Benutzerhandbuch Einzelplatz 7.1

Benutzerhandbuch Einzelplatz 7.1
TRIGONIS 7.1
die Planungs- und Steuerungssoftware
mit der Sie Ihre Zukunft im Blick haben.
Benutzerhandbuch
ideen innovationen impulse
Das vor Ihnen liegende TRIGONIS Benutzerhandbuch soll Sie als Arbeitswerkzeug bei der Simulation und Planung
Ihres Bestandes und Neugeschäfts bei der täglichen Arbeit begleiten. Es wird analog zur Weiterentwicklung des
Systems ständig aktualisiert und kontinuierlich gepflegt.
Sie können uns dabei helfen:
Sagen Sie uns Ihre Meinung - zur Gestaltung, zu den Inhalten, zur Ausführlichkeit oder Verständlichkeit. Wir werden
Ihre Anregungen bei den Erweiterungen des Handbuches berücksichtigen. Auch Fragen zur Dokumentation und zum
Umgang mit den einzelnen Funktionen oder Dialogen beantworten wir Ihnen selbstverständlich gern.
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Inhalt
5
Inhaltsverzeichnis
1 TRIGONIS Kurzeinführung - Vom
Datenimport zu den Ergebnisberichten
12
1 TRIGONIS
...................................................................................................................................
Start
12
2 TRIGONIS
...................................................................................................................................
Datenimport
13
3 TRIGONIS
...................................................................................................................................
Datenprüfung
14
4 TRIGONIS
...................................................................................................................................
Projekt und Simulation
15
5 TRIGONIS
...................................................................................................................................
Ergebnisberichte
15
2 Menüstruktur
18
1 Überblick
................................................................................................................................... 18
2 Datei
................................................................................................................................... 18
TRIGONIS ..........................................................................................................................................................
Explorer
18
Verzeichnis
.......................................................................................................................................................... 18
Beenden .......................................................................................................................................................... 19
Projekthistorie
.......................................................................................................................................................... 19
3 Extras
................................................................................................................................... 19
TRIGONIS ..........................................................................................................................................................
Optionen
19
Benutzereinstellungen
.......................................................................................................................................................... 19
Sim ulationskonfiguration
..........................................................................................................................................................
verw alten
19
Konfiguration
..........................................................................................................................................................
Vorgangsprüfung
19
Konfiguration
..........................................................................................................................................................
Einzelvertragsprotokoll
19
Datenreorganisation
.......................................................................................................................................................... 20
Excel2XML
..........................................................................................................................................................
Converter (optional)
20
4 Fenster
................................................................................................................................... 20
5 Hilfe
................................................................................................................................... 20
Benutzerhandbuch
.......................................................................................................................................................... 20
Über TRIGONIS
.......................................................................................................................................................... 20
3 TRIGONIS Explorer
22
1 Überblick
................................................................................................................................... 22
2 Explorer
...................................................................................................................................
Verzeichnisbaum
22
3 Explorer
...................................................................................................................................
Symbolleiste
23
4 Explorer
...................................................................................................................................
Dateitabelle
24
5 Bestände
................................................................................................................................... 26
Überblick.......................................................................................................................................................... 26
Neuen Bestand
..........................................................................................................................................................
anlegen
27
Bestand um
..........................................................................................................................................................
benennen
27
Bestand löschen
.......................................................................................................................................................... 28
Bestand öffnen
.......................................................................................................................................................... 29
Refinanzierungskonten-Editor
..........................................................................................................................................................
(optional)
29
Bestand kopieren
..........................................................................................................................................................
und einfügen
30
Bestandsvergleich
.......................................................................................................................................................... 31
Protokolle.......................................................................................................................................................... 32
Importprotokoll
......................................................................................................................................................... 32
Abstimmungsprotokoll
......................................................................................................................................................... 34
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6
TRIGONIS-Benutzerhandbuch
Bestand kom
..........................................................................................................................................................
m entieren
36
Bestand im
..........................................................................................................................................................
portieren
36
Bestand exportieren
.......................................................................................................................................................... 40
Darlehen ..........................................................................................................................................................
und Einzelbuchungen übernehm en
40
6 Projekte
................................................................................................................................... 41
Überblick.......................................................................................................................................................... 41
Neues Projekt
..........................................................................................................................................................
anlegen
42
Projekt um
..........................................................................................................................................................
benennen
42
Projekt löschen
.......................................................................................................................................................... 43
Projekt öffnen
.......................................................................................................................................................... 43
Projekt kopieren
..........................................................................................................................................................
und einfügen
43
Protokolle.......................................................................................................................................................... 44
Simulationsberichte
......................................................................................................................................................... 44
Einzelvertragsprotokoll
......................................................................................................................................................... 44
Protokoll
.........................................................................................................................................................
als CSV-Datei exportieren
44
Projekt kom
..........................................................................................................................................................
m entieren
45
Projekt im..........................................................................................................................................................
portieren
45
Projekt exportieren
.......................................................................................................................................................... 46
7 Neugeschäftspläne
................................................................................................................................... 47
Überblick.......................................................................................................................................................... 47
Neuen Neugeschäftsplan
..........................................................................................................................................................
anlegen
48
Neugeschäftsplan
..........................................................................................................................................................
um benennen
48
Neugeschäftsplan
..........................................................................................................................................................
löschen
48
Neugeschäftsplan
..........................................................................................................................................................
öffnen
48
Neugeschäftsplan
..........................................................................................................................................................
kopieren und einfügen
49
Neugeschäftsplan
..........................................................................................................................................................
kom m entieren
49
Neugeschäftsplan
..........................................................................................................................................................
im portieren
49
Neugeschäftsplan
..........................................................................................................................................................
exportieren
50
4 Editoren
54
1 Vorgangseditor
................................................................................................................................... 54
Überblick.......................................................................................................................................................... 54
Neuen Vorgang
..........................................................................................................................................................
erstellen
58
Vorgang speichern
.......................................................................................................................................................... 58
Vorgang speichern
..........................................................................................................................................................
unter
59
Vorgang neu
..........................................................................................................................................................
laden
59
Vorgang beim
..........................................................................................................................................................
Öffnen prüfen
60
Vorgang prüfen
.......................................................................................................................................................... 60
Vorgang ausschneiden
.......................................................................................................................................................... 61
Vorgang kopieren
..........................................................................................................................................................
und einfügen
61
Vorgang löschen
.......................................................................................................................................................... 62
XML-Darstellung
.......................................................................................................................................................... 63
Datenbereiche
..........................................................................................................................................................
je Vorgangstyp
65
Direktvertrag
......................................................................................................................................................... 65
Bearbeitung
.........................................................................................................................................................
von Ratenplänen
80
Doppelstockvertrag
......................................................................................................................................................... 83
Einzelbuchung
......................................................................................................................................................... 83
Darlehen
......................................................................................................................................................... 85
2 Projekteditor
................................................................................................................................... 89
Überblick.......................................................................................................................................................... 89
Projekteinstellungen
.......................................................................................................................................................... 90
Überblick
......................................................................................................................................................... 91
Optionen
......................................................................................................................................................... 92
Bestände
......................................................................................................................................................... 95
Substanzw
.........................................................................................................................................................
ert
95
Selektionen
......................................................................................................................................................... 96
Verlängerungen
......................................................................................................................................................... 100
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Inhalt
7
Vorzeitige
.........................................................................................................................................................
Ablösungen
102
Verw.........................................................................................................................................................
altungskosten
104
Sofortauflösung
.........................................................................................................................................................
FV (Bilanz)
105
Mehr-/Nacherlöse
.........................................................................................................................................................
HGB
106
Mehr-/Nacherlöse
.........................................................................................................................................................
IFRS
106
Risikokosten
......................................................................................................................................................... 107
AfA-Szenarien
......................................................................................................................................................... 111
Rückstellungen
.........................................................................................................................................................
für Restw ertrisiken
112
Pauschalw
.........................................................................................................................................................
ertberichtigung HGB / IFRS
113
Bilanzvorträge
......................................................................................................................................................... 114
Zinssätze
.........................................................................................................................................................
Substanzw ert
115
Synthetische
.........................................................................................................................................................
Refinanzierung
116
Verw.........................................................................................................................................................
ertung / Liquidität
117
Zinsen
......................................................................................................................................................... 118
Bilanzierung
......................................................................................................................................................... 119
Optionale
.........................................................................................................................................................
Merkmale
119
ABCP-Einstellungen
.........................................................................................................................................
(optional)
119
ABS-Einstellungen
.........................................................................................................................................
(optional)
122
Verarbeitung
...................................................................................................................................
von ABS-refinanzierten Verträgen
123
Mietenrendite
.........................................................................................................................................
/ Index (optional)
124
Restw ertrückstellungen
.........................................................................................................................................
(optional)
125
Risikotragfähigkeit
.........................................................................................................................................
(optional)
125
Sim ulieren
.......................................................................................................................................................... 130
Sim ulationsbericht
.......................................................................................................................................................... 132
Einzelvertragsprotokoll
..........................................................................................................................................................
anzeigen
134
Soll-Ist-Abgleich
..........................................................................................................................................................
Bericht anzeigen (Optional)
135
Soll-Ist-Abgleich
..........................................................................................................................................................
erzeugen (Optional)
135
Zinsbindungsberichte
..........................................................................................................................................................
erzeugen (Optional)
137
3 Neugeschäftsplaneditor
................................................................................................................................... 138
Überblick
.......................................................................................................................................................... 138
Planungsebenen
.......................................................................................................................................................... 138
Planungsprozess
.......................................................................................................................................................... 139
Sym bolleiste
.......................................................................................................................................................... 140
Neugeschäftsplan
..........................................................................................................................................................
erstellen
141
4 Bankkonten-Editor
...................................................................................................................................
(optional)
149
5 Ergebnisberichte
152
1 Überblick
................................................................................................................................... 152
2 GuV-Rechnung
................................................................................................................................... 152
3 Bilanz
................................................................................................................................... 153
4 Substanzwertrechnung
................................................................................................................................... 154
5 Bewegung
...................................................................................................................................
/ Bestand zu Anschaffungswerten
155
6 Testbericht
................................................................................................................................... 155
7 Protokollierung
...................................................................................................................................
der Simulationsparameter
156
6 Einzelvertragsprotokoll
158
1 Überblick
................................................................................................................................... 158
2 Beschreibung
...................................................................................................................................
der Datenfelder
158
Protokollierte
..........................................................................................................................................................
Eckdaten eines Leasingvertrags
158
Protokollierte
..........................................................................................................................................................
Eckdaten eines Darlehens
178
Protokollierte
..........................................................................................................................................................
Eckdaten einer Einzelbuchung
181
3 Protokolle
...................................................................................................................................
anzeigen
182
4 Finden
...................................................................................................................................
innerhalb der Spaltenkonfiguration
184
© 2013 Inveos GmbH
8
TRIGONIS-Benutzerhandbuch
5 Gruppierung
...................................................................................................................................
nach einer Spalte
184
188
7 Extras
1 TRIGONIS
...................................................................................................................................
Optionen
188
Überblick
.......................................................................................................................................................... 188
Optionen.......................................................................................................................................................... 188
Importeinstellungen
......................................................................................................................................................... 188
Neugeschäft
......................................................................................................................................................... 189
Rechenoptionen
......................................................................................................................................................... 189
Rechenoptionen
.........................................................................................................................................................
IFRS
191
Substanzw
.........................................................................................................................................................
ert
193
Einzelvertragsprotokoll
......................................................................................................................................................... 193
Param eter
.......................................................................................................................................................... 193
Degressionssätze
......................................................................................................................................................... 193
Bankzinsen
......................................................................................................................................................... 194
Steuersätze
......................................................................................................................................................... 195
Fair Value
.........................................................................................................................................................
Zinsen
196
Zinsstrukturen
......................................................................................................................................................... 198
Nominalzinsen
......................................................................................................................................................... 201
PD/LGD
......................................................................................................................................................... 202
Gesellschaften
.......................................................................................................................................................... 204
Überblick
......................................................................................................................................................... 204
Neue.........................................................................................................................................................
Gesellschaft erfassen
206
Vorhandene
.........................................................................................................................................................
Gesellschaft löschen
206
2 Benutzereinstellungen
................................................................................................................................... 206
Allgem ein
.......................................................................................................................................................... 206
Datei-Pfade
.......................................................................................................................................................... 206
Sim ulationsberichte
.......................................................................................................................................................... 207
Installationseinstellungen
.......................................................................................................................................................... 207
3 Simulationskonfiguration
...................................................................................................................................
verwalten
208
4 Konfiguration
...................................................................................................................................
Vorgangsprüfung
209
5 Datenreorganisation
................................................................................................................................... 211
8 Tipps und Tricks
214
1 Wertvolle
...................................................................................................................................
Informationen für die Praxis
214
2 Tastaturkürzel
...................................................................................................................................
in TRIGONIS
216
9 Zusatzmodule
218
1 SOLL-IST
...................................................................................................................................
Abgleich für das Neugeschäft
218
2 Stresstest
................................................................................................................................... 219
3 Zinsbindungsbilanzen
................................................................................................................................... 220
10 Technische Beschreibung
224
1 Überblick
................................................................................................................................... 224
2 Systemvoraussetzungen
................................................................................................................................... 224
Softw are.......................................................................................................................................................... 224
Hardw are
.......................................................................................................................................................... 224
Schnittstelle
.......................................................................................................................................................... 224
3 Einzelplatzbetrieb
...................................................................................................................................
auf Einzelrechner oder File-Server
224
System um
..........................................................................................................................................................
gebung
225
Installation
..........................................................................................................................................................
der Einzelplatzvariante auf einem File-Server
226
© 2013 Inveos GmbH
Inhalt
9
4 Weitere
...................................................................................................................................
Einstellungen
226
Problem..........................................................................................................................................................
e bei der Anzeige der Ergebnisse
226
Perform..........................................................................................................................................................
anz / Hauptspeicher
227
Problem..........................................................................................................................................................
e beim Laden sehr großer Projekte
227
Sprach- und
..........................................................................................................................................................
Regionaleinstellungen
228
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Kapitel
1
TRIGONIS Kurzeinführung - Vom Datenimport zu den Ergebnisberichten
12
TRIGONIS-Benutzerhandbuch
1
TRIGONIS Kurzeinführung - Vom Datenimport zu den
Ergebnisberichten
1.1
TRIGONIS Start
Die TRIGONIS-Anwendung wird mit einem Doppelklick auf die „trigonis.exe“-Datei oder auf die zuvor
erstellte Desktop-Verknüpfung gestartet. Während der Initialisierung erscheint ein kleiner Startbildschirm
und anschließend das Hauptfenster von TRIGONIS. Am unteren Bildschirmrand werden in einem
Fortschrittsbalken die einzelnen Schritte des Startprozesses angezeigt. TRIGONIS ist erfolgreich gestartet
und bereit zur Verwendung, sobald die Menüleiste am oberen Bildschirmrand erscheint.
TRIGONIS Hauptmenüleiste
In der Hauptmenüleiste befindet sich gleich zu Beginn ein kleines Symbol für den Schnellzugriff auf den
TRIGONIS Explorer, das zentrale Element zur Verwaltung Ihrer Daten in TRIGONIS.
Das „Datei“-Menü enthält ebenfalls den TRIGONIS Explorer. Im Untermenü „Verzeichnis“ befinden sich die
wichtigsten Verknüpfungen zu den Standard-Verzeichnissen der TRIGONIS-Installation:
TRIGONIS Log: Log-Dateien für den Support
TRIGONIS: Installationspfad der Anwendung
Projekte: Im- und Exportverzeichnis für Projektdateien
Neugeschäft: Verzeichnis für alle Neugeschäftsdateien
Vorgänge (Importdaten): Im- und Exportverzeichnis für Bestände
Ergebnisse: Verzeichnis für alle angezeigten und exportierten Ergebnisberichte
PDF-Dokumente: Verzeichnis für generierte BDL-Substanzwertformulare
Soll-Ist-Ergebnisse: Verzeichnis für alle angezeigten und exportierten Soll-Ist-VergleichErgebnisberichte
Zinsbindungsbilanzen: Verzeichnis für alle angezeigten und exportierten ZinsbindungsbilanzErgebnisberichte.
Zuletzt gibt es noch den Punkt „Beenden“ zum Schließen der Anwendung. Sobald Sie mit Projektdateien
gearbeitet haben, wird darunter noch eine Projekthistorie angezeigt, die die zuletzt verwendeten Projekte
enthält.
Der Menüpunkt „Extras“ fasst die verschiedenen Einstellungen innerhalb von TRIGONIS zusammen. Unter
dem Eintrag „TRIGONIS Optionen“ befinden sich alle globalen Einstellungsmöglichkeiten für folgende
Bereiche:
Import
Neugeschäft
Rechenoptionen
Rechenoptionen IFRS
Substanzwert
Einzelvertragsprotokoll
Degressionssätze
Bankzinsen
Steuersätze
Zinsstrukturen
Nominalzinsen
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TRIGONIS Kurzeinführung - Vom Datenimport zu den Ergebnisberichten
13
Ausfallwahrscheinlichkeit (PD - Probability of default)
Verlustquote bei Ausfall (LGD - Loss given default) und
Gesellschaften.
Die „Benutzereinstellungen“ enthalten alle Parameter, die pro Benutzer gespeichert werden (in der
Einzelplatzversion nur einmalig). Dieser Menüpunkt fasst die Einstellungen für Allgemeines, Datei-Pfade,
Simulationsberichte und die Installation zusammen.
Über den Punkt „Simulationskonfiguration verwalten“ können verschiedene Konfigurationen für die
TRIGONIS-Simulation importiert und aktiviert werden.
Der Menüpunkt „Konfiguration Vorgangsprüfung“ erlaubt die individuelle Einstellung der
Meldungskategorien aller Importprüfungen für Bestände.
Über den Punkt „Konfiguration Einzelvertragsprotokoll“ können verschiedene Ansichten für das
Einzelvertragsprotokoll von simulierten Projekten angelegt werden.
Der Punkt „Datenreorganisation“ erlaubt die Defragmentierung und Sortierung der Datenbank-Indizes.
Diese Funktion kann manuell aufgerufen werden und je nach Datenbankgröße eine längere Wartezeit
hervorrufen.
Im „Fenster“-Menü werden alle aktuell geöffneten Fenster innerhalb von TRIGONIS aufgelistet und können
durch Auswahl wieder in den Vordergrund geholt werden.
Über das „Hilfe-Menü“ können das Benutzerhandbuch und die Versionsinformationen von TRIGONIS
aufgerufen werden.
TRIGONIS Explorer
Der TRIGONIS Explorer ist das zentrale Element zur Verwaltung Ihrer Daten und Projekte innerhalb von
TRIGONIS. Die Schaltflächen in der Symbolleiste sind teilweise je nach Dateityp mit unterschiedlichen
Aktionen belegt, es handelt sich um sogenannte "Multi-Symbole". Die Bedienung orientiert sich am
Windows-Explorer, weitere Erläuterungen und Hinweise zur Symbolleiste finden Sie im Kapitel TRIGONIS
Explorer 22 .
1.2
TRIGONIS Datenimport
Um Ihre Vertragsdaten in TRIGONIS zu importieren, öffnen Sie den TRIGONIS Explorer und legen Sie ein
entsprechendes Verzeichnis, z.B. „Import“ unterhalb des Wurzelknotens „TRIGONIS“ an. Dies kann über die
Symbolleiste oder mit der rechten Maustaste im Verzeichnisbaum geschehen.
Selektieren Sie das gewünschte Verzeichnis, klicken Sie auf das Importsymbol und wählen Sie „Bestand
aus XML importieren“ aus. Es öffnet sich ein Dateiauswahldialog, standardmäßig im Ordner „Vorgänge“
des Dateisystems.
Navigieren Sie zu ihrer Bestandsdatei und klicken Sie auf „Importieren“. Anschließend können Sie einen
eigenen Namen für den ausgewählten Bestand vergeben und weitere Optionen auswählen.
Mit einem Klick auf OK wird der Datenimport gestartet, ein Fortschrittsbalken informiert über den
Verlauf.
Um den Importvorgang vorzeitig abzubrechen, klicken Sie auf den roten Knopf am Ende des
Fortschrittsbalkens.
Während des Imports werden folgende Aktionen von TRIGONIS durchgeführt:
Alle Vertragsinformationen werden eingelesen und gegen das interne XML-Schema geprüft.
Alle Verträge mit fehlenden Informationen werden um Standardwerte ergänzt.
Alle Vertragsprüfungen werden pro Vertrag durchgeführt und das Ergebnis protokolliert.
Alle erfolgreich eingelesenen Verträge werden persistent in der Datenbank von TRIGONIS
gespeichert.
Nach dem erfolgreichen Import zeigt TRIGONIS einen kurzen Statusbericht an:
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14
TRIGONIS-Benutzerhandbuch
Importzusammenfassung
Die importierten Daten sind als Bestandsdatei in dem zuvor ausgewählten Verzeichnis sichtbar. Falls
während des Imports fehlerhafte Verträge aufgetreten sind, werden diese in demselben Bestand
gespeichert und die Anzahl der Fehler in einer zusätzlicher Spalte der Dateiliste im TRIGONIS Explorer
angezeigt.
1.3
TRIGONIS Datenprüfung
Abstimmprotokoll
Zur Abstimmung aller eingelesenen Daten mit Ihrem Bestandssystem, gibt es in TRIGONIS das
Abstimmprotokoll. Selektieren Sie den gewünschten Bestand, klicken Sie auf „Protokoll zu ausgewählter
Datei anzeigen“ und wählen Sie „Abstimmprotokoll anzeigen“ aus. Daraufhin öffnet sich ein Dialog, in
dem bestimmte Daten aller eingelesenen Verträge saldiert nach Status und Vertragsart dargestellt werden.
Dieses Protokoll kann zur Weiterverarbeitung nach MS Excel exportiert werden.
Importprotokoll
Um die Meldungen, die während des Imports aufgetreten sind, zu analysieren, gibt es in TRIGONIS das
Importprotokoll. Selektieren Sie den importierten Bestand, klicken Sie auf „Protokoll zu ausgewählter
Datei anzeigen“ und wählen Sie „Importprotokoll anzeigen“ aus. Es öffnet sich ein neuer Dialog mit allen
Importmeldungen für diesen Bestand. Dieses Protokoll kann ebenfalls zur Weiterverarbeitung nach MS
Excel exportiert werden.
Weitere Informationen zu den Protokollen von Bestandsdateien finden Sie im Kapitel Protokolle
32 .
Konfiguration Vorgangsprüfung
Alle Importmeldungen mit dem Level „ERROR“ oder „FATAL“ müssen analysiert werden. Die entsprechenden
Verträge befinden sich in demselben Bestand, wie die fehlerfreien Verträge und sind im Vorgangseditor
mit einem roten Fehlersymbol gekennzeichnet. Dort können diese Verträge dann durch entsprechende
Änderungen einzeln korrigiert werden. Alle Meldungen mit dem Level „WARNING“ und „NOTE“ sind
allgemeine Hinweise zu den eingelesenen Daten. Meldungen mit dem Level „IGNORE“ werden hier nicht
angezeigt. Die Level aller Meldungen können über die „Konfiguration Vorgangsprüfung“ individuell
eingestellt werden. Nur der Level „FATAL“ ist nicht konfigurierbar, da diese Meldungen eine erfolgreiche
Simulation verhindern.
Zusätzlich gibt es eine technische Importmeldung:
Meldung MSG_9999:
Diese Meldung wird ausgegeben, falls ein Vorgang nicht der erwarteten XML-Struktur entspricht.
Solche Verträge können von TRIGONIS nicht eingelesen werden. Hier muss die XML-Datei bzw. die
Schnittstelle zum Vorsystem geprüft werden.
Vorgangseditor
© 2013 Inveos GmbH
TRIGONIS Kurzeinführung - Vom Datenimport zu den Ergebnisberichten
15
Mit einem Doppelklick auf den importieren Bestand öffnet sich der Vorgangseditor, in dem Sie alle
eingelesenen Verträge des Bestands einzeln anzeigen und editieren können. Sobald ein Vorgang geändert
und gespeichert wurde, erhält er den Zusatz „modifiziert“. Je Vorgang gibt es eine eigene Historie, so dass
ein Vorgang nach Modifikation jederzeit auf einen früheren Stand zurückgesetzt werden kann. Weitere
Informationen zum Vorgangseditor finden Sie im Kapitel Vorgangseditor 54 .
1.4
TRIGONIS Projekt und Simulation
Um eine Simulation mit Ihren importierten Daten durchzuführen, wird in TRIGONIS eine Projektdatei
benötigt. Diese beinhaltet Ihre Bestandsdaten und individuellen Projekteinstellungen für die Simulation.
Eine solche Projektdatei wird im TRIGONIS Explorer angelegt. Dazu navigieren Sie in das gewünschte
Verzeichnis, klicken auf „Neue Datei im aktuellen Ordner erstellen“ und wählen „Neues Projekt erstellen“
aus. Im sich öffnenden Dialog muss ein Name für das neue Projekt vergeben werden. Mit einem Klick auf
OK wird das neue Projekt erstellt und angezeigt.
Um diesem Projekt einen Bestand zuzuordnen, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Eintrag
„Bestände“ und wählen „Bestand hinzufügen…“ aus. Es öffnet sich ein Bestandsauswahldialog. Navigieren
Sie auf der linken Seite zu Ihrem Verzeichnis und wählen Sie den gewünschten Bestand aus. Mit einem
Klick auf OK wird der Bestand zum Projekt hinzugefügt. Um weitere Bestände zu diesem Projekt
hinzuzufügen, wiederholen Sie diesen Schritt.
Falls der gewünschte Bestand in diesem Dialog nicht sichtbar ist, kann dies
zwei Ursachen haben. Zum einen muss der Stichtag des Bestands zum Stichtag
des Projektes passen und ebenso müssen die Importoptionen des Bestands
mit den im Projekt eingestellten Importoptionen übereinstimmen.
Nun können noch weitere Projekteinstellungen vorgenommen werden. Eine detaillierte Beschreibung aller
Projekteinstellungen finden Sie im Kapitel Projektmerkmale 91 .
Falls keine weiteren Einstellungen gemacht werden sollen, speichern Sie das Projekt und klicken Sie auf
„Simulieren“. Der Simulationsdialog öffnet sich und zeigt den Fortschritt der Verarbeitung an. Die
Simulation ist erfolgreich beendet, sobald die Zusammenfassung angezeigt wird.
Falls der Simulationsknopf nicht aktiv ist, wird im "Tooltipp-Test" der Grund
dafür angezeigt.
1.5
TRIGONIS Ergebnisberichte
Alle Ergebnisberichte können sowohl im Projekt selbst, als auch über den TRIGONIS Explorer aufgerufen
werden. Durch die revisionssichere Speicherung in der Datenbank von TRIGONIS können alle
Ergebnisberichte auch zu einem späteren Zeitpunkt erneut angezeigt und exportiert werden.
Sobald eine Änderung an einer simulierten Projektdatei vorgenommen und gespeichert wird, werden die
Simulationsergebnisse nach einer entsprechenden Hinweismeldung entfernt. Da die vorgenommenen
Änderungen zu anderen Simulationsergebnissen führen, muss eine neue Simulation gestartet werden.
Simulationsergebnis
Um den Ergebnisdialog aus der Simulation aufzurufen, klicken Sie auf die Protokollrolle (Protokoll zu
ausgewählter Datei anzeigen) und wählen "Simulationsberichte anzeigen". Im Simulationsergebnisdialog
können dann verschiedene Einstellungen zur Anzeige der Simulationsberichte vorgenommen werden. Dies
betrifft die Skalierung und Anzahl der Perioden, die Auswahl der Gesellschaften, sowie die Auswahl der
einzelnen Ergebnisberichtsblätter. Mit einem Klick auf „Anzeigen“ werden die Berichte in MS Excel
geöffnet. Zusätzlich zu den Ergebnisberichten kann das BDL-Substanzwertformular als PDF-Datei generiert
und optional mit einem Passwort geschützt werden.
Weitere Informationen finden Sie im Kapitel Simulationsergebnis
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152
.
16
TRIGONIS-Benutzerhandbuch
Einzelvertragsprotokoll
Das Einzelvertragsprotokoll (EVP) enthält fast alle eingelesenen und errechneten Werte pro Vertrag.
Klicken Sie in der Projekt-Menüleiste auf den Punkt „Simulationsergebnisse anzeigen“ und wählen Sie
„Einzelvertragsprotokoll anzeigen“ aus. Es öffnet sich ein neuer Dialog mit dem Einzelvertragsprotokoll zu
allen im Projekt simulierten Beständen. Aufgrund der Vielzahl von Vertragswerten können über den Punkt
„Extras“->“Konfiguration Einzelvertragsprotokoll“ verschiedene Ansichten für das Einzelvertragsprotokoll
definiert und gespeichert werden. Zusätzlich kann jede Ansicht zur Weiterverarbeitung nach MS Excel
exportiert werden. Außerdem kann das Einzelvertragsprotokoll als CSV-Datei exportiert werden, ohne es
vorher in TRIGONIS zu öffnen. Das bietet sich vor allem bei größeren Simulationen und längeren
Ladezeiten an.
Weitere Informationen finden Sie im Kapitel Einzelvertragsprotokoll
158
.
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Kapitel
2
Menüstruktur
18
TRIGONIS-Benutzerhandbuch
2
Menüstruktur
2.1
Überblick
Die meisten Funktionen von TRIGONIS lassen sich jederzeit bequem über die Menüleiste aufrufen. Dabei
werden immer nur die Menüpunkte freigeschaltet die zum jeweiligen Zeitpunkt sinnvoll sind.
Ganz am Anfang der Menüleiste finden Sie das zentrale Element von TRIGONIS, den TRIGONIS Explorer, als
kleines Symbol für den schnellen Zugriff.
Anschließend enthält die Menüleiste die folgenden Menüpunkte, die auf den nachfolgenden Seiten näher
beschrieben werden:
Datei
Extras
Fenster
Hilfe
Die fachlichen Erklärungen, sowie einzelne Anwendungsbeispiele zum Umgang mit TRIGONIS finden Sie in
den nachfolgenden Kapiteln.
2.2
Datei
2.2.1
TRIGONIS Explorer
Startet den TRIGONIS Explorer, das zentrale Element zur Verwaltung Ihrer Dateien in TRIGONIS.
Eine ausführliche Erklärung finden Sie im Kapitel TRIGONIS Explorer
2.2.2
22 .
Verzeichnis
Der Punkt Verzeichnis bildet ein Untermenü, dass die Ordnerstruktur von TRIGONIS im Dateisystem
auflistet. Mit einem Klick auf den jeweiligen Eintrag wird der entsprechende Order im Dateisystem
geöffnet (außerhalb von TRIGONIS).
Datei->Verzeichnis
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Menüstruktur
2.2.3
19
Beenden
Beendet die Anwendung TRIGONIS. Für offene, nicht gesicherte Fenster erfolgt eine Abfrage, ob gespeichert
werden soll.
2.2.4
Projekthistorie
Datei->Projekthistorie
Am Ende des Datei-Menüs wird eine Liste mit den zuletzt geöffneten Projekten angezeigt. Durch die
Auswahl eines Eintrags wird das gewählte Projekt direkt geöffnet. Es werden immer die letzten 9 Projekte
angezeigt, wobei das zuletzt geöffnete Projekt an erster Position steht.
2.3
Extras
2.3.1
TRIGONIS Optionen
Öffnet den Dialog "Globale TRIGONIS-Optionen".
Eine ausführliche Erklärung finden Sie im Kapitel: TRIGONIS Optionen
2.3.2
188
.
Benutzereinstellungen
Öffnet den Dialog "Benutzereinstellungen".
Eine ausführliche Erklärung finden Sie im Kapitel: Benutzereinstellungen
2.3.3
206
.
Simulationskonfiguration verwalten
Öffnet den Dialog "Simulationskonfiguration".
Eine ausführliche Erklärung finden Sie im Kapitel: Simulationskonfiguration verwalten
2.3.4
208
.
Konfiguration Vorgangsprüfung
Öffnet den Dialog "Konfiguration Vorgangsprüfung". Hier kann für jede Prüfung ein individueller Level
eingestellt werden. Eine ausführliche Erklärung finden Sie im Kapitel: Konfiguration Vorgangsprüfung
2.3.5
Konfiguration Einzelvertragsprotokoll
Öffnet den Dialog "Konfiguration Einzelvertragsprotokoll". Hier können verschiedene Sichten auf
Einzelvertragsprotokolle definiert werden. Eine ausführliche Beschreibung finden Sie im Kapitel
Protokolle anzeigen 182 .
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209
.
20
2.3.6
TRIGONIS-Benutzerhandbuch
Datenreorganisation
Startet eine Datenreorganisation der MySQL-Datenbank von TRIGONIS. Weitere Informationen zu diesem
Thema befinden sich im Kapitel Datenreorganisation 211 . Der Zeitpunkt der Datenreorganisation kann in
den Installationseinstellungen 207 von TRIGONIS individuell eingestellt werden.
2.3.7
Excel2XML Converter (optional)
Öffnet einen der "Excel2XML Converter". Diese Komponente ist optional und muss lizensiert werden.
Innerhalb von TRIGONIS gibt es Excel2XML Converter für:
- Neugeschäft Volumina und
- Neugeschäft Verteilungen.
Mit diesem Programm können Daten im Excel-Format in ein von TRIGONIS lesbares XML-Format
umgewandelt werden. Die genaue Datenstruktur wird individuell über eine .properties-Datei festgelegt.
2.4
Fenster
Dieses Menü listet alle geöffneten Fenster mit dem Text ihrer Titelzeile auf. Durch Auswahl eines Eintrags
wird das entsprechende Fenster in den Vordergrund geholt.
2.5
Hilfe
2.5.1
Benutzerhandbuch
Öffnet die in der Installation enthaltene PDF-Version dieses Handbuchs.
2.5.2
Über TRIGONIS
Öffnet einen Dialog mit dem Copyright von TRIGONIS. Oben in diesem Dialog befindet sich die
Versionsnummer von TRIGONIS. Diese Nummer sollte bei allen Supportanfragen angegeben werden. Sie
lässt sich per "copy & paste" in andere Dokumente oder E-Mails einfügen.
Hinter dem TRIGONIS-Bild verbergen sich weitere Systeminformationen zur Datenbank. Klicken Sie mit der
linken Maustaste auf das Bild, um sie zu sehen. Ein weiterer Klick zeigt wieder das Bild. Diese
Datenbankinformationen benötigen Sie normalerweise nur für Supportanfragen.
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Kapitel
3
TRIGONIS Explorer
22
TRIGONIS-Benutzerhandbuch
3
TRIGONIS Explorer
3.1
Überblick
Der TRIGONIS Explorer ist das zentrale Element in TRIGONIS, mit dem Sie Ihre Projekt- und BestandDateien verwalten können. Er ist vertikal in zwei Bereiche unterteilt: der Verzeichnisbaum auf der linken
und die Dateitabelle auf der rechten Seite.
TRIGONIS Explorer
3.2
Explorer Verzeichnisbaum
Im Verzeichnisbaum des TRIGONIS Explorers können Sie Verzeichnisse anlegen, umbenennen und löschen.
Verzeichnisse geben Ihnen die Möglichkeit, ihre Projekte und Bestände beispielsweise themenbezogen zu
organisieren.
Explorer Verzeichnisbaum
Anlegen eines neuen Verzeichnisses:
Wählen Sie ein Verzeichnis, unter dem das neue Verzeichnis angelegt werden soll und klicken
Sie auf das "Neu"-Symbol. Nach Eingabe eines Namens für das neue Verzeichnis wird es erstellt
und im Verzeichnisbaum angezeigt.
Falls der eingegebene Name im ausgewählten Verzeichnis bereits existiert, erscheint eine
entsprechende Fehlermeldung.
Umbenennen eines Verzeichnisses:
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TRIGONIS Explorer
23
Selektieren Sie das Verzeichnis, das Sie umbenennen möchten und klicken Sie auf das
"Umbenennen"-Symbol. Nach Eingabe des neuen Namens wird es umbenannt.
Falls der eingegebene Name im ausgewählten Verzeichnis bereits existiert, erscheint eine
entsprechende Fehlermeldung.
Löschen eines Verzeichnisses:
Selektieren Sie das zu löschende Verzeichnis und klicken auf das "Löschen"-Symbol. Nach
Bestätigung der Sicherheitsabfrage wird es entfernt.
ACHTUNG: Ein Verzeichnis kann nur dann gelöscht werden, wenn es keine Dateien enthält.
Zwischen den Verzeichnissen navigieren:
Mit einem Klick auf das "Pfeil-Nach-Oben"-Symbol wird das übergeordnete Verzeichnis des
aktuell selektierten Verzeichnisses ausgewählt.
Über das "Home"-Symbol kann aus jedem beliebigen Verzeichnis zum Wurzelverzeichnis
zurückgesprungen werden (hier: TRIGONIS).
Suchen von Dateien
In der linken unteren Ecke enthält der TRIGONIS Explorer ein Eingabefeld zum Suchen von Dateien.
Datei finden
Während der Suche zeigt der TRIGONIS Explorer alle Dateien an, deren Namen den Text beinhalten, der in
das Eingabefeld eingegeben wurde. Die Suche ist nicht auf das aktuell ausgewählte Verzeichnis
beschränkt, sondern erfolgt über alle Verzeichnisse. Sie ist beendet, sobald der eingegebene Text wieder
gelöscht wird. Ein Klick auf das "X"-Symbol neben dem Eingabefeld hat dieselbe Funktion.
3.3
Explorer Symbolleiste
Die Schaltflächen in der Symbolleiste sind teilweise je nach Dateityp mit unterschiedlichen Aktionen
belegt, es handelt sich um sogenannte "Multi-Symbole". Nachfolgend werden alle Schaltflächen mit ihrer
allgemeinen Funktion aufgelistet. Die Erläuterungen dazu finden Sie im jeweiligen Kapitel Bestände 26
oder Projekte 41 .
Neue Datei im aktuellen Ordner erstellen
Ausgewählte Datei umbenennen (F2)
Ausgewählte Datei löschen (Entf)
Ausgewählte Datei bearbeiten (Enter)
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24
TRIGONIS-Benutzerhandbuch
Ausgewählte Datei in Zwischenablage kopieren (Strg+C)
Datei aus Zwischenablage einfügen (Strg+V)
Protokoll zu ausgewählter Datei anzeigen
Ausgewählte Datei kommentieren
Datei importieren
Ausgewählte Datei exportieren
Darlehen und Einzelbuchungen übernehmen
Anzeige der Verzeichnisse und Dateien aktualisieren (F5)
Anzahl der angezeigten Tabellenspalten ändern (F11)
Filtern der angezeigten Dateien nach Dateitypen
In der rechten oberen Ecke des TRIGONIS Explorers steht das Listenfeld "Typ".
Typ-Filter
Mit Hilfe dieser Liste können die anzuzeigenden Dateitypen eingeschränkt werden. Dabei stehen folgende
Filter zur Verfügung:
Alle Dateien
Projekte
Bestände
Neugeschäftsbestände
Neugeschäftspläne
3.4
Explorer Dateitabelle
Auf der rechten Seite des TRIGONIS Explorers werden alle Dateien des aktuell ausgewählten
Verzeichnisses tabellarisch angezeigt. Unterhalb der Dateitabelle sehen Sie die jeweiligen Details zur
aktuell ausgewählten Datei.
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TRIGONIS Explorer
25
Explorer Dateitabelle
Erläuterung der Spalten in der Dateitabelle:
Zustand
Der Zustand der Datei nach dem initialen oder kundenspezifischen Zustandsmodell.
Name
Der Dateiname innerhalb von TRIGONIS.
Typ
Der Dateityp. TRIGONIS unterscheidet zwischen 5 Dateitypen:
Projekte
Neugeschäftspläne
Neugeschäftsbestände
Bestände
Fehlerbestände
Fehlerbestände werden von der aktuellen TRIGONIS-Version nicht mehr erzeugt.
Ältere TRIGONIS-Versionen haben Fehlerbestände beim Bestandimport erzeugt. Fehlerhafte
Vorgänge, die von TRIGONIS nicht verarbeitet werden können, wurden im Fehlerbestand
gespeichert.
Stichtag
Der Simulationsstichtag.
Vorgänge
Die Anzahl der validen Vorgänge in einem Bestand oder in einem Projekt.
Falls eine Projektdatei mehr als einen Bestand enthält, ist dies die Summe aller Vorgänge der im
Projekt referenzierten Bestände.
Fehler
Die Anzahl der fehlerhaften Vorgänge in einem Bestand.
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26
TRIGONIS-Benutzerhandbuch
Erstellt am
Der Zeitpunkt der Erstellung der Datei.
Letzte Änderung
Der Zeitpunkt der letzten Änderung an der Datei.
Der Inhalt der Dateitabelle kann mit der Taste F5 aktualisiert werden.
Die Anzahl der dargestellten Tabellenspalten kann mit der Taste F11 geändert werden.
3.5
Bestände
3.5.1
Überblick
Mit Hilfe des TRIGONIS Explorers können Sie an zentraler Stelle Ihre Bestände verwalten. TRIGONIS
unterscheidet zwischen Beständen, Neugeschäftsbeständen und Fehler-Beständen. Folgende Aktionen
können auf Beständen ausgeführt werden:
neu anlegen
umbenennen
löschen
anzeigen/bearbeiten
kopieren/einfügen
zugehörige Berichte anzeigen
kommentieren
importieren/exportieren
Der TRIGONIS Explorer listet je nach Typ-Auswahl alle gespeicherten Bestände eines Verzeichnisses auf.
Zusätzlich werden in der Dateitabelle folgende Informationen angezeigt:
der Dateityp
der Simulationsstichtag
die Anzahl der Vorgänge innerhalb des Bestandes
das Erstellungsdatum
das Datum der letzten Änderung
Unterhalb der Dateitabelle stehen Detailinformationen zum jeweils ausgewählten Bestand. Sie beinhalten
den Namen, den Kommentar, den Stichtag, das Erstellungsdatum, das Änderungsdatum, sowie den Pfad
des Verzeichnisses innerhalb von TRIGONIS. Außerdem werden die Optionen (siehe Kapitel
Importeinstellungen 188 ), mit denen ein Bestand importiert wurde, abgespeichert und hier aufgelistet.
Aus dem TRIGONIS Explorer heraus kann durch einen Doppelklick auf einen Bestand oder durch Auswahl
des zugehörigen Symbols der Vorgangseditor zur Anzeige und Bearbeitung von Vorgängen gestartet
werden. Es ist möglich mehrere Vorgangseditoren mit verschiedenen Beständen zu starten, um Vorgänge
zwischen diesen Beständen austauschen oder kopieren zu können. Eine genaue Erläuterung zum Umgang
mit dem Vorgangseditor finden Sie im Kapitel Vorgangseditor 54 .
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TRIGONIS Explorer
3.5.2
27
Neuen Bestand anlegen
Durch einen Klick auf das "Neu"-Symbol und die Auswahl "Neuen Bestand erstellen" wird ein neuer leerer
Bestand in dem aktuell selektierten Verzeichnis erstellt.
Bevor der neue Bestand angelegt werden kann, muss ein Name und ein Simulationsstichtag angegeben
werden. Nach der Bestätigung des Dialogs wird ein leerer Bestand im ausgewählten Verzeichnis erstellt
und im Vorgangseditor geöffnet.
Dialog: Neuen Bestand anlegen
Falls der eingegebene Name im aktuellen Verzeichnis bereits existiert, wird eine entsprechende
Fehlermeldung angezeigt.
Fehler: Dateiname bereits vorhanden
3.5.3
Bestand umbenennen
Selektieren Sie den Bestand, den Sie umbenennen möchten und klicken dann auf das "Umbenennen"Symbol. Nach Eingabe eines neuen Namens im folgenden Dialog wird der ausgewählte Bestand
umbenannt.
Umbenennen
Falls der eingegebene Name im aktuellen Verzeichnis schon existiert, erscheint eine entsprechende
Fehlermeldung und der Bestand behält seinen ursprünglichen Namen.
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28
TRIGONIS-Benutzerhandbuch
Error-Dialog: Bestand umbenennen
3.5.4
Bestand löschen
Selektieren Sie den zu löschenden Bestand und klicken dann auf das "Löschen"-Symbol. Nach Bestätigung
der Sicherheitsabfrage wird die ausgewählte Datei gelöscht.
Dialog: Datei löschen
ACHTUNG:
Eine Bestandsdatei kann nur dann gelöscht werden, wenn sie nicht von einem
Projekt referenziert wird. In diesem Fall wird die Schaltfläche "Löschen" für
diesen Bestand ausgegraut.
Ob ein Bestand von einem oder mehreren Projekten referenziert wird, kann über den Informationsdialog
im Kontextmenü des Bestandes eingesehen werden.
Bestand-Info-Button
Im folgenden Dialog werden alle Projekte aufgelistet, die den ausgewählten Bestand referenzieren.
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TRIGONIS Explorer
29
Dialog: Bestand-Referenz-Liste
Es besteht auch die Möglichkeit mehrere Bestände auf einmal zu löschen. Falls dabei referenzierte
Bestände markiert wurden, wird der Löschen-Vorgang zwar durchgeführt, aber es werden nur die Bestände
gelöscht, die nicht von einem Projekt referenziert werden.
3.5.5
Bestand öffnen
Verträge, Darlehen und manuelle Buchungen (Einzelbuchungen) werden im Vorgangseditor von TRIGONIS
geöffnet. Dort können sie geprüft und bearbeitet werden. Insbesondere die im Importprotokoll
aufgelisteten Hinweise zu den einzelnen Verträgen lassen sich über den Vorgangseditor leicht überprüfen
und ggf. bereinigen.
Den Vorgangseditor starten Sie entweder
durch Doppelklick auf den zu öffnenden Bestand oder
durch Selektion des zu öffnenden Bestandes und einen Klick auf das "Bearbeiten"-Symbol
Weitere Informationen und Erläuterungen entnehmen Sie bitte dem Kapitel Vorgangseditor
ACHTUNG:
3.5.6
54
.
Den Vorgangseditor können Sie nur dann starten, wenn Sie im Explorer keinen
Filter auf Projekte gesetzt haben.
Refinanzierungskonten-Editor (optional)
Der Refinanzierungskonten-Editor bietet eine tabellarische Übersicht über die Eigenschaften der
Refinanzierungskonten. Es ist möglich, mehrere Refinanzierungskonten in mehreren Instanzen des
Vorgangseditors zu bearbeiten.
Die Anzeige und Verarbeitung von Refinanzierungskonten ist abhängig vom gewählten Funktionsumfang
von TRIGONIS und wird über den Lizenzschlüssel aktiviert.
Refinanzierungskonten anzeigen
Der Refinanzierungskonten-Editor kann über zwei verschiedene Aktionen geöffnet werden:
1. Markieren Sie im TRIGONIS Explorer einen Bestand und klicken Sie auf das "Bearbeiten"-Symbol.
2. Wählen Sie innerhalb eines Projektes einen Bestand aus und klicken Sie auf der rechten Seite auf das
"Bearbeiten"-Symbol.
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30
TRIGONIS-Benutzerhandbuch
Reinanzierungskonten-Editor öffnen
Daraufhin öffnet sich der Dialog zur Anzeige und Bearbeitung der in einem Bestand enthaltenen
Refinanzierungskonten.
Refinanzierungskonten-Editor
3.5.7
Bestand kopieren und einfügen
Bestände kopieren Sie indem Sie den Quellbestand im TRIGONIS Explorer markieren und entweder
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TRIGONIS Explorer
31
das "Kopieren"-Symbol auswählen oder
die gängige Tastenkombination STRG + C verwenden.
Bestände fügen Sie ein, indem Sie einen Bestand kopieren, danach im TRIGONIS Explorer zu dem
gewünschten Zielordner navigieren und
das "Einfügen"-Symbol auswählen oder
oder die gängige Tastenkombination STRG + V verwenden.
3.5.8
Bestandsvergleich
Ein Klick auf das "Vergleichen"-Symbol im Kontextmenü eines Bestands öffnet den Bestandsvergleich.
Dort haben Sie die Möglichkeit Bestände zu vergleichen. Die daraus resultierenden Ergebnisse werden in
einer CSV-Datei abgelegt und können anschließend mit Microsoft Excel geöffnet werden.
Der Abgleich zwischen zwei Beständen/Bestandsgruppen (B1, B2) ermittelt folgende Information:
1. Die Menge aller Vorgänge, die in B1 enthalten sind und nicht in B2.
Um den Abgleich zu starten, können ein oder mehrere Bestände markiert werden. Anschließend muss im
Kontextmenü der Eintrag "Vergleichen" ausgewählt werden. Daraufhin öffnet sich ein Dialog, der die
ausgewählten Bestände anzeigt. Dieser Dialog ist aufgeteilt, auf der linken Seite werden die als
Vergleichsbasis aufgeführten Bestände gelistet und auf der rechten Seite die Bestände mit denen
verglichen werden soll. Der Dialog erlaubt das Hinzufügen und Entfernen aus den jeweiligen Listen.
