Umwelt Technik - Ernst Klett Verlag
Lehrerinformationen
Umwelt Technik
Technisches Zeichnen
Bearbeitet von: Heinrich Brandt
Inhalt
Didaktische Vorüberlegungen 2
Räumliches Vorstellungsvermögen 2
Qualifikation zur technischen und sprachlichen Kommunikation 3
Der Lehrgang, ein Unterrichtsverfahren des Technikunterrichts 4
Lösungen zum Arbeitsteil des Themenheftes 5
Technisches Zeichnen im Alltag 5
Technische Zeichnungen lesen 5
Technische Zeichnungen anfertigen 7
Werkstücke im Eintafelbild zeichnen 14
Werkstücke im Zweitafelbild zeichnen 17
Werkstücke im Dreitafelbild zeichnen 23
Fehlende Ansicht im Dreitafelbild konstruieren 30
Parallelperspektiven darstellen 38
Aufgaben zum Üben 40
Mit einem Textverarbeitungsprogramm zeichnen 43
Mit einem CAD-Programm zeichnen 44
Berufe im Konstruktionsbereich 45
Literatur 45
Lösungen zu den Online-links des Themenheftes 46
Didaktische Vorüberlegungen
Räumliches Vorstellungsvermögen1
Viele Berufe – vor allem im handwerklichen und industriellen Bereich – setzen diese wichtige und zentrale Fähigkeit
voraus.
Das folgende Schaubild gibt einen Überblick über die Komponenten räumlicher Vorstellungen.
Raumvorstellung ist die Fähigkeit, in der Vorstellung
räumlich zu sehen und räumlich zu denken.
In unserer von Technik geprägten Welt bedarf es in zunehmendem Maße der Schulung des räumlichen Vorstellungsvermögens. Es beeinflusst nachhaltig unsere Wahrnehmungen
und Vorstellungen von unserer Umwelt sowie die Art und
Weise der Interaktion mit ihr.
Räumliches Vorstellungsvermögen kann bei der Herstellung
von Produkten, aber auch durch Lehrgänge zum technischen
Zeichnen gefördert und weiterentwickelt werden.
Die einzelnen, nebeneinander aufgeführten Unterteilungen
überschneiden sich teilweise.
Vorstellungen
…
Gustative
Vorstellung
Akustische
Vorstellung
Visuelle
Vorstellung
Taktile
Bewegungsvorstellung
Vorstellung
…
Räumliche Vorstellungen
Produkte der Einbildungskraft
Erinnerungsbilder
(als Ergebnis der Tätigkeit
mit räumichem Material)
Abtasten bzw.
Anschauen (im
Sinne von „Begreifen“) von
Körpermodellen
oder räumlichen
Gegebenheiten
Konstruktion
bzw. Veranschaulichung von
räumlichen
Gebilden
Reproduzierte
Einbildungskraft
Entstehung
neuer Bilder auf
der Grundlage
gegebenen
anschaulichen
Materials (etwa
Zeichnungen in
Zweitafelprojektion)
Entstehung neuer
Bilder auf der
Grundlage von
verbalen An­gaben
(bekannte Körper
bestimmter Form
und Schnitte
durch den Körper)
Schöpferische
Einbildungskraft
Entwicklung von
Vorstellungen
über noch nicht
bekannte Körper
und Schlussfolgerungen
Entwicklung
neuer räumlicher
Probleme bzw.
Fragestellungen
Komponenten räumlicher Vorstellung nach Ilgner
1 Maier, Peter H.: Räumliches Vorstellungsvermögen. Auer Verlag, Donauwörth 1999
2
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Umwelt Technik, Technisches Zeichnen,
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Didaktische Vorüberlegungen
Raumvorstellung entwickeln, bedeutet die Förderung einer
grundlegenden Fähigkeit zur technischen Kommunikation.
Dieses kann und soll in den allgemeinbildenden Schulen
fächerübergreifend erfolgen (s. Rahmenpläne Mathematik,
Kunst, Arbeitslehre/ Technik, Geografie, Biologie, Physik, Chemie, Deutsch).2
Im Fach Arbeitslehre/ Technik kann u. a. im Rahmen von projektorientierter Planung, Fertigung und Dokumentation von
Produkten mit verschiedenen Werkzeugen und Werkzeugmaschinen eine differenzierte Raumvorstellung ausgebildet
werden. Technische Zeichnungen dienen dabei als Hilfsmittel
zur technischen Kommunikation.
Technische Zeichnungen müssen in diesem Zusammenhang
gelesen und/oder auch angefertigt werden können.
„Um technische Zeichnungen lesen zu können bedarf es der
Entwicklung einer differenzierten Raumwahrnehmung und
Raumvorstellung. Informationen zur Gestaltung von Werkstücken oder Prozessen, zur Bedienung von Geräten usw. müssen interpretiert und in entsprechende Handlungsstrategien
umgesetzt werden können. Das Lesen von komplexen
normorientierten Zeichnungen ist aber nicht abhängig von
der Fähigkeit, entsprechende Zeichnungen auch anfertigen
zu können.“3
Durch das Anfertigen von technischen Zeichnungen im Unterricht erfolgt der Erwerb einer manuellen Zeichenfähigkeit auf
einem gewissen Niveau und damit ein mehr oder weniger
stark entwickeltes räumliches Vorstellungsvermögen.
Über die Ausprägung dieser manuellen Zeichenfähigkeit bei
Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe I muss nachgedacht werden, weil es CAD-Software für den schulischen Bereich gibt, die das Anfertigen von technischen Zeichnungen
auf einem höherem Ausführungsniveau erleichtern.
Bei der Beurteilung der manuellen Zeichenfähigkeit sollte
daher auf eine nicht zu starke Gewichtung geachtet werden.
Qualifikation zur technischen und sprachlichen
Kommunikation
„Aufbauend auf eine kommunikationstheoretische Grundlegung nennt Pukas (1988) einen Katalog bedeutsamer
Qualifikationen zur technischen und sprachlichen Kommunikation zur fächerübergreifenden Vermittlung in gewerblichen
Berufsschulen, der für die Diskussion der allgemeinbildenden
Berufsvorbereitung in der Sekundarstufe I sehr aufschlussreich ist.“4
Qualifikationen zur technischen und sprachlichen
Kommunikation
•• sachgerechter Umgang mit Fachbüchern
•• Auswertung technischer Darstellungen in Teil- und
Gesamtzeichnungen
•• Falluntersuchungen an prismatischen und zylindrischen
Grundkörpern und Modellaufnahmen zur Entwicklung
und Schulung des räumlichen Vorstellungsvermögens
•• Skizzieren und Zeichnen von Werkstücken mit notwendigen Ansichten und Schnitten einschließlich Bemaßung
•• Ändern und Ergänzen von Teil- und Gesamtzeichnungen nach Gesichtspunkten der Funktions-,
Fertigungs-, Montage- und Demontage­gerechtigkeit,
Kostengünstigkeit
•• Deuten und Skizzieren von Programmablauf-, Schaltund Funktionsplänen für mechanisch, pneumatisch,
elektrisch gesteuerte Systeme
•• Interpretieren, Bewerten, Darstellen von Betriebsdaten
•• Erstellen technischer Texte wie Gegenstands- und
Funktionsbeschreibungen, Montage-, Demontage-, Reparatur-, Wartungs-, Einstellungs-, Prüfungsanleitungen,
entsprechende Berichte und Protokolle
•• Beschreiben, Begründen, Planen von Arbeitsabläufen
aufgrund von Arbeitsfolgeplänen für Fertigungsteile
und Funktionsgruppen, Mon­tage- und Demontageverlaufsplänen
•• Erläuterungen der Einsatzmöglichkeiten von CAD-/
CAM-Systemen, Hard- und Software, Anwendungs­
bereiche, Arbeitsmethoden, Darstellungsarten
•• mündliche fachgerechte Verständigung mit Mitarbei­
tern über Auftragsannahme, zur Einweisung an
Geräten, Apparaten, Maschinen, über Bedienungsund Sicherheitsvorschriften u. a.
