!828 Manual-Win Seite -1 Mittwoch, 3. September 2003 3:09 15
MOTU 828mkII
™
Handbuch für Windows
1280 Massachusetts Avenue
Cambridge, MA 02138
Web site: www.motu.com
!828 Manual-Win Seite 0 Mittwoch, 3. September 2003 3:09 15
Mark of the Unicorn / Klemm Music Technology
Lizenz- und Garantiebestimmungen
AN DIE PERSONEN, DIE DIESES PRODUKT KAUFEN ODER
BENUTZEN: LESEN SIE BITTE DIE FOLGENDEN
BEDINGUNGEN, BEVOR SIE DAS BEILIEGENDE DISKETTENPAKET BENUTZEN; MIT DEM BENUTZEN DIESES
PAKETES ERKLÄREN SIE SICH MIT DEN BEDINGUNGEN
EINVERSTANDEN.
Mark of the Unicorn, Inc. (“MOTU”) ist der Eigentümer dieses
Programms und der zugehörigen Dokumentation. Sowohl das
Programm als auch die Dokumentation sind durch das
Urheberrecht geschützt. Das Benutzungsrecht für das Programm
und der Dokumentation sind im Folgenden beschrieben.
Lizenzbestimmungen
SIE DÜRFEN: (a) eine Kopie des MOTU-Software-Produktes, das
mit dieser Lizenz erworben wurde, auf einem Einzelcomputer
benutzen; (b) das Programm physikalisch von einem Computer auf
einen anderen transferieren unter der Voraussetzung, dass die
Software zu jeder beliebigen Zeit auf nur einem einzigen Computer
verwendet wird; (c) eine Kopie dieses Programms anlegen, welche
aber ausschließlich für Backup-Zwecke zu verwenden ist.
SIE DÜRFEN NICHT: (a) Kopien des Programms oder der
Dokumentation an Andere verkaufen; (b) Die SOFTWARE
vermieten oder verleihen oder Unterlizenzen oder andere Rechte
an dem Programm vergeben; (c) das Programm in einem Netzwerk
bzw. in einer Multi-User-Umgebung zur Verfügung stellen, ohne
vorher eine schriftliche Vereinbarung mit MOTU getroffen zu haben;
(d) das Programm übersetzen oder anderweitig zu modifizieren,
ohne vorher eine schriftliche Vereinbarung mit MOTU getroffen zu
haben.
Vereinbarung
Ihre Lizenz das Programm und die Dokumentation zu benutzen
verfällt automatisch, wenn Sie den Bestimmungen dieser
Vereinbarung nicht einwilligen. Wenn diese Lizenz verfällt, sind Sie
damit einverstanden, alle Exemplare des Programms und der
Dokumentation zu zerstören.
Eingeschränkte Garantie
Mark of the Unicorn garantiert für die Dauer von 90 Tagen ab
Lieferung, daß die Diskette(n) oder Kassette(n) mit dem Programm
bei normalem Betrieb frei von Material- oder Verarbeitungsfehlern
sind. Dabei gilt eine Kopie der Quittung als Garantieschein. Wenn
die Fehlfunktion der Disketten durch einen Unfall, falsche
Behandlung oder Abnutzung des Produktes entstanden ist, besteht
für MOTU keine Verpflichtung, die Disketten zu ersetzen.
DIESES PROGRAMM WIRD GELIEFERT "WIE ES IST" OHNE
AUSDRÜCKLICHE ZUSICHERUNG ODER STILLSCHWEIGENDE ZUSAGE DER FREIHEIT VON MÄNGELN. DIES
SCHLIESST DIE GEWÄHRLEISTUNG EIN, DASS DIE WARE
VON DURCHSCHNITTLICHER QUALITAT UND FÜR DEN
NORMALEN GEBRAUCH GEEIGNET IST SOWIE DIE
GEWÄHRLEISTUNG DER EIGNUNG FÜR EINEN
BESTIMMTEN ZWECK, IST ABER NICHT AUF DIESE
BESCHRÄNKT. DAS RISIKO IN BEZUG AUF GÜTE UND
LEISTUNG DES PROGRAMMS LIEGT EINZIG UND ALLEIN
BEIM KÄUFER. BEI EINEM FEHLERHAFTEN PROGRAMM
GEHEN DIE GESAMTEN KOSTEN FÜR ALLE ERFORDERLICHEN ARBEITEN (WARTUNG, REPARATUR ODER
MANGELBEHEBUNG) ZU LASTEN DES KÄUFERS UND
NICHT ZU LASTEN VON MARK OF THE UNICORN ODER
EINEM VERTRAGSHÄNDLER.
Upgrades
Um regelmäßig Updates zu erhalten, müssen Sie die Registrierungskarte ausfüllen und an Klemm Music Technology schicken.
Copyright-Hinweis
Copyright © 2001 by Mark of the Unicorn, Inc. Alle Rechte
vorbehalten. Dieses Handbuch darf ohne ausdrückliche
Zustimmung von Mark of the Unicorn, Inc., 1280 Massachusetts
Avenue, Cambridge, MA, 02138, U.S.A weder im Ganzen noch in
Teilen kopiert, fotokopiert, reproduziert, übersetzt oder in irgendeine
elektronisch oder maschinell lesbare Form gebracht werden.
Eingeschränkte Garantie auf die Hardware
Mark of the Unicorn, Inc. und S&S Research (“MOTU/S&S”) geben
auf dieses Gerät eine Garantie über NEUNZIG (90) Tage
beginnend vom Tag des Erwerbs; MOTU-Software wird gemäß
unterschiedlichen schriftlichen Vereinbarungen lizenziert bzw.
garantiert.
Diese Garantie ist unwirksam, wenn das Gerät durch einen Unfall
beschädigt bzw. falsch angewendet wurde oder wenn es in
irgendeiner Weise ohne eine konkrete schriftliche Erlaubnis von
MOTU modifiziert wurde, oder wenn die Seriennummer entfernt
oder nicht mehr feststellbar ist.
ALLE AUFGEFÜHRTEN GARANTIEN, EINSCHLIESSLICH
DER ERWÄHNTEN GARANTIEN VON EIGNUNG ZU EINEM
BESTIMMTEN ZWECK, WERDEN AUF DIE DAUER VON
NEUNZIG (90) TAGEN NACH DEM URSPRÜNGLICHEN
ERWERB DIESES PRODUKTES BEGRENZT.
DIE GARANTIE UND DIE OBEN FESTLEGTEN HILFSMITTEL
SIND EXKLUSIV UND ANSTELLE ALLER ANDEREN,
MÜNDLICHEN ODER SCHRIFTLICHEN, AUSDRÜCKLICHEN
ODER ANGEDEUTETEN VEREINBARUNGEN. Kein MOTU-/
S&SHÄNDLER, -Vertreter oder -Angestellter ist autorisiert, eine
mögliche Änderung, Erweiterung oder Ergänzung dieser Garantie
auszusprechen.
MOTU/S&S SIND NICHT FÜR SPEZIELLE ODER BEILÄUFIGE
FOLGESCHÄDEN VERANTWORTLICH, DIE SICH AUS
IRGENDEINEM GEWÄHRLEISTUNGSANSPRUCH
ERGEBEN, EINSCHLIESSLICH EVTL. VERLORENER
PROFITE, DER AUSFALLZEIT, DER BESCHÄDIGUNG ODER
DES WIEDEREINBAUS VON GERÄTEN SOWIE DES
ZUSTANDS UND DER KOSTEN DES WIEDERHERSTELLENS
VON PROGRAMMEN UND DATEN, DIE MIT MOTU/S&SPRODUKTEN ERSTELLT ODER GESPEICHERT WURDEN.
MOTU Audio 828mkII, AudioDesk und Mark of the Unicorn sind
eingetragene Warenzeichen der Mark of the Unicorn, Inc.
Dieses Gerät wurde getestet und entspricht den Richtlinien für digitale Geräte der Klasse B,
entsprechend den Richtlinien Abschnitt 15 der FCC. Diese Richtlinien wurden entworfen, um einen
angemessenen Schutz gegen schädliche Störung in einer Wohnanlage sicherzustellen. Dieses
Gerät generiert und verwendet Hochfrequenzenergie und kann diese ausstrahlen und somit
Funkstörungen verursachen, wenn es nicht in Übereinstimmung mit den Anweisungen im Handbuch
installiert und verwendet wird. Es gibt jedoch keine Garantie dafür, dass Störungen nicht in einer
bestimmten Konstellation auftreten können. Wenn dieses Gerät Störungen im Radio oder Fernsehen
verursacht, die festgestellt werden können, indem man das Gerät ein- und ausschaltet, wird der
Benutzer aufgefordert zu versuchen, die Störung durch folgende Maßnahmen zu beheben:
• Richten Sie die Empfangsantenne anders aus.
• Vergrößern Sie den Abstand zwischen dem Gerät und dem Empfänger.
• Schliessen Sie das Gerät an einem anderen Stromkreis als dem des Empfängers an.
Wenn nötig fragen Sie einen Händler oder einen erfahrenen Radio-/Fernseh-Techniker für weitere
Maßnahmen.
BEACHTEN SIE: Nur Geräte der Klasse B (Computer Ein-/Ausgangs-Geräte, Terminals, Drucker
etc.), sollten an dieses Gerät angeschlossen werden und diese Geräte müssen speziell geschirmte
Interface-Kabel haben, um den Grenzwerten der Verordnung Class B FCC limits on RF emissions zu
entsprechen.
WARNUNG: Änderungen oder Modifikationen an diesem Gerät, die nicht
ausdrücklich von der verantwortlichen Partei genehmigt worden sind, könnten die
Betriebserlaubnis dieses Geräts aufheben.
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SICHERHEITSHINWEISE UND ELEKTRISCHE ANFORDERUNGEN
•
UM DIE GEFAHR EINES FEUERS ODER EINES ELEKTRISCHEN SCHLAGES ZU VERMEIDEN, SETZEN SIE DAS GERÄT NICHT REGEN
ODER ANDERER FEUCHTIGKEIT AUS.
•
UM DIE GEFAHR EINES ELEKTRISCHEN SCHLAGES ZU VERMEIDEN, ÖFFNEN SIE NICHT DIE GEHÄUSEABDECKUNG. DAS GERÄT IST
WARTUNGSFREI.
•
FASSEN SIE DIE KONTAKTE DES NETZSTECKERS NIEMALS DIREKT AN.
•
WENN DER NETZANSCHLUSS NICHT KORREKT GEERDET IST, KANN DAS MOTU Audio-Interface-System EINEN ELEKTRISCHEN
SCHLAG AUSLÖSEN.
Das MOTU Audio-Interface-System ist mit einem geerdeten 3-poligen Stecker ausgestattet, der Standard-Sicherheitsrichtlinien entspricht. Dieser Stecker erfordert eine
vorschriftsmäßige Erdung der Steckdose. Benutzen Sie keinesfalls eine nicht korrekt geerdete Steckdose, oder verändern Sie nie das mitgelieferte Netzkabel in
irgendeiner Weise! Wenn Sie nicht sicher sind, dass Ihre Anschlusssteckdosen richtig geerdet sind, lassen Sie sie von einem Fach-Elektriker überprüfen.
•
WICHTIGE SICHERHEITSHINWEISE
1.
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7.
Lesen Sie die Bedienungsanleitung - Sie sollten alle Sicherheits- und Bedienungshinweise lesen, bevor Sie mit dem MOTU Audio-Interface-System arbeiten.
Halten Sie das Handbuch bereit - das Handbuch mit den Sicherheits- und Bedienungshinweisen sollte jederzeit bereit liegen.
Reinigung - Ziehen Sie den Netzstecker des MOTU Audio-Interface und des Computers bevor Sie die Systeme äusserlich mit einem Tuch reinigen. Benutzen Sie keine feuchten Reiniger.
Überlastung - Überlasten Sie nicht die Netzanschlüsse und die Stromkabel; dies könnte zu einem elektrischen Schlag führen.
Netzspannung - Betreiben Sie das MOTU Audio-Interface-System nur mit der vorgeschriebenen Stromspannung.
Schutz des Stromkabels- Netzkabel sollten so verlegt werden, dass sie nicht geknickt werden, bzw. keine Sachen darauf abgestellt werden oder man darüber laufen kann.
Gewitter - Als zusätzliche Schutzmaßnahme, ziehen Sie während eines Gewitters den Stromanschluss des MOTU Audio-Interface-System aus der Steckdose. Dies verhindert eine evtl.
Beschädigung des Systems im Falle eines Blitzeinschlages.
8. Wartung - Versuchen Sie nicht das MOTU Audio-Interface-System selber zu warten; das Öffnen und Entfernen von Abdeckungen könnte Sie gefährlichen Spannungen und anderen
Gefahren aussetzen. Überlassen Sie alle Wartungsarbeiten qualifiziertem Fachpersonal.
9. Im tatsächlichen Schadensfall kabeln Sie das MOTU Audio-Interface-System vom Computer ab und lassen Sie in folgenden Fällen das Gerät von qualifiziertem Fachpersonal reparieren:
a. Wenn das Netzteil oder das Netzkabel beschädigt sind.
b. Wenn Flüssigkeit über das MOTU Audio-Interface-System ausgeschüttet worden ist oder wenn Gegenstände auf das System gefallen sind.
c. Wenn das MOTU Audio-Interface-System Regen oder Wasser ausgesetzt war.
d. Wenn das MOTU Audio-Interface-System nicht normal funktioniert, obwohl Sie den Anweisungen des Handbuchs exakt folgen.
e. Wenn das MOTU Audio-Interface-System auf den Boden gefallen ist oder das Gehäuse beschädigt ist.
f.
Wenn das MOTU Audio-Interface-System offensichtliche Betriebsstörungen zeigt.
10. Ersatzteile - Wenn Ersatzteile notwendig sind, vergewissern Sie sich, dass vom Service-Techniker Teile verwendet werden, die den Vorgaben des Herstellers entsprechen, bzw. die
gleichen Eigenschaften wie die Originalteile haben. Nicht autorisierte Ersatzteile könnten zu Feuer, elektrischen Kurzschlüssen und anderen Gefahren führen.
11 Sicherheitstest - Vor Beendigung jeder Reparatur an diesem MOTU Audio-Interface-System fragen Sie den Service-Techniker nach Durchführung eines Sicherheitstests um sicherzustellen, dass sich dieses Produkt in einem normalen Arbeitszustand befindet.
•
UMGEBUNG
Umgebungstemperatur: 10°C bis 40°C (50°F bis 104°)
•
VERMEIDEN SIE DIE GEFAHR EINES ELEKTRISCHEN KURZSCHLUSS UND EINES FEUERS
Fassen Sie das Netzkabel nicht mit feuchten Händen an. Ziehen Sie nicht am Kabel sondern am Stecker, um es aus der Steckdose zu entfernen.
•
EINGANGSSPANNUNG
220 - 250 Volt Wechselspannung (AC), RMS (Europa). Frequenz 47 - 63 Hz .: 7 Watt maximal.
•
VORSICHT: EXPLOSIONSGEFAHR BEIM BATTERIEAUSTAUSCH. AUSTAUSCH NUR MIT GLEICHEM ODER ÄQUIVALENTEN TYP, DER VOM
HERSTELLER EMPFOHLEN IST. ENTSORGEN SIE DIE GEBRAUCHTE BATTERIE NACH DEN RICHTLINIEN DES HERSTELLERS
Deutsche Handbuchübersetzung: Heinz-Georg Lennartz
© 2003 by Klemm Music Technology
Diese Datei darf auf keinen Fall publiziert, vervielfältigt oder auf irgendeine Art und Weise veröffentlich werden bzw.öffentlich zugänglich gemacht oder weitergereicht werden. Das Handbuch darf weder
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Kurzreferenz: 828mkII Rückseite
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Kurzreferenz:
MOTU FireWire Audio Console
9
Über das MOTU 828mkII
15
Lieferumfang und Systemanforderungen
17
WICHTIG! Starten Sie zuerst den MOTU 828Software-Installer
21
Installation der MOTU 828mkII-Hardware
MOTU FireWire Audio Console
Arbeiten mit der Frontseite des 828mkII
59
Cubase, Nuendo und andere-ASIO-Software
69
Sonar und andere WDM-Software
77
Latenz reduzieren
83
CueMix Console
89
MOTU SMPTE Console
93
Performance-Tips & Problemlösungen
97
Index
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Kurzreferenz: 828mkII Vorderseite
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KAPITEL
Inhalt
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Dies ist eine standard Kopfhörerbuchse, (6,3 mm
Stereoklinke). Voreingestellt entspricht der
Ausgang den Summenausgängen auf der
Rückseite. Aber er kann so eingestellt werden,
daß er ein beliebiges analoges oder digitales
Ausgangspaar spiegelt. Er kann sogar als eigener
Ausgang programmiert werden. Verwenden Sie
den Lautstärkeregler darüber, um den Pegel
einzustellen.
Mit diesen Schaltern wird Phantomspeisung für den entsprechendden
Mikrofoneingang eingeschaltet, links
ist aus und rechts ist an.
In diese Neutrik™ Kombobuchsen (XLR/TRS) können
Sie entweder ein Mikrofonkabel (XLR) oder einen
Klinkenstecker einstecken. Beide sind ausgestattet
mit einem Mikrofonvorverstärker (schließen Sie also
kein +4 dB Signal mit XLR-Kabeln hier an!). 48V
Phantomspeisung können Sie über den Schalter an
der Vorderseite dazugeben. Verwenden Sie die
Sends auf der Rückseite, um dieses Eingangssignal
zu Ihren Hardware Geräten zu schicken. Verwenden
Sie einen beliebigen Eingang als Return.
Das Mehrzweck-LCD zeigt Systemeinstellungen oder CueMix DSP-Einstellungen, abhängig davon, an welchem
Knopf Sie drehen. Die Beschriftung
über und unter dem LCD beziehen
sich auf alle Eingänge des 828mkII’s
(analog und digital).
In diesem Bereich wird der eingebaute CueMix DSP Monitor-Mixer eingestellt. Es gibt vier unabhängige Mix-Busse: Jeder mischt alle Eingänge
(oder eine Untergruppe wenn Sie möchten) zu einem Stereoausgang Ihrer
Wahl. Um einen Mix zu bearbeiten, können Sie ihn über den MIX BUSKnopf erreichen. Jeder Mix hat Parameter (Lautstärke, Panorana usw.) für
jeden Eingang: Wählen Sie den Parameter den sie bearbeiten möchten mit
dem PARAM-Knopf aus. Das LCD zeigt jeden Eingang des 828mkII (analoge
auf der Rückseite, Mic/Instrument auf der Vorderseite, ADAT und SPDIF),
zusammen mit den aktuellen Einstellungen für jeden Eingang. Um eine
Einstellungen zu ändern, gehen Sie mit dem CURSOR-Knopf zum entsprechenden Eingang und ändern Sie den Wert mit dem VALUE-Knopf.
Verwenden Sie die SETUP und
SELECT- Knöpfe um Systemeinstellungen wie die Abtastrate und die
Clock Source einzustellen. Mit dem
SETUP-Knopf wählt man die Einstellung; der SELECT-Knopf modifiziert
die aktuelle Systemeinstellung die
im LCD angezeigt wird. Bei einigen
Einstellungen müssen Sie den
SELECT-Knopf drücken anstatt daran
zu drehen.
Bestimmt die
Lautstärke an
der Kopfhörerbuchse oder
am Hauptausgang. Drücken
Sie den Regler,
um Ihn umzuschalten. Am
LCD erkennen
Sie die aktuelle
Einstellung.
ADATAktivitätsLEDs.
FireWire ist ein „plug-andplay“-Protokoll. Das bedeutet,
daß Sie das MOTU 828mkII ein
und auschalten können und
es wieder funktioniert, ohne
daß Sie den Computer
neustarten müssen.
Wenn das 828mkII zu SMPTE-Zeitkode läuft,
erleuchtet die LOCK-LED grün, wenn sich das Gerät
eingelockt hat. Die TACH-LED blinkt einmal pro
Sekunde , wenn das 828mkII erfolgreich Addressinformationen (Zeitkode) liest.
MIDI-Aktivitäts-LEDs.
Diese runden LEDs zeigen an,
ob ein Signal an den analogen Ausgängen vorhanden
ist. Der Schwellwert ist
ungefähr bei -42 dB. Sie
zeigen keine Übersteuerung
an; verwenden Sie Ihre
Audio-Software, um die
Pegel auszusteuern.
Hier wird die globale Abtastrate angezeigt, mit der
daß 828mkII arbeitet. Verwenden Sie die MOTU
828-Software, um die Clockquelle zu bestimmen
von der die Abtastfrequenz bestimmt wird. Wenn
gerade keine Clock vorhanden ist, blinkt eine dieser
LEDs. Wenn Sie z.B. das MOTU 828 auf eine externe
Clock gesetzt haben (z.B. ADAT), aber es kann kein
Clock-Signal gefunden werden, blinkt diese LED.
5-segmentige Pegelanzeigen für die Hauptausgänge.
Die Lautstärke können Sie mit dem Volume-Regler
einstellen (evtl. nachdem der Regler gedrückt wurde).
Diese 5-segmentige
Pegelanzeigen sind für
die beiden Mic/Instrument-Eingänge auf der
Vorderseite.
4-segmentige
Pegelanzeigen
für den SPDIFEingang.
Diese Pegelanzeigen sind für die
8 analogen Klinkeneingänge auf
der Rückseite
bestimmt.
Kurzreferenz: 828mkII Vorderseite
Diese beiden Regler bieten bis zu 42 dB Gain für lo-Z-XLR-Mikrophoneingang und 17dB für den hi-Z-Klinkeneingang. Weil diese Eingänge Mikrofonvorverstärker haben, können Sie dort fast alles anschließen: ein Mikrofon, eine Gitarre, ein Synthie usw. — legen Sie hier kein +4 dB-Signal
an (wegen der Vorverstärker): verwenden Sie einen Klinkeneingang auf der Rückseite stattdessen. Verwenden Sie die Trim-Regler und die „MIC“Pegelanzeigen, um das Eingangssignal einzustellen. Die Pegelanzeigen gelten sowohl für den Klinken- als auch für den XLR-Eingang.
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Kurzreferenz: 828mkII Rückseite
Eine Bemerkung: Sie können unabhängige
Formate für die optischen Ein- und Ausgänge
wählen. Sie könnten z.B. ADAT als optischen
Eingang wählen (für z. B. acht Eingänge von
Ihrem digitalen Mixer) und
S/PDIF für die optischen Ausgänge (für z. B.
Ihren DAT-Recorder ).
An diese digitalen Ein- und Ausgänge können
sie entweder ADAT kompatible „lightpipe“Geräte (wie ein digitales Mischpult) oder ein
zu einer S/PDIF optischen Schnittstelle
kompatibles Gerät, wie ein Effektgerät oder
einen DAT-Recorder anschließen. Stellen Sie
das entsprechende Format im MOTU 828
Kontrollfeld ein. (Siehe „Optischer Ein- und
Ausgang“ auf Seite 50 wegen Details.) ADAT
optisch bietet achtkanalige 24-bit Ein- und
Ausgänge (vier Kanäle bei 96 kHz) und
TOSLink ist stereo.
Wenn das 828mkII mit hohen Abtastraten läuft (88,2 oder
96 kHz), können Sie die Ausgangsfrequenz (über
Software) gegenüber der Systemfrequenz halbieren.
Dies sind standard Word Clock-Buchsen. Verwenden Sie
diese für verschiedenen Anwendungen wie für digitale
Übertragungen zu Geräten die nicht als Slave zu der Clock
die im Audio enthalten ist laufen können.
Diese Klinkenbuchsen
dienen als (analoge
Audio) SMPTE Zeitkode-Ein-und
Ausgänge. Verwenden
Sie diese, um das
828mkII direkt zu
Timcode folgen zu
lassen oder ihn zu
übertragen.
Verbinden Sie über diese Schnittstelle
das MOTU 828 mit Ihrem Computer, mit
einem standard 1394 FireWire-Kabel
das mit Ihrem MOTU 828 mitgeliefert
wurde. Verwenden Sie den zweiten
FireWire-Port, um bis zu vier MOTU
FireWire Audio Interfaces an einen
einzigen FireWire-Bus anzuschließen.
Sie können auch andere FireWire-Geräte
anschließen. Details, siehe „Mehrere
MOTU FireWire interfaces anschließen“
auf Seite 42.
Dies sind 24-bit-digitale,
stereo S/PDIF Ein- und
Ausgänge für alle unterstützten Abtastraten.
Schließen Sie hier Ihre
MIDI-Geräte an das
828mkII an. (MIDI in an
MIDI out und
umgekehrt).
Schließen Sie hier ein Standart
Fußpedal an, um die Aufnahmen
zu steuern. Details zur Einrichtung finden Sie unter „Pedal
aktivieren“ auf Seite 50.
Die acht analogen Ausgänge des
828mkII sind vergoldete, symmetrische +4dB Klinkeneingänge, die
auch als unsymmetrische Eingänge
verwendet werden können. Sie sind
ausgestattet mit 24-bit Wandlern, mit
128-fachem Oversampling.
Diese 8 analogen Eingänge sind goldbeschichtete, symmetrische Klinkenbuchsen, die auch ein unsymmetrisches
Signal akzeptieren. Mit dem LCD auf der
Vorderseite können Sie sie für +4 dB
oder -10 dB Signale einstellen. Sie haben
24-bit-Wandler mit 64fachem Oversampling. Diese Eingänge haben keine
Mikrofonvorverstärker, so daß Sie am
besten für Synthesizer, Drum Machines,
Effektgeräte und andere Instrumente
geeignet sind.
Falls Sie das MOTU 828mkII mit einem ADAT verwenden, benutzen Sie diesen standard ADAT SYNC-Eingang, um das MOTU 828mkII an das Ende Ihrer ADAT Sync-Kette
anzuschließen. Wenn Sie z.B. drei ADATs besitzen, verketten Sie die ADATs in der gewöhnlichenWeise (SYNC OUT zu SYNC IN usw.), und schließen Sie dann den letzten
ADAT SYNC OUT an den SYNC IN des 828mkII. Durch diese Verbindung erreichen Sie sample-genaue Audiotransfers zwischen AudioDesk (oder anderer sample-genauer
Software) und den ADATs. Falls Sie ein MOTU MIDI Timepiece AV oder Digital Timepiece besitzen, machen Sie es zum Master der ADAT SYNC Kette, so daß Sie alles von
AudioDesk (oder einer anderen MMC kompatiblen Software) aus steuern können.
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Um Festplattenspuren in Ihrer Audiosoftware über diese Ausgänge abzuhören,
weisen Sie die Spuren (und den Master
Fader) zu diesen Hauptausgängen. Sie
können auch CueMix DSP verwenden, um
hier 828mkII Eingangssignale abzuhören.
Diese beiden symmetrischen, Klinkenbuchsen dienen als Hauptausgänge vom
MOTU 828mkII. Sie können sie mit Aktivmonitoren verbinden und die Lautstärke
an der Vorderseite mit dem „Volume“Regler steuern. (Drücken Sie zuerst auf
den Regler, um auf Lautstärkeregelung
für den Hauptausgang umzuschalten.)
Diese beiden symmetrischen „Send“
Ausgänge liefern das vorverstärkte
Eingangssignal des Mic/Guitar/
Instrumenten-Eingangs auf der
Vorderseite. Verwenden Sie diese,
um Ihren bevorzugten Kompressor,
EQ, Hall oder andere Effektgeräte
einzuschleifen.Verwenden Sie einen
bliebigen Klinkeneingang als
„Return“.
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Kurzreferenz:
MOTU FireWire Audio Console
KAPITEL
Klicken Sie auf die Laschen, um
die grundlegenden oder die
gerätespezifischen Einstellungen
vorzunhemen (oder andere n
MOTU-Interfaces einzustellen.)
Bestimmt die Clock-Quelle für das ganze
MOTU 828mkII-System. Falls Sie nur die
analogen Ein- und Ausgänge verwenden,
setzen Sie diese Einstellung auf „Internal“.
Die anderen Einstellungen sind für digitale
Transfers über S/PDIF oder externe
Synchronisation über den ADAT SYNC in
Anschluß gedacht.
Wählen Sie hier die globale
Abtastrate für das System.
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Falls Sie einen Fußschalter am 828mkII
angeschlossen haben, können Sie mit
diesen Einstellungen die Pedalstellungen
einer Tastenkombination der Mac-Tastatur
zuweisen, für „Pedal oben und unten“. Für
Details siehe „Pedal aktivieren“ auf
Seite 50.
Wenn Sie hier eine kleinere Einstellung auswählen, wird die
Verzögerung veringert, die sie
vielleicht hören wenn Sie ein LiveEingangssignal das Sie durch ein
Effekt-Plug-in in Ihrer Software
verwenden hören. Kleinere Werte
erhöhen aber auch die Belastung
Ihres Computers. Details siehe
„Samples per Buffer (BufferGröße)“ auf Seite 49.
Sie sollten diese Option immer
aktiviert lassen (angekreuzt). Es
gibt nur einige seltene Fälle in
denen Sie sie ausschalten
möchten. Details finden sie in der
MOTU Tech Support-Datenbank
unter www.motu.com.
Klicken Sie auf die Lasche
828mkII, um diese Einstellungen
zu erreichen.
Wählen Sie hier das gewünschte
optische Format für den optischen Ein- und Ausgang. Diese
müssen nciht beide gleich sein.
Wenn Sie das 828mkII Interface
mit hohen Abtastraten
verwenden (96 oder 88,2)
erscheint diese Option. Damit
können Sie eine Ausgangsfrequenz einstellen, die entweder
der globalen Abtastfrequenz
entspricht (z. B. 96kHz) oder sie
halbiert (z.B. 48kHz anstelle von
96kHz).
Device Setup in Cubase SX
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In diesem Menü können Sie auswählen, was
Sie über die Kopfhörerbuchse hören
werden. Um die Hauptausgänge zu
spiegeln, wählen Sie Main Outs. Sie können
auch jedes andere Ausgangspaar
auswählen. Um den Kopfhörerausgang als
unabhängigen Ausgang zu verwenden,
wählen Sie Phones.
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Kreuzen Sie diese Option an, wenn die Audio
Software die Sie mit dem 828mkII
verwenden keinen Windows WDM-Treiber
und stattdessen nur ältere MME (Wave)
Treiber unterstützt. Wenn dieses Feld
angekreuzt ist, sind alle Ein- und Ausgänge
des 828mkII auch für ältere MME-kompatible Software verfügbar.
Wie Sie diese Einstellungen erreichen
Es gibt verschiedenen Möglichkeiten diese Einstelungen zu erreichen:
■ aus dem windows Start-menü heraus, wählen Sie
Programme>MOTU>MOTU FireWire Audio Console.
■ In Cubase SX, gehen Sie ins Fenster „Geräte -Menü“ und wählen Sie
den Schalter Control Panel.
■ Bei anderen programmen beachten Sie deren Dokumentation.
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KAPITEL 1
Über das MOTU 828mkII
ÜBERBLICK
Durch die verschiedenen Ein- und Ausgangsformate, den Mikrofonvorverstärkern, Monitoring
ohne Latenz und Synchronisationsfunktionen ist
das MOTU 828mkII ein vollständiges portables
„Studio“, wenn Sie es mit einem Macintosh- oder
Windows-Computer verwenden. Ein WDM
Treiber ist enhalten für Audioanwendungen die
unter Windows 2000/Me/XP laufen. Außerdem ist
ein ASIO-Treiber sind enthalten, für jede Windows
Audiosoftware die ASIO-Treiber unterstützt.
