Guetzli-Rezepte Backen mit Kindern

Guetzli-Rezepte Backen mit Kindern
N° 2 | 2014
Guetzli-Rezepte
Backen mit Kindern
Wettbewerb
Skiferien gewinnen
Geschenk-Ideen
Aus der Küche
Butter
Voll im Trend
Bald ist wieder
Butter-Guetzli-Zeit
Feiern Sie die Adventszeit mit feinen Butter-Ängeli. Einfach auf
www.butter.ch die Wettbewerbsfrage beantworten und eines
von 8000 Ausstechförmchen mit passendem Guetzlirezept
oder eine von 333 exklusiven Milchtassen mit Swarovski®Kristallen gewinnen.
Liebe Eltern, liebe Kinder
In allen Zeitschriften finden wir Rezepte für Weihnachtsguetzli und Lebkuchen aller Art. Das eine oder andere legen wir zur Seite mit der Absicht, es dieses Jahr auszuprobieren. Wenn wir in der Adventszeit dann tatsächlich in der
Küche stehen, greifen wir doch wieder auf unsere bewährten Backrezepte zurück. Das ist keineswegs ein Widerspruch. Familienrezepte und die damit verbundenen Rituale wecken Erinnerungen an die eigene Kindheit, die wir als
Eltern gerne weitergeben. Wir wollen unseren Kindern mit
04 | Backen mit Kindern
schönen Familienfeiern und gutem Essen Emotionen und
Mit den Kindern backen gehört zur Adventszeit. Unkomplizierte Rezepte zum Ausstechen und Verzieren
eignen sich besonders gut. Im Heft finden Sie traditionelle Weihnachtsguetzli und moderne Abwandlungen.
Dazu Backtipps und Anregungen.
Vertrautheit vermitteln. Werte, die in der Adventszeit besonders wichtig sind. Daher backen wir auch dieses Jahr
wieder Mailänderli und Spitzbuben und planen ein
Fleisch-Fondue für das Weihnachtsessen. In diesem Family
Magazin finden Sie dazu traditionelle Weihnachtsguetzli
und ein paar moderne Abwandlungen. Dazu feine
Saucen-Rezepte fürs Fondue Chinoise, Ideen für Geschenke aus der Küche und viele weitere Anregungen für
die Vorweihnachtszeit. Viel Spass beim Lesen und Ausprobieren.
Regula Thut Borner
14 | Geschenke aus dem Glas
04 Weihnachtsguetzli. Backen mit Kindern
12 Vitamin D. Sonne und Milch sorgen vor
14 Geschenke. Feines aus dem Glas
18 Schritt für Schritt zum Lebkuchenhaus
20 Butter. Tradition und Natürlichkeit
26 Es ist Apfelzeit
31 Familienferien gewinnen
32 Fondue Chinoise. Perfekt fürs Fest
34 Lovely’s Shop
Impressum
Herausgeber: Swissmilk, Schweizer Milchproduzenten SMP
Weststrasse 10, 3000 Bern 6 | Tel. 031 359 57 66, Fax 031 359 58 55
www.swissmilk.ch/family, family@swissmilk.ch
Redaktion und Projektleitung: Regula Thut Borner, SMP
Grafik: Grafix Jungo, Münsingen
Litho und Druck: AVD GOLDACH AG, Goldach
Die besten Geschenke sind die selbst gemachten. Backmischungen im Glas sind einfach in der Herstellung,
man kann sie ohne Zeitdruck vorbereiten und die Gläser
sehen schön aus.
18 | Lebkuchenhaus
Gehen Sie unter die Hausbauer. Wenn das Mauerwerk
erst einmal steht, wird das Verzieren und Dekorieren zur
Familienangelegenheit. Das Schnittmuster für die
Hausteile finden Sie in der Beilage in der Heftmitte.
family N°2 | 2014 — 3
Weihnachtsguetzli
Backen mit Kindern
Mit den Kindern backen gehört zur Adventszeit.
Unkomplizierte Guetzlirezepte zum Ausstechen und Verzieren eignen sich
besonders gut. Gemeinsames Werken in der Küche ist anregend und erfüllend.
Man kann zusammen kreativ sein, lachen und heimlich Teig naschen.
Wenn der feine Duft von frisch gebackenen Mailänderli durch die
Küche strömt, kommt vorweihnachtliche Stimmung auf.
Damit sich der Aufwand in
Grenzen hält, bereitet man am
besten einen oder zwei einfach zu verarbeitende Teige
vor. Kinder stechen gerne Formen und Figuren aus, sie sind
denn auch begeistert, wenn
die Auswahl an Formen und
Ausstechern gross ist. Sind die
Guetzli im Ofen, ist für die
meisten Kinder erst einmal
genug. So schickt man die
Kleinen zum Spielen und verschiebt das Dekorieren auf
den nächsten Tag.
4 — family N°2 | 2014
family N°2 | 2014 — 5
Fürs Weihnachtsgebäck nur das Beste
Selbst Leute, die sich wenig um Traditionen kümmern, backen Mailänderli, Nussstängeli und Spitzbuben nach Grossmutters Rezepten. Und diese hat immer Butter verwendet. Ebenso taucht unter
den Weihnachtsbäckerinnen jedes Jahr wieder neu die Frage auf, ob Weihnachtsguetzli auch mit Margarine hergestellt werden können. Dem Herzen und der Figur zuliebe. Schliesslich sei Margarine
gesünder und habe weniger Kalorien.
Eine Antwort und eine Frage
Man kann mit Margarine backen. Margarineguetzli
sind allerdings weder gesünder noch leichter als Buttergebäck, sie haben auch nicht weniger Kalorien und
machen nicht weniger dick. Was bleibt ist, dass sie
nicht nach Butter schmecken. Weshalb sollte man also
mit Margarine backen?
Die Bäckerin bestimmt die Qualität
Weihnachten ist das Fest mit der stärksten Familientradition in unserer Kultur. Allen Kulturen der Welt ist
gemeinsam, dass an solchen Festen stets üppig getafelt wird und dass nur mit den besten Zutaten gekocht
und gebacken wird. Damit wird Wertschätzung ausgedrückt, nicht nur dem Anlass gegenüber, sondern
auch den Menschen gegenüber, die man dazu einlädt
und bewirtet.
6 — family N°2 | 2014
Butter ist Tradition
Butter ist ein Naturprodukt, sie kommt ohne Zusatzstoffe aus und ihre einfache Herstellung kennt jedes
Kind. Gerade weil sie nicht in komplizierten Industrieanlagen und nach Rezepten der Foodtechnologen
hergestellt wird, empfinden wir Butter als etwas Besonderes und Hochwertiges. Deshalb stellen wir sie
am Sonntag auf den Brunchtisch und verwenden sie
zum Backen von Grittibänzen, Christstollen und Weihnachtsguetzli.
Kinderkitchen
12-teiliges Kinderbackset von
Kuhn Rikon. Eigens für Kinderhände geschaffen. Bestellen
unter www.swissmilk.ch/shop
Tipps fürs Backen mit Kindern
• Zeit: Wenn Sie mit den Kindern in die vorweihnachtliche Backzeit starten, brauchen Sie vor
allem Zeit. Teilen Sie das Planen, Einkaufen, Vorbereiten, Backen und Verzieren in einzelne
kleine Arbeitsschritte auf und überlegen Sie sich, wo die Kinder mithelfen können und was
Sie am besten selber erledigen. Dieses Vorgehen fördert die Harmonie und Gelassenheit
bei allen Beteiligten.
• Rezeptwahl: Da Kinder schnell ermüden und die Lust verlieren, ist es besser, sich auf ein
oder zwei Guetzlisorten zu beschränken. Die Rezepte kann man gemeinsam aussuchen. So
haben die Kinder das Gefühl, beim Backprozess von Anfang an mitreden zu dürfen.
• Selbständigkeit fördern: Es ist wichtig, dass Kinder beim Backen viel selbst machen dürfen und dass Sie sie lediglich unterstützen. Das fördert das kindliche Selbstvertrauen.
