Benutzerhandbuch - BAM-Liste 2015 - Anforderungen an

Benutzerhandbuch - BAM-Liste 2015 - Anforderungen an

Benutzerhandbuch

BAM-Liste 2015

Anforderungen an Tanks für die Beförderung gefährlicher Güter

Stand vom 22. Juni 2015

© 2015 Bundesanstalt für Materialforschung und –prüfung (BAM)

Unter den Eichen 87

12205 Berlin

Telefon: 030 8104-0

E-Mail: [email protected]

Internet: www.bam.de

Sicherheit in Technik und Chemie

Hilfe zur BAM-Liste 2015

13. Auflage

Veröffentlicht 22.06.2015

Copyright

©

2015 Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM)

Zusammenfassung

BAM-Liste 2015 - Anforderungen an Tanks zur Beförderung gefährlicher Güter

Die BAM-Liste ist seit Jahren Grundlage für die stoffbezogenen Baumusterzulassungen für Tankcontainer und ortsbewegliche Tanks zur Beförderung gefährlicher Güter. Seit 2013 gilt dies auch für die Baumusterzulassungen von Aufsetztanks und festverbundenen Tanks (Tankfahrzeuge). Sie wird darüber hinaus für Kesselwagen als Informationssystem verwendet. Auch als Nachschlagewerk bei der stoffbezogenen Bewertung von sonstigen Gefahrgutumschließungen findet die BAM-Liste Anwendung.

In die BAM-Liste wurden vorrangig solche gefährlichen Güter aufgenommen, die potentiell in Tanks befördert werden können. Explosive Stoffe der Klasse 1 sind wegen der speziellen Sonderbestimmungen bis auf wenige Ausnahmen nicht enthalten. Radioaktive Stoffe der Klasse 7 entfallen vollständig.

Das vorliegende Hilfe-Dokument soll Ihnen einen leichten Einstieg in die Nutzung der BAM-Liste ermöglichen.

Herausgegeben von der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM)

Team BAM-Liste

Fachbereich 3.1 Gefahrgutverpackungen, Fachbereich 3.2 Gefahrguttanks und Unfallmechanik

Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM)

Unter den Eichen 87, 12205 Berlin

Telefon: +49 30 8104-1314

Telefax: +49 30 8104-1317

E-Mail: [email protected]

Internet: www.bamliste.de

1. Installation und Deinstallation ..................................................................................................... 1

1.1. Einzelplatz-Anwendung (Single-User) .............................................................................. 1

1.1.1. Installation .......................................................................................................... 1

1.1.1.1. Systemvoraussetzungen ........................................................................... 1

1.1.1.2. Schritt-für-Schritt Anleitung ........................................................................ 2

1.1.1.3. Demoversion ............................................................................................ 3

1.1.2. Deinstallation ...................................................................................................... 3

1.2. Netzwerk-Anwendung (Multi-User) .................................................................................. 3

1.2.1. Installation .......................................................................................................... 3

1.2.1.1. Systemvoraussetzungen ........................................................................... 3

1.2.1.2. Schritt-für-Schritt Anleitung ........................................................................ 4

1.2.1.3. Demoversion ............................................................................................ 5

1.2.2. Deinstallation ...................................................................................................... 5

2. Schnelleinstieg ......................................................................................................................... 6

2.1. Stofflisten nach Themen ................................................................................................. 6

2.1.1. Suche nach einem UN-Eintrag (Bsp.: Buten) ......................................................... 7

2.1.2. Suche nach einem Stoff ....................................................................................... 9

2.1.3. Werkstoffbeständigkeit ......................................................................................... 9

2.2. Stofflisten erzeugen .......................................................................................................10

3. Bedienung ...............................................................................................................................14

3.1. Menüleiste ....................................................................................................................14

3.1.1. Menü

Datei

........................................................................................................14

3.1.2. Menü

Sprache

....................................................................................................14

3.1.3. Menü

Hilfe

.........................................................................................................15

3.2. Symbolleiste .................................................................................................................16

3.3. Statusleiste ...................................................................................................................16

3.4. Navigationsbaum ..........................................................................................................16

3.4.1. Stofflisten nach Themen .....................................................................................16

3.4.2. Stofflisten erzeugen ............................................................................................17

3.5. Hauptfenster .................................................................................................................18

3.5.1. Stofflisten nach Themen .....................................................................................18

3.5.1.1. Tabellenansicht .......................................................................................18

3.5.1.1.1. Filterzeile ......................................................................................19

3.5.1.1.2. Tabellenkopf .................................................................................21

3.5.1.1.3. Tabelleninhalt ...............................................................................21

3.5.1.1.4. Statuszeile ...................................................................................23

3.5.1.2. Detailansicht ...........................................................................................23

3.5.1.2.1. Klassifizierung ..............................................................................23

3.5.1.2.2. Umschließungen ...........................................................................24

3.5.1.2.3. Werkstoffbeständigkeit ..................................................................26

3.5.1.2.4. Physikalisch-chemische Eigenschaften ..........................................27

3.5.2. Stofflisten erzeugen ............................................................................................28

3.5.2.1. Tanks .....................................................................................................28

3.5.2.2. Schüttgut-Container .................................................................................31

3.5.2.3. Lose Schüttung .......................................................................................32

3.5.2.4. Werkstoffbeständigkeit .............................................................................33

3.5.2.5. Stofflisten ................................................................................................34

iii

1

Installation und Deinstallation

In diesem Kapitel finden Sie Informationen zur Installation der Anwendung, zu den Anforderungen an Ihren

Computer und wie Sie die BAM-Liste wieder von Ihrem Rechner entfernen können. Beim Erwerb der BAM-

Liste unter www.bamliste.de

können Sie zwischen einer lokalen Anwendung für einen PC bzw. Nutzer und einer Netzwerk-Anwendung für mehrere PCs bzw. Nutzer wählen.

Da die BAM-Liste in der Programmiersprache JAVA geschrieben ist und nicht auf jedem Windows-

Betriebssystem ein JAVA installiert ist, bringt die BAM-Liste eine eigene Java Runtime Environment (JRE) mit. Diese wird im Installationsverzeichnis der BAM-Liste im Unterordner "jre" abgelegt. Zum Ausführen der

BAM-Liste wird mindestens die JRE 1.7 benötigt, im mitinstallierten Unterordner "jre" erhalten Sie die aktuelle Version JRE 1.8_45. Diese JRE wird nicht systemweit installiert, sondern nur von der BAM-Liste genutzt.

1.1. Einzelplatz-Anwendung (Single-User)

Die Installation der Einzelplatz-Anwendung wird empfohlen, wenn die BAM-Liste nur für einen Nutzer lokal eingerichtet werden soll.

1.1.1. Installation

Vor der Installation stellen Sie bitte sicher, dass noch keine BAM-Liste 2015 auf Ihrem System installiert ist, da die Installation ansonsten nicht durchgeführt werden kann. Deinstallieren Sie zunächst eine eventuell vorhandene Version. Ältere Versionen der BAM-Liste, z. B. BAM-Liste 2013, müssen nicht deinstalliert werden.

1.1.1.1. Systemvoraussetzungen

Um die BAM-Liste installieren zu können, sollte Ihr System den folgenden Anforderungen genügen:

• Windows-Betriebssystem (7, 8, 8.1),

• Lokale Festplatte mit mindestens 165 MB freiem Festplattenspeicherplatz.

Desweiteren benötigen Sie

• Administrationsrechte,

• Gültigen Lizenzschlüssel.

1

Installation und Deinstallation

1.1.1.2. Schritt-für-Schritt Anleitung

Nachdem Sie von der BAM eine gültige Lizenz zum Gebrauch der BAM-Liste erworben haben, erhalten Sie eine E-Mail, die einen Download-Link und den Lizenzschlüssel enthält. Klicken Sie auf den Download-Link und speichern Sie die Datei "BL2015Setup.exe" auf Ihrer Festplatte ab. Stellen Sie sicher, dass Sie für die

Installation Administrationsrechte besitzen. Öffnen Sie die gespeicherte Setup-Datei mit einem Doppelklick und folgen Sie den Anweisungen des Installations-Assistenten:

Abbildung 1.1. Installations-Assistent der BAM-Liste 2015

1. Es erscheint zunächst ein Begrüßungs-Bildschirm. Klicken Sie auf "Weiter".

2. Lesen Sie die Lizenzbedingungen sorgfältig durch. Bestätigen Sie die Annahme der Lizenzbedingungen durch Setzen des Häkchens und klicken dann auf "Weiter".

3. Kopieren Sie den Lizenzschlüssel aus der E-Mail und fügen ihn in das Textfeld des Installations-Assistenten ein. Klicken Sie auf "Weiter".

4. Wählen Sie das Verzeichnis aus, in das die BAM-Liste installiert werden soll. Das Verzeichnis muss leer und darf nicht schreibgeschützt sein. Als Voreinstellung wird Ihnen "C:\Programme\BAM-Liste 2015\" bzw.

"C:\Programme (x86)\BAM-Liste 2015\" vorgeschlagen. Haben Sie Ihre Auswahl getroffen, klicken Sie erneut auf "Weiter".

5. Als nächstes werden Sie gefragt, in welchem Startmenü-Ordner die Verknüpfungen zum Programm angelegt werden sollen. Standardmäßig wird Ihnen der Ordner "BAM-Liste 2015" angeboten. Klicken Sie nun auf "

Installieren

", um das Kopieren der Daten und die Installation auszuführen.

6. Wenn die Installation erfolgreich durchgeführt wurde, klicken Sie auf "Weiter", um auf die letzte Seite des

Installations-Assistenten zu gelangen.

