Reaktor 5.5 Getting Started German

Reaktor 5.5 Getting Started German

Erste Schritte

Der Inhalt dieses Dokuments kann sich unangekündigt ändern und stellt keine Verpflich­ tung seitens der Native Instruments GmbH dar. Die in diesem Dokument beschriebene

Software wird unter einer Lizenzvereinbarung zur Verfügung gestellt und darf nicht kopiert werden. Ohne ausdrückliche schriftliche Genehmigung der Native Instruments GmbH, im

Folgenden als Native Instruments bezeichnet, darf kein Teil dieses Handbuchs in irgendei­ ner Form kopiert, übertragen oder anderweitig reproduziert werden. Alle Produkt- und Fir­ mennamen sind Warenzeichen ihrer jeweiligen Eigentümer.

Handbuch-Autor: Aleksander Rebane

Übersetzung: Boris Pipiorke-Arndt

Produkt-Version: 5.5 (06/2010)

Dokument-Version: 1.0 (06/2010)

Besonderer Dank gebührt dem Beta-Test-Team, das uns nicht nur eine unschätzbare Hilfe beim Aufspüren von Fehlern war, sondern mit seinen Vorschlägen ein besseres Produkt entstehen lassen hat.

Disclaimer

Deutschland

Native Instruments GmbH

Schlesische Str. 28

D-10997 Berlin

Germany [email protected]

www.native-instruments.de

USA

Native Instruments North America, Inc.

5631 Hollywood Boulevard

Los Angeles, CA 90028

USA [email protected]

www.native-instruments.com

© Native Instruments GmbH, 2010. Alle Rechte vorbehalten.

Kontaktinformation

Inhaltsverzeichnis

1 Willkommen zu REAKTOR

1.1

Systemanforderungen

1.2

REAKTOR-Modi: Full, Player und Demo

1.3

Über dieses Handbuch

1.4

Die REAKTOR Dokumentation

1.5

Spezielle Formatierungen dieses Handbuchs

2 Grundeinstellungen in REAKTOR

2.1

Einrichten der Audio-Hardware

2.1.1

Den Dialog Audio and MIDI Settings… öffnen

2.1.2

Auswählen der Audio-Hardware

2.1.3

Auswahl der Sample Rate

2.1.4

Anpassen der Ausgangs-Latenz

2.1.5

Routing: Zuweisung der REAKTOR-Eingänge

2.1.6

Routing: Zuweisung der REAKTOR-Ausgänge

2.2

Einrichten der MIDI-Hardware

3 Laden und Spielen

3.1

Wichtige Buttons

3.2

Ensembles, Instrumente und KOMPLETE-Instrumente

3.3

Carbon 2 laden

3.3.1

Öffnen der Sidepane

3.3.2

Öffnen des Browsers

3.3.3

Laden einer Datei

3.4

Carbon 2 und seine Snapshots spielen

3.4.1

Laden eines Snapshot

3.5

Anpassung des Klangs

3.5.1

Effekte austauschen

Inhaltsverzeichnis

28

29

31

26

28

28

31

32

34

34

15

15

16

18

19

22

23

24

26

10

10

11

11

12

13

15

REAKTOR 5.5 - Erste Schritte - 4

Inhaltsverzeichnis

3.5.2

Änderung der Filterbewegung

3.5.3

Änderung der Filtereinstellungen

3.6

Speichern Ihrer Einstellungen

4 Bearbeitung eines REAKTOR-Ensembles

4.1

Wiederholung

4.2

Den Browser zum Laden von Ensembles nutzen

4.3

Instruments innerhalb von Ensembles

4.3.1

Das Junatik Panel im Überblick

4.3.2

Der Unterschied zwischen einem Ensemble und einem Instrument

4.4

Snapshot Master für Plug-ins und Snapshot-Hierarchien

4.4.1

Snapshot-Hierarchien in den Properties

4.4.2

Recall by MIDI und Snapshot Master für Plug-ins

4.4.3

Snapshot Properties für das Instrument Junatik

4.4.4

Snapshot mit ausgeschaltetem REAKTOR-Schalter

4.4.5

Snapshot-Flexibilität

4.5

Das Delay-Instrument durch ein Reverb-Instrument ersetzen

4.5.1

Öffnen der REAKTOR Structure

4.5.2

Ein Instrument aus der Structure entfernen

4.6

Den Bowser für die Instruments-Suche benutzen

4.7

Das Instrument mit dem Audio Out verbinden

4.7.1

Verbindungen herstellen

4.7.2

Instruments im Ensemble Panel neu positionieren

4.8

Wiederherstellen der korrekten Snapshot-Hierarchie

4.8.1

Öffnen der Instrument Properties

5 Erzeugen eines Synthesizers mit integriertem Sequenzer

5.1

Wiederholung und Überblick

5.2

Erzeugen des Synthesizer-Sequencer-Ensembles

5.2.1

Erzeugen eines neuen Ensembles

REAKTOR 5.5 - Erste Schritte - 5

53

53

55

48

49

50

56

57

58

47

47

47

44

46

46

41

42

44

38

39

40

58

59

59

35

35

36

38

Inhaltsverzeichnis

5.2.2

Den Browser nutzen, um neue Instruments zu laden

5.3

Aktivieren des Synthesizer-Sequencers

5.3.1

Überblick über die Structure

5.3.2

Entfernen des nicht benötigten Instruments

5.3.3

Die Ausgänge des ANALOG mit dem Audio Out verbinden

5.3.4

Überblick über Monoliner und ANALOG

5.4

MIDI-Verbindungen zwischen Instruments herstellen

5.4.1

Nutzung der internen MIDI-Verbindungen

5.5

REAKTOR Start- und Stopp-Buttons

5.6

Detaillierter Blick auf den Monoliner

5.6.1

Richtung und Geschwindigkeit verändern

5.6.2

Anzahl der Steps, Step Offset und Shuffle/Swing

5.6.3

GATE, VELOCITY und PITCH Knöpfe und On/Off Buttons

5.7

Untersuchung der Snapshots-/Show-Hints-Funktion

5.7.1

Untersuchen der Snapshots in Monoliner und Analog

5.7.2

Show/Hide Hints

6 Erkunden des Samplers in REAKTOR

6.1

Wiederholung und Überblick

6.2

Den Browser verwenden, um Memory Drum 2 zu laden

6.3

Ersetzen und Bearbeiten von Samples in dem Sample-Map-Editor

6.3.1

Öffnen der Map und Wiedergabe der Samples

6.3.2

Die Funktion Ersetzen in der Edit Sample Liste anwenden

6.3.3

Sample-Key-Split und Root-Note

6.3.4

Benutzung der Funktion Add in der Edit-Sample-Liste

6.3.5

Key-Split bearbeiten

6.4

Das Memory-Drum-Interface

6.4.1

Die Tonhöhe für einen einzelnen Sample Slot ändern

6.4.2

Erkunden der Memory Drum Snapshots

REAKTOR 5.5 - Erste Schritte - 6

71

71

72

67

68

69

64

65

66

60

63

64

72

73

73

73

75

82

83

84

80

81

82

75

76

78

78

79

Inhaltsverzeichnis

7 Einen Synthesizer mit Macros erzeugen

7.1

Was ist ein Macro?

7.2

Vorbereitung

7.2.1

Laden eines neuen Ensemble

7.2.2

Entfernen des vorgegebenen Instruments

7.2.3

Einfügen eines neuen Instruments

7.2.4

Das Instrument mit dem Audio Out verbinden

7.3

Hinzufügen eines Oszillators und einer ADSR Env zu dem Instrument

7.3.1

Einfügen eines Oszillators

7.3.2

Einfügen einer ADSR Env

7.3.3

Einfügen von Pitch- und Gate-Modulen

7.3.4

Verbinden des Pitch- und Gate-Moduls

7.3.5

Ausgangspegel einstellen

7.4

Einfügen des Filters

7.4.1

Einfügen des Filter-Macros und weitere Verkabelungen

7.4.2

Entsperren des Panels, um Macros bewegen zu können

7.5

Hinzufügen eines zweiten Oszillators und eines Mixers

7.5.1

Hinzufügen eines zweiten Oszillators mit der Funktion Duplicate

7.5.2

In den Properties das Oszillator-Macro umbenennen

7.5.3

Hinzufügen eines Mixers

7.5.4

Erhöhen der Mixer-Eingänge

7.5.5

Fader hinzufügen und mit dem Mixer verbinden

7.5.6

Mit Duplicate eine zweite ADSR-Env erzeugen

7.5.7

Verbindung des NotePitch-Moduls mit den ADSR-Hüllkurven und dem Filter

7.5.8

Das Instrument Panel aufräumen

7.5.9

Das Aussehen der Fader ändern

7.6

Spielen des Synthesizers und Änderungen am Sound vornehmen

7.6.1

Ändern der Oszillator-Wellenformen, des Filters und des Ausgangspegels

REAKTOR 5.5 - Erste Schritte - 7

86

105

107

108

109

110

111

100

100

101

102

103

104

113

115

115

97

98

99

94

94

96

90

91

93

86

88

88

Inhaltsverzeichnis

7.6.2

Speichern eigener Snapshots

7.6.3

Speichern Sie Ihre Arbeit mit Save As

8 Einen Sampler mit den REAKTOR-Modulen erzeugen

8.1

Wiederholung und Überblick

8.2

Welche Art Sampler?

8.3

Aufbau der Grundstruktur

8.3.1

Laden eines New Ensemble

8.3.2

Einfügen des ersten Moduls

8.3.3

Einfügen der Hüllkurve

8.3.4

Steuerungen für die Hüllkurve erzeugen

8.4

Verbindungen herstellen

8.4.1

Verbinden Sie den Sampler mit den zwei Audio-Voice-Combiner-Modulen.

8.4.2

Verbinden der NotePitch- und Gate-Module

8.5

Laden eines Samples in den Sampler

8.5.1

Öffnen des Sample-Map-Editors aus dem View-Menü

8.5.2

Hinzufügen eines Samples im Sample-Map-Editor

8.6

Anordnung der Module ändern

8.6.1

Bewegen von Modulen in der Structure

8.6.2

Löschen von nicht benötigten Modulen

8.6.3

Entsperren Panel nutzen, um Knöpfe zu bewegen

8.7

Hinzufügen von weiteren Samples und Änderung der Einstellungen

8.7.1

Die Sample-Map mit einem Doppelklick auf die Wellenform öffnen

8.7.2

Einstellungen der vorhandenen Samples ändern

8.7.3

Änderungen am Key-Split und Root Key vornehmen

8.7.4

Hinzufügen weiterer Samples

8.8

Rückwärtswiedergabe und weitere Wiedergabemöglichkeiten

8.8.1

Loop- und Richtungs-Buttons

8.8.2

Transponierung eines Samples

REAKTOR 5.5 - Erste Schritte - 8

116

117

118

133

133

135

136

136

137

129

129

130

131

133

133

124

125

125

126

126

127

118

118

119

119

120

122

123

8.9

Einen Filter hinzufügen

8.9.1

Einen Filter in die Structure einfügen

8.9.2

Filtersteuerungen erzeugen und Verbindungen herstellen

8.9.3

Die Anordnung im Instrument Panel aufräumen

8.9.4

Den Band- und High-Pass-Filter testen und Ihre Arbeit speichern

8.9.5

Mit Save Ensemble Ihren bereits gespeicherten Sampler aktualisieren

8.10

Modifikation eines existierenden Samplers

8.10.1

Überblick über Selectors und deren Überblendfunktion

8.10.2

Selector einfügen

8.10.3

Anschließen der Filter-Ausgänge

8.10.4

Erhöhung der Anzahl der Selector-Eingänge

8.10.5

Hinzufügen des Position Faders und Änderung seines Auswahlbereichs

8.10.6

Letzte Verbindungen und Panel-Darstellung

8.10.7

Entdecken Sie Ihren Sampler und fertigen Sie Snapshots an

9 Wie geht es weiter?

Inhaltsverzeichnis

143

144

144

145

146

147

138

138

139

140

141

143

148

150

153

REAKTOR 5.5 - Erste Schritte - 9

Willkommen zu REAKTOR

1 Willkommen zu REAKTOR

REAKTOR ist ein Musikinstrument. Es dient zur Erzeugung von Sounds. Sie können es, wie jede andere Musik-Software, im Standalone-Modus mit einem MIDI-Keyboard spielen oder als Plug-in in einer Sequenzer-Umgebung betreiben.

Sie selbst können die Art des Musikinstruments bestimmen. Jedes Mal, wenn Sie REAK­

TOR starten, können Sie es Ihren musikalischen Bedürfnissen anpassen. Sie brauchen ei­ nen Synthesizer? Sie brauchen einen Drumcomputer? Sie brauchen einen Krachmacher, den niemand zuvor je gehört hat? Laden Sie einfach das entsprechende Instrument und spielen Sie es.

Die Vollversion von REAKTOR ist mit mehr als 50 Instrumenten ausgestattet. Im Lieferum­ fang befindet sich eine Sammlung von Instrumenten früherer REAKTOR-Versionen, die in einem Zeitraum von über zehn Jahren entstanden sind und elektronische Musikproduktio­ nen maßgeblich geprägt haben. Die Online-Bibliothek umfasst mehr als 3000 Instrumente mit allem, was Sie sich vorstellen können.

Wenn Sie nicht im Besitz der Vollversion sind, können Sie trotzdem die musikalische Kraft der REAKTOR Engine nutzen. Eine beständig anwachsende Sammlung von KOMPLETE-In­ strumenten wird separat für REAKTOR angeboten. Wenn Sie eines dieser Instrumente la­ den, schaltet REAKTOR in den Player-Modus. Das wird im Abschnitt

1.2, REAKTOR-Mo­ di: Full, Player und Demo näher erläutert.

Das Laden vorgefertigter Instrumente streift aber nur die Oberfläche. Sie können den Sig­ nalfluss Ihres bevorzugten Instruments bearbeiten, die interne Struktur einer songspezifi­ schen Verwendung anpassen oder ein Instrument von Grund auf neu zusammenbauen und dabei Ihre persönlichen Klangpräferenzen berücksichtigen.

Diese Kurzanleitung hilft Ihnen beim Einstieg.

Ihr Native Instruments REAKTOR-Team

1.1

Systemanforderungen

Für die aktuellen Systemanforderungen, sowie Informationen über Kompatibilität und mit aktuellen und älteren Betriebssystemen besuchen Sie bitte unsere Website unter: www.native-instruments.com/REAKTOR

REAKTOR 5.5 - Erste Schritte - 10

Willkommen zu REAKTOR

REAKTOR-Modi: Full, Player und Demo

1.2

REAKTOR-Modi: Full, Player und Demo

Der Funktionsumfang, der auf Ihrem Computer installierten Version von REAKTOR, ist ab­ hängig von dem Modus in dem REAKTOR betrieben wird. Der Modus ist von der Lizenz abhängig, die Sie verwenden:

Full mode (Vollversion): Wenn Sie REAKTOR als Einzelprodukt oder Bestandteil eines

Bundels wie KOMPLETE bereits installiert und aktiviert haben, verwenden Sie die

Vollversion. In der Vollversion stehen alle Funktionen ohne Restriktionen zur Verfü­ gung.

Player mode (Player-Modus): Sie haben eines der KOMPLETE-Instrumente für REAK­

TOR oder ein Bundle dieser Instrumente wie KOMPLETE Elements installiert und ak­ tiviert. Zusätzlich haben Sie REAKTOR als Player für diese Instrumente installiert. In diesem Fall nutzen Sie REAKTOR im Player-Modus. Im Player-Modus können Sie In­ strumente spielen und ihre Einstellungen ändern, aber nicht die interne Struktur. Da der Player-Modus von REAKTOR das Speichern der Instrumente nicht unterstützt, werden diese Einstellungen in Ihrem Host-Programm gesichert.

Demo mode (Demo-Modus): Sie haben REAKTOR und ein paar KOMPLETE-Instrumen­ te als Demoversionen installiert, aber keine dieser Produkte aktiviert. In diesem Fall nutzen Sie die Demo-Lizenz von REAKTOR und betreiben REAKTOR im Demo-Mo­ dus. Im Demo-Modus stehen Ihnen alle Funktionen zur Verfügung, aber die Anwen­ dung stoppt die Audioausgabe nach 30 Minuten. Außerdem ist steht die Speicher­ funktion nicht zur Verfügung.

Die Installation und Aktivierung der Software ist ausführlich im separaten Native Instruments

Setup Guide beschrieben.

1.3

Über dieses Handbuch

Dieses Handbuch erklärt alle notwendigen Schritte, um mit der Arbeit von REAKTOR zu beginnen:

Die Kapitel

2, Grundeinstellungen in REAKTOR und

3, Laden und Spielen be­

schreiben, wie Sie die Anwendung einrichten, ein Instrument laden und spielen. Die­ ser Teil des Handbuchs für jeden Nutzer relevant.

REAKTOR 5.5 - Erste Schritte - 11

Willkommen zu REAKTOR

Die REAKTOR Dokumentation

Die Kapitel

4, Bearbeitung eines REAKTOR-Ensembles bis

9, Wie geht es weiter?

behandeln Funktionen, die nur in der Vollversion von REAKTOR zur Verfügung ste­ hen. Wenn Sie den Player-Modus von REAKTOR verwenden, ist dieser Teil für Sie nicht relevant.

Die Unterweisungen in den folgenden Kapiteln, machen Sie mit den grundlegenden Ar­ beitsschritten von REAKTOR vertraut. Ohne Sie mit technischen Details zu langweilen, er­ fahren Sie in einer Reihe von Tutorials, wie Sie die Möglichkeiten von REAKTOR effektiv nutzen können. Arbeiten Sie die Tutorials bitte in der vorgegebenen Reihenfolge durch, da sich später folgende Abschnitte auf zuvor behandelte Themen beziehen.

1.4

Die REAKTOR Dokumentation

Wenn Sie einmal mit den Basisfunktionen von REAKTOR vertraut geworden sind, wollen

Sie vielleicht noch mehr erfahren. Das REAKTOR-Referenz-Handbuch beinhaltet detaillier­ te Beschreibungen aller relevanter Abläufe und Funktionen von REAKTOR:

Das Anwendungs-Referenz-Handbuch (Application Reference) erklärt alle elementaren

Konzepte von REAKTOR. Sie erfahren detailliert, wie Sie die Anwendung bedienen.

Wenn Sie die Möglichkeiten von REAKTOR über das im Getting-Startet-Handbuch Be­ schriebene hinaus nutzen und verstehen möchten, sollten Sie sich mit dem Anwen­ dungs-Referenz-Handbuch auseinandersetzen.

Das Instrument-Referenz-Handbuch (Instrument Reference) beschreibt alle Instrumen­ te, die im Lieferumfang von REAKTOR enthalten sind. Lesen Sie dieses, wenn Sie et­ was über die musikalischen Möglichkeiten jedes einzelnen Instruments im Detail er­ fahren möchten.