2 Meschenmoser, Helmut: Raumvorstellung entwickeln, in: arbeiten und lernen/Technik, Nr. 19 (1995), Seite 7
3 Meschenmoser, Helmut: Technische Dokumentation im Unterricht, in: arbeiten und lernen/Technik, Nr. 19 (1995), Seite 4
4 Meschenmoser, Helmut a.a.O., Seite 5
3
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Didaktische Vorüberlegungen
Der Lehrgang, ein Unterrichtsverfahren des
Technikunterrichts
Das technische Zeichnen kann man sowohl neben der schrittweisen Erarbeitung bei der Lösung einzelner Probleme (also
problemorientiert) als auch als einen von der unmittelbaren
Problemlösung abgekoppelten Kurs betreiben (also lehrgangsorientiert).
Letzteres ist zwar nicht im Sinne der Fachdidaktik – zumindestens nicht als generelle Vorgehensweise –, hat sich aber in
der Praxis vielfach als erfolgreich wenn nicht gar als notwendig erwiesen.
Das Themenheft bietet deshalb die Möglichkeit, sowohl am
Objekt problemorientiert als auch kursorisch Grundkenntnisse und Kenntnisse des technischen Zeichnens zu erwerben.
„Lehrgänge sind durch genau vorgeplante, nach Schwierig­
keitsgraden gestufte Lernsequenzen gekennzeichnet und
dienen der rationellen Vermittlung ausgewählter Lehrin­
halte.“5
Der Lehrgang zählt zu den fachspezifischen Unterrichtsverfahren. Mit ihm als informierendes Unterrichtsverfahren können sehr viele inhaltsbezogene fachliche und viele prozessbezogene fachlich-generalisierende Lernziele zeitökonomisch
vermittelt werden. Sowohl die verhaltensbezogenen fachübergreifenden als auch die wertungsbezogenen überfach­lichen Lernziele sind nur ansatzweise und langfristig erreichbar.
Bei der Entscheidung, den Unterrichtsstoff in einem Lehrgang zu vermitteln ist zu bedenken, dass die Kenntnisse und
Fertigkeiten überwiegend rezeptiv wiedergegeben werden
und der Weg zur Selbstfindung, Innovation und Emanzipation
verstellt wird.
Im Technikunterricht werden in systematisch aufgebauten
Lehrgängen die fachlichen Grundlagen für die einzelnen
Fachdisiziplinen, z. B. der Fertigungs- und der Metalltechnik
gelegt.
Dies kann in eigenständiger Form z. B. als Transistorlehrgang
oder auch in vorangestellten oder eingeschobenen Lernsequenzen z. B. der Mess- und Anreißlehrgang, der Bohrmaschinenführerschein, für problembezogene Aufgaben oder
Projekte erfolgen.
Die Lehrgänge können in verschiedenen Formen durchgeführt werden:
– Die logisch-systematisch und genetisch aufgebauten Lehrgänge betonen den Sachaspekt.
– Die ganzheitlich und sich in konzentrischer Form erweiternden aufgebauten Lehrgänge beachten die Lernweise
des Subjekts.
– Der vom „elementaren“ Aufbau geprägte Lehrgang
versucht eine Synthese der oben genannten Lehrgangsformen.
– D
er programmierte Lehrgang ist so kleinschrittig aufgebaut, dass die Lernenden sich unabhängig vom Lehrer das
Fachwissen aneignen und ihre Antworten/Lösungen selbst
überprüfen können.
Im Lehrgang werden im Allgemeinen die fünf folgenden
Phasen durchlaufen:
– Einstieg,
– Vorstellung des Sachgebiets im Überblick,
– Erarbeitung des Sachgebiets in Teilschritten,
– Zusammenfassung des Gelernten,
– Anwendung des Gelernten.
Die technische Kommunikation kann durch Lehrgänge in den
verschiedenen Jahrgängen vermittelt werden.
Lehrgänge im technischen Zeichnen erhalten durch systematisch aufgebaute Modellreihen, z. B. vom Lesen von technischen Zeichnungen bis zum Zeichnen von Werkstücken in
isometrischer Darstellung, ihre Anschauungsbasis.
Technisches Zeichnen
Technische Zeichnungen sind kein Selbstzweck, sie dienen
immer der Kommunikation.
Das verbale Beschreiben eines Werkstücks durch Ertasten
und die Zeichnungsanfertigung durch die Schülerinnen und
Schüler kann z. B. als Einstieg in das technische Zeichnen
gewählt werden. Ebenso könnte man nach der Beschreibung
das Werkstück mithilfe von vorgefertigten Bauteilen
(Fischertechnik) durch die Schüler und Schülerinnen nachbauen lassen. Um die geometrischen Grundformen einzu­
üben kann das Werkstück auch verbal und/oder real (Baukastenmodell) „abgebaut“ werden (Themenheft, hintere
Umschlagseite).
Soll das technische Zeichnen unterrichtsbegleitend, als immanenter Einsatz des Zeichnens bei der Durchführung der
Unterrichtsvorhaben vermittelt werden, dann kann man das
Zeichnen parallel zur Fertigung durchführen (Zeichnen als
Fertigung). Dabei wird vom Halbzeug/Rohling Schritt für
Schritt das Material entfernt. Dies erleichtert das Erlernen
und zeichnerische Nachvollziehen der Teil- und Bearbeitungsformen, u. a. Nut, Bohrung Durchbruch (siehe Themenheft,
hintere Umschlagsseite). Baukästen (Fischer Geometrik) oder
Software (BAUWAS, LEGOCAD) können hier helfen. Es könnte
aber auch das Material von einem Knetgummi- oder Styroporrohling entfernt oder mit realen Werkzeugmaschinen
schrittweise das Werkstück angefertigt werden.
Schülerinnen und Schülern mit geringem räumlichen Vorstellungsvermögen kann man mit Plexiglasmodellen die
verdeckten Kanten „sichtbar“ machen und dann normgerecht
zeichnen lassen.
5 entnommen aus: Schmayl, W./Wilkening, F; Technikunterricht, Verlag Julius Klinkhardt, Bad Heilbrunn 1995, S. 155 f.
4
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Lösungen zum Arbeitsteil des Themenheftes „Technisches Zeichnen“
Technisches Zeichnen im Alltag
Technische Zeichnungen lesen
(Themenheft Seite 4 bis 5)
(Themenheft Seite 6 bis 10)
Die Fähigkeit zur technischen Kommunikation, die auch die
Fähigkeit des Zeichnungslesen beinhaltet, spielt in vielen
Lebensbereichen eine bedeutende Rolle.
Die Schülerinnen und Schüler erfahren, dass technische
Zeichnungen als Kommunikationsmittel in der Technik verwendet und in vielen Fachbereichen und alltäglichen Lebenssituationen genutzt werden.
Um Zeichnungen zu verstehen, muss das Zeichnungslesen
erlernt werden.
Das technische Zeichnen beinhaltet also zwei Komponenten,
die Zeichenfähigkeit und die Lesefähigkeit.
Skizzen und ausgeführte Zeichnungen, Pläne als Informationsträger dienen der Fertigung von Objekten als Zusammenbauanleitungen (Montage) und sind Gesprächs- und
Verhandlungsanlass. In diesen Fällen ist die Fähigkeit des
Zeichnungslesen von überragender Bedeutung.
Um lesbare technische Zeichnungen von Schülerinnen und
Schülern anfertigen zu lassen, muss deren Zeichenfähigkeit,
die auch eine manuelle Fertigkeit ist, geschult werden, weil
das Ansetzen des Bleistiftes und das Ausziehen der Linien
sowie der gleichmäßige Druck eine bestimmte Feinmotorik
voraussetzen. Dies kann nur handlungsorientiert gesche­hen.
