E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient

E-ConsentPro 2.1

Benutzerhandbuch

DesktopClient

Februar 2014

Inhalt

1 Willkommen bei E-ConsentPro ...................................................... 6

2 Erste Schritte ................................................................................... 8

2.1

In drei Schritten zum Ausdruck .......................................................... 8

2.2

Das Anwendungsfenster und seine Elemente ................................ 10

3 Aufklärungsbögen finden ............................................................. 12

3.1

Mit dem Navigator arbeiten ............................................................. 13

3.2

Suchen ............................................................................................. 14

3.3

Mit Favoriten arbeiten ...................................................................... 16

3.4

Zuletzt verwendete Aufklärungsbögen öffnen ................................. 20

3.5

Bogeninformationen anzeigen ......................................................... 20

4 Aufklärungsbögen bearbeiten und drucken ............................... 23

4.1

Patient erfassen ............................................................................... 23

4.2

Arzt erfassen .................................................................................... 25

4.3

Einrichtung erfassen ........................................................................ 27

4.4

Bogensprache ändern ..................................................................... 29

4.5

Einen Aufklärungsbogen ausfüllen .................................................. 29

4.6

Einen Aufklärungsbogen drucken .................................................... 32

4.7

Druckstatistik anzeigen und ausgeben ............................................ 32

5 Benutzereinstellungen .................................................................. 35

5.1

Kennwort und allgemeine Profileinstellungen ändern ..................... 35

5.2

Logo im Nutzerprofil angeben ......................................................... 36

5.3

Druckeinstellungen im Nutzerprofil ändern...................................... 37

5.4

Dokumente für den Druck verketten ................................................ 38

5.5

Bogenkürzel aus- oder einblenden .................................................. 40

5.6

Menü- und Symbolleiste anpassen ................................................. 40

6 Zugriffsverwaltung ........................................................................ 43

6.1

Überblick über die Zugriffsverwaltung ............................................. 43

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 3

Inhalt

6.2

Kostenstellen verwalten ................................................................... 45

6.3

Mandanten verwalten ...................................................................... 48

6.4

Favoriten vorgeben .......................................................................... 52

6.5

Landesspezifisches Sortiment ändern............................................. 53

6.6

Einrichtung zentral erfassen ............................................................ 54

6.7

Autovervollständigungstexte verwalten ........................................... 55

6.8

Allgemeine Einstellungen zu Kostenstellen ändern ........................ 56

6.9

Allgemeine Einstellungen zu Nutzerprofilen ändern ........................ 57

6.10

Nutzergruppen verwalten ................................................................ 58

6.11

Nutzerprofile verwalten .................................................................... 61

6.12

Sortimentsgruppen verwalten .......................................................... 66

7 Anpassen der Aufklärungsbögen ................................................ 73

7.1

Aufklärungsbogen umbenennen ...................................................... 73

7.2

Eigenes Logo einfügen .................................................................... 74

7.3

Barcode-Datei einfügen ................................................................... 75

7.4

Generierte Barcodes einfügen ......................................................... 76

7.5

Daten auf den Aufklärungsbögen ausgeben ................................... 82

7.6

Eingabefenster anpassen ................................................................ 87

8 Eigene Dokumente ........................................................................ 91

8.1

Eigene Dokumente hinzufügen ....................................................... 91

8.2

Neue Sprachversionen hinzufügen ................................................. 94

8.3

Eigene Dokumente ändern, verschieben oder löschen................... 95

8.4

Unterordner hinzufügen oder löschen ............................................. 96

8.5

Hinweise zum Ausdruck eigener Dokumente .................................. 97

9 Druckeinstellungen ....................................................................... 98

9.1

Druckeinstellungen ändern .............................................................. 98

9.2

Drucksequenzen festlegen .............................................................. 99

10 Aktualisierung und Lizenz .......................................................... 102

10.1

Aufklärungsbögen aktualisieren .................................................... 102

10.2

Bogenaktualisierung automatisieren ............................................. 108

10.3

Aktualisierungsverlauf prüfen ........................................................ 109

10.4

Lizenz verwalten ............................................................................ 109

10.5

Proxy-Einstellungen ändern .......................................................... 111

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 4

Inhalt

10.6

Programm aktualisieren ................................................................. 112

11 Allgemeine Administration ......................................................... 114

11.1

Datenbankkomprimierung ............................................................. 114

12 Schnittstellen ............................................................................... 115

12.1

Allgemeine Informationen zur Schnittstelle ................................... 116

12.2

Schnittstelle BDT/GDT................................................................... 120

12.3

Schnittstelle GAP-IT (iSOFT) ........................................................ 125

12.4

Schnittstelle IFU ............................................................................. 128

12.5

Schnittstelle MCC (Meierhofer AG) ............................................... 130

12.6

Schnittstelle Orbis (Agfa/GWI) ....................................................... 133

12.7

Schnittstelle VDDS ........................................................................ 135

12.8

Schnittstelle fdKlinika (Fliegel Data) .............................................. 138

12.9

Schnittstelle iMedOne (Tieto) ........................................................ 141

12.10

Schnittstelle ifa (ifa Systems) ........................................................ 143

12.11

Schnittstelle medico//s (Siemens) ................................................. 146

13

14

Häufig gestellte Fragen ............................................................... 149

Kontakt und Support ................................................................... 154

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 5

1 Willkommen bei

E-ConsentPro

Willkommen bei E-ConsentPro, der elektronischen Lösung für eine medizinisch und rechtlich fundierte Patientenaufklärung.

Das bietet Ihnen E-ConsentPro:

 Zugriff auf alle Aufklärungsbögen der Bogensysteme Diomed und

ProCompliance

 Aufklärungsbögen in zahlreichen Sprachen

 Ausfüllen direkt am Bildschirm

 Druck nach Bedarf

 Stückgenaue Abrechnung

 Garantierte Aktualität

 Zuordnung von Kostenstellen

 Ausblenden nicht benötigter Fachgebiete

 Integration eigener Dokumente

 Übernahme von Patientendaten aus einem

Krankenhaus-Informationssystem oder Praxissystem

 Einbinden der Anschrift der Abteilung und des behandelnden Arztes

 Einbinden von Barcodes und Logos

 Bogenaktualisierung wahlweise online oder per CD-ROM

E-ConsentPro ist in den Varianten Classic, Comfort und Premium verfügbar.

Je nach Variante können Sie zusätzlich folgende Funktionen nutzen:

 Patientenkonsole zum Ausfüllen der Bögen durch die Patienten

 videoassistierte Patientenaufklärung

 digitale Unterschrift

Detaillierte Informationen zu den einzelnen Produktvarianten erhalten Sie von der Thieme Compliance GmbH.

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 6

Willkommen bei E-ConsentPro

Zielgruppe des Dokuments

Dieses Dokument wendet sich an folgenden Personenkreis:

 Benutzer, die Aufklärungsbögen ausfüllen und drucken

Für diese Tätigkeiten werden Grundkenntnisse im Umgang mit

Computern, mit Programmen wie Microsoft Office und dem

Windows-Betriebssystem vorausgesetzt.

 Administratoren, die das Programm installieren, verwalten und die

Programmfunktionen einstellen

Für alle administrativen Tätigkeiten werden Kenntnisse in der Netzwerk-,

Betriebssystem- und Datenbankadministration und in der Verwendung der Kommandozeile vorausgesetzt.

Darstellungsmittel

In diesem Dokument werden folgende Darstellungsmittel verwendet:

Darstellungsmittel Bedeutung

Beispieltext Hervorhebung von Fließtext sowie

Namen von Elementen der

Bedienoberfläche wie Schaltflächen,

Fenster, Felder, o. ä.

Beispieltext

Beispieltext

Namen von Dateien, Parametern, o. ä.

Variable Benutzereingabe. Der Text ist durch konkrete Werte zu ersetzen.

1. Schritt

Hinweis:

Achtung:

Arbeitsschritte, die Sie in der angegebenen Reihenfolge ausführen

Tipps und zusätzliche Informationen

Aktionen, die zu Datenverlust oder

Fehlern führen können

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 7

2

2.1

Erste Schritte

In diesem Kapitel:

In drei Schritten zum Ausdruck..................................................................... 8

Das Anwendungsfenster und seine Elemente ........................................... 10

In drei Schritten zum Ausdruck

Hier erfahren Sie, wie Sie nach der Installation von E-ConsentPro Ihren ersten

Aufklärungsbogen ausdrucken.

Schritt 1 - E-ConsentPro starten:

1. Starten Sie das Programm mithilfe des E-ConsentPro-Symbols:

Windows 7 oder älter: Bei einer Einzelplatzinstallation können Sie alternativ Start > (Alle) Programme > E-ConsentPro > E-ConsentPro wählen.

2. Melden Sie sich mit einem der folgenden Standardprofile an: o Nutzername admin, standardmäßig kein Kennwort

Nutzerprofil mit Administratorrechten o Nutzername default, standardmäßig kein Kennwort

Nutzerprofil ohne Administratorrechte

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 8

Erste Schritte

3. Klicken Sie auf Anmelden.

Abbildung 1: Anmeldefenster

Schritt 2 - Aufklärungsbogen öffnen:

1. Öffnen Sie im Navigator ein beliebiges Fachgebiet, z. B. Anästhesie, indem Sie auf den Ordner doppelklicken.

2. Doppelklicken Sie auf einen beliebigen Aufklärungsbogen.

Der Aufklärungsbogen öffnet sich im rechten Fensterbereich.

Abbildung 2: Anwendungsfenster mit geöffnetem Aufklärungsbogen

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 9

Erste Schritte

2.2

Schritt 3 - Aufklärungsbogen drucken:

1. Klicken Sie auf Bogen drucken.

2. Wählen Sie im Fenster Drucken den gewünschten Drucker und ändern

Sie bei Bedarf die Druckeinstellungen. Klicken Sie auf Drucken.

Hinweis: Wenn der Ausdruck an den Seitenrändern abgeschnitten ist:

Ändern Sie in Ihrem Nutzerprofil die Skalierung und verwenden Sie im

Drucken-Fenster die Option Tatsächliche Größe. Weitere Informationen

finden Sie unter Druckeinstellungen im Nutzerprofil ändern auf Seite 37.

Das Anwendungsfenster und seine

Elemente

Das Anwendungsfenster enthält alle Funktionen, die Sie für die tägliche Arbeit mit E-ConsentPro benötigen.

Abbildung 3: E-ConsentPro Anwendungsfenster

A Die Titelleiste zeigt den Namen des Nutzerprofils an, mit dem Sie angemeldet sind.

B Mit der Symbolleiste können Sie unter anderem

Aufklärungsbögen suchen, drucken und die Bogensprache

ändern.

Die verfügbaren Funktionen hängen davon ab, welche Variante von E-ConsentPro Sie verwenden.

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 10

Erste Schritte

C Im Navigator sind die Aufklärungsbögen nach fachlichen

Gesichtspunkten geordnet.

Häufig benötigte Aufklärungsbögen können Sie als Favoriten speichern. Der Verlauf enthält die Aufklärungsbögen, die Sie zuletzt geöffnet haben.

D Im Datenbereich sehen Sie den aktuellen Patienten, den Arzt und die Einrichtung.

E Der Bogenbereich zeigt die Startseite, Suchergebnisse oder den geöffneten Aufklärungsbogen an.

F Die Statusleiste enthält Versionsinformationen zu E-ConsentPro.

Details zum Bogenbereich:

Abbildung 4: Bogenbereich (Ausschnitt)

A Die Titelleiste des Bogenbereichs zeigt den Titel des geöffneten

Aufklärungsbogens an und enthält Symbole, die Sie beim

Ausfüllen des Aufklärungsbogens unterstützen.

B In der Info-Zeile sehen Sie die Informationen, die in der Fußzeile oder am linken oder rechten Seitenrand jedes Aufklärungsbogens gedruckt werden.

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 11

3 Aufklärungsbögen finden

In diesem Kapitel:

Mit dem Navigator arbeiten ........................................................................ 13

Suchen ........................................................................................................ 14

Mit Favoriten arbeiten ................................................................................. 16

Zuletzt verwendete Aufklärungsbögen öffnen ............................................ 20

Bogeninformationen anzeigen .................................................................... 20

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 12

3.1

Aufklärungsbögen finden

Mit dem Navigator arbeiten

Im Navigator sind die verfügbaren Aufklärungsbögen nach Fachgebieten gruppiert. Jedes Fachgebiet entspricht einem Ordner. Ein Ordner kann

Aufklärungsbögen und weitere Ordner enthalten.

Abbildung 5: Navigator

So öffnen und schließen Sie ein Fachgebiet:

 Um ein Fachgebiet zu öffnen, klicken Sie auf das -Symbol.

Alternativ können Sie auf das Ordnersymbol oder den Namen eines geschlossenen Fachgebiets doppelklicken.

 Um ein Fachgebiet zu schließen, klicken Sie auf das -Symbol.

Alternativ können Sie auf das Ordnersymbol oder den Namen eines geöffneten Fachgebiets doppelklicken.

 Um alle Fachgebiete zu schließen, klicken Sie auf das

Reduzieren-Symbol .

So öffnen Sie einen Aufklärungsbogen:

 Doppelklicken Sie auf den Aufklärungsbogen.

Der Aufklärungsbogen wird im rechten Fensterbereich geöffnet.

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 13

3.2

Aufklärungsbögen finden

So drucken Sie einen Aufklärungsbogen über den

Navigator:

 Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Aufklärungsbogen. Wählen

Sie die Druckoption für die gewünschte Bogensprache.

So zeigen Sie Bogeninformationen über den Navigator an:

 Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Aufklärungsbogen und wählen Sie Bogeninformationen.

So ändern Sie die Breite des Navigators:

1. Zeigen Sie mit der Maus auf den rechten Rand des Navigators.

2. Wenn der Mauszeiger die Form eines Doppelpfeils hat, drücken Sie die linke Maustaste und ziehen Sie den Navigator auf die gewünschte

Breite.

Suchen

Mithilfe des Suchfelds im Anwendungsfenster können Sie nach

Aufklärungsbögen suchen.

Abbildung 6: Suchfeld

So suchen Sie nach Aufklärungsbögen:

1. Geben Sie im Feld Bogensuche einen oder mehrere Suchbegriffe ein.

2. Klicken Sie auf Suche.

Alternativ können Sie die Enter- oder Return-Taste drücken.

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 14

Aufklärungsbögen finden

Ergebnisliste

Die Ergebnisliste zeigt die gefundenen Aufklärungsbögen an. In einer längeren Ergebnisliste können Sie seitenweise blättern (1). Sie können mit einem Klick auf den Link Details die Bogeninformationen anzeigen (2) und den Aufklärungsbogen öffnen (3).

Abbildung 7: Ergebnisliste

Im geöffneten Aufklärungsbogen gelangen Sie durch einen Klick auf zurück

zu den Suchergebnissen wieder zur Ergebnisliste.

Weitere Informationen zur Suche

 Die Trefferliste enthält nur Aufklärungsbögen, die Sie aufgrund Ihrer

Berechtigung im Navigator angezeigt bekommen.

 Die Suche findet alle Wörter, die mit dem Suchbegriff übereinstimmen oder in denen der Suchbegriff vorkommt. Wenn Sie z. B. Niere eingeben, finden Sie Niere , Nierentransplantation , Nebenniere usw.

 Die Groß-/Kleinschreibung des Suchbegriffs spielt keine Rolle.

 Wenn Sie mehrere Suchbegriffe eingeben, werden alle

Aufklärungsbögen gefunden, die mindestens einen der eingegebenen

Suchbegriffe enthalten.

 Die Suche sucht in der Bogensprache, die in Ihrem Nutzerprofil eingestellt ist.

 Sie können auch die Artikelnummer, das Bogenkürzel oder eine

Körperregion als Suchbegriff eingeben.

Die Suche findet alle Begriffe, die im Text des Aufklärungsbogens vorkommen oder in den Bogeninformationen in den Feldern Titel,

Individueller Titel, Art. Nr., Bogenkürzel, Körperregion,

Suchbegriffe.

 Suchoperatoren wie * werden nicht unterstützt.

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 15

3.3

Aufklärungsbögen finden

Mit Favoriten arbeiten

In der Favoritenliste können Sie häufig benötigte Aufklärungsbögen speichern und wieder öffnen. Dies hat den Vorteil, dass Sie sich nicht deren Position im

Navigator merken oder die Suche verwenden müssen.

Mit Hilfe von Ordnern können Sie Ihre Favoriten inhaltlich unterteilen. Ordner können sowohl Aufklärungsbögen als auch weitere Unterordner enthalten.

Abbildung 8: Favoriten

Hinweis: Der Administrator kann die Favoritenfunktion deaktivieren, so dass

Sie nicht mit Favoriten arbeiten können. Der Reiter Favoriten zeigt dies durch einen entsprechenden Hinweis an.

Sortierung

Die Favoritenliste wird automatisch nach folgenden Kriterien sortiert:

 Am Anfang der Liste sind alle Ordner in alphabetischer Reihenfolge aufgelistet.

 Anschließend folgen die Aufklärungsbögen, alphabetisch nach dem

Bogenkürzel oder Bogennamen sortiert.

 Der Inhalt von Unterordnern wird nach denselben Kriterien sortiert.

Sie können die automatische Sortierung nicht ändern.

Vorgegebene Favoriten

Ihre Favoritenliste kann Einträge enthalten, die der Administrator vorgegeben hat. Diese Einträge erkennen Sie an der schwarzen Schrift. Sie können vorgegebene Favoriten weder ändern noch löschen und vorgegebenen

Favoritenordnern keine eigenen Einträge hinzufügen.

Sie können jedoch eigene Favoriten und eigene Favoritenordner anlegen.

Diese sind in blauer Schrift dargestellt.

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 16

Aufklärungsbögen finden

So fügen Sie den Favoriten einen Aufklärungsbogen hinzu:

1. Öffnen Sie den Aufklärungsbogen, den Sie den Favoriten hinzufügen möchten.

2. Klicken Sie auf den Reiter Favoriten.

3. Klicken Sie auf das Favoriten-Symbol . Alternativ können Sie mit der rechten Maustaste klicken und Favoriten hinzufügen wählen.

Das Hinzufügen ist nur möglich, wenn ein Aufklärungsbogen geöffnet ist.

Wenn das Favoriten-Symbol inaktiv ist, klicken Sie in einen leeren

Bereich der Favoritenliste, um es zu aktivieren.

Der Aufklärungsbogen wird der Favoritenliste hinzugefügt. Das gelbe

Sternchen im Bogensymbol zeigt an, dass der Aufklärungsbogen in den Favoriten zu finden ist.

So verwenden Sie die Favoriten:

 Einen Aufklärungsbogen öffnen:

Doppelklicken Sie im Reiter Favoriten auf den Aufklärungsbogen.

 Einen Aufklärungsbogen drucken:

Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Aufklärungsbogen und wählen Sie die Druckoption für die gewünschte Bogensprache.

Alternativ können Sie den Aufklärungsbogen öffnen und mit dem

Drucken-Symbol in der Symbolleiste drucken.

 Bogeninformationen anzeigen:

Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Aufklärungsbogen und wählen Sie Bogeninformationen.

So fügen Sie einen Ordner hinzu:

1. Klicken Sie im Reiter Favoriten auf das Ordner-Symbol . Alternativ können Sie mit der rechten Maustaste klicken und Favoritenordner

hinzufügen wählen.

2. Geben Sie den Namen des Ordners ein.

3. Klicken Sie auf OK.

Hinweis: Wenn Sie einen Aufklärungsbogen in einem bestimmten Ordner speichern möchten, markieren Sie zuerst den Ordner, bevor Sie auf das

Favoriten-Symbol klicken.

Sie können denselben Aufklärungsbogen mehrfach hinzufügen, z. B. zu mehreren inhaltlich passenden Ordnern. Innerhalb desselben Ordners kann der Aufklärungsbogen nur einmal vorhanden sein.

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 17

Aufklärungsbögen finden

So benennen Sie einen Ordner um:

1. Klicken Sie im Reiter Favoriten auf den umzubenennenden Ordner.

2. Klicken Sie auf das Umbenennen-Symbol . Alternativ können Sie mit der rechten Maustaste klicken und Umbenennen wählen.

3. Geben Sie den neuen Namen ein.

4. Klicken Sie auf OK.

So verschieben Sie einen Favoriten in einen Ordner:

1. Klicken Sie im Reiter Favoriten auf den Favoriten, den Sie in einen

Ordner verschieben möchten.

2. Ziehen Sie den zu verschiebenden Favoriten auf den Zielordner. Lassen

Sie die Maustaste los.

Der Favorit wird in den Zielordner verschoben und alphabetisch einsortiert.

Wenn Sie einen Favoriten auf die oberste Ebene verschieben möchten, ziehen Sie ihn an den Anfang der Favoritenliste. Sobald ein schwarzer

Balken zu sehen ist, lassen Sie den Favoriten los.

Der Favoriteneintrag wird verschoben und alphabetisch in die bestehenden Einträge dieser Ebene einsortiert.

Abbildung 9: Favoriten verschieben

So verschieben Sie einen Ordner in einen Unterordner:

1. Klicken Sie im Reiter Favoriten auf den Ordner, den Sie verschieben möchten.

2. Ziehen Sie den zu verschiebenden Ordner auf den Zielordner. Lassen Sie die Maustaste los.

Der Ordner wird mit seinem kompletten Inhalt an die Zielposition verschoben.

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 18

Aufklärungsbögen finden

Wenn Sie einen Ordner auf die oberste Ebene verschieben möchten, ziehen Sie ihn an den Anfang der Favoritenliste. Sobald ein schwarzer

Balken zu sehen ist, lassen Sie den Ordner los.

Der Ordner wird verschoben und alphabetisch in die bestehenden Ordner dieser Ebene einsortiert.

Abbildung 10: Ordner verschieben

So klappen Sie alle Ordner auf und zu:

 Um alle Ordner und Favoriteneinträge anzuzeigen, klicken Sie im Reiter

Favoriten auf das Erweitern-Symbol .

 Um alle Ordner zu schließen, klicken Sie auf das Reduzieren-Symbol

.

So löschen Sie einen Favoriten oder Ordner:

Hinweis: Sie können nur Favoriten und Ordner löschen, die Sie selbst hinzugefügt haben. Diese erkennen Sie an der blauen Schrift.

1. Markieren Sie im Reiter Favoriten den zu löschenden Favoriten oder

Ordner.

2. Klicken Sie auf das Löschen-Symbol . Alternativ können Sie mit der rechten Maustaste klicken und Löschen wählen.

3. Klicken Sie auf OK.

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 19

3.4

3.5

Aufklärungsbögen finden

Zuletzt verwendete Aufklärungsbögen

öffnen

Auf der Startseite und im Reiter Verlauf sind die zuletzt verwendeten

Aufklärungsbögen aufgelistet. Die Startseite enthält nur wenige Einträge; im

Reiter Verlauf können mehr Einträge gespeichert sein.

Der zuletzt verwendete Aufklärungsbogen steht am Anfang der Liste.

So öffnen Sie einen zuletzt verwendeten Aufklärungsbogen:

 Auf der Startseite:

Klicken Sie unter Zuletzt bearbeitete Patientenbögen auf den betreffenden Link.

 Im Reiter Verlauf:

Doppelklicken Sie auf den betreffenden Aufklärungsbogen.

Hinweis: Sie können in Ihrem Nutzerprofil einstellen, wie viele

Aufklärungsbögen im Reiter Verlauf gespeichert werden.

Bogeninformationen anzeigen

E-ConsentPro speichert zu jedem Aufklärungsbogen Informationen, mit denen der Aufklärungsbogen identifiziert werden kann. Dazu zählen die

Artikelnummer, das Bogenkürzel und Angaben zur Sprachversion. Darüber hinaus können zusätzliche Informationen gespeichert sein, z. B. welche

Körperregionen und welche Suchbegriffe dem Aufklärungsbogen zugeordnet sind.

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 20

Aufklärungsbögen finden

Zu jeder Sprachversion eines Aufklärungsbogens sind eigene

Bogeninformationen gespeichert.

Abbildung 11: Bogeninformationen

So zeigen Sie die Bogeninformationen an:

 Wenn der Aufklärungsbogen geöffnet ist:

Klicken Sie in der Symbolleiste auf Bogeninformationen (A).

 Wenn der Aufklärungsbogen nicht geöffnet ist:

Klicken Sie im Navigator mit der rechten Maustaste auf den

Aufklärungsbogen und wählen Sie Bogeninformationen (B).

Dieselbe Vorgehensweise können Sie beim Verlauf und bei den Favoriten verwenden.

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 21

Aufklärungsbögen finden

 In der Ergebnisliste einer Suche können Sie die Bogeninformationen mit einem Klick auf Details öffnen (C).

Abbildung 12: Bogeninformationen anzeigen

Hinweis: Wenn Sie die Bogeninformationen über die Symbolleiste öffnen, werden sie in der Sprache des geöffneten Aufklärungsbogens angezeigt.

Nur der Titel des Aufklärungsbogens bleibt deutsch.

Wenn Sie die Bogeninformationen über einen anderen Weg öffnen, wird der

Titel des Aufklärungsbogens in der Standardsprache angezeigt, die in Ihrem

Nutzerprofil für die Anwendungsoberfläche eingestellt ist. Verfügbare

Standardsprachen sind Deutsch und Englisch.

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 22

4

4.1

Aufklärungsbögen bearbeiten und drucken

In diesem Kapitel:

Patient erfassen .......................................................................................... 23

Arzt erfassen............................................................................................... 25

Einrichtung erfassen ................................................................................... 27

Bogensprache ändern ................................................................................ 29

Einen Aufklärungsbogen ausfüllen ............................................................. 29

Einen Aufklärungsbogen drucken............................................................... 32

Druckstatistik anzeigen und ausgeben ....................................................... 32

Patient erfassen

Die Aufklärungsbögen enthalten Felder für Angaben zum Patienten.

Typischerweise werden in den Feldern der Name, das Geburtsdatum und die

Anschrift des Patienten eingetragen.

Wenn E-ConsentPro mit Ihrem Krankenhaus-Informationssystem (KIS) oder

Praxissystem verbunden ist, werden die Patientendaten automatisch in

E-ConsentPro geladen und in die Aufklärungsbögen übernommen.

Wenn keine Verbindung zum KIS oder Praxissystem besteht, können Sie die

Patientendaten manuell in E-ConsentPro erfassen. Dadurch entfällt z. B. das

Aufkleben eines Adressetiketts auf dem Ausdruck.

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 23

Aufklärungsbögen bearbeiten und drucken

Hinweis: Patientendaten können in den Aufklärungsbögen an mehreren

Stellen ausgegeben werden. Dies hängt davon ab, welches Bogensystem

Sie verwenden und wie die Ausgabe der Patientendaten bei Ihnen eingerichtet ist.

In der Standardeinstellung wird nur ein Teil der Patientendaten in die

Aufklärungsbögen übernommen. Wenn die Aufklärungsbögen weitere

Patientendaten, z. B. die Patienten-ID, enthalten sollen, muss E-ConsentPro vom Administrator angepasst werden.

Informationen für den Administrator: Daten auf den Aufklärungsbögen

ausgeben auf Seite 82. Dort ist auch beschrieben, wo Patientendaten in den

Aufklärungsbögen standardmäßig ausgegeben werden.

Patientendaten werden in E-ConsentPro nicht gespeichert. Sie stehen solange zur Verfügung, bis Sie die Daten ändern, löschen, bis Sie sich von

E-ConsentPro abmelden oder E-ConsentPro neu starten.

So erfassen und ändern Sie Patientendaten:

1. Klicken Sie im Anwendungsfenster auf Patient.

2. Geben Sie die Daten ein.

3. Klicken Sie auf Übernehmen.

Die Patientendaten werden im Datenbereich angezeigt und in die

Aufklärungsbögen übernommen.

Abbildung 13: Patientendaten

So löschen Sie Patientendaten:

1. Klicken Sie im Anwendungsfenster auf Patient.

2. Klicken Sie auf Eingabe löschen.

Die Felder im Eingabefenster werden geleert. Zudem werden die

Patientendaten aus einem gegebenenfalls geöffneten Aufklärungsbogen entfernt.

3. Klicken Sie auf Übernehmen.

Das Eingabefenster wird geschlossen.

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 24

Aufklärungsbögen bearbeiten und drucken

4.2 Arzt erfassen

Die Einwilligungserklärung innerhalb des Aufklärungsbogens enthält ein Feld für den Namen des aufklärenden Arztes. E-ConsentPro bietet Ihnen die

Möglichkeit, diese Daten am Bildschirm einzutragen, bevor Sie den

Aufklärungsbogen drucken.

Die Daten des Arztes werden für Ihr Nutzerprofil gespeichert. Wenn Sie sich das nächste Mal an E-ConsentPro anmelden, werden die Daten automatisch geladen und müssen nicht erneut eingegeben werden.

Hinweis: Alle Daten, die Sie im Eingabefenster erfassen, werden für Ihr

Nutzerprofil gespeichert. Wenn sich mehrere Benutzer mit demselben

Nutzerprofil anmelden, beispielsweise mit dem Standardprofil default , werden die Eingaben des vorherigen Benutzers geladen und mit Ihren

Eingaben überschrieben.

Achtung: In der Standardeinstellung werden Daten des Arztes nicht in die

Aufklärungsbögen übernommen.

Fragen Sie vor der Erfassung von Daten bei Ihrem Administrator nach, ob die

Daten in die Aufklärungsbögen übernommen werden.

Informationen für den Administrator: Daten auf den Aufklärungsbögen

ausgeben auf Seite 82.

So erfassen und ändern Sie die Daten des Arztes:

1. Klicken Sie im Anwendungsfenster auf Arzt.

2. Geben Sie Titel, Nachname und Vorname ein.

3. Klicken Sie auf Übernehmen.

Die Daten werden im Datenbereich angezeigt und in die

Aufklärungsbögen übernommen, sofern dies in E-ConsentPro eingestellt ist.

Abbildung 14: Daten des Arztes

So laden Sie bereits erfasste Daten:

1. Klicken Sie im Anwendungsfenster auf Arzt.

2. Leeren Sie die Eingabefelder, z. B. durch einen Klick auf Eingabe

löschen.

3. Geben Sie z. B. im Feld Nachname den ersten Buchstaben ein.

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 25

Aufklärungsbögen bearbeiten und drucken

Wenn Daten erfasst sind, die mit dem eingegebenen Buchstaben beginnen, öffnet sich eine zweigeteilte Eingabehilfe. Ein Fenster zeigt die

Liste der erfassten Ärzte an, das andere Fenster die Details des markierten Arztes.

Abbildung 15: Eingabehilfe Arzt

4. Doppelklicken Sie in der Liste der Ärzte auf den gewünschten Arzt.

Die Eingabehilfe wird geschlossen und der gewählte Arzt wird in das

Eingabefenster übernommen.

Hinweis: Sie können die Eingabehilfe schließen, ohne Daten zu laden, indem Sie auf das Eingabefenster klicken oder auf das Fenster der

Eingabehilfe klicken.

5. Klicken Sie auf Übernehmen.

So löschen Sie die Daten des Arztes:

1. Klicken Sie im Anwendungsfenster auf Arzt.

2. Klicken Sie auf Eingabe löschen.

Die Felder im Eingabefenster werden geleert. Zudem werden die Daten des Arztes aus einem gegebenenfalls geöffneten Aufklärungsbogen entfernt.

3. Klicken Sie auf Übernehmen.

Das Eingabefenster wird geschlossen.

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 26

4.3

Aufklärungsbögen bearbeiten und drucken

Einrichtung erfassen

Die Aufklärungsbögen enthalten Felder für die Anschrift Ihrer Einrichtung.

E-ConsentPro bietet Ihnen die Möglichkeit, die Daten am Bildschirm einzutragen, bevor Sie den Aufklärungsbogen drucken. Dies hat folgende

Vorteile:

 Das Aufkleben eines Adressetiketts auf dem Ausdruck entfällt.

 Die Daten der Einrichtung werden für Ihr Nutzerprofil gespeichert. Wenn

Sie sich das nächste Mal an E-ConsentPro anmelden, werden die Daten automatisch geladen und müssen nicht erneut eingegeben werden.

Hinweis: Alle Daten, die Sie im Eingabefenster erfassen, werden für Ihr

Nutzerprofil gespeichert. Wenn sich mehrere Benutzer mit demselben

Nutzerprofil anmelden, beispielsweise mit dem Standardprofil default , werden die Eingaben des vorherigen Benutzers geladen und mit Ihren

Eingaben überschrieben.

Voreingestellte Daten

Das Eingabefenster kann Voreinstellungen enthalten, die der Administrator zentral erfasst. Der Administrator legt fest, ob Sie die Voreinstellungen ändern können. In jedem Fall können Sie weitere Daten ergänzen wie den Namen

Ihrer Abteilung.

Achtung: In der Standardeinstellung werden Daten der Einrichtung nicht in die Aufklärungsbögen übernommen.