2

Installation und Deinstallation

7. Aktivieren Sie die Häkchen, wenn Sie die BAM-Liste sofort starten wollen bzw. wenn eine Verknüpfung auf dem Desktop angelegt werden soll. Klicken Sie anschließend auf "Fertigstellen", um die Installation abzuschließen.

1.1.1.3. Demoversion

Die Demoversion der BAM-Liste beinhaltet den vollen Funktionsumfang, ist jedoch im Stoffumfang stark eingeschränkt. Sie bietet Ihnen die Möglichkeit, die Software vor dem Erwerb einer Lizenz zeitlich unbegrenzt zu testen.

Die Demoversion kann kostenlos von www.bamliste.de

heruntergeladen werden. Zur Installation wird kein

Lizenzschlüssel benötigt.

1.1.2. Deinstallation

Um die BAM-Liste 2015 von Ihrem System zu entfernen, benötigen Sie Administrationsrechte. Stellen Sie außerdem sicher, dass die BAM-Liste 2015 auf dem PC aktuell nicht ausgeführt wird, damit die Deinstallation vollständig und erfolgreich durchgeführt werden kann. Öffnen Sie dann unter Windows in der Systemsteuerung die Übersicht über alle installierten Programme. Suchen Sie dort nach dem Eintrag "BAM-Liste

2015" bzw. "BAM-Liste 2015 Demo" und klicken dort auf "Entfernen" bzw. "Deinstallieren". Es öffnet sich der

Deinstallations-Assistent der BAM-Liste, der die gesamte Anwendung, die zugehörigen Verknüpfungen im

Start-Menü und auf dem Desktop sowie die Windows-Registry-Einträge löscht. Alternativ können Sie direkt in Ihr Installationsverzeichnis der BAM-Liste wechseln und dort die Datei "uninstall.exe" mittels Doppelklick ausführen.

1.2. Netzwerk-Anwendung (Multi-User)

Die Installation der Netzwerk-Anwendung wird für Unternehmen empfohlen, die ein Intranet betreiben und die BAM-Liste mehreren Mitarbeitern gleichzeitig zur Verfügung stellen wollen.

1.2.1. Installation

Die Installation erfolgt zunächst auf einem Netzlaufwerk, dem sogenannten Server. Anschließend müssen alle Nutzer der BAM-Liste eine dort abgelegte Setup-Datei ausführen, um die BAM-Liste auf Ihrem lokalen

System zu registrieren.

1.2.1.1. Systemvoraussetzungen

Das Netzlaufwerk muss folgenden Anforderungen genügen:

• Bereitstellung von mindestens 165 MB freiem Festplattenspeicherplatz,

• Schreibzugriff auf die Netzwerk-Freigabe für das Entpacken der Installationsdateien in ein frei wählbares, fest definiertes Verzeichnis,

• Lesezugriff von Windows-Clients.

Zur Installation auf dem Netzlaufwerk benötigen Sie außerdem:

3

Installation und Deinstallation

• Administrationsrechte,

• Gültigen Lizenzschlüssel.

Die PCs der Nutzer bzw. Clients, die die BAM-Liste verwenden sollen, benötigen:

• Windows-Betriebssystem (7, 8, 8.1),

• ca. 1 MB Speicherplatz.

1.2.1.2. Schritt-für-Schritt Anleitung

Server

Nachdem Sie von der BAM eine gültige Lizenz zum Gebrauch der BAM-Liste erworben haben, erhalten Sie eine E-Mail, die einen Download-Link und den Lizenzschlüssel enthält. Klicken Sie auf den Download-Link und speichern Sie die Datei "BL2015NSetup.exe" auf Ihrer Festplatte ab. Stellen Sie sicher, dass Sie für die

Installation Administrationsrechte besitzen. Öffnen Sie die gespeicherte Setup-Datei mit einem Doppelklick und folgen Sie den Anweisungen des Installations-Assistenten:

1. Es erscheint zunächst ein Begrüßungs-Bildschirm. Klicken Sie auf "Weiter".

2. Lesen Sie die Lizenzbedingungen sorgfältig durch. Bestätigen Sie die Annahme der Lizenzbedingungen durch Setzen des Häkchens und klicken dann auf "Weiter".

3. Kopieren Sie den Lizenzschlüssel aus der E-Mail und fügen ihn in das Textfeld des Installations-Assistenten ein. Der Lizenzschlüssel muss nur bei der Server-Installation eingegeben werden. Klicken Sie auf

"Weiter".

4. Wählen Sie ein Verzeichnis auf dem Netzlaufwerk aus, in das die BAM-Liste installiert werden soll. Das

Verzeichnis muss leer und darf nicht schreibgeschützt sein. Haben Sie Ihre Auswahl getroffen, klicken Sie auf "

Installieren

", um das Kopieren der Daten und die Installation auszuführen.

5. Wenn die Installation erfolgreich durchgeführt wurde, klicken Sie auf "Weiter", um auf die letzte Seite des

Installations-Assistenten zu gelangen.

6. Aktivieren Sie das Häkchen bei "Registriere Client für BAM-Liste", wenn Sie die Client-Installation sofort nach der Netzwerk-Installation starten wollen. Klicken Sie anschließend auf "Fertigstellen", um die Installation auf dem Server abzuschließen.

Client

Damit die Nutzer auf die BAM-Liste zugreifen können, müssen diese auf ihrem Rechner die Client-

Installation durchführen.

Öffnen Sie vom Client aus das Installations-Verzeichnis auf dem Netzlaufwerk und starten Sie die Datei "register.exe", um diesen Client für die Netzwerkversion der BAM-Liste zu registrieren. Folgen Sie den Anweisungen des Installations-Assistenten:

1. Es erscheint zunächst ein Begrüßungs-Bildschirm. Klicken Sie auf "Weiter".

4

Installation und Deinstallation

2. Lesen Sie die Lizenzbedingungen sorgfältig durch. Bestätigen Sie die Annahme der Lizenzbedingungen durch Setzen des Häkchens und klicken dann auf "Weiter".

3. Als nächstes werden Sie gefragt, in welchem Startmenü-Ordner die Verknüpfungen zum Programm angelegt werden sollen. Standardmäßig wird Ihnen der Ordner "BAM-Liste 2015 Netzwerk Client" angeboten.

Klicken Sie nun auf "

Installieren

", um die Verknüpfungen anzulegen und den Client zu registrieren. Die

Datei "unregister.exe" zum späteren Deinstallieren auf dem Client wird im Home-Verzeichnis des Nutzers im Ordner "BAM-Liste 2015 Netzwerk Client" abgelegt.

4. Wenn die Installation erfolgreich durchgeführt wurde, klicken Sie auf "Weiter", um auf die letzte Seite des

Installations-Assistenten zu gelangen.

5. Aktivieren Sie die Häkchen, wenn Sie die BAM-Liste sofort starten wollen bzw. wenn eine Verknüpfung auf dem Desktop angelegt werden soll. Klicken Sie anschließend auf "Fertigstellen", um die Installation auf dem Client abzuschließen.

1.2.1.3. Demoversion

Die Demoversion der BAM-Liste beinhaltet den vollen Funktionsumfang, ist jedoch im Stoffumfang stark eingeschränkt. Sie bietet Ihnen die Möglichkeit, die Software vor dem Erwerb einer Lizenz zeitlich unbegenzt zu testen. Bitte prüfen Sie die Funktionsfähigkeit der BAM-Liste als Netzwerk-Anwendung in Ihrem System, d. h. ob Sie von verschiedenen Windows-Clients, insbesondere in virtualisierten Umgebungen (z. B. Citrix), fehlerfrei darauf zugreifen können. Sollte es bei Ihnen zu Problemen kommen, wenden Sie sich bitte direkt an uns [mailto:[email protected]].

Die Demoversion kann kostenlos auf www.bamliste.de

heruntergeladen werden. Zur Installation wird kein

Lizenzschlüssel benötigt.

1.2.2. Deinstallation

Die Deinstallation sollte zunächst auf allen Clients erfolgen, damit deren Verknüpfungen auf das Netzlaufwerk nicht ins Leere laufen. Dazu starten Sie auf jedem Client, der sich für die Verwendung der BAM-Liste registriert hat, die Datei "unregister.exe". Diese entfernt alle zugehörigen Verknüpfungen im Start-Menü und auf dem Desktop sowie die Windows-Registry-Einträge.

Nach der Deinstallation auf allen Clients können Sie das Verzeichnis auf dem Netzlaufwerk einfach löschen.

5

2

Schnelleinstieg

Wenn Sie sofort mit der Verwendung der BAM-Liste loslegen wollen, nutzen Sie den Schnelleinstieg, um die wesentlichen Funktionen der Software kennenzulernen.

Die BAM-Liste untergliedert sich in zwei Hauptbereiche:

• "Stofflisten nach Themen" zur Recherche von detaillierten Informationen von Gefahrgütern und

• "Stofflisten erzeugen" zur Erstellung von Stofflisten für Tanks, Schüttgut-Container oder Lose Schüttung unter Berücksichtigung der Werkstoffbeständigkeit.

Haben Sie die BAM-Liste gestartet, sehen Sie ein Fenster, das eine

Menüleiste , eine

Symbolleiste , den

Informationsbereich bestehend aus

Navigationsbaum

und

Hauptfenster

sowie eine

Statusleiste

enthält.

Im Schnelleinstieg sollen Sie anhand einfacher Fallbeispiele den Navigationsbaum und insbesondere das

Hauptfenster näher kennenlernen.

2.1. Stofflisten nach Themen

Wenn Sie die BAM-Liste über die Verknüpfung im Windows-Startmenü oder auf dem Desktop starten, erscheint während des Initialisierens ein Startbildschirm. Kurz darauf öffnet sich das Fenster der BAM-Liste und es werden alle Daten aus der hinterlegten Datenbank geladen. Der Ladevorgang wird Ihnen unten links in der Statusleiste angezeigt. Wenn alle Daten geladen wurden, erscheint dort die Anzahl der geladenen

Stoffe.