Der Computer als Zeichenwerkzeug sollte verstärkt im Unterricht zum Einsatz kommen, damit die Schülerinnen und
Schüler mit dem Stand der Technik vertraut gemacht werden.
Alle zeichnerischen Aufgaben im Themenheft lassen sich
natürlich auch mit dem Computer lösen. Bei der Anwendung
einer entsprechenden Software kann man zur Kontrolle die
3D-Darstellung einblenden oder ausdrucken lassen. Dadurch
erfolgt eine weitere Ausprägung des räumlichen Vorstellungsvermögens.
Die Abbildungen auf Seite 4 zeigen die Schritte einer Küchenplanung. Diese Abbildungen wurden gewählt, weil die Küche
für alle ein erlebter Aufenthaltsort des Alltags ist.
Durch die Zeichenwerkzeuge und den Computer sollen die
Schülerinnen und Schüler mit dem Handwerkszeug der Bauzeichner-/zeichnerinnen, Technischen Systemplaner/-planerinnen und der Technischen Produktdesigner/-designerinnen
bekannt gemacht werden. Der Einsatz von Computer und
Zeichenplatte durch die Schülerin und den Schüler soll auf
die sinnvolle Nutzung der Zeichenwerkzeuge hinweisen.
Zeichnungslesen ist das Erkennen und Verstehen der
Angaben auf einer technischen Zeichnung.
Einzelzeichnungen weisen folgende Merkmale auf:
– die Form des Gegenstands (Werkstücks) in den notwendigen Ansichten,
– die vollständige Bemaßung und weitere Angaben zur
Fertigung,
– ein Schriftfeld mit Benennung, Maßstab, Ordnungsnummer (Zeichnungsnummer), Name des Zeichners, Datum
der Anfertigung und Name des Betriebes/der Schule.
Einzelzeichnungen haben folgende Inhalte:
– Die Form ist aus den Ansichten sowie der Benennung zu
erkennen.
– Die Größe ist aus den Maßangaben in Verbindung mit
dem Maßstab zu erkennen.
– Die sonstige Beschaffenheit ist aus standardisierten
Kurzzeichen zu erkennen. Dies sind Oberflächenkennzeichnungen nach DIN EN ISO 1302, mit der die Oberflächen
von Werkstücken funktionsgerecht und international verständlich beschrieben werden sowie Toleranzangaben für
die Fertigung nach DIN EN ISO 2768 und die Form- und
Lagetolerierung nach DIN EN ISO 1101 und nach DIN ISO
2768-2. Aus den Härteangaben ist der gewünschte Zustand des Werkstücks nach der Wärmebehandlung zu entnehmen (DIN ISO 15787). Werkstückkanten müssen nach
DIN 406-11 bemaßt werden (wird im Themenheft nicht
behandelt).
Zusammenbauzeichnungen weisen folgende Merkmale auf:
– Darstellung funktional zusammengehörender Teile,
– Positionsnummern der Teile,
– Schriftfeld mit Benennung des Objekts und Abbildungsmaßstab,
– Stückliste.
Die Ausgangsform bzw. die Umrisse werden als Grundform
bezeichnet.
Teilformen sind Einarbeitungen und Ansätze (z. B. Nut,
Dorn, …).
5
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Lösungen zum Arbeitsteil des Themenheftes „Technisches Zeichnen“
Durch die Aufgaben 3, 4 und 6 bis 10 sollen die visuellen
Wahrnehmungsbereiche: Figur – Grundwahrnehmung, Wahrnehmungskonstanz sowie die visuelle Unterscheidung und
das visuelle Gedächtnis des räumlichen Vorstellungsvermögens der Schülerinnen und Schüler entwickelt und geschult
werden.
Hinweis: Realwerkstücke und das systematische Analysieren
und Synthesieren der Formen erleichtern das Lösen der
Aufgaben und fördern verstärkt das räumliche Vorstellungsvermögen.
Aufgabe 3: Raumbilder zuordnen
Die Raumbilder folgender Werkstücke sind gleich:
1, 3, 7
2, 9, 11
4, 5, 8
6, 10, 12
Aufgabe 4: Eckpunkte im Dreitafelbild zuordnen
3(11)
1(9)
Aufgabe 1: Arten technischer Zeichnungen
Um diese Aufgabe zu lösen, sollten den Schülerinnen und
Schülern Materialien des Arbeitsamtes, der Handwerkskammern, etc. zu den Berufsfeldern Bau, Elektro und Metall zur
Verfügung gestellt werden. Informationen sind z. B. auch im
Internet unter www.berufenet.arbeitsagentur.de zu erhalten.
4(12)
2(10)
5(13)
8(16)
11(12)
3(4)
6(14)
9(10)
13(14)
1(2)
5(6)
7(15)
16(15)
8(7)
9(16) 11(10) 12(13) 14(15)
Bild 1 ist der Maschinen- und Anlagentechnik oder Stahlund Metallbautechnik zuzuordnen.
Berufe/Situationen: Mechaniker/Anfertigung eines Maschinenteils oder einer Unterlage
Bild 2 und Bild 6 gehören zur Elektrotechnik.
Berufe/Situationen: Lehrer/Physik- oder Technikunterricht,
Elektromaschinenbauer/Reparatur, Handwerk und Haushalt
Bild 3 wird in der Maschinen- und Anlagentechnik ausgeführt.
Berufe/Situationen: Mechaniker/Fehlersuche, Zusammenbau,
Wartung
1(8)
3(2) 4(5) 6(7)
Aufgabe 5: Linienarten erkennen
In dem Dreitafelbild werden die breite Volllinie und die
Strichlinie eingesetzt, um das Werkstück darzustellen.
Die breite Volllinie wird für sichtbare Kanten und Umrisse,
die Strichlinie wird für verdeckte Kanten verwendet.
Aufgabe 6: Raumbilder und Ansichten zuordnen
Bild 4 kann für die Holztechnik, Maschinen- und Anlagentechnik oder Stahl- und Metallbautechnik stehen, weil keine
Werkstoffangabe gemacht worden ist.
Berufe/Situationen: Schreiner, Mechaniker, Freizeithandwerker/Schnellreparatur
Bild 5 ist der Heizungs-, Klima- und Sanitärtechnik zugehörig.
Berufe/Situationen: Bauberufe/Baustelle, Reparatur durch
Gas- und Wasserinstallateure.
Aufgabe 2: Zeichnungen lesen
a) Tellerschleifmaschine.
Die Drehbewegung des Motors zur Schleifscheibe wird
durch einen Riementrieb übertragen. Teil 9 ist ein Elektromotor. Teil 7 ist ein verstellbarer Anschlagwinkel, mit dem
die Werkstücke winkelgenau geschliffen werden können.
b) Werkstückabmessung: 100 x 30 x 5
Bohrschablone, Befestigungsriegel, …
c) in Physik- und Technikbüchern, Elektro-Katalogen, Fachbüchern
Spannungsquelle (Batterie), Glühlampe, Schalter, Leitungen
Wechselschaltung; durch Betätigen der Schalter kann die
Glühlampe ein- oder ausgeschaltet werden.
R
1
2
3
4
5
6
V
S
A
U
B
E
R
S
G
E
L
Ö
S
T
D
S
P
I
T
Z
E
Aufgabe 7: Dreitafelbilder und Raumbilder zuordnen
Zusammen gehören: A 3, B 1, C 2.
Aufgabe 8: Dreitafelbilder und Raumbilder zuordnen
Zusammen gehören: 1 C, 2 B, 3 D, 4 A.
Aufgabe 9: Einer Ansicht zuordnen
Die Vorderansicht könnte zu den Raumbildern der Werkstücke A, C, D gehören.
