S7 File Logger

S7 File Logger
S7 FILE LOGGER
B ENUTZERHANDBUCH
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Ihnen gewünschten Einsatzweck entspricht. Weiterhin übernimmt der Autor keine Gewähr für
die Richtigkeit des Inhaltes, soweit nicht grob fahrlässiges oder vorsätzliches Verhalten
vorliegt. Teile oder die gesamte Dokumentation können jederzeit ohne Ankündigung
geändert werden.
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Benutzerhandbuch
S7 File Logger
INHALTSVERZEICHNIS7
S7 File Logger............................................................................................................................................................. 4
Kapitel 1. Allgemein ................................................................................................................................................. 7
Kapitel 2. Erste Schritte ........................................................................................................................................... 7
2.1 Installation ....................................................................................................................................................... 8
2.2 Der erste Start ................................................................................................................................................ 9
2.3 Das Programmhauptfenster ................................................................................................................... 10
Die Kanalverwaltung .................................................................................................................................... 11
Die Kanalkonfiguration und Kanalüberwachung............................................................................... 13
Die Kanalkonfiguration................................................................................................................................ 14
Die Kanalüberwachung ............................................................................................................................... 21
2.4 Kommandozeilen Schnittstelle .............................................................................................................. 22
Anwendungsszenarien ................................................................................................................................ 22
Kommandozeilen Parameter ..................................................................................................................... 22
2.5 Protokollierung ............................................................................................................................................ 23
Lizenzvereinbarung ................................................................................................................................................ 26
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S7 FILE LOGGER
Der S7 File Logger bietet Ihnen die Möglichkeit Momentaufnahmen der von einer Simatic S7
gespeicherten bzw. bereitgestellten Daten zu erstellen. Die hierbei vom S7 File Logger
erstellten Datensätze können Sie in verschiedensten Szenarien wieder verwenden. Sei es in
der Administration zur Erkennung von Fehlerzuständen innerhalb der Anlage, in der
Anlagenüberwachung um die Integrität der von der SPS gelieferten Daten während und auch
nach dem Betrieb sicherzustellen oder gar um diese Daten als Datenquelle für Excel, Access
oder andere Datenbanken sowie Datenverarbeitungssystemen, Reporting Lösungen, etc. zu
verwenden.
Einfache Handhabung
Nicht nur der Output des S7 File Loggers lässt sich mit wenigen Handgriffen schnell
weiterverwerten auch die Konfiguration und die Steuerung der Anwendung ist auf einfache
sowie intuitive Benutzerführung ausgelegt. So bietet sie Ihnen unabhängig davon, ob Sie ein
eingefleischter SPS Entwickler oder ein einfacher System Administrator ohne jegliche
Erfahrung
im
Umgang
mit
Simatic
Anlagen
sind,
eine
einfache
und
logische
Konfigurationsschnittstelle. So genügt bereits minimalstes Wissen über die Anlage, um den
S7 File Logger betriebsbereit zu machen, sodass die gewünschten Daten der S7 mit
geringstem Konfigurationsaufwand ermittelt werden können.
Weiterführende Konfiguration
Auch wenn bereits eine einfache Grundkonfiguration des S7 File Loggers genügt, um an die
gewünschten Daten zu kommen, so haben Sie zugleich auch viele weiterführende Optionen,
die Ihnen ermöglichen noch so spezielle Szenarien zur Datenerfassung Ihrer Simatic S7
Anlage umzusetzen. Der S7 File Logger bietet Ihnen hierbei diverse Möglichkeiten, mit denen
Sie in der Lage sind, nicht nur das Ausgabeformat selbst zu bestimmen, sondern auch wie,
wann und wohin protokolliert werden soll.
Einsatzmöglichkeiten
Neben der grafischen Konfigurationsoberfläche mit integrierter Echtzeit Protokollansicht
bietet Ihnen der S7 File Logger auch eine einfache Kommandozeilenschnittstelle. Somit steht
einer Verwendung des S7 File Loggers als Hintergrundprozess ebenso nichts im Wege wie die
Konfiguration
dessen
als
Autostart
Applikation.
Selbstverständlich
lässt
sich
die
Kommandozeilenunterstützung der Anwendung auch in einer Windows Batch Datei nutzen.
Weitere Funktionen im Überblick
Neben der bereits genannten Spezifikation des S7 File Loggers bietet die Anwendung einige
weitere Funktionen, die Ihnen den Umgang zusätzlich vereinfachen und erleichtern sollen.
Diese Funktionen sollen somit die schnelle Reaktion auf fehlerhafte Konfigurationen als auch
eine schnelle Benutzergeführte Konfiguration ermöglichen.
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Benutzerhandbuch
S7 File Logger
Testfunktion
Bevor Sie den S7 File Logger auf Ihre S7 loslassen, bietet er Ihnen die Möglichkeit die
Konfiguration der Verbindung mittels einfacher Test Funktion zu überprüfen. Konnte der
S7 File Logger sich erfolgreich mit der Anlage in Verbindung setzen, erhalten Sie eine
kurze Aufstellung der Geräte spezifischen Daten.
Simulationsmodus
Wahlweise können Sie die Protokollierung im „SPS basierten“ als auch im simulierten
Modus starten. Hierbei bietet Ihnen der Simulationsmodus die Möglichkeit, basierend
auf den vorgenommenen Einstellungen, mittels vom S7 File Logger generierten
Testdaten den Output auf das gewünschte Format zu prüfen und ggf. zu korrigieren.
Dateiorganisation
Die dynamische sowie automatische Vergabe des Zielverzeichnisses, Unterverzeichnisses
als auch des Dateinamens während der Protokollierung unterstützt Sie bei einer
Anwendungsgerechten Ablage der Protokolldaten.
Datenintegrität
Die inkrementelle Protokollierung, falls konfiguriert, stellt auch nach mehrmaligen
Protokollierungsläufen sicher, dass stets die gleiche Datei als Datenziel verwendet wird,
wobei ein paralleles „mitlesen“ der geschriebenen Daten sichergestellt ist und auch bei
komplexen Dokumenten die Integrität der Protokolldateien erhalten bleibt.
Datentypen-System
Bei der Konfiguration der während der Protokollierung zu verwendenden Variablen
unterstützt Sie das kontextsensitive Datentypen System des S7 File Loggers. Sodass z.B.
eine ungewollte falsche Adressierung eines Datenbausteins bei der Änderung des
Ausgabedatentypen verhindert wird. Weiter wird ebenso basierend auf den gewählten
Datentypen das dazu passende Ausgabeformat entsprechend für Sie vorbelegt.
Nutzungsbedingungen der Software
Die Bedingungen für die Nutzung der Software S7 File Logger sind in Lizenzvereinbarungen
am Ende dieses Handbuchs beschrieben.
