HP ProLiant MicroServer Gen8 Benutzerhandbuch

HP ProLiant MicroServer Gen8 Benutzerhandbuch
HP ProLiant MicroServer Gen8
Benutzerhandbuch
Übersicht
Dieses Dokument wendet sich an Personen,
die für die Installation, Verwaltung und
Fehlerbeseitigung von Servern und
Speichersystemen zuständig sind. HP setzt
voraus, dass Sie über die erforderliche
Ausbildung für Wartungsarbeiten an
Computersystemen verfügen und sich der
Risiken bewusst sind, die beim Betrieb von
Geräten mit gefährlichen Spannungen auftreten
können.
© Copyright 2013, 2014 Hewlett-Packard
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Inhaltliche Änderungen dieses Dokuments
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Services werden ausschließlich in der
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ausgenommen für die Verletzung des
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für Schäden, die fahrlässig von HP, einem
gesetzlichen Vertreter oder einem
Erfüllungsgehilfen verursacht wurden. Die
Haftung für grobe Fahrlässigkeit und
Vorsatz bleibt hiervon unberührt.
Teilenummer: 718898-042
Juli 2014
Ausgabe: 2
Microsoft® und Windows® sind
eingetragene US-Marken der
Microsoft Corporation.
Inhaltsverzeichnis
1 Beschreibung der Komponenten ...................................................................................................................... 1
Komponenten auf der Vorderseite ....................................................................................................... 1
LEDs und Tasten auf der Vorderseite .................................................................................................. 2
Komponenten auf der Rückseite .......................................................................................................... 3
LEDs und Tasten auf der Rückseite ..................................................................................................... 4
Komponenten der Systemplatine ......................................................................................................... 5
DIMM-Steckplatzpositionen ................................................................................................. 6
Systemwartungsschalter ...................................................................................................... 6
NMI-Funktionalität ................................................................................................................ 7
Laufwerksnummerierung ...................................................................................................................... 7
FBWC-Modul LED-Statusanzeigen ...................................................................................................... 8
Lüfterpositionen .................................................................................................................................... 9
T-10/T-15 Torx-Schraubendreher ...................................................................................................... 10
2 Betrieb ............................................................................................................................................................. 11
Einschalten des Servers ..................................................................................................................... 11
Herunterfahren des Servers ............................................................................................................... 11
Öffnen der Frontblende ...................................................................................................................... 12
Nehmen Sie den Frontrahmen ab ...................................................................................................... 13
Bringen Sie den Frontrahmen an ....................................................................................................... 14
Entfernen der Chassisabdeckung ...................................................................................................... 15
Installieren der Chassisabdeckung .................................................................................................... 15
Ausbauen der Systemplatinenbaugruppe .......................................................................................... 16
Einbauen der Systemplatinenbaugruppe ........................................................................................... 18
3 Setup ............................................................................................................................................................... 19
Optionale Installationsservices ........................................................................................................... 19
Optimale Betriebsumgebung .............................................................................................................. 19
Erforderliche Luftzirkulation und Mindestabstände ............................................................ 19
Temperaturanforderungen ................................................................................................. 20
Stromversorgungsanforderungen ...................................................................................... 20
Erforderliche elektrische Erdung ........................................................................................ 20
Serverspezifische Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen ............................................................ 21
Identifizieren des Inhalts der Serververpackung ................................................................................ 21
Installieren der Hardwareoptionen ..................................................................................................... 22
Anschließen der Peripheriegeräte ...................................................................................................... 22
DEWW
iii
Anschließen des Ethernetkabels ........................................................................................................ 22
Einschalten und Auswählen von Systemstart-Optionen ..................................................................... 24
Durchführen der Systemersteinrichtung ............................................................................................. 25
Aktivieren von Intelligent Provisioning ................................................................................................ 26
Konfigurieren Sie das Laufwerk ......................................................................................................... 26
Installieren Sie das Betriebssystem ................................................................................................... 26
Schließen Sie die Systemeinrichtung ab ............................................................................................ 27
Registrieren des Servers .................................................................................................................... 27
Einrichten des HP PS1810-8G Switches (optional) ........................................................................... 28
Montieren Sie den Switch mit dem Server ......................................................................................... 28
Führen Sie den Switch-Selbsttest durch ............................................................................................ 29
Verbinden Sie den Server mit dem Switch ......................................................................................... 30
Schließen Sie die Switch-Einrichtung ab ............................................................................................ 34
4 Installation der Hardwareoptionen .................................................................................................................. 35
Einführung .......................................................................................................................................... 35
Frontblende ........................................................................................................................................ 35
Laufwerksoptionen ............................................................................................................................. 37
Richtlinien zur Laufwerksinstallation .................................................................................. 37
Installieren eines Nicht-Hot-Plug-Laufwerks ...................................................................... 37
Controller-Optionen ............................................................................................................................ 39
Installieren eines Speichercontrollers ................................................................................ 40
Installieren des FBWC-Moduls und des Kondensatorpacks .............................................. 41
Optionales optisches Laufwerk .......................................................................................................... 44
Speicheroptionen ............................................................................................................................... 46
HP SmartMemory .............................................................................................................. 46
DIMM-Identifizierung .......................................................................................................... 47
Ein- und zweireihige DIMMs .............................................................................................. 48
Architektur des Speichersubsystems ................................................................................. 48
Speicher, ECC ................................................................................................................... 48
Allgemeine Richtlinien zur Bestückung von DIMM-Steckplätzen ...................................... 48
Installieren eines DIMM ..................................................................................................... 49
Optionale Erweiterungskarten ............................................................................................................ 50
Optionales HP Trusted Platform Module ............................................................................................ 51
Installieren der Trusted Platform Module-Karte ................................................................. 52
Aktivieren des Trusted Platform Module ............................................................................ 54
Aufbewahren des Schlüssels/Kennwortes für die Wiederherstellung ................................ 54
5 Verkabelung .................................................................................................................................................... 55
Übersicht über die Verkabelung ......................................................................................................... 55
Verkabelung für Nicht-Hot-Plug-Laufwerke (LFF mit vier Einschüben) .............................................. 55
iv
DEWW
Verkabelung des Kondensatorpacks .................................................................................................. 56
Verkabelung des optischen Laufwerks ............................................................................................... 57
Verkabelung der vorderen I/O-Einheit ................................................................................................ 57
Umgebungstemperatursensor Verkabelung ....................................................................................... 58
Systemlüfterverkabelung .................................................................................................................... 58
Netzteilverkabelung ............................................................................................................................ 59
6 Software und Konfigurationsprogramme ........................................................................................................ 60
Server Mode (Servermodus) .............................................................................................................. 60
Product QuickSpecs (Produkt-ID) ...................................................................................................... 60
HP iLO Management .......................................................................................................................... 61
HP iLO ............................................................................................................................... 61
Active Health System ........................................................................................ 61
Integrated Management Log ............................................................................. 62
Intelligent Provisioning ....................................................................................................... 63
HP Insight Diagnostics ...................................................................................... 63
HP Insight Diagnostics Datenerfassungsfunktionalität ..................... 63
Erase Utility ....................................................................................................... 64
HP Insight Remote Support Software ................................................................................ 64
HP Insight Online ............................................................................................................... 64
Scripting Toolkit für Windows und Linux ............................................................................ 65
HP iLO Management .......................................................................................................................... 65
HP Service Pack for ProLiant ............................................................................................................. 65
HP Smart Update Manager ............................................................................................... 66
HP ROM-Based Setup Utility ............................................................................................................. 66
Mittels RBSU ..................................................................................................................... 66
Boot-Optionen .................................................................................................................... 67
Erneutes Eingeben der Seriennummer und Produkt-ID des Servers ................................ 67
Dienstprogramme und Funktionen ..................................................................................................... 68
HP Smart Storage Administrator ....................................................................................... 68
ROMPaq Utility .................................................................................................................. 68
Automatic Server Recovery (Automatische Serverwiederherstellung) .............................. 68
USB-Unterstützung ............................................................................................................ 69
Unterstützung für redundantes ROM ................................................................................. 69
Sicherheitsvorteile ............................................................................................. 69
System auf dem neuesten Stand halten ............................................................................................ 69
Zugriff auf Supportmaterialien von HP ............................................................................... 69
Treiber ............................................................................................................................... 69
Software und Firmware ...................................................................................................... 70
Versionskontrolle ............................................................................................................... 70
HP Betriebssystem- und Virtualisierungssoftware-Unterstützung für ProLiant Server ...... 70
DEWW
v
HP Technology Service Portfolio ....................................................................................... 71
Änderungskontrolle und proaktive Benachrichtigung ........................................................ 71
7 Fehlerbeseitigung ........................................................................................................................................... 72
Ressourcen für die Fehlerbeseitigung ................................................................................................ 72
8 Auswechseln der Systembatterie .................................................................................................................... 73
9 Zulassungshinweise ........................................................................................................................................ 75
Sicherheit und Einhaltung behördlicher Bestimmungen ..................................................................... 75
Kennzeichnung für Belarus, Kasachstan, Russland .......................................................................... 75
Inhaltsdeklaration der RoHS-Materialien für die Türkei ...................................................................... 76
Inhaltsdeklaration der RoHS-Materialien für die Ukraine ................................................................... 76
Garantieinformationen ........................................................................................................................ 76
10 Elektrostatische Entladung ........................................................................................................................... 77
Schutz vor elektrostatischer Entladung .............................................................................................. 77
Erdungsmethoden zum Schutz vor elektrostatischer Entladung ........................................................ 77
11 Technische Daten ......................................................................................................................................... 78
Umgebungsanforderungen ................................................................................................................. 78
Technische Daten .............................................................................................................................. 78
Technische Daten zum Netzteil .......................................................................................................... 78
Spezifikationen für HP 150 W Integriertes Netzteil ............................................................ 79
Spezifikationen für HP 200 W Integriertes Netzteil ............................................................ 79
12 Support und andere Ressourcen .................................................................................................................. 80
Vor Kontaktieren von HP .................................................................................................................... 80
HP Kontaktinformationen ................................................................................................................... 80
Customer Self Repair (Reparatur durch den Kunden) ....................................................................... 80
13 Akronyme und Abkürzungen ........................................................................................................................ 82
14 Feedback zur Dokumentation ....................................................................................................................... 85
Index ................................................................................................................................................................... 86
vi
DEWW
1
Beschreibung der Komponenten
Komponenten auf der Vorderseite
DEWW
Element
Beschreibung
1
USB 2.0-Anschlüsse
2
Optisches Laufwerk (optional)
3
Laufwerkseinschübe (innen)
4
Frontblende
Komponenten auf der Vorderseite
1
LEDs und Tasten auf der Vorderseite
Element
Beschreibung
Status
1
Netz-/Standby-Taste und Netz-LED
Grüne Daueranzeige = System
eingeschaltet
Grüne Blinkanzeige (1 Hz/Zyklus pro
Sekunde) = Einschaltsequenz läuft
Gelbe Daueranzeige = System im
Standby-Modus
Aus = Es liegt kein Strom an*
2
NIC-Status-LED
Grüne Daueranzeige = Verbindung mit
dem Netzwerk
Grüne Blinkanzeige (1 Hz/Zyklus pro
Sekunde) = Netzwerk aktiv
Aus = Keine Netzwerkaktivität
3
Laufwerksstatus-LED
Grüne Daueranzeige = System
eingeschaltet
Grüne Blinkanzeige =
Laufwerksaktivität
Aus = System befindet sich im StandbyModus, oder es liegt kein Strom an
4
Zustands-LED
Blaue Daueranzeige = Normal
Gelbe Blinkanzeige = Eingeschränkter
Systemzustand.
Rote Blinkanzeige (1 Hz/Zyklus pro
Sekunde) = Systemzustand kritisch
2
Kapitel 1 Beschreibung der Komponenten
DEWW
Element
Beschreibung
Status
Schnelle rote Blinkanzeige (4 Hz/Zyklen
pro Sekunde) =
Stromversorgungsfehler**
* Stromausfall der Einrichtung, Netzkabel nicht angeschlossen, keine Netzteile installiert, Netzteil ausgefallen oder
Netzschalterkabel nicht angeschlossen.
** Komponenten mit eingeschränktem oder kritischem Zustand können anhand der iLO/BIOS-Protokolle und des
Fehlerbeseitigungshandbuchs zum Server identifiziert werden.
Komponenten auf der Rückseite
Element
Beschreibung
1
Kensington-Sicherheitsschlitz
2
Netzteil
3
Etikett mit Seriennummer/iLO-Informationen*
4
Anschluss für Netzkabel
5
Dedizierter iLO 4-Anschluss
6
Monitoranschluss
7
USB 3.0-Anschlüsse
8
USB 2.0-Anschlüsse
9
NIC-Anschluss 2
10
NIC-Anschluss 1/gemeinsam genutzter iLO 4 Anschluss
11
Systemlüfter
* Das Etikett mit Seriennummer/iLO Informationen enthält die Seriennummer des Servers und Informationen zum iLO
Standardkonto. Diese Informationen befinden sich auch auf separaten Etiketten auf der Rückseite.
DEWW
Komponenten auf der Rückseite
3
LEDs und Tasten auf der Rückseite
Element
Beschreibung
Status
1
NIC-Verbindungs-LED
Grüne Daueranzeige = Verbindung
vorhanden
Aus = Keine Verbindung vorhanden
2
NIC-Status-LED
Grüne Daueranzeige = Verbindung mit
dem Netzwerk
Grüne Blinkanzeige (1 Hz/Zyklus pro
Sekunde) = Netzwerk aktiv
Aus = Keine Netzwerkaktivität
4
Kapitel 1 Beschreibung der Komponenten
DEWW
Komponenten der Systemplatine
DEWW
Element
Beschreibung
1
Lüfteranschluss
2
DIMM-Steckplätze
3
Anschluss vordere I/O
4
Prozessorsockel
5
TPM-Anschluss
6
Systembatterie/-akku
7
Mini SAS-Anschluss
8
SATA-Anschluss für optisches Laufwerk
9
Anschluss für Umgebungstemperatursensor
10
24-poliger Stromversorgungsanschluss der Systemplatine
11
Interner USB 2.0-Anschluss
12
MicroSD-Kartensteckplatz
13
NMI-Sockel
14
Steckplatz PCIe2 x16 (8, 4, 1)
15
Systemwartungsschalter
Komponenten der Systemplatine
5
DIMM-Steckplatzpositionen
DIMM-Steckplätze sind für den Prozessor sequenziell (1 bis 4) nummeriert. Die unterstützten AMPModi verwenden die Buchstabenzuordnungen für Bestückungsrichtlinien.
Systemwartungsschalter
Position
Standardeinstellung
Funktion
S1
Aus
Aus = iLO 4-Sicherheit ist aktiviert.
Ein = iLO 4-Sicherheit ist deaktiviert.
S2
Aus
Aus = Die Systemkonfiguration kann
geändert werden.
Ein = Die Systemkonfiguration
ist gesperrt.
6
S3
Aus
Reserviert
S4
Aus
Reserviert
Kapitel 1 Beschreibung der Komponenten
DEWW
Position
Standardeinstellung
Funktion
S5
Aus
Aus = Das Kennwort für den
Systemstart ist aktiviert.
Ein = Das Kennwort für den
Systemstart ist deaktiviert.
S6
Aus
Aus = Keine Funktion
Ein = ROM sieht die
Systemkonfiguration als ungültig an.
S7
—
Reserviert
S8
—
Reserviert
S9
—
Reserviert
S10
—
Reserviert
S11
—
Reserviert
S12
—
Reserviert
Für den Zugriff auf das redundante ROM müssen S1, S5 und S6 eingeschaltet sein.
Wenn Position 6 des Systemwartungsschalters sich in der Position „Ein“ befindet, ist das System
dazu bereit, alle Systemkonfigurationseinstellungen im CMOS und NVRAM zu löschen.
ACHTUNG: Beim Löschen des CMOS und/oder NVRAM werden die Konfigurationsdaten gelöscht.
Es ist wichtig, dass Sie den Server ordnungsgemäß konfigurieren, damit kein Datenverlust auftritt.
NMI-Funktionalität
Ein NMI-Absturzabbild erstellt ein Absturzabbild-Protokoll, bevor ein nicht reagierendes System
zurückgesetzt wird.
Die Analyse eines Absturzabbild-Protokolls ist ein wesentlicher Bestandteil bei der Diagnose von
Ausfallsicherheitsproblemen, wie z. B. bei abgestürzten Betriebssystemen, Gerätetreibern und
Anwendungen. Viele Abstürze führen dazu, dass das System nicht mehr reagiert, und
Administratoren es neu starten müssen. Beim Zurücksetzen des Systems werden jedoch alle
Informationen gelöscht, die bei der Problemanalyse erforderlich wären. Mit der NMI-Funktion können
diese Daten in einem Speicherauszug gespeichert werden, bevor ein System-Reset
durchgeführt wird.
Um das System zum Aufruf des NMI-Handlers und zum Erstellen eines Absturzabbild-Protokolls zu
veranlassen, führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
●
Verwenden Sie die virtuelle NMI-Funktion von iLO.
●
Schließen Sie die NMI-Steckbrücke kurz (siehe Komponenten der Systemplatine auf Seite 5).
Weitere Informationen finden Sie auf der HP Website (http://www.hp.com/support/NMI).
Laufwerksnummerierung
Der Server unterstützt vier LFF-Nicht-Hot-Plug-SATA-Laufwerke.
DEWW
Laufwerksnummerierung
7
FBWC-Modul LED-Statusanzeigen
Das FBWC-Modul besitzt drei einfarbige LEDs (ein gelbes und zwei grüne). Die LEDs werden auf der
Rückseite des Cache-Moduls dupliziert, um die Ansicht des Status zu erleichtern.
8
1 – Gelb
2 – Grün
3 – Grün
Bedeutung
Aus
Aus
Aus
Das Cache-Modul ist nicht
eingeschaltet.
Aus
0,5 Hz-Blinkanzeige
0,5 Hz-Blinkanzeige
Der Cache-Mikrocontroller
wird über seinen Bootloader
ausgeführt und empfängt
neuen Flash-Code von dem
Host-Controller.
Aus
1 Hz-Blinkanzeige
1 Hz-Blinkanzeige
Das Cache-Modul wird
eingeschaltet, und der
Kondensatorpack wird
aufgeladen.
Aus
Aus
1 Hz-Blinkanzeige
Das Cache-Modul befindet
sich im Leerlauf, und der
Kapitel 1 Beschreibung der Komponenten
DEWW
1 – Gelb
2 – Grün
3 – Grün
Bedeutung
Kondensatorpack wird
aufgeladen.
Aus
Aus
Ein
Das Cache-Modul befindet
sich im Leerlauf, und der
Kondensatorpack wurde
aufgeladen.
Aus
Ein
Ein
Das Cache-Modul befindet
sich im Leerlauf, der
Kondensatorpack wurde
aufgeladen und der Cache
enthält Daten, die noch nicht
auf die Laufwerke
geschrieben wurden.
Aus
1 Hz-Blinkanzeige
Aus
Eine Sicherung ist im Gange.
Aus
Ein
Aus
Die aktuelle Sicherung wurde
ohne Fehler abgeschlossen.
1 Hz-Blinkanzeige
1 Hz-Blinkanzeige
Aus
Die aktuelle Sicherung ist
fehlgeschlagen, und Daten
gingen verloren.
1 Hz-Blinkanzeige
1 Hz-Blinkanzeige
Ein
Während des vorherigen
oder aktuellen Systemstarts
ist ein
Stromversorgungsfehler
aufgetreten. Die Daten sind
möglicherweise beschädigt.
1 Hz-Blinkanzeige
Ein
Aus
Es liegt eine
Übertemperaturbedingung
vor.
2 Hz-Blinkanzeige
2 Hz-Blinkanzeige
Aus
Der Kondensatorpack ist
nicht angeschlossen.
2 Hz-Blinkanzeige
2 Hz-Blinkanzeige
Ein
Der Kondensator wird seit
10 Minuten aufgeladen,
wurde aber nicht
ausreichend zum
Durchführen einer
vollständigen Sicherung
aufgeladen.
Ein
Ein
Aus
Die aktuelle Sicherung ist
abgeschlossen, während der
Sicherung traten jedoch
Stromschwankungen auf.
Ein
Ein
Ein
Der Mikrocontroller des
Cache-Moduls ist
ausgefallen.
Lüfterpositionen
Der Server verfügt auf der Rückseite über einen Systemlüfter.
DEWW
Lüfterpositionen
9
T-10/T-15 Torx-Schraubendreher
Der Server enthält an der Vorderseite einen T-10/T-15 Torx-Schraubendreher. Der Schraubendreher
dient zum Lösen von Schrauben während der Hardware-Konfigurationsverfahren.
