59 BESCHREIBUNG NEUER BOCKKÄFER AUS

59 BESCHREIBUNG NEUER BOCKKÄFER AUS
©Wiener Coleopterologenverein (WCV), download unter www.biologiezentrum.at
Koleopt. Rdsch.
59
153-183
BESCHREIBUNG NEUER BOCKKÄFER
Wien, 1989
AUS EUROPA UND ASIEN
(Cerambycidae, Col.)
von C. Holzschuh
Abstract
Description of new longhorn beetles of Europe and
Asia. The following species and subspecies are described and illustrated: Vadonia unipunctata ohridensis
n.ssp. (Jugoslavia), Vadonia unipunctata makedonica n.
ssp. (Greece), Vadonia eckweileri n.sp. (Pakistan),
Nanostrangalia torui n.sp. (Nepal),, Necydalis strnadi
n.sp. (Vietnam), Obrium facetum n.sp. (Thailand),
Stenhomalus kubani n.sp. (Vietnam), Bostrychopsebium
Usurpator n.sp. (Sri Lanka), Molorchus asperanus
n.sp. (Pakistan), Merionoeda <^burata n.sp. (India:
Darjeeling), Merionoeda scutulata n.sp. (India:Darjeeling), Callimus angulatus glabrescens n.ssp.(Greece ),
Acrocyrtidus avarus n.sp. (Thailand), Chlorophorus
zelus n.sp. (Taiwan), Chlorophorus furcillatus n.sp.
(India: Darjeeling), Rhaphuma teres n.sp. (Sri Lanka),
Demonax olemehli n.sp. (Sri Lanka), Isotomus comptus
maculicollis n.ssp. (Iran), Cleomenes lyra n.sp. (Thailand), Paramimistena duplicata n.sp.(Sri Lanka), Dorcadion menradi n.sp. (Turkey), Aconodes lima n.sp.
(Bhutan), Exocentrus specularis n.sp. (Nepal), Agapanthia amitina n.sp. (Iran), Agapanthia gemella n.sp.
(Cypern), Agapanthia amicula n.sp. (Turkey), Mallosia
scovitzi devexula n.ssp. (Turkey), Phytoecia salvicola n.sp. (Turkey).
Im folgenden werden 28 Arten und Unterarten von Bockkäfern aus Europa
(Jugoslawien, Griechenland, Cypern) und Asien (Türkei, Iran, Pakistan,
Nepal,Bhutan, Indien, Sri Lanka, Thailand, Vietnam, Formosa) beschrieben und abgebildet. Davon ist als die interessanteste Entdeckung, der
Nachweis der Gattung BoAÙiychopAzbium QUENTIN & MILLIERS aus Ceylon zu
nennen - ein Vertreter der Tribus Vtzbiini - die aus Asien bisher unbekannt war. Die neue Vadonia aus Pakistan ist ebenfalls bemerkenswert, da sie von allen anderen Arten der Gattung sehr stark abweicht,
ebenso der Moloichi* aus Pakistan, eine Reliktart, für die eine eigene
Untergattung {Pak.molofic.kuuo n. subgen.) aufgestellt wurde.
Für die Überlassung von Typenexemplaren bin ich Herrn O.Mehl (Dänemark) und für Hinweise, betreffend die neuen Cziambyainad aus Thailand, Vietnam und Formosa, Herrn T.Niisato (Japan) besonders zu Dank
verpflichtet.
©Wiener Coleopterologenverein (WCV), download unter www.biologiezentrum.at
154
Vado nia ani.punc.tata ohKidtnòiA
n.ssp. 6$ Abb. 9
Die neue Subspezies unterscheidet sich von der typischen durch kleineren Körper,relativ hell gelbbraune Flüqeldecken mit mehr oder weniqer
breiter Schwarzfärbunq beiderseits der Naht, sowie bei der Mehrzahl
der Exemplare breit schwarz qefärbten Flüqeldeckenapex. Die weiche,
abstehende Flüqeldeckenbehaarunq ist dunkel, höchstens in der Umqebunq
der Schultern manchmal hell qefärbt.
Länge: 7,4 - 10,6 mm.
Holotype <5: Jugoslawien, Mazedonien, Ohrid, 750 m,8.VI.1981, an umbellifere, leg. F.Adlbauer (coll. Holzschuh). 13 Paratypen: l<5i$ mit denselben Daten; lô Ohrid, 700 m, V.195A, leg.J.Thurner; 1? Ohrid, VI.
1976, leg. P.Schurmann; 5<5A$ Ohrid, VI.1981, leg. P.Schurmann (coll.
Schurmann, Slama, Holzschuh).
Je 16 aus Jugoslawien, Mazedonien, Galicica pl., IV.1974, leg. F.Rasse
und VI.1976, leg. P.Schurmann sowie lô aus Jugoslawien, Mazedonien,
Kicevo, VII.1982, leg. P.Schurmann, rechne ich ebenfalls zu dieser
neuen Subspezies, während eine kleine Serie aus Jugoslawien, Mazedonien, Titov Veles, bereits fast wie die Stammform gefärbt ist.
Die aus Dalmatien beschriebene Subspezies daZmatina MÜLLER soll sich
durch bedeutendere Größe (12-16 mm) und die Ausbildung nigriner Formen
auszeichnen, außerdem durch die helle, abstehende Behaarung auf Kopf,
Halsschild und Flügeldeckenbasis.
Vadonia
ani.panc.tata make.doni.can.ssp.
oç Abb.10
Diese Subspezies ist durch überwiegend einfarbig schwarz gefärbte und
.oberseits schwarz behaarte Individuen gekennzeichnet, nur 4 Exemplare
besitzen sehr dunkelrotbraune Flügeldecken mit schmal schwarzer Naht,
die gegen die Basis zu stark verbreitert geschwärzt ist. Oder die Naht
ist beiderseits, wie der Apex breit schwarz gefärbt. Oder auch der
Seitenrand der Decken ist schmal schwarz mit einem dunklen Fleck
schräg hinter den Schultern; nur 1 einfarbig schwarzes Exemplar besitzt
auf der Flügeldeckenbasis hell abstehende Haare.
Länge: 9,3 - 11,1 mm.
Holotype <3: Graecia, Ost-Makedonien, Lekanis-Gebirge, Dipotemos, 750 m,
41°08'N/24°28tE, 8.VI.1973, leg.H.A U.Aspöck, H.Rausch, P.Ressl (coll.
Holzschuh). Paratypen: 1<3 mit denselben Daten; 1$ Thrakien, Kallithea-Sapka, 1000 m, 41°07'N/25°58'E, 9.VI.1973, leg.H.4 U.Aspöck,
H.Rausch, P.Ressl; 10<5 1$ Graecia, Mac.or., Granitis, 30.V.1981, leg.
J.& M.Slama; lo* 2Ç Graecia, Kavala, Lekanis, 1000 m, 8.VI.1983. (coll.
Slama, Schurmann, Holzschuh).
V.unipunctata daimatina MÜLLER unterscheidet sich durch größeren Körper
(12-16 mm) und hell abstehend behaarten Kopf, Halsschild und Flügeldeckenbasis; die vorher beschriebene Subspezies unterscheidet sich besonders durch die helle, gelbbraune Grundfärbung der Flügeldecken.
Vadon-ca zckwuilzKi
n.sp. 6
Abb. 11
Mit keiner bekannten Art näher verwandt,ühRra11 stark glänzend.
©Wiener Coleopterologenverein (WCV), download unter www.biologiezentrum.at
155
Färbung: Tiefschwarz; Beine rotschwarz, Tarsen etwas heller; Basalhälfte der Fühlerglieder 3-11 rötlich aufgehellt; Abdomen hell gelbbraun, an der Spitze wenig angedunkelt; Flügeldecken leuchtend rot,
fast so wie bei UuAtoAa dJUtiama (CHARPENTIER) gefärbt, das apikale
Achtel geschwärzt. Behaarung auf Kopf, Halsschild und Unterseite (auch
Abdomen) mäßig dicht, lang abstehend, dunkel; Schildchen spärlich dunkel behaart; Flügeldecken schräg abstehend hell, behaart, nur im geschwärzten Apikaiteil dunkel, im basalen Drittel mit etlichen länger
abstehenden Haaren. Beine überall schräg abstehend, 1. Fühlerglied
gleichmäßig lang, schräg abstehend, dunkel behaart.
Kopf: Scheitel zum Hals sanft verjüngt und nicht durch eine mehr oder
weniger scharf eingegrabene Querfurche abgesetzt; Schläfen lang, deutlich breiter als die Augen zwischen der Einschnürung, nicht backenartig, sondern ganz gleichmäßig flach gebogen und dadurch von allen Vadonien sehr deutlich verschieden. Fühlerhöcker sehr fein, Scheitel
mäßig grob, nicht besonders dicht punktiert. Fühler reichen um etwa 2
Glieder über die Flügeldeckenmitte, ab dem 5.Glied an der Spitze gesägt, die Glieder 6-8 besonders stark gesägt - wie bei keiner anderen
Vadonia-Art.
Halsschild an der Basis nur etwas mehr als 1,1 x so breit wie lang.
Scheibe gleichmäßig kugelig gewölbt; an der Basis normal flach, am
Vorderrand jedoch um eine Spur breiter als in dieser Gattung üblich,
abgeschnürt. Die Seiten zwischen den Einschnürungen gleichmäßig gerundet. Scheibe so stark wie der Scheitel, aber ungleich dicht punktiert.
Flügeldecken 2,1 x so lang wie an den Schultern breit, nach hinten wenig stark verengt, Apex jeder Decke einzeln, gleichmäßig abgerundet,
ohne Außen- und Nahtwinkel; Scheibe nicht besonders stark gewölbt, so
stark wie der Halsschild, aber gleichmäßig dicht, im Apex nur etwas
feiner punktiert.
Unterseite nur sehr fein punktiert, letztes sichtbares Segment ohne
besondere Auszeichnung.
Beine wenig kräftig, Schenkel besonders dünn, Hinterschienen mit 2
Dornen.
Länge: 11,0 mm.
Holotype <5: Pakistan, Chitral, Birmoghlasht, 2500-3000 m, 29.VI.1983,
leg.Eckweiler (coll. Holzschuh).
Durch die nicht backenartigen, sondern vollkommen flachen Schläfen von
allen anderen Arten der Gattung verschieden, aber auch durch die relativ stark gesägten Fühler und relativ flachen Flügeldecken eine sehr
ausgezeichnete Art.
NanoAtiangalia
tomi
n.sp. <3$ Abb. 1,2,3,12
Die neue Art steht der N. binhana (PIC) so nahe, daß es genügt, die
wichtigsten Unterschiede zu dieser Art hervorzuheben, aber auch mit W.
chajoi (MITONO) besteht noch viel Übereinstimmung.
Färbung mit W. binhana übereinstimmend: Schwarz mit 4 gelblichweißen
Querbinden auf den Flügeldecken, wobei die 2 basalen neben der Naht
miteinander verbunden sind, diese Verbindung bei der Vergleichsart so
breit wie die 2. Querbinde, bei der neuen Art jedoch ist diese kurze
©Wiener Coleopterologenverein (WCV), download unter www.biologiezentrum.at
156
Längsbinde zumindest im Mittelteil immer wesentlich schmäler (selten
dort vollkommen unterbrochen) als die 2.Querbinde; sie hat ferner die
Fühlerglieder 6 - 9 oder zumindest 7 - 8 immer deutlich aufgehellt und
die Vorderschenkel sind dunkelbraun.
Behaarung wie bei N. binhana fein anliegend gelblich, auf Kopf und
Halsschild mäßig dicht, auf den Flügeldecken sehr spärlich, auf der Unterseite besonders dicht.
Kopf: Die apikalen Fühlerglieder deutlich etwas stärker verdickt.
Halsschild in allen Belangen gut mit der Vergleichsart übereinstimmend,
sehr dicht punktiert (Abb. 1 ) .
