Benutzerhandbuch Explorer - Alle Modelle

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Benutzerhandbuch
Explorer - Alle Modelle
Dieses Handbuch enthält Informationen über die Triumph Motorräder Explorer XR,
Explorer XRX, Explorer XRX-LRH, Explorer XRT, Explorer XC, Explorer XCX, Explorer
XCX-LRH und Explorer XCA. Bewahren Sie dieses Benutzerhandbuch stets zusammen
mit dem Motorrad auf und schlagen Sie darin nach, wann immer Sie Informationen
benötigen.
Die in dieser Publikation enthaltenen Angaben basieren auf den neuesten, zum
Zeitpunkt der Veröffentlichung verfügbaren Informationen. Triumph behält sich das
Recht vor, jederzeit ohne vorherige Ankündigung Änderungen vorzunehmen, ohne
dass dem Unternehmen daraus Verpflichtungen entstehen.
Jede Wiedergabe, ob ganz oder in Teilen, ist ohne schriftliche Genehmigung von
Triumph Motorcycles Limited untersagt.
© Copyright 11.2015 Triumph Motorcycles Limited, Hinckley, Leicestershire, England.
Veröffentlichung Nummer 3851509-DE, Ausgabe 1.
1
Inhaltsverzeichnis
Dieses Handbuch enthält eine Reihe unterschiedlicher Abschnitte. Das nachstehende
Inhaltsverzeichnis wird Ihnen dabei helfen, den Beginn jedes Abschnitts aufzufinden.
Im Fall von längeren Abschnitten finden Sie an dieser Stelle dann ein weiteres
Inhaltsverzeichnis, das Ihnen beim Auffinden des spezifischen Themas hilft, zu dem
Sie Informationen suchen.
Vorwort . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3
Warnaufkleber. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14
Kennzeichnung der Teile . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16
Seriennummern. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19
Allgemeine Informationen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .21
Fahren mit dem Motorrad . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 121
Zubehör, Ladung und Beifahrer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 139
Wartung und Einstellungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 145
Einlagern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 199
Spezifikationen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 201
2
Vorwort
VORWORT
Benutzerhandbuch
Vielen Dank, dass Sie sich für ein
Motorrad von Triumph entschieden
haben. Dieses Motorrad ist das Ergebnis
der
bewährten
Entwurfsund
Konstruktionstechnik, eingehender Tests
und des dauerhaften Strebens von
Triumph
nach
Überlegenheit
bei
Zuverlässigkeit, Sicherheit und Leistung.
Bitte lesen Sie dieses Benutzerhandbuch
durch, bevor Sie mit dem Motorrad
fahren, um sich mit der richtigen
Bedienung der Kontrollelemente Ihres
Motorrads,
seinen
Eigenschaften,
Fähigkeiten und Grenzen gründlich
vertraut zu machen.
Dieses Handbuch beinhaltet Tipps für
sicheres Fahren, behandelt jedoch nicht
alle Techniken und Fertigkeiten, die für
das sichere Fahren mit einem Motorrad
erforderlich sind.
Triumph
empfiehlt
allen
Fahrern
dringend, das für den sicheren Betrieb
des Motorrads erforderliche Training zu
absolvieren.
Sie erhalten das vorliegende Handbuch
bei Ihrem Händler auf:
• Brasilianisch
• Deutsch
• Englisch
• Französisch
• Italienisch
• Japanisch
• Niederländisch
• Spanisch
• Schwedisch
• US-Englisch.
Warnung
Dieses Benutzerhandbuch und alle
anderen mitgelieferten Anleitungen
sind als Bestandteil des Motorrads zu
betrachten und sollten dauerhaft bei
diesem verbleiben, auch wenn es
später einmal verkauft werden sollte.
Alle Fahrer müssen vor dem Fahren
dieses Benutzerhandbuch und alle
anderen mitgelieferten Anleitungen
durchlesen, um sich mit der richtigen
Bedienung der Bedienelemente des
Motorrads, seinen Eigenschaften,
Fähigkeiten und Grenzen gründlich
vertraut zu machen. Verleihen Sie Ihr
Motorrad nicht an andere Personen,
da es beim Fahren zu einem Unfall
kommen kann, wenn diese mit den
Bedienelementen Ihres Motorrads,
seinen Eigenschaften, Fähigkeiten und
Grenzen nicht vertraut sind.
Sprechen Sie mit Triumph
Unsere Beziehung zu Ihnen endet nicht
mit dem Kauf Ihres Triumph Motorrads.
Ihre Erfahrungen als Käufer und
Besitzer sind ein sehr wichtiger Beitrag,
mit dessen Hilfe wir unsere Produkte
und Dienstleistungen für Sie weiterentwickeln zu können. Bitte helfen Sie
uns dabei, indem Sie sicherstellen, dass
Ihr Händler Ihre E-Mail-Adresse erhält
und diese an uns weiterreicht. Sie
erhalten dann per E-Mail eine Einladung
zur Teilnahme an einer OnlineKundenzufriedenheitsumfrage, in der sie
uns diese Erfahrungen mitteilen können.
Ihr Team Triumph.
3
Vorwort
Warnung, Vorsicht und
Hinweis
Besonders wichtige Informationen in
diesem Benutzerhandbuch sind in
folgender Form dargestellt:
Warnung
Dieses Symbol „Warnung“ kennzeichnet
spezielle Anweisungen oder Verfahren,
deren Nichtbefolgung zu Verletzungsoder Lebensgefahr führt.
Vorsicht
Dieses Symbol „Vorsicht“ kennzeichnet
spezielle Anweisungen oder Verfahren,
die, wenn sie nicht streng befolgt
werden, zur Beschädigung oder
Zerstörung von Ausrüstung führen
können.
Hinweis:
• Dieses Symbol „Hinweis“ kennzeichnet Punkte, die für einen effizienteren
und bequemeren Betrieb des Motorrads von besonderer Bedeutung sind.
Warnaufkleber
In bestimmten Bereichen
des Motorrads ist dieses
Symbol (siehe links) zu
finden.
Dieses
Symbol
bedeutet „VORSICHT: SCHLAGEN SIE IM HANDBUCH
NACH“ und wird jeweils
ergänzt durch eine bildliche
Darstellung des betreffenden Themas.
Versuchen Sie niemals, das Motorrad zu
fahren oder irgendwelche Einstellungen
vorzunehmen,
ohne
vorher
die
betreffenden Anweisungen in diesem
Handbuch nachzuschlagen.
4
Siehe Seite 14 für die genaue Lage aller
Aufkleber mit diesem Symbol. Wo dies
erforderlich ist, erscheint das Symbol
auch
auf
den
Seiten,
die
die
entsprechenden Informationen enthalten.
Wartung
Um eine lange, sichere und problemfreie
Lebensdauer
Ihres
Motorrads
zu
gewährleisten, sollten Sie Wartungsarbeiten ausschließlich von TriumphVertragshändlern durchführen lassen.
Die
Kenntnisse,
Ausrüstung
und
Fertigkeiten, die für die korrekte
Wartung
Ihres
Triumph-Motorrads
erforderlich sind, sind nur bei einem
Triumph-Vertragshändler zu finden.
Um den Standort Ihres nächstgelegenen
Triumph-Händlers zu erfahren, besuchen
Sie die Triumph Webseite unter
www.triumph.co.uk oder setzen Sie sich
telefonisch mit der offiziellen TriumphVertretung Ihres Landes in Verbindung.
Die Anschriften finden Sie im Serviceheft,
das diesem Handbuch beiliegt.
Offroad-Gebrauch
Alle Explorer Modelle und sind für
Straßengebrauch und leichten OffroadGebrauch ausgelegt. Leichter OffroadGebrauch beinhaltet den Gebrauch auf
Feld- oder Schotterwegen, nicht jedoch
das Fahren auf Motocross-Strecken, die
Teilnahme an Offroad-Wettbewerben (wie
Motocross- oder Enduro-Fahrten) oder
Offroad-Fahrten mit einem Beifahrer.
Leichter Offroad-Gebrauch beinhaltet
keine Sprünge mit dem Motorrad oder
das Fahren über Hindernisse. Versuchen
Sie nicht, über Bodenwellen oder
Hindernisse zu springen. Versuchen Sie
nicht, über Hindernisse zu fahren.
Vorwort
Schalldämpfersystem
Reifen
Manipulationen
am
Schalldämpfersystem sind verboten.
Der Besitzer wird darauf hingewiesen,
dass gesetzliche Vorschriften unter
Umständen folgendes verbieten:
• Das Entfernen oder Unwirksammachen von Vorrichtungen oder
konstruktiven Bestandteilen zur
Schalldämpfung an einem Neufahrzeug vor dessen Verkauf oder
Auslieferung an den Endkäufer oder
während des Betriebs des Fahrzeugs,
außer dies erfolgt zu Wartungs-,
Reparatur- oder Austauschzwecken,
und
• das Betreiben dieses Fahrzeugs
nach Entfernen oder Unwirksammachen einer solchen Vorrichtung
oder eines solchen konstruktiven
Bestandteils.
Im Hinblick auf die Pneumatic Tyres and
Tubes for Automotive Vehicles (Quality
Control) Order, 2009, Abs. 3 (c), erklärt
Triumph Motorcycles Ltd. hiermit, dass
die an diesem Motorrad montierten
Reifen die Anforderungen von IS 15627:
2005 erfüllen und den Anforderungen
gemäß Central Motor Vehicle Rules
(CMVR), 1989, entsprechen.
Wegfahrsperre und
ReifendruckÜberwachungssystem
Das Gerät erfüllt Abschnitt 15 der FCCRichtlinien.
Der Betrieb unterliegt den folgenden
zwei Bedingungen:
• das Gerät darf keine funktechnischen
Störungen verursachen,
• das
Gerät
muss
eingehende
Störungen tolerieren. Dies schließt
Störungen ein, die eine unerwünschte
Betätigung zur Folge haben können.
Explorer XRX-LRH und
Explorer XCX-LRH
(tiefergelegt) Modelle
Sofern nicht anders angegeben, sind die
Angaben, Anweisungen, und Spezifikationen für Explorer XRX-LRH und
Explorer XCX-LRH Modelle identisch mit
denen, die das Benutzerhandbuch für
Explorer XRX und Explorer XCX Modelle
mit Standard-Bodenfreiheit ausweist.
Hinweis:
•
An Explorer XRX-LRH und Explorer
XCX-LRH
Modellen
kann
kein
Hauptständer montiert werden.
Durch
am
Gerät
vorgenommene
Änderungen oder Modifikationen kann
die Betriebsgenehmigung des Benutzers
für das Gerät ungültig werden.
5
Vorwort - Sicherheit geht vor
VORWORT - SICHERHEIT GEHT VOR
Das Motorrad
Warnung
Alle Explorer Modelle und sind für
Straßengebrauch und leichten OffroadGebrauch ausgelegt. Leichter OffroadGebrauch beinhaltet den Gebrauch auf
Feld- oder Schotterwegen, nicht jedoch
das Fahren auf Motocross-Strecken,
die Teilnahme an Offroad-Wettbewerben (wie Motocross- oder EnduroFahrten) oder Offroad-Fahrten mit
einem Beifahrer.
Leichter Offroad-Gebrauch beinhaltet
keine Sprünge mit dem Motorrad oder
das Fahren über Hindernisse. Versuchen Sie nicht, über Bodenwellen
oder Hindernisse zu springen. Versuchen Sie nicht, über Hindernisse zu
fahren.
Ein Gebrauch unter extremen OffroadBedingungen kann zum Verlust der
Kontrolle über das Motorrad und zu
einem Unfall führen.
6
Warnung
Explorer XRX-LRH und Explorer
XCX-LRH (tiefergelegt) Modelle
Explorer XRX-LRH
und
Explorer
XCX-LRH (tiefergelegt) Motorräder
besitzen eine tiefergelegte Radaufhängung und geringere Bodenfreiheit.
Das hat zur Folge, dass sich mit der
Explorer XRX-LRH und der Explorer
XCX-LRH geringere Kurvenneigungswinkel erreichen lassen als mit den
Explorer XRX und Explorer XCX Modellen mit Standard-Bodenfreiheit.
Denken Sie beim Fahren daran, dass
die Bodenfreiheit Ihres Motorrads
begrenzt ist. Testen Sie das Motorrad
in einer verkehrsfreien Umgebung, um
sich mit den Grenzen seiner Bodenfreiheit und seiner Kurven-neigungswinkel vertraut zu machen.
Schräglagen mit nicht mehr sicheren
Neigungswinkeln oder ein unerwarteter
Kontakt mit dem Boden können zu
Instabilitäten, zum Verlust der Kontrolle
über das Motorrad und zu Unfällen
führen.
Vorwort - Sicherheit geht vor
Warnung
Dieses Motorrad ist nicht für das Ziehen von Anhängern oder die Montage
eines Seitenwagens ausgelegt. Das
Anbringen
eines
Seitenwagens
und/oder Anhängers kann zum Verlust
der Kontrolle über das Motorrad und
zu einem Unfall führen.
Warnung
Dieses Motorrad ist für den Gebrauch
als Zweirad ausgelegt, mit dem ein
Fahrer alleine oder zusammen mit
einem Beifahrer befördert werden
kann.
Das Gesamtgewicht von Fahrer, möglichem Beifahrer, etwaigen Zubehörteilen und Gepäckstücken darf die
folgende maximale Zuladung nicht
überschreiten:
Explorer XR - 238 kg
Explorer XRX - 236 kg
Explorer XRX-LRH - 238 kg
Explorer XRT - 227 kg
Explorer XC - 236 kg
Explorer XCX - 228 kg
Explorer XCX-LRH - 231 kg
Explorer XCA - 224 kg.
Warnung
Dieses Motorrad verfügt über einen
Katalysator unterhalb des Motors, der
ebenso wie die Auspuffanlage bei
laufendem Motor eine sehr hohe
Temperatur erreicht. Leicht entzündbare Materialien wie Gras, Heu/Stroh,
Blätter, Kleidung und Gepäck usw.
können sich entzünden, wenn sie mit
einem Teil der Auspuffanlage oder des
Katalysators in Berührung kommen.
Stellen Sie stets sicher, dass leicht
entzündbare Materialien nicht mit der
Auspuffanlage oder dem Katalysator
in Berührung kommen können.
7
Vorwort - Sicherheit geht vor
Kraftstoffdämpfe und Abgase
Warnung
BENZIN IST HOCH ENTZÜNDLICH:
Schalten Sie beim Betanken stets den
Motor ab.
Tanken Sie nicht und öffnen Sie den
Tankdeckel nicht in der Nähe von
offenem Feuer oder während Sie
rauchen.
Achten Sie sorgfältig darauf, beim
Betanken kein Benzin auf Motor,
Auspuffrohre
oder
AuspuffSchalldämpfer zu verschütten.
Sollten Sie Benzin verschlucken, einatmen oder in die Augen bekommen,
begeben Sie sich sofort in ärztliche
Behandlung.
Spritzer auf der Haut sind sofort mit
Wasser und Seife abzuwaschen, und
mit Benzin verschmutzte Kleidung ist
unverzüglich zu entfernen.
Kontakt mit Benzin kann zu Verbrennungen und ernsten Hauterkrankungen führen.
8
Warnung
Starten Sie den Motor niemals in
geschlossenen Räumen und lassen Sie
ihn niemals in geschlossenen Räumen
laufen. Die Abgase sind giftig und
können innerhalb kurzer Zeit zu
Bewusstlosigkeit und zum Tod führen.
Betreiben Sie Ihr Motorrad stets im
Freien oder in ausreichend belüfteten
Bereichen.
Vorwort - Sicherheit geht vor
Sturzhelm und Schutzkleidung
Warnung
Fahrer und Beifahrer müssen bei der
Fahrt stets einen Motorradsturzhelm,
Stiefel, Augenschutz, Handschuhe,
Stiefel, lange Hosen (die im Knie- und
Knöchelbereich eng anliegen müssen)
und eine hellfarbene Jacke tragen.
Kleidung in leuchtenden Farben
erhöht die Sichtbarkeit des Fahrers
(oder Beifahrers) für andere Fahrzeugführer erheblich. Obwohl ein vollständiger Schutz nicht möglich ist, kann
das Tragen korrekter Schutzkleidung
das Verletzungsrisiko bei der Fahrt
vermindern.
Warnung
Der Sturzhelm stellt einen der wichtigsten Bestandteile der Motorradkleidung dar, da er einen Schutz gegen
Kopfverletzungen bietet. Ihr Helm und
der Ihres Beifahrers sollten sorgfältig
ausgewählt werden und so passen,
dass sie bequem und sicher zu tragen
sind. Ein Helm in einer leuchtenden
Farbe erhöht die Sichtbarkeit des
Fahrers (oder Beifahrers) für andere
Fahrzeug-führer.
Ein offener Helm bietet bei einem
Unfall einigen Schutz, besser schützt
jedoch ein Vollvisierhelm.
Tragen Sie stets ein Visier oder eine
zugelassene Schutzbrille, um für eine
gute Sicht zu sorgen und Ihre Augen
zu schützen.
cbma
9
Vorwort - Sicherheit geht vor
Fahren mit dem Motorrad
Warnung
Fahren Sie niemals mit dem Motorrad,
wenn Sie müde sind oder unter dem
Einfluss von Alkohol oder Drogen
stehen.
Das Fahren unter Einfluss von Alkohol
oder Drogen ist gesetzwidrig.
Das Betreiben des Motorrads unter
Einfluss von Alkohol oder Drogen
vermindert die Fähigkeit des Fahrers,
die Kontrolle über das Motorrad zu
behalten, und kann zum Verlust der
Kontrolle über das Motorrad und zu
einem Unfall führen.
Warnung
Sämtliche Fahrer müssen im Besitz
einer gültigen Fahrerlaubnis für das
Motorrad sein. Die Benutzung des
Motorrads ohne gültige Fahrerlaubnis
ist
illegal
und
kann
eine
Strafverfolgung nach sich ziehen.
Die Benutzung des Motorrads ohne
eine formelle Ausbildung in den
korrekten Fahrtechniken, die zum
Erwerb der Fahrerlaubnis erforderlich
sind, ist gefährlich und kann zum
Verlust der Kontrolle über das
Motorrad und zu einem Unfall führen.
10
Warnung
Fahren Sie stets defensiv und tragen
Sie die an anderer Stelle in diesem
Vorwort beschriebene Schutzkleidung.
Denken Sie daran, dass ein Motorrad
im Fall eines Unfalls nicht den gleichen
Aufprallschutz bietet wie ein Pkw.
Warnung
Dieses Triumph Motorrad muss
innerhalb der gesetzlichen Geschwindigkeitsbegrenzung für die jeweils
befahrene Straße betrieben werden.
Das Betreiben des Motorrads bei
hohen
Geschwindigkeiten
kann
Gefahren bergen, da die verfügbare
Reaktionszeit in einer gegebenen
Verkehrssituation mit zunehmender
Fahrgeschwindigkeit stark abnimmt.
Vermindern
Sie
bei
potenziell
gefährlichen Fahrbedingungen wie
schlechtem Wetter oder starkem
Verkehr stets die Geschwindigkeit.
Vorwort - Sicherheit geht vor
Warnung
Beobachten Sie ständig Straßenbelag,
Verkehrssituation und Windverhältnisse
und reagieren Sie entsprechend auf
Veränderungen.
Zweiräder
sind
äußeren Kräften unterworfen, die zu
einem Unfall führen können. Zu diesen
Kräften gehören unter anderem:
• Windkräfte von vorbeifahrenden
Fahrzeugen
• Schlaglöcher,
unebener
oder
schadhafter Straßenbelag
• Schlechtes Wetter
• Fahrerfehler.
Betreiben Sie das Motorrad stets mit
mäßiger Geschwindigkeit und abseits
von starkem Verkehr, bis Sie sich
gründlich mit seinen Fahr- und
Betriebseigenschaften vertraut gemacht haben. Überschreiten Sie niemals die gesetzlich zulässige Höchstgeschwindigkeit.
Warnung
Lenker und Fußrasten
Warnung
Der Fahrer muss die Kontrolle über
das Motorrad aufrechterhalten und zu
diesem Zweck zu jedem Zeitpunkt die
Hände am Lenker behalten.
Wenn der Fahrer die Hände vom
Lenker nimmt, hat dies nachteiligen
Einfluss auf Fahrverhalten und
Stabilität eines Motorrads, was zum
Verlust der Kontrolle über das
Motorrad und zu einem Unfall führen
kann.
Warnung
Fahrer und Beifahrer müssen während
der Benutzung des Fahrzeugs stets die
vorgesehenen Fußrasten verwenden.
Durch die Benutzung der Fußrasten
vermindert sich für Fahrer und Beifahrer
das
Risiko
eines
versehentlichen
Kontakts mit Teilen des Motorrads und
die Verletzungsgefahr durch sich
verfangende Kleidungsstücke.
Schräglagen mit nicht mehr sicheren
Neigungswinkeln können zu Instabilitäten, zum Verlust der Kontrolle über
das Motorrad und zu Unfällen führen.
11
Vorwort - Sicherheit geht vor
Abstellen
Teile und Zubehör
Warnung
Schalten Sie stets den Motor ab und
ziehen Sie den Zündschlüssel, bevor
Sie das Motorrad unbeaufsichtigt
zurücklassen. Durch Abziehen des
Schlüssels vermindern Sie das Risiko
einer Benutzung des Motorrads durch
unbefugte oder ungeschulte Personen.
Denken Sie beim Abstellen des
Motorrads stets an Folgendes:
Legen Sie den ersten Gang ein, damit
das Motorrad nicht vom Ständer rollt.
Motor und Auspuffanlage sind nach
dem Fahren heiß. Stellen Sie das
Motorrad NICHT an Orten ab, an
denen ein Berühren durch Fußgänger,
Tiere oder Kinder wahrscheinlich ist.
Parken Sie nicht auf weichem oder
stark geneigtem Untergrund. Ein
Abstellen unter diesen Bedingungen
kann dazu führen, dass das Motorrad
umstürzt.
Weitere Einzelheiten entnehmen Sie
bitte dem Abschnitt „Fahren mit dem
Motorrad“ in diesem Benutzerhandbuch.
12
Warnung
Besitzer eines Triumph-Motorrads
sollten sich darüber in Klaren sein,
dass Teile, Zubehör und Umbauten nur
dann zugelassen sind, wenn sie über
eine offizielle Zulassung von Triumph
verfügen und von einem Vertragshändler montiert wurden.
Insbesondere ist es sehr gefährlich,
Teile oder Zubehörteile zu montieren
oder auszutauschen, für deren
Montage die elektrische Anlage oder
das Kraftstoffsystem zerlegt oder
erweitert werden müssen. Jede
derartige Modifikation kann zu einem
Sicherheitsrisiko führen.
Die Montage von nicht zugelassenen
Teilen, Zubehörartikeln oder Umbauten
kann sich nachteilig auf das Fahrverhalten, die Stabilität oder andere
Aspekte der Funktion des Motorrads
auswirken und dadurch unter Umständen einen Unfall mit Verletzungs- oder
Todesfolge verursachen.
Triumph lehnt jede Haftung für Defekte
ab, die durch die Montage nicht
zugelassener Teile, Zubehörteile oder
Umbauten bzw. durch die Montage
zugelassener Teile, Zubehörteile oder
Umbauten durch nicht zugelassenes
Personal entstehen.
Vorwort - Sicherheit geht vor
Wartung/Ausstattung
Warnung
Ziehen Sie Ihren Triumph-Vertragshändler zu Rate, wann immer Sie
Zweifel an der korrekten oder sicheren
Funktionsweise
dieses
TriumphMotorrads haben.
Denken Sie daran, dass der fortgesetzte
Betrieb eines fehlerhaft arbeitenden
Motorrads zu einer Verstärkung eines
vorhandenen Fehlers führen und
darüber hinaus die Sicherheit beeinträchtigen kann.
Warnung
Sollte das Motorrad in einen Unfall,
Aufprall oder Sturz verwickelt werden,
muss es von einem TriumphVertragshändler
überprüft
und
repariert werden. Jeder Unfall kann
Schäden hervorrufen, die, wenn sie
nicht fachgerecht repariert werden,
unter Umständen zu einem zweiten
Unfall führen können.
Warnung
Stellen Sie sicher, dass die gesetzlich
vorgeschriebene Ausrüstung vollständig installiert ist und einwandfrei
funktioniert. Das Entfernen oder Abändern der Scheinwerfer, Schalldämpfer,
Abgaskontroll- oder Geräuschdämpfungssysteme kann einen Gesetzesverstoß darstellen. Fehlerhaft durchgeführte oder unzulässige Modifikationen können Einfluss auf das
Fahrverhalten, die Stabilität oder
andere Aspekte des Betriebs des
Motorrads haben und dadurch unter
Umständen zum Verlust der Kontrolle
über das Motorrad und zu einem Unfall
führen.
13
Warnaufkleber
WARNAUFKLEBER
Die auf dieser und den folgenden Seiten im Einzelnen aufgeführten Aufkleber sollen
Sie auf wichtige sicherheitsrelevante Informationen in diesem Handbuch aufmerksam
machen. Stellen Sie sicher, dass die mit diesen Aufklebern in Zusammenhang
stehenden Informationen von allen Fahrern verstanden und befolgt werden, bevor
diese mit dem Motorrad fahren.
Lage der Warnaufkleber
Kühlmittel
(Seite 157)
Gepäckkoffer
(falls vorhanden)
(Seite 111)
Einfahren
(Seite 118)
Scheinwerfer
(Seite 190)
R.P.M.
Gangstellung
(Seite 124)
14
6
5
4
3
2
N
1
MAX LOAD
5 kg (11 lbs)
Reifen
(Seite 174)
Warnaufkleber
Lage der Warnaufkleber (Fortsetzung)
Vorsicht
Sämtliche Warnhinweise und -aufkleber mit Ausnahme des Einfahraufklebers
werden unter Verwendung eines starken Klebers am Motorrad angebracht. In
einigen Fällen werden die Aufkleber vor dem Lackieren angebracht. Der Versuch,
die Warnaufkleber zu entfernen, führt daher zu Schäden an Karosserie oder
Lackierung.
Motoröl
(Seite 153)
Unverbleiter Kraftstoff
(Seite 96)
Helm
(Seite 9)
Windschutzscheibe
(Seite 196)
Pb
Tägliche
Sicherheitskontrollen
(Seite 119)
Reifendrucküberwachung
(falls eingebaut) (Seite 92)
15
Kennzeichnung der Teile
KENNZEICHNUNG DER TEILE
1
2
20
1.
2.
3.
4.
3
19
4
18
5
17
Scheinwerfer
Vorderer Blinker
Elektrische Zubehörsteckdose
Kraftstofftank und
Kraftstoffeinfülldeckel
5. Schalter für beheizten Fahrersitz
(falls eingebaut)
6. Batterie und Sicherungskästen
7. Schalter für beheizten Beifahrersitz
(falls eingebaut)
8. USB-Anschluss
9. Elektrische Zusatzsteckdose
(falls eingebaut)
10. Hinterer Blinker
16
6
16
7
15
11.
12.
13.
14.
15.
16.
17.
18.
19.
20.
8
14
13
9
12
10
11
Hinterrad-Bremssattel
Hinterrad-Bremsscheibe
Hauptständer (falls eingebaut)
Dämpfungseinsteller der
Hinterradaufhängung (nur
Explorer XR und Explorer XC
Modelle)
Seitenständer
Schaltpedal
Kühlmittel-Ausgleichsbehälter
Kühlerabdeckung
Vorderrad-Bremssattel
Vorderrad-Bremsscheibe
Kennzeichnung der Teile
Kennzeichnung der Teile (Fortsetzung)
21
22
23
24
26
25
27
28
29
37
21.
22.
23.
24.
25.
26.
27.
28.
29.
30.
36
35
34
33
Rückleuchte
Hinterrad-Bremsflüssigkeitsbehälter
Öltankdeckel
Handschutz (falls eingebaut)
Spiegel
Dämpfungseinsteller der
Vorderradaufhängung
Windschutzscheibe
Scheinwerfer-Einstellvorrichtung
Nebelscheinwerfer (falls vorhanden)
Vorderradgabel
32
31
30
31.
32.
33.
34.
Schauglas Motorölstand
Kupplungsleitung
Hinterrad-Bremspedal
Federvorspannungseinsteller der
Hinterradaufhängung (nur
Explorer XR und Explorer XC
Modelle)
35. Schalldämpfer
36. Kofferbefestigungsbügel
(falls eingebaut)
37. Sitzverriegelung
17
Kennzeichnung der Teile
Kennzeichnung der Teile (Fortsetzung)
1 2 3
21
1.
2.
3.
4.
5.
4
20
5
19
6
7
8
18
Kupplungshebel
Instrumente, Taste Auswählen
Scheinwerfer-Abblendschalter
Instrumente, Taste Blättern
Nebelscheinwerferschalter
(falls eingebaut)
6. Kupplungsflüssigkeitsbehälter
7. Multifunktions-Anzeigebildschirm
8. Drehzahlmesser
9. Zündschalter
10. Anzeigebildschirm für den
Motorradstatus
11. Vorderrad-Bremsflüssigkeitsbehälter
18
9
10
11
17
12
13
16
12. Motorstoppschalter
13. Tempomat-Einstelltaste
(falls eingebaut)
14. Vorderrad-Bremshebel
15. Starterknopf
16. Warnblinklichttaste
17. Elektrische Zubehörsteckdose
18. Griffheizungsschalter
(falls eingebaut)
19. Modus-Taste
20. Hupenschalter
21. Blinkerschalter
14
15
Seriennummern
SERIENNUMMERN
Fahrzeugidentifikationsnummer (FIN)
Motor-Seriennummer
1
2
1
1.
2.
FIN-Nummer
Aufkleber
Die Fahrzeugidentifikationsnummer (FIN)
ist im Lenkkopfbereich des Rahmens
eingeprägt. Sie erscheint außerdem auf
einem Aufkleber, der auf der rechten
Seite
des
vorderen
Hilfsrahmens
angebracht ist.
Tragen Sie die Fahrzeugidentifikationsnummer in das nachfolgende Feld ein.
1. Motor-Seriennummer
Die
Motor-Seriennummer
ist
im
Kurbelgehäuse,
direkt
unter
dem
Getriebe eingeprägt.
Tragen Sie die Motor-Seriennummer in
das nachfolgende Feld ein.
19
Seriennummern
Seite absichtlich frei gelassen
20
Allgemeine Informationen
ALLGEMEINE INFORMATIONEN
Inhaltsverzeichnis
Instrumentenanordnung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25
Warnleuchten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26
Blinker . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26
Leerlauf . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26
Fernlicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26
Kraftstoffstand-Warnleuchte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26
Nebelscheinwerfer (falls vorhanden). . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26
Batteriewarnleuchte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26
ABS-Warnleuchte (Antiblockiersystem) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 27
Tempomatleuchte (falls vorhanden) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29
Anzeigelampe für die Alarmanlage/Wegfahrsperre . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30
Warnleuchte für Deaktivierung der Antischlupfregelung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30
Kontrollleuchte der Antischlupfregelung (TC) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32
Motormanagement-Kontrollleuchte (MIL) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 33
Kühlmitteltemperaturwarnleuchte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 34
Öldruckwarnleuchte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 35
Reifendruck-Warnleuchte (falls Reifendruck-Überwachungssystem
eingebaut ist) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 35
Warnleuchte für Triumph Semi Active Suspension (TSAS) (falls eingebaut) . . . . . 36
Frostsymbol . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 37
Warnmeldungen und Informationen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 38
Drehzahlmesser . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 40
Anzeigebildschirm für den Motorradstatus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 40
Tachometer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 41
Tankuhr . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 41
Kühlmitteltemperaturanzeige . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 42
Gangstellungsanzeige . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 43
Eingestellte Tempomat-Geschwindigkeit (wenn Tempomat eingebaut ist). . . . . . 43
Wartungsanzeige. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 44
Uhr . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 44
Umgebungstemperatur . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 45
Multifunktions-Anzeigebildschirm . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 45
Startbildschirm. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 46
Fahrmodus-Anzeige . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 47
Windschutzscheiben-Einstellmodus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 47
21
Allgemeine Informationen
Einstellungen der semi-aktiven Federung von Triumph (Triumph Semi
Active Suspension, TSAS) (falls eingebaut) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 47
Tageskilometerzähler. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 49
Zurücksetzen des Tageskilometerzählers . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 50
Motorrad-Informationen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .51
Menü „Einstellen“ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 52
Warnungen anzeigen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 53
Fahrmodi . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 53
Bordcomputer einrichten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 53
Motorrad einrichten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 55
Anzeige einrichten. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 60
Fahrmodi . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 63
Auswahl des Fahrmodus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 64
Konfiguration des Fahrmodus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 68
Zündschlüssel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 74
Zündschalter/Lenkschloss . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 75
Wegfahrsperre . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 75
Stellungen des Zündschalters . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 75
Lenkerschalter rechts . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Motorstoppschalter. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Starterknopf . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Tempomat-Einstelltaste (falls eingebaut). . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Warnblinklicht. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
76
76
77
77
77
Lenkerschalter links . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 77
Scheinwerfer-Abblendschalter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 78
Blinkerschalter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 79
Hupenschalter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 79
Instrumente, Taste AUSWÄHLEN. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 79
Instrumente, Taste BLÄTTERN. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 79
Taste MODUS . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 79
Nebelscheinwerferschalter (falls eingebaut) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 80
Griffheizungsschalter (falls eingebaut). . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 80
Gashebel und Drosselklappensteuerung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 81
Verwenden der Bremsen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 81
Brems- und Kupplungshebel-Einstellvorrichtungen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 82
Tempomat (falls eingebaut) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 83
Aktivieren des Tempomats . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 85
22
Allgemeine Informationen
Anpassen der eingestellten Geschwindigkeit bei aktivem Tempomat. . . . . . . . . . 86
Deaktivieren des Tempomats. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 87
Einnehmen der eingestellten Tempomat-Geschwindigkeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 87
Semi-aktive Federung von Triumph (Triumph Semi Active Suspension, TSAS)
(falls eingebaut). . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 88
Antischlupfregelung (TC) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 90
Optimiertes Kurven-TC . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 90
Einstellungen der Antischlupfregelung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 92
Reifendruck-Überwachungssystem (TPMS) (falls vorhanden). . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 92
Funktion . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 93
ID-Nummer des Reifendrucksensors . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 93
Systemanzeige . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 94
Sensorbatterien . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 94
TPMS-Systemfehler . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 95
Reifendruck. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 95
Niedriger Reifendruck . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 96
Austauschreifen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 96
Kraftstoffanforderungen/Betanken . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 96
Kraftstoffsorte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 96
Tankdeckel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 97
Befüllen des Kraftstofftanks . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 98
Windschutzscheibe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 99
Einstellen des Lenkers . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 100
Ständer. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 101
Seitenständer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 101
Hauptständer (falls eingebaut) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 102
Sitze . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Sitzpflege. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Beifahrersitz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Fahrersitz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Einstellen der Fahrersitzhöhe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Sitzheizung (falls eingebaut) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
102
102
103
104
105
106
Helmhaken . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 107
Bordwerkzeug, Handbuch und das Triumph Zubehör-Bügelschloss . . . . . . . . . . . . . 108
Elektrische Zusatzsteckdosen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 108
USB-Anschluss (Universal Serial Bus) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 110
23
Allgemeine Informationen
Gepäcksysteme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 111
Expedition Aluminiumkoffer (falls eingebaut) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 111
Einfahren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 118
Sicherer Betrieb . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 119
Tägliche Sicherheitskontrollen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 119
24
Allgemeine Informationen
Instrumentenanordnung
1
2
3
21
4
20 19 18
5 6
7
17 16
8
9
15
14
10 11
12
13
cisz
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
8.
9.
10.
11.
12.
Multifunktions-Anzeigebildschirm
Motormanagement-Kontrollleuchte
(MIL)
Batteriewarnleuchte
Blinkeranzeige links
Kühlmitteltemperaturwarnleuchte
ABS-Warnleuchte
Drehzahlmesser, roter Bereich
Blinkeranzeige rechts
Leerlaufleuchte
Nebelscheinwerfer-Kontrollleuchte
Fernlicht-Kontrollleuchte
Anzeigebildschirm für den
Motorradstatus
13. Kontrollleuchte der
Antischlupfregelung
14. Kraftstoffstand-Warnleuchte
15. Statusanzeige
Alarmanlage/Wegfahrsperre
(Alarmanlage ist Zubehör)
16. Warnleuchte für Deaktivierung der
Antischlupfregelung
17. Reifendruck-Warnleuchte (wenn
Reifendruck-Überwachungssystem
(TPMS) eingebaut ist)
18. Tempomatleuchte
19. Öldruckwarnleuchte
20. TSAS-Warnleuchte
21. Drehzahlmesser
25
Allgemeine Informationen
Warnleuchten
Nebelscheinwerfer (falls vorhanden)
Wenn die Zündung und die
Nebelscheinwerfer eingeschaltet sind, leuchtet die Nebelscheinwerfer-Warnleuchte auf.
Hinweis:
•
Bei eingeschalteter Zündung leuchten die Instrumenten-Warnleuchten
1,5 Sekunden lang auf und gehen
anschließend wieder aus (ausgenommen jene, die bis zum Anlassen
des Motors erleuchtet bleiben, wie
auf den nachfolgenden Seiten
beschrieben).
Blinker
Wenn
der
Blinkerschalter
nach links oder rechts bewegt
wird, blinkt die entsprechende
Blinkeranzeige im gleichen Rhythmus
wie die Blinker.
Beide Blinkeranzeigen blinken gleichzeitig,
wenn das Warnblinklicht eingeschaltet
ist.
Batteriewarnleuchte
Beim Einschalten der Zündung
leuchtet die Batteriewarnleuchte nur auf, wenn eine
Fehlfunktion
der
Batterie
festgestellt wird.
Ist die Batteriespannung bei laufendem
Motor niedrig, leuchtet die Batteriewarnleuchte im Drehzahlmesser auf und
es wird außerdem die Meldung
„WARNUNG – BATTERIE!“ auf dem
Multifunktions-Anzeigebildschirm
angezeigt.
1
2
Leerlauf
OFF-ROAD
Die Leerlauf-Warnleuchte zeigt
an, wenn sich das Getriebe im
Leerlauf befindet (kein Gang
eingelegt). Die Warnleuchte leuchtet,
wenn sich das Getriebe im Leerlauf
befindet und der Zündschalter auf EIN
steht.
Fernlicht
Wenn die Zündung eingeschaltet ist und der ScheinwerferAbblendschalter auf „Fernlicht“
steht, leuchtet die FernlichtKontrollleuchte auf.
Kraftstoffstand-Warnleuchte
Die
Kraftstoffstand-Warnleuchte leuchtet auf, wenn
sich noch etwa 3,5 Liter
Kraftstoff im Tank befinden.
26
WARNING
BATTERY LOW
CHECK MANUAL
PRESS SELECT
TO CLEAR
1.
2.
Batteriewarnleuchte
Meldung auf den Instrumenten
Sobald
die
Batterie
vollständig
aufgeladen ist, verlischt die Meldung auf
den Instrumenten wird abgeschaltet.
Sollte die Batteriewarnleuchte weiter
leuchten, dass eine Fehlfunktion vorliegt,
die untersucht werden muss. Setzen Sie
sich so schnell wie möglich mit einem
Triumph-Vertragshändler in Verbindung,
um den Fehler überprüfen und beheben
zu lassen.
Allgemeine Informationen
ABS-Warnleuchte
(Antiblockiersystem)
Es ist normal, wenn die ABSWarnleuchte
nach
dem
Einschalten
der
Zündung
blinkt. Die Leuchte blinkt nach
dem Anlassen des Motors weiter, bis das
Motorrad
zum
ersten
Mal
eine
Geschwindigkeit von über 10 km/h
erreicht. Danach geht sie aus.
Die Warnleuchte darf erst wieder
aufleuchten, wenn der Motor neu
gestartet wird, es sei denn, es liegt ein
Fehler vor, oder:
• ABS vom Fahrer deaktiviert – die
Warnleuchte bleibt erleuchtet (siehe
„Motorrad einrichten“ auf Seite 55
bzw. „Konfiguration des Fahrmodus“
auf Seite 68).
• ABS ist auf Offroad eingestellt – die
Warnleuchte blinkt langsam (siehe
„Konfiguration des Fahrmodus“ auf
Seite 68).
Sollte die ABS-Warnleuchte zu einem
anderen Zeitpunkt während der Fahrt
aufleuchten, weist dies auf eine
Fehlfunktion des ABS-Systems hin, die
untersucht werden muss. Es kann eine
der folgenden Warnmeldungen angezeigt werden:
• WARNUNG – ABS-SYSTEM
DEAKTIVIERT
• ABS-SYSTEM – KURVEN-ABS
DEAKTIVIERT (nur Modelle mit
optimiertem Kurven-ABS).
Die Auswirkungen auf das Bremssystem
sind folgende:
WARNUNG – ABS-SYSTEM DEAKTIVIERT
OFF-ROAD
WARNING
ABS SYSTEM
DISABLED
CHECK MANUAL
PRESS SELECT
TO CLEAR
Hinweis:
•
Antischlupfregelung,
optimierte
Kurven-Antischlupfregelung
(falls
vorhanden) und Tempomat (falls
vorhanden) funktionieren möglicherweise nicht, wenn eine Fehlfunktion
am ABS-System vorliegt. In dieser
Situation leuchten möglicherweise
die Warnleuchten für das ABSSystem, die Antischlupfregelung und
die MIL.
1
2
1.
2.
ABS-Warnleuchte
Meldung auf den Instrumenten
Die Meldung „WARNUNG – ABS-SYSTEM
DEAKTIVIERT“ zeigt an, dass das ABS
(und das optimierte Kurven-ABS, falls
vorhanden) nicht funktionieren.
27
Allgemeine Informationen
Warnung
Sollte das ABS-System nicht funktionieren oder vom Fahrer deaktiviert
worden sein (siehe „Motorrad einrichten“ auf Seite 55 bzw. „Konfiguration
des Fahrmodus“ auf Seite 68), arbeitet
das Bremssystem weiter wie eines
ohne ABS-Funktion.
Fahren Sie nicht mehr weiter als nötig,
wenn die Warnleuchte leuchtet.
Setzen Sie sich im Fall einer
Fehlfunktion so schnell wie möglich
mit einem Triumph-Vertragshändler in
Verbindung,
um
den
Fehler
überprüfen und beheben zu lassen.
Ein zu starkes Bremsen in dieser
Situation führt zum Blockieren der
Räder, was zum Verlust der Kontrolle
über das Motorrad und zu einem
Unfall führt.
28
ABS-SYSTEM – KURVEN-ABS
DEAKTIVIERT (nur Modelle mit
optimiertem Kurven-ABS)
1
2
OFF-ROAD
ABS SYSTEM
CORNERING ABS
DISABLED
CHECK MANUAL
PRESS SELECT
TO CLEAR
1.
2.
ABS-Warnleuchte
Meldung auf den Instrumenten
Die Meldung „ABS-SYSTEM – KURVENABS DEAKTIVIERT“ zeigt an, dass das
optimierte Kurven-ABS nicht funktioniert.
Allgemeine Informationen
Tempomatleuchte (falls vorhanden)
Warnung
Wenn das optimierte Kurven-ABS
nicht funktioniert, leuchtet die ABSWarnleuchte auf und auf der Multifunktionsanzeige wird die Meldung
„ABS-SYSTEM
–
KURVEN-ABS
DEAKTIVIERT“ angezeigt.
In dieser Situation arbeitet das ABSSystem
ohne
die
optimierte
Kurvenfunktion weiter, sofern:
• keine
weiteren
ABS-Fehler
vorliegen,
• das ABS-System nicht vom Fahrer
deaktiviert wurde (siehe „Motorrad
einrichten“ auf Seite 55 bzw.
„Konfiguration des Fahrmodus“
auf Seite 68).
Fahren Sie nicht mehr weiter als nötig,
wenn die Warnleuchte leuchtet.
Setzen Sie sich im Fall einer
Fehlfunktion so schnell wie möglich
mit einem Triumph-Vertragshändler in
Verbindung, um den Fehler überprüfen und beheben zu lassen.
In dieser Situation kann ein zu starkes
Bremsen beim Abbiegen zum Verlust
der Kontrolle über das Motorrad und
zu einem Unfall führen.
Der Tempomat kann nur
aktiviert werden, wenn die
Fahrgeschwindigkeit
des
Motorrads zwischen 30 bis
160 km/h liegt und mindestens der
3. Gang eingelegt ist. Wenn das System
aktiviert ist, leuchtet die Tempomatleuchte im Drehzahlmesser auf (siehe
Seite 83).
Warnung
Der Tempomat darf nur dort verwendet
werden, wo ein Fahren mit konstanter
Geschwindigkeit sicher möglich ist.
Der Tempomat darf nicht in dichtem
Verkehr oder auf Straßen verwendet
werden, die scharfe oder unübersichtliche Kurven aufweisen oder rutschig
sind.
Die Verwendung des Tempomats in
dichtem Verkehr oder auf Straßen, die
scharfe oder unübersichtliche Kurven
aufweisen oder rutschig sind, kann
zum Verlust der Kontrolle über das
Motorrad und zu einem Unfall führen.
Siehe auch „Bremsen“ auf Seite 126.
1
1.
Tempomatleuchte
29
Allgemeine Informationen
Anzeigelampe für die
Alarmanlage/Wegfahrsperre
Warnleuchte für Deaktivierung der
Antischlupfregelung
Dieses Triumph Modell verfügt
über eine Wegfahrsperre, die
beim Ausschalten der Zündung
aktiviert wird. Falls das Motorrad mit einer Triumph OriginalzubehörAlarmanlage ausgestattet ist, arbeitet die
Wegfahrsperre
ganz
normal,
die
Anzeigelampe für die Alarmanlage/
Wegfahrsperre jedoch wie nachfolgend
beschrieben.
Die Warnleuchte für die
Deaktivierung der Antischlupfregelung (TC) darf nur
leuchten, wenn die TC vom
Fahrer
deaktiviert
wurde
(siehe
„Motorrad einrichten“ auf Seite 55 bzw.
„Konfiguration des Fahrmodus“ auf
Seite 68).
Sollte die Warnleuchte zu einem anderen
Zeitpunkt während der Fahrt aufleuchten,
weist dies auf eine Fehlfunktion des TCSystems hin, die untersucht werden
muss. Es kann eine der folgenden
Warnmeldungen angezeigt werden:
• WARNUNG – TC-SYSTEM
DEAKTIVIERT
• TC-SYSTEM – KURVEN-TC
DEAKTIVIERT (nur Modelle mit
optimiertem Kurven-TC).
Mit eingebauter Alarmanlage
Die Anzeigelampe für die Alarmanlage/
Wegfahrsperre leuchtet unter den
Bedingungen auf, die in der Anleitung
für
die
Triumph
OriginalzubehörAlarmanlage beschrieben sind.
Ohne eingebaute Alarmanlage
Nach dem Ausschalten (OFF) der
Zündung blinkt die Anzeigelampe für die
Alarmanlage/Wegfahrsperre 24 Stunden
lang, um anzuzeigen, dass die Wegfahrsperre aktiviert ist. Beim Einschalten
(ON) der Zündung werden die Wegfahrsperre und die Anzeigelampe deaktiviert.
Sollte die Anzeigelampe weiter leuchten,
weist dies auf eine Fehlfunktion der
Wegfahrsperre hin, die untersucht
werden muss. Setzen Sie sich so schnell
wie möglich mit einem TriumphVertragshändler in Verbindung, um den
Fehler überprüfen und beheben zu
lassen.
TC
Die Auswirkungen auf das TC-System
sind folgende:
WARNUNG – TC-SYSTEM DEAKTIVIERT
OFF-ROAD
WARNING
TC SYSTEM
DISABLED
CHECK MANUAL
PRESS SELECT
TO CLEAR
1.
2.
30
1
2
Warnleuchte für Deaktivierung der
Antischlupfregelung
Meldung auf den Instrumenten
Allgemeine Informationen
Die Meldung „WARNUNG – TC-SYSTEM
DEAKTIVIERT“ zeigt an, dass das TC (und
das
optimierte
Kurven-TC,
falls
vorhanden) nicht funktionieren.
TC-SYSTEM – KURVEN-TC DEAKTIVIERT
(nur Modelle mit optimiertem Kurven-TC)
Warnung
Wenn das TC-System nicht funktioniert,
ist beim Beschleunigen und Abbiegen
mit Vorsicht vorzugehen, um ein
Durchdrehen des Hinterrads zu
vermeiden.
Im Fall eines Fehlers leuchten parallel
zur Warnleuchte für die Deaktivierung
der
Antischlupfregelung
unter
Umständen die MotormanagementKontrollleuchte und/oder die ABSWarnleuchte.
Fahren Sie nicht mehr weiter als nötig,
wenn eine der oben genannten
Warnleuchten leuchtet. Setzen Sie
sich so schnell wie möglich mit einem
Triumph-Vertragshändler in Verbindung, um den Fehler überprüfen und
beheben zu lassen.
Hartes Beschleunigen und harte
Kurven können in dieser Situation zum
Durchdrehen des Hinterrads und
dadurch zum Verlust der Kontrolle
und zu einem Unfall führen.
1
2
OFF-ROAD
TC SYSTEM
CORNERING TC
DISABLED
CHECK MANUAL
PRESS SELECT
TO CLEAR
1.
2.
Warnleuchte für Deaktivierung der
Antischlupfregelung
Meldung auf den Instrumenten
Die Meldung „TC-SYSTEM – KURVEN-TC
DEAKTIVIERT“ zeigt an, dass das
optimierte Kurven-TC nicht funktioniert.
Das TC-System arbeitet ohne die
optimierte
Kurvenfunktion
weiter,
sofern:
• das TC keine weitere Fehler aufweist,
• das TC-System nicht vom Fahrer
deaktiviert wurde (siehe „Motorrad
einrichten“
auf
Seite 55
bzw.
„Konfiguration des Fahrmodus“ auf
Seite 68).
31
Allgemeine Informationen
Warnung
Wenn ein Fehler bei der optimierten
Kurven-Antischlupfregelung auftritt,
leuchtet die Warnleuchte für die
Deaktivierung der Antischlupfregelung
auf und auf der Multifunktionsanzeige
wird die Meldung „TC-SYSTEM –
KURVEN-TC DEAKTIVIERT“ angezeigt.
