Netzwerkhandbuch
Multiprotokoll-Print/FaxServer
Netzwerkhandbuch
NC-9100h
MFC-8440
DCP-8040
MFC-8840D
MFC-8840DN
DCP-8045D
Bitte lesen Sie dieses Handbuch vor der Inbetriebnahme des Gerätes. Sie können
dieses Handbuch jederzeit von der CD-ROM lesen oder ausdrucken. Bewahren
Sie die CD gut zugänglich auf.
Das Brother Solutions Center (http://solutions.brother.com) ist Ihre EinadressenInformationsquelle für alles Wissenwerte über Ihr Gerät. Laden Sie die neuesten
Treiber und Dienstprogramme für Ihre Drucker herunter, lesen Sie die Antworten
auf häufig gestellte Fragen sowie Tips zur Fehlerbeseitigung.
Einige Brother-Gerätemodelle sind standardmäßig für Netzwerke ausgelegt.
Andere Brother-Drucker können mit einem zusätzlich erhältlichen PrintServer für
den Netzwerkbetrieb aufgerüstet werden.
Version 0
Warenzeichen
Brother ist ein eingetragenes Warenzeichen der Brother Industries Ltd.
HP, HP/UX, JetDirect und JetAdmin sind Warenzeichen der Hewlett-Packard
Company.
UNIX ist ein Warenzeichen von UNIX Systems Laboratories.
Ethernet ist ein Warenzeichen der Xerox Corporation.
Postscript ist ein Warenzeichen von Adobe Systems Incorporated.
Netware ist ein Warenzeichen von Novell, Inc.
Apple, Macintosh, LaserWriter, AppleTalk und Rendezvous sind Warenzeichen von
Apple Computer, Inc.
IBM, LAN Server und AIX sind Warenzeichen der International Business Machines
Corporation.
LAN Manager, Windows® und MS-DOS sind Warenzeichen der Microsoft
Corporation.
NC-9100h und BRAdmin Professional sind Warenzeichen von Brother Industries
Ltd.
Alle übrigen Waren- und Produktbezeichnungen, die in diesem Handbuch erwähnt
werden, sind Warenzeichen oder eingetragene Warenzeichen der entsprechenden
Unternehmen.
Erstellung und Veröffentlichung
Dieses Handbuch wurde unter der Aufsicht von Brother Industries Ltd. erstellt und
veröffentlicht. Es enthält die Produktbeschreibungen entsprechend dem aktuellen
Stand zum Zeitpunkt der Drucklegung.
Der Inhalt des Handbuches und die technischen Daten des Produkts können ohne
vorherige Ankündigung geändert werden.
Die Firma Brother behält sich das Recht vor, die technischen Daten und den Inhalt
dieses Handbuchs ohne vorherige Bekanntgabe zu ändern und übernimmt keine
Haftung für etwaige Fehler in diesem Handbuch oder daraus möglicherweise
resultierende Schäden.
©2003 Brother Industries Ltd.
Transport des Print/FaxServers
Falls Sie Ihren Print/FaxServer einmal transportieren müssen, sollten Sie ihn
zuvor sorgfältig verpacken, um Beschädigungen zu vermeiden. Wir empfehlen,
die Originalverpackung zu diesem Zweck aufzubewahren. Für den Versand
sollten Sie den PrintServer ausreichend versichern.
WARNUNG
Vor dem Transport des Print/FaxServers muss er in einen Antistatikbeutel
verpackt werden, um eine Beschädigung zu vermeiden.
i
WICHTIGER
HINWEIS:
Technische und funktionelle Unterstützung erhalten
Sie nur telefonisch. Anrufe müssen jeweils vom aufgeführten
Land ausgeführt werden.
In Europa:
Besuchen Sie http://www.brother.com. Hier erhalten Sie
Informationen, wie Sie mit Ihrer Brother-Niederlassung in
Kontakt treten können.
Kommentare oder Vorschläge nehmen wir gerne schriftlich entgegen:
In Europa
European Technical Services
1 Tame Street
Audenshaw
Manchester, M34 5JE
UK
Standorte von Kundendienstzentren (Europa)
Für Informationen zu Servicecentern in Europa wenden Sie sich bitte an Ihre
lokale Brother-Niederlassung. Kontaktadressen und -telefonnummern sowie
europäische Niederlassungen finden Sie unter http://www.brother.com (wählen
Sie Ihr Land aus dem Listenfeld).
Internet-Adressen
Globale Brother Website:
http://www.brother.com
Für Antworten auf häufig gestellte Fragen, Produktsupport, technische Fragen
und Abrufen von Treibern und Dienstprogrammen:
http://solutions.brother.com
Deutschland:
http://www.brother.de
Schweiz:
http://www.brother.ch
Österreich:
http://www.brother.at
ii
Einführung
Überblick
Mit dem Brother NC-9100h Print/FaxServer kann das Brother-Gerät
an ein 10/100 Mbit Ethernet Netzwerk angeschlossen und dann
gemeinsam benutzt werden. Mit Web Based Management und
Administrationsprogrammen kann man das Brother-Gerät ganz
leicht konfigurieren und benutzen. Nach der Installation und
Konfiguration des NC-9100h Print/FaxServers können Sie mit Ihrem
Gerät Dokumente per Internet faxen sowie diese über das Netzwerk
drucken und scannen. Außerdem wird die Brother-Software für den
Peer-to-Peer Druck mit dem NC-9100h geliefert, die es Ihnen
ermöglicht, das Gerät als Abteilungsdrucker einzusetzen.
Eigenschaften
Faxen über das Internet
Sie können dem Brother-Gerät eine E-Mail-Adresse zuweisen und
dann Dokumente über ein LAN und das Internet an andere PCs oder
Internet-fähige Faxgeräte senden, weiterleiten oder empfangen.
SMTP/POP3-E-Mail-Server Unterstützung
Netzwerkdruck
Der Print/FaxServer dient als PrintServer für den Druck über
Windows® 95/98/Me, Windows NT® 4.0/2000/XP und UnixSysteme, die TCP/IP-Protokolle unterstützen sowie über NovellSysteme, die IPX/SPX und Macintosh-Netzwerke, die AppleTalk
oder Rendezvous unterstützen.
Scannen im Netz
Sie können Dokumente direkt in einen an Ihr Netzwerk
angeschlossenen PC einlesen oder mit dem Brother-Gerät per EMail zur Bearbeitung in Schwarz/Weiß oder Farbe an Ihren PC
senden.
Verwaltungssoftware
Das Web-basierte Management und das BRAdmin Professional
Programm erleichtern die Verwaltung von Fax-, Netzwerk- und EMail-Einstellungen.
iii
WICHTIGE INFORMATIONEN: VORSCHRIFTEN
Konformitätserklärung (für Europa)
Der Hersteller,Brother Industries, Ltd.,
15-1, Naeshiro-cho, Mizuho-ku, Nagoya 467-8561, Japan
erklärt hiermit, dass dieses Produkt den folgenden Normen entspricht:
Sicherheit:
EN 60950,
EMV:
EN 55022 Klasse B, EN 55024
gemäß den Vorschriften der Niederspannungsrichtlinie 73/23/EEC und der
elektromagnetischen Kompatibilität 89/336/EEC (gemäß Änderungen 91/
263/EEC und 92/31/EEC).
Herausgeber: Brother Industries, Ltd.
Information & Document Company
Warnhinweis für LAN-Anschluss
Schließen Sie dieses Gerät nur an einen LAN-Anschluss an, der keinen
Überspannungen ausgesetzt ist.
Intel Copyright und Lizenzvereinbarung
Dieses Produkt beinhaltet Intel UPnP SDK Objektcode.
Es folgt Copyright- und Lizenzinformation für Intel UPnP SDK.
Copyright© 2000 Intel Corporation
Alle Rechte vorbehalten.
Weitergabe und Verwendung von Quellcode und in binärer Form, mit oder
ohne Veränderungen, sind erlaubt, wenn folgende Bedingungen
eingehalten werden:
* Die Weitergabe von Quellcode muss die oben angegebene CopyrightNotiz enthalten, diese Liste von Bedingungen und die folgende
Verzichtserklärung.
* Die Weitergabe in binärer Form muss in der Dokumentation und/oder
anderen Materialien, die zur Weitergabe gehören, die oben angegebene
Copyright-Notiz enthalten, diese Liste von Bedingungen und die
folgende Verzichtserklärung.
* Der Name der Intel Corporation sowie die Namen sämtlicher IntelMitarbeiter dürfen nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung zur
Auszeichnung, Werbung und Verkaufsförderung von auf dieser Software
basierenden Produkten verwendet werden.
iv
DIESE SOFTWARE WIRD VON DEN COPYRIGHT-INHABERN UND
BEITRAGENDEN WIE VORLIEGEND GELIEFERT UND JEGLICHE
AUSDRÜCKLICHEN ODER STILLSCHWEIGENDEN GARANTIEN,
EINSCHLIESSLICH, JEDOCH NICHT BESCHRÄNKT AUF DIE
HANDELSÜBLICHEN INBEGRIFFENEN GARANTIEN UND DIE
EIGNUNG FÜR EINEN BESTIMMTEN ZWECK WERDEN NICHT
ANERKANNT. KEINESFALLS IST INTEL SOWIE IHRE MITARBEITER
FÜR DIREKTE, INDIREKTE, ZUFÄLLIGE, BESONDERE,
EXEMPLARISCHE SCHÄDEN ODER FOLGESCHÄDEN
VERANTWORTLICH (EINSCHLIESSLICH, JEDOCH NICHT
BESCHRÄNKT AUF DIE BESCHAFFUNG ODER DEN ERSATZ VON
WAREN ODER DIENSTLEISTUNGEN, DEN VERLUST VON
ARBEITSZEIT, DATEN, EINNAHMEN ODER GESCHÄFTSAUSFALL),
UNERHEBLICH AUS WELCHEM GRUND UND IN WESSEN
VERANTWORTUNGSBEREICH, OB NACH VERTRAG, STRIKTER
VERBINDLICHKEIT ODER SCHADENSERSATZRECHT
(EINSCHLIESSLICH NACHLÄSSIGKEIT ODER ANDERES), DER SICH
IN IRGENDEINER WEISE AUS DEM EINSATZ DIESER SOFTWARE
ERGIBT, SELBST BEI VORHERIGER BENACHRICHTIGUNG DER
MÖGLICHKEIT EINES SOLCHEN SCHADENS.
v
Inhalt
Internet-Adressen .......................................................... ii
Einführung .....................................................................iii
Überblick....................................................................iii
Eigenschaften............................................................iii
WICHTIGE INFORMATIONEN: VORSCHRIFTEN ...... iv
Konformitätserklärung (für Europa) ........................... v
Warnhinweis für LAN-Anschluss ............................... v
Intel Copyright und Lizenzvereinbarung .................... v
1
2
vi
Unix-Druck............................................................................. 1-1
Mit TCP/IP unter Unix/Linux drucken................................ 1-1
Überblick..................................................................... 1-1
TCP/IP ........................................................................ 1-2
Allgemeine TCP/IP UNIX-Hostkonfiguration............... 1-2
Linux-Konfiguration..................................................... 1-6
Linux-Konfiguration mit CUPS................................ 1-6
HP-UX-Konfiguration .................................................. 1-7
IBM RS/6000 AIX Konfiguration ................................. 1-8
Sun Solaris 2.x Konfiguration ..................................... 1-9
SCO UNIX Konfiguration .......................................... 1-10
IBM AS/400 .............................................................. 1-11
Andere Systeme ....................................................... 1-12
Weitere Informationen .............................................. 1-13
TCP/IP-Druck ......................................................................... 2-1
Von Windows NT® 4.0, Windows® 2000/XP/
LAN-Server und Warp Server drucken ............................. 2-1
Überblick..................................................................... 2-1
Windows NT® 4.0 und Windows® 2000/XP
(TCP/IP) Konfiguration................................................ 2-2
Windows® 2000/XP-Druck
(Druckertreiber noch nicht installiert) .......................... 2-2
Druck über Standard-TCP/IP-Port.......................... 2-2
Windows® 2000/XP-Druck
(Druckertreiber bereits installiert)................................ 2-4
Windows NT® 4.0 Druck ............................................. 2-4
Windows NT® 4.0 Druck
Brother Peer-to-Peer Software installieren ................. 2-5
Windows NT® 4.0 Druck Drucker verknüpfen ............. 2-6
Windows NT® 4.0 Druck
Zweiten Brother-LPR-Anschluss hinzufügen.............. 2-7
Weitere Informationen ................................................ 2-8
3
4
5
Peer-to-Peer-Druck ............................................................... 3-1
Peer-to-Peer-Druck in Windows® 95/98/Me-Netzwerken ...... 3-1
Überblick..................................................................... 3-1
Tipps:...................................................................... 3-1
Driver Deployment Wizard ..................................... 3-2
TCP/IP-Druck ............................................................. 3-2
Brother Peer-to-Peer Software installieren................. 3-2
Drucker verknüpfen .................................................... 3-3
Zweiten Brother-LPR-Anschluss hinzufügen.............. 3-5
Weitere Informationen ................................................ 3-5
Peer-to-Peer-Druck NetBIOS ............................................... 4-1
Peer-to-Peer-Druck mit NetBIOS unter
Windows® 95/98/Me/2000/XP, Windows NT® 4.0,
LAN Server und OS/2 Warp Server.................................. 4-1
Überblick..................................................................... 4-1
PrintServer-Konfiguration ........................................... 4-2
Arbeitsgruppen-/Domänennamen
mit einem Web-Browser ändern ................................. 4-3
NetBIOS Port Monitor für Windows®
95/98/Me/2000/XP und Windows NT® 4.0.................. 4-4
Brother NetBIOS Port Monitor installieren.................. 4-4
Drucker verknüpfen .................................................... 4-5
Windows® 95/98/Me ............................................... 4-5
Windows NT® 4.0 und Windows® 2000/XP ............ 4-6
Zweiten NetBIOS Druckanschluss hinzufügen........... 4-7
Windows® 95/98/Me ............................................... 4-7
Windows NT® 4.0 und Windows® 2000/XP ............ 4-8
Weitere Informationen ................................................ 4-8
Internet-Druck unter Windows® konfigurieren................... 5-1
Brother Internet Print installieren ...................................... 5-1
Überblick..................................................................... 5-1
Allgemeine Informationen zu Brother Internet Print........ 5-2
Brother Internet Print:
Brother Print/FaxServer konfigurieren ........................ 5-3
Checkliste für PrintServer-Konfiguration ................ 5-3
Brother Internet Print: Print/FaxServer
mit BRAdmin Professional konfigurieren .................... 5-4
vii
Brother Internet Print: PrintServer
mit einem Web-Browser konfigurieren........................ 5-5
Brother Internet Print: Installation der
BIP-Software unter Windows® 95/98/Me/2000/XP
und Windows NT® 4.0................................................. 5-5
Installation von CD-ROM........................................ 5-6
Zweiten Brother-Internetanschluss hinzufügen .......... 5-9
Windows® 2000/XP IPP-Druck ................................... 5-9
Eine andere URL angeben ....................................... 5-11
Weitere Informationen .............................................. 5-11
6
7
viii
Novell NetWare-Druck .......................................................... 6-1
Novell NetWare-Druck konfigurieren ................................ 6-1
Überblick..................................................................... 6-1
Allgemeine Informationen ........................................... 6-2
Mit NWADMIN für NetWare 5
einen NDPS-Drucker erzeugen .................................. 6-3
NDPS-Manager .......................................................... 6-3
NDPS-Broker.............................................................. 6-4
Druckeragenten erstellen............................................ 6-5
NetWare 3- und NetWare 4-Systeme konfigurieren ...... 6-6
PrintServer für den Netzwerkbetrieb
(Bindery Warteschlangenserver)
mit BRAdmin Professional erstellen ........................... 6-6
PrintServer für den Netzwerkbetrieb
(NDS Warteschlangenserver)
mit BRAdmin Professional erstellen ........................... 6-8
PrintServer für den Netzwerkbetrieb
(NDS Warteschlangenserver) mit Novell
NWADMIN und BRAdmin Professional erstellen........ 6-9
PrintServer für den Netzwerkbetrieb
(Dezentraler NDS Drucker) mit Novell
NWAdmin und BRAdmin Professional erstellen ....... 6-12
Weitere Informationen .............................................. 6-13
Drucken von einem Macintosh® .......................................... 7-1
Drucken von einem Macintosh® unter Verwendung
von AppleTalk und TCP/IP oder Rendezvous .................. 7-1
Überblick..................................................................... 7-1
Macintosh® Konfiguration (Mac OS® 8.6 - 9.2) ........... 7-3
PrintServer wählen (AppleTalk/EtherTalk).................. 7-4
PrintServer wählen (TCP/IP) ...................................... 7-6
Macintosh-Konfiguration
(OS X 10.1-10.2.1 oder höher) ................................... 7-9
PrintServer wählen
(AppleTalk/EtherTalk)................................................. 7-9
PrintServer wählen (TCP/IP) .................................... 7-10
Konfiguration ändern ................................................ 7-11
Weitere Informationen .............................................. 7-11
Rendezvous-Funktion............................................... 7-11
8
9
10
DLC-Druck ............................................................................. 8-1
Druck aus Windows NT® 4.0 oder Windows® 2000 .......... 8-1
Überblick..................................................................... 8-1
DLC unter Windows NT® 4.0
und Windows® 2000 konfigurieren.............................. 8-1
Drucker unter Windows® 2000 einrichten ................... 8-2
Drucker unter Windows NT® 4.0 einrichten ................ 8-3
DLC auf anderen Systemen konfigurieren ................. 8-4
Weitere Informationen ................................................ 8-5
Web-basiertes Management ................................................ 9-1
Management Ihres Gerätes mit einem Web-Browser......... 9-1
Überblick..................................................................... 9-1
Mit einem Browser die Verbindung
zum Gerät herstellen .................................................. 9-2
Zugangsinformationen................................................ 9-2
Weitere Informationen ................................................ 9-2
Einstellungen über das Funktionstastenfeld ................... 10-1
LAN-Hauptmenü............................................................. 10-1
Menü 1: TCP/IP ........................................................ 10-2
BOOT-Methode .................................................... 10-2
IP-Adresse............................................................ 10-5
Subnetzmaske...................................................... 10-5
Gateway ............................................................... 10-6
Hostname ............................................................. 10-6
WINS-Konfig......................................................... 10-7
WINS-Server ........................................................ 10-7
DNS-Server .......................................................... 10-8
APIPA................................................................... 10-9
Menü 2: Internet (Nur bei MFC).............................. 10-10
Mail-Adresse ...................................................... 10-10
SMTP-Server...................................................... 10-11
POP3-Server ...................................................... 10-11
Postfach-Name................................................... 10-12
ix
Postfach-Kennw .................................................10-12
Menü 3: Mail (Empfang) (Nur bei MFC).................. 10-13
Auto-Abruf .......................................................... 10-13
Abrufintervall....................................................... 10-13
Mail-Kopf ............................................................ 10-13
Falsche Mail ....................................................... 10-14
Bestätigung......................................................... 10-14
Menü 4: Mail (Senden) (Nur bei MFC).................... 10-15
Betreff ................................................................. 10-15
Max. Grösse ....................................................... 10-15
Bestätigung......................................................... 10-16
Menü 5: Kettenrundsend (Nur bei MFC)................. 10-17
Kettenrundsend .................................................. 10-17
Vertr. Domänen .................................................. 10-17
Kettenrundsende-Bericht.................................... 10-18
Menü 6: Verschiedenes ..........................................10-19
Netware .............................................................. 10-19
Netzwerkrahmen ................................................ 10-19
AppleTalk............................................................ 10-19
DLC/LLC.............................................................10-20
NET BIOS/IP ......................................................10-20
Ethernet .............................................................. 10-20
Zeitzone.............................................................. 10-21
Konfigurationsliste drucken (nur für MFC) .............. 10-22
Menü 7: Scannen:E-Mail (Nur bei MFC)................. 10-22
Farbdateityp für Scannen zur E-mail .................. 10-22
Schwarzweissdateityp für Scannen zur E-mail... 10-22
11
x
TCP/IP Konfiguration.......................................................... 11-1
TCP/IP-Informationen zuweisen .....................................11-1
Überblick................................................................... 11-1
IP-Adresse über das Funktionstastenfeld des Geräts
zuweisen (nur bei Modellen mit LCD-Anzeige)...........11-2
IP-Adresse mit BRAdmin Professional ändern ......... 11-2
IP-Adresse mit BRAdmin Professional
und dem IPX/SPX-Protokoll einrichten ..................... 11-3
IP-Adresse mit BRAdmin Professional
und dem TPC/IP-Protokoll einstellen........................ 11-4
IP-Adresse über DHCP konfigurieren.......................11-5
IP-Adresse über APIPA konfigurieren ...................... 11-5
IP-Adresse des Print/FaxServers
mit ARP konfigurieren............................................... 11-6
IP-Adresse über RARP konfigurieren .......................11-8
IP-Adresse über BOOTP konfigurieren .................... 11-9
12
13
Internet (Nur bei MFC) ........................................................ 12-1
Überblick................................................................... 12-1
Verbindung herstellen .......................................... 12-2
Die Funktion der Tasten ....................................... 12-2
Fax über das Internet senden................................... 12-3
Manuelle Texteingabe .............................................. 12-3
E-Mail- oder Internet-Faxempfang............................ 12-5
Internet-Fax mit PC empfangen ............................... 12-6
E-Mails und Standard-Faxe weiterleiten................... 12-6
Kettenrundsenden .................................................... 12-7
Kettenrundsende-Auftrag
von einem Gerät senden ...................................... 12-7
Kettenrundsende-Auftrag
von einem PC senden .......................................... 12-9
Bestätigungs-Mail ..................................................... 12-9
E-Mail (Senden)...................................................... 12-10
E-Mail (Empfang).................................................... 12-10
Fehler-Mail.............................................................. 12-11
Wichtige Informationen
zur Internet-Faxfunktion.......................................... 12-11
Problemlösung.................................................................... 13-1
Überblick................................................................... 13-1
Installationsprobleme................................................ 13-1
Zurücksetzen des Print/FaxServers auf
die werkseitigen Voreinstellungen (Test-Taste) ....... 13-4
Gelegentliche Probleme ........................................... 13-4
Problemlösung für TCP/IP........................................ 13-5
UNIX-Problemlösung................................................ 13-6
Problemlösung für Windows NT® 4.0/LAN-Server
(TCP/IP).................................................................... 13-7
Problemlösung für Windows® 95/98/Me
Peer-to-Peer-Druck (LPR) ........................................ 13-7
Problemlösung für Windows® 95/98/Me Peer-to-PeerDruck (HP JetAdmin kompatible Methode) .............. 13-8
Problemlösung für Windows® 95/98/Me/2000/XP und
Windows NT® 4.0 Peer-to-Peer-Druck (NetBIOS).... 13-8
Problemlösung für Brother Internet Print (TCP/IP) ... 13-9
Problemlösung für
Windows® 95/98/Me/2000/XP IPP............................ 13-9
Problemlösung für Novell Netware ......................... 13-10
Problemlösung für AppleTalk ................................. 13-11
Problemlösung für DLC/LLC................................... 13-12
Problemlösung für Web-Browser (TCP/IP)............. 13-12
xi
Problemlösung für Internet-Fax .............................. 13-13
Anhang.................................................................................. A-1
Anhang A ......................................................................... A-1
Allgemeine Informationen .......................................... A-1
BRAdmin Professional
Dienstprogramm (Empfohlen) ............................... A-1
Web BRAdmin ....................................................... A-1
HTTP (Empfohlen)................................................. A-2
WebJetAdmin ........................................................ A-2
Mit Diensten arbeiten....................................................... A-3
Allgemeines ............................................................... A-3
Print/FaxServer-Firmware aktualisieren .......................... A-4
Allgemeines ............................................................... A-4
Firmware mit Hilfe von
BRAdmin Professional aktualisieren.......................... A-5
Mit dem FTP-Protokoll über
die Eingabeaufforderung aktualisieren ...................... A-6
Anhang D......................................................................... A-8
Andere Geräte über das Netzwerk aktualisieren ....... A-8
Anhang E ....................................................................... A-11
Spezifikationen ........................................................ A-11
Unterstützte Betriebssysteme.............................. A-11
Protokollunterstützung......................................... A-11
Netzwerk.............................................................. A-11
Netzwerkdruck..................................................... A-11
Netzwerk-PC Faxversand.................................... A-12
Scannen im Netz ................................................. A-12
Faxen über das Internet ...................................... A-12
Systemanforderungen (Treiber, BRAdmin
Professional, Peer-to-Peer-Software, usw.) ........ A-13
Verwaltungssoftware ........................................... A-14
Funktionsübersicht und
werkseitige Voreinstellungen ................................... A-15
Stichwortverzeichnis........................................................... S-1
xii
1
Unix-Druck
1
Mit TCP/IP unter Unix/Linux drucken
Überblick
Brother-Print/FaxServer werden mit der Transmission Control
Protocol/Internet Protocol (TCP/IP) Protokollsuite geliefert. Da fast
alle UNIX-Hostcomputer TCP/IP unterstützen, ermöglicht dies die
gemeinsame Nutzung eines Druckers auf einem UNIX EthernetNetzwerk. Wie bei allen Protokollen kann auch die TCP/IPKommunikation gleichzeitig weiterlaufen, während andere
Protokolle aktiv sind. Das bedeutet, dass UNIX, NetWare, Apple und
andere Computer denselben Brother-PrintServer gemeinsam über
ein Ethernet-Netzwerk nutzen können.
Das Linux-Betriebssystem verwendet die gleichen Setup-Verfahren
wie normale Berkeley UNIX-Systeme. Einzelheiten zu einer
typischen, auf der Benutzeroberfläche (GUI) basierten LinuxInstallation finden Sie in diesem Kapitel.
Tipps:
1 Das APIPA-Protokoll (Automatic Private IP Addressing) vergibt
automatisch eine im folgenden Bereich liegende IP-Adresse:
169.254.1.0 bis 169.254.254.255. Das APIPA-Protokoll kann
über das Funktionstastenfeld des Geräts deaktiviert werden.
Für weitere Informationen siehe APIPA auf Seite 10-9. Bei
deaktiviertem APIPA-Protokoll lautet die Standard-IP-Adresse
des Brother Print/FaxServers 192.0.0.192. Sie wird über das
Funktionstastenfeld (falls vorhanden), BRAdmin Professional
oder das Programm Web BRAdmin geändert. Oder Sie lassen
eine IP-Adresse über Ihren DHCP-Server zuweisen.
2 Einzelheiten dazu, wie man die IP-Adresse für den Drucker
konfiguriert, finden Sie in Kapitel 11.
3 Das Standardkennwort für den Brother Print/FaxServer lautet
access.
4 Der Standardname für einen Brother Print/FaxServer lautet im
Allgemeinen BRN_xxxxxx, wobei xxxxxx für die letzten sechs
Stellen seiner Ethernet-Adresse steht.
UNIX-DRUCK 1 - 1
5 Bei der Konfiguration der Datei PRINTCAP sollten Sie
besonders auf die Servicenamen BINARY_P1 und TEXT_P1
achten.
TCP/IP
Der Brother Print/FaxServer erscheint auf dem Netzwerk als UNIXHostcomputer mit einer einzigartigen IP-Adresse unter Einsatz des
lpd Zeilendrucker-Daemon-Protokolls. Daraus ergibt sich, dass jeder
Hostcomputer, der den Berkeley Remote-LPR-Befehl unterstützt,
Druckaufträge zum Brother-PrintServer spoolen kann, ohne
besondere Software auf dem Hostcomputer zu benötigen. Für
Sonderanwendungen sind auch Raw-TCP-Ports verfügbar.
Außerdem unterstützen BrotherPrint/FaxServer das FTP-Protokoll.
Über dieses Protokoll können Druckaufträge von Unix-Systemen
gesendet werden.
Brother-Print/FaxServer sind für die Zusammenarbeit mit einem
TCP/IP-Netzwerk vorkonfiguriert, und erfordern nur minimale
Einrichtung. Die einzige unbedingt nötige Konfiguration des Print/
FaxServers besteht in der Zuweisung einer IP-Adresse, die
entweder mit DHCP, BOOTP usw. automatisch oder mit dem ARPBefehl, dem Programm BRAdmin Professional oder über das
Funktionstastenfeld des Geräts manuell zugewiesen werden kann.
Zur Einstellung der IP-Adresse des Print/FaxServers lesen
Sie bitte die Installationsanleitung oder Kapitel 11 in diesem
Handbuch.
Allgemeine TCP/IP UNIX-Hostkonfiguration
Der Konfigurationsvorgang für die meisten UNIX-Systeme wird
nachstehend beschrieben. Da dieser Vorgang je nach System
unterschiedlich ist, sollten Sie Ihrer Systemdokumentation weitere
Informationen entnehmen.
1 Konfigurieren Sie die Datei /etc/hosts auf jedem UNIX-Host,
der mit dem Print/FaxServer kommunizieren soll. Fügen Sie mit
dem Editor Ihrer Wahl der Datei /etc/hosts einen Eintrag mit
der IP-Adresse und dem Knotennamen des PrintServers hinzu.
Zum Beispiel:
192.189.207.3
1 - 2 UNIX-DRUCK
BRN_310107
Das tatsächliche Format des Eintrags hängt von Ihrem System ab.
Schlagen Sie also in der Systemdokumentation nach, und prüfen Sie
das Format der anderen Einträge in der Datei /etc/hosts.
Der Knotenname in dieser Datei muss nicht unbedingt mit
dem tatsächlich für den Brother-Print/FaxServer
konfigurierten übereinstimmen (also dem Namen, der auf der
Konfigurationsseite des Druckers erscheint), es empfiehlt
sich jedoch, denselben Namen zu verwenden. Manche
Betriebssysteme wie HP/UX lassen jedoch das Zeichen „_“
im Standardnamen nicht zu; bei diesen Systemen müssen
Sie einen anderen Namen verwenden.
In jedem Fall muss der Knotenname in der Datei /etc/hosts mit
dem Knotennamen in der Datei /etc/printcap übereinstimmen.
Bei manchen Systemen wie HP/UX und AIX kann man die IPAdresse beim Einrichten der Druckwarteschlangen als Hostname
eingeben. In diesem Fall brauchen Sie die Hostdatei nicht zu
konfigurieren.
2 Wählen Sie den zu nutzenden Print/FaxServer-Service. Auf
Brother-Print/FaxServern sind mehrere Arten von Services
möglich: Binärdienste übermitteln die Daten unverändert, und
müssen daher für gerasterte PCL- oder PostScript-Grafikdrucke
verwendet werden. Textservices fügen am Ende jeder Zeile
eine Zeilenschaltung für die richtige Formatierung von UNIXTextdateien ein (die mit einem Zeilenvorschub enden und
keinen Wagenrücklauf aufweisen). Mit dem Textservice können
auch nicht gerasterte Grafiken wie ASCII PostScript-Grafiken
oder viele Arten von PCL-Grafiken gedruckt werden.
Wählen Sie einen der verfügbaren Dienste (ein Servicename
wird in Schritt 3 verwendet):
BINARY_P1 Binärdaten
TEXT_P1
Textdaten (mit Wagenrücklauf)
Sie können auf dem UNIX-Hostcomputer mehrere
Druckwarteschlangen (jeweils mit einem anderen Namen) für
denselben Print/FaxServer einrichten, zum Beispiel eine
Warteschlange für den binären Grafikdruck und eine für den
Textdruck.
UNIX-DRUCK 1 - 3
3 Konfigurieren Sie die Datei /etc/printcap auf jedem
Hostcomputer für die lokale Druckwarteschlange, den Print/
FaxServer-Namen (auch Remote-Maschine oder rm genannt),
den Print/FaxServer-Servicenamen (auch Remote-Drucker,
Remote-Warteschlange oder rp genannt) sowie das SpoolVerzeichnis.
Dieser Schritt gilt für die meisten UNIX-Systeme,
einschließlich Linux, Sun OS (aber nicht Solaris 2.xx), Silicon
Graphics (lpr/lpd Option erforderlich), DEC ULTRIX, DEC
OSF/1 und Digital UNIX. Auch SCO UNIX Benutzer sollten
diese Schritte ausführen, aber gleichzeitig die Hinweise zur
SCO UNIX Konfiguration berücksichtigen. Benutzer von RS/
6000 AIX, HP/UX, Sun Solaris 2.xx und anderen Systemen,
die die printcap-Datei nicht einsetzen, sollten mit Schritt 4
fortfahren. SCO Unix-Benutzer sollten ebenfalls mit Schritt 4
fortfahren (SCO verwendet zwar die printcap-Datei, sie wird
jedoch über den Befehl rlpconf automatisch konfiguriert.
Ein Beispiel einer typischen printcap-Datei:
laser1|Printer on Floor 1:\
:lp=:\
:rm=BRN_310107:\
:rp=TEXT_P1:\
:sd=/usr/spool/lpd/laser1:
Diese Angaben müssen unbedingt am Ende der printcapDatei angehängt werden. Außerdem muss das letzte
Zeichen der printcap-Datei ein Doppelpunkt „:“ sein.
So entsteht eine Warteschlange namens laser1 auf dem
Hostcomputer, die mit einem Brother-PrintServer mit dem
Knotennamen (rm) BRN_310107 und dem Servicenamen
(rp) TEXT_P1 zum Druck von Textdateien auf einem
Brother-Drucker über das Spool-Verzeichnis
/usr/spool/lpd/laser1 kommuniziert. Für den
Druck von binären Grafikdateien verwenden Sie den
Service BINARY_P1 anstelle von TEXT_P1.
1 - 4 UNIX-DRUCK
Die Optionen rm und rp sind nicht auf allen UNIX-Systemen
verfügbar, Sie müssen also ggf. die entsprechenden
Optionen Ihrer Dokumentation entnehmen.
Benutzer von Berkeley-kompatiblen UNIX-Systemen können
den Druckerstatus mit dem Befehl lpc abfragen:
%lpc status
laser1:
queuing is enabled
printing is enabled
no entries
no daemon present
Benutzer von AT&T-kompatiblen UNIX-Systemen können die
entsprechende Statusinformation gewöhnlich mit den
Befehlen lpstat oder rlpstat erhalten. Weil dieses Verfahren
von System zu System unterschiedlich ist, sollten Sie Ihre
Systemdokumentation zu Rate ziehen.
4 Überspringen Sie diesen Abschnitt, wenn Sie Schritt 3
durchgeführt haben, es sei denn Sie haben ein SCO UNIX
System.
Bei HP-UX-Systemen, IBM RS/6000 AIX-Computern oder Sun
Solaris 2.xx gibt es keine printcap-Datei. Das trifft auch auf manche
AT&T-basierte UNIX-Systeme und viele VMS-basierte TCP/IPSoftwarepakete (wie UCX, TGV Multinet usw.) zu. Bei SCOSystemen gibt es eine printcap-Datei, sie wird jedoch über den
Befehl rlpconf automatisch konfiguriert. Bei den meisten dieser
Systeme werden Servicename (Remote-Drucker), PrintServerName (Remote-Maschine) oder IP-Adresse sowie der Name der
lokalen Warteschlange (Spool-Verzeichnis) gewöhnlich über ein
Drucker-Setup-Programm definiert. Lesen Sie an der für Ihr System
zutreffenden Stelle im Handbuch weiter.
UNIX-DRUCK 1 - 5
Linux-Konfiguration
Wenn Sie Ihre Linux-Distribution nicht über Eingaben in die
Befehlszeile konfigurieren wollen, können Sie den Linux DruckerSystemmanager in der Benutzeroberfläche verwenden. Dazu gehen
Sie folgendermaßen vor:
1 Klicken Sie im Linux Drucker-Systemmanager auf Add.
2 Sie werden nun nach dem Druckertyp gefragt. Wählen Sie die
Option Remote Unix (lpd) Queue, und klicken Sie auf OK.
3 Nun müssen Sie den Namen des Remote Hosts, der RemoteWarteschlange und den zu verwendenden Eingabefilter
angeben.
4 Dabei ist der Name des Remote Host die IP-Adresse des
Druckers oder der Name der Hostdatei, die der IP-Adresse des
Druckers entspricht.
5 Der Name der Remote Queue ist der Servicename, den der
Drucker zur Verarbeitung der Daten verwendet. Im Allgemeinen
empfehlen wir, den Namen „BINARY_P1“ zu verwenden; wenn
Sie aber Dokumente ohne Wagenrücklauf und Zeilenschaltung
verwenden, so benutzen Sie „TEXT_P1“.
6 Wählen Sie aus der Liste der in Ihrer Linux-Version verfügbaren
Drucker den entsprechenden Input Filter.
Wählen Sie die Option Restart lpd, um Ihre Einstellungen in Kraft zu
setzen. Nach dem Neustart des lpd-Servers können Sie dann
gedruckte Dokumente von Ihrem Server senden.
Linux-Konfiguration mit CUPS
Viele Linux-Systeme unterstützen das Common Unix Printing
System (CUPS).
Weitere Informationen zum Druck unter Linux finden Sie auf der
Brother Solutions Website unter: http://solutions.brother.com
1 - 6 UNIX-DRUCK
HP-UX-Konfiguration
Bei HP-UX10.xx wird der Remote-Drucker mit dem sam-Programm
eingerichtet. Dazu geht man wie folgt vor:
1 Führen Sie das sam-Programm aus. Wählen Sie in der Liste der
Optionen Printers and Plotters.