Flügeldecken etwas schlanker als bei W. binhana, vor der Spitze deutlich schmäler, Punktierung ähnlich, oft aber etwas weniger stark (Abb.
2,3).
Unterseite: Beim ö die Aushöhlung des letzten sichtbaren Sternites etwas breiter als lang und apikal gerade abgestutzt (Abb. 4 ) , bei W. blnhana reicht sie fast bis zur Sternitbasis.
Beine lang und schlank, vor allem die Mittelschenkel noch etwas schlanker als bei der Vergleichsart.
Länge: 7,9 - 10,3 mm (bis zur Pygidiumspitze).
Holotype <3: E-Nepal, Koshi, Basantapur, 2300 m, 30.V.-2.VI.1985, leg.
C. Holzschuh (coll. Holzschuh). 2O<5 18$ Paratypen mit denselben Daten
(coll. Holzschuh; Shimomura; Nat.Hist.Mus. Basel; Ent.Div. Khumaltar,
Kathmandu).
W. binhana unterscheidet sich daher besonders durch zur Spitze weniger
verdickte und vor der Spitze nicht so deutlich aufgehellte Fühler; kürzere, vor der Spitze weniger verengte Flügeldecken mit etwas anderer
Bindenzeichnung und längere Aushöhlung am letzten sichtbaren Sternit.
W. chujol besitzt noch viel weitläufiger punktierte Flügeldecken als
die neue Art, eine besonders breite, helle, postbasale Längsbinde neben der Naht und sehr schlankes letztes Abdominalsegment.
Ursprünglich lag mir nur ein einziges $ von N. binhana (Mus. Prag,
det. PIC) zum Vergleich vor, sodaß ich die neue Art für die PIC'sehe
Spezies hielt. Herr Toru SHIMOMURA (Tokyo) hat mich auf die Selbständigkeit der nepalesischen Art aufmerksam gemacht. Ich möchte mich dafür an dieser Stelle ganz besonders bei ihm bedanken und habe die neue
Art nach ihm benannt.
Hzcydallo
(s.str.) otn.na.dl n.*p. 6 Abb.13
Die neue Art ist mit W. nan*han<LnAlA> KUSAMA und U. moiiyal KUSAMA am
besten zu vergleichen.
Färbung: Schwarz; dunkel weinrot gefärbt sind das 1. und 2. Sternit
lateral und apikal, der Rest des Abdomens, die Schenkelkeulen, Hinterschienen, Krallen , Taster und mittleren Fühlerglieder; Hihtertarsen
hell gelbbraun, das Klauenglied etwas dunkler.
Behaarung: Die feine, schillernd seidige Behaarung auf der Unterseite
wie bei den Vergleichsarten aber weniger dicht gelagert und silbrig
(nicht goldig) gefärbt; auf den Flügeldecken eine ebensolche, aber
©Wiener Coleopterologenverein (WCV), download unter www.biologiezentrum.at
157
noch spärlichere Behaarung beiderseits der Naht wie bei N. naiuhanun4-Ò& zur Spitze erlöschend; der Kopf und Halsschild praktisch ohne eine
derartige Pubeszenz. Die abstehenden, längeren Haare wie bei N. nan4kan2.n&U>, aber einheitlich dunkel und auf der Unterseite weniger
flaumig. Die bürstenartige Behaarung auf der Innenseite der Hinterschienen schwarz.
Kopf ganz ähnlich wie bei W. nanAhanznAiA, aber überall noch gröber
punktiert-gerunzelt. Fühler ebenfalls sehr ähnlich, ab dem 5.Glied
apikal außen schwach, abgerundet gesägt; die einzelnen Glieder aber
weniger schlank und daher die Fühler plumper und kürzer, sie reichen
nur bis etwas über die Mitte des l.Sternites.
Halsschild 1,2 x länger als in der Mitte breit, die Seiten in der Mitte wie bei U. nanAhane.nA<Ui flach erweitert; die Basal- und Apikaieinschnürung wohl deutlich aber nicht ausgesprochen furchenartig, die
Scheibe dazwischen sehr gleichmäßig gewölbt. Oberseite und Seiten von
der Basis bis in die apikale Quereinschnürung besonders grob und dicht
punktiert, die Zwischenräume sehr schmal und runzelig, nur auf der
Scheibenmitte ein schmales unregelmäßiges Querband mit weiter gestellten Punkten.
Flügeldecken geringfügig breiter als lang, nach hinten stärker verengt
als bei W. nan^hawew-o-co, ansonst dieser aber recht ähnlich in bezug
auf gleichmäßig abgerundeten Apex, schmale Längsvertiefung neben der
Naht und schmal quer abgesetzten Apexwulst; die ganze Scheibe jedoch
fast so stark und dicht wie der Halsschild punktiert, die Zwischenräume unregelmäßig gerunzelt, nur beiderseits entlang der Naht wenige
flache, undeutlich begrenzte, kleine Punkte; der Apexwulst sehr deutlich, dicht, aber nur fein punktiert, die Punkte auf den Schultern nur
wenig feiner als auf der Scheibe.
Unterseite: Die Mittel- und die Seiten der Hinterbrust und deren Episternen sehr grob und dicht, runzelig punktiert; die Scheibe der Hinterbrust nur fein punktiert. Die zwei letzten sichtbaren Abdominalsegmente breiter als bei W. nayukanzn^-U, ähnlich wie bei N. moiiyai gebildet, die Aushöhlung des letzten Segmentes unbedeutend tiefer, der
Hinterrand desselben etwas tiefer und schmäler ausgerandet.
Beine: 1.Glied der Hintertarsen nur um eine Spur länger als die restlichen Glieder zusammen.
Länge: 22,6 mm,bis zum Flügeldeckenapex 7,1 mm.
Holotype <3: N-Vietnam, Vinh phu prov., Tarn dao, 26.V.-3.VI.1986, leg.
3. Strnad (coll. Holzschuh).
Nach brieflicher Mitteilung von SHIMOMURA (Tokyo) wäre die neue Art
auch mit W. yakiuhànznò^U KUSAMA zu vergleichen, sie unterscheidet
sich aber von allen erwähnten Arten allein schon durch die ganz verschiedene Färbung, den grob und dicht punktierten Halsschild und die
weniger schlanken und kürzeren Fühler.
ObKlum
ia.ce.tum n.sp. «3$ Abb. 14
Dem 0. OLZQKotum HOLZSCHUH sehr ähnlich, sodaß es genügt, die Unterschiede zu dieser Art hervorzuheben.
©Wiener Coleopterologenverein (WCV), download unter www.biologiezentrum.at
158
Färbung: Einfarbig gelbbraun, der Kopf und Halsschild aber fast
schwarz, sehr selten nur dunkelbraun; der Vorderkopf und am Halsschild
der Vorderrand sehr schmal, der Basalrand etwas breiter hell gefärbt.
Behaarung von der Vergleichsart nicht verschieden, nur ist beim $ die
gelbe Haarbürste am Abdomen viel schwächer entwickelt.
Kopf etwa 1,2 x breiter als der Halsschild an der breitesten Stelle,
die Augen deutlich etwas größer als bei 0. azgiotum, die Wangen etwas
schmäler, sonst wie dieser fein und spärlich punktiert. Fühler etwas
kürzer, beim ô reichen meist weniger als 3, beim $ meist 2 Glieder
über die Flügeldecken; 3. und 4. Glied annähernd gleich lang, 5.Glied
1,4 x länger als 4.
Halsschild kaum von 0. aQ.QfLOtum verschieden.
Flügeldecken nur unwesentlich schlanker als bei der Vergleichsart,
beim à nach hinten fast gleich breit, beim $ im apikalen Drittel mehr
oder weniger erweitert; ebenfalls verworren, meist aber etwas weniger
dicht punktiert. Der ganze Körper stark glänzend.
Beine nicht von 0. aZQKotum verschieden.
Länge: 3,6 - 6,2 mm.
Holotype 6: N-Thailand, Chiang Mai, Mt.Doi Pui, 1400-1500 m, 3.V.1982,
leg. T.Shimomura (coli.Holzschuh). 69 Paratypen mit denselben Daten,
gesammelt vom 28.IV.-9.V.1982 (coll. Shimomura, Niisato, Holzschuh,
NHM-Basel, NHM-Wien).
0. ae.QA.otum unterscheidet sich daher durch das etwas kürzere 3. Fühlerglied, nicht so dunkel gefärbten Kopf und Halsschild, kleinere Augen und beim $ viel größere gelbe Haarbürste auf den Sterniten.
Ste.nhomalu.4 kubani n.sp. ô Abb. 15
Durch die großen Augen und durchwegs braune Färbung dem S. pattiamo
GRESSITT, den ich nur nach der Beschreibung kenne, ähnlich.
Färbung: Kopf, Halsschild Unterseite und 1.Fühlerglied rötlichbraun,
die restlichen Fühlerglieder, Flügeldecken und Beine gelbbraun.
Behaarung : Flügeldecken sehr spärlich, hell staubartig behaart, eine
ebensolche Behaarung am Halsschild hauptsächlich in der Apikal- und
Basaleinschnürung. Lange, abstehende Haare spärlich auf Kopf und Halsschild, auf den Flügeldecken nach hinten kürzer werdend, aber bis zum
Apex vorhanden. Fühler im Basalteil nur spärlich, schwach behaart, das
etwas längere Apikaihaar am 3.Glied nur wenig länger, jenes am 4.Glied
kaum auffallend.
Kopf groß, 0,9 mal so breit wie die Flügeldecken-, oder 1,7 x so breit
wie die Halsschildbasis. Augen groß, grob fazettiert, die oberen Loben
auffallend breit und einander fast berührend; Stirn zwischen den
Fühlerhöckern eben. Die Fühler reichen um 4 Glieder über die Flügeldeckenspitze; 1.Glied fast 1,1 x länger als 3., um eine Spur kürzer
als 4., 4.Glied 1,1 x länger als 3., 5.Glied 1,4 x länger als 4., 2.
Glied 1,2 x breiter als lang.
Halsschild fast 1,5 x länger als an der Basis, bzw. fast 1,1 x länger
©Wiener Coleopterologenverein (WCV), download unter www.biologiezentrum.at
159
als an den Seitenschwielen breit, am Vorderrand fast 1,3 x breiter als
an der Basis; die Seitenschwielen etwas vor der Mitte stumpf gewinkelt
wie bei den meisten Arten der Gattung. Scheibe zwischen der stärkeren
Basal-und schwächeren Apikaieinschnürung ganz ähnlich gebildet wie bei
S. Zighti GRESSITT - eine kurze Längsschwiele hinter der Mitte und je
eine quere vor derselben, die sich an den Seiten nach hinten
erstreckt; mit sehr wenigen, raspelartigen Punkten besetzt, wodurch
die glänzende Scheibe etwas uneben erscheint.
Flügeldecken an den Schultern 1,8 x breiter als die Halsschildbasis,
gut 2,4 x länger als an den Schultern, bzw. 2,3 x länger als vor dem
Apex breit. Etwa so stark und dicht wie S. lighti punktiert, der Apex
ohne Punkte.
Beine: 1.Glied der Hintertarsen 0,93 x so lang wie 2. und 3. Glied zusammen .
Länge: 4,5 mm.
Holotype <3 : N-Vietnam, Tonkin, prov. Haiphong, Halong, 30.V.-1.VI.
1985, leg. V.Kubäin (coll. Holzschuh).
Von S. palliduò durch glänzende, weniger dicht punktierte Halsschildscheibe, deutliche Scheibenschwielen, lang abstehende Haare bis zum
Apex der Flügeldecken und nicht so dunkel gefärbtes 1. Fühlerglied
verschieden.
uAMipatoi
n.sp.
ôç Abb. 16,17
Die neue Art ist mit den beiden bisher bekannten Arten
QUENTIN & VILLIERS und B. <LKyth>iCL<LQ.YU>Q. QUENTIN & VILLIERS, die ich nur
nach der Beschreibung und Abbildung kenne, sehr nahe verwandt.