• Aufgabenverteilung: Geben Sie Ihrem Kind eine altersgerechte Aufgabe. Kleine Kinder
kneten sehr gerne und pinseln Eigelb auf die Guetzli. Kinder im Grundschulalter können
die Zutaten abwiegen oder den Handmixer bedienen. Das sind spannende Arbeiten, die
herausfordern. Ausstechen und Dekorieren ist für alle Altersstufen geeignet.
• Dekoration: Bunte Zuckerperlen, Schokoladestreusel, farbige Glasuren, Gold- und Silberstaub zaubern tolle Muster und Motive auf die selbst gebackenen Guetzli. Jetzt können
sich Ihre Kinder kreativ austoben.
• Lob: Auch wenn beim Guetzlibacken nicht alles perfekt läuft: Loben Sie Ihre Bäckerlehrlinge so oft wie möglich! Das stärkt ihr Selbstvertrauen und sie werden auch beim nächsten
Backnachmittag wieder mit Eifer dabei sein.
• Abwaschen und Aufräumen: Was zusammen angefangen wird, sollte auch zusammen
beendet werden. Abwaschen und Aufräumen gehört für Ihr Kind genauso zum Backen wie
das spätere Verspeisen der Guetzli.
Butterteig vorbereiten
Ob Mailänderli, Spitzbuben
oder Sablés: Butterteig lässt
sich gut im Voraus zubereiten.
Im Kühlschrank können Sie ihn
bis maximal 3 Tage aufbe­
wahren, in der Tiefkühltruhe
3 Monate. Dazu den Teig in
4 Rechtecke portionieren und
jedes Stück satt in Klarsicht­
folie einpacken. Es sollten sich
keine Luftblasen bilden, da
sonst der Teig an diesen Stellen
austrocknet. Den Teig vor dem
Gebrauch ca. eine halbe
Stunde früher aus dem Kühlschrank nehmen.
family N°2 | 2014 — 7
Spitzbuben
Zubereiten: ca. 1½ Stunden
Kühlstellen: ca. 1¼ Stunden
Trocknen lassen: ca. 2 Stunden
Für 50–60 Stück
Ausstechförmchen für
Spitzbuben
Backpapier für das Blech
Teig:
250 g Butter, weich
125 g Puderzucker
2 TL Vanillezucker
1 Prise Salz
350 g Mehl
3 EL Puderzucker zum
Bestäuben
200 g Johannisbeergelée,
erwärmt
1 Teig: Butter rühren, bis sich Spitzchen bilden
Puder-, Vanillezucker und Salz dazugeben, rühren, bis die Masse hell ist. Mehl dazusieben, kurz
verrühren, zu einem Teig zusammenfügen.
2 In Folie gewickelt 1 Stunde kühl stellen.
3 Teig portionenweise auf wenig Mehl 2–3 mm
dick auswallen. Rondellen ausstechen, bei der
Hälfte der Rondellen die Mitte ausstechen Rondellen auf das mit Backpapier belegte Blech legen,
15 Minuten kühl stellen. In der Mitte des auf
200 °C vorgeheizten Ofens 6–8 Minuten backen.
4 Deckeli mit einem Spachtel auf ein Kuchengitter legen, auskühlen lassen. Mit Puderzucker bestäuben.
5Bödeli auf Backpapier auskühlen lassen.
Johannisbeergelée glatt rühren, auf den Bödeli
verteilen. Mit dem Löffelrücken leicht verstreichen, Deckeli aufsetzen, 1–2 Stunden trocknen
lassen.
Sablés
Zubereiten: ca. 40 Minute
Kühlstellen: ca. 1¼ Stunden
Für 90–100 Stück
Frischhaltefolie
Backpapier für das Blech
Teig:
250 g Butter, weich
100 g Puderzucker
1 TL Vanillezucker
1 Prise Salz
400 g Mehl
1 Eiweiss
2–3 EL Zucker
8 — family N°2 | 2014
1 Butter rühren, bis sich Spitzchen bilden. Puder-, Vanillezucker und Salz dazugeben, rühren,
bis die Masse hell ist. Mehl dazusieben, kurz verrühren, zu einem Teig zusammenfügen.
2 Teig zu 3–4 Rollen von 4 cm Ø formen, in Folie
gewickelt 1 Stunde kühl stellen oder 20–30 Minuten tiefkühlen.
3 Rollen mit Eiweiss bepinseln, in Zucker wenden. Mit einem scharfen Messer in 5 mm dicke
Scheiben schneiden, auf das mit Backpapier belegte Blech legen, 15 Minuten kühl stellen.
4 In der Mitte des auf 200 °C vorgeheizten Ofens
10–12 Minuten backen.
Mailänderli
Zubereiten: ca. 1¼ Stunden
Kühlstellen: ca. 1¼ Stunden
Für 55–65 Stück
Ausstechförmchen
Backpapier für das Blech
Teig:
250 g Butter, weich
250 g Zucker
1 Prise Salz
1 Zitrone, abgeriebene Schale
2 Eier
500 g Mehl
1 Teig: Butter rühren, bis sich Spitzchen bilden.
Zucker, Salz, Zitronenschale und Eier dazugeben,
rühren, bis die Masse hell ist. Mehl dazusieben, kurz
verrühren, zu einem Teig zusammenfügen. In Folie
gewickelt 1 Stunde kühl stellen.
2 Teig auf wenig Mehl 1 cm dick auswallen.
Verschiedene Formen ausstechen, auf das mit Backpapier belegte Blech legen, 15 Minuten kühl
stellen. Mit Eigelb bepinseln.
3 In der Mitte des auf 180 °C vorgeheizten Ofens
9–11 Minuten backen.
2 Eigelb mit 2 TL Milch
vermischt, zum Bepinseln
Totenbeinli
Zubereiten: ca. 1 Stunde
Kühlstellen: ca. 1½ Stunden
Für 55–65 Stück
Backpapier für das Blech
Teig:
200 g Haselnüsse
100 g Butter
175 g Zucker
1 Prise Salz
1–2 TL Zimt
2 Eier
250 g Mehl
1 Eigelb mit 1 EL Milch
vermischt, zum
Bepinseln
1 Haselnüsse in der Bratpfanne rösten, bis die Schalen aufspringen. Zwischen einem Küchentuch
reiben, bis alle Nüsse mehr oder weniger geschält
sind. Nüsse sorgfältig aus dem Tuch heben, grob hacken.
2 Butter rühren, bis sich Spitzchen bilden. Zucker,
Salz, Zimt und Eier beifügen, rühren, bis die Masse
hell ist. Mehl dazusieben, zu einem gleichmässigen
Teig verrühren. Nüsse daruntermischen. In Folie
gewickelt 1 Stunde kühl stellen.
3 Teig auf wenig Mehl 1 cm dick auswallen. 7–8 cm
breite Streifen schneiden, auf das mit Backpapier
belegte Blech legen. Nochmals 30 Minuten kühl stellen. Mit Eigelb bepinseln.
4 In der Mitte des auf 180 °C vorgeheizten Ofens
10 Minuten backen. Heiss in Stängeli teilen,
12–15 Minuten fertig backen, bis die Oberflächen
goldbraun sind, auskühlen lassen.
family N°2 | 2014 — 9
Zebra-Guetzli
Zubereiten: ca. 40 Minuten
Kühlstellen: 1 Stunde
Tiefkühlen: 30 Minuten
Für 80–90 Stück
Backpapiere
Teige:
250 g Butter, weich
250 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz
2 Eier
500 g Mehl
3–4 EL Kakaopulver
1 Eiweiss, verquirlt
1 Teige: Butter rühren, bis sich Spitzchen bilden.
Zucker, Vanillezucker, Salz und Eier dazugeben,
rühren, bis die Masse hell ist. Masse halbieren. Für
den hellen Teig 250 g Mehl dazusieben, kurz verrühren, zu einem Teig zusammenfügen. Für den
dunklen Teig 250 g Mehl mit Kakaopulver mischen, dazusieben, kurz verrühren, zu einem Teig
zusammenfügen. Beide Teige je zu einem Rechteck formen, in Folie gewickelt 1 Stunde kühl stellen.