2 Wählen Sie LP Spooler.
3 Wählen Sie Printers and Plotters.
4 Wählen Sie Actions und anschließend Add Remote Printer/
Plotter.
5 Geben Sie einen beliebigen Namen unter Printer Name ein.
6 Geben Sie die IP-Adresse des Print/FaxServers unter Remote
System Name ein.
7 Geben Sie den gewünschten Servicenamen des Print/
FaxServers unter Remote Printer Name ein.
8 Aktivieren Sie das Kontrollkästchen neben Remote Printer is
on BSD system.
9 Für die weiteren Optionen können Sie die
Standardeinstellungen übernehmen.
10 Klicken Sie zum Konfigurieren des Druckers auf OK.
Sie sollten nun über den Befehl lp-d unter Angabe des
Druckernamens drucken können.
Arbeiten Sie mit dem verteilten Druckservice von HP, wird die
Konfiguration etwas anders ausgeführt, da Sie die Druckaufträge an
einen Dateiserver senden, der wiederum die Aufträge zum Print/
FaxServer spoolt. Aus diesem Grund müssen Sie zusätzlich zu
obigen Informationen den Namen des Dateiservers (Spooler Host)
kennen. Sie fügen einen physischen und einen entfernten Drucker
hinzu und weisen dem entfernten Drucker dann einen logischen
Drucker zu (hierbei handelt es sich um einen eindeutigen Namen).
Verwenden Sie zum Drucken den Befehl lp -d mit dem logischen
Druckernamen.
UNIX-DRUCK 1 - 7
Frühere Versionen von HP-UX verwenden ähnliche Verfahren wie
10.xx:
1 Rufen Sie sam auf, und wählen Sie Peripheral Devices und
dann Add Remote Printer (nicht „Networked printer“).
2 Geben Sie die folgenden Remote-Drucker-Einstellungen ein
(die anderen Einstellungen sind nicht wichtig):
■ Line printer name (vom Benutzer wählbar)
■ Remote system name (der Name des Print/FaxServers;
muss dem Namen in der Hosts-Datei entsprechen oder die
IP-Adresse des Print/FaxServers sein)
■ Remote printer queue (Name für Binär- oder Textservice
des Print/Servers, z.B. BINARY_P1 oder TEXT_P1)
■ Remote Printer is on a BSD System (Wählen Sie hier
'Yes').
IBM RS/6000 AIX Konfiguration
Beim RS/6000 AIX Betriebssystem wird der Remote-Drucker mit
dem smit-Programm eingerichtet. Dazu gehen Sie für AIX 4.0 und
höher folgendermaßen vor:
1 Rufen Sie smit auf, und wählen Sie devices.
2 Wählen Sie Printer/Plotter.
3 Wählen Sie Print Spooling.
4 Wählen Sie Add a Print Queue.
5 Wählen Sie Remote.
6 Geben Sie die folgenden Einstellungen für den Remote-Druck
ein:
Name of queue (vom Benutzer wählbar)
Host name of Remote Printer (der Name des PrintServers;
muss dem Namen in der Datei /etc/hosts entsprechen oder
die IP-Adresse des PrintServers sein)
Name of queue on remote printer (Name für Binär- oder
Textservice des Print/FaxServers, z. B. BINARY_P1 oder
TEXT_P1).
Type of print spooler: BSD (klicken Sie auf LIST, und wählen
Sie BSD.)
1 - 8 UNIX-DRUCK
Das Verfahren für ältere Systeme als Version 4.0 lautet
folgendermaßen:
1 Rufen Sie smit auf, und wählen Sie devices.
2 Wählen Sie printer/plotter.
3 Wählen Sie manage remote printer subsystem.
4 Wählen Sie client services.
5 Wählen Sie remote printer queues.
6 Wählen Sie add a remote queue.
7 Geben Sie die folgenden Einstellungen für die RemoteWarteschlange ein:
■ Name of queue to add (vom Benutzer wählbar)
■ Activate the queue (Wählen Sie hier 'Yes'.)
■ Destination host (der Name des Print/FaxServers; muss
dem Namen in der Datei /etc/hosts entsprechen oder die
IP-Adresse des Print/FaxServers sein)
■ Name of queue on remote printer (Name für Binär- oder
Textservice des Print/FaxServers, z. B. BINARY_P1 oder
TEXT_P1).
■ Name of device to add (vom Benutzer wählbar; zum
Beispiel lp0)
Sun Solaris 2.x Konfiguration
Bei Sun Solaris 2.x erfolgt die Konfiguration des Remote-Druckers
mit den Programmen lpsystem und lpadmin:
lpsystem -t bsd prnservername
lpadmin -p queue –s prnservername!prnserverservice
accept warteschlange (nicht erforderlich auf neueren SolarisSystemen)
enable warteschlange (nicht erforderlich auf neueren SolarisSystemen)
Dabei ist warteschlange der Name der lokalen Druck- bzw. FaxWarteschlange.
prnservername ist der Name des Print/FaxServers (muss dem
Eintrag in der Datei /etc/hosts oder der IP-Adresse entsprechen).
prnserverservice ist der PrintServer-Dienst BINARY_P1 oder
TEXT_P1.
UNIX-DRUCK 1 - 9
Ist dies der erste konfigurierte Drucker, so müssen Sie vor dem
Befehl accept auch den Befehl lpsched anwenden.
Als Alternative können Sie Printer Manager im AdmintoolDienstprogramm unter OpenWindows verwenden. Wählen Sie Edit,
Add, und Add Access to Remote Printer. Geben Sie dann den
Namen des Print/FaxServers im Format
prnservername!\prnserverservice wie oben beschrieben
ein. Dabei muss das PrintServer-Betriebssystem auf BSD (die
Standardeinstellung) gesetzt sein. Klicken Sie dann auf Add.
Wir empfehlen, die Datei /etc/hosts für den Druckernamen
anstelle von NIS oder anderen Namenservices zu verwenden. Sie
sollten außerdem wissen, dass aufgrund eines Fehlers in der Sun
lpd-Implementation unter Solaris 2.4 und früheren Versionen beim
Drucken sehr langer Aufträge Probleme auftreten können. In diesem
Fall verwendet man als Überbrückungslösung die Raw TCP Port
Software wie weiter hinten in diesem Kapitel beschrieben.
SCO UNIX Konfiguration
Zum Konfigurieren eines Druckers in SCO Unix Version 5.x
verwenden Sie das Programm SCOADMIN.
1 Wählen Sie Printers und dann Print Manager.
2 Wählen Sie im Menü Printer die Option Add Remote und
anschließend Unix...
3 Geben Sie die IP-Adresse des Print/FaxServers ein und
anschließend den Druckernamen, der für den Spoolvorgang
verwendet werden soll.
4 Heben Sie die Auswahl von Use External remote Printing
Protocol... auf.
5 Um die gedruckte Seite auszugeben, fügen Sie den Befehl
rp=lpaf in die Datei /etc/printcap ein.
1 - 10 UNIX-DRUCK
SCO UNIX erfordert TCP/IP Version 1.2 oder höher für die Arbeit mit
Brother-PrintServern. Sie müssen zuerst die Dateien /etc/hosts
und /etc/printcap wie in Schritt 2 beschrieben konfigurieren.
Führen Sie dann das Programm sysadmsh wie folgt aus:
1
2
3
4
Wählen Sie Printers.
Wählen Sie Configure.
Wählen Sie Add.
Geben Sie den Namen der Druckwarteschlange ein, den Sie in
der Datei /etc/printcap unter „Printer name“ eingegeben
haben.
5 Unter Comment und Class name können Sie beliebige
Angaben machen.
6 Für Use printer interface wählen Sie Existing.
7 Drücken Sie auf F3, um eine Liste der verfügbaren
Schnittstellen abzurufen, und wählen Sie die gewünschte mit
den Cursortasten als Name of interface (Dumb wird
empfohlen).
8 Wählen Sie Direct als Connection.
9 Geben Sie den gewünschten Gerätenamen (Device name) ein
(/dev/lp funktioniert im Allgemeinen).
10 Wählen Sie Hardwired als Device.
11 Wählen Sie No im Feld Require banner.
Ältere SCO Unix-Systeme
Die Brother Print/FaxServer NC-9100h unterstützen das FTPProtokoll. Frühere SCO Unix-Systeme werden häufig so konfiguriert,
dass sie mit Hilfe des FTP-Protokolls drucken.
IBM AS/400
Außerdem können Sie Brother Print/FaxServer mit einem IBM
AS/400 verwenden, auf dem IBM TCP/IP Gateway-Services für OS/
400 benutzt werden (das OS/400 System muss dazu Version 3.1
oder höher sein).
Geben Sie bei der OS/400-Eingabeaufforderung den Befehl
CFGTCP ein, um die TCP/IP-Adresse des Print/FaxServers der
AS/400 Hosttabelle hinzuzufügen.
UNIX-DRUCK 1 - 11
Verwenden Sie den folgenden einzeiligen OS/400-Befehl, um die
LPD-Warteschlange zu erzeugen:
CRTOUTQ OUTQ(<Warteschlange> RMSTSYS
(*INTNETADR) RMTPRTQ(<Service>)
AUTOSTRWTR(1) CNNTYPE(*IP) DESTTYPE (*OTHER)
MFRTYPMDL (<Treiber>)
INTNETADR(‘<IP-Adresse>’) TEXT
('<Beschreibung>')
wobei <Warteschlange> der Name der AS/400-Warteschlange,
<Service> der Servicenamen des Print/FaxServers (BINARY_P1
oder TEXT_P1), <Treiber> der Name des OS/400-Treibers (*HP4
wird in Zweifelsfällen empfohlen) und <IP-Adresse> die IPAdresse des Print/FaxServers ist. IP-Adresse und Beschreibung
müssen in einfache Anführungszeichen eingeschlossen sein.
Andere Systeme
Andere Systeme setzen ähnliche Programme zur Einrichtung des
Print/FaxServers ein. Für diese Programme werden gewöhnlich die
folgenden Informationen benötigt:
Benötigte Information:
Verwenden Sie:
remote printer
Name des Binär- oder Textservice
remote host computer name Beliebiger Name (muss dem Namen
in der printcap-Datei entsprechen,
falls vorhanden) oder in manchen
Fällen hier die IP-Adresse des Print/
FaxServers eingeben
remote host IP address
IP-Adresse des Print/FaxServers
Technische Support-Spezialisten dieser Unternehmen können meist
Konfigurationsfragen beantworten, wenn Sie Ihnen die
entsprechenden UNIX-Konfigurationsinformationen geben (sagen
Sie, dass der Print/FaxServer wie ein dezentraler UNIXHostcomputer mit dem lpd Zeilendrucker-Daemon erscheint).
1 - 12 UNIX-DRUCK
Haben Sie noch kein Spool-Verzeichnis für den Brother-Print/
FaxServer auf Ihrem UNIX-Hostcomputer erzeugt, so müssen Sie
dies jetzt tun (bei der Druckereinrichtung unter HP/UX, AIX, Solaris
2.xx und anderen Systemen erfolgt dies automatisch). Das lpd
Spool-Verzeichnis befindet sich gewöhnlich im Verzeichnis
/usr/spool (fragen Sie bei Ihrem Systemmanager nach, ob dies
bei Ihrem System anders ist). Ein neues Spool-Verzeichnis wird mit
dem Befehl mkdir erzeugt. Um zum Beispiel ein Spool-Verzeichnis
für die Warteschlange laser1 zu erzeugen, geben Sie ein:
mkdir /usr/spool/lpd/laser1
Bei manchen Systemen muss auch der Daemon gestartet werden.
Bei Berkeley-kompatiblen UNIX-Systemen erfolgt dies wie im
nachstehenden Beispiel mit dem Befehl lpc start:
lpc start laser1
Weitere Informationen
Einzelheiten dazu, wie man die IP-Adresse für das Gerät
konfiguriert, finden Sie in Kapitel 11.
UNIX-DRUCK 1 - 13
2
TCP/IP-Druck
2
Von Windows NT® 4.0, Windows® 2000/XP/
LAN-Server und Warp Server drucken
Überblick
Benutzer von Windows NT® 4.0 können mit dem TCP/IP-Protokoll
direkt über den netzwerkfähigen Brother-Rechner drucken. Benutzer
von Microsoft Windows NT® 4.0 müssen das TCP/IP-Druckprotokoll
von Microsoft installieren. Windows® 2000/XP-Benutzer können
Druckaufträge direkt an den Drucker senden. Sie müssen keine
weitere Software installieren. Außerdem unterstützen BrotherPrintServer den transparenten Druck auch über IBM LAN Server und
OS/2 Warp Server Dateiserver sowie mit TCP/IP auf OS/2 Warp
Connect Workstations.
Tipps:
1 Das APIPA-Protokoll (Automatic Private IP Addressing) vergibt
automatisch eine im folgenden Bereich liegende IP-Adresse:
169.254.1.0 bis 169.254.254.255. Das APIPA-Protokoll kann
über das Funktionstastenfeld des Geräts deaktiviert werden.
Für weitere Informationen siehe APIPA auf Seite 10-9. Bei
deaktiviertem APIPA-Protokoll lautet die Standard-IP-Adresse
des Brother Print/FaxServers 192.0.0.192. Sie wird über das
Funktionstastenfeld (falls vorhanden), BRAdmin Professional
oder das Programm Web BRAdmin geändert. Oder Sie lassen
eine IP-Adresse über Ihren DHCP-Server zuweisen.
2 Das Standardkennwort für den Brother Print/FaxServer lautet
access.
3 Benutzer von Microsoft Windows NT® 4.0 müssen das TCP/IPDruckprotokoll von Microsoft installieren.
4 Windows® 2000/XP-Benutzer können mit TCP/IP und
Standard-Netzwerk-Drucksoftware und dem IPP-Protokoll
drucken, die bei der Einrichtung von Windows® 2000/XP
installiert werden.
2 - 1 TCP/IP-DRUCK
5 Benutzer von Windows® 95/98/Me können Druckaufträge mit
dem IPP-Protokoll über einen Windows® 2000/XP-Computer
senden, vorausgesetzt die Software Microsoft Internet Print
Services ist auf dem Client-PC installiert, IIS ist auf dem
Windows® 2000/XP-Computer installiert und wird dort
ausgeführt und der Client-PC verwendet Microsoft Internet
Explorer Version 4 oder höher. Für weitere Informationen siehe
Windows® 2000/XP IPP-Druck auf Seite 5-9.
6 Der Standardname für einen Brother Print/FaxServer lautet im
Allgemeinen BRN_xxxxxx, wobei xxxxxx für die letzten sechs
Stellen seiner Ethernet-Adresse steht.
Windows NT® 4.0 und Windows® 2000/XP (TCP/IP)
Konfiguration
Installieren Sie bei Bedarf das TCP/IP-Protokoll auf Ihrem Windows
NT® 4.0 System. Dies erfolgt über das Netzwerk-Symbol im Fenster
Systemsteuerung des Windows NT® 4.0 Systems (verwenden Sie
die Schaltfläche Start unter Windows NT® 4.0, um zum Menü
Einstellungen/Systemsteuerung zu gelangen). Die
Standardkonfiguration von Windows® 2000/XP installiert das
TCP/IP-Protokoll automatisch. Weitere Informationen finden Sie im
entsprechenden Abschnitt in diesem Kapitel.
Windows® 2000/XP-Druck
(Druckertreiber noch nicht installiert)
Standardmäßig installieren Windows® 2000/XP Systeme sämtliche
Software, die für das Drucken notwendig ist. In diesem Kapitel
werden die beiden häufigsten Konfigurationen (Druck über
Standard-TCP/IP-Port und IPP – Internet Printing Protocol)
beschrieben. Wenn Sie bereits den Druckertreiber installiert haben,
gehen Sie zum Abschnitt Druckertreiber bereits installiert.
Druck über Standard-TCP/IP-Port
1 Wählen Sie im Druckerverzeichnis die Option Drucker
hinzufügen. Der Assistent zur Druckerinstallation wird
gestartet. Klicken Sie auf Weiter.
2 Wählen Sie jetzt die Option Lokaler Drucker, und deaktivieren
Sie Automatische Druckererkennung und Installation von
Plug-&-Play-Druckern.
TCP/IP-DRUCK 2 - 2
3 Klicken Sie auf Weiter.
4 Jetzt wählen Sie den korrekten Netzwerk-Print-Anschluss aus.
Wählen Sie im Pulldown-Menü Einen neuen Anschluss
erstellen und anschließend Standard TCP/IP Port.
5 Klicken Sie anschließend auf Weiter.
6 Der Assistent zum Hinzufügen des Standard-TCP/IP-Ports
wird gestartet. Klicken Sie auf Weiter.
7 Geben Sie die IP-Adresse oder den Namen des Druckers ein,
der konfiguriert werden soll. Der Assistent füllt die Informationen
zum Anschlussnamen automatisch ein.
8 Klicken Sie auf Weiter.
9 Windows® 2000/XP kontaktiert nun den von Ihnen
angegebenen Drucker. Falls Sie die IP-Adresse oder den
Namen nicht korrekt eingegeben haben, erhalten Sie eine
Fehlermeldung.
10 Klicken Sie auf Fertig stellen, um den Assistenten zu beenden.
11 Nachdem Sie nun den Anschluss konfiguriert haben, müssen
Sie den zu verwendenden Druckertreiber bestimmen. Wählen
Sie den gewünschten Treiber in der Liste der unterstützten
Drucker. Wenn Sie einen Treiber verwenden, der mit dem
Drucker auf CD-ROM/Diskette geliefert wurde, wählen Sie die
Option Datenträger, um die CD-ROM bzw. Diskette zu
durchsuchen. Oder klicken Sie auf die Schaltfläche Windows
Update, um direkt die Support-Website von Microsoft
aufzurufen und die neuesten Druckertreiber herunterzuladen.
12 Nachdem der Treiber installiert ist, klicken Sie auf Weiter.
13 Geben Sie einen Namen ein und klicken Sie auf Weiter.
14 Legen Sie nun fest, ob der Drucker zur gemeinsamen Nutzung
freigegeben werden soll (damit ihn auch andere benutzen
können). Geben Sie ggf. einen Freigabenamen ein und klicken
Sie auf Weiter.
15 Folgen Sie den Anweisungen des Assistenten, und klicken Sie
abschließend auf Fertig stellen.
2 - 3 TCP/IP-DRUCK
Windows® 2000/XP-Druck
(Druckertreiber bereits installiert)
Wenn Sie bereits den Druckertreiber installiert haben und diesen für den
Netzwerkdruck konfigurieren wollen, gehen Sie folgendermaßen vor:
1 Wählen Sie den zu konfigurierenden Druckertreiber.
2 Wählen Sie Datei und anschließend Eigenschaften.
3 Klicken Sie auf die Registerkarte Anschlüsse und dann auf
Anschluss hinzufügen.
4 Wählen Sie den gewünschten Anschluss aus. Im Allgemeinen
ist dies der Standard-TCP/IP-Port. Klicken Sie auf Neuer
Anschluss....
5 Der Assistent zum Hinzufügen des Standard-TCP/IP-Ports
wird gestartet. Befolgen Sie die Schritte 6 bis 10 im Abschnitt
„Druck über Standard-TCP/IP-Port“.
Windows NT® 4.0 Druck
Wenn Sie während der Installation Ihres Windows NT® 4.0 Systems
(für Arbeitsplatz oder Server) das TCP/IP-Protokoll nicht installiert
haben, gehen Sie wie im Folgenden beschrieben vor. Wenn Sie das
TCP/IP-Protokoll bereits installiert haben, fahren Sie mit dem
nächsten Abschnitt fort.
1 Gehen Sie zu Start, wählen Sie Einstellungen, und wählen Sie
dann Systemsteuerung.
2 Führen Sie das Symbol Netzwerk aus, indem Sie darauf
doppelklicken, und klicken Sie dann auf die Registerkarte
Protokolle.
3 Wählen Sie Hinzufügen, und doppelklicken Sie auf TCP/IPProtokoll.
4 Legen Sie die verlangte(n) Diskette(n) oder die CD-ROM ins
Laufwerk ein, um die erforderlichen Dateien zu kopieren.
5 Klicken Sie auf Schließen. Das Windows NT® 4.0-System
überprüft die Protokollbindungen. Anschließend wird das Dialogfeld
für die Eigenschaften/Einstellungen von TCP/IP angezeigt.
TCP/IP-DRUCK 2 - 4
6 Konfigurieren Sie IP-Adresse des Hosts, Subnetzmaske und
Gateway-Adresse in diesem Dialogfeld. Fragen Sie Ihren
Systemmanager nach diesen Adressen.
7 Klicken Sie zum Beenden zweimal auf OK (Ihr Windows NT®
4.0 Server muss nun neu gestartet werden).
Windows NT® 4.0 Druck
Brother Peer-to-Peer Software installieren
1 Starten Sie das Installationsprogramm der CD-ROM wie in der
Installationsanleitung beschrieben.
2 Wählen Sie die gewünschte Sprache und klicken Sie
anschließend auf das Symbol für die Softwareinstallation.
Wählen Sie dann das Installationsprogramm der Software für
den Netzwerkdruck.
3 Klicken Sie bei der Begrüßung auf Weiter.
4 Wählen Sie Brother Peer-to-Peer Print (LPR).
5 Wählen Sie das gewünschte Verzeichnis für die Installation der
Brother Peer-to-Peer Print (LPR) Dateien und klicken Sie
dann auf Weiter. Ist das Verzeichnis noch nicht vorhanden, wird
es vom Installationsprogramm auf Ihrer Festplatte erstellt.
6 Geben Sie die Bezeichnung des Anschlusses ein, den Sie
verwenden möchten, und klicken Sie auf OK. Der
Standardname für den Anschluss lautet BLP1. Der Name muss
eindeutig sein und mit BLP beginnen.
7 Nun müssen Sie die tatsächliche IP-Adresse des PrintServers
im Feld IP-Adresse eingeben. Haben Sie die Datei „hosts“ auf
Ihrem Computer verändert oder verwenden Sie das DomänenNamensystem, so können Sie auch den Namen des
PrintServers eingeben. Da der Drucker TCP/IP- und NetBIOSNamen unterstützt, können Sie auch den NetBIOS-Namen des
PrintServers eingeben. Den NetBIOS-Namen können Sie der
Druckerkonfigurationsseite entnehmen. Standardmäßig
erscheint der NetBIOS-Name als BRN_xxxxxx, wobei xxxxxx
die letzten sechs Stellen der Ethernet-Adresse darstellt.
8 Klicken Sie auf OK. Starten Sie Ihren Computer neu, wenn Sie
dazu aufgefordert werden.
2 - 5 TCP/IP-DRUCK
Windows NT® 4.0 Druck
Drucker verknüpfen
Nun müssen Sie mit der normalen Windows®-Prozedur einen
Drucker auf dem Windows®-System einrichten.
1 Gehen Sie dafür zu Start, wählen Sie Einstellungen, und dann
Drucker.
2 Doppelklicken Sie auf das Symbol Neuer Drucker, um den
Assistenten für die Druckerinstallation aufzurufen.
3 Wählen Sie Arbeitsplatz (nicht Netzwerkdrucker), und klicken
Sie auf Weiter.
4 Wählen Sie den Brother-LPR-Anschluss (den in Schritt 6 der
Anleitung in diesem Kapitel zur Installation von Brother Peer-toPeer-Druck (LPR) zugewiesenen Anschlussnamen), und
klicken Sie auf Weiter.
5 Wählen Sie das entsprechende Druckermodell. Wird das
korrekte Modell nicht angezeigt, so klicken Sie auf die Option
Datenträger, und legen Sie die mit dem Drucker gelieferte CDROM ein.
6 Ist der Treiber bereits vorhanden, so wählen Sie Vorhandenen
Treiber beibehalten (andernfalls wird dieser Schritt
übersprungen). Klicken Sie dann wieder auf Weiter.
7 Sie können nun den Namen des Druckers ändern. Klicken Sie
erneut auf Weiter.
8 Sie können den Drucker zur gemeinsamen Nutzung freigeben
(damit ihn auch andere benutzen können), und das (die)
Betriebssystem(e) wählen, mit welchen diese anderen
Computer betrieben werden. Klicken Sie auf Weiter.
9 Beantworten Sie die Frage Soll diese Testseite gedruckt
werden? mit Ja. Klicken Sie auf Fertig stellen, um die
Installation abzuschließen. Sie können jetzt auf dem Drucker
drucken, als sei er ein lokaler Drucker.
TCP/IP-DRUCK 2 - 6
Windows NT® 4.0 Druck
Zweiten Brother-LPR-Anschluss hinzufügen
Um einen neuen Brother-LPR-Anschluss hinzuzufügen, müssen Sie
das Installationsprogramm nicht erneut ausführen. Klicken Sie
stattdessen auf Start, wählen Sie Einstellungen, und öffnen Sie
dann Drucker. Klicken Sie auf das Symbol des zu konfigurierenden
Druckers, wählen Sie in der Menüleiste Datei und dann
Eigenschaften. Klicken Sie auf die Registerkarte Anschluss, und
klicken Sie auf Anschluss hinzufügen. Im gleichnamigen Dialog
markieren Sie dann Brother LPR-Anschluss. Klicken Sie auf
Neuer Anschluss, und geben Sie den Namen des Anschlusses ein.
Der Standardname für den Anschluss lautet BLP1. Haben Sie
diesen Namen bereits verwendet, so erscheint eine Fehlermeldung,
wenn Sie versuchen, ihn erneut zu vergeben. Benutzen Sie in
diesem Fall BLP2 usw. Nach der Vorgabe des Anschlussnamens
klicken Sie auf OK. Nun erscheint der Dialog für die
Anschlusseigenschaften.
Geben Sie hier die IP-Adresse des zu verwendenden Druckers ein
und klicken Sie auf OK. Klicken Sie dann im Dialogfeld
Druckeranschlüsse auf Schließen. Nun sollte der eben erzeugte
Anschluss in der Einstellung Anschluss für die Druckausgabe des
Druckertreibers erscheinen.
2 - 7 TCP/IP-DRUCK
Weitere Informationen
Einzelheiten dazu, wie man die IP-Adresse für das Gerät
konfiguriert, finden Sie in Kapitel 11.
TCP/IP-DRUCK 2 - 8
3
Peer-to-Peer-Druck
3
Peer-to-Peer-Druck in
Windows® 95/98/Me-Netzwerken
Überblick
Die Microsoft Betriebssysteme Windows® 95/98/Me sind
netzwerkfähig. Das ermöglicht die Konfiguration eines Windows® PC
als Client-Workstation in einer Netzwerkumgebung, die auf einem
Dateiserver basiert.
Bei kleineren Netzwerken ermöglicht Windows® 95/98/Me auch eine
Peer-to-Peer-Konfiguration der PCs. Dabei kann der PC mit anderen
PCs im Netzwerk Ressourcen gemeinsam nutzen, ohne einen
zentralen Dateiserver zu erfordern.
Tipps:
1 Das APIPA-Protokoll (Automatic Private IP Addressing) vergibt
automatisch eine im folgenden Bereich liegende IP-Adresse:
169.254.1.0 bis 169.254.254.255. Das APIPA-Protokoll kann
über das Funktionstastenfeld des Geräts deaktiviert werden.
Für weitere Informationen siehe APIPA, Seite 10-9. Bei
deaktiviertem APIPA-Protokoll lautet die Standard-IP-Adresse
des Brother Print/FaxServers 192.0.0.192. Sie wird über das
Funktionstastenfeld (falls vorhanden), BRAdmin Professional
oder das Programm Web BRAdmin geändert. Oder Sie lassen
eine IP-Adresse über Ihren DHCP-Server zuweisen.
2 Einzelheiten dazu, wie man die IP-Adresse für den Drucker
konfiguriert, finden Sie in Kapitel 11.
3 Das Standardkennwort für den Brother Print/FaxServer lautet
access.
PEER-TO-PEER-DRUCK 3 - 1
Driver Deployment Wizard
Dieses Installationsprogramm enthält den Windows® PCL-Treiber
und den Brother Netzwerk-Anschlusstreiber (LPR und NetBIOS).
Installiert der Administrator dann den Drucker- und Anschlusstreiber
mit dieser Software, kann er die Datei auf dem Dateiserver speichern
oder per E-Mail an die Benutzer senden. Wenn die Benutzer dann
auf diese Datei klicken, werden Druckertreiber, Anschlusstreiber, IPAdresse usw. automatisch auf ihren PC kopiert.
Weitere Informationen können Sie der Anleitung für den Driver
Deployment Wizard entnehmen, die sich auf der CD-ROM befindet.
TCP/IP-Druck
Die Peer-to-Peer-Drucksoftware erfordert die Installation des TCP/
IP-Protokolls auf Ihren Windows® Peer-to-Peer-Computern und das
Festlegen einer IP-Adresse für den Print/FaxServer. Bitte lesen Sie
in Ihrer Windows®-Dokumentation nach, wie Sie das TCP/IPProtokoll auf Ihrem Windows®-PC konfigurieren.
Falls Sie die IP-Adresse für das Gerät noch nicht konfiguriert haben,
tun Sie dies jetzt. Weitere Informationen zur Konfiguration der IPAdresse finden Sie in Kapitel 11 dieses Handbuchs.
Brother Peer-to-Peer Software installieren
Falls Sie den Treiber bereits über das auf der CD befindliche
Installationsprogramm installiert haben, und im Laufe der
Installation „Brother Peer-to-Peer Netzwerkdrucker“ wählen,
so müssen Sie die Brother-Software für den Netzwerkdruck
nicht erneut installieren.
1 Starten Sie das Installationsprogramm der CD-ROM wie in der
Installationsanleitung beschrieben.
2 Wählen Sie das betreffende Modell und das Menü SoftwareInstallation. Wählen Sie dann das geeignete Menü, um das
Installationsprogramm der Brother Network Print Software zu
starten.
3 Klicken Sie bei der Begrüßung auf Weiter.
PEER-TO-PEER-DRUCK 3 - 2
4 Wählen Sie Brother Peer-to-Peer Print (LPR).
5 Wählen Sie das gewünschte Verzeichnis für die Installation der
Brother Peer-to-Peer Print (LPR) Dateien, und klicken Sie
dann auf Weiter. Ist das Verzeichnis noch nicht vorhanden, wird
es vom Installationsprogramm auf Ihrer Festplatte erstellt.
6 Geben Sie die Bezeichnung des Anschlusses ein, den Sie
verwenden möchten, und klicken Sie auf OK. Der
Standardname für den Anschluss lautet BLP1. Der Name muss
eindeutig sein und mit BLP beginnen.
7 Nun müssen Sie die tatsächliche IP-Adresse des Print/
FaxServers im Feld Druckername oder IP-Adresse eingeben.
Haben Sie die Datei „hosts“ auf Ihrem Computer verändert oder
verwenden Sie das Domänen-Namensystem, so können Sie
auch den Namen des PrintServers eingeben. Da der Print/
FaxServer TCP/IP- und NetBIOS-Namen unterstützt, können
Sie auch den NetBIOS-Namen des Print/FaxServers eingeben.
Den NetBIOS-Namen können Sie der
Druckerkonfigurationsseite entnehmen. Standardmäßig
erscheint der NetBIOS-Name als BRN_xxxxxx, wobei xxxxxx
die letzten sechs Stellen der Ethernet-Adresse darstellt.
Es ist zu beachten, dass Windows® 95/98/Me die HostsDatei im Standard-Windows®-Verzeichnis speichert.
Standardmäßig heißt die Windows® Hosts-Datei
hosts.sam. Wollen Sie diese Datei verwenden, müssen Sie
sie in hosts (ohne Erweiterung) umbenennen. Die
Erweiterung .sam steht für Beispiel (sample).
8 Klicken Sie auf OK. Starten Sie Ihren Computer neu, wenn Sie
dazu aufgefordert werden.
Drucker verknüpfen
Nun müssen Sie mit der normalen Windows®-Prozedur einen
Drucker auf dem Windows®-System einrichten.
1 Gehen Sie dafür zu Start, wählen Sie Einstellungen, und dann
Drucker.
2 Wählen Sie Neuer Drucker, um die Druckerinstallation zu
beginnen.
3 - 3 PEER-TO-PEER-DRUCK
3 Klicken Sie auf Weiter, wenn der Assistent zur
Druckerinstallation erscheint.
4 Wählen Sie Lokaler Drucker, wenn Sie gefragt werden, wie der
Drucker an den Computer angeschlossen ist, und klicken Sie
dann auf Weiter.
5 Wählen Sie den korrekten Treiber. Klicken Sie am Ende auf
Weiter.
6 Haben Sie einen Druckertreiber gewählt, der bereits verwendet
wird, so haben Sie die Möglichkeit, entweder den vorhandenen
Treiber zu behalten (dies wird empfohlen) oder ihn zu ersetzen.
Wählen Sie die gewünschte Option, und klicken Sie auf Weiter.
7 Wählen Sie den Brother-LPR-Anschluss (den in Schritt 6 der
Anleitung zur Installation von Brother Peer-to-Peer-Druck (LPR)
zugewiesenen Druckernamen), und klicken Sie auf Weiter.
8 Geben Sie einen Namen für den Brother-Drucker ein und
klicken Sie auf Weiter. So können Sie den Drucker zum Beispiel
„Vernetzter Brother-Drucker“ nennen.
9 Windows® fragt nun, ob eine Testseite gedruckt werden soll.
Wählen Sie Ja, und klicken Sie dann auf Weiter.
Nun ist die Installation der Peer-to-Peer-Druck (LPR)-Software
beendet.
PEER-TO-PEER-DRUCK 3 - 4
Zweiten Brother-LPR-Anschluss hinzufügen
Um einen neuen Brother-LPR-Anschluss hinzuzufügen, müssen Sie
das Installationsprogramm nicht erneut ausführen. Klicken Sie
stattdessen auf Start, wählen Sie Einstellungen, und öffnen Sie
dann Drucker. Klicken Sie auf das Symbol des zu konfigurierenden
Druckers, wählen Sie in der Menüleiste Datei und dann
Eigenschaften. Klicken Sie auf die Registerkarte Details, und
klicken Sie auf Anschluss hinzufügen. Im gleichnamigen Dialog
wählen Sie das runde Optionsfeld Anderer, und markieren Sie dann
Brother LPR-Anschluss. Klicken Sie auf OK, und geben Sie den
Namen des Anschlusses ein. Der Standardname für den Anschluss
lautet BLP1. Haben Sie diesen Namen bereits verwendet, so
erscheint eine Fehlermeldung, wenn Sie versuchen, ihn erneut zu
vergeben. Benutzen Sie in diesem Fall BLP2 usw. Nach der Vorgabe
des Anschlussnamens klicken Sie auf OK. Nun erscheint der Dialog
für die Anschlusseigenschaften.
Geben Sie hier die IP-Adresse des zu verwendenden Druckers ein
und klicken Sie auf OK. Nun sollte der eben erzeugte Anschluss in
der Einstellung Anschluss für die Druckausgabe des
Druckertreibers erscheinen.
Weitere Informationen
1 Weitere Informationen zum Netzwerkdruck finden Sie unter
http://solutions.brother.com/.
2 Einzelheiten dazu, wie man die IP-Adresse für das Gerät
konfiguriert, finden Sie in Kapitel 11.
3 - 5 PEER-TO-PEER-DRUCK
4
Peer-to-Peer-Druck NetBIOS
Peer-to-Peer-Druck mit NetBIOS unter
Windows® 95/98/Me/2000/XP, Windows
NT® 4.0, LAN Server und OS/2 Warp
Server
Überblick
Brother Print/FaxServer unterstützen SMB (Server Message Block)
über das TCP/IP-Protokoll über die NetBIOS-Schnittstelle. Auf diese
Weise wird ein Brother-Drucker wie jeder andere Windows® PC in
Ihrer Netzwerkumgebung angezeigt. Ein Vorteil des NetBIOSDrucks ist die Möglichkeit, über ältere DOS-Anwendungen zu
drucken, die auf an Microsoft-Netzwerke angeschlossenen PCs
benutzt werden.
Tipps:
1 Das APIPA-Protokoll (Automatic Private IP Addressing) vergibt
automatisch eine im folgenden Bereich liegende IP-Adresse:
169.254.1.0 bis 169.254.254.255. Das APIPA-Protokoll kann
über das Funktionstastenfeld des Geräts deaktiviert werden.
Für weitere Informationen siehe APIPA auf Seite 10-9. Bei
deaktiviertem APIPA-Protokoll lautet die Standard-IP-Adresse
des Brother Print/FaxServers 192.0.0.192. Sie wird über das
Funktionstastenfeld (falls vorhanden), BRAdmin Professional
oder das Programm Web BRAdmin geändert. Oder Sie lassen
eine IP-Adresse über Ihren DHCP-Server zuweisen.
2 Einzelheiten dazu, wie man die IP-Adresse für den Drucker
konfiguriert, finden Sie in Kapitel 11.
3 Das Standardkennwort für den Brother Print/FaxServer lautet
access.
4 Der Standard-Domänenname des Print/FaxServers ist
ARBEITSGRUPPE bzw. WORKGROUP; diesen Namen können Sie
mit einem Web-Browser oder dem Programm BRAdmin
Professional ändern.
