Akustisches Gefahrenmeldesystem Voice Alarm System

Akustisches Gefahrenmeldesystem Voice Alarm System
Akustisches Gefahrenmeldesystem
Voice Alarm System
MEVAC-4
Bestell-Nr. • Order No. 17.2670
BEDIENUNGSANLEITUNG
Firmware-Version 4.2
INSTRUCTION MANUAL
Firmware version 4.2
ELECTRONICS FOR SPECIALISTS ELECTRONICS FOR SPECIALISTS ELECTRONICS FOR SPECIALISTS ELECTRONICS FOR SPECIALISTS
Akustisches Gefahrenmeldesystem
Diese Anleitung richtet sich an Installateuere und Bediener, die
ausreichende Fachkenntnisse in der 100-V-Beschallungstechnik
besitzen. Bitte lesen Sie die Anleitung vor dem Betrieb gründlich
durch und heben Sie sie für ein späteres Nachlesen auf. Der deutsche Text beginnt auf der Seite 4.
Voice Alarm System
These instructions are intended for installers and operators with
adequate technical knowledge in 100 V PA technology. Please
read the instructions carefully prior to operating the unit and keep
them for later reference. The English text starts on page 24.
ELECTRONICS FOR SPECIALISTS ELECTRONICS FOR SPECIALISTS ELECTRONICS FOR SPECIALISTS ELECTRONICS FOR SPECIALISTS
3
Deutsch
Inhalt
1 Einleitung: Die Systemfamilie . . . . . . . . . . . . . 5
7Programmierung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16
1.1 Allgemeine Beschreibung des Systems . . . . . . . . 5
7.1 Pegel und Routing
Sperren und Entsperren von Quellen . . . . . . . . . 16
1.2 Hauptmerkmale der MEVAC-4 . . . . . . . . . . . . 5
7.2 Zuordnung der Mikrofon-Ruftasten . . . . . . . . . 17
2 Hinweise für den sicheren Gebrauch . . . . . . . . 6
7.2.1Anlagen mit vier separaten Endstufen . . . . . . . . 17
7.2.2Anlagen mit einer Endstufe . . . . . . . . . . . . . . 18
3Übersicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6
3.1Frontseite . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6
7.3 Zuordnung von Alarmmeldungen, Aux‑Signal und
Textmeldungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18
3.2Rückseite . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7
7.4 Gong, Sirene und Prüfroutinen ein-/ ausschalten . . 19
3.3 Die MP3-Speicherkarte . . . . . . . . . . . . . . . . 8
7.5 Reset (Rückstellen auf Werkseinstellung) . . . . . . 19
3.4Prioritäten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8
8Fehlermeldungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20
4Aufbau . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9
8.1 Fehlerspeicher auslesen . . . . . . . . . . . . . . . . 20
4.1 Aufbau in Minimalkonfiguration . . . . . . . . . . . 9
8.1.1Anzeigen bei Fehlern im Lautsprechernetz . . . . . 20
4.2 Anschluss von Lautsprechern
an das MEVAC-4-System . . . . . . . . . . . . . . . 9
8.1.2Anzeigen bei Fehlern der Endverstärker . . . . . . . 21
4.2.1Polarität der Verstärker und Lautsprecheranschlüsse 9
8.1.3Anzeigen bei Fehlern
der Feuerwehr-Sprechstelle (n) . . . . . . . . . . . . 21
4.2.2Erlaubte Abweichung . . . . . . . . . . . . . . . . . 9
8.1.4Anzeigen bei Fehlern der Alarmleitung . . . . . . . 21
4.2.3Mindest- und Maximalleistung pro Ausgang . . . . 10
8.1.5Anzeige bei einem Sprachspeicher-Fehler . . . . . . 21
4.2.4Einsatz von Lautstärkestellern (Abschwächern) . . . 10
8.1.6Fehleranzeige bei Netzausfall . . . . . . . . . . . . . 21
4.2.5Beispiele für nicht erkennbare Unregelmäßigkeiten 10
8.1.7Fehleranzeige bei zu geringer Akkuspannung . . . 21
4.2.6Anschluss von Pflichtempfangsrelais . . . . . . . . . 10
9 Bedienung mit einem PC . . . . . . . . . . . . . . . 22
5 Mikrofone, Melder und Notstromversorgung . . . 11
9.1Hauptmenü . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22
5.1MEVAC-4PTT . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11
9.2Untermenüs . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22
5.2MEVAC-1PTT . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11
9.2.1Taste [ 1 ] – Installierte Komponenten . . . . . . . . 22
5.2.1Anschluss der Tischsprechstellen . . . . . . . . . . . 11
9.2.2Taste [ 2 ] – Pegel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22
5.3MEVAC-1FT . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11
9.2.3Taste [ 3 ] – Audio- und Relaisprogrammierung . . . 22
5.4MEVAC-1FH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12
9.2.4Taste [ 4 ] – Sonstige Einstellungen
(Gong, Prüfroutinen) . . . . . . . . . . . . . . . . . 22
5.4.1Anschluss des Mikrofons MEVAC-1FT/-1FH . . . . . 12
5.5 Anschluss externer Melder . . . . . . . . . . . . . . 12
5.6 Anschluss der Notstromversorgung . . . . . . . . . 13
5.7Anschlussbeispiel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13
6Bedienung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14
6.1Inbetriebnahme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14
6.1.1Auswahl der Menüsprache . . . . . . . . . . . . . . 14
6.1.2Installationslauf starten . . . . . . . . . . . . . . . . 14
6.1.3Reihenfolge der Anzeigen beim Installationslauf . . 14
6.2 Displayanzeigen bei Wiedergabe
verschiedener Quellen . . . . . . . . . . . . . . . . . 15
6.3 Pegeleinstellung von freigegebenen Quellen . . . . 16
4
9.2.5Taste [ 5 ] – Texteingabe . . . . . . . . . . . . . . . . 23
9.2.6Taste [ 6 ] – Fehler (Anzeige des aktuellen Zustands) 23
9.2.7 Taste [ 7 ] – Werkseinstellungen laden / RESET . . . . 23
10Technische Daten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23
Wenn die Alarmtexte auf der internen SD-Karte
geändert werden sollen (siehe Kap. 3.3), muss
dies vor dem Einbau der MEVAC-4 in ein Rack
erfolgen, da hierfür das Gehäuse der MEVAC-4
geöffnet werden muss.
1.2 Hauptmerkmale der MEVAC-4
•Überwachung von bis zu 4 angeschlossenen 100-V-Endverstärkern
•Ansteuerung der Endverstärker über 4 trafosymmetrische
Deutsch
WICHTIG Änderung der Alarmtexte
NF-Ausgänge
•Einstellmöglichkeiten für Lautstärken / Höhen / Tiefen separat
für jeden NF-Ausgang
•Überwachung eines angeschlossenen 100-V-Reservever­
1 Einleitung: Die Systemfamilie
MEVAC-4 ist ein Beschallungs- und Evakuierungs-System der
MONACOR-INTERNATIONAL GmbH & Co. KG. Rund um die
Systemzentrale MEVAC-4 erlaubt eine Palette an Zubehörkomponenten den Aufbau von Gefahrenmeldesystemen nach den
aktuellen Normen EN54-16 und DIN / EN60849 (VDE 0828).
1.1 Allgemeine Beschreibung des Systems
Das MEVAC-4 System wurde vorwiegend zum Aufbau von
Beschallungs- und Evakuierungs-Systemen nach EN54-16
und DIN / EN60849 (VDE 0828) entwickelt. Die Zentraleinheit
MEVAC-4 übernimmt dabei die Verteilung von Mikrofon- bzw.
Sprechstellendurchsagen, gespeicherten Notfall- oder Evakuierungsdurchsagen, Pausengong oder Hintergrundmusik. Sie
führt alle notwendigen und geforderten Überwachungsfunktionen durch. Dabei werden die Auswirkungen und Folgen
von festgestellten Unregelmäßigkeiten durch geeignete Maßnahmen minimiert.
Das System findet unter anderem in Schulen, Verbrauchermärkten, Fabriken, Bürogebäuden oder Hotels Anwendung. In
der minimalen Ausbaustufe arbeitet das System dabei kostengünstig mit nur einem Hauptverstärker und einem Reserveverstärker. Es können 4 Rufkreise, jeweils in vollständiger A / B-Verdrahtung, realisiert werden. Durch den Einsatz von modernster
DSP-Technologie können zukünftige Anwendungsbedürfnisse
mittels Software-Update durch den Hersteller realisiert werden.
Textmeldungen und Signaltöne sind im MP3-Format auf
einer SD-Speicherkarte abgelegt. Die Funktion der Textmeldungen wird permanent überwacht. Inhalte können vom
fachkundigen Errichter der Anlage verändert werden. Die
Speicherkarte befindet sich im Inneren des Gerätes und
ist nur nach dem Öffnen des Gehäuses zugängig (siehe
Hinweis oben und Kapitel 3.3).
Die Zentraleinheit MEVAC-4 erkennt alle angeschlossenen
Komponenten, die nach den Normen überwacht werden müssen, durch einen automatischen Installationslauf. Dabei werden
alle erkannten Komponenten im Display angezeigt. Nach dem
Ende des Installationslaufes werden alle diese Komponenten
permanent auf einwandfreie Funktion überprüft. Bei einem
Fehler können über Relaiskontakte entsprechende Meldungen
(z. B. mittels Telefonwählgerät wie die Modelle VOXOUT oder
GD-04 aus dem Sortiment von MONACOR) an autorisierte
Personen (z. B. Hausmeister oder für die Wartung zuständige
Firmen) geleitet werden.
stärkers
•Ansteuerung des Reserveverstärkers über trafosymmetrischen NF-Ausgang
•Bei Ausfall eines Hauptverstärkers schaltet der Reservever-
stärker automatisch auf die Lautsprecher des entsprechenden Verstärkers um. Alle Funktionen bleiben in der richtigen
Lautstärke (auch Musik) erhalten.
•Überwachung von bis zu 4 Lautsprecherlinien, jeweils unterteilt in Kreis A und Kreis B (insgesamt 8 Prüfkreise)
•Überwachung jedes angeschlossenen Prüfkreises auf Unter­
brechung, Impedanzabweichung, Kurz- und Erdschluss
•Abtrennung der entsprechenden Lautsprecherkreise bei festgestelltem Kurzschluss zum Schutz der Endverstärker
•Anschluss von 2 Feuerwehr-Sprechstellen an der Geräte-
rück- oder auch direkt an der Frontseite (1 × Handmikrofon).
Mikrofonkapseln sowie Anforderungsleitungen werden auf
Bruch und Kurzschluss überwacht; ein Vorgong (Sirene) ist
programmierbar.
•Anschlussmöglichkeit für System-Sprechstellen:
MEVAC-4PTT
MEVAC-1PTT
4 Zonen plus All-Call (beliebig viele)
1 + 1 Zone
(beliebig viele)
•Realisierung von bis zu 4 Rufkreisen, Vorgong programmierbar
•Über einen externen, potentialfreien Kontakt bei Bedarf
zuschaltbarer AUX-Audioeingang (z. B. für Werbespotgeräte)
mit wahlfreier Zuordnung und separater Pegeleinstellung für
jeden NF-Ausgang
•Wahlfreie Zuteilung des Musikprogramms über eine 4-Kanal-­
Matrix zu den NF-Ausgängen und separate Pegeleinstellung
für jeden NF-Ausgang
•Zuspielung von 2 Texten (z. B. Räumungstexte), einzeln über
potentialfreie Anforderungskontakte (Melder) ansteuerbar,
wahlfreie Zuordnung und jeweils separate Pegeleinstellung
für jeden NF-Ausgang
•Ein über einen externen Kontakt abrufbarer Text mit wahl­
freier Zuordnung und jeweils separater Pegeleinstellung für
jeden NF-Ausgang (z. B. Ladenschluss per Uhren-Kontakt)
•Einfache Programmierung direkt an der Zentraleinheit über
Tasten und Display
•Schnittstelle für PC-Anbindung vorhanden, PC für die Inbetriebnahme der MEVAC-4 nicht erforderlich
•Störungsrelais für allgemeine Störungen oder Netzausfall
•Pflichtrufrelais für die Aufschaltung von Pegelstellern
•Automatische Musikabschaltung und Bassabsenkung im
24-V-Betrieb
5
Deutsch
POWER
ERROR
FIRE MIC
1
PROGRAM
VOLUME
UP
DOWN
T1
T2
T3
ZONE 1
:MUSIC
SYSTEM: OK
MEVAC4
T4
MEVAC-4 EVACUATION CONTROLLER
2 3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
Abb. 1 Frontseite
2 Hinweise für
den sicheren Gebrauch
Das Gerät MEVAC-4 entspricht allen relevanten Richtlinien der
EU und trägt deshalb das -Zeichen.
3.1 Frontseite
Pos. Beschriftung Funktion
WARNUNG Das Gerät wird mit lebensgefährlicher Netzspannung versorgt. Nehmen Sie deshalb niemals selbst Eingriffe am Gerät vor, die nicht in
dieser Anleitung beschrieben sind und stecken
Sie nichts durch die Lüftungsöffnungen. Es besteht die Gefahr eines elektrischen Schlages.
1
FIRE MIC
2
POWER
3
ERROR
4
PROGRAM
•Verwenden Sie das Gerät nur im Innenbereich und schützen
5
VOLUME
6
UP
7
DOWN
8
T1
9
T2
10
T3
11
T4
12
—
Sie es vor Tropf- und Spritzwasser sowie vor hoher Luftfeuchtigkeit. Der zulässige Einsatztemperaturbereich beträgt
−5 °C bis +55 °C.
•Platzieren Sie das Gerät so, dass im Betrieb eine ausreichende
Luftzirkulation gewährleistet ist. Die Lüftungsöffnungen des
Gehäuses dürfen auf keinen Fall abgedeckt werden.
•Stellen Sie keine mit Flüssigkeit gefüllten Gefäße z. B. Trinkgläser, auf das Gerät.
•Ziehen Sie sofort das Netzgerät aus der Steckdose,
1.wenn sichtbare Schäden am Gerät oder am Netzkabel
vorhanden sind,
2.wenn nach einem Sturz oder Ähnlichem der Verdacht auf
einen Defekt besteht,
3.wenn Funktionsstörungen auftreten.
Geben Sie das Gerät in jedem Fall zur Reparatur in eine
Fachwerkstatt.
•Ziehen Sie den Netzstecker nie am Kabel aus der Steckdose,
fassen Sie immer am Stecker an.
•Wird das Gerät zweckentfremdet, nicht richtig angeschlos-
sen, falsch bedient oder nicht fachgerecht repariert, kann
keine Haftung für daraus resultierende Sach- oder Personenschäden und keine Garantie für das Gerät übernommen
werden.
•Ebenso kann keine Haftung für durch Fehlbedienung oder
durch einen Defekt entstandene Datenverluste und deren
Folgeschäden übernommen werden.
Soll das Gerät endgültig aus dem Betrieb genommen
werden, übergeben Sie es zur umweltgerechten Entsorgung einem örtlichen Recyclingbetrieb.
6
3 Übersicht
Anschlussbuchse für ein Feuerwehr-Handmikrofon
Betriebsanzeige
– Leuchtet bei eingeschaltetem Gerät
Fehleranzeige
– Blinkt beim Auftreten eines Fehlers
Programmiertaste
Taste zum Wählen der Signalquelle, deren Lautstärke
geändert werden soll
Taste zum Erhöhen der Lautstärke
Taste zum Verringern der Lautstärke
Summen-/ Zonen-Taste für den Lautsprecherkreis 1;
im Programmier-Menü Auswahl einer Option
Summen-/ Zonen-Taste für den Kreis 2;
im Programmier-Menü Auswahl einer Option
Summen-/ Zonen-Taste für den Kreis 3;
im Programmier-Menü Auswahl einer Option
Summen-/ Zonen-Taste für den Kreis 4;
im Programmier-Menü Auswahl einer Option
LC-Display, 2 × 20 Zeichen
40
41
ON/OFF
CH 2
LIN LIN AMP
OUT OUT IN
CH 3
LIN LIN AMP
OUT OUT IN
CH 4
SPARE
LIN LIN AMP AMP
OUT OUT IN
IN
EMY
1 2
MSG
AUX
CH 1
LIN LIN AMP
OUT OUT IN
FIREMIC
CAP
MICROPHONE
POW PRI SYS
CAP BUTTON FAIL REL ERR
OUT
OUT
OUT
OUT
OUT
IN
IN
SPARE
CH1
CH2
CH3
CH4
PRG
AUX
24VDC
PROGRAM
USE ONLY WITH A 250V FUSE
23
B
A
100V
RS232
24
A B
25 26 27 30
A B
BT4
BT3
BT2
BT1
20 21 22
B
A
100V
LED
GND
B
A
100V
GND
BT
B
A
100V
31
CON CON CON
35
36
Deutsch
32 33 34
28 29
+−
37 38 39
Abb. 2 Rückseite
3.2 Rückseite
Pos.
Beschriftung
Kurzbeschreibung
Funktion
20
21
22
23
CH1 LIN OUT B
CH1 LIN OUT A
CH1 AMP IN
CH2 … CH4
geschalteter 100-V-Ausgang für den Lautsprecherkreis 1B
geschalteter 100-V-Ausgang für den Lautsprecherkreis 1A
100-V-Eingang für die Lautsprecherkreise 1A und 1B
gleiche Funktionen wie die Positionen 20 – 22, jedoch für die Lautsprecherkreise 2 – 4
24
SPARE AMP IN
LS-Kreis 1B
LS-Kreis 1A
100-V-Eingang
LS-Kreise 2 – 4
ReserveVerstärkereingang
25
RS232
26
EMY 1
27
EMY 2
28
AUX
29
MSG
30
FIRE MIC
31
MICROPHONE
32
33
34
35
36
37
POW
FAIL
PRI
REL
SYS
ERR
OUT
SPARE
OUT
CH1 … CH4
IN
PROG
38
IN
AUX
39
24VDC
40
ON /OFF
41
230VAC
100-V-Eingang für den Reserse-Verstärker
9-poliger D-Sub-Einbaustecker zum Anschluss an einen PC über ein sogenanntes Nullmodemkabel. Mit einem
geeigneten Kommunikationsprogramm (z. B. Windows HyperTerminal) können verschiedene Parameter aus
RS-232-­Schnittstelle
dem System ausgelesen, protokolliert und geändert werden. Die Namen für die Zonen können hier als Klartext
eingegeben werden (siehe Kapitel 9).
Melder-Eingang
Eingang zur Auslösung des auf der Speicherkarte abgelegten Hauptalarmes. Die Anforderungs­leitungen werden
für den Hauptalarm überwacht. Dazu ist im Melder eine entsprechende Innenbeschaltung erforderlich (siehe Kapitel 5.5).
Melder-Eingang
Eingang zur Auslösung des auf der Speicherkarte abgelegten Voralarmes. Die Anforderungsleitungen werden
für den Voralarm überwacht. Dazu ist im Melder eine entsprechende Innenbeschaltung erforderlich (siehe Kapitel 5.5).
Anforderung des Anforderungskontakt für die Durchschaltung des an der Buchse AUX (38) angelegten Audiosignals. Das AUX-Signal
AUX-Signals
wird solange wiedergegeben, wie der Kontakt gegen Masse (GND) geschlossen ist.
Eingang zum Starten des auf der Speicherkarte abgelegten Audiosignals. Dies kann z. B. ein sogenannter
„Feierabend-Text“ oder auch ein spezielles Tonsignal (z. B. Pausengong) sein. Für die Dauer des Signalablaufes
Anforderung der
wird der als Audiosignal gespeicherte Text mit der voreingestellten Lautstärke in die entsprechend festgelegten
Text-Datei
Bereiche durchgeschaltet. Zum Auslösen wird ein potentialfreier Tastkontakt benötigt. Der Text wird 1 × komplett
wiedergegeben, sobald der Kontakt kurz gegen Masse (GND) geschaltet wird.
Eingang zum Anschluss der dynamischen Mikrofonkapsel einer Feuerwehr-Sprechstelle und zum Anschluss des
Anschlüsse für
Anforderungssignals der Sprechstelle. Sowohl Kapsel als auch Anforderungsleitung werden auf Kurzschluss und
Feuerwehr-­
Unterbrechung überwacht. Die Durchschaltung des angelegten Audiosignals in die gewünschten Bereiche erfolgt
Sprechstelle
erst nach Vorliegen des entsprechenden Anforderungssignals (siehe Kapitel 5.3 und 5.4).
Eingang zum Anschluss der Mikrofonsignale der Sprechstellen MEVAC-1PTT oder MEVAC-4PTT und zum Anschluss
Anschlüsse für
der zugehörigen Tasten. Kapseln, Tasten und Leitungen werden nicht überwacht. Die Durchschaltung des angeSprechstellen
legten Audiosignals in die gewünschten Bereiche erfolgt erst nach Vorliegen des entsprechenden Tastensignals
(siehe Kapitel 5.1 und 5.2).
Melderelais
Relais-Kontakt (NO) schließt, wenn die 230-V-Netzspannung oder die 24-V-Notstromversorgung nicht korrekt
„Stromversorgung“ zur Verfügung steht.
Melderelais
Relais-Kontakt (NO) schließt beim Installationslauf, während einer Feuerwehr-Mikrofondurchsage und während
„Pflicht“
der Alarmtextwiedergabe. Er dient zum Überbrücken angeschlossener Lautstärkesteller (siehe Kapitel 4.2.6).
Melderelais
Sammelstörung / Systemstörung: Zusammenfassung aller im Gerät möglicherweise auftretenden Fehlermeldungen
„Störung“
zu einer gemeinsamen Meldung (NO-Kontakt).
Audiosignal für den
Trafosymmetrischer, erdfreier Line-Ausgang für den 100-V-Reserveverstärker
Reserveverstärker
Audiosignal für die Trafosymmetrische, erdfreie Line-Ausgänge der 4 Audio-Summensignale für die einzelnen 100-V-Haupt-/
100-V-Endverstärker Lautsprecherkreisverstärker
Eingang für
Cinch-Buchse zum Einspeisen der Hintergrundmusik
­Hintergrundmusik
Cinch-Buchse zum Einspeisen von NF-Signalen mit Linepegel (z. B. für Werbetexte oder sonstige Zuspieler). Die
Audioeingang für
Durchschaltung des hier angelegten Signales in die gewünschten Bereiche erfolgt, solange der Kontakt für die
zusätzliche Signale
AUX-Anforderung (28) gegen Masse (GND) geschaltet ist.
Anschluss für eine Eingang zum Anschluss der Notstromversorgung. Der Ausfall der Akku-Spannung löst eine Fehlermeldung aus
Notstromversorgung (bei Vorhandensein der Netzspannung).
Schaltet die MEVAC-4 frei von der 230-V-Netzspannung.