In dieser Situation arbeitet die Antischlupfregelung ohne die optimierte
Kurvenfunktion weiter, sofern:
• das TC keine weitere Fehler
aufweist,
• das TC-System nicht vom Fahrer
deaktiviert wurde (siehe „Motorrad
einrichten“ auf Seite 55 bzw.
„Konfiguration des Fahrmodus“
auf Seite 68).
Beim Beschleunigen und Abbiegen ist
mit Vorsicht vorzugehen, um ein
Durchdrehen des Hinterrads zu
vermeiden.
Parallel zur Warnleuchte für die
Deaktivierung der Antischlupfregelung
leuchten unter Umständen die Motormanagement-Kontrollleuchte und/oder
die ABS-Warnleuchte.
Fahren Sie nicht mehr weiter als nötig,
wenn eine der oben genannten
Warnleuchten leuchtet. Setzen Sie
sich so schnell wie möglich mit einem
Triumph-Vertragshändler in Verbindung, um den Fehler überprüfen und
beheben zu lassen.
Hartes Beschleunigen und harte
Kurven können in dieser Situation zum
Durchdrehen des Hinterrads und
dadurch zum Verlust der Kontrolle
und zu einem Unfall führen.
32
Siehe auch „Antischlupfregelung“ auf
Seite 90.
Kontrollleuchte der
Antischlupfregelung (TC)
Die TC-Kontrollleuchte zeigt
an, dass die Antischlupfregelung
aktiv
ist
und
funktioniert, um beim harten
Beschleunigen oder bei nassen oder
rutschigen Straßenverhältnissen den
Hinterradschlupf zu begrenzen.
TC
Funktion der Kontrollleuchte der
Antischlupfregelung:
TC eingeschaltet (Einstellung „Regen“,
„Straße“ oder „Sport“):
• Bei
normalen
Fahrbedingungen
bleibt die Kontrollleuchte aus.
• Die Kontrollleuchte blinkt schnell,
wenn
die
Antischlupfregelung
arbeitet,
um
beim
harten
Beschleunigen oder bei Nässe oder
Glätte den Hinterradschlupf zu
begrenzen.
TC eingeschaltet (Einstellung „Offroad“ –
falls vorhanden):
• Bei
normalen
Fahrbedingungen
blinkt die Kontrollleuchte langsam,
um anzuzeigen, dass das TC-System
auf Offroad eingestellt ist.
• Die TC-Kontrollleuchte blinkt schnell,
wenn die Antischlupfregelung arbeitet, um beim harten Beschleunigen
oder bei Nässe oder Glätte den
Hinterradschlupf zu begrenzen.
Antischlupfregelung ausgeschaltet:
Die Kontrollleuchte leuchtet nicht auf.
Stattdessen leuchtet die Warnleuchte
für die TC-Deaktivierung auf (siehe
Seite 30).
Allgemeine Informationen
Hinweis:
•
Antischlupfregelung und optimiertes
Kurven-TC
(falls
vorhanden)
funktionieren möglicherweise nicht,
wenn eine Fehlfunktion am ABSSystem vorliegt. In dieser Situation
leuchten möglicherweise die ABSund TC-Warnleuchte und die MIL.
1
1.
Kontrollleuchte der
Antischlupfregelung
Motormanagement-Kontrollleuchte
(MIL)
Die Motormanagement-Kontrollleuchte (MIL) leuchtet
beim Einschalten (ON) der
Zündung auf, um die Betriebsbereitschaft des Motormanagementsystems anzuzeigen, muss jedoch beim
Starten des Motors ausgehen.
Die MIL darf bei laufendem Motor nicht
leuchten.
Das Aufleuchten der MIL bei laufendem
Motor zeigt an, dass in einem oder
mehreren der vom Motormanagementsystem gesteuerten Systeme ein Fehler
aufgetreten ist. In einem solchen Fall
schaltet das Motormanagementsystem
auf den „Notlauf“-Modus um, so dass die
Fahrt beendet werden kann, falls der
Fehler nicht so gravierend ist, dass der
Motor gar nicht mehr läuft.
33
Allgemeine Informationen
Kühlmitteltemperaturwarnleuchte
Warnung
Senken Sie die Geschwindigkeit und
fahren Sie nicht mehr weiter als nötig,
wenn die MIL leuchtet. Der Fehler
kann unter Umständen zu Beeinträchtigungen bei Motorleistung, Abgasemissionen und Kraftstoffverbrauch
führen. Durch eine verminderte
Motorleistung können gefährliche
Fahrbedingungen entstehen, die zum
Verlust der Kontrolle über das
Motorrad und zu einem Unfall führen
können. Setzen Sie sich so schnell wie
möglich
mit
einem
TriumphVertragshändler in Verbindung, um
den Fehler überprüfen und beheben
zu lassen.
Hinweis:
•
34
Wenn die MIL bei eingeschalteter
Zündung blinkt, setzen Sie sich so
schnell wie möglich mit einem
Triumph-Vertragshändler in Verbindung, um den Fehler beheben zu
lassen. In diesem Fall startet der
Motor nicht.
Sollte die Temperatur des
Motorkühlmittels bei laufendem
Motor auf einen gefährlich
hohes
Niveau
ansteigen,
leuchtet die Kühlmitteltemperaturwarnleuchte im Drehzahlmesser auf.
Vorsicht
Schalten Sie den Motor sofort aus,
wenn die Kühlmitteltemperaturwarnleuchte aufleuchtet. Starten Sie den
Motor erst wieder, wenn der Fehler
behoben ist.
Das Betreiben des Motors bei
leuchtender
Kühlmitteltemperaturwarnleuchte
führt
zu
einem
gravierenden Motorschaden.
Allgemeine Informationen
Öldruckwarnleuchte
Ist der Motoröldruck bei
laufendem Motor zu niedrig,
leuchtet die Öldruckwarnleuchte im Drehzahlmesser auf und es
wird „WARNUNG – ÖLDRUCK NIEDRIG“
auf dem Multifunktions-Anzeigebildschirm angezeigt.
Vorsicht
Schalten Sie den Motor sofort aus,
wenn das Öldruckwarnleuchte aufleuchtet. Starten Sie den Motor erst
wieder, wenn der Fehler behoben ist.
Das Betreiben des Motors bei
leuchtender Öldruckwarnleuchte führt
zu einem gravierenden Motorschaden.
Reifendruck-Warnleuchte (falls
Reifendruck-Überwachungssystem
eingebaut ist)
Die Reifendruck-Warnleuchte
funktioniert in Verbindung mit
dem Reifendruck-Überwachungssystem (siehe Seite 92).
Die Warnleuchte leuchtet nur auf, wenn
der Druck im Vorder- oder Hinterreifen
unterhalb des empfohlenen Reifendrucks liegt. Bei zu hohem Reifendruck
leuchtet sie nicht auf.
Wenn die Warnleuchte leuchtet, ist die
Meldung „TPMS – VORDER-/HINTERREIFEN DRUCK NIEDRIG“ auf dem
Multifunktions-Anzeigebildschirm
zu
sehen.
1
2
1
2
OFF-ROAD
OFF-ROAD
TPMS
WARNING
FRONT TYRE
LOW PRESSURE
CHECK MANUAL
PRESS SELECT
TO CLEAR
OIL PRESSURE
LOW
CHECK MANUAL
PRESS SELECT
TO CLEAR
1.
2.
Öldruckwarnleuchte
Meldung auf den Instrumenten
Beim Einschalten der Zündung leuchtet
die Öldruckwarnleuchte im Drehzahlmesser auch bei abgeschaltetem Motor
auf.
1.
2.
Reifendruck-Warnleuchte
Meldung auf den Instrumenten
Drücken Sie die Taste AUSWÄHLEN, um
die Meldung zu bestätigen und zum
Startbildschirm zurückzukehren.
35
Allgemeine Informationen
Nach Drücken der Taste AUSWÄHLEN
wird im Motorradinformationsbereich
des Startbildschirms automatisch die
Reifendruckanzeige angezeigt.
OFF-ROAD
AUTO
C N S OFF-ROAD
1
1
2
47 MPG
12 MI
F 36
R 42
PSI
PSI
1. Reifendruckanzeige
Der Reifendruck, bei dem die Warnleuchte aufleuchtet, ist temperaturkompensiert und wird auf 20°C
abgeglichen, der Zahlenwert des jeweils
angezeigten Drucks jedoch nicht (siehe
Seite 175).
Auch
wenn
der
bei
leuchtender Warnleuchte angezeigte
Zahlenwert scheinbar dem StandardReifendruck entspricht oder beinahe
entspricht, liegt ein zu niedriger
Reifendruck
vor,
verursacht
im
wahrscheinlichsten Fall durch einen
Reifenschaden.
Warnleuchte für Triumph Semi
Active Suspension (TSAS)
(falls eingebaut)
Beim Einschalten der Zündung
leuchtet
die
Warnleuchte
1,5 Sekunden lang auf und
geht dann aus.
Die Warnleuchte besitzt zwei Modi:
Kalibrierung
Das TSAS-System rekalibriert Einstellmotoren unter folgenden Bedingungen:
• wenn die Batterie abgeklemmt
wurde,
• wenn im normalen Betrieb ein Fehler
beim TSAS-System auftritt.
Während
der
Rekalibrierung
des
Systems blinkt die Warnleuchte zweimal
pro Sekunde und auf der Multifunktionsanzeige wird TSAS-SYSTEM
KALIBRIERT BITTE WARTEN angezeigt.
1
2
OFF-ROAD
TSAS SYSTEM
CALIBRATING
PLEASE WAIT
PRESS SELECT
TO CLEAR
Warnung
Halten Sie das Motorrad an, wenn die
Reifendruck-Warnleuchte
leuchtet
und die Meldung „TPMS – REIFENDRUCK
VORNE/HINTEN
NIEDRIG“
angezeigt wird. Fahren Sie das
Motorrad erst wieder, wenn die Reifen
überprüft
wurden
und
der
Reifendruck bei kalten Reifen dem
empfohlenen Wert entspricht.
36
1.
2.
TSAS-Warnleuchte
Meldung auf den Instrumenten
Während der Rekalibrierung muss das
Motorrad stillstehen. Wird das Motorrad
gefahren, wird die Rekalibrierung
angehalten und die Warnleuchte bleibt
erleuchtet.
Allgemeine Informationen
Fehler
Falls die Warnleuchte dauerhaft oder zu
einem anderen Zeitpunkt aufleuchtet,
weist dies auf einen der folgenden
Umstände hin:
• Eine Rekalibrierung des Systems
wurde unterbrochen. Lassen Sie das
System
rekalibrieren,
wie
auf
Seite 89 beschrieben.
• Innerhalb des Systems ist eine
Fehlfunktion
aufgetreten,
die
untersucht werden muss. Auf der
Multifunktionsanzeige
wird
die
Meldung „WARNUNG – FEHLER
TSAS-SYSTEM“ angezeigt. Lassen Sie
das System rekalibrieren, wie auf
Seite 89 beschrieben. Wenn der
Fehler nach der Rekalibrierung noch
vorhanden ist, setzen Sie sich so
schnell wie möglich mit einem
Triumph-Vertragshändler
in
Verbindung, um ihn überprüfen und
beheben zu lassen.
Frostsymbol
Das Frostsymbol leuchtet auf,
wenn die Umgebungstemperatur 4°C oder weniger
beträgt.
Das Frostsymbol bleibt erleuchtet, bis
die Temperatur auf 6°C gestiegen ist.
2
1.
2.
1
Frostsymbol
Umgebungstemperatur
1
2
OFF-ROAD
WARNING
TSAS
SYSTEM FAULT
CHECK MANUAL
PRESS SELECT
TO CLEAR
1.
2.
TSAS-Warnleuchte
Meldung auf den Instrumenten
Die semi-aktive Federung von Triumph
(Triumph Semi Active Suspension, TSAS)
ist im Einzelnen ab Seite 88 beschrieben.
37
Allgemeine Informationen
Warnung
Glatteis kann sich bei Temperaturen
von
einigen
Grad
über
dem
Gefrierpunkt (0°C) bilden, vor allem auf
Brücken und im Schatten.
Seien Sie stets besonders vorsichtig
bei niedrigen Temperaturen und
vermindern
Sie
bei
potenziell
gefährlichen Fahrbedingungen wie
schlechtem Wetter die Geschwindigkeit.
Überhöhte Geschwindigkeit, hartes
Beschleunigen, starkes Bremsen oder
scharfe Kurven können auf glatten
Straßen zum Verlust der Kontrolle
über das Motorrad und zu Unfällen
führen.
Warnmeldungen und
Informationen
Warnmeldungen
Die folgenden Warnungen
können
angezeigt
werde,
wenn ein Fehler erkannt
wurde:
• ÖLDRUCK NIEDRIG (siehe Seite 35)
• BATTERIE ! (siehe Seite 26)
• ABS-SYSTEM DEAKTIVIERT
(siehe Seite 27)
• KURVEN-ABS DEAKTIVIERT
(Siehe Seite 27)
• TC-SYSTEM DEAKTIVIERT
(siehe Seite 30)
• KURVEN-TC DEAKTIVIERT
(Siehe Seite 30)
• FEHLER TSAS-SYSTEM
(siehe Seite 36)
• REIFENDRUCK VORNE/HINTEN
NIEDRIG (siehe Seite 35)
• SENSORSIGNAL VORDER-/
HINTERREIFEN (siehe Seite 92).
Informationen
Die folgenden Informationen
können angezeigt werden:
•
•
•
•
•
38
TSAS-SYSTEM KALIBRIERT –
BITTE WARTEN (siehe Seite 36)
TPMS – VORDER-/HINTERREIFEN
BATTERIE ! (siehe Seite 36)
BERGANFAHRHILFE AKTIVIERT
(siehe Seite 132)
BERGANFAHRHILFE DEAKTIVIERT
(Siehe Seite 132)
BERGANFAHRHILFE NICHT
VERFÜGBAR (Siehe Seite 132).
Allgemeine Informationen
Parallel zu einer aktiven Warnmeldung
oder Information wird auf der linken
Seite der Multifunktionsanzeige das
entsprechende Warn- oder Informationssymbol angezeigt.
Es können mehrere Warn- und
Informationssymbole angezeigt werden,
wenn ein Fehler auftritt. Wo dies der Fall
ist,
gehen
Warnmeldungen
vor
Informationen, und das Warnsymbol
wird auf der linken Seite der
Multifunktionsanzeige angezeigt.
Die Anzahl der aktuell aktiven Warnmeldungen und Informationen wird über
dem Warn- bzw. Informationssymbol
angezeigt.
2
Hinweis:
•
•
•
•
Einige Meldungen werden automatisch nach kurzer Zeit verborgen.
Verborgene Warnmeldungen und
Informationen bleiben aktiv und
werden bei jedem Einschalten der
Zündung erneut angezeigt, bis der
Zustand, der die Meldung ausgelöst
hat, behoben wurde.
Während
aktive
Meldungen
verborgen sind, bleibt das Warnbzw. Informationssymbol zusammen
mit der Anzahl der verborgenen
Meldungen auf der Multifunktionsanzeige sichtbar.
Verborgene Warnmeldungen oder
Informationen können mithilfe der
Funktion „Warnungen anzeigen“
betrachtet werden, wie unter „Menü
Einstellungen“ auf Seite 52 beschrieben.
OFF-ROAD
3
WARNING
1
TTC SYSTEM
1.
2.
Symbol (Warnsymbol abgebildet)
Anzeige mehrerer Meldungen
Verwenden Sie Taste BLÄTTERN, um die
angezeigten Meldungen durchzugehen.
Drücken Sie die Taste AUSWÄHLEN, um
die Meldungen einzeln zu bestätigen und
zu verbergen.
39
Allgemeine Informationen
Drehzahlmesser
Der Drehzahlmesser zeigt die Motordrehzahl in Umdrehungen pro Minute
(U/min) an. Am Ende der Drehzahlskala
befindet sich der rote Bereich.
Drehzahlen (U/min.) im roten Bereich
liegen über dem empfohlenen Maximalwert und ebenfalls über dem Bereich mit
dem besten Leistungsverhalten.
Anzeigebildschirm für den
Motorradstatus
1
Vorsicht
Lassen Sie die Drehzahl niemals in den
roten Bereich gelangen, da dies zu
gravierenden Motorschäden führen
kann.
40
1.
Anzeigebildschirm für den
Motorradstatus
Auf dem Anzeigebildschirm für den
Motorradstatus wird Folgendes angezeigt:
• Tachometer
• Tankuhr
• Kühlmitteltemperaturanzeige
• Gangstellungsanzeige
• Eingestellte TempomatGeschwindigkeit
• Wartungsanzeige
• Uhr
• Umgebungstemperatur und
Frostsymbol.
Allgemeine Informationen
Tachometer
Tankuhr
Der digitale Tachometer zeigt die
Fahrgeschwindigkeit des Motorrads an.
Das Display zeigt die Fahrgeschwindigkeit des Motorrads in Schritten von
einem Stundenkilometer an.
1
1
1.
Tachometer
1. Tankuhr
Die Tankuhr zeigt die Menge des im Tank
vorhandenen Kraftstoffs an.
Bei eingeschalteter Zündung wird eine
Anzahl von Teilstrichen auf dem Display
angezeigt, die den Kraftstoffstand
angibt.
Bei vollem Tank werden alle acht
Teilstriche angezeigt, bei leerem Tank
keiner. Weitere Markierungen auf der
Anzeige stehen für Kraftstoffstände
zwischen voll und leer.
41
Allgemeine Informationen
Die Kraftstoffstand-Warnleuchte leuchtet
auf, wenn sich noch etwa 3,5 Liter
Kraftstoff im Tank befinden (siehe
Seite 26). Dann sind auf der Tankuhr zwei
Balken zu sehen und die Informationsanzeige
auf
dem
MultifunktionsAnzeigebildschirm wechselt auf die
Anzeige der verbleibenden KraftstoffReichweite (siehe Seite 51).
Kühlmitteltemperaturanzeige
1
OFF-ROAD
AUTO
C N S OFF-ROAD
1
1
2
47 MPG
12 MI
120.1 MI
1. Anzeige für Kraftstoff-Reichweite
Tanken Sie bei der ersten Gelegenheit,
wenn die Kraftstoffstand-Warnleuchte
leuchtet (siehe Seite 96).
Nach dem Tanken werden die Anzeige
der Tankuhr und der verbleibenden
Kraftstoff-Reichweite erst aktualisiert,
wenn das Motorrad wieder in Bewegung
ist. Die Aktualisierung kann je nach
Fahrstil bis zu fünf Minuten dauern.
1. Kühlmitteltemperaturanzeige
Die Kühlmitteltemperaturanzeige gibt die
Temperatur des Motorkühlmittels an.
Beim Einschalten der Zündung sind alle
acht Teilstriche der Anzeige sichtbar. Im
Fall eines Kaltstarts zeigt die Anzeige
keine Teilstriche an. Je weiter die
Temperatur
steigt,
desto
mehr
Teilstriche erscheinen auf der Anzeige.
Im Fall eines Warmstarts zeigt die
Anzeige je nach Motortemperatur die
entsprechende Anzahl von Teilstrichen
an.
Der normale Temperaturbereich liegt
zwischen vier und sechs Teilstrichen.
Sollte die Kühlmitteltemperatur zu hoch
sein, zeigt die Anzeige acht Teilstriche an
und beginnt zu blinken. Außerdem blinkt
die
Kühlmitteltemperaturleuchte
im
Drehzahlmesser.
Vorsicht
Lassen Sie den Motor nicht weiter
laufen, wenn eine der Temperaturwarnungen angezeigt wird, da dies zu
gravierenden Motorschäden führen
kann.
42
Allgemeine Informationen
Gangstellungsanzeige
2
1
Eingestellte TempomatGeschwindigkeit (wenn Tempomat
eingebaut ist)
1
3
2
1.
2.
Gangstellungsanzeige
(Leerlaufstellung angezeigt)
Gangstellungssymbol
Die Gangstellungsanzeige zeigt an,
welcher Gang (eins bis sechs) eingelegt
ist. Wenn sich das Getriebe im Leerlauf
befindet (kein Gang eingelegt), zeigt die
Anzeige N.
1
1.
Gangstellungsanzeige (Abbildung
zeigt ersten Gang)
1.
2.
3.
Tempomatsymbol
Anzeige für eingestellten Tempomat
Eingestellte TempomatGeschwindigkeit
Wenn der Tempomat eingeschaltet ist,
wird auf dem Anzeigebildschirm für den
Motorradstatus das Tempomatsymbol
angezeigt.
Als eingestellte Tempomat-Geschwindigkeit wird „--“ angezeigt, bis eine
Geschwindigkeit eingestellt wurde.
Nach dem Einstellen einer Geschwindigkeit erscheint das Wort „SET“
(eingestellt) unter dem Tempomatsymbol. Die eingestellte Geschwindigkeit
wird angezeigt die Tempomatleuchte im
Drehzahlmesser leuchtet.
Wenn der Tempomat deaktiviert wird,
geht die Tempomatleuchte im Drehzahlmesser aus, aber die eingestellte
Geschwindigkeit
bleibt
auf
dem
Anzeigebildschirm für den Motorradstatus sichtbar.
Weitere Informationen siehe „Tempomat“
auf Seite 83.
43
Allgemeine Informationen
Wartungsanzeige
Wenn die Zündung eingeschaltet ist und
die Fahrstrecke bis zur nächsten
Inspektion 800 km oder weniger beträgt,
wird auf der Multifunktionsanzeige im
Startbildschirm kurz die verbleibende
Fahrstrecke bis zur nächsten Inspektion
angezeigt.
Nach dem Durchführen der Inspektion
durch Ihren Triumph-Vertragshändler
wird das System zurückgesetzt.
Die Wartungsanzeige wird außerdem
angezeigt, wenn ein Fehler aufgetreten
ist und die ABS-Warnleuchte und/oder
MIL leuchtet. Setzen Sie sich so schnell
wie möglich mit einem TriumphVertragshändler in Verbindung, um den
Fehler überprüfen und beheben zu
lassen.
Uhr
1
SERVICE DUE
365 MI
ODOMETER
135 MI
1.
Fahrstrecke bis zur nächsten
Inspektion
Ist die Inspektion überfällig, wird die
Fahrstrecke
als
negative
Zahl
angegeben und die Wartungsanzeige
wird auf dem Anzeigebildschirm für den
Motorradstatus angezeigt.
1
1.
44
Wartungsanzeige
1
1. Uhr – 12-Stunden-Format angezeigt
Die Uhr kann die Zeit im 12- oder 24Stunden-Format anzeigen.
Zum Einstellen der Uhr, siehe „Anzeige
einrichten“ auf Seite 60.
Allgemeine Informationen
MultifunktionsAnzeigebildschirm
Umgebungstemperatur
1
OFF-ROAD
AUTO
C N S OFF-ROAD
F
R
1
2
47 MPG
12 MI
F 36
R 42
1
PSI
PSI
2
1. Umgebungstemperatur in °C
2. Frostsymbol
Die Umgebungstemperatur wird in °C
oder °F angezeigt.
Das Frostsymbol leuchtet auf, wenn die
Umgebungstemperatur 4°C oder weniger
beträgt (siehe Seite 37).
Bei stehendem Motorrad kann die
Wärme des Motors unter Umständen die
Genauigkeit der Umgebungstemperaturanzeige beeinträchtigen.
Sobald sich das Motorrad in Bewegung
setzt, kehrt die Anzeige nach kurzer Zeit
in den normalen Zustand zurück.
Um die Lufttemperaturanzeige auf °C
bzw. °F umzuschalten, siehe „Anzeige
einrichten“ auf Seite 60.
1. Multifunktions-Anzeigebildschirm
Der
Multifunktions-Anzeigebildschirm
gestattet dem Fahrer folgende Ansichten,
Wahlmöglichkeiten bzw. Einstellungen:
• Fahrmodi
• Windschutzscheibenposition
• TSAS-Einstellungen (falls eingebaut)
• Bordcomputer
• Motorrad-Informationen
• Einstellungen des Motorrads
• Einstellungen der Anzeige
• Status der Sitzheizung
(falls eingebaut)
• Status der Griffheizung
(falls eingebaut).
Der
Multifunktions-Anzeigebildschirm
dient auch zur Anzeige von Warnmeldungen und Informationen.
Weitere Informationen über Warnmeldungen und Informationen, siehe
Seite 38.
45
Allgemeine Informationen
Startbildschirm
Der Startbildschirm der Multifunktionsanzeige dient zur Anzeige des aktuellen
Fahrmodus, des WindschutzscheibenEinstellmodus, der TSAS-Einstellungen
(falls eingebaut), der Tageskilometerzähler, von Motorrad-Informationen, des
Status der Griffheizung (falls eingebaut)
und des Status der Griffheizung (falls
eingebaut).
Um einen Eintrag auf dem Startbildschirm anzupassen oder zu bearbeiten,
drücken Sie Taste BLÄTTERN am linken
Lenker-Schaltergehäuse so oft, bis der
gewünschte Eintrag markiert ist.
Drücken
Sie
einmal
die
Taste
AUSWÄHLEN am linken Lenker-Schaltergehäuse, um auf das Untermenü bzw.
den Einstelldialog des ausgewählten
Eintrags zuzugreifen.
1
1
OFF-ROAD
2
2
8
3
AUTO
C N S OFF-ROAD
7
F
R
1
2
47 MPG
12 MI
F 36
R 42
PSI
PSI
4
5
6
1.
2.
3.
Derzeitiger Fahrmodus
Windschutzscheiben-Einstellmodus
Aktuelle TSAS-Einstellungen (falls
eingebaut)
4. Anzeige Tageskilometerzähler 1
5. Anzeige Tageskilometerzähler 2
(falls aktiviert)
6. Anzeige für Motorrad-Informationen
7. Status der Sitzheizung
(falls eingebaut)
8. Status der Griffheizung
(falls eingebaut)
Auf dem Startbildschirm wird standardmäßig nur ein Tageskilometerzähler
angezeigt, er kann jedoch so eingerichtet
werden, dass zwei angezeigt werden.
Siehe „Bordcomputer einrichten“ auf
Seite 53.
46
1.
2.
Taste BLÄTTERN
Taste AUSWÄHLEN
Durch Drücken und gedrückt halten der
Taste AUSWÄHLEN wird um Stillstand
auf das Einstellmenü zugegriffen („Menü
Einstellungen“ auf Seite 52).
Allgemeine Informationen
Fahrmodus-Anzeige
1
OFF-ROAD
AUTO
C N S OFF-ROAD
1
2
47 MPG
12 MI
F 36
R 42
PSI
PSI
1. Anzeige des aktuellen Fahrmodus
Zeigt den derzeitigen Fahrmodus. Für
weitere Informationen über Fahrmodi,
siehe Seite 63.
Windschutzscheiben-Einstellmodus
1
Stellen Sie die Windschutzscheibe
mithilfe der Taste BLÄTTERN auf die
gewünschte Höhe ein.
Es gibt eine kurze Wartezeit, um weitere
Einstellungen zu ermöglichen, bevor die
Instrumente automatisch den Windschutzscheiben-Einstellmodus
verlassen.
Ersatzweise können Sie die Taste
AUSWÄHLEN
drücken,
um
den
Windschutzscheiben-Einstellmodus zu
verlassen.
Für
weitere
Informationen
zum
Einstellen der Windschutzscheibe, siehe
„Windschutzscheibe“ auf Seite 99.
Einstellungen der semi-aktiven
Federung von Triumph (Triumph
Semi Active Suspension, TSAS)
(falls eingebaut)
1
OFF-ROAD
OFF-ROAD
AUTO
C N S OFF-ROAD
1
2
47 MPG
12 MI
F 36
R 42
PSI
PSI
1. Windschutzscheiben-Einstellmodus
Um Zugang zum WindschutzscheibenEinstellmodus zu erlangen, drücken Sie
die Taste BLÄTTERN, bis die Windschutzscheiben-Einstellanzeige markiert
ist.
Drücken Sie die Taste AUSWÄHLEN, um
den Windschutzscheiben-Einstellmodus
zu aktivieren.
AUTO
C N S OFF-ROAD
1
2
47 MPG
12 MI
F 36
R 42
PSI
PSI
1. TSAS-Einstellung
Um Zugang zum TSAS-Einstellmodus zu
erlangen, drücken Sie die Taste
BLÄTTERN, bis die TSAS-Einstellanzeige
markiert ist.
47
Allgemeine Informationen
Drücken Sie die Taste AUSWÄHLEN, um
den TSAS-Einstellmodus zu aktivieren.
OFF-ROAD
AUTO
TSAS MODE: OFF-ROAD
SPORT
NORMAL
COMFORT
TSAS-Einstellmodus
(„Sport“ ausgewählt)
Hinweis:
•
•
•
48
Wenn die Koppelung mit den Fahrmodi
deaktiviert ist (wie auf Seite 58
beschrieben), bleiben Änderungen an
den
TSAS-Dämpfungseinstellungen
unabhängig von der Auswahl des
Fahrmodus
aktiv,
bis
weitere
Anpassungen stattfinden.
Wenn die Koppelung mit den Fahrmodi aktiviert ist (wie auf Seite 58
beschrieben), werden Änderungen an
den TSAS-Dämpfungseinstellungen
unter dem derzeit aktiven Fahrmodus gespeichert. Die neuen TSASEinstellungen werden jedes Mal
automatisch abgerufen, wenn dieser
Fahrmodus wieder ausgewählt wird.
Die bisherigen TSAS-Einstellungen
für diesen Fahrmodus werden
überschrieben.
Wenn die Koppelung mit den
Fahrmodi aktiviert ist und ein neuer
Fahrmodus gewählt wird, werden
automatisch die TSAS-Einstellungen
für den neuen Fahrmodus aktiv.
Das TSAS-System verfügt über neun
Dämpfungseinstellungen von KOMFORT
(weich) bis SPORT (hart).
Durch kurzes Drücken der Taste
BLÄTTERN
kann
jede
der
neun
Einstellungen einzeln ausgewählt werden.
Durch Drücken und gedrückt Halten der
Taste BLÄTTERN können die voreingestellten
Einstellungen
KOMFORT,
NORMAL und SPORT direkt ausgewählt
werden.
Es gibt eine kurze Wartezeit, um
weiteres Durchgehend der Optionen zu
ermöglichen. Nach Ablauf der Wartezeit
wird die ausgewählte Dämpfungseinstellung automatisch aktiviert und die
Anzeige kehrt zurück zum Startbildschirm.
Alternativ können Sie die Taste
AUSWÄHLEN drücken, um die gewählte
Einstellung zu bestätigen und zum
Startbildschirm zurückzukehren.
Für eine vollständige Beschreibung des
TSAS-Systems, siehe Seite 88.
Allgemeine Informationen
Tageskilometerzähler
OFF-ROAD
1
AUTO
C N S OFF-ROAD
1
2
2
1.
2.
47 MPG
12 MI
F 36
R 42
PSI
PSI
Alle Modelle außer Explorer XR und
Explorer XC
Um Zugang zu einem Tageskilometerzählermenü zu erlangen, drücken Sie die
Taste BLÄTTERN, bis die gewünschte
Tageskilometerzähleranzeige
markiert
ist.
Drücken Sie Taste AUSWÄHLEN, um das
Tageskilometerzählermenü zu öffnen.
Folgende Tageskilometerzählereinträge
werden angezeigt:
OFF-ROAD
Anzeige Tageskilometerzähler 1
Anzeige Tageskilometerzähler 2 (falls
aktiviert)
1
Auf dem Startbildschirm wird standardmäßig nur ein Tageskilometerzähler
ständig angezeigt, er kann jedoch so
eingerichtet
werden,
dass
zwei
angezeigt werden. Siehe „Bordcomputer
einrichten“ auf Seite 53.
Nur Explorer XR und Explorer XC
Modelle
Es steht nur die Anzeige der zurückgelegten Strecke zur Verfügung. Diese
wird ständig auf dem Startbildschirm
angezeigt, und der Zugriff auf weitere
Tageskilometerzählermenüs ist nicht
möglich. Die Anzeige der zurückgelegten
Strecke lässt sich zurücksetzen, wie
unter „Zurücksetzen des Tageskilometerzählers“ auf Seite 50 beschrieben.
120 MI
1:20
47 MPG
52 MPH
1
2
3
4
1.
2.
3.
Fahrstrecke
Fahrtzeit
Durchschnittlicher
Kraftstoffverbrauch
4. Durchschnittsgeschwindigkeit
Jeder der oben aufgeführten Einträge
kann für die Anzeige auf dem
Startbildschirm ausgewählt werden.
Um einen Tageskilometerzählereintrag
für die Anzeige auf dem Startbildschirm
auszuwählen, drücken Sie die Taste
BLÄTTERN, bis der gewünschte Eintrag
markiert ist.
Drücken Sie die Taste AUSWÄHLEN, um
die Auswahl zu bestätigen und zum
Startbildschirm zurückzukehren. Der
ausgewählte Eintrag wird angezeigt.
49
Allgemeine Informationen
Die
Anzeigen
Informationen:
liefern
folgende
Fahrstrecke
Die seit dem letzten Zurücksetzen des
Tageskilometerzählers
zurückgelegte
Gesamtstrecke.
Fahrtzeit
Die seit dem letzten Zurücksetzen des
Tageskilometerzählers insgesamt verstrichene Fahrzeit.
Durchschnittlicher Kraftstoffverbrauch
Die Angabe des durchschnittlichen
Kraftstoffverbrauchs seit dem letzten
Zurücksetzen
des
Tageskilometerzählers. Nach dem Zurücksetzen zeigt
das Display zunächst Striche an, bis
0,1 Kilometer zurückgelegt wurden.
Durchschnittsgeschwindigkeit
Die Durchschnittsgeschwindigkeit wird
vom Zeitpunkt des letzten Zurücksetzens des Bordcomputers auf Null
berechnet. Nach dem Zurücksetzen zeigt
das Display zunächst Striche an, bis ein
Kilometer zurückgelegt wurde.
50
Zurücksetzen des
Tageskilometerzählers
Um einen der Tageskilometerzähler
zurückzusetzen, wählen Sie ihn auf dem
Startbildschirm aus und drücken Sie
dann zwei Sekunden lang die Taste
BLÄTTERN in beliebiger Richtung. Nach
zwei Sekunden werden alle Einträge
innerhalb des ausgewählten Tageskilometerzählers auf Null zurückgesetzt.
Trip 2 kann auch so eingestellt werden,
dass er nach einem einstellbaren
Zeitraum zwischen einer und acht
Stunden automatisch zurücksetzt. Siehe
„Bordcomputer einrichten“ auf Seite 53.
Allgemeine Informationen
Motorrad-Informationen
Menü für Motorrad-Informationen
OFF-ROAD
OFF-ROAD
AUTO
C N S OFF-ROAD
1
1
2
47 MPG
12 MI
F 36
R 42
F 36 PSI
R 42 PSI
PSI
PSI
1. Anzeige für Motorrad-Informationen
Die Anzeige für Motorrad-Informationen
zeigt den aktuell ausgewählten Punkt
der Motorrad-Informationen an.
Hinweis:
•
ODO
Bei Explorer XR und Explorer XC
Modellen ist als Standardausstattung
nur die Anzeige des Kilometerzählers
vorgesehen und weitere Einträge im
Menü für Informationen sind nur
verfügbar, wenn das ReifendruckÜberwachungssystem
TPMS
als
Zubehör eingebaut ist.
• Wenn TPMS eingebaut ist, steht die
Reifendruckanzeige zur Auswahl.
• Bei allen Modellen wechselt die
Anzeige für Motorrad-Informationen
automatisch auf die Anzeige der
verbleibenden Kraftstoff-Reichweite,
wenn die Kraftstoffstand-Warnleuchte leuchtet.
Um Zugang zum Menü für MotorradInformationen zu erlangen, drücken Sie
die Taste BLÄTTERN, bis die Anzeige für
Motorrad-Informationen markiert ist.
Drücken Sie Taste AUSWÄHLEN, um das
Menü für Motorrad-Informationen zu
öffnen.
120.1 MI
48 MPG
1892 MI
1
2
3
4
1.
2.
3.
4.
Kraftstoff-Reichweite
Momentaner Kraftstoffverbrauch
Kilometerzähler
Druck der Reifen (falls TPMS
eingebaut ist)
Jeder der verfügbaren Informationseinträge kann für die Anzeige auf dem
Startbildschirm ausgewählt werden.
Um einen Informationseintrag für die
Anzeige
auf
dem
Startbildschirm
auszuwählen, drücken Sie die Taste
BLÄTTERN, bis der gewünschte Eintrag
markiert ist.
Drücken Sie die Taste AUSWÄHLEN, um
die Auswahl zu bestätigen und zum
Startbildschirm zurückzukehren.
Die
Anzeigen
liefern
folgende
Informationen:
Kraftstoff-Reichweite
Angabe der Entfernung, die mit der im
Tank
verbliebenen
Kraftstoffmenge
wahrscheinlich zurückgelegt werden
kann.
Die angezeigte Entfernung passt sich je
nach Menge des im Tank vorhandenen
Kraftstoffs und Fahrstil an.
51
Allgemeine Informationen
Momentaner Kraftstoffverbrauch
Die Angabe des Kraftstoffverbrauchs zu
einem
gegebenen
Zeitpunkt.
Bei
stehendem
Motorrad
wird
im
Anzeigebereich „--.-“ angezeigt.
Kilometerzähler
Zeigt die Gesamtstrecke an, die das
Motorrad gefahren ist.
Vorder- und Hinterrad-Reifendruck
(Wenn TPMS eingebaut ist, siehe
Seite 92)
Es wird der Vorder- und HinterradReifendruck angezeigt.
Die Reifendruckanzeige zeigt Striche an,
bis das Motorrad eine Geschwindigkeit
von etwa 20 km/h erreicht.
Menü „Einstellen“
Um auf das Einstellmenü zuzugreifen,
drücken Sie bei stehendem Motorrad die
Taste AUSWÄHLEN am linken Schaltergehäuse, bis das Menü auf dem
Multifunktions-Anzeigebildschirm
angezeigt wird.
Drücken Sie die Taste BLÄTTERN so oft,
bis der gewünschte Eintrag markiert ist.
Drücken Sie Taste AUSWÄHLEN, um das
Untermenü für den Eintrag zu öffnen.
SETTINGS
EXIT
SHOW WARNINGS
RIDING MODES
TRIP SETUP
BIKE SETUP
DISPLAY SETUP
Warnung
Versuchen Sie bei fahrendem Motorrad nur unter folgenden Voraussetzungen zwischen den Betriebsmodi
Information
und
Tageskilometerzähleranzeige umzuschalten oder den
Tageskilometerzähler zurückzusetzen:
• Bei geringer Geschwindigkeit.
• In einer verkehrsfreien Umgebung.
• Auf geraden und ebenen Straßen
bzw. Strecken.
• Bei guten Straßen- und Wetterverhältnissen.
Die Nichtbeachtung dieses wichtigen
Warnhinweises kann zum Verlust der
Kontrolle über das Motorrad und zu
einem Unfall führen.
Menü „Einstellen“
Folgende Menüeinträge stehen
Auswahl:
• BEENDEN
• WARNUNGEN ANZEIGEN
(siehe Seite 53),
• FAHRMODI (siehe Seite 53),
• BORDCOMPUTER EINRICHTEN
(siehe Seite 53),
• MOTORRAD EINRICHTEN
(siehe Seite 55),
• ANZEIGE EINRICHTEN
(siehe Seite 60).
zur
Jeder der Menüeinträge lässt sich wie
folgt bearbeiten:
Hinweis:
•
52
Bei Auswahl von BEENDEN kehrt die
Anzeige zurück zum Startbildschirm.
Allgemeine Informationen
Warnungen anzeigen
Bordcomputer einrichten
Bei Auswahl von WARNUNGEN ANZEIGEN
wird das Einstellmenü beendet und alle
aktiven Warnmeldungen oder Informationen werden auf dem MultifunktionsAnzeigebildschirm angezeigt.
Weitere Informationen über Warnmeldungen und Informationen, siehe
Seite 38.
Greifen Sie auf das Einstellmenü zu, wie
auf Seite 52 beschrieben, und wählen Sie
BORDCOMPUTER EINRICHTEN.
Drücken Sie nach dem Öffnen des Menüs
BORDCOMPUTER EINRICHTEN die Taste
BLÄTTERN so oft, bis der gewünschte
Eintrag markiert ist. Drücken Sie Taste
AUSWÄHLEN, um die Option einzugeben.
Fahrmodi
TRIP SETUP
Bei Auswahl von „Fahrmodi“ kann der
Fahrer die ABS-, MAP-, TC- und TSASEinstellungen für jeden verfügbaren
Fahrmodus konfigurieren.
Für weitere Informationen über die
Konfiguration der Fahrmodi siehe
Seite 68.
EXIT
TRIP 1 RESET
TRIP 2 RESET
TRIP 2 DISPLAY
AUTO RESET
Bildschirm „Bordcomputer“
Folgende Menüeinträge stehen zur
Auswahl:
• BEENDEN
• TAGESKILOMETER 1 ZURÜCKSETZEN,
• TAGESKILOMETER 2 ZURÜCKSETZEN,
• ANZEIGE
TAGESKILOMETERZÄHLER 2,
• AUTO RESET.
Hinweis:
•
Bei Auswahl von BEENDEN kehrt die
Anzeige
zurück
zum
Menü
EINSTELLEN.
53
Allgemeine Informationen
Zurücksetzen von
Tageskilometerzähler 1 und 2
Nach Eingabe von TAGESKILOMETER 1
bzw. 2 ZURÜCKSETZEN, werden Sie
aufgefordert,
BESTÄTIGEN
oder
ABBRECHEN auszuwählen.
TRIP 1 RESET
CONFIRM
Zurücksetzen von
Tageskilometerzähler 1
abgebildet
Um den Tageskilometerzähler zurückzusetzen, wählen Sie mithilfe der Taste
BLÄTTERN „BESTÄTIGEN“ und drücken
Sie dann die Taste AUSWÄHLEN.
Alle Einträge im ausgewählten Tageskilometerzähler werden sofort auf Null
zurückgesetzt und die Anzeige kehrt
zurück zum Menü BORDCOMPUTER
EINRICHTEN.
54
Anzeige Tageskilometerzähler 2
Die Anzeige von Tageskilometerzähler 2
kann nicht auf dem Startbildschirm
aktiviert bzw. deaktiviert werden.
Um die Anzeige von Tageskilometerzähler 2 zu aktivieren bzw. deaktivieren,
wählen Sie durch Drücke der Taste
BLÄTTERN „ANZEIGE TAGESKILOMETER 2“
aus und drücken Sie dann die Taste
AUSWÄHLEN.
Drücken Sie die Taste BLÄTTERN, um
AKTIVIEREN
bzw.
DEAKTIVIEREN
auszuwählen.
TRIP 2 DISPLAY
ENABLE
Anzeige Tageskilometerzähler 2 –
(AKTIVIEREN abgebildet)
Drücken Sie die Taste AUSWÄHLEN, um
die Auswahl zu bestätigen und zum
Menü BORDCOMPUTER EINRICHTEN
zurückzukehren.
Allgemeine Informationen
Automatisches Zurücksetzen
(Auto Reset)
Hinweis:
•
Die AUTO RESET Funktion ist nur
für TAGESKILOMETER 2 verfügbar.
TAGESKILOMETER 1
muss
über
TAGESKILOMETER 1 ZURÜCKSETZEN
manuell zurückgesetzt werden, wie
auf Seite 54 beschrieben, oder nach
dem Verfahren „Zurücksetzen des
Tageskilometerzählers“ auf Seite 50.
Nach dem Öffnen des AUTO RESET
Setup-Bildschirms
werden
Sie
aufgefordert, AUS, 1 STD, 2 STD, 4 STD
oder 8 STD auszuwählen.
AUTO RESET
4 HRS
Automatisches Zurücksetzen
(Auto Reset)
Drücken Sie die Taste BLÄTTERN, bis die
gewünschte Einstellung angezeigt wird.
Drücken Sie die Taste AUSWÄHLEN, um
die Auswahl zu bestätigen und zum
Menü BORDCOMPUTER EINRICHTEN
zurückzukehren.
Nach Ausschalten der Zündung und
Ablauf der eingestellten Zeit werden alle
Einträge in Tageskilometerzähler 2 auf
Null zurückgesetzt.
Motorrad einrichten
Greifen Sie auf das Einstellmenü zu, wie
auf Seite 52 beschrieben, und wählen Sie
MOTORRAD EINRICHTEN.
Drücken Sie nach dem Öffnen des Menüs
MOTORRAD EINRICHTEN die Taste
BLÄTTERN so oft, bis der gewünschte
Eintrag markiert ist. Drücken Sie Taste
AUSWÄHLEN, um die Option einzugeben.
BIKE SETUP
EXIT
TSAS
HILL HOLD
INDICATORS
ABS
TC
Menü „Motorrad einrichten“ –
Explorer XRT abgebildet
55
Allgemeine Informationen
Folgende
Auswahl:
Menüeinträge
stehen
zur
Nur Explorer XR und Explorer XC
• BEENDEN
• ABS – ABS deaktivieren/aktivieren
• TC – TC deaktivieren/aktivieren.
Explorer XRX und Explorer XCX –
alle Modelle
• BEENDEN
• TSAS
• BLINKER
• ABS – ABS deaktivieren/aktivieren
• TC – TC deaktivieren/aktivieren.
Nur Explorer XRT und Explorer XCA
• BEENDEN
• TSAS
• BERGANFAHRHILFE
• BLINKER
• ABS – ABS deaktivieren/aktivieren
• TC – TC deaktivieren/aktivieren.
Hinweis:
•
56
Bei Auswahl von BEENDEN kehrt die
Anzeige
zurück
zum
Menü
EINSTELLEN.
ABS deaktivieren/aktivieren
Das ABS-System lässt sich vorübergehend abschalten. Das ABS-System
kann nicht dauerhaft deaktiviert werden.
Es wird nach jedem Ausschalten und
erneuten Einschalten der Zündung
aktiviert.
Warnung
Versuchen Sie nicht, die Einstellungen
des ABS-Systems während der Fahrt
anzupassen, da dies zum Verlust der
Kontrolle über das Motorrad und zu
einem Unfall führen kann.
Warnung
Wenn Sie ABS DEAKTIVIEREN auswählen, wird das Antiblockiersystem
deaktiviert.
Das optimierte Kurven-ABS (falls vorhanden) wird ebenfalls deaktiviert und
die für jeden Fahrmodus gespeicherten ABS-Einstellungen werden überschrieben, unabhängig davon, ob die
Einstellung Straße, Offroad oder AUS
lautet.
ABS, optimiertes Kurven-ABS (falls
vorhanden) und die ABS-Einstellungen
für die Fahrmodi werden erst wieder
aktiviert,
wenn
im
ABS-Menü
AKTIVIEREN ausgewählt wird, wie
nachfolgend beschrieben, oder die
Zündung
ausund
wieder
eingeschaltet wird.
Bei
deaktiviertem
ABS-System
arbeitet das Bremssystem wie eines
ohne ABS-Funktion. Ein zu starkes
Bremsen in dieser Situation führt zum
Blockieren der Räder und kann zum
Verlust der Kontrolle über das
Motorrad und zu einem Unfall führen.
Allgemeine Informationen
Drücken Sie nach dem Öffnen des ABSBildschirms die Taste BLÄTTERN und
wählen
Sie
AKTIVIEREN
oder
DEAKTIVIEREN aus.
ABS
ENABLE
ABS (AKTIVIEREN abgebildet)
Drücken Sie die Taste AUSWÄHLEN, um
die Auswahl zu bestätigen und zum
Menü MOTORRAD EINRICHTEN zurückzukehren.
Wenn Sie DEAKTIVIEREN auswählen,
leuchtet die ABS-Warnleuchte auf und
die Meldung „WARNUNG – ABS-SYSTEM
DEAKTIVIERT“ wird kurz auf dem
Multifunktions-Anzeigebildschirm
angezeigt.
ABS, optimiertes Kurven-ABS (falls
vorhanden) und alle ABS-Einstellungen
für die Fahrmodi bleiben deaktiviert, bis
das ABS-System wieder aktiviert wird.
Hinweis:
•
Wenn das ABS-System vom Fahrer
deaktiviert
wird,
funktionieren
Antiblockiersystem, Tempomat (falls
vorhanden) und Berganfahrhilfe
(falls vorhanden) weiter.
ABS, optimiertes Kurven-ABS (falls
vorhanden) und die ABS-Einstellungen
für die Fahrmodi werden automatisch
aktiviert, wenn die Zündung aus- und
wieder eingeschaltet wird.
TC deaktivieren/aktivieren
Das TC-System lässt sich vorübergehend
abschalten. Das TC-System kann nicht
dauerhaft deaktiviert werden. Es wird
nach jedem Aus. und Wiedereinschalten
der Zündung aktiviert.
Warnung
Wenn Sie TC DEAKTIVIEREN auswählen, wird die Antischlupfregelung
deaktiviert.
Die optimierte Kurven-Antischlupfregelung (falls vorhanden) wird ebenfalls
deaktiviert und die für jeden Fahrmodus gespeicherten TC-Einstellungen
werden überschrieben, unabhängig
davon, ob die Einstellung Regen,
Straße, Sport, Offroad oder AUS lautet.
TC, optimiertes Kurven-TC und die TCEinstellungen für die Fahrmodi werden
erst wieder aktiviert, wenn im TCMenü AKTIVIEREN ausgewählt wird,
wie nachfolgend beschrieben, oder die
Zündung
ausund
wieder
eingeschaltet wird.
Wenn
die
Antischlupfregelung
deaktiviert ist, zeigt das Motorrad
normales Fahrverhalten, aber ohne
Antischlupfregelung. In dieser Situation
kann ein zu starkes Beschleunigen auf
nassem oder rutschigem Straßenbelag
zum Wegrutschen der Räder und
dadurch zum Verlust der Kontrolle über
das Motorrad und zu einem Unfall
führen.
57
Allgemeine Informationen
Drücken Sie nach dem Öffnen des TCBildschirms die Taste BLÄTTERN und
wählen
Sie
AKTIVIEREN
oder
DEAKTIVIEREN aus.
TC
TSAS-Menü (falls eingebaut)
Drücken Sie nach dem Öffnen des TSASBildschirms die Taste BLÄTTERN, bis der
gewünschte
Eintrag
markiert
ist.
