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Benutzerhandbuch / User Manual
Power Supply
¸HMC804x
Benutzerhandbuch
User Manual
Allgemeine Hinweise zur CE-Kennzeichnung
KONFORMITÄTSERKLÄRUNG
Hersteller:
HAMEG Instruments GmbH · Industriestraße 6 · D-63533 Mainhausen
Die HAMEG Instruments GmbH bescheinigt die Konformität für das Produkt:
Bezeichnung:
Typ:
mit Optionen: Programmierbares 1/2/3-Kanal-Netzgerät
R&S®HMC8041, R&S®HMC8042, R&S®HMC8043
HOC740
mit den Bestimmungen des Rates der Europäischen Union zur Angleichung
der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten
❙❙ betreffend elektrische Betriebsmittel zur Verwendung innerhalb
bestimmter Spannungsgrenzen (2006/95/EG) [LVD]
❙❙ über die elektromagnetische Verträglichkeit (2004/108/EG) [EMCD]
❙❙ über die Beschränkung der Verwendung bestimmter gefährlicher Stoffe
in Elektro- und Elektrnikgeräten (2011/65/EG) [RoHS]
übereinstimmt.
Die Übereinstimmung mit LVD und EMCD wird nachgewiesen durch die
Einhaltung folgender Normen:
EN 61010-1: 2011
EN 61326-1: 2013
EN 55011: 2011, Gruppe 1, Klasse B
EN 61000-4-2: 2009
EN 61000-4-3: 2011
EN 61000-4-4: 2013
EN 61000-4-5: 2007
EN 61000-4-6: 2012
EN 61000-4-8: 2010
EN 61000-4-11: 2005
Bei der Beurteilung der elektromagnetischen Verträglichkeit wurden die
Störaussendungsgrenzwerte für Geräte der Klasse B sowie die Störfestigkeit
für Betrieb in industriellen Bereichen zugrunde gelegt.
Datum:
25. 03. 2014
Unterschrift:
Holger Asmussen
General Manager
Allgemeine Hinweise zur CE-Kennzeichnung
¸-Messgeräte erfüllen die Bestimmungen der EMV
Richtlinie. Bei der Konformitätsprüfung werden von ¸
die gültigen Fachgrund- bzw. Produktnormen zu Grunde
gelegt. In Fällen, wo unterschiedliche Grenzwerte möglich
sind, werden von ¸ die härteren Prüfbedingungen
angewendet. Für die Störaussendung werden die Grenzwerte für den Geschäfts- und Gewerbebereich sowie
für Kleinbetriebe angewandt (Klasse 1B). Bezüglich der
Störfestigkeit finden die für den Industriebereich geltenden
Grenzwerte Anwendung. Die am Messgerät notwendigerweise angeschlossenen Mess- und Datenleitungen beeinflussen die Einhaltung der vorgegebenen Grenzwerte in
erheblicher Weise. Die verwendeten Leitungen sind jedoch
je nach Anwendungsbereich unterschiedlich. Im praktischen
Messbetrieb sind daher in Bezug auf Störaussendung bzw.
Störfestigkeit folgende Hinweise und Randbedingungen
unbedingt zu beachten:
1. Datenleitungen
Die Verbindung von Messgeräten bzw. ihren Schnittstellen
mit externen Geräten (Druckern, Rechnern, etc.) darf nur
mit ausreichend abgeschirmten Leitungen erfolgen. Sofern
die Bedienungsanleitung nicht eine geringere maximale
Leitungslänge vorschreibt, dürfen Datenleitungen (Eingang/
Ausgang, Signal/Steuerung) eine Länge von 3m nicht überschreiten und sich nicht außerhalb von Gebäuden befinden.
Ist an einem Geräteinterface der Anschluss mehrerer Schnittstellenkabel möglich, so darf jeweils nur eines angeschlossen
sein. Bei Datenleitungen ist generell auf doppelt abgeschirmtes Verbindungskabel zu achten. Als IEEE-Bus Kabel ist
das von ¸ beziehbare doppelt geschirmte Kabel HZ72
geeignet.
2. Signalleitungen
Messleitungen zur Signalübertragung zwischen Mess-Stelle
und Messgerät sollten generell so kurz wie möglich gehalten werden. Falls keine geringere Länge vorgeschrieben ist,
dürfen Signalleitungen (Eingang/Ausgang, Signal/Steuerung)
eine Länge von 1m nicht erreichen und sich nicht außerhalb
von Gebäuden befinden. Alle Signalleitungen sind grundsätzlich als abgeschirmte Leitungen (Koaxialkabel - RG58/U) zu
verwenden. Für eine korrekte Masseverbindung muss Sorge
getragen werden. Bei Signalgeneratoren müssen doppelt
abgeschirmte Koaxialkabel (RG223/U, RG214/U) verwendet
werden.
Allgemeine Hinweise zur CE-Kennzeichnung
3. Auswirkungen auf die Geräte
Beim Vorliegen starker hochfrequenter elektrischer oder
magnetischer Felder kann es trotz sorgfältigen Messaufbaues über die angeschlossenen Kabel und Leitungen zu
Einspeisung unerwünschter Signalanteile in das Gerät kommen. Dies führt bei ¸-Geräten nicht zu einer Zerstörung
oder Außerbetriebsetzung. Geringfügige Abweichungen der
Anzeige – und Messwerte über die vorgegebenen Spezifikationen hinaus können durch die äußeren Umstände in
Einzelfällen jedoch auftreten.
HAMEG Instruments GmbH
2
Inhalt
Inhalt
Allgemeine Hinweise zur CE-Kennzeichnung. . . . . . . 2
1
Wichtige Hinweise. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4
1.1Symbole . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4
1.2Auspacken . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4
1.3 Aufstellen des Gerätes. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4
1.4Sicherheit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4
1.5 Bestimmungsgemäßer Betrieb . . . . . . . . . . . . . . . . 4
1.6Umgebungsbedingungen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .5
1.7 Gewährleistung und Reparatur . . . . . . . . . . . . . . . . . 5
1.8Wartung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6
1.9Messkategorien . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6
1.10Netzspannung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6
1.10Grenzwerte. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7
1.11 Batterien und Akkumulatoren/Zellen. . . . . . . . . . . . . 7
1.12Produktentsorgung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7
2
Bezeichnung der Bedienelemente. . . . . . . . . . . 8
3
Kurzbeschreibung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10
3.1 Inbetriebnahme des Gerätes . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10
3.2 Einstellen der Parameter. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10
3.3 Auswählen der Kanäle . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10
3.4 Einstellen der Ausgangsspannung. . . . . . . . . . . . . . 10
3.5Tracking-Funktion. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10
3.6 Fuse Einstellung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10
3.7 EasyArb Editor . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11
3.8 Daten abspeichern. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11
4
Einstellen von Parametern. . . . . . . . . . . . . . . . 11
4.1 Bedeutung der Symbole im Display . . . . . . . . . . . . 11
4.2Werteeingabe. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12
4.3Softmenütasten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12
4.4Messwertanzeige. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12
4.5 Einstellbare Maximalwerte. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13
4.6 Aktivierung der Kanäle. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13
4.7 LIVE Mode . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13
5Gerätefunktionen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14
5.1 Konstantspannungs- (CV) / Konstantstrombetrieb (CC). . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14
5.2Fuse. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14
5.3 Überspannungsschutz (OVP). . . . . . . . . . . . . . . . . . 15
5.4 Überlastschutz (OPP). . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15
5.5Tracking-Funktion . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15
5.6 EasyArb Editor . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16
6
Erweiterte Bedienfunktionen. . . . . . . . . . . . . . . 18
6.1Terminal-Anschluss. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .18
6.2 Analog In. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18
6.3Sequencing. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19
6.4 Externer Trigger . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20
6.5EasyRamp. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20
6.6 Parallel- und Serienbetrieb. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20
6.7 Mehrquadrantenbetrieb. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21
6.8Statistik. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21
6.8 Energy Meter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22
7
Datenaufzeichnung (Logging) . . . . . . . . . . . . . 22
8
Dokumentation, Speichern und Laden . . . . . . 23
8.1Geräteeinstellungen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23
9
Allgemeine Einstellungen. . . . . . . . . . . . . . . . . 25
9.1 Update (Gerätefirmware / Hilfe). . . . . . . . . . . . . . . . 25
9.2Schnittstellen-Einstellung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25
9.3 Allgemeine Einstellungen (Misc) . . . . . . . . . . . . . . . 25
10 Remote Betrieb. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26
10.1 USB VCP. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26
10.2 USB TMC . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 27
10.3Ethernet. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29
10.4 IEEE 488.2 / GPIB. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31
11 Technische Daten. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32
12Anhang. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 33
12.1Abbildungsverzeichnis. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 33
12.2Stichwortverzeichnis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 34
3
Wichtige Hinweise
1Wichtige
Hinweise
1.1Symbole
(1)
(5)
(2)
(3)
(4)
(6)
(7)
Symbol 1: Achtung, allgemeine Gefahrenstelle –
Produktdokumentation beachten
Symbol 2: Gefahr vor elektrischem Schlag
Symbol 3: Erdungsanschluss
Symbol 4: Schutzleiteranschluss
Symbol 5: EIN (Versorgungsspannung)
Symbol 6: AUS (Versorgungsspannung)
Symbol 7: Masseanschluss
ischen Norm EN 61010-1 bzw. der internationalen Norm
IEC 61010-1. Um diesen Zustand zu erhalten und einen
gefahrlosen Betrieb sicherzustellen, muss der Anwender
die Hinweise und Warnvermerke beachten, die in dieser
Bedienungsanleitung enthalten sind. Gehäuse, Chassis
und alle Messanschlüsse sind mit dem Netzschutzleiter
verbunden. Das Gerät entspricht den Bestimmungen der
Schutzklasse 0.
Das Auftrennen der Schutzkontaktverbindung innerhalb
oder außerhalb des Gerätes ist unzulässig!
Das Gerät darf aus Sicherheitsgründen nur an vorschriftsmäßigen Schutzkontaktsteckdosen betrieben werden. Der
Netzstecker muss eingeführt sein, bevor Signalstromkreise
angeschlossen werden. Benutzen Sie das Produkt niemals,
wenn das Netzkabel beschädigt ist. Überprüfen Sie regelmäßig den einwandfreien Zustand der Netzkabel. Stellen
Sie durch geeignete Schutzmaßnahmen und Verlegearten
sicher, dass das Netzkabel nicht beschädigt werden kann
und niemand z.B. durch Stolperfallen oder elektrischen
Schlag zu Schaden kommen kann.
Wenn anzunehmen ist, dass ein gefahrloser Betrieb nicht
mehr möglich ist, so ist das Gerät außer Betrieb zu setzen
und gegen unabsichtlichen Betrieb zu sichern.
1.2Auspacken
Prüfen Sie beim Auspacken den Packungsinhalt auf Vollständigkeit (Messgerät, Netzkabel, Produkt-CD, evtl. optionales Zubehör). Nach dem Auspacken sollte das Gerät
auf transportbedingte und mechanische Beschädigungen
überprüft werden. Falls ein Transportschaden vorliegt, bitten wir Sie sofort den Lieferant zu informieren. Das Gerät
darf dann nicht betrieben werden.
Diese Annahme ist berechtigt:
❙❙ wenn das Messgerät sichtbare Beschädigungen hat,
❙❙ wenn das Messgerät nicht mehr arbeitet,
❙❙ nach längerer Lagerung unter ungünstigen Verhältnissen
(z.B. im Freien oder in feuchten Räumen),
❙❙ nach schweren Transportbeanspruchungen (z.B. mit
einer Verpackung, die nicht den Mindestbedingungen
von Post, Bahn oder Spedition entsprach).
1.3 Aufstellen des Gerätes
Wie den Abbildungen zu entnehmen ist, lassen sich kleine
Aufsteller aus den Füßen herausklappen, um das Gerät
leicht schräg aufzustellen. Bitte stellen Sie sicher, dass die
Füße komplett ausgeklappt sind, um einen festen Stand zu
gewährleisten.
Überschreiten der Schutzkleinspannung!
Bei Reihenschaltung aller Ausgangsspannungen kann
die Schutzkleinspannung von 42 V überschritten werden.
Beachten Sie, dass in diesem Fall das Berühren von
spannungsführenden Teilen lebensgefährlich ist. Es wird
vorausgesetzt, dass nur Personen, welche entsprechend
ausgebildet und unterwiesen sind, die Netzgeräte und die
daran angeschlossenen Verbraucher bedienen.
Abb. 1.1: Betriebspositionen
Das Gerät muss so aufgestellt werden, dass die Betätigung
der Netztrennung jederzeit uneingeschränkt möglich ist.
1.4Sicherheit
Dieses Gerät ist gemäß DIN EN 61010-1 (VDE 0411 Teil 1),
Sicherheitsbestimmungen für elektrische Mess-, Steuer-,
Regel- und Laborgeräte gebaut, geprüft und hat das Werk
in sicherheitstechnisch einwandfreiem Zustand verlassen.
Es entspricht damit auch den Bestimmungen der europä4
Vor jedem Einschalten des Produkts ist sicherzustellen,
dass die am Produkt eingestellte Nennspannung und die
Netznennspannung des Versorgungsnetzes übereinstimmen. Ist es erforderlich, die Spannungseinstellung zu ändern, so muss ggf. auch die dazu gehörige Netzsicherung
des Produkts geändert werden.
1.5 Bestimmungsgemäßer Betrieb
Das Messgerät ist nur zum Gebrauch durch Personen bestimmt, die mit den beim Messen elektrischer Größen verbundenen Gefahren vertraut sind. Das Messgerät darf nur
an vorschriftsmäßigen Schutzkontaktsteckdosen betrieben
werden, die Auftrennung der Schutzkontaktverbindung ist
unzulässig. Der Netzstecker muss kontaktiert sein, bevor
Signalstromkreise angeschlossen werden.
Wichtige Hinweise
Das Produkt darf nur in den vom Hersteller angegebenen
Betriebszuständen und Betriebslagen ohne Behinderung
der Belüftung betrieben werden. Werden die Herstellerangaben nicht eingehalten, kann dies elektrischen Schlag,
Brand und/oder schwere Verletzungen von Personen,
unter Umständen mit Todesfolge, verursachen. Bei allen
Arbeiten sind die örtlichen bzw. landesspezifischen Sicherheits- und Unfallverhütungsvorschriften zu beachten.
Das Messgerät ist nur mit dem HAMEG Original-Messzubehör,
-Messleitungen bzw. -Netzkabel zu verwenden. Verwenden sie
niemals unzulänglich bemessene Netzkabel. Vor Beginn jeder
Messung sind die Messleitungen auf Beschädigung zu überprüfen
und ggf. zu ersetzen. Beschädigte oder verschlissene Zubehörteile
können das Gerät beschädigen oder zu Verletzungen führen.
Das Messgerät ist für den Betrieb in folgenden Bereichen
bestimmt: Industrie-, Wohn-, Geschäfts- und Gewerbebereich sowie Kleinbetriebe.
Das Messgerät darf jeweils nur im Innenbereich eingesetzt
werden. Vor jeder Messung ist das Messgerät auf korrekte
Funktion an einer bekannten Quelle zu überprüfen.
Zum Trennen vom Netz muss der rückseitige Kaltgerätestecker
gezogen werden.
1.6Umgebungsbedingungen
Der zulässige Arbeitstemperaturbereich während des
Betriebes reicht von +0 °C bis +40 °C (Verschmutzungsgrad 2). Die maximale relative Luftfeuchtigkeit (nichtkondensierend) liegt bei 80%. Während der Lagerung oder
des Transportes darf die Temperatur zwischen –40 °C und
+70 °C betragen. Hat sich während des Transports oder der
Lagerung Kondenswasser gebildet, sollte das Gerät ca. 2
Stunden akklimatisiert werden, bevor es in Betrieb genommen wird. Das Messgerät ist zum Gebrauch in sauberen,
Beim Einbau einer oder mehrerer R&S®HMC804x Geräte
in ein 19“ Rack ist darauf zu achten, dass umlaufend
genügend Platz für eine ausreichende Kühlung gewährleistet ist (siehe Abbildung).
Empfohlener Mindestabstand: 1 HE
trockenen Räumen bestimmt. Es darf nicht bei besonders
großem Staub- bzw. Feuchtigkeitsgehalt der Luft, bei Explosionsgefahr, sowie bei aggressiver chemischer Einwirkung betrieben werden. Die Betriebslage ist beliebig, eine
ausreichende Luftzirkulation ist jedoch zu gewährleisten.
Bei Dauerbetrieb ist folglich eine horizontale oder schräge
Betriebslage (Aufstellfüße) zu bevorzugen.
Das Gerät darf bis zu einer Höhenlage von 2000 m betrieben werden. Nenndaten mit Toleranzangaben gelten nach
einer Aufwärmzeit von mindestens 30 Minuten und bei
einer Umgebungstemperatur von 23 °C (Toleranz ±2 °C).
Werte ohne Toleranzangabe sind Richtwerte eines durchschnittlichen Gerätes.
Die im R&S®HMC804x erzeugte Wärme wird durch einen
temperaturgeregelten Lüfter nach außen geführt. Jeder
Kanal besitzt einen eigenen Temperatursensor, welcher
die Wärmeentwicklung im Gerät überprüft und dementsprechend die Lüfterdrehzahl steuert. Es muss jedoch
sichergestellt sein, dass genügend Platz für den Wärmeaustausch vorhanden ist. Sollte dennoch die Temperatur
im Inneren des Gerätes auf ~80°C steigen, greift eine
kanalspezifische Übertemperatursicherung ein. Betroffene
Ausgänge werden dadurch automatisch abgeschaltet.
Die Lüftungsöffnungen dürfen nicht abgedeckt
werden!
1.7 Gewährleistung und Reparatur
¸-Geräte unterliegen einer strengen Qualitätskontrolle.
Jedes Gerät durchläuft vor dem Verlassen der Produktion
einen 10-stündigen „Burn in-Test“. Anschließend erfolgt
ein umfangreicher Funktions- und Qualitätstest, bei dem
alle Betriebsarten und die Einhaltung der technischen
Daten geprüft werden. Die Prüfung erfolgt mit Prüfmitteln,
die auf nationale Normale rückführbar kalibriert sind. Es
gelten die gesetzlichen Gewährleistungsbestimmungen
des Landes, in dem das ¸-Produkt erworben wurde.
Bei Beanstandungen wenden Sie sich bitte an den Händler, bei dem Sie das ¸-Produkt erworben haben.
Nur für die Länder der EU:
Um den Ablauf zu beschleunigen, können Kunden innerhalb der EU die Reparaturen auch direkt mit uns
abwickeln. Auch nach Ablauf der Gewährleistungsfrist
steht Ihnen der unser Kundenservice für Reparaturen zur
Verfügung.
Return Material Authorization (RMA):
Bevor Sie ein Gerät an uns zurücksenden, fordern Sie bitte
in jedem Fall per Internet: http://www.hameg.com oder
Fax eine RMA-Nummer an. Sollten Sie technische Unterstützung oder eine geeignete Verpackung (Originalkarton)
benötigen, so kontaktieren Sie bitte unseren Service:
5
Wichtige Hinweise
HAMEG Instruments GmbH
Service
Industriestr. 6
D-63533 Mainhausen
Telefon: +49 (0) 6182 800 500
Telefax: +49 (0) 6182 800 501
E-Mail: [email protected]
Abgleich, Auswechseln von Teilen, Wartung und Reparatur darf nur von ¸ autorisierten Fachkräften ausgeführt
werden. Werden sicherheitsrelevante Teile (z.B. Netzschalter, Netztrafos oder Sicherungen) ausgewechselt, so
dürfen diese nur durch Originalteile ersetzt werden. Nach
jedem Austausch von sicherheitsrelevanten Teilen ist eine
Sicherheitsprüfung durchzuführen (Sichtprüfung, Schutzleitertest, Isolationswiderstands-, Ableitstrommessung,
Funktionstest). Damit wird sichergestellt, dass die Sicherheit des Produkts erhalten bleibt.
Das Produkt darf nur von dafür autorisiertem
Fachpersonal geöffnet werden. Vor Arbeiten am
Produkt oder Öffnen des Produkts ist dieses von der
Versorgungsspannung zu trennen, sonst besteht das
Risiko eines elektrischen Schlages.
1.8
Wartung
Die Außenseite des Messgerätes sollte regelmäßig mit einem
weichen, nicht fasernden Staubtuch gereinigt werden.
Die Anzeige darf nur mit Wasser oder geeignetem Glasreiniger (aber nicht mit Alkohol oder Lösungsmitteln)
gesäubert werden, sie ist dann noch mit einem trockenen,
sauberen, fusselfreien Tuch nach zu reiben. Keinesfalls darf
die Reinigungsflüssigkeit in das Gerät gelangen. Die Anwendung anderer Reinigungsmittel kann die Beschriftung
oder Kunststoff- und Lackoberflächen angreifen.
Bevor Sie das Messgerät reinigen stellen Sie bitte sicher, dass es
ausgeschaltet und von allen Spannungsversorgungen getrennt ist
(z.B. speisendes Netz oder Batterie).
Keine Teile des Gerätes dürfen mit chemischen Reinigungsmitteln, wie z.B. Alkohol, Aceton oder Nitroverdünnung, gereinigt
werden!
1.9Messkategorien
Dieses Gerät ist für Messungen an Stromkreisen bestimmt, die entweder gar nicht oder nicht direkt mit dem
Niederspannungsnetz verbunden sind. Das Gerät ist nicht
ausgelegt für Messungen innerhalb der Messkategorien
II, III oder IV; das maximale durch Anwender erzeugtes
Potential gegen Erde darf 250 VDC (Spitzenwert) in dieser
Anwendung nicht überschreiten. Die folgenden Erläuterungen beziehen sich lediglich auf die Benutzersicherheit.
Andere Gesichtspunkte, wie z.B. die maximal zulässige
Spannung, sind den technischen Daten zu entnehmen und
müssen ebenfalls beachtet werden.
6
Die Messkategorien beziehen sich auf Transienten, die der
Netzspannung überlagert sind. Transienten sind kurze,
sehr schnelle (steile) Spannungs- und Stromänderungen,
die periodisch und nicht periodisch auftreten können. Die
Höhe möglicher Transienten nimmt zu, je kürzer die Entfernung zur Quelle der Niederspannungsinstallation ist.
❙❙ Messkategorie IV: Messungen an der Quelle der
Niederspannungsinstallation (z.B. an Zählern).
❙❙ Messkategorie III: Messungen in der
Gebäudeinstallation (z.B. Verteiler, Leistungsschalter, fest
installierte Steckdosen, fest installierte Motoren etc.).
❙❙ Messkategorie II: Messungen an Stromkreisen, die
elektrisch direkt mit dem Niederspannungsnetz
verbunden sind (z.B. Haushaltsgeräte, tragbare
Werkzeuge etc.)
❙❙ 0 (Geräte ohne bemessene Messkategorie): Andere
Stromkreise, die nicht direkt mit dem Netz verbunden
sind.
1.10Netzspannung
Das Gerät arbeitet mit 50 Hz / 60 Hz Netzwechselspannungen im Bereich von 100 V bis 240 V (Toleranz ±10%) .
Eine Netzspannungsumschaltung ist daher nicht vorgesehen. Die Netzeingangssicherung ist von außen zugänglich.
Netzstecker-Buchse und Sicherungshalter bilden eine
Einheit. Ein Auswechseln der Sicherung darf und kann (bei
unbeschädigtem Sicherungshalter) nur erfolgen, wenn
zuvor das Netzkabel aus der Buchse entfernt wurde. Dann
muss der Sicherungshalter mit einem Schraubendreher
herausgehebelt werden. Der Ansatzpunkt ist ein Schlitz,
der sich auf der Seite der Anschlusskontakte befindet. Die
Sicherung kann dann aus einer Halterung gedrückt und
muss durch eine identische ersetzt werden (Angaben zum
Sicherungstyp nachfolgend) . Der Sicherungshalter wird
gegen den Federdruck eingeschoben, bis er eingerastet
ist. Die Verwendung ,,geflickter“ Sicherungen oder das
Kurzschließen des Sicherungshalters ist unzulässig. Dadurch entstehende Schäden fallen nicht unter die Gewährleistung.
Sicherungstyp:T3,15L250V (Größe 5 x 20 mm)
Bleibt das Gerät für längere Zeit unbeaufsichtigt, muss das Gerät
aus Sicherheitsgründen am Netzschalter ausgeschaltet werden.
Abb. 1.2: Rückseite R&S®HMC804x mit Anschlüssen
Wichtige Hinweise
1.10 Grenzwerte
Das R&S®HMC804x ist mit einer Überlastschutzschaltung
ausgestattet. Die Überlastschutzschaltung dient dazu,
eine Beschädigung des Gerätes zu vermeiden und soll vor
eventuellen Stromschlägen schützen. Die Grenzwerte des
Gerätes dürfen nicht überschritten werden. Auf der Gerätevorderseite des R&S®HMC804x sind die Schutzgrenzwerte aufgeführt, um einen sicheren Betrieb des Gerätes
zu gewährleisten.
Diese Schutzgrenzwerte sind unbedingt einzuhalten:
Max. Ausgangsspannung
32 VDC
Max. Ausgangsstrom
3 A / 5 A / 10 A
(max. 100 W)
Max. Spannung gegen Erde
250 VDC
Max. Gegenspannung
33 VDC
Falsch gepolte Spannung
0,4 VDC
Max. zul. Strom bei
falsch gepolter Spannung
3 A
Stromversorgung
100 VAC bis 240 VAC ±10%
Frequenz 50 Hz / 60 Hz
Max. Leistungsaufnahme
200 W
6. Bei Undichtheit einer Zelle darf die Flüssigkeit nicht
mit der Haut in Berührung kommen oder in die Augen
gelangen. Falls es zu einer Berührung gekommen ist,
den betroffenen Bereich mit reichlich Wasser waschen
und ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.
7. Werden Zellen oder Batterien, die alkalische Elektrolyte
enthalten (z.B. Lithiumzellen), unsachgemäß ausgewechselt oder geladen, besteht Explosionsgefahr. Zellen oder Batterien nur durch den entsprechenden Typ
ersetzen, um die Sicherheit des Produkts zu erhalten.
8. Zellen oder Batterien müssen wieder verwertet werden
und dürfen nicht in den Restmüll gelangen. Akkumulatoren oder Batterien, die Blei, Quecksilber oder Cadmium enthalten, sind Sonderabfall. Beachten Sie hierzu
die landesspezifischen Entsorgungs- und RecyclingBestimmungen.
1.12 Produktentsorgung
Abb. 1.4: Produktkennzeichnung nach EN
50419
Abb. 1.3: Sicherheitsbuchsen auf der Gerätevorderseite
1.11 Batterien und Akkumulatoren/Zellen
Werden die Hinweise zu Batterien und Akkumulatoren/Zellen
nicht oder unzureichend beachtet, kann dies Explosion, Brand
und/oder schwere Verletzungen von Personen, unter Umständen
mit Todesfolge, verursachen. Die Handhabung von Batterien und
Akkumulatoren mit alkalischen Elektrolyten (z.B. Lithiumzellen)
muss der EN 62133 entsprechen.
1. Zellen dürfen nicht zerlegt, geöffnet oder zerkleinert
werden.
2. Zellen oder Batterien dürfen weder Hitze noch Feuer
ausgesetzt werden. Die Lagerung im direkten Sonnenlicht ist zu vermeiden. Zellen und Batterien sauber und
trocken halten. Verschmutzte Anschlüsse mit einem
trockenen, sauberen Tuch reinigen.
3. Zellen oder Batterien dürfen nicht kurzgeschlossen
werden. Zellen oder Batterien dürfen nicht gefahrbringend in einer Schachtel oder in einem Schubfach
gelagert werden, wo sie sich gegenseitig kurzschließen
oder durch andere leitende Werkstoffe kurzgeschlossen werden können. Eine Zelle oder Batterie darf erst
aus ihrer Originalverpackung entnommen werden,
wenn sie verwendet werden soll.
4. Zellen und Batterien von Kindern fernhalten. Falls eine
Zelle oder eine Batterie verschluckt wurde, ist sofort
ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen.
5. Zellen oder Batterien dürfen keinen unzulässig starken,
mechanischen Stößen ausgesetzt werden.
Das ElektroG setzt die folgenden EG-Richtlinien um:
❙❙ 2002/96/EG (WEEE) für Elektro- und Elektronikaltgeräte
und
❙❙ 2002/95/EG zur Beschränkung der Verwendung
bestimmter gefährlicher Stoffe in Elektronikgeräten
(RoHS-Richtlinie).
Am Ende der Lebensdauer des Produktes darf dieses Produkt nicht über den normalen Hausmüll entsorgt werden.
Auch die Entsorgung über die kommunalen Sammelstellen
für Elektroaltgeräte ist nicht zulässig. Zur umweltschonenden Entsorgung oder Rückführung in den Stoffkreislauf
übernimmt die HAMEG Instruments GmbH die Pflichten
der Rücknahme- und Entsorgung des ElektroG für Hersteller in vollem Umfang.
Wenden Sie sich bitte an Ihren Servicepartner vor Ort, um
das Produkt zu entsorgen.