Auf der linken Seite des Fensters befindet sich der Navigationsbaum, der durch einen verschiebbaren vertikalen Balken vom Hauptfenster getrennt ist. Nach dem Starten ist im Navigationsbaum der Wurzelknoten

"BAM-Liste" ausgewählt, und im Hauptfenster wird eine Grafik angezeigt. ( siehe Abbildung "BAM-Liste nach dem Starten" )

6

Schnelleinstieg

Abbildung 2.1. BAM-Liste nach dem Starten

2.1.1. Suche nach einem UN-Eintrag (Bsp.: Buten)

Wählen Sie zunächst aus, welche Transportvorschrift durchsucht werden soll: Landverkehr (ADR und RID),

Seeverkehr (IMDG) oder Land- und Seeverkehr zusammen. Im Navigationsbaum finden Sie diese Unterpunkte unter dem Thema "Klassifizierung". Klicken Sie die gewünschte Vorschrift an.

Zur Suche können Sie im Hauptfenster den gesuchten Begriff über der jeweiligen Spalte eingeben, z. B. die

UN-Nr. oder einen Teil des UN-Namens des gesuchten Eintrages. Dabei muss die Groß- und Kleinschreibung nicht beachtet werden. Es werden alle Treffer angezeigt, auf die der Suchbegriff zutrifft.

7

Schnelleinstieg

Abbildung 2.2. Stofflisten nach Themen (Klassifizierung, Landverkehr)

In unserem Beispiel für "Buten" werden sechs Einträge gefunden, die den gesuchten Begriff im UN-Namen enthalten. In der Spalte "BAM-Name" finden Sie den Stoff (bzw. die Zubereitung des Stoffes), für den dieser

Eintrag gilt. Wenn Sie den horizontalen Scrollbalken weiter nach rechts schieben, sehen Sie alle weiteren

Klassifizierungsmerkmale (siehe nachfolgende Abbildung). Dabei werden einzelne Bestandteile farbig hervorgehoben. Diese Hervorhebung soll die Unterschiede im Landverkehr zwischen ADR (Straßenverkehr) und RID (Schienenverkehr) verdeutlichen, auch wenn diese Verkehrsträger weitestgehend harmonisiert sind.

Blau hervorgehobene Textstellen gelten nur für RID, grün hervorgehobene nur für ADR. Dies wird zusätzlich hinter dem hervorgehobenen Wert in Klammern vermerkt.

8

Schnelleinstieg

Abbildung 2.3. Hervorhebung von Unterschieden zwischen ADR und RID

Zur Auswahl eines Stoffeintrages klicken Sie auf die gewünschte Zeile. Zur besseren Übersicht werden die

Details des Eintrags (siehe

Detailansicht ) unterhalb der Tabelle angezeigt. Die farbig unterlegten Felder kön-

nen zur Erläuterung der Codierung angeklickt werden. Es erscheint ein Dialogfenster mit den Erläuterungen, das sich mittels "Esc"-Taste wieder schließen lässt.

Durch Drücken der Tastenkombination "Strg+C" können Sie die ausgewählte Datenzeile in die Zwischenablage kopieren und so in einem Textdokument leicht verwenden.

Um die weiteren Informationen zur Umschließung, zur Werkstoffbeständigkeit sowie zu den physikalischchemischen Eigenschaften anzuzeigen, klicken Sie auf die entsprechende Registerkarte unten in der Detailansicht.

2.1.2. Suche nach einem Stoff

Wenn Ihnen der UN-Eintrag nicht bekannt ist, können Sie auch nach Stoffen suchen. Hierfür geben Sie den

Suchbegriff über der Spalte "BAM-Name" oder "Synonyme" ein. Das weitere Vorgehen ist wie oben beschrieben.

2.1.3. Werkstoffbeständigkeit

Auf der Registerkarte zur Werkstoffbeständigkeit finden Sie die Informationen, welche Werkstoffe für den ausgewählten Eintrag (s.o.) geeignet sind. Ein grünes Plus bedeutet, dass die Kombination dieses Werkstoffes mit dem Füllgut grundsätzlich zulässig ist. Ein rotes Minus bedeutet, dass diese Kombination nicht zulässig ist. Liegen keine Daten zu einer Kombination vor, wird dies mit einem grauen Fragezeichen angezeigt.

9

Schnelleinstieg

Abbildung 2.4. Werkstoffbeständigkeitsdaten

Abbildung 2.5. Erläuterung der Werkstoffbeständigkeitsauflagen "AN"

Weitere Informationen bezüglich der Recherche in den Stofflisten nach Themen finden Sie im Kapitel "Bedienung" in der Erläuterung des

Navigationsbaums

und des

Hauptfensters .

2.2. Stofflisten erzeugen

Während Ihnen im vorangegangenen Kapitel kurz die Funktionsweise der Recherche erläutert wurde, soll hier gezeigt werden, wie Sie eigene Listen für vorgegebene Tanks oder Werkstoffe erzeugen können. Diese

10

Schnelleinstieg

Listen können Sie anschließend als PDF-Datei abspeichern und ausdrucken.

Beispiel: Sie haben einen Tank für Feststoffe mit der Tankcodierung "S4AH". Außerdem ist der Tank mit einem Vakuumventil mit einem Ansprechdruck von 0,05 bar ausgestattet. Der Tank ist aus unlegiertem

Baustahl (mit normaler Prüffrist) gefertigt und mit Polyamid ausgekleidet.

Um herauszufinden, welche Stoffe im Landverkehr mit diesem Tank transportiert werden können, wählen Sie im Navigationsbaum den Knoten "Tanks" unter "Stofflisten erzeugen" aus. Es erscheint eine Eingabemaske, in die Sie die zuvor genannten Tankparameter eingeben. Wenn Sie alle Angaben eingetragen haben, sieht die Eingabemaske wie in der nachfolgenden Abbildung "Tankparameter eingeben" aus.

Abbildung 2.6. Tankparameter eingeben

Klicken Sie nun auf die Schaltfläche "Liste erzeugen" am unteren Rand des Fensters.

11

Schnelleinstieg

Abbildung 2.7. Erzeugte Stoffliste zur Tankcodierung S4AH

Als Ergebnis erscheint im Navigationsbaum unter "Tanks" ein neuer Knoten, der die wesentlichen Kriterien der vorherigen Eingabemaske im Namen widerspiegelt. Dieser Knoten wird automatisch selektiert und zeigt im Hauptfenster eine

Stoffliste

mit den geeigneten Stoffen an. Am rechten Rand des Fensters werden die

Suchparameter nochmals aufgelistet.

Sie haben nun die Möglichkeit, das Ergebnis durch Filtern weiter einzuschränken, es nach Spalten sortieren zu lassen und in eine PDF-Datei zu exportieren. Zum Exportieren drücken Sie entweder die Schaltfläche

"Liste als PDF exportieren..." in der Symbolleiste oder die Tastenkombination "Strg+E". Es öffnet sich ein

PDF-Export-Dialog, in dem Sie einige Einstellungen (Dateipfad, Dateiname, Titel, Beschreibung, Schriftgrö-

ße usw.) vornehmen können. Klicken Sie in diesem Dialog auf "Exportieren", um die Stoffliste in einer PDF-

Datei zu speichern.

Auf der ersten Seite der PDF-Datei erscheint der Titel des Dokuments und eine optionale Beschreibung.

Darunter werden die Suchparameter und Filterparameter aufgeführt, damit das Ergebnis auch später nachvollzogen werden kann. Ab der zweiten Seite folgt dann die Auflistung der Stoffe, die den genannten Suchund Filterparametern genügen.

12

Schnelleinstieg

Abbildung 2.8. Exportierte PDF-Datei

Weitere Informationen bezüglich des Erstellens von Stofflisten finden Sie im Kapitel Bedienung in der Erläuterung des

Navigationsbaums

und des

Hauptfensters

.

13

3

Bedienung

In diesem Kapitel gehen wir ausführlich auf die Bedienung der Anwendung ein. Starten Sie zunächst die

Anwendung über die im Start-Menü unter Windows, auf dem Desktop oder im Installationsverzeichnis hinterlegte Verknüpfung mittels Doppelklick.

Die BAM-Liste zeigt auf der linken Seite einen

Navigationsbaum

und rechts davon das

Hauptfenster , in dem

Ihnen die gesuchten Informationen dargestellt werden. Im oberen Bereich befinden sich die

Menüleiste und

die

Symbolleiste

, unterhalb des Hauptfensters die

Statusleiste .

3.1. Menüleiste

In der Menüleiste finden Sie den Zugriff auf weitere, ergänzende Elemente der BAM-Liste, die nicht im Navigationsbaum hinterlegt sind.

3.1.1. Menü

Datei

Im Menü "Datei" können Sie auf die nachfolgend aufgeführten Untermenüpunkte zugreifen.

Liste als PDF exportieren...

Dieser Menüpunkt ist kontextsensitiv und wird erst freigeschaltet, wenn Sie im Navigationsbaum unter

" Stofflisten erzeugen

" eine Stoffliste erstellt und diese im Navigationsbaum ausgewählt haben. Sie können dann durch Anklicken dieses Menüpunktes oder mit der Tastenkombination "Strg+E" die Stoffliste in eine PDF-Datei exportieren und abspeichern. Dazu öffnet sich ein entsprechender Dialog, in dem Sie weitere Einstellungen vornehmen können.

Beenden

Klicken Sie auf den Menüpunkt "Beenden", um die BAM-Liste zu schließen. Erzeugte Stofflisten im Navigationsbaum werden dabei nicht automatisch gespeichert. Stofflisten, die Sie in PDF-Dateien exportiert haben, bleiben selbstverständlich erhalten.