Drücken Sie Taste AUSWÄHLEN, um die
Option einzugeben.
ENABLE
TSAS
TC (AKTIVIEREN abgebildet)
Drücken Sie die Taste AUSWÄHLEN, um
die Auswahl zu bestätigen und zum
Menü MOTORRAD EINRICHTEN zurückzukehren.
Wenn Sie DEAKTIVIEREN auswählen,
leuchtet die Warnleuchte für die
Deaktivierung der Antischlupfregelung
auf und die Meldung „WARNUNG – TCSYSTEM DEAKTIVIERT“ wird kurz auf
dem
Multifunktions-Anzeigebildschirm
angezeigt.
TC,
optimiertes
Kurven-TC
(falls
vorhanden) und alle TC-Einstellungen für
die Fahrmodi bleiben deaktiviert, bis das
TC-System wieder aktiviert wird.
TC,
optimiertes
Kurven-TC
(falls
vorhanden) und die TC-Einstellungen für
die Fahrmodi werden automatisch
aktiviert, wenn die Zündung aus- und
wieder eingeschaltet wird.
58
EXIT
MODES LINK
OFF-ROAD
TSAS-Menü
Hinweis:
•
Bei Auswahl von BEENDEN kehrt die
Anzeige zurück zum Menü MOTORRAD EINRICHTEN.
TSAS-Modus-Koppelung
Das TSAS-System kann mit dem
Fahrmodus-System gekoppelt werden.
So kann der Fahrer bei der Einrichtung
der Fahrmodi verschiedene TSASEinstellungen für jeden Fahrmodus
festlegen.
Wenn ein Fahrmodus gewählt wird,
werden
automatisch
die
TSASEinstellungen für diesen Fahrmodus
abgerufen und aktiviert.
Allgemeine Informationen
Um die TSAS-Modus-Koppelung zu
aktivieren oder deaktivieren, drücken Sie
nach dem Öffnen des Bildschirms die
Taste BLÄTTERN und wählen Sie
AKTIVIEREN bzw. DEAKTIVIEREN aus.
MODES LINK
ENABLE
Fahrmodus-Koppelung
(AKTIVIEREN abgebildet)
Drücken Sie die Taste AUSWÄHLEN, um
die Auswahl zu bestätigen und zum
TSAS-Menü zurückzukehren.
Für weitere Informationen über die
Konfiguration der Fahrmodi siehe
Seite 68.
Offroad
Der TSAS-Offroad-Modus verfügt über
zwei mögliche Einstellungen:
• Aktiviert – TSAS ist auf OffroadModus eingestellt.
• Auto – Das TSAS-System erkennt
automatisch
die
Art
des
Untergrunds, auf dem gefahren wird
(Straßengebrauch oder Offroad) und
passt die Einstellungen der Zug- und
Druckstufendämpfung
entsprechend an.
Drücken Sie nach dem Öffnen des Menüs
OFFROAD die Taste BLÄTTERN und
wählen Sie AKTIVIEREN, DEAKTIVIEREN
oder AUTO aus.
Drücken Sie die Taste AUSWÄHLEN, um
die Auswahl zu bestätigen und zum
TSAS-Menü zurückzukehren.
Hinweis:
•
Wenn die Koppelung mit den
Fahrmodi aktiviert ist, werden
Änderungen automatisch unter dem
derzeit ausgewählten Fahrmodus
gespeichert.
Berganfahrhilfe – nur Explorer XRT und
Explorer XCA Modelle
Drücken Sie nach dem Öffnen des
Bildschirms
BERGANFAHRHILFE
die
Taste BLÄTTERN und wählen Sie
AKTIVIEREN oder DEAKTIVIEREN aus.
HILL HOLD
ENABLE
Berganfahrhilfe
(AKTIVIEREN abgebildet)
Drücken Sie die Taste AUSWÄHLEN, um
die Auswahl zu bestätigen und zum
Menü MOTORRAD EINRICHTEN zurückzukehren.
Für weitere Informationen über die
Berganfahrhilfe, siehe Seite 132.
Blinker – alle Modelle außer Explorer XR
und Explorer XC
Drücken Sie nach dem Öffnen des
Bildschirms
BLINKER
die
Taste
BLÄTTERN und wählen Sie AUTO oder
MANUELL aus.
INDICATORS
AUTO
Automatische Blinkerabschaltung
(AUTO abgebildet)
59
Allgemeine Informationen
Drücken Sie die Taste AUSWÄHLEN, um
die Auswahl zu bestätigen und zum
Menü MOTORRAD EINRICHTEN zurückzukehren.
Für weitere Informationen über die
automatische Blinkerabschaltung, siehe
Seite 79.
Sprache
Drücken Sie nach dem Öffnen des
Bildschirms
SPRACHE
die
Taste
BLÄTTERN so oft, bis die gewünschte
Sprache markiert ist.
LANGUAGE
Anzeige einrichten
ENGLISH
Greifen Sie auf das Einstellmenü zu, wie
auf Seite 52 beschrieben, und wählen Sie
ANZEIGE EINRICHTEN.
Drücken Sie nach dem Öffnen des Menüs
ANZEIGE
EINRICHTEN
die
Taste
BLÄTTERN so oft, bis der gewünschte
Eintrag markiert ist. Drücken Sie Taste
AUSWÄHLEN, um die Option einzugeben.
DISPLAY SETUP
EXIT
LANGUAGE
Hinweis:
SET CLOCK
BRIGHTNESS
•
Folgende Menüeinträge
Auswahl:
• BEENDEN
• SPRACHE
• EINHEITEN
• UHR STELLEN
• HELLIGKEIT.
stehen
zur
Hinweis:
60
Folgende Sprachen stehen zur Auswahl:
• Englisch
• Französisch
• Deutsch
• Italienisch
• Niederländisch
• Spanisch
• Schwedisch
• Brasilianisch.
SET UNITS
Menü „Anzeige Einrichten“
•
Sprachauswahl
Bei Auswahl von BEENDEN kehrt die
Anzeige
zurück
zum
Menü
EINSTELLEN.
Wenn AUSWÄHLEN gedrückt wird,
wechseln alle angezeigten Menüeinträge auf die neu eingestellte
Sprache.
Drücken Sie die Taste AUSWÄHLEN, um
die Auswahl zu bestätigen und zum
Menü ANZEIGE EINRICHTEN zurückzukehren.
Allgemeine Informationen
Einheiten
Nach dem Öffnen des Bildschirms
EINHEITEN zeigen die Instrumente das
Wort „ENTFERNUNG“ an.
Drücken Sie die Taste BLÄTTERN, um
MEILE bzw. KM auszuwählen, und
danach auf AUSWÄHLEN.
DISTANCE
MILES
Auswählen der Einheiten
Wenn unter „ENTFERNUNG“ MEILE
eingestellt wurde, wählen Sie mit der
Taste BLÄTTERN zwischen °F und °C aus
und drücken Sie dann auf AUSWÄHLEN.
Ist das Reifendruck-Überwachungssystem TPMS eingebaut, wird jetzt
DRUCK angezeigt.
Verwenden Sie die Taste BLÄTTERN, um
zwischen PSI, BAR und kPa zu wählen.
Drücken Sie AUSWÄHLEN, um die
Einstellungen zu speichern und zum
Menü ANZEIGE EINRICHTEN zurückzukehren.
Die Instrumente zeigen jetzt VERBRAUCH.
Hinweis:
•
Wenn unter „ENTFERNUNG“ MEILE
eingestellt
wurde,
stehen
die
Optionen MPG (UK) oder MPG (US)
zur Verfügung.
• Wenn unter „ENTFERNUNG“ KM
eingestellt
wurde,
stehen
die
Optionen KM/L oder L/100 KM zur
Verfügung.
Verwenden Sie Taste BLÄTTERN, um die
gewünschte Einheit auszuwählen, und
drücken Sie AUSWÄHLEN.
Hinweis:
•
•
Wenn unter „ENTFERNUNG“ MEILE
eingestellt
wurde,
zeigen
die
Instrumente jetzt TEMP (Temperatur)
an.
Wenn unter „ENTFERNUNG“ KM eingestellt wurde, wird die Temperaturanzeige
automatisch
auf
°C
eingestellt.
61
Allgemeine Informationen
Uhr stellen
Nach dem Öffnen des Bildschirms UHR
STELLEN zeigen die Instrumente die
Optionen 12 STD und 24 STD an.
Drücken Sie Taste BLÄTTERN, um die
gewünschte Uhrenanzeige auszuwählen,
und danach AUSWÄHLEN.
SET CLOCK
24 HR
Uhr stellen (24 STD abgebildet)
Die Instrumente zeigen jetzt die
Aufforderung STUNDEN zum Einstellen
der Stunden. Verwenden Sie Taste
BLÄTTERN, um die gewünschte Stundenanzeige auszuwählen, und drücken Sie
danach AUSWÄHLEN.
Die Instrumente zeigen jetzt die
Aufforderung MINUTEN zum Einstellen
der Minuten. Verwenden Sie Taste
BLÄTTERN,
um
die
gewünschte
Minutenanzeige
auszuwählen,
und
drücken Sie danach AUSWÄHLEN, um zu
speichern und zum Menü ANZEIGE
EINRICHTEN zurückzukehren.
62
Helligkeit
Drücken Sie nach dem Öffnen des
Bildschirms HELLIGKEIT die Taste
BLÄTTERN, um die Helligkeit der
Instrumente mit dem Schieberegler auf
ein Niveau zwischen 1 (am niedrigsten)
und 10 (am höchsten) einzustellen.
Drücken Sie die Taste AUSWÄHLEN, um
die Auswahl zu speichern und zum Menü
ANZEIGE EINRICHTEN zurückzukehren.
BRIGHTNESS
Anpassen der Helligkeit
Allgemeine Informationen
Fahrmodi
Mithilfe des Fahrmodussystems lassen
sich die Einstellungen des Antiblockiersystems (ABS), des Ansprechverhaltens
der Drosselklappen (MAP), der Antischlupfregelung (TC) und der semiaktiven Federung von Triumph (TSAS)
entsprechend den Straßenverhältnissen
und den Vorlieben des Fahrers
anpassen.
Fahrmodi lassen sich mit den Tasten
MODUS und BLÄTTERN am linken
Schaltergehäuse bequem im Stand oder
während der Fahrt auswählen.
Je nach Spezifikation des Modells stehen
bis zu fünf Fahrmodi zur Auswahl.
RAIN (REGEN)
ROAD (STRASSE)
SPORT (je nach Ausstattung)
OFF-ROAD (OFFROAD)
(je nach Ausstattung)
2
RIDER (FAHRER)
(je nach Ausstattung)
1
1.
2.
Taste MODUS
Taste BLÄTTERN
Jeder Fahrmodus lässt sich voll
anpassen, jedoch kann die Verfügbarkeit
der Einstelloptionen für ABS, MAP, TC
und TSAS von Modell zu Modell variieren.
Für
weitere
Informationen,
siehe
„Konfiguration des Fahrmodus“ auf
Seite 68.
63
Allgemeine Informationen
Auswahl des Fahrmodus
Warnung
Warnung
Damit beim fahrenden Motorrad die
Fahrmodi ausgewählt werden können,
muss der Fahrer es kurz rollen lassen
(Motorrad in Bewegung, Motor an, kein
Gas, Kupplung gezogen und Bremsen
nicht angezogen).
Die Auswahl des Fahrmodus beim
fahrenden Motorrad darf nur versucht
werden:
• Bei geringer Geschwindigkeit.
• In einer verkehrsfreien Umgebung.
• Auf geraden und ebenen Straßen
bzw. Strecken.
• Bei guten Straßen- und Wetterverhältnissen.
• Wo es sicher ist, das Motorrad
kurz rollen zu lassen.
Die Auswahl des Fahrmodus beim
fahrenden Motorrad DARF NICHT
versucht werden:
• Bei hohen Geschwindigkeiten.
• Beim Fahren im Verkehr.
• Beim Abbiegen oder auf kurvenreichen Straßen bzw. Strecken.
• Auf steilen Straßen bzw. Strecken.
• Bei schlechten Straßen- und
Wetterverhältnissen.
• Wo es nicht sicher ist, das
Motorrad kurz rollen zu lassen.
Die Nichtbeachtung dieses wichtigen
Warnhinweises kann zum Verlust der
Kontrolle über das Motorrad und zu
einem Unfall führen.
64
Wenn das ABS- und/oder TC-System
über das Menü „Motorrad einrichten“
deaktiviert wurden, wie auf den Seiten
56 und 57 beschrieben, werden die für
alle Fahrmodi gespeicherten ABSund/oder
TC-Einstellungen
überschrieben.
Das ABS- und/oder TC-System bleiben
unabhängig vom gewählten Fahrmodus
AUS, bis sie wieder aktiviert werden
oder die Zündung aus- und wieder
eingeschaltet wird.
Bei
deaktiviertem
ABS-System
arbeitet das Bremssystem wie eines
ohne ABS-Funktion. Ein zu starkes
Bremsen in dieser Situation führt zum
Blockieren der Räder und kann zum
Verlust der Kontrolle über das
Motorrad und zu einem Unfall führen.
Wenn
die
Antischlupfregelung
deaktiviert ist, zeigt das Motorrad
normales Fahrverhalten, aber ohne
Antischlupfregelung.
In
dieser
Situation kann ein zu starkes
Beschleunigen auf nassem oder
rutschigem
Straßenbelag
zum
Wegrutschen der Räder und dadurch
zum Verlust der Kontrolle über das
Motorrad und zu einem Unfall führen.
Allgemeine Informationen
Warnung
Testen Sie das Motorrad nach dem
Auswählen eines Fahrmodus in einer
verkehrsfreien Umgebung, um sich mit
den neuen Einstellungen vertraut zu
machen. Verleihen Sie Ihr Motorrad
nicht, da die betreffende Person
möglicherweise die Ihnen vertrauten
Fahrmoduseinstellungen
verändert,
was zum Verlust der Kontrolle über
das Motorrad und zu einem Unfall
führen kann.
Um einen Fahrmodus auszuwählen,
drücken Sie die Taste MODUS am linken
Schaltergehäuse, um das FahrmodusAuswahlmenü auf der Multifunktionsanzeige zu aktivieren.
Alternativ können die Fahrmodi mit der
Taste BLÄTTERN aufwärts oder abwärts
durchgegangen werden.
Hinweis:
•
Damit der Benutzer Zeit hat, von
einem Modus zum anderen zu gehen,
gibt es eine kurze Wartezeit, bevor
der markierte Fahrmodus automatisch aktiviert wird.
Gehen Sie die Fahrmodi durch, bis der
gewünschte Modus im Auswahlfenster
markiert ist.
Der Name des markierten Fahrmodus
und seine aktuell gespeicherten ABS-,
MAP-, TC- und TSAS-Einstellungen
werden auf der linken Seite der
Multifunktionsanzeige angezeigt.
Der derzeit aktive Fahrmodus ist durch
einen Rand gekennzeichnet.
1
2
OFF-ROAD
OFF-ROAD
OFF-ROAD
MAP OFF-ROAD
3
OFF-ROAD
OFF-ROAD
MAP OFF-ROAD
OFF-ROAD
C N S
C N S
OFF-ROAD
4
OFF-ROAD
Fahrmodus-Auswahlmenü
Durch weiteres Drücken der Taste
MODUS werden die Fahrmodi in
folgender Reihenfolge durchgegangen:
• REGEN
• STRASSE
• SPORT
• OFFROAD
• FAHRER.
1.
2.
3.
Auswahlfenster
Ausgewählter Fahrmodus
ABS-, MAP-, TC- und TSASEinstellungen für den ausgewählten
Fahrmodus
4. Derzeit aktiver Fahrmodus
65
Allgemeine Informationen
Der im Auswahlfenster markierte Fahrmodus wird automatisch aktiviert,
sobald die Wartezeit verstrichen ist und
folgende Voraussetzungen für einen
Moduswechsel erfüllt sind.
Sobald die ABS-, MAP-, TC- und TSASEinstellungen geändert wurden, kehrt
die Multifunktionsanzeige zum Startbildschirm zurück und der ausgewählte
Fahrmodus wird angezeigt.
Motorrad steht – Motor aus
• Die Zündung ist eingeschaltet (ON)
• Der Motorstoppschalter befindet
sich in der Stellung EIN.
2
OFF-ROAD
1
AUTO
C N S OFF-ROAD
Motorrad steht – Motor an
• Der Leerlauf ist eingelegt oder die
Kupplung ist gezogen.
Motorrad in Bewegung
Innerhalb
von
30 Sekunden
nach
Auswahl eines Fahrmodus muss der
Fahrer gleichzeitig:
• Die Drosselklappe schließen
• Den Kupplungshebel ziehen
• Sicherstellen, dass die Bremsen
nicht angezogen sind (Motorrad
rollen lassen).
Hinweis:
•
•
Der OFFROAD- oder FAHRER-Modus
kann nicht ausgewählt werden,
während das Motorrad in Bewegung
ist, wenn das ABS- oder TC-System
auf Offroad oder Aus eingestellt ist.
In diesem Fall muss das Motorrad
zuerst angehalten werden, bevor der
Fahrmodus gewechselt werden kann.
1
2
F 36
R 42
1.
2.
PSI
PSI
Startbildschirm
Ausgewählter Fahrmodus
Der Wechsel des Fahrmodus ist jetzt
abgeschlossen und die normale Fahrt
kann wieder aufgenommen werden.
Hinweis:
•
•
•
66
47 MPG
12 MI
Beim Einschalten der Zündung
wechselt der Modus auf die
Standardeinstellung STRASSE, wenn
beim
letzten Ausschalten
der
Zündung
der
OFFROADoder
FAHRER-Modus aktiviert war und
ABS und/oder TC auf Offroad oder
Aus eingestellt waren.
Ansonsten wird der zuletzt ausgewählte Fahrmodus gespeichert
und beim Einschalten der Zündung
aktiviert.
Falls die Modus-Symbole nicht zu
sehen
sind,
wenn
sich
der
Zündschalter in der Stellung EIN
befindet, stellen Sie sicher, dass sich
der Motorstoppschalter in der
Stellung EIN befindet.
Allgemeine Informationen
Unvollständige Fahrmoduswechsel
Im Fall eines unvollständigen Fahrmoduswechsels werden der vorherige
und der neu ausgewählte Fahrmodus
durch eine gestrichelte Linie markiert.
Das weist darauf hin, dass die durch den
neu angefragten Fahrmodus vorgegebenen ABS-, MAP-, TC- oder TSASEinstellungen nicht korrekt aktiviert
wurden.
OFF-ROAD
OFF-ROAD
MAP OFF-ROAD
OFF-ROAD
Warnung
Verwenden Sie nicht den Zündschalter
oder den Motorstoppschalter, um das
fahrende
Motorrad
anzuhalten.
Bringen Sie das Motorrad stets sicher
zum Stehen und legen Sie den
Leerlauf ein, bevor Sie den Motor
ausschalten.
Das Stoppen des in Bewegung
befindlichen Motorrads durch Ausschalten der Zündung oder des
Motorstoppschalters
kann
zum
Blockieren des Hinterrads und so zum
Verlust der Kontrolle über das
Motorrad und zu einem Unfall führen.
1
C N S
OFF-ROAD
1. Unvollständiger Fahrmoduswechsel
In diesem Fall leuchtet je nach aktuellem
Status des jeweiligen Systems unter
Umständen die MIL, ABS-, TC- und/oder
TSAS-Warnleuchte.
Bei einem unvollständigen Fahrmoduswechsel:
• Das Motorrad sicher zum Stehen
bringen
• Den Leerlauf einlegen
• Die Zündung aus- (OFF) und
anschließend wieder einschalten
(ON)
• Den gewünschten Fahrmodus wählen
• Den Motor wieder starten und die
Fahrt fortsetzen.
Vorsicht
Verwenden Sie nicht den Zündschalter
oder den Motorstoppschalter, um das
fahrende
Motorrad
anzuhalten.
Bringen Sie das Motorrad stets sicher
zum Stehen und legen Sie den
Leerlauf ein, bevor Sie den Motor
ausschalten.
Die Druckschmierung des Getriebes
funktioniert nur bei eingeschaltetem
Motor. Eine ungenügende Schmierung
kann zur Beschädigung oder zum
Festfressen des Getriebes führen, was
zum plötzlichen Verlust der Kontrolle
über das Motorrad und zu einem
Unfall führen kann.
67
Allgemeine Informationen
Konfiguration des Fahrmodus
Die nachfolgende Tabelle zeigt die für jeden Fahrmodus verfügbaren ABS-, MAP-, TCund TSAS-Optionen. Die standardmäßigen Werkseinstellungen sind durch Klammern
gekennzeichnet.
Fahrmodi
Optionen
(•) standardmäßige Werkseinstellung
RAIN
(REGEN)
ROAD
(STRASSE)
SPORT
OFF-ROAD
(OFFROAD)
RIDER
(FAHRER)
ABS
Road (Straße)
(•)
(•)
(•)
Off-Road (Offroad)
Aus
(•)
(•)
•
•
•
•
•
MAP
Rain (Regen)
(•)
•
Road (Straße)
•
(•)
•
•
(•)
•
(•)
•
•
(•)
•
Sport
Off-Road (Offroad)
TC
Rain (Regen)
(•)
•
Road (Straße)
•
(•)
•
•
(•)
Sport
•
Off-Road (Offroad)
Aus
(•)
•
(•)
•
•
•
TSAS (falls eingebaut und Fahrmodus-Koppelung aktiviert)
Auto
Off-Road (Offroad)
68
(•)
(•)
(•)
(•)
(•)
•
•
Allgemeine Informationen
Beschreibung der ABS-Optionen
Warnung
Die Offroad-ABS-Option ist NICHT für
den
normalen
Straßengebrauch
vorgesehen.
In der Offroad-ABS-Einstellung ist das
optimierte Kurven-ABS deaktiviert und
das Niveau der ABS-Interventionen ist
für den Offroad-Einsatz angepasst.
In dieser Situation kann die Verwendung des Bremspedals bei starkem
Bremsen
zum
Blockieren
des
Hinterrads führen.
Wird mit dem ABS-System in der
Offroad-Einstellung
auf
Straßen
gefahren, kann dies Instabilitäten beim
Bremsen zur Folge haben, die zum
Verlust der Kontrolle über das
Motorrad und zu einem Unfall führen
können.
Warnung
Bei deaktiviertem ABS-System arbeitet
das Bremssystem wie eines ohne ABSFunktion. Ein zu starkes Bremsen in
dieser Situation führt zum Blockieren
der Räder und kann zum Verlust der
Kontrolle über das Motorrad und zu
einem Unfall führen.
•
•
Road (Straße) – Optimale ABSEinstellung für den Straßengebrauch.
Off-Road (Offroad) – Optimale ABSEinstellung für einen Offroad-Einsatz
auf folgende Weise:
Betätigung des Bremshebels
Wenn nur der Bremshebel betätigt
wird, übt das teilintegrierte Bremssystem auch eine geringe Bremskraft auf das Hinterrad aus, wie unter
„Bremsen“ auf Seite 126 beschrieben.
In dieser Situation ist das Niveau der
ABS-Interventionen für das Vorderund Hinterrad für den OffroadGebrauch optimiert.
Betätigung des Bremspedals
Wenn zu irgendeinem Zeitpunkt das
Bremspedal betätigt wird, wird die
gesamte Bremswirkung auf das
Hinterrad direkt über das Bremspedal gesteuert.
Durch die Betätigung des Bremspedals wird jeder Bremsbefehl, der
das Hinterrad über das teilintegrierte Bremssystem vom Bremshebel
erreicht, außer Kraft gesetzt.
In dieser Situation ist das Niveau der
ABS-Interventionen für das Vorderrad
für den Offroad-Gebrauch optimiert,
ein Blockieren des Hinterrads bei
starkem Bremsen wird jedoch
zugelassen.
Bei Verwendung nur des Bremspedals
wird ausschließlich die Hinterradbremse betätigt und ein Blockieren
des Hinterrads bei starkem Bremsen
wird zugelassen.
Das optimierte Kurven-ABS wird für
die Offroad-ABS-Einstellung deaktiviert.
Die ABS-Warnleuchte blinkt langsam
(siehe Seite 27).
69
Allgemeine Informationen
•
Off (Aus) – ABS ist abgeschaltet. Die
ABS-Warnleuchte leuchtet (siehe
Seite 27).
Beschreibung der MAP-Optionen
• Rain (Regen) – Im Vergleich zur
Straßeneinstellung
verringerte
Drosselklappenreaktion, für nasse
oder rutschige Bedingungen.
• Road (Straße) – Normales Drosselklappen-Ansprechverhalten.
• Sport – Im Vergleich zur Straßeneinstellung erhöhte Drosselklappenreaktion.
• Off-Road (Offroad) – Einstellung des
Drosselklappen-Ansprechverhaltens
optimal für Offroad-Gebrauch.
Warnung
Wenn die Antischlupfregelung deaktiviert ist, zeigt das Motorrad normales
Fahrverhalten, aber ohne Antischlupfregelung. In dieser Situation kann ein
zu starkes Beschleunigen auf nassem
oder rutschigem Straßenbelag zum
Wegrutschen der Räder und dadurch
zum Verlust der Kontrolle über das
Motorrad und zu einem Unfall führen.
•
•
Beschreibung der TC-Optionen
Warnung
Die Offroad-TC-Option ist nicht für
den
normalen
Straßengebrauch
vorgesehen.
Wird mit dem TC-System in der
Offroad-Einstellung
auf
Straßen
gefahren, kann dies durch den
größeren zugelassenen Hinterradschlupf Instabilitäten beim Beschleunigen hervorrufen.
Instabilitäten durch Hinterradschlupf
können zum Verlust der Kontrolle über
das Motorrad und zu einem Unfall
führen.
70
•
•
•
Rain (Regen) – Optimale TCEinstellung für Nässe oder Glätte.
Lässt im Vergleich mit der Einstellung
„Road“ weniger Hinterradschlupf zu.
Road (Straße) – Optimale TCEinstellung für den Straßengebrauch,
lässt wenig Hinterradschlupf zu.
Sport – Lässt im Vergleich mit der
Einstellung „Road“ mehr Hinterradschlupf zu.
Off-Road (Offroad) – TC ist für den
Offroad-Gebrauch eingerichtet und
lässt im Vergleich mit den Einstellungen „Rain“, „Road“ und „Sport“
mehr Hinterradschlupf zu. Die TCKontrollleuchte blinkt langsam (siehe
Seite 32).
Off (Aus) – TC ist abgeschaltet. Die
Warnleuchte für die TC-Deaktivierung
leuchtet (siehe Seite 30).
Allgemeine Informationen
Beschreibung der TSAS-Optionen
(falls eingebaut und TSAS-FahrmodusKoppelung aktiviert, siehe „Motorrad
einrichten“ auf Seite 55)
• Auto – Das TSAS-System erkennt
automatisch die Art des Untergrunds, auf dem gefahren wird
(Straßengebrauch oder Offroad) und
passt die Einstellungen der Zug- und
Druckstufendämpfung
entsprechend an.
• Off-Road (Offroad) – Optimale TSASEinstellung
für
den
OffroadGebrauch.
Hinweis:
•
•
•
Im Zuge der Konfiguration des
Fahrmodus können ABS und TC im
Offroad- und Fahrer-Modus aktiviert
oder deaktiviert werden.
Falls der Fahrmodus, der konfiguriert
wird, aktuell ausgewählt ist, werden
Änderungen am ABS-, MAP-, TC- und
TSAS-System sofort aktiv.
Falls der Fahrmodus, der konfiguriert
wird, aktuell nicht ausgewählt ist,
werden Änderungen am ABS-, MAP-,
TC- und TSAS-System gespeichert
und werden aktiv, wenn der
Fahrmodus
das
nächste
Mal
ausgewählt wird.
Um einen Fahrmodus zu konfigurieren,
drücken Sie bei stehendem Motorrad die
Taste AUSWÄHLEN und halten Sie sie
gedrückt, um das Menü „Einstellungen“
zu aktivieren. Verwenden Sie Taste
BLÄTTERN, um FAHRMODI auszuwählen,
und drücken Sie dann die Taste
AUSWÄHLEN, um das Menü „Fahrmodi“
zu öffnen.
RIDING MODES
EXIT
RAIN
ROAD
SPORT
OFF-ROAD
RIDER
Menü „Fahrmodi“
Verwenden Sie Taste BLÄTTERN, um den
zu konfigurierenden Fahrmodus auszuwählen, und drücken Sie dann die Taste
AUSWÄHLEN, um das Konfigurationsmenü für den Modus zu öffnen.
71
Allgemeine Informationen
Alternativ bietet das Drücken und
gedrückt Halten der Taste MODUS wie
folgt
direkten
Zugriff
auf
das
Konfigurationsmenü für einen Modus:
Von Startbildschirm aus
Durch Drücken und gedrückt Halten der
Taste MODUS auf dem Startbildschirm
wird das Konfigurationsmenü für den
derzeit aktiven Fahrmodus aktiviert.
Vom Fahrmodus-Auswahlmenü aus
Durch Drücken und gedrückt Halten der
Taste MODUS im Fahrmodus-Auswahlmenü wird das Konfigurationsmenü für
den zur Auswahl markierten Fahrmodus
aktiviert.
OFF-ROAD
EXIT
ABS
MAP
TC
TSAS
RESET
Konfigurationsmenü
(Offroad-Modus ausgewählt)
Drücken Sie nach dem Öffnen des
Konfigurationsmenüs für einen Modus
die Taste BLÄTTERN, bis der gewünschte
Eintrag markiert ist. Drücken Sie Taste
AUSWÄHLEN, um die Einstellungen für
den Eintrag zu öffnen.
Hinweis:
•
72
Bei Auswahl von BEENDEN kehrt die
Anzeige
zurück
zum
Menü
„Fahrmodi“ .
ABS
Drücken Sie nach dem Öffnen des ABSBildschirms die Taste BLÄTTERN und
wählen Sie die gewünschte Option aus.
Drücken Sie die Taste AUSWÄHLEN, um
die Auswahl zu bestätigen und zum
Konfigurationsmenü zurückzukehren.
ABS
ROAD
ABS-Bildschirm
(„Road“ ausgewählt)
Warnung
Bei deaktiviertem ABS-System arbeitet
das Bremssystem wie eines ohne ABSFunktion. Ein zu starkes Bremsen in
dieser Situation führt zum Blockieren
der Räder und kann zum Verlust der
Kontrolle über das Motorrad und zu
einem Unfall führen.
MAP
Drücken Sie nach dem Öffnen des MAPBildschirms die Taste BLÄTTERN und
wählen Sie die gewünschte Option aus.
Drücken Sie die Taste AUSWÄHLEN, um
die Auswahl zu bestätigen und zum
Konfigurationsmenü zurückzukehren.
MAP
SPORT
MAP-Bildschirm
(„Sport“ ausgewählt)
Allgemeine Informationen
TC
Drücken Sie nach dem Öffnen des TCBildschirms die Taste BLÄTTERN und
wählen Sie die gewünschte Option aus.
Drücken Sie die Taste AUSWÄHLEN, um
die Auswahl zu bestätigen und zum
Konfigurationsmenü zurückzukehren.
TSAS (falls eingebaut und FahrmodusKoppelung aktiviert)
Drücken Sie nach dem Öffnen des TSASBildschirms die Taste BLÄTTERN und
wählen Sie den gewünschten TSASModus aus.
TSAS
TC
AUTO
SPORT
TC-Bildschirm
(„Sport“ ausgewählt)
Warnung
Wenn
die
Antischlupfregelung
deaktiviert ist, zeigt das Motorrad
normales Fahrverhalten, aber ohne
Antischlupfregelung. In dieser Situation
kann ein zu starkes Beschleunigen auf
nassem oder rutschigem Straßenbelag
zum Wegrutschen der Räder und
dadurch zum Verlust der Kontrolle
über das Motorrad und zu einem
Unfall führen.
TSAS-Bildschirm
(„Auto“ ausgewählt)
Drücken Sie die Taste AUSWÄHLEN, um
die Auswahl zu bestätigen und weiterzugehen zum TSAS-Einstellbildschirm.
Auf den Instrumenten erscheint jetzt die
Aufforderung, eine TSAS-Dämpfungseinstellung vorzunehmen.
Hinweis:
•
Wenn der TSAS-Modus auf AUTO
eingestellt wurde, erscheint auf den
Instrumenten die Aufforderung,
Dämpfungseinstellungen sowohl für
Straßen- als auch Offroad-Fahrbedingungen vorzunehmen.
Das TSAS-System verfügt über neun
Dämpfungseinstellungen von KOMFORT
(weich) bis SPORT (hart).
Durch kurzes Drücken der Taste
BLÄTTERN kann jede der neun
Einstellungen
einzeln
ausgewählt
werden.
73
Allgemeine Informationen
Durch Drücken und gedrückt Halten der
Taste BLÄTTERN können die voreingestellten Einstellungen C (Komfort),
N (Normal) und S (Sport) direkt ausgewählt werden.
OFFROAD
C N S
Bildschirm TSASDämpfungseinstellungen
(OFF-ROAD abgebildet)
Drücken Sie die Taste AUSWÄHLEN, um
die Auswahl zu bestätigen und zum
Konfigurationsmenü zurückzukehren.
ZURÜCKSETZEN
Nach dem Öffnen des Bildschirms
ZURÜCKSETZEN werden Sie aufgefordert, BESTÄTIGEN oder ABBRECHEN
auszuwählen.
RESET
CONFIRM
Zurücksetzen des Fahrmodus
Verwenden Sie die Taste BLÄTTERN, um
BESTÄTIGEN
oder
ABBRECHEN
auszuwählen. Drücken Sie die Taste
AUSWÄHLEN, um die Auswahl zu
bestätigen und zum Konfigurationsmenü
zurückzukehren.
Die Auswahl von BESTÄTIGEN setzt die
Konfiguration des ausgewählten Fahrmodus zurück auf die standardmäßigen
Werkseinstellungen.
Einzelheiten über die standardmäßigen
Werkseinstellungen
für
jeden
Fahrmodus finden Sie in der Tabelle auf
Seite 68.
74
Zündschlüssel
1
cixj
1. Schild mit Schlüsselnummer
Der Zündschlüssel dient zum Betätigen
von Lenkschloss/Zündschalter sowie
darüber hinaus zum Betätigen der
Sitzverriegelung, des Tankdeckels und
der Gepäckkoffer (falls angebracht).
Bei Auslieferung des Motorrads durch
das Werk werden zwei Schlüssel
zusammen mit einem kleinen Schild
bereitgestellt, auf dem sich die
Schlüsselnummer befindet. Notieren Sie
sich die Schlüsselnummer und bewahren
Sie den Zweitschlüssel und das Schild
vom Motorrad getrennt an einem
sicheren Ort auf.
Allgemeine Informationen
Zündschalter/Lenkschloss
PU
3
SH
OFF
4
ON
Jeder
Schlüssel
ist
mit
einem
Transponder zum Abschalten der
Wegfahrsperre versehen. Achten Sie
darauf, dass sich stets nur einer der
Zündschlüssel in der Nähe des
Zündschlosses befindet, damit die
Wegfahrsperre korrekt funktioniert.
Befinden sich zwei Zündschlüssel in der
Nähe des Zündschlosses, kann das
Signal zwischen Transponder und
Wegfahrsperre
unter
Umständen
unterbrochen werden. In diesem Fall
bleibt die Wegfahrsperre so lange
aktiviert, bis einer der Zündschlüssel
entfernt wird.
Beziehen Sie Ersatzschlüssel stets von
Ihrem Triumph-Vertragshändler. Ersatzschlüssel müssen durch Ihren TriumphVertragshändler an die Wegfahrsperre
des Motorrads gebunden werden.
2
P
5
1
1.
2.
3.
4.
5.
Zündschalter/Lenkschloss
Stellung VERRIEGELT (LOCK)
Stellung AUS (OFF)
Stellung EIN (ON)
Stellung PARK
Wegfahrsperre
Vorsicht
Bewahren Sie den Ersatzschlüssel
getrennt vom Motorrad auf, da sich
andernfalls die Sicherheit in jeder
Hinsicht verringert.
Das Gehäuse des Zündschlosszylinders
fungiert
als
Antenne
für
die
Wegfahrsperre.
Wenn der Zündschalter in die Stellung
AUS gestellt und der Zündschlüssel
abgezogen wird, ist die Wegfahrsperre
aktiviert (siehe Seite 30). Die Wegfahrsperre ist deaktiviert, wenn der
Zündschlüssel im Zündschalter steckt
und in die Stellung AN gedreht wird.
Stellungen des Zündschalters
Bei dem Zündschalter handelt es sich
um einen schlüsselbetätigten Schalter
mit vier Stellungen. Der Schlüssel kann
nur in den Stellungen AUS, VERRIEGELT
oder P (PARKEN) abgezogen werden.
75
Allgemeine Informationen
VERRIEGELN: Drehen Sie den Lenker
ganz nach links, drehen Sie den
Schlüssel in die Stellung AUS, drücken
Sie den Schlüssel ins Schloss und geben
Sie ihn wieder vollständig frei und
drehen Sie ihn anschließend in die
Stellung VERRIEGELN.
ABSTELLEN: Drehen Sie den Schlüssel von
der Stellung VERRIEGELT in die Stellung P.
Das Lenkschloss bleibt verriegelt und die
Parkleuchten gehen an.
Lenkerschalter rechts
1
3
RES /+
ON
SET /-
Hinweis:
•
4
Lassen Sie das Lenkschloss nicht für
längere Zeit in der Stellung P, da
ansonsten die Batterie entladen
wird.
Warnung
Stellen Sie den Zündschalter aus
Sicherheitsgründen stets in die
Stellung AUS, VERRIEGELT oder
PARKEN und ziehen Sie den Schlüssel
ab,
wenn
Sie
das
Motorrad
unbeaufsichtigt zurücklassen.
Eine unbefugte Benutzung des
Motorrads kann zu Verletzungen beim
Fahrer, bei anderen Verkehrsteilnehmern und bei Fußgängern sowie
zu Schäden am Motorrad führen.
Warnung
In der Stellung VERRIEGELT oder P ist
die Lenkung blockiert.
Drehen Sie den Schlüssel niemals in
die Stellung VERRIEGELT oder P,
während das Motorrad in Bewegung
ist, da dadurch die Lenkung blockiert
wird. Eine blockierte Lenkung führt
zum Verlust der Kontrolle über das
Motorrad und zu einem Unfall.
76
2
1.
2.
3.
Motorstoppschalter
Starterknopf
Tempomat-Einstelltaste
(falls eingebaut)
4. Warnblinklichttaste
Motorstoppschalter
Für den Betrieb des Motorrads muss
sich nicht nur der Zündschalter in der
Stellung EIN, sondern zusätzlich auch
der Motorstoppschalter in der Stellung
EIN befinden.
Der Motorstoppschalter ist für den
Gebrauch in Notfällen bestimmt. In
einem Notfall, der das Abschalten des
Motors erforderlich macht, schalten Sie
den Motorstoppschalter in die Stellung
STOP.
Hinweis:
•
Obwohl der Motorstoppschalter den
Motor abschaltet, unterbricht er
nicht alle elektrischen Schaltkreise
und
kann
daher
beim
Wiederanlassen Probleme durch eine
entladene Batterie verursachen. Im
Normalfall ist ausschließlich der
Zündschalter zum Abschalten des
Motors zu verwenden.
Allgemeine Informationen
Vorsicht
Lenkerschalter links
Belassen Sie den Zündschalter nur in
der Stellung AN, wenn der Motor läuft,
da dies ansonsten zu Schäden an
elektrischen Komponenten und zum
Entladen der Batterie führen kann.
4
Starterknopf
Mit dem Starterknopf wird der
elektrische Anlasser betätigt. Damit der
Anlassermotor funktioniert, muss der
Kupplungshebel angezogen sein.
5
1
7
Hinweis:
•
Der Anlasser funktioniert auch bei
angezogenem Kupplungshebel nicht,
wenn der Seitenständer heruntergeklappt und ein Gang eingelegt ist.
Tempomat-Einstelltaste
(falls eingebaut)
Die Tempomat-Einstelltaste ist ein
Zweiwegeumschalter, dessen obere Seite
mit „RES/+“ und dessen untere Seite mit
„SET/-“ beschriftet ist (siehe Seite 83).
Warnblinklicht
Um das Warnblinklicht an- oder
auszuschalten, drücken Sie kurz die
Warnblinklichttaste.
Das Warnblinklicht kann nur bei
eingeschalteter
Zündung
aktiviert
werden, bleibt beim Ausschalten der
Zündung
jedoch
aktiv,
bis
die
Warnblinklichttaste erneut gedrückt
wird.
2
3
6
8
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
Scheinwerfer-Abblendschalter
Blinkerschalter
Hupenschalter
Instrumente, Taste AUSWÄHLEN
Instrumente, Taste BLÄTTERN
Taste MODUS
Schalter für vordere
Nebelscheinwerfer (falls eingebaut)
8. Griffheizungsschalter (falls
eingebaut)
77
Allgemeine Informationen
Scheinwerfer-Abblendschalter
Mit dem Scheinwerfer-Abblendschalter
kann zwischen Fern- und Abblendlicht
gewählt werden. Um das Fernlicht
einzuschalten, schieben Sie den Schalter
nach vorne. Um das Abblendlicht
einzuschalten, schieben Sie den Schalter
nach hinten. Wenn das Fernlicht
eingeschaltet ist, leuchtet die FernlichtKontrollleuchte im Drehzahlmesser auf.
Lichthupe
Wenn der Scheinwerfer-Abblendschalter
auf Abblendlicht eingestellt ist, wird
durch Drücken auf die Unterseite des
Schalters die Lichthupe aktiviert.
Beim Drücken wird das Fernlicht
eingeschaltet.
Es
bleibt
solange
eingeschaltet, wie der Schalter betätigt
wird, und erlischt, sobald der Schalter
losgelassen wird.
Hinweis:
•
•
78
Dieses Modell verfügt nicht über
einen Ein/Aus-Schalter für die
Beleuchtung. Standlicht, Rücklicht
und Kennzeichenbeleuchtung funktionieren automatisch, wenn die
Zündung auf AN geschaltet ist.
Der Scheinwerfer funktioniert, wenn
die Zündung auf AN geschaltet ist
und der Motor läuft.
Es gibt zwei andere Möglichkeiten, den
Scheinwerfer einzuschalten, wenn der
Motor nicht läuft:
• Ziehen Sie den Kupplungshebel an
und stellen Sie dann die Zündung
auf die Stellung EIN. Der Scheinwerfer geht an und bleibt an, wenn
der Kupplungshebel losgelassen
wird.
• Wenn die Zündung eingeschaltet
und
der
Scheinwerfer-Abblendschalter auf Abblendlicht eingestellt
ist, wird durch Drücken auf die
Unterseite
des
Schalters
der
Scheinwerfer
aktiviert.
Der
Scheinwerfer bleibt an, wenn der
Schalter losgelassen wird.
Beim Drücken des Starterknopfs geht
der Scheinwerfer aus, bis der Motor
läuft.
Allgemeine Informationen
Blinkerschalter
Hupenschalter
Wenn der Blinkerschalter nach links
oder rechts bewegt und wieder
losgelassen
wird,
blinken
die
entsprechenden Blinker. Um die Blinker
auszuschalten, drücken Sie den Schalter
und lassen Sie ihn in der mittleren
Stellung wieder los.
Wenn der Zündschalter auf EIN steht
und der Hupenschalter betätigt wird,
erklingt die Hupe.
Modelle mit automatischer
Blinkerabschaltung
Ein kurzer Druck nach links oder rechts
auf den Blinkerschalter führt dazu, dass
die entsprechenden Blinker dreimal
blinken und dann ausgehen.
Ein längerer Druck nach links oder
rechts auf den Blinkerschalter führt
dazu, dass die entsprechenden Blinker
blinken, bis sie wie folgt ausgeschaltet
werden:
Das automatische Blinkerabschaltsystem
wird acht Sekunden nach Betätigen
eines Fahrtrichtungsanzeigers aktiv.
Acht Sekunden nach Einschalten des
Blinkers und nach weiteren 65 Metern
Fahrt schaltet das automatische Blinkerabschaltsystem die Blinker aus.
Zum Deaktivieren des automatischen
Blinkerabschaltsystems, siehe „Motorrad
einrichten“ auf Seite 55.
Die Blinker können auch manuell
ausgeschaltet werden. Drücken Sie zum
manuellen Ausschalten der Blinker den
Blinkerschalter und lassen Sie ihn in der
mittleren Stellung wieder los.
Instrumente, Taste AUSWÄHLEN
Durch Drücken und Loslassen der Taste
AUSWÄHLEN wird der auf dem
Multifunktions-Anzeigebildschirm
markierte Menüeintrag ausgewählt.
Durch Drücken und gedrückt Halten der
Taste AUSWÄHLEN bei stehendem
Fahrzeug wird das Menü „Einstellungen“
auf dem Multifunktions-Anzeigebildschirm aktiviert („Menü Einstellungen“ auf
Seite 52).
Instrumente, Taste BLÄTTERN
Wenn die Taste BLÄTTERN gedrückt
wird, wird das auf dem Instrumentenanzeigebildschirm
sichtbare
Menü
durchlaufen.
Taste MODUS
Durch Drücken und Loslassen der Taste
MODUS
wird
das
FahrmodusAuswahlmenü auf dem MultifunktionsAnzeigebildschirm aktiviert. Bei weiterem
Drücken der Modus-Taste werden die
verfügbaren Fahrmodi durchgegangen
(siehe „Auswahl des Fahrmodus“ auf
Seite 64).
Das Drücken und gedrückt Halten der
Taste MODUS bietet direkten Zugriff auf
das Konfigurationsmenü für einen
Modus
(siehe
„Konfiguration
des
Fahrmodus“ auf Seite 68).
79
Allgemeine Informationen
Nebelscheinwerferschalter
(falls eingebaut)
Hinweis:
•
Der Nebelscheinwerferschalter funktioniert nur, wenn die Scheinwerfer
eingeschaltet sind.
• Wenn die Zündung aus- und wieder
eingeschaltet
wird,
wird
der
Nebelscheinwerferschalter auf „Aus“
zurückgesetzt.
Um die Nebelscheinwerfer ein- oder
auszuschalten,
drücken
Sie
bei
eingeschalteten Scheinwerfern kurz den
Nebelscheinwerferschalter. Wenn die
Nebelscheinwerfer eingeschaltet sind,
leuchtet die Nebelscheinwerfer-Kontrollleuchte im Drehzahlmesser.
Drücken Sie für maximale Wirksamkeit
unter kalten Bedingungen ausgehend
von der Stellung „AUS“ den Schalter
zunächst einmal, um den Betriebszustand
„heiß“
einzustellen,
und
vermindern Sie die Wärme anschließend,
wenn die Griffe erwärmt sind, durch
erneutes Drücken auf „warm“.
Drücken Sie zum Ausschalten der
Griffheizung den Schalter so oft, bis der
Status „aus“ angezeigt wird.
Nach einer kurzen Zeit verschwindet das
Griffheizungssymbol
von
der
Multifunktionsanzeige.
Aus
Griffheizungsschalter (falls
eingebaut)
Die Griffheizung funktioniert nur bei
eingeschaltetem Motor.
Das System verfügt über eine stufenlose
Wärmeregelung von warm bis heiß.
Wenn die Griffheizung eingeschaltet
wird, erscheint das Griffheizungssymbol
auf der Multifunktionsanzeige und die
gewählte Heizstufe wird angezeigt.
OFF-ROAD
1
AUTO
C N S OFF-ROAD
1
2
47 MPG
12 MI
F 36
R 42
1.
80
Griffheizungssymbol
(„warm“ ausgewählt)
PSI
PSI
Heiß
Warm
Abschaltung wegen niedriger
Batteriespannung
Wenn eine niedrige Batteriespannung
erkannt wird, wird die Stromversorgung
des Griffheizungsschalters unterbrochen.
Die Griffheizung funktioniert erst wieder,
wenn die Spannung auf ein sicheres
Niveau steigt.
Der Schalter schaltet sich nicht
automatisch wieder ein, auch wenn die
Spannung auf ein sicheres Niveau steigt.
Der Benutzer muss den Schalter manuell
drücken, um die Griffheizung wieder zu
aktivieren.
Allgemeine Informationen
Gashebel und
Drosselklappensteuerung
2
3
1
1.
2.
3.
Offene Drosselklappenstellung
Geschlossene Drosselklappenstellung
Tempomat-Abschaltposition
Dieses Triumph Modell besitzt einen
elektronischen Gasdrehgriff, um über
das Motorsteuergerät die Drosselklappe
zu öffnen und zu schließen. In dem
System gibt es keine direkt wirkenden
Seilzüge.
Wenn der Gasgriff nach hinten gedreht
wird, um die Drosselklappe zu öffnen, ist
ein Widerstand zu fühlen. Wird der
Gasgriff losgelassen, stellt ihn die
interne Rückholfeder zurück in die
geschlossene
Position
und
die
Drosselklappe werden geschlossen.
Von der geschlossenen Position aus
lässt sich der Gasdrehgriff 3 - 4 mm
vorwärts drehen, um den Tempomat zu
deaktivieren (siehe Seite 87).
An Gashebel und Drosselklappensteuerung können vom Benutzer keine
Einstellungen vorgenommen werden.
Falls an Gashebel oder Drosselklappensteuerung eine Fehlfunktion vorliegt,
leuchtet
die
MotormanagementKontrollleuchte (MIL) auf, und einer der
folgenden
Motorzustände
kann
auftreten:
• MIL erleuchtet, Motordrehzahl und
Bewegungsspielraum
der
Drosselklappen eingeschränkt
• MIL erleuchtet, „Notlauf“-Modus,
Motor läuft nur mit erhöhter
Leerlaufdrehzahl
• MIL erleuchtet, Motor startet nicht.
Setzen Sie bei allen oben beschriebenen
Zuständen so schnell wie möglich mit
einem
Triumph-Vertragshändler
in
Verbindung, um den Fehler überprüfen
und beheben zu lassen.
Verwenden der Bremsen
Bei geringer Drosselklappenöffnung
(etwa 20°) können Gas und Bremsen
gemeinsam verwendet werden.
Bei
starker
Drosselklappenöffnung
(größer
als
20°)
schließen
die
Drosselklappen und die Motordrehzahl
wird reduziert, wenn die Bremsen länger
als zwei Sekunden angezogen werden.
