140902_ AEGPS_Manual_Protect C_DE_EN

140902_ AEGPS_Manual_Protect C_DE_EN
BETRIEBSANLEITUNG
OPERATING INSTRUCTIONS
Protect C
Protect C.1000
Protect C.2000
Protect C.3000
DE
EN
2
3
Wir bedanken uns, dass Sie sich für den Kauf der Protect C von
AEG Power Solutions entschieden haben.
Die nachfolgenden Sicherheitshinweise sind wichtiger Bestandteil der
Betriebsanleitung und werden Sie vor Problemen durch Fehlbedienung
oder vor möglichen Gefahren schützen. Lesen Sie deshalb diese
Anleitung vor der ersten Inbetriebnahme sorgfältig durch!
4
INHALT
1. Hinweise zur vorliegenden Betriebsanleitung ........ 6 2. Allgemeine Informationen ......................................... 8 2.1 Die Technik ................................................................... 8 2.2 Systembeschreibung .................................................... 9 2.3 Technische Daten ....................................................... 11 3. Sicherheit .................................................................. 16 3.1 Allgemeine Sicherheitshinweise.................................. 16 3.2 Sicherheitshinweise für Protect C ............................... 17 3.3 CE-Zertifikat ................................................................ 20 4. Einrichten und Betrieb ............................................ 21 4.1 Auspacken und Betrieb ............................................... 21 4.2 Aufstellungsort ............................................................ 22 5. Übersicht Anschlüsse, Bedien-/Anzeigeelemente 23 5.1 Vorderansicht .............................................................. 23 5.2 Rückseitige Ansicht (Anschlüsse) ............................... 24 6. Inbetriebnahme ........................................................ 26 6.1 6.2 6.3 6.4 Aufstellung .................................................................. 26 Erweiterung durch externe Batteriemodule ................. 27 Netzanschluss............................................................. 28 Verbraucheranschluss ................................................ 29 7. Betrieb und Bedienung ........................................... 31 7.1 Erstinbetriebnahme ..................................................... 31 7.1.1 USV einschalten ................................................. 31 7.1.2 USV ausschalten ................................................ 31 7.2 Bedientableau ............................................................. 32 7.2.1 Überblick ............................................................. 32 7.2.2 Indikatoren (LED Anzeigen) ................................ 32 7.2.3 Bedientasten (Navigation) ................................... 33 7.3 Display (Hauptmenü) .................................................. 34 7.3.1 USV Status-Anzeige ........................................... 34 7.3.2 Ereignisprotokoll ................................................. 38 7.3.3 Messwerte ........................................................... 39 7.3.4 Steuerung ........................................................... 39 5
7.3.5 Identifikation ........................................................ 40 7.3.6 Einstellungen ...................................................... 41 8. Schnittstellen und Kommunikation ....................... 46 8.1 8.2 8.3 8.4 Computer-Schnittstellen RS232 und USB .................. 46 Kommunikationsslot .................................................... 46 Shutdown- und USV Management Software ............. 47 Notabschaltung EPO (Emergency Power Off) ........... 48 9. Problembehandlung ................................................ 49 9.1 Störungen ................................................................... 49 9.1.1 Alarm- / Fehlermeldungen................................... 49 10. Wartung..................................................................... 54 10.1 Batterie laden .............................................................. 54 10.2 Kontrollen .................................................................... 54 10.2.1 Sichtkontrolle ...................................................... 54 10.2.2 Batteriekontrolle .................................................. 55 10.2.3 Lüfterüberprüfung................................................ 55 10.3 Batteriewechsel........................................................... 55 11. Lagerung, Demontage und Entsorgung ................ 57 11.1 Lagerung ..................................................................... 57 11.2 Demontage ................................................................. 57 11.3 Entsorgung ................................................................. 57 12. Anhang ...................................................................... 59 12.1 Sachwortverzeichnis (technische Begriffe) ................. 59 12.2 Stichwortregister ......................................................... 61 6
1. HINWEISE ZUR VORLIEGENDEN
BETRIEBSANLEITUNG
INSTRUKTIONSPFLICHT
Diese Betriebsanleitung hilft Ihnen, die Unterbrechungsfreie
StromVersorgung (USV) Protect C.1000, Protect C.2000
oder Protect C.3000 sowie die dazugehörigen externen Batterieeinheiten
Protect C.1000 BP oder Protect C.2030 BP, nachstehend zusammengefasst als Protect C bezeichnet, bestimmungsgemäß, sicher und sachgerecht zu installieren und zu betreiben. Die Betriebsanleitung enthält
wichtige Hinweise zur Vermeidung von Gefahren. Lesen Sie deshalb
diese Anleitung vor der ersten Inbetriebnahme sorgfältig durch!
DIESE BETRIEBSANLEITUNG IST BESTANDTEIL DES PROTECT C
Der Betreiber dieses Gerätes ist verpflichtet, diese Betriebsanleitung
jenem Personenkreis uneingeschränkt zur Verfügung zu stellen,
die den Protect C transportieren, in Betrieb nehmen, warten oder
sonstige Arbeiten an diesem Gerät verrichten.
GÜLTIGKEIT
Diese Betriebsanleitung entspricht dem technischen Stand des
PROTECT C zur Zeit der Herausgabe. Der Inhalt ist nicht Vertragsgegenstand, sondern dient der Information.
GEWÄHRLEISTUNG UND HAFTUNG
Änderungen der Angaben dieser Betriebsanleitungen, insbesondere der
technischen Daten und der Bedienung, bleiben jederzeit vorbehalten.
Reklamationen über gelieferte Waren bitten wir innerhalb von acht
Tagen nach Eingang der Ware unter Beifügung des Packzettels aufzugeben. Spätere Beanstandungen können nicht berücksichtigt werden.
Bei Schäden, die durch Nichtbeachtung der Anleitung verursacht werden
(hierzu zählt auch die Beschädigung des Garantiesiegels), erlischt der
Gewährleistungsanspruch. Für Folgeschäden übernimmt die AEG
keine Haftung. AEG wird sämtliche von AEG und seinen Händlern eingegangenen etwaigen Verpflichtungen wie Gewährleistungszusagen,
Serviceverträge usw. ohne Vorankündigung annullieren, wenn andere
als Original AEG oder von AEG gekaufte Ersatzteile zur Wartung und
Reparatur verwendet werden.
7
HANDHABUNG
Der PROTECT C ist konstruktiv so aufgebaut, dass alle für die Inbetriebnahme und den Betrieb notwendigen Maßnahmen ohne Eingriff in
das Gerät vorgenommen werden können. Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten dürfen ausschließlich von entsprechend ausgebildetem
Fachpersonal durchgeführt werden.
Um notwendige Arbeiten zu verdeutlichen und zu erleichtern, sind
einigen Bearbeitungsschritten Bilder zugeordnet.
Sind bei bestimmten Arbeiten Gefährdungen für Personen und Material
nicht auszuschließen, werden diese Tätigkeiten durch Piktogramme
gekennzeichnet, deren Bedeutung den Sicherheitsbestimmungen in
Kapitel 3 zu entnehmen ist.
HOTLINE
Sollten Sie nach dem Lesen der Betriebsanleitung noch Fragen haben,
wenden Sie sich bitte an Ihren Händler oder an unsere Hotline:
Tel:
+49 2902 763100
Internet:
www.aegps.com
COPYRIGHT
Weitergabe, Vervielfältigung dieser Betriebsanleitung und/oder
Übernahme mittels elektronischer oder mechanischer Mittel, auch
auszugsweise, bedarf der ausdrücklichen vorherigen schriftlichen
Genehmigung der AEG.
© Copyright AEG 2014. Alle Rechte vorbehalten.
8
2. ALLGEMEINE INFORMATIONEN
2.1
DIE TECHNIK
Der PROTECT C ist eine Unterbrechungsfreie StromVersorgung (USV)
für wichtige Verbraucher wie PCs, Workstations, Server, Netzwerkkomponenten, Telekommunikationseinrichtungen und ähnliche Verbraucher,
bestehend aus:







Netzfilter mit Überspannungsschutz (Geräteschutz / Klasse D) und
Netzrückspeiseschutz
Gleichrichterteil mit PFC-Logik (Leistungsfaktorkorrektureinheit)
Separatem Batterieladegleichrichter in Schaltnetzteil-Technologie
Batteriesystem in verschlossener, wartungsfreier Ausführung als
Energiespeicher mit nachgeschalteter DC/DC Wandlereinheit
IGBT Wechselrichter zur kontinuierlichen Versorgung
angeschlossener Verbraucher mit sinusförmiger Wechselspannung
Automatischem Bypass als zusätzliche passive Redundanz
Regelungseinheit auf Basis digitaler Signalprozessor-Technologie
9
2.2
SYSTEMBESCHREIBUNG
Die USV wird zwischen dem öffentlichen Netz und den zu schützenden
Verbrauchern angeschlossen.
Das Leistungsteil des Gleichrichters wandelt die Netzspannung in eine
Gleichspannung zur Versorgung des Wechselrichters um. Die angewandte Schaltungstechnik (PFC) erlaubt eine sinusförmige Stromaufnahme und somit einen netzrückwirkungsarmen Betrieb.
Ein separater, in Schaltnetzteil-Technologie aufgebauter zweiter Gleichrichter (Lade-GR) sorgt für die Ladung bzw. Erhaltungsladung der im
Zwischenkreis angekoppelten Batterie. Durch die spezielle Schaltungstechnik dieses Lade-Gleichrichters verringert sich der Oberwellengehalt
des Ladestromes für die Batterie erheblich, ein zusätzlicher Ruhemodus
erhöht merklich die Nutzungsdauer der Batterie. Der Wechselrichter
übernimmt die Umwandlung der Gleichspannung in eine sinusförmige
Ausgangsspannung. Eine mikro-prozessorgesteuerte Regelung auf
Basis einer Pulsweitenmodulation (PWM) garantiert in Verbindung mit
digitaler Signalprozessortechnik und extrem schnell pulsierenden IGBTLeistungshalbleitern des Wechselrichters ein an der gesicherten Schiene
anstehendes Spannungssystem von höchster Güte und Verfügbarkeit.
Bei Netzstörungen (wie z. B. Stromausfällen) erfolgt die Spannungsversorgung ohne jegliche Unterbrechung für den Verbraucher weiterhin
vom Wechselrichter, der nunmehr seine Energie nicht mehr vom Gleichrichter bezieht, sondern aus der Batterie. Da keinerlei Schalthandlungen
erforderlich sind, ergibt sich für den Verbraucher eine lückenlose
Versorgung.
10
Zur weiteren Erhöhung der Versorgungssicherheit dient insbesonders
bei Einzelanlagen der automatische Bypass, indem er das anliegende
öffentliche Netz, z. B. bei einer Wechselrichterstörung, direkt
und unterbrechungsfrei auf den Verbraucher durchschaltet.
Der automatische Bypass stellt somit für den Verbraucher eine
zusätzliche passive Redundanz dar.
Eine vielseitige Verwendung und einfache Bedienung wird schließlich
durch das eingesetzte grafische LC Display erreicht. Ein Notabschaltkontakt ergänzt die standardmäßige Schnittstellenvielfalt (USB, RS232,
Kommunikationsslot).
11
2.3
TECHNISCHE DATEN
Typenleistung
Protect C.1000
1000 VA (cos φ = 0,8 ind.) 800 W
Protect C.2000
2000 VA (cos φ = 0,8 ind.) 1600 W
Protect C.3000
3000 VA (cos φ = 0,8 ind.) 2400 W
USV-Eingang
1ph~ / N / PE
Nennanschlussspannung 200 / 208 / 220 / 230 / 240 VAC
Gleichrichter Spgs.bereich
(ohne Batteriebetrieb,
176 – 300 VAC
100% Last, cos  = 0,8 ind.)
Gleichrichter Spgs.bereich
(ohne Batteriebetrieb,
110 – 300 VAC
50% Last, cos  = 0,8 ind.)
50 Hz / 60 Hz
Frequenz
(autom. Erkennung oder manuell)
Frequenztoleranzbereich
±10 %
Stromaufnahme bei Volllast (max.)
Protect C.1000
Protect C.2000
Protect C.3000
4,8 / 4,6 / 4,4 A
UN = 220 / 230 / 240 VAC
8,9 / 8,5 / 8,2 A
UN = 220 / 230 / 240 VAC
13,1 / 12,5 / 12,0 A
UN = 220 / 230 / 240 VAC
Bypass Spannungsbereich 176 VAC – 264 VAC
Netzrückwirkungsfaktor
 ≥0,99 (THDi <5 %)
Anschluss
Kaltgerätestecker
USV-Ausgang
Nennausgangsspannung
Nennfrequenz
200 / 208 / 220 / 230 / 240 VAC ±2 %
Leistungsreduzierung bei 200 VAC 20 % /
bei 208 VAC 10 %
50 Hz / 60 Hz ±0,2 Hz
(Toleranz im Batteriebetrieb oder
freilaufend in Frequenzumrichterbetrieb)
Synchronisierungsbereich 50 Hz / 60 Hz ±10 %
Synchronisierungsgeschwindigkeit
1 Hz/s
12
Leistungsfaktorbereich
0,3 ind. bis 0,9 kap. bei voller
Leistungsabgabe
Leistungsreduzierung 20 % bis 0,5 kap.
Frequenzumrichterbetrieb 40 % Leistungsreduzierung
(Bypass deaktiviert,
Eingangsfrequenzbereich 40 – 70 Hz)
Spannungsform
Sinus, Verzerrung
<3 % THD (lineare Last)
<5 % THD (nichtlineare Last)
Anschluss
Kaltgerätesteckdosen
Crestfaktor
3:1
Überlastverhalten
bis 105 % kontinuierlich;
>105 % – <110 % für 60 s;
≥110 % – <125 % für 30 s;
≥125 % – 150 % für 10 s;
Wenn Netz vorhanden, anschließend
automatische Umschaltung auf
integrierten Bypass in <4 ms
(Rückschaltung bei abklingender
Überlast = Last <70 %)
Überlastverhalten Bypass Bis 125 % kontinuierlich
>125 % – 150 % 10 min.
Kurzschlussverhalten
3 x IN für 100 ms
Batterie
Überbrückungszeit
Gekoppelte
Batteriemodule
cos  = 0,8 ind. / 100 % geladene Batterie
mit integrierter Batterie
1 zus. Batteriemodul
C.1000
C.2000
C.3000
4,5 min.
7 min.
3,5 min.
25 min.
38,5 min.
21 min.
2 zus. Batteriemodule
51 min.
70 min.
45 min.
Batteriecheck
(programmierbar)
täglich, wöchentlich, monatlich
Nenngleichspannung (Zwischenkreis)
Protect C.1000
36 VDC
Protect C.2000
96 VDC
Protect C.3000
96 VDC
Batterieladestrom (max.)
1 ADC
13
Batterietyp
Aufladezeit (auf 90 %
der Nennkapazität)
verschlossene Bleibatterie (VRLA)
Protect C.1000
12 V 7 Ah x 3
Protect C.2000
12 V 7 Ah x 8
Protect C.3000
12 V 7 Ah x 8
Protect C.1000 BP
12 V 7 Ah x 3 x 2
Protect C.2030 BP
12 V 7 Ah x 8 x 2
~ 8 h (USV mit interner Batterie)
~ 24 h (mit 1 Batterieerweiterung)
~ 40 h (mit 2 Batterieerweiterungen)
Kommunikation
Schnittstellen
Fernabschaltkontakt
Shutdown Software
auf CD
RS232 SUB-D (9-polig), USB
Zusätzlich: Kommunikationsslot
für Erweiterungen (z. B. Relaiskarte,
SNMP (Pro), ...)
potenzialfrei (wahlweise als Öffner oder
Schließer programmierbar)
„CompuWatch“ für alle gängigen
Betriebssyteme, u. a. Windows, Linux,
Mac, Unix, Novell, Sun
Allgemeine Daten
Klassifikation
VFI SS 111 gem. IEC 62040–3
Dauerwandlertechnologie (INV / BATT)
VFI SS 311 gem. IEC 62040–3
ECO-Betriebsart
Volllast Wirkungsgrad
Protect C.1000
≥87 % / ≥85 %
(AC-AC / DC-AC)
Protect C.2000
≥88 % / ≥85 %
Protect C.3000
≥88 % / ≥85 %
Protect C.1000
≥93 %
Volllast Wirkungsgrad
≥94 %
(ECO / Transferzeit <10ms) Protect C.2000
(ökonomischer Betrieb)
Protect C.3000
≥94 %
Eigengeräusch
Protect C.1000
≤44 dB (A)
(1m Abstand)
Protect C.2000
≤49 dB (A)
Protect C.3000
≤49 dB (A)
Kühlart
Fremdkühlung durch
drehzahlveränderliche Lüfter
Betriebstemperatur0 °C bis 45 °C
bereich
Empfohlen: +15 °C bis +25 °C
(batteriesystembedingt)
Lagertemperaturbereich
-15 °C bis +60 °C (USV)
0 °C bis +35 °C (Batterie)
14
Luftfeuchtigkeit
0 – 95 % (ohne Betauung)
Aufstellhöhe
Bis 1000 m bei Nennleistung
Bei Nutzung oberhalb von
1000 m NN ergibt sich eine
Leistungsminderung wie folgt:
Höhe (m)
1000 1500 2000 2500 3000
Leistung (%) 100
95
90
85
Schutzart
IP20
Verbraucherabgänge
Protect C.1000
4 x IEC 320 C13
Protect C.2000
6 x IEC 320 C13
80
Protect C.3000
Display
Gehäusefarbe
4 x IEC 320 C13
+1 x IEC 320 C19
+1 Festanschluss
über Klemmstein
Grafik LC-Display, Auflösung: 128 x 64 Pixel
Sprachen: DE / EN / ES / FR / RU
zus. 3 LEDs zur Betriebsanzeige
Blackline
Gewichte
Abmessungen
B x H x T (netto)
(netto / brutto)
Protect C.1000
13 kg / 15 kg
Protect C.1000 BP
18 kg / 19 kg
Protect C.2000
31 kg / 33 kg
Protect C.3000
31 kg / 33 kg
Protect C.2030 BP
44 kg / 46 kg
Protect C.1000
145 mm x 220 mm
x 400 mm
145 mm x 220 mm
x 400 mm
192 mm x 347 mm
x 460 mm
192 mm x 347 mm
x 460 mm
192 mm x 347 mm
x 460 mm
Protect C.1000 BP
Protect C.2000
Protect C.3000
Protect C.2030 BP
15
Abmessungen
B x H x T (brutto)
(Verpackung)
Richtlinien
Protect C.1000
240 mm x 330 mm
x 495 mm
Protect C.1000 BP 300 mm x 330 mm
x 500 mm
Protect C.2000
330 mm x 475 mm
x 590 mm
Protect C.3000
330 mm x 475 mm
x 590 mm
Protect C.2030 BP 330 mm x 475 mm
x 590 mm
Der Protect C entspricht der Produktnorm
EN 62040. Das CE-Zeichen am Gerät
bestätigt die Einhaltung der EG-Niederspannungsrichtlinie 2014 / 35 / EU sowie
der EMV-Richtlinie 2004 / 108 / EG für
elektromagnetische Verträglichkeit, wenn
die in der Betriebsanleitung beschriebenen
Installationsanweisungen befolgt werden.