Netzschalter
Achtung: Bei anliegender 24-V-Notstromversorgung arbeitet die MEVAC-4 weiter.
230-VEuro-Kaltgerätebuchse mit integrierter Netzsicherung (Feinsicherung 5 × 20 mm, 1 AT). Der Ausfall der NetzNetzanschluss
spannung löst eine Fehlermeldung aus (bei Vorhandensein der Notstromversorgung).
Windows ist ein registriertes Warenzeichen der Microsoft Corporation in den USA und anderen Ländern.
Hinweis: Die benötigten Phoenix-Steck-/Schraubklemmen zum Anschluss
der benötigten Komponenten sind im Lieferumfang der MEVAC-4 enthalten.
7
Deutsch
3.3 Die MP3-Speicherkarte
Im Inneren des Gerätes befindet sich
ein Kartenslot für handelsübliche
SD-Speicherkarten (Secure ­Digital).*
Alle Sprachmeldungen und Signaltöne des Systems sind auf der
SD-Karte im MP3-Format abgelegt.
Die empfohlene Abtastrate beträgt
256 kBit / s, 44 kHz mono. Andere
Formate sind möglich.
*Hinweis: Bei älteren Versionen der
MEVAC-4 kann alternativ ein Karten­
slot für Multi-Media-Cards (MMC) verbaut sein. Hier ist beim Austausch einer
­defekten MMC-Karte zu beachten, dass
MMC-Karten, die nach 2008 gefertigt
worden sind, aufgrund geänderter Hersteller-Spezifikationen seitens der Kartenproduzenten nicht mehr verwendet
werden können!
Abb. 3 Speicherkarte
WARNUNG Der Kartenwechsel darf nur durch autorisiertes
Fachpersonal erfolgen, da das Gerät dazu geöffnet werden muss. Das MEVAC-4-System ist
beim Kartenwechsel unbedingt auszuschalten!
Die Kartenprogrammierung erfolgt z. B. über einen Windows-PC.
Der Dateiname darf höchstens 8 Buchstaben lang sein. Jeder
Textplatz ist zu belegen. Das Dateisystem der SD-Karte muss
FAT16 oder FAT32 sein. SDHC-Karten (bis zu 8 GB) können
verwendet werden.
Windows ist ein registriertes Warenzeichen der Microsoft Corporation in den USA
und anderen Ländern.
Die Reihenfolge der Texte / Signale auf der Speicherkarte
ist unbedingt einzuhalten:
1.16-kHz-Messton
2.Vorgong für die Sprechstellen MEVAC-1PTT und
­MEVAC-4PTT
3.Alarm
4.Voralarm
5.Text
6.Vorgong (Sirene) für die Feuerwehr-Sprechstellen
MEVAC-1FH und MEVAC-1FT
Wichtig!
Der Windows-Explorer zeigt die Dateien u. U. nicht in der
tatsächlich benötigten physikalischen Reihenfolge an. Um
die Dateien in der vorgeschriebenen Reihenfolge auf eine
SD-Karte zu kopieren, ist folgendermaßen vorzugehen:
1)Legen Sie vor der Ausführung der nachfolgenden Schritte
unbedingt eine Sicherungskopie der Originaldateien,
die sich auf der Speicherkarte befinden, an!
2)Die SD-Karte neu formatieren.
8
3)16-kHz-Datei („16kHz.mp3“) markieren / kopieren und ins
Hauptverzeichnis der SD-Karte einfügen (drag and drop).
Hinweis: Der 16-kHz-Ton wird von der MEVAC-4 zu Prüfzwecken
benutzt. Hier ist unbedingt die mitgelieferte Original-Datei
zu verwenden.
4)Mikrofon-Vorgong-Datei (z. B. „2-GONG.mp3“) markieren /
kopieren und ins Hauptverzeichnis der SD- Karte einfügen
(drag and drop).
5)Alarm-Datei (z. B. „ALARM.mp3“) markieren / kopieren und
ins Hauptverzeichnis der SD-Karte einfügen (drag and drop).
6)Voralarm-Datei (z. B. „ALERT.mp3“) markieren / kopieren und
ins Hauptverzeichnis der SD-Karte einfügen (drag and drop).
7)Text-Datei (z. B. „TEXT1-5.mp3“) markieren / kopieren und
ins Hauptverzeichnis der SD-Karte einfügen (drag and drop).
8)Feuerwehrmikrofon-Vorgong-Datei (z. B. „F-SIRENE.mp3“)
markieren / kopieren und ins Hauptverzeichnis der SD- Karte
einfügen (drag and drop).
Diese Vorgehensweise ist unbedingt einzuhalten, da nur
so die Daten in der richtigen Reihenfolge auf der Karte ablegt
werden. Das MEVAC-4-System erkennt die Signale an ihrer
Reihenfolge und nicht an ihrem Namen. Die Namen dienen
nur zu Ihrer Information.
Die Reihenfolge der MP3-Dateien auf der Speicherkarte kann
wie folgt kontrolliert werden:
1)Rote Taste PROGRAM drücken.
2)Taste T4 drücken.
Das System zeigt im Display nacheinander für jeden Speicherplatz die Nummer des Speicherplatzes und den Namen der
dazugehörigen MP3-Datei an.
Wenn im normalen Betrieb eine Datei abgespielt wird,
zeigt das Display den Speicherplatz und den Dateinamen an
(siehe Kapitel 6.2).
3.4 Prioritäten
Für die unterschiedlichen Audiosignale ist folgende Prioritätsreihenfolge festgelegt:
1.Fire Mik1 (Ruf) − Anschluss an der Rückseite
2.Fire Mik2 (Ruf) − Anschluss an der Frontplatte
3.Alarm
4.Voralarm
5.Aux1
6.MEVAC-4PTT, MEVAC-1PTT (Ruf)
7.Text
8.Musik
An den Sprechstellen MEVAC-4PTT und MEVAC-1PTT wird der
Zustand „BESETZT“ durch schnelles Blinken der „BESETZT-LED“
signalisiert, die Sprechstelle kann innerhalb dieser Zeit nicht
ins System rufen. Die Wiedergabe der Nachricht „Text“ löst
keine Besetztanzeige an den Sprechstellen aus.
In einem komplett ausgebauten MEVAC-4-System wird jedem
Audioausgang eine eigene Endstufe zugeordnet (siehe Anschlussbeispiel Kapitel 5.7). Mit der zusätzlichen Havarie-Endstufe werden daher 5 Endstufen benötigt. Jede Endstufe
wird dabei jeweils mit einem Line-Audioausgang und einem
100-V-Eingang verbunden. Dadurch ist es möglich, in einer
Zone Hintergrundmusik laufen zu lassen, während in einer
anderen Zone eine Durchsage erfolgt.
WARNUNG Vor dem Anschließen von Geräten oder dem
Ändern bestehender Anschlüsse die MEVAC-4
und die anzuschließenden Geräte ausschalten!
Die Lautsprecherleitungen führen gefährliche
Spannungen. Bei Berührung können Sie einen
gefährlichen elektrischen Schlag erhalten.
4.2 Anschluss von Lautsprechern
an das MEVAC-4-System
Die Lautsprecherverkabelung wird den Vorgaben der aktuellen
Normen wie z. B. EN54-24 und EN60849 entsprechend als
A / B-Verdrahtung ausgelegt. Dies bedeutet, dass die Lautsprecher einer Zone in 2 getrennte Gruppen aufgeteilt und über
separate Leitungen an das MEVAC-4-System angeschlossen
werden. Dadurch ist es möglich die Leitungen einzeln zu überwachen. Durch diese Verkabelung wird sichergestellt, dass bei
Ausfall einer Leitung nur die Hälfte der Lautsprecher ausfallen
können und somit der Schallpegel um max. 3 dB abfallen kann.
Hierbei wird davon ausgegangen, dass die gesamte Lautsprecherleistung eines Kreises auf beide Ausgansgspfade (A / B)
etwa gleich aufgeteilt wird.
B
4.1 Aufbau in Minimalkonfiguration
Zum Aufbau einer Minimalkonfiguration werden nur zwei
Verstärkerkanäle benötigt. Um einen optimalen Schutz gegen
den Ausfall eines Verstärkers zu haben, wird die Verwendung
von 2 Einzelendstufen empfohlen. Ein Verstärker dient als
Standard-Verstärker, ein zweiter als Havarie-Verstärker:
Deutsch
4 Aufbau
A
100 V IN
Abb. 6 Lautsprecheranschluss
4.2.1 Polarität der Verstärker und
Lautsprecheranschlüsse
Um Signalverluste durch Phasenauslöschungen zu vermeiden,
ist auf eine korrekte gleichbleibende Polarität der angeschlossenen Lautsprecher und Verstärker zu achten. Die Abbildung
­zeigt eine der möglichen Polaritäten.
Abb. 4 Anschluss eines Standard-Verstärkers
Der Line-Eingang des Standard-Verstärkers wird an eine der
Ausgangsbuchsen OUT CH1 bis OUT CH4 der MEVAC-4 angeschlossen (hier im Beispiel OUT CH1). Der 100-V-Ausgang des
Standard-Verstärkers wird mit den Eingängen der Zonen 1 – 4
verbunden (hier im Beispiel ist nur der Anschluss an CH1 AMP
IN dargestellt. CH2, CH3 und CH4 AMP IN müssen genauso
angeschlossen werden, siehe auch Kapitel 7.2.2).
Abb. 7 mögliche Polarität
4.2.2 Erlaubte Abweichung
Das System erzeugt eine Fehlermeldung, wenn die Gesamt­
impedanz der Linie (Pfad A + Pfad B) um
+20 W/ −10 W bei Impedanzabweichung „NORMAL“, bzw.
+10 W/ −6 W bei Impedanzabweichung „KLEIN“,
siehe Kapitel 7.4 und Kapitel 9.2.4, oder mehr
von dem beim Installationslauf gemessenen Wert abweicht.
Um unbegründete Fehlermeldungen (z. B. durch Witterungseinflüsse) auszuschließen, wird dringend die Impedanz­abweichung „NORMAL“ empfohlen.
Abb. 5 Anschluss eines Havarie-Verstärkers
Der Line-Eingang des Havarie-Verstärkers wird an die Ausgangsbuchse OUT SPARE der MEVAC-4 angeschlossen. Der
100-V-Ausgang des Havarie-Verstärkers wird mit dem Eingang SPARE AMP IN der MEVAC-4 verbunden. In dieser Konfiguration ist die Prüfung der nicht aktiven Zonen durch den
Havarie-Verstärker sichergestellt, jedoch ist es nicht möglich,
Hintergrundmusik und Durchsagen gleichzeitig zu nutzen.
Zur Messung wird ein 22-kHz-Pilotton mit ca. –16 dBu in das
Lautsprechernetz eingespeist. Der 22-kHz-Ton wird von der
MEVAC-4 intern erzeugt und ist nicht der Messton auf der
Speicherkarte.
Achtung: Alle Werte und Angaben sind ungefähre Werte,
die sich auf das Verhalten der angeschlossenen Lautsprecher/
Trafos / Regler bei der 22-kHz-Messfrequenz beziehen. Diese
Werte weichen jedoch von den auf den Geräten angegebenen
1-kHz-Werten ab!
9
Deutsch
4.2.3 Mindest- und Maximalleistung pro Ausgang
Für die Ermittlung zuverlässiger Messergebnisse muss für den
einzelnen Ausgang jeweils eine Mindestlast von Pmin > 10 W
je Pfad, insgesamt also min. 20 W pro Zonenausgang installiert
sein. Die Impedanz des Lautsprecherkreises muss kleiner als
1 kΩ bei 22 kHz sein.
Die maximal angeschlossene Leistung pro Zonenausgang
(Pfad A und B zusammen) darf 500 W nicht übersteigen!
4.2.4 Einsatz von Lautstärkestellern (Abschwächern)
Abschwächer in einer 100-V-Lautsprecherleitung werden
häufig eingesetzt, um Lautstärken in einzelnen Abschnitten
zu regeln. Bei modernen Abschwächern ist durch ein extern
ansteuerbares Pflichtempfangsrelais zudem sichergestellt, dass
Evakuierungsmeldungen auch im Fall eines abgeschalteten Abschwächers übertragen werden können (siehe Kapitel 4.2.6).
Ihr Einsatz in überwachten Lautsprecherkreisen ist aber
grundsätzlich problematisch, da der Abschwächer im Betrieb
die Impedanz einer Lautsprecherlinie ganz erheblich verändern
kann. Durch seinen Regelbereich von 0 – 100 % der Lautsprecherleistung ist eine sichere Erkennung der angeschlossenen
Lautsprecher nicht gegeben.
MEVAC-4
ATT-5..PEU
IN
Speaker 1
MEVAC-4
Notstromversorgung
permanenter
24-V-Ausgang
max. Belastbarkeit
beachten!
GND
+24 V
POW PRI SYS
FAIL REL ERR
CON CON CON
Lautstärkesteller
24-V-Schalteingang
für das Pflicht­
empfangsrelais
+24 V
GND
Abb. 9 Pflichtempfangsrelais
Achtung: Das in der MEVAC-4 verbaute Relais „PRI REL“ darf
mit maximal 2 A belastet werden. Wenn für die
Ansteuerung der Pflichtempfangsrelais mehr als
2 A benötigt werden und /oder ein externes Netzteil
verwendet werden soll, muss der Anschluss folgendermaßen erfolgen:
MEVAC-4
Notstromversorgung
permanenter
24-V-Ausgang
max. Belastbarkeit
beachten!
GND
+24 V
POW PRI SYS
FAIL REL ERR
CON CON CON
Lautstärkesteller
24-V-Schalteingang
für das Pflicht­
empfangsrelais
+24 V
GND
Speaker …
10
LIN OUT
OUT
+ 24 V −
Volume
GND 1
0
Abb. 10 externe Spannungsversorgung für Pflichtempfangsrelais
GND 1
Als 24-V-Gleichspannungsversorgung für die Pflichtempfangsrelais können die ungeschalteten (permanenten) Ausgänge der
Notstromversorgung genutzt werden.
+24 V
GND
Abb. 8 Lautstärkesteller der Serie ATT-5..PEU mit Pflichtempfangsrelais
Befindet sich der Regler beim Installationslauf z. B. in seiner
maximalen Stellung und wird dann im laufenden Betrieb auf
50 % gedreht, so wird dies u. U. als Abweichung von über 20 W
erkannt und eine entsprechende Fehlermeldung erscheint. Ist
der Abschwächer während des Installationslaufes in Betrieb,
kann es sein, dass der angeschlossene Lautsprecherkreis als
nicht installiert erkannt wird.
Daher gilt folgendes:
Beim Einsatz von Abschwächern muss die Impedanzüber­
wachung der zugehörigen Lautsprecherkreise abgeschaltet
werden, um unerwünschte Fehlermeldungen zu vermeiden
(Kapitel 7.4).
Des Weiteren ist die Lautsprecherleitung durch einen
1-kΩ-Widerstand (mind. 10 W) abzuschließen. Ansonsten
erhält man die Fehlermeldung „Unterbrechung“.
4.2.5 Beispiele für nicht erkennbare
Unregelmäßigkeiten
10
4.2.6 Anschluss von Pflichtempfangsrelais
Beispiel
Kreis A
Kreis B
1
P = 10 W
P=6W
2
P = 36 W
P = 18 W,
Abschwächer
auf 50 %
Während des
­Installationslaufs
wird die Last am Kreis B
nicht erkannt
wird die Last am Kreis B
(9 W) eventuell nicht
erkannt
Bei der Notstromversorgung PA-24ESP
die nebenstehende 4-polige Phoenix­
klemme anschließen (+24 V an PIN 3,
Minus /GND an PIN 1). Dieser Anschluss
ist mit maximal 1 A belastbar. Da die
+24 V GND
MEVAC-4 ca. 600 mA benötigt (siehe
auch Kapitel 5.6), bleibt für die angeschlossenen Pflichtempfangsrelais ca.
400 mA über. Wird mehr Strom benö4
1
tigt, muss für die Pflichtempfangsrelais Abb. 11
ein eigenes Netzteil verwendet werden permanenter 24-V-­
(siehe Abb. 10).
Ausgang der PA-24ESP
Wird die Notstromversorgung EVA7
8
9
24 / 54 eingesetzt, einen der Ausgänge
7, 8 oder 9 (jeweils max. 3 A) anschließen.
Der Ausgang, der als Notstromanschluss
für die MEVAC-4 genutzt wird (siehe Ka- Abb. 12 24-V-Auspitel 5.6) sollte nicht verwendet werden! gänge der EVA24 / 54
Kontaktbelegung der Anschlüsse MICROPHONE
(Rückseite MEVAC-4)
5.1 MEVAC-4PTT
Die Kontaktbelegung ist nicht identisch mit der der Anschlussdose MEVAC-2CON (Abb. 17)
Passive Tischsprechstelle mit Schwanenhalsmikrofon
•symmetrische Signalführung
•Vorgong programmierbar
A B
BT4
BT3
BT2
BT1
9-poligem D-Sub-Stecker
MICROPHONE
CAP BUTTON
LED
GND
•vier Zieltasten
•eine ALL-CALL-Taste
•Besetzt-LED
•inkl. Anschlusskabel (1,8 m) mit
GND
LED
A
B
BT1
BT2
BT3
BT4
Deutsch
5 Mikrofone, Melder und
Notstromversorgung
Masse
LED
Mic-Signal +
Mic-Signal −
Taste 1
Taste 2
Taste 3
Taste 4
Abb. 16 Anschluss MICROPHONE der MEVAC-4
Für das Mikrofonsignal (Pins A und B) ein Aderpaar ver­
wenden!
Abb. 13 MEVAC-4PTT
Kontaktbelegung der Anschlussdose MEVAC-2CON
5.2 MEVAC-1PTT
Passive Tischsprechstelle mit Schwanenhalsmikrofon
•zwei Zieltasten
•Besetzt-LED
•inkl. Anschlusskabel (1,8 m) mit
9-poligem D-Sub-Stecker
•symmetrische Signalführung
•Vorgong programmierbar
1
Abb. 14 MEVAC-1PTT
5.2.1 Anschluss der Tischsprechstellen
Zum Anschluss einer Sprechstelle wird die Anschlussdose
MEVAC-­2CON (Abb. 17) benötigt. Für den Betrieb von mehreren Sprech­stellen lassen sich beliebig viele Anschlussdosen
parallelschalten. Die Anschlussdose (n) mit den Anschlüssen
MICROPHONE (Abb. 16) der MEVAC-4 verbinden.
Als Anschlusskabel kann das 4-adrige Signalkabel JYSTY2208 (100 m) von MONACOR verwendet werden (das Kabel
doppelt verlegen) oder ein entsprechendes 8-adriges Signalkabel. Ein CAT-Kabel ist für die Sprechstellen nicht geeignet.
9
Abb. 17 MEVAC-2CON
5.3 MEVAC-1FT
Feuerwehr-Sprechstelle
•Tischsprechstelle mit Schwanenhalsmikrofon
Kontaktbelegung des Sprechstellensteckers
•Für Notrufdurchsagen nach DIN / EN
60849, einschließlich integrierter
Schaltung zur automatischen Funk­
tionsüberwachung der Mikrofon­
leitung und Kapsel durch die Zentraleinheit MEVAC-4
1 Masse
2 Taste 1
3 Taste 2
4 Taste 3
1 2 3 4 5
5 Taste 4
6 7 8 9
6 LED
7 Mic-Signal +
8 Mic-Signal −
9 nicht angeschlossen
Taste 3 und Taste 4 nur bei MEVAC-4PTT belegt
Abb. 15 D-Sub-Stecker
1 -2 -3 -4 -5 -6 -7 -8 -9 --
1 Taste 4
2 nicht angeschlossen
TASTE 4
3 Taste 3
NC
TASTE 3
4 Mic-Signal +
Mic. +
TASTE
2
5 Taste
2
Mic. 6
Mic-Signal −
TASTE 1
LED
7 Taste 1
MASSE
8 LED
9 Masse
•Symmetrische Signalführung
•Inkl. Anschlusskabel (1,8 m)
mit 5-poligem DIN-Stecker
•Vorgong (Sirene) programmierbar
Abb. 18 MEVAC-1FT
11
Deutsch
5.4 MEVAC-1FH
5.5 Anschluss externer Melder
Feuerwehr-Handmikrofon
Die Wiedergabe der gespeicherten Alarm- und Voralarm-Meldungen wird durch die Meldeanschlüsse EMY 1 und EMY 2
ausgelöst. Durch einzubauende Widerstände wird die Melde­
leitung ständig überwacht. Entsprechend der Anzahl der Melder (einer oder mehrere) sind die Schaltungen und die Werte
der Widerstände unterschiedlich:
•Handmikrofon für Notrufdurchsagen
nach DIN / EN 60849, einschließlich
integrierter Schaltung zur automatischen Funk­tionsüberwachung der
Mikrofon­leitung und Kapsel durch die
Zentraleinheit MEVAC-4
•Inkl. Stahlbügel als Halterung zum
Nachfolgend ist die externe Kontaktbeschaltung bei Verwendung eines einzelnen Melders dargestellt:
MEVAC-4
Befestigen an einer Frontplatte
MSG
AUX
EMY
1 2
•Unsymmetrische Signalführung
•Inkl. 1-m-Spiralanschlusskabel
•Vorgong (Sirene) programmierbar
4k7
Abb. 19 MEVAC-1FH
A B
GND
BT
mit 5-poligem DIN-Stecker
FIREMIC
CAP
4k7
5.4.1 Anschluss des Mikrofons MEVAC-1FT/-1FH
Abb. 23 B
etrieb mit einem Melder pro Auslöseeingang
Kontakt EMY 1 für den Voralarm, EMY 2 für den Hauptalarm
Alternativ können bei einem einzelnen Melder auch zwei
10-kΩ-Widerstände nach Abb. 24 angeschlossen werden:
MEVAC-4
EMY
1 2
MSG
AUX
FIREMIC
CAP
A B
GND
BT
Das Mikrofon lässt sich direkt auf der Frontseite an die
Buchse FIRE MIC anschließen oder über die Anschlussdose
­MEVAC-1CON (Abb. 22) an die Anschlüsse FIREMIC (Abb. 21).
Zum Anschluss von zwei Mikrofonen können die Buchse
FIRE MIC und die Anschlüsse FIREMIC gleichzeitig genutzt
werden.
Als Anschlusskabel kann das 4-adrige Signalkabel JYSTY2208 (100 m) von MONACOR verwendet werden oder ein
entsprechendes Signalkabel. Ein CAT-Kabel ist hierfür nicht
geeignet.
Anschlussbelegung des Mikrofonsteckers
1 Mic-Signal − / Masse
2 nicht angeschlossen
1
3
3 Mic-Signal +
4
5
4 Masse
2
5 Taste 1
Beim unsymmetrischen Mikrofon MEVAC-1FH ist Pin 1
mit Pin 4 (Masse) verbunden.