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Zehn analoge Ausgänge, mit 24-bit Wandlern
Zwei kombinierte XLR/-Klinkeneingänge mit
Vorverstärkern, Sends auf der Rückseite und 48V
Phantom-Speisung
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Acht analoge Eingänge, mit 24-bit Wandlern
DIE 828MKII-RÜCKSEITE
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■
gy
Das MOTU 828mkII ist ein computerbasiertes
Harddisk-Recordingsystem für Mac OS und
Windows, das 20 simultane Ein- und 22 Ausgänge
bei Abtastraten von bis zu 96 kHz bietet. Das
MOTU 828mkII besteht aus einer 19 Zoll-Einheit
(eine Höheneinheit), die über ein standard IEEE
1394 FireWire™-Kabel direkt mit dem Computer
verbunden wird. Das MOTU 828mkII bietet:
Die MOTU 828mkII-Rückseite hat die folgenden
Anschlüsse:
■ Zehn vergoldete, symmetrische +4 dB Klinkenbuchsen, analoge Ausgänge (mit 24-bit, 96 kHz
Wandlern)
sic
■
achtkanalige, optische ADAT Ein- und Ausgänge
■
S/PDIF (optisch und koaxial)
■
ADAT-Sync-Eingänge
■
Word Clock Ein- und Ausgang
■
MIDI Ein- und Ausgang
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03
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■ eingebaute SMPTE-Synchronisation mit extra
SMPTE-Ein- und Ausgangsbuchsen
Fußschalterbuchse für Punch-in/out
■
Kopfhörerbuchse
20
■
©
■ Hauptlautstärkeregler (für Kopfhörere +
Hauptausgänge)
CueMix™ DSP für latenzfreies Mixing &
Monitoring
■ Zwei vergoldete, symmetrische +4 dB Klinkenbuchsen, Sends (für die Mic-/Gitarreneingänge auf
der Vorderseite)
Acht vergoldete, symmetrische +4 dB Klinkenbuchsen, analoge Eingänge (mit 24-bit, 96 kHz
Wandlern)
■
■ Ein Paar optische ADAT „Light-Pipe“ Buchsen
(8 Kanäle ADAT optisch, Ein- und Ausgang),
individuell umschaltbar auf S/PDIF optisch
(„TOSLink“)
■
koaxialer S/PDIF-Ein- und Ausgang
■
MIDI IN und MIDI OUT
■
■
Programmierung über die Vorderseite
■
Stand-alone Mischpult
■ Vergoldete, symmetrische, analoge Klinkeneinund ausgänge, vorgesehen für SMPTE Time Code
■
Ein 9-pin ADAT SYNC IN-Anschluß
■
Word Clock-Ein- und Ausgang
9
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20 Eingänge und 22 Ausgänge
Alle 828mkII Ein- und Ausgänge können simultan
verwendet werden, für insgesamt 20 Eingänge und
22 Ausgänge:
Eingang Ausgang
Analoge, 24-bit, 96kHz mit+4/-10 symmetrischen, unsymmetrischen Klinkenbuchsen
8
8
Mikrofonvorverstärker 24-bit, 96 kHz mit
Klinken-/XLR-Kombobuchsen
2
-
Hauptausgänge, 24-bit, 96 kHz symmetrischen,
unsymmetrischen Klinkenbuchsen
-
stereo
Kopfhörerausgang
-
stereo
ADAT optisch (bei 44.1 oder 48 kHz)
8
8
SPDIF bei 24-bit und 96 kHz (digital)
stereo
stereo
Insgesamt
20
22
Mikrofon-Sends
Vor der A/D-Wandlung wird das vorverstärkte
Signal des Mic/Guitar-Eingangs zu einem der
Sends auf der Rückseite geleitet, so daß Sie dort
Ihre bevorzugten Effektgeräte wie einen EQ
Kompressor oder andere Effektgeräte, einschleifen
können, bevor das Signal digitalisiert wird. Das
Ausgangssignal des Effektgerätes kann dann über
einen beliebigen Klinkeneingang auf der Rückseite
wieder zurückgeführt werden, um dort zum
Computer geleitet zu werden und/oder in die
enthaltenen Monitorabmischung mit
aufgenommen zu werden.
Mu
Verbindung
Alle Klinkeneingänge können individuell
zwischen +4 und -10 dB Referenz-Pegel
umgeschaltet werden. Über die Software „CueMix
Console“ oder über die LCD-Anzeige an der
Vorderseite können weitere 6 dB-Verstärkung
hinzugefügt werden.
olo
gy
Zwei 1394 FireWire-Buchsen
hn
■
Computer übertragen. Alle 10 analogen Ausgänge
liegen ebenfalls an symmetrischen Klinkenbuchsen an. Alle diese Buchsen aktzepieren auch
unsymmetrische Klinkenstecker.
Te
c
Fußpedalanschluß
sic
■
em
m
Es handelt sich um diskrete Ein- und Ausgänge.
Anders ausgedrückt bedeutet das, daß der Mikrofoneingang nicht einen der acht Klinkeneingänge
benötigt. Das stimmt auch für den Kopfhörerausgang und die Hauptausgänge.
20
03
Kl
Die ADAT-Schnittstellen bietet 4 Ein- und
Ausgangskanäle bei 88,2 oder 96 kHz.
Sie können auch unabhängig voneinander als
stereo TOSLink SPDIF bei jeder unterstützten
Abtastfrequenz eingerichtet werden.
©
Die Kopfhörerausgänge sind ein eigentständiges
Ausgangspaar, können aber auch jedes andere
Ausgangspaar des 828mkII, wie z.B. die Hauptausgänge, spiegeln.
Analog
Alle 10 analogen Eingänge sind ausgestattet mit
24-bit, 96 kHz A/D-Wandlern mit 64-fachem
Oversampling. Alle 10 Ausgänge haben 24-bit D/
A-Wandler mit 128-fachem Oversampling. Alle
Daten werden in einem 24-bit Datenstrom zum
Hauptausgänge
Die Hauptausgänge sind D/A-Wandlern mit 24bit, 128fachem Oversampling ausgestattet und
dienen als unabhängig Ausgänge für den
Computer oder die im 828mkII enthaltenen
CueMix DSP -bmischungen .
Optisch
Die MOTU 828mkII optischen Buchsen
unterstützen zwei digitale Audioformate: ADAT
und S/PDIF. Das optische ADAT Format bietet
acht Kanäle in 24-bit mit einer Abtastrate von
entweder 44,1 oder 48 kHz und vier kanäle bei 88,2
oder 96 kHz. Das optische S/PDIF-Format (häufig
als TOSLink bezeichnet), bietet stereo S/PDIF Einoder Ausgang.
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gy
olo
hn
Punch in/out
An die Klinkenbuchse können Sie einen
Fußschalter anschließen. Wenn Sie den Fußschalter
betätigen, steuert das 828mkII eine programmierbare Tastenkombination der Computer-Tastatur
an. Mit MOTU’s Digital Performer steuert der
Fußschalter voreingestellt die Taste „3“ an, was in
Digital Performer die Aufnahmen startet. Es ist das
gleiche, den Fußschlater zu betätigen oder die Taste
3 zu drücken. Sie können im 828mkII Kontrollfeld
jede Tastenkobination die sie möchten einstellen.
Kl
em
m
Mu
Eingebaute SMPTE Synchronisation
Das 828mkII kann über den SMPTE-Klinkeneingang direkt SMPTE-Zeitcode folgen, ohne
einen separaten Synchronizer. Es gibt auch einen
SMPTE-Ausgang, um Time Code zu erzeugen. Das
828mkII bietet DSP-gesteuerte Sync-Funktionen
mit ausgeklügelten Filterfunktionen die schnelle
Einlockzeiten und eine Genauigkeit von unter
einem Frame gewährleisten.
Word clock
Das 828mkII bietet standard Word Clock die als
Slave zu jeder unterstützten Abtastfrequenz laufen
kann. Außerdem kann die Word Clock hohen und
niedrigen Abtastfrequenzn folgen und Sie
erzeugen. Wenn z.B. die globale Abtastfrequenz auf
96 kHz steht kann der Word Clock-Eingang einer
niedrigen Frequenz von 48 kHz folgen. Wenn das
828mkII mit 96 kHz läuft, können Sie in der
MOTU FireWire Audio Console eine Ausgangsfrequenz von 48 kHz auswählen („System clock ÷ 2“).
Te
c
MIDI-Ein- und Ausgang
Die standard MIDI In und MIDI Out Buchsen des
828mkII bieten 16 MIDI-Kanäle zum und vom
Computer über die Firewire-Verbindung des
828mkII.
das ADAT Sync-Format unterstützt. Wenn Sie z.B.
einen digitalen Transfer einer Spur vom ADAT in
den Computer über eine optische Verbindung
vornehmen und dann die Spur wieder zurück zum
ADAT überspielen, wird es an der gleichen Stelle
wieder aufgenommen, bis auf ein Sample genau.
sic
S/PDIF
Das MOTU 828mkII bietet S/PDIF Ein- und
Ausgänge in zwei unterschiedlichen Formaten:
RCA „koaxial“ und „optisch“ (TOSLink). Die
koaxialen Buchsen sind fest für das S/PDIF Format
vorgesehen. Die optischen Buchsen können im
TOSLink Format oder als ADAT-optisch
verwendet werden. Außerdem können die
optischen Ein- und Ausgänge unabhängig
voneinander eingestellt werden. Der optische
Eingang kann z.B. auf S/PDIF gesetzt werden,
während der optische Ausgang auf ADAT steht.
©
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03
Die enthaltene Software „MOTU SMPTE
Console™“ enthält auch alle Werkzeuge, um
SMPTE zu erzeugen, zu erneuern oder um andere
Geräten zu Ihrem Computer zu synchronisieren.
Wie CueMix DSP sind die Synchronisationfunktionen plattformübergreifend und zu jeder
Sequenzer-Software kompatibel, die samplegenaue Synchronisation unterstützt (das ASIO 2
Protokoll).
ADAT Sync: Sample-genaue Synchronisation
Die MOTU 828mkII standard 9-pin ADAT SYNC
IN-Buchse bietet sample-genaue Synchronisation
zu allen Alesis-ADAT-Bandgeräten, die an dem
Gerät angeschlossen sind — oder jedes Gerät das
1394 FireWire
An die beiden 1394 FireWire-Buchsen können Sie
ein standard IEEE 1394 FireWire-Kabel
anschließen, um das MOTU 828mkII an einen mit
FireWire ausgestatten Macintosh- oder WindowsComputer zu betreiben. Die zweite Buchse können
Sie verwenden, um mehrere Interfaces miteinander
zu verbinden — bis zu vier MOTU FireWire
Interfaces — an einem einzigen FireWire-Bus. Sie
kann auch dazu verwendet werden, andere
FireWire-Geräte ohne FireWire-Hub anzuschließen.
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olo
gy
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Mu
Wie in <Verweis>„Mikrofon-Sends“ auf Seite 10
erklärt, kann das vorverstärkte Signal zu externen
Geäten gesendet werden, bevor es ins 828mkII
zurückkommt.
Pegelmeter-Bereich
An der Vorderseite des MOTU 828 findet man
verschiedene Ein- und Ausgangspegelmeter. Die
runden „Analog Out“, „SPDIF Out“ und „ADAT“
LEDs zeigen die Anwesenheit eines Ausgangssignals. Der Schwellwert für diese Anzeigen ist
ungefähr -42 dB. Die mit vier und fünf Segmenten
ausgestatteten Eingangspegelmeter bieten fest
zugewiesene Mehrsegmentepegelanzeigen für die
jeweiligen Eingänge, genau wie die Pegelmeter mit
fünf Segmenten für die Hauptausgänge.
Te
c
Mikrofoneingänge mit 48V Phantomspeisung
An die beiden Neutrik™-Kombobuchsen (XLR/
TRS) mit Mikrofonvorverstärkern und Phantomspeisung können Sie ein Mikrofon, eine Gitarre
oder jedes andere Signal von einem Klinkenstecker
an der Frontseite des 828mkII anschließen. Die
XLR-Buchse ist ein Mikrofoneingang mit niedriger
Impedanz und der Klinkeneingang ist ein
Gitarren-/Instrumenteneingang mit hoher
Impedanz. Mit den zugewiesenen Reglern an der
Vorderseite können Sie jeden Eingang individuell
einstellen. Über einen Schalter an der Vorderseite
kann die 48V Phantomspeisung eingeschaltet
werden.
LCD-Anzeige
Jede Einstellung am 828mkII kann über die
Vorderseite des 828mkII mit den sechs Endlosdrereglern und der 2x16 LCD-Anzeige eingestellt
werden. Auf CueMix DSP-Einstellungen, wie z.B.
der Eingangspegel, das Panorama, die +4/-10
Eingangsimpedanz, eine 6 dB-Verstärkung,
Stereogruppierung, Ausgangszuweisungen für den
Mix und andere Einstellungen kann schnell
zugegriffen werden, sie sind klar ablesbar und
leicht einzustellen. Es können sechzehn Voreinstellungen erzeugt, gesichert, wieder aufgerufen und
dupliziert werden.
sic
DIE 828MKII VORDERSEITE
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Kl
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m
Kopfhörerausgang und Hauptlautstärke
Die Vorderseite vom MOTU 828mkII beinhaltet
einen Kopfhörerausgang und einen Lautstärkeregler. Der Lautstärkeregler kontrolliert den
Kopfhörerausgang und die Hauptausgänge auf der
Rückseite. Drücken Sie auf den Schalter, um
zwischen beiden umzuschalten. Auf dem LCD
können Sie Einstellung ablesen.
©
CueMix™ DSP latenzfreies Mischen
Der CueMix DSP-Bereich an der Vorderseite bietet
Zugriff auf die eingebauten Mischpultfunktionen
und auf die globalen Systemeinstellungen des
828mkII. Zusammen bieten diese Funktionen
einen vollständigen stand-alone-Betrieb ohne
einen Computer. Das 828mkII kann alle Eingänge
zu einem Ausgangspaar mischen und bis zu vier
solcher Abmischungen können unabhängig
voneiander programmiert und gleichzeitig benutzt
werden.
Die Clock-LEDs zeigen die globale Abtastfrequenz
an (wie in der Software „MOTU FireWire Audio
Console“ eingestellt). Die LOCK und TACH LEDs
zeigen den Status der eingebauten SMPTE
Synchronisationfunktionen des 828mkII an.
16-BIT UND 24-BIT AUFNAHMEN
Das MOTU 828mkII System verarbeitet die Daten
intern als 24-bit, unabhängig vom Ein- oder
Ausgangsformat. Sie können mit 16-bit oder 24-bit
Audiodateien aufnehmen und wiedergeben, mit
einer jeder unterstützen Abtastrate , über jeden der
analogen oder digitalen Ein- oder Ausgänge. 24-bit
Audiodateien können mit jeder kompatiblen
Hostapplikation, die 24-bit Aufnahmen
unterstützt, aufgenommen werden.
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AUDIOAPPLIKATION
Das MOTU 828mkII-System wird mit einem
standard WDM-Windows-Treiber ausgeliefert, der
es Ihnen ermöglicht, mit dem 828mkII und Ihrer
Audiosoftware aufzunehmen, zu bearbeiten,
wiederzugeben und abzumischen .
olo
gy
Das MOTU 828mkII enthält außerdem einen
Windows- ASIO-Treiber für Kompatibilität zu
jeder Audioapplication, die ASIO-Treiber
unterstützt.
Te
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Unabhängig davon welche Software Sie mit dem
MOTU 828mkII verwenden, bestimmt der
Computer die Anzahl der Spuren, die die Software
simultan aufnehmen und wiedergeben kann,
genauso wie die Anzahl der Echtzeiteffekte, die Sie
in Ihrem Mix verwenden können. Ein schneller
Computer mit mehr RAM und einer schnelleren
Festplatte ermöglicht es Ihnen, mehr Spuren
simultan aufzunehmen und wiederzugeben und
mehr Effekte einzusetzen als ein langsamerer
Computer mit weniger RAM und einer
langsameren Festplatte. Die aktuellen Rechner
können 32 Spuren oder mehr wiedergeben. SCSIBeschleuniger können Ihnen helfen eine größere
Spurenzahl zu erreichen.
hn
EIN COMPUTER-BASIERTES SYSTEM
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!828 Manual-Win Seite 15 Mittwoch, 3. September 2003 3:09 15
KAPITEL 2
Lieferumfang und
Systemanforderungen
LIEFERUMFANG
WINDOWS-SYSTEMANFORDERUNGEN
Das MOTU 828mkII wird mit den unten
aufgeführten Elementen geliefert. Falls irgendeines
dieser Elemente nicht in Ihrer MOTU 828mkIIVerpackung enthalten ist, nehmen Sie bitte sofort
Kontakt zu Ihrem Händler oder MOTU (Klemm
Music Technology) auf.
Das MOTU 828mkII System erfordert das folgende
Windows-System:
■
Ein 1394 „FireWire“-Kabel
■
Netzkabel
■
Ein MOTU 828mkII Mac/Windows-Handbuch
■
Ein AudioDesk-Handbuch
■
Eine CD-ROM für beide Plattformen
■
Eine Registrierkarte
gy
olo
Ein MOTU 828mkII I/O Rackeinbaugerät
■ Ein PIII Prozessor oder schneller wird
empfohlen
hn
■
■ Ein 300 MHz Pentium-basierter, kompatibler
PC oder schneller ausgestattet mit mindestens
einem FireWire-Anschluß
Windows Me, 2000 oder XP
sic
■
Te
c
■ Mindestens 32 Mb (Megabytes) RAM
Arbeitsspeicher (64 Mb oder mehr werden
empfohlen)
Mu
■ Eine große Festplatte (möglichst mindestens 20
Gb)
©
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LASSEN SIE IHR SYSTEM REGISTRIEREN
Bitte schicken Sie die dem System beiliegende
Registrierungskarte ein. Als registrierter Anwender
sind Sie berechtigt, den technischen OnlineSupport in Anspruch zu nehmen und Sie werden
automatisch über Neuigkeiten und Verbesserungen
informiert. Nur registrierte Anwender erhalten
automatisch diese Upgrade-Angebote, daher füllen
Sie bitte diese Karte aus und senden Sie an uns
zurück!
Vielen Dank, daß Sie sich die Zeit nehmen, Ihre
Produkte von Mark of the Unicorn registrieren zu
lassen!
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KAPITEL 3
WICHTIG! Starten Sie zuerst den
MOTU 828-Software-Installer
ÜBERBLICK
Innstallieren Sie zuerst die MOTU 828mkII Software!
Installation der 828mkII-Software . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
MOTU FireWire Audio Console. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
ASIO MOTU FireWire Audio-Treiber. . . . . . . . . . . . . . . . . .
Der MOTU FireWire Audio WDM-Treiber. . . . . . . . . . . . .
Der MOTU GSIF FireWire-Treiber. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
CueMix Console . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
MOTU SMPTE Console . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
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INNSTALLIEREN SIE ZUERST DIE MOTU
828MKII SOFTWARE!
Bevor Sie das MOTU 828mkII Audiointerface an
Ihren Computer anschließen und es einschalten,
sollten Sie die MOTU 828mkII Software-CD
einlegen und den MOTU 828mkII-SoftwareInstaller starten. Damit sind alle Softwarekomponenten des MOTU 828mkII in Ihrem System
installiert.
Falls Windows Sie auffordert die Treiber zu
suchen
Falls Sie schon das MOTU 828mkII an Ihren
Computer angeschlossen und eingeschaltet haben,
wird Windows eine Warnmeldung bringen, daß
das MOTU 828mkII Treiber benötigt, gefolgt von
einem anderen Fenster, in dem Sie dazu
aufgefordert werden, die Treiber auf der Festplatte
zu suchen. Falls dies passiert:
Anweisungen auf dem Bildschirm.Das 828mkII
wird mit den folgenden Software-Komponenten
und Treibern für Windows Me, 2000 und XP
geliefert:
Software
komponente
Zweck
MOTU FireWire
Audio Console
Bietet Zugriff auf alle Einstellungen der
MOTU 828mkII-Hardware.
ASIO MOTU
FireWire Audio
Driver
Ermöglicht Cubase VST oder anderer
ASIO-kompatibler Software mehrkanalige Audioein- und ausgabe mit dem
MOTU 828. Sie brauchen nur diesen
Treiber, wenn Sie Cubase VST oder ein
anderes ASIO-Programm verwenden.
MOTU FireWire
WDM-Treiber
Ermöglicht Audiosoftware die kompatibel
zu WDM-Treibern ist, mehrkanalige
Audioein- und ausgabe mit dem MOTU
828mkII
MOTU FireWire
GSIF-Treiber
Damit können Sie Ihr 828mkII mit Tascam GigaStudio verwenden.
MOTU FireWire
MIDI-Treiber
Bietet MIDI Ein- und Ausgang für die
MIDI-Buchsen am 828mkII.
FireWire CueMix
Console
Ermöglicht die Steuerung der
CueMix DSP-Funktionen des 828mkII,
für latenzfreies Monitoring der Eingänge.
MOTU SMPTE
Console
Bietet Zugriff auf die 828mkII SMPTE und
Video-Sync-Funktionen.
1 Brechen Sie die Treibersuche ab
2 Schalten Sie das MOTU 828mkII aus.
3 Starten Sie den MOTU 828mkII-SoftwareInstaller, wie im nächsten Abschnitt beschrieben.
INSTALLATION DER 828MKII-SOFTWARE
Um die MOTU 828 Software zu instalieren, legen
Sie die MOTU-Audio-CD-ROM in Ihr CD-RomLaufwerk ein und folgen Sie den weiteren
17
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MOTU FIREWIRE AUDIO CONSOLE
In der MOTU Firewire Audio Console können Sie
auf alle Einstellungsmöglichkeiten des MOTU
828mkII zugreifen, wie z. B. auf die Clock Source
und auf die Abtastrate. Vollständige Details finden
Sie in Kapitel 5, „MOTU FireWire Audio Console“
(Seite 45).
Der MOTU Firewire ASIO-Treiber wird vom
MOTU 828mkII Software-Installer richtig im
Windows installiert und eingerichtet, so daß Sie
sich keine Gedanken über den Ort der Installation
zu machen brauchen.
Details über die Vewendung von Cubase VST mit
dem MOTU 828mkII, finden Sie in Kapitel 7,
„Cubase, Nuendo und andere-ASIO-Software“
(Seite 59).
DER MOTU FIREWIRE AUDIO WDM-TREIBER
Der MOTU FireWire Audio WDM-Treiber bietet
mehrkanalige Audioein- und Audioausgabe für
Applikationen die unter Windows Me, 2000 oder
XP laufen. Siehe Kapitel 8, „Sonar und andere
WDM-Software“ (Seite 69) wegen Details.
Der MOTU FireWire Audio-Installer installiert
den MOTU FireWire WDM-Treiber in Windows
für Sie.
DER MOTU GSIF FIREWIRE-TREIBER
Abb. 3-1: Die MOTU Firewire Audio Console gibt Ihnen Zugriff auf alle
Einstellungen der MOTU 828mkII-Hardware.
Der MOTU GSIF FireWire-Treiber ermöglicht es
Ihnen das 828mkII als Audiointerface für das
Tascam GigaStudio und verwandte Produkte zu
verwenden. Der GSIF-Treiber ist mehrkanalig und
hat eine sehr niedrige Latenz.
ASIO MOTU FIREWIRE AUDIO-TREIBER
MOTU FIREWIRE MIDI-TREIBER
ASIO steht für Audio Streaming Input und Output.
Der MOTU FireWire ASIO-Treiber ermöglicht
dem 828mkII FireWire-Gerät, Mehrkanal-In/
Output in Verbindung mit Steinberg’s Cubase VST
Software, oder jedem anderen Audioprogramm,
das ASIO-Treiber unterstützt.
Dieser Treiber aktiviert die MIDI-Ein- und
Ausgangsbuchsen des 8282mkII. Die Ports werden
in Windows angemeldet und sind damit für jede
MIDI-Software verfügbar.
Der MOTU Firewire-ASIO-Treiber wird nur
benötigt, wenn Sie Cubase VST (oder ein anderes
Audioprogramm, das ASIO-Treiber unterstützt)
verwenden.
CUEMIX CONSOLE
Dieses Programm stellt Ihnen nach dem Start eine
Mixkonsole zu Verfügung, mit der Sie die LatenzCue Mix-Funktionen des PCI-424-Treibers
kontrollieren können. Weitere Details finden Sie
unter Kapitel 10, „CueMix Console“ (Seite 83).
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MOTU SMPTE CONSOLE
Die MOTU SMPTE Console bietet alle Werkzeuge
zur Video- und SMPTE-Synchronisation und zur
SMPTE Erzeugung und Erneuerung sowie um
andere Geräte als Slave zum Computer laufen zu
lassen. Details finden Sie unter Kapitel 11, „MOTU
SMPTE Console“ (Seite 89).
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!828 Manual-Win Seite 21 Mittwoch, 3. September 2003 3:09 15
KAPITEL 4
Installation der MOTU 828mkIIHardware
ÜBERBLICK
Sample-accurate sync . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29
Hier ein Überblick über die Installation des MOTU
828mkII:
Sample-genauer Sync zu ADATs . . . . . . . . . . . . . 31
Das MOTU 828mkII Interface anschließen. . . .21
Sync zu SMPTE . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 35
Schließen Sie das 828mkII an den Computer an.
Sync zu Video oder SMPTE mit Synchronizer . 37
Nehmen Sie digitale und analoge Verbindungen
wie gewünscht vor.
gy
Optische Geräte synchronisieren . . . . . . . . . . . . 38
olo
Ein- und Ausgänge belegen. . . . . . . . . . . . . . . . . .22
ADAT Sync ohne Synchronizer . . . . . . . . . . . . . . 33
SPDIF-Geräte synchronisiseren . . . . . . . . . . . . . 39
hn
Word Clock-Geräte synchronisieren . . . . . . . . . 41
Sync in großen Systemen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 42
Einen Fußschalter anschließen. . . . . . . . . . . . . . .24
DAS MOTU 828MKII INTERFACE
ANSCHLIEßEN
1 Stecken Sie ein Ende des MOTU 828mkII
FireWire-Kabels (enthalten) in die FireWireBuchse am Computer, wie unten in Abb. 4-1
gezeigt.
Mu
Schließen Sie einen Fußschalter an, um eine
Tastenkombination anzusteuern.
Mehrere MOTU FireWire interfaces anschließen
42
sic
Schließen Sie einen Controler, einen Synth oder ein
Masterkeyboard an.
Te
c
MIDI-Geräte anschließen . . . . . . . . . . . . . . . . . . .24
m
Eine typische Studioumgebung (kein Mixer) . .25
em
Eine Beispielkonfiguration für computerbasiertes
Mischen und Bearbeiten.
2 Stecken Sie das andere Ende des FireWireKabels in das MOTU 828 I/O Rackgerät, wie unten
in Abb. 4-1 gezeigt.
Kl
Das MOTU 828mkII mit einem Mixer verwenden
26
03
Ein Beispiel für ein mischpultbasiertes Studio.
20
Sync-Verbindungen vornehmen . . . . . . . . . . . . .27
©
Falls Sie das MOTU 828mkII zu anderen Geräten
in Ihrem Studio synchronisieren wollen, erstellen
Sie die notwendigen Synchronisationsverbindungen.
Brauchen Sie einen Synchronizer?. . . . . . . . . . . .28
21
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!828 Manual-Win Seite 22 Mittwoch, 3. September 2003 3:09 15
EIN- UND AUSGÄNGE BELEGEN
Das MOTU 828 Audiointerface hat die folgenden
Ein- und Ausgangsverbindungen:
8 symmetrische, +4 dB analoge Klinkenausgänge
■
■
olo
gy
■ 8 symmetrische, +4 dB analoge Klinkeneingänge
2 Neutrik™ XLR/Klinke analoge Eingänge
■ 2 analoge Klinkenbuchsen als Sends für die
Mikrofon-/Gitarreneingänge auf der Vorderseite
hn
Abb. 4-1: Das 828mkII an den Computer anschließen.
■
Te
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■ 2 symmetrische, +4 dB Klinkensummenausgänge
1 Paar koaxialer S/PDIF Ein- und Ausgänge
©
20
03
Kl
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■ 1 Paar optischer Ein- und Ausgänge,
umschaltbar zwischen ADAT oder S/PDIF optisch
(TOSLink)
Hier sind einige Dinge die Sie bedenken sollten,
wenn Sie Verbindungen zu anderen Geräten
herstellen.
Analoge Klinken
Die analogen Klinkeneingänge (3-8) und
Ausgänge (1-8) sind symmetrische Klinkenbuchsen die auch unsymmetrische Klinken
akzeptieren. Die Ausgänge beziehen sich immer
den Pegel von auf +4d Bu. Der Eigangspegel kann
manuell entweder auf +4 oder -10 dBu gesetzt
werden. Verwenden Sie die Regler an der
Vorderseite folgendermaßen, um die Eingangsempfindlichkeit wie benötigt für jeden Eingang
(oder jedes Paar) einzustellen (+4/-10):
1 Drehen Sie Regler PARAM bis Sie die „4/10“
Einstellung im LCD wie unten gezeigt sehen.
Falls der Regler PARAM nichts verändert, drücken
Sie einmal auf den Knopf SETUP und drehen Sie
dann.
22
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!828 Manual-Win Seite 23 Mittwoch, 3. September 2003 3:09 15
gy
Optisch
Beachten Sie: optische Verbindungen gehen von
OUT zu IN und von IN zu OUT, wie MIDI.
Te
c
3 Drehen (oder drücken) Sie den Knopf VALUE,
um zwischen +4 oder -10dB Referenzpegel
umzuschalten.
olo
2 Drehen Sie an dem Knopf CURSOR bis der
gewünschte Eingang blinkt.
hn
Abb. 4-2: Den Referenzpegel für die acht analogen Klinkeneingänge
einstellen.
Mic/Gitarre/Instrumenten-Sends
Jeder Eingang auf der Vorderseite hat einen korrespondierenden Send auf der Rückseite. Der Send
enthält das Vorverstärkte und kalibirierte
Eingangssignal, das Sie dann zu jedem anderen
Gerät leiten können, wie z.B. zu einem
Kompressor, einem Gitarrenverstärker, einem EQ,
einem Hallgerät usw. Verwenden Sie einen
828mkII-Eingang (analog oder digital) als
„Return“ zurück in das 828mkII. Von dort können
Sie das Signal an eine beliebige Stelle im System
leiten, wie z. B. zum Computer und/oder zu jedem
Mix-Bus von CueMix DSP.
m
Mu
sic
Die optischen Buchsen können entweder mit
einem ADAT-Gerät oder einem optischen S/PDIFGerät verbunden werden. Nehmen Sie die
Verbindungen wie gewünscht vor und stellen Sie
das Format später in der MOTU 828 FireWire
Audio Console ein. Der Eingang ist unabhängig
vom Ausgang; Sie können z.B. den ADAT
optischen Eingang für Ihr Mischpult verwenden
und den optischen Ausgang an den optischen S/
PDIF-Eingang an Ihrem DAT-Recorder
anschließen.
©
20
03
Kl
em
Mic/Gitarre/Instrumenten-Eingänge
Schließen Sie ein Mikrofon, eine Gitarre oder
andere vergleichbare Instrumente an die Eingäne
auf der Vorderseite an. Falls Ihr Mikrofon
Phantomspeisung benötigt, drücken Sie den
Schalter für die 48V Phantomspeisung nach rechts
(aktiviert). Verwenden Sie die Gain-Regler an der
Vorderseite, um das Eingangssignal einzupegeln,
wie es für jeden Eingang gebraucht wird.
Verwenden Sie die beiden Pegelmeter auf der
Vorderseite (mit MIC beschriftet), um den Pegel
einzustellen. Diese Pegelmeter gelten sowohl für
den XLR als auch für den Klinkeneingang.
☛
Schließen Sie kein +4 dB (Line-Pegel) XLRKabel an die Eingänge an der Vorderseite (wegen
der Vorverstärker). Verwenden Sie stattdessen
einen Eingang auf der Rückseite.