Für 2014 / 35 / EU Niederspannungsrichtlinie
Referenznummer
EN 62040-1: 2008
Für 2004 / 108 / EG EMV-Richtlinie
Referenznummer
EN 62040-2: 2006 Klasse C1
16
3. SICHERHEIT
3.1
ALLGEMEINE SICHERHEITSHINWEISE
Lesen Sie diese Betriebsanleitung, bevor Sie die USV Protect C und
deren externe Batteriemodule (Sonderzubehör) das erste Mal in Betrieb
nehmen, und beachten Sie die Sicherheitshinweise!
Benutzen Sie das Gerät nur in technisch einwandfreiem Zustand sowie
bestimmungsgemäß, sicherheits- und gefahrenbewusst unter Beachtung
der Betriebsanleitung! Beseitigen Sie umgehend Störungen, welche die
Sicherheit beeinträchtigen können.
In dieser Anleitung werden folgende Piktogramme benutzt:
Hinweis Gefahr!
Bei Gefahr für Leib und Leben des Bedieners.
Hinweis Achtung!
Bei Verletzungsgefahr sowie Gefährdung von Gerät und Geräteteilen.
Hinweis Information!
Nützliches und Wichtiges für den Betrieb der USV und deren externe
Batteriemodule (Sonderzubehör).
17
3.2
SICHERHEITSHINWEISE FÜR PROTECT C
Dieses Kapitel enthält wichtige Anweisungen für die USV Protect C
und deren externe Batteriemodule (Sonderzubehör), die bei Montage,
Betrieb und Wartung der unterbrechungsfreien Stromversorgung sowie
der Batteriesysteme (intern und ggfs. auch extern) befolgt werden müssen.
Die USV steht unter Spannung, die gefährlich sein kann. Das Gerät darf
nur durch ausgebildetes Fachpersonal geöffnet werden. Reparaturen dürfen nur von qualifizierten Kundendienstmitarbeitern durchgeführt
werden!
Der Ausgang kann unter Spannung stehen, auch wenn die USV nicht an
die Netzversorgung angeschlossen ist, da die USV eine eigene interne
Stromversorgung besitzt (Batterie)!
Das Gerät muss aus Gründen des Personenschutzes ordnungsgemäß
geerdet werden!
Der Protect C darf nur mit einer VDE-geprüften Netzanschlussleitung
mit Schutzleiter (im Lieferumfang enthalten) an 200 V / 208V / 220 V /
230 V / 240 V-Wechselspannungsnetzen mit Schutzerdung betrieben
bzw. angeschlossen werden.
Verbrennungsgefahr!
Die Batterie weist hohe Kurzschlussströme auf. Falscher Anschluss
oder Fehler beim Freischalten können zum Schmelzen der Steckerverbindungen, zu Funkenschlag und zu schweren Verbrennungen führen!
Das Gerät ist mit einem Warnsignal ausgerüstet, das ertönt,
wenn die Batteriespannung des Protect C erschöpft ist, oder
wenn die USV nicht im Normalzustand arbeitet (siehe auch
Kapitel 9.1.1, Alarm- / Fehlermeldungen, Seite 49).
18
Beachten Sie für die dauerhafte Betriebssicherheit und für ein sicheres
Arbeiten mit der USV und den Batteriemodulen (Sonderzubehör) folgende Sicherheitshinweise:
 Die USV nicht auseinander nehmen!
(Innerhalb der USV befinden sich keine Teile, die einer regelmäßigen
Wartung bedürfen. Beachten Sie, dass bei Eingriff in das Gerät der
Gewährleistungsanspruch erlischt!)
 Das Gerät nicht im direkten Sonnenlicht oder in der Nähe von Heizquellen aufstellen!
 Das Gerät ist zur Aufstellung in beheizten Innenräumen vorgesehen.
Die Gehäuse nicht in der Nähe von Wasser oder übermäßig feuchter
Umgebung aufstellen!
 Wird die USV aus kalter Umgebung in den Aufstellungsraum gebracht, kann Betauung auftreten. Vor Inbetriebnahme muss die USV
absolut trocken sein. Deshalb eine Akklimatisationszeit von mindestens zwei Stunden abwarten.
 Niemals Netzeingang und USV-Ausgang miteinander verbinden!
 Dafür Sorge tragen, dass keine Flüssigkeiten oder Fremdkörper in
die Gehäuse gelangen!
 Die Be- und Entlüftungsöffnungen des Gerätes nicht versperren!
Darauf achten, dass z. B. Kinder keine Gegenstände in die Belüftungsöffnungen stecken!
 Keine Haushaltsgeräte, wie zum Beispiel Haartrockner, an die USV
anschließen! Vorsicht auch bei Betrieb mit motorischen Lasten.
Eine Rückspeisung in den Wechselrichter, z. B. durch kurzzeitigen
generatorischen Betrieb der Last, muss zwingend vermieden werden.
 Der Netzanschluss sollte sich in der Nähe des Gerätes befinden und
leicht zugänglich sein, um ein Freischalten vom WechselstromEingang oder das Herausziehen des Steckers zu vereinfachen!
 Netzanschlussleitung während des Betriebs nicht von der USV oder
aus der Steckdose der Hausinstallation (Schutzkontaktsteckdose)
 abziehen, da sonst die Schutzerdung der USV und aller angeschlossenen Verbraucher aufgehoben wird.
Stromschlaggefahr!
Selbst nach Freischalten der Netzspannung bleiben die Bauteile im
Innern der USV an der Batterie angeschlossen und können daher
Stromschläge verursachen. Deshalb vor Wartungs- oder Pflegearbeiten
unbedingt auch den Batteriekreis unterbrechen!
19
Batterieaustausch und Wartung müssen von einer Fachkraft durchgeführt oder zumindest beaufsichtigt werden, die sich mit Batterien und
den notwendigen Vorsichtsmaßnahmen auskennt!
Unbefugte von den Batterien fernhalten!
Beim Austausch der Batterien folgendes beachten: Verwenden Sie
ausschließlich identische, wartungsfreie, verschlossene Bleibatterien
mit den Daten der Originalbatterien.
Explosionsgefahr!
Batterien nicht in offenes Feuer werfen.
Batterien nicht öffnen oder beschädigen (frei gewordener Elektrolyt ist
schädlich für Haut und Augen und kann giftig sein!)
Batterien können Stromschläge und hohe Kurzschlussströme
verursachen.
Treffen Sie daher folgende Vorsichtsmaßnahmen, wenn Sie mit
Batterien arbeiten:
 Legen Sie Uhren, Ringe und andere Gegenstände aus Metall ab!
 Verwenden Sie nur Werkzeug mit isolierten Griffen!
Verbraucher nicht über den USV-Hauptschalter ein- und ausschalten.
Auf den Einsatz von Schaltleisten mit zentralem Ein-/Ausschalter zur
Vermeidung von Einschaltstromspitzen verzichten.
Schalten Sie die USV „AUS“, wenn Sie diese längere Zeit nicht benutzen
wollen. Wenn Ihre Firma jeden Abend spannungsfrei geschaltet wird,
muss der Protect C allabendlich ausgeschaltet werden, da sich sonst die
Batterie entlädt. Eine häufig wiederkehrende vollständige Entladung der
Batterie sollte im Hinblick auf deren Gebrauchsdauer vermieden werden!
Schalten Sie zur Sicherheit Ihrer Person die USV niemals ohne
vorherige Erdung des Gehäuses bzw. ordnungsgemäß vollzogener
Netzanbindung ein!
20
3.3
CE-ZERTIFIKAT
21
4. EINRICHTEN UND BETRIEB
4.1
AUSPACKEN UND BETRIEB
Das Gerät wurde vollständig getestet und geprüft. Obwohl die
Verpackung und der Versand des Gerätes mit der üblichen Sorgfalt
erfolgten, können Transportschäden nicht völlig ausgeschlossen
werden.
Ansprüche aufgrund von Transportschäden sind grundsätzlich
gegenüber dem Transportunternehmen geltend zu machen!
Prüfen Sie daher bei Erhalt den Versandbehälter auf Schäden. Wenn
nötig, bitten Sie das Transportunternehmen, die Waren zu prüfen, und
nehmen Sie den Schaden in Anwesenheit des Mitarbeiters des Transportunternehmens auf, um ihn innerhalb von acht Tagen ab Lieferung
über den AEG-Repräsentanten bzw. -Händler zu melden.
Überprüfen Sie den Inhalt der Lieferung auf Vollständigkeit:
 PROTECT C mit 1000, 2000 oder 3000 VA
 Netzanschlussleitung mit Schutzkontaktstecker
 2 Geräteanschlussleitungen (10 A)
(beim C.3000 1x10 A und 1x16 A)
 USB Kommunikationsleitung
 Management Software „CompuWatch“ auf CD
 Betriebsanleitung
Externe Batteriemodule umfassen folgenden Lieferumfang:
 Externe Batterieeinheit
 Spezielle Batterieanschlussleitung
Abweichungen bitten wir unserer Hotline (s. Seite 7) zu melden.
Die Originalkartonage bietet wirkungsvollen Schutz gegen Stoß und
sollte zum sicheren späteren Transport aufbewahrt werden.
22
Um die Gefahr einer Erstickung auszuschließen, halten Sie die
Kunststoffverpackungstüten bitte von Babys und Kindern fern.
Handhaben Sie die Komponenten mit Vorsicht. Bedenken Sie insbesondere deren Gewichte. Ziehen Sie speziell bei den 2 und 3 kVA Modellen
sowie ggf. deren externen Batterieeinheiten u. U. eine zweite Person
hinzu.
4.2
AUFSTELLUNGSORT
Der Protect C ist für die Aufstellung in geschützter Umgebung ausgelegt.
Berücksichtigen Sie bei der Aufstellung des Gerätes Faktoren wie ausreichende Belüftung und angemessene Umgebungsbedingungen.
Der Protect C ist luftgekühlt. Versperren Sie die Be- und Entlüftungsöffnungen nicht!
Die USV und deren externe Batteriemodule sollten vorzugsweise bei
Raumtemperatur (zwischen 15 °C und 25 °C) betrieben werden.
Stellen Sie die Geräte in einem Raum auf, der trocken, relativ staubfrei
und frei von chemischen Dämpfen ist.
Stellen Sie sicher, dass keine magnetischen Speichermedien in der Nähe
des Protect C gelagert und/oder betrieben werden.
Überprüfen Sie auf dem Typenschild, ob die Spannungs- und
Frequenzangaben mit denen für Ihre Verbraucher geltenden Werte
übereinstimmen.
23
5. ÜBERSICHT
ANSCHLÜSSE, BEDIEN-/ANZEIGEELEMENTE
5.1
VORDERANSICHT
Protect C.1000
Protect C.2000
Protect C.1000 BP Protect C.2030 BP
Protect C.3000
24
5.2
RÜCKSEITIGE ANSICHT (ANSCHLÜSSE)
Protect C.1000
Protect C.2000
Protect C.3000
25
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
8.
Netzanschluss (USV-Eingang)
Netzeingangssicherungsautomat
Überwachte(r) Lüfter mit intelligenter Drehzahlregulierung
(Achtung: 100 mm Mindestfreiraum hinter dem Lüfter zum
freien Ausblasen beachten)
RS232 Kommunikationsschnittstelle
(SUB-D9 Buchse)
USB Kommunikationsschnittstelle
Notabschaltkontakt (EPO) Emergency Power Off
Wahlweise konfigurierbar als Öffner oder Schließer
Kommunikationsslot für optionale Erweiterungskarten:
Relaiskarte, Karte für Fern Ein-/ Aus, SNMP, …
Die USB und RS232 Kommunikationsschnittstelle schließen
einander aus, d.h. entweder USB oder RS232. Der
Kommunikationsslot ist hingegen dual-monitorfähig, d. h.
kann parallel zur USB oder RS232 Schnittstelle genutzt
werden.
Anschluss für externe Batterieerweiterung
Verbraucheranschlüsse (USV-Abgänge)
IEC 320 C13 (10 A)
10. Getrennte Absicherung der Laststromkreise beim
PROTECT C.3000
11. Verbraucheranschluss PROTECT C.3000 (USV-Abgang)
IEC 320 C19 (16 A)
12. Verbraucheranschluss PROTECT C.3000 (USV-Abgang)
über Klemmleiste
9.
26
6. INBETRIEBNAHME
6.1
AUFSTELLUNG
Beim Aufstellen der USV-Anlage und deren externen Batterieeinheiten
(Sonderzubehör) ist folgendes zu beachten:
 Die Auflagefläche muss glattflächig und zur Vermeidung von Vibrationen und Stößen ausreichende Festigkeit und Stabilität aufweisen.
 Achten Sie auf ausreichende Tragfähigkeit, insbesondere beim Einsatz in Verbindung mit externen Batterieeinheiten (Sonderzubehör).
 Stellen Sie die Einheiten so auf, dass ausreichende Luftzirkulation
gewährleistet ist. An der Rückseite ist ein Freiraum von mindestens
100 mm zu Belüftungszwecken einzuhalten. Zuluftöffnungen an der
Vorderseite sowie seitlich des Gerätes nicht versperren.
Hier ist ein Freiraum von mindestens 50 mm einzuhalten.
 Externe Batterieeinheiten so anordnen, dass seitliche Zuluftöffnungen
der USV-Anlage nicht abgedeckt werden. Zur Wahrung maximaler
mechanischer Stabilität sollte von einer direkten Aufstellung der externen Batterieeinheit(en) oberhalb oder unterhalb der USV-Anlage abgesehen werden.
 Extreme Temperaturen vermeiden! Um die Gebrauchsdauer der
Batterien zu maximieren, ist eine Umgebungstemperatur von 15 °C
bis 25 °C zu empfehlen. Die Einheiten nicht direkter Sonneneinstrahlung aussetzen oder in der Nähe anderweitiger Wärmequellen,
wie z. B. Heizkörper, betreiben.
 Einheiten vor äußeren Einwirkungen (insbesondere Feuchtigkeit und
Staubeinwirkung) schützen. Beachten Sie diesbzgl. auch die Hinweise
im Kapitel 3.2, Seiten 17 bis 19 dieser Betriebsanleitung.
Wenn das Gerät von einem kalten in einen warmen Raum gebracht wird,
oder wenn die Raumtemperatur plötzlich abfällt, kann es zu Feuchtigkeitsniederschlag im Inneren des Gerätes kommen. Lassen Sie das
Gerät zur Vermeidung einer Kondensationsbildung 2 Stunden lang
stehen, bevor Sie es einschalten.
27
6.2
ERWEITERUNG DURCH EXTERNE
BATTERIEMODULE
Durch den Anschluss externer Batteriemodule besteht die Möglichkeit,
längere Überbrückungszeiten zu erzielen. Verbinden Sie hierzu
ausschließlich folgende Produkte miteinander:
Protect C.1000 mit Protect C.1000 BP
Protect C.2000 mit Protect C.2030 BP
Protect C.3000 mit Protect C.2030 BP
Protect C mit 1 Batterieerweiterung
Abb.: Protect C.1000 und Protect C.1000 BP
1.
2.
3.
Überprüfen Sie die korrekte Zusammengehörigkeit von
USV und Batterieeinheit (die Gehäuse müssen z. B. von
den Abmessungen her identisch sein).
Verbinden Sie mit der beiliegenden Batterieanschlussleitung
die entsprechenden Batteriekonnektoren gemäß obiger
Abbildung. Achten Sie beim Anschluss darauf, dass die
Stecker zügig und fest in die Batteriekonnektoren eingesteckt
werden. Fixieren Sie die Steckerteile abschließend mit den
seitlichen Schrauben.
Ändern Sie im Menüpunkt „Einstellungen“ unter „Externe
Batteriemodule“ die Anzahl auf <1> (s. a. Seite 43).
28
Protect C mit 2 Batterieerweiterungen
Abb.: Protect C.1000 und Protect C.1000 BP
1.
2.
3.
6.3
Überprüfen Sie die korrekte Zusammengehörigkeit von
USV und Batterieeinheit (die Gehäuse müssen z. B. von
den Abmessungen her identisch sein).
Verbinden Sie mit den beiliegenden Batterieanschlussleitungen die entsprechenden Batteriekonnektoren gemäß obiger
Abbildung. Achten Sie beim Anschluss darauf, dass die
Stecker zügig und fest in die Batteriekonnektoren eingesteckt
werden. Fixieren Sie die Steckerteile abschließend mit den
seitlichen Schrauben.
Ändern Sie im Menüpunkt „Einstellungen“ unter „Externe
Batteriemodule“ die Anzahl auf <2> (s. a. Seite 43).
NETZANSCHLUSS
Überprüfen Sie die Kompatibilität der USV Nenneingangsspannung
mit der für Ihr Land geltenden Nennspannung. Die sich USV-seitig
automatisch einstellende Ausgangsspannung richtet sich nach
der Höhe der anliegenden Nenneingangsspannung. Änderungen
auf 200 VAC, 208 VAC, 220 VAC, 230 VAC oder 240 VAC können
jederzeit manuell über das Bedientableau vorgenommen werden.