10
Kapitel 1 Beschreibung der Komponenten
DEWW
2
Betrieb
Einschalten des Servers
1.
Schließen Sie das Netzkabel an den Server an.
2.
Drücken Sie die Netz-/Standby-Taste.
Der Server beendet den Standby-Modus und liefert dem System volle Leistung. Die Netz-LED
wechselt von gelb zu grün.
Herunterfahren des Servers
Vor dem Ausschalten des Servers im Zuge von Aktualisierungs- oder Wartungsmaßnahmen sollten
Sie eine Sicherung aller wichtigen Serverdaten und Programme durchführen.
VORSICHT! Um Verletzungen, elektrische Schläge oder eine Beschädigung des Geräts zu
vermeiden, müssen Sie das Netzkabel ziehen, damit der Server von der Stromversorgung getrennt
ist. Mit dem Netz-/Standbyschalter an der Vorderseite wird die Stromversorgung nicht vollständig
unterbrochen. Bis das Netzkabel gezogen wird, bleiben einige interne Schaltungen sowie eine
Mindeststromversorgung aktiv.
HINWEIS:
Auch im Standby-Modus wird der Server mit Strom versorgt.
Verwenden Sie zum Herunterfahren des Servers eine der folgenden Methoden:
●
DEWW
Drücken Sie kurz die Netz-/Standby-Taste.
Einschalten des Servers
11
Dadurch werden Anwendungen und das Betriebssystem auf dem Server kontrolliert
heruntergefahren, bevor der Server in den Standby-Modus wechselt.
●
Halten Sie die Netz-/Standby-Taste länger als 4 Sekunden gedrückt, um den Server in den
Standby-Modus zu schalten.
Der Server wechselt dadurch in den Standby-Modus, ohne die laufenden Anwendungen und das
Betriebssystem zuvor ordnungsgemäß zu beenden. Wenn eine Anwendung nicht mehr reagiert,
können Sie mit dieser Methode ein Herunterfahren erzwingen.
●
Betätigen Sie über iLO 4 den virtuellen Netzschalter.
Dadurch werden Anwendungen und das Betriebssystem remote kontrolliert heruntergefahren,
bevor der Server in den Standby-Modus wechselt.
Stellen Sie sicher, dass sich der Server im Standby-Modus befindet, bevor Sie fortfahren. Die NetzLED muss gelb leuchten.
Öffnen der Frontblende
Wenn die Frontblende nicht von innen am Chassis gesichert ist, öffnen Sie die Blende.
Wenn die Frontblende von innen am Chassis gesichert ist, gehen Sie folgendermaßen vor (führen
Sie Schritte 1–3 nur aus, wenn der Server eingeschaltet ist):
12
1.
Fahren Sie den Server herunter (siehe Herunterfahren des Servers auf Seite 11).
2.
Trennen Sie das Netzkabel von der Stromquelle.
3.
Trennen Sie das Netzkabel vom Server.
4.
Entfernen Sie die Chassisabdeckung (Entfernen der Chassisabdeckung auf Seite 15).
Kapitel 2 Betrieb
DEWW
5.
Schieben Sie die Entriegelung nach oben, um die Frontblende vom Chassis zu lösen.
6.
Öffnen Sie die Frontblende.
Nehmen Sie den Frontrahmen ab
1.
DEWW
Öffnen Sie die Frontblende (Öffnen der Frontblende auf Seite 12).
Nehmen Sie den Frontrahmen ab
13
2.
Lösen Sie die Scharniere der Frontblende aus der Vorderseite.
Bringen Sie den Frontrahmen an
1.
Wenn die Chassisabdeckung entfernt wurde, bringen Sie sie wieder an (Installieren der
Chassisabdeckung auf Seite 15).
2.
Bringen Sie die Blende an der Vorderseite an, und schließen Sie sie dann.
3.
Wenn die Chassisabdeckung entfernt wurde, gehen Sie folgendermaßen vor:
a.
Schließen Sie das Netzkabel an den Server an.
b.
Drücken Sie die Netz-/Standby-Taste.
Der Server beendet den Standby-Modus und liefert dem System volle Leistung. Die NetzLED wechselt von gelb zu grün.
14
Kapitel 2 Betrieb
DEWW
Entfernen der Chassisabdeckung
1.
Fahren Sie den Server herunter (siehe Herunterfahren des Servers auf Seite 11).
2.
Trennen Sie das Netzkabel von der Stromquelle.
3.
Trennen Sie das Netzkabel vom Server.
4.
Trennen Sie alle Peripheriegeräte-Kabel vom Server.
5.
Wenn ein Kensington-Sicherheitskabel installiert ist, trennen Sie es von der Rückseite. Die
Dokumentation zum Sicherheitskabel enthält eine Anleitung.
6.
Lösen Sie die hinteren Rändelschrauben, mit denen die Chassisabdeckung befestigt ist.
7.
Schieben Sie die Chassisabdeckung zur Rückseite, und heben Sie sie dann vom Chassis ab.
Installieren der Chassisabdeckung
1.
DEWW
Richten Sie die Installationsmarkierungen auf der Chassisabdeckung an denen auf der
Vorderkante des Chassis aus, und schieben Sie die Chassisabdeckung dann wieder auf den
Server.
Entfernen der Chassisabdeckung
15
2.
Ziehen Sie die Rändelschrauben auf der Rückseite fest, um die Chassisabdeckung zu fixieren.
3.
Schließen Sie die Peripheriegeräte an den Server an (Anschließen der Peripheriegeräte
auf Seite 22).
4.
Wenn ein Kensington-Sicherheitskabel entfernt wurde, schließen Sie es auf der Rückseite an.
Die Dokumentation zum Sicherheitskabel enthält eine Anleitung.
5.
Verbinden Sie den Server mit dem Netzwerk. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
●
Schließen Sie das Ethernetkabel an (Anschließen des Ethernetkabels auf Seite 22).
●
Verbinden Sie den Server mit dem Switch (Einrichten des HP PS1810-8G Switches
(optional) auf Seite 28).
6.
Schließen Sie das Netzkabel an den Server an.
7.
Schalten Sie den Server ein (siehe Einschalten des Servers auf Seite 11).
Ausbauen der Systemplatinenbaugruppe
16
1.
Fahren Sie den Server herunter (siehe Herunterfahren des Servers auf Seite 11).
2.
Trennen Sie das Netzkabel von der Stromquelle.
3.
Trennen Sie das Netzkabel vom Server.
4.
Entfernen Sie die Chassisabdeckung (Entfernen der Chassisabdeckung auf Seite 15).
5.
Es wird empfohlen, ein Foto der derzeitigen Systemplatinen-Kabelverbindungen aufzunehmen,
um beim Zusammenbauen darauf zurückgreifen zu können.
6.
Wenn der Laufwerkskäfig an eine Speichercontrollerkarte angeschlossen ist, trennen Sie das
Mini-SAS-Kabel von der Karte.
7.
Trennen Sie alle an die Systemplatine angeschlossenen Kabel:
●
24-poliges Systemplatinen-Stromkabel
●
SATA-Kabel (nur, wenn ein optisches Laufwerk installiert ist)
●
Mini-SAS-Kabel (nur, wenn der Laufwerkskäfig an die Systemplatine angeschlossen ist)
Kapitel 2 Betrieb
DEWW
●
Vorderes I/O-Kabel (ziehen Sie die blaue Schlaufe nach oben, um das Kabel zu trennen)
●
Lüfterkabel
●
Umgebungstemperatursensor-Kabel (ziehen Sie die braune Schlaufe nach oben, um das
Kabel zu trennen)
In der folgenden Abbildung der Systemplatine zeigen die grauen Anschlüsse die
Systemplatinenkabel, die Sie abziehen müssen.
8.
DEWW
Drücken Sie Entriegelung des Systemplatinenfachs.
Ausbauen der Systemplatinenbaugruppe
17
9.
Schieben Sie die Systemplatinenbaugruppe vollständig aus dem Chassis.
Einbauen der Systemplatinenbaugruppe
18
1.
Schieben Sie die Systemplatinenbaugruppe in das Chassis.
2.
Schließen Sie alle zuvor von der Systemplatine und/oder der Erweiterungskarte abgezogenen
Kabel wieder an.
Kapitel 2 Betrieb
DEWW
3
Setup
Optionale Installationsservices
Die HP Care Pack Services für einen reibungslosen Serverbetrieb werden von erfahrenen,
zertifizierten Technikern durchgeführt und beinhalten Support-Pakete, die speziell auf HP ProLiant
Systeme zugeschnitten sind. In HP Care Packs können Sie Hardware- und Software-Support in
einem einzigen Paket beziehen. Für unterschiedliche Anforderungen sind verschiedene Service
Level-Optionen verfügbar.
HP Care Pack Services bieten aktualisierte Service Levels, mit denen die Standard-Produktgarantie
um sofort erhältliche und einfach anwendbare Support-Pakete zur Optimierung Ihrer ServerInvestition erweitert werden kann. Für Care Pack Services gibt es unter anderem folgende Optionen:
●
●
●
●
Hardware-Support
◦
Call-to-Repair-Service innerhalb 6 Stunden
◦
Innerhalb 4 Stunden am selben Tag, 24 x 7
◦
Innerhalb 4 Stunden am selben Arbeitstag
Software-Support
◦
Microsoft®
◦
Linux
◦
HP ProLiant Essentials (HP SIM und RDP)
◦
VMware
Integrierter Hardware- und Software-Support
◦
Critical Service
◦
Proactive 24
◦
Support Plus
◦
Support Plus 24
Inbetriebnahme- und Implementierungs-Services für Hardware und Software
Weitere Informationen über HP Care Pack Services finden Sie auf der HP Website
(http://www.hp.com/services/carepack).
Optimale Betriebsumgebung
Wählen Sie für die Installation des Servers einen Aufstellungsort aus, der den in diesem Abschnitt
beschriebenen Anforderungen entspricht.
Erforderliche Luftzirkulation und Mindestabstände
Lassen Sie an der Vorder- und der Rückseite des Servers mindestens 10 cm Freiraum, um eine
ordnungsgemäße Luftzirkulation zu gewährleisten.
DEWW
Optionale Installationsservices
19
ACHTUNG: Um eine unzureichende Kühlung und Schäden an den Geräten zu vermeiden, dürfen
die Lüftungsschlitze nicht blockiert werden.
Temperaturanforderungen
Zur Gewährleistung eines gefahrlosen und zuverlässigen Betriebs der Geräte sollte das System in
einer gut belüfteten, klimatisierten Umgebung installiert oder aufgestellt werden.
Die empfohlene maximale Betriebstemperatur (TMRA) für die meisten Serverprodukte liegt bei 35 °C.
Die Temperatur des Raums, in dem der Server aufgestellt wird, darf daher 35 °C nicht überschreiten.
ACHTUNG: So vermeiden Sie die Gefahr der Beschädigung von Geräten bei der Installation von
Optionen von Fremdherstellern:
Verhindern Sie, dass optionale Geräte die Luftzirkulation um den Server herum über die maximalen
zulässigen Grenzwerte hinaus behindern.
Die TMRA des Herstellers darf nicht überschritten werden.
Stromversorgungsanforderungen
Bei der Installation dieses Geräts müssen die national gültigen Vorschriften und Normen eingehalten
werden. Eventuell sind besondere Bestimmungen für Datenverarbeitungsgeräte zu beachten. Die
Geräte sind für den Einsatz in Installationen gedacht, die den Anforderungen der NFPA 70, Ausgabe
1999 (National Electric Code) und der NFPA-75, 1992 (Protection of Electronic Computer/Data
Processing Equipment) entsprechen. Die Anschlusswerte von Optionen befinden sich auf dem
Typenschild des jeweiligen Produkts oder in der mitgelieferten Dokumentation.
ACHTUNG: Verwenden Sie eine unterbrechungsfreie Stromversorgung, um den Server vor
Stromschwankungen und vorübergehenden Unterbrechungen zu schützen. Dieses Gerät schützt die
Hardware vor Schäden, die durch Überspannungen und Spannungsspitzen verursacht werden, und
hält den Systembetrieb auch während eines kurzzeitigen Stromausfalls aufrecht.
Bei der Installation mehrerer Server müssen unter Umständen zusätzliche Verteiler eingesetzt
werden, um die Stromversorgung aller Geräte zu gewährleisten. Halten Sie sich an folgende
Richtlinien:
●
Verteilen Sie die Leistungsbelastung durch den Server gleichmäßig auf die verfügbaren
Stromkreise.
●
Die gesamte Netzstromaufnahme des Systems darf 80 % des Maximalwertes für die betreffende
Leitung nicht überschreiten.
●
Verwenden Sie für dieses Gerät keine handelsüblichen Stromverteilerkabel.
●
Schließen Sie den Server an eine separate Steckdose an.
Erforderliche elektrische Erdung
Um einen einwandfreien Betrieb und die Sicherheit gewährleisten zu können, muss der Server
ordnungsgemäß geerdet werden. Bei Betrieb in den USA: Installieren Sie die Geräte gemäß NFPA
70, 1999, Artikel 250. Beachten Sie außerdem die einschlägigen örtlichen und regionalen
Bauvorschriften. Bei Betrieb in Kanada: Installieren Sie die Geräte gemäß Canadian Standards
Association, CSA C22.1, Canadian Electrical Code. In allen übrigen Ländern hat die Installation nach
den regionalen oder nationalen elektrischen Vorschriften wie der International Electrotechnical
Commission (IEC) Code 364, Teile 1 bis 7, zu erfolgen. Darüber hinaus müssen Sie sicherstellen,
dass sämtliche Stromverteilungsvorrichtungen, die in der Installation Verwendung finden, z. B.
Verzweigungsleitungen und Steckdosen eine normgerechte oder zertifizierte Erdung besitzen.
20
Kapitel 3 Setup
DEWW
Aufgrund der hohen Erdableitströme beim Anschließen mehrerer Server an dieselbe Stromquelle
wird von HP der Einsatz eines Stromverteilers (PDU) empfohlen, der entweder fest mit dem
Stromkreis des Gebäudes verbunden sein oder über ein fest montiertes Kabel mit einem Stecker
verfügen muss, das dem Industriestandard entspricht. Hier kommen NEMA-Schnappstecker oder
Stecker, die dem Standard IEC 60309 entsprechen, in Frage. Von der Verwendung handelsüblicher
Stromverteilerkabel für den Server wird abgeraten.
Serverspezifische Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
VORSICHT! Um die Verletzungsgefahr durch heiße Oberflächen zu vermeiden, lassen Sie die
Laufwerke und internen Systemkomponenten abkühlen, bevor Sie sie berühren.
VORSICHT! Um Verletzungen, elektrische Schläge oder eine Beschädigung des Geräts zu
vermeiden, müssen Sie das Netzkabel ziehen, damit der Server von der Stromversorgung getrennt
ist. Mit dem Netz-/Standbyschalter an der Vorderseite wird die Stromversorgung nicht vollständig
unterbrochen. Bis das Netzkabel gezogen wird, bleiben einige interne Schaltungen sowie eine
Mindeststromversorgung aktiv.
ACHTUNG: Verwenden Sie eine unterbrechungsfreie Stromversorgung, um den Server vor
Stromschwankungen und vorübergehenden Unterbrechungen zu schützen. Dieses Gerät schützt die
Hardware vor Schäden, die durch Überspannungen und Spannungsspitzen verursacht werden, und
hält den Systembetrieb auch während eines kurzzeitigen Stromausfalls aufrecht.
ACHTUNG: Betreiben Sie den Server nicht über längere Zeit mit geöffneter oder entfernter
Chassisabdeckung. Die reduzierte Kühlung durch die veränderte Luftzirkulation könnte zu
thermischen Schäden an Komponenten führen.
ACHTUNG: Beim Installieren von Hardware oder Durchführen von Wartungsverfahren, bei denen
auf interne Komponenten zugegriffen werden muss, empfiehlt HP, dass Sie zuerst alle Serverdaten
sichern, um Datenverlust zu vermeiden.
Identifizieren des Inhalts der Serververpackung
Packen Sie den Versandkarton des Servers aus, und suchen Sie nach den erforderlichen Materialien
und der Dokumentation für die Installation des Servers.
Zum Inhalt des Versandkartons des Servers gehören:
●
Server
●
Netzkabel
●
Gedruckte Einrichtungsdokumentation, Dokumentations-CD und Softwareprodukte
Für einzelne Verfahren benötigen Sie die folgenden Hilfsmittel:
DEWW
●
T-10/T-15 Torx-Schraubendreher (siehe T-10/T-15 Torx-Schraubendreher auf Seite 10)
●
Hardwareoptionen
●
Netzwerk-Switch, Option
●
Betriebssystem oder Anwendungssoftware
Serverspezifische Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
21
Installieren der Hardwareoptionen
Installieren Sie alle Hardwareoptionen, bevor Sie den Server initialisieren. Informationen zur
Installation von Optionen finden Sie in der Dokumentation zu den Optionen. Serverspezifische
Informationen finden Sie unter „Installation der Hardwareoptionen“ (siehe „Installation der
Hardwareoptionen“ auf Seite 35).
Anschließen der Peripheriegeräte
Die E/A-Anschlüsse sind farbig codiert und mit Symbolen versehen.
Der Server verfügt über sieben USB-Anschlüsse:
●
Vier externe USB 2.0-Anschlüsse
, jeweils zwei auf der Vorder- und der Rückseite
●
Zwei externe USB 3.0-Anschlüsse
●
Ein interner USB 2.0-Anschluss auf der Systemplatine
auf der Rückseite
Das System-ROM unterstützt USB 2.0
. Diese Anschlüsse können also genutzt werden, bevor
das Betriebssystem geladen wurde. Schließen Sie USB-Geräte während der Ersteinrichtung des
Servers oder beim Konfigurieren der BIOS-Einstellungen an die USB 2.0-Anschlüsse
an.
Die USB 3.0-Anschlüsse
sind betriebssystemabhängig. Diese Anschlüsse funktionieren erst,
nachdem das Betriebssystem geladen wurde. Zudem setzen die folgenden zwei Betriebssysteme die
Installation des USB 3.0-Gerätetreibers voraus:
●
Microsoft Windows Server 2008 SP2 (x86 und x86-64-Editionen)
●
Microsoft Windows Server 2008 R2 SP1
●
Der USB 3.0-Treiber befindet sich im SPP-Download, wenn eine Systemeinrichtung via
Intelligent Provisioning vorgenommen wird. Weitere Informationen über Intelligent ProvisioningTreiber, -Firmware und -SPP finden Sie auf der HP Website (http://www.hp.com/go/spp/
download).
Anschließen des Ethernetkabels
Der Server unterstützt die folgenden Ethernetanschlüsse auf der Rückseite:
22
Kapitel 3 Setup
DEWW
●
NIC 1/gemeinsam genutzter iLO Anschluss
●
NIC 2-Anschluss
●
Dedizierter iLO Anschluss
So schließen Sie ein Ethernetkabel an:
DEWW
1.
Schließen Sie ein Ende des Ethernetkabels an den NIC 1-Anschluss an.
2.
Schließen Sie das andere Ende des Ethernetkabels an eine Netzwerkbuchse an.
Anschließen des Ethernetkabels
23
Einschalten und Auswählen von Systemstart-Optionen
VORSICHT! Beachten Sie die folgenden Sicherheitshinweise, um Stromschläge oder
Beschädigungen der Geräte zu vermeiden:
Verwenden Sie ausschließlich Netzkabel mit intaktem Erdungsleiter. Der Erdungsleiter erfüllt eine
wichtige Sicherheitsfunktion.
Schließen Sie das Netzkabel an eine geerdete Steckdose an, die jederzeit leicht zugänglich ist.
Wenn Sie Geräte vom Netz nehmen, ziehen Sie das Netzkabel vom Netzteil ab.
Das Netzkabel muss so geführt werden, dass es nicht im Weg liegt oder gequetscht wird. Lassen Sie
bei Steckern, Steckdosen und Geräteanschlüssen besondere Vorsicht walten.
1.
Schließen Sie das Netzkabel an den Server an.
2.
Öffnen Sie die Halteklemme des Netzkabels, und führen Sie das Netzkabel durch den
Knickschutz-Clip.
3.
Drücken Sie den Clip in seine Position, um das Netzkabel zu sichern.
4.
Schließen Sie das Netzkabel an die Wechselstromversorgung an.
Der Server wird automatisch eingeschaltet, nachdem das Netzkabel angeschlossen wurde.
24
Kapitel 3 Setup
DEWW
5.
