Datenabgleich

Datenabgleich
Datenabgleich
Benutzerhandbuch
Datenabgleich
Produktinformationen
Produkt
Benutzerhandbuch Datenabgleich
Artikelnummer
Handbuchs
des
WDV.012-2
Abteilung
Dokumentation
Verfasser
Daniel Hofmann
Produkt Version
09.01-05-35ADO der 4. Generation
Handbuch Version
2.00
Erstellungsdatum
17.09.13
An der Entwicklung
beteiligte Mitarbeiter:
Simon Scheler
PRAXIS
EDV- Betriebswirtschaft- u. Software Entwicklung AG
Lange Str. 35
99869 Pferdingsleben (Thüringen)
Tel.: +49 (0) 36258 - 566-0
Fax: +49 (0) 36258 - 566-40
E-mail: [email protected]
www.praxis-edv.de
Inhaltsverzeichnis
Datenabgleich ............................................................................................. 1 Informationen zum Benutzerhandbuch .................................................... 5 Verwendete Symbole und Textmarkierungen ...................................... 5 Gültigkeit des Benutzerhandbuchs ....................................................... 6 Weitere Dokumente ................................................................................. 6 Einleitung ..................................................................................................... 8 Rechte und Einstellungen .......................................................................... 9 Rechte ...................................................................................................... 9 Grundeinstellungen .............................................................................. 10 Allgemeines ......................................................................................... 10 Registerkarte Globale Einstellungen ............................................ 11 Registerkarte Abgleichsschemata ................................................ 13 Registerkarte automatische Vorgänge ......................................... 17 Registerkarte Echtzeitabgleich ..................................................... 20 Einstellungen zum einfachen Abgleichsverfahren............................... 21 Einstellungen zum erweiterten Abgleichsverfahren ............................ 22 Datenversand lokal / LAN............................................................. 22 Datenversand per eMail ............................................................... 24 Datenzugriff über RAS-Einwählverbindung.................................. 26 Datenzugriff über FTP .................................................................. 27 Datenabgleich über externen Treiber........................................... 29 PxServices ............................................................................................. 29 Zugeordnete Formulare ........................................................................ 30 Datenabgleich in der Praxis..................................................................... 31 Was wird in der Standard-WDV alles übertragen? ............................ 31 Allgemeines ......................................................................................... 31 Besonderheiten beim Abgleich von Angeboten, Lfs, Reporten usw. .. 32 Abgleich bezüglich Rechnungsausgang ...................................... 32 Abgleich von Fahrzeugen / Eigenen Fahrzeuge .......................... 33 Abgleich von Angeboten oder Aufträgen ..................................... 33 Abgleich von Lieferscheinen ........................................................ 33 Abgleich von PDF-Dateien ........................................................... 34 Abgleich von Reporten ................................................................. 34 Abgleich von Anwenderdaten....................................................... 34 Abgleich von offenen Posten........................................................ 35 Abgleich des Kassenjournals bei BarkasseAbgleich von
Anwenderdaten ............................................................................ 36 Übertragungsraten ............................................................................... 36 Ablauf des Datenabgleichs .................................................................. 37 Allgemeines ......................................................................................... 37 Datenabgleich
Probleme beim Datenabgleich............................................................. 37 Datenabgleich einrichten ...................................................................... 39 Allgemeines ......................................................................................... 39 Abgleichsschema anlegen ................................................................... 41 Automatischen Abgleich festlegen....................................................... 45 Sperre des Datenabgleichs .................................................................. 47 Manueller Export ................................................................................... 47 Manueller Import.................................................................................... 48 Radladerkonsole - Abgleich über Kommandozeile starten .............. 51 Protokollierung der abgeglichenen Daten .......................................... 52 Datenfilter definieren............................................................................. 53 Index ........................................................................................................... 54 4
Informationen zum Benutzerhandbuch
Willkommen bei der Praxis Hilfe!
Zunächst einmal vielen Dank, dass Sie sich für dieses Produkt aus dem
Hause PRAXIS EDV-Betriebswirtschaft- und Software-Entwicklung AG
entschieden haben.
Dies ist das Benutzerhandbuch für das Modul Datenabgleich. Dieses
Handbuch richtet sich an alle, die Informationen zum Datenabgleich in der
WDV 2012 benötigen. Mitunter wird in diesem Handbuch anstelle des Begriffs Datenabgleich bzw. Modul Datenabgleich der Begriff Replikation
bzw. Modul Replikation verwendet.
Grundlegende Kenntnisse im EDV-Bereich werden hierbei vorausgesetzt.
Tipp
Zusätzlich zum Handbuch gibt es die Möglichkeit, über unsere PRAXISAcademy gezielt Schulungen zu absolvieren. Die Schulungen helfen Ihnen
dabei das komplette Potential eines Produktes kennenzulernen, so dass
Sie dieses anschließend effizient und in optimaler Art und Weise einsetzen
können. Bei einer Schulung kann natürlich auch auf spezifische Fragen
und Problemstellungen Ihrerseits eingegangen werden. Bitte kontaktieren
Sie zur Abstimmung Ihrer Schulung unsere Mitarbeiterin Frau Rebecca
Kohler unter [email protected] oder rufen Sie sie einfach
unter 036258-566-73 an.
Lesehinweise zum Benutzerhandbuch
Wie Sie mit diesem Benutzerhandbuch arbeiten, hängt ganz von Ihren
Bedürfnissen ab. Zur Auswahl der gewünschten Informationen stehen
Ihnen das Hauptinhaltsverzeichnis am Anfang des Benutzerhandbuchs zur
Verfügung, sowie der Index im Anhang.
Es ist grundsätzlich empfehlenswert sich zunächst mit den Grundlagen des
Programms vertraut zu machen. Diese sind am Anfang des Handbuchs
beschrieben.
Neben der gedruckten Version des Handbuchs existiert außerdem eine
Onlinehilfe, mit der Sie die Informationen des Benutzerhandbuchs kontextsensitiv aus der WDV 2012 abrufen können.
Hinweis
Die Onlinehilfe wird aktuell überarbeitet. Aufgrund dessen ist die Nutzung
im Programm derzeit nicht im vollen Umfang möglich.
Verwendete Symbole und Textmarkierungen
Um Ihnen die Arbeit mit dem Programm zu erleichtern, werden in diesem
Handbuch die folgenden Symbole eingesetzt:
Tipp
Ein Tipp liefert Ihnen wichtige Informationen, mit denen Sie das Programm
noch effektiver einsetzen können.
5
Datenabgleich
Hinweis
Ein Hinweis warnt vor möglichen Einschränkungen oder Datenverlust beim
Arbeiten mit dem Programm und zeigt, wie diese vermieden werden können.
Um Ihnen die Arbeit mit dem Programm zu erleichtern, werden die folgenden Textmarkierungen eingesetzt:

Beispiele werden gesondert durch einen blauen Hintergrund hervorgehoben
Um eine Problematik oder Programmfunktion besser verdeutlichen zu
können, werden an bestimmten Stellen Beispiele eingesetzt. Beispiele
werden in einem blauen Kästchen beschrieben.

Verweise auf andere Textabschnitte sind fett-kursiv gedruckt

Menübezeichnungen, Bezeichnungen von Dialogfenstern, Befehle,
Gruppen, Eingabeaufforderungen, Feldnamen und -einträge, Verzeichnisse und Dateinamen sind ebenfalls fett-kursiv dargestellt.
Gültigkeit des Benutzerhandbuchs
Das Handbuch enthält die Beschreibung des Datenabgleichs in der Form,
welche zum Zeitpunkt der Herausgabe verfügbar ist.
Die WDV 2012 wie auch die verschiedenen Module und firmApps werden
ständig verbessert und weiterentwickelt. Änderungen werden Ihnen bis zur
Veröffentlichung einer neuen Revision des Handbuchs als separate Dokumente zur Verfügung gestellt.
Weitere Dokumente
Neben diesem Benutzerhandbuch stehen noch weitere Dokumente zur
Verfügung:
Benutzerhandbuch WDV 2012
In diesem Dokument sind folgende Informationen enthalten:

Beschreibung der WDV 2012

Beschreibung von Lizenzvereinbarungen
Benutzerhandbuch Administrationsprogramm
In diesem Dokument sind folgende Informationen enthalten:
6

Beschreibung des Administrationsprogramms zur WDV 2012

Beschreibung der Lizenzierung

Beschreibung der Handhabung des Administrationsprogramms
Benutzerhandbücher zu weiteren Modulen / firmApps
Zu den meisten Modulen und firmApps existieren separate Benutzerhandbücher. In diesem Dokument sind folgende Informationen enthalten:

Beschreibung des Moduls / firmApps, inklusive Einstellungen und
Stammdaten

Beschreibung der Funktionen des Moduls / firmApps

Beschreibung der Handhabung des Moduls / firmApps
Newsletter
In diesem Dokument sind folgende Informationen enthalten:

Beschreibung von Verbesserungen eines von Ihnen erworbenen
WDV 2012 Moduls oder einer Komponente