29
Um eine korrekte Funktionsweise der USV und ihrer Zusatzeinrichtungen zu gewährleisten, ist es notwendig, die Netzleitung mit einer entsprechenden Vorsicherung zu versehen. Bei allen Modellen der Protect
C Baureihe erfolgt der Anschluss über die mitgelieferte Netzanschlussleitung an einer handelsüblichen Schutzkontaktsteckdose. Achten Sie
auf eine ausreichende Dimensionierung der Sicherung in Ihrer Unterverteilung. Insbesondere der Protect C.3000 benötigt eine eigene Absicherung mit 16 A. Stecken Sie den Schutzkontaktstecker der Netzanschlussleitung zunächst noch nicht in die dafür vorgesehene Schutzkontaktsteckdose.
6.4
VERBRAUCHERANSCHLUSS
Bevor Sie den Anschluss der Verbraucher an die USV vornehmen,
kontrollieren Sie bitte, dass die angegebene Nennleistung auf dem
Typenschild größer oder gleich ist wie die Summe der Verbraucherleistungen. Verbinden Sie die vorgesehenen Verbraucher mit den Abgängen Ihrer USV. Verwenden Sie hierfür die beiliegenden Verbraucheranschlussleitungen. Ihre Verbraucher lassen Sie zunächst in ausgeschaltetem Zustand. Sollten weitere Verbraucheranschlussleitungen erforderlich
werden, kontaktieren Sie bitte Ihren Fachhändler.
Im Fall eines gemeinsamen Verteilerschrankes (Stromkreise sowohl mit
Netz- wie auch USV-Spannung), kennzeichnen Sie jeden Stromkreis mit
der jeweiligen Speisung (Netz oder USV).
Die Verbraucherlast der USV sollte die spezifizierte Nennlast des
Gerätes zu keinem Zeitpunkt übersteigen. Kommt es dennoch zu einer
Geräteüberlast, leuchtet die rote LED Störung auf, begleitet von einem
Signalton. Die Versorgung der angeschlossenen Verbraucher bleibt,
abhängig von der Höhe der Überlast, für eine bestimmte Zeit weiterhin
gegeben, jedoch muss die angeschlossene Last umgehend reduziert
werden. Ein Nichtbeachten des Zustands „Geräteüberlast“ kann zu
einem totalen Verlust der USV-Funktionen führen!
Vermeiden Sie auch kurzfristige Geräteüberlastungen, wie sie z. B.
durch Anschluss eines Laserdruckers oder eines Laserfaxgerätes
entstehen können. Schließen Sie keine Haushaltsgeräte oder Werkzeugmaschinen an die USV an.
30
Niemals zusätzliche Verbraucher an die USV anschließen oder
zuschalten, wenn Netzausfall vorliegt, d.h. die USV im Notstrombetrieb
arbeitet!
In der Regel sollte, wenn im Normalbetrieb niemals Überlast aufgetreten
ist, es auch im Batteriebetrieb zu keiner Überlast kommen.
Ein Aufleuchten der LED Störung in Verbindung mit einem Signalton
weist auf eine abschaltende Störung hin. Folgen Sie den Anweisungen
in Kapitel 9.1.!
Kontrollieren Sie abschließend den festen Sitz der im Notabschaltstecker befestigten Drahtbrücke und ziehen Sie die beiden
äußeren Schrauben des Steckerteils fest an (s. a. Seite 24, Pos. 6).
Möchten Sie die Funktion der Notabschaltung nutzen, so fahren Sie
zunächst mit Kapitel 8.4 auf Seite 48 fort.
Die verbaute Notabschaltung dient lediglich der Abschaltung der USV
Spannung. Dies geschieht auf elektronischem Wege und entspricht nicht
einer NOT-HALT-Einrichtung gemäß DIN EN ISO 13850.
31
7. BETRIEB UND BEDIENUNG
7.1
ERSTINBETRIEBNAHME
7.1.1 USV EINSCHALTEN
Stecken Sie den Schutzkontaktstecker der Netzanschlussleitung in
die dafür vorgesehene vorschriftsmäßig abgesicherte Schutzkontaktsteckdose Ihrer Unterverteilung. Es erfolgt automatisch die Versorgung
der USV mit Spannung aus dem öffentlichen Netz.
Die USV startet mit der Initialisierungsphase, angezeigt durch ein
für 5 Sekunden eingeblendetes AEG Logo. Danach erscheint
(bei der Erstinbetriebnahme auf Englisch) nachstehende Meldung:
UPS On
USV Ein
Die invertiert dargestellte Befehlsaufforderung „UPS On“ bestätigen
Sie nun durch Drücken der Taste „ENTER“. Halten Sie die Taste für
ca. 1 Sekunde gedrückt. Die USV synchronisiert sich und nimmt nach
wenigen Sekunden den Normalbetrieb auf. Das Display wechselt zur
USV Status - Anzeige.
Erfolgt für 5 Minuten keinerlei Tastenbetätigung, wechselt die
Anzeige automatisch zur USV Status-Anzeige. Rückkehr durch
Tastendruck „▲“.
7.1.2 USV AUSSCHALTEN
UPS Off
USV Aus
Confirm: yes
no
Befehl bestätigen:
ja
nein
Befindet sich die USV in Betrieb, kann ausgehend vom Basisfenster
„USV Status“ durch Betätigung der Taste „▲“ obiger Befehl aufgerufen
werden. Nach erneuter Bestätigung des Befehls schaltet sich die USV
dann aus bzw. auf Bypass (je nach gewählter Voreinstellung).
32
Zum leichteren Wiederauffinden dieses Menüpunktes „USV einschalten“
bzw. „USV ausschalten“ wird über der Taste „▲“ das Symbol
eingeblendet.
7.2
BEDIENTABLEAU
7.2.1 ÜBERBLICK
Wesentliches Merkmal des Bedientableaus ist dessen grafisches
LC Display mit Klartextanzeige. Im unteren Bereich befinden
sich 4 Tasten zur Menü-navigation, der obere Bereich beinhaltet
zusätzlich 3 verschiedenfarbige LEDs.
Abb.19: Display(standard)anzeige „USV Status“
7.2.2 INDIKATOREN (LED ANZEIGEN)
Die Indikatoren (LEDs) geben u. a. folgende Stati wieder:
Anzeige
Status
Beschreibung
Rot (blinkend)
Rot
(permanent leuchtend)
Gelb und Grün
(permanent leuchtend)
Grün
(blinkend)
Warnung
Systemfehler
Grün
(permanent leuchtend)
Normalbetrieb
(Dauerwandler)
Batteriebetrieb
Bypassbetrieb /
ECO-Betrieb
33
7.2.3 BEDIENTASTEN (NAVIGATION)
Die 4 Tasten zur Navigation beinhalten die folgenden Funktionen:
„▲“ Taste:
durch Drücken dieser Taste scrollen Sie in den
Menüebenen nach oben bzw. verändern den
einzustellenden Wert.
Drücken Sie diese Taste während der Statusanzeige,
so gelangen Sie zu dem Menüpunkt „USV einbzw. ausschalten“
„▼“ Taste:
durch Drücken dieser Taste scrollen Sie in den
Menüebenen nach unten bzw. verändern den
einzustellenden Wert.
„ENTER“ Taste: kurze Betätigung dieser Taste wählt den
entsprechenden Menüeintrag aus. Zur Bestätigung
und Speicherung eines eingestellten Menüpunktes
im Menü „Einstellungen“ halten Sie diese Taste
für mindestens 1 Sekunde gedrückt.
„ESC“ Taste:
Drücken Sie diese Taste zur Rückkehr zur vorherigen
Menüebene, ohne dass Sie Einstellungen verändern
möchten. Drücken Sie diese Taste während der
Statusanzeige, so gelangen Sie zum Hauptmenü.
Weiterhin können Sie durch Drücken einer beliebigen Taste einen
Hinweis-Warnton vorübergehend deaktivieren.
Erfolgt keine Tastenbetätigung, kehrt die Anzeige automatisch nach
5 Minuten wieder zur Standardanzeige zurück. Wollen Sie eine aufgerufene Anzeige im Messwerte - Menü „einfrieren“, so drücken
Sie für ca. 3 Sekunden gleichzeitig die Tasten „▲“ und „▼“.
Ein kleiner Schlüssel im oberen rechten Displaybereich signalisiert
diese Einstellung. Eine erneute gleichzeitige Betätigung dieser
beiden Tasten für ca. 3 Sekunden hebt diese Einstellung wieder auf.
34
7.3
DISPLAY (HAUPTMENÜ)
Das Hauptmenü erreichen Sie durch Drücken der Taste „ESC“.
Hauptmenü der LCD Anzeige
(links die voreingestellte englische, rechts die deutsche Version)
Die nachstehenden Abbildungen zeigen ausschließlich die Displaydarstellung auf Deutsch (Umstellung siehe Kapitel 7.3.6 auf Seite 41ff.
„Settings“ („Einstellungen“)).
7.3.1 USV STATUS-ANZEIGE
Das Statusfenster wird aufgerufen, indem Sie im Hauptmenü mit den
Tasten „▲“ oder „▼“ zum Menüpunkt „USV Status“ navigieren (Zeile
wird dabei invertiert dargestellt) und anschließend die „ENTER“ Taste
betätigen (autom. Anzeige nach 5 min.).
Die USV Status – Anzeige unterteilt sich in mehrere Abschnitte mit
folgenden abrufbaren Informationen:
 Zusammenfassende Anzeige aller anwenderrelevanten Ein- und
Ausgangsparameter, einschließlich der Info über den Betriebsstatus,
der aktuellen Auslastung und aktuell verfügbaren Batteriekapazität
 Mitteilungen und Alarmmeldungen (s. a. Kap. 9.1.1 auf S. 49 ff.)
 Batterieanzeige mit Statusfenster und Ladezustand
Teil 1 der USV Status-Anzeige
35
Das Display zeigt mittig im oberen Bereich den aktuellen USV Status an.
Finden Sie im Folgenden eine Aufstellung der verwendeten Symbole
und deren Bedeutung:
Anzeige
Status
USV befindet sich im Normal- /
Dauerwandlerbetrieb. Netz ist vorhanden
und innerhalb des akzeptierten
Toleranzfensters
(Betriebsart: „Beste Leistung“).
USV in Batteriebetrieb.
USV versorgt die Verbraucher über
den integrierten Bypass.
USV arbeitet im Frequenzwandlermodus.
USV befindet sich in Betriebsbereitschaft
(Standby Mode). Keine Ausgangsspannung. Bypass deaktiviert.
(USV) arbeitet in der Betriebsart
„ökonomisch“ (ECO Betrieb).
36
USV führt aktuell einen Batterietest durch.
Anzeige für 10 Sekunden nach erfolgreich
durchgeführtem Batterietest.
USV meldet fehlerhaftes bzw. nicht
angeschlossenes Batteriesystem.
USV ist überlastet.
USV zeigt kritischen Fehler und hat den
USV Ausgang abgeschaltet.
Genereller USV Alarm. Details ersichtlich
aus den Alarmmeldungen und Einträgen
im Ereignisprotokoll.
37
Mitteilungen und Alarmmeldungen
Teil 2 der USV Status - Anzeige erreichen Sie nach Drücken der
Taste „▼“ und beinhaltet aktuelle Mitteilungen und ggf. anstehende
Alarmmeldungen. Jede Mitteilung bzw. jeder Alarm wird in einem
eigenen Fenster dargestellt und sequentiell durch Drücken der
Taste „▼“ aufgerufen.
Stehen keine Informationen an, so erscheint die Meldung:
„Keine Alarmmeldungen“.
Ereignisse werden ausschließlich im „Ereignisprotokoll“ (eigener
Menüpunkt) mit Datum und Uhrzeit aufgelistet und gespeichert.
Teil 3 der USV Status-Anzeige beinhaltet die Information über den
Batteriestatus, wiederum erreichbar nach Drücken der Taste „▼“.
Batteriestatusanzeige
Batterieladung
Batterieerhaltungsladung
Batterieentladung
Batterie getrennt
Beschreibung
Batterien werden aktuell mit
konstantem Strom geladen.
Batterien werden aktuell mit
konstanter Spannung versorgt.
Batterien werden aktuell entladen,
z. B. aufgrund eines anstehendes
Netzausfalles.
Batteriesystem nicht verfügbar,
da z. B. derzeit nicht kontaktiert.
38
7.3.2 EREIGNISPROTOKOLL
Bis zu 50 Ereignisse werden im USV internen nichtflüchtigen Ereignisspeicher abgelegt. Das zuletzt aufgetretene Ereignis wird zuerst
angezeigt, gefolgt von den weiter zurückliegenden. Jedes Ereignis
wird analog zu den Mitteilungen und Alarm Meldungen in einem
eigenen Fenster angezeigt.
Die Darstellung eines Ereignisses erfolgt jeweils mit Datum und Uhrzeit,
gefolgt von einer Beschreibung in Klartext. Der numerische Code
erleichtert den Verweis zur Fehleranalyse und weiteren Vorgehensweise
im Umgang mit dem aufgetretenen Ereignis (s. a. Kapitel 9.1.1 auf Seite
49ff.). In der unteren rechten Ecke des Displays finden Sie schließlich
die Gesamtanzahl bereits gespeicherter Ereignisse sowie Ihre derzeitige
Position beim Durchscrollen der Fenster. „1/…“ gibt dabei das aktuellste
zuletzt gespeicherte Ereignis wieder (=Startposition beim Aufruf).
Wurden noch keine Ereignisse gespeichert bzw. wurde der Ereignisspeicher gelöscht (s. a. Kapitel 7.3.6 auf Seite 45.), so erscheint die
Meldung: „Keine Ereignisse im Speicher“.
Aufruf des Ereignisspeichers
Das Ereignisprotokoll erreichen Sie, indem Sie durch Drücken der Taste
„ESC“ das Hauptmenü aufrufen und anschließend mit den Tasten „▲“
oder „▼“ zum Menüpunkt „Ereignisprotokoll“ navigieren (Zeile wird dabei
invertiert dargestellt) und anschließend die „ENTER“ Taste betätigen
(Basis / Ausgangspunkt ist dabei die USV Status – Anzeige).
Rückkehr zur USV Status - Anzeige durch erneute Betätigung
der „ESC“ Taste (oder automatisch nach 5 Minuten ohne weitere
Tastenbetätigung).
39
7.3.3 MESSWERTE
Durch Aufruf dieses Menüpunktes können Sie sequentiell nachstehende
Messwerte abrufen:
Systemwirkungsgrad
Ausgang
(Wirk- und Scheinleistung)
Ausgang
(Strom und Leistungsfaktor)
Ausgang
(Spannung und Frequenz)
Eingang
(Spannung und Frequenz)
Batterie
(Spannung und Ladezustand)
DC bus (Zwischenkreisspg.)
Externe Batteriemodule
Summierter kWh Verbrauch
[%]
[W] & [VA]
[A]
[V] & [Hz]
[V] & [Hz]
[V] & [%]
[V]
[kWh]
Beabsichtigen Sie die dauerhafte Anzeige eines bestimmten Messwertes, so können Sie die aufgerufene Anzeige im Messwerte -Menü „einfrieren“. Drücken Sie hierfür für ca. 3 Sekunden gleichzeitig die Tasten
„▲“ und „▼“ bis ein kleiner Schlüssel im oberen rechten Displaybereich
erscheint. Eine erneute gleichzeitige Betätigung dieser beiden Tasten für
ca. 3 Sekunden hebt die Einstellung wieder auf.
7.3.4 STEUERUNG
Während des Normalbetriebszustandes können Sie nach Aufruf
diese Menüpunktes die Unterpunkte „Umschaltung auf Bypassbetrieb“,
„Batterietest“ und „Fehlerspeicher löschen“ anwählen.
Es werden abhängig vom jeweiligen Betriebszustand nur die jeweils
möglichen anwählbaren Unterpunkte angezeigt.
40
„Steuerung“ / Befehl
Umschaltung auf Bypassbetrieb
bzw. Umschaltung auf Normalbetrieb
Batterietest
Fehlerspeicher löschen
Beschreibung
Möglichkeit der
Betriebszustandsänderung
Menüpunkt nur sichtbar, wenn
sich die USV momentan im
Bypass- oder Normalbetriebszustand befindet.
Führt nach Bestätigung Batterietest
durch. Auf Wunsch jederzeit
Abbruch möglich.
Zurücksetzen von Alarmmeldungen
Löscht manuell alle aufgelaufenen
Alarmmeldungen, wie z. B.
Batteriefehler detektiert oder aber
Zwischenkreisspgs.abweichungen.
Bei aktivem Batteriefehleralarm,
wird gleichzeitig auch der Status
des Batterietests zurückgesetzt
auf „nicht getestet“.
7.3.5 IDENTIFIKATION
Durch Aufruf dieses Menüpunktes können Sie sequentiell die Unterpunkte „Typ / Modell“, die „Artikelnummer“, die „Seriennummer“ und schließlich die aktuell aufgespielte „USV Firmware“-Version einsehen.
41
7.3.6 EINSTELLUNGEN
Nachstehende Übersicht gibt eine detaillierte Beschreibung der
möglichen Anwendereinstellungen über das USV Bedientableau wieder:
Beschreibung
Sprachen
auswahl
Anwender
passwort
Akustischer
Alarm
Uhr- und
Datumseinstellung
Einstellbare Parameter
Voreinstellung
[Englisch], [Deutsch], [Französisch], Englisch
[Spanisch], [Russisch]
Anm. Reihenfolge der
Sprachenauswahl abhängig
von aktueller Auswahl.
[aktiv<AAAA>], [inaktiv]
inaktiv
Passwort kann aus Buchstaben A~z
und / oder Zahlen 0~9 bestehen (Anwenderpassworteinstellung = „aktiv“).
Anm. Bei nicht korrekt eingegebenem
Passwort erscheint die Meldung
„Passwort ungültig“. Wiederholte
Eingabe nach Drücken einer beliebigen Taste.
[aktiv], [inaktiv]
aktiv
Anm. Die Einstellung wird
unverzüglich vorgenommen und
bleibt dauerhaft gespeichert,
auch z. B. bei einem auftretenden
Netzausfall.
Diese Einstellung unterscheidet
sich völlig vom Feature der
vorübergehenden Alarmunterdrückung. Durch Drücken einer
beliebigen Taste während eines
anstehenden akustischen Alarms
würde dieser zeitweise zwar ebenfalls
unterbunden, würde jedoch erneut
bei Auftreten eines weiteren
auffälligen Ereignisses erneut
ertönen.