Prüfen der Betriebsanzeige
anliegt.
des Servers. Die LED blinkt grün, um zu melden, dass Strom
6.
Gehen Sie während des ersten Bootens des Servers (POST) wie folgt vor:
●
Erfahrene Benutzer können die ROM-Standardeinstellungen für die Serverkonfiguration
ändern, indem sie F9 drücken, wenn zum Aufrufen von RBSU aufgefordert werden. RBSU
wird standardmäßig in englischer Sprache ausgeführt.
●
Um die von HP empfohlene Standardserverkonfiguration beizubehalten und das
Betriebssystem zu installieren, drücken Sie F10, um Intelligent Provisioning zu starten.
Fahren Sie mit dem nächsten Abschnitt fort.
Weitere Informationen zur automatischen Serverkonfiguration finden Sie im HP ROM-Based
Setup Utility Benutzerhandbuch auf der Documentation CD oder in der HP RBSU Information
Library (http://www.hp.com/go/rbsu/docs).
Durchführen der Systemersteinrichtung
HP empfiehlt für die Installation des Server-Betriebssystems die Verwendung von Intelligent
Provisioning. Dabei werden alle Firmwarekomponenten, Treiber und Tools, die das System benötigt,
in einem einzigen Prozess installiert.
Intelligent Provisioning unterstützt die Installation folgender Betriebssysteme: Microsoft Windows,
Red Hat und SUSE Linux sowie VMware.
HINWEIS: Bei der Installation eines Windows-Betriebssystems bietet Intelligent Provisioning nur
Unterstützung für die Installation der 64-Bit-Version des Betriebssystems.
HINWEIS: Für das Installieren von VMware ESXi oder ESX wird ein spezielles HP Image mit den
Treibern für die VMware-Geräte benötigt, die im VMware-Standardimage nicht enthalten sind. Das
Bild ist auf der HP Website (http://www.hp.com/go/esxidownload) verfügbar.
DEWW
Durchführen der Systemersteinrichtung
25
Aktivieren von Intelligent Provisioning
Befolgen Sie die Aufforderungen im Bildschirm Set Preferences (Voreinstellungen festlegen), um
Intelligent Provisioning zu aktivieren.
Wenn Sie sich für HP Insight Remote Support registrieren möchten, müssen Sie Ihren HP Passport
Benutzernamen und das zugehörige Kennwort bereithalten. Weitere Informationen finden Sie unter
HP Insight Remote Support and Insight Online Setup Guide for ProLiant Gen8 Servers and
HP BladeSystem c-Class Enclosures (HP Insight Remote Support und Insight OnlineEinrichtungsleitfaden für ProLiant Gen8 Server und BladeSystem c-Class Gehäuse) auf der
HP Website (http://www.hp.com/go/insightremotesupport/docs).
Konfigurieren Sie das Laufwerk
Wenn Sie eine optionale HP Smart Array Controllerkarte (Installieren eines Speichercontrollers
auf Seite 40) verwenden möchten, notieren Sie sich für diesen Vorgang den Modellnamen.
Greifen Sie für weitere Informationen zum Speichercontroller und zu seinen Funktionen auf die
relevante Controller-Benutzerdokumentation auf der HP Website (http://www.hp.com/go/
smartstorage/docs) zu.
Informationen zum Konfigurieren von Arrays finden Sie im HP Smart Storage Administrator User
Guide (HP Smart Storage Administrator Benutzerhandbuch) auf der HP Website
(http://www.hp.com/go/smartstorage/docs).
So erstellen Sie ein Laufwerksarray:
1.
Klicken Sie im Intelligent Provisioning-Hauptbildschirm auf Perform Maintenance (Wartung
durchführen).
2.
Wählen Sie im Bildschirm Maintenance (Wartung) HP Smart Storage Administrator (HP SSA).
Das System startet die HP SSA GUI.
3.
Wählen Sie auf der linken Seite des Bildschirms das bevorzugte HP Smart Array Controller
Gerät, und klicken Sie dann unter den verfügbaren Optionen auf Configure (Konfigurieren).
Das Panel Configure (Konfigurieren) wird angezeigt.
4.
Klicken Sie auf Create Array (Array erstellen).
5.
Wählen Sie die Array-Einstellungen für das ausgewählte Gerät.
6.
Mit den Schaltflächen Next (Weiter) und Back (Zurück) können Sie durch mehrere
Optionsbildschirme navigieren.
7.
Klicken Sie auf Save (Speichern) oder OK.
8.
Klicken Sie auf Exit HP SSA (HP SSA beenden).
9.
Klicken Sie auf PREVIOUS (ZURÜCK).
Installieren Sie das Betriebssystem
1.
26
Wenn Sie das Betriebssystem von einer CD oder einem externen USB-Laufwerk aus
installieren, gehen Sie nach einem der folgenden Verfahren vor:
Kapitel 3 Setup
DEWW
●
Führen Sie die BS-Image-CD in das optische Laufwerk des Servers ein. Wenn ein
optisches Laufwerk nicht installiert ist, schließen Sie ein optisches USB-Laufwerk an den
USB 2.0-Anschluss
des Servers an.
●
Schließen Sie das USB-Speicherlaufwerk mit dem Betriebssystemimage an den USB 2.0Anschluss
des Servers an.
2.
Wählen Sie im Intelligent Provisioning-Hauptbildschirm Configure and Install (Konfiguration und
Installation).
3.
Das System erkennt die Standard-Hardwareeinstellungen. Behalten Sie diese Einstellungen bei,
oder passen Sie sie an Ihre Anforderungen an.
4.
Befolgen Sie die Anweisungen auf dem Bildschirm zur Installation des Betriebssystems.
Schließen Sie die Systemeinrichtung ab
Prüfen Sie die Server-LEDs, um sicherzustellen, dass der Server normal funktioniert:
●
Netz-LED
– Grüne Daueranzeige
●
NIC-Status-LED
●
Laufwerksstatus-LED
●
Zustands-LED-Leiste – Blaue Daueranzeige
– Grüne Daueranzeige
– Grüne Daueranzeige
Verwenden Sie für Serververwaltungsarbeiten nach der Ersteinrichtung des Servers entweder den
dedizierten iLO Anschluss (standardmäßig aktiviert) oder den NIC 1-/gemeinsam genutzten iLO
Anschluss
(standardmäßig deaktiviert). Aktivieren Sie die gemeinsam genutzte iLO-Funktion in
iLO RBSU).
Weitere Informationen zu iLO Verwaltungsarbeiten finden Sie auf der HP Website
(http://www.hp.com/go/ilomgmtengine/docs).
Registrieren des Servers
Für schnelleren Service und effizienteren Support registrieren Sie das Produkt auf der HP Product
Registration Website (http://register.hp.com).
DEWW
Schließen Sie die Systemeinrichtung ab
27
Einrichten des HP PS1810-8G Switches (optional)
Wenn Sie den Server mit dem HP PS1810-8G Switch verwenden möchten, befolgen Sie die
Anweisungen in diesem Abschnitt. Für Bereitstellungen mit mehr als acht Netzwerkports empfiehlt
HP, den HP PS1810-24G Switch und nicht den HP PS1810-8G Switch zu verwenden.
Weitere Informationen zu Switch-Einstellungen und Vorgehensweisen finden Sie in der
Dokumentation zu Ihrem Switch-Modell auf der HP-Website (http://www.hp.com/networking/support).
Montieren Sie den Switch mit dem Server
1.
Bringen Sie die selbstklebenden Gummipads an der Unterseite des Switches an.
2.
Stapeln Sie den Switch mit dem Server:
ACHTUNG: Das Gewicht, das auf dem Switch platziert werden kann, ist beschränkt. Zur
Vermeidung von Verletzungen oder Beschädigungen der Geräte aufgrund einer instabilen
Server-Switch-Stapelung sollten Sie nicht mehr als zwei Server auf den Switch setzen.
●
28
Kapitel 3 Setup
Untere Position: Platzieren Sie den Server auf dem Switch.
DEWW
●
Obere Position: Platzieren Sie den Switch auf dem Server. Sie können bis zu drei
MicroServer stapeln.
Führen Sie den Switch-Selbsttest durch
1.
Schließen Sie ein Ethernetkabel an den Switch und dann an eine Netzwerkbuchse an.
2.
Wenn Sie einen Wand-Netzadapter verwenden, gehen Sie wie folgt vor:
a.
DEWW
Schließen Sie den Netzadapter an den Switch an.
Führen Sie den Switch-Selbsttest durch
29
b.
3.
Schließen Sie den Netzadapter an die Wechselstromversorgung an.
Wenn Sie einen In-Line-Netzadapter verwenden, gehen Sie wie folgt vor:
a.
Schließen Sie den Netzadapter an den Switch an.
b.
Schließen Sie das Netzkabel an den Adapter an.
c.
Schließen Sie das Netzkabel an die Wechselstromversorgung an.
4.
Prüfen Sie die Betriebsanzeige des Switches. Diese LED leuchtet dauerhaft in grüner Farbe und
zeigt damit an, dass die Stromversorgung vorliegt.
5.
Prüfen Sie die folgenden Switch-LEDs:
●
Die Verbindungs-/Aktivitäts-LED am verwendeten Netzwerkanschluss des Switches:
Anfänglich grüne Daueranzeige meldet erfolgreiche Verbindungsherstellung, grünes
Blinken meldet dann aktive Kommunikation mit dem Netzwerk.
●
Fehler-LED – Bleibt ausgeschaltet zur Anzeige des erfolgreichen Abschlusses des
Selbsttests.
Weitere Information zur Position der Switch-LEDs und zu deren Verhalten während des
Selbsttests finden Sie in der Dokumentation des Switches.
Verbinden Sie den Server mit dem Switch
Sie können den Server auf eine der folgenden Weisen mit dem Switch verbinden:
30
Kapitel 3 Setup
DEWW
●
Eine einfache Ethernetverbindung ohne iLO-Funktion
●
Eine Ethernetverbindung mit iLO-Funktion über den dedizierten iLO 4-Anschluss
●
Eine Ethernetverbindung mit iLO-Funktion über den gemeinsam genutzten iLO 4-Anschluss
So stellen Sie eine einfache Ethernetverbindung her:
1.
Schließen Sie ein Ethernet-Kabel an den NIC-Anschluss 1 oder 2 des Servers an.
2.
Schließen das Kabel einen beliebigen Switch-Netzwerkport an.
So stellen Sie eine Ethernetverbindung mit iLO-Funktion über den dedizierten iLO-Anschluss her:
DEWW
1.
Schließen Sie ein Ethernet-Kabel an den NIC-Anschluss 1 oder 2 des Servers an.
2.
Schließen das Kabel einen beliebigen Switch-Netzwerkport an.
3.
Schließen Sie ein Ethernetkabel an den dedizierten iLO-Anschluss des Servers und dann an
einen beliebigen Switch-Netzwerkport an.
Verbinden Sie den Server mit dem Switch
31
So stellen Sie eine Ethernetverbindung mit iLO-Funktion über den gemeinsam genutzten iLOAnschluss her:
32
1.
Greifen Sie auf das iLO RBSU zu, indem Sie den Server neu starten und dann während des
POST F8 drücken.
2.
Wählen Sie im Menü Network (Netzwerk) die Option NIC and TCP/IP (NIC und TCP/IP).
Kapitel 3 Setup
DEWW
DEWW
3.
Setzen Sie das Feld Network Interface Adapter (Netzwerkschnittstellenadapter) auf Shared
Network Port – LOM (Gemeinsam benutzter Netzwerkport – LOM).
4.
Drücken Sie zum Speichern der Änderung F10.
5.
Wählen Sie zum Schließen von iLO RBSU im Menü File (Datei) die Option Exit (Beenden).
6.
Schließen Sie ein Ethernetkabel an den NIC 1/gemeinsam genutzten iLO-Anschluss des
Servers und dann an einen beliebigen Switch-Netzwerkport an.
Verbinden Sie den Server mit dem Switch
33
Schließen Sie die Switch-Einrichtung ab
Prüfen Sie nach dem Herstellen der Ethernetkabelverbindung die Netzwerk-LEDs am Server und am
Switch, um sicherzustellen, dass die Verbindung hergestellt wurde:
34
●
NIC-Status-LED an der Vorderseite des Servers
●
Die Verbindung-/Aktivitäts-LED am verwendeten Netzwerkanschluss des Switches – Anfänglich
grüne Daueranzeige zur Anzeige der erfolgreichen Verbindung, dann grün blinkend zur Anzeige
der aktiven Kommunikation mit dem Netzwerk.
Kapitel 3 Setup
– Grüne Daueranzeige
DEWW
4
Installation der Hardwareoptionen
Einführung
Wenn Sie mehr als eine Option installieren möchten, sollten Sie zunächst die Installationsanleitungen
für alle Hardwareoptionen lesen und feststellen, welche Schritte sich in etwa gleichen. Sie können
den Installationsvorgang auf diese Weise optimieren.
VORSICHT! Um die Verletzungsgefahr durch heiße Oberflächen zu vermeiden, lassen Sie die
Laufwerke und internen Systemkomponenten abkühlen, bevor Sie sie berühren.
ACHTUNG: Um Schäden an elektrischen Komponenten zu vermeiden, muss der Server vor der
Installation ordnungsgemäß geerdet werden. Eine unzureichende Erdung kann zu elektrostatischer
Entladung führen.
Frontblende
Verwenden Sie die austauschbaren farbigen Frontblenden in diesem Optionskit, um das
Erscheinungsbild des Servers anzupassen.
●
Dekorativ: Wählen Sie eine Frontblende in der Farbe, die zur Büroeinrichtung passt.
●
Funktional: In einem Büro mit mehreren Servern können Frontblenden in unterschiedlichen
Farben verwendet werden, um die Funktion des jeweiligen Servers zu kennzeichnen.
Weitere Informationen zu den Funktionen, Spezifikationen, Optionen, Konfigurationen
und zur Kompatibilität des Produkts enthalten die QuickSpecs auf der HP Website
(http://www.hp.com/go/qs).
So installieren Sie die Komponente:
Führen Sie die Schritte 1–3 nur aus, wenn die Frontblende von innen am Chassis befestigt ist.
DEWW
1.
Fahren Sie den Server herunter (siehe Herunterfahren des Servers auf Seite 11).
2.
Trennen Sie das Netzkabel von der Stromquelle.
3.
Trennen Sie das Netzkabel vom Server.
4.
Nehmen Sie den Frontrahmen ab (siehe Nehmen Sie den Frontrahmen ab auf Seite 13).
5.
Entfernen Sie die Schrauben, mit denen der Blendenrahmen an der Frontblende befestigt ist.
Einführung
35
6.
Trennen Sie die Frontblende vom Blendenrahmen.
Bewahren Sie die Frontblende auf, um sie später verwenden zu können.
7.
Bauen Sie die gewünschte Frontblende in den Blendenrahmen ein, und befestigen Sie die
Baugruppe mit den im vorherigen Schritt ausgebauten Schrauben.
Ersatzschrauben sind ebenfalls im Optionskit enthalten.
36
Kapitel 4 Installation der Hardwareoptionen
DEWW
8.
Installieren Sie die Frontblende, und schließen Sie sie dann.
Wenn die Chassisabdeckung zur Vorbereitung der Installation entfernt wurde, können Sie die
Blende am Chassis befestigen, indem Sie die Entriegelung nach unten schieben.
9.
Wenn die Chassisabdeckung entfernt wurde, gehen Sie folgendermaßen vor:
a.
Installieren Sie die Chassisabdeckung (Installieren der Chassisabdeckung auf Seite 15).
b.
Schließen Sie das Netzkabel an den Server an.
c.
Drücken Sie die Netz-/Standby-Taste.
Der Server beendet den Standby-Modus und liefert dem System volle Leistung. Die NetzLED wechselt von gelb zu grün.
Laufwerksoptionen
Der Server unterstützt vier LFF-Nicht-Hot-Plug-SATA-Laufwerke.
Richtlinien zur Laufwerksinstallation
Die folgenden allgemeinen Richtlinien sind beim Hinzufügen von Festplatten zum Server
zu beachten:
●
Das System legt automatisch alle Gerätenummern fest.
●
Bestücken Sie die Laufwerkseinschübe basierend auf der Laufwerksnummerierungsfolge.
Beginnen Sie am Laufwerkseinschub mit der niedrigsten Gerätenummer.
●
Laufwerke, die zusammen im gleichen Laufwerks-Array gruppiert werden, müssen die gleiche
Kapazität aufweisen, damit größtmöglicher Speicherplatz effizient bereitgestellt wird.
Installieren eines Nicht-Hot-Plug-Laufwerks
Weitere Informationen zu den Funktionen, Spezifikationen, Optionen, Konfigurationen
und zur Kompatibilität des Produkts enthalten die QuickSpecs auf der HP Website
(http://www.hp.com/go/qs).
DEWW
Laufwerksoptionen
37
ACHTUNG: Um eine unsachgemäße Kühlung und eine Beschädigung durch Überhitzung zu
vermeiden, darf der Server nur in Betrieb genommen werden, wenn alle Laufwerkseinschübe
mit einer Komponente oder einem Blindmodul bzw. einer Blende bestückt sind.
So installieren Sie die Komponente:
38
1.
Fahren Sie den Server herunter (siehe Herunterfahren des Servers auf Seite 11).
2.
Trennen Sie das Netzkabel von der Stromquelle.
3.
Trennen Sie das Netzkabel vom Server.
4.
Öffnen Sie die Frontblende (Öffnen der Frontblende auf Seite 12).
5.
Entfernen Sie den Laufwerksträger.
6.
Entfernen Sie die beiden Metallhalterungen vom Laufwerksträger.
Kapitel 4 Installation der Hardwareoptionen
DEWW
7.
Installieren Sie das Laufwerk im Träger.
8.
Installieren Sie das Laufwerk.
9.
Schließen Sie den Frontrahmen.
10. Wenn die Chassisabdeckung entfernt wurde, gehen Sie folgendermaßen vor:
a.
Installieren Sie die Chassisabdeckung (Installieren der Chassisabdeckung auf Seite 15).
b.
Schließen Sie das Netzkabel an den Server an.
c.
Drücken Sie die Netz-/Standby-Taste.
Der Server beendet den Standby-Modus und liefert dem System volle Leistung. Die NetzLED wechselt von gelb zu grün.
Informationen zum Konfigurieren von Arrays finden Sie im HP Smart Storage Administrator User
Guide (HP Smart Storage Administrator Benutzerhandbuch) auf der HP Website
(http://www.hp.com/go/smartstorage/docs).
Controller-Optionen
Der Server wird mit einem integrierten Smart Array B120i Controller geliefert. Weitere Informationen
zum Controller und seinen Funktionen finden Sie im HP Dynamic Smart Array RAID Controller User
Guide (HP Dynamic Smart Array RAID Controller Benutzerhandbuch) auf der HP Website
(http://www.hp.com/go/smartstorage/docs).
DEWW
Controller-Optionen
39
Informationen zum Konfigurieren von Arrays finden Sie im HP Smart Storage Administrator User
Guide (HP Smart Storage Administrator Benutzerhandbuch) auf der HP Website
(http://www.hp.com/go/smartstorage/docs).
Weitere Informationen zu den Funktionen, Spezifikationen, Optionen, Konfigurationen
und zur Kompatibilität des Produkts enthalten die QuickSpecs auf der HP Website
(http://www.hp.com/go/qs).
Der Server unterstützt FBWC. FBWC besteht aus einem Cache-Modul und einem Kondensatorpack.
Das DDR-Cache-Modul puffert und speichert die vom Controller geschriebenen Daten. Wenn das
System mit Strom versorgt wird, wird das Kondensatorpack in ca. 5 Minuten voll aufgeladen. Im Falle
eines Stromausfalls des Systems liefert ein voll aufgeladenes Kondensatorpack bis zu 80 Sekunden
lang Strom. In diesem Zeitraum überträgt der Controller die Cache-Daten aus dem DDR-Speicher in
den Flash-Speicher, wo sie unbegrenzt lange verbleiben, oder bis ein Controller sie aus dem FlashSpeicher abruft.
Der Schutz der Daten und die zeitlichen Beschränkungen gelten auch für den Fall eines
Stromausfalls. Wenn das System wieder mit Strom versorgt wird, werden die beibehaltenen Daten in
einem Initialisierungsvorgang auf die Speicherlaufwerke geschrieben.
ACHTUNG: Die Pinbelegung des Anschlusses für das Cache-Modul entspricht nicht dem
Branchenstandard mit DDR3-Mini-DIMMs. Verwenden Sie den Controller nicht mit Cache-Modulen,
die für andere Controller-Modelle bestimmt sind, da dies eine Fehlfunktion des Controllers und
Datenverlust zur Folge haben könnte. Übertragen Sie dieses Cache-Modul außerdem nicht auf ein
nicht unterstütztes Controllermodell, da dies zu Datenverlusten führen kann.