4 - 1 PEER-TO-PEER-DRUCK NETBIOS
4
PrintServer-Konfiguration
Damit diese Funktion korrekt arbeitet, müssen Sie den Domänenoder Arbeitsgruppennamen Ihrem Netzwerk anpassen. Danach
erscheint dann der Print/FaxServer automatisch in Ihrer
Netzwerkumgebung, und Sie können über ihn drucken, ohne
zusätzliche Software installieren zu müssen. In manchen Fällen
kann es jedoch sein, dass Ihr Windows® 95/98/Me/2000/XP oder
Windows NT® 4.0 System die Fehlermeldung „Der Drucker ist
ausgelastet“ erhält, wenn mehr als ein Anwender versuchen zu
drucken. Für diesen Fall stellt Brother eine spezielle NetBIOS Port
Monitor-Software zur Verfügung, die den Anwendern ermöglicht,
weiterhin Druckaufträge zu spoolen, wenn der Drucker ausgelastet
oder nicht funktionsfähig ist oder kein Papier hat. Der Port Monitor
speichert die Druckaufträge, bis der Drucker wieder verfügbar ist.
Bei der Installation von Windows® 95/98/Me werden Sie gefragt, zu
welcher Arbeitsgruppe Sie gehören. Der Standardname für eine
Windows® 95/98/Me Arbeitsgruppe lautet Arbeitsgruppe bzw.
Workgroup, kann jedoch beliebig geändert werden. Mit Windows
NT® 4.0 hat Microsoft das Konzept der „Domänen“ eingeführt. Im
Unterschied zum verteilten Sicherheitsmanagement der
Arbeitsgruppe ist dieses bei der Domäne zentralisiert. Dem Print/
FaxServer ist es egal, ob Ihr Netzwerk aus einer Arbeitsgruppe oder
einer Domäne besteht, er muss nur deren Namen kennen. Der
Brother Print/FaxServer verwendet automatisch den
Standardnamen WORKGROUP für Arbeitsgruppen und Domänen.
Muss dieser Name geändert werden, so können Sie den BrotherPrintServer entsprechend konfigurieren. Dafür gibt es die folgenden
drei Methoden: (Wenn Sie Ihren Domänen- oder
Arbeitsgruppennamen nicht kennen, sehen Sie auf der Registerkarte
„Identifikation“ im Netzwerk-Symbol nach.)
■ Mit BRAdmin Professional (dieses Dienstprogramm kann das
TCP/IP-Protokoll oder das NetWare IPX-Protokoll verwenden kein Dateiserver benötigt).
■ Mit einem Web-Browser (Print/FaxServer und Computer müssen
über gültige IP-Adressen verfügen); Sie können die IP-Adresse
mit BRAdmin Professional konfigurieren.
■ Verwenden Sie das Funktionstastenfeld des Geräts. Weiteres
hierzu finden Sie in Kapitel 10 dieses Handbuchs.
4 - 2 PEER-TO-PEER-DRUCK NETBIOS
Aufgrund der Funktionsweise der Microsoft-Netzwerke kann
es einige Minuten dauern, bis der Print/FaxServer in der
Netzwerkumgebung erscheint. Es kann auch einige Minuten
dauern, bis er aus der Netzwerkumgebung wieder
verschwindet, auch wenn der Drucker ausgeschaltet ist. Das
ist eine Eigenschaft der arbeitsgruppen- und
domänenbasierten Netzwerke von Microsoft.
Arbeitsgruppen-/Domänennamen mit einem WebBrowser ändern
Sie können die Namen von Arbeitsgruppen/Domänen mit dem
Programm BRAdmin Professional ändern. Dazu rufen Sie die
Registerkarte NetBIOS auf und geben den Namen der
Arbeitsgruppe/Domäne in das Feld Domain Name ein.
Außerdem können Sie den NetBIOS-Namen auch über den
Standard-Web-Browser ändern. Dazu stellen Sie zuerst über die IPAdresse die Verbindung zum Brother-PrintServer her, und wählen
Sie dann in der Network Configuration die Option Configure
NetBIOS. Geben Sie anschließend den gewünschten
Arbeitsgruppen-/Domänennamen in das Textfeld Domain Name
ein. Vergessen Sie nicht, die Änderungen zu bestätigen (klicken Sie
auf Submit).
PEER-TO-PEER-DRUCK NETBIOS 4 - 3
NetBIOS Port Monitor für Windows® 95/98/Me/
2000/XP und Windows NT® 4.0
Für diese Software müssen die TCP/IP-Transferprotokolle auf Ihrem
Windows® 95/98/Me/2000/XP und Windows NT® 4.0 Computer
installiert sein. Wie Sie diese Protokolle installieren, entnehmen Sie
bitte der Windows®-Dokumentation.
Wenn Sie das TCP/IP-Protokoll benutzen, so muss die richtige IPAdresse auf Brother Print/FaxServer und Client-PC definiert sein.
Brother NetBIOS Port Monitor installieren
Falls Sie den Treiber bereits über das auf der CD befindliche
Installationsprogramm installiert haben, und im Laufe der
Installation „Brother Peer-to-Peer Netzwerkdrucker“ wählen,
so müssen Sie die Brother-Software für den Netzwerkdruck
nicht erneut installieren.
1 Starten Sie das Installationsprogramm der CD-ROM wie in der
Installationsanleitung beschrieben.
2 Wählen Sie das betreffende Modell und das Menü SoftwareInstallation. Wählen Sie dann Network Print Software, um
das Brother Network Print Software Installationsprogramm zu
starten.
3 Klicken Sie bei der Begrüßung auf Weiter.
4 Wählen Sie Brother Peer-to-Peer Print (NetBIOS) Installation.
5 Wählen Sie das gewünschte Verzeichnis für die Installation der
Brother Peer to Peer Print (NetBIOS) Dateien, und klicken Sie
dann auf Weiter.
6 Geben Sie den Namen des zu verwendenden Anschlusses ein.
Der Anschlussname muss mit „BNT“ beginnen. Zum Beispiel
BNT1. Der Name muss eindeutig sein. Klicken Sie dann auf OK.
Der Name muss für Ihren PC eindeutig sein, andere Computer
können jedoch denselben Anschlussnamen verwenden, den
Sie auf Ihrem PC vorgegeben haben.
4 - 4 PEER-TO-PEER-DRUCK NETBIOS
7 Nun müssen Sie den tatsächlichen Server- und
Anschlussnamen für den Print/FaxServer eingeben. Mit
Durchsuchen können Sie nach dem Print/FaxServer suchen.
Wählen Sie den Namen der Domäne/Arbeitsgruppe aus, und
der Server wird aufgeführt. Erscheint der PrintServer nicht
automatisch in der Liste, so müssen Sie sich vergewissern, ob
der Domänenname korrekt konfiguriert ist. Ansonsten müssen
Sie den Namen manuell eingeben. Der Name sollte UNCkompatibel sein. Zum Beispiel:
\\Knotenname\Servicename
Dabei ist „Knotenname“ der NetBIOS-Name des Brother
Print/FaxServers (der Standardname lautet BRN_xxxxxx,
wobei xxxxxx für die sechs Stellen der Ethernet-Adresse
steht), und Servicename ist der Servicename des Print/
FaxServers für NetBIOS. Standardmäßig lautet er
BINARY_P1. Zum Beispiel:
\\BRN_310107\BINARY_P1
NetBIOS-Namen und MAC-Adresse können Sie der
Druckerkonfigurationsseite entnehmen. Zum Ausdruck der
Konfigurationsseite auf dem Print/FaxServer siehe
Zurücksetzen des Print/FaxServers auf die werkseitigen
Voreinstellungen (Test-Taste) auf Seite 13-4.
8 Klicken Sie dann auf OK.
9 Klicken Sie auf Fertig stellen. Sie müssen Ihren Computer vor
dem Fortfahren neu starten.
Drucker verknüpfen
1 Nun müssen Sie mit der normalen Windows®-Prozedur einen
Drucker auf dem Windows® 95/98/Me/2000/XP und Windows
NT® 4.0 System einrichten. Gehen Sie dafür zu Start, wählen
Sie Einstellungen, und dann Drucker.
Windows® 95/98/Me
2 Wählen Sie Neuer Drucker, um die Druckerinstallation zu
beginnen.
3 Klicken Sie auf Weiter, wenn der Assistent zur
Druckerinstallation erscheint.
PEER-TO-PEER-DRUCK NETBIOS 4 - 5
4 Wählen Sie Lokaler Drucker, wenn Sie gefragt werden, wie der
Drucker an den Computer angeschlossen ist, und klicken Sie
dann auf Weiter.
5 Wählen Sie den korrekten Treiber. Klicken Sie am Ende auf
Weiter.
6 Haben Sie einen Druckertreiber gewählt, der bereits verwendet
wird, so haben Sie die Möglichkeit, entweder den vorhandenen
Treiber zu behalten (dies wird empfohlen) oder ihn zu ersetzen.
Wählen Sie die gewünschte Option, und klicken Sie auf Weiter.
7 Wählen Sie den Brother-NetBIOS-Anschluss (den in Schritt 6
der Anleitung zur Installation von Brother NetBIOS Port Monitor
zugewiesenen Druckernamen), und klicken Sie auf Weiter.
8 Geben Sie einen Namen für das Brother-Gerät ein und klicken
Sie auf Weiter. So können Sie den Drucker zum Beispiel
„Vernetzter Brother-Drucker“ nennen.
9 Windows® fragt nun, ob eine Testseite gedruckt werden soll.
Wählen Sie Ja, und klicken Sie dann auf Weiter.
Jetzt können Sie drucken. Bei Bedarf können Sie den Drucker auf
Ihrem PC zur gemeinsamen Nutzung freigeben, damit sämtliche
Druckaufträge über Ihren Computer geleitet werden.
Windows NT® 4.0 und Windows® 2000/XP
2 Wählen Sie Neuer Drucker, um die Druckerinstallation zu
beginnen.
3 Klicken Sie auf Weiter, wenn der Assistent zur
Druckerinstallation erscheint.
4 Die Frage, wie der Drucker an den Computer angeschlossen ist,
beantworten Sie mit Lokaler Drucker (Windows® 2000) bzw.
An diesen Computer angeschlossener lokaler Drucker
(Windows® XP). Danach klicken Sie auf Weiter.
5 Wählen Sie den Brother-NetBIOS-Anschluss (den in Schritt 7
der Anleitung zur Installation von Brother NetBIOS Port Monitor
zugewiesenen Druckernamen), und klicken Sie auf Weiter.
6 Wählen Sie den korrekten Treiber. Klicken Sie am Ende auf
Weiter.
4 - 6 PEER-TO-PEER-DRUCK NETBIOS
7 Haben Sie einen Druckertreiber gewählt, der bereits benutzt wird,
so können Sie diesen vorhandenen Treiber entweder
beibehalten (dies wird empfohlen) oder ersetzen. Wählen Sie die
gewünschte Option, und klicken Sie auf Weiter.
8 Geben Sie einen Namen für den Brother-Drucker ein und
klicken Sie auf Weiter. So können Sie den Drucker zum Beispiel
„Vernetzter Brother-Drucker“ nennen.
9 Wählen Sie Nicht freigegeben oder Freigegeben und
Freigabename und klicken Sie auf Weiter.
10 Windows® fragt nun, ob eine Testseite gedruckt werden soll.
Wählen Sie Ja, und klicken Sie dann auf Weiter.
Jetzt können Sie drucken. Bei Bedarf können Sie den Drucker auf
Ihrem PC zur gemeinsamen Nutzung freigeben, damit sämtliche
Druckaufträge über Ihren Computer geleitet werden.
Zweiten NetBIOS Druckanschluss hinzufügen
1 Um einen neuen NetBIOS-Anschluss hinzuzufügen, brauchen
Sie das Installationsprogramm nicht erneut auszuführen.
Klicken Sie stattdessen auf Start, wählen Sie Einstellungen,
und öffnen Sie dann Drucker. Klicken Sie auf das Symbol des
zu konfigurierenden Druckers, wählen Sie in der Menüleiste
Datei und dann Eigenschaften.
Windows® 95/98/Me
2 Klicken Sie auf die Registerkarte Details, und klicken Sie auf
Anschluss hinzufügen. Im gleichnamigen Dialog wählen Sie
das runde Optionsfeld Anderer, und markieren Sie dann
Brother NetBIOS-Anschluss. Klicken Sie auf OK, und geben
Sie den Namen des Anschlusses ein. Der Standardname für
den Anschluss lautet BNT1. Haben Sie diesen Namen bereits
verwendet, so erscheint eine Fehlermeldung, wenn Sie
versuchen, ihn erneut zu vergeben. Benutzen Sie in diesem Fall
BNT2 usw. Nach der Vorgabe des Anschlussnamens klicken
Sie auf OK. Nun erscheint der Dialog für die
Anschlusseigenschaften. Geben Sie hier Print/FaxServerund Anschlussnamen des zu verwendenden Druckers ein und
klicken Sie auf OK. Nun sollte der eben erzeugte Anschluss in
der Einstellung Anschluss für die Druckausgabe des
Druckertreibers erscheinen.
PEER-TO-PEER-DRUCK NETBIOS 4 - 7
Windows NT® 4.0 und Windows® 2000/XP
2 Klicken Sie auf die Registerkarte Anschluss bzw. Anschlüsse,
und klicken Sie auf Anschluss hinzufügen. Im gleichnamigen
Dialog markieren Sie dann Brother NetBIOS Anschluss.
Klicken Sie auf Neuer Anschluss, und geben Sie den Namen
des Anschlusses ein. Der Standardname für den Anschluss
lautet BNT1. Haben Sie diesen Namen bereits verwendet, so
erscheint eine Fehlermeldung, wenn Sie versuchen, ihn erneut
zu vergeben. Benutzen Sie in diesem Fall BNT2 usw. Nach der
Vorgabe des Anschlussnamens klicken Sie auf OK. Nun
erscheint der Dialog für die Anschlusseigenschaften. Geben
Sie hier Print/FaxServer- und Anschlussnamen des zu
verwendenden Druckers ein und klicken Sie auf OK. Nun sollte
der eben erzeugte Anschluss in der Einstellung Anschluss für
die Druckausgabe des Druckertreibers erscheinen.
Weitere Informationen
1 Weitere Informationen zum Netzwerkdruck finden Sie unter
http://solutions.brother.com/.
2 Einzelheiten dazu, wie man die IP-Adresse für das Gerät
konfiguriert, finden Sie in Kapitel 11.
4 - 8 PEER-TO-PEER-DRUCK NETBIOS
5
Internet-Druck unter
Windows® konfigurieren
5
Brother Internet Print installieren
Überblick
Mit der Brother Internet Print (BIP) Software für Windows® 95/98/Me
und Windows NT® 4.0 kann ein an einem Standort befindlicher PCBenutzer über das Internet einen Druckauftrag zu einem BrotherDrucker senden, der sich an einem ganz anderen Standort befindet.
So könnte zum Beispiel ein PC-Benutzer in New York direkt über
sein Microsoft Excel-Programm ein Dokument auf einem in Paris
befindlichen Drucker ausdrucken.
Windows® 2000/XP-Benutzer können diese BIP-Software ebenfalls
benutzen; der Einsatz des IPP-Protokolls wird jedoch empfohlen, da
es Teil des Windows® 2000/XP Betriebssystems ist. Fahren Sie mit
dem Abschnitt „IPP-Druck für Windows® 2000/XP“ in diesem Kapitel
fort.
Tipps:
1 Das APIPA-Protokoll (Automatic Private IP Addressing) vergibt
automatisch eine im folgenden Bereich liegende IP-Adresse:
169.254.1.0 bis 169.254.254.255. Das APIPA-Protokoll kann
über das Funktionstastenfeld des Geräts deaktiviert werden.
Für weitere Informationen siehe APIPA auf Seite 10-9. Bei
deaktiviertem APIPA-Protokoll lautet die Standard-IP-Adresse
des Brother Print/FaxServers 192.0.0.192. Sie wird über das
Funktionstastenfeld (falls vorhanden), BRAdmin Professional
oder das Programm Web BRAdmin geändert. Oder Sie lassen
eine IP-Adresse über Ihren DHCP-Server zuweisen.
2 Einzelheiten dazu, wie man die IP-Adresse für den Drucker
konfiguriert, finden Sie in Kapitel 11.
3 Das Standardkennwort für den Brother Print/FaxServer lautet
access.
4 Windows® 2000/XP-Benutzer können mit TCP/IP und
Standard-Netzwerk-Drucksoftware und dem IPP-Protokoll
drucken, die bei der Einrichtung von Windows® 2000/XP
installiert werden.
5 - 1 INTERNET-DRUCK UNTER WINDOWS® KONFIGURIEREN
5 Benutzer von Windows® 95/98/Me können Druckaufträge mit
dem IPP-Protokoll über einen Windows® 2000-Computer
senden, vorausgesetzt die Software Microsoft Internet Print
Services ist auf dem Client-PC installiert, IIS (Internet
Information Server) ist auf dem Server installiert und aktiviert,
und der Client-PC verwendet Microsoft Internet Explorer
Version 4 oder höher.
Allgemeine Informationen zu Brother Internet Print
Die BIP-Software wird mit dem normalen Windows® 95/98/Me/2000/
XP und Windows NT® 4.0 Installationsassistenten installiert. Sie
erzeugt auf dem Windows® 95/98/Me/2000/XP und Windows NT®
4.0 PC einen virtuellen Port, der vom Anwendungsprogramm aus
betrachtet ähnlich wie ein normaler LPR1-Druckeranschluss
funktioniert. Der Benutzer kann den Windows® 95/98/Me/2000/XP
und Windows NT® 4.0 Druck-Manager dazu verwenden, einen
Drucker zu erstellen, der diesen Anschluss mit einem StandardWindows® 95/98/Me/2000/XP und Windows NT® 4.0 kompatiblen
Drucker verwendet. Daher können alle Windows® 95/98/Me/2000/
XP und Windows NT® 4.0 Anwendungsprogramme über diesen
Drucker (und somit auch den virtuellen Anschluss) ohne Modifikation
oder zusätzliche Verfahren drucken.
Wird ein Druckauftrag über den virtuellen BIP-Anschluss gedruckt,
so wird er MIME-kodiert (in eine normale Internet-E-Mail-Nachricht
konvertiert), und zu einem entfernten Brother Print/FaxServer
gesendet. BIP ist also zu den verbreitetsten E-MailSoftwareprogrammen kompatibel. Die einzige Voraussetzung ist,
dass der E-Mail-Server in der Lage ist, E-Mail-Nachrichten über das
Internet zu senden.
Im Einzelnen läuft dies folgendermaßen ab:
■ Wenn Sie an ein Local Area Network (LAN) angeschlossen sind,
wird die E-Mail-Nachricht an den E-Mail-Server weitergeleitet, der
die Nachricht wiederum mit dem SMTP-Protokoll (Simple Mail
Transport Protocol) zum entfernten Print/FaxServer leitet.
■ Stellen Sie mit einem Modem die direkte Verbindung zu einem
Internet Service Provider (ISP) her, so übernimmt dieser ISP die
Weiterleitung der E-Mail-Nachricht zum entfernten Print/
FaxServer.
5 - 2 INTERNET-DRUCK UNTER WINDOWS® KONFIGURIEREN
■ Am entfernten Standort wird diese E-Mail-Nachricht von einem EMail-Server empfangen. Der entfernte Print/FaxServer, der über
eine eigene E-Mail-Adresse verfügt, lädt die E-Mail-Nachricht mit
dem POP3-Protokoll (Post Office Protocol 3) vom Server herunter.
Dann entschlüsselt er die Anlage und druckt sie auf dem Drucker
aus.
Wird eine E-Mail empfangen, die nicht zur Verwendung des
virtuellen BIP-Anschlusstreibers konfiguriert ist, so druckt der
Drucker die E-Mail-Nachricht als Textdokument aus.
Brother Internet Print: Brother Print/FaxServer
konfigurieren
Der Print/FaxServer kann mit dem Programm BRAdmin Professional
oder über einen Web-Browser konfiguriert werden.
Checkliste für PrintServer-Konfiguration
Vor dem Konfigurieren des PrintServers für den Empfang
von BIP-Druckaufträgen muss der entfernte E-Mail-Server
(der Empfänger) für die Protokolle TCP/IP, POP3 und SMTP
konfiguriert werden (SMTP ist nur erforderlich, wenn die
Benachrichtigungsfunktion aktiviert ist).
1 POP3-Server auf dem entfernten E-Mail-Server mit MailAccount (Mailbox-Name) und Kennwort für den Brother Print/
FaxServer konfigurieren (gewöhnlich ist der Mail-AccountName der erste Teil der E-Mail-Adresse; so würde zum Beispiel
der Mail Account Name für die E-Mail-Adresse
[email protected] emailprinter lauten).
2 Der Print/FaxServer muss installiert, TCP/IP aktiviert, und eine
gültige IP-Adresse zugewiesen worden sein.
Da der Zugriff auf E-Mail-Server in den meisten Netzwerken
eingeschränkt ist, muss Ihr Netzwerkadministrator möglicherweise
die Konfiguration prüfen und den Mail-Account einrichten.
INTERNET-DRUCK UNTER WINDOWS® KONFIGURIEREN 5
-3
Brother Internet Print: Print/FaxServer mit
BRAdmin Professional konfigurieren
Überspringen Sie diesen Abschnitt, wenn Sie den Print/
FaxServer mit einem Web-Browser konfigurieren wollen.
Mit dem Dienstprogramm BRAdmin Professional können Sie
den Brother-PrintServer mit dem TCP/IP- oder IPX-Protokoll
konfigurieren.
Man konfiguriert den Print/FaxServer zum Empfang von
Druckaufträgen von einmen unter Windows® 95/98/Me/2000/XP
oder Windows NT® 4.0 betriebenen PC mit der BIP-Software wie
folgt:
1 Rufen Sie BRAdmin Professional auf.
2 Wählen Sie den Knotennamen des gewünschten Brother Print/
FaxServers in der Liste durch Doppelklicken aus. Der
Standardknotenname lautet im Allgemeinen BRN_xxxxxx,
wobei xxxxxx für die letzten sechs Stellen der EthernetAdresse (MAC-Adresse) steht. Sie werden dann nach einem
Kennwort gefragt. Das Standardkennwort lautet access.
Knotennamen und MAC-Adresse können Sie der
Konfigurationsseite des Geräts entnehmen. Zum Ausdruck
der Konfigurationsseite auf dem Print/FaxServer siehe
Zurücksetzen des Print/FaxServers auf die werkseitigen
Voreinstellungen (Test-Taste) auf Seite 13-4.
3 Klicken Sie auf die Registerkarte POP3/SMTP.
4 Geben Sie die Adresse des POP3-Servers an (fragen Sie bei
Bedarf Ihren Netzwerkadministrator nach der Adresse).
5 Geben Sie den Mailbox-Namen des Brother-Print/FaxServers
ein. Das ist gewöhnlich der Anfang der E-Mail-Adresse (so wäre
der Mailbox-Name zum Beispiel emailprinter, wenn die EMail-Adresse des entfernten PrintServers
[email protected] lautet).
6 Geben Sie bei Bedarf das Kennwort für die Mailbox ein.
5 - 4 INTERNET-DRUCK UNTER WINDOWS® KONFIGURIEREN
7 Der Print/FaxServer wird standardmäßig dazu konfiguriert, den
POP3-Server alle 10 Minuten abzufragen. Dieser Wert kann auf
Wunsch geändert werden.
8 Ist die Benachrichtigung aktiviert, so geben Sie die Adresse
Ihres SMTP-Servers ein (fragen Sie ggf. Ihren
Netzwerkadministrator nach der Adresse).
9 Klicken Sie auf OK, um die Änderungen zu speichern. Beenden
Sie BRAdmin Professional. Nun ist der Print/FaxServer für den
Empfang von Druckaufträgen konfiguriert.
Brother Internet Print: PrintServer mit einem WebBrowser konfigurieren
1 Stellen Sie mit Ihrem Web-Browser die Verbindung zur IPAdresse des PrintServers her.
2 Auf dem Konfigurationsbildschirm für den PrintServer werden
Sie nach einem Kennwort gefragt. Das Standardkennwort lautet
„access“.
3 Wählen Sie die Option „POP3/SMTP konfigurieren“, und geben
Sie die Informationen wie vorstehend beschrieben ein. Siehe
Brother Internet Print: Print/FaxServer mit BRAdmin
Professional konfigurieren auf Seite 5-4.
4 Die Option „Zeitlimit für segmentierte Mitteilungen“ sollte
angezeigt werden. Wird ein Druckauftrag mit der Funktion
Partieller E-Mail-Druck der BIP-Software in mehrere E-MailNachrichten aufgeteilt, so zeigt dieser Wert an, wie lange der
Print/FaxServer darauf wartet, dass alle Teile der Nachricht
eintreffen.
Brother Internet Print: Installation der BIPSoftware unter Windows® 95/98/Me/2000/XP und
Windows NT® 4.0
Zur Installation der BIP-Software auf einem Windows® 95/98/2000/
XP oder Windows NT® 4.0 PC gehen Sie folgendermaßen vor:
INTERNET-DRUCK UNTER WINDOWS® KONFIGURIEREN 5
-5
■ Auf dem PC muss ein E-Mail-Programm (zum Beispiel
Microsoft Outlook) vorhanden sein, das E-MailNachrichten mit Winsock senden kann.
■ Ein E-Mail-Server in Ihrem Netzwerk muss Nachrichten
über das Internet senden können.
Installation von CD-ROM
1 Starten Sie das Installationsprogramm der CD-ROM wie in der
Installationsanleitung beschrieben.
2 Wählen Sie das betreffende Modell und das Menü SoftwareInstallation. Wählen Sie dann Network Print Software, um
das Brother Network Print Software Installationsprogramm zu
starten.
3 Klicken Sie bei der Begrüßung auf Weiter.
4 Wählen Sie Brother Internet Print.
5 Wählen Sie das Verzeichnis, in dem die BIP-Dateien installiert
werden sollen, und klicken Sie auf Weiter. Ist das Verzeichnis
noch nicht vorhanden, wird es vom Installationsprogramm für
Sie erzeugt.
6 Nun werden Sie nach einem Anschlussnamen gefragt. Geben
Sie den Anschlussnamen ein. Er muss mit BIP beginnen und
einer Nummer enden, zum Beispiel BIP1.
7 Nun erscheint eine Meldung über den Partiellen E-Mail-Druck.
Der Partielle E-Mail-Druck ist die Fähigkeit der Brother Internet
Print Software, E-Mail-Druckaufträge in kleinere Einheiten
aufzugliedern, um zu verhindern, dass beim Mailserver ein
Problem mit der Dateigröße auftritt.
8 Fahren Sie mit der Installation fort durch einen Klick auf OK.
5 - 6 INTERNET-DRUCK UNTER WINDOWS® KONFIGURIEREN
9 Nun werden Sie aufgefordert, die Anschlusseinstellungen für
den entfernten Print/FaxServer vorzunehmen:
Geben Sie eine beliebige, eindeutige und zulässige InternetAdresse für den entfernten Print/FaxServer ein (zum Beispiel
[email protected]). Beachten Sie, dass Internet-Adressen
keine Leerstellen enthalten dürfen.
Geben Sie Ihre E-Mail-Adresse und die IP-Adresse Ihres
SMTP-E-Mail-Servers ein (fragen Sie Ihren
Netzwerkadministrator, wenn Sie diese Adresse nicht kennen).
Geben Sie außerdem an, ob Sie die Option Partieller E-MailDruck und Benachrichtigungsart anwenden wollen.
10 Fahren Sie mit der Installation fort durch einen Klick auf OK. Sie
werden nun aufgefordert, Ihren Computer neu zu starten.
11 Nach dem Neustart Ihres Computers müssen Sie mit der
normalen Windows® 95/98/Me/2000/XP und Windows NT® 4.0
Prozedur einen Drucker auf dem Windows® 95/98/Me/2000/XP
und Windows NT® 4.0 System einrichten. Wählen Sie dazu
Start, dann Einstellungen und Drucker (Windows® 95/98/Me/
2000/XP und Windows NT® 4.0). Gehen Sie zur
Systemsteuerung, wählen Sie Drucker und andere
Hardware und dann Drucker und Faxgeräte (bzw. Drucker
und Faxgeräte und Drucker hinzufügen unter Windows® XP)
12 Wählen Sie Neuer Drucker, um die Druckerinstallation zu
beginnen.
13 Klicken Sie auf Weiter, wenn der Assistent zur
Druckerinstallation erscheint.
<Für Benutzer von Windows® 95/98/Me>
14 Wählen Sie Lokaler Drucker, wenn Sie gefragt werden, wie der
Drucker an den Computer angeschlossen ist, und klicken Sie
dann auf Weiter.
<Für Benutzer von Windows NT® 4.0 und Windows® 2000/XP>
14 Wählen Sie die Option Lokaler Drucker, und deaktivieren Sie
Automatische Druckererkennung und Installation von
Plug&Play-Druckern.
<Für Benutzer von Windows® XP>
14 Wählen Sie Lokaler Drucker, der an den Computer
angeschlossen ist.
INTERNET-DRUCK UNTER WINDOWS® KONFIGURIEREN 5
-7
<Für Benutzer von Windows® 95/98/Me>
15 Wählen Sie das Modell des entfernten Druckers (zum Beispiel
Brother HL-Serie). Klicken Sie bei Bedarf auf Diskette, um den
Treiber von der CD-ROM zu laden. Klicken Sie am Ende auf
Weiter.
16 Haben Sie einen Druckertreiber gewählt, der bereits verwendet
wird, so haben Sie die Möglichkeit, entweder den vorhandenen
Treiber zu behalten (dies wird empfohlen) oder ihn zu ersetzen.
Wählen Sie die gewünschte Option, und klicken Sie auf Weiter.
17 Wählen Sie den Brother Internet Port (BIP...) aus, den Sie in
Schritt 6 gewählt haben, und klicken Sie auf Weiter.
<Für Benutzer von Windows NT® 4.0 und Windows® 2000/XP>
15 Wählen Sie den Brother Internet Port (BIP...) aus, den Sie in
Schritt 6 gewählt haben, und klicken Sie auf Weiter.
16 Wählen Sie das Modell des entfernten Druckers (zum Beispiel
Brother HL-Serie). Klicken Sie bei Bedarf auf Diskette, um den
Treiber von der CD-ROM zu laden. Klicken Sie am Ende auf
Weiter.
17 Haben Sie einen Druckertreiber gewählt, der bereits verwendet
wird, so haben Sie die Möglichkeit, entweder den vorhandenen
Treiber zu behalten (dies wird empfohlen) oder ihn zu ersetzen.
Wählen Sie die gewünschte Option, und klicken Sie auf Weiter.
18 Geben Sie einen Namen für den BIP-Drucker ein und klicken
Sie auf Weiter. Dieser Name muss nicht mit dem in Schritt 6
zugewiesenen Anschlussnamen oder der in Schritt 9
zugewiesenen E-Mail-Adresse übereinstimmen.
19 Beantworten Sie die Frage, ob eine Testseite gedruckt werden
soll mit Nein, es sei denn, Sie haben den entfernten Print/
FaxServer bereits für den Empfang von BIP-Druckaufträgen
konfiguriert.
Nun ist die Installation der BIP-Software beendet. Zur Konfiguration
eines weiteren entfernten Print/FaxServers gehen Sie zum nächsten
Abschnitt „Zweiten Brother-Internetanschluss hinzufügen“.
5 - 8 INTERNET-DRUCK UNTER WINDOWS® KONFIGURIEREN
Zweiten Brother-Internetanschluss hinzufügen
Um einen neuen Brother-Internetanschluss hinzuzufügen, sollten
Sie das Installationsprogramm nicht erneut ausführen. Klicken Sie
stattdessen auf Start, wählen Sie Einstellungen, und öffnen Sie
dann Drucker. Klicken Sie auf das Symbol des Druckers, der mit BIP
betrieben wird, wählen Sie in der Menüleiste Datei, und dann
Eigenschaften. Klicken Sie auf die Registerkarte Details (bzw.
Anschlüsse bei Windows NT® 4.0), und klicken Sie auf Anschluss
hinzufügen.
Im gleichnamigen Dialog wählen Sie das runde Optionsfeld Anderer
(nur bei Windows® 95/98/Me), und dann Brother Internet Port.
Klicken Sie auf OK (bzw. bei Windows NT® 4.0 auf Neuer
Anschluss), und Sie erhalten das Textfeld Anschlussname. Hier
kann ein beliebiger einzigartiger Name eingegeben werden, solange er
mit BIP beginnt, und kein anderer Anschluss mit diesem Namen
existiert.
Windows® 2000/XP IPP-Druck
Gehen Sie folgendermaßen vor, wenn Sie mit der IPP-Druckfunktion
von Windows® 2000/XP arbeiten wollen.
1 Rufen Sie den Assistenten für die Druckerinstallation auf,
und klicken Sie im Begrüßungsbildschirm auf Weiter.
2 Nun können Sie zwischen Lokaler Drucker und
Netzwerkdrucker wählen. Für Windows® 2000: Wählen Sie
unbedingt die Option Netzwerkdrucker.
Für Windows® XP: Wählen Sie Netzwerkdrucker oder
Drucker, der an einen anderen Computer angeschlossen
ist.
3 Nun erscheint das Fenster des Assistenten zur
Druckerinstallation.
4 Für Windows® 2000: Wählen Sie die Option Mit einem
Computer im Internet oder Intranet verbinden, und geben
Sie dann Folgendes in das Feld URL ein:
http://printer_ip_adresse:631/ipp (wobei
printer_ip_adresse die IP-Adresse ist oder der Name, den
DNS dem PrintServer gibt).
Für Windows® XP: Wählen Sie die Option Verbindung mit
einem Computer im Internet oder Heim-/Firmennetzwerk
herstellen und geben Sie dann Folgendes in das URL-Feld ein:
http://printer_ip_adresse:631/ipp (wobei
printer_ip_adresse die IP-Adresse ist oder der Name, den
INTERNET-DRUCK UNTER WINDOWS® KONFIGURIEREN 5
-9
DNS dem PrintServer gibt).
5 Wenn Sie auf Weiter klicken, stellt Windows® 2000/XP eine
Verbindung mit der angegebenen URL her.
WENN DER TREIBER BEREITS INSTALLIERT WURDE
Ist der korrekte Druckertreiber auf Ihrem PC bereits installiert, so
verwendet Windows® 2000/XP diesen Treiber automatisch. In
diesem Fall werden Sie nur gefragt, ob Sie den Treiber als
Standardtreiber einsetzen wollen. Anschließend wird der Assistent
für die Treiberinstallation beendet. Jetzt können Sie drucken.
WENN DER TREIBER NOCH NICHT INSTALLIERT WURDE
Ein Vorteil des IPP-Druckprotokolls ist, dass es die
Modellbezeichnung des Druckers einrichtet, wenn Sie mit diesem
kommunizieren. Nach erfolgreicher Kommunikation wird die
Modellbezeichnung des Druckers automatisch angezeigt. D. h. Sie
müssen Windows® 2000 nicht über den zu verwendenden
Druckertreiber informieren.
6 Klicken Sie auf OK. Anschließend wird im
Druckerinstallations-Assistenten ein Fenster zur
Druckerauswahl angezeigt.
7 Ist Ihr Drucker nicht in der Liste der unterstützten Drucker
aufgeführt, so klicken Sie auf Datenträger. Sie werden nun
aufgefordert, den Datenträger mit den Treibern einzulegen.
8 Klicken Sie auf Durchsuchen, und wählen Sie die CD-ROM
oder Netzwerkadresse aus, die die gewünschten BrotherDruckertreiber enthält.
9 Geben Sie die Modellbezeichnung Ihres Druckers ein.
10 Hat der Druckertreiber, den Sie installieren wollen, kein digitales
Zertifikat, so wird eine Warnmeldung angezeigt. Klicken Sie auf
Ja, um mit der Installation fortzufahren. Der Assistent zur
Druckerinstallation wird dann beendet.
11 Klicken Sie auf Fertig stellen. Der Drucker ist jetzt konfiguriert
und druckbereit. Überprüfen Sie die Druckerverbindung, indem
Sie eine Testseite drucken.
5 - 10 INTERNET-DRUCK UNTER WINDOWS® KONFIGURIEREN
Eine andere URL angeben
Sie können verschiedene Einträge im Feld URL vornehmen:
http://printer_ip_adresse:631/ipp
Dies ist die Standard-URL, deren Verwendung wir empfehlen.
Beachten Sie, dass die Option Weitere Informationen keine
Druckerdaten anzeigt.
http://printer_ip_adresse:631/ipp/port1
Diese Einstellung sorgt für Kompatibilität mit HP JetDirect. Beachten
Sie, dass die Option Weitere Informationen keine Druckerdaten
anzeigt.
http://printer_ip_adresse:631/
Falls Sie die URL-Details vergessen, geben Sie einfach obigen Text
ein. Der Drucker kann dann Daten empfangen und verarbeiten.
Beachten Sie, dass die Option Weitere Informationen keine
Druckerdaten anzeigt.