Abb. 20 Mikrofonstecker
Anschlussbelegung der Klemmen FIREMIC
(Rückseite MEVAC-4)
BT
10 k
Abb. 24 Alternativschaltung zu Abb. 23
Werden mehrere Melder zusammen an einem Auslöseeingang
angeschlossen, so müssen Umschalter verwendet und wie folgt
zusammengeschaltet werden. Diese sind unbedingt in Reihe zu
schalten, damit eine Unterbrechung der Meldeleitung erkannt
werden kann. Ein 10-kΩ-Abschlusswiderstand (Re) muss am
Ende der Verkabelung angeschlossen werden.
MEVAC-4
EMY
1 2
MSG
AUX
FIREMIC
CAP
10 k
Taste 1
FIREMIC
CAP
GND Masse
Mic-Signal +
B
Mic-Signal −
Abb. 21 Klemmen FIREMIC auf der Rückseite
Als Anschlussdose kann das Modell MEVAC-1CON verwendet
werden.
•5-polige DIN-Buchse
•Unterputzmontage in gängige
60er-Schalterdosen
•Aufputzmontage mit beiliegenden
Gehäuse
Abb. 22 MEVAC-1CON
12
Mx
RE
10 k
M2
4k7
GND
BT
GND
BT
A B
A
M1
4k7
A B
4k7
Abb. 25 Betrieb mit mehreren Meldern (M) an einem Auslöseeingang
Besonderheit
Wird eine Notfallmeldung durch einen Kontakt gestartet und
anschließend die Zuleitung des Melders z. B. durch einen Brand
zerstört, so wird die Meldung weiter abgespielt. Sie kann jetzt
nur noch am Gerät selbst mit der Taste PROGRAM gestoppt
und wieder gestartet werden. Ist also z. B. das Abspielen durch
einen Melder gestartet, so wird das Abspielen nicht durch den
Ausfall der Meldeleitung gestoppt.
Abb. 26 Anzeige, wenn der ALARM-Text abgespielt wird
ALARM ANGEHALTEN !!!
ROTE TASTE: START
Abb. 27 A
nzeige, wenn die ALARM-Durchsage durch
die Taste PROGRAM angehalten wurde
7
8
Deutsch
EN54-4 abgenommen. Bei der EVA-24 / 54 wird entweder der
Ausgang 7, 8 oder 9 (jeweils max. 3 A) zum Anschluss an die
Klemme (39) der MEVAC-4 genutzt. Die beiden übrigen Ausgänge können zum Versorgen von Pflichtempfangsrelais bei
Lautstärkestellern /Abschwächern (siehe auch Kapitel 4.2.6)
verwendet werden.
03 ALARM
1234
ROTE TASTE: ANHALTEN
9
5.6 Anschluss der Notstromversorgung
Um einen störungsfreien Betrieb auch bei Ausfall der 230-V-­
Netzspannung zu ermöglichen, verfügt die MEVAC-4 über
einen Anschluss für eine 24-V-Notstromversorgung (39).
Abb. 29 24-V-Ausgänge der EVA24 / 54
Möchten Sie das preiswertere, nicht nach EN54-4 abgenommene Modell PA-24ESP verwenden, dann schließen Sie die
MEVAC-4 bitte an die in Abb. 30 gezeigte Buchse (max. 1 A!)
auf der Rückseite der PA-24ESP an. Die „normalen“ 24-V-Ausgänge der PA-24ESP werden abgeschaltet, solange die Netzspannung vorhanden ist.
ON/OFF
OUT
OUT
OUT
OUT
OUT
IN
IN
SPARE
CH1
CH2
CH3
CH4
PRG
AUX
24VDC
USE ONLY WITH A 250V FUSE
+−
39
+24 V
Abb. 28 Anschluss für die 24-V-Notstromversorgung
Damit dieser Anschluss durch die MEVAC-4 überwacht werden
kann, muss die 24-V-Gleichspannung hier dauerhaft anliegen.
Die MEVAC-4 benötigt einen Strom von ca. 600 mA. Dies ist
sichergestellt, wenn die Notstromversorgung EVA-24 / 54 von
MONACOR eingesetzt wird. Dieses Gerät ist ­außerdem nach
4
GND
1
Abb. 30 2
4-V-Notstromversorgung mit der PA-24ESP
Plus (+) an Pin 3, Minus (−) an Pin 1
5.7 Anschlussbeispiel
MEVAC-4PTT
MEVAC-1FT
SMC-1
Line stereo
Hintergrundmusik
Background music
PA-24RCD
Line mono
MICROPHONE
FIREMIC
MEVAC-4
IN
PRG
OUT
CH1– 4
OUT SPARE
Relais in der MEVAC-4 eingebaut
Relays built into MEVAC-4
24 V
SINUS-20
CH1
AMP IN
100 V
Line
In
24 V
ESP-50EN/WS
CH1
LINE OUT
A
CH1
LINE OUT
B
ESP-224ABC
SINUS-20
CH2
AMP IN
100 V
Line
In
24 V
CH2
LINE OUT
A
CH2
LINE OUT
B
ESP-62/WS
4 × 100-V-Endverstärker
4 × 100 V power amplifier
SINUS-20
CH3
AMP IN
100 V
Line
In
24 V
SINUS-20
CH4
AMP IN
100 V
Line
In
SINUS-20
24 V
SPARE
AMP IN
CH3
LINE OUT
A
IT-32EN
CH3
LINE OUT
B
CH4
LINE OUT
A
CH4
LINE OUT
B
EVA-24/54 + 2 × AKKU-12/120 + EVA-24CON
100 V
Line
In
Reserve-100-V-Endverstärker
Spare 100 V power amplifier
24 V
24-V-Notstromversorung
24 V emergency power supply
24 V
13
Deutsch
POWER
ERROR
FIRE MIC
PROGRAM
VOLUME
UP
DOWN
Die MEVAC-4 lässt sich über die Tasten an der Frontseite bedienen und programmieren.
Achtung: Sobald die Taste PROGRAM gedrückt wird, ist nur
noch die Hintergrundmusik zu hören. Alle anderen
Quellen und Melder-Kontakte wie Alarm, Voralarm,
Text, Sprechstellen, Feuerwehrmikrofone und AUX
sind ohne Funktion! Die internen Überwachungsfunktionen für Verstärker, Lautsprecher usw. sind
aber weiter aktiv.
6.1 Inbetriebnahme
Mit dem Netzschalter auf der Rückseite das Gerät einschalten.
Das Display zeigt nacheinander verschiedene Informationen an:
1.
T2
T3
T4
ZONE 1
:MUSIC
SYSTEM: OK
MEVAC4
MEVAC-4 EVACUATION CONTROLLER
6 Bedienung
DEUTSCH
T1
V4.2
­unterwiesen sind! Der Installationslauf dauert ca. 1 Minute
und wird aus dem Ruhezustand des Systems (Abb. 33) wie
folgt gestartet:
1)Nach Drücken der roten Taste PROGRAM erscheint zunächst
folgendes Auswahl-Menü:
T1=ERROR
T3=PROG.
T2=RESET
T4=MP3 TEXT
Fig. 34 Aus-Menü
Hinweis: Durch erneutes Drücken der Taste PROGRAM wechselt die
Anzeige zum vorhergehenden Menü. Erfolgt 15 Sekunden lang keine
Eingabe, werden alle Menüs automatisch geschlossen.
2)Nach Drücken der Taste T3 wird das notwendige Passwort
abgefordert.
V4.2
PASSWORT ???
22.07.15
Abb. 35 Passwort-Abfrage
Abb. 31 Anzeige der Menüsprache
2.
V4.2
22.07.15
Abb. 32 Firmware-Version
3.
ZONE 1
SYSTEM: OK
:MUSIK
MEVAC4
Abb. 33 Ruhezustand der MEVAC-4
6.1.1 Auswahl der Menüsprache
Für die Bedienung können drei verschiedene Sprachen für die
Benutzeroberfläche ausgewählt werden:
Deutsch (voreingestellt), Englisch und Französisch
1)Die MEVAC-4 mit dem Netzschalter ausschalten.
2)Zur Sprachauswahl darf die Notstromversorgung nicht angeschlossen sein. Die Notstromversorgung zuerst abklemmen.
3)Um die Sprache auszuwählen beim Wiedereinschalten folgende Taste gedrückt halten:
T1 für Deutsch
T2 für Englisch
T3 für Französisch
4)Sobald das Display die Sprache anzeigt (Abb. 31), kann die
Taste losgelassen werden.
5)Die MEVAC-4 erneut ausschalten und die Notstromversorgung wieder anklemmen.
6.1.2 Installationslauf starten
Damit die MEVAC-4 die angeschlossenen Komponenten erkennt, muss ein Installationslauf durchgeführt werden. Während des Installationslaufes werden alle angeschlossenen
Geräte getestet und eingebunden. Die Ergebnisse des Tests
werden angezeigt. Dieser Installationslauf kann und darf
nur von autorisierten Personen durchgeführt werden,
die in der dem System zu Grunde liegenden Technik
14
3)Als Passwort muss dreimal die Taste PROGRAM gedrückt
werden. Nach erfolgreicher Eingabe des Passwortes erscheint das Programmier-Menü:
T1=WEITER
T3=INST.
T2=PEGEL
T4=NF/REL
Abb. 36 Programmier-Menü
4)Mit der Taste T3 den Installationslauf starten.
WICHTIG Der Errichter der Anlage muss während des Installationslaufs darauf achten, dass alle relevanten Komponenten
vom System richtig erkannt werden. So sind z. B. die Melder,
die beim Installationslauf nicht erkannt werden, anschließend
ohne Funktion.
6.1.3 Reihenfolge der Anzeigen
beim Installationslauf
Die nachfolgenden Darstellungen zeigen, in der Reihenfolge
des Auftretens, die verschiedenen möglichen Anzeigen innerhalb des Installationslaufes. Die hier gezeigten Werte sind dabei
beispielhaft und können je nach Konfiguration abweichen.
A – Überprüfung des Systems auf angeschlossene Melder
ALARM 1
INSTALLIERT
3,3V
Abb. 37 Eingang EMY1 (26)
5,0 V: kein Melder angeschlossen oder Meldelinie unterbrochen
3,3 V: angeschlossener Melder in Ordnung
2,5 V: angeschlossener Melder ist aktiviert  Melder überprüfen!
0 V: Kurzschluss auf der Meldelinie  Meldelinie überprüfen!
ALARM 2
5,0V
NICHT INSTALLIERT
Abb. 38 Eingang EMY 2 (27)
5,0 V: kein Melder angeschlossen oder Meldelinie unterbrochen
3,3 V: angeschlossener Melder in Ordnung
2,5 V: angeschlossener Melder ist aktiviert  Melder überprüfen!
0 V: Kurzschluss auf der Meldelinie  Meldelinie überprüfen!
OUT: 1
KREIS: 1,2,3
Abb. 39 V
erstärker am Ausgang OUT CH 1: angeschlossen und mit den
Eingängen AMP IN für Zone / Kreis CH 1, 2 und 3 verbunden
OUT: 2
KREIS: 4
3,3V
Abb. 51 Eingang FIREMIC (1) auf der Frontseite
5,0 V: kein Mikrofon angeschlossen oder Mikrofonlinie unterbrochen
3,3 V: angeschlossenes Mikrofon in Ordnung
2,5 V: angeschlossenes Mikrofon ist aktiviert  Mikrofon überprüfen!
0 V: Kurzschluss auf der Mikrofonlinie  Mikrofonlinie überprüfen!
FIRE MIK2 KAPSEL:018
INSTALLIERT
Abb. 40 V
erstärker am Ausgang OUT CH 2: angeschlossen und mit dem
Eingang AMP IN für Zone / Kreis CH 4 verbunden
Abb. 52 Eingang FIREMIC (1) auf der Frontseite
Nach erfolgreich abgeschlossenem Installationslauf
erscheint die Meldung:
OUT: 3
KREIS:
Abb. 41 Verstärker am Ausgang OUT CH 3: nicht angeschlossen
ZONE 1
SYSTEM: OK
:MUSIK
MEVAC4
Abb. 53 Ruhezustand
OUT: 4
KREIS:
Abb. 42 Verstärker am Ausgang OUT CH 4: nicht angeschlossen
RESERVE AMP
INSTALLIERT
170
Abb. 43 R
eserveverstärker am Ausgang OUT SPARE: angeschlossen und
mit dem Eingang SPARE AMP IN verbunden
C – Prüfung der Ausgangskreise
KREIS: 1
STROM:A:015 B:025
Abb. 44 Lautsprecherkreise 1A und 1B
KREIS: 2
STROM:A:017 B:025
WICHTIG Werden Geräte oder Melder zusätzlich in die Anlage integriert oder werden Komponenten ausgetauscht, ist
nach dem Abschluss der Arbeiten immer ein Installa­tionslauf
durchzuführen!
6.2 Displayanzeigen bei Wiedergabe
verschiedener Quellen
Das Aufschalten verschiedener Quellen führt zu den nachfolgend beschriebenen Anzeigen im Display. Dies ist unabhängig
von möglicherweise im System auftretenden Fehlermeldungen.
So führt der Aufruf /die Verwendung folgender Quellen zu
diesen Meldungen:
FIRE MIK2
SYSTEM: OK
Abb. 45 Lautsprecherkreise 2A und2B
KREIS: 3
STROM:A:000 B:000
Abb. 46 Lautsprecherkreise 3A und 3B nicht angeschlossen
KREIS: 4
STROM:A:000 B:000
Abb. 47 Lautsprecherkreise 4A und 4B nicht angeschlossen
D – Prüfung der Akkuspannung der Notstromversorgung
AKKU SPANNUNG:
INSTALLIERT
FIRE MIK2
INSTALLIERT
Deutsch
B – Funktionsprüfung der Verstärkerkreise /Ausgangssummen
mit Prüfung der jeweiligen Zuordnung zu den Ausgangslinien.
25V
Abb. 48 Notstromversorgung
E – Linien für Feuerwehrmikrofone
FIRE MIK1
5,0V
NICHT INSTALLIERT
Abb. 49 Eingang FIRE MIC (30) auf der Rückseite
5,0 V: kein Mikrofon angeschlossen oder Mikrofonlinie unterbrochen
3,3 V: angeschlossenes Mikrofon in Ordnung
2,5 V: angeschlossenes Mikrofon ist aktiviert  Mikrofon überprüfen!
0 V: Kurzschluss auf der Mikrofonlinie  Mikrofonlinie überprüfen!
1234
MEVAC4
Abb. 54 D
urchsage über das auf der Frontseite angeschlossenen Feuer­
wehrmikrofon auf die NF-Ausgänge / Zonen 1, 2, 3 und 4
03 ALARM
1234
ROTE TASTE: ANHALTEN
Abb. 55 D
ie MP3-Datei „ALARM“ wird über die NF-Ausgänge /Zonen
1, 2, 3 und 4 wiedergegeben, ausgelöst über den Kontakt
EMY 1 (26).
05 TEXT
SYSTEM: OK
13
MEVAC4
Abb. 56 D
ie MP3-Datei „TEXT“ wird über die NF-Ausgänge /Zonen 1
und 3 wiedergegeben, ausgelöst über den Kontakt MSG (29).
AUX
SYSTEM: OK
24
MEVAC4
Abb. 57 E in am AUX-Eingang anliegendes Signal wird über die NF-Ausgänge / Zonen 2 und 4 wiedergegeben, durchgeschaltet über
den Kontakt AUX (28).
SYS 4/2
SYSTEM: OK
34
MEVAC4
Abb. 58 D
urchsage von einer Systemsprechstelle wird über die
NF-Ausgänge / Zonen 3 und 4 wiedergegeben.
FIRE MIK1 KAPSEL:098
NICHT INSTALLIERT
Abb. 50 Eingang FIRE MIC (30) auf der Rückseite
15
Deutsch
Falls der Mikrofonvorgong eingeschaltet ist, erscheinen bei
einer Durchsage folgende Anzeigen nacheinander im Display:
02 2-GONG
SYSTEM: OK
34
MEVAC4
Abb. 59 D
ie MP3-Datei „2-GONG“ wird vor der Durchsage über die
NF-Ausgänge / Zonen 3 und 4 wiedergegeben.
SYS 4/2
SYSTEM: OK
34
MEVAC4
Abb. 60 D
urchsage von einer Systemsprechstelle wird über die
NF-Ausgänge / Zonen 3 und 4 wiedergegeben.
Bei eingeschaltetem Feuerwehr-Sprechstellen-Vorgong (Sirene)
erscheinen bei einer Durchsage folgende Anzeigen nacheinander im Display:
06 F-SIRENE
SYSTEM: OK
1234
MEVAC4
Abb. 61 D
ie MP3-Datei „F-SIRENE“ wird vor der Durchsage über die
NF-Ausgänge/Zonen 1, 2, 3 und 4 wiedergegeben.
FIRE MIK2
SYSTEM: OK
1234
MEVAC4
Abb. 62 D
urchsage von einer Feuerwehr-Sprechstelle wird über die
NF-Ausgänge / Zonen 1, 2, 3 und 4 wiedergegeben.
7 Programmierung
Achtung: Sobald die Taste PROGRAM gedrückt wird, ist nur
noch die Hintergrundmusik zu hören. Alle anderen
Quellen und Melder-Kontakte wie Alarm, Voralarm,
Text, Sprechstellen, Feuerwehrmikrofone und AUX
sind ohne Funktion! Die internen Überwachungsfunktionen für Verstärker, Lautsprecher usw. sind
aber weiter aktiv.
7.1 Pegel und Routing
Sperren und Entsperren von Quellen
Ausgehend vom Ruhezustand
ZONE 1
SYSTEM: OK
:MUSIK
MEVAC4
Abb. 65 Ruhezustand
1)Durch Drücken einer der Tasten T1 … T4 die zu bearbeitende
Summe / Zone auswählen.
2)Nach Drücken der roten Taste PROGRAM erscheint zunächst
folgendes Auswahl-Menü:
T1=ERROR
T3=PROG.
T2=RESET
T4=MP3 TEXT
Abb. 66 Auswahl-Menü
6.3 Pegeleinstellung von freigegebenen Quellen
Die Lautstärkepegel einiger Quellen (Musik, Musik-Master,
Gong, Aux und Message) lassen sich einfach ohne Passwort­
eingabe einstellen.
Die im Programmier-Menü gesperrte Quellen und die
­übrigen Quellen lassen sich nur im Programmiermenü (siehe
Kapitel 7.1) oder am PC (siehe Kapitel 9.2.2) einstellen, sperren
und entsperren.
Ausgehend vom Ruhezustand
ZONE 1
SYSTEM: OK
:MUSIK
MEVAC4
Abb. 63 Ruhezustand
1)Durch Drücken einer der Tasten T1 … T4 die zu bearbeitende
Summe / Zone auswählen.
2)Beim ersten Mal Drücken der Taste VOLUME schaltet das
Display ins Pegel-Menü und die Quelle Hintergrundmusik
[Eingang IN PRG (37)] ist angewählt (Anzeige MUSIK MA =
zur Grundeinstellung mit einem Einstellbereich von 30 dB)
ZONE 1
:MUSIK
PEGEL:MUSIK MA
-12dB
Abb. 64 Pegel-Menü
3)Durch weiteres Drücken der Taste VOLUME erfolgt die
Anwahl der übrigen Quellen für die aktuell ausgewählte
Summe / Zone:
GONG  AUX  MESSAGE  MUSIK (zur Feineinstellung)
und wieder MUSIK MA (siehe auch Abb. 70)
4)Mit den Tasten UP und DOWN den Pegel für die angezeigte
Zone und Eingangsquelle einstellen. UP erhöht die Lautstärke, DOWN verringert die Lautstärke. Der Einstellbereich
ist in der Abb. 70 ersichtlich.
Hinweis: Steht hinter einer ausgewählten Quelle der Pegelwert „− − dB“,
so wird diese Quelle nicht auf die angezeigten Ausgangssumme / -zone
geleitet. Durch die Programmierung ist die Weiterleitung zu dieser Zone
gesperrt worden (siehe Kapitel 7.1).
16
3)Nach Drücken der Taste T3 wird das notwendige Passwort
abgefordert.
V4.2
PASSWORT ???
22.07.15
Abb. 67 Passwort-Abfrage
4)Als Passwort muss dreimal die Taste PROGRAM gedrückt
werden. Nach erfolgreicher Eingabe des Passwortes erscheint das Programmier-Menü:
T1=WEITER
T3=INST.
T2=PEGEL
T4=NF/REL
Abb. 68 Programmier-Menü
5)Mit der Taste T2 das Pegelkonfigurations-Menü aufrufen:
ZONE 1
PEGEL:MUSIK
:MUSIK
-06dB
Abb. 69 Pegelkonfigurations-Menü
Die Anzeige zeigt die gewählte Ausgangszone „ZONE 1“,
die aktuell zugeordnete Quelle „MUSIK“ sowie die zur Bearbeitung ausgewählte Quelle „MUSIK“ und deren momentan eingestellte relative Lautstärke in dB.
6)Durch (mehrfaches) Drücken der Taste VOLUME die Quelle
des zu verändernden Pegels auswählen:
MUSIK
MUSIK MA
GONG
AUX
Quelle / Funktion
Einstellbereich
Hintergrundmusik
Eingang IN PRG (37) −−dB*, −16 dB … −00 dB
Feineinstellung
Hintergrundmusik
Eingang IN PRG (37)
Grundeinstellung
−30 dB … −00 dB
Gong vor einer
Durchsage von einer −−dB*, −16 dB … −00 dB
Sprechstelle
Zusatzeingang
IN AUX (38)
−−dB*, −16 dB … −00 dB
MESSAGE
auf der Speicherkarte
−−dB*, −16 dB … −00 dB
abgelegte Text-Datei
VOLUME
Gesamtlautstärke für
die gewählte Zone
−68 dB … −00 dB
BASS
Bass
−15 dB … +06 dB
TREBLE
Höhen
−15 dB … +06 dB
SYS 4 / 2
Sprechstelle
Klemmen MICROPHONE (31)
−−dB*, −16 dB … −00 dB
ALARM 1
auf der Speicherkarte abgelegte
Hauptalarm
−−dB*, −16 dB … −00 dB
ALARM 2
auf der Speicherkarte
−−dB*, −16 dB … −00 dB
abgelegte Voralarm
FIRE MIK
Feuerwehrmikrofon
Klemmen
−−dB*, −16 dB … −00 dB
FIREMIC (30) und
Buchse FIRE MIC (1)
F. GONG
Feuerwehrsirene
−−dB*, −16 dB … −00 dB
*Bei der Einstellung −−dB wird die Quelle nicht auf die angezeigte Zone
geleitet. Die Quelle ist dann für diese Zone gesperrt.
