Squash-Einsteiger
Squash-Einsteiger-Lehrgang
Squash-Regeln und Informationen
für den Squash-Beginn
Squash verstehen: Squash-Regeln für Einsteiger
In diesem Download stellen wir für Sie kurz und knapp die
Squash-Regeln für Einsteiger vor. In 19 Punkten erhalten Sie
nützliche Spielhinweise und Tipps für Ihre ersten Squash-Stunden.
Ebenso erhalten Sie einen Einblick in die wichtigsten SquashRegeln, die Sie von Beginn an wissen sollten.
Veronika und Ihr squashnet-Team wünschen Ihnen viel Spaß …
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geistige Leistung dar und somit Eigentum von squashnet.de. Kopieren, Weitergabe, Vervielfältigung des Inhalts, auch nur auszugsweise, ist nur mit
ausdrücklichem schriftlichen Einverständnis von squashnet.de erlaubt. Zuwiderhandlungen werden verfolgt.
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Inhalt:
Squash spielen …
Die Spielidee
Die Squash-Zählweise
Der Squash-Court
Die Squash-Ausrüstung
I. Richtiger Squash-Aufschlag
II. Falscher Squash-Aufschlag
IIa. Falscher Squash-Aufschlag
III. Ungültiger Ball
IV. Ball im Spiel
V. Squash-Ballwechsel
VI. Standard Situationen
VII. Punktgewinn
VIII. Weitere Punktgewinne
IX. Ideale Position
X. Letball? Ja!
XI. Letball? Ja!
XII. Kein Letball!
XIII. Kein Letball!
Squash verstehen: Squash spielen …
Beim Squash spielen bewegen sich zwei Spieler im gleichen
Spielfeld auf begrenztem Raum. Deshalb ist die Schlagtechnik bei
diesem Spiel nicht nur wichtig in Bezug auf eine gute
Ballkontrolle, sondern auch, um die Aushol- und Schlagbewegung
möglichst klein zu halten.
Oberstes Gesetz beim Squash-Spiel ist die Rücksichtnahme auf
den Mitspieler. Nur beim Squash gibt es eine Regelung, die
erlaubt, einen Ballwechsel zu wiederholen (Let/Letball), wenn
man Gefahr läuft, den Gegner mit dem Ball oder Schläger zu
treffen oder sogar zu verletzen. Zur Erlernung der Schlagtechnik
empfiehlt es sich, am Anfang mit einem Trainer die GrundschlagTechnik zu üben.
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Squash verstehen: Die Spielidee
Zwei Spieler spielen sich gegenseitig den Ball zu oder sie
versuchen ihn dort zu platzieren, wo der Gegner ihn nicht mehr
erreicht.
Der Ball wird abwechselnd geschlagen, zwischen den Schlägen
darf der Ball den Boden nur ein Mal berühren oder muss in der
Luft schon geschlagen werden (Volley). Nachdem man selbst
geschlagen hat, muss man darauf achten, dem Gegner nicht im
Weg zu stehen. Laut Regel muss der Ball ungehindert an jeden
Punkt der Frontwand geschlagen werden können. Der Ball kann
direkt und geradlinig sowie auch mit Einbeziehung der
Seitenwände und der Rückwand an die Frontwand gespielt werden
– der Ball muss nach Verlassen des Squash-Schlägers (ob mit
Seiten- oder Rückwandberührung ist egal) auf die Frontwand
treffen und darf zwischendurch nicht den Boden berühren.
Dabei ist das oberste Gebot im Squash-Court die gegenseitige
Rücksichtnahme. Man sollte versuchen die Aushol- und
Schlagbewegungen möglichst klein zu halten (mit einem Trainer
die Grundschlag-Technik von Beginn an üben oder vom Trainer
korrigieren lassen). Falls man beim Schlag vor dem Mitspieler
steht, sollte man vermeiden, den Ball so zu spielen, dass dieser in
die Nähe des eigenen Körpers zurückkommt, da sonst der Gegner
in der Wahl, wohin er seinen Ball platzieren will, eingeschränkt
ist.
Wichtig im Squash ist folgende Regelung: Ein Ballwechsel kann wiederholt werden (Let/Letball),
den Gegner mit dem Ball oder Squash-Schläger zu treffen oder sogar zu verletzen. Squash-Anlagen
und Squash-Vereine bieten sowohl Trainerkurse als auch Grundkurse zu den Spielregeln an.
Wenn Sie den Court zum ersten Mal betreten, betrachten Sie sich genau die Spielfeldlinien. Da, wo
die Mittellinie zwischen den beiden Aufschlagfeldern trifft, ist die so genannte “T”-Position. Der
Spieler, der an dieser Stelle steht, beherrscht das Spiel. Beachten Sie: Bleiben Sie niemals nach
Ihrem Schlag einfach stehen. Besetzen Sie so schnell wie möglich wieder die “T”-Position.