2 Teige mit wenig Mehl auf Backpapier 4–5 mm
dick zu gleich grossen Rechtecken auswallen. Hellen Teig mit Eiweiss bepinseln. Mithilfe des Backpapiers auf den dunklen Teig stürzen, Backpapier
entfernen. Oberfläche mit Eiweiss bestreichen.
Teig längs dritteln, Teile aufeinanderlegen, sodass
ein Zebra-Muster entsteht, 30 Minuten tiefkühlen.
3 Teigränder gerade schneiden. Teig erst längs in
3 cm breite Streifen, dann in 9–10 mm dicke Plätzchen schneiden. Backofen auf 200 °C vorheizen.
Plätzchen auf das mit Backpapier belegte Blech
legen. Sofort in der Mitte des vorgeheizten Ofens
9–11 Minuten backen. Teigreste zusammenfügen,
eine rechteckige Stange formen, ebenfalls in
Plätzchen schneiden und backen.
Schokolade-Igel
Zubereiten: ca. 50 Minuten
Kühlstellen: 1¼ Stunden
Für 50–55 Stück
Backpapier für das Blech
Teig:
200 g Butter, weich
125 g Zucker
1 Prise Salz
175 g Mehl
4 EL Kakaopulver
150 g gemahlene Mandeln
50–75 g Mandelstifte
1 Teig: Butter rühren, bis sich Spitzchen bilden.
Zucker und Salz dazurühren. Mehl mit Kakaopulver und gemahlenen Mandeln mischen, darunterrühren, zu einem Teig zusammenfügen. In Folie
gewickelt 1 Stunde kühl stellen.
2 Von Hand baumnussgrosse Teigkugeln formen. Mit genügend Abstand auf ein mit Back­
papier belegtes Blech geben. Je 6–8 Mandelstifte
tief hineinstecken, 15 Minuten kühl stellen.
3 In der Mitte des auf 180 °C vorgeheizten Ofens
15–18 Minuten backen.
4 Puderzucker über die ausgekühlten Guetzli
sieben.
Puderzucker zum Bestäuben
Alles rund ums Backen auf der
Weihnachts-Spezialseite
Ò
www.swissmilk.ch
10 — family N°2 | 2014
Nuss-Orangen-Schnecken
Zubereiten: ca. 1¼ Stunden
Kühlstellen: 1 Stunde
Tiefkühlen: 30 Minuten
Für 90–100 Stück
Backpapiere
Teig:
250 g Butter, weich
125 g Puderzucker
2 TL Vanillezucker
1 Prise Salz
1 Eiweiss, verquirlt
350 g Mehl
Füllung:
180 g gemahlene Haselnüsse
4 EL feiner Rohzucker
1 Orange, abgeriebene Schale
und 5–6 EL Saft
½ Zitrone, abgeriebene Schale
und 1–2 EL Saft
40 g Dörraprikosen, fein
gehackt
2 Eigelb
1 Teig: Butter rühren, bis sich Spitzchen bilden. Puderzucker, Vanillezucker, Salz und Eiweiss dazugeben,
rühren, bis die Masse hell ist. Mehl dazusieben, kurz
verrühren, zu einem Teig zusammenfügen. In Folie
gewickelt 1 Stunde kühl stellen.
2 Füllung: Alle Zutaten zu einer streichfähigen, aber
nicht zu feuchten Masse verrühren.
3 Teig halbieren, mit wenig Mehl auf Backpapier zu
je einem Quadrat von 28 x 28 cm auswallen. Je die
Hälfte der Füllung darauf verstreichen. Quadrate halbieren. Mithilfe des Backpapiers längs zu Rollen formen (ergibt 4 Rollen). Rollen in Folie packen, auf einem Schneidebrett 30 Minuten tiefkühlen.
4 Backofen auf 200 °C vorheizen. Rollen in 8–10 mm
dicke Plätzchen schneiden, auf das mit Backpapier
belegte Blech legen, sofort in der Mitte des vorgeheizten Ofens 9–11 Minuten backen.
Ovo-Cookies
Zubereiten: ca. 45 Minuten
Kühlstellen: 1 Stunde
Für 45–50 Stück
Backpapier für das Blech
Teig:
150 g Butter, weich
120 g Zucker
½ Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz
1 Ei
60 g Ovomaltine
100 g dunkle Schokolade,
grob gehackt
180 g Mehl
¼ TL Backpulver
50 g Rice Krispies
1 Teig: Butter rühren, bis sich Spitzchen bilden.
Zucker, Vanillezucker und Salz dazurühren. Ei dazugeben, rühren, bis die Masse hell ist. Ovo und Schokolade daruntermischen. Mehl und Backpulver
mischen, dazusieben, darunterrühren. Rice Krispies
sorgfältig darunterziehen. Zugedeckt 1 Stunde kühl
stellen.
2 Aus dem Teig mit den Händen baumnussgrosse
Kugeln formen, auf das mit Backpapier belegte Blech
legen. Mit einer in kaltes Wasser getauchten Gabel
leicht flach drücken.
3 In der Mitte des auf 200 °C vorgeheizten Ofens
9–11 Minuten backen.
4 Kuchenglasur nach Anleitung schmelzen. Eine
winzige Ecke des Beutels wegschneiden. Zügig Schokoladefäden über die ausgekühlten Cookies ziehen,
trocknen lassen.
1 Beutel dunkle Kuchenglasur
family N°2 | 2014 — 11
Vitamin D
Sonne und Milch sorgen vor
Im Winter ist Vitamin D Mangelware. Zum einen fehlt in unseren Breitengraden die
Sonne, zum anderen bietet die Nahrung nur wenige wirklich gute Vitamin-D-Quellen
an. Es gibt jedoch verschiedene Möglichkeiten, sich das ganze Jahr über ausreichend
mit dem Sonnenvitamin zu versorgen.
Vitamin D unterstützt die Gesundheit von Knochen. Bei
Kindern stehen das Knochenwachstum und der Aufbau
einer optimalen Knochenmasse im Vordergrund. Bei den
Erwachsenen ist der Erhalt der Knochenmasse wichtig,
im Alter zusätzlich das Verhindern von Stürzen und Knochenbrüchen. Die Forschung der letzten Jahre liefert
viele Hinweise, dass Vitamin D noch weitere, die Gesundheit bestimmende Bereiche beeinflusst und beispielsweise bei der Gewichtskontrolle und beim Blutdruck eine
regulierende Rolle spielt sowie eine infekt- und
tumorhemmende Wirkung hat.
Die wichtigsten Quellen
Sonneneinstrahlung
• Vitamin D wird zu 80 bis 90 Prozent in der Haut gebildet. Aktiviert wird die Bildung durch Sonnenlicht beziehungsweise durch die UVB-Strahlen. Wie
viel Vitamin D tatsächlich gebildet wird, hängt vom Hauttyp, von der verwendeten Sonnenschutzcreme, von
der Jahreszeit und von der geografischen Breite ab.
Menschen mit heller Haut erzeugen mehr Vitamin D
als dunkle Hauttypen. Eine Sonnenschutzcreme
mit Faktor 30 kann bis zu 95 Prozent der Vitamin-DEigenproduktion verhindern.
• Eine Studie des Bundesamts für Gesundheit aus dem
Jahre 2012 zeigt, dass 80 Prozent der Bevölkerung
in den Sommermonaten (Juni bis September) eine ausreichende Vitamin-D-Versorgung aufweisen. In den
Wintermonaten (Dezember bis März) kommt es wegen
der geringeren Sonneneinstrahlung bei mehr als
60 Prozent zu einem Vitamin-D-Mangel.
12 — family N°2 | 2014
Gesund essen
Essen Sie vielseitig, abwechslungsreich und ausgewogen.
Dazu gehören auch die drei
empfohlenen Milchportionen
auf Vollmilchbasis und 20 g
Butter.