Im Modul- und Macro-Referenz-Handbuch (Module and Macro Reference) sind Infor­ mationen über alle verfügbaren Bauteile enthalten, die für die Konstruktion eigener

Instrumente in REAKTOR genutzt werden können. Wenn Sie die ausgetretenen Pfade verlassen möchten, ist dies das richtige Handbuch für Sie.

Das Core-Referenz-Handbuch (Core Reference) letztendlich, ist in zwei Teile unterteilt:

Die erste Hälfte enthält ein Tutorial, in dem der Core-Level von REAKTOR beschrie­ ben und Ihnen vermittelt wird, wie Sie Ihre eigenen "low-level"-Geräte zur Verarbei­ tung digitaler Signale erstellen können . Der zweite Teil besteht aus einer Referenz, in der alle Core-Level-Komponenten umfassend erfasst sind.

REAKTOR 5.5 - Erste Schritte - 12

Willkommen zu REAKTOR

Spezielle Formatierungen dieses Handbuchs

Diese Handbücher sind am nützlichsten, wenn Sie REAKTOR in der Vollversion betreiben.

Da Ihnen das Anwendungs-Referenz-Handbuch ein weitreichendes Verständnis bezüglich der Nutzung der REAKTOR-Instrumente vermittelt, sollten Sie dieses auch dann zu Rate ziehen, wenn Sie REAKTOR im Player-Modus betreiben.

Sie erhalten diese Handbücher über das Help-Menü von REAKTOR.

In Ergänzung, der zum Lieferumfang von REAKTOR gehörenden Handbücher, finden Sie weitere Informationen online: Besuchen Sie das Native Instruments Anwender-Forum un­ ter http://www.native-instruments.com/forum/

Die riesige REAKTOR-Gemeinde tauscht Tipps und Tricks aus und hilft Ihnen bei speziel­ len Fragen.

1.5

Spezielle Formatierungen dieses Handbuchs

In diesem Handbuch werden spezielle Formatierungen verwendet, um Sie auf Besonder­ heiten oder mögliche Probleme hinzuweisen. Die Symbole neben den Randbemerkungen zeigen, um welche Art von Informationen es sich handelt:

Lesen Sie die mit einem Ausrufezeichen gekennzeichneten Hinweise immer aufmerksam durch und folgen Sie den dort angeführten Anweisungen.

REAKTOR 5.5 - Erste Schritte - 13

Willkommen zu REAKTOR

Spezielle Formatierungen dieses Handbuchs

Dieses Glühbirnen-Symbol weist auf eine Randbemerkung mit nützlicher Zusatzinformati­ on hin. Solche Informationen können Ihnen beispielsweise helfen, eine Aufgabe schneller zu lösen, sie sind aber nicht in jedem Fall auf das von Ihnen gerade verwendete Betriebs­ system oder Setup anwendbar. Meistens dürfte es sich allerdings lohnen, einen Blick da­ rauf zu werfen.

REAKTOR 5.5 - Erste Schritte - 14

Grundeinstellungen in REAKTOR

2 Grundeinstellungen in REAKTOR

REAKTOR 5 kann im Stand-Alone-Modus betrieben werden und besitzt dann eine eigene

Schnittstelle zu Ihrer Audio- und MIDI-Hardware. Wenn Sie diesen Modus benutzen, kön­ nen Sie REAKTORmit einem MIDI-Keyboard oder -Controller steuern. Nachfolgend gehen wir davon aus, dass Sie REAKTOR im Stand-Alone-Modus betreiben.

In diesem Kapitel erfahren Sie, wie Sie REAKTOR mit MIDI-Geräten und der Audio-Hard­ ware kombinieren, die an Ihrem Computer angeschlossen ist. Sie werden außerdem REAK­

TOR näher kennenlernen, ohne Ablenkung durch das Musikmachen mit Ihrer DAW.

Bevor Sie die Arbeit mit REAKTOR 5 aufnehmen, sollten Sie seine Audio- und MIDI-Vor­ einstellungen Ihren Bedürfnissen anpassen.

Dies gilt nur für die Stand-Alone-Anwendung von REAKTOR 5, denn bei den REAKTOR-

Plug-ins kümmert sich die Host-Anwendung um diese Dinge.

2.1

Einrichten der Audio-Hardware

Um den von REAKTOR generierten Sound hörbar zu machen, müssen Sie Ihre Audio-

Hardware (zum Beispiel Ihre Soundkarte oder Ihr externes Audio-Interface) für die Verwen­ dung mit REAKTOR einrichten.

Benutzen Sie Niedriglatenztreiber (Low-Latency Drivers)

Wenn möglich, sollten Sie bei der Arbeit mit REAKTOR Treiber mit niedriger Latenz be­ nutzen. REAKTOR arbeitet mit zwei Arten von Niedrig-Latenz-Treibern zusammen:

ASIO™

Core Audio™ (nur auf Rechnern mit Mac OS® X)

Diese beiden Treiber-Technologien ermöglichen eine effiziente Datenübertragung zwischen

Software und Audio-Hardware und sollten zu erträglichen bis unhörbaren Latenzen wäh­ rend des Spiels führen.

2.1.1

Den Dialog Audio and MIDI Settings… öffnen

Wenn Sie REAKTOR zum ersten mal starten, sollte sich der Dialog "Audio and MIDI Set­ tings..." öffnen. Sie können diesen Dialog zu einem späteren Zeitpunkt innerhalb von RE­

AKTOR aufrufen:

REAKTOR 5.5 - Erste Schritte - 15

1. Klicken Sie den Menu Button, um das Anwendungsmenü zu öffnen.

2. Wählen Sie in den Menü-Eintrag "File > Audio and MIDI Settings…":

Grundeinstellungen in REAKTOR

Einrichten der Audio-Hardware

2.1.2

Auswählen der Audio-Hardware

Um Ihre Audio-Hardware auszuwählen, die Sie mit REAKTOR verwenden möchten:

1. Doppelklicken Sie auf das REAKTOR-Symbol, um das Programm zu starten. Nun öff­ net sich der „Audio and MIDI Settings...“-Dialog.

2. Klicken Sie im Audio-and-MIDI-Einstellungs-Dialog in das Device -Menü, um eine Liste mit den verfügbaren Audio-Interfaces zu öffnen. Wenn nur ein Audio-Hardware-Gerät zur Verfügung steht, wird dieses inklusive der Sample-Rate automatisch ausgewählt.

Wenn zwei oder mehr Geräte auf Ihrem Computer installiert sind, wählen Sie das Ge­ rät, das Sie mit REAKTOR verwenden möchten, indem Sie auf dessen Eintrag im De­ vice -Menü klicken.

REAKTOR 5.5 - Erste Schritte - 16

Grundeinstellungen in REAKTOR

Einrichten der Audio-Hardware

3. Wählen Sie den gewünschten Treiber aus dem Driver -Menü. Auf Windows®-Computern wird die Verwendung von ASIO™-Treiber dringend empfohlen. Bei Computern, die mit Mac OS® X, betrieben werden ist Core Audio™ voreingestellt.

REAKTOR 5.5 - Erste Schritte - 17

Grundeinstellungen in REAKTOR

Einrichten der Audio-Hardware

Fahren Sie nach der Auswahl des Audio-Hardware-Geräts und des zugehörigen Treibers mit der Audio-Hardware-Einrichtung fort und selektieren Sie die Sample Rate.

2.1.3

Auswahl der Sample Rate

1. Wählen Sie die gewünschte Sample Rate aus dem Sample Rate Menu. Wir empfehlen eine Sample Rate von 44100 Hz.

REAKTOR 5.5 - Erste Schritte - 18

Grundeinstellungen in REAKTOR

Einrichten der Audio-Hardware

2. Fahren Sie nach der Auswahl der Sample Rate mit der Audio-Hardware-Einrichtung fort und selektieren Sie die Ausgangs-Latenz.

2.1.4

Anpassen der Ausgangs-Latenz

Durch die Anpassung der Ausgangs-Latenz können Sie festlegen, wie schnell das von RE­

AKTOR generierte Audio-Signal zu hören ist, nachdem Sie eine Taste auf Ihrem MIDI-Key­ board gedrückt haben. Die kleinste einstellbare Latenzzeit, bei der es nicht zu Knacksern oder anderen Störgeräuschen kommt, ist abhängig von der, für die Audio-Prozesse zur Ver­ fügung stehenden CPU-Leistung. Bei einem modernen, korrekt installierten Computer, sollte es kein spürbaren Verzögerungen geben. Ältere Computer benötigen entspantere La­ tenzeinstellungen. Die Art der Latenzeinstellung ist abhängig von Ihrem verwendeten Be­ triebssystem.

REAKTOR 5.5 - Erste Schritte - 19

Grundeinstellungen in REAKTOR

Einrichten der Audio-Hardware

Windows®

1. Um das Kontrollfeld Ihrer Audio-Hardware zu öffnen, klicken Sie bitte auf den ASIO

Config Button im Audio-and-MIDI-Einstellungs-Dialog.

2. Wählen Sie im Kontrollfeld Ihrer Audio-Hardware eine Ausgangs-Latenz von circa

10 ms. Diese Einstellung sollte auf den meisten Computer-Systemen funktionieren.

REAKTOR 5.5 - Erste Schritte - 20

Grundeinstellungen in REAKTOR

Einrichten der Audio-Hardware

3. Um die gewählten Einstellungen zu übernehmen, klicken Sie OK .

Mac OS® X

1. Bewegen Sie den Latency -Schieberegler im unteren Teil der "Audio and MIDI Set­ tings..." auf einen Wert von 256 Samples.

REAKTOR 5.5 - Erste Schritte - 21

Grundeinstellungen in REAKTOR

Einrichten der Audio-Hardware

2. Um die gewählten Einstellungen zu übernehmen, klicken Sie OK .

2.1.5

Routing: Zuweisung der REAKTOR-Eingänge

Sie können jeden REAKTOR-Eingangskanal einem beliebigen Eingang Ihres Audio-Geräts zuweisen:

1. Klicken Sie im "Audio and MIDI Settings"-Dialog oben auf den Routing Tab (wenn Sie mit Mac OS® X arbeiten und die eingebauten Eingänge Ihres Macs nutzen möchten, müssen Sie ein Aggregate Device mit Hilfe des Dienstprogramms „Audio MIDI Set­ up.app.“ erzeugen).

2. Klicken Sie auf den Inputs Button, um die Eingänge anzuzeigen.

3. Um einen REAKTOR-Eingang einem Eingang Ihrer Audio-Hardware zuzuweisen, kli­ cken Sie auf den entsprechenden Eintrag in der rechten Spalte der Inputs-Darstel­ lung.

REAKTOR 5.5 - Erste Schritte - 22

Grundeinstellungen in REAKTOR

Einrichten der Audio-Hardware

4. Um die gewählten Einstellungen zu übernehmen, klicken Sie OK .

2.1.6

Routing: Zuweisung der REAKTOR-Ausgänge

Sie können jeden REAKTOR-Ausgangskanal einem beliebigen Ausgang Ihres Audio-Geräts zuweisen:

1. Klicken Sie im "Audio and MIDI Settings"-Dialog auf den Routing Tab (wenn Sie mit

Mac OS® X arbeiten und die eingebauten Eingänge Ihres Macs nutzen möchten, müssen Sie ein Aggregate Device mit Hilfe des Dienstprogramms „Audio MIDI Set­ up.app.“ erzeugen).

2. Klicken Sie auf den Outputs Button, um die Ausgänge anzuzeigen.

3. Um einen REAKTOR-Ausgang einem Ausgang Ihrer Audio-Hardware zuzuweisen, kli­ cken Sie auf den entsprechenden Eintrag in der rechten Spalte der Outputs-Darstel­ lung.

REAKTOR 5.5 - Erste Schritte - 23

Grundeinstellungen in REAKTOR

Einrichten der MIDI-Hardware

4. Um die gewählten Einstellungen zu übernehmen, klicken Sie OK .

2.2

Einrichten der MIDI-Hardware

1. Klicken Sie im "Audio and MIDI Settings"-Dialog auf den MIDI Tab. Auch hier werden

Ihnen eine Reihe von Geräten angezeigt, die an Ihren Computer angeschlossen sind.

2. Klicken Sie auf das Textfeld Off neben dem Gerät Ihrer Wahl. Neben den Geräten, die

Sie verwenden wollen, sollte das Textfeld die Bezeichnung On tragen.

REAKTOR 5.5 - Erste Schritte - 24

Grundeinstellungen in REAKTOR

Einrichten der MIDI-Hardware

REAKTOR 5.5 - Erste Schritte - 25

Laden und Spielen

3 Laden und Spielen

In diesem Tutorial erfahren Sie, wie vorhandene Instrumente geladen und gespielt werden.

Wir zeigen Ihnen, wie Sie den REAKTOR Browser benutzen können, um REAKTOR

Ensembles zu laden.

Wir schauen uns Snapshots näher an.

Zu guter Letzt werfen wir noch einen Blick auf das Speichern Ihrer Arbeit.

In diesem Tutorial gehen wir davon aus, dass Sie REAKTOR bereits installiert haben und zusätzlich die frei verfügbare REAKTOR Factory Selection, die zur Sammlung der KOM­

PLETE Instruments gehört. Wir gehen außerdem davon aus, dass Sie REAKTOR als Plugin in Ihrem bevorzugten Sequenzer-Programm einsetzen.

Wenn Sie die Vollversion von REAKTOR besitzen, brauchen Sie das REAKTOR-Factory-Selec­ tion Paket nicht zu installieren: Das Instrument Carbon 2, das wir in diesem Beispiel verwen­ den möchten, ist Bestandteil des Lieferumfangs und befindet sich in New Additions > Synthe­ sizers.

3.1

Wichtige Buttons

Bevor wir anfangen, sollten Sie sich mit den vier sehr wichtigen Buttons im Hauptmenü und der Sidepane (Seitenleiste) vertraut machen.

Der Sidepane Button im Hauptmenü dient zum Öffnen und Schließen der Sidepane.

Die Sidepane befindet sich dort, wo der Browser , die Snapshots , die Panelsets und die Pro­ perties Tabs untergebracht sind.

Abb. 3.1 Der Sidepane Button

Mit dem Browser Tab öffnen Sie den Browser, der zum Finden der in REAKTOR be­ nutzten Files dient.

Abb. 3.2 Der Browser Tab

REAKTOR 5.5 - Erste Schritte - 26

Laden und Spielen

Wichtige Buttons

Mit dem Snapshot Button öffnen Sie den Snapshot Browser, der zum Auswählen, Spei­ chern und Morphen von Presets dient.

Abb. 3.3 Der Snapshot Button

Von hier ab möchten wir immer den Menu Button verwenden, um globale Menü-Einträ­ ge zu erreichen. Alle diese Menü-Einträge lassen sich auch aus dem Applikationsme­ nü heraus öffnen.

Abb. 3.4 Der Menu Button

Abb. 3.5 Das File-Menü (in der Windows®-Version)

REAKTOR 5.5 - Erste Schritte - 27

Laden und Spielen

Ensembles, Instrumente und KOMPLETE-Instrumente

Es ist möglich, alle Ansichten in REAKTOR über das globale View-Menü zu erreichen. Um sich nicht zu sehr in Details zu verlieren, soll dieser Punkt in diesem Teil des Getting-Started-

Handbuchs nur kurz erwähnt werden.

Wir werden diese Buttons in unserem Tutorial einsetzen. Jetzt wollen wir den Browser be­ nutzen, um das erste REAKTOR Ensemble zu laden.

3.2

Ensembles, Instrumente und KOMPLETE-Instrumente

Abgesehen von den Buttons, sollten Sie sich mit den folgenden Begriffen vertraut machen, da diese in der REAKTOR-Gemeinde zum Einsatz kommen und in diesen Tutorials vorkom­ men:

Ein Ensemble ist eine Gruppen von Instrumenten, die direkt in REAKTOR geladen werden können. Es kann sich dabei um einen einzelnen Synthesizer aber auch um ei­ nen kompletten Kanalzug mit verschiedenen Effekten handeln. Die Instrumente sind untereinander verbunden und mit den Audio-Ein- und Ausgängen der Applikation ver­ knüpft. Verwenden Sie für das Speichern typischer Weise das Ensemble-File-Format.

Ein Instrument ist ein Teil eines Ensembles, wie zum Beispiel eine einfache Delay-Ef­ fekteinheit. Sie können Instrumente in ein Ensemble laden, um sie mit den Audio-

Ein- und Ausgängen der Applikation zu verbinden.

Das KOMPLETE Instrument ist die einzige Datei, die Sie mit der Player-Lizenz verwen­ den können. Technisch ähnelt dieses einem Ensemble (es verbindet beispielsweise ebenfalls die Eingänge und Ausgänge) und wird als Instrument bezeichnet, das es aus musikalischer Sicht eine Einheit darstellt.

3.3

Carbon 2 laden

Im ersten Schritt möchten wir Carbon 2 öffnen, einen subtraktiven Synthesizer, der in der

REAKTOR Factory Library enthalten ist.

3.3.1

Öffnen der Sidepane

Sollte die Sidepane nach dem Starten des Programms nicht geöffnet sein, müssen Sie die­ se jetzt öffnen, da sie den File Browser von REAKTOR beinhaltet. Um die Sidepane zu öff­ nen und zu schließenden, drücken Sie bitte auf den Sidepane Button im Hauptmenü.

REAKTOR 5.5 - Erste Schritte - 28

Laden und Spielen

Carbon 2 laden

Abb. 3.6 Der Sidepane Button

3.3.2

Öffnen des Browsers

Klicken Sie bei geöffneter Sidepane auf den Browser Tab oder drücken Sie [F5] auf Ihrer

Computer-Tastatur.

Abb. 3.7 Der Browser Tab

Dieser Vorgang zeigt den Datei-Browser in der Sidepane. Er ist in drei Teile unterteilt: Im oberen Bereich gibt es vier Buttons, um vier verschiedene Inhalte anzeigen zu können. Da­ runter befindet sich der Ordner-Baum. Im unteren Teil befindet sich eine Liste mit Datei­ en, des im Ordner-Baum ausgewählten Ordners.

Klicken Sie den Player Button oben im Browser. Es werden daraufhin alle installierten

KOMPLETE Instruments im oberen Bereich angezeigt. Wählen Sie das REAKTOR-Factory-

Selection-Paket mit einem Mausklick aus.

REAKTOR 5.5 - Erste Schritte - 29

Laden und Spielen

Carbon 2 laden

Abb. 3.1 Der Browser mit gewählter Factory Selection

Der Button neben dem Player Button ändert seine Bezeichnung, in Abhängigkeit der gewähl­ ten REAKTOR-Aktivität: Nach der Aktivierung von REAKTOR beinhaltet er den Factory Con­ tent von REAKTOR und ist mit "Factory" bezeichnet. Zuvor ist trägt er die Bezeichung "Demo".