Fragen Sie vor der Erfassung von Daten bei Ihrem Administrator nach, ob die

Daten in die Aufklärungsbögen übernommen werden.

Informationen für den Administrator: Daten auf den Aufklärungsbögen

ausgeben auf Seite 82.

So erfassen und ändern Sie die Daten der Einrichtung:

1. Klicken Sie im Anwendungsfenster auf Einrichtung.

2. Geben Sie die Daten ein.

3. Klicken Sie auf Übernehmen.

Die Daten werden im Datenbereich angezeigt und in die

Aufklärungsbögen übernommen, sofern dies in E-ConsentPro eingestellt ist.

Abbildung 16: Daten der Einrichtung

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 27

Aufklärungsbögen bearbeiten und drucken

So laden Sie bereits erfasste Daten:

1. Klicken Sie im Anwendungsfenster auf Einrichtung.

2. Leeren Sie die Eingabefelder, z. B. durch einen Klick auf Eingabe

löschen.

3. Geben Sie z. B. im Feld Abteilung den ersten Buchstaben ein.

Wenn Daten erfasst sind, die mit dem eingegebenen Buchstaben beginnen, öffnet sich eine Eingabehilfe. Das rechte Fenster zeigt die vorhandenen Einrichtungen an, das linke Fenster die Details der markierten Einrichtung.

Abbildung 17: Eingabehilfe Einrichtung

4. Doppelklicken Sie im rechten Fenster der Eingabehilfe auf die gewünschte Einrichtung.

Die Eingabehilfe wird geschlossen und die gewählte Einrichtung wird in das Eingabefenster übernommen.

Hinweis: Sie können die Eingabehilfe schließen, ohne Daten zu laden, indem Sie auf das Eingabefenster oder auf das linke Fenster der

Eingabehilfe klicken.

5. Klicken Sie auf Übernehmen.

So löschen Sie die Daten der Einrichtung:

1. Klicken Sie im Anwendungsfenster auf Einrichtung.

2. Klicken Sie auf Eingabe löschen.

Die Felder im Eingabefenster werden geleert und die Daten aus einem gegebenenfalls geöffneten Aufklärungsbogen entfernt. Daten, die der

Administrator zentral erfasst hat, bleiben sowohl im Eingabefenster als auch im Aufklärungsbogen erhalten.

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 28

4.4

4.5

Aufklärungsbögen bearbeiten und drucken

3. Klicken Sie auf Übernehmen.

Das Eingabefenster wird geschlossen.

Bogensprache ändern

Standardmäßig wird die deutsche Version eines Aufklärungsbogens geöffnet.

Viele Aufklärungsbögen gibt es jedoch auch in weiteren Sprachen, so dass

Sie bei Bedarf eine andere Bogensprache wählen können.

So ändern Sie die Bogensprache:

1. Öffnen Sie den gewünschten Aufklärungsbogen.

2. Klicken Sie in der Symbolleiste auf das Sprachsymbol

Eine Auswahlliste zeigt die Sprachen an, in denen der geöffnete

Aufklärungsbogen vorhanden ist. Beachten Sie, dass nicht alle

Aufklärungsbögen in allen Sprachen vorliegen.

Wenn keine weiteren Sprachen verfügbar sind, ist das Sprachsymbol inaktiv und grau hinterlegt.

3. Klicken Sie auf die gewünschte Sprache.

Der Aufklärungsbogen wird in der gewählten Sprache geöffnet.

Hinweis: Sie können in Ihrem Nutzerprofil die Sprache ändern, in der

Aufklärungsbögen standardmäßig geöffnet werden.

Wenn ein Aufklärungsbogen in der eingestellten Sprache nicht verfügbar ist, wird er automatisch in Englisch oder in Deutsch geöffnet.

.

Einen Aufklärungsbogen ausfüllen

Mit E-ConsentPro können Sie Aufklärungsbögen am Bildschirm ausfüllen.

Dies hat den Vorteil, dass Sie Ergänzungen und zusätzlich eingegebene

Fragen speichern können; diese werden beim erneuten Öffnen des

Aufklärungsbogens in derselben Bogensprache automatisch geladen.

Falls gewünscht, können Sie Aufklärungsbögen auch unausgefüllt drucken und handschriftlich ausfüllen.

Hinweis: Einige wenige Aufklärungsbögen können aufgrund ihrer Struktur noch nicht am Bildschirm ausgefüllt werden. Diese Aufklärungsbögen müssen Sie ohne Eintragungen drucken und handschriftlich ausfüllen. Die betreffenden Aufklärungsbögen entsprechen der Printversion, die Sie bei der

Thieme Compliance GmbH beziehen können.

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 29

Aufklärungsbögen bearbeiten und drucken

So füllen Sie einen Aufklärungsbogen am Bildschirm aus:

1. Öffnen Sie den Aufklärungsbogen und ändern Sie bei Bedarf die

Bogensprache.

2. Tragen Sie im Informations-, Anamnese- und Einwilligungsteil die betreffenden Daten ein.

Schaltflächen für die Bearbeitung

In der Titelleiste des Aufklärungsbogens stehen Ihnen folgende Schaltflächen für die Bearbeitung zur Verfügung:

springt zum Informationsteil des Aufklärungsbogens.

springt zum Anamnese-Teil des Aufklärungsbogens.

springt zum Einwilligungsteil des Aufklärungsbogens.

speichert die Ergänzungen, die Sie am Ende des Informationsteils eingegeben haben, sowie zusätzlich eingetragene Fragen im Anamnese-Teil.

Beim erneuten Öffnen desselben Aufklärungsbogens in derselben

Bogensprache werden diese geladen und müssen nicht neu ausgefüllt werden.

Hinweis: Ergänzungen und Zusatzfragen werden für jeden

Aufklärungsbogen, für jede Bogensprache und für jedes Nutzerprofil getrennt gespeichert.

Wenn Sie denselben Aufklärungsbogen in mehreren Bogensprachen verwenden, müssen Sie die Ergänzungen und Zusatzfragen für jede

Bogensprache eingeben und speichern.

(Formulardaten zurücksetzen) setzt die ausgefüllten Felder in den

Ausgangszustand zurück: Gespeicherte Ergänzungen und Zusatzfragen werden wieder in den Aufklärungsbogen geladen. Der Inhalt der übrigen

Felder wird gelöscht.

(Formulardaten komplett leeren) löscht den Inhalt aller Eingabefelder komplett. Die Option steht zur Verfügung, wenn Sie auf den Pfeil klicken.

Abbildung 18: Formulardaten zurücksetzen/komplett leeren

Gespeicherte Ergänzungen und Zusatzfragen werden für die aktuelle

Bearbeitung nicht geladen, sind aber noch vorhanden.

Wenn Sie Ergänzungen und Zusatzfragen dauerhaft löschen möchten, klicken Sie nach dem kompletten Leeren der Formulardaten auf das

Speichern-Symbol .

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 30

Aufklärungsbögen bearbeiten und drucken

Autovervollständigung verwenden

Der Einwilligungsteil enthält ein Feld für die Eingabe von ärztlichen

Anmerkungen. Mithilfe von Kürzeln können Sie hier Standardtexte schnell einfügen. Voraussetzung ist, dass Sie die verfügbaren Kürzel vom

Administrator erhalten haben.

So verwenden Sie die Autovervollständigung:

 Tippen Sie das Kürzel für den gewünschten Standardtext ein.

E-ConsentPro ersetzt das Kürzel automatisch durch den zugeordneten

Text. Die folgende Abbildung zeigt Ihnen ein Beispiel.

Abbildung 19: Autovervollständigung mithilfe von Kürzeln

Weitere Informationen

 Die Autovervollständigung funktioniert nur im Feld für ärztliche

Anmerkungen im Dokumentationsteil, nicht jedoch im Feld für

Ergänzungstexte im Informationsteil.

 Auf dem PC müssen Sie ein Doppelkreuz # vor dem Kürzel eingeben. Im mobilen Arztmodul ist die Eingabe des Doppelkreuzes # nicht nötig.

 Der Administrator kann die Standardtexte ändern und weitere Kürzel hinzufügen. Informationen für den Administrator:

Autovervollständigungstexte verwalten auf Seite 55.

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 31

Aufklärungsbögen bearbeiten und drucken

4.6 Einen Aufklärungsbogen drucken

Sie können einen Aufklärungsbogen ausgefüllt oder unausgefüllt drucken.

In der Info-Zeile über der Bogenansicht finden Sie wichtige Angaben, die auf allen Aufklärungsbögen gedruckt werden: Vorname, Nachname und

Geburtsdatum des Patienten (falls eingetragen), das Redaktionsdatum des

Bogens, in Klammern gegebenenfalls das Redaktionsdatum der Übersetzung und das Freigabedatum der Datei für dieses Programm. Diese Angaben sowie das Druckdatum und die Uhrzeit werden auf allen Seiten entweder in der Fußzeile oder am linken oder rechten Bogenrand gedruckt.

4.7

Abbildung 20: Info-Zeile

So drucken Sie einen Aufklärungsbogen:

1. Klicken Sie auf Bogen drucken.

Alternativ können Sie im Navigator, im Verlauf oder in den Favoriten mit der rechten Maustaste auf einen Aufklärungsbogen klicken und die

Druckoption für die gewünschte Bogensprache wählen.

2. Wenn die Eingabe einer Kostenstelle erforderlich ist, wird das Fenster

Kostenstelle auswählen geöffnet. Wählen Sie Ihre Kostenstelle aus und klicken Sie auf OK.

3. Wählen Sie im Dialogfenster Drucken den gewünschten Drucker und

ändern Sie bei Bedarf die Druckeinstellungen. Klicken Sie auf Drucken.

Hinweis: Wenn der Ausdruck an den Seitenrändern abgeschnitten ist:

Ändern Sie in Ihrem Nutzerprofil die Skalierung und verwenden Sie im

Drucken-Fenster die Option Tatsächliche Größe. Weitere Informationen

finden Sie unter Druckeinstellungen im Nutzerprofil ändern auf Seite 37.

Druckstatistik anzeigen und ausgeben

E-ConsentPro stellt eine Druckstatistik zur Verfügung, die einen Überblick

über die Anzahl der gedruckten Aufklärungsbögen gibt. Sie können die

Kostenstellen und den Zeitraum wählen, den die Übersicht darstellt. Sie können die Übersicht anzeigen, drucken und exportieren.

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 32

Aufklärungsbögen bearbeiten und drucken

Hinweis: Die Druckstatistik steht Ihnen zur Verfügung, wenn Sie

Administratorrechte haben oder wenn die Nutzung für alle Nutzerprofile freigeschaltet ist.

Wenn Sie für Ihr internes Controlling getrennte Übersichten benötigen, z.B. eine Übersicht pro Abteilung, müssen Sie in E-ConsentPro entsprechende

Kostenstellen anlegen und die Druckstatistik nach Kostenstellen sortiert ausgeben.

Eine rechner- oder nutzerbezogene Auswertung ist aus Datenschutzgründen nicht möglich.

So zeigen Sie die Druckstatistik an:

1. Wählen Sie die Menüoption Admin > Druckstatistik.

2. Wählen Sie im linken Fensterbereich entweder die gewünschte

Kostenstelle oder den Eintrag <keine Kostenstelle> .

Sie können mehrere Kostenstellen wählen, indem Sie die STRG-Taste gedrückt halten und auf die Kostenstellen klicken. Wenn Sie alle

Kostenstellen betrachten möchten, klicken Sie auf Alle auswählen.

Unter dem Eintrag <keine Kostenstelle> finden Sie die

Aufklärungsbögen, die ohne Angabe einer Kostenstelle gedruckt wurden.

Wenn viele Kostenstellen angezeigt werden, können Sie die Auswahl reduzieren. Geben Sie hierzu im Feld Filtertext eingeben den Anfang der gewünschten Kostenstelle ein. Sie können das Sternchen * als

Platzhalter für beliebig viele Zeichen eingeben.

Abbildung 21: Druckstatistik

3. Wählen Sie unter Zeitraum, welchen Zeitraum Sie betrachten möchten.

Sie können einen bestimmten Monat oder ein bestimmtes Jahr wählen oder einen Datumsbereich angeben.

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 33

Aufklärungsbögen bearbeiten und drucken

Die Auswahllisten enthalten nur Zeiträume, in denen Aufklärungsbögen gedruckt wurden.

4. Sie können die Sortierung der Übersicht ändern, indem Sie auf den betreffenden Spaltentitel klicken, z.B. auf Datum oder Kürzel.

Die eingestellte Sortierung gilt sowohl im Dialogfenster als auch für den

Druck und Export der Übersicht.

5. Mit folgenden Anzeigeoptionen können Sie die Gruppierung der Übersicht

ändern: o Gleiche Bögen aufsummieren: Wenn Sie diese Option aktivieren, werden gleiche Aufklärungsbögen zusammengefasst. So können Sie sehen, wie viele Exemplare pro Aufklärungsbogen gedruckt wurden. o Nach Kostenstellen gruppieren: Wenn Sie diese Option aktivieren, wird die Übersicht unabhängig von der gewählten Sortierung nach

Kostenstellen gruppiert. Innerhalb einer Kostenstelle sind die

Einträge gemäß Ihrer Einstellung sortiert, z.B. nach Datum oder

Bogenkürzel.

So drucken Sie die Übersicht:

1. Klicken Sie auf Drucken.

2. Wählen Sie im Dialogfenster Drucken den gewünschten Drucker und

ändern Sie bei Bedarf die Druckeinstellungen. Klicken Sie auf Drucken.

So exportieren Sie die Übersicht als PDF-Datei:

1. Klicken Sie auf Als PDF exportieren.

Eine PDF-Datei mit der Druckstatistik wird erzeugt.

2. Speichern Sie die Datei in einem Ordner Ihrer Wahl.

So exportieren Sie die Übersicht als CSV-Datei:

1. Klicken Sie auf Als CSV exportieren.

2. Im Dialogfenster Exportieren als CSV Datei können Sie den voreingestellten Zeichensatz, Feldtrenner und Texttrenner ändern. Wenn

Sie nicht sicher sind, welche Einstellungen Sie wählen sollen,

übernehmen Sie die Voreinstellungen. Klicken Sie auf OK.

3. Speichern Sie die CSV-Datei in einem Ordner Ihrer Wahl.

CSV-Dateien können Sie z. B. mit Tabellenkalkulationsprogrammen wie

Microsoft Excel öffnen.

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 34

5

5.1

Benutzereinstellungen

In diesem Kapitel:

Kennwort und allgemeine Profileinstellungen ändern ................................ 35

Logo im Nutzerprofil angeben .................................................................... 36

Druckeinstellungen im Nutzerprofil ändern ................................................ 37

Dokumente für den Druck verketten ........................................................... 38

Bogenkürzel aus- oder einblenden ............................................................. 40

Menü- und Symbolleiste anpassen ............................................................ 40

Kennwort und allgemeine

Profileinstellungen ändern

Ihr Nutzerprofil enthält allgemeine Einstellungen für die

Anwendungsoberfläche sowie gegebenenfalls ein Kennwort für die

Anmeldung an E-ConsentPro.

So ändern Sie Ihr Kennwort und die allgemeinen

Profileinstellungen:

1. Wählen Sie die Menüoption Admin > Profil anpassen.

2. Markieren Sie unter Nutzerprofile Ihr Nutzerprofil.

3. Wenn der Administrator zulässt, dass Sie Ihr Passwort ändern, können

Sie mit einem Klick auf ändern ein neues Passwort festlegen.

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 35

5.2

Benutzereinstellungen

4. Wenn der Administrator zulässt, dass Sie die allgemeinen

Profileinstellungen ändern, können Sie Folgendes ändern: o Vollständiger Name: Ihr Vor- und Nachname o Anzahl der Einträge im Verlauf: Der Reiter Verlauf listet die zuletzt geöffneten Aufklärungsbögen auf. o Dokumentensprache: Sprache, in der Aufklärungsbögen standardmäßig geöffnet werden, sofern mehrere Sprachen zur

Auswahl stehen. o Oberflächensprache: Sprache der Anwendungsoberfläche von

E-ConsentPro.

5. Klicken Sie auf Speichern.

Logo im Nutzerprofil angeben

Sie können Ihr Krankenhaus- oder Praxislogo in die Aufklärungsbögen aufnehmen.

Bildformat: Ihr Logo muss als Bilddatei im Format JPEG, PNG oder BMP vorliegen.

Empfohlene Bildgröße: 80 mm x 40 mm (Breite x Höhe) mit einer Auflösung von mindestens 150 dpi. Dies entspricht 945 x 472 Pixel bei 300 dpi. Größere

Logos werden skaliert. Wir empfehlen bei größeren Logos ein

Seitenverhältnis von 2:1 (Breite:Höhe) zu verwenden, damit die Skalierung korrekt ist.

Farbraum: Das Logo muss im RGB-Farbraum erzeugt werden. Logos im

CMYK-Farbraum werden nicht korrekt verarbeitet.

Dateigröße: maximal 200 KB. Größere Dateien können in E-ConsentPro nicht verwendet werden, da sie die Druckgeschwindigkeit herabsetzen können.

So fügen Sie ein eigenes Logo ein:

1. Wählen Sie die Menüoption Admin > Profil anpassen.

2. Markieren Sie unter Nutzerprofile Ihr Nutzerprofil.

3. Wählen Sie den Reiter Bögen.

4. Klicken Sie im Bereich Krankenhaus-Logo auf Durchsuchen und öffnen

Sie die Bilddatei.

5. Klicken Sie auf Speichern.

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 36

5.3

Benutzereinstellungen

Druckeinstellungen im Nutzerprofil

ändern

Ihr Nutzerprofil enthält Einstellungen für den Bogendruck, die Sie bei Bedarf

ändern können.

So ändern Sie die Einstellungen für den Bogendruck:

1. Wählen Sie die Menüoption Admin > Profil anpassen.

2. Markieren Sie unter Nutzerprofile Ihr Nutzerprofil.

3. Wählen Sie den Reiter Bögen.

4. Unter PDF-Einstellungen können Sie die Größe ändern, in der die

Aufklärungsbögen gedruckt werden.

Die Voreinstellung ändern Sie typischerweise, wenn Sie Spezialgeräte für die Druckausgabe verwenden, bei denen die Voreinstellung nicht ausreicht. Je kleiner der Prozentwert, desto kleiner werden die

Aufklärungsbögen gedruckt.

Um die Voreinstellung zu ändern, aktivieren Sie die Option Einstellung

des Mandanten überschreiben und ändern den Prozentwert.

Hinweis: Wählen Sie beim Ausdrucken die Druckoption Tatsächliche

Größe. Sonst wirkt sich die gewählte Skalierung nicht aus.

5. Unter Duplexdruckeinstellungen stehen folgende Optionen zur

Auswahl: o Simplex: Die Druckausgabe erfolgt einseitig. o Duplex: Die Druckausgabe erfolgt beidseitig; bei Bedarf werden zusätzliche Seiten eingefügt. Um tatsächlich beidseitig zu drucken, müssen Sie den Duplexdruck zusätzlich in den Einstellungen Ihres

Druckers aktivieren.

Hinweis: Die Einstellung Duplex in E-ConsentPro erzeugt nur gegebenenfalls zusätzliche Seiten, steuert jedoch nicht die

Druckereinstellung. Der doppelseitige Druck muss im Drucker bereits eingestellt sein. o Einstellung des Mandanten übernehmen: Übernimmt die

Voreinstellung, die der Administrator im Mandanten festgelegt hat. o Automatisch: Die Druckausgabe richtet sich nach den Einstellungen im Druckertreiber des Betriebssystems.

6. Klicken Sie auf Speichern.

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 37

5.4

Benutzereinstellungen

Dokumente für den Druck verketten

Mithilfe von Drucksequenzen können Sie festlegen, dass beim Drucken eines

Aufklärungsbogens automatisch weitere Aufklärungsbögen gedruckt werden.

Eine Drucksequenz besteht aus einem führenden Aufklärungsbogen und einem oder mehreren Aufklärungsbögen, die automatisch mit gedruckt werden. Typischerweise geben Sie einen Chirurgiebogen als führenden

Aufklärungsbogen an, dem dann ein Anästhesiebogen automatisch folgt.

Die folgende Abbildung zeigt ein Beispiel für eine Drucksequenz. In diesem

Beispiel ist der Aufklärungsbogen D-C54 (Leisten-/Schenkelbruch) mit dem

Anästhesiebogen D-AN1E (Narkose/Regionalanästhesie) und dem

Aufklärungsbogen D-EA für ambulante Eingriffe verkettet. Beim Drucken des

Aufklärungsbogens D-C54 werden die Aufklärungsbögen D-AN1E und D-EA automatisch mit gedruckt.

Abbildung 22: Drucksequenzen

Drucksequenzen legen Sie in Ihrem Nutzerprofil an. Sie können

Drucksequenzen nachträglich ändern und wieder löschen.

Eventuell sind bereits Drucksequenzen voreingestellt, die vom Administrator angelegt wurden. Sie können voreingestellte Drucksequenzen ändern, löschen und durch Ihre eigenen Drucksequenzen ergänzen.

So legen Sie eine Drucksequenz an:

1. Wählen Sie die Menüoption Admin > Profil anpassen.

2. Markieren Sie unter Nutzerprofile Ihr Nutzerprofil.

3. Wählen Sie Drucksequenzen.

4. Klicken Sie auf das Hinzufügen-Symbol .

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 38

Benutzereinstellungen

5. Geben Sie in die neu eingefügte Zeile folgende Daten ein: o unter Dokument das Kürzel des Aufklärungsbogens, der zum

Drucken ausgewählt wird. o unter Dokumentenfolge ein oder mehrere Kürzel von

Aufklärungsbögen, die automatisch mit gedruckt werden sollen.

Mehrere Kürzel trennen Sie durch Komma voneinander.

Hinweis: Das Kürzel eines Aufklärungsbogens wird standardmäßig im

Navigator vor dem Titel angezeigt. Wenn das Kürzel dort ausgeblendet ist, können Sie es dem Fenster Bogeninformationen entnehmen.

Die Aufklärungsbögen werden in der Reihenfolge gedruckt, in der Sie sie eingeben. Wenn Sie mehrere Kopien drucken, werden die Exemplare eines Aufklärungsbogens jeweils hintereinander gedruckt.

6. Um weitere Drucksequenzen anzulegen, wiederholen Sie die letzten beiden Schritte.

7. Klicken Sie auf Speichern.

So ändern Sie eine Drucksequenz:

1. Wählen Sie die Menüoption Admin > Profil anpassen.

2. Markieren Sie unter Nutzerprofile Ihr Nutzerprofil.

3. Wählen Sie Drucksequenzen.

4. Klicken Sie in die betreffende Zelle, und geben Sie Ihre Änderungen ein.

5. Klicken Sie auf Speichern.

So löschen Sie eine Drucksequenz:

1. Wählen Sie die Menüoption Admin > Profil anpassen.

2. Markieren Sie unter Nutzerprofile Ihr Nutzerprofil.

3. Wählen Sie Drucksequenzen.

4. Klicken Sie auf den zu löschenden Eintrag.

5. Klicken Sie auf das Entfernen-Symbol .

6. Klicken Sie auf Speichern.

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 39

Benutzereinstellungen

5.5

5.6

Bogenkürzel aus- oder einblenden

In der Standardeinstellung enthalten die Bogenlisten das Bogenkürzel und den Titel der Aufklärungsbögen. Zu den Bogenlisten zählen der Navigator, die

Favoriten und weitere Ansichten.

Sie können das Bogenkürzel ein- oder ausblenden. Die Einstellung wirkt sich auf die Sortierung aus:

 Mit eingeblendetem Bogenkürzel sind die Aufklärungsbögen alphabetisch nach dem Bogenkürzel sortiert.

 Mit ausgeblendetem Bogenkürzel sind die Aufklärungsbögen alphabetisch nach dem Bogentitel sortiert.

Sie können das Bogenkürzel jederzeit im Fenster Bogeninformationen nachschlagen, auch wenn es in den Bogenlisten ausgeblendet ist.

So blenden Sie das Bogenkürzel aus oder ein:

1. Wählen Sie die Menüoption Admin > Profil anpassen.

2. Markieren Sie unter Nutzerprofile Ihr Nutzerprofil.

3. Wählen Sie den Reiter Bögen.

4. Legen Sie mit der Option Bogenkürzel in Listen anzeigen fest, ob das

Bogenkürzel ein- oder ausgeblendet wird.

Mit der Auswahl Einstellung des Mandanten übernehmen übernehmen

Sie die Voreinstellung, die der Administrator im Mandanten festgelegt hat.

5. Klicken Sie auf Speichern.

Menü- und Symbolleiste anpassen

In der Standardeinstellung enthalten Menüleiste und Symbolleiste alle

Funktionen, die Sie aufgrund Ihrer Lizenz nutzen können.

Sie können bei Bedarf Funktionen ausblenden, die Sie nicht benötigen.

Die Anpassung gilt an dem Arbeitsplatz und für das Nutzerprofil, mit dem Sie sich anmelden. Auf andere Nutzerprofile wirkt sich die Anpassung nicht aus.

Achtung: Wenn Sie als Administrator angemeldet sind: Blenden Sie keine

Administrationsfunktionen aus und auch nicht die Funktion Perspektive

anpassen. Sonst kann es vorkommen, dass Sie sich aus E-ConsentPro aussperren und der Zugang nur mit großem Aufwand wiederhergestellt werden kann.

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 40

Benutzereinstellungen

So passen Sie die Symbolleiste an:

1. Wählen Sie die Menüoption Fenster > Perspektive anpassen.

2. Klicken Sie im Reiter Sichtbarkeit der Symbolleiste auf das -Symbol vor Toolbar.

3. Klicken Sie auf das Häkchen der Funktionen, die Sie ausblenden möchten.

Das Häkchen wird entfernt. Wenn Sie eine ausgeblendete Funktion wieder einblenden möchten, klicken Sie auf das leere Kontrollkästchen.

4. Klicken Sie auf OK.

So passen Sie die Menüleiste an:

1. Wählen Sie die Menüoption Fenster > Perspektive anpassen.

2. Wählen Sie den Reiter Menüsichtbarkeit.

3. Sie haben folgende Möglichkeiten: o Komplettes Menü ausblenden:

Klicken Sie auf das Häkchen des Menüs, das Sie ausblenden möchten. o Einzelne Menüoptionen ausblenden:

Klicken Sie auf das -Symbol vor dem Menü. Klicken Sie dann auf das Häkchen der Menüoptionen, die Sie ausblenden möchten.

Wenn Sie ein ausgeblendetes Menü oder eine Menüoption wieder einblenden möchten, klicken Sie auf das leere Kontrollkästchen.

4. Klicken Sie auf OK.

So setzen Sie die Symbolleiste und Menüleiste auf die

Standardeinstellung zurück:

1. Wählen Sie die Menüoption Fenster > Fenster zurücksetzen.

2. Bestätigen Sie die Meldung mit OK.

Änderungen an der Symbol- und Menüleiste werden rückgängig gemacht und die Standardeinstellungen werden wieder aktiv.

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 41

Benutzereinstellungen

Weitere Informationen

 Wenn Sie keine Administratorrechte haben, können Sie sich keine

Funktionen zuweisen, für die Administratorrechte erforderlich sind. Sie können solche Funktionen zwar im Dialogfenster auswählen; im

Anwendungsfenster werden Ihnen diese jedoch nicht angezeigt.

 Wenn sich bei einer Verlängerung Ihrer Lizenz der lizenzierte

Funktionsumfang ändert, werden Menü- und Symbolleiste auf die

Standardeinstellung zurückgesetzt. Dies ist aus Konsistenzgründen erforderlich. Nehmen Sie in diesem Fall die gewünschten Anpassungen erneut vor.

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 42

6

6.1

Zugriffsverwaltung

In diesem Kapitel:

Überblick über die Zugriffsverwaltung ........................................................ 43

Kostenstellen verwalten .............................................................................. 45

Mandanten verwalten ................................................................................. 48

Favoriten vorgeben ..................................................................................... 52

Landesspezifisches Sortiment ändern ....................................................... 53

Einrichtung zentral erfassen ....................................................................... 54

Autovervollständigungstexte verwalten ...................................................... 55

Allgemeine Einstellungen zu Kostenstellen ändern ................................... 56

Allgemeine Einstellungen zu Nutzerprofilen ändern .................................. 57

Nutzergruppen verwalten ........................................................................... 58

Nutzerprofile verwalten ............................................................................... 61

Sortimentsgruppen verwalten ..................................................................... 66

Überblick über die Zugriffsverwaltung

Mithilfe der Zugriffsverwaltung verwalten Administratoren die Zugänge der

Benutzer zu E-ConsentPro und legen deren Berechtigungen fest. Die

Zugriffsverwaltung umfasst:

 Kostenstellen (optional)

 Mandanten

 Nutzergruppen (optional)

 Nutzerprofile

 Sortimentsgruppen (optional)

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 43

Zugriffsverwaltung

Kostenstellen

Jeder gedruckte Aufklärungsbogen kann auf eine Kostenstelle gebucht werden. Wenn Sie diese Möglichkeit nutzen, wird Ihre Rechnung nach

Kostenstellen aufgeschlüsselt.

Kostenstellen können Mandanten, Nutzergruppen, Sortimentsgruppen und

Bestandteilen von Sortimentsgruppen zugeordnet werden. Sie können auch festlegen, dass die Benutzer vor jedem Ausdruck eine Kostenstelle wählen.

Um eine nachträgliche Zuordnung zu vermeiden, empfehlen wir, die benötigten Kostenstellen zuerst anzulegen.

Mandanten

Ein Mandant steht für ein Krankenhaus oder eine Arztpraxis. Im Mandanten ist festgelegt, mit welchem Bogensystem die zugeordneten Benutzer standardmäßig arbeiten und welche Fachgebiete im Navigator angezeigt werden. Der Mandant kann zahlreiche weitere Einstellungen enthalten.

Beispielsweise kann im Mandanten ein Krankenhaus- oder Praxislogo angegeben werden, das auf den Aufklärungsbögen ausgedruckt wird.

Die Einstellungen des Mandanten gelten für alle Nutzerprofile, die dem

Mandanten untergeordnet sind.

Die Verwendung mehrerer Mandanten ist z. B. bei einer Klinikgruppe sinnvoll, deren zugehörige Krankenhäuser E-ConsentPro unterschiedlich nutzen und deshalb getrennt verwaltet werden sollen. Insbesondere ist es auch möglich, für einzelne Mandanten getrennte Abrechnungen zu erhalten.

Jedem Mandanten sind eigene Nutzerprofile und optional eigene

Nutzergruppen untergeordnet.

Nutzergruppen

Eine Nutzergruppe steht typischerweise für eine Abteilung innerhalb eines

Krankenhauses, z. B. für die Anästhesie oder Radiologie.

Der Nutzergruppe können ein vom Mandanten abweichendes Bogensystem, abweichende Fachgebiete und eine eigene Kostenstelle zugeordnet sein.

Zudem kann die Einstellung zum digitalen Workflow vom Mandanten abweichen.

Die Verwendung von Nutzergruppen ist optional.

Nutzerprofile

Ein Nutzerprofil entspricht einem einzelnen Mitarbeiter oder einem einzelnen

Arbeitsplatz. Es ermöglicht den Zugang zu E-ConsentPro, legt

Berechtigungen fest und enthält Grundeinstellungen zur

Anwendungsoberfläche.

Jedes Nutzerprofil ist einem Mandanten und optional einer Nutzergruppe zugeordnet. Die Zuordnung bestimmt, welches Bogensystem und welche

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 44

6.2

Zugriffsverwaltung

Fachgebiete dem Benutzer zur Verfügung stehen und gegebenenfalls auf welche Kostenstelle Ausdrucke gebucht werden.

Auch die übrigen Einstellungen des Mandanten gelten für das Nutzerprofil.

Einige davon können bei Bedarf im Nutzerprofil anders festgelegt werden wie z. B. Einstellungen zum Bogendruck.

E-ConsentPro unterscheidet zwischen Nutzerprofilen mit und ohne

Administratorrechte.

Sortimentsgruppen

Sortimentsgruppen ermöglichen es, die beiden Bogensysteme Diomed und

ProCompliance zu mischen. Eine Sortimentsgruppe besteht aus einem oder mehreren Fachgebieten, die aus einem der beiden Bogensysteme stammen.

Jedem Fachgebiet können zusätzlich Aufklärungsbögen aus dem entsprechenden Fachgebiet des anderen Bogensystems hinzugefügt werden.

Aus dem Standard-Bogensystem können keine einzelnen Aufklärungsbögen gewählt oder ausgeschlossen werden.

Grundeinstellung nach der Installation

Nach der Installation sind alle notwendigen Mindesteinstellungen vorhanden.

Diese bestehen aus

 dem Mandanten default

 den Nutzerprofilen default und admin

Im Mandanten default ist das Bogensystem Diomed als Standard eingestellt.