Ernährung
• Es gibt zwei Formen von Vitamin D, die in Nahrungsmitteln vorkommen:
Vitamin D2 nur in Pilzen und Vitamin D3 ausschliesslich in tierischen Nahrungsmitteln.
Vitamin D3 ist dreimal so wirksam wie D2.
• Vitamin D ist ein fettlösliches Vitamin und kommt entsprechend in fetthaltigen
Lebensmitteln vor: in Vollmilch, Jogurt, Käse, Butter, Eiern sowie in Fisch wie Felchen,
Lachs, Hering und Thunfisch (auch Dosenthon).
So viel brauchen Sie …
Wie viel Vitamin D tatsächlich nötig ist, bleibt umstritten. Für Erwachsene, schwangere
und stillende Frauen sowie Kinder ab dem zweiten Lebensjahr werden 600 IE/Tag und
für Kinder bis zum zweiten Lebensjahr 400 IE/Tag empfohlen. Ältere Menschen ab
60 sind mit 800 IE/Tag gut versorgt.
… und so decken Sie Ihren Bedarf
Gehen Sie täglich mindestens eine Viertelstunde an die frische Luft: Im Sommer am
besten während der Morgen- oder Spätnachmittagsstunden. Verwenden Sie in dieser
Zeit keine Sonnenschutzcreme. Im Winter können Sie sich über Mittag, wenn es am
hellsten ist, problemlos bis 20 Minuten ohne Sonnenschutz im Freien aufhalten.
Im Spätherbst, Winter und bei Frühlingsbeginn ist die Sonne zu schwach, damit die Haut
ausreichend Vitamin D produzieren kann. Ob das grundsätzlich problematisch ist, lässt
sich im Moment durch wissenschaftliche Studien nicht abschliessend beurteilen.
Während der sonnenarmen Zeit kann die Aufnahme von Vitamin D über ein Supplement
den jahreszeitlichen Mangel entschärfen. Fragen Sie Ihren Arzt oder Ihre Apothekerin
um Rat.
family N°2 | 2014 — 13
Geschenke
zum Selbermachen
Feines aus dem Glas
Die besten Geschenke sind die selbst gemachten, zum Beispiel
Backmischungen im Glas. Die Herstellung ist einfach, man kann sie ohne
Zeitdruck vorbereiten und die Gläser sehen schön aus. Die einzelnen
Arbeitsschritte lassen sich gut aufteilen und die Kinder können bei allem mithelfen: beim Einkaufen der Zutaten, beim Abwiegen, Einschichten ins Glas,
Verzieren und Beschriften.
14 — family N°2 | 2014
Cashew-Smarties-Muffins
Ins Glas schichten: ca. 10 Minuten
1 verschliessbares Glas mit ca. ½ l Inhalt
130 g Mehl
1 gehäufter TL Backpulver
1 Prise Salz
30 g brauner Zucker
30 g Hagelzucker
40 g Smarties
50 g dunkle Schokolade, grob gehackt
Ca. 80 g Cashewkerne, längs halbiert oder
grob gehackt
1 Schichten im Glas: Mehl, Backpulver und Salz gut mischen und ins
Glas füllen. Die restlichen Zutaten der Reihe nach beigeben und nach
jeder Zutat das Glas sachte auf den Tisch klopfen, damit die einzelnen Schichten schön dicht werden. Die Menge der letzten Schicht
(Cashewkerne) dem verbleibenden Volumen anpassen.
2 Damit die Schichten nicht verrutschen, das Glas randvoll füllen.
Ist das Glas zu gross, kann auch etwas zerknüllte Haushaltfolie oder
lebensmitteltaugliches Papier satt auf das Backgut gelegt werden.
Glas verschliessen.
3 Haltbarkeit gemäss Zutaten.
family N°2 | 2014 — 15
Mokka-Minicakes
Caramel-Nuss-Stängeli
Ins Glas schichten: ca. 15 Minuten
1 verschliessbares Glas mit ca. ¾ l Inhalt
Ins Glas schichten: ca. 10 Minuten
1 verschliessbares Glas mit ca. ½ l Inhalt
175 g Mehl
3 TL Backpulver
1 Prise Salz
2 EL Kakaopulver
70 g Zucker
35 g Nonpareilles (farbige Zuckerkügelchen)
2 EL sofortlösliches Kaffeepulver
40 g Kokosflocken
20 g Pistazien
Ca. 50 g Schokoladespäne oder
Schokolade, gehackt
1 Schichten im Glas: Mehl, Backpulver und Salz gut
mischen und ins Glas füllen. Die restlichen Zutaten der
Reihe nach beigeben und nach jeder Zutat das Glas
sachte auf den Tisch klopfen, damit die einzelnen Schichten schön dicht werden. Die Menge der letzten Schicht
(Schokoladespäne) dem verbleibenden Volumen anpassen.
2 Damit die Schichten nicht verrutschen, das Glas
randvoll füllen. Ist das Glas zu gross, kann auch etwas
zerknüllte Haushaltfolie oder lebensmitteltaugliches
Papier satt auf das Backgut gelegt werden. Glas
verschliessen.
3 Haltbarkeit gemäss Zutaten.
16 — family N°2 | 2014
125 g Mehl
1 Prise Salz
60 g brauner Zucker
½ TL Zimt
70 g Caramelwürfeli
Ca. 10 g Meringueschalen, zerbröckelt
Ca. 90 g Haselnüsse
1 Schichten im Glas: Mehl und Salz mischen und ins Glas
füllen.
Zucker mit Zimt mischen, einschichten. Die restlichen
Zutaten der Reihe nach beigeben und nach jeder Zutat
das Glas sachte auf den Tisch klopfen, damit die einzelnen Schichten schön dicht werden. Die Menge der
letzten Schicht (Haselnüsse) dem verbleibenden Volumen anpassen.
2 Damit die Schichten nicht verrutschen, das Glas randvoll füllen. Ist das Glas zu gross, kann auch etwas zerknüllte Haushaltfolie oder lebensmitteltaugliches Papier
satt auf das Backgut gelegt werden. Glas verschliessen.
3 Haltbarkeit gemäss Zutaten.
Die Backanleitungen für die drei Rezepte können Sie
kopieren, zum Glas passend ausgestalten und dazulegen.
Backanleitung für die Caramel-Nuss-Stängeli
Backanleitung für Mokka-Minicakes
Für ca. 25–30 Stück
8 Minicake-Formen von je ca. 5,5 x 9 cm
(oder Muffinförmchen)
Butter für die Formen
75 g Butter, weich
1 Ei, zimmerwarm
2 EL Zucker
Butter, Ei und Zucker schaumigschlagen. Inhalt des
Glases beigeben, mit einer Kelle mischen. Teig auf
Haushaltfolie legen, zu einem Rechteck formen
und in Folie verpackt mind. 1 Stunde kühlstellen.
Teig auf wenig Mehl haselnusshoch auswallen.
Mit einem grossen, scharfen Messer ca. 1,5 cm
breite Streifen und in beliebig lange Stängeli
schneiden. Aufs mit Backpapier belegte Blech
legen.
In der Mitte des auf 180 Grad vorgeheizten Ofens
15–20 Minuten backen.
175 g Butter, weich
2 Eigelbe, zimmerwarm
4 EL Zucker
1,25 dl Milch
2 Eiweisse, steifgeschlagen
Butter, Eigelb und Zucker schaumigschlagen. Inhalt
des Glases zusammen mit Milch und Eiweiss dazugeben und alles sorgfältig mischen. In die bebutterten Minicake-Formen füllen, glattstreichen.
In der Mitte des auf 180 Grad vorgeheizten Ofens
30–35 Minuten backen.