Das weist darauf hin, dass REAKTOR in den Demo-Modus wechselt, wenn Sie ein Ensemble von dort aus laden.

REAKTOR 5.5 - Erste Schritte - 30

Laden und Spielen

Carbon 2 und seine Snapshots spielen

3.3.3

Laden einer Datei

Wenn Sie die REAKTOR Factory Selection ausgewählt haben, werden die zugehörigen In­ strumente im unteren Teil des Browser aufgelistet. Klicken Sie auf den Eintrag Carbon 2 und ziehen Sie ihn in den Hauptbereich der Applikation. REAKTOR lädt daraufhin die Da­ tei.

3.4

Carbon 2 und seine Snapshots spielen

Abb. 3. 2 Carbon 2 im REAKTOR PLAYER

Carbon 2 ist ein klassischen subtraktiver Synthesizer mit Bereichen für Oszillatoren, Filter,

Modulationsquellen und integrierten Effekteinheiten.

REAKTOR 5.5 - Erste Schritte - 31

Laden und Spielen

Carbon 2 und seine Snapshots spielen

Informieren Sie sich im Instrument-Referenz-Handbuch oder dem Handbuch, das mit der RE­

AKTOR Factory Selection ausgeliefert wird, über die Details zu Carbon 2.

3.4.1

Laden eines Snapshot

Spielen Sie einige Noten auf Ihrem MIDI-Keyboard, um sich einen Überblick über den

Klang des Synthesizers zu verschaffen. Ändern Sie den Klang komplett, in dem Sie einen anderen Snapshot laden.

In der REAKTOR-Terminologie steht die Bezeichnung Snapshot für einen Sound, ein Pre­ set oder ein Patch. Jedes Instrument kann Snapshots beinhalten, die beim Laden die Pa­ rameterwerte des Instruments mit neuen Werten versehen und einen bestimmten Klang beinhalten.

Die Snapshots von Carbon 2 sind in der zentralen Steuerung im Hauptmenü erreichbar.

REAKTOR 5.5 - Erste Schritte - 32

Laden und Spielen

Carbon 2 und seine Snapshots spielen

Abb. 3.3 Die Snapshot-Steuerung

1. Klicken Sie auf die Snapshot-Steuerung, um ein Drop-Down-Menü zu öffnen. Das Me­ nü enthält alle Snapshots des Instruments.

2. Wählen Sie den Eintrag In Deep.

3. Spielen Sie ein paar Noten, um den Unterschied zu hören.

REAKTOR 5.5 - Erste Schritte - 33

Laden und Spielen

Anpassung des Klangs

3.5

Anpassung des Klangs

In diesem Abschnitt erfahren Sie, wie Sie Klänge durch einfache Anpassung verändern können.

3.5.1

Effekte austauschen

Der Snapshot In Deep verwendet einen Delay-Effekt zur Erzeugung eines räumlichen

Klangs. Gehen wir davon aus, dass Sie in Ihrem Song einen Raumklang dieser Art nicht benötigen: Tauschen Sie diesen Effekt aus, indem Sie auf den Delay Button klicken. An

Stelle des Delays drücken Sie den Chorus Button, um eine Stereoverbreiterung zu generie­ ren.

Abb. 3.4 Chorus- und EQ-Effekte im Effects tab aktiviert

REAKTOR 5.5 - Erste Schritte - 34

Laden und Spielen

Anpassung des Klangs

3.5.2

Änderung der Filterbewegung

Lassen Sie uns auch die Filterbewegung ändern.

1. Um die Filterbewegung zu ändern, wechseln Sie zum Source-Bereich auf der rechten

Seite des Instruments in dem Sie den entsprechenden Tab anklicken.

2. Wählen Sie den LFO1 im unteren Teil des Source-Bereichs, indem Sie auch diesmal den entsprechenden Tab anklicken.

3. Klicken Sie auf den Drehregler Rate und ziehen Sie ihn nach oben, um seinen Wert auf 8 zu erhöhen.

4. Spielen Sie eine Note: Die Geschwindigkeit der Filterbewegung hat sich verdoppelt.

Abb. 3.5 Der LFO-Bereich nach vollzogenen Änderungen

3.5.3

Änderung der Filtereinstellungen

Um den Filter auszutauschen:

REAKTOR 5.5 - Erste Schritte - 35

Laden und Spielen

Speichern Ihrer Einstellungen

1. Klicken Sie auf den Drehregler Resonance , der sich im zentralen Filterbereich des In­ struments befindet und ziehen Sie ihn nach oben, bis er der Wert 0.5 angenommen hat. Dieser Vorgang sorgt für eine bessere Hörbarkeit der Bewegung.

2. Lassen Sie den Klang brillanter klingen, in dem Sie den Cutoff-Wert durch klicken und nach oben ziehen des entsprechenden Drehreglers, erhöhen.

Abb. 3.6 Der Filerbereich nach den vollzogenen Änderungen

3.6

Speichern Ihrer Einstellungen

Sie haben zwei Möglichkeiten die Änderungen, die Sie an dem Sound vorgenommen ha­ ben, zu speichern.

Speichern Sie die Projekt-Datei Ihrer Host-Anwendung: Das ist der gängigste Weg, wenn

Sie Musik produzieren und die einzige Möglichkeit, wenn Sie REAKTOR im Player-

Modus verwenden. Wenn Sie auf diesem Weg speichern, wird Ihre Host-Anwendung

REAKTOR 5.5 - Erste Schritte - 36

Laden und Spielen

Speichern Ihrer Einstellungen alle nötigen Informationen des REAKTOR-Plug-ins abfragen, um den gewünschten

Sound wieder herstellen zu können und diese mit dem Host-Projekt abspeichern.

Wenn Sie Ihr Host-Projekt erneut laden, wird REAKTOR den Status wieder herstellen.

Speichern der Ensemble-Datei: Dieser Weg ist nur dann möglich, wenn Sie die Vollver­ sion von REAKTOR verwenden. In diesem Fall erzeugen Sie eine modifizierte Kopie der Datei, die Sie zuvor in diesem Tutorial geladen haben. Sie können den modifizier­ ten Sound in einem anderen Song wiederverwenden, indem Sie das veränderte Instru­ ment an Stelle des Originals laden.

Lesen Sie bitte die Dokumentation Ihrer Host-Software, um Details zum Speichern von Host-

Projekten zu erfahren.

Um die Ensemble-Datei als Kopie des original Instruments zu speichern, wählen Sie den

Eintrag Save As... aus dem Anwendungsmenü. Es öffnet sich ein Fenster, indem Sie den

Ordner und Dateinamen auswählen können. Klicken Sie nach der Auswahl des neuen

Speicherorts und der Eingabe des neuen Dateinamens auf den Save Button.

REAKTOR 5.5 - Erste Schritte - 37

Bearbeitung eines REAKTOR-Ensembles

4 Bearbeitung eines REAKTOR-Ensembles

In diesem Tutorial

▪ werden wir das existierende REAKTOR-Ensemble Junatik bearbeiten. Junatik besteht aus einem Synthesizer-Instrument und einem Delay-Instrument.

Wir werden ein Reverb-Instrument in die Structure einfügen und mit dem Synthesizer verbinden.

▪ werden wir ein Delay-Instrument aus einer Structur löschen.

▪ werden wir mehr über das Snapshot-System von REAKTOR lernen.

▪ werden wir den Browser benutzen, um Junatik zu laden, aber auch um das Reverb-

Instrument einzufügen.

Wenn Sie den REAKTOR PLAYER verwenden, können Sie an dieser Stelle aufhören zu lesen.

Nach dem Sie das Kapitel 2 und 3 gelesen haben, können Sie mit der Arbeit beginnen!

4.1

Wiederholung

Im ersten Tutorial haben wir gelernt, wie Snapshots erzeugt und mit Append gespeichert werden können. Wir haben außerdem unsere Arbeit mit der Funktion Save Ensemble As... gespeichert. Da wir diese Arbeitsschritte auch weiterhin benutzen wollen, sollten Sie viel­ leicht noch mal einen detaillierten Blick in das erste Tutorial werfen, bevor wir die nächs­ ten Schritte vollziehen.

Benutzung der REAKTOR Buttons

Nochmals zur Wiederholung: Im letzten Tutorial haben wir

▪ den Sidepane Button im Hauptmenü benutzt, um die Sidepane zuöffnen und zu schlie­

ßen. Die Sidepane befindet sich dort, wo der Browser, die Snapshots, die Panelsets und die Properties Tabs untergebracht sind.

Abb. 4.1 Der Sidepane Button

Klicken Sie auf den Browser Tab, um den Browser zu öffnen.

REAKTOR 5.5 - Erste Schritte - 38

Bearbeitung eines REAKTOR-Ensembles

Den Browser zum Laden von Ensembles nutzen

Abb. 4.2 Der Browser Tab

Klicken Sie auf den Snapshot Tab, um die Snapshot-Liste zu öffnen.

Abb. 4.3 Der Snapshot Tab

In diesem Tutorial lernen Sie etwas über die REAKTOR-Einstellungen. Außerdem erfahren

Sie etwas über den Structure Button.

Klicken Sie auf den Properties Tab, um die Eigenschaften der REAKTOR-Ensembles, -

Instrumente, -Macros, -Module usw. einzublenden.

Abb. 4.4 Der Properties Tab

Klicken Sie auf den Structure Button, um die REAKTOR Structure einzublenden.

Abb. 4.5 Der Structure Button

Es ist hilfreich, wenn Sie sich mit diese Buttons und ihren Icons vertraut machen, da sie sehr nützlich sind, gerade wenn Sie später REAKTOR als Plug-in verwenden!

4.2

Den Browser zum Laden von Ensembles nutzen

Erneut wollen wir den Browser zum Laden eines Ensembles nutzen.

1. Klicken Sie auf den Sidepane Button , um das Sidepane zu öffnen.

2. Klicken Sie auf den Browser Tab, um den Browser zu öffnen.

3. Klicken Sie auf den Factory Button, um zur Factory Library zu navigieren.

4. Verwenden Sie den Ordner-Baum im oberen Teil des Browsers und navigieren Sie zu

Ensembles > Classics > Synthesizer. Sie sollten jetzt eine Liste von Synthesizern im unteren Teil des Browsers sehen.

5. Im unteren Teil des Browsers doppelklicken Sie zum Öffnen auf

Junatik .

REAKTOR 5.5 - Erste Schritte - 39

Bearbeitung eines REAKTOR-Ensembles

Instruments innerhalb von Ensembles

Abb. 4.6 Junatik im Browser-Fenster

4.3

Instruments innerhalb von Ensembles

In diesem Abschnitt werden wir die Hierarchien von Ensembles und Instrumenten in RE­

AKTOR kennenlernen.

REAKTOR 5.5 - Erste Schritte - 40

4.3.1

Das Junatik Panel im Überblick

Bearbeitung eines REAKTOR-Ensembles

Instruments innerhalb von Ensembles

Abb. 4.7 Junatik Synth mit eingeklapptem StereoTDelay

Sehen Sie sich Junatik genauer an. Sie können jetzt den Aufbau des Synthesizers Junatik erkennen. Unterhalb des Synthesizers können Sie etwas erkennen, das mit StereoTDelay bezeichnet ist. Um das Ensemble Panel übersichtlich zu halten, werden Instrumente oft­ mals eingeklappt. Tatsächlich ist das StereoTDelay in Junatik eingeklappt.

Klicken Sie auf den A Button unten rechts, um ihn zu öffnen. Durch klicken Sie auf den — Button neben A und B wird er zusammengeklappt.

REAKTOR 5.5 - Erste Schritte - 41

Bearbeitung eines REAKTOR-Ensembles

Instruments innerhalb von Ensembles

Abb. 4.8 StereoTDelay ausgeklappt

4.3.2

Der Unterschied zwischen einem Ensemble und einem Instrument

Bei dem zuvor betrachteten 2-Osc Synthesizer war das Delay ein interner Bestandteil des

Synthesizers. In diesem Fall ist das Delay ein separates Instrument. In der REAKTOR-Ter­ minologie kann ein Ensemble mehr als ein Instrument beherbergen. In diesem Fall gibt es zwei Instrumente, den Junatik Synthesizer und das StereoTDelay.

In der REAKTOR-Terminologie kann ein Instrument ein traditionelles Instrument sein, wie ein Synthesizer oder ein Sampler oder ein Effekt, wie beispielsweise ein Delay oder Hall, oder etwas ganz anderes, wie ein Sequenzer oder einfach nur ein Bild.

REAKTOR 5.5 - Erste Schritte - 42

Bearbeitung eines REAKTOR-Ensembles

Instruments innerhalb von Ensembles

Abb. 4.9 Junatik-Instrument

Abb. 4.10 Delay-Instrument

REAKTOR 5.5 - Erste Schritte - 43

Bearbeitung eines REAKTOR-Ensembles

Snapshot Master für Plug-ins und Snapshot-Hierarchien

Spielen Sie ein paar Noten und Sie werden den Synthesizer zusammen mit dem Delay hö­ ren. Wählen Sie unterschiedliche Snapshots und hören Sie sich verschiedenen Sounds an.

Da Junatik aus einem separaten Synthesizer und einem Effect-Instrument besteht, ist das

Snapshot-System hier etwas anders aufgebaut.

4.4

Snapshot Master für Plug-ins und Snapshot-Hierarchien

Wenn Sie in die obere Zeile des Ensembles schauen, sehen Sie ein Panel namens Ens -

Junatik .

Abb. 4.11 Ensemble Panel

Auf dem Ensemble Panel sehen Sie den Snapshot-Number 83 – Berlin ambience II.

4.4.1

Snapshot-Hierarchien in den Properties

Um die Snapshot-Hierarchien zu verstehen, müssen wir uns mit den Properties auseinan­ dersetzen. Um dieses zu tun, müssen Sie:

1. Doppelklicken Sie Ens - Junatik . Alternativ können auch auf den Properties Tab in der

Sidepane klicken.

2. Klicken Sie auf den Function -Buton, um die Function-Seite der Junatik Properties an­ zuzeigen.

REAKTOR 5.5 - Erste Schritte - 44

Abb. 4.12 Die Function Button

Bearbeitung eines REAKTOR-Ensembles

Snapshot Master für Plug-ins und Snapshot-Hierarchien

Abb. 4.13 Ensemble Properties mit angewähltem Recall by MIDI und Snapshot Master

REAKTOR 5.5 - Erste Schritte - 45

Bearbeitung eines REAKTOR-Ensembles

Snapshot Master für Plug-ins und Snapshot-Hierarchien

Schauen Sie sich die Properties unter Snapshot an, die Kästchen Recall by MIDI und Snapshot

Master for PlugIn sind beide angehakt.

4.4.2

Recall by MIDI und Snapshot Master für Plug-ins

Snapshot Master for PlugIn bedeutet, dass bei Änderungen des Snapshots im Ensem­ ble (Master), die Snapshots für den Synthesizer und das Delay überschrieben werden.

Anders gesagt, das Instrument Junatik und StereoTDealy verhalten sich als Slaves zum Ensemble, das als Master agiert.

Recall by MIDI bedeutet, dass dieses Instrument Programm-Change-Befehle empfan­ gen kann. Wenn der Master diese Funktion ebenfalls eingeschaltet hat und auf dem gleichen MIDI-Kanal Befehle empfängt, dann werden dessen Snapshots verwendet.

4.4.3

Snapshot Properties für das Instrument Junatik

Wenn Sie einmal auf das Junatik Panel klicken, werden Sie sehen, dass das Recall by Pa­ rent Kästchen angekreuzt ist.

Abb. 4.14 Der Snapshot-Bereich der Junatik Instrument Properties mit angewähltem Recall by Parent

Diese Einstellung sorgt dafür, dass die Snapshots auf dem Ensemble Panel als Master-

Snapshots fungieren.

Probieren Sie unterschiedliche Snapshots aus und Sie werden feststellen, dass sich durch die Auswahl einiger (aber nicht aller) Snapshots des Junatik Instruments die Snapshots des StereoTDelay Instruments ebenfalls ändern. Laden Sie den Snapshot “24 – Pointer

1”. Beachten Sie, dass dadurch für das StereoTDelay der Snapshot, 1 – Delay off aktiviert wurde. Wählen Sie jetzt andere Snapshots für das Junatik Instrument.

REAKTOR 5.5 - Erste Schritte - 46

Bearbeitung eines REAKTOR-Ensembles

Das Delay-Instrument durch ein Reverb-Instrument ersetzen

4.4.4

Snapshot mit ausgeschaltetem REAKTOR-Schalter

Sie werden feststellen, dass die Snapshots des Junatik-Instruments ohne Delay-Effekt wie­ dergegeben werden: Der Delay-Effekt ist ausgeschaltet, da sich der Schalter über dem Wet -

Regler beim Snapshot 1 des StereoTDelays in der Stellung Off befindet.

Abb. 4.15 Ausgeschaltetes Delay

Schalter wie diese sorgen nicht nur für eine Stummschaltung des Instruments, sondern auch für eine Einsparung an CPU-Leistung. Wenn Sie dieses Ensemble in einer DAW nut­ zen und dabei auf die Effekte der DAW zurückgreifen, ist es sinnvoll, die Effekte des En­ sembles abzuschalten.

4.4.5

Snapshot-Flexibilität

Sie haben selbstverständlich die Möglichkeit, die Snapshots des StereoTDelay-Instruments

ändern zu können, ohne die Snapshots des Synthesizers verändern zu müssen. Sie haben bei der Verwendung mehrerer Instruments eine große Speicherflexibilität durch das Anle­ gen individueller Snapshots und können zusätzlich mit dem Snapshot Master die Snaps­ hots mehrerer Instruments gleichzeitig ändern!

4.5

Das Delay-Instrument durch ein Reverb-Instrument ersetzen

Der Junatik-Synthesizer hat uns soweit ganz gut gefallen, wir wollen aber jetzt einen Hall an Stelle des Delays ausprobieren. Das bedeutet, dass wir das Delay durch einen REAK­

TOR-Hall ersetzen wollen.

REAKTOR 5.5 - Erste Schritte - 47

Bearbeitung eines REAKTOR-Ensembles

Das Delay-Instrument durch ein Reverb-Instrument ersetzen

4.5.1

Öffnen der REAKTOR Structure

Um das tun zu können, müssen wir uns mit der Structure des Ensembles auseinanderset­ zen.

Klicken Sie auf den Structure Button in der Sidepane.

Abb. 4.16 Der Structure Button

Dieser Vorgang öffnet die Ensemble-Structure.

Abb. 4.17 Ensemble Structure von Junatik

Sie können erkennen, dass der Junatik-Synthesizer mit dem StereoTDelay verbunden ist.

Der Ausgang L (links) und R (rechts) des Junatik ist mit den Eingängen L und R des Stere­ oTDelays verbunden. Die Ausgänge L und R des StereoTDelays sind mit dem Audio-Out-

Ausgang verbunden.