7
Bezeichnung der Bedienelemente
2 Bezeichnung der
Bedienelemente
9 POWER – Ein-/Aus für Standby Modus
10 USB-Anschluss – USB-Anschluss zum Abspeichern
von Parametern
11 CH1 (4mm Sicherheitsbuchsen) -
Gerätefrontseite ¸HMC8043
(bei ¸HMC8041 entfällt Kanal 2 und Kanal 3; bei
¸HMC8042 entfällt Kanal 3)
Ausgang Kanal 1; 0 V bis 32 V / 3 A
12 CH2 (4mm Sicherheitsbuchsen) -
Ausgang Kanal 2; 0 V bis 32 V / 3 A
13 CH3 (4mm Sicherheitsbuchsen) -
Ausgang Kanal 3; 0 V bis 32 V / 3 A
1 Display - Farb-Display (320 x 240 Pixel)
2 Interaktive Softmenütasten – Direkte Erreichbarkeit
aller relvanten Funktionen
3 Funktionstasten – In SHIFT-Funktion als Ziffernblock zu
4
5
6
7
8
bedienen
CH1 - Einstellungen für Kanal 1
CH2 - Einstellungen für Kanal 2
CH3 - Einstellungen für Kanal 3
CH1 ON/OFF - Aktivierung / Deaktivierung Kanal 1
CH2 ON/OFF - Aktivierung / Deaktivierung Kanal 2
CH3 ON/OFF - Aktivierung / Deaktivierung Kanal 3
ARB - EasyArb Funktion
ADV - Erweiterte Funktionen (z.B. OVP, OPP, Fuse etc.)
MEAS - Logging Funktion / Leistungsanzeige
MASTER ON/OFF - Selektierte Kanäle ein- bzw. ausschaltbar
TRACK - Aktivierung der Tracking Funktion
TRIG - Manueller Trigger
SAVE/RECALL – Laden / Speichern von Geräteeinstellungen
SETUP – Zugriff auf allgemeine Geräteeinstellungen
HELP – Integrierte Hilfeanzeige
SHIFT – Umschalttaste zum Aktivieren des Ziffernblocks
Universaldrehgeber mit Pfeiltasten – Einstellen der
Sollwerte (Editiertasten)
1
9
10
Abb. 2.1: Gerätevorderseite ¸HMC8043 (3-Kanal-Gerät)
8
14
15 16
17 18
19 20 21
22
Abb. 2.2: Geräterückseite ¸HMC8043
Geräterückseite ¸HMC8043
14 Terminalblock - Anschlüsse für alle Kanäle (Spannungs/ Stromschnittstelle, Trigger, Sense) für eine einfache
Integration in 19‘‘ Rack-Systeme
15 IEEE-488 (GPIB) Schnittstelle (Option) – Einbau nur ab
Werk
16 Ethernet (LAN) Schnittstelle
17 USB Schnittstelle
18 Masseanschluss
19 Kaltgeräteeinbaustecker mit Netzschalter
20 Sicherung
21 Netzschalter
22 Kensington-Schloss
3
2
11
4
5
12
6 7
8
13
Bezeichnung der Bedienelemente
Gerätefrontseite ¸HMC8042
1 Display - Farb-Display (320 x 240 Pixel)
2 Interaktive Softmenütasten – Direkte Erreichbarkeit
aller relvanten Funktionen
3 Funktionstasten – In SHIFT-Funktion als Ziffernblock zu
bedienen
CH1 - Einstellungen für Kanal 1
CH2 - Einstellungen für Kanal 2
USER 1 - Speichern / Laden von benutzerdefinierten
Einstellungen
CH1 ON/OFF - Aktivierung / Deaktivierung Kanal 1
CH2 ON/OFF - Aktivierung / Deaktivierung Kanal 2
USER 2 - Speichern / Laden von benutzerdefinierten
Einstellungen
ARB - EasyArb Funktion
ADV - Erweiterte Funktionen (z.B. OVP, OPP, Fuse etc.)
MEAS - Logging Funktion / Leistungsanzeige
MASTER ON/OFF - Selektierte Kanäle ein- bzw. ausschaltbar
TRACK - Aktivierung der Tracking Funktion
TRIG - Manueller Trigger
4 SAVE/RECALL – Laden / Speichern von Geräteeinstellungen
5 SETUP – Zugriff auf allgemeine Geräteeinstellungen
6 HELP – Integrierte Hilfeanzeige
7 SHIFT – Umschalttaste zum Aktivieren des Ziffernblocks
8 Universaldrehgeber mit Pfeiltasten – Einstellen der
Sollwerte (Editiertasten)
9 CH1 (4mm Sicherheitsbuchsen) Ausgang Kanal 1; 0 V bis 32 V / 5 A (50 W max.)
12 CH2 (4mm Sicherheitsbuchsen) Ausgang Kanal 2; 0 V bis 32 V / 5 A (50 W max.)
Gerätefrontseite ¸HMC8041
1 Display - Farb-Display (320 x 240 Pixel)
2 Interaktive Softmenütasten – Direkte Erreichbarkeit
aller relvanten Funktionen
3 Funktionstasten – In SHIFT-Funktion als Ziffernblock zu
bedienen
SET - Kanal-Einstellungen
USER 1 - Speichern / Laden von benutzerdefinierten
Einstellungen
USER 2 - Speichern / Laden von benutzerdefinierten
Einstellungen
3,3 V - Spannungseinstellung auf 3,3 V
5 V - Spannungseinstellung auf 5 V
12 V - Spannungseinstellung auf 12 V
ARB - EasyArb Funktion
ADV - Erweiterte Funktionen (z.B. OVP, OPP, Fuse etc.)
MEAS - Logging Funktion / Leistungsanzeige
MASTER ON/OFF - Selektierte Kanäle ein- bzw. ausschaltbar
TRIG - Manueller Trigger
4 SAVE/RECALL – Laden / Speichern von Geräteeinstellungen
5 SETUP – Zugriff auf allgemeine Geräteeinstellungen
6 HELP – Integrierte Hilfeanzeige
7 SHIFT – Umschalttaste zum Aktivieren des Ziffernblocks
8 Universaldrehgeber mit Pfeiltasten – Einstellen der
Sollwerte (Editiertasten)
9 SENSE + / - (4mm Sicherheitsbuchsen)–
Kompensation der Zuleitungswiderstände
12 CH1 (4mm Sicherheitsbuchsen) Ausgang 0 V bis 32 V / 10 A (100 W max.)
Geräterückseite ¸HMC8042
Siehe Geräterückseite ¸HMC8043..
Geräterückseite ¸HMC8041
Siehe Geräterückseite ¸HMC8043.
3
5
4
6
7
9
Abb. 2.3: Bedienfeld ¸HMC8042 (2-Kanal-Gerät)
3
8
10
4
9
5
6
8
7
10
9
Abb. 2.4: Bedienfeld ¸HMC8041 (1-Kanal-Gerät)
9
Kurzbeschreibung
3 Kurzbeschreibung
Das folgende Kapitel gibt eine Einführung in die wichtigsten R&S®HMC804x Funktionen und Features.
3.1 Inbetriebnahme des Gerätes
Beachten Sie bitte besonders bei der ersten Inbetriebnahme
des Gerätes die oben genannten Sicherheitshinweise!
Nach Anstecken des Kaltgerätekabels und Betätigen des
Netzschalters auf der Geräterückseite kann das Gerät nach
Betätigen der POWER-Taste auf der Gerätevorderseite
gestartet werden. Beim Einschalten befindet sich das
Netzgerät in der gleichen Betriebsart wie vor dem letzten
Ausschalten. Alle Geräteeinstellungen (Sollwerte) werden
in einem nichtflüchtigen Speicher abgelegt und beim
Wiedereinschalten abgerufen. Die Ausgangssignale (Taste
MASTER ON/OFF) sind standardmäßig bei Betriebsbeginn
ausgeschaltet. Dies soll verhindern, dass ein angeschlossener Verbraucher beim Einschalten ungewollt versorgt
oder durch eine zu hohe Betriebsspannung bzw. zu hohen
Strom (bedingt durch die vorher gespeicherten Geräteeinstellungen) zerstört wird.
3.2 Einstellen der Parameter
Über die Tasten auf der Gerätevorderseite können die
einzelnen Funktionen und Betriebsarten des Netzgerätes
ausgewählt werden. Grundlegende Funktionen, wie z.B.
Spannungs-, Strom- oder Arbitrary-Einstellungen, werden
durch die entsprechenden Funktions- bzw. Kanaltasten
ausgewählt. Weiterführende Funktionen werden durch
die Softmenütasten rechts neben dem Display gesteuert.
Durch Drücken der SHIFT-Taste wird der Nummernblock
aktiviert.
3.3 Auswählen der Kanäle
Zum Auswählen der Kanäle wird die entsprechende Kanalwahltaste CH1, CH2 oder CH3 betätigt. Durch Drücken der
Tasten leuchten die Kanal-LEDs. Nachfolgende Einstellungen werden auf die ausgewählten Kanäle bezogen. Es
sollte immer zuerst die benötigte Ausgangsspannung und
der maximal gewünschte Strom eingestellt werden, bevor
die Kanäle mit der Taste CH1 ON/OFF, CH2 ON/OFF oder
CH3 ON/OFF selektiert werden. Mit der Taste MASTER
ON/OFF werden die zuvor selektierten Kanäle aktiviert. Ist
die Taste MASTER ON/OFF aktiv, leuchtet die LED.
3.4 Einstellen der Ausgangsspannung
Zum Einstellen der Ausgangsspannung wird die entsprechende Kanalwahltaste (CH1, CH2 oder CH3) und die
Softmenütaste VOLTAGE betätigt. Ist der jeweilige Kanal
aktiv, leuchtet die LED. Wird die Softmenütaste VOLTAGE
oder CURRENT betätigt, so leuchten die LEDs der Pfeiltasten und der SHIFT-Taste ebenfalls. Der Sollwert der Aus10
gangsspannung kann sowohl mit dem Drehgeber als auch
mit der numerischen Tastatur eingestellt werden. Soll die
Spannung eines Kanals mit Hilfe des Drehgebers eingestellt werden, so wird die Taste VOLTAGE betätigt und mit
den Pfeiltasten die zu verändernde Dezimalstelle gewählt.
Durch Rechtsdrehen des Drehgebers wird der Sollwert der
Ausgangsspannung erhöht, durch Linksdrehen verringert.
Das Gleiche gilt für die Einstellung des Stromwertes.
Je nach Gerätetyp stehen bis zu 3 galvanisch getrennte und
somit kombinierbare Kanäle bereit. Das ¸HMC8043
verfügt über drei identische Kanäle mit einem durchgehenden Spannungsbereich von 0 V bis 32 V. Alle Gerätetypen
(R&S®HMC8041, R&S®HMC8042, R&S®HMC8043) liefern
eine Gesamtleistung von max. 100 W.
Die Netzgeräte lassen sich durch ihre galvanisch getrennten, erdfreien, überlastungs- und kurzschlussfesten Ausgänge im Parallel- und Serienbetrieb zusammenschalten,
wodurch höhere Ströme und Spannungen bereitgestellt
werden können.
3.5Tracking-Funktion
Mit Hilfe der Tracking-Funktion können mehrere Kanäle
miteinander verknüpft werden. Man kann sowohl die
Spannung als auch die Strombegrenzung der einzelnen
Kanäle gleichzeitig variieren.
Um in den Tracking-Modus zu gelangen, wird die TRACKTaste betätigt. Danach können die einzelnen Kanäle
ausgewählt werden. Verändert man z.B. nach Anwählen
der Softmenütaste U den Spannungswert mit dem Drehgeber, so werden die Spannungswerte der verknüpften
Kanäle um den gleichen Betrag verändert. Analoges gilt
für den Strom in Verbindung mit der Softmenütaste I. Das
R&S®HMC804x Netzgerät behält beim Tracking die vorher
eingestellte Spannungs- oder Stromdifferenz zwischen den
Kanälen so lange bei, bis ein Kanal den minimalen bzw.
maximalen Wert der Spannung oder des Stromes erreicht
hat. Ist die TRACK-Taste aktiv, leuchtet ihre weiße LED.
Diese Taste bleibt so lange aktiv, bis sie erneut betätigt
wird.
3.6 Fuse Einstellung
Um einen angeschlossenen, empfindlichen Verbraucher im Fehlerfall noch besser zu schützen, besitzt das
R&S®HMC804x Netzgerät eine elektronische Sicherung.
Mit Hilfe des ADV Menüs und der Softmenütaste FUSE
können Sicherungen gesetzt oder gelöscht werden. Wurde
für einen oder mehrere Kanäle die elektronische Sicherung aktiviert, wird für jeden ausgewählten Kanal FUSE im
Display angezeigt.
Mit der Funktion LINK (Fuse Linking) können die Kanäle
mit ihren elektronischen Sicherungen logisch verknüpft
werden. Überschreitet der Strom an einem Kanal den Wert
Imax und ist für diesen Kanal die elektronische Sicherung
aktiviert, so werden alle Kanäle abgeschaltet, die mit diesem Kanal verknüpft wurden.
Einstellen von Parametern
Zusätzlich kann eine Verzögerung der Sicherungen mit der
Softmenütaste DELAY gesetzt werden. Dies verhindert
beim Einschalten z.B. bei einer kapazitiven Last das Auslösen der Sicherung.
3.7 EasyArb Editor
Mit dem R&S®HMC804x können frei programmierbare
Signalformen erzeugt und innerhalb der vom Gerät vorgegeben Grenzwerte für Spannung und Strom des jeweiligen
Kanals wiedergegeben werden. Die Arbitrary-Funktion
kann sowohl über das Bedienfeld, als auch über die externe Schnittstelle konfiguriert und ausgeführt werden.
Durch Druck auf die ARB Taste wird das Arbitrary Menü
aufgerufen. Mit der Softmenütaste EDIT können die Parameter der frei programmierbaren Signalform bearbeitet
werden. Stützpunktdaten für Spannung, Strom und Zeit
(Verweildauer pro Punkt) werden hierfür benötigt. Durch
geeignete Stützpunktdaten lassen sich Signalformen wie
z.B. eine Treppenfunktion oder Sägezahn erzeugen.
Mit dem Softmenü ACTIVATE kann die Arbitrary Funktion
für jeden einzelnen Kanal aktiviert werden.
4 Einstellen von
Parametern
4.1
1
Durch Druck auf die Taste SAVE/RECALL wird das Speichern und Laden Menü geöffnet. Mit dem Softmenü DEVICE SETTINGS können Geräteeinstellungen geladen oder
gespeichert werden. Zum Speichern der aktuellen
Geräteeinstellungen wird das Untermenü SAVE gewählt.
Nach Auswahl des Speicherplatzes und des Dateinamen
wird mit der Softmenütaste SAVE die aktuellen Geräteeinstellungen gespeichert. Diese Datei kann zu einem
späteren Zeitpunkt wieder geladen werden. Zusätzlich
bietet der Menüpunkt DEFAULT SETTINGS im Hauptmenü
die Möglichkeit, die werksseitig vorgegebenen Standardeinstellungen zu laden.
2
3
4
5
6
7
8
15
16
9
10
11
17
12
18
19
13
14
20
21
3.8 Daten abspeichern
Das Netzgerät R&S®HMC804x kann zwei verschiedene
Arten von Daten abspeichern:
❙❙ Geräteeinstellungen
❙❙ Bildschirmfotos
Von diesen Datenarten lassen sich Bildschirmfotos nur auf
einem angeschlossenen USB-Stick abspeichern. Geräteeinstellungen lassen sich sowohl auf einem USB-Stick, als
auch intern in nichtflüchtigen Speichern im Gerät ablegen.
Bedeutung der Symbole im Display
(hier: R&S®HMC8043)
1 Master OUT (ON/OFF)
2 Sequencing
3 Logging
4 Statistik
Trigger In
7 Art der Schnittstelle:
23
12 EasyArb
13 Konstantstrom (CC)
14 Spannungsanzeige
15 Elektronische Sicherung 5 Gesamtleistung
6 Analog In
22
GPIB / USB TMC / USB VCP / LAN
8 Kanalbezeichnung
9 Analog In (Kanal)
10 Konstantspannung (CV)
11 Überspannungsschutz (OVP)
ausgelöst
16 SENSE-Erkennung
17 Überlastschutz (OPP)
18 Elektronische Sicherung gesetzt
19 Sicherungsverknüpfung (Fuse Linking)
20 Stromanzeige
21 EasyRamp
22 Energiemeter
23 Kanalleistung
Beim R&S®HMC8041 weicht die Messwertanzeige auf
dem Display ab. Hier werden zwei verschiedene Werte auf
dem Display gezeigt. Die obere Messwertanzeige (SET)
Abb. 4.1: Messwertanzeige R&S®HMC8041
11
Einstellen von Parametern
entspricht den zuvor eingestellten Werten von Strom und
Spannung. Die untere Messwertanzeige (MEAS) entspricht
dem gemessenen Wert von Strom und Spannung.
4.2Werteeingabe
Über die Tasten auf der Gerätevorderseite können die
einzelnen Funktionen und Betriebsarten des Netzgerätes
ausgewählt werden. Zum Auswählen der Messfunktion
wird die entsprechende Funktionstaste betätigt. Ist eine
Messfunktion aktiv, wird dies durch das Leuchten der
weißen LED gekennzeichnet. Nachfolgende Einstellungen
werden auf die ausgewählte Messfunktion bezogen.
Zur Einstellung von Signalparametern stehen drei Möglichkeiten zur Verfügung:
❙❙ numerische Tastatur
❙❙ Drehgeber
❙❙ Pfeiltasten
Der jeweilige Menüpunkt wird mit den Softmenütasten
ausgewählt.
4.2.1 Numerische Tastatur
Abb. 4.2:
Nummerische
Tastatur mit
Funktionstasten
Die einfachste Weise einen Wert exakt und schnell einzugeben ist die Eingabe über die numerische Tastatur mit
den Zifferntasten (0...9) und Punkttrennzeichen. Durch
Drücken der SHIFT-Taste wird der Nummernblock aktiviert. Wird der jeweilige Kanal angewählt (CH1, CH2 oder
CH3) und die Softmenütaste VOLTAGE oder CURRENT
zur Parametereingabe gedrückt, so kann mittels aktivierter SHIFT Taste der Wert über die Tastatur eingegeben
werden. Ist der Spannungs- bzw. Stromwert eingegeben,
so wird dieser mit der entsprechenden Einheit bestätigt
(Softmenütaste). Vor Bestätigung der Parametereinheit
kann bei Falscheingabe jeder Wert durch die Taste gelöscht werden (SHIFT + SETUP Taste). Mit der Taste ESC
kann die Eingabe von Parametern abgebrochen werden.
Das Bearbeitungsfenster wird dadurch geschlossen. Wird
kein Wert eingegeben, so springt das Gerät standardmäßig nach 20 Sekunden ohne Eingaben automatisch zurück
(siehe Kap. 8.3.7 Key Fallback Time). Mit der Taste ENTER
(SHIFT + HELP Taste) können im Textbearbeitungsmodus
Zeichen bestätigt werden.
Bei R&S®HMC8041 und R&S®HMC8042 gibt es zusätzlich
die Möglichkeit, vordefinierte Spannungen durch Gedrückthalten der entsprechenden Taste an den Ausgang
anzulegen (z.B. 3,3 V). Die Tasten USER1 und USER2 können mit benutzerdefinierten Einstellungen belegt werden.
Hierzu wird die jeweilige Taste lang gedrückt. Gespeichert
12
Wird z.B. im Display eine Spannung von 10,028 V (Cursor auf
dem 3. Digit von rechts) angezeigt, können durch langes Drücken
des Drehgebers die rechts neben dem Cursor befindlichen Digits
genullt werden (10,000 V).
werden nicht nur Strom- und Spannungswert, sondern alle
kanalspezifischen Einstellungen (wie z.B. FUSE, OVP etc.).
Zum Laden der Einstellungen werden die Tasten USER1
oder USER2 kurz betätigt. Um die Zerstörung einer extern
angeschlossenen Schaltung durch Fehlbedienung zu
verhindern, wird vor der Ändern der Ausgangsspannung
der Ausgang abgeschaltet. Dieser muss manuell wieder
aktiviert werden.
4.2.2 Drehgeber mit Pfeiltasten
Die Parametereingabe kann ebenfalls mit dem Drehgeber
erfolgen. Die Eingabe wird dabei schrittweise verändert
und der entsprechende Eingabeparameter wird unmittelbar eingestellt. Durch Rechtsdrehen des Drehgebers wird
der Sollwert erhöht, durch Linksdrehen verringert. Dimensionslose Werte, wie z.B. bei der Display-Einstellung,
werden mit dem Drehgeber verändert. Mit den Pfeiltasten wird die zu verändernde Dezimalstelle gewählt.
4.3Softmenütasten
Mit den Softmenütasten am rechten Bildschirmrand kann
das angezeigte Menüfeld im Display bedient werden. Die
Einstellung des jeweiligen, angewählten Parameters erfolgt
mit der numerischen Tastatur oder dem Drehgeber. Ist ein
Menüfeld mit den Softmenütasten ausgewählt, so wird
diese Funktion gelb markiert und ist somit aktiviert für die
Parameter- oder Funktionseingabe. Ist eine Gerätefunktion
aufgrund einer speziellen Einstellung nicht verfügbar, so
wird die dazugehörige Softmenütaste deaktiviert und die
Beschriftung ausgegraut. Mit der untersten Softmenütaste
kann ein Menü geschlossen oder eine Menüebene
zurückgesprungen werden.
4.4Messwertanzeige
Das R&S®HMC804x Netzgerät besitzt ein TFT Farb-Display. Auf dem Display werden je nach Gerätetyp bis zu 3
Kanäle angezeigt. Die Abbildung in Kap. 4.1 zeigt eine
allgemeine Übersicht über die Bildschirmaufteilung des
R&S®HMC8043 Netzgerätes mit möglichen Funktionsanzeigen und Beschreibungen.
Abb. 4.3: Messwertanzeige R&S®HMC8043
Einstellen von Parametern
4.5 Einstellbare Maximalwerte
Je nach Gerätetyp können verschiedene Maximalwerte am
Netzgerät eingestellt werden:
❙❙ R&S®HMC8041: Beim R&S®HMC8041 stellt CH1
durchgehend 0 V bis 32 V / 10 A bereit (100 W max.).
❙❙ R&S®HMC8042: Beim R&S®HMC8042 stellen CH1 und
CH2 durchgehend 0 V bis 32 V / 5 A bereit (50 W max. pro
Kanal).
❙❙ R&S®HMC8043: Beim R&S®HMC8043 stellt CH1, CH2
und CH3 durchgehend 0 V bis 32 V / 3 A bereit (33 W
max. pro Kanal).
weiteren Felder werden ausgegraut. Die Werteeingabe
erfolgt hierbei ausschließlich mit dem Drehgeber. Je nachdem, wie schnell oder langsam der Drehgeber gedreht
wird, ändert sich der Eingabewert in großen oder kleinen
Schritten. Mit den Pfeiltasten kann das jeweilige Eingabefeld gewählt werden. Sind alle Einstellungen getätigt, kann
der LIVE Modus durch Drücken des Drehgebers oder der
untersten Softmenütaste beendet werden.
I
3
1
0
0
10
32
V
Abb. 4.4: R&S®HMC8043 Leistungshyperbel
4.6 Aktivierung der Kanäle
Nach der Parametereingabe (Strom / Spannung) des jeweiligen Kanals wird der entsprechende Kanal mit der Taste
CH1 ON/OFF, CH2 ON/OFF oder CH3 ON/OFF selektiert
und mit der Taste MASTER ON/OFF an den Ausgang angelegt. Somit lassen sich vorab die gewünschten Ausgangsgrößen komfortabel einstellen und danach mit der Taste
MASTER ON/OFF an den Verbraucher zuschalten. Der
jeweilige Kanal bzw. der Signalausgang ist aktiv, wenn die
LED der Taste leuchtet. Zusätzlich wechselt die Displayanzeige des jeweiligen aktivierten Kanals je nach Modus
in grün (CV = Konstantspannungsbetrieb) oder rot (CC =
Konstantstrombetrieb). Ist der Ausgang MASTER ON/OFF
deaktiviert, so werden die Werte auf dem Display in gelb
angezeigt.
4.7 LIVE Mode
Zusätzlich zu den bereits erwähnten Einstellungsmöglichkeiten über das Kanal-Kurzmenü ist ein LIVE Modus verfügbar. Mittels LIVE Modus können die Strom- und Spannungswerte direkt auf dem Display für den jeweiligen Kanal
eingestellt werden. Wird der Drehgeber länger gedrückt, so
wird der LIVE Modus aktiviert. Das Gerät springt automatisch in das Spannungseingabefeld von Kanal 1 (CH1). Alle
Abb. 4.5: LIVE Mode
13
Gerätefunktionen
5 Gerätefunktionen
5.1
Konstantspannungs- (CV) / Konstantstrombetrieb (CC)
Das R&S®HMC804x besitzt zwei verschiedene Betriebsarten und kann somit als Konstantspannungs- (CV - Konstantspannungsbetrieb)) oder als Konstantstromquelle
(CC - Konstantstrombetrieb) fungieren. Die Umschaltung
zwischen Konstantspannungs- und Konstantstrombetrieb
ist abhängig von der angeschlossenen Last und erfolgt automatisch. Das Gerät befindet sich nach dem Einschalten
des Netzschalters immer im Modus Konstantspannungsbetrieb. Der maximale Strom Isoll entspricht der Stromeinstellung CURRENT (I).
die Spannung Uout unter den Vorgabewert von Usoll. Der
fließende Strom bleibt jedoch auf Isoll begrenzt. Wird bei
aktiviertem Kanal und MASTER ON/OFF Taste der ausgewählte Kanal verändert, wechselt die Displayfarbe des aktivierten Kanals je nach Betriebsart von grün (CV - Konstantspannungsbetrieb) zu rot (CC - Konstantstrombetrieb).
5.2Fuse
Strombegrenzung bedeutet, dass nur ein bestimmter
maximaler Strom Imax fließen kann. Dieser wird vor der
Inbetriebnahme einer Versuchsschaltung am Netzgerät
eingestellt und beim Auslösen der Fuse der entsprechende
Kanal abgeschaltet. Damit soll verhindert werden, dass im
Fehlerfall (z.B. Kurzschluss) ein Schaden an der Versuchsschaltung entsteht.
Uout
Usoll
Spannungsregelung
Stromregelung
Isoll
Iout
Abb. 5.1: Strombegrenzung
Abb. 5.3: Fuse-Anzeige CH1
Nachdem die Kanalwahltaste betätigt wurde, kann mittels
Softmenütaste CURRENT oder I die Einstellung des Stromwertes über den Drehgeber, die Pfeiltasten bzw. der numerischen Tastatur erfolgen. Die Einstellung des Stromes
erfolgt für jeden Kanal einzeln. Ist die Einstellung abgeschlossen, wird der Wert mit einer Einheitentaste betätigt
oder das Gerät springt standardmäßig nach 20 Sekunden
ohne Eingaben automatisch zurück (siehe Kap. 8.3.7 Key
Fallback Time).
Um einen angeschlossenen, empfindlichen Verbraucher im Fehlerfall noch besser zu schützen, besitzt das
R&S®HMC804x eine elektronische Sicherung. Die Einstellung der elektronischen Sicherungen erfolgt über die Taste
ADV und Softmenütaste FUSE. Zusätzlich können die
Sicherungen über die Kanalwahltaste CH1 / CH2 / CH3 und
der Softmenütaste FUSE gesetzt oder gelöscht werden.
Mittels Softmenütaste CHANNEL kann der jeweilige
Kanal ausgewählt und mit der Softmenütaste ACTIVATE
die Sicherung des entsprechenden Kanals aktiviert bzw.
deaktiviert werden. Wurde für einen oder mehrere Kanäle
die elektronische Sicherung aktiviert, so wird im Display
ein Sicherungszeichen angezeigt. Wurde die elektronische
Sicherung ausgelöst, so blinkt das Sicherungszeichen im
Display rot.
Wie die Skizze 5.1 verdeutlicht, bleibt Uout = Usoll , solange
der Ausgangsstrom Iout < Isoll ist (Spannungsregelung).
Wird nun der eingestellte Stromwert Isoll überschritten,
setzt die Stromregelung (Konstantstrombetriebsart) ein.
Das bedeutet, dass trotz zunehmender Belastung der
Wert Isoll nicht weiter ansteigen kann. Stattdessen sinkt
Abb. 5.2 Messwertanzeige CV/CC R&S®HMC8042
14
5.2.1 Fuse Link
Mit der Softmenütaste LINKED TO können die Kanäle mit
ihren elektronischen Sicherungen logisch verknüpft
werden. Durch Druck auf die Softmenütaste CHANNEL
können die einzelnen Kanäle ausgewählt werden. Ist eine
Verlinkung aktiv, so wird dies auf dem Display mit einem
Pfeil und dem jeweiligen verknüpften Kanal angezeigt.
Überschreitet der Strom an einem Kanal den Wert IMAX
und ist für diesen Kanal die elektronische Sicherung
mittels Softmenütaste FUSE aktiviert (siehe Einstellung der
Strombegrenzung), so werden alle Kanäle abgeschaltet,
die mit diesem Kanal verknüpft wurden. Der ausgelöste
Kanal wird mit einem rot blinkenden Sicherungszeigen im
Display angezeigt. Der verknüpfte, mit abgeschaltete Kanal
Gerätefunktionen
wird mit einem roten, nicht blinkenden Sicherungszeichen
auf dem Display angezeigt. Beim Auslösen der elektronischen Sicherung werden zwar die verknüpften Kanäle
ausgeschaltet, die MASTER ON/OFF Taste bleibt allerdings
aktiv. Je nach Quelle / Ziel können die Ausgänge jederzeit
wieder mit der entsprechenden Kanalwahltaste aktiviert
werden, wobei diese (im Falle eines Überstoms) sofort
wieder abgeschaltet werden.