Beschreibung von Fehlerbehebungen eines von Ihnen erworbenen
WDV 2012 Moduls oder einer Komponente
Die letztgenannten Informationen finden Sie später auch im jeweiligen Benutzerhandbuch, sobald eine Revision des Handbuchs erscheint.
Hinweis
Welche Dokumente Ihnen noch zur Verfügung stehen, hängt davon ab,
mit welchen Modulen, firmApps und Komponenten Sie die WDV 2012
erworben haben.
Hinweis
Sie haben die Möglichkeit, für den Einsatz unserer Softwareprodukte,
Hardware (PC oder Server) aus dem Hause Bluechip zu erwerben, und
bezüglich dieser Geräte einen Service-Vertrag über eine fest definierte
Leistung mit der Firma Bluechip abzuschließen. Der Vertrag kann nur vor
Auslieferung der Geräte von Bluechip an die Firma PRAXIS AG und nicht
nachträglich abgeschlossen werden. Die Dauer dieses Vertrages beträgt
in der Regel 36 oder 48 Monate. Die genaue inhaltliche Leistung des Vertrags wird in den Bluechip Servicevertragsbedingungen 03/2009 definiert
und festgelegt. Dieses Dokument finden Sie im VIP-Kundenbereich unter
www.praxis-edv.de. Die Firma PRAXIS AG tritt als Mittler und Koordinator
auf und ist beim Bestellung sowie etwaigen Problemen mit den Geräten
erster Ansprechpartner für den Kunden.
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Datenabgleich
Einleitung
Das Modul Datenabgleich oder auch Modul Replikation stellt die Funktionalität zum Abgleichen von physisch getrennten Mandantendatenbanken,
welche denselben Mandanten darstellen, zur Verfügung. Es besteht aus
den Bereichen Einstellungen, Import und Export. Abgeglichen werden können u.a. stationäre Waage im Werk, Radlader (Radleder-Konsole) und
Zentrale.
Der Datenabgleich kann werksabhängig oder auch werksunabhängig
durchgeführt werden. Im Datenabgleich ist durch eine Byte-Prüfung eine
hohe Sicherheit integriert.
Abgeglichen werden kann per E-Mail, über tragbare Speichermedien,
Netzwerk- oder RAS-Pfade. Die Abgleichsdatei wird im temporären Verzeichnis erstellt und dann je nach Einrichtung am Stück oder blockweise
ins Ziel kopiert, d.h. bei direkter Verwendung von RAS-Verbindungen entsteht kein Performanceverlust bei der Zusammenstellung der Daten.
Was genau abgeglichen werden soll, kann über sogenannte Abgleichsschemas definiert werden. Auch die erstellten Archivdatein des Lieferscheins inklusive digitaler Unterschrift und den integrierten Prüfsigeln im
Umfeld der Bauprodukten Verordnung können abgeglichen werden.
8
Rechte und Einstellungen
Rechte
Hinweis
Um den Datenabgleich nutzen bzw. einrichten zu können, muss die zugehörige Lizenz freigeschaltet sowie die Nutzer-Rechte für dieses Modul
vergeben sein.
Wenn Ihnen ein Nutzer-Recht fehlt, wenden Sie sich ggf. an Ihren Administrator bzw. den zuständigen Mitarbeiter, der Ihnen die benötigten Rechte zuweisen kann.
Im Administrationsprogramm der WDV können die Rechte für den Datenabgleich vergeben werden. Folgende Nutzer-Rechte sind für den Datenabgleich von Bedeutung:
Recht
Auswirkungen
Replikationsmodul
Generelles Recht auf das Modul Datenabgleich
Definieren von Datenfilter-Einstellungen
Recht auf den Menüpunkt Datenabgleich sowie
alle Menü-Unterpunkte.
Bei den Rechten sind jeweils die Ausprägungen Sehen, Bearbeiten, Hinzufügen und Löschen möglich.
Hinweis
Um mit dem Administrationsprogramm arbeiten zu können, müssen Sie
über die benötigten Rechte verfügen.
9
Datenabgleich
Grundeinstellungen
Allgemeines
Die Grundeinstellungen für den Datenabgleich erfolgen im Dialogfenster
der WDV-Einstellungen. Hier werden auch die allgemeinen Grundeinstellungen für die WDV und alle weiteren Module festgelegt.
Aufruf der Grundeinstellungen:
1. Wählen Sie in der Menüleiste Programm und dann den Menüpunkt
Einstellungen.
Es öffnet sich das Dialogfenster Einstellungen.
2. Klicken Sie im Dialogfenster Einstellungen auf die Schaltfläche Replikationsmodul
.
Abb. 1: Dialogfenster Einstellungen
Es werden Ihnen rechts im Fenster die Registerkarten angezeigt, auf welchen Sie die Optionen für das Modul Datenabgleich festlegen können. Die
Parameter der Registerkarten werden auf den folgenden Seiten erläutert.
Bezüglich des automatischen Abgleichs werden beim Speichern der Abgleichsschemata die Anmeldedaten für Firma/Werk/Station in die Schemata des aktuellen Mandanten gesetzt.
10
Registerkarte Globale Einstellungen
Abb. 2: Registerkarte globale Einstellungen
Parameter
Belegexport
Beschreibung
Fixierte Rechnungen und Barrechnungen nach
Export sperren: Diese Option ist nur für das Modul Temporärer Rechnungsdruck von Bedeutung. Wenn Sie diesen Haken setzen, werden alle
exportierten Barrechnungen und Rechnungen, die
mit dem Modul Temporärer Rechnungsdruck
fixiert wurden, auf den Status Rechnungsausgang und nicht bearbeitbar gesetzt. Exportierte
Rechnungen werden dann zur Bearbeitung in der
WDV gesperrt, so als hätte ein Rechnungsausgang stattgefunden. Wenn der Haken nicht gesetzt
ist, werden Rechnungen durch den Export nicht
verändert.
Nur nicht gesperrte Rechnungen exportieren:
Wenn Sie diesen Haken setzen, werden nur die
noch nicht gesperrten (also auch noch nicht exportierten) Rechnungen exportiert.
Lieferscheinexport
Lieferschein nach Export als fakturiert kennzeichnen: Wenn Sie diesen Haken setzen, wird
jeder Lieferschein, der exportiert wurde, auf den
Status Fakturiert gesetzt. Dies geschieht dann,
wenn man die Rechnungen in einem Fremdprogramm und nicht in der WDV 2012 erstellt. So sind
die exportierten Lieferscheine an der Waage nicht
mehr zu verändern.
Nur nichtfakturierte Lieferscheine exportieren:
Wenn Sie diesen Haken setzen, werden nur die
Lieferscheine exportiert, die nicht den Status fakturiert haben. Bereits übernommene LS gelten als
fakturiert und werden im Datenexport bei gesetzter
Option nicht mehr übergeben. Es werden in so
einem Fall nur noch Lieferscheine der Status "erfasst", "bearbeitet" und "gelöscht" übergeben.
Lieferschein-Import
Vorrang des Zeitstempels gegenüber dem Lieferscheinstatus: Wenn Sie diesen Haken setzen,
wird beim Lieferscheinimport für den Zeitstempel
ein Vorrang vor dem Lieferscheinstatus erzwungen.
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Datenabgleich
Parameter
Beschreibung
Webmodul-
Dokumente nach Import extrahieren: Daten
werden vor dem Datenabgleich komprimiert, um
die zu übertragende Datenmenge zu reduzieren.
Wenn Sie diesen Haken setzen, erfolgt beim Import eine Extraktion der Daten. Diese Einstellung
hat nur Bedeutung beim Modul WEB. Dort legen
Sie auch die Zielverzeichnisse fest.
Beim Import von
Daten auf Übergabedateien mit Anwenderdaten prüfen
Wenn Sie diesen Haken setzen, wird beim Import
geprüft, ob im Importpfad aktualisierte WDVAnwenderdaten liegen, die auf der Exportseite
über das Programm DbAdmin mit ausgegeben
wurden.
Import
daten
Diese Option ist z.B. hilfreich, wenn bei mehreren
Anwendern in verschiedenen Werken die Rechte
geändert werden sollen. Sie brauchen dies dann
nicht direkt in den einzelnen Werken tun, sondern
können die Daten in den in der Zentrale vorhandenen Anwenderprofilen im DbAdmin tun. In die einzelnen Werke gelangen die Daten dann per Datenabgleich.
Lokal/im LAN exportierte zusammengefasste Abgleichsdateien auf Integrität
testen
Mit dieser Option können Sie den, bezüglich des
Exports,
bei
Zusammenfassung
(SQXKomprimierung) der Abgleichsdateien und Speicherung lokal/im LAN stattfindenden Integritätstest
festlegen. Zum Abschalten des Tests muss der
Haken bei der Option entfernt werden. Der Integritätstest findet nach Speicherung der Daten am
Zielort statt.
Beim Integritätstest während des Datenexportes
wird nun ein Fortschrittsbalken angezeigt. Der
Nachteil ist, dass eine entsprechend schnelle Verbindung für den Test benötigt wird.
Lieferschein-PDFDaten nach Abgleich aus Datenbank entfernen (PDF
selbst bleiben erhalten)
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Wenn Sie diese Option setzen, wird nach dem
Export/Import die Tabelle mit den PDFLieferscheinen geleert.
Default ist diese Option nicht gesetzt, die Tabelle
wird somit nicht geleert. Damit ist ein wiederholter
Export mit Übergabe der PDF-Daten möglich.
Registerkarte Abgleichsschemata
In diesem Register legen Sie fest, nach welchem Muster der Datenabgleich
ablaufen soll und welche Daten im Einzelnen übertragen werden.
Abb. 3: Registerkarte Abgleichschemata
Parameter
Combobox Schema
Beschreibung
In dieser Combobox können Sie ein Schema auswählen, um es zu bearbeiten. Falls hier noch kein
Schema vorhanden ist, so können Sie dies über
die Schaltfläche Neu
anlegen.
Mit dieser Schaltfläche können Sie ein neues
Schema erstellen.
Wenn bei Neuanlage eines automatischen Schemas ein Name angegeben wird, der bereits für
einen anderen Mandanten verwendet wird, dann
kann ausgewählt werden, ob dieses Schema in
den aktuellen Mandanten verschoben werden soll.
Wird die Verschiebung bestätigt, dann wird das
Schema beim Speichern der Änderungen im alten
Mandanten gelöscht und im neuen Mandanten neu
angelegt.
Mit dieser Schaltfläche können Sie ein neues
Schema erstellen, indem Sie das aktuell geladene
Schema auf einen neuen Namen kopieren.
Zu
exportierende
Daten
Wählen Sie hier die zu exportierenden Daten,
durch Setzen der Haken an den gewünschten
Stellen. Sie können den Export werksabhängig
und werksunabhängig ausführen. Bei werksabhängigem Export muss dies für jedes Werk separat getan werden. Diese Einstellung gilt nur für den
Export.
Werksabhängig: Bei Wahl dieser Option, wird für
jedes, zum Export ausgewähltes Werk eine eigene
Abgleichsdatei
mit
dem
Namen
<Mandant><WerksNr>.wde erstellt, die nur Daten des
Werks enthält. Diese Option muss mit der Einstellung der Gegenseite korrespondieren, d.h. ist auf
der einen Seite werksabhängig eingestellt, muss
13
Datenabgleich
dies auch auf der Gegenseite der Fall sein.
Werksabhängige Daten sind:

Lieferscheine

Rohmaterialscheine

Baustellen

Artikel

Entfernungstabelle

Werke

Stationen

Preislisten
Bei dem Werksabhängigen Datenabgleich werden
im Bereich Werke/Stationen nur noch folgende
Daten ausgegeben:

Werke  Das betroffene Werk selbst

Firmen  Die Firma des betroffenen Werkes

Stationen  Alle Stationen des betroffenen
Werkes
Werksunabhängig: Bei Wahl dieser Option, wird
nur eine werksunabhängige Abgleichsdatei mit
dem Namen <Mandant>.wde erstellt, die die Daten
aller Werke enthält. Diese Option muss mit der
Einstellung der Gegenseite korrespondieren.
Wenn Sie in der Zentrale ein Abgleichsschema
anlegen in dem Daten für mehrere Werke ausgegeben werden, so achten Sie darauf, dass Sie
Stammdaten, welche werksunabhängig sind (Texte, Vertriebsgebiete etc.), nur in einem der enthaltenen Werke angehakt sind. Andernfalls werden
diese Daten mehrfach ausgegeben.
Abgleichsverfahren
Einfaches Abgleichsverfahren: Einfaches Abgleichverfahren bedeutet, dass pro Werk eine
Übergabedatei (<dbname> <werknr>.wde) und
eine Statusdatei (disc.id) erzeugt werden. Die
Ausgabe ist nur auf Speichermedium oder Festplatte möglich. Informationen zu diesem Abgleichsverfahren finden Sie auch im Abschnitt
Einstellungen zum einfachen Abgleichsverfahren.
Erweitertes Abgleichsverfahren: Beim erweiterten Abgleichsverfahren werden Datenbankname
und Datum in die erstellte Datei integriert. Auf der
einlesenden Seite wird anhand des Importprotokolls ermittelt, ob die Datei eingelesen werden
kann. Die Übertragung ist hierbei auf mehrere
Arten möglich. Informationen zu diesem Abgleichsverfahren finden Sie auch im Abschnitt
Einstellungen zum erweiterten Abgleichsverfahren.
- Mit dieser Schaltfläche können Sie
den einfachen als auch erweiterten Datenabgleich
konfigurieren, siehe unten.
In der Combobox können Sie den Übertragungs-
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weg für die Übergabedateien auswählen. Beachten Sie, dass der Übertragungsweg auf beiden
Seiten des Abgleichs gleich eingestellt sein muss.
Ein- / Ausgabedaten zusammenfassen: Aktivieren Sie diese Option, wenn die zu übertragenden
Dateien (eine pro Werk) zu einer Datei pro Schema zusammengefasst sind. Die WDV komprimiert
die Abgleichsdatei dann ins Archivformat SQX. In
der SQX-Datei sind alle Dateien drin, es ist aus
diesem Grund empfehlenswert ein Schema für
jedes Werk anzulegen, um die Dateigröße gering
zu halten. Diese Einstellung muss auf der Gegenseite identisch gesetzt sein.
eMail-Mitteilung an: Aktivieren Sie diese Option,
wenn Sie wollen, dass Informationen über den
Verlauf des Abgleichs als E-Mail versandt werden.
Im Feld rechts daneben können Sie den Empfänger der E-Mail eintragen. Bei dieser Option werden
dann auch die beiden Optionen darunter freigeschaltet.
Die vom Datenabgleich generierten Statusmails
werden pro eMail-Adresse textlich zusammengefasst und in einer eMail versandt. Evtl. angehangene Dateien von allen Prozessen werden ebenfalls in derselben Mail zusammengefasst. Die Prozesse müssen dabei in einem Durchlauf erfolgen,
d.h. es werden nur Mails von Schemen zusammengefasst, die in einem Durchlauf des Datenabgleichs ausgeführt werden. Die Angabe der eMailAdresse muss in allen zusammenzuführenden
Schemen identisch sein. Achten Sie hierbei bitte
auch auf Groß- und Kleinschreibung.
Mitteilung nur bei Fehler: Wenn Sie diesen Haken setzen, werden E-Mail Benachrichtigungen
nur bei fehlgeschlagenen Operationen versandt,
d.h. wenn bei der Ausführung mindestens eines
Schemas ein Fehler aufgetreten ist. Informationsmails bei Fehler werden dabei auch gesendet,
wenn fehlerhafte oder keine Dateien vorliegen.
Dateien bei Fehler anhängen: Wenn Sie diesen
Haken setzen, werden für fehlerhafte Abgleiche
die Übergabedateien als Anhang der Benachrichtigungsmail versandt.
Letzter erfolgreicher
Export
In diesem Feld ist die vom System gespeicherte
Zeit des letzten erfolgreichen Exports angegeben.
Bei einem Export werden nur Daten exportiert, die
nach dieser Zeit angelegt oder geändert wurden.
Der Wert wird nach jedem erfolgreichen Export
vom Programm automatisch aktualisiert.
Sie können das Datum bei Bedarf verändern. Sollte ein Datenabgleich wiederholt werden müssen
(z.B. Speichermedium defekt), dann setzen Sie
das Datum einfach zurück und die Daten ab diesem Zeitpunkt werden nochmals ausgegeben. Tun
Sie dies nur, wenn Sie die Daten erneut exportieren wollen.
Option: Über den Haken vor dem Feld kann angeben kann, ob das Datum des letzten Exports zur
Eingrenzung der zu exportierenden Daten heran-
15
Datenabgleich
gezogen werden soll. D.h. es werden bei gesetzten Haken stets nur die Daten Exportiert, welche
seit diesem Datum eine Änderung erfahren haben
(auch wenn ein Datensatz nur gespeichert wird)
oder
neu
angelegt
worden
sind.
Ist der Haken nicht gesetzt, so werden immer alle
Daten exportiert. Dies sollte jedoch vermieden
werden, da die Datenbank mit der Zeit so viel zu
groß wird.
Archivpfad
Geben Sie hier den absoluten oder relativen Pfad
(auch UNC-Pfade sind möglich) an, unter dem die
Abgleichsdaten archiviert werden. Die Dateien
werden in Unterverzeichnissen (Import bzw. Export sowie Datum und Uhrzeit) archiviert. Wenn
das Feld leer ist, so werden die Dateien nicht archiviert. Zu dem Zeitpunkt, wenn die Übergabedateien archiviert werden, werden im Archivpfad,
Importpfad sowie Exportpfad des aktuellen Schemas Daten, die älter sind als das aktuelle Datum
minus der eingestellte Wert "archivierte Dateien
nach ... Tagen löschen" gelöscht.
Wird der Datenabgleich per E-Mail durchgeführt,
so ist es nicht unbedingt notwendig einen Archivpfad anzugeben, da die Datei hierbei mehr oder
weniger auch im Mailprogramm archiviert wird.
Archivierte Dateien
nach … Tagen löschen
Wenn Sie diesen Haken setzen, und im Feld
rechts einen Wert eintragen, werden die Daten
nach der angegebenen Anzahl von Tagen aus
dem Archiv gelöscht. Es wird empfohlen dies zu
tun, um ein Zulaufen des Archivs zu vermeiden.
Export-Report
Wenn Sie diesen Haken setzen, wird beim Export
protokolliert und schriftlich ausgegeben, welche
Daten durch den Export geändert und neu angelegt wurden.
Im Feld rechts daneben ist der Report anzugeben,
der als Exportprotokoll nach dem Datenexport
ausgeführt werden soll. Beachten Sie unbedingt,
dass ein Report spezifisch für ein Schema gilt.
Stimmen Sie sich mit ihrem Systembetreuer ab,
wenn Sie hier einen Report angeben oder bei dem
angegebenen Report Exporteinstellungen ändern.
Der Report arbeitet direkt auf der temporären Kopie der Abgleichsdatei und sollte nicht per Formulare überprüfen bearbeitet werden. Der Report
hängt stark von der Definition der abzugleichenden
Daten ab und kann u.U. nicht mehr funktionieren,
wenn Daten aus der Exportdefinition entfernt wurden.
Beim Abgleich per Mail wird der Report zusammen
mit der Übergabedatei verschickt.
Import-Report
Wenn Sie diesen Haken setzen, wird beim Import
protokolliert und schriftlich ausgegeben, welche
Daten durch den Import geändert und neu angelegt wurden.
Im Feld rechts daneben ist der Report anzugeben,
der als Importprotokoll nach dem Datenimport
ausgeführt werden soll. Beachten Sie unbedingt,
dass ein Report spezifisch für ein Schema gilt.
16
Stimmen Sie sich mit ihrem Systembetreuer ab,
wenn Sie hier einen Report angeben oder bei dem
angegebenen Report Exporteinstellungen der Gegenseite ändern. Dieser Report arbeitet direkt auf
der temporären Kopie der Abgleichsdatei und sollte nicht per Formulare überprüfen bearbeitet
werden. Der Report hängt stark von der Exportdefinition der Gegenseite ab und kann u.U. nicht
mehr funktionieren, wenn dort Daten aus der Exportdefinition entfernt wurden.
Beim Abgleich per Mail wird der Report zusammen
mit der Übergabedatei verschickt.
Combobox
beart
Ausga-
Wählen Sie in dieser Combobox wie der Report
ausgegeben werden soll. Sie können den Report
drucken, den Report senden und den Report
drucken und senden lassen.
Registerkarte automatische Vorgänge
In diesem Register können Sie alle automatischen Abgleichvorgänge für
diesen Mandanten konfigurieren. Die hier angegebenen Tasks werden auf
diesem Rechner periodisch unter der aktuellen Anmeldung ausgeführt,
wenn der Dienst PxServices registriert und gestartet ist, auch wenn niemand an diesem Rechner angemeldet ist. Die Angaben in diesem Register
definieren quasi die Einträge in der PxServices.
Hinweis
Der PxServices muss beim automatischen Abgleich über ein WindowsBenutzerkonto laufen, welches über sämtliche Lese- und Schreibrechte
verfügt. Der PxServices muss außerdem auf dem Rechner laufen, über
welchen der Datenabgleich erfolgt, d.h. ohne PxServices kann kein automatischer Datenabgleich stattfinden.
Abb. 4: Registerkarte automatische Vorgänge
17
Datenabgleich
Parameter
Beschreibung
Automatischen Datenabgleich aktivieren (globale Einstellung)
Der hier gesetzte Haken definiert den Status des
Prozesses. Beim Speichern geänderter Einstellungen wird der Service gestartet.
Combobox
auswahl
In der Menüliste stehen alle bereits definierten
Tasks dieses Mandanten zur Verfügung. Wenn Sie
einen Task wählen, werden die darunterliegenden
Felder mit den zugehörigen Konfigurationsdaten
gefüllt. Durch Klick auf die Schaltfläche
wird ein
neuer Task erzeugt, durch Klick auf die Schaltfläche
wird der aktuell ausgewählte Task gelöscht.
/
Task-
Auszuführende
Schemen
In dieser Liste können alle Datenabgleichschemata angehakt werden, die im Rahmen eines Tasks
berücksichtigt werden sollen. Alle Schemata werden in einem Programmdurchlauf abgearbeitet, die
weiteren Einstellungen gelten immer für die Gesamtheit der ausgewählten Schemata.
Export / Import: Wenn Sie den Haken bei Export
setzen, wird ein Export durchgeführt, bei Import
ein Import. Wenn Sie den Haken sowohl bei Export, als auch Import setzen, wird beides durchgeführt.
Nächste Durchführung: Definieren Sie hier den
Startpunkt des Abgleichs. Zu diesem Zeitpunkt
wird der Task erstmalig ausgeführt. Während der
Abarbeitung wird dieser Wert vom Service zyklisch
angepasst, so dass bei der Bearbeitung hier immer die Startzeit des nächsten Durchlaufs erscheint.
durchführen mit Login: Geben Sie hier den Anwendernamen an, der zur Anmeldung verwendet
werden soll. Dieser Anwender muss Rechte auf
das Replikationsmodul besitzen, besitzt er diese
Rechte nicht, so wird die Eingabe abgelehnt. Es
wird empfohlen, hier einen Anwender zu wählen,
der ausschließlich für den Datenabgleich verwendet wird, um mögliche Login -Konflikte während
des Vorgangs zu vermeiden. Dem Anwender kann
ein Passwort vergeben worden sein, das Programm ermittelt dieses automatisch und übergibt
es während der Ausführung.
Periodisch alle Tage / Stunden / Minuten wiederholen: Geben Sie hier das Zeitintervall zwischen den einzelnen Durchläufen an. Vor einer
fälligen Ausführung eines Tasks wird der Wert aus
nächste Durchführung um dieses Zeitintervall
erhöht und abgespeichert, so dass die Prozesse
periodisch innerhalb dieses Zyklus ausgeführt
werden.
Max. Import-Wartezeit … min: Hier können Sie
angeben, wie lang das Programm nach einer Import-Datei suchen soll. Wenn innerhalb des angegebenen Zeitraumes keine Datei gefunden wird,
wird der Import abgebrochen.
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Parameter
Beschreibung
Zusätzliche Batchkommandos
Hier können optional OS-Kommandos, wie in der
Eingabeaufforderung, angegeben werden. Einzelne Kommandos werden durch Zeilenvorschub
getrennt. Die Kommandos werden in der angegebenen Reihenfolge vor bzw. nach der Ausführung
des Exports über den Kommandointerpreter ausgeführt. Die Ausgaben der jeweiligen Befehle werden in der Protokolldatei (PxServices.log) protokolliert.
Priorität
zesses
Hier kann im Abgleichsschema definiert werden,
welche Priorität der Abgleich-Prozess erhalten soll.
Je nach Einstellung bekommt der Prozess mehr
oder weniger Systemkapazität zugeteilt.
des
Pro-