15.03.2010
Eingabe Tag, Monat, Jahr,
18:00
Stunden und Minuten
Datumsformat: tt.mm.jjjj (Deutsch)
Zeit (24h-Anzeige): hh:mm
Anm. Datumsformatanzeige abhängig
von ausgewählter Sprache
42
Beschreibung
Steuerung
über serielle
Schnittstelle
Einstellbare Parameter
[aktiv], [inaktiv]
Kommunikation über RS232, USB
oder Karten im Kommunikationsslot
nur bei Einstellung „aktiv“, ansonsten
eingeschränkte Befehlsentgegennahme nur über das USV eigene
LCD Display.
Ausgangs[200V], [208V], [220V], [230V],
spannung
[240V], [automatische Erkennung]
Menüpunkt nur im USV
Betriebsbereitschaftsmodus
(Standby mode) verfügbar.
Ausgangs[50Hz], [60Hz],
frequenz
[automatische Erkennung]
Menüpunkt nur im USV
Betriebsbereitschaftsmodus
(Standby mode) verfügbar.
Alarm Niveau
[10%], [20%], [30%], ... [100%]
(Überlast)
Anm. Die Einstellung kann feinfühlig
in 10% Schritten gewählt werden,
sodass frühzeitig eine evtl. Überlastung der USV erkannt wird.
Funktionsweise / [Beste Leistung (Normalbetrieb)],
Betriebsart
[Ökonomisch (ECO-Betrieb)],
[Frequenzumrichterbetrieb]
Menüpunkt „Frequenzumrichterbetrieb“ nur im USV Betriebsbereitschaftsmodus (Standby mode)
verfügbar.
Einschalten
[aktiv] [inaktiv]
ohne Netz
USV Start über Batteriespeisung
Alarmmeldung [aktiv], [inaktiv]
bei Phasenfehler
Voreinstellung
aktiv
automatische
Erkennung
automatische
Erkennung
100%
Normalbetrieb
aktiv
inaktiv
43
Beschreibung
Externe
Batteriemodule
Batteriekapazität %
für Wiederanlauf
Automatischer
Batterietest
Periodischer
Batterietest
Einstellbare Parameter
Legt die Anzahl der externen
Batterieeinheiten fest
[0%], [10%], [20%], …[100%]
USV Verbraucherzuschaltung erst
nach Erreichen der voreingestellten
Batteriemindestkapazitätsschwelle.
[aktiv], [inaktiv]
Voreinstellung
<0>
[täglich], [wöchentlich], [monatlich]
wöchentlich
0
aktiv
Ein aktivierter automatischer Batterietest wird wiederkehrend entsprechend der Einstellung „Periodischer Batterietest“ ausgeführt. Während
dieses Batterietests wird das Batteriesystem für ca. 10 Sekunden mit
der aktuell anliegenden Last entladen.
Bei einem automatisch durchgeführten Batterietest erfolgt keine
Meldung „USV im Batteriebetrieb“, und auch eine ggf. anstehende
Batterieunterspannungsmeldung während des Batteriesystemchecks
wird unterdrückt.
Ein Batterietest kann nur unter folgenden Bedingungen erfolgen:
 USV muss sich im Normalbetrieb befinden.
 Es dürfen keine aktiven Alarmmeldungen anstehen.
 Das zu testende Batteriesystem muss eine ausreichende
Kapazitätsreserve aufweisen.
 Die Eingangsspannung bzgl. des Bypassspannungsfensters
muss sich im Toleranzbereich befinden
44
Beschreibung
Warnung:
Erhöhte
Umgebungstemperatur
Betriebsart
Notabschaltkontakt
kWh Zähler
zurücksetzen
Limitierung
Batteriebetrieb
Automatischer
Wiederanlauf
Einstellbare Parameter
[aktiv], [inaktiv]
voreingestellte Warnschwelle
bei >40 °C
Voreinstellung
aktiv
[Öffner (N.C.)], [Schließer (N.O.)]
Einstellung „Öffner (N.C.)“ bedeutet
eine Abschaltung bei Unterbrechen
der Notabschaltschleife
(Normally Closed).
Einstellung „Schließer (N.O.)“
bedeutet eine Abschaltung bei
Schließen der Notabschaltschleife
(Normally Open).
Menüpunkt nur im USV Betriebsbereitschaftsmodus (Standby mode)
verfügbar.
[nein], [ja]
Bei Auswahl „nein“ keine
Veränderung
Bei Auswahl „ ja“ werden die
aufgelaufenen kWh zurückgesetzt,
Zählerneustart bei aktuellem Zeit- &
Datumseintrag.
5h, 6h, ...14h, 15h, 16h, …999h,
inaktiv
Wird das gewählte Zeitfenster im
USV Batteriebetrieb überschritten,
wird unabhängig vom aktuellen
Batteriespgs.level eine
Unterspgs.meldung ausgegeben,
weitere 30 Minuten später erfolgt
die USV Abschaltung.
[aktiv], [inaktiv]
Einstellung „aktiv“ bedeutet: die USV
Ausgänge werden nach erfolgter
Abschaltung, z. B. aufgrund einer
Batterieunterspannung nach
Netzwiederkehr automatisch
wieder zugeschaltet.
Öffner (N.C.)
nein
14h
aktiv
45
Beschreibung
Automatischer
Bypass
Anlauf ohne
Batterie
Ereignisspeicher
löschen
LCD Kontrast
Wiederherstellung der
Werkseinstellungen
Einstellbare Parameter
[aktiv], [inaktiv]
Einstellung „aktiv“ bedeutet:
die USV aktiviert nach Anlegen der
Netzspannung automatisch den
internen Bypass und versorgt
unverzüglich die angeschlossenen
Verbraucher, dto. bei „Ausschalten“
der USV
[aktiv], [inaktiv]
Einstellung „aktiv“ bedeutet: die USV
kann auch ohne eingesetztes
Batteriesystem gestartet werden.
Nach Aufruf dieses Menüpunktes
sehen Sie zunächst die Anzahl
bereits gespeicherter Ereignisse.
Eine erneute Betätigung der Taste
„ENTER“ setzt die Anzahl dann auf
„0“ zurück.
[-5], [-4], …[-1], [0], [+1], …[+4], [+5]
[nein], [ja]
Menüpunkt nur im USV Betriebsbereitschaftsmodus (Standby mode)
verfügbar.
Wiederherstellung
Werkseinstellungen:
 setzt alle Anwendereinstellungen
auf die Werkseinstellungen zurück
 setzt alle anstehenden Befehlseinstellungen zurück
 löscht den Alarm- und Ereignisspeicher
 nach Bestätigung führt die USV
einen erneuten Initialisierungsprozess durch
Voreinstellung
aktiv
inaktiv
0
nein
Der komplette Reset wird erst nach Freischaltung der USV vollzogen.
Das Überschreiben des USV internen EEPROMs nimmt einige
Zeit in Anspruch. Warten Sie bis auch die Lüfter zum Stillstand
gekommen sind.
46
8. SCHNITTSTELLEN UND KOMMUNIKATION
8.1
COMPUTER-SCHNITTSTELLEN RS232 UND USB
Für die Steuerung der USV und für das komfortable Auslesen von
Statusmeldungen und Messwerten stehen Ihnen verschiedene Schnittstellen zur Verfügung. Das Schnittstellenprotokoll ist ausgerichtet auf
den Betrieb mit der Shutdown und USV Management Software
„CompuWatch“ von AEG. Benutzen Sie zum Anschluss Ihrer USV
an den PC z. B. die dem Lieferumfang beigefügte USB Kommunikationsleitung.
Die USB und die RS232 Kommunikationsschnittstellen schließen einander aus, d.h. entweder USB oder RS232. Belegung der RS232 Sub-D9
Buchse: 2 = TxD; 3 = RxD; 5 = GND.
8.2
KOMMUNIKATIONSSLOT
Auf der Rückseite der USV befindet sich eine Abdeckung (s. Pos. 7
auf Seite 24 ), nach deren Entfernen sich dort zusätzliche, optional
erhältliche Kommunikationskomponenten installieren lassen, z. B.:
Relaiskarte:
Relaiskarte PRO:
SNMP Karte:
SNMP PRO Karte:
Einsteckkarte mit Statusmeldungen, realisiert
über potenzialfreie Relaiskontakte (Öffner
oder Schließer). Anschluss über Sub-D9.
wie oben, jedoch Belegung programmierbar,
Anschluss über Klemme (240 VAC 1A),
zus. Möglichkeit von Fern Ein- / Aus.
Einsteckkarte zur direkten Einbindung der USV
in das Ethernet-Netzwerk über RJ45 (TCP/IP).
wie oben, jedoch zusätzlich Möglichkeit des
Anschlusses und der Managebarkeit externer
Sensorik.
Details entnehmen Sie der jeweiligen Option beiliegenden
Beschreibung. Weitere Karten in Vorbereitung.
Die Benutzung des Kommunikationsslots kann parallel zur Nutzung
der RS232- oder USB-Schnittstelle erfolgen.
47
8.3
SHUTDOWN- UND USV MANAGEMENT
SOFTWARE
Die speziell für diese Zwecke entwickelte AEG Software „CompuWatch“
kontrolliert kontinuierlich die Netzspeisung und den Zustand der USV.
Im Zusammenspiel mit der „intelligenten“ USV wird sichergestellt, dass
die Verfügbarkeit der EDV Komponenten sowie die Datensicherheit
gewährleistet werden.
Die Shut-Down Software „CompuWatch“ unterstützt diverse
Betriebssysteme, u. a. Windows XP/Vista/7/8, Linux RedHat,
Novell Netware, IBM AIX, HP-UX, SUN Solaris, Mac OS X, ...
Abb.: Beispiel eines Screens von „CompuWatch”
Details zur Installation unter den diversen Betriebssystemen entnehmen
Sie dem auf der CD befindlichen Handbuch. Download von Updates
über www.aegps.de
48
8.4
NOTABSCHALTUNG EPO
(EMERGENCY POWER OFF)
Alle Geräte der Protect C Baureihe verfügen über einen Anschluss, der
das unverzügliche Abschalten des USV- Ausgangs zum Freischalten
angeschlossener Geräte gestattet und nicht dem Shutdown-Verfahren
der Steuerungs-Software folgt.
Hinweis
Nach Betätigung der Notabschaltung sind die Ausgänge der USV spannungsfrei. Erst nach Quittierung / Rücksetzen des Notabschalters und
manuellem Neustart durch erneutes „USV Ein“ - Schalten gelangt die
USV wieder in den Normalbetriebszustand.
Zur Installation der Notabschaltung verfahren Sie wie folgt:
1. Überprüfen Sie, ob die USV ausgeschaltet ist, ggf. schalten
Sie diese aus.
2. Entfernen Sie das Steckerteil aus dem EPO – Einsatz auf der
Rückseite der USV durch Lösen der 2 äußeren Schrauben
(s. a. Seite 24 Pos. 6).
3. Verbinden Sie einen potenzialfreien Öffner-Kontakt
(Belastbarkeit mindestens 60 VDC / 30 VAC 20 mA) mit
den Pins des Steckerteils
4. Verwenden Sie hierbei eine flexible Leitung mit einem Kabelquerschnitt von min. 0,5 mm2 bzw. max. 2,5 mm2. Stecken
Sie den Stecker wieder auf und arretieren Sie den Einsatz im
Sockel durch Festziehen der äußeren Schrauben.
Hinweis
Möchten Sie anstelle eines Öffnerkontaktes einen Schließerkontakt
einsetzen, so müssen Sie im Hauptmenü „Einstellungen“ die „Betriebsart
Notabschaltkontakt“ auf „Schließer (N.O.)“ setzen.
Die verbaute Notabschaltung dient lediglich der Abschaltung der USV
Spannung. Dies geschieht auf elektronischem Wege und entspricht nicht
einer NOT-HALT-Einrichtung gemäß DIN EN ISO 13850.
49
9. PROBLEMBEHANDLUNG
9.1
STÖRUNGEN
Der Protect C setzt detaillierte Fehlermeldungen ab, mit denen Sie
oder das Servicepersonal schnell und präzise auftretende Störungen
lokalisieren und deuten können. Finden Sie nachstehend Verfahrens-/
Lösungsvorschläge zur Behebung des anstehenden Problems.
Sollten Sie keine Lösung des aufgetretenen Problems herbeiführen
können, beenden Sie den gesamten Vorgang, schalten Sie die USV
aus, und trennen Sie die USV vom Netz. Wenden Sie sich in diesem
Falle an unsere Hotline (s. S. 7).
Halten Sie hierbei bitte die Seriennummer des Gerätes und das Kaufdatum bereit. Dort erfahren Sie technische Unterstützung, und es wird
nach Schilderung Ihres Problems über die weitere Vorgehensweise
entschieden.
9.1.1 ALARM- / FEHLERMELDUNGEN
Alarm oder Anm.
USV im
Bypassbetrieb
(Anmerkung #169)
Mögliche Ursache
USV wurde manuell oder
hat automatisch auf
Bypassbetrieb geschaltet.
Anm./Lösungsweg
Der Verbraucher wird
durch das Bypassnetz
mit Spannung versorgt.
Netzstörungen werden
durch Filterelemente
passiv abgeschwächt,
es erfolgt jedoch keine
aktive Regelung durch
den Wechselrichter,
d. h. ein Netzausfall
würde den direkten
Verlust der
Verbraucherspeisung
bedeuten.
Falls das System automatisch auf Bypassbetrieb wechselte,
kontrollieren Sie, ob
 Übertemperatur
 Überlast
 USV Fehler vorliegt.
50
Alarm oder Anm.
USV im
Batteriebetrieb
(Anmerkung #168)
Intermittierender
Signalton
Mögliche Ursache
USV hat z. B. aufgrund
eines Netzausfalls auf
Batteriebetrieb geschaltet.
Batterie getrennt
(Alarm #199)
Kontinuierlicher
Signalton
USV erkennt das
integrierte
Batteriesystem nicht.
Spannung des Batteriesystems nicht im
Toleranzfenster.
Batterieunterspannungswarnung
(Alarm #56)
Intermittierender
Signalton
Verbleibende Überbrückungszeit /
verbleibende Batteriekapazität neigt sich
dem Ende zu und
unterschreitet den USV
intern spezifizierten
Schwellwert.
Anstehender Shut- USV Kommunikation
down (Abschaltung) wird aufgehoben, da
Abschaltung der
(Alarm #55)
Verbraucher in Kürze
Intermittierender
bevorsteht. Keine
Signalton
weitere Mitteilungen
bis Netzwiederkehr.
Batterietest
fehlerhaft
(Alarm #191)
Intermittierender
Signalton
Während des letzten
Tests wurde eine
schwache Batterie
detektiert.
Anm./Lösungsweg
Wechselrichter der USV
speist Verbraucher
über die USV interne
Batterie. Versuchen Sie
die Netzspg. wiederherzustellen (ausgelöste
Sicherung auf der USV
Rückseite / in Ihrer
Unterverteilung;
ggf. Hauselektriker
hinzuziehen).
Schalten Sie die USV
spannungsfrei, überprüfen Sie die korrekte
Verbindung USV und
Batteriesystem. Bleibt
das Problem bestehen,
setzen Sie sich mit
Ihrem Händler in
Verbindung.
Warnsignal als letzter
Warnhinweis zur kurz
bevorstehenden Abschaltung. Zeitpunkt
variiert, da abhängig
von anliegender Last
und Anzahl kontaktierter
Batteriemoduleinheiten.
Alarm wird generiert,
sobald die Batteriekapazität den Wert
0 erreicht. Alle
angeschlossenen
Verbrauchen sollten
zu diesem Zeitpunkt
bereits heruntergefahren sein.
Information ist als Warnhinweis zu verstehen:
Batteriesystem möglichst bald ersetzen.
51
Alarm oder Anm.
Service
Batteriesystem
(Alarm #149)
Kontinuierlicher
Signalton
Mögliche Ursache
Fehler im Batteriekreis;
internes Ladeteil wird
deaktiviert.
Netzfehler Eingang
(Alarm #59)
Intermittierender
Signalton
AC Überspannung
Eingang
(Alarm #6)
Intermittierender
Signalton
AC Unterspannung
Eingang
(Alarm #7)
Intermittierender
Signalton
Frequenzabweichung Eingang
(Alarm #8)
Intermittierender
Signalton
Phasenfehler
(Fehler in
Netzanbindung)
(Alarm #194)
Intermittierender
Signalton
Notabschaltung
(Alarm #12)
Intermittierender
Signalton
Netzspannungsversorgung unterbrochen.
Netzspannungsversorgung außerhalb
Toleranz.
Netzspannungsversorgung außerhalb
Toleranz.
Anm./Lösungsweg
Batteriesystem
checken. Bleibt das
Problem bestehen,
setzen Sie sich mit
Ihrem Händler in
Verbindung.
Betriebszustandsbezogen wechselt die USV
in den Batteriebetrieb
bzw. schaltet ab.
Betriebszustandsbezogen wechselt die USV
in den Batteriebetrieb
bzw. schaltet ab.
Betriebszustandsbezogen wechselt die USV
in den Batteriebetrieb
bzw. schaltet ab.
Frequenz der NetzBetriebszustandsbespannung außerhalb des zogen wechselt die USV
Toleranzbereiches.
in den Batteriebetrieb
bzw. schaltet ab.
Phase und Neutralleiter
am Eingang der USVAnlage vertauscht.
Drehen Sie in diesem
Fall den Schutzkontaktstecker in der Schutzkontaktsteckdose um
180°.
Der externe Kontakt
zur Notabschaltung
wurde im Einstellungsmenü aktiviert und hat
ausgelöst.
Verbraucherversorgung
durch die USV wird
sofort unterbrochen.
Details siehe Kap. 8.4.
auf Seite 48.
52
Alarm oder Anm.
Überlast Ausgang
(Alarm #25)
Intermittierender
Signalton
Mögliche Ursache
Überlastung der USV
Anlage.
DC Überspannung
Batterie
(Alarm #68)
Intermittierender
Signalton
Die Spannung im
Gleichspannungszwischenkreis der
USV hat den DC
Toleranzbereich
überschritten.
Ladeteilfehler
(Alarm #34)
Kontinuierlicher
Signalton
Fehler im internen
Batterieladeteil der
USV detektiert.