3.1.2. Menü

Sprache

Im Menü "Sprache" können Sie die Spracheinstellung der BAM-Liste verändern. Jeder Nutzer kann hier seine bevorzugte Einstellung vornehmen. Von der Änderung sind sowohl die Oberfläche (GUI) als auch die dargestellten Daten/Inhalte der BAM-Liste betroffen. Damit die Änderung wirksam wird, muss die Anwendung neu gestartet werden.

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Bedienung

Deutsch

Klicken Sie auf "Deutsch", um die gesamte Anwendung auf Deutsch umzustellen. Sollten Sie Deutsch bereits ausgewählt haben, hat diese Aktion keinen Einfluss. Ansonsten werden Sie in einer Dialogbox darauf hingewiesen, dass die Änderung erst nach dem Neustart der BAM-Liste wirksam wird.

Englisch

Klicken Sie auf "Englisch", um die gesamte Anwendung auf Englisch umzustellen. Sollten Sie Englisch bereits ausgewählt haben, hat diese Aktion keinen Einfluss. Ansonsten werden Sie in einer Dialogbox darauf hingewiesen, dass die Änderung erst nach dem Neustart der BAM-Liste wirksam wird.

3.1.3. Menü

Hilfe

Unter dem Menü "Hilfe" finden Sie fachliche Informationen und Anleitungen zur Benutzung der BAM-Liste.

Sondervorschriften

Im Menüpunkt "Sondervorschriften" werden alle Codierungstexte aus den Kapiteln 4.2 (Landverkehr) sowie 4.3 und 6.8 (Land- und Seeverkehr) aufgelistet, die für Tank-Umschließungen relevant sind. Der

Menüpunkt unterteilt sich in:

• TP - Ortsbewegliche Tanks

• TU - Verwendung

• TC - Bau

• TE - Ausrüstung

• TA - Zulassung

• TT - Prüfung

• TM - Kennzeichnung

Werkstoffbeständigkeit

Unter diesem Menüpunkt finden Sie detaillierte Informationen zur Erhebung der Werkstoffbeständigkeitsdaten. Der Menüpunkt unterteilt sich weiter in:

• Grundlagen der Werkstoffbeständigkeitsbewertung,

• Bewertung der metallischen Behälterwerkstoffe,

• Bewertung der Dichtungs-, Beschichtungs- und Auskleidungswerkstoffe und

• Beständigkeitsauflagen.

Schnelleinstieg

Mit dem Schnelleinstieg können Sie direkt in das Kapitel springen, in dem anhand eines Beispiels beschrieben wird, wie Sie mit der BAM-Liste arbeiten können.

Hilfe

Klicken Sie diesen Menüpunkt an, wenn Sie die vollständige Hilfe öffnen wollen. Sie können die Hilfe auch durch Drücken der Taste "F1" aufrufen. Die Hilfe springt sofort in das passende Kapitel zu dem ausgewählten Thema des Navigationsbaums.

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Bedienung

Lizenz

Dieser Menüpunkt zeigt Ihre Lizenzinformationen u.a. bestehend aus Lizenznehmer (Firma, Ansprechpartner) und Lizenz (Lizenzart, Anzahl der Nutzer, Lizenznummer, Erstellungsdatum der Lizenz) an.

Info

Hier werden Ihnen Informationen zur Version der BAM-Liste, der verwendeten Software sowie Kontaktmöglichkeiten angezeigt.

3.2. Symbolleiste

Die Symbolleiste enthält häufig verwendete Funktionen aus der

Menüleiste , um einen schnelleren Zugriff zu

ermöglichen.

Abbildung 3.1. Symbolleiste

Sie finden hier die kontextsensitive Schaltfläche zum Exportieren einer selbst erstellten Stoffliste in eine

PDF-Datei (siehe dazu auch den entsprechenden

Menüeintrag ) und eine Schaltfläche zum Aufrufen der Hilfe

(siehe dazu auch den entsprechenden

Menüeintrag ).

3.3. Statusleiste

Am unteren Rand des Hauptfensters der BAM-Liste befindet sich eine Textzeile, auf der Statusinformationen ausgegeben werden. Sie zeigt während des Startens der BAM-Liste und des Ladens der Daten an, welche

Daten aus der Datenbank erfolgreich geladen wurden. Nach dem Ladevorgang wird dort die Gesamtanzahl der in der BAM-Liste enthaltenen Datensätze/Stoffe angegeben.

Ganz rechts in der Statusleiste wird angegeben, für wen die Anwendung lizenziert ist. Durch Anklicken des

Textes öffnet sich ein weiteres Fenster mit den ausführlichen Lizenzinformationen (siehe dazu auch den entsprechenden

Menüeintrag

).

3.4. Navigationsbaum

Der Navigationsbaum befindet sich stets am linken Rand des Fensters, rechts davon ist der Bereich zum

Anzeigen der Informationen (

Hauptfenster ). Beide Bereiche werden durch einen schmalen Balken voneinan-

der getrennt. Wenn Sie mit der Maus auf den Balken zwischen Navigationsbaum und Hauptfenster fahren, erscheint ein Symbol mit einem Doppelpfeil nach links und rechts, um den Balken horizontal zu verschieben.

Dadurch können Sie entweder dem Navigationsbaum oder dem Hauptfenster mehr Platz zur Anzeige bereitstellen.

Haben Sie im Navigationsbaum den obersten Knoten "BAM-Liste" ausgewählt, wird Ihnen im Hauptfenster eine Informationsgrafik mit der Version der BAM-Liste und den Informationen zum Herausgeber angezeigt.

Von dort können Sie außerdem über den Link www.bamliste.de

[http://www.bamliste.de] bzw. über die E-

Mail-Adresse [email protected]

[mailto:[email protected]] Kontakt zu uns aufnehmen.

3.4.1. Stofflisten nach Themen

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Bedienung

Wenn Sie den Knoten "Stofflisten nach Themen" aufklappen, werden darunter die einzelnen Themengebiete angezeigt, die in der BAM-Liste enthalten sind:

Klassifizierung ,

Umschließungen

,

Werkstoffbeständigkeit

und

Phys.-chem. Eigenschaften

.

Die genannten Themen (ausgenommen "Phys.-chem. Eigenschaften") untergliedern sich in weitere Unterthemen, um die Recherche möglichst übersichtlich zu gestalten. Die Themen "Klassifizierung" und "Umschlie-

ßungen" werden jeweils nach Verkehrsträger aufgespalten:

• Landverkehr,

Seeverkehr sowie

Land- und Seeverkehr.

Während bei "Landverkehr" (ADR, RID) bzw. "Seeverkehr" (IMDG) nur die für den jeweiligen Verkehrsträger typischen Merkmale angezeigt werden, werden im Unterpunkt "Land- und Seeverkehr" die Merkmale beider

Verkehrsträger gegenüber gestellt.

Das Thema Werkstoffbeständigkeit ist aufgeteilt in:

• Metalle und

Polymere.

3.4.2. Stofflisten erzeugen

Mit dieser Funktion können Sie für Transportumschließungen (Tanks, Schüttgut-Container) oder Lose Schüttung Listen mit Stoffen erstellen, die in der jeweiligen Umschließung transportiert werden dürfen. Zudem können Sie Stofflisten für bestimmte Werkstoffe bzw. Kombinationen erstellen, die für solche Umschließungen geeignet sind. Diese Stofflisten lassen sich dann als PDF-Datei abspeichern und ausdrucken. Wählen Sie dazu im Navigationbaum einen der folgenden Unterpunkte aus:

Tanks ,

Schüttgut-Container

,

Lose Schüttung

oder

Werkstoffbeständigkeit

.

Durch jede erzeugte Stoffliste wird der Navigationsbaum um einen weiteren Knoten unter dem gewählten

17

Bedienung

Thema ergänzt. Solch ein erzeugter Knoten wird dabei mit einem kurzen, aber möglichst aussagekräftigen

Namen gekennzeichnet, der die eingegebenen Suchkriterien widerspiegelt. Der Baum kann beliebig viele

Knoten anzeigen, so dass Sie beliebig viele Stofflisten erzeugen können. Möchten Sie eine erzeugte Stoffliste aus dem Navigationsbaum entfernen, wählen Sie diese aus und drücken die Taste "Entf". Eine entfernte

Stoffliste kann nicht wiederhergestellt werden. Sie haben aber die Möglichkeit, die Suchkriterien erneut einzugeben, um eine neue Stoffliste zu erzeugen.

3.5. Hauptfenster

Das Hauptfenster zeigt die links im

Navigationsbaum ausgewählten Informationen an. Entweder wird eine

Erläuterung in Textform angezeigt, Sie können Sucheinstellungen vornehmen oder Ihnen wird das Ergebnis einer Suche in Tabellenform dargestellt.

3.5.1. Stofflisten nach Themen

Haben Sie einen Knoten im Navigationsbaum ausgewählt, der weitere Unterknoten besitzt, wird Ihnen im

Hauptfenster eine Beschreibung zu den jeweiligen Unterknoten angezeigt.

Haben Sie einen Knoten markiert, der keinen Unterknoten besitzt, erscheint im Hauptfenster im oberen

Bereich die

Tabellenansicht

und im unteren die

Detailansicht . Der horizontale Balken zwischen Tabellen-

und Detailansicht kann in seiner Position verschoben werden, um entweder der Tabelle oder den Details mehr Raum zu gewähren. Zum Verschieben bewegen Sie einfach die Maus auf den Balken, so dass sich der Cursor zu einem nach oben und unten gerichteten Doppelpfeil verändert. Halten Sie die linke Maustaste gedrückt und verschieben Sie den Balken an die gewünschte Position.