Der eindeutige Lizenzschlüssel ist der Nachweis für den legalen Erwerb und die Verwendung
des S7 File Loggers auf Ihrem Computer. Er ist auf der Umschlagseite des gedruckten
Handbuchs angebracht, auf einer Lizenzurkunde enthalten oder wurde Ihnen in
elektronischer Form übergeben.
Technische Unterstützung (Support)
Nutzer legal erworbener und registrierter Kopien des S7 File Loggers erhalten technische
Unterstützung von Ihrem Vertriebspartner. Im Problemfall sollten Sie jedoch zuerst versuchen
in diesem Handbuch oder in der integrierten Programmhilfe Hilfe zu finden.
Falls Sie Probleme mit der Installation oder Nutzung des Programms haben und diese weder
mit dem Handbuch noch mit der Installationshilfe des Programms lösen können, besuchen
Sie die Internetseiten Ihres Vertriebspartners. Dort finden Sie eine Zusammenstellung der
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häufig gestellten Fragen (FAQ), in der Sie sehr wahrscheinlich die Lösung Ihres Problems
entdecken.
Wenn Sie in der FAQ ebenfalls nicht fündig wurden, schicken Sie eine E-Mail an die Adresse
Ihres Vertriebspartners. Dazu benötigen Sie den Lizenzschlüssel Ihrer S7 File Logger Kopie,
die Sie auf der Umschlagseite des gedruckten Handbuchs bzw. auf einer Lizenzurkunde
finden oder die Ihnen in elektronischer Form übergeben wurde. Diese geben Sie im Text der
Mail an, bevor Sie das Problem beschreiben. Versuchen Sie, das Problem umfassend zu
schildern und vergessen Sie nicht, die verwendete Hardware und die Version des
Betriebssystems mit anzugeben.
Es wird vorausgesetzt, dass das Betriebssystem durch alle vorhandenen Servicepacks
und Patches auf dem neusten Stand ist, für die verwendete Hardware aktuelle Treiber
installiert sind und Sie den neusten Build des S7 File Loggers benutzen.
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Benutzerhandbuch
S7 File Logger
KAPITEL 1. ALLGEMEIN
Bei einem Download des Programms erhalten Sie eine ausführbare Programmdatei und einen
Lizenzschlüssel zur Freischaltung des Programms.
Die jeweils aktuellste Version des Handbuchs, die auch die eventuell in neuen Builds
(Minor-Updates) hinzugekommenen oder veränderten Funktionen beschreibt, finden
Sie im Internet unter http://process-informatik.de. Zum Lesen ist eine Version von
Adobe Acrobat Reader erforderlich.
Eine von Ihnen erworbene Paketversion des S7 File Loggers beinhaltet die Installations-CD
oder die elektronische Form, dieses Benutzerhandbuch inkl. Lizenzvereinbarung. Für die
Installation einer Paketversion des S7 File Loggers ist ein CD-Laufwerkt erforderlich.
Unterstützte Betriebssysteme
Der S7 File Logger kann auf Computern installiert und ausgeführt werden, auf denen ein
Windows-Betriebssystem ab Windows XP SP2 installiert ist. Nach der Installation kann der S7
File Logger ohne weiteres sofort verwendet werden.
KAPITEL 2. ERSTE SCHRITTE
Der S7 File Logger arbeitet nach der Funktionsweise eines Assistenten und nach einem
einfachen Prinzip: Jede Konfigurationsseite im Hauptfenster ist in ihrer Priorität absteigend
von links nach rechts angeordnet. So stellt die erste Seite die zwingend notwendigen
Einstellungen
bereit
worauf
die
folgenden
Seiten
immer
weniger
wichtige
Einstellungsmöglichkeiten bereitstellen.
Eine Protokollierung erfolgt in dieser Phase noch nicht. Durch die Anwendung werden erst
dann Datensätze von der Anlage erfasst, wenn Sie auf Starten klicken. Bis zu diesem Befehl
fasst der S7 File Logger lediglich die bei der Protokollierung zu berücksichtigenden
Einstellungen zusammen, die Sie bis zur Bestätigung jederzeit ändern oder verwerfen können.
Diese einfache Bedienung wird im gesamten Handbuch vorausgesetzt. Es wird bei der
Beschreibung der Abläufe meist nicht ausdrücklich darauf hingewiesen, dass Sie die
jeweils nächste Konfigurationsseite mit einem Klick auf den entsprechenden Reiter
aufrufen müssen.
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2.1 INSTALLATION
Die Installation des S7 File Loggers erfolgt komfortabel durch einfaches „Copy & Paste“.
Hierzu reicht es aus, die Installations-CD einer Paketversion des S7 File Loggers in das CDROM Laufwerk einzulegen. Falls Sie das Programm online erworben haben und per
Download eine Datei aus dem Internet vorliegen haben, dann können Sie mit dem „Copy &
Paste“ ebenso wie bei einer Paketversion verfahren. Halten Sie in jedem Fall den
Lizenzschlüssel bereit.
Zur Durchführung der „Copy & Paste“ Installation benötigen Sie eine Software welche
ZIP Archive lesen und entpacken kann. Jedoch sollte die im Windows Explorer
integrierte Funktion zum extrahieren von ZIP Dateien völlig ausreichend sein.
1.
Entpacken Sie mit Hilfe einer ZIP Software oder des Windows Explorers das ZIP Archiv.
a.
Zur Handhabung der ZIP Software lesen Sie bitte die der Software beiliegende
Dokumentation.
b.
Zum Entpacken des Archives über den Windows Explorer markieren Sie die Datei
und wählen über das Kontextmenü den Eintrag „Alle extrahieren...“ aus und folgen
Sie den Anweisungen im Assistenten.
2.
Zum Abschluss der Installation kopieren Sie die Datei aus dem zuvor erstellten
Verzeichnis in das gewünschte Zielverzeichnis aus dem Sie den S7 File Logger sofort per
Doppelklick auf die Datei mit dem Namen „S7FileLogger“ bzw. „S7FileLogger.exe“ starten
können.
Deinstallieren der Programme
Sie können den S7 File Logger jederzeit wieder deinstallieren. Hierzu löschen Sie lediglich die
Datei mit dem Namen „S7FileLogger“ bzw. „S7FileLogger.exe“ aus dem Verzeichnis in das Sie
die Anwendung bei der Installation kopiert haben. Falls Sie etwaige weitere Dateien aus dem
entpackten ZIP Archiv, wie z.B. eine digitale Version dieser Dokumentation, bei der
Installation ebenfalls mitkopiert haben, können Sie auch diese Dateien ohne weiteres löschen.