Hinweis: Es ist nicht möglich denselben Bestand gleichzeitig der linken und rechten Seite hinzuzufügen.
Des Weiteren ist es nicht möglich einer Seite einen Bestand mehrfach
hinzuzufügen.
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32
TRIGONIS-Benutzerhandbuch
Vergleichauswahldialog
Sind alle zu verwendenden Bestände ausgewählt, kann der Vergleich über den Button "Vergleichen"
gestartet werden. Nach dem Vergleich werden Sie dazu aufgefordert einen Speicherplatz für die
Ergebnisdatei auszuwählen sowie einen Dateinamen zu vergeben.
Auswahl eines Zielverzeichnisses sowie Angabe eines Dateinamens
3.5.9
Protokolle
3.5.9.1
Importprotokoll
Während des Einlesens eines Bestandes aus XML oder Excel wird von TRIGONIS ein sogenanntes
Importprotokoll erzeugt. Das Importprotokoll besteht aus einer Auflistung von Meldungen, die durch
fachliche Prüfungen und Plausibilisierungen eines jeden importierten Vertrags entstehen.
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TRIGONIS Explorer
33
Die unterschiedlichen Prüfungen, die ein Vertrag im Zuge des Datenimports durchläuft, können mit
unterschiedlichen Stufen belegt werden. Die Stufen IGNORE, NOTE, WARNING und ERROR können dabei
individuell eingestellt werden (siehe Kapitel Konfiguration Vorgangsprüfung 209 ). Die Stufe FATAL hingegen
kann nicht verändert werden, da diese Verträge ohne manuelle Korrektur von TRIGONIS nicht korrekt
verarbeitet werden können.
Verträge, die Syntax- oder Format-Fehler enthalten, können von TRIGONIS nicht eingelesen werden.
Importprotokoll anzeigen
Um das Importprotokoll eines Bestandes anzuzeigen, wählen Sie den gewünschten Bestand aus, klicken
auf das "Protokoll"-Symbol und dann auf "Importprotokoll anzeigen".
Importprotokoll anzeigen
Anschließend öffnet sich das Importprotokoll des selektierten Bestandes, dass alle Importmeldungen zu
jedem Vorgang enthält. In der Fußzeile des Protokolls sind die verschiedenen Meldungslevel mit ihren
Häufigkeiten angegeben. Um diese Liste bearbeiten zu können, muss sie nach Excel exportiert werden.
Importprotokoll
Auch Planbestände durchlaufen die Prüfungen von TRIGONIS und besitzen daher ebenfalls ein
Importprotokoll, auch wenn sie TRIGONIS-intern über die Neugeschäftsplanung erzeugt wurden.
Importprotokoll exportieren
Zur leichteren Auswertung kann das Importprotokoll als CSV-Datei exportiert werden. Der Export des
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34
TRIGONIS-Benutzerhandbuch
Protokolls wird über das "Excel"-Symbol gestartet.
TRIGONIS exportiert das Protokoll in eine oder mehrere temporäre CSV-Datei(en) und startet zur Anzeige
dieser CSV-Datei(en) das Programm, das auf Ihrem System mit der Dateiendung "csv" verknüpft ist. Meist
ist dies Microsoft Excel. Innerhalb von Microsoft Excel kann die Datei dann an einer beliebige Stelle im
Dateisystem abgespeichert werden, um sie auch außerhalb von TRIGONIS bearbeiten zu können.
Wenn die Protokolldatei 50.000 Zeilen übersteigt und Sie in den TRIGONIS Benutzereinstellungen (ExtrasMenü) unter "Installationseinstellungen" die Option "Große CSV-Dateien aufteilen" aktiviert haben, teilt
TRIGONIS das Importprotokoll auf mehrere CSV-Dateien mit jeweils maximal 50.000 Zeilen auf. Diese
Option ist nützlich, wenn Sie mit einer älteren Microsoft Excel-Version arbeiten, die sehr lange
Importprotokolle nicht darstellen kann.
Falls Sie die Option "nach Meldungskategorien sortieren" aktivieren, werden die Meldungen wie in der
oben dargestellten TRIGONIS-Vorschau nach Meldungskategorien sortiert ausgegeben, so dass die
wichtigsten Meldungen oben stehen. Diese Option ist dann nützlich, wenn Sie TRIGONIS das
Importprotkoll auf mehrere CSV-Dateien aufteilen lassen (s.o.), so dass eine nachträgliche Sortierung
innerhalb von Microsoft Excel nicht mehr möglich ist.
Falls Sie die Option "Details in eigene Spalten ausgeben" aktivieren, werde alle Detailinformationen aus
den Prüfmeldungen, wie z.B. Datumswerte oder Beträge zusätzlich in eine eigene Spalte geschrieben, so
dass innerhalb von Excel mit diesen Daten gearbeitet werden kann (z.B. für die Verwendung von Formeln).
3.5.9.2
Abstimmungsprotokoll
Während des Einlesens eines Bestandes aus XML oder Excel wird von TRIGONIS ein sogenanntes
Abstimmungsprotokoll oder auch Saldenprotokoll erzeugt.
Abstimmungsprotokoll anzeigen
Um das Abstimmungsprotokoll eines Bestandes anzuzeigen, wählen Sie den gewünschten Bestand aus,
klicken auf das "Protokoll"-Symbol und anschließend auf "Abstimmungsprotokoll anzeigen".
Abstimmungsprotokoll anzeigen
Das Abstimmungsprotokoll enthält Salden ausgewählter Vertragscharakteristika über alle eingelesenen
Verträge wie z.B. die Mieberechnungsgrundlage. Mit Hilfe des Abstimmungsprotokolls kann schnell die
Vollständigkeit des Datenimports gegen das Bestandssystem geprüft werden. Da die Verträge im Zuge des
Datenimports durch Ergänzung von fehlenden Daten von TRIGONIS verändert werden oder durch die
Vertragsprüfung abgelehnt werden können, werden alle Prüfsummen
mit der Originalfassung der Daten
nach Modifikation / Ergänzung der Daten und
nach Durchlaufen der Prüfungen
gebildet. Die nun verbleibenden Volumina sind später in den Ergebnisberichten der Simulation
wiederzufinden, insbesondere im Substanzwertbericht.
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TRIGONIS Explorer
35
Abstimmungsprotokoll
Das Abstimmungsprotokoll umfasst folgende Vertragskennzahlen:
Anzahl der gelesenen Vorgänge
Höhe der Mietberechnungsgrundlage
Höhe der Anschaffungskosten aus dem Anlagevermögen
Höhe Restbuchwerte des Objekts
bei steuerrechtlicher Abschreibung
bei handelsrechtlicher Abschreibung
bei kalkulatorischer Abschreibung
Höhe der Nettoforderungen Mietkauf für Mietkaufverträge (Forderungen abzgl. forderungsverkaufte
Anteile), alternativ:
Höhe der Bruttoforderungen Mietkauf und
Höhe des Forderungsabzugs Mietkauf bei forderungsverkauften Mietkaufverträgen
Saldo der ausstehenden Mieten ab "nächste Sollstellung"
Betrag des Restwerts zum Vertragsende (Verlängerungs- oder Grundlaufzeit)
Höhe der PRAPs aus echt und/oder unecht forderungsverkauften
Mieten
Restwert
gemeinsam verkauften Mieten und Restwerten
Höhe des refinanzierten Restwerts
PRAP aus nicht-linearen oder nicht-monatlichen Ratenverläufen
Abstimmungsprotokoll exportieren
Das Abstimmungsprotokoll lässt sich auf einfache Art und Weise als CSV-Datei exportieren und über Excel
anzeigen. Dazu muss im Protokoll-Dialog das "Excel"-Symbol
Abstimmungsprotokoll Export
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angeklickt werden.
36
TRIGONIS-Benutzerhandbuch
3.5.10 Bestand kommentieren
Es besteht die Möglichkeit Bestände zu kommentieren. Dazu muss in der Toolbar des TRIGONIS Explorers
auf das Kommentar-Symbol geklickt werden. Im darauffolgenden Dialog kann ein Kommentar vergeben
werden. Dieser wird anschließend sowohl im Tooltipp als auch in den Details unter der Dateiliste
angezeigt.
Kommentieren
3.5.11 Bestand importieren
Bestände können in TRIGONIS als XML- oder Excel-Dateien importiert werden. Um einen Bestand zu
importieren, klicken Sie auf das "Import"-Symbol und wählen die gewünschte Aktion aus.
Bestand importieren
Die Funktionalität "Bestand aus Excel importieren" ist optional. Sie dient dem Einlesen von Verträgen im
Excel-Format nach TRIGONIS und muss separat lizensiert werden.
ACHTUNG:
Nur wenn die Dateitypauswahl auf "alle Dateien" oder "Bestände" steht, ist ein
Bestandimport möglich. In allen anderen Fällen sind die entsprechenden
Symbole ausgegraut.
Nach Auswahl der Aktion "Bestand aus XML importieren", wählen Sie bitte die einzulesende Datei aus
Ihrem Dateisystem aus und bestätigen Ihre Auswahl über die Schaltfläche "Importieren". In dem nun
folgenden Dialog geben Sie bitte die Bezeichnung an, unter der der Bestand in TRIGONIS abgelegt werden
soll. Falls es in dem Verzeichnis bereits einen Bestand desselben Namens gibt, hängt TRIGONIS
automatisch eine laufende Zahl in Klammern an.
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37
Import aus XML: Bestand benennen
Hinter dem Link "Weitere Optionen anzeigen/ausblenden" verbirgt sich die Möglichkeit Aktiv-Zinssätze
während des Datenimports von TRIGONIS neu berechnen zu lassen. Übermittelte Werte werden dabei
überschrieben.
Nach Auswahl der Aktion "Bestand aus Excel importieren" müssen folgende Zusatzangaben getroffen
werden:
Angabe einer Zuordnungsdatei
Die Datei besagt, in welcher Excel-Spalte welcher fachlicher Inhalt zu finden ist. Typischerweise finden
Sie diese Zuordnungsdatei in Ihrem TRIGONIS-Unterverzeichnis "configuration" mit dem Namen
"xls.properties" oder "xls-darlehen.properties". Das Einlesen strukturell unterschiedlicher ExcelDateien verlangt die Angabe unterschiedliche Zuordnungsdateien.
Angabe der XML-Datei:
TRIGONIS erzeugt aus der Quelldatei (Excel) temporär eine XML-Datei für den Datenimport. Diese XMLDatei kann in dem hier angegebenen Zielordner zu Testzwecken erhalten werden, wenn die Checkbox
"Datei behalten" aktiviert wird.
Simulationsstichtag:
Die Angabe des Simulationsstichtags kann entfallen, wenn der Simulationsstichtag in der Excel-Datei
hinterlegt und in der Zuordnungsdatei angegeben ist.
Währung (optional):
Währung, in der die zu importierenden Daten vorliegen.
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38
TRIGONIS-Benutzerhandbuch
Import aus Excel: Einstellungen
Nach der Eingabe aller benötigten Einstellungen erfolgt der Excel-Import in zwei Stufen. In der ersten Stufe
werden die Excel-Daten in eine XML-Datei transformiert. Der Fortschrittsbalken zeigt dabei die
verarbeitete Anzahl an Vorgängen an. Parallel zur Konvertierung öffnet sich ein weiteres Fenster, in dem
alle während der Konvertierung aufgefallenen Hinweise aufgelistet werden. Sollten sehr viele
Fehlermeldungen auftreten, liegt vermutlich ein Fehler in der Spaltenzuordnung vor. Die Konvertierung
kann jederzeit über das rote Stopp-Symbol am Fortschrittsbalken abgebrochen werden.
Import aus Excel: Importabbruch durch Fehler
Tritt während dieser Phase ein schwerwiegender Fehler auf wird durch eine Nachricht darauf
hingewiesen. Es ist dann jedoch nicht möglich die zweite Phase, den eigentlichen Import, zu starten.
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39
Import aus Excel: Fehlermeldung
Import aus Excel: Importabbruch durch Fehler
Durch die Bestätigung, dass die Vorgänge importiert werden sollen, wird der eigentliche Importvorgang
gestartet. Während des Datenimports zeigt ein Fortschrittsbalken die bereits erfolgreich eingelesenen und
ggf. die von TRIGONIS als fehlerhaft abgelehnten Verträge an.
Zum Abbruch des Importvorgangs benutzen Sie bei Bedarf bitte auf das rote "Stopp"-Symbol auf der
rechten Seite. Daraufhin wird der Datenimport abgebrochen und die bisher eingelesenen Daten werden
automatisch gelöscht. Sie haben aber vorher noch die Möglichkeit sich das Importprotokoll anzusehen,
so dass eventuelle Fehlerquellen vor dem nächsten Import ausgeschlossen werden können.
Alle im Zuge des Datenimports von TRIGONIS generierten Meldungen finden Sie nach Beendigung des
Datenimports im Importprotokoll 32 .
Import-Fortschritt
Nach Abschluss des Imports wird der Fortschrittsbalken ausgeblendet und es wird eine
Zusammenfassung angezeigt, die die insgesamt importierten Vorgänge und die davon als fehlerhaft
klassifizierten Vorgänge angibt.
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40
TRIGONIS-Benutzerhandbuch
Importzusammenfassung
Prüfungen während des Imports
Zu importierende Verträge werden von TRIGONIS zunächst syntaktisch und anschließend fachlich geprüft.
Fehlerhafte Verträge werden dabei abgewiesen um eine Verfälschung der Simulationsergebnisse zu
vermeiden.
Eine kurze Beschreibung der fachlichen Prüfungen und ihrer individuellen Konfiguration durch den
Anwender können Sie dem beiliegenden Handbuch "TRIGONIS XML-Schnittstelle" entnehmen. Eine
Erläuterung über die Verwaltung der Vorgangsprüfung innerhalb von TRIGONIS befindet sich im Kapitel
Konfiguration Vorgangsprüfung 209 .
3.5.12 Bestand exportieren
Um einen Bestand als XML-Datei in Ihrem Dateisystem abzulegen, klicken Sie zunächst auf den zu
exportierenden Bestand oder das Neugeschäft und benutzen dann das "Export"-Symbol.
Bestand exportieren
In dem darauffolgenden Dialog haben Sie die Auswahl zwischen "Bestand exportieren" und "Bestand
anonymisiert exportieren". Der anonymisierte Datenexport unterscheidet sich von dem normalen
Datenexport dadurch das alle Informationen, die Rückschlüsse auf die Identität des Leasingnehmers
zulassen, beim Export ignoriert werden. Damit erhalten Sie z.B. die Möglichkeit, Ihre Daten Dritten zur
Verfügung zu stellen und dabei das Datenschutzgesetz zu wahren.
Bitte wählen Sie anschließend den Zielordner für den Datenexport in Ihrem Dateisystem aus, geben den
gewünschten Dateinamen an und bestätigen Ihre Auswahl über die Schaltfläche "Exportieren". Für den
Zielordner werden Schreibrechte benötigt. Ein Fortschrittsbalken zeigt Ihnen den aktuellen Status während
des Datenexports an. Es besteht keine Möglichkeit, den Datenexport abzubrechen.
Export-Fortschritt
3.5.13 Darlehen und Einzelbuchungen übernehmen
TRIGONIS bietet die Möglichkeit, Darlehen und manuelle Buchungsbelege (Einzelbuchungen) aus
Beständen zu einem früheren Stichtag zu extrahieren und in einem neuen Bestand mit aktuellem Stichtag
zu speichern. Mit dieser Funktion können "Dauerbelege" und Darlehen einfach vorgetragen werden.
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41
Um diese Funktion zu nutzen selektieren Sie bitte den gewünschten Bestand und klicken auf die
Schaltfläche "Darlehen und Einzelbuchungen übernehmen".
In dem folgenden Dialog geben Sie bitte neben dem neuen Bestandsnamen den gewünschten
Simulationsstichtag an. Bitte beachten Sie dabei, dass der Simulationsstichtag immer ein Monatserster
sein muss.
Darlehen und Einzelbuchungen übernehmen
TRIGONIS erzeugt nun einen neuen Bestand mit den vorgetragenen Darlehen / Einzelbuchungen im gleichen
Ordner wie der ursprüngliche Bestand. Dieser neue Bestand kann nun einem Projekt mit Vertragsdaten zu
diesem Stichtag hinzugefügt werden.
3.6
Projekte
3.6.1
Überblick
Mit Hilfe des TRIGONIS Explorers können Sie an zentraler Stelle Ihre Projekte verwalten. Folgende Aktionen
können für Projekte ausgeführt werden:
neu anlegen
umbenennen
löschen
anzeigen/bearbeiten
kopieren/einfügen
zugehörige Berichte anzeigen
kommentieren
importieren/exportieren
Der TRIGONIS Explorer listet je nach Typ-Auswahl alle gespeicherten Projekte eines Verzeichnisses auf.
Zusätzlich werden in der Dateitabelle folgende Informationen angezeigt:
der Dateityp
der Simulationsstichtag
die Anzahl der Vorgänge innerhalb des Projekts (evtl. mehrere Bestände summiert)
das Erstellungsdatum
das Datum der letzten Änderung
Unterhalb der Dateitabelle stehen Detailinformationen zum jeweils ausgewählten Projekt. Sie beinhalten
den Namen, den Kommentar, den Stichtag, das Erstellungsdatum, das Änderungsdatum, sowie den Pfad
des Verzeichnisses innerhalb von TRIGONIS. Außerdem werden die Beschreibung des Projektes, sowie alle
im Projekt enthaltenen Bestände und Selektionen aufgelistet.
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42
TRIGONIS-Benutzerhandbuch
Aus dem TRIGONIS Explorer heraus kann durch einen Doppelklick auf ein Projekt oder durch Auswahl des
zugehörigen Symbols der Projekteditor zur Anzeige und Bearbeitung von Projekten und ihren enthaltenen
Beständen gestartet werden. Es ist möglich mehrere Projekteditoren mit verschiedenen Projekten zu
starten, um Merkmale zwischen diesen Projekten austauschen oder kopieren zu können. Eine genaue
Erläuterung zum Umgang mit dem Projekteditor finden Sie im Kapitel Projekteditor 89 .
3.6.2
Neues Projekt anlegen
Durch einen Klick auf das "Neu"-Symbol und die Auswahl "Neues Projekt erstellen" wird ein neues leeres
Projekt in dem aktuell selektierten Verzeichnis erstellt.
Neues Projekt anlegen
Bevor das neue Projekt angelegt werden kann, muss ein Name angegeben werden.
Neues Projekt anlegen
Nach der Bestätigung des Dialogs wird ein leeres Projekt im ausgewählten Verzeichnis erstellt und im
Projekteditor geöffnet.
Falls der eingegebene Name im aktuellen Verzeichnis bereits existiert, wird eine entsprechende
Fehlermeldung angezeigt.
Error-Dialog: Neues Projekt anlegen
3.6.3
Projekt umbenennen
Selektieren Sie das Projekt, das Sie umbenennen möchten und klicken dann auf das "Umbenennen"Symbol. Nach Eingabe eines neuen Namens im folgenden Dialog wird das ausgewählte Projekt umbenannt.
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TRIGONIS Explorer
43
Umbenennen
Falls der eingegebene Name schon existiert erscheint eine entsprechende Fehlermeldung und das Projekt
behält seinen ursprünglichen Namen.
Error-Dialog: Projekt umbenennen
3.6.4
Projekt löschen
Selektieren Sie das zu löschende Projekt und klicken dann auf das "Löschen"-Symbol. Nach Bestätigung
der Sicherheitsabfrage wird das ausgewählte Projekt gelöscht.
Dialog: Datei löschen
Es besteht auch die Möglichkeit mehrere Projekte auf einmal zu löschen.
3.6.5
Projekt öffnen
Projekte werden innerhalb von TRIGONIS im Projekteditor geöffnet. Dort haben Sie die Möglichkeit ein
Projekt mit all seinen Einstellungen zu bearbeiten und zu simulieren. Sie öffnen ein Projekt entweder
durch einen Doppelklick auf das zu öffnenden Projekt oder
durch einen Klick auf das Projekt und einen Klick auf das "Bearbeiten"-Symbol.
Weitere Informationen und Erläuterungen entnehmen Sie bitte dem Kapitel Projekteditor
ACHTUNG:
3.6.6
.
Den Projekteditor können Sie nur dann starten, wenn Sie im Explorer keinen
Filter auf Bestände oder Neugeschäftspläne gesetzt haben.
Projekt kopieren und einfügen
Selektieren Sie das zu kopierende Projekte und
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44
TRIGONIS-Benutzerhandbuch
wählen Sie das "Kopieren"-Symbol
oder nutzen Sie die gängige Tastenkombination STRG + C.
Um das kopierte Projekt wieder einzufügen, navigieren Sie zu dem gewünschten Zielordner und
wählen Sie das "Einfügen"-Symbol
oder nutzen Sie die gängige Tastenkombination STRG + V.
Falls beim Einfügen schon ein Projekt mit demselben Namen vorhanden ist, wird dem neuen Projektnamen
automatisch ein Zähler in runden Klammern angehängt.
3.6.7
Protokolle
3.6.7.1
Simulationsberichte
Es besteht die Möglichkeit aus dem TRIGONIS Explorer heraus, die Ergebnisberichte der Simulation zu
einem bereits simulierten Projekt zu öffnen. Dazu selektieren Sie das gewünschte Projekt und klicken auf
das "Protokoll"-Symbol und anschließend auf "Simulationsberichte anzeigen".
Daraufhin öffnet sich der Dialog "Anzeige der Simulationsergebnisse" in dem Sie ihre Ergebnisse
konfigurieren und anzeigen können (siehe Kapitel Simulationsberichte 132 ).
3.6.7.2
Einzelvertragsprotokoll
Es besteht die Möglichkeit aus dem TRIGONIS Explorer heraus, das Einzelvertragsprotokoll eines bereits
simulierten Projekts zu öffnen. Dazu selektieren Sie das gewünschte Projekt und klicken auf das
"Protokoll"-Symbol und dann auf "Einzelvertragsprotokoll anzeigen".
Einzelvertragsprotokoll anzeigen
Daraufhin öffnet sich direkt das Einzelvertragsprotokoll zum ausgewählten Projekt (siehe Kapitel
Einzelvertragsprotokoll 158 ).
3.6.7.3
Protokoll als CSV-Datei exportieren
Es besteht die Möglichkeit aus dem TRIGONIS Explorer heraus, das Einzelvertragsprotokoll zu einem
bereits simulierten Projekt als CSV-Datei zu exportieren, ohne das Projekt oder das Protokoll vorher in
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TRIGONIS Explorer
45
TRIGONIS zu öffnen. Diese Möglichkeit bietet sich an, wenn das Projekt sehr viele Vorgänge enthält und
verhindert damit lange Wartezeiten beim Aufbau des Protokolls.
Dazu selektieren Sie das gewünschte Projekt und klicken auf das "Protokoll"-Symbol und anschließend auf
"Protokoll als CSV-Datei exportieren".
Daraufhin öffnet sich der Dialog "Auswahl" in dem die gewünschte Ansicht für das zu exportierende
Protokoll auszuwählen ist.
EVP-Ansicht wählen
Diese EVP-Ansichten können über das Menü "Extras"->"Konfiguration Einzelvertragsprotokoll" verändert
werden.
Anschließend öffnet sich ein "Speichern-Unter-Fenster", in dem das Verzeichnis zur Speicherung der CSVDatei auszuwählen ist. Nach erfolgreichem Export wird eine entsprechende Hinweismeldung ausgegeben.
3.6.8
Projekt kommentieren
Es besteht die Möglichkeit einem Projekt einen Kommentar hinzuzufügen. Um ein Projekt zu kommentieren,
klicken Sie im TRIGONIS Explorer auf das Kommentar-Symbol. Daraufhin öffnet sich ein Dialog in dem der
Kommentar eingegeben werden kann. Dieser wird anschließend sowohl im Tooltipp als auch in den
Details unter der Dateiliste angezeigt.
Kommentieren
3.6.9
Projekt importieren
Um eine Projektdatei aus dem Dateisystem zu importieren, navigieren Sie zunächst in den gewünschten
Zielordner des TRIGONIS Explorers. Nun wählen Sie bitte das "Import"-Symbol und anschließend "Projekt
aus XML importieren" aus. Bitte beachten Sie, dass dafür der Typ "alle Dateien" oder "Projekte" im Filter
eingestellt sein muss.
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46
TRIGONIS-Benutzerhandbuch
Projekt importieren
Eine Projektdatei ist an der Dateiendung ".prj" zu erkennen. Ein Import von Projekten ist dann notwendig,
wenn Sie von einer früheren TRIGONIS-Version erstellte Projekte weiter verwenden möchten oder wenn Sie
ein Projekt in zwei unterschiedlichen TRIGONIS-Installationen verwenden möchten.
In dem darauffolgenden Dialog wählen Sie bitte das zu importierende Projekt aus und bestätigen Ihre
Auswahl über die Schaltfläche "Importieren". Falls das im Dateisystem gespeicherte Projekt
Simulationsergebnisse enthält, wird TRIGONIS Sie fragen, ob die Simulationsergebnisse und / oder
Simulationsberichte mit eingelesen werden sollen. Die Simulationsergebnisse werden hauptsächlich für
den Aufbau einer Zinsbindungsbilanz und für eine sog. "inkrementelle Simulation" benötigt und können
daher ggf. weggelassen werden. Ob die Simulationsberichte (Bilanzen, GuV, Substanzwert) weiterhin
benötigt werden, hängt von der weiteren Verwendung des Projekts ab.
Was soll importiert werden?
Bei sehr umfangreichen Projekten kann der Projektimport einschließlich aller Ergebnisse einige Zeit in
Anspruch nehmen. Ein Fortschrittsbalken zeigt Ihnen den Status des Importvorgangs an.
Projektimport - Fortschritt
Das neu importierte Projekt heißt genauso wie die importierte Datei ohne Endung. Falls dieser Name
schon existiert, wird automatisch ein Zähler in Klammern angehängt. Wenn dieser Name geändert werden
soll, können Sie das Projekt nach dem Import jederzeit umbenennen.
3.6.10 Projekt exportieren
Um ein Projekt als PRJ-Datei in Ihrem Dateisystem abzulegen, selektieren Sie zunächst das zu
exportierende Projekt und benutzen dann das "Export"-Symbol.
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TRIGONIS Explorer
47
Projekt exportieren
In dem darauffolgenden Dialog wählen Sie bitte den Zielordner in Ihrem Dateisystem und geben einen
Dateinamen an. Für den Zielordner benötigen Sie Schreibrechte. Mit einem Klick auf die Schaltfläche
"Exportieren" starten Sie den Export. Sobald TRIGONIS eine entsprechende Rückmeldung gibt, war der
Export erfolgreich.
Projektexport beendet
3.7
Neugeschäftspläne
3.7.1
Überblick
Mit Hilfe des TRIGONIS Explorers können Sie an zentraler Stelle Ihre Neugeschäftspläne verwalten.
Folgende Aktionen können für Neugeschäftspläne ausgeführt werden:
neu anlegen
umbenennen
löschen
anzeigen/bearbeiten
kopieren/einfügen
kommentieren
importieren/exportieren
Der TRIGONIS Explorer listet je nach Typ-Auswahl alle gespeicherten Neugeschäftspläne eines
Verzeichnisses auf. Zusätzlich werden in der Dateitabelle folgende Informationen angezeigt:
der Dateityp
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48
TRIGONIS-Benutzerhandbuch
das Erstellungsdatum
das Datum der letzten Änderung
Aus dem TRIGONIS Explorer heraus kann durch einen Doppelklick auf einen Neugeschäftsplan oder durch
Auswahl des zugehörigen Symbols der Neugeschäftsplaneditor zur Anzeige und Bearbeitung von
Neugeschäftsplänen gestartet werden. Es ist möglich, mehrere Neugeschäftsplaneditoren mit
verschiedenen Neugeschäftsplänen zu starten, um Merkmale zwischen diesen Neugeschäftsplänen
austauschen oder kopieren zu können. Eine genaue Erläuterung zum Umgang mit dem
Neugeschäftsplaneditor finden Sie im Kapitel Neugeschäftsplaneditor 141 .
3.7.2
Neuen Neugeschäftsplan anlegen
Durch einen Klick auf das "Neu"-Symbol und die Auswahl "Neuen Neugeschäftsplan erstellen" wird ein
neuer leerer Neugeschäftsplan in dem aktuell selektierten Verzeichnis erstellt.
Neuer Neugeschäftsplan
Bevor der neue Neugeschäftsplant angelegt werden kann, muss ein Name angegeben werden. Nach der
Bestätigung des Dialogs wird ein leerer Neugeschäftsplan im ausgewählten Verzeichnis erstellt und im
Neugeschäftsplaneditor geöffnet. Falls der eingegebene Name im aktuellen Verzeichnis bereits existiert,
wird eine entsprechende Fehlermeldung angezeigt.
3.7.3
Neugeschäftsplan umbenennen
Selektieren Sie den Neugeschäftsplan, den Sie umbenennen möchten und klicken dann auf das
"Umbenennen"-Symbol. Nach Eingabe eines neuen Namens im folgenden Dialog wird der ausgewählte
Neugeschäftsplan umbenannt.
Falls der eingegebene Name schon existiert erscheint eine entsprechende Fehlermeldung und das Projekt
behält seinen ursprünglichen Namen.
3.7.4
Neugeschäftsplan löschen
Selektieren Sie den zu löschenden Neugeschäftsplan und klicken dann auf das "Löschen"-Symbol. Nach
Bestätigung der Sicherheitsabfrage wird der ausgewählte Neugeschäftsplan gelöscht.
Es besteht auch die Möglichkeit mehrere Neugeschäftspläne auf einmal zu löschen.
3.7.5
Neugeschäftsplan öffnen
Neugeschäftspläne öffnen Sie entweder
durch einen Doppelklick auf den zu öffnenden Neugeschäftsplan oder
durch einen Klick auf den Neugeschäftsplan und einen Klick auf das "Bearbeiten"-Symbol.
In der nun folgenden Ansicht, dem Neugeschäftsplaneditor
141
, können Sie Ihren Neugeschäftsplan
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TRIGONIS Explorer
49
ergänzen, bearbeiten und Neugeschäftsbestände generieren.
ACHTUNG:
3.7.6
Den Neugeschäftsplaneditor können Sie nur dann starten, wenn Sie im
Explorer keinen Filter auf Bestände oder Projekte gesetzt haben.
Neugeschäftsplan kopieren und einfügen
Um den selektierten Neugeschäftsplan in die Zwischenablage zu kopieren,
wählen Sie das "Kopieren"-Symbol
oder nutzen Sie die gängige Tastenkombination STRG + C.
Um den kopierte Neugeschäftsplan wieder einzufügen, navigieren Sie zu dem gewünschten Zielordner und
wählen Sie das "Einfügen"-Symbol
oder nutzen Sie die gängige Tastenkombination STRG + V.
Falls beim Einfügen schon ein Neugeschäftsplan mit demselben Namen vorhanden ist, wird dem neuen
Neugeschäftsplan ein Zähler in runden Klammern angehängt.
3.7.7
Neugeschäftsplan kommentieren
Es besteht die Möglichkeit, einem Neugeschäftsplan einen Kommentar hinzuzufügen. Um einen
Neugeschäftsplan zu kommentieren, klicken Sie im TRIGONIS Explorer auf das Kommentar-Symbol.
Daraufhin öffnet sich ein Dialog in dem der Kommentar eingegeben werden kann. Dieser wird
anschließend sowohl im Tooltipp als auch in den Details unter der Dateiliste angezeigt.
3.7.8
Neugeschäftsplan importieren
Um einen Neugeschäftsplan aus dem Dateisystem zu importieren, navigieren Sie zunächst in den
gewünschten Zielordner des TRIGONIS Explorers. Nun wählen Sie bitte das "Import"-Symbol und
anschließend "Neugeschäftsplan aus XML importieren" aus. Bitte beachten Sie, dass dafür der Typ "alle
Dateien" oder "Neugeschäftspläne" im Filter eingestellt sein müssen.
Zusätzlich steht Ihnen je nach Lizenzvereinbarung die Aktion "Neugeschäftsplan aus Excel importieren"
zur Verfügung. In diesem Fall werden alle für die Planung mit TRIGONIS benötigten Daten direkt aus einer
definierten und standardisierten Excel-Datei (.xls oder -xlsx) als TRIGONIS-Neugeschäftsplan eingelesen.
Die Darstellung in Excel hat den Vorteil, unterschiedliche Planungsparameter einfacher und sicherer
anpassen zu können.
Neugeschäftsplan importieren
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50
TRIGONIS-Benutzerhandbuch
Ein Neugeschäftsplan ist an der Dateiendung ".ngp" zu erkennen. Ein Import von Neugeschäftsplänen ist
dann notwendig, wenn Sie von einer früheren TRIGONIS-Version erstellte Neugeschäftspläne weiter
verwenden möchten oder wenn Sie einen Neugeschäftsplan in zwei unterschiedlichen TRIGONISInstallationen verwenden möchten.
In dem darauf folgenden Dialog wählen Sie bitte den zu importierenden Neugeschäftsplan aus und
bestätigen Ihre Auswahl über die Schaltfläche "Importieren".
Neugeschäftsplan auswählen
Der neu importierte Neugeschäftsplan heißt genauso wie die importierte Datei ohne Endung. Falls dieser
Name schon existiert, wird automatisch ein Zähler in Klammern angehängt. Wenn dieser Name geändert
werden soll, können Sie den Neugeschäftsplan nach dem Import jederzeit umbenennen. Nach dem Import
können nun die entsprechenden Planverträge generiert werden.
3.7.9
Neugeschäftsplan exportieren
Um einen Neugeschäftsplan als NGP-Datei in Ihrem Dateisystem abzulegen, selektieren Sie zunächst den
zu exportierenden Neugeschäftsplan und benutzen dann das "Export"-Symbol.
Neugeschäftsplan exportieren
In dem darauf folgenden Dialog wählen Sie bitte den Zielordner in Ihrem Dateisystem und geben einen
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TRIGONIS Explorer
51
Dateinamen an. Für den Zielordner benötigen Sie Schreibrechte. Mit einem Klick auf die Schaltfläche
"Exportieren" starten Sie den Export. Sobald TRIGONIS eine entsprechende Rückmeldung gibt, war der
Export erfolgreich.
Erfolgreicher Export
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Kapitel
4
Editoren
54
TRIGONIS-Benutzerhandbuch
4
Editoren
4.1
Vorgangseditor
4.1.1
Überblick
Der Vorgangseditor dient der Anzeige, Bearbeitung und Neuerstellung von Vorgängen in Beständen. Es
können alle Vorgangstypen eines Bestandes bearbeitet werden, wobei sich je nach Typ der rechte
Anzeigebereich des Editors unterscheidet.
TRIGONIS unterstützten folgende Vorgangstypen:
Direktvertrag
Doppelstockvertrag
Festdarlehen
Annuitätendarlehen
Tilgungsdarlehen
Einzelbuchung
Vorgangseditor starten
Um den Vorgangseditor zu starten, öffnen Sie einen Bestand in TRIGONIS (siehe Kapitel Bestand öffnen
).
29
Der Vorgangseditor ist in folgende Bereiche unterteilt:
Symbolleiste
Kopfzeilen
Vorgangsliste
Vorgangskomponenten
Datenbereich je Komponente
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Editoren
55
Vorgangseditor Basisdaten
Symbolleiste
Auf alle Vorgangstypen lassen sich die folgenden Funktionen anwenden, die über die Symbolleiste schnell
zu erreichen sind. Es sind immer nur die zur Zeit sinnvollen Symbole aktiviert. Die Erläuterungen zu den
einzelnen Funktionen finden Sie auf den nachfolgenden Seiten dieses Kapitels.
Schaltet den Vorgangseditor vom schreibgeschützen Modus in den Bearbeiten-Modus um.
Erstellt einen neuen Vorgang (Direktvertrag, Doppelstockvertrag, Darlehen, oder
Einzelbuchung).
Speichert den aktuellen Vorgang.
Speichert den aktuellen Vorgang unter einem neuen Namen.
Zeigt alle Vorgangsversionen des aktuellen Vorgangs, um eine davon neu zu laden.
Schaltet das Prüfen von Vorgängen beim Öffnen ein/aus.
Prüft den aktuellen Vorgang.
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56
TRIGONIS-Benutzerhandbuch
Ausschneiden: Entfernt die in der Vorgangsliste selektierten Vorgänge aus dem Bestand und
legt sie in die Zwischenablage.
Kopieren: Kopiert die in der Vorgangsliste selektierten Vorgänge in die Zwischenablage.
Einfügen: Fügt Vorgänge aus der Zwischenablage in den Bestand ein.
Erzeugt einen neuen Bestand mit den Vorgängen aus der Zwischenablage.
Löscht die in der Vorgangsliste markierten Vorgänge aus dem Bestand.
Zeigt den Vorgang im XML-Format an.
Kopfzeilen
Der Vorgangseditor enthält unterhalb der Symbolleiste eine Kopfzeile für den Bestand auf der linken und
eine Kopfzeile für den Vorgang auf der rechten Seite. Für den Bestand wird der Simulationsstichtag und
darunter das Datum der letzten Änderung angezeigt. Für einen Vorgang wird der Vorgangstyp gefolgt von
der vollständigen Vorgangsnummer (ID) und darunter die aktuell selektierte Vorgangskomponente
angezeigt.
Vorgangsliste
Hier werden die IDs aller Vorgänge des geöffneten Bestandes aufsteigend sortiert aufgelistet. Für den
aktuell selektierten Vorgang wird auf der rechten Seite der Datenbereich der ausgewählten
Vorgangskomponente angezeigt und kann bearbeitet werden.
Links von den Vorgang-IDs erscheint für alle fehlerhaften Vorgänge ein rotes Symbol:
Rechts von den Vorgang-IDs erscheint für jeden gelöschten Vorgang ein Mülltonnen-Symbol:
Über der Vorgangsliste befinden sich Checkboxen zum Filtern der Anzeige:
valide
Valide Vorgänge anzeigen
fehlerhaft
Fehlerhafte Vorgänge anzeigen
gelöscht
Gelöschte Vorgänge anzeigen
Es ist nicht möglich, die Anzeige von validen und fehlerhaften Vorgängen gleichzeitig auszuschalten.
Das Eingabefeld "Finden" unten links dient zum schnellen Navigieren in der Bestandsliste: Wenn Sie den
Vorgangsnamen oder dessen Beginn kennen, geben Sie ihn dort ein, die Liste wird sofort auf den ersten
Vorgang positioniert, der mit diesem Namen beginnt.
Vorgangskomponenten
Vorgangskomponenten sind thematisch zusammenhängende Datenbereiche eines Vorgangs. Die
Komponenten eines Vorgangs werden in dem Bereich unter der Vorgangsliste in einer Baumstruktur unter
dem Vorgangsnamen angezeigt. Je nach Typ enthält ein Vorgang verschiedene Standard-Komponenten,
wobei weitere optionale Komponenten hinzugefügt werden können. Der Datenbereich zur Anzeige und
Bearbeitung auf der rechten Seite des Vorgangseditors richtet sich danach welche Vorgangskomponente
aktuell selektiert ist.
Beispiel: Ein Direktvertrag enthält standardmäßig die Komponenten Ende-Daten, Merkmale, IFRSVermögen, Sonderzahlungen, Aufwand und Ratenplan. Zusätzlich können über das Kontextmenü (rechter
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Editoren
57
Mausklick auf den Vorgangsnamen) folgende Komponenten hinzugefügt werden: Anlagevermögen,
verschiedene Refinanzierungen und Subventionen. Die optionalen Komponenten können ebenfalls über ihr
Kontextmenü wieder gelöscht werden.
Nicht alle Vorgangstypen erlauben das Hinzufügen oder Löschen von Komponenten, in diesem Fall
erscheint bei einem Rechtsklick kein Kontextmenü.
Datenbereich je Komponente
Der Datenbereich wechselt seinen Inhalt je nach Vorgangstyp und Komponente, die aktuell selektiert ist.
Die Vorgangstypen und ihre Komponenten werden in dem Abschnitt Datenbereiche je Vorgangstyp 65
ausführlich beschrieben. Hier noch ein paar allgemeine Hinweise zur Bedienung der Eingabefelder in
TRIGONIS, die für alle Vorgangstypen gelten:
Alle editierbaren Felder im Editor sind weiß hinterlegt. Nicht editierbare Felder, die nur zur Anzeige von
Werten dienen, sind grau hinterlegt. Wenn Eingabefelder nur bestimmte Werte annehmen dürfen, so wird
die jeweilige Einschränkung als Text in der Statuszeile unten im Fenster angezeigt. Wenn nicht zugelassene
Werte eingegeben werden, erscheint das Feld rot umrandet. Der Vorgang kann dann nicht gespeichert
werden.
rot markiertes Feld mit fehlerhaftem Inhalt
Das Datum in Datumsfeldern muss mit einem Dezimalpunkt getrennt eingegeben werden, Tage und
Monate können auch einstellig, d.h. ohne führende Nullen, eingegeben werden. Die Felder weisen falsche
Eingaben ab und kennzeichnen dieses durch einen roten Rahmen. Schaltjahre werden von TRIGONIS
korrekt berücksichtigt.
Kalender als Eingabehilfe für Datum
Zusätzlich besteht die Möglichkeit, per Doppelklick in ein Datumsfeld einen Kalender einzublenden. In
diesem Kalender kann in den Jahren oder Monaten beliebig vor und zurückgeblättert und das gewünschte
Datum per Mausklick übernommen werden.
Numerische Eingabefelder für Beträge oder Prozentwerte enthalten einen integrierten
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58
TRIGONIS-Benutzerhandbuch
Taschenrechner: Sie können hier anstelle einer Zahl auch einen einfachen Term eingeben. Erlaubt sind
die vier Grundrechenarten +, -, * und / sowie geschachtelte Klammern. Ein nachgestelltes %-Zeichen teilt
den vorstehenden Operanden durch 100. Es gilt die Regel "Punktrechnung vor Strichrechnung".
Numerisches Eingabefeld mit integrierter
Rechnerfunktion
Beim Verlassen des Feldes wird der Term berechnet, die Genauigkeit des Ergebnisses hängt von dem
Format des Eingabefeldes ab, Betragsfelder werden z.B. nur mit zwei Nachkommastellen errechnet.
4.1.2
Neuen Vorgang erstellen
Um einen neuen Vorgang in einem geöffneten Bestand zu erstellen, klicken Sie auf das "Neu"-Symbol. Im
darauffolgenden Dialog ist ein Name zu vergeben und der Typ des neuen Vorgangs zu bestimmen.
Dialog: Neuer Vorgang
Mit einem Klick auf die Schaltfläche "Erstellen" wird der neue Vorgang dem Bestand hinzugefügt und kann
über die Eingabefelder auf der rechten Seite weiter bearbeitet werden.
Hinweis:
4.1.3
Vorgangsnamen müssen immer mit einem Buchstaben beginnen. Die restlichen
Zeichen dürfen Buchstaben, Ziffern sowie die Zeichen '-' , '_' und '.' sein.
Umlaute sind nicht zugelassen. Der eingegebene Name muss zwischen 1 bis 20
Zeichen lang sein und darf nicht mit 'XML' beginnen.
Vorgang speichern
Über das "Speichern"-Symbol lassen sich modifizierte Vorgänge speichern. Ob ein Vorgang modifiziert
wurde, ist an dem Stern hinter dem Bestandsnamen in der Titelzeile des Vorgangseditors zu erkennen. Vor
einer jeden Speicherung wird der Vorgang überprüft und etwaige Meldungen ausgegeben, so dass der
Vorgang falls notwendig korrigiert werden kann.
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Editoren
59
Prüfung beim Speichern
Sobald ein Vorgang von seinem Originalzustand (neu oder importiert) verändert wurde, erhält er den
Zusatz "modifiziert". So kann leicht erkannt werden, welche Vorgänge bearbeitet wurden und welche noch
original sind. Ein modifizierter Vorgang kann jederzeit in eine vorherige Version zurückversetzt werden,
siehe Abschnitt Vorgang neu laden 59 .
4.1.4
Vorgang speichern unter
Mit dem "Speichern-Unter"-Symbol haben Sie die Möglichkeit den angezeigten Vorgang im aktuellen
Bestand unter einem anderen Namen abzuspeichern. Es erfolgt, wie auch beim Speichern, eine
Vorgangsprüfung. Sobald diese über die Schaltfläche "Ok" bestätigt wurde, erscheint ein Dialog zur
Vergabe eines neuen Vorgangsnamens. Falls der eingegebene Name im aktuellen Bestand bereits existiert,
wird eine entsprechende Fehlermeldung ausgegeben. Wenn der Name eindeutig ist, wird der Vertrag
anschließend zur Bearbeitung angezeigt. Die vorherige Version des Vorgangs bleibt bestehen.
4.1.5
Vorgang neu laden
Sobald Sie einen Vorgang in der Originalversion (neu oder nach Import) bearbeitet haben, bekommt dieser
den Zusatz "modifiziert". Sie können Ihre Änderungen jederzeit wieder verwerfen und jede Version des
Vorgangs wiederherstellen, d.h. bei jedem Speichern eines Vorgangs wird eine neue Version angelegt.
Um diese Funktion zu verwenden, benutzen Sie bitte das "Rückgängig"-Symbol. Daraufhin erscheint die
Versionshistorie zu diesem Vorgang, aus der Sie die gewünschte Version auswählen können.
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60
TRIGONIS-Benutzerhandbuch
Vorgangshistorie
Anschließend wird die ausgewählte Vorgangsversion wiederhergestellt und es erfolgt eine erneute
Vorgangsprüfung mit Ausgabe der Prüfmeldungen. Sobald dieser Dialog bestätigt wurde, muss die neu
geladene Vorgangsversion erneut gespeichert werden.
4.1.6
Vorgang beim Öffnen prüfen
Dieses Symbol aktiviert die Überprüfung eines jeden Vorgangs beim Öffnen im Vorgangseditor. Falls Sie
diese Funktion momentan nicht benötigen, können Sie sie über dieses Symbol auch deaktivieren. Das gilt
allerdings nur für den momentan geöffneten Vorgangseditor. Sobald sie diesen schließen oder einen
neuen öffnen, wird diese Funktionalität wieder auf den Standard zurückgesetzt. Dieser Standard kann bei
Bedarf über das Menü Extras->Optionen->Allgemein eingestellt werden.
4.1.7
Vorgang prüfen
Das "Prüfen"-Symbol startet die Vorgangsprüfung manuell. Wenn alle in TRIGONIS enthaltenen Prüfungen
erfolgreich durchlaufen wurden, wird eine entsprechende Meldung ausgegeben.
Vorgangsprüfung erfolgreich
Alle Meldungen, die sich aus der Vorgangsprüfung ergeben, werden in einem Fehlermeldung-Dialog
angezeigt (siehe Abschnitt Vorgang speichern 58 ).
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Editoren
61
Vorgangsprüfung FATAL
Vorgänge, die beim Import bzw. beim letzten Speichern als fehlerhaft erkannt wurden, werden in der
Vorgangsliste mit einem roten Fehlersymbol links neben der Vorgangs-ID dargestellt. Fehlerhafte
Vorgänge können auf zwei Arten zu validen Vorgängen werden:
Korrigieren des Vorgangs im Vorgangseditor. Dies erzeugt eine neue, valide Version des Vorgangs
Ändern der Prüf-Level von "Fehler" auf z.B. "Warnung" (siehe Konfiguration Vorgangsprüfung) 209 und
anschließend Doppelklick auf das rote Fehlersymbol. Wenn der Vorgang nun keine Fehler mehr enthält,
wird das Fehlersymbol entfernt. Es wird keine neue Version des Vorgangs erzeugt.
4.1.8
Vorgang ausschneiden
Über das "Ausschneiden"-Symbol wird ein markierter Vorgang in die Zwischenablage kopiert und aus dem
aktuell angezeigten Bestand gelöscht. Es können auch mehrere Vorgänge gleichzeitig ausgeschnitten
werden.
Gelöschte Vorgänge bleiben zunächst in der Datenbank erhalten. Sie können angezeigt, wiederhergestellt
und endgültig gelöscht werden (siehe Kapitel Vorgang löschen 62 ).
4.1.9
Vorgang kopieren und einfügen
Mit Hilfe des "Kopieren"-Symbols wird der markierten Vorgang in die Zwischenablage kopiert. Es können
auch mehrere Verträge gleichzeitig in die Zwischenablage kopiert werden.
Über das "Einfügen"-Symbol wird der aktuelle Inhalt der Zwischenablage wird in den angezeigten Bestand
eingefügt.
Der Inhalt der Zwischenablage kann über das "Neu-Einfügen"-Symbol in einen neuen Bestand eingefügt
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62
TRIGONIS-Benutzerhandbuch
werden. Vor dem Einfügen ist die Bezeichnung des neuen Bestandes einzugeben. Anschließend wird dieser
Bestand angelegt, der Inhalt der Zwischenablage eingefügt und im Vorgangseditor eingefügt.