Ausgangsseitiger
Kurzschluss
(Alarm #58)
Intermittierender
Signalton
Die USV hat einen
extrem niederohmigen
„Verbraucher“ detektiert
und als Kurzschluss
gewertet.
Übertemperatur
Kühlkörper
(Alarm #73)
Intermittierender
Signalton
Die intern detektierte
Kühlkörpertemperatur
liegt außerhalb des
Toleranzbereichs.
Ggf. Lüfterfehler
(s. a. weiter unten).
Anm./Lösungsweg
Überprüfen Sie am
Display die Auslastung
der USV. Reduzieren
Sie ggf. die Last durch
Abtrennung eines Teils
Ihrer Verbraucher.
Die USV schaltet zum
Schutz der Verbraucher
den Ausgang unverzüglich ab. Angeschlossene
Last / Lastart ggf.
ungeeignet. Tritt das
Problem während des
Normalbetriebs auf,
setzen Sie sich mit
Ihrem Händler in
Verbindung.
Batterieladeteil wurde
elektronisch deaktiviert.
Setzen Sie sich mit
Ihrem Händler in
Verbindung.
USV versucht den
Kurzschluss zu löschen
und funktioniert als
Konstantstromquelle
(3 x IN für 100 ms).
Bleibt der Kurzschluss bestehen,
so schaltet die USV
nach 100 ms ab.
Luftzirkulation beachten.
Lüftungsgitter vorne und
hinten nicht versperren.
Ggf. Reinigung
aufgrund erhöhtem
Staubanfall;
Lüfterfunktion prüfen,
ggf. Lüfter tauschen.
53
Alarm oder Anm.
Lüfterfehler
(Alarm #193)
Kontinuierlicher
Signalton
Mögliche Ursache
Die USV hat einen
oder mehrere nicht
ordnungsgemäß
funktionierende(n)
Lüfter detektiert.
Schwerwiegender
EEPROM Fehler
(Alarm #53)
Kontinuierlicher
Signalton
Überprüfung der im
EEPROM abgelegten
Daten fehlerhaft, ggf.
hervorgerufen durch ein
nicht erfolgreich
verlaufendes Firmware
Update (Flash Prozess).
Anm./Lösungsweg
Ggf. Reinigung
aufgrund erhöhtem
Staubanfall;
Lüfterfunktion prüfen,
ggf. Lüfter tauschen.
Setzen Sie sich mit
Ihrem Händler in
Verbindung.
Flash Datei überprüfen,
Flash Prozess danach
erneut durchführen.
Bleibt das Problem
bestehen, setzen Sie
sich mit Ihrem Händler
in Verbindung.
54
10.
WARTUNG
Der Protect C besteht aus modernen und verschleißarmen Bauelementen. Dennoch ist es empfehlenswert, zur Aufrechterhaltung der ständigen Verfügbarkeit und der Betriebssicherheit, in regelmäßigen Abständen (mindestens jedoch alle 6 Monate) Sichtkontrollen (vor allem Batterie- und Lüfterkontrollen) durchzuführen.
Vorsicht!
Arbeitsbereichabsicherung und die Sicherheitsvorschriften unbedingt
beachten!
10.1 BATTERIE LADEN
Die Batterie wird automatisch durch die Präsenz des Netzes, unabhängig von der Betriebsart, geladen. Die komplette Aufladezeit der Batterie
nach einer längeren Entladezeit hängt insbesondere von der Anzahl
der zusätzlichen externen Batterieeinheiten ab (s. a. Kapitel 2.3. auf
Seite 13).
10.2 KONTROLLEN
Folgende Wartungsarbeiten sollten durchgeführt werden:
Tätigkeit
Sichtkontrolle
Batterie-/
Lüfterkontrolle
Zyklus
6 Monate
6 Monate
Beschrieben in
Kapitel 10.2.1
Kapitel 10.2.2 / 10.2.3
10.2.1 SICHTKONTROLLE
Bei den Sichtkontrollen ist zu überprüfen, ob ...
 mechanische Beschädigungen oder Fremdkörper in der Anlage festgestellt werden können,
 leitende Schmutz- oder Staubablagerungen im Gerät vorhanden
sind und
 Staubablagerungen zur Beeinträchtigung der Wärmezu- und
-abfuhr führen.
Vorsicht!
Vor der folgenden Maßnahme ist der Protect C spannungsfrei
zu schalten.
55
Bei sehr starkem Staubanfall sollte das Gerät vorsorglich mit trockener
Pressluft ausgeblasen werden, um einen besseren Wärmeaustausch
zu ermöglichen.
Die Zeitabstände der durchzuführenden Sichtkontrollen hängen in erster
Linie von den örtlichen Aufstellungsgegebenheiten der Geräte ab.
10.2.2 BATTERIEKONTROLLE
Der fortschreitende Alterungszustand des Batteriesystems lässt
sich durch regelmäßige Kapazitätsproben erkennen. Führen Sie
alle 6 Monate, z. B. durch Simulation eines Netzausfalles, Vergleichsmessungen bzgl. der erreichbaren Überbrückungszeit durch. Die Last
sollte hierbei immer den annähernd gleichen Leistungsbedarf aufweisen.
Bei drastisch abfallenden Zeiten gegenüber der vorherigen Messung
kontaktieren Sie bitte unsere Hotline (s. Seite 7).
10.2.3 LÜFTERÜBERPRÜFUNG
Die Lüfter sind regelmäßig auf Staubanfall und auffallend untypische
Geräuschentwicklung zu überprüfen. Bei verstopften Zuluftöffnungen
sind diese zu reinigen, bei ungewöhnlich lautem oder unruhigem Lauf
kontaktieren Sie bitte unsere Hotline (s. Seite 7).
10.3 BATTERIEWECHSEL
Achtung!
Eine Batterie kann Ursache für einen elektrischen Schock sein und kann
bei unsachgemäßer Behandlung erhebliche Gefahren in sich bergen.
Die folgenden Vorkehrungen sollten getroffen werden, bevor die Batterien ersetzt werden.
 Nehmen Sie Ringe, Armbanduhren und andere metallische Gegenstände ab.
 Wenn das Batterie - Ersatzkit auf irgendeine Weise beschädigt ist
oder Anzeichen von Undichte zeigt, setzen Sie sich unverzüglich mit
Ihrem Fachhändler in Verbindung.
 Recyceln oder entsorgen Sie die gebrauchte Batterie angemessen.
Entsorgen Sie die Batterien keinesfalls in einem offenen Feuer. Die
Batterien könnten explodieren.
56
Hinweis
Sollten Sie auch externe Batteriesysteme einsetzen, so empfehlen
wir aus technischen Gründen heraus eindringlich den Wechsel aller
Batteriesysteme.
Entsorgung von gebrauchten Batterien und Akkumulatoren
(anzuwenden in den Ländern der europäischen Union und anderen
europäischen Ländern mit einem separaten Sammelsystem für
diese Produkte).
Das Symbol auf dem Akkumulator oder der Verpackung weist darauf
hin, dass diese nicht als normaler Haushaltsabfall zu behandeln sind.
Ein zusätzliches chemisches Symbol „Pb“ (Blei) unter der durchgestrichenen Mülltonne bedeutet, dass der Akkumulator einen Anteil
von mehr als 0,4 % Blei enthält.
Durch Ihren Beitrag zum korrekten Entsorgen dieser Akkumulatoren
schützen Sie die Umwelt und die Gesundheit Ihrer Mitmenschen.
Umwelt und Gesundheit werden durch falsches Entsorgen gefährdet.
Materialrecycling hilft, den Verbrauch von Rohstoffen zu verringern.
Bei Produkten, die aufgrund ihrer Sicherheit vor Datenverlust eine
ständige Verbindung zur eingebauten Batterie benötigen, sollte die
Batterie nur durch qualifiziertes Servicepersonal ausgetauscht werden.
Um sicherzustellen, dass die Batterie korrekt entsorgt wird, geben
Sie das Produkt zwecks Entsorgung an einer Annahmestelle für das
Recycling von Akkumulatoren ab.
Weitere Informationen über das Recycling von Akkumulatoren erhalten
Sie von Ihrer Gemeinde, den kommunalen Entsorgungsbetrieben oder
dem Geschäft, in dem Sie das Produkt gekauft haben.
Entsorgungshinweis: Entsorgen Sie nur entladene Batterien
beim Handel oder den Kommunen.
57
11.
LAGERUNG, DEMONTAGE UND ENTSORGUNG
11.1 LAGERUNG
Lange Lagerzeiten ohne gelegentliches Aufladen bzw. Entladen können
zu einer dauerhaften Schädigung der Batterie führen.
Wenn die Batterie bei Raumtemperatur (20 °C bis 30 °C) gelagert wird,
kommt es aufgrund innerer Reaktionen zu einer Selbstentladung von
3 – 6 % pro Monat. Die Lagerung bei Temperaturen über der Raumtemperatur sollte vermieden werden. Hohe Lagertemperatur bedeutet
gleichzeitig auch eine erhöhte Batterieselbstentladung.
Bei Raumtemperatur gelagerte Batterien sollten zur Erhaltung der vollen
Kapazität und Brauchbarkeitsdauer alle sechs Monate nachgeladen
werden.
Der PROTECT C sollte vor einer Einlagerung an das Netz angeschlossen werden, um ein völliges Aufladen der Batterie zu gewährleisten.
Die Aufladezeit sollte mindestens der in Kapitel 10.1 genannten Zeit
entsprechen.
11.2 DEMONTAGE
Die Demontage erfolgt nach der Montagebeschreibung in umgekehrter
Reihenfolge.
11.3 ENTSORGUNG
Bitte entsorgen Sie bei endgültiger Außerbetriebsetzung im Interesse
des Umweltschutzes und der Wiederverwertung die Einzelteile des
Gerätes vorschriftsmäßig und entsprechend den gesetzlichen Richtlinien. Bedenken Sie bitte, dass Verstöße gegen diese Vorschriften als
Ordnungswidrigkeit gewertet werden können.
Entsorgung von gebrauchten elektrischen und elektronischen
Geräten (anzuwenden in den Ländern der Europäischen Union
und anderen europäischen Ländern mit einem separaten Sammelsystem für diese Geräte).
58
Das Symbol auf dem Produkt oder seiner Verpackung weist darauf hin,
dass dieses Produkt nicht als normaler Haushaltsabfall zu behandeln ist,
sondern an einer Annahmestelle für das Recycling von elektrischen und
elektronischen Geräten abgegeben werden muss. Durch Ihren Beitrag
zum korrekten Entsorgen dieses Produkts schützen Sie die Umwelt und
die Gesundheit Ihrer Mitmenschen. Umwelt und Gesundheit werden
durch falsches Entsorgen gefährdet.
Materialrecycling hilft, den Verbrauch von Rohstoffen zu verringern.
Weitere Informationen über das Recycling dieses Produkts erhalten Sie
von Ihrer Gemeinde, den kommunalen Entsorgungsbetrieben oder dem
Geschäft, in dem Sie das Produkt gekauft haben.
59
12.
ANHANG
12.1 SACHWORTVERZEICHNIS
(TECHNISCHE BEGRIFFE)
DC/DC Booster
Schaltungstechnik zur Anhebung einer
Gleichspannung auf ein höheres Spannungsniveau
Geräteschutz
Begriff aus der Überspannungstechnik
Der klassische Netzüberspannungsschutz besteht aus
Blitzstromableiter (Klasse B), einem Überspannungsschutz (Klasse C) und dem sog. Geräteschutz
(Klasse D)
IGBT
Insulated Gate Bipolar Transistor
Hochleistungsfähige Transistoren modernster
Bauart mit geringstem Steuerleistungsbedarf
(MOSFET-Struktur) und geringsten Verlusten auf der
Ausgangsseite (Struktur eines bipolaren Transistors)
Klasse D
siehe Geräteschutz
LED
Light Emitting Diode
Elektronisches Halbleiter-Bauelement,
im Sprachgebrauch als Leuchtdiode bezeichnet,
Verwendung zur optischen Signalisierung.
PFC
Power Factor Correction
Schaltungstechnik zur Minimierung von
Netzrückwirkungen (insbesondere wichtig bei
Anschluss von nichtlinearen Lasten)
PWM
Puls Weiten Modulation
hier: Schaltungstechnik zur Generierung einer
sinusfömigen Spannung höchster Güte aus einer
vorhanden Gleichspannung
SNMP
Simple Network Management Protocol
häufig anzutreffendes Protokoll im Netzwerk
zum Managen / Verwalten von Komponenten
VFD
Output Voltage and Frequency Dependent from mains
supply. Der USV-Ausgang ist abhängig von
Netzspannungs- und Frequenzschwankungen.
Frühere Bezeichnung: OFFLINE
60
VI
Output Voltage Independent from mains supply
Der USV-Ausgang ist abhängig von
Netzfrequenzschwankungen, jedoch wird die
Netzspannung durch elektronische / passive
Spannungsregelgeräte aufbereitet. Frühere
Bezeichnung: LINE-INTERACTIVE
VFI
Output Voltage and Frequency Independent from
mains supply. Der USV-Ausgang ist unabhängig von
Netzspannungs- und Frequenzschwankungen.
Frühere Bezeichnung: ONLINE
61
12.2 STICHWORTREGISTER
A
Abmessungen
Anschlüsse
Anzeigen
Aufstellungsort
B
Batteriebetrieb
Batterietest
Batterieerweiterung
Bedientableau
Betriebszustände
Bypassbetrieb
14
23, 24
32
26
10
36, 43
27
32
9
10, 32
C
CE - Erklärung
20
D
Display
32
E
Einstellungen
41
G
Geräteüberlast
Gewichte
12
14
H
Hotline
I
(Erst)Inbetriebnahme
Indikatoren
Inhaltsverzeichnis
K
Kaltstart
Kommunikation
7
31
32
4
19, 42
46
L
Lagerung
Lieferumfang
57
21
M
Messwertanzeige
Montage
39
22
N
Netzanschluss
Normalbetrieb
Notabschaltung
28
32
48
R
Richtlinien
RS 232 Interface
15
25, 46
S
Schnittstellen (PC)
Sicherheitshinweise
Signalisierungen
Störungen
Systembeschreibung
46
16
34
49
9
T
Technische Daten
11
U
Überbrückungszeit
Überlast
USB
12
12
25, 46
V
Verbraucheranschluss
W
Website
29
7
62
NOTIZEN
63
NOTIZEN
64
65
Thank you for purchasing the AEG UPS PROTECT C
from AEG Power Solutions.
Safety information and operating instructions are included in
this manual. To ensure correct use of the UPS, please read this
manual thoroughly before operating it. Use this manual properly.
66
CONTENT
1. Notes on these Operating Instructions ................ 68 2. General Information ................................................. 70 2.1 Technology ................................................................. 70 2.2 System Description ..................................................... 71 2.3 Technical information .................................................. 73 3. Safety ........................................................................ 78 3.1 General Safety Instructions ......................................... 78 3.2 Safety Instructions for Protect C ................................. 79 3.3 CE-Certificate.............................................................. 82 4. Set-Up and Operation .............................................. 83 4.1 Unpacking and Inspection ........................................... 83 4.2 Point of Installation...................................................... 84 5. Overview Connections, Operating / Display
Elements ................................................................... 85 5.1 Front View ................................................................... 85 5.2 Rear View (Connections) ............................................ 86 6. Commissioning ........................................................ 88 6.1 6.2 6.3 6.4 Mechanical Set-Up...................................................... 88 External Battery Extension .......................................... 89 Power Supply .............................................................. 90 Consumer Connection ................................................ 91 7. Operation and usage ............................................... 93 7.1 Initial Installation ......................................................... 93 7.1.1 Switching on UPS ............................................... 93 7.1.2 Switching off UPS ............................................... 93 7.2 Control Panel .............................................................. 94 7.2.1 Overview ............................................................. 94 7.2.2 Indicators (LEDs) ................................................ 94 7.2.3 Operating (Navigation) ........................................ 95 7.3 Display (Main Menu) ................................................... 96 7.3.1 UPS Status Display ............................................. 96 7.3.2 Event Log .......................................................... 100 7.3.3 Measurements .................................................. 101 67
7.3.4 Control .............................................................. 101 7.3.5 Identification ...................................................... 102 7.3.6 Settings ............................................................. 103 8. Interfaces and communication ............................. 108 8.1 8.2 8.3 8.4 RS232 and USB Computer Interfaces ...................... 108 Communication slot .................................................. 108 Shutdown- und UPS Management Software ........... 109 EPO (Emergency Power Off) .................................... 110 9. Trouble Shooting ................................................... 111 9.1 Malfunctions .............................................................. 111 9.1.1 Alarm- / Error messages ................................... 111 10. Maintenance ........................................................... 116 10.1 Battery Charging ....................................................... 116 10.2 Maintenance ............................................................. 116 10.2.1 Visual Check ..................................................... 116 10.2.2 Checking the Battery ......................................... 117 10.2.3 Fan Checking .................................................... 117 10.3 Battery replacement .................................................. 117 11. Storage, Dismantling and Disposal ..................... 119 11.1 Storage ..................................................................... 119 11.2 Dismantling ............................................................... 119 11.3 Disposal .................................................................... 119 12. Glossary .................................................................. 121 12.1 Technical Terms ....................................................... 121 12.2 Key Word Register .................................................... 123 68
1. NOTES ON THESE OPERATING
INSTRUCTIONS
DUTY TO PROVIDE INFORMATION
These operating instructions will help you to install and operate the
Uninterruptible Power Supply (UPS) PROTECT C.1000, PROTECT C.2000
or PROTECT C.3000 as well as the associated external battery units
PROTECT C.1000 BP or PROTECT C.2030 BP – all referred to as
PROTECT C in this document – safely and properly, and for its intended
purpose. These operating instructions contain important information
necessary to avoid dangers during operation. Please read these
instructions carefully prior to commissioning!
THESE OPERATING INSTRUCTIONS ARE A COMPLETE
PART OF THE PROTECT C
The owner of this unit is obliged to communicate the full content of these
operating instructions to all personnel transporting or starting the
PROTECT C or performing maintenance or any other work on the unit.
VALIDITY
These operating instructions comply with the current technical
specifications of the PROTECT C at the time of delivery. The contents
do not constitute a subject matter of the contract, but serve for
information purposes only.