ACHTUNG: Um eine Fehlfunktion des Servers oder eine Beschädigung des Geräts zu vermeiden,
dürfen Sie den Kondensatorpack nicht hinzufügen oder entfernen, während eine
Kapazitätserweiterung der Arrays, eine Migration der RAID-Ebene oder eine Migration der StripeGröße im Gange ist.
ACHTUNG: Warten Sie nach dem Herunterfahren des Servers 30 Sekunden lang. Überprüfen Sie
dann zunächst die gelbe LED, bevor Sie das Kabel vom Cache-Modul trennen. Blinkt die gelbe LED
nach 30 Sekunden, dann entfernen Sie das Kabel nicht vom Cache-Modul. Das Cache-Modul fertigt
derzeit eine Sicherungskopie der Daten an. Wenn das Kabel bei blinkender gelber LED ausgesteckt
wird, führt dies zu Datenverlust.
HINWEIS: Bei der Installation verfügt das Kondensatorpack möglicherweise über eine geringe
Ladung. Wenn das Pack nur gering geladen ist, wird beim Einschalten in einer POST-Fehlermeldung
darauf hingewiesen, dass das Kondensatorpack vorübergehend deaktiviert ist. Es sind keine weiteren
Maßnahmen erforderlich. Die internen Schaltungen sorgen automatisch für eine Aufladung der
Kondensatoren und die Aktivierung des Kondensatorpacks. Dieser Vorgang kann bis zu vier Stunden
dauern. Während dieses Zeitraums funktioniert das Cache-Modul einwandfrei, jedoch ohne die durch
das Akku-Pack ermöglichten Leistungsvorteile.
Installieren eines Speichercontrollers
HINWEIS: Weitere Installations- und Konfigurationsinformationen finden Sie in der mit der Option
gelieferten Dokumentation.
So installieren Sie die Komponente:
40
1.
Fahren Sie den Server herunter (siehe Herunterfahren des Servers auf Seite 11).
2.
Trennen Sie das Netzkabel von der Stromquelle.
Kapitel 4 Installation der Hardwareoptionen
DEWW
3.
Trennen Sie das Netzkabel vom Server.
4.
Entfernen Sie die Chassisabdeckung (Entfernen der Chassisabdeckung auf Seite 15).
5.
Installieren Sie den Speicher-Controller (siehe Optionale Erweiterungskarten auf Seite 50).
6.
Schließen Sie erforderlichen interne Kabel an den Speichercontroller an. Informationen zur
internen Laufwerksverkabelung finden Sie unter „Speicherverkabelung“.
7.
Wenn Sie ein FBWC-Modul oder ein Kondensator-Pack verwenden möchten, installieren Sie
diese Optionen nun (siehe Installieren des FBWC-Moduls und des Kondensatorpacks
auf Seite 41).
8.
Öffnen Sie die Frontblende (Öffnen der Frontblende auf Seite 12).
9.
Installieren Sie die Laufwerke (siehe Laufwerksoptionen auf Seite 37).
ACHTUNG: Um eine unsachgemäße Kühlung und eine Beschädigung durch Überhitzung zu
vermeiden, darf der Server nur in Betrieb genommen werden, wenn alle Laufwerkseinschübe
mit einer Komponente oder einem Blindmodul bzw. einer Blende bestückt sind.
10. Schließen Sie den Frontrahmen.
11. Installieren Sie die Chassisabdeckung (Installieren der Chassisabdeckung auf Seite 15).
12. Schließen Sie das Netzkabel an den Server an.
13. Drücken Sie die Netz-/Standby-Taste.
Der Server beendet den Standby-Modus und liefert dem System volle Leistung. Die Netz-LED
wechselt von gelb zu grün.
Greifen Sie für weitere Informationen zum Speichercontroller und zu seinen Funktionen auf die
relevante Controller-Benutzerdokumentation auf der HP Website (http://www.hp.com/go/
smartstorage/docs) zu.
Informationen zum Konfigurieren von Arrays finden Sie im HP Smart Storage Administrator User
Guide (HP Smart Storage Administrator Benutzerhandbuch) auf der HP Website
(http://www.hp.com/go/smartstorage/docs).
Installieren des FBWC-Moduls und des Kondensatorpacks
ACHTUNG: Bei Systemen mit externen Datenspeichergeräten ist der Server die Einheit, die zuerst
ausgeschaltet und zuletzt wieder eingeschaltet werden muss. Mit dieser Maßnahme stellen Sie
sicher, dass die externen Laufwerke beim Einschalten des Servers nicht irrtümlich als ausgefallen
gekennzeichnet werden.
So installieren Sie die Komponente:
DEWW
1.
Fahren Sie den Server herunter (siehe Herunterfahren des Servers auf Seite 11).
2.
Trennen Sie das Netzkabel von der Stromquelle.
3.
Trennen Sie das Netzkabel vom Server.
4.
Entfernen Sie die Chassisabdeckung (Entfernen der Chassisabdeckung auf Seite 15).
5.
Installieren Sie den Speicher-Controller (siehe Installieren eines Speichercontrollers
auf Seite 40).
Controller-Optionen
41
42
6.
Installieren Sie das Cache-Modul auf dem Speichercontroller.
7.
Setzen Sie den Kondensatorpack ein:
a.
Öffnen Sie die Halterung des Kondensatorpacks.
b.
Positionieren Sie den Kondensatorpack zwischen den beiden vertikalen Laschen in der
Nähe der Halterung.
c.
Schließen Sie die Halterung des Kondensatorpacks.
d.
Leiten Sie das Kabel für den Kondensatorpack durch die interne Öffnung auf der linken
Seite im Chassis nach unten zur Systemplatine.
Kapitel 4 Installation der Hardwareoptionen
DEWW
8.
Schließen Sie das Kabel des Kondensatorpacks an das Cache-Modul an.
9.
Befestigen Sie das Kabel des Kondensatorpacks in den entsprechenden Kabelführungsclips:
a.
Sichern Sie das Kabel in den beiden Kabelclips auf der Rückseite.
b.
Sichern Sie das Kabel im internen Kabelclip auf der linken Seite des Chassis.
c.
Sichern Sie die überschüssige Länge des Kabels im oberen Kabelclip des Chassis.
10. Installieren Sie die Chassisabdeckung (Installieren der Chassisabdeckung auf Seite 15).
11. Schließen Sie das Netzkabel an den Server an.
12. Drücken Sie die Netz-/Standby-Taste.
Der Server beendet den Standby-Modus und liefert dem System volle Leistung. Die Netz-LED
wechselt von gelb zu grün.
DEWW
Controller-Optionen
43
Optionales optisches Laufwerk
Weitere Informationen zu den Funktionen, Spezifikationen, Optionen, Konfigurationen
und zur Kompatibilität des Produkts enthalten die QuickSpecs auf der HP Website
(http://www.hp.com/go/qs).
So installieren Sie die Komponente:
1.
Fahren Sie den Server herunter (siehe Herunterfahren des Servers auf Seite 11).
2.
Trennen Sie das Netzkabel von der Stromquelle.
3.
Trennen Sie das Netzkabel vom Server.
4.
Entfernen Sie die Chassisabdeckung (Entfernen der Chassisabdeckung auf Seite 15).
5.
Drücken Sie die Freigaberiegel des Blindmoduls für das optische Laufwerk, und ziehen Sie das
Blindmodul dann aus dem Laufwerkseinschub.
Bewahren Sie die Blindmodul zur zukünftigen Verwendung auf.
44
Kapitel 4 Installation der Hardwareoptionen
DEWW
6.
Installieren Sie das optische Laufwerk im Einschub.
7.
Schließen Sie das SATA Y-Kabel für das optische Laufwerk an:
a.
Schließen Sie die Masseseite des Y-Kabels an das optische Laufwerk an.
b.
Schließen Sie die Stromkomponente des Y-Kabels an das Stromkabel P3 an.
c.
Verlegen Sie die Datenkomponente des Y-Kabels durch die Öffnung in der linken Seite des
Chassis nach unten zur Systemplatine.
d.
Schließen Sie die Datenkomponente des Y-Kabels an den SATA-Anschluss auf der
Systemplatine an.
Informationen zum Verlegen von Kabeln finden Sie unter „Verkabelung optischer
Laufwerke“ (siehe Verkabelung des optischen Laufwerks auf Seite 57).
8.
DEWW
Befestigen Sie das SATA-Kabel für das optische Laufwerk in den entsprechenden
Kabelführungsclips:
Optionales optisches Laufwerk
45
9.
a.
Sichern Sie überschüssiges Kabel im oberen Kabelclip des Chassis.
b.
Sichern Sie das Kabel im internen Kabelclip auf der linken Seite des Chassis.
Installieren Sie die Chassisabdeckung (Installieren der Chassisabdeckung auf Seite 15).
10. Schließen Sie das Netzkabel an den Server an.
11. Drücken Sie die Netz-/Standby-Taste.
Der Server beendet den Standby-Modus und liefert dem System volle Leistung. Die Netz-LED
wechselt von gelb zu grün.
Speicheroptionen
Das Subsystem des Serverspeichers unterstützt nur UDIMMs. UDIMMs stellen den SpeichermodulBasistyp dar und bieten weniger Latenz und einen (relativ) geringen Stromverbrauch. Die Kapazität
ist jedoch begrenzt.
Der Server unterstützt zweireihige PC3-10600E/PC3-12800E (DDR3 ECC) DIMMs mit einer
Geschwindigkeit von 1333 MHz oder 1600 MHz.
Die Speichergeschwindigkeit hängt von der Art des Prozessors und der Anzahl der im Server
installierten DIMMs ab. Installierte DIMMs können bei 1600 MT/s oder 1333 MT/s in Betrieb
genommen werden. Weitere Informationen enthalten die technischen Daten zum installierten
Prozessor.
HP SmartMemory
Das bei Gen8 Servern eingeführte HP SmartMemory authentifiziert und entsperrt bestimmte
Funktionen, die nur für HP qualifizierten Speicher verfügbar sind. Außerdem prüft HP SmartMemory,
ob der installierte Speicher den HP Qualifikations- und Testprozess bestanden hat. Die Leistung des
qualifizierten Speichers ist für HP ProLiant und BladeSystem Server optimiert; zudem bietet dieser
Speicher durch HP Active Health und Verwaltungssoftware auch künftig erweiterte Unterstützung.
Einige Leistungsmerkmale sind spezifisch für HP SmartMemory. Branchenüblich ist zudem die
Unterstützung für UDIMM-Module mit 2 DIMMs pro Kanal bei 1066 MT/s. HP SmartMemory
unterstützt 2 DIMMs pro Kanal mit 1333 MT/s oder eine um 25 % größere Bandbreite.
46
Kapitel 4 Installation der Hardwareoptionen
DEWW
DIMM-Identifizierung
Halten Sie sich zum Bestimmen der DIMM-Eigenschaften an das angebrachte Etikett und die
folgende Abbildung und Tabelle.
Element
Beschreibung
Definition
1
Size
—
2
Reihen
1R = Einreihig
2R = Zweireihig
4R = Vierreihig
3
Datenbreite
x4 = 4 Bit
x8 = 8 Bit
4
Nennspannung
L = Niederspannung (1,35V)
U = Ultraniedrige Spannung (1,25V)
Blindmodul oder ausgelassen =
Standard
5
Speichergeschwindigkeit
14900 = 1866-MT/s
12800 = 1600-MT/s
10600 = 1333-MT/s
8500 = 1066-MT/s
6
DIMM-Typ
R = RDIMM (Registered)
E = UDIMM (Unbuffered mit ECC)
L = LRDIMM (lastreduziert)
Die aktuellsten Informationen zu unterstützten Speicherarten finden Sie in den QuickSpecs auf der
HP Website (http://www.hp.com/go/qs). Wählen Sie auf der Website die geografische Region, und
suchen Sie das Produkt dann über den Namen oder die Kategorie.
DEWW
Speicheroptionen
47
Ein- und zweireihige DIMMs
DIMM-Konfigurationsvoraussetzungen beruhen auf diesen Klassifizierungen:
●
Einreihiges DIMM: Ein Satz von Speicherchips, auf den beim Schreiben in den oder Lesen aus
dem Speicher zugegriffen wird.
●
Zweireihiges DIMM: Zwei einreihige DIMMs auf dem gleichen Modul, wobei nur jeweils eine
Reihe zugänglich ist.
Das Speicher-Steuersubsystem des Servers wählt beim Schreiben zum oder Lesen aus dem DIMM
die richtige Reihe aus.
Zweireihige DIMMs bieten die größte Kapazität mit der bestehenden Speichertechnologie. Unterstützt
die aktuelle DRAM-Technologie beispielsweise einreihige 2-GB-DIMMs, dann würde ein zweireihiges
DIMM eine Kapazität von 4 GB bieten.
Architektur des Speichersubsystems
Das Speichersubsystem in diesem Server ist in Kanäle unterteilt. Der Prozessor unterstützt zwei
Kanäle, und jeder Kanal unterstützt einen DIMM-Steckplatz.
Kanal
Bestückungsreihenfolge
Steckplatznummer
1
A
1
2
B
2
Die DIMM-Steckplätze werden nach Nummer und nach Buchstabe identifiziert. Die Buchstaben
kennzeichnen die Bestückungsreihenfolge. Steckplatznummern werden während des Systemstarts in
ROM-Meldungen angegeben und für die Fehlerberichtserstellung verwendet. Informationen zu den
DIMM-Steckplatz-Positionen finden Sie unter „DIMM-Steckplatz-Positionen“ (siehe DIMMSteckplatzpositionen auf Seite 6).
Speicher, ECC
Der Server unterstützt den Standard ECC-Speicherkorrekturmodus. Standard ECC kann EinzelbitSpeicherfehler korrigieren und Mehrbit-Speicherfehler erkennen. Wenn Mehrbit-Fehler erkannt
werden, werden diese Fehler dem Server signalisiert und der Server wird angehalten.
Allgemeine Richtlinien zur Bestückung von DIMM-Steckplätzen
48
●
Der Server unterstützt maximal 16 GB Arbeitsspeicher mit zwei einreihigen oder zweireihigen
8-GB-UDIMMs.
●
Der Server unterstützt ECC UDIMMs mit Geschwindigkeiten bis 1600 MT/s.
●
LV-DIMMs arbeiten mit 1,35 V anstelle der 1,5 V bei Standard-DDR3-DIMMs. LV-DIMMs
können in diesem Server installiert werden, aber das System erkennt die Funktion für
reduzierten Stromverbrauch nicht. Die Module werden wie Standard-DDR3-DIMMs behandelt.
●
Die Speichergeschwindigkeit hängt von der Art des Prozessors und der Anzahl der im Server
installierten DIMMs ab. Installierte DIMMs können bei 1600 MT/s oder 1333 MT/s in Betrieb
genommen werden. Weitere Informationen enthalten die technischen Daten zum installierten
Prozessor.
●
Bestücken Sie beim Einbauen von DIMMs zunächst den DIMM-Steckplatz 1-A und dann den
Steckplatz 2-B.
Kapitel 4 Installation der Hardwareoptionen
DEWW
●
Beim DIMM-Ersatzspeicheraustausch installieren Sie die DIMMs je Steckplatznummer
entsprechend den Anweisungen der Systemsoftware.
●
Verwenden Sie nur von HP zugelassene DIMMs.
●
Folgendes wird vom Server nicht unterstützt:
●
◦
RDIMMs
◦
ECC-fremde UDIMMs
Damit dieser Server gestartet werden kann, muss sich ein DIMM in jedem DIMM-Steckplatz
befinden.
Detaillierte Regeln und Richtlinien zur Speicherkonfiguration liefert das Online DDR3 Memory
Configuration Tool auf der HP Website (http://www.hp.com/go/ddr3memory-configurator).
Installieren eines DIMM
1.
Fahren Sie den Server herunter (siehe Herunterfahren des Servers auf Seite 11).
2.
Trennen Sie das Netzkabel von der Stromquelle.
3.
Trennen Sie das Netzkabel vom Server.
4.
Entfernen Sie die Chassisabdeckung (Entfernen der Chassisabdeckung auf Seite 15).
5.
Öffnen Sie die Verriegelung des DIMM-Steckplatzes.
ACHTUNG: Die DIMM-Steckplätze sind so aufgebaut, dass eine falsche Installation nicht
möglich ist. Wenn Sie beim Einstecken eines DIMM-Moduls feststellen, dass es nicht leicht in
den Steckplatz passt, haben Sie es vermutlich falsch eingesteckt. In diesem Fall müssen Sie
das DIMM-Modul drehen und in umgekehrter Ausrichtung erneut einstecken.
DEWW
6.
Richten Sie die Kerbe an der unteren Kante des Speichermoduls mit der passgenauen
Oberfläche des DIMM-Steckplatzes aus, und drücken Sie das Speichermodul dann ganz in den
Steckplatz, bis die Verriegelungen einrasten.
7.
Installieren Sie die Chassisabdeckung (Installieren der Chassisabdeckung auf Seite 15).
8.
Schließen Sie das Netzkabel an den Server an.
Speicheroptionen
49
9.
Drücken Sie die Netz-/Standby-Taste.
Der Server beendet den Standby-Modus und liefert dem System volle Leistung. Die Netz-LED
wechselt von gelb zu grün.
10. Konfigurieren Sie nach der Installation der DIMMs die Speicherschutzmodi mit RBSU (siehe HP
ROM-Based Setup Utility auf Seite 66).
Optionale Erweiterungskarten
Der Server hat einen Erweiterungssteckplatz niedriger Bauhöhe für PCIe2 x16 zum Einbauen eines
optionalen Controllers.
Weitere Informationen zu den Funktionen, Spezifikationen, Optionen, Konfigurationen
und zur Kompatibilität des Produkts enthalten die QuickSpecs auf der HP Website
(http://www.hp.com/go/qs).
ACHTUNG: Um eine unzureichende Kühlung und Schäden durch Überhitzung zu vermeiden, darf
der Server nur betrieben werden, wenn alle PCI-Steckplätze mit einer
Erweiterungssteckplatzabdeckung oder einer Erweiterungskarte bestückt sind.
So installieren Sie die Komponente:
50
1.
Fahren Sie den Server herunter (siehe Herunterfahren des Servers auf Seite 11).
2.
Trennen Sie das Netzkabel von der Stromquelle.
3.
Trennen Sie das Netzkabel vom Server.
4.
Entfernen Sie die Chassisabdeckung (Entfernen der Chassisabdeckung auf Seite 15).
5.
Drücken Sie auf die Verriegelung der Abdeckung des Erweiterungssteckplatzes, um diese zu
öffnen.
6.
Entfernen Sie die Erweiterungssteckplatzabdeckung.
7.
Bauen Sie die Schraube unter der Verriegelung der Steckplatzabdeckung aus, und nutzen Sie
diese, um die Erweiterungskarte zu befestigen und für mehr Stabilität zu sorgen.
Kapitel 4 Installation der Hardwareoptionen
DEWW
8.
Stellen Sie sicher, dass alle Switches und Steckbrücken auf der Erweiterungskarte korrekt
eingestellt sind. Weitere Informationen finden Sie in der mit der Option gelieferten
Dokumentation.
9.
Installieren Sie die Erweiterungskarte. Vergewissern Sie sich, dass die Karte fest im
Steckplatz sitzt.
10. Sichern Sie die Karte mit der in Schritt 7 ausgebauten Schraube, um für mehr Stabilität zu
sorgen.
11. Schließen Sie alle erforderlichen internen Kabel an die Erweiterungskarte an. Weitere
Informationen zu diesen Verkabelungsanforderungen finden Sie in der mit dieser Option
gelieferten Dokumentation.
12. Befestigen Sie die internen Kabel der Erweiterungskarte im internen Kabelclip auf der linken
Seite.
13. Installieren Sie die Chassisabdeckung (Installieren der Chassisabdeckung auf Seite 15).
14. Schließen Sie alle erforderlichen externen Kabel an die Erweiterungskarte an. Weitere
Informationen zu diesen Verkabelungsanforderungen finden Sie in der mit dieser Option
gelieferten Dokumentation.
15. Schließen Sie das Netzkabel an den Server an.
16. Drücken Sie die Netz-/Standby-Taste.
Der Server beendet den Standby-Modus und liefert dem System volle Leistung. Die Netz-LED
wechselt von gelb zu grün.