Abb. 5.4: Beispiel Fuse Linking
In Abb. 5.2 zieht ein Überschreiten des Stromlimits an CH1 automatisch ein Abschalten von CH2 und CH3 mit sich.
5.2.2 Fuse Delay
Mit der Funktion DELAY kann eine Verzögerungszeit der
Sicherungen von 10 ms bis 10 s eingestellt werden. Diese
soll beim Einschalten auftretende, lastabhängige Stromspitzen ignorieren, so dass die Fuse nicht auslöst (z.B. bei
kapazitiven Lasten). Es handelt sich hierbei ausschließlich
um eine Fuse-Auslöseverzögerung am gemessenen Kanal
und keine Verzögerung zwischen dem Auslösen von einzelnen Kanälen. Die Fuse Delay kann mit Hilfe des Drehgebers oder der numerischen Tastatur eingestellt werden.
Die Verzögerungszeit kann für jeden Kanal einzeln definiert
werden. Der jeweilige Kanal wird über die Softmenütaste
CHANNEL ausgewählt.
Mit der Softmenütaste ACTIVATE wird die OVP für den
ausgewählten Kanal aktiviert (ON) bzw. deaktiviert (OFF).
Steigt die Spannung über den voreingestellten Wert
UMAX, wird der jeweilige Kanal abgeschaltet und somit der
Verbraucher geschützt. Wurde der Überspannungsschutz
ausgelöst, so blinkt im Display OVP.
5.4 Überlastschutz (OPP)
Der Überlastschutz kann für jeden Kanal individuell eingestellt werden (Softmenütaste CHANNEL). Je nach Gerätetyp ist für den Überlastschutz ab Werk der maximale
Leistungswert PMAX (pro Kanal) voreingestellt, die jedoch
frei nach unten an den jeweiligen Anwendungsfall angepasst werden können. Mit der Softmenütaste ACTIVATE
wird die OPP für den ausgewählten Kanal aktiviert (ON)
bzw. deaktiviert (OFF). Steigt die Leistung über den voreingestellten Wert Pmax, wird der jeweilige Kanal abgeschaltet
und somit der Verbraucher geschützt. Wurde der Überlastschutz ausgelöst, so blinkt im Display OPP.
5.5
Tracking-Funktion
Die TRACK-Funktion ist nur bei den Geräten R&S®HMC8042 und
R&S®HMC8043 verfügbar..
Mit Hilfe der Tracking-Funktion können mehrere Kanäle
miteinander verknüpft werden. Sowohl die Spannung als
auch die Strombegrenzung der einzelnen Kanäle können
gleichzeitig bis zum Erreichen des Maximalwertes für
Strom und Spannung variiert werden.
Die Fuse Delay Funktion funktioniert nur beim Aktivieren des
Kanals (MASTER ON). Diese Funktion ist nicht im normalen
Funktionsmodus aktiv.
Abb. 5.5: TRACK-Funktion
5.3 Überspannungsschutz (OVP)
Der Überspannungsschutz kann für jeden Kanal individuell
eingestellt werden (Softmenütaste CHANNEL). Für den
Überspannungsschutz sind ab Werk 32.050 V voreingestellt, die jedoch frei nach unten mit der Softmenütaste
LEVEL an den jeweiligen Anwendungsfall angepasst
werden können.
Zur Auswahl stehen zwei verschiedene OVP Modi:
❙❙ Measured (MEAS): In der Betriebsart MEAS schaltet die
OVP ab, wenn der gemessene Wert den eingestellten
Grenzwert überschreitet.
❙❙ Protected (PROT): In der Betriebsart PROT wird bei einem
Überschreiten des eingestellten Grenzwertes der Ausgang
des Gerätes nicht eingeschaltet. Zusätzlich wird der
gemessene Wert überwacht (siehe Betriebsart MEAS).
Um in den Tracking-Modus zu gelangen, wird die TRACKTaste betätigt. Nach Aktivierung der TRACK-Funktion (LED
leuchtet) können die einzelnen Kanäle mit den Tasten CH1,
CH2 und CH3 ausgewählt werden. Wird z.B.die Softmenütaste U aktiviert, so kann der Spannungswert der ausgewählten Kanäle mit dem Drehgeber bzw. den Pfeiltasten
um den gleichen Betrag verändert werden. Analoges gilt
für den Strom in Verbindung mit der Softmenütaste I. Das
R&S®HMC804x Netzgerät behält beim Tracking die vorher
eingestellte Spannungs- oder Stromdifferenz zwischen den
Kanälen so lange bei, bis ein Kanal den minimalen bzw.
maximalen Wert der Spannung oder des Stromes erreicht
hat. Ist die TRACK-Taste aktiv, so leuchtet die Tasten-LED.
Ist die Einstellung abgeschlossen, wird die TRACK Taste
erneut betätigt oder das Gerät springt standardmäßig nach
15
Gerätefunktionen
20 Sekunden ohne Eingaben automatisch zurück (siehe
Kap. 8.3.7 Key Fallback Time).
Die TRACK-Funktion kann ausschließlich in der lokalen Betriebsart (Frontbedienung) verwendet werden. Via Remote Betrieb
(SCPI Kommandos) ist die TRACK-Funktion nicht nutzbar, da laut
SCPI Standard jeder Kanal als „Instrument“ bewertet und somit
jeder Kanal einzeln aktiviert wird.
wählt. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, die erstellten
Punkte zu interpolieren (INTP = Y) oder nicht (INTP = N).
Die Aktivierung der Arbitraryfunktion erfolgt mit der
Softmenütaste ACTIVATE (ON/OFF) im ARB Hauptmenü
oder im jeweiligen Kanal-Kurzmenü über die Softmenütaste E.ARB. Nach Aktivierung des jeweiligen Kanals (CH1
ON/OFF, CH2 ON/OFF, CH3 ON/OFF) und Aktivierung des
Ausgangs (MASTER ON/OFF) wird die Arbitrarykurve am
Ausgang ausgegeben.
5.6 EasyArb Editor
Durch Druck auf die Taste ARB wird das Arbitrary Menü
aufgerufen. Mit dem R&S®HMC804x können frei programmierbare Signalformen erzeugt und innerhalb der vom
Gerät vorgegeben Grenzwerte für Spannung und Strom
des jeweiligen Kanals wiedergegeben werden. Die Arbitraryfunktion kann sowohl über das Bedienfeld, als auch
über die externe Schnittstelle konfiguriert und ausgeführt
werden. Jeder Kanal hat praktisch gesehen seinen eigenen
Arbitraryspeicher. Das bedeutet, dass eine Arbitrarykurve
für jeden Kanal einzeln erstellt und gestartet werden kann.
Mit dem Softmenüt EDIT wird der EasyArb Editor geöffnet
und die Parameter der frei programmierbaren Signalform
können bearbeitet werden. Der jeweilige Kanal wird mit
der Softmenütaste CHANNEL ausgewählt.
Abb. 5.7: Beispiel einer Arbitrarykurve
Mittels Softmenütaste TRIGGERED kann der manuelle
Trigger aktiviert (ON) bzw. deaktiviert (OFF) werden. Zur
Auswahl stehen zwei verschiedene Trigger Modi (Softmenütaste TRIG MODE):
❙❙ SINGLE: Durch Druck auf die TRIG Taste wird jeder
einzelne Punkt der erstellten Arbitrarykurve am Ausgang
nacheinander ausgegeben.
❙❙ RUN: Durch Druck auf die TRIG Taste wird die
Arbitrarykurve am Ausgang ausgegeben.
Abb. 5.6: EasyArb Editor
Stützpunktdaten für Spannung, Strom und Zeit (Verweildauer pro Punkt) werden hierfür benötigt. Durch geeignete
Stützpunktdaten lassen sich alle gängigen Signalformen
(Treppenfunktion, Sägezahn, Sinus, etc.) erzeugen.
Maximal 512 Stützpunkte (IDX von 0...512) können durchlaufen werden. Die Repetierrate liegt bei maximal 65535
Wiederholungen. Ist die Wiederholrate (Softmenütaste
REPETITION) „0“ eingestellt, so wird die Arbitraryfunktion unendlich oft durchlaufen, bis die Kurve über die
Softmenütaste ACTIVATE OFF manuell gestoppt / deaktiviert wird. Wird die Arbitrarykurve gestoppt / deaktiviert,
so wird auch der Kanal abgeschaltet (Kanal-LED erlischt).
Die Werteeingabe erfolgt jeweils mit dem Drehgeber oder
der numerischen Tastatur (SHIFT-Taste) eingestellt. Bei der
Eingabe über die SHIFT-Taste wird der eingegebene Wert
durch Druck auf den Drehgeber bestätigt. Die einzelnen
Spalten oder Zeilen werden mit den Pfeiltasten ausgeDie Arbitrary-Funktion kann nicht gleichzeitig mit Sequencing
genutzt werden.
16
Mit der Softmenütaste SAVE auf Seite 2|2 des EasyArb
Editior Menüs können die erstellten Signalformen intern
oder extern auf USB Stick gespeichert werden, die mit
Hilfe von LOAD wieder geladen werden können. Mit der
Softmenütaste CLEAR ALL kann die zuvor erstellte Tabelle
des aktuellen Kanals gelöscht werden.
5.6.1 Datenformatbeispiel einer Arbitrarydatei
#Device;HMC8043
#Device Name;ABC
#Format;ARB
#Date;2014-09-03
#Rep;0
#EP;4
#Version;01.003-02.401-03.701
#Serial No.;020600484
Idx;U;I;Time;Interp
001;10.500;00.4000;001.00;0
002;13.000;00.4000;001.00;0
003;09.500;00.4000;001.00;0
004;11.000;00.4000;001.00;0
Gerätefunktionen
5.6.2 Beispiel für eine Arbitrarykurve mit der
HMExplorer Software (hier: ¸HMC8043)
Weitere Informationen über das Arbitrary-Softwaremodul
finden Sie in der internen Hilfe der HMExplorer Software
unter HELP (F1).
Abb. 5.8: Arbitrary-Editor Beispiel (Auszug) HMExplorer Software
Eine weitere Möglichkeit zur Erstellung einer Arbitrarykurve ist das Arbitrary-Softwaremodul der HMExplorer
Software. Hier kann Punkt für Punkt mit dem Editor eine
Kurve erstellt werden. Einzelne Punkte können mit der
Funktion „+“ oder „–“ eingefügt oder gelöscht werden. Mit
der Funktion INTERPOLATION können zusätzlich die definierten Arbitrarypunkte interpoliert ausgegeben werden.
Abb. 5.9: Arbitrarybeispiel HMExplorer Software
Sind alle Arbitrarypunkte erstellt, so kann mit dem Menüpunkt TRANSFER die erstellte Kurve über die Schnittstelle
an das Gerät übertragen werden. In dem sich öffnenden
Transfer-Menü kann der jeweilige HMC Kanal und die Wiederholungen ausgewählt werden. Zusätzlich kann der Ausgang aktiviert werden, um die Kurve direkt am Ausgang
auszugeben,um z.B. auf einem Oszilloskop zu betrachten
(siehe Abb. 5.10).
Abb. 5.10: Arbitrarybeispiel Oszilloskop mit Interpolation
17
ER
Erweiterte Bedienfunktionen
6 Erweiterte
Bedienfunktionen
HMC 8043
POWER SUPPLY
100-240 V ±10% / 50-60 Hz
200 WATT (max.)
6.1Terminal-Anschluss
FUSE: T3,15L250V
TERMINALBLOCK
CH3 CH2 CH1 IN
P+ S+ P+ S+ P+ S+ U+ I+
P- S- P- S- P- S- U- I-
6.1.1 19“ Rack-Einbausatz
Zum Einbau in ein 19“ Rack kann der Einbausatz HZC95
genutzt werden. Beim Einbau einer oder mehrerer
R&S®HMC804x Geräte in ein 19“ Rack ist darauf zu achten,
dass umlaufend genügend Platz für eine ausreichende
F-5013569 MC 253564
Kühlung gewährleistet ist (siehe Einbaubeispiel Abb. 6.3).
Engineered
in Germany
Abb. 6.1: Terminalblock mit
Manufactured
Anschlussbelegungin Czech Republic
Über den Terminal-Anschluss auf der Geräterückseite
können die Spannungen / Ströme aller Kanäle (inklusive
SENSE) ausgeführt werden.
Der 16-polige Terminal-Block enthält für jeden Kanal einzeln folgende Anschlüsse:
❙❙ P+ (entspricht + Buchse auf der Frontseite)
❙❙ P- (entspricht - Buchse auf der Frontseite)
❙❙ S+ und S- (SENSE-Anschlüsse)
❙❙ U+, U-, I+, I- (Spannungs-/Stromschnittstelle) + Trigger
Abb. 6.2:
Steckklemmleiste
HZC40 (Lieferung ohne
Kabel)
Zum Anschluss von Leitungen kann z.B. die Steckklemmleiste HZC40 (optional erhältlich) erworben und genutzt
werden. Dies ermöglicht eine einfache Integration in 19``
Einbauracks (siehe Abb. 6.2). Die Steckklemmleiste HZC40
wird ohne Kabel geliefert.
Mit den SENSE-Leitungen, welche bei R&S®HMC8042 und
R&S®HMC8043 nur rückseitig ausgeführt sind, lassen sich
Spannungsabfälle auf den Zuleitungen zur Last ausgleichen, so dass am Verbraucher die tatsächlich eingestellte
Spannung anliegt. Das Gerät erkennt selbstständig, wenn
die SENSE-Leitungen angeschlossen sind und regelt automatisch die Ausgangsspannung direkt am Verbraucher.
Sind die SENSE-Leitungen über die Anschlüsse S+ und
S- angeschlossen, so wird im Display SENSE angezeigt.
Die maximale Kompensation der Zuleitungswiderstände
beträgt 1 Volt.
18
Abb. 6.3: 19“ Rack Einbaubeispiel
Beim Einbau in 19“ Racks ist ein Mindestabstand zwischen den
Einbaurahmen von 1 HE zu empfehlen. Bei Verwendung von 1 HE
Blindabdeckungen empfiehlt sich die Verwendung von gelochten
Blindabdeckungen.
6.2 Analog In
Auf der Geräterückseite befinden sich die Anschlüsse für
analoge Steuersignale (siehe Kap. 6.1 Terminal-Anschluss).
Mit dem R&S®HMC804x ist es möglich, wahlweise über
ein Spannungs- (0 V bis 10 V) oder Stromsignal (4 mA bis
20 mA) die Ausgangsspannungen des Netzteils zu steuern. Beide Signale dürfen nicht gleichzeitig angeschlossen
sein, da zwischen Spannungseingang und Stromschleife
keine galvanische Trennung besteht. Es ist ausschließlich
ein Entweder-Oder-Betrieb möglich. Das Analog In Menü
wird über das ADV Menü und der Softmenütaste ANALOG IN geöffnet. Mit der Softmenütaste CHANNEL wird
der entsprechende Kanal ausgewählt, die Softmenütaste
ACT.CH aktiviert die Analog In Funktion für den gewählten
Kanal. Die Analog In Funktion kann zusätzlich im KanalKurzmenü (ANALOG IN ON/OFF) aktiviert bzw. deaktiviert
werden.
Mittels Softmenütaste MODE wird zwischen zwei verschiedenen Einstellungsmodi unterschieden:
❙❙ LIN: In der Betriebsart LIN wird die an der Gerätevorderseite eingestellte Spannung proportional gesteuert.
❙❙ STEP: Bei der Einstellung STEP wird bei Überschreitung
des Schwellwerts die an der Gerätevorderseite
eingestellte Spannung des gewählten Ausgangs
ausgegeben. Ansonsten wird 0 V ausgegeben.
Erweiterte Bedienfunktionen
Die Analog In-Funktion kann nicht gleichzeitig mit Sequencing,
EasyRamp oder der Arbitrary-Funktion genutzt werden.
Der Schwellwert für den STEP Modus wird mittels Softmenütaste THRESHOLD eingestellt. Mit der Softmenütaste INPUT kann zwischen Spannungs- (U) und Stromsignal (I) gewählt werden. Die Ausgänge, auf welche die
Schnittstelle wirken soll, können beliebig kombiniert und
konfiguriert werden.
6.2.1 Analog In Beispiel
In Abb. 6.4 wird ein Analog In Beispiel mit der Betriebsart
LIN gezeigt, welcher die an der Gerätevorderseite eingestellte Spannung proportional steuert. Als Quelle wurde
hierzu ein externes Netzgerät verwendet. Der Anschluss
erfolgt über die Steckklemmleiste HZC40 und daran
befestigte Kabel, die mit der externen Quelle verbunden
werden. In diesem Beispiel wird ein Spannungssignal
verwendet (U+ / U-).
(MASTER ON/OFF) automatisch mit einem einstellbaren
Zeitversatz nacheinander zugeschaltet. Ebenso ist ein
zeitgleiches Ein- bzw. Ausschalten aller Kanäle möglich.
Der Zeitversatz zwischen den einzelnen Kanälen kann mit
der Softmenütaste DELAY von 1 ms bis 10 s eingestellt
werden. Die Sequencing Funktion wird für jeden Kanal
einzeln aktiviert bzw. deaktiviert. Die Sequencing Funktion
kann zusätzlich durch einen manuellen Trigger aktiviert
werden.
MASTER
ON
CH3
Delay time CH1-CH3
CH2
Delay time CH1-CH2
CH1
0
5
10
Delay in sec
Abb. 6.5: Beispiel für Sequencing
Abb. 6.4: Analog In Beispiel
An der externen Quelle wird eine Spannung von 5 V gewählt. Der Spannungswert von CH1 wird auf 1 V eingestellt. Wird nun die Analog In Funktion für CH1 über das
Kanal-Kurzmenü oder das ADV Menü aktiviert (Anzeige In
An) unterhalb des Kanals), so wird der Spannungswert von
CH1 auf 50% des vorher eingestellten Spannungswertes
geregelt. In diesem Beispiel würde dies 500 mV entsprechen. Wird die Spannung der externen Quelle auf 10 V
max. erhöht, so wird der Spannungswert von CH1 auf
100% des vorher eingestellten Spannungswertes geregelt.
In diesem Beispiel würde dies 1 Volt entsprechen.
Analog dazu erfolgt das Steuern der Ausgangsspannung
von CH1 über ein Stromsignal. Hierzu müssen die Anschlüsse I+ / I- verwendet werden. Wird der Stromwert der
externen Quelle auf 20 mA eingestellt, so wird der Spannungswert von CH1 auf 100% des vorher eingestellten
Spannungswertes geregelt. In diesem Beispiel würde dies
1 Volt entsprechen.
6.3 Sequencing
Das R&S®HMC804x Netzgerät verfügt über eine menüeinstellbare Sequencing-Funktion. Beim Sequencing werden
die verfügbaren Kanäle bei Aktivierung des Ausgangs
Folgende Sequencing-Start-Optionen sind verfügbar:
❙❙ Sequencing mit MASTER ON starten:
Sind die entsprechenden Kanäle im Sequencing Menü
(ACT.CH1, ACT.CH2, ACT.CH3) und das Sequencing mit
der Softmenütaste ACTIVATE aktiviert und sind die
Kanäle über die Kanaltaste CH1 ON/OFF, CH2 ON/OFF
bzw. CH3 ON/OFF aktiviert (LED leuchtet), so wird die
eingestellte Sequenz durch Drücken der MASTER ON/
OFF Taste gestartet.
❙❙ Sequencing über Kanaltaste starten:
Sind die entsprechenden Kanäle im Sequencing Menü
(ACT.CH1, ACT.CH2, ACT.CH3) und das Sequencing mit
der Softmenütaste ACTIVATE aktiviert und sind die
Kanäle über die Kanaltaste CH1 ON/OFF, CH2 ON/OFF
bzw. CH3 ON/OFF deaktiviert, so wird die eingestellte
Sequenz bei aktivierter MASTER ON/OFF Taste (LED
leuchtet) erst gestartet, wenn die Kanaltaste einer am
Sequencing beteiligten Kanäle (CH1 ON/OFF, CH2 ON/
OFF bzw. CH3 ON/OFF) betätigt wurde.
❙❙ Sequencing über Trigger starten:
Sind die entsprechenden Kanäle im Sequencing Menü
(ACT.CH1, ACT.CH2, ACT.CH3) und das Sequencing mit
der Softmenütaste ACTIVATE aktiviert, die Kanäle über
die Kanaltaste CH1 ON/OFF, CH2 ON/OFF bzw. CH3 ON/
OFF deaktiviert und der Trigger über die Softmenütaste
TRIGGERED aktiviert (ON), so kann die eingestellte
Sequenz bei aktivierter MASTER ON/OFF Taste (LED
leuchtet) über die blinkende TRIG Taste oder die Kanaltaste CH1 ON/OFF, CH2 ON/OFF bzw. CH3 ON/OFF
gestartet werden.
Sequencing kann nicht gleichzeitig mit der Arbitrary-Funktion
genutzt werden.
19
Erweiterte Bedienfunktionen
EasyRamp kann nicht gleichzeitig mit der Analog In- und
Arbitrary-Funktion genutzt werden.
rischen Tastatur variiert werden. Eine Zeit von 10 ms bis
10s ist möglich. Mit der Softmenütaste ACTIVATE wird
jeder Kanal getrennt voneinander aktiviert (ON) bzw. deaktiviert (OFF). Die Anlaufzeit (TIME) wird ebenfalls für jeden
Kanal einzeln eingestellt. Sind nun ein oder mehrere Kanäle
aktiviert und wird nach Aktivieren der Kanäle (CH1 ON/
OFF, CH2 ON/OFF, CH3 ON/OFF) die MASTER ON/OFF Taste betätigt, so kann das Ansteigen der Spannungs- bzw.
Stromwerte auf dem Display beobachtet werden.
Abb. 6.6: Delay zwischen CH1 und CH2
Die Sequenz wird nur durch die Kanaltaste CH1 ON/OFF, CH2 ON/
OFF bzw. CH3 ON/OFF gestartet, wenn der Kanal im Sequencing
Menü aktiviert ist und sich innerhalb der definierten Sequenz
befindet.
6.4 Externer Trigger
Ein externes Triggersignal (TTL) kann an die Spannungsschnittstelle auf der Geräterückseite angelegt werden, um
z.B. eine Arbitraryfunktion zu starten oder das Daten-Logging bzw. das Sequencing zu aktivieren.
Analog IN und die externe Trigger-Funktion können nicht
gleichzeitig genutzt werden (gleicher Anschluss and der GeräteRückseite).
6.5 EasyRamp
Das Netzgerät verfügt über eine sogenannte EasyRamp
Funktion, mit der eine „Anlaufkurve“ simuliert werden
kann. Die Ausgangsspannung sowie der Ausgangsstrom
werden nach dem Einschalten der Kanäle (MASTER ON)
annähernd linear bis auf den eingestellten Spannungsbzw. Stromwert ansteigen. Die Zeit, in der die Spannungsbzw. Stromwerte ansteigen sollen, werden durch die Softmenütaste TIME bestimmt. Der Zeitwert kann entweder
mit dem Drehgeber in 10ms Schritten oder mit der nume-
6.6
Parallel- und Serienbetrieb
Es wird vorausgesetzt, dass nur Personen, die entsprechend
ausgebildet und unterwiesen sind, die Netzgeräte und die daran
angeschlossenen Verbraucher bedienen.
Zur Erhöhung von Ausgangsspannung/-strom lassen sich
die Kanäle in Reihen- bzw. Parallelschaltung betreiben. Die
Ausgangsspannungen, welche kombiniert werden sollen,
sind in der Regel voneinander unabhängig. Dabei können
die Ausgänge eines oder mehrerer Netzgeräte miteinander
verbunden werden.
6.6.1 Serienbetrieb
Bei einer Reihenschaltung können gefährliche Spannungen entstehen.
Bei dieser Art von Verschaltung addieren sich die einzelnen
Ausgangsspannungen. Es fließt durch alle Ausgänge derselbe Strom. Die Strombegrenzungen der in Serie geschalteten Ausgänge sollten auf den gleichen Wert eingestellt
sein. Geht einer der Ausgänge in die Strombegrenzung,
bricht naturgemäß die Gesamtspannung ein. Nach Möglichkeit sollten die Spannungen auf einen ähnlichen Wert
eingestellt werden, um die Belastungen zu verteilen (nicht
unbedingt notwendig). Wenn ein (niederohmiger) Verbraucher angeschlossen ist, darf nie nur ein Kanal eingeschaltet sein. Dies könnte das Gerät beschädigen (insbesondere
Schutzdioden). Es müssen also immer beide Kanäle oder
kein Kanal eingeschaltet sein.
Schaltet das Gerät bei Serienverschaltung in den Konstantstrombetrieb (CC), so wird die Spannungsanzeige ungenau.
32 V
1A
CH1
32 V
1A
CH2
64 V
1A
Abb. 6.7: Beispiel für eine EasyRamp Kurve
20
Abb. 6.8: Beispiel für Serienbetrieb
CH3
Erweiterte Bedienfunktionen
Durch eine leichte Spannungserhöhung kann die Lastverteilung
beeinflusst werden. Wird bei einem Kanal die Spannung um z.B.
50 mV höher gewählt (bei einem Satz identischer Kabel), wird
zunächst der Strom von diesem Kanal geliefert.
6.6.2 Parallelbetrieb
Ist es notwendig den Gesamtstrom zu vergrößern, werden
die Ausgänge des Netzgerätes parallel geschaltet. Die Ausgangsspannungen der einzelnen Ausgänge sollten so genau wie möglich auf denselben Spannungswert eingestellt
werden. Bei kleinen Spannungsdifferenzen ist es nicht ungewöhnlich, dass bei dieser Betriebsart zunächst ein Spannungsausgang bis an die Strombegrenzung belastet wird;
der andere Spannungsausgang liefert den restlichen noch
fehlenden Strom. Der maximal mögliche Gesamtstrom
ist die Summe der Einzelströme der parallel geschalteten
Quellen. Es können bei parallel geschalteten Netzgeräten
Ausgleichsströme innerhalb der Netzgeräte fließen.
16 V
2A
CH1
16 V
2A
CH2
Abb. 6.10: Übersicht Netzgeräte-Quadranten
der Bereich von -32 V bis +32 V erreicht werden.Es handelt
sich hierbei nicht um eine negative Anzeige auf dem
Display, sondern um eine Verschaltung mit gleichem Spannungsbereich. Ein negativer Strom (Stromsenke) ist
dagegen nicht möglich.
CH3
16 V
4A
Abb. 6.11: Verschaltung R&S®HMC8043
Abb. 6.9: Beispiel für Parallelbetrieb
Bei Verwendung von Netzgeräten anderer Hersteller, die
gegebenenfalls nicht überlastsicher sind, können diese
durch die ungleiche Stromverteilung zerstört werden. Im
Allgemeinen wird der größere Strom zunächst von dem
Kanal mit der höheren Ausgangsspannung geliefert. Erst
wenn dieser Kanal an die Leistungsgrenze gelangt, wird
der restliche Strom von dem parallel geschalteten Kanal
zur Verfügung gestellt. Welcher Kanal dabei den größeren
Strom liefert ist nicht vorhersagbar, da auch Kanäle mit
identische eingestellten Spannungswerten eine geringe
Spannungsdifferenz aufweisen können. Wird die Last auf
die verschiedenen Kanäle verteilt, sollte die Strombegrenzung des Kanals, der den Hauptstrom liefert, auf einen
Bruchteil des Stromes eingestellt werden. Dieser Vorgang
schont die Halbleiter und verbessert die Wärmeabführung,
da die Verlustleistung gleichmäßiger verteilt wird.
6.8Statistik
Das R&S®HMC804x besitzt eine interne Statistik-Funktion,
welche pro Kanal statistische Werte (Min/Max, Mean,
Count) für Strom und Spannung ermitteln kann. Das Statistik Menü wird über die MEAS Taste und das Softmenü
STATS geöffnet. Mit der Softmenütaste STATS kann die
Statistik an- (ON) bzw. ausgeschaltet werden (OFF). Die
Softmenütaste CLEAR setzt die statistischen Werte zurück
und beginnt mit einer erneuten Ermittlung.
Eine negative Spannung kann nur durch eine Verschaltung von
zwei Kanälen erreicht werden. Ein negativer Spannungsbereich
mit nur einem Kanal ist nicht möglich.
6.7 Mehrquadrantenbetrieb
Grundsätzlich wird für einen Mehrquadrantenbetrieb ein
Mehrquadranten-Netzgerät benötigt. Das R&S®HMC804x
ist nur ein 1-Quadrant-Netzgerät, welches positive Spannung bzw. positiven Strom liefern kann (Quadrant I). Eine
negative Spannung kann jedoch mittels einer speziellen
Verschaltung von zwei Kanälen (gemeinsamer GND Punkt)
"erzeugt" werden.