In den weißen Feldern sind die Quellen aufgeführt, deren Lautstärke sich
auch ändern lässt, ohne dass das Programmier-Menü aufrufen werden muss
(siehe Kapitel 6.3).
Abb. 70 Pegeleinstellmöglichkeiten
7)Mit den Tasten UP und DOWN die Lautstärke der gewählten
Quelle einstellen. UP erhöht die Lautstärke, DOWN verringert die Lautstärke.
7.2 Zuordnung der Mikrofon-Ruftasten
1)Nach dem Aufrufen des Auswahl-Menüs und der Passwort­
eingabe (Kap. 7.1, Schritte 1 – 4) erscheint das Programmier-­
Menü:
T1=WEITER
T3=INST.
T2=PEGEL
T4=NF/REL
Abb. 71 Programmier-Menü
2)Mit der Taste T4 das Konfigurations-Menü für die Eingangsquellen aufrufen:
T1=TEXT/AUX/ALARM
T2=SYS4/2
Abb. 72 K
onfigurations-Menü für die Eingangsquellen
SYS4 / 2 ist die Systembezeichnung für die Sprechstellen.
3)Durch Drücken der Taste T2 erscheint das Menü für die
Zuordnung der Mikrofone zu den Ausgangskreisen:
TASTE NR:01
T1=NEXT
T3=AUDIO
T4=RELAIS
Abb. 73 Zuordnung der Mikrofone zu den Ausgangskreisen
Hier kann die Audio / Relais-Programmierung für die Ruftaste
der MEVAC-1PTT bzw. die Ruftaste 1 der Sprechstelle
MEVAC-4PTT programmiert werden. Mit der Taste T1
(= NEXT) werden die anderen Ruftasten (2, 3, 4) gewählt.
4)Wird T3 = Audio-Menü (siehe Kapitel 7.2.1) oder T4 = Relais-­
Menü (siehe Kapitel 7.2.2) gedrückt (die Relais-Funktion wird
nur in Anlagen mit weniger als 4 Standard Endstufen benötigt), erscheint das folgende Menü für die Zuordnung der
Ruftasten bzw. der Relais (optisch sind beide Menüs identisch):
T3=WAHL
Deutsch
Anzeige im Display
T4=SET/CLR
I I I I I
Abb. 74 In diesem Beispiel ist für die zuvor gewählte Ruftaste keine
der Zonen bzw. kein Relais zugeordnet.
T3=WAHL
T4=SET/CLR
I4I3I_I1I
Abb. 75 H
ier sind im Audio-Menü die Zonen 1, 3 und 4 der zuvor
gewählten Ruftaste zugeordnet; der Cursor befindet sich
auf Zone 2.
Mit der Taste T3 wird zum nächsten Zonen-Einstellfeld gesprungen. (Der Cursor befindet sich beim Erscheinen des
Menüs auf Zone 4, mit jedem Drücken der Taste T3 gelangt
man eine Zone weiter, nach Zone 1 ist wieder Zone 4 ausgewählt. Die aktuell gewählte Zone ist durch einen Unterstrich
und einen blinkenden Cursor erkennbar.)
Mit der Taste T4 wird die jeweilige Zone aktiviert oder
deaktiviert. (Bei aktivierter Zone ist die entsprechende Ziffer
sichtbar. In Abb. 75 ist Zone 2 als einzige nicht aktiviert.)
Die Einstellungen in den nachfolgenden Menüs erfolgen
nach dem gleichen Prinzip.
7.2.1 Anlagen mit vier separaten Endstufen
Wird nun eine Anlage mit 4 Standard-Endstufen ausgerüstet,
ist jedem Lautsprecherkreis eine eigene Endstufe zugeordnet.
Soll jeder Taste des 4-Zonen-Mikrofones MEVAC-4PTT ein Lautsprecherkreis als Rufkreis zugeordnet werden, so wird in den
Angaben für AUDIO der entsprechende Kreis zugeordnet. In
der Einstellung RELAIS bleiben alle Einstellungen deaktiviert.
1)Mit der Taste T3 wird im AUDIO-Menü zum nächsten Zonen-­
Einstellfeld gesprungen. (Zone 4 nach dem Aufrufen des
Menüs angewählt; mit jedem Drücken der Taste T3 gelangt
man eine Zone weiter, nach Zone 1 ist wieder Zone 4 ausgewählt, die aktuell gewählte Zone ist durch einen Unterstrich
und einen blinkenden Cursor erkennbar.)
2)Mit der Taste T4 wird die jeweilige Zone aktiviert oder
­deaktiviert. (Bei aktivierter Zone ist die entsprechende Ziffer
sichtbar, siehe auch Kapitel 7.2.)
Einstellungen für die Ruftaste 1
T3=WAHL
T4=SET/CLR
I I I I1I
Abb. 76 Einstellung im Untermenü AUDIO
T3=WAHL
T4=SET/CLR
I I I I I
Abb. 77 Einstellung im Untermenü RELAIS
Einstellungen für die Ruftaste 2
T3=WAHL
T4=SET/CLR
I I I2I I
Abb. 78 Einstellung im Untermenü AUDIO
T3=WAHL
T4=SET/CLR
I I I I I
Abb. 79 Einstellung im Untermenü RELAIS
17
Deutsch
3)Für die Taste 3 und die Taste 4 erfolgt die Einstellung in
gleicher Weise.
Mehrere Rufkreise mit einer Taste:
Mit der Taste 4 soll eine Durchsage z. B. sowohl auf den Kreis 2
wie auch auf den Kreis 4 geschaltet werden.
T3=WAHL
Einstellungen für die Ruftaste 4
T3=WAHL
T4=SET/CLR
I4I I2I I
T3=WAHL
T4=SET/CLR
I I I I I
Die Mikrofontaste ALL aktiviert automatisch alle vier Zonen.
7.2.2 Anlagen mit einer Endstufe
Im zweiten Beispiel ist eine Anlage mit nur einer Endstufe
aufgebaut. Als Audioausgang wird der Audiokanal CH 1 angeschlossen; der Ausgang der Endstufe wird mit allen 100-V-Eingängen verbunden. Zur Wahl des Lautsprecherkreises wird hier
die Funktion RELAIS verwendet („umgekehrte Logik“, Relais
aktiviert = kein Ton).
100 V
AMP
Betrieb mit einer Endstufe
1)In einer solchen Anlage kann der Reserveverstärker eine
besondere Aufgabe übernehmen: Erfolgt der Aufbau, wie
in Abb. 82 gezeigt, mit nur einer Endstufe und wird z. B. im
Regelbetrieb nur im Kreis 1 Hintergrundmusik eingespielt,
bleiben die Lautsprecher der Kreise 2 – 4 unüberwacht. Diese
Überwachungsaufgabe kann nun dem Reserveverstärker
zugeordnet werden. Dazu ist im Zuordnungsmenü die Funktion RELAIS vorhanden.
2)Die AUDIO-Einstellung wird jeweils auf Kanal 1 gestellt, da
nur an diesem Audioausgang eine Endstufe angeschlossen
ist. Bei allen Ausgängen, die das gewünschte Signal nicht
erhalten sollen, das entsprechende RELAIS aktivieren. Damit
werden diese Ausgänge solange auf den Reserveverstärker
geschaltet.
3)Mit der Taste T3 wird im AUDIO-Menü das Eingabefeld
gewechselt. (Zone 4 nach dem Aufrufen des Menüs angewählt; mit jedem Drücken der Taste T3 gelangt man eine
Zone weiter, nach Zone 1 ist wieder Zone 4 ausgewählt,
die aktuell gewählte Zone ist durch einen Unterstrich und
einen blinkenden Cursor erkennbar.)
4)Mit der Taste T4 wird die jeweilige Zone aktiviert oder deaktiviert (bei aktivierter Zone ist die entsprechende Ziffer
sichtbar, siehe auch Kapitel 7.2).
5)Die Programmierung im RELAIS-Menü erfolgt nach dem
gleichen Prinzip.
18
T4=SET/CLR
I4I3I2I I
Abb. 84 Einstellung im Untermenü RELAIS
Abb. 81 Einstellung im Untermenü RELAIS
Abb. 82
T4=SET/CLR
I I I I1I
Abb. 83 Einstellung im Untermenü AUDIO
Abb. 80 Einstellung im Untermenü AUDIO
T3=WAHL
Beispiel für die Ruftaste 1
Im Beispiel Abb. 83 und 84 erfolgt die Durchsage, die mit der
Ruftaste 1 gestartet wird, nur in den Kreis 1, während die
anderen Zonen /Kreise gleichzeitig zur Überwachung auf den
Reserveverstärker geschaltet werden.
Mehrere Rufkreise mit einer Taste:
Soll mit der Ruftaste 2 z. B. in die Kreise / Zonen 2 und 3 gesprochen werden, folgende Einstellungen vornehmen:
T3=WAHL
T4=SET/CLR
I I3I2I I
Abb. 85 Einstellung im Untermenü AUDIO
T3=WAHL
T4=SET/CLR
I4I I I1I
Abb. 86 Einstellung im Untermenü RELAIS
7.3 Zuordnung von Alarmmeldungen,
Aux‑Signal und Textmeldungen
Wie bei den Sprechstellen lassen sich auch die anderen Signale
den Ausgängen zuordnen.
1)Nach dem Aufrufen des Auswahl-Menüs und der Passwort­
eingabe (Kapitel 7.1, Schritte 1 – 4) erscheint das Programmier-Menü:
T1=WEITER
T3=INST.
T2=PEGEL
T4=NF/REL
Abb. 87 Programmier-Menü
2)Mit der Taste T4 das Konfigurations-Menü für die Eingangsquellen aufrufen:
T1=TEXT/AUX/ALARM
T2=SYS4/2
Abb. 88 Konfigurations-Menü für die Eingangsquellen
3)Mit der Taste T1 die Konfiguration starten.
ALARM 1
T3=AUDIO
T1=NEXT
T4=RELAIS
Abb. 89 M
enü für die Alarmmeldung 1
(Hauptalarm auf der Speicherkarte)
4)Durch weiteres Drücken der Taste T1 lassen sich auch die
anderen Quellen anwählen:
ALARM 1  ALARM 2  GONG  AUX  FIRE MIK 1
 FIRE MIK 2  MESSAGE
5)In der bereits im Kapitel 7.2 beschriebenen Form können
nun die Zuordnungen zu den Ausgängen programmiert
werden.
Ab Werk und nach einem Reset ist das MEVAC-4-System wie
folgt eingestellt:
Funktion
für
Einstellung
Gong
Sprechstellen
MEVAC-1PTT und
MEVAC-4PTT
EIN
Sirene
Feuerwehr-Sprechstellen
MEVAC-1FH und
MEVAC-1FT
AUS
Prüfroutinen
alle Lautsprecherzonen
EIN
Messtonpegel
alle Prüfroutinen
49 Vss*
Impedanztoleranz
Auslösung einer Störungs­
meldung bei Impedanz­
änderungen in einem Kreis
NORMAL
Zum Ändern dieser Einstellungen:
1)Nach dem Aufrufen des Auswahl-Menüs und der Passwort­
eingabe (Kapitel 7.1, Schritte 1 – 4) erscheint das Programmier-Menü:
T2=PEGEL
T4=NF/REL
Abb. 90 Programmier-Menü
2)Mit der Taste T1 das Menü für den Gong aufrufen.
T2 = GONG
EIN
T1=NEXT
Abb. 91 Der Gong für die Sprechstellen ist eingeschaltet
3)Hier kann der Vorgong für die Sprechstellen mit der Taste
T2 ein- und ausgeschaltet werden.
4)Durch erneutes Drücken der Taste T1 das Menü für die
Feuerwehr-Sprechstelle aufrufen:
T2 = F. GONG
AUS
T1=NEXT
Abb. 92 Die Sirene für die Feuerwehr-Sprechstellen ist ausgeschaltet
5)Die Sirene, die beim Drücken der Sprechtaste der Feuerwehr-Sprechstelle ertönt (6 s lang bei Verwendung der auf
der Speicherkarte mitgelieferten Datei), mit der Taste T2
ein- oder ausschalten.
6)Mit der Taste T1 kann immer zur nächsten Einstellmöglichkeit gesprungen werden. Nach der Gongeinstellung folgt
die Erdschlussmessung:
T2 = ERDSCHLUSS
T1=NEXT
Abb. 93 Anwahlmenü für die Erdschlussmessung
Von hieraus kann die Erdschlussmessung für die einzelnen
Zonen ein- und ausgeschaltet werden.
7)Wird die Taste T2 gedrückt, kann im jeweiligen Untermenü
programmiert werden, ob eine entsprechende Überprüfung
vorgenommen werden soll oder nicht.
T3=WAHL
T2 = IMPEDANZ
T1=NEXT
*Ein geänderter Messtonpegel wird durch ein Reset nicht auf 49 Vss
zurückgesetzt.
T1=WEITER
T3=INST.
8)In weiteren Menüs wird dies für die Unterbrechungs-, Kurzschluss- und Impedanzabweichungsprüfung sowie für den
Messtonpegel und für die Impedanztoleranz auf gleiche
Weise programmiert. Um aus den Untermenüs wieder in
eine höhere Ebene zu gelangen, entweder die Taste PROGRAM drücken oder ca. 15 Sekunden warten.
Deutsch
7.4 Gong, Sirene und Prüfroutinen
ein-/ ausschalten
T4=SET/CLR
I4I3I2I1I
Abb. 94 Erdschlussmessung
Auswahl der einzelnen Zonen, welche auf Erdschluss überprüft werden sollen und welche nicht. In diesem Beispielmenü ist die Überprüfung für alle vier Zonen eingeschaltet.
Abb. 95 H
ier kann die Impedanzmessung für die einzelnen Zonen
ein- und ausgeschaltet werden.
Wichtig: Bei Verwendung von Abschwächern muss der
entsprechende Kreis ausgeschaltet werden (siehe auch
Kapitel 4.2.4).
T2 = KURZSCHLUSS
T1=NEXT
Abb. 96 H
ier kann die Kurzschlussmessung für die einzelnen
Zonen ein- und ausgeschaltet werden.
T2 = UNTERBRECHUNG
T1=NEXT
Abb. 97 H
ierüber lässt sich die Unterbrechungsmessung für die
einzelnen Zonen ein- und ausschalten.
T2 = +
T3 = -
49 V
T1=NEXT
Abb. 98 M
it den Tasten T2 (+) und T3 (–) kann der Pegel des
Mess­tons (20 Vss – 60 Vss) eingestellt werden. Ab Werk
sind 49 Vss eingestellt. Nach einer Änderung muss ein
­Installationslauf durchgeführt werden.
T2 = IMP. TOLERANZ
NORMAL (07)
Abb. 99 M
it der Taste T2 kann das Toleranzfenster der Impedanzmessung zwischen KLEIN (04), NORMAL (07) und GROSS
(22) wählen werden (siehe auch Kapitel 4.2.2).
7.5 Reset (Rückstellen auf Werkseinstellung)
Um die MEVAC-4 auf die Werkseinstellung zurückzusetzen
und alle Programmierungen zu löschen, wie folgt vorgehen:
ACHTUNG Jede manuell vorgenommene Programmierung,
außer der Auswahl der Menüsprache und des Messtonpegels,
geht dabei verloren!
1)Das Gerät ausschalten.
2)Zum Zurückstellen darf die Notstromversorgung nicht angeschlossen sein. Die Notstromversorgung zuerst abklemmen.
3)Die Tasten PROGRAM und T3 gleichzeitig gedrückt halten
und das Gerät wieder einschalten. Es erscheint die Anzeige:
FACTORY RESET
Abb. 100 Reset
4)Die beiden Tasten wieder loslassen.
5)Die MEVAC-4 erneut ausschalten und die Notstromversorgung wieder anklemmen.
6)Anschließend einen Installationslauf durchführen (Kapitel 6.1.2), damit alle angeschlossenen Komponenten wieder
erkannt werden.
19
Deutsch
8 Fehlermeldungen
Das MEVAC-4-System überprüft seine eigenen Funktionen und
die Funktion der angeschlossenen Geräte alle 15 Sekunden.
Je nach Fehlerart kann es bis zu 75 Sekunden dauern, bis ein
Fehler angezeigt wird.
Ein aufgetretener interner oder externer Fehler wird folgendermaßen signalisiert:
8.1 Fehlerspeicher auslesen
•Ein akustischer Alarm ertönt (im Display als Hupe bezeichnet)
•Die rote Störungs-LED ERROR auf der Frontseite blinkt
•Das Störungsrelais zieht an (zur Weiterleitung einer Fehler-
1)Mit der Taste PROGRAM das Auswahl-Menü aufrufen:
meldung, z. B. an eine Störmeldezentrale)
•Das Display zeigt eine Störung an:
ZONE 1
:MUSIK
SYSTEM: ERROR
MEVAC4
Abb. 101 Störungsmeldung
Der akustischer Alarm lässt sich wie folgt abstellen:
1)Die roten Taste PROGRAM drücken; es erscheint ein Auswahl-Menü:
T1=ERROR
T3=PROG.
T2=RESET
T4=MP3 TEXT
Abb. 102 Auswahl-Menü
2)Mit der Taste T2 das folgende Reset-Menü aufrufen:
T1=HUPE_AUS
T2=KREIS RELAIS
Abb. 103 Reset-Menü
3)Mit der Taste T1 den akustischen Alarm abstellen.
ACHTUNG Die Sirene kann für den momentanen Fehler
nicht mehr erneut aktiviert werden!
Nach dem Wegfall aller aktuellen Fehler werden die Meldungen beendet und im Fehlerspeicher in den Bereich „ALTE
­FEHLER“ verschoben. Die Anlage funktioniert dann wieder wie
beim Installationslauf festgelegt.
ACHTUNG Sobald die MEVAC-4 einen Kurzschluss auf einer
Lautsprecherleitung festgestellt, trennt sie diese Leitung durch
ein Relais zum Schutz der Endstufe ab. Der getrennte Lautsprecherkreis wird nicht wieder selbsttätig zugeschaltet, auch
nicht nach einem Wegfall der Störung!
Ein getrennter Kreis muss wie folgt durch ein RESET reaktiviert
werden:
1)Mit der Taste PROGRAM das Auswahl-Menü aufrufen:
T1=ERROR
T3=PROG.
T2=RESET
T4=MP3 TEXT
Abb. 104 Auswahl-Menü
2)Nach dem Drücken der Taste T2 erscheint das Reset-Menü:
T1=HUPE_AUS
T2=KREIS RELAIS
Abb. 105 Reset-Menü
3)Mit der Taste T2 werden getrennte Lautsprecherkreise reaktiviert. Das Display zeigt wieder den Ruhezustand an:
ZONE 1
SYSTEM: OK
Abb. 106 Ruhezustand
20
WICHTIG Tritt im System MEVAC-4 eine Störmeldung
auf, so ist auf jeden Fall unverzüglich der Errichter der
Anlage bzw. der Fachbetrieb zu informieren, der mit der
Wartung und Instandhaltung der Anlage beauftragt ist!
:MUSIK
MEVAC4
Im Display lassen sich die Fehler anzeigen:
T1=ERROR
T3=PROG.
T2=RESET
T4=MP3 TEXT
Abb. 107 Auswahl-Menü
2)Nach dem Drücken der Taste T1 erscheint das Fehlerauswahl-Menü:
T1=AKTUELLER FEHLER
T2=ALTE FEHLER
Abb. 108 Fehlerauswahl-Menü
3)AKTUELLE FEHLER: Nach Drücken der Taste T1 wird, falls
vorhanden, ein aktueller Fehler im Display angezeigt. Sind
gleichzeitig mehrere Fehler vorhanden, so werden die entsprechenden Fehlertexte im Display nacheinander dargestellt. Nach vollständig erfolgter Auflistung aller aktuellen
Fehlertexte zeigt das Display wieder den Ruhezustand an.
Gleiches erfolgt, wenn kein aktueller Fehler vorhanden ist.
Die Fehler lassen sich beliebig oft erneut anzeigen.
4)ALTE FEHLER: Nach Drücken der Taste T2 werden, sofern bisher aufgetreten, Fehler im Display angezeigt. Waren bisher
bereits mehrere Fehler aufgetreten, so werden die entsprechenden Fehlertexte im Display nacheinander dargestellt.
Nach vollständig erfolgter Auflistung der Fehlertexte zu
den bisher aufgetretenen Fehlern zeigt das Display wieder
den Ruhezustand an. Gleiches erfolgt, wenn bisher kein
Fehler auftrat. Die Fehler lassen sich beliebig oft erneut
anzeigen. Die „Alten Fehler“ werden bei einem Installationslauf gelöscht.
Nachfolgend sind alle möglichen Fehleranzeigen erklärt:
8.1.1 Anzeigen bei Fehlern im Lautsprechernetz
KREIS: 1
KURZSCHLUSS
Abb. 109 D
ie Lautsprecherleitung (hier Kreis / Zone 1) hat einen Kurzschluss, die Lautsprecher in diesem Kreis funktionieren nicht
mehr.
KREIS: 1
UNTERBRECHUNG
Abb. 110 E ine Lautsprecherleitung hat eine Unterbrechung, die Lautsprecher hinter der Unterbrechung funktionieren nicht mehr.
KREIS: 1
IMPEDANZ
Abb. 111 E ine Lautsprecherleitung meldet eine Impedanzabweichung.
Einzelne Lautsprecher in diesem Kreis funktionieren nicht
mehr.
KREIS: 1
ERDSCHLUSS
Abb. 112 E ine Lautsprecherleitung meldet einen Erdschluss. Möglicherweise funktionieren einzelne Lautsprecher in diesem Kreis
nicht mehr.
KREIS: 1
AMP DEFEKT
Abb. 113 D
er entsprechende Endverstärker (hier im Beispiel der Verstärker für Kreis / Zone 1) funktioniert nicht mehr.
Falls kein intakter Reserveverstärker zur Verfügung steht, funktionieren die Lautsprecher der entsprechenden Zone nicht
mehr!
RESERVE AMP
AMP DEFEKT
Abb. 114 Der Reserveverstärker funktioniert nicht mehr.
In einer reinen Durchsage- /Alarmierungsanlage ist der Ausfall
des Reserveverstärkers als einziger Fehler noch kein ernstes Problem. Es liegt keine direkte Beeinträchtigung der Alarmierungsfunktionen vor. Für die Dauer von Sprechstellendurchsagen
oder Musikdurchschaltung kann es jedoch, abhängig von der
Systemkonfiguration, dazu kommen, dass die Messvorgänge
nicht mehr vollständig durchgeführt werden können.
Wenn jedoch zusätzlich noch ein Standard-Verstärker ausfällt, funktionieren ganze Lautsprechergruppen oder u. U. das
komplette System nicht mehr.