Wenn Sie die integrierten Servicenamen verwenden, die die Brother
PrintServer der Serie NC-9100h unterstützen, können Sie auch die
folgenden Befehle verwenden: (Beachten Sie jedoch, dass die
Option Weitere Informationen keine Druckerdaten anzeigt.)
http://printer_ip_adresse:631/brn_xxxxxx_p1
http://printer_ip_adresse:631/binary_p1
http://printer_ip_adresse:631/text_p1
http://printer_ip_adresse:631/postscript_p1
http://printer_ip_adresse:631/pcl_p1
http://printer_ip_address:631/brn_xxxxxx_p1_at
Wobei printer_ip_adresse die IP-Adresse des Druckers ist.
Weitere Informationen
1 Weitere Informationen zum Netzwerkdruck, zum IPP-Protokoll
und zur Konfiguration von Windows® 2000/95/98/Me-Systemen
finden Sie unter http://solutions.brother.com/.
2 Besuchen Sie die Microsoft Website für Software zu „Microsoft
Internet Print Services“ für Windows® 95/98/Me.
3 Einzelheiten dazu, wie man die IP-Adresse für das Gerät
konfiguriert, finden Sie in Kapitel 11.
INTERNET-DRUCK UNTER WINDOWS® KONFIGURIEREN 5
- 11
6
Novell NetWare-Druck
6
Novell NetWare-Druck konfigurieren
Überblick
Brother-Print/FaxServer ermöglichen NetWare-Client-PCs den
Druck über denselben Drucker wie TCP/IP-Benutzern und
Anwendern anderer Netzwerkprotokolle. Sämtliche NetWareDruckaufträge werden über den Novell-Server gespoolt und dann an
den Drucker weitergeleitet, wenn dieser verfügbar ist.
Tipps:
1 Das APIPA-Protokoll (Automatic Private IP Addressing) vergibt
automatisch eine im folgenden Bereich liegende IP-Adresse:
169.254.1.0 bis 169.254.254.255. Das APIPA-Protokoll kann
über das Funktionstastenfeld des Geräts deaktiviert werden.
Für weitere Informationen siehe APIPA auf Seite 10-9. Bei
deaktiviertem APIPA-Protokoll lautet die Standard-IP-Adresse
des Brother Print/FaxServers 192.0.0.192. Sie wird über das
Funktionstastenfeld (falls vorhanden), BRAdmin Professional
oder das Programm Web BRAdmin geändert. Oder Sie lassen
eine IP-Adresse über Ihren DHCP-Server zuweisen.
2 Das Standardkennwort für den Brother Print/FaxServer lautet
access.
NOVELL NETWARE-DRUCK 6 - 1
Allgemeine Informationen
Um den Brother-Print/FaxServer in einem NetWare Netzwerk zu
benutzen, müssen ein oder mehrere Dateiserver mit einer
Warteschlange konfiguriert werden, die der Print/FaxServer
abarbeiten kann. Die Benutzer können ihre Druckaufträge dann in
die Warteschlange des Dateiservers stellen, und diese werden dann
(entweder direkt oder bei dezentralem Druckerbetrieb über einen
zwischengelagerten NetWare-PrintServer) zum entsprechenden
Brother-Print/FaxServer gespoolt.
Der Systemadministrator kann jetzt in einer einzigen Umgebung
Bindery (NetWare 3), NDS (NetWare 3 und NetWare 4)-basierte
Warteschlangen erzeugen, ohne BRAdmin Professional zum
Wechseln der Anwendungsprogramme benutzen zu müssen.
NetWare 5-Benutzer, die einen NDPS-Drucker konfigurieren wollen,
müssen dazu die mitgelieferte NWADMIN-Anwendung verwenden.
Mit BRAdmin Professional ist es möglich, auf einem NetWare 5System IPX BINDERY oder NDS-basierte Warteschlangen zu
erstellen.
Zum Erzeugen von Warteschlangeninformation auf den NetWareServern mit BRAdmin Professional muss der Novell NetWare Client
32 installiert werden.
Wenn Sie BRAdmin Professional in Ihrer Umgebung nicht einsetzen
können, können Sie die Warteschlange auch mit den herkömmlichen
NetWare-Dienstprogrammen PCONSOLE oder NWADMIN
erzeugen; Sie brauchen dann jedoch auch einen Internet-Browser,
um den Print/FaxServer zu konfigurieren.
Brother-Print/FaxServer können bis zu 16 Dateiserver und 32
Warteschlangen bedienen.
NOVELL NETWARE-DRUCK 6 - 2
Mit NWADMIN für NetWare 5 einen NDPS-Drucker
erzeugen
NetWare 5 von Novell arbeitet nach dem neuen Drucksystem Novell
Distributed Print Services (NDPS). Vor der Konfiguration des Print/
FaxServers muss NDPS auf dem NetWare 5-Server installiert und
ein NDPS-Manager konfiguriert worden sein.
Für weitere Informationen zu NDPS-Druckern und zum
Drucken mit diesen lesen Sie bitte den Abschnitt Weitere
Informationen am Ende dieses Kapitels.
NDPS-Manager
Der NDPS-Manager interagiert mit den Diensten, die auf einem
Server ausgeführt werden und verwaltet eine unbegrenzte Anzahl
von Druckeragenten.
Sie müssen einen NDPS-Manager in der NDS-Baumstrukur
einrichten, bevor Sie serverbasierte Druckeragenten erstellen
können. Steuert der NDPS-Manager einen direkt mit dem Server
verbundenen Drucker, so müssen Sie den Manager auf den Server
laden, an den der Drucker angeschlossen ist.
1 Gehen Sie im NetWare-Administrator zu dem Bereich, in dem
der NDPS-Manager eingerichtet werden soll. Wählen Sie
Object, Create, NDPS Manager und klicken Sie dann auf OK.
2 Geben Sie einen Namen für den NDPS-Manager ein.
3 Gehen Sie zu einem Server (auf dem NDPS, jedoch nicht der
zugehörige Manager installiert ist), auf dem Sie den NDPSManager installieren wollen. Wählen Sie dann das Verzeichnis,
das dem NDPS-Manager zugewiesen werden soll. Klicken Sie
auf Create.
6 - 3 NOVELL NETWARE-DRUCK
NDPS-Broker
Nachdem NDPS installiert ist, wird ein NDPS-Broker in das
Netzwerk geladen. Über einen der Broker-Dienste, den Resource
Management Service, können Druckertreiber für die Verwendung
mit den Druckeragenten auf dem Server installiert werden.
Fügen Sie dem Broker folgendermaßen einen Druckertreiber hinzu:
1 Vergewissern Sie sich, dass Resource Management Service
aktiviert ist.
2 Öffnen Sie im NetWare-Administrator das Hauptfenster des
Brokerobjekts.
3 Wählen Sie die Ansicht Resource Management.
4 Der Dialog Resource Management wird angezeigt. Wählen
Sie Add Resources.
5 Wählen Sie im Dialog Manage Resources das Symbol für den
hinzuzufügenden Treibertyp. Dies ist entweder ein 3.1x,
Windows® 95/98/Me oder Windows NT® 4.0-Treiber für
NetWare 5. (Zusätzlich ist ein Windows® 2000-Treiber für
NetWare 5.1 erhältlich). Verwenden Sie NDPS Version 1 mit
NetWare 4.x, so sind nur die Optionen 3.1x und 95/98/Me
verfügbar. NDPS Version 2 für NetWare 4.x unterstützt das
automatische Laden von Windows NT® 4.0-Treibern.
6 Im Fenster Current Resources wird eine vollständige Liste der
aktuell geladenen Ressourcen der gewählten Art angezeigt.
Klicken Sie auf Add.
7 Nun erscheint der Dialog Add <resource type>. Die in diesem
Fenster aufgeführten Ressourcen werden zur Zeit installiert.
8 Drücken Sie die Schaltfläche Browse und wählen Sie den
Treiber aus, den Sie der Liste hinzufügen wollen. In der
Treiberliste werden wahrscheinlich mehrere Drucker genannt.
Hierbei handelt es sich um die verschiedenen Sprachen des
Treibers, die unterstützt werden.
NOVELL NETWARE-DRUCK 6 - 4
Druckeragenten erstellen
Führen Sie die nachstehend beschriebenen Schritte aus, um einen
Druckeragenten für den Drucker mit gesteuertem Zugang zu
erzeugen (NDS-Objekt).
1 Wählen Sie im NetWare-Administrator Object, Create, NDPS
Printer. Geben Sie den Namen des NDPS-Druckers ein.
2 Handelt es sich um einen neuen Drucker, wählen Sie Create A
New Printer Agent.
3 Ist bereits ein NDS-Drucker vorhanden und Sie führen ein
Upgrade aus, um das NDPS-Schema einzusetzen, wählen Sie
Existing NDS printer object. Wählen Sie dann aus, für
welches Druckerobjekt Sie das Upgrade ausführen wollen.
4 Geben Sie einen Namen für den Druckeragenten ein. Geben
Sie anschließend den Namen des NDPS-Managers ein oder
klicken Sie auf das Optionsfeld, und wählen Sie einen NDPSManager aus. Wählen Sie Novell Printer Gateway als
Gateway type, und klicken Sie auf OK.
5 Wählen Sie None als Druckertyp und Novell Port Handler als
Typ für den Anschluss-Handler. Klicken Sie dann auf OK.
6 Bestimmen Sie nun die Verbindungsart, die Sie verwenden
möchten. Es stehen vier Optionen zur Verfügung. Wählen Sie
die Option LPR over IP.
7 Geben Sie die erforderlichen Druckerangaben ein. Es wird
empfohlen, den Druckernamen Binary_P1 zu verwenden.
Klicken Sie auf Finish, und warten Sie. Wählen Sie die
Druckertreiber für die Client-Betriebssysteme aus.
Führen Sie die nachstehend beschriebenen Schritte aus, um einen
Druckeragenten für den Drucker mit öffentlichem Zugang zu
erzeugen (NDS-Objekt).
1 In NetWare Administrator doppelklicken Sie auf NDPS
Manager.
2 Klicken Sie auf Printer Agent List.
3 Klicken Sie auf New.
4 Geben Sie den gewünschten Namen für den Druckeragenten
ein und wählen Sie Novell Printer Gateway als Gateway type.
Klicken Sie dann auf OK.
6 - 5 NOVELL NETWARE-DRUCK
5 Wählen Sie None als Druckertyp und Novell Port Handler als
Typ für den Anschluss-Handler. Klicken Sie dann auf OK.
6 Bestimmen Sie nun die Verbindungsart, die Sie verwenden
möchten. Es stehen vier Optionen zur Verfügung. Wählen Sie
die Option LPR over IP.
7 Geben Sie die erforderlichen Druckerangaben ein. Es wird
empfohlen, den Druckernamen Binary_P1 zu verwenden.
Klicken Sie auf Finish, und warten Sie. Wählen Sie die
Druckertreiber für die Client-Betriebssysteme aus.
Jetzt können Sie drucken.
NetWare 3- und NetWare 4-Systeme konfigurieren
Das Brother-Programm BRAdmin Professional bietet ähnliche
Funktionalität wie das NetWare-Dienstprogramm PCONSOLE (oder
NWADMIN in NetWare 4.1x oder höher). Um einen Brother
PrintServer mit BRAdmin Professional unter NetWare zu erstellen,
müssen Sie mit SUPERVISOR (NetWare 2.xx oder 3.xx) oder
ADMIN (NetWare 4.1x oder höher) angemeldet sein und die auf den
nächsten Seiten beschriebenen Schritte ausführen.
Zum Erzeugen von Warteschlangeninformation auf den
NetWare-Servern mit BRAdmin Professional muss der
Novell NetWare Client 32 installiert werden.
PrintServer für den Netzwerkbetrieb (Bindery
Warteschlangenserver) mit BRAdmin Professional
erstellen
1 Sie müssen als SUPERVISOR (NetWare 2.xx oder 3.xx) oder
ADMIN (NetWare 4.1x oder höher) angemeldet sein.
2 Rufen Sie BRAdmin Professional auf.
NOVELL NETWARE-DRUCK 6 - 6
3 In der Druckerliste erscheinen ein oder mehrere Print/
FaxServer (Standard-Knotennamen lauten BRN_xxxxxx,
wobei xxxxxx für die letzten sechs Stellen der EthernetAdresse (MAC-Adresse) steht).
Knotennamen und MAC-Adresse können Sie der NetzwerkKonfigurationsseite entnehmen. Zum Ausdruck der
Konfigurationsseite auf dem Gerät siehe siehe Zurücksetzen
des Print/FaxServers auf die werkseitigen Voreinstellungen
(Test-Taste) auf Seite 13-4.
4 Wählen Sie den zu konfigurierenden Print/FaxServer und
doppelklicken Sie darauf. Nun werden Sie nach einem
Kennwort gefragt. Das Standardkennwort lautet access.
5 Wählen Sie die Registerkarte „NetWare“.
Ändern Sie bei Bedarf den NetWare-PrintServer-Namen.
Der Standardname für einen NetWare-PrintServer lautet
gewöhnlich BRN_xxxxxx_P1, wobei xxxxxx für die
Ethernet-Adresse steht. Bitte Vorsicht! Das Ändern des
Namens kann Auswirkungen auf die Konfiguration anderer
Protokolle haben, da die Namen der PrintServer-Dienste
geändert wurden.
a Ist dies noch nicht geschehen, so wählen Sie die
Betriebsart Warteschlangenserver.
b Klicken Sie auf Bindery-Schlangen ändern.
c Wählen Sie den zu konfigurierenden NetWare-Server.
d Wählen Sie Neue Warteschlange, und geben Sie den
Namen der zu erzeugenden Warteschlange ein.
e Markieren Sie danach diesen Namen, und klicken Sie auf
Hinzu...
f Klicken Sie auf Schließen und dann auf OK.
Beenden Sie BRAdmin Professional. Jetzt können Sie drucken.
6 - 7 NOVELL NETWARE-DRUCK
PrintServer für den Netzwerkbetrieb (NDS
Warteschlangenserver) mit BRAdmin
Professional erstellen
1 Sie müssen in der Betriebsart NDS unter ADMIN angemeldet
sein.
2 Rufen Sie BRAdmin Professional auf.
3 In der Druckerliste erscheinen ein oder mehrere Print/FaxServer
(Standard-Knotennamen lauten BRN_xxxxxx, wobei xxxxxx
für die letzten sechs Stellen der Ethernet-Adresse (MACAdresse) steht).
Knotennamen und MAC-Adresse können Sie der
Konfigurationsseite des Druckers entnehmen. Zum
Ausdruck der Konfigurationsseite auf dem Gerät siehe
Zurücksetzen des Print/FaxServers auf die werkseitigen
Voreinstellungen (Test-Taste) auf Seite 13-4.
4 Wählen Sie den zu konfigurierenden Print/FaxServer, und
doppelklicken Sie darauf. Nun werden Sie nach einem
Kennwort gefragt. Das Standardkennwort lautet access.
5 Wählen Sie die Registerkarte NetWare.
a Ist dies noch nicht geschehen, so wählen Sie die Betriebsart
Warteschlangenserver.
b Wählen Sie den korrekten NDS-Baum und NDS-Kontext. Sie
können diese Informationen manuell eingeben oder auf den
Pfeil neben dem NDS-Baum und auf den Befehl Wechseln
neben dem NDS-Kontext klicken, und BRAdmin Professional
Ihre Auswahl automatisch anzeigen lassen. Nach der
Eingabe dieser Informationen klicken Sie auf NDSWarteschlangen wechseln.
c Wählen Sie im Fenster NetWare-Druckwarteschlangen den
entsprechenden Baum und Kontext, und klicken Sie dann auf
Neue Warteschlange.
d Geben Sie den Namen der Warteschlange ein und
bestimmen Sie den Verzeichnisnamen. Kennen Sie diesen
nicht, so wählen Sie Durchsuchen, um die NetWareVerzeichnisse zu durchsuchen. Nach der korrekten Eingabe
der Information wählen Sie OK.
NOVELL NETWARE-DRUCK 6 - 8
e Der Name Ihrer Warteschlange erscheint in dem Baum und
Kontext, den Sie vorgegeben haben. Klicken Sie auf
Zuweisungen und dann auf Hinzu.... Die Warteschlange wird
nun in das Fenster der PrintServer-Warteschlangen gestellt.
Sie können dann die Baum- und Kontextinformation
zusammen mit den Angaben zur Warteschlange in diesem
Fenster sehen.
f Klicken Sie auf Schließen. Ihr Brother-Print/FaxServer
meldet sich jetzt beim entsprechenden NetWare-Server an.
Beenden Sie BRAdmin Professional. Jetzt können Sie drucken.
PrintServer für den Netzwerkbetrieb (NDS
Warteschlangenserver) mit Novell NWADMIN und
BRAdmin Professional erstellen
Wenn Sie den NetWare-Dateiserver nicht allein über das BrotherProgramm BRAdmin Professional konfigurieren möchten, so folgen
Sie den Anweisungen unten zur Konfiguration mit NWADMIN und
BRAdmin Professional.
1 Sie müssen unter ADMIN im NDS-Modus auf dem NetWare 4.1x
(oder höher) Dateiserver angemeldet sein und das Programm
NWADMIN starten.
2 Wählen Sie den gewünschten Kontext für den neuen Drucker,
und klicken Sie dann in der Menüleiste erst auf Objekt und dann
auf Erstellen. Wenn das Menü Neues Objekt erscheint,
wählen Sie Drucker und dann OK.
3 Geben Sie den Namen des Druckers ein und wählen Sie
Erstellen.
4 Wählen Sie den gewünschten Kontext, der die
Standardwarteschlange enthalten soll, und klicken Sie dann auf
Objekt und Erstellen, um zum Menü Neues Objekt zu
gelangen.
5 Wählen Sie Druckwarteschlange, und dann OK.
Vergewissern Sie sich, dass Directory Services
Warteschlange gewählt ist, und geben Sie dann den Namen
der Standardwarteschlange ein.
6 Klicken Sie auf die Bezeichnung der Warteschlange. Ändern
Sie bei Bedarf den Directory-Kontext, wählen Sie dann den
gewünschten Umfang (aus den verfügbaren Objekten), und
klicken Sie auf OK. Klicken Sie auf Erstellen, um die
Warteschlange zu erzeugen.
6 - 9 NOVELL NETWARE-DRUCK
7 Ändern Sie bei Bedarf den Kontext und doppelklicken Sie dann
auf den Namen des Druckers, den Sie in Schritt 3 erzeugt
haben.
8
9
10
11
12
Klicken Sie auf Zuweisungen.
Wählen Sie Hinzufügen.
Ändern Sie ggf. den Kontext.
Wählen Sie die in Schritt 5 erzeugte Warteschlange.
Klicken Sie auf Konfiguration und wählen Sie unter
Druckertyp die Option Sonstige/Unbekannt. Klicken Sie auf
OK.
13 Ändern Sie bei Bedarf den Kontext, wählen Sie Objekt in der
Menüleiste und dann Erstellen. Wenn das Menü
Neues Objekt erscheint, wählen Sie PrintServer, und dann
OK.
14 Geben Sie den Namen des PrintServers ein und wählen Sie
Erstellen.
Der Name des NetWare PrintServers muss exakt so
eingegeben werden, wie er eingangs auf der NetWareRegisterkarte in BRAdmin Professional angezeigt wurde (es
ist gewöhnlich der Standard-Servicename
BRN_xxxxxx_P1, es sei denn, Sie haben diesen geändert).
Aktuellen Servicenamen und MAC-Adresse können Sie der
Konfigurationsseite des Geräts entnehmen. Zum Ausdruck der
Konfigurationsseite auf dem Gerät siehe Zurücksetzen des
Print/FaxServers auf die werkseitigen Voreinstellungen (TestTaste) auf Seite 13-4.
Wichtig:
Weisen Sie dem PrintServer kein Kennwort zu, sonst meldet er sich
nicht an.
15 Doppelklicken Sie auf den Namen Ihres PrintServers. Klicken
Sie auf Zuweisungen, und dann auf Hinzu....
16 Ändern Sie bei Bedarf den Directory-Kontext. Wählen Sie den
in Schritt 3 erstellten Drucker, klicken Sie auf OK, und dann
erneut auf OK.
17 Beenden Sie NWADMIN.
NOVELL NETWARE-DRUCK 6 - 10
18 Starten Sie das entsprechende BRAdmin Professional
Dienstprogramm und wählen Sie den korrekten Print/FaxServer
aus der Liste aus (standardmäßig lautet der Knotenname
BRN_xxxxxx, wobei xxxxxx für die letzten sechs Stellen der
Ethernet-Adresse (MAC-Adresse) steht).
19 Doppelklicken Sie auf den entsprechenden Brother-Print/
FaxServer. Sie werden dann nach einem Kennwort gefragt. Das
Standardkennwort lautet access. Wählen Sie nun die
NetWare-Registerkarte.
20 Wählen Sie die Betriebsart Warteschlangenserver.
Die über die NetWare PrintServer-Namen zugewiesenen Dienste
können nicht gleichzeitig für den Betrieb als Warteschlangenserver
und als dezentraler Drucker verwendet werden.
Wollen Sie auf anderen als den normalen NetWare-Diensten
Warteschlangendienste ermöglichen, so müssen Sie neue
Dienste definieren, die für NetWare und den gewünschten
Anschluss aktiviert sind. Weiteres hierzu finden Sie im
Anhang dieses Handbuchs.
21 Geben Sie den NDS-Baumnamen ein (Achtung: Ein Print/
FaxServer kann sowohl NDS als auch Bindery-Warteschlangen
dienen.)
22 Geben Sie den Namen des Kontexts ein, in dem der PrintServer
sich befindet.
23 Vergewissern Sie sich, dass Sie die vorgenommenen
Änderungen gespeichert haben, und beenden Sie das
BRAdmin Professional Dienstprogramm. Jetzt können Sie
drucken.
6 - 11 NOVELL NETWARE-DRUCK
PrintServer für den Netzwerkbetrieb (Dezentraler
NDS Drucker) mit Novell NWAdmin und BRAdmin
Professional erstellen
Um einen Brother Print/FaxServer als dezentralen Drucker mit
NWADMIN (NetWare Administrator-Dienstprogramm) und BRAdmin
Professional zu konfigurieren, geht man folgendermaßen vor:
1 Vergewissern Sie sich, dass PSERVER NLM (NetWare
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
Loadable Module) auf Ihrem Dateiserver geladen ist, und Sie
mit ADMIN im NDS-Modus auf dem NetWare 4.1x Dateiserver
angemeldet sind.
Doppelklicken Sie auf das Symbol, um NWADMIN zu starten.
Wählen Sie den gewünschten Kontext für den neuen Drucker.
Wählen Sie Objekt in der Menüleiste, und dann Erstellen.
Wenn das Menü Neues Objekt erscheint, wählen Sie Drucker
und dann OK.
Geben Sie den Namen des Druckers ein und wählen Sie
Erstellen.
Doppelklicken Sie auf den PrintServer-Namen auf Ihrem
PSERVER NLM. Klicken Sie auf Zuweisungen, und dann auf
Hinzu....
Ändern Sie bei Bedarf den Directory-Kontext. Wählen Sie den
erstellten Drucker, und klicken Sie auf OK. Notieren Sie die
Nummer des Druckers, da Sie diese später brauchen, und
klicken Sie auf OK.
Wählen Sie den gewünschten Kontext, der die
Standardwarteschlange enthalten soll, und klicken Sie dann auf
Objekt und Erstellen, um zum Menü Neues Objekt zu
gelangen.
Wählen Sie Druckwarteschlange, und dann OK.
Vergewissern Sie sich, dass „Directory Services
Warteschlange“ gewählt ist, und geben Sie dann den Namen
der Standardwarteschlange ein.
Klicken Sie auf die Bezeichnung der Warteschlange. Ändern
Sie bei Bedarf den Directory-Kontext, und wählen Sie dann das
gewünschte Verzeichnis, und klicken Sie auf OK. Klicken Sie
auf Erstellen, um die Warteschlange zu erzeugen.
Ändern Sie bei Bedarf den Kontext, und doppelklicken Sie dann
auf den Namen des Druckers, den Sie zuvor erzeugt haben.
Klicken Sie auf Zuweisungen, und dann auf Hinzu....
NOVELL NETWARE-DRUCK 6 - 12
12 Ändern Sie bei Bedarf den Kontext und wählen Sie dann die
erzeugte Warteschlange. Klicken Sie auf OK, dann nochmals
auf OK, und beenden Sie NWADMIN.
13 Starten Sie das entsprechende BRAdmin ProfessionalProgramm und wählen Sie den Namen des korrekten Print/
FaxServers, den Sie konfigurieren wollen (standardmäßig
beginnen die Knotennamen mit BRN_xxxxxx, wobei xxxxxx
für die letzten sechs Stellen der Ethernet-Adresse (MACAdresse) steht).
Knotennamen und MAC-Adresse können Sie der
Konfigurationsseite des Geräts entnehmen. Wie Sie die
Konfigurationsseite auf dem Print/FaxServer ausdrucken,
finden Sie unter „Zurücksetzen des Print/FaxServers auf die
werkseitigen Voreinstellungen (Test-Taste)“ auf Seite 4.
14 Doppelklicken Sie auf den entsprechenden Brother-PrintServer.
Sie werden dann nach einem Kennwort gefragt. Das
Standardkennwort lautet access.
15 Wählen Sie nun die Registerkarte NetWare.
16 Wählen Sie Dezentraler Drucker als Betriebsart, wählen Sie
den Namen Ihres PSERVER NLM als Print/FaxServer-Namen,
und wählen Sie die in Schritt 6 ermittelte Nummer des Druckers
als Druckernummer.
Die über die NetWare-PrintServer-Namen zugewiesenen
Dienste können nicht gleichzeitig für den Betrieb als
Warteschlangenserver und als dezentraler Drucker verwendet
werden. Wollen Sie den dezentralen Druckerbetrieb auf
anderen als den normalen NetWare-Services ermöglichen, so
müssen Sie neue Dienste definieren, die für NetWare und den
gewünschten Anschluss aktiviert sind.
17 Klicken Sie auf OK. Beenden Sie BRAdmin Professional.
Sie müssen jetzt PSERVER NLM aus der NetWare DateiserverKonsole entfernen und dann neu laden, damit die Änderungen wirksam
werden.
Weitere Informationen
1 Weitere Informationen zum Netzwerkdruck finden Sie unter
http://solutions.brother.com/.
2 Einzelheiten dazu, wie man die IP-Adresse für das Gerät
konfiguriert, finden Sie in Kapitel 11.
6 - 13 NOVELL NETWARE-DRUCK
7
Drucken von einem
Macintosh®
Drucken von einem Macintosh® unter
Verwendung von AppleTalk und TCP/
IP oder Rendezvous
In diesem Kapitel erfahren Sie, wie man den PostScript-Treiber in
einem Netzwerk konfiguriert. Weitere Information zur Konfiguration
des Standard Quick Draw Treibers in einem Netzwerk finden Sie in
der dem Gerät beiliegenden Installationsanleitung.
Überblick
Brother-PrintServer unterstützen das AppleTalk-Protokoll über ein
Ethernet (auch EtherTalk genannt). So können Macintosh® Benutzer
zur gleichen Zeit drucken wie alle anderen EthernetNetzwerkbenutzer. Dazu wird das AppleTalk-Protokoll (oder auch
EtherTalk) verwendet.
Mit System 8.6 oder höher hat Apple Macintosh das Konzept des
TCP/IP-Drucks eingeführt. Macintosh® Benutzer können nun
Druckaufträge mit dem TCP/IP-Protokoll senden.
Mit dem Betriebssystem OS/X 10.2 hat Apple Macintosh die
Unterstützung der Rendezvous-Funktion eingeführt. Rendezvous
unterstützt automatische Netzwerkkonfiguration. Wenn Sie die
Rendezvous-Funktionen Ihres Brother-Produktes verwenden,
müssen Sie normalerweise die Einstellungen für die IP-Adresse
nicht selbst vornehmen.
7 - 1 DRUCKEN VON EINEM MACINTOSH®
7
Tipps:
1 Der Standardname, der in der Auswahl eines
2
3
4
5
6
Macintosh® erscheint, ist im Allgemeinen
BRN_xxxxxx_P1_AT (wobei xxxxxx für die letzten
sechs Stellen der Ethernet-Adresse steht)
In einem Macintosh®-Netzwerk können Sie diesen
Namen am einfachsten ändern, indem Sie dem Drucker
eine IP-Adresse zuweisen und den Namen dann über
einen Web-Browser ändern. Stellen Sie über einen WebBrowser eine Verbindung zum Gerät her, und klicken Sie
dann auf Netzwerk-Konfiguration. Geben Sie das
Kennwort ein (das Standardkennwort ist access), und
wählen Sie dann AppleTalk konfigurieren. Klicken Sie
auf BRN_xxxxxx_P1_AT, und dann auf den
Servicenamen. Geben Sie den neuen Namen ein, der in
der Auswahl erscheinen soll. Klicken Sie dann auf
Senden.
Mac OS® 8.6 und höher unterstützt TCP/IP-Druck.
Das Standardkennwort für den Brother-PrintServer lautet
access.
Für den Ausdruck der Druckereinstellungen siehe
Zurücksetzen des Print/FaxServers auf die werkseitigen
Voreinstellungen (Test-Taste) auf Seite 13-4.
Das APIPA-Protokoll (Automatic Private IP Addressing)
vergibt automatisch eine im folgenden Bereich liegende
IP-Adresse: 169.254.1.0 bis 169.254.254.255. Das
APIPA-Protokoll kann über das Funktionstastenfeld des
Geräts deaktiviert werden. Für weitere Informationen
siehe APIPA auf Seite 10-9. Bei deaktiviertem APIPAProtokoll lautet die Standard-IP-Adresse des Brother
Print/FaxServers 192.0.0.192. Sie wird über das
Funktionstastenfeld (falls vorhanden), BRAdmin
Professional oder das Programm Web BRAdmin
geändert. Oder Sie lassen eine IP-Adresse über Ihren
DHCP-Server zuweisen.
7 - 2 DRUCKEN VON EINEM MACINTOSH®
Macintosh® Konfiguration (Mac OS® 8.6 - 9.2)
Brother-Drucker sind zu den Standard-Druckertreibern für Apple
LaserWriter 8 kompatibel (ältere Versionen der LaserWriter-Treiber
können auf großen Netzwerken abstürzen oder PostScript-Fehler
hervorrufen). Ist der LaserWriter 8-Treiber noch nicht vorhanden, so
müssen Sie ihn installieren. Die Anleitung hierfür entnehmen Sie Ihrer
Macintosh-Dokumentation.
Sie können den Brother-PrintServer erst nutzen, nachdem Sie das
EtherTalk-Protokoll in der Netzwerksystemsteuerung auf dem
Macintosh® installiert haben. Ist das EtherTalk-Protokoll nicht
ausgewählt oder die Netzwerksystemsteuerung nicht vorhanden,
müssen Sie diese Funktionen mit der Apple NetzwerkInstallationssoftware hinzufügen.
DRUCKEN VON EINEM MACINTOSH® 7 - 3
Zuerst muss die entsprechende mit dem Gerät gelieferte PPD-Datei
installiert werden. Legen Sie die CD in das CD-ROM-Laufwerk Ihres
Computers ein. Wählen Sie das Symbol Start Here!, wählen Sie Ihre
Sprache aus, und folgen Sie für die Softwareinstallation den
Anweisungen auf dem Bildschirm.
Abb. 1 Macintosh Installer
Der Screenshot oben stammt aus einem Brother Druckertreiber der
Serie HL-7050. Für alle Brother-Drucker, die MacintoshDruckertreiber umfassen, sehen Sie ein ähnliches Fenster.
PrintServer wählen (AppleTalk/EtherTalk)
Nachdem der Print/FaxServer mit dem Netzwerk verbunden und das
Gerät eingeschaltet wurde, sollte sein AppleTalk-Servicename
(standardmäßig BRN_xxxxxx_P1_AT, wobei xxxxxx für die letzten
sechs Stellen der Ethernet-Adresse (MAC-Adresse) steht) in der
Auswahl erscheinen.
Servicenamen und MAC-Adresse können Sie der
Druckerkonfigurationsseite entnehmen. Zum Ausdruck der
Konfigurationsseite auf dem PrintServer siehe Zurücksetzen
des Print/FaxServers auf die werkseitigen Voreinstellungen
(Test-Taste) auf Seite 13-4.
7 - 4 DRUCKEN VON EINEM MACINTOSH®
1 Öffnen Sie die Auswahl im Apple-Menü auf dem
Macintosh®, und klicken Sie dann auf das LaserWriterSymbol (wählen Sie bei Bedarf die entsprechende AppleTalkZone aus der Netzwerksystemsteuerung).
Abb. 2 Macintosh Auswahl
2 Klicken Sie auf den entsprechenden Print/FaxServer und
schließen Sie die Auswahl. Sie sollten nun über den
Macintosh drucken können.
Können Sie den Print/FaxServer nicht sehen, so prüfen Sie
zuerst, ob die Verkabelung stimmt und Sie EtherTalk in der
Macintosh Netzwerksystemsteuerung aktiviert haben.
Möglicherweise müssen Sie die korrekte AppleTalk-Zone
über BRAdmin Professional oder einen Web-Browser
festlegen.
DRUCKEN VON EINEM MACINTOSH® 7 - 5
PrintServer wählen (TCP/IP)
Apple hat das Dienstprogramm „Desktop Printer“ entwickelt. Es ist
ab System 8.6 im Apple-Menü zu finden. Bei der Ausführung des
Programms wird folgendes Fenster angezeigt:
Abb. 3 TCP/IP-Drucker wählen
7 - 6 DRUCKEN VON EINEM MACINTOSH®
1 Wählen Sie die Option TCP/IP-Drucker, und klicken Sie auf
OK. Nun erscheint folgendes Fenster:
Abb. 4 PPD- und TCP/IP-Konfiguration wählen
2 Hier müssen Sie die korrekte Gerätebeschreibungsdatei
(PPD) für den Drucker wählen und die LPR-Informationen
korrekt konfigurieren. Klicken Sie im Bereich PPD-Datei
(PostScript Printer Description) auf Ändern, und wählen
Sie die PPD-Datei für Ihr Modell.
3 Wählen Sie jetzt Ändern unter dem Text TCP/IP-Drucker.
4 Geben Sie die IP-Adresse, den Servicenamen und Details
zum Gerät ein. Legen Sie für die Warteliste
BRN_xxxxxx_P1_AT fest, wobei xxxxxx die letzten sechs
Stellen der Ethernet-Adresse darstellt.
DRUCKEN VON EINEM MACINTOSH® 7 - 7
Abb. 5 IP-Adresse und Warteliste festlegen
Wenn Sie nicht die korrekten Werte angeben, druckt das Gerät
möglicherweise nicht oder falsch. Achten Sie darauf, dass der
hier eingegebene Wert mit dem Servicenamen des Geräts
übereinstimmt.
5 Klicken Sie auf OK, um zum vorherigen Bildschirm
zurückzukehren.
6 Jetzt können Sie den Drucker erstellen. Klicken Sie dazu auf
Erstellen. Folgendes Fenster wird angezeigt:
Abb. 6 Drucker auf Desktop speichern
(das abgebildete Fenster gehört zum Modell HL-7050)
7 Geben Sie den Namen des Druckers im Feld
Druckersymbol sichern unter ein, und klicken Sie auf
Sichern.
8 Dieser Drucker soll der Standarddrucker werden. Klicken Sie
dazu auf den Druckernamen, und wählen Sie Drucken und
Standarddrucker definieren.
Alle Druckaufträge werden nun auf dem eben erstellten Drucker
gedruckt.
7 - 8 DRUCKEN VON EINEM MACINTOSH®
Macintosh-Konfiguration
(OS X 10.1-10.2.1 oder höher)
Installieren Sie die entsprechende mit dem Drucker gelieferte PPDDatei. Legen Sie die CD in das CD-ROM-Laufwerk Ihres Computers
ein. Wählen Sie das Symbol Start Here OSX und folgen Sie den
Anweisungen auf dem Bildschirm.
PrintServer wählen (AppleTalk/EtherTalk)
Nach der Installation der PPD-Datei wählen Sie den Druckertreiber
folgendermaßen aus:
1 Schalten Sie den Drucker ein.
2 Öffnen Sie den Ordner Programme.
3 Öffnen Sie den Ordner Dienstprogramme.
4 Öffnen Sie das Symbol Druckerauswahl.
5 Klicken Sie auf Drucker hinzufügen.
6 Wählen Sie AppleTalk.
7 Wählen Sie BRN_xxxxxx_P1_AT, und klicken Sie auf
Hinzufügen.
In der Auswahl erscheint der Name des Geräts
BRN_xxxxxx_P1_AT, wobei xxxxxx die letzten sechs Stellen der
Ethernet-Adresse darstellt.
DRUCKEN VON EINEM MACINTOSH® 7 - 9
Wenn Sie die Konfigurationsseite ausdrucken, erhalten Sie die
Bestätigung der MAC-Adresse. Informationen zum Ausdrucken der
Konfigurationsseite, siehe Zurücksetzen des Print/FaxServers auf
die werkseitigen Voreinstellungen (Test-Taste) auf Seite 13-4.
8 Wählen Sie aus der Pulldown-Liste Druckermodell Ihr Modell
aus.