WARRANTY AND LIABILITY
We reserve the right to alter any specifications given in these operating
instructions, especially with regard to technical data and operation, prior
to start-up or as a result of service work. Claims in connection with
supplied goods must be submitted within one week of receipt, along with
the packing slip. Subsequent claims cannot be considered.
The warranty does not apply to damage caused by non-compliance with
these instructions (such damage also includes damaging the warranty
seal). AEG will accept no liability for consequential damage. AEG
reserves the right to rescind all obligations such as warranty
agreements, service contracts, etc. entered into by AEG and its
representatives without prior notification in the event of maintenance and
repair work being carried out with anything other than original AEG spare
parts or spare parts purchased by AEG.
69
HANDLING
PROTECT C is designed and constructed so that all necessary steps
for start-up and operation can be performed without any internal
manipulation of the unit. Maintenance and repair work may only be
performed by trained and qualified personnel.
Illustrations are provided to clarify and facilitate certain steps.
If danger to personnel and the unit cannot be ruled out in the case of
certain work, it is highlighted accordingly by pictograms explained in
chapter 3.
HOTLINE
If you still have questions after having read these operating instructions,
please contact your dealer or our “Hotline”:
Tel:
+49 2902 763100
Internet:
www.aegps.com
COPYRIGHT
No part of these operating instructions may be transmitted, reproduced
and/or copied by any electronic or mechanical means without the
express prior written permission of AEG.
© Copyright AEG 2014. All rights reserved.
70
2. GENERAL INFORMATION
2.1
TECHNOLOGY
PROTECT C is an Uninterruptible Power Supply (UPS) for essential
loads such as PCs, workstations, servers, network components,
telecommunication equipment and similar devices. It consists of:







Mains filter with surge voltage protection (device protection/
class D) and mains energy backfeed protection
Rectifier section with PFC logic (power factor correction unit)
Separate battery charger with switch mode power supply technology
Sealed, maintenance-free battery system as energy storage medium
with downstream DC/DC converter unit
IGBT inverter for continuous supply of connected loads with
sinusoidal AC voltage
Automatic bypass as additional passive redundancy
Control unit based on digital signal processor technology
71
2.2
SYSTEM DESCRIPTION
The UPS is connected to a shockproof socket between the public utility’s
mains and the loads to be protected.
The power section of the rectifier converts the mains voltage to DC
voltage for supplying the inverter. The circuit technology used (PFC)
enables sinusoidal current consumption and therefore operation with
little system disturbance. A separate, second rectifier (charging REC set
up using switch mode power supply technology) is responsible for
charging or trickle-charging the battery connected in the intermediate
circuit. The configuration of this charging REC means the harmonic
content of the charging current for the battery is almost zero, so the
service life of the battery is increased even more. The inverter is
responsible for converting the DC voltage into a sinusoidal output
voltage. A microprocessor-controlled control system based on pulsewidth modulation (PWM) in conjunction with an extremely quickly
pulsating IGBT power semiconductors of the inverter guarantee that the
voltage system on the protected busbar is of the highest quality and
availability
In the event of mains faults (e.g. power outage), the voltage continues to
be supplied from the inverter to the load without any interruption. From
this point onwards, the inverter draws its power from the battery instead
of the rectifier. No switching operations are necessary; this means there
is no interruption in the supply to the load.
72
The automatic bypass serves to increase the reliability of the supply
further. It switches the public mains directly through to the load if there
is an inverter malfunction. As a result, the automatic bypass represents
an extra passive redundancy for the load.
The graphical LC display used provides for versatile use and easy
operation. Such a convenient feature as an emergency power off contact
round out the standard interface selection (USB, RS232, communication
slot).
73
2.3
TECHNICAL INFORMATION
Power rating
Protect C.1000
1000 VA (cos φ = 0.8 lag.) 800 W
Protect C.2000
2000 VA (cos φ = 0.8 lag.) 1600 W
Protect C.3000
3000 VA (cos φ = 0.8 lag.) 2400 W
UPS Input
1ph~ / N / PE
Rated input voltage
200 / 208 / 220 / 230 / 240 VAC
Rectifier voltage range
(without battery
176 – 300 VAC
operation, 100 % load,
cos  = 0.8 lag.)
Rectifier voltage range
(without battery operation, 110 – 300 VAC
50 % load, cos  = 0.8 lag.)
50 Hz / 60 Hz
Nominal frequency
(autom. detection or manual)
Frequency tolerance
±10 %
Power consumption at full load (max.)
Protect C.1000
Protect C.2000
Protect C.3000
4.8 / 4.6 / 4.4 A
UN = 220 / 230 / 240 VAC
8.9 / 8.5 / 8.2 A
UN = 220 / 230 / 240 VAC
13.1 / 12.5 / 12.0 A
UN = 220 / 230 / 240 VAC
Bypass voltage range
176 VAC – 264 VAC
Mains feedback factor
 ≥0.99 (THDi <5 %)
Connection
IEC connector
UPS Output
Rated output voltage
Nominal frequency
200 / 208 / 220 / 230 / 240 VAC ±2 %
Power reduction at 200 VAC 20 % /
at 208 VAC 10 %
50 Hz / 60 Hz ±0.2 Hz
(Tolerance in battery mode or free running
in variable-frequency inverter mode)
Synchronization range
50 Hz / 60 Hz ±10 %
Synchronization speed
1 Hz/s
74
Power factor range
Inverter frequency
Sinus waveform
0.3 lag. to 0.9 cap.
at full output
Power reduction of 20 % to 0.5 cap.
40 % power reduction
(Bypass disabled, Input Frequency Range
40 - 70 Hz)
Sinus waveform distortion
<3 % THD (linear load)
<5 % THD (non-linear load)
Connection
IEC sockets
Crest factor
3:1
Overload behaviour
up to 105 % continuous;
>105 % – <110 % for 60 s;
≥110 % – <125 % for 30 s;
≥125 % – 150 % for 10 s;
Then automatic inverter to Bypass
in < 4 ms (switches back when
overload damps = Load < 90%)
Overload bypass
Up to 125 % continuous
>125 % – 150 % 10 min.
Short circuit
3 x IN for 100 ms
Battery
Autonomy Time
External
battery module
cos  = 0.8 lag. / 100 % charged battery
C.1000
C.2000
C.3000
With integrated battery
4.5 min.
7 min.
3.5 min.
1 add. battery module
25 min.
38,5 min.
21 min.
2 add. battery modules
51 min.
70 min.
45 min.
Battery check
(programmable)
daily; weekly; monthly
Rated DC voltage (intermediate circuit)
Protect C.1000
36 VDC
Protect C.2000
96 VDC
Protect C.3000
96 VDC
Battery charging current
(max.)
1 ADC
75
Battery type
Recharge time (to 90 %
of rated capacity)
sealed maintenance free (VRLA)
Protect C.1000
12 V 7 Ah x 3
Protect C.2000
12 V 7 Ah x 8
Protect C.3000
12 V 7 Ah x 8
Protect C.1000 BP
12 V 7 Ah x 3 x 2
Protect C.2030 BP
12 V 7 Ah x 8 x 2
~ 8 h (UPS with internal battery)
~ 24 h (with 1 additional battery)
~ 40 h (with 2 additional batteries)
Communication
Interfaces
RS232 SUB-D (9-pin), USB
Additional: communication slot for
Extensions (eg, relay card, SNMP (Pro), ...)
Remote shutdown contact Potential-free (optionally programmable as
opener or closer)
Shutdown Software
“CompuWatch” for all popular operating
on CD
systems like:. Windbows, Linux,
Mac, Unix, Novell, Sun
General data
Classification
Full load efficiency
(AC-AC / DC-AC)
Full load efficiency
(ECO / Transfer time
<10 ms) (economical
mode)
Inherent noise
(1 m distance)
VFI SS 111 acc. to. IEC 62040–3
double conversion technology (INV / BATT)
VFI SS 311 acc. to IEC 62040–3
ECO mode
Protect C.1000
≥87 % / ≥85 %
Protect C.2000
≥88 % / ≥85 %
Protect C.3000
≥88 % / ≥85 %
Protect C.1000
≥93 %
Protect C.2000
≥94 %
Protect C.3000
≥94 %
Protect C.1000
Protect C.2000
Protect C.3000
≤44 dB (A)
≤49 dB (A)
≤49 dB (A)
Type of cooling
Forced cooling by variable speed fans
Operating temperature
0 °C to 45 °C Recommendation +15 °C
to +25 °C (due to battery system)
-15 °C to +60 °C (UPS)
0 °C to +35 °C (Battery)
Storage temperature
76
Humidity
0 – 95 % (non-condensing)
Max. site altitude
Up to 1000 m rated power
Usage >1000 m above sea
level results in a derating as follows:
Height (m)
1000 1500 2000 2500 3000
Power (%)
100
95
90
85
80
Protection
IP20
Outlets
Protect C.1000
4 x IEC 320 C13
Protect C.2000
6 x IEC 320 C13
Protect C.3000
Display
Equipment color
4 x IEC 320 C13
+1 x IEC 320 C19
+1 fixed connection on
terminal block
Graphic LCD, resolution: 128 x 64 pixels
Languages: DE / EN / ES / FR / RU
3 LEDs for power indication
Blackline
Weight
(net / gross)
Protect C.1000
Dimensions
W x H x D (net)
13 kg / 15 kg
Protect C.1000 BP
18 kg / 19 kg
Protect C.2000
31 kg / 33 kg
Protect C.3000
31 kg / 33 kg
Protect C.2030 BP
44 kg / 46 kg
Protect C.1000
145 mm x 220 mm
x 400 mm
145 mm x 220 mm
x 400 mm
192 mm x 347 mm
x 460 mm
192 mm x 347 mm
x 460 mm
192 mm x 347 mm
x 460 mm
Protect C.1000 BP
Protect C.2000
Protect C.3000
Protect C.2030 BP
77
Dimensions
W x H x D (gross)
(packaging)
Guidelines
Protect C.1000
240 mm x 330 mm
x 495 mm
Protect C.1000 BP 300 mm x 330 mm
x 500 mm
Protect C.2000
330 mm x 475 mm
x 590 mm
Protect C.3000
330 mm x 475 mm
x 590 mm
Protect C.2030 BP 330 mm x 475 mm
x 590 mm
The PROTECT D complies with the
EN 62040 product standard.
The CE seal on the device confirms that the
device complies with the following directives:
EG Low Voltage Directive 2014 / 35 / EU as
well as the EMC Directive 2004 / 108 / EG for
electromagnetic compatibility, if the
installation instructions provided in this
manual are followed.
For 2014 / 35 / EU Low Voltage Directive
Reference number
EN 62040-1: 2008
For 2004 / 108 / EG EMC-Directive
Reference number
EN 62040-2: 2006 Class C1
78
3. SAFETY
3.1
GENERAL SAFETY INSTRUCTIONS
Read these operating instructions prior to start-up of the PROTECT C
UPS and its external battery modules (special accessories), and observe
the safety instructions.
Only use the unit if it is in a technically perfect condition and always in
accordance with its intended purpose, while being aware of safety and
danger aspects, and in accordance with the operating instructions!
Immediately eliminate any faults that could be detrimental to safety.
The following pictograms are used in these operating instructions to
identify dangers and important information:
Danger!
Identifies risk of fatal injury to the operator.
Attention!
Identifies risk of injury and risk of damage to the unit
and parts of the unit.
Information!
Useful and important hints for the operation of the UPS and
its external battery modules (special accessories).
79
3.2
SAFETY INSTRUCTIONS FOR PROTECT C
This chapter contains important instructions for the PROTECT C UPS
and its external battery modules (special accessories). These must be
followed during assembly, operation and maintenance of the
uninterruptible power supply and the battery systems (internal and, if
appropriate, external as well).
The UPS carries high voltage. Danger! The unit may only be opened
by trained and qualified personnel. Repairs may only be carried out
by qualified customer service staff!
The output may be live, even if the UPS is not connected to the mains,
since the UPS has its own internal power supply (battery)!
The equipment must be properly earthed in order to protect personnell!
PROTECT C may only be operated with or connected to a 220 V / 230 V
/ 240 V mains with protective grounding using a CE marked mains
connection cable with PE conductor (included in the delivery) that has
been tested in accordance with national standards.
Danger! Risk of burning!
The battery has powerful short-circuit currents. Incorrect connection
or isolation faults can lead to melting of the plug connections, sparking
potential and severe burns!
The unit has a warning signal that sounds when the battery voltage of
PROTECT C is exhausted or when the UPS is not working in its normal
mode (see also chapter 9.1.1, Page 111).
80
Observe the following safety instructions to ensure permanent
operational safety of and safe work with the UPS and the battery
modules (special accessories):
 Do not dismantle the UPS!
(The UPS does not contain any parts that require regular
maintenance. Bear in mind that the warranty will be invalidated if the
unit is opened!)
 Do not install the unit in direct sunshine or in close proximity of
heaters!
 The unit is designed to be installed inside in heated rooms. Never
install the housing in the vicinity of water or in an excessively damp
environment!
 Condensation may occur if the UPS is brought from a cold
environment into the room where it is to be installed. The UPS must
be absolutely dry prior to start-up. As a result, leave it to acclimatise
for at least two hours.
 Never connect the mains input to the UPS output, and vice versa!
 Ensure that no fluids or foreign bodies can penetrate the housing!
 Do not block the air vents of the unit! Keep children away from the unit
and ensure that objects are never inserted through the air vents!
 Do not connect household appliances such as hairdryers to the UPS!
Also take care when working with motor loads. It is essential to avoid
back-feeding the inverter, e.g. if the load is intermittently operated in
regenerative mode.
 The mains connection should be near the unit and easily accessible to
facilitate disconnecting the AC input or pulling out the plug!
 During operation, do not disconnect the mains connection cable from
the UPS or from the socket outlet in the building (shockproof socket),
otherwise the protective grounding of the UPS and all the loads
connected to it will be cancelled.
Danger! Electric shocks!
Even after the mains voltage has been disconnected, the components
within the UPS remain connected to the battery and can thus cause
electric shocks. It is therefore imperative to disconnect the battery circuit
before carrying out any maintenance or repair work!
If it is necessary to replace the battery or carry out maintenance work,
this must be done by or under the supervision of a specialist familiar with
batteries and the necessary safety precautions!
81
Only authorised persons are allowed in the vicinity of the batteries!
When replacing the batteries, the following must be observed:
Only ever use identical maintenance-free sealed lead batteries with the
same data as the original batteries.
Only authorised persons are allowed in the vicinity of the batteries!
When replacing the batteries, the following must be observed:
Only ever use identical maintenance-free sealed lead batteries with the
same data as the original batteries.
Danger! Explosive!
Never throw batteries into open fire. Never open or damage batteries.
(Electrolyte may leak out and damage skin and eyes. It may be toxic!)
Batteries can cause electric shocks and high short-circuit currents.
Take the following safety precautions when working with the batteries:
 Take off watches, rings and other metallic objects!
 Always use tools with insulated handles!
Do not switch loads on and off using the UPS main switch. Do not use
multiple outlet adapters with a central on/off switch, in order to avoid
peak inrush currents.
Switch OFF the UPS if you do not intend to use it for some time.
PROTECT C must be switched off every evening if the electricity supply
in your company is switched off every night. Otherwise, the battery will
be discharged (assumed power failure). Frequent and complete
discharging of the battery leads to a shorter service life of the battery
and should therefore be avoided!
For personal safety reasons, never switch on the main switch when the
mains connector of PROTECT C is disconnected!
82
3.3
CE-CERTIFICATE
83
4. SET-UP AND OPERATION
4.1
UNPACKING AND INSPECTION
The device has been fully tested and inspected. Although the device has
been packed and shipped with the usual degree of care, damage during
transport cannot be ruled out completely.
Claims for damage during transport must always be made with the
transport company!
Check the shipping container for damage on arrival. If necessary, ask
the transport company to check the goods and make a record of the
damage in the presence of the member of staff from the transport
company. Don’t turn on the unit and register the damage with the AEG
representative or dealer immediately.
Check the contents of the shipment for completeness:
 PROTECT C with 1000, 2000 or 3000 VA
 Mains connection cable with safety plug
 2 device connecting cables (10 A)
(when C.3000 1x10 A and 1x16 A)
 USB communication line
 Management Software "CompuWatch" on CD
 Operating Instructions
External battery modules includes:
 External battery pack
 Special battery connection cable
Please contact our hotline (see page 69) in case of any discrepancy.
The original packaging provides effective protection against
mechanical shocks and should be retained so the unit can be
transported safely later on.
84
Please keep the plastic packaging bags away from babies and
children in order to safeguard against suffocation accidents.
Handle the components with care. Please take into account the weight. It
may be necessary to engage the help of a second person, particularly in
the case of the 2 and 3 kVA models and if there are external battery
units.
4.2
POINT OF INSTALLATION
PROTECT C is designed to be installed in a protected environment.
When installing the unit, pay attention to such factors as sufficient
ventilation and suitable ambient conditions.
PROTECT C is air-cooled. Do not obstruct the air vents!
The UPS and in particular its external battery modules should preferably
be operated at room temperature (between 15 °C and 25 °C).
Install the units in a room that is dry, relatively dust-free and free of
chemical vapours.
Make sure that no magnetic storage media are stored and / or
operated close to PROTECT C.
Check the type rating plate to make sure the voltage and frequency data
correspond to the values applicable to your loads.
85
5. OVERVIEW
CONNECTIONS, OPERATING / DISPLAY ELEMENTS
5.1
FRONT VIEW
Protect C.1000
Protect C.2000
Protect C.1000 BP
Protect C.2030 BP
Protect C.3000
86
5.2
REAR VIEW (CONNECTIONS)
Protect C.1000
Protect C.2000
Protect C.3000
87
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
8.
9.
Mains connection (UPS input)
Mains input circuit breaker
Monitored fan(s) with intelligent speed control (Attention: At least
100mm of free space is required behind the fan for free ventilation!)
Communication interface RS232
(9-pin SUB-D socket)
USB communication port
Emergency Power Off,
optionally to be configured as opener or closer
Communication slot for optional expansion cards: relay card,
remote ON/OFF, SNMP, …
The USB and the RS232 communication interfaces rule each other
out, i.e. either USB or RS232. The communication slot, on the other
hand, is dual-monitor enabled, i.e. can be used parallel to the USB
or RS232 interface.