Um zur normalen Drosselklappenfunktion zurückzukehren, geben Sie den
Gasgriff und die Bremsen frei und öffnen
Sie den Gasgriff erneut.
81
Allgemeine Informationen
Warnung
Senken Sie die Geschwindigkeit und
fahren Sie nicht mehr weiter als nötig,
wenn die Motormanagement-Kontrollleuchte leuchtet. Der Fehler kann
unter Umständen zu Beeinträchtigungen bei Motorleistung, Abgasemissionen und Kraftstoffverbrauch
führen. Durch eine verminderte
Motorleistung können gefährliche
Fahrbedingungen entstehen, die zum
Verlust der Kontrolle über das
Motorrad und zu einem Unfall führen
können. Setzen Sie sich so schnell wie
möglich
mit
einem
TriumphVertragshändler in Verbindung, um
den Fehler überprüfen und beheben
zu lassen.
82
Brems- und KupplungshebelEinstellvorrichtungen
2
1
chdd_2
1.
2.
Einstellrad, Bremshebel abgebildet
Markierungspfeil
Sowohl an den Brems- als auch an den
Kupplungshebeln ist ein Einsteller
angebracht. Die Einsteller ermöglichen
es, den Abstand zwischen Lenker und
Hebel zu wechseln, um ihn auf die
Handgröße des Benutzers einzustellen.
Beim Vorderrad-Bremshebel gibt es fünf
Einstellpositionen, beim Kupplungshebel
vier.
Um den Hebel einzustellen, schieben Sie
diesen nach vorne und drehen Sie am
Einstellrad, um eine der nummerierten
Positionen auf den Markierungspfeil am
Hebelhalter auszurichten.
Der Abstand vom Lenkergriff zum nicht
angezogenen Hebel ist in Einstellung
fünf am kürzesten und in Einstellung
eins am längsten.
Allgemeine Informationen
Warnung
Versuchen Sie nicht, den Hebel
während der Fahrt einzustellen, da
dies zum Verlust der Kontrolle über
das Motorrad und zu einem Unfall
führen kann.
Testen Sie das Motorrad nach dem
Einstellen des Hebels in einer
verkehrsfreien Umgebung, um sich mit
der neuen Hebeleinstellung vertraut
zu machen. Verleihen Sie Ihr Motorrad
nicht, da die betreffende Person
möglicherweise die Ihnen vertrauten
Hebeleinstellungen verändert, was
unter Umständen zum Verlust der
Kontrolle über das Motorrad und zu
einem Unfall führen kann.
Tempomat (falls eingebaut)
Warnung
Der Tempomat darf nur dort
verwendet werden, wo ein Fahren mit
konstanter Geschwindigkeit sicher
möglich ist.
Der Tempomat darf nicht in dichtem
Verkehr oder auf Straßen verwendet
werden, die scharfe oder unübersichtliche Kurven aufweisen oder rutschig
sind.
Die Verwendung des Tempomats in
dichtem Verkehr oder auf Straßen, die
scharfe oder unübersichtliche Kurven
aufweisen oder rutschig sind, kann
zum Verlust der Kontrolle über das
Motorrad und zu einem Unfall führen.
Warnung
Dieses Triumph Motorrad muss
innerhalb der gesetzlichen Geschwindigkeitsbegrenzung für die jeweils
befahrene Straße betrieben werden.
Das Betreiben des Motorrads bei
hohen
Geschwindigkeiten
kann
Gefahren bergen, da die verfügbare
Reaktionszeit in einer gegebenen
Verkehrssituation mit zunehmender
Geschwindigkeit
stark
abnimmt.
Berücksichtigen Sie stets die Wetterund
Verkehrsbedingungen
und
verringern Sie die Geschwindigkeit
entsprechend.
83
Allgemeine Informationen
Warnung
Betreiben Sie dieses Triumph-Motorrad
im Hochgeschwindigkeitsbereich ausschließlich bei gesicherten Straßenrennen oder auf abgeschlossenen
Rennstrecken. Hochgeschwindigkeitsfahrten dürfen auch dann nur von
Fahrern unternommen werden, die die
erforderlichen HochgeschwindigkeitsFahrtechniken beherrschen und mit
den Reaktionen des Motorrads in jeder
Situation vertraut sind.
Hochgeschwindigkeitsfahrten
unter
anderen als den beschriebenen
Bedingungen sind gefährlich. Sie
führen zum Verlust der Kontrolle über
das Motorrad und zu einem Unfall.
Hinweis:
•
•
•
84
Wenn eine Fehlfunktion im ABSSystem vorliegt und die ABSWarnleuchte leuchtet, funktioniert
der Tempomat möglicherweise nicht.
Der Tempomat funktioniert weiter,
wenn ein Fahrmodus ausgewählt
wird und das ABS-System auf
Offroad oder Aus eingestellt ist.
Der Tempomat funktioniert weiter,
wenn das ABS-System deaktiviert
wurde, wie auf Seite 56 beschrieben.
Die Tempomattasten befinden sich am
rechten Schaltergehäuse und lassen
sich mit minimalem Bewegungsaufwand
durch den Fahrer betätigen.
1
RES /+
ON
SET /-
2
1.
2.
Tempomattaste SET/Tempomattaste RES/+
Der Tempomat lässt sich jederzeit einoder ausschalten, er kann aber erst
aktiviert werden, wenn alle auf Seite 85
beschriebenen Voraussetzungen erfüllt
sind.
Allgemeine Informationen
Aktivieren des Tempomats
Um den Tempomat einzuschalten,
drücken Sie die Taste SET/-. Auf dem
Anzeigebildschirm für den Motorradstatus wird das Tempomatsymbol
angezeigt. Die eingestellte TempomatGeschwindigkeit
wird
mit
„--“
angegeben, um anzuzeigen, dass noch
keine Geschwindigkeit eingestellt wurde.
Unter dem Tempomatsymbol ist das Wort
„SET“ zu sehen, die eingestellte
Tempomat-Geschwindigkeit wird angezeigt und die Tempomatleuchte im
Drehzahlmesser leuchtet, um anzuzeigen,
dass das System aktiviert ist.
3
1
1
2
4
1.
2.
3.
1.
Tempomatsymbol
Hinweis:
•
Zum Aktivieren des Tempomats
müssen folgende Voraussetzungen
erfüllt sein:
• Die Geschwindigkeit des Motorrads
muss zwischen 30 und 160 km/h
liegen.
• Es muss mindestens der 3. Gang
eingelegt sein.
Sobald diese Voraussetzungen erfüllt
sind, drücken Sie die Taste SET/-, um
den Tempomat zu aktivieren.
Tempomatsymbol
Anzeige für eingestellten Tempomat
Eingestellte TempomatGeschwindigkeit
4. Tempomatleuchte
Der Tempomat hält die eingestellte
Geschwindigkeit, bis:
• die eingestellte Geschwindigkeit
angepasst wird, wie auf Seite 86
beschrieben,
• der Tempomat deaktiviert wird, wie
auf Seite 87 beschrieben.
85
Allgemeine Informationen
Anpassen der eingestellten
Geschwindigkeit bei aktivem
Tempomat
Um
bei
aktivem
Tempomat
die
eingestellte Geschwindigkeit anzupassen,
drücken Sie die:
• Taste RES/+, um die Geschwindigkeit
zu erhöhen
• Taste SET/-, um die Geschwindigkeit
zu senken.
Hinweis:
•
•
Mit jedem Druck auf die Tasten wird die
Geschwindigkeit um 1 mph bzw. 1 km/h
angepasst. Werden die Tasten gedrückt
gehalten, erhöht bzw. verringert sich die
Geschwindigkeit
kontinuierlich
in
einstelligen Schritten.
Lassen Sie die Einstelltaste los, wenn die
gewünschte Geschwindigkeit auf der
Anzeige angezeigt wird.
Die
Anzeige
der
eingestellten
Tempomat-Geschwindigkeit
blinkt,
bis die neu eingestellte Geschwindigkeit erreicht ist.
Wenn der Tempomat beim Hinauffahren einer starken Steigung die
eingestellte Geschwindigkeit nicht
halten kann, blinkt die Anzeige der
eingestellten Tempomat-Geschwindigkeit, bis das Motorrad die
Geschwindigkeit wieder erreicht hat.
1
2
1.
Eingestellte TempomatGeschwindigkeit (blinkt)
2. Aktuelle Fahrgeschwindigkeit
Ein anderer Weg, im Tempomat-Betrieb
die Geschwindigkeit zu erhöhen ist,
durch Betätigen des Gasgriffs auf die
gewünschte
Geschwindigkeit
zu
beschleunigen und anschließend die
Taste „SET/-“ zu drücken.
86
Allgemeine Informationen
Deaktivieren des Tempomats
Der Tempomat lässt sich durch eines der
folgenden Verfahren deaktivieren:
• Den Gasgriff ganz nach vorne
drehen
• Den Kupplungshebel ziehen
• Die Vorder- oder Hinterradbremse
betätigen
• Die Geschwindigkeit durch Betätigen
des
Gasgriffs
für
mehr
als
60 Sekunden erhöhen.
Bei Deaktivierung geht die Tempomatleuchte im Drehzahlmesser aus, aber die
eingestellte Geschwindigkeit bleibt auf
dem Anzeigebildschirm für den Motorradstatus sichtbar, um anzuzeigen, dass
die
eingestellte
Geschwindigkeit
gespeichert wurde.
Die eingestellte Tempomat-Geschwindigkeit kann wieder aufgenommen
werden, wie auf Seite 87 beschrieben,
sofern der Tempomat nicht durch
Drehen des Zündschalter auf AUS
deaktiviert wurde.
Einnehmen der eingestellten
Tempomat-Geschwindigkeit
Warnung
Vergewissern Sie sich beim Einnehmen
der Tempomat-Funktion stets, dass
die eingestellte Geschwindigkeit den
Verkehrsbedingen angepasst ist.
Die Verwendung des Tempomats in
dichtem Verkehr oder auf Straßen, die
scharfe oder unübersichtliche Kurven
aufweisen oder rutschig sind, kann
zum Verlust der Kontrolle über das
Motorrad und zu einem Unfall führen.
Der Tempomat wird durch jede der
folgenden Handlungen deaktiviert:
• Den Gasgriff ganz nach vorne
drehen
• Den Kupplungshebel ziehen
• Die Vorder- oder Hinterradbremse
betätigen
• Die Geschwindigkeit durch Betätigen
des Gasgriffs mehr als 60 Sekunden
lang anheben.
Die eingestellte Tempomat-Geschwindigkeit kann wieder aufgenommen
werden, indem die Taste RES/+ gedrückt
und losgelassen wird, sofern eine
eingestellte Geschwindigkeit gespeichert
wurde.
Die Geschwindigkeit des Motorrads muss
zwischen 30 und 160 km/h liegen und es
muss mindestens der 3. Gang eingelegt
werden.
Eine gespeicherte eingestellte Geschwindigkeit wird durch das Wort „SET“
unter dem Tempomatsymbol auf dem
Anzeigebildschirm für den Motorradstatus angezeigt.
Die gespeicherte eingestellte Geschwindigkeit verbleibt im Tempomat-Speicher,
bis der Zündschalter auf AUS gestellt
wird.
Hinweis:
•
Die
Anzeige
der
eingestellten
Tempomat-Geschwindigkeit blinkt, bis
die wiederaufgenommene Geschwindigkeit erreicht ist.
87
Allgemeine Informationen
Semi-aktive Federung von
Triumph (Triumph Semi Active
Suspension, TSAS)
(falls eingebaut)
Warnung
Testen Sie das Motorrad nach dem
Einstellen der Radaufhängung in einer
verkehrsfreien Umgebung, um sich mit
den neuen Einstellungen vertraut zu
machen. Verleihen Sie Ihr Motorrad
nicht, da die betreffende Person
möglicherweise die Ihnen vertrauten
Einstellungen der Federung verändert,
was zum Verlust der Kontrolle über
das Motorrad und zu einem Unfall
führen kann.
Das semi-aktive Federungssystem von
Triumph (TSAS) steuert die Anpassung
der Dämpfung von Vorder- und
Hinterradaufhängung und die automatischen Vorspannungseinstellungen
der Hinterradaufhängung.
TSAS
ermöglicht
eine
bequeme
Ferneinstellung von TSAS-Modus und
Dämpfungseinstellungen
über
die
Instrumente, im Stand oder während der
Fahrt.
TSAS-Einstellungen erfolgen augenblicklich, sobald ein neuer Modus oder eine
neue Dämpfungseinstellung ausgewählt
wurde und der Motor läuft.
88
TSAS-Modi
Es stehen drei TSAS-Modi zur Auswahl:
• Auto – Das TSAS-System erkennt
automatisch die Art des Untergrunds, auf dem gefahren wird
(Straße oder Offroad) und passt die
Einstellungen
der
Zugund
Druckstufendämpfung
entsprechend an.
• Off-Road (Offroad) – Optimale TSASEinstellungen für den OffroadGebrauch.
TSAS-Dämpfungseinstellungen
Es stehen insgesamt neun Dämpfungseinstellungen von KOMFORT (weich) bis
SPORT (hart) zur Auswahl, und die drei
Haupteinstellungen sind:
• KOMFORT
• NORMAL
• SPORT.
Für den Zugriff auf die TSASEinstellungen, siehe:
• „TSAS-Einstellungen“ auf Seite 47
• „Motorrad einrichten“ auf Seite 55
• „Konfiguration des Fahrmodus“ auf
Seite 68.
Allgemeine Informationen
Kalibrierung des Systems
Das TSAS-System rekalibriert Einstellmotoren unter folgenden Bedingungen:
• wenn die Batterie abgeklemmt
wurde,
• wenn im normalen Betrieb ein Fehler
beim TSAS-System auftritt.
Während
der
Rekalibrierung
des
Systems blinkt die Warnleuchte zweimal
pro Sekunde.
1
2
OFF-ROAD
TSAS SYSTEM
CALIBRATING
PLEASE WAIT
PRESS SELECT
TO CLEAR
1.
2.
TSAS-Warnleuchte
Meldung auf den Instrumenten
Damit das System korrekt rekalibrieren
kann,
muss
folgendes
Verfahren
eingehalten werden:
• Schalten Sie die Zündung ein.
Starten Sie nicht den Motor.
• Warten Sie, bis die Warnleuchte
aufhört zu blinken, um anzuzeigen,
dass die Kalibrierung des Stellmotors
abgeschlossen ist.
• Starten Sie den Motor. Wenn die
Warnleuchte wieder zu blinken
beginnt, werden die Stellmotoren
wegen niedriger Batteriespannung
rekalibriert.
• Warten Sie, bis das Blinken der
Warnleuchte aufhört, bevor Sie mit
dem Motorrad fahren.
Wird dieses Verfahren nicht eingehalten,
wird die Rekalibrierung angehalten und
die Warnleuchte bleibt erleuchtet.
In diesem Fall erlischt die Warnleuchte
das
nächste
Mal,
nachdem
die
Rekalibrierung abgeschlossen werden
konnte.
89
Allgemeine Informationen
Antischlupfregelung (TC)
Warnung
Antischlupfregelung und optimierte
Kurven-Antischlupfregelung sind kein
Ersatz für einen den herrschenden
Straßen- und Wetterverhältnissen
angemessenen Fahrstil. Die Systeme
können einen Traktionsverlust nicht
verhindern beim:
• Einfahren in Kurven mit zu hoher
Geschwindigkeit
• Beschleunigen bei starker
Schräglage
• Bremsen.
Antischlupfregelung und optimierte
Kurven-Antischlupfregelung können
nicht verhindern, dass das Vorderrad
wegrutscht.
Werden die vorstehenden Hinweise
nicht beachtet, kann dies zum Verlust
der Kontrolle über das Motorrad und
zu einem Unfall führen.
Alle Explorer Motorräder sind mit einer
Antischlupfregelung (TC) ausgestattet.
TC ist ein System, das beim Beschleunigen auf nassen und glatten Straßenbelägen hilft, die Traktion aufrechtzuerhalten. Wenn Sensoren feststellen, dass
das Hinterrad die Traktion verliert
(rutscht), greift das TC-System auf die
Motorleistung zu und modifiziert sie, bis
die Traktion des Hinterrads wiederhergestellt ist.
Während
die
Antischlupfregelung
arbeitet, blinkt die TC-Kontrollleuchte,
und das Motorgeräusch ändert sich
möglicherweise.
Für vollständige Einzelheiten zur Funktion
der TC-Kontrollleuchte, siehe Seite 32.
90
Optimiertes Kurven-TC
Folgende Explorer Modelle sind mit dem
optimierten Kurven-TC ausgestattet:
• Explorer XRX
• Explorer XRX-LRH
• Explorer XRT
• Explorer XCX
• Explorer XCX-LRH
• Explorer XCA
Die
Optimierte
Kurven-Antischlupfregelung wurde dafür entwickelt, dem
Fahrer eine größere Kontrolle für den
Fall zu geben, dass die Antischlupfregelung aktiviert wird, während das
Motorrad in einer Kurve liegt.
Das System überwacht ständig den
Neigungswinkel des Motorrads und
passt das Interventionsniveau der
Antischlupfregelung so an, wie es am
besten ist, um in der Kurve die Traktion
des Hinterrads aufrechtzuerhalten.
Hinweis:
•
TC und optimiertes Kurven-TC (falls
vorhanden) funktionieren möglicherweise nicht, wenn eine Fehlfunktion
am ABS-System vorliegt. In dieser
Situation leuchten möglicherweise
die ABS- und TC-Warnleuchte und
die MIL.
Allgemeine Informationen
Warnung
Wenn das TC-System nicht funktioniert,
ist beim Beschleunigen und Abbiegen
mit Vorsicht vorzugehen, um ein Durchdrehen des Hinterrads zu vermeiden.
Im Fall eines Fehlers leuchten parallel
zur Warnleuchte für die Deaktivierung
der
Antischlupfregelung
unter
Umständen die MotormanagementKontrollleuchte und/oder die ABSWarnleuchte.
Fahren Sie nicht mehr weiter als nötig,
wenn eine der oben genannten
Warnleuchten leuchtet. Setzen Sie
sich so schnell wie möglich mit einem
Triumph-Vertragshändler
in
Verbindung,
um
den
Fehler
überprüfen und beheben zu lassen.
Hartes Beschleunigen und harte
Kurven können in dieser Situation zum
Durchdrehen des Hinterrads und
dadurch zum Verlust der Kontrolle
und zu einem Unfall führen.
Warnung
Wenn ein Fehler beim optimierten
Kurven-TC auftritt, leuchtet die
Warnleuchte für die Deaktivierung der
Antischlupfregelung auf und auf der
Multifunktionsanzeige
wird
die
Meldung „TC-SYSTEM – KURVEN-TC
DEAKTIVIERT“ angezeigt.
In dieser Situation arbeitet das TCSystem ohne die optimierte Kurvenfunktion weiter, sofern:
• keine weiteren TC-Fehler vorliegen,
• das TC-System NICHT vom Fahrer
deaktiviert wurde (siehe „Motorrad
einrichten“ auf Seite 55 bzw.
„Konfiguration des Fahrmodus“
auf Seite 68).
Beim Beschleunigen und Abbiegen ist
mit Vorsicht vorzugehen, um ein
Durchdrehen des Hinterrads zu
vermeiden.
Im Fall eines Fehlers leuchten parallel
zur Warnleuchte für die Deaktivierung
der
Antischlupfregelung
unter
Umständen die MotormanagementKontrollleuchte und/oder die ABSWarnleuchte.
Fahren Sie nicht mehr weiter als nötig,
wenn eine der oben genannten
Warnleuchten leuchtet. Setzen Sie
sich so schnell wie möglich mit einem
Triumph-Vertragshändler in Verbindung, um den Fehler überprüfen und
beheben zu lassen.
Hartes Beschleunigen und harte
Kurven können in dieser Situation zum
Durchdrehen des Hinterrads und
dadurch zum Verlust der Kontrolle
und zu einem Unfall führen.
91
Allgemeine Informationen
Alle Einzelheiten über die Funktion der
Warnleuchte für die Deaktivierung der
Antischlupfregelung und die dazugehörigen Instrumenten-Warnmeldungen
finden Sie auf Seite 30.
ReifendruckÜberwachungssystem (TPMS)
(falls vorhanden)
Einstellungen der
Antischlupfregelung
Warnung
Wenn die Antischlupfregelung deaktiviert ist, zeigt das Motorrad normales
Fahrverhalten, aber ohne Antischlupfregelung. In dieser Situation kann ein
zu starkes Beschleunigen auf nassem
oder rutschigem Straßenbelag zum
Wegrutschen der Räder und dadurch
zum Verlust der Kontrolle über das
Motorrad und zu einem Unfall führen.
Das TC-System lässt sich deaktivieren,
wie unter „Motorrad einrichten“ auf
Seite 55 beschrieben, oder auf die unter
„Konfiguration des Fahrmodus“ auf
Seite 68 beschriebenen Voraussetzungen
einstellen.
92
Warnung
Die tägliche Überprüfung des Reifendrucks darf nicht übergangen werden,
nur weil das TPMS eingebaut ist.
Prüfen Sie den Reifendruck am kalten
Reifen und mit Hilfe eines genauen
Reifendruckmessers (siehe Seite 175).
Wird das TPMS-System zum Einstellen
des Reifendrucks verwendet, kann
dies einen unkorrekten Reifendruck
zur Folge haben, was zum Verlust der
Kontrolle über das Motorrad und zu
einem Unfall führen kann.
Allgemeine Informationen
Funktion
ID-Nummer des Reifendrucksensors
Das Vorder- und das Hinterrad sind mit
einem Reifendrucksensor ausgestattet.
Die Sensoren messen den Luftdruck im
Inneren der Reifen und übermitteln die
Daten an die Instrumente. Die Sensoren
übermitteln erst bei einer Fahrgeschwindigkeit von ungefähr 20 km/h
Daten.
Bis
das
Reifendrucksignal
eingeht, sind auf der Systemanzeige zwei
Striche zu sehen.
Nach dem Anhalten des Motorrads
übertragen die Sensoren etwa sieben
Minuten lang weiter Daten, bevor sie
abschalten.
Die
Reifendruckwerte
bleiben auf der Systemanzeige sichtbar,
bis die Sensoren abschalten.
Um die Position des Reifendrucksensors
in der Nähe des Ventils zu kennzeichnen,
wird ein Aufkleber auf der Radfelge
angebracht.
Alle Modelle außer Explorer XRT und
Das
ReifendruckExplorer XCA:
Überwachungssystem
TPMS
(tyre
pressure monitoring system) ist als
Zubehör erhältlich und muss von Ihrem
Triumph-Vertragshändler
eingebaut
werden. Die TPMS-Anzeige auf den
Instrumenten wird erst beim Einbau des
Systems aktiviert.
Jeder Reifendrucksensor ist mit einem
Aufkleber versehen, der seine IDNummer enthält. Diese Nummer wird im
Zuge von Wartung oder Diagnose unter
Umständen vom Händler benötigt.
Wurde das Reifendruck-Überwachungssystem im Werk eingebaut, befinden sich
in den nachfolgenden Feldern Aufkleber
mit den ID-Nummern von Vorder- und
Hinterrad-Reifendrucksensor.
Wird das Reifendruck-Überwachungssystem als Zubehör in das Motorrad
eingebaut, stellen Sie sicher, dass der
Händler die ID-Nummern von Vorderund Hinterrad-Reifendrucksensor in die
nachfolgenden Felder einträgt.
Vorderradsensor
Hinterradsensor
93
Allgemeine Informationen
Systemanzeige
Sensorbatterien
Wenn die Batteriespannung in einem der
Drucksensoren zu niedrig ist, wird auf
der Multifunktionsanzeige „TPMS –
VORDER-/HINTERREIFEN
BATTERIE!
SIEHE HANDBUCH“ angezeigt.
OFF-ROAD
AUTO
C N S OFF-ROAD
1
1
2
47 MPG
12 MI
F 36
R 42
1
2
PSI
PSI
OFF-ROAD
TPMS
3
1.
2.
3.
Für den Zugriff auf die Reifendruckanzeige, siehe „Motorrad-Informationen“
auf Seite 51.
Die Anzeige für Motorrad-Informationen
wechselt
automatisch
auf
die
Reifendruckanzeige, wenn ein niedriger
Reifendruck erkannt wird. Siehe Seite 35.
Die Reifendruckanzeige zeigt Striche an,
bis das Motorrad eine Geschwindigkeit
von etwa 20 km/h erreicht.
94
BATTERY LOW
FRONT TYRE
CHECK MANUAL
PRESS SELECT
TO CLEAR
TPMS-Symbol
Reifendruckanzeige
Vorder- und Hinterreifen, kenntlich
gemacht
1.
Meldung auf den Instrumenten
Allgemeine Informationen
Sollten
die
Batterien
vollständig
entladen sein, sind nur Striche auf der
TPMS-Anzeige zu sehen, die rote TPMSWarnleuchte leuchtet und die Meldung
„TPMS – SENSORSIGNAL VORDER-/
HINTERREIFEN SIEHE HANDBUCH“ wird
angezeigt. Setzen Sie sich mit Ihrem
Triumph-Vertragshändler in Verbindung,
um den Sensor austauschen und die
neue Seriennummer in das Feld auf
Seite 93 eintragen zu lassen.
1
2
OFF-ROAD
TPMS
SENSOR SIGNAL
FRONT TYRE
CHECK MANUAL
PRESS SELECT
TO CLEAR
Reifendruck
Der auf der Instrumententafel angezeigte Reifendruck gibt den IstReifendruck zu dem Zeitpunkt wider, an
dem die Anzeige angewählt wurde.
Dieser kann von dem am kalten Reifen
eingestellten Reifendruck abweichen, da
sich Reifen beim Fahren erwärmen,
wodurch sich die im Reifen befindliche
Luft ausdehnt und der Reifendruck
ansteigt.
In
den
von
Triumph
ausgewiesenen
Werten
für
den
Reifendruck am kalten Reifen ist dies
berücksichtigt.
Der Reifendruck ist durch die Fahrzeuginhaber ausschließlich am kalten Reifen
und nur unter Verwendung eines
präzisen Reifendruckmessers einzustellen
(siehe Seite 175). Die Reifendruckanzeige
auf der Instrumententafel ist zu diesem
Zweck nicht zu verwenden.
Warnung
1.
2.
TPMS-Warnleuchte
Meldung auf den Instrumenten
TPMS-Systemfehler
Wenn ein Fehler im TPMS-System
auftritt, leuchtet die rote TPMSWarnleuchte und die Meldung „TPMS –
SENSORSIGNAL VORDER-/HINTERREIFEN
SIEHE HANDBUCH“ wird angezeigt.
Setzen Sie sich mit Ihrem TriumphVertragshändler in Verbindung, um den
Fehler beheben zu lassen.
Das Reifendruck-Überwachungssystem
ist nicht als Reifendruckmesser zum
Einstellen
des
Reifendrucks
zu
verwenden. Prüfen Sie den Reifendruck
stets am kalten Reifen und mit Hilfe
eines präzisen Reifendruckmessers
(siehe Seite 175), damit Sie den
korrekten Reifendruck erreichen.
Wird das TPMS-System zum Einstellen
des Reifendrucks verwendet, kann
dies einen unkorrekten Reifendruck
zur Folge haben, was zum Verlust der
Kontrolle über das Motorrad und zu
einem Unfall führen kann.
95
Allgemeine Informationen
Niedriger Reifendruck
Wenn ein niedriger Reifendruck erkannt
wird, leuchtet die Reifendruck-Warnleuchte auf und die Meldung „TPMS –
REIFENDRUCK VORNE/HINTEN NIEDRIG“
wird angezeigt (siehe Seite 35).
Warnung
Halten Sie das Motorrad an, wenn die
Reifendruck-Warnleuchte leuchtet und
die Meldung „TPMS – REIFENDRUCK
VORNE/HINTEN NIEDRIG“ angezeigt
wird. Fahren Sie das Motorrad erst
wieder, wenn die Reifen überprüft
wurden und der Reifendruck bei kalten
Reifen
dem
empfohlenen
Wert
entspricht.
Austauschreifen
Lassen Sie Ihre Reifen stets von einem
Triumph-Vertragshändler montieren und
stellen Sie sicher, dass diesem das
Vorhandensein von Drucksensoren in
den Rädern bekannt ist (siehe Seite 177).
Kraftstoffanforderungen/
Betanken
Kraftstoffsorte
Pb
Ihr Triumph-Motor ist für die Verwendung
von bleifreiem Kraftstoff ausgelegt und
liefert die optimale Leistung, wenn die
richtige Kraftstoffsorte verwendet wird.
Verwenden Sie stets bleifreien Kraftstoff
mit einer Oktanzahl von 91 ROZ oder
mehr.
Vorsicht
Die Auspuffanlage ist zur Verringerung der Abgasemissionen mit einem
Katalysator ausgestattet. Der Katalysator kann dauerhaft beschädigt
werden, wenn dem Motorrad der
Kraftstoff ausgeht oder wenn der
Kraftstoffstand auf ein sehr tiefes
Niveau fällt. Vergewissern Sie sich
stets, dass Sie über genügend
Kraftstoff für Ihre beabsichtigte Fahrt
verfügen.
Vorsicht
In
den
meisten
Staaten,
Bundesstaaten oder Territorien ist die
Verwendung von verbleitem Kraftstoff
verboten. Die Verwendung von
verbleitem Kraftstoff führt zu Schäden
am Katalysator.
96
Allgemeine Informationen
Tankdeckel
Warnung
Um die mit dem Betanken verbundenen
Risiken zu verringern, beachten Sie
stets die folgenden Sicherheitsvorschriften:
Benzin (Kraftstoff) ist extrem leicht
entzündlich und unter bestimmten
Umständen auch explosiv. Stellen Sie
beim Tanken die Zündung auf die
Stellung AUS (OFF).
Rauchen Sie nicht.
Verwenden Sie keine Mobiltelefone.
Vergewissern Sie sich, dass der
Bereich, in dem das Fahrzeug betankt
wird, gut belüftet und frei von
sämtlichen Flamm- oder Funkenquellen ist. Dies schließt sämtliche
Geräte ein, die über eine Pilotflamme
verfügen.
Befüllen Sie den Tank niemals bis zum
Füllstutzen.
Sonnenwärme
oder
andere Wärmequellen können zur
Volumenausdehnung
und
zum
Überlaufen des Kraftstoffs führen und
so eine Brandgefahr hervorrufen.
Überzeugen Sie sich nach dem
Betanken stets davon, dass der
Kraftstoffeinfülldeckel
korrekt
verschlossen und verriegelt ist.
Da Benzin (Kraftstoff) extrem leicht
entzündlich ist, erzeugt jede Kraftstoffundichtigkeit, jedes Verschütten
von Kraftstoff oder jede Nichtbeachtung der obenstehenden Sicherheitsratschläge eine Brandgefahr, die zu
Sachschäden, Personenschäden oder
Todesfällen führen kann.
1
2
cbmm_2
1.
2.
Tankdeckel
Schlüssel
Um den Tankdeckel zu öffnen, heben Sie
die Klappe, die das Schloss abdeckt.
Stecken Sie den Schlüssel ins Schloss
und drehen Sie ihn im Uhrzeigersinn.
Um den Tankdeckel zu schließen,
drücken Sie ihn mit eingestecktem
Schlüssel in seine Position, bis das
Schloss hörbar einrastet. Ziehen Sie den
Schlüssel ab und schließen Sie die
Schlossabdeckung.
Vorsicht
Das Schließen des Tankdeckels ohne
eingesteckten Schlüssel führt zu
Schäden an Deckel, Tank und
Schließmechanismus.
97
Allgemeine Informationen
Befüllen des Kraftstofftanks
Vermeiden Sie es, den Tank bei Regen
oder in staubiger Umgebung zu befüllen,
wo Stoffe aus der Luft in den Kraftstoff
gelangen und ihn verunreinigen können.
Vorsicht
Verunreinigter Kraftstoff kann zu
Schäden an Komponenten des Kraftstoffsystems führen.
Befüllen Sie den Kraftstofftank langsam,
um ein Verschütten von Kraftstoff zu
verhindern. Befüllen Sie den Tank nicht
weiter als bis zum Ansatz des
Einfüllstutzens. Dadurch wird sichergestellt, dass im Tankinnern genügend
Luft zur Verfügung steht, falls sich der
Kraftstoff durch Aufnahme von Motoroder Sonnenwärme ausdehnt.
1
2
cbdf
1.
2.
3.
98
Maximaler Kraftstoffstand
Kraftstoffeinfüllstutzen
Mit Luft gefüllter Raum
3
Warnung
Das Überbefüllen des Tanks kann zum
Verschütten von Kraftstoff führen.
Sollte Kraftstoff verschüttet werden,
wischen Sie ihn sofort gründlich ab
und entsorgen Sie das benutzte
Material auf sichere Weise.
Achten Sie sorgfältig darauf, keinen
Kraftstoff auf Motor, Auspuffrohre,
Reifen oder andere Teile des
Motorrads zu verschütten.
Da Kraftstoff extrem leicht entzündlich
ist, kann jede Kraftstoffundichtigkeit,
jedes Verschütten von Kraftstoff oder
jede Nichtbeachtung der obenstehenden Sicherheitsratschläge eine
Brandgefahr hervorrufen, die zu
Sachschäden,
Verletzungen
oder
Todesfällen führen kann.
Kraftstoff, der in die Nähe der oder auf
die Reifen verschüttet wird, vermindert
die Straßenhaftung des Reifens. Dies
führt zu gefährlichen Fahrbedingungen, die unter Umständen zum
Verlust der Kontrolle über das
Motorrad und zu einem Unfall führen
können.
Überzeugen Sie sich nach dem Betanken
stets davon, dass der Kraftstoffeinfülldeckel korrekt verschlossen und
verriegelt ist.
Allgemeine Informationen
Windschutzscheibe
Warnung
Versuchen Sie niemals, die Windschutzscheibe während der Fahrt zu
reinigen. Wenn Sie während der Fahrt
die Hände vom Lenker nehmen,
verringert sich dadurch Ihre Fähigkeit,
das Motorrad unter Kontrolle zu
halten. Der Versuch, die Windschutzscheibe während der Fahrt zu
reinigen, kann zum Verlust der
Kontrolle über das Motorrad und zu
einem Unfall führen.
Um vom Startbildschirm auf den Windschutzscheiben-Einstellmodus
zuzugreifen, drücken Sie die Taste BLÄTTERN,
bis die Windschutzscheiben-Einstellanzeige markiert ist.
1
OFF-ROAD
AUTO
C N S OFF-ROAD
1
2
47 MPG
12 MI
F 36
R 42
PSI
PSI
Für Informationen zur Reinigung der
Windschutzscheibe, siehe Seite 196.
Einstellen der Windschutzscheibe
Warnung
Halten Sie beim Einstellen der Windschutzscheibe lose Kleidungsstücke,
Finger, Hände und andere Körperteile
fern.
Werden Körperteile oder lose Gegenstände zwischen Windschutzscheibe
und Karosserie des Motorrads eingeklemmt, kann dies zu Verletzungen
führen.
Zum Einstellen der Windschutzscheibe
muss die Zündung eingeschaltet sein.
Die Einstellung kann bei stehendem oder
fahrendem Motorrad erfolgen.
Die Windschutzscheibe wird elektrisch
verstellt,
durch
Auswählen
des
Windschutzscheiben-Einstellmodus.
1. Windschutzscheiben-Einstellmodus
Drücken Sie die Taste AUSWÄHLEN, um
den Windschutzscheiben-Einstellmodus
zu aktivieren.
Stellen Sie die Windschutzscheibe
mithilfe der Taste BLÄTTERN auf die
gewünschte Höhe ein.
Es gibt eine kurze Wartezeit, um weitere
Einstellungen zu ermöglichen, bevor die
Instrumente automatisch den Windschutzscheiben-Einstellmodus verlassen.
Ersatzweise können Sie die Taste
AUSWÄHLEN
drücken,
um
den
Windschutzscheiben-Einstellmodus zu
verlassen.
99
Allgemeine Informationen
Einstellen des Lenkers
Der Lenker lässt sich in der Reichweite
um etwa 20 mm verstellen.
Warnung
Es wird empfohlen, Einstellungen am
Lenker durch einen ausgebildeten
Mechaniker bei einem TriumphVertragshändler vornehmen zu lassen.
Das Einstellen des Lenkers durch
einen Mechaniker, der nicht bei einem
Triumph-Vertragshändler beschäftigt
ist, kann sich auf das Fahrverhalten,
die Stabilität oder andere Aspekte des
Betriebs des Motorrads auswirken und
dadurch unter Umständen zum
Verlust der Kontrolle über das
Motorrad und zu einem Unfall führen.
Warnung
Stellen Sie vor Beginn der Arbeiten
sicher, dass das Motorrad stabil steht
und hinreichend abgestützt ist. Das
trägt dazu bei, Verletzungen von
Personen oder Schäden am Motorrad
zu vermeiden.
Hinweis:
•
Bei diesem Verfahren wird davon
ausgegangen, dass sich der Lenker in
der Standard-Werksstellung befindet.
Sollte der Lenker bereits wie
nachfolgend beschrieben verstellt
worden sein, sind die Positionen der
Schrauben vertauscht.
100
Um den Lenker zu verstellen, lockern
und entfernen Sie die hinteren LenkerKlemmschrauben (8 mm Gewinde) und
danach die vorderen Schrauben (10 mm
Gewinde) von Klemme und Lenkererhöhung.
1
2
chiv_3
1.
2.
Schrauben 10 mm
Schrauben 8 mm
Heben Sie den Lenker aus den
Lenkererhöhungen und stützen Sie ihn
mit Hilfe eines Helfers ab.
Drehen Sie beide Lenkererhöhungen um
180° und richten Sie sie Schraubenlöcher
aufeinander aus.
Legen Sie den Lenker wieder in die
Lenkererhöhungen ein.
Bringen Sie die Klemmen-Oberteile
wieder an und befestigen Sie sie mit Hilfe
der beiden 10 mm Schrauben in den
hinteren Schraubenlöchern. Ziehen Sie
die Schrauben zu diesem Zeitpunkt nicht
vollständig fest.
Allgemeine Informationen
Drehen Sie den Lenker so, dass seine
Ausrichtmarkierung auf die vordere linke
Trennlinie der Lenkererhöhung ausgerichtet ist.
Ständer
Seitenständer
1
3
2
chiu_2
1.
2.
3.
Obere Klemme, linke Seite
Klemmentrennlinie, vorne
Lenker-Ausrichtungsmarkierung
1
chde 2
1. Seitenständer
Das Motorrad verfügt über einen
Seitenständer, auf dem es abgestellt
werden kann.
Ziehen Sie die 10 mm Schrauben fest.
Anzugsmoment 35 Nm.
Bringen Sie die 8 mm Schrauben wieder
in den vorderen Löchern an und ziehen
Sie sie fest. Anzugsmoment 26 Nm.
Warnung
Das Motorrad besitzt ein Sperrsystem,
um das Fahren mit einem heruntergeklappten Seitenständer zu verhindern.
Versuchen
Sie
niemals,
mit
heruntergeklapptem Seitenständer zu
fahren oder in den Sperrmechanismus
einzugreifen, da dies zu gefährlichen
Fahrbedingungen und dadurch zum
Verlust der Kontrolle über das
Motorrad und zu einem Unfall führt.
Hinweis:
•
Wenn
Sie
den
Seitenständer
benutzen, drehen Sie den Lenker
stets ganz nach links und lassen Sie
den ersten Gang eingelegt.
101
Allgemeine Informationen
Wenn der Seitenständer vor der Fahrt
benutzt wurde, vergewissern Sie sich
nach dem Aufsitzen stets als Erstes,
dass der Ständer vollständig hochgeklappt ist.
Anweisungen zum sicheren Abstellen
des Motorrads finden Sie im Abschnitt
„Fahren mit dem Motorrad“.
Hauptständer (falls eingebaut)
Sitze
Sitzpflege
Um Schäden an Sitz oder Sitzbezug zu
vermeiden, ist sorgfältig darauf zu
achten, dass der Sitz nicht fallen
gelassen oder gegen Flächen gelehnt
wird, die Schäden an Sitz oder Sitzbezug
hervorrufen könnten.
Für Informationen zur Reinigung des
Sitzes, siehe Seite 195.
Vorsicht
1
chdf_1
1. Hauptständer
Um das Motorrad auf den Hauptständer
zu stellen, treten Sie kräftig auf den
Ausleger am Ständer und ziehen Sie das
Motorrad anschließend, mit der Hand an
der hinteren Gepäckbrücke, nach oben
und hinten.
Anweisungen zum sicheren Abstellen
des Motorrads finden Sie im Abschnitt
„Fahren mit dem Motorrad“.
Vorsicht
Ziehen Sie beim Aufbocken des
Motorrads auf dem Hauptständer
nicht
mit
der
Hand
an
Verkleidungsteilen oder am Sitz, da
dies zu Schäden führt.
102
Um Schäden an Sitz oder Sitzbezug zu
vermeiden, ist sorgfältig darauf zu
achten, dass der Sitz nicht fallen
gelassen wird. Lehnen Sie den Sitz
nicht gegen das Motorrad oder gegen
Flächen, die den Sitz oder den
Sitzbezug
beschädigen
könnten.
Legen Sie den Sitz stattdessen mit
dem Bezug nach oben auf einer
sauberen, ebenen, mit einem weichen
Tuch bedeckten Fläche ab.
Legen Sie keine Gegenstände auf dem
Sitz ab, die zu Schäden oder Flecken
auf dem Sitzbezug führen könnten.
Allgemeine Informationen
Beifahrersitz
1
Um den Sitz wieder einzubauen,
schließen Sie den Anschlussstecker für
die Sitzheizung wieder an (falls
vorhanden), haken Sie die beiden
äußeren Befestigungswinkel des Sitzes
unter den Henkeln am Hilfsrahmen ein
und die beiden inneren Befestigungswinkel in Halterungen am Fahrersitz.
Schieben Sie den Sitz vorsichtig nach
vorne und drücken Sie ihn am hinteren
Ende nach unten, um ihn in der
Sitzverriegelung einrasten zu lassen.
3
1. Sitzverriegelung
Die Sitzverriegelung befindet sich am
hinteren
Kotflügel,
unterhalb
der
Rücklichteinheit.
Um
den
Sitz
auszubauen,
stecken
Sie
den
Zündschlüssel in die Sitzverriegelung
und drehen Sie ihn gegen den
Uhrzeigersinn, während Sie gleichzeitig
auf das hintere Sitzende drücken.
Dadurch wird der Sitz aus der
Verriegelung gelöst und kann nach
hinten geschoben werden. Falls eine
Sitzheizung eingebaut ist, lösen Sie für
den vollständigen Ausbau des beheizten
Sitzes aus dem Motorrad dessen
Anschlussstecker.
1
1
4
2
1.
Äußere BeifahrersitzBefestigungswinkel
2. Henkel am Hilfsrahmen
3. Innere BeifahrersitzBefestigungswinkel
4. Fahrersitz-Befestigungswinkel
Warnung
Um ein Lösen des Sitzes während der
Fahrt zu verhindern, ergreifen Sie den
Sitz nach jedem Einbau und ziehen Sie
ihn kräftig nach oben. Sollte der Sitz
nicht richtig festsitzen, löst er sich aus
der Verriegelung. Ein lockerer oder
abgelöster Sitz kann zum Verlust der
Kontrolle über das Motorrad und zu
einem Unfall führen.
103
Allgemeine Informationen
Fahrersitz
Warnung
1
1. Fahrersitz
Um den Fahrersitz auszubauen, bauen
Sie den Beifahrersitz aus (siehe
Seite 103).
Greifen Sie den Fahrersitz auf beiden
Seiten und schieben Sie ihn nach hinten
und nach oben. Falls eine Sitzheizung
eingebaut ist, lösen Sie für den
vollständigen Ausbau des beheizten
Sitzes aus dem Motorrad dessen
Anschlussstecker.
Um den Sitz wieder einzubauen,
schließen Sie den Anschlussstecker für
die Sitzheizung wieder an (falls
vorhanden). Haken Sie den vorderen
Sitzbügel in die Halterung am hinteren
Ende des Kraftstofftanks und senken Sie
den hinteren Bügel in die hinteren
Halterungen ab. Drücken Sie den Sitz am
hinteren Ende fest nach unten. Bauen
Sie den Beifahrersitz wieder ein (siehe
Seite 103).
104
Der Fahrersitz ist erst richtig
gesichert und abgestützt, wenn der
Beifahrersitz korrekt eingebaut wird.
Fahren Sie das Motorrad niemals mit
einem gelösten oder ausgebauten
Beifahrersitz, da der Vordersitz in
diesem Fall nicht befestigt ist und sich
bewegen könnte.
Ein lockerer oder abgelöster Sitz kann
zum Verlust der Kontrolle über das
Motorrad und zu einem Unfall führen.
Allgemeine Informationen
Einstellen der Fahrersitzhöhe
Warnung
3
1
5
4
4
chdi_2
1.
2.
3.
4.
5.
Verstellen Sie stets beide Sitzhöheneinsteller. Wird nur einer der Höheneinsteller verstellt, lässt sich der Sitz
unter Umständen nicht korrekt
einbauen.
Das Fahren des Motorrads mit einem
falsch eingebauten Sitz kann zum
Verlust der Kontrolle über das
Motorrad und zu einem Unfall führen.
2
Fahrersitz
Vorderer Höheneinsteller
Hinterer Höheneinsteller
Niedrige Sitzposition (vordere
abgebildet)
Hohe Sitzposition (vordere
abgebildet)
Der Fahrersitz lässt sich in der Höhe um
etwa 20 mm verstellen.
Einstellen des Fahrersitzes:
Bauen Sie den Fahrersitz aus (siehe
Seite 104).
Verstellen Sie beide Sitzhöheneinsteller
je nach Bedarf auf die höhere bzw.
niedrigere Position. Vergewissern Sie
sich, dass beide Einstellbügel vollständig
in ihre am Sitz befindlichen Halterungen
eingerastet sind.
Bauen Sie den Fahrersitz wieder ein
(siehe Seite 104).
Warnung
Testen Sie das Motorrad nach dem
Verstellen des Sitzes in einer
verkehrsfreien Umgebung, um sich mit
den neuen Sitzeinstellungen vertraut
zu machen. Das Fahren des Motorrads
mit einem auf eine nicht vertraute
Position eingestellten Sitz kann zum
Verlust der Kontrolle über das
Motorrad und zu einem Unfall führen.
105
Allgemeine Informationen
Sitzheizung (falls eingebaut)
Die Sitzheizungsschalter (falls eingebaut)
befinden sich auf der linken Seite des
Motorrads.
Wenn die Sitzheizung eingeschaltet wird,
erscheint das Sitzheizungssymbol auf
der Multifunktionsanzeige und die
gewählte Heizstufe für jeden Sitz wird
angezeigt.
OFF-ROAD
2
1
AUTO
C N S OFF-ROAD
1
F
R
2
1.
Position, Schalter für
Fahrersitzheizung
2. Position, Schalter für
Beifahrersitzheizung
Die Sitzheizungen funktionieren nur bei
eingeschaltetem Motor.
Das System verfügt über eine stufenlose
Wärmeregelung von warm bis heiß.
106
1.
2.
1
2
47 MPG
12 MI
F 36
R 42
PSI
PSI
Fahrersitzheizung
(„heiß“ ausgewählt)
Beifahrersitzheizung
(„warm“ ausgewählt)
Schalten Sie die Sitzheizung für
maximale Wirksamkeit unter kalten
Bedingungen zunächst in die Stellung
„heiß“ und verringern Sie die Heizstufe
anschließend, wenn der Sitz erwärmt ist,
auf „warm“.
Um die Sitzheizungen auszuschalten,
bewegen Sie den jeweiligen Schalter in
seine Mittelstellung. Nach einer kurzen
Zeit verschwindet das Sitzheizungssymbol von der Multifunktionsanzeige.
Allgemeine Informationen
Abschaltung wegen niedriger
Batteriespannung
Wenn eine niedrige Batteriespannung
erkannt wird, wird die Stromversorgung
der Sitzheizungsschalter unterbrochen.
Die Sitzheizung funktioniert erst wieder,
wenn die Spannung auf ein sicheres
Niveau steigt.
Der Schalter schaltet sich nicht automatisch wieder ein, auch wenn die
Spannung auf ein sicheres Niveau steigt.
Die Zündung muss aus- und wieder
eingeschaltet
werden,
um
die
Sitzheizung zu aktivieren.
Helmhaken
Mit Hilfe des auf der linken Seite des
Motorrads,
unter
dem
Fahrersitz
befindlichen Helmhakens kann ein Helm
am Fahrzeug befestigt werden.
1
ciuw
1. Helmhaken
Um
einen
Helm
am
Motorrad
anzubringen, bauen Sie den Fahrersitz
aus (siehe Seite 104) und legen Sie den
Kinnriemen über den Haken.
Bauen Sie den Sitz wieder ein und
verriegeln Sie ihn in seiner Position, um
den Helm zu befestigen (siehe Seite 104).
Warnung
Fahren Sie nicht mit dem Motorrad,
wenn Helme am Helmhaken befestigt
sind. Wird das Motorrad gefahren,
während sich Helme am Helmhaken
befinden, kann dies eine instabile
Straßenlage des Motorrads zur Folge
haben. Dadurch kann es zum Verlust
der Kontrolle über das Motorrad und
zu einem Unfall kommen.
107
Allgemeine Informationen
Bordwerkzeug, Handbuch und
das Triumph ZubehörBügelschloss
Bauen Sie den Beifahrersitz wieder ein
(siehe Seite 103).
Elektrische Zusatzsteckdosen
Bordwerkzeug und Handbuch befinden
sich unter dem Beifahrersitz.
Unter dem Beifahrersitz ist Platz für die
Aufbewahrung eines Triumph ZubehörBügelschlosses vorgesehen (erhältlich
bei Ihrem Triumph Händler).
Befestigen Sie das Schloss wie folgt:
Bauen Sie den Beifahrersitz aus (siehe
Seite 103).
Lösen Sie die Riemen und entnehmen Sie
das Handbuch und das Bordwerkzeug.
Setzen Sie den Bügel des Schlosses in
die Haltevorrichtungen in der Heckkotflügelmulde und stellen Sie dabei sicher,
dass das offene Ende des Bügels zur
Vorderseite des Motorrads zeigt.