9 Klicken Sie auf Hinzufügen. Der Drucker ist in der Druckerliste
verfügbar.
PrintServer wählen (TCP/IP)
Nach der Installation der PPD-Datei wählen Sie den Druckertreiber
folgendermaßen aus:
1
2
3
4
5
6
7
Schalten Sie den Drucker ein.
Öffnen Sie den Ordner Programme.
Öffnen Sie den Ordner Dienstprogramme.
Öffnen Sie das Symbol Druckerauswahl.
Klicken Sie auf Drucker hinzufügen.
Wählen Sie TCP/IP-Drucker.
Geben Sie die TCP/IP-Adresse des Druckers in das Feld
Druckeradresse ein.
Wenn Sie die Konfigurationsseite ausdrucken, erhalten Sie die
Bestätigung der TCP/IP-Adresse. Informationen zum Ausdrucken
der Konfigurationsseite, siehe Zurücksetzen des Print/FaxServers
auf die werkseitigen Voreinstellungen (Test-Taste) auf Seite 13-4.
8 Wenn Sie nicht die Standardwarteschlange verwenden,
geben Sie hier den Namen der verwendeten Warteschlange
ein.
9 Wählen Sie aus der Pulldown-Liste Druckermodell Ihr Modell
aus.
10 Klicken Sie auf Hinzufügen. Der Drucker ist in der Druckerliste
verfügbar.
7 - 10 DRUCKEN VON EINEM MACINTOSH®
Konfiguration ändern
In einem Macintosh Netzwerk können Sie die Geräte- oder Print/
FaxServer-Parameter am einfachsten über einen Web-Browser
ändern.
Stellen Sie mit folgendem Befehl eine Verbindung zum Gerät her
http://ip_adresse, wobei ip_adresse die Adresse des Geräts
ist.
Weitere Informationen
1 Einzelheiten dazu, wie man die IP-Adresse für das Gerät
konfiguriert, finden Sie in Kapitel 11.
2 Weitere Informationen zu Web Based Management finden Sie
in Kapitel 9 in diesem Handbuch.
Rendezvous-Funktion
Mit der Rendezvous-Funktion können Sie Computer und andere
elektronische Geräte im Handumdrehen zu einem Netzwerk
verknüpfen.
Mit dieser Funktion kann sich ein Rendezvous-fähiger Drucker
automatisch für den Betrieb in einem OS X Rendezvous-System
konfigurieren. Das bedeutet, dass Sie IP-Adresse und
Netzwerkeinstellungen für dieses Gerät nicht manuell vorgeben
müssen, da dies vom Gerät selbst automatisch vorgenommen wird.
Brother empfiehlt, Mac OS® X 10.2.4 oder höher zu verwenden.
DRUCKEN VON EINEM MACINTOSH® 7 - 11
1 Rufen Sie die Print Center Software auf und klicken Sie auf
Hinzufügen.
2 Wählen Sie Rendezvous, dann werden alle Rendezvouskompatiblen Geräte aufgelistet.
Unter OS X 10.2.1 werden drei Geräte aufgelistet. Wählen Sie
eines der Geräte aus.
7 - 12 DRUCKEN VON EINEM MACINTOSH®
3 Klicken Sie auf das Gerät und ändern Sie das Druckermodell
zu „Brother“. Nun werden die auf Ihrem Macintosh installierten
PPD-Dateien angezeigt. Wählen Sie die betreffende PPD-Datei
aus.
4 Nun wird das Rendezvous-bereite Gerät angezeigt.
5 Klicken Sie auf das Gerät und dann auf Als Standard
verwenden, um dieses Gerät als Standarddrucker
einzurichten. Nun ist das Gerät druckbereit.
DRUCKEN VON EINEM MACINTOSH® 7 - 13
8
DLC-Druck
8
Druck aus Windows NT® 4.0 oder
Windows® 2000
Überblick
DLC ist ein einfaches Protokoll, das standardmäßig in Windows NT®
4.0 und Windows® 2000 enthalten ist. Mit einer vom Händler
gelieferten Zusatz-Software, die die Hewlett-Packard JetDirectKarte unterstützt, kann es auch auf anderen Betriebssystemen (zum
Beispiel Windows® 3.x) verwendet werden.
Tipps:
1 Sie können eine Konfigurationsseite mit allen
Netzwerkeinstellungen ausdrucken. Für weitere Informationen
zum Drucken der Konfigurationsseite siehe Zurücksetzen des
Print/FaxServers auf die werkseitigen Voreinstellungen (TestTaste), Seite 13-4.
Da DLC ein nicht routbares Protokoll ist, darf sich zwischen
dem PrintServer und dem die Daten sendenden Computer
kein Router befinden.
DLC unter Windows NT® 4.0 und Windows® 2000
konfigurieren
Um DLC in Windows NT® 4.0 und Windows® 2000 zu nutzen,
müssen Sie zuerst das DLC-Protokoll folgendermaßen installieren:
1 Melden Sie sich mit Administratorprivilegien bei Windows NT®
4.0 an. Gehen Sie zur Windows NT® 4.0 Systemsteuerung
und doppelklicken Sie auf Netzwerk. Windows® 2000-Benutzer
wählen die Eigenschaften der LAN-Verbindung.
2 Unter Windows NT® 4.0 Systemen wählen Sie die Registerkarte
Protokoll und klicken auf Hinzufügen. Bei Windows® 2000
wählen Sie die Registerkarte Allgemein, und klicken Sie auf
Installieren.
DLC-DRUCK 8 - 1
3 Wählen Sie das DLC-Protokoll, und klicken Sie dann auf OK
oder Hinzufügen, wenn Sie mit Windows® 2000 arbeiten. Sie
müssen möglicherweise den Pfad für die Dateien eingeben. Bei
Intel-basierten Computern befinden sich die benötigten Dateien
im Verzeichnis i386 auf der Windows NT® 4.0 CD-ROM. Haben
Sie keine Intel-Plattform, so geben Sie das entsprechende
Verzeichnis auf der Windows NT® 4.0 CD-ROM an und
schließen die Fenster.
4 Starten Sie Ihr System neu, damit die Änderungen wirksam
werden. Bei Windows® 2000 müssen Sie den PC im
Allgemeinen nicht neu starten.
Drucker unter Windows® 2000 einrichten
1 Melden Sie sich mit Adminstratorprivilegien bei Windows® 2000
2
3
4
5
6
7
8
an. Wählen Sie im Start-Menü Einstellungen und dann
Drucker.
Wählen Sie Neuer Drucker. (Haben Sie bereits einen BrotherDruckertreiber installiert, so doppelklicken Sie auf den zu
konfigurierenden Druckertreiber und wählen dann Drucker/
Eigenschaften, die Registerkarte Anschlüsse, klicken Sie auf
Anschluss hinzufügen und fahren Sie danach mit Schritt 6
fort (überspringen Sie die Schritte 11-14 zur Installation des
korrekten Treibers)).
Klicken Sie auf Weiter.
Wählen Sie die Option Lokaler Drucker, und deaktivieren Sie
Automatische Druckererkennung und Installation von
Plug-&-Play-Druckern.
Klicken Sie auf Weiter.
Wählen Sie die Option Einen neuen Anschluss erstellen, und
markieren Sie Hewlett-Packard Netzwerkanschluss.
Klicken Sie auf Weiter.
In dem größeren Feld unter Kartenadresse erscheint eine Liste
der für Print/FaxServer verfügbaren MAC-Adressen (EthernetAdressen). Wählen Sie die Adresse des gewünschten Print/
FaxServers. (Sie finden die Ethernet-Adresse auf der
Konfigurationsseite.)
Knotennamen und MAC-Adresse können Sie der
Konfigurationsseite des Geräts entnehmen. Zum Ausdruck
der Konfigurationsseite des Print/FaxServers siehe
Zurücksetzen des Print/FaxServers auf die werkseitigen
Voreinstellungen (Test-Taste), Seite 13-4.
DLC-DRUCK 8 - 2
9 Die gewählte PrintServer-Adresse erscheint nun in dem
kleineren Feld unter Kartenadresse.
10 Geben Sie den gewünschten Anschlussnamen ein (der Name
darf nicht mit dem Namen eines vorhandenen Anschlusses oder
DOS-Geräts wie LPT1 übereinstimmen) und klicken Sie auf OK.
Im Dialogfeld Druckeranschlüsse klicken Sie nun auf Weiter.
11 Wählen Sie den korrekten Treiber, und klicken Sie auf Weiter.
12 Geben Sie einen Namen für den Drucker ein und bestimmen
Sie, ob über DOS-Anwendungen gedruckt werden soll. Klicken
Sie auf Weiter.
13 Geben Sie den Freigabenamen an (wenn das Gerät zur
gemeinsamen Nutzung freigegeben werden soll).
14 Geben Sie Informationen zu Standort und Kommentar ein und
klicken Sie so lange auf Weiter, bis der Bildschirm
Fertigstellen des Assistenten erscheint.
15 Klicken Sie auf Fertig stellen.
Drucker unter Windows NT® 4.0 einrichten
Melden Sie sich mit Administratorprivilegien bei Windows NT® 4.0
an. Wählen Sie im Start-Menü Einstellungen und dann Drucker.
1 Wählen Sie Neuer Drucker. (Haben Sie bereits einen BrotherDruckertreiber installiert, so doppelklicken Sie auf den zu
konfigurierenden Druckertreiber und wählen dann Drucker/
Eigenschaften, die Registerkarte Anschlüsse und fahren Sie
danach mit Schritt 4 zur Installation des korrekten Treibers fort
(überspringen Sie die Schritte 9-11)).
2 Wählen Sie Arbeitsplatz und klicken Sie dann auf Weiter.
3 Wählen Sie Anschluss hinzufügen.
4 Wählen Sie Hewlett-Packard Netzwerkanschluss und klicken
Sie dann auf Neuer Anschluss.
8 - 3 DLC-DRUCK
5 In dem größeren Feld unter Kartenadresse erscheint eine Liste
der für Print/FaxServer verfügbaren MAC-Adressen (EthernetAdressen). Wählen Sie die Adresse des gewünschten Print/
FaxServers. (Sie finden die Ethernet-Adresse auf der
Druckerkonfigurationsseite.)
6
7
8
9
10
11
12
Knotennamen und MAC-Adresse können Sie der
Konfigurationsseite des Druckers entnehmen. Zum
Ausdruck der Konfigurationsseite des PrintServers siehe
Zurücksetzen des Print/FaxServers auf die werkseitigen
Voreinstellungen (Test-Taste), Seite 13-4.
Die gewählte Print/FaxServer-Adresse erscheint nun in dem
kleineren Feld unter Kartenadresse.
Geben Sie den gewünschten Anschlussnamen ein (der Name
darf nicht mit dem Namen eines vorhandenen Anschlusses oder
DOS-Geräts wie LPT1 übereinstimmen), und klicken Sie auf
OK. Im Dialogfeld Druckeranschlüsse klicken Sie nun auf
Schließen.
Der im vorherigen Schritt gewählte Name wird in der Liste der
verfügbaren Anschlüsse mit einem Haken versehen. Klicken
Sie auf Weiter.
Wählen Sie den korrekten Treiber. Klicken Sie auf Weiter.
Geben Sie dem Drucker einen Namen. Sie können ihn auch
zum Standarddrucker machen.
Wählen Sie Freigeben oder Nicht freigeben. Wird er zur
gemeinsamen Nutzung freigegeben, so geben Sie seinen
Freigabenamen ein und wählen Sie, über welche
Betriebssysteme gedruckt wird.
Wählen Sie, ob Sie eine Testseite drucken wollen, und klicken
Sie dann auf Fertig stellen.
DLC auf anderen Systemen konfigurieren
Um DLC auf anderen Netzwerksystemen nutzen zu können,
brauchen Sie gewöhnlich Software vom Hersteller. Diese Software
unterstützt meist den Brother-Print/FaxServer. Befolgen Sie die
Anleitung des Herstellers für das Installieren des DLC-Protokolls auf
Ihrem System.
Erzeugen Sie nach dem Installieren des Protokolls einen
Netzwerkanschluss wie oben für Windows NT 4.0® beschrieben. Die
MAC-Adresse (Ethernet-Adresse) des Print/FaxServers sollte im
Laufe des Konfigurationsvorgangs automatisch erscheinen.
DLC-DRUCK 8 - 4
Zum Abschluss muss ein Drucker mit dem normalen, in diesem
Betriebssystem üblichen Verfahren eingerichtet werden. Der einzige
Unterschied besteht darin, dass der Drucker anstatt zum LPT1Parallelport zum eben erzeugten Netzwerkanschluss geleitet wird.
Wenn der Drucker stark ausgelastet wird, rät Brother vom
Gebrauch des DLC-Protokolls mit Windows® für Workgroups
3.11 in einer Peer-to-Peer-Konfiguration ab, da
Druckaufträge aufgrund der Spooler-Zeitüberschreitungen
verweigert werden können. In dieser Situation ist es die
beste Lösung, einen PC als Server für NetzwerkDruckaufträge abzustellen. Alle anderen PCs senden ihre
Druckaufträge dann mit NetBEUI oder TCP/IP zu diesem
Server-PC, der sie dann wiederum mit DLC zum BrotherPrintServer weiterleitet.
Weitere Informationen
Weitere Informationen zum Netzwerkdruck finden Sie unter
http://solutions.brother.com/.
8 - 5 DLC-DRUCK
9
Web-basiertes Management
9
Management Ihres Gerätes
mit einem Web-Browser
Überblick
Das Gerät kann mit einem normalen Internet-Browser (wir
empfehlen Netscape Navigator Version 4.0 oder höher/Microsoft
Internet Explorer Version 5.0 oder höher) in HTTP (Hyper Text
Transfer Protocol) gesteuert werden. Mit einem Web-Browser
können Sie die folgenden Informationen von einem Drucker in Ihrem
Netzwerk abfragen:
1 Informationen zum Druckerstatus
2 Faxeinstellungen - wie Grundeinstellungen und
Fernaktivierung/Fernabfrage - ändern, und Rufnummern/EMail-Adressen speichern.
3 Sie können auch Netzwerkeinstellungen wie TCP/IPInformationen, Internet-Einstellungen usw. ändern.
4 Angaben zur Softwareversion von Gerät und PrintServer
5 Netzwerk- und Gerätekonfigurationsdetails ändern
Auf dem Netzwerk muss das TCP/IP-Protokoll laufen und eine gültige
IP-Adresse für den Print/FaxServer eingerichtet worden sein.
Tipps:
1 Das APIPA-Protokoll (Automatic Private IP Addressing) vergibt
automatisch eine im folgenden Bereich liegende IP-Adresse:
169.254.1.0 bis 169.254.254.255. Das APIPA-Protokoll kann
über das Funktionstastenfeld des Geräts deaktiviert werden.
Für weitere Informationen siehe „APIPA“ auf Seite 10-9. Bei
deaktiviertem APIPA-Protokoll lautet die Standard-IP-Adresse
des Brother Print/FaxServers 192.0.0.192. Sie wird über das
Funktionstastenfeld (falls vorhanden), BRAdmin Professional
oder das Programm Web BRAdmin geändert. Oder Sie lassen
eine IP-Adresse über Ihren DHCP-Server zuweisen.
WEB-BASIERTES MANAGEMENT 9 - 1
2 Einzelheiten dazu, wie man die IP-Adresse für das Gerät
konfiguriert, finden Sie in Kapitel 11.
3 Das Standardkennwort für den Brother-PrintServer lautet
access.
4 Auf den meisten Betriebssystemen können Sie mit WebBrowsern arbeiten. Macintosh und Unix-Benutzer können
ebenfalls auf das Gerät zugreifen und Managementfunktionen
ausführen.
5 Außerdem können Sie den Drucker und die
Netzwerkkonfiguration auch über BRAdmin Professional
verwalten.
Mit einem Browser die Verbindung zum Gerät
herstellen
Geben Sie http://IP-Adresse des Druckers/ in Ihren
Browser ein (Sie können auch den NetBIOS-Namen des Print/
FaxServers verwenden, wenn Sie in einer Microsoft Windows
Domänen-/Arbeitsgruppenumgebung arbeiten). Geben Sie den
DNS-Namen des Geräts ein, wenn Sie die Verbindung zu einem
Netzwerk herstellen, das mit dem DNS-Protokoll arbeitet.
Zugangsinformationen
Web Based Management bietet zwei Zugangsstufen. Benutzer
können auf die Grundeinstellungen, die Faxeinstellungen, die
Internet-Faxeinstellungen und die Listen und Berichte zugreifen. Der
werkseitig voreingestellte Benutzername ist user (bitte Groß-/
Kleinschreibung beachten!), das Standardkennwort lautet access.
Administratoren können auf alle Funktionen zugreifen. Der
Benutzername lautet hier admin (auch hier Groß-/Kleinschreibung
beachten), das Standardkennwort access.
Weitere Informationen
1 Weitere Informationen zum Netzwerkdruck finden Sie unter
http://solutions.brother.com/.
2 Einzelheiten dazu, wie man die IP-Adresse für das Gerät
konfiguriert, finden Sie in Kapitel 11.
9 - 2 WEB-BASIERTES MANAGEMENT
10
Einstellungen über das
Funktionstastenfeld
10
LAN-Hauptmenü
Nach der Installation des Print/FaxServers NC-9100h (LANPrintServer) können Sie Ihr Gerät zur Nutzung als Internet-Faxgerät
bzw. vernetzten Scanner und Drucker in Ihr Netzwerk einbinden.
1 Installieren Sie den Print/FaxServer (LAN-PrintServer) NC9100h. Weitere Informationen hierzu finden Sie im
mitgelieferten Bedienungshandbuch in Kapitel 23.
2 Richten Sie das Gerät über das Funktionstastenfeld für den
Netzwerkbetrieb ein.
Im LAN-Menü des Brother DCP/MFC können Sie die notwendigen
Netzwerk- und Internet-Faxeinstellungen vornehmen. Drücken Sie
die Taste Menu bzw. Menü und dann die Zifferntaste für die im
Display angezeigte Nummer des LAN-Menüs. Das LAN-Hauptmenü
enthält die folgenden sieben Untermenüs: TCP/IP, Internet, Mail
(Empfang), Mail (Senden), Kettenrundsend, Verschiedenes und
Scannen:E-Mail. Rufen Sie das gewünschte Untermenü auf.
Bitte beachten Sie, dass nach Eingabe einer gültigen IP-Adresse für
das DCP/MFC die notwendigen Konfigurationseinstellungen auch
einfach und bequem unter Verwendung eines Web-Browsers vom
PC aus vorgenommen werden können. Für zusätzliche Flexibilität
wird das DCP/MFC mit der Windows® Software BRAdmin
Professional geliefert, mit der ebenfalls viele Einstellungen des NC9100h konfiguriert werden können.
EINSTELLUNGEN ÜBER DAS FUNKTIONSTASTENFELD 10 - 1
Menü 1: TCP/IP
In diesem Menü können die folgenden 9 Funktionen eingestellt
werden: Boot-Methode, IP-Adresse, Subnet-Mask, Gateway,
Host-Name, WINS-Konfig., WINS-Server, DNS-Server und
APIPA.
BOOT-Methode
1 (Bei MFC) Drücken Sie Menu bzw. Menü und die Zifferntasten
6, 1, 1.
(Bei DCP) Drücken Sie Menu bzw. Menü und die Zifferntasten
4, 1, 1.
2 Drücken Sie
oder
RARP, BOOTP oder DHCP.
zur Auswahl von Auto, Fest,
3 Drücken Sie Set bzw. Eing..
4 Drücken Sie Stopp (Stop/Exit).
Einstellung „Fest“
Wenn diese Einstellung gewählt ist, muss die IP-Adresse des DCP/
MFC manuell zugewiesen werden. Die IP-Adresse ist dann auf die
hier gespeicherte Adresse festgelegt.
Einstellung „Auto“
Wenn diese Einstellung gewählt ist, sucht das Gerät im Netzwerk
nach einem DHCP-Server. Wenn ein DHCP-Server erreicht werden
kann und dieser auf die Zuweisung einer IP-Adresse konfiguriert ist,
wird die vom DHCP-Server ermittelte IP-Adresse verwendet. Wenn
kein DHCP-Server erreichbar ist, sucht das Gerät nach einem
BOOTP-Server. Wenn ein BOOTP-Server erreichbar und
entsprechend konfiguriert ist, wird dem Gerät eine IP-Adresse vom
BOOTP-Server zugewiesen. Nach Änderung der Einstellungen
müssen Sie das Gerät ausschalten und wieder einschalten. Die
Suche des Geräts nach einem Server im Netzwerk kann nach dem
ersten Einschalten einige Minuten dauern.
Bei Geräten, die mit dem Energiesparmodus ausgestattet
sind, muss dieser zur Verwendung der Boot-Methode „Auto“
ausgeschaltet sein.
10 - 2 EINSTELLUNGEN ÜBER DAS FUNKTIONSTASTENFELD
RARP-Modus
Die IP-Adresse des Brother Print/FaxServers kann auch mit der
Funktion Reverse ARP (RARP) auf Ihrem Hostcomputer konfiguriert
werden. Dazu wird die Datei /etc/ethers mit einem Eintrag wie
dem Folgenden versehen (wenn diese Datei nicht vorhanden ist,
können Sie sie erstellen):
00:80:77:31:01:07
BRN_310107
Dabei ist der erste Eintrag die Ethernet-Adresse des Print/
FaxServers, und der zweite Eintrag der Name des Print/FaxServers
(das ist der Name, der auch in der Datei /etc/hosts angegeben
wurde).
Läuft der rarp-Daemon nicht bereits, so starten Sie ihn (je nach
System mit dem Befehl rarpd, rarpd -a, in.rarpd -a u.ä.; geben Sie
man rarpd ein oder ziehen Sie Ihre Systemdokumentation zu Rate).
Geben Sie bei einem Berkeley UNIX-basierten System den
folgenden Befehl ein, um zu überprüfen, ob der rarp-Dämon läuft:
ps -ax | grep -v grep | grep rarpd
Bei AT&T UNIX-basierten Systemen geben Sie ein:
ps -ef | grep -v grep | grep rarpd
Der Brother Print/FaxServer erhält dann die IP-Adresse vom rarpDaemon, wenn er eingeschaltet wird.
BOOTP-Modus
BOOTP ist eine Alternative zu rarp, die den Vorteil hat, die
Konfiguration von Subnetzmaske und Gateway zu ermöglichen. Um
die IP-Adresse mit BOOTP zu konfigurieren, müssen Sie sich
vergewissern, dass BOOTP auf Ihrem Hostcomputer installiert ist
und läuft (es sollte in der Datei /etc/services auf Ihrem Host als
echter Service erscheinen; geben Sie man bootpd ein oder ziehen
Sie Ihre Systemdokumentation zu Rate). BOOTP wird gewöhnlich
über die Datei /etc/inetd.conf gestartet, Sie können es ggf.
durch Entfernen des Zeichens # vor dem bootp-Eintrag in dieser
Datei aktivieren. So würde zum Beispiel ein typischer bootp-Eintrag
in der Datei /etc/inetd.conf folgendermaßen lauten:
#bootp dgram udp wait /usr/etc/bootpd bootpd -i
Bei manchen Systemen kann dieser Eintrag „bootps“
anstelle von „bootp“ lauten.
EINSTELLUNGEN ÜBER DAS FUNKTIONSTASTENFELD 10 - 3
Um BOOTP zu aktivieren, löschen Sie einfach das Zeichen # in
einem Editor (ist das Zeichen # nicht vorhanden, dann ist BOOTP
bereits aktiviert). Geben Sie dann den Namen, Netzwerktyp (1 für
Ethernet), Ethernet-Adresse, IP-Adresse, Subnetzmaske und
Gateway für den Print/FaxServer in die BOOTP-Konfigurationsdatei
(gewöhnlich /etc/bootptab) ein. Leider ist das exakte Format
hierfür nicht standardisiert, so dass Sie Ihrer Systemdokumentation
entnehmen müssen, wie diese Angaben einzugeben sind (bei vielen
UNIX-Systemen gibt es dafür auch Beispielvorlagen in der bootptabDatei). Hier sind einige Beispiele für typische /etc/bootptabEinträge:
BRN_310107 1
00:80:77:31:01:07 192.189.207.3
und:
BRN_310107:ht=ethernet:ha=008077310107:\
ip=192.189.207.3:
Manche BOOTP Hostsoftware-Implementationen sprechen nicht auf
BOOTP-Anfragen an, wenn kein Download-Dateiname in der
Konfigurationsdatei enthalten ist. Erzeugen Sie in diesem Fall
einfach eine Nulldatei auf dem Host und geben Sie den Namen
dieser Datei und ihren Pfad in der Konfigurationsdatei an.
Wie bei rarp lädt der Print/FaxServer beim Einschalten des Geräts
seine IP-Adresse vom BOOTP-Server.
DHCP-Modus
Dynamic Host Configuration Protocol (DHCP) ist einer von mehreren
automatisierten Mechanismen zur Zuweisung von IP-Adressen. Gibt
es einen DHCP-Server in Ihrem Netzwerk (gewöhnlich ein Unix,
Windows® 2000/XP, Windows NT® 4.0- oder Novell NetWareNetzwerk), so erhält der Fax/PrintServer seine IP-Adresse
automatisch vom DHCP-Server, und sein Name wird bei allen RFC
1001- und 1002-kompatiblen dynamischen Namensdiensten
registriert.
Soll Ihr Print/FaxServer nicht über DHCP, BOOTP oder
RARP konfiguriert werden, müssen Sie die Boot-Methode
auf Fest einstellen, denn dann versucht der Print/FaxServer
nicht, von einem dieser Systeme eine IP-Adresse zu
erhalten. Die BOOT-Methode kann über das
Funktionstastenfeld des Gerätes, einen Web-Browser oder
die BRAdmin Software geändert werden.
10 - 4 EINSTELLUNGEN ÜBER DAS FUNKTIONSTASTENFELD
IP-Adresse
Tragen Sie hier eine im Netzwerk gültige IP-Adresse für das DCP/
MFC ein. Wenn Sie die BOOT-Methode „Fest“ verwenden, wird das
DCP/MFC über die hier eingetragene IP-Adresse angesprochen
(fragen Sie ggf. Ihren Netzwerkmanager nach der entsprechenden
IP-Adresse). Wenn Sie eine andere Einstellung als „Fest“
ausgewählt haben, wird das DCP/MFC versuchen, eine IP-Adresse
über das DHCP- oder BOOTP-Protokoll zu beziehen. Die werkseitig
eingestellte IP-Adresse des Brother PrintServers in Ihrem DCP/MFC
ist möglicherweise nicht zu dem Nummerierungssystem in Ihrem
Netzwerk kompatibel. Im Zweifelsfall fragen Sie Ihren
Netzwerkmanager nach einer gültigen IP-Adresse für das Gerät.
1 (Bei MFC) Drücken Sie Menu bzw. Menü und die Zifferntasten
6, 1, 2.
(Bei DCP) Drücken Sie Menu bzw. Menü und die Zifferntasten
4, 1, 2.
2 Wählen Sie 1, um die voreingestellte IP-Adresse zu ändern.
Geben Sie die IP-Adresse ein.
3 Drücken Sie Set bzw. Eing..
4 Drücken Sie Stopp (Stop/Exit).
Wenn die Boot-Methode auf „Auto“ eingestellt ist, kann das
DCP/MFC keine IP-Adresse von einem BOOTP-Server unter
Windows® 2000 anfordern. Bitte benutzen Sie daher in
Verbindung mit einem Windows® 2000-Server die
Einstellung „DHCP“.
Subnet-Mask
Hier wird die aktuelle Subnet-Mask-Einstellung für das DCP/MFC
angezeigt. Wird die Subnetzmaske nicht über DHCP oder BOOTP
zugewiesen, so geben Sie hier die gewünschte Subnetzmaske ein.
Sprechen Sie die verwendete Subnetzmaske mit Ihrem
Netzwerkmanager ab.
1 (Bei MFC) Drücken Sie Menu bzw. Menü und die Zifferntasten
6, 1, 3.
(Bei DCP) Drücken Sie Menu bzw. Menü und die Zifferntasten
4, 1, 3.
2 Wählen Sie 1, um die voreingestellte Subnetzmaske zu ändern.
Geben Sie die gewünschte Subnetzmaske ein.
3 Drücken Sie Set bzw. Eing..
4 Drücken Sie Stopp (Stop/Exit).
EINSTELLUNGEN ÜBER DAS FUNKTIONSTASTENFELD 10 - 5
Gateway
Hier wird die aktuelle Gateway- oder Router-Adresse für das DCP/
MFC angezeigt. Wenn Sie nicht DHCP oder BOOTP zur Ermittlung
der Gateway- oder Router-Adresse verwenden, geben Sie hier die
gewünschte Gateway- oder Router-Adresse für das Gerät ein.
Haben Sie keinen Gateway oder Router, so lassen Sie dieses Feld
leer. Ziehen Sie ggf. Ihren Netzwerkmanager zu Rate.
1 (Bei MFC) Drücken Sie Menu bzw. Menü und die Zifferntasten
6, 1, 4.
(Bei DCP) Drücken Sie Menu bzw. Menü und die Zifferntasten
4, 1, 4.
2 Wählen Sie 1, um die voreingestellte Gateway-Adresse zu
ändern. Geben Sie die Gateway-Adresse ein.
3 Drücken Sie Set bzw. Eing..
4 Drücken Sie Stopp (Stop/Exit).
Hostname
Mit dieser Funktion können Sie dem Gerät einen Namen innerhalb
des Netzwerkes zuweisen. Dieser Name wird auch oft als NetBIOSName bezeichnet. Er wird vom WINS-Server Ihres Netzwerkes
verwendet. Brother empfiehlt die Verwendung des Namens
BRN_XXXXXX, wobei für XXXXXX die letzten 6 Ziffern der EthernetAdresse eingegeben werden sollten (maximal 15 Zeichen).
1 (Bei MFC) Drücken Sie Menu bzw. Menü und die Zifferntasten
6, 1, 5.
(Bei DCP) Drücken Sie Menu bzw. Menü und die Zifferntasten
4, 1, 5.
2 Wählen Sie 1, um den voreingestellten Hostnamen zu ändern.
Geben Sie den gewünschten Hostnamen ein.
3 Drücken Sie Set bzw. Eing..
4 Drücken Sie Stopp (Stop/Exit).
10 - 6 EINSTELLUNGEN ÜBER DAS FUNKTIONSTASTENFELD
WINS-Konfig.
Mit dieser Funktion wird festgelegt, wie das DCP/MFC die IPAdresse des WINS-Servers (Windows Internet Name Service)
erhält.
1 (Bei MFC) Drücken Sie Menu bzw. Menü und die Zifferntasten
6, 1, 6.
(Bei DCP) Drücken Sie Menu bzw. Menü und die Zifferntasten
4, 1, 6.
2 Drücken Sie
oder
, um Auto oder Fest zu wählen.
3 Drücken Sie Set bzw. Eing..
4 Drücken Sie Stopp (Stop/Exit).
Auto
Verwendet die DHCP-Abfrage, um die IP-Adresse des primären und
sekundären WINS-Servers automatisch zu erhalten. Die BootMethode muss dazu auf „Auto“ oder „DHCP“ eingestellt sein, so dass
die DHCP-Abfrage möglich ist.
Statisch
Verwendet die angegebene IP-Adresse für den primären und
sekundären WINS-Server.
WINS-Server
1 (Bei MFC) Drücken Sie Menu bzw. Menü und die Zifferntasten
6, 1, 7.
(Bei DCP) Drücken Sie Menu bzw. Menü und die Zifferntasten
4, 1, 7.
2 Drücken Sie
oder
, um Primär oder Sekundär zu
wählen.
3 Drücken Sie Set bzw. Eing..
4 Geben Sie die WINS-Server-Adresse ein.
5 Drücken Sie Set bzw. Eing..
6 Drücken Sie Stopp (Stop/Exit).
EINSTELLUNGEN ÜBER DAS FUNKTIONSTASTENFELD 10 - 7
Primäre WINS-Server IP-Adresse
Mit dieser Funktion wird die IP-Adresse des primären WINS-Servers
(Windows® Internet Naming Service) angegeben. Wenn ein anderer
Wert als 0 (Null) eingegeben wird, wendet sich das Gerät an diesen
Server, um seinen Namen im Windows® Internet Name Service
(WINS) zu registrieren.
Sekundäre WINS-Server IP-Adresse
Mit dieser Funktion wird die IP-Adresse des sekundären WINSServers angegeben. Dieser wird als Ersatzserver für den primären
Server verwendet. Falls der primäre Server nicht erreichbar ist, kann
sich das DCP/MFC immer noch über den sekundären Server
registrieren lassen. Wenn ein anderer Wert als 0 (Null) eingegeben
wird, wendet sich das Gerät an diesen Server, um seinen Namen im
Windows® Internet Name Service (WINS) zu registrieren. Wenn Sie
nur einen primären WINS-Server verwenden, lassen Sie das Feld für
den sekundären WINS-Server leer.
DNS-Server
1 (Bei MFC) Drücken Sie Menu bzw. Menü und die Zifferntasten
6, 1, 8.
(Bei DCP) Drücken Sie Menu bzw. Menü und die Zifferntasten
4, 1, 8.
2 Drücken Sie
oder
, um Primär oder Sekundär zu
wählen.
3
4
5
6
Drücken Sie Set bzw. Eing..
Geben Sie die DNS-Server-Adresse ein.
Drücken Sie Set bzw. Eing..
Drücken Sie Stopp (Stop/Exit).
Primäre DNS-Server IP-Adresse
In diesem Feld wird die IP-Adresse des primären DNS-Servers
(Domain Name Service) angegeben.
Sekundäre DNS-Server IP-Adresse
In diesem Feld wird die IP-Adresse des sekundären DNS-Servers
angegeben. Dieser wird als Ersatzserver für den primären Server
verwendet. Falls der primäre Server nicht erreichbar ist, kann sich
das DCP/MFC immer noch über den sekundären DNS-Server
registrieren lassen.
10 - 8 EINSTELLUNGEN ÜBER DAS FUNKTIONSTASTENFELD
APIPA
Mit dieser Option weist der Print/FaxServer automatisch eine Linklokale IP-Adresse im Bereich (169.254.1.0 - 169.254.254.255) zu,
wenn er die IP-Adresse nicht über die eingestellte Boot-Methode
(Menü, 6, 1) erhalten kann. Ist diese Option deaktiviert, so bleibt die
IP-Adresse unverändert, wenn der Print/FaxServer keine IP-Adresse
über die gewählte Boot-Methode erhalten kann.
1 (Bei MFC) Drücken Sie Menu bzw. Menü und die Zifferntasten
6, 1, 9.
(Bei DCP) Drücken Sie Menu bzw. Menü und die Zifferntasten
4, 1, 9.
2 Drücken Sie
oder
, um Ein oder Aus zu wählen.
3 Drücken Sie Set bzw. Eing..
4 Drücken Sie Stopp (Stop/Exit).
EINSTELLUNGEN ÜBER DAS FUNKTIONSTASTENFELD 10 - 9
Menü 2: Internet (Nur bei MFC)
In diesem Menü können die folgenden 5 Funktionen eingestellt
werden: Mail-Adresse, SMTP-Server, POP3-Server, PostfachName und Postfach-Kennwort. Es ist allerdings leichter, diese
Einstellungen über Web Based Management Programme (z.B.
Browser) vorzunehmen.
Mail-Adresse
1 Drücken Sie Menu bzw. Menü und die Zifferntasten 6, 2, 1.
2 Wählen Sie 1, um die voreingestellte Mail-Adresse zu ändern.
Geben Sie die Mail-Adresse ein. Drücken Sie Set bzw. Eing..
3 Drücken Sie Stopp (Stop/Exit).
Texteingabe
Der gewünschte Buchstabe bzw. das gewünschte Symbol wird
durch mehrmaliges Drücken der entsprechenden Taste aufgerufen.
Taste
Einmal
Zweimal
Dreimal
Viermal
1
@
.
/
1
2
A
B
C
2
3
D
E
F
3
4
G
H
I
4
5
J
K
L
5
6
M
N
O
6
7
P
Q
R
S
8
T
U
V
8
9
W
X
Y
Z
Zur Eingabe von E-Mail- bzw. I-Fax-Adresse kann zwischen Großbzw. Kleinbuchstaben mit den Tasten Shift bzw. Code und 3
gewechselt werden.
Korrigieren:
Um einen falsch eingegebenen Buchstaben zu ändern, drücken Sie ,
um den Cursor unter den falschen Buchstaben zu bewegen.
Drücken Sie dann die Taste Clear/Back bzw. Storno. Der
Buchstabe über dem Cursor wird gelöscht. Geben Sie den richtigen
Buchstaben ein.
10 - 10 EINSTELLUNGEN ÜBER DAS FUNKTIONSTASTENFELD
Buchstaben wiederholen:
Wenn Sie zweimal hintereinander denselben Buchstaben oder
nacheinander zwei auf derselben Taste liegende Buchstaben
eingeben wollen (z. B. „LL“ oder „TU“), geben Sie den ersten
Buchstaben ein, drücken dann
und wählen anschließend den
nächsten Buchstaben.
Die eingegebene E-Mail-Adresse erscheint auf dem Display.