Wir werden gleich den Browser nutzen, um ein Hall-Instrument in eine Ensemble-Structu­ re einzufügen. Dieses wird mit dem Junatik-Instrument verbunden sein. Vor diesem Schritt müssen wir das StereoTDelay aus der Structure entfernen.

REAKTOR 5.5 - Erste Schritte - 48

Bearbeitung eines REAKTOR-Ensembles

Das Delay-Instrument durch ein Reverb-Instrument ersetzen

4.5.2

Ein Instrument aus der Structure entfernen

Um das Delay aus der Structure dieses Ensembles zu entfernen,

1. Führen Sie unter Windows® einen Rechtsklick (Mac OS® X: Ctrl+Klick) auf dem Ste­ reoTDelay im Structure-Fenster aus – hierdurch öffnet sich ein Kontextmenü.

2. Selektieren Sie Delete mit der Maus und klicken Sie darauf. Dieser Vorgang entfernt das Instrument aus der Structure.

Abb. 4.18 Entfernen eines Instruments.

Das Instrument StereoTDelay sollte jetzt verschwunden sein.

REAKTOR 5.5 - Erste Schritte - 49

Bearbeitung eines REAKTOR-Ensembles

Den Bowser für die Instruments-Suche benutzen

4.6

Den Bowser für die Instruments-Suche benutzen

Wir möchten jetzt das Delay- durch ein Hall-Instrument ersetzen. Mit dem Browser soll

"SpaceMaster.ism." geladen werden

1. Klicken Sie in der Sidepane auf den Browser Tab, um den REAKTOR Browser zu öff­ nen.

2. Navigieren Sie in der Ordnerstruktur des Browsers zu Instruments > Effects.

REAKTOR 5.5 - Erste Schritte - 50

Bearbeitung eines REAKTOR-Ensembles

Den Bowser für die Instruments-Suche benutzen

3. Klicken und Ziehen Sie Space Master 1 – Stereo.ism

vom unteren Teil des Browsers in den

Structure-Bereich. Dieser Vorgang fügt das Instrument in die Ensemble-Structure ein.

REAKTOR 5.5 - Erste Schritte - 51

Bearbeitung eines REAKTOR-Ensembles

Den Bowser für die Instruments-Suche benutzen

Abb. 4.19 SpaceMaster wurde in die Structure eingefügt.

Sie können alternativ einen Rechts-Klick in der Structure ausführen und Instruments über ein

Kontextmenü einfügen.

REAKTOR 5.5 - Erste Schritte - 52

Bearbeitung eines REAKTOR-Ensembles

Das Instrument mit dem Audio Out verbinden

Abb. 4.20 SpaceMaster in der Panel-Ansicht

4.7

Das Instrument mit dem Audio Out verbinden

Wir müssen jetzt den Junatik mit dem SpaceMaster-Hall und den Hall mit dem Audio-Out-

Modul verbinden.

4.7.1

Verbindungen herstellen

1. Klicken und halten Sie den L-Ausgang (oder den kleinen Punkt daneben) des Junatik

Instruments und ziehen Sie die Maus bis zum L-Eingang des SpaceMaster. Bei die­ sem Vorgang sollten Sie erkennen können, das ein Kabel mit der Maus gezogen wird und der Cursor die Form einer Hand angenommen hat. Wenn Sie den SpaceMaster L-

Eingang oder den Punkt daneben erreicht haben, lassen Sie die Maustaste wieder los.

REAKTOR 5.5 - Erste Schritte - 53

Bearbeitung eines REAKTOR-Ensembles

Das Instrument mit dem Audio Out verbinden

2. Wiederholen Sie diesen Vorgang für alle Verbindungen – verbinden Sie dabei auch die

Ausgänge L und R des SpaceMasters mit den Eingängen 1 und 2 des Audio-Out-Mo­ duls.

Wenn Sie mit Ihrer Arbeit fertig sind, sollte sich folgendes Bild ergeben:

Abb. 4.21 SpaceMaster mit Junatik und den Ausgängen verbunden

Jetzt schauen wir uns an, wie die beiden Instruments im Ensemble Panel aussehen.

REAKTOR 5.5 - Erste Schritte - 54

Bearbeitung eines REAKTOR-Ensembles

Das Instrument mit dem Audio Out verbinden

4.7.2

Instruments im Ensemble Panel neu positionieren

Durch den eben beschriebenen Vorgang kann es dazu kommen, dass das SpaceMaster-In­ strument in dem Ensemble Panel oberhalb des Junatik-Instruments platziert wurde – soll­ te das nicht der Fall sein, so können Sie diesen Abschnitt überspringen. Um die Positio­ nen zu tauschen müssen Sie nur das Folgende tun:

1. Schalten Sie auf die Panel -Ansicht um, indem Sie auf den Panel Button in der Seiten­ leiste klicken.

2. Klicken Sie auf das SpaceMaster Panel klicken Sie auf dessen Namen.

3. Klicken und ziehen Sie das Instrument unterhalb des Junatik und lassen Sie die

Maustaste los – das Instrument sollte an der neuen Position einrasten. Jetzt ist der

Junatik wieder an erster Position!

REAKTOR 5.5 - Erste Schritte - 55

Bearbeitung eines REAKTOR-Ensembles

Wiederherstellen der korrekten Snapshot-Hierarchie

Abb. 4.22 Junatik an erster Position

4.8

Wiederherstellen der korrekten Snapshot-Hierarchie

Das Einfügen des SpaceMaster-Instruments in die Structure hat die Snapshot-Hierarchie geändert. Wir müssen an dieser Stelle ein paar Änderungen vornehmen, um die Snapshot-

Master-Hierarchie wieder herzustellen – das Ensemble soll nach wie vor als Snapshot-Mas­ ter für das Plug-in gelten. Wir müssen dazu die Properties des Junatik-Instruments und des SpaceMaster-Instruments bearbeiten.

REAKTOR 5.5 - Erste Schritte - 56

Bearbeitung eines REAKTOR-Ensembles

Wiederherstellen der korrekten Snapshot-Hierarchie

4.8.1

Öffnen der Instrument Properties

Zuerst muss das Junatik-Ensemble wieder zum Snapshot Master for Plug-In werden und die Aktivierung der Funktion Recall by Parent für den SpaceMaster erfolgen.

1. Klicken Sie auf den Properties Tab im Sidepane.

2. Klicken Sie auf die Kopfzeile Ens - Junatik. Dieser Vorgang öffnet die Junatik Ensem­ ble Properties.

3. Klicken Sie auf den Function Button.

4. Setzen Sie einen Haken für die Funktion Snapshot Master for Plug-In im Snapshot -Be­ reich.

5. Klicken Sie auf das SpaceMaster Panel- klicken Sie auf dessen Namen. Dieser Vor­ gang öffnet die SpaceMaster Properties.

6. Aktivieren Sie die Funktion Recall by Parent .

REAKTOR 5.5 - Erste Schritte - 57

Erzeugen eines Synthesizers mit integriertem Sequenzer

5 Erzeugen eines Synthesizers mit integriertem Sequenzer

In diesem Tutorial möchten wir einen Synthesizer inklusive eines Sequencers erzeugen.

5.1

Wiederholung und Überblick

Als wir uns das Junatik Ensemble angeschaut haben, haben wir gelernt, dass Junatik aus dem Synthesizer Instrument Junatik und dem StereoTDelay Instrument besteht. Wir wer­ den jetzt ein Ensemble erzeugen, das zwei REAKTOR Instruments beinhaltet. Eines der

Instruments wird der Sequenzer namens Monoliner sein, das andere das Synthesizer In­ strument Soundschool Analog (oder ANALOG, als Kurzform).

Der Monoliner ist die Nachbildung eines klassischen, analogen Step-Sequencers mit drei

Knopfreihen, während Soundschool Analog einen klassischen, semimodularen Analog-Syn­ thesizer mit 2 Oszillatoren darstellt.

Wir werden jetzt alle benötigten Kabelverbindungen (MIDI und Audio) herstellen, damit der Sequenzer den Synthesizer triggern kann.

REAKTOR 5.5 - Erste Schritte - 58

Erzeugen eines Synthesizers mit integriertem Sequenzer

Erzeugen des Synthesizer-Sequencer-Ensembles

Abb. 5.1 Monoliner in Kombination mit Soundschool Analog (ANALOG)

5.2

Erzeugen des Synthesizer-Sequencer-Ensembles

Zu Beginn erzeugen wir ein neues Ensemble und fügen dort unsere Instruments ein.

5.2.1

Erzeugen eines neuen Ensembles

Erzeugen Sie ein neues Ensemble, in dem Sie den Menü Button drücken und den Ein­ trag File > New Ensemble auswählen.

REAKTOR 5.5 - Erste Schritte - 59

Erzeugen eines Synthesizers mit integriertem Sequenzer

Erzeugen des Synthesizer-Sequencer-Ensembles

Abb. 5.2 New Ensemble im Global-Menü

Abb. 5.3 Das Panel eines neuen Ensemble.

Sie können den Tastaturkurzbefehl [Strg]+[N] auf einem Windows®-Rechner ([Cmd]+[N] un­ ter Mac OS® X) benutzen, um ein neues Ensemble zu erzeugen.

5.2.2

Den Browser nutzen, um neue Instruments zu laden

1. Klicken Sie im Sidepane auf den

BrowserTab, um den Browser zu öffnen.

REAKTOR 5.5 - Erste Schritte - 60

Erzeugen eines Synthesizers mit integriertem Sequenzer

Erzeugen des Synthesizer-Sequencer-Ensembles

2. Klicken Sie auf den

Factory Button, um zur Factory Library zu navigieren.

3. Navigieren Sie in der Ordnerstruktur des Browsers zu dem Pfad Instruments > Se­ quencers.

4. Ziehen Sie Monoliner.ism

aus dem unteren Teil des Browsers in den Pane-Bereich auf der rechten Seite. Dieser Vorgang fügt einen Monoliner in Ihr Ensemble ein.

REAKTOR 5.5 - Erste Schritte - 61

Erzeugen eines Synthesizers mit integriertem Sequenzer

Erzeugen des Synthesizer-Sequencer-Ensembles

Wir möchten jetzt den Browser dazu verwenden, Soundschool Analog zu laden.

1. Navigieren Sie in der Ordnerstruktur des Browsers zu Instruments > Synthesizers.

2. Scrollen Sie bis zum Eintrag Soundschool Analog.ism

.

3. Klicken und ziehen Sie Soundschool Analog.ism

in den Panel-Bereich auf der rechten Sei­ te.

REAKTOR 5.5 - Erste Schritte - 62

Erzeugen eines Synthesizers mit integriertem Sequenzer

Aktivieren des Synthesizer-Sequencers

Abb. 5.4 Einfügen von SoundSchool Analog in Ihr Ensemble

5.3

Aktivieren des Synthesizer-Sequencers

Damit der Sequencer in Aktion treten kann, müssen wir eine MIDI-Verbindung zwischen dem Monoliner und dem Soundschool Analog herstellen.

REAKTOR 5.5 - Erste Schritte - 63

Erzeugen eines Synthesizers mit integriertem Sequenzer

Aktivieren des Synthesizer-Sequencers

5.3.1

Überblick über die Structure

Nach dem Laden sollte sich die Structure wie folgt darstellen:

Abb. 5.5 Ensemble Structure mit Monoliner und ANALOG

Wir können hier die Instruments Monoliner und ANALOG erkennen und ebenfalls das vor­ gegebene leere Instrument, das mit dem Audio In und Audio Out verbunden ist. Entfernen

Sie jetzt das nicht benötigte Instrument aus der Structure.

5.3.2

Entfernen des nicht benötigten Instruments

Entfernen Sie das vorgegebene Instrument unter Windows® mit einem Rechtsklick

(Mac OS® X: [Ctrl] + Klick) auf der Oberfläche des Instruments und durch Auswahl des Eintrags Delete im Pop-up-Fenster.

REAKTOR 5.5 - Erste Schritte - 64

Erzeugen eines Synthesizers mit integriertem Sequenzer

Aktivieren des Synthesizer-Sequencers

Abb. 5.6 Entfernen eines Instruments durch das Auwahlmenü.

Wenn wir schon einmal hier sind, können wir auch gleich die Ausgänge L und R des ANA­

LOG Synthesizers mit den Eingängen 1 und 2 des Audio Out verbinden.

5.3.3

Die Ausgänge des ANALOG mit dem Audio Out verbinden

Vielleicht können Sie sich daran erinnern, dass wir diesen Schritt bereits bei der Verbin­ dung des Junatik-Synthesizers mit dem SpaceMaster-Hall vollzogen haben.

1. Klicken und ziehen Sie - bis ein Kabel eingeblendet wird - von L aus (oder dem schwarzen Punkt daneben) bis zum Eingang des ersten Audio Ausgangs oder bis zu dem schwarzen Punkt daneben und lassen Sie los. Es wird eine Verbindung herge­ stellt.

2. Wiederholen Sie diesen Vorgang für den Ausgang R und den Eingang 2.

Ihre Structure sollte jetzt so aussehen:

REAKTOR 5.5 - Erste Schritte - 65

Erzeugen eines Synthesizers mit integriertem Sequenzer

Aktivieren des Synthesizer-Sequencers

Abb. 5.7 ANALOG mit angeschlossenen Audio-Ausgängen.

Wie Sie erkennen können, haben wir das Master Instrument nicht entfernt, da es einen sehr nützlichen Master-Level-Fader besitzt. Schauen wir uns jetzt die beiden Instruments im Ensemble Panel an.

5.3.4

Überblick über Monoliner und ANALOG

Schalten Sie auf die Panel-Ansicht Ihres Ensembles um, indem Sie auf den Panel But­ ton klicken.

Abb. 5.8 Der Panel Button

REAKTOR 5.5 - Erste Schritte - 66

Erzeugen eines Synthesizers mit integriertem Sequenzer

MIDI-Verbindungen zwischen Instruments herstellen

Abb. 5.9 Monoliner und ANALOG

Wie Sie sehen können, besitzt der Monoliner drei Knopfreihen, die zur Steuerung von Ga­ te, Velocity und Pitch dienen. Der snc&pos Bereich auf der linken Seite steuert die Ge­ schwindigkeit und Richtung der Sequencer-Wiedergabe sowie die Anzahl der Steps. Die weiteren Steuerungsoptionen schauen wir uns zu einem späteren Zeitpunkt an. Wichtig zu wissen ist, dass der Monoliner über einen integrierten MIDI-Ausgang verfügt!

ANALOG besitzt 2 Oszillatoren, einen Ring-Modulator, 2 Hüllkurven, einen LFO und ein integriertes Stereo-Delay.

5.4

MIDI-Verbindungen zwischen Instruments herstellen

Wie zuvor schon erwähnt, wurde der Monoliner dazu programmiert, MIDI-Daten an REAK­

TOR-Synthesizer und externe Synthesizer zu senden! Um die MIDI-Verbindung in diesem

Ensemble herzustellen, bedarf es eines weiteren Arbeitsschritts. Glücklicherweise ist die­ ser mit wenigen Maus-Klicks erledigt.

REAKTOR 5.5 - Erste Schritte - 67

Erzeugen eines Synthesizers mit integriertem Sequenzer

MIDI-Verbindungen zwischen Instruments herstellen

5.4.1

Nutzung der internen MIDI-Verbindungen

Um intern den MIDI-Ausgang des Monoliner Instruments mit dem MIDI-Eingang des ANA­

LOG zu verbinden, müssen Sie Connect-Seite der Monoliner Properties öffnen.

1. Klicken Sie auf den Properties Tab im Sidepane.

2. Klicken Sie auf den

Connect -Buton, um die Connect-Seite der Properties anzuzeigen.

3. Um eine MIDI-Verbindung zwischen dem Sequenzer und dem Synthesizer herzustel­ len, müssen Sie das Aufklappmenü Select Instruments im MIDI-Out -Bereich der Connect-

Page lokalisieren. Klicken Sie auf das Aufklappmenü und wählen Sie den Eintrag

ANALOG.

4. Um zu überprüfen, dass die Verbindung zustanden gekommen ist, öffnen Sie die Con­ nect-Seite des ANALOG-Instruments. Klicken Sie auf die Kopfzeile des ANALOG, um das Instrument auszuwählen.

REAKTOR 5.5 - Erste Schritte - 68

Erzeugen eines Synthesizers mit integriertem Sequenzer

REAKTOR Start- und Stopp-Buttons

5. Die Connect-Seite des ANALOG sollte jetzt im Sidepane zu sehen sein. Klicken Sie auf das Select Instruments Drop-Down-Menü im MIDI-In -Bereich der Connect-Seite. Der

Menüpunkt Monoliner ist mit einem Punkt versehen.

6. Speichern Sie jetzt Ihre Arbeit durch Auswahl des Befehls Save Ensemble As... aus dem Hauptmenü. Das war’s, Sie können jetzt diese Sequencer/Synthesizer-Kombina­ tion nach Belieben testen!

5.5

REAKTOR Start- und Stopp-Buttons

Die Start und Stopp -Buttons in REAKTOR dienen zur Steuerung des Sequencers.

Überblick über die Start- und Stopp-Buttons

Die Start - und Stopp -Buttons befinden sich in der Main Toolbar oben in jedem Instrument, direkt neben der BPM -Anzeige.

Abb. 5.10 BPM/ Start/Stopp

REAKTOR 5.5 - Erste Schritte - 69

Erzeugen eines Synthesizers mit integriertem Sequenzer

REAKTOR Start- und Stopp-Buttons

Um den Sequenzer zu starten, klicken Sie mit der Maus auf den Start -Button. Der Se­ quenzer beginnt mit der Wiedergabe und Sie erkennen zusätzlich auch optisch, dass er eingeschaltet wurde. Die MIDI-Aktivitätsanzeigen bestätigen eine bestehende MI­

DI-Verbindung. Sie sollten jetzt außerdem auch Sounds aus dem Synthesizer hören können!

Abb. 5.11 MIDI-Aktivitätsanzeige

Pausieren und Zurücksetzen des Sequencer

Mit einem einfachen Klick auf den Stopp -Button wird der Sequencer in den Pause-Mo­ dus versetzt – wenn Sie die Wiedergabe erneut aktivieren, wird sie an gleicher Stelle wieder aufgenommen. Mit einem Klick auf den Stopp -Button wird der Sequencer an den Anfang des Pattern zurückgesetzt.

REAKTOR 5.5 - Erste Schritte - 70

Erzeugen eines Synthesizers mit integriertem Sequenzer

Detaillierter Blick auf den Monoliner

5.6

Detaillierter Blick auf den Monoliner

Sehen wir uns jetzt die Geschwindigkeits- und Richtungssteuerungen genauer an.

5.6.1

Richtung und Geschwindigkeit verändern

Dieser Sequencer ist sehr flexibel hinsichtlich der Wiedergabe von Pattern.