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Benutzerhandbuch
S7 File Logger
2.2 DER ERSTE START
Nach dem ersten Start erhalten Sie die folgende Meldung:
Dieser Dialog informiert Sie darüber, dass im Moment die installierte Version des S7 File
Loggers mit einer Evaluierungslizenz ausgeführt wird welche nach 14 Tagen verfällt. Nach
diesem Zeitraum kann die Anwendung ausschließlich nur noch nach dem Erwerb eines
gültigen Lizenzschlüssels weiter verwendet werden.
Diese Meldung erscheint, solange Sie keinen gültigen Lizenzschlüssel eingegeben
haben bei jedem Start, beim Schließen der Anwendung und auch während dem
Gebrauch der Anwendung immer für ca. 5 Sekunden.
Sind Sie im Besitz eines gültigen Lizenzschlüssels so können Sie diesen über den Lizenzdialog
eingeben, prüfen und speichern lassen. Hierzu öffnen Sie die Lizenzdialog über die
Schaltfläche in der oberen rechten Ecke der Werkzeugleiste des Hauptfensters.
In diesem Dialog geben Sie den beim Erwerb der Software erhaltenen Lizenzschlüssel ein
welcher bereits während der Eingabe auf dessen Gültigkeit geprüft wird. Das Ergebnis der
Prüfung sehen Sie rechts neben dem Textfeld in dem das
zu einem
bei der Eingabe
eines gültigen und vollständigen Lizenzschlüssels wechselt.
Sobald ein gültiger Schlüssel eingegeben wurde, können Sie diesen mit einem Klick auf OK
bestätigen und die im Rahmen Ihrer erworbenen Lizenz enthaltenen Funktionen sind sofort
verfügbar.
Leisten
Die Symbole der Werkzeugleiste sind alle über entsprechende Tastenkurzbefehle ebenso
erreichbar. Mit welchen Tastenkombinationen die Schaltflächen ausgelöst werden können
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sehen Sie in der Kurzinformation, die erscheint, wenn Sie mit der Maus über die Schaltflächen
fahren.
Die Statusleiste stellt ihnen zu jedem Zeitpunkt den aktuellen Status der Anwendung bereit.
2.3 DAS PROGRAMMHAUPTFENSTER
Nach dem Start der Anwendung ist das Programmhauptfenster, abgesehen von dem Dialog
der bei einer Evaluierungslizenz erscheint, das erste Fenster das sich öffnet.
Während dem Sie mit dem S7 File Logger arbeiten stellt das Hauptfenster für Sie den
primären und einzigen Dialog dar, mit dem Sie die Konfiguration vornehmen und die
Protokollierung verfolgen können.
Im oberen Bereich des Hauptfensters befindet sich die Werkzeugleiste welche den direkten
Zugriff auf die wichtigsten Funktionen bereitstellt. Die Werkzeugleiste unterteilt sich hierbei
in die folgenden Schaltflächen mit ihren zugehörigen Funktionen.
„Neues Projekt“ – mit dieser Schaltfläche erstellen Sie ein neues Projekt,
welches alle im S7 File Logger vorgenommenen Einstellungen beinhaltet.
„Projekt öffnen“ – mit dieser Schaltfläche können Sie ein vorhandenes Projekt
öffnen oder über den Pfeil rechts vom Symbol aus einer Liste zuletzt geöffneter
Projekt das zu öffnende Projekt auswählen.
„Projekt speichern“ – mit dieser Schaltfläche können Sie die am aktuell
geöffneten Projekt vorgenommenen Änderungen speichern. Hierbei wird im
Falle eines neuen Projektes das Zielverzeichnis und der Name der Projektdatei
abgefragt andernfalls wird das aktuell geöffnete Projekt überschrieben. Sobald
eine Änderung am Projekt vorgenommen wurde wird diese Schaltfläche
verfügbar.
„Projekt speichern unter...“ – mit dieser Schaltflächen haben Sie die
Möglichkeit das Projekt, unabhängig ob es sich um ein neues Projekt oder ein
zuvor geöffnetes Projekt handelt, das Projekt unter einem anderen Namen in
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Benutzerhandbuch
S7 File Logger
einem anderen Zielverzeichnis zu speichern.
„Starten“ – mit dieser Schaltfläche können Sie die Protokollierung für alle
angelegten Kanäle synchron starten. Sobald mindestens ein Kanal angelegt
wurde, wird diese Schaltfläche verfügbar. Über den Pfeil rechts vom Symbol
kann der Modus ausgewählt werden in dem die Protokollierung stattfinden
soll. Verfügbar ist zum Einen der Standard Modus, welcher durch das direkte
Anklicken der Schaltfläche verwendet wird, der eine SPS basierte
Protokollierung anhand der Analagendaten durchführt und zum Anderen ein
Simulationsmodus, in dem die Protokollierung simuliert wird ohne eine
Verbindung zur Simatic S7 aufzubauen.
„Stoppen“ – mit dieser Schaltfläche können Sie die Protokollierung für alle
angelegten Kanäle synchron stoppen. Sobald für mindestens einen Kanal die
Protokollierung aktiv ist, wird diese Schaltfläche verfügbar.
„Lizenz“ – mit dieser Schaltfläche öffnen Sie den Lizenzdialog in dem Sie die
Restlaufzeit Ihrer Lizenz einsehen und eine erworbene Lizenz in die
Anwendung eintragen können.
„Über“ – mit dieser Schaltfläche öffnen Sie den „Über“ Dialog, der Ihnen
allgemeine Informationen über die Software als auch über Ihre erworbene
Lizenz anzeigt.
Der mittlere Teil des Hauptfensters unterteilt sich weiter in einen linken und einen rechten
Teil. Wobei im linken Teil die gesamte Verwaltung der im Projekt konfigurierten Kanäle
stattfindet und im rechten Teil die eigentliche Konfiguration und Überwachung der
Protokollierung eines einzelnen Kanals durchgeführt wird.
DIE KANALVERWALTUNG
Die
Kanalverwaltung
im
Hauptfenster
stellt
Ihnen
alle
notwendigen Funktionen bereit welche zum Administrieren der
Kanäle benötigt werden.
Hierzu zählt, neben dem Anlegen und dem Löschen eines
einzelnen
Kanals,
auch
die
spezifische
Steuerung
der
Protokollierung als auch die Überwachung des aktuellen Zustandes des Kanals. Weiter
erhalten Sie hier entsprechendes Feedback über Fehlerzustände und eine kurze Vorschau auf
die wichtigsten Verbindungsdaten, welche für diesen Kanal verwendet werden.
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Die in dieser Ansicht verwendete Werkzeugleiste besteht aus den folgenden Schaltflächen,
welche mit den entsprechenden Funktionen belegt sind.
„Kanal hinzufügen“ – mit dieser Schaltfläche legen Sie einen neuen Kanal mit
der Standardkonfiguration an, sodass Sie diesem lediglich noch eine gültige
IP Adresse mitteilen müssen und direkt mit der Protokollierung beginnen
können.