Optionales HP Trusted Platform Module
Weitere Informationen zu den Funktionen, Spezifikationen, Optionen, Konfigurationen
und zur Kompatibilität des Produkts enthalten die QuickSpecs auf der HP Website
(http://www.hp.com/go/qs).
Halten Sie sich an die folgenden Anleitungen, um ein TPM auf einem unterstützten Server zu
installieren und zu aktivieren. Dieses Verfahren besteht aus drei Abschnitten:
DEWW
Optionales HP Trusted Platform Module
51
1.
Installieren der Trusted Platform Module-Karte (siehe Installieren der Trusted Platform ModuleKarte auf Seite 52).
2.
Aufbewahren des Schlüssels/Kennwortes für die Wiederherstellung (siehe Aufbewahren des
Schlüssels/Kennwortes für die Wiederherstellung auf Seite 54).
3.
Aktivieren des Trusted Platform Module (siehe Aktivieren des Trusted Platform Module
auf Seite 54).
Das Aktivieren des TPM setzt einen Zugriff auf RBSU voraus (siehe HP ROM-Based Setup
Utility auf Seite 66). Weitere Informationen zu RBSU finden Sie auf der HP Website
(http://www.hp.com/support/rbsu).
Bei der TPM-Installation muss Laufwerksverschlüsselungstechnologie, wie z. B. die Microsoft
Windows BitLocker Laufwerksverschlüsselungsfunktion, eingesetzt werden. Weitere Informationen
über BitLocker finden Sie auf der Microsoft Website (http://www.microsoft.com).
ACHTUNG: Beachten Sie immer die Richtlinien in diesem Dokument. Bei Nichtbeachtung dieser
Richtlinien kann die Hardware beschädigt oder der Datenzugriff unterbrochen werden.
Halten Sie sich beim Installieren oder Auswechseln einer TPM-Karte an die folgenden Richtlinien:
●
Entfernen Sie das installierte TPM nicht. Ein installiertes TPM wird zu einem permanenten
Bestandteil der Systemplatine.
●
HP Servicepartner können beim Installieren oder Ersetzen von Hardware das TPM oder die
Verschlüsselungstechnologie nicht aktivieren. Aus Sicherheitsgründen kann nur der Kunde
diese Funktionen aktivieren.
●
Wenn eine Systemplatine zum Auswechseln eingesandt wird, entfernen Sie nicht das TPM von
der Systemplatine. Auf eine entsprechende Anforderung hin stellt der HP Servicepartner ein
TPM mit der Ersatzsystemplatine bereit.
●
Bei dem Versuch, ein installiertes TPM aus der Systemplatine zu entfernen, bricht die TPMSicherheitsniete oder wird verformt. Administratoren sollten alle Systeme mit zerbrochenen oder
verformten Nieten an installierten TMP-Karten als kompromittiert ansehen und entsprechende
Maßnahmen zur Sicherung der Integrität der Systemdaten ergreifen.
●
Bewahren Sie bei Einsatz von BitLocker immer den Schlüssel bzw. das Kennwort für die
Wiederherstellung auf. Wiederherstellungsschlüssel bzw. -kennwort sind zum Aufruf des
Wiederherstellungsmodus erforderlich, nachdem BitLocker eine mögliche Verletzung der
Systemintegrität erkannt hat.
●
HP ist nicht für blockierten Datenzugriff verantwortlich, der durch unsachgemäße TPMVerwendung verursacht wurde. Bedienungsanweisungen können Sie der Dokumentation zur
Verschlüsselungstechnologiefunktion entnehmen, die vom Betriebssystem bereitgestellt wird.
Installieren der Trusted Platform Module-Karte
VORSICHT! Um Verletzungen, elektrische Schläge oder eine Beschädigung des Geräts zu
vermeiden, müssen Sie das Netzkabel ziehen, damit der Server von der Stromversorgung getrennt
ist. Mit dem Netz-/Standbyschalter an der Vorderseite wird die Stromversorgung nicht vollständig
unterbrochen. Bis das Netzkabel gezogen wird, bleiben einige interne Schaltungen sowie eine
Mindeststromversorgung aktiv.
VORSICHT! Um die Verletzungsgefahr durch heiße Oberflächen zu vermeiden, lassen Sie die
Laufwerke und internen Systemkomponenten abkühlen, bevor Sie sie berühren.
52
Kapitel 4 Installation der Hardwareoptionen
DEWW
1.
Fahren Sie den Server herunter (siehe Herunterfahren des Servers auf Seite 11).
2.
Trennen Sie das Netzkabel von der Stromquelle.
3.
Trennen Sie das Netzkabel vom Server.
4.
Entfernen Sie die Chassisabdeckung (Entfernen der Chassisabdeckung auf Seite 15).
5.
Bauen Sie die Systemplatinenbaugruppe aus (Ausbauen der Systemplatinenbaugruppe
auf Seite 16).
ACHTUNG: Bei dem Versuch, ein installiertes TPM aus der Systemplatine zu entfernen, bricht
die TPM-Sicherheitsniete oder wird verformt. Administratoren sollten alle Systeme mit
zerbrochenen oder verformten Nieten an installierten TMP-Karten als kompromittiert ansehen
und entsprechende Maßnahmen zur Sicherung der Integrität der Systemdaten ergreifen.
DEWW
6.
Installieren Sie die TPM-Karte. Üben Sie Druck auf den Anschluss aus, um die Karte zu
verankern (siehe Komponenten der Systemplatine auf Seite 5).
7.
Installieren Sie die TPM-Sicherheitsniete, und drücken Sie sie dabei fest in die Systemplatine.
Optionales HP Trusted Platform Module
53
8.
Bauen Sie die Systemplatinenbaugruppe ein (Einbauen der Systemplatinenbaugruppe
auf Seite 18).
9.
Schließen Sie das Netzkabel an den Server an.
10. Drücken Sie die Netz-/Standby-Taste.
Der Server beendet den Standby-Modus und liefert dem System volle Leistung. Die Netz-LED
wechselt von gelb zu grün.
Aktivieren des Trusted Platform Module
Drücken Sie die Taste F10, um BIOS Setup aufzurufen. Das spezielle Verfahren zum Aktivieren
eines TPM auf einem ProLiant Server der Serie 100 oder eines ProLiant MicroServers können Sie
den BIOS-Setup-Informationen entnehmen.
ACHTUNG: Ist auf dem Server ein TPM installiert und aktiviert, wird der Zugriff auf Daten verwehrt,
wenn Sie beim Aktualisieren des Systems oder der Options-Firmware, beim Auswechseln der
Systemplatine, beim Auswechseln eines Festplattenlaufwerks oder beim Ändern der TPMEinstellungen des Betriebssystems nicht korrekt vorgehen.
Weitere Informationen über Firmwareaktualisierungen und Hardwareverfahren finden Sie im
HP Trusted Platform Module Best Practices White Paper auf der HP Website (http://www.hp.com/
support).
Weitere Informationen zum Ändern der TPM-Verwendung in BitLocker™ finden Sie auf der
Microsoft Website (http://technet.microsoft.com/en-us/library/cc732774.aspx).
Aufbewahren des Schlüssels/Kennwortes für die Wiederherstellung
Der Schlüssel bzw. das Kennwort für die Wiederherstellung wird während dem Setup von BitLocker™
generiert und kann nach der Aktivierung von BitLocker™ gespeichert und gedruckt werden.
Bewahren Sie bei Einsatz von BitLocker™ immer den Schlüssel bzw. das Kennwort für die
Wiederherstellung auf. Wiederherstellungsschlüssel bzw. -kennwort sind zum Aufruf des
Wiederherstellungsmodus erforderlich, nachdem BitLocker™ eine mögliche Verletzung der
Systemintegrität erkannt hat.
Um ein maximales Maß an Sicherheit zu gewährleisten, beachten Sie bei der Aufbewahrung des
Schlüssels/Kennwortes für die Wiederherstellung die folgenden Richtlinien:
54
●
Bewahren Sie den Schlüssel bzw. das Kennwort für die Wiederherstellung immer an mehreren
Stellen auf.
●
Bewahren Sie Kopien des Schlüssels/Kennwortes für die Wiederherstellung immer fern vom
Server auf.
●
Bewahren Sie den Schlüssel bzw. das Kennwort für die Wiederherstellung nicht auf dem
verschlüsselten Laufwerk auf.
Kapitel 4 Installation der Hardwareoptionen
DEWW
5
Verkabelung
Übersicht über die Verkabelung
Anhand der Richtlinien in diesem Abschnitt können Sie informierte Entscheidungen über die
Verkabelung des Servers und die Hardwareoptionen treffen, um die Leistung zu optimieren.
Informationen zur Verkabelung von Peripheriekomponenten finden Sie im White Paper zur dichten
Bestückung (High-density Deployment) auf der HP Website (http://www.hp.com/products/servers/
platforms).
ACHTUNG: Achten Sie beim Verlegen der Kabel immer darauf, dass sie nicht eingeklemmt oder
geknickt werden.
Verkabelung für Nicht-Hot-Plug-Laufwerke (LFF mit vier
Einschüben)
Die Verkabelung für Nicht-Hot-Plug-Laufwerke (LFF-Käfig mit vier Einschüben) besteht aus der
Stromversorgung für die Laufwerke und den Mini-SAS-Kabeln, angebracht an eine Halterung. Wenn
die Stromversorgung oder das Mini-SAS-Kabel defekt ist, muss die komplette Kabelbaugruppe
ausgetauscht werden (Ersatzteilnummer 724493-001).
●
●
DEWW
An der Systemplatine angeschlossenes Mini-SAS-Kabel
Element
Beschreibung
1
4-poliges Stromkabel (an das PSU P2-Kabel
angeschlossen)
2
Mini-SAS-Kabel
An den Controller angeschlossenes Mini-SAS-Kabel
Übersicht über die Verkabelung
55
Element
Beschreibung
1
4-poliges Stromkabel (an das PSU P2-Kabel
angeschlossen)
2
Mini-SAS-Kabel
Verkabelung des Kondensatorpacks
56
Kapitel 5 Verkabelung
DEWW
Verkabelung des optischen Laufwerks
Element
Beschreibung
1
4-poliger Stromanschluss (an das PSU P3-Kabel
angeschlossen) des SATA-Y-Kabels für das optische
Laufwerk
2
Masseseite des SATA Y-Kabels des optischen Laufwerks
3
SATA-Anschluss des SATA Y-Kabels des optischen
Laufwerks
Verkabelung der vorderen I/O-Einheit
DEWW
Verkabelung des optischen Laufwerks
57
Umgebungstemperatursensor Verkabelung
Systemlüfterverkabelung
58
Kapitel 5 Verkabelung
DEWW
Netzteilverkabelung
DEWW
Element
PSU-Kabelkennzeichnung
Beschreibung
1
P3
4-poliges Stromkabel für optisches
Laufwerk
2
P2
4-poliges Laufwerksstromkabel
3
P1
24-poliges Systemplatinen-Netzkabel
Netzteilverkabelung
59
6
Software und Konfigurationsprogramme
Server Mode (Servermodus)
Die in diesem Abschnitt beschriebenen Softwaremodule und Konfigurationsdienstprogramme können
online, offline oder in beiden Modi verwendet werden.
Software oder Konfigurationsprogramm
Server Mode (Servermodus)
HP iLO (siehe HP iLO auf Seite 61)
Online und Offline
Active Health System (siehe Active Health System
auf Seite 61)
Online und Offline
Integrated Management Log (siehe Integrated Management
Log auf Seite 62)
Online und Offline
Intelligent Provisioning (siehe Intelligent Provisioning
auf Seite 63)
Offline
HP Insight Diagnostics (siehe HP Insight Diagnostics
auf Seite 63)
Online und Offline
HP Insight Remote Support Software (siehe HP Insight
Remote Support Software auf Seite 64)
Online
HP Insight Online (siehe HP Insight Online auf Seite 64)
Online
Erase Utility (siehe Erase Utility auf Seite 64)
Offline
Scripting Toolkit (siehe Scripting Toolkit für Windows und
Linux auf Seite 65)
Online
HP Service Pack for ProLiant (siehe HP Service Pack for
ProLiant auf Seite 65)
Online und Offline
HP Smart Update Manager (siehe HP Smart Update
Manager auf Seite 66)
Online und Offline
HP ROM-Based Setup Utility (siehe HP ROM-Based Setup
Utility auf Seite 66)
Offline
HP Smart Storage Administrator (siehe HP Smart Storage
Administrator auf Seite 68)
Online und Offline
ROMPaq Utility (siehe ROMPaq Utility auf Seite 68)
Offline
Product QuickSpecs (Produkt-ID)
Weitere Informationen zu den Funktionen, Spezifikationen, Optionen, Konfigurationen
und zur Kompatibilität des Produkts enthalten die QuickSpecs auf der HP Website
(http://www.hp.com/go/qs).
60
Kapitel 6 Software und Konfigurationsprogramme
DEWW
HP iLO Management
HP iLO Management stellt integrierte Verwaltungsfunktionen zur Verfügung, die den Server über
seinen gesamten Lebenszyklus – von der ersten Bereitstellung bis zur kontinuierlichen Verwaltung –
unterstützen.
HP iLO
Das HP iLO 4 Subsystem ist eine Standardkomponente von HP ProLiant Servern, mit der das
erstmalige Einrichten des Servers, die Überwachung des Serverzustands, Stromversorgungs- und
thermische Optimierung sowie Remote-Serververwaltung erleichtert werden. Das iLO 4 Subsystem
besteht aus einem intelligenten Mikroprozessor, einem abgesicherten Speicher und einer dedizierten
Netzwerkschnittstelle. Aufgrund dieses Aufbaus funktioniert iLO 4 unabhängig vom Hostserver und
dessen Betriebssystem.
iLO 4 aktiviert und verwaltet das Active Health System (siehe Active Health System auf Seite 61)
und bietet darüber hinaus Management ohne Agent. Alle internen Schlüsselsysteme werden von iLO
4 überwacht. SNMP-Alarme werden unabhängig vom Hostbetriebssystem direkt an iLO 4 gesendet,
sogar dann, wenn kein Hostbetriebssystem installiert ist.
Die HP Insight Remote Support Software (siehe HP Insight Remote Support Software auf Seite 64)
ist auch in HP iLO ohne Betriebssystemsoftware, Treiber oder Agenten verfügbar.
Mit iLO 4 ist Folgendes möglich:
●
Zugriff über eine hochleistungsfähige und sichere Integrated Remote Console auf den Server
von einem beliebigen Ort in der Welt aus, sofern Sie Netzwerkzugriff auf den Server haben.
●
Verwenden der freigegebenen iLO 4 Remote Console zur Kollaboration mit bis zu vier
Serveradministratoren.
●
Remote-Zuordnung hochleistungsfähiger Virtual Media-Geräte zum Server.
●
Sichere Remote-Steuerung des Stromversorgungszustands des verwalteten Servers.
●
Wahres Agentless Management mit SNMP-Warnmeldungen über HP iLO implementieren,
ungeachtet des Zustands des Hostservers.
●
Zugriff auf die Fehlerbehebungsfunktionen von Active Health System über die iLO 4
Benutzeroberfläche.
●
Registrieren bei der HP Insight Remote Support-Software ohne Installation von Treibern oder
Agenten.
Weitere Informationen zu den iLO 4 Funktionen finden Sie in der iLO 4 Dokumentation auf der
Dokumentations-CD oder auf der HP Website (http://www.hp.com/go/ilo/docs).
Active Health System
HP Active Health System bietet die folgenden Funktionen:
DEWW
●
Kombinierte Diagnose-Tools/Scanner
●
Immer aktivierte, kontinuierliche Überwachung für mehr Stabilität und kürzere Ausfallzeiten
●
Umfassendes Konfigurationsprotokoll
●
Zustands- und Service-Warnmeldungen
●
Einfaches Exportieren und Hochladen auf Service und Support
HP iLO Management
61
Das HP Active Health System überwacht und sammelt Änderungen an der Serverhardware und der
Systemkonfiguration. Das Active Health System bietet Hilfe bei der Diagnose von Problemen und bei
der Bereitstellung schneller Lösungen, wenn Serverfehler auftreten.
Das Active Health System sammelt folgende Arten von Daten:
●
Servermodell
●
Seriennummer
●
Prozessormodell und -geschwindigkeit
●
Speicherkapazität und -geschwindigkeit
●
Kapazität und Geschwindigkeit des Hauptspeichers
●
Firmware/BIOS
HP Active Health System erfasst keine Informationen über die Operationen, Finanzen, Kunden,
Mitarbeiter, Partner oder Rechenzentren von Active Health System-Benutzern wie IP-Adressen,
Hostnamen, Benutzernamen und Kennwörter. HP Active Health System analysiert oder ändert keine
Betriebssystemdaten von Fehlerprotokollaktivitäten Dritter wie z. B. Inhalte, die vom Betriebssystem
erstellt oder übergeben wurden.
Die erfassten Daten werden entsprechend der HP Data Privacy Richtlinie verwaltet. Weitere
Informationen finden Sie auf der HP Website (http://www.hp.com/go/privacy).
Das Active Health System-Protokoll stellt zusammen mit der Systemüberwachung von Management
ohne Agent oder SNMP Pass-thru eine kontinuierliche Überwachung der Hardware- und
Konfigurationsänderungen, des Systemstatus und der Service-Warnmeldungen für verschiedene
Serverkomponenten bereit.
Der Agentless Management Service ist im SPP verfügbar, ein Laufwerks-Image (.iso), das von der
HP Website (http://www.hp.com/go/spp/download) heruntergeladen werden kann. Das Active Health
System Protokoll kann manuell von iLO 4 oder HP Intelligent Provisioning heruntergeladen und an
HP gesendet werden.
Weitere Informationen finden Sie in den folgenden Dokumenten:
●
HP iLO User Guide (HP iLO Benutzerhandbuch) auf der HP Website (http://www.hp.com/go/ilo/
docs)
●
HP Intelligent Provisioning Benutzerhandbuch auf der HP Website (http://www.hp.com/go/
intelligentprovisioning/docs)
Integrated Management Log
Im Integrated Management Log (IML) werden Hunderte von Ereignissen aufgezeichnet und in
übersichtlicher Form gespeichert. Das IML versieht jedes Ereignis mit einem Zeitstempel mit
Minutengenauigkeit.
Die im IML aufgezeichneten Ereignisse können auf folgende Weise angezeigt werden:
62
●
Mit HP SIM
●
Mit betriebssystemspezifischen IML-Anzeigeprogrammen
◦
Für Windows: IML Viewer
◦
Für Linux: IML Viewer Application
●
Mit der Benutzerschnittstelle von iLO 4
●
Innerhalb von HP Insight Diagnostics (siehe HP Insight Diagnostics auf Seite 63)
Kapitel 6 Software und Konfigurationsprogramme
DEWW
Intelligent Provisioning
Beim Lieferumfang der HP ProLiant Gen8 Server gibt es einige Änderungen: SmartStart CDs und die
Smart Update Firmware DVD sind im Lieferumfang dieser neuen Server nicht mehr enthalten. Die
Bereitstellungsfunktion ist stattdessen im Rahmen des Intelligent Provisioning im Server integriert.
Intelligent Provisioning ist ein in HP ProLiant Gen8 Servern integriertes Tool zur Bereitstellung
einzelner Server, das die Einrichtung von HP ProLiant Servern vereinfacht sowie eine zuverlässige
und konsistente Möglichkeit zur Bereitstellung von HP ProLiant Serverkonfigurationen bietet:
●
Intelligent Provisioning bietet Hilfe bei der Installation des Betriebssystems, indem das System
auf die Installation „gebrauchsfertiger“ und HP spezifischer Versionen führender
Betriebssysteme vorbereitet und optimierte HP ProLiant Server Supportsoftware automatisch
integriert.
●
Intelligent Provisioning stellt wartungsbezogene Aufgaben über die Optionen zur Durchführung
von Wartungsarbeiten bereit.
●
Intelligent Provisioning bietet Installationsunterstützung für Microsoft Windows, Red Hat und
SUSE Linux sowie VMware. Spezifische Informationen zu unterstützten Betriebssystemen
enthalten die HP Intelligent Provisioning Versionshinweise auf der HP Website
(http://www.hp.com/go/intelligentprovisioning/docs).
Weitere Informationen zur Intelligent Provisioning Software finden Sie auf der HP Website
(http://www.hp.com/go/intelligentprovisioning). Sie können die Wiederherstellungsmedien für
Intelligent Provisioning auf der Registerkarte „Ressourcen“ auf der HP Website
(http://www.hp.com/go/ilo) herunterladen. Ein Gesamtpaket mit Aktualisierungen der Treiber und
Firmware finden Sie auf der Seite „HP Systems and Server Software Management“ auf der
HP Website (http://www.hp.com/go/SmartUpdate).