Einfügen in neuen Bestand
Wenn die Zwischenablage mehrere Vorgänge enthält, können Sie auswählen, ob alle Vorgänge in einen
neuen Bestand eingefügt werden sollen, oder ob für jeden Vorgang ein neuer Bestand angelegt werden soll.
Im zweiten Fall wird der angegebene Bestandsname automatisch um den Vorgangsnamen erweitert.
4.1.10 Vorgang löschen
Mit Hilfe des "Löschen"-Symbols können die aktuell selektierten Vorgänge entfernt werden. Gelöschte
Vorgänge bleiben bis zum endgültigen Löschen in der Datenbank stehen, werden aber bei der Simulation
nicht berücksichtigt und in der Vorgangsliste zunächst auch nicht mehr angezeigt.
Wenn jedoch die Checkbox "gelöschte Vorgänge anzeigen" über der Vorgangsliste aktiviert ist, erscheinen
auch die gelöschten Vorgänge in der Liste, gefolgt von einem kleinen Mülltonnen-Symbol. Der Vorgang
kann angezeigt, jedoch nicht mehr verändert werden. Das "Speichern"-Symbol ist inaktiv.
Gelöschte Vorgänge
Durch einen Doppelklick auf das kleine Mülltonnen-Symbol kann ein Vorgang wiederhergestellt werden.
Durch erneutes Löschen von bereits so gekennzeichneten Vorgängen werden diese endgültig aus der
Datenbank gelöscht, dabei erfolgt zuvor eine Sicherheitsabfrage, die bestätigt werden muss.
Vorgang endgültig löschen
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Editoren
63
4.1.11 XML-Darstellung
Über das "Information-XML"-Symbol wird der angezeigte Vorgang in seiner internen Darstellung, d.h. im
XML-Format angezeigt. Das Editieren dieser Darstellung ist nicht möglich. Über die Symbolleiste können
die gängigen Funktionen Drucken, Zeilenumbruch, Suchen und Weitersuchen wie gewohnt verwendet
werden.
Vorgangseditor XML-Ansicht
Im Vorgangseditor können aus Platz- und Konsistenzgründen nicht alle Felder eines Vertrages angezeigt
bzw. bearbeitet werden. Mit Hilfe der XML-Darstellung lässt sich ein Vertrag, so wie er in die Datenbank
steht, anzeigen. Diese Funktion kann in Ausnahmefällen zur Verifizierung der tatsächlich gespeicherten
Werte hilfreich sein.
Zusätzlich können Sie hier verschiedene Versionen eines Vorgangs auf XML-Basis vergleichen. Das heißt,
wenn Sie einen Vorgang im Vorgangseditor bearbeitet und gespeichert haben, wird eine neue Version
dieses Vorgangs in der Datenbank abgelegt. Alle Versionen eines Vorgangs sind nachträglich
wiederherstellbar (siehe Kapitel Vorgang neu laden 59 ).
Diese Vorgangsversionen können Sie hier miteinander vergleichen. Dazu klicken Sie auf das "Versionen
vergleichen"-Symbol. Daraufhin öffnet sich die Vorgangshistorie mit allen Versionen dieses Vorgangs.
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64
TRIGONIS-Benutzerhandbuch
Vorgangshistorie
In diesem Dialog wählen Sie die Vorgangsversion aus mit der Sie die aktuelle Version vergleichen möchten
und klicken auf "OK". Anschließend erscheint eine XML-Ansicht in der die Versionsunterschiede farblich
hervorgehoben werden. Alle XML-Komponenten, die voneinander abweichen, werden gelb hinterlegt. In
den einzelnen XML-Attributen werden die "alten" Werte rot und die "neuen" Werte blau dargestellt.
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65
Vorgangsversionen vergleichen
4.1.12 Datenbereiche je Vorgangstyp
4.1.12.1 Direktvertrag
Der Direktvertrag ist der häufigste Vorgangstyp in TRIGONIS und bildet die verschiedenen Arten von
Leasingverträgen ab. Er ist fachlich in seine Komponenten gegliedert, die sich je nach Vertragstyp, wie z.B.
Voll- oder Teilamortisationsverträge, Mietkäufe, etc. unterscheiden können. So besitzt beispielsweise ein
VA-Vertrag eine Komponente Anlagevermögen, während ein Mietkaufvertrag die Komponente
Mietkaufvermögen enthält.
Basisdaten
Die Basisdaten enthalten grundlegende Angaben über den Vertrag. Dazu gehören Vertragstyp, Laufzeiten,
die Mietberechnungsgrundlage und der Vertragsstatus. Da die Basisdaten keine Komponente im
eigentlichen Sinne darstellen, sind sie in der Komponentenliste direkt dem Vertragsnamen zugeordnet und
können nicht aus dem Vertrag gelöscht werden.
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TRIGONIS-Benutzerhandbuch
Vorgangseditor Basisdaten
Zinssätze
In dem Abschnitt "Zinssätze" finden Sie alle vertraglich hinterlegten (oder von TRIGONIS beim Import
errechneten) Zinssätze:
kalkulierter Zins
Passivzins bei Vertragsabschluß zur Berechnung der Barwertmarge
Kundenzins
Zinssatz, zu dem Leasingnehmer zurückzahlt. Dieser Zins unterscheidet
sich insbesondere bei subventionierten Verträgen vom Außenzins.
Interner Zins GLZ
Außenzins HGB zur Berechnung der Restforderungen Mietkauf über die
Grundlaufzeit;
dient außerdem der Ermittlung der Barwertmarge des Vertrags
Interner Zins VLZ
Außenzins HGB zur Berechnung der Restforderungen Mietkauf über die
Verlängerungslaufzeit
IFRS-Zins GLZ
Außenzins IFRS zur Berechnung der Restforderungen Finance-Lease über
die Grundlaufzeit
IFRS-Zins für VAKBerechnung
Optionaler Zinssatz zur Ermittlung der Anlaufkosten / Provisionen im
IFRS nach dem Zinsdifferenzverfahren.
Die Differenz zwischen den Forderungen zum "IFRS-Zins GLZ" und dem
"IFRS-Zins für VAK-Berechnung" definiert den Stand der Anlaufkosten /
Provisionen
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Editoren
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IFRS-Zins
Forderungsabzug GLZ
Zinssatz zur Berechnung des Forderungsabzugs über die Grundlaufzeit
bei echt forderungsverkauften Finance-Lease-Verträgen. Bei einem
vollständig forderungsverkauften Vertrag mit Mehr-/Nacherlösen am
Ende der Grundlaufzeit unterscheidet sich dieser Zinssatz vom "IFRSZins-GLZ" um die Mehr-/Nacherlöse, die i.d.R. nicht mit verkauft werden.
IFRS-Zins Verlängerung
Außenzins IFRS zur Berechnung der Restforderungen Finance-Lease über
die Verlängerungslaufzeit
IFRS-Zins
Forderungsabzug VLZ
Zinssatz zur Berechnung des Forderungsabzugs über die
Verlängerungslaufzeit bei echt forderungsverkauften Finance-LeaseVerträgen. Bei einem vollständig forderungsverkauften Vertrag mit
Mehr-/Nacherlösen am Ende der Verlängerungslaufzeit unterscheidet
sich dieser Zinssatz vom "IFRS-Zins-VLZ" um die Mehr-/Nacherlöse, die
i.d.R. nicht mit verkauft werden.
Direktvertrag- Zinssätze
Ende-Daten
Hier werden Informationen über das Vertragsende gepflegt: Schlussrate, Nachgeschäft, Mehr-/Nacherlöse,
Sicherheiten und ein eventuell vorhandenes Kündigungsdatum. Diese Komponente ist obligatorisch und
kann nicht gelöscht werden.
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68
TRIGONIS-Benutzerhandbuch
Direktvertrag Ende-Daten
Hinweis:
Das Feld Kündigungsdatum wird erst editierbar wenn der Vertragstatus in den
Basisdaten 65 auf "gekündigt" geändert wurde.
Hinweis:
Sicherheiten können über ein Kontextmenü (rechte Maustaste über der
Tabelle) hinzugefügt und entfernt werden. Das Editieren von Inhalten erfolgt
über einen Doppelklick in die zu bearbeitende Zelle.
Stammdaten
Über diese Komponente können in dem Vertrag verschiedene Stammdaten hinterlegt werden. In den
Auswertung lassen sich Verträge dann über diese Stammdaten gruppieren. Diese Komponente ist
obligatorisch und kann nicht gelöscht werden.
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Editoren
69
Direktvertrag Stammdaten
Merkmale
Über diese Komponente lassen sich dem Vertrag verschiedene Merkmale zuweisen. In den Auswertungen
lassen sich Verträge dann über diese Merkmale gruppieren (siehe Kapitel Merkmale 90 ). Diese
Komponente ist obligatorisch und kann nicht gelöscht werden.
Direktvertrag Merkmale
Das Feld "Planversion" sollte ausschließlich aus der TRIGONIS-Neugeschäftsplanung heraus befüllt
werden. Es gibt den jeweils aktuellen Planungsstatus an.
Die Merkmale können optional um ABS-Programme (siehe Abschnitt ABS-Einstellungen 122 ) oder ABCPProgramme (siehe Abschnitt ABCP-Einstellungen 119 ) zur Refinanzierung erweitert werden (abhängig von
Ihrem Lizenzschlüssel).
Statistiken
Unter der Rubrik "Statistiken" werden nicht direkt dem Vertrag zugeordnete, statistische Informationen
erfasst.
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70
TRIGONIS-Benutzerhandbuch
Statistische Informationen sind:
PD des Leasingnehmers und / oder erwarteter LGD des Vertragsgegenstands
Angaben zu (relativ zur Kalkulation) verspäteten Leasingzahlungen.
Angaben zur Vewertungs-Annahmen für Leasingverträge (nicht Mietkauf)
Angaben zur erwarteten Schlusszahlung.
Hinweis: Die Angabe von mehr als 29 Tagen Verzögerung ist nicht erlaubt. Anstatt "30 Tagen" sollte "1
Monat" eingestellt werden. Z.B.: Eine Liquiditätsverschiebung von 30 Tagen für
eine Zahlung am 1. Februar führt zu einer Wertstellung 3.März. Wird
stattdessen um 1 Monat verschoben, so verbucht TRIGONIS den
Zahlungseingang am 1. März.
Das Verlängerungsverhalten kann für diesen Vertrag anstelle einer im Projekt definierten, statistischen
Verlängerung angewendet werden. Es definiert, um wie viele Monate die zuletzt vom Kunden gezahlte Rate
fortzuführen ist und um wie viel Prozent sich der Restwert zwischen Verlängerungsbeginn und -Ende
reduziert. Verträge mit einer Vorgabe des Verlängerungsverhaltens werden von TRIGONIS immer zu 100%
verlängert.
Vertragsbezogene Angaben zum Verlängerungsverhalten sind nicht für Mietkauf-Verträge sinnvoll und
werden für diese im Editor ausgeblendet.
Direktvertrag Statistiken
Anlagevermögen
In dieser Komponente sind alle Angaben zu den Leasingobjekten und deren Abschreibungen
zusammengefasst.
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Direktvertrag Anlagevermögen
Die AfA-Angaben werden jeweils steuerlich, handelsrechtlich und betriebswirtschaftlich gezeigt. Bei
Operate-Lease-Verträgen erscheint zusätzlich die Registerkarte "IFRS".
Über die Schaltfläche "Berechne Buchwert" wird der Restbuchwert zum Simulationsstichtag neu ermittelt.
Die Vereinfachungsregel (Checkbox Halbjahres-AfA) ist in Deutschland für Verträge mit Zugangsdatum
nach 01.01.2004 nicht mehr zugelassen und sollte nur für bereits laufende Verträge aktiv sein.
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TRIGONIS-Benutzerhandbuch
Anlagevermögen AfA steuerlich
Die IFRS- Abschreibung erfolgt über die Vertragslaufzeit auf den offenen Restwert mit ggf.
unterschiedlicher Abgrenzungsgenauigkeit.
Anlagevermögen AfA IFRS
Mietkaufvermögen
Mietkaufverträge besitzen anstelle eines Anlagevermögens ein Mietkaufvermögen, das die
Restforderungen Mietkauf mit seinen Wertstellungen enthält.
Nettoforderung (alte
Darstellung)
Restforderungen Mietkauf abzüglich der verkauften Forderungsanteile zum
Simulationsstichtag
Sollte nicht mehr in dieser Form übergeben werden.
Bruttoforderung
(Stichtag)
Restforderungen Mietkauf gegenüber dem Kunden zum Simulationsstichtag
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Zinsabgrenzung
(Stichtag)
Zinsabgrenzung zum Simulationsstichtag
Forderungsabzug
(Stichtag)
barwertige, verkaufte Forderungsanteile zum Simulationsstichtag (Aktivzins)
Zinsabgr.abzug
(Stichtag)
Zinsabgrenzungen der verkauften Forderungsanteile zum Simulationsstichtag
Mietkaufvertrag - Mietkaufvermögen
IFRS-Vermögen
Diese Komponente ist für Finance-Lease-Verträge obligatorisch und für Operate-Lease-Verträge optional.
Sie enthält besondere Angaben zu den Berichten gemäß IFRS:
Restforderungen Finance-Lease
Anlaufkosten (VAK / IDC / Provisionen)
Mehr- / Nacherlöse IFRS sowohl zum Vertragsende Grundlaufzeit als auch zum Vertragsende
Verlängerungslaufzeit.
Für die Restforderungen Finance-Lease sind folgende Angaben möglich:
Nettoforderung (alte
Darstellung)
Restforderungen Mietkauf abzüglich der verkauften Forderungsanteile zum
Simulationsstichtag
Sollte nicht mehr in dieser Form übergeben werden.
Bruttoforderung
(Stichtag)
Restforderungen Mietkauf gegenüber dem Kunden zum Simulationsstichtag
Zinsabgrenzung
(Stichtag)
Zinsabgrenzung zum Simulationsstichtag
Forderungsabzug
(Stichtag)
barwertige, verkaufte Forderungsanteile zum Simulationsstichtag
Zinsabgr.abzug
(Stichtag)
Zinsabgrenzungen der verkauften Forderungsanteile zum Simulationsstichtag
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TRIGONIS-Benutzerhandbuch
Finance-Lease-Vertrag - IFRS-Vermögen
Sonderzahlungen
Unter Sonderzahlungen werden die Angaben für Mietsonderzahlungen, Investitionszulagen und
Provisionen erfasst. Des Weiteren können hier ein Nutzungsentgelt und eine Bearbeitungsgebühr gepflegt
werden.
Ein Nutzungsentgelt wird für die Nutzung von Objekten vor Vertragsbeginn an den Leasinggeber gezahlt.
Nutzungsentgelt und Bearbeitungsgebühr sind einmalig zu Vertragsbeginn vom Leasingnehmer zu
entrichten. Sie beeinflussen als reiner Zusatzerlös weder die Kalkulation noch die Restforderungen, sind
aber steuerrelevant.
Angaben zur Auflösung der Mietsonderzahlungen können gemäß HGB und IFRS jeweils in eigenen
Registerkarten gemacht werden. Über die Checkbox "vorhanden" wird der betreffende Datenbereich
gelöscht oder wieder angelegt.
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Direktvertrag Sonderzahlungen
Aufwand
Die Komponente Aufwand enthält verschiedene Aufwandspositionen, die jeweils einzeln über die
Checkbox "vorhanden" aktiviert oder deaktiviert werden können. Diese Komponente ist obligatorisch und
kann nicht gelöscht werden.
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TRIGONIS-Benutzerhandbuch
Direktvertrag Aufwand
Ratenplan
Diese Komponente dient der Erfassung verschiedener Ratenpläne zu einem Direktvertrag. Über die
Checkbox vorhanden muss angegeben werden ob dieser Ratentyp vorhanden ist oder nicht. Die
Komponente Ratenplan ist obligatorisch und kann nicht gelöscht werden. Über die Auswahlliste Ratentyp
können diverse Ratenpläne erstellt werden, z.B.
Finanzierungsraten
Serviceraten
Versicherungsraten
Sonderraten
In TRIGONIS können auch individuell weitere Ratenpläne wie z.B. Kautionen oder Rückzahlungen
eingegeben werden. Alle zurzeit in TRIGONIS vorhanden Ratenplantypen entnehmen Sie bitte der aktuellen
Schnittstellenbeschreibung. Die genaue Verwendung der unterschiedlichen Ratenpläne wird im Abschnitt
Bearbeitung von Ratenplänen 80 erläutert. Die Anzeige der vorhandenen Ratenplantypen kann für jede
TRIGONIS-Installation individuell eingeschränkt werden. Die Einstellung der Sichtbarkeit erfolgt in der
Datei "zahlungsplan.properties", die im Verzeichnis "app_config" Ihrer TRIGONIS-Installation zu finden
ist.
Optional kann ein Ratenplan mit einem Preissteigerungsindex versehen werden, aktivierbar über Ihren
Lizenzschlüssel.
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Editoren
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Direktvertrag Ratenplan
Refinanzierungen
Ein Direktvertrag kann bis zu drei unabhängige Komponenten für Refinanzierungsvereinbarungen
enthalten. Diese werden in der Komponentenliste über das Kontextmenü (rechte Maustaste) hinzugefügt
oder entfernt. Teil- und Überrefinanzierungen sind erlaubt.
TRIGONIS kennt, abhängig von Ihrem Lizenzschlüssel, bis zu fünf verschiedene Refinanzierungstypen:
Forderungsverkauf (echt/unecht)
Darlehen
Sale-and-Lease-Back
ABS (echt/unecht)
ABCP (echt/unecht).
Zusätzlich kann zwischen einer linearen oder einer degressiven Auflösung getrennt nach HGB und IFRS
gewählt werden, ebenso wie zwischen einer vorschüssigen oder einer nachschüssigen
Zahlungsverrechnung.
Mit der Schaltfläche "Berechnen" lässt sich der Barwert, sowie der RAP / RAP IFRS zum Stichtag berechnen.
Die Schaltfläche ist nur dann aktiv, wenn alle zur Berechnung benötigten Angaben vorhanden sind. Wenn
Sie den Mauszeiger für kurze Zeit über die inaktive Schaltfläche führen, werden Ihnen die fehlenden Daten
als Tooltipp angezeigt.
Refinanzierung: Mieten
Falls nur die Mieten refinanziert sind, werden hier die zugehörigen Werte erfasst.
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TRIGONIS-Benutzerhandbuch
Direktvertrag Refi-Mieten
Refinanzierung: Restwert
Falls nur der Restwert refinanziert ist, werden hier die zugehörigen Werte erfasst.
Direktvertrag Refi-Restwert
Refinanzierung: Mieten/Restwert
Falls Restwert und Mieten refinanziert sind, werden hier die zugehörigen Werte erfasst.
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Editoren
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Direktvertrag Refi-Mieten-Restwert
Subventionen (optional)
Über diese Komponente können Zinssätze zur Abbildung von Händler- und Werksubventionen für FinanceLease-Verträge gepflegt werden. Sie gehört zum erweiterten Funktionsumfang von TRIGONIS und kann über
Ihren Lizenzschlüssel aktiviert werden.
Die Subventionen werden als Beträge zum Simulationsstichtag an TRIGONIS übergeben und gemäß der
errechneten, zukünftigen Zinsabgrenzung nach HGB bzw. IFRS aufgelöst. Alternativ ist eine lineare
Auflösung einstellbar.
Direktvertrag Subventionen
Versicherung (optional)
In dieser Komponente werden die Daten zu einer evtl. vorhandenen Versicherung angezeigt, wobei
folgende Arten möglich sind:
Restschuldversicherung (nur für Mietkäufe)
Gap-Versicherung zur Abdeckung von Risiken im Fahrzeugleasing (nur für Mietkäufe)
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TRIGONIS-Benutzerhandbuch
Leasing-Restratenversicherung.
Die Felder werden entsprechend der Vertragsart (Mietkauf oder Leasing) freigeschaltet bzw. deaktiviert.
Die Komponente Versicherung gehört zum erweiterten Funktionsumfang von TRIGONIS und kann über
Ihren Lizenzschlüssel aktiviert werden.
Diektvertrag Versicherung
4.1.12.2 Bearbeitung von Ratenplänen
In den Bereichen Ratenplan und Refinanzierung lassen sich Ratenpläne erstellen und bearbeiten. Die
Bearbeitung erfolgt immer nach dem gleichen Muster und wird aus diesem Grund hier einmal zentral
beschrieben.
Der Ratenplan besteht aus einer oder mehreren Zeilen, die jeweils ein gültig ab Datum, den Betrag und den
Ratenabstand beinhalten. Der Abstand gibt dabei an, in welchem monatlichen Rhythmus die Raten
wiederholt werden.
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Editoren
81
Ratenplaneditor
Die sich aus einer Zeile ergebenden Raten laufen, solange bis:
das Datum einer ermittelten Rate größer oder gleich dem gültig ab - Datum der nächsten Zeile wird
das Datum einer Rate größer einem expliziten Ratenplanende (Vertragsende) wird
Falls der Ratenabstand einer Zeile so groß gewählt ist, dass das gültig ab-Datum der darauffolgenden
Zeile übersprungen wird, so wird die Rate nicht wiederholt. Die Rate wird im diesem Fall nur einmal,
nämlich zum Gültig Ab Datum wirksam. Der Eintrag 0 als Abstand erzeugt eine Einmalzahlung.
Mit der Schaltfläche "Zahlungen anzeigen"
lässt sich ein Dialog aufblenden, der den kompletten
Zahlungsplan, so wie er sich aus den aktuellen Eingaben ergibt anzeigt.
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82
TRIGONIS-Benutzerhandbuch
Mit der Schaltfläche "Zahlungen anzeigen" lässt sich ein Dialog aufblenden der den kompletten Ratenplan
auflistet. So lassen sich die eingegebenen Ratenpläne schnell und bequem überprüfen.
Über diese Symbole lassen sich die Ratenpläne erstellen und bearbeiten:
Markierte Ratenplan-Zeile editieren
Um eine Zeile im Ratenplan zu editieren wird diese zuerst markiert, anschließend das Symbol betätigt.
Die Werte der Zeile werden jetzt in den oberen Teil des Dialoges kopiert und lassen sich dort editieren.
Wichtig: Zur Aktivierung der Werte müssen sie explizit in den Ratenplan übernommen werden. (Siehe
Nächstes Symbol)
Editierte Zeile in Ratenplan übernehmen
Die Daten aus den Feldern Gültig ab, Betrag und Abstand werden in den Ratenplan übernommen. Die
Werte werden automatisch an der richtige Stelle im Ratenplan eingefügt.
Zeile löschen
Löscht die markierte Zeile. Der Ratenplan wird anschließend neu aufgebaut
Zahlungen einzeln / zusammengefasst anzeigen
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Editoren
83
Schaltet die Darstellung des Ratenplans von der Kurzform (Raten) auf die lange Form (Zahlungen) um und
umgekehrt.
Ratenplan in Refinanzierungsratenplan übernehmen
Alle Leasingraten, welche in den Zeitraum der Refinanzierung fallen, werden in den
Refinanzierungsratenplan kopiert. Bei einer Mieten-/Restwertrefinanzierung wird falls gewünscht auch
der Restwert übernommen.
Kontrollobligo:
Pro Zahlungsplan kann die Summe der noch ausstehenden Raten als sog. Kontrollobligo übermittelt
werden. Anhand des Kontrollobligos kann TRIGONIS prüfen, ob die zukünftige Liquidität in der vollständig
in der Schnittstelle übergeben wurde. Das angezeigte Kontrollobligo kann auf Knopfdruck von TRIGONIS
aktualisiert werden.
4.1.12.3 Doppelstockvertrag
Der Dialog zur Bearbeitung eines Doppelstockvertrages ist identisch zum Dialog für einen direkten
Vertrag. Ein Doppelstockvertrag wird immer "paarweise" angelegt und bearbeitet. Es ist nicht möglich
bereits bestehende Einzelverträge zu einem Doppelstockvertrag zu verschmelzen.
Komponenten Doppelstock - Interner
Vertrag
Komponenten Doppelstock - Externer
Vertrag
Für Doppelstockverträge enthält die Komponentenliste eine zusätzliche Ebene unterhalb des
Vertragsnamens: interner Vertrag und externer Vertrag. Darunter befinden sich für beide Unterverträge
die oben beschrieben Komponenten, die wie gewohnt im Datenbereich editiert werden können.
4.1.12.4 Einzelbuchung
Bei einer Einzelbuchung handelt es sich um eine oder mehrere Buchungen zwischen 2 Konten. Über
Ratenplaneinträge ist die Eingabe von zeitlich eingegrenzten Dauerbuchungsbelegen möglich. Die Konten,
die auf der Soll- und Habenseite erscheinen, müssen in der Konfigurationsdatei konten_manuell.xml als
manuell buchbare Konten gekennzeichnet sein.
Der Ratenplan besteht aus einer oder mehreren Zeilen, die jeweils ein gültig ab Datum, den Betrag und den
Ratenabstand beinhalten. Der Abstand gibt dabei an in welchem monatlichen Rhythmus eine Buchung
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84
TRIGONIS-Benutzerhandbuch
über den entsprechenden Betrag ausgeführt wird.
Die Erstellung von Ratenplänen erfolgt analog den Ratenplänen bei Direktverträgen
65
Vorgangseditor – Einzelbuchung
Im Gegensatz zu Direktverträgen stehen für die Einzelbuchungen nur wenige Merkmale zur Verfügung.
Erlaubte Merkmale sind:
Einzelbuchung -> Merkmale
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Editoren
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4.1.12.5 Darlehen
Der Dialog ermöglicht die Erzeugung und Bearbeitung von Darlehen. In TRIGONIS stehen fünf
unterschiedliche Darlehenstypen zur Verfügung:
1. Tilgungsdarlehen
- Tilgungsbeträge sind vorgegeben
- Zahlung = Tilgung + Zinsanteil
2. Annuitätendarlehen
- Zahlungen sind vorgegeben
- Tilgung = Zahlung - Zinsanteil
3. Festdarlehen
- Zahlung = Zinsanteil
- Tilgung = 0,- Anfangskapital = Restschuld (bleibt bis Darlehensende stehen)
4. Endfällige Darlehen
- Tilgung = 0,- Zahlung = 0,- über die Laufzeit
- Endkapital = Anfangskapital + saldierte Zinsanteile
5. Tagesgelder
- Zinsen werden täglich erstattet
- Zahlung = Zinsanteil (täglich)
Basisdaten
Der Darlehenstyp kann in den Basisdaten über die entsprechende Auswahlbox angegeben werden.
Die Basisdaten sind für alle Darlehenstypen identisch. Es werden die Grunddaten zum Darlehen, sowie
Informationen zu Zinsverrechnung und –Abgrenzung sowie zum Disagio erfasst. Zur Darstellung einer
zinsfreien Anlaufphase kann ein anfänglicher Verzinsungsbeginn angegeben werden, der vor oder gleich
dem ersten regelmäßigen Zinstermin und nach oder gleich Darlehensbeginn liegt.
Für die Darlehen kann zwischen einer Zinsberechnung nach 30/360, act/360, act/365 oder act/act
gewählt werden. Eine zeitlich variable Verzinsung wird über die Einstellung der
"Zinsvereinbarung=variabel" kenntlich gemacht. Die entsprechenden Zinsverläufe werden dem Darlehen
über eine Referenz auf eine Zinstabelle mitgegeben. Die benötigten Zinstabellen werden in TRIGONIS
übergeordnet vorgehalten. Zusätzlich kann ein konstanter Bonitätsauf- oder Abschlag angegeben werden,
der mit dem zeitlich variablen Zins verrechnet wird.
Bei Tagesgeldern ist prinzipiell eine tägliche Zinsverrechnung eingestellt. In diesen Fällen ist nur eine
Zinsverrechnung nach act/360 möglich. Tagesgelder sind in der Regel variabel verzinslich und haben
einen variierenden "Rückzahlungsplan" mit Zu- und Abgängen.
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86
TRIGONIS-Benutzerhandbuch
Vorgangseditor – Darlehen
Rückzahlungspläne
Bei den Tilgungs- und Annuitätendarlehen sowie bei den Tagesgeldern kommen Angaben zum Tilgungsbzw. Rückzahlungsplan hinzu. Diese Daten werden durch Selektion der Komponente "Annuität" / "Tilgung"
oder "Anpassungen" in der Komponentenliste angezeigt.
Auf der linken Seite des Bildschirms wird dem Anwender eine Eingabehilfe für Darlehen mit
Rückzahlungen in gleich hohen Beträgen und regelmäßigen Wertstellungen zur Verfügung gestellt. Über die
Schaltfläche "übernehmen" werden die Daten in die TRIGONIS-interne Darstellung als Rückzahlungsplan
übernommen.
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Vorgangseditor – Rückzahlungsplan eines Darlehens
Merkmale
Ein Darlehen kann mit Selektionsmerkmalen versehen werden. Beim Aufbau einer Planung lassen sich
über die Merkmale detaillierte Zuordnungen definieren. Im Vergleich zu Direktverträgen stehen für die
Darlehen nur eingeschränkte Merkmale zur Verfügung.
Vorgangseditor – Merkmale eines Darlehens
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TRIGONIS-Benutzerhandbuch
Kosten
Darlehen können wie Kredite mit Anlaufkosten (VAK / IDC / Provisionen) versehen sein. Diese können in
der Simulation gemäß dem Zinsertrag aus den Darlehen oder linear abgegrenzt werden.
Vorgangseditor - Anlaufkosten bei Darlehen
Statistiken
Für ausgegebene Darlehen wird eine Rubrik "Statistiken" freigeschaltet. Analog zu Mietkaufverträgen
können Sie hier folgende übergeordnete, statistische Informationen erfassen:
PD des Darlehennehmers und / oder erwarteter LGD des Vertragsgegenstands
Angaben zu (relativ zur Kalkulation) verspäteten Rückzahlungen.
Angaben zur erwarteten Schlusszahlung.
Vorgangsditor - Statistiken ausgegebener Darlehen
Hinweis:
Die Angabe von mehr als 29 Tagen Verzögerung ist nicht erlaubt. Anstatt "30 Tagen" sollte "1 Monat"
eingestellt werden. Z.B.: Eine Liquiditätsverschiebung von 30 Tagen für eine Zahlung am 1. Februar führt zu
einer Wertstellung 3.März. Wird stattdessen um 1 Monat verschoben, so verbucht TRIGONIS den
Zahlungseingang am 1. März.
Besonderheit: Floater
Floater sind variabel verzinsliche Darlehen, deren Nominalzins in regelmäßigen Abständen an den
Marktzins angepasst wird. Floater sind an der Zinsvereinbarung "floater" zu erkennen und werden wie im
Abschnitt "Zinsstruktur-Editor" beschrieben, gemäß einer Zinsstrukturkurve verzinst, wobei TRIGONIS im
Zuge der Simulation die für die Verzinsung benötigten Forwardzinsen errechnet.
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89
Besonderheit Floater
TRIGONIS erwartet, dass Floater mit dem bereits gefixten Nominalzins der aktuellen Zinsperiode
übergeben werden. Die aktuelle Zinsperiode endet mit dem im Feld "Ende Festzinsperiode" angegebenen
Tag. Ab diesem Zeitpunkt wird der Nominalzins in regelmäßigen Zeitabständen (Feld
"Zinsanpassungsrhythmus") anhand der referenzierten Zinsstrukturkurve neu ermittelt.
4.2
Projekteditor
4.2.1
Überblick
Im Projekteditor werden alle für eine Simulation relevanten Einstellungen übersichtlich und in fachliche
Bereiche (dargestellt als Ordner-Symbole) gegliedert aufgelistet.
Die verschiedenen Einstellungen werden im nächsten Kapitel näher beschrieben (siehe Kapitel
Projekteinstellungen 90 ).
Projekbeschreibung
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90
TRIGONIS-Benutzerhandbuch
Diese Projekteinstellungen nehmen die verschiedenen Parameter für eine Simulation auf. Nach der
Auswahl einer Einstellungen im linken Teil des Dialogs, können im rechten Teil die zugehörigen Daten
eingegeben werden. Wenn Sie z.B. den obersten Eintrag "Projekt" wählen, können Sie rechts in einem
Textfenster Ihr Projekt ausführlich beschreiben. Dieser Text erscheint anschließend auch in den Details
des Projektes im TRIGONIS Explorer.
Projekteinstellungen, die mehrere unterschiedliche Datensätze aufnehmen können, sind durch ein
Ordnersymbol gekennzeichnet. So ist es z.B. möglich, unterschiedliche Verwaltungskosten für groß- und
kleinvolumige Verträge zu erfassen.
Um die Übersichtlichkeit im Projekt zu erhöhen, werden die meisten Projekteinstellungen nur dann
angezeigt, wenn sie auch im Projekt verwendet werden. Um eine neue Projekteinstellung zum Projekt
hinzuzufügen, klicken Sie auf den Hinzufügen-Schalter und wählen im daraufhin angezeigten Menü die
gewünschte Projekteinstellung aus. Wenn das Ordnersymbol bereits angezeigt wird, können Sie
Projekteinstellungen auch über das Kontextmenü des Ordners (Klick mit rechter Maustaste) hinzufügen.
Nach der Benennung erscheint ein neuer Eintrag unter dem Merkmalsordner. Die zugehörigen Daten
werden im rechten Teil des Dialoges erfasst.
Projekteinstellung Risikokosten
Datensätze können über das Kontextmenü (rechte Maustaste) bearbeitet werden. Es stehen die
Standardfunktionen Ausschneiden, Kopieren, Löschen, und Umbenennen zur Verfügung. Über Kopieren ist
es möglich, eine Projekteinstellung zu doppeln bzw. in ein anderes Projekt zu kopieren.
Mit der Auswahl "Alle löschen" können Sie alle Einträge eines Unterbereiches auf einmal löschen. Zum
differenzierten Löschen selektieren Sie den gewünschten Eintrag.
4.2.2
Projekteinstellungen
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4.2.2.1
91
Überblick
Mit Hilfe der Projekteinstellungen ist es möglich, die Verträge eines Projektes nach definierten Merkmalen
wie z.B. Geschäftsbereichen, zu gruppieren. Den so entstandenen Gruppen lassen sich jeweils
unterschiedliche Werte für z.B. den Verwaltungsaufwand zuweisen. In der Simulation werden für jeden
Vertrag die über die gewählten Merkmale zugeordneten Parameter verwendet.
Die folgenden Bereiche können über Merkmale parametrisiert werden:
1) Merkmale
Optionen
206
Bestände
95
Selektionen
96
Verlängerungen
100
Vorzeitige Ablösungen
Verwaltungskosten
102
104
Sofortauflösung FV (Bilanz)
Mehr-/Nacherlöse (HGB)
Mehr-/Nacherlöse IFRS
Risikokosten
105
106
106
107
AfA-Szenarien
111
Rückstellungen für Restwertrisiken
112
Pauschalwertberichtigung HGB / IFRS
Zinsen
113
118
Zinssätze Substanzwert
Bilanzierung
115
119
2) Optionale Merkmale
ABCP-Einstellungen
ABS-Einstellungen
Bilanzvorträge
119
122
114
Mietenrendite / Index
124
Restwertrückstellungen
125
Risikotragfähigkeit (optional)
125
Merkmale
Die Merkmale umfassen Informationen zum Leasinggeber und Kunden sowie zum Vertragstyp. Felder zur
Eingabe eines Wertebereiches (von … bis) können leer gelassen werden, wenn für das betreffende
Kriterium keine Einschränkung gewünscht ist. Bei einigen Eingabefeldern wie z.B. Mandant oder
Vorgangsnamen können mehrere Komma- oder semikolonseparierte Werte eingetragen werden, um z.B.
mehrere definierte Verträge mit einer Selektion herauszufiltern.
Standardmäßig ist der Dialog so eingestellt, dass er alle Verträge umfasst. Die Dialoge sind identisch zu
denen, die bei den Selektionen benutzt werden.
Wichtig:
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Bei den Merkmalen ist die Reihenfolge innerhalb des Bereiches
92
TRIGONIS-Benutzerhandbuch
ausschlaggebend. Falls ein Vertrag einem definierten Merkmal entspricht, so
werden ihm die zu dem Merkmal erfassten Werte zugewiesen. Auch wenn der
Vertrag noch zu einem weiteren Merkmal passen würde, wird immer das erste
passende Merkmal benutzt. Merkmale sollten daher immer von der feinsten
zur gröbsten Auswahl aufgebaut werden.
Wichtig:
4.2.2.2
Bei Doppelstockverträgen werden die angegebenen Merkmale bei der
Verarbeitung eines externen Vertrages gegen die Attribute des externen
Vertrages und bei der Verarbeitung eines internen Vertrages gegen die
Attribute des internen Vertrages abgeglichen. Im Gegensatz dazu werden bei
der Zuordnung von Verträgen zu Vertragsteilsegmenten über die Selektion die
Attribute des externen Vertrages auch für die Zuordnung des internen
Vertrages herangezogen.
Optionen
Hier finden Sie die projektweiten Einstellungen, die bei der Simulation des Projekts berücksichtigt werden.
Die Projekt-Optionen werden als Baum dargestellt. Jeder Knoten im Baum zeigt einen Ausschnitt der
Einstellungen für das aktuelle Projekt.
Die folgende Abbildung zeigt die Projekt-Optionen:
Projekt-Optionen
Simulation
Hier finden Sie allgemeine Simulationseinstellungen:
Simulationsstichtag: Der Beginn der Simulation. Dieser kann nach Erstellung eines neuen Projektes
voreingestellt werden. Wird vom Anwender kein Stichtag angegeben, übernimmt das Projekt den Stichtag
des ersten zugefügten Vertragsbestandes. Bei Altbeständen gibt der Simulationsstichtag die Wertstellung
der Bilanzpositionen vor.
Projek tangaben überschreiben Vertragsangaben: Ist diese Option gewählt, werden während der
Simulation die Werte für Mehr-/Nacherlöse, Risikokosten und Verwaltungskosten grundsätzlich auch bei
Übergabe aus dem Bestandssystem von TRIGONIS neu ermittelt und für weitere Berechnungen benutzt.
Diese Einstellung kann pro angegebene Risikokosten o.ä. überschrieben werden.
Default-Kontorahmen für nicht selek tierte Verträge: Sind im Projekt Selektionen angelegt, können alle
Verträge, die von keiner Selektion erfasst werden, in dem so genannten Default-Rahmen zusammengefasst
werden.
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Achtung:
93
Falls keine Selektion gewählt wurde (d.h. alle Verträge werden in den DefaultKontenrahmen gebucht) und diese Auswahl nicht eingeschaltet ist, ist der
Simulationsknopf deaktiviert, da bei einer Simulation kein Bericht erzeugt
werden würde.
Summen-Kontorahmen bei mehreren Selek tionen: Es wird der Saldo aller vorherigen Selektionen
erzeugt.
Achtung:
Auch das Liquiditätskonto wird über Saldierung aller in den Selektionen
aufgebauten Liquiditätskonten erzeugt, es erfolgt keine Neuverzinsung.
Weitere Optionen
Folgende Optionen werden aus den globalen TRIGONIS-Optionen (Menü: Extras/Optionen) kopiert und
können anschließend unabhängig von den globalen Optionen nur für das Projekt verändert werden:
Importeinstellungen
Rechenoptionen
Rechenoptionen IFRS
Substanzwert
Einzelvertragsprotokoll
Degressionssätze
Bankzinsen
Steuersätze
PD
LGD
Zinsstrukturen
Nominalzinsen
Gesellschaften
Eine Beschreibung dieser Optionen finden sie in der Beschreibung der globalen TRIGONIS-Optionen
188
.
Simulationsberichte
Hier finden Sie die Berichtssätze, die während der Simulation erzeugt werden sollen. Diese Berichtssätze
werden benutzerabhängig eingestellt (Menü: Extras/Benutzereinstellungen) und beim Erzeugen eines
Projektes aus den Benutzereinstellungen übernommen. Dort können sie für die aktuelle Simulation
verändert werden (falls zusätzliche Berichtssätze ausgewählt werden, muss neu simuliert werden).
Übernahme der globalen Optionen
Sollten sich die aktuellen Projekt-Optionen von den globalen TRIGONIS-Optionen (Menü: Extras/Optionen)
unterscheiden, zeigt TRIGONIS dies am jeweiligen Knoten durch ein gelbes Warn-Symbol an. Dieser
Warnhinweis dient nur der Information und verhindert nicht, dass das Projekt simuliert werden kann.
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TRIGONIS-Benutzerhandbuch
Projekt-Optionen mit Warnung
Falls Sie ihre aktuellen Projektoptionen wieder mit den globalen TRIGONIS-Optionen überschreiben
wollen, können Sie dies mit einem Rechtsklick auf den "Optionen"-Eintrag tun:
Kontextmenü: Globale Optionen übernehmen
Sobald Sie diesen Punkt auswählen, wird ein Dialog zur Übernahme der globalen TRIGONIS-Optionen
angezeigt. Hier können Sie selektiv auswählen, welche Optionen im Projekt durch die globalen Optionen
überschrieben werden sollen. Falls dem Projekt ein Bestand zugeordnet wurde, sind die Importoptionen
von der Übernahme ausgeschlossen und werden ausgegraut dargestellt.
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Globale-Optionen-Übernehmen-Dialog
Nach erfolgter Auswahl werden die gewünschten Optionen mit einem Klick auf den "Übernehmen"-Knopf
ins Projekt kopiert und das gelbe Warnsymbol für den jeweiligen Eintrag verschwindet. Falls diese
Optionen für das Projekt behalten werden sollen, muss es gespeichert werden.
4.2.2.3
Bestände
In einem Projekt werden alle zu simulierenden Bestände zusammengefasst. Dabei kann es sich um
Bestände aus der Neugeschäftsplanung oder aus dem Bestandssystem importierte Vertragsbestände
handeln. Das System erlaubt es nur solche Vertragsbestände zum Projekt hinzuzufügen, deren
Simulationsstichtag dem des Projektes entspricht. Neuvertragsbestände hingegen können unabhängig
vom Stichtag importiert werden, dabei finden Planverträge, deren Vertragsbeginne vor dem
Simulationsstichtag liegen, bei der Simulation keine Berücksichtigung.
4.2.2.4
Substanzwert
Manuelle Eingaben für den BDL-Substanzwertbericht können unter Projek t -> Substanzwert erfasst
werden.
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TRIGONIS-Benutzerhandbuch
Projekt -> Substanzwert
Die Zusatzangaben werden bei Bedarf in den PDF-Substanzwertbericht übernommen und überschreiben
hier die von TRIGONIS errechneten Werte. Die Substanzwertberichte in Excel werden nicht überschrieben.
4.2.2.5
Selektionen
Selektionen dienen zur besseren Strukturierung der Ergebnisse aus den zu simulierenden Verträgen. Eine
Selektion beschreibt jeweils eine Gruppe von Verträgen mit gleichen Merkmalen, welche in den
generierten Berichten auch als Gruppe ausgewiesen werden. Wenn Sie mehrere Selektionen verwenden ist
unbedingt auf die Reihenfolge der Selektionen zu achten. Fällt ein Vertrag in eine bestimmte Selektion, so
wird er in allen folgenden Selektionen nicht mehr berücksichtigt. Selektionen sollten daher immer von der
feinsten zur gröbsten Auswahl aufgebaut werden. Die Verträge, die unter keine Selektion fallen, werden
standardmäßig in das Default-Segment der Reports aufgenommen. Dies kann über die Einstellungen im
Dialog Optionen des Projektes gesteuert werden.
Anlegen einer Selektion
Eine Selektion können sie anlegen indem sie mit der rechten Maustaste auf den Ordner Selektion klicken
und "Neue Selektion" auswählen. Im darauf folgenden Dialog vergeben Sie bitte einen eindeutigen Namen
und bestätigen oder brechen den Vorgang ab. Im folgenden Beispiel wurde eine Selektion mit dem Namen
"Selektion" angelegt. Ihr Bildschirm sollte nun folgendermaßen aussehen.
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Neue Selektionen
Im rechten Teil des Fensters können Sie nun sog. Merkmale hinzufügen. Diese Merkmale sind Kriterien mit
deren Hilfe sie die Menge der Vorgänge einschränken können, es gibt vereinzeilte Merkmale die Sie erst
auswählen können wenn die entsprechende Option im Lizenzschlüssel freigeschaltet wurde.
Weiterhin können Sie im Voraus festlegen für welche Vorgangsarten (Vertrag, Darlehen, Einzelbuchungen)
diese Selektion gültig sein soll. Beachten Sie bitte das sich der Inhalt der Auswahlliste gemäß der
gewählten Vorgangsarten ändert, d.h. wenn Sie z.B. Vertrag abwählen verringert sich die Liste um die
Merkmale des Vertrags.
Hinzufügen von Selektionsmerkmalen
Wie ein Merkmal hinzugefügt werden kann und welche grundlegenden Arten von Merkmalen es gibt wird
im Folgenden erläutert.
Ein Merkmal wird in zwei Schritten hinzugefügt.
1. Auswahl eines Merkmals über die Auswahlliste
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TRIGONIS-Benutzerhandbuch
Merkmal hinzufügen
2. Erstellen des Merkmals über das Symbol
neben der Auswahlliste.
Merkmalsarten
Es gibt zwei grundlegene Arten von Merkmalen, die sog. Bereichsmerkmale (Von-Bis-Merkmale) und
Auswahlmerkmale. Die Bereichsmerkmale untergliedern sich in fünf weitere Untergruppen, Geldwerte,
Datumswerte, ganzzahlige Werte, Freitext und Dezimalwerte. Im folgenden Screenshot sehen Sie
exemplarisch für jede Merkmalsart ein angelegtes Merkmal.
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Verschiedene Merkmalsarten
Auswertung einer Selektion
Wie sind die Kriterien einer Selektion miteinander verknüpft? Um diese Frage zu klären betrachten Sie
bitte folgendes Beispiel.
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TRIGONIS-Benutzerhandbuch
Verknüpfung der Merkmale
Es gibt einfache Regeln um zu bestimmen ob ein Vorgang für diese Selektion gültig ist oder nicht.
1. Mehrere gleiche Merkmale werden logisch mit ODER verknüpft.
2. Unterschiedliche Merkmale werden logisch mit UND verknüpft.
3. Die globale Einstellung der Vorgangsarten ist führend. D.h. ist in einem Merkmal eine Vorgangsart
angewählt die in den führenden Vorgangsarten abgewählt wurde so wird dieses Merkmal nicht für den
gewählten Vorgangstyp betrachtet.
Hinweis:
4.2.2.6
Wichtig ist, dass bei Verarbeitung von Doppelstockverträgen die Attribute des
externen Vertrages für die Zuordnung sowohl des externen als auch des
internen Vertrages herangezogen werden.
Verlängerungen
In dieser Rubrik werden statistische Vertragsverlängerungen definiert: Was wäre, wenn sich ein Teil der
Verträge um durchschnittlich n Monate verlängert?
Pro Zeile wird festgelegt, welcher Anteil des Geschäftes mit welcher Kalkulationsgrundlage zu verlängern
ist. Analog zu den Abgängen erfolgt keine Verlängerung von einzelnen Verträgen, vielmehr wird für jeden
Vertrag einer Vertragsgruppe eine Teilverlängerung in Höhe des festgelegten Anteils der Verlängerungen
für diese Vertragsgruppe vorgenommen. Mietkaufverträge und Immobilien-Mietverträge sind von den
Einstellungen der statistischen Verlängerungen ausgenommen. TRIGONIS nimmt nur eine statistische
Verlängerung von Verträgen vor, die noch keine mitgegebene Verlängerung haben.
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Projekt -> Verlängerungen
Laufzeit bis:
Alle Verträge mit einer Grundlaufzeit bis n Monate werden gemäß den Angaben dieser Zeile verlängert.
Die Angaben in der Spalte "Laufzeit bis" sollten aufsteigend sortiert sein.
Anteil:
Gibt den zu verlängernden Volumenanteil aller zu zu dieser Zeile passenden Verträge an.
LFZ Verlängerung:
Gibt die erwartete, durchschnittliche Verlängerungslaufzeit für diese Vertragsgruppe an
Basis VA:
Falls es sich bei dem zu verlängernden Vertrag um einen VA-Vertrag handelt, bestimmt die "Basis VA" die
Kalkulationsbasis für die Raten der Verlängerungslaufzeit, da bei VA-Verträgen höchstens die Mehr-/
Nacherlöse aktiviert werden können. "Basis VA" ist ein Prozentsatz relativ zur Mietberechnungsgrundlage.
Dieser Prozentsatz wird nur bei VA-Verträgen ohne Fortführung der Leasingrate (Checkbox "Fortf. LR")
berücksichtigt. Bei eingeschalteter Checkbox wird die letzte Rate der Grundlaufzeit über die
Verlängerungslaufzeit (auch für Nicht-VA-Verträge) fortgeführt.
Marge:
Gewünschte, durchschnittliche Barwertmarge, die über die Verlängerungslaufzeit erreicht werden soll.
Passivzins:
Durchschnittlicher Refinanzierungssatz zum Zeitpunkt der Vertragsverlängerung / zum Stichtag
Restwert:
Gibt an, wie viel Prozent des Restwertes zu Beginn der statistischen Verlängerung an deren Ende noch
übrig ist.