6: Färbung: Schwarz; Schienen, Tarsen, äußerste Basis der Vorder- und
Mittelschenkel, sowie Stiele der Hinterschenkel hellbraun; 1. Fühlerglied an der äußersten Basis, 2.Glied und 3.-5.Glied in der apikalen
Hälfte rötlichbraun aufgehellt; das basale Fünftel der Flügeldecken
schwarz,anschließend schmal bräunlich aufgehellt, der Rest der Decken
weißlich gefärbt, der Apexrand und entlang der Naht jedoch ganz schmal
angedunkelt. Flügel milchigweiß durchscheinend, irisierend, im Spitzendrittel rauchig verdunkelt.
Behaarung: Weißliche Haare auf Stirn und Scheitel relativ dicht und
mäßig lang, abstehend, wie geschoren; auf Wangen, Halsschild, Unterseite und Beinen überall sehr lang abstehend; auf den Flügeldecken an
der Basis sehr lang abstehend, nach hinten bis zur Mitte rasch kürzer
werdend, ab der Mitte die Behaarung nur sehr kurz und spärlich; 1.Fühlerglied nur mit ein paar kurzen Haaren, die restlichen Glieder staubartig tomentiert; Hinterschienen vor allem im gekeulten Teil sehr
dicht, schräg abstehend, innen länger als außen, braun behaart.
Kopf 1,1 x breiter als der Halsschild am Apex, um eine Spur breiter
als die Flügeldecken an der Basis. Die gleichmäßig flach gewölbte
Stirn geht ohne Übergang gerundet in den Scheitel über, der Raum zwischen der Fühlereinlenkung ist daher gleichmäßig gewölbt; Oberseite
der Stirn in der Mitte mit einem kurzen, eingegrabenen Längsstrichel»
Überall ganz flach, unterschiedlich groß, fein netzmaschig skulptiert.
©Wiener Coleopterologenverein (WCV), download unter www.biologiezentrum.at
160
Untere Augenloben etwa 4 x so lang wie die Wangen, obere Loben um etwa
5 Lobenbreiten voneinander entfernt. 1.Fühlerglied zur Spitze sehr
stark erweitert, glänzend und deutlich punktiert; 3.Glied fast 1,2 x
länger als 1., 1,1 x länger als 4. oder 5., 1,4 x länger als O.Glied.
Glied 3 außen apikal in einen etwas längeren Fortsatz verlängert, bei
Glied 4 und 5 ist dieser relativ dünne Fortsatz bereits mindestens so
lang wie das Glied, bei Glied 6-10 ist er deutlich länger, Glied 11
spatelartig erweitert und am Apex ausgerandet.
Halsschild fast so lang wie am Apex breit und hier 1,1 x breiter als
an der Basis; die Seiten nach hinten gerade verengt, nur an der Basis
schmal eingeschnürt; Scheibe gleichmäßig hoch gewölbt, überall dicht,
ungleich grob, zum Teil sehr flach punktiert und gekörnt, in der Mitte
der Scheibe mit mehreren, meist quer gestellten, unterschiedlich großen, scharfkantigen Erhabenheiten, wodurch der Halsschild besonders
grob raspelartig skulptiert erscheint; der Vorderrand in der Mitte
meist kurz zipfelig erhaben.
Flügeldecken: Naht klaffend, ungefähr so lang wie breit, die Seiten
allmählich nach hinten verengt, Apex deutlich abgerundet oder fast
spitzig. Scheibe ziemlich flach, der Apex leicht aufgebogen, an der
Basis dicht reibeisenartig, fein runzelig punktiert, die Punktierung
gegen den Apex weitläufiger aber ebenfalls reibeisenartig, manchmal
der Apex fast ohne Punkte, die Zwischenräume besonders an der Basis
fein schräg längsgerieft.
Unterseite: Die Seiten der Mittel- und Hinterbrust stark, aber nicht
besonders dicht, Abdomen viel feiner punktiert.
Beine: Schenkel abgeplattet und stark gekeult, die Hinterschenkel etwa
ab der Mitte relativ plötzlich gekeult. Hinterschienen zur Spitze allmählich aber stark keulig verdickt und leicht S-förmig geschwungen.
Tarsen wie in der Gattung üblich, äußerst klein.
$: Einfarbig schwarz, nur die Basis der Schienen und Tarsen dunkel
rotbraun, manchmal auch die Stiele der Hinterschenkel etwas aufgehellt, Flügel schon vor der Mitte verdunkelt. Behaarung auf den Beinen, der Apikaihälfte der Flügeldecken und den Fühlern schwarz, letztere bis etwa zum 6.Glied mit abstehenden Haaren; Hinterschienen viel
weniger dicht lang behaart, in der apikalen Hälfte zusätzlich mit
dicht gedrängten kürzeren Haaren besetzt; die Sternite 2-4 um die Aushöhlung dicht gelb, bürstenartig, das 2.Sternit in der Mitte vor dieser Bürste noch zusätzlich dicht schwarz behaart. Kopf nicht wesentlich verschieden gebildet, das 1.Fühlerglied zur Spitze etwas weniger
stark verdickt, auch das 3.Glied deutlich etwas länger als das 4., die
Fühler mindestens bis zum 4.Glied glänzend, Glied 3 und 4 zylindrisch,
ab dem 5.Glied außen deutlich gesägt und jeweils von der Basis zur
Spitze stark an Breite zunehmend, die Glieder 8-10 sind zum Teil kürzer als am Apex breit, Glied 11 eiförmig, plattgedrückt und oft vor
der Spitze etwas ausgebuchtet. Das 2.-4.Segment ist tief ausgehöhlt.
Die Keule der Hinterschenkel meist etwas länger als die apikale Hälfte, die Hinterschienen fast ebenso stark zur Spitze keulig verdickt
aber deren Außenrand in annähernd gleichmäßigem Bogen verlaufend.
Länge: 4,7-8,2 mm, bis zur Flügeldeckenspitze 2,5-4,0 mm.
Holotype <3: Ceylon, E.Prov., Arugam Bay, 5.-17. VII. 1985, leg. 0. Mehl
(coll. Holzschuh). 2<3 6? Paratypen mit denselben Daten (coli, Mehl und
Holzschuh).
©Wiener Coleopterologenverein (WCV), download unter www.biologiezentrum.at
161
Alle Exemplare wurden aus einem etwa 2 cm dünnen, frisch abgestorbenen, aber sehr trockenen und harten Ästchen gezogen.
Das 3 der neuen Art unterscheidet sich von ß. ÙianAvaalznAZ besonders
durch lange, lamellenartige Fortsätze an den Fühlergliedern und die
nicht so stark keulig erweiterten Hinterschienen, das $ ist von %.<LKythfiazznAtZ hauptsächlich durch die plötzlich gekeulten Hinterschenkel
unterschieden.
Anmerkung: Frondipedia charma MARTINS & NAPP aus Brasilien ist wahrscheinlich ebenfalls ein Vertreter der Gattung Bostrychopsebium!
Meinem Freund, Herrn Riccardo Mourglia (Torino) habe ich für Literaturhinweise und Vergleichsmaterial aus dieser Gruppe ganz besonders zu
danken.
UoloxchuA (PakmoloichuA n.subgen.) aopiianuA n.sp.
$ Abb.5,18
Durch den dicken, auf der Unterseite von den Wangen nach hinten gerade
verlaufenden Kopf (Abb. 5,6) ist es notwendig, für diese neue Art eine
eigene Untergattung zu errichten, wofür der Name Va.kmoZoKC.hixA eingeführt wird. Die Vertreter der Gattung
Molofichozpanui PIC, die ebenfalls eine nicht konkave KopfUnterseite besitzen, unterscheiden sich
unter anderem durch den Mangel von Halsschildschwielen und unbewehrte
Halsschildseiten. Durch die sehr rauhe Oberseite und den kurzen Halsschild ist die neue Art mit keiner bekannten zu vergleichen. Der ganze
Käfer ist matt, nur der Flügeldeckenapex und die Schenkel glänzen.
Färbung dunkelbraun, Halsschild etwas dunkeler, Kopf ohne den Clypeus,
Mittel- und Hinterbrust viel dunkler als die Flügeldecken; 1.Fühlerglied dunkler mit hellerer Basis, Schenkelkeulen etwas dunkler als die
Stiele. Flügeldecken mit einem breiten, preapikalen, schräg zur Naht
absteigenden, weißlichen Fleck, der den Seitenrand nicht erreicht, an
der Naht aber breit aufliegt.
Behaarung: Am Kopf die Wangen, Clypeus, Umgebung der Augen und Fühlerhöcker wenig dicht, filzig, silbrig behaart; eine ebensolche Behaarung
am Halsschild an den Seiten und der Basalhälfte der Scheibe (nicht auf
den Schwielen) sowie auf den Flügeldecken unterhalb der Schultern; das
Schildchen, die Schenkelkeulen, die Seiten der Mittel- und Hinterbrust
spärlich mit solchen haaren besetzt; die Seiten der Sternite in der
apikalen Hälfte relativ dicht silbrig behaart. Flügeldecken ganz spärlich mit äußerst kurzen, aufgerichteten Härchen. Sehr lange, abstehende, braune bis weißliche Haare finden sich relativ zahlreich auf Kopf,
Halsschild, Basalhälfte der Flügeldecken, Beinen, Unterseite, 1.Fühlerglied rundum und Glied 3-5 an der Unterseite.
Kopf quer, 0,9 x so breit wie der Halsschild knapp hinter dem Vorderrand. Stirn doppelt so breit wie hoch, leicht gewölbt, zwischen den
Fühlerhöckern flach konkav, Scheitel gewölbt, überall dicht verrunzelt
punktiert, die Punkte aber meist nicht gut als solche erkennbar, nur
die Stirn deutlich stark und dicht punktiert. Augen normal, untere Loben doppelt so lang wie die Wangen, obere Loben um drei Lobenbreiten
voneinander entfernt. Fühler erreichen nicht das Abdomenende; 1.Glied
zur Spitze gleichmäßig erweitert, sehr dicht verrunzelt punktiert,
©Wiener Coleopterologenverein (WCV), download unter www.biologiezentrum.at
162
Glied 3 und 4 am Apex deutlich kurz verdickt; Glied 3 am längsten, 1,6
x länger als 1., um eine Spur länger als 4., dieses so lang wie 5. und
1,5 x länger als 6., dieses gut 1,1 x länger als 7., dieses fast 1,2 x
länger als eines der folgenden; 11. Glied nicht appendikuliert und etwas dicker als die vorhergehenden Glieder.
Halsschild fast 1,1 x länger als hinter dem Apexrand breit, aber zwischen den Seitenhöckern fast 1,1 x breiter als lang, hinter dem Apexrand fast 1,2 x breiter als an der Basis. Die Seiten etwas hinter der
Mitte mit einer sehr kleinen aber gut markierten,
stumpfen Erweiterung. Scheibe abgeflacht mit breiter Basal- und Apikalquerfurche; eine
postmediane, kurze, flache Schwiele kaum angedeutet; je eine sehr große Seitenlängsschwiele jederseits der Mitte nimmt den gesamten Raum
zwischen den beiden Querfurchen ein. Überall, auch auf den Schwielen,
sehr dicht, ungleich groß, flach, vielfach runzelig punktiert.
Flügeldecken gut 1,2 x länger als an den Schultern breit und gut 1,1 x
breiter als der Halsschild an seiner breitesten
Stelle, die Seiten
nach hinten allmählich verengt, Apex jeder Decke gleichmäßig verrundet. Scheibe fast vollkommen abgeflacht, die in dieser Gattung üblichen Furchen nur andeutungsweise vorhanden; sehr dicht aber etwas ungleich, rauh punktiert, die Punkte bis in den Apex annähernd gleich
stark, aber ab dem hellen Felcek weitläufiger gestellt, die Zwischenräume ungleich breit.