Geben sie nach Ihrem Schlag dem Gegner so schnell wie möglich den Blick auf den Ball frei und
lassen Sie ihm genügend Platz, um den Ball ohne Behinderung schlagen zu können. Wenn Sie
stehen bleiben, könnte der Gegner Sie beim Schlagen verletzen oder er sieht den von Ihnen
geschlagenen Ball viel zu spät und kann selbst nicht mehr kontrolliert zurückschlagen. Eine solche
Situation führt zu einem “Letball”, den der behinderte Spieler verlangen muss. Führen Sie die
Schlagbewegungen so klein wie möglich aus. Weites Ausholen oder Rundschläge (excess of swing)
können den Mitspieler gefährden. Dieses Verhalten führt oft zum Punktverlust, wenn der Gegner
durch Sie blockiert wird. Zusätzlich könnte er durch Ihren Squash-Schläger verletzt werden.
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Squash verstehen: Die Squash-Zählweise
Mittlerweile gilt für alle Spielklassen in der ganzen Welt nur noch
eine Squash-Zählweise – das so genannte „point-a-rallyscooring”, kurz PAR-Zählweise genannt.
Bei der PAR-Zählweise ergibt jeder Ballwechsel einen Punkt,
entweder für den Auf- oder den Rückschläger – derjenige, der den
Ballwechsel gewinnt macht den Punkt. Einen Satz gewinnt, wer
zuerst 11 Punkte erreicht hat.
Es ist ein Vorsprung von zwei Punkten notwendig, was bedeutet,
dass ein Satz also 11:5 oder 11:8 ausgehen kann, aber nicht 11:10.
Wenn es zum Spielstand 10:10 kommen sollte, wird im so
genannten Tiebreak weitergespielt: Hier ist ein Vorsprung von
zwei Punkten notwendig, was Ergebnisse wie zum Beispiel 12:10,
13:11 oder 17:15 den Satz beenden lassen. Der Satz wird so lange
gespielt, bis ein Spieler zwei Punkte Vorsprung hat.
Das Aufschlagsrecht wechselt weiterhin wie gewohnt. Derjenige,
der den Ballwechsel gewinnt hat Aufschlag. Zum Matchbeginn
wird der erste Aufschlag des ersten Satzes gelost. Den nächsten
Satz schlägt derjenige auf, der den vorhergehenden Satz gewonnen
hat.
Ein Spiel ist entschieden nach drei gewonnenen Sätzen, d.h. nach
maximal fünf Sätzen ist das Spiele zu Ende (Prinzip: “best of
five”). Abweichend hierzu wird auch vereinzelt über drei Gewinnsätze (”best of three”) gespielt
oder auch (in unteren Spielklassen) statt bis 11 bis 15 gezählt (bei 14:14 wird verfahren wie sonst
bei 10:10, – der Satz wird so lange gespielt, bis ein Spieler zwei Punkte Vorsprung hat).
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Squash verstehen: Der Squash-Court
Der Squash-Court ist von vier Wänden umgeben. Die Wände
bestehen, aus Beton, massivem Mauerwerk oder aus SystemCourts. Bei der Wandbeschichtung hat man die Auswahl zwischen
Spezialputz oder Fertigteil-Systemen (als Komplett-Wand
montierbar), die beide eine glatte und dauerhafte Oberfläche
bieten.
Der Fußboden ist ein Schwingboden mit Parkett (unversiegelt).
Die Tür zum Spielfeld befindet sich in der Rückwand. Sie muss
bündig abschließen. Die Court-Wände sind meistens weiß, die
Spielfeld-Markierungen rot. Die Länge des Squash-Courts beträgt
9,75 m, die Breite 6,40 m. Die obere Begrenzungslinie der
Stirnwand (Frontwand) befindet sich 4,57 m über dem Boden, die
Service-Linie (Aufschlaglinie an der Frontwand) 1,83 m
(Oberkante).
Das “Tin-Board” erstreckt sich vom Boden bis 0,48 m in die Höhe
(bei den meisten Weltranglistenturnieren der Herren ist das Tin
nur 0,43 m hoch). Die Rück- und Seitenwände haben nur nach
oben hin Begrenzungslinien, die von der Stirnwand ausgehen. An
der Rückwand befindet sich die Begrenzungslinie 2,13 m über
dem Boden. Die seitlichen Auslinien ergeben sich als
Verbindungslinie von vorderer und hinterer Begrenzungslinie und
verlaufen demzufolge schräg nach hinten fallend.