Legen Sie den Schlosskörper wie
nachfolgend gezeigt in die Mulde im
hinteren Kotflügel.
1
2
1
1.
2.
2
3
cjhl
1.
2.
3.
Schlossbügel
Schlosskörper
Riemen
Bringen Sie Bordwerkzeug und Handbuch
über dem Bügelschloss unter und befestigen Sie beides mit den Bordwerkzeugriemen.
108
Elektrische Zusatzsteckdose vorne
Elektrische Zusatzsteckdose hinten
(falls eingebaut)
Allgemeine Informationen
Alle Modelle
Vor dem Kraftstofftank des Motorrads
befindet sich eine elektrische Zubehörsteckdose.
Die Steckdose liefert eine 12-V-Stromversorgung und führt immer Spannung.
Der Stromkreis für die elektrische
Zusatzsteckdose vorne wird durch
Sicherung Nummer sieben geschützt. Die
Stärke der Sicherung in Ampere ist auf
dem
Aufkleber
im
Deckel
des
Sicherungskastens zu finden.
Die Stromversorgung der hinteren
elektrischen Zubehörsteckdose kann
wiederhergestellt werden, indem der
Zündschalter
ausund
wieder
eingeschaltet wird, sofern die Steckdose
nicht mehr überlastet ist.
Hinweis:
•
Vorsicht
•
Lassen Sie kein elektrisches Zubehör
an der Zusatzsteckdose angeschlossen,
wenn der Motor nicht läuft, da sich
andernfalls die Batterie entlädt.
Um die Batterie vor übermäßiger
Entladung beim Verwenden von
eingebautem elektrischem Zubehör
zu schützen, beträgt die Stromaufnahme durch die elektrischen
Zubehörsteckdosen insgesamt fünf
Ampere.
Einen Stecker, der in die Zubehörsteckdose passt, erhalten Sie bei
Ihrem Triumph-Vertragshändler.
Alle Modelle außer Explorer XR und
Explorer XC
Auf der linken Seite des Motorrads, zum
Heck hin, befindet sich eine zusätzliche
elektrische Zubehörsteckdose.
Die zusätzliche elektrische Zubehörsteckdose ist als Zubehörsatz für
Explorer XR und Explorer XC Modelle bei
Ihrem Triumph-Vertragshändler erhältlich.
Die Steckdose liefert eine Spannung von
12 Volt und wird mit Strom versorgt,
wenn der Motor läuft.
Die
hintere
elektrische
Zubehörsteckdose wird durch ein FahrgestellECM geschützt, das bei Überlast
automatisch die Stromversorgung zur
Steckdose unterbricht.
109
Allgemeine Informationen
USB-Anschluss (Universal
Serial Bus)
Warnung
1
cjhl_1
1. USB-Anschluss
Unter dem Beifahrersitz befindet sich
ein USB-Anschluss. Der Anschluss liefert
eine Stromversorgung mit 5 Volt, 2 A, die
zum Aufladen elektronischer Geräte wie
Mobiltelefonen, Kameras und GPSGeräten geeignet ist.
Bauen Sie den Beifahrersitz aus, um
Zugang
zum
USB-Anschluss
zu
erlangen.
Entfernen Sie die Kappe vom USBAnschluss.
Schließen Sie Ihr Gerät mit einem
geeigneten USB-Kabel an und verstauen
Sie Gerät und Kabel dann in dem unter
dem Beifahrersitz vorhandenen Raum.
Der USB-Anschluss ist nur wasserdicht,
wenn die wasserdichte Abdeckung
angebracht ist. Schließen Sie keine
elektronischen Geräte an, wenn es
regnet.
Wasser im USB-Anschluss kann zu
einer elektrischen Störung und in der
Folge zu Schäden am Motorrad, zum
Verlust der Kontrolle über das
Motorrad und zu einem Unfall führen.
Vorsicht
Vergewissern Sie sich, wenn Sie das
Motorrad
fahren,
dass
alle
elektronischen Geräte und Kabel
sicher unter dem Sitz befestigt sind.
Überzeugen Sie sich davon, dass um
elektronische Geräte herum genügend
Platz ist, dass sich der Sitz schließen
kann, ohne Schäden an dem Gerät
oder am Sitz zu verursachen.
Bringen Sie den Beifahrersitz an und
stellen Sie sicher, dass weder Gerät noch
USB-Kabel eingeklemmt werden.
Schalten Sie die Zündung ein und
starten Sie den Motor.
Vorsicht
Belassen Sie den Zündschalter nur in
der Stellung AN, wenn der Motor läuft,
da sich andernfalls die Batterie
entlädt.
110
Allgemeine Informationen
Wenn der Ladevorgang ihres Geräts
beendet ist, bauen Sie den Beifahrersitz
ab und stecken Sie das Gerät aus.
Bringen Sie die Kappe wieder auf dem
USB-Anschluss an und bauen Sie den
Beifahrersitz wieder ein.
Hinweis:
•
•
Der USB-Anschluss wird durch ein
Fahrgestell-ECM geschützt, das bei
Überlast automatisch die Stromversorgung zum Anschluss unterbricht.
Die Stromversorgung für den USBAnschluss kann wiederhergestellt
werden, indem der Zündschalter
aus- und wieder eingeschaltet wird,
sofern der Anschluss nicht mehr
überlastet ist.
Gepäcksysteme
MAX LOAD
5 kg (11 lbs)
Expedition Aluminiumkoffer
(falls eingebaut)
Explorer XRT und Explorer XCA Modelle
werden
vom
Werk
mit
bereits
vormontierten Befestigungsbügeln für
die Aluminium-Tourenkoffer ausgeliefert.
Sie erhalten die Befestigungsbügel für
die Aluminium-Tourenkoffer auch als
Zubehör-Montagesatz für alle anderen
Explorer Modelle.
Die Aluminium-Tourenkoffer sind für alle
Explorer Modelle wahlweise als Zubehör
erhältlich.
Für weitere Einzelheiten über die
Aluminium-Tourenkoffer und alle anderen
verfügbaren Gepäcklösungen setzen Sie
sich mit Ihrem Triumph-Vertragshändler
in Verbindung oder besuchen Sie uns
unter www.triumph.co.uk.
111
Allgemeine Informationen
Abnehmen der Koffer:
Hinweis:
•
•
Zum Abnehmen und Anbringen des
linken bzw. rechten Gepäckkoffers
kann das gleiche Verfahren befolgt
werden.
Der Schließzylinder des Koffers
besitzt die gezeigten zwei Stellungen.
1
2
2
3
1.
2.
1
1.
2.
3.
112
Schließzylinder
Stellung „Verriegelt“
Stellung zum Entriegeln
Verriegeln (linker Koffer abgebildet)
Lösehebel für
Verriegelungsmechanismus
Um den Koffer von den Kofferhalterungen zu entriegeln und abzunehmen,
drehen Sie den Schlüssel in die Stellung
UNLOCK („entriegeln“). Halten Sie den
Koffer, ziehen Sie den Lösehebel des
Verriegelungsmechanismus, um den
Koffer aus den oberen Aufhängepunkten
zu lösen, und heben Sie den Koffer dann
aus den unteren Aufhängepunkten.
Allgemeine Informationen
Anbringen der Koffer:
Stecken Sie den Schlüssel ins Schloss.
Stellen Sie den Schlüssel in die Stellung
UNLOCK („entriegeln“).
Hinweis:
Hinweis:
•
•
•
Der linke und der rechte Koffer
müssen auf der richtigen Seite des
Motorrads
angebracht
werden.
Stellen Sie beim Anbringen der Koffer
sicher, dass die Schließzylinder zum
Heck des Motorrads zeigen.
Setzen Sie den Koffer wie nachfolgend
gezeigt auf die unteren Kofferaufhängepunkte.
•
Wenn der Verriegelungsmechanismus
der oberen Kofferaufhängepunkte
einrastet, ist ein hörbarer „Klick“ zu
vernehmen.
Außerdem befinden sich an der
Oberseite des oberen Aufhängepunkts
zwei Statusanzeigen. Sie Statusanzeigen ändern die Farbe von rot auf
grün, wenn der Verriegelungsmechanismus korrekt einrastet.
Wenn die Statusanzeigen rot bleiben,
ist der Verriegelungsmechanismus
der oberen Aufhängepunkte nicht
korrekt eingerastet.
4
1
1
1. Unterer Kofferaufhängepunkt
Setzen Sie den Verriegelungsmechanismus des Koffers auf die oberen
Aufhängepunkte und drücken Sie den
Koffer nach innen, um den Mechanismus
einrasten zu lassen.
1.
2.
3.
4.
3
2
Gepäckkoffer
Oberer Aufhängepunkt
Verriegelungsmechanismus
Statusanzeigen
Sichern Sie den Koffer durch Drehen des
Schlüssels in die Stellung LOCK
(„verriegeln“) am Bügel. Ziehen Sie den
Schlüssel ab.
113
Allgemeine Informationen
Warnung
Ein falsch montierter Koffer kann sich
während der Fahrt lösen und gefährliche Fahrbedingungen hervorrufen.
Stellen Sie vor dem Fahren stets
sicher, dass beide Koffer korrekt
montiert sind. Stellen Sie sicher, dass
die Statusanzeigen an der Oberseite
der oberen Aufhängepunkte grün
sind, der Schließzylinder in die Stellung
LOCK („verriegeln“) gedreht und der
Schlüssel abgezogen ist.
1
Handhabung der Gepäckkoffer
Um den Koffer zu entriegeln und zu
öffnen, stecken Sie den Schlüssel ins
Schloss, drehen Sie ihn in die Stellung
UNLOCK („entriegeln“) und lösen Sie
anschließend die Deckelverriegelung.
Dann kann der Deckel geöffnet werden.
2
1
Grün Rot cisb_2
1.
2.
2
1.
2.
Statusanzeigen des
Verriegelungsmechanismus
Schließzylinder
Schließzylinder – Stellung zum
Entriegeln
Kofferdeckelverriegelung
Der Deckel kann auch vom Koffer
abgenommen werden. Um den Deckel zu
entfernen, nehmen Sie die Halteriemen
wie nachfolgend gezeigt ab.
Ein Koffer, der sich während der Fahrt
löst, kann zum Verlust der Kontrolle
über das Motorrad und zu einem
Unfall führen.
1
cisd_1
1.
114
Halteriemen
Allgemeine Informationen
Drücken Sie die Schnellentriegelung für
das Kofferdeckelscharnier nach unten.
Schieben Sie den Deckel nach unten und
nach hinten, um das Kofferdeckelscharnier zu lösen. Der Deckel lässt sich
jetzt vom Koffer abnehmen.
Um den Koffer zu schließen und zu
verriegeln, schließen Sie den Deckel und
sichern Sie ihn mithilfe der Kofferdeckelverriegelung. Drehen Sie den Schlüssel in
die Stellung LOCK („verriegeln“) und
ziehen Sie ihn ab.
2
1
1
cise_1
1.
Schnellentriegelung für das
Kofferdeckelscharnier
Um den Kofferdeckel anzubringen,
drücken Sie die Schnellentriegelung für
das Kofferdeckelscharnier nach unten
und bringen Sie das Kofferdeckelscharnier wieder in seiner Position an.
Lösen Sie die Schnellentriegelung und
stellen Sie dabei sicher, dass das
Scharnier korrekt eingerastet ist.
Bringen Sie die Halteriemen am
Kofferdeckel an.
cisb_4
1.
2.
Schließzylinder – Stellung LOCK
(„verriegeln“)
Kofferdeckelverriegelung
Warnung
Die zulässige Höchstbeladung für
jeden Koffer ist auf einem Aufkleber in
seinem Inneren angegeben. Überschreiten Sie diese Höchstladung
niemals, da dies eine instabile
Straßenlage des Motorrads zur Folge
haben kann. Dadurch kann es zum
Verlust der Kontrolle über das
Motorrad und zu einem Unfall
kommen.
115
Allgemeine Informationen
Warnung
Die Expedition Aluminiumkoffer sind
für den Einbau als Paar ausgelegt.
Fahren Sie das Motorrad niemals mit
nur einem einzelnen angebrachten
Koffer. Wird das Motorrad mit einem
einzelnen
angebrachten
Koffer
gefahren, kann dies eine instabile
Straßenlage des Motorrads zur Folge
haben. Dadurch kann es zum Verlust
der Kontrolle über das Motorrad und
zu einem Unfall kommen.
Warnung
Testen Sie das Motorrad nach dem
Anbringen bzw. Abnehmen der Koffer
in einer sicheren, verkehrsfreien
Umgebung, um sich mit den neuen
Fahreigenschaften
vertraut
zu
machen. Das Betreiben des Motorrads
ohne ausreichende Vertrautheit mit
den neuen Eigenschaften kann zum
Verlust der Kontrolle über das
Motorrad und zu einem Unfall führen.
116
Warnung
Durch falsches Beladen können
unsichere Fahrbedingungen entstehen,
die zum Verlust der Kontrolle über das
Motorrad und zu Unfällen führen.
Stellen Sie stets sicher, dass
beförderte Lasten gleichmäßig auf
beide Seiten des Motorrads verteilt
werden. Stellen Sie sicher, dass die
Ladung ordnungsgemäß befestigt ist
und sich nicht bewegt, solange das
Motorrad in Bewegung ist.
Verteilen Sie die Last innerhalb jedes
Koffers gleichmäßig. Befördern Sie
schwere Gegenstände am Boden und
an der Innenseite des Koffers.
Überprüfen Sie stets regelmäßig die
Sicherheit der Ladung (jedoch nicht
während der Fahrt) und stellen Sie
sicher, dass die Ladung nicht über das
Heck des Motorrads hinausragt.
Überschreiten
Sie
niemals
die
zulässige Nutzlast des Fahrzeugs:
Explorer XR - 238 kg
Explorer XRX - 236 kg
Explorer XRX-LRH - 238 kg
Explorer XRT - 227 kg
Explorer XC - 236 kg
Explorer XCX - 228 kg
Explorer XCX-LRH - 231 kg
Explorer XCA - 224 kg.
Die zulässige Nutzlast ergibt sich aus
der Summe der Gewichte von Fahrer,
Beifahrer, etwaigen Zubehörteilen und
gegebenenfalls beförderter Ladung.
Fortsetzung
Allgemeine Informationen
Warnung
Fortsetzung
Stellen Sie bei Modellen mit manuell
verstellbarer Radaufhängung sicher,
dass die Einstellungen für Federvorspannung und Dämpfung vorne
und hinten für den Beladungszustand
des Motorrads geeignet sind (siehe
Seite 170).
Beachten Sie, dass die maximal
zulässige Nutzlast der Koffer auf
einem Aufkleber im Inneren der Koffer
angegeben ist.
Warnung
Das Betreiben des Motorrads oberhalb
der geltenden gesetzlichen Geschwindigkeitsbegrenzungen ist nur auf einer
dafür zugelassenen abgeschlossenen
Strecke gestattet.
Warnung
Fahren Sie mit einem Motorrad, das
mit Zubehörartikeln versehen ist oder
mit dem Nutzlasten irgendeiner Art
befördert werden, niemals schneller
als 130 km/h. Geschwindigkeiten über
130 km/h sollten mit einem Motorrad
in beiden Fällen auch dann nicht
gefahren werden, wenn die gesetzlich
zulässige Höchstgeschwindigkeit dies
erlaubt.
Das Vorhandensein von Zubehörartikeln und/oder Nutzlasten verändert
das Fahrverhalten und die Stabilität
des Motorrads.
Wenn Sie die Stabilitätsveränderungen
nicht im nötigen Ausmaß berücksichtigen, kann dies zum Verlust der
Kontrolle über das Motorrad und zu
einem Unfall führen.
Fortsetzung
Warnung
Betreiben Sie dieses Triumph-Motorrad
im Hochgeschwindigkeitsbereich ausschließlich bei gesicherten Straßenrennen oder auf abgeschlossenen
Rennstrecken. Hochgeschwindigkeitsfahrten dürfen nur von Fahrern
unternommen
werden,
die
die
erforderlichen HochgeschwindigkeitsFahrtechniken beherrschen und mit
dem Fahrverhalten des Motorrads in
jeder Situation vertraut sind.
Hochgeschwindigkeitsfahrten
unter
anderen als den beschriebenen
Bedingungen sind gefährlich. Sie
führen zum Verlust der Kontrolle über
das Motorrad und zu einem Unfall.
117
Allgemeine Informationen
Warnung
Fortsetzung
Seien Sie sich beim Fahren mit hoher
Geschwindigkeit stets im Klaren
darüber, dass sich verschiedene Fahrzeugkonfigurationen und Umweltfaktoren nachteilig auf die Stabilität
Ihres Motorrads auswirken können. So
zum Beispiel:
• Schlecht ausbalancierte Lasten
auf beiden Seiten des Motorrads.
• Falsch eingestellte Vorder- und
Hinterradaufhängung.
• Falscher Reifendruck.
• Übermäßig oder ungleichmäßig
abgenutzte Reifen.
• Seitenwind und Turbulenzen durch
andere Fahrzeuge.
• Lockere Kleidung.
Denken Sie daran, dass die Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h durch
den
Anbau
nicht
zugelassener
Zubehörartikel, unkorrekte Beladung,
abgenutzte Reifen, den allgemeinen
Zustand des Motorrads und schlechte
Straßen- oder Wetterbedingungen
absinkt.
118
Einfahren
R.P.M.
cboa
Einfahren bezeichnet den Prozess
während der ersten Betriebsstunden
eines Neufahrzeugs.
Insbesondere die Reibung im Inneren
des Motors ist höher, wenn die
Komponenten neu sind. Später, wenn die
Komponenten durch den fortgesetzten
Betrieb
des
Motors
aufeinander
„eingespielt“ sind, vermindert sich diese
innere Reibung stark.
Dadurch, dass das Motorrad eine Zeit
lang mit Vorsicht betrieben wird, werden
niedrigere Abgasemissionen gewährleistet sowie Leistung, Kraftstoffverbrauch und Langlebigkeit des Motors
und anderer Komponenten optimiert.
Hinweis:
•
Die empfohlene Fahrstrecke zum
Einfahren neuer Bremsscheiben und
Bremsbeläge beträgt 300 km.
Allgemeine Informationen
Während der ersten 800 Kilometer:
• Vermeiden Sie extreme Bremsmanöver, fahren Sie umsichtig und
sehen Sie während des Einfahrzeitraums längere Bremswege vor.
• Fahren Sie nicht mit Vollgas.
• Vermeiden Sie zu jedem Zeitpunkt
hohe Motordrehzahlen.
• Vermeiden Sie es, längere Zeit mit
einer konstanten Drehzahl zu
fahren, egal ob schnell oder langsam.
• Vermeiden Sie aggressives Anfahren,
Bremsen und starkes Beschleunigen,
außer in einer Notsituation.
• Fahren Sie nicht mit Drehzahlen von
mehr als 3/4 der maximalen
Drehzahl.
Von 800 Kilometer bis 1.500 Kilometer:
• Die Motordrehzahl kann schrittweise
und für kurze Zeiträume bis an die
Drehzahlgrenze
heran
erhöht
werden.
Während und nach dem Einfahren:
• Überdrehen Sie den Motor im kalten
Zustand nicht.
• Lassen Sie den Motor nicht arbeiten.
Schalten Sie stets herunter, bevor
der Motor anfängt zu kämpfen.
• Fahren Sie nicht mit unnötig hoher
Drehzahl. Einen Gang höher zu
schalten hilft, den Kraftstoffverbrauch und die Geräuschentwicklung abzusenken und die
Umwelt zu schützen.
Sicherer Betrieb
Tägliche Sicherheitskontrollen
cboc
Überprüfen Sie jeden Tag die folgenden
Punkte, bevor Sie fahren. Der benötigte
Zeitaufwand für diese Überprüfung ist
minimal, und sie hilft Ihnen dabei, Ihr
Motorrad sicher und zuverlässig zu
fahren.
Sollten Sie während dieser Überprüfung
irgendwelche Unregelmäßigkeiten feststellen, schlagen Sie im Abschnitt
„Wartung und Einstellungen“ nach oder
suchen Sie Ihren Triumph-Vertragshändler auf, damit er das Motorrad
wieder in einen sicheren Betriebszustand versetzt.
Warnung
Wenn Sie diese Überprüfung nicht
jeden Tag vor der Fahrt durchführen,
kann dies zu schweren Schäden am
Motorrad oder zu einem Unfall mit
schweren
Verletzungen
oder
Todesfolge führen.
119
Allgemeine Informationen
Prüfen Sie:
Kraftstoff: Angemessener Vorrat im Tank,
keine Kraftstoffundichtigkeiten (Seite 96).
Motoröl: Korrekter Ölstand im Schauglas
sichtbar. Füllen Sie bei Bedarf Öl mit der
richtigen Spezifikation nach. Keine
Undichtigkeiten an Motor oder Ölkühler
(Seite 153).
Endantrieb:
Keine
Ölundichtigkeiten
(Seite 161).
Reifen/Räder: Korrekter Reifendruck
(kalter Reifen). Profiltiefe/-verschleiß,
Reifen/Radschäden,
Platten
usw.
(Seite 174).
Muttern, Schrauben, Befestigungen:
Führen Sie eine Sichtprüfung durch, ob
die Komponenten der Lenkung und
Radaufhängung, die Achsen und alle
Kontrollelemente richtig angezogen oder
befestigt sind. Untersuchen Sie alle
Bereiche
auf
lockere/beschädigte
Befestigungen.
Lenkbewegung: Weich, aber nicht locker,
von Anschlag zu Anschlag. Kein
Hängenbleiben eines der Steuerkabel
(Seite 167).
Bremsen: Ziehen Sie den Bremshebel an
und drücken Sie das Bremspedal
hinunter, um den korrekten Widerstand
zu prüfen. Hebel/Pedal untersuchen,
wenn der Stellweg vor dem Treffen auf
Widerstand übermäßig groß ist oder
eines der Bedienelemente sich beim
Betätigen schwammig anfühlt (Seite 162).
ABS: Vergewissern sie sich beim
Losfahren, dass die ABS-Warnleuchte
nicht bei Geschwindigkeiten über 10 km/h
weiterleuchtet (Seite 27).
120
Bremsklötze: Auf allen Klötzen muss
mehr als 1,5 mm Verschleißmaterial
vorhanden sein (Seite 162).
Bremsflüssigkeitsstand:
Keine
Undichtigkeit bei Brems- und Kupplungsflüssigkeit. Der Bremsflüssigkeitsstand
muss bei beiden Behältern zwischen den
Markierungen MAX und MIN liegen
(Seite 165).
Vorderradgabel: Gleichmäßiges Bewegen.
Keine
Lecks
an
Gabeldichtungen
(Seite 169).
Gasgriff: Spiel am Gasgriff 2 - 3 mm.
Vergewissern Sie sich, dass der Gasgriff
in die Leerlaufstellung zurückkehrt, ohne
hängen zu bleiben (Seite 81).
Kupplungsflüssigkeitsstand: Keine Undichtigkeit bei Brems- und Kupplungsflüssigkeit. Der Kupplungsflüssigkeitsstand muss zwischen den Markierungen
MAX und MIN auf dem Behälter liegen
(Seite 160).
Kühlmittel: Keine Kühlmittelundichtigkeit.
Überprüfen Sie den Kühlmittelstand im
Ausgleichsbehälter (bei kaltem Motor)
(Seite 157).
Elektrische Anlage: Alle Leuchten und
die Hupe funktionieren korrekt (Seite 74).
Motor-Stopp: Stoppschalter schaltet den
Motor ab (Seite 122).
Ständer: Klappt durch Federkraft wieder
vollständig nach oben. Rückholfedern
nicht schwach oder beschädigt (Seite 101).
Fahren mit dem Motorrad
FAHREN MIT DEM MOTORRAD
Inhaltsverzeichnis
Motor abschalten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .122
Motor anlassen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .122
Anfahren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 124
Schalten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 124
Bremsen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 126
Antiblockiersysteme (ABS). . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 129
Optimiertes Kurven-ABS. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 130
ABS-Warnleuchte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 131
Berganfahrhilfe – nur Explorer XRT und Explorer XCA. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Aktivierung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Deaktivierung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Meldung „Berganfahrhilfe nicht verfügbar“ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
132
133
134
134
Abstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 135
Hinweise für Hochgeschwindigkeitsfahrten. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 136
Allgemeines. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .137
Lenkung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .137
Gepäck . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .137
Bremsen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .137
Reifen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .137
Kraftstoff . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 138
Motoröl . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 138
Endantriebsöl . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 138
Kühlmittel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 138
Elektrische Anlage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 138
Verschiedenes . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 138
121
Fahren mit dem Motorrad
Motor abschalten
3
4
SH
OFF
ON
PU
1
RES /+
ON
SET /-
P
5
2
1.
2.
3.
4.
5.
Motorstoppschalter
Starterknopf
Leerlaufleuchte
Stellung EIN
Zündschalter
Schließen
Sie
die
Drosselklappe
vollständig.
Legen Sie den Leerlauf ein.
Schalten Sie die Zündung aus.
Legen Sie den ersten Gang ein.
Stellen Sie das Motorrad mit dem Seitenoder Hauptständer auf einem festen,
ebenen Untergrund ab.
Lassen Sie das Lenkschloss einrasten.
Vorsicht
Der Motor ist unter normalen
Umständen
durch
Drehen
des
Zündschalters in die Stellung AUS
abzuschalten. Der Motorstoppschalter
ist ausschließlich für den Gebrauch in
Notfällen bestimmt. Lassen Sie die
Zündung nicht eingeschaltet, wenn
der Motor abgeschaltet ist. Dies kann
zu Schäden an der elektrischen
Anlage führen.
122
Motor anlassen
Vergewissern Sie sich, dass sich der
Motorstoppschalter in der Stellung EIN
befindet.
Vergewissern Sie sich, dass sich das
Getriebe im Leerlauf befindet.
Schalten Sie die Zündung ein.
Hinweis:
•
Beim Einschalten der Zündung
schlägt die Drehzahlmessernadel voll
aus und kehrt dann in die Nullstellung zurück. Die InstrumentenWarnleuchten leuchten auf und
gehen anschließend wieder aus
(ausgenommen jene, die regulär bis
zum Anlassen des Motors erleuchtet
bleiben – siehe „Warnleuchten“ auf
Seite 26). Es ist nicht nötig, mit dem
Anlassen des Motors zu warten, bis
die Instrumentennadel wieder auf
Null steht.
Fahren mit dem Motorrad
•
Der Schlüssel ist mit einem
Transponder zum Abschalten der
Wegfahrsperre versehen. Achten Sie
darauf, dass sich stets nur einer der
Zündschlüssel in der Nähe des
Zündschlosses befindet, damit die
Wegfahrsperre korrekt funktioniert.
Befinden sich zwei Zündschlüssel in
der Nähe des Zündschlosses, kann
das Signal zwischen Transponder und
Wegfahrsperre unter Umständen
unterbrochen werden. In diesem Fall
bleibt die Wegfahrsperre so lange
aktiviert, bis einer der Zündschlüssel
entfernt wird.
Ziehen
Sie
den
Kupplungshebel
vollständig an den Lenker heran.
Drücken Sie bei vollständig geschlossener
Drosselklappe den Starterknopf, bis der
Motor anspringt.
Vorsicht
Betätigen Sie den Anlasser nicht
länger als 5 Sekunden hintereinander,
da ansonsten der Anlassermotor
überhitzt und die Batterie entladen
wird. Warten Sie nach jedem
Startversuch 15 Sekunden, damit der
Anlasser abkühlen und die Batterie
sich erholen kann.
Lassen Sie den Motor nicht längere
Zeit im Leerlauf laufen, da dies zur
Überhitzung und in der Folge zu
Schäden am Motor führen kann.
Vorsicht
Falls nach dem Starten des Motors die
Öldruckwarnleuchte
aufleuchtet,
schalten Sie den Motor sofort aus und
untersuchen Sie die Ursache. Das
Betreiben des Motors mit zu geringem
Öldruck
verursacht
gravierende
Motorschäden.
Warnung
Starten Sie den Motor niemals in
geschlossenen Räumen und lassen Sie
ihn niemals in geschlossenen Räumen
laufen. Abgase sind giftig und können
innerhalb kurzer Zeit zu Bewusstlosigkeit und zum Tod führen.
Betreiben Sie Ihr Motorrad stets im
Freien oder in ausreichend belüfteten
Bereichen.
•
•
Das Motorrad ist mit Motorsperrschaltern ausgestattet. Die Schalter
verhindern, dass der Anlasser
funktioniert, wenn sich das Getriebe
bei heruntergeklapptem Seitenständer nicht im Leerlauf befindet.
Sollte
der
Seitenständer
bei
laufendem Motor heruntergeklappt
werden und das Getriebe sich dabei
nicht im Leerlauf befinden, wird der
Motor unabhängig von der Stellung
der Kupplung abgeschaltet.
123
Fahren mit dem Motorrad
Anfahren
Schalten
Ziehen Sie den Kupplungshebel an und
legen Sie den ersten Gang ein. Geben Sie
ein wenig Gas und lassen Sie die
Kupplung langsam kommen. Geben Sie
ein wenig mehr Gas, wenn die Kupplung
zu greifen beginnt, so dass die
Motordrehzahl hoch genug bleibt und
der Motor nicht abgewürgt wird.
1
1.
6
5
4
3
2
N
1
124
Schaltpedal
Nehmen Sie das Gas weg, wenn
Sie den Kupplungshebel ziehen.
Wechseln Sie in den nächsthöheren oder -niedrigeren Gang.
Geben Sie ein wenig Gas, wenn Sie
den Kupplungshebel loslassen.
Benutzen Sie stets die Kupplung,
wenn Sie den Gang wechseln.
Fahren mit dem Motorrad
Warnung
Ist die Antischlupfregelung aktiviert,
begrenzt sie den Auftrieb des
Vorderrads und das Wegrutschen des
Hinterrads.
Vermeiden Sie es, in den niedrigen
Gängen zu viel oder zu schnell Gas zu
geben, wenn die Antischlupfregelung
nicht funktioniert oder deaktiviert ist
(siehe „Antischlupfregelung deaktivieren/aktivieren“ auf Seite 57 bzw.
„Konfiguration des Fahrmodus“ auf
Seite 68),
da
sich
sonst
möglicherweise das Vorderrad vom
Boden hebt („Hochstart“) und der
Hinterreifen die Traktion verliert
(Durchdrehen des Rads).
Betätigen Sie den Gasgriff stets mit
Vorsicht, insbesondere wenn Sie mit
dem Motorrad nicht vertraut sind, da
ein Hochstart oder Traktionsverlust
zum Verlust der Kontrolle über das
Motorrad und zu einem Unfall führt.
Warnung
Wechseln Sie nicht in einen niedrigeren
Gang bei Geschwindigkeiten, die dann
eine zu hohe Motordrehzahl verursachen würden. Dadurch könnte das
Hinterrad blockieren, was zum Verlust
der Kontrolle über das Motorrad und
zu einem Unfall führt. Außerdem
können Motorschäden die Folge sein.
Das Herunterschalten ist so zu
gestalten, dass niedrige Motordrehzahlen dabei gewährleistet sind.
Hinweis:
•
Der Gangwechselmechanismus ist
mit einer mechanischen Sperre
versehen. Das bedeutet, dass Sie die
einzelnen Gänge mit jeder Bewegung
des Schaltpedals jeweils nur nacheinander in auf- oder absteigender
Reihenfolge wählen können.
125
Fahren mit dem Motorrad
Bremsen
Wird nur das Bremspedal betätigt, wird
lediglich die Hinterradbremse angezogen.
Um die volle Bremswirkung zu erzielen,
betätigen
Sie
stets
VorderradBremshebel und Hinterrad-Bremspedal
zusammen.
Warnung
1
chex_1
1.
Vorderrad-Bremshebel
1
1. Hinterrad-Bremspedal
Alle Explorer Modelle sind mit einem
teilintegrierten
Bremssystem
in
Kombination mit dem Antiblockiersystem
(ABS) ausgestattet.
Das teilintegrierte Bremssystem soll die
Wirkung der Bremsmanöver des Fahrers
erhöhen.
Wenn der Fahrer die Vorderradbremse
anzieht, wird auch die Hinterradbremse
leicht angezogen.
Wie stark die Hinterradbremse angezogen
wird, hängt von der Bremskraft ab, die der
Fahrer über den Bremshebel ausübt.
126
BEACHTEN SIE BEIM BREMSEN
FOLGENDES:
Geben Sie kein Gas und kuppeln Sie
nicht aus, damit der Motor das
Motorrad beim Abbremsen unterstützen kann.
Schalten Sie nach und nach herunter,
so dass sich das Getriebe im ersten
Gang befindet, wenn das Motorrad
zum Stillstand kommt.
Betätigen Sie beim Anhalten stets
beide Bremsen. Normalerweise ist die
vordere Bremse ein wenig stärker
anzuziehen als die hintere.
Schalten Sie nach Bedarf herunter
oder kuppeln Sie ganz aus, damit der
Motor nicht abgewürgt wird.
Lassen Sie niemals die Bremsen
blockieren, wenn das ABS-System nicht
funktioniert oder deaktiviert wurde
(siehe „ABS deaktivieren/aktivieren“
auf Seite 56 bzw. „Konfiguration des
Fahrmodus“ auf Seite 68), da dies zum
Verlust der Kontrolle über das
Motorrad und zu einem Unfall führen
kann.
Fahren mit dem Motorrad
Warnung
Im Fall einer Gefahrenbremsung
beachten Sie die Regeln des Herunterschaltens nicht. Konzentrieren Sie sich
darauf, Vorderrad- und Hinterradbremse so stark wie möglich
anzuziehen, ohne ins Schleudern zu
geraten. Fahrer sollten Gefahrenbremsungen in einer verkehrsfreien
Umgebung trainieren (siehe ABS
Warnhinweise weiter unten/umseitig).
Triumph empfiehlt allen Fahrern
dringend, einen Einweisungskurs zu
absolvieren,
der
Hinweise
zum
sicheren Bremsen einschließt. Eine
falsche Bremstechnik kann zum
Verlust der Kontrolle über das
Motorrad und zu einem Unfall führen.
Warnung
Üben Sie im Interesse Ihrer Sicherheit
extreme Vorsicht beim Bremsen (mit
oder ohne ABS-System), Beschleunigen
oder Abbiegen, da jede unvorsichtige
Handlung zum Verlust der Kontrolle
über das Motorrad und zu einem Unfall
führen
kann.
Die
getrennte
Verwendung nur der Vorderrad- bzw.
Hinterradbremse
vermindert
die
Gesamtbremsleistung.
Extrembremsungen können zum Blockieren eines
oder beider Räder führen, was die
Kontrolle über das Motorrad verringert
und zu einem Unfall führt (siehe ABSWarnhinweise weiter unten).
Wenn möglich, vermindern Sie die
Geschwindigkeit oder bremsen Sie vor
dem Einfahren in eine Kurve, da Gas
Wegnehmen oder Bremsen in einer
Kurve zu Radschlupf und in der Folge
zum Verlust der Kontrolle über das
Motorrad und zu einem Unfall führen
kann.
Wenn Sie bei Regen oder Nässe oder
auf losem Untergrund fahren, sind
Manövrierfähigkeit und Bremsvermögen eingeschränkt. Unter diesen
Bedingungen
müssen
alle
Ihre
Handlungen gleichmäßig erfolgen.
Plötzliches Beschleunigen, Bremsen
oder Abbiegen kann unter Umständen
zum Verlust der Kontrolle über das
Motorrad und zu einem Unfall führen.
Siehe auch „Optimiertes Kurven-ABS“
auf Seite 130.
127
Fahren mit dem Motorrad
Warnung
Wenn Sie ein langes, steiles Gefälle
oder einen Gebirgspass hinunterfahren, schalten Sie herunter, um die
Motorbremse zu nutzen, und verwenden Sie in periodischen Abständen
die Vorderrad- und Hinterradbremse.
Durch das durchgehende Anziehen
der Bremsen oder das ausschließliche
Verwenden
der
Hinterradbremse
können die Bremsen überhitzen und
an Wirkung einbüßen, was zum
Verlust der Kontrolle über das
Motorrad und zu einem Unfall führen
kann.
Warnung
Durch das Fahren mit dem Fuß auf
dem Bremspedal oder der Hand am
Bremshebel kann das Bremslicht
ausgelöst werden, was anderen
Verkehrsteilnehmern falsche Signale
gibt. Außerdem kann dadurch die
Bremse überhitzen, wodurch sie an
Wirkung verliert, was zum Verlust der
Kontrolle über das Motorrad und zu
einem Unfall führt.
Warnung
Rollen Sie nicht mit ausgeschaltetem
Motor bergab und schleppen Sie das
Motorrad nicht ab. Die Druckschmierung des Getriebes funktioniert
nur bei eingeschaltetem Motor. Eine
ungenügende Schmierung kann zur
Beschädigung oder zum Festfressen
des Getriebes führen, was zum
plötzlichen Verlust der Kontrolle über
das Motorrad und zu einem Unfall
führen kann.
Warnung
Beim Fahren auf nicht gepflasterten,
nassen oder matschigen Straßen
sammelt sich Staub, Schlamm oder
Feuchtigkeit auf den Bremsen an und
verringert deren Wirksamkeit. Bremsen
Sie unter derartigen Bedingungen
stets früher, um sicherzustellen, dass
die Oberflächen der Bremsen durch
das Betätigen gereinigt werden. Das
Betreiben des Motorrads mit feuchten,
staub- oder schlammverschmutzten
Bremsen kann zum Verlust der
Kontrolle über das Motorrad und zu
einem Unfall führen.
Vorsicht
Aufgrund der Natur des teilintegrierten
Bremssystems führt jeder Versuch, bei
angezogener Vorderradbremse das
Hinterrad durchdrehen zu lassen
(Burnout), zu Schäden an Bremssystem
und Antrieb.
128
Fahren mit dem Motorrad
Antiblockiersysteme (ABS)
Warnung
Warnung
Das ABS-System trägt dazu bei, ein
Blockieren der Räder zu verhindern,
und maximiert dadurch die Wirksamkeit
des
Bremssystems
in
Notsituationen und auf rutschigem
Untergrund. Die potenziell kürzeren
Bremswege, die unter bestimmten
Umständen durch ein ABS-System
ermöglicht werden, sind kein Ersatz
für ein angemessenes Fahrverhalten.
Überschreiten Sie niemals die gesetzlich
zulässige Höchstgeschwindigkeit.
Fahren
Sie
niemals
ohne
die
gebührende Sorgfalt und Aufmerksamkeit, und verringern Sie stets die
Geschwindigkeit entsprechend den
Wetter-, Straßen- und Verkehrsbedingungen.
Seien Sie vorsichtig, wenn Sie
abbiegen. Wenn beim Abbiegen die
Bremsen betätigt werden, ist das ABSSystem nicht in der Lage, Gewicht und
Schwungkraft
des
Motorrads
auszugleichen. Dies kann zum Verlust
der Kontrolle über das Motorrad und
zu einem Unfall führen.
Unter bestimmten Umständen kann
ein Motorrad mit ABS-System einen
längeren Bremsweg benötigen als ein
entsprechendes Fahrzeug ohne ABS.
Sollte
das
ABS-System
nicht
funktionieren oder deaktiviert worden
sein (siehe „Motorrad einrichten“ auf
Seite 55 bzw. „Konfiguration des
Fahrmodus“ auf Seite 68), arbeitet das
Bremssystem weiter wie eines ohne
ABS-Funktion.
Fahren Sie nicht mehr weiter als nötig,
wenn die Warnleuchte leuchtet.
Setzen Sie sich im Fall einer Fehlfunktion so schnell wie möglich mit
einem Triumph-Vertragshändler in
Verbindung, um den Fehler überprüfen und beheben zu lassen.
Ein zu starkes Bremsen in dieser
Situation führt zum Blockieren der
Räder, was zum Verlust der Kontrolle
über das Motorrad und zu einem
Unfall führt.
Hinweis:
•
•
Normalerweise nimmt der Fahrer die
ABS-Funktion als ein härteres Gefühl
oder ein Pulsieren in Bremshebel und
-pedal wahr.
Das
ABS-System
kann
durch
plötzliche
Veränderungen
der
Straßenoberfläche aktiviert werden.
129
Fahren mit dem Motorrad
Optimiertes Kurven-ABS
Die nachfolgend aufgeführten Explorer
Modelle sind mit dem optimierten
Kurven-ABS ausgestattet:
• Explorer XRX
• Explorer XRX-LRH
• Explorer XRT
• Explorer XCX
• Explorer XCX-LRH
• Explorer XCA.
Das optimierte Kurven-ABS wurde dafür
entwickelt, dem Fahrer eine größere
Kontrolle für den Fall zu geben, dass das
ABS-System aktiviert wird, während das
Motorrad in einer Kurve liegt.
Ein Sensor überwacht ständig den
Neigungswinkel des Motorrads. Wird das
ABS aktiviert, während das Motorrad in
einer Kurve liegt, wird es auf der Basis
des gemessenen Neigungswinkels so
eingesetzt, wie es am besten ist, damit
der Fahrer die Kontrolle über das
Motorrad aufrechterhalten kann.
Warnung
Das optimierte Kurven-ABS wurde
dafür entwickelt, den Fahrer bei
Gefahrenbremsungen zu unterstützen.
Das System wurde dafür entwickelt,
dem Fahrer eine größere Kontrolle für
den Fall zu geben, dass das ABSSystem aktiviert wird, während das
Motorrad in einer Kurve liegt.
Die potenziell höhere Kontrolle, die das
optimierte Kurvenbremssystem unter
bestimmten Umständen gestattet, ist
kein Ersatz für ein angemessenes
Fahrverhalten.
Fortsetzung
130
Warnung
Fortsetzung
Überschreiten Sie niemals die gesetzlich
zulässige Höchstgeschwindigkeit.
Fahren Sie niemals ohne die gebührende Sorgfalt und Aufmerksamkeit,
und
verringern
Sie
stets
die
Geschwindigkeit entsprechend den
Wetter- und Verkehrsbedingungen
und dem Zustand des Untergrunds.
Seien Sie vorsichtig, wenn Sie
abbiegen.
Wird das ABS aktiviert, während das
Motorrad in einer Kurve liegt, setzt
das
optimierte
Kurven-ABS
die
Funktion auf Grundlage des von einem
Sensor gemessenen Neigungswinkels
so ein, wie es am besten ist, damit der
Fahrer die Kontrolle über das
Motorrad aufrechterhalten kann. Das
optimierte Kurven-ABS kann dem
Gewicht und Impuls des Motorrads
jedoch nicht völlig entgegenwirken, so
dass zu starkes Bremsen in Kurven
zum Verlust der Kontrolle über das
Motorrad und zu einem Unfall führen
kann.
Unter bestimmten Umständen kann
ein Motorrad mit optimiertem KurvenABS
einen
längeren
Bremsweg
benötigen als ein entsprechendes
Fahrzeug ohne ABS, oder als ein
entsprechendes Fahrzeug mit ABSSystem aber ohne optimiertes KurvenABS.
Fahren mit dem Motorrad
ABS-Warnleuchte
Warnung
Wenn das optimierte Kurven-ABS
nicht funktioniert, leuchtet die ABSWarnleuchte auf und auf der
Multifunktionsanzeige
wird
die
Meldung „ABS-SYSTEM – KURVENABS DEAKTIVIERT“ angezeigt.
In dieser Situation arbeitet das ABSSystem
ohne
die
optimierte
Kurvenfunktion weiter, sofern:
• keine
weiteren
ABS-Fehler
vorliegen,
• das ABS-System nicht vom Fahrer
deaktiviert wurde (siehe „Motorrad
einrichten“ auf Seite 55 bzw.
„Konfiguration des Fahrmodus“
auf Seite 68).
Fahren Sie nicht mehr weiter als nötig,
wenn die Warnleuchte leuchtet.
Setzen Sie sich im Fall einer
Fehlfunktion so schnell wie möglich
mit einem Triumph-Vertragshändler in
Verbindung,
um
den
Fehler
überprüfen und beheben zu lassen.
In dieser Situation kann ein zu starkes
Bremsen beim Abbiegen zum Verlust
der Kontrolle über das Motorrad und
zu einem Unfall führen.
Es ist normal, wenn die ABSWarnleuchte nach dem Einschalten der Zündung blinkt
(siehe Seite 27). Sollte die ABSWarnleuchte dauerhaft leuchten, steht
die ABS-Funktion nicht zur Verfügung,
weil:
• das
ABS-System
vom
Fahrer
deaktiviert wurde (siehe „Motorrad
einrichten“
auf
Seite 55
bzw.
„Konfiguration des Fahrmodus“ auf
Seite 68),
• im ABS-System eine Fehlfunktion
vorliegt, die untersucht werden
muss.
Sollte die Warnleuchte während der
Fahrt aufleuchten, weist dies auf eine
Fehlfunktion des ABS-Systems hin, die
untersucht werden muss. Es kann eine
der folgenden Warnmeldungen auf der
Multifunktionsanzeige angezeigt werden:
• WARNUNG – ABS-SYSTEM
DEAKTIVIERT
• ABS-SYSTEM – KURVEN-ABS
DEAKTIVIERT (nur Modelle mit
optimiertem Kurven-ABS).
Alle Einzelheiten über die Funktion der
ABS-Warnleuchte und die dazugehörigen
Instrumenten-Warnmeldungen
finden
Sie auf Seite 27.
131
Fahren mit dem Motorrad
Warnung
Die ABS-Warnleuchte leuchtet nach
drei Minuten auf, wenn das Hinterrad
angetrieben wird, während das
Motorrad auf dem Ständer steht.
Wenn mit dem Motorrad vor dem
Abstellen auf dem Ständer gefahren
wurde, verringert sich diese Zeit auf
eine Minute und zusätzlich zur ABSWarnleuchte leuchtet die MIL.
Dieses Verhalten ist normal.
Wenn die Zündung ausgeschaltet und
das Motorrad neu gestartet wird,
leuchtet (leuchten) die Warnleuchte(n)
weiter, bis das Motorrad eine
Geschwindigkeit von über 10 km/h
erreicht.
Warnung
Der ABS-Computer arbeitet, indem er
die relative Geschwindigkeit von
Vorder- und Hinterrad vergleicht. Die
Verwendung nicht empfohlener Reifen
kann die Geschwindigkeit der Reifen
beeinflussen und dazu führen, dass
das ABS-System nicht funktioniert.
Dies kann möglicherweise zum Verlust
der Kontrolle über das Motorrad und
zu einem Unfall in Situationen führen,
in
denen
das
ABS-System
normalerweise funktionieren würde.
132
Berganfahrhilfe – nur
Explorer XRT und
Explorer XCA
Die Berganfahrhilfe soll den Fahrer beim
Anfahren am Berg unterstützen. Das
System zieht (wenn es aktiviert ist) die
Hinterradbremse an, um das Motorrad in
Position zu halten. Anschließend, wenn
das System erkennt, dass der Fahrer
versucht loszufahren, löst es die
Hinterradbremse und wird deaktiviert.
Warnung
Aktivieren Sie die Berganfahrhilfe
nicht auf rutschigem Untergrund.
Wenn die Berganfahrhilfe auf einem
Untergrund aktiviert wird, der den
Reifen unzureichende Haftung bietet,
kann sie nicht verhindern, dass das
Motorrad rutscht.
Die Aktivierung der Berganfahrhilfe
auf rutschigem Untergrund kann dazu
führen, dass das Motorrad rutscht
und so zum Verlust der Kontrolle über
das Motorrad und zu einem Unfall
führen.
Fahren mit dem Motorrad
Aktivierung
Warnung
Die Berganfahrhilfe wird deaktiviert,
wenn der Seitenständer heruntergeklappt, die Zündung ausgeschaltet,
der Motorstoppschalter auf AUS
gestellt oder aus anderen Gründen
der Motor abgestellt wird.
Die Berganfahrhilfe wird außerdem
deaktiviert, wenn ein Fehler auftritt,
der zum Aufleuchten der MIL führt.
Unter diesen Umständen muss die
Vorderradbremse
von
Hand
angezogen
werden,
damit
das
Motorrad nicht losrollt.
Wenn das Losrollen des Motorrads
nicht verhindert wird, kann dies zum
Verlust der Kontrolle über das
Motorrad und zu einem Unfall führen.
Vorsicht
Die Berganfahrhilfe ist nicht als
Feststellbremse ausgelegt.
Lassen Sie die Berganfahrhilfe nicht
länger als 10 Minuten durchgehend
aktiviert.
Wenn die Berganfahrhilfe länger als
10 Minuten durchgehend aktiviert
bleibt, kann dies zu Schäden am ABSSystem führen.
Hinweis:
•
Die Berganfahrhilfe funktioniert
nicht, wenn ein Fehler am ABS- oder
Motormanagementsystem
vorliegt
und die ABS-Warnleuchte und/oder
MIL leuchtet.
Halten Sie das Motorrad an, um die
Berganfahrhilfe zu aktivieren.
Damit die Berganfahrhilfe aktiviert
werden kann:
• muss der Motor laufen,
• muss der Seitenständer hochgeklappt
sein,
• muss sich das Motorrad im Stillstand
befinden.
Wenn alle vorstehenden Bedingungen
erfüllt sind, ziehen Sie den Bremshebel
schnell und fest an und lassen Sie ihn
dann los. Nach dem Loslassen des
Hebels
erscheint
die
Meldung
BERGANFAHRHILFE AKTIVIERT auf der
Multifunktionsanzeige.
1
OFF-ROAD
HILL HOLD
H
ACTIVATED
1. Meldung auf den Instrumenten
Die Berganfahrhilfe ist jetzt aktiviert und
die Hinterradbremse wird automatisch
angezogen.
133
Fahren mit dem Motorrad
Die
Meldung
BERGANFAHRHILFE
AKTIVIERT bleibt auf der Multifunktionsanzeige sichtbar, bis die Berganfahrhilfe
deaktiviert wird.
Die Hinterradbremse bleibt angezogen,
bis:
• das System erkennt, dass der Fahrer
versucht, loszufahren,
• die Berganfahrhilfe vom Fahrer
manuell deaktiviert wird.
Meldung „Berganfahrhilfe nicht
verfügbar“
1
OFF-ROAD
HILL HOLD
H
UNAVAILABLE
CHECK MANUAL
Deaktivierung
Die Berganfahrhilfe wird automatisch
deaktiviert, wenn das System erkennt,
dass der Fahrer versucht, loszufahren.