Ein Verschaltungsbeispiel eines R&S®HMC8043 wird in
Abb. 6.8 gezeigt, die Verschaltung für das R&S®HMC8042
ist gleich. Grundsätzlich kann mittels dieser Verschaltung
Abb. 6.12: Statistik-Beispiel R&S®HMC8043
21
Erweiterte Bedienfunktionen
7 Datenaufzeichnung (Logging)
Abb. 6.13: Statistik-Beispiel R&S®HMC8042
Beim R&S®HMC8043 kann die Statistik nicht gleichzeitig
mit den Kanalwerten auf dem Display angezeigt werden.
Hier läuft die Statistik im Hintergrund und muss über das
MEAS Menü aufgerufen werden. Beim R&S®HMC8042
und R&S®HMC8041 kann die Statistik unter den Kanalwerten eingeblendet werden. Die statistischen Werte können immer nur für jeden Kanal einzeln ermittelt werden.
6.8 Energy Meter
Mittels ENERGY Funktion kann die am Ausgang abgegebene Energie in Ws im Display angezeigt werden. Dieser
„Zähler“ wird kanalweise (CHANNEL) mit der Softmenütaste ACTIVATE zugeschaltet bzw. mit der Softmenütaste
CLEAR zurückgestellt. Mit der Softmenütaste HOLD
werden die aktuellen, abgegebenen Energiewerte auf dem
Display eingefroren.
Mit dem Softmenü LOGGING kann die Messwerterfassung gestartet und verschiedene Einstellungen gewählt
werden. Mit der Softmenütaste LOGGING kann die
Messwerterfassung und -speicherung aktiviert (ON) oder
deaktiviert (OFF) werden. Mit dem Softmenü STORAGE
kann der Speicherplatz (Internal / USB-Stick), der Dateiname (File Name) und das Dateiformat (CSV / TXT) gewählt werden. Mit der Softmenütaste INTERVAL und dem
Drehgeber kann ein Messintervall eingestellt werden. Das
Messintervall beschreibt die Zeit zwischen den aufgenommenen Messungen. Wird z.B. die Funktion INTERVAL auf
2 gesetzt, so wird alle 2 s eine Messung aufgenommen.
Das Softmenü MODE bietet drei verschiedene LoggingModi. Die Funktion „U“ wird gewählt, wenn eine unendlich lange Datenaufzeichnung vorgenommen werden soll.
Der limitierende Faktor hierbei ist die Größe des internen
Speichers (512kB max.) oder des angeschlossenen USBSticks (4GB max., FAT/FAT32 formatiert). Ist die Funktion
„N“ aktiv, so kann mit der Softmenütaste COUNT und
dem Drehgeber die Anzahl der Messwertaufzeichnungen
eingestellt werden. Wird z.B. ein Interval von 2 s und ein
Count von 5 eingestellt, so werden 5 Messwerte im Abstand von 2 s aufgezeichnet. Ist die Funktion „T“ aktiviert,
so kann mit der Softmenütaste TIME die Aufzeichnungsdauer der Messwerte mit dem Drehgeber eingestellt
werden.
Externe USB Festplatten (oder USB Verlängerungen) werden
nicht unterstützt. Ausschließlich USB Sticks, welche FAT/FAT32
formatiert sind, werden vom R&S®HMC804x erkannt.
7.1.1 Datenformatbeispiel einer Logging-Datei
#Device;R&S®HMC8043
#Device Name;Device under test HM
#Format;LOG
#Date;2000 - 01 - 01
#Version;00.014-02.301-03.651
#Serial No.;NO SERIAL NUMBER
#Mode;Unlimited
#Logging Interval[s];1.000
#Specified Logging Count;----#Specified Logging Time[s];----#Sequence;Off
#CH1 Voltage Target[V];25.050
#CH1 Current Target[A];0.130
#CH1 Sequence Delay[s];----#CH1 EasyArb;Off
#CH1 OVP;Off
22
Dokumentation, Speichern und Laden
#CH1 OPP;Off
#CH1 Ramp;Off
#CH1 Analog in;Off
#CH2 Voltage Target[V];16.000
#CH2 Current Target[A];2.000
#CH2 Sequence Delay[s];----#CH2 EasyArb;Off
#CH2 OVP;Off
#CH2 OPP;Off
#CH2 Ramp;Off
#CH2 Analog in;Off
#CH3 Voltage Target[V];24.050
#CH3 Current Target[A];1.030
#CH3 Sequence Delay[s];----#CH3 EasyArb;Off
#CH3 OVP;Off
#CH3 OPP;Off
#CH3 Ramp;Off
#CH3 Analog in;Off
#Start Time;01:20:15
#Stop Time;01:20:18
#Actual Count; 3
U1[V];I1[A];U2[V];I2[A];U3[V];I3[A];Timestamp
0.000;0.0000;0.000;0.0000;0.000;0.0000;01:20:16:136
0.000;0.0000;0.000;0.0000;0.000;0.0000;01:20:17:135
0.000;0.0000;0.000;0.0000;0.000;0.0000;01:20:18:134
8 Dokumentation,
Speichern und
Laden
Das Netzgerät R&S®HMC804x ermöglicht, alle Bildschirmdarstellungen und Benutzereinstellungen abzuspeichern.
Intern steht ein Speicher für Geräteeinstellungen zur
Verfügung. Diese Daten lassen sich zusätzlich auf einem
angeschlossenen USB-Stick ablegen. Bildschirmdarstellungen (Screenshots) können nur auf einem USB-Stick
abgespeichert werden. Das Hauptmenü für das Speichern
und Laden von Funktionen wird durch Druck auf die Taste
SAVE/RECALL aufgerufen.
8.1Geräteeinstellungen
Im Softmenü DEVICE SETTINGS können die aktuellen
Geräteeinstellungen gespeichert und bereits gespeicherte
Einstellungen geladen werden.
Der Druck auf die Softmenütaste SAVE öffnet das Speichermenü. Mittels der Softmenütaste STORAGE kann ein
möglicher Speicherort (Internal oder Front) ausgewählt
werden, auf dem die Geräteeinstellungen gespeichert
werden sollen. Nach Auswahl des entsprechenden Speicherortes und betätigen der Softmenütaste ACCEPT öffnet
sich der Dateisystemmanager. Der Dateiname (FILE
NAME) kann an die jeweilige Einstellung angepasst bzw.
verändert werden (SET ist die Standardbezeichnung). Über
die Softmenütaste COMMENT kann ein Kommentar eingegeben werden, der in der Fußzeile des Dateimanagers
erscheint, wenn eine Datei ausgewählt wurde. Geräteeinstellungen werden im HDS Format gespeichert (binär).
Das Format kann nicht verändert werden. Mit SAVE werden die Einstellungen gespeichert.
Geräteeinstellungen einer alten Firmwareversion können mit
einer neuen Firmwareversion nicht geladen werden.
Um abgespeicherte Einstellungsdateien wieder zu laden,
wird das Softmenü LOAD durch Druck der entsprechenden Softmenütaste geöffnet. Es öffnet sich der Dateimanager, in welchem mit dem Drehgeber die gewünschte
Datei ausgewählt werden kann. Ist der Speicherort und
die entsprechende Einstellungsdatei ausgewählt, so kann
diese durch Drücken der Softmenütaste LOAD geladen
werden. Zum Entfernen von nicht mehr benötigten Dateien
wird die entsprechende Einstellungsdatei mit dem Drehgeber ausgewählt und mit der Softmenütaste REMOVE
FILE entfernt. Bei einem angeschlossen USB-Stick können
zusätzlich Verzeichnisse geändert oder gelöscht werden.
Der Menüpunkt DEFAULT SETTINGS bietet die Möglichkeit, die werksseitig vorgegebenen Standardeinstellungen
zu laden.
23
Dokumentation, Speichern und Laden
8.2
Bildschirmfoto
Die wichtigste Form des Abspeicherns im Sinne der Dokumentation ist das Bildschirmfoto. Ein Bildschirmfoto ist
eine Bilddatei, in der die, zum Zeitpunkt des Abspeicherns,
aktuellen Bildschirminhalte zu sehen sind. Bildschirmfotos
können nur auf einem USB-Stick abgespeichert werden.
Bei einem angeschlossen USB-Stick können zusätzlich
Verzeichnisse gewechselt, erstellt oder gelöscht werden.
Die Wahl des Zielverzeichnisses wird mit ACCEPT bestätigt.
Der Dateiname (FILE NAME) kann an die jeweilige Einstellung angepasst bzw. verändert werden (SCR ist die
Standardbezeichnung).
aber von Hersteller zu Hersteller und auch innerhalb eines
Herstellers bei verschieden Produktreihen nicht immer
gleich, was z.B. im Windowstreiber abgefangen wird und
am PC damit nicht auffällt.
Sollte ein Druckeranschluss nicht funktionieren, so kann
die Software HMScreenshot (Softwaremodul der HMExplorer Software) genutzt werden. Die kostenlose Software
HMScreenshot ermöglicht es, über eine Schnittstelle
Bildschirmausdrucke im Bitmap oder PNG Format vom
Netzgerät auf einen angeschlossenen PC zu transferieren
und dort abzuspeichern bzw. auszudrucken. Weitere
Hinweise zur Software finden Sie in der internen HMExplorer-Hilfe auf www.hameg.com.
Das Dateiformat einer Grafikdatei bestimmt die Farbtiefe
und die Art der Komprimierung. Die Qualität der Formate
unterscheidet sich bei den Grafiken des Multimeters nicht.
Folgende Dateiformate stehen unter dem Softmenü Format zur Auswahl:
❙❙ BMP = Windows Bitmap Format
❙❙ PNG = Portable Network Graphic
Mit der Softmenütaste COLOR MODE und dem Drehgeber
kann zwischen GRAYSCALE, COLOR und INVERTED
gewählt werden. Bei GRAYSCALE werden die Farben beim
Abspeichern in Graustufen gewandelt, bei COLOR erfolgt
das Abspeichern wie auf dem Bildschirm und bei INVERTED erfolgt ein Abspeichern in Farbe mit weißem Hintergrund. Der Druck auf die Taste SAVE löst eine sofortige
Speicherung des aktuellen Bildschirms an den eingestellten Speicherort, mit dem eingestellten Namen und dem
eingestellten Format aus.
Wird die Taste HELP lange gedrückt, so kann ein Screenshot (je
nach gewählter Menü-Einstellung) z.B. auf einem angeschlossenen USB-Stick gespeichert werden.
8.2.1 Drucker
Die Softmenütaste PRINT bietet die Möglichkeit, einen
Bildschirmausdruck sofort auf einem angeschlossenen
Drucker auszugeben. PCL-5, PCL-XL (= PCL-6) und Postscript Einstellungen werden als „Druckersprache“ unterstützt (kein PCL-3). Wird ein Drucker erkannt, ist die
Softmenütaste PRINT nicht mehr ausgegraut.
Abb. 8.1: Beispiel eines unterstützten Druckers
Der unterstützte Drucker wird im Softmenü DEVICE INFOS
angezeigt. Die Meldung "This printer is supported" ist kein
Garant dafür, dass der angeschlossene Drucker unterstützt
wird. Diese Meldung sagt nur aus, dass eine USB Kommunikation mit dem Drucker möglich ist und die wichtigsten
Eigenschaften vorhanden sind (z.B. PCL oder PCLX als
"Druckersprache"). Die Implementierung dieser Drucker ist
24
Abb. 8.2: Screenshot-Modul
Allgemeine Einstellungen
9 Allgemeine
Einstellungen
Wichtige Grundeinstellungen, wie allgemeine oder Schnittstellen-Einstellungen, können mittels SETUP Taste eingestellt werden. Mit der Taste
gelangt man eine Ebene
zurück.
9.1 Update (Gerätefirmware / Hilfe)
Die Firmware und Hilfe (falls verfügbar) ist in eine ZIP-Datei
gepackt. Je nach notwendigem Updateumfang enthält die
Zip-Datei entweder alle Updates oder zum Beispiel nur die
Gerätefirmware. Ist die ZIP-Datei heruntergeladen, wird
diese auf einen USB-Stick in dessen Basisverzeichnis entpackt. Anschließend wird der USB-Stick mit dem USB Port
am Netzgerät verbunden und die Taste SETUP gedrückt.
Mittels Softmenütaste UPDATE öffnet sich das Aktualisierungsmenü, in dem die aktuell installierte Firmwareversion
mit Angabe der Versionsnummer, des Datums und der
Build-Information angezeigt wird.
Wird die Softmenütaste Firmware betätigt, so wird die
entsprechende Datei auf dem USB-Stick gesucht und die
Informationen der neu zu installierenden Firmware auf
dem Stick unter der Zeile NEU: angezeigt. Sollte die
Firmware auf dem Gerät der aktuellsten Version entsprechen, so wird die Versionsnummer rot angezeigt, ansonsten erscheint die Versionsnummer grün. Nur in diesem
Falle sollte die Aktualisierung durch Drücken der Softmenütaste Execute gestartet werden. Wenn die Hilfe aktualisiert soll, so wird der Menüpunkt Help im Aktualisierungsmenü gewählt. Im Informationsfenster werden nun neben
den installierten Sprachen mit der Datumsinformation die
entsprechenden Informationen zu den verfügbaren
Sprachen auf dem Stick angezeigt. Mit dem Softmenü
lassen sich Sprachen hinzufügen, entfernen oder aktualisieren. Bitte beachten Sie das Datumsformat (JJJJ-MMTT), welches bei der mehrsprachigen Hilfe der ISO Norm
8601 folgt.
9.2Schnittstellen-Einstellung
Mit dem Softmenü INTERFACE können die Einstellungen
für:
❙❙ VCP (virtueller COM Port)
❙❙ USB (TMC)
❙❙ Ethernet (IP Adresse, Sub Net Mask etc.) und
❙❙ IEEE-488 GPIB Schnittstelle (GPIB-Adresse)
eingestellt werden.
Die Schnittstelle, die zur Kommunikation genutzt werden
soll, wird mit der entsprechenden Softmenütaste ausgewählt. Die benötigten Schnittstellenparameter werden
unter dem Softmenüpunkt Parameter eingestellt. Weitere
Informationen zu den verwendeten Schnittstellen siehe
Kapitel 10.
Abb. 9.2: Setup-Menü
9.3
Allgemeine Einstellungen (Misc)
9.3.1 Device Infos
Mit dieser Softmenütaste können die Geräteinformationen,
wie z.B Seriennummer, Software-Version etc., abgerufen
werden. Zusätzlich wird der noch verfügbare interne
Speicherplatz angezeigt.
Abb. 9.3: Geräteinformation
Abb. 9.1: Firmware Update Menü
9.3.2 Datum & Zeit
Mit der Softmenütaste DATE & TIME lassen sich Uhrzeit
und Datum einstellen, welche die Ausgaben auf einen Drucker oder abgespeicherte Datensätze mit einem Datumsund Zeitstempel versieht. Das Datum und die Uhrzeit
können durch den Benutzer neu eingestellt werden. Die
Einstellungen für Datum und Zeit können mit dem Drehge25
Allgemeine Einstellungen
ber vorgenommen werden. Der jeweilige Softmenüpunkt
ist aktiv, wenn dieser gelb markiert ist. Mit SAVE können
die Datums- bzw. Zeitparameter übernommen werden.
10 Remote Betrieb
9.3.3 Sound
Das Netzgerät bietet die Möglichkeit, im Fehlerfall (oder
auch als Kontrolle) ein Signal auszugeben, welcher mit der
Softmenütaste ERROR BEEP oder CTRL BEEP ein- (ON)
bzw. ausgeschaltet (OFF) werden kann. Der jeweilige Softmenüpunkt ist aktiv, wenn dieser gelb markiert ist.
Das R&S®HMC804x verfügt standardmäßig über eine
Ethernet und eine USB Schnittstelle.
9.3.4 Display
Mit dem Softmenü DISPLAY und der Softmenütaste
BACKLIGHT kann die Intensität des Bildschirmes mit dem
Drehgeber von 10% bis 100% variiert werden. Mittels
Softmenütaste CONTRAST kann der Kontrast und mit
BRIGHTNESS die Helligkeit des Bildschirms von 10% bis
100% eingestellt werden. Der jeweilige Softmenüpunkt ist
aktiv, wenn dieser gelb markiert ist.
Neben einer LAN-Schnittstelle besitzt das R&S®HMC804x
einen USB-Device-Anschluss. Für diese Schnittstelle kann
der Anwender auswählen, ob das Gerät über einen
virtuellen COM Port (VCP) oder über die USB-TMC-Klasse
angesprochen werden soll. Optional ist eine GPIB-Schnittstelle ab Werk verfügbar (R&S®HMC804x-G). Die GPIBSchnittstelle besitzt einen eigenen Steckplatz auf der
Geräterückseite.
9.3.5 Tastenhelligkeit (KEY)
Mit der Softmenütaste KEY BRIGHT kann die TastenHelligkeit von 0% bis 100% mit dem Drehgeber variiert
werden. Mit der Softmenütaste FALLBACK kann die sog.
Key Fallback Time auf 5 s, 10 s oder 20 s eingestellt werden.
Ist die Fallback-Zeit gesetzt, so werden Einstellungsfenster
automatisch nach der eingestellten Zeit beendet. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, das automatische Zurückspringen auszuschalten (OFF). Der jeweilige Softmenüpunkt ist
aktiv, wenn dieser gelb markiert ist.
9.3.6 Gerätename
In diesem Menü kann ein Gerätename vergeben werden.
Durch Druck auf die Softmenütaste DEVICE NAME
erscheint ein Tastenfeld. Mit Hilfe des Drehgebers können
die Buchstaben ausgewählt werden. Die Bestätigung des
jeweiligen Buchstabens erfolgt mit Hilfe der ENTER-Taste
(SHIFT). Mit der Softmenütaste ACCEPT kann der eingegebene Gerätename bestätigt werden.
Um eine Kommunikation zu ermöglichen, muss die gewählte
Schnittstelle und die dazugehörigen Einstellungen im Gerät exakt
denen am PC entsprechen.
Abb. 10.1: Geräterückseite
10.1 USB VCP
Die verfügbaren USB-VCP-Treiber sind für Windows XP™,
VISTA™, Windows 7™ und Windows 8™ (32 + 64 Bit) voll getestet und freigegeben.
Bei der klassischen Variante des VCP (virtueller COM Port)
kann der Anwender nach Installation der entsprechenden
Windows-Treiber mit einem beliebigen Terminalprogramm
über SCPI-Kommandos mit dem HMC kommunizieren.
Der aktuellste USB-VCP-Treiber kann kostenlos von der
Rohde & Schwarz Webseite www.rohde-schwarz.de im
Downloadbereich heruntergeladen und in ein entsprechendes Verzeichnis entpackt werden. Ist auf dem PC
noch kein Treiber für die HMC Kompaktserie vorhanden,
Abb. 9.4: Eingabe des Gerätenamens
9.3.7 CSV
Mit dem Softmenü CSV kann der Aufbau der CSV Datei
definiert werden. Das Dezimaltrennzeichen (DEC.SEP.) und
das Zeilen-Trennzeichen (FIELD DELIM.) kann definiert
werden.
26
Abb. 10.2: USB-VCP Einstellung
Remote Betrieb
Der USB-VCP-Treiber kann nur auf dem PC installiert werden,
wenn folgende Grundvoraussetzungen erfüllt sind:
1. R&S®HMC804x mit aktivierter USB-VCP-Schnittstelle.
2. Ein PC mit dem Betriebssystem Windows XP™, VISTA™,
Windows 7™ oder Windows 8™ (32 oder 64 Bit).
3. Administratorrechte sind für die Installation des Treibers unbedingt erforderlich. Sollte eine Fehlermeldung bzgl. Schreibfehler erscheinen, ist im Regelfall das notwendige Recht für
die Installation des Treibers nicht gegeben. In diesem Fall
setzen Sie sich bitte mit Ihrer IT-Abteilung in Verbindung, um
die notwendigen Rechte zu erhalten.
meldet sich das Betriebssystem mit dem Hinweis „Neue
Hardware gefunden“, nachdem die Verbindung zwischen
dem Messgerät und dem PC hergestellt wurde. Außerdem wird der „Assistent für das Suchen neuer Hardware“
angezeigt. Nur dann ist die Installation des USB-Treibers
erforderlich. Weitere Informationen zur USB VCP Treiberinstallation finden Sie in der Installationsanleitung innerhalb der Treiberdatei.
Zusätzlich kann die kostenlose Software HMExplorer
genutzt werden. Diese Windows-Anwendung bietet für
das R&S®HMC804x neben einer Terminalfunktion auch die
Möglichkeit, Screenshots oder Arbitrarykurven zu erstellen.
Register wird dieses Problem bei USB-TMC genauso
gelöst, wie das bei der GPIB-Schnittstelle hardwareseitig
über die entsprechenden Steuerleitungen geschieht.
Die Kommunikation über USB TMC wird von der HMExplorer
Software nicht unterstützt.
10.2.1 USB TMC Konfiguration
Die R&S®HMC804x Netzgeräte setzen einen generischen
USB Gerätetreiber voraus, wenn diese im USB-TMC
Modus betrieben werden. Die USB Test & Measurement
Klasse (USB-TMC) ist ein Protokoll, das GPIB-ähnliche
Kommunikation über USB Schnittstellen ermöglicht und
eine eigene Geräteklasse der USB-Spezifikation darstellt.
Das USB-TMC Protokoll unterstützt Serviceabfragen,
Trigger und andere GPIB-spezifische Anweisungen. Der
Treiber ist im NI-VISA Paket (Virtual Instrument Software
Architecture) enthalten und kann unter http://www.ni.com/
downloads/ni-drivers/ heruntergeladen werden.
Zuerst müssen die NI-VISA Treiber auf Ihrem Windows
System installiert werden. Hierfür laden Sie sich bitte die
aktuellste Version des NI-VISA Treiberpakets herunter.
Entpacken Sie das zuvor geladene Treiberpaket und folgen
Sie nun den Installationsanweisungen.
Hier beispielhaft für NI-VISA 5.4.1:
10.2 USB TMC
Abb. 10.3: Schnittstellen-Menü
Die moderne Alternative zum virtuellen COM Port (VCP) ist
die Ansteuerung mit Hilfe der USB-TMC-Klasse. TMC steht
dabei für die „Test & Measurement Class“ und bedeutet,
dass bei installierten VISA-Treibern das angeschlossene
Messgerät ohne spezielle Windows-Treiber erkannt wird
und in den entsprechenden Umgebungen direkt verwendet werden kann. Der Aufbau des TMC-Modells hat die
GPIB-Schnittstelle als Vorbild. Daher ist es ein großer Vorteil der USB-TMC-Klasse, dass durch die Abfrage spezieller
Register festgestellt werden kann, ob Befehle beendet und
korrekt abgearbeitet worden sind. Bei der Kommunikation
über den VCP sind an dieser Stelle dagegen Prüf- und Polling-Mechanismen in der steuernden Software notwendig,
die teilweise zu einer erheblichen Belastung der Messgeräte-Schnittstelle führen können. Durch die TMC-Status-
Abb. 10.4: NI-VISA 5.4.1
27
Remote Betrieb
Starten Sie die Installation mit „Weiter“ und folgen Sie den
Installationsanweisungen.
Anschließend wechseln Sie per Softkey auf „USB“ und
erhalten folgende Meldung.
Abb. 10.8: Schnittstellen-Menü
Abb. 10.5: NI-VISA Installationsanweisung
In diesem Schritt wählen Sie bitte unter „NI-VISA xxx >
Alle Anwendungen lokal installieren“ aus.
Am oberen Rand des Bildschirms wird nun „TMC“ als
gewählter Schnittstellentyp angezeigt.
Abb. 10.9: TMC Anzeige auf dem Display
Abb. 10.6: NI-VISA Anwendung lokal installieren
Nach der erfolgreichen Installation der NI-VISA Treiber,
können Sie nun Ihr R&S®HMC804x Netzgerät auf die
USB-TMC Schnittstelle umstellen. Gehen Sie dazu in das
SETUP Menü Ihres R&S®HMC804x und wählen Sie
„Interface“.
Abschließend stellen Sie die Verbindung zwischen dem
Netzgerät und Ihrem Windows PC mit einem USB-Schnittstellenkabel (Typ A – B) her. Bei der erstmaligen Verwendung meldet sich das Betriebssystem mit dem Hinweis
„Neue Hardware gefunden“. Nach erfoglreicher Einrichtung erscheint das Fenster „Gerätetreiberinstallation“ mit
„USB Test and Measurement Device (IVI), Verwendung
jetzt möglich“.
Abb. 10.10: Gerätetreiberinstallation
Abb. 10.7: Setup-Menü
28
Remote Betrieb
Öffnen Sie nun den Windows Geräte-Manager. Das
Messgerät ist nun unter „USB Test and Measurement
Devices > USB Test and Measurement Device (IVI)“
gelistet.
Dezimalzahl repräsentiert dabei eine Binärzahl von 8 Bit.
IP-Adressen werden in öffentliche und private Adressbereiche aufgeteilt. Öffentliche IP Adressen werden durch
das Internet geroutet und können von einem Internet
Service Provider (ISP) bereitgestellt werden. Netzelemente
die eine öffentliche IP-Adresse besitzen, können über
das Internet direkt erreicht werden bzw. können über das
Internet Daten direkt austauschen. Private IP-Adressen
werden nicht durch das Internet geroutet und sind für private Netzwerke reserviert. Netzelemente die eine private
IP-Adresse besitzen, können nicht direkt über das Internet
erreicht werden bzw. können keine Daten direkt über das
Internet austauschen.
Abb. 10.11: Anzeige im Geräte-Manager
10.3Ethernet
Zur direkten Verbindung mit einem Host (PC) oder indirekten Verbindung über einen Switch, wird ein doppelt
geschirmtes Netzwerkkabel (z.B. CAT.5, CAT.5e, CAT.5+,
CAT.6 oder CAT.7) benötigt, das auf beiden Seiten über
einen Stecker vom Typ RJ-45 verfügt. Als Netzwerkkabel
kann ein ungekreuztes oder ein gekreuztes Kabel (CrossOver-Cable) verwendet werden.
10.3.1 IP-Netzwerke (IP – Internetprotokoll)
Damit zwei oder mehrere Netzelemente (z. B. Messgeräte,
Hosts / PC’s, …) über ein Netzwerk miteinander kommunizieren können, sind ein Reihe von grundlegenden Zusammenhängen zu beachten, damit die Datenübertragung in
Netzwerken fehlerfrei und ungestört funktioniert.
Jedem Netzelement in einem Netzwerk muss eine IPAdresse zugeteilt werden, damit diese untereinander
Daten austauschen können. IP-Adressen werden (bei der
IP-Version 4) in einer Form von vier durch Punkte getrennte Dezimalzahlen dargestellt (z.B. 192.168.15.1). Jede
Damit Netzelemente mit einer privaten IP-Adresse über
das Internet Daten austauschen können, müssen diese
über einen Router, der eine IP-Adressumsetzung durchführt (engl. NAT; Network Adress Translation), mit dem
Internet verbunden werden. Über diesen Router, der eine
private IP-Adresse (LAN IP-Adresse) und auch eine öffentliche IP Adresse (WAN IP-Adresse) besitzt, sind dann die
angeschlossen Netzelemente mit dem Internet verbunden
und können darüber Daten austauschen. Wenn Netzelemente nur über ein lokales Netzwerk (ohne Verbindung
mit dem Internet) Daten austauschen, verwenden Sie am
Besten private IP Adressen. Wählen Sie dazu z.B. eine
private IP-Adresse für das Messgerät und eine private
IP-Adresse für den Host (PC), mit dem Sie das Messgerät
steuern möchten. Sollten Sie Ihr privates Netwerk später
über einen Router mit dem Internet verbinden, können
Sie die genutzten privaten IP-Adressen in Ihrem lokalen
Netzwerk beibehalten.
Da in jedem IP-Adressbereich die erste IP-Adresse das
Netzwerk bezeichnet und die letzte IP-Adresse als Broadcast-IP-Adresse genutzt wird, müssen von der „Anzahl
möglicher Hostadressen“ jeweils zwei IP-Adressen abgezogen werden (siehe Tab. 1: Private IP Adressbereiche).
Neben der Einteilung von IP-Adressen in öffentliche und
private Adressbereiche werden IP-Adressen auch nach
Klassen aufgeteilt (Class: A, B, C, D, E). Innerhalb der
Klassen A, B, und C befinden sich auch die zuvor beschrie-
Adressbereich
Subnetzmaske(n)
CIDR-Schreibweise
Anzahl möglicher Hostadressen
10.0.0.0 –10.255.255.255
255.0.0.0
10.0.0.0/8
224 − 2 = 16.777.214
172.16.0.0 –172.31.255.255
255.240.0.0
172.16.0.0/12
220 − 2 = 1.048.574
192.168.0.0 –192.168.255.255
255.255.0.0
255.255.255.0
192.168.0.0/16
192.168.0.0/24
216 − 2 = 65.534
28 − 2 = 254
Tab. 10.1: Private IP Adressbereiche
Klassen Adressbereich
Netzanteil
Hostanteil
Max. Anzahl der Netze
Max. Hosts pro Netz
A
0.0.0.1 - 127.255.255.255
8 Bit
24 Bit
126
16.777.214
B
128.0.0.1 - 191.255.255.255
16 Bit
16 Bit
16.384
65.534
C
192.0.0.1 - 223.255.255.255
24 Bit
8 Bit
2.097.151
254
D
224.0.0.1 - 239.255.255.255
Reserviert für Multicast-Anwendungen
E
240.0.0.1 - 255.255.255.255
Reserviert für spezielle Anwendungen
Tab. 10.2: Klassen von IP Adressen
29
Remote Betrieb
benen privaten IP Adressbereiche. Die Klasseneinteilung
von IP-Adressen ist für die Vergabe von öffentlichen
IP-Adressbereichen von Bedeutung und richtet sich im
Wesentlichen nach der Größe eines lokalen Netzwerks
(maximale Anzahl von Hosts im Netzwerk), das mit dem
Internet verbunden werden soll (siehe Tab. 2: Klassen von
IP Adressen).