Aufgabe 10: Ansichten zuordnen
V
1
2
3
4
S
8
7
5
6
D
11
10
12
9
PZ
20
19
20
19
6
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Lösungen zum Arbeitsteil des Themenheftes „Technisches Zeichnen“
Technische Zeichnungen anfertigen
(Themenheft Seite 11 bis 13)
Beim Skizzieren eines Gegenstands (Werkstücks) kommt es
auf zügiges Arbeiten an. Der Bleistift wird lang angefasst und
mit aufgelegtem Handballen über das Papier geführt. Das
Blatt wird je nach Richtung der Linie in die entsprechende
Richtung gebracht.
Technische Zeichnungen werden erst angefertigt, wenn mittels skizzierter Entwürfe das Werkstück in seinen Ansichten
dargestellt ist.
Es empfiehlt sich an einer Schülerskizze an der Tafel auf die
normgerechte Ausführung der technischen Zeichnung einzugehen, damit die Normen, der Maßstab, die Bemaßung und
die Anordnung des Werkstücks auf der Zeichenfläche eingeübt werden Die Blatteinteilung, auch beim Skizzieren, wird so
vorgenommen, dass die Darstellung etwa in der Blattmitte
liegt.
Übertriebene Genauigkeit beim Bestimmen des Abstands der
Ausgangslinien ist sehr zeitaufwendig.
Aufgabe 12: Mit Zeichengeräten arbeiten
Der sichere Umgang mit den Zeichengeräten ist eine Voraussetzung für sauber ausgeführte, lesbare Zeichnungen. Es ist
daher notwendig den Schülerinnen und Schülern Gelegenheiten einzuräumen, sich diese Fertigkeiten anzueignen. Dies
kann auch fächerübergreifend (Kunst, Mathematik) erfolgen.
Die Darstellungsübungen sind als Anregungen zu verstehen.
Weitere Übungen sind aber notwendig, um die motorischen
Fähigkeiten zu festigen. Übungsvorlagen sollten motivierend
gestaltet sein, aber auch alle Linienarten, die im technischen
Zeichnen vorkommen, beinhalten.
Aufgabe 13: Strecken maßstäblich darstellen
Länge der Linien in mm:
199, 129, 98, 112, 105.
Aufgabe 14: Einen Gegenstand maßstäblich zeichnen
Das Arbeiten mit den Zeichengeräten erfordert viel Übung
und sollte in einer Unterrichtsstunde eingeführt werden.
130
22
203
Aufgabe 11: Einen Gegenstand skizzieren
22
t=5
Benennung:
Name:
Maßstab:
Klasse:
Datum:
Nummer:
7
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Lösungen zum Arbeitsteil des Themenheftes „Technisches Zeichnen“
Aufgabe 15: Schriftfeld lesen und gestalten
Angaben im Schriftfeld:
Benennung des Dargestellten, Maßstab der Darstellung,
Name der Zeichnerin/des Zeichners, Klassen- bzw. Kursbezeichnung, Datum der Zeichnungsausführung, Blattnummer.
Das Schriftfeld sollte 185 mm breit und je nach Anzahl der
Reihen 5, 10, 20 oder mehr mm hoch sein.
Es wird immer unterhalb der Zeichnung angeordnet.
Das Schriftfeld könnte noch um die Angaben zum Material
des Dargestellten (bei einteiligen Objekten) und um den
Namen des Zeichnungsprüfers erweitert werden.
Aufgabe 16: Schriftfeld zeichnen und Zeichenblatt einteilen
Benennung:
Name:
Maßstab:
Klasse:
Datum:
Nummer:
8
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Aufgabe 17: Ein Werkstück maßstäblich zeichnen und bemaßen
oben links:
30
20
30
15
10
t=5
22
Maßstab 2:1
12
30
oben rechts:
8
12
t=5
20
Maßstab 2:1
30
9
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Lösungen zum Arbeitsteil des Themenheftes „Technisches Zeichnen“
Aufgabe 17: Ein Werkstück maßstäblich zeichnen und bemaßen
unten links:
15
18
8
16
30
t=5
10
20
30
Maßstab 2:1
30
20
14
unten rechts:
t=5
12
16
30
Maßstab 2:1
10
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25
Aufgabe 18: Ein Werkstück maßstäblich
zeichnen und fertigungsgerecht bemaßen
10
15
30
40
oben links: In dieser Aufgabe werden Lösungsvarianten mit verschiedenen Bemaßungsmöglichkeiten angeboten, weil man
bei fertigungsgerechter Bemaßung die
Maßhilfslinien auch durch das Werkstück
ziehen kann.
t=5
Bemaßungsvariante 1
40
15
30
40
Maßstab 2:1
t=5
10
25
Bemaßungsvariante 2
40
Maßstab 2:1
11
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20
Aufgabe 18: Ein Werkstück maßstäblich
zeichnen und fertigungsgerecht bemaßen
oben rechts:
10
15
30
40
10
t=5
40
Maßstab 2:1
5
40
45°
unten rechts:
t=5
5
20
10  20
20
40
Maßstab 2:1
12
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30
Aufgabe 18: Ein Werkstück maßstäblich
zeichnen und fertigungsgerecht bemaßen
10
unten links:
t=5
5
10
20
25
40
20
15
Bemaßungsvariante 1
40
Maßstab 2:1
30
40
10
t=5
5
20
25
20  10
15
Bemaßungsvariante 2
40
Maßstab 2:1
13
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Lösungen zum Arbeitsteil des Themenheftes „Technisches Zeichnen“
Werkstücke im Eintafelbild zeichnen
(Themenheft Seite 14)
Nachdem die Schülerinnen und Schüler im Umgang mit den
Zeichengeräten und Normen geübt sind, sollen sie durch die
Umsetzung von technischen Texten in eine technische Zeichnung ihr räumliches Vorstellungsvermögen weiterentwickeln.
Aufgabe 19: Werkstücke in einer Ansicht zeichnen
Durch diese Aufgabenstellung wird das räumliche Vorstellungsvermögen dahingehend entwickelt, dass die Lernenden
Vorstellungsbilder auch ohne das Vorhandensein von realen
Objekten projizieren können.
60
Aufgabe 19 a):
t=1,2
20
80
Aufgabe 19 b):
Die Bemaßung der Rundungen kann verschieden ausgeführt
werden, wobei die Bemaßung ohne Radiusangabe ausreicht.
Bemaßungsvariante 1
Bemaßungsvariante 2
,5
15
R7
t=0,5
t=0,5
30
15
Maßstab 2:1
14
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Umwelt Technik, Technisches Zeichnen,
ISBN: 978-3-12-757751-8
Lösungen zum Arbeitsteil des Themenheftes „Technisches Zeichnen“
Aufgabe 19 c):
Die Bemaßung der Ausrundungen kann verschieden ausgeführt werden, wobei die Bemaßung ohne Radiusangabe ausreicht.
20
Bemaßungsvariante 1
t=1
60
R10
Bemaßungsvariante 2
t=1
60
Maßstab 2:1
25
Aufgabe 19 d):
t=1,4
30
Maßstab 2:1
15
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Lösungen zum Arbeitsteil des Themenheftes „Technisches Zeichnen“
Aufgabe 20: Werkstück in einer Ansicht zeichnen
Die Höhe des Dreiecks kann zum Beispiel mit dem Satz des
Pythagoras ermittelt werden. Die Zeichnung sollte im Querformat angelegt werden.
60
6
2,44
90
7
7
t=0,8
140
Aufgabe 21: Werkstück in einer Ansicht zeichnen
100
40
50
30
10
t=0,4
70
16
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Lösungen zum Arbeitsteil des Themenheftes „Technisches Zeichnen“
Aufgabe 22: Flache Gegenstände skizzieren
Die abgebildeten „flächigen Bauteile“ sind im strengen Sinne
keine flächigen Bauteile, weil sie Erhebungen oder Rundungen besitzen. Sie sollen den Schülerinnen und Schülern nur
Anhaltspunkte geben, worauf sie beim Sammeln zu achten
haben.