Um die Wiedergaberichtung von vorwärts nach rückwärts zu ändern oder eine Zufalls­ wiedergabe auszulösen, öffnen Sie die Liste mit den Wiedergaberichtungen durch Klicken auf das Pfeilsymbol. Sie können auf gleichem Wege die Geschwindigkeit ändern, in dem Sie auf das Sync -Menü klicken.

Abb. 5.12 Wiedergaberichtung

REAKTOR 5.5 - Erste Schritte - 71

Erzeugen eines Synthesizers mit integriertem Sequenzer

Detaillierter Blick auf den Monoliner

Abb. 5.13 Geschwindigkeit

In der Voreinstellung 1/16 wird ein Takt in 16-tel Noten unterteilt.

5.6.2

Anzahl der Steps, Step Offset und Shuffle/Swing

Mit dem stps Knopf kann die Anzahl der Steps bestimmt werden – Werte zwischen 1 und 16 können ausgewählt werden.

Mit dm offs Knopf kann bestimmt werden, an welcher Stelle die Sequenz beginnt.

Mit SHFL kann der Swingfaktor des Playbacks bestimmt werden. Probieren Sie eine

Einstellung mit 6 Steps und einem Offset-Wert von 9 aus.

5.6.3

GATE, VELOCITY und PITCH Knöpfe und On/Off Buttons

Mit der obersten Knopfreihe – mit GATE beschriftet – steuern Sie die Länge des jewei­ ligen Triggers.

Der Knopf am Ende besitzt eine Master-Funktion und bezieht sich übergreifend auf die Länge der Gates.

Die nächste Reihe – mit VELO bezeichnet – programmiert die Lautstärke jedes Trig­ gers. Auch hier gibt es einen Master-Lautstärkeregler.

Die unterste Reihe – mit PITCH beschriftet – steuert die Pitch-Werte.

Die Button-Reihe steuert den Ein- und Ausschaltzustand des Gates (an oder aus).

REAKTOR 5.5 - Erste Schritte - 72

Erzeugen eines Synthesizers mit integriertem Sequenzer

Untersuchung der Snapshots-/Show-Hints-Funktion

Abb. 5.14 Master-Knöpfe

Abb. 5.15 Gate-An-/Aus-Buttons

5.7

Untersuchung der Snapshots-/Show-Hints-Funktion

Lassen Sie uns diese Sequencer- und Synthesizer-Kombination noch weiter untersuchen.

5.7.1

Untersuchen der Snapshots in Monoliner und Analog

Monoliner besitzt nur ein paar wenige Snapshots, die es aber wert sind, ausprobiert zu werden. Die größten Potenziale eines Sequencers liegen in den Richtungswechseln, Ände­ rungen der Anzahl der Steps und der Offset-Werte, welche im Bereich der snc&pos Steu­ erung bearbeitet werden können und große Variationsmöglichkeiten bieten. Sie können diese Werte durch Drücken des Buttons rnd!

auch zufällig generieren lassen. Der ANALOG

Synthesizer besitzt ein große Anzahl an Snapshots, die Sie nacheinander testen sollten, während eine Sequenz wiedergegeben wird.

5.7.2

Show/Hide Hints

Noch einmal möchten wir Sie darauf hinweisen, dass Sie die Hints-Funktion nutzen sollten, die durch Drücken des Hints Buttons aktiviert werden. Sie werden feststellen, dass Sie auf diese Weise vor allen Dingen im Bereich des Synthesizers mit sehr nützlichen Informationen versorgt werden, wenn Sie die Maus über einen Knopf oder Schalter bewegen:

REAKTOR 5.5 - Erste Schritte - 73

Erzeugen eines Synthesizers mit integriertem Sequenzer

Untersuchung der Snapshots-/Show-Hints-Funktion

Abb. 5.16 Informationen über den FM-Knopf

Wenn Sie Ihre Arbeit abgeschlossen haben, denken Sie bitte daran, diese zu speichern!

Denke Sie daran, dass Sie den Save Ensemble Befehl dazu benutzen können, um eine vor­ hergehende Version zu überschreiben. Alternativ können Sie mit Save Ensemble As eine neue Version unter anderem Namen speichern und somit die alte Version beibehalten.

REAKTOR 5.5 - Erste Schritte - 74

Erkunden des Samplers in REAKTOR

6 Erkunden des Samplers in REAKTOR

In diesem Tutorial möchten wir uns den Memory Drum 2 näher anschauen, der sich sehr gut als Sample-Player für Drum-Kit-Samples eignet.

6.1

Wiederholung und Überblick

Nach dem wir uns zwei Synthesizer aus der REAKTOR Library angeschaut haben, wird es

Zeit, sich einen Sample-Player genauer anzuschauen.

Wir werden uns anschauen, wie man ein Sample aus einer Sample Map durch ein ei­ genes Sample ersetzt.

Außerdem lernen Sie, wie man ein Sample zu einer Map hinzufügt.

Wir schauen uns an, wie Samples aus einer Map mit einem MIDI-Keyboard ausge­ wählt werden können und wie ein Sample mit der Maus hörbar gemacht werden kann.

Wir schauen uns das Sample-Mapping in REAKTOR an.

Zum Schluss nehmen wir uns noch kurz die besonderen Funktionen des Memory

Drum vor.

Auch hier möchten wir wieder den Browser verwenden, um den Memory Drum 2 zu laden.

REAKTOR 5.5 - Erste Schritte - 75

Erkunden des Samplers in REAKTOR

Den Browser verwenden, um Memory Drum 2 zu laden

Abb. 6.1 Memory Drum 2

6.2

Den Browser verwenden, um Memory Drum 2 zu laden

1. Klicken Sie im Sidepane auf den Browser Tab, um den Browser zu öffnen.

REAKTOR 5.5 - Erste Schritte - 76

Erkunden des Samplers in REAKTOR

Den Browser verwenden, um Memory Drum 2 zu laden

2. Navigieren Sie in der Ordnerstruktur zu Ensembles > New Additions > Sample Player.

3. Doppelklicken Sie auf dem Eintrag MemoryDrum2.ens, um diesen zu laden.

Abb. 6.2 Auswahl von Memory Drum 2 im Browser

Die Samples des Memory Drum 2 wurden so gemapped, dass C1 das erste Sample auslöst und mit jedem Halbtonschritt ein neuer Sound erklingt. Verschaffen Sie sich zunächst ein­ mal einen Überblick über die gebotenen Sounds, in dem Sie verschiedene Tonhöhen auf

REAKTOR 5.5 - Erste Schritte - 77

Erkunden des Samplers in REAKTOR

Ersetzen und Bearbeiten von Samples in dem Sample-Map-Editor

Ihrem Keyboard spielen. Möglicherweise sind Sie schon glücklich mit den gebotenen In­ halten, möchten aber dennoch lieber eigene Samples verwenden? Um das tun zu können,

öffnen Sie den Sample-Map-Editor.

6.3

Ersetzen und Bearbeiten von Samples in dem Sample-Map-Editor

Wir möchten jetzt den Sample-Map-Editor verwenden, um die Samples auszutauschen.

Wir öffnen die Sample Map und benutzen die Funktion SEL BY KEY, damit wir mit unse­ rem MIDI-Keyboard und der Maus die Samples in der Map wiedergeben können.

6.3.1

Öffnen der Map und Wiedergabe der Samples

1. Doppelklicken Sie auf die Wellenform des Samples. Der Sample-Map-Editor öffnet sich daraufhin. Alternativ können Sie auch den Sample-Map Button in der Sidebar nut­ zen oder das Tastaturkürzel [F9].

2. Schalten Sie die Select-Sample-by-Key-Funktion ein, indem Sie den

Key Button in der rechten oberen Ecke der Sample Map drücken. Jetzt können Sie die Samples mit Ih­ rem MIDI-Keyboard auswählen.

REAKTOR 5.5 - Erste Schritte - 78

Erkunden des Samplers in REAKTOR

Ersetzen und Bearbeiten von Samples in dem Sample-Map-Editor

3. Klicken Sie auf den

Sample-Vorhör -Button, um die Samples in ihrem Ausgangszustand anzuhören.

Abb. 6.3 Der Sample-Vorhör-Button

Lassen Sie uns ein paar Samples durch Ihre eigenen ersetzen. Lassen Sie uns das Snare-

Sample auf der MIDI-Note 48 ersetzen. Zuerst müssen wir dieses durch Drücken von C2 auf Ihrem Keyboard auswählen.

6.3.2

Die Funktion Ersetzen in der Edit Sample Liste anwenden

Öffnen Sie das Edit -Aufklappmenü oben links im Sample-Map-Editor und wählen Sie den Eintrag Replace.

REAKTOR 5.5 - Erste Schritte - 79

Erkunden des Samplers in REAKTOR

Ersetzen und Bearbeiten von Samples in dem Sample-Map-Editor

Abb. 6.4 Mit dem Menü-Eintrag Replace ersetzen Sie das ausgewählte Sample.

Dieses sollte den Ordner öffnen, den wir eingangs in den Dateipfaden der Preferences von

REAKTOR festgelegt haben. In unserem Beispiel haben wir die Snare ersetzt, die sich auf der MIDI-Note 48 befunden hat.

6.3.3

Sample-Key-Split und Root-Note

Schauen wir uns das Sample genauer an.

Abb. 6.5 Clap CloseTheBook.wav wie im Sample-Map-Editor zu sehen

REAKTOR 5.5 - Erste Schritte - 80

Erkunden des Samplers in REAKTOR

Ersetzen und Bearbeiten von Samples in dem Sample-Map-Editor

L und R haben beide den Wert 48. Das bedeutet, dass das Sample über Key-Split auf die

Taste 48 des Keyboards fixiert ist und eine für Drum-Sounds passende Einstellung ge­ wählt wurde. Der Root-Key ist ebenfalls bei 48. Das bedeutet, dass das Sample in seiner originalen Tonhöhe wiedergegeben wird, wenn es auf die MIDI Note 48 gelegt wird.

Eben haben wir gesehen, wie ein Sample ersetzt wird, jetzt möchten wir ein neues Sample zu der Map hinzufügen.

6.3.4

Benutzung der Funktion Add in der Edit-Sample-Liste

1. Wir müssen jetzt herunterscrollen bis zum letzten Sample in der Liste, welches sich auf der MIDI-Note 77 befindet und den Namen Sound 9 trägt.

2. Klicken Sie auf das Edit -Aufklappmenü und wählen Sie den Eintrag Add.

Abb. 6.6 Hinzufügen eines neuen Samples zur Sample Map mit dem Menü-Eintrag Add

REAKTOR 5.5 - Erste Schritte - 81

Erkunden des Samplers in REAKTOR

Das Memory-Drum-Interface

Diesmal öffnet sich der zuletzt benutze Ordner, den wir verwendet haben, als wir ein be­ stehendes Sample ersetzt haben. Sie können jetzt ein Sample aus diesem Ordner laden oder zu einem anderen Ordner navigieren. Führen Sie auch hier wieder einen Doppelklick auf das Sample aus, um es in die Map zu laden.

6.3.5

Key-Split bearbeiten

Wir möchten den Key-Split so ändern, dass L und R den gleiche Wert haben - 78. Um den

Wert zu ändern:

1. Doppelklicken Sie auf die Nummer in der gewünschten Zeile und Spalte (in diesem

Fall die entsprechende Zeile Ihres neuen Samples und die Spalte mit der Bezeich­ nung R ).

2. Tippen Sie eine neue Zahl ein.

3. Drücken Sie [Enter], wenn Sie fertig sind. Auf diesem Weg ist es recht einfach, neue

Samples hinzuzufügen.

4. Experimentieren Sie mit weiteren Samples. Wenn Sie die Bearbeitung der

Sample Map abgeschlossen haben und Sie diese schließen möchten, drücken Sie den Sample Map

Button erneut. In diesem Abschnitt möchten wir uns das Memory-Drum-Interface noch weiter anschauen.

Abb. 6.7 Der Sample Map Button

6.4

Das Memory-Drum-Interface

Jede MIDI-Note kann nicht nur zur Auswahl von Samples genutzt werden, sondern sie kann auch sehr drastische Charakteränderungen für einen Sample Slot herbeiführen.

REAKTOR 5.5 - Erste Schritte - 82

Erkunden des Samplers in REAKTOR

Das Memory-Drum-Interface

6.4.1

Die Tonhöhe für einen einzelnen Sample Slot ändern

Lassen Sie uns zurückgehen zu dem Sample, das wir ersetzt haben und dessen Tonhöhe

ändern. Mit dem Memory Drum können Sie die Tonhöhe eines Slots individuell ändern, ohne die anderen Slots zu verändern.

Klicken Sie auf den p -Fader und ändern Sie die Tonhöhe auf einen niedrigeren Wert, indem Sie in die Mitte des Faders klicken und nach unten ziehen:

Abb. 6.8 Durch Veränderungen des p-Werts können Sie die Tonhöhe des Samples bestimmen.

Wenn Sie das Sample mit Ihrem Keyboard spielen, hören Sie jetzt die veränderte, tiefere

Tonhöhe. Wenn Sie ein anderes Sample spielen, werden Sie feststellen, dass sich deren

Tonhöhe nicht verändert hat. Diese Funktion macht den Sample-Drum-Player recht einzig­ artig. Jeder Sample-Sound-Slot kann mit eigenen Parameterkombinationen ausgestattet werden. Probieren Sie die anderen Einstellungen ebenfalls aus und selektieren Sie unter­ schiedliche Hüllkurven und Filter für jede Note.

Lassen Sie uns diese Möglichkeiten einmal näher begutachten.

REAKTOR 5.5 - Erste Schritte - 83

6.4.2

Erkunden der Memory Drum Snapshots

Erkunden des Samplers in REAKTOR

Das Memory-Drum-Interface

Abb. 6.9 Die Snapshots List der Memory Drum

Das voreingestellte Snapshot besitzt für jedes Drum-Sample die gleichen Einstellungen.

Wählen Sie daher eines der anderen Snapshots, um sich abweichende Einstellungen anzu­ hören. Sie werden feststellen, dass das Drücken von verschiedenen Tasten nicht nur ver­ schiedene Samples auslöst, sondern das diese auch mit sehr unterschiedlichen Einstellun­ gen versehen sein können. Bevor Sie Ihr Ensemble speichern, können Sie neue Samples hinzufügen und verschiedene Änderungen an den Einstellungen vornehmen. Wenn Sie Än­ derungen an dem Snapshot vornehmen, sollten Sie das neue Snapshot unter einem ande­

REAKTOR 5.5 - Erste Schritte - 84

Erkunden des Samplers in REAKTOR

Das Memory-Drum-Interface ren Namen durch Drücken der Funktion Append speichern. Wenn Sie mit dem Hinzufügen und Austauschen von Samples fertig sind, denken Sie bitte daran, Ihre Arbeit mit Save

Ensemble As... zu speichern. Wenn Sie das nicht machen, war Ihre ganze Mühe umsonst!

In dem Tutorial in Kapitel

8, Einen Sampler mit den REAKTOR-Modulen erzeugen

, wer­ den wir uns verschiedene Sample-Wiedergabe-Möglichkeiten anschauen, wie zum Beispiel umgekehrt, vorwärts/rückwärts und vorwärts/rückwärts-umgekehrt. Außerdem werden wir etwas über das Transponieren von Samples im Sample-Map-Editor erfahren.

REAKTOR 5.5 - Erste Schritte - 85

Einen Synthesizer mit Macros erzeugen

7 Einen Synthesizer mit Macros erzeugen

In diesem Tutorial werden wir einen analogen Synthesizer mit vorgefertigten Factory Mac­ ros erzeugen. Der Synthesizer wird aus zwei Oszillatoren, einem Mixer, zwei Hüllkurvenfor­ mern und einem Filter bestehen. Es wird vorausgesetzt, dass Sie sich mit den vorangegan­ genen Tutorials auseinandergesetzt haben, die eine Reihe von Einfüge- und Verbindungs­ techniken behandelt haben.

7.1

Was ist ein Macro?

REAKTOR 5 hat eine ganze Bibliothek an vorgefertigten Macros. Ein Macro beinhaltet eine

Gruppe von Modulen, die bereits miteinander verbunden sind und sich selbst in einem ei­ genen, übergeordneten Modul befinden, das nur über Ein- und Ausgänge verbunden wer­ den muss. Ein Macro ist etwa mit einem Instrument vergleichbar, aber kleiner. Es ist wei­ terhin auch vergleichbar mit einem Modul zur Konstruktion von komplexen Oszillatoren,

Filtern, Hüllkurven-Formern, Delays, etc., das man beispielsweise in modularen Synthesi­ zern findet. Wenn Sie sich eine Weile mit dem Bau von Synthesizern beschäftigen, sollten

Sie Ihre Ideen als Objekte betrachten und abstrahieren, dass Module bestimmte Beziehun­ gen haben und durch Macros umhüllt sind.

Unten sehen Sie einen fertigen Synthesizer, dessen enthaltene Macros durch Linien und

Bezeichnungen von einander abgegrenzt sind.

REAKTOR 5.5 - Erste Schritte - 86

Einen Synthesizer mit Macros erzeugen

Was ist ein Macro?

Abb. 7.1 Fertiger Synthesizer

Das Oszillator 1 Macro enthält 3 Oszillatoren in der Structure und Steuerungen für Pitch,

Fine, P-Width und einen Wellenformumschalter. Dieses sind alles individuelle Module, die aber alle miteinander verbunden und in einem kleinen Ordner namens Macro zusammen­ gefasst sind.

REAKTOR 5.5 - Erste Schritte - 87

Einen Synthesizer mit Macros erzeugen

Vorbereitung

Abb. 7.2 Oscillator Macro in der Structure-Ansicht

Fortgeschrittene Anwender verwenden oft Teile eines Ensembles, die mit einander in Verbin­ dung stehen und fügen diese in neue Macros ein, um sie einfach wiederverwenden zu können.

7.2

Vorbereitung

Wir möchten im ersten Schritt ein neues Ensemble laden, das vorgegebene Instrument lö­ schen und ein Instrument einfügen, das für den gewünschten Zweck geeignet ist.

7.2.1

Laden eines neuen Ensemble

Wir starten mit dem vorgefertigten New Ensemble von REAKTOR.

1. Drücken Sie den

Menu Button und wählen Sie Menü-Eintrag File > New Ensemble.

REAKTOR 5.5 - Erste Schritte - 88

Einen Synthesizer mit Macros erzeugen

Vorbereitung

Es erscheint ein Ensemble Panel.

Abb. 7.3 Panel-Ansicht eines neuen Ensemble

Drücken Sie den Structure Button, um die Structure einzublenden.

Abb. 7.4 Der Structure Button

REAKTOR 5.5 - Erste Schritte - 89

Einen Synthesizer mit Macros erzeugen

Vorbereitung

Abb. 7.5 Die Structure eines neuen Ensemble

Um zu starten, wollen wir mit der Structure arbeiten.