Fortf. LR:
Ist die Checkbox "Fortf. LR" aktiviert, kalkuliert TRIGONIS die Rate der Verlängerungslaufzeit nicht neu,
sondern führt die letzte reguläre, vom Kunden gezahlte Leasingrate bis zum Ende der statistischen
Verlängerung fort. Die Informationen der Spalten "Basis VA" und "Marge" werden in diesem Fall ignoriert.
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TRIGONIS-Benutzerhandbuch
Vertragsangaben überschreiben:
Ist diese Checkbox nicht aktiviert, werden einzelne Verträge nicht pauschal, sondern gemäß dem über die
Schnittstelle mitgegebenem Verlängerungsverhalten verlängert. In diesem Sinne handelt es sich nicht um
statistische, sonder um geplante Verlängerungen.
Die in der darüber stehenden Tabelle getätigten Angaben gelten für diese Verträge nicht.
Verträge mit Verlängerungsinformationen werden vollständig unter Fortführung der letzten regulären
Leasingrate verlängert. Die Verlängerungslaufzeit sowie der Anteil der Restwertreduktion über die
Verlängerungslaufzeit ist pro Vertrag hinterlegt.
Hinweis: Sollten Sie in Ihrem Projekt zusätzlich zu statistischen Verlängerungen auch Selektionen nach
Gesamt- oder Restlaufzeiten eingestellt haben, so wirken diese auf den Vertrag
ohne statistische Verlängerungen!
4.2.2.7
Vorzeitige Ablösungen
Im Rahmen des Systems TRIGONIS können vorzeitige Abgänge mit (Bonitäts-) Schaden sowie ohne
(Bonitäts-) Schaden (einvernehmlich) simuliert werden. Dazu wird pro Vertragsgruppe festgelegt, welcher
Anteil des Geschäftes pro Quartal, getrennt nach einvernehmlichen und schadensbehafteten Abgängen,
vorzeitig abgeht.
Die Abgänge erfolgen monatlich ab Simulationsstichtag bzw. für Neuverträge ab ihrem jeweiligen
Zugangsdatum. Der Pro Quartal angegebene Volumenanteil für den vorzeitigen Abgang wird zu je einem
Drittel auf die drei Monate des Quartals verteilt. Der Abgang innerhalb eines Monats erfolgt jeweils zum
Monatsersten.
Es erfolgen keine Abgänge von Einzelverträgen, die den Anteil der abzugehenden Verträge repräsentieren,
vielmehr wird für jeden Vertrag der betroffenen Vertragsgruppe ein Teilabgang über den festgelegten
Anteil durchgeführt. Daher werden sowohl die pro Monat definierte Leasingrate als auch der Buchwert des
Anlagevermögens sowie die diversen RAPs und Rückstellungen um den entsprechenden Anteil der bereits
erfolgten Abgänge gekürzt.
Projekt -> Vorzeitige einvernehmliche Ablösungen
Bei einvernehmlichen Abgängen bezieht sich die Tabelle auf den Vertragsbeginn, da in diesem Fall der
zeitliche Werdegang eines Vertrags eine Rolle spielt. Des Weiteren werden zusätzliche Optionen für die
Wahl des Zinssatzes zur Verfügung gestellt.
Berechnung Ablösegebühr bei einvernehmlichen Ablösungen
Im Falle einer vorzeitigen, einvernehmlichen Vertragsablösung werden dem Leasing- /Kreditnehmer die
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noch ausstehenden barwertigen Restforderungen zum Aktivzins (bzw. Kundenzins) und zusätzlich eine
Ablösegebühr in Rechnung gestellt. Zur Berechnung der Ablösegebühr kann zwischen zwei Verfahren
gewählt werden:
Verfahren 1 (Zinsdifferenzverfahren)
Die Ablösegebühr errechnet sich aus der Differenz der barwertigen Restforderungen zum Außenzins und
zum Ablösezins. Der Ablösezins ergibt sich aus den im Folgenden dargestellten Einstellungen:
Die Abzinsung mit einem um 1% niedrigeren Zins führt zu einem höheren Barwert, den der Leasingnehmer
im Falle einer Vertragsablösung zu zahlen hat.
Verfahren 2 (Verbraucherkreditrichtlinie)
Seit Juni 2010 ist eine Änderung der Verbraucherkreditrichtlinie in Kraft. Danach muss der Leasingnehmer
mindestens die noch ausstehenden barwertigen Restforderungen an den Leasinggeber zahlen. Zusätzlich
darf eine Ablösegebühr in folgender Höhe erhoben werden:
Max. 0,5% des vorzeitig zurückzuzahlenden Betrags,
falls Restlaufzeit < 12 Monate
Max. 1% des vorzeitig zurückzuzahlenden Betrags,
falls Restlaufzeit >= 12 Monate
Ober- und Untergrenzen der Ablösegebühr:
Die Ablösegebühr muss kleiner als die gesamte Zinsrückerstattung (ausstehender Zinsertrag) sein.
Ablösegebühren unter der angegebenen Bagatellgrenze dem Kunden nicht in Rechnung gestellt. Zusätzlich
kann pro Vertrag eine Obergrenze angegeben werden. Die Obergrenze begrenzt darüber hinaus gehende
Ablösegebühren.
Vorzeitige Ablösungen im Schadensfall:
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TRIGONIS-Benutzerhandbuch
Projekt -> Vorzeitige Ablösungen im Schadensfall
In den Optionen 92 wird eingestellt, ob sich die Tabelle bei Abgängen im Schadensfall auf den
Simulationsstichtag oder auf den jeweiligen Vertragsbeginn beziehen soll. Mit Wahl des Bezugspunkts
"Simulationsstichtag" können z.B. Konjunkturschwankungen abgebildet werden.
Berechnung Ablösegebühr im Schadensfall
Im Schadensfall erfolgt die Ablösung immer barwertig zum Passivzins. Besondere Einstellungen können
hier nicht vorgenommen werden.
Hinweis:
4.2.2.8
Diese Tabellen lassen sich einfach ausfüllen, indem man sich beginnend von
der linken oberen Ecke mit der Tabulatortaste von Feld zu Feld bewegt.
TRIGONIS übernimmt jeweils den Wert des Vorgängerfeldes in das aktuell
selektierte Feld.
Verwaltungskosten
Verwaltungskosten sind auf unterschiedliche Arten definierbar:
Als konstanter Betrag pro Vertrag und /oder
Als prozentualer Anteil des Anschaffungswerts pro Vertrag.
Sind sowohl Stückkosten als auch Kosten relativ zum Vertragsvolumen festgelegt, erfolgt die Ermittlung
der Kosten additiv.
Die Anfangskosten werden zum Vertragsbeginn, die laufenden Kosten in jedem Laufzeitmonat (je 30/31
Tage Periode) und die Beendigungskosten mit Abgang des Vertrages berücksichtigt.
Alle Angaben lassen sich beliebig miteinander kombinieren.
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Projekt -> Verwaltungskosten
Unabhängig von der Projekteinstellung kann hier angegeben werden, dass die hier erfassten
Verwaltungskosten die Vertragsangaben überschreiben (Checkbox "Vertragsangaben überschreiben").
4.2.2.9
Sofortauflösung FV (Bilanz)
Bis zur TRIGONIS-Version 3.2.12 wurde der PRAP zukünftiger Forfaitierungen wahlweise vollständig oder
bis auf den Saldo der zukünftigen Verwaltungskosten aufgelöst. Dieser Rest-PRAP wurde über die
Grundlaufzeit linear aufgelöst.
Ab Version 3.2.12 kann in dem Dialog "Sofortauflösung FV" eine von den Verwaltungskosten abweichende
monatliche Auflösung des Rest-PRAPs zukünftiger Forderungsverkäufe von Mietkauf- bzw. Finance-LeaseVerträgen angegeben werden.
Projekt -> Sofortauflösung FV (Bilanz)
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TRIGONIS-Benutzerhandbuch
4.2.2.10 Mehr-/Nacherlöse HGB
Pro Zeile wird für je eine zusammenhängende Gruppe von Geschäftsfeldern festgelegt, mit welchen
Mehrerlösen (für TA-Verträge) bzw. Nacherlösen (für VA-Verträge / für kündbare Verträge) zu rechnen ist.
Die Eingabe erfolgt in Prozent und getrennt für Grund- und Verlängerungslaufzeit in unterschiedlichen
Registerkarten.
Die absolute Höhe des Mehrerlöses (für TA-Verträge, für VA-Verträge bzw. für kündbare Verträge) wird
über den gegebenen %-Satz auf Basis des Vertragsvolumens zu Anschaffungskosten ermittelt.
Die hier festgelegten Mehr-/Nacherlöse werden zusätzlich zu den nicht kontrahierten, jedoch in die
Kalkulation eingeflossenen Nachgeschäftserlösen berücksichtigt.
Projekt -> Mehr-/Nacherlöse
Unabhängig von der Projekteinstellung kann bestimmt werden, dass die hier erfassten Mehr-/Nacherlöse
die Vertragsangaben überschreiben.
In diesem Fall werden die pauschalen Mehrnacherlöse über die Verlängerungslaufzeit berechnet aus x% *
(Restwert zum Ende GLZ + Nachgeschäft). also ohne Berücksichtigung der Mehrnacherlöse zum Ende der
Grundlaufzeit.
4.2.2.11 Mehr-/Nacherlöse IFRS
Die Erfassung der Angaben für Mehr- und Nacherlöse erfolgt wie oben für HGB beschrieben. Diese
Angaben werden einzig zur Berechnung der IFRS-Zinsen / der IFRS-Abschreibung herangezogen. Optional
können grundsätzlich die HGB-Angaben auch für diese Berechnungen verwendet werden (siehe Optionen
92 ).
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Projekt -> Mehr-/Nacherlöse
Unabhängig von der Projekteinstellung kann bestimmt werden, dass die hier erfassten Mehr-/Nacherlöse
die Vertragsangaben überschreiben.
4.2.2.12 Risikokosten
Risikokosten sind als Kosten relativ zum Restkapital oder relativ zu den Anschaffungskosten festlegbar.
Lineare Risikokosten
Bei den Anschaffungskosten zieht TRIGONIS wahlweise die Mietberechnungsgrundlage oder den Zugang
Mietkauf- /Anlagevermögen heran. Die zugehörige Einstellmöglichkeit finden Sie unter den
Rechenoptionen des Projekts:
Über die Auswahl des Bezugszeitraumes können Sie angeben, ob die linear ermittelten Risikokosten über
für gesamte Grundlaufzeit oder für jedes Geschäftsjahr innerhalb der Grundlaufzeit anzusetzen sind. Für
beide Auswahlmöglichkeiten kann ein Prozentsatz angegeben werden. Die Simulation wählt den Zeitraum,
den Sie mit dem Optionsfeld "Bezugszeitraum" auswählen.
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TRIGONIS-Benutzerhandbuch
Projekt -> Risikovorsorge linear
Unabhängig von der Projekteinstellung kann bestimmt werden, dass die hier erfassten Risikokosten die
Vertragsangaben überschreiben.
Risikokosten relativ zum Restkapital
Die Risikokosten relativ zum Restkapital werden gemäß Bonitätsregel berücksichtigt. Das Restkapital ist
der Barwert der Restforderungen am Ende des Vormonats ermittelt mit dem Aktivzins. Über eine
Auswahlbox wird festgelegt, für welche Vertragsausprägungen Risikokosten zu berücksichtigen sind:
Immer:
Bezogen auf das Restkapital aller zukünftigen Leasingraten
Nicht-verkauft:
Bezogen auf das Restkapital der nicht-forfaitierten Leasingraten.
Zur Berechnung der Risikokosten relativ zum Restkapital stellt TRIGONIS drei unterschiedliche Methoden
zur Verfügung: "Verlauf", "Pro Geschäftsjahr" und "Pro Grundlaufzeit".
Verlauf
Die degressiven Risikokosten lassen sich über zehn Jahre relativ zum Simulationsstichtag festlegen. Damit
soll der Einfluss eines prognostizierten Konjunkturverlaufs dargestellt werden. Nach Ablauf dieser zehn
Jahre schreibt TRIGONIS den zuletzt angegebenen Wert fort.
Sie können hier die relativen Risikokosten individuell für jedes Quartal einstellen. Die Prozentangaben
beziehen sich dabei immer auf den jährlichen Anteil. Bei der Simulation werden die Risikokosten mit
diesen Angaben für jeden Monat mit 1/12 des angegebenen Prozentsatzes auf der Basis des aktuellen
Restkapitals berechnet.
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Projekt -> Risikovorsorge relativ zum Restkapital / Verlauf
Pro Geschäftsjahr
Die Angabe von degressiven Risikokosten pro Geschäftsjahr ist die bevorzugte Methode für die
Risikotragfähigkeitsberechnung. Die dort eingestellten Risikokosten decken genau den Liquiditätsausfall
im Falle der Insolvenz eines Leasingnehmers. Es werden sowohl Risikokosten für die Grundlaufzeit als
auch für den Zeitraum einer Vertragsverlängerung gebucht.
Für jedes Geschäftsjahr kann in diesem Dialog eine monatliche Ausfallquote erfasst werden. Die
Ausfallquote hängt i.d.R. vom Objekt sowie vom Leasingnehmer bzw. seiner Branche ab und besagt mit
welcher Wahrscheinlichkeit eine durchschnittliche Schadenshöhe auftreten wird. In den Merkmalen
können entsprechende Differenzierungen vorgenommen werden.
monatlicher Ausfall = PD * LGD
Risikokosten = PD * LGD * EAD
PD = Ausfallwahrscheinlichkeit (engl.Probability of Default)
LGD = Verlustquote im lfd.Geschäftsjahr (engl.Loss given Default)
EAD = Restforderung (Barwert,engl.Exposure at Default)
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TRIGONIS-Benutzerhandbuch
Projekt -> Risikovorsorge relativ zum Restkapital / pro Geschäftsjahr
Pro Grundlaufzeit
Hier können x% des Restkapitals in jedem Monat als Risikokosten eingestellt werden. Bei verlängerten
Verträgen werden keine Risikokosten über den Verlängerungszeitraum gebucht.
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Projekt -> Risikovorsorge relativ zum Restkapital / pro Grundlaufzeit
Sonstige Angaben
Auf einer eigenen Registerkarte können weitere Einstellungen für TA-Werte und Graubereich vorgenommen
werden. Von den Leasingraten der Grundlaufzeit wird der angegebene Prozentsatz auf die jeweilige
Position gebucht.
Projekt -> Einstellungen Risikokosten
4.2.2.13 AfA-Szenarien
Durch den Einsatz von AfA-Szenarien können bestimmte Verträge selektiert werden, bei denen für die
Simulation innerhalb des ersten Geschäftsjahres die AfA-Methode von linear auf degressiv umgestellt
werden soll. Für das direkt vor dem Simulationsstichtag liegende Geschäftsjahr ist so eine alternative
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TRIGONIS-Benutzerhandbuch
Abschreibungsmethode wählbar. Die AfA-Reserve wird errechnet und die Alternativabschreibung über den
Simulationszeitraum fortgeführt.
Projekt -> Einstellung AfA-Szenarien
Diese Einstellung gilt für alle Abschreibungen (steuerrechtlich, handelsrechtlich, betriebswirtschaftlich),
die im Vertrag als lineare Abschreibung über die BGN hinterlegt sind.
4.2.2.14 Rückstellungen für Restwertrisiken
Zur Ertragsabgrenzung können für Verträge Rückstellungen für Restwertrisiken gebildet werden. Die
Berechnung der Rückstellungen kann durch folgende Parameter beeinflusst werden:
Berücksichtigen
nur positiv:
nur wenn der Restbuchwert im zu betrachtenden Monat jeweils größer als der Restwert ist
(Rechenverfahren s. unten)
nur bei Risiko:
nur wenn am Vertragsende der Restbuchwert größer als der Restwert ist
Immer:
Unabhängig von Verhältnis Restbuchwert zu Restwert
Verwaltungskosten in Restforderungen Berücksichtigen:
Verwaltungskosten gehen nominal in die Restforderungen ein.
Methode
Festlegung zur Berechnung des abzugleichenden Restwertes
Aufschlag
Festlegung eines Aufschlages auf den Restwert relativ zum Anschaffungswert
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Rückstellungen für Restwertrisiken
4.2.2.15 Pauschalwertberichtigung HGB / IFRS
TRIGONIS berücksichtigt planerisch keine Einzelwertberichtigungen. Diese werden zum
Simulationsstichtag ausgebucht und durch Pauschalwertberichtigungen (PWB) ersetzt.
Pauschalwertberichtigungen können unabhängig von den geplanten Risikokosten und deren Auflösung
abgebildet werden.
Im Normalfall ist eine Pauschalwertberichtigung relativ zum Restkapital zu planen. In diesem Fall können
pro laufendem Geschäftsjahr unterschiedliche PWB-Anteile eingetragen werden. Der zuletzt angegebene
Prozentsatz wird bis zum Ende des am längsten laufenden Vertrags fortgeführt. Über die Auswahlbox
"Bonitätsregel" kann gewählt werden, ob das Restkapital als Rechenbasis abzüglich eines
Forderungsverkaufs zu nehmen ist.
Seit der Version 4.1.17 wird zwischen Pauschalwertberichtigungen, die statistisch für das
Gesamtportfolio angenommen werden und Einzelwertberichtigungen (EWB), die auf Vertragsebene für
tatsächlich ausgefallene Verträge gebildet werden, unterschieden. Beide Positionen werden getrennt in
der Bilanz gezeigt.
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TRIGONIS-Benutzerhandbuch
Pauschalwertberichtigung degressiv
Alternativ kann eine PWB linear relativ zum Zugang oder zur Mietberechnungsgrundlage über die
Grundlaufzeit geplant werden.
Pauschalwertberichtigung linear
Für die Bilanzierung nach HGB und IFRS können unterschiedliche Einstellungen gewählt werden.
4.2.2.16 Bilanzvorträge
Für jede Gesellschaft können Sie Bilanzvorträge anlegen und pflegen. Dazu wählen Sie bei der Neuanlage
zunächst eine Gesellschaft aus.
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Bilanzvorträge für eine ausgewählte Gesellschaft.
Nun können Sie Vorträge für aktive und passive Bilanzkonten erfassen. Zu jedem Konto können Sie ein
Auflösungskonto angeben und die Art der Auflösung festlegen. Passive Bilanzpositionen, die nur für HGB
bzw. IFRS relevant sind, erscheinen in extra Registern, die Salden werden für IFRS und HGB differenziert
ausgewiesen.
Hinweis:
Sie können auch Bilanzvorträge einer Gesellschaft kopieren, das Einfügen ist
dann aber nur in andere Projekte möglich, da es pro Gesellschaft nur einen
Satz Bilanzvorträge geben kann. Die hier verwendeten Konten können
individuell konfiguriert werden (Datei "konten_manuell.xml").
4.2.2.17 Zinssätze Substanzwert
Die Substanzwertrechnung nach HGB und IFRS in TRIGONIS basiert u.a. auf der Abzinsung zukünftiger
Liquidität mit dem pro Vertrag mitgegebenen Passivzins.
Möchte man eine Alternativrechnung mit einem übergeordneten pauschalen Refinanzierungszins
aufstellen oder den Passivzins pro Vertrag korrigieren, so bietet die Projekteinstellung "Zinssätze
Substanzwert / Opportunität" die entsprechenden Einstellmöglichkeiten:
Angabe eines alternativen Abzinsungssatzes:
Falls über die Schnittstelle kein (korrekter) Passivzins mitgeliefert wird oder falls der Substanzwert
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TRIGONIS-Benutzerhandbuch
alternativ zu einem pauschalen, aktuellen Zinssatz ermittelt werden soll, können Sie in dem Feld
"Substanzwertzins" den Abzinsungssatz vorgeben. Das Feld "Opportunitätszins" bietet ebenfalls die
Möglichkeit, einen pro Vertrag mitgegebenen Opportunitätszins für eine Simulation /
Substanzwertrechnung zu überschreiben. Voraussetzung dafür ist, dass die Substanzwertrechnung Ihrer
TRIGONIS-Installation für den Opportunitätszins konfiguriert ist.
Projekt -> Zinssätze Substanzwert / Opportunität
Anpassung des Abzinsungssatzes pro Vertrag:
Falls der pro Vertrag mitgegebene Zinssatz konservativ gewählt wurde und z.B. gegenüber dem
tatsächlichen Refinanzierungszins zu hoch ist, kann in diesem Dialog ein prozentualer Abschlag auf den
übergebenen Zins definiert werden. Analoges gilt für den Auf- oder Abschlag auf den Opportunitätszins.
Projekt -> Zinssätze Substanzwert / Opportunität
Alle Angaben gelten für das über die Registerkarte "Merkmale" definierte (Sub-) portfolio. Die Verträge
selber werden durch die Einstellungen nicht verändert; diese sind rein statistischer Natur.
4.2.2.18 Synthetische Refinanzierung
Über die Projekteinstellung "Synthetische Refinanzierung" kann simuliert werden, was wäre, wenn der
gesamte Vertragsbestand kongruent refinanziert ist. Dazu wird jeder nicht direkt refinanzierte Vertrag mit
einer Darlehensrefinanzierung hinterlegt. Als Refinanzierungszinssatz kann wahlweise der kalkulierte
Passivzins aus dem Vertrag oder ein pauschaler, in diesem Dialog eingebbarer Zinssatz verwendet
werden.
Diese Einstellung ist insbesondere für nicht oder nicht kongruent refinanzierte Bestände gedacht.
Insbesondere kann die Passivseite bei einem über Sammel- / Globaldarlehen refinanzierten Bestand
einfacher dargestellt werden.
Alternativ können bestehende, direkte Refinanzierungen durch eine kongruente, angenommene
Darlehensrefinanzierung ersetzt werden. Über das Kontrollkästchen "Vertragskomponente Refinanzierung
ersetzen" wird für eine Simulation z.B. ein bestehender Forderungsverkauf durch eine
Darlehensrefinanzierung überschrieben.
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Projekt -> Synthetische Refinanzierung
4.2.2.19 Verwertung / Liquidität
In diesem Abschnitt können der erwartete Vertragsauslauf und die erwartete Liquidität geplant werden.
Pro Vorgang können individuelle Angaben über das Schnittstellenelement
"met adat en. l i qui di t aet " bzw. " met adat en. v er wer t ung" an TRIGONIS übermittelt werden.
Projekt -> Verwertung / Liquidität
Liquiditätsplanung:
Für die Liquiditätsplanung kann angegeben werden, um wie viele Tage und / oder Monate verzögert die
tatsächliche Zahlung im Durchschnitt erfolgt. Dabei kann die Zahlung planerisch verfrüht oder verspätet
erfolgen. Die Auswirkung von verspätet eingehenden Zahlungen wird in den Liquiditätsfluss-Berichten von
TRIGONIS sichtbar. Ihre Angaben wirken auf Leasingverträge, Mietkaufverträge und ausgegebene Darlehen
gleichermaßen, sofern keine einschränkenden Merkmale auf der zweiten Registerkarte angegeben sind.
Verwertung / Schlusszahlung:
Die Eingaben in den Rubriken "Schlusszahlung" und "Verwertung" steuern den Vertragsauslauf. Die
Verwertung des Objekts erfolgt i.d.R. nach Vertragsbeendigung. Die Schlusszahlung des Leasingnehmers
kann dagegen sowohl vor als auch nach Vertragsende erfolgen. Die Angaben zur durchschnittlichen
Wartezeit des nicht vermieteten Anlagevermögens bis zur Verwertung wirkt nicht auf Mietkaufverträge.
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TRIGONIS-Benutzerhandbuch
Allgemeine Hinweise:
Einträge in diesem Dialog werden nur wirksam, wenn sie durch die Konfiguration Ihrer Installation
entsprechend unterstützt werden.
Durch Aktivieren eines Kontrollkästchens werden die einzelnen Felder für Eingaben freigegeben. Nur die
Werte aus den aktiven Zeilen werden in der Simulation berücksichtigt. Falls pro Vertrag bereits
Liquiditäts- und / oder Verwertungsangaben mitgegeben wurden, werden diese bei Aktivierung des
Kontrollkästchens "Vertragsangaben überschreiben" in der Verarbeitung durch die Pauschalangaben aus
dem Projekt ersetzt. Falls die Option "Angaben additiv zu den Vertragsangaben" gewählt wurde, wirkt der
Zahlungsverzug aus dem Projekt zusätzlich auf den Zahlungsverzug aus dem jeweiligen Vertrag. Verträge
ohne Zahlungsverzug erhalten in diesem Fall die statistischen Werte aus dem Projekt.
Die Angabe von mehr als 29 Tagen Verzögerung ist nicht erlaubt. Anstatt "30 Tagen" sollte "1 Monat"
eingestellt werden. Z.B.: Eine Liquiditätsverschiebung von 30 Tagen für eine Zahlung am 1. Februar führt zu
einer Wertstellung 3.März. Wird stattdessen um 1 Monat verschoben, so verbucht TRIGONIS den
Zahlungseingang am 1. März.
4.2.2.20 Zinsen
In diesem Dialog werden die für die Simulation zu verwendenden Bankzinsen zur Verzinsung der Liquidität
erfasst. Die Guthaben- und Schuld-Zinsen bestimmen den Zinssatz, mit denen die Kassenkonten verzinst
werden.
Wenn die Checkbox "Variable Zinsen verwenden" markiert ist, werden anstelle der hier eingetragenen
projektspezifischen Zinssätze globale Sätze aus dem TRIGONIS Zinssatzeditor verwendet. Diese Zinssätze
gelten projektübergreifend und können für verschiedene Zeiträume festgelegt werden (s.a. BankzinsenEditor 194 ).
Projekt -> Zinsen
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4.2.2.21 Bilanzierung
Der Dialog fasst die Angaben über die genaue Ausprägung der Bilanzierung zusammen.
Projekt -> Bilanzierung
Erläuterung zu den einzelnen Angaben:
Abschreibung
Es wird festgelegt, ob der Abgang am letzten Tag der Laufzeit oder am Folgetag erfolgt sowie ob im letzten
Laufzeitmonat die monatliche AfA auszuweisen ist.
Unregelmäßige Mieten
keine
Es wird keine Linearisierung von mehrmonatlichen oder degressiven Leasingraten
vorgenommen
aus Vertrag
Sowohl PRAP als auch Linearisierungsmethode werden aus dem Vertrag
übernommen
Neuberechnung
PRAP
TRIGONIS ermittelt den PRAP auf Basis der übergebenen Linearisierungsmethode
neu
Neuermittlung
Abgrenzung
TRIGONIS ermittelt Linearisierungsmethode und PRAP auf Basis des Vertrages neu
4.2.2.22 Optionale Merkmale
4.2.2.22.1 ABCP-Einstellungen (optional)
In diesem Bereich wird die Abbildung von ABCP-Refinanzierungen in TRIGONIS beschrieben (ABCP = Asset
Backed Commercial Paper). Es handelt es sich um Forderungsverkäufe unter der Prämisse, dass die
Restforderungen gegenüber dem Leasingnehmer mit den Restverbindlichkeiten gegenüber der Bank immer
übereinstimmen. Die erwartete Marge wird also nicht mit Verkauf ausgezahlt, woraus ein anfänglicher
Zinsaufwand resultiert.
Auf Seiten der refinanzierenden Bank werden diese Forderungsankäufe zu Paketen zusammengefasst und
zu einem günstigeren Zins in Form eines variabel verzinslichen Tilgungsdarlehens verzinst. Die Tilgungen
sind mit den Tilgungen des Leasingnehmers identisch. Das Darlehen hat Zinsverrechnungszeitpunkte zum
Monatsende, passend zu der monatlichen Verzinsung der Verträge (Aktivseite). Bei Ausfall eines ABCPVertrags verringert sich entsprechend das Darlehensvolumen der Bank.
Pro Monat erhält die Leasinggesellschaft einen Betrag in Höhe der Differenz zwischen den zum Außenzins
und zum (variablen) Bankzins errechneten Zinsbeträgen von der refinanzierenden Bank zurück.
Gegebenenfalls wird dieser Betrag noch um eine feste Zinsmarge der Bank verringert, die pro Paket
festgelegt wird. Damit realisiert der Leasinggeber die Marge über die Laufzeit der Verträge.
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TRIGONIS-Benutzerhandbuch
Die Auszahlung des ABCP-Darlehens erfolgt nur zu 100% - n%. Der nicht ausgezahlte Teilbetrag
(Sicherungseinbehalt / Junior Note) wird gegen Bonitätsausfälle verrechnet. Die Ausfälle werden in
TRIGONIS planerisch über Risikokosten abgebildet. Nach Ende des ABCP-Programms erfolgt eine
Auszahlung der um die bis dorthin gesammelten Ausfälle gekürzten Junior Note. Die Junior Note kann
wahlweise zu einem festen oder variablen Zinssatz verzinst werden.
Eine Refinanzierung über ABCP ist zurzeit in TRIGONIS nur für das Bestandsportfolio möglich. Planverträge
können nicht automatisch für ein ABCP-Programm vorgesehen werden.
Beschreibung der Eingabemaske für ABCP-Programme
Ein ABCP-Programm beschreibt die für ein ABCP-Paket geltenden Refinanzierungskonditionen für alle
diesem Programm zugeordneten Verträge. Folgende ABCP-Parameter können im TRIGONIS-Projekt unter
ABCP-Einstellungen vorgenommen werden:
Ein ABCP-Programm kann entweder "off-balance" (echt) oder "on-balance" (unecht) sein, d. h., dass die
Bilanzierung entweder bei der Bank oder beim Leasinggeber erfolgt. Jedes ABCP-Programm hat eine
eindeutige ABCP-ID, über die dem Programm Verträge zugeordnet werden können. Die Zuordnung eines
einzelnen Vertrags zu einem übergeordneten ABCP-Programm erfolgt über ein Vertragsmerkmal, das z.B. im
Vertragseditor eingegeben werden kann. Jeder einem Programm zugeordnete Vertrag führt dieselbe ABCPID mit. Das Programm beginnt zu einem beliebigen ABCP-Startdatum und endet später mit einem
Enddatum, das sich i.d.R. aus dem Auslauf des letzten Vertrags dieses Programms ergibt.
Die Zinskonditionen der Bank werden in einer Zinstabelle unter Verwaltung -> Zinsstruktur-Editor
hinterlegt und aus dem ABCP-Programm heraus referenziert. Außerdem muss eine Zinsmethode für die
Bank angegeben werden, wobei die Methoden "30/360", "act/360" und "act/act" zur Verfügung stehen.
Zusätzlich kann die Höhe der Zinsmarge seitens der Bank in Prozent angegeben werden. Da das ABCPDarlehen intern als Floater abgebildet wird, können außerdem zusätzliche Informationen zur Verzinsung
(Ende Festzinsperiode und Zinsanpassungsrhythmus) angegeben werden. Die aus der Bankverzinsung
resultierenden Zahlungsflüsse unterliegen dem Stresstest für variabel verzinsliche Darlehen.
Der zweite Bereich der ABCP-Einstellungen umfasst die Angaben zur Junior Note (Sicherungseinbehalt). Die
Höhe der Junior Note ergibt sich pro Vertrag prozentual aus dem Auszahlungsbetrag. Im einfachsten Fall
wird die Junior Note nicht verzinst. Falls eine Verzinsung erfolgen soll, muss eine Zinsmethode (wie oben)
angegeben werden. Außerdem muss ausgewählt werden, ob eine feste oder eine variable Verzinsung
vorliegt und das entsprechende Feld mit dem Zinssatz bzw. der Zinstabelle belegt werden.
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121
Projekt -> ABCP-Einstellungen
Im Vertragseditor erscheint unter dem Punkt "Merkmale" ein Bereich "ABCP" für die Zuordnung eines
Vertrags zu einem ABCP-Programm. Dafür muss die entsprechende ABCP-Programm-ID aus dem Projekt
eingetragen und ein Datum angegeben werden, ab dem der Vertrag über das ABCP-Programm verkauft
werden soll. Dieses Datum muss gleich oder nach dem Vertragsbeginn liegen. TRIGONIS geht davon aus,
dass alle Forderungen der Grundlaufzeit, deren Wertstellung nach oder gleich dem Verkaufsdatum liegen,
in voller Höhe dem ABCP-Programm zufließen. Die Abbildung der Refinanzierung sowie der
Bankverzinsung erfolgt TRIGONIS-intern im Zuge der Simulation.
Vertragseditor -> Merkmale -> ABCP
Sollten sich Inkonsistenzen in der Dateneingabe durch Tippfehler o.ä. ergeben, wird der Vertrag in der
Simulation als nicht refinanziert betrachtet und im Einzelvertragsprotokoll eine entsprechende Meldung
unter der Rubrik
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TRIGONIS-Benutzerhandbuch
4.2.2.22.2 ABS-Einstellungen (optional)
In diesem Bereich werden ABS-Programme (asset backed securities) beschrieben, die zur Refinanzierung
verwendet werden. Ein ABS-Programm beginnt zu einem beliebigen ABS-Stichtag und nimmt ausgehend von
diesem Datum in definierten Abständen zuteilungsbereite Verträge in das Programm auf. Ein ABSProgramm endet mit dem Auslauf des letzten Vertrags dieses Programms.
Projekt -> ABS-Einstellungen
Es können beliebig viele Programme angelegt werden. Jedes ABS-Programm enthält die folgenden Angaben
für die Verarbeitung aller diesem Programm zugeordneten Verträge:
ABS-ID: eindeutiger Name zur Zuordnung von Verträgen
Programmstart: ABS-Stichtag
Einbehaltende: Letztmöglicher Vertragsbeginn derjenigen Verträge, die zum Erreichen der
Kappungsgrenze beitragen
Auslaufdatum: Rückführungszeitpunkt des Sicherheitseinbehalts
Refinanzierung: Die im Rahmen der Simulation zu generierende Refinanzierung für Verträge die dem
Programm noch zugehen. Mögliche Einstellungen sind dabei:
ABS Mieten
ABS Mieten und Restwert
ABS Mieten / Darlehensrefinanzierung Restwert
Margeneinbehalt: % Aufschlag auf den Refinanzierungszins
Sicherungseinbehalt: % auf Barwert zum erhöhten Refinanzierungszins (nach Berücksichtigung des
Margeneinbehalts)
Schadenquote: planerischer Risikoanteil % bezogen auf den Margeneinbehalt
Kappungsgrenze: maximaler Sicherheitseinbehalt als Geldbetrag / Mio. (vorerst nur informativ)
Refi-Verzögerung: Dauer der Ansparphase wahlweise in Tagen, Wochen, Monaten oder Jahren.
TRIGONIS führt einen für ein ABS-Programm vorgesehenen Leasingvertrag nach der definierten
Ansparphase zum nächstmöglichen ABS-Eintrittstermin dem ABS-Programm zu. Der nächstmögliche
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ABS-Eintrittstermin ist das auf den Ablauf der Ansparphase folgende Zuführungsdatum (bestimmt
durch Programmstart und Zuführungsrhythmus). Eine Darlehens-Vorfinanzierung für den Zeitraum
der Ansparphase wird von TRIGONIS z.Zt. nicht unterstützt (Abbildung über verzinstes
Liquiditätskonto gegeben).
Für Bestandsverträge, die dem entsprechenden Programm bereits zugegangen sind, ist die Übergabe einer
abweichenden Refinanzierung zulässig. Bei bereits angelaufener Refinanzierung überschreibt also die
Angabe aus dem Vertrag jene aus dem ABS-Programm.
Sockelbetrag: bis zum Simulationsstichtag erreichter Sicherheitseinbehalt (als Gesamtbetrag / Mio.)
für laufende ABS-Programme (z.Zt. nur informativ)
Zuführungsrhythmus: zeitlicher Abstand, in dem einem Programm neue Verträge zugeführt werden
können, Angabe wahlweise in Tagen, Wochen, Monaten oder Jahren
Die Zuordnung von Verträgen aus dem Bestand erfolgt in der Vertragsübergabe. Im Feld "ABS-Programm"
wird die ABS-ID des Programms übergeben, dem der Vertrag zugeordnet ist.
Die Neugeschäftsplanung erfolgt über Vorgabe von Volumenentwicklungen pro ABS-Programm.
Ein für ein ABS-Programm vorgesehener Bestandsvertrag muss bereits mit dem entsprechenden
Kennzeichen versehen, übergeben werden. Für Verträge, die noch nicht einem ABS-Programm zugeordnet
werden können, kann eine "virtuelle" ABS-ID übergeben werden, die mit einem ABS-Programm
(ausschließlich) in TRIGONIS korrespondiert. Ein bereits in einem ABS-Programm aktiver Vertrag muss
neben dem ABS-Kennzeichen eine Refinanzierungskomponente vom Typ "ABS" aufweisen.
4.2.2.22.2.1 Verarbeitung von ABS-refinanzierten Verträgen
Reduktion der Refinanzierungsraten
um den Margeneinbehalt:
Der Margeneinbehalt wird zurückgeführt indem jede Zahlung an
die Bank um den prozentuellen Anteil der Barwertmarge des
Margeneinbehalts am Auszahlungsbetrag reduziert wird.
Alternativ ist eine Aktivierung und monatliche Auflösung
wählbar. Ermittlung der Barwertmarge des Margeneinbehalts:
Barwert mit Refinanzierungszins minus Barwert mit dem um den
Margeneinbehalts-Zins reduzier-ten Refinanzierungszins.
Abführung des
Sicherheitseinbehalts:
Der im Projekt angegebene %-Anteil der Barwertmarge des
Margeneinbehalts kürzt den Auszahlungsbetrag.
Berechnung Sicherheitseinbehalt:
Für jeden Vertrag, der dem ABS-Programm neu zugeht, wird der
Barwert zum Zeitpunkt Refinanzierungsbeginn jeweils mit dem
Refinanzierungszins und dem erhöhten Refinanzierungszins
(Refinanzierungszins + Margeneinbehalt in %) be-rechnet. Der
Sicherungseinbehalt berechnet sich als: obige Barwertdifferenz *
Sicherungseinbehalt in %. Sicherheitseinbehalte werden für
diejenigen Verträge berücksichtigt, deren Refinanzierungsbeginn
vor oder gleich dem Einbehaltende des ABS-Programms liegt. Bei
aus dem Bestand übergebenen ABS-Refinanzierungen wird der
übergebene RAP als nach Sicherungseinbehalt angenommen.
Ende des ABS-Programms:
Ein ABS-Programm wird beendet, wenn alle dem Programm
zugeordneten Verträge ausgelaufen sind. Die Rückführung des
Sicherheitseinbehalts erfolgt zu dem im ABS-Programm
hinterlegten Auslaufdatum.
Eine ABS-Refinanzierung wird bilanziell wie ein
Forderungsverkauf behandelt.
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TRIGONIS-Benutzerhandbuch
Anmerkungen:
TRIGONIS geht bei Neu-Verträgen von einer 100%-igen Refinanzierung von Raten und / oder Restwert
aus.
TRIGONIS geht davon aus, dass die ABS-Refinanzierungsraten aus Bestandsverträgen stets vor Abzug
des Margeneinbehalts übergeben werden.
4.2.2.22.3 Mietenrendite / Index (optional)
Die Angaben in dem optionalen Dialog "Mietenrendite / Index" beziehen sich auf Immobilienmietverträge
mit indexierten, d.h. mit einem Preissteigerungsindex versehenen Zahlungsplänen und Einzelbuchungen.
Die Sichtbarkeit dieses Dialogs ist abhängig von dem lizenzierten Leistungsumfang von TRIGONIS.
Folgende Angaben können in diesem Dialog getätigt werden:
Angabe einer durchschnittlichen jährlichen Steigerungsrate (Index)
In dem Feld "Index" kann eine durchschnittliche jährliche Steigerungsrate für alle mit
Indexierungsinformationen versehene Zahlungspläne und manuelle Buchungen angegeben werden
(Verbraucherpreisindex). Daraus errechnet TRIGONIS eine Wertsteigerung über die jeweilige Laufzeit.
Verarbeitung von indexierten Zahlungen
In TRIGONIS können Zahlungspläne und manuelle Buchungen mit Indexierungsinformationen versehen
sein. Diese bestehen aus einem Schwellenwert (in Prozent) bei dessen Überschreiten die Preissteigerung
anzuwenden ist und aus den bis zum Simulationsstichtag kumulierten Steigerungen.
Zur Ermittlung der Mieterhöhungen wird ein interner Erhöhungssatz mitgeführt, der anfänglich mit der
übergebenen bis zum Simulationsstichtag aufgelaufenen Indexsteigerung übereinstimmt. Am Ende eines
jeden Laufzeitjahres wird ein neuer saldierter Erhöhungssatz ermittelt. Dieser ist die Summe des
bestehenden Erhöhungssatzes und dem Einfluss der im Projekt angegebene durchschnittliche
Steigerungsrate auf diesen Erhöhungssatz.
Übersteigt diese Summe den vorgegebenen Schwellenwert, werden die nachfolgenden Mieten mit der
aufgelaufenen Brutto-Steigerungsrate multipliziert. Rundungsdifferenzen werden in diesem
Zusammenhang vernachlässigt, d.h. TRIGONIS multipliziert jede Zahlung mit dem ermittelten Prozentsatz.
Nachdem eine Mietanpassung durchgeführt wurde, wird der mitgeführte Index auf Null gesetzt.
Kalkulatorischer Ablösebetrag von Immobilien-Mietverträgen
Der Ablösebetrag eines Immobilienmietvertrags wird zum Zeitpunkt des Vertragsauslaufs von TRIGONIS
ermittelt. Dazu ist das erwartete Vertragsende im Feld "Vertragsende Grundlaufzeit" an TRIGONIS zu
übergeben.
Der Ablösebetrag ergibt sich aus den saldierten Mieten des letzten Laufzeitjahres, geteilt durch die im
Projekt angegebene Mietenrendite in Prozent * 100.
Er wird als Restwert zum Vertragsende in dem Fachobjekt "Leasingvertrag" abgelegt und über die
Konfiguration in den Verkaufserlös gebucht.
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Projekt -> Mietenrendite / Index
4.2.2.22.4 Restw ertrückstellungen (optional)
TRIGONIS unterstützt so genannte "Restwertrückstellungen". Bei dieser speziellen Art von Rückstellung
bleiben x% des Restwerts am Vertragsende als Rückstellung bzw. Mehrnacherlös stehen. Der Aufbau
dieser Rückstellungsposition erfolgt linear von Null zum Vertragsbeginn auf den Rückstellungsbetrag zum
Vertragsende der Grundlaufzeit. Die sich daraus ergebenden Zahlungsströme werden im
Simulationsbericht auf der Seite "test_fix" ausgegeben.
Projekt -> Einstellung Restwertrückstellungen
4.2.2.22.5 Risikotragfähigkeit (optional)
Im Rahmen der Risikotragfähigkeitsrechnung (RTF) wird der unerwartete Verlust aus den als wesentlich
eingestuften Risiken einer Gesellschaft der Risikodeckungsmasse gegenübergestellt.
D.h.Risikotragfähigkeit bedeutet zunächst nichts anderes, als dass ein Institut jederzeit über ausreichende
Mittel verfügen muss, um die eingegangen (wesentlichen) Risiken tragen zu können. TRIGONIS unterstützt
bei der Quantifizierung unterschiedlicher Risiken und ihrer Auswirkungen auf die Leasinggesellschaft
gemäß den Vorgaben des BDL vom Oktober 2010.
Ein unerwarteter Verlust kann unterschiedliche Ursachen haben. Die Zahlungsunfähigkeit eines
Vertragspartners, ein schwieriger Absatzmarkt für die Verwertung von Objekten und erhöhte interne
Aufwände sind nur Beispiele dafür.
Stresstests und Risikotragfähigkeit
In den BDL-Broschüre "Anwendungshinweise zur Umsetzung der Risikotragfähigkeitsrechnung" vom
Oktober 2010 ist zu dem Thema Stresstest folgendes vermerkt:
"Unter dem Begriff Stresstest wird eine Analyse der Verlustanfälligkeit einer Gesellschaft bei Eintritt von
außergewöhnlichen und damit unwahrscheinlichen, jedoch prinzipiell denkbaren Ereignissen verstanden.Die
von den MaRisk geforderte Durchführung von Stresstests steht dabei in einem direkten Zusammenhang mit
der Betrachtung der Risikotragfähigkeit. Die MaRisk fordern, die Ergebnisse von Stresstests bei der
Risikotragfähigkeitsbetrachtung heranzuziehen."
TRIGONIS bietet folgende Einstellmöglichkeiten für Stress-Szenarien, die im folgenden genauer erläutert
werden:
1. Verwaltungskosten-Stress
2. Marktpreisrisiko-Stress
3. Adressausfallrisiko-Stress
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TRIGONIS-Benutzerhandbuch
Die Einstellungen für das Adressausfallrisiko gelten für die auf den jeweiligen Simulationsstichtag
folgenden 12 Monate; die anderen auch wahlweise bis zum Vertragsende. Bislang wirken die StressEinstellungen in TRIGONIS nur auf Leasing- und Mietkaufverträge, nicht aber auf ausgegebene Darlehen.
Jeder Stress-Eintrag kann entweder auf alle Verträge eines Bestands wirken oder nur für das Subportfolio
mit den auf der zweiten Registerkarte eingetragenen Eigenschaften (Merkmalen). Dadurch wird eine
differenzierte Betrachtung unterschiedlichster Stress-Szenarien ermöglicht. Jedes Stress-Szenario kann im
Rahmen der Risikotragfähigkeitsrechnung für sich betrachtet oder mit anderen Szenarien kombiniert
werden.
Projekt -> Risikotragfähigkeit
Stress-Simulation
Stress-Einstellungen werden von TRIGONIS im Rahmen einer sog. Stress-Simulation angesprochen. Im
Projekt werden in diesem Fall zwei Ergebnisse gespeichert:
1. ungestresstes Simulationsergebnis auf Basis der Standard-Projekteinstellungen
2. gestresstes Simulationsergebnis auf Basis der Standard-Projekteinstellungen zzgl. Stress-Einstellungen
Beide Ergebnisse werden in einem sog. "Differenzenbericht" einander gegenüber gestellt.
Quantifizierung des operationellen Risikos (Stress der Verwaltungskosten):
In diesem Dialog können die Standard-Verwaltungskosten um einen Prozentsatz erhöht werden. Das hat
Auswirkungen auf die Bilanz, GuV und die Substanzrechnung. Erhöhte Verwaltungsaufwände können z.B.
durch zusätzliche Anwaltskosten, die Einführung neuer Prozesse oder Systeme im Unternehmen oder
vermehrte Vertragsbearbeitung entstehen. Ein Eintrag von z.B. 10% Stress bedeutet, dass 10% der
Standard-Verwaltungskosten additiv von TRIGONIS berücksichtigt werden.
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Projekt -> Risikotragfähigkeit -> Verwaltungskosten-Stress
Quantifizierung des Marktpreisrisikos (Stress der Verwertungserlöse):
In der Kalkulation eines Vertrags werden Annahmen über den Verwertungserlös des Objekts am Ende der
Vertragslaufzeit getroffen. Falls sich das Objekt aufgrund einer schlechten Konjunktur- oder
Marktsituation nur unter dem einkalkulierten Wert verkauften lässt, führt das zu einem Verlustgeschäft.
Dieser Mindererlös spiegelt sich in der Position "Mehr-/Nacherlöserwartung" wider. In einem StressSzenario kann angegeben werden, um welchen Prozentsatz der offene Restwert (=Restwert +
Nachgeschäftserwartung) in der Stress-Simulation reduziert werden soll. Der eingetragene Prozentsatz
muss dafür zwischen -100% (Reduktion auf Null) und 0% (keine Reduktion) liegen. Die Einstellungen zum
Marktpreisrisiko gelten nur für Leasingverträge; nicht für Mietkauf.
Projekt -> Risikotragfähigkeit -> Marktpreisrisiko-Stress
Quantifizierung des Adressausfallrisikos (Stress von PD und LGD):
TRIGONIS bietet die Möglichkeit, Risikokosten zur Deckung des erwarteten Adressausfalls auf Basis von
PD und LGD-Werten zu ermitteln. Diese Risikokosten sind unabhängig von den pauschal für die
Substanzwertrechnung eingestellten Standard-Risikokosten. Sie decken den erwarteten bzw. unerwarteten
Verlust im Falle von Bonitätsschäden eines oder mehrerer Kunden.