Durch das Skizzieren werden ihre zeichnerischen Fähigkeiten
vertieft
Werkstücke im Zweitafelbild zeichnen
(Themenheft Seite 15)
Die Schülerinnen und Schüler erfahren, dass zur eindeutigen
Darstellung von räumlichen Werkstücken zwei bzw. drei Ansichten in flächiger Darstellung benötigt werden.
Durch die folgenden Aufgaben werden Fertigkeiten wie das
Ausmessen von Körpern, das Umrechnen der Maßstäbe und
die Fähigkeit des räumlichen Vorstellungsvermögens geschult.
Aufgabe 23: Werkstück in zwei Ansichten zeichnen
18
36
54
oben links:
36
28
54
18
Mitte links:
18
28
36
17
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Lösungen zum Arbeitsteil des Themenheftes „Technisches Zeichnen“
Aufgabe 23: Werkstück in
zwei Ansichten zeichnen
12
20
24
54
unten links:
Um eine normgerechte
Bemaßung auszuführen, muss
anstatt der Seitenansicht die
Draufsicht gezeichnet werden.
24
28
36
12
36
20
36
54
oben rechts:
18
28
36
54
36
18
18
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Lösungen zum Arbeitsteil des Themenheftes „Technisches Zeichnen“
Aufgabe 23: Werkstück in zwei Ansichten zeichnen
Mitte rechts:
36
18
36
54
18
28
54
unten rechts:
Damit ein Bemaßen an verdeckten Werkstückkanten vermieden wird, wird in der Seitenansicht ein Schnitt vorgenommen
(siehe Themenheft Seite 48).
40
12
12
14
26
54
18
22
16
18
54
32
19
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120
Aufgabe 24: Werkstück in zwei Ansichten zeichnen
 60
Lösungen zum Arbeitsteil des Themenheftes „Technisches Zeichnen“
 80
20
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Lösungen zum Arbeitsteil des Themenheftes „Technisches Zeichnen“
50
Aufgabe 25: Werkstück in zwei Ansichten zeichnen
15
100
Abweichend von den Bemaßungsregeln wurde hier
an verdeckten Körperkanten bemaßt.
Die Bemaßungsvariante 2 zeigt die korrekte Lösung,
setzt aber voraus, dass die Schnittdarstellung bekannt ist.
4

0
20
80
Bemaßungsvariante 1
21
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Lösungen zum Arbeitsteil des Themenheftes „Technisches Zeichnen“

20

40
15
100
Aufgabe 25: Werkstück in
zwei Ansichten zeichnen
50
80
Bemaßungsvariante 2
22
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Lösungen zum Arbeitsteil des Themenheftes „Technisches Zeichnen“
Werkstücke im Dreitafelbild zeichnen
(Themenheft Seite 16 bis 17)
Durch die rechtwinklige Projektion in mehreren Ebenen von
isometrisch dargestellten Werkstücken entstehen jeweils die
Ansichten von einer Betrachtungsseite des Gegenstands.
Diese Ansichten befinden sich in einer festgelegten Raumlage-Beziehung zu einander (DIN 5, Teil 6)
Durch unterschiedliches Einfärben der Ansichten und das
„Zerlegen“ des jeweiligen Werkstücks in seine geometrischen
Grundformen wird das Zeichnen der Dreitafelansicht erleichtert. Die fertigungsbezogene Bemaßung der Ansichten
ist beispielhaft zu diskutieren. Durch die Vorstellung von
geometrischen Körpern und die gedankliche Bearbeitung
werden einzelne Komponenten des räumlichen Vorstellungsvermögens besonders intensiv geschult.
30
40
Aufgabe 26: Werkstücke in drei
Ansichten zeichnen
60
100
a) Quadratstahl: Fertigungstechnisch
würde die Darstellung im Zweitafelbild
ausreichen.
50
50
23
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Lösungen zum Arbeitsteil des Themenheftes „Technisches Zeichnen“
50
30
60
50
20
b) Vorrichtungsteil:
Aufgabe 26: Werkstücke in drei Ansichten zeichnen
10
30
50
10
24
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Lösungen zum Arbeitsteil des Themenheftes „Technisches Zeichnen“
Aufgabe 26: Werkstücke in drei Ansichten zeichnen
c) quadratische Säule:
50
20
50
100
40
50
25
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Lösungen zum Arbeitsteil des Themenheftes „Technisches Zeichnen“
Aufgabe 26: Werkstücke in drei Ansichten zeichnen
d) Platte für Vorrichtung:
20
55
20
100
10
40
34
30
60
26
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Lösungen zum Arbeitsteil des Themenheftes „Technisches Zeichnen“
30
25
150
35
Aufgabe 27: Werkstück in
drei Ansichten zeichnen
20
25
50
27
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Lösungen zum Arbeitsteil des Themenheftes „Technisches Zeichnen“
Aufgabe 28: Werkstück in drei Ansichten zeichnen

120
20
70
Manchmal ist es für die Fertigung günstiger, wenn die
Rundung bemaßt wird (siehe auch Seite 14).
5
14
15
50
28
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10
20
40
50
Lösungen zum Arbeitsteil des Themenheftes „Technisches Zeichnen“
50
30
50
100
20
Aufgabe 29: Werkstück in drei Ansichten zeichnen
10
29
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Lösungen zum Arbeitsteil des Themenheftes „Technisches Zeichnen“
Fehlende Ansicht im Dreitafelbild konstruieren
(Themenheft Seite 18 bis 19)
Hilfreich ist ein Auslegen der Ansichten mit geometrischen
Grundformen. Dadurch können die Schülerinnen und Schüler
sich leichter ein Bild von der räumlichen Gestalt machen und
ihre Konstruktion fehlerfrei gestalten.
Das Konstruieren von fehlenden Ansichten und das Hervorheben der Körperkanten der entsprechenden Ansicht gelingt
nur, wenn durch ein gedankliches Zusammenfügen der Ansichten ein räumlicher Eindruck des Werkstücks entsteht.
Aufgabe 30: Konstruktion von fehlenden Ansichten
Durch das Zusammenfügen der vier Modelle entsteht ein
Würfel.
60
40
20
60
1. Draufsicht konstruieren:
20
30
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Lösungen zum Arbeitsteil des Themenheftes „Technisches Zeichnen“
Aufgabe 30: Konstruktion von fehlenden Ansichten
2. Seitenansicht konstruieren:
20
60
20
20
60
20
40
31
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Lösungen zum Arbeitsteil des Themenheftes „Technisches Zeichnen“
Aufgabe 30: Konstruktion von fehlenden Ansichten
20
3. Vorderansicht konstruieren:
20
40
20
40
32
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Lösungen zum Arbeitsteil des Themenheftes „Technisches Zeichnen“
Aufgabe 30: Konstruktion von fehlenden Ansichten
40
4. Seitenansicht konstruieren
20
20
20
40
60
33
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Lösungen zum Arbeitsteil des Themenheftes „Technisches Zeichnen“
40
100
Aufgabe 31: Konstruktion einer fehlenden Ansicht
50
30
20
35
34
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Lösungen zum Arbeitsteil des Themenheftes „Technisches Zeichnen“
60
100
Aufgabe 32: Konstruktion einer fehlenden Ansicht
40
60
25

35
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Lösungen zum Arbeitsteil des Themenheftes „Technisches Zeichnen“
70
100
Aufgabe 33: Konstruktion einer fehlenden Ansicht
60
60
36
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Lösungen zum Arbeitsteil des Themenheftes „Technisches Zeichnen“
35
90
Aufgabe 34: Konstruktion einer fehlenden Ansicht
20
50
60
37
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Lösungen zum Arbeitsteil des Themenheftes „Technisches Zeichnen“
Parallel­perspektiven darstellen
(Themenheft Seite 20 bis 21)
Durch das Herstellen von Modellen aus geometrischen
Einzel­elementen und deren Wiedergabe in den verschiedenen Perspektiven werden das räumliche Vorstellungsvermögen und die zeichnerischen Fertigkeiten der Schülerinnen
und Schüler weiter­entwickelt.