Hauptausgänge
Die Hauptausgänge dienen als unabhängige
Ausgänge. Die Hauptlautstärke wird vom
Lautstärkeregler an der Vorderseite bestimmt.
Drücken Sie auf den Regler, um zwischen Kopfhörerlautstärke und Hauptlautstärke umzuschalten. In
einer normalen Studiokonfiguration sind die
Hauptausgänge für ein paar aktiver
Studiomonitore vorgesehen, aber Sie können auch
als zusätzliche, weitere Ausgänge verwendet
werden.
23
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!828 Manual-Win Seite 24 Mittwoch, 3. September 2003 3:09 15
MIDI-GERÄTE ANSCHLIEßEN
Schließen Sie den MIDI-IN Ihrer MIDI-Geräte an
die MIDI OUT-Buchse Ihres 828mkII
(Verbindung A unten). Umgekehrt schließen Sie
die MIDI OUT-Buchse Ihres MIDI-Gerätes an
MIDI IN-Buchse des 8282mkII (Verbindung B).
828mkII
Rückseite
MIDI
OUT
MIDI
IN
olo
gy
MIDI-Geräte
828mkII
Rückseite
MIDI
THRU
Verbindung A
MIDI
IN
MIDI
Kabel
Verbindung B
MIDI
Kabel
MIDI IN
zusätzliches Gerät
Te
c
MIDI MIDI
IN OUT
MIDI Gerät
hn
MIDI
OUT
Abb. 4-4: Zusätzliches Geräte über MIDI Thru anschließen.
EINEN FUßSCHALTER ANSCHLIEßEN
sic
Wenn Sie einen Fußschalter mit Ihrem 828mkII
verwenden möchten, schließen Sie ihn an die
PUNCH IN/OUT-Buchse an. Siehe „Kurzreferenz:
MOTU FireWire Audio Console“ auf Seite 7 für
Informationen darüber wie der Fußschalter
programmiert wird, um damit eine beliebige
Tastenkombination der Computertastatur zu
generieren.
Mu
Abb. 4-3: Ein MIDI-Gerät an ein 828mkII anschließen.
20
03
Kl
em
m
Einweg-MIDI-Verbindungen
MIDI-Geräte die keine MIDI-Daten empfangen,
wie z.B. ein Masterkeyboard, eine MIDI-Gitarre
oder ein Drum-Pad brauchen nur die
Verbindung B aus der Abb. 4-3. Geräte die niemals
Daten senden, wie ein Sound Modul brauchen nur
die Verbindung A. Nehmen Sie beide
Verbindungen vor bei Geräten die MIDI-Daten
sowohl senden als auch empfangen.
©
Über MIDI THRUs weitere Geräte anschließen
Wenn Sie mehrere MIDI-Geräte anschließen
möchten, legen Sie ein MIDI-Kabel von der MIDI
THRU-Buchse eines Gerätes das schon an das
828mkII angeschlossen ist zum MIDI IN des
zusätzlichen Gerätes, wie unten in Abb. 4-4
gezeigt. Die beiden Geräte teilen sich dann die
MIDI OUT-Buchse des 828mkII. Sie teilen sich
also auch die 16 MIDI-Kanäle, versuchen Sie dies
also bei Geräten die nur auf einem MIDI-Kanal
empfangen können (wie Effekt-Geräte), so daß die
Empfangskanäle untereinander nicht in einen
Konflikt geraten.
24
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!828 Manual-Win Seite 25 Mittwoch, 3. September 2003 3:09 15
Hier ist eine typische MOTU 828mkII Studiokonstellation. So kann man ohne externen Mixer
arbeiten. Alle Abmischungen und Bearbeitungen
können im Computer mit Ihrer Software
durchgeführt werden. Während den Aufnahmen
Gitarre
(mit oder ohne
Verstärker)
können Sie CueMix DSP™ verwenden, um
abzuhören was sie gerade aufnehmen. Sie können
das Monitoring entweder an der Vorderseite des
Gerätes oder mit der enthaltenen CueMix
Consolen-Software einstellen. Die beiden
Eingänge auf der Vorderseite können über die
Mikrofon
Kopfhörer
hn
olo
gy
EINE TYPISCHE STUDIOUMGEBUNG (KEIN
MIXER)
Te
c
828mkII
Vorderseite
Sends für
Effektgerät
(unten im
Rack)
sic
Fußschalter
PC
andere Ausgänge
(Bühnenmonitore
usw.)
Mu
FireWire
Kompressor, Hall- oder
andere Effektgeräte
em
m
828mkII
Rückseite
Kl
Monitore
20
03
ADAT optisch
S/PDIF
©
ADAT
DAT-Recorder
MIDI IN/OUT
analoge
Klinkenausgänge
Synthesizer
analoge Klinkenausgänge
Synths, Samplers, Effekte usw.
Abb. 4-5: Eine typische MOTU 828mkII Konstellation
25
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!828 Manual-Win Seite 26 Mittwoch, 3. September 2003 3:09 15
DAS MOTU 828MKII MIT EINEM MIXER
VERWENDEN
Te
c
hn
Während es viele Wege gibt, daß MOTU 828mkII
mit einem externen Mischpult zu verwenden, dient
das MOTU 828mkII typischerwiese als Mehrkanal
„pipeline“ zwischen einem Mischpult und dem
Computer. Falls Ihr Mischpult analog ist,
verbinden Sie den analogen Teil des 828mkII mit
Ihrem Mischpult. Falls Ihr Mischpult digital ist
und es einen optischen ADAT-Ein- und Ausgang
hat, können Sie es wie in Abb. 4-6 gezeigt
anschließen. Die verfügbaren analogen und S/
PDIF-Ein- und Ausgänge dienen als Erweiterung
zu den Ein- und Ausgängen des Mischpults, aber
dann finden Sie sich in der Situation wieder, an
olo
gy
Sends auf der Rückseite zu Effekte-Geräten, wie
Kompressoren, EQ oder Hallgeräten geleitet
werden.
sic
PC
Kl
em
m
Mu
FireWire
20
03
8-digitale Kanäle
©
ADAT optisch
Synth, Sampler etc.
Synthesizers
digitales Mischpult
Abb. 4-6 Das MOTU 828mkII mit einem digitalen Mischpult verwenden:
26
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gy
olo
■
Oder beide oben beschriebene Fälle.
Synchronisation ist notwendig für eine
saubere digitale I/O-Verbindung
Eine Synchronisation ist besonders wichtig, wenn
Sie Audio zwischen digitalen Audiogeräten transferieren. Man kann sagen, daß eine erfolgreiche
Verwendung des 828mkII-Systems im
Wesentlichen von der korrekten Synchronisation
abhängt. Die folgenden Abschnitte zeigen mehrere
mögliche Konstellationen.
©
20
03
Kl
em
m
Mu
Müssen Sie das MOTU 828mkII
synchronisieren?
Wenn Sie nur die analogen Ein- und Ausgänge
verwenden, und nicht vorhaben, das 828mkIISystem mit einer externen Zeitreferenz, wie z. B.
SMPTE-Timecode zu synchronisieren, brauchen
Sie keine Sync-Verbindungen. Sie können diese
Kapitel überspringen und mit Kapitel 6, „MOTU
FireWire-Kontrollfeld (Mac OS 9)“
(Seite 53)fortfahren und dann die MOTU FireWire
Audio Console öffnen und die Clock Source auf
Internal setzen, wie unten gezeigt. Details finden
Sie unter Kapitel 6, „MOTU FireWire-Kontrollfeld
(Mac OS 9)“ (Seite 53).
■ Synchronisation des 828mkII-System zu
externem SMPTE-Timecode, z. B. von einem
Videorecorder oder einem analogen Mehrspurbandgerät.
hn
Wenn Sie Geräte digital am MOTU 828mkII
anschließen, oder wenn Sie das MOTU 828mkII zu
einer externen Zeitreferenz synchronisieren
müssen, wie z.B. SMPTE-Zeitkode, müssen Sie
besonders auf die Synchronisationsverbindungen
und die Quelle der Clock achten, was in den
nächsten Abschnitten genauer beschrieben wird.
■ Synchronisation des 828mkII mit anderen
digitalen Audiogeräten, so daß deren digitale
Audio-Clocks phasenverkoppelt (phase-locked)
sind (Abb. 4-8).
Te
c
SYNC-VERBINDUNGEN VORNEHMEN
Situationen die Synchronisation erfordern
Es gibt generelle Situationen, in denen Sie das
828mkII mit anderen Geräten synchronisieren
müssen:
sic
zwei verschiedenen Stellen abzumischen: am
Mischpult und im Computer. Ein Ratschlag: wenn
Sie das MOTU 828mkII mit einem externen
Mischpult verwenden möchten, gebrauchen Sie
das Mischpult, um die Abmischung vorzunehmen.
Große Projekt an zwei Stellen mischen, kann sehr
schnell sehr lästig werden.
Wählen Sie einen digitalen Audioclock-Master
Wenn Sie Digital-Audio zwischen zwei Geräten
transferieren, müssen deren Audioclocks „in
Phase“ zueinander sein (phase-locked).
Andernfalls entstehen Klicks oder Verzerrungen;
im schlimmsten Fall hören Sie gar nichts mehr.
Nicht phasengenau
Phasengnau
Device A
Device B
Abb. 4-8: Wenn Sie Audiodaten transferieren, müssen die Audioclocks
der beiden Geräte „in Phase“ sein, um Clicks u.ä. zu vermeiden.
Abb. 4-7: Sie können das MOTU 828mkII unter seiner eigenen
internen Clock laufen lassen, wenn keine digitalen Geräte angeschlossen sind und Sie das MOTU 828mkII nicht zu einer externen Zeitreferenz, wie z. B. einem SMPTE-Zeitkode laufen lassen.
Es gibt zwei Möglichkeiten, um diesen „PhaseLock“ zu erreichen: lassen Sie ein Gerät als „Slave“
zu dem anderen laufen, oder lassen Sie beide Geräte
als „Slave“ zu einer dritten Masterclock laufen.
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!828 Manual-Win Seite 28 Mittwoch, 3. September 2003 3:09 15
Slave
Slave
Abb. 4-9: Um das 828mkII „in Phase“ mit anderen angeschlossenen
digitalen Audiogeräten zu halten, wählen Sie einen Clock-Master.
Ein digitaler Standalone-Recorder auf der anderen
Seite, benötigt Zeitinformationen, entweder über
SMPTE oder über seine eigene Sample Addresse.
Falls Sie z.B. Spuren zwischen Ihrem Computer
und den ADAT-Bandgeräten übertragen wollen,
während die genaue Position des Audiomaterials
beibehalten werden soll, ermöglicht Ihnen dies der
ADAT SYNC Port ohne einen seperaten
Synchronizer — und zwar sample-genau — wenn
Sie ein ASIO 2.0-kompatibles Programm
verwenden. Schließen Sie einfach das MOTU
828mkII direkt an den ADAT (oder das ADAt
Sync-kompatible-Gerät) an, wie in „ADAT Sync
ohne Synchronizer“ auf Seite 33 beschrieben. Aber
wenn Sie auch die Transportfunktionen von Ihrer
Software aus steuern wollen (einschließlich des
ADATs), werden Sie einen MIDI Machine Controlkompatiblen Synchronizer brauchen, wie z.B.
Mark of the Unicorns MIDI Timepiece AV, wie in
„Sample-accurate sync“ auf Seite 29 beschrieben.
Wenn Sie den stand-alone Recorder einfach zum
Aufnahemn von Live-Spuren verwenden und dann
alles in einem Durchgang in den Computer
übertragen möchten, brauchen Sie keinen
Synchronizer, da die Spuren phasengenau
zueiander verbleiben, wenn sie sie zusammen
übertragen. Sie können den ADAT einfach als
Slave zum optischen Ausgang des 828mkII laufen
lassen, wie in „Optische Geräte synchronisieren“
auf Seite 38 beschrieben.
Mu
Beachten Sie, daß die Audiophase unabhängig von
einer Timecode(-Position) ist; z. B. kann ein Gerät der
Clock-Master sein, während ein anderes der Timecode-Master ist. Es kann aber immer nur ein Gerät
der Clock-Master sein. Wenn Sie dies beachten, werden Sie problemfreie Transfers mit dem 828mkII
erzielen.
olo
gy
Slave
hn
Master
Te
c
Master
(über ADAT Lightpipe, S/PDIF oder Word Clock)
zu synchronisieren, UND falls von dem Gerät
keine Zeitinformationen gesendet werden. Ein
digitales Mischpult ist ein gutes Beispiel: es kann
über die ADAT-Lightpipe-Verbindung Slave zum
828mkII sein und es benötigt und sendet keine
Zeitinformationen; es werden nur Audiodaten zur
Mischung durchgeschliffen.
sic
Wenn Sie drei oder mehr digitale Audiogeräte
haben, müssen Sie diese zu einer Master-AudioClock laufen lassen.
BRAUCHEN SIE EINEN SYNCHRONIZER?
20
03
Kl
em
m
Ob Sie einen Synchronizer brauchen oder nicht
hängt davon ab welche Geräte Sie verwenden
wollen und was Sie mit dem 828mkII-System
erreichen wollen. Die folgenden Seiten geben
Ihnen Informationen über gewöhnliche SyncSituationen. Mindestens eine davon wird sich
zumindest ungefähr auf Ihren Fall übertragen
lassen. Hier sind einige grundsätzliche
Überlegungen, die Ihnen helfen sollen herauszufinden, ob Sie einen Synchronizer für Ihr
828mkII-System brauchen oder wollen.
©
Sie brauchen keinen Synchronizer, falls ...
Wie vorher erklärt, muß bei einer digitalen
Übertragung die Audio Clock gelockt (synchronisiert) sein, um saubere digitale Übertragungen
zu erreichen. Kann man dies ohne einen
zusätzlichen digitalen Synchronizer erreichen?
Das hängt von der Art der anderen Geräte ab und
was Sie damit tun möchten. Sie brauchen keinen
Synchronizer, falls das Gerät eine Möglichkeit
bietet sich selber direkt auf die Clock vom 828mkII
28
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!828 Manual-Win Seite 29 Mittwoch, 3. September 2003 3:09 15
SAMPLE-ACCURATE SYNC
olo
gy
Ihr 828mkII-System bietet Ihnen die bestmögliche
Synchronisation zu modularen, digitalen
Bandgeräten und Harddisc-Recorden von Alesis
— oder jedem anderen Gerät das sample-genaue
Synchronisation unterstützt. Abb. 4-10 zeigt einige
Setups. Darunter ist eine kurze erklärung, welche
Vorteile Sie durch diese Seups haben.
Te
c
hn
Samplegenaue Positionierung
Durch eine samplegenaue Positionierung wird sich
das Audiomaterial bei einem Transfer zwischen
einer sample genauen Software und ADATs nicht
um ein einziges Sample verschieben. Dies ist die
präziseste Synchronisation zwischen digitalen
Audiogeräten. Durch den Transfer zwischen dem
828mkII und den digitalen Bandmaschinen wird
das Timing des Audiomaterials in keiner Weise
verändert.
em
m
Mu
Kontinuierlicher Sync zu SMPTE / MTC
Das 828mkII kann sich direkt zu SMPTE-Time
Code synchronisieren. Wenn Ihre Audio-Software
sample-genaue Synchronisation unterstützt , kann
sie über das 828mkII auch Time Code folgen.
Wenn Ihre Software keine sample-genaue Synchronisation unterstützt, brauchen Sie einen extra
Synchronizer, wie auf den folgenden Seiten gezeigt.
sic
Transportsteuerung mit Ihrem Computer
Wenn Sie standalone digitale Aufnahmegeräte die
mit dem 828mkII verbunden haben und diese
ADAT Sync unterstützen, ermöglicht es Ihre
Audiosoftware — falls sie MIDI Machine Control
(MMC) unterstützt— die Transportsteuerung von
Ihrem Computer aus zu übernehmen. Die meisten
Audioprogramme unterstützen MMC. Um dies zu
erreichen, brauchen Sie außerdem einen MMCkompatiblen ADAT oder Tascam Synchronizer, wie
z.B. Mark of the Unicorn MIDI Timepiece AV oder
Digital Timepiece. Mit Synchronizern wie diesen
können Sie einfach die Wiedergabe, Stop,
Rückspulfunktionen Ihrer Audiosoftware zu
benutzen. Falls Ihre Audiosoftware sample-genaue
Synchronisation unterstützt, können Sie dies mit
sample-genauer Präzision tun. Die folgenden
Seiten zeigen Ihnen, wie Sie MMC-Steuerung
einrichten, wo es möglich ist.
Ja
Ja
Ja
Cubase VST oder andere
ASIO 2.0-kompatible
Software
BRC (oder anderer MMC
fähiger ADAT Synchronizer)
Ja
Ja
Ja
Cubase VST oder andere
ASIO 2.0-kompatible
Software
Keiner
Ja
Nein
Nein
Kl
MIDI Timepiece AV
oder Digital Timepiece
Software
Cubase VST oder andere
ASIO 2.0-kompatible
Software
©
ADAT
Transportkontrolle
vom Computer
20
ADAT
ADAT
Sample-genaue
Positionierung
03
Sync-Format
Ist Ihre Audio-Software sample-genau?
Sample-genaue Positionierung nur mit Software
möglich, die diese Funktion unterstütztdurch den
ASIO Version 2-Treiber.
Synchronizer
Kontinuierliche
Synchronisation
zu SMPTE / MTC
Abb. 4-10: Diese empfohlenen Kombinationen von Hard- und Software bieten Ihnen die bestmögliche Synchronisation in Form einer samplegenauen Positionierung zwischen dem 828 und digitalen Bandmaschinen. Beachten Sie, daß eine samplegenaue Positionierung mit ADATs auch
ohne ein MIDI Timepiece AV oder Digital Timepiece möglich ist, wobei Sie dabei jedoch keine Transportkontrolle vom Computer aus haben.
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!828 Manual-Win Seite 30 Mittwoch, 3. September 2003 3:09 15
m
Mu
sic
Te
c
hn
olo
gy
Transportkontrolle von Ihrem Computer
Wenn Sie ein MIDI Timepiece AV, Digital
Timepiece oder irgendeinen ADAT-Synchronizer
besitzen der auch MIDI Machine Control (MMC)
unterstützt, können Sie alle Transportbefehle die
in Ihrem ADAT verwendet werden über die Audiosoftware, die auf Ihrem Computer läuft steuern.
Dies schließt Funktionen wie z. B. zu
Markierungen springen ein.
©
20
03
Kl
em
Abb. 4-11: Cubase SX und andere ASIO 2.0-kompatible Programme
unterstützen sample-genaue Übertragungen von und zu ADATSync-kompatiblen digitalen Bandgeräten und modularen HarddiscRecordern.
30
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!828 Manual-Win Seite 31 Mittwoch, 3. September 2003 3:09 15
gy
auf), behandeln Sie ihn wie ein „optisches“ Gerät.
Siehe „Optische Geräte synchronisieren“ auf
Seite 38.
hn
Das 828mkII kann sample-genaue Synchronisation zu ADATs, Alesis Harddisk-Recorders oder
anderen ADAT Sync-kompatiblen Geräten
erreichen. Sie brauchen Sample-genaue Software
wie Cubase SX oder andere ASIO 2.0-kompatible
Software die auch sample-genauen Sync
unterstützt. Schließen Sie das 828mkII an das Ende
der ADAT Sync-Kette und nehmen sie die
Software-Einstellungen wie unten in
Abb. 4-12gezeigt vor. Wenn Sie den stand-alone
Recorder nur wegen seiner analogen Ein- und
Ausgänge verwenden (sie nehmen nichts damit
olo
SAMPLE-GENAUER SYNC ZU ADATs
Te
c
Windows Computer mit Cubase oder einer anderen
sample-genauen Audiosoftware
Mu
sic
USB oder paralleles Kabel (oder andere bidirektionale MIDI-Verbindung) für die MMC-Transport-Kommandos von AudioDesk oder
Digital Performer zum Digital Timepiece (oder
einem anderen Synchronizer)
FireWire
m
ADAT
Sync Out
Kl
03
20
©
2. Wählen Sie ADAT 9-pin aus dem Menü Clock wie
oben gezeigt.
In Cubase SX:
ADATs
ADAT
Sync In Sync -Kabel
Sync Out
Sync In
Sync Out
1. Starten Sie die MOTU FireWire Audio Console.
3. Stellen Sie sicher, daß die Sample Rate-Einstellung der des Bandgerätes und des Synchronizers
entspricht.
em
Wenn Sie einen MOTU
Synchronizer haben,
setzen Sie deren SyncModus auf ‘Internal’.
Digital Timepiece, MIDI Timepiece AV,
Alesis BRC oder jeder andere MMCkompatible ADAT Synchronizer
Um die MOTU 828mkII Hardware für samplegenauen Sync einzurichten
1. Öffnen Sie das Sync Setup-Fesnter (im Menü Transport).
2. Wählen Sie die Option ASIO Positioning Protocol, wie unten gezeigt.
3. Wählen Sie die Option MIDI Machine Control, wie unten gezeigt.
4. Stellen Sie sicher, daß Sync Online im Menü Transport angekreuzt ist.
etc.
Sync In
Sync Out
5. Klicken Sie die Play oder Record-Taste. Cubase wird dann mit der
Aufnahme oder dem Wiedergeben beginnen und der ADAT wird auch
laufen, nachdem er von dem dem Synchronizer angesteuert wurde.
FireWire
Sync In
Abb. 4-12: Konstellation für sample-genauen ADAT-Sync.
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!828 Manual-Win Seite 32 Mittwoch, 3. September 2003 3:09 15
Verwenden Sie dieses Setup, wenn Sie folgendes haben:
✓ ADATs, Alesis Harddisk Recorder oder andere ADAT SYNC
kompatible Geräte.
MOTU Digital Timepiece, MIDI Timepiece AV oder
✓ Ein
andere ADAT Synchronizer.
die sample-genaue Synchronisation unter✓ Audio-Software
stützt.
Dieses Setup bietet:
olo
gy
✓ Sample-genaue Positionierung zwischen allen ADATs, dem
MOTU 828 und Cubase SX oder anderer Software die samplegenauen Sync unterstützt.
einem Digital Timepiece bietet dieses Setup sample✓ Mit
genaue Positionierung für alle Geräte : ADAT, Tascam und
hn
dem 828mkII.
Transportsteuerung von allem vom Computer aus, ODER
✓ Die
Kontinuierlicher Sync zu SMPTE und anderen Sync-Quellen
©
20
03
Kl
em
m
Mu
sic
Te
c
(die andere Quelle ist in diesem Fall der Transportmastert)
32
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I NST AL L AT I O N DE R M O T U 8 2 8 M K I I - H AR DW AR E
!828 Manual-Win Seite 33 Mittwoch, 3. September 2003 3:09 15
gy
zusätzliche Ein- und Ausgänge verwenden (nicht
für Aufnahmen), siehe „Optische Geräte synchronisieren“ auf Seite 38.
hn
Auch falls Sie keinen ADAT Synchronizer besitzen,
können Sie sample-genauen sync zwischen ADATkompatiblen Geräten, dem MOTU 828mkII und
jeder sample-genauen Software erreichen.
Verbinden Sie einfach das MOTU 828mkII an das
Ende der ADAT Sync-Kette wie unten gezeigt. Aber
ohne Synchronizer erreichen Sie keine Transportsteuerung von Ihrem Computer aus und Sie können
auch nicht zu SMPTE-Zeitkode synchronisieren.
Stattdessen müssen Sie das System von Ihrem
ADAT aus steuern. Falls Sie den Recorder für
olo
ADAT SYNC OHNE SYNCHRONIZER
ADATs
em
m
FireWire
Kl
03
20
1. Starten Sie die MOTU FireWire Audio Console.
2. Wählen Sie ADAT 9-pin aus dem Menü Clock
Source, wie oben gezeigt.
3. Stellen Sie sicher, daß die Sample Rate-Einstellung der des Bandgerätes und des Synchronizers
entspricht.
In Cubase SX:
Sync Out
1. Öffnen Sie das Synchronisationsfenster. (Transpor-Menü).
Sync In
Sync Out
ADAT
Sync -Kabel
Sync In
Sync Out
etc.
2. Wählen Sie die ASIO 2.0 Option, wie unten gezeigt.
3. Wählen Sie die Option MIDI Machine Control , wie unten gezeigt.
4. Stellen Sie sicher, daßt Sync Online im Transport-Menü angekreuzt ist.
FireWire
©
Um die MOTU 828mkII-Hardware für samplegenauen Sync einzurichten
Mu
Ohne Synchronizer, ist der ADAT der der
Master in der ADAT Sync-Kette ist, auch
der Transport-Master übr alles,
einschließlich Ihrer Audiosoftware.
sic
Te
c
Windows Computer mit Cubase VST
oder anderer Audiosoftware
5. Klicken Sie auf die Play oder Aufnahmetaste. Cubase wird dann loslaufen
(und aufnehmen) und der Recorder wird mitlaufen wenn er vom MIDI
Timepiece AV (oder einem anderen Synchronizer) angesteuert wird.
Sync In
Abb. 4-12: Sample-genauer Sync ohne ADAT Synchronizer.
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!828 Manual-Win Seite 34 Mittwoch, 3. September 2003 3:09 15
Verwenden Sie diese Setup, wenn Sie folgendes haben:
✓ ADATs, Alesis Harddisk-Recorders oder beliebige ADAT
SYNC
kompatible Geräte.
✗
Keinen ADAT-Synchronizer.
✓ Audio-Software die sample-genauen Sync untestützt.
Das Setup bietet:
olo
gy
✓ Sample-genaue Positionierung zwischen allen ADAT SYNCkompatiblen Geräten dem 828mkII und Ihrer Software
(Cubase oder andere sample-genaue Software.
Keine Transportsteuerung vom Computer aus.
✗
Keine Synchronisation zu SMPTE oder anderen Sync-Quellen.
©
20
03
Kl
em
m
Mu
sic
Te
c
hn
✗
34
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I NST AL L AT I O N DE R M O T U 8 2 8 M K I I - H AR DW AR E
!828 Manual-Win Seite 35 Mittwoch, 3. September 2003 3:09 15
SYNC ZU SMPTE
daß die Software dem 828mkII folgt. Die
Genauigkeit wird nicht sample-genau sein, aber in
den meisten Fällen sehr nah dran.
Te
c
hn
olo
gy
Das 828mkII-System kann direkt SMPTEZeitkode folgen der an einem beliebigen analogen
Eingang an einem beliebigen MOTU-Interface
anliegt. Es kann auch Zeitkode und Word Clock
generieren, unter seiner eigenen Clock oder
während das System zu Timecode als Slave läuft.
Deshalb dient das System als Audio Interface und
als digitaler Audio-Synchronizer, zu dem sie
andere digitale Audio-Geräte als Slave laufen lassen
können. Sie können das 828mkII-System
verwenden, um Ihre Audio-Software zu SMPTE als
Slave laufen zu lassen, wenn Ihre Software samplegenaue Syncronisation unterstützt, was bedeuet,
sic
Wählen Sie SMPTE als Clock-Quelle in der
MOTU PCI Audio Console. Diese Einstellung
können Sie auch in der MOTU SMPTE
Console vornehmen (unten gezeigt).
Mu
SMPTE -ZeitkodeQuelle
Wenn sich das Gerät
eingelockt hat, leuchtet
die LOCK-LED und die
TACH-LED blinkt einmal in
der Sekunde.
em
Kl
SMPTE IN
Klinkeneingang
m
Audiokabel mit LTC
(Longitudinal Time Code)
jedes MOTU Interface
03
VideoKabel
FireWire-Kabel
©
Audio Kabel
Word
Ausgang
20
SMPTE
Ausgang
Gehen Sie in Cubase VST zum Fenster Synchronisation und wählen Sie ASIO
2.0 Zeitkode-Grundlage. Gehen Sie in Cubase SX zum Fenster Synchronisation einrichten und wählen Sie die Option ASIO Positioning Protocol.
Ein anderes digitales
Audiogerät, das als Slave
zum 828mkII läuft.
Windows PC mit Cubase oder einer
anderen sample-genauen ASIO-Software
Abb. 4-13: Verbindungen zur Synchronisation des 828mkIISystems zu SMPTE-Zeitkode.
Starten Sie die MOTU SMPTE Console und bestimmen Sie die SMPTE Source
(Quelle), was der analoge Eingang ist an dem das SMPTE-Signal anliegt. Stellen Sie
die Clock Source auf SMPTE/SMPTE. Details der anderen Einstellungen finden Sie in
Kapitel 11,„MOTU SMPTE Console“ (Seite 89).
35
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!828 Manual-Win Seite 36 Mittwoch, 3. September 2003 3:09 15
Verwenden Sie diese Setup, wenn Sie folgendes haben:
✓ Eine SMPTE-Quelle, wie eine Mehrspurbandmaschine.
✓ Ein 828mkII selber, ODER auch ein anderes Gerät (wie ein
digitales Mischpult).
✓ Software, die sample-genaue Synchronisation unterstützt.
This setup provides:
keine sample-genaue Positionierung.
olo
gy
✗
✓ Kontinuierliche Synchronisation zu SMPTE-Zeitkode.
✓ Genauigkeit ist besser als 1 Frame..
©
20
03
Kl
em
m
Mu
sic
Te
c
hn
✓ Transportsteuerung durch die SMPTE-Quelle.
36
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!828 Manual-Win Seite 37 Mittwoch, 3. September 2003 3:09 15
SYNC ZU VIDEO ODER SMPTE MIT
SYNCHRONIZER
Verwenden Sie dieses Stup wenn Sie folgendes haben:
✓ Video und/oder eine SMPTE-Zeitkode-Quelle.
Digital Timepiece, MIDI Timepiece AV oder einen
✓ Ein
anderen Synchronizer.
die keine sample-genaue Synchronisation
✓ Host-Software
unterstützt (obwohl Sie dieses Setup auch dann verwenden
können, wenn Ihre Software dies unterstützt).
Dieses Setup bietet:
Keine sample-genaue Positionierung.
gy
✗
olo
✓ Kontinuierliche Synchronisation zu SMPTE-Zeitkode.
✓ Genauigkeit ist besser als 1 Frame.
✓ Transportsteuerung durch die SMPTE-Quelle.
sic
Te
c
hn
Wenn Ihre Audiosoftware die SMPTE Synchronisationsfunktionen des 828mkII nicht unterstützt
(weil Ihre Software sample-genaue Synchronisation nicht unterstützt), brauchen Sie einen
universellen Synchronizer, wie ein MOTU MIDI
Timepiece AV oder Digital Timepiece. Diese
Synchronisationsgeräte können Video und SMPTE
Zeitkode lesen und in Word Clock und MIDI Time
Code (MTC) konvertieren. Die Word Clock geht in
Ihr 828mkII und MIDI Time Code geht zu Ihrer
Audiosoftware, die sich darauf einlockt, wie unten
in Abb. 4-14 gezeigt.
Audiokabel mit LTC
(Longitudinal Time Code)
em
m
Mu
Video Deck
oder andere Quelle für Video und/oder SMPTE
Word Clock
MIDI Time Code
(über MIDI Interface)
03
Kl
MOTU MIDI Timepiece AV oder
Digital Timepiece als Slave zu
Video und/oder SMPTE
828mkII
©
20
Ihre Audiosoftware muß als
Slave zu MIDI Time Code
laufen.
PC mit einer Audiosoftware
Wählen Sie Word Clock In als Clock Source in der
MOTUFireWire Audio Console. Wenn Sie mehrere Interfaces
angeschlossen haben, wählen Sie Word Clock In des Interfaces an dem auch die Word Clock tatsächlich anliegt.