Unterseite: l/orderhüfthöhlen hinten breit offen; Pronotum nur mit ganz vereinzelten Punkten, Seiten der Mittel- und Hinterbrust fein, aber ebenfalls rauh punktiert, Abdomen mit einzelnen Punkten, Pygidium fein,
etwas ungleich punktiert, in der Mitte flach ausgerandet.
Beine: Schenkel relativ plötzlich gekeult, die Keule der Hinterschenkel etwa so lang wie deren Stiel. Erstes Glied der Hintertarsen fast
1,4 x so lang wie die beiden folgenden Glieder zusammen.
Länge: 11,1 mm, bis zur Flügeldeckenspitze 6,5 mm.
Holotype Ç: Pakistan, Swat, s/Miandam, 2300 m, 10.V.1983, leg.BesuchetLöbl (coll. Holzschuh).
ikQ.Ki.onoe.aa
[Maciomoloichu*)
ebtiAata
n.sp. <3 Abb.19
Durch die auf der Innenseite bebürsteten Hinterschienen in die Untergattung MacKomolofiduu gehörend, aber durch die nicht verbreiterten
Fühlerglieder eine sehr ausgezeichnete Art.
Färbung schwarz, Abdomen zur Spitze etwas aufgehellt; Taster und Beine
hell gelblichbraun, die Schenkelkeulen, Basis der Schienen und Spitze
der Hinterschienen schwärzlich, das Klauenglied an der Spitze angedunkelt; Flügeldecken hell elfenbeinfarben mit schwarzer Spitze, manchmal
auch die Schultern etwas angedunkelt.
Behaarung: Halsschild an der Basis und an den Seiten bis zur Mitte ansteigend, staubartig fein, hell tomentiert. Oberseite mit abstehenden
Haaren sehr spärlich, Beine mit schief abstehenden Haaren dichter besetzt, besonders dicht und länger sind solche Haare auf der Unterseite
der Hinterschenkelkeulen (hier schwarz gefärbt) und auf der Innenseite
der Hinterschienenspitze (hier gelbbraun). Unterseite wenig dicht, ab-
©Wiener Coleopterologenverein (WCV), download unter www.biologiezentrum.at
163
stehend behaart. Fein anliegend, dicht, silbrig behaart sind Teile des
Prosternums, der Mittelbrust mit den Epimeren, der Hinterbrust mit den
Episternen und die Sternite besonders an den Seiten und Apikairändern.
Kopf etwa 1,2 x länger als breit, so breit wie der Halsschild an seiner breitesten Stelle mit der in dieser Gattung üblichen Punktierung
und Furchung. Wangen genauso lang wie bei M. h-Lfiouta. (MITONO & NISHIMURA). Augen mittelgroß, die oberen Augenloben
um
1,5 Lobenbreiten
voneinander entfernt. Fühler reichen um 2 Glieder über den Flügeldekkenapex; 1.Glied mäßig stark gebogen, einzeln punktiert, glänzend, 2.
Glied sehr fein und dicht punktiert, aber auch glänzend, Glied 3-11
dicht pubeszent und matt; 1.Glied fast 1,2 x länger als 3. oder 4. und
kaum länger als 5. oder 6.; die Glieder 5-10, deutlicher aber erst ab
6 gegen den Apex zu geringfügig erweitert, das 7.Glied ist z.B. 3 x
länger als am Apex breit.
Halsschild stark glänzend, ganz ähnlich dem von M. aglaoApadixiGRESSITT
& RONDON), direkt an der Basis 1,3 x so breit wie am Vorderrand, etwas
hinter der Mitte (Seitenschwiele) am breitesten und dort so breit wie
lang; die drei Scheibenschwielen wenig erhaben, Scheibe mit einzelnen
Punkten, nur im basalen, pubeszenten Teil sehr fein punktuliert.
Flügeldecken 1,7 x so lang wie an den Schultern breit, diese deutlich
etwas vorgezogen, die Seiten nach hinten bis zur Mitte deutlich verengt, dann bis zur Spitze fast gerade; Apexaußenseite abgerundet,
Nahtwinkel eckig. Scheibe in der Mitte der Länge nach etwas vertieft,
die etwas ungleich großen Punkte sehr fein, reihig gestellt.
Beine: Hinterschenkel ziemlich plötzlich und stark gekeult; die Keule
glänzend, fein und weitläufig, gegen die Unterseite zu jedoch dicht
punktiert, etwa so lang wie der Stiel. Hinterschiene fast gerade, ihre
Außenseite ohne oder jederseits nur mit 1-2 deutlicheren Dörnchen.
Länge: 9,6-10,6 mm, bis zum Flügeldeckenapex 7,1-8,0 mm.
Holotype <5: India, West Bengalen, Darjeeling Distr., Kalimpong, Yok
Forest, 1300 m, 29.IV.1987, leg.Narayan Dangal und 40 Paratypen: Kalimpong, Khani, 1200 m, 26.IV.1987, 1 Ex.; Kalimpong, Khani, 1400 m, 15.
V.1986, 2 Ex.; Kalimpong, Khangebung, 1500 m, 19.V.1987, 1 Ex., alle
Ex. leg.Narayan Dangal (coll. Holzschuh).
ikZKi.on.ozda
(s.str. )Acutulata
n.sp. <3ç Abb. 2 0
Die neue Art ist M. phozbz GARDNER in bezug auf Färbung und Gestalt
sehr ähnlich, durch die beim ô nicht verbreiterten Tarsen der Mittelbeine aber nicht näher mit ihr verwandt.
6: Färbung gelbbraun. Mandibelspitzen, Fühler ab Mitte des 3.Gliedes,
Raum zwischen den oberen Augenloben, Schildchen, Hinterschenkelkeule,
Hinterschiene ohne deren Basis, Mittel- und Hinterbrust und Abdomen
schwärzlich, letzteres gegen die Spitze aufgehellt.
Behaarung: Die lange abstehende Behaarung wie bei den anderen Arten
der Untergattung, z.B. wie bei M. nigKiczp* WHITE, die Hinterschenkelkeule unterseits nicht dichter behaart als auf der Oberseite. Dicht
silbrig anliegend behaart sind das Schildchen und der Großteil der Unterseite.
©Wiener Coleopterologenverein (WCV), download unter www.biologiezentrum.at
164
Kopf so lang wie breit, fast 1,2 x breiter als der Halsschild an seiner breitesten Stelle. Augen groß, die oberen Loben um Lobenbreite
voneinander entfernt; Wangen sehr schmal; Punktierung um die oberen
Augenloben relativ grob und dicht. Fühler um das letzte Glied über die
Flügeldeckenspitze reichend, 1.Glied fast 1,2 x länger als 3., 5. oder
6., fast 1,4 x länger als 4.; ab dem 5.Glied sehr wenig zur Spitze
verbreitert, daher nur undeutlich gesägt.
Halsschild direkt an der Basis 1,2 x so breit wie am Vorderrand, 1,1 x
länger als etwa in der Mitte (Seitenschwiele) breit; die glatten Scheibenschwielen wie etwa bei M. phozbt durch deutliche Punktierung in den
Furchen voneinander getrennt.
Flügeldecken glänzend, 1,9 x länger als an den Schultern breit, diese
wenig vorgezogen, die Seiten nach hinten allmählich verengt, Apex
spitzig; Scheibe in der Mitte der Länge nach kurz eingedrückt, daneben
fast kielförmig, die Apexscheibe nicht gekielt und punktfrei, übrige
Flügeldecken außer an den Schultern ziemlich stark, gegen die Basis zu
mehr gereiht punktiert.
Beine: Keule der Hinterschenkel mäßig stark glänzend, überall spärlich
und fein punktiert, gut abgesetzt, etwa so lang wie der Stiel. Hinterschiene fast gerade, die beiden Außenränder ziemlich dicht und stark
bedornt. 1.Glied der Hintertarsen etwa 1,2 x länger als die beiden
nächsten zusammen.
?: Augen viel kleiner, daher der Kopf länger als breit, die oberen Augenloben weiter voneinander getrennt, dazwischen
kaum
angedunkelt.
Fühler auch an der Spitze rötlich, sie erreichen gerade den Apex der
Flügeldecken. Abdomen rotbraun, ohne silbriges Toment, die Aushöhlung
des l.-4.Sternites mit langen gelben Haaren dicht gesäumt.
Länge: 6,4-7,2 mm, bis zum Flügeldeckenapex 5,3-5,7 mm.
Holotype 6: India, West Bengalen, Darjeeling Distr., Kalimpong, Khani,
1400 m, 15.V.1986, leg.Narayan Dangal und 1$ Paratype mit denselben
Daten (coll. Holzschuh).
M. nigliczp* unterscheidet sich besonders durch schwarzen Kopf und
Flügeldeckenapex, helle Unterseite und kaum voneinander
abgesetzte
Halsschildschwielen.
CallimaA
an gala tu* glabfie.4>ce.n4> n.ssp. 6ç Abb. 21
Die neue Subspezies aus Kreta ist etwas kleiner und gedrungener
die Stammform, die Färbung der Flügeldecken ist metallisch grün
kupfrig - besonders bei den <3 überwiegen kräftig kupfrig gefärbte
emplare; die Flügeldecken sind immer besonders stark punktiert und
Punktzwischenräume etwas stärker glänzend.
Länge: 6,4-7,8 mm.
als
bis
Exdie
Holotype 6: Kreta, Lefka Ora Omalos, 27. V.-1.VI.1980, leg. Brodsky &
Bily und 90 7$ mit denselben Daten (coll. Holzschuh).
©Wiener Coleopterologenverein (WCV), download unter www.biologiezentrum.at
165
avaiuò n.sp. 6$ Abb.22
Die neue Art ist mit A. axxAQMLZYid GRESSITT & RONDON, den ich nur nach
der Beschreibung und Abbildung kenne und mit A. auAicomuA HOLZSCHUH zu
vergleichen.
Färbung: Kopf, Halsschild, Schildchen und Unterseite schwarz, das letzte Bauchsegment bräunlich. Flügeldecken hell gelbbraun mit schwarzbraunen Makeln, deren Lage am besten aus der Abbildung zu ersehen ist;
der postbasale Fleck reicht manchmal bis zur Basis oder ist mit dem
Nahtfleck oder mit der verlängerten medianen Längsbinde schmal verbunden; die Scheibe zwischen der medianen Längsbinde mehr oder wenigerausgedehnt schwärzlich, manchmal bis zur Flügeldeckenspitze dunkel. Fühler, Taster und Beine rotbraun, 1.Fühlerglied manchmal leicht angedunkelt, die apikalen fünf Glieder oft deutlich geschwärzt; Vorderschenkel an der Hinterseite manchmal etwas angedunkelt, Mittel- und Hinterschenkel im Mittelabschnitt meist ausgedehnt dunkler, auch die Mittelund Hinterschienen manchmal umfangreich dunkel.
Behaarung auf Ober- und Unterseite des Körpers dicht anliegend goldig,
manchmal aber mit silbrigem Stich. Halsschild in der Mitte mit einem
sehr großen, fast unbehaarten, rundlichen, schwarzen Fleck, der durch
die Grundtomentierung der Länge nach geteilt ist, sowie mit je einem
etwas vor der Mitte gelegenen, weniger großen, ebenfalls rundlichen
Fleck an den Seiten. Flügeldecken auf den schwarzbraunen Makeln sehr
fein und unscheinbar dunkelbraun behaart; der postbasale Fleck erreicht manchmal die Basis, manchmal reicht er bis zur Naht oder ist
mit der kurzen medianen Längsbinde verbunden; die Querbinde vor der
Spitze ist oft an der Naht unterbrochen. Längere, abstehende Haare am
ganzen Körper.
Kopf 1,1 x breiter als der Halsschild am Vorderrand, Skulptur durch
die dichte Behaarung verdeckt. Untere Augenloben etwa 1,5 x länger als
die Wangen. Fühler reichen beim ó um 5, beim ç um 3 Glieder über die
Flügeldecken; 3.Glied 2,1 x länger als 1., 1,1 x länger als 4. und
fast 1,1 x länger als 5.