IP-Adressen können fest (statisch) oder variabel (dynamisch) zugeteilt werden. Wenn IP-Adressen in einem Netzwerk fest zugeteilt werden, muss bei jedem Netzelement
eine IP-Adresse manuell eingestellt werden. Wenn IPAdressen in einem Netzwerk automatisch (dynamisch) den
angeschlossenen Netzelementen zugeteilt werden, wird
für die Zuteilung von IP-Adressen ein DHCP-Server (engl.
DHCP; Dynamic Host Configuration Protocol) benötigt.
Bei einem DHCP-Server kann ein IP-Adressbereich für die
automatische Zuteilung von IP-Adressen eingestellt werden. Ein DHCP-Server ist meistens bereits in einem Router
(DSL-Router, ISDN-Router, Modem-Router, WLAN-Router,
…) integriert. Wird ein Netzelement (Messgerät) über ein
Netzwerkkabel direkt mit einem Host (PC) verbunden, können dem Messgerät und dem Host (PC) die IP-Adressen
nicht automatisch zugeteilt werden, da hier kein Netzwerk
mit DHCP-Server vorhanden ist. Sie müssen daher am
Messgerät und Host (PC) manuell eingestellt werden.
(z.B. Messgeräte, Hosts / PC’s, …) in einem Netzwerk
gleichzeitig betrieben werden.
IP-Adressen werden durch das Verwenden von Subnetzmasken in einen Netzwerkanteil und in einen Hostanteil
aufgeteilt, so ähnlich wie z.B. eine Telefonnummer in
Vorwahl (Länder- und Ortsnetzrufnummer) und Rufnummer (Teilnehmernummer) aufgeteilt wird. Subnetzmasken
haben die gleiche Form wie IP Adressen. Sie werden aus
vier durch Punkte getrennten Dezimalzahlen dargestellt
(z.B. 255.255.255.0). Wie bei den IP-Adressen repräsentiert
hier jede Dezimalzahl eine Binärzahl von 8 Bit. Durch die
Subnetzmaske wird die Trennung zwischen Netzwerkanteil
und Hostanteil innerhalb einer IP Adresse bestimmt (z.B.
wird die IP-Adresse 192.168.10.10 durch die Subnetzmaske
255.255.255.0 in einen Netzwerkanteil 192.168.10.0 und
einen Hostanteil 0.0.0.10 aufgeteilt). Die Aufteilung erfolgt
durch die Umwandlung der IP-Adresse und der Subnetzmaske in Binärform und anschließend einer Bitweisen
logischen AND- Verknüpfung zwischen IP-Adresse und
Subnetzmaske. Das Ergebnis ist der Netzwerkanteil der
IP-Adresse.
Die Schnittstellenkarte verfügt neben der USB- über eine
Ethernet-Schnittstelle. Die Einstellungen der notwendigen
Parameter erfolgt direkt im R&S®HMC804x, nachdem
Ethernet als Schnittstelle ausgewählt wurde und die
Softmenütaste PARAMETER gedrückt wurde. Es ist möglich, eine vollständige Parametereinstellung inklusive der
Vergabe einer festen IP-Adresse vorzunehmen. Alternativ
ist auch die dynamische IP-Adressenzuteilung mit der Aktivierung der DHCP Funktion möglich. Bitte kontaktieren Sie
ggfs. Ihren IT Verantwortlichen, um die korrekten Einstellungen vorzunehmen.
Der Hostanteil der IP-Adresse wird durch die Bitweise
logische NAND-Verknüpfung zwischen IP-Adresse und
Subnetzmaske gebildet. Durch die variable Aufteilung von
IP-Adressen in Netzwerkanteil und Hostanteil durch Subnetzmasken, kann man IP-Adressbereiche individuell für
große und kleine Netzwerke festlegen. Dadurch kann man
große und kleine IP-Netzwerke betreiben und diese ggf.
auch über einen Router mit dem Internet verbinden.
In kleineren lokalen Netzwerken wird meistens die Subnetzmaske 255.255.255.0 verwendet. Netzwerkanteil (die ersten 3 Zahlen) und Hostanteil (die letzte Zahl) sind hier ohne
viel mathematischen Aufwand einfach zu ermitteln und es
können bei dieser Subnetzmaske bis zu 254 Netzelemente
30
Oft ist in einem Netzwerk auch ein Standardgateway vorhanden. In den meisten lokalen Netzen ist dieses Gateway
mit dem Router zum Internet (DSL-Router, ISDN-Router
etc) identisch. Über diesen (Gateway-) Router kann eine
Verbindung mit einem anderen Netzwerk hergestellt werden. Dadurch können auch Netzelemente, die sich nicht
im gleichen (lokalen) Netzwerk befinden, erreicht werden
bzw. Netzelemente aus dem lokalen Netzwerk können mit
Netzelementen aus anderen Netzwerken Daten austauschen. Für einen netzwerkübergreifenden Datenaustausch
muss die IP-Adresse des Standardgateways ebenfalls
eingestellt werden. In lokalen Netzwerken wird meistens
die erste IP Adresse innerhalb eines Netzwerks für diesen
(Gateway-) Router verwendet. Router die in einem lokalen
Netzwerk als Gateway verwendet werden haben meistens
eine IP-Adresse mit einer „1“ an der letzten Stelle der IPAdresse (z.B. 192.168.10.1).
10.3.2 Ethernet Einstellungen
PC und Messgerät müssen sich im gleichen Netzwerk befinden,
ansonsten ist keine Verbindung möglich.
Abb. 10.12: Ethernet Einstellungen
Wenn das Gerät eine IP-Adresse hat, lässt es sich mit
einem Webbrowser unter dieser IP aufrufen, da die
Ethernet Schnittstelle über einen integrierten Webserver
verfügt. Dazu wird die IP Adresse in der Adresszeile des
Browsers eingegeben (http://xxx.xxx.xxx.xxx) und es
erscheint ein entsprechendes Fenster mit der Angabe des
Gerätetyps und der Seriennummer.
Remote Betrieb
Wenn DHCP genutzt wird und das R&S®HMC804x keine IPAdresse beziehen kann (z.B. wenn kein Ethernet Kabel eingesteckt ist oder das Netzwerk kein DHCP unterstützt) dauert es
bis zu drei Minuten, bis ein „time out“ die Schnittstelle wieder
zur Konfiguration frei gibt.
❙❙ Anzeige der Ethernet-Einstellungen (Settings)
10.3.3 LXI
LAN-LXI (eXtensions for Instrumentation) ist eine Geräteplattform für Messgeräte und Prüfmittel, die auf der
Standard-Ethernet-Technologie basiert. LXI soll als LANgestützter Nachfolger von GPIB die Vorteile von Ethernet
mit der Einfachheit und Benutzerfreundlichkeit von GPIB
verbinden.
Das R&S®HMC804x ist LXI zertifiziert und entspricht der
Version 1.4 (LXI Core 2011). Erweiterte Funktionen werden nicht unterstützt. Zentraler Bestandteil einer LXIZertifizierung sind IVI Gerätetreiber (Interchangeable Virtual
Instrument). Hier werden sog. IVI.net-Treiber zur Verfügung
gestellt, die auf dem .NET-Framework 4 von Microsoft
basieren. LabView und LabWindows/CVI-Treiber, die auf
Basis von LabWindows/CVI 2012 erstellt wurden, stehen
ebenfalls zur Verfügung.
10.3.4 Webserver
Die Ethernet Schnittstelle verfügt über einen Webserver,
der mit einem Webbrowser (z.B. Internet Explorer) genutzt
werden kann. Vom Webserver werden die folgenden
Funktionen unterstützt:
❙❙ Anzeige der Gerätedaten (Device Information)
Abb. 10.14: Ethernet-Einstellungen
❙❙ Passwortvergabe (Security)
Abb. 10.15: Passwortvergabe
10.4 IEEE 488.2 / GPIB
Trotz der GPIB-Funktionen, die durch die USB-TMC-Klasse
zur Verfügung steht, ist das R&S®HMC804x optional auch
mit einer GPIB-Schnittstelle erhältlich. Diese Lösung ist für
diejenigen Kunden attraktiv, die bereits über eine existierende GPIB-Umgebung verfügen. So kann mit geringem
Aufwand ein Altgerät durch ein R&S®HMC804x Modell
ersetzt werden.
Die optionale IEEE 488 Schnittstelle (GPIB) kann nur ab Werk eingebaut werden, da hierzu das Gerät geöffnet und das Garantiesiegel verletzt werden muss.
Die Einstellungen der notwendigen Parameter erfolgt
im R&S®HMC804x nachdem IEEE488 als Schnittstelle
ausgewählt und die Softmenütaste PARAMETER gedrückt
wurde.
Abb. 10.13: Anzeige der Gerätedaten
31
Technische Daten
Technische Daten
11 Technische
Daten
Technische
Daten
Spannung
alle Modelle
<0,05% + 2 mV
Strom
¸HMC8043
¸HMC8042
¸HMC8041
Netzgerät
¸HMC8043
<0,05% + 2 mA
typ. <0,05% + 1 mA (I <100 mA)
¸HMC8042
<0,1% + 5 mA
typ. <0,1% + 2 mA (I <100 mA)
¸HMC8041
<0,2% + 10 mA
typ. <0,2% + 4 mA (I <100 mA)
ab Firmware Version 01.104
Auflösung
Elektrische Spezifikationen
Spannung
Ausgangsleistung
100 W
Maximalleistung pro Kanal
¸HMC8043
¸HMC8042
¸HMC8041
alle Modelle
Strom
33 W
50 W
100 W
¸HMC8043 /
¸HMC8042
0.1 mA (I <1 A)
1 mA (I ≥1 A)
¸HMC8041
0.5 mA (I <1 A)
1 mA (I ≥1 A)
Ausgangsspannung
alle Modelle
0 V bis 32 V
Ausgangsstrom
¸HMC8043
¸HMC8042
¸HMC8041
max. 3 A
max. 5 A
max. 10 A
Spannung gegen Erde:
250 VDC
Gegenspannung
max. 33 V
Verpolte Spannung
max. 0,4 V
Max. zulässiger Strom bei
verpolter Spannung
3A
Weiterführende Spezifikationen
Anzahl Ausgänge
¸HMC8043
¸HMC8042
¸HMC8041
Frontanschlüsse
4 mm Sicherheitsbuchsen
Rückseitige Anschlüsse
Wago Stiftleiste (713-1428/037-000)
8 x 2-polig,
Rastermaß 3,5 mm / 0.138 in
Temperaturkoeffizient ±(% des
Ausgabewerts + Offset) (pro K)
Spannung: <0,02% +3 mV
Strom: <0,02%+3 mA
<0,03% + 5 mV
Überschwingen der Ausgangsspannung bei Verlust der
AC-Versorgungsspannung und
aktivem Ausgang
100 mV
<0,03% + 200 µA
Temperaturschutz
Ja
3
2
1
Leitungs- & Lastausregelung (mit SENSE Kompensation)
Konstantspannungsbetrieb
¸HMC8043
¸HMC8042
¸HMC8041
<0,02% + 3 mV
Konstantstrombetrieb
¸HMC8043
¸HMC8042
¸HMC8041
1 mV
Einstellgeschwindigkeit Spannung (bis max . 1% vom Endwert)
<0,03% + 300 µA
Spannungsrestwelligkeit bei 20Hz bis 20MHz (Frontanschlüsse)
(U=16V, I=Imax*0,5)
Positiver Spannungssprung
ohne Last
10 ms + µC-time
mit resistiver Last
10 ms + µC-time
Negativer Spannungssprung
¸HMC8043 /
¸HMC8042
450 µVrms / 4 mVpp
¸HMC8041
1 mVrms / 5 mVpp
ohne Last
500 ms + µC-time
mit resistiver Last
10 ms + µC-time
Befehlsverarbeitungszeit
<30 ms
Überspannungsschutz
Ja
Vollständige Lastausregelung mit
SENSE Kompensation
(bei Lastsprung: 10% auf 90%)
1 ms (±20 mV)
Leistungsschutz
Ja
Energy Meter
Ja
EasyRamp
Ja
Max. Kompensation der
Zuleitungswiderstände
EasyRamp Zeitbereich
10 ms bis 10 s
Stromrestwelligkeit bei 20 Hz bis 20 Mhz (U=16V, I=Imax*0,5)
alle Modelle
typ. <1 mArms
1V
Elektronische Sicherung
Einstellgenauigkeit (bei 23 °C ±5 °C)
Auslösezeit
<10 ms
Spannung
Auslösezeit gekoppelter
Kanäle
<100 µs + Auslösezeit des
gekoppelten Kanals
Auslöseverzögerung
10 ms bis 10 s
alle Modelle
<0,05% + 2 mV
Strom
¸HMC8043
<0,05% + 2 mA
typ. <0,05% + 1 mA (I <100 mA)
¸HMC8042
<0,1% + 5 mA
typ. <0,05% + 2 mA (I <100 mA)
¸HMC8041
<0,2% +10 mA
typ. <0,2% + 4 mA (I <100 mA)
Rücklesegenauigkeit (bei 23 °C ±5 °C)
32
Analogschnittstelle
Shunt-Widerstand
(4 mA bis 20 mA)
250 Ohm
Eingangswiderstand 0 V bis 10 V
>10 kOhm
Abtastrate der U/I Schnittstelle
10 Sa/s
Ansprechzeit der U/I-Schnittstelle <150 ms
Auflösung
14 bit
1
Technische Daten
Anhang
Triggereingang
Triggeransprechzeit
<1 ms
Min. Triggerinterval
10 ms
Triggerpegel
TTL
Flankenrichtung
steigend, fallend
Arbitrary (EasyARB)
Parameter
Spannung, Strom, Zeit,
Interpolationsmodus (j/n)
Anzahl an Stützpunkten
max. 512
Verweilzeit
10 ms bis 600 s
Wiederholrate
kontinuierlich, burst mit 1 bis 255
Wiederholungen
Trigger
manuell, ferngesteuert, Triggereingang
Logging
Sampling Rate
1000 Sa/s,100 Sa/s,10 Sa/s
1 Sa/s bis 3600 Sa/s
Auflösung
¸HMC8043
1 mV / 0.1 mA (<100 Sa/s);
10 mV / 1 mA (1000 Sa/s)
¸HMC8042 /
¸HMC8041
1 mV / 1 mA (<100 Sa/s);
10 mV / 10 mA (1000 Sa/s)
Speicher
auf internen oder externen Speicher
(USB-Stick)
Max. Messwerte
begrenzt durch den gewählten
Speicher
Einschaltreihenfolge
Synchronität
<100 µs
Verzögerung pro Kanal
1 ms bis 60 s
Schnittstellen
Anschlüsse
USB-TMC, USB-CDC (Virtual COM),
LAN (LXI), GPIB (optional)
Verschiedenes
Netzanschluss
100 VAC bis 240 VAC (±10%) 50/60 Hz
Max. Leistungsaufnahme
200 W
Sicherung
T3, 15L 250 V
Arbeitstemperatur
+0 °C bis +40 °C
Lagertemperatur
-20 °C bis +70 °C
Rel. Luftfeuchte
5 % bis 80 %
Anzeige
3,5” / QVGA
Abmessungen (H x B x T)
88 x 222 x 280 mm
Rackmontage-fähig (halb 19“)
Ja
Gewicht
2,6 kg
Alle Angaben nach einer Aufwärmzeit von 30 Minuten
Im Lieferumfang enthalten:
Netzkabel, Bedienungsanleitung, Software-CD
Empfohlenes Zubehör:
HZC40 Federleiste mit Auswerfern, 8x2-polig
HZC95 19” Einbausatz 2HE
HZ10S 5 x Silikon-Messleitung (Schwarz)
HZ10R 5 x Silikon-Messleitung (Rot)
HZ10B 5 x Silikon-Messleitung (Blau)
HZ72
2
IEEE-488 (GPIB) Schnittstellenkabel, 2 m
12Anhang
12.1Abbildungsverzeichnis
Abb. 1.1: Betriebspositionen
Abb. 1.2: Rückseite R&S®HMC804x mit Anschlüssen
Abb. 1.3: Sicherheitsbuchsen auf der Gerätevorderseite
Abb. 1.4: Produktkennzeichnung nach EN 50419
Abb. 2.1: Gerätevorderseite ¸HMC8043 Abb. 2.2: Geräterückseite ¸HMC8043
Abb. 2.3: Bedienfeld ¸HMC8042 (2-Kanal-Gerät) Abb. 2.4: Bedienfeld ¸HMC8041 (1-Kanal-Gerät) Abb. 4.1: Messwertanzeige R&S®HMC8041
Abb. 4.2: Nummerische Tastatur mit Funktionstasten
Abb. 4.3: Messwertanzeige R&S®HMC8043
Abb. 4.4: R&S®HMC8043 Leistungshyperbel Abb. 4.5: LIVE Mode
Abb. 5.1: Strombegrenzung
Abb. 5.2 Messwertanzeige CV/CC R&S®HMC8042
Abb. 5.3: Fuse-Anzeige CH1
Abb. 5.4: Beispiel Fuse Linking
Abb. 5.5: TRACK-Funktion
Abb. 5.6: EasyArb Editor
Abb. 5.7: Beispiel einer Arbitrarykurve
Abb. 5.8: Arbitrary-Editor Beispiel (Auszug)
HMExplorer Software
Abb. 5.9: Arbitrarybeispiel HMExplorer Software
Abb. 5.10: Arbitrarybeispiel Oszilloskop mit Interpolation
Abb. 6.1: Terminalblock mit Anschlussbelegung
Abb. 6.2: Steckklemmleiste HZC40 Abb. 6.3: 19“ Rack Einbaubeispiel
Abb. 6.4: Analog In Beispiel
Abb. 6.5: Beispiel für Sequencing
Abb. 6.6: Delay zwischen CH1 und CH2
Abb. 6.7: Beispiel für eine EasyRamp Kurve
Abb. 6.8: Beispiel für Serienbetrieb
Abb. 6.9: Beispiel für Parallelbetrieb
Abb. 6.10: Übersicht Netzgeräte-Quadranten
Abb. 6.11: Verschaltung R&S®HMC8043
Abb. 6.12: Statistik-Beispiel R&S®HMC8043
Abb. 6.13: Statistik-Beispiel R&S®HMC8042
Abb. 8.1: Beispiel eines unterstützten Druckers
Abb. 8.2: Screenshot-Modul
Abb. 9.1: Firmware Update Menü
Abb. 9.2: Setup-Menü
Abb. 9.3: Geräteinformation
Abb. 9.4: Eingabe des Gerätenamens
Abb. 10.1: Geräterückseite
Abb. 10.2: USB-VCP Einstellung
Abb. 10.3: Schnittstellen-Menü
Abb. 10.4: NI-VISA 5.4.1
Abb. 10.5: NI-VISA Installationsanweisung
Abb. 10.6: NI-VISA Anwendung lokal installieren
Abb. 10.7: Setup-Menü
Abb. 10.8: Schnittstellen-Menü
Abb. 10.9: TMC Anzeige auf dem Display
Abb. 10.10:Gerätetreiberinstallation
Abb. 10.11:Anzeige im Geräte-Manager
4
6
7
7
8
8
9
9
11
12
12
13
13
14
14
14
15
15
16
16
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18
18
19
19
20
20
20
21
21
21
21
22
24
24
25
25
25
26
26
26
27
27
28
28
28
28
28
28
29
33
Anhang
Abb. 10.12:Ethernet Einstellungen
Abb. 10.13:Anzeige der Gerätedaten
Abb. 10.14:Ethernet-Einstellungen
Abb. 10.15:Passwortvergabe
30
31
31
31
P
Portable Network Graphic: 24
Produktentsorgung: 7
R
Reparatur: 5, 6
Repetierrate: 16
12.2Stichwortverzeichnis
B
Bildschirmfoto: 11, 24
S
Schutzklasse: 4
SENSE: 9, 18
Sequencing: 11, 16, 19, 20
Serienbetrieb: 10, 20
Spannungsabfall: 18
Spannungsbereich: 10
Spannungsdifferenz: 21
Spannungsdifferenzen: 21
Spannungsregelung: 14
Strombegrenzung: 10, 14, 15, 20, 21
Stromregelung: 14
Stromschleife: 18
E
EasyArb Editor: 11, 16
EasyRamp: 11, 19, 20
elektronische Sicherung: 10, 14
Energy Meter: 22
T
THRESHOLD: 19
Tracking-Funktion: 10, 15
Tracking-Modus: 15
Treppenfunktion: 11, 16
F
Fuse-Auslöseverzögerung: 15
Fuse Delay: 15
U
Überlastschutz: 15
Überspannungsschutz: 15
G
Geräteeinstellungen: 23
Gesamtstrom: 21
Gewährleistung: 5
GPIB: 31
Grenzwerte: 7, 11, 16
V
Verlustleistung: 21
Verzögerungszeit: 15
A
Analog In: 11, 18, 19, 20
Anlaufkurve: 20
Arbitraryfunktion: 16, 20
Arbitrary-Funktion: 11
Arbitrarykurve: 16, 17
Arbitrary Menü: 11, 16
Arbitrarypunkte: 17
Ausgangsspannung: 7, 10, 12, 18, 20, 21
H
HDS Format: 23
I
INTERPOLATION: 17
K
kapazitive Last: 11
Key Fallback Time: 12, 14, 16, 26
Konstantspannungsbetrieb: 13, 14
Konstantstrombetrieb: 13, 14, 20
L
LIVE Modus: 13
Logging: 8, 9, 11, 20, 22, 34
M
Messintervall: 22
Messkategorie: 6
Messwerterfassung: 22
34
W
Wartung: 6
Windows Bitmap Format: 24
Z
Zeitversatz: 19
Anhang
35
General remarks regarding the CE marking
DECLARATION OF CONFORMITY
Manufacturer:
HAMEG Instruments GmbH · Industriestraße 6 · D-63533 Mainhausen
The HAMEG Instruments GmbH herewith declares conformity of the
product:
Product name:
Type:
with Options: Programmable 1/2/3 channel Power Supply
R&S®HMC8041, R&S®HMC8042, R&S®HMC8043
HOC740
complies with the provisions of the Directive of the Council of the European
Union on the approximation of the laws of the Member States
❙❙ relating to electrical equipment for use within defined voltage limits
(2006/95/EC) [LVD]
❙❙ relating to electromagnetic compatibility (2004/108/EC) [EMCD]
❙❙ relating to restriction of the use of hazardous substances in electrical
and electronic equipment (2011/65/EC) [RoHS].
Conformity with LVD and EMCD is proven by compliance with the following
standards:
EN 61010-1: 2011
EN 61326-1: 2013
EN 55011: 2011, Gruppe 1, Klasse B
EN 61000-4-2: 2009
EN 61000-4-3: 2011
EN 61000-4-4: 2013
EN 61000-4-5: 2007
EN 61000-4-6: 2012
EN 61000-4-8: 2010
EN 61000-4-11: 2005
For the assessment of electromagnetic compatibility, the limits of radio
interference for Class B equipment as well as the immunity to interference
for operation in industry have been used as a basis.
Date:
25. 03. 2014
Signature:
Holger Asmussen
General Manager
General Information Regarding the CE Marking
¸ measuring instruments comply with regulations of
the EMC Directive. ¸ is basing the conformity assessment on prevailing generic and product standards. In
cases with potentially different thresholds, ¸ instruments apply more rigorous test conditions. Thresholds for
business and commercial sectors as well as small business
are applicable for interference emission (class 1B). As to
the interference immunity, the standard thresholds for
the industrial sector apply. Measurement and data lines
connected to the measuring instrument significantly affect
compliance with specified thresholds. Depending on the
respective application, utilized lines may differ. In regards
to interference emission and immunity during measurements, it is critical that the following terms and conditions
are observed:
General
remarks
regarding
the CE
marking
1. Data Cables
It is imperative to only use properly shielded cables when
connecting measuring instruments and interfaces to
external devices (printers, computers, etc.). Unless the
manual prescribes an even shorter maximum cable length,
data cables (input/output, signal/control) may not exceed
a length of 3m and may not be used outside of buildings.
If the instrument interface includes multiple ports for interface cables, only one cable at a time may be connected.
Generally, interconnections require double-shielded connecting cables. The double-shielded cable HZ72 (available
at ¸) is well suitable as IEEE bus cable.
2. Signal Cables
In general, measuring cables for the transmission of signals between measuring point and measuring instrument
should be kept as short as possible. Unless the manual
prescribes an even shorter maximum cable length, signal
cables (input/output, signal/control) may not exceed a
length of 1m and may not be used outside of buil-dings.
In general, all signal cables must be used as shielded conductors (coaxial cable- RG58/U). It is important to ensure
proper ground connection. Signal generators require the
use of double-shielded coaxial cables (RG223/U, RG214/U).
3. Impact on Instruments
General remarks regarding the CE marking
If strong high-frequency electric and magnetic fields are
present, it may occur despite diligent measurement setup
that unwanted signal units are injected into the instrument
via connected cables and lines. This does not result in
destruction or shutdown of ¸ instruments. In individual
cases, external circumstances may cause minor variations
in the display and measuring values beyond the selected
specifications.
HAMEG Instruments GmbH
36
Content
Content
General remarks regarding the CE marking. . . . . . . 36
1
Important Notes. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 38
1.1Symbols . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 38
1.2Unpacking. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 38
1.3 Setting Up the Instrument. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 38
1.4Safety . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 38
1.5 Intended Operation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 38
1.6 Ambient Conditions . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 39
1.7Maintenance. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 39
1.8 Warranty and Repair. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 39
1.9 Measurement Categories. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 40
1.10 Mains Voltage. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 40
1.10Limits. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 40
1.11 Batteries and Rechargeable Batteries/Cells. . . . . . . 41
1.12 Product Disposal. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 41
2
Description of the Operating Elements. . . . . . 42
3
Brief Description . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 44
3.1 Operating the Instrument. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 44
3.2 Selecting the Parameters. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 44
3.3 Selecting the Channels. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 44
3.4 Selecting the Output Voltage. . . . . . . . . . . . . . . . . . 44
3.5Tracking-Function. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 44
3.6 Fuse Setting . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 44
3.7 EasyArb Editor . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 44
3.8 Storing Data . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 45
4
Selecting the Parameters. . . . . . . . . . . . . . . . . 45
4.1 Description of the Display . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 45
4.2 Selecting the parameters. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 46
4.3 Soft Menu Keys . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 46
4.4 Display of Measurement Values. . . . . . . . . . . . . . . . 46
4.5 Adjustable Maximum Values. . . . . . . . . . . . . . . . . . 46
4.6 Activating the Channels. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 47
4.7 LIVE Mode . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 47
5
Instrument Functions. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 48
5.1 Constant Voltage (CV) / Constant Current (CC)
Operating Mode. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 48
5.2Fuse. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 48
5.3 Over Voltage Protection (OVP). . . . . . . . . . . . . . . . . 49
5.4 Overload Protection (OPP). . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 49
5.5 Tracking Function . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 49
5.6 EasyArb Editor . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 50
6
Advanced Operating Functions. . . . . . . . . . . . 51
6.1 Terminal Connector. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .51
6.2 Analog In. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 52
6.3Sequencing. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 52
6.4 External Trigger. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 53
6.5EasyRamp. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 53
6.6 Parallel and Serial Mode. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 54
6.7 Multi-Quadrant Operation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 54
6.8Statistic. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 55
6.9 Energy Meter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 55
7
Data Logging . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 56
8
Documentation, Storage and Recall . . . . . . . . 57
8.1 Instrument Settings . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 57
8.2Screenshot . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 57
9
General Settings. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 58
9.1 Update (Instrument Firmware / Help). . . . . . . . . . . . 58
9.2 Interface Setting. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 58
9.3 General Settings (Misc) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 59
10 Remote Control . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 60
10.1 USB VCP. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 60
10.2 USB TMC . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 60
10.3Ethernet. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 62
10.4 IEEE-488.2 / GPIB. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 64
11 Technical Data . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 65
12Appendix . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 66
12.1 List of Figures. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 66
12.2Glossary . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 67
37
Important Notes
1 Important Notes
1.1Symbols
(1)
(5)
(2)
(3)
(4)
(6)
Symbol 1: Symbol 2: Symbol 3: Symbol 4: Symbol 5: Symbol 6: Symbol 7: (7)
Caution, general danger zone –
Refer to product documentation
Risk of electric shock
Ground
PE terminal
ON (supply voltage)
OFF (supply voltage)
Ground terminal
1.2Unpacking
While unpacking, check the package contents for completeness (measuring instrument, power cable, product
CD, possibly optional accessories). After unpacking, check
the instrument for mechanical damage occurred during
transport and for loose parts inside. In case of transport
damage, please inform the supplier immediately. The
instrument must not be operated in this case.
1.3 Setting Up the Instrument
As shown in the illustrations, small hinges on the bottom
stands can be folded out to set up the instrument in a
slightly inclined position. Please make sure that the stands
are completely folded out to ensure a stable position.