niedrig: Der Prozess startet mit einer Priorität
unter der Standardpriorität. Dadurch beeinträchtig der Prozess andere Prozesse weniger,
ist aber auch langsamer

normal: Der Prozess startet mit der Standardpriorität. Diese Einstellung ist Standard und
sollte auch hauptsächlich verwendet werden.

hoch: Der Prozess startet mit einer Priorität
über der Standardpriorität des Systems. Der
Prozess ist dadurch schneller, könnte aber andere laufende Prozesse massiv behindern.
Diese Einstellung sollte mit äußerster Vorsicht
verwendet werden
Die Priorität normal sollte standardmäßig verwendet werden.
19
Datenabgleich
Registerkarte Echtzeitabgleich
Hier können Sie den Abgleich zu einem Fremdprogramm regeln. Der angegebene Treiber sorgt dafür dass sofort nach der Änderung an einem
Datensatz, sei es auf Seiten der WDV 2012 oder des Fremdprogramms,
die Änderung in eine zugehörige Datei geschrieben wird, also in Echtzeit.
Der genaue Ablauf hängt hierbei vom Fremdprogramm ab.
Abb. 5: Registerkarte Echtzeitabgleich
Parameter
Beschreibung
Echtzeitabgleich
aktivieren
Wenn Sie diesen Haken setzen, wird nach dem
Speichern geänderter Einstellungen der Service
gestartet.
Abgleichstreiber
Wählen Sie hier den Treiber, über den der Echtzeitdatenabgleich gesteuert wird. Zur Auswahl
können Sie den Matchcode
verwenden. Es
stehen verschiedene Abgleichstreiber zur Verfügung. Mit der Schaltfläche
öffnen Sie das
Fenster, in welchem Sie den Treiber konfigurieren
können.
Hinweis
Je nach Treiber sind unterschiedliche Angaben zum Abgleich zu machen.
Um Fehler zu vermeiden, sollte dazu der PRAXIS-Support kontaktiert
werden.
20
Einstellungen zum einfachen Abgleichsverfahren
Die Konfigurationen für den einfachen Datenabgleich werden in einem
separaten Fenster eingestellt. Der einfache Abgleich ermöglicht lediglich
einen Datenabgleich auf Diskette bzw. Speichermedien.
Aufruf:
1. Wählen Sie in den Einstellungen zum Modul Datenabgleich die Registerkarte Abgleichsschemata.
2. Wählen Sie das gewünschte Schema und anschließend die Option
Einfaches Abgleichsverfahren.
3. Klicken Sie auf die Schaltfläche
.
Das Dialogfenster zum Konfigurieren wird aufgerufen.
Abb. 6: Dialogfenster Einfachen Abgleich konfigurieren
Parameter
Beschreibung
Exportpfad
Geben Sie hier den absoluten oder relativen Pfad
(auch UNC-Pfade, z.B. \\PDCPraxis\Netz sind
möglich) an, in dem die Exportdateien abgelegt
werden. Werden keine Wechseldatenträger, wie
Disketten, verwendet, so muss dieser Pfad dem
Importpfad der Gegenseite entsprechen.
Importpfad
Geben Sie hier den absoluten oder relativen Pfad
(auch UNC-Pfade sind möglich) an, aus dem die
Importdateien gelesen werden. Werden keine
Wechseldatenträger, wie Disketten, verwendet, so
muss dieser Pfad dem Exportpfad der Gegenseite
entsprechen.
Dateien nach erfolgreicher Übernahme
löschen
Wenn Sie diesen Haken setzen, werden die Dateien nach erfolgreicher Übernahme vom Ursprungsort gelöscht. Diese Option gilt nur für das gewählte
Abgleichsschema. Ist die Einstellung im Schema
gesetzt, werden nur die Dateien gelöscht, die erfolgreich importiert wurden. Nur die nicht erfolgreich importierten bleiben bestehen.
Zusätzliche
temaufrufe
Befehl vor Dateizugriff: Es können hier Windows
Kommandozeilenparameter angegeben werden.
Sys-
Befehl nach Dateizugriff: Es können hier
Windows Kommandozeilenparameter angegeben
werden.
21
Datenabgleich
Einstellungen zum erweiterten Abgleichsverfahren
Die Konfigurationen für einen erweiterten Datenabgleich werden in einem
separaten Fenster eingestellt.
Aufruf:
1. Wählen Sie in den Einstellungen zum Modul Datenabgleich die Registerkarte Abgleichsschemata.
2. Wählen Sie das gewünschte Schema und anschließend die Option
Erweitertes Abgleichsverfahren.
3. Wählen Sie in der Combobox den gewünschten Übertragungsweg für
die Übergabedateien.
Folgende Übertragungswege stehen zur Verfügung:

Datenversand lokal / LAN

Datenversand per eMail

Datenzugriff über RAS-Einwählverbindung

Datenzugriff über FTP

Datenabgleich über externen Treiber
4. Klicken Sie auf die Schaltfläche
zu konfigurieren.
, um den Übertragungsweg
Das Dialogfenster zum Konfigurieren wird aufgerufen. Welches Fenster
geöffnet wird, hängt davon ab, welchen Übertragungsweg Sie für die Übergabedateien in der Combobox wählen. Im Folgenden werden die verschiedenen Möglichkeiten kurz erläutert.
Datenversand lokal / LAN
Bei diesem Abgleichsverfahren wird die Abgleichsdatei in ein Netzwerkverzeichnis oder alternativ einen UNC-Pfad geschrieben. Der PxServices
muss beim automatischen Abgleich über lokal/LAN über ein WindowsBenutzerkonto laufen, welches über sämtliche Lese- und Schreibrechte für
das gewünschte Netzwerkverzeichnis verfügt. Der PxServices muss außerdem auf dem Rechner laufen, über welchen der Datenabgleich erfolgt.
Die Abgleichsdatei setzt sich aus dem Datum, der Uhrzeit und dem Mandantennamen zusammen (z.B. 20020530143331WDV-Mandant00.wde).
Vor dem Einlesen auf der Gegenseite kontrolliert die WDV 2012 anhand
des Dateinamen, ob diese bereits eingespielt wurde. Ist das der Fall, wird
diese Datei nicht noch einmal eingelesen. Für diese Übergabeart sind Import- u. Exportpfad in den Einstellungen (Schaltfläche
geben.
) anzu-
Hinweis
Beachten Sie, dass die Netzwerkverbindungen, insbesondere bei Verwendung von UNC-Pfaden, eine hohe Bandbreite zur Übertragung der
Daten hin zum Speicherort bereitstellen müssen.
Tipp
Testen Sie die Geschwindigkeit bzw. die Übertragungsrate der verwendeten Netzwerkverbindungen vor dem Datenabgleich, indem Sie z.B. eine 5
MB große Testdatei im Windows Explorer kopieren.
22
Abb. 7: Dialogfenster Einfachen Abgleich konfigurieren
Parameter
Beschreibung
Exportpfad
Geben Sie hier den absoluten oder relativen Pfad
(auch UNC-Pfade, z.B. \\PDCPraxis\Netz sind
möglich) an, in dem die Exportdateien abgelegt
werden. Werden keine Wechseldatenträger, wie
Disketten, verwendet, so muss dieser Pfad dem
Importpfad der Gegenseite entsprechen.
Importpfad
Geben Sie hier den absoluten oder relativen Pfad
(auch UNC-Pfade sind möglich) an, aus dem die
Importdateien gelesen werden. Werden keine
Wechseldatenträger, wie Disketten, verwendet, so
muss dieser Pfad dem Exportpfad der Gegenseite
entsprechen.
Dateien nach erfolgreicher Übernahme
löschen
Wenn Sie diesen Haken setzen, werden die Dateien nach erfolgreicher Übernahme vom Ursprungsort gelöscht. Diese Option gilt nur für das gewählte
Abgleichsschema. Ist die Einstellung im Schema
gesetzt, werden nur die Dateien gelöscht, die erfolgreich importiert wurden. Nur die nicht erfolgreich importierten bleiben bestehen.
Zusätzliche
temaufrufe
Befehl vor Dateizugriff: Es können hier Windows
Kommandozeilenparameter angegeben werden.
Sys-
Befehl nach Dateizugriff: Es können hier
Windows Kommandozeilenparameter angegeben
werden.
23
Datenabgleich
Datenversand per eMail
Es besteht die Möglichkeit den Datenabgleich z.B. per Mail durchzuführen.
Die Abgleichsdatei wird hierbei an eine E-Mail gehängt und an eine in dem
zugehörigen Abgleichsschema festgelegten Empfänger versendet. Der
Mail wird automatisch ein Betreff gegeben, der Rechnername des sendenden Rechners ist hierbei in der Betreffzeile der Mail enthalten. Voraussetzung für diese Art des Datenversandes ist, dass eine gültige E-Mailadresse
vorhanden ist. Es ist weiterhin empfehlenswert für jeden Standort sowie die
Zentrale ein separates E-Mail-Konto für den Datenabgleich einzurichten.
Tipp
Die Möglichkeit des Datenabgleichs über automatisierten Datenversand
per E-Mail, stellt aktuell die sicherste Variante zur Datenübertragung dar.
Der Export erstellt die Datei in Abhängigkeit von den globalen E-MailEinstellungen. Der Datenabgleich kann also per MAPI oder SMTP erfolgen.
Auf der Importseite muss Microsoft Outlook laufen (ggf. auch ein anderes
MAPI-Programm).
Hinweis
Beachten Sie hinsichtlich auf der Importseite in jedem Fall, dass die Sicherheitseinstellungen von Outlook so konfiguriert sein müssen, dass die
WDV 2012 als vertrauenswürdiges Programm erkannt wird.
Hinweis
Der Mandantenname und der Name der Datenbank müssen auf beiden
Seiten des Datenabgleichs identisch sein. D.h. Schemaname und auch
der E-Mail-Betreff, welcher letztlich automatisch in Outlook erzeugt wird,
muss auf beiden Abgleichsseiten identisch sein. Hierbei gilt es auch Großund Kleinschreibung in jedem Falle zu beachten.
Abb. 8: Dialogfenster eMail-Versand konfigurieren
Parameter
ExportEinstellungen
Beschreibung
Erfassen Sie hier die E-Mailadressen, die die Daten für den Abgleich erhalten soll.
Über die Taste F4 können Sie Zeilen hinzufügen
und über F3 Zeilen löschen. Optional können Sie
weitere E-Mailadressen angeben.
24
Parameter
ImportEinstellungen
Beschreibung
Zur Auswahl stehen hier folgende Optionen.
Importierte E-Mails nicht verändern: Die E-Mail
wird nicht als gelesen gekennzeichnet.
Importierte E-Mails als gelesen kennzeichnen:
Beim Import der E-Mail wird diese automatisch auf
den Status gelesen gesetzt.
Importierte E-Mail löschen: Die E-Mail wird nach
dem Import automatisch gelöscht.
Importierte E-Mails nach 10 Tagen löschen: EMails werden automatisch nach 10 Tagen gelöscht.
Nur ungelesene EMails überprüfen
Vor dem Import durchsucht das Programm Ihre EMails nach der passenden Datei. Wenn Sie diesen
Haken setzen, legen Sie fest, dass nur Dateien
berücksichtigt werden sollen, die den Status ungelesen besitzen.
Filtern nach Betreff:
Beginnen mit
An dieser Stelle können Sie angeben, wie die EMail in der Betreffzeile beginnt. Diese Angabe
bringt einen Geschwindigkeitsvorteil. Hierbei ist
unbedingt Groß- und Kleinschreibung zu beachten.
25
Datenabgleich
Datenzugriff über RAS-Einwählverbindung
Mit Hilfe dieser Option haben Sie die Möglichkeit, den Datenabgleich über
eine RAS-Verbindung durchzuführen. Es wird dabei über ein Einwahlverfahren eine Verbindung zu dem Netzwerk hergestellt auf dem sich die Abgleichsdatei befindet. Voraussetzung ist, dass der RAS-Dienst bei Ihnen
installiert ist. In folgendem Dialogfenster können Sie die Verbindung konfigurieren und u.a. den Import- und. Exportpfad angeben. Dieses Verfahren
kommt in der Regel nur im Standort / Werk zum Einsatz.
Abb. 9: Dialogfenster RAS-Einwählverbindung konfigurieren
Parameter
Beschreibung
Einwählverbindung
Wählen Sie hier die Einwahlverbindung aus. Diese
muss im Vorfeld bereits eingerichtet sein.
Loginname
Geben Sie hier den Loginnamen des Benutzers
an, mit dem die Einwahl erfolgen soll.
Passwort
Geben Sie hier das zum Benutzer gehörende
Passwort an.
Befehl nach Einwahl
Hier besteht die Möglichkeit, den Net use-Befehle
einzugeben, beispielsweise um ein Laufwerk zu
mappen. Es können auch Windows Kommandozeilenparameter angegeben werden.
Befehl vor Abwahl
Hier muss der zur Abwahl verwendete Net useBefehl angegeben werden. Dieser darf auf keinen
Fall vergessen werden. Es können auch Windows
Kommandozeilenparameter angegeben werden.
Exportverzeichnis
Geben Sie das Exportverzeichnis für die Abgleichsdatei an.
Importpfadverzeichnis
Geben Sie das Importverzeichnis für die Abgleichsdatei an.
Über diese Schaltfläche können Sie die Einwahl
ausprobieren.
26
Datenzugriff über FTP
Mit Hilfe dieser Option haben Sie die Möglichkeit, den Datenabgleich über
eine FTP Verbindung durchzuführen. Diese Art des Datenzugriffs funktioniert auch mit komprimierten Daten. Werden Abgleichsdateien auf dem
FTP-Server gefunden, wird während der Übertragung auf dem lokalen
Rechner eine entsprechende Statusmeldung angezeigt.
Der große Nachteil des Datenabgleichs per FTP ist, dass man keine Sicherheit hat, ob die Abgleichsdatei korrekt auf der Gegenseite angekommen ist, denn FTP bietet keinerlei Kontrollmöglichkeit was das angeht. Die
Übertragung der Daten erfolgt bei FTP in Datenböcken. Tritt während der
Übertragung, z.B. aufgrund einer instabilen Internetverbindung ein Fehler
auf, so ist die übertragene Datei komplett unbrauchbar. Ein solcher Fehler
lässt sich im Nachhinein nur mit einem großen Aufwand wieder korrigieren.
Hinweis
Der FTP-Datenabgleich ist in erster Linie als eine Möglichkeit des Datenzugriffs für technische Anwender gedacht. In der EndanwenderUmgebung sollte dagegen nicht mit dem FTP-Datenabgleich gearbeitet
werden!
Im folgenden Fenster können Sie die Einstellungen des FTP-Servers konfigurieren und u.a. den Import- und Exportpfad angeben.
Abb. 10: Dialogfenster FTP-Zugriff konfigurieren
Parameter
Beschreibung
Lokal/LAN
Wählen Sie diese Option, wenn sich der FTPServer in dem lokalen Netzwerk befindet.
Einwählverbindung
Wählen Sie diese Option wenn sich der FTPServer Wählen Sie hier die Einwahlverbindung
aus. Diese muss im Vorfeld bereits erstellt sein.
Loginname
Geben Sie hier den Loginnamen des Benutzers
an, mit dem die Einwahl erfolgen soll.
27
Datenabgleich
Parameter
Beschreibung
Passwort
Geben Sie hier das zum Benutzer gehörende
Passwort an.
Befehl nach Einwahl
Hier besteht die Möglichkeit, net use-Befehle einzugeben, beispielsweise um ein Laufwerk zu mappen. Es können auch Windows Kommandozeilenparameter angegeben werden. Wird hier ein Systembefehl (z.B. ping) angegeben, so wird dieser
nach der Einwahl (d.h. vor dem ersten FTP-Zugriff)
ausgeführt.
Adresse
Geben Sie hier die IP-Adresse des FTP-Servers
an.
Loginname
Geben Sie hier den Benutzer an, mit dem die Einwahl erfolgen soll.
Passwort
Geben Sie hier das zum Benutzer gehörende
Passwort an.
Port
Geben Sie hier die zugehörigen FTP-Daten an.
Exportverzeichnis
Geben Sie das Exportverzeichnis für die Abgleichsdatei an.
Importpfadverzeichnis
Geben Sie das Importverzeichnis für die Abgleichsdatei an.
Vorgehaltene Dateien
Wenn die hier angegebene Zahl an Dateien überschritten wird, wird angefangen die
Über diese Schaltfläche können Sie die Einwahl
ausprobieren.
28
Datenabgleich über externen Treiber
Hier kann ein Pxd-Treiber angegeben werden, der Daten an ein anderes
System (z.B. externes Wiegeprogramm) übergeben kann. Ein externer
Treiber ist immer eine individuelle Sache.
Über die Schaltfläche
wählen Sie den Treiber aus und können
u.a. den Import- u. Exportpfad angeben.
Abb. 11: Dialogfenster Übergabe an externen Treiber konfigurieren
Parameter
Externer Treiber
Beschreibung
Wählen Sie hier den Treiber aus. Zur Auswahl
können Sie den Matchcode
verwenden. Über
die Schaltfläche
können sie den Treiber konfigurieren.
Bei Datenupdate werden die Replikatreiber mitüberprüft und ggf. angepasst. Der Export über
externe Treiber erfolgt so, dass nur Daten exportiert werden, die im Replikationsschema und in
den Treibereinstellungen angehakt sind.
Exportverzeichnis
Geben Sie das Exportverzeichnis für die Daten an.
Importpfadverzeichnis
Geben Sie das Importverzeichnis für die Daten an.
PxServices
Der PxServices wird beim automatischen Datenabgleich benötigt, er führt
die notwendigen Befehle zum Abgleich aus. Für den automatischen Datenabgleich ist es deshalb nötig, dass der PxServices konfiguriert wurde und
läuft. Die Angaben im Register automatische Vorgänge in den Grundeinstellungen zum Replikationsmodul definieren quasi die Einträge in der
PxServices.
Der PxServices muss beim automatischen Abgleich über lokal/LAN über
ein Windows-Benutzerkonto laufen, welches über sämtliche Lese- und
Schreibrechte für das gewünschte Netzwerkverzeichnis verfügt. Der
PxServices muss außerdem auf dem Rechner laufen, über welchen der
Datenabgleich erfolgt.
29
Datenabgleich
Zugeordnete Formulare
Im Administrationsprogramm der WDV finden Sie die Formularzuordnung
zum Modul Datenabgleich. Weiterhin ist es möglich, bei jeden Export bzw.
Import ein Report drucken zu lassen, siehe hierzu Abschnitt Registerkarte
Abgleichsschemata.
Hinweis
Um mit dem Administrationsprogramm arbeiten zu können, müssen Sie
über die benötigten Rechte verfügen.
Hinweis
In der WDV können auch die Formulare per Datenabgleich abgeglichen
werden. Ist dies der Fall, so ist zu beachten, dass hier immer eine 1 zu 1
Ausgabe erfolgt. Das bedeutet, es werden auf der Exportseite alle dort in
der WDV eingebundenen Reporte ausgegeben und auf der Gegen- also
der Importseite alle dort vorhandenen Reporte ersetzt, bzw. überschrieben.
Aufruf:
Wählen Sie im Administrationsprogramm der WDV im Menü Einstellungen den Menüpunkt Formulare.
Das Dialogfenster Reportverwaltung öffnet sich.
Abb. 12: Dialogfenster Formulare
In diesem Dialogfenster können Sie in Abhängigkeit vom gewählten Mandanten u.a. die Formularzuordnung für das Modul Datenabgleich einsehen
und ggf. bearbeiten.
Für das Modul Datenabgleich ist unter der Kategorie Fehlerprotokolle 
Fehlerformular Datenabgleich folgendes Formular gespeichert:

30
W29Std082a.rpt
Datenabgleich in der Praxis
In diesem Abschnitt werden Handlungen und Handlungsschritte beschrieben, die nötig sind, um einen Datenabgleich durchführen.
Was wird in der Standard-WDV alles übertragen?
Allgemeines
Der Datenabgleich der WDV 2012 erzeugt auf der Export-Seite eine sogenannte wde-Datei im temporären Verzeichnis. Hinter der wde-Datei verbirgt
sich eine Microsoft Access-Datenbank (mdb-Datei). Zur besseren Übertragbarkeit kann diese wde-Datei durch die WDV 2012 auch in eine wdxDatei (SQX Format) komprimiert werden. In der Datei sind alle Daten enthalten, welche im zugehörigen Datenabgleichsschema selektiert wurden
und welche neuer sind als die zuletzt ausgegebenen Daten. Beim Datenabgleich Export wird eine erstellte Datei somit mit einem sekundengenauen
Zeitstempel im Dateinamen versehen. Außerdem wird die Datenstandsversion der Datenbank integriert.
Beim Import wird anhand des Dateinamens geprüft, ob diese Datei schon
eingelesen wurde. Zur Überprüfung, ob eine Datei bereits eingelesen wurde wird zusätzlich der (eindeutige) Name des Schemas mit herangezogen.
Damit können gleich benannte Dateien verschiedener Schemata eingelesen werden. Es werden die Daten importiert, welche auf der Gegenseite
ausgegeben wurden.
Hinweis
Beachten Sie, dass beim Datenabgleich auch gelöschte Daten abgeglichen werden. D.h. wird auf der Waage z.B. ein KFZ gelöscht und ein Datenabgleich zur Zentrale hin durchgeführt, so wird das betroffene KFZ mit
dem Datenabgleich auch in der Zentrale gelöscht. Es findet bezüglich der
Löschung von Daten also keine Prüfung statt.
Hinweis
Finden vor einem Datenabgleich Änderungen an einem Datensatz auf
beiden Seiten statt, so wird beim Abgleich immer der Datensatz beachtet
mit dem aktuelleren Datum.
Ausnahme bilden hier Lieferscheine und Belege, d.h. der Status eines
ankommenden Lfs oder Beleges darf nicht "kleiner" sein als der des bereits vorhandenen. D.h. wird auf der Waage z.B. ein Lfs geändert, welcher
in der Waage bereits auf dem Status fakturiert steht, so wird dieser Lfs
nicht abgeglichen.
31
Datenabgleich
Was im Einzelnen übertragen werden soll, wird im Abgleichsschema festgelegt, siehe folgende Beispielabbildung.
Abb. 13: Beispiel zu den in einem Schema zum Export festgelegte Daten
Es werden alle Daten abgeglichen, welche im Schema selektiert werden.
Die Abgleichsschemata werden in den Grundeinstellungen zum Replikationsmodul im Register Abgleichsschemata eingerichtet. Informationen
hierzu siehe Abschnitt Registerkarte Abgleichsschemata.
Nicht abgeglichen werden können u.a.:

GPS-Daten von Fahrzeugen

Prüfsiegel und Grafiken
Besonderheiten beim Abgleich von Angeboten, Lfs, Reporten
usw.
Im Folgenden ein paar kurze Anmerkungen zum Abgleich bei diversen
Daten.
Abgleich bezüglich Rechnungsausgang
Beim Rechnungsausgang wird das Änderungsdatum der beteiligten Belege
aktualisiert, so dass diese Belege im nächsten Datenabgleich enthalten
sind.
32
Abgleich von Fahrzeugen / Eigenen Fahrzeuge
Die Datenbereiche Fahrzeuge und Eigene Fahrzeuge dürfen nicht gemeinsam in einem Werkszweig eines Abgleichsschema angehakt werden.
Wird versucht, eines der beiden Objekte anzuhaken, obwohl bereits das
andere angehakt ist, erfolgt eine entsprechende Meldung. Der vorher angehakte Bereich wird abgehakt, der neue angehakt. Grund hierfür ist, dass
auf der Waage zwar häufig KFZ angelegt werden dürfen, aber eigene
Fahrzeuge grundsätzlich über die Verwaltung gepflegt werden.
Weiteres zum Abgleich KFZ-bezogener Daten:

Fahrzeugtypen (wird automatisch angehakt, wenn Fahrzeuge oder
eigene Fahrzeuge selektiert werden; kann manuell abgehakt werden,
wird nicht automatisch abgehakt, wenn Fahrzeuge/eigene Fahrzeuge
abgehakt werden; werden beim Update automatisch gesetzt, wenn
Fahrzeuge oder eigene Fahrzeuge im Schema angehakt sind)

Fahrzeugeigenschaften (wird automatisch angehakt, wenn Fahrzeuge
oder eigene Fahrzeuge selektiert werden; kann manuell abgehakt werden, wird nicht automatisch abgehakt, wenn Fahrzeuge/eigene Fahrzeuge abgehakt werden; werden beim Update automatisch gesetzt,
wenn Fahrzeuge oder eigene Fahrzeuge im Schema angehakt sind)