„Kanal entfernen“ – mit dieser Schaltfläche entfernen Sie den ausgewählten
Kanal unwiderruflich vom Projekt.
Sobald Sie einen oder mehrere Kanäle angelegt haben, erscheint in der Kanalverwaltung für
jeden Kanal ein neuer Eintrag, welcher ihnen die Kanal bezogene Administration dessen
ermöglicht.
Für jeden angelegten Kanal existiert ein Eintrag in der
Verwaltungsliste,
über
den
Sie
dann
weitere
Kanal
Kontextbezogene Aktionen durchführen können. Hierbei unterteilt sich diese Anzeige in die
folgenden Elemente.
1
2
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3
4
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Benutzerhandbuch
1.
S7 File Logger
Status LED
Mit Hilfe diesen Elements können Sie den aktuellen Status des Kanals beobachten.
Aktuell wird keine Protokollierung für diesen Kanal durchgeführt und
zuletzt wurde auch kein Fehler dabei erkannt.
Ein Fehler wurde bei der Kommunikation festgestellt. Die
entsprechende Beschreibung des Fehlers wird beim darauf Zeigen auf
die LED mit dem Mauszeiger angezeigt.
Aktuell wird eine SPS basierte Protokollierung durchgeführt.
Aktuell wird eine simulierte Protokollierung durchgeführt.
2.
Kanal Name
Dieses Feld beinhaltet den von Ihnen konfigurierten Namen. Im gezeigten Bild ist der
Standard Name für einen neuen Kanal zu sehen.
3.
Kanal IP Adresse
Dieses Feld zeigt Ihnen die aktuell konfigurierte IP Adresse an, welche beim SPS
basierten Verbindungsaufbau verwendet wird.
4.
Manueller Auslöser
Diese Schaltfläche ermöglicht es Ihnen, soweit konfiguriert, während einer bereits aktiven
aber auch während einer inaktiven Protokollierung einen „Snapshot“ Datensatz zu
erzeugen. So stellt die Anwendung beim Klick auf diese Schaltfläche entweder eine
Verbindung her, liest die erforderlichen Daten und trennt wieder die Verbindung
(während einer inaktiven Protokollierung) oder nutzt eine bereits aktive bestehende
Verbindung (während einer aktiven Protokollierung) und liest unabhängig von den
konfigurierten Lesezyklen und Überwachungsmodi die aktuellen Daten der S7 ein.
5.
Protokollierung Starten/Stoppen
Mit dieser Schaltflächen können Sie die Protokollierung explizit für diesen Kanal starten.
Wurde die Protokollierung bereits gestartet so können Sie mit einem wiederholten Klick
auf diese die Protokollierung wieder anhalten.
6.
Protokollierung Starten als...
Über diese Schaltfläche können Sie einen für den Kanal spezifischen
Protokollierungsmodus auswählen, unter dem Sie die Protokollierung starten möchten.
Auch wie bei der „Starten“ Schaltfläche in der Werkzeugleiste des Hauptfensters können
Sie hier zwischen den Standard Modus der SPS basierten Protokollierung und dem
simulierten Modus mittels generierter Testdaten wählen.
DIE KANALKONFIGURATION UND KANALÜBERWACHUNG
Die kombinierte Kanalspezifische Übersicht über die Konfiguration und die Überwachung
eines Kanals fasst alle notwendigen Informationen zusammen und gruppiert diese logisch in
entsprechende Reiter. Diese Gruppierung soll somit die Navigation zwischen den einzelnen
Bereichen der Konfiguration und der Überwachung des Kanals als auch eine schnelles
Auffinden durch die aufgeräumte Anordnung der Steuerelemente gewährleisten.
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Während hierbei die ersten Reiter (Verbindung, Variablen/Spalten und Protokollierung) den
Konfigurationsabschnitt des in der Kanalverwaltung gewählten Kanals repräsentieren, stellen
Ihnen die darauf folgenden Reiter (Datensätze und Ereignisse) alle notwendigen
Informationen zum aktuellen Protokollierungslauf bereit.
DIE KANALKONFIGURATION
Zu beachten ist, dass bereits die Reiter in einer logischen Reihenfolge angeordnet sind und
von daher bei der Konfiguration eines neuen Kanals von links nach rechts abgearbeitet
werden sollten, wobei jeder Reiter für sich empfohlene Standardeinstellungen von sich aus
bereitstellt, sodass Sie nicht gezwungen sind jede Konfiguration manuell zu belegen.
Verbindung
Nachdem Sie nun in der Kanalverwaltung einen neuen Kanal angelegt haben, fahren Sie mit
der Konfiguration dessen direkt im Reiter „Verbindung“ fort. Dieser Reiter unterteilt sich in
den Bereich „Kanal“ und den Bereich „Zeitüberschreitung“.
Im Bild rechts ist der
Bereich
„Kanal“
zu
sehen welcher Ihnen
die
primäre
Konfiguration
des
Kanals ermöglicht. Die
in
diesem
Bereich
verfügbaren Optionen sollten zum größten Teil für sich sprechen weshalb die einzelnen
Elemente im Folgenden von oben nach unten beschrieben werden. In dem mit „Name“
beschrifteten Textfeld geben Sie einen für sich sprechenden, frei wählbaren Namen für den
Kanal ein. Daraufhin definieren Sie im mit „IP Adresse“ beschrifteten Textfeld die IP Adresse
ihrer Simatic S7 Anlage.
Zu beachten ist, dass die einzige zwingend notwendige Einstellung auf dem Reiter
„Verbindung“ im Bereich „Kanal“ die Angabe der „IP Adresse“ ist. Denn für die meisten
Anwendungsszenarien genügt bereits die Vorbelegung der weiteren Einstellungen.
Falls in ihrem Umfeld die Einstellungen für Felder „Rack“ und „Slot“ nicht zutreffen sollten,
korrigieren Sie diese noch entsprechend Ihrer Situation. Wenn Sie sich unsicher sind belassen
Sie die Standardeinstellungen. Weiter sollten Sie beim Einsatz eines vom bereits gewählten
„Geräte Typ“ den für Sie zutreffenden Eintrag in der Auswahl selektieren. Die Konfiguration
des Kanals an sich schließen Sie mit der Definition des „Kanal Typ“ ab, wobei auch hier in den
meisten Fällen es sich um eine OP Verbindung handeln wird.
Bevor Sie nun in den nächsten Bereich oder Reiter wechseln, haben Sie bereits nach der
Angabe der IP Adresse die Möglichkeit Ihre Konfiguration mit einem Klick auf Test prüfen zu
lassen. Konnte bei der Ausführung des Tests erfolgreich eine Verbindung mit der SPS
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Benutzerhandbuch
S7 File Logger
hergestellt werden, erhalten Sie alle vom Gerät bereitgestellten Geräte Daten im rechten Teil
der Ansicht.