Des Weiteren besitzt der horizontale Balken zwei kleine Pfeile (Dreiecke), mit denen sich die Ansicht eines der beiden Bereiche maximieren lässt. Klicken Sie auf den Pfeil nach oben, nimmt der untere Bereich mit der

Detailansicht den gesamten Platz ein, klicken Sie auf den Pfeil nach unten, wird nur die Tabellenansicht angezeigt.

3.5.1.1. Tabellenansicht

In der Tabellenansicht werden Ihnen die Daten zu einzelnen Stoffen zeilenweise angeboten. Sollte der Inhalt der Tabelle nicht vollständig auf dem Bildschirm darstellbar sein, wird die Tabelle mit entsprechenden Scrollbalken versehen.

Die Tabellenansicht setzt sich aus folgenden Bestandteilen von oben nach unten zusammen:

Filterzeile ,

Tabellenkopf

,

Tabelleninhalt

und

Statuszeile .

18

Bedienung

Abbildung 3.2. Tabellenansicht aus dem Thema Klassifizierung (Landverkehr)

3.5.1.1.1. Filterzeile

Jede Spalte in der Tabelle hat in der obersten Zeile ein separates Feld zur Eingabe von Filterkriterien. Diese

Felder haben jeweils in der Ecke rechts oben ein kleines Filtersymbol. Wurde in eine Spalte kein Filterkriterium eingegeben, so ist das Filtersymbol grau ( ). Enthält ein Filterfeld Text, wird das Filtersymbol aktiv geschaltet und grün dargestellt ( ). Alle Spaltennamen, in denen ein Filter aktiv ist, werden zusätzlich in der

Statuszeile

aufgeführt.

Sollten für eine Spalte nur bestimmte Filterkriterien möglich sein (z. B. bei der Verpackungsgruppe: I, II und

III), so öffnet sich mit einem Linksklick in das Eingabefeld ein Popup-Menü, in dem die Filterkriterien angeboten werden. Für die Spalte "Klasse" im Landverkehr kann das Popup-Menü dann wie in der folgenden Abbildung dargestellt aussehen. Es werden alle Werte angeboten, die zu mindestens einem Treffer führen, sofern nur nach dieser Spalte gefiltert wird.

Abbildung 3.3. Filter-Popup-Menü der Spalte "Klasse" im Landverkehr

Außerdem bietet das Popup-Menü die Möglichkeit, nach denjenigen Stoffen zu suchen, für die z. B. kein

Wert für die Klasse angegeben ist, d. h. der entsprechende Eintrag in der Tabelle leer ist.

Über die beiden letzten Menüpunkte können Sie stets den Filter der aktuellen Spalte oder die Filter aller

Spalten der Tabelle zurücksetzen. Sollten Sie alle Filter zurücksetzen, werden Ihnen in der Tabelle wieder

19

Bedienung alle Stoffeinträge angezeigt. Das Zurücksetzen kann nicht rückgängig gemacht werden, jedoch können Sie in den entsprechenden Spalten Ihre Filterkriterien erneut wie beschrieben eingeben.

Wollen Sie die vorgegebenen Auswahlmöglichkeiten eines Popup-Menüs nicht nutzen und stattdessen selbst die Filterkriterien in das Suchfeld eingeben, schließen Sie entweder das geöffnete Popup-Menü über die Escape-Taste "Esc" oder doppelklicken Sie in das Suchfeld. Anschließend besitzt dieses Feld den Fokus und Sie können Ihre Eingabe vornehmen.

Das Filtern der Tabelle erfolgt in der Regel durch die Angabe von regulären Ausdrücken (ausgenommen sind die numerischen Spalten im Thema physikalisch-chemische Eigenschaften). Sollten Sie sich mit regulären Ausdrücken nicht auskennen, so genügt meistens auch die Eingabe des gesuchten (Teil-)Begriffs. Hierbei ist es irrelevant, ob Sie den Begriff in Groß- oder Kleinschreibung angeben. Als Ergebnis werden Ihnen alle Stoffe angezeigt, in denen das Teilwort enthalten ist, egal ob zu Beginn, in der Mitte oder am Ende.

Möchten Sie z. B. nur die Stoffe suchen, die mit "butan" beginnen, verwenden Sie einen regulären Ausdruck in der Form "^butan". Das vorangestellte Dach "^" kennzeichnet den Beginn eines Textes.

Im Thema physikalisch-chemische Eigenschaften können sie in den numerischen Spalten mittels nachfolgender Relationen suchen bzw. filtern (siehe Tabelle). Die Relationen sind in aufsteigender Reihenfolge angegeben, so wie sie auch in einer aufsteigend sortierten Spalte angezeigt werden. In jeder numerischen

Spalte kann immer nur eine Relation und ein Wert angegeben werden, z. B. "<=22,5". Bei einer ungültigen

Filtereingabe, z. B. von Buchstaben, ist die Ergebnismenge stets leer.

Tabelle 3.1. Relationen zum Filtern numerischer Spalten (physikalisch-chemische

Eigenschaften)

Relation

Kleiner als

Kleiner gleich

Ungefähr gleich

Gleich

Größer gleich

Größer als

Relationszeichen

<

<=

~ keine Angabe oder =

>=

>

In Spalten, in denen sich kein Popup-Menü mit Linksklick in das Eingabefeld öffnet, können Sie mit der rechten Maustaste ein Popup-Menü öffnen, das ähnlich aufgebaut ist, wie das schon oben erwähnte. In diesem

Popup-Menü wird stattdessen eine Filterhistorie angeboten, da die Anzahl der Filterkriterien bei einigen

Merkmalen (z. B. UN-Name) beliebig groß sein kann. Alle eingegebenen Filterkriterien werden der Filterhistorie der Spalte hinzugefügt, so dass Sie über einen Rechtsklick schnell und einfach auf vorherige Eingaben zurückgreifen können. Die Filterhistorie nimmt die letzten zehn Suchbegriffe auf.

Die Filterhistorie wird insbesondere bei numerischen Spalten (in den physikalisch-chemischen Eigenschaften) angeboten, aber auch bei Spalten wie der UN-Nummer, der BAM-Nummer, dem UN-Namen, BAM-

Namen und Synonymen. Dabei werden ähnliche Spalteninhalte unter einer gemeinsamen Filterhistorie zusammengefasst, d. h. dass es egal ist, ob Sie ein Filterkriterium beim UN-Namen, beim BAM-Namen oder bei den Synonymen eingeben, es erscheint anschließend immer bei diesen in der Filterhistorie.

20

Bedienung

Abbildung 3.4. Filter-Popup-Menü der Spalte "UN-Name" mit Filterhistorie

3.5.1.1.2. Tabellenkopf

Der Tabellenkopf enthält alle Namen der Spalten. Zum Sortieren können Sie durch einmaliges Klicken auf einen Spaltennamen im Tabellenkopf die Werte in der Tabelle zunächst in aufsteigender Reihenfolge anzeigen lassen. Es erscheint ein auf der Grundseite liegendes Dreieck über dem Spaltennamen. Lassen Sie die

Maus in dieser Spalte im Tabellenkopf stehen, so wird Ihnen ein Tooltip in der Form "Spaltenname

(aufsteigend sortiert)" angezeigt. Klicken Sie erneut auf denselben Spaltennamen, so werden die Werte absteigend sortiert. Es erscheint ein auf der Spitze stehendes Dreieck über dem Spaltennamen. Lassen Sie die Maus in dieser Spalte im Tabellenkopf stehen, so wird Ihnen ein Tooltip in der Form "Spaltenname

(absteigend sortiert)" angezeigt. Nach einem dritten Klick in dieselbe Spalte befinden sich die Werte wieder in unsortierter Reihenfolge.

Möchten Sie die Breite einer Spalte verändern, fassen Sie die Begrenzungslinie zwischen zwei Spaltennamen im Tabellenkopf mit der Maus an und bewegen sie nach rechts oder links. Der Mauszeiger wird dabei zu einem horizontalen Doppelpfeil.

Sie haben auch die Möglichkeit, die Reihenfolge der Spalten anzupassen. Klicken Sie dazu auf den entsprechenden Spaltennamen, halten die linke Maustaste weiterhin gedrückt und bewegen die Maus nach links oder rechts an die gewünschte Position.

Ganz rechts am Rand des Tabellenkopfes, genau über dem vertikalen Scrollbalken des Tabelleninhaltes, befindet sich ein Filtersymbol. Dieses dient einerseits dazu, die Filterzeile komplett auszublenden und damit alle Stoffe bzw. Zeilen im Tabelleninhalt sichtbar zu machen. Andererseits kann umgekehrt die Filterzeile wieder eingeblendet werden, so dass die Filterkriterien erneut aktiviert werden. Das Filtersymbol ermöglicht damit ein schnelles Umschalten zwischen der gefilterten und ungefilterten Tabelle.

3.5.1.1.3. Tabelleninhalt

In der Tabelle werden pro Zeile die Daten zu einem Stoff dargestellt. Sie können mit der Maus genau eine

Zeile auswählen, um in der

Detailansicht

alle Informationen zu diesem Stoff anzuzeigen.

Mit Hilfe der rechten Maustaste können Sie sich das Filter-Popup-Menü der Tabellenspalte, über der sich die

Maus gerade befindet, anzeigen lassen. Die Funktionalität der Popup-Menüs wird im Abschnitt

Filterzeile

beschrieben.

Haben Sie eine Tabellenzeile selektiert und drücken die Tastenkombination "Strg+C", wird der Inhalt der vollständigen Tabellenzeile in die Zwischenablage kopiert. Der kopierte Text enthält für die selektierte Zeile zu jeder Spalte die Überschrift und den Wert.