Die Risikokosten zum Zeitpunkt t zur Deckung des Adressausfallrisiko berechnen sich aus EL=PD(t)
*LGD*EAD(t) mit:
EL: Erwarteter Verlust (Geldwert)
PD: Ausfallwahrscheinlichkeit zum Zeitpunkt t
LGD: Verlustquote zum Ausfallzeitpunkt
EAD: Restforderung zum Ausfallzeitpunkt (Geldwert)
Der unerwartete Verlust (UL) ergibt sich aus: UL = EL(stress)-EL(standard)
Der Stress kann auf PD und LGD gemeinsam oder einzeln wirken. TRIGONIS legt folgende Annahmen
zugrunde:
1. Der LGD in Prozent ist zeitlich konstant
2. Der PD ist die über ein Jahr kumulierte Ausfallwahrscheinlichkeit. Wir nehmen an, dass die
Ausfallwahrscheinlichkeit über das Jahr gesehen zeitlich konstant und auf die Monate gleich verteilt
ist
3. PD und LGD-Werte sind statistische Größen, die unabhängig von einer Stressbetrachtung existieren
Ein Stress-Szenario bezieht sich immer auf die nächsten 12 Monate ab Simulationsstichtag. Die jährlichen
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TRIGONIS-Benutzerhandbuch
PD-Werte werden gleichmäßig untermonatlich verteilt:
PD(monat) = PD(jahr)/12
TRIGONIS geht davon aus, dass jeden Monat ein Teil der Verträge tatsächlich ausfällt, so dass am Ende
des Jahres PD% des Vertragsvolumens zum Stichtag abgegangen sind. Wir nehmen keine
Wahrscheinlichkeitsverteilung innerhalb eines Jahres an: "Wenn der Vertrag x nach einem Monat noch
nicht abgegangen ist, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass er in den Folgemonaten abgeht". Die
Tatsache, dass ein Vertrag in einem Monat abgeht, beeinflusst nicht das Abgangsverhalten der restlichen
Verträge.
PD- und LGD-Werte werden sowohl in den globalen Optionen als pro Projekt in eigenen Tabellen
vorgehalten. Zur Berechnung des Adressausfallrisikos wird von den Stresseinstellungen auf die
allgemeingültigen PD- / LGD-Tabellen referenziert.
Basiseinstellungen
Projekt -> Risikotragfähigkeit ->
Adressausfallrisiko-Stress
Im Bereich der Basiseinstellungen werden Einstellungen getroffen, auf die TRIGONIS zurückgreift, wenn für
einen Vertrag kein Stresseintrag für PD oder LGD vorhanden ist. Die Bonitätsregel besagt in der
Einstellung "nicht verkauft", dass die Risikokosten pro Vertrag auf Basis der nicht-forderungsverkauften
Ratenanteile ermittelt werden, da dann das Risiko des Ausfalls auf die Bank übergeht. In der Einstellung
"immer" werden sowohl die verkauften als auch die nicht verkauften Forderungen zur Risikobetrachtung
herangezogen.
Weitere Stress-Einstellungen können für PD oder LGD-Werte hinzugefügt werden, müssen jedoch nicht. Das
in den Basisdaten angegebene Merkmal ist aus Konsistenzgründen auch das Merkmal jedes neuen
Stresses. Falls keine Stresseinträge vorhanden sind, beziehen sich alle späteren Berechnungen auf die
Werte der angegebenen Basistabellen.
Stresseinstellungen
Die Stress-Einstellungen für PD und LGD können mit Merkmalen versehen werden, um bestimmte Verträge
oder Vertragsgruppen einem gesonderten Stress zu unterziehen. Da PD und LGD-Werte voneinander
unabhängig ist, wird auch ihr Stress voneinander getrennt in TRIGONIS erfasst. Das Merkmal, auf das sich
PD und LGD beziehen, ist durch die Basiseinstellungen vorgegeben und kann erst nach Löschen aller
Stress-Einträge in den Basisdaten verändert werden.
Stress auf PD-Werte
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Projekt -> Risikotragfähigkeit -> Adressausfallrisiko-Stress -> Stress auf PD-Werte
Das Stress-Szenario für PD-Werte lautet: "Was wäre, wenn alle Kunden einer Ratingklasse um x
Ratingklassen abgestuft werden?" Dabei wird eine Ratingklasse durch eine Zeile Ihrer PD-Tabelle
repräsentiert. In einer leeren PD-Tabelle werden alle Werte als 0% interpretiert. Falls die Abstufung die
Anzahl der Tabellenzeilen übersteigt, wird jeweils angenommen, dass der Vertrag in die schlechteste aller
angegebenen Ratingklasse fällt.
Beispiel:
Angenommen es gibt 4 Klassen (äquivalent zu 4 Zeilen einer PD-Tabelle)
50 bis 99 mit PD = 1%
100 bis 149 mit PD = 2%
150 bis 199 mit PD = 3%
200 bis Standardwert des Merkmals (z.B. Crefo Index Max = 999) mit PD = 4%
Der Crefo-Index (alternativ Kunden-Rating oder Mahnstufe) soll sich um 2 Stufen verschlechtern. Fällt der
aktuelle Crefo-Index in die Klasse 50-99, wird der Vorgang in die Klasse 150-199 verschoben die wg. der
Definition des Crefo-Index (je kleiner die Klasse desto besser die Bonität) schlechter ist und demzufolge
einen schlechteren (höheren) PD-Wert enthält.
Stress auf LGD-Werte
Projekt -> Risikotragfähigkeit -> Adressausfallrisiko-Stress -> Stress auf LGD-Werte
Das Stress-Szenario für LGD-Werte lautet: "Welcher Verlust tritt ein, wenn sich die Verlustquote des Objekt
um x% verschlechtert?"
Die LGD-Werte sind wie die PD-Werte in Klassen nach ihrer Objektart eingeteilt. Anstelle jedoch den
aktuellen Wert innerhalb dieser Klassen zu verschieben wird der dort angegebene LGD-Wert erhöht.
Beispiel:
Besitzt Objekt ein LGD-Wert von z.B. 5%, wird dieser bei einem Stress von 50% auf 7,5% = 5% + 0,5*5%
erhöht.
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TRIGONIS-Benutzerhandbuch
Ausnahmesituation:
In einer besonderen Konstellation zwischen Daten und Projekteinstellungen kann es bei einer StressSimulation zu einem Ausnahmefehler kommen, so dass die Simulation mit einem Fehlerdialog und ohne
Ergebnisberichte beendet wird:
Falls die PD-Werte relativ z.B. zum Vertragsmerkmal "Crefo-Index" angegeben sind, kann TRIGONIS kein
Adressausfallrisiko für Verträge berechnen, bei denen dieses Merkmal fehlt. Die Simulation wird mit einer
entsprechenden Fehlermeldung beendet.
4.2.3
Simulieren
Nachdem einem Projekt Bestände hinzugefügt und die gewünschten Einstellungen getätigt wurden, kann
nun damit fortgefahren werden das Projekt zu simulieren. Bevor eine Simulation angestoßen wird,
präsentiert sich der Projekteditor in dieser oder ähnlicher Form.
Um die Simulation für ein Projekt durchzuführen genügt ein Klick auf den Simulationsbutton
Hinweis
.
Falls keine Selektion gewählt wurde (d.h. alle Verträge werden in den DefaultKontenrahmen gebucht) und die Auswahl "nicht selektierte Verträge in den
Default-Kontenrahmen" nicht eingeschaltet ist, ist der Simulationsknopf
deaktiviert. Eine Simulation dieses Projekts würde keine Berichte erzeugen.
Ebenso ist der Simulationsknopf deaktiviert, wenn dem Projekt kein
Simulationsstichtag zugeordnet ist.
Nach dieser Aktion präsentiert sich ein Dialog der über den Fortschritt der Simulation informiert. Des
Weiteren bietet dieser Dialog eine Übersicht über wichtige Projekteinstellungen, die aktuelle
Simulationsgeschwindigkeit, die Anzahl der verarbeiteten Vorgänge und die Möglichkeit die Simulation
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131
abzubrechen.
Wurde die Simulation erfolgreich beendet, erscheint automatisch der Dialog zur Anzeige der
Simulationsberichte (Simulationsbericht) 132 . Falls der Vorgang abgebrochen wurde, wird darauf
hingewiesen und es wird der Projekteditor angezeigt.
Simulationsfehler:
Sollten im Zuge der Simulation Ausnahmefehler auftreten, werden keine Simulationsergebnisse erzeugt.
Stattdessen erhält der TRIGONIS-Anwender eine Liste der aufgetretenen Ausnahmefehler sowohl mit einer
fachlichen als auch einer technischen Beschreibung. Es handelt sich dabei i.d.R. um sehr selten
auftretende Probleme aus einer Kombination von Projekteinstellungen und Vertragskonstellationen, die
nicht im Vorwege geprüft werden können.
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Auflistung von Ausnahmefehlern der Simulation
Zur Analyse der Problemursachen und der Schaffung von Abhilfe, sollte die angezeigte Fehlerliste über die
Schaltfläche "Export" nach Excel exportiert und an die Inveos GmbH gesendet werden - es sei denn, die
Fehlerursache kann vom Anwender direkt behoben werden.
4.2.4
Simulationsbericht
Öffnen des Simulationsbericht-Dialogs
Der Simulationsbericht-Dialog kann zu einem simulierten Projekt aus dem Projekteditor oder aus
dem TRIGONIS Explorer 22 heraus geöffnet werden.
1. Projekteditor:Symbol "Simulationsergebnisse anzeigenl"
2. TRIGONIS Explorer: Funktion Ergebnisberichte anzeigen
23
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133
Optionen für die Berichtsanzeige
Der Simulationsberichtsdialog bietet die Möglichkeit, das Aussehen der Simulationsberichte zu
beeinflussen. Neben der Auswahl der Gesellschaften und der Berichte, die angezeigt werden können,
stehen weitere Optionen zur Verfügung.
Hinweis
Werden Änderungen am Projekt vorgenommen, wird die Schaltfläche
"Simulationsergebnisse Anzeigen" ausgegraut. Da die geänderten
Projektangaben jetzt nicht mehr zu den zuvor erzeugten Berichten passen,
müssen diese erst durch erneutes Simulieren neu erzeugt werden.
Simulationsbericht anzeigen
Berichtstyp
Das Auswahlfeld "Berichtstyp" sehen Sie, wenn Sie eine TRIGONIS-Lizenz verwenden, die
Risikotragfähigkeit (RTF) beeinhaltet.
Simulationsbericht
Stressbericht
Differenzbericht
RTF-Bericht
Die erste Berichtsoption "Simulationsbericht" steht nach jeder Simulation zur Verfügung. Wenn Sie eine
kombinierte Standard + Stress-Simulation durchgeführt haben, stehen auch die übrigen drei
Berichtsoptionen zur Verfügung.
Darstellungszeitraum
Wählen Sie hier aus, welchen Zeitraum Sie im Bericht sehen möchten und ob die Zeiträume z.B. auf
Quartale oder Jahre aggregiert werden sollen.
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TRIGONIS-Benutzerhandbuch
Ebenen
Wählen Sie hier aus, welche Berichtsebenen Sie im Bericht sehen möchten.
Tagegenau
Die Option, die Berichte tagegenau auszugeben sehen Sie, wenn Sie eine TRIGONIS-Lizenz verwenden, die
tagegenaue Berichte beeinhaltet.
Tagegenaue Berichte können transponiert dargestellt werden (Drehung der Darstellung um 90°).
Aktivieren Sie die Option "Nullspalten unterdrücken", wenn Sie in tagegenauen Berichten keine Spalten
sehen möchten, die ausschließlich den Wert 0,00 enthalten.
Nullzeilen unterdrücken
Aktivieren Sie diese Option, wenn Sie im Bericht keine Zeilen sehen möchten, die ausschließlich den Wert
0,00 enthalten.
Nur Salden anzeigen
Aktivieren Sie diese Option, wenn Sie im Bericht keine Kontozeilen, sondern nur Saldozeilen sehen
möchten.
Währung
Die Währungsoptionen sehen Sie, wenn Sie eine TRIGONIS-Lizenz verwenden, die Fremdwährungen
beeinhaltet.
Wählen Sie hier aus, ob der Bericht in der Projektwährung, oder in einer anderen Währung mit einem
Umrechnungsfaktor angezeigt werden sollen.
Gesellschaften
Wählen Sie hier aus, für welche Gesellschaften Sie Simulationsberichte sehen möchten.
Berichte
Wählen Sie hier aus, welche Berichtsseiten Sie in den Berichtsmappen sehen möchten.
Anzeigen
Klicken Sie auf die Schaltfläche "Anzeigen", um den Dialog zu schließen und die Simulationsberichte
anzuzeigen.
Schließen
Klicken Sie auf die Schaltfläche "Schließen", um den Dialog zu schließen ohne die Simulationsberichte
anzuzeigen.
4.2.5
Einzelvertragsprotokoll anzeigen
Öffnen des Einzelvertragsprotokolls
Der Dialog kann über verschiedene Tätigkeiten geöffnet werden die im Folgenden kurz aufgelistet sind.
1. Innerhalb eines Projekteditors, eines bereits simulierten Projektes, kann dieser Dialog über den
Ergebnisberichtsauswahlbutton
aufgerufen werden.
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135
Einzelvertragsprotokoll anzeigen
2. Für schon simulierte Projekte besteht weiterhin die Möglichkeit über den TRIGONIS Explorer
seine Funktion Ergebnisberichte anzeigen 23 diesen Dialog zu öffnen.
4.2.6
22
und
Soll-Ist-Abgleich Bericht anzeigen (Optional)
Öffnen des Soll-Ist-Abgleich-Berichts
Den Soll-Ist-Abgleich-Bericht kann über verschiedene Möglichkeiten geöffnet werden.
1. Ein Dialog zur Anzeige öffnet sich automatisch nach einer Soll-Ist-Abgleich-Berechnung (Soll-IstAbgleich erzeugen (Optional)) 135
2. Innerhalb eines Projekteditors, eines bereits berechneten Projektes, kann dieser Dialog über den
Ergebnisberichtsauswahlbutton
aufgerufen werden.
Soll-Ist-Bericht anzeigen
4.2.7
Soll-Ist-Abgleich erzeugen (Optional)
Der Soll-Ist-Abgleich
In TRIGONIS ist es möglich das Neugeschäft für einen Mandanten nach Geschäftsbereichen und
Geschäftsfeldern zu planen. Mit dem Neugeschäftsplaner wird ein Plan-Vertragsbestand erzeugt, der für
einen SOLL-IST-Abgleich zu verwenden ist.Der Abgleich vergleicht das geplante Neugeschäft mit den Ist-
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TRIGONIS-Benutzerhandbuch
Verträgen aus der jeweiligen Bestandsanlieferung. Ausführlichere Informationen sind im Bereich Soll-IstAbgleich für das Neugeschäft 218 zu finden.
Durchführung des Soll-Ist-Abgleich
Der Soll-Ist-Abgleich ist eine optionale Funktion und muss separat freigeschaltet werden, wenn sie nicht
zum lizensierten Funktionsumfang gehört. Wenn die Funktion aktiviert ist findet sich im Projekteditor ein
weiteres Symbol
in der Werkzeugleiste, welches solange deaktiviert ist, bis zu einem Bestand ein
Plan-Vertragsbestand hinzugefügt wurde.
Soll-Ist-Bericht erzeugen
Um den Soll-Ist-Abgleich durchzuführen genügt ein Klick auf das Soll-Ist-Symbol
. Es erscheint ein
weiterer Dialog in dem ein Beginndatum für den Abgleich hinterlegt werden muss. Dieser Vorgang wird
abschließend mit OK bestätigt oder kann abgebrochen werden.
Soll-Ist-Abgleich
Wird der Vorgang bestätigt, beginnt die Verarbeitung der Daten. Da dies unter Umständen einen längeren
Zeitraum beanspruchen kann, wird während der Berechnung ein Fortschrittsdialog eingeblendet, der
zusätzlich die Option des Abbrechens des Vorgangs bietet.
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Soll-Ist-Abgleich Fortschritt
Nach Beendigung des Vorgangs, erscheint der Berichtsdialog mit zusätzlicher Auswahl der Gesellschaft so
wie Art des Berichts. Der Bericht wird anschließend als Excel-Datei generiert und versucht anzuzeigen falls
ein Programm zum Öffnen von Excel-Dateien in den Installationseinstellungen 207 hinterlegt wurde.
Soll-Ist-Bericht
4.2.8
Zinsbindungsberichte erzeugen (Optional)
Zinsbindungsberichte
In TRIGONIS gibt es zwei Ausprägungen der Zinsbindungsbilanz, eine gewichtet über den jeweiligen
Monat und eine zum Monatsende. Eine Zinsbindungsbilanz ist ein optionaler Bericht zum Ausweis
des Aktiv-Passiv-Überhangs. Er dient der Identifizierung und Quantifizierung von
Zinsänderungsrisiken. Eine genauere Beschreibung ist unter Zinsbindungsbilanzen 220 zu finden.
Generieren der Zinsbindungsberichte
Innerhalb eines Projekteditors, eines bereits simulierten Projektes, kann dieser Dialog über den
Ergebnisberichtsauswahlbutton
aufgerufen werden. Dabei ist es möglich zwei verschiedene
Ausprägungen dieses Berichts zu erzeugen.
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138
TRIGONIS-Benutzerhandbuch
Zinsbindungsberichte anzeigen
4.3
Neugeschäftsplaneditor
4.3.1
Überblick
Der TRIGONIS Neugeschäftsplaner ist ein Planungswerkzeug, mit dem die Auswirkungen des geplanten
Neugeschäftes auf die GuV und die Bilanz der Folgeperioden aufgezeigt wird. Die Planung erfolgt dabei in
vier Schritten:
Schritt 1:
Festlegung der Struktur des Neugeschäftsbestandes.
Schritt 2:
Festlegung des geplanten Geschäftsvolumens zu Anschaffungswerten sowie dessen
Verteilung auf den zu planenden Zeitraum.
Schritt 3:
Festlegung der Projektparameter für die Simulation.
Schritt 4:
Simulation des geplanten Neugeschäfts.
Falls auch das Bestandssimulationssystem zur Verfügung steht, ist eine konsolidierte Zukunftsplanung
unter Einbeziehung des aktuellen Vertragsbestandes möglich.
4.3.2
Planungsebenen
Die Neugeschäftsplanung in TRIGONIS erfolgt auf mehreren Ebenen.
Basis für die Planung des Neugeschäfts ist das Geschäftsvolumen, das für die Gesellschaft innerhalb
eines festgelegten Planungszeitraums angestrebt wird.
Dieses Geschäftsvolumen ist durch die zuständigen Geschäftsbereiche zu bestimmen. Die detailliertere
Planung innerhalb der Geschäftsbereiche erfolgt durch eine zeitliche Verteilung des Geschäftsvolumens
auf die einzelnen Perioden des Planungszeitraums. Außerdem wird das Geschäftsvolumen auf die
einzelnen Geschäftsfelder des Geschäftsbereiches strukturell verteilt. Das Geschäftsvolumen eines
Geschäftsfeldes wiederum wird auf die Anteile der einzelnen Vertragsarten sowie deren
Vertragsausprägungen herunter gebrochen.
Die Neugeschäftsplanung gliedert sich in mehrere Ebenen.
Planungsebene
Gesellschaft
Die höchste Planungsebene bildet die Gesellschaft. Für
jede Gesellschaft führt TRIGONIS Simulationen über den
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Editoren
139
geplanten Vertragsbestand durch und erzeugt zugehörige
Ergebnisberichte.
4.3.3
Geschäftsbereich
Der geplante Vertragsbestand für eine Gesellschaft setzt
sich aus Beständen eines oder mehrerer Geschäftsbereiche
zusammen. Pro Geschäftsbereich wird ein Volumen
festgelegt.
Volumenentwicklung
Der geplante Vertragsbestand für einen Geschäftsbereich
gliedert sich in Bestände für einzelne Planungsperioden.
Durch einzelne Perioden lassen sich saisonale
Schwankungen berücksichtigten.
Geschäftsfeld
Das geplante Geschäft einer Planungsperiode verteilt sich
auf eines oder mehrere Geschäftsfelder.
Vertragsart
Für jedes Geschäftsfeld lässt sich eine Verteilung auf eine
oder mehrere Vertragsarten vornehmen.
Vertragsausprägung
Für jede verwendete Vertragsart können eine oder
mehrere Vertragsausprägungen angelegt werden. Eine
Vertragsausprägung ist festgelegt durch Vertragslaufzeit /
Ratentyp / Kalkulationsparameter / AfA-Laufzeit / etc.
Planungsprozess
Zur Erzeugung von Planverträgen für das Neugeschäft ist es notwendig, zu Beginn des Planungsprozesses
Basisinformationen über alle Planungsebenen zu definieren.
Dazu zählen Vertragsausprägungen mit durchschnittlichen Vertragslaufzeiten pro Vertragsart sowie deren
Aufteilung auf wenige übergeordnete Geschäftsfelder und zeitliche Volumenentwicklungen ohne saisonale
Schwankungen. Eine solche Eingabe von Basisinformationen erfolgt bottom-up, d.h. ausgehend von
niedrigen zu höher angeordneten Planungsebenen.
Zur schrittweisen Verfeinerung der Neugeschäftsplanung werden differenzierte Informationen auf den
unterschiedlichen Planungsebenen eingegeben. Die Eingabe von Plangrößen für die unterschiedlichen
Planungsebenen erfolgt in den Dialogen Verteilung, Volumen und Neugeschäft.
Verteilung
Berücksichtigte Planungsebenen:
Vertragsausprägung
Vertragsart
Geschäftsfeld
Im diesem Dialog erfolgt die Aufteilung eines Geschäftsvolumens auf Geschäftsfelder,
Vertragsarten und
Vertragsausprägungen.
Im Rahmen des Planungsprozesses werden an dieser Stelle Verteilungen bzw.
Vertragsstrukturen für geplante
Vertragsbestände definiert. Erst über die spätere Zuordnung dieser Verteilungen zum
Geschäftsvolumen eines
Geschäftsbereiches wird festgelegt, auf welches Volumen diese Aufteilungsanweisungen
anzuwenden sind.
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140
TRIGONIS-Benutzerhandbuch
Volumen
Berücksichtigte Planungsebenen:
Volumenentwicklung
Geschäftsbereich
Im diesem Dialog erfolgt die Eingabe der Aufteilung des Geschäftsvolumens eines
Geschäftsbereiches auf die
Monate einer Planungsperiode sowie die Zuordnung der im Dialog Verteilung
definierten Strukturinformationen.
Im Rahmen des Planungsprozesses wird über diesen Dialog die Verteilung des geplanten
Geschäftsvolumens
auf die Monate des Planungszeitraums vorgenommen, um saisonale Einflüsse
berücksichtigen zu können.
Die Festlegung der Struktur des aus den monatlichen Geschäftsvolumina resultierenden
Planungsvertragsbestandes
erfolgt über die Zuordnung einer vorliegenden Verteilung.
Neugeschäft
Berücksichtigte Planungsebene:
Gesellschaft
Im diesem Dialog erfolgt die Zuordnung der in einem Planungslauf für eine Gesellschaft
zu berücksichtigenden
Geschäftsbereiche.
Im Rahmen des Planungsprozesses werden über diesen Dialog die für einen
Planungslauf notwendigen
Teilinformationen zusammengeführt und die Planverträge für das geplante Neugeschäft
erzeugt.
4.3.4
Symbolleiste
Jedes der Symbole tritt in unterschiedlichen Dialogen auf, hat in jedem Dialog jedoch identische
Funktionen.
Anlegen eines neuen Geschäftsfeldes.
Speichern eines bestehenden Neugeschäftplans.
Neugeschäftsplan unter einem anderen Namen speichern.
Einfügen einer neuen Zeile in eine Tabelle.
Kopiert die aktuelle Zeile in die Zwischenablage, um sie an anderer Stelle zu verwenden.
Fügt die Zeile aus der Zwischenablage über der aktuellen Zeile ein.
Nur aktiv, wenn die Kopie einer Zeile in der Zwischenablage vorhanden ist.
Fügt die Zeile aus der Zwischenablage unter der aktuellen Zeile ein.
Nur aktiv, wenn die Kopie einer Zeile in der Zwischenablage vorhanden ist.
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Editoren
141
Löschen einer markierten Zeile aus einer Tabelle.
Umschalten von der Zeileneingabe in einer Tabelle auf die Formulareingabe für die aktuelle
Zeile und umgekehrt.
Löschen eines Geschäftsfeldes innerhalb einer Verteilung mit allen seinen Parametern.
Starten der Generierung, um einen geplanten Vertragsbestand aus dem aktuellen
Neugeschäftsplan zu erzeugen.
Markiert die Zeile unter der aktuellen Zeile.
Nur aktiv, wenn es sich nicht um die letzte Zeile handelt.
Markiert die Zeile über der aktuellen Zeile.
Nur aktiv, wenn es sich nicht um die erste Zeile handelt.
Fügt eine Zeile unterhalb der aktuellen Zeile ein.
Fügt eine Zeile über der aktuellen Zeile ein.
4.3.5
Neugeschäftsplan erstellen
Um einen Neugeschäftsplan zu erstellen, klicken Sie im TRIGONIS-Explorer auf das "Neu"-Symbol und
wählen "Neuen Neugeschäftsplan erstellen" aus.
Neuer Neugeschäftsplan
Daraufhin werden Sie aufgefordert einen Namen für den neuen Neugeschäftsplan zu vergeben. Sobald Sie
diesen Dialog bestätigt haben, öffnet sich der "Neugeschäftsplaneditor". Hier können Sie einen
Neugeschäftsplan erstellen, aus dem dann ein Neugeschäftsbestand generiert werden kann.
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142
TRIGONIS-Benutzerhandbuch
Neugeschäftsplaneditor
Auf der linken Dialogseite sehen sie einen Verzeichnisbaum. Auf der rechten Dialogseite werden je nach
ausgewählten Knoten im Baum die dazugehörigen Unterdialoge angezeigt. Im folgenden werden die
einzelnen Unterdialoge beschrieben.
Neugeschäft
In diesem Dialog erfolgt die Festlegung der in die Generierung eines Planbestandes einfließenden
Volumenentwicklungen sowie ggf. die Festlegung von Auf-/Abschlägen auf die Passivzinssätze zur
Ermittlung der anzuwendenden Refinanzierungszinssätze sowie eine Information über die verzögerte
Refinanzierung (in Monaten).
Zusätzlich besteht die Möglichkeit, für alle Verträge, welche über die Laufzeit auf den Restwert
abzuschreiben sind, einen Aufschlag auf den dabei zu berücksichtigenden Restwert relativ zum
Anschaffungswert und eine Generierung von nachgelagerten Refinanzierungen festzulegen.
In dem Feld "Planversion" kann das Ziel und der Status der jeweiligen Planung eingetragen werden, um
unterschiedliche Versionen besser voneinander unterscheiden zu können. Diese Information wird später
jedem aus dieser Planung erzeugten Vertrag mitgegeben.
Optionen
In den Optionen der Neugeschäftsplanung können allgemeine Parameter eingestellt werden.
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Editoren
Aktivsatz
Planung über den Aktivsatz
Passivsatz + Marge
Planung über die Barwertmarge
Provision relativ zur
Barwertmarge
Plant die im Verteilungseditor eingestellte Provision relativ zur
Barwertmarge
Provision relativ zu
Anschaffungswert
Plant die im Verteilungseditor eingestellte Provision relativ zum
Anschaffungswert
143
Volumina
Unterhalb dieses Knotens können beliebig viele Volumenentwicklungen eingestellt werden. Um eine neue
Volumenentwicklung zum Neugeschäftsplan hinzuzufügen, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den
Knoten "Volumina" und wählen den Menüpunkt "Neues Volumen" aus. Nach Eingabe eines
Geschäftsbereichs erscheint ein neuer Baum-Knoten für die neue Volumen-Entwicklung. Klicken Sie auf die
neue Volumen-Entwicklung, um sie zu bearbeiten. Falls Sie aus einer früheren TRIGONIS-Version noch
Volumendateien mit der Endung *.ent besitzen, die Sie weiterverwenden möchten, so können Sie diese
importieren indem Sie mit der rechten Maustaste auf den Knoten Volumina klicken und den Menüpunkt
"Volumen importieren" auswählen.
Neugeschäftsvolumen
In diesem Dialog erfolgt die Festlegung der geplanten Volumina für das Neugeschäft zu
Anschaffungswerten für jeden Monat des Planungszeitraums. Außerdem wird hier die gewünschte
Verteilung zugeordnet. Er enthält eine Tabelle für die Eingabe von Geschäftsvolumina für 12 Monate. Der
erste Monat ist standardmäßig der 1. des laufenden Jahres.
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144
TRIGONIS-Benutzerhandbuch
Arbeiten mit dem Volumen-Dialog
Schri
tt 1
Festlegen des Planungszeitraums (Monat / Jahr).
Es bestehen 2 Möglichkeiten, den Beginn des Planungszeitraums zu definieren:
Überschreiben des Monats in der ersten Tabellenzeile (alle anderen Zeilen
werden entsprechend angepasst)
Markieren der ersten Tabellenzeile und Hinzufügen
bzw. Löschen
der entsprechenden Anzahl an Tabellenzeilen, die zum korrekten
Beginn des Planungszeitraums führen
Zur Verlängerung oder Verkürzung des Planungszeitraums wird die letzte
Tabellenzeile markiert und entsprechend den Planungsmonaten Tabellenzeilen
hinzugefügt oder gelöscht.
Schri
tt 2
Eingabe der geplanten Volumina.
Pro Monat wird der Umfang der geplanten Neugeschäfte zu Anschaffungswerten
(in tausend Euro) eingegeben.
Die Eingaben werden automatisch in alle über dem Eingabefeld liegenden und
zusammenhängend noch nicht ausgefüllten Eingabefelder kopiert. Somit ist für
eine Eingabe eines identischen Wertes in alle Planungsmonate nur eine Eingabe
in das Volumenfeld des letzten Tabellenplatzes notwendig. Diese Funktionalität
können Sie mit der Checkbox Automatisches Füllen steuern.
Schri
tt 3
Zuordnen der geplanten Verteilung.
Schri
tt 4
Zuordnen zu einem ABS Programm (optional)
Schri
tt 5
Zuordnen eines Refinanzierungspartner (optional)
Pro Monat wird festgelegt, wie sich das zu planende Neugeschäftsvolumen auf die
einzelnen Geschäftsfelder, Vertragsarten und Vertragsausprägungen verteilt. Durch
Anklicken des entsprechenden Feldes in der Spalte Verteilung öffnet sich ein
Auswahlfenster, in dem alle bereits eingerichteten Verteilungen anwählbar sind. Es
ist zu beachten, dass Verteilungen in unterschiedlichen Arbeitsordnern abgelegt sein
können.
Ein geplantes Vertragsvolumen kann einem ABS-Programm zugeordnet werden. Alle
Verträge, die über dieses Volumen generiert werden, erhalten ein entsprechendes
ABS-Kennzeichen im Vertragsheader. Es bedeutet, dass für jedes ABS-Programm das
Vertragsvolumen separat geplant werden muss. Grundsätzlich ist zu beachten, dass für
die Verarbeitung das Kennzeichen mit der ID eines der in TRIGONIS angelegten ABSProgramme übereinstimmen muss.
Für das geplante Vertragsvolumen kann der Name des Refinanzieres mitgegeben
werden. Dieser Begriff wird in die Planverträge eingetragen und kann für Simulationen
herangezogen werden.
Verteilungen
Unterhalb dieses Knotens können beliebig viele Verteilungen eingestellt werden. Um eine neue Verteilung
zum Neugeschäftsplan hinzuzufügen, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Knoten "Verteilungen"
und wählen den Menüpunkt "Neue Verteilung" aus. Nach Eingabe eines Namens erscheint ein neuer BaumKnoten für die neue Verteilung. Klicken Sie auf die neue Verteilung, um sie bearbeiten zu können.
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Editoren
145
In diesem Dialog erfolgt die Aufteilung eines Geschäftsvolumens auf Geschäftsfelder, Vertragsarten und
weitere Vertragsausprägungen.
Eingaben Vertragsausprägung
Über die einzelnen Planungsebenen Geschäftsfeld bis Vertragsausprägung wird festgelegt, welcher
Anteil eines geplanten Geschäftsvolumens als Basis für die Simulation von Planbeständen mit einer
bestimmten Ausprägung heranzuziehen ist. Die unterschiedlichen Ausprägungen einer Vertragsart werden
in einer Tabelle erfasst. Für jede Zeile in der Tabelle kann mit dem Symbol
umgeschaltet werden und nachfolgende Angaben gemacht werden.
auf die Formulareingabe
Anteil
Prozentualer Anteil der Ausprägung am Volumen des zugehörigen Vertragsart.
Unterneh
mensgröß
e
Durchschnittliche Unternehmensgröße.
Losgröße
Durchschnittlicher Anschaffungswert in Tausend Euro für die zu erzeugenden Planverträge.
Laufzeit
Grundlaufzeit der Vertragsart in Monaten.
IFRS-Typ
Vertragstyp gemäss IFRS (Finance-Lease oder Operate-Lease)
Diese Angabe ist für die Vertragsarten VA / TA m. Risiko / TA o. Risiko / kündbar zu machen.
Ratentyp
Grundmuster der Raten.
Restwert
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linear
Linearer Verlauf.
degressiv
Degressiver Verlauf. In der zweiten Hälfte der Laufzeit beträgt die Höhe der zu
kalkulierenden Raten 50 % der Höhe der Raten der ersten Hälfte der Laufzeit.
Prozentualer Anteil vom Vertragsvolumen der zugehörigen Vertragsart
Nur für die Vertragsarten TA m. Risiko / TA o. Risiko / kündbar möglich.
146
TRIGONIS-Benutzerhandbuch
Ballonrate
Prozentualer Anteil vom Vertragsvolumen der zugehörigen Vertragsart.
Nur für die Vertragsart Mietkauf möglich.
Auftakt
Auftaktzahlung.
k ein
Es wird zum Auftakt keine Zahlung getätigt.
er.1.Mie
Es wird eine erhöhte erste Rate berücksichtigt (sofort GuV-wirksam).
MSZ
Es wird eine Mietsonderzahlung berücksichtigt (lineare Auflösung über die
Grundlaufzeit).
Für Vertragsart Mietkauf nicht vorgesehen.
Auftaktsat
z
Prozentualer Anteil der Auftaktzahlung vom Vertragsvolumen der zugehörigen Vertragsart
Eine berechnung findet nur statt, wenn unter Auftakt eine Zahlungsauswahl erfolgt ist.
VAK rel. AWert
Vertragsanlaufkosten als Prozentsatz der Mietberechnungsgrundlage.
Wird hier keine Angabe gemacht, werden die Vertragsanlaufkosten anhand der Parameter
unter Extras/Optionen/Importeinstellungen ermittelt.
Barwert
Marge
Prozentualer Anteil der Marge vom Vertragsvolumen der zugehörigen Vertragsart.
Die Höhe der in der Ratenkalkulation zu berücksichtigenden Marge wird über den
gegebenen %-Satz auf Basis des Vertragsvolumens ermittelt.
Die Barwert Marge kann nur erfasst werden, wenn unter Extras/Option/Neugeschäft der
Eintrag Passivsatz + Marge aktiviert ist.
Aktivzins
Alternativ zur Angabe der Barwert Marge kann direkt der Außenzins (Kundenzins) für die
Planverträge angegeben werden.
In diesem Fall muss unter Extras/Optionen/Neugeschäft der Eintrag Aktivsatz aktiviert
sein.
Passivzins
Zinssatz Kalkulation.
Kalkulation der Raten unter Berücksichtigung von Laufzeit, Ratentyp, Auftaktzahlung,
Restwert, Nachgeschäftserwartung, Marge und Passivzinssatz.
Opportuni
tätszins
Zinssatz Opportunität.
Provision
Die Provision wird als Anteil der Marge angegeben.
Nachgesch
äft
Prozentualer Anteil des Nachgeschäftes vom Vertragsvolumen der zugehörigen Vertragsart.
Die Höhe des in der Ratenkalkulation zu berücksichtigenden Nachgeschäftes wird über den
gegebenen %-Satz auf Basis des Vertragsvolumens ermittelt.
Für die Vertragsart Mietkauf ist eine Eingabe nicht möglich.
Mehr/
Prozentualer Anteil der Mehr- / Nacherlöse für HGB vom Vertragsvolumen der zugehörigen
Nacherlöse Vertragsart.
HGB
Die HGB-Mehr-/Nacherlöse sind nicht kalkulationsrelevant in HGB.
Mehr/
Prozentualer Anteil der Mehr- / Nacherlöse für IFRS vom Vertragsvolumen der zugehörigen
Nacherlöse Vertragsart.
IFRS
Die IFRS-Mehr-/Nacherlöse sind kalkulationsrelevant.
mntl.
Monatlicher pauschaler Zusatzerlös als prozentualer Anteil der
Zusatzerlös Mietberechnungsgrundlage.
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Editoren
mntl.
Zusatzkost
en
Monatliche, pauschale Zusatzkosten als prozentualer Anteil der
Mietberechnungsgrundlage.
Nutzungse
ntgelt
Nutzungsentgelt als prozentualer Anteil der Mietberechnungsgrundlage.
147
Bearbeitun Prozentualer Anteil vom Vertragsvolumen der zugehörigen Vertragsart.
gsgebühr
Refi-Typ
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Art der Refinanzierung:
k eine
Vertrag ist nicht refinanziert.
F.V. lin. M
Forderungsverkauf Raten mit linearer Auflösung PRAP.
F.V fm. M
Forderungsverkauf Raten mit finanzmathematischer Auflösung PRAP.
Bei Vertragsart Mietkauf nicht möglich.
F.V. lin. M/R
Forderungsverkauf Raten und Restwert mit linearer Auflösung PRAP.
Bei Vertragsart VA nicht möglich.
F.V. fm. M/R
Forderungsverkauf Raten und Restwert mit finanzmathematischer
Auflösung PRAP.
Bei den Vertragsarten VA / Mietkauf nicht möglich.
F.V. M lin./R
fm
Forderungsverkauf Raten mit linearer Auflösung PRAP und Restwert mit
finanzmathematischer Auflösung.
Bei Vertragsarten VA / Mietkauf nicht möglich.
F.V. lin. M /
Darl. R
Forderungsverkauf Raten mit linearer Auflösung des PRAP und
finanzmathematischer Auflösung des darlehensrefinanzierten Restwerts.
F.V. HGB lin.
M
Unechter Forderungsverkauf Raten mit linearer Auflösung PRAP.
F.V: HGB fm.
M
Unechter Forderungsverkauf Raten mit finanzmathematischer Auflösung
PRAP
Bei Vertragsart Mietkauf nicht möglich.
F.V. HGB lin.
R/M
Unechter Forderungsverkauf Raten und Restwert mit linearer Auflösung
PRAP.
Bei Vertragsart VA nicht möglich.
F.V. HGB fm.
R/M
Unechter Forderungsverkauf Raten und Restwert mit
finanzmathematischer Auflösung PRAP.
Bei den Vertragsarten VA / Mietkauf nicht möglich.
Darl. M
Darlehen über Barwert-Raten (mit finanzmathematischer Auflösung
PRAP).
Darl. M/R
Darlehen über Barwert-Raten und Restwert (mit finanzmathematischer
Auflösung PRAP).
Bei Vertragsart VA nicht möglich.
148
TRIGONIS-Benutzerhandbuch
Darl. A.Wert
Darlehen über Anschaffungswert (mit finanzmathematischer Auflösung
PRAP).
SaLB
Sale and Lease-Back-Refinanzierung.
Bei Vertragsart Mietkauf nicht möglich.
Ein unechter Forderungsverkauf wird in IFRS finanzmathematisch, in HGB linear aufgelöst.
Auszahlung Prozentualer Anteil vom Vertragsvolumen der zugehörigen Vertragsart.
RefiVerzug
Zeitliche Versetzung der Refinanzierung bezogen auf den Vertragsbeginn in Monaten.
Abschreibu Die nachfolgend beschriebenen Angaben zur Abschreibung stehen nicht für die Vertragsart
ng
"Mietkauf" zur Verfügung.
Für die steuerrechtliche und handelsrechtliche Abschreibung stehen getrennte
Eingabemasken zur Verfügung.
Kalkulatorisch und im IFRS geht TRIGONIS von einer Abschreibung über die Vertragsdauer
auf den jeweiligen offenen Restwert aus. Aus diesen Grund gibt es für die BWL- und die
IFRS-Abschreibung keine eigenen Eingabemöglichkeiten.
AfA
AfAMethode
AfA-Variante.
GWG
Geringwertige Wirtschaftsgüter unterliegen einer gesetzlich
vorgeschriebenen Abschreibungsmethodik und müssen über 60 Monate
linear beginnend mit dem Geschäftsjahresende ihrer Anschaffung
kumuliert abgeschrieben werden.
BGN
Abschreibungszeitraum / betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer
Das auf diese Vertragsausprägung entfallende Vertragsvolumen wird über
die AfA-Zeit abgeschrieben.
Restwert
Abschreibung über die Vertragslaufzeit auf den kalkulatorischen Restwert
des Vertrags.
Anhaltewert
Abschreibung über die Vertragslaufzeit auf einen vom Restwert
abweichenden Anhaltewert.
Abschreibungsmethode.
k eine
Keine Abschreibung.
Linear
Lineare Abschreibung auf Null (AfA-Variante GWG/BGN) bzw. Restwert oder
Anhaltewert.
Degressiv
Degressive Abschreibung auf Null (AfA-Variante GWG/BGN) bzw. Restwert
oder Anhaltewert.
Linear
prozentual
Prozentsatz bezogen auf das Geschäftsjahr. Innerhalb des Geschäftsjahres
wird linear abgeschrieben.
Linear
Österreich
Abschreibung nach der doppelten Halbjahresregel, wenn HJ-Regel
aktiviert. Sonst lineare Abschreibung auf Null.
Annuitätisch Abschreibungsverlauf entspricht den Tilgungen aus Leasingraten und Restwert über die Vertragslaufzeit.
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Editoren
149
Degression Prozentsatz für das pro Geschäftsjahr abzuschreibende Volumen.
Nur bei AfA-Methode Degressiv / Linear prozentual.
MwSt
Mehrwertsteuer.
Soll für diesen Vertrag eine MwSt berücksichtigt werden (ja/nein)?
Vorsteuer
Vorsteuer.
Soll für diesen Vertrag eine Vorsteuer berücksichtigt werden (ja/nein)?
PD planen
Auswahl eines zu planenden PD-Merkmals sowie Eingabe der dazugehörigen
Ausfallwahrscheinlichkeit.
LGD
Planen
Auswahl eines zu planenden LGD-Merkmals (derzeit nur Objektart möglich) sowie eingabe
der dazugehörigen Verlustquote.
Die Zeilen in der Tabelle können durch Doppelklick auf eine Spaltenüberschrift für diese Spalte sortiert
werden.
4.4
Bankkonten-Editor (optional)
Der Bankkonteneditor dient der Verwaltung und der Erzeugung sog. Refinanzierungskonten.
Der Bankkonteneditor ist nicht im Standardfunktionsumfang von TRIGONIS enthalten und nur für
Leasinggesellschaften relevant, die ihre Verträge, Darlehen und
liquiditätswirksame manuelle Buchungen über Sammelkonten abwickeln.
Bankkonteneditor
Jedem Vorgang (Leasingvertrag, Darlehen oder Einzelbuchung) kann maximal ein Refinanzierungskonto
zugeordnet sein. Umgekehrt können über ein Bankkonto mehrere Vorgänge refinanziert sein. Die
Refinanzierungskonten zeichnen sich durch unterschiedliche Zinssätze, Verzinsungsrhythmen oder
Verzinsungsarten aus. Im Zuge der Simulation wird die Liquidität auf das zugeordnete
Refinanzierungskonto gebucht. Zur Zinsaufwandsoptimierung finden zwischen diesen Konten
Umbuchungen statt. Die pro Mandant saldierten Ergebnisse werden in TRIGONIS auf konfigurierbaren
Konten abgelegt und an der gewünschten Position in die GuV / Bilanz integriert.
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150
TRIGONIS-Benutzerhandbuch
Der Bankkonteneditor bietet eine tabellarische Darstellung aller in einem importierten Bestand
enthaltenen Bankkonten und ihrer Eigenschaften. Dabei kann die Konto-ID als einziger Parameter in
diesem Dialog nicht manuell verändert werden. Analog zum Vorgangseditor steht eine Prüffunktion sowie
eine Such-Funktion anhand der Konto-ID zur Verfügung. Die Konto-ID darf aus technischen Gründen nicht
mit einer Ziffer beginnen, da sie als Datenbankschlüssel fungiert. Als maximale Länge sind analog zu der
ID der Leasingverträge 35 Zeichen vorgesehen.
Die eingegebenen Daten werden durch Betätigung der Schaltfläche "OK" übernommen. "Abbrechen"
verlässt den Dialog ohne etwaige Eingaben zu übernehmen.
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Kapitel
5
Ergebnisberichte
152
TRIGONIS-Benutzerhandbuch
5
Ergebnisberichte
5.1
Überblick
Während der Simulation des Plangeschäftsbestandes werden Ergebnisberichte erzeugt. Diesen sind die
Auswirkungen des Planvertragsbestandes auf die einzelnen Perioden des Simulationszeitraums aus
buchhalterischer Sicht zu entnehmen. Eine Periode umfasst entweder einen Monat, ein Quartal, ein
Halbjahr eines Geschäftsjahres oder das Geschäftsjahr selbst.
Pro Installation werden in Anzahl und Aufbau unterschiedliche und individuell auf den jeweiligen Kunden
abgestimmte Berichte erzeugt.
Beispielhaft an dieser Stelle eine Auswahl an einfachen Berichten:
5.2
Übersichtsbericht
Übersichtsbericht mit einer festen, unveränderlichen
Struktur, meist gegenüber den Detailberichten stark gekürzt.
Ablauf GuV
Darstellung der GuV-Rechnung pro Periode über den
Simulationszeitraum
Ablauf Bilanz
Darstellung der Bilanzentwicklung (getrennt nach Aktiv- und
Passivseite) pro Periode über den Simulationszeitraum
Substanzwertentwicklung
Darstellung der Substanzwerte des Planvertragsbestandes
nach dem Ertragswertverfahren jeweils zu Beginn eines jeden
Geschäftsjahres
Bewegungen / Bestand zu
Anschaffungswerten
Darstellung der Bewegungen sowie des Bestandes zu
Anschaffungswerten für den Planvertragsbestand pro Periode
über den Simulationszeitraum
Test fix
In diesem Abschnitt werden die im Zuge der Simulation
erzeugten Bewegungen vor der Verarbeitung und Verdichtung
über die Konfiguration angezeigt.
Simulationsparameter
Eine Übersicht der an der Simulation beteiligten
Projektparameter für eine bessere Nachvollziehbarkeit der
Ergebnisse
Parameter variable Verzinsung
Zinssätze der variabel zu verzinsenden Globaldarlehen
(sofern vorhanden)
Stresstest-Parameter
Stresstestaufschläge (sofern vorhanden und durch einen
entsprechenden Lizenzschlüssel aktiviert)
GuV-Rechnung
In der GuV-Rechnung wird die Zusammensetzung des Ertrages der Leasinggesellschaft jeweils pro Periode
aufgezeigt:
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Ergebnisberichte
5.3
153
Bilanz
In der Bilanz wird die Zusammensetzung der Bilanzpositionen der Leasinggesellschaft jeweils pro Periode
aufgezeigt:
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154
5.4
TRIGONIS-Benutzerhandbuch
Substanzwertrechnung
In der Substanzwertrechnung werden die Substanzwerte des Planvertragsbestandes jeweils per Beginn
eines jeden Geschäftsjahres sowie die der Substanzwertrechnung zu Grunde liegenden Erträge aus der
GuV-Rechnung der Leasinggesellschaft aufgezeigt:
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Ergebnisberichte
5.5
155
Bewegung / Bestand zu Anschaffungswerten
In den Berichten 'Bewegungen zu Anschaffungswerten' und 'Bestand zu Anschaffungswerten' werden die
Zu- und Abgänge sowie der Bestand zu Anschaffungswerten für die Berichtsintervalle dargestellt:
5.6
Testbericht
Das mit "test_fix" betitelte Excel-Arbeitsblatt listet die von TRIGONIS anhand der Vertragsangaben
erzeugte Zahlenströme vor ihrer Saldierung und Nachkontierung auf. Immer dann, wenn Sie einzelnen
Berichtspositionen nicht nachvollziehen können, lohnt ein Blick in diesen Bereich.
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156
5.7
TRIGONIS-Benutzerhandbuch
Protokollierung der Simulationsparameter
Für eine bessere Reproduzierbarkeit der Ergebnisse sind alle das Simulationsergebnis beeinflussende
Umgebungsparameter in einem eigenen Excel-Blatt aufgelistet.
Dabei handelt es sich um:
Projekteinstellungen / Pauschalwerte
Übergeordnete Rechen- und Abzinsungsoptionen, die Sie unter Extras/Optionen festlegen können.
Die an der Simulation beteiligten Bestände
Angaben über Zinsverläufe o.ä., die unter dem Menüpunkt "Verwaltung" erfasst werden.
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Kapitel
6
Einzelvertragsprotokoll
158
TRIGONIS-Benutzerhandbuch
6
Einzelvertragsprotokoll
6.1
Überblick
TRIGONIS protokolliert jeden simulierten Vorgang (Leasingverträge, Darlehen, sowie Einzelbuchungen) im
Einzelvertragprotokoll.
Für jeden simulierten Vorgang werden importierte Vorgangsdaten, sowie von TRIGONIS errechnete Werte
protokolliert. Insbesondere können auch definierte Konten pro Vorgang ausgegeben werden.