Die Nutzerprofile default und admin sind dem Mandanten default zugeordnet. Diese Zuordnung kann nicht geändert werden. Ansonsten können Sie alle Grundeinstellungen ändern, insbesondere auch den Namen der Nutzerprofile und des Mandanten. Für Änderungen in der

Zugriffsverwaltung benötigen Sie Administratorrechte.

Alle Einstellungen, die über die Mindesteinstellungen hinausgehen, sind optional.

Kostenstellen verwalten

Jeder gedruckte Aufklärungsbogen kann auf eine Kostenstelle gebucht werden. Wenn Sie diese Option nutzen, erhalten Sie Ihre Rechnung nach

Kostenstellen aufgeschlüsselt. Zudem können Sie die Druckstatistik nach

Kostenstellen anzeigen.

Die Verwendung von Kostenstellen ist optional.

Kostenstellen werden vom Administrator angelegt, verwaltet und zugeordnet.

Um eine nachträgliche Zuordnung zu vermeiden, empfehlen wir, die benötigten Kostenstellen zuerst anzulegen.

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 45

Zugriffsverwaltung

Kostenstellen können folgenden Ebenen zugeordnet werden:

 Mandanten

 Nutzergruppen

 Sortimentsgruppen

 Bestandteilen von Sortimentsgruppen, d. h. Fachgebieten und einzelnen

Zusatzbögen

Alternativ haben Sie folgende Möglichkeiten:

 Sie können in einzelnen Nutzerprofilen festlegen, dass der Benutzer beim

Drucken eines Aufklärungsbogens eine Kostenstelle wählen muss.

Dies bietet sich z. B. an, wenn einzelne Benutzer Aufklärungsbögen für mehrere Kostenstellen drucken.

 Sie können zentral im Mandanten festlegen, dass alle Benutzer beim

Drucken eines Aufklärungsbogens eine Kostenstelle wählen müssen

Auf welcher Ebene Sie Kostenstellen zuordnen, hängt davon ab, welche

Ebenen Sie nutzen und wie Kostenstellen in Ihrem Haus organisiert sind.

Hinweis: Wenn Sie Kostenstellen auf mehreren Ebenen zuordnen, hat die untere Ebene Vorrang vor der übergeordneten Ebene. Beispiel: Die

Kostenstelle einer Nutzergruppe hat Vorrang vor der Kostenstelle des

übergeordneten Mandanten.

Sie können bei Bedarf jeder Kostenstelle ein Logo zuordnen. Das Logo wird auf dem Aufklärungsbogen ausgegeben, wenn die Kostenstelle für den

Aufklärungsbogen gilt.

So legen Sie eine Kostenstelle an:

Hinweis: Für diese Schritte müssen Sie mit einem Administratorprofil angemeldet sein, siehe Nutzerprofile verwalten.

1. Wählen Sie die Menüoption Admin > Zugriffsverwaltung.

2. Wählen Sie Kostenstellen.

3. Klicken Sie auf das Symbol für einen neuen Eintrag .

Alternativ können Sie mit der rechten Maustaste auf Kostenstellen oder auf eine vorhandene Kostenstelle klicken und Neu wählen.

4. Geben Sie folgende Daten ein: o Kostenstellenname: Eindeutiger Name der Kostenstelle. Der Name darf keinen Strichpunkt ; und kein Und-Zeichen & enthalten. o Beschreibung: Erläuternder Text, z. B. Zweck der Kostenstelle. Die

Beschreibung wird zusammen mit dem Kostenstellennamen in den

Listen zur Auswahl einer Kostenstelle angezeigt.

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 46

Zugriffsverwaltung o Logo-Datei (optional): Logo, das mit der Kostenstelle verbunden werden soll. Ihr Logo muss als Bilddatei im Format JPEG, PNG oder

BMP vorliegen.

Empfohlene Bildgröße: 80 mm x 40 mm (Breite x Höhe) mit einer

Auflösung von mindestens 150 dpi. Dies entspricht 945 x 472 Pixel bei 300 dpi. Größere Logos werden skaliert. Wir empfehlen bei größeren Logos ein Seitenverhältnis von 2:1 (Breite:Höhe) zu verwenden, damit die Skalierung korrekt ist.

Farbraum: Das Logo muss im RGB-Farbraum erzeugt werden.

Logos im CMYK-Farbraum werden nicht korrekt verarbeitet.

Dateigröße: maximal 200 KB. Größere Dateien können in

E-ConsentPro nicht verwendet werden, da sie die

Druckgeschwindigkeit herabsetzen können.

Abbildung 23: Kostenstellen verwalten

5. Klicken Sie auf Speichern.

Sie können die Kostenstelle nun Nutzergruppen, Mandanten, und

Sortimentsgruppen zuordnen. Alternativ können Sie global oder in einzelnen

Nutzerprofilen festlegen, dass Benutzer beim Drucken eine Kostenstelle auswählen müssen.

Weitere Informationen

 Sie können Kostenstellen jederzeit nachträglich ändern.

 Nicht mehr benötigte Kostenstellen können Sie wieder löschen. Wenn die zu löschende Kostenstelle noch verwendet wird, wird eine Meldung angezeigt. Sie können entscheiden, ob Sie das Löschen abbrechen oder eine andere Kostenstelle zuordnen möchten.

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 47

6.3

Zugriffsverwaltung

Mandanten verwalten

Ein Mandant steht für ein Krankenhaus oder eine Arztpraxis. Im Mandanten ist festgelegt, mit welchem Bogensystem die zugeordneten Benutzer standardmäßig arbeiten und welche Fachgebiete im Navigator angezeigt werden. Optional können Sie dem Mandanten eine Kostenstelle zuordnen.

Der Mandant kann zahlreiche weitere Einstellungen enthalten wie z. B. ein

Krankenhaus- oder Praxislogo für den Ausdruck der Aufklärungsbögen.

Die Einstellungen des Mandanten gelten für alle Nutzerprofile, die dem

Mandanten untergeordnet sind. Einige Einstellungen können Sie in einzelnen

Nutzerprofilen bei Bedarf anders festlegen.

Mandant "default"

Nach der Installation ist ein Mandant mit Namen default angelegt. Diesem ist das Bogensystem Diomed als Standard zugeordnet. Als Administrator können Sie alle Einstellungen des Mandanten default ändern. Insbesondere können Sie ihn auch umbenennen, z. B. in den Namen Ihrer Klinik.

Mehrere Mandanten verwenden

Bei Bedarf können Sie weitere Mandanten anlegen. Mehrere Mandanten sind z. B. bei einer Klinikgruppe sinnvoll, deren zugehörige Krankenhäuser

E-ConsentPro unterschiedlich nutzen und deshalb getrennt verwaltet werden sollen. Optional können Sie auch eine eigene Abrechnung pro Mandant erhalten.

Jedem Mandanten sind eigene Nutzerprofile und optional eigene

Nutzergruppen untergeordnet.

Hinweis: Wenn Sie mehrere Mandanten verwenden, empfehlen wir,

Nutzergruppen und Nutzerprofile mandantenspezifisch zu benennen. So können Sie auf einen Blick sehen, welche Nutzerprofile zu welcher

Nutzergruppe und zu welchem Mandanten gehören.

Beispiel: Für jedes Krankenhaus einer Klinikgruppe wird ein eigener

Mandant angelegt. Die Mandanten werden fortlaufend nummeriert. Alle

Nutzerprofile des Mandanten 1 erhalten eine 1 vor ihrem Nutzernamen, die

Nutzerprofile des Mandanten 2 eine 2 usw.

So legen Sie einen Mandanten an:

Hinweis: Für diese Schritte müssen Sie mit einem Administratorprofil angemeldet sein, siehe Nutzerprofile verwalten.

1. Wählen Sie die Menüoption Admin > Zugriffsverwaltung.

2. Wählen Sie Mandanten.

3. Klicken Sie auf das Symbol für einen neuen Eintrag .

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 48

Zugriffsverwaltung

Alternativ können Sie mit der rechten Maustaste auf Mandanten oder auf einen vorhandenen Mandanten klicken und Neu wählen.

4. Geben Sie im Reiter Allgemein folgende Daten ein: o Mandantenname: Eindeutige Bezeichnung des Mandanten o Mandantenkennzeichen (optional): Diese Angabe ist für den

E-ConsentPro DesktopClient nicht relevant. o Beschreibung: Erläuternder Text, z. B. die komplette Bezeichnung des Krankenhauses. Die Beschreibung wird zusammen mit dem

Mandantennamen in den Listen zur Auswahl eines Mandanten angezeigt. o Bogensystem: Bogensystem, das standardmäßig innerhalb des

Mandanten verwendet wird. Sie haben die Wahl zwischen Diomed und ProCompliance. o Kostenstelle (optional): Kostenstelle, auf die die gedruckten

Aufklärungsbögen gebucht werden sollen. o Unterlizenz (optional): Ermöglicht eine separate Abrechnung pro

Mandant.

Wenn Sie beispielsweise mehrere Krankenhäuser als separate

Mandanten verwalten, können Sie mithilfe von Unterlizenzen eine

Abrechnung pro Krankenhaus erhalten. Die Abrechnung wird an die in der Unterlizenz hinterlegten Rechnungsanschrift gesendet. Die benötigten Unterlizenzen erhalten Sie vom Vertrieb der Thieme

Compliance GmbH, siehe Kontakt und Support auf Seite 154.

Wenn Sie dem Mandanten keine Unterlizenz zuordnen, wird für den

Mandanten keine separate Abrechnung erstellt.

Hinweis: Sie können eine Hauptlizenz nicht als Unterlizenz importieren und umgekehrt. o Favoritenfunktion: Legt fest, ob Benutzern die Favoritenfunktion zur

Verfügung steht. Die Einstellung gilt für alle Nutzerprofile, die dem

Mandanten untergeordnet sind. Bei Bedarf können Sie die

Favoritenfunktion auch in einzelnen Nutzerprofilen aktivieren oder deaktivieren.

Wenn Sie die Favoritenfunktion deaktivieren und Benutzer bereits

Favoriten gespeichert haben, werden die bestehenden Favoriten ausgeblendet Wenn Sie die Favoritenfunktion wieder aktivieren, werden bestehende Favoriten wieder eingeblendet. o Standard-Mandant: Wenn Sie die Option aktivieren, werden automatisch angelegte Nutzerprofile diesem Mandanten zugeordnet.

Informationen zum automatischen Anlegen von Nutzerprofilen finden

Sie unter Allgemeine Einstellungen zu Nutzerprofilen ändern auf

Seite 57.

o Aushändigung einer Bogenkopie dokumentieren (nach dem

Patientenrechtegesetz): Wenn Sie die Aushändigung einer

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 49

Zugriffsverwaltung

Bogenkopie dokumentieren möchten, aktivieren Sie die Option und wählen eine der folgenden Möglichkeiten:

Zusatztext in Einwilligungserklärung: Der Hinweis " Ich habe eine

Kopie dieses Aufklärungsbogens erhalten " wird am Ende des

Einwilligungsteils der Aufklärungsbögen ausgedruckt.

Zusätzliche Seite: Der Hinweis " Eine Abschrift/Kopie des

Aufklärungsbogens <Bogentitel> habe ich erhalten " wird auf einer eigenen Seite ausgedruckt.

Der Hinweistext ist nicht änderbar.

Wir empfehlen in einer ergänzenden Verfahrensanweisung festzulegen, welches der beiden Verfahren in Ihrem Haus verwendet werden soll und wie das Pflege- und Arztpersonal hierbei vorgehen soll.

Wenn der Hinweis nicht ausgedruckt werden soll, lassen Sie die

Option Aushändigung einer Bogenkopie dokumentieren deaktiviert.

Abbildung 24: Mandanten verwalten

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 50

Zugriffsverwaltung

5. Im Reiter Bogen-Filter können Sie die Fachgebiete ändern, die innerhalb des Mandanten zur Verfügung stehen.

Standardmäßig stehen alle Fachgebiete des gewählten Bogensystems zur Verfügung. Nicht benötigte Fachgebiete oder Unterfachgebiete können Sie bei Bedarf ausblenden.

Abbildung 25: Bogen-Filter für das Standardbogensystem

Wenn Sie mit Sortimentsgruppen arbeiten, können Sie angeben, welche innerhalb des Mandanten verwendet werden. Weitere Informationen

finden Sie unter Sortimentsgruppen verwalten auf Seite 66.

6. Ändern Sie bei Bedarf die Einstellungen auf den übrigen Reitern:

Favoriten: Favoriten vorgeben auf Seite 52

Barcodes: Generierte Barcodes einfügen

Bögen: Eigenes Logo einfügen auf Seite 74, Barcode-Datei einfügen auf

Seite 75, Druckeinstellungen ändern auf Seite 98, Landesspezifisches

Sortiment ändern auf Seite 53

Einrichtungsdaten: Einrichtung zentral erfassen auf Seite 54

Autovervollständigung: Autovervollständigungstexte verwalten auf

Seite 55

Drucksequenzen: Drucksequenzen festlegen auf Seite 99

Kostenstellen: Allgemeine Einstellungen zu Kostenstellen ändern auf

Seite 56

Nutzerprofile: Allgemeine Einstellungen zu Nutzerprofilen ändern auf

Seite 57

7. Klicken Sie auf Speichern.

Sie können nun die zum Mandanten gehörenden Nutzergruppen und

Nutzerprofile anlegen.

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 51

6.4

Zugriffsverwaltung

Weitere Informationen

 Sie können die Einstellungen eines Mandanten jederzeit ändern.

 Den Mandanten default können Sie nicht löschen. Sie können ihn jedoch bei Bedarf umbenennen.

 Alle weiteren Mandanten, die Sie nicht mehr benötigen, können Sie wieder löschen. Wenn ein Mandant noch verwendet wird, wird beim

Löschen eine Meldung angezeigt. Sie können entscheiden, ob Sie das

Löschen abbrechen oder alle abhängigen Elemente wie Nutzergruppen oder Nutzerprofile ebenfalls löschen.

Favoriten vorgeben

Als Administrator können Sie Benutzern Favoriten vorgeben, indem Sie die

Favoriten im Mandanten anlegen. Die Favoriten sind für alle Benutzer sichtbar, die dem Mandanten zugeordnet sind.

Benutzer können die Favoriten des Mandanten nicht ändern und auch nicht eigene Aufklärungsbögen den Favoritenordnern des Mandanten hinzufügen.

Benutzer können jedoch zusätzlich eigene Favoriten und eigene

Favoritenordner erstellen.

So legen Sie Favoriten im Mandanten an:

Hinweis: Für diese Schritte müssen Sie mit einem Administratorprofil angemeldet sein, siehe Nutzerprofile verwalten.

1. Wählen Sie die Menüoption Admin > Zugriffsverwaltung.

2. Wählen Sie unter Mandanten den betreffenden Mandanten.

Wenn Sie nicht mit mehreren Mandanten arbeiten, wählen Sie den

Mandanten default .

3. Wählen Sie den Reiter Favoriten.

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 52

Zugriffsverwaltung

4. Verwenden Sie die Symbole rechts, um Favoriten und Favoritenordner hinzuzufügen.

6.5

Abbildung 26: Favoriten hinzufügen

5. Sie können Favoriten und Favoritenordner wieder löschen. Es ist jedoch nicht möglich, Einträge umzubenennen oder zu verschieben.

6. Klicken Sie auf Speichern.

Die Favoriten sind für die betreffenden Benutzer sichtbar, wenn sich diese das nächste Mal in E-ConsentPro anmelden. Favoriten des Mandanten sind an der schwarzen Schrift und eigene Favoriten an der blauen Schrift erkennbar.

Landesspezifisches Sortiment ändern

E-ConsentPro ist in mehreren deutschsprachigen Ländern erhältlich. Wenige

Aufklärungsbögen beziehen sich direkt auf Gesetze, derzeit auf deutsche.

Künftig werden einschlägige Aufklärungsbögen auch in landesspezifischen

Varianten zur Verfügung gestellt.

Standardmäßig ist in E-ConsentPro das Sortiment für Deutschland eingestellt. In der aktuellen E-ConsentPro-Version sind alle derzeitigen

Inhalte in allen Ländern enthalten. Landesspezifische Aufklärungsbögen stehen nicht sofort zur Verfügung, sondern werden nach und nach ergänzt.

Als Administrator können Sie das landesspezifische Sortiment im Mandanten

ändern. Die Änderung wirkt sich auf alle Nutzerprofile aus, die dem

Mandanten untergeordnet sind.

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 53

6.6

Zugriffsverwaltung

So ändern Sie das landesspezifische Sortiment:

Hinweis: Für diese Schritte müssen Sie mit einem Administratorprofil angemeldet sein, siehe Nutzerprofile verwalten.

1. Wählen Sie die Menüoption Admin > Zugriffsverwaltung.

2. Wählen Sie unter Mandanten den betreffenden Mandanten.

Wenn Sie nicht mit mehreren Mandanten arbeiten, wählen Sie den

Mandanten default .

3. Wählen Sie den Reiter Bögen.

4. Aktivieren Sie im Bereich Regionen das Land, dessen Sortiment Sie verwenden möchten.

Hinweis: Wir empfehlen, pro Mandant nur ein Land zu aktivieren. Wenn

Sie Einrichtungen in mehreren Ländern haben, empfehlen wir, für die

Länder getrennte Mandanten anzulegen und jeweils das passende

Sortiment zu aktivieren.

5. Klicken Sie auf Speichern.

Einrichtung zentral erfassen

Als Administrator können Sie die Adresse Ihrer Einrichtung im Mandanten erfassen. Die Adresse gilt für alle Nutzerprofile, die dem Mandanten untergeordnet sind.

Benutzer können die Adresse im Eingabefenster Einrichtung einsehen und dort weitere Daten ergänzen. Sie können festlegen, ob Benutzer die

Adressdaten der Einrichtung ändern dürfen.

Die Daten der Einrichtung können in die Aufklärungsbögen übernommen werden, sofern Sie dies konfigurieren. Weitere Informationen: Daten auf den

Aufklärungsbögen ausgeben auf Seite 82.

So erfassen Sie die Einrichtung:

Hinweis: Für diese Schritte müssen Sie mit einem Administratorprofil angemeldet sein, siehe Nutzerprofile verwalten.

1. Wählen Sie die Menüoption Admin > Zugriffsverwaltung.

2. Wählen Sie unter Mandanten den betreffenden Mandanten.

Wenn Sie nicht mit mehreren Mandanten arbeiten, wählen Sie den

Mandanten default .

3. Wählen Sie den Reiter Einrichtungsdaten.

4. Klicken Sie in die zweite Spalte und geben Sie die Daten ein.

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 54

6.7

Zugriffsverwaltung

5. Legen Sie mit der Option Benutzer können die Einrichtungsdaten

nicht selbst ändern fest, ob Benutzer die Daten ändern dürfen.

Die Option bezieht sich nur auf die Datenfelder, die im Reiter

Einrichtungsdaten aufgelistet sind.

6. Klicken Sie auf Speichern.

Autovervollständigungstexte verwalten

E-ConsentPro bietet eine Funktion zur automatischen Vervollständigung von

Texten. Diese Funktion steht Ärzten beim Erfassen von ärztlichen

Anmerkungen im Dokumentationsteil zur Verfügung.

Der Arzt tippt in das entsprechende Feld ein Kürzel ein. E-ConsentPro ersetzt das Kürzel automatisch durch einen Standardtext, der dem Kürzel zugeordnet ist.

Die Funktion ist insbesondere mit Tablet-PCs hilfreich, die im Rahmen der mobilen Aufklärung verwendet werden.

In der Standardeinstellung sind bereits Autovervollständigungstexte vordefiniert. Als Administrator können Sie neue Texte hinzufügen und bestehende Texte ändern oder löschen.

Hinweis:

 Die Autovervollständigung funktioniert nur im Feld für ärztliche

Anmerkungen im Dokumentationsteil, nicht jedoch im Feld für

Ergänzungstexte im Informationsteil.

 Auf dem PC muss der Arzt ein Doppelkreuz # vor dem Kürzel eingeben.

Im mobilen Arztmodul ist die Eingabe des Doppelkreuzes # nicht nötig.

So verwalten Sie die Autovervollständigungstexte:

Hinweis: Für diese Schritte müssen Sie mit einem Administratorprofil angemeldet sein, siehe Nutzerprofile verwalten.

1. Wählen Sie die Menüoption Admin > Zugriffsverwaltung.

2. Wählen Sie unter Mandanten den betreffenden Mandanten.

Wenn Sie nicht mit mehreren Mandanten arbeiten, wählen Sie den

Mandanten default

.

3. Wählen Sie den Reiter Autovervollständigung.

4. Verwenden Sie die Symbole rechts, um Autovervollständigungstexte hinzuzufügen, zu bearbeiten und zu löschen.

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 55

Zugriffsverwaltung

Das Kürzel eines Autovervollständigungstextes darf nicht mit denselben

Zeichen wie ein vorhandenes Kürzel beginnen. Wenn z. B. das Kürzel

#art vorhanden ist, können Sie Kürzel wie #ar , #arte , #arterie usw. nicht verwenden.

6.8

Abbildung 27: Autovervollständigungstexte verwalten

5. Klicken Sie auf Speichern.

Allgemeine Einstellungen zu

Kostenstellen ändern

Sie können im Mandanten festlegen, ob die Benutzer beim Drucken eines

Aufklärungsbogens eine Kostenstelle wählen müssen. Die Einstellung gilt für alle Nutzerprofile, die zum Mandanten gehören.

So ändern Sie die Einstellungen zu Kostenstellen:

Hinweis: Für diese Schritte müssen Sie mit einem Administratorprofil angemeldet sein, siehe Nutzerprofile verwalten.

1. Wählen Sie die Menüoption Admin > Zugriffsverwaltung.

2. Wählen Sie unter Mandanten den betreffenden Mandanten.

Wenn Sie nicht mit mehreren Mandanten arbeiten, wählen Sie den

Mandanten default .

3. Wählen Sie Kostenstellen.

4. Prüfen Sie die Option Manuelle Kostenstellenauswahl erzwingen.

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 56

6.9

Zugriffsverwaltung

Wenn Sie die Option aktivieren, müssen alle Benutzer beim Drucken eines Aufklärungsbogens eine Kostenstelle wählen. Diese Einstellung hat

Vorrang vor allen anderen Regeln, die bezüglich Kostenstellen festgelegt sind. Eine Aktivierung setzt auch die Einstellung Die Kostenstelle muss

beim Drucken manuell angegeben werden in den einzelnen

Nutzerprofilen außer Kraft.

5. Klicken Sie auf Speichern.

Allgemeine Einstellungen zu

Nutzerprofilen ändern

Sie können für alle Nutzerprofile, die zu einem Mandanten gehören, allgemeine Einstellungen festlegen. Beispielsweise können Sie festlegen, ob

Benutzer ohne Administratorrechte ihr Nutzerprofil selbst ändern dürfen.

So ändern Sie allgemeine Einstellungen zu Nutzerprofilen:

Hinweis: Für diese Schritte müssen Sie mit einem Administratorprofil angemeldet sein, siehe Nutzerprofile verwalten.

1. Wählen Sie die Menüoption Admin > Zugriffsverwaltung.

2. Wählen Sie unter Mandanten den betreffenden Mandanten.

Wenn Sie nicht mit mehreren Mandanten arbeiten, wählen Sie den

Mandanten default .

3. Wählen Sie Nutzerprofile.

4. Legen Sie die gewünschten Einstellungen fest: o Benutzer können ihre Kennwörter nicht selbst ändern: Legt fest, ob Benutzer ohne Administratorrechte ihr Kennwort ändern dürfen.

Sie können diese Option für alle Nutzerprofile eines Mandaten oder in einzelnen Nutzerprofilen aktivieren. Wenn Sie die Option im

Mandanten aktivieren, hat dies Vorrang vor der Einstellung im einzelnen Nutzerprofil. o Benutzer können ihre Profile nicht selbst ändern: Legt fest, ob

Benutzer ohne Administratorrechte bestimmte Profileigenschaften

ändern dürfen. Die Einstellung betrifft den vollständigen Namen des

Benutzers, das Kennwort, die Anzahl der gespeicherten Einträge im

Verlauf, die Sprache, in der Aufklärungsbögen standardmäßig angezeigt werden, sowie die Sprache der Anwendungsoberfläche.

Sie können diese Option für alle Nutzerprofile eines Mandaten oder in einzelnen Nutzerprofilen aktivieren. Wenn Sie die Option im

Mandanten aktivieren, hat dies Vorrang vor der Einstellung im einzelnen Nutzerprofil.

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 57

6.10

Zugriffsverwaltung o Nicht existierende Nutzerprofile werden beim Login automatisch

angelegt: Diese Option betrifft noch nicht vorhandene Nutzernamen, die im Programmaufruf von E-ConsentPro als Parameter angegeben sind.

Wenn Sie die Option aktivieren, werden für neue Nutzernamen automatisch neue Nutzerprofile ohne Administratorrechte angelegt.

Diese Einstellung hat den Vorteil, dass Sie als Administrator nicht alle im Programmaufruf vorkommenden Nutzerprofile manuell anlegen müssen.

Wenn die Option nicht aktiviert ist, werden neue Nutzerprofile nicht automatisch angelegt. Der Programmaufruf darf dann nur bereits vorhandene Nutzerprofile enthalten.

Weitere Informationen zum Programmaufruf finden Sie unter

Schnittstellen auf Seite 115.

o Benutzer können den Druckstatistikdialog aufrufen: Legt fest, ob

Benutzer ohne Administratorrechte die Druckstatistik öffnen dürfen.

Die Druckstatistik gibt Auskunft darüber, welche Aufklärungsbögen wann und mit welcher Kostenstelle gedruckt wurden. Eine rechner- oder nutzerbezogene Auswertung ist aus Datenschutzgründen nicht möglich. o Verlauf wird nicht gespeichert: Legt fest, ob die Aufklärungsbögen, die ein Benutzer öffnet, als Verlauf gespeichert werden. Die maximale

Anzahl der Einträge im Verlauf ist im Nutzerprofil festgelegt. Eine

Änderung dieser Einstellung wird erst nach einem Neustart von

E-ConsentPro wirksam.

5. Klicken Sie auf Anwenden.

Nutzergruppen verwalten

Eine Nutzergruppe steht typischerweise für eine Abteilung innerhalb eines

Krankenhauses, z. B. für die Anästhesie oder Radiologie. Die Verwendung von Nutzergruppen ist optional.

Jede Nutzergruppe ist genau einem Mandanten untergeordnet und

übernimmt standardmäßig die Einstellungen des Mandanten.

Einige Einstellungen der Nutzergruppe können von denen des Mandanten abweichen, z. B. das Bogensystem oder die verfügbaren Fachgebiete. Dies ist sinnvoll in folgenden Fällen:

 Die Abteilung soll ausschließlich auf ein bestimmtes Fachgebiet Zugriff erhalten, z. B. die Abteilung Anästhesie ausschließlich auf

Anästhesiebögen.

 Die Abteilung verwendet ein anderes Bogensystem als die übrigen

Abteilungen.

Bei Bedarf können Sie der Nutzergruppe eine Kostenstelle zuweisen.

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 58

Zugriffsverwaltung

So legen Sie eine Nutzergruppe an:

Hinweis: Für diese Schritte müssen Sie mit einem Administratorprofil angemeldet sein, siehe Nutzerprofile verwalten.

1. Wählen Sie die Menüoption Admin > Zugriffsverwaltung.

2. Wählen Sie Nutzergruppen.

3. Klicken Sie auf das Symbol für einen neuen Eintrag .

Alternativ können Sie mit der rechten Maustaste auf Nutzergruppen oder auf eine vorhandene Nutzergruppe klicken und Neu wählen.

4. Geben Sie im Reiter Allgemein folgende Daten ein: o Gruppenname: Name der Nutzergruppe o Beschreibung: Beschreibender Text, z. B. Zweck der Nutzergruppe oder Abteilungsbezeichnung o Mandant: Mandant, zu dem die Nutzergruppe gehört. Diese

Zuordnung können Sie nachträglich nicht mehr ändern. o Kostenstelle (optional): Kostenstelle, auf die der Druck von

Aufklärungsbögen gebucht werden soll. o Bogensystem: Bogensystem, mit dem die Nutzergruppe arbeitet.

Standardmäßig ist eingestellt, dass die Nutzergruppe das

Bogensystem des Mandanten verwendet. Sie können bei Bedarf ein abweichendes Bogensystem wählen.

Abbildung 28: Nutzergruppen verwalten

5. Im Reiter Bogen-Filter können Sie die Fachgebiete ändern, mit denen die Nutzergruppe arbeitet.

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 59

Zugriffsverwaltung

Standardmäßig gelten die Einstellungen des Mandanten. Sie können diese Einstellungen wie folgt überschreiben: a) Aktivieren Sie die Option Filter des Mandanten überschreiben. b) Legen Sie die Fachgebiete fest.

Wenn Sie mit einem der Standardbogensysteme arbeiten, können

Sie nicht benötigte Fachgebiete oder Unterfachgebiete aus dem

Bogensystem ausblenden.

Abbildung 29: Bogen-Filter für das Standardbogensystem

Wenn Sie mit Sortimentsgruppen arbeiten, können Sie angeben, welche Sortimentsgruppen die Nutzergruppe verwenden soll. Weitere

Informationen finden Sie unter Sortimentsgruppen verwalten auf

Seite 66.

6. Klicken Sie auf Speichern.

Sie können die Nutzergruppe nun den betreffenden Nutzerprofilen zuordnen.

Weitere Informationen

 Mit Ausnahme der Zuordnung zum Mandanten können Sie alle

Einstellungen einer Nutzergruppe jederzeit ändern.

 Nicht mehr benötigte Nutzergruppen können Sie wieder löschen. Wenn die zu löschende Nutzergruppe noch verwendet wird, wird eine Meldung angezeigt. Sie können entscheiden, ob Sie das Löschen abbrechen oder eine andere Nutzergruppe zuordnen möchten.

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 60

Zugriffsverwaltung

6.11 Nutzerprofile verwalten

Ein Nutzerprofil entspricht einem einzelnen Mitarbeiter oder einem einzelnen

Arbeitsplatz. Es ermöglicht den Zugang zu E-ConsentPro, legt

Berechtigungen fest und enthält Grundeinstellungen zur

Anwendungsoberfläche.

Jedes Nutzerprofil ist einem Mandanten und optional einer Nutzergruppe zugeordnet. Die Zuordnung bestimmt, welches Bogensystem und welche

Fachgebiete dem Benutzer zur Verfügung stehen und gegebenenfalls auf welche Kostenstelle Ausdrucke gebucht werden.

Auch die übrigen Einstellungen des Mandanten gelten für das Nutzerprofil.

Einige davon können bei Bedarf im Nutzerprofil anders festgelegt werden wie z. B. die Einstellungen zum Bogendruck.

Nutzerprofile mit und ohne Administratorrechte

E-ConsentPro unterscheidet zwischen Nutzerprofilen mit und ohne

Administratorrechte. Um alle Programmeinstellungen sehen und ändern zu können, müssen Sie sich mit einem Administratorprofil anmelden. Für die tägliche Nutzung des Programms empfehlen wir ein Nutzerprofil ohne

Administratorrechte. So vermeiden Sie versehentliche Änderungen an den

Programmeinstellungen.

Standardprofile

Folgende Standardprofile sind nach der Installation vorhanden:

 admin : Nutzerprofil mit Administratorrechten, standardmäßig ohne

Kennwort

 default : Nutzerprofil ohne Administratorrechte, standardmäßig ohne

Kennwort

Sie können die vorhandenen Standardprofile nutzen und ändern sowie zusätzliche Nutzerprofile anlegen, z. B. ein individuelles Nutzerprofil pro

Benutzer.

Hinweis:

 Es ist nicht zwingend erforderlich, ein individuelles Nutzerprofil pro

Benutzer anzulegen. Sie können z. B. auch ein Nutzerprofil pro

Abteilung anlegen. Mit einem Nutzerprofil ohne Administratorrechte ist in

E-ConsentPro eine Mehrfachanmeldung möglich, nicht jedoch mit einem

Administratorprofil.

 Wenn Sie für Administratorprofile Kennwörter festlegen, empfehlen wir

Ihnen dringend, mindestens ein zweites Administratorprofil anzulegen.

Dies soll verhindern, dass Sie bei Verlust eines Administrator-Kennworts keinen Zugang mehr zur Anwendung haben.

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 61

Zugriffsverwaltung

So wechseln Sie das Nutzerprofil:

1. Wählen Sie Datei > Abmelden.

Das Anmeldungsfenster wird geöffnet.

2. Geben Sie im Feld Nutzername den Profilnamen ein oder wählen Sie ihn aus.

3. Wenn ein Kennwort festgelegt ist, geben Sie es ein.

Abbildung 30: Anmeldefenster

4. Klicken Sie auf Anmelden.

E-ConsentPro wechselt in das angegebene Nutzerprofil.