8.1.6 Fehleranzeige bei Netzausfall
NETZAUSFALL
Abb. 119 D
as Gerät wird nicht mehr mit 230 V~ versorgt. Die interne
Sicherung hat ausgelöst oder die 230-V-Netzversorgung ist
ausgefallen.
Deutsch
8.1.2 Anzeigen bei Fehlern der Endverstärker
Bei vorhandener 24-V-Notstromversorgung arbeitet das Gerät
noch für einen begrenzten Zeitraum. Je nach Kapazität, Alter,
Vorgeschichte und Ladezustand der Akkus wird dies aber früher oder später sicher zum Ausfall der Alarmierung bzw. zum
Komplettausfall des Systems führen. Auch nach Wiederkehr
der Netzspannung benötigt das System eine gewisse Zeit, bis
die volle Akkukapazität wieder zur Verfügung steht.
8.1.7 Fehleranzeige bei zu geringer Akkuspannung
AKKUSPANNUNG
Abb. 120 Die Spannung der 24-V-Notstrombatterie ist kleiner 20 V.
Bei vorhandener Netzspannung arbeitet das System noch ausreichend. Ein zusätzlicher auftretender Netzausfall führt aber
zum Totalausfall der MEVAC-4.
8.1.3 Anzeigen bei Fehlern
der Feuerwehr-Sprechstelle (n)
FIRE MIK 1
ANFORDERUNG
Abb. 115 D
ie Schaltleitung der Sprechstelle, die an den Klemmen Fire
Mic (30) auf der Rückseite angeschlossen ist, hat eine Unterbrechung oder einen Kurzschluss. Folge: Beim Betätigen
der Ruftaste wird das Mikrofonsignal wird nicht auf die zugeordneten Lautsprecherkeise gegeben.
FIRE MIK 1
KAPSEL
Abb. 116 E s ist die Mikrofonkapsel der Sprechstelle defekt, die an den
Klemmen Fire Mic (30) auf der Rückseite angeschlossen ist. Im
Alarmfall funktioniert die Feuerwehr-Sprechstelle nicht mehr.
Analog zu diesen Meldungen sind die der Sprechstelle FIRE
MIK 2, die an der Frontbuchse FIRE MIC (1) angeschlossen ist.
8.1.4 Anzeigen bei Fehlern der Alarmleitung
ALARM 1
ANFORDERUNG
Abb. 117 D
ie Schaltleitung an der Klemme EMY 1 (26), die im Alarmierungsfall die gespeicherte Alarmmeldung starten soll, hat eine
Unterbrechung oder einen Kurzschluss. Folge: Die Alarmmeldung lässt sich nicht starten.
Analog zu dieser Meldung ist die Meldung ALARM 2 des Eingangs EMY 2 (27).
8.1.5 Anzeige bei einem Sprachspeicher-Fehler
MP3 TEXTE
ERROR
Abb. 118 D
ie interne Speicherkarte zum Abspielen der Alarmmeldungen ist defekt. Folge: Die abgespeicherten Meldungen
und Signaltöne können im Bedarfsfall nicht mehr abgespielt
werden.
21
Deutsch
9 Bedienung mit einem PC
Verbinden Sie die MEVAC-4 über ein Null-Modem-Kabel mit
der seriellen Schnittstelle (z. B. COM1) eines PCs. Starten Sie
ein Kommunikationsprogramm (z. B. Windows-Hyper-Terminal)
mit nachfolgenden Parametern (Schnittstelleneinstellungen):
Windows ist ein registriertes Warenzeichen der Microsoft Corporation in den USA
und anderen Ländern.
PEGEL
QUELLE
| ZONE1 | ZONE2 | ZONE3 | ZONE4
___________________________________________
a MUSIK
|−06 dB |−07 dB |−16 dB | −− dB
b MUSIK MA |−28 dB |−12 dB |−12 dB |−12 dB
c GONG
|−06 dB |−06 dB |−06 dB |−06 dB
d AUX
|−06 dB |−06 dB |−06 dB |−10 dB
e MESSAGE
| −− dB |−06 dB |−06 dB |−06 dB
f VOLUME
|−10 dB |−06 dB |−06 dB |−06 dB
g BASS
| 00 dB | 00 dB | 00 dB | 00 dB
h TREBLE
| 00 dB | 00 dB | 00 dB | 00 dB
i SYS 4/2
| 00 dB | 00 dB | 00 dB | 00 dB
j ALARM 1
|−12 dB |−06 dB |−06 dB |−06 dB
k ALARM 2
|−12 dB |−06 dB |−06 dB |−06 dB
l FIRE MIK |−12 dB |−06 dB |−06 dB |−06 dB
m F. GONG
|−12 dB |−06 dB |−06 dB |−06 dB
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Parameter
Einstellung
Bits pro Sekunde
9600
Datenbits
8
Stoppbits
1
Abb. 124 Untermenü Pegel
Parität
keine
Protokoll (Flusssteuerung)
keins
Der zu bearbeitende Wert wird durch Eingabe des Buchstabens, der vor der Zeile steht, ausgewählt. Mit Hilfe der Tasten
[ + ] und [ − ] wird der Wert geändert und mit der Tabulatortaste
[  ] gelangt man zum nächsten Wert in der nächsten Spalte.
Beendet werden die Eingaben mit der Taste [ ENTER ].
Abb. 121 Schnittstelleneinstellung
Alle in diesem Kapitel genannten Tasten beziehen sich
auf die Tasten der PC-Tastatur!
Nach dem Verbindungsaufbau mit der Taste [ i ] das Hauptmenü aufrufen:
MEVAC4
TASTE 1
TASTE 2
TASTE 3
TASTE 4
TASTE 5
TASTE 6
TASTE 7
:
:
:
:
:
:
:
9.2.3 Taste [ 3 ] – Audio- und Relaisprogrammierung
Achtung: Quellen, bei denen keine Zone und kein Relais
­aktiviert sind, werden nicht dargestellt.
9.1 Hauptmenü
installierte Komponenten
alle eingestellten Pegel
Audio und Relaisprogrammierung
sonstige Einstellungen
Texteingaben
aktuelle Fehler (= Anzeige des aktuellen Zustands)
Werkseinstellungen laden
ACHTUNG !! Programmierung wird geloescht
Abb. 122 Hauptmenü
Über die Menüs, die mit den Tasten 2 – 5 aufgerufen werden,
lassen sich Einstellungen vornehmen.
a
b
c
d
e
f
g
h
i
j
k
QUELLE
|
SYS 4/2 01|
SYS 4/2 02|
SYS 4/2 03|
SYS 4/2 04|
ALARM 1
|
ALARM 2
|
GONG
|
AUX
|
FIRE MIK1 |
FIRE MIK2 |
MESSAGE
|
Z1 |
** |
|
|
|
** |
** |
** |
** |
** |
** |
** |
Z2 |
|
** |
|
|
** |
** |
** |
** |
** |
** |
** |
Z3 |
|
|
** |
|
** |
** |
** |
** |
** |
** |
** |
Z4 || R1 | R2 | R3 | R4 |
||
|
|
|
|
||
|
|
|
|
||
|
|
|
|
** ||
|
|
|
|
** ||
|
|
|
|
** ||
|
|
|
|
** ||
|
|
|
|
** ||
|
|
|
|
** ||
|
|
|
|
** ||
|
|
|
|
** ||
|
|
|
|
Abb. 125 Untermenü Audio- und Relaisprogrammierung
9.2 Untermenüs
Die zu bearbeitende Signalquelle wird durch Eingabe des
­davorstehenden Buchstaben ausgewählt. Mit Hilfe der Tasten
[ + ] und [ − ] wird die Einstellung geändert und mit der Tabulatortaste [  ] gelangt man in die nächste Spalte. Beendet
werden die Eingaben mit der Taste [ ENTER ].
Durch Drücken der Tasten [ 1 ] bis [ 7 ] gelangt man in die Unter­
menüs.
9.2.4 Taste [ 4 ] – Sonstige Einstellungen
(Gong, Prüfroutinen)
Hinweis: Die folgenden Menüdarstellungen dienen nur als Beispiele.
Siehe auch Kapitel 7.4.
9.2.1 Taste [ 1 ] – Installierte Komponenten
INSTALLIERTE KOMPONETEN
ALARM 1
3,4V
ALARM 2
3,4V
FIRE MIK1 3,3V KAPSEL: INSTALLIERT
FIRE MIK2 3,3V KAPSEL: INSTALLIERT
OUT: 1
KREIS: 1
A:012
KREIS: 2
A:031
KREIS: 3
A:009
OUT: 2
KREIS: 4
A:009
RESERVE AMP INSTALLIERT
AKKU SPANNUNG : 24V
Abb. 123 Untermenü Installierte Komponenten
22
9.2.2 Taste [ 2 ] – Pegel
B:008
B:057
B:010
B:013
a
b
c
d
e
f
g
h
GONG
ERDSCHLUSS
IMPEDANZ
KURZSCHLUSS
UNTERBRECHUNG
PILOT LEVEL
AUTO ERROR OUTPUT
IMP TOLERANZ
EIN
KREIS:
KREIS:
KREIS:
KREIS:
049 V
AUS
NORMAL
4
4
4
4
**
**
**
**
3
3
3
3
**
**
**
**
2
2
2
2
**
**
**
**
1
1
1
1
**
**
**
**
(7)
Abb. 126 Untermenü Sonstige Einstellungen
Die zu bearbeitende Einstellung wird durch Eingabe des Buchstabens, der vor der Zeile steht, ausgewählt. Mit Hilfe der
Tasten [ + ] und [ − ] wird die Einstellung geändert und mit der
Tabulatortaste [  ] gelangt man in die nächste Spalte. Beendet
werden die Eingaben mit der Taste [ ENTER ].
Über das Texteingabe-Menü kann der im Display angezeigte
Zonenname (max. 8 Zeichen) verändert werden.
1)Durch Drücken der Taste [ 5 ] erscheint folgendes Bild:
Texteingabe
ZONE 1
ZONE 2
ZONE 3
ZONE 4
TASTE
TASTE
TASTE
TASTE
9.2.7 Taste [ 7 ] – Werkseinstellungen laden / RESET
1
2
3
4
Durch ein Reset wird das Gerät wieder mit den Werkseinstellungen geladen (Auslieferungszustand).
Abb. 127 Untermenü zum Ändern der Zonennamen
2)Durch Betätigen der Taste [ 1 ] wird der Text für ZONE 1 angewählt. Wird über eine längere Zeit keine Taste betätigt,
wird das Texteingabe-Menü automatisch beendet.
3)Soll z. B. der Text „ZONE 2“ in „LAGER“ geändert werden,
folgendermaßen vorgehen:
a)Taste [ 2 ] drücken.
b)Neuen Text „LAGER“ eingeben.
c) Die Taste [ ENTER ] drücken, um die Eingabe zu beenden.
TEXT EINGABE
ZONE 1
LAGER
ZONE 3
ZONE 4
TASTE
TASTE
TASTE
TASTE
1
2
3
4
Abb. 128 Name ZONE 2 in LAGER geändert
ZONE 2
SYSTEM: OK
:MUSIK
MEVAC4
Abb. 129 Original-Displayanzeige für ZONE 2
LAGER
SYSTEM: OK
:MUSIK
MEVAC4
Abb. 130 Neue Displayanzeige für ZONE 2
9.2.6 Taste [ 6 ] – Fehler
(Anzeige des aktuellen Zustands)
KREIS: 1 020
020
KREIS: 2 088
088
KREIS: 3 019
019
KREIS: 4 022
022
RESERVE AMP
OK
FIRE MIK1 ANFORDERUNG
FIRE MIK2 ANFORDERUNG
ANFORDERUNG ALARM 1
ANFORDERUNG ALARM 2
MP3 TEXTE
OK
AKKU SPANNUNG : OK
3.Wenn AUTO ERROR OUTPUT im Menü Abb. 126 auf „AN“
gestellt ist, wird ca. alle 45 Sekunden ein Dreier-Block mit
aktuellen Messwerten angezeigt.
4.KREIS 1 – 4 sowie MP3 TEXTE werden immer angezeigt,
der Rest ist abhängig von den installierten Komponenten!
Deutsch
9.2.5 Taste [ 5 ] – Texteingabe
000
000
000
000
OK
OK
OK
OK
OK
OK
OK
OK
KAPSEL: OK
KAPSEL: OK
Abb. 131 Anzeige des aktuellen Zustands der Anlage
Erklärungen
1.Es wird alle 15 Sekunden gemessen. Nach 3 Messungen
erfolgt die Auswertung. Die angezeigten Werte für einen
Lautsprecherkreis (z. B. 020 für den Kreis 1) sind jeweils die
Additionen der beiden Zweige der A / B-Verdrahtung. Die
Werte kommen direkt aus dem A / D-Wandler; aus ihnen
lässt sich die tatsächliche Impedanz aber nicht ableiten.
2.Die Abweichung der Impedanz in den einzelnen Zonen, die
zu einem Alarm führt, lässt sich mit der Funktion IMP. TOLERANZ (siehe Kapitel 7.4 und Kapitel 9.2.4) einstellen. KLEIN
bedeutet, dass die in den Kreisen gemessenen Werte in den
folgenden Messungen bis zu 4 Digits abweichen dürfen. Bei
NORMAL sind es 7 und bei HOCH 22.
ACHTUNG Jede manuell vorgenommene Programmierung,
außer der Auswahl der Menüsprache und des Messtonpegels,
geht dabei verloren!
1)Die Taste [ 7 ] drücken. Es folgt eine Sicherheitsabfrage:
ALLES LOESCHEN??? Y = JA
2)Mit der Eingabe [ Y ] den Resetvorgang bestätigen oder
mit der Eingabe [ N ] den Vorgang abbrechen. Es müssen
Großbuchstaben auf der PC-Tastatur verwendet werden,
also [ SHIFT ] + [ Y ] oder [ SHIFT ] + [ N ]!!!
3)Anschließend einen Installationslauf durchführen (Kapitel 6.1.2), damit alle angeschlossenen Komponenten wieder
erkannt werden.
10 Technische Daten
Parameter
Wert
NF-Eingänge
1 × Musik 0 dB, unsymmetrisch
1 × Tonquelle 0 dB, unsymmetrisch
2 × Fire Mikrofon, trafosymmetrisch
1 × Mikrofon-BUS für
MEVAC-4PTT oder MEVAC-1PTT
NF-Ausgänge
5 × 0 dB (max. +10 dB),
trafosymmetrisch
Pilotton-Messfrequenz
22 kHz (gefadet, nicht permanent)
Messfrequenz Fire Mik
1 kHz
100-V-Umschaltrelais
Schaltspannung max. 160 V~
Schaltstrom max. 4 A~
Pmax = 500 W bei 100 V
Sonstige Relaiskontakte
max. 120 V~, max. 2 A~
Display
alphanumerisches DOT-MatrixLC-Display mit 2 × 20 Zeichen
Sprachspeicher
SD-Karte, 2 GB (im Lieferumfang)
Betriebsspannung
Leistungsaufnahme
Netzsicherung
Gleichstromversorgung
230 V, 50 / 60 Hz
max. 25 VA
Feinsicherung 5 × 20 mm, 1 AT
24 V, max. 600 mA
Temperaturbereich
–5 °C bis +55 °C
Gehäuse
482 mm (19“), 1 HE
Tiefe 300 mm, ohne Stecker
Stahlblech, schwarz
Gewicht
4 kg
Änderungen vorbehalten.
Diese Bedienungsanleitung ist urheberrechtlich für MONACOR ®
­INTERNATIONAL GmbH & Co. KG geschützt. Eine Reproduktion für
eigene kommerzielle Zwecke – auch auszugsweise – ist untersagt.
23
English
Contents
1 Introduction: The System Family . . . . . . . . . . 25
7Programming . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 36
1.1 General system description . . . . . . . . . . . . . . 25
7.1 Level and routing
Locking and unlocking sources . . . . . . . . . . . . 36
1.2 Major MEVAC-4 features . . . . . . . . . . . . . . . 25
7.2 Assigning the microphone talk buttons . . . . . . . 37
2 Safety Notes . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26
7.2.1Systems with four separate power amplifiers . . . . 37
7.2.2Systems with a single power amplifier . . . . . . . . 38
3Overview . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26
3.1 Front side . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26
7.3 Assigning alarm messages, Aux signal
and text messages . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 38
3.2 Rear side . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 27
7.4
3.3 MP3 memory card . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28
3.4Priorities . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28
4Setup . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29
4.1 Setting up the minimum configuration . . . . . . . 29
4.2 Connecting speakers to the MEVAC‑4 system . . . 29
4.2.1Polarity of amplifiers and speaker connections . . . 29
4.2.2Admissible deviation . . . . . . . . . . . . . . . . . 29
4.2.3Minimum and maximum power per output . . . . . 30
4.2.4Attenuators . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30
4.2.5Examples of irregularities
that cannot be recognized . . . . . . . . . . . . . . 30
4.2.6Connecting priority relays . . . . . . . . . . . . . . . 30
5 Microphones, Detectors and
Emergency Power Supply . . . . . . . . . . . . . . . 31
Activating / Deactivating chime, siren
and test routines . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 39
7.5 Resetting to the factory settings . . . . . . . . . . . 39
8 Error Messages . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 40
8.1 Reading the error memory . . . . . . . . . . . . . . 40
8.1.1Display messages for errors in the speaker line . . . 40
8.1.2Display messages for errors of the power amplifier . 41
8.1.3Display messages for errors
of the fireman’s microphone(s) . . . . . . . . . . . . 41
8.1.4Display messages for errors of the alarm line . . . . 41
8.1.5Display messages for speech memory error . . . . . 41
8.1.6Error message for power failure . . . . . . . . . . . 41
8.1.7Error message for low battery voltage . . . . . . . . 41
9 Operation with a PC . . . . . . . . . . . . . . . . . . 42
9.1 Main menu . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 42
5.1MEVAC-4PTT . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31
9.2Submenus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 42
5.2MEVAC-1PTT . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31
9.2.1Key [1] – Installed components . . . . . . . . . . . . 42
5.2.1Connecting desktop microphones . . . . . . . . . . 31
9.2.2Key [ 2 ] – Level . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 42
5.3MEVAC-1FT . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31
9.2.3Key [ 3 ] – Audio and relay programming . . . . . . 42
5.4MEVAC-1FH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32
9.2.4Key [ 4 ] – Other settings (chime, test routines) . . . 42
5.4.1Connecting the microphone MEVAC-1FT/-1FH . . . 32
9.2.5Key [ 5 ] – Text entry . . . . . . . . . . . . . . . . . . 43
5.5 Connecting external detectors . . . . . . . . . . . . 32
9.2.6Key [ 6 ] – Errors (indication of the current status) . . 43
5.6 Connecting the power supply unit . . . . . . . . . . 33
9.2.7Key [ 7 ] – Loading factory settings/RESET . . . . . . 43
5.7 Connection example . . . . . . . . . . . . . . . . . 33
10Specifications . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 43
6Operation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 34
6.1 Setting MEVAC-4 into operation . . . . . . . . . . . 34
6.1.1Selecting the menu language . . . . . . . . . . . . . 34
6.1.2Starting the installation run . . . . . . . . . . . . . . 34
6.1.3Order of the display messages
during the installation run . . . . . . . . . . . . . . 34
6.2 Display indications during
the reproduction of sources . . . . . . . . . . . . . 35
6.3 Adjusting the level of unlocked sources . . . . . . . 36
24
The internal SD card can only be accessed
when the housing of MEVAC-4 is open.
Therefore, if required, change alarm texts
on the SD card (see chapter 3.3) before
installing MEVAC-4 into a rack.
1.2 Major MEVAC-4 features
•Monitoring of up to four 100 V power amplifiers connected
•Control of the power amplifiers via four transformer-­
English
IMPORTANT Changes to the alarm texts
balanced AF outputs
•Separate volume / treble / bass control options for each AF
output
•Monitoring of a 100 V spare amplifier connected
1 Introduction: The System Family
MEVAC-4 is a PA and evacuation system from MONACOR
­INTERNATIONAL GmbH & Co. KG. A range of accessory products available for MEVAC-4 will facilitate the setup of a voice
alarm system according to the current standards EN54-16 and
DIN /EN60849 (VDE 0828).
1.1 General system description
The MEVAC-4 system has primarily been designed for the
setup of PA and evacuation systems according to EN54-16 and
DIN / EN60849 (VDE 0828). As the central unit of the system,
MEVAC-4 distributes (fireman’s) microphone announcements,
stored emergency and evacuation announcements, school
bells and background music, for example, and performs all
monitoring functions necessary and requested. Appropriate
measures will reduce the effects and consequences of any
irregularities detected.
The system is applied in schools, supermarkets, factories,
office buildings and hotels, for example. In its minimum setup
configuration, the system is a low-cost solution that only consists of a main amplifier and a spare amplifier. It is possible
to implement four announcement lines, each in full A / B wiring. Leading-edge DSP technology allows the user to meet
­future application requirements via software updates from
the ­manufacturer.
Text messages and signal sounds are stored in MP3 format
on a SD memory card. The function of the text messages is
continuously monitored. The contents may be modified by
qualified installers of the system. The memory card is inside
the unit; it can only be accessed when the housing is
open (please refer to the note above and to chapter 3.3).
By means of an automatic installation run, MEVAC-4 will
recognize any components that are to be monitored according
to the standards. All components recognized will be indicated
on the display. Once the installation run has been completed,
it will constantly be checked if the components work properly.
In case of a failure, relay contacts can trigger the appropriate
messages to be sent (e. g. by means of a telephone dialling
unit such as the models VOXOUT or GD-04 from MONACOR)
to authorized persons (e. g. caretaker or company in charge
of maintenance).
•Control of the spare amplifier via a transformer-balanced
AF output
•In case of a main amplifier failure, the spare amplifier will
­ utomatically switch to the speakers of the respective
a
­amplifier. All functions will be retained with the correct volume (incl. music).
•Monitoring of up to four speaker lines, each divided into
line A and line B (for a total of 8 test lines)
•Monitoring of each test line connected with regard to interruption, impedance deviation, short circuit and earth fault
•When a short circuit has been detected, disconnection of
the respective speaker lines to protect the power amplifiers
•Connection of two fireman’s microphones to the rear side
or directly to the front side of the unit (1 × hand-held
­microphone). The microphone coils and the request lines
are monitored with regard to interruption and short circuit;
a preliminary chime (siren) can be programmed.