Die Schulung des räumlichen Vorstellungsvermögens ist auch
mit dem Computer möglich. Die entsprechende Software
(BAUWAS) wurde schon in vielen Schulen eingesetzt.
Aufgabe 35: Körper mit Aussparungen in der Kabinett­
projektion darstellen
Die Kavalierperspektive ist in den DIN-Normen nicht enthalten, da sie nicht immer einwandfreie Bilder liefert. Sie ist
allerdings die einfachste Art Raumbilder zu zeichnen und
lässt sich besonders gut auf kariertem Papier anwenden.
Die gebauten Modelle sollten beim Zeichnen so aufgestellt
sein, das nur eine Körperfläche zu betrachten ist.
Die Modelle sollten nicht mehr als zwei Aussparungen
aufweisen. Die räumliche Wirkung kann durch Schattieren
verstärkt werden.
Aufgabe 36: Profilstücke in der Kabinettprojektion
darstellen
Profilstück links:
38
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Lösungen zum Arbeitsteil des Themenheftes „Technisches Zeichnen“
Aufgabe 36: Profilstücke in der Kabinettprojektion
darstellen
Profilstück rechts:
Aufgabe 37: Ein Modell in dimetrischer Darstellung zeichnen
Die dimetrische Projektion ist zu verwenden für Darstellungen, bei denen in der Hauptansicht Wesentliches gezeigt
werden soll.
Ergänzende Zeichenregeln:
1. Beim Zeichnen ist von der frontalen Fläche (Vorderansicht)
oder von der Grundfläche auszugehen.
2. Zur Erleichterung wird zuerst ein Achsenkreuz gezeichnet.
3. Die Höhe wird senkrecht in natürlicher Größe auf dem
Achsenkreuz abgetragen.
4. Die Breite wird unter 7 ° zur Waagrechten ebenfalls in
natürlicher Größe abgetragen.
5. Die Tiefe wird unter 42 ° zur Waagrechten und um die
Hälfte verkürzt dargestellt.
Aufgabe 38: Ein Modell in isometrischer Darstellung
zeichnen
Die isometrische Projektion ist zu verwenden für Darstellungen, bei denen in drei Ansichten Wesent­liches klar gezeigt
werden soll.
Ergänzende Zeichenregeln:
1. Das Achsenkreuz ist zur Erleichterung zuerst zu zeichnen.
2. Unter 30 ° nach links und rechts sowie in der Senkrechten
die angegebenen Maße in natürlicher Größe abtragen.
3. Die so entstandenen Punkte miteinander ver­binden.
Beim Zeichnen ist von einer Kante zwischen der Vorder- und
Seitenansicht auszugehen.
39
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Lösungen zum Arbeitsteil des Themenheftes „Technisches Zeichnen“
Aufgaben zum Üben
(Themenheft Seite 22 bis Seite 23)
Die Aufgaben 39 bis 41 dienen zur Vertiefung des erworbenen
Wissens und weisen unterschiedliche Schwierigkeitsgrade
auf.
Die Aufgabe 42 hat in ihrer Aufgabenstruktur zwei Dimensionen:
–– Die Schülerinnen und Schüler werden mit einer gerenderten Darstellung – die Schnittdarstellung ist mit
einem Computer (Zeichenwerkzeug) erstellt worden –
konfrontiert.
–– Die Schülerinnen und Schüler müssen sich mit „geschnittenen“ Darstellungen eines Werkstückes auseinandersetzen und zeichnerisch Darstellen und Lesen.
Die Aufgabe 43 zeigt den Schülerinnen und Schülern die Lok
in einer 2-D- und 3-D-Ansicht; erkennbar an den unten links
eingeblendeten Koordinaten.
Die Schülerinnen und Schüler sehen hier den „Stand der
Technik“ in der Zeichnungserstellung. Die technischen Sys­
templaner und technischen Produktdesigner entwickeln und
konstruieren die Werkstücke/Produkte am Computer in diesen Darstellungen. Die technischen Zeichnungen (Tafelbilder)
werden aus diesen Darstellungen errechnet.
Aufgabe 39: Werkstück in drei Ansichten zeichnen
20
10
20
100
80
50
Maßstab 1:2
40
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Lösungen zum Arbeitsteil des Themenheftes „Technisches Zeichnen“
Aufgabe 40: Werkstück in drei Ansichten zeichnen
Aufgabe 41: Konstruktion einer fehlenden Ansicht
250
95
10
11
5
20
25
125
45
40
Maßstab 1:2
60
30
30
5
15
Aufgabe 42: Bohrung im
Schnitt zeichnen
41
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24
Datum:
Name:
Benennung
Teil
Stück
Benennung:
Lokomotive
Innensechskant
Unterlegscheibe
1
6
6
7
6
1
3
3
4
5
Scheibe
Zylinderstift
Spannstift
1
1
1
2
Nicht bemaßte Radien: R 5
6
6
Te
il
Te
il
2
Vierkant blank
Vierkant blank
9
2
Klasse:
Abmessungen
Maßstab:
Werkstoff
geprüft:
M 6 x 40
M6
24 x 9
10 x 28
6 x 45
30 x 30 x 100
30 x 30 x 30
Aufgabe 43: Werkstück in drei Ansichten zeichnen
60
30
7
Te
il
Te
il
3
Te
il
4
Te
il
1
100
85
Te
il
5
55
30
15
30
9
30
42
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Lösungen zum Arbeitsteil des Themenheftes „Technisches Zeichnen“
Mit einem Textverarbeitungsprogramm zeichnen
Aufgabe 2: Perspektivische Zeichnung erzeugen
(Themenheft Seite 24)
Da davon ausgegangen wird, dass alle Schülerinnen und
Schüler Zugang zu einem der gängigen Textverarbeitungsprogramme haben, mit deren Hilfe man einfache Zeichnungen
anfertigen kann (z. B. mit Word) und wahrscheinlich zumindest auch schon erste Versuche im Erstellen von einfachen
Figuren oder gar kleinen Zeichnungen gesammelt haben,
wird an dieser Stelle darauf verzichtet, einzelne Zeichenbefehle vorzustellen.
Sollten die Lernenden noch keinerlei Erfahrungen mit der
Benutzung des Zeichentools gemacht haben, bietet es sich
an, die einzelnen Befehle der Reihe nach auszuprobieren,
bevor gezielt Zeichnungen erstellt werden. Welche das sein
könnten, zeigen die nachfolgenden Lösungsvorschläge für
die einzelnen Aufgaben.
Aufgabe 1: Gegenstand zeichnen
Bei Verwendung von Word ist wie folgt vorzugehen:
< Word starten: Start ¥ Programme ¥ Word
< In Word ein neues Arbeitsblatt wählen und den Zeichen­
editor mit der Schaltfläche Zeichnen starten.
< Das Schriftfeld erstellen. Hierzu die Zeichensymbole Linie
und Rechteck in der Symbolleiste verwenden.
Schaltfläche Zeichnen
Linie
Rechteck
< Die Zeichnung anfertigen.
Benennung:
Name:
Tina Mustermann
Klasse:
8
geprüft:
Maßstab:
Datum:
Nr.:
Mit dem Zeichenmodul von Word muss eine Zeichnung immer gruppiert sein, bevor sie räumlich dargestellt werden
kann. Die Möglichkeiten, die räumlichen Einstellungen zu
ändern, sind allerdings recht gering. Das Programm unterscheidet nicht zwischen verdeckten (gestrichelt) und sichtbaren Kanten. Beim Zeichnen in Freihandform lässt sich die
Zeichnung nicht mehr auftrennen oder ergänzen.