21

Bedienung

Klassifizierung (Landverkehr)

ADR-Status: Dieser Stoff ist klassifiziert.

RID-Status: Dieser Stoff ist klassifiziert.

UN-Nr.: 1935

UN-Name: CYANID, LÖSUNG, N.A.G.

BAM-Nr.: 279

BAM-Name: Cyanid [Lösung, anorganisch, sehr giftig, n.a.g.]

Synonyme:

Stoff in Gefahrgutliste: ja

Klasse: 6.1

Klassifizierungscode: T4

Verpackungsgruppe: I

Gefahrzettel: 6.1

Gefahrnummer: 66

Umweltgefährlich: ja

Sondervorschriften: 274, 525

Quelle: BAM-Liste 2015, www.bamliste.de

Abbildung 3.5. Kopierte Datenzeile für Cyanid, Klassifizierung (Landverkehr)

Befinden Sie sich in einem Thema (z. B. Klassifizierung, Landverkehr) und wählen dort einen Stoff aus, so wird automatisch in allen anderen Themen, die im Navigationsbaum aufgeführt werden, ebenfalls die Zeile dieses Stoffes ausgewählt. Sollten Sie jedoch in einem anderen Thema Filterkriterien aktiviert haben, so dass dort nicht alle Zeilen angezeigt werden, kann dies dazu führen, dass dort keine Zeile ausgewählt wird.

Im Landverkehr gibt es in einigen Spalten eine Besonderheit: existieren unterschiedliche Werte für den Stra-

ßenverkehr (ADR) und Schienenverkehr (RID) oder Werte, die nur für einen Bereich davon gelten, werden diese farblich abgesetzt angezeigt. Werte, die nur für ADR gelten, werden grün unterlegt und zusätzlich mit einem "(ADR)" gekennzeichnet. Werte, die nur für RID gelten, werden blau unterlegt und zusätzlich mit einem "(RID)" gekennzeichnet.

Abbildung 3.6. Hervorhebung der Unterschiede im Landverkehr (ADR, RID)

22

Bedienung

3.5.1.1.4. Statuszeile

In der Statuszeile wird links unten angezeigt, wieviele Zeilen der Tabelleninhalt enthält. Sollten Sie außerdem in der Filterzeile Filterkriterien eingegeben haben, wird hinter der Zeilenanzahl zusätzlich angegeben, nach welchen Spaltennamen der Tabelleninhalt gefiltert ist.

3.5.1.2. Detailansicht

Die Detailansicht befindet sich unterhalb der

Tabellenansicht

und untergliedert sich wie im

Navigationsbaum der Knoten " Stofflisten nach Themen

" in die Bereiche Klassifizierung, Umschließungen, Werkstoffbeständigkeit und physikalisch-chemische Eigenschaften. Die einzelnen Bereiche können über das Anklicken der entsprechenden Registerkarte angezeigt werden.

Während durch das Wechseln der Registerkarte themenspezifische Daten angezeigt werden, steht darüber in der Detailansicht immer ein Abschnitt, in der die CAS-Nummer, die BAM-Nummer, der BAM-Name und

Synonyme (sofern jeweils vorhanden) zur Identifikation des Stoffes dargestellt werden. Die Textfelder mit dem BAM-Namen bzw. Synonymen sind zusätzlich mit einem Tooltip versehen, so dass Namen, die zu lang für das Feld sind, vollständig betrachtet werden können.

In den einzelnen Registerkarten gibt es einige Felder, die gelblich hinterlegt sind und bei denen sich der

Mauszeiger verändert, sobald Sie mit der Maus darüber fahren. Diese Felder können angeklickt werden, um ein Dialogfenster zu öffnen. Darin werden die Codierungen, die in dem Feld angezeigt wurden, aufgeschlüsselt. Es erscheinen die Erläuterungstexte aus den jeweiligen Gefahrgutvorschriften. Der geöffnete Dialog lässt sich über das Betätigen der Escape-Taste "Esc" wieder schließen.

Hinweis zur CAS-Nummer: Die CAS-Nummer ist Eigentum der American Chemical Society und unterliegt den Bestimmungen dieser Organisation. Die Angabe durch die BAM ist unverbindlich und dient ausschließlich dazu, die Suche nach einem Stoff bzw. die Identifizierung des Stoffes durch den Benutzer zu erleichtern.

3.5.1.2.1. Klassifizierung

In der Klassifizierung werden in der Detailansicht Landverkehr und Seeverkehr einander gegenüber gestellt, so dass die Unterschiede leicht ausgemacht werden können. Es werden die in der nachfolgenden Tabelle aufgeführten Identifikations- und Stoffmerkmale abgebildet.

Tabelle 3.2. Identifikations- und Stoffmerkmale (Klassifizierung)

Merkmal

UN-Nummer

UN-Name

Klasse

Klassifizierungscode

Verpackungsgruppe

Gefahrnummer

Gefahrzettel bzw. Klasse + Nebengefahr

Umweltgefährlich

MARPOL

Sondervorschriften

Status

Landverkehr

ja ja ja ja nein ja ja ja ja ja ja

23

Seeverkehr

ja nein ja ja ja ja ja ja nein ja ja

Bedienung

Abbildung 3.7. Detailansicht der Klassifizierung

3.5.1.2.2. Umschließungen

Für die Umschließungen werden in der Detailansicht ebenfalls die Merkmale für Landverkehr und Seeverkehr einander gegenüber gestellt, jedoch mit dem Unterschied zur Klassifizierung, dass viele Merkmale nur für den Landverkehr (ADR, RID) bzw. Straßenverkehr (ADR) gelten (siehe nachfolgende Tabelle).

Tabelle 3.3. Stoffmerkmale (Umschließungen)

Merkmal

Tankanweisung

Sondervorschriften Kap. 4.2

Schüttgut-Container

Sondervorschriften Lose Schüttung

Tankcodierung

Sondervorschriften Kap. 4.3/6.8

Beförderungskategorie

Tank-Fahrzeugtyp

Tunnelbeschränkungscode

Landverkehr

ja ja ja ja ja ja ja ja (ADR) ja (ADR)

Seeverkehr

ja ja ja nein nein nein nein nein nein

Die wichtigsten Merkmale für den Transport von Gefahrgütern in Tanks sind die Tankanweisung und die

Tankcodierung mit den jeweiligen Sondervorschriften.

Die Tankanweisung ist ein alphanumerischer Code, dem eine Anweisung für ortsbewegliche Tanks

(UN-Tanks) zugeordnet ist. Diese Anweisung für ortsbewegliche Tanks entspricht den Mindestanforderungen, die erfüllt werden müssen, damit die Beförderung des betroffenen Stoffes in diesem ortsbeweglichen

Tank zugelassen ist. Wenn keine Anweisung angegeben ist, ist die Beförderung in ortsbeweglichen Tanks nicht zugelassen. Tankanweisungen bestehen aus dem Buchstaben "T" und einer Ziffer, die den anzuwendenden Mindestprüfdruck, die Mindestwanddicke des Tankkörpers (in mm Bezugsstahl), die Vorschriften für die Bodenöffnungen und die Druckentlastungseinrichtung angeben.

24

Bedienung

Die Tankcodierung ist ein alphanumerischer Code zur Beschreibung des Tanktyps für ADR/RID-Tanks. Dieser Tanktyp entspricht den Mindestanforderungen, die erfüllt werden müssen, damit die Beförderung des betroffenen Stoffes in Tanks nach Kapitel 4.3 und 6.8 ADR/RID zugelassen ist. Wenn keine Codierung angegeben ist, ist die Beförderung in Tanks nicht zugelassen. Die Angabe von "(+)" nach der Tankcodierung bedeutet, dass die wechselweise Verwendung von Tanks nur zugelassen ist, falls dies in der Bescheinigung

über die Baumusterzulassung spezifiziert ist.

Abbildung 3.8. Detailansicht der Umschließungen

Wenn Sie auf eines der gelb hinterlegten Felder klicken, öffnet sich ein Dialogfenster (siehe z. B. nachfolgende Abbildung), in dem alle Codierungen des Feldes aufgeschlüsselt werden. Klicken Sie z. B. auf das Feld mit der Tankcodierung, so werden Ihnen die einzelnen, oben geschilderten Bestandteile der Tankcodierung erläutert.

Wenn Sie eine Übersicht aller vorhandenen Codierungen der Sondervorschriften nach Kapitel 4.2, 4.3 bzw.

6.8 benötigen, finden sie diese in der Menüleiste unter dem Eintrag " Sondervorschriften

".

25

Bedienung

Abbildung 3.9. Erläuterung der Tankcodierung

3.5.1.2.3. Werkstoffbeständigkeit

Die Detailansicht der Werkstoffbeständigkeit bietet eine vollständige Sicht auf alle in der BAM-Liste enthaltenen metallischen und polymeren Werkstoffe mit ihren Verträglichkeitsbewertungen und im Falle der Metalle den eventuell erforderlichen Auflagen.

Jedem Werkstoff ist dort eines der in der nachfolgenden Tabelle aufgeführten Symbole (Plus, Minus, Fragezeichen) zugeordnet, sobald in der

Tabellenansicht

eine Zeile markiert wurde. Bei der Beständigkeitsbewertung für Metalle gibt es jeweils zwei Einträge für ein Metall, nämlich mit verkürzter (2,5 bzw. 3 Jahre) oder normaler (5 bzw. 6 Jahre) Prüffrist. Die genauen Regelungen zu den Prüffristen können Sie dem Kapitel 6.7

und 6.8 der Gefahrgutvorschriften (z. B. ADR) entnehmen. Außerdem werden hinter dem Symbol gegebenenfalls die Auflagen angegeben. Das Textfeld wird dann gelb hinterlegt und enthält z. B. die Buchstabenund Zahlenkombination "AH2N". Wenn Sie auf dieses Textfeld klicken, öffnet sich ein Dialogfenster, in dem die Bedeutung dieser Codierungen beschrieben wird.