Die
im
Bereich
„Zeitüberschreitung“
definierten
werden
Werte
für
die
einzelnen Aktivitäten
beim
Aufbau
einer
Verbindung zur SPS und während der Kommunikation mit dieser verwendet. Wobei die hier
definierten Werte immer der Feststellung dienen, ob eine Verbindung zur SPS sich in einem
gültigen Zustand befindet. So definiert der Wert „Verbindung“ die Zeit in Millisekunden die
beim Aufbau einer Verbindung vergehen darf, bis der Aufbau der Verbindung als
fehlgeschlagen gewertet werden kann. Weiter definieren die Millisekunden bei „Übertragung“
die maximale Zeit, die während einer Datenübertragung auf die SPS gewartet werden soll,
bevor die Übertragung abgebrochen wird. Ebenso definiert der Wert bei „Empfang“ die
maximale Zeit für das Empfangen der Daten von der SPS. Als zusätzliches Feature unterstützt
der S7 File Logger noch neben den Standard Einstellung für die typische Behandlung von
Zeitüberschreitungen die „Abbruch Erkennung“ welche bei Aktivierung, während dem eine
Verbindung zur SPS besteht sicherstellt das die Verbindung auch während einer
Lehrlaufphase weiterhin bestehen bleibt.
Variablen/Spalten
Nachdem die Grundkonfiguration des Kanals abgeschlossen ist, kann mit der Definition der
zu lesenden SPS Variablen nach typischer „Simatic Manager“ - Manier – nur noch viel besser
– fortgefahren werden. Im hierzu bereitstehenden intelligenten Variablen Editor legen Sie mit
einer einzelnen Zeile jeweils immer eine neue Variable fest, die vom S7 File Logger
regelmäßig ausgelesen werden soll und im Rahmen eines Datensatzes zusammen mit den
Werten weiterer Variablen protokolliert werden soll. Dieser Definition entsprechend besteht
immer ein kompletter Datensatz aus den Werten aller konfigurierten Variablen zu einem
bestimmten Zeitpunkt in der SPS.
Neben den für sich sprechenden Angaben wie den Namen der Variablen in der Spalte
„Name“ und des gewünschten Datentypen in der Spalte „Datentyp“ können Sie die Adresse
der Variable im Siemens S7 und im ICE Format festlegen. Die hierbei zu verwendende Syntax
gilt wie auch im Simatic Manager von Siemens wie folgt.
Seite 15
Erlaubter Operand
Datentyp
Beispiel (Siemens, DE)
Beispiel (IEC)
Eingang | Ausgang | Merker
BOOL
E 1.0 | A 1.7 | M 10.1
I 1.0 | Q 1.7 | M 10.1
Eingang | Ausgang | Merker
BYTE
EB 1 | AB 10 | MB 100
IB 1 | QB 10 | MB 100
Eingang | Ausgang | Merker
WORD
EW 1 | AW 10 | MW IW 1 | QW 10 | MW
Eingang | Ausgang | Merker
Peripherie
DWORD
100
100
ED 1 | AD 10 | MD 100
ID 1 | QD 10 | MD 100
(Eingang
| BYTE
PEB 0 | PAB 1
PIB 0 | PQB 1
(Eingang
| WORD
PEW 0 | PAW 1
PIW 0 | PQW 1
(Eingang
| DWORD
PED 0 | PAD 1
PID 0 | PQD 1
Ausgang)
Peripherie
Ausgang)
Peripherie
Ausgang)
Zeiten
TIMER
T1
T1
Zähler
COUNTER Z 1
C1
Datenbaustein
BOOL
DB1.DBX 1.0
DB1.DBX 1.0
Datenbaustein
BYTE
DB1.DBB 1
DB1.DBB 1
Datenbaustein
WORD
DB1.DBW 1
DB1.DBW 1
Datenbaustein
DWORD
DB1.DBD 1
DB1.DBD 1
QUELLE: SIEMENS SIMATIC MANAGER HILFE
Weiter definieren Sie das gewünschte Ausgabeformat des SPS Wertes über den Editor in der
Spalte „Format“. Falls Sie nach der Konfiguration einer Variable diese im Moment aus der
Protokollierung ausschließen möchten, müssen Sie die aufwändig konfigurierte Variable nicht
löschen, sondern entfernen dann einfach den Hacken in der erste Spalte der betroffenen
Variable und schon wird der Wert dieser nicht mehr länger gelesen. Zum Wiederaufnehmen
der Variable in die Protokollierung setzen Sie den Hacken wieder.
Währendem Sie die einzelnen Variablen konfigurieren unterstützt der Editor Sie auf
unterschiedliche Weise. So passt er für Sie die Adresse aufeinander folgender Variablen in
Abhängigkeit zu ihrer Vorgänger Variable automatisch an. Weiter stellt er sicher, dass
basierend auf den gewählten Datentypen auch das entsprechende Adressformat definiert
wird. Auch beim Anlegen neuer Variablen wird der Konfigurationsaufwand weiter durch den
Editor vereinfacht und beschleunigt. So können Sie durch zweifaches bestätigen bei
ausgewählter Variable mit der Return Taste die Daten der letzten Variablen in eine neue
Seite 16
Benutzerhandbuch
S7 File Logger
Variable mit übernehmen, wobei wieder der Editor sicherstellt, dass auch hier alle Daten
bereits gültig vorbelegt werden. So wird z.B. die Adresse der Variable automatisch angepasst.
Erweitert wird der Editor durch den Adressen Editor und den Format Editor.
Der Adressen Editor erscheint als Popup, sobald auf die
Schaltfläche ... rechts von der Adressen Spalte geklickt wird.
Nutzen Sie diesen Editor, wenn Ihnen das Siemens bzw. IEC
Format einer S7 Variablen nicht geläufig ist. Zur Definition der
Variablen legen Sie hier die ID des gewünschten Bausteins
unter „Operanden ID“ fest, geben im Fallen eines Daten
Bausteins die entsprechende „DB Nummer“ an und definieren
noch entsprechend den Wert für den Byte und den Bit Anteil der Adresse und bestätigen
noch Ihre Eingabe mit dem
. Andernfalls können Sie auch die Änderungen mit
verwerfen. Wie die entsprechende Adresse der Variable nach der Bestätigung aussehen
würde sehen Sie im Titel des Editors als kleine Vorschau. Auf diese Weise können Sie auch
Gefühl dafür entwickeln, wie das S7 Variablen Adressformat aufgebaut ist und wie Sie ggf. die
Adressen Ihrer Variablen auch ohne Editor definieren können.