So legen Sie ein neues Nutzerprofil an:

Hinweis: Für diese Schritte müssen Sie mit einem Administratorprofil angemeldet sein.

1. Wählen Sie die Menüoption Admin > Zugriffsverwaltung.

2. Wählen Sie Nutzerprofile.

3. Klicken Sie auf das Symbol für einen neuen Eintrag .

Alternativ können Sie mit der rechten Maustaste auf Nutzerprofile oder auf ein vorhandenes Nutzerprofil klicken und Neu wählen.

4. Geben Sie folgende Daten ein: o Profilname: Eindeutiger Name des Nutzerprofils, z. B. Vorname und

Name des Benutzers. o Kennwort: Mit der Schaltfläche ändern können Sie dem Benutzer ein

Kennwort zuweisen. Bei einem Nutzerprofil ohne Administratorrechte ist das Kennwort optional. o Vollständiger Name: Sie können optional den vollständigen Namen des Benutzers angeben.

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 62

Zugriffsverwaltung o Dieses Profil ist ein Administratorprofil: Legt fest, ob Sie dem neuen Nutzerprofil Administratorrechte einräumen möchten. o Die Druckfunktion ist für dieses Profil deaktiviert: Legt fest, ob der Benutzer Aufklärungsbögen drucken kann. Typischerweise deaktivieren Sie die Druckfunktion bei einem Administratorprofil. o Der Benutzer kann sein Kennwort nicht selbst ändern: Legt fest, ob der Benutzer sein Kennwort ändern darf. o Der Benutzer kann sein Profil nicht selbst ändern: Legt fest, ob der Benutzer die folgenden allgemeinen Profileinstellungen selbst

ändern darf: vollständiger Name, Kennwort, Anzahl der Einträge im

Verlauf, Bogensprache, Oberflächensprache.

Die Option bezieht sich nur auf die allgemeinen Profileinstellungen.

Einstellungen in den Reitern Bögen und Drucksequenzen können

Benutzer jederzeit selbst ändern. o Der Benutzer erhält Warnungen bei Systemereignissen von

administrativer Bedeutung, Wieviel Tage vor dem Ablauf ...: Legt fest, ob der Benutzer mithilfe von Meldungsfenstern auf administrationsrelevante Ereignisse hingewiesen wird, z. B. auf den

Ablauf der Lizenz. Diese Option aktivieren Sie typischerweise bei einem Administratorprofil.

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 63

Zugriffsverwaltung

Wenn Sie die Option aktivieren, können Sie festlegen, wie viele Tage vor Ablauf der Lizenz eine Meldung angezeigt wird.

Abbildung 31: Nutzerprofile verwalten

5. Ändern Sie bei Bedarf die übrigen Profileinstellungen: o Anzahl der Einträge im Verlauf: Sie können optional die Anzahl der im Verlauf gespeicherten Einträge ändern. Falls in den globalen

Einstellungen festgelegt ist, dass der Verlauf nicht gespeichert wird, ist die Anzahl nicht relevant. o Dokumentensprache: Sprache, in der Aufklärungsbögen standardmäßig geöffnet werden, sofern mehrere Sprachen zur

Auswahl stehen. o Oberflächensprache: Sprache der Anwendungsoberfläche von

E-ConsentPro. o Mandant: Mandant, zu dem das Nutzerprofil gehört. Wenn Sie nicht mehrere Mandanten verwenden, ordnen Sie das Nutzerprofil dem

Standardmandanten default

zu.

Die Zuordnung zum Mandanten können Sie nachträglich nur ändern, indem Sie das Nutzerprofil löschen und neu anlegen. o Nutzergruppe (optional): Sie können das Nutzerprofil einer

Nutzergruppe zuordnen. Die Auswahlliste enthält alle Nutzergruppen,

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 64

Zugriffsverwaltung die zum gewählten Mandanten gehören. Die Zuordnung legt die

Kostenstelle fest, das Bogensystem und die verfügbaren

Fachgebiete.

Wenn Sie keine Nutzergruppe angeben, gelten die Einstellungen des

Mandanten. o Favoritenfunktion: Legt fest, ob Benutzern die Favoritenfunktion zur

Verfügung steht.

Sie können die Einstellung des übergeordneten Mandanten

übernehmen oder eine abweichende Einstellung wählen.

Wenn Sie die Favoritenfunktion deaktivieren und der Benutzer bereits

Favoriten gespeichert hat, werden die bestehenden Favoriten ausgeblendet Wenn Sie die Favoritenfunktion wieder aktivieren, werden bestehende Favoriten wieder eingeblendet. o Die Kostenstelle muss beim Drucken manuell angegeben

werden: Legt fest, ob der Benutzer beim Drucken eines

Aufklärungsbogens eine Kostenstelle wählen muss. Typischerweise aktivieren Sie die Option, wenn der Benutzer mit mehreren

Kostenstellen arbeitet.

Alternativ können Sie in den globalen Einstellungen festlegen, dass alle Benutzer beim Drucken eine Kostenstelle wählen müssen. Wenn

Sie die globale Einstellung aktivieren, ist die profilspezifische

Einstellung zur Wahl der Kostenstelle deaktiviert und unwirksam.

6. In den Reitern Bögen und Drucksequenzen können Sie optional benutzerspezifische Einstellungen festlegen.

Wenn Sie keine Einstellungen vornehmen, werden die Einstellungen des

Mandanten übernommen. Der Benutzer kann diese Einstellungen jederzeit selbst ändern.

Nähere Informationen zu den Einstellungen finden Sie unter Eigenes

Logo einfügen auf Seite 74, Druckeinstellungen ändern auf Seite 98 und

Drucksequenzen festlegen auf Seite 99.

7. Klicken Sie auf Speichern.

Weitere Informationen

 Außer der Zuordnung zum Mandanten können Sie alle Einstellungen eines Nutzerprofils jederzeit ändern.

 Die Zuordnung zum Mandanten können Sie ändern, indem Sie das

Nutzerprofil löschen und neu anlegen.

 Nicht mehr benötigte Nutzerprofile können Sie jederzeit löschen.

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 65

Zugriffsverwaltung

6.12 Sortimentsgruppen verwalten

Als Administrator können Sie optional Sortimentsgruppen anlegen und verwalten. Sortimentsgruppen ermöglichen es Ihnen, die beiden

Bogensysteme Diomed und ProCompliance zu kombinieren.

Eine Sortimentsgruppe besteht aus einem oder mehreren Fachgebieten.

Jedes Fachgebiet stammt aus einem der beiden Bogensysteme. Zusätzlich können jedem Fachgebiet einzelne Zusatzbögen aus dem entsprechenden

Fachgebiet des anderen Bogensystems hinzugefügt werden.

Die folgende Grafik zeigt ein Beispiel:

Abbildung 32: Sortimentsgruppe

Die dargestellte Sortimentsgruppe besteht aus zwei Fachgebieten und verwendet ProCompliance als Haupt-Bogenmarke. Jedes Fachgebiet enthält einige Zusatzbögen aus dem Diomed-Sortiment.

Hinweis: Die Aufklärungsbögen der Haupt-Bogenmarke können innerhalb eines Fachgebiets nicht eingeschränkt werden. Die dargestellte

Sortimentsgruppe umfasst also alle proCompliance-Aufklärungsbögen aus

Anästhesie und Chirurgie.

Zuordnung von Sortimentsgruppen

Damit sich eine Sortimentsgruppe auswirkt, ordnen Sie sie einem Mandanten zu oder, falls Sie Nutzergruppen verwenden, einer Nutzergruppe. Es ist auch möglich, mehrere Sortimentsgruppen zuzuordnen.

Die Zuordnung einer Sortimentsgruppe setzt das Bogensystem außer Kraft, das beim Mandanten oder bei der Nutzergruppe eingestellt ist. Den

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 66

Zugriffsverwaltung betreffenden Benutzern stehen ausschließlich die zugeordneten

Sortimentsgruppen zur Verfügung

Kostenstellen

Sie können einer Sortimentsgruppe auf verschiedenen Ebenen Kostenstellen zuordnen:

 der gesamten Sortimentsgruppe

 einzelnen Fachgebieten

 einzelnen Zusatzbögen

Auf welcher Ebene Sie Kostenstellen zuordnen, hängt davon ab, wie die

Kostenstellen in Ihrem Haus organisiert sind und wie Sie Ihre

Sortimentsgruppen strukturieren.

Hinweis: Wenn Sie Kostenstellen auf mehreren Ebenen zuordnen, hat die untere Ebene Vorrang vor der übergeordneten Ebene. Beispiel: Die

Kostenstelle eines Zusatzbogens hat Vorrang vor der Kostenstelle des

übergeordneten Fachgebiets.

Nachteil von Sortimentsgruppen

Die Verwendung von Sortimentsgruppen hat einen Nachteil: Beim

Aktualisieren der Aufklärungsbögen wird lediglich der vorhandene Bestand der Sortimentsgruppe aktualisiert. Neu hinzukommende Aufklärungsbögen werden der Sortimentsgruppe nicht automatisch hinzugefügt.

Die Fachgebiete einer Sortimentsgruppe haben also immer den Umfang, den sie beim Hinzufügen des Fachgebiets zur Sortimentsgruppe hatten.

Um neu hinzukommende Aufklärungsbögen zu nutzen, müssen Sie das

Fachgebiet in der Sortimentsgruppe löschen, die Änderung speichern, und anschließend das Fachgebiet und gegebenenfalls einzelne Zusatzbögen wieder hinzufügen. Nach diesen Schritten enthält das Fachgebiet auch

Aufklärungsbögen, die durch eine Bogenaktualisierung neu hinzugekommen sind.

Empfehlungen zur Verwendung von Sortimentsgruppen

Aufgrund des Nachteils von Sortimentsgruppen empfehlen wir Ihnen folgendes Vorgehen:

 Verwenden Sie möglichst eines der beiden Standardsortimente

ProCompliance oder Diomed.

 Stellen Sie das Standardsortiment im Mandanten ein.

 Wenn einzelne Abteilungen das andere Standardsortiment verwenden, legen Sie einen zweiten Mandanten an und stellen dort das andere

Standardsortiment ein. Legen Sie die Abteilungen als Nutzergruppen an und ordnen Sie ihnen den zuvor angelegten Mandanten zu.

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 67

Zugriffsverwaltung

Wenn die Verwendung von Sortimentsgruppen unumgänglich ist, empfehlen wir Ihnen folgendes Vorgehen:

 Entscheiden Sie sich für ein Hauptsortiment.

 Fügen Sie der Sortimentsgruppe alle Fachgebiete aus demselben

Hauptsortiment zu.

 Fügen Sie aus dem zweiten Sortiment lediglich Aufklärungsbögen hinzu, die ausschließlich im zweiten Sortiment enthalten sind.

Dieses Vorgehen erleichtert eine routinierte Verwendung der

Aufklärungsbögen.

So legen Sie eine Sortimentsgruppe an:

Hinweis: Für diese Schritte müssen Sie mit einem Administratorprofil angemeldet sein, siehe Nutzerprofile verwalten.

Schritt 1

– Allgemeine Daten festlegen

1. Wählen Sie die Menüoption Admin > Zugriffsverwaltung.

2. Wählen Sie Sortimentsgruppen.

3. Klicken Sie auf das Symbol für einen neuen Eintrag .

Alternativ können Sie mit der rechten Maustaste auf Sortimentsgruppen oder auf eine vorhandene Sortimentsgruppe klicken und Neu wählen.

4. Geben Sie im Reiter Allgemein folgende Daten ein: o Name: Bezeichnung der Sortimentsgruppe o Beschreibung: Beschreibender Text, z. B. Zweck oder Fachgebiet der Sortimentsgruppe o Kostenstelle (optional): Kostenstelle, auf die der Druck von

Aufklärungsbögen gebucht werden soll. Informationen zum Anlegen von Kostenstellen finden Sie unter Kostenstellen verwalten auf

Seite 45.

Schritt 2

– Fachgebiete hinzufügen

1. Wählen Sie den Reiter Fachgebiete.

2. Klicken Sie auf Fachgebiete hinzufügen.

3. Wählen Sie das Bogensystem, das Sie hauptsächlich verwenden.

4. Aktivieren Sie die Kontrollkästchen der benötigten Fachgebiete.

Untergeordnete Fachgebiete sind automatisch mit eingeschlossen, auch wenn sie nicht aktiviert sind.

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 68

Zugriffsverwaltung

Hinweis: Wenn Sie eigene Dokumente verwenden, müssen Sie das

Kontrollkästchen für Eigene Dokumente unter dem Bogensystem

Kundeneigen aktivieren. Sonst werden eigene Dokumente im Navigator nicht angezeigt. Informationen zu eigenen Dokumenten finden Sie unter

Eigene Dokumente auf Seite 91.

5. Sie können optional jedem Fachgebiet eine Kostenstelle zuordnen, auf die der Druck von Aufklärungsbögen gebucht werden soll. Klicken Sie hierzu in der Spalte Kostenstelle auf die betreffende Zelle und wählen

Sie dann die gewünschte Kostenstelle.

6. Klicken Sie auf OK.

Abbildung 33: Fachgebiete hinzufügen

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 69

Zugriffsverwaltung

Die gewählten Fachgebiete sind nun im Reiter Fachgebiete zu sehen.

Jedes Fachgebiet steht in einer eigenen Zeile.

Schritt 3 (optional)

– Zusatzbögen aus dem anderen Bogensystem

hinzufügen

1. Markieren Sie im Reiter Fachgebiete das Fachgebiet, dem Sie

Zusatzbögen aus dem anderen Bogensystem hinzufügen möchten.

2. Klicken Sie auf Zusatzbögen ändern.

3. Aktivieren Sie die Kontrollkästchen der zusätzlichen Aufklärungsbögen.

4. Sie können optional jedem Aufklärungsbogen eine Kostenstelle zuordnen, auf die der Druck gebucht werden soll. Klicken Sie hierzu in der

Spalte Kostenstelle auf die betreffende Zelle und wählen Sie dann die gewünschte Kostenstelle.

Abbildung 34: Zusatzbögen aus dem anderen Bogensystem

5. Klicken Sie auf OK.

Die Spalte Zusatzbögen im Reiter Fachgebiete zeigt nun die Kürzel der

Zusatzbögen an.

6. Wenn Sie weiteren Fachgebieten Zusatzbögen zuordnen möchten, wiederholen Sie Schritt 1

–5.

7. Wenn Sie Kostenstellen zugeordnet haben, klicken Sie auf Validieren.

E-ConsentPro prüft die Kostenstellenzuordnung innerhalb der

Sortimentsgruppe. Wenn einem Aufklärungsbogen mehrere

Kostenstellen zugeordnet sind, erhalten Sie eine entsprechende

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 70

Zugriffsverwaltung

Meldung. Ändern Sie in diesem Fall die Kostenstellenzuordnung, so dass jeder Aufklärungsbogen innerhalb der Sortimentsgruppe nur noch eine

Kostenstelle hat.

8. Klicken Sie auf Speichern.

Schritt 4

– Sortimentsgruppe den betreffenden Mandanten oder

Nutzergruppen zuordnen

1. Öffnen Sie den Mandanten oder die Nutzergruppe.

2. Wählen Sie den Reiter Bogen-Filter.

3. Nur bei einer Nutzergruppe: Aktivieren Sie die Option Filter des

Mandanten überschreiben.

4. Wählen Sie Aus Sortimentsgruppen.

5. Klicken Sie auf das Plus-Zeichen und wählen Sie die Sortimentsgruppe aus.

6. Wenn Sie mehrere Sortimentsgruppen hinzufügen und Kostenstellen verwenden, legen Sie mithilfe der Pfeile fest, welche Kostenstelle Vorrang hat.

Die Reihenfolge ist relevant, falls für einen Aufklärungsbogen mehrere

Kostenstellen in Frage kommen. E-ConsentPro prüft die

Sortimentsgruppen von oben nach unten und verwendet das erste

Vorkommen des Aufklärungsbogens und dessen Kostenstelle.

Abbildung 35: Sortimentsgruppen

7. Klicken Sie auf Speichern.

Hinweis: Wenn Sie im Reiter Bogen-Filter Sortimentsgruppen angeben, setzen diese das Bogensystem außer Kraft, das im Reiter Allgemein eingestellt ist.

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 71

Zugriffsverwaltung

So ändern Sie eine Sortimentsgruppe:

Hinweis: Für diese Schritte müssen Sie mit einem Administratorprofil angemeldet sein, siehe Nutzerprofile verwalten.

1. Wählen Sie die Menüoption Admin > Zugriffsverwaltung.

2. Markieren Sie unter Sortimentsgruppe den betreffenden Eintrag.

3. Nehmen Sie die gewünschten Änderungen vor.

Im Reiter Fachgebiete können Sie bestehenden Fachgebieten weitere

Zusatzbögen hinzufügen, Zusatzbögen entfernen und die Kostenstelle der Zusatzbögen ändern.

Hinweis: Die Kostenstelle eines Fachgebiets können Sie nachträglich nur ändern, indem Sie das Fachgebiet aus der Sortimentsgruppe entfernen, es dann erneut hinzufügen und dabei eine andere

Kostenstelle wählen.

4. Wenn Sie Kostenstellen zugeordnet haben, klicken Sie auf Validieren.

E-ConsentPro prüft die Kostenstellenzuordnung innerhalb der

Sortimentsgruppe. Wenn einem Aufklärungsbogen mehrere

Kostenstellen zugeordnet sind, erhalten Sie eine entsprechende

Meldung. Ändern Sie in diesem Fall die Kostenstellenzuordnung, so dass jeder Aufklärungsbogen innerhalb der Sortimentsgruppe nur noch eine

Kostenstelle hat.

5. Klicken Sie auf Speichern.

So löschen Sie eine Sortimentsgruppe:

Hinweis: Für diese Schritte müssen Sie mit einem Administratorprofil angemeldet sein, siehe Nutzerprofile verwalten.

1. Wählen Sie die Menüoption Admin > Zugriffsverwaltung.

2. Markieren Sie unter Sortimentsgruppen die zu löschende

Sortimentsgruppe.

3. Klicken Sie auf das Löschen-Symbol .

Alternativ können Sie mit der rechten Maustaste auf die Nutzergruppe klicken und Löschen wählen.

4. Bestätigen Sie das Löschen durch einen Klick auf Ja.

Wenn die Sortimentsgruppe noch Mandanten oder Nutzergruppen zugeordnet ist, wird eine Meldung angezeigt. Sie können entscheiden, ob

Sie das Löschen abbrechen oder die Sortimentsgruppe aus den betreffenden Mandanten und Nutzergruppen entfernen.

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 72

7

7.1

Anpassen der

Aufklärungsbögen

In diesem Kapitel:

Aufklärungsbogen umbenennen................................................................. 73

Eigenes Logo einfügen ............................................................................... 74

Barcode-Datei einfügen .............................................................................. 75

Generierte Barcodes einfügen.................................................................... 76

Daten auf den Aufklärungsbögen ausgeben .............................................. 82

Eingabefenster anpassen ........................................................................... 87

Aufklärungsbogen umbenennen

Sie können jedem Aufklärungsbogen einen Titel Ihrer Wahl geben. Der

Aufklärungsbogen wird dann im Navigator, in den Favoriten und im Verlauf mit dem von Ihnen vergebenen Titel aufgelistet. Die Änderung wirkt sich auf alle

Benutzer aus.

So benennen Sie einen Aufklärungsbogen um:

Hinweis: Für diese Schritte müssen Sie mit einem Administratorprofil angemeldet sein, siehe Nutzerprofile verwalten.

1. Klicken Sie im Navigator, in den Favoriten oder im Verlauf mit der rechten

Maustaste auf den Aufklärungsbogen. Wählen Sie

Bogeninformationen.

2. Geben Sie im Feld Individueller Titel einen Titel Ihrer Wahl ein.

3. Klicken Sie auf OK.

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 73

7.2

Anpassen der Aufklärungsbögen

Der Aufklärungsbogen wird nun im Navigator, in den Favoriten und im

Verlauf mit dem von Ihnen vergebenen Titel aufgelistet.

Wenn der Aufklärungsbogen wieder mit seinem Standardtitel angezeigt werden soll, löschen Sie den von Ihnen vergebenen Titel in den

Bogeninformationen.

Eigenes Logo einfügen

Sie können Ihr Krankenhaus- oder Praxislogo in die Aufklärungsbögen aufnehmen.

Bildformat: Ihr Logo muss als Bilddatei im Format JPEG, PNG oder BMP vorliegen.

Empfohlene Bildgröße: 80 mm x 40 mm (Breite x Höhe) mit einer Auflösung von mindestens 150 dpi. Dies entspricht 945 x 472 Pixel bei 300 dpi. Größere

Logos werden skaliert. Wir empfehlen bei größeren Logos ein

Seitenverhältnis von 2:1 (Breite:Höhe) zu verwenden, damit die Skalierung korrekt ist.

Farbraum: Das Logo muss im RGB-Farbraum erzeugt werden. Logos im

CMYK-Farbraum werden nicht korrekt verarbeitet.

Dateigröße: maximal 200 KB. Größere Dateien können in E-ConsentPro nicht verwendet werden, da sie die Druckgeschwindigkeit herabsetzen können.

Als Administrator können Sie das Logo an folgenden Stellen angeben:

 im Mandanten

Das Logo gilt für alle Nutzerprofile, die dem Mandanten untergeordnet sind. Wenn Sie nicht mit mehreren Mandanten arbeiten, geben Sie es im

Mandanten default an.

 in einzelnen Nutzerprofilen

Das Logo gilt nur für das betreffende Nutzerprofil. Der Benutzer kann das

Logo auch selbst in seinem Nutzerprofil angeben oder ändern.

Wenn sowohl im Mandanten als auch im Nutzerprofil ein Logo angegeben ist, hat das Logo im Nutzerprofil Vorrang.

Hinweis: Wenn Sie Kostenstellen verwenden, können Sie jeder Kostenstelle ein eigenes Logo zuordnen. Das Logo wird dann anstelle des im Mandanten oder Nutzerprofil angegebenen Logos verwendet.

Informationen zum Anlegen von Kostenstellen finden Sie unter Kostenstellen

verwalten auf Seite 45.

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 74

7.3

Anpassen der Aufklärungsbögen

So geben Sie ein Logo im Mandanten an:

Hinweis: Für diese Schritte müssen Sie mit einem Administratorprofil angemeldet sein, siehe Nutzerprofile verwalten.

1. Wählen Sie die Menüoption Admin > Zugriffsverwaltung.

2. Wählen Sie unter Mandanten den betreffenden Mandanten.

Wenn Sie nicht mit mehreren Mandanten arbeiten, wählen Sie den

Mandanten default .

3. Wählen Sie den Reiter Bögen.

4. Klicken Sie im Bereich Krankenhaus-Logo auf Durchsuchen und öffnen

Sie die Bilddatei.

Die Bilddatei kann in einem beliebigen Ordner liegen, der von

E-ConsentPro aus erreichbar ist. Wenn Sie das Logo in E-ConsentPro einbinden, wird es vom Ordner geladen und in der Datenbank gespeichert.

5. Klicken Sie auf Speichern.

So geben Sie ein Logo im Nutzerprofil an:

 Wählen Sie in der Zugriffsverwaltung das betreffende Nutzerprofil und geben Sie das Logo im Reiter Bögen an.

Barcode-Datei einfügen

Sie können bei Bedarf einen Barcode, der als Bilddatei vorliegt, in die

Aufklärungsbögen einfügen. Beim Einfügen können Sie festlegen, auf welchen Seiten und an welcher Stelle innerhalb einer Seite der Barcode ausgegeben wird.

Die Barcode-Datei muss im Format JPEG, PNG oder BMP vorliegen.

Empfohlene Bildgröße: maximal 76x15 mm (Breite x Höhe).

Dateigröße: maximal 200 KB. Größere Dateien können in E-ConsentPro nicht verwendet werden, da sie die Druckgeschwindigkeit herabsetzen können.

Hinweis: Alternativ zu einer Barcode-Datei können Sie einen generierten

Barcode einfügen, in dem z. B. die Patienten-ID und das Bogenkürzel verschlüsselt sind. Weitere Informationen: Barcodes generieren und einbinden.

Die Barcode-Datei geben Sie im Mandanten an. Sie gilt für alle Nutzerprofile, die dem Mandanten untergeordnet sind. Wenn Sie nicht mit mehreren

Mandanten arbeiten, geben Sie die Barcode-Datei im Mandanten default an.

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 75

7.4

Anpassen der Aufklärungsbögen

So fügen Sie eine Barcode-Datei ein:

Hinweis: Für diese Schritte müssen Sie mit einem Administratorprofil angemeldet sein, siehe Nutzerprofile verwalten.

1. Wählen Sie die Menüoption Admin > Zugriffsverwaltung.

2. Wählen Sie unter Mandanten den betreffenden Mandanten.

Wenn Sie nicht mit mehreren Mandanten arbeiten, wählen Sie den

Mandanten default .

3. Wählen Sie Barcodes.

4. Klicken Sie im Bereich Barcode aus Bilddatei auf Durchsuchen und

öffnen Sie die Barcode-Datei.

5. Legen Sie im Bereich Position fest, auf welchen Seiten und an welcher

Stelle innerhalb einer Seite der Barcode ausgegeben wird.

Hinweis: Diomed-Bögen bestehen aus einem Informations- und einem

Dokumentationsteil. Für Diomed-Bögen gibt es deshalb eine Einstellung, die den Barcode sowohl auf der ersten Seite des gesamten

Aufklärungsbogens als auch auf der ersten Seite des

Dokumentationsteils ausgibt. Für ProCompliance-Bögen entfällt diese

Einstellung, da ProCompliance-Bögen keinen getrennten Informations- und Dokumentationsteil haben.

Die Barcode-Datei kann in einem beliebigen Ordner liegen, der von

E-ConsentPro aus erreichbar ist. Wenn Sie die Barcode-Datei in

E-ConsentPro einbinden, wird sie vom Ordner geladen und in der

Datenbank gespeichert.

6. Klicken Sie auf Speichern.

Generierte Barcodes einfügen

E-ConsentPro ermöglicht es Ihnen, ein oder mehrere Barcodes zu generieren und in die Aufklärungsbögen einzufügen. In einem generierten Barcode können z. B. die Patienten-ID und das Kürzel des Aufklärungsbogens verschlüsselt sein.

Sie legen fest, welcher Inhalt im Barcode verschlüsselt ist, welcher Typ von

Barcode generiert wird und an welcher Position im Aufklärungsbogen der

Barcode eingefügt wird. Der Inhalt kann sich aus Daten des Patienten, des

Arztes, der Einrichtung, des Aufklärungsbogens sowie freien Text zusammensetzen. Sie können mehrere Barcodes für unterschiedliche

Positionen in den Aufklärungsbögen definieren und einzelne Barcodes auch deaktivieren.

Die Barcode-Generierung stellen Sie im Mandanten ein. Die Einstellung gilt für alle Nutzerprofile, die dem Mandanten untergeordnet sind.

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 76

Anpassen der Aufklärungsbögen

Hinweis: Die Barcode-Generierung steht Ihnen nur zur Verfügung, wenn

Ihre Lizenz diese Funktion einschließt.

So fügen Sie einen generierten Barcode ein:

Hinweis: Für diese Schritte müssen Sie mit einem Administratorprofil angemeldet sein, siehe Nutzerprofile verwalten.

1. Wählen Sie die Menüoption Admin > Zugriffsverwaltung.

2. Wählen Sie unter Mandanten den betreffenden Mandanten.

Wenn Sie nicht mit mehreren Mandanten arbeiten, wählen Sie den

Mandanten default .

3. Wählen Sie Barcodes.

4. Klicken Sie auf Hinzufügen.

5. Legen Sie im Fenster Barcodeeinstellungen unter Definition Folgendes fest: o Codetyp: Typ des zu generierenden Barcodes. E-ConsentPro unterstützt Codabar, Code 39, Data Matrix (2D-Barcode), Code 128,

Interleaved 2 of 5 und PDF 417 (2D-Barcode). o Klartextgenerierung aktivieren: Für bestimmte Barcode-Typen können Sie die Klartextgenerierung aktivieren. Der Barcode-Inhalt wird dann zusätzlich direkt unter dem Barcode als lesbarer Text angezeigt. o Skalierungsfaktor: Beeinflusst die Breite des generierten Barcodes.

Je größer der Skalierungsfaktor, desto breiter der Barcode. o Bezeichnung: Bezeichnung des Barcodes, standardmäßig

BarCode .

Geben Sie gegebenenfalls eine eigene Bezeichnung ein, z. B.

Patientennummer oder Bestellnummer .

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 77

Anpassen der Aufklärungsbögen o Inhalt: Inhalt, der im Barcode verschlüsselt ist. Der Inhalt kann aus festem Text und beliebig vielen Variablen bestehen. Die erlaubten

Zeichen hängen vom Barcode-Typ ab und werden im Fenster als

Infotext angezeigt:

Abbildung 36: Unterstützte Zeichen abhängig vom Barcode-Typ

Die folgende Tabelle gibt einen Überblick, welche Zeichen bei welchem Barcode-Typ erlaubt sind:

Barcode-Typ Erlaubte Zeichen

Codabar

Code 128

0-9 - $ : / . +

7-Bit-ASCII (US-ASCII)

Code 39

Data Matrix

Interleaved 2 of 5

PDF 417

0-9 A-Z - . $ / + % Leerzeichen

ISO-8859-1 (Latin1)

0-9

Alle druckbaren ASCII-Zeichen

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 78

Anpassen der Aufklärungsbögen o Variable einfügen: Mit einem Klick auf Variable einfügen zeigen Sie die verfügbaren Variablen und ihre Beschreibung an. Sie können die

Variablenliste filtern und die gewünschte Variable einfügen.

Abbildung 37: Variable auswählen

Zum Filtern geben Sie eine Zeichenkette ein, die im Namen oder in der Beschreibung der gesuchten Variable vorkommt. Wenn Sie z. B. doc_ eingeben, werden nur die bogenbezogenen Variablen angezeigt.

Sie können im Filterausdruck Fragezeichen ? und Sternchen * als

Platzhalter verwenden. Ein Fragezeichen ? steht für ein beliebiges

Zeichen. Ein Sternchen * steht für beliebig viele Zeichen. Die

Groß-/Kleinschreibung des Filterausdrucks spielt keine Rolle.

Das Fenster enthält alle Variablen, die prinzipiell zur Verfügung stehen. Achten Sie darauf, dass die gewählte Variable zum gewählten Barcode-Typ passt. Wenn der Barcode-Typ z. B. nur eine

Zifferndarstellung unterstützt, dürfen Sie keine textbasierten

Variablen wie Patient Nachname verwenden.

Im Feld Argument können Sie bei einigen Variablen ein Argument eingeben, z. B. das Format der Bestellnummer oder das Datumsformat (z. B. dd.MM.yyyy).

Wenn Sie eine Variable einfügen, wird sie im Feld Inhalt in geschweiften Klammern angezeigt und beginnt mit dem Zeichen $ .

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 79

Anpassen der Aufklärungsbögen

Wenn Sie ein Argument eingegeben haben, steht nach dem

Variablennamen ein Doppelpunkt und anschließend das Argument.

Abbildung 38: Inhalt des Barcodes

Achtung: Stellen Sie sicher, dass der Inhalt des Barcodes zum gewählten Barcode-Typ passt. E-ConsentPro prüft beim Konfigurieren nicht, ob Sie als Inhalt nicht erlaubte Zeichen angeben.

Erst beim Drucken des Aufklärungsbogens wird geprüft, ob aus dem

Inhalt ein Barcode generiert werden kann. Falls der Inhalt mit dem gewählten Barcode-Typ nicht darstellbar ist, wird eine Fehlermeldung angezeigt und das Drucken abgebrochen.

6. Sie können Inhalte von Variablen auf Werte abbilden, die Sie selbst festlegen. So können Sie z. B. das Kürzel eines Aufklärungsbogens durch einen von Ihnen festgelegten Wert ersetzen. Um diese Möglichkeit zu nutzen, gehen Sie wie folgt vor: a) Wählen Sie den Reiter Erweitert. b) Geben Sie im Feld Zuordnungsdatei den absoluten Pfad der Datei an, in der die Ersetzungen gespeichert werden. Den Dateinamen können Sie beliebig wählen.

Bei einer Installation im Netzwerk geben Sie einen Pfad an, der für alle Arbeitsplätze erreichbar ist. Dies kann entweder ein UNC-Pfad sein, z.B. \\Server\Beispielverzeichnis\mapping.ini

oder ein

Pfad auf einem Netzlaufwerk, das auf allen Arbeitsplätzen unter demselben Laufwerksbuchstaben verfügbar ist, z.B.

S:\mapping.ini

.