Abb. 4-14: Wenn Ihre Audiosoftware nicht sample-genaue Synchronisation und die eingebauten 828mkII
SMPTE Sync-Funktionen unterstützt, sollten Sie einen Synchronizer wie ein MOTU MIDI Timepiece AV oder
37
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!828 Manual-Win Seite 38 Mittwoch, 3. September 2003 3:09 15
OPTISCHE GERÄTE SYNCHRONISIEREN
Position. Unter diese Kategorie fallen auch viele
andere Geräte wie z. B. Effektgeräte, Synthesizer, A/
D-Konverter usw.
Das Wort Lightpipe bezieht sich auf alle Geräte, die
über ein optisches ADAT-Kabel an das 828mkII
angeschlossen werden. Es gibt jedoch eine weitere
Unterscheidung: Ein „Lightpipe“-Gerät ist
unabhängig von einer festen Samplenummer bzw. Position. Ein Beispiel ist ein digitales Mischpult. Da
ein digitales Mischpult kein Aufnahmegerät ist, hat
es keine Anbindung an die Samplenummerierung
wie z. B. ein ADAT. Ein ADAT - und alle anderen
Geräte die ADAT Sync unterstützen - kann an einer
bestimmten Samplenummer positioniert werden (z.
B. Samplenummer 43.478); ein digitales Mischpult
mischt jedoch einfach nur digitale Audiodaten, ohne
zusätzliche Informationen über die zeitliche
olo
gy
Synchronisieren Sie ADAT-Geräte, die ADAT-Sync
unterstützen mit dem 828mkII so, wie dies in
einem Abschnitt weiter vorne in diesem Kapitel
beschrieben wurde.
hn
Bei „Lightpipe“-Geräten wie einem digitalen
Mischpult müssen Sie nur darauf achten, daß
deren digitale Audioclock phasensynchron
(phase-locked) mit dem 828mkII ist. Um dies zu
erreichen gibt es drei Methoden:
Das „Lightpipe“-Gerät ist Slave zum 828mkII.
■
Das 828mkII ist Slave zum „Lightpipe“-Gerät
Te
c
■
Digitalmixer
oder anderes
Lightpipe-Gerät
sic
828mkII
Mu
ADAT Optical OUT
m
ADAT Optical IN
ADAT Optical OUT
ADAT Optical IN
828mkII
Clock Source-Einstellung =
optical
828mkII
Kl
em
Digitalmixer
oder anderes
Lightpipe-Gerät
Für dieses Setup wählen Sie„ADAT
optical’“ als Clock Source. Das
828mkII läuft als Slave zum
Lightpipe-Gerät (über die optische
Kabelverbindung).
©
20
03
828mkII
Clock Source Einstellung =
Internal, oder jede andere Clock
Source außer Optical. Das
Lightpipe-Gerät läuft als Slave
zum 828mkII (über die optische
Kabelverbindung)
MIDI Timepiece AV
steht aurf Internal
Digitalmixer
oder anderes
Lightpipe-Gerät
Word Clock Out
828mkII
Clock Source-Einstellung =
ADAT 9-pin
ADAT
Sync out Buchse
PC
Word Clock IN
ADAT sync in
bi-direktionaler
Lichtleiter
Computer with 828mkII
Abb. 4-15: Drei Setups für die Synchronisation eines Lightpipe-Geräts mit dem 828mkII. Sie können das optische Gerät zum 828mkII über die
optische Verbindung als Slave laufen lassen oder umgekehrt. Für umfangreichere Systeme können Sie alle Geräte an einen digitalen AudioSynchronizer wie dem Digital Timepiece anbinden. Verwenden Sie diese Setups nicht für einen ADAT oder andere aufnehmende optische Geräte.
In diesem Fall lesen Sie den Abschnit „Sample-genauer Sync zu ADATs“ auf Seite 31.
38
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!828 Manual-Win Seite 39 Mittwoch, 3. September 2003 3:09 15
Lassen Sie beide Geräte als Slave zu einer dritten
Clock laufen (wie z. B. dem Digital Timepiece oder
einem MIDI Timepiece AV Synchronizer).
Eingang (vom 828mkII) empfängt, wird es sich
automatisch zum eintreffenden Audiosignal
synchronisieren.
SPDIF-GERÄTE SYNCHRONISISEREN
Wenn Sie jedoch Audio vom S/PDIF-Gerät ins
828mkII transferieren, müssen Sie das 828mkII als
Slave zum S/PDIF-Eingang laufen lassen. Wenn Sie
andere digitale Audiogeräte an das 828mkII
angeschlossen haben, und diese nicht direkt als
Slave zum 828mkII laufen, hören Sie
wahrscheinlich Klicks und Pops aufgrund der nicht
synchronisierten Audioclocks. In diesem Fall
schalten Sie diese Geräte während des Transfers
einfach aus.
■
Via Word Clock
S/PDIF-Geräte ohne Wordclock
Wenn Ihr DAT-Rekorder bzw. Ihr S/PDIF-Gerät
keinen Wordclock-Sync-Anschluß hat, schließen
Sie es einfach über die S/PDIF-Buchsen am
828mkII an. Wenn das S/PDIF-Gerät so
programmiert ist, daß es digitales Audio am
olo
■
hn
Über die S/PDIFVerbindung selbst
Te
c
■
gy
DAT-Rekorder und andere S/PDIF-Geräte können
Sie über folgende zwei Methoden synchronisieren:
MOTU 828mkII
Clock Source Einstellung =
Internal (wenn vom MOTU 828mkII
zum
S/PDIF-Gerät übertragen wird)
sic
828mkII
Mu
S/PDIF
m
S/PDIF
828mkII
Clock Source-Einstellung = Internal
828mkII
©
20
03
Kl
em
DAT-Recorder
oder anderes S/PDIFGerät
MOTU 828mkII
Clock Source Einstellung =
S/PDIF (wenn vom
S/PDIF-Gerät zum MOTU 828mkII
übertragen wird)
Word Clock Out
SPDIF
Word Clock In
SPDIF
DAT deck
oder anderes SPDIF-Gerät
Für dieses Setup wählen Sie im Fenster ‘MOTU FireWire Console’„Internal“oder eine
andere Einstellung für die Clock-Quelle außer „S/PDIF“. Das DAT- bzw. S/PDIF-Gerät
läuft für S/PDIF-Transfers in beiden Richtungen als Slave zum 828mkII (über Wordclock)
Abb. 4-16: Zwei Setups für die Synchronisation eines S/PDIF-Geräts mit dem 828mkII. Im oberen Diagramm wird der Sync über die S/PDIFVerbindung selber erzielt. In diesem Fall müssen Sie S/PDIF als Clock-Quelle für das 828mkII anwählen, wenn Sie vom S/PDIF-Gerät aufnehmen.
Wenn Sie sich - abhängig von der Richtung des S/PDIF-Transfers - nicht um das Umschalten der Clock-Quelle kümmern wollen, lassen Sie das
SPDIF-Gerät über die Wordclock als Slave zum 828mkII oder entsprechend umgekehrt laufen (nicht gezeigt). Die Wordclock-Verbindung bleibt
in Sync, unabhängig von der Richtung des Transfers.
39
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!828 Manual-Win Seite 40 Mittwoch, 3. September 2003 3:09 15
©
20
03
Kl
em
m
Mu
sic
Te
c
hn
olo
gy
S/PDIF-Geräte mit Wordclock
Wenn Ihr S/PDIF-Gerät einen Wordclock-Input
hat, schließen Sie den 828mkII Wordclock-Output
an den Wordclock-Input des S/PDIF-Gerätes an.
Auf diese Weise können Sie Audio beliebig transferieren, unabhängig davon, wie die anderen Geräte
synchronisiert sind.
40
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!828 Manual-Win Seite 41 Mittwoch, 3. September 2003 3:09 15
Bei normaler Word Clock-Synchronisation
müssen Sie einen Audio Clock-Master auswählen
(wie in „Wählen Sie einen digitalen AudioclockMaster“ auf Seite 27 erklärt). Im einfachsten Fall
haben Sie zwei Geräte, eines ist der Word ClockMaster und das andere ist dazu gesynct wie unten
in Abb. 4-17 und Abb. 4-18 gezeigt
828mkII
hn
Master
Te
c
Word Clock OUT
Anderes Gerät
Slave
Slave
■
gleich der 828mkII Clock
■
das Doppelte 828mkII Clock
■
oder die Hälfte der 828mkII Clock
em
Kl
Word Clock IN
m
MOTU Digital Timepiece Universal Synchronizer
Word Clock OUT
Bedenken Sie, für das Word Clock-Signal muß
eines zutreffen:
Mu
Abb. 4-17: Ein anderes digitales Audiogerät zum 828mkII als Slave
laufen lassen. Wählen Sie eine beliebige Quelle für die Clock außer
„Word clock“, da diese nicht zweckmäßig zum Verketten von Word
Clock ist.
sic
Word clock IN
Audio
clock
Master
Als Slave zu doppelter oder halber Word Clock
Alle MOTU FireWire Audiointerfaces die 96 kHz
unterstützen (einschließlich des 828mkII und des
896) können als Slave entweder zu einem
doppelten oder halben Word Clock-Signal der
System-Clock laufen. Das 828mkII könnte z.B. mit
96 kHz laufen, während es Slave zu einem 48 kHz
Word Clock-Signal von einem MOTU Digital
Timepiece ist. Genauso könnte das 828mkII mit
88,2 kHz laufen und Slave zu einer 44,1 kHz Word
Clock sein. Umgekehrt könnte das 828mkII mit
48 kHz laufen und Slave zu einem 96 kHz Word
Clock-Signal sein. In all diesen Fällen zeigen die
LEDs an der Vorderseite beide Abtastraten an, um
zu zeigen, daß das System entweder zu Word Clock
mit der Hälfte oder dem Doppelten des Systems
läuft. Wenn allerdings das System mit 96 kHz läuft,
kann es nicht Slave zu Word Clock in 44,1 kHz sein.
gy
Durch die Word Clock-Anschlüsse am 828mkII
können Sie es zu vielen anderen mit Word Clock
ausgestatteten Geräten synchronisieren.
olo
WORD CLOCK-GERÄTE SYNCHRONISIEREN
828mkII
03
Abb. 4-18: Das 828mkII als Slave zu Word Clock laufen lassen. Wählen
Sie als Clock Source des 828mkII „Word Clock In“.
©
20
Word Clock nicht verketten
Falls Sie drei oder mehr digitale Geräte verwenden,
die synchronisiert werden müssen, verketten Sie
diese nicht über Word Clock (OUT zu IN, OUT zu
IN usw.), da dies Probleme verursachen kann.
Verwenden Sie stattdessen einen Synchronizer wie
das Digital Timepiece oder einen Word ClockVerteiler.
41
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!828 Manual-Win Seite 42 Mittwoch, 3. September 2003 3:09 15
MEHRERE MOTU FIREWIRE INTERFACES
ANSCHLIEßEN
olo
gy
Sie können bis zu vier MOTU FireWire Interfaces
an einen einzigen FireWire-Bus anschließen, mit
den Einschränkungen, die in den folgenden
Abschnitten beschrieben sind. Die meisten
Computer besitzen nur einen eingebauten
FireWire-Bus (auch wenn er mehrer FireWireBuchsen hat). Schließen Sie die Geräte wie folgt an:
hn
Wenn Sie das MOTU 828mkII zu vielen anderen
digitalen Geräte synchronisieren möchten,
verwenden Sie dazu am besten ein Digital
Timepiece. Es kann sehr viele Geräte synchronisieren und es bietet sample-genaue Synchronisation für Geräte die dies unterstützen, wie z. B.
ADATs. Sie sind damit außerdem in der Lage alles
mit den Transportkommandos der Software zu
steuern. Falls Sie mehr Geräte verwenden
möchten, als ein einzelnes Digital Timepiece
unterstützt, sollten Sie einen Word Clock-Verteiler
benutzen, wie z. B. den Aardvark Aard Sync™
Video-zu-Word Cloc-Wandler. Produkte wie
dieses bieten mehrere Word Cock-Ausgänge und
eine extrem genaue Clock.
PC
Te
c
SYNC IN GROßEN SYSTEMEN
FireWire
FireWire
FireWire
FireWire
FireWire
FireWire
©
20
03
Kl
em
m
Mu
sic
FireWire
FireWire
Abb. 4-19: Mehrere 828mkII’s (oder andere MOTU FireWire Audiointerfaces) an einen Computer anschließen.
42
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!828 Manual-Win Seite 43 Mittwoch, 3. September 2003 3:09 15
Mehrere Interfaces in der MOTU FireWire
Audio Console
Die MOTU FireWire Audio Console zeigt auf einen
Blick die Einstellungen für ein Interface an. Um die
Einstellungen der anderen Interfaces zu sehen,
klicken Sie auf die Reiter, wie in Abb. 4-20 gezeigt.
olo
gy
Abb. 4-21: Alle MOTU FireWire Audiointerfaces bekommen Ihre Clock
von einer einzigen Master Sync-Quelle die an einem beliebigen
828mkII (oder anderem MOTU FireWire Interface angeschlossen ist).
Nachdem Sie eine Quelle aus diesem Menü ausgewählt haben, wird
das ganze System, einschließlich aller angeschlossenen 828mkII,
dazu synchronisiert.
Te
c
hn
Jedes FireWire Interface bekommt seine Clock
über die FireWire-Verbindung (es sei denn, es ist
selber Clock Master) . Sie brauchen keine Word
Clock-Verbindungen zwischen mehreren
FireWire-Interfaces herzustellen.
m
Mu
sic
Ein MOTU 828 anschließen
Sie können an das Ende der Kette auch ein MOTU
828 anschließen (weil das 828 nur einen FireWireAnschluß hat) oder Sie können mehrere 828mkII
und 828 über einen standard FireWire-Hub
beliebig kombinieren. Bis zu vier Interfaces
können an einem FireWire-Bus betrieben werden.
em
Abb. 4-20: Um die Einstellungen sehen zu können, klicken Sie auf
einen Reiter.
©
20
03
Kl
Mehrere Interfaces verwenden
Alle angeschlossenen MOTU FireWire-Interfaces
bekommen Ihre Clock von der Quelle die im Menü
Clock Source im General-Reiter in der MOTU
FireWire Audio Console ausgewählt ist. Wenn Sie
mehrere MOTU FireWire-Interfaces anschließen,
werden alle Sync-Quellen in diesem Menü
angezeigt, wie unten Abb. 4-21 gezeigt.
Mehrere FireWire-Interfaces bei hohen
Abtastraten
Vier MOTU FireWire-Interfaces arbeiten mit 44,1
oder 48kHz an einem einzigen FireWire-Bus. Bei
hohen Abtastraten(88,2 oder 96kHz) können Sie
nicht mehr als zwei 828mkII über einen einzelnen
FireWire-Bus betreiben.
Zusätzliche Interfaces über einen zweiten
FireWire-Bus
Mit PCI-Karten oder PC-Karten von Drittherstellern zur Erweiterung der FireWire-Busse
können Sie einen weiteren FireWire-Bus für Ihren
Computer erwerben. Es ist unter Umständen
möglich, über einen solchen FireWire-Bus weitere
43
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!828 Manual-Win Seite 44 Mittwoch, 3. September 2003 3:09 15
hn
Te
c
sic
©
20
03
Kl
em
m
Mu
Die IDs von Mehreren Interfaces
Mehrere 828mkII Interfaces werden durch
Nummern identifiziert (#1, #2, #3 usw.)Die
Interfaces erhalten die ID-Nummern
entsprechend der Reihenfolge in der Sie beim
ersten Mal eingeschaltet und angeschlossen
wurden. Diese Information wird in der Datei
MOTU FireWire Audio Preferences gespeichert.
Wenn einmal diese ID Nummer vergeben wurde,
behalten die Geräte diese Nummer unabhängig
davon, in welcher Reihenfolge die Geräte
eingeschaltet werden. Sie können ein Interface zu
jeder Zeit deaktivieren über die Disable interface
Option, wie in Abb. 4-20 auf Seite 43 gezeigt.
Dadurch belasten Sie die FireWire-Bandbreite
weniger, ohne das Gerät auszuschalten. Ein
Interface ausschalten bewirkt das gleiche. Um auch
die MOTU FireWire Audio Console das Interface
vergessen zu lassen, werden Sie einen Forget
Schalter in der MOTU FireWire Audio-Console
sehen. Klicken Sie einfach den Forget-Schalter und
die MOTU FireWire Audio Console wird nicht
länger glauben, daß ein Interface vorhanden ist, es
aber ausgeschaltet ist.
olo
gy
MOTU FireWire-Interfaces anzuschließen,
abhängig von der Leistung des DrittherstellersProdukts und der Leistung Ihre Computers.
44
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!828 Manual-Win Seite 45 Mittwoch, 3. September 2003 3:09 15
MOTU FireWire Audio Console
AUF DIE MOTU 828MKII EINSTELLUNGEN
ZUGREIFEN
Es gibt verschiedene Möglichkeiten auf die MOTU
FireWire Audio Console zuzugreifen:
Wählen Sie aus dem Windows Startmenü
Programe>MOTU>MOTU 828 Console
gy
■
■ Aus Cubase VST heraus, gehen Sie ins Menü
Audio, wählen Sie System und klicken Sie dann den
Button ASIO-Kontrollfeld. Öffnen Sie in Cubase
SX das Fenster Geräte-Setup , klicken Sie auf das
VST Mehrspurgerät und klicken Sie auf den Button
Kontrollfeld.
Te
c
Auf die MOTU 828mkII Einstellungen zugreifen. . . . . . 45
828mkII Einstellungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 46
Sample Rate. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 46
Clock Source (Clock-Quelle) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 47
Samples per Buffer (Buffer-Größe) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 49
Optischer Ein- und Ausgang . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 50
Phones . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 50
Pedal aktivieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 50
Wave-Support für MME-kompatible Software . . . . . . . 50
olo
ÜBERBLICK
hn
KAPITEL 5
Cubase SX
©
20
03
Kl
em
m
Mu
sic
Cubase VST
■ Bei anderen ASIO-kompatiblen Programmen
schauen Sie bitte in der entsprechenden
Dokumentation nach.
45
© 2 0 0 3 K L E M M M USI C T E C H NO L O G Y
!828 Manual-Win Seite 46 Mittwoch, 3. September 2003 3:09 15
828MKII EINSTELLUNGEN
■ Über die LCD auf der Vorderseite (siehe
Kapitel 6, „Arbeiten mit der Frontseite des
828mkII“ (Seite 53)).
hn
olo
gy
Sample Rate
Wählen Sie die gewünschte Abtastrate (Sample
Rate) für Aufnahmen und Wiedergabe. Das
828mkII-System kann entweder mit 44,1 kHz (die
Standardrate für Compact Disc Audio), 48, 88,2
oder 96 kHz arbeiten. Stellen Sie absolut sicher,
daß alle digital angeschlossenen Geräte der
828mkII-Abtastrate entsprechen. Stellen Sie auch
sicher, daß Ihr Digital Timepiece, MIDI
Timepiece AV oder andere Synchronizer auch
entsprechend eingestellt sind.
☛
©
20
03
Kl
em
m
Mu
sic
Te
c
Unterschiedliche Sampleraten verursachen
Verzerrungen und Klickgeräusche. Wenn Sie
solche Geräusche hören, kontrollieren Sie
zunächst die Samplerate-Einstellungen Ihrer
Hardware und die Einstellungen in der MOTU
FireWire Audio Console.
Abb. 5-1: Die MOTU FireWire Audio Console bietet Zugriff auf alle Einstellungen der 828mkII-Hardware.
46
©2 00 3 KL EMM MU S I C TEC H N O L O G Y
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!828 Manual-Win Seite 47 Mittwoch, 3. September 2003 3:09 15
olo
gy
Verwenden Sie diese Einstellung immer dann,
wenn Sie von einem DAT-Gerät oder einem
anderen S/PDIF-Gerät in das 828mkII aufnehmen.
Die Einstellung ist in umgekehrter Richtung nicht
notwendig (wenn Sie vom 828mkII in den DATRekorder transferieren).
Te
c
hn
Weitere Details über diese Einstellung finden Sie
unter „SPDIF-Geräte synchronisiseren“ auf
Seite 39.
Word Clock In
Die Einstellung Word Clock In bezieht sich auf die
Word Clock In BNC-Buchse an der Rückseite des
828mkII. Wählen Sie diese Einstellung, um das
MOTU 828mkII zu einer externen Word Clockquelle als Slave laufen zu lassen wie, einem
digitalen Mischpult .
Mu
Internal
Verwenden Sie die Internal Einstellung, wenn Sie
möchten, daß das 828mkII-System unter seiner
eigenen digitalen Audio-Clock arbeiten soll. Sie
möchten beispielsweise ausschließlich Spuren von
Ihrer Harddisk in die Audiosoftware Ihres
Computers spielen oder Sie möchten HarddiscSpuren mit den analogen Ausgängen des 828mkII
mischen. In einer solchen Situation benötigen Sie
normalerweise keine externe Clock bzw. es sind
keine anderen digitalen Clocks involviert.
S/PDIF
Diese Einstellung bezieht sich auf den S/PDIF RCA
(Cinch)-Eingangsanschluss auf der Rückseite des
828mkII-Interface. Diese Einstellung ermöglicht es
dem ganzen System als Slave zu einem S/PDIFGerät zu laufen.
sic
Clock Source (Clock-Quelle)
Die Einstellung „Clock source“ (Clock-Quelle)
bestimmt die digitale Audioclock, die das
828mkII-System als seine Zeitreferenz verwendet.
Für weitere Erläuterungen bzgl. Synchronisation,
siehe „Sync-Verbindungen vornehmen“ auf
Seite 27. Die folgenden Abschnitte beschreiben
kurz die verschiedenen Einstellmöglichkeiten für
die Clock-Quelle.
20
03
Kl
em
m
Ein anderes Beispiel ist der Transfer eines Mix‘ auf
DAT. Sie können das 828mkII-System unter der
internen Clock betreiben und der DAT-Rekorder
kann als Slave zum 828mkII laufen, entweder über
die AES/EBU-Verbindung (normalerweise laufen
DAT-Rekorder automatisch als Slave, wenn Sie den
digitalen AES/EBU-Eingang als Aufnahmequelle
anwählen) oder über den Wordclock-Ausgang des
828mkII (wenn Ihr DAT-Rekorder einen Word
Clock-Eingang hat).
©
Wenn Sie sich vergewissern möchten, ob dies die
richtige Einstellung in Ihrer Situation ist, schauen
Sie auch unter „Brauchen Sie einen Synchronizer?“
auf Seite 28.
Mit ADAT Geräten werden Sie jedoch vermutlich
einen Synchronizer, wie z.B. das MIDI Timepiece
AV oder das Digital Timepiece zum Clock-Master
machen. In diesem Fall müßten Sie die MOTU
828mkII-Clock Source auf ADAT 9-pin setzen, wie
unten beschrieben.
ADAT 9-pin
Die Einstellung ADAT 9-pin für die Clock Source
bezieht sich auf das digitale ADAT Synchronisationsformat. Es ermöglicht dem MOTU 828mkII
als Slave zu einem ADAT — oder einer ADATSync-Kette zu laufen — über die ADAT-Sync 9-Pin
Buchse. ADAT-Sync enthält präzise,
Sampleadressen-Informationen, die Cubase VST
oder andere sample-genaue ASIO 2.0-kompatible
Audiosoftware dazu verhelfen, Audio zu und von
ADATs samplegenau zu übertragen, ohne daß die
Audiodaten um ein Sample auseinanderlaufen.
Verwenden Sie diese Einstellung wenn Sie das
MOTU 828mkII mit einem oder mehreren ADATs
verwenden und synchronisieren möchten. Stellen
Sie sicher, daß das MOTU 828mkII am Ende der
Sync-Kette angeschlossen ist.
47
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©
20
03
Kl
em
m
olo
gy
Mu
ADAT optical
Diese Einstellung bezieht sich auf die Clock, die
über den optischen ADAT-Eingang am 828mkII
anliegt. Diese Einstellung kann dazu benutzt
werden, um das 828mkII direkt als Slave zu den
optischen Eingangsverbindungen laufen zu lassen.
Normalerweise können Sie jedoch eine bessere
Arbeitssituation einrichten, wenn Sie eine der
anderen Synchronisations-Optionen verwenden.
Es mag jedoch Situationen geben, in denen Sie ein
ADAT-kompatibles Gerät verwenden möchten,
welches nicht digital zum 828mkII oder einem
externen Synchronizer wie dem Digital Timepiece
synchronisiert werden kann. In diesem Fall
können Sie das 828mkII mit der Einstellung ADAT
Optical als Slave zum direkten Digitalsignal des
verwendeten Geräts laufen lassen.
TOSLink
Die TOSLink-Einstellung bezieht sich auf optische
S/PDIF-Geräte, die an den optischen Buchsen des
MOTU 828mkII angeschlossen sind. Diese
Einstellung kann verwendet werden, um das
MOTU 828mkII direkt zum optischen Eingang zu
synchronisieren. Meistens können Sie eine bessere
Konstellation verwenden, die eine der anderen
Optionen benötigt. Jedoch gibt es Gelegenheiten
wenn Sie ein TOSLink-kompatibles Gerät
verwenden möchten, das keine andere Art der
Synchronisierung bietet oder ein externen
Synchronizer wie das Digital Timepiece nicht zur
Verfügung steht. In diesem Fall, können Sie durch
die TOSLink Clock Source-Einstellung das MOTU
828mkII über den optischen S/PDIF Eingang zu
anderen optischen S/PDIF Geräten synchronisieren.
hn
Weitere Details, finden Sie unter „Sample-genauer
Sync zu ADATs“ auf Seite 31, „ADAT Sync ohne
Synchronizer“ auf Seite 33 und „Sync zu Video
oder SMPTE mit Synchronizer“ auf Seite 37.
Weitere Details über diese Einstellung finden Sie
unter „Optische Geräte synchronisieren“ auf
Seite 38.
Te
c
Sie könnten auch ADAT-Sync und einen
Synchronizer wie das MOTU MIDI Timepiece AV
verwenden, um das 828mkII auch kontinuierlich
SMPTE-Zeitkode, Video folgen zu lassen. Über
Word Clock können Sie das gleiche Ergebnis
erreichen.
Diese Einstellung ist außerdem sinnvoll, wenn Sie
einen einfachen klickfreien, digitalen Transfer
zwischen dem 828mkII und einem anderen Gerät
vornehmen wollen — und Zeitkodereferenz und
Transportsteuerung nicht benötigt werden —
ohne ein aufwendiges Synchronizations-Setup
erstellen zu müssen.
sic
Sie sollten diese Einstellung auch verwenden, wenn
Sie ein MIDI Timepiece AV besitzen, was es Ihnen
ermöglichen würde, das ganze System mit dem
Transportfeld von Ihrer Audiosoftware zu steuern.
Falls die Einstellung ADAT Optical in dem Menü
nicht erscheint, bedeutet dies, daß der optische
Eingang am MOTU 828mkII deaktiviert ist. Falls
dies so ist, sollten Sie das Format ADAT optical aus
dem Eingangsmenü wählen (Abb. 5-1 auf
Seite 46).
Falls die TOSLink-Einstellung in dem Menü nicht
erscheint, bedeutet dies, daß der optische Eingang
am MOTU 828mkII entweder ausgeschaltete ist
oder auf ADAT optical steht. In beiden Fällen
sollten Sie das Format TOSLink aus dem
Eingangsmenü wählen (Abb. 5-1 auf Seite 46).
Diese Einstellung ist außerdem sinnvoll, wenn Sie
einen einfachen klickfreien, digitalen Transfer
zwischen dem 828mkII und einem anderen Gerät
vornehmen wollen — und Zeitkodereferenz und
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■ Der Reaktionsgeschwindigkeit z. B. der Transportkontrollen in Ihrer Software
olo
gy
Diese Einstellung stellt die Leistungsfähigkeit Ihres
Computers und die Verzögerungszeit von LiveAudio, welches durch das System durchgeschaltet
wird (Patch Thru), in direkten Zusammenhang.
Wenn Sie die Buffer-Grösse reduzieren, verringern
Sie auch die Patch Thru-Latenz, aber Sie erhöhen
damit auch signifikant die Prozessoranforderungen an Ihren Computer, dem dadurch weniger
Rechenleistung z. B. für Echtzeit-Effekte zur
Verfügung steht. Wenn Sie aber auf der anderen
Seite die Puffer-Grösse erhöhen, reduzieren Sie
damit die Anforderungen an die Rechenleistung
Ihres Computers und Sie haben mehr Leistung für
Effekte, Mischung usw. zur Verfügung. Wählen Sie
die Puffer-Grösse aber nicht zu klein, da sonst
Verzerrungen auftreten können.
Kl
em
m
Mu
Samples per Buffer (Buffer-Größe)
Mit der Einstellung „Samples per Buffer“ können
Sie die Verzögerung reduzieren, die Sie hören,
wenn Sie Live-Audio durch Ihre Audio-Software
durchschalten (patch thru). Wenn Sie beispielsweise ein Mikrofonsignal haben und Sie möchten
das mit einem Hall-Plug-in aus Ihrer AudioSoftware hören. Wenn sie das tun, werden Sie
wahrscheinlich eine kleine Verzögerung zwischen
der Quelle und dem Hall-Signal hören. Falls dies so
ist, machen Sie sich keine Sorgen, das betrifft nur
das was sie hören, es hat nichts damit zu tun, was
bzw. wohin Sie wirklich aufnehmen.
■ Die Verzögerung die Sie hören, wenn Sie ein Live
Signal durch Ihre Audio-Software mit Plug-ins
hören
hn
SMPTE
Wählen Sie diese Einstellung, damit das 828mkII
direkt zu SMPTE (LTC) folgt, der über den SMPTE
Klinkeneingang vom 828mkII empfangen wird.
Details, siehe „Sync zu SMPTE“ auf Seite 35 und
Kapitel 11, „MOTU SMPTE Console“ (Seite 89).
Die Belastung der CPU Ihres Computers
Te
c
Weitere Details über diese Einstellung finden Sie
unter „Optische Geräte synchronisieren“ auf
Seite 38.
■
sic
Transportsteuerung nicht benötigt werden —
ohne ein aufwendiges Synchronizations-Setup
erstellen zu müssen.
☛
20
03
Sie können die Einstellung „Samples per Buffer“
dazu verwenden diese Verzögerung (Delay) zu
reduzieren - und sie sogar vollständig unhörbar zu
machen.
©
Falls Sie das Eingangssignal nicht mit Plug-in
Effekten belegen müssen, können Sie das Signal
natürlich auch ohne Verzögerung über die CueMix
Console hören, die das Signal über eines der
MOTU Interfaces direkt zu Ihren Lautsprechern
leitet. Details finden Sie unter Kapitel 10, „CueMix
Console“ (Seite 83).
Die Einstellung Samples Per Buffer beeinflußt die
folgenden Dinge:
Wenn Sie gerade nicht mit durchgeschaltetem
Livematerial arbeiten (Sie nehmen z. B. keine
Vocals auf) nehmen Sie den voreingestellten Wert
von 1024 Samples. Wenn doch, versuchen Sie
Werte von 256 Samples oder weniger, wenn Ihr
Computer damit umgehen kann. Wenn Ihre
Hostapplikation eine Prozessoranzeige hat,
überprüfen Sie sie. Wenn Sie stark ausgelastet ist
oder der träge wird, erhöhen Sie dem Wert Samples
Per Buffer bis die Leistung des Computers wieder
normal wird.
Wenn Sie in Ihrem Aufnahmeprojekt an einem
Punkt sind, wo Sie gerade nicht mit durchgeschaltetem Livematerial arbeiten (Sie nehmen z. B. keine
Vocals auf), oder Sie eine Möglichkeit für einen
externen Monitoreingang haben, wählen Sie eine
höhere Buffer-Grösse. Abhängig von der Prozes-
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olo
gy
Pedal aktivieren
Aktivieren Sie die Option „Enable Pedal“, falls ein
Fußschalter am MOTU 828mkII angeschlossen ist
und Sie möchten einen Punch in/out per Fuß
setzen (oder andere Softwarefunktionen).