7.2.2

Entfernen des vorgegebenen Instruments

Unser Synthesizer soll mit einem einfachen Ausgang ausgestattet werden, wir brauchen al­ so das vorgegebene Instrument mit zwei Ausgängen (links und rechts) nicht.

Entfernen Sie das vorgegebene Instrument unter Windows® mit einem Rechtsklick

(unter Mac OS® X: [Ctrl] + Klick) auf der Oberfläche des Instruments und durch Aus­ wahl des Eintrags Delete im Pop-up-Fenster.

REAKTOR 5.5 - Erste Schritte - 90

Einen Synthesizer mit Macros erzeugen

Vorbereitung

Abb. 7.6 Entfernen des vorgegeben Instruments.

Wir müssen jetzt ein Instrument einfügen, dass sich für den gewünschten Synthesizerbau eignet, wir brauchen dazu ein Instrument mit nur einem Ausgang, da unser Synthesizer nur über einen Mono-Ausgang verfügen soll und nicht über einen Stereo-Ausgang.

7.2.3

Einfügen eines neuen Instruments

Um ein neues Instrument einzufügen, führen Sie [Ctrl]+Klick (Mac OS® X) oder ei­ nen Rechtsklick (Windows®) auf einer leeren Stelle der Ensemble Structure aus und

öffnen Sie das Kontextmen. Wählen Sie in dem Menü den Eintrag Insert Instrument

>_New – 1In1Out.

REAKTOR 5.5 - Erste Schritte - 91

Einen Synthesizer mit Macros erzeugen

Vorbereitung

Abb. 7.7 Einfügen eines neuen Instruments

Unser eingefügtes Instrument hat einen Eingang und einen Ausgang.

REAKTOR 5.5 - Erste Schritte - 92

Einen Synthesizer mit Macros erzeugen

Vorbereitung

Abb. 7.8 Eingefügtes Instrument in der Structure

Da wir für unseren Synthesizer nur den Ausgang benötigen, können wir den Eingang ent­ fernen.

1. Doppelklicken Sie auf das Instrument, um es zu öffnen,

2. Führen Sie unter Windows® einen Rechtsklick (Mac OS® X: [Ctrl]+Klick) auf dem

StereoTDelay im Structure-Fenster aus – hierdurch öffnet sich ein Kontextmenü. Kli­ cken Sie dann auf den Menü-Eintrag Delete.

3. Doppelklicken Sie auf den Hintergrund der Structur, um sich zurück auf die oberste

Ebene der Structure zu begeben.

7.2.4

Das Instrument mit dem Audio Out verbinden

Wir müssen jetzt den Ausgang des Instruments mit den Audio Outs 1 und 2 verbinden.

1. Platzieren Sie den Cursor auf Out – oder den kleinen Punkt daneben.

REAKTOR 5.5 - Erste Schritte - 93

Einen Synthesizer mit Macros erzeugen

Hinzufügen eines Oszillators und einer ADSR Env zu dem Instrument

2. Klicken und halten Sie die Maus gedrückt, während Sie diese auf den Eingang 1 des

Audio-Out-Moduls ziehen.

3. Wenn Sie die 1 (oder den Punkt daneben) des Audio-Out-Moduls erreicht haben, las­ sen Sie die Maustaste wieder los und eine Kabelverbindung sollte zu sehen sein.

Wiederholen Sie diese Schritte, aber verbinden Sie diesmal den Instrument-Ausgang mit dem Eingang 2 des Audio Out. Durch diesen Schritt wird der Sound auf beiden Ausgängen

Ihres Audio-Systems hörbar gemacht. Ihre Verbindungen sollten wie folgt aussehen. Die gelbe Lampe in der rechten unteren Ecke des Instruments bestätigt die Verbindung!

Abb. 7.9 Das Instrument ist mit dem Ausgang verbunden.

7.3

Hinzufügen eines Oszillators und einer ADSR Env zu dem Instrument

Wir wollen jetzt ein Oszillator Macro und eine ADSR Env einfügen und die nötigen Verbin­ dungen herstellen. Zusätzlich benötigen wir NotePitch und Gate Module, so dass wir den

Synthesizer mit unserem MIDI-Keyboard spielen können.

7.3.1

Einfügen eines Oszillators

1. Stellen Sie sicher, dass Sie sich innerhalb des Instruments befinden. Um sich in ein

Instrument zu begeben, führen Sie einen Doppelklick auf dem Instrument-Objekt aus.

2. Um ein Oszillator-Macro in eine Instrument Structure einzufügen, führen Sie unter

Mac OS® X einen [Ctrl]+Klick und unter Windows einen Rechtsklick auf einer freien

Stelle in der Instrument Structure aus und wählen Sie Macro > Building Blocks > Os­ cillators > Osc (pls,saw, tri). Ein Osc 3 Wave erscheint darauf hin in der Instrument

Structure und im Instrument Panel.

REAKTOR 5.5 - Erste Schritte - 94

Einen Synthesizer mit Macros erzeugen

Hinzufügen eines Oszillators und einer ADSR Env zu dem Instrument

3. Verbinden Sie in der Instrument Structure den Ausgang des Osc 3 Wave Macros mit dem Audio Voice Combiner durch Klicken und Ziehen, wodurch eine Kabelverbindung hergestellt wird, ähnlich wie wir es bei der Verbindung des Instruments mit den Audio

Outputs gemacht haben.

REAKTOR 5.5 - Erste Schritte - 95

Einen Synthesizer mit Macros erzeugen

Hinzufügen eines Oszillators und einer ADSR Env zu dem Instrument

Abb. 7.10 Oszillator verbunden mit einem Audio Voice Combiner

7.3.2

Einfügen einer ADSR Env

Führen Sie unter Mac OS® X einen [Ctrl]+Klick und unter Windows® einen Rechts­ klick auf einer freien Stelle in der Instrument Structure aus und wählen Sie Macro >

Building Blocks > Envelopes > ADSR – Env.

REAKTOR 5.5 - Erste Schritte - 96

Einen Synthesizer mit Macros erzeugen

Hinzufügen eines Oszillators und einer ADSR Env zu dem Instrument

Abb. 7.11 ADSR-Env einfügen

7.3.3

Einfügen von Pitch- und Gate-Modulen

Als nächstes müssen wir ein paar weitere Komponenten einfügen – in der REAKTOR-Ter­ minologie als Module bezeichnet. Die Note-Pitch- und Gate-Module ermöglichen, dass der

Synthesizer mit dem MIDI-Keyboard gespielt werden kann.

1. Führen Sie unter Mac OS® X einen [Ctrl]+Klick und unter Windows® einen Rechts­ klick auf einer freien Stelle in der Instrument Structure aus und wählen Sie Built-In

Module > MIDI In > Note Pitch, um ein Noten-Pitch-Modul in die Structure einzufü­ gen.

2. Wiederholen Sie diesen Schritt und wählen Sie diesmal Built-In Module > MIDI In >

Gate um das Gate-Modul zu laden.

REAKTOR 5.5 - Erste Schritte - 97

Einen Synthesizer mit Macros erzeugen

Hinzufügen eines Oszillators und einer ADSR Env zu dem Instrument

7.3.4

Verbinden des Pitch- und Gate-Moduls

Jetzt wird es Zeit, dass wir die notwendigen Kabelverbindungen herstellen, um unseren frisch gebackenen Synthesizer spielen zu können.

1. Mit den gleichen Klick- und Ziehtechniken, die wir zuvor angewendet haben, verbin­ den Sie bitte das NotePitch Modul mit dem P (Pitch) Eingang des Osc 3 Wave Mac­ ros.

REAKTOR 5.5 - Erste Schritte - 98

Einen Synthesizer mit Macros erzeugen

Hinzufügen eines Oszillators und einer ADSR Env zu dem Instrument

2. Verbinden Sie anschließend das Gate Modul mit dem G (Gate) Eingang des ADSR-Env

Macros.

3. Zum Schluss müssen wir noch den oberen Ausgang der ADSR- Env mit dem A (Ampli­ tude) Eingang des Osc 3 Wave Macros verbinden.

Unser Synthesizer sollte nun wie folgt aussehen:

Abb. 7.12 Ihr Synthesizer mit allen gewünschten Verbindungen

7.3.5

Ausgangspegel einstellen

Bevor wir mit dem Spielen unseres Synthesizers beginnen, sollten wir den Ausgangspegel einstellen.

1. Schalten Sie auf die Panel-Ansicht Ihres Ensembles um, indem Sie auf den Panel But­ ton klicken.

2. Werfen Sie einen Blick auf das Master Instruments Panel und stellen Sie den Level

Fader auf einen Wert von -10.

Abb. 7.13 Verwenden Sie das Master Instrument, um den Ausgangspegel einzustellen.

REAKTOR 5.5 - Erste Schritte - 99

Einen Synthesizer mit Macros erzeugen

Einfügen des Filters

Spielen Sie ein paar Noten und hören Sie, wie sich die Tonhöhe des Oszillators verändert und die Noten durch Drücken der Tasten gestartet und gestoppt werden!

7.4

Einfügen des Filters

Als nächstes möchten wir ein Filter-Macro einfügen.

7.4.1

Einfügen des Filter-Macros und weitere Verkabelungen

1. Stellen Sie sicher, dass Sie sich innerhalb der Instrument Structure befinden. Wenn

Sie die Panels sehen, drücken Sie zuerst den Structure Button.

2. Doppelklicken Sie auf das Instrument Object, um seine Structure zu öffnen.

3. Führen Sie unter Mac OS® X einen [Ctrl]+Klick und unter Windows® einen Rechts­ klick auf einer freien Stelle in der Instrument Structure aus und wählen Sie Macro >

Building Blocks > Filters > 4 Pole Filter (BP, BLP, LP).

Jetzt möchten wir noch weitere Verkabelungen vornehmen.

REAKTOR 5.5 - Erste Schritte - 100

Einen Synthesizer mit Macros erzeugen

Einfügen des Filters

1. Verbinden Sie durch Klicken und Ziehen den Ausgang des Osc 3 Wave Macros mit dem In-Eingang des 4-Pole-Filter-Macros.

2. Verbinden Sie dann den Ausgang des 4-Pole-Filters mit dem Eingang des Audio Voice

Combiner mit der Bezeichnung “}”.

Ihr Synthesizer sollte jetzt wie abgebildet aussehen:

Wir haben jetzt das Filter Macro in die Instrument Structure eingefügt. Jetzt sollten wir uns mit der Instrument-Panel-Ansicht auseinandersetzen. Sie werden feststellen, dass alle

Macros direkt übereinander liegen. Dieses kann durch ein Entsperren des Panels behoben werden.

Um das Instrument Panel anzuzeigen, drücken Sie den Panel Button.

Abb. 7.14 Der Panel Button

7.4.2

Entsperren des Panels, um Macros bewegen zu können

Nach dem Entsperren des Panels, können Sie die Macros verschieben, sodass sie nicht länger übereinander liegen.

1. Klicken Sie auf das Panel-Sperren -Symbol, um das Panel zu entsperren. Alternativ kön­ nen Sie unter Windows® den Tastaturkurzbefehl [Strg]+[P] ([Cmd]+[P] wenn Sie un­ ter Mac OS® X arbeiten) verwenden, um zwischen einem gesperrten und entsperrten

Panel umzuschalten.

REAKTOR 5.5 - Erste Schritte - 101

Ihr Synthesizer sollte jetzt wie abgebildet aussehen:

Einen Synthesizer mit Macros erzeugen

Hinzufügen eines zweiten Oszillators und eines Mixers

7.5

Hinzufügen eines zweiten Oszillators und eines Mixers

Wir möchten jetzt einen zweiten Oszillator hinzufügen, um den Sound fetter zu machen.

Zusätzlich werden wir einen Mixer installieren und die notwendigen Kabelverbindungen er­ stellen.

REAKTOR 5.5 - Erste Schritte - 102

Einen Synthesizer mit Macros erzeugen

Hinzufügen eines zweiten Oszillators und eines Mixers

7.5.1

Hinzufügen eines zweiten Oszillators mit der Funktion Duplicate

Anstatt einen zweiten Oszillator einzufügen, werden wir den bereits vorhandenen duplizie­ ren.

Begeben Sie sich wieder zur Instrument Structure, und führen Sie unter Mac OS® X

[Ctrl]+Klick bzw. unter Windows® einen Rechtsklick auf der Oberfläche des Osc 3

Wave Macros aus, selektieren Sie Duplicate und klicken Sie darauf.

Abb. 7.15 Duplizieren eines Oszillators

Es erscheint eine Kopie direkt über dem vorhandenen Osc 3 Wave Macro.

REAKTOR 5.5 - Erste Schritte - 103

Einen Synthesizer mit Macros erzeugen

Hinzufügen eines zweiten Oszillators und eines Mixers

7.5.2

In den Properties das Oszillator-Macro umbenennen

Beide Oszillatoren haben den gleichen Namen, daher sollten wir sie umbenennen.

1. Führen Sie unter Mac OS® X [Ctrl]+Klick bzw. unter Windows® einen Rechtsklick auf dem oberen Teil Osc 3 Wave Macros aus und wählen Sie den Menüeintrag Properties.

Dadurch öffnet sich der Properties Tab für dieses Macro.

2. Klicken und markieren Sie den Text im Bereich Label, tippen Sie "Oscillator 1" in das

Textfeld und drücken Sie [Enter].

3. Wiederholen Sie diesen Vorgang für den anderen Oszillator und tippen Sie diesmal

Oscillator 2.

REAKTOR 5.5 - Erste Schritte - 104

Einen Synthesizer mit Macros erzeugen

Hinzufügen eines zweiten Oszillators und eines Mixers

Abb. 7.16 Einen Namen in den Label-Bereich des Properties Tab eingeben.

7.5.3

Hinzufügen eines Mixers

Nachdem wir zwei Oszillatoren hinzugefügt haben, benötigen wir jetzt einen Mixer, um die

Laustärkepegel justieren zu können. Wir brauchen dazu ein Amp/Mixer-Modul. Wir müssen weiterhin die notwendigen Kabelverbindungen herstellen und die Anzahl der Mixer-Eingän­ ge erhöhen.

Um einen Mixer einzufügen, führen Sie unter Mac OS® X [Ctrl]+Klick und unter

Windows® einen Rechtsklick auf einer freien Stelle in der Instrument Structure aus und wählen Sie Built-In Module > Signal Path > Amp/Mixer.

REAKTOR 5.5 - Erste Schritte - 105

Einen Synthesizer mit Macros erzeugen

Hinzufügen eines zweiten Oszillators und eines Mixers

Abb. 7.17 Einfügen eines Mixers

Jetzt verbinden wir die Ausgänge des Oscillator 1 und 2 mit dem Mixer.

Klicken und Ziehen Sie auf den Ausgang des Oscillator 1 und stellen Sie eine Kabel­ verbindung zu dem In-Eingang des Mixer-Moduls her.

REAKTOR 5.5 - Erste Schritte - 106

Einen Synthesizer mit Macros erzeugen

Hinzufügen eines zweiten Oszillators und eines Mixers

Abb. 7.18 Oscillator 1 mit dem Mixer verbunden

7.5.4

Erhöhen der Mixer-Eingänge

Wie Sie sehen können, hat der Mixer nur einen Eingang. Trotzdem können wir eine zweite

Verbindung herstellen.

Um eine zweite Verbindung herzustellen, halten Sie unter Mac OS® X [Cmd]+Ziehen und unter Windows® [Strg]+Ziehen (das heißt, halten Sie [Cmd]/[Strg]) gedrückt, während Sie eine Verbindung vom Ausgang des Oscillator 2 zum grünen unteren Ende des Mixer-Moduls herstellen. Wenn Sie diese Stelle mit der Maus erreichen, wird eine

Verbindung zu einem neuen Kanal hergestellt.

Nachdem Sie den Ausgang des Mixers mit dem 4-Pole Filter verbunden haben, sollte Ihr

Synthesizer so aussehen:

REAKTOR 5.5 - Erste Schritte - 107

Einen Synthesizer mit Macros erzeugen

Hinzufügen eines zweiten Oszillators und eines Mixers

Abb. 7.19 Mixer mit beiden Oszillatoren und dem Filter verbunden

7.5.5

Fader hinzufügen und mit dem Mixer verbinden

An dieser Stelle möchten wir Fader hinzufügen, um die Lautstärken der Oszillatoren steu­ ern zu können.

Führen Sie unter Mac OS® X einen [Ctrl]+Klick bzw. unter Windows® einen Rechts­ klick auf einem Lvl-Eingang des Mixer-Moduls aus und wählen Sie den Menüeintrag

Create Control. Dieser Vorgang erzeugt einen Fader.

Abb. 7.20 Mit dem Kontextmenü eine Steuerung des Eingangs erzeugen.

REAKTOR 5.5 - Erste Schritte - 108

Einen Synthesizer mit Macros erzeugen

Hinzufügen eines zweiten Oszillators und eines Mixers

Abb. 7.21 Der angeschlossene Fader

Verfahren Sie analog mit dem zweiten Lvl-Eingang des Mixers, sodass Sie zwei Fader er­ halten.

7.5.6

Mit Duplicate eine zweite ADSR-Env erzeugen

Bevor wir anfangen, etwas für Ordnung zu sorgen, wollen wir die ADSR-Env duplizieren, sodass wir sie als Filterhüllkurve verwenden können. Zur Erinnerung: Führen Sie unter

Mac OS® X einen [Ctrl]+Klick und unter Windows® einen Rechtsklick auf dem ADSR-Env

Macro aus und klicken Sie auf Duplicate. Nachdem Sie die den zweiten ADSR-Env-Macro-

Ausgang mit dem PM (Pitch Modulation) Eingang des 4-Pole Filters verbunden haben, sollte die Structure wie folgt aussehen:

REAKTOR 5.5 - Erste Schritte - 109

Einen Synthesizer mit Macros erzeugen

Hinzufügen eines zweiten Oszillators und eines Mixers

Abb. 7.22 Die Structure mit einer zweiten ADSR-Env

7.5.7

Verbindung des NotePitch-Moduls mit den ADSR-Hüllkurven und dem Filter

Einige der wichtigsten Verbindungen gilt es noch herzustellen. Das NotePitch-Modul muss noch mit den P (Pitch) -Eingängen der Macros verbunden werden. Dieses Vorgehen bildet die Charakteristik eines echten Instruments nach, bei dem höhere Noten mit mehr Obertö­ nen und kürzerer Notenlänge erklingen.

Um diese Funktion zu erhalten, klicken und halten Sie den roten Ausgang des Not­ ePitch-Moduls und ziehen Sie ein Kabel zu allen P-Eingängen der Macros, einge­ schlossen der ADSR-Env und des 4-Pole Filters. Ihre Structure sollte wie folgt ausse­ hen:

REAKTOR 5.5 - Erste Schritte - 110

Einen Synthesizer mit Macros erzeugen

Hinzufügen eines zweiten Oszillators und eines Mixers

Abb. 7.23 Die zusätzlichen Verbindungen für das NotePitch-Modul.