Das System gibt die Hinterradbremse
schrittweise frei, um den Fahrer beim
Anfahren zu unterstützen.
Durch ein zweites kräftiges Anziehen
des
Bremshebels
kann
die
Berganfahrhilfe auch manuell deaktiviert
werden.
Die
Meldung
BERGANFAHRHILFE
DEAKTIVIERT wird kurz auf der
Multifunktionsanzeige angezeigt.
1
OFF-ROAD
HILL HOLD
H
DEACTIVATED
1.
Meldung auf den Instrumenten
134
Wenn bei dem Versuch, die Berganfahrhilfe zu aktivieren, die Meldung
„BERGANFAHRHILFE NICHT VERFÜGBAR
– SIEHE HANDBUCH“ angezeigt wird,
weist dies auf einen oder mehrere der
folgenden Umstände hin:
• Die auf Seite 133 beschriebenen
Voraussetzungen für die Aktivierung
sind nicht erfüllt.
• Es liegt ein Fehler am ABS- oder
Motormanagementsystem vor und
die ABS-Warnleuchte und/oder MIL
leuchtet. Siehe „Warnleuchten“ auf
Seite 26.
Die Berganfahrhilfe kann ein- oder
ausgeschaltet werden (siehe „Motorrad
einrichten“ auf Seite 55).
Fahren mit dem Motorrad
Abstellen
Hinweis:
•
Wenn Sie nachts in der Nähe
fließenden Verkehrs parken oder
wenn Sie das Fahrzeug an einem Ort
abstellen, an dem Parklicht gesetzlich
vorgeschrieben ist, lassen Sie
Rücklicht, Kennzeichenbeleuchtung
und Parklichter angeschaltet, indem
Sie den Zündschalter auf die Stellung
P (PARKEN) stellen.
Lassen Sie den Schalter nicht für lange
Zeiträume in der Stellung P, da
ansonsten die Batterie entladen wird.
Nehmen Sie den Gang heraus und
stellen Sie die Zündung auf die Stellung
AUS.
Verriegeln Sie das Lenkerschloss, um
den Diebstahlschutz zu vergrößern.
Stellen Sie das Motorrad stets auf einem
festen, ebenen Untergrund ab, damit es
nicht umstürzt. Dies ist besonders
wichtig, wenn Sie abseits der Straße
parken.
Wenn Sie das Motorrad an einem Gefälle
abstellen, parken Sie stets bergauf,
damit das Motorrad nicht vom Ständer
rollt. Legen Sie den ersten Gang ein,
damit sich das Motorrad nicht bewegt.
Parken Sie das Motorrad an einem
seitlichen Gefälle stets so, dass sich das
Motorrad durch das Gefälle zum
Seitenständer hin neigt.
Stellen Sie das Motorrad niemals an
einem seitlichen Gefälle von mehr als 6°
ab und parken Sie niemals bergab.
Warnung
Parken Sie nicht auf weichem Untergrund oder stark abfallendem Gelände.
Beim Abstellen des Motorrads unter
derartigen Bedingungen kann es
passieren, dass das Fahrzeug umstürzt,
was zu Sach- und Personenschäden
führen kann.
Warnung
Benzin ist extrem leicht entzündlich
und unter bestimmten Umständen
auch explosiv. Wenn sie in einer
Garage oder einem anderen Gebäude
parken, vergewissern Sie sich, dass es
gut belüftet und frei von sämtlichen
Flamm- oder Funkenquellen ist. Dies
schließt sämtliche Geräte ein, die über
eine Pilotflamme verfügen.
Bei Nichtbeachtung des vorstehenden
Warnhinweises
kann
es
unter
Umständen zu einem Brand kommen,
der zu Sach- und Personenschäden
führen kann.
135
Fahren mit dem Motorrad
Warnung
Motor und Auspuffanlage sind nach
dem Fahren heiß. Stellen Sie das
Motorrad NICHT an Orten ab, an
denen Berührungen des Fahrzeugs
durch
Fußgänger
oder
Kinder
wahrscheinlich sind.
Das Berühren von heißen Teilen des
Motors oder der Auspuffanlage kann
Verbrennungen an ungeschützter
Haut hervorrufen.
Hinweise für
Hochgeschwindigkeitsfahrten
Warnung
Dieses Triumph Motorrad muss
innerhalb der gesetzlichen Geschwindigkeitsbegrenzung für die jeweils
befahrene Straße betrieben werden.
Das Betreiben des Motorrads bei
hohen
Geschwindigkeiten
kann
Gefahren bergen, da die verfügbare
Reaktionszeit in einer gegebenen
Verkehrssituation mit zunehmender
Fahrgeschwindigkeit stark abnimmt.
Berücksichtigen Sie stets die Wetterund
Verkehrsbedingungen
und
verringern Sie die Geschwindigkeit
entsprechend.
Warnung
Betreiben Sie dieses Triumph-Motorrad
im Hochgeschwindigkeitsbereich ausschließlich bei gesicherten Straßenrennen oder auf abgeschlossenen
Rennstrecken. Hochgeschwindigkeitsfahrten dürfen auch dann nur von
Fahrern unternommen werden, die die
erforderlichen HochgeschwindigkeitsFahrtechniken beherrschen und mit
dem Fahrverhalten des Motorrads in
jeder Situation vertraut sind.
Hochgeschwindigkeitsfahrten
unter
anderen als den beschriebenen
Bedingungen sind gefährlich. Sie
führen zum Verlust der Kontrolle über
das Motorrad und zu einem Unfall.
136
Fahren mit dem Motorrad
Allgemeines
Warnung
Die Fahreigenschaften eines Motorrads können im Hochgeschwindigkeitsbereich von denen abweichen, die
Ihnen vom Betrieb bei gesetzlich
erlaubten
Höchstgeschwindigkeiten
vertraut sind. Unternehmen Sie keine
Hochgeschwindigkeitsfahrten, solange
Sie nicht über ausreichendes Training
und die erforderlichen Fähigkeiten
verfügen, da eine falsche Fahrweise zu
schweren Unfällen führen kann.
Warnung
Die nachfolgend aufgeführten Punkte
sind äußerst wichtig und dürfen unter
keinen Umständen vernachlässigt
werden. Ein Problem, das bei normalen
Fahrgeschwindigkeiten unter Umständen nicht bemerkt wird, kann bei
hohen Geschwindigkeiten äußerst
verstärkt hervortreten.
Vergewissern Sie sich, dass das Motorrad
entsprechend der „Tabelle Planmäßige
Wartungsarbeiten“ gewartet wurde.
Lenkung
Prüfen Sie, ob sich der Lenker
gleichmäßig und ohne übermäßiges Spiel
oder schwergängige Abschnitte drehen
lässt. Stellen Sie sicher, dass die
Steuerkabel die Lenkung in keiner Weise
behindern.
Gepäck
Stellen Sie sicher, dass Gepäckbehälter
geschlossen, verriegelt und sicher am
Motorrad befestigt sind.
Bremsen
Prüfen Sie, ob vordere und hintere
Bremse ordnungsgemäß funktionieren.
Reifen
Hochgeschwindigkeitsfahrten
stellen
eine große Belastung der Reifen dar,
und Reifen, die in gutem Zustand sind,
sind
für
ein
sicheres
Fahren
entscheidend. Untersuchen Sie den
Gesamtzustand der Reifen, stellen Sie
den korrekten Reifendruck ein (bei
kalten Reifen) und prüfen Sie, ob die
Räder ausgewuchtet sind. Bringen Sie
die Ventilkappen nach dem Prüfen des
Reifendrucks wieder fest an. Beachten
Sie die in den Abschnitten „Wartung“
und
„Spezifikationen“
enthaltenen
Informationen über das Überprüfen der
Reifen und die Reifensicherheit.
137
Fahren mit dem Motorrad
Kraftstoff
Endantriebsöl
Sorgen Sie dafür, dass Sie über
genügend Kraftstoff für den erhöhten
Kraftstoffverbrauch verfügen, der bei
Hochgeschwindigkeitsfahrten auftritt.
Stellen Sie sicher, dass der Endantriebsölstand korrekt ist. Stellen Sie sicher,
dass Sorte und Typ des Öls, das Sie zum
Nachfüllen verwenden, richtig sind.
Vorsicht
Die Auspuffanlage ist zur Verringerung
der Abgasemissionen mit einem Katalysator ausgestattet. Der Katalysator
kann dauerhaft beschädigt werden,
wenn dem Motorrad der Kraftstoff
ausgeht oder wenn der Kraftstoffstand
auf ein sehr tiefes Niveau fällt.
Vergewissern Sie sich stets, dass Sie
über genügend Kraftstoff für Ihre
beabsichtigte Fahrt verfügen.
Motoröl
Stellen Sie sicher, dass der Motorölstand
korrekt ist. Stellen Sie sicher, dass Sorte
und Typ des Öls, das Sie zum Nachfüllen
verwenden, richtig sind.
138
Kühlmittel
Vergewissern Sie sich, dass sich der
Kühlmittelstand
an
der
oberen
Markierungslinie des Ausgleichsbehälters
befindet. (Überprüfen Sie den Stand stets
bei kaltem Motor.)
Elektrische Anlage
Stellen Sie sicher, dass Scheinwerfer,
Rück-/Bremslicht, Blinker, Hupe usw.
ordnungsgemäß funktionieren.
Verschiedenes
Stellen Sie mit Hilfe einer Sichtprüfung
fest, ob alle Befestigungen angezogen
sind.
Zubehör, Ladung und Beifahrer
ZUBEHÖR, LADUNG UND BEIFAHRER
Das Hinzufügen von Zubehörteilen und
das Befördern von zusätzlichem Gewicht
können die Fahreigenschaften des
Motorrads beeinflussen, die Stabilität
verändern und eine Verminderung der
Fahrgeschwindigkeit erforderlich machen.
Die nachfolgenden Informationen sollen
als Leitfaden für die potenziellen Risiken
dienen, die durch das Hinzufügen von
Zubehörteilen zu einem Motorrad und
das Befördern von Beifahrern und
zusätzlichen Lasten entstehen.
Verstellen Sie die Scheinwerfer, um
zusätzliche Beladung auszugleichen
(siehe Seite 191).
Warnung
Durch falsches Beladen können
unsichere Fahrbedingungen entstehen,
die zum Verlust der Kontrolle über das
Motorrad und zu Unfällen führen.
Stellen Sie stets sicher, dass
beförderte Lasten gleichmäßig auf
beide Seiten des Motorrads verteilt
werden. Stellen Sie sicher, dass die
Ladung ordnungsgemäß befestigt ist
und sich nicht bewegt, solange das
Motorrad in Bewegung ist.
Verteilen Sie die Last innerhalb jedes
Koffers gleichmäßig. Befördern Sie
schwere Gegenstände am Boden und
an der Innenseite des Koffers.
Fortsetzung
Warnung
Fortsetzung
Überprüfen Sie stets regelmäßig die
Sicherheit der Ladung (jedoch nicht
während der Fahrt) und stellen Sie
sicher, dass die Ladung nicht über das
Heck des Motorrads hinausragt.
Überschreiten
Sie
niemals
die
zulässige Nutzlast des Fahrzeugs:
Explorer XR - 238 kg
Explorer XRX - 236 kg
Explorer XRX-LRH - 238 kg
Explorer XRT - 227 kg
Explorer XC - 236 kg
Explorer XCX - 228 kg
Explorer XCX-LRH - 231 kg
Explorer XCA - 224 kg.
Die zulässige Nutzlast ergibt sich aus
der Summe der Gewichte von Fahrer,
Beifahrer, etwaigen Zubehörteilen und
gegebenenfalls beförderter Ladung.
Stellen Sie bei Modellen mit manuell
verstellbarer Radaufhängung sicher,
dass die Einstellungen für Federvorspannung und Dämpfung vorne und
hinten für den Beladungszustand des
Motorrads geeignet sind (siehe
Seite 170).
Beachten Sie, dass die maximal
zulässige Nutzlast der Koffer auf
einem Aufkleber im Inneren der Koffer
angegeben ist.
139
Zubehör, Ladung und Beifahrer
Warnung
Die zulässige Höchstbeladung für
jeden Koffer ist auf einem Aufkleber in
seinem Inneren angegeben. Überschreiten Sie diese Höchstladung
niemals, da dies eine instabile
Straßenlage des Motorrads zur Folge
haben kann. Dadurch kann es zum
Verlust der Kontrolle über das
Motorrad und zu einem Unfall
kommen.
Warnung
Die zulässige Höchstbeladung für die
Top Box ist auf einem Aufkleber in
ihrem Inneren angegeben. Überschreiten Sie diese Höchstladung
niemals, da dies eine instabile
Straßenlage des Motorrads zur Folge
haben kann. Dadurch kann es zum
Verlust der Kontrolle über das
Motorrad und zu einem Unfall
kommen.
Warnung
Bauen Sie keine Zubehörteile an und
befördern Sie keine Ladung, durch die
die Kontrolle über das Motorrad
beeinträchtigt wird. Stellen Sie sicher,
dass durch Zubehör oder Ladung die
Sichtbarkeit
von
Beleuchtungselementen, die Bodenfreiheit, die
Schräglagenfähigkeit
(d.h.
der
Neigungswinkel), die Bedienung der
Bedienelemente, der Federweg, die
Bewegung der Vorderradgabel, die
Sicht in alle Richtungen oder andere
Aspekte des Motorradbetriebs nicht
nachteilig beeinflusst werden.
140
Warnung
Versuchen Sie niemals, irgendwelche
Gegenstände zwischen Rahmen und
Kraftstofftank zu verstauen. Dies
kann die Lenkung einschränken und
führt zum Verlust der Kontrolle über
das Motorrad und in der Folge zu
einem Unfall.
Lasten, die am Lenker oder an der
Vorderradgabel angebracht werden,
erhöhen die Masse der Lenkereinheit
und können zu einem Verlust der
Lenkkontrolle und in der Folge zu
einem Unfall führen.
X
X
Zubehör, Ladung und Beifahrer
Warnung
Sollte der Beifahrersitz zum Transport
kleiner
Gegenstände
verwendet
werden, dann müssen diese sicher
befestigt sein, dürfen ein Gewicht von
5 kg nicht überschreiten, die Kontrolle
des Motorrads nicht beeinträchtigen
und nicht seitlich oder nach hinten
über das Motorrad hinausragen.
Das Befördern von Gegenständen, die
mehr als 5 kg wiegen, ungesichert
sind, die Kontrolle beeinträchtigen
oder seitlich bzw. nach hinten über
das Motorrad hinausragen kann zum
Verlust der Kontrolle über das
Motorrad und zu einem Unfall führen.
Selbst bei korrekter Beladung des
Beifahrersitzes mit kleineren Gegenständen ist die Höchstgeschwindigkeit
des Motorrads auf 130 km/h zu
verringern.
Warnung
Beifahrer sind darüber zu belehren,
dass sie durch plötzliche Bewegungen
oder Einnehmen einer falschen Sitzposition einen Verlust der Kontrolle
über das Motorrad verursachen
können.
Der Fahrer muss den Beifahrer auf
Folgendes hinweisen:
• Es ist wichtig, dass der Beifahrer
während der Fahrt still sitzt und
die Bedienung des Motorrads
nicht beeinträchtigt.
• Seine Füße auf den Beifahrerfußrasten zu lassen und sich an
den Sitzbankgriffen oder an Taille
bzw.
Hüften
des
Fahrers
festzuhalten.
Den Beifahrer anzuweisen, sich mit
dem Fahrer in die Kurven zu legen und
sich nicht zur Seite zu lehnen, solange
der Fahrer dies nicht tut.
Warnung
Befördern Sie keinen Beifahrer, der
nicht groß genug ist, mit den Füßen
die vorgesehenen Fußrasten zu
erreichen.
Ein Beifahrer, der nicht groß genug ist,
die Fußrasten zu erreichen, ist nicht in
der Lage, sicher auf dem Motorrad zu
sitzen,
und
verursacht
unter
Umständen Instabilitäten, die zum
Verlust der Kontrolle über das
Motorrad und zu einem Unfall führen
können.
141
Zubehör, Ladung und Beifahrer
Warnung
Das Vorhandensein eines Beifahrers
beeinträchtigt die Fahr- und Bremseigenschaften eines Motorrads. Der
Fahrer muss bei der Fahrt mit einem
Beifahrer Reserven für diese veränderten Fahreigenschaften ein-planen
und darf solche Fahrten nur unternehmen, wenn er dafür geschult ist
und sich mit den dadurch hervorgerufenen veränderten Betriebseigenschaften des Motorrads vertraut
gemacht hat und wohl fühlt.
Ein Betrieb des Motorrads ohne das
Einplanen von Reserven für das
Vorhandensein eines Beifahrers kann
zum Verlust der Kontrolle über das
Motorrad und zu einem Unfall führen.
Warnung
Befördern Sie keine Tiere auf Ihrem
Motorrad.
Tiere können plötzliche und unvorhersehbare Bewegungen machen, die
zum plötzlichen Verlust der Kontrolle
über das Motorrad und zu einem
Unfall führen können
142
Warnung
Das Betreiben des Motorrads oberhalb
der geltenden gesetzlichen Geschwindigkeitsbegrenzungen ist nur auf
einer dafür zugelassenen abgeschlossenen Strecke gestattet.
Warnung
Betreiben Sie dieses Triumph-Motorrad
im Hochgeschwindigkeitsbereich ausschließlich bei gesicherten Straßenrennen oder auf abgeschlossenen
Rennstrecken. Hochgeschwindigkeitsfahrten dürfen auch dann nur von
Fahrern unternommen werden, die die
erforderlichen HochgeschwindigkeitsFahrtechniken beherrschen und mit
dem Fahrverhalten des Motorrads in
jeder Situation vertraut sind.
Hochgeschwindigkeitsfahrten
unter
anderen als den beschriebenen
Bedingungen sind gefährlich. Sie
führen zum Verlust der Kontrolle über
das Motorrad und zu einem Unfall.
Zubehör, Ladung und Beifahrer
Warnung
Fahren Sie mit einem Motorrad, das
mit Zubehörartikeln versehen ist oder
mit dem Nutzlasten irgendeiner Art
befördert werden, niemals schneller
als 130 km/h. Geschwindigkeiten über
130 km/h sollten mit einem Motorrad
in beiden Fällen auch dann nicht
gefahren werden, wenn die gesetzlich
zulässige Höchstgeschwindigkeit dies
erlaubt.
Das Vorhandensein von Zubehörartikeln und/oder Nutzlasten verändert
das Fahrverhalten und die Stabilität
des Motorrads.
Wenn Sie die Stabilitätsveränderungen
nicht
im
nötigen
Ausmaß
berücksichtigen, kann dies zum
Verlust der Kontrolle über das
Motorrad und zu einem Unfall führen.
Seien Sie sich beim Fahren mit hoher
Geschwindigkeit stets im Klaren
darüber, dass sich verschiedene
Fahrzeugkonfigurationen
und
Umweltfaktoren nachteilig auf die
Stabilität Ihres Motorrads auswirken
können. So zum Beispiel:
• Schlecht ausbalancierte Lasten
auf beiden Seiten des Motorrads.
• Falsch eingestellte Vorder- und
Hinterradaufhängung.
• Falscher Reifendruck.
• Übermäßig oder ungleichmäßig
abgenutzte Reifen.
• Seitenwind und Turbulenzen durch
andere Fahrzeuge.
• Lockere Kleidung.
Warnung
Fortsetzung
Denken
Sie
daran,
dass
die
Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h
durch den Anbau nicht zugelassener
Zubehörartikel, unkorrekte Beladung,
abgenutzte Reifen, den allgemeinen
Zustand des Motorrads und schlechte
Straßen- oder Wetterbedingungen
absinkt.
Fortsetzung
143
Zubehör, Ladung und Beifahrer
Seite absichtlich frei gelassen
144
Wartung und Einstellungen
WARTUNG UND EINSTELLUNGEN
Inhaltsverzeichnis
Planmäßige Wartungsarbeiten. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 148
Motoröl . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 153
Ölstand-Überprüfung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 153
Öl- und Ölfilterwechsel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 154
Entsorgung von Altöl und gebrauchten Ölfiltern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .155
Ölspezifikation und -sorte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 156
Kühlsystem . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .157
Korrosionsschutzmittel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .157
Überprüfen des Kühlmittelstands . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .157
Kühlmittelstand anpassen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 158
Kühlmittel erneuern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 159
Motorkühler und Schläuche . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 159
Überprüfung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 160
Kupplung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 160
Überprüfung und Anpassung des Kupplungsflüssigkeitsstands. . . . . . . . . . . . . 160
Endantriebseinheit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 161
Anpassen des Endantriebsölstands . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 161
Bremsen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Verschleißinspektion der Bremsen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Einfahren neuer Bremsscheiben und Bremsbeläge. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Bremsklotzverschleißausgleich . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Scheibenbremsflüssigkeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Überprüfen und Anpassen des Vorderrad-Bremsflüssigkeitsstands . . . . . . . . .
Überprüfung und Anpassung des Hinterrad-Bremsflüssigkeitsstands . . . . . . .
Bremslicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
162
162
163
164
164
165
166
166
Lenkung/Radlager . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Überprüfen der Lenkung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Prüfen des Lenkkopflagerspiels . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Überprüfen der Radlager . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
167
167
167
168
Vorderradaufhängung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Überprüfen der Vorderradgabel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Einstellen der Vorderradaufhängung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Einstellen der Druckstufendämpfung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
169
169
169
170
145
Wartung und Einstellungen
Einstellen der Zugstufendämpfung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 170
Einstelltabelle Vorderradaufhängung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 170
Hinterradaufhängung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 171
Einstellen der Hinterradaufhängung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 171
Einstellen der Federvorspannung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .172
Einstellen der Zugstufendämpfung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .172
Einstelltabelle Hinterradaufhängung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .172
Reifen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .174
Reifendruck. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .175
Reifenverschleiß. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .176
Empfohlene Mindestprofiltiefe. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .176
Austauschen der Reifen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .177
Batterie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 181
Ausbauen der Batterie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 182
Entsorgen der Batterie. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 182
Batteriewartung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 182
Selbstentladung der Batterie. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 183
Batteriewartung bei Einlagerung oder seltenem Gebrauch des Motorrads . . . 183
Laden der Batterie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 184
Einbauen der Batterie. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 185
Sicherungskästen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Hauptsicherung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
ABS-Sicherungskasten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Haupt-Sicherungskasten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Identifizieren der Sicherungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
185
185
186
186
187
Elektronisches Fahrgestell-Steuergerät (Fahrgestell-ECM) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 188
Scheinwerfer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 190
Einstellen der Scheinwerfer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 191
Austauschen der Birne . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Scheinwerfer. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Standlicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Vordere Nebelscheinwerfer (falls vorhanden) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Rückleuchte/
Kennzeichenbeleuchtung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Blinkerleuchten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
LED-Blinkerleuchten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
146
192
192
193
193
193
193
193
Wartung und Einstellungen
Reinigung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Pflege matter Lacke . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Vorbereitungen zum Waschen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Wobei Sie vorsichtig sein müssen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Nach dem Waschen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Sitzpflege. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Unlackierte Aluminiumteile. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Reinigen von Windschutzscheibe und transparenten Verkleidungsteilen. . . . .
Reinigen der Auspuffanlage. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Pflege von Lederprodukten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
194
194
194
195
195
195
196
196
197
198
147
Wartung und Einstellungen
Planmäßige
Wartungsarbeiten
Um das Motorrad in einem sicheren und
zuverlässigen Zustand zu halten,
müssen die in diesem Abschnitt
umrissenen Wartungs- und Einstellarbeiten entsprechend den Angaben in
der Tabelle „Tägliche Prüfungen“ und der
Tabelle „Planmäßige Wartungsarbeiten“
durchgeführt werden. Im Folgenden
werden die bei der Durchführung der
täglichen Prüfungen zu befolgenden
Verfahren
sowie
einige
einfache
Einstellungen und Wartungspositionen
beschrieben.
Warnung
Sämtliche Wartungspositionen sind
äußerst wichtig, und es darf keine von
ihnen vernachlässigt werden. Fehlerhaft ausgeführte Wartungs- oder
Einstellarbeiten können zur Fehlfunktion eines oder mehrerer Teile des
Motorrads führen. Fehlfunktionen des
Motorrads können zum Verlust der
Kontrolle über das Motorrad und zu
einem Unfall führen.
Wetter-, Boden- und geografische
Bedingungen haben Auswirkungen
auf die Wartung. Das Wartungsschema ist so anzupassen, dass es der
speziellen Umgebung, in der das
Motorrad betrieben wird, und den
Anforderungen durch den jeweiligen
Besitzer gerecht wird.
Um die in der Tabelle „Planmäßige
Wartungsarbeiten“ aufgeführten Wartungspositionen korrekt ausführen zu
können, werden Spezialwerkzeuge,
Fachkenntnisse und Ausbildung benötigt. Diese Kenntnisse und Ausrüstung
sind nur beim Triumph-Vertragshändler vorhanden.
Da das fehlerhafte Ausführen oder
Versäumen von Wartungsarbeiten
gefährliche Fahrbedingungen hervorrufen kann, lassen Sie die planmäßige
Wartung dieses Motorrads stets
durch einen Triumph-Vertragshändler
durch-führen.
Ihr Händler kann planmäßig angesetzte
Inspektionen je nach der jährlichen
Kilometerleistung des Motorrads auf drei
verschiedene Art und Weise durchführen:
Jahresinspektion, Inspektion nach Kilometerstand oder eine Kombination aus
beidem.
148
Wartung und Einstellungen
1.
2.
3.
Motorräder mit einer jährlichen Fahrleistung von weniger als 16.000 km
müssen jährlich zu Inspektion. Kilometerabhängige Wartungspositionen
müssen zusätzlich dazu in den
festgelegten
Wartungsintervallen,
d.h. wenn der entsprechende Kilometerstand erreicht ist, einer
Inspektion unterzogen werden.
Bei Motorrädern mit einer Fahrleistung von etwa 16.000 km pro Jahr
müssen die Jahresinspektion und die
Wartung
der
vorgeschriebenen
kilometerabhängigen
Positionen
zusammen durchgeführt werden.
Bei Motorrädern mit einer Fahrleistung von mehr als 16.000 km pro
Jahr müssen die vorgeschriebenen
kilometerabhängigen Wartungspositionen einer Inspektion unterzogen
werden, wenn der entsprechende
Kilometerstand
erreicht
ist.
Zusätzlich dazu müssen die auf
Basis der Jahre auszuführenden
Positionen in den festgelegten
Wartungsintervallen
gewartet
werden.
In allen Fällen muss die Wartung
spätestens am Ende des angegebenen
Wartungsintervalls erfolgen. Wenden Sie
sich an Ihren Triumph-Vertragshändler
um zu erfahren, welcher Wartungsplan
für Ihr Motorrad am besten geeignet ist.
Triumph
Motorcycles
kann
keine
Haftung für Sach- oder Personenschäden übernehmen, die auf fehlerhafte Wartung oder falsche Einstellungen zurückzuführen sind.
149
Wartung und Einstellungen
Beschreibung Tätigkeit
Kilometerstand in km oder Zeitraum,
je nachdem, was zuerst eintritt
Alle/je
den
Erstinspektion
Jährliche
Wartung
Wartung nach Kilometerstand
800
1 Monat
Jahr
16.000 und
48.000
32.000
64.000
Schmierung
Tag
•
•
•
•
•
Motoröl – wechseln
-
•
•
•
•
•
Motorölfilter – wechseln
-
•
•
•
•
•
Motor – prüfen auf Undichtigkeiten
Kraftstoffsystem und Motormanagement
Autoscan – Führen Sie vollständigen Autoscan mit Hilfe
des Triumph Diagnosegeräts durch (Kopie für den
Kunden ausdrucken)
Kraftstoffsystem – prüfen auf Undichtigkeiten,
Scheuerstellen usw.
-
•
•
•
•
•
Tag
•
•
•
•
•
Luftfilter – wechseln
-
•
•
•
Drosselklappengehäuseplatte (Ventilklappe) –
prüfen/reinigen
-
•
•
•
Auspuff-Klemmschrauben – prüfen/einstellen
-
•
•
•
Drosselklappengehäuse – abgleichen
-
•
•
•
Sekundärluftsystem – prüfen
-
•
•
•
•
Kraftstoffschläuche – erneuern
Alle vier Jahre, unabhängig vom Kilometerstand
Verdampfungsschläuche – erneuern
Alle vier Jahre, unabhängig vom Kilometerstand
Zündanlage
Zündkerzen – prüfen
-
Zündkerzen – wechseln
-
•
•
•
Kühlsystem
Kühlsystem – prüfen auf Undichtigkeiten
Tag
•
•
•
•
•
Kühlmittelstand – prüfen/einstellen
Tag
•
•
•
•
•
Kühlmittel – wechseln
150
Alle 3 Jahre, unabhängig vom Kilometerstand
Wartung und Einstellungen
Beschreibung Tätigkeit
Kilometerstand in km oder Zeitraum,
je nachdem, was zuerst eintritt
Alle/je
den
Erstinspektion
Jährliche
Wartung
Wartung nach Kilometerstand
800
1 Monat
Jahr
16.000 und
48.000
32.000
64.000
Motor
Kupplung – Funktion prüfen
Kupplungshauptzylinder – prüfen auf Undichtigkeiten
Kupplungsflüssigkeitsstand – prüfen
Tag
•
•
•
•
•
-
•
•
•
•
•
Tag
•
•
•
•
•
Kupplungsflüssigkeit – wechseln
Ventilspiel – prüfen/einstellen
Alle 2 Jahre, unabhängig vom Kilometerstand
-
•
•
Räder und Reifen
Tag
•
•
•
•
•
Radlager – prüfen auf Verschleiß/Leichtgängigkeit
-
•
•
•
•
•
Räder – überprüfen auf gebrochene oder beschädigte
Speichen und auf Festigkeit der Speichen (nur bei
Modellen mit Speichenrädern)
-
•
•
•
•
•
Reifenverschleiß/Reifenschäden – prüfen
Tag
•
•
•
•
•
Reifendruck – prüfen/einstellen
Tag
•
•
•
•
•
Räder – prüfen auf Schäden
Lenkung und Federung
Lenkung – prüfen auf Freigängigkeit
Tag
•
•
•
•
•
Gabel – prüfen auf Undichtigkeiten/Leichtgängigkeit
Tag
•
•
•
•
•
Gabelöl – wechseln
•
-
Lenkkopflager – prüfen/einstellen
-
•
•
Lenkkopflager – schmieren
-
•
•
•
•
Umlenkung der Hinterradaufhängung –
prüfen/schmieren
-
•
•
151
Wartung und Einstellungen
Beschreibung Tätigkeit
Kilometerstand in km oder Zeitraum,
je nachdem, was zuerst eintritt
Alle/je
den
Erstinspektion
Jährliche
Wartung
Wartung nach Kilometerstand
800
1 Monat
Jahr
16.000 und
48.000
32.000
64.000
Bremsen
Bremsklötze – Verschleißumfang prüfen
Tag
•
•
•
•
•
Hauptbremszylinder – prüfen auf austretende
Bremsflüssigkeit
Tag
•
•
•
•
•
Bremssättel – prüfen auf austretende Bremsflüssigkeit
und festsitzende Kolben
Tag
•
•
•
•
•
Bremsflüssigkeitsstand – prüfen
Tag
•
•
•
•
•
Bremsflüssigkeit – wechseln
Alle 2 Jahre, unabhängig vom Kilometerstand
Endantrieb
Endantrieb – prüfen auf Ölundichtigkeiten
•
Tag
Ölstand Endantrieb – prüfen
-
Endantriebsöl – erneuern – nur bei der ersten Wartung
-
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
Elektrik
Beleuchtung, Instrumente u. elektrische Systeme –
prüfen
Tag
•
Allgemeines
Befestigungen – Sichtprüfung auf Festigkeit
Tag
•
Gleitschlitten Zubehör-Gepäckbrücke – prüfen auf
korrekte Funktion‡
-
Zubehör-Kofferquerstange – prüfen auf korrekte
Funktion und Einstellung‡
-
•
•
•
•
•
Seitenständer – Funktion prüfen
Tag
•
•
•
•
•
Hauptständer – Funktion prüfen
Tag
•
•
•
•
•
•
•
•
•
Bundbuchsen des Hauptständers –
prüfen/reinigen/fetten
‡Nur falls vorhanden.
152
-
Wartung und Einstellungen
Motoröl
Ölstand-Überprüfung
1
cbnz
Halten Sie den Motorölstand innerhalb
des korrekten Bereichs, um eine
korrekte Funktion von Motor, Getriebe
und Kupplung zu gewährleisten, und
wechseln
Sie
Öl
und
Ölfilter
entsprechend den Anforderungen für
planmäßige Wartungsarbeiten.
4
3
2
chgz_1
Warnung
Ein Betrieb des Motorrads mit zu
wenig, zu altem oder verschmutztem
Motoröl führt zu beschleunigtem
Motorverschleiß und kann zum
Festfressen von Motor oder Getriebe
führen. Ein Festfressen von Motor
oder Getriebe kann zum plötzlichen
Verlust der Kontrolle über das
Motorrad und zu einem Unfall führen.
1.
2.
3.
Einfülldeckel
Schauglas
Ölstand (Abbildung zeigt korrekten
Pegel)
4. KurbelgehäuseÖlstandsmarkierungen
Warnung
Starten Sie den Motor niemals in
geschlossenen Räumen und lassen Sie
ihn niemals in geschlossenen Räumen
laufen. Abgase sind giftig und können
innerhalb
kurzer
Zeit
zu
Bewusstlosigkeit und zum Tod führen.
Betreiben Sie Ihr Motorrad stets im
Freien oder in ausreichend belüfteten
Bereichen.
Vorsicht
Ein Betreiben des Motors mit zu wenig
Öl führt zu Schäden am Motor. Falls
die Öldruckwarnleuchte nicht erlischt,
schalten Sie den Motor sofort ab und
untersuchen Sie die Ursache.
153
Wartung und Einstellungen
Prüfen Sie, wenn das Motorrad senkrecht und nicht auf dem Seitenständer
steht, ob im Schauglas Öl zu sehen ist
und der Füllstand in der Mitte zwischen
der oberen (Maximum) und unteren
(Minimum) waagerechten Linie auf dem
Kurbelgehäuse liegt.
Sollte ein Nachfüllen von Öl erforderlich
sein, nehmen Sie den Einfülldeckel ab
und geben Sie nach und nach Öl hinzu,
bis der im Schauglas zu verzeichnende
Ölstand korrekt ist. Bringen Sie den
Einfülldeckel wieder an und ziehen Sie
ihn fest.
Hinweis:
•
Der Ölstand im Motor wird nur dann
exakt angezeigt, wenn der Motor
normale Betriebstemperatur hat und
das Motorrad senkrecht steht (nicht
auf dem Seiten- bzw. Hauptständer).
Starten Sie den Motor und lassen Sie ihn
etwa fünf Minuten im Leerlauf laufen.
Schalten Sie den Motor aus und warten
Sie anschließend mindestens drei
Minuten, bis sich das Öl gesetzt hat.
Notieren Sie sich den im Schauglas
sichtbaren Ölstand.
Bei korrekter Befüllung muss der im
Schauglas sichtbare Ölstand in der Mitte
zwischen der oberen (Maximum) und der
unteren
(Minimum)
waagerechten
Markierungslinie auf dem Kurbelgehäuse
liegen.
Füllen Sie falls nötig Öl nach, wie zuvor
beschrieben.
Bringen Sie nach Erreichen des
korrekten Ölstands den Einfülldeckel
wieder an und ziehen Sie ihn fest.
154
Öl- und Ölfilterwechsel
2
1
chgy_1
1.
2.
Ölablassschraube
Ölfilter
Motoröl und Filter sind gemäß den
Anforderungen für planmäßige Wartungsarbeiten auszutauschen.
Warnung
Längerer oder wiederholter Kontakt
mit Motoröl kann zum Austrocknen
der Haut, zu Hautirritationen und
Hautentzündungen führen. Darüber
hinaus enthält Altöl schädliche
Verunreinigungen, die zu Hautkrebs
führen können. Tragen Sie stets
geeignete
Schutzkleidung
und
vermeiden Sie den Hautkontakt mit
Altöl.
Lassen Sie den Motor gründlich
warmlaufen,
schalten
Sie
ihn
anschließend aus und stellen Sie das
Motorrad in senkrechter Position sicher
auf einem ebenen Untergrund ab.
Platzieren Sie eine Ölauffangwanne
unter dem Motor.
Entfernen Sie die Ölablassschraube.
Wartung und Einstellungen
Warnung
Das Öl ist beim Berühren unter
Umständen heiß. Vermeiden Sie einen
Kontakt mit dem heißem Öl, indem Sie
geeignete Schutzkleidung, Handschuhe,
einen Augenschutz usw. tragen.
Kontakt mit heißem Öl kann zu
Verbrühungen oder Verbrennungen
der Haut führen.
Lösen und entfernen Sie den Ölfilter mit
Hilfe von Triumph Spezialwerkzeug
T3880313. Entsorgen Sie den alten
Ölfilter auf umweltverträgliche Weise.
Tragen Sie eine dünne Schicht sauberes
Motoröl auf den Dichtring des neuen
Ölfilters auf. Bringen Sie den Ölfilter an
und ziehen Sie ihn fest. Anzugsmoment
10 Nm.
Nachdem das Öl vollständig abgelassen
ist, versehen Sie die Ablassschraube mit
einer neuen Dichtscheibe. Setzen Sie die
Ablassschraube ein und ziehen Sie sie
fest. Anzugsmoment 25 Nm.
Befüllen Sie den Motor mit einem halboder
vollsynthetischen
MotorradMotoröl 10W/40 oder 10W/50 nach
Spezifikation API SH (oder höher) und
JASO MA,
wie
z.B.
Castrol Power 1
Racing 4T 10W-40 (vollsynthetisch), das
in einigen Ländern als Castrol Power RS
Racing 4T
10W-40
(vollsynthetisch)
vertrieben wird.
Starten Sie den Motor und lassen Sie ihn
für mindestens 30 Sekunden im Leerlauf
laufen.
Vorsicht
Ein Erhöhen der Motordrehzahl über
Leerlaufniveau, bevor das Öl sämtliche
Teile des Motors erreicht hat, kann zur
Beschädigung oder zum Festfressen
des Motors führen. Erhöhen Sie die
Drehzahl erst, nachdem der Motor
30 Sekunden gelaufen ist, damit das Öl
vollständig zirkulieren kann.
Vorsicht
Sollte der Druck des Motoröls zu
gering
sein,
leuchtet
die
Öldruckwarnleuchte auf. Falls die
Lampe bei laufendem Motor nicht
erlischt, schalten Sie den Motor sofort
ab und untersuchen Sie die Ursache.
Das Betreiben des Motors mit zu
geringem Öldruck verursacht Schäden
am Motor.
Vergewissern Sie sich, dass die
Öldruckwarnleuchte nach dem Anlassen
nicht wieder angeht und nicht die
Meldung
„WARNUNG
–
ÖLDRUCK
NIEDRIG“ auf dem InstrumentenAnzeigebildschirm angezeigt wird.
Schalten Sie den Motor ab und
überprüfen Sie erneut den Ölstand.
Passen Sie die Einstellung bei Bedarf an.
Entsorgung von Altöl und
gebrauchten Ölfiltern
Schütten Sie zum Schutz der Umwelt
kein Öl auf den Boden, in die
Kanalisation, in Abflüsse oder in
Wasserläufe. Entsorgen Sie gebrauchte
Ölfilter nicht mit dem Hausmüll.
Erkundigen Sie sich im Zweifelsfall bei
Ihren Behörden vor Ort.
155
Wartung und Einstellungen
Ölspezifikation und -sorte
Hochleistungsmotoren mit Kraftstoffeinspritzung von Triumph sind für die
Verwendung von halb- oder vollsynthetischen Motorrad-Motoröl 10W/40
oder 15W/50 nach Spezifikation API SH
(oder höher) und JASO MA ausgelegt, wie
z.B. Castrol Power 1 Racing 4T 10W-40
(vollsynthetisch), das in einigen Ländern
als Castrol Power RS Racing 4T 10W-40
(vollsynthetisch) vertrieben wird.
Triumph empfiehlt für die meisten
Bedingungen
das
vollsynthetische
Motorrad-Motoröl
10W/40.
Unter
Umständen muss die Viskosität des Öls
an die Außentemperaturen in Ihrem
Fahrgebiet angepasst werden.
Bitte entnehmen Sie die korrekte
Ölviskosität für Ihr Fahrgebiet (10W/40
oder 10W/50) der nachfolgenden Tabelle.
Umgebungstemperatur (°C)
-20
-10
0
10
20
30
40 (°C)
SAE 10W/50
SAE 10W/40
-4
14 32 50 68 86 104 (°F)
Umgebungstemperatur (°F)
Ölviskosität und
Temperaturbereich
156
Setzen Sie dem Motoröl keinerlei
chemische Zusatzstoffe zu. Das Motoröl
dient unter anderem zum Schmieren der
Kupplung, die infolge der Zugabe von
Zusatzstoffen rutschen könnte.
Verwenden Sie keine mineralischen,
pflanzlichen, nicht detergierenden oder
Kastoröle und keine anderen, der
geforderten
Spezifikation
nicht
entsprechenden Öle. Eine Verwendung
solcher Öle kann unter Umständen zu
einem sofortigen und gravierenden
Motorschaden führen.
Wartung und Einstellungen
Kühlsystem
Warnung
Um eine wirkungsvolle Kühlung des
Motors
sicherzustellen, prüfen Sie
den Kühlmittelstand
täglich, bevor Sie
cbob
mit dem Motorrad
fahren, und füllen
Sie Kühlmittel nach, wenn der Stand zu
niedrig ist.
HD4X Hybrid-OAT-Kühlmittel enthält
Korrosions- und Frostschutzmittel, die
für Aluminiummotoren und -kühler
geeignet sind. Wenden Sie das
Kühlmittel stets entsprechend den
Herstellerangaben an.
Kühlmittel mit Korrosionsschutz- und
Frostschutzmitteln enthält giftige
Chemikalien, die schädlich für den
menschlichen Körper sind. Verschlucken Sie niemals Frostschutzmittel
oder Motorrad-Kühlmittel.
Hinweis:
•
Das Kühlsystem des Motorrads ist ab
Werk mit einem Ganzjahres-HybridOAT-Kühlmittel (Hybrid Organic Acid
Technology) versehen. Es ist grün,
enthält eine 50%-ige Frostschutzmittellösung auf Ethylenglykol-Basis
und besitzt einen Gefrierpunkt von
-35°C.
Korrosionsschutzmittel
Zum Schutz des Kühlsystems vor
Korrosion ist die Verwendung von
Korrosionsschutzmitteln im Kühlmittel
von entscheidender Bedeutung.
Falls Kühlmittel ohne Korrosionsschutzmittel verwendet wird, bilden sich
Rost und Kesselstein im Wassermantel
und Kühler des Kühlsystems. Dadurch
setzen sich die Kühlmittelkanäle zu und
die Leistungsfähigkeit des Kühlsystems
wird erheblich herabgesetzt.
Hinweis:
•
Das von Triumph gelieferte HD4X
Hybrid-OAT-Kühlmittel
ist
fertig
angemischt und muss vor dem
Befüllen
oder
Nachfüllen
des
Kühlsystems nicht verdünnt werden.
Überprüfen des Kühlmittelstands
Hinweis:
•
Der Kühlmittelstand ist bei kaltem
Motor zu prüfen (Raum- oder
Umgebungstemperatur).
2
1
3
1.
2.
3.
Ausgleichsbehälter
Markierung MAX
Markierung MIN
157
Wartung und Einstellungen
Stellen Sie das Motorrad senkrecht auf
einem ebenen Untergrund auf. Der
Ausgleichsbehälter ist von der linken
Seite des Motorrads aus zu sehen.
Prüfen Sie den Kühlmittelstand im
Ausgleichsbehälter. Der Kühlmittelstand
muss zwischen den Markierungen MAX
und MIN liegen. Sollte der Kühlmittelstand den Mindeststand unterschreiten,
muss er entsprechend angepasst
werden.
Lassen Sie den Motor abkühlen.
Der Deckel des Ausgleichsbehälters lässt
sich von der linken Seite des Motorrads
aus entfernen.
Entfernen
Sie
den
Deckel
des
Ausgleichsbehälters und geben Sie
durch die Einfüllöffnung Kühlmittelgemisch hinzu, bis der Stand die
Markierung MAX erreicht. Bringen Sie
den Deckel wieder an.
Hinweis:
Kühlmittelstand anpassen
•
Warnung
Entfernen Sie den Kühler-Druckverschluss nicht, solange der Motor
heiß ist. Wenn der Motor heiß ist, ist
das Kühlmittel innerhalb des Motorkühlers ebenfalls heiß und steht
außerdem unter Druck. Der Kontakt
mit diesem heißen, unter Druck
stehenden
Kühlmittel
verursacht
Verbrühungen und Hautschäden.
•
Erfolgt die Kühlmittelstand-Überprüfung wegen einer vorangegangenen Überhitzung des Kühlmittels,
prüfen Sie ebenfalls den Stand im
Motorkühler und füllen Sie bei Bedarf
nach.
In Notfällen kann auch destilliertes
Wasser zum Kühlsystem hinzugefügt
werden. Anschließend muss dann
allerdings so schnell wie möglich das
Kühlmittel abgelassen und das
Kühlsystem mit HD4X Hybrid-OATKühlmittel neu befüllt werden.
Vorsicht
2
1
1.
2.
Ausgleichsbehälter
Deckel des Ausgleichsbehälters
158
Die Verwendung von hartem Wasser
im Kühlsystem führt zu Kesselsteinablagerungen in Motor und Motorkühler und zu einer wesentlich
verminderten Leistungsfähigkeit des
Kühlsystems.
Eine
verringerte
Leistungsfähigkeit des Kühlsystems
kann dazu führen, dass der Motor
überhitzt und gravierende Schäden
erleidet.
Wartung und Einstellungen
Kühlmittel erneuern
Lassen Sie das Kühlmittel durch einen
Triumph-Vertragshändler entsprechend
den planmäßigen Wartungsanforderungen erneuern.
Motorkühler und Schläuche
Prüfen Sie entsprechend den Anforderungen für planmäßige Wartungsarbeiten
die Kühlerschläuche auf Risse oder
Alterung und die Schlauchschellen auf
Festigkeit. Lassen Sie etwaige defekte
Teile durch Ihren Triumph-Vertragshändler erneuern.
Prüfen Sie Kühlergrill und Kühlerlamellen
auf Behinderungen des Luftstroms
durch Insekten, Blätter oder Schlamm.
Entfernen Sie etwaige Behinderungen
mit einem Niederdruck-Wasserstrahl.
Warnung
Der Ventilator arbeitet automatisch,
wenn der Motor läuft. Halten Sie stets
Hände und Kleidung vom Ventilator
fern, da der Kontakt mit dem
rotierenden Ventilator zu Verletzungen
führen kann.
Vorsicht
Die Verwendung von HochdruckWasserstrahlen, wie etwa aus einer
Autowaschanlage
oder
einem
Haushalts-Hochdruckwäscher, können
zur Beschädigung der Kühlerlamellen
führen, Undichtigkeiten verursachen
und die Funktionsfähigkeit
des
Motorkühlers beeinträchtigen.
Stellen Sie sicher, dass der Luftstrom
durch den Motorkühler nicht durch
das Anbringen nicht zugelassener
Zubehörteile vor dem Motorkühler
oder hinter dem Kühlerventilator
behindert oder abgelenkt wird. Eine
Störung
der
Luftströmung
des
Motorkühlers kann zu Überhitzung
und dadurch unter Umständen zu
Motorschäden führen.
Warnung
Verfolgen Sie stets alle Änderungen,
die das Gefühl für den Gasgriff
betreffen, mit Wachsamkeit und
lassen Sie das Drosselklappensystem
von einem Triumph-Vertragshändler
überprüfen, wenn Sie Änderungen in
diesem
Bereich
bemerken.
Die
Änderungen können auf Verschleiß
innerhalb des Mechanismus zurückgehen, der zu einem Hängenbleiben
der Drosselklappensteuerung führen
kann.
Eine
hängende
oder
blockierte
Drosselklappensteuerung führt zum
Verlust der Kontrolle über das
Motorrad und zu einem Unfall.
159
Wartung und Einstellungen
Kupplung
Überprüfung
Warnung
Die Verwendung des Motorrads mit
hängender oder beschädigter Drosselklappensteuerung beeinträchtigt die
Funktion der Drosselklappe und führt
zum Verlust der Kontrolle über das
Motorrad und zu einem Unfall.
Lassen sie eine hängende oder
beschädigte Drosselklappensteuerung
stets durch Ihren Triumph-Vertragshändler überprüfen, damit Sie nicht
auf Dauer damit fahren.
Vergewissern Sie sich, dass sich die
Drosselklappe leichtgängig, ohne übermäßige Kraftanstrengung öffnen lässt
und ohne hängen zu bleiben schließt.
Lassen Sie das Drosselklappensystem
von einem Triumph-Vertragshändler
überprüfen, wenn Sie ein Problem
bemerken oder Zweifel irgendwelcher
Art haben.
Vergewissern Sie sich, dass der Gasgriff
beim Vor- und Zurückdrehen 1 - 2 mm
Spiel hat.
Sollte die Größe des Spiels nicht korrekt
sein, empfiehlt Ihnen Triumph, von Ihrem
Triumph-Vertragshändler
eine
Überprüfung vornehmen zu lassen.
160
Das Motorrad ist mit einer hydraulisch
betätigten Kupplung ausgestattet, die
nicht eingestellt werden muss.
Überprüfung und Anpassung des
Kupplungsflüssigkeitsstands
Warnung
Verwenden Sie ausschließlich Bremsund
Kupplungsflüssigkeit
DOT 4
entsprechend der Liste im Abschnitt
„Spezifikationen“ dieses Handbuchs.
Die Verwendung von Brems- und
Kupplungsflüssigkeiten, die nicht im
Abschnitt „Spezifikationen“ aufgeführt
sind, kann eine Leistungsverminderung der Kupplungsanlage zur Folge
haben und dadurch zu einem Unfall
führen.