Containerstamm (wird automatisch angehakt, wenn Fahrzeuge oder
eigene Fahrzeuge selektiert werden; kann manuell abgehakt werden,
wird nicht automatisch abgehakt, wenn Fahrzeuge/eigene Fahrzeuge
abgehakt werden; werden beim Update automatisch gesetzt, wenn
Fahrzeuge oder eigene Fahrzeuge im Schema angehakt sind)
Abgleich von Angeboten oder Aufträgen
Wird ein Angebot oder Auftrag gespeichert, dann setzt das Programm ein
Flag in der zugehörigen Baustelle und im zugehörigen Kunden. Dieses
Flag wird beim Datenabgleich ausgewertet, so dass alle Kunden und Baustellen mit diesem Flag unabhängig von ihrem letzten Änderungsdatum
exportiert werden. Nach dem Export wird das Flag zurückgesetzt. Beim
Import der Abgleichsdatei werden die Flags nur übernommen, wenn es
sich um einen Datensatz handelt, der noch nicht in der Zieldatenbank vorliegt. Dadurch werden neue Sätze durch einen weiteren Export aus dieser
Datenbank weiter abgeglichen, bestehende Sätze gehen in einen weiterführenden Export nicht ein. In der Zieldatenbank bereits bestehende Sätze
werden nur aktualisiert, wenn das vorliegende Änderungsdatum kleiner als
das importierte Änderungsdatum ist, so dass ein, durch das Flag ausgelöster Export ggf. im Abgleichsziel getätigte Änderungen nicht überschreibt.
Damit wird vermieden, dass durch fehlgeschlagene vorhergehende Datenabgleiche die Situation entsteht, dass ein Angebot oder Auftrag in der Datenbank vorliegt, für das die zugehörigen Verweisdaten fehlen.
Angebote oder Aufträge mit werksunabhängigen Artikelzeilen werden nur
dann exportiert, wenn der Artikel in mindestens einer werksunabhängigen
Artikelzeile eine Werksausprägung für das zu exportierende Werk besitzt.
Abgleich von Lieferscheinen
Lieferscheine, welche auf Importseite mit gesetzter Rechnungsnummer
und einem Statusflag "übernommen" ankommen, werden unabhängig vom
Änderungsdatum immer vollständig importiert, wenn auf der Importseite
noch keine Rechnungsinformationen vorhanden sind.
33
Datenabgleich
Ist auf der Importseite wider Erwarten (durch einen ungünstigen Workflow
im Gesamtunternehmen) dennoch eine Rechnungsnummer vorhanden, so
wird der Import anhand des Änderungsdatums entschieden.
Existieren also mehrere Datenabgleichsschemata mit Einbeziehung der
Lieferscheine, so ist unbedingt als erstes der Export zur Zentrale durchzuführen wo die PDF dann gesammelt archiviert werden! Das Bereinigen der
Lfs-Dokumente für den Datenabgleich findet erst statt, nachdem die Dateiausgabe an den Zielort erfolgreich abgeschlossen wurde.
Bezüglich des Datenabgleichs bei archivierten Lieferscheinen, erfolgt das
Verfahren so, dass die Entlastung der Datenbank um die für den Datenabgleich vorgehaltenen archivierten Lieferscheine erst erfolgt, wenn die Übertragung der Abgleichsdatei an das Exportziel erfolgreich abgeschlossen
wurde.
Abgleich von PDF-Dateien
Der Abgleich von PDF-Dateien (Lieferscheine) und Unterschriften erfolgt
so, dass diese in der Datenbanktabelle gespeicherten Dateien ebenfalls in
das temporäre Verzeichnis übernommen werden, in dem die wde-Datei für
den Datenabgleich erzeugt wird. D.h. auch diese Daten werden binär in die
wde-Datei integriert und werden mit abgeglichen. Bezüglich der Erzeugung
der Unterschriften und der in die PDF integrierten Grafiken gilt es zu beachten, dass diese von der Größe so klein wie möglich gehalten werden
müssen. Inklusive der abzugleichenden PDF-Dateien, sollte eine Abgleichsdatei nicht größer wie 5 - 10 MB sein.
Hinweis
Die Verwendung von kritischen Grafikformaten, wie *.jpg, *.bmp und *.tiff
sollte bei Lieferscheingrafiken vermieden werden! Da diese oft durch kopieren entstehen, sind sie ungenau, viel zu groß, verursachen lange Ladezeiten und sind nicht zu gebrauchen. Es müssen in jedem Fall ordentliche, vom Grafiker erstellte Grafiken sein, die als Basis für die Lieferscheingrafiken dienen, möglichst im *.png, *.psd, *.eps oder *.ai Format.
Abgleich von Reporten
Werden Reporte im Zuge des Datenabgleichs mit abgeglichen, so ist zu
beachten, dass hier immer eine 1 zu 1 Ausgabe erfolgt. Das bedeutet, es
werden auf der Exportseite alle dort in der WDV eingebundenen Reporte
ausgegeben und auf der Gegen- also der Importseite alle dort vorhandenen Reporte ersetzt, bzw. überschrieben.
Abgleich von Anwenderdaten
Es können mit dem Datenabgleich auch Anwenderdaten abgeglichen werden. Das ist z.B. hilfreich, wenn bei mehreren Anwendern in verschiedenen
Werken die Rechte geändert werden sollen. Sie brauchen dies dann nicht
direkt in den einzelnen Werken tun, sondern können die Daten in den in
der Zentrale vorhandenen Anwenderprofilen im DbAdmin tun. In die einzelnen Werke gelangen die Daten dann per Datenabgleich.
Hierzu gibt es in den globalen Einstellungen zum Datenabgleich die Option
Beim Import von Daten auf Übergabedateien mit Anwenderdaten prüfen.
34
Anwenderdaten löschen
Abb. 14: Dialogfenster Anwenderdaten exportieren
Im Fenster Anwenderdaten exportieren im Administratorprogramm
DbAdmin gibt es eine Option gelöschte Anwender und Gruppen exportieren. Ist diese gesetzt, so wird ein Datumsfeld aktiv, in dem das Datum
des letzten Exports mit gelöschten Daten vorgetragen ist. Das Datum kann
geändert werden und grenzt den Export der gelöschten Datensätze ein
(alle Sätze, die nach dem Datum gelöscht wurden). Ist kein Datum angegeben, so werden alle gelöschten Sätze exportiert. Auf der Gegenseite
werden beim Einlesen durch den Datenabgleich alle als gelöscht exportierte Anwender und Anwendergruppen ebenfalls gelöscht, falls sie vorhanden
sind.
Abgleich von offenen Posten
Der Abgleich von offenen Posten ist bezüglich der Kreditlimitprüfung auf
der Waage relevant. Werden offene Posten abgeglichen, so ist zu beachten, dass hierbei immer alles ausgegeben und auf der Gegen- also der
Importseite alle vorhandene Daten überschrieben werden.
Hierbei sind auch die folgenden Optionen im Stammdatenmodul zu beachten:

Firmenspezifische Kreditlimits übersteuern globale Kreditlimits:
Wenn Sie diesen Haken setzen, dürfen in der Angebots/Auftragserstellung, der Lfs-Erfassung oder der Fakturation nur Kunden
verwendet werden, die eine Firmenfreigabe für die betreffende Firma
haben, für die der Beleg erstellt wird. Liegt keine Firmenfreigabe vor,
können keine Bewegungsdaten für dieses Konto innerhalb der Firma
erfasst werden. Bei Spediteuren wird die Firmenfreigabe nicht bei der
Lfs-Erfassung sondern erst bei der Erstellung der Spediteursgutschrift
geprüft. Die Firmenfreigabe legen Sie in den Personenkonten im Register Firmenspez. Daten fest. Wenn die Option nicht gesetzt, so sind alle
Personenkonten in allen Firmen verwendbar.

Bei OP-Berechnung Fakt-OP’s berücksichtigen, die durch den
Datenabgleich importiert wurden: Wenn Sie diesen Haken setzen,
werden bei der Berechnung offener Posten, die Werte aus dem Datenimport berücksichtigt.
35
Datenabgleich
Abgleich des Kassenjournals bei BarkasseAbgleich von Anwenderdaten
Zum Abgleich von Kassenjournals muss das Kassenmodul lizenziert sein.
Zum Abgleich Werk  Zentrale muss dann Im Abgleichsschema der Punkt
Kassenjournal angehakt sein.
Von der Zentral zum Werk sind wiederum die Kassenartikel zu übergeben.
Übertragungsraten
Damit der Abgleich reibungslos funktioniert, gerade auch was den Abgleich
von archivierten PDF-Lieferscheinen inklusive digitaler Unterschrift und den
integrierten Prüfsigeln betrifft, sollte mindestens eine Datenrate, wie sie
z.B. DSL 1000 / UMTS / LTE bieten, für die Übertragung bereitgestellt werden.
Werden beim Datenabgleich generell keine PDF-Lieferscheine mit übertragen, kann der Datenabgleich mit einer geringeren Übertragungsrate erfolgen.
Tipp
Generell ist es für den Datenabgleich umso besser, je höher die zur Verfügung stehende Bandbreite bzw. Datenrate ist.
36
Ablauf des Datenabgleichs
Allgemeines
In diesem Abschnitt soll kurz darauf eingegangen werden, wie der Ablauf
bei den einzelnen Datenabgleichsvarianten aussieht.

Datenzugriff lokal/LAN
Die Abgleichsdatei wird hierbei vom Quell in das Zielverzeichnis
kopiert.

Datenversand per eMail
Die Abgleichsdatei wird hierbei per E-Mail übertragen.

Datenzugriff über RAS-Einwählverbindung
Die Abgleichsdatei wird hierbei über eine Einwahlverbindung vom
Quell in das Zielverzeichnis kopiert.

Datenzugriff über FTP
Die Abgleichsdatei wird hierbei über Windows API blockweise auf
FTP geschrieben.