The instrument must be positioned in a manner that allows
the user to disconnect the unit from the mains at any time
and without restrictions.
Fig. 1.1: Operating positions
1.4Safety
This instrument was built in compliance with DIN EN
61010-1 (VDE 0411 part 1), safety regulations for electrical
measuring instruments, control units and Iaboratory equipment. It has been tested and shipped from the plant in safe
condition. It is in compliance with the regulations of the
European standard EN 61010-1 and the international standard IEC 61010-1. To maintain this condition and to ensure
safe operation, the user must observe all instructions and
warnings given in this operating manual. Casing, chassis and all measuring ports are connected to a protective
38
earth conductor. The instrument is designed in compliance
with the regulations of protection class 0.
For safety reasons, the instrument may only be operated
with authorized safety sockets. The power cord must be
plugged in before signal circuits may be connected. Never
use the product if the power cable is damaged. Check
regularly if the power cables are in perfect condition.
Choose suitable protective measures and installation types
to ensure that the power cord cannot be damaged and
that no harm is caused by tripping hazards or from electric
shock, for instance.
It is prohibited to disconnect the earthed protective
connection inside or outside the instrument!
If it is assumed that a safe operation is no longer possible,
the instrument must be shut down and secured against
any unintended operation.
Safe operation can no longer be assumed:
❙❙ If the measuring instrument shows visible damage
❙❙ If the measuring instrument includes loose parts
❙❙ If the measuring instrument no longer functions properly
❙❙ After an extended period of storage under unfavorable
conditions (e.g. outdoors or in damp rooms)
❙❙ After rough handling during transport (e.g. packaging
that does not meet the minimum requirements by post
office, railway or forwarding agency).
Exceeding the Low Voltage Protection!
For the series connection of all output voltages, it is possible to exceed the low voltage protection of 42 V. Please
note that in this case any contact with live components
is life-threatening. It is assumed that only qualified and
trained personnel service the power supplies and the
connected loads.
Prior to switching on the product, it must be ensured that
the nominal voltage setting on the product matches the
nominal voltage of the AC supply network. If it is necessary to set a different voltage, the power fuse of the product may have to be changed accordingly.
1.5 Intended Operation
The measuring instrument is intended only for use by
personnel familiar with the potential risks of measuring
electrical quantities. For safety reasons, the measuring
instrument may only be connected to properly installed
safety socket outlets. Separating the grounds is prohibited.
The power plug must be inserted before signal circuits
may be connected.
Use the measuring instrument only with original HAMEG measuring equipment, measuring cables and power cord. Never use
inadequately measured power cords. Before each measurement,
measuring cables must be inspected for damage and replaced
if necessary. Damaged or worn components can damage the
instrument or cause injury.
Important Notes
The product may be operated only under the operating
conditions and in the positions specified by the manufacturer, without the product’s ventilation being obstructed.
If the manufacturer’s specifications are not observed, this
can result in electric shock, fire and/or serious personal injury, and in some cases, death. Applicable local or national
safety regulations and rules for the prevention of accidents
must be observed in all work performed.
The measuring instrument is designed for use in the following sectors: Industry, residential, business and commercial areas and small businesses.
The measuring instrument is designed for indoor use only.
Before each measurement, you need to verify at a known
source if the measuring instrument functions properly.
To disconnect from the mains, the low-heat device socket on the
back panel has to be unplugged.
1.6 Ambient Conditions
The allowed operating temperature ranges from +0 °C
to +40 °C (pollution category 2). The maximum relative
humidity (without condensation) is at 80%. During storage
and transport, the temperature must be between -40 °C
and +70 °C. In case of condensation during transportation
or storage, the instrument will require approximately two
hours to dry and reach the appropriate temperature prior
to operation. The measuring instrument is designed for
use in a clean and dry indoor environment. Do not operate
with high dust and humidity levels, if danger of explosion
exists or with aggressive chemical agents. Any operating
position may be used; however adequate air circulation
must be maintained. For continuous operation, a horizontal
or inclined position (integrated stand) is preferable.
When one or more R&S®HMC804x instruments are installed in a 19“ rack, it is important to ensure that sufficient
space is available for adequate cooling (see figure below).
Required minimum distance: 1 RU
The maximum operating altitude for the instrument is
2000 m. Specifications with tolerance data apply after a
warm up period of at least 30 minutes at a temperature of
23 °C (tolerance ±2 °C). Specifications without tolerance
data are average values.
The heat produced inside the R&S®HMC804x is guided to
the exterior via temperature-controlled fan. Each channel
has its own temperature sensor which checks the heat
generation in the instrument and controls the fan speed.
However, it is necessary to ensure that there is sufficient
space on both instrument sides for the heat exchange.
If the temperature inside the instrument still increases to
more than ~80 °C, a channel-specific overheat protection intervenes. Affected outputs will automatically be
switched off.
1.7
Maintenance
Clean the outer case of the measuring instrument at regular
intervals, using a soft, lint-free dust cloth.
The display may only be cleaned with water or an appropriate glass cleaner (not with alcohol or other cleaning
agents). Follow this step by rubbing the display down with
a dry, clean and lint-free cloth. Do not allow cleaning fluid
to enter the instrument. The use of other cleaning agents
may damage the labeling or plastic and lacquered surfaces.
Before cleaning the measuring instrument, please make sure that
it has been switched off and disconnected from all power supplies (e.g. AC supply network or battery).
No parts of the instruments may be cleaned with chemical cleaning agents (such as alcohol, acetone or cellulose thinner)!
1.8 Warranty and Repair
¸ instruments are subject to strict quality controls. Prior
to leaving the manufacturing site, each instrument undergoes a 10-hour burn-in test. This is followed by extensive
functional quality testing to examine all operating modes
and to guarantee compliance with the specified technical
data. The testing is performed with testing equipment that
is calibrated to national standards. The statutory warranty
provisions shall be governed by the laws of the country in
which the ¸ product was purchased. In case of any
complaints, please contact your supplier.
Do not obstruct the ventilation
holes!
Applicable only in EU countries:
To accelerate claims, customers in EU countries may also
contact us directly for repairs. The our customer service is
available for repair services even once the warranty period
ends.
39
Important Notes
Return Material Authorization (RMA):
In any event, before returning an instrument, request a
RMA number either via Internet (http://www.hameg.com)
or by fax. If you require technical support or suitable packaging (original box), please contact our service department:
HAMEG Instruments GmbH
Service
Industriestr. 6
D-63533 Mainhausen
Phone: +49 (0) 6182 800 500
Fax: +49 (0) 6182 800 501
E-Mail: [email protected]
The product may only be opened by authorized and
qualified personnel. Prior to working on the product or
before the product is opened, it must be disconnected
from the AC supply network. Otherwise, personnel will
be exposed to the risk of an electric shock.
Any adjustments, replacements of parts, maintenance and
repair may be carried out only by authorized ¸ technical
personnel. Only original parts may be used for replacing
parts relevant to safety (e.g. power switches, power transformers, fuses). A safety test must always be performed
after parts relevant to safety have been replaced (visual inspection, PE conductor test, insulation resistance measurement, leakage current measurement, functional test). This
helps ensure the continued safety of the product.
1.9 Measurement Categories
This instrument is designed for measurements on circuits
that are only indirectly connected to the low voltage mains
or not connected at all. The instrument is not intended
for measurements within the measurement categories II,
III or IV; the maximum potential against earth generated
by the user must not exceed 250 VDC (peak value) in this
application. The following information refers solely to user
safety. Other aspects, such as the maximum voltage, are
described in the technical data and must also be observed.
The measurement categories refer to transients that are
superimposed on the mains voltage. Transients are short,
very fast (steep) current and voltage variations which may
occur periodically and non-periodically. The level of potential transients increases as the distance to the source of
the low voltage installation decreases.
❙❙ Measurement CAT IV: Measurements at the source of
the low voltage installations (e.g. meters)
❙❙ Measurement CAT III: Measurements in building
installations (e.g. power distribution installations, power
switches, firmly installed sockets, firmly installed engines
etc.).
❙❙ Measurement CAT II: Measurements on circuits
electronically directly connected to the mains (e.g.
household appliances, power tools, etc.)
40
❙❙ 0 (instruments without measured measurement
category): Other circuits that are not connected directly
to the mains.
1.10 Mains Voltage
The instrument applies 50 Hz / 60 Hz mains voltages ranging from 100 V to 240 V (tolerance ±10%) . Mains voltage
switching is not intended. The input line fuse is accessible
externally. Power socket and fuse holder form a single unit.
You need to first disconnect the power cord from the connector before you can safely replace the fuse (as long as
the fuse holder is undamaged). Next the fuse holder must
be pried out using a screwdriver. The starting point is a
slot next to the contacts. Then the fuse can be forced out
of its mounting and must be replaced by an identical fuse
(please find information about the fuse type below). The
fuse holder will be inserted against the spring pressure until it locks into place. The use of mended fuses or to short
circuit the fuse holder is prohibited. Resulting damage are
not covered by the warranty.
Fuse type:
T3,15L250V (size 5 x 20 mm)
If the instrument is to remain unattended for a longer time period,
it must be switched off at the mains switch for safety reasons.
Fig. 1.2: Back panel R&S®HMC804x with connectors
1.10Limits
Fig. 1.3: Connectors on the front panel of the instrument
The R&S®HMC804x is equipped with a protective overload
feature. The protective overload feature prevents damage to the instrument and is intended to protect against a
possible electrical shock. The maximum values for the instrument must not be exceeded. The protection limits are
listed on the front panel of the R&S®HMC804x to ensure
the safe operation of the instrument.
These protection limits must be adhered to:
Max. output voltage
32 VDC
Max. output current
3 A / 5 A / 10 A
(max.100 W)
Max. voltage against earth
250 VDC
Important Notes
Max. counter-electromotive 33 VDC
force (CEMF)
Reverse polarity voltage
0.4 VDC
Max. current for
reverse polarity voltage
3 A
Power supply100 VAC to 240 VAC ±10%
Frequency 50 Hz / 60 Hz
Max. power consumption
200 W
1.11 Batteries and Rechargeable Batteries/Cells
If the information regarding batteries and rechargeable batteries/cells is not observed either at all or to the extent necessary,
product users may be exposed to the risk of explosions, fire and/
or serious personal injury, and, in some cases, death. Batteries and rechargeable batteries with alkaline electrolytes (e.g.
lithium cells) must be handled in accordance with the EN 62133
standard.
1. Cells must not be disassembled, opened or crushed.
2. Cells and batteries may not be exposed to heat or fire.
Storage in direct sunlight must be avoided. Keep cells
and batteries clean and dry. Clean soiled connectors
using a dry, clean cloth.
3. Cells or batteries must not be short-circuited. Cells or
batteries must not be stored in a box or in a drawer
where they can short-circuit each other, or where they
can be short-circuited by other conductive materials.
Cells and batteries must not be removed from their
original packaging until they are ready to be used.
4. Keep cells and batteries out of reach of children. Seek
medical assistance immediately if a cell or battery was
swallowed.
5. Cells and batteries must not be exposed to any mechanical shocks that are stronger than permitted.
6. If a cell develops a leak, the fluid must not be allowed
to come into contact with the skin or eyes. If contact
occurs, wash the affected area with plenty of water
and seek medical assistance.
7. Improperly replacing or charging cells or batteries that
contain alkaline electrolytes (e.g. lithium cells) can
cause explosions. Replace cells or batteries only with
the matching type in order to ensure the safety of the
product.
8. Cells and batteries must be recycled and kept separate
from residual waste. Cells and batteries must be recycled and kept separate from residual waste. Rechargeable batteries and normal batteries that contain lead,
mercury or cadmium are hazardous waste. Observe
the national regulations regarding waste disposal and
recycling.
1.12 Product Disposal
Fig. 1.4: Product labeling in accordance
with EN 50419
The Electrical and Electronic Equipment Act implements
the following EG directives:
❙❙ 2002/96/EG (WEEE) for electrical and electronic
equipment waste and
❙❙ 2002/95/EG to restrict the use of certain hazardous
substances iin electronic equipment (RoHS directive).
❙❙
Once its lifetime has ended, this product should be disposed of separately from your household waste. The disposal at municipal collection sites for electronic equipment
is also not permitted. As mandated for all manufacturers
by the Electrical and Electronic Equipment Act (ElektroG),
HAMEG assumes full responsibility for the ecological disposal or the recycling at the end-of-life of their products.
Please contact your local service partner to dispose of the
product.
41
Description of the Operating Elements
2 Description of
the Operating
Elements
8 Universal knob with arrow keys – Setting desired
values (edit keys)
9 POWER – On/Off for standby mode
10 USB connector – USB connector to save parameters
11 CH1 (4 mm safety sockets) -
Outputs channel 1; 0 V to 32 V / 3 A (33 W max.)
12 CH2 (4 mm safety sockets) -
Outputs channel 2; 0 V to 32 V / 3 A (33 W max.)
13 CH3 (4mm safety sockets) -
Outputs channel 3; 0 V to 32 V / 3 A (33 W max.)
Front panel of ¸HMC8043
(for R&S®HMC8041, channel 2 and channel 3 are omitted;
for R&S®HMC8042, channel 3 is omitted)
1 Display - Color display (320 x 240 pixel)
2 Interactive soft menu keys – All relevant functions are
directly accessible
3 Function keys – To be used as numeric keypad in SHIFT
4
5
6
7
function
CH1 - Settings for channel 1
CH2 - Settings for channel 2
CH3 - Settings for channel 3
CH1 ON/OFF - Activating / Deactivating channel 1
CH2 ON/OFF - Activating / Deactivating channel 2
CH3 ON/OFF - Activating / Deactivating channel 3
ARB - EasyArb function
ADV - Advanced functions (e.g. OVP, OPP, Fuse etc.)
MEAS - Logging function / power display
MASTER ON/OFF - Selected channels may be switched
ON or OFF
TRACK - Activating the tracking function
TRIG - Manual trigger
SAVE/RECALL – Loading/storing of instrument settings
SETUP – Access to basic instrument settings
HELP – Integrated help display
SHIFT – Shift key to activate the numeric keypad
1
9
10
Fig. 2.1: Front panel of the ¸HMC8043
42
14
15 16
17 18
19 20 21
22
Fig. 2.2: Back panel of ¸HMC8043
Back Panel of ¸HMC8043
14 Terminal block - connections for all channels (voltage/
current interface, trigger, sense) for easy integration
into 19‘‘ rack systems
15 IEEE-488 (GPIB) interface (option) – Factory-installed
only
16 Ethernet (LAN) interface
17 USB interface
18 Ground terminal
19 Low-heat device socket with power switch
20 Fuse
21 Power switch
22 Kensington lock
3
2
11
4
5
12
6 7
8
13
Description of the Operating Elements
Front panel of ¸HMC8042
1 Display - Color display (320 x 240 pixel)
2 Interactive soft menu keys – All relevant functions are
directly accessible
3 Function keys – To be used as numeric keypad in SHIFT
function
CH1 - Settings for channel 1
CH2 - Settings for channel 2
USER 1 - Loading/storing of user-defined settings
CH1 ON/OFF - Activating / Deactivating channel 1
CH2 ON/OFF - Activating / Deactivating channel 2
USER 2 - Loading/storing of user-defined settings
ARB - EasyArb function
ADV - Advanced functions (e.g. OVP, OPP, Fuse etc.)
MEAS - Logging function / power display
MASTER ON/OFF - Selected channels may be switched
on or off
TRACK - Activating the tracking function
TRIG - Manual trigger
4 SAVE/RECALL – Loading/storing of instrument settings
5 SETUP – Access to basic instrument settings
6 HELP – Integrated help display
7 SHIFT – Shift key to activate the numeric keypad
8 Universal knob with arrow keys – Setting desired
values (edit keys)
9 CH1 (4 mm safety sockets) Outputs channel 1; 0 V to 32 V / 5 A (50 W max.)
10 CH2 (4 mm safety sockets) Outputs channel 2; 0 V to 32 V / 5 A (50 W max.)
Front panel of ¸HMC8041
1 Display - Color display (320 x 240 pixel)
2 Interactive soft menu keys – All relevant functions are
directly accessible
3 Function keys – To be used as numeric keypad in SHIFT
function
SET - Channel settings
USER 1 - Loading/storing of user-defined settings
USER 2 - Loading/storing of user-defined settings
3.3 V - Voltage setting to 3.3 V
5 V - Voltage setting to 5 V
12 V - Voltage setting to 12 V
ARB - EasyArb function
ADV - Advanced functions (e.g. OVP, OPP, Fuse etc.)
MEAS - Logging function / power display
MASTER ON/OFF - Selected channels may be switched
on or off
TRIG - Manual trigger
4 SAVE/RECALL – Loading/storing of instrument settings
5 SETUP – Access to basic instrument settings
6 HELP – Integrated help display
7 SHIFT – Shift key to activate the numeric keypad
8 Universal knob with arrow keys – Setting desired
values (edit keys)
9 SENSE + / - (4 mm safety sockets) Compensating the line resistances
10 CH1 (4 mm safety sockets) Outputs channel 0 V to 32 V / 10 A (100 W max.)
Back Panel of ¸HMC8042
Refer to back panel of ¸HMC8043
Back Panel of ¸HMC8041
Refer to back panel of ¸HMC8043.
3
5
4
6
7
3
8
9
Fig. 2.3: User panel ¸HMC8042 (2 channel instrument)
10
4
9
5
6
8
7
10
9
Fig. 2.4: User panel ¸HMC8041 (1 channel instrument)
43
Brief Description
3 Brief Description
The following chapter introduces the most important
R&S®HMC804x functions and features.
3.1 Operating the Instrument
Prior to operating the instrument for the first time, please
be sure to observe the safety instructions mentioned previously!
After connecting power cord und switching on the power
switch on the instrument back panel the R&S®HMC804x
can be switched on via POWER ON key on the instrument front panel. When switching the instrument on, the
R&S®HMC804x power supply will use the same operating mode that was in use at the time the unit was last
switched off. All instrument settings (nominal values)
are stored in a nonvolatile memory and will be retrieved
when switching the instrument on again. By default, the
output signals (MASTER ON/OFF key) are switched off at
the beginning of operations. This is intended to prevent a
connected load from being serviced unintentionally when
switching the instrument on. The intent is also to avoid destruction caused by an exceedingly high voltage or power
(due to previously stored instrument settings).
3.2 Selecting the Parameters
Each function and operating mode of the power supply
can be selected with the keys on the front panel of the
instrument. Use the respective function or channel keys to
select basic functions such as voltage, current or Arbitrary
settings. Advanced functions are managed by use of soft
menu keys to the right of the display. Pressing the SHIFT
key activates the numeric keypad.
3.3 Selecting the Channels
To select a channel, press the corresponding channel
option key CH1, CH2 or CH3. If you press a channel option key, the channel LEDs are illuminated. Subsequent
settings refer to the selected channels. You should always
first select the required output voltage and the maximum
required power before activating the channels by pressing the CH1 ON/OFF, CH2 ON/OFF or CH3 ON/OFF key.
Press the MASTER ON/OFF key to activate the previously
selected channels. If the MASTER ON/OFF has been activated, the LED is illuminated.
3.4 Selecting the Output Voltage
To select the output voltage, press the corresponding
channel option key (CH1, CH2 or CH3) and the soft menu
key VOLTAGE. If the corresponding channel has been
activated, the LED is illuminated. If the soft menu key
VOLTAGE or CURRENT have been activated, the LEDs for
the arrow keys and the SHIFT key will also be illuminated.
The nominal value for the output voltage can be selected
via know and the numeric keypad. If you wish to select
the channel voltage via knob, the VOLTAGE key must
44
be activated so you can select the desired decimal point
via arrow keys. The nominal value of the output voltage
is increased by turning the knob to the right, and it is
decreased by turning it to the left. The same applies to the
value selection of the current.
Depending on the instrument type, up to 3 galvanically
isolated and hence combinable channels are available. The
R&S®HMC8043 has three identical channels with a continuous voltage range of 0 V to 32 V. All instrument types
(R&S®HMC8041, R&S®HMC8042, R&S®HMC8043) provide
a total operating performance of max. 100 W.
All power supplies feature galvanically isolated, floating
overload and short-circuit proof outputs and may be
connected in series or in parallel, thus making higher currents and voltages available.
3.5Tracking-Function
The tracking function allows you to interlink multiple channels. It is possible to change both the voltage and the current limit for the individual channels simultaneously.
To access the Tracking Mode, press the TRACK key. Then
you can select the individual channels. If you change
the voltage value by using the soft menu key U and the
knob, the voltage values of the interlinked channels will be
changed by the identical amount. The same applies to the
current in relation to the soft menu key I. During tracking,
the R&S®HMC804x power supply retains the previously
selected voltage and current difference between the channels until a channel has reached the minimum or maximum value of the voltage or current. If the TRACK key has
been activated, the LED is illuminated in white. This key
remains activated until it is pressed again.
3.6 Fuse Setting
To protect a connected, sensitive load even better, the
R&S®HMC804x power supply includes an electronic fuse.
The ADV menu and the soft menu key FUSE allow the selection or deletion of fuses. If the electronic fuse has been
activated for one or more channels, FUSE will be shown in
the display for each selected channel.
The LINK (Fuse Linking) function allows you to logically
interlink channels with their electronic fuses. If the current
for a channel exceeds the value Imax and if the electronic
fuse for this channel has been activated, all channels interlinked with this channel will be switched off. In addition,
you can use the soft menu key DELAY to set a fuse delay.
For instance, this prevents the fuse to be triggered in case
of a capacitive load when switching the instrument on.
3.7 EasyArb Editor
The R&S®HMC804x allows you to generate freely programmable waveforms which can be reproduced within
the limits set by the instrument for voltage and current
for the respective channel. The arbitrary function can be
configured and executed via control panel or external
interface.
Selecting the Parameters
Press the ARB key to access the Arbitrary menu. Use the
soft menu key EDIT to edit the parameters for the freely
programmable waveform. The base data for voltage,
current and time (duration per point) are required for this
purpose. The appropriate base data allow you to generate
waveforms, such as a step function or a saw tooth.
4 Selecting the
Parameters
The soft menu ACTIVATE allows you to activate the arbitrary function for each channel.
4.1
3.8 Storing Data
The R&S®HMC804x power supply can store two different
types of data:
❙❙ Instrument settings
❙❙ Screenshots
Out of these data types, screen displays can only be stored
on a USB stick. Instrument settings can be stored on a
USB stick or internally in the instrument to non-volatile
storage media.
Press the SAVE/RECALL key to open the menu to save and
recall. The soft menu “Device Settings” allows you to load
or store instrument settings. Select the submenu SAVE to
store the current instrument settings. Select the storage
location and the file name, then press the soft menu key
SAVE to save the current instrument settings. This file
may be reloaded at a later time. The menu item DEFAULT
SETTINGS in the main menu also allows you to load the
factory default settings.
Description of the Display
1
2
3
4
5
6
7
15
16
8
9
10
11
17
12
18
19
13
14
20
21
22
1 Master output (ON/OFF)
2 Sequencing
3 Logging
4 Statistics
5 Total power
consumption
6 Analog In
Trigger In
7 Type of interface:
GPIB / USB TMC / USB VCP / LAN
8 Name of channel
9 Analog In (channel)
10 Constant voltage (CV)
11 Overvoltage protection (OVP)
23
12 EasyArb
13 Constant current (CC)
14 Display of voltage
15 Fuse tripped
16 Sense detection
17 Overload protection (OPP)
18 Electronic fuse set
19 Fuse linking
20 Display of current
21 EasyRamp
22 Energy meter
23 Channel power
The display values of the R&S®HMC8041 differs from the
R&S®HMC8042 and R&S®HMC8043. Two different values
will be displayed. The upper display value (SET) is the
previous adjusted Value for current and voltage. The lower
Fig. 4.1 Display values R&S®HMC8041
45
Selecting the Parameters
display value (MEAS) is the measured current and voltage
value.
4.2 Selecting the parameters
Each function and operating mode of the power supply
can be selected with the keys on the front panel of the
instrument. Use the respective function key to select the
measurement function. An active measurement function is
highlighted by an illuminated white LED. Subsequent settings refer to the selected measurement function.
To set the signal parameters, three options are available:
❙❙ Numeric keypad
❙❙ Knob
❙❙ Arrow keys
Use the soft menu keys to select the respective menu item.
4.2.1 Numeric Keypad
Fig. 4.2: Numeric
keypad with
function keys
The easiest way to enter a value precisely and promptly is
to use the numeric keypad with numeric keys (0...9) and
the decimal point key. Pressing the SHIFT key activates
the numeric keypad. If the corresponding channel has
been selected (CH1, CH2 or CH3) and the soft menu key
VOLTAGE or CURRENT has been pressed to enter the
parameter, you can use the activated SHIFT key to enter
the value via keypad. After entering the voltage or current
value, press the corresponding unit to confirm the entry
(soft menu key). Before confirming the parameter unit,
you can delete any value that has been entered incorrectly
by pressing the key (SHIFT + SETUP key). The ESC key
allows you to cancel the operation to enter parameters.
This will close the editing window. If no values have been
entered, the instrument will automatically switch back
after 20 seconds without data entry (see chapter 8.3.7 Key
Fallback Time). Press the ENTER key (SHIFT + HELP key)
to confirm characters in text edit mode.
The R&S®HMC8041 and R&S®HMC8042 also offer the
option to set predefined voltages by continuously pressing
the corresponding key for the output (e.g. 3.3 V). Custom
settings can be assigned to the USER1 and USER2 keys.
This requires you to press the corresponding key for an
extended period. This will store both current and voltage
value as well as channel specific settings (such as FUSE,
OVP etc.). Briefly pressing the USER1 or USER2 key will
load the settings. To avoid destruction of an externally connected circuit due to operating errors, the output will be
deactivated before changing the output voltage. This must
be reactivated manually.
46
4.2.2 Knob with Arrow Keys
You can also use the knob to enter the parameter values.
The input will be modified gradually, and the respective
input parameter will be set instantly. The nominal value is
increased by turning the knob to the right, and it is
decreased by turning it to the left. Dimensionless values,
such as while setting the display, are changed via knob.
You can select the desired decimal point via arrow keys.
For instance, if the display shows a voltage of 10.028 V (cursor on
the 3rd digit from the right), it is possible to press the knob to set
the digits to the right of the cursor to 0 (10.000 V).
4.3 Soft Menu Keys
The soft menu keys on the upper right of the screen allow
you to use the shown menu field in the display. Use the
numeric keypad or the knob to set the respective selected
parameter. If a menu field has been selected via soft menu
keys, this function will be marked in yellow and will be
activated to set the parameter and function. If a specific
setting makes an instrument setting unavailable, the
respective soft menu key will be deactivated and the label
will be displayed in gray. With the lowest soft menu key
a menu can be closed or a lower menu level can be
returned.
4.4 Display of Measurement Values
The R&S®HMC804x power supply has a TFT color display.
Depending on the instrument type, up to 3 channels will
be shown on the display. The figure in chapter 4.1 shows
an overview of the screen layout of the power supply with
possible function displays and descriptions.
Fig. 4.3 Value display R&S®HMC8043
4.5 Adjustable Maximum Values
Depending on the instrument type different maximum
values are adjustable at the power supply:
❙❙ R&S®HMC8041:
For the HMC8041, CH1 continuously provides 0 V to 32 V
/ 10 A (100 W max.).
❙❙ R&S®HMC8042:
For the HMC8042, CH1 and CH2 continuously provide
0 V to 32 V / 5 A (50 W max. per channel).
❙❙ R&S®HMC8043:
For the HMC8043, CH1, CH2 and CH3 continuously
provide 0 V to 32 V / 3 A (33 W max. per channel).
Selecting the Parameters
I
3
1
0
0
10
32
V
Fig. 4.4: R&S®HMC8043 power hyperbola
4.6 Activating the Channels
After entering the parameters (current/ voltage) of the
respective channel, select the corresponding channel via
CH1 ON/OFF, CH2 ON/OFF or CH3 ON/OFF key and press
the MASTER ON/OFF key to create it at the output. This allows you to conveniently select the desired output parameters up front and subsequently connect to the load via
the MASTER ON/OFF key. The respective channel or signal
output is active when the key LED is illuminated. Depending on the mode, the display of the respective activated
channel also switches to green (CV - constant voltage
operating mode) or red (CC - constant current operating
mode). If the MASTER ON/OFF is disabled, the display
values will be displayed in yellow.
4.7 LIVE Mode
In addition to the already mentioned settings options in the
channel short menu, the LIVE mode is also available. The
LIVE mode allows you to select the current and voltage
values for the respective channel directly on the display.
Press the knob for an extended period to activate the LIVE
mode. The instrument automatically switches to the
voltage input field for channel 1 (CH1). All remaining fields
will be grayed out. The values are selected exclusively via
knob. Depending on how fast or how slow you turn the
knob, the input value will change in large or small increments. Use the arrow keys to select each entry field. Once
all settings have been selected, you can exit the LIVE
mode by pressing the lowest soft menu key or by pressing
the universal knob.
Fig. 4.5 LIVE Mode
47
Instrument Functions
5 Instrument
Functions
5.1
Constant Voltage (CV) / Constant Current (CC)
Operating Mode
The R&S®HMC804x includes two operating modes (CV/CC)
and can function as constant voltage source (CV - constant voltage mode) or as constant current source (CC constant current mode). Depending on the connected
load, the instrument switches automatically between
constant voltage and constant current mode. After
switching on the power the instrument will always be in
the constant voltage operating mode. The maximum
current IMAX corresponds to the setting on the CURRENT
key.
mode) is applied. This means that despite an increased
load, the value IMAX can no longer increase. Instead, the
voltage UOUT will decrease the nominal value of UMAX.