Sollte die Brems- und Kupplungsflüssigkeit nicht nach Ablauf des in der
Tabelle „Planmäßige Wartungsarbeiten“
festgelegten Intervalls ausgetauscht
werden, kann die Wirksamkeit der
Kupplung
dadurch
herabgesetzt
werden. Dies kann zum Verlust der
Kontrolle über das Motorrad und zu
einem Unfall führen.
Überprüfen Sie den Brems- und
Kupplungsflüssigkeitsstand im Behälter
und erneuern Sie die Flüssigkeit
entsprechend den Anforderungen für
planmäßige Wartungsarbeiten. Verwenden Sie ausschließlich Bremsflüssigkeit
DOT 4, wie im Abschnitt „Spezifikationen“
empfohlen. Die Brems- und Kupplungsflüssigkeit ist ebenfalls zu erneuern,
wenn sie Feuchtigkeit aufgenommen hat,
durch Verschmutzungen verunreinigt
wurde oder wenn Sie dies vermuten.
Wartung und Einstellungen
Die Brems- und Kupplungsflüssigkeit im
Behälter muss (in waagerechter Lage)
zwischen der oberen und unteren
Füllstandslinie gehalten werden.
Lösen Sie die Befestigungen, mit denen
der Deckel des Kupplungsflüssigkeitsbehälters befestigt ist, nehmen Sie den
Deckel ab und notieren Sie sich dabei die
Position der Membrandichtung.
Füllen Sie den Bremsflüssigkeitsbehälter
bis zur oberen Füllstandslinie mit
frischer Bremsflüssigkeit DOT 4 aus
einem versiegelten Behälter auf.
Bringen Sie den Behälterdeckel wieder
an und stellen Sie dabei sicher, dass die
Membrandichtung korrekt eingebaut
wird. Ziehen Sie die Befestigungen fest.
Anzugsmoment 1,5 Nm.
Endantriebseinheit
Abgesehen vom Überprüfen des Ölstands
enthält die Endantriebseinheit keine
durch den Benutzer zu wartenden Teile.
Sollte die Endantriebseinheit einen Fehler
aufweisen, muss Ihr Triumph-Vertragshändler die komplette Baugruppe
austauschen.
Überprüfen Sie die Endantriebseinheit
entsprechend der „Tabelle für planmäßige
Wartungsarbeiten“ auf Ölundichtigkeiten.
Anpassen des Endantriebsölstands
1
1
1
2
3
4
5
1.
2.
3.
4.
5.
Befestigungen
Abdeckung
Membrandichtung
Obere Füllstandslinie
Untere Füllstandslinie
1. Einfülldeckel
Entfernen Sie zum Überprüfen des
Ölstands in der Endantriebseinheit den
Einfülldeckel. Füllen Sie vollsynthetisches
Hypoid-Getriebeöl 75W/90 der APIKlasse GL5 wie das vollsynthetische
Hypoid-Getriebeöl Castrol SAF-XO ein, bis
der Ölstand im Inneren der Einheit bis
zur Unterseite des Einfüllstutzens reicht.
Bringen Sie den Einfülldeckel wieder an
und
ziehen
Sie
ihn/sie
fest.
Anzugsmoment 25 Nm.
161
Wartung und Einstellungen
Warnung
Die Endantriebseinheit darf unter
keinen Umständen demontiert werden.
Bei Nichtbeachtung der obenstehenden
Warnung kann es zu einer Fehlfunktion
der Endantriebseinheit und einem
daraus resultierenden Blockieren des
Hinterrads kommen. Dies kann zum
Verlust der Kontrolle über das Motorrad
und zu Unfällen führen.
Bremsen
Verschleißinspektion der Bremsen
1
2
cbmz_2
1.
2.
Bremsklötze
Mindestbelagdicke
Bremsklötze müssen entsprechend der
Tabelle „Planmäßige Wartungsarbeiten“
überprüft werden und sind zu ersetzen,
wenn sie bis auf die Mindestbelagdicke
oder darüber hinaus verschlissen sind,
so dass das Servicelimit erreicht oder
überschritten ist.
Sollte
die
Belagdicke
eines
der
Bremsklötze (Vorderrad- oder Hinterradbremse) kleiner als 1,5 mm sein, sollte
einer der Bremsklötze also bis auf den
Boden der Nut verschlissen sein, sind
sämtliche Bremsklötze am entsprechenden Rad zu erneuern.
162
Wartung und Einstellungen
Einfahren neuer Bremsscheiben und
Bremsbeläge
Triumph empfiehlt, neue Bremsscheiben
und -beläge eine Zeit lang vorsichtig
einzufahren und so bei korrektem
Vorgehen
deren
Leistung
und
Lebensdauer zu optimieren.
Die
empfohlene
Fahrstrecke
zum
Einfahren neuer Bremsscheiben und beläge beträgt 300 km.
Vermeiden Sie im Einfahrzeitraum
extreme Bremsmanöver, fahren Sie
umsichtig und sehen Sie längere
Bremswege vor.
Warnung
Bremsklötze sind stets als Radsatz zu
erneuern. Am Vorderrad, wo zwei
Bremssättel montiert sind, sind alle
Klötze an beiden Bremssätteln zu
erneuern.
Das Ersetzen einzelner Bremsklötze
hat eine Leistungsverminderung des
Bremssystems zur Folge. Dies kann zu
einem Unfall führen.
Fahren Sie nach dem Einbau neuer
Bremsklötze extrem vorsichtig, bis die
neuen Bremsklötze eingefahren sind.
Warnung
Der Verschleiß der Bremsbeläge
erhöht sich, wenn das Motorrad
häufig unter Offroad-Bedingungen
gefahren wird. Untersuchen Sie die
Bremsbeläge stets häufiger, wenn das
Motorrad unter Offroad-Bedingungen
verwendet wird, und ersetzen Sie die
Bremsbeläge, bevor die verschlissen
sind oder die Mindestbelagdicke
unterschreiten.
Das Fahren mit verschlissenen Bremsbelägen kann eine Verminderung der
Bremsleistung zur Folge haben. Dies
kann zum Verlust der Kontrolle über
das Motorrad und zu einem Unfall
führen.
163
Wartung und Einstellungen
Bremsklotzverschleißausgleich
Scheibenbremsflüssigkeit
Der Verschleiß von Bremsscheiben und
Bremsklötzen wird automatisch ausgeglichen und hat keinerlei Auswirkungen
auf die Bedienung des Bremshebels oder
Bremspedals. An den vorderen und
hinteren Bremsen befinden sich keine
einzustellenden Teile.
Überprüfen Sie den Bremsflüssigkeitsstand in beiden Bremsflüssigkeitsbehältern und erneuern Sie die Bremsflüssigkeit entsprechend den Anforderungen für planmäßige Wartungsarbeiten. Verwenden Sie ausschließlich
Bremsflüssigkeit DOT 4, wie im Abschnitt
„Spezifikationen“
empfohlen.
Die
Bremsflüssigkeit
ist
ebenfalls
zu
erneuern,
wenn
sie
Feuchtigkeit
aufgenommen
haben
oder
durch
Verschmutzungen verunreinigt sein
sollte oder wenn Sie dies vermuten.
Warnung
Sollte sich der Bremshebel oder das
Bremspedal beim Betätigen weich
anfühlen oder sollte der Hebelweg
bzw. Pedalweg übermäßig lang
werden, befindet sich möglicherweise
Luft in den Bremsleitungen oder es
liegt ein Defekt am Bremssystem vor.
Das Betreiben des Motorrads unter
diesen Bedingungen ist gefährlich. Vor
jeder weiteren Fahrt muss Ihr
Triumph-Vertragshändler den Mangel
beseitigen.
Das Fahren mit fehlerhaften Bremsen
kann zum Verlust der Kontrolle über
das Motorrad und zu einem Unfall
führen.
164
Wartung und Einstellungen
Warnung
Bremsflüssigkeit ist hygroskopisch,
d.h., dass sie Feuchtigkeit aus der Luft
aufnimmt.
Aufgenommene Feuchtigkeit setzt den
Siedepunkt der Bremsflüssigkeit stark
herab und führt dadurch zu einer
Verminderung der Bremsleistung.
Erneuern Sie aus diesem Grund die
Bremsflüssigkeit stets entsprechend
den Anforderungen für planmäßige
Wartungsarbeiten.
Verwenden Sie stets neue Bremsflüssigkeit aus einem versiegelten
Behälter und niemals solche aus
unversiegelten oder bereits geöffneten Behältern.
Mischen Sie niemals Bremsflüssigkeit
verschiedener Marken oder Sorten.
Prüfen Sie den Bremskreislauf auf
Undichtigkeiten im Bereich von
Anschlussstücken, Dichtungen und
Verbindungen und prüfen Sie die
Bremsschläuche darüber hinaus auf
Risse, Alterung und Schäden.
Beheben Sie etwa vorhandene Fehler
stets, bevor Sie mit dem Motorrad
fahren.
Das Nichtbeachten und Nichtbefolgen
eines dieser Punkte kann gefährliche
Fahrbedingungen hervorrufen, die
zum Verlust der Kontrolle über das
Motorrad und zu einem Unfall führen
können.
Überprüfen und Anpassen des
Vorderrad-Bremsflüssigkeitsstands
1
2
1.
2.
Obere Füllstandslinie
Untere Füllstandslinie
Der Bremsflüssigkeitsstand in den
Bremsflüssigkeitsbehältern muss (in
waagerechter Lage) zwischen der
oberen und unteren Niveaumarkierung
gehalten werden.
Prüfen Sie zur Überprüfung des
Bremsflüssigkeitsstands den im Fenster
auf der Vorderseite des Bremsflüssigkeitsbehälters sichtbaren Flüssigkeitsstand.
Lösen
Sie
zum
Anpassen
des
Flüssigkeitsstands die Deckelschrauben,
nehmen Sie den Behälterdeckel ab und
entfernen Sie die Membrandichtung.
Füllen Sie den Bremsflüssigkeitsbehälter
bis zur oberen Füllstandslinie mit
frischer Bremsflüssigkeit DOT 4 aus
einem versiegelten Behälter auf.
Bringen Sie den Behälterdeckel wieder
an und stellen Sie dabei sicher, dass die
Membrandichtung korrekt zwischen
Deckel und Behälter sitzt. Ziehen Sie die
Deckelbefestigungsschrauben
fest.
Anzugsmoment 1,5 Nm.
165
Wartung und Einstellungen
Überprüfung und Anpassung des
Hinterrad-Bremsflüssigkeitsstands
1
2
3
chgp_3
1.
2.
3.
Hinterrad-Bremsflüssigkeitsbehälter
Obere Füllstandslinie
Untere Füllstandslinie
Überprüfen des Bremsflüssigkeitsstands:
Der Bremsflüssigkeitsbehälter ist von
der rechten Seite des Motorrads aus
durch ein Sichtfenster im Fahrerfersenschutz sichtbar.
Lösen
Sie
zum
Anpassen
des
Flüssigkeitsstands die Schrauben und
bauen Sie den Fersenschutz ab.
Lösen Sie die Deckelschrauben, nehmen
Sie den Behälterdeckel ab und entfernen
Sie die Membrandichtung.
Füllen Sie den Bremsflüssigkeitsbehälter
bis zur oberen Füllstandslinie mit
frischer Bremsflüssigkeit DOT 4 aus
einem versiegelten Behälter auf.
Bringen Sie den Behälterdeckel wieder
an und stellen Sie dabei sicher, dass die
Membrandichtung korrekt zwischen
Deckel und Behälter sitzt. Ziehen Sie die
Deckelbefestigungsschrauben
fest.
Anzugsmoment 1,5 Nm.
Bringen Sie den Fersenschutz wieder an
und ziehen Sie die Befestigungen fest.
Anzugsmoment 7 Nm.
166
Warnung
Sollte der Bremsflüssigkeitsstand in
einem der Bremsflüssigkeitsbehälter
merklich fallen, suchen Sie Rat bei
Ihrem Triumph-Vertragshändler, bevor
Sie das Motorrad fahren. Das
Betreiben des Motorrads mit zu
geringem Bremsflüssigkeitsstand oder
mit einer Undichtigkeit im Bremsflüssigkeitskreislauf ist gefährlich und
kann zum Verlust der Kontrolle über
das Motorrad und zu einem Unfall
führen.
Bremslicht
Das Bremslicht wird unabhängig voneinander entweder durch die vordere oder
die hintere Bremse ausgelöst. Sollte das
Bremslicht bei eingeschalteter Zündung
beim Ziehen des Bremshebels bzw. dem
Treten
des
Bremspedals
nicht
funktionieren, bitten Sie Ihren TriumphVertragshändler, den Fehler zu suchen
und zu beheben.
Warnung
Das Betreiben des Motorrads mit
defektem Bremslicht ist verboten und
gefährlich.
Das Betreiben eines Motorrads mit
defektem Bremslicht kann zu einem
Unfall mit Verletzungsfolgen für den
Fahrer und andere Straßenverkehrsteilnehmer führen.
Wartung und Einstellungen
Lenkung/Radlager
Prüfen des Lenkkopflagerspiels
Vorsicht
Stellen Sie sicher, dass das Motorrad
stabil steht und hinreichend auf einer
geeigneten Unterlage abgestützt ist,
um ein Verletzungsrisiko durch
Umstürzen des Motorrads während
der Untersuchung zu vermeiden. Üben
Sie keine extreme Kraft auf das
jeweilige Rad aus und rucken Sie nicht
zu kräftig an dem jeweiligen Rad, da
das Motorrad dadurch instabil werden,
von seiner Unterlage herabstürzen
und Verletzungen verursachen könnte.
Stellen Sie sicher, dass die Ölwanne
durch die Position des Stützblocks
nicht beschädigt wird.
Überprüfen der Lenkung
Schmieren Sie die Lenkkopflager und
untersuchen
Sie
ihren
Zustand
entsprechend den Anforderungen für
planmäßige Wartungsarbeiten.
Hinweis:
•
Untersuchen Sie die Radlager stets
zum gleichen Zeitpunkt wie die
Lenkkopflager.
Prüfen des Lenkspiels
Überprüfung
Stellen Sie das Motorrad in senkrechter
Stellung auf einem ebenen Untergrund
auf.
Heben Sie das Vorderrad an und stützen
Sie das Motorrad ab.
Stellen Sie sich vor das Motorrad,
ergreifen Sie das Außenrohr der
Vorderradgabel wie oben gezeigt am
unteren Ende und führen Sie ruckende
Bewegungen nach vorne und hinten
aus.
Sollten Sie ein Spiel in den Lenkkopflagern feststellen können, bitten Sie
Ihren Triumph-Vertragshändler, etwaige
Fehler zu suchen und zu beheben, bevor
Sie mit dem Motorrad fahren.
Warnung
Das Betreiben des Motorrads mit
falsch eingestellten oder schadhaften
Lenkkopflagern ist gefährlich und
kann zum Verlust der Kontrolle über
das Motorrad und zu einem Unfall
führen.
167
Wartung und Einstellungen
Entfernen Sie die Stützvorrichtung und
stellen Sie das Motorrad auf dem
Seitenständer ab.
Überprüfen der Radlager
Wenn die Radlager an Vorder- oder
Hinterrad ein Spiel in der Radnabe
zulassen, Geräusche verursachen, oder
falls das Rad nicht gleichmäßig dreht,
lassen Sie Ihren Triumph-Vertragshändler die Radlager überprüfen.
Die Radlager müssen in den Zeitabständen überprüft werden, die in der
Tabelle „Planmäßige Wartungsarbeiten“
angegeben sind.
Stellen Sie das Motorrad in senkrechter
Stellung auf einem ebenen Untergrund
auf.
Heben Sie das Vorderrad an und stützen
Sie das Motorrad ab.
Stellen Sie sich neben das Motorrad,
ergreifen Sie das obere Ende des
Vorderrads und rucken Sie es leicht von
einer Seite zur anderen.
Sollten Sie ein Spiel feststellen können,
bitten Sie Ihren Triumph-Vertragshändler, etwaige Fehler zu suchen und
zu beheben, bevor Sie mit dem Motorrad
fahren.
Ändern
Sie
die
Position
der
Hebevorrichtung und wiederholen Sie
das gleiche Verfahren für das Hinterrad.
168
Warnung
Ein Betreiben des Motorrads mit
verschlissenen oder beschädigten
Vorder- oder Hinterradlagern ist
gefährlich, kann die Stabilität und das
Fahrverhalten
des
Motorrads
beeinträchtigen und so zu einem
Unfall führen. Lassen Sie das
Motorrad im Zweifelsfall durch einen
Triumph-Vertragshändler
untersuchen, bevor Sie damit fahren.
Entfernen Sie die Stützvorrichtung und
stellen Sie das Motorrad auf dem
Seitenständer ab.
Wartung und Einstellungen
Vorderradaufhängung
Überprüfen der Vorderradgabel
Untersuchen Sie jede Gabel auf
Anzeichen von Beschädigung, Kratzern
auf
der
Gleitfläche
und
auf
Ölundichtigkeiten.
Sollten Sie Schäden oder Undichtigkeiten
vorfinden, setzen Sie sich mit einem
Triumph-Vertragshändler in Verbindung.
Prüfen Sie mit Hilfe des folgenden
Verfahrens,
ob
sich
die
Gabeln
leichtgängig bedienen lassen:
• Stellen Sie das Motorrad auf einem
ebenen Untergrund auf.
• Halten Sie den Lenker fest, ziehen
Sie die Vorderradbremse an und
drücken Sie die Gabel einige Male
hintereinander hinunter.
• Sollten Sie Rauheit oder übermäßige
Steifigkeit
in
der
Bewegung
feststellen, setzen Sie sich mit ihrem
Triumph-Vertragshändler
in
Verbindung.
Warnung
Das Betreiben des Motorrads mit
defekter
oder
beschädigter
Radaufhängung ist gefährlich und
kann zum Verlust der Kontrolle über
das Motorrad und zu Unfällen führen.
Warnung
Versuchen Sie niemals, Teile der
Federbeine
abzubauen,
da
alle
Federbeine unter Druck stehendes Öl
enthalten. Kontakt mit unter Druck
stehendem Öl kann zu Schädigungen
der Haut und der Augen führen.
Einstellen der Vorderradaufhängung
Die folgenden Explorer Modelle sind mit
der semi-aktiven Federung von Triumph
(Triumph Semi Active Suspension, TSAS)
ausgestattet:
• Explorer XRX
• Explorer XRX-LRH
• Explorer XRT
• Explorer XCX
• Explorer XCX-LRH
• Explorer XCA.
Weitere Einzelheiten über Einstellungen
und das Einstellen der TSAS siehe
Seite 88.
Explorer XR und Explorer XC Modelle
Warnung
Stellen Sie sicher, dass die korrekte
Abstimmung von Vorder- und Hinterradaufhängung erhalten bleibt. Ein
Ungleichgewicht bei der Aufhängungsabstimmung könnte die Fahreigenschaften erheblich verändern und dadurch zum Verlust der Kontrolle über
das Motorrad und zu einem Unfall
führen. Entnehmen Sie weitere Informationen aus den Einstelltabellen für
die Vorder- und Hinterradaufhängung
oder wenden Sie sich an Ihren
Triumph-Vertragshändler.
An der Vorderradgabel von Explorer XR
und Explorer XC Modellen kann die
Druck- und Zugstufendämpfung eingestellt werden.
169
Wartung und Einstellungen
Einstellen der Zugstufendämpfung
Hinweis:
•
Bei Auslieferung des Motorrads ist
die Vorderradaufhängung auf die in
der „Einstelltabelle Vorderradaufhängung“ angegebene Einstellung
„Einzelfahrer (Normal)“ eingestellt
(siehe Seite 170).
1
2
Einstellen der
Druckstufendämpfung
1
2
civk
1.
2.
civj
1.
2.
Druckstufendämpfungseinsteller
(weiß)
Gabelkappe
Der
Druckstufendämpfungseinsteller
befindet sich am oberen Ende des linken
Gabelholms.
Um die Druckstufendämpfung zu
ändern, drehen Sie den weißen Einsteller
im Uhrzeigersinn, um die Druckstufendämpfung zu erhöhen, oder gegen den
Uhrzeigersinn, um die Druckstufendämpfung zu verringern.
Hinweis:
•
170
Die Einstellung wird in „Klicks“ des
Einstellers gegen den Uhrzeigersinn
von der ganz im Uhrzeigersinn
befindlichen (geschlossenen) Einstellung gemessen.
Zugstufendämpfungseinsteller (rot)
Gabelkappe
Die Einstellvorrichtung für die Zugstufendämpfung befindet sich am oberen Ende
des rechten Gabelholms.
Um die Zugstufendämpfung zu ändern,
drehen Sie den roten Einsteller im
Uhrzeigersinn, um die Zugstufendämpfung zu erhöhen, oder gegen den
Uhrzeigersinn, um die Zugstufendämpfung zu verringern.
Hinweis:
•
Die Einstellung wird in „Klicks“ des
Einstellers gegen den Uhrzeigersinn
von der ganz im Uhrzeigersinn befindlichen (geschlossenen) Einstellung
gemessen.
Einstelltabelle
Vorderradaufhängung
Die Einzelfahrer-Einstellungen (Normal)
der Radaufhängung sorgen für ein
bequemes
Fahren
und
gute
Fahreigenschaften im Normalbetrieb mit
einer Person. Die nachfolgende Tabelle
zeigt empfohlene Einstellungen für die
Vorderradaufhängung.
Wartung und Einstellungen
Beladung
Druckstufendämpfung¹
(linker
Gabelholm)
Zugstufendämpfung¹
(rechter
Gabelholm)
Einzelfahrer
(Normal)
17
17
Einzelfahrer
(Komfort)
25
25
Einzelfahrer
(Sport)
4
4
Einzelfahrer
(Offroad)
25
25
Einzelfahrer
(mit
beladenen
Gepäckstücken)
13
13
Fahrer und
Beifahrer
12
12
Fahrer und
Beifahrer
(mit
beladenen
Gepäckstücken)
11
11
Einstellen der Hinterradaufhängung
Die folgenden Explorer Modelle sind mit
der semi-aktiven Federung von Triumph
(Triumph Semi Active Suspension, TSAS)
ausgestattet:
• Explorer XRX
• Explorer XRX-LRH
• Explorer XRT
• Explorer XCX
• Explorer XCX-LRH
• Explorer XCA.
Weitere Einzelheiten über Einstellungen
und das Einstellen der TSAS siehe
Seite 88.
¹ Anzahl der Klicks gegen den Uhrzeigersinn ab der voll im Uhrzeigersinn
eingeschraubten (geschlossenen) Stellung,
wobei der erste Anschlag (Klick) als 1 zählt.
Hinweis:
•
Hinterradaufhängung
Die Angaben in dieser Tabelle sind
nur Richtwerte. Die erforderlichen
Einstellungen können je nach
Gewicht
des
Fahrers
und
persönlichen Vorlieben variieren.
Informationen zum Einstellen der
Radaufhängung finden Sie auf den
nachfolgenden Seiten.
Explorer XR und Explorer XC Modelle
Warnung
Stellen Sie sicher, dass die korrekte
Abstimmung von Vorder- und Hinterradaufhängung erhalten bleibt. Ein
Ungleichgewicht bei der Aufhängungsabstimmung könnte die Fahreigenschaften erheblich verändern und
dadurch zum Verlust der Kontrolle
über das Motorrad und zu einem
Unfall führen. Entnehmen Sie weitere
Informationen aus den Einstelltabellen
für die Vorder- und Hinterradaufhängung oder wenden Sie sich an
Ihren Triumph-Vertragshändler.
An der Hinterradaufhängung der
Explorer XR und der Explorer XC Modelle
lassen sich die Federvorspannung und
die Zugstufendämpfung einstellen.
171
Wartung und Einstellungen
Hinweis:
•
Einstellen der Zugstufendämpfung
Bei Auslieferung des Motorrads ist
die Hinterradaufhängung auf die in
der „Einstelltabelle Hinterradaufhängung“ angegebene Einstellung
„Einzelfahrer (Normal)“ eingestellt
(siehe Seite 172).
Einstellen der Federvorspannung
1
1
civm
civl
1. Federvorspannungseinsteller
Der Federvorspannungseinsteller befindet sich auf der rechten Seite des
Motorrads, am oberen Ende der Hinterradaufhängung.
Um die Federvorspannung einzustellen,
drehen Sie den 5 mm SechskantEinsteller im Uhrzeigersinn, um die
Vorspannung zu erhöhen, oder gegen
den Uhrzeigersinn, um die Vorspannung
zu verringern.
Hinweis:
•
172
Die Einstellung wird in Einstellerumdrehungen entgegen dem Uhrzeigersinn von der maximal im Uhrzeigersinn befindlichen (geschlossenen) Einstellung gemessen.
1. Zugstufendämpfungseinsteller
Der Zugstufendämpfungseinsteller befindet sich am unteren Ende der Hinterradaufhängung und ist von der linken
Seite des Motorrads aus zugänglich.
Um die Zugstufendämpfung einzustellen,
drehen Sie den geschlitzten Einsteller im
Uhrzeigersinn, um die Druckstufendämpfung zu erhöhen, und gegen den
Uhrzeigersinn, um die Druckstufendämpfung zu verringern.
Hinweis:
•
Die Einstellung wird in „Klicks“ des
Einstellers gegen den Uhrzeigersinn
von der ganz im Uhrzeigersinn
befindlichen (geschlossenen) Einstellung gemessen.
Einstelltabelle Hinterradaufhängung
Die Standardeinstellungen der Radaufhängung sorgen für ein bequemes
Fahren und gute Fahreigenschaften im
Normalbetrieb mit einer Person. Die
nachfolgende Tabelle zeigt empfohlene
Einstellungen für die Hinterradaufhängung.
Wartung und Einstellungen
Eine erhöhte Federvorspannung erfordert eine härtere Dämpfung, eine
verminderte Federvorspannung erfordert
eine weichere Dämpfung.
Die Dämpfung muss an den Straßenzustand und die Federvorspannung
angepasst werden.
Beladung
Federvor- Zugstufenspannung¹ dämpfung²
Einzelfahrer
(Normal)
17
8
Einzelfahrer
(Komfort)
17
12
Einzelfahrer
(Sport)
17
4
Einzelfahrer
(Offroad)
17
4
Einzelfahrer
(mit beladenen
Gepäckstücken)
6
5
Fahrer und
Beifahrer
0
4
Fahrer und
Beifahrer (mit
beladenen
Gepäckstücken)
0
3
Hinweis:
•
Die Angaben in dieser Tabelle sind nur
Richtwerte. Die erforderlichen Einstellungen können je nach Gewicht
des Fahrers und persönlichen Vorlieben variieren. Informationen zum
Einstellen der Radaufhängung finden
Sie auf den nachfolgenden Seiten.
¹ Anzahl der Umdrehungen zurück von der
voll im Uhrzeigersinn eingeschraubten
(geschlossenen) Stellung.
² Anzahl der Klicks gegen den
Uhrzeigersinn ab der voll im
Uhrzeigersinn eingeschraubten
(geschlossenen) Stellung, wobei der erste
Anschlag (Klick) als 1 zählt.
173
Wartung und Einstellungen
Reifen
cboa
Dieses Modell ist mit schlauchlosen
Reifen und entsprechenden Ventilen und
Felgen ausgestattet. Verwenden Sie
ausschließlich Reifen mit der Kennzeichnung TUBELESS (schlauchlos) und
für schlauchlose Reifen geeignete Ventile
auf Felgen mit der Kennzeichnung
SUITABLE FOR TUBELESS TYRES (für
schlauchlose Reifen geeignet).
cfhb_1
Typische Reifenkennzeichnung Schlauchlose Reifen
Warnung
Montieren Sie keine Schlauchreifen
auf Felgen für schlauchlose Reifen. In
diesem Fall sitzt der Felgenring nicht
und die Reifen könnten auf den Felgen
verrutschen und dadurch eine rasche
Entleerung des Reifens verursachen,
die zum Verlust der Kontrolle über das
Motorrad und zu einem Unfall führen
kann. Ziehen Sie niemals einen
Schlauch in einen schlauchlosen
Reifen ein. Dies führt zu Reibung im
Reifeninneren, und die entstehende
Hitze kann zum Platzen des Schlauchs
und in der Folge zu raschem
Druckverlust,
zum
Verlust
der
Kontrolle über das Motorrad und zu
einem Unfall führen.
1
chez_2
Radkennzeichnung für
schlauchlose Reifen – Gussrad
TUBELESS
Radkennzeichnung für schlauchlose
Reifen – Speichenrad
174
Wartung und Einstellungen
Reifendruck
Der richtige Reifendruck sorgt für ein
Maximum an Stabilität, Fahrkomfort und
Reifenlebensdauer. Prüfen Sie vor der
Fahrt stets den Reifendruck am kalten
Reifen. Prüfen Sie den Reifendruck
täglich und korrigieren Sie ihn bei Bedarf
(den korrekten Reifendruck entnehmen
Sie bitte dem Abschnitt „Spezifikationen“).
Bitten Sie ersatzweise Ihren TriumphVertragshändler, die Räder und Reifen
Ihres Motorrads zu untersuchen.
Reifendruck-Überwachungssystem (falls
eingebaut)
Der auf den Instrumenten angezeigte
Reifendruck gibt den Ist-Reifendruck zu
dem Zeitpunkt wider, an dem die Anzeige
angewählt wurde. Dieser kann von dem
am
kalten
Reifen
eingestellten
Reifendruck abweichen, da sich Reifen
beim Fahren erwärmen, wodurch sich die
im Reifen befindliche Luft ausdehnt und
für einen Anstieg des Reifendrucks
sorgt. In den von Triumph ausgewiesenen Werten für den Reifendruck
am kalten Reifen ist dies berücksichtigt.
Der Reifendruck ist durch die Fahrzeuginhaber ausschließlich am kalten
Reifen und nur unter Verwendung eines
präzisen Reifendruckmessers einzustellen. Die Reifendruckanzeige auf der
Instrumententafel ist zu diesem Zweck
nicht zu verwenden.
Warnung
Falscher Reifendruck führt zu übermäßigem Verschleiß und Instabilitätsproblemen, die zum Verlust der
Kontrolle über das Motorrad und zu
einem Unfall führen können.
Zu geringer Reifendruck kann dazu
führen, dass der Reifen auf der Felge
rutscht oder sich von ihr löst. Zu
hoher Reifendruck führt zu Instabilität
und beschleunigtem Verschleiß.
Beide Zustände sind gefährlich, da sie
zum Verlust der Kontrolle über das
Motorrad und zu Unfällen führen
können.
Warnung
Wurde der Reifendruck für den
Offroad-Gebrauch abgesenkt, beeinträchtigt dies die Stabilität des
Motorrads auf der Straße. Stellen Sie
stets sicher, dass der Reifendruck für
den Straßengebrauch den Angaben im
Abschnitt „Spezifikationen“ entspricht.
Die Benutzung des Motorrads mit
falschem Reifendruck kann zum
Verlust der Kontrolle über das
Motorrad und zu einem Unfall führen.
175
Wartung und Einstellungen
Reifenverschleiß
cboa
Mit zunehmendem Verschleiß wird der
Reifen empfindlicher für Reifenpannen.
Es wird geschätzt, dass 90 % aller
Reifenprobleme in den letzten 10 % der
Laufflächenlebensdauer
(bei
90 %
Verschleiß) auftreten. Daher ist es nicht
empfehlenswert Reifen zu verwenden,
bis sie auf ein Minimum herunter
verschlissen sind.
Empfohlene Mindestprofiltiefe
Messen Sie entsprechend der „Tabelle
Planmäßige
Wartungsarbeiten“
die
Profiltiefe mit einem Tiefenmesser und
ersetzen Sie alle Reifen, die bis auf oder
bis unter die in der nachfolgenden
Tabelle angegebene, minimal zulässige
Profiltiefe verschlissen sind:
Unter 130 km/h
2 mm
Über 130 km/h
Hinten 3 mm
Vorne 2 mm
Warnung
Das Betreiben des Motorrads oberhalb
der geltenden gesetzlichen Geschwindigkeitsbegrenzungen ist nur auf einer
dafür zugelassenen abgeschlossenen
Strecke gestattet.
Warnung
Betreiben Sie dieses Triumph-Motorrad
im Hochgeschwindigkeits-bereich ausschließlich bei gesicherten Straßenrennen oder auf abgeschlossenen
Rennstrecken. Hochgeschwindigkeitsfahrten dürfen auch dann nur von
Fahrern unternommen werden, die die
erforderlichen HochgeschwindigkeitsFahrtechniken beherrschen und mit
dem Fahrverhalten des Motorrads in
jeder Situation vertraut sind. Hochgeschwindigkeitsfahrten unter anderen
als den beschriebenen Bedingungen
sind gefährlich. Sie führen zum Verlust
der Kontrolle über das Motorrad und
zu einem Unfall.
176
Wartung und Einstellungen
Austauschen der Reifen
Warnung
Ein Betreiben des Motorrads mit
übermäßig verschlissenen Reifen ist
gefährlich
und
hat
negative
Auswirkungen auf Traktion, Stabilität
und Handling, was zum Verlust der
Kontrolle über das Motorrad und zu
einem Unfall führen kann.
Bei einer Reifenpanne vollzieht sich
der Luftverlust oft sehr langsam.
Überprüfen Sie Reifen stets sehr
genau auf Löcher. Prüfen Sie die
Reifen auf Schnitte, eingedrungene
Nägel oder andere scharfkantige
Objekte. Ein Betreiben des Motorrads
mit Reifen, die Luft verlieren oder
beschädigt
sind,
hat
negative
Auswirkungen auf Stabilität und
Fahrverhalten, was zum Verlust der
Kontrolle über das Motorrad und zu
einem Unfall führen kann.
Prüfen Sie die Felgen auf Dellen oder
Verformung und die Speichen auf
Lockerheit und Schäden. Ein Betreiben
des Motorrads mit beschädigten oder
defekten Rädern, Speichen oder
Reifen ist gefährlich und kann zum
Verlust der Kontrolle über das
Motorrad und zu einem Unfall führen.
Wenden Sie sich für den Austausch
von Reifen oder für eine Sicherheitsprüfung von Rädern, Speichen und
Reifen stets an Ihren TriumphVertragshändler.
Alle
Triumph-Motorräder
werden
sorgfältig und ausgiebig unter einer
Reihe unterschiedlicher Fahrbedingungen
getestet, um zu gewährleisten, dass für
jedes Modell die effektivsten Reifenkombinationen zum Gebrauch zugelassen
werden. Es ist von entscheidender
Bedeutung, dass beim Kauf von
Austauschreifen zugelassene Reifen in
zugelassenen Kombinationen verwendet
werden.
Die
Verwendung
nicht
zugelassener Reifen oder zugelassener
Reifen in nicht zugelassenen Kombinationen kann zur Instabilität des
Motorrads und zu einem Unfall führen.
Bei ABS-Modellen können verschiedene
Radgeschwindigkeiten, die durch nicht
zugelassene
Reifen
hervorgerufen
werden, die Funktion des ABS-Computers
beeinträchtigen.
Einzelheiten über zugelassene Reifenkombinationen entnehmen Sie bitte dem
Abschnitt „Spezifikationen“. Lassen Sie
Reifen stets von Ihrem TriumphVertragshändler
montieren
und
auswuchten, da dieser über die
notwendige
Ausbildung
und
die
notwendigen Fähigkeiten verfügt, um
eine sichere und effektive Montage zu
gewährleisten.
177
Wartung und Einstellungen
Reifendruck-Überwachungssystem
(Nur bei Modellen mit TPMS)
Vorsicht
Um die Position des Reifendrucksensors zu kennzeichnen, ist ein Aufkleber auf der Radfelge angebracht.
Beim Wechseln der Reifen ist mit
Vorsicht vorzugehen, um Schäden an
den Reifendrucksensoren zu vermeiden. Lassen Sie Ihre Reifen stets
von einem Triumph-Vertragshändler
montieren und informieren Sie ihn
darüber,
dass
die
Räder
mit
Reifendrucksensoren
ausgestattet
sind.
Vorsicht
Verwenden Sie kein Reifendichtmittel
oder andere Artikel, die den Luftstrom
durch die Öffnungen des TPMSSensors blockieren können. Eine
Blockade der Luftdrucköffnungen des
TPMS-Sensors während des Betriebs
führt dazu, dass der Sensor blockiert,
was zu irreparablen Schäden an der
TPMS-Sensor-Einheit führt. Schäden
durch die Verwendung von Reifendichtmittel oder durch fehlerhafte
Wartung gelten nicht als Herstellungsfehler und fallen nicht unter die
Garantie. Lassen Sie Ihre Reifen stets
von einem Triumph-Vertragshändler
montieren und informieren Sie ihn
darüber,
dass
die
Räder
mit
Reifendrucksensoren
ausgestattet
sind.
178
Warnung
Die Verwendung nicht empfohlener
Reifen kann die Geschwindigkeit der
Reifen beeinflussen und dazu führen,
dass die Triumph Antischlupfregelung
nicht
funktioniert.
Dies
kann
möglicherweise zum Verlust der
Kontrolle über das Motorrad und zu
einem Unfall in Situationen führen, in
denen
die
Triumph
Antischlupfregelung normalerweise funktionieren
würde.
Warnung
Der ABS-Computer arbeitet, indem er
die relative Geschwindigkeit von
Vorder- und Hinterrad vergleicht. Die
Verwendung nicht empfohlener Reifen
kann die Geschwindigkeit der Reifen
beeinflussen und dazu führen, dass
das ABS-System nicht funktioniert.
Dies kann möglicherweise zum Verlust
der Kontrolle über das Motorrad und
zu einem Unfall in Situationen führen,
in
denen
das
ABS-System
normalerweise funktionieren würde.
Warnung
Sollte ein Reifen einen Platten haben,
muss er ersetzt werden. Das
Nichtaustauschen eines undichten
Reifens oder das Betreiben des
Motorrads mit einem reparierten
Reifen kann zu Instabilität, zum
Verlust der Kontrolle über das
Motorrad oder und zu einem Unfall
führen.
Wartung und Einstellungen
Warnung
Montieren Sie keine Schlauchreifen
auf Felgen für schlauchlose Reifen. In
diesem Fall sitzt der Felgenring nicht
und die Reifen könnten auf den Felgen
verrutschen und dadurch eine rasche
Entleerung des Reifens verursachen,
die zum Verlust der Kontrolle über das
Fahrzeug und zu einem Unfall führen
kann. Ziehen Sie niemals einen
Schlauch in einen schlauchlosen
Reifen ein. Dies führt zu Reibung im
Reifeninneren, und die entstehende
Hitze kann zum Platzen des Schlauchs
und in der Folge zu raschem
Druckverlust,
zum
Verlust
der
Kontrolle über das Motorrad und zu
einem Unfall führen.
Warnung
Falls Sie den Verdacht haben, dass ein
Reifen beschädigt sein könnte, etwa
nach einem Aufprall auf den
Bordstein, bitten Sie Ihren TriumphVertragshändler, den Reifen von innen
und außen zu untersuchen. Denken
Sie daran, dass Reifenschäden nicht
immer unbedingt von außen sichtbar
sind. Ein Betrieb des Motorrads mit
beschädigten Reifen kann zum Verlust
der Kontrolle über das Motorrad und
zu einem Unfall führen.
Warnung
Sollten Sie Ersatzreifen benötigen,
wenden Sie sich an Ihren TriumphVertragshändler, der für die Auswahl
einer richtigen Kombination aus der
Liste der zugelassenen Reifen und für
eine Montage der Reifen entsprechend
den Herstellerangaben sorgt.
Lassen Sie dem Reifen nach einem
Austausch Zeit, sich in die Felge
einzupassen (etwa 24 Stunden). Fahren
Sie während dieser Zeit vorsichtig, da
ein fehlerhaft eingepasster Reifen zu
Instabilität, zum Verlust der Kontrolle
über das Motorrad und zu einem Unfall
führen kann.
Zu Beginn erzeugt der neue Reifen
nicht die gleichen Fahreigenschaften
wie der abgenutzte Reifen, und der
Fahrer muss eine angemessene
Fahrstrecke (etwa 160 km) einräumen,
um sich an die neuen Fahreigenschaften zu gewöhnen.
24 Stunden nach dem Austausch
muss der Reifendruck geprüft und
korrigiert werden und die Reifen
müssen auf korrekten Sitz untersucht
werden.
Bei
Bedarf
müssen
entsprechende Korrekturen vorgenommen werden.
Die gleichen Überprüfungen und
Einstellungen
sind
vorzunehmen,
wenn nach dem Austausch 160 km
zurückgelegt worden sind.
Ein Betreiben des Motorrads mit
falsch sitzenden Reifen, falschem
Reifendruck oder ohne hinreichende
Gewöhnung an die neuen Fahreigenschaften kann zum Verlust der
Kontrolle über das Motorrad und zu
einem Unfall führen.
179
Wartung und Einstellungen
Warnung
Reifen, die auf einem Rollenprüfstand
verwendet wurden, können schadhaft
werden. In einigen Fällen ist der
Schaden unter Umständen an der
Außenfläche
des
Reifens
nicht
sichtbar.
Reifen sind nach dieser Art der
Nutzung zu ersetzen, da der weitere
Gebrauch eines beschädigten Reifens
zu Instabilität, zum Verlust der
Kontrolle über das Motorrad und zu
einem Unfall führen kann.
Warnung
Ein Betreiben des Motorrads mit
falsch sitzenden Reifen, falschem
Reifendruck oder ohne hinreichende
Gewöhnung an die neuen Fahreigenschaften kann zum Verlust der
Kontrolle über das Motorrad und zu
einem Unfall führen.
180
Warnung
Für ein sicheres, stabiles Fahrverhalten des Motorrads ist eine
präzise Radauswuchtung erforderlich.
Entfernen oder verändern Sie nicht
die
Radauswuchtgewichte.
Eine
fehlerhafte Radauswuchtung kann zu
Instabilität und dadurch zum Verlust
der Kontrolle über das Motorrad und
zu Unfällen führen.
Sollte ein Auswuchten des Rads
erforderlich sein, z.B. nach einem
Reifenwechsel, setzen Sie sich mit
Ihrem Triumph-Vertragshändler in
Verbindung.
Verwenden Sie ausschließlich selbstklebende Gewichte. Anklemmgewichte
können Schäden an Rad und Reifen
verursachen und so möglicherweise
zu Reifenentleerung, zum Verlust der
Kontrolle über das Motorrad und zu
einem Unfall führen.
Wartung und Einstellungen
Batterie
Warnung
Warnung
Unter bestimmten Umständen werden
durch die Batterie explosive Gase
freigesetzt. Halten Sie Funken, Feuer
und Zigaretten fern. Sorgen Sie für
eine angemessene Belüftung, wenn
Sie die Batterie laden oder in einem
geschlossenen Raum verwenden.
Die Batterie enthält Schwefelsäure
(Batteriesäure). Der Kontakt mit Haut
oder Augen kann zu schweren
Verbrennungen führen. Tragen Sie
Schutzkleidung
und
einen
Gesichtsschild.
Sollte Batteriesäure auf Ihre Haut
gelangen, spülen Sie die betroffene
Stelle sofort mit Wasser.
Sollte Batteriesäure in Ihre Augen
gelangen, spülen Sie die Augen
mindestens 15 Minuten lang mit
Wasser und BEGEBEN SIE SICH
SOFORT IN ÄRZTLICHE BEHANDLUNG.
Sollten Sie versehentlich Batteriesäure
verschlucken, trinken Sie viel Wasser
und BEGEBEN SIE SICH SOFORT IN
ÄRZTLICHE BEHANDLUNG.
BEWAHREN
SIE
BATTERIESÄURE
AUSSERHALB DER REICHWEITE VON
KINDERN AUF.
Die Batterie enthält schädliche
Substanzen. Halten Sie Kinder stets
von der Batterie fern, unabhängig
davon, ob diese im Motorrad eingebaut
ist oder nicht.
Bringen Sie keine Starthilfekabel an
der Batterie an, führen Sie die
Batteriekabel nicht zusammen und
vertauschen Sie nicht die Polarität der
Kabel, da dadurch ein Funke
entstehen kann, der die Batteriegase
entzünden und ein Verletzungsrisiko
erzeugen könnte.
181
Wartung und Einstellungen
Ausbauen der Batterie
Bauen Sie den Fahrersitz aus.
Entfernen Sie die Flügelmutter und
nehmen Sie die Abdeckung des
Fahrgestell-Steuergeräts ab.
1
2
Warnung
Stellen Sie sicher, dass die Batteriepole den Motorradrahmen nicht
berühren, da dies zu einem Kurzschluss
oder Funkenschlag führen kann, der
die Batteriegase entzünden und ein
Verletzungsrisiko schaffen könnte.
Entsorgen der Batterie
Sollte die Batterie jemals ersetzt werden
müssen, ist die Originalbatterie dem
Recycling zuzuführen, wodurch sichergestellt wird, dass die Schadstoffe, aus
denen die Batterie besteht, die Umwelt
nicht verschmutzen.
1. Fahrgestell-ECM-Abdeckung
2. Flügelmutter
Entfernen Sie die Batterielasche.
Klemmen Sie die Batteriekabel ab, das
Minuskabel (schwarz) zuerst.
Batteriewartung
Reinigen Sie die Batterie mit einem
sauberen, trockenen Tuch. Überzeugen
Sie sich davon, dass die Kabelanschlüsse
sauber sind.
Warnung
3
2
1
4
ciuu
1.
2.
3.
4.
Batterie
Plusklemme (rot)
Minusklemme (schwarz)
Batterielasche
Nehmen Sie die Batterie aus dem Kasten
heraus.
182
Batteriesäure ist ätzend und giftig und
verursacht
Schäden
auf
ungeschützter Haut. Verschlucken Sie
niemals Batteriesäure und lassen Sie
sie niemals in Kontakt mit Ihrer Haut
gelangen. Tragen Sie zum Schutz vor
Verletzungen beim Umgang mit der
Batterie stets Augen- und Hautschutz.
Die Batterie ist komplett geschlossen
und erfordert keinerlei Wartung außer
dem Überprüfen der Spannung und dem
regelmäßigen Nachladen bei Bedarf, z.B.
während der Lagerung.
Ein Anpassen des Säurestands in der
Batterie
ist
nicht
möglich.
Der
Verschlussstreifen darf nicht entfernt
werden.
Wartung und Einstellungen
Selbstentladung der Batterie
Vorsicht
Um eine maximale Lebensdauer zu
gewährleisten, muss das Ladeniveau
der Batterie aufrechterhalten werden.
Wird das Ladeniveau der Batterie
nicht aufrechterhalten, kann dies
gravierende innere Schäden an der
Batterie hervorrufen.
Unter normalen Umständen sorgt die
Ladeanlage des Motorrads dafür, dass
die Batterie vollständig geladen bleibt.
Wird das Motorrad jedoch nicht genutzt,
dann entlädt sich die Batterie nach und
nach
aufgrund
eines
normalen
Prozesses, der als Selbstentladung
bezeichnet wird. Die Uhr, der Speicher
des Motorsteuergeräts (ECM), hohe
Umgebungstemperaturen
oder
das
Hinzufügen elektrischer Sicherheitssysteme oder anderer elektrischer
Zubehörartikel
beschleunigen
die
Selbstentladung. Durch das Abklemmen
der Batterie vom Motorrad während der
Lagerung
verlangsamt
sich
die
Selbstentladung.
Batteriewartung bei Einlagerung
oder seltenem Gebrauch des
Motorrads
Überprüfen Sie während der Einlagerung
oder bei seltenem Gebrauch des
Motorrads
die
Batteriespannung
wöchentlich
mit
Hilfe
eines
Digitalmultimeters. Befolgen Sie dabei
die dem Messgerät beiliegende Anleitung
des Herstellers.
Sollte die Batteriespannung unter 12,7 V
fallen, muss die Batterie aufgeladen
werden (siehe Seite 184).
Wird das Entladen einer Batterie
zugelassen oder wird eine Batterie auch
nur für kurze Zeit im entladenen
Zustand belassen, führt dies zur
Sulfatierung
der
Bleiplatten.
Die
Sulfatierung ist ein normaler Bestandteil
der chemischen Reaktion im Inneren der
Batterie. Im Laufe der Zeit kann das
Sulfat
jedoch
auf
den
Platten
kristallisieren und so eine Erholung der
Batterie schwierig oder unmöglich
machen.
Ein
solcher
dauerhafter
Schaden wird durch die Garantie des
Motorrads nicht abgedeckt, da er nicht
auf einen Herstellungsfehler zurückgeht.
Durch das Aufrechterhalten des vollen
Batterieladezustands
sinkt
die
Wahrscheinlichkeit eines Einfrierens bei
Kälte. Das Einfrieren einer Batterie
verursacht gravierende innere Schäden
an der Batterie.
183
Wartung und Einstellungen
Laden der Batterie
Wenn Sie Hilfe bei der Auswahl eines
Batterieladegeräts, beim Überprüfen der
Batteriespannung oder beim Laden der
Batterie benötigen, setzen Sie sich bitte
mit Ihrem lokalen Triumph Vertragshändler in Verbindung.
Warnung
Durch die Batterie werden explosive
Gase freigesetzt. Halten Sie Funken,
Feuer und Zigaretten fern. Sorgen Sie
für eine angemessene Belüftung, wenn
Sie die Batterie laden oder in einem
geschlossenen Raum verwenden.
Die Batterie enthält Schwefelsäure
(Batteriesäure). Der Kontakt mit Haut
oder Augen kann zu schweren
Verbrennungen führen. Tragen Sie
Schutzkleidung und einen Gesichtsschild.
Sollte Batteriesäure auf Ihre Haut
gelangen, spülen Sie die betroffene
Stelle sofort mit Wasser.
Sollte Batteriesäure in Ihre Augen
gelangen, spülen Sie die Augen
mindestens 15 Minuten lang mit
Wasser und BEGEBEN SIE SICH
SOFORT IN ÄRZTLICHE BEHANDLUNG.
Sollten Sie versehentlich Batteriesäure
verschlucken, trinken Sie viel Wasser
und BEGEBEN SIE SICH SOFORT IN
ÄRZTLICHE BEHANDLUNG.
BEWAHREN
SIE
BATTERIESÄURE
AUSSERHALB DER REICHWEITE VON
KINDERN AUF.
184
Vorsicht
Verwenden Sie kein Schnellladegerät
für KFZ-Batterien, da dies zum
Überladen und zu Schäden an Batterie
und Lichtmaschine führen kann.