Halsschild am Vorderrand so breit wie an der Basis, 1,1 x länger als
vor der Mitte breit, die Seiten kaum gerundet. Scheibe wenig gewölbt,
die kahlen, dunklen Makeln sehr grob und sehr ungleich stark punktiert'.
Flügeldecken bis zur 3,1 x länger als an den Schultern breit, die Seiten nach hinten beim 6 etwas deutlicher verengt als beim $, Apex sehr
leicht gerundet oder fast gerade abgestutzt, Außenecke verrundet, Nahtzähnchen meist unscheinbar. Die matten, dunklen Makeln dicht und ungleich stark punktiert, die dunkle Querbinde vor der Spitze nur fein
punktuliert.
Beine ähnlich wie bei A. auAicomuò, 1.Glied der Hintertarsen
länger als die beiden folgenden Glieder zusammen.
Länge: 9,6-12,6 mm.
1,7 x
Holotype ö: N-Thailand, Chiang Mai, Mt.Doi Pui, 1400-1500 m, 6.V.1982,
leg.T.Shimomura (coll. Holzschuh). 7 Paratypen. 5<3 1? mit denselben
Daten, 29.IV.-9.V.1982; 1$ Chiang Mai, Phuping Palace, 25.V.1983, leg.
H.Akiyama und lS Daten wie vor, 20.-21.V.1985. (coll. Shimomuta,Niisato und Holzschuh).
©Wiener Coleopterologenverein (WCV), download unter www.biologiezentrum.at
166
A- auAZACtnA unterscheidet sich durch andere Flügeldeckenzeichnung,
nicht längsgeteilten und viel kleineren medianen Halsschildfleck und
etwas längere Fühler, A. auAicomuò unterscheidet sich ebenfalls durch
anders gezeichnete Flügeldecken und einfarbige Halsschildscheibe.
ChloKophon.u.0 ze.lu<& n.sp. $ Abb.23
Die neue Art ist aufgrund der Färbung und Zeichnung dem C. Aem-ikano-t
HAYASHI ähnlich.
Färbung schwarz, die Fühler zur Spitze etwas aufgehellt.
Behaarung auf Kopf, Flügeldecken, Fühler und Beine gleichmäßig, anliegend, hellgrau, auf der Unterseite weißlich. Halsschild dicht anliegend organgegelb behaart mit einem dunklen, verkehrt-herzförmigen Fleck
hinter der Scheibenmitte und je einem kleinen rundlichen an den Seiten
etwas vor der Mitte. Schildchen weniger intensiv orange, die Flügeldecken in der unmittelbaren Umgebung des Schildchens sehr zart gelblich behaart; auf den Flügeldecken befinden sich noch ein kurzer,
schmaler dunkelbraun behaarter Längswisch an den Schultern und je einer, der Naht genähert, hinter dem Schildchen. Der Halsschild überall
mit langen, hellen, weichen, abstehenden Haaren wenig dicht besetzt;
auf den Flügeldecken sind abstehende Haare nur im Apikaiteil spärlich
vorhanden.
Kopf viel schmäler als der Halsschild, zwischen den oberen Augenloben
stark, aber seicht pupilliert-punktiert. Fühler erreichen nicht die
Mitte der Flügeldecken. 1.Glied so lan^g wie 5., bzw. gut 1,1 x so lang
wie 3., 4. oder 6.
Halsschild an der Basis 1,2 x breiter als an der Spitze, so lang wie
etwas hinter der Mitte breit, Seiten gleichmäßig
gerundet.
Scheibe
gleichmäßig gewölbt, überall gleichmäßig dicht und fein, raspelartig
gekörnt-punktiert.
Flügeldecken 2,6 x länger als an den Schultern breit, nach hinten wenig verschmälert, Apex schief zur Naht, geschwungen abgestutzt, Außenund Nahtzähnchen deutlich. Sehr gleichmäßig, feinst punktiert, leicht
irisierend. Der Seitenrand von der Seite betrachtet ist auf der Höhe
der Hinterhüften flach ausgerandet.
Beine: Mittelschenkel an der Spitze außen und innen fein gekielt. 1.
Glied der Hintertarsen 1,6 x so lang wie die beiden folgenden Glieder
zusammen.
Länge: 13,9 mm.
Holotype ?: Formosa, Takao Hsien, Laopi, 9.VII.1981, leg.Kezuka (coll.
Holzschuh).
Die Type von C. òzmlkanol hat Niisato (Japan) überprüft und mir mitgeteilt, daß sie sich sehr deutlich von der neuen Art unterscheidet.
Nach der Beschreibung besitzt sie weder Halsschildmakeln noch dunkle
Haarstreifen am Basalteil der Flügeldecken, sowie gekielte Hinterschenkel.
ChloH.ophoKu.4 iu.KC.lllatu.4i n.sp . 6 Abb.24
Durch die Beschaffenheit des letzten Tergites eine sehr ausgezeichnete
Art.
©Wiener Coleopterologenverein (WCV), download unter www.biologiezentrum.at
167
Färbung: Kopf rotbraun; Clypeus, Oberlippe, Fühler und Tarsen hell
gelbbraun; Halsschild schwärzlich, oberseits rotbraun mit dunklerer
Scheibenmitte und dunklen Seiten; Flügeldecken hell gelbbraun mit
dunkler Zeichnung, die am besten aus der Abbildung ersichtlich ist;
Vorderbeine hell gelbbraun; Mittelbeine hell rotbraun, die Schienen in
den basalen zwei Dritteln dunkler; Hinterbeine dunkel rotbraun, nur
die Tarsen heller. Unterseite schwärzlich, Pygidium etwas heller.
Behaarung auf Kopf, Halsschild, Schildchen und Flügeldecken dicht anliegend orangegelb; auf dem Halsschild ein kleiner Zentralmakel und an
den Seiten vor der Mitte je ein größerer dunkel behaarter; Schildchen
an den Rändern besonders dicht tomentiert, daher heller als die Umgebung. Auf den Flügeldecken sind die dunkel gefärbten Binden dunkelbraun behaart; außerdem ein schmaler, kurzer Längsstreifen über den
Schultern und dem Seitenrand; die mediane Querbinde und der Makel vor
der Spitze liegen am Seitenrand breit auf. Unterseite dicht hell gelblich behaart, ausgenommen die Segmente 2-4 jeweils in der basalen Mitte und das letzte sichtbare Segment, welches viel spärlicher behaart
ist. Abstehende Haare nur einzeln an den Seiten der Halsschildbasis.
Kopf so breit wie die Halsschildbasis, Fühler reichen nur wenig über
die Mitte der Flügeldecken, 1.Glied fast 1,2 x länger als 3. oder 4.,
unbedeutend länger als 5. und fast 1,1 x länger als 6.
Halsschild an der Basis 1,1 x breiter als am Apex, 1,2 x länger als
knapp hinter der Mitte breit. Seiten gleichmäßig
schwach gerundet.
Scheibe fast gleichmäßig gewölbt, postmedian mit einer kaum wahrnehmbaren, länglichen Erhabenheit, dicht punktiert, vor der Mitte auf einer gut begrenzten, kleinen Fläche grob punktiert, ebensolche Punkte
zahlreich auch an den Seiten; matt.
Flügeldecken 2,8 x länger als an den Schultern breit und dort fast 1,1
x breiter als der Halsschild in der Mitte. Seiten nach hinten allmählich verengt, Apex fast gerade abgestutzt, Außenecke rechtwinkelig,
Nahtzähnchen äußerst klein; der Seitenrand von der Seite gesehen auf
der Höhe der Hinterhüften nur flach ausgeschnitten; sehr fein punktiert; fast matt.
Abdomen: Letztes Tergit (nicht sichtbares) breit und sehr tief ausgeschnitten, die Seiten daher lang, gabelförmig.
Beine: Die innere Klaue der Vordertarsen länger, etwas dicker und weniger gleichmäßig gebogen als die äußere; die beiden Sporne der Vorderschienen ziemlich lang und dünn; Mittelschenkel außen und innen
deutlich gekielt; 1.Glied der Hintertarsen 1,5 x länger als die beiden
nächsten zusammen.
Länge: 6,9 mm.
Holotype <3: india, West Bengalen, Darjeeling Distr., Kalimpong, Lower
Tanake, 700 m, 15.IV.1987, leg. Ch.James Rai (Coll. Holzschuh).
Rhaphuma
te«e* n.sp..ó
Abb. 15
Die neue Art ist mit R. Khza GAHAN senr nahe verwandt, sodaß es genügt, die Unterschiede zu dieser Art hervorzuheben.
©Wiener Coleopterologenverein (WCV), download unter www.biologiezentrum.at
168
Färbung wie R. ikza einfarbig rotbraun mit schwarzem Kopf, aber: Das
apikale Sechstel der Flügeldecken einfarbig schwarzbraun, die Hinterschenkel nicht angedunkelt, die Hinterschienen nur unbedeutend dunkler, unterseits nur die Abdominalsegmente 2-4 etwas angedunkelt.
Behaarung: Die einzelnen Haare viel dünner und zum Teil spärlicher:
Halsschildbehaarung dunkler, daher weniger
auffällig;
Flügeldecken
ebenfalls nicht so hell wie bei der Vergleichsart, die einzelnen Haare
deutlich viel dünner, daher erscheinen die Flügeldecken nicht dicht
behaart; Unterseite, insbesondere die Episternen der Mittel- und Hinterbrust, sowie das Abdomen ohne dichte weiße Behaarung.
Kopf: Stirn mit wesentlich schwächerem Mittellängskiel.
Halsschild ohne Unterschiede.
Flügeldecken: Die Seitenrandecke am Apex ist sehr deutlich, zahnförmig
verlängert.
Länge: 10,1 mm.
Holotype 3: Ceylon, S.P., Yala, 22.X.1953 (coll. Holzschuh).
R. -tfiea unterscheidet sich daher durch einen runden, schwarzbraunen
Fleck vor dem Flügeldeckenapex, schwarzes Abdomen, angedunkelte Brust,
zum Teil dunkle Hinterschenkel, dicht hell behaarte Flügeldecken, wobei die einzelnen Haare deutlich breiter sind, zum Teil dicht weiß behaarte Unterseite, starken Mittellängskiel auf der Stirn und nur
schwach gezähnten Außenwinkel am Apex der Flügeldecken.
VQ.mon.ax olzmzhll
n.sp. 6 Abb.26.
Während bei der Holotype die Fühler unbewehrt sind, ist bei der Paratype das 4.Glied innen lang bedornt, was die Problematik der beiden
Gattungen Vempnax THOMSON und Rhaphixma. PASCOE besonders augenscheinlich macht.
Färbung schwarz, Taster und Fühler braun, die Glieder 1-7 jeweils an
der Basis noch heller, Beine dunkel, Schenkel schwarzbraun. Die Paratype ist nicht ganz ausgefärbt, daher viel heller gefärbt, auch die
Flügeldecken sind bei ihr braun.
Behaarung auf Kopf und Halsschild sehr spärlich, kurz, anliegend; auf
den Flügeldecken ebenfalls sehr spärlich, kurz, aber schief abstehend;
auf den Vorderschenkeln und allen Schienen fein anliegend, auf den
Mittel- und Hinterschenkeln, Mittel- und Hinterschienen relativ lang,
aber nicht dicht, abstehend. Dicht weiß tomentiert sind auf den Flügeldecken je ein sehr kleiner Fleck innerhalb der Schultern, einer
weit hinter dem Schildchen an der Naht, je einer etwa nach dem basalen
Drittel auf der Scheibenmitte und je eine leicht schräg zur Naht aufsteigende, schmale Querbinde etwas hinter der Flügeldeckenmitte, die
die Naht und den Seitenrand nicht erreicht; ferner auf der Unterseite
die Seiten der Mittel- und Hinterbrust (letztere auch am Hinterrand),
sowie die Seiten des l.Sternites in der apikalen Hälfte; am 2.Sternit
nur ein paar einzelne Härchen. Die Mittel- und Hinterschenkel in der
basalen Hälfte fein und spärlich, weißlich, anliegend behaart. Etwas
längere, schräg abstehende Haare sind nur auf den Mittel und Hinterbeinen vorhanden.