Zubereitung: ca. 10 Minuten
Backen: ca. 35 Minuten
Zubereitung: ca. 20 Minuten
Kühlstellen: ca. 1 Stunde
Backen: ca. 20 Minuten
Backanleitung für Cashew-Smarties-Muffins
Weitere Ideen für Geschenke aus der Küche
8–10 Papier-Backförmchen
Butter für die Förmchen
Ò
www.swissmilk.ch/rezepte
75 g Butter, weich
2 Eigelb, zimmerwarm
1 EL Zucker
ca. 7 EL (½ dl) Milch
2 Eiweisse, steifgeschlagen
Butter, Eigelb und Zucker schaumigschlagen.
Inhalt des Glases zusammen mit Milch und Eiweiss
dazugeben und alles sorgfältig mischen. In die bebutterten Förmchen füllen, glattstreichen.
Weckgläser
Mit Deckel, Gummiring und 2 Klammern.
Inhalt: 0,5 l und 0,75 l
Bestellen unter www.swissmilk.ch/shop
In der Mitte des auf 180 Grad vorgeheizten Ofens
25–30 Minuten backen.
Zubereitung: ca. 10 Minuten
Backen: ca. 30 Minuten
family N°2 | 2014 — 17
Lebkuchenhaus
Schritt-für-Schritt-Anleitung
Teig zubereiten, Formen ausschneiden, backen, zusammensetzen,
verzieren. So einfach entsteht ein schönes Lebkuchenhaus.
Lebkuchenteig
Zubereitung Teig: ca. 20 Minuten
Kühlstellen: mind. 16 Stunden
Backen: ca. 20 Minuten
Zusammensetzen und dekorieren:
ca. 2 Stunden
Schnittmuster (siehe Heftbeilage)*
Backpapier für die Bleche
Spritzsack mit flacher Tülle
Gläser, Tassen, Eierkartons zum Stützen
Teig:
500 g Tannenhonig
100 g Rohzucker
100 g Puderzucker
1 dl Milch
15 g Natron
1 kg Ruchmehl
15 g Lebkuchengewürz
2 Eier
Glanz-Glasur (nach Belieben):
2 EL Gummi arabicum, mit
3 EL heissem Wasser angerührt
18 — family N°2 | 2014
Weisse Glasur:
2 Eiweiss
300 g Puderzucker
Dekoration:
z. B. Mandeln mit und ohne
Schale, silberne Zuckerperlen
1 Teig: Honig und Zucker bei mittlerer Hitze in
einer Pfanne erwärmen. Wenn sich der Zucker
aufgelöst hat, vom Herd nehmen. Abkühlen lassen, bis die Masse lauwarm ist.
2 Natron in der Milch auflösen.
3 Mehl und Gewürz in einer Schüssel mischen.
Eier und Zuckerhonig dazugeben. Zu einem
Teig verarbeiten. Milch portionenweise dazugiessen, kneten, bis der Teig weich und geschmeidig ist.
4 Teig in Folie wickeln oder in einen Plastikbeutel geben. Mindestens 16 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen.
* Das Schnittmuster finden Sie in der Heftbeilage oder unter www.swissmilk.ch/rezepte
Schritt-für-Schritt-Anleitung
1 Schnittmusterbeilage: alle Seiten kopieren und die
Einzelteile ausschneiden. Etwa ⅔ des Teigs 3 mm dick
auswallen. Einzelteile möglichst platzsparend auf dem
Teig anordnen, Für die Fensterläden Quadrate aus Fensteröffnungen halbieren. Aus den Fensterläden und dem
Rechteck aus der Türöffnung nach Belieben kleine Herze
ausstechen. Den restlichen Teig für die Bodenplatte 5
mm dick auswallen, Bodenplatte ausschneiden. Nach Belieben aus Teigresten Dekorationen ausstechen (z. B.
Tannen, Tiere).
2 Teile auf die vorbereiteten Bleche legen. Bodenplatte
auf ein separates Blech legen. In der Mitte des auf 180 °C
vorgeheizten Ofens backen. Hausteile: 6–8 Minuten,
Bodenplatte: ca. 10 Minuten. Die noch warmen Lebkuchen-Teile mit dem angerührten Gummi arabicum
bestreichen.
3 Weisse Glasur: Eiweiss steif schlagen. Puderzucker
unterrühren und weiterschlagen, bis die Masse homogen
ist. Nach Belieben mit weisser Glasur Dekorationen an
Fensterläden und Türe anbringen, trocknen lassen.
Neben die entsprechenden Öffnungen kleben, gut
trocknen lassen.
4 Nüsse ziegelartig auf die beiden Dachteile kleben.
Nach Belieben Kamin anbringen.
5 Wände auf dem Lebkuchenboden zusammenkleben,
mit Gläsern oder Tassen stützen. Gut trocknen lassen.
6 Zum Schluss Dach aufkleben. Von unten z. B. mit
Eierkartons stützen. Giebel mit Silberperlen dekorieren.
Trocknen lassen.
family N°2 | 2014 — 19
20 — family N°2 | 2014
Butter
Geschichte, Tradition
und Natürlichkeit
Die Herstellung von Butter blickt auf eine sehr alte Geschichte zurück. ­Man
erkannte schon sehr früh, dass Milch, wenn man sie stehen lässt, aufrahmt.
Zu diesem Zweck wurde sie in flache Schalen gegossen, ruhen gelassen
und der Rahm anschliessend abgeschöpft. Rahm galt immer schon als etwas Besonderes, als Delikatesse.
Im Mittelalter entwickelte sich Butter zu einem wichtigen Handelsgut, das in Töpfen und Fässern
auf dem Land- und Seeweg transportiert wurde. Schwierig war immer die Lagerung, denn Butter
musste vor Licht, Luft und Wärme geschützt werden. So wurde sie in Irland im 17. Jahrhundert in
Torferde eingegraben. Das hielt sie kühl und schützte sie vor Licht und Luft. In Italien umhüllte man
gelagerten und dadurch dicklich gewordenen Rahm mit einer Mozzarella-ähnlichen Käsehülle,
heute als «Burrata» bekannt. Andernorts gab es natürliche Steinhöhlen oder speziell angelegte
Eiskeller, die im Winter mit Natureis gefüllt wurden. Im 18. und 19. Jahrhundert wurden vor allem in
den Herrschaftshäusern sogenannte Milchküchen geführt. Dort standen Tische mit grossen Steinplatten zum Aufbewahren von Butter, Käse und Milch. In die Platte war ringsum eine breite Wasserrille eingearbeitet. Das Wasser kühlte die Steinplatte und dadurch indirekt auch die
Milchprodukte.
So entsteht Butter. Und so Margarine.
Ò
www.butter.ch
family N°2 | 2014 — 21
Aus Rahm wird Butter
Wird Rahm weitergeschlagen, entsteht Butter.
So einfach ist das. Und so geht es:
In der Milch liegt das Fett in Form kleiner Kügelchen vor,
die von einer schützenden Hülle (Membran) umgeben
sind. Im abgeschöpften Rahm sind diese Fettkügelchen
hoch konzentriert. Das Ziel der Butterung besteht darin,
die Fettkügelchen dazu zu bringen, sich zusammenzuballen. Durch Schlagen – zu Hause mit dem Mixer, industriell mit dem Butterfertiger, wird die Membran der Fettkügelchen aufgebrochen. Dabei tritt Butteröl aus, das die
Fettkügelchen miteinander verklebt. Das im Rahm ebenfalls vorhandene Wasser wird teilweise eingeschlossen,
der Rest bleibt als Buttermilch zurück.
Mit dem Futter der Kühe schwanken Farbe, Konsistenz
und Streichfähigkeit der Butter je nach Jahreszeit. Wenn
die Kühe im Frühjahr das erste frische Gras fressen, ist die
Milch reicher an ungesättigten Fettsäuren und die Butter
damit gelber und weicher. Im Winter dagegen ist sie
durch den höheren Anteil an gesättigten Fettsäuren etwas härter und heller.
Herstellung
von Butter
Butter wird aus reinem Milchrahm hergestellt. Dazu wird der Rahm pasteurisiert und
mit Säuerungsbakterien versetzt. Diese
reduzieren den pH-Wert im Rahm und
lassen ihn reifen, sodass sich der typische
Buttergeschmack entfalten kann.