Ist sie mehr als 16 Zeichen lang, so scrollt das Display den Namen
Buchstaben für Buchstaben nach links. Die eingegebene Adresse
kann bis zu 60 Zeichen lang sein.
Sie können allerdings auch mit einem Web-Browser eine
Verbindung zum MFC herstellen und die E-Mail-Adresse per Web
Based Management eingeben.
SMTP-Server
Hier wird der Hostname oder die IP-Adresse eines in Ihrem Netzwerk
vorhandenen SMTP-Mail-Servers (Server für ausgehende E-Mail)
angezeigt.
(Beispiel: mailhost.brothermail.net oder 192.000.000.001)
1 Drücken Sie Menu bzw. Menü und die Zifferntasten 6, 2, 2.
2 Drücken Sie
oder
, um Name oder IP-Adresse zu
wählen.
3 Geben Sie die SMTP-Server-Adresse ein.
4 Drücken Sie Set bzw. Eing..
5 Drücken Sie Stopp (Stop/Exit).
POP3-Server
1 Drücken Sie Menu bzw. Menü und die Zifferntasten 6, 2, 3.
2 Drücken Sie
oder
, um Name? oder IP-Adresse? zu
wählen.
3 Geben Sie die POP3-Server-Adresse ein.
4 Drücken Sie Set bzw. Eing..
5 Drücken Sie Stopp (Stop/Exit).
EINSTELLUNGEN ÜBER DAS FUNKTIONSTASTENFELD 10 - 11
POP3-Serveradresse
Dies ist der Hostname bzw. die IP-Adresse des vom MFC
verwendeten POP3-Servers (Server für eingehende E-Mail). Diese
Adresse ist für die Verwendung der Internet-Fax-Funktionen
notwendig.
(Beispiel: mailhost.brothermail.net oder 192.000.000.001)
Postfach-Name
1 Drücken Sie Menu bzw. Menü und die Zifferntasten 6, 2, 4.
2 Geben Sie zur Anmeldung am POP-3-Server den
Benutzernamen des MFC ein.
3 Drücken Sie Set bzw. Eing..
4 Drücken Sie Stopp (Stop/Exit).
Postfach-Kennw
1 Drücken Sie Menu bzw. Menü und die Zifferntasten 6, 2, 5.
2 Geben Sie zur Anmeldung am POP3-Server das
Benutzerkennwort des MFC ein. Achten Sie bei der Eingabe
des Kennwortes auf Groß-/Kleinschreibung.
3 Drücken Sie Set bzw. Eing..
4 Drücken Sie nochmals Set bzw. Eing., um das Kennwort zu
bestätigen.
5 Drücken Sie Stopp (Stop/Exit).
10 - 12 EINSTELLUNGEN ÜBER DAS FUNKTIONSTASTENFELD
Menü 3: Mail (Empfang) (Nur bei MFC)
Dieses Menü bietet die fünf Einstellungen Auto-Abruf,
Abrufintervall, Mail-Kopf, Falsche Mail und Bestätigung.
Auto-Abruf
Wenn diese Einstellung eingeschaltet ist, überprüft das MFC
automatisch den POP3-Server, ob neue Nachrichten eingegangen
sind. Wenn keine E-Mail eingegangen ist, wird nach dem Abruf
„Keine Mail(s)“ angezeigt.
1 Drücken Sie Menu bzw. Menü und die Zifferntasten 6, 3, 1.
2 Drücken Sie
oder
, um Ein oder Aus zu wählen.
3 Drücken Sie Set bzw. Eing..
4 Drücken Sie Stopp (Stop/Exit).
Abrufintervall
Legt fest, in welchem Intervall neue E-Mails automatisch vom POP3Server abgerufen werden sollen (werkseitige Einstellung ist 10Min).
1 Drücken Sie Menu bzw. Menü und die Zifferntasten 6, 3, 2.
2 Geben Sie das gewünschte Abrufintervall ein.
3 Drücken Sie Set bzw. Eing..
4 Drücken Sie Stopp (Stop/Exit).
Mail-Kopf
Diese Einstellung legt fest, welche Elemente des E-Mail-Kopfes mit
der E-Mail ausgedruckt werden sollen (Betreff+Von+An oder
Alles oder Nichts).
1 Drücken Sie Menu bzw. Menü und die Zifferntasten 6, 3, 3.
2 Drücken Sie
oder
, um Alles oder Betreff+Von+An
oder Nichts zu wählen.
EINSTELLUNGEN ÜBER DAS FUNKTIONSTASTENFELD 10 - 13
3 Drücken Sie Set bzw. Eing..
4 Drücken Sie Stopp (Stop/Exit).
Falsche Mail
Wenn diese Funktion aktiviert ist, löscht das MFC automatisch
falsche Mails, die nicht vom POP-Server empfangen werden
können.
1 Drücken Sie Menu bzw. Menü und die Zifferntasten 6, 3, 4.
2 Drücken Sie
oder
, um Ein oder Aus zu wählen.
3 Drücken Sie Set bzw. Eing..
4 Drücken Sie Stopp (Stop/Exit).
Bestätigung
Mit dieser Funktion kann eingestellt werden, ob eine
Empfangsbestätigung zum Absender geschickt werden soll, um
diesem den erfolgreichen Empfang des I-Faxes mitzuteilen.
Wenn die Einstellung Ein gewählt wurde, wird eine
Empfangsbestätigung als E-Mail zum I-Fax gesendet. Wenn die
Einstellung „MDN“ gewählt ist, wird die Empfangsbestätigung nur
gesendet, wenn das sendende Gerät den „MDN“-Standard
unterstützt.
1 Drücken Sie Menu bzw. Menü und die Zifferntasten 6, 3, 5.
2 Drücken Sie
oder
, um Ein oder MDN oder Aus zu
wählen.
3 Drücken Sie Set bzw. Eing..
4 Drücken Sie Stopp (Stop/Exit).
10 - 14 EINSTELLUNGEN ÜBER DAS FUNKTIONSTASTENFELD
Menü 4: Mail (Senden) (Nur bei MFC)
In diesem Menü können drei Funktionen eingestellt werden: Betreff,
Max. Grösse und Bestätigung.
Betreff
Der Betreff wird vom Brother MFC beim Versenden von InternetFaxen an einen PC verwendet (werkseitige Einstellung ist
„Internet-Faxauftrag“).
1 Drücken Sie Menu bzw. Menü und die Zifferntasten 6, 4, 1.
2 Wählen Sie 1, um den Betreff zu ändern, oder 2, um dieses
Untermenü zu verlassen.
3 Geben Sie den Betreff ein.
4 Drücken Sie Set bzw. Eing..
5 Drücken Sie Stopp (Stop/Exit).
Max. Grösse
Einige E-Mail-Server erlauben das Senden von großen E-Mails nicht
(Systemadministratoren legen oft die maximale E-Mail-Größe fest).
Das MFC meldet in diesem Fall Nicht genug Speicher. Wenn
diese Funktion eingeschaltet ist, zeigt das MFC Speicher voll
an, wenn versucht wird, eine E-Mail zu senden, die größer als 1 MB
ist. Das Dokument wird nicht gesendet und es wird ein Fehlerbericht
ausgedruckt. Sie sollten das zu sendende Dokument in kleinere
Dokumente aufteilen, die der Mail-Server dann akzeptiert. (Bsp: Das
42-seitige Dokument des Testdiagramms ITU-T #1 nimmt etwa 1 MB
Speicherplatz ein.)
1 Drücken Sie Menu bzw. Menü und die Zifferntasten 6, 4, 2.
2 Drücken Sie
oder
, um Ein oder Aus zu wählen.
3 Drücken Sie Set bzw. Eing..
4 Drücken Sie Stopp (Stop/Exit).
EINSTELLUNGEN ÜBER DAS FUNKTIONSTASTENFELD 10 - 15
Bestätigung
Wenn hier die Einstellung Ein gewählt ist, wird mit den gesendeten
Daten eine Empfangsbestätigung angefordert. Um diese
Anforderung zu verstehen und den erfolgreichen Empfang des IFaxes zu bestätigen, muss das I-Fax-Empfängergerät den MDNStandard unterstützen.
1 Drücken Sie Menu bzw. Menü und die Zifferntasten 6, 4, 3.
2 Drücken Sie
oder
, um Ein oder Aus zu wählen.
3 Drücken Sie Set bzw. Eing..
4 Drücken Sie Stopp (Stop/Exit).
10 - 16 EINSTELLUNGEN ÜBER DAS FUNKTIONSTASTENFELD
Menü 5: Kettenrundsend (Nur bei MFC)
In diesem Menü können die folgenden drei Funktionen eingestellt
werden: Kettenrundsend, Vertr. Domänen und K-Sendebericht.
Weiteres zum Rundsenden finden Sie in Kapitel 9 oder Kapitel 12
dieses Handbuchs.
Kettenrundsend
Wenn Sie diese Funktion einschalten, kann das MFC Dokumente
über das Internet empfangen und anschließend an andere
Faxgeräte über die analoge Leitung weiterleiten.
1 Drücken Sie Menu bzw. Menü und die Zifferntasten 6, 5, 1.
2 Drücken Sie
oder
, um Ein oder Aus zu wählen.
3 Drücken Sie Set bzw. Eing..
4 Drücken Sie Stopp (Stop/Exit).
Vertr. Domänen
Sie können hier die Domänennamen (max. 10) eingeben, von denen
das MFC Kettenrundsende-Aufträge annehmen darf.
1 Drücken Sie Menu bzw. Menü und die Zifferntasten 6, 5, 2.
2 Wählen Sie mit
oder
den Speicherplatz zur Eingabe
der vertrauten Domäne (01 bis 10).
3 Drücken Sie Set bzw. Eing..
4 Geben Sie den Namen der vertrauten Domänen ein (alle
Zeichen hinter dem „@“-Zeichen der E-Mail-Adresse), von
denen das MFC Kettenrundsende-Aufträge annehmen darf.
5 Drücken Sie Set bzw. Eing..
6 Drücken Sie Stopp (Stop/Exit).
EINSTELLUNGEN ÜBER DAS FUNKTIONSTASTENFELD 10 - 17
Kettenrundsende-Bericht
Am MFC, das als Kettenrundsende-Gerät verwendet wird, kann ein
Kettenrundsende-Bericht über alle Kettenrundsende-Aufträge
ausgedruckt werden. Wenn das MFC zusammen mit der Brother
Netzwerk PC-FAX-Software als Kettenrundsende-Gerät benutzt
wird, kann es ebenfalls einen Kettenrundsende-Bericht zur
Bestätigung gesendeter Netzwerk-Faxe ausdrucken. (Nur für USA
und Kanada)
Seine Hauptfunktion besteht darin, Berichte über KettenrundsendeAufträge, die das MFC von externen Quellen empfangen hat, zu
drucken. Beachten Sie, dass nur solche Geräte oder Quellen einen
Kettenrundsende-Auftrag über das MFC versenden können, die am
MFC als vertraute Domänen gespeichert und dadurch dazu
berechtigt sind.
1 Drücken Sie Menu bzw. Menü und die Zifferntasten 6, 5, 3.
2 Drücken Sie
oder
, um Ein oder Aus zu wählen.
3 Drücken Sie Set bzw. Eing..
4 Drücken Sie Stopp (Stop/Exit).
10 - 18 EINSTELLUNGEN ÜBER DAS FUNKTIONSTASTENFELD
Menü 6: Verschiedenes
Netware
Sie können hier die NetWare-Funktion einschalten, um dann mit der
Funktion „2. Netzwerkrahmen“ den Rahmentyp festzulegen.
1 (Bei MFC) Drücken Sie Menu bzw. Menü und die Zifferntasten
6, 6, 1.
(Bei DCP) Drücken Sie Menu bzw. Menü und die Zifferntasten
4, 2, 1.
2 Drücken Sie
oder
, um Ein oder Aus zu wählen.
3 Drücken Sie Set bzw. Eing..
4 Drücken Sie Stopp (Stop/Exit).
Netzwerkrahmen
1 (Bei MFC) Drücken Sie Menu bzw. Menü und die Zifferntasten
6, 6, 2.
(Bei DCP) Drücken Sie Menu bzw. Menü und die Zifferntasten
4, 2, 2.
2 Wählen Sie mit
oder
eine der Einstellungen
Auto/8023/ENET/8022/SNAP.
3 Drücken Sie Set bzw. Eing..
4 Drücken Sie Stopp (Stop/Exit).
Bei der Einstellung „Auto“ ermittelt der Print/FaxServer den vom
NetWare-Server verwendeten Rahmentyp automatisch (Empfohlen).
8023 stellt den Rahmentyp Ethernet 802.3 ein.
ENET stellt den Rahmentyp Ethernet II ein.
8022 stellt den Rahmentyp Ethernet 802.2 ein.
SNAP stellt den Rahmentyp Ethernet SNAP ein.
* Die Netzwerkrahmen-Einstellung kann nur geändert werden, wenn
zuvor die Funktion „Netware“ aktiviert wurde.
AppleTalk
Das AppleTalk-Protokoll wird in Macintosh-Netzwerken verwendet.
Wenn Sie das DCP/MFC in einem solchen Netzwerk verwenden,
wählen Sie Ein.
1 (Bei MFC) Drücken Sie Menu bzw. Menü und die Zifferntasten
6, 6, 3.
(Bei DCP) Drücken Sie Menu bzw. Menü und die Zifferntasten
4, 2, 3.
2 Drücken Sie
oder
, um Ein oder Aus zu wählen.
3 Drücken Sie Set bzw. Eing..
4 Drücken Sie Stopp (Stop/Exit).
EINSTELLUNGEN ÜBER DAS FUNKTIONSTASTENFELD 10 - 19
DLC/LLC
1 (Bei MFC) Drücken Sie Menu bzw. Menü und die Zifferntasten
6, 6, 4.
(Bei DCP) Drücken Sie Menu bzw. Menü und die Zifferntasten
4, 2, 4.
2 Drücken Sie
oder
, um Ein oder Aus zu wählen.
3 Drücken Sie Set bzw. Eing..
4 Drücken Sie Stopp (Stop/Exit).
NET BIOS/IP
Der Brother NC-9100h Print/FaxServer unterstützt SMB (Server
Message Block) über das TCP/IP-Protokoll über die NetBIOSSchnittstelle. Auf diese Weise wird ein Brother DCP/MFC wie jeder
andere Windows® PC in Ihrer Netzwerkumgebung angezeigt. Der
Hauptvorteil des NetBIOS-Druckes besteht darin, über ältere DOSAnwendungen auf PCs drucken zu können, die an MicrosoftNetzwerken angeschlossen sind.
1 (Bei MFC) Drücken Sie Menu bzw. Menü und die Zifferntasten
6, 6, 5.
(Bei DCP) Drücken Sie Menu bzw. Menü und die Zifferntasten
4, 2, 5.
2 Drücken Sie
oder
, um Ein oder Aus zu wählen.
3 Drücken Sie Set bzw. Eing..
4 Drücken Sie Stopp (Stop/Exit).
Ethernet
Ethernet-Link-Modus: Mit der Einstellung „Auto“ kann der Print-/
FaxServer im 100BaseTX Voll- oder Halbduplex-Modus oder im
10BaseT-Halbduplex-Modus betrieben werden.
Die Einstellungen 100BaseTX Vollduplex (100B-FD) oder
Halbduplex (100B-HD) und 10BaseT Vollduplex (10B-FD) oder
Halbduplex (10B-HD) lassen nur den Betrieb im entsprechenden
Modus zu. Diese Änderungen werden erst nach dem Zurücksetzen
des Print/FaxServers wirksam.
Wenn hier nicht die richtige Einstellung gewählt ist, kann
nicht mit dem Print/FaxServer kommuniziert werden.
10 - 20 EINSTELLUNGEN ÜBER DAS FUNKTIONSTASTENFELD
1 (Bei MFC) Drücken Sie Menu bzw. Menü und die Zifferntasten
6, 6, 6.
(Bei DCP) Drücken Sie Menu bzw. Menü und die Zifferntasten
4, 2, 6.
2 Wählen Sie mit
oder
eine der Einstellungen Auto/
100B-FD/100B-HD/10B-FD/10B-HD.
3 Drücken Sie Set bzw. Eing..
4 Drücken Sie Stopp (Stop/Exit).
Zeitzone
Hier kann die Zeitzone Ihres Landes eingestellt werden. Dies ist die
Zeit des Standortes im Verhältnis zur Greenwich-Zeit (GMT). Diese
Zeit wird auf Dokumenten, die über das Internet empfangen werden,
angezeigt. So lautet zum Beispiel die Zeitzone für „Eastern Time“ in
den USA und Kanada GMT-05:00.
1 Drücken Sie Menu bzw. Menü und die Zifferntasten 6, 6, 7.
2 Drücken Sie die Taste
oder
, um die Zeit zu wählen.
3 Drücken Sie die Set-Taste, um die erfolgte Eingabe zu
bestätigen.
4 Drücken Sie Stopp (Stop/Exit), um das Konfigurationsmenü
zu verlassen.
Windows® Zeitzonen-Einstellung
Sie können den Zeitunterschied für Ihren Standort über die
Zeitzonen-Einstellung in Windows® folgendermaßen ermitteln:
1 Klicken Sie auf Start in der Taskleiste.
2 Wählen Sie Einstellungen, dann Systemsteuerung.
3 Doppelklicken Sie auf Datum/Uhrzeit.
4 Wählen Sie die Registerkarte Zeitzone.
Überprüfen Sie die Zeitzonen-Einstellung im Pulldown-Menü.
(Dieses Menü zeigt den Zeitunterschied zur GMT-Zeit an).
EINSTELLUNGEN ÜBER DAS FUNKTIONSTASTENFELD 10 - 21
Konfigurationsliste drucken (nur für MFC)
Mit dieser Funktion können Sie eine Liste der aktuellen
Benutzereinstellungen ausdrucken lassen. Die NC-9100h Print/
FaxServer-Einstellungen werden auf der zweiten Seite der Liste
ausgedruckt.
1 Drücken Sie Menu bzw. Menü und die Zifferntasten 5, 5.
2 Drücken Sie Start.
3 Drücken Sie Stopp (Stop/Exit).
Menü 7: Scannen:E-Mail (Nur bei MFC)
Farbdateityp für Scannen zur E-mail
Sie können den Standard-Farbdateityp für die Funktion Scannen zur
E-mail (E-mail-Server) wählen.
1 Drücken Sie Menu und die Zifferntasten 6, 7, 1.
2 Drücken Sie die Taste
oder
, um PDF oder JPEG zu
wählen.
3 Drücken Sie Set.
4 Drücken Sie Stop/Exit.
Schwarzweissdateityp für Scannen zur E-mail
Sie können den Standard-Schwarzweissdateityp für die Funktion
Scannen zur E-mail (E-mail-Server) wählen.
1 Drücken Sie Menu und die Zifferntasten 6, 7, 2.
2 Drücken Sie die Taste
oder
, um PDF oder JPEG zu
wählen.
3 Drücken Sie Set.
4 Drücken Sie Stop/Exit.
10 - 22 EINSTELLUNGEN ÜBER DAS FUNKTIONSTASTENFELD
11 TCP/IP Konfiguration
11
TCP/IP-Informationen zuweisen
Überblick
Voraussetzung für den Einsatz des TCP/IP-Protokolls ist, dass jedes
Gerät im Netzwerk über eine eigene IP-Adresse verfügt. Im
Folgenden erfahren Sie, wie Sie zur Konfiguration von IP-Adressen
vorgehen.
Das APIPA-Protokoll (Automatic Private IP Addressing) vergibt
automatisch eine im folgenden Bereich liegende IP-Adresse:
169.254.1.0 bis 169.254.254.255. Bei deaktiviertem APIPAProtokoll lautet die Standard-IP-Adresse des Brother PrintServers
192.0.0.192. Sie können diese IP-Adresse jedoch einfach ändern,
damit Sie mit den IP-Adressendetails Ihres Netzwerks kompatibel
ist. Dies kann auf eine der folgenden Arten geschehen:
■ Über das Funktionstastenfeld Ihres Geräts
■ Mit dem Anwendungsprogramm BRAdmin Professional (für
Windows® 95/98/Me/2000/XP und Windows NT® 4.0 unter
Verwendung von IPX/SPX- oder TCP/IP-Protokoll)
■ Mit DHCP, Reverse ARP (rarp) oder BOOTP
■ Mit dem Befehl ARP
■ Mit HTTP (Web-Browser)
■ Mit einem anderen SNMP-basierten Verwaltungsprogramm
■ Mit Web BRAdmin
Diese Konfigurationsmethoden werden in den folgenden Abschnitten
erläutert.
Die dem Print/FaxServer zugewiesene IP-Adresse muss auf
demselben logischen Netzwerk sein wie Ihre Hostcomputer.
Andernfalls müssen Sie Subnetzmaske und Router
(Gateway) richtig konfigurieren.
11 - 1 TCP/IP KONFIGURATION
IP-Adresse über das Funktionstastenfeld des Geräts
zuweisen (nur bei Modellen mit LCD-Anzeige)
Nähere Informationen zur Konfiguration der Angaben für die IPAdresse über das Funktionstastenfeld des Geräts finden Sie in
Kapitel 10. Sie können die IP-Adresse über das Funktionstastenfeld
des Geräts gleichzeitig mit der Konfiguration anderer
Geräteparameter programmieren.
IP-Adresse mit BRAdmin Professional ändern
Bitte benutzen Sie die auf der CD mit Ihrem Brother-Gerät
gelieferte Version von BRAdmin Professional oder eine
neuere Version des Programms. Sie können die jeweils
neueste Version von Brother BRAdmin Professional von der
Website http://solutions.brother.com herunterladen.
Rufen Sie BRAdmin Professional auf (unter Windows® 95/98/Me/
2000/XP und Windows NT® 4.0).
11 - 2 TCP/IP KONFIGURATION
Das Dienstprogramm BRAdmin Professional kann mit dem Brother
Print/FaxServer über die Protokolle IPX/SPX oder TCP/IP
kommunizieren.
Wenn Sie den PrintServer mit dem TCP/IP-Protokoll verwalten
wollen, so braucht dieser unbedingt eine gültige IP-Adresse. Falls
Sie weder DHCP, BOOTP noch RARP verwenden, sollten Sie die IPAdresse ändern. Verwenden Sie BRAdmin Professional zur
Änderung der IP-Adresse und gehen Sie folgendermaßen vor:
■ Verwenden Sie das IPX/SPX-Protokoll.
■ Verwenden Sie das TCP/IP-Protokoll und lassen Sie BRAdmin
Professional den Brother Print/FaxServer als nicht konfiguriertes
Gerät finden.
IP-Adresse mit BRAdmin Professional und dem
IPX/SPX-Protokoll einrichten
Wenn auf Ihrem PC Novell NetWare Client-Software installiert ist
und Sie das IPX/SPX-Protokoll verwenden, gehen Sie
folgendermaßen vor:
1 Wählen Sie den IPX/SPX-Filter im linken Rahmen des
Hauptfensters.
2 Überprüfen Sie den Print/FaxServernamen (der
Standardknotenname lautet BRN_xxxxxx, wobei xxxxxx für
die letzten sechs Stellen der Ethernet-Adresse steht (MACAdresse).
Können Sie den Servernamen nicht finden, so wählen Sie das Menü
Geräte und dann Aktive Geräte suchen (Sie können aber auch die
Funktionstaste F4 drücken), und versuchen Sie es erneut.
Knotennamen und MAC-Adresse können Sie der
Konfigurationsseite des Geräts entnehmen. Siehe
Zurücksetzen des Print/FaxServers auf die werkseitigen
Voreinstellungen (Test-Taste), Seite 13-4 für Informationen
zum Ausdrucken der Konfigurationsseite auf dem Print/
FaxServer.
3 Wählen Sie den zu konfigurierenden Print/FaxServer und
doppelklicken Sie darauf. Nun werden Sie nach einem
Kennwort gefragt. Das Standardkennwort lautet access.
4 Wählen Sie die Registerkarte TCP/IP, und geben Sie bei Bedarf
IP-Adresse, Subnetzmaske und Gateway ein.
TCP/IP KONFIGURATION 11 - 3
5 Klicken Sie im Feld IP Konfig auf das Optionsfeld Statisch.
6 Klicken Sie auf OK.
Lösen Sie den Neustart des Print/FaxServers mit BRAdmin
Professional oder einem Web-Browser aus. Wenn Sie sich nicht
sicher sind, wie Sie den PrintServer neu starten, können Sie einfach
den Netzschalter des Geräts aus- und wieder einschalten.
IP-Adresse mit BRAdmin Professional und dem
TPC/IP-Protokoll einstellen
Wenn Ihr PC das TCP/IP-Protokoll verwendet, gehen Sie
folgendermaßen vor:
1 Wählen Sie den TCP/IP-Filter im linken Rahmen des
Hauptfensters.
2 Wählen Sie das Menü Geräte, und dann Aktive Geräte
suchen.
Sind für den MFC-Server die werkseitigen Voreinstellungen
ohne Benutzung eines DHCP-Servers eingestellt, erscheint
das Gerät als APIPA auf dem Dienstprogrammschirm
BRAdmin Professional.
3 Wählen Sie das Menü Geräte und klicken Sie auf Nicht
konfigurierte Geräte einrichten.
4 Wählen Sie die MAC-Adresse Ihres Print/FaxServers aus und
klicken Sie auf Konfigurieren.
Knotennamen und MAC-Adresse können Sie der
Konfigurationsseite des Geräts entnehmen. Zum Ausdruck der
Konfigurationsseite auf dem Print/FaxServer siehe Zurücksetzen
des Print/FaxServers auf die werkseitigen Voreinstellungen (TestTaste), Seite 13-4.
5 Geben Sie die IP-Adresse, Subnetzmaske und Gateway (bei
Bedarf) des Print/FaxServers ein.
6 Klicken Sie auf OK, und wählen Sie Schließen.
7 Ist die IP-Adresse korrekt einprogrammiert, so erscheint der
Brother-Print/FaxServer in der Geräteliste.
11 - 4 TCP/IP KONFIGURATION
IP-Adresse über DHCP konfigurieren
Das Dynamic Host Configuration Protocol (DHCP) ist eines von
mehreren Protokollen zur automatischen Zuweisung von IPAdressen. Gibt es einen DHCP-Server in Ihrem Netzwerk
(gewöhnlich ein Unix, Windows NT® 4.0, Windows® 2000-, XP- oder
Novell NetWare-Netzwerk), so erhält der Print/FaxServer seine IPAdresse automatisch vom DHCP-Server, und sein Name wird bei
allen RFC 1001- und 1002-kompatiblen dynamischen
Namensdiensten registriert.
Wollen Sie den Print/FaxServer nicht mittels DHCP, BOOTP
oder RARP konfigurieren, so müssen Sie für die BOOTMETHODE die Option FEST wählen, damit der Print/
FaxServer eine feste IP-Adresse erhält. Damit versucht der
Print/FaxServer dann nicht, eine IP-Adresse von einem
dieser Systeme zu erhalten. Die BOOT-METHODE kann
über das Funktionstastenfeld des Geräts, mit einem WebBrowser oder BRAdmin Professional geändert werden.
IP-Adresse über APIPA konfigurieren
Mit APIPA (Automatic Private IP Addressing) konfigurieren DHCPClients automatisch eine IP-Adresse und Subnetzmaske, wenn kein
DHCP-Server verfügbar ist. Das Gerät wählt eine IP-Adresse
zwischen 169.254.1.0 und169.254.254.255. Die Subnetzmaske wird
automatisch auf 255.255.0.0 eingestellt, und die Gateway-Adresse
ist 0.0.0.0.
Standardmäßig ist das APIPA-Protokoll aktiviert.
TCP/IP KONFIGURATION 11 - 5
IP-Adresse des Print/FaxServers
mit ARP konfigurieren
Wenn Sie BRAdmin Professional und das Funktionstastenfeld des
Gerätes nicht benutzen können und Ihr Netzwerk keinen DHCPServer verwendet, so können Sie dennoch den Befehl ARP
anwenden. Der Befehl ARP ist auf dem Windows®-System verfügbar,
auf dem sowohl TCP/IP-Protokoll als auch Unix-Systeme installiert
sind. Wenn Sie ARP verwenden wollen, geben Sie folgenden Befehl
an der Eingabeaufforderung ein:
arp -s ipadresse ethernetadresse
Dabei ist ethernetadresse die Ethernet-Adresse (MAC-Adresse)
des Print/FaxServers, und ipadresse die IP-Adresse des Print/
FaxServers. Zum Beispiel:
Windows®-Systeme
Windows®-Systeme benötigen einen Bindestrich („-“) zwischen den
einzelnen Zeichen der Ethernet-Adresse.
arp -s 192.189.207.2 00-80-77-31-01-07
11 - 6 TCP/IP KONFIGURATION
Unix-/Linux-Systeme
Im Allgemeinen benötigen Unix-Systeme den Doppelpunkt („:“).
zwischen den einzelnen Zeichen der Ethernet-Adresse.
arp -s 192.189.207.2 00:80:77:31:01:07
Um den Befehl arp -s benutzen zu können, muss man im
gleichen Ethernet-Segment sein (d.h. es darf kein Router
zwischen Print/FaxServer und Betriebssystem sein).
Gibt es einen Router, so können Sie die IP-Adresse mit
BOOTP oder anderen in diesem Kapitel beschriebenen
Methoden eingeben.
Hat Ihr Administrator das System für die Zuweisung von IPAdressen mittels BOOTP, DHCP oder RARP konfiguriert, so
kann Ihr Brother Print/FaxServer die IP-Adresse von einem
beliebigen dieser Zuweisungssysteme erhalten. In diesem
Fall brauchen Sie den Befehl ARP nicht zu verwenden. Der
ARP-Befehl funktioniert nur einmal. Aus Sicherheitsgründen
kann man die IP-Adresse des Brother Print/FaxServers,
nachdem man sie einmal mit dem ARP-Befehl erfolgreich
programmiert hat, mit diesem Befehl nicht mehr ändern. Der
Print/FaxServer ignoriert dann sämtliche
Änderungsversuche. Soll die IP-Adresse wieder geändert
werden, so kann dies über einen Web-Browser, das
Funktionstastenfeld des Geräts oder das Zurücksetzen auf
die werkseitigen Voreinstellungen (was die erneute
Anwendung des ARP-Befehls ermöglicht) erfolgen.
Geben Sie zur Konfiguration des Print/FaxServers und
Überprüfung der Verbindung den Befehl ping ipadresse
ein, wobei ipadresse die IP-Adresse des Print/FaxServers
ist. Zum Beispiel: ping 192.189.207.2.
TCP/IP KONFIGURATION 11 - 7
IP-Adresse über RARP konfigurieren
Die IP-Adresse des Brother Print/FaxServers kann auch mit der
Funktion Reverse ARP (rarp) auf Ihrem Hostcomputer konfiguriert
werden. Dazu wird die Datei /etc/ethers mit einem Eintrag wie
dem folgenden versehen (wenn diese Datei nicht vorhanden ist,
können Sie sie erzeugen):
00:80:77:31:01:07
BRN_310107
Dabei ist der erste Eintrag die Ethernet-Adresse des Print/
FaxServers, und der zweite Eintrag der Name des Print/FaxServers
(das ist der Name, der auch in der Datei /etc/hosts angegeben
wurde).
Läuft der rarp-Dämon nicht bereits, so starten Sie ihn (je nach
System mit dem Befehl rarpd, rarpd -a, in.rarpd -a u. ä.;
geben Sie man rarpd ein oder ziehen Sie Ihre
Systemdokumentation zu Rate). Geben Sie bei einem Berkeley
UNIX-basierten System den folgenden Befehl ein, um zu überprüfen,
ob der rarp-Dämon läuft:
ps -ax | grep -v grep | grep rarpd
Bei AT&T UNIX-basierten Systemen geben Sie ein:
ps -ef | grep -v grep | grep rarpd
Nach dem Einschalten erhält der Brother Print/FaxServer dann die
IP-Adresse vom rarp-Dämon.
11 - 8 TCP/IP KONFIGURATION
IP-Adresse über BOOTP konfigurieren
BOOTP ist eine Alternative zu rarp, die den Vorteil hat, die
Konfiguration von Subnetzmaske und Gateway zu ermöglichen. Um
die IP-Adresse mit BOOTP zu konfigurieren, müssen Sie sich
vergewissern, dass BOOTP auf Ihrem Hostcomputer installiert ist
und läuft (es sollte in der Datei /etc/services auf Ihrem Host als
echter Service erscheinen; geben Sie man bootpd ein oder ziehen
Sie Ihre Systemdokumentation zu Rate). BOOTP wird gewöhnlich
über die Datei /etc/inetd.conf gestartet, Sie können es ggf.
durch Entfernen des Zeichens „#“ vor dem bootp-Eintrag in dieser
Datei aktivieren. So würde zum Beispiel ein typischer bootp-Eintrag
in der Datei /etc/inetd.conf folgendermaßen lauten:
#bootp dgram udp wait /usr/etc/bootpd bootpd -i
Bei manchen Systemen kann dieser Eintrag „bootps“ anstelle von
„bootp“ lauten.
Um BOOTP zu aktivieren, löschen Sie einfach das Zeichen
# in einem Editor (ist das Zeichen # nicht vorhanden, dann ist
BOOTP bereits aktiviert). Geben Sie dann den Namen,
Netzwerktyp (1 für Ethernet), Ethernet-Adresse, IP-Adresse,
Subnetzmaske und Gateway für den Print/FaxServer in die
BOOTP-Konfigurationsdatei (gewöhnlich /etc/bootptab)
ein. Leider ist das exakte Format hierfür nicht standardisiert,
so dass Sie Ihrer Systemdokumentation entnehmen
müssen, wie diese Angaben einzugeben sind (bei vielen
UNIX-Systemen gibt es dafür auch Beispielvorlagen in der
bootptab-Datei). Hier sind einige Beispiele für typische
/etc/bootptab-Einträge:
BRN_310107 1
00:80:77:31:01:07 192.189.207.3
und:
BRN_310107:ht=ethernet:ha=008077310107:\
ip=192.189.207.3:
TCP/IP KONFIGURATION 11 - 9
Manche BOOTP Hostsoftware-Implementationen sprechen nicht auf
BOOTP-Anfragen an, wenn kein Download-Dateiname in der
Konfigurationsdatei enthalten ist. Erzeugen Sie in diesem Fall einfach
eine Nulldatei auf dem Host und geben Sie den Namen dieser Datei
und ihren Pfad in der Konfigurationsdatei an.
Wie bei rarp lädt der Print/FaxServer beim Einschalten des Geräts
seine IP-Adresse vom BOOTP-Server.
11 - 10 TCP/IP KONFIGURATION
12 Internet (Nur bei MFC)
Überblick
Die Funktion Internet-Fax (I-FAX) ermöglicht es, Faxe über das
Internet zu versenden und zu empfangen. Die Dokumente werden
dabei als E-Mail-Nachrichten mit angehängten TIFF-F Dateien
übertragen. Dadurch können auch PCs Faxe senden und
empfangen, vorausgesetzt, auf dem PC ist ein
Anwendungsprogramm installiert, mit dem TIFF-F-Dateien erzeugt
und gelesen werden können. Sie können dazu Microsoft® Imaging
Software oder ein TIFF-F Programm (Pages Viewer) verwenden,
das Sie von der Brother Website http://www.brother.com
herunterladen können. Alle vom Gerät gesendeten Dokumente
werden automatisch in das TIFF-F-Format umgewandelt. Um mit
Ihrem Gerät Nachrichten zu senden und zu empfangen, muss das
Mail-Programm des PC das MIME-Format unterstützen.
E-Mail
zu Standard-Fax
(G3 TX)
Internet
Internet
Fax
Internet
E-Mail
12 - 1 INTERNET (NUR BEI MFC)
zu Standard-E-Mail
12
Verbindung herstellen
Bevor Sie über das Internet Faxe senden oder empfangen können,
muss Ihr Brother Gerät so konfiguriert sein, dass es mit dem
Netzwerk und dem E-Mail-Server kommunizieren kann. Dazu sind
die folgenden Einstellungen notwendig: eine gültige IP-Adresse und
E-Mail-Adresse für das Gerät, die IP-Adresse des bzw. der
Mailserver, Postfach-Name und Kennwort für das Brother Gerät
müssen festgelegt sein. Wenn Sie sich nicht sicher sind, was Sie
eingeben sollen, wenden Sie sich an Ihren Systemadministrator.
Weitere Informationen zur Konfiguration dieser Parameter finden im
Kapitel „Web Based Management (Internet-Einstellungen)“ in
diesem Handbuch.
Die Funktion der Tasten
Shift bzw. Code + 1
Zum Wechseln des Eingabemodus. Zum Wechseln zwischen
Zielwahltasten-Funktion und Buchstaben-Eingabe.
Zifferntasten
Zur Eingabe von 26 Buchstaben sowie Symbolen wie @ .
Leerstellen, ! ” # % & ’ () + / : ; < > = ? [ ] ^ - $ , *, _ und Ziffern.
Shift bzw. Code + 3
Zum Umschalten zwischen Groß- und Kleinbuchstaben bei der
Eingabe von E-Mail-/I-Fax-Adressen.
oder
Bewegt den Cursor bei der Texteingabe nach links oder rechts.