©Wiener Coleopterologenverein (WCV), download unter www.biologiezentrum.at
169
Kopf etwa 0,9 x so breit wie der Halsschild an seiner breitesten Stelle, zwischen den Fühlerhöckern fast eben, spärlich punktiert. Fühler
reichen nur weniq über die Mitte der Flüqeldecken,'1.Glied so lanq wie
4. oder 5., 1,1 x länqer als 6., 3.Glied 1,6 x länqer als 1.; Holotype
ohne Dörnchen, Paratype am 4.Glied mit deutlichem Dörnchen, das immerhin 0,6 x so lanq ist wie das Glied an der Spitze breit, 5.Glied mit
winziqem Dörnchen.
Halsschild am Vorderrand 1,2 x breiter als an der Basis, 1,2 x länqer
als in der Mitte breit, die Seiten sehr flach gerundet.
Oberseite
gleichmäßig, nicht besonders stark gewölbt;
weitläufig,
raspelartig
gekörnt und auf je einem Längsstreifen an den Seiten, bzw. je einem
beiderseits der Mitte fein punktuliert; etwas glänzend.
Flügeldecken 3 x so lang wie an den Schultern breit, nach hinten erweitert und etwas hinter der Mitte fast 1,1 x breiter als an den
Schultern, Apex leicht schräg zur Naht abgestutzt, Außenrandecke deutlich, Nahtecke schwächer gezähnt. Scheibe nach dem basalen Drittel
deutlich eingedrückt, überall nur sehr weitläufig,
fein
raspelartig
punktiert und stark glänzend. Der Seitenrand von der Seite betrachtet
ist auf der Höhe der Hinterhüften nur mäßig tief ausgeschnitten.
Beine kurz, Hinterschenkel erreichen
gerade den
Flügeldeckenapex,
Schenkel stark gekeult, Sporne der Vorderschienen normal, 1.Glied der
Hintertarsen fast 1,7 x länger als die beiden folgenden Glieder zusammen.
Länge: 4,7-5,0 mm.
Holotype 3: Ceylon, E.Prov., Arugam Bay, 5.-17.VII.1985, leg. 0. Mehl
(coll. Holzschuh). 1<3 Paratype mit denselben Daten (coll. Mehl).
Rhapkuum zizgantuZa GAHAN ist der neuen Art noch am ähnlichsten, sie
unterscheidet sich durch das Fehlen der weißen Humeralmakel, weißlich
behaarten Flügeldeckenapex, stark gerundete
Halsschildseiten, stark
skulptierte Halsschildscheibe und lange Beine (die
Hinterschenkel
überragen weit den Apex der Flügeldecken).
l&otomu* compta* macutlcolli.* n. ssp. 6$ Abb.27,28
Die mir bisher aus dem Ostelburz vorgelegenen Exemplare unterscheiden
sich von solchen aus dem Kaukasus, russ.Armenien oder der Krim konstant durch eine gelbe Halsschildzeichnung.
Färbung wie bei der Stammform dunkelbraun; Fühler und Beine hellbraun,
die 6 mit dunklen Schenkelkeulen.
Behaarung wie bei der Stammform. Der wichtigste Unterschied ist in der
Zeichnung des Halsschildes gegeben: die ç zeichnen
sich durch eine
breite, meist durchgehende Mittellängsbinde und je einen großen rundlichen Fleck beiderseits derselben aus; auch der Vorder- und Basalrand
sind ziemlich breit gelb gesäumt; diese Zeichnung besteht nur aus lokker angeordneten gelben Härchen und ist daher nicht so "satt" wie auf
den Flügeldecken; die dichte braune Behaarung
des Halsschildes ist
meist reichlich mit helleren Härchen durchsetzt; bei den ó ist
diese
Zeichnung schwächer ausgeprägt, die Längsbinde ist auf einen schmalen
Strich vor der Basis reduziert. Der Quermakel vor der Mittel der Flü-
©Wiener Coleopterologenverein (WCV), download unter www.biologiezentrum.at
170
geldecken ist an seinem V/orderrand mehr oder weniger konkav, die Querbinde hinter der Mitte ist meist stärker gekrümmt und an der Naht fast
immer ziemlich weit nach hinten reichend.
Halsschild: Die seitliche Wölbung in beiden Geschlechtern etwasweniger
stark als bei der Stammform, aber stärker als bei I. 4pe<M.04iU (SCHNEIDER). Die ô der Stammform besitzen meist einen ziemlich kugeligen Halsschild.
Länge: 11,6-23,0 mm.
Holotype $: Nord-Iran, Elburz, 50-70 km östlich
Minudasht, Golestan
Forest, 450-700 m, 23.-27.IV.1974, leg. Holzschuh & Ressl, geschlüpft
aus Carpimis-Ast am 10.VII.1974 (coll. Holzschuh); 33 Paratypen: 6 Ex.
mit denselben Daten, geschlüpft vom 18.VI.-15.VIII.1974; 7 Ex. NordIran, 30 km östlich Minudasht, Gole-Loveh, 700 m, 21.-27.IV.1974, leg.
Holzschuh & Ressl, geschlüpft aus Carpinus vom 21.V.1975-VII.1977: 20
Ex. wurden von diesen Fundorten aus Eizuchten erhalten.
Mehrere Exemplare aus dem westlichen Elburz (Umgebung Chalus und Nowshar) gehören nicht mehr zur neuen Subspezies, da ihnen die Halsschildzeichnung fehlt.
Cle.omo.nzo lyia
Die Arten C. nigKlcoUlo
n.sp. ó?
Abb.29
FAIRMAIRE und C. takigachli OHBAYASHI ähnlich.
Färbung: Schwarz, Flügeldecken mit gelben Längsbinden, deren Anordnung
am besten aus der Abbildung zu ersehen ist, auch der Apex der Decken
gelblich aufgehellt. Taster und Fühler rotbraun, letztere in der basalen Hälfte meist mehr oder weniger schwärzlich angedunkelt. Beine
schwärzlich mit rotbraunen Schenkelkeulen, Schenkelstiele an der Basis
meist mehr oder weniger umfangreich hellbraun, Vorderschienen mit Tarsen manchmal stark aufgehellt, Mittel- und Hinterschienen mit Tarsen
oft an der Sitze rötlichbraun.
Behaarung auf Kopf, Schildchen und Unterseite dicht silbrig; Halsschild
mit feinen, silbrigen, schmalen Haarbändern an allen Rändern, entlang
der Scheibenmitte und mit je einem beiderseits der Mitte, letzteres
endigt meist weit vor der Basis und verbindet sich dort meist mit der
medianen Längsbinde - die Halsschildscheibe weist daher 4 oder 6 große
Kahlstellen auf. Selten ist die Halsschildtomentierung etwas gelblich
gefärbt. Flügeldecken fast kahl, nur im apikalen Viertel mit dicht gelagerten, goldigen Haarschüppchen.
Kopf: Stirn wenig dicht, wenig stark, rauh punktiert; Scheitel neben
den oberen Augenloben sehr grob punktiert. Fähler ähnlich wie bei C.
takiQULCk-ii, sie reichen beim 5 meist um 3, beim $ um 2 Glieder über
die Flügeldecken; das 1.Glied ist aber äußerst grob und dicht punktiert, die Zwischenräume bilden zum Teil Querrunzeln.
Halsschild etwa 1,3 x länger als an der Basis breit, die Seiten doppelbuchtig, der Apex deutlich etwas schmäler als die Basis; die Scheibe zwischen der undeutlichen Apikal- und Basalquerfurche mit je 2 Beulen etwas vor und je 2 weit hinter der Mitte, letztere kräftiger entwickelt, ein kurzer, sehr schmaler, etwas glänzender, medianer Mittellängskiel ist selten deutlicher zu erkennen. Überall sehr stark und
gleichmäßig dicht punktiert; matt.
©Wiener Coleopterologenverein (WCV), download unter www.biologiezentrum.at
171
Flügeldecken 3,6-3,9 x länger als an den Schultern breit, die Seiten
bis zur Höhe der Hinterhüften verengt, dann nach hinten gerade oder
leicht erweitert; Apex deutlich ausgerandet, Naht- und Außenecke mit
gleich langem Dorn versehen; die Dorsallängsrippe auf jeder Decke ist
in der basalen Hälfte kräftiger entwickelt. Grob, in nicht sehr deutlichen Reihen punktiert, im Apex viel feiner und unregelmäßig punktiert. Die Scheibe in der basalen Hälfte, mit Ausnahme der schwarzen
Naht, glänzend.
Beine schlanker als bei C. takigudUi,
dickt.
die Schenkelkeulen weniger ver-
Länge: 8,3-11,8 mm.
Holotype 6: N-Thailand, Chiang Mai, Mt.Doi Pui, 1400-1500 m, I.V.1982,
leg. T. Shimomura (coll. Holzschuh). 14 Paratypen: 5<5 8$ mit denselben
Daten, 28.IV.-16.V.1982; 1<3 Chiang Mai, Meo Village, 6.V.1982, leg. M.
Ito (coll. Shimomura, Niisato, Holzschuh).
C. nigfiAXloZZAJ» unterscheidet sich durch in der basalen Hälfte ausgedehnter gelbe Flügeldeckenzeichnung, goldig behaarten Halsschild mit
nur 3 Kahlflächen; C. takigmchli. ist weniger umfangreich silbrig tomentiert, die Zeichnung der Flügeldecken ist abweichend und das 1.Fühlerglied ist wesentlich feiner punktiert.
Pafiamlmlòtzna duplicata
n. sp. <5$ Abb. 30
Mit P. polyoLZthÀJHL FISHER so nahe verwandt, daß es genügt, die Unterschiede zu dieser Art hervorzuheben.
Färbung: Etwas heller braun als die l/ergleichsart, auch Kopf und Halsschild nur braun gefärbt, die transparente postbasale, an der Naht unterbrochene Querbinde gleich geformt.
Behaarung im großen und ganzen übereinstimmend, die langen, abstehenden Haare aber überall kürzer und am Halsschild deutlich spärlicher,
beim <3 an den Halsschildseiten zusätzlich umfangreich, dicht anliegend, kurz, hell behaart; auf der transparenten Flügeldeckenbinde sind
die langen Haare besonders nahe der Naht deutlicher schräg von innen
nach außen gerichtet.
Kopf und Halsschild ohne nennenswerte Unterschiede, letzterer ist 1,4
x so lang wie an seiner breitesten Stelle (die Angabe in der Originalbeschreibung, daß bei P. poZyaZthlaz der Halsschild doppelt so lang
wie breit ist, ist übertrieben), die Scheibe vor der Basis ebenfalls
kurz längsgefurcht und überall flach, rauh, pupilliert-punktiert.
Flügeldecken in den Proportionen ähnlich, aber wesentlich
flacher, rauh punktiert und etwas weniger glänzend.
dichter,
Länge: 2,9-4,0 mm.
Holotype <3: Ceylon, W.Prov., Gampaha B. Gard., 19. VI. 1985, leg. O.Mehl,
(coll. Holzschuh). 1<3 2$ Paratypen mit denselben Daten (coll. Mehl und
Holzschuh).
P. poiyalt(Ua<l unterscheidet sich daher durch schwarzlichen Kopf und
Halsschild, länger abstehende und zum Teil dichtere Behaarung, Fehlen
©Wiener Coleopterologenverein (WCV), download unter www.biologiezentrum.at
172
der feinen, anliegenden Behaarung an den Halsschildseiten beim ö, weniger dicht aber tiefer punktierte und etwas stärker glänzende Flügeldecken.