6.2
Beschreibung der Datenfelder
6.2.1
Protokollierte Eckdaten eines Leasingvertrags
Bezeichnung
Beschreibung
ABCP-ID
Die Identifikation des Asset Backed Commercial Papers.
ABS Margeneinbehalt
Margeneinbehalt des ABS-refinanzierten Vertrags
ABS Sicherungseinbehalt
Sicherungseinbehalt des ABS-refinanzierten Vertrags
ABS-ID
Identifikation des ABS Programms
AfA Betriebswirtschaftlich auf RW
Wird betriebswirtschafltich auf den Restwert abgeschrieben?
AfA Betriebswirtschaftlich Aufl. Art
AfA-Methode der betriebswirtschaftlicher AfA
Mögliche Werte:
- linear
- degressiv
- keine
AfA Betriebswirtschaftlich Beginn
Abschreibungsbeginn betriebswirtschaftlich
AfA Betriebswirtschaftlich ber.
Von TRIGONIS errechnete erste monatliche AfA
(betriebswirtschaftlich) nach Stichtag
AfA Betriebswirtschaftlich Ende
Anlagenabgang / Datum letzte AfA betriebswirtschaftlich
AfA Betriebswirtschaftlich orig.
Aus dem Bestandssytem übergebene erste monatliche AfA
(betriebswirtschaftlich)
(nur zur Abstimmung)
AfA Handelsrechtlich auf RW
Wird handelsrechtlich auf den Restwert abgeschrieben?
AfA Handelsrechtlich Aufl. Art
AfA-Methode der handelsrechtlichen AfA
Mögliche Werte:
- linear
- degressiv
- keine
AfA Handelsrechtlich Beginn
Abschreibungsbeginn Handelsrecht
AfA Handelsrechtlich ber.
Von TRIGONIS errechnete erste monatliche AfA
(handelsrechtlich) nach Stichtag
AfA Handelsrechtlich Ende
Anlagenabgang / Datum letzte AfA nach Handelsrecht
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Einzelvertragsprotokoll
159
Bezeichnung
Beschreibung
AfA Handelsrechtlich orig.
Aus dem Bestandssytem übergebene erste monatliche AfA
(handelsrechtlich)
(nur zur Abstimmung)
AfA IFRS Aufl. Art
Art der IFRS-Abschreibung
Mögliche Werte:
- linear
- keine
AfA Steuerrechtlich auf RW
Wird steuerrechtlich auf den Restwert abgeschrieben?
AfA Steuerrechtlich Aufl. Art
AfA-Methode der steuerlichen AfA
Mögliche Werte:
- linear
- degressiv
- keine
AfA Steuerrechtlich Beginn
Abschreibungsbeginn Steuerrecht
AfA Steuerrechtlich ber.
Von TRIGONIS errechnete erste monatliche AfA (steuerrechtlich)
nach Stichtag
AfA Steuerrechtlich Ende
Anlagenabgang / Datum letzte AfA nach Steuerrecht
AfA Steuerrechtlich orig.
Aus dem Bestandssytem übergebene erste monatliche AfA
(steuerlich)
(nur zur Abstimmung)
Akquisiteur
Name des Akquisiteurs
Aktivierungsdatum
Datum, an dem der Vertrag der Buchhaltung bekannt ist
Ausgleichsbuchung SaLB ber.
Von TRIGONIS errechnete Ausgleichsbuchung
für einen Sale- and Lease-Back-refinanzierten Vertrag.
Die Ausgleichsbuchung besteht aus den saldierten Barwerten
aller Refinanzierungsarten und -restwerte nach Vertragsende.
Außenzins HGB Grundlaufzeit
Außenzins für Mietkaufverträge im HGB über die Grundlaufzeit
Außenzins HGB Verlängerung
Außenzins für Mietkaufverträge im HGB über den Zeitraum
einer Vertragsverlängerung
Außenzins IFRS für VAK-Berechnung
IFRS Zins für Grundlaufzeit zur Abgrenzung der
Vertragsanlaufkosten
BDL-Gruppierung
BDL-Gruppierung für Risikoberechnung
Bearbeitungsgebühr
Bearbeitungsgebühr zum Vertragsabschluss
Beginn
Vertragsbeginn
Bemerkungen
An dieser Stelle werden Konten mit Buchungen
einen Monat vor Simulationsstichtag und früher protokolliert.
BGN Betriebswirtschafltich
Betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer der
betriebswirtschaftlichen Abschreibung
BGN Handelsrechtlich
Betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer der handelsrechtlichen
Abschreibung
BGN Steuerrechtlich
Betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer der steuerrechtlichen
Abschreibung
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160
TRIGONIS-Benutzerhandbuch
Bezeichnung
Beschreibung
Bonus HGB/Stichtag
Abgrenzungsstand des gezahlten Bonus im HGB zum Stichtag
Bonus IFRS / Stichtag
Abgrenzungsstand des gezahlten Bonus im IFRS zum Stichtag
Bonus Vertragsbeginn
Betrag des zum Vertragsabschluss gezahlten Bonus
Branche
Die diesem Vertrag zugeordnete Branche
Bruttoforderung FL GLZ ber.
Von TRIGONIS errechnete Forderungen Finance Lease aus der
Grundlaufzeit am Simulationsstichtag
ohne Berücksichtigung eines Forderungsverkaufs
zum führenden IFRS-Zins
Bruttoforderung FL übergeben
Übergebene Bruttoforderung Finance-Lease zum Stichtag,
passend zum IFRS-Zins der aktuellen Laufzeit
(Bruttoforderung = Restforderung FL ohne Forderungsabzug bei
Forfaitierung)
Bruttoforderung MK GLZ ber.
Von TRIGONIS berechnete Bruttoforderung Mietkauf der
Grundlaufzeit
Bruttoforderung: Ohne Abzug der forfaitierten Anteile
Bruttoforderung MK VLZ ber.
Von TRIGONIS berechnete Bruttoforderungen Mietkauf in der
Verlängerungslaufzeit
Bruttoforderung: Ohne Abzug der forfaitierten Anteile
Bruttoforderung MK übergeben
Übergebene Bruttoforderung Mietkauf zum Stichtag
(Bruttoforderung = Restforderung Mietkauf ohne
Forderungsabzug bei Forfaitierung)
Bruttoforderung nonMK GLZ ber.
Von TRIGONIS berechnete Restforderungen Grundlaufzeit
für nicht-Mietkauf-Verträge ohne Berücksichtigung eines
Forderungsverkaufs
Bruttoforderung nonMK VLZ ber.
Von TRIGONIS berechnete Restforderungen
Verlängerungslaufzeit
für nicht-Mietkauf-Verträge vor Abzug eines
Forderungsverkaufs
Bruttoforderung OL GLZ ber.
Rein informativ:
Forderungsabzug IFRS für Operate-Lease-Verträge aufgrund
eines Forderungsverkaufs in der GLZ
Bruttoforderung OL VLZ ber.
Rein informativ:
Von TRIGONIS berechnete Restforderungen der
Verlängerungslaufzeit
für Operate-Lease-Verträge ohne Berücksichtigung eines
Forderungsverkaufs
Bruttoforderungen FL VLZ ber.
Von TRIGONIS errechnete Forderungen Finance Lease eines am
Simulationsstichtag in Verlängerung befindlichen Vertrags
vor Abzug aufgrund eines Forderungsverkaufs
Buchungskreis-ID
Identifikation des Buchungskreises, innerhalb dessen der
Vertrag zu verrechnen ist.
Wird im Standardfall mit der Gesellschaft belegt.
Bundesbank-ID
Gläubiger-Identfikationsnummer bei der Bundesbank
BW-Marge
Die von TRIGONIS errechnete Barwertmarge (Differenz aus MBG
und Barwert zum Refinanzierungszins)
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Einzelvertragsprotokoll
161
Bezeichnung
Beschreibung
Crefo-Index
Der Crefo-Index des Leasingnehmers zur Kategorisierung der
Bonität (0-999)
Degr. Satz Betriebswirtschaftlich
Faktor (% p.a.) für degressive, betriebswirtschaftliche
Abschreibung
Degr. Satz Handelsrechtlich
Faktor (% p.a.) für degressive, handelsrechtliche Abschreibung
Degr. Satz Steuerrechtlich
Faktor (% p.a.) für degressive, steuerrechtliche Abschreibung
Endabrechnungsdatum
Das Endabrechnungsdatum, zu dem der Vertrag im
Bestandsverwaltungssystem aktiviert wird
Ende GLZ
Vertragsende Grundlaufzeit
Ende VLZ
Vertragsende Verlängerungslaufzeit
Fairvalue Darlehen
Fairvalue des Darlehens gemäß Zinsstrukturkurve am
Simulationsstichtag
Fairvalue Darlehen Darl.zins
Vergleichs-Marktwert des Darlehens zum Nominalzins am
Simulationsstichtag
Fairvalue echt FV / ABS
Fairvalue echt FV / ABS
Fairvalue echt FV / ABS Darl.zins
Vergleichs-Marktwert eines (echten) Forderungsverkaufs zum
Refinanzierungszins am Simulationsstichtag
Fairvalue unecht FV / ABS
Fairvalue eines (unechten) Forderungsverkaufs gemäß
Zinsstrukturkurve am Simulationsstichtag
Fairvalue unecht FV / ABS Darl.zins
Vergleichs-Marktwert eines (unechten) Forderungsverkaufs zum
Refinanzierungszins am Simulationsstichtag
Fairvalue Vertrag
Fairvalue der Forderungen gemäß Zinsstrukturkurve am
Simulationsstichtag
Fairvalue Vertrag Vertragszins
Vergleichs-Marktwert der Forderungen zum Aktivzins am
Simulationsstichtag
Forderungsabzug FL GLZ ber.
Forderungsabzug Finance-Lease aufgrund eines
Forderungsverkaufs in der Grundlaufzeit
Forderungsabzug FL GLZ übergeben
Übergebener Forderungsabzug Finance-Lease zum
Simulationsstichtag, passend zum Abzugszins ohne Mehr-/
Nacherlöse
Forderungsabzug FL nominal
Nominale Restforderungen Finance-Lease zum
Simulationsstichtag = Saldo zukünftiger Raten und Restwerte
Forderungsabzug FL VLZ ber.
Forderungsabzug Finance-Lease aufgrund eines
Forderungsverkaufs in der Verlängerungslaufzeit
Forderungsabzug Mietkauf GLZ ber.
Forderungsabzug Mietkauf aufgrund eines Forderungsverkaufs
in der Grundlaufzeit
Forderungsabzug MK GLZ übergeben
Übergebener Forderungsabzug Mietkauf zum
Simulationsstichtag, passend zum Außenzins Mietkauf
Forderungsabzug MK VLZ ber.
Forderungsabzug Mietkauf aufgrund eines Forderungsverkaufs
in der Verlängerungslaufzeit
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162
TRIGONIS-Benutzerhandbuch
Bezeichnung
Beschreibung
Forderungsabzug nom. OL ber.
Errechnete nominale Restforderungen Operate-Lease zum
Simulationsstichtag = Saldo zukünftiger Raten und Restwerte
Forderungsabzug nonMK GLZ ber.
Rein informativ:
Forderungsabzug HGB für Nicht-Mietkaufverträge aufgrund
eines Forderungsverkaufs in der Grundlaufzeit
Forderungsabzug nonMK VLZ ber.
Rein informativ:
Forderungsabzug HGB für Nicht-Mietkaufverträge aufgrund
eines Forderungsverkaufs in der Verlängerungslaufzeit
Forderungsabzug OL GLZ ber.
Rein informativ:
Forderungsabzug Operate-Lease aufgrund eines
Forderungsverkaufs in der Grundlaufzeit
Forderungsabzug OL VLZ ber.
Rein informativ:
Forderungsabzug eines Operate-Lease-Vertrags aufgrund eines
Forderungsverkaufs in der Verlängerungslaufzeit
GAP-Vers. gesamt
Höhe der für diesen Leasingvertrag abgeschlossenen GAPVersicherung
Ges. ID
Die Identifikation der Gesellschaft
Geschäftsart
Die Geschäftsart
Geschäftsbereich
Der Geschäftsbereich
Geschäftsfeld
Das Geschäftsfeld
Geschäftsstelle
Die Geschäftsstelle
GLZ
Die Grundlaufzeit in Monaten
GWG Betriebswirtschaftlich
Handelt es sich bei dem Objekt um ein geringwertiges
Wirtschaftsgut?
GWG Handelsrechtlich
Handelt es sich bei dem Objekt um ein geringwertiges
Wirtschaftsgut?
GWG Steuerrechtlich
Handelt es sich bei dem Objekt um ein geringwertiges
Wirtschaftsgut?
Herstellersubvention HGB / Stichtag
Abgrenzungsstand der vom Hersteller gewährten Subvention im
HGB zum Stichtag
Herstellersubvention IFRS / Stichtag
Abgrenzungsstand der vom Hersteller gewährten Subvention im
IFRS zum Stichtag
Herstellersubvention Vertragsbeginn
die dem Kunden vom Hersteller gewährte Subvention zum
Vertragsbeginn
HJ-Regel Betriebswirtschaftlich
Gilt für die betriebswirtschafltiche Abschreibung die
Vereinfachungsregel?
HJ-Regel Handelsrechtlich
Gilt für die handelsrechtliche Abschreibung die
Vereinfachungsregel?
HJ-Regel Steuerrechtlich
Gilt für die steuerrechtliche Abschreibung die
Vereinfachungsregel?
Händlersubvention HGB / Stichtag
Abgrenzungsstand der vom Händler gewährten Subvention im
HGB zum Stichtag
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Einzelvertragsprotokoll
163
Bezeichnung
Beschreibung
Händlersubvention IFRS / Stichtag
Abgrenzungsstand der vom Händler gewährten Subvention im
IFRS zum Stichtag
Händlersubvention Vertragsbeginn
die dem Kunden vom Händler gewährte Subvention zum
Vertragsbeginn
ID
Die Identifikation des Vertrags
IFRS-Typ GLZ
IFRS Klassifizierung der Grundlaufzeit
Mögliche Werte:
- Finance-Lease
- Operate-Lease
IFRS-Typ VLZ
IFRS Klassifizierung der Verlängerungslaufzeit
Mögliche Werte:
- Finance-Lease
- Operate-Lease
IFRS-Zins Ford.abzug GLZ
Zinssatz zur Berechnung des Forderungsabzugs FL im Falle
eines Forderungsverkaufs in der Grundlaufzeit
Entspricht i.d.R. dem IFRS-Zinssatz ohne Berücksichtigung von
Mehr-/Nacherlösen
IFRS-Zins Ford.abzug VLZ
Zinssatz zur Berechnung des Forderungsabzugs FL im Falle
eines Forderungsverkaufs in der Verlängerungslaufzeit
Entspricht i.d.R. dem IFRS-Zinssatz ohne Berücksichtigung von
Mehr-/Nacherlösen
IFRS-Zins GLZ
Der führende IFRS Zins für Grundlaufzeit mit oder ohne
Vertragsanlaufkosten und / oder Mehr-/Nacherlösen
IFRS-Zins VLZ
IFRS Zins für die Verlängerungslaufzeit
IFRS/FL Abgr. Beginn
Abgrenzungsbeginn der Forderungen Finance-Lease
IFRS/FL Abgr. Ende
Abgrenzungsende der Forderungen Finance-Lease
IFRS/FL Zugangsdatum
Datum, ab dem eine Forderung für Finance-Lease-Verträge
existiert
IFRS/FL Zugangswert
Ursprüngliche Forderung Finance Lease zum Vertragsbeginn
Kontrahierungsdatum
Unterschriftsdatum des Vertrags; relevant für die
Substanzwertrechnung
Kosten Anf.
Anfängliche Verwaltungs-Stückkosten zum Vertragsabschluss
Kosten Anf. ber.
Von TRIGONIS berechete, anfängliche Verwaltungskosten dieses
Vertrags zum Vertragsabschluss.
Kosten Ende
Final anfallende Verwaltungs-Stückkosten zum Vertragsende
Kosten Ende ber.
Von TRIGONIS berechete, abschließende Verwaltungskosten
dieses Vertrags zum Vertragsende.
Kosten lfd.
Monatlich anfallende Verwaltungs-Stückkosten
Kosten lfd. ber.
Von TRIGONIS berechete, monatliche Verwaltungskosten dieses
Vertrags während der Vertragslaufzeit.
Kostenstelle
Die Kostenstelle für diesen Vertrag
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164
TRIGONIS-Benutzerhandbuch
Bezeichnung
Beschreibung
Kreditnehmereinheit
Kategorisierung des Kreditnehmers für
Risikotragfähigkeitsrechnung / Millionenkreditmeldung
Kriterium 1
Frei wählbares Selektionskriterium 1 aus dem Vertrag
Kriterium 2
Frei wählbares Selektionskriterium 2 aus dem Vertrag
Kunde
Der Name des Kunden
Kunden-ID
Die Identifikation des Kunden
Kundenforderung nominal
Zum Vertragsbeginn bestehende nominale Forderung gegenüber
dem Kunden
Kundenforderung Stichtag
Zum Stichtag bestehende nominale Forderung gegenüber dem
Kunden
Kundenzins
Der vom Kunden gezahlte Zins zur Darstellung von
Mietkaufverträgen im HGB
Kündigungsdatum
Kündigungsdatum vor Vertragsende bei gekündigten Verträgen
(rein informativ).
Leasing Restwert GLZ bis Stichtag
Betrag des Restwerts zu Ende Grundlaufzeit, falls dieser in der
Vergangenheit liegt - Vergangenheitswert
Leasing Restwert VLZ bis Stichtag
Betrag des Restwerts zu Ende Verlängerungslaufzeit, falls dieser
in der Vergangenheit liegt - Vergangenheitswert
letzte Leasingzahlung
Betrag der letzten Leasingzahlung aus dem übergebenen
Zahlungsplan
LGD
Verlustquote zum Ausfallzeitpunkt gemäß Vertrags- oder
Projektangaben
LGD gestresst
Gestresste Verlustquote zum Ausfallzeitpunkt gemäß Vertragsoder Projektangaben
LGD orig.
übergebene Verlusquote aus Vertrag
Lieferant
Name oder interne Kennung des Lieferanten
Losgröße
Durchschnittliche Losgröße (zu Anschaffungswerten)
von in Sammelverträgen enthaltenen Einzelverträgen
LRV-Aufwand RAP
Abgrenzungsposten aller Versicherungsaufwände LRV zum
Stichtag
LRV-Erlös RAP
Abgrenzungsposten der Versicherungsprämie LRV zum Stichtag
LRV-Provision gesamt
Vermittlungsprovision der Leasing-Restratenversicherung zum
Vertragsbeginn
Mahnstufe
Die Mahnstufe des Kunden auf einer Skala von 0-9
MBG
Die Mietberechnungsgrundlage
MK Abgr. Beginn
Abgrenzungsbeginn für die Forderungen Mietkauf
MK Abgr. Ende
Abgrenzungsende für die Forderungen Mietkauf
MK Zugangsdatum
Zugangsdatum Mietkaufvermögen
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Einzelvertragsprotokoll
165
Bezeichnung
Beschreibung
MK Zugangswert
Höhe des Mietkaufvermögens;
ursprüngliche Forderungen Mietkauf
MNE ARAP GLZ
Abgrenzungsstand der am Ende Grundlaufzeit fälligen Mehr-/
Nacherlösen IFRS
MNE ARAP VLZ
Abgrenzungsstand der am Ende Verlängerungslaufzeit fälligen
Mehr-/Nacherlösen IFRS
MNE FL RAP GLZ ber.
Abgrenzungsstand der Mehr-/Nacherlöse Grundlaufzeit im IFRS
zum Stichtag
MNE GLZ
Betrag des angenommenen Mehr- / Nacherlöses am Ende der
Grundlaufzeit gemäß Vertrag oder Projekteinstellungen
(Liquidität)
MNE IFRS GLZ
Betrag des angenommenen Mehr- / Nacherlöses IFRS am Ende
der Grundlaufzeit gemäß Vertrag oder Projekteinstellungen
(nur für IFRS-Bilanzierung und -Kalkulation)
MNE IFRS VLZ
Betrag des angenommenen Mehr- / Nacherlöses IFRS am Ende
der Verlängerungslaufzeit gemäß Vertrag oder
Projekteinstellungen
(nur für IFRS-Bilanzierung und -Kalkulation)
MNE OL RAP ber.
Forderungen aus Mehr-/Nacherlösen für Operate-LeaseVerträge
MNE VLZ
Betrag des angenommenen Mehr- / Nacherlöses am Ende der
Verlängerungslaufzeit gemäß Vertrag oder
Projekteinstellungen
(Liquidität)
MSZ
Höhe der vereinbarten Mietsonderzahlung
MSZ Abgr. Beginn
Datum des Abgrenzungbeginns der Mietsonderzahlung
MSZ Abgr. Ende
Datum des Abgrenzungsendes der Mietsonderzahlung / Termin
der Ausbuchung
MSZ Ende Auflösungszeit
Auflösungszeit der Mietsonderzahlung in Monaten:
Die Buchung der Auflösungsbeträge erfolgt bis zum
Auflösungsende der Mietsonderzahlungen.
Die Berechnung der Auflösungsbeträge erfolgt anhand der
Auflösungszeit.
MSZ PRAP
Rechnungsabgrenzunsposten der Mietsonderzahlung im HGB
MSZ PRAP IFRS
Rechnungsabgrenzunsposten der Mietsonderzahlung im IFRS
Nachgeschäft
Nachgeschäftserwartung / offener, garantierter Restwert
(in Vertragskalkulation berücksichtigt)
Niederlassung
Die Niederlassung
Nutzungsentgelt
Höhe des vereinbarten Nutzungsentgelts bei Nutzung des
Objekts vor Vertragsbeginn
Nächste Sollstellung
Datum der als nächstes vom Kunden zu zahlenden Rate.
Falls der Kunde in der Vergangenheit nicht gezahlt hat, bucht
TRIGONIS den Saldo aller ausstehenden Raten zum Stichtag
aus.
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166
TRIGONIS-Benutzerhandbuch
Bezeichnung
Beschreibung
Obj. WST Zlg.
Datum, zu dem das Wirtscaftsgut bezahlt wurde
Obj. WST Zugang
Zugangsdatum / Lieferdatum des Wirtschaftsguts
Objektart
Objektartschlüssel
Objektwert
Wert des Wirtschaftsguts bei Anschaffung
Obligo ber.
von TRIGONIS errechneter Kontrollobligo der Raten
Kontrollobligo = Saldo aller Raten ab Datum "nächste
Sollstellung" zur Prüfung der Schnittstelle
Obligo orig.
Übergebenes Kontrollobligo der zukünftig fälligen Raten aus
Bestandssystem
oder im Zuge des Imports errechnetes Kontrollobligo der
zukünftig fälligen Raten.
Kontrollobligo = Saldo aller Raten ab Stichtag / nächste
Sollstellung
Obligo verzögert
Von TRIGONIS berecheter Kontrollobligo der Leasingzahlungen
(Liquidität)
Saldo aller Leasingraten ab Stichtag (ohne Restwert)
Opportunitätszins
Imaginärer Zinssatz einer alternativen Refinanzierung;
kann in der Substanzwertrechnung und / oder der
Deckungsbeitragsrechnung Verwendung finden
Opportunitätszins Vertrag
Opportunitätszins für diesen Vertrag
kann alternativ zum Passivzins in die Substanzwertrechnung
und / oder die Deckungsbeitragsrechnung einfließen
original
Gibt an, ob sich der Vertrag im Originalzustand befindet, oder
ob er nach dem Import modifiziert wurde.
PD
jährlich kumulierte Ausfallwahrscheinlichkeit (PD);
wird für die Risikotragfähigkeitsrechnung verwendet
PD gestresst
jährlich kumulierte Ausfallwahrscheinlichkeit gestresst;
wird für die Risikotragfähigkeitsrechnung verwendet
PD orig.
übergebener PD aus Vertrag
PEWB IFRS
Von TRIGONIS gemäß Projekteinstellungen errechneter Saldo
aller zukünftigen pauschalierten Einzelwertberichtigungen
(IFRS)
Planversion
Version des Neugeschäftsplans, aus dem dieser Planvertrag
erzeugt wurde
PLZ
Postleitzahl als Ortskennung
Prov. ARAP
Abgrenzungsstand der Provision zum Stichtag (HGB)
Prov. WST Zlg.
Datum der Provisionszahlung
Provision
Betrag einer vereinbaren Provision an Dritte
PWB HGB
Saldo aller zukünftigen Pauschalwertberichtigungen (HGB)
Raten PRAP HGB ber.
Von TRIGONIS berechneter P-RAP bei nicht-monatlichen
Leasingraten
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Einzelvertragsprotokoll
167
Bezeichnung
Beschreibung
Raten PRAP HGB orig.
Übergebener Abgrenzungsstand HGB der Leasingzahlungen bei
mehrmonatigen Zahlungen
Raten PRAP IFRS ber.
Rechnungsabgrenzungsposten aufgrund einer Linearisierung
von Leasingzahlungen im IFRS
Von TRIGONIS errechnet und in der Simulation verwendet
Raten PRAP IFRS orig.
Übergebener Abgrenzungsstand IFRS der Leasingzahlungen bei
mehrmonatigen Zahlungen
RatenRW Saldo abgez.
Barwert aus zukünftigen Raten und Restwert zum Passivzins
(kalk. Refinanzierungszins),
von TRIGONIS errechnet
RatenRW Saldo nom.
Nominalsaldo der zukünftigen Raten und Restwert
Rating
Kennzahl zur Bonitätsklassifizierung von Leasingnehmern
RBW Abgang Betriebswirtschaftlich
Betriebswirtschaftlicher Restbuchwert per Anlagenabgang
RBW Abgang Handelsrecht
Handelsrechtlicher Restbuchwert per Anlagenabgang
RBW Abgang Steuerrecht
Steuerrechtlicher Restbuchwert per Anlagenabgang
RBW Betriebswirtschaftlich ber.
Errechneter Restbuchwert per Simulationsstichtag
für betriebswirtschaftliche AfA
(nur zum Vergleich, wird nicht in der Simulation verwendet)
RBW betriebswirtschaftlich orig.
Errechneter Restbuchwert per Simulationsstichtag für
betriebswirtschaftliche AfA
(nur Vergleichswert, keine Berücksichtigung in der Simulation)
RBW Handelsrechtlich ber.
Errechneter Restbuchwert per Simulationsstichtag
für handelsrechtliche AfA
(nur zum Vergleich, wird nicht in der Simulation verwendet)
RBW Handelsrechtlich. orig.
Errechneter Restbuchwert per Simulationsstichtag für
handelsrechtliche AfA
(nur Vergleichswert, keine Berücksichtigung in der Simulation)
RBW IFRS ber.
Errechneter Restbuchwert per Simulationsstichtag
für AfA gem. IFRS
(nur zum Vergleich, wird nicht in Simulation verwendet)
RBW IFRS orig.
Errechneter Restbuchwert per Simulationsstichtag für AfA gem.
IFRS
(nur Vergleichswert, keine Berücksichtigung in der Simulation)
RBW Steuerrechtlich ber.
Von TRIGONIS errechneter Restbuchwert des steuerlichen
Anlagevermögens
(nur zum Vergleich, wird nicht in der Simulation verwendet)
RBW Steuerrechtlich orig.
Errechneter Restbuchwert per Simulationsstichtag für die
steuerliche AfA
(nur Vergleichswert, keine Berücksichtigung in der Simulation)
Rechtsform
Die Rechtsform des Kunden
Refi-ID
Identifikation der Refinanzierung
Refi-Partner
Refinanzierungs-Partner / -Bank
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168
TRIGONIS-Benutzerhandbuch
Bezeichnung
Beschreibung
Refi-Zins kalk.
kalkulatorischer Refinanzierungszins / Passivzins
Refinanzierungskategorie
Klassifizierung der Refinanzierung
Refinanzierungskonto-ID
Identifikation des Refinanzierungskontos
Refinanzierungskonto: Habenzins
Habenzins des Refinanzierungskontos
Refinanzierungskonto: Sollzins
Sollzins des Refinanzierungskontos
Refinanzierungskonto: Verzinsung
Verzinsungsart des Refinanzierungskontos
Mögliche Werte:
- 30/360
- act/360
Refinanzierungskonto:
Verzinsungsrhythmus
Verzinsungsrhythmus des Refinanzierungskontos
Mögliche Werte:
- MONAT
- QUARTAL
- HALBJAHR
- JAHR
Restf. FL MNE ber.
Forderungen aus Mehr-/Nacherlösen für Finance-LeaseVerträge
Restf. FL nom.
Zum Stichtag bilanzierte, nominale Restforderungen FinanceLease
Restf. MK nom.
Zum Stichtag bilanzierte, nominale Restforderungen Mietkauf
Restf. MK nom. ber.
Nominale Restforderungen Mietkauf zum Simulationsstichtag =
Saldo zukünftiger Raten und Restwerte
Restf. nonMK nom.
Zum Stichtag bilanzierte, nominale Restforderungen ohne
Mietkaufverträge
Restf. nonMK nom. ber.
Nominale Restforderungen HGB ohne Mietkaufverträge zum
Simulationsstichtag = Saldo zukünftiger Raten und Restwerte
Restf. OL nom.
Zum Stichtag bilanzierte, nominale Restforderungen OperateLease
Restwert Ende GLZ
Betrag des Restwerts zum Vertragsende Grundlaufzeit, fall der
Vertrag verlängert ist
Restwert Ende Vertrag
Betrag des Restwerts zum Vertragsende, falls nicht verlängert
Betrag des Restwerts zum Vertragsende Verlängerungslaufzeit,
falls verlängert
Restwert GLZ
Betrag des Restwerts zum Ende der Grundmietzeit bei
verlängerten Verträgen
Betrag des Restwerts zum Vertragsende bei nicht verlängerten
Verträgen
Restwert VLZ
Betrag des Restwerts zum Vertragsende bei verlängerten
Verträgen
Restwertreduktion über die
Verlängerungslaufzeit aus Vertrag
Restwertduktion über die in diesem Vertrag hinterlegte
Vertragsverlängerung
Risiko-V. in % vom Zug.-AV
Prozentsatz der Risikovorsorge
bezogen auf den Zugangswert des Anlagevermögens
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Einzelvertragsprotokoll
Bezeichnung
169
Beschreibung
gemäß Auswahl der entsprechenden Rechenoption:
- linear über 12 Monate
- linear über die Grundlaufzeit
- finanzmathematisch über die Grundlaufzeit
Risikoeinheit
Zuordnung zu einer Risikogruppe für
Risikotragfähigkeitsrechnung / Millionenkreditmeldung
Risikokosten Saldo
Der Saldo der über die Restlaufzeit anfallenden Risikokosten
für diesen Vertrag
RLZ inkl. generierte Verl.
Die Restlaufzeit in Monaten
(inkl. automatischer Verlängerung aus TRIGONIS-Projekt)
RLZ orig.
Restlaufzeit in Monaten (wie übergeben)
RM Abgr. Beg.
Refinanzierung Mieten:
Abgrenzungsbeginn PRAP bei Forfaitierung oder
Beginn der Zins-/Tilgungsaufteilung bei
Darlehensrefinanzierung
RM Abgr. Ende
Refinanzierung Mieten:
Abgrenzungsende PRAP bei Forfaitierung oder
Ende der Zins-/Tilgungsaufteilung bei Darlehensrefinanzierung
RM abw. Aufl.zeit
Refinanzierung Mieten:
Falls der PRAP über einen anderen Zeitraum abgegrenzt als
gebucht werden soll,
gibt dieses Datum das Ende des Abgrenzungszeitraums an.
RM Auszahlung
Auszahlungsbetrag Bank für die Mieten-Refinanzierung
RM Bilanzwert HGB fm ber.
Refinanzierung Mieten:
Berechneter HGB-PRAP finanzmathematisch
Von TRIGONIS errechnet und in der Simulationen verwendet
Bilanziert per Simulationsstichtag
RM Bilanzwert HGB lin.
Übergebener PRAP der linear aufzulösenden MietenRefinanzierung im HGB zum Stichtag
für bereits aktive Refinanzierungen
RM Bilanzwert IFRS fm ber.
Refinanzierung Mieten:
Berechneter IFRS-PRAP finanzmathematisch
Von TRIGONIS errechnet und in der Simulation verwendet
Bilanziert per Simulationsstichtag
RM Forderungsabzug - HGB
Barwert der refinanzierten Mieten am Refinanzierungsbeginn,
zum Außenzins HGB
RM Forderungsabzug - IFRS
Barwert der refinanzierten Mieten zum Refinanzierungsbeginn
zum Abzugszins IFRS
RM PRAP HGB fm ber.
Refinanzierung Mieten:
Berechneter HGB-PRAP finanzmathematisch
Von TRIGONIS errechnet und in den Simulationen verwendet
Bilanziert per Simulationsstichtag oder per
Refinanzierungsbeginn für zukünftige Refinanzierungen
RM PRAP HGB fm orig.
Übergebener Abgrenzungsstand der finanzmathematisch
aufzulösenden Mieten-Refinanzierung im HGB zum Stichtag
© 2013 Inveos GmbH
170
TRIGONIS-Benutzerhandbuch
Bezeichnung
Beschreibung
RM PRAP HGB lin.
Übergebener PRAP der linear aufzulösenden MietenRefinanzierung im HGB zum Stichtag,
auch für zukünftige Refinanzierungen
RM PRAP IFRS echt FV orig.
Refinanzierung Mieten:
PRAP bei echtem Forderungsverkauf IFRS
RM PRAP IFRS fm ber.
Refinanzierung Mieten:
Berechneter IFRS-PRAP finanzmathematisch
Von TRIGONIS errechnet und in der Simulation verwendet
Bilanziert per Simulationsstichtag oder per
Refinanzierungsbeginn für zukünftige Refinanzierungen
RM PRAP IFRS unecht FV orig.
Refinanzierung Mieten:
Abgrenzungsstand zum Stichtag bei regresspflichtigem
Forderungsverkauf IFRS
RM Refityp
Refinanzierungstyp der Mietenrefinanzierung.
Mögliche Werte:
- FORDERUNGSVERKAUF (regresslos)
- FORDERUNGSVERKAUF_HGB (regresspflichtig)
- DARLEHEN
- ASSET_BACKED_SECURITY (regresslos)
- ASSET_BACKED_SECURITY_HGB (regresspflichtig)
- ABCP (regresslos)
- ABCP_HGB (regresspflichtig)
- SALB (sale and lease back)
- KEINE
RM WST Auszahlung
Auszahlungsdatum der Mieten-Refinanzierung
RM Zins
Refinanzierung Mieten: Tatsächlicher Refinanzierungszins
RMR Abgr. Beg.
Abgrenzungsbeginn der kombinierten Mieten- und RestwertRefinanzierung
RMR Abgr. Ende
Abgrenzungsende der kombinierten Mieten- und RestwertRefinanzierung
RMR abw. Aufl.zeit
kombinierte Mieten- und Restwert-Refinanzierung: Endedatum
des rechnerischen Abgrenzungszeitraums
RMR Auszahlung
Auszahlungsbetrag Bank für die kombinierte Mieten- und
Restwert-Refinanzierung
RMR Bilanzwert HGB fm ber.
Refinanzierung Mieten/Restwert:
Berechneter HGB-PRAP finanzmathematisch
Von TRIGONIS errechnet und in der Simulation verwendet
Bilanziert per Simulationsstichtag
RMR Bilanzwert HGB lin.
Übergebener PRAP der linear aufzulösenden Mieten-RestwertRefinanzierung im HGB zum Stichtag
für aktive Refinanzierungen
RMR Bilanzwert IFRS fm ber.
Refinanzierung Mieten/Restwert:
Berechneter IFRS-PRAP finanzmathematisch
Von TRIGONIS errechnet und in der Simulation verwendet
Bilanziert per Simulationsstichtag
RMR Forderungsabzug - HGB
Barwert der refinanzierten Mieten und Restwert am
Refinanzierungsbeginn, zum Außenzins HGB
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Einzelvertragsprotokoll
171
Bezeichnung
Beschreibung
RMR Forderungsabzug - IFRS
Barwert der refinanzierten Mieten und Restwert am
Refinanzierungsbeginn, zum Abzugszins IFRS
RMR PRAP HGB fm ber.
Refinanzierung Mieten/Restwert:
Berechneter HGB-PRAP finanzmathematisch
Von TRIGONIS errechnet und in der Simulation verwendet
Bilanziert per Simulationsstichtag oder per
Refinanzierungsbeginn für zukünftige Refinanzierungen
RMR PRAP HGB fm orig.
Übergebener Abgrenzungsstand HGB der finanzmathematisch
aufzulösenden kombinierten Mieten- und RestwertRefinanzierung zum Stichtag
RMR PRAP HGB lin.
Übergebener PRAP der linear aufzulösenden kombinierten
Mieten- und Restwert-Refinanzierung im HGB zum Stichtag
für aktive und zukünftige Refinanzierungen
RMR PRAP IFRS echt FV orig.
Übergebener PRAP der linear aufzulösenden kombinierten
Mieten- und Restwert-Refinanzierung im IFRS zum Stichtag
für aktive und zukünftige Refinanzierungen
RMR PRAP IFRS fm ber.
Refinanzierung Mieten/Restwert:
Berechneter IFRS-PRAP finanzmathematisch
Von TRIGONIS errechnet und in der Simulation verwendet
Bilanziert per Simulationsstichtag oder per
Refinanzierungsbeginn für zukünftige Refinanzierungen
RMR PRAP IFRS unecht FV orig.
Übergebener Abgrenzungsstand IFRS der finanzmathematisch
aufzulösenden kombinierten Mieten- und RestwertRefinanzierung zum Stichtag
RMR Refityp
Refinanzierungstyp der kombinierte Mieten- /
Restwertrefinanzierung
Mögliche Werte:
- FORDERUNGSVERKAUF (regresslos)
- FORDERUNGSVERKAUF_HGB (regresspflichtig)
- DARLEHEN
- ASSET_BACKED_SECURITY (regresslos)
- ASSET_BACKED_SECURITY_HGB (regresspflichtig)
- ABCP (regresslos)
- ABCP_HGB (regresspflichtig)
- SALB (sale and lease back)
- KEINE
RMR WST Auszahlung
Auszahlungsdatum der kombinierten Mieten- und RestwertRefinanzierung an die Bank
RMR Zins
Refinanzierung Mieten und Restwert: Tatsächlicher
Refinanzierungszins
RR Abgr. Beg.
Abgrenzungsbeginn der Restwert-Refinanzierung
RR Abgr. Ende
Abgrenzungsende der Restwert-Refinanzierung
RR abw. Aufl.zeit
Restwert-Refinanzierung: Endedatum der rechnerischen
Abgrenzungsdauer
RR Auszahlung
Auszahlungsbetrag Bank für die Restwert-Refinanzierung
RR Bilanzwert HGB fm ber.
Refinanzierung Restwert:
Berechneter HGB-PRAP finanzmathematisch
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172
TRIGONIS-Benutzerhandbuch
Bezeichnung
Beschreibung
Von TRIGONIS errechnet und in der Simulation verwendet
Bilanziert per Simulationsstichtag
RR Bilanzwert HGB lin.
Übergebener PRAP der linear aufzulösenden RestwertRefinanzierung im HGB zum Stichtag
für aktive Refinanzierungen
RR Bilanzwert IFRS fm ber.
Refinanzierung Restwert:
Berechneter IFRS-PRAP finanzmathematisch
Von TRIGONIS errechnet und in der Simulation verwendet
Bilanziert per Simulationsstichtag
RR Forderungsabzug - HGB
Barwert des refinanzierten Restwerts am
Refinanzierungsbeginn, zum Außenzins HGB
RR Forderungsabzug - IFRS
Barwert des refinanzierten Restwerts am
Refinanzierungsbeginn, zum Abzugszins IFRS
RR PRAP HGB fm ber.
Refinanzierung Restwert:
Berechneter HGB-PRAP finanzmathematisch
Von TRIGONIS errechnet und in der Simulation verwendet
Bilanziert per Simulationsstichtag oder per
Refinanzierungsbeginn für zukünftige Refinanzierungen
RR PRAP HGB fm orig.
Übergebener Barwert der finanzmathematisch aufzulösenden
Restwert-Refinanzierung im HGB zum Stichtag
RR PRAP IFRS echt FV orig.
Übergebener PRAP der linear aufzulösenden RestwertRefinanzierung im IFRS zum Stichtag
RR PRAP IFRS fm ber.
Refinanzierung Restwert:
Berechneter IFRS-PRAP finanzmathematisch
Von TRIGONIS errechnet und in der Simulation verwendet
Bilanziert per Simulationsstichtag oder per
Refinanzierungsbeginn für zukünftige Refinanzierungen
RR PRAP IFRS unecht FV orig.
Übergebener Abgrenzungsstand der finanzmathematisch
aufzulösenden Restwert-Refinanzierung im IFRS zum Stichtag
RR PRAP Lin.
Übergebener PRAP der linear aufzulösenden RestwertRefinanzierung im HGB zum Stichtag
für aktive und zukünftige Refinanzierungen
RR Refityp
Refinanzierungstyp der Restwertrefinanzierung
Mögliche Werte:
- FORDERUNGSVERKAUF (regresslos)
- FORDERUNGSVERKAUF_HGB (regresspflichtig)
- DARLEHEN
- ASSET_BACKED_SECURITY (regresslos)
- ASSET_BACKED_SECURITY_HGB (regresspflichtig)
- ABCP (regresslos)
- ABCP_HGB (regresspflichtig)
- SALB (sale and lease back)
- KEINE
RR WST Auszahlung
Auszahlungsdatum der Restwert-Refinanzierung
RR Zins
Refinanzierung Restwert: Tatsächlicher Refinanzierungszins
RRWR Bilanzwert Handelsrecht
Von TRIGONIS gemäß Projekteinstellung errechnete
Rückstellung für Restwertrisiken gegen handelsrechtliche AfA
aus diesem Vertrag
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Einzelvertragsprotokoll
173
Bezeichnung
Beschreibung
RRWR Bilanzwert Steuerrecht
Von TRIGONIS gemäß Projekteinstellung errechnete
Rückstellung für Restwertrisiken gegen steuerrechtliche AfA aus
diesem Vertrag
RRWR Steuerrecht orig.
Übergebene steuerrechtliche Ertragsabgrenzung (Rückstellung
für Restwertrisiken)
RSV Aufwand ges.
Restschuldversicherung: Betrag der Vermittlungsprovision zzgl.
des abgeführten Versicherungsbeitrags an die Versicherung
RSV Aufwand ges./Stichtag HGB
Abgrenzungsstand der Aufwände aus RSV im HGB zum Stichtag
RSV Aufwand ges./Stichtag IFRS
Abgrenzungsstand der Aufwände aus RSV im IFRS zum Stichtag
RSV Erloes ges.
Restschuldversicherung: Betrag der Versicherungsprämie zum
Vertragsbeginn
RSV Erloes ges./Stichtag HGB
Abgrenzungsstand der Erlöse aus RSV im HGB zum Stichtag
RSV Erloes ges./Stichtag IFRS
Abgrenzungsstand der Erlöse aus RSV im IFRS zum Stichtag
RSV Provision Aufwand ges.
Restschuldversicherung: Vermittlungsprovision zum
Vertragsbeginn
RSV Provision Aufwand Händler/
Stichtag HGB
Abgrenzungsstand HGB der an den Händler für die Vermittlung
einer Restschuldversicherung gezahlten Provision zum Stichtag
RSV Provision Aufwand Händler/
Stichtag IFRS
Abgrenzungsstand IFRS der an den Händler für die Vermittlung
einer Restschuldversicherung gezahlten Provision zum Stichtag
RSV Provision Aufwand Händler/
Vertragsbeginn
An den Händler für die Vermittlung einer
Restschuldversicherung gezahlte Provision zum Vertragsbeginn
RSV Provision Aufwand Verkäufer/
Stichtag HGB
Abgrenzungsstand HGB der an den Verkäufer für die
Vermittlung einer Restschuldversicherung gezahlten Provision
zum Stichtag
RSV Provision Aufwand Verkäufer/
Stichtag IFRS
Abgrenzungsstand IFRS der an den Verkäufer für die
Vermittlung einer Restschuldversicherung gezahlten Provision
zum Stichtag
RSV Provision Aufwand Verkäufer/
Vertragsbeginn
An den Verkäufer für die Vermittlung einer
Restschuldversicherung gezahlte Provision zum Vertragsbeginn
RW betriebswirtschaftlich
Betriebswirtschaftlicher Anhaltewert der Abschreibung
RW Handelsrechtlich
Handelsrechtlicher Anhaltewerte der Abschreibung
RW Steuerrechtlich
Steuerrechtlicher Anhaltewert der Abschreibung
Rückstand nom.
Die zum Stichtag offenen Rückstande oder Überzahlungen des
Kunden aus dem Bestandssystem
Saldo Leasingraten GLZ bis Stichtag
Saldo der Leasingraten aus der Grundlaufzeit bis Stichtag Vergangenheitswert
Saldo Leasingraten VLZ bis Stichtag
Saldo der Leasingraten aus der Verlängerungslaufzeit bis
Stichtag - Vergangenheitswert
Saldo Refi-Raten bis Stichag
(Darlehen, SaLB)
Saldo aller Darlehens- oder SaLB-refinanzierten Raten bis
Stichag - Vergangenheitswert
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174
TRIGONIS-Benutzerhandbuch
Bezeichnung
Beschreibung
Saldo Refi-Raten bis Stichag (echt
verkauft)
Saldo aller (echt) forderungsverkaufen Raten bis Stichag Vergangenheitswert
Saldo Refi-Raten bis Stichag (unecht
verkauft)
Saldo aller (unecht) forderungsverkaufen Raten bis Stichag Vergangenheitswert
Saldo Refi-Restwerte vor Stichtag
(Darlehen, SaLB)
Betrag des Darlehens- oder SaLB-refinanzierten Restwerts bis
Stichtag - Vergangenheitswert
Saldo Refi-Restwerte vor Stichtag
(echt verkauft)
Betrag des (echt) forderungsverkauften Restwerts bis Stichtag Vergangenheitswert
Saldo Refi-Restwerte vor Stichtag
(unecht verkauft)
Betrag des (unecht) forderungsverkauften Restwerts bis
Stichtag - Vergangenheitswert
Saldo WL Mieten (Darlehen, SaLB)
Saldo der zukünftig weiterzuleitenden Mieten (Darlehen, SaLB)
Saldo WL Mieten (echter
Forderungsverkauf)
Saldo der zukünftig weiterzuleitenden Mieten einer
regresslosen Forfaitierung (FV, ABS)
Saldo WL Mieten (unechter
Forderungsverkauf)
Saldo der zukünftig weiterzuleitenden Mieten (FV, ABS) einer
regresspflichtigen Forfaitierung
Saldo WL Restwert (Darlehen, SaLB)
Zukünftig weiterzuleitender Restwert (Darlehen, SaLB)
Saldo WL Restwert (echter
Forderungsverkauf)
Zukünftig weiterzuleitender Restwert (FV, ABS) bei regresslosem
Forderungsverkauf
Saldo WL Restwert (unechter
Forderungsverkauf)
Zukünftig weiterzuleitender Restwert (FV, ABS) bei
regresspflichtigem Forderungsverkauf
Selektion
Der Name der Selektion, der der Vertrag zugeordnet wurde
sEWB HGB
Von TRIGONIS gemäß Projekteinstellungen errechneter Saldo
aller zukünftigen statistischen Einzelwertberichtigungen (HGB)
Sicherheiten-Saldo
Saldo aller für diesen Vertrag hinterlegten Sicherheiten
Sonderwertberichtigung
Betriebswirtschaftlich
Sonderwertberichtigung Betriebswirtschaftlich
Sonderwertberichtigung
Handelsrechtlich
Sonderwertberichtigung Handelsrechtlich
Sonderwertberichtigung
Steuerrechtlich
Sonderwertberichtigung Steuerrechtlich
sPEWB IFRS
Von TRIGONIS gemäß Projekteinstellungen errechneter Saldo
aller zukünftigen statistischen Einzelwertberichtigungen (IFRS)
Stückprovision HGB/Stichtag Händler
Abgrenzungsstand der an den Händler gezahlten Stückprovision
im HGB zum Stichtag
Stückprovision HGB/Stichtag Verkäufer
Abgrenzungsstand der an den Verkäufer gezahlten
Stückprovision im HGB zum Stichtag
Stückprovision IFRS/Stichtag Händler
Abgrenzungsstand der an den Händler gezahlten Stückprovision
zum Stichtag
Stückprovision IFRS/Stichtag Verkäufer
Abgrenzungsstand der an den Verkäufer gezahlten
Stückprovision zum Stichtag
Stückprovision Vertragsbeginn -
die an den Händler gezahlte Stückprovision zum Vertragsbeginn
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Einzelvertragsprotokoll
Bezeichnung
175
Beschreibung
Händler
Stückprovision Vertragsbeginn Verkäufer
die an den Verkäufer gezahlte Stückprovision zum
Vertragsbeginn
Substanzwertzins
Der von TRIGONIS für die Substanzwertermittlung verwendete
Abzinsungssatz in Prozent,
Dieser kann in den Projekteinstellungen pauschal vorgegeben
oder pro Vertrag als kalkulierter Passivzins mitgegeben sein.
