DP - DISPLAY-PORT Allgemeines
DP - DISPLAY-PORT
Allgemeines
DisplayPort (DP) ist ein durch die VESA genormter universeller Verbindungsstandard für die Übertragung von Bild- und Tonsignalen. Anwendungsbereiche
sind im Wesentlichen der Anschluss von Bildschirmen und Fernsehgeräten an
Computer (Notebooks, Laptops), DVD-Spieler und ähnliche Geräte. Der Steckverbinder ist 20-polig und durch seine Formgebung kodiert. 2 Verriegelungshaken beim Stiftstecker sorgen für einen sicheren Halt in der Buchse.
DisplayPort unterstützt das Verschlüsselungsverfahren HDCP (High Bandwidth
Digital Content Protection). Darüber hinaus ist in DisplayPort ein eigenes
Verschlüsselungsverfahren mit dem Namen DisplayPort Content Protection
(DPCP) integriert. Die maximale Kabellänge ab DisplayPort 1.2 ist 15.0 m.
In der Revision 1.1a wurde auch der von Apple entwickelte "Mini-DisplayPort" in den
Standard aufgenommen. Dieser ist noch etwas kleiner als der herkömmliche DiplayPort
und findet sich auf MacBook, MacBook Air, MacBook Pro Notebooks, iMac, Mac
Mini, Xserve Server, Toshiba Tecra A11 und S11 Notebooks, und ähnliche. Beim MiniDisplay-Port ist die Kabellänge auf 5.0 Meter begrenzt.
Die DisplayPort-Schnittstelle kann 1,2 oder 4 "Lanes" in einem "Main Link" haben,
wobei jede "Lane" je nach Revision eine theoretische Datenrate von 2.7, 5.4 oder 8.1 Gbps (Gigabit pro
Sekunde) aufweisen kann. Durch das Kodierungsverfahren (8b/10b Kodierung) ist die effektive maximale Datenrate nur ca. 80%, also 2.16, 4.32 oder 6.48 Gbps pro "Lane". Im September 2014 wurde die
DisplayPort Revision 1.3 verabschiedet. Bis Geräte mit diesem Standard den Consumer-Bereich erreichen, wird es aber noch einige Zeit dauern.
Untenstehend eine Übersicht über die derzeitigen Standards und die damit erreichbaren Auflösungen:
DisplayPort 1.3 (September 2014) mit 810 MHz Symbolrate
- 1 Lane (6,48 Gbps): ausreichend für Auflösung 2560×1600
- 2 Lanes (12,96 Gbps): ausreichend für Auflösung 3840×2160
- 4 Lanes (25,92 Gbps): ausreichend für Auflösung 5120×2880
DisplayPort 1.2 (August 2009) mit 540 MHz Symbolrate
- 1 Lane (4,32 Gbps): ausreichend für Auflösung 1600×1200 oder 1920×1200
- 2 Lanes (8,64 Gbps): ausreichend für Auflösung 3072×1920 oder 2560×1600
- 4 Lanes (17,28 Gbps): ausreichend für Auflösung 3840×2400 oder 4096×2560
DisplayPort 1.1 mit 270 MHz Symbolrate
- 1 Lane (2,16 Gbps): ausreichend für Auflösung 1400×1050 oder 1440×900
- 2 Lanes (4,32 Gbps): ausreichend für Auflösung 1600×1200 oder 1920×1200
- 4 Lanes (8,64 Gbps): ausreichend für Auflösung 3072×1920 oder 2560×1600
Neben dem "Main Link" hat die DisplayPort-Schnittstelle noch einen "Aux-Channel" (Hilfskanal). Dieser wird für die Plug&Play Erkennung genutzt, kann aber je nach Hersteller auch noch andere Funktionen übernehmen.
Im Jahr 2011 haben Intel und Apple die ersten Geräte mit einer "Thunderbolt"-Schnittstelle herausgebracht. Diese basiert auf dem Mini-DisplayPort als Anschlussart und der PCI Express Technologie für
den Datenaustausch. Eigene Thunderbolt-Anschlusskabel haben aktive Chips im Steckverbinder eingebaut (erkennbar am "Blitz"-Symbol beim Stecker). Sofern die "Thunderbolt-Schnittstelle nur zur
Bildschirmausgabe genutzt wird, sind aber alle Mini-DisplayPort Kabel und Adapter weiterhin nutzbar
(ausgenommen eigene "Thunderbolt"-Bildschirme).
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