7.5.8

Das Instrument Panel aufräumen

Jetzt ist es an der Zeit, etwas für Ordnung zu sorgen. Zur Erinnerung: klicken Sie auf das

Panel-SperrenSymbol, um das Panel zu entsperren.

Abb. 7.24 Der Panel Lock Button

Fassen Sie die Macros an den Titelleisten an. Wenn sich das Textfeld rot färbt, ist es se­ lektiert. Sie können mehere Objekte gleichzeitig auswählen, in dem Sie einen Kasten da­ rüber ziehen oder diese mit [Shift]+Click selektieren. Verschieben Sie die Macros so, dass sich folgendes Bild ergibt:

REAKTOR 5.5 - Erste Schritte - 111

Einen Synthesizer mit Macros erzeugen

Hinzufügen eines zweiten Oszillators und eines Mixers

Abb. 7.25 Das Panel Ihres Synthesizers nach der Neuanordnung der Macros.

Umbenennen der ADSR-Env

Wie Sie sehen können, haben wir 2 ADSR-Env Macros, die beide den gleichen Namen ha­ ben. Wir sollten daher die zweite ADSR-Env umbenennen, sodass wir wissen, dass diese das Filter moduliert. Dazu nutzen wir die Properties des Macros.

1. Führen Sie in der Instrument Structure unter Mac OS® X einen [Ctrl]+Klick, und un­ ter Windows® Rechtsklick auf dem ADSR-Env-Macro aus, das mit dem Filter-Macro verbunden ist und markieren und klicken Sie Properties.

REAKTOR 5.5 - Erste Schritte - 112

Einen Synthesizer mit Macros erzeugen

Hinzufügen eines zweiten Oszillators und eines Mixers

2. Klicken und markieren Sie den Text im Bereich Label, tippen Sie "Filter Env" in das

Textfeld und drücken Sie [Enter].

7.5.9

Das Aussehen der Fader ändern

In REAKTOR können Sie das Aussehen der Fader so ändern, dass sie als Knöpfe erschei­ nen. Knöpfe verbrauchen weniger Platz und sind dadurch manchmal vorteilhafter. Wenn

Sie mit den Fader glücklich sind, können Sie diesen Abschnitt überspringen. Um das Aus­ sehen zu ändern, müssen wir erneut die Properties von REAKTOR aufsuchen und den View

Button drücken.

REAKTOR 5.5 - Erste Schritte - 113

Einen Synthesizer mit Macros erzeugen

Hinzufügen eines zweiten Oszillators und eines Mixers

1. Führen Sie unter Mac OS® X einen [Ctrl]+Klick, und unter Windows® einen Rechts­ klick auf einem der Fader aus, um dessen Properties anzuzeigen.

2. Klicken Sie auf den

View Button , um die View-Page zu öffnen.

3. Ändern Sie die Style-Auswahl von Vertical Fader auf Knob .

REAKTOR 5.5 - Erste Schritte - 114

Einen Synthesizer mit Macros erzeugen

Spielen des Synthesizers und Änderungen am Sound vornehmen

4. Führen Sie die gleichen Schritte für den anderen Fader durch. Wenn wir schon an der richtigen Stelle sind, können wir die Knöpfe auch in Osc 1 Level und Osc 2 Level um­ benennen.

7.6

Spielen des Synthesizers und Änderungen am Sound vornehmen

Jetzt können wir uns unseren Synthesizer näher anschauen, einige Filter- und Oszillator-

Einstellungen vornehmen und Snapshots speichern. Zum Schluss sollten wir unsere ge­ samte Arbeit speichern.

7.6.1

Ändern der Oszillator-Wellenformen, des Filters und des Ausgangspegels

Möglicherweise kommt Ihnen der Synthesizer-Sound etwas dumpf vor. In diesem Fall ha­ ben Sie die Möglichkeit, die Oszillator-Wellenform mit dem Wave-Schalter auszutauschen und eine Sägezahnwelle auszuwählen sowie die Filter-Cutoff -Steuerung im Uhrzeigersinn zu bewegen.

REAKTOR 5.5 - Erste Schritte - 115

Einen Synthesizer mit Macros erzeugen

Spielen des Synthesizers und Änderungen am Sound vornehmen

Abb. 7.26 Geänderte Filter- und Oszillator-Einstellungen

Zusätzlich sollten Sie auch den Ausgangspegel auf -20 einstellen.

Abb. 7.27 Ausgangspegel einstellen

7.6.2

Speichern eigener Snapshots

Probieren Sie verschiedene Mod-AmtKnob-Einstellungen des Filters aus. Diese Einstellun­ gen bestimmen, wie stark sich die Filter-Env auf die Modulation des Filters auswirkt. Ex­ perimentieren Sie ebenfalls mit verschiedenen Einstellungen der A , D , S und R (Attack,

REAKTOR 5.5 - Erste Schritte - 116

Einen Synthesizer mit Macros erzeugen

Spielen des Synthesizers und Änderungen am Sound vornehmen

Decay, Sustain, Release) Knöpfe in beiden Hüllkurven. Die Veränderungen der relativen

Pitch -Werte und Lautstärken der beiden Oszillatoren ist ebenfalls eine sehr spaßbringende

Angelegenheit! Wenn Sie eine Einstellung gefunden haben, die Ihnen gefällt, speichern

Sie diese als Snapshot. Zu Erinnerung: Wir haben diesen Schritt schon ausführlich behan­ delt, als wir uns den 2-Osc und den Junatik Synthesizer näher angeschaut hatten.

1. Klicken Sie im geöffneten Sidepane auf den Properties Tab.

2. Drücken Sie den Append Button am Ende der Snapshot-Liste.

3. Vergeben Sie einen Namen für den Snapshot und drücken Sie [Enter].

7.6.3

Speichern Sie Ihre Arbeit mit Save As

Wenn Sie einige Snapshots erzeugt haben, sollten Sie nicht vergessen, Ihre Arbeit zu spei­ chern!

Diesmal möchten wir einen Shortcut des Betriebssystems nutzen: Drücken Sie unter

Mac OS® X [Shift]+[Cmd]+[S] und unter Windows® [Shift]+[Strg]+[S], um den Be­ fehl Save Ensemble As... aufzurufen. Da wir mit einem neuen Ensemble begonnen haben, kann es sein, dass Sie Ihren Anwender-Ordner erneut aufrufen müssen.

REAKTOR 5.5 - Erste Schritte - 117

Einen Sampler mit den REAKTOR-Modulen erzeugen

8 Einen Sampler mit den REAKTOR-Modulen erzeugen

Wir möchten jetzt einen Sampler mit den REAKTOR-Modulen konstruieren.

8.1

Wiederholung und Überblick

Wir haben Samples während der Arbeit mit dem REAKTOR-Sampler Memory Drum 2 bereits kennengelernt.

Wir haben außerdem einen Synthesizer aus fertigen REAKTOR-Macros erzeugt.

Jetzt möchten wir einen Sampler mit den REAKTOR-Modulen von Grund auf erstel­ len.

8.2

Welche Art Sampler?

Wir bauen einen Sampler, der sich für die Wiedergabe von Back Vocal Loops, Drone Textu­ res und Sound-Effekten usw. eignet.

Die Samples sollen vorwärts, umgedreht und vorwärts/rückwärts wiedergegeben werden.

Wir möchten das einfache Sampler-Modul von REAKTOR verwenden. Außerdem soll ein

Hüllkurven- und Filter-Modul zum Einsatz kommen und die Steuerungen Attack, Delay,

Sustain und Release der Hüllkurve sowie Cutoff und Resonanz des Filters.

REAKTOR 5.5 - Erste Schritte - 118

Einen Sampler mit den REAKTOR-Modulen erzeugen

Aufbau der Grundstruktur

Abb. 8.1 Der fertige Sampler

8.3

Aufbau der Grundstruktur

Wir möchten unsere Konstruktion in gleicher Weise beginnen, wie bei unserem Synthesi­ zer. Dazu starten wir auch hier mit der Erzeugung eines New Ensemble.

8.3.1

Laden eines New Ensemble

Drücken Sie den Menu Button und wählen Sie Menü-Eintrag File > New Ensemble.

REAKTOR 5.5 - Erste Schritte - 119

Einen Sampler mit den REAKTOR-Modulen erzeugen

Aufbau der Grundstruktur

Abb. 8.2 Erzeugen eines neuen Ensemble

In diesem Fall möchten wir ein vorgegebenes Stereo-In/Stereo-Out-Instrument verwenden.

Dieses gibt uns die Möglichkeit, zu einem späteren Zeitpunkt den Sampler mit getrennten links, rechts Ausgängen zu versehen.

8.3.2

Einfügen des ersten Moduls

Wir möchten jetzt das Sampler-Modul gemeinsam mit den Pitch- und Gate-Modulen einfü­ gen.

1. Öffnen Sie die Ensemble Structure durch Klicken des Structure Buttons.

2. Zur Erinnerung: Mit einem Doppelklick auf das Instrument in der Ensemble Structure

öffnen Sie diese, um weitere Module einfügen zu können.

3. Führen Sie unter Mac OS® X einen [Ctrl]+Klick und unter Windows® einen Rechts­ klick auf einer freien Stelle in der Instrument Structure aus und wählen Sie Built-In

Module > Sampler > Sampler.

REAKTOR 5.5 - Erste Schritte - 120

Einen Sampler mit den REAKTOR-Modulen erzeugen

Aufbau der Grundstruktur

4. Ergänzen Sie als nächstes das NotePitch- und Gate-Modul. Das Gleiche haben wir ge­ macht, als wir den Synthesizer konstruiert haben. Wählen Sie Built-In Module > MIDI

In > NotePitch und an der gleichen Stelle Built-In Module > MIDI In > Gate.

Ihre Structure sollte wie folgt aussehen:

REAKTOR 5.5 - Erste Schritte - 121

Einen Sampler mit den REAKTOR-Modulen erzeugen

Aufbau der Grundstruktur

8.3.3

Einfügen der Hüllkurve

Als nächstes möchten wir eine ADSR Hüllkurve mit den Parameteren Attack, Decay, Sus­ tain und Release einfügen.

Führen Sie unter Mac OS® X einen [Ctrl]+Klick und unter Windows® einen Rechtsklick auf einer freien Stelle in der Instrument Structure aus und wählen Sie Built-In Module->

LFO, Envelope > ADSR.

REAKTOR 5.5 - Erste Schritte - 122

Einen Sampler mit den REAKTOR-Modulen erzeugen

Aufbau der Grundstruktur

Abb. 8.3 Einfügen eines ADSR-Moduls

8.3.4

Steuerungen für die Hüllkurve erzeugen

Zum Einfügen dieser Steuerungen wollen wir genauso verfahren wie beim Einfügen von Fa­ dern für den Mixer unseres Synthesizers.

1. Zum Einfügen eines Attack-Faders für die Hüllkurve müssen Sie unter Mac OS® X

[Ctrl]+Klick und unter Windows® einen Rechtsklick auf dem A oder dem roten Punkt daneben ausführen und Create Control auswählen.

REAKTOR 5.5 - Erste Schritte - 123

Einen Sampler mit den REAKTOR-Modulen erzeugen

Verbindungen herstellen

2. Wiederholen Sie diesen Vorgang für die Eingänge D, S und R der Hüllkurve.

Ihre Structure sollte wie folgt aussehen:

8.4

Verbindungen herstellen

Jetzt können wir den Sampler mit den Ausgängen verbinden und die Gate- und NotePitch-

Module durch klicken/halten und ziehen mit dem Sampler und der ADSR-Env verkabeln.

REAKTOR 5.5 - Erste Schritte - 124

Einen Sampler mit den REAKTOR-Modulen erzeugen

Verbindungen herstellen

8.4.1

Verbinden Sie den Sampler mit den zwei Audio-Voice-Combiner-Modulen.

1. Klicken Sie auf den Out-Punkt des Samplers, halten Sie den Maus-Button gedrückt und ziehen Sie ein Kabel zu dem linken Audio Voice Combiner.

2. Wenn Sie den schwarzen Punkt des Eingangs des Audio Voice Combiner erreicht ha­ ben, lassen Sie die Maustaste wieder los. Das Kabel sollte jetzt angeschlossen sein.

3. Wiederholen Sie diesen Vorgang für den rechten Audio Voice Combiner.

Auch hier zeigt das gelbe Licht eine erfolgreiche Verbindung an!

Abb. 8.4 Der Sampler ist mit dem Audio Voice Combiner verbunden.

8.4.2

Verbinden der NotePitch- und Gate-Module

1. Klicken/halten Sie auf den roten Punkt des NotePitch-Moduls und ziehen Sie das Ka­ bel zum P (Pitch) -Eingang des Samplers.

2. Lassen Sie die Maustaste wieder los, wenn Sie den roten Punkt erreicht haben.

3. Wiederholen Sie diesen Vorgang für das Gate-Modul, das mit dem Trig-Eingang des

Samplers und dem G (Gate) -Eingang der ADSR-Env verbunden werden muss.

Ihre Structure sollte jetzt wie folgt aussehen:

REAKTOR 5.5 - Erste Schritte - 125

Einen Sampler mit den REAKTOR-Modulen erzeugen

Laden eines Samples in den Sampler

8.5

Laden eines Samples in den Sampler

Wir haben jetzt einen einfachen Sampler konstruiert, sollten aber ein Sample laden, um zu hören, dass er auch funktioniert.

Öffnen Sie als erstes den Sample-Map-Editor.

8.5.1

Öffnen des Sample-Map-Editors aus dem View-Menü

Klicken Sie auf den Sample Map Button in der Sidebar.

Abb. 8.5 Der Sample Map Button

Es wird darauf hin der Sample-Map-Editor des Instruments eingeblendet.

REAKTOR 5.5 - Erste Schritte - 126

Einen Sampler mit den REAKTOR-Modulen erzeugen

Laden eines Samples in den Sampler

Jetzt befinden wir uns im Sample-Map-Editor und können dort auf die gleiche Weise

Samples hinzufügen, wie wir es bereits beim Memory Drum 2 getan haben.

8.5.2

Hinzufügen eines Samples im Sample-Map-Editor

Um ein Sample der Sample Map hinzufügen, klicken Sie auf das Edit -Aufklappmenü und wählen Sie Add.

REAKTOR 5.5 - Erste Schritte - 127

Einen Sampler mit den REAKTOR-Modulen erzeugen

Laden eines Samples in den Sampler

Abb. 8.6 Das Edit-Aufklappmenü öffnen, um ein Sample hinzuzufügen.

Dieser Vorgang öffnet Ihren Audio-Ordner. Navigieren Sie zu dem Speicherort Ihrer Vocal

Loops, Sound FX oder Drone Textures. Nach einem Klick auf Open wird das Sample in der

Sample Map platziert.

Abb. 8.7 Geladenes Sample

Wenn Sie jetzt auf Ihrem MIDI-Keyboard spielen, sollten Sie das Sample in unterschiedli­ chen Tonhöhen hören können!

REAKTOR 5.5 - Erste Schritte - 128

Einen Sampler mit den REAKTOR-Modulen erzeugen

Anordnung der Module ändern

8.6

Anordnung der Module ändern

Wir möchten jetzt die Module in der Structure neu anordnen und auch ihre Platzierung im

Ensemble Panel.

Durch diesen Schritt wird die Structure besser erkennbar und wir schaffen so außerdem

Platz für neue Module.

8.6.1

Bewegen von Modulen in der Structure

Lassen Sie uns zunächst die Structure etwas aufräumen, in dem wir Module anwählen und sie auf neue Positionen verschieben.

1. Wir beginnen mit einem [Shift]-Klick auf Note Pitch, Sampler, Audio Voice Combiner und die Ausgänge L und R.

2. Verschieben Sie die selektierten Module nach unten und nach links.

REAKTOR 5.5 - Erste Schritte - 129

Einen Sampler mit den REAKTOR-Modulen erzeugen

Anordnung der Module ändern

8.6.2

Löschen von nicht benötigten Modulen

1. Da wir die Audio-Eingänge L und R nicht benötigen, können wir diese löschen.

2. [Shift]-Klick ausführen, um beide Module anzuwählen.

3. Führen Sie unter Mac OS® X einen [Ctrl]+Klick, in Windows® einen Rechtsklick aus, selektieren und klicken Sie dann Delete Selection, um die Module aus der Structure zu löschen.

REAKTOR 5.5 - Erste Schritte - 130

Einen Sampler mit den REAKTOR-Modulen erzeugen

Anordnung der Module ändern

Abb. 8.8 Auswahl der Funktion Delete Selection

8.6.3

Entsperren Panel nutzen, um Knöpfe zu bewegen

Die Steuerungen für die ADSR liegen alle übereinander auf dem Ensemble Panel. Um die

Knöpfe verschieben zu können, müssen wir das Panel entsperren.

1. Um das Instrument Panel anzuzeigen, drücken Sie den Panel Button.

2. Klicken Sie auf das Panel-Sperren -Symbol, um das Panel zu entsperren.

REAKTOR 5.5 - Erste Schritte - 131

Einen Sampler mit den REAKTOR-Modulen erzeugen

Anordnung der Module ändern

Ihr Instrument Panel sollte jetzt wie folgt aussehen:

Abb. 8.9 Aufgeräumtes Panel

REAKTOR 5.5 - Erste Schritte - 132

Einen Sampler mit den REAKTOR-Modulen erzeugen

Hinzufügen von weiteren Samples und Änderung der Einstellungen

8.7

Hinzufügen von weiteren Samples und Änderung der Einstellungen

Die Idee, die wir mit der Konstruktion dieses Samplers verfolgt haben, ist die, dass ver­ schiedene Sample-Loops über unterschiedliche Tasten ausgelöst werden sollen. Um das zu erreichen, müssen wir ein paar weitere Änderungen an der Sample Map vornehmen und weiter Samples ergänzen. Dazu müssen wir erneut den Sample-Map-Editor öffnen.

8.7.1

Die Sample-Map mit einem Doppelklick auf die Wellenform öffnen

Nach dem wir die Anordnung im Instrument Panel aufgeräumt haben, können wir einen

Doppelklick auf die Wellenform ausführen, der den Sample-Map-Editor öffnet.

8.7.2

Einstellungen der vorhandenen Samples ändern

Bevor wir weitere Samples hinzufügen, wollen wir ein paar Änderungen an den bereits vor­ handenen vornehmen. Der Hintergedanke dabei ist, dass wir unsere Samples so anordnen möchten, dass sie auf den weißen Tasten liegen und bei der MIDI-Note 48 beginnen.

Zuerst müssen wir überprüfen, dass unser Sample korrekt durch die MIDI-Note 48 ausge­ löst wird. Wir möchten außerdem sicherstellen, dass das Sample ausschließlich durch die­ se Note ausgelöst wird.