Unternehmensgruppe
Die dem Vertrag zugeordnete Unternehmensgruppe
VAK FL RAP ber.
RAP der Vertragsanlaufkosten / IDC zum Simulationsstichtag
VAK/IDC ARAP
Abgrenzungsstand der Vertragsanlaufkosten zum
Simulationsstichtag für angelaufene Verträge
VAK/IDC gesamt
Initiale, mit dem Vertragsabschluss verbundene
Vertragsanlaufkosten (z.B. initiale Provisionen) für IFRSBilanzierung
Verlängerungslaufzeit aus Vertrag
Verlängerungslaufzeit in Monaten aus der für diesen Vertrag
hinterlegten Verlängerungsoption
Verlängerungstyp
Art der von TRIGONIS simulierten Verlängerung: Statistisch
gemäß Projektangaben oder geplant gemäß Vertragsangaben
Vertragsende erwartet
Im Falle einer Kündigung o.ä. erwartetes Vertragsende
wird im TRIGONIS-Standard nicht in der Simulation verwendet
Vertragsmodell
Das Vertragsmodell
Mögliche Werte:
- direkter Vertrag
- interner Vertrag im Doppelstockmodell
- externer Vertrag im Doppelstockmodell
Vertragsstatus
Der Vertragsstatus
Mögliche Werte:
- kontrahiert
- aktiv
- inaktiv
- gekündigt
- gestört
- verwertet
- sonstige
- plan (geplantes Neugeschäft)
Vertragsstatus original
Der Vertragsstatus aus dem bestandsführenden System
Vertragstyp int.
Der von TRIGONIS verwendete Vertragstyp.
Mögliche Werte:
- VA
- TA ohne Restwertgarantie
- TA mit Restwertgarantie
- kündbar
- Mietkauf
- Softwarenutzung
- Immobilienmiete
Vertragstyp orig.
Original-Vertragstyp im Bestandssystem
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176
TRIGONIS-Benutzerhandbuch
Bezeichnung
Beschreibung
Vertragswährung
Ursprungswährung des Buchungsbelegs (ISO-Darstellung)
Vertriebsschlüssel
Vertriebsschlüssel
Vertriebsweg
Der Vertriebsweg, über den dieser Vertrag zustande gekommen
ist.
Verwertung erfolgt
Gibt an, ob das Objekt zum Simulationsstichtag bereits
verwertet worden ist, oder ob für diesen Vertrag noch
Rückstellungen für RWR aufzubauen sind.
VLZ
Die Verlängerungslaufzeit in Monaten
Werkssubvention HGB / Stichtag
Abgrenzungsstand der Werkssubvention im HGB zum Stichtag
Werkssubvention IFRS / Stichtag
Abgrenzungsstand der vom Werk erhaltenen Subvention zum
Stichtag
Werkssubvention Vertragsbeginn
die vom Werk erhaltene Subvention zum Vertragsbeginn
Wertberichtigung
Betriebswirtschaftlich
Wertberichtigung Betriebswirtschaftlich
Wertberichtigung Handelsrechtlich
Wertberichtigung Handelsrechtlich
Wertberichtigung Steuerrechtlich
Wertberichtigung Steuerrechtlich
werth. Obj.
Enthält dieser Vertrag ein werthaltiges Objekt?
(kann bei den Rückstellungen berücksichtigt werden)
Währung
Ursprungswährung des Buchungsbelegs (Freitext)
Währungskurs zum Stichtag
Wechselkurs Vertragswährung zu Bestandswährung zum
Stichtag
Währungskurs zum
Vertragsabschluss
Historischer Wechselkurs Vertragswährung zu
Bestandswährung zum Datum des Vertragsabschlusses
Zahlungsverzug lfd. Zahlung in
Monaten
gibt an, mit wieviel Monaten Verzögerung die Verwertung des
Objekts im Durchschnitt erfolgt (Liquiditätssicht)
Zahlungsverzug lfd. Zahlung in Tagen
gibt an, mit wieviel Tagen Verzögerung die tatsächliche Zahlung
im Durchschnitt erfolgt (Liquiditätssicht)
Zahlungsverzug Schlusszahlung in
Monaten
gibt an, mit wieviel Monaten Verzögerung die Schlusszahlung
im Durchschnitt erfolgt (Liquiditätssicht)
Zahlungsverzug Schlusszahlung in
Tagen
gibt an, mit wieviel Tagen Verzögerung die Schlusszahlung im
Durchschnitt erfolgt (Liquiditätssicht)
Zahlungsverzug Verwertung in
Monaten
gibt an, mit wieviel Monaten Verz\u00F6gerung die Verwertung
des Objekts im Durchschnitt erfolgt (Liquiditätssicht)
Zahlungsverzug Verwertung in Tagen
gibt an, mit wieviel Tagen Verzögerung die Verwertung im
Durchschnitt erfolgt (Liquiditätssicht)
Zinsabgrenzung Bruttoforderung FL
orig.
An TRIGONIS übergebene Zinsabgrenzung aus den
Bruttoforderungen Finance-Lease im Fall eines
Forderungsverkaufs
Zinsabgrenzung Forderungen
Mietkauf orig.
An TRIGONIS übergebene Zinsabgrenzung aus den Forderungen
Mietkauf im Fall eines Forderungsverkaufs
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Einzelvertragsprotokoll
177
Bezeichnung
Beschreibung
Zinsabgrenzung Forderungsabzug FL
orig.
An TRIGONIS übergebene Zinsabgrenzung aus der Reduktion der
Forderungen Finance-Lease im Fall eines Forderungsverkaufs
Zinsabgrenzung Forderungsabzug
Mietkauf orig.
An TRIGONIS übergebene Zinsabgrenzung aus der Reduktion der
Forderungen Mietkauf im Fall eines Forderungsverkaufs
Zinsanteil Kunde HGB / Stichtag
Zinsabgrenzung Kunde im HGB zum Stichtag
Zinsanteil Kunde IFRS / Stichtag
Stand der Zinsabgrenzung Kunde zum IFRS-Zins
Zinsanteil Kunde zum Vertragsbeginn
Saldo aller vom Kunden zukünftig zu zahlenden Zinsen zum
Vertragsbeginn
Zinsprovision HGB / Stichtag Händler
Abgrenzungsstand der an den Händler gezahlten Zinsprovision
im HGB zum Stichtag
Zinsprovision HGB / Stichtag Verkäufer
Abgrenzungsstand der an den Verkäufer gezahlten
Zinsprovision im HGB zum Stichtag
Zinsprovision IFRS / Stichtag Händler
Abgrenzungsstand der an den Händler gezahlten Zinsprovision
zum Stichtag
Zinsprovision IFRS / Stichtag Verkäufer
Abgrenzungsstand der an den Verkäufer gezahlten
Zinsprovision zum Stichtag
Zinsprovision Vertragsbeginn Händler
die an den Händler gezahlte Zinsprovision zum Vertragsbeginn
Zinsprovision Vertragsbeginn Verkäufer
die an den Verkäufer gezahlte Zinsprovision zum
Vertragsbeginn
Zinsvereinbarung
Handelt es sich ursprünglich um ein fest oder variabel
verzinslichen Vertrag?
Zugang Bruttoforderung FL
Betrag der Restforderungen Finance-Lease zum Vertragsbeginn
(IFRS-Zins GLZ)
Zugang Bruttoforderung MK
Betrag der Restforderungen Mietkauf zum Vertragsbeginn (HGBZins)
Zugang Bruttoforderung OL
Betrag der Restforderungen Operate-Lease zum Vertragsbeginn
(IFRS-Zins GLZ)
Zugang Forderungsabzug FL
Betrag des Forderungsabzugs Finance-Lease zum
Refinanzierungsbeginn (IFRS-Zins GLZ)
Zugang Forderungsabzug MK
Betrag des Forderungsabzugs Mietkauf zum
Refinanzierungsbeginn (HGB-Zins)
Zugang Forderungsabzug nonMK
Betrag des Forderungsabzugs zum Refinanzierungsbeginn (HGBZins) ohne Mietkauf
Zugang Forderungsabzug OL
Betrag des Forderungsabzugs Operate-Lease zum
Vertragsbeginn (IFRS-Zins GLZ)
Zugang Kundenforderung
Zum Vertragsbeginn bestehende barwertige Forderung
gegenüber dem Kunden (Nettokreditbetrag + RSV)
Zugang Restforderung nonMK
Betrag der Restforderunge zum Vertragsbeginn (HGB-Zins) ohne
Mietkauf
Übergebene handelsrechtliche
Ertragsabgrenzung (Rückstellung für
Übergebene Risikorückstellungen für Restwertrisiken der
handelsrechtlichen AfA im Bestandssystem
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178
TRIGONIS-Benutzerhandbuch
Bezeichnung
Beschreibung
Restwertrisiken)
6.2.2
übergebener Zahlungsverzug lfd.
Zahlung in Monaten
gibt an, mit wieviel Monaten Verzögerung die tatsächliche
Zahlung für diesen Vertrag erfolgt (Liquiditätssicht)
übergebener Zahlungsverzug lfd.
Zahlung in Tagen
gibt an, mit wieviel Tagen Verzögerung die tatsächliche Zahlung
für diesen Vertrag erfolgt (Liquiditätssicht)
übergebener Zahlungsverzug
Schlusszahlung in Monaten
gibt an, mit wieviel Monaten Verzögerung die Schlusszahlung
für diesen Vertrag erfolgt (Liquiditätssicht)
übergebener Zahlungsverzug
Schlusszahlung in Tagen
gibt an, mit wieviel Tagen Verzögerung die Schlusszahlung für
diesen Vertrag erfolgt (Liquiditätssicht)
übergebener Zahlungsverzug
Verwertung in Monaten
gibt an, mit wieviel Monaten Verzögerung die Verwertung des
Objekts für diesen Vertrag erfolgt (Liquiditätssicht)
übergebener Zahlungsverzug
Verwertung in Tagen
gibt an, mit wieviel Tagen Verzögerung die Verwertung für
diesen Vertrag erfolgt (Liquiditätssicht)
Protokollierte Eckdaten eines Darlehens
Bezeichnung
Beschreibung
ABCP-ID
Die Identifikation des Asset Backed Commercial Papers.
Abgrenzung
Granularität der Abgrenzung des Disagio und der
Zinszahlungen
Mögliche Werte:
- TAGEGENAU
- HALBMONAT
- MONAT
Aktivierungsdatum
Datum der Vertragsaktivierung im bestandsführenden System
zur Abbildung fastclose
Anlaufkosten
Initiale, mit dem Vertragsabschluss verbundene
Vertragsanlaufkosten (z.B. initiale Provisionen) für IFRSBilanzierung
Beginn
Auszahlungsdatum des Darlehens
Bemerkungen
An dieser Stelle werden Konten mit Buchungen
einen Monat vor Simulationsstichtag und früher protokolliert.
Bonitätsaufschlag
Auf- oder Abschlag auf den Nominalzins des Darlehens in
Abhängigkeit von der Bonität des Darlehensnehmers
Buchungskreis-ID
Identifikation des Buchungskreises, innerhalb dessen das
Darlehen zu verrechnen ist.
Wird im Standardfall mit der Gesellschaft belegt.
Bundesbank-ID
Gläubiger-Identfikationsnummer bei der Bundesbank
Crefo-Index
Der Crefo-Index des Darlehennehmers zur Kategorisierung der
Bonität (0-999)
Darlehen-ID
Eindeutige Bezeichnung des Darlehens, die als ID in der
TRIGONIS-Datenbank genommen wird.
Darlehenstyp
Gibt an, ob es sich um ein Annuitäten-, Tilgungs-, Fest- oder
endfälliges Darlehen handelt.
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Einzelvertragsprotokoll
179
Bezeichnung
Beschreibung
Darlehenstyp original
Interne Kennzeichnung / Beschreibung des Darlehens des
bestandsführenden Systems
Darlehenswährung
Die Ursprungswährung des Darlehens (ISO-Darstellung)
Disagio
Ursprüngliches Disagio zum Darlehensabschlussdatum
Ende
Datum des Darlehensauslaufs
Erste Tilgung
Betrag der ersten Rückzahlung nach Darlehensbeginn
Erster Zinstermin
Wertstellung des ersten periodischen Zinsverrechnungstermins
Fairvalue Globaldarlehen
Von TRIGONIS gemäß einer Zinsstrukturkurve berechneter
Fairvalue des Darlehens zum Simulationsstichtag
Fairvalue Globaldarlehen
Darlehenszins
Von TRIGONIS zum Vertragszins berechneter FairvalueVergleichswert des Darlehens zum Simulationsstichtag.
Geschäftsart
Die Geschäftsart
Geschäftsbereich
Der Geschäftsbereich
Geschäftsfeld
Das Geschäftsfeld
Gesellschaft
Die Gesellschaft
Kreditnehmereinheit
Kategorisierung des Kreditnehmers für die
Risikotragfähigkeitsrechnung / Millionenkreditmeldung
Kriterium 1
Frei wählbares Selektionskriterium 1 aus dem Darlehen
Kriterium 2
Frei wählbares Selektionskriterium 2 aus dem Darlehen
LGD orig.
übergebener LGD des Darlehen
Nominalzins
nominaler Verzinsungssatz in % p.a.
PD orig.
übergebener PD des Darlehen
RAP Disagio
Abgrenzungsstand des Disagios zum Simulationsstichtag
Referenz
Referenznummer auf den über dieses Darlehen refinanzierten
Vertrag
Refi-ID
Identifikation der Refinanzierung
Refi-Kategorie
Bezeichnung der Refinanzierungskategorie
Refi-Partner
Refinanzierungs-Partner / -Bank
Regelm. Rückzahlung
Abstand zwischen zwei Tilgungen bei regelmäßigen
Rückzahlungen
Mögliche Werte:
- MONAT
- QUARTAL
- HALBJAHR
- JAHR
Restschuld
Aus dem Bestandssystem übergebene Restschuld zum
Simulationsstichtag
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180
TRIGONIS-Benutzerhandbuch
Bezeichnung
Beschreibung
Richtung
Darlehensrichtung.
Gibt an, ob es sich um ein aufgenommenes oder ein
ausgegebenen Darlehen handelt.
Risikoeinheit
Zuordnung zu einer Risikogruppe für
Risikotragfähigkeitsrechnung / Millionenkreditmeldung
Saldo Rückzahlungen
Saldo aller Rückzahlungsbeträge ab Darlehensbeginn bei einem
Tilgungs- oder Annuitätendarlehen
Selektion
Der Name der Selektion, der das Darlehen zugeordnet wurde
Substanzwertzins
In der Substanzwertrechnung genutzter Abzinsungssatz für
dieses Darlehen.
Terminabstand
Abstand zwischen den Ratenzahlungen. Mögliche Werte:
- MONAT
- QUARTAL
- HALBJAHR
- JAHR
Variable Verzinsung
Ist dieses Darlehen gemäß einer zeitlich variierenden
Nominalzinsentwicklung zu verzinsen?
Volumen
Ursprüngliches Darlehensvolumen zu Darlehensbeginn
Wst. 1. Tilgung
Wertstellung der ersten Rückzahlung für Annuitäten- und
Tilgungsdarlehen mit regelmäßigen Rückzahlungsplänen
Währung
Die Ursprungswährung des Darlehens (Freitext)
Zahlungsverzug lfd. Zahlung in
Monaten
gibt an, mit wieviel Monaten Verzögerung die tatsächliche
Zahlung im Durchschnitt erfolgt (Liquiditätssicht)
Zahlungsverzug lfd. Zahlung in Tagen
gibt an, mit wieviel Tagen Verzögerung die tatsächliche Zahlung
im Durchschnitt erfolgt (Liquiditätssicht)
Zahlungsverzug Schlusszahlung in
Monaten
gibt an, mit wieviel Monaten Verzögerung die Schlusszahlung
im Durchschnitt erfolgt (Liquiditätssicht)
ZahlungsverzugSchlusszahlung in
Tagen
gibt an, mit wieviel Tagen Verzögerung die Schlusszahlung im
Durchschnitt erfolgt (Liquiditätssicht)
Zinsabgrenzung zum Stichtag
Errechnete Zinsabgrenzung zum Simulationsstichtag bei nichtmonatlichen Zinsverrechnungsterminen
Zinstabelle-ID
Referenz auf eine Nominalzinsentwicklung oder auf eine
Zinsstrukturkurve, die die Verzinsung des Darlehens bestimmt.
Zinsvereinbarung Darlehen
Gibt an, ob es sich um ein fest oder variabel verzinsliches
Darlehen handelt
übergebener Zahlungsverzug lfd.
Zahlung in Monaten
gibt an, mit wieviel Monaten Verzögerung die tatsächliche
Zahlung für dieses Darlehen erfolgt (Liquiditätssicht)
übergebener Zahlungsverzug lfd.
Zahlung in Tagen
gibt an, mit wieviel Tagen Verzögerung die tatsächliche Zahlung
für dieses Darlehen erfolgt (Liquiditätssicht)
übergebener zahlungsverzug
Schlusszahlung in Monaten
gibt an, mit wieviel Monaten Verzögerung die Schlusszahlung
für dieses Darlehen erfolgt (Liquiditätssicht)
übergebener
ZahlungsverzugSchlusszahlung in
gibt an, mit wieviel Tagen Verzögerung die Schlusszahlung für
dieses Darlehen erfolgt (Liquiditätssicht)
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Einzelvertragsprotokoll
Bezeichnung
181
Beschreibung
Tagen
6.2.3
Protokollierte Eckdaten einer Einzelbuchung
Bezeichnung
Beschreibung
Bemerkungen
An dieser Stelle werden Konten mit Buchungen
einen Monat vor Simulationsstichtag und früher protokolliert.
Betrag Buchung 1
Betrag der 1. Buchung dieses Buchungsbelegs
Betrag Buchung 2
Betrag der 2. Buchung dieses Buchungsbelegs
Betrag Buchung 3
Betrag der 3. Buchung dieses Buchungsbelegs
Betrag Buchung 4
Betrag der 4. Buchung dieses Buchungsbelegs
Betrag Buchung 5
Betrag der 5. Buchung dieses Buchungsbelegs
Buchungskreis-ID
Identifikation des Buchungskreises, innerhalb dessen die
Einzelbuchung zu verrechnen ist.
Wird im Standardfall mit der Gesellschaft belegt.
Buchungssaldo ab Stichtag
Saldo aller Buchungen ab Simulationsstichtag
Einzelbuchungswährung
Ursprungswährung des Buchungsbelegs (ISO-Darstellung)
Geschäftsbereich
Der Geschäftsbereich
Geschäftsfeld
Das Geschäftsfeld
Gesellschaft
Die Gesellschaft
Haben-Konto
Interne Bezeichnung des Habenkontos
Kriterium 1
Frei wählbares Selektionskriterium 1 aus der Einzelbuchung
Kriterium 2
Frei wählbares Selektionskriterium 2 aus der Einzelbuchung
Name
Der eindeutige Name der Einzelbuchung
Refi-ID
Identifikation der Refinanzierung
Refi-Kategorie
Bezeichnung der Refinanzierungskategorie
Refi-Partner
Refinanzierungs-Partner / -Bank
Soll-Konto
Interne Bezeichnung des Sollkontos
Termin Buchung 1
Wertstellung der 1. Buchung dieses Buchungsbelegs
Termin Buchung 2
Wertstellung der 2. Buchung dieses Buchungsbelegs
Termin Buchung 3
Wertstellung der 3. Buchung dieses Buchungsbelegs
Termin Buchung 4
Wertstellung der 4. Buchung dieses Buchungsbelegs
Termin Buchung 5
Wertstellung der 5. Buchung dieses Buchungsbelegs
weitere Zahlungen
Enthält dieser Buchungsbeleg außer den zuvor aufgeführten
Zahlungen weitere Zahlungen?
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182
6.3
TRIGONIS-Benutzerhandbuch
Bezeichnung
Beschreibung
Währung
Ursprungswährung des Buchungsbelegs (Freitext)
Protokolle anzeigen
TRIGONIS enthält eine integrierte Darstellung zur Anzeige von Einzelvertragsprotokollen. Das Fenster, in
dem das Protokoll angezeigt wird, unterteilt sich in Tab-Reiter für Leasingverträge, Darlehen sowie
Einzelbuchungen.
Protokolle anzeigen
Rechts oben im Protokoll-Fenster wird das Datum und die Uhrzeit angezeigt, zu der das Protokoll erstellt
wurde (Zeitpunkt der Simulation).
Welche Spalten in welcher Reihenfolge angezeigt werden sollen, läßt sich über die
Protokolleinstellungen regeln. Zum Anzeigen der Einstellungen klicken Sie auf den
Einstellungen-Knopf.
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Einzelvertragsprotokoll
183
In den Einstellungen werden die Überschriften aller Spalten untereinander angezeigt. Setzen Sie einen
Haken an Spalten, die Sie sehen möchten, bzw. entfernen Sie den Haken bei Spalten, die Sie nicht sehen
möchten.
Links neben den Spaltenüberschriften wird der Spaltenindex angezeigt. Bei einem Doppelklick auf den
Index einer Spalte, lässt sich ein neuer Index angeben. Dadurch wird die jeweilige Spalte verschoben.
Zusätzlich können Sie über die darunter angeordneten Checkboxen bestimmte Konten ein- und
ausblenden. Dazu gehören standardmäßig die Substanzwertkonten, getrennt nach HGB und IFRS, sowie die
konfigurierten Konten, die ebenfalls in zwei Teilbereiche aufgeteilt sind. Falls konfiguriert, werden hier die
jeweiligen Namen der beiden Teilbereiche angezeigt, z.B. Bestands- und Bewegungskonten. Per Default
steht dort Teil 1 und Teil 2.
Mit dem Einstellungen-Knopf, mit dem Sie die Einstellungen eingeblendet haben, können Sie die
Einstellungen auch wieder ausblenden. Die Reihenfolge der Spalten kann nicht nur in den Einstellungen,
sondern auch direkt in der Protokolltabelle mit Hilfe der Maus verändert werden (Drag & Drop): Klicken
Sie in der Protokolltabelle eine Spaltenüberschrift an, ziehen diese auf die gewünschte Position und
lassen sie dort los.
Durch Doppelklicken auf eine Spaltenüberschrift wird die Liste nach dieser Spalte sortiert, abwechselnd
auf- oder absteigend.
Sie können sich mehr als eine Sicht auf Ihre Protokolle erstellen. Klicken Sie dazu auf den
Knopf "Neue Sicht erstellen". Eine neue erstellte Sicht hat die gleichen Einstellungen wie die
Sicht, die aktiv war, als die neue Sicht erstellt wurde. Die neue Sicht kann nun unabhängig von
anderen Sichten eingestellt werden.
Zwischen den Sichten kann mit Hilfe der Auswahlbox "Sicht" hin- und her geschaltet werden.
Um die von Ihnen geänderte oder neu erstellt Sicht zu speichern, klicken Sie auf den Knopf
"Aktuelle Sicht speichern".
Um die gerade aktive Sicht zu löschen, klicken Sie auf den "Sicht löschen" Knopf. Dieser Knopf
ist nur dann aktiv, wenn mehr als eine Sicht existiert.
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184
TRIGONIS-Benutzerhandbuch
Für komplexere Auswertungen kann das Protokoll auch mit einem externen Programm, das
CSV-Dateien lesen kann, angezeigt werden (in der Regel ist dies Microsoft Excel). Klicken Sie
dazu auf die Schaltfläche oben rechts.
6.4
Finden innerhalb der Spaltenkonfiguration
Im EVP besteht die Möglichkeit in der links angeordneten Spaltenkonfiguration schnell nach einer Spalte
zu suchen ohne die ganze Liste durch per Hand durch suchen zu müssen.
Mit Hilfe des "Finden"-Eingabefelds können alle Spalten gefunden werden, die einen bestimmten Text im
Namen haben. Groß-/Kleinschreibung spielt beim Suchen keine Rolle.
Beispiel:
In obigem Beispiel wurden alle Spalten gefunden, die den Text "geschäft" im Namen haben. Alle anderen
Spalten werden während der Suche ausgeblendet. Durch löschen des Eingabefelds wird der "Finden"Modus beendet und es werden wieder alle Spalten angezeigt. Der Knopf rechts neben dem "Finden"Eingabefeld dient dem schnellen Löschen des Eingabefelds und damit dem beenden des "Finden"-Modus.
6.5
Gruppierung nach einer Spalte
Im Einzelvertragsprotokoll selbst besteht die Möglichkeit die Daten nach einer angegebenen Spalte zu
gruppieren.
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Einzelvertragsprotokoll
185
Gruppieren bedeutete hier, dass EVP-Zeilen, welche über einen identischen Wert in der
Gruppierungsspalte verfügen aggregiert dargestellt werden. Im Beispiel wurde nach "Kriterium 1"
gruppiert welches hier Verträge mit Verwaltungskosten und ohne Verwaltungskosten separiert.
Beispiel:
Die Aggregation selbst kann von Spalte zu Spalte variieren. Um zu erfahren wie eine Spalte
aggregiert wurde, reicht es den Mauszeiger über den jeweiligen Spaltenkopf zu positionieren. Es
erscheint ein Tooltip der den kompletten Spaltennamen und die Art der Aggregation beinhaltet (siehe
Bild).
Aktuell werden folgende Aggregationsarten verwendet:
Saldiert
Gewichteter Durchschnitt
Einfacher Durchschnitt
Dabei werden momentan Geldwerte saldiert bzw. aufsummiert. Und Laufzeiten sowie Prozentwerte mit der
Mietberechnungsgrundlage gewichtet.
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Kapitel
7
Extras
188
TRIGONIS-Benutzerhandbuch
7
Extras
7.1
TRIGONIS Optionen
7.1.1
Überblick
Dieser Dialog dient zur Festlegung globaler TRIGONIS-Optionen und -Parameter.
Einige der hier beschriebenen Optionen und Parameter sind nur für bestimmte TRIGONIS-Installationen
(Lizenzschlüssel) aktiv, es kann also sein, dass der Dialog Ihrer Installation weniger Einstellmöglichkeiten
enthält.
Die Optionen und Parameter werden als Baum dargestellt. Jeder Knoten im Baum zeigt einen Ausschnitt
der TRIGONIS-Optionen.
7.1.2
Optionen
7.1.2.1
Importeinstellungen
Hier finden Sie Einstellungen die beim Import von Vorgängen relevant sind. Diese Einstellungen sind
global und können im Projekt später nicht angepasst werden um die Konsistenz zwischen Projekt und
verwendeten Beständen zu gewährleisten.
Importeinstellungen
Vertragsanlaufkosten
Bei Verträgen ohne eigene Vertragsanlaufkosten. Die Anteile werden in Summe berücksichtigt.
additive Berücksichtigung Provision:
sollen Provision zu VAK addiert werden? J/N,
Anteil Anschaffungszwert:
Prozentsatz relativ zum Anschaffungswert für Standardberechnung
Anteil Barwertmarge:
Prozentsatz für Anteile an Barwertmarge,
max. proz. Abweichung:
maximal zu akzeptierende prozentuale Abweichung des
neuberechneten zum übergebenen Wert.
Abzinsung
Wahl des Zinsverrechnungstermins für Raten und Restwert. Wenn "Zinsverrechnung monatlich"
zusammen mit "Abzinsung Restwert per Monatsletztem" gewählt ist, wird der Barwert des Restwertes stets
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Extras
189
für den Ultimo des Fälligkeitsmonats berechnet.
Mehr/Nacherlöse von HGB übernehmen
Wenn markiert, werden beim Import pro Vertrag die HGB- in die IFRS-Mehrnacherlöse kopiert, sofern
Letztere nicht angegeben sind. Bei der Simulation werden die im Projekt angegebenen HGBMehrnacherlöse für die Verträge verwendet, für die keine IFRS-Mehrnacherlöse mit passenden
Selektionskriterien angegeben sind.
7.1.2.2
Neugeschäft
Dieser Bereich enthält Einstellungen zum Neugeschäft. Diese Einstellungen sind global und können später
nicht auf einer pro Projektbasis angepasst werden.
Neugeschäft
Steuerung der Eingabe des Aktivzinssatzes für die Neugeschäftsplanung: Entweder direkt oder aus
Passivzins und Barwert Marge ermittelt. Im Dialog Verteilung der Neugeschäftsplanung werden die
entsprechenden Eingabefelder angeboten.
7.1.2.3
Rechenoptionen
Dieses Register enthält eine Vielzahl von Einstellungsmöglichkeiten zur Durchführung von Simulationen.
Die hier vorgenommenen Einstellungen dienen programmintern als Vorlage für neu erzeugte Projekte. Die
Rechenoptionen in den Projekten können, falls gewünscht, unabhängig von diesen globalen
Rechenoptionen editiert werden.
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190
TRIGONIS-Benutzerhandbuch
Rechenoptionen
Lineare Risikokosten / Mehrnacherlöse:
Wenn Sie die Checkbox "Berechnung relativ zu Mietberechnungsgrundlage" markieren, wird als Basis für
die Simulation der Risikokosten und Mehrnacherlöse stets die Mietberechnungsgrundlage angesetzt.
Ohne Markierung wird der Zugangswert des Anlagevermögens (VA, TA, KUE) bzw. des Mietkauf-Vermögens
(MK) als Basis verwendet.
Diese Option ist insbesondere für sale-and-lease-back refinanzierte Verträge interessant, da diese sonst
zu niedrige (da auf den Rückkaufwert bezogene) Kosten und Erlöse erhalten.
Bearbeitungsgebühr - Ablösung einvernehmlich
Angabe der Höhe der Ablösegebühr gemäß Verbraucherkreditrichtlinie.
Bezugspunkt Ablösung Schadenfall
Hier kann eingestellt werden, ob sich die Tabelle bei Abgängen im Schadensfall
Simulationsstichtag oder auf den jeweiligen Vertragsbeginn beziehen soll.
103
auf den
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Extras
191
Provision
Markieren Sie die Checkbox "Sofortauflösung Provision", wenn die Provision für Neuverträge sofort
aufgelöst werden soll. Anderenfalls wird die Provision bzw. der zugehörige Rechnungsabgrenzungsposten
über die Grundlaufzeit aufgelöst.
Erstauflösung Mietsonderzahlung
Stellen Sie hier ein, ob und in welchem Umfang Mietsonderzahlungen sofort aufgelöst werden. Für die
Auswahl "keine" werden Mietsonderzahlungen linear aufgelöst, ansonsten wird der angegebene
Prozentsatz des Anschaffungswertes (max. der Betrag der MSZ) sofort aufgelöst. Diese Einstellung gilt nur
für die HGB-Verarbeitung von Nicht-Mietkauf-Verträgen (TA, VA, kündbar) und für die IFRS-Verarbeitung
von Operate-Lease-Verträgen. Für Mietkaufverträge sowie bei der Verarbeitung gemäß IFRS wird sie nicht
berücksichtigt. In diesen Fällen wird die Mietsonderzahlung immer in voller Höhe vereinnahmt.
Zinsberechnung:
Einstellen der Obergrenze für berechnete Vertrags-Zinssätze. Wird von TRIGONIS ein Zinssatz errechnet,
der diese Obergrenze überschreitet, wird diese ersatzweise für den gesuchten Zins eingesetzt.
Umsatzsteuer:
Erstattung oder Verrechnung, monatlich oder quartalsweise, Verzögerung der Zahlung in Monaten und
Tagen
Erstauflösung Forderungsverkauf / MK-Vertrag
Bei forderungsverkauften Mietkauf / Finance Lease Verträgen kann der PRAP aus Forderungsverkauf bei
Einbuchung des Forderungsverkaufs entweder in voller Höhe oder auf n Prozent des erhaltenen Barwertes
aufgelöst werden.
Restforderungen HGB bei Verlängerung
In manchen Fällen ist es hilfreich, wenn auch für Nicht-Mietkauf-Verträge (HGB) Restforderungen
berechnet werden. Über den Vergleich mit einer degressiven AfA können so stille Reserven (analog zu den
Rückstellungen) ausgewiesen werden (s. Excel Bericht "Differenz Restforderungen/Restbuchwerte"). Im
Einzelvertragsprotokoll werden die errechneten Restforderungen für diese Verträge in eigenen Positionen
ausgewiesen.
Hinweis:
Die Simulation mit dieser Option ist eigentlich nur mit originalen
Vertragsbeständen sinnvoll, deshalb sollten in diesem Fall keine weiteren
"as-if" Berechnungen wie automatische Verlängerung oder vorzeitige
Abgänge eingeschaltet werden.
Erstauflösung Forderungsverkauf (FV):
Stellen Sie hier ein, ob die Erstauflösung Forderungsverkauf bereits zur Fälligkeit des Barwertes FV oder
erst mit Auflösungsbeginn (Default) ausgebucht werden soll. Das ist besonders dann interessant, wenn
die übergebene Wertstellung des Barwertes vor dem Simulationsstichtag liegt.
7.1.2.4
Rechenoptionen IFRS
Hier finden Sie Rechenoptionen, die bei der Erstellung von IFRS Bilanzen relevant sind.
Die hier vorgenommenen Einstellungen werden in neu erzeugte Projekte kopiert. Die IFRS-Rechenoptionen
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192
TRIGONIS-Benutzerhandbuch
in Projekten können dann unabhängig von den globalen Optionen editiert werden.
Rechenoptionen IFRS
Abschreibung IFRS über VLZ
Auswahl, ob die IFRS-Abschreibung bei Verlängerung fortgeführt oder neu berechnet werden soll.
Erstauflösung Forderungsverkauf / IFRS
Bei forderungsverkauften Mietkauf / Finance Lease Verträgen kann der PRAP aus Forderungsverkauf bei
Einbuchung des Forderungsverkaufs entweder in voller Höhe oder auf n Prozent des erhaltenen Barwertes
aufgelöst werden.
Neubewertung zum Stichtag
IFRS:
Neuberechnung der Zinsen mit Nachholung:
Wenn diese Checkbox markiert ist, wird bei der Neuberechnung des IFRS Zinses aufgrund pauschaler
Mehr-/Nacherlöse auf den jeweiligen Vertragsbeginn zurückgerechnet, ansonsten wird mit dem Stand ab
Simulationsstichtag gearbeitet.
Neuberechnung RBW mit Nachholung:
Wenn diese Checkbox markiert ist, wird bei der Neuberechnung des Restbuchwerts aufgrund pauschaler
Mehr-/Nacherlöse auf den jeweiligen Vertragsbeginn zurückgerechnet, ansonsten wird mit dem Stand ab
Simulationsstichtag gearbeitet.
Restforderungen VLZ
Restforderungen IFRS:
Ebenso wie bei der AfA kann auch für die Restforderungen IFRS festgelegt werden, ob die Tilgungen für die
Verlängerung fortgeführt oder neu berechnet werden sollen.
Fair Value
Fair Value-Berechnung auf Basis abgegrenzter Raten:
TRIGONIS nimmt vor der Bewertung mit der Zinsstrukturkurve eine Linearisierung der Raten vor, falls keine
monatliche Wertstellung.
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Extras
193
Abführung des verk auften Restwerts nach 1 Tag:
Falls der Restwert über eine Wertststellung vom z.B. 30.09 verfügt, kann mit dieser Option die
Wertstellung auf den 01.10 verschoben werden (Nur Leasingverträge)
Vergleichswert zum Vertragszins berechnen:
Zusätzliche Anwendung des Fairvalue-Rechenverfahrens mit Aktivzins aus dem Vertrag bzw. Nominalzins
aus dem Darlehen (Ausweis im Einzelvertragsprotokoll)
Zinsverrechnung Darlehen zum Ultimo:
Die eingestellten Zinsverrechnungstermine im Darlehen werden überschrieben mit "monatlicher
Zinsverrechnung zum Monatsende". Ansonsten werden die im Darlehen angegebenen
Zinsverrechnungstermine angewendet.
7.1.2.5
Substanzwert
Die hier vorgenommenen Einstellungen werden in neu erzeugte Projekte kopiert. Die Substanzwertoptionen
in Projekten können dann unabhängig von den globalen Optionen editiert werden.
Substanzwert
modifizierte Bestände zulassen: Die Substanzwertrechnung nach BDL-Schema ist normalerweise nur für
unveränderte importierte Bestände möglich. Wenn die Checkbox modifizierte Bestände zulassen markiert
ist, können Sie eine Substanzwertberechnung auch für Bestände durchführen, die manuell veränderte
Verträge enthalten. Im Simulationsbericht wird auf der Seite Simulationsparameter darauf hingewiesen:
"Bestand kann modifizierte Verträge enthalten".
Selek tion Zugang vor Stichtag ak tivieren: Die Substanzwertberechnung ignoriert die für Projekte
möglichen Selektionen 96 und rechnet immer über den gesamten Bestand. Ausnahme: Wenn Sie die
Checkbox "Selektion Zugang vor Stichtag aktivieren" ankreuzen, wird der Substanzwert für
Bestandsgeschäft (Zugangsdatum vor Stichtag) und Neugeschäft (Zugangsdatum ab Stichtag) getrennt
ausgewiesen.
7.1.2.6
Einzelvertragsprotokoll
Die hier vorgenommenen Einstellungen werden in neu erzeugte Projekte kopiert. Die
Einzelvertragsprotokoll-Optionen in Projekten können dann unabhängig von den globalen Optionen
editiert werden.
Einzelvertragsprotokoll
Hier kann das Berechnen der Werte für die konfigurierten Konten im Einzelvertragsprotokoll ausgeschaltet
werden, falls diese Informationen nicht benötigt werden. Als Folge davon wird eine höhere
Simulationsgeschwindigkeit erreicht.
7.1.3
Parameter
7.1.3.1
Degressionssätze
Hier können die für die degressive Abschreibung benötigten maximalen Abschreibungssätze des ersten
Abschreibungsjahrs in Abhängigkeit von der Zeit gepflegt werden. Als Standardwerte gibt TRIGONIS die
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194
TRIGONIS-Benutzerhandbuch
gesetzlich vorgeschriebenen Werte vor.
Beim Datenimport werden fehlende Degressionssätze durch die Werte aus dieser Tabelle ersetzt, sofern
eine degressive Abschreibung des Objekts vorliegt.
Parameter -> Degressionssätze
7.1.3.2
Bankzinsen
Hier können Sie für unterschiedliche Zeiträume Sätze für Guthaben- und Schuld-Zinsen eingeben, mit
denen das allgemeine Liquiditätskonto (Kassenkonto) verzinst wird.
Parameter ->Bankzinsen
Falls im Projekt die Option "Zinsen -> Variable Zinsen verwenden" aktiviert ist, berücksichtigt TRIGONIS
bei der Verzinsung des allgemeinen Liquiditätskontos die zeitlich variierenden Zinssätze aus dieser
Tabelle. Wenn das Kontrollkästchen hier nicht markiert wird, werden die im Projekt ohne zeitliche
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Extras
Differenzierung angegebenen Zinssätze für Guthaben und Schulden verwendet (s.a Zinsen
118
195
).
Projekt - Zinsen
7.1.3.3
Steuersätze
Für TRIGONIS Konfigurationen, die Umsatzsteuern berücksichtigen, können hier Steuersätze hinterlegt
werden, die für unterschiedliche Zeiträume gelten.
Parameter -> Steuersätze
Mit der Auswahlliste "Steuer" wählen Sie die Steuerart aus, die Sie ansehen oder editieren wollen. Das
Feld "Anfangssatz" enthält den Standardsatz für die gewählte Steuerart. Dieser gilt bis zu dem ersten
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TRIGONIS-Benutzerhandbuch
Eintrag in der darunter befindlichen Tabelle. Hier können für beliebig viele Zeiträume unterschiedliche
Steuersätze erfasst werden, jeweils für die oben gewählte Steuerart. Zum Einfügen oder Löschen einer Zeile
verwenden Sie die Symbole
oder
.
TRIGONIS berücksichtigt bei der Steuerberechnung jeweils den Satz, der zum Zeitpunkt der Wertstellung
einer Buchung gemäß dieser Tabelle gültig ist. Die Auswahl des Mehrwert- bzw. Vorsteuersatzes (MwSt,
MwSt 2, Einfuhr/Umsatzsteuer, Vorsteuer) erfolgt individuell für jeden Vertrag anhand des dort
eingestellten Steuertyps (siehe unter Direktvertrag 65 ).
Die Art der Verarbeitung der Umsatzsteuer kann im Dialog Extras -> Optionen -> Rechenoptionen
eingestellt werden.
7.1.3.4
189
Fair Value Zinsen
Hinweis:
Der Fair Value-Editor ist nur bei lizensierter Fair Value-Funktionalität sichtbar
TRIGONIS kann zur Bestimmung des Marktwerts (Fair Value) von kurz-, mittel- und langfristigen
Forderungen und Verbindlichkeiten genutzt werden. Die Begriffe "kurz-, mittel- und langfristig" beziehen
sich auf die Forderungen oder Verbindlichkeiten aus einem variabel festzulegenden Laufzeitband, d.h. aus
allen Zahlungen der auf den Stichtag folgenden Monate X bis Y (z.B. 0-12, 13-24, usw.). Der Fair Value
gehört in den Anhang des IFRS-Jahresabschluss.
In TRIGONIS steht Ihnen unter dem Menüpunkt "Verwaltung" ein Dialog zur Vorgabe einer
Zinsstrukturkurve für die Fair Value Ermittlung zur Verfügung.
Parameter -> Fair Value Zinsen
Zusätzlich zu den Basiszinsen können hier bei Bedarf zeitunabhängige Auf- oder Abschläge für
Forderungen aus besonderen Vertragskonstellationen (Doppelstock) oder Verbindlichkeiten besonderer
Refinanzierungsarten (FV, ABS usw.) definiert werden. Für Finance-Lease-Verträge steht eine differenzierte
Eingabemöglichkeit für Auf- / Abschläge nach Branchenschlüsseln zur Verfügung. Dazu muss der
Branchenschlüssel im Schnittstellenfeld "geschaeftsart" übermittelt werden.
Aufschläge Aktivseite:
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Extras
197
Parameter -> Fair Value Zinsen
Aufschläge Passivseite:
Parameter -> Fair Value Zinsen
Die Forderungs- und Verbindlichkeits-cash-flows werden von TRIGONIS wie vorgegeben in ihre kurz- und
langfristigen Anteile getrennt. TRIGONIS zinst jede Zahlung dieser cash-flows jeweils mit dem zu ihrer
Wertstellung gültigen Zinssatz aus der hinterlegten fair value-Zinstabelle einschließlich ggf. dem
angegebenen Aufschlag bis zum Simulationsstichtag bzw. bis zum Auszahlungszeitpunkt ab.
Die mit dem fair value Zins errechneten Barwerte zum Stichtag werden saldiert und ergeben den sog. "fair
value". Die Abzinsung einer Zahlung aus Leasingverträgen erfolgt vorschüssig, mit tagegenauer
Rechengenauigkeit (30/360) und Zinsverrechnung zum Monatsende.
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TRIGONIS-Benutzerhandbuch
Für noch nicht angelaufene Neurefinanzierungen erfolgt die Abzinsung per Auszahlungszeitpunkt. Der fair
value zum Simulationsstichtag ist für diese zukünftigen Verbindlichkeiten Null.
Die Ergebnisse der fair value Ermittlung werden in eigenen TRIGONIS-Berichten ausgewiesen, die sehr
flexibel strukturiert werden können. Im Einzelvertragsprotokoll werden alle aus einem Vertrag
resultierenden fair values, getrennt nach Laufzeitbändern, nachprüfbar dokumentiert.
Um das Rechenergebnis von TRIGONIS ggf. besser gegen das bestandsführende System abgleichen zu
können, bietet TRIGONIS in den Projektoptionen die Einstellmöglichkeit, den "fair value" monatsgenau
vor- oder nachschüssig berechnen zu lassen. Zusätzlich werden bei dieser Einstellung die Raten von
Mehrmonatszahlern auf die dazwischen liegenden Monate abgegrenzt.
Projektoptionen -> „fair value“-Vergleichswert
Eine weitere Projekteinstellung bietet die Möglichkeit, eine um 1 Tag verzögerte Abführung eines
regresslos oder regresspflichtig verkauften Restwerts (FV, ABS) in der fairvalue-Berechnung zu
berücksichtigen.
Dieses Verfahren betrifft nur die Liquidität; rechnerisch ist der weitergeleitete Restwert am Vertragsende
selbst zu berücksichtigen. Diese Verschiebung hat zur Folge, dass der Restwert ggf. einem anderen
Laufzeitband zuzuordnen ist als ohne Zahlungsverzug, sofern der Vertrag selber gerade mit einem
Laufzeitband "abschließt".
Projektoptionen -> „fair value“-Liquiditätsverschiebung des verkauften Restwerts
Falls die Checkbox "Vergleichswert zum Vertragszins berechnen" aktiviert ist, errechnet TRIGONIS "fair
values" durch Abzinsung der Liquidität mit dem vertraglich vereinbarten und zeitlich konstanten Zinssatz.
Projektoptionen -> Vergleichswertberechnung
Für die Berechnung von fair values können für Annuitäten-, Fest- oder Tilgungsdarlehen - wie für die
Leasingverträge -, monatliche Zinsverrechnungstermine angenommen werden. Wird die entsprechende
Einstellung nicht aktiviert, geht TRIGONIS von den pro Darlehen vereinbarten
Zinsverrechnungszeitpunkten aus.
Projektoptionen -> Einstellung Zinsverrechnungszeitpunkte für Darlehen
7.1.3.5
Zinsstrukturen
Hier können Zinsstrukturkurven, bestehend aus Zinssätzen für Gelder unterschiedlicher Laufzeiten,
eingetragen werden. Alle Zinsstrukturkurven beziehen sich auf den jeweiligen Stichtag, zu dem simuliert
werden soll. Die Stützstellen ("bis Monat") können vom Anwender frei eingegeben werden. Dabei sind nur
ganze Monate erlaubt.
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Extras
199
Parameter -> Zinsstrukturen
Registerkarte "Aufzinsung":
Jedes als "Floater" gekennzeichnete Darlehen muss auf eine der hier hinterlegten Zinsstrukturkurven
verweisen. Im Zuge der Simulation wird diese Zinsstrukturkurve für das zu simulierende Darlehen in eine
Nominalzinsentwicklung überführt. Die Nominalzinsentwicklung wird wiederum durch Angabe eines
Bonitätsaufschlags um einen zeitlich konstanten Betrag erhöht oder erniedrigt.
Die Umrechnung der Zinsstrukturkurve in eine Nominalzinsentwicklung erfolgt nach dem sog. ForwardVerfahren:
Der Forwardzins unterliegt für die Dauer seiner Festschreibung keinen Marktschwankungen. Daher
werden die Darlehen zunächst mit dem übergebenen, gefixten Zins und nach Ablauf der Festzinsphase mit
dem von TRIGONIS errechneten Forwardzins verzinst. Der Forwardzins ergibt sich unter der Annahme,
dass die Verzinsung arbitragefrei ist, aus folgender Formel:
Mit
Die Verzinsung des Floaters erfolgt nun mit der aus der Zinsstrukturkurve errechneten Zinsentwicklung. Je
nach Rückzahlungsplan und Zinsverrechnungsterminen resultieren aus einer einzigen Zinsstrukturkurve
unterschiedliche Nominalzinsentwicklungen für unterschiedliche Darlehen.
Das beschriebene Rechenverfahren ist unter folgenden Voraussetzungen korrekt:
alle Zinsanpassungszeitpunkte sind gleichzeitig Zinsverrechnungszeitpunkte des betrachteten
Darlehens.
Zinseszinseffekte aus z.B. monatlicher Zinsverrechnung eines Darlehens, dessen Zinssatz alle 3 Monate
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200
TRIGONIS-Benutzerhandbuch
nach dem Forwardverfahren anzupassen ist, werden bei der Berechnung des Forwardzinses ignoriert.
Registerkarte "Abzinsung":‘
Die Angaben der zweiten Registerkarte sind optional und werden nur für eine Gegenüberstellung von
aktuellen und aus zukünftiger Liquidität errechneten Marktwerten benötigt.
Die in der Registerkarte "Abzinsung" hinterlegte Zinsstrukturkurve enthält die Zinssätze, mit denen die aus
einem Darlehen errechnete Liquidität für eine barwertbezogene Betrachtung abzuzinsen ist. Dabei wird
jede Zahlung mit dem zu ihrer Wertstellung gültigen Zinssatz bis zum Simulationsstichtag - bzw.
Darlehenszugang bei zukünftigen Darlehen - abgezinst. Der aus dieser Berechnung resultierende
Marktwert des Darlehens zum Simulationsstichtag kann dem aktuellen Wert in einem separaten
Ergebnisbericht gegenübergestellt werden
Parameter -> Zinsstrukturen
Grundsätzlich ist vom Anwender sicherzustellen, dass die Zinsstrukturkurven die gesamte Laufzeit aller
damit verzinsten bzw. abgezinsten Darlehen beinhalten.