Wünschen Sie weiter abweichend vom Vorschlag des Editors
ein alternatives Ausgabeformat so öffnen Sie den Format
Editor über die in dieser Spalte enthaltene Schaltfläche. Die
hier angebotenen Formate sollten für sich sprechen, wobei
entsprechend der gewählten Option (z.B. „Dez“, „String“, usw.)
Ihnen
zusätzliche
Format
spezifische
Einstellung
zur
Verfügung stehen. Wobei Sie bei der Auswahl der Option
„Dez“
die
Wahl
zwischen
Festpunkt,
Fließpunkt
und
Wissenschaftlichen Werten besitzen. Weiter haben Sie dann
noch die Möglichkeit bei boolescher Arithmetik einen
konditionalen Wert anzeigen zu lassen. Bei der Konfiguration
von Datum und/oder Zeit Formaten gelten hingegen die
Standard System Kürzel für Tag (dd), Monat (MM), Jahr (yyyy),
Stunden (HH), Minuten (mm) und Sekunden (ss). Die Länge der jeweiligen Zahl definieren Sie
hierbei durch die Anzahl der verwendeten Zeichen. Ebenso können Sie die Länge der
Ausgabe der Formate „Bin“ und „Hex“ über eine entsprechende Auswahl definierten. Auch in
diesem Editor erhalten Sie eine kleine Vorschau im Titel und können die Eingabe mit
bestätigen oder mit
verwerfen.
Seite 17
Protokollierung
Diese Konfigurationsseite bietet Ihnen weiterführende Optionen, wie der S7 File Logger bei
der Protokollierung vorgehen soll.
Im oben gezeigten Bereich „Verzeichnis“ legen Sie somit das Zielverzeichnis an in dem die
Protokolldaten vom S7 File Logger abgelegt werden sollen. Optional zu diesem
Stammverzeichnis haben Sie die Möglichkeit dynamisch vom S7 File Logger ein weiteres
Verzeichnis im Stammverzeichnis in Abhängigkeit von einem vordefinierten Namensformat
oder einem Benutzerdefinierten Namen anlegen zu lassen.
Ebenso wie im Abschnitt „Verzeichnis“ können Sie im Abschnitt „Datei“ den Namen der Datei
entweder dynamisch vom S7 File Logger generieren lassen oder in einem Benutzerdefinierten
Format festlegen. In welchem Format dann letztlich die Datei geschrieben wird, legen Sie mit
der Auswahl eines der unterstützten Formate unter „Format“ fest. Ob dann schließlich die
Protokolldatei jeden Datensatz mit der Zeit, zu der ein Datensatz erfasst wurde, versehen soll
legen Sie mit der Option „Zeitstempel einbinden“ fest.
Wie dann der S7 File Logger die Datensätze schreiben soll, definieren Sie im Abschnitt
„Verhalten“. So haben Sie die Möglichkeit, dass z.B. entweder neue Einträge immer an das
Ende der Datei angehängt werden oder alle Inhalte der Datei vor dem ersten Schreiben eines
neuen Datensatzes aus der Datei gelöscht werden. Wählen Sie hierzu die ihrem Szenario
entsprechende Option aus. Weiter steht Ihnen die Möglichkeit zur Verfügung festzulegen ob
beim Start des S7 File Loggers für den Kanal automatisch mit der Protokollierung begonnen
werden soll.
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Benutzerhandbuch
S7 File Logger
Im Anschluss auf die Konfiguration des Verhaltens der Protokollierung können Sie den
Umfang der Daten im Abschnitt „Überwachung“ definieren. Hierbei bietet Ihnen der S7 File
Logger einen sehr detaillierten Eingriff in die Art und Weise wie die Daten gelesen werden.
DB1.DBB 5
DB1.DBB 5
MW6
MW6
Mit der Einstellung „Datensätze pro
Lesevorgang“ legen Sie fest wie viele
Datensätze pro Lesevorgang durch den
S7 File Logger gelesen werden sollen.
Hierbei verwendet der S7 File Logger (bei
„Datensatz Byte Versatz“ = 0) immer die
gleichen Adressen der konfigurierten
DB1.DBD 8
DB1.DBD 8
Variablen. Das Schaubild links zeigt somit
was und wie viel gelesen wird, wenn
diese Option auf den Wert zwei und
zugleich die Option „Datensatz Byte
Versatz“ auf den Standard 0 steht.
1. Datensatz
2. Datensatz
Der tiefere Sinn, den gleichen Datensatz
mit den gleichen Daten von denselben
Adressen zu lesen, ergibt sich in Abhängigkeit von Ihrem Anwendungsszenario. Wobei diese
Option besonders in Kombination mit der Einstellung „Datensatz Byte Versatz“ eine völlig
andere Bedeutung gewinnt und deshalb häufiger zusammen mit dieser Einstellung
Anwendung findet.
Sobald Sie Gebrauch von der
Einstellung
„Datensatz
Potential
Optionen
aus.
ermöglicht
Ihnen
dieser
beiden
Denn
hierbei
der
DB1.DBB 5
Byte
Versatz“ machen, reizen Sie das
volle
+8
S7
+8
MW6
1. Datensatz
File
Logger 1-n Datensätze zu lesen,
die z.B. in der SPS hintereinander
+8
DB1.DBD 8
im Speicher abgelegt sind. Das
Beste dabei ist, dass diese Funktion
nicht nur auf einen Datenbereich
beschränkt ist, sondern zugleich
auf
mehrere
unterschiedliche
Datenbereiche anwendbar ist.
DB1.DBB 13
M W 14
Betrachten Sie zum Beispiel die
2. Datensatz
Grafik rechts so ist zu erkennen
was der S7 File Logger genau liest
DB1.DBD 16
Seite 19
wenn Sie die Option „Datensatz Byte Versatz“ verwenden.
Das hier gezeigte Beispiel besteht aus drei Variablen wobei zwei Variablen einen
Datenbaustein adressieren und eine Variable einen Merker. Durch die Einstellung der Option
„Datensätze pro Lesevorgang“ liest hier der S7 File Logger, genauso wie eben beschrieben,
zwei Datensätze pro Lesevorgang. Wobei in diesem Fall durch die Angabe des „Datensatz
Byte Versatz“ immer ausgehend zum zuvor gelesenen Datensatz der S7 File Logger zur
Adresse der Variablen des Vorgänger Datensatzes immer acht Byte („Datensatz Byte Versatz“
= 8) hinzu addiert und mit diesen Versatz den jeweils nächsten Datensatz aus der SPS liest.
Somit sind Sie in der Lage aus Ihrer SPS einen Stapel von gleich strukturierten Daten zu lesen,
ohne das Sie zum einen dazu gezwungen wären alle Variablen immer wieder zu konfigurieren
oder gar nachträglich den einzelnen Datensatz in seine Bestandteile zu unterteilen.