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 80

Anpassen der Aufklärungsbögen

Sie können alle Ersetzungen in derselben Zuordnungsdatei speichern oder bei Bedarf für jeden Barcode eine eigene Zuordnungsdatei festlegen. c) Klicken Sie auf Hinzufügen. d) Wählen Sie die betreffende Variable aus. Geben Sie den zu ersetzenden Wert der Variable sowie den Ersatz ein. Klicken Sie auf

OK. e) Wiederholen Sie den letzten Schritt für alle weiteren Werte, die Sie ersetzen möchten.

Das folgende Beispiel zeigt Ersetzungen, die für die Variablen doc_ident (Bogenkürzel) und doc_orderid (Bestellnummer) definiert sind:

Abbildung 39: Zuordnungsdatei f) Aktivieren Sie im Reiter Allgemein die Option Die Variableninhalte

mittels Zuordnungsdatei ersetzen.

Legen Sie im Reiter Allgemein unter Position fest, auf welchen Seiten der Barcode ausgegeben wird und an welcher Stelle er innerhalb einer

Seite platziert wird. Unter Vorschau können Sie die gewählte Position

überprüfen.

Hinweis: Diomed-Bögen bestehen aus einem Informations- und einem

Dokumentationsteil. Für Diomed-Bögen gibt es deshalb eine Einstellung, die den Barcode sowohl auf der ersten Seite des gesamten

Aufklärungsbogens als auch auf der ersten Seite des

Dokumentationsteils ausgibt. Für ProCompliance-Bögen entfällt diese

Einstellung, da ProCompliance-Bögen keinen getrennten Informations- und Dokumentationsteil haben.

Hinweis: Die Größe des generierten Barcodes sowie die Einstellung einer Ruhezone um den Barcode ist in den

Barcode-Konfigurationsdateien entsprechend Ihren Anforderungen festgelegt.

7. Klicken Sie auf OK und dann auf Anwenden.

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 81

7.5

Anpassen der Aufklärungsbögen

So deaktivieren Sie einen Barcode:

Hinweis: Für diese Schritte müssen Sie mit einem Administratorprofil angemeldet sein, siehe Nutzerprofile verwalten.

1. Wählen Sie die Menüoption Datei > Globale Einstellungen.

2. Wählen Sie Barcode Generator.

3. Entfernen Sie die Markierung in der Spalte Typ, indem Sie in das

Kontrollkästchen klicken.

4. Klicken Sie auf Anwenden.

5. Der Barcode ist nun deaktiviert und wird nicht in die Aufklärungsbögen eingefügt.

Daten auf den Aufklärungsbögen ausgeben

Die Aufklärungsbögen enthalten mehrere Bereiche, in denen Daten des

Patienten, des Arztes und der Einrichtung ausgegeben werden können.

Welche Bereiche zur Verfügung stehen, hängt vom verwendeten

Bogensystem und vom Inhalt des Aufklärungsbogens ab. Die folgenden

Grafiken stellen die prinzipiellen Möglichkeiten dar. Bereiche, die nicht bei allen Aufklärungsbögen vorhanden sind, sind mit einem Stern * gekennzeichnet.

A Kopfzeile links, Mitte, rechts | B Anschrift des Patienten | *C Anschrift der

Einrichtung | *D Titel und Name des Arztes in der Einwilligungserklärung

Kopfzeile

In beiden Bogensystemen können Daten des Patienten, des Arztes und der

Einrichtung in der Kopfzeile ausgegeben werden. Die Daten können links,

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 82

Anpassen der Aufklärungsbögen rechts oder in der Mitte der Kopfzeile platziert werden. Die Kopfzeile wird nur auf der ersten Seite des Aufklärungsbogens ausgegeben.

In der Standardeinstellung enthält die Kopfzeile keine Daten.

Anschrift des Patienten

Die Anschrift des Patienten kann an folgenden Positionen ausgegeben werden:

Bogensystem Bereich

Diomed

ProCompliance

Erste Seite des Dokumentationsteils

Seite 1 des Aufklärungsbogens

In der Standardeinstellung werden Anschrift und Geburtsdatum des Patienten ausgegeben.

Anschrift der Einrichtung

Daten der Einrichtung können an folgenden Positionen ausgegeben werden:

Bogensystem Bereich

Diomed

ProCompliance

Seite 1 rechts oben

Seite 1 links oben, falls im

Aufklärungsbogen vorgesehen (bei den meisten Aufklärungsbögen der

Fall)

In der Standardeinstellung werden keine Daten ausgegeben.

Hinweis: Wenn Sie ein Klinik- oder Praxislogo einbinden, wird dieses bei

Diomed- und ProCompliance-Bögen an unterschiedlichen Stellen ausgegeben und überschreibt die Daten der Einrichtung.

Sie können also entweder ein Logo einbinden oder die Daten der Einrichtung per Datenfelder in die Aufklärungsbögen übertragen.

Daten des Arztes

Daten des Arztes können bei beiden Bogensystemen nur im Bereich der

Einwilligungserklärung ausgegeben werden. Es werden nur Titel und Name des Arztes eingefügt.

In der Standardeinstellung werden keine Daten ausgegeben.

Übernahme von Patientendaten

E-ConsentPro bietet Schnittstellen zu Krankenhaus-Informationssystemen und Praxissystemen an. Über die Schnittstellen können Patientendaten an

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 83

Anpassen der Aufklärungsbögen

E-ConsentPro übergeben werden, so dass die Erfassung der Daten in

E-ConsentPro entfällt.

Weitere Informationen finden Sie unter Schnittstellen auf Seite 115.

Daten der Einrichtung und des Arztes werden nicht über die

Programmschnittstelle übergeben. Die Daten müssen deshalb in jedem

Nutzerprofil einmalig erfasst werden und sind dann für die weitere

Verwendung gespeichert.

Anzeigegruppen

Sie können die vorgesehen Bereiche mit weiteren Daten füllen, indem Sie eine oder mehrere Anzeigegruppen hinzufügen. Eine Anzeigegruppe kann sowohl festen Text als auch Datenfelder enthalten, z. B. das Datenfeld

${patient.lastName} für den Nachnamen des Patienten. Jede

Anzeigegruppe entspricht einer Zeile.

Hinweis: Sie können der Kopfzeile links, Mitte und rechts jeweils maximal 5 Zeilen hinzufügen. Dies stellt sicher, dass es keine

Überlappungen mit anderen Inhalten gibt.

Sie können Inhalt und Beschriftung der Anzeigegruppen nachträglich ändern sowie die Reihenfolge, in der sie ausgegeben werden. Nicht mehr benötigte

Anzeigegruppen können Sie löschen.

Behandlung leerer Datenfelder

Für die Anschrift des Patienten und der Einrichtung können Sie einstellen, wie leere Datenfelder behandelt werden. Standardmäßig werden leere

Datenfelder nicht dargestellt. Sie können die Standardeinstellung ändern, so dass leere Datenfelder als unterstrichene Zeilen dargestellt werden.

So fügen Sie eine Anzeigegruppe hinzu:

Hinweis: Für diese Schritte müssen Sie mit einem Administratorprofil angemeldet sein, siehe Nutzerprofile verwalten.

1. Wählen Sie die Menüoption Datei > Globale Einstellungen.

2. Wählen Sie unter Datenfelddesigner den Bereich, in dem Sie die

Anzeigegruppe platzieren möchten: o Kopfzeile Links, Kopfzeile Mitte, Kopfzeile Rechts o Einrichtung: Bereich für die Anschrift der Einrichtung o Patient: Bereich für die Anschrift des Patienten o Personal: Bereich innerhalb der Einwilligungserklärung für den Titel und Namen des Arztes

3. Klicken Sie auf Gruppe hinzufügen.

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 84

Anpassen der Aufklärungsbögen

4. Geben Sie unter Gruppendetails Folgendes ein: o Beschriftung: Text, der die Anzeigegruppe beschreibt.

Wenn Sie den Bereich Einrichtung oder Patient gewählt haben, dient der Text zur Beschriftung der Zeile auf den Aufklärungsbögen.

Bei den übrigen Bereichen wird die Beschriftung nicht auf den

Aufklärungsbögen ausgegeben. o Inhalt: Datenfelder, die ausgegeben werden sollen, sowie beliebiger

Text.

Mit einem Klick auf Variable zeigen Sie die verfügbaren Datenfelder und ihre Beschreibung an. Sie können die Felderliste filtern und das gewünschte Datenfeld auswählen.

Im folgenden Beispiel sind vier Anzeigegruppen mit Patientendaten definiert. Die erste Anzeigegruppe enthält Datenfelder für Titel, Vorname und Nachname des Patienten. Die zweite Anzeigegruppe enthält das

Geburtsdatum, die dritte Anzeigegruppe die Straße und die vierte

Anzeigegruppe die Postleitzahl und den Wohnort des Patienten.

Abbildung 40: Anzeigegruppen

Weitere Informationen zum Feld Inhalt: o Sie können Datenfelder auch direkt in das Feld Inhalt eingeben. Der

Name eines Datenfelds wird mit ${} eingeschlossen, z. B.

${patient.lastName} . o Die Schriftfarbe im Feld Inhalt zeigt an, ob der Name des Datenfelds korrekt ist. Korrekte Namen werden blau dargestellt; nicht definierte

Namen werden rot dargestellt. Rot dargestellte Datenfelder werden in den Aufklärungsbögen nicht ausgegeben.

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 85

Anpassen der Aufklärungsbögen o Sie können bei Bedarf Zeilenumbrüche eingeben. Die Tabelle der

Anzeigegruppen stellt Zeilenumbrüche durch das Zeichen ¶ dar. In den Aufklärungsbögen wird das Zeichen ¶ als Zeilenumbruch dargestellt.

5. Wiederholen Sie die letzten beiden Schritte, um weitere Anzeigegruppen hinzuzufügen.

Die Reihenfolge der Anzeigegruppen im Dialogfenster entspricht der

Reihenfolge auf den Aufklärungsbögen.

6. Klicken Sie auf Anwenden.

So ändern Sie eine Anzeigegruppe:

Hinweis: Für diese Schritte müssen Sie mit einem Administratorprofil angemeldet sein, siehe Nutzerprofile verwalten.

1. Wählen Sie die Menüoption Datei > Globale Einstellungen.

2. Wählen Sie unter Datenfelddesigner den betreffenden Bereich.

3. Markieren Sie die zu ändernde Anzeigegruppe.

4. Nehmen Sie im Bereich Gruppendetails die gewünschten Änderungen vor.

5. Klicken Sie auf Anwenden.

So ändern Sie die Reihenfolge der Anzeigegruppen:

Hinweis: Für diese Schritte müssen Sie mit einem Administratorprofil angemeldet sein, siehe Nutzerprofile verwalten.

1. Wählen Sie die Menüoption Datei > Globale Einstellungen.

2. Wählen Sie unter Datenfelddesigner den betreffenden Bereich.

3. Markieren Sie die zu verschiebende Anzeigegruppe.

4. Verwenden Sie die Schaltflächen Nach oben oder Nach unten, um die

Anzeigegruppe an die gewünschte Position zu verschieben.

5. Klicken Sie auf Anwenden.

So löschen Sie eine Anzeigegruppe:

Hinweis: Für diese Schritte müssen Sie mit einem Administratorprofil angemeldet sein, siehe Nutzerprofile verwalten.

1. Wählen Sie die Menüoption Datei > Globale Einstellungen.

2. Wählen Sie unter Datenfelddesigner den betreffenden Bereich.

3. Markieren Sie die zu löschende Anzeigegruppe.

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 86

7.6

Anpassen der Aufklärungsbögen

4. Klicken Sie auf Gruppe entfernen.

5. Klicken Sie auf Anwenden.

So ändern Sie die Behandlung leerer Datenfelder:

Hinweis: Für diese Schritte müssen Sie mit einem Administratorprofil angemeldet sein, siehe Nutzerprofile verwalten.

1. Wählen Sie die Menüoption Datei > Globale Einstellungen.

2. Wählen Sie Datenfelddesigner.

3. Wählen Sie die gewünschte Einstellung für die Option Leere Datenfelder

mit in die Aufklärungsbögen einbinden.

Wenn die Option aktiviert ist, werden leere Datenfelder als unterstrichene

Zeilen dargestellt. Wenn die Option deaktiviert ist, werden keine unterstrichenen Zeilen ausgegeben.

4. Klicken Sie auf Anwenden.

Eingabefenster anpassen

E-ConsentPro bietet Eingabefenster für die Erfassung von Daten des

Patienten, des Arztes und der Einrichtung. In der Standardeinstellung enthalten die Eingabefenster alle Datenfelder, die typischerweise benötigt werden.

Sie können den Eingabefenstern zusätzliche Datenfelder hinzufügen, z. B. ein

Datenfeld für die Internet-Adresse der Einrichtung. Hinzugefügte Datenfelder können Sie jederzeit ändern und wieder löschen.

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 87

Anpassen der Aufklärungsbögen

Die standardmäßig vorhandenen Datenfelder können Sie weder ändern noch löschen. Sie können nicht benötigte Datenfelder jedoch ausblenden.

Abbildung 41: Datenfelder Einrichtung

Hinweis: E-ConsentPro kann über eine Schnittstelle Patientendaten aus dem Krankenhaus-Informationssystem oder Praxissystem übernehmen. Bei der Datenübernahme werden dem Eingabefenster für Patientendaten automatisch alle Datenfelder hinzugefügt, für die die Schnittstelle Werte liefert. Dies stellt sicher, dass das Eingabefenster alle gelieferten Daten anzeigt, auch wenn keine entsprechenden Datenfelder in den globalen

Einstellungen konfiguriert sind.

So blenden Sie ein Datenfeld aus:

Hinweis: Für diese Schritte müssen Sie mit einem Administratorprofil angemeldet sein, siehe Nutzerprofile verwalten.

1. Wählen Sie die Menüoption Datei > Globale Einstellungen.

2. Wählen Sie Datenfelddefinitionen und dann die betreffende

Datengruppe Datenfelder Einrichtung, Datenfelder Patient oder

Datenfelder Personal.

3. Deaktivieren Sie die Spalte B beim auszublendenden Datenfeld.

4. Klicken Sie auf Anwenden.

Das Datenfeld wird nun im betreffenden Eingabefenster nicht mehr angezeigt.

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 88

Anpassen der Aufklärungsbögen

So fügen Sie ein Datenfeld hinzu:

Hinweis: Für diese Schritte müssen Sie mit einem Administratorprofil angemeldet sein, siehe Nutzerprofile verwalten.

1. Wählen Sie die Menüoption Datei > Globale Einstellungen.

2. Wählen Sie Datenfelddefinitionen und dann die betreffende

Datengruppe Datenfelder Einrichtung, Datenfelder Patient oder

Datenfelder Personal.

3. Klicken Sie auf Hinzufügen.

4. Geben Sie folgende Daten ein: o Feldname: Name des Datenfelds. Der Name muss eindeutig sein und darf nur aus Buchstaben, Ziffern, Bindestrich - und Unterstrich _ bestehen. Leerzeichen sind nicht erlaubt. o Feldbezeichnung: Bezeichnung, mit der das Datenfeld im

Eingabefenster beschriftet wird. o Beschreibung: Beliebiger Text mit Informationen zum Datenfeld. Die

Beschreibung wird nur im Dialogfenster Globale Einstellungen angezeigt. Für das Eingabefenster und die Aufklärungsbögen ist die

Beschreibung nicht relevant. o Beispielwert: Beispiel für einen Wert des Datenfeldes. Der

Beispielwert ist relevant, wenn Sie das Datenfeld für die

Barcode-Generierung verwenden. Er wird für die Vorschau des

Barcodes verwendet.

5. Klicken Sie auf OK.

6. Klicken Sie auf Anwenden.

Das Datenfeld ist nun im Eingabefenster vorhanden. Damit es auf den

Aufklärungsbögen erscheint, müssen Sie es im gewünschten Bereich platzieren. Weitere Informationen: Daten auf den Aufklärungsbögen

ausgeben auf Seite 82.

So ändern Sie ein Datenfeld:

Hinweis:

 Für diese Schritte müssen Sie mit einem Administratorprofil angemeldet sein, siehe Nutzerprofile verwalten.

 Sie können nur Datenfelder ändern, die Sie hinzugefügt haben.

1. Wählen Sie die Menüoption Datei > Globale Einstellungen.

2. Wählen Sie Datenfelddefinitionen und dann die betreffende

Datengruppe Datenfelder Einrichtung, Datenfelder Patient oder

Datenfelder Personal.

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 89

Anpassen der Aufklärungsbögen

3. Markieren Sie das zu ändernde Datenfeld und klicken Sie auf

Bearbeiten.

Die Schaltfläche Bearbeiten ist nur bei Datenfeldern aktiv, die Sie hinzugefügt haben.

4. Nehmen Sie im Dialogfenster Datenfeld bearbeiten die gewünschten

Änderungen vor. Klicken Sie auf OK.

5. Klicken Sie auf Anwenden.

So löschen Sie ein Datenfeld:

Hinweis:

 Für diese Schritte müssen Sie mit einem Administratorprofil angemeldet sein, siehe Nutzerprofile verwalten.

 Sie können nur Datenfelder löschen, die Sie hinzugefügt haben.

1. Wählen Sie die Menüoption Datei > Globale Einstellungen.

2. Wählen Sie Datenfelddefinitionen und dann die betreffende

Datengruppe Datenfelder Einrichtung, Datenfelder Patient oder

Datenfelder Personal.

3. Markieren Sie das zu löschende Datenfeld und klicken Sie auf Entfernen.

Die Schaltfläche Entfernen ist nur bei Datenfeldern aktiv, die Sie hinzugefügt haben.

4. Bestätigen Sie das Löschen mit einem Klick auf OK.

5. Klicken Sie auf Anwenden.

Das Datenfeld ist nun aus dem betreffenden Eingabefenster entfernt.

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 90

8

8.1

Eigene Dokumente

In diesem Kapitel:

Eigene Dokumente hinzufügen .................................................................. 91

Neue Sprachversionen hinzufügen ............................................................ 94

Eigene Dokumente ändern, verschieben oder löschen ............................. 95

Unterordner hinzufügen oder löschen ........................................................ 96

Hinweise zum Ausdruck eigener Dokumente ............................................. 97

Eigene Dokumente hinzufügen

Als Administrator können Sie dem Navigator eigene Dokumente hinzufügen, z. B. Entlassungsformulare oder sonstige Dokumente, die den Patienten ausgehändigt werden sollen.

Wenn Sie eigene Dokumente hinzufügen, stehen diese allen Benutzern zur

Verfügung. Benutzer können eigene Dokumente

 öffnen und drucken

 über die Suchfunktion finden

 den Favoriten hinzufügen

 in Drucksequenzen verwenden

Position eigener Dokumente

Der Navigator enthält für eigene Dokumente einen separaten Ordner. Der

Ordner Eigene Dokumente befindet sich am Ende der Ordnerliste. Er ist erst sichtbar, wenn Sie eigene Dokumente hinzufügen.

Alle Dokumente, die Sie hinzufügen, werden im Ordner Eigene Dokumente oder einem Unterordner davon abgelegt. Es ist nicht möglich, den

Fachgebieten im Navigator eigene Dokumente hinzuzufügen, auch nicht

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 91

Eigene Dokumente mithilfe von Sortimentsgruppen. Benutzer können jedoch ihre Favoritenordner beliebig strukturieren und dort die E-ConsentPro-Aufklärungsbögen mit eigenen Dokumenten kombinieren.

Format

Eigene Dokumente müssen als unverschlüsselte PDF-Dateien vorliegen.

Wenn es ein Dokument in mehreren Sprachen gibt, benötigen Sie pro

Sprache eine separate PDF-Datei.

So fügen Sie ein eigenes Dokument hinzu:

Hinweis: Für diese Schritte müssen Sie mit einem Administratorprofil angemeldet sein, siehe Nutzerprofile verwalten.

1. Wählen Sie die Menüoption Admin > Eigenes Dokument hinzufügen.

2. Geben Sie folgende Informationen ein: o Name: Eindeutiger Name für das Dokument. Der Name darf keine

Leerzeichen und keines der Sonderzeichen "*,/:<>?\|‘ enthalten.

Wenn der Name bereits vergeben ist, weist E-ConsentPro sie darauf hin.

Der Name wird später in Bogenauswahllisten in der Spalte Kürzel angezeigt. o Titel: Titel des Dokuments. Der Titel sollte aussagekräftig sein, er muss aber nicht eindeutig sein. Er wird später in Bogenauswahllisten in der Spalte Bogentitel angezeigt. o Sprache: Sprache des Dokuments. o PDF: Klicken Sie auf Durchsuchen und wählen Sie die PDF-Datei, die Sie hinzufügen möchten.

3. Klicken Sie auf Weiter.

4. Wählen Sie den Ordner, in dem das Dokument gespeichert werden soll.

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 92

Eigene Dokumente

Eigene Dokumente können im Ordner Eigene Dokumente oder in einem

Unterordner davon gespeichert werden. Unterordner können Sie mit einem Klick auf das Ordner-Symbol hinzufügen.

Abbildung 42: Unterordner hinzufügen

5. Klicken Sie auf Fertigstellen.

Das Dokument wird importiert. Nach Abschluss des Imports finden Sie das Dokument im Navigator unter Eigene Dokumente.

Abbildung 43: Eigene Dokumente im Navigator

Weitere Informationen

 Weitere Dokumente können Sie auch direkt im Navigator hinzufügen.

Klicken Sie hierzu mit der rechten Maustaste auf den Ordner Eigene

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 93

8.2

Eigene Dokumente

Dokumente, auf einen Unterordner oder auf ein eigenes Dokument, und wählen Sie Eigenes Dokument hinzufügen.

 Um weitere Sprachversionen desselben Dokuments hinzuzufügen, verwenden Sie die Menüoption Neue Sprachversion hinzufügen.

Details finden Sie unter Weitere Sprachversionen hinzufügen auf

Seite 94.

 Sie können keine verschlüsselten PDF-Dokumente hinzufügen.

 Der Ordner Eigene Dokumente ist erst sichtbar, nachdem mindestens ein eigenes Dokument hinzugefügt wurde.

 Wenn der Ordner Eigene Dokumente nicht sichtbar ist, obwohl Sie eigene Dokumente hinzugefügt haben, kann dies folgende Ursachen haben: o Sie haben den Ordner Eigene Dokumente in der Zugriffsverwaltung ausgeblendet. o Sie haben eine Sortimentsgruppe definiert und den Ordner Eigene

Dokumente nicht in die Sortimentsgruppe aufgenommen.

Neue Sprachversionen hinzufügen

Wenn ein eigenes Dokument in mehreren Sprachen vorliegt, fügen Sie die erste Sprachversion mithilfe der Funktion Eigenes Dokument hinzufügen hinzu. Für alle weiteren Sprachversionen verwenden Sie die Funktion Neue

Sprachversion hinzufügen.

So fügen Sie eine weitere Sprachversion hinzu:

Hinweis: Für diese Schritte müssen Sie mit einem Administratorprofil angemeldet sein, siehe Nutzerprofile verwalten.

1. Öffnen Sie im Navigator den Ordner Eigene Dokumente.

2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das betreffende Dokument und wählen Sie Neue Sprachversion hinzufügen.

3. Wählen Sie die Sprache des Dokuments.

4. Klicken Sie auf Durchsuchen und wählen Sie die PDF-Datei, die Sie hinzufügen möchten.

5. Klicken Sie auf Fertigstellen.

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 94

Eigene Dokumente

Die neue Sprachversion wird importiert. Wenn Sie im Navigator mit der rechten Maustaste auf das Dokument klicken, haben Sie nun mehrere

Sprachen zur Auswahl.

8.3

Abbildung 44: Mehrere Sprachversionen eines eigenen Dokuments

Eigene Dokumente ändern, verschieben oder löschen

Hinweis: Für diese Schritte müssen Sie mit einem Administratorprofil angemeldet sein, siehe Nutzerprofile verwalten.

Wenn Sie unter Eigene Dokumente mit der rechten Maustaste auf ein

Dokument klicken, steht unter anderem Folgendes zur Auswahl:

Eigenes Dokument ändern:

Sie können die vorhandene PDF-Datei durch eine neue PDF-Datei ersetzen. Die übrigen Dokumentdaten (Name, Titel, Sprache) können Sie dabei nicht ändern.

Hinweis: Als Administrator können Sie den Titel in den

Bogeninformationen ändern, siehe Aufklärungsbogen umbenennen auf

Seite 73.

Eigenes Dokument verschieben:

Sie können wählen, in welchen Ordner Sie das Dokument verschieben möchten. Mithilfe des Ordner-Symbols können Sie dem Ordner

Eigene Dokumente neue Unterordner hinzufügen.

Eigenes Dokument löschen:

Eigene Dokumente, die Sie nicht mehr benötigen, können Sie in

E-ConsentPro wieder löschen.

Wenn Sie in einem Unterordner das letzte eigene Dokument löschen, wird der Unterordner automatisch gelöscht.

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 95

8.4

Eigene Dokumente

Unterordner hinzufügen oder löschen

Unterordner hinzufügen

Hinweis: Für diese Schritte müssen Sie mit einem Administratorprofil angemeldet sein, siehe Nutzerprofile verwalten.

Sie können dem Ordner Eigene Dokumente Unterordner hinzufügen, wenn

Sie

 ein eigenes Dokument hinzufügen

 ein eigenes Dokument verschieben

In beiden Fällen haben Sie die Möglichkeit, mithilfe des Ordner-Symbols neue Unterordner hinzuzufügen.

Weitere Informationen finden Sie unter Eigene Dokumente hinzufügen auf

Seite 91 und Eigene Dokumente ändern, verschieben oder löschen auf

Seite 95.

Hinweis: Neue Unterordner werden nur gespeichert, wenn Sie beim

Hinzufügen des Unterordners ein Dokument darin speichern.

Unterordner löschen

Hinweis: Für diese Schritte müssen Sie mit einem Administratorprofil angemeldet sein, siehe Nutzerprofile verwalten.

Unterordner des Ordners Eigene Dokumente werden automatisch gelöscht, sobald Sie das letzte im Unterordner enthaltene Dokument löschen.

Ein manuelles Löschen von Unterordnern ist nicht möglich.

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 96

Eigene Dokumente

8.5 Hinweise zum Ausdruck eigener

Dokumente

Wenn Sie in E-ConsentPro eigene Dokumente hinzufügen, werden diesen beim Ausdrucken bestimmte Informationen automatisch hinzugefügt.

Die folgende Abbildung stellt dar, welche Informationen an welchen

Positionen hinzugefügt werden:

Abbildung 45: Informationen auf dem Ausdruck

1 Barcode, falls in E-ConsentPro konfiguriert

2 Laufende Seitenzahl und Gesamtseitenzahl

3 Datum, an dem das Dokument in E-ConsentPro hinzugefügt wurde

4 Name des Dokuments, der beim Hinzufügen angegeben wurde

5 Name, Vorname und Geburtsdatum des Patienten, falls diese Daten in

E-ConsentPro eingegeben oder aus dem Krankenhaus-Informationsystem

(KIS) oder Praxissystem übernommen wurden

Folgende Informationen werden dem Ausdruck nicht hinzugefügt, auch wenn sie in E-ConsentPro erfasst sind:

 Anschrift Ihrer Einrichtung

 Logo Ihrer Einrichtung

Falls diese Informationen auf dem Ausdruck benötigt werden, müssen Sie im

Dokument selbst (d.h. in der PDF-Datei) enthalten sein.

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 97

9

9.1

Druckeinstellungen

In diesem Kapitel:

Druckeinstellungen ändern ......................................................................... 98

Drucksequenzen festlegen ......................................................................... 99

Druckeinstellungen ändern

Als Administrator können die Einstellungen für den Bogendruck an folgenden

Stellen ändern:

 im Mandanten

Diese Druckeinstellungen gelten für alle Nutzerprofile, die dem

Mandanten untergeordnet sind. Wenn Sie nicht mit mehreren Mandanten arbeiten, ändern Sie die Einstellung im Mandanten default .

 in einzelnen Nutzerprofilen

Diese Druckeinstellungen gelten nur für das betreffende Nutzerprofil. Der

Benutzer die Druckeinstellungen auch selbst in seinem Nutzerprofil

ändern.

So ändern Sie die Druckeinstellungen im Mandanten:

Hinweis: Für diese Schritte müssen Sie mit einem Administratorprofil angemeldet sein, siehe Nutzerprofile verwalten.

1. Wählen Sie die Menüoption Admin > Zugriffsverwaltung.

2. Wählen Sie unter Mandanten den betreffenden Mandanten.

Wenn Sie nicht mit mehreren Mandanten arbeiten, wählen Sie den

Mandanten default .

3. Wählen Sie Bögen.

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 98

9.2

Druckeinstellungen

4. Unter PDF-Einstellungen können Sie die Größe ändern, in der die

Aufklärungsbögen gedruckt werden.

Die Voreinstellung ändern Sie typischerweise, wenn Sie Spezialgeräte für die Druckausgabe verwenden, bei denen die Voreinstellung nicht ausreicht. Je kleiner der Prozentwert, desto kleiner werden die

Aufklärungsbögen gedruckt.

Hinweis: Wählen Sie beim Ausdrucken die Druckoption Tatsächliche

Größe. Sonst wirkt sich die gewählte Skalierung nicht aus.

5. Unter Duplexdruckeinstellungen stehen folgende Optionen zur

Auswahl: o Simplex: Die Druckausgabe erfolgt einseitig. o Duplex: Die Druckausgabe erfolgt beidseitig; bei Bedarf werden zusätzliche Seiten eingefügt. Um tatsächlich beidseitig zu drucken, müssen Sie den Duplexdruck zusätzlich in den Einstellungen Ihres

Druckers aktivieren.

Hinweis: Die Einstellung Duplex in E-ConsentPro erzeugt nur gegebenenfalls zusätzliche Seiten, steuert jedoch nicht die

Druckereinstellung. Der doppelseitige Druck muss im Drucker bereits eingestellt sein. o Automatisch: Die Druckausgabe richtet sich nach den Einstellungen im Druckertreiber des Betriebssystems.

6. Klicken Sie auf Speichern.

So ändern Sie die Druckeinstellungen im Nutzerprofil:

 Wählen Sie in der Zugriffsverwaltung das betreffende Nutzerprofil und

ändern Sie die Druckeinstellungen im Reiter Bögen.

Drucksequenzen festlegen

Mithilfe von Drucksequenzen können Sie festlegen, dass beim Drucken eines

Aufklärungsbogens automatisch weitere Aufklärungsbögen gedruckt werden.

Eine Drucksequenz besteht aus einem führenden Aufklärungsbogen und einem oder mehreren Aufklärungsbögen, die automatisch mit gedruckt werden. Typischerweise geben Sie einen Chirurgiebogen als führenden

Aufklärungsbogen an, dem dann ein Anästhesiebogen automatisch folgt.

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 99

Druckeinstellungen

Die folgende Abbildung zeigt ein Beispiel für eine Drucksequenz. In diesem

Beispiel ist der Aufklärungsbogen D-C54 (Leisten-/Schenkelbruch) mit dem

Anästhesiebogen D-AN1E (Narkose/Regionalanästhesie) und dem

Aufklärungsbogen D-EA für ambulante Eingriffe verkettet. Beim Drucken des

Aufklärungsbogens D-C54 werden die Aufklärungsbögen D-AN1E und D-EA automatisch mit gedruckt.

Abbildung 46: Drucksequenzen

Als Administrator können Sie Drucksequenzen an folgenden Stellen anlegen:

 im Mandanten

Diese Drucksequenzen werden in alle Nutzerprofile, die dem Mandanten untergeordnet sind, als Voreinstellung übernommen. Wenn Sie nicht mit mehreren Mandanten arbeiten, legen Sie die Drucksequenzen im

Mandanten default an.

 in einzelnen Nutzerprofilen

Diese Drucksequenzen gelten nur für das betreffende Nutzerprofil. Der

Benutzer kann die Drucksequenzen in seinem Nutzerprofil ändern oder löschen und eigene Drucksequenzen ergänzen.

Sie können Drucksequenzen im Mandanten nachträglich ändern und wieder löschen. Dies wirkt sich nur bei Benutzern aus, die in ihrem Nutzerprofil die

Drucksequenzen nicht geändert haben.

So legen Sie eine Drucksequenz im Mandanten fest:

Hinweis: Für diese Schritte müssen Sie mit einem Administratorprofil angemeldet sein, siehe Nutzerprofile verwalten.

1. Wählen Sie die Menüoption Admin > Zugriffsverwaltung.

2. Wählen Sie unter Mandanten den betreffenden Mandanten.

Wenn Sie nicht mit mehreren Mandanten arbeiten, wählen Sie den

Mandanten default .

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 100

Druckeinstellungen

3. Wählen Sie Drucksequenzen.

4. Klicken Sie auf das Hinzufügen-Symbol .

5. Geben Sie in die neu eingefügte Zeile folgende Daten ein: o unter Dokument das Kürzel des Aufklärungsbogens, der zum

Drucken ausgewählt wird. o unter Dokumentenfolge ein oder mehrere Kürzel von

Aufklärungsbögen, die automatisch mit gedruckt werden sollen.