Aufgabe 3: Zeichnung übernehmen
Die Schüler/innen sollen die Funktion „Gruppieren“ kennenlernen und feststellen, ob die Zeichnung aus einzelnen
Strichen erstellt wurde oder ob die räumlichen Kanten vom
System erzeugt wurden, wie z. B. bei Word „3D-Art“.
Aufgabe 4: Zeichnung erweitern
Ziel der Aufgabe ist es, den Schüler/innen das „Auftrennen“
einer Figur nach dem Zeichnen näherzubringen. In Word werden hierzu Körper, die in Freihandform gezeichnet wurden,
mit dem Menüpunkt „Punkte bearbeiten“ aufgetrennt. Linien
und Bereiche eines Körpers können frei verschoben werden.
43
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Lösungen zum Arbeitsteil des Themenheftes „Technisches Zeichnen“
Mit einem CAD-Programm zeichnen
(Themenheft Seite 25)
Die Bearbeitung dieser Aufgaben setzt das Vorhandensein
eines CAD-Programms voraus. Dies wird aber noch nicht an
allen Schulen der Fall sein. Lehrende, die Zugang zu einem
CAD-Programm haben, dürften bereits einige Übung in der
Handhabung der Software haben, sodass sich hier eine Beschreibung erübrigt, nicht zuletzt auch deshalb, weil sie immer nur sehr viel unvollständiger sein könnte als die, die im
Benutzerhandbuch der Software nachzulesen ist.
Bei den Ausführungen zu den folgenden Aufgaben beschränken wir uns darauf, einige Angaben von allgemeiner
Bedeutung zu machen. Auf die Entwicklung der einzelnen
Aufgabenlösungen wird dagegen verzichtet, weil man den
mit den Aufgaben angestrebten Kompetenzerwerb nur durch
„learning by doing“ erreichen kann.
Es empfiehlt sich, vor dem Arbeiten mit einem CAD-Programm die Schüler/innen jeweils eine eigene Zeichenvorlage
mit normorientiertem Schriftfeld erstellen zu lassen.
Die folgenden Zeichnungen wurden mit dem Programm
AutoSketch 7 erstellt.
Aufgabe 7: Grundriss zeichnen
Ziel der Aufgabe ist es, die zuvor kennengelernten CADBefehle bei einer Grundrisszeichnung anzuwenden.
Beim Übertragen der Raummaße aus Abb. 7 in das CADProgramm können sich die Schüler/innen an den Karos in
der Zeichnung orientieren.
Aufgabe 5: Gegenstand zeichnen
Gute Ergebnisse lassen sich unserer Erfahrung nach mit den
Programmen AutoSketch, TurboCad und SolidEdge erzielen.
Das Zeichenmodul von NCCAD wird häufig verwendet, ist
unseres Erachtens jedoch recht benutzerunfreundlich und
ungenau.
Arbeitsschritte:
< Raster und Fang im Programm entsprechend einstellen
< Grundriss übernehmen
< Fang ändern und Schräge einzeichnen
< Linienstärke ändern
< Balkon und Balkontür einzeichnen
< Fenster einzeichnen
< Bemaßung vornehmen
Aufgabe 6: Spezielle CAD-Befehle nutzen
Die Funktion „Raster“ wird verwendet, um dem Benutzer ein
Hilfsraster anzuzeigen, an dem man sich orientieren kann.
Das Raster wird unter normalen Einstellungen nicht mit ausgedruckt.
Die Funktion „Fang“ ermöglicht es, eine Zeichnung auf einem
„virtuellen“ Raster zu erstellen. Sobald ein Punkt angefahren
wird, setzt das System das zu zeichnende Objekt auf einen
Rasterpunkt.
Mit der Option „letzter Punkt“ wird der zuletzt verwendete
Punkt auch für die nächste Option verwendet.
Winkelhalbierende: Radien um die Ecken ziehen, Hilfslinien
einzeichnen, Winkelhalbierende konstruieren, Schnittpunkt
der Winkelhalbierenden ist der Schwerpunkt des Dreiecks
Umkreis: gleich große Umkreise um die Ecken einzeichnen,
Kreisschnittpunkt miteinander verbinden, im Schnittpunkt
der Geraden den Umkreis einzeichnen
Inkreis: im Schnittpunkt der Winkelhalbierenden (Schwerpunkt des Dreiecks) einen Kreis einzeichnen, dessen Radius
dem Abstand zu den Kreisseiten entspricht.
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Umwelt Technik, Technisches Zeichnen,
ISBN: 978-3-12-757751-8
Lösungen zum Arbeitsteil des Themenheftes „Technisches Zeichnen“
Aufgabe 8: Material optimieren
Ziel dieser Aufgabe ist es, neben dem Umgang mit dem Zeichensystem auch das „Gruppieren“, „Kopieren“ und „Einfügen“
von Objekten zu trainieren.
Die zuvor gezeichneten Bauteile müssen nach dem Einfügen
möglichst eng zueinander angeordnet werden. Hierbei wird
das Verständnis über entsprechende Materialökonomie geweckt.
Arbeitsschritte:
< Vorhandenes Schriftfeld je nach Programmtyp aufrufen
oder normorientiert selbst erstellen lassen
< die einzelnen Teile in einem CAD-Programm zeichnen
< Gruppieren, Kopieren und Einfügen
< durch Spieglen und Drehen die Teile möglichst optimiert
anordnen
Berufe im Konstruktionsbereich
(Themenheft Seite 54 bis Seite 55)
Nach Auskunft des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB
– www.bibb.de) werden erst zum Januar 2011 konkrete Informationen zu den „neuen“ Berufen Technischer Systemplaner
und Technischer Produktdesigner ins Netz gestellt.
Es ist vorgesehen, dass Inhalte aus den folgenden Fachrichtungen der Technischen Zeichner dem neuen Beruf Technischer Systemplaner zugeordnet werden: Heizung-, Klimaund Sanitär, Stahl- und Metallbau und Elektrotechnik.
Der Beruf Technischer Produktdesigner (seit 2005) wird neu
gestaltet und enthält dann Inhalte der Fachrichtung Maschinen- und Anlagentechnik der Technischen Zeichner. Die
Inhalte der Fachrichtung Holz werden nicht mehr einzeln
aufgeführt. Sie werden in den Inhalten der beiden Berufe
enthalten sein.
Sollte es bis Ende 2010 in den Arbeitsgruppen zu keiner
einvernehmlichen Lösung kommen, dann wird der Beruf des
Technischen Zeichner für ein bis zwei Jahre bestehen bleiben.
Literatur
•• Bossman, Marc: Feature-basierte Produkt- und Prozes-
sentwicklung, Universität des Saarlandes, Schriftenreihe
Produktionstechnik Band 38, LFT Saarbrücken 2007
•• Breyer, H.: Was ist eine gute oder schlechte Zeichnung?,
in tu Zeitschrift für Technik im Unterricht,
Nr. 67, 1993, Seite 45 bis 46
•• Hoischen. Hesser: Technisches Zeichnen, Cornelsen Scriptor, 32. Auflage, Berlin 2009
•• Koch/Seifarth: Skizzieren im Technikunterricht,
Teil 1, in: tu Zeitschrift für Technik im Unterricht,
Nr. 67, 1993, Seite 40 bis 44
•• Koch/Seifarth: Skizzieren im Technikunterricht,
Teil 2, in tu Zeitschrift für Technik im Unterricht,
Nr. 68, 1993, Seite 25 bis 30
•• Kosack/Müllerschön: Problemorientiertes Technisches
Zeichnen, in tu Zeitschrift fürTechnik im Unterricht, Nr. 66,
1992, Seite 13 bis 15
•• Maier, Peter H.: Räumliches Vorstellungsvermögen, Auer
Verlag, Donauwörth 1999
•• Meschenmoser, H.: Technische Dokumentation im Unterricht – ein Problemaufriß, in: arbeiten + lernen Technik,
Nr.19, 1995, Seite 4 bis 6
•• Meschenmoser, H.: Raumvorstellung entwickeln, in: arbeiten + lernen Technik, Nr. 19, 1995, Seite 7 bis 11
•• Schmayl, W./Wilkening F.: Technikunterricht, Verlag Julius
Klinkhardt, Bad Heilbrunn 1995
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Umwelt Technik, Technisches Zeichnen,
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Anwendung von Maßstäben
Viele Gegenstände in unserer Umgebung lassen sich aufgrund ihrer Größe nicht auf der zur Verfügung
stehenden Blattgröße, z. B. DIN A4, darstellen. Sie sind entweder zu groß oder auch zu klein. Um dieses
Problem zu lösen, verwendet man beim technischen Zeichnen Maßstäbe. Der Maßstab ist das Verhältnis der in
einer Zeichnung abgebildeten Maße zu den tatsächlichen Werkstückmaßen.