Zum Abschluss der Konfigurationsseite „Protokollierung“ haben Sie noch die Möglichkeit die
„Auslöser“ eines Protokollierungsvorgangs zu konfigurieren. Hierbei bietet Ihnen der S7 File
Logger einen Intervallbasierten und einen Manuellen Auslöser an. Wurde der Intervallbasierte
Auslöser aktiviert, so protokolliert der S7 File Logger immer nach dem Ablauf der hier
definierten Zeit. Ist der Manuelle Auslöser aktiviert so werden erst dann Datensätze
protokolliert sobald auf die
Schaltfläche der Kanalverwaltung geklickt wird oder wenn der
S7 File Logger über die Kommandozeile ausgeführt wird.
Seite 20
Benutzerhandbuch
S7 File Logger
DIE KANALÜBERWACHUNG
Im Rahmen der Kanalüberwachung stehen Ihnen speziell die Reiter „Datensätze“ und
„Ereignisse“ zur Verfügung. Wobei der Reiter „Datensätze“ alle aktuell erfassten Datensätze
auflistet und der Reiter „Ereignisse“ die dabei aufgetretenen Ereignisse erfasst.
Datensätze
Sobald Sie die Kanalkonfiguration abgeschlossen haben, können Sie die Protokollierung
starten. Unabhängig vom gewählten Protokollierungsmodus (z.B. Simulation) wird auf diesem
Reiter jeder erfasste Datensatz in Echtzeit angezeigt. Im Gegensatz zur Protokolldatei
befindet sich in dieser Ansicht der zuletzt erfasst Datensatz immer in der ersten Zeile der
Tabelle.
Wurde ein Datensatz erfasst so wird dieser entsprechend
der
von
Ihnen
vorgenommenen
Konfiguration
mit
formatierten Werten in der Tabelle angezeigt. Jeder
Datensatz enthält hierbei immer mindestens den Zeitstempel zu dem er gelesen wurde. Alle
weiteren Spalten in dieser Ansicht werden aufgrund der von Ihnen konfigurierten Variablen
angezeigt.
Auch hier ist zu beachten, dass „inaktive“ Variablen in der Protokolldatei als auch in
der Datensatz Ansicht nicht enthalten sind.
Ereignisse
Wurde eine Protokollierung durchgeführt bzw. wird aktuell eine Protokollierung vollzogen, so
können Sie die hierbei durchgeführten Aktionen des S7 File Loggers und deren Ausgang auf
dem Reiter „Ereignisse“ einsehen.
Hierbei kennzeichnet sich ein Ereignis immer durch einen Zeitstempel, wann dieses auftrat,
einem Typen (Information, Fehler, etc.), der Quelle (aus welchem Funktionsteil des S7 File
Loggers dieses Ereignis gemeldet wurde), die eigentliche Meldung, einer internen Ereignis ID
und der Angabe ob bzw. welche Variable daran beteiligt war. Diese Ansicht gilt somit
lediglich der reinen Diagnose der Verbindung bzw. des aktuellen Zustandes dieser. Bemerken
Sie z.B. nach dem Start der Protokollierung, dass im S7 File Logger keine Datensätze
angezeigt werden dann können Sie hier den Grund dafür herausfinden. Denkbar wäre in
diesem Fall, dass entweder die SPS nicht erreichbar ist oder eine angegebene Variable auf
einen Wert außerhalb des gültigen Bereiches eines Bausteins verweist. Im letzteren Fall würde
dann neben der „Meldung“ das die Variable außerhalb des Bereiches liegt noch in der Spalte
„Variable“ die Adresse der betroffenen Variablen stehen.
Seite 21
2.4 KOMMANDOZEILEN SCHNITTSTELLE
Abgesehen von der rein grafischen Konfiguration eines S7 File Logger Projektes bietet die
Anwendung Ihnen zusätzlich eine einfache Unterstützung zur Ausführung über eine
Kommandozeile oder über ein Batch Skript an.
Bsp.:
P:\>S7Filelogger.exe /h
ANWENDUNGSSZENARIEN
Vorstellbar sind durch diese Schnittstelle u.a. automatisierte Protokollierungsläufe, welche
beim Systemstart manuell oder via Batch Datei angestoßen werden können.
Verknüpfungen mit Parameter
So können Sie jederzeit eine Verknüpfung für den S7 File Logger anlegen und in deren
Eigenschaften ebenfalls die gleichen Parameter verwenden, die Ihnen in der Kommandozeile
zur Verfügung stehen.
KOMMANDOZEILEN PARAMETER
Die über die Kommandozeilenbasierte Schnittstelle des S7 File Loggers bereitgestellten
Argumente sind, wie auch in der integrierten Hilfe beschrieben, wie folgt zu verwenden.
Argument
/c, /capture
/cl, /consolelogger
/p, /prj, /project
/help
/v, /verbose
Seite 22
Beschreibung
Wird dieses Argument angegeben, erstellt der S7 File Logger genau
einen Datensatz pro konfigurierten Kanal und beendet sich wieder.
Wird dieses Argument angegeben, gibt der S7 File Logger die
erfassten Datensätze zusätzlich auf der Kommandozeile aus.
Dieses Argument ist das einzige Pflichtargument. Zusammen mit
diesem Schalter geben Sie den vollen Dateipfad zum S7 File Logger
Projekt an, das der S7 File Logger verwenden soll. Dies sieht dann z.B.
so aus: /p=“C:\Ordner\Projekt.fgg“
Wird dieses Argument angegeben, gibt der S7 File Logger eine kurze
Zusammenfassung der unterstützten Argumente aus.
Wird dieses Argument angegeben, gibt der S7 File Logger zusätzliche
Informationen auf der Kommandozeile aus.
Alternativ können Sie unter Angabe von „/verbose=gui“ sich eine
kurze Rückmeldung nach dem Erfassen eines Datensatzes als
grafischen Dialog geben lassen.
Benutzerhandbuch
S7 File Logger
2.5 PROTOKOLLIERUNG
Der Reiter „Protokollierung“ bietet neben der allgemeinen Konfiguration der Zieldatei und
deren Zielverzeichnis noch erweiterte Optionen. Diese ermöglichen Ihnen die Protokollierung
durch den S7 File Logger noch besser an Ihre individuellen Anwendungsszenarien
anzupassen. Die hierbei bereit gestellten Einstellungsmöglichkeiten finden Sie unter den
entsprechenden Reitern in der unteren Hälfte des Reiters „Protokollierung“.
Trigger
Der Reiter „Trigger“ stellt das gesamte Konfigurationssystem der vom S7 File Logger bei der
Protokollierung verwendeten Triggern dar. Hierbei besitzen Sie entsprechend Ihrer
erworbenen Lizenz die Möglichkeit eine Vielzahl von individuellen Triggern zu definieren
oder bereits vordefinierte Trigger anzupassen.