Registerkarte "Stresstest" (optional):
Falls Ihre TRIGONIS-Installation Stresstests unterstützt, können Sie in der dritten Registerkarte bis zu 5
unterschiedliche Stress-Szenarien angeben. Ein Stress-Szenario besteht aus unterschiedlichen Auf- und
Abschlägen auf eine Zinsstrukturkurve. Die Stützstellen / Auslenkungen ("bis Monat") der Stress-Szenarien
sind frei wählbar und müssen nicht mit denjenigen der Basis-Zinsstrukturkurven übereinstimmen. Die
Stressauf- bzw. Abschläge gelten für alle in der Registerkarte "Aufzinsung" angegebenen
Zinsstrukturkurven gleichermaßen.
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Extras
201
Parameter -> Zinsstrukturen
Falls hier Stressaufschläge angegeben sind, wirken diese bereits bei der Verzinsung des Floaters auf die
mit dem Darlehen verbundene Zinsstrukturkurve. Somit beeinflusst der Stress auch die errechnete
Liquidität. Die Auswirkung des Stresstests auf variable Produkte ist daher geringer als auf fest
verzinsliche Produkte, da sich der Produktzins an den Marktzins anpasst.
Bei einer Marktwertbetrachtung wirken sich die unterschiedlichen Stress-Szenarien auch auf die
Zinsstruktur der Abzinsung (2. Registerkarte) aus. TRIGONIS zeigt die barwertigen Auswirkungen jedes
dieser Szenarien auf die Liquidität und den Marktwert separat.
7.1.3.6
Nominalzinsen
Hier werden die Nominalzinsentwicklungen (Euribor, Libor,…) für variabel verzinsliche Globaldarlehen
hinterlegt. Jedes variabel verzinsliche Globaldarlehen mit einer gültigen Referenz auf eine der in diesem
Dialog angezeigten Zinstabellen wird den hier angegebenen Zinsen einschließlich des im Darlehen
angegebenen Bonitätsauf-/ abschlags verzinst.
Für den Fall, dass das optionale Modul "Stresstest" bei Ihnen aktiviert ist, können Sie in der zweiten
Registerkarte Auf- und Abschläge auf eine Nominalzinsentwicklung angeben.
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202
TRIGONIS-Benutzerhandbuch
Parameter -> Nominalzinsen
7.1.3.7
PD/LGD
Die hier vorgenommenen Einstellungen werden in neu erzeugte Projekte kopiert. Die in einzelne Projekt
übernommenen Einstellungen können dann unabhängig von den globalen Optionen editiert werden.
An dieser Stelle in den Optionen können Tabellen für PD und LGD-Werte hinterlegt werden. Diese werden
aktuell zur Ermittlung des Adressausfallrisikos im Rahmen der Risikotragfähigkeit benötigt.
Probability of default (PD) je Ratingstufe
Die Ausfall- bzw. Verlustwahrscheinlichkeit je Ratingstufe ist definiert als der erwartete Ausfall (in
Prozent) der Schuldner, die dieser Ratingstufe angehören über den Verlauf eines Jahres. PD-Werte hängen
vom Kunden ab und werden daher in Abhängigkeit kundenbezogener Merkmale geführt.
TRIGONIS bietet bisher folgende PD-Merkmale an:
o Crefoindex (ganzzahlig, 0-999)
o Mahnstufe (ganzzahlig, 0-9)
o Rating (dezimal, 0.0-999.9)
Die Eingabe von PD-Werten zu einem bestimmten Merkmal erfolgt über die unten dargestellte Maske.
Diese gliedert sich in drei Bereiche: Die Auswahl des Merkmals, eine Auflistung schon angelegter und
gespeicherter Tabellen und der Darstellung der Tabelle selbst. In der Tabellenliste können Tabellen
ergänzt und vorhandene Tabellen gelöscht werden. Jede Tabelle einer Auflistung muss eine eindeutige
Bezeichnung haben.
Um zu gewährleisten, dass für jeden Vertrag eines Portfolios PD-Werte zu finden sind, ist nur die Eingabe
von Startwerten möglich. Des Weiteren müssen alle Tabellenzeilen aufsteigend sortiert sein und es dürfen
keine Duplikate vorkommen. Falls die Tabelle leer bleibt, wird ein PD von 0 für alle weiteren
Berechnungen zugrunde gelegt.
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Extras
203
Parameter -> PD
Loss given default (LGD)
Die Verlustquote ist definiert als der Anteil des Engagements der uneinbringlich verloren ist wenn der
Kunde ausfällt (Zahlungsunfähigkeit). Diese Verluste werden normalerweise als prozentualer Anteil der
Restforderungen des Engagements ausgewiesen und hängen von der Art der hinterlegten Sicherheiten
sowie der erwarteten Einkünfte aus dem Objekt ab.
TRIGONIS bietet bisher folgende LGD-Merkmale an:
o Objektart
Die Erfassungsmaske für LGD-Werte ist etwas anders strukturiert als für PD-Werte. Für LGD-Werte ist es
möglich, geschlossene Intervalle anzulegen und mit einem LGD-Wert zu assoziieren. Für eine vollständige
Abdeckung des Portfolios mit LGD-Werten, sollte zusätzlich ein Standardwert eingetragen werden
(Objektart unbekannt oder kein LGD-Wert ermittelbar).
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204
TRIGONIS-Benutzerhandbuch
Parameter -> LGD
7.1.4
Gesellschaften
7.1.4.1
Überblick
Der Gesellschaftseditor ermöglicht das Editieren der Gesellschafts-/Mandanteninformationen.
Eingegeben werden können die ID der Gesellschaft, der Name, der Ausschüttungsabstand, die Art der
Ausschüttung und der Geschäftsjahresanfang. Des Weiteren können allgemeine
Steuerberechnungsinformationen der Gesellschaft festgelegt werden.
Zudem kann eine der angelegten Gesellschaften, optional, als Muttergesellschaft definiert werden. Nach
erfolgter Simulation werden in diesem Falle die Ergebnisse aller Gesellschaften in die gemeinsamen
Bilanzen der Muttergesellschaft saldiert.
Als optionale Zusatzfunktionalität kann neben der Auswahl einer übergeordneten Muttergesellschaft
(Konzern) die Angabe einer Saldierungsgesellschaft (Teilkonzern) pro Mandant erfolgen. Teilkonzern- und
Konzerngesellschaft müssen unterschiedlich sein. In der Saldierungsgesellschaft werden die Ergebnisse
aller zugeordneten Gesellschaften saldiert gezeigt. Bislang ist nur eine einstufige Saldierung innerhalb
von TRIGONIS möglich. Weder dem Konzern noch dem Teilkonzern sollten eigene Verträge zugeordnet sein.
Es können nur solche Verträge eingelesen und simuliert werden, deren Gesellschafts-ID zuvor über diesen
Dialog TRIGONIS bekannt gemacht wurden.
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Extras
205
Gesellschaftseditor
Auslandstochter
Falls es sich bei der Gesellschaft um eine Auslandstochter handelt.
Bilanzwährung
Bilanzwährung der neuen Gesellschaft.
Gewinnausschüttung:
Der Gewinn des Geschäftsjahres wird gemäß den im
Gesellschaftseditor festgelegten Ausschüttungsabstand zu 100
Prozent über das Bankkonto ausgeschüttet, wahlweise in ein
Eigenkapitalkonto thesauriert.
Ausschüttungen (positiv):
Es erfolgen nur Ausschüttungen, wenn ein positiver s
vorliegt
Ergebnisabführung:
Gewinne werden ausgeschüttet, Verluste einge-schos
Thesaurierung:
Gewinne / Verluste werden thesauriert
Ausschüttungsabstand
Ausschüttungsabstand in Monaten
Geschäftsjahresanfang
Geschäftsjahresanfang
Buchungsschluss
Anzahl Tage und Monate nach dem vergangenen (dem letzten)
Geschäftsjahresende indem die Bücher geschlossen wurden und in
dem deshalb nicht gebucht werden darf.
Steuertyp
Besteuerung des Mandanten:
Entweder keine Besteuerung oder
Einzelbesteuerung mit Vortragsverrechnung oder
Gruppenbesteuerung mit Ergebnisabführung
Ausgleichsverzug
Anzahl der Tage, nach denen die Steuer tatsächlich gezahlt wird
Steuersatz
Prozentsatz Körperschaftssteuer
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206
7.1.4.2
TRIGONIS-Benutzerhandbuch
Neue Gesellschaft erfassen
zum Anlegen einer weiteren Gesellschaft. In dem sich öffnenden Dialog wird zunächst die interne
Gesellschafts-ID erfasst. Die weiteren Angaben erfolgen direkt im Gesellschaftseditor.
7.1.4.3
Vorhandene Gesellschaft löschen
Löscht die Gesellschaft mit der selektierten ID aus der Liste.
7.2
Benutzereinstellungen
7.2.1
Allgemein
Hier finden Sie allgemeine Einstellungen.
Im diesem Bereich können Sie einstellen, ob die Hintergrundgrafik angezeigt werden soll. Bei
Serverinstallationen kann das Ausschalten des Hintergrundbildes den Start von TRIGONIS beschleunigen,
weil das zu übertragende Datenvolumen geringer ist.
Weiterhin haben Sie hier die Möglichkeit, die automatisch Prüfung von Vorgängen beim Anzeigen im
Vorgangseditor zu deaktivieren. Eine Prüfung des Vorgangs findet dann nur noch auf expliziten
Knopfdruck sowie vor dem Speichern einer Vorgangs statt.
7.2.2
Datei-Pfade
Hier finden Sie Einstellungen zu den standardmäßig zu verwendenden Pfaden.
Dateipfade
In diesem Bereich lassen sich die Pfade zu den Standardordnern für die Bereiche Projekt, Neugeschäft,
Vorgänge, Ergebnisse und PDF-Dokumente auswählen. Nach dem nächsten Programmstart werden die
Dateidialogboxen mit dem in diesem Dialog vorgegebenen Verzeichnis geöffnet. Es ist natürlich immer
noch möglich, die Dateien von einer anderen Stelle im Dateisystem aus zu öffnen und zu speichern.
Hinweis
Nach einer Erst- oder Neuinstallation von TRIGONIS sollten Sie die Gültigkeit
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Extras
207
der eingestellten Pfade überprüfen.
7.2.3
Simulationsberichte
Hier können Sie einstellen, welche Berichte bei einer Simulation erstellt werden sollen.
Simulationsberichte
Je weniger Berichte berechnet werden müssen, desto schneller ist die Simulation.
7.2.4
Installationseinstellungen
Hier können Sie die von TRIGONIS verwendeten Systemeinstellungen beeinflussen.
Diese Einstellungen werden erst nach einem Neustart von TRIGONIS wirksam.
Sprach- und Währungseinstellungen:
TRIGONIS ermittelt aus dem Betriebssystem, welche Sprache und welche Währung zu verwenden ist. Soll
TRIGONIS eine andere Sprache und/oder Währung verwenden, kann dies hier eingestellt werden. Diese
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208
TRIGONIS-Benutzerhandbuch
Einstellungen beeinflussen die Darstellung innerhalb von TRIGONIS.
Datenbankeinstellungen
Hier kann der Pfad zu den Daten der MySQL-Datenbank angegeben werden. Des Weiteren könnten spezielle
Datenbank-Logging-Möglichkeiten aktiviert werden, die ggf. bei der Fehlersuche helfen. Und es kann
eingestellt werden wann eine Datenreorganisation zu erfolgen hat.
Hinweis
Vergewissern Sie sich nach einer Updateinstallation das der Datenbankpfad
auf die richtige Datenbank verweist.
Hinweis
Die Datenbankeinstellungen sind nur in der Einzelplatzvariante von TRIGONIS
enthalten.
Dateien öffnen mit…
Hier wird konfiguriert, mit welchen externen Programmen Excel-Dateien, CSV-Dateien (z.B. Microsoft Excel)
und PDF-Dateien (z.B. Adobe Acrobat Reader) angezeigt werden sollen.
Große CSV-Dateien aufteilen
Diese Option sollte aktiviert werden, wenn Sie eine Excel-Version vor 2007 verwenden. Dies gilt für das
Importprotokoll, das TRIGONIS während des Datenimports erzeugt. Sie können sich das Protokoll
innerhalb von TRIGONIS ansehen oder es als CSV-Datei nach Excel exportieren. Falls ihr Protokoll aber
länger als 50.000 Zeilen ist, muss es für Excel-Versionen vor 2007 aufgeteilt werden und dafür muss diese
Option aktiviert sein. Falls sie nicht aktiviert ist, geht TRIGONIS davon aus, dass Ihre Excel-Version mit
großen CSV-Dateien umgehen kann und versucht das gesamte Protokoll in einer Datei zu öffnen.
7.3
Simulationskonfiguration verwalten
Die Simulationskonfiguration beschreibt die Anzahl, Struktur und Inhalte der TRIGONIS-Ergebnisberichte.
Sie wird in Form einer *.scz-Datei ausgeliefert und kann unabhängig vom Programm-Code ausgetauscht
werden, z.B. falls eine Berichtszeile oder eine neue Auswertung hinzugefügt werden soll. Die
Simulationskonfiguration wird in der TRIGONIS-Datenbank gespeichert und historisiert. Jede
Konfigurationsdatei ist durch eine eindeutige laufende Nummer (Version) gekennzeichnet.
Eine neue Simulationskonfiguration wird über die Schaltfläche "importieren" eingelesen und in die
TRIGONIS-Datenbank übernommen. Um die importierte Konfiguration zu aktivieren, muss sie in der
Tabelle ausgewählt und über die Schaltfläche "aktivieren" freigeschaltet werden. Zur Kontrolle erscheint
ein Häkchen in der Spalte "aktiv". Nach Bestätigung der neuen Konfigurationsauswahl mit "OK" ist in der
Regel ein Neustart von TRIGONIS erforderlich.
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Extras
209
Simulationskonfiguration verwalten
Bis zu einem gewissen Grad können ältere Versionen der Simulationskonfiguration bei Bedarf reaktiviert
werden, z.B. um zuvor erzeugte Simulationsergebnisse zu reproduzieren. Dazu wird die benötigte Version
der Simulationskonfiguration wie oben beschrieben aktiviert. Die rot dargestellten Versionen sind nicht
mehr auswählbar - sie passen nicht mehr zu dem aktuellen Programmstand.
Hinweis auf geänderte Simulationskonfiguration
Mit einer Änderung der Simulationskonfiguration können sich die Berichte von bereits simulierten
Projekten ändern. TRIGONIS merkt sich in jedem Projekt, mit welcher Version der
Simulationskonfiguration die Berichte erzeugt wurden und weist vor einer erneuten Simulation auf die
Änderung hin. Um die mit der älteren Konfigurationsversion erstellten Berichte zu erhalten, sollte von dem
Projekt eine Kopie (speichern unter) angelegt werden.
Eine Änderung der in TRIGONIS hinterlegten Simulationskonfiguration sollte in der Enterprise-Variante
nur vom fachlichen Administrator durchgeführt werden.
7.4
Konfiguration Vorgangsprüfung
Dieser Dialog dient zum Klassifizieren von Meldungen der Vorgangsprüfung. Alle Vorgänge werden beim
Import und beim Bearbeiten im Vorgangseditor geprüft. Sie können hier individuell einstellen, wie
TRIGONIS auf Fehler oder Inkonsistenzen eines Vorgangs reagiert, indem Sie in der Spalte "Level" die
Auswahl mit dem Listenfeld ändern.
Mögliche Einstellungen und ihre Verarbeitung:
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210
TRIGONIS-Benutzerhandbuch
FATAL
Vorgang wird nicht importiert / gespeichert. Meldungen für strukturell fehlerhafte
oder unvollständige Vorgänge sind systemseitig auf FATAL gesetzt und können hier
nicht verändert werden, da eine Verarbeitung aus technischen Gründen nicht
möglich ist.
FEHLER
Vorgang wird nicht importiert / gespeichert
WARNUNG
als Warnung protokollieren, Vertrag wird angenommen
HINWEIS
als Hinweis protokollieren, Vertrag wird angenommen
IGNORIEREN
keine Protokollierung, Vertrag wird angenommen
Konfiguration Vorgangsprüfung
Um eine bestimmte Meldung anhand ihres Codes schnell zu finden, geben Sie den Code in das Feld
"Finden" ein, die Listbox wird entsprechend positioniert, sobald der Code vollständig eingegeben ist.
Eine Liste der Meldungen finden Sie im fachlichen TRIGONIS Handbuch.
Individuelle Einstellungen importieren
Bei der Installation eines TRIGONIS Updates werden die Fehlermeldungen und Klassifizierungen zunächst
von der neuen Version überschrieben. Ihre individuellen TRIGONIS – Einstellungen werden jedoch
gesichert, normalerweise in dem Verzeichnisse "config_sys_sav". Sie können Ihre individuellen
Klassifizierungen wieder einstellen, soweit sie noch zu den neuen Meldungscodes passen:
Durch Klicken auf
öffnen Sie einen Import Dialog:
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Extras
211
Einstellungen importieren
Navigieren Sie mit diesem Dialog in das Verzeichnis "config_sys_sav" (im TRIGONIS Hauptverzeichnis) und
öffnen die Datei "validation_level.properties". TRIGONIS übernimmt nun die hier eingestellten
Klassifizierungen, soweit sie noch zu den neuen Meldungen passen. Abschließend gibt eine
Hinweismeldung darüber Auskunft, wie viele Einstellungen übernommen werden konnten.
7.5
Datenreorganisation
Diese Funktion ist nur in der Einzelplatzvariante verfügbar.
Durch häufiges Löschen und Neuanlegen von Dateien wird die Datenbank fragmentiert. Dies führt dazu,
das die Datenbank unnötig groß und langsam wird. Mit der Datenreorganisation wird die Datenbank
wieder optimiert. Der nicht benötigte Speicherplatz wird dabei wieder freigegeben.
!! ACHTUNG !!!
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Eine laufende Reorganisation darf unter keinen Umständen abgebrochen
werden. Dies würde die Datenbank unwiderruflich zerstören.
Zudem ist sicherzustellen, das auf dem entsprechenden Laufwerk ausreichend
Speicherplatz für die Reorganisation zur Verfügung steht. Als Faustregel sollte
mindestens der von der Datenbank in Anspruch genommene Platz noch einmal
als freier Speicherplatz vorhanden sein.
Grundsätzlich sollte vor der Reorganisation eine Sicherung der Datenbank
bzw. des gesamten TRIGONIS Verzeichnisses erstellt werden.
Kapitel
8
Tipps und Tricks
214
TRIGONIS-Benutzerhandbuch
8
Tipps und Tricks
8.1
Wertvolle Informationen für die Praxis
Eingabefelder für numerische
Werte
Sie können in numerische Felder anstelle eines Zahlenwerte auch einen
mathematischen Ausdruck eingeben, der die vier Grundrechenarten
sowie geschachtelte Klammern enthalten kann.
Bei Bestätigung mit <Enter> schreibt TRIGONIS das Ergebnis der
Rechnung in das Eingabefeld.
Eingabefelder für
Datumsangaben
Felder zur Eingabe eines Datums enthalten einen integrierten Kalender,
der mit einem Doppelklick aktiviert wird.
Eingabe widerrufen
Während der Bearbeitung eines Eingabefeldes können Sie Ihre
Änderungen jederzeit mit <Strg-Z> rückgängig machen, solange Sie
das Feld noch nicht verlassen haben. Damit lassen sich versehentlich
überschrieben Ursprungswerte wieder herstellen. Mit <Strg-Y> stellen
Sie Ihre Änderungen wieder her.
Editieren in Tabellen
Um den Inhalt einer Tabellenzelle vollständig zu überschreiben oder zu
löschen, drücken Sie die F2-Taste. Der Inhalt der Zelle wird daraufhin
markiert und mit der folgenden Eingabe überschrieben.
Tabellen sortieren
Viele der in TRIGONIS verwendeten Tabellen zur Anzeige und Pflege von
gleichartigen Datensätzen lassen sich durch einen Doppelklick in die
Überschrift einer Spalte sortieren. Dabei dient jeweils der Inhalt der
angeklickten Spalte als Sortierkriterium.
Benutzen Sie dieses Feature z.B. im Verteilungsdialog der
Neugeschäftsplanung um Vertragsausprägungen mit gleichartigem
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Tipps und Tricks
215
Refisatz zusammenhängend anzuzeigen und schnell zu ändern.
Das Importprotokoll lässt sich auf diese Weise nach Meldungsarten
(FATAL, ERROR, WARNING, …) oder -codes sortieren, hilfreich bei der
Analyse von Problemen beim Import.
Füllen von Verlaufstabellen
(quartalsweise über zehn
Jahre)
Diese Tabellen lassen sich einfach ausfüllen, indem man sich von der
linken oberen Ecke mit der Tabulatortaste von Feld zu Feld bewegt.
TRIGONIS übernimmt jeweils den Wert des Vorgängerfeldes in das
aktuell selektierte Feld. Überschreibt man diesen Wert mit einem
neuen, so wird dieser neue Wert auf die nachfolgenden Felder
übertragen.
Möchte man insbesondere alle Werte auf 0.000 zurücksetzen, trägt
man eine "0" in das erste Feld ein und hält die Tabulatortaste gedrückt
bis alle Felder durchlaufen worden sind.
Simulationen mit sehr hoher
Simulationsdauer (>200
Monate)
Excel kann maximal 256 Spalten anzeigen. Versuchen sie bei
Simulationen mit einer Simulationsdauer von mehr als 200 Monaten
die Darstellung von monatlich auf vierteljährlich, halbjährlich oder
jährlich zu stellen.
Bestände aufteilen
Wenn Sie Verträge eines größeren Bestandes zu Kontrollzwecken
einzeln simulieren wollen, bietet Ihnen der Vorgangseditor dazu eine
komfortable Funktion:
Kopieren Sie zunächst alle Verträge, die Sie einzeln simulieren wollen,
in die Zwischenablage, indem Sie sie markieren und kopieren. In der
Funktion
"In neuen Bestand einfügen"
haben Sie nun die Möglichkeit, für jeden einzelnen Vertrag automatisch
einen neuen Bestand anzulegen. Dabei wird der von Ihnen gewählte
Bestandsname mit dem jeweiligen Vorgangsnamen erweitert.
Natürlich können Sie auch - wie bisher - Verträge in einen neuen
Bestand einfügen.
Darlehen und
Einzelbuchungen übernehmen
Eine interessante Funktion der Bestandsverwaltung, die Ihnen das
Leben leichter machen kann, ist die Übernahme von Darlehen und
Einzelbuchungen:
Wenn sie diese in der Regel manuell erfassten Vorgänge in einem neu
importierten Vertragsbestand weiterverwenden wollen, können sie mit
dieser Funktion alle Darlehen und Einzelbuchungen aus einem Bestand
herauskopieren und mit einem veränderten Simulationsstichtag in
einem neuen Bestand ablegen. Dieser lässt sich nun mit einem
beliebigen Vertragsbestand mischen.
Beachten Sie dabei bitte, dass die Änderung des Simulationsstichtages
Auswirkungen auf Bilanzpositionen haben kann, diese müssen ggf. im
Vorgangseditor angepasst werden.
Verzeichnisse verwalten
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Die bei Auslieferung voreingestellten Verzeichnisse für Projekte,
Vorgänge und Simulationsergebnisse können Sie jederzeit Ihren
Bedürfnissen anpassen. So ist es z.B. möglich, Ihre Daten unterhalb der
vorgegebenen Verzeichnisse in Unterverzeichnissen zu organisieren,
vielleicht in einem Unterordner pro Geschäftspartner.
Darüber hinaus können Sie auch auf beliebige Ordner außerhalb des
TRIGONIS-Verzeichnisses referenzieren, die sich u.U. sogar auf anderen
216
TRIGONIS-Benutzerhandbuch
Rechnern befinden können.
Ändern Sie dazu die Voreinstellungen unter dem Menüpunkt <Extras |
Optionen> 206 .
8.2
Tastaturkürzel in TRIGONIS
Fenster
Tastenkombination
Aktion
Hauptfenster
STRG - E
Öffnet den TRIGONIS-Explorer.
Hauptfenster
ALT + O
Öffnet den Editor für die Optionen.
Hauptfenster
ALT + E
Öffnet den Konfigurationsdialog für das
Einzelvertragsprotokoll
Verwaltung / Konfiguration Einzelvertragsprotokoll
Hauptfenster
ALT + K
Öffnet den Konfigurationsdialog für die Importmeldungen.
Hauptfenster
F1
Öffnet das TRIGONIS Benutzerhandbuch.
TRIGONIS Explorer
ENTER
Öffnet die selektierte Datei.
TRIGONIS Explorer
ENTF
Löscht die selektierten Dateien.
TRIGONIS Explorer
F2
Benennt die selektierte Datei um.
TRIGONIS Explorer
STRG+C
Kopiert die selektierten Dateien in die Zwischenablage.
TRIGONIS Explorer
STRG+V
Fügt die Dateien aus der Zwischenablage in das selektierte
Verzeichnis ein.
TRIGONIS Explorer
F11
Schaltet zwischen Ansichten mit allen Tabellenspalten und
mit einer reduzierten Anzahl von Tabellenspalten um.
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Kapitel
9
Zusatzmodule
218
TRIGONIS-Benutzerhandbuch
9
Zusatzmodule
9.1
SOLL-IST Abgleich für das Neugeschäft
In TRIGONIS ist es möglich das Neugeschäft für einen Mandanten nach Geschäftsbereichen und
Geschäftsfeldern zu planen. Mit dem Neugeschäftsplaner wird ein Plan-Vertragsbestand erzeugt, der für
einen SOLL-IST-Abgleich zu verwenden ist.
Der Abgleich vergleicht das geplante Neugeschäft mit den Ist-Verträgen aus der jeweiligen
Bestandsanlieferung. Diese Ist-Verträge werden anhand des Zugangsdatums (und nicht des tatsächlichen
Vertragsbeginns) einer Plan-Abgleichsperiode zugeordnet. Alle Ist-Verträge, die bereits vor der
Betrachtungsperiode im Bestand zugegangen sind, bleiben bei diesem SOLL-IST-Abgleich unberücksichtigt.
Die Abgleichsperiode ist Geschäftsjahresbezogen (z.B. 1.1.2003-31.12.2003) und wird im Abgleichprojekt
festgelegt.
Festlegen des Abgleichzeitraums
Kosten- und Ertragskomponenten, die nicht direkt aus den Verträgen ableitbar sind (z.B. Personal- und
Sachkosten), werden nicht geplant, da diese erst in Zusammenhang mit einer Gesamtplanung unter
Einschluss des bereits bestehenden Vertragsbestandes sinnvoll abgleichbar werden.
In TRIGONIS können Projekte definiert werden, in denen die Rahmenparameter für Simulationsrechnungen
gesetzt werden. Im Rahmen dieser Projekte wird nunmehr auch die Erzeugung des Soll-/Ist-Abgleichs
ermöglicht. Die geplanten Neugeschäfte und die jeweiligen Ist-Vertragsbestände werden in das Projekt
eingebunden, zusätzlich wird der Beginn des Abgleichszeitraums und der Zeitpunkt, bis zu welchem IstVergleichswerte vorliegen/zu berücksichtigen sind, festgelegt. Bei der Zuordnung der Bestände (geplantes
Geschäft und realisiertes Geschäft) werden nur Bestände zugelassen, die in den Betrachtungszeitraum
passen. Diese Projekte sind wie auch bisher kopierbar. Somit kann das für den Soll-/Ist-Abgleich
verwendete Projekt aus dem Januar / dem 1. Quartal als Vorlage für das neu erstellende Projekt im
Februar / im 2. Quartal verwendet werden. Für ein Projekt kann ein Satz an Selektionen (für geplantes
Geschäft und Ist-Geschäft gemeinsam) angelegt werden, für die die jeweils resultierenden Kennzahlen in
einen gemeinsamen Report zusammengeführt werden. Die restlichen Rahmenparameter wie z.B. Mehr-/
Nacherlöse und Verlängerungen werden für den Soll-/Ist-Abgleich nicht herangezogen.
Bei der Datenanlieferung werden alle Neuverträge, die in einer Abgleichsperiode einmal angeliefert
worden sind, auch weiter, mindestens aber bis zum letzten Abschnitt des Abgleichs (z.B. die
Dezemberanlieferung bei Geschäftsjahr = 1.1.-31.12) angeliefert. Dies gilt auch für Neuverträge die im
gleichen Jahr bzw. Betrachtungszeitraum wieder abgegangen sind. Dies ist notwendig, da nur die jeweils
letzte Bestandsanlieferung mit dem Neugeschäftsplan verglichen wird und insofern auch in z.B. der JuniAnlieferung die Neugeschäfte des Januars enthalten sein müssen.
Der Soll-/Ist-Abgleich für das Neugeschäft liefert 3 Kennzahlen:
Anzahl Verträge
Saldo Anschaffungswerte
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Zusatzmodule
219
Marge (Netto-Marge ohne Provisionen) (REL)
Je nach Lizenzierungsumfang von TRIGONIS können drei weitere Kennzahlen ausgewiesen werden:
Betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer, gewichtet mit dem Anschaffungswert:
BGN*Anschaffungswert / Σ Anschaffungswerte
für eine Aussage über geänderte Abschreibungsmodalitäten
Restwertanteil (in %), gewichtet mit dem Anschaffungswert
für eine Aussage über Änderungen in den Verkaufserlösen
Leasingdauer, gewichtet mit dem Anschaffungswert
für eine Aussage über Änderungen in den Vertragslaufzeiten
Diese Kennzahlen können jeweils nach z.B. Geschäftsbereichen Geschäftsfeldern oder Vertragsarten
untergliedert werden. Für jede im Projekt enthaltene Selektion wird ein eigenes Plan-Ist-Abgleichssegment
ausgegeben.
Die Darstellung erfolgt Spaltenweise. Das bedeutet, dass für jeden Zeitraum (Quartal/Monat/Jahr) eine
SOLL-Spalte (aus dem Neugeschäftsplan), eine IST-Spalte (aus dem jeweils angelieferten Abgleichsbestand)
sowie die Abweichung zwischen den beiden Spalten absolut und in % ausgewiesen wird. Der Bericht
enthält jeweils alle Planwerte über das gesamte Geschäftsjahr, die Ist-Werte werden sukzessive mit den
realisierten Ist-Vertragswerten gefüllt.
9.2
Stresstest
Der Stresstest dient der Ermittlung eines möglichen Marktrisikos indem die Auswirkungen von
Zinssatzänderungen um +n% / -m% auf variabel verzinsliche Forderungen und Verbindlichkeiten
dargestellt werden. Der Stresstest ist ein Zusatzmodul in TRIGONIS und bedarf gesonderter Lizensierung.
Variabel verzinsliche Forderungen und Verbindlichkeiten werden in TRIGONIS über die sog.
Globaldarlehen abgebildet. Direkt einem Leasingvertrag zugeordnete Darlehen
(Darlehensrefinanzierungen) sowie Leasingverträge sind zurzeit vom Stresstest ausgenommen.
Das aus dem Stresstest resultierende Zinsänderungsrisiko wird für bis zu fünf unterschiedliche
Zinsänderungs-Szenarien aufgezeigt. Ein Zinsänderungsszenario besteht aus einer ggf. zeitlich
variierenden Reihe von Ab- oder Aufschlägen auf die unter Verwaltung->Nominalzinsen-Editor
angegebenen Basiszinsentwicklungen.
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220
TRIGONIS-Benutzerhandbuch
Angabe von Stresstestaufschlägen
Der Stresstest ist Bestandteil der Simulation eines Gesamtbestands, um den Aktiv- oder Passivüberhang
sichtbar machen zu können. Im Zuge der der Simulation errechnet ein Stresstest-Modul die Zins-/
Tilgungsaufteilung der variabel verzinslichen Globaldarlehen für alle angegebenen
Zinsänderungsszenarien.
Der ab Simulationsstichtag erwartete Zinskosten/-ertragsverlauf und seine Varianzen werden in den
Simulationsberichten ausgewiesen. In der GuV sowie in dem Liquiditätsflussbericht von TRIGONIS werden
die Zinskostendifferenzen aufgrund der unterschiedlichen Zinsentwicklungen aufgezeigt. In einem
zusätzlichen Simulationsbericht "Stresstest-Bilanz" werden für alle variabel verzinslichen
aufgenommenen und ausgegebenen Globaldarlehen neben der Verbindlichkeits- / Forderungsentwicklung
mit der Basiszinsentwicklung auch die entsprechenden Entwicklungen mit den um die Auf-/Abschläge der
Szenarien korrigierten Zinsentwicklungen gezeigt.
In einem zweiten Schritt wird jeder von TRIGONIS errechnete Zahlungsverlauf wiederum mit der (ggf.
zeitlich variierenden) Basiszinssatzentwicklung bis zum Simulationsstichtag bzw. bis zum Zugangsdatum
zukünftiger Darlehen abgezinst. Die daraus resultierenden Zinskosten und -Erträge werden auf weiteren
Zahlungsströmen innerhalb von TRIGONIS abgelegt. Die Differenz zwischen dem tatsächlichen Bilanzwert
und dem derart errechneten Barwert ist ein Maß für das Marktrisiko.
9.3
Zinsbindungsbilanzen
In TRIGONIS gibt es zwei Ausprägungen der Zinsbindungsbilanz, eine gewichtet über den jeweiligen Monat
und eine zum Monatsende. Eine Zinsbindungsbilanz ist ein optionaler Bericht zum Ausweis des AktivPassiv-Überhangs. Er dient der Identifizierung und Quantifizierung von Zinsänderungsrisiken. In der
Zinsbindungsbilanz werden sämtliche aktiven und passiven Festzinspositionen gegenübergestellt. Eine
offene Position, entweder als Aktivüberhang oder als Passivüberhang bedeutet ein Zinsänderungsrisiko.
In der Zinsbindungsbilanz (Monatsdurchschnitt) errechnet TRIGONIS die monatlichen
Durchschnittszinsen als Betrag und Prozentsatz. Eine Trennung der Positionen nach Selektionsmerkmalen
wie z.B. Transaktionswährung oder Zinsvereinbarung ist möglich.
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Zusatzmodule
221
Zinsbindungsbilanz (Monatsdurchschnitt)
In der Zinsbindungsbilanz (Monatsende) errechnet TRIGONIS die Zinsen als Betrag und Prozentsatz jeweils
zum Monatsende. Eine Trennung der Positionen nach Selektionsmerkmalen wie z.B. Transaktionswährung
oder Zinsvereinbarung ist möglich.
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222
TRIGONIS-Benutzerhandbuch
Zinsbindungsbilanz (Monatsende)
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Kapitel
10
Technische Beschreibung
224
TRIGONIS-Benutzerhandbuch
10
Technische Beschreibung
10.1
Überblick
Dieser Abschnitt richtet sich in erster Linie an Administratoren oder Systembetreuer, die TRIGONIS
installieren und verwalten. Wenn Sie TRIGONIS einfach verwenden, brauchen Sie sich um diese Dinge
nicht zu kümmern.
Das Kapitel beschreibt:
Hard- und Softwarevoraussetzungen für die Installation und den Betrieb von TRIGONIS
Die Installation auf einem Einzelplatzsystem
Anpassungen der Installation für den Betrieb mit einem Application-Server
weitere technische TRIGONIS Einstellungen
10.2
Systemvoraussetzungen
10.2.1 Software
Als JAVA-Anwendung läuft TRIGONIS unter Windows und vielen UNIX-Derivaten. Die Generierung der
Ergebnisse erfolgt im XML-Format.
10.2.2 Hardware
Mindestanforderungen:
Prozessor:
minimal:
empfohlen:
1 GHz
2 GHz / Dual Core
Hauptspeicher:
minimal:
empfohlen:
1 GB
2 GB
Bildschirmauflösung: minimal:
empfohlen:
1024 x 768 Bildpunkte
1280 x 1024 Bildpunkte
Festplatte:
5 GB freier Speicherplatz
minimal:
10.2.3 Schnittstelle
TRIGONIS stellt eine Schnittstelle im XML-Format zur Verfügung. Darüber hinaus können individuelle
Schnittstellen z.B. in ASCII oder Excel realisiert werden.
10.3
Einzelplatzbetrieb auf Einzelrechner oder File-Server
Das Installationsprogramm installiert TRIGONIS komplett in ein ausgewählte Verzeichnis. Es werden keine
weiteren Dateien (dll´s, init etc) außerhalb des TRIGONIS Ordners installiert.
Eine Installation sieht im Dateisystem folgendermaßen aus:
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Technische Beschreibung
225
configuration
In diesem Verzeichnis befinden sich alle Dateien die TRIGONIS zur Konfiguration benötigt. Dateien in
diesem Verzeichnis dürfen nicht geändert werden. Andernfalls ist die korrekte Funktion von TRIGONIS
nicht gewährleistet. Bei einen Update über das Installationsprogramm werden diese Dateien evtl. durch
neuere ersetzt.
extlib
In diesem Verzeichnis liegen Java-Bibliotheken die zur Ausführung von TRIGONIS benötigt werden
jre
Dieses Verzeichnis beinhaltet das Java Runtime-System. TRIGONIS setzt keinerlei Pfade im System, so dass
es nicht zu Konflikten mit einem evtl. bereits vorhandenem Java Runtime-System kommen kann.
mysql
Dieses Verzeichnis wird nur für die Einzelplatzvariante (nicht Enterprise) angelegt. Es beinhaltet die MySql
Datenbank. TRIGONIS setzt keinerlei Pfade im System, so dass es nicht zu Konflikten mit einer evtl. bereits
vorhandenen MySql Installation kommen kann. Die Datenbank wird über TRIGONIS gestartet und gestoppt
und läuft nicht als Systemdienst.
Uninstall_TRIGONIS
Dieses Verzeichnis wird nur für die Einzelplatzvariante (nicht Enterprise) angelegt. Es beinhaltet
Informationen, die beim Deinstallieren von TRIGONIS benötigt werden.
10.3.1 Systemumgebung
TRIGONIS ist eine Java Anwendung und benötigt somit ein Java-Runtime-System. Um möglichst unabhängig
zu sein, wird TRIGONIS mit einem entsprechenden Runtime-System ausgeliefert. Diese System wird nicht
über Umgebungsvariablen oder Pfade angesprochen. Falls auf dem Rechner bereits eine JavaLaufzeitumgebung existiert, so hat das weder Einfluss auf TRIGONIS noch auf andere Anwendungen auf
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226
TRIGONIS-Benutzerhandbuch
dem Rechner. Es ist nicht vorgesehen TRIGONIS über ein bereits installiertes Java-Runtimesystem zu
betreiben.
Das Installationsprogramm legt unter Windows NT in der Registry einen Eintrag unter
HKEY_LOCAL_MACHINE -> SOFTWARE -> Microsoft -> Windows -> CurrentVersion -> Uninstall ->
ab.
Dieser Eintrag wird genutzt um TRIGONIS über die Systemsteuerung zu deinstallieren.
Andere Einträge in die Registry werden nicht vorgenommen. Es werden keine Einträge in
Umgebungsvariablen vorgenommen.
TRIGONIS ist in zwei Varianten erhältlich:
als Einzelplatzsystem
als Enterprise-Version
Die TRIGONIS Einzeplatzvariante verwaltet seine Daten in einer lokal installierten MySQL-Datenbank.
Diese Datenbank wird mit jeder Vollinstallation innerhalb der TRIGONIS-Verzeichnisses installiert. Die
Datenbank wird bei jedem Start von TRIGONIS gestartet und beim Schließen von TRIGONIS wieder beendet.
Für die Datenbank wird kein spezieller Dienst im System installiert. Es ist nicht vorgesehen mit mehreren
TRIGONIS-Installationen auf die selbe Datenbank zuzugreifen.
Die Enterprise-Variante verwaltet seine Daten in einer von Ihnen bereitzustellenden Oracle-Datenbank
und erlaubt kooperatives Arbeiten mehrerer gleichzeitig angemeldeter Benutzer.
10.3.2 Installation der Einzelplatzvariante auf einem File-Server
TRIGONIS kann auch auf einem Laufwerk im Netzwerk installiert werden. Diese Installation sollte von dem
Rechner aus erfolgen, auf dem später mit TRIGONIS gearbeitet werden soll.
Wenn mehrere Arbeitsplätze von TRIGONIS auf dem Netzlaufwerk installiert werden sollen, so muss jede
Lizenz komplett in ein eigenes Verzeichnis installiert werden. Die einzelnen Lizenzen sind dann komplett
unabhängig. Das entspricht dem Prinzip des Einzelplatzsystems, welches TRIGONIS verfolgt.
Die Deinstallation muss von dem Rechner aus gestartet werden von dem TRIGONIS installiert worden ist.
Andernfalls bleibt in der Windows-Registry der Eintrag
HKEY_LOCAL_MACHINE -> SOFTWARE -> Microsoft -> Windows -> CurrentVersion -> Uninstall ->
stehen.
Zur Installation und zum Betrieb von TRIGONIS sind Schreibrechte für das Installationsverzeichnis für alle
entsprechenden Benutzer nötig.
Hinweis:
10.4
Wenn Sie Administrator sind, vergessen Sie bitte nicht die erforderlichen
Berechtigungen für alle vorgesehenen TRIGONIS Anwender zu vergeben.
Weitere Einstellungen
TRIGONIS bietet zudem weitere Einstellungsmöglichkeiten, die im Regelfall keiner Anpassung bedürfen, in
Problemsituationen jedoch Abhilfe schaffen können.
10.4.1 Probleme bei der Anzeige der Ergebnisse
Bei dem Export von sehr großen Einzelvertragsprotokollen (mehr als 65.000 Zeilen) kann es beim Einsatz
von Excel 2007 zu Anzeigeproblemen kommen:
Excel startet zwar, bleibt aber mit einem weißen Hintergrundbildschirm stehen.
In der Praxis hat sich dennoch gezeigt, dass ein Start von Excel im abgesicherten Modus helfen kann. Im
abgesicherten Modus werden individuelle Einstellungen, Startparameter und add-ins nicht geladen. Für
die Aktivierung des abgesicherten Modus ergänzen Sie bitte am Ende der Datei "trigonis.lax" die Zeile:
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Technische Beschreibung
227
excel.safe.mode = on
und starten TRIGONIS neu.
Für den Fall, dass Sie mit einer Version vor 4.0 arbeiten und somit das Einzelvertragsprotokoll im
Dateisystem als csv-Datei zur Verfügung haben, können Sie diese auch direkt per Doppelklick öffnen.
10.4.2 Performanz / Hauptspeicher
TRIGONIS kann mit einer Hauptspeichergröße ab 512 MB betrieben werden. Für die meisten Anwendungen
sind 1024 MB oder mehr optimal.
Wenn mit TRIGONIS sehr große Bestände (> 50000 Verträge) bearbeitet werden, oder wenn Auswertungen
über lange Zeiträume (> 250 Monate) gefahren werden kann es zu langen Rechenzeiten kommen. Im
Extremfall kann es dann sogar zum Abbruch einer Simulation kommen. In diesem Fall empfiehlt es sich
den Hauptspeicher über 512 MB hinaus zu erhöhen. Damit das Java-Runtimesystem diesen Speicher
nutzen kann sind Anpassungen an die Startroutine von TRIGONIS nötig.
Im TRIGONIS Verzeichnis befindet sich die Datei TRIGONIS.lax. In diese Datei befinden sich folgende
Zeilen:
lax.nl.java.option.java.heap.size.initial=128m
lax.nl.java.option.java.heap.size.max=512m
Die erste Zeile gibt den Initialwert für den vom Java-Runtime-System beanspruchten Hauptspeicher in MB
an, die zweites Zeile den maximalen Wert. (Es ist wichtig das 'm' hinter dem Wert anzugeben, andernfalls
interpretiert das Runtime-System den Wert in Bytes und nicht in Megabytes)
Standardmäßig ist hier 128m bzw. 512m eingestellt. Falls mehr Speicher vorhanden ist können diese
Werte erhöht werden. In keinem Fall dürfen diese Werte jedoch größer als der vorhandene physikalische
Hauptspeicher sein. Dies führt zu extrem langen Antwortzeiten von TRIGONIS.
Hinweis:
Die Änderungen in der Datei TRIGONIS.lax werden bei einem Update oder einer
Neuinstallation überschrieben. Sie sind also gegebenenfalls neu zu setzen.
TRIGONIS kann Simulationen von mehr als 250 Monaten durchführen.
Die monatlichen Ergebnisse von diesen Simulationen kann Excel nicht darstellen. Excel ist limitiert auf
maximal 256 Spalten. Durch Auswahl der Anzeigeoption "jährlich" (bzw. halbjährlich / vierteljährlich)
können auch solche Berichte in Excel dargestellt werden.
10.4.3 Probleme beim Laden sehr großer Projekte
Das Lesen sehr großer Projekte mit entsprechend vielen Selektionen und Einstellungen kann unter
Umständen sehr viel Zeit in Anspruch nehmen. Für diesen Fall kann das Speichern von
Zwischenergebnissen im Projekt unterdrückt werden, was zu einer deutlich kleineren Größe der
Projektdateien führt. Dazu ist in der Datei "trigonis.lax" der Eintrag
store.results=off
in einer eigenen Zeile vorzunehmen.
Die mit dieser Einstellung nicht mehr gespeicherten Zwischenergebnisse werden z.Zt. von TRIGONIS für den
Abgleich der Kontenrahmen beim Laden eines Projekts sowie für die Erstellung der Zinsbindungsbilanz
ohne eine vorhergehende Simulation genutzt. Für den Fall, dass Sie das Zusatzmodul "Zinsbindungsbilanz"
im Einsatz haben, kann dann eine Zinsbindungsbilanz nur direkt nach einer Simulation aufgebaut werden.
Hinweis:
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Die Änderungen in der Datei TRIGONIS.lax werden bei einem Update oder einer
Neuinstallation überschrieben. Sie sind also gegebenenfalls neu zu setzen.
228
TRIGONIS-Benutzerhandbuch
10.4.4 Sprach- und Regionaleinstellungen
TRIGONIS übernimmt automatisch die im Betriebssystem eingestellten Sprach- und Regionaleinstellungen.
Das betrifft die Sprache der Programmdialoge und Meldungen (bisher wird nur Deutsch oder – als
Standard – Englisch unterstützt), das Format von Beträgen und Datumsangaben sowie das
Währungssymbol.
Die in den Berichten verwendete Sprache wird nicht über diese Einstellungen gesteuert. Die Berichte
werden für jede Installation individuell angepasst, dabei wird ggf. auch bereits die Sprache
berücksichtigt.
Wenn Sie in TRIGONIS andere Sprach- oder Regionaleinstellungen verwenden wollen als im
Betriebssystem, müssen Sie die Datei TRIGONIS.LAX im TRIGONIS Hauptverzeichnis anpassen. Das sollte
aber nur in Ausnahmefällen und unbedingt mit fachkundiger Unterstützung geschehen. Fügen Sie am Ende
der Datei mit Hilfe eines normalen Texteditors einen oder mehrere der folgende Einträge hinzu:
Bezeichner
Werte
Auswirkungen / Beispiele
country
2-stelliger Code gem. ISO 3166
Setzt das Währungssymbol, wenn nicht
durch currency überschrieben.
country=UK
Vereinigtes Königreich => Währung £
country=RU
Russland => Währung RUB
Weitere Auswirkungen, wie z.B. regionale
Sprachecodes, werden bisher nicht
unterstützt.
lang
2-stelliger Code gem. ISO 639
Setzt die Anwendungssprache (bisher nur
Deutsch oder Englisch), das Format für
Beträge (Tausender- und
Dezimaltrennzeichen) und das
Datumsformat, wenn nicht durch dateformat
überschrieben.
lang=DE
deutsch => Sprache Deutsch, Format für
Beträge: 999.999,99, Format für Datum:
31.12.2006
lang=fr
französisch => Sprache Englisch, Format
für Beträge: 999 999,99, Format für
Datum: 31/12/2006
lang=en
englisch => Sprache Englisch, Format für
Beträge: 999,999.99, Format für Datum:
12/31/2006
dateformat
Kombination aus
d für Tag
M für Monat
y für Jahr und Trennzeichen wie
z.B. ‚/’ oder ‚.’
Überschreibt das durch lang eingestellte
Datumsformat
dateformat=dd.MM.yyyy
31.12.2006
dateformat=MM/dd/yy
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Technische Beschreibung
229
12/31/06
currency
beliebige Zeichenfolge
Überschreibt das durch country eingestellte
Währungssymbol
currency=$ oder € oder Knuts
Hinweis:
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Beträge in TRIGONIS-Berichten, die mit MS-Excel erzeugt werden, werden
anhand der Excel-Einstellungen formatiert. Diese stimmen i.d.R. mit denen des
Betriebssystems überein und können deshalb von den TRIGONIS -Einstellungen
gemäß TRIGONIS.LAX abweichen. Die aktuelle TRIGONIS-Einstellung für
Sprache und Land wird im "About-Dialog" (Hilfe | Über TRIGONIS) angezeigt,
z.B. "de_ES" für "deutsch in Spanien".
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