Set (Eing.)
Zur Eingabe mehrerer Nummern.
Start
Startet die Übertragung des Dokuments.
Stopp (Stop/Exit)
Löscht die eingegebenen Daten und bricht das Einlesen oder die
Übertragung eines Dokuments ab.
Zielwahltasten / Kurzwahl / Gruppentaste
(One-touch / Speed-Dial / Group Dial)
Diese Tasten haben die gleiche Funktion wie bei konventionellen
Geräten.
Das Nachwahlverfahren kann allerdings für E-Mail-Adressen nicht
verwendet werden.
Shift bzw. Code + Start
Zum manuellen Abruf eingegangener E-Mails vom POP3-Server.
12 - 2 INTERNET (NUR BEI MFC)
Fax über das Internet senden
Das Senden von Faxen über das Internet geht genauso vor sich wie
der normale Faxbetrieb. Siehe Manuelle Texteingabe auf Seite 12-3
zur manuellen Eingabe der Internet-Faxadresse.
Wenn Sie bereits die E-Mail-Adresse des Empfängergerätes als
Ziel- oder Kurzwahl im Gerät gespeichert haben, können Sie nun
einfach das Dokument ins Gerät einlegen, die gewünschte
Auflösung einstellen, die entsprechende Ziel- oder Kurzwahltaste
und Start drücken, um das Internet-Fax zu versenden.
Dieser Ablauf variiert je nachdem, ob Ihr Gerät
Kurzwahltasten oder Navigationstasten aufweist.
Zur manuellen Eingabe der Internet-Faxadresse legen Sie das
Dokument in das Gerät und drücken gleichzeitig Shift bzw. Code
und 1, um die Buchstabeneingabe zu ermöglichen.
Siehe Manuelle Texteingabe auf Seite 12-3 zur manuellen Eingabe
der Internet-Faxadresse.
Die Internet-Faxspezifikation unterstützt keine
Farbauflösung und –Dateiformate.
Manuelle Texteingabe
Drücken Sie gleichzeitig Shift bzw. Code und 1, um die
Buchstabeneingabe zu ermöglichen.
Sie können die E-Mail-Adresse nun über die Zifferntasten eingeben.
Die nachstehende Tabelle gibt einen Überblick: Bei den meisten
Zifferntasten stehen oben drei oder vier Buchstaben. Über den
Tasten 0, #, * stehen keine Buchstaben, da diese für Sonderzeichen
verwendet werden.
INTERNET (NUR BEI MFC) 12 - 3
Durch mehrmaliges Drücken der Taste können Sie den
gewünschten Buchstaben aufrufen.
Taste
Einmal
1
@
2
A
3
D
4
G
Zweimal
Dreimal
Viermal
.
/
1
B
C
2
E
F
3
H
I
4
5
J
K
L
5
6
M
N
O
6
7
P
Q
R
S
8
T
U
V
8
9
W
X
Y
Z
Für ein Leerzeichen drücken Sie zweimal .
Wenn Sie mehr als 16 Zeichen eingeben, scrollt das Display den
Namen Buchstaben für Buchstaben nach links. Die eingegebene
Adresse kann bis zu 60 Zeichen lang sein.
Korrigieren:
Um einen falsch eingegebenen Buchstaben zu ändern, drücken Sie ,
um den Cursor unter den falschen Buchstaben zu bewegen.
Drücken Sie dann die Taste Clear/Back bzw. Storno. Der
Buchstabe über dem Cursor wird gelöscht. Geben Sie den richtigen
Buchstaben ein.
Buchstaben wiederholen:
Wenn Sie zweimal hintereinander denselben Buchstaben oder
nacheinander zwei auf derselben Taste liegende Buchstaben
eingeben wollen (z. B. „LL“ oder „TU“), geben Sie den ersten
Buchstaben ein, drücken dann
und wählen anschließend den
nächsten Buchstaben.
Sonderzeichen
Drücken Sie
* für
(Leerzeichen) ! ” # $ % & ’ () * + , - . /
Drücken Sie
# für
:;<=>[email protected][]^_
Drücken Sie
Ø für
É À È Ê Î Ç Ë Ö 0 (Für USA und Kanada)
Ä Ë Ö Ü À Ç È E 0 (Für andere Länder)
Die eingegebene Internet-Faxadresse erscheint auf dem Display.
12 - 4 INTERNET (NUR BEI MFC)
Wenn Sie mehr als 16 Zeichen eingeben, scrollt das Display den
Namen Buchstaben für Buchstaben nach links. Die eingegebene
Adresse kann bis zu 60 Zeichen lang sein.
1 Drücken Sie Start, um das Dokument zu senden.
Das Dokument wird eingelesen und über Ihren SMTP-Server zum
Empfangsgerät übermittelt. Diesen Vorgang können Sie während
des Einlesens durch Drücken der Taste Stopp (Stop/Exit)
abbrechen. Wenn die Übertragung abgeschlossen ist, kehrt das
Gerät in den Bereitschaftszustand zurück.
Manche E-Mail-Server erlauben das Senden von großen E-Mails
nicht (Systemadministratoren legen oft die maximale E-Mail-Größe
fest). Sie können die Option „Max. Größe“ im Menü „Mail (Senden)“
aktivieren. Das Gerät zeigt dann die Meldung Speicher voll an,
wenn versucht wird, eine E-Mail zu senden, die größer als 1 MB ist.
Das Dokument wird nicht gesendet und es wird ein Fehlerbericht
ausgedruckt. Sie sollten das zu sendende Dokument in kleinere
Dokumente aufteilen, die der Mail-Server dann akzeptiert. Diese
Funktion kann auch über Web Based Management oder die LANFunktion aktiviert werden.
E-Mail- oder Internet-Faxempfang
E-Mail-Nachrichten können auf zwei Arten empfangen werden:
■ Durch regelmäßige automatische Abfrage des POP3-Servers
oder
■ manuell ausgelösten POP3-Empfang
Um E-Mails über den POP3-Server zu empfangen, muss das Gerät
diese vom E-Mail-Server abrufen. Diese Abfrage kann automatisch
in regelmäßigen Abständen erfolgen (das Gerät kann z. B. so
konfiguriert werden, dass es den E-Mail-Server jeweils im Abstand
von 10 Minuten abfragt) oder Sie können die E-Mail manuell abrufen,
indem Sie Shift bzw. Code + Start drücken.
Am Display kann man ablesen, wenn das Gerät mit dem E-MailEmpfang beginnt. So erscheint dann z. B. die Meldung Empfangen,
gefolgt von „xx MAIL(S)“. Wenn Sie den E-Mail-Server manuell mit
Shift bzw. Code + Start abfragen, aber keine E-Mails empfangen
wurden, so meldet das Gerät etwa 2 Sekunden lang Keine Mail.
INTERNET (NUR BEI MFC) 12 - 5
Falls sich beim Empfang von Daten kein Papier mehr im Gerät
befindet, verbleiben die empfangenen Daten im Speicher. Diese
Daten werden automatisch gedruckt sobald wieder Papier in das
Gerät eingelegt wird. (Für Europa, Asien und Ozeanien: Die
Funktion „Speicherempfang bei Papiermangel“ muss aktiviert sein.)
Wenn die empfangene E-Mail nicht im Textformat gesendet oder
eine angehängte Datei nicht im TIFF-F-Format gespeichert wurde,
wird die folgende Meldung ausgedruckt: „DAS FORMAT DER
ANGEHÄNGTEN DATEI WIRD NICHT UNTERSTÜTZT.
DATEINAME:XXXXXX.doc“. Ist die empfangene E-Mail zu groß, so
wird folgende Fehlermeldung gedruckt: „DIE E-MAIL IST ZU
GROSS.“ Wenn die Funktion „Falsche Mail“ aktiviert wurde
(Standardeinstellung), so werden fehlerhafte E-Mails automatisch
vom E-Mail-Server gelöscht.
Internet-Fax mit PC empfangen
Wenn ein PC ein Internet-Fax empfängt, ist das Faxdokument
als TIFF-F-Datei an eine E-Mail angehängt. Im Betreff der Datei
wird darauf hingewiesen, dass es sich um einen InternetFaxauftrag handelt.
Wenn der PC, zu dem ein Dokument gesendet werden soll, unter
Windows® 95/ 98/98SE/Me/2000/XP oder Windows NT® 4.0
Betriebssystem läuft, informieren Sie den PC-Besitzer, dass er ein
Programm zum Betrachten der TIFF-F-Dokumente braucht.
Sie können das mit Windows® 95/98/Me/2000/XP bzw. Windows
NT® 4.0 gelieferte "Microsoft® Imaging Programm" benutzen. Ältere
Versionen von Windows® 95 unterstützen allerdings das Betrachten
von TIFF-F-Dokumenten nicht.
E-Mails und Standard-Faxe weiterleiten
Sie können empfangene E-Mails oder Standard-Faxe auch zu einer
anderen E-Mail-Adresse oder zu einem Faxgerät weiterleiten.
Empfangene Nachrichten können über E-Mail an einen PC oder ein
Internet-Fax weitergeleitet werden. Sie können über die StandardTelefonleitung auch an ein anderes Gerät weitergeleitet werden.
Sie können Ihrem mitgelieferten Benutzerhandbuch entnehmen, ob
diese Funktion unterstützt wird. Diese Funktion ist nur für Schwarz/
Weiß-Dokumente verfügbar.
Die Faxweiterleitung kann über das Web Based Management oder
mit den Tasten des MFC im Funktionsmenü eingeschaltet werden.
12 - 6 INTERNET (NUR BEI MFC)
Eine Anleitung zum Einstellen der Faxweiterleitung mit den
Funktionstasten finden Sie im Benutzerhandbuch des Gerätes.
Kettenrundsenden
Wenn Sie diese Funktion einschalten, kann das Gerät Dokumente
über das Internet empfangen und anschließend an andere
Faxgeräte über konventionelle Telefonleitungen weiterleiten.
Wenn Sie Ihr Gerät als Kettenrundsende-Gerät verwenden möchten,
müssen Sie vertraute Domänen festlegen, von denen das Gerät
Kettenrundsende-Aufträge annehmen darf. Der Domänenname ist
der Teil der E-Mail-Adresse nach dem Zeichen „@“.
Eine vertraute Domäne beruht auf der E-Mail-Adresse. Ist die
Adresse der anderen Partei z.B. [email protected], ist die Domäne
brother.com. Ist die E-Mail-Adresse [email protected], ist die
Domäne brother.de.
Bei der Einrichtung vertrauter Domänen ist Vorsicht geboten, da
jeder an diese Domäne angeschlossene Benutzer
Kettenrundsende-Aufträge absenden kann. Für diese Funktion
können bis zu 10 Domänennamen eingetragen werden.
Mit Kettenrundsenden eines Dokuments können Sie maximal 48
Faxgeräte über konventionelle Telefonleitungen ansprechen.
Kettenrundsende-Auftrag von einem Gerät senden
[email protected]
[email protected]
123456789
INTERNET
[email protected] (fax#123456789)
INTERNET (NUR BEI MFC) 12 - 7
Nehmen wir an, Ihr Gerät hat die E-Mail Adresse [email protected]
Sie wollen nun ein Dokument von diesem Gerät zu einem anderen
Gerät in England senden, das die E-Mail-Adresse
[email protected] hat. Dieses Gerät in England soll dann das
Dokument über die normale Telefonleitung an ein anderes StandardFaxgerät weiterleiten. Wenn Ihre E-Mail-Adresse [email protected]
lautet, muss brother.com als vertraute Domäne in dem Gerät in
England gespeichert sein. Wenn Ihre Domäne nicht im Gerät
eingespeichert ist, wird das Kettenrundsende-Gerät keine Aufträge
annehmen, die von einem Gerät aus der @meinfax.de Domäne
ankommen.
Nachdem Sie sich vergewissert haben, dass Ihre Domäne am
Kettenrundsende-Gerät in England als vertraute Domäne
gespeichert wurde, können Sie die Dokumente zum Gerät in
England senden. Geben Sie dazu die E-Mail-Adresse des Gerätes
in England ein (im Beispiel [email protected]) und dann in
Klammern die Telefonnummer des Standard-Faxgerätes, an welche
das Dokument weitergeleitet werden soll. Beispiel:
[email protected](fax#123456789)
E-Mail-Adresse
Faxrufnummer
„fax#“ muss in der Rufnummer
des Standard-Faxes innerhalb
der Klammern stehen.
An mehrere Telefonnummern senden:
Wenn Sie ein Dokument an mehr als ein Faxgerät senden wollen,
gehen Sie wie folgt vor:
1 Geben Sie die Rufnummer des ersten Faxgerätes ein, z. B.
[email protected](Fax#123).
2 Drücken Sie die Eingabetaste (Eing./Set).
3 Geben Sie die Rufnummer des zweiten Faxgerätes ein, z. B.
[email protected](Fax#456).
4 Drücken Sie Start.
12 - 8 INTERNET (NUR BEI MFC)
Kettenrundsende-Auftrag von einem PC senden
Ihr PC
[email protected]
123456789
INTERNET
[email protected] (fax#123456789)
Sie können auch eine E-Mail von Ihrem PC zu einem
konventionellen Faxgerät übermitteln lassen. Wie Sie die Nummer
des Standard-Faxgerätes eingeben müssen, hängt vom
verwendeten E-Mail-Programm ab. Im Folgenden finden Sie einige
Beispiele für verschiedene E-Mail-Anwendungen.
Manche E-Mail-Programme können nicht zu mehreren Rufnummern
rundsenden. In diesem Fall müssen Sie das Dokument zu jedem
Faxgerät einzeln senden.
Geben Sie die Adresse des Rundsende-Gerät und die
Telefonnummer des Faxgerätes im Feld „An“ wie beim Senden über
ein Gerät im folgenden Format ein:
[email protected] (fax#123456789)
Outlook 97/98/2000/XP:
Bei Outlook 97/98/2000 und XP muss die Adresse im folgenden
Format in das Adressbuch eingegeben werden:
Name: fax#123456789
E-Mail-Adresse: [email protected]
Bestätigungs-Mail
Es können zwei Arten von Bestätigungs-Mails gesendet werden: Die
Sendebestätigungs-Mail ermöglicht die Anforderung einer
Bestätigung vom Empfänger, dass das I-Fax oder die E-Mail
empfangen und verarbeitet wurde. Die Empfangsbestätigungs-Mail
ermöglicht es, selbst einen Standardbericht zum sendenden Gerät
zu senden, um den erfolgreichen Empfang eines I-Faxes oder einer
E-Mail zu bestätigen.
INTERNET (NUR BEI MFC) 12 - 9
Zur Verwendung dieser Funktion müssen Sie die Option
„Bestätigung“ unter „E-Mail (Empfang)“ bzw. „E-Mail (Senden)“
aktivieren.
E-Mail (Senden)
Sie können die Option „Bestätigung“ unter „E-Mail (Senden)“
entweder ein- oder ausschalten. Ist die Funktion eingeschaltet, wird
ein zusätzliches Informationsfeld mit den Bilddaten gesendet.
Dieses Feld heißt „MDN“.
MDN
Mail Disposition Notification – diese mit der E-Mail übertragenen
MDN-Informationen fordern den Status des I-Faxes bzw. der E-Mail
nach der Übertragung der Mail zum SMTP-Server an. Nachdem die
gesendeten Daten beim Empfänger angekommen sind, wird auf
diese MDN-Information zugegriffen, wenn der Empfänger das
angekommene I-Fax oder die E-Mail liest oder ausdruckt. Wenn die
Nachricht z.B. zum Lesen oder Drucken geöffnet wird, wird
automatisch eine Empfangsbestätigung an den Absender geschickt.
Die MDN-Funktion muss vom Empfänger unterstützt werden,
andernfalls wird die Anforderung ignoriert und es kann keine
Bestätigung gesendet werden.
E-Mail (Empfang)
Hier gibt es die drei Einstellungen Ein, MDN und Aus.
Empfangsbestätigung „Ein“
Ist die Empfangsbestätigung eingeschaltet, so erhält der Absender
nach erfolgreichem Empfang seiner Nachricht eine StandardBestätigung. Die Art der gesendeten Bestätigung hängt von der Art
der Anforderung ab, die mit der Nachricht gesendet wurde.
Die Nachricht enthält folgende Informationen:
Übertragung erfolgreich von <E-Mail-Adresse>
Empfangsbestätigung „MDN“
Wenn die Einstellung „MDN“ gewählt ist, wird die oben beschriebene
Bestätigung an den Absender zurückgeschickt, sofern dieser eine
Bestätigung (MDN) angefordert hat.
Empfangsbestätigung „Aus“
Aus – Wenn diese Einstellung gewählt ist, wird keine Bestätigung zur
sendenden Station gesendet, auch nicht, wenn eine Bestätigung
angefordert wurde.
12 - 10 INTERNET (NUR BEI MFC)
Fehler-Mail
Tritt beim Senden eines Internet Fax ein Fehler bei der MailÜbermittlung auf, sendet der Server eine Fehlermeldung an das
Gerät. Diese Fehlermeldung wird ausgedruckt. Tritt beim MailEmpfang ein Fehler auf, wird ebenfalls eine Fehlermeldung
ausgedruckt. (Beispiel: „Die Nachricht, die an das MFC gesendet
wurde, war nicht im TIFF-F-Format.“)
Wichtige Informationen zur Internet-Faxfunktion
Die Kommunikation via Internet-Fax in einem LAN-System ist im
Prinzip dasselbe wie die Kommunikation über E-Mail und
unterscheidet sich von der Faxübermittlung über konventionelle
Telefonleitungen. Beachten Sie die folgenden wichtigen Hinweise
zur Verwendung der Internet-Faxfunktion:
■ Faktoren wie die Art der Empfängerstation, die Struktur des LANNetzes und die Auslastung des Netzwerks (z. B. das Internet)
können dazu führen, dass es länger dauert, bis eine
Fehlermeldung ankommt (normalerweise 20 bis 30 Sek.).
■ Da der Sicherheitsstandard für die Übertragung über das Internet
nicht sehr hoch ist, empfehlen wir, vertrauliche Dokumente über
die normale Telefonleitung zu versenden.
■ Wenn das Mail-System des Empfängers nicht mit dem MIMEFormat kompatibel ist, können Sie diesem keine Dokumente
übermitteln. In einigen Fällen (abhängig vom Server des
Empfängers) wird inkompatible Mail nicht zurückgesendet.
■ Sind die Bilddaten eines Dokuments sehr groß, so besteht die
Gefahr, dass die Übertragung fehlschlägt.
■ Schriftart und Zeichengröße empfangener Internet-Mail können
nicht geändert werden.
INTERNET (NUR BEI MFC) 12 - 11
13 Problemlösung
13
Überblick
Dieses Kapitel enthält Abhilfemaßnahmen für mögliche Probleme
bei der Arbeit mit Brother-Print/FaxServern, und ist in die folgenden
Abschnitte gegliedert:
1 Installationsprobleme
2 Gelegentliche Probleme
3 Protokollspezifische Abhilfemaßnahmen
4 Problemlösung für Internet-Faxfunktion
Installationsprobleme
Wenn der Druck über das Netzwerk nicht möglich ist, prüfen Sie
Folgendes:
1 Vergewissern Sie sich, dass das Gerät online und betriebsbereit
ist.
Drucken Sie die Konfigurationsseite des Geräts aus und
überprüfen Sie Gerät und Konfiguration. Schlägt dieser Test
fehl, siehe Zurücksetzen des Print/FaxServers auf die
werkseitigen Voreinstellungen (Test-Taste) auf Seite 13-4.
a Wenn die LED-Anzeige nach der Verbindung mit dem
Netzwerk nicht blinkt, sind die Netzwerk-FirmwareEinstellungen möglicherweise korrupt. Gehen Sie zu Schritt 3.
b Setzen Sie den Print/FaxServer in diesem Fall zu den
werkseitigen Voreinstellungen zurück. Für Informationen zum
Zurücksetzen des PrintServers siehe Zurücksetzen des Print/
FaxServers auf die werkseitigen Voreinstellungen (TestTaste) auf Seite 13-4. Schalten Sie danach das Gerät aus
und wieder ein und versuchen Sie die Konfigurationsseite
auszudrucken.
PROBLEMLÖSUNG 13 - 1
2 Wird die Konfigurationsseite gedruckt, jedoch keine
Dokumente, so versuchen Sie Folgendes:
Ist keiner der folgenden Schritte erfolgreich, so liegt
höchstwahrscheinlich ein Hardware- oder Netzwerkproblem vor!
a Wenn Sie TCP/IP verwenden:
Versuchen Sie, den Print/FaxServer über das HostBetriebssystem mit folgendem Befehl anzusprechen:
ping ipadresse
Dabei ist ipadresse die IP-Adresse des Print/FaxServers
(Hinweis: Es kann manchmal nach dem Einrichten der IPAdresse bis zu zwei Minuten dauern, bis der Print/FaxServer
seine IP-Adresse geladen hat). Fahren Sie nach einer
erfolgreichen Rückmeldung mit dem Abschnitt UNIX, TCP/IP
Windows NT® 4.0/LAN Server, Windows® 95/98/Me, Peer-toPeer (LPR), Internet Print oder Web-Browser in diesem
Kapitel fort. Gehen Sie andernfalls zu Schritt 3 und dann zum
Abschnitt über TCP/IP.
b Wenn Sie ein Novell-System benutzen:
Prüfen Sie, ob der PrintServer auf dem Netzwerk sichtbar ist.
Melden Sie sich dazu mit SUPERVISOR (nicht als Anwender
mit Supervisor-Privilegien) oder ADMIN (bei NetWare 4 oder
neueren Servern) an, gehen Sie zu PCONSOLE oder
NWADMIN, wählen Sie PRINTSERVER-INFORMATION und
dann den Namen des PrintServers (vergewissern Sie sich,
dass Sie den Namen des PrintServers eingegeben haben).
Können Sie im Menü PrintServer-Status und
Steuerung sehen, so ist der Brother-Print/FaxServer im
Netzwerk sichtbar, und Sie können mit dem Abschnitt
„Problemlösung bei Novell NetWare-Installationen“
fortfahren. Gehen Sie andernfalls zu Schritt 3.
c Wenn Sie mit AppleTalk für Macintosh arbeiten:
Wenn Sie einen Postscript-Treiber benutzen, vergewissern
Sie sich, dass Sie den Namen des Print/FaxServers unter
dem LaserWriter 8 Symbol in der Auswahl sehen können. Ist
dies der Fall, so ist die Verbindung gut, und Sie können mit
dem Abschnitt „AppleTalk für Macintosh“ fortfahren. Gehen
Sie andernfalls zu Schritt 3.
PROBLEMLÖSUNG 13 - 2
3 Wenn Sie mit den in Schritt 2 beschriebenen Methoden keine
Verbindung herstellen können, prüfen Sie Folgendes:
a Vergewissern Sie sich, dass das Gerät eingeschaltet und
betriebsbereit (online) ist.
b Überprüfen Sie die Netzwerkverbindungen, und drucken Sie
eine Konfigurationsseite in der Netzwerk-Statistikinformation
aus, um zu ermitteln, ob Bytes übertragen und empfangen
werden.
c Prüfen Sie, ob die LED-Anzeigen leuchten oder blinken.
Der Print/FaxServer NC-9100h verfügt über zwei LEDs auf der
Rückseite des Geräts. Die obere von ihnen zeigt Verbindung/
Geschwindigkeit an. Die untere dient der Aktivitätsanzeige
(Empfang/Senden).
■ LEDs leuchten/blinken nicht:
Leuchtet keine der beiden LEDs, so ist der Print/FaxServer
nicht ans Netzwerk angeschlossen.
■ LED für Verbindung/Geschwindigkeit leuchtet orange: Fast
Ethernet
Diese LED leuchtet orange, wenn der Print/FaxServer an ein
100BaseTX Fast Ethernet Netzwerk angeschlossen ist.
■ LED für Verbindung/Geschwindigkeit leuchtet grün: 10BaseT
Ethernet
Diese LED leuchtet grün, wenn der Print/FaxServer an ein
10BaseT Ethernet Netzwerk angeschlossen ist.
4 Wird ein Repeater oder Hub verwendet, vergewissern Sie sich,
dass SQE (Herzschlag) am Hub bei Bedarf ausgeschaltet ist.
Prüfen Sie außerdem bei einem Hub oder Multiport-Repeater,
dass Hub- oder Repeateranschluss in Ordnung sind. Testen Sie
dazu den Print/FaxServer mit einem anderen Anschluss oder
bei einem anderen Hub oder Multi-Port-Repeater.
5 Befindet sich zwischen dem Print/FaxServer und dem
Hostcomputer eine Brücke oder ein Router, so vergewissern
Sie sich, dass das Gerät so eingestellt ist, dass der Print/
FaxServer zu Datenversand und -empfang fähig ist. Eine
Brücke kann zum Beispiel so eingestellt sein, dass nur
bestimmte Arten von Ethernet-Adressen passieren dürfen (das
bezeichnet man als Filterung); folglich muss eine solche Brücke
für Brother-Print/FaxServeradressen konfiguriert werden.
Entsprechend kann ein Router zur Durchlässigkeit für
bestimmte Protokolle eingestellt werden. Prüfen Sie also, ob
das gewünschte Protokoll zum Print/FaxServer dringen kann.
13 - 3 PROBLEMLÖSUNG
6 Verlässt ein Druckauftrag die Warteschlange, aber es wird nicht
gedruckt, so vergewissern Sie sich, dass Sie nicht versuchen,
einen Textauftrag auf einem PostScript-Drucker zu drucken.
Haben Sie einen Drucker, der automatisch die Sprache
wechseln kann, so stellen Sie sicher, dass dieser nicht nur für
den PostScript-Modus eingestellt ist.
Zurücksetzen des Print/FaxServers auf die
werkseitigen Voreinstellungen (Test-Taste)
■ Kurzes Drücken:
Die Netzwerk-Konfigurationsseite wird gedruckt.
■ Langes Drücken (länger als 5 Sekunden):
Die Netzwerk-Konfiguration wird auf die werkseitigen
Voreinstellungen zurückgesetzt.
Test-Taste
LED
Ethernet
RJ-45
LED
Gelegentliche Probleme
Starten Print/FaxServer und Drucker problemlos, treten jedoch beim
Drucken manchmal Schwierigkeiten auf, so prüfen Sie Folgendes:
1 Wenn Sie kleine Druckaufträge problemlos drucken können,
große Grafikdrucke jedoch verzerrt oder unvollständig sind,
vergewissern Sie sich, dass der Drucker über genug Speicher
verfügt und der neueste Druckertreiber auf Ihrem Computer
installiert ist. Die neuesten Brother-Druckertreiber können Sie
von http://solutions.brother.com herunterladen.
2 Entnehmen Sie den einzelnen Abschnitten zur Problemlösung
bei Protokollfehlern in diesem Kapitel weitere Ursachen für
gelegentliche Druckerstörungen.
PROBLEMLÖSUNG 13 - 4
Problemlösung für TCP/IP
Wenn Sie TCP/IP verwenden, nicht über den Print/FaxServer
drucken können und Hardware und Netzwerk wie in den
vorhergegangen Schritten überprüft haben, so prüfen Sie
Folgendes:
Es empfiehlt sich immer, folgende Schritte nacheinander
auszuführen, um Fehler bei der Einrichtung auszuschließen.
Schalten Sie den Drucker aus und wieder ein. Löschen Sie den
PrintServer, legen Sie ihn erneut an und erzeugen Sie eine neue
Warteschlange, um Fehler bei der Einrichtung auszuschließen.
1 Das Problem kann durch falsch abgestimmte oder duplizierte
IP-Adressen verursacht werden. Prüfen Sie, ob die IP-Adresse
korrekt in den Print/FaxServer geladen ist (über die
Konfigurationsseite). Vergewissern Sie sich, dass es keine
anderen Knoten mit dieser Adresse auf diesem Netzwerk gibt
(Probleme beim Druck mit TCP/IP sind meist auf duplizierte IPAdressen zurückzuführen).
2 Vergewissern Sie sich, dass das TCP/IP-Protokoll auf dem
Print/FaxServer aktiviert ist.
3 Haben Sie rarp verwendet, vergewissern Sie sich, dass Sie den
rarp-Daemon mit rarpd, rarpd -a, in.rarpd -a oder einem
gleichwertigen Befehl auf einer beliebigen Workstation gestartet
haben. Stellen Sie sicher, dass die Datei /etc/ethers die
korrekte Ethernet-Adresse enthält, und dass der Name des
Print/FaxServers mit dem Namen in der Datei /etc/hosts
übereinstimmt.
4 Haben Sie bootp verwendet, vergewissern Sie sich, dass der
bootp-Dämon auf einer beliebigen UNIX-Workstation gestartet
und bootp in der Datei /etc/bootptab korrekt aktiviert ist (d.
h. dass das Zeichen „#“ aus dem bootp-Eintrag entfernt wurde).
5 Vergewissern Sie sich auch, dass Hostcomputer und Print/
FaxServer entweder auf dem gleichen Subnetz sind oder dass
andernfalls der Router korrekt für die Datenübertragung
zwischen den beiden Geräten konfiguriert ist.
13 - 5 PROBLEMLÖSUNG
UNIX-Problemlösung
1 Vergewissern Sie sich, dass die Datei /etc/printcap (falls
2
3
4
5
6
7
8
zutreffend) korrekt eingegeben wurde. Suchen Sie vor allem
nach fehlenden Doppelpunkten „:“ und „\“ Zeichen, da ein
kleiner Fehler irgendwo in der Datei schwerwiegende
Konsequenzen haben kann. Prüfen Sie auch das Verzeichnis
/usr/spool um sicherzustellen, dass Sie ein gültiges SpoolVerzeichnis erzeugt haben.
Wenn Sie mit einem Linux-Betriebssystem arbeiten, konfiguriert
das in Linux enthaltene X-Window Print Tool Programm die
Datei /etc/printcap möglicherweise nicht korrekt für den
lpd-Betrieb. In diesem Fall können Sie die Datei
/etc/printcap bearbeiten und die folgende Zeile im
Druckereintrag ändern.
if
:lp = /dev/null: \
then to
:lp=:\
Wenn Sie mit einem Berkeley-basierten UNIX arbeiten,
vergewissern Sie sich, dass der Daemon auf Berkeleybasierten Systemen mit dem Befehl lpc start drucker gestartet
wurde, wobei drucker der Name der lokalen
Druckwarteschlange ist.
Wenn Sie mit einem AT&T-basierten UNIX arbeiten,
vergewissern Sie sich, dass das Gerät aktiviert ist („enable
printer“, wobei „printer“ der Name der lokalen
Druckwarteschlange ist).
Vergewissern Sie sich, dass der lpr/lpd-Dienst für dezentrale
Liniendrucker auf dem Hostcomputer aktiviert ist (Genaueres
hierzu finden Sie in der Dokumentation zum Hostcomputer).
Werden Text- oder PCL-Druckaufträge gleichzeitig
durchgeführt, versuchen Sie, den Service (Remote-Drucker) mit
EOT auf String Nummer 2 zu setzen (<ESC>E). Zum Beispiel:
SET SERVICE BRN_xxxxxx_P1 EOT 2
Werden PostScript-Druckaufträge nicht oder gleichzeitig
gedruckt, versuchen Sie, den Service (Remote-Drucker) mit
EOT auf String Nummer 3 zu setzen (STRG-D). Zum Beispiel:
SET SERVICE BRN_xxxxxx_P1 EOT 3
Sind die Zeilen in einer Textdatei verschoben, vergewissern Sie
sich, dass Sie den Namen TEXT für den Remote-Drucker (rp) in
der Datei /etc/printcap angegeben haben.
PROBLEMLÖSUNG 13 - 6
9 Wenn Sie Sun Solaris V2.4 oder früher verwenden, sollten Sie
wissen, dass der Druck langer Aufträge auf Print/FaxServern
aufgrund eines Programmfehlers fehlschlägt. Haben Sie
Schwierigkeiten mit dem Druck langer Aufträge (über 1 MB),
fügen Sie die Zeile mx#0 in den Eintrag in der Datei
/etc/printcap ein.
10 Wenn Sie nicht über die DEC TCP/IP-Services für VMS (UCX)
drucken können, vergewissern Sie sich, dass Sie die Version
2.0B oder höher dieser Software haben, da frühere Versionen
nicht mit Brother-Print/FaxServern zusammenarbeiten.
Problemlösung für Windows NT® 4.0/LAN-Server
(TCP/IP)
Bei Problemen beim Druck unter Windows NT® 4.0 oder LAN-Server
prüfen Sie Folgendes:
1 Vergewissern Sie sich, dass TCP/IP und TCP/IP-Druckservice
installiert sind und auf dem Windows NT® 4.0 System oder dem
LAN-Server Dateiserver laufen.
2 Wenn Sie DHCP verwenden und keine Reservierung für den
Print/FaxServer erzeugt haben, müssen Sie den NetBIOSNamen des Print/FaxServers im Feld Name oder Adresse des
Hosts, der lpd bereitstellt: eingeben.
Problemlösung für Windows® 95/98/Me
Peer-to-Peer-Druck (LPR)
Bei Schwierigkeiten mit dem Druck über ein Windows® 95/98/Me
Peer-to-Peer-Netzwerk (LPR-Methode) prüfen Sie Folgendes:
1 Vergewissern Sie sich, dass der Brother-Treiber für den LPR-
Anschluss wie in den Kapiteln zum Windows® 95/98/Me Peerto-Peer-Netzwerk beschrieben installiert und konfiguriert ist.
2 Wählen Sie versuchsweise LPR Byte-Zählung aktiviert unter
Anschlusseinstellungen in den Druckertreibereigenschaften.
Im Laufe der Installation der BLP-Software werden Sie
möglicherweise nach einem Anschlussnamen gefragt, der nicht
angezeigt wird. Das passiert manchmal bei Windows® 95/98/Me
Computern. Drücken Sie in diesem Fall die Tasten ALT und TAB,
damit der Name erscheint.
13 - 7 PROBLEMLÖSUNG
Problemlösung für Windows® 95/98/Me Peer-toPeer-Druck (HP JetAdmin kompatible Methode)
Bei Schwierigkeiten mit dem Druck über ein Windows® 95/98/Me
Peer-to-Peer-Netzwerk prüfen Sie Folgendes (HP JetAdminkompatible Methode):
1 Erscheint der Print/FaxServer nicht unter JetAdmin auf einem
Windows® 95/98/Me Peer-to-Peer-Netzwerk, versuchen Sie,
sämtliche Windows® 95/98/Me Netzwerksoftware aus der
Netzwerksystemsteuerung zu entfernen, und dann
folgendermaßen neu zu installieren:
■ Installieren Sie zuerst das IPX/SPX-kompatible Protokoll
(oder das TCP/IP-Protokoll, wenn Sie mit einer späteren
Version von JetAdmin arbeiten), dann Client für MicrosoftNetzwerke und den Treiber für die Netzwerkadapterkarte.
■ Installieren Sie nun die neueste Version der HP JetAdminSoftware.
■ Starten Sie das System neu, und fügen Sie den HP JetAdmin
Service hinzu.
Problemlösung für Windows® 95/98/Me/2000/XP und
Windows NT® 4.0 Peer-to-Peer-Druck (NetBIOS)
Bei Schwierigkeiten mit dem Druck über ein Windows® 95/98/Me/
2000/XP und Windows® NT 4.0 (oder höher) Peer-to-Peer-Netzwerk
(NetBIOS) prüfen Sie Folgendes:
1 Vergewissern Sie sich, dass der Brother-NetBIOS-
Anschlusstreiber wie in den Kapiteln zum Windows® 95/98/Me/
2000/XP oder Windows® NT 4.0 Peer-to-Peer-Netzwerk
(NetBIOS) beschrieben installiert und konfiguriert ist. Im Laufe
der Installation der Anschlusstreiber werden Sie
möglicherweise nach einem Anschlussnamen gefragt, der nicht
angezeigt wird. Das passiert manchmal bei Windows® 95/98/
Me/2000/XP und Windows® NT 4.0 Computern. Drücken Sie in
diesem Fall die Tasten ALT und TAB, damit der Name
erscheint.
2 Vergewissern Sie sich, dass der Print/FaxServer in derselben
Arbeitsgruppe oder Domäne konfiguriert ist wie Ihre anderen
Computer. Es kann einige Minuten dauern, bis der Print/
FaxServer in der Netzwerkumgebung erscheint.
PROBLEMLÖSUNG 13 - 8
Problemlösung für Brother Internet Print (TCP/IP)
1 Der erste Schritt bei der Problemlösung besteht darin, sich zu
vergewissern, dass eine gültige E-Mail-Verbindung zwischen
dem sendenden PC und dem empfangenden Print/FaxServer
besteht. Versuchen Sie, eine E-Mail-Nachricht vom PC an einen
Benutzer am entfernten Standort zu senden, der Mail über den
POP3-Server empfangen kann. Funktioniert dies nicht, so kann
ein E-Mail-Konfigurationsproblem auf dem PC, auf dem lokalen
E-Mail-Server oder auf dem Remote-POP3-Server vorliegen.
Vergewissern Sie sich vor allem, dass die für den PC und auf
dem Remote-Print/FaxServer konfigurierten E-Mail-Parameter
den auf den E-Mail-Servern konfigurierten entsprechen.