Mehrere Kürzel trennen Sie durch Komma voneinander.

Hinweis: Das Kürzel eines Aufklärungsbogens wird standardmäßig im

Navigator vor dem Titel angezeigt. Wenn das Kürzel dort ausgeblendet ist, können Sie es dem Fenster Bogeninformationen entnehmen.

Die Aufklärungsbögen werden in der Reihenfolge gedruckt, in der Sie sie eingeben. Wenn Sie mehrere Kopien drucken, werden die Exemplare eines Aufklärungsbogens jeweils hintereinander gedruckt.

Um weitere Drucksequenzen anzulegen, wiederholen Sie die letzten beiden Schritte.

6. Klicken Sie auf Speichern.

So legen Sie eine Drucksequenz im Nutzerprofil fest:

 Wählen Sie in der Zugriffsverwaltung das betreffende Nutzerprofil und dort den Reiter Drucksequenzen.

Weitere Informationen

 Um eine Drucksequenz zu ändern, klicken Sie in die betreffende Zelle und geben die Änderungen ein.

 Um eine Drucksequenz zu löschen, verwenden Sie das

Entfernen-Symbol .

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 101

10 Aktualisierung und Lizenz

10.1

In diesem Kapitel:

Aufklärungsbögen aktualisieren ............................................................... 102

Bogenaktualisierung automatisieren ........................................................ 108

Aktualisierungsverlauf prüfen ................................................................... 109

Lizenz verwalten ....................................................................................... 109

Proxy-Einstellungen ändern ..................................................................... 111

Programm aktualisieren ............................................................................ 112

Aufklärungsbögen aktualisieren

Als Standardnutzer von E-ConsentPro haben Sie sich verpflichtet, einmal pro festgelegtem Abrechnungszeitraum eine Aktualisierung durchzuführen. Dabei werden Ihnen nicht nur die aktuellsten Aufklärungsbögen zur Verfügung gestellt, sondern auch die von Ihnen gedruckten Aufklärungsbögen gegenüber der Thieme Compliance GmbH abgerechnet. Zudem wird bei der

Bogenaktualisierung Ihre Lizenz automatisch verlängert.

Die Aktualisierung wird vom Administrator online oder offline durchgeführt.

Bei einer Online-Aktualisierung werden die Abrechnungsdaten und aktuellen

Aufklärungsbögen über das Internet übermittelt. Bei einer

Offline-Aktualisierung erstellen Sie zunächst eine Abrechnungsdatei und

übermitteln diese an die Thieme Compliance GmbH. Sie erhalten dann von der Thieme Compliance GmbH die aktuellen Aufklärungsbögen und importieren diese in das Programm.

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 102

Aktualisierung und Lizenz

So aktualisieren Sie online:

Hinweis: Für eine Online-Aktualisierung müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein:

 Sie sind in E-ConsentPro mit einem Administratorprofil angemeldet, siehe Nutzerprofile verwalten.

 Ihr Computer ist mit dem Internet verbunden.

 Wenn Sie eine Firewall verwenden, muss der HTTPS-Port 443

(ausgehend) freigegeben sein.

 Ihre Lizenz unterstützt die Aktualisierungsfunktion, d. h. es handelt sich um eine Vollversion.

1. Wählen Sie die Menüoption Datei > Bogenaktualisierung.

2. Lassen Sie die Option Online (setzt Internetverbindung voraus) aktiviert.

Abbildung 47: Online-Aktualisierung

3. Klicken Sie auf Weiter.

Ihre Lizenz wird geprüft und verlängert. Das Dialogfenster zeigt die neue

Laufzeit der Lizenz an sowie die Funktionen, die vor und nach der

Aktualisierung enthalten sind.

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 103

Aktualisierung und Lizenz

4. Prüfen Sie, welche Funktionen Ihre Lizenz nach der Aktualisierung enthält. Wenn die gewünschten Funktionen enthalten sind, lassen Sie die

Option Diese Lizenz beim Verlassen dieser Seite installieren aktiviert.

Abbildung 48: Verlängerung der Lizenz

Hinweis: Wenn eine Funktion, die Sie benötigen, entfallen würde, sollten Sie die Aktualisierung abbrechen und die Thieme Compliance

GmbH kontaktieren. Die Kontaktdaten finden Sie unter Kontakt und

Support auf Seite 154. Ihre Lizenz wird dann entsprechend korrigiert.

Wenn Sie die Aktualisierung fortsetzen, ist die betreffende Funktion nach der Aktualisierung deaktiviert.

5. Klicken Sie auf Weiter.

E-ConsentPro sucht nach neuen und aktualisierten Aufklärungsbögen und zeigt eine Übersicht der Änderungen seit der letzten Aktualisierung an.

6. Klicken Sie auf Weiter.

Die Aufklärungsbögen werden heruntergeladen. Je nach Umfang kann dieser Vorgang längere Zeit in Anspruch nehmen.

7. Klicken Sie auf Fertigstellen.

8. Beenden Sie E-ConsentPro und starten Sie E-ConsentPro neu, damit die

Änderungen wirksam werden.

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 104

Aktualisierung und Lizenz

So aktualisieren Sie offline

Hinweis: Für eine Offline-Aktualisierung müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein:

 Sie sind in E-ConsentPro mit einem Administratorprofil angemeldet, siehe Nutzerprofile verwalten.

 Ihre Lizenz unterstützt die Aktualisierungsfunktion, d. h. es handelt sich um eine Vollversion.

 Sie haben mindestens einen Aufklärungsbogen gedruckt.

1. Erzeugen Sie eine Abrechnungsdatei wie folgt: a) Wählen Sie die Menüoption Datei > Bogenaktualisierung. b) Wählen Sie die Option Offline (von Aktualisierungsdatei).

Abbildung 49: Abrechnungsdatei erzeugen c) Klicken Sie auf Abrechnungsdatei erzeugen. d) Speichern Sie die Abrechnungsdatei in einem beliebigen Ordner. Wir empfehlen, den voreingestellten Dateinamen

Abrechnungsdatei-

Lizenznummer

-

Datum

.ecp

beizubehalten. e) Klicken Sie im Dialogfenster Bogendaten aktualisieren auf

Abbrechen.

2. Übermitteln Sie die erzeugte Abrechnungsdatei an die Thieme

Compliance GmbH auf eine der folgenden Arten:

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 105

Aktualisierung und Lizenz o kostenlos online von einem beliebigen internetfähigen Computer aus.

Öffnen Sie hierzu in Ihrem Web-Browser die Internet-Seite http://ecp-update-prod.thieme.de/aktualisierung . Folgen

Sie den Anweisungen auf der Internet-Seite, um die

Abrechnungsdatei hochzuladen. Ihre Aktualisierungsdatei wird sofort erzeugt und Ihnen zum Herunterladen angeboten. Speichern Sie die

Aktualisierungsdatei auf einem USB-Stick oder auf einem anderen

Speichermedium. o *kostenpflichtig per E-Mail oder per Post (Datenträger)

E-Mail: [email protected]

Postanschrift: Thieme Compliance GmbH, Am Weichselgarten 30,

91058 Erlangen

Die Thieme Compliance GmbH sendet Ihnen in diesem Fall Ihre

Aktualisierungsdatei auf CD zu.

*Beachten Sie die Liefer- und Zahlungsbedingungen Ihres Vertrags.

3. Importieren Sie die Aktualisierungsdatei, die Sie von der Thieme

Compliance GmbH erhalten haben, wie folgt: a) Wählen Sie in E-ConsentPro die Menüoption Datei >

Bogenaktualisierung. b) Wählen Sie die Option Offline (von Aktualisierungsdatei). c) Klicken Sie auf Durchsuchen und öffnen Sie die Datei mit der

Endung .ecp

, die Sie von der Thieme Compliance GmbH erhalten haben.

Die neue Laufzeit der Lizenz wird angezeigt sowie die Funktionen, die vor und nach der Aktualisierung enthalten sind.

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 106

Aktualisierung und Lizenz d) Prüfen Sie, welche Funktionen Ihre Lizenz nach der Aktualisierung enthält. Wenn die gewünschten Funktionen enthalten sind, lassen Sie die Option Diese Lizenz beim Verlassen dieser Seite installieren aktiviert.

Abbildung 50: Verlängerung der Lizenz

Hinweis: Wenn eine Funktion, die Sie benötigen, entfallen würde, müssen Sie die Aktualisierung abbrechen und die Thieme Compliance

GmbH kontaktieren. Die Kontaktdaten finden Sie unter Kontakt und

Support auf Seite 154. Ihre Lizenz wird dann entsprechend korrigiert.

Wenn Sie die Aktualisierung fortsetzen, ist die betreffende Funktion nach der Aktualisierung deaktiviert. e) Klicken Sie auf Weiter.

E-ConsentPro zeigt eine Übersicht der Änderungen seit der letzten

Aktualisierung an. f) Klicken Sie auf Weiter.

Die Aufklärungsbögen werden importiert. Je nach Umfang kann der

Import längere Zeit in Anspruch nehmen. g) Klicken Sie auf Fertigstellen.

4. Beenden Sie E-ConsentPro und starten Sie E-ConsentPro neu, damit die

Änderungen wirksam werden.

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 107

Aktualisierung und Lizenz

10.2 Bogenaktualisierung automatisieren

Sie können in E-ConsentPro einstellen, dass die Aufklärungsbögen in regelmäßigen Abständen automatisch aktualisiert werden. Die

Bogenaktualisierung kann wöchentlich oder monatlich stattfinden.

Hinweis: Für eine automatische Bogenaktualisierung müssen folgende

Voraussetzungen erfüllt sein:

 Ihr Computer ist mit dem Internet verbunden.

 Wenn Sie eine Firewall verwenden, muss der HTTPS-Port 443

(ausgehend) freigegeben sein.

 Ihre Lizenz unterstützt die Aktualisierungsfunktion, d. h. es handelt sich um eine Vollversion.

So aktivieren Sie die automatische Bogenaktualisierung:

Hinweis: Für diese Schritte müssen Sie mit einem Administratorprofil angemeldet sein, siehe Nutzerprofile verwalten.

1. Wählen Sie die Menüoption Datei > Globale Einstellungen.

2. Wählen Sie Bogenaktualisierung.

3. Aktivieren Sie die Option Aktiviere automatische

Bogenaktualisierung.

4. Wählen Sie, wann die Bogenaktualisierung ausgeführt werden soll: o Bei einer wöchentlichen Bogenaktualisierung legen Sie den

Wochentag und die Startzeit fest. o Bei einer monatlichen Bogenaktualisierung legen Sie den Tag im

Monat (1-28) und die Startzeit fest.

5. Klicken Sie auf Anwenden.

Das Fenster zeigt nun an, wann die nächste Bogenaktualisierung voraussichtlich stattfinden wird.

Weitere Informationen

 Die automatische Bogenaktualisierung wird im Hintergrund ausgeführt.

Benutzer können während der Aktualisierung mit E-ConsentPro arbeiten.

 Es ist sichergestellt, dass immer nur eine Bogenaktualisierung zur selben

Zeit stattfindet.

 Falls E-ConsentPro zum berechneten Zeitpunkt nicht gestartet ist, wird die Bogenaktualisierung beim nächsten Start von E-ConsentPro nachgeholt.

 Wenn die Bogenaktualisierung fehlschlägt, erhalten alle Benutzer ein

Meldungsfenster, die bei administrationsrelevanten Ereignissen

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 108

10.3

10.4

Aktualisierung und Lizenz benachrichtigt werden sollen. Die Benachrichtigung können Sie in den betreffenden Nutzerprofilen einstellen.

Aktualisierungsverlauf prüfen

Sie können sich über den Verlauf der einzelnen Bogenaktualisierungen informieren. Insbesondere können Sie prüfen, ob die Bogenaktualisierung fehlerfrei ausgeführt wurde und bei welchen Aufklärungsbögen es

Änderungen gab.

So prüfen Sie den Aktualisierungsverlauf:

1. Wählen Sie die Menüoption Hilfe > Verlauf Bogenaktualisierungen.

Der linke Fensterbereich listet die einzelnen Bogenaktualisierungen auf.

Die Spalte Ergebnis zeigt an, ob die Bogenaktualisierung erfolgreich ausgeführt wurde oder fehlgeschlagen ist.

Die Spalte Art zeigt an, ob die Bogenaktualisierung automatisch ( auto ) oder von einem Administrator ( manuell ) gestartet wurde.

2. Um die Details einer Bogenaktualisierung anzuzeigen, wählen Sie das betreffende Datum.

Der rechte Fensterbereich zeigt an, welche Teilschritte erfolgreich ausgeführt wurden und welche Aufklärungsbögen geändert wurden oder neu hinzugekommen sind.

Hinweis: Der Aktualisierungsverlauf enthält keine Einträge zu

Bogenaktualisierungen, die Sie abgebrochen haben.

Lizenz verwalten

Für die uneingeschränkte Funktion von E-ConsentPro ist stets eine gültige

Lizenz notwendig. Diese wird von der Thieme Compliance GmbH für einen festgelegten Zeitraum - in der Regel 3 Monate - ausgestellt und bei der regelmäßigen Aktualisierung der Aufklärungsbögen automatisch verlängert.

Wenn Ihre Lizenz abgelaufen ist, können Sie keine Aufklärungsbögen mehr drucken.

Unabhängig von der Aktualisierung können Sie auch eine von der Thieme

Compliance GmbH zugesandte Lizenzdatei in das bereits installierte

Programm importieren. Dies ist z. B. erforderlich, wenn Sie eine installierte

Demo- oder Testversion nun als Vollversion nutzen möchten oder wenn aufgrund eines technischen Problems die Lizenz beschädigt wurde.

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 109

Aktualisierung und Lizenz

Hauptlizenz und Unterlizenzen

Standardmäßig erhalten Sie für Ihre E-ConsentPro-Installation eine

Lizenzdatei, die sogenannte Hauptlizenz. Die Hauptlizenz enthält die

Rechnungsanschrift, an die die Abrechnungen gesendet werden.

Mithilfe von Unterlizenzen können Sie z. B. für einzelne Krankenhäuser einer

Klinikgruppe getrennte Abrechnungen erhalten. Die Abrechnung wird an die in der Unterlizenz hinterlegten Rechnungsanschrift gesendet. Voraussetzung ist, dass Sie die getrennt abzurechnenden Einrichtungen als einzelne

Mandanten in E-ConsentPro verwalten. Die benötigten Unterlizenzen erhalten Sie vom Vertrieb der Thieme Compliance GmbH, siehe Kontakt und

Support auf Seite 154.

Hinweis: Sie können eine Hauptlizenz nicht als Unterlizenz importieren und umgekehrt.

So zeigen Sie die Laufzeit Ihrer Lizenz an:

 Wählen Sie die Menüoption Hilfe > Info über E-ConsentPro.

Die Laufzeit ist im linken Fensterbereich in der Zeile Gültig bis zu sehen.

So importieren Sie die Hauptlizenz:

Hinweis: Für diese Schritte müssen Sie mit einem Administratorprofil angemeldet sein, siehe Nutzerprofile verwalten.

1. Wählen Sie die Menüoption Admin > Lizenz importieren.

2. Klicken Sie auf Durchsuchen.

Abbildung 51: Lizenz importieren

3. Wählen Sie die Lizenzdatei aus, die Sie von Thieme Compliance GmbH erhalten haben, und klicken Sie auf Öffnen.

4. Bestätigen Sie die Meldung mit OK. Klicken Sie dann auf Schließen.

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 110

10.5

Aktualisierung und Lizenz

So importieren Sie eine Unterlizenz:

Hinweis: Für diese Schritte müssen Sie mit einem Administratorprofil angemeldet sein, siehe Nutzerprofile verwalten.

1. Wählen Sie die Menüoption Admin > Zugriffsverwaltung.

2. Wählen Sie unter Mandanten den betreffenden Mandanten.

3. Klicken Sie bei Unterlizenz auf Importieren.

4. Wählen Sie die Lizenzdatei aus, die Sie von Thieme Compliance GmbH erhalten haben, und klicken Sie auf Öffnen.

5. Klicken Sie auf Speichern.

Proxy-Einstellungen ändern

E-ConsentPro ermöglicht es Ihnen, die Aufklärungsbögen online - d.h. über das Internet - zu aktualisieren. Dazu verbindet sich E-ConsentPro mit https://ecp-update-prod.thieme.de:443 . Wenn Sie einen Proxy-Server verwenden, um diese URL zu erreichen, müssen Sie diesen in der

Konfigurationsdatei ecp.config

angeben.

So geben Sie einen Proxy-Server an:

1. Öffnen Sie die Konfigurationsdatei ecp.config

mit einem Texteditor.

Sie finden die Datei im Installationsordner von E-ConsentPro.

In der Grundeinstellung enthält die Datei Proxy-Parameter ohne Werte.

2. Ergänzen Sie die Werte in den Proxy-Parametern.

Nachfolgend finden Sie ein Beispiel. Angaben in eckigen Klammern [ ] sind optional. https.proxyHost=proxy.example.com

https.proxyPort=3128

[https.proxyUserName=

[ myDomain/]myProxyUsername]

[https.proxyPassword=myProxyPassword] https.nonProxyHosts=localhost|127.0.0.1

Weitere Informationen: o https.proxyUserName

, https.proxyPassword

Diese Angaben ergänzen Sie nur, wenn der Proxy-Server eine

Authentifizierung erfordert.

Wenn Sie eine NTLM2-Authentifizierung verwenden, geben Sie die

Domäne vor dem Nutzernamen an: myDomain/myProxyUsername .

Ansonsten entfällt die Angabe der Domäne.

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 111

10.6

Aktualisierung und Lizenz o https.nonProxyHosts

Liste der Rechner, die nicht über den Proxy-Server kontaktiert werden sollen. In der Regel sind dies die Rechner Ihres lokalen

Netzwerks.

Der Parameter muss die Angaben localhost und 127.0.0.1

enthalten. Sie können die IP-Adressen oder Hostnamen weiterer

Rechner des lokalen Netzwerks angeben.

Die einzelnen Angaben werden mit einem Strich | voneinander getrennt. Zwischen den Angaben dürfen keine Leerzeichen stehen.

3. Speichern Sie die Datei und schließen Sie den Texteditor.

4. Starten Sie E-ConsentPro neu, damit die Änderungen wirksam werden.

Nach Konfigurationsänderungen können Sie in E-ConsentPro über Datei

> Globale Einstellungen > Netzwerkeinstellungen >

Aktualisierungsserver testen, ob die Verbindung zum

Aktualisierungsserver aufgebaut werden kann.

Achtung: Seit Version 1.1.5 bezieht E-ConsentPro seine

Aktualisierungsdaten von einem zertifikatsgesicherten

Aktualisierungsserver. Prüfen Sie, ob Änderungen in Ihrer Firewall oder

Ihrem Proxy-System erforderlich sind. Die neue Serveradresse lautet: https://ecp-update-prod.thieme.de

Programm aktualisieren

E-ConsentPro bietet eine Aktualisierungsfunktion, mit der Sie neue

Programmversionen installieren können. Neue Programmversionen werden

Ihnen entweder auf einem USB-Stick oder im Internet zum Download zur

Verfügung gestellt.

So aktualisieren Sie das Programm:

Hinweis: Wenn Sie die neue Programmversion aus dem Internet herunterladen, muss Ihr Computer mit dem Internet verbunden sein.

Unter Windows 7 und Windows 8 müssen Sie alle Schritte mit vollen

Administratorrechten ausführen.

1. Starten Sie E-ConsentPro mit Windows-Administratorrechten.

Windows 7 und Windows 8: Starten Sie E-ConsentPro mit einem

Rechtsklick und der Auswahl Als Administrator ausführen.

2. Melden Sie sich in E-ConsentPro mit einem Administratorprofil an, siehe

Nutzerprofile verwalten.

3. Wählen Sie die Menüoption Admin > Programm-Update.

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 112

Aktualisierung und Lizenz

4. Wählen Sie eine der folgenden Möglichkeiten: o Lokale Programmversion laden:

Wenn Sie die neue Version per USB-Stick erhalten haben, wählen

Sie die Option Lokal (z.B. Festplatte oder CD-Laufwerk). Klicken

Sie auf Durchsuchen und wählen Sie den Ordner, der die neue

Programmversion enthält. o Programm aus dem Internet herunterladen:

Lassen Sie die Option Aktualisierungsserver aktiviert und klicken

Sie auf Suche Aktualisierung.

E-ConsentPro prüft, ob auf dem Aktualisierungsserver eine neuere

Version vorhanden ist. Wenn keine neue Version vorhanden ist, erhalten Sie eine entsprechende Meldung. Wenn es eine neue

Version gibt, wird diese aufgelistet.

5. Klicken Sie auf Aktualisieren und warten Sie, bis die

Programmaktualisierung abgeschlossen ist.

6. Starten Sie E-ConsentPro neu, damit die Aktualisierung wirksam wird.

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 113

11 Allgemeine Administration

11.1

In diesem Kapitel:

Datenbankkomprimierung ........................................................................ 114

Datenbankkomprimierung

Die E-ConsentPro-Datenbank wird zur Performance-Optimierung automatisch komprimiert, sobald ein bestimmter Fragmentierungsgrad erreicht ist. Die Komprimierung findet zwischen 20:00 Uhr abends und 4:00

Uhr morgens statt.

Die Datenbank wird bei der Installation automatisch entsprechend konfiguriert. Manuelle Konfigurationsschritte sind nicht erforderlich.

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 114

12 Schnittstellen

In diesem Kapitel:

Allgemeine Informationen zur Schnittstelle .............................................. 116

Schnittstelle BDT/GDT ............................................................................. 120

Schnittstelle GAP-IT (iSOFT) ................................................................... 125

Schnittstelle IFU ....................................................................................... 128

Schnittstelle MCC (Meierhofer AG) .......................................................... 130

Schnittstelle Orbis (Agfa/GWI).................................................................. 133

Schnittstelle VDDS ................................................................................... 135

Schnittstelle fdKlinika (Fliegel Data) ......................................................... 138

Schnittstelle iMedOne (Tieto) ................................................................... 141

Schnittstelle ifa (ifa Systems) ................................................................... 143

Schnittstelle medico//s (Siemens) ............................................................ 146

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 115

12.1 Allgemeine Informationen zur

Schnittstelle

E-ConsentPro stellt eine Schnittstelle zur Verfügung, mit der

Sie Patientendaten aus einem Krankenhaus-Informationssystem (KIS) oder

Praxissystem importieren können. Die Funktionen der Schnittstelle hängen von den Vorgaben des KIS- bzw. Praxissystem-Herstellers ab, der die

Anbindung unterstützt. Im Rahmen dieser Vorgaben ist eine flexible

Konfiguration der Austauschdaten in E-ConsentPro möglich.

In diesem Abschnitt finden Sie allgemeine Informationen zu den Funktionen der Schnittstelle. Die Informationen sind für Personen mit technischem

Hintergrund bestimmt, die eine Datenübernahme einrichten möchten.

Für die Übernahme von Patientendaten aus dem KIS oder Praxissystem gibt es zwei Möglichkeiten:

 Start von E-ConsentPro aus dem KIS oder Praxissystem mit automatischem Datenimport

 Unabhängiger Start von E-ConsentPro mit automatischem Datenimport

Start von E-ConsentPro aus dem KIS oder Praxissystem

Beim Start aus dem KIS oder Praxissystem starten Benutzer E-ConsentPro aus der gewohnten Anwendungsoberfläche. Voraussetzung ist, dass der

Hersteller Ihres KIS oder Praxissystems einen Programmaufruf über die

Anwendungsoberfläche zulässt.

Die Übergabe der Patientendaten an E-ConsentPro kann auf zwei Arten erfolgen:

 Eine Übergabedatei mit Patientendaten wird an einer definierten Stelle im

Dateisystem abgelegt. Den Ablageort der Übergabedatei geben

Sie entweder in den Schnittstelleneinstellungen von E-ConsentPro an oder beim Aufruf von E-ConsentPro als Parameter.

 Die Patientendaten werden beim Aufruf von E-ConsentPro als Parameter

übergeben.

Bei den Patientendaten handelt es sich um den im KIS oder Praxissystem aktuell geladenen Patienten.

Wenn Benutzer E-ConsentPro bereits aus dem KIS oder Praxissystem gestartet haben, wird für die Übernahme der Patientendaten keine neue

Programminstanz erzeugt, sondern die Daten werden in die bereits geöffnete

Programminstanz importiert. Dieser Importvorgang wird von E-ConsentPro gesteuert. Falls Sie bei einer laufenden Programminstanz von E-ConsentPro eine zu hohe Rechnerlast befürchten, kann E-ConsentPro nach dem Druck des Aufklärungsbogens auch geschlossen werden. Diese Funktionalität wird auf Anfrage implementiert.

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 116

Schnittstellen

Beim Start von E-ConsentPro aus dem KIS oder Praxissystem heraus kann das aufrufende System eine Übersicht über die erfolgten Ausdrucke führen, ohne dass eine Rückmeldung von E-ConsentPro an das aufrufende System erforderlich ist. Die Generierung einer Rückmeldung von E-ConsentPro an das aufrufende System ist möglich und wird herstellerspezifisch auf Anfrage implementiert.

Unabhängiger Start von E-ConsentPro

Bei einem unabhängigen Start von E-ConsentPro läuft die Datenübernahme wie folgt ab:

1. Der Benutzer lädt die Patientendaten im KIS oder Praxissystem und erzeugt eine Übergabedatei.

2. Der Benutzer startet E-ConsentPro außerhalb des KIS oder

Praxissystems.

3. E-ConsentPro importiert automatisch die Patientendaten aus der

Übergabedatei, die das KIS oder Praxissystem erzeugt hat.

Die Patientendaten werden auch dann automatisch importiert, wenn der

Benutzer zuerst E-ConsentPro startet und anschließend die

Übergabedatei im KIS oder Praxissystem erzeugt.

Um diese Art der Datenübernahme einzurichten, sind folgende Schritte erforderlich:

 Sie legen im KIS oder Praxissystem fest, dass eine Übergabedatei erzeugt wird. Welche Schritte im Einzelnen notwendig ist, hängt vom jeweiligen KIS oder Praxissystem ab.

 Den Ablageort der Übergabedatei geben Sie entweder beim Aufruf von

E-ConsentPro als Parameter an oder in den Schnittstelleneinstellungen von E-ConsentPro. Wenn Sie die Übergabedatei in den

Schnittstelleneinstellungen angeben, wird die Übergabedatei von

E-ConsentPro überwacht und Änderungen werden automatisch importiert.

Unterstützte Datenformate

E-ConsentPro unterstützt den Import folgender Datenformate:

 Datenübergabe im Programmaufruf von E-ConsentPro

Nach Absprache lassen sich beliebige Trennzeichen und

Parameterfolgen festlegen.

 HL7-Query

 Dateibasierte Datenübergabe o BDT/GDT für alle gängigen KIS oder Praxissysteme o XML o definiertes Textformat

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 117

Schnittstellen

Die Implementierung herstellerspezifischer Varianten ist jederzeit möglich.

Je nach Datenformat ist eine weitere Unterscheidung nach anbietendem

Hersteller oder speziellem Benutzer möglich.

Programmaufruf

Der Programmname von E-ConsentPro lautet ecp.exe

. Die ausführbare

Datei liegt im Installationsverzeichnis; der Pfad ist standardmäßig

C:\Programme\E-ConsentPro\ecp . ecp.exe [parameter ]

Unterstützte Parameter:

-infile dateipfad

Pfad der Importdatei, die die Patientendaten enthält.

Pfadangaben mit Leerzeichen müssen Sie in doppelte

Anführungszeichen " " einschließen.

Beispiele: ecp.exe -infile C:\schnittstelle\daten.txt

ecp.exe -infile "C:\ecp schnittstelle"\daten.txt"

Der Parametername -infile ist nicht fest vorgegeben. Wenn Sie einen anderen Namen verwenden, müssen Sie diesen in den

Schnittstelleneinstellungen von E-ConsentPro eintragen.

Sie können -infile bei jedem Aufruf von ecp.exe

angeben.

Alternativ können Sie den Pfad der Importdatei in den

Schnittstelleneinstellungen von E-ConsentPro eintragen. Der

Programmaufruf lautet dann nur noch ecp.exe

; der Pfad wird aus den

Schnittstelleneinstellungen gelesen.

-outfile dateipfad

Pfad der Antwortdatei, die von E-ConsentPro nach dem Druck eines

Aufklärungsbogens generiert werden kann. Die Antwortdatei enthält das

Kürzel des gedruckten Aufklärungsbogens, die Patienten-ID sowie technische Informationen.

Pfadangaben mit Leerzeichen müssen Sie in doppelte

Anführungszeichen " " einschließen.

Der Parametername -outfile ist nicht fest vorgegeben. Wenn Sie einen anderen Namen verwenden, müssen Sie diesen in den

Schnittstelleneinstellungen von E-ConsentPro eintragen.

Sie können -outfile bei jedem Aufruf von ecp.exe

angeben.

Alternativ können Sie den Pfad der Importdatei in den

Schnittstelleneinstellungen von E-ConsentPro eintragen. Der

Programmaufruf lautet dann nur noch ecp.exe

; der Pfad wird aus den

Schnittstelleneinstellungen gelesen.

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 118

Schnittstellen

-u profilname

Name des Nutzerprofils, mit dem der Benutzer sich an E-ConsentPro anmeldet.

Namen mit Leerzeichen müssen Sie in doppelte Anführungszeichen " " einschließen.

In der Zugriffsverwaltung von E-ConsentPro ist festgelegt, ob nicht vorhandene Nutzerprofile automatisch angelegt werden. Wenn das automatische Anlegen aktiviert und der angegebene Name noch nicht in

E-ConsentPro vorhanden ist, wird automatisch ein neues Nutzerprofil ohne Administratorrechte angelegt. In diesem Fall dürfen Sie kein

Kennwort angeben, da das Nutzerprofil sonst nicht angelegt werden kann und der Benutzer ein Anmeldefenster erhält.

Informationen zum automatischen Anlegen finden Sie unter Allgemeine

Einstellungen zu Nutzerprofilen ändern auf Seite 57.

Hinweis: Es ist nicht zwingend erforderlich, pro Benutzer ein eigenes

Nutzerprofil anzugeben. Sie können z. B. auch ein Nutzerprofil pro

Abteilung verwenden. Mit einem Nutzerprofil ohne Administratorrechte ist in E-ConsentPro eine Mehrfachanmeldung möglich, nicht jedoch mit einem Administratorprofil.

Weitere Informationen zu Nutzerprofilen finden Sie unter Nutzerprofile verwalten.

Wenn Sie im Programmaufruf kein Nutzerprofil angeben, zeigt

E-ConsentPro ein Anmeldefenster an.

Beispiele: ecp.exe -u Meier ecp.exe -u "Dr. Meier"

-p kennwort

Kennwort des Nutzerprofils, das im Parameter -u angegeben ist.

Den Parameter -p geben Sie nur an, wenn das Nutzerprofil bereits in

E-ConsentPro vorhanden ist und ein Kennwort festgelegt wurde.

Kennwörter mit Leerzeichen müssen Sie in doppelte Anführungszeichen "

" einschließen.

-leaflet.ident

bogenkürzel

Aufklärungsbogen, der geöffnet werden soll. Die übergebenen

Patientendaten werden automatisch in den Aufklärungsbogen eingetragen, sofern dies in E-ConsentPro eingestellt ist.

Beispiel: ecp.exe -leaflet.ident D-An1E

-pid fallnummer

Patienten-ID für eine HL7-Query

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 119

Schnittstellen

Beispielaufrufe

 Nutzerprofil und Patientendaten

"C:\Programme\E-ConsentPro\ecp\ecp.exe" -u default -infile

C:\schnittstelle\daten.txt

 Nutzerprofil, Aufklärungsbogen und Patientendaten

"C:\Programme\E-ConsentPro\ecp\ecp.exe" -u default

-leaflet.ident D-An1E -infile C:\schnittstelle\daten.txt

Wo sind die übergebenen Patientendaten zu sehen?

Das Fenster Patient zeigt alle Patientendaten an, die über die Schnittstelle

übergeben wurden. Ein Teil der Patientendaten wird zusätzlich im

Bogenbereich des Anwendungsfensters angezeigt.

12.2

Abbildung 52: Übergebene Patientendaten

Der Ausdruck enthält standardmäßig die Anschrift und das Geburtsdatum des

Patienten, je nach Bogensystem auf der ersten Seite des Aufklärungsbogens oder des Dokumentationsteils. Zudem werden Name und Geburtsdatum des

Patienten entweder in der Fußzeile oder am linken oder rechten Bogenrand ausgegeben.

Um dem Ausdruck weitere Daten hinzuzufügen, z. B. die Patienten-ID, müssen Sie den Ausdruck anpassen. Weitere Informationen: Daten auf den

Aufklärungsbögen ausgeben auf Seite 82.