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Squash verstehen: Die Squash-Ausrüstung
Squash kann in normaler Sportbekleidung gespielt werden,
allerdings ist spezielle Squash-Bekleidung ratsam, da sie für die
typischen Bewegungen und die Anforderungen des Squash-Spiels
konzipiert und somit sehr angenehm zu tragen ist. Sie sollte nicht
zu eng und schweißaufnehmend sein, geeignet ist Baumwolle oder
spezielle Funktionsstoffe, die den aufgenommenen Schweiß rasch
wieder abgeben. Die Schuhe müssen eine helle, griffige Sohle
haben. Des Weiteren sollte der Schuh leicht und atmungsaktiv
sein.
Der Schläger kann aus Kunstfaser und/oder anderen Materialien
hergestellt sein. Es gibt Schläger speziell für Damen und
Jugendliche, die etwas leichter bzw. kürzer sind. Die Schläger
unterliegen den Normen des Welt-Squash-Verbandes (WSF).
Wichtig für den Anfänger ist es, einen Schläger zu haben, der ganz
subjektiv gut in der Hand liegt (siehe Squash-Schläger-Ratgeber).
Neigt der Spieler zu feuchten Händen, sollte er ein Schweißband
benutzen, welches den zusätzlichen Schweißfluss vom Arm in die
Handfläche verhindert. Es empfiehlt sich das Griffband (es gibt
viele Variationen: dünne, dicke, mit oder ohne Klebestreifen) gut
zu wählen, da sich ein rutschiger Schläger-Griff sofort negativ auf
das Spiel auswirkt (Treffsicherheit und Genauigkeit der gespielten
Bälle geht verloren).
Der Squash-Ball besteht aus einer Kautschuk-Mischung, ist hohl und wiegt zirka 24 Gramm. Bevor
der Ball optimal springt, muss er aufgewärmt werden. Dies kann im Vorfeld durch einen
Ballwärmer geschehen oder/und durch Schlageinwirkung (das Warmspielen) erfolgen – nur ein
warmer Ball hat optimale Sprungeigenschaften. Die Bälle können unterschiedliche Farben haben,
aber alle haben einen oder zwei Farbpunkte zur Kennzeichnung ihrer Geschwindigkeit.
Auf den ersten Blick nicht einleuchtend: je langsamer der Ball, um so schneller das Spiel – Profis
spielen mit dem langsamsten Ball (zurzeit ist der offizielle Turnierball – in den meisten Ländern der
Welt sowie in beiden Profiverbänden und dem Weltverband – der Dunlop Pro, ein schwarzer Ball
mit zwei gelben Punkten). Anfängern wird empfohlen, mit Bällen mit rotem (mittlere
Geschwindigkeit), blauem Punkt (schnelle Geschwindigkeit) oder den größeren Bällen (blau) zu
spielen. Offizielle Turnierbälle sind entsprechend gekennzeichnet.
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Squash verstehen: I. Richtiger Squash-Aufschlag
1 schlägt zwischen Aufschlag- und oberer Auslinie auf direktem Weg gegen die Stirnwand in das
Feld von 2 - der Squash-Ball darf von der Stirnwand direkt oder über die Seitenwand in das Feld
von 2 gespielt werden.
Ein Fuß des aufschlagenden Spielers muss sich innerhalb des Aufschlagvierecks befinden (nicht auf
der Begrenzungslinie - Fußfehler).
Squash verstehen: II. Falscher Squash-Aufschlag
1 steht mit einem Fuß im Aufschlagfeld und schlägt den Ball in das Feld von 2. Der Ball traf jedoch
die Stirnwand unterhalb der Aufschlaglinie. Das Aufschlagrecht wechselt an 2, auch wenn dieser
den Ball hätte annehmen wollen.
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Squash verstehen: IIa. Falscher Squash-Aufschlag
Der Aufschlag von 1 kommt nicht in das Feld von 2. Verfehlt 1 den Ball beim Aufschlag spielt er
ihn außerhalb der Begrenzungslinien oder ins Tin-Board, wechselt das Aufschlagrecht sofort zu 2.
Squash verstehen: II. Ungültiger Ball
Ein Ball ist ungültig, wenn er die oberen Begrenzungslinien (Auslinie) trifft oder außerhalb der
oberen Begrenzungslinien (Auslinie) die Wände trifft. Außerdem ist ein Ball ungültig, wenn er die
untere Begrenzungsline an der Stirnwand/Frontwant oder direkt darunter, das so genannte “Tin”
trifft. Weiterhin ist ein Ball ungültig, wenn er nach dem Schlag (direkt vom Schläger) den
Fußboden berührt, bevor er die Stirnwand trifft.