22 — family N°2 | 2014
Anschliessend kommt der gereifte Rahm in
den Butterfertiger und wird während Stunden sorgfältig gedreht. Mit der Zeit
ballen sich die Fettkügelchen zusammen,
verklumpen und die Buttermilch trennt sich
ab.
Der Butterklumpen wird mit kaltem
Wasser gewaschen, geknetet, geformt und
abgepackt.
Was hat Butter, was Margarine nicht hat?
Natürlichkeit und Geschmack
– diese beiden Eigenschaften
machen den Unterschied aus.
Butter ist ein Naturprodukt. Sie
wird in wenigen Arbeitsschritten aus Schweizer Rahm hergestellt und kommt dank der
kurzen Transportwege immer
schnell und frisch auf den
Tisch. Auch geschmacklich ist
Butter nicht zu übertreffen.
Nicht nur, weil sie ohne Chemie
und Zusatzstoffe hergestellt
wird, sondern auch, weil sie
unsere Geschmacksnerven auf
eine ganz besondere Weise
anspricht. Margarine ist ein
reines Kunstprodukt, neutral
im Geschmack. Für ihre Herstellung ist Chemie und zur
Aufbesserung der Zusammensetzung sind Zusatzstoffe
nötig.
family N°2 | 2014 — 23
Butter – für jeden Zweck die richtige
Ob zum Braten, Backen, Dünsten, Dämpfen oder für den Brotaufstrich: Butter
eignet sich sowohl für die warme als auch
für die kalte Küche. Das Angebot an
verschiedenen Buttersorten ist gross, sodass für jeden Verwendungszweck und
jeden Geschmack die richtige Butter zur
Verfügung steht.
Am Fett kann es nicht liegen
Viele Menschen sind auch heute noch der
Meinung, Butter sei ungesund. Sie haben
Angst vor den gesättigten Fettsäuren
und vor dem Cholesterin. Jahrzehntelang
wurden die Behörden und Fachgesellschaften nicht müde, vor tierischen Fetten
zu warnen und pflanzliche Öle zu empfehlen. Sie waren so erfolgreich damit, dass
der Fettgehalt in der Ernährung der
Schweizer Bevölkerung tatsächlich zu sinken begann. Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Übergewicht und andere Zivilisationskrankheiten haben jedoch
wider Erwarten stetig zugenommen! Die
offizielle Fett-Spar-Strategie hat damit
nicht zu besserer Gesundheit verholfen,
sondern die Menschen noch tiefer in die
Fehlernährung geführt. Aus wissenschaftlicher Sicht lassen sich die Vorwürfe an die tierischen Fette längst nicht
mehr halten. Ein ungesunder Lebensstil
mit viel zu wenig Sport, zu viel Alltagsstress und zu viel ungesundem Essen und
Trinken aus der Fast-Food-Küche sind die
wirklich krank machenden Faktoren.
Selber kochen, gesund essen
Wer selber kocht und regelmässig isst,
hat gute Chancen, sich gesund zu ernähren. Ohne Kalorienzählen und fettarme
Ersatzprodukte. Einheimische Nahrungsmittel, viel frisches Saisongemüse und
-obst, Milch und Milchprodukte, Fleisch,
Eier sowie Butter und Rapsöl sind die
Hauptzutaten für ausgewogene Gerichte.
Sport und viel Bewegung an der frischen
Luft sind für unser Wohlbefinden genauso wichtig wie gesundes Essen. Massgebend ist letztlich ein insgesamt
gesunder Lebensstil.
24 — family N°2 | 2014
Butterzopf klassisch (Ankezüpfe)
für 1 Zopf
Backpapier für das Blech
1 kg Mehl, z. B. Zopfmehl
1 1/2 EL Salz
42 g Hefe, zerbröckelt
ca. 5,5 dl Milch, lauwarm
150 g Butter, flüssig,
ausgekühlt
1 Eigelb mit
1 EL Vollrahm verquirlt
1 Mehl und Salz mischen, eine Mulde formen. Hefe
in wenig Milch auflösen, zusammen mit restlicher
Milch und Butter hineingiessen. Zu einem geschmeidigen Teig kneten. Zugedeckt bei Raumtemperatur
aufs Doppelte aufgehen lassen.
2 Teig halbieren, 2 Stränge formen und einen Zopf
flechten. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen,
15 Minuten aufgehen lassen. Mit Eigelb bepinseln.
3 Im unteren Teil des auf 200 °C vorgeheizten Ofens
45–55 Minuten backen.
Tipp:
2 Zöpfe flechten, 1 Zopf fertig backen, den 2. Zopf nur
ca. 25 Minuten backen, abkühlen lassen. In Folie verpacken und tiefkühlen (ca. 2–3 Monate).
Tiefgekühlten Zopf aufbacken (von 500 g Mehl): Gefrorenen Zopf mit etwas Wasser bespritzen, aufs
Blech legen und in den kalten Ofen schieben, in der
unteren Hälfte bei 180 °C ca. 40 Minuten aufbacken.
Schokolade-Aufstrich
So zöpfeln Sie den Zopf. Unsere
Videoanleitung
Ò
www.swissmilk.ch/rezepte
Zubereiten: ca. 25 Minuten
1 Glas von ca. 5 dl Inhalt
50 g geschälte Mandeln oder
Haselnüsse
3 EL Puderzucker
125 g Butter, weich
125 g dunkle Schokolade,
geschmolzen
1 Vanillestängel, ausgeschabtes Mark
1 EL Honig
3–4 EL Rahm
1 Mandeln oder Haselnüsse und Puderzucker im
Cutter sehr fein mahlen oder im Mörser zerstossen.
2 Butter rühren, bis sich Spitzchen bilden. Schokolade, Vanille, Honig und Rahm beifügen, rühren, bis
die Masse heller und schaumig ist. SchokoladeAufstrich ins Glas füllen, bis zum Geniessen in den
Kühlschrank stellen. Den Aufstrich 10–15 Minuten vor
Gebrauch aus dem Kühlschrank nehmen. Der Schokoladen-Aufstrich schmeckt herrlich zu Zopf, Brot,
Toast, auf Brioche, Crêpes und Waffeln.
Er kann 2 bis 3 Wochen im Kühlschrank aufbewahrt
werden.
family N°2 | 2014 — 25
Es ist Apfelzeit
«Ein Apfel pro Tag hält den Doktor hinterm Hag» – Schweizerinnen und Schweizer
beherzigen dies, werden doch pro Person und Jahr rund 16 Kilogramm Äpfel verzehrt.
Die beliebtesten Sorten sind Gala, Golden Delicious und Braeburn, gefolgt von
Maigold und Jonagold. Alljährlich, wenn im Herbst die frische Ernte auf den Markt
kommt, freut man sich wieder auf einen saftigen Znüni-Apfel, auf Apfelwähe,
Mus und frisch gepressten Saft.
Tipps zum Lagern
Sortenwahl: Frühsorten wie Klarapfel und
Gravensteiner eignen sich nicht zum Lagern. Herbstsorten wie Elstar, Rubinette,
Cox Orange können 1 bis 3 Monate gelagert werden. Gute Lagersorten sind z.B.
Golden Delicious, Gala, Maigold, Boskoop,
Idared, Glockenapfel.
Lagerung im Keller: Ideal ist ein gut belüfteter und kühler Keller bis maximal
10 °C. Zum Lagern sind Harassengestelle
mit herausziehbaren Schubladen empfehlenswert. Die Äpfel auf Zeitungspapier
auslegen, mit dem Stiel nach unten.
Lagern auf dem Balkon: In Styroporoder Kartonboxen können Äpfel auf dem
Balkon aufbewahrt werden. Für die Durchlüftung Löcher in die Styroporboxen
stossen. Die Äpfel vor Sonne und Regen
schützen und bei längerem Frost mit
Tüchern abdecken.
Lagern im Kühlschrank: Äpfel kann man
im Kühlschrank aufbewahren. So bleiben
sie länger knackig und frisch. Die Äpfel
separat in einer Frischhaltebox oder in
einem Plastiksack lagern.