HP Insight Diagnostics
HP Insight Diagnostics ist ein Tool zum proaktiven Servermanagement, das sowohl in Offline- als
auch Online-Versionen verfügbar ist und Funktionen zur Diagnose und Fehlerbeseitigung umfasst,
mit deren Hilfe IT-Administratoren Serverinstallationen prüfen, Probleme beseitigen und den Erfolg
von Reparaturmaßnahmen überprüfen können.
HP Insight Diagnostics Offline Edition führt verschiedene erweiterte System- und Komponententests
aus, während das Betriebssystem nicht ausgeführt wird. Um dieses Dienstprogramm zu nutzen,
müssen Sie den Server mit Intelligent Provisioning starten (siehe Intelligent Provisioning
auf Seite 63).
HP Insight Diagnostics Online Edition ist eine webbasierte Anwendung, die Informationen zur
Systemkonfiguration und andere relevante Daten für ein effektives Servermanagement aufzeichnet.
Dieses Dienstprogramm, das in Microsoft Windows und Linux Versionen angeboten wird, unterstützt
einen ordnungsgemäßen Systembetrieb.
Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zum Download des Dienstprogramms finden Sie auf der
HP Website (http://www.hp.com/servers/diags). HP Insight Diagnostics Online Edition ist auch im
SPP (HP Service Pack for ProLiant auf Seite 65) verfügbar.
HP Insight Diagnostics Datenerfassungsfunktionalität
HP Insight Diagnostics (siehe HP Insight Diagnostics auf Seite 63) enthält eine
Datenerfassungsfunktionalität, die wichtige Hardware- und Softwareinformationen auf ProLiant
Servern sammelt.
DEWW
HP iLO Management
63
Diese Funktionalität unterstützt Betriebssysteme, die vom Server unterstützt werden. Informationen
über die vom Server unterstützten Betriebssysteme finden Sie auf der HP Website
(http://www.hp.com/go/supportos).
Wenn zwischen den Datenerfassungsintervallen eine größere Änderung eingetreten ist, werden die
vorher gültigen Informationen von der Datenerfassungsfunktion markiert und die vorhandenen
Datendateien überschrieben, so dass die Konfigurationsänderungen widergespiegelt werden.
Die Datenerfassungsfunktionalität wird bei jeder von Intelligent Provisioning unterstützten Installation
von HP Insight Diagnostics installiert oder kann über HP SPP installiert werden (siehe HP Service
Pack for ProLiant auf Seite 65).
Erase Utility
ACHTUNG: Führen Sie eine Sicherung durch, bevor Sie das Erase Utility ausführen. Dieses
Dienstprogramm setzt das System auf die ursprünglichen Werkseinstellungen zurück, löscht aktuelle
Daten zur Hardwarekonfiguration, einschließlich Array-Setup und Plattenpartitionierung sowie
sämtliche angeschlossenen Festplatten vollständig. Lesen Sie die Anleitungen im HP Intelligent
Provisioning Benutzerhandbuch, bevor Sie dieses Utility verwenden.
Mit dem Erase Utility können Sie Laufwerke und Active Health System-Protokolle löschen und RBSUEinstellungen zurücksetzen. Führen Sie das Erase Utility aus, wenn Sie das System aus folgenden
Gründen löschen müssen:
●
Sie möchten ein neues Betriebssystem auf einem Server mit einem vorhandenen
Betriebssystem installieren.
●
Während der Durchführung der Schritte zum Abschluss der Installation eines vorinstallierten
Betriebssystems ist ein Fehler aufgetreten.
Um das Erase Utility aufzurufen, klicken Sie auf der Intelligent Provisioning-Startseite auf das Symbol
„Perform Maintenance“ (Wartung durchführen), und wählen Sie dann Erase (Löschen).
Weitere Informationen zur Erase Utility finden Sie im HP Intelligent Provisioning Benutzerhandbuch
auf der HP Website (http://www.hp.com/go/intelligentprovisioning/docs).
HP Insight Remote Support Software
HP rät dringend dazu, Ihr Gerät für den Remote Support zu registrieren. Mit ihm wird eine
verbesserte Erfüllung Ihrer HP Garantie-, HP Care-Pack-Service- oder einer anderen SupportVereinbarung mit HP ermöglicht. Um die maximale Verfügbarkeit des Systems zu gewährleisten,
ergänzt HP Insight Remote Support Ihre kontinuierliche Überwachung durch eine intelligente
Ereignisdiagnose und automatische, sichere Übermittlung von Hardware-Ereignisbenachrichtigungen
an HP. HP leitet dann eine schnelle und akkurate Lösung des Problems basierend auf dem ServiceLevel des Produkts in die Wege. Für Service vor Ort werden möglicherweise Benachrichtigungen an
Ihren zugelassenen HP Partner, sofern für Ihr Land konfiguriert und verfügbar, gesendet.
Weitere Informationen finden Sie unter HP Insight Remote Support und Insight OnlineEinrichtungsleitfaden für ProLiant Gen8 Servers und BladeSystem c-Class Gehäuse auf der
HP Website (http://www.hp.com/go/enterprise/docs). HP Insight Remote Support wird im Rahmen
von HP Warranty, HP Care Pack Service oder eines HP Support-Vertrags bereitgestellt.
HP Insight Online
HP Insight Online ist ein neues Funktionsmerkmal des Portals HP Support Center. In Kombination mit
HP Insight Remote Support 7.x fasst diese Funktion automatisch Systemzustand,
Systemkennzeichen und Support-Informationen von iLO Management mit Vertrags- und GarantieInformationen zusammen und schützt diese in einem einzelnen personalisierten Dashboard, das
64
Kapitel 6 Software und Konfigurationsprogramme
DEWW
jederzeit und überall aufgerufen werden kann. Das Dashboard beschleunigt durch die
Zusammenstellung der IT- und Servicedaten die Kenntnisnahme dieser Informationen und die
Reaktionen darauf. Mit Ihrer ausdrücklichen Genehmigung kann ein autorisierter HP Channel Partner
Ihre IT-Umgebung mit HP Insight Online remote betrachten.
Weitere Informationen finden Sie in den folgenden Dokumenten:
●
Weitere Informationen zur Verwendung von HP Insight Online finden Sie im HP Insight Online
User’s Guide (HP Insight Online Benutzerhandbuch).
●
Weitere Informationen zum Installieren von HP Insight Remote Support und zum Aktivieren von
HP Insight Online finden Sie im HP Insight Remote Support and Insight Online Setup Guide for
ProLiant Gen8 Servers and BladeSystem c-Class Enclosures (HP Insight Remote Support und
Insight Onlinekonfigurationshandbuch für ProLiant Gen8 Server und BladeSystem c-Class
Gehäuse).
Diese Dokumente sind auf der HP Website (http://www.hp.com/go/insightremotesupport/docs)
verfügbar.
Scripting Toolkit für Windows und Linux
Das Scripting Toolkit für Windows und Linux ist ein Produkt für die Serverbereitstellung, das die
unbeaufsichtigte automatische Installation vieler Server ermöglicht. Das Scripting Toolkit ist speziell
auf die ProLiant BL, ML, DL und SL Server zugeschnitten. Das Toolkit enthält zahlreiche modulare
Dienstprogramme und wichtige Dokumentationsunterlagen, in denen beschrieben wird, wie diese
Tools zur Erstellung eines automatischen Server Deployment-Prozesses eingesetzt werden.
Das Scripting Toolkit bietet eine flexible Methode zum Erstellen von StandardServerkonfigurationsskripts. Mithilfe dieser Skripts können Sie viele der ansonsten manuellen Schritte
im Serverkonfigurationsprozess automatisieren. Dieser automatisierte Serverkonfigurationsprozess
bringt bei jeder Serverbereitstellung Zeitersparnisse und ermöglicht somit rasche Server
Deployments einer hohen Anzahl von Servern.
Weitere Informationen und die Möglichkeit zum Download des Scripting Toolkit finden Sie auf der
HP Website (http://www.hp.com/go/ProLiant/STK).
HP iLO Management
HP iLO Management stellt integrierte Verwaltungsfunktionen zur Verfügung, die den Server über
seinen gesamten Lebenszyklus – von der ersten Bereitstellung bis zur kontinuierlichen Verwaltung –
unterstützen.
HP Service Pack for ProLiant
SPP ist eine umfassende Systemsoftwarelösung (Treiber und Firmware), die für Major-ServerReleases als einzelne ISO-Datei bereitgestellt wird. Diese Lösung verwendet HP SUM als
Bereitstellungstool und wurde auf allen unterstützten HP ProLiant-Servern getestet, einschließlich
HP ProLiant Gen8 Server.
SPP kann in einem Onlinemodus unter Windows oder Linux oder in einem Offlinemodus verwendet
werden, in dem der Server mit einem in der ISO-Datei enthaltenen Betriebssystem gestartet wird,
sodass der Server automatisch ohne Benutzereingriff oder in einem interaktiven Modus aktualisiert
werden kann.
Weitere Informationen zu SPP finden Sie auf den folgenden Seiten der HP Website. Dort können Sie
SPP auch herunterladen:
DEWW
HP iLO Management
65
●
Download-Seite für HP Service Pack for ProLiant (http://www.hp.com/go/spp)
●
HP Systems and Server Software Management (http://www.hp.com/go/SmartUpdate)
HP Smart Update Manager
HP SUM ist ein Produkt zum Installieren und Aktualisieren von Firmware, Treibern und
Systemsoftware auf HP ProLiant Servern. HP SUM bietet eine grafische Benutzeroberfläche (GUI)
und eine skriptfähige Befehlszeilenbenutzeroberfläche zur Bereitstellung von Systemsoftware für
einzelne oder mehrere (einer-an-viele) HP ProLiant Server und netzwerkbasierte Ziele, wie iLOs,
OAs und VC Ethernet- und Fibre Channel-Module.
Weitere Informationen über HP SUM finden Sie auf der HP Website (http://www.hp.com/go/hpsum).
Informationen zum Herunterladen von HP SUM finden Sie auf der HP Website
(http://www.hp.com/go/hpsum/download).
Das HP Smart Update Manager-Benutzerhandbuch ist in der HP SUM Information Library
(http://www.hp.com/go/hpsum/documentation) verfügbar.
HP ROM-Based Setup Utility
RBSU ist ein in HP ProLiant Servern integriertes Konfigurations-Utility, das zahlreiche verschiedene
Konfigurationsvorgänge ausführt, darunter Folgende:
●
Konfigurieren von Systemkomponenten und installierten Optionen
●
Aktivieren und Deaktivieren von Systemfunktionen
●
Anzeigen von Systeminformationen
●
Auswählen des primären Boot-Controllers
●
Konfigurieren von Speicheroptionen
●
Auswählen der Sprache
Weitere Informationen über RBSU finden Sie im HP ROM-Based Setup Utility Benutzerhandbuch auf
der Documentation CD oder in der HP RBSU Informationsbibliothek (http://www.hp.com/go/rbsu/
docs).
Mittels RBSU
Verwenden Sie RBSU mithilfe der folgenden Tasten:
●
Um auf RBSU zuzugreifen, drücken Sie beim Systemstart bei entsprechender Aufforderung F9.
●
Zur Navigation in den Menüs verwenden Sie die Pfeiltasten.
●
Die Auswahl wird mithilfe der Eingabetaste getroffen.
●
Um auf die Hilfe für eine markierte Konfigurationsoption zuzugreifen, drücken Sie F1.
HINWEIS: RBSU speichert die Einstellungen automatisch, wenn Sie die Eingabetaste drücken.
Daher werden Sie beim Schließen des Dienstprogramms nicht zum Bestätigen der
Einstellungen aufgefordert. Um eine ausgewählte Einstellung zu ändern, wählen Sie eine andere
Einstellung aus, und drücken Sie dann die Eingabetaste.
Die Standard-Konfigurationseinstellungen werden auf dem Server zu folgenden Zeitpunkten
übernommen:
66
Kapitel 6 Software und Konfigurationsprogramme
DEWW
●
Beim ersten Systemstart
●
Nach dem Wiederherstellen der Standardeinstellungen
Die Standard-Konfigurationseinstellungen reichen für den ordnungsgemäßen Serverbetrieb aus. Sie
können jedoch die Konfigurationseinstellungen in RBSU ändern. Sie können bei jedem Systemstart
bei der entsprechenden Aufforderung auf das RBSU zugreifen.
Boot-Optionen
Gegen Ende des Startvorgangs wird der Bildschirm mit den Boot-Optionen angezeigt. Dieser
Bildschirm wird mehrere Sekunden angezeigt, bevor das System von einer Diskette, einer CD oder
einer Festplatte zu booten versucht. Zu diesem Zeitpunkt ist Folgendes möglich:
●
Zugreifen auf RBSU durch Drücken der Taste F9.
●
Zugreifen auf das Intelligent Provisioning-Menü „Maintenance“ (Wartung) durch Drücken der
Taste F10.
●
Zugriff auf das Boot-Menü durch Drücken der Taste F11.
●
Erzwingen eines PXE-Netzwerkstarts durch Drücken der Taste F12.
Erneutes Eingeben der Seriennummer und Produkt-ID des Servers
Nach einem Austausch der Systemplatine müssen Sie die Seriennummer und die Produkt-ID des
Servers erneut eingeben.
1.
Drücken Sie beim Start des Servers die Taste F9, um RBSU aufzurufen.
2.
Wählen Sie das Menü Advanced Options (Erweiterte Optionen).
3.
Wählen Sie Service Options (Serviceoptionen).
4.
Wählen Sie Serial Number (Seriennummer). Die folgende Warnung wird angezeigt:
Warning: The serial number should ONLY be modified by qualified
service personnel. This value should always match the serial number
located on the chassis. (ACHTUNG! Die Seriennummer darf NUR von
geschultem Servicepersonal geändert werden. Diese Nummer muss stets
mit der Seriennummer übereinstimmen, die sich am Chassis befindet.)
5.
Bestätigen Sie die Warnmeldung mit der Eingabetaste.
6.
Geben Sie die Seriennummer ein, und drücken Sie die Eingabetaste.
7.
Wählen Sie Product ID (Produkt-ID). Die folgende Warnung wird angezeigt:
Warning: The Product ID should ONLY be modified by qualified service
personnel. This value should always match the Product ID located on
the chassis. (ACHTUNG! Die Produktnummer darf NUR von geschultem
Servicepersonal geändert werden. Diese Nummer muss stets mit der
Produktnummer übereinstimmen, die sich am Gehäuse befindet.)
8.
Geben Sie die Produkt-ID ein, und drücken Sie die Eingabetaste.
9.
Schließen Sie das Menü mit der Esc-Taste.
10. Drücken Sie die Esc-Taste, um RBSU zu beenden.
11. Bestätigen Sie das Schließen von RBSU mit F10. Der Server wird automatisch neu gestartet.
DEWW
HP ROM-Based Setup Utility
67
Dienstprogramme und Funktionen
HP Smart Storage Administrator
HP SSA ist ein Konfigurations- und Verwaltungstool für HP Smart Array-Controller. Ab HP ProLiant
Gen8 Server wird ACU durch HP SSA mit erweiterter GUI und zusätzlichen Konfigurationsfunktionen
ersetzt.
HP SSA bietet drei Schnittstellen: HP SSA GUI, HP SSA CLI und HP SSA Scripting. Zwar
unterstützen alle Schnittstellen Konfigurationsarbeiten, einige der komplexeren Aufgaben sind jedoch
nur in einer Schnittstelle verfügbar.
Einige HP SSA-Funktionen:
●
Unterstützt Online-Kapazitätserweiterung für Arrays, Kapazitätserweiterung logischer Laufwerke,
Zuordnung von Online-Ersatzlaufwerken und Änderung der RAID-Ebene und Stripe-Größe
●
Schlägt für ein unkonfiguriertes System die optimale Konfiguration vor
●
Bietet Diagnose- und SmartSSD Wear Gauge-Funktionen auf der Registerkarte „Diagnostics“
(Diagnose)
●
Stellt für unterstützte Controller Zugriff auf weitere Funktionen bereit.
Weitere Informationen über HP SSA finden Sie auf der HP Website (http://www.hp.com/go/hpssa).
ROMPaq Utility
Das ROMPaq Utility ermöglicht eine Aktualisierung der Systemfirmware (BIOS). Um die Firmware zu
aktualisieren, stecken Sie einen ROMPaq USB-Schlüssel in einen verfügbaren USB-Anschluss, und
starten Sie das System neu. Zusätzlich zu ROMPaq sind zum Aktualisieren der System-Firmware
Online-Flash-Komponenten für Windows- und Linux-Betriebssysteme verfügbar.
Das ROMPaq Utility überprüft das System und bietet gegebenenfalls eine Auswahl der vorhandenen
Firmwareversionen an.
Um weitere Informationen zu erhalten, klicken Sie auf der HP Website (http://www.hp.com/go/hpsc)
auf Drivers, Software & Firmware (Treiber, Software und Firmware). Geben Sie dann Ihren
Produktnamen im Feld Find an HP product ein und klicken Sie auf Go.
Automatic Server Recovery (Automatische Serverwiederherstellung)
ASR (Automatische Serverwiederherstellung) veranlasst bei einem schwerwiegenden
Betriebssystemfehler wie einem „blauen Bildschirm“, ABEND (gilt nicht für HP ProLiant DL980
Server) oder einer „Panic“-Meldung den Neustart des Systems. Beim Laden des SystemManagementtreibers, auch Health-Treiber genannt, wird ein Failsafe-Timer des Systems gestartet,
der ASR Zeitgeber. Bei ordnungsgemäßem Betrieb des Betriebssystems wird der Zeitgeber
regelmäßig zurückgesetzt. Bei Ausfall des Betriebssystems jedoch läuft der Zeitgeber ab und löst
einen Neustart des Servers aus.
ASR erhöht die Verfügbarkeit des Servers, indem der Server innerhalb einer festgelegten Zeit nach
einem Stillstand des Betriebssystems neu gestartet wird. Gleichzeitig meldet die HP SIM Konsole den
Systemstart durch ASR, indem eine entsprechende Meldung an eine angegebene Pager-Nummer
gesendet wird. ASR kann mit der System Management Homepage oder über RBSU deaktiviert
werden.
68
Kapitel 6 Software und Konfigurationsprogramme
DEWW
USB-Unterstützung
HP bietet Unterstützung für USB 2.0, USB 3.0 und ältere USB-Implementierungen. Die
Standardunterstützung erfolgt durch das Betriebssystem über die jeweiligen USB-Gerätetreiber.
HP unterstützt USB 2.0-Geräte vor dem Laden des Betriebssystems über die
betriebssystemunabhängige USB-Unterstützung, die standardmäßig im System-ROM aktiviert ist.
USB 3.0-Ports können erst nach dem Laden des Betriebssystems genutzt werden. Das native
Betriebssystem unterstützt USB 3.0 über geeignete xHCI-Treiber.
Mit der betriebssystemunabhängigen USB-Unterstützung steht USB-Funktionalität auch in
Umgebungen zur Verfügung, die normalerweise keine USB-Unterstützung bieten. Insbesondere
ermöglicht HP die betriebssystemunabhängige USB-Funktionalität für Folgendes:
●
POST
●
RBSU
●
Diagnostik
●
DOS
●
Betriebsumgebungen, die USB ursprünglich nicht unterstützen
Unterstützung für redundantes ROM
Durch die Unterstützung eines redundanten ROM ermöglicht der Server sichere Upgrades bzw. eine
sichere Konfiguration des ROM. Der Server verfügt über ein einzelnes ROM, das sich wie zwei
separate ROM-Images verhält. In der Standardeinstellung enthält eine Seite des ROM die aktuelle
ROM-Programmversion und die andere Seite eine Backup-Version.
HINWEIS: Bei Lieferung des Servers ist auf beiden Seiten des ROM dieselbe Version
programmiert.
Sicherheitsvorteile
Wenn Sie das System-ROM aktualisieren, überschreibt ROMPaq das Backup-ROM und sichert das
aktuelle ROM als Backup-Version, so dass Sie problemlos zur anderen ROM-Version umschalten
können, wenn das neue ROM aus irgendeinem Grund fehlerhaft sein sollte. Durch diese Funktion ist
die vorhandene Version des ROM sogar dann geschützt, wenn während der ROM-Aktualisierung ein
Stromausfall eintritt.
System auf dem neuesten Stand halten
Zugriff auf Supportmaterialien von HP
Der Zugriff auf einige Aktualisierungen für HP ProLiant Server macht beim Zugriff über das
HP Support Center Supportportal den Nachweis einer Berechtigung erforderlich. HP empfiehlt, einen
HP Passport mit den erforderlichen Berechtigungen einzurichten. Weitere Informationen finden Sie
auf der HP Website (http://h20564.www2.hp.com/portal/site/hpsc/public/kb/docDisplay/?
docId=c03859703).