Voic.adi.on {VzdzAtn.zdoKcadi.on)
mzniadi
n.sp. <3$ Abb.31
Nach Größe, Färbung und Tomentierung dem V. cindKaKÜm
ähnlich.
zum Verwechseln
ô: Färbung schwarz; Taster, Beine und Fühler rotbraun, letztere gegen
die Spitze dunkler; Apex der Flügeldecken meist schmal rötlich, Unterseite dunkelrotbraun, Pygidium etwas heller gefärbt.
Behaarung: Auf den Flügeldecken der Seitenrand und die Naht schmal
weiß tomentiert; neben dem weißen Nahtstreifen je eine schmale, nach
außen wellig begrenzte, leicht abreibbare schwarze Längsbinde; Schildchen weiß, aber leicht abreibbar, behaart. Kopf, Halsschild und Flügeldecken außer den erwähnten Längsstreifen nur äußerst spärlich behaart - praktisch kahl. Fühler dunkel tomentiert, 1.Glied mit schräg
abstehenden schwarzen Börstchen. Beine hell tomentiert, vor allem die
Tarsen zusätzlich mit zahlreichen schwarzen Börstchen bestückt.
Kopf: Stirn glatt und glänzend, nur sehr spärlich
und
fein punktuliert, Scheitel ebenfalls spärlich aber deutlicher als auf der Stirn
und etwas dichter punktiert. 3.Fühlerglied etwas kürzer als 1.
Halsschild deutlich breiter als lang, an der breitesten Stelle (ohne
Seitendorne) etwa 1,4 x breiter als lang, die Seiten mit sehr langem,
deutlich etwas nach oben gerichteten Seitendorn. Scheibe fast gleichmäßig gewölbt, glatt und glänzend, unscheinbar seicht und
spärlich
punktiert, an den Seiten etwas stärker (die Punktierung erinnert an
ein mit dem Hammer bearbeitetes Metall).
Schildchen sehr lang und schmal.
Flügeldecken in der Form ähnlich wie bei V. ci.nQ.fia.fii.um, die Schultern
jedoch deutlich etwas eckiger mit schwacher Humeralkante und darauf
mit ein paar sehr groben Körnchen, ansonst glatt und glänzend, nur an
der Basis mit ein paar unscheinbaren Punkten.
Beine: Die Tarsen deutlich etwas breiter als bei V.
$: Viel breiter und robuster als das ô, Halsschild etwa 1,5 x breiter
als lang mit noch längeren Seitendornen. Flügeldecken breiter oval mit
sehr stark vortretender und weit über die Mitte reichender Humeralkante, die ausgedehnt mit groben Körnchen besetzt ist; im Basalteil auch
grobe Körnchen beidseitig der Humeralkante und spärlich feine Raspelpunkte im übrigen basalen Teil; ein Humeral- und Dorsalstreifen sind
vor allem an der Basis sehr deutlich eingedrückt, wodurch eine dorsale
Längsrippe gebildet wird. Behaarung wie beim 6, nur die Flügeldecken
überall mehr oder weniger spärlich fein, dunkel behaart.
Länge: 10,3-13,8 mm.
Holotype 6: Türkei, Prov.Maras, Affin, 1300m, 7.IV.1985, leg. R.Menrad
(coll. Holzschuh); Paratypen: lo 2<3 wie vor, 7. und 12.V.1985; 2 <5 2 $
Prov. Maras, zwischen Elbistan und Malatya, 1500 m, 20.IV.1985, leg.
R. Menrad (coll. Wolf-München und Holzschuh).
©Wiener Coleopterologenverein (WCV), download unter www.biologiezentrum.at
173
V. diyiQAafiXim unterscheidet sich von der neuen Art besonders durch
normal punktierten Halsschild mit breiten, konischen Seitenhöckern,
nicht kielförmiger Humeralkante und durch einfach punktierte Flügeldecken, die keine Längsdepressionen aufweisen.
Aconode-6 lima. n.sp. <5 Abb. 32
Die neue Art steht dem A. tubticutatwi (BREUNING) am nächsten.
Färbung: Ziemlich einheitlich schwarzbraun, nur die Fühler und Schienen undeutlich etwas heller dunkelrotbraun.
Behaarung überall relativ lang und dicht, bräunlich; Haare auf Kopf
und 1.Fühlerglied einfarbig und deutlich etwas wolkig gelagert; am
Halsschild ungleich dicht, quer über die Mitte mit einigen kleinen,
hellen Haarflecken durchsetzt, entlang der Halsschildmitte ein breiterer, hellbrauner Tomentstreifen, der in der Scheibenmitte durch eine
Kahlstelle breit unterbrochen ist; Schildchen einfarbig braun; Flügeldecken braun behaart, jede Decke mit einem unscharf begrenzten, hellen
Quermakel am Beginn des Absturzes, der vom Seitenrand weiter entfernt
liegt als von der Naht; alle Tuberkeln, ausgenommen nur die beiden etwas größeren vor der Scheibenmitte, an der Spitze mit hellen Härchen
dicht bewimpert. Fühlerglieder 3-11 in der basalen Hälfte dicht weißlich behaart. Beine etwas heller behaart mit braunen Sprenkeln, Unterseite braun behaart und weißlich gesprenkelt. Wenig dicht, aber doch
deutlich mit feinen, hellen, abstehenden Haarschüppchen besetzt sind:
Wangen, Seiten der Stirn, 1.Fühlerglied rundum, Spitze des Flügeldekkenapex, Schenkel, Schienen und Unterseite.
Kopf: Die grobe Punktierung durch die dichte Behaarung nur undeutlich
erkennbar, zwischen den Fühlerhöckern tief, verkehrt trapezförmig ausgeschnitten. Augen groß, untere Loben so lang wie die Wangen, obere
Loben jeweils so breit wie der halbe Augenabstand. Fühler kräftig, sie
reichen um 1 Glied über die Spitze der Flügeldecken; 1.Glied spärlich
grob punktiert, von der Mitte zur Spitze kaum verjüngt; 3.Glied fast
1,2 x länger als 1., 1,2 x länger als 4. und 1,8 x länger als 5.
Halsschild am Apex und Basis annähernd gleich breit, in der Mitte wenig breiter und dort um eine Spur breiter als lang; die Scheibe je derseits der Mitte deutlich gehöckert, zwischen den Höckern geglättet;
der Bereich dieser Höcker besonders grob, Apex und Basis deutlich weniger stark punktiert.
Flügeldecken an der Basis deutlich breiter als der Halsschild, 2,6 x
länger als an der Basis, 1,7 x länger als hinter der Mitte breit; die
Seiten nach hinten gleichförmig bauchig verbreitert, zur Spitze stärker eingezogen; Apex kaum schwanzförmig verlängert und gerade abgestutzt; Scheibe sehr gleichmäßig gewölbt, an der Basis wenig deutlich
niedergedrückt, der 3., 5., 7. und 9.Zwischenraum mit annähernd gleich
großen, kräftigen Höckern besetzt (6-7,7,5 und 10 Höckern), zwischen
den Höckern dicht und stark, aber kaum runzelig punktiert.
Länge: 9,0 mm.
Ho.lotype <3: Bhutan, Distr. Thimphu, Holzlagerplatz bei Thimphu, 2400m,
10.XI.1986, leg. H. Schmutzenhofer (coll. Holzschuh).
A. tubziculatuò unterscheidet sich besonders durch die ungleich großen
und viel weniger zahlreichen Höcker auf den Flügeldecken.
©Wiener Coleopterologenverein (WCV), download unter www.biologiezentrum.at
174
ExocentAu-o [PAe.udoce.nt4.uA) ApiculaiiA
n.sp. $$ Abb. 33
Die neue Art ist mit E. paiCuA HOLZSCHUH sehr nahe verwandt, sodaß es
genügt, die Unterschiede zu diesem aufzuzeigen.
Färbung von der Vergleichsart nicht verschieden: Rotbraun, die Flügeldecken in den apikalen zwei Dritteln schwarzbraun.
Behaarung viel spärlicher als bei E. paKCJUA und von diesem wie folgt
unterschieden: Die spärlichen Haare auf Kopf und Fühlern nur bräunlich
und nicht grau,daher nicht gut zu erkennen; am Halsschild viel spärlicher und kürzer braun behaart, kahl erscheinend, an der Basis wie bei
der Vergleichsart quer gelagert, weißlich, aber kontrastreicher abgesetzt behaart; Schildchen wie bei der Vergleichsart weißlich behaart;
Flügeldecken etwa nach dem ersten Drittel am Beginn der dunklen Färbung mit einem sehr schmalen, etwas zackigen, etwas vor der Naht gegen
das Schildchen ansteigenden, schütteren weißlichen Querbinde und nach
der Mitte am Beginn des Absturzes ein noch schmäleres weißliches Querband, das auch nur aus wenigen Haaren bestehen
kann;
ansonst
fast
kahl. Lang abstehende Haare auf den Flügeldecken spärlicher, 1.Fühlerglied außen o h n e
abstehende Haare.
Kopf weniger dicht granuliert und daher etwas glänzender.
Halsschild etwas weniger breit als bei E. paiCUA; viel weniger dicht
granuliert, in der Scheibenmitte sind die Körnchen weiter als ihr
Durchmesser voneinander entfernt - daher stärker glänzend.
Flügeldecken weniger weit nach hinten punktiert, der Apex in größerem
Umfang punktfrei, Raspelpunkte weniger auffallend und nicht so zahlreich; noch stärker glänzend.
Länge: 3,2-3,8 mm.
Holotype $: C-Nepal, Dhawalagiri, Myagdi Distr.,
Kali-Gandaki-Khola,
Tatopani, 1100-1400 m, 27.-28.IV.1986, leg.C.Holzschuh und lô Paratype: C-Nepal, Kathmandu, Balaju, 1400 m, 20.V.1983, leg. C. Holzschuh
(coll. Holzschuh).
Agapanthla
amltlna n.sp. <5ç Abb.7,34
Die neue Art steht der A. vioiacza (FABRICIUS) und A. intoAmzdla. GANGLBAUER sehr nahe - es werden in erster Linie die Unterschiede zu diesen
Arten hervorgehoben.
Körper kleiner und meist etwas schlanker als bei beiden
ten, glänzend wie A. vioZacza.
Färbung: Die überwiegenden Exemplare metallisch
stens mit leicht bläulichem Anflug.
Vergleichsar-
grün, einzelne höch-
Behaarung: Die lange, abstehende Behaarung
der Flügeldecken reicht
viel weiter nach hinten, bei den meisten Exemplaren bis zum Apex. Die
kurze, schräg abstehende Grundbehaarung der Flügeldecken wie bei A.inte.tme.ida hell, aber viel spärlicher; am Halsschild sind die weiß behaarten Längsbinden wenig deutlich, die seitlichen höchstens in der
Basalhälfte, die mediane meist nur vor dem Schildchen erkennbar; die
Episternen der Mittel- und Hinterbrust wie bei A. vioZacza. wenig auffallend weißlich behaart.
©Wiener Coleopterologenverein (WCV), download unter www.biologiezentrum.at
175
Halsschild ebenfalls etwa so lang wie breit und ähnlich geformt wie
bei beiden Vergleichsarten, aber die Scheibe viel unregelmäßiger punktiert.
Unterseite: Die Seiten der Hinterbrust genau so stark und dicht punktiert wie deren Episteren.
ô-Genital: Der Hauptunterschied zu beiden V/ergleichsarten liegt in den
Parameren, die im Gegensatz zu letzteren auffallend kurz sind (Abb.
7,8).
Beine: Der Dornenkranz an der Spitze der Mittel- und Hiterschienen wie
bei A. lntzKm.dla. braun gefärbt.
Länge: 6,1-10,0 mm.
Holotype 3: Iran, Zentralprovinz, 35 km NW Ghazvin, 1500 m, 19.-21.V.
1976, leg. Holzschuh 4 Ressl und 22 6 17 $ Paratypen mit denselben Daten (coll. Holzschuh).