Trennen: Äpfel produzieren das gasförmige Reifehormon Ethylen. Es bringt
andere Früchte und Gemüse dazu, weiter
zu reifen. Deshalb sollte man Äpfel (dasselbe gilt auch für Kartoffeln) immer getrennt von anderem Obst und Gemüse
aufbewahren.
26 — family N°2 | 2014
Apfelmus
Je nach Apfelsorte zerfällt das Fruchtfleisch beim Kochen unterschiedlich stark
und kann sich von Gelb in Zartrosa oder
dunkles Rostrot verfärben. Das hängt von
den Fruchtsäuren ab, die beim Kochen
oxidieren, und von der Farbe der Schale,
sofern sie mitverarbeitet wird. Nach dem
Kochen kann das Apfelmus mit dem Passevite (Flotte Lotte) oder einem Pürierstab
püriert werden. Zum Abschmecken passen Zitrone, Zucker, Zimt, Anis und Kar­
damom.
Passende Apfelsorten: Boskoop, Cox
Orange, Gravensteiner. Vom Wochenmarkt: Klarapfel und Sauergrauech.
Gefu Apfelschäler
Drei Geräte in einem: Er schält,
entkernt und schneidet Äpfel
(und Kartoffeln) im Handumdrehen
in Spiralen.
Bestellen Seite 35.
Apfelwähe
Ofenapfel
Der Ofenapfel oder Bratapfel ist ein einfaches und schnelles Dessert oder Zvieri. Die
Füllung besteht aus Nüssen, Rosinen, Zimt
und Quark oder Sauerrahm. Man kann sie
beliebig mit Marzipan, Schokolade, Zitronen- oder Orangenschale ergänzen. Dazu
passt Vanillesauce oder Schlagrahm.
Für Apfelkuchen, Wähe und Tarte Tatin
braucht es einen Kochapfel, der weich
wird, aber seine Form behält. Er muss saftig sein, süsslich und trotzdem eine leichte
Säure haben. So harmoniert er am besten
mit den Kuchenzutaten wie Butter, Eier,
Zucker, Nüsse und Gewürze.
Passende Apfelsorten: Boskoop, Golden
Delicious, Braeburn, Maigold, Jonagold.
Vom Wochenmarkt: Berner Rose
Passende Apfelsorten: Boskoop. Vom Wochenmarkt: Berner Rose
Apfelkompott
Apfel und Milch
Zwei, die zusammenpassen
Äpfel verleiden nie. Man kann jede
Sorte roh oder gekocht essen. Am
besten immer mit der Schale. Für
Kleinkinder und Menschen mit Magen-Darm-Problemen sollte man sie
schälen. Ein mittelgrosser Apfel wiegt
ca. 120 – 150 g, gerade richtig für eine
Portion. Kinder essen ihn oftmals lieber, wenn er bereits in appetitliche
Schnitze geschnitten ist. Zum Znüni
ist ein Butterbrot die ideale Ergänzung, zum Zvieri liefert Jogurt oder ein
Glas Milch zusätzliche Nährstoffe. In
diesen Kombinationen ergänzen sie
sich besonders gut, sind leicht und
bekömmlich.
Apfelkompott schmeckt nicht nur als
leichtes Dessert. Es passt auch zu vielen
süssen und pikanten Gerichten wie
Milchreis, Griessbrei, Brotauflauf, Käsespätzli und Siedwurst. Zu süssem Apfelkompott passen Zimt und Vanille, pikante
Apfelschnitze schmecken mit Wacholder,
Macis oder Nelke.
Passende Apfelsorten: Golden Delicious,
Glockenapfel. Vom Wochenmarkt: Berner
Rose
family N°2 | 2014 — 27
Apfel-Tiramisù
Apfelschaum-Dessert
Zubereitung: ca. 45 Minuten
Kühlstellen: ca. 6 Stunden
Zubereitung: ca. 35 Minuten
Kühlstellen: ca. 1 Stunde
Für 6 Personen
Form von 2 l Inhalt
Für 4 Personen
2 dl Apfelsaft
1 Zitrone, abgeriebene Schale und Saft
1 Päckchen Vanillezucker
700 g Äpfel, gerüstet, geschält
4 Eigelb
100 g Zucker
500 g Mascarpone
4 Eiweiss, steif geschlagen
150 g Löffelbiskuits
6 EL Apfelsaft
2–4 EL Kakaopulver
1 Apfelsaft, Zitronenschale und -saft und Vanillezucker in einer
Pfanne verrühren. Äpfel mit der Röstiraffel direkt in die Flüssigkeit raffeln. Kurz aufkochen, vollständig auskühlen lassen.
2 Eigelb und Zucker rühren, bis die Masse hell und schaumig ist.
Mascarpone darunterrühren. Eiweiss sorgfältig darunterziehen.
3 Die Hälfte der Löffelbiskuits in der Form auslegen, mit Apfelsaft beträufeln. Die Hälfte der Apfel- und Mascarpone-Masse
darauf verteilen. Mit restlichen Löffelbiskuits belegen, restliche
Apfel- und Mascarpone-Masse daraufgeben, glattstreichen.
4 Tiramisù zugedeckt mindestens 6 Stunden kühlstellen. Vor
dem Servieren mit Kakao bestäuben.
28 — family N°2 | 2014
5 dl Apfelsaft
½ Limette, abgeriebene Schale und Saft
60 g Zucker
2 EL Wasser
1 EL Butter
4 Äpfel, z.B. Cox Orange, geschält,
Kerngehäuse entfernt, in Scheibchen
geschnitten
0,5–1 dl Apfelsaft
1 Vanillestängel, ausgeschabtes Mark und Stängel
2,5 dl Vollrahm
2–3 EL Puderzucker
Garnitur:
2 EL Zucker
1 Limette, abgeriebene Schale
1 Apfelsaft, Limettenschale und -saft auf 1 dl einkochen (15–20
Minuten), absieben, zugedeckt 30–60 Minuten kühlstellen.
2 Zucker und Wasser köcheln, bis der Zucker hellbraun karamellisiert, Pfanne von der Platte nehmen. Butter beifügen, schmelzen. Äpfel zugeben, andämpfen. Pfanne auf die Platte zurückstellen. Mit Apfelsaft ablöschen, Vanillemark und -stängel
dazugeben. Zugedeckt 5–10 Minuten knapp weichkochen, auskühlen lassen.
3 Rahm mit Puderzucker steifschlagen, dabei den eingekochten
Apfelsaft langsam dazugiessen.
4 Garnitur: Zucker und Limettenschale im Mörser oder von
Hand verreiben.
5 Erst Apfelstücke, dann Schaum in Gläser füllen, Limetten-Zucker darüberstreuen.
Ofenäpfel mit Amaretti-Füllung
Apfel-Nuss-Crumble
Zubereitung: bis 30 Min.
Zubereitung: ca. 25 Minuten
Backen: 25–30 Minuten
Für 4 Personen
Füllung:
100 g Amaretti*, zerbröckelt
3–4 EL Vollrahm
1 dl Apfelsaft
200 g Crème fraîche
4 Äpfel, ungeschält, quer halbiert,
Kerngehäuse entfernt
Puderzucker zum Bestäuben
Pfefferminze zum Garnieren
*Weihnachtsguetzli-Verwertung: z.B.
Kokosmakrönli, Zimtsterne, Brunsli,
Vanillekipferl
1 Apfelhälften mit einem Kugelausstecher entkernen und leicht
aushöhlen.
2 Für die Füllung Amaretti mit Rahm verrühren.
3 Äpfel damit füllen, in eine Ofenform stellen. Apfelsaft angiessen.
4 Im unteren Teil des auf 200 °C vorgeheizten Backofens
ca. 20 Minuten weichschmoren.
5 Crème fraîche und Äpfel auf Dessertteller verteilen, mit
Puderzucker bestäuben, garnieren.