2 Können Sie zwar kleine Dateien drucken, aber beim Druck
großer Dateien treten Probleme auf, so kann es am E-MailSystem liegen! Manche E-Mail-Systeme haben beim Druck
großer Dateien Schwierigkeiten. Erreicht die Datei ihr Ziel nicht
intakt, so liegt es am E-Mail-System.
3 Sie können auch den partiellen E-Mail-Druck auf Ihrem ClientPC aktivieren, dann werden die E-Mail-Nachrichten aufgeteilt,
um Ihren E-Mail-Server nicht zu überlasten. Dazu wählen Sie
den Dialog Eigenschaften für den Brother-Internet-PrintAnschluss.
Problemlösung für Windows® 95/98/Me/2000/XP IPP
Sie möchten einen anderen Anschluss als 631 verwenden
Wenn Sie Anschluss 631 für den IPP-Druck verwenden, lässt Ihre
Firewall möglicherweise die Druckdaten nicht durch. Verwenden Sie
in diesem Fall einen anderen Anschluss (Port 80) oder konfigurieren
Sie Ihre Firewall so, dass Anschluss 631 die Daten passieren lässt.
Wenn Sie einen Druckauftrag über IPP und den Anschluss 80
(Standard-HTTP-Anschluss) an den Drucker senden möchten,
müssen Sie bei der Konfiguration Ihres Windows® 2000/XP Systems
Folgendes eingeben:
http://ip_adresse/ipp
13 - 9 PROBLEMLÖSUNG
Option „Weitere Informationen“ unter Windows® 2000
funktioniert nicht
„Druckerwebsite öffnen“ in Windows® XP funktioniert nicht
Wenn Sie folgende URL verwenden:
http://ip_adresse:631 oder http://ip_adresse:631/
ipp, funktioniert unter Windows® 2000 die Option Weitere
Informationen bzw. unter Windows® XP die Option
Druckerwebsite öffnen nicht. Um die Option Weitere
Informationen bzw. Druckerwebsite öffnen zu benutzen, geben
Sie die folgende URL ein:
http://ip_adresse
Windows® 2000/XP wird dann gezwungen, Anschluss 80 für die
Kommunikation mit dem Brother Print/FaxServer zu verwenden.
Windows® 95/98/Me Clients können Treiber nicht von einem
Windows® 2000/XP-System abrufen
Verwenden Sie Internet Explorer Version 4.0 oder höher, und
installieren Sie die Software Microsoft Internet Print Services auf
Ihren Client-Computern.
Problemlösung für Novell Netware
Wenn Sie nicht über NetWare drucken können, und Hardware und
Netzwerk wie in den vorhergehenden Schritten beschrieben geprüft
haben, stellen Sie zuerst sicher, dass der Brother-Print/FaxServer
mit der Warteschlange verbunden ist. Gehen Sie dazu zu
PCONSOLE, wählen Sie PRINT QUEUE INFORMATION, und dann
CURRENTLY ATTACHED SERVERS. Erscheint der PrintServer
nicht in der Liste der angeschlossenen Server, so prüfen Sie
Folgendes:
Es empfiehlt sich immer, folgende Schritte nacheinander
auszuführen, um Fehler bei der Einrichtung auszuschließen.
■ Schalten Sie das Gerät aus und wieder ein. Auf diese
Weise wird die NetWare-Warteschlange neu durchsucht.
■ Löschen Sie den PrintServer, legen Sie ihn erneut an und
erzeugen Sie eine neue Warteschlange, um Fehler bei der
Einrichtung auszuschließen.
PROBLEMLÖSUNG 13 - 10
1 Haben Sie das Anmeldekennwort geändert, so muss es sowohl
für den Brother Print/FaxServer (mit dem Befehl SET NETWARE
PASSWORD, wenn Sie mit der BRConfig-Software arbeiten oder
mit einem Web-Browser oder dem Programm BRAdmin
Professional), als auch für den Dateiserver (mit dem
PCONSOLE-Befehl Print Server Information Change
Password) geändert werden.
2 Haben Sie die Druckwarteschlange anstelle von BRAdmin
Professional mit PCONSOLE und BRConfig erzeugt, so
müssen Sie mindestens einen NetWare-Dateiserver mit dem
Befehl SET NETWARE SERVER servername ENABLED
aktiviert haben.
3 Haben Sie Ihr NetWare-Benutzerlimit überschritten?
4 Vergewissern Sie sich, dass der in PCONSOLE verwendete
PrintServer-Name dem für den PrintServer konfigurierten
Namen genau entspricht, und stellen Sie sicher, dass er als
Warteschlangenserver für die Druckwarteschlange definiert ist.
5 Wenn Sie auf verschiedenen Dateiservern in Ihrem Netzwerk
sowohl 802.3 und Ethernet II Frames verwenden, besteht die
Möglichkeit, dass der Print/FaxServer die Verbindung zum
gewünschten Dateiserver nicht herstellen kann. Versuchen Sie,
den gewünschten Frame-Typ mit dem Befehl SET NETWARE
FRAME in der Print/FaxServer Remote Console oder mit
BRAdmin Professional zwingend einzustellen.
6 Wenn Sie die Anweisung DOS CAPTURE verwenden und Teile
Ihres Druckauftrags verlieren, versuchen Sie, für den Parameter
TIMEOUT in der Anweisung CAPTURE einen höheren Wert
einzustellen (mindestens 50 Sekunden für Windows®).
Problemlösung für AppleTalk
Wenn Sie bei der Verwendung eines Postscript-Treibers nicht über
einen Computer mit AppleTalk für Macintosh drucken können, und
die Hardware und das Netzwerk wie in den vorstehenden Schritten
beschrieben getestet haben, prüfen Sie Folgendes:
1 Vergewissern Sie sich, dass Sie mit AppleTalk Phase 2
arbeiten, und dass Sie die richtige AppleTalk-Schnittstelle in der
Systemsteuerung des Macintosh gewählt haben.
13 - 11 PROBLEMLÖSUNG
2 Vergewissern Sie sich, dass das AppleTalk-Protokoll auf dem
Print/FaxServer aktiviert ist.
3 Wenn Sie ein großes Netzwerk haben, vergewissern Sie sich,
dass Sie den Treiber für LaserWriter Version 8.xx oder einen
gleichwertigen Treiber haben, da ältere Versionen PostScriptFehler hervorrufen können. Prüfen Sie außerdem, ob Sie die
korrekte Druckerinformation erhalten, wenn Sie Printer Info
unter Setup in der Auswahl wählen.
4 Vergewissern Sie sich, dass Sie die korrekte
Druckerbeschreibungsdatei (PPD) in der Auswahl gewählt haben
(sonst können PostScript-Fehler auftreten).
5 Überprüfen Sie, ob Sie die korrekte AppleTalk-Zone gewählt
haben. Da der Print/FaxServer seine Zoneninformation über den
Router übermittelt bekommt, ist es möglicherweise nicht die
erwartete Zone und erscheint daher nicht in der Auswahl. In
diesem Fall müssen Sie den Zonennamen mit BRAdmin
Professional oder einem Web-Browser manuell einstellen.
Problemlösung für DLC/LLC
Gibt es Schwierigkeiten beim Druck mit DLC/LLC, so prüfen Sie
Folgendes:
1 Vergewissern Sie sich, dass das DLC/LLC-Protokoll mit
BRAdmin Professional, einem Web-Browser oder TELNET
aktiviert worden ist.
2 Vergewissern Sie sich, dass die MAC-Adresse der Windows®Einstellung mit der auf der Netzwerk-Konfigurationsseite
angegebenen identisch ist.
Problemlösung für Web-Browser (TCP/IP)
1 Können Sie mit Ihrem Web-Browser keine Verbindung zum Print/
FaxServer herstellen, so empfiehlt es sich, die ProxyEinstellungen Ihres Browsers zu überprüfen. Prüfen Sie die
Ausnahmeeinstellungen und geben Sie bei Bedarf die IPAdresse des Print/FaxServers ein. Dann versucht der PC nicht
mehr jedesmal, wenn Sie den Print/FaxServer betrachten wollen,
die Verbindung zu Ihrem ISP oder Proxy-Server herzustellen.
2 Vergewissern Sie sich, dass Sie den richtigen Web-Browser
benutzen (wir empfehlen Netscape Navigator ab Version 4.0
oder Microsoft Internet Explorer ab Version 4.0).
PROBLEMLÖSUNG 13 - 12
Problemlösung für Internet-Fax
1 Tritt beim Senden eines Internet-Fax ein Fehler bei der Mail-
2
3
4
5
6
7
8
Übertragung auf, sendet der Server eine Fehlermeldung an das
Gerät. Diese Fehlermeldung wird ausgedruckt. Tritt beim MailEmpfang ein Fehler auf, wird ebenfalls eine Fehlermeldung
ausgedruckt. (Beispiel: Die Nachricht, die an das Gerät
gesendet wurde, war nicht im TIFF-F-Format.) Alle Dokumente,
die über E-Mail an das Gerät übermittelt werden, müssen im
TIFF-F-Format sein.
Wird die Fehlermeldung „DAS FORMAT DER ANGEHÄNGTEN
DATEI WIRD NICHT UNTERSTÜTZT“ während des Empfangs
von E-Mail-Text von einem PC ausgedruckt, ist die MailAnwendung des Absenders möglicherweise nicht auf das
Format „Plain Text“ eingestellt oder „Vcard“ (die virtuelle
Visitenkartenfunktion) ist auf EIN gesetzt.
Wenn das Mail-System des Empfängers nicht mit dem MIMEFormat kompatibel ist, können Sie diesem keine Dokumente
übermitteln. In einigen Fällen (abhängig vom Server des
Empfängers) wird inkompatible Mail nicht zurückgesendet.
Nachrichten im HTML-Format können nicht empfangen werden.
Dieses Format wird nicht unterstützt. Alle Nachrichten müssen
im TIFF-F-Format sein.
Sind die Bilddaten sehr groß, kann die Übermittlung
fehlschlagen, wenn die maximale Größe von E-Mails und
Anhängen vom Systemadministrator begrenzt wurde. Sie
sollten das zu sendende Dokument in kleinere Dokumente
aufteilen, die der Mail-Server dann akzeptiert. (Bsp: Ein
Dokument mit 42 Seiten (nach CCITT#1 Test Chart) ist
ungefähr 1 MB groß).
Wenn Sie keine E-Mail erhalten, überprüfen Sie die Einstellung
für Automatischen Abruf und das Abrufintervall.
Wenn Sie keine Mail vom Mail-Server abrufen können,
überprüfen Sie die Einstellungen für den POP3-Server und den
Postfach-Namen. Prüfen Sie, ob das POP3-Kennwort korrekt
eingegeben ist. Beachten Sie für diese Einstellung Groß- und
Kleinschreibung.
Wenn beim Kettenrundsenden E-Mail nicht an ein G3-Fax
weitergeleitet wird, überprüfen Sie die Einstellungen für das
Kettenrundsenden und die Registrierung der KettenrundsendeDomäne. Damit diese Funktion ausgeführt werden kann, muss
eine Kettenrundsende-Domäne eingegeben sein.
13 - 13 PROBLEMLÖSUNG
9 Kettenrundsende- und Rundsende-Funktionen können nicht
gleichzeitig verwendet werden.
10 Mit Kettenrundsenden eines Dokuments können Sie maximal
48 Faxgeräte über konventionelle Telefonleitungen
ansprechen. Um ein Dokument an mehr als 48 Faxgeräte zu
senden, teilen Sie die Zielorte in mehrere Kettenrundsendungen
à maximal 48 Orte auf.
11 Das Gerät kann maximal 32 E-Mail-Nachrichten vom POP3Server empfangen. Befinden sich mehr als 32 E-MailNachrichten auf dem POP3-Server, empfängt das Gerät
zunächst die maximale Anzahl von 32 Nachrichten. Die
restlichen Nachrichten werden beim nächsten Abrufintervall
übermittelt.
12 Die Print/FaxServer NC-9100h benötigen für den Betrieb einen
Teil des Speicherplatzes des Senders. Nach der Installation des
NC-9100h ist die Anzahl der Faxseiten, die gesendet oder
empfangen werden können, im Vergleich zur Standardkapazität
des Geräts verringert (beim Brother Nr. 1 Testdiagramm um
ungefähr 30 Seiten).
PROBLEMLÖSUNG 13 - 14
A Anhang
A
Anhang A
Allgemeine Informationen
Die Konfiguration des Print/FaxServers können Sie folgendermaßen
ändern.
• Mit BRAdmin Professional für Windows® 95/98/Me/2000/XP
und Windows® NT 4.0.
• Mit Brother Web BRAdmin Professional Programm für IIS*
• Mit HTTP (mit einem Web-Browser)
• Mit WebJetAdmin-Software
BRAdmin Professional Dienstprogramm (Empfohlen)
Das Brother-Dienstprogramm BRAdmin Professional kann mit dem
TCP/IP- oder IPX/SPX-Protokoll arbeiten. Mit diesem
Dienstprogramm können Sie Funktionen von Netzwerk und Drucker
verwalten. Es kann auch zur Aktualisierung der Firmware des Print/
FaxServers verwendet werden.
Web BRAdmin
Das Web BRAdmin Programm dient zur Verwaltung aller an ein LAN/
WAN angeschlossenen Brother-Geräte. Nach der Installation der
Web BRAdmin Server Software auf einem Computer, auf dem IIS*
läuft, können Administratoren mit einem Web-Browser eine
Verbindung zum Web BRAdmin Server herstellen, der dann
wiederum mit dem Zielgerät kommuniziert. Im Unterschied zum
Programm BRAdmin Professional, das nur für Windows® Systeme
geeignet ist, ist die Web BRAdmin Server Software mit einem Java
unterstützenden Web-Browser über jeden Client-Computer
zugänglich.
Bitte beachten Sie, dass diese Software möglicherweise nicht auf
der mit Ihrem Brother-Gerät gelieferten CD enthalten ist. Gehen Sie
in diesem Fall zu http://solutions.brother.com/webbradmin, um mehr
über diese Software zu erfahren und sie herunterzuladen.
IIS* = Internet Information Server 4.0 oder 5.0
A - 1 ANHANG
HTTP (Empfohlen)
Stellen Sie mit dem Web-Browser Ihrer Wahl eine Verbindung zum
Brother-Print/FaxServer her. So können Sie die Parameter des
Geräts und/oder Print/FaxServers konfigurieren.
WebJetAdmin
Der Brother-Print/FaxServer ist zu HP WebJetAdmin kompatibel.
ANHANG A - 2
Mit Diensten arbeiten
Allgemeines
Ein Dienst oder Service ist eine Ressource, auf die Computer, die
über den Brother-Print/FaxServer drucken wollen, zugreifen können.
Der Brother-Print/FaxServer bietet die folgenden vordefinierten
Services (mit dem Befehl SHOW SERVICE in der Fernkonsole des
Brother-Print/FaxServers kann man eine Liste der verfügbaren
Dienste abrufen): Wenn Sie an der Eingabeaufforderung HELP
eingeben, erhalten Sie eine Liste der unterstützten Befehle.
Service (Beispiel)
Definition
BINARY_P1
TCP/IP-Binär-, NetBIOS-Dienst
TEXT_P1
TCP/IP-Textservice (fügt am Ende jeder Zeile
einen Wagenrücklauf ein)
POSTSCRIPT_P1
PostScript-Service (schaltet PJL-kompatible
Drucker in den PostScript-Modus)
PCL_P1
PCL-Service (schaltet PJL-kompatible Drucker in
den PCL-Modus)
BRN_xxxxxx_P1_AT
Dienstprogramme AppleTalk und LPD für Mac
OS 8.6 oder höher
BRN_xxxxxx_P1
NetWare- und AppleTalk-Dienst mit Quickdraw
Driver für Mac OS 8.6 - 9.1, 10.1-10.2.1 oder
höher (TCP/IP für Kompatibilität nach unten
aktiviert).
Dabei steht xxxxxx für die letzten sechs Stellen der EthernetAdresse (zum Beispiel BRN_310107_P1).
A - 3 ANHANG
Print/FaxServer-Firmware
aktualisieren
Allgemeines
Die Firmware des Print/FaxServers ist im Flash Memory
gespeichert. Das bedeutet, Sie können die Firmware durch
Herunterladen der entsprechenden Update-Datei aktualisieren. Das
neueste Firmware-Update erhalten Sie von der Brother SolutionsWebsite unter: http://solutions.brother.com/.
Der Print/FaxServer unterstützt mehrere MFC-Modelle. Wenn Sie
ihn also mit dem Gerät verbunden haben, wird die Version der NC9100h-Hardware gegen die Firmware Ihres Rechners geprüft.
Wurde die Firmware Ihres NC-9100h von einer neueren FirmwareVersion für Ihr Modell ersetzt, erscheint auf dem Display die
Meldung: „Please update your firmware“.
Einige von Brother gelieferte Software-Versionen setzen Ihre
Print/FaxServer-Parameter automatisch auf die werkseitigen
Voreinstellungen zurück. Wir versuchen, dies zu vermeiden.
Dies geschieht jedoch in einigen Fällen, wenn eine
umfassende neue Funktion zum Print/FaxServer hinzugefügt
wird.
Wir empfehlen daher DRINGEND, dass Sie sich die aktuelle
Konfiguration des Print/FaxServers vor einer Aktualisierung merken.
Dazu drucken Sie die Konfigurationsseite aus. Siehe Siehe
Zurücksetzen des Print/FaxServers auf die werkseitigen
Voreinstellungen (Test-Taste), Seite 13-4.
Sie können die Firmware Ihres Print/FaxServers auf drei
verschiedene Arten aktualisieren:
1 Über das BRAdmin Professional Dienstprogramm (Empfohlen)
2 Arbeiten Sie mit dem FTP-Protokoll (empfohlen, wenn Sie ein
Netzwerk unter Macintosh oder Unix betreiben).
3 Verwenden Sie ein anderes System (beispielsweise ein Novelloder Unix-System, um die neuen Firmware-Daten zum Print/
FaxServer zu senden).
ANHANG A - 4
Firmware mit Hilfe von BRAdmin Professional
aktualisieren
Mit dem Dienstprogramm BRAdmin Professional kann der Brother
Print/FaxServer leicht neu programmiert werden.
1 Rufen Sie BRAdmin Professional auf.
2 Markieren Sie den entsprechenden Print/FaxServer. Wählen
Sie das Steuerungsmenü und anschließend „Firmware laden“.
Drücken Sie STRG+<Auswahl> oder
UMSCHALTTASTE+<Auswahl> bei jedem weiteren Drucker,
um mehrere Print/FaxServer auszuwählen.
Die neue Softwareversion kann auf drei Arten zum PrintServer
gesendet werden. Ungeachtet der gewählten Methode müssen
Sie immer ein Kennwort für den PrintServer eingeben. Das
Standardkennwort für den Print/FaxServer lautet access.
3 TFTP (Upgrade von diesem PC)
Verwenden Sie diese Methode, wenn Sie bereits TCP/IP auf
Ihrem PC installiert haben. BRAdmin Professional sendet dann
die neuen Firmware-Daten mit dem TFTP-Protokoll zum Print/
FaxServer.
4 TFTP (von TFTP-Server abrufen)
Ist ein TFTP-Server in Ihrem Netzwerk installiert (viele UnixSysteme bieten TFTP-Unterstützung), so wollen Sie
möglicherweise diese Option verwenden. Die neue Firmware-Datei
muss sich im TFTP-Startverzeichnis auf Ihrem TFTP-Server
befinden. In diesem Fall lässt Ihr PC den Print/FaxServer die
Firmware-Daten vom zugewiesenen TFTP-Server lesen. Das
Upgrade schlägt fehl, wenn nicht der korrekte Dateiname
angegeben wird. Außerdem müssen Sie gewährleisten, dass die
Firmware-Datei so eingestellt ist, dass sie vom Print/FaxServer
gelesen werden kann. Auf Unix-Systemen können Dateiattribute
mit dem Befehl „chmod“ vorgegeben werden. So kann mit chmod
filename 666 zum Beispiel jeder auf den Dateinamen zugreifen.
Vergewissern Sie sich auch, dass der TFTP-Service auf Ihrem
Unix-Server läuft.
A - 5 ANHANG
5 Netware GET von einem Server
Dazu müssen Sie einen NetWare-Server auf Ihrem Netzwerk
haben (der mit IPX/SPX läuft) und die neue Firmware-Datei im
SYS/Login-Verzeichnis des Servers speichern. In diesem Fall
lässt Ihr PC den Print/FaxServer die Firmware-Daten von einem
zugewiesenen Netware-Server lesen, d.h. der Print/FaxServer
stellt die Verbindung zum Netware-Server her und liest die
Firmware selbst.
SCHALTEN SIE DAS GERÄT ERST AUS, NACHDEM ES
NACH ERHALT VON FIRMWARE EINEN
AUTOMATISCHEN NEUSTART AUSGEFÜHRT HAT.
Mit dem FTP-Protokoll über die
Eingabeaufforderung aktualisieren
Legen Sie bei der Anmeldung am Print/FaxServer PASSWORD AS
THE USERNAME fest, so ist es möglich, die Firmware des Print/
FaxServers oder Druckers zu aktualisieren (falls das Gerät
unterstützt wird). Im folgenden Beispiel wird „cambridge“ als
Kennwort für den Print/FaxServer angenommen.
D:\>ftp
ftp> open 220.0.250.200
Connected to 220.0.250.200.
220 FTP print service:V-1.05/Use the network
password for the ID if updating.
User (220.0.250.200:(none)): cambridge
230 User cambridge logged in.
ftp> bin
200 Ready command OK.
ftp> hash
Hash mark printing On ftp: (2048 bytes/hash mark) .
ftp> send brnt261.blf
200 Ready command OK.
150 Transfer Start
#################################################
########
#################################################
#################################################
#################################################
###########################
226 Data Transfer OK/Entering FirmWareUpdate mode.
ftp: 1498053 bytes sent in 8.52Seconds
175.77Kbytes/sec.
ftp> close
226 Data Transfer OK.
ftp> quit
ANHANG A - 6
Sehen Sie „226 Data Transfer OK/Entering FirmWareUpdate mode“,
dann können Sie davon ausgehen, dass die Firmware-Datei auf den
Print/FaxServer übertragen wird. Wird diese Meldung nicht
angezeigt, wird die Datei, die Sie an den Drucker senden, entweder
ignoriert oder der Drucker druckt Unsinn.
Verwenden Sie den Befehl bin, damit der FTP-Client in den
binären Kommunikationsmodus wechselt. Das Upgrade wird
nur korrekt funktionieren, wenn Sie den Befehl bin
verwenden.
A - 7 ANHANG
Anhang D
Andere Geräte0 über das Netzwerk aktualisieren
Brother Geräte können über das Netzwerk von einem anderen
bereits programmierten Gerät oder mit Daten aus dem Brother
Netzwerk PC-FAX Adressbuch konfiguriert werden. Siehe Kapitel 17
des Handbuchs auf der CD-ROM.
Wird Brother Netzwerk PC-FAX auf einem PC benutzt, auf dem auch
BRAdmin Professional installiert ist, erscheint eine zusätzliche
Option in BRAdmin. Wenn Sie ein vernetztes Gerät im BRAdmin
Hauptfenster wählen und darauf mit der rechten Maustaste klicken,
so sehen Sie die zusätzliche Option Rufnummernspeicher
importieren.
Wird der Rufnummernspeicher nicht angezeigt, öffnen Sie
das Brother PC-FAX Adressbuch durch Drücken von Start,
Programme, Brother, MFL-Pro Suite, PC-FAX
Adressbuch. Sie müssen das Adressbuch-Dienstprogramm
ausführen, um eine Adressbuch-Datei zu erstellen.
ANHANG A - 8
Nach Auswahl dieser Option liest BRAdmin die Telefoneinstellungen
dieses Geräts (falls einprogrammiert) in das Brother PC-FAX
Adressbuch ein.
Es folgt eine Abbildung des Brother Adressbuchs, mit den aus dem
Gerät stammenden Zielwahl-/Kurzwahlnummern. Auf der rechten
Seite befindet sich das Brother Adressbuch. Nun ist es möglich,
Zielwahl-/Kurzwahlnummern vom Gerät in das Brother Adressbuch
zu übernehmen, sowie Einträge im Brother Adressbuch zum Gerät
zu senden. Sie können nun die Daten im Brother Netzwerk PC-FAX
Adressbuch ändern und auf OK klicken.
Diese Daten werden dann im Windows® Temp Ordner gespeichert
und können zur Aktualisierung von einzelnen oder mehreren
Geräten im Netzwerk herangezogen werden.
A - 9 ANHANG
Markieren Sie einzelne oder mehrere vernetzte Brother Geräte im
BRAdmin Hauptfenster mit Cursor und Umschalttaste auf der
Tastatur. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die markierten
Geräte und wählen Sie Ausgewählte Rufnummern senden. Die
neuen Daten werden dann zu allen markierten Geräten gesendet.
Nun erscheint eine Verlaufsanzeige für den Upload-Vorgang des
aktuellen Gerätes. Bei Aktualisieren von mehreren Geräten
erscheint darunter die Anzeige des Gesamtverlaufs.
Am Ende des Vorgangs wird gemeldet, welche vernetzten Geräte
aktualisiert worden sind.
ANHANG A - 10
Anhang E
Spezifikationen
Unterstützte Betriebssysteme
Windows® 95/98/SE/Me/2000/XP und Windows® NT 4.0
Unix-Systeme, die LPD unterstützen
Mac OS8.6-9.1 / OS 10.1 - 10.2.1 oder höher
Protokollunterstützung
TCP/IP (einschließlich der folgenden Protokolle)
- RARP, BOOTP, DHCP, APIPA , NetBIOS, WINS, DNS Resolver, LPR/LPD,
Port9100, SMTP/POP3, SMB (NetBIOS/IP), IPP, FTP, SSDP, Rendezvous,
TELNET, HTTP, SNMP, TFTP
IPX/SPX
AppleTalk (EtherTalk)
DLC/LLC
Netzwerk
10/100Base-TX Ethernet-Netzwerk
Netzwerkdruck
Windows® 95/98/Me Peer-to-Peer Druck
Windows® 2000/XP und Windows® NT 4.0 TCP/IP-Druck
Unix TCP/IP Druck
Novell NetWare-Druck
A - 11 ANHANG
Macintosh-Druck (PostScript oder Quick Draw über AppleTalk)
Rendezvous
Netzwerk-PC Faxversand
Windows® 98/98SE/Me/2000/XP
Mac OS 8.6-9.1 / OS 10.1 - 10.2.1 oder höher
Scannen im Netz
S/W-Auflösung (TIFF-F): 200x100, 200x200dpi
Farbauflösung (JPEG/PDF): 150x150, 300x300, 600x600dpi
Windows® 98/98SE/Me und Windows® 2000/XP
Bis zu 25 Clients können jeweils an ein Gerät angeschlossen
sein.
Faxen über das Internet
T.37 Simple mode
Tiff-F Profile-S
Auflösung: 200x100, 200x200, 204x98, 204x196dpi
Codierung: MH
Breite: 1728 dot
Fax / E-Mail / I-Fax-Weiterleitung
(Sehen Sie in Ihrem Benutzerhandbuch für Ihr Brother MFC-Gerät
nach, ob diese Funktion unterstützt wird.)
Scannen: E-Mail / OCR / Bild / Datei
Internet Fax
E-Mail versenden
ANHANG A - 12
Kettenrundsenden
SMTP/POP3-E-Mail-Server erforderlich.
Systemanforderungen
(Treiber, BRAdmin Professional, Peer-to-Peer-Software, usw.)
CPU
- Pentium 75MHz oder höher für Windows® 95/98/98SE/Windows® NT 4.0
- Pentium 150 MHz oder höher für Windows® Me
- Pentium 133 MHz oder höher für Windows® 2000
- Pentium 233 MHz oder höher für Windows® XP
RAM
- mindestens 24MB (32 MB empfohlen) für Windows® 95/98/98SE
- mindestens 32 MB (64 MB empfohlen) für Windows® Me und Windows® NT 4.0
- mindestens 64 MB (128 MB empfohlen) für Windows® 2000/XP
Für die AppleTalk-Verbindung
Computer
- Ethernet-fähiger Power Macintosh
RAM
- mindestens 32 MB (64 MB empfohlen) für Mac OS 8.6-9.2
- mindestens 128 MB (160 MB empfohlen) für Mac OS X 10.1 - 10.2.1 oder höher
Betriebssystem
- Mac OS 8.6 - 9.1 / OS 10.1 - 10.2.1 oder höher
- Open Transport 1.3 oder höher
A - 13 ANHANG
Verwaltungssoftware
Web-basiertes Management
- Internet Explorer 5.xx oder höher
- Netscape Navigator 4.xx oder höher
BRAdmin Professional
- Windows® 95/98/SE/Me/2000/XP und Windows® NT 4.0
Web BRAdmin
- Windows® 2000 Professional/Server/Advanced Server/XP Professional
ANHANG A - 14
Funktionsübersicht und werkseitige Voreinstellungen
STUFE
EINS
STUFE
ZWEI
6.LAN 1.TCP/IP
(MFC)
4.LAN
(DCP)
2. Internet
(MFC)
STUFE DREI
OPTIONEN
1.BOOT-Methode Auto/ Fest/ RARP/
4. Mail
(Senden)
(MFC)
URSPRUNGS
WERTE
Auto
BOOTP/ DHCP
2.IP-Adresse
[000-255].[000-255].[000255].[000-255]
[169].[254].[001254].[000-255]
3.Subnet-Mask
[000-255].[000-255].[000255].[000-255]
255.255.0.0
4.Gateway
[000-255].[000-255].[000255].[000-255]
000.000.000.000
5.Host-Name
BRN_XXXXXX=(letzten 6 BRN_XXXXXX
Zahlen der EthernetAdresse)
(bis zu 15 Zeichen)
BRN_XXXXXX
6.WINS-Konfig.
Auto/Fest
Auto
7.WINS-Server
(Primär) 000.000.000.000 (Sekundär)
000.000.000.000
000.000.000.000
8.DNS-Server
(Primär) 000.000.000.000 (Sekundär)
000.000.000.000
000.000.000.000
9.APIPA
Ein/Aus
Ein
1.Mail-Adresse
(bis zu 60 Zeichen)
brnXXXXXX
@example.com
2.SMTP-Server
[000-255].[000-255].[000- Name
000.000.000.000
255].[000-255]
(bis zu 30 Zeichen)
3.POP3-Server
[000-255].[000-255].[000- Name
000.000.000.000
255].[000-255]
(bis zu 30 Zeichen)
4.Postfach-Name
(bis zu 20 Zeichen)
5.Postfach-Kennw Kennwort:******
3. Mail
(Empfang)
(MFC)
OPTIONEN
Bestätigen:******
1.Auto Abruf
Ein/Aus
Ein
2.Abrufintervall
xxMin
10 Min
3.Mail-Kopf
Alles/Betreff+Von+An/
Nichts
Keiner
4.Falsche Mail
Ein/Aus
Ein
Aus
5.Bestätigung
Ein/ MDN/ Aus
1.Betreff
Internet-Faxauftrag
2.Max. Grösse
Ein/Aus
Aus
Ein/Aus
Aus
Ein/Aus
Aus
3.Bestätigung
5.Kettenrund- 1.Kettenrundsend
send
2.Vertr. Dömänen
(MFC)
3.K-Sendebericht
A - 15 ANHANG
RelayXX:
Ein/Aus
Aus
6.
Ein/Aus *1
1.Netware
Verschiedenes
2.Netzwerkrahmen *2 Auto/8023/ENET/8022/
(MFC)
SNAP
2.(DCP)
Ein/Aus
3.AppleTalk
Ein
Auto
Ein
4.DLC/LLC
Ein/Aus
Ein
5.NETBIOS/IP
Ein/Aus
Ein
6.Ethernet
Auto/ 100B-FD/ 100BHD/ 10B-FD/ 10B-HD
Auto
7.Zeitzone
GMTXXX:XX
GMT-5:00
PDF/ JPEG
PDF
PDF/ TIFF
PDF
7.Scannen: 1.Farbe
E-Mail
2.B/W
(MFC)
*1: Einstellungen für IP-Adresse und Subnet-Mask werden von der APIPAEinstellung geändert.
*2: „NET FRAME“ kann eingestellt werden, wenn „NETWARE“ auf „EIN“
eingestellt ist.
ANHANG A - 16
Stichwortverzeichnis
I
A
E
AIX ...................................... 1-3
AIX 4.0 ................................ 1-8
AppleTalk
7-1, 7-4, 7-9,
............................... 13-2, 13-11
ARBEITSGRUPPE ............. 4-2
ARP .................. 1-2, 11-1, 11-6
Auswahl .............................. 7-2
E-Mail .................................. 5-2
EtherTalk ..............7-1, 7-4, 7-9
Firmware aktualisieren ........A-5
Flash Memory .....................A-4
FTP .............1-2, 1-11, A-4, A-6
B
H
Berkeley UNIX .................... 1-1
BINARY_P1 ..........1-2, 1-3, A-3
BINDERY ........................... 6-2
BIP ...................................... 5-1
BOOTP ............. 1-2, 11-5, 11-9
BRAdmin .......................... 11-2
Brother NetBIOS
Port Monitor ................. 4-2, 4-4
Brother
Peer-to-Peer-Druck ............ 3-4
Brother-LPR-Anschluss ...... 3-4
Browser .............................. 9-2
Hosts ................................... 3-3
HP verteilter Druckservice ....1-7
HP/UX .......................... 1-3, 1-7
HTTP ................. 9-1, 11-1, A-1
Hyper Text
Transfer Protocol ................ 9-1
C
CFGTCP ........................... 1-11
D
Desktop-Drucker ................ 7-6
DHCP ............... 1-2, 11-1, 11-5
DLC .................................... 8-1
DLC/LLC ......................... 13-12
DNS .................................... 9-2
DOMÄNE ............................ 4-2
DOS .................................... 4-1
Druck unter Windows
2000/XP einrichten ...... 2-2, 2-4
Druckeragent ...................... 6-5
F
I
IBM AS/400 ....................... 1-11
IBM LAN Server .................. 2-1
IBM RS/6000 AIX ................ 1-8
IIS ................................2-2, A-1
Internet ................................ 5-1
Internet Print ....................... 5-1
IPP .................2-2, 2-4, 5-1, 5-9
IPX ...................................... 6-2
IPX/SPX ............................ 11-1
ISP ...................................... 5-2
J
JetAdmin ........................... 13-8
K
Kennwort
1-1, 2-1, 3-1,
...................................... 4-1, 5-1
Kleinere Netzwerke ............. 3-1
L
LED ................................... 13-3
S - 1 STICHWORTVERZEICHNIS
Linux ............................1-1, 1-6
lpc ..............................1-5, 1-13
lpstat ................................... 1-5
M
Macintosh ............................ 7-2
Microsoft Internet Explorer ... 2-2
Microsoft Internet
Print Services ...................... 2-2
MIME ................................... 5-2
N
R
RARP ................................11-8
RFC 1001 ..........................11-5
rlpstat ...................................1-5
S
sam ......................................1-7
SCO UNIX Konfiguration ....1-10
SCOADMIN .......................1-10
Server Message Block ........4-1
Service ................................1-3
Simple Mail
Transport Protocol ...............5-2
SMB .....................................4-1
smit ......................................1-8
SMTP .......................... 5-2, 5-7
Sun Solaris 2.x ....................1-9
sysadmsh ..........................1-11
System 8.6 .................. 7-2, 7-6
NDPS ...........................6-2, 6-3
NDS .................................... 6-2
NetBIOS .....................4-1, 13-9
NetWare 3 ....................6-2, 6-6
NetWare 4 ....................6-2, 6-6
NetWare 5 ........................... 6-2
NetWare GET .....................A-6
Netzwerkumgebung ............ 4-1
Novell ................................ 13-2
Novell Distributed
Print Services ...................... 6-3
Novell NetWare ...............13-10
NWADMIN ..........................6-2
TCP/IP ....................... 1-1, 11-1
TEXT_P1 ..............1-2, 1-3, A-3
TFTP GET .......................... A-5
TFTP PUT .......................... A-5
O
U
OS/2 Warp Server ...............2-1
OS/400 .............................. 1-11
UNIX ....................................1-1
P
PCONSOLE ........................ 6-6
Peer-to-Peer ..................... 13-9
Peer-to-Peer-Druck ............. 3-1
ping ...................................13-2
POP3 .................................. 5-3
PPD ..............................7-4, 7-9
PRINTCAP ..........................1-2
printcap ............................... 1-4
PSERVER NLM ................ 6-12
T
W
Web BRAdmin .................... A-1
Web-Browser .....................11-1
WebJetAdmin ..................... A-1
Windows 2000
2-1, 5-1,
................................. 8-1, 13-11
Windows 95/98/Me ..............3-1
Windows NT 3.5x ................2-1
Windows® NT 4.0 Druck ......2-4
Windows® NT 4.0 ................8-1
Windows XP ................ 2-1, 5-1
STICHWORTVERZEICHNIS S - 2
Was this manual useful for you? yes no
Thank you for your participation!

* Your assessment is very important for improving the work of artificial intelligence, which forms the content of this project

Download PDF

advertisement