Alle Werkstoffe, egal ob Metall oder Polymer, sind mit einem erläuternden Tooltip versehen. Lassen Sie z. B.

die Maus über dem Text "CrNi (verk.)" oder "ACM" einen Moment stehen, wird der jeweilige Tooltip eingeblendet, der die verwendete Abkürzung erläutert, z. B. "Austenitischer Chrom-Nickel-Stahl (Prüffrist 2,5/3

Jahre)" bzw. "Polyacrylat-Kautschuk".

Tabelle 3.4. Symbole bei der Werkstoffbeständigkeitsbewertung

Symbol Bedeutung

verträglich, ggf. unter Auflagen nicht verträglich keine Daten vorhanden

26

Bedienung

Abbildung 3.10. Detailansicht der Werkstoffbeständigkeit

3.5.1.2.4. Physikalisch-chemische Eigenschaften

Die Detailansicht der physikalisch-chemischen Eigenschaften stellt den Dampfdruck (bei 50°C und bei

65°C), die Dichte, Schmelz-, Siede- und Flammpunkt sowie die Zündtemperatur übersichtlich untereinander dar. Zu jeder dieser Eigenschaften gibt es ein Feld, in dem der Wert angegeben wird. Danach kann eine

Bemerkung zum angegebenen Wert folgen. Ganz rechts wird schließlich eine Zahl in eckigen Klammern als

Verweis auf die Quelle, aus der die Daten stammen, angegeben. Klicken Sie diese Zahl an, so öffnet sich ein Dialogfenster, in dem die Quelle beschrieben wird.

Außerdem werden der Aggregatzustand unter Normalbedingungen und der Aggregatzustand während des

Transports angegeben.

Hinweis: Bei physikalisch-chemischen Eigenschaften ist es möglich, dass Nachschlagewerke bzw. Literaturquellen einen Wertebereich angeben, z. B. für das Schmelzen eines Stoffes einen Temperaturbereich. In der

BAM-Liste wird nur der ungünstigste Wert zur Auslegung eines Tanks angezeigt. Im Fall des Schmelzpunktes also die niedrigere Temperaturangabe.

Besonderheit:

Bei der Angabe des Flammpunkts handelt es sich in der Regel um eine Messung mit geschlossenem Tiegel (c.c. = closed cup), es sei denn, es ist eine Bemerkung angegeben, die explizit auf eine Messung mit offenem Tiegel (o.c. = open cup) verweist.

27

Bedienung

Abbildung 3.11. Detailansicht physikalisch-chemische Eigenschaften

3.5.2. Stofflisten erzeugen

Wenn Sie Stofflisten erzeugen wollen, so können Sie hier für die Bereiche Tanks, Schüttgut-Container und

Werkstoffbeständigkeit Listen anhand von Such- und Filterkriterien erstellen. Die generierten Listen können

Sie zudem als PDF-Datei abspeichern und anschließend ausdrucken.

Zum Erzeugen der Stofflisten sind teilweise Pflichteingaben notwendig, die in den einzelnen Bereichen näher erläutert werden. Erst wenn Sie diese Pflichteingaben getätigt haben, wird die Schaltfläche "Liste erzeugen" aktiviert. Sollten noch Eingaben notwendig sein, wird Ihnen direkt über der Schaltfläche in einer Textzeile ein entsprechender Hinweis angezeigt.

3.5.2.1. Tanks

Haben Sie einen Tank, wissen dessen Identifikationsmerkmale wie z. B. Tankcodierung oder Tankanweisung und möchten herausfinden, ob und welche Gefahrgüter in diesem Tank transportiert werden dürfen, so können Sie mit Hilfe der BAM-Liste dafür eine Stoffliste erstellen.

Wenn Sie im Navigationsbaum den Knoten "Tanks" ausgewählt haben, erscheint im Hauptbereich des Fensters eine Maske, in der Sie die Anforderungen des Tanks und weitere Suchkriterien eingeben können

(siehe nachfolgende Abbildung).

28

Bedienung

Abbildung 3.12. Stoffliste für Tanks erzeugen (Parametereingabe)

Um eine Stoffliste für Tanks zu erzeugen, wählen Sie zunächst aus, nach welchen Vorschriften der Tank zugelassen ist bzw. werden soll. Für einen ADR/RID-Tank können Sie die Tankcodierung direkt in das aktiv

geschaltete Textfeld eingeben oder diese über die Schaltfläche "..." generieren (siehe Dialog " Tankcodierung zusammenstellen ").

Für luftdicht verschlossene Tanks (H-Tankcodierung) können Sie angeben, ob eine Sicherheitseinrichtung wie z. B. eine Berstscheibe vorhanden ist. Für alle Tanks können Sie angeben, ob ihr Tank mit einem Vakuumventil ausgerüstet ist, und welchen Ansprechdruck dieses hat, ob eine Flammendurchschlagsicherung vorhanden ist bzw. ob es sich um einen explosionsdruckstoßfesten Tank handelt. Des Weiteren können Sie angeben, ob der Tank mit einer thermischen Isolierung versehen ist. Diese zusätzlichen Angaben können einen Einfluss auf die resultierende Tankcodierung (im Falle des Vakuumventils) und die Anzahl der enthaltenen Stoffe in der erzeugten Stoffliste haben.

29

Bedienung

Abbildung 3.13. Dialog "Tankcodierung zusammenstellen"

Wenn Sie die Tankcodierung mit Hilfe des Dialogs zusammenstellen wollen, müssen Sie in jedem der vier

Bereiche (Tanktyp, Berechnungsdruck, Öffnungen und Sicherheitsventil/-einrichtung) eine Auswahl treffen.

Daraus ergibt sich dann die Tankcodierung. Beim Berechnungsdruck müssen Sie darauf achten, dass eine

Eingabe in das entsprechende Textfeld notwendig ist, wenn Sie nicht den Mindestberechnungsdruck (G) gewählt haben. Geben Sie den Berechnungsdruck in der Einheit "bar" an, so wird in der resultierenden

Tankcodierung auf die jeweils nächste niedrigere Stufe, die laut Definition der Tankcodierung vorgegeben ist, abgerundet. D. h. wenn Sie einen Druck von 7 bar angeben, wird in der resultierenden Tankcodierung ein

Druck von 4 bar angenommen. Haben Sie keinen oder einen ungültigen Berechnungsdruck angegeben, wird

Ihnen am unteren Ende des Dialogs ein Hinweis angezeigt. Die Tankcodierung kann erst dann übernommen werden, wenn keine Fehler mehr vorhanden sind und die Eingabe vollständig ist.

Zum Eingeben der Tankanweisung für einen ortsbeweglichen Tank (UN-Tank) müssen Sie zunächst mindestens einen Verkehrsträger in dem entsprechenden Bereich auswählen. Danach wird die Auswahlliste mit den Tankanweisungen T1 bis T22 freigeschaltet. Wenn Sie wissen, nach welcher Tankanweisung Sie suchen möchten, wählen Sie einfach den ensprechenden Eintrag in der Auswahlliste. Alternativ haben Sie die Möglichkeit über die Schaltfläche "..." den Dialog "

Tankanweisung zusammenstellen " zu öffnen. Einige

Angaben, wie der Prüfdruck und die Wanddicke des Tanks, sind zwingend erforderlich, damit die zugehörige

Tankanweisung ermittelt werden kann. Bei jeder Eingabe wird die resultierende Tankanweisung auf Gültigkeit geprüft und Ihnen am unteren Ende des Dialogs angezeigt. Die Schaltfläche zum Übernehmen wird erst aktiv geschaltet, wenn die resultierende Tankanweisung gültig ist.

30

Bedienung

Abbildung 3.14. Dialog "Tankanweisung zusammenstellen"

Zusätzlich zur genannten Eingabe der Tankcodierung und Tankanweisung können Sie beim Erzeugen der

Tankliste auch eine Werktstoffbeständigkeitsbewertung durchführen sowie ihre Ergebnismenge durch Auswahl des Aggregatzustandes, der Gefahrenklassen und der maximalen Stoffdichte weiter einschränken.

Weitere Ausführungen dazu finden Sie unter dem Punkt " Stofflisten erzeugen - Werkstoffbeständigkeit ".

3.5.2.2. Schüttgut-Container

Möchten Sie wissen, welche Stoffe in einem bestimmten Schüttgut-Container-Typ transportiert werden dürfen, können Sie über die Funktion "Schüttgut-Container" eine Stoffliste erstellen. Dazu müssen Sie zunächst angeben, ob der Schüttgut-Container im Landverkehr, im Seeverkehr oder auf beiden Verkehrswegen eingesetzt werden soll. Anschließend wählen Sie den Schüttgut-Container-Typ aus. Die Schaltfläche "Liste erzeugen" ist nun aktiv. Klicken Sie die Schaltfläche an, um die Liste zu erstellen.

Tabelle 3.5. Schüttgut-Container-Typen

Schüttgut-Container-Typ

BK1 - bedeckter Schüttgut-Container

BK2 - geschlossener Schüttgut-Container

BK3 - flexibler Schüttgut-Container erlaubt

Landverkehr

erlaubt verboten erlaubt erlaubt erlaubt

Seeverkehr

31

Bedienung

Abbildung 3.15. Schüttgut-Container-Liste erzeugen (Parametereingabe)

Neben der Angabe des Verkehrsträgers und der BK-Codierung können Sie beim Erzeugen der Schüttgut-

Container-Liste auch eine Werktstoffbeständigkeitsbewertung durchführen sowie ihre Ergebnismenge durch

Auswahl des Aggregatzustandes, der Gefahrenklassen und der maximalen Stoffdichte weiter einschränken.