•Connection options for system microphones:
MEVAC-4PTT 4 zones plus all-call(as many as desired)
MEVAC-1PTT 1 + 1 zone
(as many as desired)
•Implementation of up to four announcement lines supported, preliminary chime can be programmed
•If required, an external, potential-free contact can be used
to switch on an additional AUX audio input (e. g. for units
with commercials); with selectable assignment and separate
level adjustment for each AF output
•Via a 4-channal matrix, selectable assignment of the music
program to the AF outputs; separate level adjustment for
each AF output
•Addition of two texts (e. g. emergency evacuation texts), can
be controlled separately via potential-free request contacts
(detectors); with selectable assignment and separate level
adjustment for each AF output
•Text that can be retrieved via an external contact; with ­selectable assignment and separate level adjustment for each
AF output (e. g. shop closing time by clock contact)
•Easy programming directly at MEVAC-4 by means of buttons
and display
•Interface for PC connection provided; PC not required to set
MEVAC-4 into operation
•Fault relay for general failures or mains power failure
•Priority relays for activation of level attenuators
•Automatic music switch-off and low-frequency attenuation
in the 24 V mode
25
English
POWER
ERROR
FIRE MIC
1
PROGRAM
VOLUME
UP
DOWN
T1
T2
T3
ZONE 1
:MUSIC
SYSTEM: OK
MEVAC4
T4
MEVAC-4 EVACUATION CONTROLLER
2 3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
Fig. 1 Front side
2 Safety Notes
3 Overview
The unit MEVAC-4 corresponds to all relevant directives of the
EU and is therefore marked with .
3.1 Front side
WARNING The unit uses dangerous mains voltage. Leave
servicing tasks not described in these instructions to skilled personnel and do not insert any­
thing into the air vents. Inexpert handling may
result in electric shock.
•The unit is suitable for indoor use only. Protect it against
dripping water, splash water and high air humidity. The
admissible ambient temperature range is −5 C° to +55 °C.
•Always place the unit at a location where sufficient air cir-
culation is ensured during operation. Never cover the air
vents of the housing.
•Do not place any vessels filled with liquid, e. g. drinking
glasses, on the unit.
•Immediately disconnect the power supply unit from the
mains if
1.the unit or the mains cable is visibly damaged,
2.a defect might have occurred after the unit was dropped
or suffered a similar accident,
3.malfunctions occur.
In any case the unit must be repaired by skilled personnel.
•Never pull the mains cable to disconnect the mains plug
from the mains socket, always seize the plug.
•No guarantee claims for the unit and no liability for any
resulting personal damage or material damage will be
­accepted if the unit is used for other purposes than originally intended, if it is not correctly connected or operated,
or if it is not repaired in an expert way.
•Likewise, no liability will be accepted for data loss caused
by a defect or operating errors and for any consequential
damage of this data loss.
If the unit is to be put out of operation definitively,
take it to a local recycling plant for a disposal which
is not harmful to the environment.
26
Item
Lettering
Function
1
FIRE MIC
Connection jack for a hand-held fireman’s microphone
2
POWER
3
ERROR
4
PROGRAM
5
VOLUME
6
UP
Button to increase the volume
7
DOWN
Button to reduce the volume
8
T1
9
T2
10
T3
11
T4
12
—
Power indicator
– Will light up when the unit is switched on
Error indicator
– Will start flashing when an error occurs
Programming button
Button to select the signal source whose volume is to
be changed
Sum / Zone button for speaker line 1;
in the programming menu, to select an option
Sum / Zone button for speaker line 2;
in the programming menu, to select an option
Sum / Zone button for speaker line 3;
in the programming menu, to select an option
Sum / Zone button for speaker line 4;
in the programming menu, to select an option
LC display, 2 × 20 characters
40
41
ON/OFF
CH 2
LIN LIN AMP
OUT OUT IN
CH 3
LIN LIN AMP
OUT OUT IN
CH 4
SPARE
LIN LIN AMP AMP
OUT OUT IN
IN
EMY
1 2
MSG
AUX
CH 1
LIN LIN AMP
OUT OUT IN
FIREMIC
CAP
MICROPHONE
POW PRI SYS
CAP BUTTON FAIL REL ERR
OUT
OUT
OUT
OUT
OUT
IN
IN
SPARE
CH1
CH2
CH3
CH4
PRG
AUX
24VDC
PROGRAM
English
32 33 34
28 29
USE ONLY WITH A 250V FUSE
23
B
A
100V
RS232
24
A B
25 26 27 30
A B
BT4
BT3
BT2
BT1
20 21 22
B
A
100V
LED
GND
B
A
100V
GND
BT
B
A
100V
CON CON CON
31
35
36
+−
37 38 39
Fig. 2 Rear side
3.2 Rear side
Item
Lettering
Short description
Function
20
21
22
23
CH1 LIN OUT B
CH1 LIN OUT A
CH1 AMP IN
CH2 … CH4
100 V output for speaker line 1B, switchable
100 V output for speaker line 1A, switchable
100 V input for speaker lines 1A and 1B
Same functions as items 20 – 22; apply to speaker lines 2 – 4
24
SPARE AMP IN
Speaker line 1B
Speaker line 1A
100 V input
Speaker lines 2 – 4
Input for
spare amplifier
25
RS232
26
EMY 1
27
EMY 2
28
AUX
29
MSG
30
FIRE MIC
31
MICROPHONE
32
POW
FAIL
33
PRI
REL
34
35
SYS
ERR
OUT
SPARE
36
OUT
CH1 … CH4
37
IN
PROG
38
IN
AUX
39
24VDC
40
ON /OFF
41
230VAC
100 V input for the spare amplifier
9-pole D-sub plug-in plug for connection to a PC via a null modem cable. By means of an appropriate communications program (e. g. Windows HyperTerminal), it is possible to read specific parameters from the system and
to log and modify them. The names for the zones can be entered as cleartext here (see chapter 9).
Detector input for Input to trigger the main alarm stored on the memory card. The request lines are monitored. Appropriate wiring
the main alarm
inside the detector is required (see chapter 5.5).
Detector input for Input to trigger the preliminary alarm stored on the memory card. The request lines are monitored. Appropriate
the preliminary alarm wiring inside the detector is required (see chapter 5.5).
Request contact to switch through the audio signal available at the jack AUX (38). The AUX signal will be reproAUX signal request
duced as long as the ground contact (GND) is closed.
Input to trigger the audio file stored on the memory card, such as a “closing time” text or a specific audio signal
(e.g. school bell). While the signal is being reproduced, the text stored as an audio signal will be switched through
Text file request
to the defined zones with its pre-adjusted volume. For triggering the reproduction, a potential-free momentary
contact is required. As soon as the ground contact (GND) is briefly closed, the entire text will be reproduced once.
Input to connect the dynamic microphone coil of a fireman’s microphone and to connect the request signal of
Connections for
the microphone. The coil and the request line will be monitored with regard to short circuit and interruption.
fireman’s
The audio signal available at this input will only be switched through to the desired zones when the appropriate
microphone
request signal is available (see chapters 5.3 and 5.4).
Input to connect the microphone signals of the microphones MEVAC-1PTT or MEVAC-4PTT and to connect the
Connections for
corresponding buttons. Coils, buttons and lines are not monitored. The audio signal available at this input will
microphones
only be switched through to the desired zones when the appropriate button signal is available (see chapters
5.1 and 5.2).
Detection relay
Relay contact (NO) will close when the 230 V mains power or the 24 V emergency power is not correctly available.
“Power”
Relay contact (NO) will close during the installation run, while an announcement is being made via the fireman’s
Detection relay
microphone and while an alarm text is being reproduced. The detection relay “Priority” is used to bridge the
“Priority”
attenuators connected (see chapter 4.2.6).
Detection relay
Collective error / System error: All error messages that may occur in the unit are compiled in a common message
“Error”
(NO contact).
Audio signal for the
Transformer-balanced, ungrounded line output for the 100 V spare amplifier
spare amplifier
Audio signal for
Transformer-balanced, ungrounded line outputs of the four audio sum signals for the individual 100 V main /
the 100 V power
speaker line amplifiers
amplifiers
Input for back­
RCA jack to feed in background music
ground music
RCA jack to feed in AF signals with line level (e. g. for advertisement texts or other content). The signal available
Audio input for
at this input will only be switched through to the desired zones as long as the contact for the AUX request (28)
additional signals
is grounded (GND).
Connection for emer- Input to connect the emergency power supply. A message will be triggered when there is a voltage loss of the
gency power supply rechargeable battery (provided that mains voltage is available).
Disconnects MEVAC-4 from the 230 V mains.
Mains power switch
Attention: MEVAC-4 will continue working when a 24 V emergency power supply is connected.
230 V mains
3-pin IEC jack with integrated mains fuse (fine-wire fuse 5 × 20 mm, 1 AT). Loss of the mains voltage will trigger
connection
an error message (provided that emergency power supply is available).
RS-232 interface
Windows is a registered trademark of Microsoft Corporation in the United States and other countries.
Note: The Phoenix plug-in/screw terminals for connecting the required
components are supplied with the MEVAC-4 system.
27
English
3.3 MP3 memory card
A slot for standard SD memory cards
(Secure Digital) is located inside the
unit.* All announcements and signal sounds are stored in MP3 format
on the SD memory card. A sampling
rate of 256 kBit / s, 44 kHz mono is
recommended. Other formats are
also supported.
*Note: Older versions of MEVAC-4 may
alternatively include a slot for multimedia
cards (MMC). When replacing a defective
MMC card, note that, due to modified
specifications by the card manufacturers,
MMC cards manufactured after 2008
cannot be used anymore.
Fig. 3 Memory card
WARNING The unit must be opened for card replacement;
therefore, the card must only be replaced by
authorized personnel. Always switch off the
MEVAC-4 system before replacing the card!
The card is programmed by means of a Windows PC, for example. The maximum length of the file name is 8 characters. All
text positions must be used. The file system of the SD memory
card must be FAT16 or FAT32. SDHC memory cards (up to
8 GB) are supported.
Windows is a registered trademark of Microsoft Corporation in the United States
and other countries.
Always observe the order of the texts /signals on the
memory card:
1.16 kHz measuring tone
2.Preliminary chime for the microphones MEVAC-1PTT and
MEVAC-4PTT
3.Alarm
4.Preliminary alarm
5.Text
6.Preliminary chime (siren) for the fireman’s microphones
MEVAC-1FH and MEVAC-1FT
Important!
Windows Explorer may not display the files in the order that
is actually required. To copy the files to an SD card in the
required order, proceed as follows:
1)First, always make a backup copy of the original files that
are stored on the memory card!
2)Reformat the SD memory card.
3)Select /Copy the 16 kHz file (“16kHz.mp3”) and save the file
to the root directory of the SD memory card (drag & drop).
Note: MEVAC-4 uses the 16 kHz tone for testing purposes. Always
use the original file supplied.
4)Select /Copy the preliminary microphone chime file (e. g.
“2-GONG.mp3”) and save the file to the root directory of
the SD memory card (drag & drop).
28
5)Select /Copy the alarm file (e. g. “ALARM.mp3”) and save
the file to the root directory of the SD memory card (drag
& drop).
6)Select /Copy the preliminary alarm file (e. g. “ALERT.mp3”)
and save the file to the root directory of the SD memory
card (drag & drop).
7)Select /Copy the text file (e. g. “TEXT1-5.mp3”) and save
the file to the root directory of the SD memory card (drag
& drop).
8)Select /Copy the preliminary fireman’s microphone chime file
(e. g. “F-SIRENE.mp3”) and save the file to the root directory
of the SD memory card (drag & drop).
Always observe this procedure as this is the only way to
make sure that the data is stored on the memory card in the
correct order. The MEVAC-4 system will recognize the signals
by their order and not by their names. The names are for your
information only.
To check the order of the MP3 files on the memory card,
proceed as follows:
1)Press the red button PROGRAM.
2)Press the button T4.
The display of the MEVAC-4 system will indicate, one after
the other, the number of the storage location and the name
of the corresponding MP3 file.
When a file is reproduced during normal operation, the
display will indicate the respective storage location and the
file name (see chapter 6.2).
3.4 Priorities
The following priority order has been defined for the individual
audio signals:
1.Fire Mic1 (announcement) – connection on the rear side
2.Fire Mic2 (announcement) – connection on the front
plate
3.Alarm
4.Preliminary alarm
5.Aux1
6.MEVAC-4PTT, MEVAC-1PTT (announcement)
7.Text
8.Music
At the microphones MEVAC-4PTT and MEVAC-1PTT, the
“BUSY” LED will start flashing rapidly to indicate the status
“BUSY”; in this status, the microphone cannot be used for
announcements. The reproduction of the message “Text” will
not trigger the status “BUSY” at the respective microphones.
In a fully configured MEVAC-4 system, a separate power amplifier is assigned to each audio output (see connection example
in chapter 5.7). Consequently, with the additional spare amplifier, five power amplifiers are required. Each power amplifier
is connected to a line audio output and a 100 V input. Thus
it is possible to play background music in a zone while an
announcement is being made in another zone.
WARNING Prior to connecting units or changing existing connections, always switch off MEVAC-4
and the units to be connected! The speaker
cables carry dangerous voltage. Contact with
the speaker cables may result in electric shock.
4.2 Connecting speakers
to the MEVAC‑4 system
The speaker lines are designed as A / B wires according to
the regulations of current standards such as EN54-24 and
EN60849: the speakers of a zone are divided into two separate groups and are connected to the MEVAC-4 system via
separate lines. Thus it is possible to monitor the lines separately. With this configuration, only half of the speakers will
be inoperative and, as a result, the sound level will only drop
by a maximum of 3 dB when a line fails (assuming that the
total speaker power for the two output paths (A / B) within a
line is approx. the same).
B
4.1 Setting up the minimum configuration
The setup of a minimum configuration only requires two
­amplifier channels. For a perfect protection against failure of
an amplifier, two separate power amplifiers are recommended:
one amplifier to be used as the standard amplifier, the other
as the spare amplifier:
English
4 Setup
A
100 V IN
Fig. 6 Speaker connection
4.2.1 Polarity of amplifiers and
speaker connections
To prevent signal loss by phase cancellations, ensure a correct
and constant polarity of the speakers and amplifiers connected.
The following figure shows one of the polarities possible.
Fig. 4 Connection of a standard amplifier
Connect the line input of the standard amplifier to one of
the output jacks OUT CH1 to OUT CH4 of MEVAC-4 (in this
example: OUT CH1). Connect the 100 V output of the standard amplifier to the inputs of the zones 1 – 4 (in this example,
only the connection to CH1 AMP IN is shown. CH2, CH3 and
CH4 AMP IN must be connected in the same way, also see
chapter 7.2.2).
Fig. 7 Possible polarity
4.2.2 Admissible deviation
The system will generate an error message when the total
impedance of the line (path A + path B) deviates by
+20 W/ −10 W for impedance deviation “NORMAL” or
+10 W/ −6 W for impedance deviation “SMALL”,
see chapters 7.4 and 9.2.4, or more
from the value measured during the installation run. In order
to avoid unfounded error messages (e.g. caused by specific
weather conditions), the impedance deviation “NORMAL” is
strongly recommended.
Fig. 5 Connection of a spare amplifier
Connect the line input of the spare amplifier to the output
jack OUT SPARE of MEVAC-4. Connect the 100 V output of the
spare amplifier to the input SPARE AMP IN of MEVAC‑4. This
configuration will make sure that the spare amplifier monitors
the inactive zones; however, it will not be possible to play background music and make announcements at the same time.
For measuring purposes, the speaker network is supplied with
a 22 kHz pilot tone of approx. −16 dBu. The 22 kHz tone is
internally generated by MEVAC-4 and is not the measuring
tone stored on the memory card.
Attention: All values are approximate values and refer to the
behaviour of the speakers / transformers /controls for a measuring frequency of 22 kHz. These values deviate from the 1 kHz
values stated on the units!
29
English
4.2.3 Minimum and maximum power per output
To obtain reliable measuring results, a minimum load of
Pmin > 10 W per path must be installed for each output (i. e.
a total load of at least 20 W for each zone output). The impedance of the speaker line must be less than 1 kΩ at 22 kHz.
For each zone output (path A and path B combined),
the maximum power connected must not exceed 500 W!
4.2.6 Connecting priority relays
MEVAC-4
Emergency power supply
permanent
24 V output
observe max. power
rating!
GND
+24 V
POW PRI SYS
FAIL REL ERR
CON CON CON
Attenuator
24 V switching input
for the
priority relay
+24 V
GND
4.2.4 Attenuators
Attenuators are often used in a 100 V speaker line to control the volume in specific sections. Modern attenuators are
equipped with a priority relay which can be controlled externally to make sure that evacuation announcements can be
transmitted even when the attenuator is switched off (see
chapter 4.2.6).
Using attenuators in monitored speaker lines is always
problematical because, during operation, the attenuator may
substantially change the impedance of a speaker line. The
attenuator has a control range of 0 – 100 % of the speaker
power; therefore, MEVAC-4 may not always recognize the
speakers connected.
MEVAC-4
ATT-5..PEU
IN
Speaker 1
Attention: The load of the relay “PRI REL” installed in the
MEVAC-4 system must not exceed 2 A. If more
than 2 A are required for controlling the priority
relay and /or if an external power supply unit is to
be used, the connection must be as follows:
MEVAC-4
Emergency power supply
permanent
24 V output
observe max. power
rating!
GND
+24 V
POW PRI SYS
FAIL REL ERR
CON CON CON
Attenuator
24 V switching input
for the
priority relay
+24 V
GND
Speaker …
10
LIN OUT
OUT
+ 24 V −
Volume
GND 1
0
Fig. 10 External power supply for priority relay
GND 1
The unswitched (permanent) outputs of the emergency power
supply can be used as the 24 V DC power supply for the priority relays.
+24 V
GND
Fig. 8 Attenuator of the series ATT-5...PEU with priority relay
Example: The controller is in its maximum position during the
installation run and is then set to 50 % during operation; this
may be recognized as a deviation of more than 20 W and a
corresponding error message will appear. If the attenuator
is in operation during the installation run, the speaker line
connected may not be recognized as installed.
Therefore, always observe the following:
When using attenuators, always switch off impedance
­monitoring of the corresponding speaker lines in order to
avoid unwanted error messages (chapter 7.4).
In addition, terminate the speaker line with a 1 kΩ resistor
(10 W min.); otherwise, the error message “Open Line” will
appear.
4.2.5 Examples of irregularities
that cannot be recognized
30
Fig. 9 Priority relay
Example
Line A
Line B
During the installation run
1
P = 10 W
P=6W
the load at line B is not
recognized
2
P = 36 W
P = 18 W,
attenuator
at 50 %
the load at line B (9 W) may
not be recognized
At the emergency power supply PA24ESP, connect the 4-pole Phoenix terminal shown to the right (+24 V to PIN 3,
negative / GND to PIN 1). The maximum
load of this connection is 1 A. MEVAC-4
+24 V GND
requires approx. 600 mA (also see chapter
5.6) so that approx. 400 mA are available for the priority relays connected. If
4
1
more power is required, use a separate Fig. 11
power supply unit for the priority relays Permanent 24 V out(see fig. 10).
put of PA-24ESP
When the emergency power supply EVA7
8
9
24 /54 is used, connect one of the outputs 7, 8 or 9 (each 3 A max.). Do not
use the output that is used as the emergency power connection for MEVAC-4 Fig. 12 24 V outputs
(see chapter 5.6)!
of EVA-24 / 54
Contact configuration
of the connections MICROPHONE
(rear side of MEVAC-4)
5.1 MEVAC-4PTT
This contact configuration is not identical to the contact configuration of the connection box MEVAC-2CON (fig. 17).
Passive desktop gooseneck microphone
•Balanced signal routing
•Preliminary chime programmable
A B
BT4
BT3
BT2
BT1
9-pole D-sub plug included
MICROPHONE
CAP BUTTON
LED
GND
•Four call zone pushbuttons
•ALL-CALL button
•“Busy” LED indicator
•Connection cable (1.8 m) with
GND
LED
A
B
BT1
BT2
BT3
BT4
Ground
LED
Mic. signal +
Mic. signal −
Button 1
Button 2
Button 3
Button 4
Fig. 16 Connection MICROPHONE of MEVAC-4
Fig. 13 MEVAC-4PTT
Use a pair of wires for the microphone signal (pins A
and B)!
5.2 MEVAC-1PTT
Contact configuration
of the connection box MEVAC-2CON
Passive desktop gooseneck microphone
English
5 Microphones, Detectors and
Emergency Power Supply
•Two call zone pushbuttons
•“Busy” LED indicator
•Connection cable (1.8 m) with
9-pole D-sub plug included
•Balanced signal routing
•Preliminary chime programmable
1
Fig. 14 MEVAC-1PTT
5.2.1 Connecting desktop microphones
For the connection of a microphone, the connection box
­MEVAC-2CON (fig. 17) is required. For the operation of multiple microphones, any number of connection boxes can be
connected in parallel. Connect the connection box(es) to the
connections MICROPHONE (fig. 16) of MEVAC-4.
Use the 4-wire signal cable JYSTY-2208 (100 m) from
­MONACOR (lay the cable twice) or a corresponding 8-wire
signal cable as the connection cable. CAT cables are not suitable for the microphones.
9
Fig. 17 MEVAC-2CON
5.3 MEVAC-1FT
Fireman’s microphone
•Desktop gooseneck microphone
•For emergency announcements ac-
Contact configuration of the microphone plug
cording to DIN / EN 60849, including
integrated wiring for automatic function monitoring of the microphone line
and the microphone coil by means of
MEVAC-4
1 Ground
2 Button 1
3 Button 2
4 Button 3
1 2 3 4 5
5 Button 4
6 7 8 9
6 LED
7 Mic. signal +
8 Mic. signal −
9 Not connected
Buttons 3 and 4 are only used for MEVAC-4PTT.
Fig. 15 D-sub plug
1 -2 -3 -4 -5 -6 -7 -8 -9 --
1 Button 4
2 Not connected
TASTE 4
3 Button 3
NC
TASTE 3
4 Mic. signal +
Mic. +
TASTE
2
5 Button
2
Mic. 6 Mic.
TASTE
1 signal −
LED
7 Button 1
MASSE
8 LED
9 Ground
•Balanced signal routing
•Incl. connection cable (1.8 m)
with 5-pole DIN plug
•Preliminary chime (siren) programmable
Fig. 18 MEVAC-1FT
31
English
5.4 MEVAC-1FH
5.5 Connecting external detectors
Hand-held fireman’s microphone
The detection connections EMY 1 and EMY 2 will trigger stored
alarm messages and preliminary alarm messages. By installing resistors, the detection line will be monitored constantly.
­Depending on the number of detectors (single detector or multiple detectors), the circuits and the values of the resistors vary:
•Hand-held microphone for emergency
announcements according to DIN / EN
60849, including integrated wiring for
automatic function monitoring of the
microphone line and the microphone
coil by means of MEVAC-4
The following figure shows the external contact circuit for a
single detector:
MEVAC-4
•Incl. steel bracket as support to attach
MSG
AUX
EMY
1 2
the microphone to a front plate
with 5-pole DIN plug
A B
GND
BT
•Unbalanced signal routing
•Incl. 1 m helix connection cable
FIREMIC
CAP
4k7
•Preliminary chime (siren) programmable
4k7
Fig. 19 MEVAC-1FH
5.4.1 Connecting the microphone MEVAC-1FT/-1FH
As an alternative, two 10 kΩ resistors can be connected for a
single detector (see fig. 24):
MEVAC-4
EMY
1 2
MSG
AUX
Connect the microphone directly to the jack FIRE MIC located
on the front side or, via the connection box MEVAC-1CON
(fig. 22) to the connections FIREMIC (fig. 21). To connect two
microphones, use the jack FIRE MIC and the connections
FIREMIC at the same time.