Schnittstelle BDT/GDT

Die BDT/GDT-Schnittstelle wird von zahlreichen Praxissystemen unterstützt.

Der Datenaustausch erfolgt mithilfe von Dateien. Das Praxissystem erzeugt eine Importdatei mit Patientendaten, die von E-ConsentPro eingelesen wird.

Nach dem Druck eines Aufklärungsbogens kann E-ConsentPro eine

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 120

Schnittstellen

Antwortdatei erzeugen. Die Antwortdatei enthält das Kürzel des

Aufklärungsbogens, die Patienten-ID sowie technische Informationen.

Die Konfiguration im Praxissystem kann sich von Hersteller zu Hersteller unterscheiden. Informationen zum Export der Patientendaten und zur

Konfiguration des Programmaufrufs erhalten Sie deshalb vom Hersteller Ihres

Praxissystems.

Dieser Abschnitt erklärt, welche Konfigurationsschritte in E-ConsentPro erforderlich sind.

Hinweis: Für diese Schritte müssen Sie mit einem Administratorprofil angemeldet sein, siehe Nutzerprofile verwalten.

Schritt 1 - Schnittstelle aktivieren:

1. Wählen Sie die Menüoption Datei > Globale Einstellungen.

2. Wählen Sie KIS Schnittstelle.

3. Aktivieren Sie die Option Generische BDT/GDT Schnittstelle.

4. Klicken Sie auf Anwenden.

Schritt 2 - Schnittstelle konfigurieren:

1. Wählen Sie KIS Schnittstelle > BDT/GDT (generisch) > Reiter Dateien.

2. Legen Sie Folgendes fest: o Zeichensatz der Import- und Exportdateien:

Zeichensatz, der für den Datenaustausch verwendet wird. Mögliche

Zeichensätze sind IBM437, US-ASCII und ISO-8859-1. o Diesen Startparameter für den Datenimport nutzen:

Wenn die Option aktiviert ist, importiert E-ConsentPro die

Patientendaten aus der im Programmaufruf angegebenen Datei. Der

Import erfolgt, wenn E-ConsentPro aus dem Praxissystem oder KIS aufgerufen wird.

Der Parametername im Programmaufruf lautet standardmäßig infile . Wenn Sie einen anderen Parameternamen verwenden, geben Sie diesen im Eingabefeld an.

Hinweis: Im Dialogfenster geben Sie den Parameternamen ohne

Minus-Zeichen an, z. B. infile .

Im Programmaufruf stellen Sie dem Parameternamen ein Minus-Zeichen voran, z. B. -infile Importdatei. o Datei für den Datenimport überwachen:

Wenn Sie diese Option aktivieren und eine Datei angeben, importiert

E-ConsentPro die Patientendaten aus dieser Datei. Der Import erfolgt immer dann, wenn die Datei verfügbar ist oder sich ändert. Die

Prüfung der Datei erfolgt alle zwei Sekunden.

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 121

Schnittstellen o Die Importdatei nach dem Einlesen löschen:

Legt fest, ob E-ConsentPro die Importdatei nach dem Einlesen der

Patientendaten löscht. o Diesen Startparameter für die Rückantwortdatei nutzen:

Legt fest, ob die Antwortdatei im Programmaufruf angegeben ist.

Wenn die Option aktiviert ist, verwendet E-ConsentPro die im

Programmaufruf angegebene Antwortdatei. Die Antwortdatei wird von

E-ConsentPro nach dem Druck eines Aufklärungsbogens erzeugt.

Der Parametername im Programmaufruf lautet standardmäßig outfile . Wenn Sie einen anderen Parameternamen verwenden, geben Sie diesen im Dialogfenster an.

Hinweis: Im Dialogfenster geben Sie den Parameternamen ohne

Minus-Zeichen an.

Im Programmaufruf stellen Sie dem Parameternamen ein Minus-Zeichen voran, z. B. -outfile Antwortdatei. o Diese Datei für die Rückantwort nutzen:

Wenn Sie die Option aktivieren und eine Datei angeben, verwendet

E-ConsentPro diese Datei als Antwortdatei. Die Antwortdatei wird von

E-ConsentPro nach dem Druck eines Aufklärungsbogens erzeugt.

3. Klicken Sie auf Anwenden.

Der Reiter Allgemein zeigt alle Datenfelder an, die die Schnittstelle zur

Verfügung stellt. Mit einem Klick auf ein Datenfeld können Sie die zugehörige Erläuterung anzeigen. Die Angaben können Sie nicht ändern.

Schritt 3 - Daten in die Aufklärungsbögen übernehmen:

1. Wählen Sie Datenfelddesigner.

2. Prüfen Sie unter Patient, welche Patientendaten standardmäßig auf den

Aufklärungsbögen ausgegeben werden. Sie können alle Voreinstellungen

ändern. Wenn Sie z. B. weitere Patientendaten über die Schnittstelle

übergeben, können Sie diese den Aufklärungsbögen an der gewünschten

Position hinzufügen. Weitere Informationen: Daten auf den

Aufklärungsbögen ausgeben auf Seite 82.

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 122

Schnittstellen

Erläuterungen zu den importierten Datenfeldern

BDT-Feld kennung

Bedeutung Kommentar

Feldname in

E-Consent-

Pro

8000

9206

Satzart

Zeichensatz

Nur Satzart 6301 wird unterstützt.

1=7 Bit, 2=IBM437

(Standard),

3=ISO8859-1

---

---

3000

3100

3101

3102

3103

3104

3105

3106

3107

3108

3110

3112

3113

Pflichtfeld

ja nein

Patienten-ID

Länge: maximal 10

Zeichen

Namenszusatz, z. B. Freiherr v on

Länge: maximal 15

Zeichen

Nachname

Vorname

Länge: maximal 28

Zeichen

Länge: maximal 28

Zeichen

Geburtsdatum im Format

TTMMJJJJ, z. B. 12041946

Länge: maximal 8

Zeichen

Titel

Versichertennu mmer

Länge: maximal 15

Zeichen

Länge: maximal 12

Zeichen

PLZ und Name des Wohnorts

Länge: maximal 30

Zeichen patientId nameExt lastName firstName birthDate title insuredNo zip/city ja nein ja ja ja nein nein nein

Straße und

Hausnummer

Länge: maximal 28

Zeichen address nein

Versichertenart

1=Mitglied,

3=Familienversicherter,

5=Rentner

Geschlecht

PLZ

Wohnort

1=männlich, 2=weiblich gender alternativ zu 3106 zip alternativ zu 3106 insuredType city nein nein nein nein

Alle anderen Felder werden ignoriert.

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 123

Schnittstellen

Erläuterungen zur Antwortdatei

 Feldkennung 8000:

Satzart. Es wird immer Satzart 6310 (Übergabe von

Untersuchungsdaten) generiert.

 Feldkennung 8100:

Satzlänge

 Feldkennung 9206:

Zeichensatz (1=7 Bit, 2=IBM437, 3=ISO8859-1)

 Feldkennung 9218:

GDT-Version

 Feldkennung 3000:

Patientennummer/Patientenkennung des Patienten, für den der

Aufklärungsbogen gedruckt wurde. Entspricht der

Patientennummer/Patientenkennung, die zuvor importiert wurde.

 Feldkennung 8402:

Art der Untersuchung. Wird immer auf den Wert ALLG00 gesetzt.

 Feldkennung 6200:

Tag der Untersuchung. Entspricht dem Druckdatum des

Aufklärungsbogens.

 Feldkennung 6201:

Zeitpunkt der Untersuchung. Entspricht der Druckzeit des

Aufklärungsbogens.

 Feldkennung 6226:

Anzahl der nachfolgenden Felder mit Feldkennung 6228. Ist nur angegeben, wenn Kürzel und Titel des Aufklärungsbogens mehr als 60

Zeichen umfassen.

 Feldkennung 6228:

Kürzel und Titel des Aufklärungsbogens, der gedruckt wurde

Beispiel für eine Antwortdatei:

01380006310

014810000166

01092062

014921802.10

017300010087453

0158402ALLG00

017620015062010

0156201092429

0516228[An1K] Narkose/Regionalan„sthesie (Kinder)

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 124

Schnittstellen

12.3 Schnittstelle GAP-IT (iSOFT)

Der Hersteller iSOFT bietet für sein Krankenhaus-Informationssystem GAP-IT eine dateibasierte Schnittstelle zu E-ConsentPro an. Der Datenaustausch erfolgt mithilfe einer Textdatei.

Der Programmaufruf von E-ConsentPro aus GAP-IT wird von der Firma iSOFT technisch umgesetzt und dokumentiert. Informationen zu den

Konfigurationsschritten in GAP-IT erhalten Sie deshalb von der Firma iSOFT.

Dieser Abschnitt erklärt, welche Konfigurationsschritte in E-ConsentPro erforderlich sind.

Hinweis: Für diese Schritte müssen Sie mit einem Administratorprofil angemeldet sein, siehe Nutzerprofile verwalten.

Schritt 1 - Schnittstelle aktivieren:

1. Wählen Sie die Menüoption Datei > Globale Einstellungen.

2. Wählen Sie KIS Schnittstelle.

3. Aktivieren Sie die Option GAP-IT (iSOFT) KIS-Schnittstelle.

4. Klicken Sie auf Anwenden.

Schritt 2 - Schnittstelle konfigurieren:

1. Wählen KIS Schnittstelle > GAP IT (iSOFT).

2. Legen Sie Folgendes fest: o Diesen Startparameter für den Datenimport nutzen:

Wenn die Option aktiviert ist, importiert E-ConsentPro die

Patientendaten aus der im Programmaufruf angegebenen Datei. Der

Import erfolgt, wenn E-ConsentPro aus dem Praxissystem oder KIS aufgerufen wird.

Der Parametername im Programmaufruf lautet standardmäßig infile . Wenn Sie einen anderen Parameternamen verwenden, geben Sie diesen im Eingabefeld an.

Hinweis: Im Dialogfenster geben Sie den Parameternamen ohne

Minus-Zeichen an, z. B. infile .

Im Programmaufruf stellen Sie dem Parameternamen ein Minus-Zeichen voran, z. B. -infile Importdatei. o Datei für den Datenimport überwachen:

Wenn Sie diese Option aktivieren und eine Datei angeben, importiert

E-ConsentPro die Patientendaten aus dieser Datei. Der Import erfolgt immer dann, wenn die Datei verfügbar ist oder sich ändert. Die

Prüfung der Datei erfolgt alle zwei Sekunden.

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 125

Schnittstellen o Die Importdatei nach dem Einlesen löschen:

Legt fest, ob E-ConsentPro die Importdatei nach dem Einlesen der

Patientendaten löscht. o Diesen Startparameter für die Rückantwortdatei nutzen:

Legt fest, ob die Antwortdatei im Programmaufruf angegeben ist.

Wenn die Option aktiviert ist, verwendet E-ConsentPro die im

Programmaufruf angegebene Antwortdatei. Die Antwortdatei wird von

E-ConsentPro nach dem Druck eines Aufklärungsbogens erzeugt.

Der Parametername im Programmaufruf lautet standardmäßig outfile . Wenn Sie einen anderen Parameternamen verwenden, geben Sie diesen im Dialogfenster an.

Hinweis: Im Dialogfenster geben Sie den Parameternamen ohne

Minus-Zeichen an.

Im Programmaufruf stellen Sie dem Parameternamen ein Minus-Zeichen voran, z. B. -outfile Antwortdatei. o Diese Datei für die Rückantwort nutzen:

Wenn Sie die Option aktivieren und eine Datei angeben, verwendet

E-ConsentPro diese Datei als Antwortdatei. Die Antwortdatei wird von

E-ConsentPro nach dem Druck eines Aufklärungsbogens erzeugt.

3. Klicken Sie auf Anwenden.

Der Reiter Allgemein zeigt alle Datenfelder an, die die Schnittstelle zur

Verfügung stellt. Mit einem Klick auf ein Datenfeld können Sie die zugehörige Erläuterung anzeigen. Die Angaben können Sie nicht ändern.

Schritt 3 - Daten in die Aufklärungsbögen übernehmen:

1. Wählen Sie Datenfelddesigner.

2. Prüfen Sie unter Patient, welche Patientendaten standardmäßig auf den

Aufklärungsbögen ausgegeben werden. Sie können alle Voreinstellungen

ändern. Wenn Sie z. B. weitere Patientendaten über die Schnittstelle

übergeben, können Sie diese den Aufklärungsbögen an der gewünschten

Position hinzufügen. Weitere Informationen: Daten auf den

Aufklärungsbögen ausgeben auf Seite 82.

Erläuterungen zur Importdatei

Schlüssel in

Importdatei

Bedeutung

PATIENT-ID

Patienten-ID

FALLNUMMER

Fallnummer

TITEL

Titel

VORNAME

Vorname

Feldname in

E-ConsentPro

patientId caseNo title firstName

Pflichtfeld

ja nein nein ja

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 126

Schnittstellen

Schlüssel in

Importdatei

NAME

GEBURTSDATUM

GESCHLECHT

STRASSE

POSTLEITZAHL

ORT

KOSTENTRAEGER

BEMERKUNG

Bedeutung

Feldname in

E-ConsentPro

Nachname

Postleitzahl lastName

Geburtsdatum birthDate

Geschlecht gender

Straße (mit Hausnummer) address zip

Wohnort city

Versicherung insurance

Bemerkung comment

Alle anderen Schlüssel werden ignoriert.

Beispiel:

FALLNUMMER= CS47110815

PATIENT-ID=123456DE78

TITEL=Prof. Dr.

VORNAME=Manuela

NAME=Münchhausen

GEBURTSDATUM=13.12.1911

GESCHLECHT=weiblich

STRASSE=Beispielweg 27a

POSTLEITZAHL=12345

ORT=Musterhausen

KOSTENTRAEGER= Versicherungs AG

BEMERKUNG=Ein beliebiger Kommentar

Pflichtfeld

ja nein nein nein nein nein nein nein

Erläuterungen zur Antwortdatei

Die Antwortdatei kann folgende Schlüssel enthalten:

PATIENT-ID

BOGEN-ID

BOGEN-NAME

DRUCKDATUM

DRUCKZEIT

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 127

Schnittstellen

12.4 Schnittstelle IFU

Mithilfe der IFU-Schnittstelle können Sie Patientendaten an E-ConsentPro

übergeben. Dieser Abschnitt erklärt, welche Konfigurationsschritte in

E-ConsentPro erforderlich sind.

Hinweis: Für diese Schritte müssen Sie mit einem Administratorprofil angemeldet sein, siehe Nutzerprofile verwalten.

Schritt 1 - Schnittstelle aktivieren:

1. Wählen Sie die Menüoption Datei > Globale Einstellungen.

2. Wählen Sie KIS Schnittstelle.

3. Aktivieren Sie die Option IFU KIS-Schnittstelle.

4. Klicken Sie auf Anwenden.

Der Bereich KIS Schnittstelle > IFU zeigt alle Datenfelder an, die die

Schnittstelle zur Verfügung stellt. Mit einem Klick auf ein Datenfeld können Sie die zugehörige Erläuterung anzeigen. Die Angaben können

Sie nicht ändern.

Schritt 2 - Daten in die Aufklärungsbögen übernehmen:

1. Wählen Sie Datenfelddesigner.

2. Prüfen Sie unter Patient, welche Patientendaten standardmäßig auf den

Aufklärungsbögen ausgegeben werden. Sie können alle Voreinstellungen

ändern. Wenn Sie z. B. weitere Patientendaten über die Schnittstelle

übergeben, können Sie diese den Aufklärungsbögen an der gewünschten

Position hinzufügen. Weitere Informationen: Daten auf den

Aufklärungsbögen ausgeben auf Seite 82.

Programmaufruf von E-ConsentPro

ecp.exe - patientendaten

[-leaflet.ident bogenkürzel] ecp.exe -leaflet.ident bogenkürzel - patientendaten

Erläuterungen:

 - patientendaten

Die Patientendaten können in beliebiger Reihenfolge angegeben sein.

Jeder Parameter beginnt mit einem Kürzel gefolgt von einem

Doppelpunkt und dem Wert des Datenfeldes. Folgende Kürzel sind möglich:

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 128

Schnittstellen

Kürzel

id: cn: pp: pt: fn: ln: bd: mf: st: ct: is: in: fd: zip:

Bedeutung

Feldname in

E-ConsentPro

patientId

Patienten-ID

Fallnummer caseNo

Anrede (Herr, Frau etc.) salutation

Titel title

Vorname

Station firstName

Nachname

Versichertennummer lastName

Geburtsdatum

Versicherung birthDate

Geschlecht

Wohnort gender

Straße (mit Hausnummer) address

Postleitzahl zip city insurance insuredNo ward

Pflichtfeld

-leaflet.ident

bogenkürzel

Aufklärungsbogen, der geöffnet werden soll. Die übergebenen

Patientendaten werden automatisch in den Aufklärungsbogen eingetragen, sofern dies in E-ConsentPro eingestellt ist.

Beispiel: ecp.exe -leaflet.ident D-An1E

Hinweis:

 Die im Programmaufruf angegebenen Patientendaten und Parameter dürfen zusammen maximal 255 Zeichen umfassen. Diese

Beschränkung ist vom Betriebssystem vorgegeben.

 Patientendaten werden mit einem einzelnen Minus-Zeichen - und einem

Leerzeichen eingeleitet. Die übrigen Parameter werden mit einem einzelnen Minus-Zeichen ohne Leerzeichen eingeleitet.

 Optionale Parameter können Sie komplett weglassen oder mit einem leeren Wert angeben. nein nein nein nein nein nein ja nein nein nein nein nein nein nein

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 129

Schnittstellen

12.5

Beispielaufrufe:

 Nur Patientendaten ecp.exe - pp:Herr pt:Prof. Dr. fn:Hans Peter ln:Lustig bd:10.10.1957 st:Ginsterweg 10 zip:1234 ct:Neustadt is:DAK in:123-456 fd:Chirurgie

 Aufklärungsbogen und Patientendaten ecp.exe -leaflet.ident D-An1E - pp:Herr pt:Prof. Dr. fn:Hans

Peter ln:Lustig bd:10.10.1957

 Patientendaten und Aufklärungsbogen ecp.exe - pp:Herr pt:Prof. Dr. fn:Hans Peter ln:Lustig bd:10.10.1957 -leaflet.ident D-An1E

Schnittstelle MCC (Meierhofer AG)

Der Hersteller Meierhofer AG bietet für sein Krankenhaus-Informationssystem

MCC eine dateibasierte XML-Schnittstelle zu E-ConsentPro an.

Benutzer starten E-ConsentPro aus der Arbeitsoberfläche von MCC. Die zu importierende XML-Datei ist im Programmaufruf von E-ConsentPro als

Startparameter angegeben.

Der Programmaufruf von E-ConsentPro aus MCC wird von der Firma

Siemens technisch umgesetzt und dokumentiert. Informationen zu den

Konfigurationsschritten in MCC erhalten Sie deshalb von der Firma Siemens.

Dieser Abschnitt erklärt, welche Konfigurationsschritte in E-ConsentPro erforderlich sind.

Hinweis: Für diese Schritte müssen Sie mit einem Administratorprofil angemeldet sein, siehe Nutzerprofile verwalten.

Schritt 1 - Schnittstelle aktivieren:

1. Wählen Sie die Menüoption Datei > Globale Einstellungen.

2. Wählen Sie KIS Schnittstelle.

3. Aktivieren Sie die Option MCC (Meierhofer AG) KIS-Schnittstelle.

4. Klicken Sie auf Anwenden.

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 130

Schnittstellen

Schritt 2 - Schnittstelle konfigurieren:

1. Wählen Sie KIS Schnittstelle > MCC (Meierhofer AG).

2. Legen Sie Folgendes fest: o Diesen Startparameter für den Datenimport nutzen:

Wenn die Option aktiviert ist, importiert E-ConsentPro die

Patientendaten aus der im Programmaufruf angegebenen Datei. Der

Import erfolgt, wenn E-ConsentPro aus dem Praxissystem oder KIS aufgerufen wird.

Der Parametername im Programmaufruf lautet standardmäßig infile . Wenn Sie einen anderen Parameternamen verwenden, geben Sie diesen im Eingabefeld an.

Hinweis: Im Dialogfenster geben Sie den Parameternamen ohne

Minus-Zeichen an, z. B. infile .

Im Programmaufruf stellen Sie dem Parameternamen ein Minus-Zeichen voran, z. B. -infile Importdatei. o Datei für den Datenimport überwachen:

Wenn Sie diese Option aktivieren und eine Datei angeben, importiert

E-ConsentPro die Patientendaten aus dieser Datei. Der Import erfolgt immer dann, wenn die Datei verfügbar ist oder sich ändert. Die

Prüfung der Datei erfolgt alle zwei Sekunden. o Die Importdatei nach dem Einlesen löschen:

Legt fest, ob E-ConsentPro die Importdatei nach dem Einlesen der

Patientendaten löscht.

3. Klicken Sie auf Anwenden.

Der Reiter Allgemein zeigt alle Datenfelder an, die die Schnittstelle zur

Verfügung stellt. Mit einem Klick auf ein Datenfeld können Sie die zugehörige Erläuterung anzeigen. Die Angaben können Sie nicht ändern.

Schritt 3 - Daten in die Aufklärungsbögen übernehmen:

1. Wählen Sie Datenfelddesigner.

2. Prüfen Sie unter Patient, welche Patientendaten standardmäßig auf den

Aufklärungsbögen ausgegeben werden. Sie können alle Voreinstellungen

ändern. Wenn Sie z. B. weitere Patientendaten über die Schnittstelle

übergeben, können Sie diese den Aufklärungsbögen an der gewünschten

Position hinzufügen. Weitere Informationen: Daten auf den

Aufklärungsbögen ausgeben auf Seite 82.

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 131

Schnittstellen

Erläuterungen zur Importdatei

Element in

XML-Datei

Bedeutung

Feldname in

E-ConsentPro

<patient_id>

Patienten-ID patientId

<name_affix>

<firstname>

<lastname>

<title>

<birthdate>

<street>

<zip>

<city>

<phone>

<sex>

Namenszusatz, z.B. "von", "zu"

Vorname nameExt firstName lastName

Nachname

Titel title

Geburtsdatum im

Format TT.MM.JJJJ, z.B. 26.01.1959 birthDate

Straße und

Hausnummer address zip

PLZ

Wohnort city phone

Telefon

Geschlecht,

M=männlich,

W=weiblich gender

Pflichtfeld

ja nein ja ja nein nein nein nein nein nein nein

Alle anderen Elemente werden ignoriert.

Hinweis: Wir empfehlen, in der ersten Zeile der XML-Datei deren Kodierung anzugeben, z.B. ISO-8859-1 oder UTF-8. Stellen Sie zudem sicher, dass die tatsächliche Kodierung mit der angegebenen übereinstimmt. Sonst werden

Umlaute nicht korrekt verarbeitet.

Wenn keine Kodierung angegeben ist, wird die Datei als UTF-8-kodiert importiert.

Beispiel:

<?xml version="1.0" encoding="ISO-8859-1"?>

<patient_information>

<patient>

<patient_id>4711</patient_id>

<firstname>Max</firstname>

<lastname>Mustermann</lastname>

</patient>

</patient_information>

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 132

Schnittstellen

12.6 Schnittstelle Orbis (Agfa/GWI)

Der Hersteller GWI bietet für sein Krankenhaus-Informationssystem ORBIS eine Schnittstelle zu E-ConsentPro an.

Benutzer starten E-ConsentPro aus der Arbeitsoberfläche von ORBIS.

Die Patientendaten sind im Programmaufruf von E-ConsentPro als Parameter angegeben.

Der Programmaufruf von E-ConsentPro aus ORBIS wird von der Firma

Agfa/GWI technisch umgesetzt und dokumentiert. Informationen zu den

Konfigurationsschritten in ORBIS erhalten Sie deshalb von der Firma

Agfa/GWI.

Dieser Abschnitt erklärt, welche Konfigurationsschritte in E-ConsentPro erforderlich sind. Außerdem ist der Programmaufruf von E-ConsentPro erklärt.

Hinweis: Für diese Schritte müssen Sie mit einem Administratorprofil angemeldet sein, siehe Nutzerprofile verwalten.

Schritt 1 - Schnittstelle aktivieren:

1. Wählen Sie die Menüoption Datei > Globale Einstellungen.

2. Wählen Sie KIS Schnittstelle.

3. Aktivieren Sie die Option ORBIS (Agfa/GWI) KIS-Schnittstelle.

4. Klicken Sie auf Anwenden.

Der Bereich KIS Schnittstelle > Orbis (Agfa/GWI) zeigt alle Datenfelder an, die die Schnittstelle zur Verfügung stellt. Mit einem Klick auf ein

Datenfeld können Sie die zugehörige Erläuterung anzeigen. Die Angaben können Sie nicht ändern.

Schritt 2 - Daten in die Aufklärungsbögen übernehmen:

1. Wählen Sie Datenfelddesigner.

2. Prüfen Sie unter Patient, welche Patientendaten standardmäßig auf den

Aufklärungsbögen ausgegeben werden. Sie können alle Voreinstellungen

ändern. Wenn Sie z. B. weitere Patientendaten über die Schnittstelle

übergeben, können Sie diese den Aufklärungsbögen an der gewünschten

Position hinzufügen. Weitere Informationen: Daten auf den

Aufklärungsbögen ausgeben auf Seite 82.

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 133

Schnittstellen

Programmaufruf von E-ConsentPro

ecp.exe - patientendaten

[-leaflet.ident bogenkürzel] ecp.exe -leaflet.ident bogenkürzel - patientendaten

Erläuterungen:

- patientendaten

Die Patientendaten können in beliebiger Reihenfolge angegeben sein.

Jeder Parameter beginnt mit einem Kürzel gefolgt von einem

Doppelpunkt und dem Wert des Datenfeldes. Folgende Kürzel sind möglich:

Kürzel Bedeutung

Feldname in

E-ConsentPro

Pflichtfeld

id:

Patienten-ID patientId nein cn:

Fallnummer caseNo nein pp:

Anrede (Herr, Frau etc.) salutation nein pt:

Titel title nein fn:

Vorname firstName nein ln:

Nachname lastName nein bd:

Geburtsdatum birthDate ja st:

Straße und Hausnummer address nein zip:

PLZ zip nein ct:

Wohnort city nein is:

Versicherung insurance nein in:

Versichertennummer insuredNo nein fd:

Station ward

-leaflet.ident

bogenkürzel

Aufklärungsbogen, der geöffnet werden soll. Die übergebenen

Patientendaten werden automatisch in den Aufklärungsbogen eingetragen, sofern dies in E-ConsentPro eingestellt ist. nein

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 134

Schnittstellen

12.7

Beispiel: ecp.exe -leaflet.ident D-An1E

Hinweis:

 Die im Programmaufruf angegebenen Patientendaten und

Parameter dürfen zusammen maximal 255 Zeichen umfassen.

Diese Beschränkung ist vom Betriebssystem vorgegeben.

 Patientendaten werden mit einem einzelnen Minus-Zeichen - und einem Leerzeichen eingeleitet. Die übrigen Parameter werden mit einem einzelnen Minus-Zeichen ohne Leerzeichen eingeleitet.

 Optionale Parameter können Sie komplett weglassen oder mit einem leeren Wert angeben.

Beispielaufrufe:

 Nur Patientendaten ecp.exe - pp:Herr pt:Prof. Dr. fn:Hans Peter ln:Lustig bd:10.10.1957 st:Ginsterweg 10 zip:1234 ct:Neustadt is:DAK in:123-456 fd:Chirurgie

 Aufklärungsbogen und Patientendaten ecp.exe -leaflet.ident D-An1E - pp:Herr pt:Prof. Dr. fn:Hans

Peter ln:Lustig bd:10.10.1957

 Patientendaten und Aufklärungsbogen ecp.exe - pp:Herr pt:Prof. Dr. fn:Hans Peter ln:Lustig bd:10.10.1957 -leaflet.ident D-An1E

Schnittstelle VDDS

E-ConsentPro kann Patientendaten im VDDS-Format importieren. Dieses

Austauschformat wird von einigen Praxissystemen vorwiegend im

MKG-Bereich unterstützt, z. B. von DAMPSOFT und EVIDENT.

Funktionsweise der VDDS-Schnittstelle:

 Die Datenübergabe erfolgt über eine Austauschdatei.

 Alle Programme, die in einer Praxisumgebung die VDDS-Schnittstelle unterstützen, müssen in der Konfigurationsdatei VDDS_MMI.ini

registriert sein.

 Die Konfigurationsdatei

VDDS_MMI.ini

liegt im

Standard-Windows-Verzeichnis und wird von dem Programm angelegt, das als erstes in der Praxisumgebung installiert wird und eine

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 135

Schnittstellen

VDDS-Schnittstelle unterstützt. Im Allgemeinen handelt es sich dabei um das Praxissystem selbst.

 Programme, die die VDDS-Schnittstelle unterstützen, können aus dem

Praxissystem über einen Fremdprogrammaufruf gestartet werden.

 Beim Fremdprogrammaufruf legt das aufrufende Praxissystem die

Austauschdatei mit den Patientendaten im Dateisystem ab. Den Pfad der

Austauschdatei gibt das Praxissystem dem Fremdprogramm als

Startparameter mit. Das Fremdprogramm importiert die

Austauschdatei und wertet die Daten aus.

Die Konfiguration im Praxissystem kann sich von Hersteller zu Hersteller unterscheiden. Informationen zum Export von Patientendaten und zur

Konfiguration des Programmaufrufs erhalten Sie deshalb vom Hersteller Ihres

Praxissystems.

Dieser Abschnitt erklärt, welche Konfigurationsschritte in E-ConsentPro erforderlich sind.

Hinweis: Für diese Schritte müssen Sie mit einem Administratorprofil angemeldet sein, siehe Nutzerprofile verwalten.

Schritt 1 - Schnittstelle aktivieren:

1. Wählen Sie die Menüoption Datei > Globale Einstellungen.

2. Wählen Sie KIS Schnittstelle.

3. Aktivieren Sie die Option Generische VDDS KIS-Schnittstelle.

4. Klicken Sie auf Anwenden.

Schritt 2 - Schnittstelle registrieren und konfigurieren:

1. Wählen Sie KIS Schnittstelle > VDDS > Allgemein.

2. Klicken Sie auf In VDDS_MMI.INI eintragen.

E-ConsentPro ist nun als Programm registriert, das die

VDDS-Schnittstelle unterstützt.

Nach dem Registrieren ist die Schaltfläche umbenannt in Aus

VDDS_MMI.INI austragen. Durch einen Klick auf die Schaltfläche können Sie die Registrierung rückgängig machen.

3. Wählen Sie den Reiter Dateien und prüfen Sie folgende Einstellungen: o Diesen Startparameter für den Datenimport nutzen:

Legt fest, ob die Importdatei im Programmaufruf angegeben ist.

Wenn die Option aktiviert ist, importiert E-ConsentPro die

Patientendaten aus der im Programmaufruf angegebenen Datei. Der

Import erfolgt, wenn E-ConsentPro aus dem Praxissystem oder KIS aufgerufen wird.

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 136

Schnittstellen

Der Parametername lautet standardmäßig vdds . Wenn Sie einen anderen Parameternamen verwenden, geben Sie diesen im

Eingabefeld an.

Hinweis: Im Dialogfenster geben Sie den Parameternamen ohne

Minus-Zeichen an.

Im Programmaufruf stellen Sie dem Parameternamen ein Minus-Zeichen voran, z. B. -vdds Importdatei. o Die Importdatei nach dem Einlesen löschen:

Legt fest, ob E-ConsentPro die Importdatei nach dem Einlesen der

Patientendaten löscht.

4. Klicken Sie auf Anwenden.

Der Reiter Allgemein zeigt alle Datenfelder an, die die Schnittstelle zur

Verfügung stellt. Mit einem Klick auf ein Datenfeld können Sie die zugehörige Erläuterung anzeigen. Die Angaben können Sie nicht ändern.

Schritt 3 - Daten in die Aufklärungsbögen übernehmen:

1. Wählen Sie Datenfelddesigner.

2. Prüfen Sie unter Patient, welche Patientendaten standardmäßig auf den

Aufklärungsbögen ausgegeben werden. Sie können alle Voreinstellungen

ändern. Wenn Sie z. B. weitere Patientendaten über die Schnittstelle

übergeben, können Sie diese den Aufklärungsbögen an der gewünschten

Position hinzufügen. Weitere Informationen: Daten auf den

Aufklärungsbögen ausgeben auf Seite 82.

Erläuterung zur Importdatei

Parameter Bedeutung

PRXNR

DOCTOR

PATID

Praxisnummer

Arzt

Patienten-ID

Kommentar

Feldname in

E-ConsentPro

Pflichtfeld

z. B. PRXNR=1

Wenn nichts angegeben wird, erhält die Praxis die

Nummer 1.