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Squash verstehen: IV. Ball im Spiel
2 schlägt den Aufschlag von 1 zurück. Nun kann 1 entweder den Ball einmal aufspringen lassen,
bevor er ihn zurückschlägt oder ihn auch direkt aus der Luft (Volley) retournieren. Jeder Ball, der
zweimal den Fußboden berührt, bevor er geschlagen wird, ist ungültig. Zur Erinnerung: Der Ball
kann direkt und geradlinig sowie auch mit Einbeziehung der Seitenwände und der Rückwand an die
Stirnwand/Frontwand gespielt werden – der Ball muss nach Verlassen des Schlägers (ob mit Seitenoder Rückwandberührung ist egal) auf die Frontwand treffen und darf zwischendurch nicht den
Boden berühren.
Squash verstehen: V. Squash-Ballwechsel
Der Ball braucht während eines Squash-Ballwechsels nicht direkt gegen die Stirnwand gespielt
werden. Er kann auch wie 2 zeigt, über die Seiten- oder die Rückwand gespielt werden, darf dann
allerdings auf dem Weg zur Stirnwand/Frontwand nicht mehr den Boden berühren. 1 , in der “T”Postion stehend, muss nun den Ball zurückspielen, bevor dieser ein zweites Mal den Boden berührt.
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Squash verstehen: VI. Standard Situationen
Punkte kann man auf unterschiedlichste Weise erzielen. Hier sieht man, wie 1 mit einem direkten
Ball an die Stirnwand 2 ausspielt. 2 stand weit hinter der “T”-Postion und hatte keine Chance mehr,
den kurz gespielten Ball zu erreichen. Nachdem der Ball zweimal aufgesprungen ist, bevor 2
herankommt, gewinnt 1 den Punkt.
Squash verstehen: VII. Punktgewinn
1 dominiert hier den Ballwechsel. 2 steht hinten und weiß nicht, ob 1 einen kurzen oder langen Ball
spielen wird oder einen Lob. 1 täuscht 2, indem er den Ball erst sehr spät spielt und 2 dann mit
einem hohen Lob in die äußerste Ecke der Rückhand überrascht.
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Squash verstehen: VIII. Weitere Punktgewinne
Zwei weitere Beispiele, wie 1 einen Punkt machen kann. 2 steht vor 1 und hat keine Möglichkeit
mehr, den von 1 lang nach hinten geschlagenen Squash-Ball noch zu erreichen, bevor er zweimal
aufspringt. Im zweiten Fall “stirbt” der Ball in der hinteren Ecke des Courts, bevor 2 ihn erreichen
kann.
Squash verstehen: IX. Ideale Position
Man sollte immer versuchen, so schnell wie möglich wieder in die “T”-Position zu kommen, denn
von dort aus beherrscht man den Ballwechsel. 2 hat einen Ball zurückgeschlagen und bleibt in
seiner Ecke stehen. 1 schlägt einen Longlline entlang der Seitenwand und versucht so schnell wie
möglich wieder die “T”-Position einzunehmen.
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Squash verstehen: X. Letball? Ja!
Bei verschiedenen Squash-Konstellationen kann man einen Letball (Wiederholung des
Ballwechsels) verlangen. Hier hat 1 keine Chance, den Ball zu schlagen, ohne dass 2 gefährdet
wird, da 2 im Weg steht. Man sollte jederzeit schlagen können, ohne Gefahr zu laufen, den
Mitspieler zu verletzen. Man verlangt ein Let und der Aufschlag wird wiederholt.
Squash verstehen: XI. Letball? Ja!
In diesem Fall hat 1 zwar die Möglichkeit, die Stirnwand zu treffen, wo er will, versucht aber einen
„Boast“ (Ball über die Seitenwand), bei dem er den Gegner mit dem Ball berührt. Im Falle eines
indirekten Erreichens der Stirnwand/Frontwand, kann immer nur ein Letball (Wiederholung des
Ballwechsels) gespielt werden.
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Squash verstehen: XII. Kein Letball!
Squash ist ein Spiel, dessen oberstes Gebot die Fairness und Rücksichtnahme auf den Mitspieler/
Gegner ist. Oft kann ein Letball gefordert werden, häufig wird er gegeben. Hier im Beispiel schlägt
2 den Ball so schlecht/langsam zurück, dass 1 vom Ball berührt wird. Da der Ball nicht direkt die
Stirnwand berührt hätte, sondern in Richtung Seitenwand ging und von dieser vorher auf den Boden
geprallt wäre, ist die kein Letball (Wiederholung des Ballwechsels). Der Punkt geht an 1 und –
wenn 2 das Aufschlagrecht hatte – wechselt das Aufschlagrecht zu 1.
Squash verstehen: XIII. Kein Letball!
Es kann hin und wieder passieren, dass der Mitspieler (2) direkt in den gespielten Ball hineinläuft,
der auf direktem Weg die Stirnwand erreicht hätte. In diesem Fall geht der Punkt an 1. Wichtig ist:
Immer den Ball für den Gegner zum Schlagen freigeben und darauf achten nicht in des Gegners
Schlagrichtung zu stehen oder hinein zulaufen.
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