Treiber
HINWEIS: Führen Sie stets eine Sicherung durch, bevor Sie mit der Installation oder Aktualisierung
von Gerätetreibern beginnen.
DEWW
System auf dem neuesten Stand halten
69
Der Server verfügt über neue Hardware, für die möglicherweise nicht auf allen BetriebssystemInstallations-CDs Treiber zur Verfügung stehen.
Wenn Sie ein von Intelligent Provisioning unterstütztes Betriebssystem installieren, verwenden Sie
Intelligent Provisioning (Intelligent Provisioning auf Seite 63) und seine Funktion „Configure and
Install“ (Konfigurieren und installieren) zur Installation des Betriebssystems und der neuesten
unterstützten Treiber.
Wenn Sie ein Betriebssystem ohne Intelligent Provisioning installieren, sind Treiber für einige der
neuen Hardwarekomponenten erforderlich. Diese und weitere Optionstreiber, ROM-Images und
Mehrwertsoftware kann im Rahmen eines SPP heruntergeladen werden.
Wenn Sie Treiber aus dem SPP installieren, stellen Sie sicher, dass Sie die von Ihrem Server
unterstützte aktuelle SPP-Version verwenden. Um zu überprüfen, ob der Server die aktuelle
unterstützte Version verwendet, greifen Sie auf die HP Website (http://www.hp.com/go/spp/download)
zu. Dort sind auch weitere Informationen zum SPP verfügbar.
Um die Treiber eines bestimmten Servers ausfindig zu machen, rufen Sie die HP Website
(http://www.hp.com/go/hpsc) auf, und klicken Sie auf Drivers, Software & Firmware (Treiber, Software
und Firmware). Geben Sie dann Ihren Produktnamen im Feld Find an HP product ein und klicken Sie
auf Go.
Software und Firmware
Software und Firmware sollten aktualisiert werden, bevor der Server erstmals genutzt wird (sofern
nicht für installierte Software oder Komponenten eine ältere Version benötigt wird).
Verwenden Sie für Systemsoftware- und Firmwareaktualisierungen eine der folgenden Quellen:
●
Laden Sie SPP (HP Service Pack for ProLiant auf Seite 65) auf der Download-Seite von
HP Service Pack for ProLiant (http://www.hp.com/go/spp) herunter.
●
Laden Sie einzelne Treiber, Firmware- oder Systemsoftwarekomponenten auf der ServerProduktseite im HP Support Center (http://www.hp.com/go/hpsc) herunter.
Versionskontrolle
VCRM und VCA sind webfähige Insight Management Agents Tools, mit denen HP SIM
Softwareaktualisierungsaufgaben für das gesamte Unternehmen plant.
●
VCRM verwaltet das Repository für SPP. Administratoren können den SPP-Inhalt anzeigen oder
VCRM konfigurieren, damit das Repository automatisch über Internet-Downloads mit der
neuesten Software und Firmware von HP aktualisiert wird.
●
VCA vergleicht installierte Softwareversionen auf dem Knoten mit Updates, die im von VCRM
verwalteten Repository verfügbar sind. Administratoren können VCA so konfigurieren, dass es
auf ein von VCRM verwaltetes Repository verweist.
Weitere Informationen über Werkzeuge zur Versionskontrolle finden Sie im HP Systems Insight
Manager Benutzerhandbuch, im HP Version Control Agent Benutzerhandbuch und im HP Version
Control Repository Benutzerhandbuch auf der HP Website (http://www.hp.com/go/hpsim).
HP Betriebssystem- und Virtualisierungssoftware-Unterstützung für ProLiant
Server
Weitere Informationen über bestimmte Versionen unterstützter Betriebssysteme finden Sie auf der
HP Website (http://www.hp.com/go/ossupport).
70
Kapitel 6 Software und Konfigurationsprogramme
DEWW
HP Technology Service Portfolio
HP Technology Services bietet spezifische Beratungs-, Bereitstellungs- und Servicelösungen an, die
die Support-Anforderungen der meisten Geschäfts- und IT-Umgebungen erfüllen.
Foundation Care-Services: Skalierbare Hardware- und Softwaresupportpakete für HP ProLiant
Server und branchenübliche Software. Sie können Servicetyp und -Level wählen, der sich für Ihre
Geschäftsanforderungen am besten eignet.
HP Collaborative Support: Auf Anruf befasst sich HP umgehend mit Supportanforderungen in Bezug
auf Hardware und Software und unterstützt eine schnelle Identifizierung, wenn ein Problem
Hardware- oder Software-bezogen ist. Handelt es sich um ein Hardwareproblem, wird HP dieses
nach Maßgabe der Service-Level-Zusagen beheben. Wenn der gemeldete Vorfall sich auf eine
HP Software oder das unterstützte Softwareprodukt eines Fremdherstellers bezieht und mit den
bekannten Fehlerkorrekturen nicht behoben werden kann, wird HP den Fremdhersteller kontaktieren
und in Ihrem Namen ein Problemticket einrichten.
HP Proactive Care: Für Kunden mit betriebskritischen Umgebungen, in denen keine Ausfallzeiten
auftreten dürfen, ermöglicht der Einsatz von HP Proactive Care die Sicherstellung der
Anwendungsverfügbarkeit auf höchstem Niveau. Zentrales Element dieser optionalen Services ist die
Bereitstellung proaktiver Wartungswerkzeuge, die die Ursachen für Ausfallzeiten reduzieren. Wenn
ein Problem auftritt, sorgt HP für die Antwort eines Spezialisten für den Support kritischer Systeme,
damit Probleme umgehend identifiziert und beseitigt werden.
HP Support Center: Für alle Serviceoptionen stellt das HP Support Center die Informationen, Tools
und Experten bereit, die für den Support von kommerziell genutzten HP Produkten erforderlich sind.
HP Insight Remote Support: Sichere Remote-Überwachung, -Diagnose und -Problembehebung rund
um die Uhr.
Weitere Informationen finden Sie auf einer der folgenden Websites:
●
HP ProLiant Server Services-Website (http://www.hp.com/services/proliant)
●
HP BladeSystem Services-Website (http://www.hp.com/services/bladesystem)
Änderungskontrolle und proaktive Benachrichtigung
HP bietet seinen Kunden an, sie 30 bis 60 Tage vor geplanten Hardware- und Softwareänderungen
an kommerziellen HP Produkten zu benachrichtigen.
Weitere Informationen finden sie auf der HP Website (http://www.hp.com/go/pcn).
DEWW
System auf dem neuesten Stand halten
71
7
Fehlerbeseitigung
Ressourcen für die Fehlerbeseitigung
Das HP ProLiant Gen8 Fehlerbeseitigungs-Handbuch, Band I: Fehlerbehebung enthält Verfahren
zum Lösen geläufiger Probleme und eingehende Vorgehensweisen zur Fehleraufdeckung und Identifizierung, Problemlösung und Softwarewartung auf ProLiant-Servern und Server Blades.
Wählen Sie zur Ansicht des Handbuchs eine Sprache aus:
●
Englisch (http://www.hp.com/support/ProLiant_TSG_v1_en)
●
Französisch (http://www.hp.com/support/ProLiant_TSG_v1_fr)
●
Spanisch (http://www.hp.com/support/ProLiant_TSG_v1_sp)
●
Deutsch (http://www.hp.com/support/ProLiant_TSG_v1_gr)
●
Japanisch (http://www.hp.com/support/ProLiant_TSG_v1_jp)
●
Vereinfachtes Chinesisch (http://www.hp.com/support/ProLiant_TSG_v1_sc)
Das HP ProLiant Gen8 Fehlerbeseitigungshandbuch, Band II: Fehlermeldungen enthält eine Liste der
Fehlermeldungen sowie Informationen zu deren Interpretation und Beseitigung für ProLiant Server
und Server Blades. Wählen Sie zur Ansicht des Handbuchs eine Sprache aus:
72
●
Englisch (http://www.hp.com/support/ProLiant_EMG_v1_en)
●
Französisch (http://www.hp.com/support/ProLiant_EMG_v1_fr)
●
Spanisch (http://www.hp.com/support/ProLiant_EMG_v1_sp)
●
Deutsch (http://www.hp.com/support/ProLiant_EMG_v1_gr)
●
Japanisch (http://www.hp.com/support/ProLiant_EMG_v1_jp)
●
Vereinfachtes Chinesisch (http://www.hp.com/support/ProLiant_EMG_v1_sc)
Kapitel 7 Fehlerbeseitigung
DEWW
8
Auswechseln der Systembatterie
Wenn der Server das Datum und die Uhrzeit nicht mehr richtig anzeigt, müssen Sie möglicherweise
die Batterie für die Echtzeituhr austauschen. Unter normalen Bedingungen hat diese Batterie eine
Lebensdauer von 5 bis 10 Jahren.
VORSICHT! Der Computer ist mit einer internen Lithium-Mangandioxid-, Vanadium-Pentoxid- oder
alkalischen Batterie bzw. einem Akku-Pack dieses Typs ausgestattet. Falls die Batterie bzw. der
Akku-Pack nicht sachgemäß behandelt wird, besteht das Risiko eines Brandes und
Verletzungsgefahr. Beachten Sie die folgenden Hinweise zur Vermeidung von Verletzungen:
Versuchen Sie nicht, die Batterie aufzuladen.
Setzen Sie die Batterie bzw. den Akku nicht Temperaturen über 60 °C aus.
Nehmen Sie die Batterie bzw. den Akku nicht auseinander, vermeiden Sie mechanische
Beschädigungen jeglicher Art, schließen Sie die Kontakte nicht kurz, und setzen Sie die Batterie bzw.
den Akku nicht Feuer oder Feuchtigkeitseinwirkung aus.
Verwenden Sie nur das für dieses Produkt vorgesehene Ersatzteil.
So entfernen Sie die Komponente:
DEWW
1.
Fahren Sie den Server herunter (siehe Herunterfahren des Servers auf Seite 11).
2.
Trennen Sie das Netzkabel von der Stromquelle.
3.
Trennen Sie das Netzkabel vom Server.
4.
Entfernen Sie die Chassisabdeckung (Entfernen der Chassisabdeckung auf Seite 15).
5.
Entfernen Sie die Erweiterungskarte (falls vorhanden, Optionale Erweiterungskarten
auf Seite 50).
6.
Suchen Sie den Akku auf der Systemplatine (Komponenten der Systemplatine auf Seite 5).
73
7.
Nehmen Sie die Batterie heraus.
HINWEIS: Beim Auswechseln der Systemplatinenbatterie wird das System-ROM auf seine
Standardkonfiguration zurückgesetzt. Konfigurieren Sie das System nach dem Austausch der
Batterie in RBSU neu.
Um die Komponente wieder anzubringen, führen Sie das Verfahren in umgekehrter Reihenfolge aus.
Weitere Informationen zum Austausch der Echtzeituhr-Batterie und zur Entsorgung erhalten Sie bei
Ihrem HP Partner oder Servicepartner.
74
Kapitel 8 Auswechseln der Systembatterie
DEWW
9
Zulassungshinweise
Sicherheit und Einhaltung behördlicher Bestimmungen
Informationen zur Sicherheit, zum Umweltschutz und zur Einhaltung behördlicher Bestimmungen
finden Sie unter Safety and Compliance Information for Server, Storage, Power, Networking, and
Rack Products (Informationen zur Sicherheit und zur Einhaltung behördlicher Bestimmungen für
Server, Speichersysteme, Stromversorgungen, Netzwerke und Racks) auf der HP Website
(http://www.hp.com/support/Safety-Compliance-EnterpriseProducts).
Kennzeichnung für Belarus, Kasachstan, Russland
Hersteller
Hewlett-Packard Company, Anschrift: 3000 Hanover Street, Palo Alto, California 94304, USA
Kontaktdaten des Vertreters vor Ort (Russisch)
●
HP Russland
●
HP Weißrussland
●
HP Kasachstan
Kontaktdaten des Vertreters vor Ort (Kasachisch)
Herstellungsdatum
Das Herstellungsdatum wird durch eine Seriennummer dargestellt (HP Seriennummernformat für
dieses Produkt):
CCSYWWZZZZ
DEWW
Sicherheit und Einhaltung behördlicher Bestimmungen
75
Folgende Datumsformate sind gültig:
●
YWW, wobei Y die Jahreszahl in der jeweiligen Dekade beginnend mit dem Jahr 2000 angibt.
Beispiel: 238: 2 für 2002 und 38 für die Woche ab dem 9. September. So wird 2010 als
0, 2011 als 1, 2012 als 2, 2013 als 3 usw. angegeben.
●
YYWW, wobei YY das Jahr beginnend mit dem Jahr 2000 angibt. Beispiel: 0238: 02 für 2002 und
38 für die Woche ab dem 9. September.
Inhaltsdeklaration der RoHS-Materialien für die Türkei
Inhaltsdeklaration der RoHS-Materialien für die Ukraine
Garantieinformationen
HP ProLiant und X86 Server und Optionen (http://www.hp.com/support/ProLiantServers-Warranties)
HP Enterprise Server (http://www.hp.com/support/EnterpriseServers-Warranties)
HP Speicherprodukte (http://www.hp.com/support/Storage-Warranties)
HP Netzwerkprodukte (http://www.hp.com/support/Networking-Warranties)
76
Kapitel 9 Zulassungshinweise
DEWW
10 Elektrostatische Entladung
Schutz vor elektrostatischer Entladung
Befolgen Sie die Vorsichtsmaßnahmen bei der Einrichtung des Systems und beim Umgang mit
Systemkomponenten, um Schäden am System zu vermeiden. Die Entladung statischer Elektrizität
über einen Finger oder einen anderen Leiter kann die Systemplatine oder andere Bauteile
beschädigen, die gegenüber elektrostatischer Entladung empfindlich sind. Diese Art von Schäden
kann die Lebensdauer des Geräts herabsetzen.
So vermeiden Sie elektrostatische Schäden:
●
Vermeiden Sie den direkten Handkontakt, indem Sie Produkte in elektrostatisch sicheren
Behältern transportieren und lagern.
●
Lassen Sie elektrostatisch empfindliche Teile in ihrem Behälter, bis sie sich an einem gut
geerdeten Arbeitsplatz befinden.
●
Arbeiten Sie auf einer geerdeten Oberfläche, wenn Sie die Teile aus den Schutzbehältern
entnehmen.
●
Vermeiden Sie die Berührung von Steckkontakten, Leitern und Schaltungen.
●
Sorgen Sie stets dafür, ordnungsgemäß geerdet zu sein, wenn Sie statisch empfindliche
Komponenten oder Bauteile berühren.
Erdungsmethoden zum Schutz vor elektrostatischer
Entladung
Für die Erdung sind mehrere Methoden verfügbar. Verwenden Sie beim Umgang mit oder Installieren
von Teilen, die gegenüber elektrostatischer Entladung empfindlich sind, eine oder mehrere der
folgenden Methoden:
●
Verwenden Sie ein Antistatikarmband, das über ein Erdungskabel an eine geerdete Workstation
bzw. ein geerdetes Computergehäuse angeschlossen ist. Antistatik-Armbänder sind flexible
Bänder mit einem Mindestwiderstand von 1 Megaohm (±10 Prozent) im Erdungskabel. Damit
eine ordnungsgemäße Erdung stattfindet, muss die leitende Oberfläche des Armbandes auf der
Haut getragen werden.
●
Tragen Sie entsprechende Bänder um die Ferse, den Zeh oder an den Schuhen, wenn Sie im
Stehen arbeiten. Tragen Sie die Bänder an beiden Füßen, wenn Sie auf leitfähigem Boden oder
auf antistatischen Fußmatten stehen.
●
Verwenden Sie leitfähige Wartungswerkzeuge.
●
Verwenden Sie ein tragbares Kundenunterstützungs-Kit mit einer zusammenfaltbaren, statische
Elektrizität ableitenden Arbeitsmatte.
Besitzen Sie keine geeigneten Hilfsmittel, um eine ordnungsgemäße Erdung sicherzustellen, setzen
Sie sich mit einem Vertriebspartner in Verbindung.
Weitere Informationen zu statischer Elektrizität oder Unterstützung bei der Installation des Produkts
erhalten Sie bei einem HP Partner.
DEWW
Schutz vor elektrostatischer Entladung
77
11 Technische Daten
Umgebungsanforderungen
Angaben
Wert
Temperaturbereich*
Bei Betrieb
10 °C bis 35 °C
Ausgeschaltet
-30 °C bis 60 °C
Relative Luftfeuchtigkeit (nicht kondensierend)
Maximale Nassthermometer-Temperatur bei Betrieb: 28 °C
10 % bis 90 %
Maximale Nassthermometer-Temperatur bei Lagerung:
38,7 °C
5 % bis 95 %
* Alle angegebenen Temperaturen gelten für Meereshöhe. Bis zu einer Höhe von 3.048 m verringert sich die maximale
Temperatur um 1 °C pro 304,8 m. Direkte Sonneneinstrahlung ist nicht zugelassen.
Technische Daten
Angaben
Server
Höhe
23,25 cm (9,15 Zoll)
Tiefe
24,50 cm (9,65 Zoll)
Breite
23,00 cm (9,06 Zoll)
Gewicht (minimal)
7,40 kg (16,31 lb)
(ein Laufwerk, Netzteil und Prozessor eingebaut)
Gewicht (maximal)
9,80 kg (21,60 lb)
(alle Laufwerke, Netzteil und Prozessor eingebaut)
Technische Daten zum Netzteil
In Abhängigkeit von den installierten Optionen und/oder der Region, in der der Server erworben
wurde, ist der Server mit einem der folgenden Netzteile ausgestattet:
78
●
HP 150 W Integriertes Netzteil (nicht-Hot-Plug, nicht redundant, Spezifikationen für HP 150 W
Integriertes Netzteil auf Seite 79)
●
HP 200 W Integriertes Netzteil (nicht-Hot-Plug, nicht redundant, Spezifikationen für HP 200 W
Integriertes Netzteil auf Seite 79)
Kapitel 11 Technische Daten
DEWW
Spezifikationen für HP 150 W Integriertes Netzteil
Angaben
Wert
Anforderungen an die Eingangsspannung
—
Nenneingangsspannung
100 V AC bis 240 V AC
Nenneingangsfrequenz
50 Hz bis 63 Hz
Nenneingangsstrom
3,5 A bei 100 V AC
Nenneingangsleistung
< 192 W bei 100 V AC
< 185 W bei 200 V AC
Wirkungsgrad (minimal)
79 %
Ausgangsparameter des Netzteils
—
Dauernennleistung
150 W bei 100 VAC
150 W bei 200 VAC
Maximale Spitzenleistung
150 W bei 100 VAC
150 W bei 200 VAC
Ausgangsnennleistung
150 W
Spezifikationen für HP 200 W Integriertes Netzteil
Angaben
Wert
Anforderungen an die Eingangsspannung
—
Nenneingangsspannung
100 V AC bis 240 V AC
Nenneingangsfrequenz
50 Hz bis 63 Hz
Nenneingangsstrom
3,5 A bei 100 V AC
Nenneingangsleistung
< 243 W bei 100 V AC
< 237 W bei 200 V AC
Effizienz
81,5 %
Ausgangsparameter des Netzteils
—
Dauernennleistung
200 W bei 100 VAC
200 W bei 200 VAC
Maximale Spitzenleistung
200 W bei 100 VAC
200 W bei 200 VAC
Ausgangsnennleistung
DEWW
200 W
Technische Daten zum Netzteil
79
12 Support und andere Ressourcen
Vor Kontaktieren von HP
Bitte halten Sie die nachfolgend aufgeführten Informationen bereit, wenn Sie bei HP anrufen:
●
Active Health System-Protokoll (HP ProLiant Gen8 oder höher)
Laden Sie ein Active Health System-Protokoll herunter, das die drei Tage vor Auftreten der
Störung umfasst, und halten Sie es bereit. Weitere Informationen enthält das HP iLO 4
Benutzerhandbuch oder das HP Intelligent Provisioning Benutzerhandbuch auf der HP Website
(http://www.hp.com/go/ilo/docs).
●
Onboard Administrator-Bericht SHOW ALL (nur für HP BladeSystem-Produkte)
Weitere Informationen zum Anfordern des Onboard Administrator SHOW ALL-Berichts finden
Sie auf der HP Website (http://www.hp.com/go/OAlog).