Fig. 23 O
peration with a single detector for each trigger input
Contact EM Y1 for the preliminary alarm, EMY 2 for the
main alarm
A B
GND
BT
Use the 4-wire signal cable JYSTY-2208 (100 m) from
­ ONACOR or another appropriate signal cable as the conM
nection cable. CAT cables are not suitable.
FIREMIC
CAP
Pin configuration of the microphone plug
1 Mic. signal − / ground
2 Not connected
1
3
3 Mic-Signal +
4
5
4 Ground
2
5 Button 1
For the unbalanced microphone MEVAC-1FH, pin 1 is
connected to pin 4 (ground).
Fig. 20 Microphone plug
Pin configuration of the terminals FIREMIC
10 k
10 k
Fig. 24 Alternative circuit to fig. 23
When multiple detectors are connected to a single trigger
input, SPDT switches (single pole, double throw) must be used
and connected as follows. Make sure to connect the switches
in series so that any interruption of the detection line will be
recognized. Connect a 10 kΩ terminating resistor (Re) to the
line termination.
MEVAC-4
(rear side of MEVAC-4)
BT
MSG
AUX
FIREMIC
CAP
EMY
1 2
Button 1
FIREMIC
CAP
GND Ground
Mic-Signal +
B
Mic. signal −
Fig. 21 Terminals FIREMIC on the rear side
MEVAC-1CON can be used as a connection box.
•5-pole DIN jack
•Flush mounting into
standard 60 mm wall sockets
•Surface mounting with
housing supplied
Fig. 22 MEVAC-1CON
32
Mx
RE
10 k
M2
4k7
GND
BT
GND
BT
A B
A
M1
4k7
A B
4k7
Fig. 25 Operation with multiple detectors (M) at a single trigger input
Special feature
If an emergency message is triggered by a contact and if the
line of the detector is then destroyed, e. g. by fire, the message continues to be reproduced. It can now only be stopped
and started directly at the unit with the button PROGRAM.
Therefore, when the reproduction of a message, for example,
has been triggered by a detector, it will not be stopped by the
failure of the detection line.
Fig. 26 Display message when the ALARM text is being reproduced
ALARM STOPPED !!!
RED BUTTON: START
Fig. 27 D
isplay message when the ALARM announcement has been
stopped with the button PROGRAM
This current will always be available when the emergency
power supply EVA-24 / 54 (approved according to EN54-4)
from MONACOR is used. With EVA-24 / 54, output 7, 8 or 9
(each 3 A max.) is used for connection to the terminal (39) of
MEVAC-4. The other two outputs are then available to supply
power to the priority relays for volume attenuators (also see
chapter 4.2.6).
7
8
English
03 ALARM
1234
RED BUTTON: STOP
9
5.6 Connecting the power supply unit
To ensure smooth operation even when the 230 V mains power
supply fails, MEVAC-4 provides a terminal for the connection
of a 24 V emergency power supply unit (39).
ON/OFF
OUT
OUT
OUT
OUT
OUT
IN
IN
SPARE
CH1
CH2
CH3
CH4
PRG
AUX
24VDC
USE ONLY WITH A 250V FUSE
+−
Fig. 29 24 V outputs of EVA-24 /54
If you want to use the lower-priced PA-24ESP (not approved according to EN-54-4), connect MEVAC-4 to the jack (1 A max.!)
shown in fig. 30, located on the rear side of PA-24ESP. The
“normal” 24 V outputs of PA-24ESP will be switched off as
long as mains voltage is available.
+24 V
39
GND
Fig. 28 Terminal for connection of a 24 V emergency power supply unit
The 24 V DC voltage must be continuously available at this
terminal; otherwise, the terminal cannot be monitored by
MEVAC-4. MEVAC-4 requires a current of approx. 600 mA.
4
1
Fig. 30 2
4 V emergency power supply with PA-24ESP
positive pole (+) to pin 3, negative pole (−) to pin 1
5.7 Connection example
MEVAC-4PTT
MEVAC-1FT
SMC-1
Line stereo
Hintergrundmusik
Background music
PA-24RCD
Line mono
MICROPHONE
FIREMIC
MEVAC-4
IN
PRG
OUT
CH1– 4
OUT SPARE
Relais in der MEVAC-4 eingebaut
Relays built into MEVAC-4
24 V
SINUS-20
CH1
AMP IN
100 V
Line
In
24 V
ESP-50EN/WS
CH1
LINE OUT
A
CH1
LINE OUT
B
ESP-224ABC
SINUS-20
CH2
AMP IN
100 V
Line
In
24 V
CH2
LINE OUT
A
CH2
LINE OUT
B
ESP-62/WS
4 × 100-V-Endverstärker
4 × 100 V power amplifier
SINUS-20
CH3
AMP IN
100 V
Line
In
24 V
SINUS-20
CH4
AMP IN
100 V
Line
In
SINUS-20
24 V
SPARE
AMP IN
CH3
LINE OUT
A
IT-32EN
CH3
LINE OUT
B
CH4
LINE OUT
A
CH4
LINE OUT
B
EVA-24/54 + 2 × AKKU-12/120 + EVA-24CON
100 V
Line
In
Reserve-100-V-Endverstärker
Spare 100 V power amplifier
24 V
24-V-Notstromversorung
24 V emergency power supply
24 V
33
English
POWER
ERROR
FIRE MIC
PROGRAM
VOLUME
UP
DOWN
Use the buttons at the front side to operate and program
MEVAC-4.
Attention: As soon as the button PROGRAM is pressed, only
background music can be heard. The other sources
and detection contacts such as alarm, preliminary
alarm, text, microphones, fireman’s microphones
and AUX are without any function! The internal
monitoring functions for amplifiers, speakers etc.,
however, are still active.
6.1 Setting MEVAC-4 into operation
Use the POWER switch on the rear side to switch MEVAC-4
on. The display will show the following information one after
the other:
DEUTSCH
V4.2
T3
ZONE 1
:MUSIC
SYSTEM: OK
MEVAC4
T4
personnel who have been instructed with regard to the
technology on which the system is based! The installation
run takes approx. 1 min.; to start it from the idle state of the
system (fig. 33), proceed as follows:
1)Press the red button PROGRAM to display the following
selection menu:
T1=ERROR
T3=PROG.
T2=RESET
T4=MP3 CARD
Fig. 34 Selection menu
Note: To go to the previous menu, press the button PROGRAM again.
If no entry is made, all menus will be automatically exited after 15 seconds.
2)Press the button T3; you will be prompted to enter the
required password.
V4.2
PASSWORD ???
22.07.15
Fig. 35 Password prompt
Fig. 31 Indication of the menu language
2.
T2
MEVAC-4 EVACUATION CONTROLLER
6 Operation
1.
T1
V4.2
22.07.15
3)As the password, press the button PROGRAM three times.
Then the programming menu will appear:
T1=NEXT
T3=INST.
Fig. 32 Firmware version
T2=LEVEL
T4=MOD/REL
Fig. 36 Programming menu
3.
ZONE 1
SYSTEM: OK
:MUSIK
MEVAC4
Fig. 33 Idle state of MEVAC-4
6.1.1 Selecting the menu language
Three different menu languages can be selected:
German (preset), English and French
1)Switch MEVAC-4 off with the POWER switch.
2)For language selection, the emergency power supply must
not be connected. Disconnect the emergency power supply
first.
3)To select the language, keep the button pressed when
switching MEVAC-4 on again:
T1 for German
T2 for English
T3 for French
4)As soon as the language is indicated on the display (fig. 31),
release the button.
5)Switch MEVAC-4 off again and connect the emergency
power supply.
6.1.2 Starting the installation run
An installation run must be performed to make sure that
MEVAC-4 will recognize the components connected. During the installation run, the units connected will be tested
and integrated. The results of the test will be displayed. The
installation run must only be performed by authorized
34
4)Press the button T3 to start the installation run.
IMPORTANT During the installation run, the installer must
make sure that the system correctly recognizes the relevant
components. Detectors, for example, that are not recognized
during the installation run will be without any function.
6.1.3 Order of the display messages
during the installation run
The following figures show, in the order of appearance, the
display messages that are shown during the installation run.
The values used in the figures are examples and may vary,
depending on the configuration.
A – Testing the system for connected detectors
ALARM 1
INSTALLED
3,3V
Fig. 37 Input EMY1 (26)
5.0 V: no detector connected or detector line interrupted
3,3 V: connected detector working
2,5 V: connected detector activated  check detector!
0 V: short circuit on the detector line  check detector line!
ALARM 2
NOT INSTALLED
5,0V
Fig. 38 Input EMY 2 (27)
5.0 V: no detector connected or detector line interrupted
3,3 V: connected detector working
2,5 V: connected detector activated  check detector!
0 V: short circuit on the detector line  check detector line!
OUT: 1
LINE: 1,2,3
Fig. 39 A
mplifier at output OUT CH 1: connected to the output and to
the inputs AMP IN for zones/lines CH 1, 2 and 3
OUT: 2
LINE: 4
Fig. 51 Input FIREMIC (1) on the front side
5,0 V: no microphone connected or microphone line interrupted
3,3 V: connected microphone working
2,5 V: connected microphone activated  check microphone!
0 V: short circuit on the microphone line  check microphone line!
Fig. 52 Input FIREMIC (1) on the front side
When the installation run has been successfully completed, the
following message will appear:
OUT: 3
LINE:
Fig. 41 Amplifier at output OUT CH 3: not connected
OUT: 4
LINE:
ZONE 1
SYSTEM: OK
:MUSIC 1
MEVAC4
Fig. 53 Idle state
Fig. 42 Amplifier at output OUT CH 4: not connected
SPARE AMP
INSTALLED
170
Fig. 43 S pare amplifier at output OUT SPARE: connected to the output
and to the input SPARE AMP IN
C – Testing the output lines
LINE: 1
VALUE:A:015 B:025
Fig. 44 Speaker lines 1A and 1B
LINE: 2
VALUE:A:017 B:025
IMPORTANT Always perform an installation run after
­including additional units or detectors or after replacing
components!
6.2 Display indications during
the reproduction of sources
When specific sources are activated, the following messages
will be displayed. These messages are independent from any
system error messages that may appear. Thus, the activation /
usage of the following sources will result in the following
messages:
FIRE MIC2
SYSTEM: OK
Fig. 45 Speaker lines 2A and 2B
LINE: 3
VALUE:A:000 B:000
Fig. 46 Speaker lines 3A and 3B not connected
1234
MEVAC4
Fig. 54 A
nnouncement via the fireman’s microphone connected to the
front side to AF outputs / zones 1, 2, 3 and 4
03 ALARM
1234
RED BUTTON: STOP
Fig. 55 T he MP3 file “ALARM” is being reproduced via AF outputs / zones
1, 2, 3 and 4, triggered by the contact EMY 1 (26).
LINE: 4
VALUE:A:000 B:000
Fig. 47 Speaker lines 4A and 4B not connected
D – Testing the battery voltage of the emergency power supply
25V
Fig. 48 Emergency power supply
E – Lines for fireman’s microphones
FIRE MIC1
NOT INSTALLED
3,3V
FIRE MIC2 COIL: 018
INSTALLED
Fig. 40 A
mplifier at output OUT CH 2: connected to the output and to
the input AMP IN for zone / line CH 4
BATT VOLTAGE:
INSTALLED
FIRE MIC2
INSTALLED
English
B – Functional test of the amplifier lines/output sums
including testing the respective assignment to the output lines.
5,0V
Fig. 49 Input FIRE MIC (30) on the rear side
5,0 V: no microphone connected or microphone line interrupted
3,3 V: connected microphone working
2,5 V: connected microphone activated  check microphone!
0 V: short circuit on the microphone line  check microphone line!
05 TEXT
SYSTEM: OK
13
MEVAC4
Fig. 56 T he MP3 file “TEXT” is being reproduced via AF outputs / zones
1 and 3, triggered by the contact MSG (29).
AUX
SYSTEM: OK
24
MEVAC4
Fig. 57 A
signal available at the AUX input is being reproduced via
AF outputs / zones 2 and 4, switched through via the contact
AUX (28).
SYS 4/2
SYSTEM: OK
34
MEVAC4
Fig. 58 A
nnouncement from a system microphone is being reproduced
via AF outputs/zones 3 and 4.
FIRE MIC1 COIL: 098
NOT INSTALLED
Fig. 50 Input FIRE MIC (30) on the rear side
35
English
When the preliminary chime for microphone announcements
is activated, the following messages will appear one after the
other during an announcement:
02 2-GONG
SYSTEM: OK
34
MEVAC4
Fig. 59 P rior to the announcement via AF outputs / zones 3 and 4,
the MP3 file “2-GONG” is being reproduced.
SYS 4/2
SYSTEM: OK
34
MEVAC4
Fig. 60 A
nnouncement from a system microphone is being reproduced via AF outputs / zones 3 and 4.
When the preliminary chime (siren) for fireman’s microphones
is activated, the following messages will appear one after the
other during an announcement:
06 F-SIRENE
SYSTEM: OK
1234
MEVAC4
Fig. 61 P rior to the announcement via AF outputs / zones 1, 2, 3
and 4, the MP3 file “F-SIRENE” is being reproduced.
FIRE MIC2
SYSTEM: OK
1234
MEVAC4
Fig. 62 A
nnouncement from a fireman’s microphone is being reproduced via AF outputs/zones 1, 2, 3 and 4.
6.3 Adjusting the level of unlocked sources
Changing the volume level of some specific sources (music,
music master, chime, Aux and message) does not require any
password entry.
The sources locked in the programming menu and the
other sources can only be adjusted, locked and unlocked in
the programming menu (see chapter 7.1) or at the PC (see
chapter 9.2.2).
Starting in the idle state:
ZONE 1
SYSTEM: OK
:MUSIC 1
MEVAC4
Fig. 63 Idle state
1)Press one of the buttons T1 … T4 to select the sum / zone
to be modified.
2)Press the button VOLUME once: the level menu will appear
on the display and background music will be selected as the
source (input IN PRG [37]) (indication MUSIC MA = for the
basic setting with an adjustment range of 30 dB).
ZONE 1
:MUSIC 1
LEVEL:MUSIC MA
-12dB
Fig. 64 Level menu
3)Press the button VOLUME (repeatedly) to select the other
sources for the currently selected sum / zone:
CHIME  AUX  MESSAGE  MUSIC 1 (for fine adjustment) and then MUSIC MA again (also see fig. 70)
4)Use the buttons UP and DOWN to adjust the level for the
zone and input source indicated. UP will increase the volume, DOWN will reduce the volume. Please refer to fig. 70
for the adjustment range.
Note: When the indication of the selected source is followed by the level
value “− − dB”, the source is not routed to the output sum/zone indicated.
Routing to this zone has been locked by programming (see chapter 7.1).
36
7 Programming
Attention: As soon as the button PROGRAM is pressed, only
background music can be heard. The other sources
and detection contacts such as alarm, preliminary
alarm, text, microphones, fireman’s microphones
and AUX are without any function! The internal
monitoring functions for amplifiers, speakers etc.,
however, are still active.
7.1 Level and routing
Locking and unlocking sources
Starting in the idle state:
ZONE 1
SYSTEM: OK
:MUSIC 1
MEVAC4
Fig. 65 Idle state
1)Press one of the buttons T1 … T4 to select the sum / zone
to be modified.
2)Press the red button PROGRAM to go to the following
selection menu:
T1=ERROR
T3=PROG.
T2=RESET
T4=MP3 CARD
Fig. 66 Selection menu
3)Press the button T3; you will be prompted to enter the
required password.
V4.2
PASSWORD ???
22.07.15
Fig. 67 Password prompt
4)As the password, press the button PROGRAM three times.
Then the programming menu will appear:
T1=NEXT
T3=INST.
T2=LEVEL
T4=MOD/REL
Fig. 68 Programming menu
5)Press the button T2 to call up the level configuration menu:
ZONE 1
:MUSIC 1
LEVEL:MUSIC 1
-06dB
Fig. 69 Level configuration menu
The display will indicate the output zone “ZONE 1” selected, the source “MUSIC 1” currently assigned, the source
“MUSIC 1” selected for modification and its relative volume
currently adjusted (in dB).
6)Press the button VOLUME (repeatedly) to select the source
of the level to be modified:
Source / Function
Adjustment range
MUSIC 1
Background music
Input IN PRG (37)
Fine adjustment
−−dB*, −16 dB … −00 dB
MUSIC MA
Background music
Input IN PRG (37)
Basic adjustment
−30 dB … −00 dB
CHIME
Chime prior to an
announcement from −−dB*, −16 dB … −00 dB
a microphone
AUX
Additional input
IN AUX (38)
−−dB*, −16 dB … −00 dB
MESSAGE
Text file stored on
the memory card
−−dB*, −16 dB … −00 dB
VOLUME
Total volume for the
zone selected
−68 dB … −00 dB
BASS
Bass
−15 dB … +06 dB
TREBLE
Treble
−15 dB … +06 dB
SYS 4 / 2
Microphone
Terminals MICROPHONE (31)
−−dB*, −16 dB … −00 dB
ALARM 1
Main alarm stored on
−−dB*, −16 dB … −00 dB
the memory card
ALARM 2
Preliminary alarm
stored on the
­memory card
−−dB*, −16 dB … −00 dB
FIRE MIC
Firememan’s
microphone
Terminals FIREMIC (30) and jack
FIRE MIC (1)
−−dB*, −16 dB … −00 dB
F. CHIME
Fireman’s siren
−−dB*, −16 dB … −00 dB
*With the adjustment −−dB, the source will not be routed to the zone
indicated. The source will be locked for this zone.
The white fields list the sources whose volume can be changed without
calling up the programming menu (see chapter 6.3).
Fig. 70 Level adjustment options
7)Use the buttons UP and DOWN to adjust the volume of the
source selected. UP will increase the volume, DOWN will
reduce the volume.
7.2 Assigning the microphone talk buttons
1)Call up the selection menu and enter the password (chapter 7.1, steps 1 – 4) to call up the programming menu:
T1=NEXT
T3=INST.
T2=LEVEL
T4=MOD/REL
Fig. 71 Programming menu
2)Use the button T4 to call up the configuration menu for
the input sources:
T1=TEXT/AUX/ALARM
T2=SYS4/2
Fig. 72 C
onfiguration menu for the input sources
SYS4 / 2 is the system designation for the microphones.
3)Press the button T2 to call up the menu for assigning the
microphones to the output lines:
KEY NR:01
T3=AUDIO
T1=NEXT
T4=RELAIS
Fig. 73 Assignment of the microphones to the output lines
Here, audio / relay programming for the talk button of
­MEVAC-1PTT or for the talk button 1 of MEVAC-4PTT can
be made. Use the button T1 (= NEXT) to select the other
talk buttons (2, 3 and 4).
4)When T3 = audio menu (see chapter 7.2.1) or T4 = relay
menu (see chapter 7.2.2) is pressed (the relay function is
only required in systems with less than four standard power
amplifiers), the following menu for assigning the talk buttons or relays will appear (both menus look the same):
T3=CHOICE
English
Indication on display
T4=SET/CLR
I I I I I
Fig. 74 In this example, no zone / no relay has been assigned to the
talk button previously selected.
T3=CHOICE
T4=SET/CLR
I4I3I I1I
Fig. 75 In this example, the zones 1, 3 and 4 in the audio menu are
assigned to the talk button previously selected; the cursor
is on zone 2.
Use the button T3 to go to the next zone adjustment field.
(When the menu is called up, the cursor will be on zone 4;
with each press of the button T3, the cursor will go to the
next zone; after zone 1, zone 4 will be selected again. The
zone currently selected will be indicated by an underscore
and a blinking cursor.)
Use the button T4 to activate and deactivate the respective zone. (When the zone is activated, the corresponding
digit will be visible. In fig. 75, zone 2 is the only zone which
is not activated.) Proceed in the same way to make the
settings in the subsequent menus.
7.2.1 Systems with four separate power amplifiers
When a system is equipped with four standard power amplifiers, a separate power amplifier is assigned to each speaker
line. To assign a speaker line as announcement line to each
button of the 4-zone microphone MEVAC-4PTT, assign the respective line in the AUDIO specifications. In the RELAY setting,
all settings will remain deactivated.
1)Use the button T3 in the AUDIO menu to go to the next
zone adjustment field. (When the menu is called up, the
cursor will be on zone 4; with each press of the button T3,
the cursor will go to the next zone; after zone 1, zone 4
will be selected again. The zone currently selected will be
indicated by an underscore and a blinking cursor.)
2)Use the button T4 to activate and deactivate the respective
zone. (When the zone is activated, the corresponding digit
will be visible; also see chapter 7.2).
Adjustments for talk button 1
T3=CHOICE
T4=SET/CLR
I I I I1I
Fig. 76 Adjustment in the submenu AUDIO
T3=CHOICE
T4=SET/CLR
I I I I I
Fig. 77 Adjustment in the submenu RELAY
Adjustments for talk button 2
T3=CHOICE
T4=SET/CLR
I I I2I I
Fig. 78 Adjustment in the submenu AUDIO
T3=CHOICE
T4=SET/CLR
I I I I I
Fig. 79 Adjustment in the submenu RELAY
3)Proceed in the same way to make the adjustments for buttons 3 and 4.
37
English
Multiple announcement lines with a single button:
To make an announcement with button 4 to line 2 and line 4,
for example:
Adjustments for talk button 4:
T3=CHOICE
T3=CHOICE
T4=SET/CLR
I4I I2I I
T4=SET/CLR
I I I I1I
Fig. 83 Setting in the submenu AUDIO
Fig. 80 Adjustment in the submenu AUDIO
T3=CHOICE
Example for talk button 1
In the example of figures 83 and 84, the announcement started
with talk button 1 is made in line 1 only; the other zones / lines
will be switched to the spare amplifier for monitoring.
T3=CHOICE
T4=SET/CLR
I I I I I
T4=SET/CLR
I4I3I2I I
Fig. 81 Adjustment in the submenu RELAY
Fig. 84 Setting in the submenu RELAY
The microphone button ALL will automatically activate all four
zones.
Multiple announcement lines with a single button:
To make announcements to lines / zones 2 and 3 by means of
talk button 2, for example, the following settings are required:
7.2.2 Systems with a single power amplifier
In the second example, the system just includes a single power
amplifier. The audio channel CH1 is connected as an audio
output; the output of the power amplifier is connected to all
100 V inputs. For selection of the speaker line, the function
RELAY is used (“inverted logic”: relay activated = no sound).