Weitere Ausführungen dazu finden Sie unter dem Punkt " Stofflisten erzeugen - Werkstoffbeständigkeit ".

3.5.2.3. Lose Schüttung

Für die Lose Schüttung kann man anhand der auszuwählenden Sondervorschriften VC und AP eine Liste erstellen, in der alle Stoffe diesen Codierungen genügen. Da sich hinter den Codierungen ein längerer Text verbergen kann, kann dieser jeweils über den Link "Text anzeigen" betrachtet werden. In der so erzeugten

Stoffliste werden neben den Sondervorschriften der Losen Schüttung auch die Tankcodierung und die Tankanweisung aufgelistet.

32

Bedienung

Abbildung 3.16. Liste für Lose Schüttung erzeugen (Parametereingabe)

3.5.2.4. Werkstoffbeständigkeit

Um eine Verträglichkeitsbewertung von Stoffen mit den jeweils aufgeführten metallischen oder polymeren

Werkstoffen durchzuführen, können Sie eine Werkstoffbeständigkeitsliste mit Ihren Suchkriterien erstellen.

Dazu müssen Sie mindestens einen polymeren Werkstoff oder einen metallischen und einen polymeren

Werkstoff auswählen. Bei den Metallen müssen Sie zudem bei jedem Werkstoff wählen, ob es sich um eine verkürzte oder normale Prüffrist handelt. Um eine Erläuterung der Abkürzung eines Werkstoffes in Form eines Tooltips zu sehen, lassen Sie den Mauszeiger einen Augenblick über der jeweiligen Abkürzung ruhen.

Nach ein bis zwei Sekunden wird der Tooltip angezeigt.

Haben Sie die gewünschten Werkstoffe ausgewählt und ist die Schaltfläche "Liste erzeugen" aktiv geschaltet, können Sie die Liste der Stoffe anzeigen lassen. Sie haben zusätzlich die Möglichkeit, die Ergebnismenge weiter einzuschränken, indem Sie zum Beispiel den Aggregatzustand der Stoffe spezifizieren. Setzen Sie das Häkchen bei "Nur folgende" und klicken die gewünschten Werte in beliebiger Kombination an: flüssig, fest oder gasförmig. Sollten Sie nur an Stoffen mit einer bestimmten maximalen Dichte interessiert sein, können Sie das entsprechende Häkchen setzen und den Maximalwert eingeben. Geben Sie keinen Maximalwert an, werden im Ergebnis nur Stoffe angezeigt, bei denen in der BAM-Liste überhaupt ein Wert für die Dichte hinterlegt ist. Das gleiche gilt für den maximalen Dampfdruck bei 50 °C bzw. 65 °C. Zuletzt haben Sie auch die Möglichkeit, die zu erzeugende Stoffliste auf Gefahrgüter bestimmter Klassen einzuschränken. Setzen

Sie dafür das Häkchen bei "Nur Gefahrgüter" und wählen die gesuchten Klassen aus.

Die Funktionalitäten der Werkstoffbeständigkeitsbewertung und der zusätzlichen, genannten Suchkriterien stehen Ihnen auch in den anderen Bereichen (

Tanks ,

Schüttgut-Container ,

Lose Schüttung ) beim Erzeugen

von Stofflisten zur Verfügung, nur mit dem Unterschied, dass sie dort bei "Werkstoffbeständigkeitsbewertung

33

Bedienung durchführen" das Häkchen setzen müssen. Anschließend werden Ihnen die auszuwählenden Werkstoffe eingeblendet.

Abbildung 3.17. Werkstoffbeständigkeitsliste erzeugen (Parametereingabe)

3.5.2.5. Stofflisten

Die erzeugten Stofflisten werden unabhängig vom Themenbereich (Tanks, Schüttgut-Container, Lose Schüttung, Werkstoffbeständigkeit) unter dem jeweiligen Knoten im Navigationsbaum hinzugefügt. Als Bezeichnung werden in Kurzform die wichtigsten Suchparameter verwendet.

Bei den Tanks wird z. B. die Tankcodierung mit einem optionalen "VV" für ein vorhandenes Vakuumventil, mit einem optionalen "EX", falls das Vakuumventil explosionsfest ist, und mit einem optionalen "TI" für die thermische Isolierung angegeben. Haben Sie eine Tankanweisung angegeben, so wird diese mit einem vorangestellten "L" für den Landverkehr, "S" für den Seeverkehr oder "M" für den multimodalen Transport

(Land- und Seeverkehr) angegeben. Wurde eine Werkstoffbeständigkeitsbewertung durchgeführt, so wird am Ende ein "(Best.bew.)" angegeben.

Bei den Schüttgut-Containern wird die BK-Codierung mit einem vorangestellten "L" für den Landverkehr, "S" für den Seeverkehr oder "M" für den multimodalen Transport (Land- und Seeverkehr) angegeben. Wurde eine Werkstoffbeständigkeitsbewertung durchgeführt, so wird am Ende ebenfalls ein "(Best.bew.)" angegeben.

Bei der Losen Schüttung wird "VC, AP" im Navigationsbaum angegeben, falls ohne Eingabe von Suchparametern eine Stoffliste erstellt wurde. Wurden Suchparameter ausgewählt, erscheinen diese, z. B. "VC1,

AP3".

34

Bedienung

Bei der Werkstoffbeständigkeit werden die gesuchten Werkstoffe, zuerst die Metalle, dann die Polymere angegeben. Der Navigationsbaum könnte dann wie folgt aussehen.

Abbildung 3.18. Navigationsbaum mit erzeugten Stofflisten

Wählen Sie einen der Knoten mit den erstellten Stofflisten aus, um im Hauptfenster die Tabelle mit dem

Ergebnis angezeigen. Rechts am Rand erhalten Sie unter "Aktuelle Suchparameter" eine Übersicht über die von Ihnen eingegebenen Suchparameter. Die Ergebnistabelle bietet Ihnen nun die gleichen Möglichkeiten wie schon im Abschnitt "

Tabellenansicht " beschrieben: Sie können das Suchergebnis jetzt noch zusätzlich

filtern und sortieren.

Abbildung 3.19. Erzeugte Stoffliste für Tanks

35

Bedienung

Um die angezeigte Stoffliste zu exportieren und als PDF-Datei abzuspeichern, klicken Sie entweder im

Menü

oder in der

Symbolleiste auf "Liste als PDF exportieren...", oder betätigen Sie die Tastenkombination

"Strg+E". Anschließend erscheint ein Dialogfenster, in dem Sie weitere Export-Einstellungen vornehmen können.

Abbildung 3.20. PDF-Export-Dialog

Im oberen Bereich "PDF-Export" des Dialogs können Sie den Pfad und den Dateinamen der zu speichernden PDF-Datei angeben. Über die Schaltfläche mit den drei Punkten "..." öffnen Sie dazu einen Dateiauswahl-Dialog. Der Desktop ist als Standard-Speicherort eingestellt. Als Dateiname wird die Bezeichnung der erzeugten Stoffliste aus dem Navigationsbaum vorgeschlagen. Außerdem haben Sie die Möglichkeit, den angegebenen Titel (Tankliste, Schüttgut-Container-Liste bzw. Werkstoffbeständigkeitsliste) des PDF-

Dokuments zu ändern sowie in dem darunter liegenden Textfeld eine optionale Beschreibung oder Bemerkung anzugeben, die dann mit auf der ersten Seite des PDF-Dokuments erscheint.

Im unteren Bereich "Einstellungen" können Sie die PDF-Ausgabe nach Ihren Wünschen beeinflussen. Sie können aus verschiedenen Papierformaten wählen, die Seitenausrichtung festlegen und die Schriftgröße bestimmen. Sollten Sie das Häkchen bei "Verhältnis der Spaltenbreiten aus Tabelle übernehmen" setzen, können Sie durch das Verändern der Spaltenbreiten in der BAM-Liste, die Spaltenbreiten in der PDF-

Ausgabe beeinflussen. Setzen Sie das Häkchen bei "PDF-Datei nach dem Exportieren anzeigen", wird diese sofort angezeigt, sofern Sie ein Programm zur Anzeige von PDF-Dateien installiert haben. Alle Einstellungen werden automatisch gespeichert und bei einem Neustart der BAM-Liste wiederhergestellt.

Klicken Sie auf "Exportieren", um die Stoffliste abzuspeichern. Sollten Sie das Häkchen zum Anzeigen der

PDF-Datei nicht gesetzt haben, benutzen Sie den Datei-Manager des Betriebsystems (z. B. Windows-Explorer), um die PDF-Datei zu finden und zu öffnen.

36

Bedienung

Abbildung 3.21. Exportierte PDF-Datei mit Such- und Filterparametern

In der Datei werden nach dem Titel und der optionalen Beschreibung auf der ersten Seite Ihre Such- und

Filterparameter aufgeführt.

Ab der zweiten Seite folgt die Auflistung der Stoffe. In der Spalte mit den Namen werden immer der UN-

Name in normaler Schrift und der BAM-Name in kursiver Schrift dargestellt, sofern vorhanden. Dabei gibt es noch eine Besonderheit zu beachten: falls die UN-Namen im Land- und Seeverkehr unterschiedlich sind, werden beide zusätzlich zum BAM-Namen angegeben.

37

Bedienung

Des Weiteren wird auf jeder Seite in der Kopfzeile angegeben, mit welcher Version der BAM-Liste die PDF-

Datei erzeugt wurde, für wen die BAM-Liste lizenziert ist und wie die zugehörige Lizenznummer lautet.

Abbildung 3.22. Exportierte PDF-Datei mit Auflistung der Stoffe

38

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