Verwenden Sie die Set-Taste, um zu bestimmen,
welche Tastenkombinationen durch das Fußpedal
(jeweils runter und wieder hoch) ausgelöst werden
soll. Sie können dem Pedal jede beliebige Tastenkombination zuweisen. (Sie sind nicht darauf
festgelegt, den Fußschalter alleine für Punch-in/
out zu verwenden.)
20
03
Kl
em
m
Mu
Optischer Ein- und Ausgang
Die Optical input und Optical output Optionen
geben Ihnen die Wahl „ADAT optical“ (Lichtleiter)
oder „S/PDIF optical“ („TOSLink“) als Format für
die optischen Ein- oder Ausgänge auszuwählen.
Wählen Sie das dem angeschlossenen Gerät
entsprechende Format aus. Falls Sie die optischen
Verbindungen nicht verwenden, sollten Sie sie
auch ausgeschaltet lassen („off “), um das Übertragungssystem zu entlasten. Beachten Sie, daß Sie
Ein- und Ausgang unabhängig voneinander
einstellen können. Sie können z.B. das optische
ADAT-Format als Eingang wählen (z.B. für einen
digitalen Mixer) and S/PDIF optisch als Ausgang
(z.B. für ein DAT-Bandgerät).
hn
Live-Eingänge abhören ohne Plug-in-Effekte
Wie früher erwähnt, können Sie mit der CueMix
Console trockene unbearbeitete Live-Eingangssignale ohne Verzögerung abhören. Details finden
Sie im Kapitel 9, „Latenz reduzieren“ (Seite 77).
Word Out
Wenn Sie ein MOTU 828mkII-Interface bei hohen
Abtastraten (96 oder 88,2) verwenden, erscheint
diese Option. Darin können Sie eine Word ClockAusgangsfrequenz wählen, die entweder der
globalen Abtastrate entspricht (z.B. 96 kHz) oder
diese halbiert (z.B. 48 kHz anstatt 96 kHz). In
letzterem Fall wird der Word Clock-Ausgang auf
entweder 44,1 oder 48 kHz reduziert.
Te
c
Die Einstellung „Samples per Buffer“ bestimmt
auch, wie schnell Ihre Audio-Software auf den
Wiedergabestart reagiert, auch wenn diese
Auswirkungen nicht dramatisch sind. Bei
kleineren „Samples per Buffer“-Werten reagiert die
Software schneller, bei grösseren Werten etwas
langsamer.
Kopfhörerausgang das gleiche wie an den Main
Outs ausgegeben wird. Wählen Sie Phones, wenn
der Kopfhörerausgang ein eigenes unabhängiges
Ausgangspaar sein soll, das Sie auch als solches in
Ihrer Audiosoftware und in der CueMix Console
als Ausgang auswählen können.
sic
sorgeschwindigkeit Ihres Computers, werden Sie
bemerken, daß mittlere Einstellungswerte
normalerweise am Besten funktionieren.
©
Wenn der optische Ausgang auf TOSLink steht,
wird das Signal sowohl am koaxialen als auch am
optischen Ausgang ausgegeben. Wenn jedoch der
optische Eingang auf TOSLink steht, wird der
koaxiale SPDIF-Eingang deaktiviert.
Wave-Support für MME-kompatible Software
Windows stellt nur die ersten beiden Kanäle eines
mehrkanaligen WDM Audiostroms, Applikationen, die die MME (Multimedia-Treiber)
verwenden, zur Verfügung. Die Option Enable full
Wave support for legacy (MME) software (less
efficient) zwingt den MOTU 828mkII MultimediaTreiber, alle Kanäle als Stereopaare auszulegen, was
vollen MME-Support heißt.
Phones
In der Phones-Einstellung können Sie auswählen,
was Sie über die Kopfhörerbuchse hören werden.
Wählen Sie Main Outs, wenn Sie möchten, daß am
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!828 Manual-Win Seite 51 Mittwoch, 3. September 2003 3:09 15
Falls Ihre Hauptaudiosoftware nicht direkt WDMTreiber unterstützt und stattdessen nur ältere
MME-Treiber, verwenden Sie diese Option um
mehrere MOTU 828mkII Ein- und Ausgänge zu
verwenden.
gy
Falls Ihre Hauptaudiosoftware WDM-Treiber
direkt untersützt, sollten Sie diese Option
deaktiviert belassen, um eine optimale
Performance zu erreichen.
©
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sic
Te
c
hn
olo
Diese Option ist nur verfügbar, wenn der
Multimedia-Treiber installiert ist.
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!828 Manual-Win Seite 53 Mittwoch, 3. September 2003 3:09 15
KAPITEL 6
Arbeiten mit der Frontseite des
828mkII
ENDLOSDREHREGLER MIT TASTFUNKTION
Das 828mkII ist das erste FireWire Audiointerface
das man vollständig an der Frontseite über sechs
Endlosregler und ein 2x16 Schwarzlich-LCD
programmieren kann. Auf alle Einstellungen kann
man mit diesen Bedienelementen zugreifen.
Alle Knöpfe die in Abb. 6-1 gezeigt werden sind
Endlosregler mit Tastfunktion. In vielen Fällen
können Sie entweder den Knopf drücken oder
drehen, um eine Einstellung vorzunehmen oder
die Anzeige umzuschalten (abhängig vom Regler
oder der Einstellung).
gy
ÜBERBLICK
VOLUME. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .54
SETUP / SELECT. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .54
MULTIFUNKTIONALE LCD-ANZEIGE
Das LCD bietet Zugriff auf viele Einstellungen des
828mkII und eine visuelle Kontrolle der
modifizierten Parameter.
hn
Multifunktionale LCD-Anzeige . . . . . . . . . . . . . .53
olo
Endlosdrehregler mit Tastfunktion. . . . . . . . . . .53
PARAM . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .57
Das LCD arbeitet in zwei verschiedenen Modi: Im
Setup-Modus und im Mixer-Modus. Drücken Sie
auf den Setup-Knopf, um zwischen den beiden
Modi umzuschalten.
sic
CURSOR / VALUE. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .58
Te
c
MIX BUS . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .56
Wählen Sie den MixParameter, den Sie hier mit
dem PARAM-Knopf
bearbeiten können.
Die oberste Reihe zeigt die
Einstellungen der 10 analogen Eingänge.
Verwenden Sie den
Knopf CURSOR, um zu
einem Kanal zu
kommen und VALUE,
um den Wert zu ändern.
©
20
03
Kl
em
m
Mu
Stand-alone-Arbeitsweise . . . . . . . . . . . . . . . . . . .58
Abb. 6-1: Die Bedienelemente der Vorderseite
Wählen Sie den Mix
den Sie bearbeiten,
indem Sie den Knopf
MIX BUS drücken.
Drehen Sie den
Knopf, um die
Lautstärke des Mix‘
zu ändern.
Die untere Reihe zeigt die Einstellungen
für die 10 digitalen Eingänge.
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!828 Manual-Win Seite 54 Mittwoch, 3. September 2003 3:09 15
Setup-Modus
Im Setup-Modus zeigt das LCD die
grundlegenden Einstellungen, wie die Clock
Source, das optische Ein- und Ausgangsformat
(ADAT gegen TOSLink) und so weiter. Diese
Einstellungen werden später im Detail unter
„SETUP / SELECT“ auf Seite 54 erläutert.
olo
gy
Abb. 6-3: Bei vielen Parametern vergrößert sich die LCD wenn Sie sie
einstellen.
VOLUME
Mu
Mixer-Modus
Im Mixer-Modus zeigt das LCD die Einstellungen
für den aktuellen Mix, wie in Abb. 6-1 auf Seite 53
gezeigt.
sic
Abb. 6-2: Im Setup-Modus zeigt das LCD einen Parameter in der
obersten Reihe und die aktuelle Einstellung in der unteren Reihe.
Te
c
hn
Mit dem Knopf VOLUME können Sie die
Lautstärke der Kopfhörerbuchse und der
Hauptausgänge regeln. Drücken Sie auf den Knopf,
um zwischen beiden Möglichkeiten umzuschalten.
Wie im vorherigen Abschnitt erklärt, zeigt das
LCD die Veränderungen genau an. Um die
aktuellen Einstellungen zu sehen ohne sie zu
ändern, drücken Sie einfach auf den Knopf (ohne
daran zu drehen).
©
20
03
Kl
em
m
Parameter „vergrößern”
Für viele Einstellungen vergrößert die LCD die
Anzeige auf ein Pegelmeter in einer Reihe und eine
alpha-numerische Anzeige, wodurch eine präzise
Echtzeit Rückmeldung darüber gegeben wird, was
Sie gerade bearbeiten. Wenn Sie z.B. die Kopfhörerlautstärke ändern, zeigt das LCD ein Pegelmeter
und die Gain-Einstellung die erneuert wird, wenn
Sie den Lautstärkeregler drehen. Nach einer
kurzen Auszeit kehrt die Anzeige zurück zu Ihrem
vorherigen Stand bevor Sie den Lautstärkeknopf
gedreht haben. Die Dauer der Auszeit kann
eingestellt werden, so wie es unter “Fader View
Time” erklärt wird.
SETUP / SELECT
Drücken Sie den Knopf SELECT, um zwischen den
Modi Mix und Setup umzuschalten. Im Modus
Mix haben die Knöpfe SETUP und SELECT keine
Bedeutung. Im Modus Setup drehen Sie SETUP,
um eine Einstellung auszuwählen und SELECT,
um sie zu ändern. In einigen Fällen wählt SELECT
eine der vier Mixes des 828mkII aus und der Knopf
VALUE ändert diese Einstellung. Die SetupEinstellungen sind unten kurz erklärt.
Clock Source
Hier wird die globale Clock Source für das
828mkII eingestellt, genau wie in dem Menü Clock
Source in der MOTU FireWire Audio Console wie
in „Clock Source (Clock-Quelle)“ auf Seite 47
erklärt. Wenn das 828mkII an einen Computer
angeschlossen ist, kann diese Einstellung nicht
über die Vorderseite und das LCD geändert
werden. Sie muß stattdessen in der MOTU
FireWire Audio Console geändert werden. Oder
Sie entfernen das 828mkII vom Computer, um die
Clock Source am Gerät zu ändern.
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!828 Manual-Win Seite 55 Mittwoch, 3. September 2003 3:09 15
olo
gy
Phones Assign
Mit der Einstellung Phones Assign können Sie
bestimmen, was Sie über den Kopfhörerausgang
hören. Dies entspricht dem Menü Phones in der
MOTU FireWire Audio Console, wie in „Phones“
auf Seite 50 erklärt.
Te
c
hn
Init Current Mix
Mit der Einstellung Init Current Mix können Sie
den aktuellen Mix zurücksetzen (oder alle vier
Mixes). Alle Eingänge werden auf Pegel 0 dB, das
Panorma in die Mitte gesetzt usw.
Copy Bus Mix
Mit Copy Bus Mix können Sie alle Einstellungen
des gerade angezeigten Mix kopieren. Drehen Sie
den Knopf SELECT, um einen Mix auszuwählen.
Drücken Sie den Knopf SELECT, um ihn zu
kopieren. Sie können dann die Einstellungen in
einen anderen Mix einfügen, wie unten erklärt.
Dann erscheint kurz das Wort Done, womit
bestätigt ist, daß die Einstellungen erfolgreich
kopiert wurden.
Kl
em
m
Mu
Optical In / Optical Out
Diese beiden Einstellungen bestimmen das Format
der optischen Ein- und Ausgänge des 828mkII. Sie
entsprechen der Einstellung in der MOTU
FireWire Audio Console, wie in „Optischer Einund Ausgang“ auf Seite 50 erklärt. Wenn das
828mkII an einen Computer angeschlossen ist,
kann diese Einstellung nicht über die Vorderseite
und das LCD geändert werden. Sie muß stattdessen
in der MOTU FireWire Audio Console geändert
werden. Oder Sie entfernen das 828mkII vom
Computer, um die Einstellungen zu ändern.
Bus mute
Die Einstellung Bus Mute aktiviert bzw. deaktiviert
den Ausgang des Busses. Drehen Sie den Knopf
SELECT, um einen Bus auszuwählen. Drücken Sie
den Knopf SELECT, um den Bus stumm oder
wieder aktiv zu schalten.
sic
Fader View Time
Mit der Option Fader View Time können Sie die
Länge bestimmen die ein verstellter Parameter im
LCD sichtbar bleibt, bevor das LCD zurück zum
vorherigen Status geht. Wenn sie z.B. den Knopf
MIX BUS drehen, um die Lautstärke des aktuellen
Mix einzustellen, werden Sie einen horizontalen
Fader zusammen mit einer numerischen Anzeige
der Signalabschwächung sehen. Nachdem Sie
aufgehört haben den Knopf zu drehen, bleibt
dieser Fader einen Moment in der Anzeige sichtbar
bevor die LCD in den vorheringen Status
zurückkehrt. In der Option Fader View Time
können Sie bestimmen, wie lange der eingestellte
Parameter im LCD sichtbar verbleibt, nachdem Sie
aufgehört haben zu drehen.
©
20
03
Bus output
In der Einstellung Bus Output können Sie das
Ausgangspaar für jeden der vier CueMix DSP MixBusse bestimmen. Drehen Sie den Knopf SELECT,
um einen Bus auszuwählen. Drehen Sie den Knopf
VALUE, um einen Ausgang auszuwählen. Drücken
Sie den Knopf VALUE, um den Ausgang zu
bestimmen. Der Ausgang blinkt nicht mehr und
zeigt damit an, daß er ausgewählt wurde.
Paste Bus Mix
Nachdem Sie Mix-Einstellungen kopiert haben
(oben erklärt), können Sie mit Paste Bus Mix die
kopierten Einstellungen in einen anderen Mix
einfügen. Drehen Sie den Knopf SELECT, um
einen Mix auszuwählen. Drücken Sie auf SELECT,
um einzufügen. Dann erscheint kurz das Wort
Done, womit bestätigt ist, daß die Einstellungen
erfolgreich eingefügt wurden. Die folgenden Mix
Parameter sind in dem Einfügevorgang enthalten:
Gain, Pan, Solo, Mute, +4/-10, +6dB Boost und die
Stereopaarung. Die folgenden Parameter werden
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!828 Manual-Win Seite 56 Mittwoch, 3. September 2003 3:09 15
SELECT, um den All Notes Off-Vorgang
auszulösen. Die MIDI OUT LED wird aufleuchten,
um zu bestätigen, daß die Daten gesendet werden.
Save/Name Preset
In der Save/Name Preset-Einstellung können Sie
bis zu 16 separate 828mkII-Voreinstellungen
(Preset) benennen und abspeichern. Eine Voreinstellung enthält alle aktuellen CueMix DSPEinstellungen für alle vier Mix-Busse. SetupParameter sind nicht enthalten. Der Name kann
bis zu 12 Zeichen enthalten. Hier eine Zusammenfassung, wie ein Preset benannt und abgespeichert
wird:
Factory Defaults
Die Einstellung Factory Defaults ruft die Voreinstellungen des 828mkII wieder auf. Bevor Sie dies
tun können, muß das 828mkII zunächst vom
Computer getrennt werden. Wenn das Interface
noch angeschlossen ist, wird im Display die
Warnmeldung „Must detach FW“ gezeigt. Wenn
Sie dies dann getan haben, drücken Sie auf
SELECT, um den Vorgang zu starten und wenn Sie
gefragt werden „Are you sure?“, Drücken Sie
VALUE, um den Vorgang auszuführen.
Um zu Großbuchstaben, Kleinbuchstaben, Zahlen oder Symbolen zu wechseln
Drücken Sie den Knopf VALUE
mehrfach
Um zu einem anderen Zeichen
zu kommen
Drehen Sie den Knopf CURSOR
Um ein Preset abzuspeichern
Drücken Sie SELECT. Wenn
gefragt wird, ob das existierende
Preset ersetzt werden soll,
Drücken sie wieder SELECT,
um es zu ersetzen oder drehen
Sie den Knopf, um ein anderen
Preset auszuwählen
hn
Drehen Sie den Knopf VALUE
Te
c
Um das blinkende Zeichen zu
ändern
MIX BUS
Der im 828mkII eingebaute CueMix DSP-Mixer
enthält vier Stereo-Busse, die entsprechend mit
MIX1, MIX2, MIX3 und MIX4 bezeichent sind.
Jeder Mix-Bus (auch „Mix“ genannt) mischt alle
Eingänge unabhängig (oder jede Subgruppe Ihrer
Wahl) auf ein Ausgangspaar Ihrer Wahl. Sie
könnten z.B. MIX1 den Hauptausgängen
zuweisen, MIX2 den analogen Ausgängen 1-2 und
MIX3 zu den Kopfhörerausgängen. Dann können
Sie jeden Eingang jedem Mix zuweisen. Ein
Eingang kann sogar in einer oder mehreren
Abmischungen bei unterschiedlichen Eingangspegeln gleichzeitig enthalten.
sic
Tun Sie folgendes:
Kl
em
m
Mu
Um dies zu erreichen:
olo
gy
nicht eingefügt: der Bus-Ausgang, Bus- Mute
(Stummschaltung) und die Bus-Verstärkung
(Gain).
©
20
03
Load preset
Nachdem Sie einen oder mehrere Presets gesichert
haben, können Sie diese mit Load Preset aufrufen.
Drehen Sie den Knopf SELECT, um das Preset
aufzurufen. Drücken Sie SELECT, um es zu laden.
Das Wort Loaded erscheint kurz, um den Vorgang
zu bestätigen.
All Notes Off
Die Einstellung All Notes Off sendet die MIDI
Nachricht All Notes Off und einen MIDI Note-offBefehl für jede Note auf jedem MIDI-Kanal.
Dadurch wird jeder MIDI-Hänger der gerade
wiedergegeben wird gestoppt. Drücken Sie
Abb. 6-4: Im Modus Mixer zeigt das LCD die Mix-Einstellungen für den
Mix-Bus an der gerade im LCD angezeigt wird.
Wenn das LCD im Mixer-Modus ist, drücken Sie
den Knopf MIX BUS mehrfach, um zu den vier
Mixes zu kommen. Der aktuelle Mix wird im LCD
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!828 Manual-Win Seite 57 Mittwoch, 3. September 2003 3:09 15
Knopf CURSOR um zu einem bestimmten Kanal
zu kommen (bis er blinkt) und verwenden Sie den
Knopf VALUE, um die Einstellung zu ändern:
Mix
Parameter Bereich
Wenn das LCD im Mixer-Modus ist, kommt man
über den Knopf PARAM zu den unten
aufgeführten Parametern. Verwenden Sie den
Gain
Pan
Für jeden Kanal gibt es einen
kleinen Fade. Drücken sie den
Knopf VALUE, um zwischen OFF
und Einheitspegel (0dB) umzuschalten.
-64 bis +64
Drücken Sie den Knopf VALUE, um
Pan in die Mitte zu setzen. Stereopaare sind per Voreinstellung ganz
links/rechts eingestellt.
Null = Pan
Mitte
„s“ oder
leer
Mute
„m“ oder
leer
Drücken Sie den Knopf VALUE, um
zwischen Muted (m) und nicht
muted (leer) zu wechseln, oder drehen Sie den Knopf.
unten (+4)
oder
oben(-10)
Diese Einstellung gilt für alle MixBusse für die analogen Eingänge 18. Drücken Sie den Knopf VALUE,
um zwischen einer +4dB oder-10dB
Eingangsempfindlichkeit (oben) zu
wählen. Oder drehen Sie den Knopf,
um zwechseln.
+6db
“+” oder
leer
Diese Einstellung gilt für alle MixBusse für die analogen Eingänge 18. Drücken Sie den Knopf VALUE,
um den +6dB Software Boost ein(+) oder auszuschalten (blank).
Oder drehen Sie den Knopf.
Pair
“[ ]” oder
leer
Diese Einstellung gilt für alle MixBusse.Drücken Sie den VALUEKnopf, um eine Stereoeingangspaar
als separate Monoeingänge (blank)
oder als Stereopaar („[ ]“) zu behandeln. Oder drehen Sie den Knopf.
Wenn ein Eingangspaar verknüpft
ist, werden auch alle Mix-Einstellungen verknüpft (Verstärkung,
Solo usw.) außer das Panorama.
Wenn das Paar erzeugt wird, ist das
Panorama ganz links und rechts
eingestellt, aber die Kanäle können
dann unabhängig eingestellt werden. Wenn ein Paar nicht verknüpft
ist, steht das Panorama in der Mitte.
Te
c
sic
Mu
m
Kl
03
20
©
Drücken Sie den Knopf VALUE, um
zwischen Solo (S) und nicht Solo
(leer) zu wechseln, oder drehen Sie
den Knopf.
hn
Solo
4/10
em
Kommentare
OFF,
-84 bis 0 dB
gy
PARAM
olo
über der Beschriftung MIX BUS angegeben (wie in
Abb. 6-1 auf Seite 53 gezeigt). Drehen Sie am
Knopf MIX BUS, um den Ausgangspegel für den
Mix zu ändern.
Mix-Parameter die für alle Mixes gelten
Die letzten drei Mix-Einstellungen (Eingangsempfindlichkeit, +6dB Software-Verstärkung,
und Stereo-Paarung) gelten für alle Mixes, weil sie
mit dem Verhalten des Eingangs selber zu tun
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!828 Manual-Win Seite 58 Mittwoch, 3. September 2003 3:09 15
haben. Wenn sie z.B. ein Eingangssignal haben das
eine Eingangsempfindlichkeit von -10dB erfordert,
dann gilt dies ja für alle Mixes.
Te
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Mit Sterepaaren arbeiten
Wenn Sie zwei Eingänge zu einem Stereopaar
verknüpfen, werden alle Mix-Einstellungen
verknüpft und immer wenn Sie zu einem Kanal
gehen, blinken beide Kanäle um anzuzeigen, daß
diese ein Stereopaar sind. Beachten Sie beim
erstmaligen Erzeugen eines Paares, daß das
Panorama ganz links und rechts steht, aber die
Kanäle dann unabhängig voneinander eingestellt
werden können. Wenn ein Paar nicht verknüpt ist,
steht das Panorama in der Mitte.
20
03
Kl
em
m
Mu
Wenn das LCD im Mixer-Modus ist, führt der
Knopf CURSOR links und rechts über alle 20 im
LCD angezeigten Eingänge. Der aktuelle Eingang
blinkt. Sie können den Knopf CURSOR drücken,
um zwischen der oberen (analoge Eingänge) und
unteren Reihe (digitale Eingänge) umzuschalten.
Der Knopf VALUE ändert die aktuellen MixParameter für den gerade blinkenden Eingang. In
einigen Fällen, wie bei Gain und Pan, wird sich die
LCD „vergrößern“, um den horizontalen Regler
mit dem Knopf VALUE einzustellen. Nachdem Sie
die Einstellung vorgenommen haben, kehrt das
LCD zur Mixer-Ansicht zurück.
sic
CURSOR / VALUE
STAND-ALONE-ARBEITSWEISE
©
Alle Einstellungen, einschließlich aller MixEinstellungen und globalen Einstellungen werden
im Speicher des 828mkII abgespeichert und
bleiben erhalten, auch wenn das 828mkII nicht
mehr am Computer angeschlossen ist. Deshalb
können Sie das 828mkII als stand-alone Mischpult
mit 8 Bussen verwenden. Sie können die
Einstellungen zu jeder Zeit über die Vorderseite
vornehmen.
58
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AR B E I T E N M I T DE R F R O NT SE I T E DE S 8 2 8 M K I I
!828 Manual-Win Seite 59 Mittwoch, 3. September 2003 3:09 15
Cubase, Nuendo und andere-ASIOSoftware
Was ist ASIO? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .59
Vorbereitung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .59
Starten Sie die MOTU FireWire Audio Console60
gy
Sample-genaue Syncronisation
Der MOTU 828mkII ASIO-Treiber unterstützt
Sample-genauen Sync (über die MOTU 828mkII
ADAT-Sync Funktion) bei Applikationen die dies
untersützen.
Achtung: Cubase VST-Anwender
In diesem Kapitel wird als Beispiel Cubase VST
Version 5 verwendet. Es gibt jedoch keinen
entscheidenden Unterschied zwischen den
Beispielen aus der Version 5 und dem was Sie in
Version 4 sehen würden. Die grundlegenden
Vorgehensweise ist die gleiche.
olo
Das 828mkII-System beinhaltet einen ASIOTreiber der mehrkanaliges I/O (Ein-/Ausgänge)
und sample-genaue Synchronisation mit
Steinberg‘s Cubase-Programmen, wie Cubase VST,
Cubase SX und Nuendo bietet. Das 2408mk3
benötigt Cubase für Windows Version 3.553 oder
neuer.
hn
ÜBERBLICK
Te
c
KAPITEL 7
Den MOTU FireWire ASIO-Treiber auswählen 61
Achtung: Andere Software
Der 828mkII ASIO-Treiber bietet mehrkanaliges
Audio für jede ASIO-kompatible Audiosoftware. In
diesem Kapitel wird beispielhaft Cubase gezeigt.
Die grundlegende Vorgehenseise ist jedoch die
gleiche und kann leicht auf jede anderen ASIOkompatible Software übertragen werden. Folgen
Sie einfach den grundlegenden Anweisungen am
Anfang von jedem Hauptabschnitt in diesem
Kapitel. Nehmen Sie die Dokumentation Ihrer
Software zu Hilfe, wegen Details über jeden Punkt,
falls notwendig.
sic
Anzahl der Kanäle. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .62
ASIO Direct monitoring . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .62
Mu
Andere Systemeinstellungen. . . . . . . . . . . . . . . . .62
Aktivierung der 828mkII-Eingänge . . . . . . . . . .62
m
Eingänge zuweisen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .64
Ausgänge zuweisen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .64
em
Die 828mkII-Einstellungen ändern. . . . . . . . . . .65
Live-Eingangssignale mit Plug-ins hören . . . . .65
Kl
Synchronisation. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .65
03
MIDI Machine Control (MMC) . . . . . . . . . . . . . .67
MIDI I/O über die 828mkII MIDI ports . . . . . .67
Kontrolle der System-Performance . . . . . . . . . . .68
Wenn Ihre Audiosoftware ASIO nicht
unterstützt
Falls Ihre Audiosoftware ASIO nicht untersützt,
aber stattdessen WDM- (oder Wave-) Treiber
gehen Sie zum nächsten Kapitel.
WAS IST ASIO?
VORBEREITUNG
20
Fußschalter verwenden . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .68
©
24-bit Aufnahmemodus. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .68
ASIO steht für Audio Streaming Input und Output.
Der MOTU FireWire-ASIO-Treiber macht das
MOTU 828mkII zum mehrkanaligen Ein- und
Ausgangsgerät für jede Audioapplikation, die
ASIO-Treiber unterstützt.
Um sicherzustellen, daß alles für Cubase fertig ist,
installieren Sie Cubase zuerst (wenn Sie das noch
nicht getan haben) und beachten Sie diese Kapitel
bevor Sie fortfahren:
59
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!828 Manual-Win Seite 60 Mittwoch, 3. September 2003 3:09 15
■ Kapitel 4, „Installation der MOTU 828mkIIHardware“ (Seite 21).
■ Kapitel 3, „WICHTIG! Starten Sie zuerst den
MOTU 828-Software-Installer“ (Seite 17)
STARTEN SIE DIE MOTU FIREWIRE AUDIO
CONSOLE
©
20
03
Kl
em
m
Mu
sic
Te
c
hn
olo
gy
Bevor Sie mit VST arbeiten, starten Sie die MOTU
FireWire Audio Console, um Ihre 828mkIIHardware zu konfigurieren. Mit der MOTU
FireWire Audio Console können Sie Ihr Interface
konfigurieren und die Ein- und Ausgänge aktieren.
Nur aktivierte Ein- und Ausgänge werden in
Cubase verfügbar sein, deshalb ist dies ein
wichtiger Schritt. Details über die MOTU FireWire
Audio Console, siehe Kapitel 5, „MOTU FireWire
Audio Console“ (Seite 45).
Abb. 7-1: In der MOTU FireWire Audio Console haben Sie Zugriff auf
alle Einstellungen der 828mkII-Hardware, einschließlich der Clock
Source, Abtastrate und die Aktivierung der optischen Buchsen.
Vollständige Details zu den Einstllungen des
828mkII finden Sie unter Kapitel 6, „MOTU
FireWire-Kontrollfeld (Mac OS 9)“ (Seite 53). Im
folgenden Abschnitt finden Sie ein kurze
Erklärung jeder Einstellung des 828mkII für
Cubase.
Abtastrate
Wählen Sie die gewünschte Abtastrate für das
MOTU 828mkII-System und Cubase. Neu
aufgenommenes Audiomaterial wird dann diese
Abtastrate haben.
60
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C UB ASE , NUE NDO UND ANDE R E - ASI O - SO F T W AR E
!828 Manual-Win Seite 61 Mittwoch, 3. September 2003 3:09 15
Wenn Sie das 828mkII und Cubase zu SMPTE über
das 828mkII selber als Slave laufen lassen möchten,
wählen Sie SMPTE und folgen den Anweisungen in
„Sync zu SMPTE“ auf Seite 35.
☛
em
m
gy
olo
Mu
Wenn Sie eine andere ASIO-Hostapplikation
als Cubase oder Nuendo vewenden, muß sie das
ASIO 2.0 Protokoll zur sample-genauen Positionierung unterstützen, um die SMPTE-SyncFunktionen des 828mkII zu unterstützen.
Phones
In der Phones-Einstellung können Sie auswählen,
was Sie über die Kopfhörerbuchse hören werden.
Wählen Sie Main Outs, wenn Sie möchten, daß am
Kopfhörerausgang das gleiche wie an den Main
Outs ausgegeben wird. Oder Sie wählen ein
beliebiges anderes Ausgangspaar. Wählen Sie
Phones, wenn der Kopfhörerausgang ein eigenes
unabhängiges Ausgangspaar sein soll. Dann sehen
Sie Phones 1-2 als weitere Ausgangsoption in den
Ausgangsmenüs von Cubase.
hn
Wenn das 828mkII-Hardware-System als Slave
zum Anschluß „ADAT Sync Input“ auf der
Rückseite laufen soll, wählen Sie „ADAT 9-pin“.
Optischer Ein- und Ausgang
Um einen optischen Ein- oder Ausgang des MOTU
828mkII in Cubase verfügbar zu machen, wählen
Sie das gewünschte Format (ADAT optical oder
TOSLink) aus dem Ein- und/oder Ausgangsmenü.
Falls Sie die optischen Ein- oder Ausgänge nicht
benötigen, schalten Sie sie einfach aus.
Te
c
Wenn Sie keine digitalen Audioverbindungen zum
828mkII-I/O vorgenommen haben (da Sie z. B. nur
die analogen Ein- und Ausgänge verwenden) und
Sie Ihre Audiosoftware nicht als Slave zu externem
SMPTE-Timecode laufen lassen wollen, wählen Sie
„Internal“.
aufgenommenen Material vermischen möchten.
Siehe Kapitel 9, „Latenz reduzieren“ (Seite 77)
wegen vollständiger Details.
sic
Clock Source (Clock-Quelle)
Diese Einstellung ist sehr wichtig, da sie bestimmt
welcher Audioclock das 828mkII-System folgen
soll.
20
03
Kl
Wenn Sie eines oder mehrere digitale Audiogeräte
an das 828mkII angeschlossen haben oder Sie nicht
sicher bzgl. der Clock-Quelle Ihres Setups sind,
lesen Sie auf jeden Fall das Kapitel „SyncVerbindungen vornehmen“ auf Seite 27 und
„Clock Source (Clock-Quelle)“ auf Seite 47.