Sollte die Batteriespannung unter
12,7 Volt fallen, muss die Batterie mit
Hilfe eines von Triumph zugelassenen
Batterieladegeräts aufgeladen werden.
Befolgen
Sie
stets
die
dem
Batterieladegerät beiliegende Anleitung.
Bei längerer Lagerungsdauer (mehr als
zwei Wochen) ist die Batterie aus dem
Motorrad auszubauen und mit Hilfe
eines
von
Triumph
zugelassenen
Erhaltungsladers im geladenen Zustand
zu halten.
Ebenso ist die Batterie vor dem Laden
aus dem Motorrad auszubauen, wenn
der Ladezustand auf ein Niveau sinkt,
bei dem sich das Motorrad nicht mehr
starten lässt.
Wartung und Einstellungen
Einbauen der Batterie
Sicherungskästen
Warnung
Stellen Sie sicher, dass die Batteriepole den Motorradrahmen nicht
berühren, da dies zu einem Kurzschluss
oder Funkenschlag führen kann, der
die Batteriegase entzünden und ein
Verletzungsrisiko schaffen könnte.
Setzen Sie die Batterie in den
Batteriekasten.
Klemmen Sie die Batterie wieder an, das
Pluskabel (rot) zuerst.
Tragen Sie zum Schutz vor Korrosion
eine leichte Fettschicht auf die Klemmen
auf.
Versehen Sie den Pluspol mit seiner
Schutzkappe.
Bringen Sie die Batterielasche wieder an.
Bringen Sie die Abdeckung des
Fahrgestell-Steuergeräts wieder an und
befestigen Sie sie mit der Flügelmutter.
Ziehen Sie die Flügelmutter fest.
Anzugsmoment 1,25 Nm.
Bauen Sie den Fahrersitz wieder ein.
Warnung
Ersetzen Sie durchgebrannte Sicherungen stets mit neuen Sicherungen
der richtigen Stärke (gemäß Angaben
auf dem Sicherungskastendeckel) und
verwenden Sie niemals stärkere
Sicherungen. Die Verwendung einer
falschen Sicherung kann zu einer
elektrischen Störung und in der Folge
zu Schäden am Motorrad, zum Verlust
der Kontrolle über das Motorrad und
zu einem Unfall führen.
Hauptsicherung
Die 40-A-Hauptsicherung befindet sich
unter dem Fahrersitz und hinter der
Sitzbrücke.
Um Zugang zur Hauptsicherung zu
erlangen, muss der Fahrersitz ausgebaut
werden.
1
Hinweis:
•
•
Nach dem Wiederanschließen der
Batterie muss:
Die auf Seite 89 beschriebene Rekalibrierung des TSAS-System (falls
vorhanden) abgewartet werden.
ciuu_2
1.
Hauptsicherung
185
Wartung und Einstellungen
ABS-Sicherungskasten
Haupt-Sicherungskasten
Die 40-A-ABS-Sicherung befindet sich
unter dem Fahrersitz und hinter dem
Haupt-Sicherungskasten.
Um Zugang zum ABS-Sicherungskasten
zu erlangen, müssen der Fahrersitz und
das Fahrgestell-ECM ausgebaut werden.
1
ciuu_1
1
ciuu_3
1.
ABS-Sicherungskasten
186
1. Haupt-Sicherungskasten
Der Haupt-Sicherungskasten befindet
sich unter dem Fahrersitz.
Um Zugang zum Sicherungskasten zu
erlangen, müssen der Fahrersitz und das
Fahrgestell-ECM ausgebaut werden.
Wartung und Einstellungen
Identifizieren der Sicherungen
Hinweis:
Das Durchbrennen einer Sicherung wird
dadurch angezeigt, dass sämtliche von
dieser Sicherung geschützten Systeme
ausfallen. Stellen Sie bei der Suche nach
einer durchgebrannten Sicherung mit
Hilfe der Tabelle fest, um welche
Sicherung es sich handelt.
Die in den Tabellen aufgeführten Sicherungskennzeichnungsnummern stimmen
mit denen überein, die wie nachfolgend
gezeigt auf dem Sicherungskastendeckel aufgedruckt sind. Ersatzsicherungen befinden sich an der Innenseite
des Sicherungskastendeckels und sind
zu ersetzen, wenn sie benötigt werden.
•
20A PS1
2
25A PS2
25
3
15A PS3
15
4
25A PS4
25
5
25A PS5
25
6
5A IGN
20
10
20
5
7 10A +12V 8 20A EMS 9 5A INST
1
5
Sicherungskasten und Deckel –
Explorer XR und Explorer XC
20A PS1
2
25A PS2
25
3
30A PS3
30
4
25A PS4
25
5
25A PS5
25
6
5A IGN
Abgesicherter
Stromkreis
Position
Stärke
(Ampere)
PS1
1
20
PS2
2
25
PS3
3
15/30†
PS4
4
25
PS5
5
25
Zündung
6
5
Zubehörsteckdose
vorne
7
10
Motormanagement
8
20
Instrumente
9
5
†Die
Stärke der Sicherung PS3
unterscheidet sich je nach Modell wie
folgt:
• 15 A – nur Explorer XR und
Explorer XC
• 30 A – Alle Modelle außer
Explorer XR und Explorer XC
20
10
20
5
7 10A +12V 8 20A EMS 9 5A INST
1
Einzelheiten über die von Sicherung
PS1 bis PS5 geschützten Systeme
finden Sie in der Tabelle auf
Seite 188.
5
Sicherungskasten und Deckel –
Alle Modelle außer Explorer XR
und Explorer XC
187
Wartung und Einstellungen
Elektronisches Fahrgestell-Steuergerät (Fahrgestell-ECM)
Viele der elektrischen Systeme des Motorrads (wie Beleuchtung, TSAS (falls
eingebaut), Hupe, Kühlerventilator, Kraftstoffpumpe und Zubehör wie Griff- oder
Sitzheizung) werden durch das elektronische Fahrgestell-Steuergerät (FahrgestellECM) gesteuert.
Das Fahrgestell-ECM bietet eine erste Ebene des Schutzes für die elektrischen
Systeme, die es steuert. Wenn ein Fehler erkannt wird, unterbricht das FahrgestellECM automatisch die Stromversorgung des betroffenen Systems.
Das Fahrgestell-ECM lässt sich durch Aus- und Wiedereinschalten der Zündung
zurücksetzen. Die Stromversorgung des funktionsunfähigen Systems wird wieder
hergestellt, sofern der Zustand, der den Fehler verursacht hat, behoben wurde.
Eine zweite Ebene des Schutzes für die vom Fahrgestell-ECM gesteuerten Systeme
stellen die Sicherungen PS1 bis PS5 im Haupt-Sicherungskasten dar (siehe Seite 187).
Dass eine Sicherung durchgebrannt ist, ist wahrscheinlich, wenn sämtliche von ihr
geschützten Systeme ausfallen.
Die vollständigen Einzelheiten zu den vom Fahrgestell-ECM gesteuerten Systemen
und den entsprechenden Sicherungen finden Sie in der nachfolgenden Tabelle.
Elektrische Anlage
Sicherung
Fernlicht linker Scheinwerfer
Abblendlicht linker Scheinwerfer
Fahrtrichtungsanzeiger vorne links
PS1
Fahrtrichtungsanzeiger hinten links
Hintere Parkleuchte
RSU-Stellungssensor (nur Modelle mit TSAS)
Fernlicht rechter Scheinwerfer
Abblendlicht rechter Scheinwerfer
Fahrtrichtungsanzeiger vorne rechts
PS2
Fahrtrichtungsanzeiger hinten rechts
Vorderes Standlicht
Bremslicht
188
Wartung und Einstellungen
Elektrische Anlage
Sicherung
Windschutzscheiben-Einstellmotor
Einstellmotor für die RSU-Vorspannung (nur Modelle mit TSAS)
RSU-Dämpfungs-Magnetventil (nur Modelle mit TSAS)
Einstellmotor für die Druckstufendämpfung der
Vorderradaufhängung (nur Modelle mit TSAS)
PS3
Einstellmotor für die Zugstufendämpfung der
Vorderradaufhängung (nur Modelle mit TSAS)
Nebelscheinwerfer (falls eingebaut)
USB-Anschluss
Sitzheizung (falls eingebaut)
Beheizbare Griffe (falls eingebaut)
PS4
Elektrische Zusatzsteckdose hinten (falls eingebaut)
Top Box-Zubehörsteckdose (falls eingebaut)
Kühlerventilator
Kraftstoffpumpe
PS5
Anlasser-Magnetschalter
Hupe
Warnung
Ersetzen Sie durchgebrannte Sicherungen stets mit neuen Sicherungen der
richtigen Stärke (gemäß Angaben auf dem Sicherungskastendeckel) und verwenden
Sie niemals stärkere Sicherungen. Die Verwendung einer falschen Sicherung kann
zu einer elektrischen Störung und in der Folge zu Schäden am Motorrad, zum
Verlust der Kontrolle über das Motorrad und zu einem Unfall führen.
Wenn nach dem Zurücksetzen des automatischen Software-Schutzsystems oder dem
Ersetzen einer durchgebrannten Sicherung ein Fehler weiterhin vorhanden sein,
setzen Sie sich so schnell wie möglich mit einem Triumph-Vertragshändler in
Verbindung, um den Fehler überprüfen und beheben zu lassen.
189
Wartung und Einstellungen
Scheinwerfer
Warnung
Passen Sie Ihre Fahrgeschwindigkeit
den Sicht- und Wetterbedingungen
an, unter denen Sie das Motorrad
betreiben.
Stellen Sie sicher, dass die Scheinwerfer
so eingestellt sind, dass sie die Straße
weit genug voraus ausleuchten, ohne
den entgegenkommenden Verkehr zu
blenden. Falsch eingestellte Scheinwerfer können die Sicht beeinträchtigen und so zu einem Unfall führen.
Warnung
Versuchen Sie niemals, einen Scheinwerferkegel während der Fahrt
einzustellen.
Jeder Versuch, einen Scheinwerferkegel während der Fahrt einzustellen,
kann zum Verlust der Kontrolle über
das Motorrad und zu einem Unfall
führen.
190
Vorsicht
Verdecken Sie den Scheinwerfer und
das Scheinwerferglas nicht mit Gegenständen, die vermutlich den Luftstrom
zum oder die Wärmeableitung vom
Scheinwerferglas behindern.
Wird bei einem eingeschalteten Scheinwerfer das Scheinwerferglas mit
Gegenständen wie Kleidung, Gepäckstücken, Klebeband, Vorrichtungen
zum Verstellen oder Einstellen des
Scheinwerferstrahls oder nicht original
von Triumph stammenden Scheinwerferglasabdeckungen verdeckt, kann
dies zur Überhitzung und Verformung
des
Scheinwerferglases
und
zu
irreparablen
Schäden
an
der
Scheinwerfereinheit führen.
Schäden durch Überhitzung gelten
nicht als Herstellungsfehler und fallen
nicht unter die Garantie.
Falls der Scheinwerfer beim Gebrauch
des Motorrads abgedeckt werden
muss – zum Beispiel durch Abkleben
des Scheinwerferglases auf einer
Rennstrecke – muss die Stromleitung
abgeklemmt werden.
Wartung und Einstellungen
Einstellen der Scheinwerfer
Jeder Scheinwerfer kann mit Hilfe von
vertikalen und horizontalen Stellschrauben an der Rückseite justiert
werden. Darüber hinaus verfügt der
Scheinwerfer über einen leicht zugänglichen Einsteller, der das Anpassen der
vertikalen Scheinwerfer-einstellung bei
voll beladenem Motorrad ermöglicht.
Scheinwerfer-Einstellhebel für beladenen
Zustand
1
1
2
3
1.
2
1.
2.
3.
Horizontale Stellschraube
Vertikale Stellschraube
Scheinwerfer-Einstellhebel für
beladenen Zustand
Schalten Sie das Abblendlicht ein.
Drehen Sie die vertikale Stellschraube
am Scheinwerfer im Uhrzeigersinn, um
den
Lichtkegel
anzuheben,
oder
entgegen dem Uhrzeigersinn, um ihn
abzusenken.
Drehen Sie die horizontale Stellschraube
im Uhrzeigersinn, um den Lichtkegel
nach rechts zu verstellen, oder
entgegen dem Uhrzeigersinn, um ihn
nach links zu verstellen.
Schalten Sie die Scheinwerfer aus, wenn
sie zufriedenstellend justiert sind.
Scheinwerfer-Einstellhebel (Stellung
unbeladen)
2. Scheinwerfer-Einstellhebel (Stellung
beladen)
Unter normalen (unbeladenen) Bedingungen, muss der Scheinwerfer-Einstellhebel
in waagerechter Stellung (1) stehen.
Im beladenen Zustand drehen Sie den
Scheinwerfer-Einsteller
bis
zum
Anschlag nach unten (2). Dadurch
werden die Scheinwerferkegel um
etwa 2° abgesenkt.
191
Wartung und Einstellungen
Austauschen der Birne
Warnung
Vorsicht
Die Verwendung nicht zugelassener
Scheinwerferbirnen kann zu Schäden
am Scheinwerferglas und anderen
Komponenten der Leuchteneinheit
führen.
Darüber hinaus kann die Verwendung
von Birnen mit der falschen Wattzahl
dazu führen, dass das Fahrgestell-ECM
automatisch die Stromversorgung der
betroffenen Beleuchtungsschaltkreise
unterbricht.
Verwenden Sie Original-Glühbirnen von
Triumph, wie sie im Triumph Teilekatalog
aufgeführt sind.
Lassen Sie Ersatz-Glühbirnen stets
von einem Triumph-Vertragshändler
einbauen.
Scheinwerfer
Sollte ein Austausch der Birne für das
Abblendlicht erforderlich werden, ist es
nicht nötig, den Scheinwerfer auszubauen.
3
1
2
cgjn
1.
2.
3.
Glühbirnen-Sicherungsring
(Abbildung zeigt rechte Seite)
Haken des Sicherungsrings
Birne
192
Die Birnen werden beim Gebrauch
heiß. Lassen Sie die Birne vor der
Handhabung lange genug abkühlen.
Vermeiden Sie es, den Glaskolben der
Birne zu berühren. Sollte das Glas
berührt oder verschmutzt werden,
reinigen Sie es vor der weiteren
Verwendung mit Alkohol.
Austauschen einer Glühbirne:
Bauen Sie den Fahrersitz aus.
Klemmen Sie die Batterie ab, das
Minuskabel (schwarz) zuerst.
Entfernen Sie den Glühbirnenabdeckung
von der auszutauschenden Birne, indem
Sie sie gegen den Uhrzeigersinn drehen.
Lösen Sie den Mehrfachstecker von der
Birne.
Lösen Sie den Glühbirnen-Sicherungsring vom Haken an der Scheinwerfereinheit und drehen Sie in wie gezeigt von
der Birne fort.
Nehmen Sie die Glühbirne aus dem
Glühbirnen-Sicherungsring.
Die Installation erfolgt nach dem
umgekehrten Verfahren.
Wartung und Einstellungen
Standlicht
Blinkerleuchten
1
2
2
1
1
chgn_1
1.
2.
3.
3
Befestigungen
Scheinwerfereinfassung
Parklichtbirne
Die Standlichtbirne befindet sich in der
Mitte des Scheinwerfers. Entfernen Sie
zum Austauschen der Birne die vier
Befestigungen,
nehmen
Sie
die
Scheinwerfereinfassung ab, lösen Sie die
Gummifassung vom Scheinwerfer und
ziehen Sie die Birne heraus.
Die Installation erfolgt nach dem
umgekehrten Verfahren.
Vordere Nebelscheinwerfer
(falls vorhanden)
celc_2
1.
2.
Blinkerglas
Befestigungsschraube
Das Blinkerglas wird bei beiden Blinkern
durch eine Befestigungsschraube im
Scheinwerferglas in seiner Position
gehalten.
Lösen Sie die Schraube und entfernen
Sie das Blinkerglas, um zwecks
Austausch Zugang zur Birne zu
erlangen.
LED-Blinkerleuchten
Bei den LED-Fahrtrichtungsanzeigern
handelt es sich um geschlossene,
wartungsfreie LED-Einheiten.
Bei den Nebelleuchten handelt es sich
um geschlossene, wartungsfreie LEDEinheiten.
Rückleuchte/
Kennzeichenbeleuchtung
Bei der Rückleuchte handelt es sich um
eine geschlossene, wartungsfreie LEDEinheit. Die Kennzeichenleuchte ist fest
in die Rücklichteinheit eingebaut.
193
Wartung und Einstellungen
Reinigung
Vorbereitungen zum Waschen
Häufiges, regelmäßiges Reinigen ist ein
wesentlicher Bestandteil der Wartung
Ihres Motorrads. Wenn Sie Ihr Motorrad
regelmäßig
reinigen,
wird
sein
Erscheinungsbild für viele Jahre bewahrt.
Eine Reinigung mit kaltem Wasser und
Autoreiniger ist zu jedem Zeitpunkt
wichtig, insbesondere jedoch, nachdem
das Motorrad Seeluft, Meerwasser,
staubigen oder schlammigen Straßen
ausgesetzt war, sowie im Winter, wenn
die Straßen behandelt werden, um sie
schnee- und eisfrei zu machen.
Verwenden Sie keine Haushaltsreiniger,
da der Gebrauch solcher Produkte zu
vorzeitiger Korrosion führt.
Obwohl die Korrosion bestimmter
Gegenstände von der Garantie des
Motorrads abgedeckt ist, wird vom
Besitzer
erwartet,
dass
er
die
vorstehende vernünftige Empfehlung
zum Schutz vor Korrosion und zur
Verbesserung
des
äußeren
Erscheinungsbilds
des
Motorrads
befolgt.
Vor dem Waschen des Motorrads
müssen
Vorkehrungen
getroffen
werden, um Wasser von folgenden
Stellen fernzuhalten.
Hintere Auspufföffnungen: Abdecken mit
einer Plastiktüte, die mit Gummibändern
befestigt wird.
Kupplungs- und Bremshebel, Schaltergehäuse am Lenker: Abdecken mit
Plastiktüten.
Zündschalter
und
Sitzverriegelung:
Schlüsselloch mit Klebeband abdecken.
Nehmen Sie Schmuck wie Ringe, Uhren,
Reißverschlüsse oder Gürtelschnallen
ab, die Kratzer oder andere Schäden an
lackierten oder polierten Oberflächen
verursachen könnten.
Verwenden Sie für die Reinigung von
lackierten/polierten Oberflächen und
Fahrgestell getrennte Schwämme oder
Reinigungstücher. Bereiche des Fahrgestells (wie Räder und KotflügelUnterseiten) sind scheuernden Straßenschmutz- und Staubpartikeln ausgesetzt,
die unter Umständen zu Kratzern auf
lackierten oder polierten Oberflächen
führen können, wenn lediglich ein und
dieselben Schwämme oder Reinigungstücher verwendet werden.
Pflege matter Lacke
Matte Lacke erfordern nicht mehr Pflege
als die, die bereits für Hochglanzlacke
empfohlen wird.
• Keine Politur und kein Wachs für
Komponenten verwenden.
• Nicht versuchen, Kratzer
auszupolieren.
194
Wartung und Einstellungen
Wobei Sie vorsichtig sein müssen
Nach dem Waschen
Vermeiden Sie es, Wasser mit großer
Kraft
in
die
Nähe
folgender
Komponenten zu spritzen:
• Instrumente
• Bremszylinder und Bremssättel
• Unterhalb des Kraftstofftanks
• Lenkkopflager.
Entfernen Sie Plastiktüten und Klebeband
und reinigen Sie die Lufteinlässe.
Schmieren
Sie
die
Drehzapfen,
Schrauben und Muttern.
Testen Sie die Bremsen, bevor Sie das
Motorrad fahren.
Starten Sie den Motor und lassen Sie ihn
für 5 Minuten laufen. Stellen Sie eine
angemessene Entlüftung der Abgase
sicher.
Nehmen Sie Wasserrückstände mit
einem trockenen Tuch auf. Lassen Sie
kein Wasser am Motorrad zurück, da
dies zu Korrosion führt.
Vorsicht
Wasser,
das
im
Bereich
des
Lufteinlasskanals
verspritzt
wird,
könnte in Airbox und Motor gelangen
und Schäden an beiden Komponenten
verursachen.
Vorsicht
Die
Nutzung
von
HochdruckWaschanlagen wird nicht empfohlen.
Bei der Nutzung von HochdruckWaschanlagen könnte Wasser in das
Innere von Lagern und anderen
Komponenten gepresst werden und
dadurch einen vorzeitigen Verschleiß
durch Korrosion und den Verlust der
Schmierung verursachen.
Hinweis:
•
Die
Verwendung
von
stark
alkalischen
Seifen
hinterlässt
Rückstände auf lackierten Flächen
und kann darüber hinaus zu
Wasserflecken führen. Verwenden
Sie
zur
Unterstützung
des
Reinigungsprozesses stets schwach
alkalische Seife.
Warnung
Wachsen oder schmieren Sie niemals
die Bremsscheiben. Der Verlust von
Bremsleistung und ein Unfall könnten
die Folge sein. Reinigen Sie die
Bremsscheibe mit einem ölfreien
Marken-Bremsscheibenreiniger.
Sitzpflege
Vorsicht
Die Nutzung von Chemikalien oder
Hochdruckwäschern für die Reinigung
des Sitzes wird nicht empfohlen. Die
Verwendung von Chemikalien oder
Hochdruckwäschern kann zu Schäden
am Sitzbezug führen.
Um das äußere Erscheinungsbild des
Sitzes zu bewahren, reinigen Sie ihn mit
einem Schwamm oder Reinigungstuch
und verwenden Sie Wasser und Seife.
195
Wartung und Einstellungen
Unlackierte Aluminiumteile
Teile wie Brems- und Kupplungshebel,
Räder, Motorabdeckungen, obere und
untere Gabelbrücke müssen bei einigen
Modellen auf die richtige Weise gereinigt
werden, damit Ihr äußeres Erscheinungsbild erhalten bleibt. Setzen Sie sich mit
Ihrem Händler in Verbindung, wenn Sie
sich unsicher sind, welche Teile Ihres
Motorrads aus unlackiertem Aluminium
sind.
Verwenden
Sie
einen
MarkenAluminiumreiniger.
Reinigen Sie Aluminiumteile regelmäßig,
insbesondere nach dem Fahren bei
rauen Wetterbedingungen. In diesem Fall
müssen die entsprechenden Komponenten nach jedem Gebrauch des
Motorrads mit der Hand gewaschen und
abgetrocknet werden.
Garantieansprüche, die auf unzureichende Wartung zurückzuführen sind,
werden nicht akzeptiert.
Reinigen von Windschutzscheibe
und transparenten
Verkleidungsteilen
Reinigen Sie die Windschutzscheibe und
transparente Verkleidungsteile mit einer
milden Seifen- oder Reinigungsmittellauge und lauwarmem Wasser. Spülen
Sie nach dem Reinigen gründlich und
wischen Sie mit einem weichen,
faserfreien Tuch trocken.
196
Vorsicht
Produkte wie Fensterscheibenreiniger,
Insektenentferner,
Wasserabweiser,
Scheuermittel, Benzin oder starke
Lösungsmittel wie Alkohol, Aceton,
Tetrachlorkohlenstoff usw. führen zu
Schäden an der Windschutzscheibe.
Lassen Sie solche Produkte niemals in
Kontakt mit der Scheibe gelangen.
Sollte die Transparenz von Windschutzscheibe oder transparenten Verkleidungsteilen durch Kratzer oder Oxidationsspuren herabgesetzt sein, die nicht
entfernt werden können, muss die Windschutzscheibe bzw. das transparente
Verkleidungsteil ersetzt werden.
Warnung
Versuchen Sie niemals, die Windschutzscheibe während der Fahrt zu
reinigen, da das Loslassen des
Lenkers zum Verlust der Kontrolle
über das Motorrad und zu einem
Unfall führen kann.
Der Betrieb des Motorrads mit einer
beschädigten oder zerkratzten Windschutzscheibe schränkt die Frontsicht
des Fahrers ein. Jede derartige
Einschränkung der Frontsicht ist
gefährlich und kann einen Unfall mit
Verletzungs- oder Todesfolge zur
Folge haben.
Vorsicht
Ätzende Chemikalien wie Batteriesäure
führen zu Schäden an der Windschutzscheibe. Lassen Sie ätzende Chemikalien niemals in Kontakt mit der
Windschutzscheibe gelangen.
Wartung und Einstellungen
Reinigen der Auspuffanlage
Sämtliche Teile der Auspuffanlage Ihres
Motorrads müssen regelmäßig gereinigt
werden, damit ihr äußeres Erscheinungsbild nicht dauerhaft beeinträchtigt
wird.
Hinweis:
•
Die Auspuffanlage muss abgekühlt
sein, bevor Sie gewaschen wird, damit
keine Wasserflecken entstehen.
Waschen
Verwenden Sie eine Mischung aus
kaltem Wasser und mildem Autoreiniger.
Verwenden Sie keine stark alkalischen
Seifen,
wie
sie
häufig
in
Autowaschanlagen verwendet werden,
da diese Rückstande hinterlassen.
Waschen Sie die Auspuffanlage mit
einem weichen Tuch. Verwenden Sie
keine scheuernden Gegenstände wie
Schleifpads oder Stahlwolle. Diese
zerstören die behandelte Oberfläche.
Spülen Sie die Auspuffanlage gründlich
ab.
Stellen Sie sicher, dass weder Wasser
noch Seife in die hintere Öffnung des
Auspuffs eindringt.
Trocknen
Wischen Sie die Auspuffanlage so weit
wie möglich mit einem weichen Tuch
trocken. Lassen Sie zum Trocknen nicht
den Motor laufen, weil es sonst zu
Fleckenbildung kommt.
Schützen
Reiben Sie nach dem Trocknen der
Auspuffanlage „Motorex 645 Clean and
Protect“ in die Oberfläche ein.
Vorsicht
Der Gebrauch von scheuernden
Reinigern und Polituren führt zu
Schäden am System. Sie dürfen nicht
verwendet werden.
Es wird empfohlen, die Auspuffanlage
regelmäßig mit einem Oberflächenschutzmittel zu bearbeiten, da dies das
äußere Erscheinungsbild der Anlage
sowohl schützt als auch verbessert.
197
Wartung und Einstellungen
Pflege von Lederprodukten
Wir empfehlen, Lederprodukte regelmäßig mit einem feuchten Tuch zu
reinigen und bei Raumtemperatur von
selbst trocknen zu lassen. So wird das
äußere Erscheinungsbild des Leders
bewahrt und eine lange Lebensdauer
des Produkts sichergestellt.
Ihr Triumph Lederprodukt ist ein
Naturprodukt. Mangelnde Pflege kann
zu Schäden und dauerhafter Abnutzung
führen. Durch das Befolgen dieser
einfachen Anweisungen erweisen Sie
Ihrem Lederprodukt die Aufmerksamkeit,
die es verdient:
• Verwenden Sie keine Haushaltsreiniger, Bleiche, Reinigungsmittel,
die Bleiche enthalten, oder Lösungsmittel irgendwelcher Art, um ihr
Lederprodukt zu reinigen.
• Tauchen Sie Ihr Lederprodukt nicht
in Wasser.
• Vermeiden Sie direkte Wärmeeinwirkung durch Feuer oder Heizkörper, die das Leder austrocknen
und verformen kann.
• Setzen Sie Ihr Lederprodukt nicht für
längere Zeit direkter Sonnenstrahlung aus.
198
•
•
•
•
•
•
Trocknen Sie Ihr Lederprodukt
niemals durch direkte Wärmeeinwirkung.
Falls Ihr Lederprodukt nass wird,
saugen Sie überschüssiges Wasser
mit einem sauberen weichen Tuch
auf und lassen Sie das Produkt dann
bei Raumtemperatur von selbst
trocknen.
Setzen Sie Ihr Lederprodukt keinen
stark salzhaltigen Umgebungen wie
zum Beispiel Meer-/Salzwasser oder
Straßenbelägen aus, die bei Schnee
oder Eis mit Salz gestreut wurden.
Wenn sich ein Kontakt mit Salz nicht
vermeiden lässt, reinigen Sie Ihr
Lederprodukt sofort nach jedem
Kontakt mit einem feuchten Tuch
und lassen Sie das Produkt dann bei
Raumtemperatur von selbst trocken.
Reinigen
Sie
kleine
Flecken
behutsam mit einem feuchten Tuch
und lassen Sie das Produkt dann bei
Raumtemperatur von selbst trocken.
Lagern Sie Ihr Lederprodukt zu
seinem Schutz in einer Stofftasche
oder einem Pappkarton. Verwenden
Sie keine Plastikbeutel.
Einlagern
EINLAGERN
Vorbereitungen für das
Einlagern
Reinigen und trocknen Sie das gesamte
Motorrad gründlich.
Befüllen Sie den Kraftstofftank mit
bleifreiem Kraftstoff der richtigen Sorte
und fügen Sie einen Benzin-Stabilisatorzusatz hinzu (falls verfügbar). Befolgen
Sie dabei die Anleitung des StabilisatorHerstellers.
Warnung
Benzin ist extrem leicht entzündlich
und unter bestimmten Umständen
auch explosiv. Schalten Sie die
Zündung aus. Rauchen Sie nicht.
Vergewissern Sie sich, dass der Bereich
gut belüftet und frei von sämtlichen
Flamm- oder Funkenquellen ist. Dies
schließt sämtliche Geräte ein, die über
eine Pilotflamme verfügen.
Entfernen Sie die Zündkerze von jedem
Zylinder und geben Sie einige Tropfen
(5 ml) Motoröl in jeden Zylinder. Bedecken
Sie die Zündkerzenöffnungen mit einem
geeigneten Tuch oder Lappen. Stellen Sie
den Motorstoppschalter auf EIN und
drücken Sie den Starterknopf für einige
Sekunden, um die Zylinderwand mit Öl zu
überziehen. Setzen Sie die Zündkerzen ein
und ziehen Sie sie fest. Anzugsmoment
12 Nm.
Wechseln Sie Motoröl und Filter (siehe
Seite 154).
Überprüfen Sie den Reifendruck und
passen Sie ihn bei Bedarf an (siehe
Seite 204).
Bocken Sie das Motorrad auf einem
Ständer auf, so dass beide Räder über
dem Boden schweben. (Falls das nicht
möglich ist, stellen Sie es mit Vorder- und
Hinterrad auf Bretter, um Feuchtigkeit
von den Reifen fernzuhalten.)
Sprühen Sie Korrosionsschutzöl auf
sämtliche unlackierten Metallflächen, um
sie vor Rost zu schützen. (Es gibt eine
große Zahl von Produkten auf dem
Markt. Ihr Händler kann Sie vor Ort
beraten.) Verhindern Sie, dass Öl auf
Kunststoffteile, Bremsscheiben oder in
die Bremssattel gelangt.
Vergewissern Sie sich, dass das Kühlsystem mit einer 50% Mischung aus Kühlmittel und destilliertem Wasser gefüllt ist
(siehe Seite 157). (Beachten Sie dabei, dass
das von Triumph gelieferte HD4X HybridOAT-Kühlmittel fertig angemischt ist und
nicht verdünnt werden muss.)
Bauen Sie die Batterie aus und lagern Sie
sie an einem Ort, an dem sie nicht
direktem Sonnenlicht, Feuchtigkeit oder
Frost ausgesetzt ist. Während der
Einlagerung des Motorrads sollte sie etwa
alle zwei Wochen langsam (mit einem
Ladestrom von einem Ampere oder
weniger) geladen werden (siehe Seite 181).
Lagern Sie das Motorrad in einem
kühlen, trockenen Bereich ohne direkte
Sonneneinstrahlung und mit minimalen
täglichen Temperaturschwankungen.
Decken Sie das Motorrad mit einem
geeigneten porösen Überzug ab, damit
sich kein Staub und Schmutz auf dem
Fahrzeug absetzen kann. Vermeiden Sie
dabei die Verwendung von Kunststoff
oder ähnlichen, nicht atmungsaktiven,
beschichteten Materialien, die den
Luftaustausch einschränken, so dass sich
Wärme und Feuchtigkeit stauen können.
199
Einlagern
Vorbereitungen nach dem
Einlagern
Bauen Sie die Batterie ein (falls
ausgebaut) (siehe Seite 185).
War das Motorrad länger als vier Monate
eingelagert, wechseln Sie das Motoröl
(siehe Seite 154).
Überprüfen Sie sämtliche Punkte, die im
Abschnitt „Tägliche Sicherheitskontrollen”
aufgelistet sind.
Bauen Sie vor dem Anlassen des Motors
die Zündkerzen von jedem Zylinder aus.
Klappen Sie den Seitenständer herunter.
200
Drehen Sie den Motor am Anlassermotor
einige Male, bis die Öldruckwarnleuchte
erlischt.
Bauen Sie die Zündkerzen wieder ein
und ziehen Sie sie fest. Anzugsmoment
12 Nm. Starten Sie den Motor.
Überprüfen Sie den Reifendruck und
passen Sie ihn bei Bedarf an (siehe
Seite 204).
Reinigen Sie das gesamte Motorrad
gründlich.
Prüfen Sie die Bremsen auf korrekte
Funktion.
Führen Sie eine Testfahrt mit geringer
Geschwindigkeit durch.
Spezifikationen
SPEZIFIKATIONEN
Abmessungen
Eine Liste der Abmessungen dieser Modelle erhalten Sie bei Ihrem
Triumph-Vertragshändler oder im Internet unter www.triumph.co.uk.
Gewichtsangaben
Eine Liste der Gewichtsangaben für diese Modelle erhalten Sie bei Ihrem
Triumph-Vertragshändler oder im Internet unter www.triumph.co.uk.
Maximale Nutzlast
Explorer XR . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
238 kg
Explorer XRX . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
236 kg
Explorer XRX-LRH . . . . . . . . . . . . . . . . .
238 kg
Explorer XRT . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
227 kg
Explorer XC . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
236 kg
Explorer XCX. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
228 kg
Explorer XCX-LRH . . . . . . . . . . . . . . . . .
231 kg
Explorer XCA. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
224 kg
201
Spezifikationen
Motor
Typ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
3-Zylinder Reihenmotor
Hubraum. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
1.215 cm³
Bohrung x Hub . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
85 x 71,4 mm
Verdichtungsverhältnis . . . . . . . . . . . .
11:1
Nummerierung der Zylinder . . . . . . . .
Von links nach rechts
Laufende Zylindernummer . . . . . . . . .
1 links
Zündfolge . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
1-2-3
Startsystem . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Elektrischer Anlasser
Fahrleistungen
Eine Liste mit den maximalen Leistungen und Drehmomenten dieser Modelle
erhalten Sie bei Ihrem Triumph-Vertragshändler oder im Internet unter
www.triumph.co.uk.
Schmierung
Schmierung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Druckschmierung (Nasssumpf)
Motorölfüllmengen
Trockenfüllung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
4,5 Liter
Öl- /Filterwechsel . . . . . . . . . . . . . . . . .
4,0 Liter
Nur Ölwechsel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
3,85 Liter
Kühlsystem
Kühlmitteltyp . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Triumph HD4X Hybrid OAT Kühlmittel
Verhältnis Wasser/Frostschutz . . . . .
50/50 (wird angemischt von Triumph
geliefert)
Kühlmittelvolumen . . . . . . . . . . . . . . . .
2,8 Liter
Thermostat öffnet (nominell) . . . . . . .
88 °C (nominell)
202
Spezifikationen
Kraftstoffsystem
Typ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Elektronische Kraftstoffeinspritzung
Einspritzventile . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Elektromagnetisch gesteuert
Kraftstoffpumpe . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Tauchpumpe, elektrisch
Kraftstoffdruck (Nenndruck) . . . . . . . .
3,5 bar
Kraftstoff
Typ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
91 ROZ bleifrei
Tankvolumen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
(bei senkrecht stehendem Motorrad)
20,0 Liter
Zündung
Zündanlage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Digital-induktiv
Elektron. Drehzahlbegrenzer . . . . . . . .
9.500 U/min
Zündkerze. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
NGK CR8EK
Elektrodenabstand . . . . . . . . . . . . . . . .
0,7 mm
Toleranz Elektrodenabstand . . . . . . . .
+0,05/-0,1 mm
203
Spezifikationen
Getriebe
Getriebetyp. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
6-Gang, mit Dauereingriff
Kupplungsart . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Nass, Mehrscheiben
Sekundärübersetzung . . . . . . . . . . . . .
2,557:1
Übersetzungsverhältnisse:
Vorderes Kegelradgetriebe . . . . . . . . .
1,042:1 (24/25)
Hinteres Kegelradgetriebe . . . . . . . . . .
2,455:1 (11/27)
1. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
2,846:1 (13/37)
2. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
2,056:1 (18/37)
3. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
1,583:1 (24/38)
4. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
1,2916:1 (24/31)
5. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
1,138:1 (29/33)
6. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
1,037:1 (27/28)
Reifen
Reifengröße:
Reifengröße vorne . . . . . . . . . . . . . . . .
120/70 R19
Reifengröße hinten . . . . . . . . . . . . . . . .
170/60 R17
Reifendruck (kalt):
Vorne. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
2,2 bar
Hinten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
2,7 bar
204
Spezifikationen
Zugelassene Straßenreifen:
Eine Liste zugelassener Reifen speziell für diese Modelle erhalten Sie bei Ihrem
Triumph-Vertragshändler oder im Internet unter www.triumph.co.uk.
Zugelassene On-/Offroad-Reifen:
Eine Liste zugelassener On-/Offroad-Reifen speziell für diese Modelle erhalten Sie
bei Ihrem Triumph-Vertragshändler oder im Internet unter www.triumph.co.uk.
Warnung
Verwenden Sie die empfohlenen Reifen AUSSCHLIESSLICH in den angegebenen
Kombinationen. Mischen Sie nicht Reifen verschiedener Hersteller oder Reifen
unterschiedlicher Spezifikation desselben Herstellers, da dies zum Verlust der
Kontrolle über das Motorrad und zu einem Unfall führen kann.
Warnung
Wurde der Reifendruck für den Offroad-Gebrauch abgesenkt, beeinträchtigt dies
die Stabilität des Motorrads auf der Straße. Stellen Sie stets sicher, dass der
Reifendruck für den Straßengebrauch den Angaben auf Seite 175 entspricht.
Die Benutzung des Motorrads mit falschem Reifendruck kann zum Verlust der
Kontrolle über das Motorrad und dadurch zu einem Unfall führen.
Warnung
Durch die Verwendung von On-/Offroad-Reifen verringert sich die Stabilität des
Motorrads. Betreiben Sie ein mit On-/Offroad-Reifen versehenes Motorrad stets mit
verringerter Geschwindigkeit. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit muss auf einem
für den Fahrer klar sichtbaren Aufkleber angegeben sein. Das Betreiben des
Motorrads mit mehr als der zulässigen Höchstgeschwindigkeit kann zum Verlust
der Kontrolle über das Motorrad und zu einem Unfall führen.
205
Spezifikationen
Elektrische Anlage
Batterietyp . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
YTX20L-BS
Batterie-Nennleistung . . . . . . . . . . . . .
12 V, 18 Ah
Lichtmaschine . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
12 V, 70 A bei 4.000 U/min
Scheinwerfer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
2 x 12 V,
55/60 W,
H4 Halogen
Rück-/Bremsleuchte. . . . . . . . . . . . . . .
LED
Parkleuchte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
12 V, 5 W
Nebelscheinwerfer (falls vorhanden) .
LED
Blinkerleuchten . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
RY10W, 12 V, 10 W, gelb
LED-Blinkerleuchten . . . . . . . . . . . . . . .
LED
Rahmen
Lenkkopfwinkel . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
23,1 °
Nachlaufstrecke. . . . . . . . . . . . . . . . . . .
99,2 mm
206
Spezifikationen
Anzugsdrehmomente
Ölfilter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
10 Nm
Ölablassschraube . . . . . . . . . . . . . . . . .
25 Nm
Zündkerze. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
12 Nm
Hinterradmuttern . . . . . . . . . . . . . . . . .
70 Nm
Flüssigkeiten und Schmierstoffe
Motoröl . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Halb- oder vollsynthetisches MotorradMotoröl 10W/40 oder 10W/50 mit der
Spezifikation API SH (oder höher) und
JASO MA, wie z.B. Castrol Power 1 Racing 4T
10W-40 (vollsynthetisch)
Brems- und Kupplungsflüssigkeit . . .
Brems- und Kupplungsflüssigkeit DOT 4
Kühlmittel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Triumph HD4X Hybrid OAT Kühlmittel
Lager und Drehzapfen . . . . . . . . . . . . .
Fett nach Spezifikation NLGI 2
Endantriebseinheit . . . . . . . . . . . . . . . .
Castrol SAF-XO (vollsynthetisches
Hypoid-Getriebeöl)
207
Spezifikationen
Seite absichtlich frei gelassen
208
Index
INDEX
A
Abmessungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 201
Abstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 135
Antischlupfregelung (TC) . . . . . . . . . . . 90
Einstellungen der
Antischlupfregelung . . . . . . . . . . . 92
Optimierte KurvenAntischlupfregelung . . . . . . . . . . . 90
Anzugsdrehmomente. . . . . . . . . . . . . 207
Austauschen der Birne . . . . . . . . . . . . 192
B
Batterie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Ausbau . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Einbau . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Entsorgung . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Laden . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Wartung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Berganfahrhilfe (falls vorhanden) . . .
Bordwerkzeug . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Bremsen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Antiblockiersysteme (ABS) . . . . . .
Brems- und KupplungshebelEinstellvorrichtungen . . . . . . . . . .
Bremsen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Bremsklotzverschleißausgleich . .
Bremslicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Einfahren neuer Bremsbeläge
und Bremsscheiben. . . . . . . . . . . .
Optimiertes Kurven-ABS. . . . . . . .
Scheibenbremsflüssigkeit . . . . . . .
Verschleißinspektion . . . . . . . . . . .
181
182
185
182
184
182
132
108
162
129
82
126
164
166
163
130
164
162
E
Einfahren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 118
Einlagern
Vorbereitungen für das
Einlagern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 199
Vorbereitungen nach dem
Einlagern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 200
Einstellen des Lenkers . . . . . . . . . . . . 100
Elektrische Anlage. . . . . . . . . . . . . . . . 206
Elektrische Zusatzsteckdosen. . . . . . 108
Elektronisches FahrgestellSteuergerät (Fahrgestell-ECM) . . . . . 188
Endantriebseinheit . . . . . . . . . . . . . . . . 161
F
Fahrleistungen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . 202
Fahrmodi. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 63
Auswahl des Fahrmodus . . . . . . . . 64
Konfiguration des Fahrmodus . . . 68
Fahrzeugidentifikationsnummer . . . . . . 19
Flüssigkeiten und Schmierstoffe. . . . 207
G
Gänge
Schalten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 124
Gashebel und Drosselklappensteuerung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 81
Verwenden der Bremsen . . . . . . . 81
Gepäcksysteme
Aluminium-Tourenkoffer
(falls angebracht) . . . . . . . . . . . . . . 111
Getriebe. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 204
Gewichtsangaben . . . . . . . . . . . . . . . . 201
H
Helmhaken . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 107
Hinterradaufhängung. . . . . . . . . . . . . . 171
Einstellen der Hinterradaufhängung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . 171
Einstelltabelle Hinterradaufhängung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . 172
Hinweise für
Hochgeschwindigkeitsfahrten. . . . . . 136
209
Index
I
Instrumente
Anzeigebildschirm für den
Motorradstatus . . . . . . . . . . . . . . . 40
Eingestellte TempomatGeschwindigkeit . . . . . . . . . . . 43
Gangstellungsanzeige . . . . . . 43
Kühlmitteltemperaturanzeige . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 42
Tachometer . . . . . . . . . . . . . . . . 41
Tankuhr . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 41
Uhr . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 44
Umgebungstemperatur . . . . . 45
Wartungsanzeige . . . . . . . . . . 44
Drehzahlmesser . . . . . . . . . . . . . . . 40
Informationen. . . . . . . . . . . . . . . . . 38
Multifunktions-Anzeigebildschirm 45
Einstellungen der
semi-aktiven Federung von
Triumph (Triumph Semi
Active Suspension, TSAS)
(falls eingebaut) . . . . . . . . . . . . . 47
Fahrmodus-Anzeige . . . . . . . . . 47
Motorrad-Informationen . . . . . 51
Startbildschirm . . . . . . . . . . . . 46
Tageskilometerzähler . . . . . . . 49
WindschutzscheibenEinstellmodus . . . . . . . . . . . . . . 47
Zurücksetzen des
Tageskilometerzählers . . . . . . 50
Warnmeldungen. . . . . . . . . . . . . . . 38
K
Kennzeichnung der Teile . . . . . . . . . . . . 16
Kraftstoff . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 203
Kraftstoffanforderungen. . . . . . . . . . . 96
Befüllen des Kraftstofftanks . . . . 98
Kraftstoffsorte . . . . . . . . . . . . . . . . 96
Tankdeckel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 97
Kraftstoffsystem. . . . . . . . . . . . . . . . . 203
210
Kühlsystem. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 157
Korrosionsschutzmittel . . . . . . . . . 157
Stand anpassen . . . . . . . . . . . . . . 158
Überprüfen des Kühlmittelstands . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 157
Wechseln . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 159
Kupplung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 160
Überprüfung und Anpassung
des Kupplungsflüssigkeitsstands . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 160
L
Lenkerschalter links . . . . . . . . . . . . . . .
Blinkerschalter . . . . . . . . . . . . . . . .
Griffheizungsschalter
(falls eingebaut). . . . . . . . . . . . . . . .
Hupenschalter . . . . . . . . . . . . . . . .
Instrumente, Taste
AUSWÄHLEN . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Instrumente, Taste
BLÄTTERN . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Nebelscheinwerferschalter
(falls eingebaut). . . . . . . . . . . . . . . .
Scheinwerfer-Abblendschalter . . .
Taste MODUS . . . . . . . . . . . . . . . . .
Lenkerschalter rechts . . . . . . . . . . . . .
Motorstoppschalter . . . . . . . . . . . .
Starterknopf . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Tempomat-Einstelltaste
(falls eingebaut). . . . . . . . . . . . . . . .
Warnblinklicht . . . . . . . . . . . . . . . . .
Lenkung/Radlager. . . . . . . . . . . . . . . . .
Überprüfung . . . . . . . . . . . . . . . . . .
77
79
80
79
79
79
80
78
79
76
76
77
77
77
167
167
M
Menü „Einstellen“. . . . . . . . . . . . . . . . . .
Anzeige einrichten . . . . . . . . . . . . .
Bordcomputer einrichten . . . . . . .
Fahrmodi . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Motorrad einrichten . . . . . . . . . . . .
Warnungen anzeigen. . . . . . . . . . .
52
60
53
53
55
53
Index
Motor
Motor abschalten. . . . . . . . . . . . . . 122
Motor anlassen . . . . . . . . . . . . . . . 122
MotormanagementKontrollleuchte. . . . . . . . . . . . . . . . 33
Seriennummer . . . . . . . . . . . . . . . . . 19
Spezifikationen . . . . . . . . . . . . . . . 202
Motoröl . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 153
Entsorgen von Öl und Filtern. . . . 155
Öl- und Ölfilterwechsel . . . . . . . . . 154
Ölstand-Überprüfung . . . . . . . . . . 153
Sorte und Spezifikation. . . . . . . . . 156
R
Rahmen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 206
Reifen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5, 174
Austauschen der Reifen . . . . . . . . 177
Empfohlene Mindestprofiltiefe. . . 176
Reifendruck. . . . . . . . . . . . . . . . . . . 175
Reifenverschleiß. . . . . . . . . . . . . . . 176
Reifendruck-Überwachungssystem . . 92
Reinigung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 194
Auspuffanlage . . . . . . . . . . . . . . . . 197
Nach dem Waschen. . . . . . . . . . . . 195
Pflege matter Lacke . . . . . . . . . . . 194
Pflege von Lederprodukten . . . . . 198
Reinigen von Windschutzscheibe und transparenten
Verkleidungsteilen . . . . . . . . . . . . . 196
Schützen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 197
Trocknen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 197
Unlackierte Aluminiumteile. . . . . . 196
Vorbereitung . . . . . . . . . . . . . . . . . 194
Waschen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 197
Wobei Sie vorsichtig sein
müssen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 195
S
Scheinwerfer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 190
Einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 191
Schmierung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 202
Semi-aktive Federung von Triumph
(Triumph Semi Active Suspension,
TSAS) (falls eingebaut) . . . . . . . . . . . . . 88
Sicherheit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6
Abstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12
Fahren mit dem Motorrad. . . . . . . 10
Kraftstoffdämpfe und Abgase . . . . 8
Lenker und Fußrasten. . . . . . . . . . . 11
Motorrad . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6
Sturzhelm und Schutzkleidung . . . 9
Tägliche Kontrollen . . . . . . . . . . . . 119
Teile und Zubehör . . . . . . . . . . . . . . 12
Wartung/Ausstattung. . . . . . . . . . . 13
Sicherungskästen . . . . . . . . . . . . . . . . 185
Sitze . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 102
Beifahrersitz . . . . . . . . . . . . . . . . . 103
Einstellen der Fahrersitzhöhe . . 105
Fahrersitz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 104
Sitzheizung (falls eingebaut) . . . . 106
Ständer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 101
Hauptständer . . . . . . . . . . . . . . . . 102
Seitenständer . . . . . . . . . . . . . . . . . 101
T
Tempomat. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 83
U
USB-Anschluss (Universal
Serial Bus). . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 110
V
Vorderradaufhängung . . . . . . . . . . .
Einstellen der Vorderradaufhängung. . . . . . . . . . . . . . . . .
Einstelltabelle Vorderradaufhängung. . . . . . . . . . . . . . . . .
Überprüfen der Gabel . . . . . . . .
. 169
. 169
. . 170
. 169
211
Index
W
Z
Warnhinweise
Lage der Warnaufkleber. . . . . . . . . 14
Warnaufkleber . . . . . . . . . . . . . . . . . 4
Warnung, Vorsicht und Hinweis . . 4
Warnleuchten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26
Windschutzscheibe . . . . . . . . . . . . . . . 99
Zubehör. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 139
Zündung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 203
Schalter/Lenkschloss. . . . . . . . . . . 75
Schlüssel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 74
Wegfahrsperre . . . . . . . . . . . . . . . . 75
212
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