However, the current flow remains limited to IMAX. If the
channel and the MASTER ON/OFF key are activated and
the selected channel is modified, depending on the operating mode, the display color for the activated channel will
switch from green (CV - constant voltage mode) to red (CC
- constant current mode).
5.2Fuse
A current limit indicates that only a specific maximum
current Imax can flow. Prior to operating an experimental
circuit, this maximum value will be selected at the power
supply; and if the fuse is triggered, the corresponding
channel will be deactivated. The intent is to prevent damage to the experimental circuit in case an error occurs (e.g.
a short circuit).
Uout
Umax
Voltage regulation
Current control
Imax
Iout
Fig. 5.1: Current limit
Fig. 5.3: Fuse display CH1
After pressing the channel option key, use the soft menu
key CURRENT to select the current value via knob, arrow
keys or numeric keypad. The current is selected individually for each channel. Once the setting has been completed, press the unit key again.Otherwise, the instrument
will automatically switch back after 20 seconds, without
the changes taking effect (see chapter 8.3.7 Key Fallback
Time).
As the diagram shows, it remains true that UOUT = UMAX
will remain stable as long as the output current IOUT < IMAX
(voltage regulation). If the selected current value IMAX is
exceeded, the current control (Constant Current operating
To protect a connected, sensitive load even better, the
R&S®HMC804x includes an electronic fuse. The setting for
the electronic fuses can be selected via ADV key and soft
menu key FUSE. Additionally, the channel option key CH1 /
CH2 / CH3 and the soft menu key FUSE allow the selection
or deletion of fuses. With the soft menu key CHANNEL
the respective channel can be selected. The soft menu key
ACTIVATE allows you to activate or deactivate the fuses
for the respective channels. If the electronic fuse has been
activated for one or more channels, the display will show a
fuse icon. If the electronic fuse has been tripped, the fuse
icon on the display is flashing red.
Fig. 5.2: Display values CV/CC R&S®HMC8042
5.2.1 Fuse Link
The soft menu key LINKED TO allows you to logically interlink channels with their electronic fuses. Pressing the soft
menu key CHANNEL allows you to select or deselect individual channels. An activated link will be displayed with an
arrow and the respective interlinked channel. If the current
for a channel exceeds the value IMAX and if the electronic
fuse for this channel has been activated via FUSE key (see
"Setting the Current Limit"), all channels interlinked with
this channel will be switched off. The tripped channel will
be displayed with a red flashing fuse icon. The fuse of the
interlinked channel which has also tripped will be displayed with a red fuse icon. If the electronic fuse is tripped,
48
Instrument Functions
the interlinked channels are switched off; however, the
MASTER ON/OFF key remains active. At any given time,
the outputs can be reactivated via corresponding channel
option key. In case of any excess current, it will immediately be switched off again.
tive channel will be switched off to protect the load. If the
over voltage protection is tripped, OVP will flash in the
display.
5.4 Overload Protection (OPP)
The overload protection is individually adjustable for each
channel (soft menu key CHANNEL). Depending on the
instrument type the overload protection is preset at the
factory to the maximum power value PMAX (per channel);
however, this may be reduced to match the requirements
of the respective application. With the soft menu key ACTIVATE the OPP of the respective channel will be activated
(ON) or disabled (OFF). If the power exceeds the preset
value Pmax, the respective channel will be switched off to
protect the load. If the overload protection is tripped, OPP
will flash in the display.
5.5
Fig. 5.4: Fuse Linking example
Fig. 5.2 shows that exceeding the current limit at CH1 leads to
automatically having CH2 and CH3 switched off.
5.2.2 Fuse Delay
The DELAY function allows you to select a fuse delay by
10ms to 10s. This is intended to ignore the current peaks
that occur, depending on the load, when the instrument is
switched on so the fuse is not triggered (e.g. in case of a
capacitive load). This refers exclusively to a fuse trigger delay at the measured channel, not a trigger delay between
individual channels. The fuse delay can be changed via
knob or numeric keypad. Select the delay for each channel
individually by using the respective soft menu key. With
the soft menu key CHANNEL the respective channel can
be selected.
The fuse delay function is only available when the channel is activated (MASTER ON). This function is not activated in the regular
function mode.
5.3 Over Voltage Protection (OVP)
The OVP is individually adjustable for each channel (soft
menu key CHANNEL). The over voltage protection is
preset at the factory to 32.050 V; however, this may be reduced with the soft menu key LEVEL to match the requirements of the respective application.
You can choose from two different OVP options:
❙❙ Measured (MEAS): In the MEAS mode, OVP will switch
off if the measured value exceeds the set limit.
❙❙ Protected (PROT): In the PROT mode, the instrument
output will not be switched off in case the set limit is
exceeded. In addition, the measured value will be
monitored (see MEASURED operating mode).
With the soft menu key ACTIVATE the OVP of the respective channel will be activated (ON) or disabled (OFF). If
the voltage exceeds the preset value UMAX, the respec-
Tracking Function
The TRACK function is only available with R&S®HMC8042 and
R&S®HMC8043.
The tracking function allows you to interlink multiple
channels. It is possible to change both the voltage and the
current limit up to the maximum value for the individual
channels simultaneously.
Fig. 5.5: TRACK function
To access the tracking mode, press the TRACK key. After
activating the TRACK function (TRACK LED is illuminated)
you can select the individual channels via CH1, CH2 and
CH3 key. If e.g. the soft menu key U is activated, you can
change the voltage of one of these channels via knob or
arrow keys, the voltages of the interlinked channels will be
changed by the identical amount. The same applies to the
current and the usage of the soft menu key I. During
tracking, the R&S®HMC804x power supply retains the
previously selected voltage and current difference
between the channels until a channel has reached the
minimum or maximum value of the voltage or current.
The TRACK function can only be used in the local operating mode
(frontal operation). The TRACK function may not be used via
remote operating mode (SCPI commands) since according to the
SCPI standards, each channel is considered an "instrument" and
has to be activated separately.
49
Instrument Functions
If the TRACK key is activated, the key LED will be illuminated. Once the setting has been completed, press the
TRACK key again. Otherwise, the instrument will automatically switch back after 20 seconds, without the changes
taking effect (see chapter 8.3.7 Key Fallback Time).
5.6 EasyArb Editor
Press the ARB KEY to access the arbitrary menu. The
R&S®HMC804x allows you to generate freely programmable waveforms which can be reproduced within the
limits set by the instrument for voltage and current for the
respective channel. The arbitrary function can be configured and executed via control panel or external interface.
For all practical purposes, each channel has its own arbitrary memory. This means that an arbitrary waveform is
generated and that the arbitrary waveform of the respective channel is then started. Use the menu item EDIT to
open the EasyArb editor. The parameters for the freely
programmable waveform can be edited. The respective
channel will be selected via the soft menu key CHANNEL.
Fig. 5.6: EasyArb editor
The base data for voltage, current and time (duration per
point) are required for this purpose. The appropriate base
data allow you to generate any of the common waveforms
(step function, saw tooth, sine, etc.). It is possible to repeat
a maximum of 512 arbitrary points (IDX of 0...512). The
repetition rate is at a maximum of 65535 repetitions. If the
repetition rate (soft menu key REPETITION) is set to “0”,
the arbitrary function will be repeated infinitely until the
waveform will be disabled via soft menu key ACTIVATE
OFF. If the arbitrary waveform is disabled, the respective
channel will be also disabled. You can select the values via
knob or the numeric keypad (SHIFT key). If you select the
values via numeric keypad, the values will be confirmed
by pushing the knob. Use the arrow key to select the
individual columns. Additionally, you have the option to
interpolate between the generated points (INTP = Y) or not
(INTP = N).
The arbitrary function can not be used with sequencing simultaneously.
To generate the arbitrary function, use the soft menu key
ACTIVATE (ON/OFF) in the ARB menu or the short menu
of the respective channel via soft menu key E.ARB. Once
50
Fig. 5.7: Arbitrary waveform example
the respective channel (CH1 ON/OFF, CH2 ON/OFF, CH3
ON/OFF) and the output (MASTER ON/OFF) has been
activated, the arbitrary waveform will be generated at the
output. ith the soft menu key TRIGGERED the manual
trigger can be activated (ON) or disabled (OFF). Two different trigger modes are available via soft menu key TRIG.
MODE:
❙❙ SINGLE: By pushing the TRIG key each single arbitrary
point will be generated at the output one after another.
❙❙ RUN: By pushing the TRIG key the whole arbitrary
waveform will be generated at the output.
Use SAVE on page 2|2 of the EasyArb menu to save the
generated waveforms internally or externally on a USB
stick which can then be reloaded via LOAD. The soft menu
key CLEAR ALL allows you to delete any previously made
arbitrary settings of the respective channel.
5.6.1 Data Format Example for an Arbitrary File
#Device;HMC8043
#Device Name;ABC
#Format;ARB
#Date;2014-09-03
#Rep;0
#EP;4
#Version;01.003-02.401-03.701
#Serial No.;020600484
Idx;U;I;Time;Interp
001;10.500;00.4000;001.00;0
002;13.000;00.4000;001.00;0
003;09.500;00.4000;001.00;0
004;11.000;00.4000;001.00;0
5.6.2 Example of an Arbitrary Waveform
(in this case: R&S®HMC8043)
Alternatively, you can also use the arbitrary software module
of the HMExplorer software to create an arbitrary waveform.
This allows you to create each point of a waveform by use of
the editor. You can add or delete individual points by using
the “+“ or “–“ function. With the function INTERPOLATION
the defined arbitrary points can be output interpolated.
Advanced Operating Functions
6 Advanced Operating
HMC 8043
POWER Functions
SUPPLY
F-5013569 MC 253564
Fig. 5.8: Arbitrary-editor example (excerpt) HMExplorer software
Once all arbitrary points have been created, the created
signal can be transferred to the instrument via interface by
using the menu item TRANSFER. The menu TRANSFER
opens and allows you to select the respective HMC channel and the repetitions.
USB
100-240 V ±10% / 50-60 Hz
200 WATT
(max.)
6.1
Terminal
Connector
FUSE: T3,15L250V
TERMINALBLOCK
CH3 CH2 CH1 IN
P+ S+ P+ S+ P+ S+ U+ I+
P- S- P- S- P- S- U- I-
Engineered
in Germany
Fig. 6.1: Terminal block with
Manufactured
in Czech Republic
connector assignment
The terminal connector on the back panel of the instrument allows you to execute the voltages / currents of all
channels (including SENSE).
SERIENNUMMER
Fig. 5.9: Arbitrary example HMExplorer software
The 16-pole terminal block includes the following connectors for each channel:
❙❙ P+ (corresponds to + socket on the front panel)
❙❙ P- (corresponds to - socket on the front panel)
❙❙ S+ and S- (SENSE connectors)
❙❙ U+, U-, I+, I- (voltage/current interface) + Trigger
Additionally, you can activate the output to issue the signal
directly at the output and to view it on an oscilloscope, for
instance (see fig. 5.10).
Fig. 6.2: Plugin terminal block
connector HZC40
(supplied without cable)
To connect lines, you have the option to purchase and use
the plug-in terminal block connector HZC40. This allows
for the easy integration into 19`` rack systems (please refer
to fig. 6.2). The terminal block connector will be supplied
without cable.
Fig. 5.10: Output arbitrary example on an oscilloscope
For more information about the arbitrary software module,
please see the internal help of the HMExplorer software
which can be found in the main module overview under
HELP (F1).
The SENSE lines (only available on the back panel for the
R&S®HMC8042 and R&S®HMC8043) allow you to compensate voltage drops on the supply lines to the load so
that the actual selected voltage is applied to the load. The
instrument automatically detects when the SENSE lines
are connected and it regulates the output voltage directly
at the load. If the SENSE lines are connected via S+ and
S-, the display shows SENSE. The maximum compensation value of the lead resistances is 1V.
6.1.1 19“ Rack Mount Kit
To install a 19“ rack, you can use the rack mount set
HZC95. When one or more R&S®HMC804x instruments
are installed in a 19“ rack, it is important to ensure that
51
Advanced Operating Functions
sufficient space is available for adequate cooling (see
example for rack mount fig. 6.3).
differentiate between voltage (U) or current signal (I). You
can use any combination and configuration for the outputs
on which the interface is intended to operate.
6.2.1 Analog In - Example
Fig. 6.4 shows an Analog In example in the operating
mode LIN which proportionally controls the voltage set at
the front panel of the instrument. An external power
supply unit is used as the source. The connection is
established via plug-in terminal block connector HZC40
and the attached cables which will be connected with the
external source. A voltage signal (U+ / U-) is used in this
example..
Fig. 6.3: Example for 19“ rack mount
The installation in 19“ racks requires a minimum distance of
1 RU between the rack frames. When using 1 RU blank covers, it
is recommended to choose perforated blank covers.
6.2 Analog In
On the back panel of the instrument, you can find the
connectors for analog control signals (please refer to
chapter 6.1 terminal connector). The R&S®HMC804x
enables you to optionally control the output voltages of the
power supply by means of a voltage signal (0 V to 10 V) or
current signal (4 mA to 20 mA). Do not connect both signals simultaneously because there is no galvanic isolation
between voltage input and current loop. You must exclusively use one mode or the other. The Analog In menu
will be opened via soft menu key ANALOG IN. With the
soft menu key CHANNEL the respective channel will be
chosen, the soft menu key ACT.CH activates the Analog In
function for the selected channel. Additionally, the Analog
In function can be activated or disabled via the channel
short menu (ANALOG IN ON/OFF).
Use the soft menu key MODE to differentiate between two
different setting modes:
❙❙ LIN:
Use the LIN mode to proportionally control the voltage
that is set at the front panel of the instrument.
❙❙ STEP:
If the threshold is exceeded, the STEP setting issues the
voltage of the selected output that is set at the front
panel of the instrument. Otherwise 0 V will be issued.
The Analog In function can not be used with sequencing, EasyRamp or arbitrary function simultaneously.
The threshold for the STEP mode can be adjusted via soft
menu key THRESHOLD. Use the soft menu key INPUT to
52
Fig. 6.4: Analog In example
Select a voltage of 5 V at the external source. Set the voltage value for CH1 to 1 Volt. If you activate the Analog In
function for CH1 via channel short menu or ADV menu (In
An display) below the channel, the voltage value for CH1
will be set to 50% of the previously selected voltage value.
In this example, it would correspond to 500 mV. If you
increase the voltage for the external source to a maximum
of 10 V, the voltage value for CH1 will be set to 100% of the
previously selected voltage value. In this example, it would
correspond to 1 Volt.
Accordingly, the output voltage for CH1 is controlled by
means of a current signal. This procedure requires the
connectors I+ / I-. If you increase the current value for the
external source to 20 mA, the voltage value for CH1 will
be set to 100% of the previously selected voltage value. In
this example, it would correspond to 1 Volt.
6.3 Sequencing
The R&S®HMC804x power supply includes a sequencing
function that can be adjusted via a menu. Sequencing enables the user to automatically connect available channels
consecutively with adjustable time offsets when an output
is switched on (MASTER ON/OFF). It is also possible for
all channels to be simultaneously switched on or off. The
time offset between each channel can be adjusted via
soft menu key DELAY from 1ms to 10 s. The sequencing
function will be activated and deactivated individually for
each channel. Additionally, the sequencing function can be
activated by means of a manual trigger.
Advanced Operating Functions
or CH3 ON/OFF, and activate the trigger via soft menu
key TRIGGERED (ON). To start the selected sequence
when the MASTER ON/OFF key is activated (LED is
illuminated), press the blinking TRIG key or the channel
key CH1 ON/OFF, CH2 ON/OFF or CH3 ON/OFF.
MASTER
ON
CH3
Delay time CH1-CH3
CH2
Delay time CH1-CH2
The squencing will be activated by pushing the channel key CH1
ON/OFF, CH2 ON/OFF resp. CH3 ON/OFF, if the channel is within
the definded sequence and is activated in the sequencing menu.
CH1
0
5
10
Delay in sec
Fig. 6.5: Example for Sequencing
Sequencing can not be used with the arbitrary function simultaneously.
The following sequencing start options are available:
❙❙ Starting sequencing with MASTER ON:
Select the corresponding channels in the Sequencing
menu (ACT.CH1, ACT.CH2, ACT.CH3), activate the
sequencing via soft menu key ACTIVATE and then
activate the channels via channel key CH1 ON/OFF, CH2
ON/OFF or CH3 ON/OFF (LED is illuminated). Press the
MASTER ON/OFF key to start the selected sequence.
❙❙ Starting sequencing via channel key:
Select the corresponding channels in the Sequencing
menu (ACT.CH1, ACT.CH2, ACT.CH3), activate the
sequencing via soft menu key ACTIVATE and then
deactivate the channels via channel key CH1 ON/OFF,
CH2 ON/OFF or CH3 ON/OFF. To start the selected
sequence when the MASTER ON/OFF key is activated
(LED is illuminated), press the channel key of one of the
channels included in the sequencing (CH1 ON/OFF, CH2
ON/OFF or CH3 ON/OFF).
❙❙ Starting sequencing via trigger:
Select the corresponding channels in the Sequencing
menu (ACT.CH1, ACT.CH2, ACT.CH3), activate the
sequencing via soft menu key ACTIVATE, then deactivate
the channels via channel key CH1 ON/OFF, CH2 ON/OFF
6.4 External Trigger
You can create an external trigger signal (TTL) to the voltage interface on the back panel of the instrument to start
an arbitrary function, for instance, to activate and deactivate sequencing or to activate data logging.
Analog IN and the external trigger function may not be used
simultaneously (same socket at the back panel of the instrument).
6.5 EasyRamp
The power supply includes a EasyRamp function allowing the user to simulate a startup curve. After switching
on the channels (MASTER ON), the increase in output
voltage and output current will be approximately linear
to the set voltage and current value. Use the soft menu
key TIME to select the time value during which the voltage and current values are intended to increase. You can
modify the time value via knob in 10 ms increments or via
numeric keypad. You may enter any time value between
10 ms and 10 s. The soft menu key ACTIVATE enables
you to activate (ON) or deactivate (OFF) each channel
separately. The start time (TIME) is also selected individually for each channel. Once you have activated one or
multiple channels and you use the MASTER ON/OFF key
after activating the channels (CH1 ON/OFF, CH2 ON/OFF,
CH3 ON/OFF), the increase in voltage and current values
will be shown in the display.
Fig. 6.7: EasyRamp example
EasyRamp can not be used with Analog In and arbitrary function
simultaneously.
Fig. 6.6: Delay between CH1 and CH2
53
Advanced Operating Functions
6.6
Parallel and Serial Mode
It is assumed that only qualified and trained personnel service the
power supplies and the connected consumers.
To increase output voltage and currents, it is possible
to operate the channels in serial or parallel mode. These
operating modes require that power supplies are suitable
for the parallel and/or serial mode. In general, the output
voltages to be combined are independent. The outputs for
one or multiple power supplies can be interconnected for
this purpose.
A serial connection may cause dangerous voltages.
6.6.1 Serial Mode
This type of interconnection adds the individual output
voltages. The same current flows through all outputs. The
current limits for the outputs wired in series should be set
to the identical value. If one of the outputs exceeds the
current limit, the total voltage will naturally collapse. It is
advisable to set both voltages to a similar value to distribute the loads evenly (not absolutely necessary). If a (low
resistance) load is connected, it is essential to activate
more than one channel. This could damage the instrument
(especially protective diodes). Therefore, it is necessary to
always have both channels or no channel at all switched
on.
If the instrument switches to constant current operating mode
(CC) during a serial connection, the voltage display becomes inaccurate.
32 V
1A
CH1
32 V
1A
CH2
overload proof, can cause destruction of these units as
currents may be distributed unevenly.
16 V
2A
CH1
16 V
2A
CH2
CH3
16 V
4A
Fig. 6.9: Example for parallel mode
Generally, a higher current will first be supplied from the
channel with the higher output voltage. Once this channel
reaches its power limit, the remaining current will be made
available by the channel that is connected in parallel. In
this scenario, it is unpredictable which channel will supply
the higher current because it is also possible for channels
with identical voltage values to display a low voltage
difference. If you distribute the load to multiple channels, it
is recommended to set the current limit of the channel that
is to supply the main current to a fraction of the current.
This approach handles the semiconductor with care and
improves the heat dissipation, as the power loss is distributed more evenly.
By increasing the voltage slightly, the load distribution can be
manipulated. If the voltage for a channel is to be increased by
50mV, for instance (by a set of identical cables), the current will
initially be provided by this channel.
6.7 Multi-Quadrant Operation
CH3
64 V
1A
Fig. 6.8: Example for serial mode
6.6.2 Parallel Mode
If it is necessary to increase the total current, the power
supply outputs must be wired in parallel. The output voltages for the individual outputs should be set to the same
voltage value as precisely as possible. For slight voltage
differences, it is common in this operating mode to first
charge a voltage output up to the current limit; the other
voltage output provides the remaining current. The maximum total current is the sum of the individual currents of
all sources connected in parallel. For power supplies that
are connected in parallel, It is possible that compensating
currents flow within the power supplies. The use of power
supplies by other manufacturers, which are potentially not
54
Fig. 6.10: Power supply quadrants diagram
In general, operating in multi-quadrant mode requires a
multi-quadrant power supply. The R&S®HMC804x is only a
1-quadrant power supply which is able to provide positive
voltage or positive current (quadrant I). However, a negative voltage can be generated by means of a special connection of two channels (common GND). Fig. 6.8 shows a
connection example for a R&S®HMC8043, the connection
for the R&S®HMC8042 is identical.
Advanced Operating Functions
be accessed via MEAS menu. The R&S®HMC8042 and
R&S®HMC8041 allow for the statistic to be displayed
below the channel values. The statistic values can only be
determined individually for each channel.
Fig. 6.11: R&S®HMC8043 connection
This type of connection can generally reach a range
between -32V and +32V. This does not refer to a negative
display on the screen, but rather to a connection with an
identical voltage range. However, a negative current
(current sink) is not possible.
6.9 Energy Meter
The ENERGY function enables you to show the energy
released at the output in Ws in the display. Use the soft
menu key ACTIVATE to connect this COUNTER individually for each channel (CHANNEL) or use the soft menu key
CLEAR to reset it. The soft menu key HOLD enables you
to freeze the current released energy values in the display.
Press the soft menu key HOLD again to deactivate the
function.
A negative voltage range can only be generated by means of a
special connection of two channels. A negative voltage range can
not be generated by one channel.
6.8Statistic
Fig. 6.12: Statistic example R&S®HMC8043
The R&S®HMC804x includes an internal statistic function which is able to determine statistic values (Min/Max,
Mean, Count) for current and voltage for each channel.
Open the Statistic menu via MEAS key and soft menu
STATS. Use the soft menu key STATS to activate (ON) or
deactivate (OFF) statistic values. Use the soft menu key
CLEAR to reset statistic values and to determine new
values. The R&S®HMC8043 does not allow the simultaneous display of the statistic and the channel values. In
this case, the statistic runs in the background and has to
Fig. 6.13: Statistic example R&S®HMC8042
55
Logging
7Data Logging
The soft menu LOGGING allows you to start the capture
of measurement values and to select various settings. Use
the soft menu key LOGGING to activate (On) or deactivate
(Off) the capture and the storage of measurement values.
Use the soft menu STORAGE to select the storage location (Internal / USB stick), the file name (File Name) and
the file format (CSV / TXT). The soft menu key INTERVAL
and the knob allow you to select a measurement interval.
The measurement interval describes the time between
the recorded measurements. For instance, if the function
INTERVAL is set to 2, all 2 s will be included in the measurements.
The soft menu MODE offers three different logging
modes. Select the function “U” if you intend to perform an
infinite data capture. The limiting factor in this context is
the size of the internal storage (512 kB max.) or of the connected USB stick (4 GB max., FAT/FAT32 formatted). If the
function “N” is activated, the soft menu key COUNT and
the knob enable you to set the number of measurement
values to be captured. For instance, if you set an interval of
2s and a count of 5, 5 measurement values will be captured in intervals of 2 s. If the function “T” is activated, the
soft menu key TIME and the knob enable you to set the
duration of the capture of the measurement values.
External USB hard disc drives (or USB extension) will be not
supported. Only FAT/FAT32 formatted USB sticks can be used
with the R&S®HMC804x.
7.1.1 Date Format Example for a Logging File
#Device;R&S®HMC8043
#Device Name;Device under test HM
#Format;LOG
#Date;2000 - 01 - 01
#Version;00.014-02.301-03.651
#Serial No.;NO SERIAL NUMBER
#Mode;Unlimited
#Logging Interval[s];1.000
#Specified Logging Count;----#Specified Logging Time[s];----#Sequence;Off
#CH1 Voltage Target[V];25.050
#CH1 Current Target[A];0.130
#CH1 Sequence Delay[s];----#CH1 EasyArb;Off
#CH1 OVP;Off
#CH1 OPP;Off
#CH1 Ramp;Off
#CH1 Analog in;Off
#CH2 Voltage Target[V];16.000
56
#CH2 Current Target[A];2.000
#CH2 Sequence Delay[s];----#CH2 EasyArb;Off
#CH2 OVP;Off
#CH2 OPP;Off
#CH2 Ramp;Off
#CH2 Analog in;Off
#CH3 Voltage Target[V];24.050
#CH3 Current Target[A];1.030
#CH3 Sequence Delay[s];----#CH3 EasyArb;Off
#CH3 OVP;Off
#CH3 OPP;Off
#CH3 Ramp;Off
#CH3 Analog in;Off
#Start Time;01:20:15
#Stop Time;01:20:18
#Actual Count; 3
U1[V];I1[A];U2[V];I2[A];U3[V];I3[A];Timestamp
0.000;0.0000;0.000;0.0000;0.000;0.0000;01:20:16:136
0.000;0.0000;0.000;0.0000;0.000;0.0000;01:20:17:135
0.000;0.0000;0.000;0.0000;0.000;0.0000;01:20:18:134
Documentation, Storage and Recall
8Documentation,
Storage and
Recall
The power supply R&S®HMC804x enables users to store
all screenshots and user settings. Instrument settings
may be saved internally. This data can also be stored on a
connected USB stick. Screenshots may only be stored on
a USB stick. You can access the main menu to store and
load functions by pressing the SAVE/RECALL key.
8.1 Instrument Settings
Use the soft menu DEVICE SETTINGS to save current
instrument settings and to load previously saved settings.
Press the soft menu key SAVE to open the SAVE menu.
You can use the soft menu key STORAGE to select a possible location (Internal or Front) where you would like to save
the instrument settings. Selecting the respective storage
location and confirming the selection via soft menu key
ACCEPT opens the file system manager. The FILE NAME
can be changed or adjusted to the corres-ponding setting
(SET is the default label). You can use the soft menu key
COMMENT to enter a comment which will be displayed
in the file manager footer once a file has been selected.
Instrument settings are saved in the HDS format (binary).
The format may not be changed. The option SAVE allows
you to store the settings.
to confirm the location of the target directory. The FILE
NAME can be changed or adjusted to the corresponding
setting (SCR is the default label).
The file format of a graphics file determines the color
depth and the type of compression. The quality of the various formats is identical for the multimeter graphics.
You can choose from the following file formats in the soft
menu “Format”:
❙❙ BMP = Windows Bitmap Format
❙❙ PNG = Portable Network Graphic
Use the soft menu key COLOR MODE and the knob to
select between GRAYSCALE, COLOR and INVERTED. If
GRAYSCALE is selected, the colors are converted to gray
scales when the data is stored, if COLOR is selected, the
data is stored as it displays in the screen, and if INVERTED
is activated, data will be stored in color with a white background. If you press the SAVE key, the current screen will
be saved immediately to the selected storage location with
the selected name and format.
Pressing and holding the HELP key allows you to save a screenshot to a connected USB stick.
8.2.1 Printer
The soft menu key PRINT allows you to print a screenshot
immediately to a connected printer. PCL-5, PCL-XL (=
PCL-6) and Postscript settings are supported as "printer
language" (PCL-3 is not supported). If a printer is detected,
the soft menu key PRINT will no longer be grayed out.
Instrument settings from a previous firmware version cannot be
loaded with a new firmware version.
To reload stored preference files, press the respective soft
menu key to open the soft menu LOAD. This opens the
file manager where you can use the knob to select the
respective file. Once the storage location and the respective settings file has been selected, you can load the file
by pressing the soft menu key LOAD. To remove files that
are no longer required you can use the knob to select the
respective settings file and remove it by pressing the soft
menu key REMOVE FILE. If a USB stick is connected, you
can also change or delete directories.
The menu item DEFAULT SETTINGS also allows you to
load the factory default settings.
8.2Screenshot
The most important format to store information for documentation purposes is the screenshot. A screenshot is an
image file which shows the current screen content at the
time that storage takes place. Screenshots may only be
stored to a USB stick. If a USB stick is connected, you can
also change, create or delete directories. Press ACCEPT
Fig. 8.1: Supported printer example
The supported printer will be displayed in the soft menu
DEVICE INFOS. The message "This printer is supported"
does not guaranteed the the connected printer will be
supported. This message only means that the USB printer
connection was successful and the important printer properties are available.(e.g. printer language PCL or PCL-XL).