Der Reiter selbst unterteilt sich in eine Übersicht der
definierten Trigger und der Konfiguration eines in der
Übersicht ausgewählten Triggers. In der Übersicht aller Trigger
besteht neben den Schaltflächen zum Hinzufügen und zum
Entfernen eines Triggers die Möglichkeit die Trigger (ohne
diese zuvor auszuwählen) aktiv bzw. inaktiv zu schalten.
Das Bild zur Linken zeigt die Übersicht aller Trigger mit den
beiden Standard Triggern, die nach dem Anlegen eines Kanals
automatisch diesem zugewiesen sind. Wird nun ein neuer
Trigger angelegt oder ein existierender ausgewählt, so erhält
man auf der rechten Seite des Reiters die Trigger typischen
Einstellungen.
Die hierbei angezeigten Einstellungsmöglichkeiten variieren in Anzahl und Umfang je nach
Typ des jeweiligen Triggers.
Der S7 File Logger unterscheidet die folgenden Typen von Triggern:
Manueller Trigger
Der manuelle Trigger bietet die Möglichkeit während einer
Laufenden Protokollierung „manuell“ die Protokollierung
anzustoßen. Weiter ist es mit einem Manuellen Trigger möglich
über die Kommandzeile den S7 File Logger zur einmaligen
Protokollierung anzustoßen.
Zeitbasierter Trigger
Der zeitbasierte Trigger stellt neben den Standard Trigger
Eigenschaften ein Interval bereit. Sodass immer nach Ablauf der
hier eingestellten Zeit die Protokollierung angestoßen wird.
Seite 23
Zustandsbasierter Trigger
Wertänderungs Trigger
Bedingter Trigger
Der zustandsbasierte Trigger überwacht genau einen
boolischen Wert in der SPS und prüft dessen Zustand immer
nach Ablauf des eingestellten Intervals. Hierbei ist es möglich
festzulegen, welchen Zustand (true oder false) der SPS Speicher
aufweisen muss, damit die Protokollierung angestoßen wird.
Optional besteht zudem die Möglichkeit den negierten Wert
automatisch nach der erfolgten Protokollierung vom S7 File
Logger zurückschreiben zu lassen.
Der Wertänderungs Trigger ist ein einfacher Überwachungs
Trigger, der nach Ablauf des definierten Intervals prüft ob sich
ein bestimmter Wert in der SPS geändert hat. Ist das der Fall, so
wird die Protokollierung angestoßen.
Der Bedingte Trigger stellt eine erweiterte Version des
Wertänderungs Triggers dar. Wobei er nicht auf einen anderen
Wert prüft, sondern ob der aktuelle Wert entweder gleich
einem bestimmten Wert oder kleiner(-gleich) oder größer(gleich) einem bestimmten Wert ist. Fällt somit der Wert der SPS
in eine der definierten Bedingungen so wird die Protokollierung
angestoßen.
Die folgende Grafik zeigt die grundlegende Konfiguration für alle Trigger.
Die grundlegende Konfiguration eines Triggers beginnt mit dem Zustand dessen, der für den
S7 File Logger ausschlaggebend dafür ist, ob dieser nun bei der Protokollierung zum Einsatz
kommt oder nicht. Weiter besteht die Möglichkeit dem Trigger einen individuellen Namen zu
geben, damit dieser wieder leicht in der Übersicht und bei der Verlinkung dessen mit anderen
Triggern ausfindig gemacht werden kann.
Darauf folgend kann optional dem Trigger eine Laufzeit zugewiesen werden. Diese Laufzeit
definiert nach welcher Zeit der Trigger temporär inaktiv werden soll. Wobei der hierbei
verursachte Aktivitätszustand nicht mit der ersten Einstellung in Verbindung steht. Denn ein
so konfigurierter Trigger beendet z.B. im Falle des Zeitbasierten Triggers seine
intervalbasierten Protokollierungsaufrufe. Hingegen ein Trigger der regelmäßig einen
Zustand oder einen Wert in der SPS prüft wird nach Ablauf der Laufzeit diese Prüfungen
unterlassen.
Nach den genannten Konfigurationsoptionen folgt die optionale Verlinkung der Trigger
untereinander. Die Verlinkung von Triggern kann in diversen, vor allem analytischen,
Szenarien besonders sinnvoll sein. Grundsätzlich definiert ein Start Trigger („Startet nachdem
der: ... ausgelöst wurde.“) wann ein ggf. temporär inaktiver Trigger (z.B. nach Ablauf seiner
Laufzeit) aktiv werden soll. Wobei sobald einem Trigger ein Start Trigger zugewiesen wurde,
dieser standardmäßig temporär inaktiv ist. Im Gegenzug zum Start Trigger steht der Stop
Trigger („Stoppt nachdem der: ... ausgelöst wurde.“), welcher zum temporären inaktiv
schalten eines aktiven Triggers verwendet werden kann.
Abgeschlossen wird die allgemeine Konfiguration des Triggers mit der Auswahl des
konkreten Typen von Trigger. Je nach ausgewählten Typ von Trigger werden ggf. spezifische
Seite 24
Benutzerhandbuch
S7 File Logger
weitere Optionen eingeblendet, welche aber aufgrund der obigen Erklärung der einzelnen
Trigger Typen schlüssig sein sollten.
Anwendungsszenario
Im Folgenden wird ein Anwendungsszenario beschrieben, welches den S7 File Logger so
konfiguriert, dass er im Interval von 10s immer einmal die Protokollierung durchführt.
Während dem im Interval von 1s ein Zustand in der SPS (ggf. ein Fehlerzustand) geprüft wird.
Wird dieser Zustand festgestellt wird die Protokollierung für einen Zeitraum von 20s alle
500ms ausgeführt und anschließend wieder im gewohnten Interval von 10s. Um dieses
Szenario abzubilden muss wie folgt vorgegangen werden:
1.
2.
3.
4.
5.
Legen Sie das Interval des Standard Zeitbasierten Triggers auf 10s fest.
Legen Sie einen neuen Trigger vom Typen Zustandsbasierter Trigger mit einem Interval
von 1s an.
Konfigurieren Sie den Zustandsbasierten Trigger so, dass er ausgelöst wird, wenn in der
SPS der Fehlerzustand existiert.
Legen Sie einen neuen Trigger vom Typen Zeitbasierten Trigger mit einer Laufzeit von
20s und einem Interval von 500ms an.
Legen Sie für den eben erstellten Trigger als Start Trigger den Zustandbasierten Trigger
fest.
Mit der eben beschrieben Konfiguration wird genau das zuvor beschriebene Szenario
abgebildet, sodass immer im Falle eines Fehlers für 20s alle 500ms die Protokollierung
durchgeführt wird.
Seite 25
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Benutzerhandbuch
S7 File Logger
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