Länge: maximal 12

Zeichen officeId medic patientId nein nein ja

TITLE

LASTNAME

FIRSTNAME

BIRTHDAY

Titel

Nachname

Vorname

Geburtsdatum im

Format title lastName firstName birthDate

Angabe empfohlen ja ja

Angabe

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 137

Schnittstellen

12.8

Parameter Bedeutung Kommentar

Feldname in

E-ConsentPro

Pflichtfeld

empfohlen JJJJMMTT, z. B.

19590126

SEX

STREET

ZIP

CITY

Geschlecht

Straße und

Hausnummer

PLZ

Wohnort

M=männlich,

W=weiblich gender zip city address

EMPLOYER

PROFESSION

HOMEPHONE

Arbeitgeber

Beruf

Telefon

CELLULAR

EMAIL

INSURANCE

INSURANCENUM

BER

INSURANCESTA

TUS

Telefon (mobil)

E-Mail

Name des

Versicherungsträg ers

Nummer des

Versicherungsträg ers

Versichertenart

M=Mitglied,

F=Familienversichert er, R=Rentner,

P=Privatversicherter

POLICYNUMBER

Versichertennum mer employer email profession phone phoneCell insurance insuredNo nein insuranceNo nein insuredType nein nein nein nein nein nein nein

Angabe empfohlen

Angabe empfohlen

Angabe empfohlen

Angabe empfohlen

Alle anderen Parameter werden ignoriert.

Schnittstelle fdKlinika (Fliegel Data)

Der Hersteller Fliegel Data bietet für sein Krankenhaus-Informationssystem fdKlinika eine dateibasierte XML-Schnittstelle zu E-ConsentPro an.

Benutzer starten E-ConsentPro aus der Arbeitsoberfläche des

Stationsarbeitsplatzes von fdklinika. Die zu importierende XML-Datei ist im

Programmaufruf von E-ConsentPro als Startparameter angegeben.

Der Aufruf von E-ConsentPro aus fdklinika wird von der Firma Fliegel Data technisch umgesetzt und dokumentiert. Informationen zu den

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 138

Schnittstellen

Konfigurationsschritten in fdklinika erhalten Sie deshalb von der Firma Fliegel

Data.

Dieser Abschnitt erklärt, welche Konfigurationsschritte in E-ConsentPro erforderlich sind.

Hinweis: Für diese Schritte müssen Sie mit einem Administratorprofil angemeldet sein, siehe Nutzerprofile verwalten.

Schritt 1 - Schnittstelle aktivieren:

1. Wählen Sie die Menüoption Datei > Globale Einstellungen.

2. Wählen Sie KIS Schnittstelle.

3. Aktivieren Sie die Option fdklinika (Fliegel Data) KIS-Schnittstelle.

4. Klicken Sie auf Anwenden.

Schritt 2 - Schnittstelle konfigurieren:

1. Wählen Sie KIS Schnittstelle > fdklinika (Fliegel Data).

2. Legen Sie Folgendes fest: o Diesen Startparameter für den Datenimport nutzen:

Wenn die Option aktiviert ist, importiert E-ConsentPro die

Patientendaten aus der im Programmaufruf angegebenen Datei. Der

Import erfolgt, wenn E-ConsentPro aus dem Praxissystem oder KIS aufgerufen wird.

Der Parametername im Programmaufruf lautet standardmäßig infile . Wenn Sie einen anderen Parameternamen verwenden, geben Sie diesen im Eingabefeld an.

Hinweis: Im Dialogfenster geben Sie den Parameternamen ohne

Minus-Zeichen an, z. B. infile .

Im Programmaufruf stellen Sie dem Parameternamen ein Minus-Zeichen voran, z. B. -infile Importdatei. o Datei für den Datenimport überwachen:

Wenn Sie diese Option aktivieren und eine Datei angeben, importiert

E-ConsentPro die Patientendaten aus dieser Datei. Der Import erfolgt immer dann, wenn die Datei verfügbar ist oder sich ändert. Die

Prüfung der Datei erfolgt alle zwei Sekunden. o Die Importdatei nach dem Einlesen löschen:

Legt fest, ob E-ConsentPro die Importdatei nach dem Einlesen der

Patientendaten löscht.

3. Klicken Sie auf Anwenden.

Der Reiter Allgemein zeigt alle Datenfelder an, die die Schnittstelle zur

Verfügung stellt. Mit einem Klick auf ein Datenfeld können Sie die zugehörige Erläuterung anzeigen. Die Angaben können Sie nicht ändern.

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 139

Schnittstellen

Schritt 3 - Daten in die Aufklärungsbögen übernehmen:

1. Wählen Sie Datenfelddesigner.

2. Prüfen Sie unter Patient, welche Patientendaten standardmäßig auf den

Aufklärungsbögen ausgegeben werden. Sie können alle Voreinstellungen

ändern. Wenn Sie z. B. weitere Patientendaten über die Schnittstelle

übergeben, können Sie diese den Aufklärungsbögen an der gewünschten

Position hinzufügen. Weitere Informationen: Daten auf den

Aufklärungsbögen ausgeben auf Seite 82.

Erläuterungen zur Importdatei

Element in

XML-Datei

Bedeutung

Feldname in

E-ConsentPro

<patient_id>

Patienten-ID patientId

<name_affix>

Namenszusatz, z.B. "von", "zu" nameExt

<firstname> firstName

<lastname>

<title>

Vorname

Nachname

Titel lastName title

<birthdate>

<street>

<zip>

<city>

<phone>

<sex>

Geburtsdatum im

Format TT.MM.JJJJ, z.B. 26.01.1959 birthDate

Straße und

Hausnummer

PLZ address

Wohnort

Telefon

Geschlecht,

M=männlich,

W=weiblich zip city phone gender

Pflichtfeld

ja nein ja ja nein nein nein nein nein nein nein

Alle anderen Elemente werden ignoriert.

Hinweis: Wir empfehlen, in der ersten Zeile der XML-Datei deren Kodierung anzugeben, z.B. ISO-8859-1 oder UTF-8. Stellen Sie zudem sicher, dass die tatsächliche Kodierung mit der angegebenen übereinstimmt. Sonst werden

Umlaute nicht korrekt verarbeitet.

Wenn keine Kodierung angegeben ist, wird die Datei als UTF-8-kodiert importiert.

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 140

12.9

Schnittstellen

Beispiel:

<?xml version="1.0" encoding="ISO-8859-1"?>

<patient_information>

<patient>

<patient_id>4711</patient_id>

<firstname>Max</firstname>

<lastname>Mustermann</lastname>

</patient>

</patient_information>

Schnittstelle iMedOne (Tieto)

Der Hersteller Tieto bietet für sein Krankenhaus-Informationssystem iMedOne eine Schnittstelle zu E-ConsentPro an.

Benutzer starten E-ConsentPro aus der Arbeitsoberfläche von iMedOne. Die

Patientendaten sind im Programmaufruf von E-ConsentPro als Parameter angegeben.

Der Aufruf von E-ConsentPro aus iMedOne wird von der Firma Tieto technisch umgesetzt und dokumentiert. Informationen zu den

Konfigurationsschritten in iMedOne erhalten Sie deshalb von der Firma Tieto.

Dieser Abschnitt erklärt, welche Konfigurationsschritte in E-ConsentPro erforderlich sind. Außerdem ist der Programmaufruf von E-ConsentPro erklärt.

Hinweis: Für diese Schritte müssen Sie mit einem Administratorprofil angemeldet sein, siehe Nutzerprofile verwalten.

Schritt 1 - Schnittstelle aktivieren:

1. Wählen Sie die Menüoption Datei > Globale Einstellungen.

2. Wählen Sie KIS Schnittstelle.

3. Aktivieren Sie die Option iMedOne (Tieto) KIS-Schnittstelle.

4. Klicken Sie auf Anwenden.

Der Bereich KIS Schnittstelle > iMedOne (Tieto) zeigt alle Datenfelder an, die die Schnittstelle zur Verfügung stellt. Mit einem Klick auf ein

Datenfeld können Sie die zugehörige Erläuterung anzeigen. Die Angaben können Sie nicht ändern.

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 141

Schnittstellen

Schritt 2 - Daten in die Aufklärungsbögen übernehmen:

1. Wählen Sie Datenfelddesigner.

2. Prüfen Sie unter Patient, welche Patientendaten standardmäßig auf den

Aufklärungsbögen ausgegeben werden. Sie können alle Voreinstellungen

ändern. Wenn Sie z. B. weitere Patientendaten über die Schnittstelle

übergeben, können Sie diese den Aufklärungsbögen an der gewünschten

Position hinzufügen. Weitere Informationen: Daten auf den

Aufklärungsbögen ausgeben auf Seite 82.

Programmaufruf von E-ConsentPro

ecp.exe - patientendaten [-leaflet.ident bogenkürzel] ecp.exe -leaflet.ident bogenkürzel

- patientendaten

Erläuterungen:

- patientendaten

Die Patientendaten können in beliebiger Reihenfolge angegeben sein.

Jeder Parameter beginnt mit einem Kürzel gefolgt von einem

Doppelpunkt und dem Wert des Datenfeldes. Folgende Kürzel sind möglich:

Kürzel Bedeutung

Feldname in

E-ConsentPro

Pflichtfeld

id:

Patienten-ID patientId nein cn:

Fallnummer caseNo nein pp:

Anrede (Herr, Frau etc.) salutation nein pt:

Titel title nein fn: ln: bd:

Vorname

Nachname

Geburtsdatum

Straße und Hausnummer firstName lastName birthDate nein nein ja nein st: zip: ct: is: in: fd:

PLZ

Wohnort

Versicherung

Versichertennummer

Station address zip city insurance insuredNo ward nein nein nein nein nein

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 142

Schnittstellen

-leaflet.ident

bogenkürzel

Aufklärungsbogen, der geöffnet werden soll. Die übergebenen

Patientendaten werden automatisch in den Aufklärungsbogen eingetragen, sofern dies in E-ConsentPro eingestellt ist.

Beispiel: ecp.exe -leaflet.ident D-An1E

Hinweis:

 Die im Programmaufruf angegebenen Patientendaten und Parameter dürfen zusammen maximal 255 Zeichen umfassen. Diese

Beschränkung ist vom Betriebssystem vorgegeben.

 Patientendaten werden mit einem einzelnen Minus-Zeichen - und einem

Leerzeichen eingeleitet. Die übrigen Parameter werden mit einem einzelnen Minus-Zeichen ohne Leerzeichen eingeleitet.

 Optionale Parameter können Sie komplett weglassen oder mit einem leeren Wert angeben.

Beispielaufrufe:

 Nur Patientendaten ecp.exe - pp:Herr pt:Prof. Dr. fn:Hans Peter ln:Lustig bd:10.10.1957 st:Ginsterweg 10 zip:1234 ct:Neustadt is:DAK in:123-456 fd:Chirurgie

 Aufklärungsbogen und Patientendaten ecp.exe -leaflet.ident D-An1E - pp:Herr pt:Prof. Dr. fn:Hans

Peter ln:Lustig bd:10.10.1957

 Patientendaten und Aufklärungsbogen ecp.exe - pp:Herr pt:Prof. Dr. fn:Hans Peter ln:Lustig bd:10.10.1957 -leaflet.ident D-An1E

12.10 Schnittstelle ifa (ifa Systems)

Der Hersteller ifa Systems bietet für sein Krankenhaus-Informationssystem ifa eine Schnittstelle zu E-ConsentPro an.

Benutzer starten E-ConsentPro aus der Arbeitsoberfläche von ifa. Die

Patientendaten sind im Programmaufruf von E-ConsentPro als Parameter angegeben.

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 143

Schnittstellen

Der Aufruf von E-ConsentPro aus ifa wird von der Firma Tieto technisch umgesetzt und dokumentiert. Informationen zu den Konfigurationsschritten in ifa erhalten Sie deshalb von der Firma Tieto.

Dieser Abschnitt erklärt, welche Konfigurationsschritte in E-ConsentPro erforderlich sind. Außerdem ist der Programmaufruf von E-ConsentPro erklärt.

Hinweis: Für diese Schritte müssen Sie mit einem Administratorprofil angemeldet sein, siehe Nutzerprofile verwalten.

Schritt 1 - Schnittstelle aktivieren:

1. Wählen Sie die Menüoption Datei > Globale Einstellungen.

2. Wählen Sie KIS Schnittstelle.

3. Aktivieren Sie die Option ifa Systems KIS-Schnittstelle.

4. Klicken Sie auf Anwenden.

Der Bereich KIS Schnittstelle > ifa Systems zeigt alle Datenfelder an, die die Schnittstelle zur Verfügung stellt. Mit einem Klick auf ein Datenfeld können Sie die zugehörige Erläuterung anzeigen. Die Angaben können

Sie nicht ändern.

Schritt 2 - Daten in die Aufklärungsbögen übernehmen:

1. Wählen Sie Datenfelddesigner.

2. Prüfen Sie unter Patient, welche Patientendaten standardmäßig auf den

Aufklärungsbögen ausgegeben werden. Sie können alle Voreinstellungen

ändern. Wenn Sie z. B. weitere Patientendaten über die Schnittstelle

übergeben, können Sie diese den Aufklärungsbögen an der gewünschten

Position hinzufügen. Weitere Informationen: Daten auf den

Aufklärungsbögen ausgeben auf Seite 82.

Programmaufruf von E-ConsentPro

ecp.exe - patientendaten [-leaflet.ident bogenkürzel] ecp.exe -leaflet.ident bogenkürzel

- patientendaten

Erläuterungen:

- patientendaten

Die Patientendaten können in beliebiger Reihenfolge angegeben sein.

Jeder Parameter beginnt mit einem Kürzel gefolgt von einem

Doppelpunkt und dem Wert des Datenfeldes. Folgende Kürzel sind möglich:

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 144

Schnittstellen

Kürzel Bedeutung

Feldname in

E-ConsentPro

patientId

Pflichtfeld

id:

Patienten-ID nein cn:

Fallnummer caseNo nein pp:

Anrede (Herr, Frau etc.) salutation nein pt:

Titel title nein fn:

Vorname firstName nein ln:

Nachname lastName nein bd:

Geburtsdatum birthDate ja st:

Straße und Hausnummer address nein zip:

PLZ zip nein ct:

Wohnort city nein is:

Versicherung insurance nein in:

Versichertennummer insuredNo nein fd:

Station ward

-leaflet.ident

bogenkürzel

Aufklärungsbogen, der geöffnet werden soll. Die übergebenen

Patientendaten werden automatisch in den Aufklärungsbogen eingetragen, sofern dies in E-ConsentPro eingestellt ist. nein

Beispiel: ecp.exe -leaflet.ident D-An1E

Hinweis:

 Die im Programmaufruf angegebenen Patientendaten und Parameter dürfen zusammen maximal 255 Zeichen umfassen. Diese

Beschränkung ist vom Betriebssystem vorgegeben.

 Patientendaten werden mit einem einzelnen Minus-Zeichen - und einem

Leerzeichen eingeleitet. Die übrigen Parameter werden mit einem einzelnen Minus-Zeichen ohne Leerzeichen eingeleitet.

 Optionale Parameter können Sie komplett weglassen oder mit einem leeren Wert angeben.

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 145

Schnittstellen

Beispielaufrufe:

 Nur Patientendaten ecp.exe - pp:Herr pt:Prof. Dr. fn:Hans Peter ln:Lustig bd:10.10.1957 st:Ginsterweg 10 zip:1234 ct:Neustadt is:DAK in:123-456 fd:Chirurgie

 Aufklärungsbogen und Patientendaten ecp.exe -leaflet.ident D-An1E - pp:Herr pt:Prof. Dr. fn:Hans

Peter ln:Lustig bd:10.10.1957

 Patientendaten und Aufklärungsbogen ecp.exe - pp:Herr pt:Prof. Dr. fn:Hans Peter ln:Lustig bd:10.10.1957 -leaflet.ident D-An1E

12.11 Schnittstelle medico//s (Siemens)

Der Hersteller Siemens bietet für sein Krankenhaus-Informationssystem medico//s eine dateibasierte XML-Schnittstelle zu E-ConsentPro an.

Benutzer starten E-ConsentPro aus der Arbeitsoberfläche des

Stationsarbeitsplatzes von medico//s. Die zu importierende XML-Datei ist im

Programmaufruf von E-ConsentPro als Startparameter angegeben.

Der Aufruf von E-ConsentPro aus medico//s wird von der Firma Siemens technisch umgesetzt und dokumentiert. Informationen zu den

Konfigurationsschritten in medico//s erhalten Sie deshalb von der Firma

Siemens.

Dieser Abschnitt erklärt, welche Konfigurationsschritte in E-ConsentPro erforderlich sind.

Hinweis: Für diese Schritte müssen Sie mit einem Administratorprofil angemeldet sein, siehe Nutzerprofile verwalten.

Schritt 1 - Schnittstelle aktivieren:

1. Wählen Sie die Menüoption Datei > Globale Einstellungen.

2. Wählen Sie KIS Schnittstelle.

3. Aktivieren Sie die Option medico//s (Siemens) KIS-Schnittstelle.

4. Klicken Sie auf Anwenden.

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 146

Schnittstellen

Schritt 2 - Schnittstelle konfigurieren:

1. Wählen Sie KIS Schnittstelle > medico//s (Siemens).

2. Legen Sie Folgendes fest: o Diesen Startparameter für den Datenimport nutzen:

Wenn die Option aktiviert ist, importiert E-ConsentPro die

Patientendaten aus der im Programmaufruf angegebenen Datei. Der

Import erfolgt, wenn E-ConsentPro aus dem Praxissystem oder KIS aufgerufen wird.

Der Parametername im Programmaufruf lautet standardmäßig infile . Wenn Sie einen anderen Parameternamen verwenden, geben Sie diesen im Eingabefeld an.

Hinweis: Im Dialogfenster geben Sie den Parameternamen ohne

Minus-Zeichen an, z. B. infile .

Im Programmaufruf stellen Sie dem Parameternamen ein Minus-Zeichen voran, z. B. -infile Importdatei. o Datei für den Datenimport überwachen:

Wenn Sie diese Option aktivieren und eine Datei angeben, importiert

E-ConsentPro die Patientendaten aus dieser Datei. Der Import erfolgt immer dann, wenn die Datei verfügbar ist oder sich ändert. Die

Prüfung der Datei erfolgt alle zwei Sekunden. o Die Importdatei nach dem Einlesen löschen:

Legt fest, ob E-ConsentPro die Importdatei nach dem Einlesen der

Patientendaten löscht.

3. Klicken Sie auf Anwenden.

Der Reiter Allgemein zeigt alle Datenfelder an, die die Schnittstelle zur

Verfügung stellt. Mit einem Klick auf ein Datenfeld können Sie die zugehörige Erläuterung anzeigen. Die Angaben können Sie nicht ändern.

Schritt 3 - Daten in die Aufklärungsbögen übernehmen:

1. Wählen Sie Datenfelddesigner.

2. Prüfen Sie unter Patient, welche Patientendaten standardmäßig auf den

Aufklärungsbögen ausgegeben werden. Sie können alle Voreinstellungen

ändern. Wenn Sie z. B. weitere Patientendaten über die Schnittstelle

übergeben, können Sie diese den Aufklärungsbögen an der gewünschten

Position hinzufügen. Weitere Informationen: Daten auf den

Aufklärungsbögen ausgeben auf Seite 82.

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 147

Schnittstellen

Erläuterungen zur Importdatei

Element in

XML-Datei

Bedeutung

Feldname in

E-ConsentPro

<patient_id>

Patienten-ID patientId

<name_affix>

<firstname>

<lastname>

<title>

<birthdate>

<street>

<zip>

<city>

<phone>

<sex>

Namenszusatz, z.B. "von", "zu"

Vorname nameExt firstName lastName

Nachname

Titel title

Geburtsdatum im

Format TT.MM.JJJJ, z.B. 26.01.1959 birthDate

Straße und

Hausnummer address zip

PLZ

Wohnort city phone

Telefon

Geschlecht,

M=männlich,

W=weiblich gender

Pflichtfeld

ja nein ja ja nein nein nein nein nein nein nein

Alle anderen Elemente werden ignoriert.

Hinweis: Wir empfehlen, in der ersten Zeile der XML-Datei deren Kodierung anzugeben, z.B. ISO-8859-1 oder UTF-8. Stellen Sie zudem sicher, dass die tatsächliche Kodierung mit der angegebenen übereinstimmt. Sonst werden

Umlaute nicht korrekt verarbeitet.

Wenn keine Kodierung angegeben ist, wird die Datei als UTF-8-kodiert importiert.

Beispiel:

<?xml version="1.0" encoding="ISO-8859-1"?>

<patient_information>

<patient>

<patient_id>4711</patient_id>

<firstname>Max</firstname>

<lastname>Mustermann</lastname>

</patient>

</patient_information>

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 148

13 Häufig gestellte Fragen

E-ConsentPro startet nicht

E-ConsentPro lässt sich nach der Installation nicht starten. Woran kann das liegen?

Unter Windows Server 2003 und Windows Server 2008 kann es vorkommen, dass die Datenbank nicht startet, wenn der Installationspfad Leerzeichen enthält.

Deinstallieren Sie in diesem Fall E-ConsentPro, und installieren Sie

E-ConsentPro erneut. Geben Sie dabei einen Installationspfad an, der keine

Leerzeichen enthält, z. B. C:\Programme\E-ConsentPro .

Druckfunktion ist nicht verfügbar

Wenn ich einen Aufklärungsbogen drucken möchte, ist der Drucken-Knopf nicht anklickbar oder ich erhalte die Meldung, dass die Druckfunktion mit meiner aktuellen Lizenz nicht verfügbar ist. Wie kann ich die Funktion aktivieren?

1. Überprüfen Sie mit der Menüoption Hilfe > Info über E-ConsentPro, ob eine Lizenz aktiv ist oder ob es sich um eine Demoversion handelt.

Bei der Demoversion ist die Druckfunktion nicht verfügbar. Falls Sie das

Programm inklusive Druckfunktion testen oder voll nutzen möchten, wenden Sie sich bitte an die Thieme Compliance GmbH. Sie erhalten dann per E-Mail die dazu benötigte Lizenzdatei.

2. Falls Sie E-ConsentPro gerade neu installiert haben, wurde eventuell die

Lizenz noch nicht in die Datenbank importiert. Importieren Sie die

Lizenzdatei, die Sie von Thieme Compliance GmbH per E-Mail erhalten

haben. Eine Anleitung finden Sie unter Lizenz verwalten auf Seite 109.

Für den Import müssen Sie mit einem Administratorprofil angemeldet sein, siehe Nutzerprofile verwalten.

3. Falls Sie E-ConsentPro bereits längere Zeit verwenden, ist wahrscheinlich Ihre Lizenz abgelaufen. Führen Sie in diesem Fall eine

Aktualisierung der Aufklärungsbögen durch, siehe Aufklärungsbögen

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 149

Häufig gestellte Fragen

aktualisieren auf Seite 102. Für die Aktualisierung müssen Sie mit einem

Administratorprofil angemeldet sein, siehe Nutzerprofile verwalten.

Druck funktioniert nicht

Was kann ich tun, wenn der Ausdruck von Aufklärungsbögen bei mir nicht funktioniert?

1. Installieren Sie den aktuellen Patch von E-ConsentPro.

2. Führen Sie eine Aktualisierung der Aufklärungsbögen durch, siehe

Aufklärungsbögen aktualisieren auf Seite 102. Für die Aktualisierung

müssen Sie mit einem Administratorprofil angemeldet sein, siehe

Nutzerprofile verwalten.

3. Installieren Sie das Microsoft Visual C++ 2005 Redistributable auf jedem

Arbeitsplatz, an dem E-ConsentPro verwendet wird. Die Installationsdatei namens vcredist_x86_2005.exe

finden Sie auf dem USB-Stick für

E-ConsentPro im Ordner ECP_Desktopclient .

4. Testen Sie den Druck mit einem anderen Drucker oder Druckertreiber.

Gegebenenfalls verwendet der momentan gewählte Drucker einen

Treiber, der nicht WHQL-zertifiziert ist, und den Druck nicht korrekt aufbereiten kann.

Aufklärungsbögen werden nicht aufgelistet

Ich habe ein Fachgebiet angeklickt, aber es werden keine Aufklärungsbögen zur Auswahl angezeigt.

 Der Navigator enthält nur Aufklärungsbögen, die Sie aufgrund Ihrer

Zugriffsberechtigungen verwenden dürfen.

 Bei Fachgebieten mit einem "+"-Symbol vor dem Ordner müssen Sie zunächst auf das "+"-Symbol klicken, damit die Unterordner angezeigt werden. Wählen Sie anschließend einen der Unterordner aus, um die

Aufklärungsbögen anzuzeigen.

Fehlermeldung bei der Aktualisierung

Ich erhalte bei der Online-Aktualisierung die Meldung, dass der Server nicht antwortet, oder den Fehlercode 407.

E-ConsentPro versucht bei der Online-Aktualisierung, eine Verbindung zu https://ecp-update-prod.thieme.de:443 aufzubauen. Stellen Sie sicher, dass Ihre Firewall diese ausgehende Verbindung zulässt.

Wenn Sie einen Proxy-Server nutzen, um diese URL zu erreichen, müssen

Sie diesen bekannt machen, siehe Proxy-Einstellungen ändern (optional) auf

Seite 111.

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 150

Häufig gestellte Fragen

Nach Konfigurationsänderungen können Sie in E-ConsentPro über Datei >

Globale Einstellungen > Netzwerkeinstellungen > Aktualisierungsserver testen, ob die Verbindung zum Aktualisierungsserver aufgebaut werden kann.

Ich erhalte bei der Online-Aktualisierung die Meldung, dass auf die

Datenbank nicht zugegriffen werden kann.

Vermutlich ist Port 5984 in Ihrer Firewall gesperrt. Geben Sie den Port in der

Firewall frei.

Einzelplatz- auf Netzwerk-Installation umstellen

Ich habe E-ConsentPro als Einzelplatzversion installiert, möchte

E-ConsentPro nun aber an mehreren Arbeitsplätzen nutzen. Wie kann ich meine Einzelplatzversion auf Netzwerkbetrieb umstellen?

1. Ermitteln Sie die IP-Adresse des Computers, auf dem E-ConsentPro installiert ist.

2. Stellen Sie sicher, dass E-ConsentPro nicht gestartet ist.

3. Stellen Sie sicher, dass Sie Windows-Administratorrechte haben.

4. Öffnen Sie die Datei ecp.config

mit einem Texteditor.

Die Datei liegt im Installationsordner von E-ConsentPro, also z. B. in

C:\Programme\E-ConsentPro .

5. Ersetzen Sie in folgender Zeile die Angabe localhost

durch die

IP-Adresse des Computers, auf dem E-ConsentPro installiert ist: couchdb.clientserver.host=localhost

Die geänderte Zeile sieht z. B. wie folgt aus: couchdb.clientserver.host=192.168.6.14

6. Speichern und schließen Sie die Datei.

7. Öffnen Sie die Datei

C:\Programme\E-ConsentPro\couchdb\etc\couchdb\local.ini

mit einem Texteditor.

8. Stellen Sie sicher, dass folgender Eintrag vorhanden ist: bind_address = 0.0.0.0

Zeilen, die mit Semikolon ; beginnen, sind Kommentare und werden vom

System ignoriert.

9. Schließen Sie die Datei.

10. Damit Nutzer an ihrem Arbeitsplatz auf E-ConsentPro zugreifen können, geben Sie den Installationsordner - z. B. C:\Programme\E-ConsentPro - für andere Nutzer frei.

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 151

Häufig gestellte Fragen

11. Legen Sie auf den einzelnen Arbeitsplätzen Programmverknüpfungen zu folgender Datei an:

E-ConsentPro installationsordner \ecp.exe

Die Programmverknüpfungen können Sie manuell anlegen oder mithilfe von Skripten oder einer Softwareverteilung in Ihrem Netzwerk verteilen.

12. Prüfen Sie, ob auf den Arbeitsplätzen das Microsoft Visual C++

Redistributable 2005 installiert ist. Wenn es nicht installiert ist, installieren

Sie es.

Die Installationsdatei vcredist_x86_2005.exe

liegt auf dem USB-Stick im Ordner Installation_DesktopClient . Das Redistributable wird benötigt, damit an den Arbeitsplätzen Aufklärungsbögen gedruckt werden können.

Benutzer automatisch anmelden (Netzwerk-Installation)

Ich habe E-ConsentPro im Netzwerk installiert und möchte E-ConsentPro so konfigurieren, dass die Benutzer beim Start der Anwendung automatisch angemeldet werden. Welche Schritte sind dafür notwendig?

Es gibt zwei Vorgehensweisen, je nachdem, ob die Benutzer sich mit

Nutzername und Kennwort oder nur mit Nutzername anmelden sollen.

Anmeldung mit Nutzername und Kennwort

1. Legen Sie in E-ConsentPro Nutzerprofile an, z. B. ein Nutzerprofil pro

Benutzer oder ein Nutzerprofil pro Abteilung. Einzelheiten finden Sie unter

Profile verwalten.

2. Geben Sie das Nutzerprofil in den Eigenschaften der

Programmverknüpfung an:

"C:\Programme\E-ConsentPro\ecp.exe" -u Nutzername -p Kennwort

Nutzernamen und Kennwörter, die Leerzeichen enthalten, müssen Sie in doppelte Anführungszeichen " " einschließen.

Beispiel: "C:\Programme\E-ConsentPro\ecp.exe" -u Meier -p

"geheimes passwort"

Wenn Benutzer die Anwendung starten, werden sie nun automatisch angemeldet.

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 152

Häufig gestellte Fragen

Anmeldung mit Nutzername ohne Kennwort

1. Wählen Sie eine der folgenden Möglichkeiten: o Aktivieren Sie das automatische Anlegen nicht vorhandener

Nutzerprofile. Einzelheiten finden Sie unter Allgemeine Einstellungen

zu Nutzerprofilen ändern auf Seite 57.

o Legen Sie die benötigten Nutzerprofile manuell an, z. B. ein

Nutzerprofil pro Benutzer oder ein Nutzerprofil pro Abteilung.

Einzelheiten finden Sie unter Profile verwalten.

2. Geben Sie den Nutzernamen in den Eigenschaften der

Programmverknüpfung an:

"C:\Programme\E-ConsentPro\ecp.exe" -u Nutzername

Wenn das automatische Anlegen von Nutzerprofilen aktiviert und der angegebene Name noch nicht in E-ConsentPro vorhanden ist, wird automatisch ein neues Nutzerprofil ohne Administratorrechte angelegt. In diesem Fall dürfen Sie kein Kennwort angeben, da das Nutzerprofil sonst nicht angelegt werden kann, und der Benutzer ein Anmeldefenster erhält.

Nutzernamen, die Leerzeichen enthalten, müssen Sie in doppelte

Anführungszeichen " " einschließen.

Beispiel: "C:\Programme\E-ConsentPro\ecp.exe" -u Meier

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 153

14 Kontakt und Support

So erreichen Sie uns:

Zentrale

Tel.: +49 (0)9131 93 406-40

Unsere Postanschrift

Thieme Compliance GmbH

Am Weichselgarten 30

D-91058 Erlangen

Vertrieb E-ConsentPro

Bei Fragen zum Vertrag oder Ihrer Lizenz wenden Sie sich bitte an unseren

Vertrieb.

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Technischer Support

Bei technischen Fragen steht Ihnen unser Support gerne zur Verfügung.

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Fax: +49 (0)9131 93 406-74

E-Mail: [email protected]

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 154

Kontakt und Support

Damit wir ein Problem analysieren können, senden Sie uns bitte folgende

Angaben zu:

 Server o Version des Betriebssystems und Service Pack o Version des Internet Explorer o Version des Adobe Reader

 Arbeitsplatz o Version des Betriebssystems und Service Pack o Version des Internet Explorer o Version des Adobe Reader

 Screenshot des Fensters Hilfe > Info über E-ConsentPro

Das Fenster zeigt die Versionsnummer der eingesetzten Software und

Ihre Lizenznummer.

 Eine Beschreibung, welche Schritte zum Fehler geführt haben

Beispiel: "E-ConsentPro mit Parameteraufruf aus Arztsystem gestartet >

Bogen ausgewählt und ausgefüllt > Druck gestartet > Fehlermeldung"

 Screenshot der Fehlermeldung

Zudem sind folgende Log-Dateien hilfreich, um ein Problem zu untersuchen:

C:\Dokumente und Einstellungen\ Benutzerprofil \ecp-client.log

C:\Dokumente und

Einstellungen\ Benutzerprofil \.ecp\.metadata\.log

Die Log-Dateien sind sowohl am Server als auch an den Arbeitsplätzen unter den angegebenen Pfaden zu finden.

Hinweis: Senden Sie die Datei .log

als zip-Datei oder benennen Sie sie z.B. in metadata.log

um. Sonst lässt sich die Datei nicht per E-Mail versenden.

E-ConsentPro 2.1 Benutzerhandbuch DesktopClient 155

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