Connected PLC printers send an identification string to
the instrument. This identification string should be for all
printers the same (standard), but there are many printers
on the market, which have another identification string. In
this case, the instrument is not able to detect the printer
because the instrument does not have a Windows system
internally to handle the identification string deviation.
If a printer connection is not possible, you have the possibillity to use the HMExplorer software with the screenshot software module. The free software HMScreenshot
(software module of the HMExplorer software) enables the
transfer of screenshots in bitmap or PNG format from the
57
Documentation, Storage and Recall
9 General Settings
Important general settings, such as basic settings or interface settings may be selected via SETUP key. Press the
key to move up one level.
Fig. 8.2: Screenshot-module
power supply via interface to a connected PC where the
screenshots may then be saved or printed. For additional
information on the software, refer to the internal HMExplorer help at www.hameg.com.
.
9.1 Update (Instrument Firmware / Help)
Firmware and help (if available) are packed in one ZIP file.
Depending on the required extent of the update, the ZIP
file might include either all updates or simply the instrument firmware, for instance. After downloading the ZIP
file, unpack the data to the base directory of a USB stick.
Then connect the USB stick with the USB port of the
power supply and press the SETUP key. Use the soft menu
key UPDATE to open the Update menu displaying version number, date and build information of the currently
installed firmware.
Pressing the soft menu key FIRMWARE to update the
instrument firmware will result in a search for the corresponding file on the USB stick. The information for the
new firmware to be installed will then be displayed on the
stick below the row labeled NEW:. The version number
will be displayed in red in case the existing firmware on the
instrument is identical to the latest version; otherwise the
version number will be shown in green. Only if this is the
case, press the soft menu EXECUTE to start the update.
To update the help, select the menu item HELP in the
update menu. The information window will now display
all installed languages, the date and relevant information
about the languages available on the stick. The soft menu
allows you to add, remove or update languages. Please
note the date format (YYYY-MM-DD) in compliance with
multilingual help ISO 8601 standards.
Fig. 9.1: Firmware update menu
9.2 Interface Setting
The soft menu INTERFACE enables you to select the settings for:
❙❙ VCP (virtual COM Port)
❙❙ USB (TMC)
❙❙ Ethernet (IP address, sub-net mask etc.) and
❙❙ IEEE-488 GPIB interface (GPIB address)
58
General Settings
Select the respective interface for the communication
via respective soft menu key. Set the required interface
parameters via soft menu item "Parameter". For more
information about interface use, please see chapter 10.
to select the contrast, and the BRIGHTNESS key allows
you to select the screen brightness from 10% to 100%.
The respective soft menu item is activated when it is
marked in yellow.
9.3.5 Key Brightness (KEY)
The soft menu key KEY BRIGHT allows you to set the key
brightness via knob from 0% to 100%. The soft menu key
FALLB. TIMES allows you to set the so called Key Fallback
Time to 5 s, 10 s or 20 s by pressing the soft menu key KEY.
If the key fallback time is set, the open settings window
will be closed automatically after the adjusted key fallback
time. In addition, it is possible to switch off the automatic
switching back (OFF). The respective soft menu item is
activated when it is marked in yellow.
Fig. 9.2: Setup menu
9.3 General Settings (Misc)
9.3.1 Device Infos
This soft menu key allows you to retrieve instrument
information such as serial number, software version etc.
Additionally, the still available internal memory will be
displayed.
9.3.6 Device Name
In this menu, you can select an instrument name. Pressing
the soft menu key DEVICE NAME opens a keypad. Use the
knob to select the letters. You can confirm each letter via
ENTER key (SHIFT). Press the soft menu key ACCEPT to
confirm the entered instrument name.
Fig. 9.4: Enter the device name
Fig. 9.3: Device information
9.3.2 Date & Time
The soft menu key DATE & TIME allows you to set the time
and date and add a date and time stamp to printouts and
saved data records. The user can reset the date and time.
Date and time can be set via knob. The respective soft
menu item is activated when it is marked in yellow. Press
SAVE to accept the date and time parameters.
9.3.7 CSV
Use the soft menu CSV to define the format of the CSV
file. The decimal separator (DEC.SEP.) and the line separator (FIELD DELIM.) can be definedund.
9.3.3 Sound
The power supply offers the option to issue a signal in the
event of an error (or simply as a control measure). This
signal can be activated (ON) or deactivated (OFF) via soft
menu key ERROR BEEP or CTRL BEEP. The respective soft
menu item is activated when it is marked in yellow.
9.3.4 Display
The soft menu DISPLAY and the soft menu key BACKLIGHT allow you to set the screen intensity via knob from
10% to 100%. The soft menu key CONTRAST enables you
59
Remote Control
10 Remote Control
By default, the R&S®HMC804x includes an Ethernet and a
USB interface.
To enable communication, the selected interface and the respective settings in the instrument must be identical to the selections
for the PC.
In addition to a LAN interface, the R&S®HMC804x includes
a USB device port. For this interface, the user can select
if the instrument is accessed via virtual COM port (VCP)
or via USB TMC class. The R&S®HMC804x is optionally
available ex factory with an integrated GPIB interface
(R&S®HMC804x-G). The GPIB interface has its own interface slot on the rear panel.
The following requirement for USB-VCP driver installation are
necessary:
1 R&S®HMC804x with an activated USB-VCP interface.
2 A PC with operating system Windows XP, VISTA, Windows 7
or Windows 8 (32 or 64Bit).
3 Administrator rights are necessary for the installation of the
driver. If an error message regarding spelling errors appears,
the rights to install the driver are not given. In this case,
please contact your IT department to obtain the necessary
rights.
This Windows application offers R&S®HMC804x instruments a terminal function and the option to create screenshots and arbitrary waveforms.
10.2 USB TMC
Fig. 10.3:
Fig. 10.1: Rear panel
Interface menu
10.1 USB VCP
All currently available USB VCP drivers have been fully tested
and released for Windows XP™, VISTA™, Windows 7™ and
Windows 8™ (32 + 64 Bit).
The traditional version of the VCP (virtual COM port) allows
the user to communicate with the HMC using any terminal program via SCPI commands once the corresponding
Fig. 10.2: USBVCP settings
Windows drivers have been installed. The actual USB-VCP
driver can be downloaded from the Rohde & Schwarz
homepage www.rohde-schwarz.de for free. If a connection between PC and the instrument has been established
and no HMC USB-VCP driver is installed, the operating
system answers with “Found New Hardware”. In addition,
the “Found New Hardware Wizard” is displayed. Only in
this case the USB-VCP driver must be installed. Further
information about the USB VCP driver installation you can
find in the installation guide internal of the driver file.
In addition, you may use the free software “HMExplorer”.
60
A modern alternative to the virtual COM port (VCP) is the
control via USB TMC class. TMC stands for “Test &
Measurement Class” which indicates that the connected
measurement instrument can be recognized without
special Windows drivers if VISA drivers are installed and
that it can be used directly in corresponding environments.
The GPIB interface serves as model to the structure of the
TMC design. A major benefit of the USB TMC class is that
by sampling specific registers the user can determine if
commands have been terminated and if they have been
processed correctly. However, the communication via VCP
requires analysis and polling mechanisms within the
controlling software which may significantly strain the
interface of the measurement instruments. The TMC
status registers solve this problem with the USB TMC in
the same manner as is the case with the GPIB interface for
the hardware, namely via corresponding control lines.
The HMExplorer software does not support the communication
via USB TMC.
10.2.1 USB TMC Configuration
The R&S®HMC804x power supplies require a generic USB
instrument driver to be operated in USB-TMC mode. The
USB Test & Measurement class (USB-TMC) is a protocol
that enables GPIB-like communication via USB interfaces
and a separate instrument class of the USB specification.
The USB-TMC protocol supports service requests, trigger
and other GPIB-specific commands. The driver is included
in the NI-VISA package (Virtual Instrument Software Architecture) and can be downloaded at http://www.ni.com/
downloads/ni-drivers/.
Remote Control
You need to first install the NI-VISA drivers on your Windows
system. Please download the most recent version of the
NI-VISA driver package. Extract the previously downloaded
driver package and follow the installation instructions.
Below please find an example for NI-VISA 5.4.1:
In this step, please select "NI-VISA xxx --> Leave this feature and its subfeatures installed locally“ (Fig. 10.6).
Now that you have successfully installed the NI-VISA
drivers, you can switch your HMC804x power supply to
the USB-TMC interface. Select the SETUP menu of your
R&S®HMC804x, and choose INTERFACE.
Fig. 10.7: Setup menu
Use the soft key to select "USB". The following message
will be displayed.
Fig. 10.4: NI-VISA 5.4.1
Select "Next“ to start the installation and follow the
installation instructions.
Fig. 10.8: Interface menu
The main view will now display "TMC" as selected interface type.
Fig. 10.5: NI-VISA installation instructions
Fig. 10.9: TMC display
Fig. 10.6: NI-VISA feature installation locally
Finally, use a USB interface cable (type A – B) to connect
the power supply with your Windows PC. On the first use,
the operating system issues the following message:
"Found New Hardware". Once the installation has been
successfully completed, the following message will be
61
Remote Control
displayed: "Device Setup" - "USB Test and Measurement
Device (IVI), ready to use“.
Fig. 10.10: Instrument driver installation
Once you open the Windows Device Manager, the following entry will be displayed: "USB Test and Measurement
Devices --> USB Test and Measurement Device (IVI)"
Fig. 10.11: Device manager
10.3Ethernet
For the direct connection with a host (PC) or indirect
connection over a SWITCH, a doubly protected network
cable (e.g. CAT.5, CAT.5e, CAT.5+, CAT.6 or CAT.7) is
required, equipped with an Ethernet plug type the RJ-45 at
each end. Either an uncrossed or a crossed network cable
(cross over cable) can be used.
10.3.1 IP networks (IP – Internet protocol)
In order that two or several network elements (e.g. measuring instruments, host/PC‘s, …) can communicate over a
network with one another, some fundamental connections
have to be considered, so that data communication is error
free and unimpaired.
For each element in a network an IP address has to be
assigned, so that they can exchange data among themselves. IP addresses are represented (with the IP version
4) as four decimal numbers separated by points (e.g.
192.168.15.1). Each decimal number is represented by
a binary number of 8 bits. IP addresses are divided into
public and private address ranges. Public IP addresses will
be able to route by the Internet and an Internet service
Provider (ISP) can to be made available. Public IP addresses can be reached directly over the Internet to directly
exchange internet data. Private IP addresses are not
routed by the Internet and are reserved for private networks. Network elements with private IP addresses cannot
be reached directly over the Internet so no data can be
directly exchanged over the Internet. To allow network
elements with a private IP address to exchange data over
the Internet, they require a router for IP address conversion
(English NAT; Network address translation), before connection to the Internet. The attached elements can then
data exchange over this router, which possesses a private
IP address (LAN IP address) and also a public IP address
(WAN IP address), via the Internet.
If network elements exchange data only over a local network (without connection with the Internet), appropriate
use private IP addresses. Select in addition e.g. a private IP
address for the instrument and a private IP address for the
host (PC), with which you would like to control the instrument. If you might connect your private network with the
Internet later via a router, the private IP addresses used in
your local network can be maintained. Since within each
IP address range the first IP address is used as network
IP address and the last IP address is used as Broadcast IP
address, in each case two IP addresses have to be taken
off from the “number of possible host addresses“ (see
table 1: Private IP address ranges).
Apart from the organization of IP addresses into public and
private address ranges, IP addresses are also divided into
classes (Class: A, B, C, D, E). Within the classes A, B, and
adress range
subnetz mask
CIDR way of writing
number of possible host adresses
10.0.0.0 –10.255.255.255
255.0.0.0
10.0.0.0/8
224 − 2 = 16.777.214
172.16.0.0 –172.31.255.255
255.240.0.0
172.16.0.0/12
220 − 2 = 1.048.574
192.168.0.0 –192.168.255.255
255.255.0.0
255.255.255.0
192.168.0.0/16
192.168.0.0/24
216 − 2 = 65.534
28 − 2 = 254
Table 10.1: Private IP adress ranges
class
adress range
net quota
host quota
max. number of networks max. number of hosts
A
0.0.0.1 - 127.255.255.255
8 Bit
24 Bit
126
16.777.214
B
128.0.0.1 - 191.255.255.255
16 Bit
16 Bit
16.384
65.534
C
192.0.0.1 - 223.255.255.255
24 Bit
8 Bit
2.097.151
254
D
224.0.0.1 - 239.255.255.255
Reserved for multicast applications
E
240.0.0.1 - 255.255.255.255
Reserved for special applications
Table 10.2: Classes of IP adresses
62
Remote Control
C are also include the private IP of address ranges described before. The categorisation from IP addresses is for
the assignment of public IP address ranges of importance
and essentially depends on the size of a local network
(maximum number of hosts in the network), which is to
be connected with the Internet (see table 2: Classes of
IP addresses). IP addresses can fix (statically) or variable
(dynamically) to be assigned. If IP addresses in a network
are assigned fix, an IP address must be preset manually
with each network element. If IP addresses in a network
are assigned to the attached network elements automatically (dynamically), a DHCP server (English DHCP becomes; Dynamic Host Configuration Protocol) is required for
the dispatching of IP addresses. With a DHCP server an IP
address range for the automatic dispatching of IP addresses can be preset. A DHCP server is usually already integrated in a router (DSL router, ISDN router, Modem router,
WLAN router, …) integrated. If a network element (e.g.
an instrument) is connected by a network cable directly
with a host (PC), the IP addresses cannot be assigned to
the instrument and the host (PC) automatically, since no
network with DHCP server is present here. They have to
be preset therefore at the instrument and at the host (PC)
manually.
IP addresses are divided by using subnet mask into a
network quota and into a host quota, so similarly e.g. a
telephone number is divided in pre selection (land and local area network number) and call number (user number).
Subnet mask have the same form as IP addresses. They
are represented with four decimal numbers separated
by points (e.g. 255.255.255.0). As is the case for the IP
addresses here each decimal number represents a binary
number of 8 bits. The separation between network quota
and host quota is determined by the subnet mask within
an IP address (e.g. the IP address 192.168.10.10 by the subnet mask 255.255.255.0 is divided into a network quota
192.168.10.0 and a host quota of 0.0.0.10). The allocation
takes place via the transformation of the IP address and
the subnet mask in binary form and afterwards a bit by bit
one logical AND operation between IP address and subnet
mask. The result is the network quota of the IP address.
The host quota of the IP address takes place via the bit by
bit logical NAND operation between IP address and subnet
mask. By the variable allocation of IP addresses in network
quota and host quota via subnet masks, one can specify IP
address ranges individually for large and small networks.
Thus one can operate large and small IP networks and
connect if necessary to the Internet via a router. In smaller
local networks the subnet mask 255.255.255.0 is mostly
used. Network quota (the first 3 numbers) and host quota
(the last number) are simple here without much mathematical expenditure to determine and it can with these
subnet mask up to 254 network elements (e.g. measuring
instruments, hosts/PC‘s...) in a network be operated at the
same time.
Often also a standard gateway is present in a network. In
most local networks is this gateway with the router to the
Internet (DSL router, ISDN router etc.) is identical. Using
this (gateway -) router a connection can be manufactured
with another network. Thus also network elements, which
are not in the same (local) network, can be reached and/
or network elements from the local network are able to exchange data with network elements from other networks.
For a network-spreading data exchange the IP address
of the standard gateway must also be preset. In local
networks, mostly the first IP address within a network for
this (gateway -) router is used. Mostly routers in a local
network to be used as gateway have an IP address with a
„1“ in the last place of the IP address (e.g. 192.168.10.1).
10.3.2 Ethernet settings
PC and instrument have to be connected to the same network.
Otherwise a remote connection is not possible.
In addition to the USB interface, the interface card includes
an Ethernet interface. Select Ethernet as interface and
press the soft menu key PARAMETER to then determine
the settings for the necessary parameters directly within
the R&S®HMC804x . You can specify all parameters and
assign a fixed IP address. You can also assign a dynamic IP
address with the activated DHCP function. Please contact
your IT management to configure the settings properly.
Fig. 10.12: Ethernet settings
If the device has an IP address, it can be accessed via web
browser at this IP since the Ethernet interface includes an
integrated web server. Enter the IP address in the browser’s address bar (http://xxx.xxx.xxx.xxx). This will open
a window including the instrument type and the serial
number.
If DHCP is used and the system cannot assign an IP address to
the R&S®HMC804x (for instance, if no Ethernet cable is connected or the network does not support DHCP), it may take up to
three minutes until a timeout allows the interface to be configured again.
10.3.3 LXI
LAN eXtensions for Instrumentation (LXI) is an instrumentation platform for measuring instruments and test sys63
Remote Control
tems that is based on standard Ethernet technology. LXI is
Operation in a Network intended to be the LAN-based
successor to GPIB, combining the advantages of Ethernet
with the simplicity and familiarity of GPIB.
The R&S®HMC804x is LXI certified and supports the version 1.4 (LXI Core 2011). Advanced functions are not supported. IVI (Interchangeable Virtual Instrument) instrument
drivers are a central component for the LXI certification.
So called IVI.net drivers are made available that are based
on the .NET framework 4 by Microsoft. LabView and
LabWindows/CVI drivers, created on the basis of LabWindows/CVI 2012, are also available.
10.3.4 Webserver
The Ethernet interface offers a web server, which can be
used with a web browser (e.g. Internet Explorer). The following functions are supported by the Webserver:
❙❙ Display of the device information
❙❙ Password setting (security)
Fig. 10.15: Password setting
10.4 IEEE-488.2 / GPIB
In addition to the GPIB functions which are available via
USB TMC class, the R&S®HMC804x is optionally available
with an integrated GPIB interface. This solution is particularly attractive for customers who already have an existing
GPIB environment. With minimum efforts, an old instrument can be replaced by a R&S®HMC804x model.
The optional IEEE-488 interface (GPIB) can only be factory-fitted
as it is necessary for this purpose to open the instrument and
break the guarantee seal.
Configure the settings in the R&S®HMC804x for all necessary parameters after you select IEEE488 as interface and
press the soft menu key PARAMETER.
Fig. 10.13: Display of the device information
❙❙ Display of the Ethernet setting
Fig. 10.14: Ethernet settings
64
Technical
Data
Specifications
11
Technical
Specifi
cationsData
Readback accuracy (23° C ±5° C)
Voltage
all models
<0.05% + 2 mV
Current
¸HMC8043
¸HMC8042
¸HMC8041
Power Supply
¸HMC8043
<0.05% + 2 mA
typ. <0.05% + 1 mA (I <100 mA)
¸HMC8042
<0.1% + 5 mA
typ. <0.1% + 2 mA (I <100 mA)
¸HMC8041
<0.2% + 10 mA
typ. <0.2% + 4 mA (I <100 mA)
from firmware version 01.104
Resolution
Electrical Specifications
Voltage
Total power output
100 W
Maximum power per channel
¸HMC8043
¸HMC8042
¸HMC8041
all models
33 W
50 W
100 W
¸HMC8043
¸HMC8042
0.1 mA (I <1 A)
1 mA (I >1 A)
¸HMC8041
0.5 mA (I <1 A)
1 mA (I >1 A)
Voltage output
all models
0 V to 32 V
Current output
¸HMC8043
¸HMC8042
¸HMC8041
max 3 A
max 5 A
max 10 A
Voltage to earth
250 VDC
Reverse voltage
max. 33 V
Inverse voltage
max. 0.4 V
Max. current allowed in case
of inverse voltage
3A
Supplemental characteristics
Number of outputs
¸HMC8043
¸HMC8042
¸HMC8041
1 mV
Current
3
2
1
Front connectors
4 mm saftey sockets
Rear connectors
Wago male connector (713-1428/037000), 8 x 2-pole, pin spacing 3.5 mm /
0.138 in
Line & load regulation (SENSE connected)
Constant voltage mode
Temperature coefficient
voltage: <0.02 % + 3 mV
±(% of output + offset) (per K) current: <0.02 % + 3 mA
¸HMC8043
<0.02% + 3 mV
¸HMC8042
¸HMC8041
<0.03% + 5 mV
Output voltage overshoot
during turn-off of AC power
with activated channel output 100 mV
¸HMC8043
<0.03% + 200 µA
Over temperature protection
¸HMC8042
¸HMC8041
<0.03% + 300 µA
Constant current mode
Voltage ripple 20 Hz to 20 MHz (front connector)
(V=16 V, I=Imax*0.5)
Yes
Voltage programming speed (within 1 % of total excursion)
Positive voltage change
no load
10 ms + µC-time
with resistive load
10 ms + µC-time
Negative voltage change
¸HMC8043
¸HMC8042
450 µVrms / 4 mVpp
no load
500 ms + µC-time
¸HMC8041
1 mVrms / 5 mVpp
with resistive load
10 ms + µC-time
Current ripple 20 Hz to 20 Mhz
(V=16 V, I=Imax*0.5)
all models
typ. <1 mArms
Command processing time
<30 ms
Over Voltage Protection
Yes
Over Power Protection
Yes
Energy Meter
Yes
EasyRamp
Yes
10 ms to 10 s
Response time with SENSE
compensation
(10 % to 90 % load change)
1 ms (±20 mV)
EasyRamp time
Max SENSE compensation
1V
Electronic Fuse
Programming accuracy (23° C ±5° C)
Fuse trip time
<10 ms
Voltage
Fuse linking
<100 µs + trip time of linked channel
Fuse delay
10 ms to 10 s
all models
<0.05% + 2 mV
Analog Interface
Current
¸HMC8043
<0.05% + 2 mA
typ. <0.05% + 1 mA (I <100 mA)
Shunt resistance
(4 mA to 20 mA)
250 Ohm
¸HMC8042
<0.1% + 5 mA
typ. <0.05% + 2 mA (I <100 mA)
Input resistance 0 V to 10 V
>10 kOhm
Acquisition rate V/I interface
10 Sa/s
¸HMC8041
<0.2% +10 mA
typ. <0.2% + 4 mA (I <100 mA)
Response time V/I interface
<150 ms
Resolution
14 bit
65
1
Appendix
Specifi
cations
Trigger Input
Trigger response time
<1 ms
Min. trigger interval
10 ms
Trigger level
TTL
Edge direction
rising, falling
Arbitrary (EasyARB)
Parameter
Voltage, current, time, interpolation
mode (y/n)
Number of Points
max. 512
Dwell time
10 ms to 600 s
Repetition rate
continous or burst mode with 1 to 255
repetitions
Trigger
manually, interface, trigger input
Logging
Sampling rate
1000 Sa/s,100 Sa/s,10 Sa/s,
1 to 3600 Sa/s
Resolution
¸HMC8043
1 mV / 0.1 mA (<100 Sa/s)
10 mV / 1 mA (1000 Sa/s)
¸HMC8042 /
¸HMC8041
1 mV / 1 mA (<100 Sa/s);
10 mV / 10 mA (1000 Sa/s)
Memory
Internal or external memory
(USB memory sticks)
Maximum number of points
limited by memory
Output Sequencing
Synchronicity
<100 µs
Delay per channel
1 ms to 60 s
Remote Interfaces
Connectors
USB-TMC, USB-CDC (Virtual COM), LAN
(LXI), GPIB (optional)
Miscellaneous
Input power option
100 VAC to 240 VAC (±10 %) 50/60 Hz
Maximum input power
200 W
Fuse
T3, 15L 250 V
Operating temperature
0 °C to +40 °C
Storage temperature
-20 °C to +70 °C
Humidity
5 % to 80 %
Display
3.5” / QVGA
Dimensions (H x W x D)
88 x 222 x 280 mm
Rack mount capability
(half 19“)
Yes
Weight
2.6 kg
The specifications are based on a 30 min warm-up period.
Accessories included:
Line cord, operating manual, software-CD
Recommended accessories:
HZC40 Female connector with ejectors, 8x2-pole
HZC95 19” rackmount kit, 2HE
HZ10S 5 x silicon test lead (black)
HZ10R 5 x silicon test lead (red)
HZ10B 5 x silicon test lead (blue)
HZ72
66
2
IEEE-488 (GPIB) interface cable, 2 m
12Appendix
12.1 List of Figures
FFig. 1.1: Operating positions
38
Fig. 1.2: Back panel R&S®HMC804x with connectors 40
Fig. 1.3: Connectors on the front panel of
the instrument
40
Fig. 1.4: Product labeling in accordance with EN 50419 41
Fig. 2.1: Front panel of the ¸HMC8043 42
Fig. 2.2: Back panel of ¸HMC8043
42
Fig. 2.3: User panel ¸HMC8042 43
Fig. 2.4: User panel ¸HMC8041 43
Fig. 4.1 Display values R&S®HMC8041
45
Fig. 4.2: Numeric keypad with function keys
46
Fig. 4.3 Value display R&S®HMC8043
46
Fig. 4.4: R&S®HMC8043 power hyperbola 47
Fig. 4.5 LIVE Mode
47
Fig. 5.1: Current limit
48
Fig. 5.2: Display values CV/CC R&S®HMC8042
48
Fig. 5.3: Fuse display CH1
48
Fig. 5.4: Fuse Linking example
49
Fig. 5.5: TRACK function
49
Fig. 5.6: EasyArb editor
50
Fig. 5.7: Arbitrary waveform example
50
Fig. 5.8: Arbitrary-editor example (excerpt)
HMExplorer software
51
Fig. 5.9: Arbitrary example HMExplorer software
51
Fig. 5.10: Output arbitrary example on an oscilloscope 51
Fig. 6.1: Terminal block with connector assignment
51
Fig. 6.2: Plug-in terminal block connector HZC40
51
Fig. 6.3: Example for 19“ rack mount
52
Fig. 6.4: Analog In example
52
Fig. 6.5: Example for Sequencing
53
Fig. 6.6: Delay between CH1 and CH2
53
Fig. 6.7: EasyRamp example
53
Fig. 6.8: Example for serial mode
54
Fig. 6.9: Example for parallel mode
54
Fig. 6.10: Power supply quadrants diagram
54
Fig. 6.11: R&S®HMC8043 connection
55
Fig. 6.12: Statistic example R&S®HMC8043
55
Fig. 6.13: Statistic example R&S®HMC8042
55
Fig. 8.1: Supported printer example
57
Fig. 8.2: Screenshot-module
58
Fig. 9.1: Firmware update menu
58
Fig. 9.2: Setup menu
59
Fig. 9.3: Device information
59
Fig. 9.4: Enter the device name
59
Fig. 10.1: Rear panel
60
Fig. 10.2: USB-VCP settings
60
Fig. 10.3: Interface menu
60
Fig. 10.4: NI-VISA 5.4.1
61
Fig. 10.5: NI-VISA installation instructions
61
Fig. 10.6: NI-VISA feature installation locally
61
Fig. 10.7: Setup menu
61
Fig. 10.8: Interface menu
61
Fig. 10.9: TMC display
61
Fig. 10.10:Instrument driver installation
62
Appendix
Fig. 10.11:Device manager
Fig. 10.12:Ethernet settings
Fig. 10.13:Display of the device information
Fig. 10.14:Ethernet settings
Fig. 10.15:Password setting
12.2Glossary
A
Analog In: 45, 52, 53
arbitrary function: 44, 45, 50, 52, 53
arbitrary memory: 50
arbitrary menu: 50
arbitrary points: 50, 51
arbitrary waveform: 50
C
capacitive load: 44, 49
capture of measurement: 56
constant current: 45, 47, 48, 54
constant voltage: 45, 47, 48
current limit: 44, 48, 49, 54
Current Limit: 48
current sink: 55
E
EasyArb Editor: 44, 50
EasyRamp: 45, 52, 53
electronic fuse: 44, 48
energy meter: 45
Energy Meter: 55
Ethernet: 63
F
Fuse Delay: 49
62
63
64
64
64
measurement interval: 56
multi-quadrant mode: 54
O
output current: 40, 48, 53
output voltage: 40, 44, 46, 51, 52, 53, 54
overload protection: 45, 49
overvoltage protection: 45, 49
P
Parallel Mode: 54
Portable Network Graphic: 57
power loss: 54
Product disposal: 41
S
saw tooth: 45, 50
SENSE: 43, 51
sequencing: 50, 52, 53
Serial Mode: 54
startup curve: 53
step function: 45, 50
T
THRESHOLD: 52
tracking function: 42, 43, 44, 49
Tracking Mode: 44, 49
V
voltage drops: 51
voltage range: 44, 55
voltage regulation: 48
W
Warranty: 39
Windows Bitmap Format: 57
G
GPIB interface: 58, 60
H
HDS format: 57
I
Instrument settings: 57
Interface: 63
INTERPOLATION: 50
IP address: 58, 63
K
key fallback time: 59
Key Fallback Time: 46, 48, 50, 59
L
LIVE mode: 47
Logging: 42, 43, 45, 56
M
Maintenance: 39, 40
67
value-instruments.com
www.hameg.com
HAMEG Instruments GmbH
Industriestr. 6 | 63533 Mainhausen | Tel +49 (0) 6182 8000
R&S® ist ein eingetragenes Warenzeichen der Rohde & Schwarz GmbH & Co. KG
HAMEG Instruments® ist ein eingetragenes Warenzeichen der HAMEG
Instruments GmbH | Markennamen sind Warenzeichen der Eigentümer
10 / 2014 | © HAMEG Instruments GmbH | 48-8040-C0RS
In Deutschland gedruckt | Änderungen vorbehalten
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