1. Vervollständige folgende Tabelle zu den Maßstäben.
Größe des Gegenstands in der
Zeichnung (in mm)
Gewählter Maßstab
Originalgröße des Gegenstands
(in mm)
5
112
500
30
70
61,5
M1:2
M1:1
M 20 : 1
M 1 : 50
M 100 : 1
M1:2
10
112
25
1 500
0,7
123
2. Der Spannklotz wurde im Maßstab 1 : 5 gezeichnet. Ergänze die Maßzahlen.
Bitte berücksichtigen Sie:
Durch Drucken und Kopieren
können sich die Abbildungen
um 1 bis 2 mm verziehen
(hauptsächlich in der Breite).
Stellen Sie vor der Aufgabenstellung die tatsächlichen
Maße auf dem Arbeitsblatt
fest.
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Aus: 978-3-12-757722-8 Umwelt Technik, Arbeit und Produktion A
Klasse:
Datum:
Bemaßen von Werkstücken
Die technische Zeichnung dient als Fertigungsunterlage. Da das Einhalten der Größenverhältnisse für eine
funktionsgerechte Herstellung der Erzeugnisse wichtig ist, kommt dem normgerechten Bemaßen von
Zeichnungen und Skizzen eine große Bedeutung zu.
Entscheide dich, welche der vorliegenden Skizzen richtig und fertigungsbezogen bemaßt wurde. Streiche die
falschen Lösungen gut sichtbar durch und begründe deine Entscheidung.
Richtig oder falsch – begründe deine Antwort.
Lösung 1:
Diese Lösung ist richtig. Die Maße sind von rechts und von unten lesbar. Kreuzungen der Maßhilfslinien wurden vermieden. Die Maße wurden von einer Maßbezugslinie ausgehend eingezeichnet.
Lösung 2:
Die Maßhilfslinien kreuzen sich.
Lösung 3:
Die Maßzahlen der Höhenmaße sind nicht von rechts lesbar.
Lösung 4:
Sowohl die Längenmaße als auch die Höhenmaße wurden als Kettenmaße, also nicht von einer
Maßbezugslinie ausgehend, eingezeichnet.
Die Maßhilfslinien der Breitenmaße sind zu lang.
Name:
© Ernst Klett Verlag GmbH, Stuttgart 2010. Als Kopiervorlage freigegeben.
Aus: 978-3-12-757722-8 Umwelt Technik, Arbeit und Produktion A
Klasse:
Datum:
Einführung in das technische Zeichnen
Wenn du dich in einer fremden Sprache unterhalten möchtest, musst du ihre Vokabeln beherrschen. Die
Sprache der Technik ist das technische Zeichnen. Eine technische Zeichnung ist ein internationales Verständigungsmittel über technische Funktionen und Zusammenhänge, das sich festgelegter Symbole und Regeln
bedient. Für unterschiedliche Anforderungen gibt es verschiedene Arten von Zeichnungen.
1. Um welche Zeichnungen handelt es sich hier? Ordne sie der Bildnummer zu und trage zur Kontrolle den
entsprechenden Buchstaben in die Tabelle ein.
Fertigungszeichnung (N), Explosionszeichnung (C),
Freihandzeichnung (Z), Schnittzeichnung (I), Schaltplan (H), Abwicklung (N), räumliche Darstellung (G),
Diagramm (U), Werkzeichnung (E)
Name:
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Aus: 978-3-12-757722-8 Umwelt Technik, Arbeit und Produktion A
1
Freihandzeichnung
Z
2
Werkzeichnung
E
3
Schnittzeichnung
I
4
Explosionszeichnung
C
5
Schaltplan
H
6
Abwicklung
N
7
Diagramm
U
8
Fertigungszeichnung
N
9
räumliche Darstellung
G
Klasse:
Datum:
Linienarten
Die Linien einer technischen Zeichnung haben eine bestimmte Bedeutung. Sie sind genormt und Folgendes ist
festgelegt:
– die Benennung, die Form und die Anwendung;
– die Linienbreite, eventuell Linienlängen und Linienzwischenräume;
– die Zugehörigkeit zu Liniengruppen.
1. Ordne die folgenden Linienarten, ihre Anwendung und ihre Breiten mithilfe der Zeichnung zu.
– breite Volllinie; Freihandlinie; schmale Volllinie; schmale Strichpunktlinie; Strichlinie; breite Strichpunktlinie
– Mittellinien; Bruchlinien; Bemaßungslinien und Schraffur; sichtbare Kanten und Umrisse; Schnittverlauf;
verdeckte Kanten und Umrisse
– 0,3 mm; 0,5 mm; 0,7 mm
Linienart
Anwendung
Breite
breite Volllinie
sichtbare Kanten und Umrisse
0,7 mm
schmale Volllinie
Bemaßungslinien und Schraffur
0,3 mm
Freihandlinie
Bruchlinien
0,3 mm
Strichlinie
verdeckte Kanten
0,5 mm
schmale Strichpunktlinie
Mittellinien
0,3 mm
breite Strichpunktlinie
Schnittverlauf
0,7 mm
2. Zeichne die entsprechenden Linienarten in die rechte Spalte ein.
breite Volllinie
schmale Volllinie
Freihandlinie
Strichlinie
schmale Strichpunktlinie
breite Strichpunktlinie
Name:
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Aus: 978-3-12-757722-8 Umwelt Technik, Arbeit und Produktion A
Klasse:
Datum:
1. Ausgabe
2014 13 12 11 10
Alle Ausgaben mit derselben Nummerierung sind unverändert und können im Unterricht nebeneinander verwendet
werden. Die letzte Zahl bezeichnet das Jahr dieser Ausgabe.
Das Werk und seine Teile sind urheberrechtlich geschützt. Jede Nutzung in anderen als den gesetzlich zugelassenen
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Autoren der Themenhefte und Lehrerinformationen Umwelt Technik: Horst Babendererde, Magdeburg; Heinrich Brandt,
Dortmund; Bernd Höchel, Matgendorf; ­Hartmut Kreienbrink, Isseroda; Uwe Lenz, Dinslaken; Heinz Schlüter, Rendsburg
Autoren der Schülerbände und Lehrerbände Umwelt Technik: Werner Bleher, Jochen Happel, Melanie Heffner, Klaus
Helling, Gerhard Hessel, Harald Hölz, Heinrich Kaufmann, ­Alfred ­Köger, Peter Kornaker, Walter Kosack, Stefan Kruse,­
Sascha Renner, Rainer Schönherr, Wolfgang Zeiller
Redaktion: Sabine Hollank, Alexandra Reichle
Herstellung: Katja Buß
Gestaltung: Conrad Höllerer, Stuttgart
Grafiken: Jörg Mair, München
Lehrerinformationen zum Themenheft Umwelt Technik, Technisches Zeichnen (ISBN 978-3-12-757751-8)
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