Connection for external battery module
Consumer connectors (UPS output)
IEC 320 C13 (10 A)
10. Separate protection of load circuits for
PROTECT C.3000
11. Consumer connection PROTECT C.3000 (UPS output)
IEC 320 C19 (16 A)
12. Consumer connection PROTECT C.3000 (UPS output)
via terminal block
88
6. COMMISSIONING
6.1
MECHANICAL SET-UP
Note the following points when setting up the UPS system and its
external battery units (special accessories):
 The contact surface must be smooth and level. It must also be
sufficiently strong and sturdy to avoid vibration and shock loads.
 Make sure the mounting is able to support the weight: This is
particularly important in conjunction with external battery units
(special accessories).
 Set up the units so that adequate air circulation is assured. There
must be at least 100 mm clearance at the back for ventilation
purposes. Do not block the intake openings on the front and,
if present, on the side of the unit. There must be a gap of at least
50 mm here.
 Set up external battery units (special accessories) to the side of the
UPS system. To ensure the greatest possible mechanical stability,
you should not set up the external battery unit(s) above or below the
UPS system.
 Avoid extreme temperatures! We recommend an ambient temperature
of 15 °C to 25 °C in order to maximise the service life of the batteries.
Do not expose the units to direct sunlight or operate them close to
other heat sources such as radiators.
 Protect the units against external effects (in particular moisture and
dust). In this regard, please also refer to the instructions in chapter 3,
from page 78 to page 81 in these operating instructions.
If you transport the unit from a cold room into a warm one, or if the room
temperature suddenly drops then condensation may form inside the unit.
To avoid any damage due to condensation, leave the unit to acclimatize
for 2 hours before you switch it on.
89
6.2
EXTERNAL BATTERY EXTENSION
To achieve longer backup time, it is possible to connect multi-battery
packs. Connect exclusively the following products together
Protect C.1000 with Protect C.1000 BP
Protect C.2000 with Protect C.2030 BP
Protect C.3000 with Protect C.2030 BP
Protect C with 1 battery extension
Fig.: Protect C.1000 and Protect C.1000 BP
1.
2.
3.
Check the correct fit of the UPS and the battery unit (the
casings e.g. have to have the same dimension).
Now connect both battery connectors using the supplied
battery connection cable. When connecting, make sure that
you push the plug quickly and firmly in the battery connectors.
Fix the connector parts concluding with the screws on the
side.
Change the menu item “Settings” under “External Battery
Modules” to the number <1> (see page 105).
90
Protect C with 2 battery extensions
Fig.: Protect C.1000 und Protect C.1000 BP
1.
2.
3.
6.3
Check the correct fit of the UPS and the battery unit
(the casings e.g. have to have the same dimension).
Now connect the corresponding battery connectors using the
supplied battery connection cables as shown in the figure
above. When connecting, make sure that you push the plug
quickly and firmly in the battery connectors.
Fix the connector parts concluding with the screws on the
side.
Change the menu item “Settings” under “External Battery
Modules” to the number <2> (see 105).
POWER SUPPLY
Check the compatibility of the UPS nominal input voltage with the rated
voltage applicable in your country. The UPS automatically adjusted
output voltage depends on the level of the applied nominal input voltage.
Changes to 200 VAC, 208 VAC, 220 VAC, 230 VAC or 240 VAC can
always be done manually via the control panel.
91
To ensure correct operation of the UPS and its ancillary equipment, it is
necessary to equip the power cord with an appropriate fuse. For all
models in the Protect C series connection is made via the supplied
mains lead to a standard electrical outlet. Utilize a sufficient fuse rating in
your sub-distribution. In particular, the Protect C.3000 requires its own
16 A protection. Initially, do not yet insert the safety plug of the power
cord in the dedicated electrical outlet.
6.4
CONSUMER CONNECTION
Before making the connection of loads to the UPS, please check that the
specified power rating on the type rating plate is greater than or equal to
the sum of consumer services. Connect the provided consumers with the
outlets of your UPS. To do this, use the enclosed consumer connection
lines. Initially consumers must be turned off. If additional load connection
cables are required, please contact your dealer.
The UPS consumer load should not exceed the specified rated load of
the devices at any time. If a device becomes overloaded, the red fault
LED lights up, accompanied by a beep. The supply to the connected
loads is dependent on the magnitude of the overload valid for a certain
time; however, the connected load must be reduced immediately. Nonobservance of the "device overload" can lead to a total loss of all UPS
functions!
Avoid short-term device overloads, which can arise, for example, when
connecting a laser printer or a laser fax machine. Do not connect
household appliances and machine tools to the UPS.
92
Never connect additional loads to the UPS or switch on during a power
failure, e.g. if the UPS is operating in emergency mode!
As a rule, if there has never been an overload during normal operation,
Battery mode operation will also not have suffered an overload.
A flash of the LED fault in connection with a beep indicates a
deactivating fault. Follow the instructions in section 9.1.!
Finally, check the tightness of the emergency shut-off plug mounted
jumper wire and tighten the two outer screws of the contact securely
(see also page 86, item. 6).
If you would like to use the emergency shutdown function, refer first to
chapter 8.4 on page 110.
The built-in emergency shutdown voltage is only for UPS shutdown. This
is done electronically and does not correspond to an EMERGENCY
STOP device in accordance with DIN EN ISO 13850.
93
7. OPERATION AND USAGE
7.1
INITIAL INSTALLATION
7.1.1 SWITCHING ON UPS
Insert the plug of the power cord into the correctly fused power outlet of
your sub-distribution system. The UPS will be immediately supplied
with power from the public power network. It will start up with an
initialization phase, indicated by the AEG logo, which appears on the
screen for 5 seconds. After that, you will see the following message:
UPS On
Now confirm the highlighted “UPS On” command by pressing “ENTER”.
Hold the key pressed for approx. 1 second. The UPS will synchronize
and switch into normal operating mode after just a few seconds. The
display will switch to the UPS status display.
If there are no keys pressed for 5 minutes, the display will automatically
switch back to the UPS status display. Press “▲” to return.
7.1.2 SWITCHING OFF UPS
UPS Off
Confirm: yes
no
If the UPS is in operation, it is possible to access the command above
by pressing “▲” when in the basic UPS status screen. Once you have
confirmed the command again, the UPS will switch off or switch to
bypass (depending on the setting selected).
To enable you to find the “UPS On” or “UPS Off” menu item more easily,
the following symbol appears above the “▲” key.
94
7.2
CONTROL PANEL
7.2.1 OVERVIEW
An essential feature of the control panel is the graphical LCD with plain
text display. In the lower section 4 buttons are available for menu
navigation, the upper range also includes 3 different colored LEDs.
Fig.: Display “UPS status” display
7.2.2 INDICATORS (LEDS)
The indicators (LEDs) show the following different modes:
Display
Status
Description
Red (flashing)
Red
(permanently on)
Yellow and Green
(permanently on)
Green
(flashing)
Warning
System error
Green
(permanently on)
Normal mode
(double-conversion)
Battery mode
Bypass mode /
ECO-mode
95
7.2.3 OPERATING (NAVIGATION)
The 4 keys for navigation control the following functions:
“▲” Key:
Press this key to scroll upwards in the menu levels or
to alter a value you want to set.
If you press this key in the status display, you will
access the “UPS On or Off” menu item.
“▼”Key:
Press this key to scroll downwards in the menu levels
or to alter a value you want to set.
“ENTER” Key:
Press this key briefly to select the corresponding
menu item. To confirm and store a menu item in the
“Settings” menu, press this key and hold it down for at
least 1 second.
“ESC” Key:
Press this key to return to the previous menu level
without altering any settings. If you press this key in
the status display, you will access the main menu.
You can also temporarily disable a notice warning tone by pressing
any key.
If no key is pressed, the display returns automatically back to the
standard display after 5 minutes. Should you want to recall a specific
reading - press "freeze" menu for about 3 seconds at the same time
with the "▲" and "▼" buttons. A small key in the upper right display
indicates the setting. A new simultaneous operation of these two
buttons for 3 seconds re-cancels the setting.
96
7.3
DISPLAY (MAIN MENU)
Press “ESC” to access the main menu.
Main menu for the LCD display
The following figures show the display in English (to change the
language see Chapter 7.3.6 on page 103 (“Settings”).
7.3.1 UPS STATUS DISPLAY
You can access the status screen by pressing “▲” or “▼” in the main
menu to go to “UPS Status” (the line is then highlighted) and then press
“ENTER” (automatic display after 5 min.).
The UPS status display is divided into several different sections to
retrieve the following information:
 Display that summarizes all load segment-relevant input and output
parameters, including the information on operation status, the current
load and the currently available battery capacity
 Messages and alarms (also see Chapter 9.1.1 on page 111.)
 Battery display with status window and state of charge
Part 1 of the UPS status display
97
The display indicates the current UPS status in the top middle section.
Here is a list of the symbols used and what they mean:
Display
Status
UPS is in normal / continuous doubleconversion mode. Power supply is
available
and within the acceptable tolerance range
(Mode: “High performance”).
UPS is in battery mode.
UPS supplies the load
via the integrated bypass.
UPS is operating in
frequency converter mode.
UPS is in standby mode. No output
voltage. Bypass deactivate.
UPS is operating in economical
mode (ECO mode).
98
UPS is testing the battery.
Display for 10 seconds after
a successful battery test.
UPS reports a defective or
disconnected battery system.
UPS is overloaded.
UPS indicates a critical error and has
switched off the UPS output.
General UPS alarm. Details can be found
in the Alarm messages and entries in the
event log.
99
Messages and alarms
Press “▼” to access part 2 of the UPS status display. It contains current
messages and alarms, if any. Each message or each alarm is displayed
in its own window and you can press “▼” to scroll through them.
If there is no information available, the following message will appear:
“No active alarms”.
Events are listed and stored in the “Event log” only (a separate menu
item) with the corresponding date and time.
Part 3 of the UPS display contains information on the battery status; it
can also be accessed by pressing “▼”.
Battery status display
Battery charge
Battery float charge
Battery discharge
Battery disconnected
Description
Batteries are currently charging
with constant current.
Batteries are currently being
supplied with constant voltage.
Batteries are currently discharging,
e.g. due to an upcoming power
outage.
Battery system not available
because e.g. currently not
connected.
100
7.3.2 EVENT LOG
Up to 50 events are stored in the internal non-volatile event memory in
the UPS. The last event that occurred is the first on the list, followed by
other previous events. Similar to the messages and alarms, each event
is shown in its own window.
An event is indicated along with the date and time, followed by a
description in plain text. The numerical code facilitates error analysis and
other procedures in dealing with the event that has occurred (also see
Chapter 9.1.1 on pg. 111.). In the lower right-hand corner of the display,
you will find the total number of events already stored as well as your
position when scrolling through the window. “1/…” indicates the most
recent, last stored event (= starting position when accessed).
If there are no events stored or if the event memory has been deleted
(also see Chapter 7.3.6 on pg. 107, the following message will appear:
“No events in log”.
Accessing the event log
Access the event log by pressing “ESC” to go to the main menu and
then pressing “▲” or “▼” to go to the “Event log” menu item (line
appears highlighted) and then press “ENTER” (basis / starting point is
the UPS status display). Return to the UPS status display by pressing
“ESC” again (or automatically after 5 minutes if no other keys are
pressed).
101
7.3.3 MEASUREMENTS
Select this menu item to find the following measurements in this order:
Power Usage Efficiency
Output
(active and apparent power)
Output
(current and power factor)
Output
(voltage and frequency)
Input
(voltage and frequency)
Battery
(voltage and charge state)
DC bus
(intermediate circuit voltage)
External battery modules
Total kWh consumption
[%]
[W] & [VA]
[A]
[V] & [Hz]
[V] & [Hz]
[V] & [%]
[V]
[kWh]
If you want to see any particular measurement on the screen
permanently, you can “freeze” the screen in the Measurements menu.
To do so, press “▲” and “▼” for approx. 3 seconds at the same time
until a small key appears in the upper right-hand corner of the display.
Press the two buttons again at the same time for approx. 3 seconds to
cancel this setting control.
7.3.4 CONTROL
During normal mode, you can active this menu item to access
the following sub-menu items: “Go to bypass”, “Battery test” and
“Reset error state”.
Depending on the operating mode, only those sub-menu items that are
available will appear.
102
”Control” / Command
Go to Bypass / Normal
Battery Test
Reset Error State
Beschreibung
Possibility to change
operation mode.
If the UPS is not in Normal Mode or
Bypass Mode this option is not used
and should not be displayed as a
control option.
Schedule Battery Test:
yes | Cancel Battery test: no
Starts a manual battery test.
Reset Alarms: yes | no
Manually clears any latched alarms,
such as bad battery detected or DC
Bus over voltage/ under voltage.
With an active battery fault alarm,
the battery test status will also
simultaneously reset to “Not
Tested”.
7.3.5 IDENTIFICATION
Activate this menu item to view the following sub-menu items: “Type /
Model”, “Part number”, “Serial number” and finally the current “UPS
firmware” version one after the other.
103
7.3.6 SETTINGS
The following table provides you with a detailed description of the
possible user settings using the UPS operating panel:
Description
Change
language
User password
Audible alarms
Set date
and time
Adjustable parameters
Presetting
[English], [German], [French],
English
[Spanish], [Russian]
Note: Language selection order
depends on initial selection.
[enabled<AAAA>] [disabled]
disabled
If enabled, select character between
A~z and digital numbers between
0~9. NOTE: If you enter an incorrect
password, the message “Incorrect
Password” appears. Press any button
to return to the password screen and
retry the password.
[enabled] [disabled]
enabled
NOTE: If you disable audible alarms,
it takes effect instantly and remains
disabled, even after a power cycle.
This differs from the mute feature
where the horn is temporarily silenced
on any button press, but turns on
again if a new alarm is triggered.
Set Month, Day, Year, Hours and
03/15/2010
Minutes; Date layout: mm/dd/yyyy
18:00
Time layout: hh:mm
NOTE: The date format depends on
the language selection.
NOTE: Time is a 24-hour clock.
104
Description
Control
commands
from serial port
Adjustable parameters
[enabled], [disabled]
If enabled, control commands are
accepted through Serial, USB port
and cards in the communication slot,
else control is restricted to the LCD
panel of the UPS.
[200V], [208V], [220V], [230V],
Output
[240V], [auto-sensing]
voltage
Setting only available in
UPS stand-by mode.
[50Hz], [60Hz], [auto-sensing]
Output
Setting only available in
frequency
UPS stand-by mode.
Load alarm
[10%], [20%], [30%], ... [100%]
level
NOTE: The level can be set in 10%
(Overload)
increments so a possible overload is
detected early.
Power strategy [High performance mode (normal)],
[Economical mode (ECO)],
[Converter mode]
Setting only available in
UPS stand-by mode.
Start w/o mains [enabled] [disabled]
cold Start
Site wiring
[enabled], [disabled]
fault alarm
Presetting
enabled
auto-sensing
auto-sensing
100%
normal
enabled
disabled
105
Description
External battery
modules
Battery charged
% to restart
Automatic
battery tests
Periodic
battery test
Adjustable parameters
Configures the amount of
external battery units
Presetting
<0>
0%
[0%], [10%], [20%], ...[100%]
On battery operation the UPS output
is turned off as soon as the battery
capacity is below the selected level.
[enabled], [disabled]
enabled
[daily], [weekly], [monthly]
weekly
Automatic battery tests run according to “periodic battery test”, unless
disabled. During the test, the UPS transfers to Battery mode and
discharges the batteries approximately 10 seconds under the existing
load.
The “UPS on Battery” notice and the “Battery Low” alarm do not activate
during a battery test.
For automatic battery tests to run:
 The “Automatic Battery Test” setting must be enabled.
 The UPS must be in Normal mode, with no active alarms.
 The battery system being tested must have sufficient reserve capacity.
 With reference to the input voltage, the Bypass voltage window must
be within the range of tolerances.
106
Description
Ambient
temperature
warning
REPO
operation
Reset
Cumulative
Consumption
kWh
Battery
limit time
Auto reboot
Adjustable parameters
Presetting
[enabled], [disabled]
enabled
If enabled, UPS alarm when ambient
temperature >40 °C
[normally open], [normally closed]
normally closed
Normally open means UPS makes a
shutdown by a closing input state.
Normally closed means UPS makes a
shutdown by an opening input state.
Setting only available in UPS standby mode.
[no], [yes]
no
If “no”, no action.
If “yes”, the Cumulative Consumption
kWh value is cleared and the date
and time stamp for this statistic is set
to the current date and time.
5h, 6h, ...14h, 15h, 16h, …999h,
14h
disabled
Default “14h” means when work on
battery mode for more than 14 hours,
UPS will make bat low alarm and then
shutdown itself 30 minutes later even
battery voltage still above the
shutdown value.
Disabled means “No time limitation”
for battery mode.
[enabled], [disabled]
enabled
Enabled means UPS will auto restart
to normal mode while utility recover
after the UPS has been shutdown for
battery low.
107
Description
Auto bypass
Start without
battery
Clear
Event
Log
Adjustable parameters
Presetting
[enabled], [disabled]
enabled
“enabled” means UPS will have
bypass output when utility power on.
“disabled” means UPS will not have
bypass output when power on but
could get bypass output when UPS is
fault or overload.
[enabled], [disabled]
disabled
Setting “active” means: the UPS can
be started without an inserted battery
system.
The number after “Total events” shows
how many events are currently stored
in the log.
Press the “ENTER” button for one
second to reset the event count to
zero and clear the log.
LCD Contrast
[-5], [-4], …[-1], [0], [+1], …[+4], [+5] 0
Restore Factory [no], [yes]
no
Settings
Setting only available in
UPS stand-by mode.
Restoring the factory settings:
 Returns all user-configurable
EEPROM settings to default
factory settings
 Resets all pending on/off
commands
 Clears the Event Log and resets all
time stamps
 Resets the battery test status
 Initiates the Self Diagnostics test
The “Restore Factory Settings“ process is completed after the UPS was
switched off completely. Wait until the fans stopped to allow the UPS
internal EEPROM overwriting.
108
8. INTERFACES AND COMMUNICATION
8.1
RS232 AND USB COMPUTER INTERFACES
There are several different interfaces available to control the UPS and
conveniently read out status messages and measurements. The
interface log is designed to be used with “CompuWatch”, the shutdown
and UPS management software from AEG. Use the USB communication
cable, for example, that comes with the device to connect your UPS to a
PC.