●
Registrierungsnummer beim Technischen Support (sofern zutreffend)
●
Seriennummer des Produkts
●
Modellname und -nummer des Produkts
●
Produkt-Identifizierungsnummer
●
Eventuell vorliegende Fehlermeldungen
●
Zusätzlich installierte Platinen oder Hardware
●
Software und Hardware von Fremdherstellern
●
Betriebssystem und Revisionsstufe
HP Kontaktinformationen
Kontaktinformationen für die USA und weltweite Kontaktinformationen finden Sie auf der Website
„Contact HP“ (Kontaktaufnahme mit HP) (http://www.hp.com/go/assistance).
In den USA:
●
HP ist telefonisch unter 1-800-334-5144 erreichbar. Um eine ständige Qualitätsverbesserung zu
erreichen, können Anrufe ggf. aufgezeichnet oder überwacht werden.
●
Wenn Sie einen Care Pack (Service-Upgrade) erworben haben, rufen Sie bitte die Website für
„Support & Drivers“ (Support und Treiber) auf (http://www8.hp.com/us/en/support-drivers.html).
Wenn sich das Problem nicht über die Website lösen lässt, rufen Sie bitte die Nummer
1-800-633-3600 an. Weitere Informationen zu Care Packs finden Sie auf der HP Website
(http://pro-aq-sama.houston.hp.com/services/cache/10950-0-0-225-121.html).
Customer Self Repair (Reparatur durch den Kunden)
HP Produkte enthalten viele CSR-Teile (Customer Self Repair), um Reparaturzeiten zu minimieren
und höhere Flexibilität beim Austausch defekter Bauteile zu ermöglichen. Wenn HP (oder ein
HP Servicepartner) bei der Diagnose feststellt, dass das Produkt mithilfe eines CSR-Teils repariert
80
Kapitel 12 Support und andere Ressourcen
DEWW
werden kann, sendet Ihnen HP dieses Bauteil zum Austausch direkt zu. CSR-Teile werden in zwei
Kategorien unterteilt:
●
Zwingend – Teile, für die das Customer Self Repair-Verfahren zwingend vorgegeben ist. Wenn
Sie den Austausch dieser Teile von HP vornehmen lassen, werden Ihnen die Anfahrt- und
Arbeitskosten für diesen Service berechnet.
●
Optional – Teile, für die das Customer Self Repair-Verfahren optional ist. Diese Teile sind auch
für Customer Self Repair ausgelegt. Wenn Sie jedoch den Austausch dieser Teile von
HP vornehmen lassen möchten, können bei diesem Service je nach den für Ihr Produkt
vorgesehenen Garantiebedingungen zusätzliche Kosten anfallen.
HINWEIS: Einige Teile sind nicht für Customer Self Repair ausgelegt. Um den Garantieanspruch des
Kunden zu erfüllen, muss das Teil von einem HP Servicepartner ersetzt werden. Im illustrierten
Teilekatalog sind diese Teile mit „No“ bzw. „Nein" gekennzeichnet.
CSR-Teile werden abhängig von der Verfügbarkeit und vom Lieferziel am folgenden Geschäftstag
geliefert. Für bestimmte Standorte ist eine Lieferung am selben Tag oder innerhalb von vier Stunden
gegen einen Aufpreis verfügbar. Wenn Sie Hilfe benötigen, können Sie das HP technische Support
Center anrufen und sich von einem Mitarbeiter per Telefon helfen lassen. Den Materialien, die mit
einem CSR-Ersatzteil geliefert werden, können Sie entnehmen, ob das defekte Teil an
HP zurückgeschickt werden muss. Wenn es erforderlich ist, das defekte Teil an
HP zurückzuschicken, müssen Sie dies innerhalb eines vorgegebenen Zeitraums tun, in der Regel
innerhalb von fünf (5) Geschäftstagen. Das defekte Teil muss mit der zugehörigen Dokumentation in
der Verpackung zurückgeschickt werden, die im Lieferumfang enthalten ist. Wenn Sie das defekte
Teil nicht zurückschicken, kann HP Ihnen das Ersatzteil in Rechnung stellen. Im Falle von Customer
Self Repair kommt HP für alle Kosten für die Lieferung und Rücksendung auf und bestimmt den
Kurier-/Frachtdienst.
Weitere Informationen über das HP Customer Self Repair Programm erhalten Sie von Ihrem
Servicepartner vor Ort. Informationen über das CSR-Programm in Nordamerika finden Sie auf der
HP Website unter (http://www.hp.com/go/selfrepair).
DEWW
Customer Self Repair (Reparatur durch den Kunden)
81
13 Akronyme und Abkürzungen
ABEND
Abnormal End (Außergewöhnliche Beendigung)
ACU
Array Configuration Utility (Dienstprogramm zur Array-Konfiguration)
ADM
Advanced Data Mirroring (Erweiterte Datenspiegelung)
AMP
Advanced Memory Protection (Erweiterter Speicherschutz)
ASR
Automatic Server Recovery (Automatische Serverwiederherstellung)
CSA
Canadian Standards Association
CSR
Customer Self Repair (Reparatur durch den Kunden)
DDR3
Double Data Rate-3
EAC
Eurasische Wirtschaftskommission
FBWC
Flash-Backed Write Cache (Flash-gestütztes Schreib-Cache)
HP SIM
HP Systems Insight Manager
HP SUM
HP Smart Update Manager
IEC
International Electrotechnical Commission
iLO
Integrated Lights-Out
IML
Integrated Management Log
IRS
82
Kapitel 13 Akronyme und Abkürzungen
DEWW
Insight Remote Support
ISO
International Organization for Standardization
LFF
Large Form Factor
LOM
Lights-Out Management
LRDIMM
Load Reduced Dual In-Line Memory Module
LV DIMM
DIMM mit Niederspannung
NMI
Nonmaskable Interrupt
NVRAM
Nonvolatile Memory (Nichtflüchtiger Speicher)
OA
Onboard Administrator
PCIe
Peripheral Component Interconnect Express
PDU
Power Distribution Unit (Stromverteiler)
POST
Power-On Self-Test (Selbsttest beim Systemstart)
PSU
Power Supply Unit (Netzteileinheit)
PXE
Preboot Execution Environment
RBSU
ROM-Based Setup Utility
RDIMM
Registered Dual In-line Memory Module
RDP
Rapid Deployment Pack
RoHS
Restriction of Hazardous Substances
DEWW
83
SAS
Serial Attached SCSI (Seriell verbundener SCSI)
SATA
Serial ATA (Serielles ATA)
SD
Secure Digital
SPP
HP Service Pack for ProLiant
SSA
HP Smart Storage Administrator
TMRA
Empfohlene Betriebstemperatur der Umgebung
TPM
Trusted Platform Module
UDIMM
Unregistered Dual In-line Memory Module
USB
Universal Serial Bus
VC
Virtual Connect
VCA
Version Control Agent
VCRM
Version Control Repository Manager (Repository-Manager für die Versionskontrolle)
84
Kapitel 13 Akronyme und Abkürzungen
DEWW
14 Feedback zur Dokumentation
HP möchte Dokumentationen liefern, die Ihren Anforderungen gerecht werden. Sie können uns
helfen, die Dokumentation zu verbessern, indem Sie Hinweise auf Fehler, Vorschläge oder
Anmerkungen an die Abteilung für Dokumentationsfeedback (mailto:[email protected]) senden.
Geben Sie Titel und Teilenummer des Dokuments, Versionsnummer oder die URL in Ihrem
Feedback an.
DEWW
85
Index
Symbole/Zahlen
Aktivieren von Provisioning 26
Führen Sie den SwitchSelbsttest durch 29
Installieren Sie das
Betriebssystem 26
Konfigurieren Sie das
Laufwerk 26
Montieren Sie den Switch mit
dem Server 28
Schließen Sie die SwitchEinrichtung ab 34
Schließen Sie die
Systemeinrichtung ab 27
Verbinden Sie den Server mit
dem Switch 30
A
Abmessungen und Gewicht
Technische Daten 78
Aktivieren des Trusted Platform
Module 54
Aktualisieren des System-ROM
69
Analyse des CrashSpeicherauszugs 7
Änderungskontrolle und proaktive
Benachrichtigung 71
Anforderungen, elektrische
Erdung 20
Anforderungen, Luftzirkulation 19
Anforderungen, Platzbedarf 19
Anforderungen, Standort 19
Anforderungen,
Stromversorgung 20
Anforderungen, Temperatur 20
Array, konfigurieren 39
Array Configuration Utility (ACU)
68
Ausschalten 11
Automatic Server Recovery
(ASR) 68
86
Index
B
Basic Input/Output System
(BIOS) 68
Batterie 73
Belüftung 19
Benachrichtigungsaktionen 71
Bestückungsrichtlinien
Allgemeine Richtlinien zur
Bestückung von DIMMSteckplätzen 48
Richtlinien zur
Laufwerksinstallation 37
Betriebssystem-Absturz
Automatic Server Recovery
(Automatische
Serverwiederherstellung) 68
NMI-Funktionalität 7
Betriebssysteminstallation
Durchführen der
Systemersteinrichtung 25
HP Betriebssystem- und
VirtualisierungssoftwareUnterstützung für ProLiant
Server 70
Betriebssystem-Unterstützung
HP Betriebssystem- und
VirtualisierungssoftwareUnterstützung für ProLiant
Server 70
HP Insight Diagnostics
Datenerfassungsfunktionalitä
t 63
Betriebsumgebung, empfohlene
19
BIOS-Upgrade 68
Blende, abnehmen 13
Blende öffnen 12
Boot-Optionen
Boot-Optionen 67
Einschalten und Auswählen
von Systemstart-Optionen
24
C
Cache-Modul
FBWC-Modul LEDStatusanzeigen 8
Installieren des FBWC-Moduls
und des Kondensatorpacks
41
Care Pack
HP Insight Remote Support
Software 64
HP Technology Service
Portfolio 71
Optionale
Installationsservices 19
Chassisabdeckung anbringen 15
Chassisabdeckung entfernen 15
CMOS 6
Controller-Optionen 39
D
Diagnoseprogramme
Automatic Server Recovery
(Automatische
Serverwiederherstellung) 68
HP Insight Diagnostics 63
ROMPaq Utility 68
Dienstprogramme, Bereitstellung
HP ROM-Based Setup Utility
66
Scripting Toolkit für Windows
und Linux 65
DIMM, niedrige Spannung 48
DIMM-Bestückungsrichtlinien 48
DIMMs, ein- und zweireihig 48
DIMMs, installieren 49
DIMM-Steckplatzpositionen 6
E
Einschalten 11
Einschalten und Auswählen von
Systemstart-Optionen 24
Elektrostatische Entladung
Elektrostatische Entladung 77
DEWW
Erdungsmethoden zum Schutz
vor elektrostatischer
Entladung 77
Schutz vor elektrostatischer
Entladung 77
Empfohlene Betriebstemperatur
der Umgebung 20
Erase Utility 64
Erdung, Anforderungen 20
Erdung, Methoden 77
Erforderliche Luftzirkulation und
Mindestabstände 19
Erforderliche Werkzeuge 21
Erneutes Eingeben der
Seriennummer des Servers 67
Ersteinrichtung des Systems 25
Ethernet-Verbindungen 22
Etikett mit Seriennummer/iLOInformationen 3
Eurasische
Wirtschaftskommission 75
F
FBWC Modul 41
Fehlerbeseitigung, Ressourcen
72
Fehlerdiagnose 72
Fehlermeldungen 72
Firmware
Software und Firmware 70
Zugriff auf Supportmaterialien
von HP 69
Foundation Care Services 71
Frontblende, Option 35
Frontrahmen 12
Frontrahmen, anbringen 14
G
Garantieinformationen 76
Gewicht
Technische Daten 78
H
Hardwareoptionen, Installation
Einführung 35
Installation der
Hardwareoptionen 35
Health-Treiber 68
DEWW
HP Care Pack Services
HP Technology Service
Portfolio 71
Optionale
Installationsservices 19
HP Collaborative Support 71
HP Insight Diagnostics
HP Insight Diagnostics 63
HP Insight Diagnostics
Datenerfassungsfunktionalitä
t 63
HP Insight Diagnostics
Datenerfassungsfunktionalität
63
HP Insight Online 64
HP Insight Remote Support
Software
HP Insight Remote Support
Software 64
HP Technology Service
Portfolio 71
HP Kontaktinformationen 80
HP Partner
HP Kontaktinformationen 80
Support und andere
Ressourcen 80
HP Proactive Care 71
HP Service Pack for ProLiant
HP Insight Diagnostics 63
HP Service Pack for ProLiant
65
HP SmartMemory 46
HP Smart Storage Administrator
(HP SSA) 68
HP Smart Update Manager,
Überblick 66
HP Support Center 71
HP Systems Insight Manager
(SIM)
HP Insight Diagnostics 63
Integrated Management Log
62
HP-Website 80
I
iLO 4, Remote Management 61
iLO 4 (Integrated Lights-Out 4)
HP iLO 61
HP iLO Management 61
iLO Anschluss 3
Informationsquellen 80
Installation mittels Skripts 65
Installationsservices
Installieren der
Hardwareoptionen 22
Optionale
Installationsservices 19
Installation von Optionen
Einführung 35
Installation der
Hardwareoptionen 35
Installieren der
Hardwareoptionen 22
Installieren der Hardware
Einführung 35
Installation der
Hardwareoptionen 35
Installieren der
Hardwareoptionen 22
Installieren der Trusted Platform
Module-Karte 52
Integrated Lights-Out (iLO)
HP iLO 61
Integrated Management Log
62
Integrated Management Log
(IML) 62
Intelligent Provisioning
HP Insight Diagnostics 63
Intelligent Provisioning 63
Interner USB-Anschluss 5
K
Kennwort für den Systemstart 6
Kennzeichnung für Belarus,
Kasachstan, Russland 75
Kensington-Sicherheitsschlitz 3
Komponenten, Rückseite 3
Komponenten, Systemplatine 5
Komponenten, Vorderseite
Beschreibung der
Komponenten 1
Komponenten auf der
Vorderseite 1
Komponenten auf der Rückseite
3
Kondensatorpack 41
Kondensatorpack, Verkabelung
56
Index
87
Konfigurationseinstellungen des
Systems
Sicherheitsvorteile 69
Systemwartungsschalter 6
Kontaktaufnahme mit HP
HP Kontaktinformationen 80
Vor Kontaktieren von HP 80
L
Laufwerke, Bestimmen des
Status 2
Laufwerke,
Installationsrichtlinien 37
Laufwerke, installieren 37
Laufwerks-LEDs 2
Laufwerksnummerierung 7
Laufwerksverkabelung
Verkabelung 55
Verkabelung für Nicht-HotPlug-Laufwerke (LFF-Käfig
mit vier Einschüben) 55
LED, Rückseite 4
LED, Systembetrieb 2
LED, Zustand 2
LEDs, FBWC-Modul 8
LEDs, Laufwerk 2
LEDs, NIC
LEDs und Tasten auf der
Rückseite 4
LEDs und Tasten auf der
Vorderseite 2
LEDs, Vorderseite 2
LEDs des FBWC-Moduls 8
Legacy-USB-Unterstützung 69
Löschen des NVRAM 6
Lüfterpositionen 9
Luftfeuchtigkeit 78
Luftzirkulation, Anforderungen 19
M
microSD-Kartensteckplatz
Monitoranschluss 4
5
N
Netzteilverkabelung 59
Netzwerk-Switch-Einrichtung
NIC-Anschlüsse 3
Nicht-Hot-Plug-Laufwerke,
installieren 37
NMI-Funktionalität 7
88
Index
28
O
Optimale Betriebsumgebung 19
Optionale Erweiterungskarten 50
Optisches Laufwerk 44
Optisches Laufwerk,
Verkabelung 57
P
Peripheriegeräte 22
POST-Fehlermeldungen 72
Preboot Execution Environment
(PXE) 67
Product ID (Produkt-ID) 67
Q
QuickSpecs
60
R
RAID Konfiguration 68
Rapid Deployment Pack (RDP)
19
RBSU (Setup Utility auf ROMBasis)
Erneutes Eingeben der
Seriennummer und ProduktID des Servers 67
HP ROM-Based Setup Utility
66
Redundantes ROM 69
Registrieren des Produkts 27
Reparatur durch den Kunden
(CSR)
HP Kontaktinformationen 80
Richtlinien zur SpeichermodulBestückung 48
RoHS
Inhaltsdeklaration der RoHSMaterialien für die Türkei 76
Inhaltsdeklaration der RoHSMaterialien für die Ukraine
76
ROMPaq Utility
ROMPaq Utility 68
Unterstützung für redundantes
ROM 69
ROM-Redundanz 69
Rückseite, LEDs 4
Rückseite, Schalter 4
S
Scripting Toolkit
Seriennummer
Erneutes Eingeben der
Seriennummer und ProduktID des Servers 67
Komponenten auf der
Rückseite 3
Server, Warnmeldungen 21
Serveroptionen, installieren 35
Server-Setup
Setup 19
System auf dem neuesten
Stand halten 69
Service-Packs 65
Sicherheitsüberlegungen
Erdungsmethoden zum Schutz
vor elektrostatischer
Entladung 77
Schutz vor elektrostatischer
Entladung 77
Sicherheitsvorteile 69
Sicherheit und Einhaltung
behördlicher Bestimmungen
75
Smart Update Manager 66
Software
HP Betriebssystem- und
VirtualisierungssoftwareUnterstützung für ProLiant
Server 70
Software und Firmware 70
Speicherauszug 7
Speichercontroller 40
Speicheroptionen 46
Speichersubsystem, Architektur
48
SPP 65
Standard ECC 48
Standortanforderungen 19
Statische Aufladung 77
Stromversorgungsanforderunge
n 20
Stromverteilungseinheit (Power
Distribution Unit, PDU) 20
Supportmaterialien von HP 69
System, aktualisieren 69
System Erase Utility 64
Systemlüfter 9
Systemlüfterverkabelung 58
Systemplatine, Batterie 73
65
DEWW
Systemplatinenbaugruppe
ausbauen 16
Systemplatinenbaugruppe
einbauen 18
Systemplatinen-Komponenten
Systemwartungsschalter 6
Systemzustands-LED 2
5
T
T-10/T-15 TorxSchraubendreher 10
Tasten auf der Vorderseite 2
Technische Daten 78
Technische Daten,
Betriebsumgebung
Technische Daten 78
Umgebungsanforderungen 78
Technische Daten, Netzteil 78
Technische Daten, Server
Technische Daten 78
Umgebungsanforderungen 78
Technische Daten zum Netzteil
Spezifikationen für HP 200 W
Integriertes Netzteil 79
Technische Daten zum
Netzteil 78
Technische Kundenunterstützung
von HP
HP Kontaktinformationen 80
HP Technology Service
Portfolio 71
Support und andere
Ressourcen 80
Technischer Support
HP Kontaktinformationen 80
HP Technology Service
Portfolio 71
Support und andere
Ressourcen 80
Vor Kontaktieren von HP 80
Technology Services 71
Telefonnummern
HP Kontaktinformationen 80
Support und andere
Ressourcen 80
Temperaturanforderungen
Temperaturanforderungen 20
Umgebungsanforderungen 78
TPM-Anschluss 5
Treiberinstallation, Verfahren 69
DEWW
Trusted Platform Module (TPM)
Aktivieren des Trusted Platform
Module 54
Aufbewahren des Schlüssels/
Kennwortes für die
Wiederherstellung 54
Z
Zulassungsinformationen
Sicherheit und Einhaltung
behördlicher Bestimmungen
75
Zulassungshinweise 75
U
Umgebungsanforderungen 78
Umgebungsbedingungen
Optimale Betriebsumgebung
19
Stromversorgungsanforderunge
n 20
Temperaturanforderungen 20
Umgebungsanforderungen
78
Umgebungstemperatur 20
Umgebungstemperatursensor,
Verkabelung 58
Unterstützte Betriebssysteme 70
USB-Anschluss
Anschließen der
Peripheriegeräte 22
Komponenten der
Systemplatine 5
USB-Unterstützung 69
V
Verkabelung, interne
Stromversorgung 59
Verkabelung, Laufwerkskäfig 55
Verkabelung, optisches
Laufwerk 57
Verkabelung, vordere I/O 57
Versandkarton, Inhalt 21
Version Control Agent (VCA) 70
Version Control Repository
Manager (VCRM) 70
Virtualisierungsoption 70
Vordere I/O, Verkabelung 57
Vorderseite, Komponenten 1
Vorderseite, LEDs 2
Vorsichtsmaßnahmen 21
W
Wartungsrichtlinien 69
Website, HP 80
Wiederherstellungstaste
54
Index
89
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Thank you for your participation!

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