8.7.3

Änderungen am Key-Split und Root Key vornehmen

1. Wir wollen, dass unser Sample auf der originalen Tonhöhe wiedergegeben wird, wenn die MIDI-Note 48 gespielt wird. Dazu müssen wir die Einstellungen der Root Note von

60 auf 48 ändern. Doppelklicken Sie das Zahlenfeld in der Root-Spalte und geben

Sie den gewünschten Wert ein.

2. Da das Sample nur über diese Taste wiedergegeben werden soll, müssen wir noch den

Single-Key-Modus aktivieren. Wählen Sie dazu den Single-Key-Mode-Eintrag aus dem

Edit -Aufklappmenü aus.

REAKTOR 5.5 - Erste Schritte - 133

Einen Sampler mit den REAKTOR-Modulen erzeugen

Hinzufügen von weiteren Samples und Änderung der Einstellungen

3. Jetzt können Sie den L und R Key-Split auf den Wert 48 mappen. Markieren Sie ein

Sample, führen Sie einen Doppelklick in der entsprechenden Zeile und Spalte (L oder

R) aus und tippen Sie den neuen Wert ein. Drücken Sie [Enter] auf Ihrem Computer-

Keyboard, wenn Sie damit fertig sind.

Das Sample wird jetzt nur über die MIDI-Note 48 ausgelöst und in seiner originalen Ton­ höhe wiedergegeben.

Abb. 8.10 Remapping des Samples

REAKTOR 5.5 - Erste Schritte - 134

Einen Sampler mit den REAKTOR-Modulen erzeugen

Hinzufügen von weiteren Samples und Änderung der Einstellungen

8.7.4

Hinzufügen weiterer Samples

Wir möchten jetzt ein weiteres Sample hinzufügen und über die MIDI Note 50 spielbar machen.

1. Benutzen Sie auch hier die Funktion Add aus dem Edit -Aufklappmenü, um ein Sample hinzuzufügen.

2. Ändern Sie das Sample Mapping so, dass der L und R Key-Split den Wert 50 besitzt.

3. Verfahren Sie wie eben beschrieben und fügen Sie zwei weitere Samples hinzu. Da auch weiterhin nur die weißen Tasten zum Einsatz kommen sollen, setzen Sie bitte den Root-Key und die Werte für L und R auf 52.

4. Setzen Sie für das vierte Sample den Root-Key-Wert und die Werte für L und R auf

53.

Unsere 4 Samples werden jetzt durch die Tasten C2, D2, E2 und F2 ausgelöst – das ent­ spricht den MIDI-Noten 48, 50, 52 und 53.

Unsere Sample Map sollte jetzt wie folgt aussehen:

Abb. 8.11 Vier Samples, die jeweils durch eine eigene Taste ausgelöst werden.

Wenn Sie möchten, können Sie weitere Samples auf die MIDI-Noten 55, 57, 59 und 60 legen. In unserem Tutorial möchten wir an dieser Stelle mit der Sample-Wiedergabe fort­ fahren. Sie werden erfahren, wie Sie die Wiedergaberichtung ändern können.

REAKTOR 5.5 - Erste Schritte - 135

Einen Sampler mit den REAKTOR-Modulen erzeugen

Rückwärtswiedergabe und weitere Wiedergabemöglichkeiten

8.8

Rückwärtswiedergabe und weitere Wiedergabemöglichkeiten

Jetzt möchten wir uns anschauen, wie Rückwärtsloops erstellt und Samples transponiert werden können.

8.8.1

Loop- und Richtungs-Buttons

Unser Sampler ist zwar recht einfach gehalten, bietet aber trotzdem für jedes Sample ver­ schiedene Wiedergabeoptionen. Sehen wir uns die gebotenen Funktionen im Sample-Map-

Editor einmal näher an. Unterhalb der Sample-Wellenform können Sie Knöpfe erkennen, die die Funktionen Loop, Rückwärts und alternierenden Loop auslösen.

Abb. 8.12 Buttons und Auswahlkästen für Loop, Reverse und Alternating Loop

Wie Sie sehen können, sind diese 3 Funktionen in der Voreinstellung ausgeschaltet.

1. Überprüfen Sie, das

Key Button eingeschaltet ist, sodass wir unser MIDI-Keyboard zur

Auswahl der Samples nutzen können. Lassen Sie uns mit dem Sample beginnen, das auf der MIDI-Note 48 liegt.

REAKTOR 5.5 - Erste Schritte - 136

Einen Sampler mit den REAKTOR-Modulen erzeugen

Rückwärtswiedergabe und weitere Wiedergabemöglichkeiten

2. Klicken Sie jetzt auf den Loop Button, dessen Hintergrund dadurch leuchtet.

3. Benutzen Sie Ihr MIDI-Keyboard, spielen Sie ein paar Noten auf denen die von Ihnen editieren Samples liegen und halten Sie eine Taste gedrückt. Sie sollten jetzt hören, dass das Sample in einer Loop-Schleife immer wieder von vorne wiedergegeben wird.

4. Aktivieren Sie die Funktion Reverse .

Sie sollten jetzt hören, wie das Sample in einer Rückwärts-Loop-Schleife wiedergegeben wird.

Das Aktivieren der Alternate-Funktion führt dazu, dass das Sample zuerst rückwärts und dann vorwärts wiedergegeben wird.

Probieren Sie weitere Kombinationen aus!

Jedes Ihrer 4 Samples kann mit unterschiedlichen Einstellungen versehen werden.

Sie können das gleiche Sample auch auf 4 Tasten verteilen und jeweils verschiedene Wieder­ gabecharakteristiken wählen!

8.8.2

Transponierung eines Samples

Im Moment werden alle 4 Samples in ihrer originalen Tonhöhe wiedergegeben.

Benutzen Sie die Root-Einstellungen, um die Tonhöhe zu verändern.

In unserem Beispiel haben wir das Sample um 7 Halbtonschritte nach unten transponiert, indem wir die Roote-Note um 7 Halbtonschritte erhöht haben.

REAKTOR 5.5 - Erste Schritte - 137

Einen Sampler mit den REAKTOR-Modulen erzeugen

Einen Filter hinzufügen

Abb. 8.13 Transponierung eines Samples

8.9

Einen Filter hinzufügen

Jetzt möchten wir ein Filter in unseren Sampler einbauen und Steuerungen für Cutoff und

Resonanz erzeugen. Wir möchten außerdem verschiedene Filtercharakteristiken wie High

Pass, Band Pass und Low Pass ausprobieren.

8.9.1

Einen Filter in die Structure einfügen

Führen Sie unter Mac OS® X einen [Ctrl]+Klick bzw. unter Windows®, einen Rechtsklick auf einer freien Stelle in der Instrument Structure aus und wählen Sie Built-In Module >

Filter > Multi 2-Pole.

REAKTOR 5.5 - Erste Schritte - 138

Einen Sampler mit den REAKTOR-Modulen erzeugen

Einen Filter hinzufügen

Abb. 8.14 Einen Filter einfügen

8.9.2

Filtersteuerungen erzeugen und Verbindungen herstellen

Wir erzeugen Steuerungen für den P (Pitch Cutoff) -Eingang und den Res (Resonance) -

Eingang.

1. Wie zuvor führen Sie unter Mac OS® X einen [Ctrl]+Klick und unter Windows® einen

Rechtsklick auf den entsprechenden Eingängen aus und wählen Sie Create Control.

REAKTOR 5.5 - Erste Schritte - 139

Einen Sampler mit den REAKTOR-Modulen erzeugen

Einen Filter hinzufügen

2. Verbinden Sie jetzt den Ausgang des Samplers mit dem Eingang des Multi 2-Pole und den Ausgang des LP (Lowpass) Filters mit den beiden Audio Voice Combiner.

Ihre Structure sollte nach der Verschiebung der Module, um Platz zu gewinnen, ungefähr so aussehen:

Abb. 8.15 Filter in der Structure mit Steuerungen

8.9.3

Die Anordnung im Instrument Panel aufräumen

Einmal mehr ist es notwendig, dass wir das Panel entsperren, sodass wir die Cutoff - und Resonanz -Knöpfe verschieben können. Nach der Verschiebung liegen sie nicht mehr länger übereinander auf der Sampler-Oberfläche.

Ihr Instrument Panel sollte jetzt so aussehen:

REAKTOR 5.5 - Erste Schritte - 140

Einen Sampler mit den REAKTOR-Modulen erzeugen

Einen Filter hinzufügen

Abb. 8.16 Aufgeräumtes Panel

8.9.4

Den Band- und High-Pass-Filter testen und Ihre Arbeit speichern

Für manche Samples eignen sich Band-Pass- oder High-Pass-Filter besser als Low-Pass-

Filter.

1. Bevor wir aber weitere Veränderungen vornehmen, drücken Sie bitte den Menu Button und benutzen Sie die Funktion Save Ensemble As..., um Ihr Ensemble zu speichern!

2. Nachdem Sie Ihre Arbeit gespeichert haben, können Sie mit unterschiedlichen Filter-

Ausgängen experimentieren. Klicken Sie in Ihrer Instrument Structure auf den Aus­ gang BP des Multi 2-Pole und ziehen Sie ein Kabel zu den Audio Voice Combinern.

REAKTOR 5.5 - Erste Schritte - 141

Einen Sampler mit den REAKTOR-Modulen erzeugen

Einen Filter hinzufügen

3. Spielen Sie jetzt Ihr MIDI-Keyboard, ändern Sie die Filter-Einstellung und testen Sie auch verschiedene ADSR-Konfigurationen.

4. Zum Schluss müssen wir den HP-Ausgang mit den 2 Audio Voice Combinern verbin­ den. Entscheiden Sie danach, welcher Filter-Ausgang für Ihre Zwecke am besten ge­ eignet ist.

5. Speichern Sie Ihre Arbeit.

REAKTOR 5.5 - Erste Schritte - 142

Einen Sampler mit den REAKTOR-Modulen erzeugen

Modifikation eines existierenden Samplers

8.9.5

Mit Save Ensemble Ihren bereits gespeicherten Sampler aktualisieren

Wir haben unsere Arbeit bereits mit Save Ensemble As... gespeichert und können sie da­ nach mit Save Ensemble aktualisieren und überschreiben.

Drücken Sie den Menu Button und wählen Sie Menü-Eintrag File > New Ensemble.

Abb. 8.17 Das Ensemble speichern

Wenn Sie möchten, können Sie das Filter mit einer Modifikation flexibler machen. Wenn

Sie dieses Thema interessiert, lesen Sie den folgenden Abschnitt. Wenn Sie mit dem

Sampler zufrieden sind, können Sie den nächsten Abschnitt überspringen!

8.10 Modifikation eines existierenden Samplers

Der folgende Abschnitt ist für alle Anwender interessant, die sich eine flexible Filtersekti­ on für den gerade erzeugten Sampler wünschen.

REAKTOR 5.5 - Erste Schritte - 143

Einen Sampler mit den REAKTOR-Modulen erzeugen

Modifikation eines existierenden Samplers

8.10.1 Überblick über Selectors und deren Überblendfunktion

Einige von Ihnen wünschen sich vielleicht eine Möglichkeit, zwischen drei Filtercharakte­ ristiken überblenden und so ganz bequem zwischen High-Pass, Band-Pass und Low-Pass umschalten zu können, um zu testen, was am besten zu den Samples passt. Wenn Sie das interessiert, sollte ihre fertige Structure wie folgt aussehen.

Abb. 8.18 Structure mit Selector-Modul

Wie Sie erkennen können, hat der Selector drei Eingänge und einen Position Fader.

Der Position Fader dient zum Überblenden zwischen den drei Filtern und verläuft vom

High-Pass über den Band-Pass hin zum Low-Pass. Die Überblendungen verlaufen sehr gleichmäßig, sodass es möglich ist, Mischungen aus Filtercharakteristiken zu wählen und beispielsweise ein High-Pass-Filter gemischt mit etwas Band-Pass-Filteranteil zu erhalten.

Lesen Sie im Folgenden, welche Schritte dazu nötig sind.

8.10.2 Selector einfügen

Fügen Sie ein Selector Modul ein und verbinden Sie die 3 Ausgänge der Filter damit. An­ schließend müssen wir einen Position Fader kreieren und mit dessen Ausgang mit den 2

Audio Voice Combinern verbinden.

Führen Sie unter Mac OS® X [Ctrl]+Klick und unter Windows® einen Rechtsklick auf einer freien Stelle in der Instrument Structure aus und wählen Sie Built-In Module >

Signal Path > Selector/Scanner.

REAKTOR 5.5 - Erste Schritte - 144

Einen Sampler mit den REAKTOR-Modulen erzeugen

Modifikation eines existierenden Samplers

Abb. 8.19 Selector-Modul einfügen

8.10.3 Anschließen der Filter-Ausgänge

1. Im ersten Schritt müssen Sie den HP-Ausgang des Filters mit dem 0-Eingang des Se­ lector verbinden.

2. Klicken Sie auf den schwarzen Punkt neben dem HP-Ausgang und halten Sie die

Maus gedrückt, während Sie das Kabel zu dem Selector spannen.

3. Wenn Ihr Cursor den blauen Punkt neben dem 0-Eingang erreicht hat, dann lassen

Sie die Maustaste wieder los und die Verbindung wurde hergestellt.

REAKTOR 5.5 - Erste Schritte - 145

Einen Sampler mit den REAKTOR-Modulen erzeugen

Modifikation eines existierenden Samplers

Der Selector Eingang wird schwarz und signalisiert damit, dass eine Audio-Verbindung er­ stellt wurde.

Abb. 8.20 Filter und Selector sind miteinander verbunden.

8.10.4 Erhöhung der Anzahl der Selector-Eingänge

Wir benötigen noch weitere Eingänge für den Selector, damit alle 3 Filter-Ausgänge ange­ schlossen werden können.

1. Anstatt ein Kabel vom BP-Ausgang zum Selector zu ziehen, können Sie unter Mac

OS® X die [Cmd]-Taste oder unter Windows® die [Strg]-Taste gedrückt halten.

2. Wenn wir den Selector unterhalb der zuvor gezogenen Verbindung erreicht haben, wird ein neuer Eingang hergestellt!

3. Wiederholen Sie diesen Schritt und verbinden Sie den LP-Ausgang mit einem dritten

Selector-Eingang:

REAKTOR 5.5 - Erste Schritte - 146

Einen Sampler mit den REAKTOR-Modulen erzeugen

Modifikation eines existierenden Samplers

Abb. 8.21 Selector-Eingänge sind mit den Filter-Ausgängen verbunden.

8.10.5 Hinzufügen des Position Faders und Änderung seines Auswahlbereichs

1. Um einen Fader zum Selector hinzuzufügen, führen Sie unter Mac OS® X einen [Ctrl]

+Klick und unter Windows® einen Rechtsklick auf dem Pos-Eingang des Selector aus, markieren Sie und klicken Sie auf Create Control.

2. Sie müssen den Auswahlbereich des Faders in den Properties einstellen. Um zu die­ sem Bereich zu gelangen, führen Sie einen Doppelklick auf dem Fader in der Structu­ re aus.

REAKTOR 5.5 - Erste Schritte - 147

Einen Sampler mit den REAKTOR-Modulen erzeugen

Modifikation eines existierenden Samplers

3. Öffnen Sie die Function Page der Fader-Eigenschaften, indem Sie auf den Function But­ ton klicken.

4. Ändern Sie jetzt den Max imalwert auf 2.

Der Position Fader bewegt sich jetzt zwischen den Werten 0, 1 und 2. Im Ergebnis bewegt er sich damit zwischen den 3 Filter-Ausgängen.

8.10.6 Letzte Verbindungen und Panel-Darstellung

Zum Schluss müssen wir den Selector mit den 2 Audio Voice Combinern verbinden.

REAKTOR 5.5 - Erste Schritte - 148

Einen Sampler mit den REAKTOR-Modulen erzeugen

Modifikation eines existierenden Samplers

Klicken, halten und ziehen Sie noch einmal ein Kabel zu den Eingängen der Audio

Voice Combiner.

Nach der Herstellung der beiden Verbindungen und der Verschiebung des Selectors, sollte die Structure wie folgt aussehen:

Abb. 8.22 Alle Verbindungen hergestellt

Abschließend müssen wir das Instrument Panel entsperren, um den Fader zu ver­ schieben. Klicken Sie dazu auf das Panel-Sperren-Symbol und ziehen Sie den Pos

Fader nach rechts.

Abb. 8.23 Der Panel Lock-Button.

REAKTOR 5.5 - Erste Schritte - 149

Einen Sampler mit den REAKTOR-Modulen erzeugen

Modifikation eines existierenden Samplers

Abb. 8.24 Verschobener Position Fader.

Verriegeln Sie das Panel, indem Sie erneut auf den Panel Lock Button drücken.

8.10.7 Entdecken Sie Ihren Sampler und fertigen Sie Snapshots an

1. Nehmen Sie Veränderungen an Ihrem selbst gebauten Sampler vor und speichern Sie diese als Snapshots.

REAKTOR 5.5 - Erste Schritte - 150

Einen Sampler mit den REAKTOR-Modulen erzeugen

Modifikation eines existierenden Samplers

2. Denken Sie daran, dass Sie den Snapshot Tab drücken müssen und mit Append Ihre

Snapshots speichern.

Abb. 8.25 Der Snapshot Tab

Abb. 8.26 Benutzen Sie Append

REAKTOR 5.5 - Erste Schritte - 151

Einen Sampler mit den REAKTOR-Modulen erzeugen

Modifikation eines existierenden Samplers

Wie Sie wissen, müssen Sie Ihr Ensemble noch einmal speichern, um Ihre neuen Snaps­ hots speichern zu können. Sie können Save Ensemble benutzen. Wenn Sie eine ältere Ver­ sion Ihres Samplers, vielleicht eine ohne Selector, weiterhin aufheben möchten, können

Sie mit Save Ensemble As... eine neue Version unter geändertem Namen speichern.

REAKTOR 5.5 - Erste Schritte - 152

Wie geht es weiter?

9 Wie geht es weiter?

Jetzt, wo Sie die kompletten Tutorials in dem REAKTOR Getting-Started-Handbuch gele­ sen haben, können Sie sich fortgeschritteneren Techniken zuwenden, in dem Sie die an­ deren Handbücher studieren, die sich im Lieferumfang von REAKTOR befinden. Alternativ können Sie sich auch direkt an das REAKTOR-User-Forum auf unserer Webseite wenden, um dort die neuesten Tipps zu erfahren und sich mit einer wachsenden Anzahl wunderba­ rer Instrumente und Ensembles eindecken.

Im welche Richtung Sie auch immer gehen, wir wünschen Ihnen viel Spaß mit REAKTOR und vergessen Sie nicht, Ihre Kreationen mit unserer User Community zu teilen!

REAKTOR 5.5 - Erste Schritte - 153

Was this manual useful for you? yes no
Thank you for your participation!

* Your assessment is very important for improving the work of artificial intelligence, which forms the content of this project

Download PDF

advertisement

Table of contents