Für 4 Personen
1 Sternenform von ca. 30 cm Ø oder
1 Gratinform von ca. 25 cm Ø
Butter für die Form
Crumble:
70 g Mehl
50 g gemahlene Haselnüsse
50 g gemahlene oder sehr fein gehackte
Baumnüsse
90 g Zucker
½ TL Zimtpulver
80 g Butter, flüssig
800 g Äpfel, geschält,Kerngehäuse entfernt, in Schnitze
geschnitten
1 Orange, abgeriebene Schale der halben
und Saft der ganzen Orange
½ Zitrone, abgeriebene Schale und Saft
1 Für das Crumble Mehl, beide Nusssorten, Zucker und Zimt mischen. Butter dazugiessen, rühren, bis sich Klümpchen bilden.
2 Äpfel ziegelartig in die ausgebutterte Form legen. Orangenschale und -saft sowie Zitronenschale und -saft mischen, über
den Äpfeln verteilen.
3 Crumble darauf verteilen.
4 In der Mitte des auf 220 °C vorgeheizten Ofens 25–30 Minuten backen. Warm oder lauwarm servieren.
Dazu passt saurer Halbrahm oder Vanilleglace.
Backen mit Äpfeln. Die feinsten
Rezepte
Ò
www.swissmilk.ch/rezepte
family N°2 | 2014 — 29
swissmilk.ch
online weiterkommen
Einfach und schnell auf den Tisch
Die Vorweihnachtszeit ist eine schöne, aber anstrengende Zeit.
Nebst Guetzlen und Backen müssen auch das Zmittag und
Znacht pünktlich auf dem Tisch stehen. Mit unseren einfachen
und schnellen Rezepten können Sie ohne grossen Aufwand etwas Feines kochen. Die Menus lassen sich auch gut vorbereiten.
Rezepte: www.swissmilk.ch
Naschen erlaubt
In den nächsten Wochen ist es nicht einfach, die Naschkatzen
im Haus zu bändigen. Grittibänzen, Guetzli und Lebkuchen
locken. Beim Guetzlen gehört auch das Teigschnausen dazu.
Damit die Verlockungen nicht allzu gross werden, sollten Sie darauf achten, dass das Angebot an Süssem in der Adventszeit
nicht überbordet. Kaufen Sie zum Beispiel zusätzlich zum eigenen Guetzliangebot nicht noch Süssigkeiten dazu.
Weitere Ernährungstipps: www.swissmilk.ch/family
Süsse Dekorations-Idee
Aus Petit-Beurre und Zuckerguss lassen sich diese herzigen
Knusperhäuschen basteln. Als Tischdekoration für die Adventszeit oder die Weihnachtstafel. Sie werden sicher viel Lob dafür
ernten.
Schritt-für-Schritt-Anleitung: www.swissmilk.ch/family
30 — family N°2 | 2014
Wettbewerb
Familienferien in Valbella gewinnen
1. Preis
GUTSCHEIN CHF 3000.–
Valbella Inn Resort
Angenehm, komfortabel und ungezwungen: Das grosszügige Resort mit zahlreichen
Sport- und Entspannungsangeboten bietet viel Platz für Individualität. In zwei
Restaurants verwöhnen einen die Köche mit marktfrischen, regionalen Produkten.
Auch die kleinen Gäste kommen dank professioneller Kinderbetreuung nicht zu kurz.
Das wunderschöne Skischul-Kinderland «Snowliland Fastatsch» liegt direkt neben
der Resortanlage.
2. Preis
GUTSCHEIN CHF 2000.–
Valbella Inn Resort
3. Preis
MIGROS-GUTSCHEIN CHF 500.–
4.–10. Preis
MIGROS-GUTSCHEINE JE 100.–
11.–20. Preis
MIGROS-GUTSCHEINE JE 50.–
Wettbewerbsfrage:
Wie viel Gras frisst eine Schweizer Kuh im Durchschnitt pro Tag?
Antwort 1
5 bis 10 kg
Antwort 2
20 bis 30 kg
Antwort 3
70 bis 100 kg
Mitmachen
Auf swissmilk.ch/family oder den Wettbewerbstalon (Heftbeilage) ausfüllen und zurückschicken.
Teilnahmebedingungen: Einsendeschluss ist der 31.12.2014. Teilnahmeberechtigt ist jede Person mit Schweizer Wohnsitz. Mitarbeiter/-innen der Schweizer Milchproduzenten
SMP sind vom Wettbewerb ausgeschlossen. Keine Barauszahlung möglich. Über den Wettbewerb wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Mit Ihrer
Teilnahme erklären Sie Ihr Einverständnis, dass die Schweizer Milchproduzenten SMP und deren Partner die Daten zu Marketingzwecken verwenden dürfen. Ihre Angaben werden
vertraulich behandelt.
family N°2 | 2014 — 31
Fondue Chinoise
Perfekt fürs Fest
Festtage sind Gästetage. Fondue Chinoise ist perfekt für gemütliche Abende
mit der Familie und Freunden. Es ist ein einfaches Menu für Gross und Klein, das
man mit wenig Aufwand schnell vorbereiten kann. In etwa einer halben Stunde
steht das Fondue samt Zutaten und feinen Saucen auf dem Tisch.
Allerlei Tipps
1.
2.
3.
ro Person rechnet man 150–200 g Fleisch sowie
P
200 g Gemüse und Beilagen.
Crème fraîche, Jogurt, Quark und Hüttenkäse sind
eine leichte Basis für geschmackvolle selbstgemachte
Saucen.
Für die Vegetarier am Tisch füllen Sie ein zweites
Caquelon mit Gemüsebouillon und bereiten eine Gemüseplatte vor, zum Beispiel mit bissfest vorgegarten
32 — family N°2 | 2014
4.
5.
6.
Rüebli, Broccoli- und Blumenkohlrösli, Kürbiswürfeln,
Fenchelspalten und Champignons.
Für Gemüse, Pilze, Fisch, Hackbällchen und andere
weiche Zutaten legen Sie kleine Metallsiebe parat.
Stellen Sie Fleischresten sofort kalt und verwenden Sie
sie am nächsten Tag.
Mit der Fleischbouillon können Sie ein Risotto oder ein
Ragout zubereiten.
Sbrinz-Zitronen-Schaum
Kräutersauce
Zubereitung: ca. 15 Minuten
Zubereitung: ca. 15 Minuten
Für 4 Personen
Schale von 2,5 dl Inhalt
Für 4 Personen
Schale von 2,5 dl Inhalt
100 g Halbfettquark
50 g Sbrinz AOP, gerieben
Wenig Zitrone, abgeriebene Schale und Saft
¼ TL Salz
Weisser Pfeffer
0,5 dl Rahm, steif geschlagen
150 g Crème fraîche
100 g Hüttenkäse
1 EL Senf
3–4 EL fein geschnittener Schnittlauch
3–4 EL fein gehackte glattblättrige Petersilie
¼ TL Salz
Kräutersalz, Pfeffer aus der Mühle
Wenig Zitronensaft
Zitronenmelisse zum Garnieren
1 Alle Zutaten bis und mit Pfeffer gut verrühren. Rahm sorgfältig
darunterziehen.
2 Die Sauce in der Schale anrichten, bis zum Servieren kühlstellen. Mit Zitronenmelisse garnieren.
1 Alle Zutaten gut verrühren. Sauce in der Schale anrichten, bis
zum Servieren kühlstellen.
Hüttenkäse durch Magerquark ersetzen. Die Sauce kann einen ½
Tag im Voraus zubereitet werden.
Der Sbrinz-Zitronen-Schaum kann einen ½ Tag im Voraus zubereitet werden.
Leichte Chinoise-Saucen
Ò
www.swissmilk.ch/rezepte
family N°2 | 2014 — 33
Exklusiv für Sie
Leserangebote
Tefal Snack Collection
Guetzlidose im Retro-Look
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34 — family N°2 | 2014
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family N°2 | 2014 — 35
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Werde gross, bleibe stark.
Wir wünschen allen eine schöne Wintersaison.
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