©
Samples Per Buffer
Die Samples Per Buffer-Einstellung können Sie
verwenden um die Verzögerung — oder die Latenz
— zu verringern, die Sie hören, wenn Sie Audio
durch Ihr 828mkII und Cubase laufen lassen. Sie
haben z.B. MIDI Instrumente, Sampler, Mikrofone
die an Ihrem 828mkII angeschlossen sind und
deren Live-Eingangssignal Sie mit dem schon
DEN MOTU FIREWIRE ASIO-TREIBER
AUSWÄHLEN
Haben Sie einmal die In diesem Kapitel soweit
beschriebenen Vorbereitungen getroffen, sind Sie
bereit Ihre Audiosoftware zu starten und den
MOTU 828mkII-Treiber zu aktivieren.
Überprüfen Sie das „Audio System“ oder das
„Audio Hardware“ Konfigurationsfenster in Ihrer
Software. Es wird dort ein Menü sein, in dem Sie
aus den in Ihrem System installierten ASIOTreibern den MOTU FireWire ASIO-Treiber
auswählen können.
Cubase VST
Um den MOTU FireWire ASIO-Treiber in Cubase
VST zu aktivieren, wählen Sie Audio Setup>System
aus dem Menü Options und wählen Sie dann
61
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!828 Manual-Win Seite 62 Mittwoch, 3. September 2003 3:09 15
2 koaxiale RCA S/PDIF-Kanäle
■ Null, 2 oder 8 optische Kanäle, abhängig davon,
ob Sie die optischen Kanäle eingeschaltet haben
oder sie auf S/PDIF oder ADAT gesetzt haben
Wenn Sie z.B. nur analoge verwenden, brauchen
Sie nur 12 Kanäle. Wenn Sie analoge und RCA S/
PDIF verwenden brauchen Sie 14 Kanäle.
Ein anderes Beispiel: Wenn Sie analoge, koaxialer
S/PDIF und ADAT nutzen, brauchen Sie 22-Kanäle
(die größte Zahl von simultan vewendbaren
Ausgangskanälen des 828mkII).
hn
Nuendo und Cubase SX
Um den MOTU FireWire-Treiber in Nuendo oder
Cubase SX zu aktivieren, gehen Sie in das Fenster
Geräte Setup, klicken Sie VST Multitrack und
wählen Sie MOTU FireWire Audio aus dem Menü
ASIO Driver, wie unten gezeigt. Nehmen Sie
andere Einstellungen Ihrem System und der
Synchronisation entsprechend vor.
■
olo
gy
MOTU FireWire ASIO aus dem Menü ASIOGeräte. Nehmen Sie andere Einstellungen Ihrem
System und der Synchronisation entsprechend vor
Nuendo und Cubase SX
Te
c
Stellen Sie in Cubase die Zahl der Kanäle im
Dialogfenster System ein (wie oben in Abb. 7-2
gezeigt).
sic
ASIO DIRECT MONITORING
Mu
Durch die Option ASIO Direct Monitoring
(Abb. 7-2) können Sie Eingangssignale direkt
durch die 828mkII-Hardware ohne Belastung
Ihres Computers und nahazu latenzfrei abhören.
Wenn Sie diese Option aktivieren, verwendet
Cubase die CueMix DSP-Monitoring Funktionen
immer dann, wenn Sie die Cubase MonitorinFunktionen nutzen. Weitere Informationen, siehe
„CueMix DSP aus Cubase heraus“ auf Seite 81.
Kl
em
m
Cubase VST
20
03
ANDERE SYSTEMEINSTELLUNGEN
Beachten Sie die Dokumentation von Cubase oder
Nuendo wegen Details über die restlichen
Optionen.
Abb. 7-2: Den PCI-424-Treiber in Nuendo und Cubase aktivieren.
©
AKTIVIERUNG DER 828MKII-EINGÄNGE
ANZAHL DER KANÄLE
Stellen Sie sicher, ausreichend Kanäle in dem
Dialogfenster eingestellt zu haben (wie oben in der
Abb. 7-2 gezeigt), um die für das 828mkII
benötigte Anzahl an Ein- und Ausgängen
abzudecken.
12 analoge Ein- und Ausgänge (einschließlich
des Kopfhörerausgangs)
■
Haben Sie einmal den MOTU FireWire ASIOTreiber im Dialogfenster „ Audio System“
angewählt, wie vorher in „Den MOTU FireWire
ASIO-Treiber auswählen“ auf Seite 61 erklärt,
wählen Sie VST Inputs aus dem Menü Panels (oder
Devices/Geräte in Cubase SX), um die 828mkIIEingänge zu sehen. Um sie zu aktivieren, klicken
sie auf „Active“ neben den jeweiligen Eingängen.
Wenn Sie die optischen Ein- und/oder Ausgänge
62
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!828 Manual-Win Seite 63 Mittwoch, 3. September 2003 3:09 15
olo
hn
Te
c
sic
Abb. 7-3: 828mkII Eingänge in Cubase VST aktivieren.
Mu
Das Eingangspaar „Mix1“
Die Mix1-Eingangsquelle liefert das Ausgangssignal von CueMix DSP „MIX1“ (dem ersten MixBus der vier eingebauten, latenzfreien Monitormischungen im 828mkII) zurück zum Computer.
Dieser Eingang dient z.B. als bequemer Weg für sie
den MIX1 in Ihrer Software aufzunehmen (als
Referenz oder Archivaufnahmen). Wenn Sie Audio
in Ihrer Audiosoftware zu den gleichen Ausgangspaaren wie MIX1 senden, können Sie auswählen,
ob das Audio das zurück zu Ihrer Software
geschickt wird vom Computer enthalten oder nicht
enthalten sein soll. Details wie dies zu tun ist,
finden Sie unter „Mix1 Return Includes Computer“
auf Seite 86.
gy
nicht sehen überprüfen Sie die MOTU FireWire
Audio Console, um sicherzustellen, daß sie
aktiviert und auf dem richtigen Format sind. Falls
Sie nicht vorhaben die optischen Buchsen zu
verwenden, deaktivieren Sie sie, um Bandbreite des
Computers nicht unnötig zu belasten.
☛
©
20
03
Kl
em
m
Warnung: der Mix1 1-2 Eingang kann
Rückkopplungen verursachen! Weisen Sie diesen
Eingang nie einer Spur zu, die das gleiche
Ausgangspaar hat wie MIX1.
Abb. 7-4: Aktivierung der 828mkII Eingänge in Nuendo oder Cubase
SX.
63
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!828 Manual-Win Seite 64 Mittwoch, 3. September 2003 3:09 15
AUSGÄNGE ZUWEISEN
Haben Sie einmal die MOTU FireWire-Eingänge
aktiviert, wie im vorhergehenden Abschnitt
gezeigt, können Sie diese Eingänge in Cubase oder
Nuendo im Mixer in der üblichen Art und Weise
zuordnen.
Wenn Sie den MOTU FireWire ASIO-Treiber im
„Audio System“ Dialogfeld ausgewählt haben, wie
vorher in „Den MOTU FireWire ASIO-Treiber
auswählen“ auf Seite 61 erklärt, werden die
828mkII Ausgänge in Cubase oder Nuendo
verfügbar sein. Diese Ausgänge erscheinen in
Cubase VST im VST Master Mixer-Fenster als
Ausgangszuweisungen für den Master-Fader und
die Busse, wie unten in in Abb. 7-6 gezeigt. In
NuendoCubase SX erscheinen Sie im Fenster VST
Outputs.
hn
olo
gy
EINGÄNGE ZUWEISEN
Mu
sic
Te
c
Der „Phones 1-2“ Ausgang
Wenn der 828mkII Kopfhörerausgang ein
unabhängier Ausgang ist, werden Sie auch Phones
1-2 als 828mkII Ausgangszuweisung finden.
Audiospuren die diesem Ausgang zugewiesen
wurden, können Sie auch nur am Kopfhöererausgang hören. Weitere Erklärungen finden Sie
unter „Phones“ auf Seite 61.
em
m
Abb. 7-5: Um einen 828mkII-Eingang einem Cubase VST Audiokanal
zuzuweisen: Control-Klicken Sie den Input-Button über dem Kanalzug. Bei Nuendo oder Cubase SX beachten Sie die Dokumentation.
©
20
03
Kl
In Nuendo oder Cubase SX erreichen Sie die 828mkII-Ausgänge über die Busse im Fenster VST Outputs.
Abb. 7-6: Mit 828mkII-Ausgängen in Nuendo
oder Cubase arbeiten.
64
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!828 Manual-Win Seite 65 Mittwoch, 3. September 2003 3:09 15
SYNCHRONISATION
gy
Aber selbst wenn Cubase oder Nuendo nicht als
Slave zu einem SMPTE-Timecode laufen, sollten
Sie sich um Synchronisation der digitalen 828mkII
Audioclock mit anderen Geräten, die digital daran
angeschlossen sind, kümmern (sofern
vorhanden). Falls Sie zum Beispiel ein digitales
Mischpult an einem 828 über ein optisches ADATKabel angeschlossen haben, müssen Sie sicherstellen, daß deren Audioclocks phasensynchron
sind. Details, siehe „Optische Geräte synchronisieren“ auf Seite 38 und „Sync-Verbindungen
vornehmen“ auf Seite 27. Falls Sie keine digitalen
Audiogeräte angeschlossen haben, betrifft Sie die
Phasensynchronität nicht
Mu
Cubase oder Nuendo können unter Ihrer eigenen
Transport-Kontrolle oder als Slave zu einem
SMPTE-Timecode laufen. Es können auch samplegenaue digitale Übertragungen zu digitalen Alesisund Tascam-Bandgeräten vorgenommen werden.
olo
Wenn Sie ein Live-Eingangssignal (wie ein MIDI
Synthesizer) durch ein VST-Plug-in in Cubase
hören möchten, hören Sie vielleicht eine leichte
Verzögerung. Es gibt verschiedene Wege diese
Verzögerung zu reduzieren. Details finden Sie in
Kapitel 9, „Latenz reduzieren“ (Seite 77).
Cubase oder Nuendo unter eigener TransportKontrolle
Falls Sie Cubase oder Nuendo nicht mit einem
Timecode oder einem anderen Aufnahmegerät,
wie ein z. B. einem Bandgerät, synchronisieren
müssen, lassen Sie die SMPTE-Timecode Synchronisations-Funktionen deaktiviert.
hn
LIVE-EINGANGSSIGNALE MIT PLUG-INS
HÖREN
828mkII-Hardware“ (Seite 21) wegen der richtigen
Hardware-Verbindungen. Verwenden Sie die
Synchronisationsdiagramme in diesem Kapitel,
um zu entscheiden, wie Sie Cubase zu den anderen
Komponenten in Ihrem Studio synchronisieren.
Te
c
Um die 828mkII-Einstellungen zu einer beliebigen
Zeit zu ändern, gehen Sie in Cubase VST ins
Fenster „Audio System Setup“ oder in das Fenster
„Device Setup“ in Nuendo oder Cubase SX und
klicken Sie auf den Button „ASIO Control Panel“,
wie in Abb. 7-2 auf Seite 62 gezeigt.
sic
DIE 828MKII-EINSTELLUNGEN ÄNDERN
Kl
em
m
Wenn Sie die folgenden Abschnitte lesen, um zu
entscheiden, welche Art der Synchronisation Sie zu
anderen Geräten in Ihrem Studio brauchen, lesen
Sie auch Kapitel 4, „Installation der MOTU
©
20
03
Verwenden Sie in Cubase VST den Ausgangs-Button unter jedem Kanalzug, einschließlich des Master Faders, um die 828mkIIAusgänge Bussen zuzuweisen. Dann können Sie im Fenster VST Master Mixer Kanäle jedem Bus zuweisen.
65
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!828 Manual-Win Seite 66 Mittwoch, 3. September 2003 3:09 15
hn
olo
gy
Wenn Sie ein ADAT Sync oder ein Tascam
Sync kompatibles Gerät haben, verwenden Sie
nicht SMPTE Timecode. Verwenden Sie
stattdessen sample-genaue Synchronisation wie im
nächsten Abschnitt beschrieben.
Sample-genaue Synchronisation zu ADAT oder
Tascam
Cubase und Nuendo bieten zusammen mit dem
828mkII und seinem ASIO 2-Treiber samplegenaue Übertragungen zu ADATs und anderen
Geräten, die ADAT Sample-Positionierung (ADAT
Sync) unterstützen.
m
Mu
Richten sie als erstes Cubase oder Nuendo für
sample-genaue Synchronisation ein, wie in
„Sample-genaue Synchronisation zu ADAT oder
Tascam“ auf Seite 66. erklärt. Stellen Sie sicher, daß
die Einstellung Clock Source in der MOTU
FireWire Audio Console auf SMPTE steht. Stellen
Sie auch sicher, daß ein LTC-Eingangssignal
SMPTE-Eingang des 828mkII anliegt.
☛
Te
c
Direkt zu Video und/oder Timecode folgen (ohne
Synchronizer)
Damit Ihr 828mkII-System direkt zu Video und/
oder SMPTE Timecode ohne zusätzliches
Synchronisationsgerät folgt, verwenden Sie den
Aufbau wie unter „Sync zu SMPTE“ auf Seite 35
gezeigt.
in der MOTU PCI Audio Console die richtige
Einstellung hat, damit sich das 828mkII zum
Synchronizer synchronisiert. In Abb. 4-14 auf
Seite 37, wird z.B. Word Clock verwendet zu der
das 2408mk3 Interface folgt, daher muß die
Einstellung für die Clock Source Word Clock In
sein.
sic
Cubase oder Nuendo und das 828mkII-System
als Slave zu Video und/oder SMPTE-Timecode
Wenn Sie das 828mkII-System und Cubase oder
Nuendo zu Video und/oder SMPTE-Time Code
als Slave laufen lassen möchten, können Sie dies
mit oder ohne speziellen Synchronizer tun.
20
03
Kl
em
Video und/oder Timecode mit einem speziellen
Synchronizer folgen
Damit Ihr 828mkII zu Video und/oder SMPTE
Timecode mit einem zusätzlichen Synchronisationsgerät folgt, verwenden Sie den Aufbau wie
unter„Sync zu Video oder SMPTE mit
Synchronizer“ auf Seite 37 gezeigt.
©
Folgen Sie den Anweisungen in Ihrem Cubaseoder Nuendo-Handbuch, damit das Programm zu
MIDI Time Code (MTC) als Slave läuft. Um
sicherzustellen, daß Ihre Audio- und MIDI-Spuren
nicht auseinander laufen — oder nicht Synchron
zum Timecode sind, verwenden Sie einen
Hardware Synchronizer wie ein MIDI Timepiece
AV oder Digital Timepiece, dem das 828mkII folgt,
wie in „Sync zu Video oder SMPTE mit
Synchronizer“ auf Seite 37 erklärt. Sie brauchen
einen digitalen Synchronizer zur Abweichungsfreien SMPTE/MIDI Timecode Synchronisation.
Stellen Sie sicher, daß die Einstellung Clock Source
Mit der Hilfe eines MOTU Digital Timepiece A/V
Synchronizers bieten Cubase (oder Nuendo) und
ein 828mkII sample-genaue Übertragungen zu
digitalen Tascam-Bandgeräten.
Bei einer sample-genauen Übertragung bleibt die
original Position des Audiomaterials genau
erhalten, bis auf ein Sample genau.
Details darüber, wie Ihre Hardware für samplegenaue Synchronisation angeschlossen werden
muß finden Sie unter„Sample-accurate sync“ auf
Seite 29. Richten Sie Cubase dann wie folg ein:
1 Wählen Sie ADAT 9-pin als Audio Clock Source.
Diese Einstellung ist in Cubase VST im Fenster
„Audio System Setup“ (Menü Audio). In Nuendo
oder Cubase SX ist sie im Fenster „Device Setup“
(Menü Optionen).
2 Gehen Sie in Cubase oder Nuendo in das
Fenster Synchronization, wie unten gezeigt:
66
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!828 Manual-Win Seite 67 Mittwoch, 3. September 2003 3:09 15
zum anderen MMC-Gerät). In diesem Szenario
wird die Transportsteuerung von Cubase oder
Nuendo selber übernommen.
Cubase VST
5 Aktivieren Sie der Transportsteuerung von
Cubase den Button SYNC. Aktivieren Sie in
Nuendo oder Cubase SX den Befehl Sync Online im
Menü Transport
olo
gy
Nuendo oder Cubase SX
Abb. 7-8: Den SYNC-Button aktivieren.
Te
c
hn
6 Starten Sie die Wiedergabe der Sync-Quelle
(ADAT, DA-88 usw.). Die Transportsteuerung wird
von der Sync-Quelle übernommen.
MIDI MACHINE CONTROL (MMC)
em
m
Mu
3 Falls Sie keinen MMC-kompatiblen
Synchronizer (wie ein MOTU MIDI Timepiece AV,
Digital Timepiece oder Alesis BRC) verwenden,
wählen Sie die Einstellungen die auf Sie zutreffen
wie oben in Abb. 7-7 gezeigt. In diesem Szenario,
wird die Transportsteuerung vom ADAT aus
erledigt (oder einer anderen sample-genauen
Sync-Quelle).
Wenn Sie ADATs (oder andere ADAT Synckompatible Recorder) und ein MMC-kompatiblen
ADAT-Synchronizer wie das MIDI Timepiece AV
und Digital Timepiece haben, können Sie alles mit
den Transportsteuerungen (wie Wiedergabe usw.)
von Cubase von Ihrem Computer-Bildschirm aus
steuern.
sic
Abb. 7-7: Sample-genauen Sync über ASIO 2 einrichten.
©
20
03
Kl
4 Wenn Sie einen MMC-kompatiblen
Synchronizer (wie ein MOTU MIDI Timepiece AV,
Digital Timepiece oder Alesis BRC) verwenden,
setzen Sie die Sync Source Timecode Base in Cubase
VST auf ASIO 2.0 MMC oder aktivieren Sie in
Nuendo’s (oder Cubase SX’s) die Option MIDI
Machine Control. Wählen Sie außerdem den
richtigen MIDI-Port für den MMC-Synchronizer
aus dem VST-Menü Output oder in Nuendo /SX im
Menü MIDI Machine Control den MIDI Output.
Wenn sie ein MIDI Timepiece AV verwenden,
können Sie einen seiner MIDI Ports in diesem
Menü auswählen. Dadurch sendet Cubase oder
Nuendo die MMC-Befehle zum MTP AV (oder
Wenn Sie Tascam Recorder und ein MOTU Digital
Timepiece (oder einen anderen MMCkompatiblen Tascam-Synchronizer besitzen),
können Sie Ihre Tascam-Bandgeräte (in ABS-Zeit)
von Cubase aus steuern.
Siehe„Sample-genaue Synchronisation zu ADAT
oder Tascam“ auf Seite 66 wegen Details.
MIDI I/O ÜBER DIE 828MKII MIDI PORTS
Haben Sie einmal die 828mkII Installationssoftware wie beschrieben in „Installation der
828mkII-Software“ auf Seite 17 laufen gelassen,
erscheinen die MIDI-Ports des 828mkII als Einund Ausgänge in den MIDI-Menüs Ihrer WDMkompatiblen Software.
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!828 Manual-Win Seite 68 Mittwoch, 3. September 2003 3:09 15
FUßSCHALTER VERWENDEN
Nuendo or Cubase SX
Abb. 7-9: Lassen SIe das Fenster „Audio Performance“ geöffnet, um
die Prozessorleistung und die Festplatten-Aktivitäten Ihres Computers im Auge zu behalten.
olo
gy
Mit einem Fußschalter der am MOTU 828mkII
angeschlossen ist, können Sie Punch-in und
Punch-out oder jede andere Funktion in Ihrer
Software die einer Tastenkombination in Ihrer
Software zugewieswen ist ansteuern. Um eine
andere Tastenkombination mit dem Fußschalter
anzusteuern nehmen Sie die Einstellung in der
MOTU FireWire Audio Console vor. (Siehe „Pedal
aktivieren“ auf Seite 50.)
Te
c
sic
Mu
Ihr 828mkII unterstützt die 24-bit Aufnahmefähigkeiten von Cubase und Nuendo. Schaffen Sie
einfach die Voraussetzungen für 24-bit Aufnahmen
in Cubase und Nuendo so wie es in Ihrem
Handbuch beschrieben ist. Das 828mkII sorgt
immer für einen 24-bit Datenfluß, und wenn Sie
einen 24-bit-Modus in Cubase oder Nuendo
ermöglicht haben, verwendet das Programm
einfach alle 24 bits, die vom 828mkII bereitgestellt
werden.
hn
24-BIT AUFNAHMEMODUS
m
KONTROLLE DER SYSTEM-PERFORMANCE
©
20
03
Kl
em
Da das 828mkII soviele Ein- und Ausgänge hat,
kann das 828mkII die Grenzen der Prozessorleistung Ihres Rechners erreichen. Lassen Sie das
Fenster „Audio Performance“ geöffnet (vom Menü
„Audio“), um die Auslastung Ihrer CPU und der
Festplatten-Puffer genau im Auge zu behalten.
Falls die Anzeigen zu hoch ausschlagen, können
Sie die Auslastung reduzieren, indem Sie die
Anzahl der Ein- und Ausgänge mit denen Sie
arbeiten, vermindern. Deaktivieren Sie Ein- und
Ausgänge in der „MOTU FireWire Audio
Console“.
Cubase VST
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C UB ASE , NUE NDO UND ANDE R E - ASI O - SO F T W AR E
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KAPITEL 8
Sonar und andere WDM-Software
ÜBERBLICK
Der MOTU 828mkII WDM-Treiber bietet
mehrkanaligen Ein- und Ausgang für
Audiosoftware die unter Windows Me, 2000 und
XP läuft.
WDM und Wave-Treiber-Kompatibilität . . . . . . . . . . . . .
Den MOTU FireWire Audio WDM-Treiber installieren
Wave (MME)-Kompatibilität aktivieren . . . . . . . . . . . . . .
Einstellungen in der MOTU FireWire Audio Console
vornehmen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Den MOTU FireWire Audio WDM-Treiber aktivieren .
Anzahl der Kanäle . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Andere Audio-Optionen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Mit den Ein- und Ausgängen des 828mkII arbeiten. .
Die 828mkII-Einstellungen ändern . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Reduzierung der Monitor-Latenz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Synchronisation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
MIDI I/O über die 828mkII MIDI Ports . . . . . . . . . . . . . . . .
Fußschalter verwenden. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
24-bit Aufnahmen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
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WDM UND WAVE-TREIBERKOMPATIBILITÄT
WDM ist eine Abkürzung für Windows Driver
Model. Der MOTU 828mkII-WDM-Treiber bietet
jeder Audioanwendung die WDM-Treiber
unterstützt mehrkanaligen Ein- und Ausgang mit
dem MOTU 828mkII.
Achtung: Cakewalk-Anwender
In diesem Kapitel wird die Einrichtung des WDMTreibers in Cakewalk SONAR als Beispiel
verwendet.
Achtung: Anwender anderer Software
In diesem Kapitel wird die Einrichtung des WDMTreibers in als Beispiel Cakewalk SONAR
verwendet. Die grundlegende Vorgehenseise ist
jedoch die gleiche und kann leicht auf jede anderen
ASIO-kompatible Software angewendet werden.
Folgen Sie einfach den grundlegenden
Anweisungen am Anfang von jedem Hauptabschnitt in diesem Kapitel . Nehmen Sie die
Dokumentation Ihrer Software zu Hilfe, wegen
Details über jeden Punkt, falls notwendig.
DEN MOTU FIREWIRE AUDIO WDM-TREIBER
INSTALLIEREN
Der MOTU 828 Installer auf der CD-ROM
installiert für Sie den MOTU 828 WDM-Treiber
ins Windows. Das alles an Vorbereitung was Sie
brauchen. Siehe Kapitel 3, „WICHTIG! Starten Sie
zuerst den MOTU 828-Software-Installer“
(Seite 17).
WAVE (MME)-KOMPATIBILITÄT AKTIVIEREN
Falls Ihre Hauptaudioanwendung nicht WDMTreiber unterstützt, müssen Sie die Wave-TreiberKompatibilität im MOTU 828mkII WDM-Treiber
aktivieren, so daß alle MOTU 828mkII-Ein- und
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Ausgänge in Ihrer Software erscheinen. Details
finden Sie unter „Wave-Support für MMEkompatible Software“ auf Seite 50.
☛
Falls Ihre Software WDM-Treiber unterstützt,
sollten Sie die Wave-Treiber-Kompatibilität nicht
aktivieren.
EINSTELLUNGEN IN DER MOTU FIREWIRE
AUDIO CONSOLE VORNEHMEN
Bevor Sie Ihre Audiosoftware starten, sollten Sie
die MOTU FireWire Audio Console aufrufen, um
die MOTU 828mkII Hardware zu konfigurieren. In
der MOTU FireWire Audio Console können Sie die
Clock Source einstellen und Sie können die
optischen Ein- und Ausgänge aktivieren, falls Sie
sie benötigen. Details finden Sie in Kapitel 5,
„MOTU FireWire Audio Console“ (Seite 45).
Abb. 8-1: In der MOTU FireWire Audio Console haben Sie Zugriff auf
alle Einstellungen 828mkII-Hardware, einschließlich der Clock
Source, der Abtastrate und der optischen Buchsen.
Vollständige Details über die 828mkII-Einstellungen, siehe Kapitel 6, „MOTU FireWireKontrollfeld (Mac OS 9)“ (Seite 53). Die folgenden
Abschnitte bieten eine kurze Erklärung jeder
Einstellung des 828mkII für die Verwendung mit
Sonar.
Abtastrate
Wählen Sie die gewünschte Abtastrate für das
MOTU 828mkII-System und Cubase. Neu
aufgenommenes Audiomaterial wird dann diese
Abtastrate haben.
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!828 Manual-Win Seite 71 Mittwoch, 3. September 2003 3:09 15
Clock Source (Clock-Quelle)
Diese Einstellung ist sehr wichtig, da sie bestimmt
welcher Audioclock das 828mkII-System folgen
soll.
Wenn Sie keine digitalen Audioverbindungen zum
828mkII-I/O vorgenommen haben (da Sie z. B. nur
die analogen Ein- und Ausgänge verwenden) und
Sie Ihre Audiosoftware nicht als Slave zu externem
SMPTE-Timecode laufen lassen wollen, wählen Sie
„Internal“.
Wenn das 828mkII-Hardware-System als Slave
zum Anschluß „ADAT Sync Input“ auf der
Rückseite laufen soll, wählen Sie „ADAT 9-pin“.
Wenn Sie eines oder mehrere digitale Audiogeräte
an das 828mkII angeschlossen haben oder Sie nicht
sicher bzgl. der Clock-Quelle Ihres Setups sind,
lesen Sie auf jeden Fall das Kapitel „SyncVerbindungen vornehmen“ auf Seite 27 und
„Clock Source (Clock-Quelle)“ auf Seite 47.
Samples Per Buffer
Die Samples Per Buffer-Einstellung können Sie
verwenden um die Verzögerung — oder die Latenz
— zu verringern, die Sie hören wenn Sie Audio
durch Ihr 828mkII und Cubase laufen lassen. Sie
haben z.B. MIDI Instrumente, Sampler, Mikrofone
die an Ihrem 828mkII angeschlossen sind und
deren Live-Eingangssignal Sie mit dem schon
aufgenommenen Material vermischen möchten.
Siehe Kapitel 9, „Latenz reduzieren“ (Seite 77)
wegen vollständiger Details.
Phones
In der Phones-Einstellung können Sie auswählen,
was Sie über die Kopfhörerbuchse hören werden.
Wählen Sie Main Outs, wenn Sie möchten, daß am
Kopfhörerausgang das gleiche wie an den Main
Outs ausgegeben wird. Oder Sie wählen ein
beliebiges anderes Ausgangspaar. Wählen Sie
Phones, wenn der Kopfhörerausgang ein eigenes
unabhängiges Ausgangspaar sein soll. Dann sehen
Sie Phones 1-2 als weitere Ausgangsoption in den
Ausgangsmenüs von Sonar.
DEN MOTU FIREWIRE AUDIO WDM-TREIBER
AKTIVIEREN
Haben Sie einmal die so weit beschriebenen
Vorbereitungen getroffen, können Sie Ihre
Audiosoftware starten und den MOTU 828mkII
WDM-Treiber aktivieren. Überprüfen Sie das
Audiosystem oder das Hardware-Konfigurationsfenster in Ihrer Software.
Aktivieren des MOTU FireWire WDM-Treibers
in SONAR
Um den MOTU FireWire WDM-Treiber in
SONAR zu aktivieren:
1 Wählen Sie Audio aus dem Menü Optionen.
2 Klicken Sie auf die Lasche Drivers.
3 Markieren Sie die MOTU 828 Ein- und
Ausgänge, die Sie verwenden möchten, wie in
Abb. 8-2 gezeigt.
Optischer Ein- und Ausgang
Um einen optischen Ein- oder Ausgang des MOTU
828mkII in Sonar verfügbar zu machen, wählen Sie
das gewünschte Format (ADAT optical oder
TOSLink) aus dem Ein- und/oder Ausgangsmenü.
Falls Sie die optischen Ein- oder Ausgänge nicht
benötigen, schalten Sie sie einfach aus.
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Abb. 8-2: Sie können den MOTU 828mkII-Treiber in SONAR aktivieren,
indem Sie die Ein- und Ausgänge markieren.
Andere Audioeinstellungen in SONAR
Es gibt einige andere Einstzellungen in SONAR die
die Funktionen des MOTU 828 beeinflussen:
1 Klicken Sie in den Audio Optionen die Lasche
Allgemein
2 Wählen Sie einen MOTU 828mkII Ein- und
Ausgang zum Aufnehmen und zur Wiedergabe den
Timing-Master, wie unten in Abb. 8-3 gezeigt. Es
spielt keine Rolle, welchen Ein- oder Ausgang Sie
wählen.
Abb. 8-3: Stellen Sie sicher, daß Sie einen MOTU 828 Ein- oder
Ausgang als Wiedergabe- oder Aufnahme-Timing-Master eingestellt
haben.
3 Klicken Sie dann auf Wave Profiler und lassen
Sie den Wave Profiler laufen.
Dadurch wird die optimale Einstellung für die
828mkII-Hardware getroffen.
Abb. 8-4: Den Wave Profiler in Cakewalks SONAR laufen lassen.
ANZAHL DER KANÄLE
Stellen Sie sicher, im Fenster Audio Optionen
(Abb. 8-3) genügend Ein- und Ausgänge eingestellt
zu haben, um die für das 828mkII benötigte
Anzahl an Ein- und Ausgängen abzudecken —
obwohl diese Zahl natürlich davon abhängt, wie
Ihr 828mkII konfiguriert ist:
■ 12 analoge Ein- und Ausgänge (einschließlich
des Kopfhörerausgangs)
■
2 koaxiale RCA S/PDIF-Kanäle
Null, 2 oder 8 optische Kanäle, abhängig davon,
ob Sie die optischen Kanäle eingeschaltet haben
oder sie auf S/PDIF oder ADAT gesetzt haben
■
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Wenn Sie z.B. nur analog verwenden, brauchen Sie
nur 12 Kanäle. Wenn Sie analog und RCA S/PDIF
verwenden brauchen Sie 14 Kanäle.
enthalten sein soll. Details wie dies zu tun ist,
finden Sie unter „Mix1 Return Includes
Computer“ auf Seite 86.
Ein anderes Beispiel: Wenn Sie analog, koaxialer S/
PDIF und ADAT nutzen brauchen Sie 22-Kanäle
(die größte Zahl von simultan verwendbaren
Ausgangskanälen des 828mkII).