The USB and the RS232 communication interface rule each other out,
i.e. either USB or RS232. Pin allocation of the RS232 Sub-D9 jack:
2 = TxD; 3 = RxD; 5 = GND.
8.2
COMMUNICATION SLOT
There is a cover on the rear panel of the UPS (see no. 7 on page 86)
remove it to install additional, optionally available communication
components, e.g.:
Relay card:
Plug-in card with status messages, realized via
potential-free relay contacts (opener or closer).
Relay PRO card: As above, but with programmable pin allocation,
connection via terminal, additional option of remote
On/Off.
SNMP card:
Plug-in card for the direct integration of the UPS into
the Ethernet network via RJ45 (TCP/IP).
SNMP PRO card: As above, but with the additional option of
connecting and managing an external sensor
system.
For details, please refer to the descriptions that come
with each option. Additional cards are in preparation.
The communication slot can be used in parallel to
the RS232 or USB interface.
109
8.3
SHUTDOWN- UND UPS MANAGEMENT
SOFTWARE
The "CompuWatch" software specially developed for these purposes by
AEG continuously checks the mains supply and the UPS status.
In conjunction with the "intelligent" UPS, this ensures that the availability
of IT components and data security is guaranteed.
The "CompuWatch" shutdown software supports different operating
systems: Windows XP/Vista/7/8, Linux RedHat, Novell Netware, IBM
AIX, HP-UX, SUN Solaris, Mac OS X, ...
Fig.: Example screen "CompuWatch”
Refer to the manual on the CD for details about installing the
software on the various operating systems.
Download updates from www.aegps.de
110
8.4
EPO (EMERGENCY POWER OFF)
All the devices in the PROTECT C series are equipped with a
connection that allows the immediate shutdown of the UPS output to
deactivate any devices connected and does not follow the control
software shutdown process.
Note
Once the emergency power off has been activated, the UPS outputs are
voltage-free. The UPS will not return to normal operation until the
emergency power off has been confirmed/reset and a manual reboot
performed by activating the “UPS On” switch once again.
To install the Emergency Power Off, proceed as follows:
1. Check to see that the UPS is switched off and switch it off if
necessary.
2. Remove the plug from the EPO insert on the rear panel of the
UPS by unscrewing the 2 outer screws (also see pg. 86 no. 6).
3. Connect a potential-free opener contact (able to manage a
load of at least 60 Vdc/ 30 Vac 20 mA) with the pins of the
plug.
2
4. To do so, use a flexible wire with a diameter of min. 0.5 mm
2
or max. 2.5 mm . Replace the plug and lock the insert into
place in the base by tightening the outer screws.
Note
If you want to use a closer contact rather than an opener contact, go to
“Settings” in the main menu and set “REPO operation” to “normally
open”.
The Emergency Power Off installed only switches off the UPS voltage.
This is done electronically and is not the same as an EMERGENCY
STOP system corresponding to DIN EN ISO 13850.
111
9. TROUBLE SHOOTING
9.1
MALFUNCTIONS
The PROTECT C issues detailed error messages to help you or the
maintenance staff to localize and interpret any malfunctions that may
occur quickly and with high precision. In the following, please find
process / solution suggestions to eliminate the problem that has
occurred. If you cannot solve the current problem, terminate the entire
process, switch the UPS off and disconnect it from the power supply. In
this case, call our hotline (see page 69).
Make sure that you have the serial number of the device and the
purchasing date handy. The hotline will provide you with technical
support and tell you what to do after you have described the problem
.
9.1.1 ALARM- / ERROR MESSAGES
Alarm or Notice
UPS On Bypass
(Notice #169)
Possible cause
UPS has been manually
or automatically switched
to bypass operation.
Remark / Action
The equipment
transferred to bypass
utility power.
Battery mode is not
available and your
equipment is not
protected; however, the
utility power continues
to be passively filtered
by the UPS. Check for
one of the following
alarms: over temperature, overload, or
UPS failure.
112
Alarm or Notice
UPS on Battery
(Notice #168)
Intermittent Alarm
Possible cause
A utility failure has
occurred and the UPS
is in Battery mode.
Remark / Action
The UPS is powering
the equipment with
battery power. Prepare
your equipment for
shutdown.
Battery
The UPS does not
Make sure that all
Disconnected
recognize the internal
batteries are correctly
(Alarm #199)
batteries.
connected. If the
Continuous Alarm The battery voltage is
condition persists,
contact your service
lower than the batteries
disconnected level that is representative.
defined for this UPS. This
might be because of a
blown fuse, intermittent
battery connection, or a
battery cable is
disconnected.
Low Battery
The battery time remain- This warning is
Warning
ing or battery capacity is approximate. The actual
(Alarm #56)
lower than the battery low time to shutdown might
Intermittent Alarm warning level that is
vary depending on the
defined for this UPS.
UPS load and presence
of an extended battery
module.
Shutdown Imminent The communication to
The alarm is issued
(Alarm #55)
external devices stops
when the battery time
Intermittent Alarm because the UPS has
remaining reaches zero.
All connected devices
entered a state where it
should have already
might abruptly stop
operating without further shut down gracefully.
notice unless utility power
returns.
Battery Test Failed A weak battery string was This is a warning notice.
(Alarm #191)
detected during the last
Replace the batteries
Intermittent Alarm battery test.
soon.
113
Alarm or Notice
Service Battery
(Alarm #149)
Continuous Alarm
Utility Not Present
(Alarm #59)
Possible cause
A faulted battery string
has been detected and
as a result, the charger
is disabled.
The utility power level
has fallen below the
Utility Not Present
threshold.
Input AC Over
Voltage
(Alarm #6)
Intermittent Alarm
Input AC Under
Voltage
(Alarm #7)
Intermittent Alarm
Input Under/Over
Frequency
(Alarm #8)
Intermittent Alarm
Site Wiring Fault
(Alarm #194)
Intermittent Alarm
The utility power voltage
exceeds the maximum
operating range.
Remote Emergency
Power Off
(Alarm #12)
Intermittent Alarm
The external contacts
in the rear of the
uninterruptible power
supply are configured
for remote emergency
power-off operation
and they are activated.
The utility power
voltage is below the
minimum operating
range.
The utility power
frequency is out of
usable frequency range.
An alarm triggers when
the difference between
the ground and neutral
voltage.
Remark / Action
Contact your service
representative.
The uninterruptible
power supply transfers
to Battery mode if
supporting the load. The
uninterruptible power
supply shuts down if it is
not supporting the load.
The uninterruptible
power supply transfers
to Battery mode if
supporting load.
The uninterruptible
power supply transfers
to Battery mode if
supporting load.
The UPS transfers to
Battery mode if
supporting load.
Have a qualified
electrician correct the
wiring problem. If the
uninterruptible power
supply is not wired with
a neutral wire, change
the Site Fault to
“disabled” in the
Settings menu.
The UPS deenergizes
the load and enters
Standby mode. For
more information, see
“EPO (Emergency
Power Off)” in Chapter
8.4. on page 110.
114
Alarm or Notice
Output Overload
(Alarm #25)
Intermittent Alarm
Possible cause
The load level is at
or has exceeded the
configurable threshold
limit for a Overload
condition.
Battery DC Over
Voltage
(Alarm #68)
Intermittent Alarm
The battery voltage
level has exceeded the
maximum allowable
limits.
Charger Failure
(Alarm #34)
Continuous Alarm
A battery charger fault
has been detected.
Output Short Circuit The uninterruptible
(Alarm #58)
power supply has
Intermittent Alarm detected abnormal
low impedance that
placed on its output
and considers it a short
circuit.
Heat sink Over
The uninterruptible
Temperature
power supply has
(Alarm #73)
detected that one of its
Intermittent Alarm heat sinks has exceeded
the maximum defined
operating temperature.
Possible fan failure
(see below).
Remark / Action
The UPS can support
the load indefinitely at
this load level.
The alarm clears when
the load drops below
5% of the set point.
The uninterruptible
power supply turns off
the charger until the
next power recycle.
Contact your service
representative.
The UPS turns off the
charger until the next
power recycle. Contact
your service
representative.
The uninterruptible
power supply operates as
a constant-current
source (3 x IN) and
shuts down after five
cycles (100ms).
Make sure that the fans
are spinning and that
the air intake vents on
the uninterruptible
power supply are not
blocked. After the
maximum temperature
is reached, the
uninterruptible power
supply shuts down.
115
Alarm or Notice
Fan Failure
(Alarm #193)
Continuous Alarm
Fatal EEPROM
Fault
(Alarm #53)
Continuous Alarm
Possible cause
The uninterruptible
power supply has
detected that one or
more fans are not
functioning correctly.
There is EEPROM
data corruption due
to a failed device or
incorrect flash upgrade.
Remark / Action
This is an alarm only.
Contact your service
representative
immediately and
remove the load.
Contact your service
representative.
116
10.
MAINTENANCE
The PROTECT C consists of advanced and resistant components.
To guarantee a continuous and high availability it is recommended to
check the unit (especially the batteries and the fans) in regular intervals
(at least every 6 months).
Caution!
Follow safety and security regulations unconditionally!
10.1 BATTERY CHARGING
The battery is automatically charged when the mains is present,
irrespective of the operating mode. This is signaled by the "Line"
LED lighting up (refer to 2.3 on page 75).
10.2 MAINTENANCE
The following maintenance work should be performed:
Task
Visual check
Battery /
fan check
Interval
6 months
6 months
Described in
chapter 10.2.1
chapter 10.2.2 / 10.2.3
10.2.1 VISUAL CHECK
When visually checking the unit, check whether:
 there is any mechanical damage or foreign bodies can
be found in the system,
 any conductive dirt or dust has accumulated in the unit,
 accumulation of dust affects heat supply and dissipation.
Caution!
PROTECT C must be disconnected from the power supply
prior to carrying out the following work.
117
If large quantities of dust have accumulated, the unit should, as a
precaution, be cleaned with dry compressed air, in order to ensure
adequate heat dissipation.
The intervals at which visual checks should be performed are largely
determined by the site conditions.
10.2.2 CHECKING THE BATTERY
Progressive ageing of the battery system can be detected by regular
capacity checks. Every 6 months, perform measurements to compare
the achievable standby times, e.g. by simulating a mains failure. In this
case, the load should always have approximately the same capacity
demand. Please contact our hotline if the time drops drastically
compared to the previous measurement (refer page 69).
10.2.3 FAN CHECKING
Regularly check the fans for dust build-up and noticeably untypical noise
development. Clean the intake openings if they are blocked. Contact our
hotline if a fan is running unusually loud or irregularly (refer page 69).
10.3 BATTERY REPLACEMENT
Caution!
A battery can present a risk of electrical shock and can be very
dangerous if handled improperly.
The following precautions should be observed before replacing the
batteries:
 Remove rings, watches and other metal objects.
 If the battery replacement kit is damaged in anyway or shows signs of
leakage, contact your dealer immediately.
 Properly recycle or dispose of used batteries. Do not dispose of
batteries in a fire. The batteries may explode.
118
Note
If the UPS will be operated with additional external battery packs we
recommend from technical point of view to replace all battery systems at
the same time. Replace the EBM battery system same as the UPS
replacement, ensure a proper connection..
Disposal of waste batteries (applicable in the European Union and
other European countries with separate collection systems)
This symbol on the battery or on the packaging indicates that the battery
provided with this product shall not be treated as household waste. On
certain batteries this symbol might be used in combination with a
chemical symbol. The chemical symbol “Pb” (lead) is added if the battery
contains more than 0.4% lead.
By ensuring these batteries are disposed of correctly, you will help
prevent potentially negative consequences for the environment and
human health which could otherwise be caused by inappropriate waste
handling of the battery. The recycling of the materials will help to
conserve natural resources.
In case of products that for safety, performance or data integrity reasons
require a permanent connection with an incorporated battery, this battery
should be replaced by qualified service staff only.
To ensure that the battery will be treated properly, hand over the product
at end-of-life to the applicable collection point for the recycling of
electrical and electronic equipment.
For more detailed information about recycling of this battery, please
contact your local Civic Office, your household waste disposal service or
the shop where you purchased the product.
119
11.
STORAGE, DISMANTLING AND DISPOSAL
11.1 STORAGE
Long storage times without charging or discharging the battery at regular
intervals may lead to permanent damage of the battery..
Long storage times without charging or discharging the battery at regular
intervals may lead to permanent damage of the battery.
If the battery is stored at room temperature (20° C to 30° C) it will
automatically discharge at a rate of 3 - 6% per month due to internal
reactions. Storing the battery at temperatures above room temperature
should be avoided. A high storage temperature also means greater
battery self-discharge. Batteries that are stored at room temperature
should be recharged every six months to maintain their full capacity and
service life.
Connect PROTECT C to the mains before putting it into storage, in order
to make sure that the battery is fully charged. The charging time should
at least match the time specified in chapter 10.1 battery charging.
11.2 DISMANTLING
The system is dismantled in reverse order of the installation instructions.
11.3 DISPOSAL
In the interest of environmental protection and recycling, please dispose
of the individual system components in accordance with the regulations
and legal guidelines when permanently taking the system out of
operation. Please consider that infringements to these regulations may
result in civil or criminal prosecution.
Disposal of old electrical & electronic equipment (applicable in
the European Union and other European countries with separate
collection systems).
120
This symbol on the product or on is packaging indicates that this product
shall not be treated as household waste. Instead it shall be handled over
the applicable collection point for the recycling of electrical and electronic
equipment.
By ensuring this product is disposed of correctly, you will help prevent
potential negative consequences for the environment and human health,
which could otherwise be caused by inappropriate waste handling of this
product. The recycling of materials will help to conserve natural
resources.
For more detailed information about recycling of this product, please
contact your local Civic Office, your household waste disposal service or
the shop where you purchased the product.
121
12.
GLOSSARY
12.1 TECHNICAL TERMS
DC/DC Booster
Circuit technology to boost the direct voltage on
a higher voltage level
Device
protection
Technology term of the surge voltage protection:
the conventional surge voltage protection consists
of a lightning current protection (class B, class I), a
surge voltage protection (class C, class II) and an
equipment protection (class D, class III)
IGBT
Insulated Gate Bipolar Transistor
The latest design of high-performance transistors with
minimum control power requirement (MOSFET
structure) and minimum losses on the output side
(structure of a bipolar transistor)
Class D
See device protection
LED
Light Emitting Diode
Electronic semiconductor component, commonly
called light diode. Used for optical signalling.
PFC
Power Factor Correction
Circuitry to minimize system perturbation (especially
important when connecting non-linear loads)
PWM
Pulse Width Modulation
Here: Circuit technology for generating a sinusoidal
voltage of the highest quality from an existing DC
voltage
SNMP
Simple Network Management Protocol
common protocol in networks to manage / control
appliances
122
VFD
Output Voltage and Frequency Dependent from mains
supply. The UPS output depends of mains voltage
and frequency variations. Former notation: OFFLINE
VI
Output Voltage Independent from mains supply
The UPS output is independent of mains voltage and
frequency variations. The mains voltage however is
rectified by electronic / passive voltage regulators.
Former notation: LINE-INTERACTIVE
VFI
Output Voltage and Frequency Independent
from mains supply
The UPS output is independent of mains voltage and
frequency variations. Former notation: ONLINE
123
12.2 KEY WORD REGISTER
A
Assembly
Autonomy time
85
74
B
Battery extension
Battery mode
Battery test
Bypass mode
89
97, 99
98,101
94
C
CE - Certificate
Cold Start
Communication
Connections
Control Panel
82
80, 104
108
85, 86
94
D
Device Overload
Dimensions
Display
Display Elements
91
103
93, 103
96
E
Emergency
Shutdown
110
G
Guidelines
77
H
Hotline
I
(Initial) Start-up
Indicators
Installation sites
Interfaces (PC)
69
93
94
84
108
M
Malfunctions
Measurement indicator
111
101
N
Normal mode
93
O
Operating States
Overload
71
74
P
Power supply
90
R
RS 232 interface
S
Safety Instructions
Settings
Status Display
Storage
System Description
T
Table of Contents
Technical Information
U
USB
W
Website
Weights
What’s included
87, 108
78
103
96
119
71
66
73
87, 108
69
76
83
124
NOTES
125
NOTES
126
NOTES
127
TYP / MODEL:
GERÄTE-NR. / SERIAL-NO.:
KAUFDATUM / DATE OF PURCHASE:
HÄNDERSTEMPEL / UNTERSCHRIFT
TRADING STAMP / SIGNATURE
IRRTÜMER UND ÄNDERUNGEN VORBEHALTEN
SPECIFICATIONS ARE SUBJECT TO CHANGE WITHOUT NOTICE
BETRIEBSANLEITUNG
8000055650 BAL, DE
OPERATING INSTRUCTIONS
8000055650 BAL, EN
Emil-Siepmann-Str. 32
59581 Warstein-Belecke – Germany
Tel.: +49 2902 763100
www.aegps.com
AEGPS – Protect C - DE - 04/2014 V1 - Technische Angaben in diesem Dokument enthalten keine verbindlichen Gewährleistungen oder Zusicherungen. Sie dienen ausschließlich zu Ihrer Information und können jederzeit geändert werden. Verbindliche
Aussagen können wir nur auf konkrete Anfragen und bei kundenseitiger Mitteilung der relevanten Rahmenbedingungen machen. Aufgrund dieser Unverbindlichkeit ist eine Haftung für die Vollständigkeit oder Richtigkeit der hier angegebenen Daten
ausgeschlossen. AEG ist ein eingetragenes Warenzeichen verwendet unter Lizenz von AB Electrolux
AEGPS – Protect C - EN - 08/2014 V1 - Technical data in this document does not contain any binding guarantees or warranties. Content only serves for information purposes and can be modified at any time. We will make binding commitments only upon
receipt of concrete enquiries and customer notification of the relevant conditions. Due to the non-binding nature of these terms, we assume liability neither for the accuracy nor completeness of the data provided here. AEG is a registered trademark used
under license from AB Electrolux.
GARANTIESCHEIN / GUARANTEE CERTIFICATE
Was this manual useful for you? yes no
Thank you for your participation!

* Your assessment is very important for improving the work of artificial intelligence, which forms the content of this project

Download PDF

advertisement