T3=CHOICE
T4=SET/CLR
I I3I2I I
Fig. 85 Setting in the submenu AUDIO
T3=CHOICE
T4=SET/CLR
I4I I I1I
Fig. 86 Setting in the submenu RELAY
100 V
AMP
Fig. 82
Operation with a single power amplifier
1)In such a system, the spare amplifier can assume a particular
task: If the system is set up with a single power amplifier
only (as shown in fig. 82) and if, during normal operation,
background music is only sent to line 1, the speakers of the
lines 2 – 4 will not be monitored. This monitoring task can be
assigned to the spare amplifier; to define this assignment,
use the function RELAY in the assignment menu.
2)Adjust the AUDIO setting to channel 1 as this is the only
audio output to which a power amplifier is connected.
Activate the appropriate RELAY for all outputs that are not
to receive the desired signal; this will switch these outputs
to the spare amplifier.
38
7.3 Assigning alarm messages, Aux signal
and text messages
Just like for the microphones, the other signals can also be
assigned to the outputs
1)Call up the selection menu and enter the password (chapter 7.1, steps 1 – 4) to call up the programming menu:
T1=NEXT
T3=INST.
T2=LEVEL
T4=MOD/REL
Fig. 87 Programming menu
2)Use the button T4 to call up the configuration menu for
the input sources:
T1=TEXT/AUX/ALARM
T2=SYS4/2
Fig. 88 Configuration menu for the input sources
3)Use the button T3 in the AUDIO menu to go to the input
field. (When the menu is called up, the cursor will be on
zone 4; with each press of the button T3, the cursor will
go to the next zone; after zone 1, zone 4 will be selected
again. The zone currently selected will be indicated by an
underscore and a blinking cursor.)
3)Press the button T1 to start the configuration.
4)Use the button T4 to activate or deactivate the respective
zone. (When the zone is activated, the corresponding digit
will be visible; also see chapter 7.2).
4)Repeatedly press the button T1 to select the other sources:
5)Proceed in the same way to make the programming in the
RELAY menu.
5)Proceed in the same way as described in chapter 7.2 to
program the assignments to the outputs.
ALARM 1
T3=AUDIO
T1=NEXT
T4=RELAIS
Fig. 89 M
enu for alarm message 1
(main alarm on the memory card)
ALARM 1  ALARM 2  CHIME  AUX  FIRE MIC 1
 FIRE MIC 2  MESSAGE
The factory settings/settings after a reset of the MEVAC-4
system are as follows:
Function
For
Setting
Chime
Microphones
MEVAC-1PTT and
MEVAC-4PTT
ON
Siren
Fireman’s microphones
MEVAC-1FH and
MEVAC-1FT
OFF
Test routines
All speaker zones
ON
Measurement tone
level
All test routines
49 Vpp*
Impedance tolerance
Triggering of an error message
for impedance changes in a line
NORMAL
T2 = IMPEDANCE
*A reset will not reset a changed measurement tone level to 49 Vpp.
To change these settings:
T2=LEVEL
T4=MOD/REL
Fig. 90 Programming menu
2)Use the button T1 to call up the menu for the chime.
T2 = CHIME
0N
T1=NEXT
Fig. 91 The chime for the microphones is switched on
3)Here, the preliminary chime for the microphones can be
switched on/off with the button T2.
4)Press the button T1 again to call up the menu for the fireman’s microphone:
T2 = F. CHIME
OFF
T1=NEXT
Fig. 92 The siren for the fireman’s microphones is switched off
5)Use the button T2 to switch on or off the siren that will
sound (for 6 sec. if file supplied on the memory card is
used) when the talk button of the fireman’s microphone
is pressed.
6)The button T1 can be used any time to go to the next setting
option. The chime setting option is followed by the earth
fault measurement option (short of earth):
T2 = SHORT OF EARTH
T1=NEXT
Fig. 93 Selection menu for the earth fault measurement
Here, the earth fault measurement for the individual zones
can be switched on and off.
7)Press T2 to call up the respective submenu where you can
define if the measurement shall be made or not.
T3=CHOICE
T1=NEXT
Fig. 95 H
ere, the impedance measurement for individual zones can
be switched on and off.
Important: When attenuators are used, the respective line
must be switched off (also see chapter 4.2.4).
T2 = SHORT CIRCUIT
T1=NEXT
Abb. 96 H
ere, the short-circuit measurement for the individual
zones can be switched on and off.
T2 = OPEN LINE
1)Call up the selection menu and enter the password (chapter
7.1, steps 1 – 4) to call up the programming menu:
T1=NEXT
T3=INST.
measurement and open-line (interruption) measurement
are to be made and to set the measuring level and the
impedance tolerance. To return from the submenus to a
higher menu level, either press the button PROGRAM or
wait for approx. 15 sec.
English
7.4 Activating / Deactivating chime, siren
and test routines
T4=SET/CLR
I4I3I2I1I
Fig. 94 E
arth fault measurement
Definition of which zones are to be tested for earth fault
current and which are not. With the setting in this example
menu, all four zones will be tested.
8)Proceed in the same way in the other menus to define
the zones for which impedance measurement, short-circuit
T1=NEXT
Fig. 97 H
ere, the open-line (interruption) measurement for the
individual zones can be switched on and off.
T2 = +
T3 = -
49 V
T1=NEXT
Fig. 98 U
se the buttons T2 (+) and T3 (–) to set the level of the
measurement tone (20 Vpp – 60 Vpp). The factory setting is
49 Vpp. Always perform an installation run after m
­ aking
changes!
T2 = IMP. TOLERANCE
NORMAL (07)
Fig. 99 U
se the button T2 to select the desired tolerance for impedance measurement: SMALL (04), NORMAL (07) and HIGH
(22) (also see chapter 4.2.2).
7.5 Resetting to the factory settings
To reset MEVAC-4 to its factory settings and to delete any
programming you may have made, proceed as follows:
ATTENTION With the reset, the entire manual programming
you may have made (with the exception of the menu language and the measurement tone level) will be lost!
1)Switch off the unit.
2)The emergency power supply must be disconnected during
the reset. Disconnect the emergency power supply before
starting the reset.
3)Keep the buttons PROGRAM and T3 pressed at the same
time and switch on the unit again. The following display
will appear:
FACTORY RESET
Fig. 100 Reset
4)Release the two buttons.
5)Switch off MEVAC-4 again and connect the emergency
supply unit.
6)Then perform an installation run (chapter 6.1.2) so that all
components connected will be recognized again.
39
English
8 Error Messages
Every 15 seconds, the MEVAC-4 system will check its own
functions and the functionality of the units connected. Depending on the error type, it may take 75 seconds before an
error is indicated.
Internal or external errors are indicated as follows:
•An acoustic alarm sounds (called “Siren” on the display)
•The red LED ERROR on the front side starts flashing
•The fault relay is energized (to route an error message to an
error management centre, for example)
•The display shows an error message:
ZONE 1
:MUSIC 1
SYSTEM: ERROR
MEVAC4
To switch off the acoustic alarm, proceed as follows:
1)Use the red button PROGRAM to call up a selection menu:
T2=RESET
T4=MP3 CARD
Fig. 102 Selection menu
2)Use the button T2 to call up the following reset menu:
T1=SIREN OFF
T2=LINE RELAIS
Fig. 103 Reset menu
3)Use the button T1 to switch off the acoustic alarm.
ATTENTION It is not possible to reactivate the acoustic
alarm for the current error!
Once the current errors have been eliminated, the messages
will be terminated and moved to the section “PREV. ERRORS”
in the error memory. The system will then again work as defined during the installation run.
ATTENTION As soon as MEVAC-4 detects a short circuit on
a speaker line, it will disconnect the line by means of a relay
to protect the power amplifier. The disconnected speaker
line will not be automatically connected after the error has
been eliminated.
Perform a RESET to reactivate a disconnected line:
1)Use the button PROGRAM to call up the selection menu:
T1=ERROR
T3=PROG.
T2=RESET
T4=MP3 CARD
Fig. 104 Selection menu
2)Press the button T2 to call up the reset menu:
T1=SIREN OFF
T2=LINE RELAIS
3)Press the button T2 to reactivate the disconnected speaker
lines. The display will indicate the idle state:
Fig. 106 Idle state
40
The errors can be shown on the display:
1)Press the button PROGRAM to call up the selection menu:
T1=ERROR
T3=PROG.
T2=RESET
T4=MP3 CARD
Fig. 107 Selection menu
2)Press the button T1 to call up the error selection menu:
Fig. 108 Error selection menu
3)ACTUAL ERRORS: After the button T1 has been pressed,
the display will show the current error (if there is any). If
there are multiple errors at the same time, the respective
error texts will appear one after the other on the display.
When all current errors have been shown, the display will
indicate the idle state again. This will also happen when
there is no current error. The errors can be viewed as many
times as desired.
4)PREV. ERRORS: After the button T2 has been pressed, the
display will show any errors that previously occurred. If there
are multiple previous errors, the respective error texts will
appear one after the other on the display. When all previous
errors have been shown, the display will indicate the idle
state again. This will also happen when there is no previous
error. The errors can be viewed as many times as desired. The
“previous errors” will be deleted during an installation run.
Please refer to the following chapters for an explanation of
the error messages that may appear:
8.1.1 Display messages for errors
in the speaker line
LINE: 1
SHORT CIRUIT
Fig. 109 T here is a short circuit in the speaker line (here: line / zone 1);
the speakers in this line do not work anymore.
LINE: 1
OPEN LINE
Fig. 110 A
speaker line is interrupted (open line); the speakers after this
interruption do not work anymore.
LINE: 1
IMPEDANCE
Fig. 105 Reset menu
ZONE 1
SYSTEM: OK
8.1 Reading the error memory
T1=ACTUAL ERRORS
T2=PREV. ERRORS
Fig. 101 Error message
T1=ERROR
T3=PROG.
IMPORTANT When an error message appears in the
MEVAC-4 system, immediately contact the installer of
the system or the specialists who are in charge of system
maintenance.
:MUSIC 1
MEVAC4
Fig. 111 T here is an impedance deviation in a speaker line; some speakers in this line do not work anymore.
LINE: 1
SHORT TO EARTH
Fig. 112 T here is an earth fault in a speaker line; some speakers in this
line may not work anymore.
LINE: 1
AMP ERROR
Fig. 113 T
he corresponding power amplifier (in this example, the
­amplifier for line / zone 1) does not work anymore.
If no functional spare amplifier is available, the speakers in the
respective zone will not work anymore!
SPARE AMP
AMP ERROR
Fig. 114 The spare amplifier does not work anymore.
In a pure announcement / alarm system, the failure of the spare
amplifier will not constitute a major problem provided that
it is the only error; the alarm functions will not be directly
affected. However, depending on the system configuration,
it may be possible that measurements cannot be completed
while microphone announcements are being made or music
is being played.
When, however, a standard amplifier fails as well, entire
speaker groups or even the system as such will not work
­anymore.
8.1.6 Error message for power failure
POWER FAIL
Fig. 119 T he unit is not provided with 230 V~ anymore. The internal fuse
has blown or there is a failure of the 230 V mains power supply.
English
8.1.2 Display messages for errors
of the power amplifier
When a 24 V emergency power supply is available, the unit will
continue working for a limited period of time. Depending on
the capacity, age, history and charging status of the batteries,
the alarm or even the entire system will fail at some point. Even
when the mains power is available again, it will take some time
for the batteries to be fully recharged.
8.1.7 Error message for low battery voltage
BATT. VOLTAGE
Fig. 120 The voltage of the 24 V emergency battery is less than 20 V.
The system will work properly as long as mains voltage is available. However, if there is also a power failure, MEVAC-4 will fail.
8.1.3 Display messages for errors
of the fireman’s microphone(s)
FIRE MIC 1
REQUEST
Fig. 115 T here is a short circuit or interruption in the switching line of
the microphone connected to the terminals Fire Mic (30) on
the rear side of MEVAC-4. Result: When the talk button is
pressed, the microphone signal will not be sent to the speaker
lines assigned.
FIRE MIC 1
COIL
Fig. 116 T
here is a fault in the coil of the microphone connected to
the terminals Fire Mic (30) on the rear side of MEVAC-4. The
fireman’s microphone will not work in case of an alarm.
Analogous messages will be shown for the fireman’s microphone FIRE MIC 2 connected to the jack FIRE MIC (1) on the
front side of MEVAC-4.
8.1.4 Display messages for errors of the alarm line
ALARM 1
REQUEST
Fig. 117 T
here is a short circuit or interruption in the switching line
connected to the terminal EMY 1 (26) and used to trigger the
stored alarm message in case of an alarm. Result: The alarm
message cannot be triggered.
The message ALARM 2 of the input EMY 2 (27) is analogous
to the message ALARM 1.
8.1.5 Display messages for speech memory error
MP3 TEXT
ERROR
Fig. 118 T here is a fault in the internal memory card used to reproduce
the alarm messages. Result: The messages and signal sounds
stored cannot be reproduced when needed.
41
English
9 Operation with a PC
9.2.2 Key [ 2 ] – Level
Use a null modem cable to connect MEVAC-4 to the serial
interface (e. g. COM1) of a PC. Start the communications
program (e. g. Windows HyperTerminal) with the following
parameters (interface settings):
Windows is a registered trademark of Microsoft Corporation in the United States
and other countries.
LEVEL
SOURCE
| LINE1 | LINE2 | LINE3 | LINE4
___________________________________________
a MUSIC 1
|−06 dB |−07 dB |−16 dB | −− dB
b MUSIC MA |−28 dB |−12 dB |−12 dB |−12 dB
c CHIME
|−06 dB |−06 dB |−06 dB |−06 dB
d AUX
|−06 dB |−06 dB |−06 dB |−10 dB
e MESSAGE
| −− dB |−06 dB |−06 dB |−06 dB
f VOLUME
|−10 dB |−06 dB |−06 dB |−06 dB
g BASS
| 00 dB | 00 dB | 00 dB | 00 dB
h TREBLE
| 00 dB | 00 dB | 00 dB | 00 dB
i SYS 4/2
| 00 dB | 00 dB | 00 dB | 00 dB
j ALARM 1
|−12 dB |−06 dB |−06 dB |−06 dB
k ALARM 2
|−12 dB |−06 dB |−06 dB |−06 dB
l FIRE MIC |−12 dB |−06 dB |−06 dB |−06 dB
m F. CHIME |−12 dB |−06 dB |−06 dB |−06 dB
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Parameter
Setting
Bits per second
9600
Data bits
8
Stop bits
1
Parity
None
Fig. 124 Submenu “Level”
Protocol (flow control)
None
To select the value to be changed, enter the letter that is
shown at the beginning of the respective line. Use the keys
[ + ] and [ – ] to change the value; use the tab key [  ] to go to
the next value in the next column. To confirm and exit, press
the key [ENTER].
Fig. 121 Interface settings
The keys mentioned in this chapter refer to the keys of
the PC keyboard!
9.1 Main menu
9.2.3 Key [ 3 ] – Audio and relay programming
Once the connection has been established, press the key [i] to
call up the main menu:
Attention: Sources for which no zone and no relay have been
activated will not be shown.
MEVAC4
KEY 1 :
KEY 2 :
KEY 3 :
KEY 4 :
KEY 5 :
KEY 6 :
KEY 7 :
Caution
installed components
Audio level
Audio and Relaisprogramming
Misc. Setting
Text input
Errors (= indication of the current status)
Factory Setting
!! Delets all Settings
Fig. 122 Main menu
Settings can be made via the menus called up
with the keys 2 – 5.
a
b
c
d
e
f
g
h
i
j
k
SOURCE
|
SYS 4/2 01|
SYS 4/2 02|
SYS 4/2 03|
SYS 4/2 04|
ALARM 1
|
ALARM 2
|
CHIME
|
AUX
|
FIRE MIC1 |
FIRE MIC2 |
MESSAGE
|
Z1 |
** |
|
|
|
** |
** |
** |
** |
** |
** |
** |
Z2 |
|
** |
|
|
** |
** |
** |
** |
** |
** |
** |
Z3 |
|
|
** |
|
** |
** |
** |
** |
** |
** |
** |
Z4 || R1 | R2 | R3 | R4 |
||
|
|
|
|
||
|
|
|
|
||
|
|
|
|
** ||
|
|
|
|
** ||
|
|
|
|
** ||
|
|
|
|
** ||
|
|
|
|
** ||
|
|
|
|
** ||
|
|
|
|
** ||
|
|
|
|
** ||
|
|
|
|
Fig. 125 Submenu “Audio and Relay Programming”
9.2 Submenus
Press the keys [1] to [7] to go to the submenus.
Note: The followings menu illustrations are just examples.
9.2.1 Key [1] – Installed components
INSTALLED COMPONETS
ALARM 1
3,4V
ALARM 2
3,4V
FIRE MIC1 3,3V COIL: INSTALLED
FIRE MIC2 3,3V COIL: INSTALLED
OUT: 1
LINE: 1
A:012
LINE: 2
A:031
LINE: 3
A:009
OUT: 2
LINE: 4
A:009
SPARE AMP INSTALLED
BATT. VOLTAGE : 24V
Fig. 123 Submenu “Installed components”
To select the signal source to be changed, enter the letter that
is shown at the beginning of the respective line. Use the keys
[ + ] and [ – ] to change the setting; use the tab key [  ] to go
the next setting in the next column. To confirm and exit, press
the key [ENTER].
9.2.4 Key [ 4 ] – Other settings
(chime, test routines)
Also see chapter 7.4.
B:008
B:057
B:010
B:013
a
b
c
d
e
f
g
h
CHIME
SHORT TO EARTH
IMPEDANCE
SHORT CIRCUIT
OPEN LINE
PILOT LEVEL
AUTO ERROR OUTPUT
IMP TOLERANCE
ON
LINE:
LINE:
LINE:
LINE:
049 V
OFF
NORMAL
4
4
4
4
**
**
**
**
3
3
3
3
**
**
**
**
2
2
2
2
**
**
**
**
1
1
1
1
**
**
**
**
(7)
Fig. 126 Submenu “Other Settings”
To select the setting to be changed, enter the letter that is
shown at the beginning of the respective line. Use the keys
[ + ] and [ – ] to change the setting; use the tab key [  ] to go
to the next setting in the next column. To confirm and exit,
press the key [ENTER].
42
The text entry menu can be used to change the zone name
(8 characters max.) that is shown on the display.
1)Press the key [5] to call up the following submenu:
TEXT
ZONE
ZONE
ZONE
ZONE
INPUT
1
2
3
4
KEY
KEY
KEY
KEY
1
2
3
4
2)Press the key [ 1 ] to select the text for ZONE 1. If no key is
pressed, the text entry menu will be automatically exited
after some time.
3)To change the text “ZONE 2” into “STOCK”, for example,
proceed as follows:
a)Press the key [ 2 ].
b)Enter the new text “STOCK”.
c) Press the key [ ENTER ] to confirm and exit.
KEY
KEY
KEY
KEY
1
2
3
4
With a reset, the factory settings of the unit will be loaded
(state of delivery).
ATTENTION The entire manual programming you may have
made (with the exception of the menu language and the
measurement tone level) will be lost!
1)Press the key [ 7 ]. A confirmation prompt will appear, asking
you if you want to delete your entire manual programming.
2)To confirm the reset procedure, enter [ Y ], or, to cancel it,
enter [ N ]. Remember to use the capital letters on your PC
keyboard, i. e. [ SHIFT ] + [ Y ] or [ SHIFT ] + [ N ]!!!
3)Then perform an installation run (chapter 6.1.2) so that all
components connected are recognized.
10 Specifications
Fig. 128 Name ZONE 2 changed to STOCK
ZONE 2
SYSTEM: OK
4. LINE 1 – 4 and MP3 CARD will always be shown; the other
information will be shown depending on the components
installed.
9.2.7 Key [ 7 ] – Loading factory settings/RESET
Fig. 127 Submenu for changing the zone names
TEXT INPUT
ZONE 1
STOCK
ZONE 3
ZONE 4
3. When AUTO ERROR OUTPUT in the menu of fig. 126 has
been set to “ON”, a block of three new measurement values
will be shown approx. every 45 seconds.
:MUSIC 1
MEVAC4
Parameter
Value
AF inputs
1 × music, 0 dB, unbalanced
1 × audio source, 0 dB, unbalanced
2 × fi
reman’s microphone, trans­
former-balanced
1×m
icrophone BUS for
MEVAC-4PTT or MEVAC-1PTT
AF outputs
5 × 0 dB (+10 dB max.),
transformer-balanced
Pilot tone
measurement frequency
22 kHz (faded, not permanent)
Measurement frequency
Fire Mic
1 kHz
100 V switching relay
Switching voltage of 160 V~ max. Switching current of 4 A~ max. Pmax = 500 W at 100 V
Other relay contacts
120 V~ max., 2 A~ max.
Display
Alphanumeric DOT matrix LC display
(2 × 20 characters)
Speech memory
SD memory card, 2 GB
(provided with MEVAC-4)
Operating voltage
Power consumption
Mains fuse
DC power supply
230 V, 50 / 60 Hz
25 VA max.
Fine-wire fuse 5 × 20 mm, 1 AT
24 V, 600 mA max.
Temperature range
–5 °C to +55 °C
Housing
482 mm (19“), 1 RS
Depth of 300 mm, without plug
Steel sheet, black
Weight
4 kg
Fig. 129 Original display message for ZONE 2
STOCK
SYSTEM: OK
English
9.2.5 Key [ 5 ] – Text entry
:MUSIC 1
MEVAC4
Fig. 130 New display message for ZONE 2
9.2.6 Key [ 6 ] – Errors (indication of the current status)
LINE: 1 020
020
000
LINE: 2 088
088
000
LINE: 3 019
019
000
LINE: 4 022
022
000
SPARE AMP
OK
FIRE MIC1 REQUEST
OK
FIRE MIC2 REQUEST
OK
REQUEST
ALARM 1
OK
REQUEST
ALARM 2
OK
MP3 CARD
OK
BATT. VOLTAGE : OK
OK
OK
OK
OK
COIL
COIL
: OK
: OK
Fig. 131 Indication of the current system status
Explanations
1. Measurements are made every 15 seconds. After 3 measurements, an evaluation will be made. The values shown
for a speaker line (e. g. 020 for line 1) are the respective
sums of the two branches of the A / B wiring. The values are
directly taken from the A / D converter; however, they cannot
be used to determine the actual impedance.
2. The impedance deviation in the individual zones that triggers
an alarm can be set by means of the function IMP. TOLERANCE (see chapter 7.4. and chapter 9.2.4). For SMALL,
the values measured in the lines may deviate by up to four
digits in the subsequent measurements. For NORMAL, this
deviation is 7, and for HIGH 22.
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43
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