Agapanthla
gzmzlla
n.sp. $ Abb.35
Die neue Art steht der A. violacea (FABRICIUS) sehr nahe,
besonders die Unterschiede zu dieser Art hervorgehoben.
es
werden
Färbung metallisch grün, ohne blauem Schimmer.
Behaarung: Auf den Flügeldecken sind die abstehenden Haare auffallend
lang und dicht gestellt und bis zum Apex deutlich; die kurze, schräg
abstehende Grundbehaarung der Flügeldecken spärlich wie bei A. violacea,
teilweise hell gefärbt. Die Verteilung der weißlichen Behaarung auf
Kopf, Halsschild und Unterseite wie bei der Vergleichsart, das Schildchen aber vollkommen kahl, nur an den Rändern mit mikroskopisch kleinen Härchen.
Kopf wie bei A. violacea, untere Augenloben aber
länger als die Wangen.
etwas
breiter
und
Halsschild hinter der Mitte am breitesten und dort 1,3 x breiter als
lang; die Scheibe ähnlich stark und dicht, aber ungleichmäßiger punktiert als bei A. violacea und mit mehr oder weniger deutlichen, feinen
Querrunzeln.
Schildchen glatt und glänzend.
Flügeldecken kürzer, nur etwa 2,5 x so lang
wie
an den
Schultern
breit, Punktierung und Glanz nicht von A.violacea verschieden.
Beine: Tarsen ähnlich schlank wie bei A. violacea, der Dornenkranz an
der Spitze der Mittel- und Hinterschienen jedoch braun gefärbt.
Länge: 9,8-11,6 mm.
Holotype $: Cypern, Prov.Limassol, Mandria, 1000 m, 20.IV.1980, leg.G.
Novak und 5 ? Paratypen mit denselben Daten (coll. Holzschuh).
Die neue Art ist durch den plumpen Körper, die Querrunzeln am Halsschild und die auffallend lange und vor allem dichte, bis zum Apex
reichende Behaarung der Flügeldecken von allen Arten der A. violaceaGruppe verschieden.
©Wiener Coleopterologenverein (WCV), download unter www.biologiezentrum.at
176
Agapanthia
amicata n.sp. 6$ Abb.36
Die neue Art steht der A. dahZi RICHTER so nahe, daß es genügt, auf
die Unterschiede zu dieser Art hinzuweisen.
Färbung wie bei A. dakZi.
Behaarung: Die gelbe Tomentierung der Flügeldecken
meist
ziemlich
gleichförmig, bei manchen Exemplaren fast wie bei A. aòphodzZi LATREILLEI, selten deutlich scheckig tomentiert; die Seiten der Flügeldecken
meist deutlich abgesetzt, schmal geblich tomentiert,
daneben
selten
mit einem schmalen, grauen Humerallängsstreifen; das 1.Fühlerglied außen an der Basis wie A. dahii mit wenigen gelben Haaren. Die lange,
abstehende Behaarung reicht im Gegensatz zur Vergleichsart weit über
die Mitte der Flügeldecken; die Haarbüschel
auf den Fühlergliedern
sind jedoch nicht verschieden.
Kopf, Halsschild, Flügeldecken und Tarsen nicht nennenswert von A.dahZi.
abweichend.
Länge: 8,1-16,0 mm.
Holotype 6: Türkei, Vill.Adana, Kilik. Pforte, Tekir, 1200 m, 28.V.
1979, leg. Holzschuh & Ressl (coll. Holzschuh). Paratypen: Ilo 17$ mit
denselben Daten. 28E.x.Türkei, Vill.Mersin, Namrun (Camliyayla), 2000 m,
4.VI.1983, leg. G.Sama (coll. Holzschuh und Sama).
A. dahlii. unterscheidet sich durch die auf den Flügeldecken nicht so
weit nach hinten reichende abstehende Behaarung, stark fleckig verteiltes und weniger dichtes Flügeldeckentoment, sowie die meist nicht so
deutlich gelb abgehoben behaarten Seiten der Flügeldecken. A.cU>pkodz£<t
unterscheidet sich besonders durch die nirgends
büschelig
behaarten
Fühlerglieder.
Mallo&ïa òcovitzi. de.ve.xula n.sp. <3 Abb.37
Die neue Subspezies unterscheidet sich von der Stammform nur durch
einfarbig schwarze Flügeldecken und die fleckig verteilten, gelben Tomentmakeln reichen bis zum Seitenrand der Decken.
Länge: 23-31 mm.
Holotype 6: Türkei, Vili. Hakkäri, E. Uludere, Süvari Halil geçidi,»
1500 m, 7.VI.1978, leg. C. Holzschuh (coll. Holzschuh). 22 Paratypen:
17<3 mit denselben Daten; 3<3 mit denselben Daten, nur: 2000 m, 2.VI.
1987, leg. M.Jäch: lo vili. Hakkari, Tanin Tanin Paß, 2500 m, 2.VI.
1980, leg. Warncke; lô mit denselben Oaten, nur: 31.V.1987, leg. M.
Jäch (coll. Holzschuh und NHM Wien).
M. mViahii-Ui FALDERMANN unterscheidet sich durch schwarze Behaarung
von Kopf, Halsschild, Schildchen, Unterseite und Beine; 3. und 4. Fühlerglied auf der Unterseite an der Basis nicht hell tomentiert
und
Dornenkränze an der Spitze der Schienen schwarz gefärbt.
Vhytoe,cia \Hzomu.4>aiia) Aalvicola
n.sp. <3$ Abb.38
Die neue Art ist mit P.AuvoiOv<L Pic so nahe verwandt, daß es genügt,
die Unterschiede zu dieser Art hervorzuheben.
©Wiener Coleopterologenverein (WCV), download unter www.biologiezentrum.at
177
Färbung nicht verschieden.
Behaarung: Die anliegende helle, gelbbraune Tomentierung auf den Flügeldecken noch dichter als bei der Vergleichsart und auch die gesamte
Unterseite bei gut erhaltenen Exemplaren immer relativ dicht, gelbbraun behaart; auch der Halsschild dichter gelbbraun behaart, an der
Basis beiderseits der Mitte nur eine sehr kleine, nicht tomentierte
Fläche, die nie bis zu den Halsschildschwielen reicht. Die abstehende
Behaarung auf den Flügeldecken viel undeutlicher,
sie
ist
kürzer,
spärlicher und reicht nicht so weit nach hinten. Bei 2 Exemplaren ist
der Apex der Flügeldecken schmal dunkelbraun behaart.
Kopf, Halsschild und Flügeldecken nicht wesentlich von der Vergleichsart verschieden.
Pygidium beim $ vor der Spitze stark quer niedergedrückt, daher die
Scheibe des Pygidiums stark vorgewölbt - bei P. Auvosiovi. verläuft die
Pygidiumscheibe gleichmäßig flach bis zum Spitzenrand.
Länge: 9,1-13,8 mm.
Holotype ö: Anatolien, Elazig, Harput, 7.VI.1973, an Salvia candidissima VAHL (det.Fitz), leg. C. Holzschuh und 4O<3 44$ Paratypen mit denselben Daten; 1 $ Paratype mit denselben Daten, nur: 29.V.1968, leg.J.
Gusenleitner (coll. Holzschuh).
P. balcanica FRIVALDSKY besitzt viel weniger dicht tomentierbe Flügeldecken mit breit geschwärztem Apex, viel deutlicher und umfangreicher
abstehend behaarte Flügeldecken und auch die Unterseite ist nie so umfangreich hell behaart.
Alle Aufnahmen wurden im Fotolabor der Forstlichen
stalt Wien, durch Frau Gschwandl aufgenommen.
Bundesversuchsan-
Manuskript eingelangt: 20.02.1988
Anschrift des Verfassers:Carolus Holzschuh, Forstliche Bundesversuchsanstalt Wien, Institut für Forstschutz, A-1131 Wien.
©Wiener Coleopterologenverein (WCV), download unter www.biologiezentrum.at
178
Abb.
Abb.
Abb.
Abb.
Abb.
Abb.
Abb.
Abb.
1:
2:
3:
4:
5:
6:
7:
8:
NanoAÙiangal-ùx toKuÀ. n.sp., Halsschild in Seitenansicht
Na.noouianga.lia. tolu-L n.sp., rechte Flügeldecke
NanoAÙiangalia binhana (PIC), rechte Flügeldecke
Nanoitfiangal-La toiwl n.sp. &, letztes sichtbares Sternit
MoloKchuu, aAptA.anua n.sp., Seitenansicht des Kopfes
MolotchuA pallidipznnJJ> HEYDEN, Seitenansicht des Kopfes
kgapa.nth.ia amitlna n.sp., Parameren
Agapanthia violacza (FABRICIUS), Parameren
©Wiener Coleopterologenverein (WCV), download unter www.biologiezentrum.at
179
13
Abb.
Abb.
Abb.
Abb.
Abb.
Abb.
9: Vadonia unipunctata ohiidzniii n.ssp. 6 Holotype
10: Vadonia unipunctata makzdonica n.ssp. ô Holotype
11: Vadonia tckuotiizii n.sp. <5 Holotype
12: Hano-btn.anQa.lia. tolui n.sp. <5 Holotype
13: HzcydaliA itAnadi n.sp. <3 Holotype
14: ûblium faacztum n.sp. à Holotype
©Wiener Coleopterologenverein (WCV), download unter www.biologiezentrum.at
180
15
\
18
Abb.
Abb.
Abb.
Abb.
Abb.
Abb.
15: Ste.nhoma.ZuA kubani n . s p . <5 Holotype
16: Bo-*>tnychop-!>e.bium uMxipatoi n . s p . <3 Holotype
17: Boottychop-ie-bium uAuipatoA n . s p . $ Paratype
18: MoloichixA aAp&ianmb n . s p . $ Holotype
Ie): Ue.fiionoe.da zbuiata n . s p . 6 Holotype
20: Uziionoeda òcutulata n.sp. 3 Holotype
©Wiener Coleopterologenverein (WCV), download unter www.biologiezentrum.at
181
\
Abb.
Abb.
Abb.
Abb.
Abb.
Abb.
21: Caltimui angulatuA giab>iej>ce.nA n.ssp. ô Holotype
22: AciOcyitiduA avaluA n.sp. 6 Holotype
23: ChtoiophoAuA zzlwi, n.sp. $ Holotype
24: ChloiophoiuA &u*cilla.tuA n.sp. è Holotype
25: Rhaphum tz>iej> n.sp. ô Holotype
26: Vzmonax oleme.hZi n.sp. 6 Holotype
©Wiener Coleopterologenverein (WCV), download unter www.biologiezentrum.at
182
/) » H
Abb.
Abb.
Abb.
Abb.
Abb.
Abb.
27: lAotomuA compiili macuJLicolliA n.ssp. 9 Holotype
28: l^otomixò compta* macuiicoZliA n.ssp. ô Paratype
29: ClzomZnZA Zyia n.sp. 6 Holotype
30: PaianUmLl>te.na. duplicata, n.sp. 6 Holotype
31: Voicadion me.nta.di n.sp. ó Holotype
32: AconodoA lima n.sp. 6 Holotype
©Wiener Coleopterologenverein (WCV), download unter www.biologiezentrum.at
183
36
Abb. 33: ExocznXJiuA tpeculai-Lb n.sp. ? Holotype
Abb. ~ik: Agapanthia amctina n.sp. 3 Holotype
Abb. 35: Agapanthin. geme.Ua n.sp. ç Holotype
Abb. 36: Agapanthia. amicala n.sp. 3 Holotype
Abb. 37: Ualioòla. -tcovitzi de.vexu.la n.ssp. 3 Holotype
Abb. 38: Ph.ytoe.cia Aalvicola n.sp. 3 Holotype
Was this manual useful for you? yes no
Thank you for your participation!

* Your assessment is very important for improving the work of artificial intelligence, which forms the content of this project

Download PDF

advertising