☛
ANDERE AUDIO-OPTIONEN
DIE 828MKII-EINSTELLUNGEN ÄNDERN
Beachten Sie Ihr Handbuch zu Sonar wegen Details
zu den reslichen Einstellungen in diesem
Dialogfeld.
Sie können die 828mkII-Einstellungen zu jeder zeit
über die MOTU FireWire Audio Console ändern.
Warnung: der Mix1 1-2 Eingang kann
Rückkopplungen verursachen! Weisen Sie diesen
Eingang nie einer Spur zu, die das gleiche
Ausgangspaar hat wie MIX1.
MIT DEN EIN- UND AUSGÄNGEN DES
828MKII ARBEITEN
Haben Sie einmal die Ein- und Ausgänge des
828mkII im Fenster Audio-Optionen aktiviert
(Abb. 8-2 auf Seite 72), werden die Ein- und
Ausgänge des 828mkII in den Ein- und
Ausgangsmenüs erscheinen und Sie können sie
einrichten und sie standardmäßig verwenden.
Wenn sie die optischen Ein- und Ausgänge nicht
sehen, überprüfen Sie die MOTU FireWire Audio
Console, um sicherzustellen, daß auch das richtige
Format ausgewählt ist. Falls Sie nicht vorhaben die
optischen Buchsen zu verwenden, deaktivieren Sie
sie, um Bandbreite des Computers nicht unnötig
zu belasten.
Das Eingangspaar „Mix1“
Die Mix1-Eingangsquelle liefert das Ausgangssignal von CueMix DSP „MIX1“ (dem ersten MixBus der vier eingebauten, latenzfreien Monitormischungen im 828mkII) zurück zum Computer.
Dieser Eingang dient z.B. als bequemer Weg für sie
den MIX1 in Ihrer Software aufzunehmen (als
Referenz oder Archivaufnahmen). Wenn Sie Audio
in Ihrer Audiosoftware zu den gleichen Ausgangspaaren wie MIX1 senden, können Sie auswählen,
ob das Audio das zurück zu Ihrer Software
geschickt wird vom Computer enthalten oder nicht
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!828 Manual-Win Seite 74 Mittwoch, 3. September 2003 3:09 15
REDUZIERUNG DER MONITOR-LATENZ
Wenn Sie Live-Audioeingänge wie z. B. MIDISynthesizer, Sampler, Mikrophone, Gitarren (oder
andere Live-Instrumente) oder andere LiveAudioquellen direkt an die Eingänge des 828mkII
angeschlossen haben, hören Sie wahrscheinlich
eine kleine Verzögerung, wenn diese Signale durch
die 828mkII-Hardware und Ihr Hauptaudioprogrammdurchgeschleift werden (Patch Thru). Es
gibt verschiedene Wege diese Verzögerung zu
reduzieren. Details finden Sie unter Kapitel 9,
„Latenz reduzieren“ (Seite 77).
SYNCHRONISATION
Falls Ihre Audiosoftware die Möglichkeit bietet als
Slave zu SMPTE-Zeitkode zu laufen oder sogar
sample-genaue Audiotransfers zu Alesis ADATs
unterstützt, können Sie die Synchronistionsfunktionen des MOTU 828mkII voll nutzen.
Wenn Sie sich die folgenden Abschnitte
durchlesen, um zu entscheiden, welche Art der
Synchronisation für Sie in Frage kommt, lesen Sie
in jedem Fall auch „Sync-Verbindungen
vornehmen“ auf Seite 27 wegen der richtigen
Hardware-Verbindungen. Verwenden Sie die
Synchronisationsdiagramme, um sich Klarheit
darüber zu verschaffen, wie Sie Ihre Audiosoftware
und das MOTU 828mkII zu den anderen
Komponenten Ihres Systems synchronisieren.
Digitale Audioverbindungen synchronisieren
Falls Sie Geräte an den digitalen Eingängen am
MOTU 828mkII angeschlossen haben (optisch
ADAT oder S/PDIF oder koaxial S/PDIF), sollten
Sie an die Synchronisation der digitalen
Audioclock des MOTU 828mkII und anderer
digitalen Geräte denken. Wenn Sie z.B. ein digitales
Mischpult am MOTU 828mkII über ein optisches
Kabel am ADAT Ein- und Ausgang angeschlossen
haben, müssen Sie sicherstellen, daß die
Audioclocks phasensynchron sind. Details finden
Sie unter „Optische Geräte synchronisieren“ auf
Seite 38 und „Sync-Verbindungen vornehmen“ auf
Seite 27. Falls Sie keine digitalen Audiogeräte
angeschlossen haben, betrifft Sie dies auch nicht.
Zu SMPTE-Zeitkode synchronisieren
Falls Sie Ihre Audiosoftware und das MOTU
828mkII System zu SMPTE Zeitkode synchronisieren müssen, folgen Sie den Anweisungen im
Handbuch Ihrer Sotware zu MIDI Time Code
(MTC). Um sicherzustellen, daß Ihre Audiospuren
und Ihre MIDI Spuren oder der Zeitkode weiterhin
synchron verbleiben, verwenden Sie am besten
einen Hardware-Synchronizer wie das MOTU
MIDI Timepiece AV oder das Digital Timepiece,
um die MOTU 828mkII Hardware zu SMPTE
(oder MIDI Time) Code zu synchronisieren. Sie
brauchen einen digitalen Audio-Synchronizer für
abweichungsfreie Synchronisation zu SMPTE/
MIDI Zeitkode. Stellen Sie die Clock Source in der
MOTU FireWire Audio Console auf Word Clock In.
Beispiele finden Sie unter„Sync zu Video oder
SMPTE mit Synchronizer“ auf Seite 37.
MIDI I/O ÜBER DIE 828MKII MIDI PORTS
Wenn Sie einmal die MIDI Ports aktiviert haben,
erscheinen die 828mkII MIDI-Ports als MIDIEingangsquelle und als MIDI-Ausgang in Sonars
MIDI I/O-Menüs.
FUßSCHALTER VERWENDEN
Mit einem Fußschalter der am MOTU 828mkII
angeschlossen ist, können Sie Punch-in und
Punch-out oder jede andere Funktion in Ihrer
Software die einer Tastenkombination in Ihrer
Software zugewiesen ist ansteuern. Per Voreinstellung wird die Taste 3 angesteuert. Um eine
andere Tastenkombination mit dem Fußschalter
anzusteuern nehmen Sie die Einstellung in der
MOTU FireWire Audio Console vor. (Siehe „Pedal
aktivieren“ auf Seite 50.)
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24-BIT AUFNAHMEN
Ihre MOTU 828 Hardware unterstützt voll 24-bit
Aufnahmen in jeder Audiosoftware die dies
untersützt. Aktivieren Sie 24-bit Aufnahmen wie
von der Audiosoftware verlangt. Das MOTU 828
System beliefert die Software mit einem 24-bit
Datenstrom und wenn Sie die 24-bit Aufnahmen
aktivieren, werden auch alle 24-bit von der
Software verarbeitet.
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!828 Manual-Win Seite 77 Mittwoch, 3. September 2003 3:09 15
Latenz reduzieren
ÜBERBLICK
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sic
Live-Eingänge abhören . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 78
Audio I/O Puffer einstellen. . . . . . . . . . . . . . . . . . 79
Niedrigere Latenz versus höhere CPU-Belastung
80
Transport-Reaktionszeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 80
Effekte und Mischpultautomation . . . . . . . . . . . 80
CueMix DSP-Monitoring . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 80
Zwei Methoden CueMix DSP zu steuern . . . . . . 81
CueMix Console verwenden. . . . . . . . . . . . . . . . . 81
©
20
03
Kl
em
m
Mu
Wenn Sie kein Eingangssignal mit einem EffektPlug-in versehen möchten, ist der leichteste Weg,
Latenz zu vermeiden, die CueMix DSP-Funktion
zu verwenden. Dadurch wird das Audiosignal
direkt an den Ausgängen des 828mkII wieder
ausgegeben, genau wie bei einem digitalen
Mischpult. Details, siehe „CueMix DSPMonitoring“ auf Seite 80.
Es ist wichtig zu beachten, daß die Latenz keinen
Einfluß darauf hat, an welche Stelle Audio
aufgenommen wird oder von der Festplatte
wiedergegeben wird. Die Aufnahmen und die
Wiedergabe bleiben extrem präzise.
hn
Diese Verzögerung wird durch die Zeit bedingt, die
das Audiomaterial benötigt für den ganzen Weg
durch Ihren Computer, von dem Eintritt in das
828mkII, durch die Hardware in den Computer
durch Ihre Host-Software und dann, zurück zu
einem Ausgang des 828mkII.
gy
Wenn Sie Live-Eingangssignale mit Plug-ins
versehen möchten oder Sie virtuelle Instrumente
Live über Ihre MOTU Audiohardware spielen
möchten können Sie die Latenz deutlich reduzieren
— und sogar ganz unhörbar machen, unabhängig
davon, welche Hauptapplikation Sie verwenden.
Dieses Kapitel erklärt wie dies funktioniert.
Latenz ist die Verzögerung die Sie hören, wenn ein
Eingangssignal durch Ihre Audiosoftware
hindurch läuft. Sie hören dies, wenn z.B. ein LiveMikrofonsignal durch ein Hall-Plug-in Ihres
Sequenzers geleitet wird.
Te
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KAPITEL 9
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!828 Manual-Win Seite 78 Mittwoch, 3. September 2003 3:09 15
olo
gy
Wenn das Audiomaterial geeignet ist, gibt es einen
dritten Weg, Live-Eingangssignale abzuhören:
verwenden Sie beide Methoden (Abb. 9-1 und
Abb. 9-2) gleichzeitig. Sie könnten z.B. Gesang
zum Computer (für Hall) und direkt zu den
Hauptausgängen senden und beide Signale an den
Hauptausgängen mit dem Hallsignal vermischen.
Mu
sic
Abb. 9-2 zeigt wie Sie CueMix™ DSP hardwarebasiertes Monitoring anwenden, wodurch Sie
hören können was Sie aufnehmen ohne Latenz
aber auch ohne computer-basierte Effkte. (Sie
können natürlich später Effekte hinzufügen,
nachdem Sie sie auf die Festplatte aufgenommen
haben.) Siehe „CueMix DSP-Monitoring“ in
diesem Kapitel wegen Details, wie CueMix DSP
mit Ihrer Audiosoftware oder mit der enthaltenen
CueMix Console angewendet werden kann.
hn
Es gibt zwei Wege Live-Audiosignale mit einem
MOTU 828mkII abzuhören: 1) durch den
Computer oder 2) über CueMix™ DSP. Abb. 9-1
auf Seite 78 zeigt die erste Methode, die es erlaubt,
Effekt-Plugins, wie Hall oder Gitarrenverstärkersimulationen in Ihrer Audiosoftware zu
verwenden. Im nächsten Abschnitt „Audio I/O
Puffer einstellen“ finden Sie Details, wie man die
Latenz verringert — und möglicherweise
eliminiert.
Te
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LIVE-EINGÄNGE ABHÖREN
20
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Kl
em
m
1. Live-Eingang (vom Mikrofon, von
der Gitarre usw.)
3. Das Signal geht
zurück zum Audiointerface mit Hall oder
anderen Plug-in
Effekten.
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2. Das Signal geht sofort in
den Computer (trocken,
ohne Effekte).
PC
4. Das Signal (mit Plug-inEffekten) wird zu den
Hauptausgängen geleitet
(oder zu anderen Ausgängen
die Sie in der Software
bestimmt haben).
Abb. 9-1: Es gibt zwei Wege Live-Audiosignale mit einem 828mkII-System abzuhören: 1) durch den Computer oder 2) über CueMix™ DSP. Diese
Abbildung zeigt Methode 1 (durch den Computer). Wenn Sie diese Methode verwenden, gebrauchen Puffer-Einstellung der Software ,um die
Latenz zu reduzieren. Der Wert darf aber nicht niedrig sein, damit Ihr Computer nicht unstabil wird.
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!828 Manual-Win Seite 79 Mittwoch, 3. September 2003 3:09 15
AUDIO I/O PUFFER EINSTELLEN
olo
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Ein Puffer ist ein kleiner Anteil des Computerspeichers der verwendet wird, um Daten zwischen
zu speichern. Bei Audiointerfaces wie dem
828mkII, werden die Puffer bei dem Vorgang
verwendet, die Audiodaten in den Computer und
aus ihm heraus zu übertragen. Die Größe der
Puffer bestimmt, welche Verzögerung zu hören ist,
wenn Live-Eingangssignale durch Ihre Software
abgehört werden: größere Puffer erzeugen eine
größere Verzögerung; kleinere bedeuten weniger
Latenz.
Te
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hn
Die Audio I/O Puffergröße wird in der MOTU
FireWire Audio Console, wie in Abb. 9-3 gezeigt,
über das Menü Samples Per Buffer vorgenommen.
em
m
Mu
sic
Abb. 9-3: Wenn man die „Samples Per Buffer’“-Einstellung in der
MOTU FireWire Audio Console verkleinert, wird auch die Latenz
geringer. Dies erhöht aber die Prozesseorbelastung Ihres Computers,
behalten Sie deshalb das Performance Monitor-Fenster in AudioDesk
(oder eine ähnliches Fenster in Ihrer Software) im Auge.
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1. Live-Eingang (von Mic, Gitarre ,
usw.) kommt in das MOTU interface.
2. CueMix™ DSP schickt das LiveSignal direkt zu den Hauptausgängen (oder zu anderen Ausgängen),
ganz am Computer vorbei (trocken
und ohne Effekte).
3. Das Live-Signal wird mit
dem Hauptausgang vermischt
und Sie können die Lautstärke
(relativ zum Rest der Abmischung) mit den Fadern in der
CueMix Console einstellen.
Abb. 9-2: Dieses Diagramm zeigt den Signalfluß, wenn Sie das latenzfreie CueMix™ DSP-Monitoring verwenden. Beachten Sie, daß diese
Methode es nicht gestattet, daß Live-Eingangssignal mit Effekten zu versehen. Natürlich können Sie jedoch später Effekte hinzufügen —
nachdem Sie die Signale aufgezeichnet haben. Mit CueMix™ DSP können Sie ohne Verzögerung hören was Sie aufnehmen aber ohne
computer-basierte Effekte.
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!828 Manual-Win Seite 80 Mittwoch, 3. September 2003 3:09 15
CPU-Belastung
■ Mögliche Verzerrungen bei kleinen Einstellungswerten.
■ Die Reaktionsgeschwindigkeit z. B. der Transportkontrollen in Ihrer Audio-Software.
CUEMIX DSP-MONITORING
Die 828mkII bietet eine direktere Methode des
Monitorings an. Diese Methode wird CueMix DSP
genannt. Wenn CueMix aktiviert ist, wird das
Signal direkt durch die PCI-424 Karte selber
geschickt. CueMix DSP hat zwei wichtige Vorzüge:
■ Erstens eliminiert es beinahe komplett die
Latenz (es reduziert sie auf eine sehr kleine Zahl
von Samples — auf die gleiche Latenz wie aktuelle
digitale Mischpulte sie haben).
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em
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Mu
Die Einstellung „Samples per Buffer“ stellt die
Leistungsfähigkeit Ihres Computers und die
Verzögerungszeit von Live-Audio, welches durch
das System durchgeschaltet wird (Patch Thru), in
direkten Zusammenhang. Wenn Sie die BufferGrösse reduzieren, verringern Sie auch die Patch
Thru-Latenz, aber Sie erhöhen damit auch
signifikant die Prozessoranforderungen an Ihren
Computer, dem dadurch weniger Rechenleistung
z. B. für Echtzeit-Effekte zur Verfügung steht.
Wenn Sie aber auf der anderen Seite die PufferGrösse erhöhen, reduzieren Sie damit die
Anforderungen an die Rechenleistung Ihres
Computers und Sie haben mehr Leistung für
Echtzeiteffekte usw. zur Verfügung.
Effekte und Mischpultautomation
Die Reduzierung der Latenz mit der Einstellung
„Samples Per Buffer“ hat einen weiteren Vorteil: Sie
können dadurch Live-Eingänge durch die Effekte
und die Mischautomation Ihrer Audio-Software
durchschalten.
olo
gy
■
hn
Latenz
Te
c
■
Auswirkungen nicht dramatisch sind. Bei
kleineren „Samples per Buffer“-Werten reagiert die
Software schneller, bei größeren Werten etwas
langsamer.
sic
Niedrigere Latenz versus höhere CPUBelastung
Die Puffereinstellung hat großen Einfluß auf die
folgenden Dinge:
©
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Wenn Sie in Ihrem Aufnahmeprojekt an einem
Punkt sind, wo Sie gerade nicht mit durchgeschaltetem Livematerial arbeiten (Sie nehmen z. B.
keine Vocals auf), oder Sie eine Möglichkeit für
einen externen Monitoreingang haben, wählen Sie
eine höhere Puffer-Grösse. Abhängig von der
Prozessorgeschwindigkeit Ihres Computers,
werden Sie bemerken, daß mittlere Einstellungswerte normalerweise am Besten funktionieren
(256 bis 1024).
Transport-Reaktionszeit
Die Einstellung „Samples Per Buffer“ bestimmt
auch, wie schnell Ihre Audio-Software auf den
Wiedergabestart reagiert, auch wenn diese
■ Zweitens braucht CueMix DSP keine Leistung
Ihres Prozessors.
Die andere Seite ist jedoch, daß CueMix DSP Ihre
Host-Software außen vor läßt. Stattdessen werden
die Live-Eingangssignale direkt zu den Ausgängen
über das 828mkII selber geleitet und mit den
Spuren die von der Festplatte (Ihrer Audiosoftware) kommen vermischt. Das bedeutet, daß
Sie auf diese Signale keine Plug-ins, Mischpultautomation oder andere Echtzeiteffekte die Ihre
Audiosoftware enthält anwenden können. Aber für
Eingangssignale die diese Funktionen nicht
brauchen ist CueMix DSP am Besten geeignet.
Wenn Sie auf der anderen Seite die Mischpultfunktionen Ihrer Audiosoftware auf das Eingagssignal
anwenden möchten, sollten Sie CueMix DSP nicht
verwenden. Stattdessen können Sie die Latenz
über die Samples Per Buffer-Einstellung (wie
vorher in diesem Kapitel beschreiben) reduzieren.
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!828 Manual-Win Seite 81 Mittwoch, 3. September 2003 3:09 15
ZWEI METHODEN CUEMIX DSP ZU STEUERN
Es gibt zwei Methoden CueMix DSP zu steuern:
Mit der CueMix Console
gy
Andere ASIO 2.0-kompatible Software
Wenn Ihre ASIO-kompatible Audiosoftware die
Direct Monitoring-Funktionen unterstützt, sollten
Sie im Handbuch Ihrer Software nachschauen, wie
diese Funktion aktiviert wird. Wenn Sie einmal
aktiviert ist, sollte es so funktionien, wie es für
Cubase beschrieben wurde (im vorhergehenden
Abschnitt).
Mu
Mit der CueMix Console können Sie bis zu vier
828mkII Monitorabmischungen oder andere
Routing-Konfigurationen abspeichern. Diese
Konfigurationen sind unabhängig von Ihrer
Audiosoftware. Details, siehe Kapitel 10, „CueMix
Console“ (Seite 83).
olo
CueMix Console verwenden
Wenn Ihre Audiosoftware kein Directhardware
Monitoring unterstützt, können Sie die CueMix
Console neben Ihrer Audiosoftware laufen lassen
und Ihre Monitormischung in der CueMix Console
einstellen.
CueMix DSP aus Cubase heraus
Um CueMix in Cubase VST zu aktivieren, sollten
Sie das Ankreuzfeld ASIO Direct Monitor im
Monitoring-Bereich im „Audio System
Einrichten“-Fenster (Abb. 7-2 auf Seite 62)
ankreuzen. In Cubase SX oder Nuendo sollten Sie
das Direct Monitoring-Ankreuzfeld unter der
Lasche VST Multitrack (Abb. 7-2 auf Seite 62)
ankreuzen.
hn
Sie können sogar beide Methoden gleichzeitig
verwenden.
Folgen Sie den Anweisungen unten, in dem
Abschnitt, der für Sie zutrift.
Te
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Innerhalb Ihrer Audiosoftware (falls Sie Direct
Hardware Monitoring unterstützt)
■
sic
■
wird, wird das durchgeschliffene Signal der Spur
mit dem Ausgangssignal der CueMix Console
vermischt.
CueMix DSP mit WDM- oder Wave-kompatibler
Software
Starten Sie die CueMix Console (Kapitel 10,
„CueMix Console“ (Seite 83)) und verwenden Sie
sie um Eingangssignale direkt zu den Ausgängen
zu leiten, stellen Sie die Lautstärke, das Panorama,
usw. ein. Falls notwendig können Sie die Datei der
CueMix Console mit Ihrem Projekt zusammen
abspeichern.
©
20
03
Kl
em
m
Steuerung von CueMix DSP über Ihre
AudioSoftware
Mit einigen ASIO-kompatiblen Audioprogrammen , wie Cubase und Nuendo, können Sie
CueMix DSP direkt im Programm verwenden
(ohne eine CueMix Console zu öffnen). In den
meisten Fällen, besteht die Unterstützung darin ein
828mkII Eingangssignal direkt zu einem Ausgang
zu leiten, wenn die Spur scharf geschaltet ist. Wie
genau dies gehandhabt wird hängt von dem
Audioprogramm ab.
CueMix DSP-Routings werden im „Hintergrund“
erzeugt, Sie sehen das nicht in der CueMix
Console. Die CueMix DSP-Verbindungen werden
innerhalb der Audiosoftware vorgenommen und
sind mit denen in der CueMix Console verbunden.
Wenn z.B. eine scharf geschaltete Spur einem
Ausgangspaar zugewiesen ist, das schon in der
CueMix Console als völlig eigener Bus verwendet
81
LA TEN Z R ED U Z I ER EN
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©
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KAPITEL 10
CueMix Console
ÜBERBLICK
Vorteile von CueMix . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 84
Die CueMix Console bietet Zugriff auf die flexiblen
Mischpultfunktionen des 828mkII. Mit CueMix
können Sie alle Eingänge zu einem beliebigen
stereophonen Ausgangspaar leiten. Diese
Mischungen können ganz unabhängig von Ihrer
Hostsoftware eingerichtet werden. Mit CueMix
können Sie vier einzelne Mischungen erzeugen. Sie
können auch Mix-Konfigurationen abspeichern
und wieder aufrufen.
CueMix Console installieren . . . . . . . . . . . . . . . . 84
Cuemix Console grundlegende Arbeitsweise . . 84
Mit einem Mix arbeiten. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 84
gy
Kurzbefehle . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 85
olo
Duplizieren von ganzen Abmischungen . . . . . . 86
Hinweistexte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 86
hn
Referenz-Pegel und +6dB Verstärkung . . . . . . . 86
Mix1 Return Includes Computer . . . . . . . . . . . . 86
Te
c
Das Menü Phones . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 86
Sichern und laden von Konfigurationen . . . . . . 87
sic
Sichern und laden von Konfigurationen von/auf
Festplatte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 87
Beispiele für die CueMix Console . . . . . . . . . . . . 88
em
m
Mu
Die CueMix Console kann unabhängig von der
Audiosoftware verwendet werden oder auch
zusammen mit ihr. CueMix-Mischungen sind mit
den Monitoring-Funktionen Ihrer Software
verzahnt, so können Sie in beiden Umgebungen
nahtlos abmischen.
03
Solo-Anzeige
Master-Mute
(de-/aktivieren)
Mix-Auswahl
20
+6dB Boost
Referenz-Pegel
Eingangsname
Scrolleiste
Eingang
Stumm/Solo
Panorama
Kl
Hinweistexte
©
Eingangslautstärke
Hauptregler
Ausgangspegel
Name des Mix
Aufziehfeld
Eingangsbereich
Abb. 10-1: Die CueMix-Console ist ein virtuelles Mischpult mit den Regelmöglichkeiten für die Mischpultfunktionen des 828mkII
83
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!828 Manual-Win Seite 84 Mittwoch, 3. September 2003 3:09 15
CueMix benötigt keine Prozessorleistung.
■ CueMix-Routings sind vollkommen
unabhängig von bestimmten Programmen oder
Projekten.
■ CueMix funktioniert auch ohne Computer,
wodurch das 828mkII auch ein portables
Mischpult ist.
Jeder Mix ist vollkommen eigenständig
Jeder Mix hat seine eigenen Einstellungen.
Einstellungen einer Abmischung betreffen nicht
die anderen Abmischungen. Wenn ein Eingang in
dem einen Mix verwendet wird, ist er immer noch
auch in einem anderen Mix verfügbar. Außerdem
können Eingänge unterschiedliche Lautstärke,
Pan, Mute und Solo-Einstellungen in jedem Mix
haben.
Mu
Die CueMix Console enthält keine Echtzeiteffekte.
Informationen über die Verwenung der Echtzeiteffekte Ihrer Audiosoftware zusammen mit CueMix
finden Sie in Kapitel 9, „Latenz reduzieren“
(Seite 77).
Sie sehen immer einen Mix
Die CueMix Console zeigt immer einen Mix. Um
auszuwählen, welchen Mix Sie sehen möchten,
wählen sie Ihn aus dem Menü über dem Master
Fader, wie in Abb. 10-1 gezeigt. Der Name des
Mixes erscheint in der Lasche am unteren Rand des
Fensters. Doppelklicken Sie den Namen, um Ihn
zu ändern.
olo
gy
■
hn
■ CueMix hat keine Latenz. Dank des DSP Chips
im 828mkII, hat CueMix die gleiche Durchschleiflatenz wie ein digitales Mischpult.
Viele Eingänge zu einem Ausgangspaar
Es kann sinnvoll sein, sich eine Abmischung als
eine Anzahl von Eingängen vorzustellen, die alle
auf einen Stereoausgang abgemischt werden. In
CueMix können Sie auswählen, welche Eingänge
verwendet werden, welchen Pegel und welches
Panorama diese im Mix haben sollen.
Te
c
Die CueMix Console bietet verschiedene große
Vorteile gegenüber dem Monitoring durch die
Audiosoftware hindurch:
sic
VORTEILE VON CUEMIX
m
CUEMIX CONSOLE INSTALLIEREN
Kl
em
CueMix Console wird mit dem Rest der 828mkIISoftware auf der obersten Ebenen der Festplatte
installiert.
20
03
CUEMIX CONSOLE GRUNDLEGENDE
ARBEITSWEISE
Sobald Sie die grundlegenden Funktionen
verstehen, ist es einfach mit der CueMix Console
zu arbeiten.
©
Vier Mischungen
CueMix vier separate Mischungen: Mix1, Mix2,
Mix3 und Mix4. In jedem Mix kann eine beliebige
Anzahl von Eingängen zu einem beliebigen
Ausgangspaar des 828mkII geleitet werden. Mix1
könnte z.B. zum Kopfhörerausgang gehen, Mix2
könnte zu den Hauptausgängen gehen, Mix3 zu
Effektgeräten, die an den analogen Ausgängen 7-8
angeschlossen sind usw.
Einige Kanaleinstellungen betreffen alle Mixes
Die Einstellungen im oberen Teil der CueMix
Console (über den Kanalzügen) betreffen alle
Mixes. Das sind die Einstelleungen+4/-10dB
Referenz-Pegel und die +6 dB SoftwareVerstärkung.
Das CueMix Console-Fenster erweitern
Um mehr Eingangsregler gleichzeitig sehen zu
können, ziehen Sie an der rechten unteren Ecke des
Fensters nach rechts.
MIT EINEM MIX ARBEITEN
Jeder Mix hat die folgenden Komponenten:
■
Ein Stereoausgang mit einem Hauptregler
■
Name
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!828 Manual-Win Seite 85 Mittwoch, 3. September 2003 3:09 15
Einen Mix auswählen
Um einen Mix anzuschauen, klicken Sie die Lasche
am unteren Rand des Fensters, wie in Abb. 10-1
gezeigt. Der Name erscheint auf der Lasche.
Einen Mix benennen
Doppelklicken Sie den Namen auf der Lasche.
Lautstärke und Panorama des Eingangs
Verwenden Sie den Eingangsregler und den
Panoramaregler (Abb. 10-1), um diese
Einstellungen für diesen Eingang im Mix
vorzunehmen. Alle Einstellungen in dem grau
hinterlegten Bereich gehören zu dem Mix den man
gerade sieht. Beachten Sie, daß ein Eingang unterschiedliche Einstellungen in unterschiedlichen
Abmischungen haben kann.
Um die Lautstärke oder das Panorama für ein
Stereoeingangspaar einzustellen, halten Sie die
Controltaste gedrückt während Sie den Zug oder
Regler für den rechten oder linken Kanal bewegen
Mu
Master-Mute
Der Button Master-Mute (Abb. 10-1) deaktiviert
(schaltet stumm) den ganzen Mix.
gy
Diese Elemente sind visuell zusammen gruppiert
in dem leicht schattierten Bereich in der unteren
Hälfte der CueMix Console.
olo
■ Pan, Lautstärke, Mute und Solo für jeden
Eingang
hn
Jede Anzahl an Mono- oder Stereoeingängen
Te
c
■
Mute/Solo-Eingang
Um einem Mix einen Eingang hinzuzufügen oder
einen zu entfernen, klicken Sie den MUTE-Button.
Um den Eingang auf Solo zu schalten, verwenden
Sie den SOLO-Schalter. Um damit ein Stereopaar
zu schalten, halten Sie die Control-Taste gedrückt
während Sie auf eine der Kanäle klicken. Die SoloLED erleuchtet(Abb. 10-1) wenn irgendein
Eingang auf Solo geschaltet ist (einschließlich der
Eingänge die man vielleicht gerade nicht sieht).
sic
■ Master-Mute (um den gesamten Mix zu
aktivieren/deaktivieren)
em
m
Master-Regler
Der Master-Regler(Abb. 10-1) steuert die Summe
des Mix (die Lautstärke auf seinem Stereoausgang).
Um individuelle Pegel zu regeln, gibt es die
Kanalzüge auf der linken Seite.
20
03
Kl
Ausgangspegelmeter
Der OUT-Pegelmeter zeigt den Pegel des
physikalischen Ausgangs dieses Mixes, worin
vielleicht auch der Audiostrom von Ihrer Hostapplikation enthalten ist. Nach einigen Sekunden sind
die Übersteuerungsanzeigen wieder frei.
©
Eingangsbereich
Die Kanalzüge auf der linken Seite neben dem
Master-Regler repräsentieren jeweils einen
Eingang des 828mkII-Systems. Verwenden Sie die
Scroll-Leiste, um alle Eingänge zu sehen.
KURZBEFEHLE
Halten Sie die folgenden Tasten für folgende
Befehle gedrückt:
Tastenkürzel
Ergebnis
Umschalttaste
Die Aktion gilt für alle Eingänge im Mix.
Control-Taste
Die Aktion gilt für ein Stereopaar.
Space -Taste
Die Aktion gilt für alle Abmischungen
Doppelklick
Der Regler geht zurück zur Voreinstellung
(Pan Mitte, Lautstärke 0 dB usw).
85
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!828 Manual-Win Seite 86 Mittwoch, 3. September 2003 3:09 15
MIX1 RETURN INCLUDES COMPUTER
HINWEISTEXTE
Im Feld Hinweistexte werden Hilfstexte für die
Elemente der CueMix Console angeboten über die
man mit dem Mauszeiger fährt. Außerdem werden
Hinweise zur grundsätzlichen Arbeit des 828mkIISystems geboten
Wenn der Eintrag Mix1 return includes computer
angekreuzt ist, wird das Audiomaterial das von der
Audiosoftware Ihres Computers zum gleichen
Ausgang wie Mix1 geroutet ist im Mix1 ReturnBus enthalten sein. Wenn der Eintrag nicht
angewählt ist, wird das Signal vom Computer
ausgeschlossen.
Mu
REFERENZ-PEGEL UND +6DB
VERSTÄRKUNG
olo
gy
2 Wählen Sie den Ziel-Mix im Ausgangsmenü
und wählen Sie „Paste“ aus dem Menü „File“ (oder
drücken Sie control-V).
hn
1 Wählen Sie den Ausgangsmix im Auswahlmenü
(Abb. 10-1) und wählen Sie „Copy“ aus dem Menü
„File“ (oder drücken Sie control-C).
Der Eintrag Mix1 return includes computer im
Menü File der CueMix Console bezieht sich auf
den Mix1-Bus den der 828mkII-Treiber als
Eingang zur Hostapplikation. Diese Eingangsquelle liefert das Ausgangssignal des CueMix DSP
„MIX1“ (des ersten Mix-Busses der vier
latenzfreien Monitormischungen des 828mkII)
zurück zum Computer. Dieser Eingang dient als
bequemer Weg, die MIX1-Monitorabmischung in
Ihrer Hostapplikation aufzunehmen(für Referenzoder Archivzwecke).
Te
c
Um die Einstellungen von einer Abmischung zu
einer anderen zu kopieren:
sic
DUPLIZIEREN VON GANZEN
ABMISCHUNGEN
20
03
Kl
em
m
Die Einstellungen Referenz-Pegel und +6dB
Verstärkung sind ganz oben in der CueMix
Console (Abb. 10-1) und betreffen jeden Eingang
global für alle Mischungen und für Audio das zum
Computer geleitet wird. Wenn sie z.B. 6 dB
Verstärkung für einen Kanal auswählen, wird auch
Ihr Audioprogramm das verstärkte Signal
erhalten.
©
Boost
Diese Einstellung (Abb. 10-1) verstärkt das Signal
um 6 dB. Diese Einstellung gilt global für diesen
Eingang.
+4/-10 Referenz-Pegel
Klicken Sie auf den Reference-Schalter, um
zwischen diesen beiden Standard-Pegeln
umzuschalten. Diese Einstellung gilt global für
jeden Eingang.
Dieser Menü-Eintrag ist damit ein Pre/PostSchalter für den Insert zum Audiostrom der zum
Mix 1-Ausgangspaar des 828mkII geht (und auch
zurück zum Computer).
DAS MENÜ PHONES
Im Menü Phones können Sie auswählen, was sie
am Kopfhörerausgang hören werden, genau wie
bei der Phones-Einstellung in der MOTU FireWire
Audio Console. Dieses Menü enthält aber eine
besondere Option, die es nur in der CueMix
Console gibt: Follow Active Mix. Wenn dieser
Menüeintrag angewählt ist, wird am Kopfhörerausgang der Ausgang des aktuellen Mix, der gerade
in der CueMix Console angezeigt wird, gespiegelt.
Wenn sie z.B. gerader Mix3 sehen (die Mix3
Lasche ist aktiv), wird am Kopfhörerausgang der
Mix3-Ausgang gespiegelt (wozu auch immer
dieser zugewiesen ist).
86
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SICHERN UND LADEN VON
KONFIGURATIONEN
gy
Wie vorher unter „Save/Name Preset“ auf Seite 56,
erklärt, kann das 828mkII bis zu 16 Presets in
seinem eingebauten Speicher abspeichern. Eine
Voreinstellung enthält alle CueMix DSPEinstellungen für alle Mix-Busse, aber es enthält
nicht die globalen Einstellungen wie die Clock
Source und die Abtastrate.
hn
olo
Mit den „Load Preset“ und „Save Preset“-Befehlen
im Menü File der CueMix Console können Sie
Presets benennen, sichern und in das 828mkII
laden.
sic
©
20
03
Kl
em
m
Mu
Über die Save und Load-Befehle im Menü File der
CueMix Console können Sie 828mkII-Presets von
Ihrer Festplatte laden und darauf abspeichern.
Dadurch können Sie eine unbegrenzte Anzahl an
Presets auf einer Festplatte abspeichern.
(Verwenden Sie die Load Preset und Save PresetBefehle, um die Presets vom 828mkII selber zu
laden und darauf zu speichern.) Klicken Sie auf den
Button Save, um die aktuelle Konfiguration abzuspeichern; klicken Sie auf den Button Load, um eine
existierende Konfiguration, die Sie vorher
abgespeichert haben, zu öffnen.
Te
c
SICHERN UND LADEN VON
KONFIGURATIONEN VON/AUF FESTPLATTE
87
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!828 Manual-Win Seite 88 Mittwoch, 3. September 2003 3:09 15
Mikrofonsignale können während der
Aufnahme über CueMix DSP zu einem Effektgerät
geleitet werden. Das daraus entstehende Signal
kann im Computer wieder aufgenommen werden,
entweder mit dem Effekt, ohne Effekt oder beides
(über den Return des Effektgeräts oder dem
direktem Mikrofonsignal).
■ Ein anderes Beispiel für die ADAT-Anschlüsse
ist es, Giga Studio zu verwenden und mit CueMix
DSP die Giga-Eingänge direkt zu den am 828mkII
angeschlossenen aktiven Monitorboxen zu leiten,
um so die Giga-Spuren latenzfrei abhören zu
können.
©
20
03
Kl
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m
Mu
sic
■
olo
gy
Aktive Monitorboxen können an die
Hauptausgänge des 828mkII angeschlossen
werden. Jeder Eingang kann direkt zu den Boxen
geleitet werden.
■
■ Die optische ADAT-Verbindung bietet 8 Kanäle
in 24-bit zu einem digitalen Mischpult (oder 4
Kanäle bei 96kHz). Jedes Gerät, daß am 828mkII
angeschlossen ist kann zum oder Mischpult
latenzfrei verwendet werden. Umgekehrt kann
jeder Kanal des Mischpults zu jedem Gerät das am
828mkII angeschlossen ist latenzfrei geleitet
werden.
hn
Abb. 10-2 unten zeigt einige Beispiele, wie Sie
CueMix DSP verwenden können:
Te
c
BEISPIELE FÜR DIE CUEMIX CONSOLE
Abb. 10-2: Ein Beispiel eines Systems in dem CueMix DSP seine Vorteile ausspielt.
88
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!828 Manual-Win Seite 89 Mittwoch, 3. September 2003 3:09 15
KAPITEL 11
MOTU SMPTE Console
ÜBERBLICK
Frame Rate . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 90
Das 828mkII kann SMPTE Timecode folgen, ohne
einen dezidierten Synchronizer. Es dient auch als
SMPTE Timecode Erzeuger.
Bereich Reader . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 90
Bereich Generator. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 91
CLOCK/ADDRESSE
gy
Die MOTU SMPTE Console bietet alle Werkzeuge
zur Video- und SMPTE-Synchronisation und zur
SMPTE Erzeugung und Erneuerung sowie um
andere Geräte als Slave zum Computer laufen zu
lassen.
hn
olo
Das Menü Clock/Address bietet die gleichen
globalen Clock Source-Einstellungen wie die
MOTU FireWireAudio Console („Clock Source
(Clock-Quelle)“ auf Seite 47),aber es enthält
zusätzliche Informationen: Jede Einstellung zeigt
beides, die Clock und die Adresse (Timecode oder
Sampleposition), unterteilt durch einen
Schrägstrich( / ). Die Word Clock-Einstellung
(Word Clock In / Internal) zeigt die Clock Source
(Word Clock In) gefolgt von der Adresse (Internal).
Beachten sie, daß nur die SMPTE und Videoeinstellungen SMPTE Timecode als Referenz für die
Adresse unterstützen. Die digitale Clock Source
unterstützt nicht den SMPTE Timecode-Sync des
828mkII-Systems.
sic
Te
c
Das 828mkII bietet DSP-gesteuerte SyncFunktionen mit ausgeklügelten Filterfunktionen
die schnelle Einlockzeiten und eine Genauigkeit
von unter einem Frame gewährleisten.
Mu
Die SMPTE-Klinkenbuchsen auf der Rückseite des
828mkII sind ein Timecode (LTC) Ein- und
Ausgang.
em
m
Clock/Addresse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .89
Im Bereich„Generator“ finden
Sie die Einstellungen zur
Erzeugung von SMPTE
Timecode.
©
20
03
Kl
Der Bereich „Reader“ bietet
Einstellungen um SMPTEZeitkode zu folgen..
Abb. 11-1: Mit der SMPTE Console haben Sie Zugriff auf die SMPTE-Synchronisationsfunktionen des 828mkII.
89
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olo
gy
Clock
Die Clock-LED leuchtet kontinuierlich wenn sich
das 828mkII erfolgreich auf eine externe Quelle
entweder SMPTE Timecode oder Video eingelockt
hat.
Te
c
hn
Address
Die Address-LED leuchtet kontinuierlich, wenn
sich das 828mkII erfolgreich auf SMPTE Timecode
eingelockt hat.
Freewheel
Die Freewheel-LED leuchtet, wenn das 828mkII
die Addresse (Timecode), Clock oder beides im
Freilauf weitergibt. Details über Freewheeling,
finden Sie unter und „Freewheel (Freilauf) Clock“.
Mu
Video folgen
Damit das 828mkII zu Video folgt brauchen Sie
einen Synchronizer wie ein MIDI Timepiece AV
oder Digital Timepiece und eine Word ClockVerbindung zum 828mkII. Wählen Sie dann
SMPTE / Word Clock In als Clock/AddressEinstellung. Das 828mkII braucht Word Clock als
Zeitbasis und SMPTE als Addresse. Details finden
Sie unter „Sync zu Video oder SMPTE mit
Synchronizer“ auf Seite 37.
Tach
Die Tach-LED blinkt einmal in der Sekunde wenn
sich das 828mkII erfolgreich auf SMPTE Timecode
eingelockt hat und SMPTE Frame-Positionen
gelesen werden.
sic
SMPTE Timecode folgen
Damit das 828mkII-System SMPTE Timecode
folgt, wählen Sie die Einstellung SMPTE / SMPTE
im Menü Clock/Address. Das bedeutet, daß das
System SMPTE als Clock (Zeitbasis) und auch
SMPTE als Adresse verwendet. Stellen sie sicher,
daß der Eingang der den SMPTE Zeitcode
empfängt im Menü SMPTE Source ausgewählt ist.
Weitere Details zu den Hardware-Verbindungen
finden sie unter „Sync zu SMPTE“ auf Seite 35.
FRAME RATE
20
03
Kl
em
m
Diese Einstellung sollte vorgenommen werden,
damit die SMPTE-Timecode Framerate dem
Timecode den das System empfängt entspricht.
Das 828mkII kann die eingehende Frame Rate
automatisch erkennen, nur daß es nicht zwischen
30 fps und 29.97 fps unterscheiden kann. Wenn Sie
mit einer dieser Raten arbeiten, sollten Sie die
richtige in diesem Menü auswählen.
BEREICH READER
©
Im Bereich Reader (auf der linken Seite im Fenster
in Abb. 11-1) findet man Einstellungen zur
Synchronisation des PCI-424 Systems zu Video
und/oder SMPTE Timecode.
Status-Anzeigen
Die vier Status-Anzeigen (Tach, Clock, Address
und Freewheel) zeigen folgendes an:
FreewheelAddress (Freilauf)
Wenn es einen Aussetzer oder einen Fehler im
eingehenden Zeikode gibt tritt der „Freilauf“ ein.
Das 828mkII kann freilaufen über den Aussetzer
und sich dann wieder einlocken, wenn ein wieder
lesbarer Zeitkode vorhanden ist. Wählen Sie den
Zeitbereich den das 828mkII freilaufen darf, bevor
es aufgibt und die Synchronisation stopt.
Das 828mkII kann nicht ohne Clock die Adresse
frei schreiben. Deshalb ist die Freewheel AddressEinstellung immer niedriger oder gleich der
Freewheel Clock-Einstellung und beide Menüs
werden akualisiert, abhängig davon was sie
auswählen.
Beachten Sie, daß der Freilauf das System veranlaßt
so lange weiterzulaufen, wie die Dauer ist, die sie
im Menü eingestellt haben, auch wenn Sie den
Timecode absichtlich anhalten. Deshalb sind
kürzere Freewheel-Zeiten besser, wenn sie den
Zeitkode häufig starten und stoppen (wie z.B. mit
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!828 Manual-Win Seite 91 Mittwoch, 3. September 2003 3:09 15
olo
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Stripe
Klicken Sie auf diesen Button, um den Timecode zu
starten oder zu stoppen. Um die Startzeit
einzustellen, klicken in die SMPTE TimecodeAnzeige und geben Sie die gewünschte Startzeit
ein. Oder ziehen Sie die Ziffern vertikal.
Klicken Sie hier,
um die Startzeit
zu bearbeiten
oder ziehen Sie
die Ziffern
vertikal
em
m
Mu
Das 828mkII kann nicht ohne Clock die Adresse
frei schreiben. Deshalb ist die Freewheel AddressEinstellung immer niedriger oder gleich wie die
Freewheel Clock-Einstellung und beide Menüs
werden akualisiert, abhängig davon was sie
auswählen.
Tach light
Die Tac- LED blinkt einmal in der Sekunde wenn
das 828mkII SMPTE Timecode erzeugt.
hn
Freewheel (Freilauf) Clock
Freilauf tritt auf, wenn es einen Aussetzer oder
einen Fehler im eingehenden SMPTE Zeitcode
oder Videosignal gibt. Das 828mkII-System kann
freilaufen über den Aussetzer und sich dann wieder
einlocken, wenn eine wieder lesbarere Clock
vorhanden ist.
Der Bereich Generator (an der rechten Seite im
Fenster in Abb. 11-1) bietet Einstellmöglichkeiten
zur Erzeugung von SMPTE Timecode.
Te
c
Die „Infinite“ Freewheel-Einstellung
Die Einstellung Infinite Freewheel im Menü
Freewheel Address läßt das 828mkII unbegrenzt
freilaufen, bis es wieder einen lesbaren Timecode
empfängt. Um dies zu stoppen klicken, Sie den
Button Stop Freewheeling.
BEREICH GENERATOR
sic
der Transportsteuerung eines Videogerätes). Auf
der anderen Seite sollte man lange Freewheelzeiten einstellen, wenn Sie einen einfachen Transfer
von einem Band mit schlechten Timecode machen
möchten.
20
03
Kl
Die „Infinite“ Freewheel-Einstellung
Die Einstellung Infinite Freewheel im Menü
Freewheel Address läßt das 828mkII unbegrenzt
freilaufen, bis es wieder einen lesbaren Timecode
empfängt. Um dies zu stoppen klicken Sie den
Button Stop Freewheeling.
Abb. 11-2: Einstellen der Timecode-Startzeit.
Regenerate
Wenn diese Option aktiviert ist, gibt das System
immer Zeikode aus, wenn das 828mkII entweder
SMPTE Timecode oder ADAT Sync empfängt
(über den ADAT Sync In-Port).
©
Stop Freewheeling
Der Button Stop Freewheeling stoppt das System,
wenn es gerade im Freilauf ist.
91
MOTU S MP TE C O N S O L E
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!828 Manual-Win Seite 93 Mittwoch, 3. September 2003 3:09 15
KAPITEL 12
Performance-Tips &
Problemlösungen
Warum hört man den Startklang nicht über das
MOTU 828?
Das MOTU 828 gibt Audio nur mit einer
Abtastrate von 44,1 48, 88,2 oder 96 kHz wieder.
Der Rechner friert beim Hochfahren ein
Wenn der Rechner nicht in der Lage ist
hochzufahren, liegt vielleicht ein Konflikt mit dem
WDM-Treiber vor. Sobald der Rechner Hochfährt
versucht Windows den WDM-Treiber zu initialisieren. Falls dies fehlschlägt, bleibt Ihr Rechner
hängen. Um herauszufinden, ob der WDM-Treiber
das Problem ist, starten Sie Ihren Rechner im
abgesicherten Modus oder löschen Sie die MOTUAudio-Software mit den Add/RemoveProgrammen und starten Sie den Rechner neu.
Installieren Sie die MOTU 828mkII Software neu
und wählen Sie zur Neuinstallation nur den
MOTU Firewire ASIO-Treiber aus, nicht den
WDM-Treiber. Starten Sie den Rechner wieder
neu.
Fenster „Neue Hardware entdeckt“
Wenn Sie Ihr MOTU 828mkII anschließen bevor
die MOTU 828mkII Software installiert wurde,
wird Windows Ihnen mitteilen, daß eine neue
Hardware entdeckt wurde. Brechen Sie diesen
Dialog ab und installieren Sie die MOTU 828
Software.
Audio in Cakewalk oder SONAR wird zu schnell
oder zu langsam wiedergegeben
Das kann dadurch verursacht werden, daß eine
falsche SMPTE/MTC-Sync Einstellung benutzt
wird, wenn Sie Audio in Cakewalk aufnehmen.
Diese Einstellungen finden Sie im unteren Teil der
„Erweitert“-Lasche im Dialogfeld AudioOptionen, das Sie über das Menü Extras in
Cakewalk finden. Stellen Sie sicher, daß die
SMPTE/MTC Sync-Einstellung auf „Trigger und
Freilauf“ bevor Sie Audio als Slave zu externem
Zeitkode aufnehmen.
Die MOTU 828mkII Ein- und Ausgänge sind in
Cakewalk oder SONAR nicht verfügbar
Stellen Sie sicher, daß die Ein- und/oder Ausgänge
in Cakewalk oder SONAR aktiviert sind.
Die MOTU 828 Ein- und Ausgänge sind in Cubase
nicht verfügbar
Stellen Sie sicher, daß die Ein- und/oder Ausgänge
in Cubase aktiviert sind.
Sound Forge und „Smooth Scroll“
Falls die „Smooth Scrol“ Option im Options-Menü
eingeschaltet ist, werden Sie vielleicht Klick- und
Knallgeräusche oder andere Anormalitäten bei der
Audiowiedergabe feststellen. Das wird schlimmer,
wenn Sie während der Wiedergabe stärker in die
Wellenform zoomen. Für die beste Wiedergabe,
schalten Sie diese Option besser aus.
Kein Eingangssignal beim ADAT
Falls Sie Probleme haben mit Ihrem ADAT vom
MOTU 828 aufzunehmen, kontrollieren Sie die
digitale Eingangseinstellung. Wenn Bandgeräte
wieder an das Netz angeschlossen werden, sind sie
oft so konfiguriert, daß sie von den analogen
Eingängen aufnehmen. Sie können mit dem
Bandgerät nicht vom MOTU 828mkII aufnehmen,
bis beim Bandgerät die digitalen Eingänge aktiviert
sind.
Klick- und Knallgeräusche bei Wordclock-Sync
Die meisten Probleme resultieren aus einer
inkorrekten Wordclock. Alle digitalen Geräte des
Systems müssen über gemeinsame WordclockVerkopplung angeschlossen sein. Beachten Sie
Kapitel 4, „Installation der MOTU 828mkIIHardware“ (Seite 21) wegen detailierter Informa93
!828 Manual-Win Seite 94 Mittwoch, 3. September 2003 3:09 15
tionen, über die Benutzung der Wordclock Ihrer
Geräte. Immer dann, wenn Sie ein merkwürdiges
Rauschen oder eine Verzerrung feststellen,
bedenken Sie, daß dies an einer inkorrekten
Wordclock-Verkopplung liegen könnte.
Klick- und Knallgeräusche bei ADAT-Sync
Manchmal scheint der ADAT-Sync-Kabel korrekt
im 828 eingesteckt zu sein und teilweise zu
funktionieren - aber der Stecker ist nicht wirklich
ganz in der Buchse. Dies kann Klickgeräusche
verursachen, wenn das 828mkII als Slave zum
ADAT läuft. Stellen Sie sicher, daß die Stecker fest
sitzen.
Klick- und Knallgeräusche durch Probleme mit der
Festplatte
Wenn Sie die Clock-Einstellungen und die PCI
Bandbreite überprüft haben und noch immer
Klick- und Knallgeräusche in Ihrem Audiomaterial
hören, haben Sie vielleicht ein Problem mit Ihrer
Festplatte. Stellen Sie die Clock Source auf
„Internal“ ein und versuchen Sie nur über die
analogen Ein- und Ausgänge Ihres 828mkII etwas
aufzunehmen und abzuhören. Wenn Sie dann die
gleichen Störungen wahrnehmen, könnten Sie
vielleicht noch versuchen eine andere Festplatte in
Ihrem Computer zu verwenden. Klick- und
Knallgeräusche können außerdem auftreten, wenn
die Festplatte stark fragmentiert ist, die Treiber der
Festplatte veraltet sind oder, falls Sie einen SCSIBeschleuniger verwenden, dieser für Audioanwendungen nicht optimal konfiguriert ist.
Geräte im laufenden Betrieb einschalten oder
verbinden
Es wird empfohlen, daß Sie keine mit dem 828mkII
verbundenen Geräte während der Aufnahme oder
der Wiedergabe ein- oder ausschalten, anschließen
oder die Verbindung unterbrechen. Wenn Sie dies
tun, verursacht dies einen kurzen Störimpuls im
Audiomaterial
Monitoring - Wie Sie Eingänge abhören können?
Bitte ziehen Sie die Dokumentation der AudioSoftware, die Sie verwenden zu Rate. Wenn Ihr
Programm kein Monitoring der Eingänge
unterstützt, sollten Sie CueMix™ Plus verwenden,
das mit den 828-Treibern installiert wird. Bitte
schauen Sie unterKapitel 9, „Latenz reduzieren“
(Seite 77) nach.
Optische Ein- und Ausgänge vom 828 können in
der Audiosoftware nicht gefunden werden
Stellen Sie sicher, daß die gewünschten optischen
Ein- und/oder Augänge in der MOTU Audio
FireWire Console aktiviert sind.
Latenz überprüfen
Siehe Kapitel 9, „Latenz reduzieren“ (Seite 77).
KUNDENDIENST
Registrierte Anwender haben Anspruch auf
unseren Kundendienst. Sollten Sie es nicht bereits
getan haben, so füllen Sie bitte die Registrierkarte
aus, die dem 828mkII beiliegt. Wenn wir Ihre
Registrierkarte erhalten, werden Sie automatisch
Informationen z. B. über kostenlose Softwareupdates und neue Produkte erhalten.
ERSATZDISKETTEN
Sollte Ihre 828mkII-Software CD-ROM beschädigt
und somit nicht mehr funktionsfähig sein, können
Sie Ersatz über unseren Kundendienst (Tel.: 05545/
9509-0) erhalten.
TECHNISCHER SUPPORT
Wenn Sie auch mit Hilfe Ihres Händlers nicht in
der Lage sein sollten, evtl. auftretende Probleme
mit dem 828-System zu lösen, können Sie Kontakt
mit unserer technischen Support-Abteilung
aufnehmen:
■
Hotline-Telefonnummer: 0190 / 87 11 04
werktags 10-17 Uhr, (1,86 Euro/min.))
■
Fax: 05545/9509-22
■
Email: motuwin@klemmhotline.de
94
P E R F O R M ANC E - T I P S & P R O B L E M L Ö SUNG E N
!828 Manual-Win Seite 95 Mittwoch, 3. September 2003 3:09 15
■ Web-Site: „www.klemm-music.de“ oder
„www.motu.com“
Bitte halten Sie folgende Informationen bereit, um
uns zu helfen das Problem zu lösen:
■ Die Seriennummer Ihres 828mkII-Systems.
Diese Nummer befindet sich auf einem Aufkleber
auf der Unterseite des 828mkII-Interface. Sie
benötigen unbedingt eine Seriennummer, um
technischen Support zu erhalten.
■ Die Softwareversion Ihrer Audiosoftware, des
MOTU FireWire Audio WDM-Treibers , des
MOTU FireWire ASIO-TRreibers usw.
■ Eine kurze Beschreibung Ihres Problems,
einschließlich der genauen Reihenfolge der
Schritte, die zu dem Fehler führten, sowie evtl.
Fehlermeldungen auf dem Bildschirm.
Wir können sicher nicht jedes Problem sofort und
unmittelbar lösen, aber durch einen kurzen Anruf
bei uns können Sie evtl. einen Lösungsvorschlag
erhalten.
Unser technischer Kundendienst bemüht sich sehr
darum, die Probleme unserer registrierten
Anwender so schnell wie möglich zu lösen. In der
Vergangenheit haben uns auch viele Anwender
Ihre Erfahrungen, Kritiken, Anregungen und
Vorschläge für zukünftige Versionen unserer
Produkte zugesandt. Wir möchten uns dafür
ausdrücklich bedanken; vieler dieser Ideen sind in
die Weiterentwicklungen eingeflossen. Wenn Sie
Ideen bzgl. der Funktionen des Systems haben,
würden wir uns freuen, von Ihnen zu hören. Bitte
schreiben Sie an:
■ Klemm Music Technology
Sebastian-Kneipp-Str. 96
37217 Ziegenhagen.
95
PERFO R MA N C E-TI P S & P R O B L EM L Ö SUNG E N
!828 Manual-Win Seite 96 Mittwoch, 3. September 2003 3:09 15
96
P E R F O R M ANC E - T I P S & P R O B L E M L Ö SUNG E N
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1
Index
Symbole
+4/-10 dB Referenzpegel 86
+6 db 57
+6 dB Verstärkung 86
Index
02R-Mischpult 38
anschließen 26
1394 Anschluß 6, 11, 21
24-Bit
Dritthersteller-Software 75
24-bit
Aufnahmen 12
optisch 10
4/10 57
828mkII
Erweiterung 42
Software-Installation 17
Übersicht Rückseite 9
Word Clock In 47
A
Aardvark Aard Sync 42
Activitäts-LEDs 5
ADAT 9-pin 11, 47
ADAT optisch 10
anschließen 23
Clock Source-Einstellung 48
ADAT Sync 11
sample-genau 29, 31, 33
Sync-Einstellung 47
ADAT-Lichtleiter 38
All Notes Off-Befehl 56
Analoge Aktivitätslichter 5
ASIO 13, 17, 18, 59
ASIO 2.0-Option 67
ASIO-Kontrollfeldtaste 45
Ausgänge
S/PDIF (TOSLink) 6
B
Bias Peak 13
Buffer Size-Einstellung 49
Bus Mute 55
Bus Output 55
C
Cakewalk 13
Clock Source 7, 54
Clock-LEDs 5
Clock-Quelle 27, 47
Cubase 13
Fußschalter verwenden 74
Fußschalter vewenden 68
MOTU FireWire ASIO-Treiber aktivieren 71
Sync-Einstellung 31
Synchronisation 65
CueMix Console 80, 83
CueMix DSP 80
CueMix DSP Mischpult 53
CueMix Plus
Ausgangsbuchsen 23
Lautstärke regeln, 71
D
DAT
L
Latenz 49, 61, 71, 77, 79, 80
anschließen 25
Digitales Mischpult
anschließen 26
Disc
Ersatz 94
Durchschleifen
Latenz 80
Mit Dritthersteller-Software 74
LCD-Anzeige 53
Leistung 80
Lichtleiter 38
Lieferumfang 15
Logic Audio 13
M
Mehrere 828mkII anschließen 42
E
Eingänge
S/PDIF (RCA) 6
Erweiterung 42
F
Fabrikvoreinstelllung 56
FireWire 11
Anschluß 6, 21
Forget-Taste 44
Freilauf
Addresse 90
Clock 91
Infinite 91
Fußschalter 11, 50
anschließen 24
Buchse 6
Dritthersteller-Software 68, 74
G
Gain 57
Gitarre
anschließen 25
GSIF-Treiber 17, 18
H
Hauptausgänge
Menü Phones 86
Mic/Line-Eingänge 5, 23
MIDI
Windows-Treiber-Installation 18
MIDI Machine Control 29, 30
MIDI Time Code-Sync 29
Mikrofon
anschließen 25
Mikrofon-Eingänge
anschließen 25
Phantom-Speisung 5
Mikrofoneingänge
Phantomspeisung 5
Mikrofonvorverstärker 5
MIX BUS-Knopf 56
Mix kopieren 55
Mix1 return includes computer-Option 86
MMC 29, 30
Monitoring 78
Mit Dritthersteller-Software 74
über Hauptausgänge 23
MOTU 828
installieren 21
Zusammenfassung der Funktionen
9
Lautstärke 54
Verbindungen vornehmen 23
IInfinite-Freilauf 91
MOTU FireWire Audio
ASIO driver 18
MOTU SMPTE Console 89
MTC-Sync 29
Mute (stumm schalten) 57
N
Neutrik-Buchsen 5
Init Current Mix-Einstellung 55
Installation
Hardware 21
Software 17
Installer CD
Ersatz 94
Interface konfigurieren 43
Internal (Sync Einstellung) 47
Nuendo
Synchronisation 65
O
Optimieren 80
K
Keyboard
anschließen 24
koaxial 11
Kondensatormikrofon 5
Kondensatormikrofoneingang 5
Kopfhörer 50, 61
anschließen 25
Lautstärke regeln 50, 61
Option Disable Interface 44
Option Fader View Time 55
Option Follow Active Mix 86
Option Regenerate 91
Optisch
Anschlüsse 23
Format auswählen (ADAT oder TOSLink) 7, 50
LEDs 5
Sync 38
Überblick 10
Optischer Ein- und Ausgang 55
97
I N DEX
© 2 0 0 3 K L E M M M USI C T E C HNO L O G Y
!828 Manual-Win Seite 98 Mittwoch, 3. September 2003 3:09 15
P
Paarweise 57
S
S/PDIF 11
Pan 57
PARAM-Knopf 57
Paste Bus Mix-Option 55
Patch Thru
Latenz 49
Patch thru
Latenz 49
Peak 13
Pedal 11, 50
Buchse 6
Dritthersteller-Software 68, 74
Pedal A 24
Pedal B/LRC 24
Phantomspeisung 5, 23
Phasenverkopplung 27
Phones 71
AudioDesk 61, 71
Phones 1-2
Cubase 64
Phones Assign-Einstellung 55
Preset laden 56, 87
Preset sichern 87
Problemlösungen
Rückkopplungen 63, 73
Punch in/out 11
Clock Source-Einstellung 47
Lichter 5
optisch 10
RCA 6
Sample rate 7
Sample-genauer Sync 11, 29, 31, 33, 66
Sampler
anschließen 25
Samples per buffer 7, 49, 61, 71, 79
Save/Name Preset-Einstellung 56
SELECT-Knopf 54
SETUP-Knopf 54
SMPTE
Synchronisation 89
SMPTE-Einstellungen 49
SMPTE-Sync 27, 29
Software-Installation 17
Solo 57
Sound Manager 13
SPDIF
Sync 39
Stand-alone-Anwendung 53
Stop Freewheeling 91
Stop Freewheeling-Button 91
Stripe-Button 91
Studio Setup (Beispiel) 25
Studioumgebung (Beispiel) 25
Sync
sample-genau 29, 31, 33
Synchronisation
Cubase 65
Dritthersteller-Software 74
R
Referenzpegel 86
Registration 15
Rückkopplungen 63, 73
Nuendo 65
Synths
anschließen 25
Systemanforderungen
empfohlener Computer 13, 15
mindestens 15
T
TACH-Licht (SMPTE Console) 90
Technical support 94
Time code-Sync 89
TOSLink 10, 11
anschließen 23
Clock Source-Einstellung 48
V
Verstärkung 86
Verzögerung 49
Video-Sync 27, 89
VOLUME-Knopf 54
Vorderseite 53
VST 13
W
Wandler 6
Word Clock 11, 27, 39
Sync-Einstellung 47
Word clock 6
Word Clock In-Einstellung 47
Y
Yamaha 02R
anschließen 26
Yamaha 02R-Mischpult 38
98
©2 00 3 KL EMM MU S I C TEC H N O L O G Y
I NDE X
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