Datenabgleich über externen Treiber
Eine Schnittstelle wandelt die Abgleichsdatei um, meist in eine
Textdatei.
Wenn die optionale Bestätigungsmail verwendet wird, so wird diese im
Exportfall nach dem erfolgreichen Export versendet.
Probleme beim Datenabgleich
Mittunter können beim Datenabgleich Fehler auftreten. Ist dies der Fall,
wird nach dem Abgleich ein Fehlerprotokoll angezeigt. Drucken Sie dieses
Fehlerprotokoll mittels der Schaltfläche
ma Praxis zu.
aus und faxen Sie es der Fir-
Hinweis
Der Mandantendatenbankname (z.B. Demo-Mandant) muss bei allen, am
Datenabgleich beteiligten Mandanten, den gleichen Namen haben, da
sonst der Datenimport fehlschlägt.
Tipp
Richten Sie den Datenabgleich so ein, dass bei auftretenden Fehlern automatisch eine E-Mail an den zuständigen Administrator gesendet wird.
Festgelegt werden kann dies in den Einstellungen (Programm  Einstellungen  Datenabgleich  Register Abgleichsschemata) zum Datenabgleich im Feld eMail-Mitteilung an.
37
Datenabgleich
Unversehrtheit der abgeglichenen Daten
Eine Unversehrtheit der Datei lässt sich am leichtesten bei Verwendung
des Abgleichs per lokal / LAN oder per E-Mail garantieren.
Bei der Übertragung per E-Mail erhält man einen Hinweis durch seinen
Provider, wenn etwas bei der Übertragung schief gegangen sein sollte.
Bei der Übertragung lokal / LAN kann die Option Lokal/im LAN exportierte zusammengefasste Abgleichsdateien auf Integrität testen hilfreich
sein. Mit dieser Option können Sie den, bezüglich des Exports, bei Zusammenfassung (SQX-Komprimierung) der Abgleichsdateien und Speicherung lokal/im LAN stattfindenden Integritätstest festlegen. Zum Abschalten
des Tests muss der Haken bei der Option entfernt werden. Der Integritätstest findet nach Speicherung der Daten am Zielort statt. Beim Integritätstest
während des Datenexportes wird nun ein Fortschrittsbalken angezeigt. Der
Nachteil ist, dass eine entsprechend schnelle Verbindung für den Test benötigt wird.
Null-Byte Dateien
Null-Byte Dateien entstehen in erster Linie beim Datenabgleich über FTP.
Der große Nachteil des Datenabgleichs per FTP ist, dass man keine Sicherheit hat, ob die Abgleichsdatei korrekt auf der Gegenseite angekommen ist, denn FTP bietet keinerlei Kontrollmöglichkeit was das angeht.
Die Übertragung der Daten erfolgt bei FTP in Datenböcken. Tritt während
der Übertragung, z.B. aufgrund einer instabilen Internetverbindung ein Fehler auf, so ist die übertragene Datei komplett unbrauchbar. Wenn die Übertragung der Datei abreist, bleibt die Dateigröße dementsprechend klein
oder gar bei 0 Byte stehen.
Ein Fehler bei der FTP-Übertragung lässt sich im Nachhinein nur mit einem
großen Aufwand wieder korrigieren. So kann in der WDV 2012 ggf. das
Datum des letzten erfolgreichen Exports zurückgesetzt werden oder die
Datei anhand des Archivpfades erneut übertragen
38
Datenabgleich einrichten
Allgemeines
Wie Sie den Datenabgleich am Besten einrichten, hängt natürlich von der
technischen Konstellation in Ihrem Unternehmen ab. Grundsätzlich ist es
so, dass für jede Stelle (also Werke und Zentrale) an welcher Daten ausgegeben werden sollen, ein Abgleichschemata angelegt werden sollte, in
dem die Daten angehakt sind, welche ausgegeben werden sollen, also im
Werk z.B. die Lieferscheine, Rohmaterialscheine etc. und in der Zentrale
die Stammdaten etc.. Der Mandantendatenbankname muss bei allen, am
Datenabgleich beteiligten Mandanten, die gleiche Bezeichnung haben, da
sonst der Datenimport fehlschlägt.
Hinweis
Wir empfehlen generell den Abgleich per lokal / LAN oder per E-Mail einzurichten, da hier die Übertragung am unproblematischsten erfolgen kann.
Wenn Ihr Netzwerk eine ordentliche Bandbreite bereithält, wie es bei synchronen DSL der Fall ist, kann z.B. ein Abgleich per LAN stattfinden. Auf
etwaig auftretende Fehler wird bei der Übertragung per LAN durch das
Betriebssystem hingewiesen.
Tipp
Testen Sie die Geschwindigkeit bzw. die Übertragungsrate der verwendeten Netzwerkverbindungen vor dem Datenabgleich, indem Sie z.B. eine 5
MB große Testdatei im Windows Explorer vom Quell- in das Zielverzeichnis kopieren.
Steht lediglich asynchrones DSL zur Verfügung so ist ein Datenabgleich
per E-Mail zu bevorzugen. Hierbei ist zusätzlich der Vorteil, dass die übertragene Datei in jedem Fall auch noch einmal im E-Mailprogramm archiviert
wird und zusätzlich eine Information durch den Provider erfolgt, falls die
Übertragung fehlerhaft war. Die nachfolgende Abbildung zeigt schematisch
die möglichen technischen Konstellationen beim Datenabgleich.
39
Datenabgleich
Abb. 15: Schematische Darstellung der Abgleichsverfahren
40
Abgleichsschema anlegen
Über das Abgleichsschema legen Sie fest, nach welchem Muster der Datenabgleich ablaufen soll und welche Daten im Einzelnen übertragen werden.
So richten Sie ein Abgleichsschema für den Datenabgleich ein:
1. Rufen Sie die Einstellungen des Replikationsmoduls in der Menüleiste
über Programm  Einstellungen  Schaltfläche Replikationsmodul
auf.
Abb. 16: Dialogfenster Einstellungen
Es werden Ihnen rechts im Fenster die Registerkarten angezeigt, auf
welchen Sie die Optionen für das Modul Datenabgleich festlegen können.
2. Legen Sie zunächst die globalen Einstellungen für den Abgleich im
gleichnamigen Register fest.
3. Wechseln Sie in das Register Abgleichsschemata.
4. Legen Sie das gewünschte Schema über die Schaltfläche Neu
an.
41
Datenabgleich
Alternativ können Sie auch ein bereits vorhandenes Schema über die
Combobox auswählen und dieses kopieren oder anpassen.
Hinweis
Wenn Sie den Datenabgleich zwischen Werk und Zentrale per E-Mail
abwickeln möchten, ist es wichtig, dass die Schemata im Werk und Zentrale identisch bezeichnet sind. Bei allen anderen Verfahren müssen die
Namen nicht zwangsläufig identisch sein.
5. Wählen Sie das gewünschte Abgleichsverfahren aus.
Zur Auswahl stehen:
 Einfaches Abgleichsverfahren
Das einfache Abgleichsverfahren ist bei den heute vorherrschenden technologischen Konstellationen eher zu vernachlässigen.
 Erweitertes Abgleichsverfahren

Datenzugriff lokal/LAN
Die Abgleichsdatei wird hierbei vom Quell in das Zielverzeichnis
kopiert.

Datenversand per eMail
Die Abgleichsdatei wird hierbei per E-Mail übertragen.

Datenzugriff über RAS-Einwählverbindung
Die Abgleichsdatei wird hierbei über eine Einwahlverbindung vom
Quell in das Zielverzeichnis kopiert.

Datenzugriff über FTP
Die Abgleichsdatei wird hierbei über Windows API blockweise auf
FTP geschrieben.

Datenabgleich über externen Treiber
Eine Schnittstelle wandelt die Abgleichsdatei um, meist in eine
Textdatei.
Hinweis
Wir empfehlen generell den Abgleich per lokal / LAN oder per E-Mail einzurichten, da hier die Übertragung am unproblematischsten erfolgen kann.
Detaillierte Informationen zu den verschiedenen Abgleichsverfahren und
was Sie diesbezüglich einstellen müssen, finden Sie im Abschnitt Grundeinstellungen.
6. Legen Sie die weiteren Optionen zum gewählten Abgleichsverfahren
fest.

42
Ein- / Ausgabedaten zusammenfassen: Aktivieren Sie diese Option, wenn die zu übertragenden Dateien (eine pro Werk) zu einer
Datei pro Schema zusammengefasst sind. Die WDV komprimiert
die Abgleichsdatei dann ins Archivformat WDX. In der WDX-Datei
sind alle Dateien drin, es ist aus diesem Grund empfehlenswert ein
Schema für jedes Werk anzulegen, um die Dateigröße gering zu
halten. Diese Einstellung muss auf der Gegenseite identisch gesetzt sein.

eMail-Mitteilung an: Aktivieren Sie diese Option, wenn Sie wollen,
dass Informationen über den Verlauf des Abgleichs als E-Mail versandt werden. Im Feld rechts daneben können Sie den Empfänger
der E-Mail eintragen. Bei dieser Option werden dann auch die beiden Optionen darunter freigeschaltet. Die vom Datenabgleich generierten Statusmails werden pro eMail-Adresse textlich zusammengefasst und in einer eMail versandt. Evtl. angehangene Dateien von
allen Prozessen werden ebenfalls in derselben Mail zusammengefasst. Die Prozesse müssen dabei in einem Durchlauf erfolgen, d.h.
es werden nur Mails von Schemata zusammengefasst, die in einem
Durchlauf des Datenabgleichs ausgeführt werden. Die Angabe der
eMail-Adresse muss in allen zusammenzuführenden Schemen
identisch sein. Achten Sie hierbei bitte auch auf Groß- und Kleinschreibung.
Es wird empfohlen die Einstellung eMail-Mitteilung an zu setzen.
Sobald ein Abgleich erfolgreich durchgeführt wurde, wird die Bestätigungsmail gesendet.

Mitteilung nur bei Fehler: Wenn Sie diesen Haken setzen, werden
E-Mail Benachrichtigungen nur bei fehlgeschlagenen Operationen
versandt, d.h. wenn bei der Ausführung mindestens eines Schemas
ein Fehler aufgetreten ist. Informationsmails bei Fehler werden dabei auch gesendet, wenn fehlerhafte oder keine Dateien vorliegen.

Dateien bei Fehler anhängen: Wenn Sie diesen Haken setzen,
werden für fehlerhafte Abgleiche die Übergabedateien als Anhang
der Benachrichtigungsmail versandt.
7. Wählen Sie in der Liste zu exportierende Daten die Daten, die Sie
ausgeben möchten. Die Haken legen immer fest, welche Daten exportiert werden, mit dem späteren Import auf der Gegenseite hat dies
nichts zu tun.
Hinweis
Wenn Sie in der Zentrale ein Abgleichsschema anlegen in dem Daten für
mehrere Werke ausgegeben werden, so achten Sie darauf, dass Sie
Stammdaten, welche werksunabhängig sind (Texte, Vertriebsgebiete etc.),
nur in einem der enthaltenen Werke angehakt sind. Andernfalls werden
diese Daten mehrfach ausgegeben.
In der Zentrale sind dies z.B. die Stammdaten, z.B. die Kunden usw..
Im Werk sind in den häufigsten Fällen folgende Daten für den Abgleich
anzuhaken:

Fahrzeuge oder eigene Fahrzeuge

Lieferscheine

Rohmaterialscheine

Kunden

Baustellen
8. Legen Sie im Feld Archivpfad nun ggf. noch eine Archivierung für die
abzugleichenden Daten fest.
43
Datenabgleich
Geben Sie den absoluten oder relativen Pfad an, unter dem die Abgleichsdaten archiviert werden. Die Dateien werden in Unterverzeichnissen (Import bzw. Export sowie Datum und Uhrzeit) archiviert. Wenn
das Feld leer ist, so werden die Dateien nicht archiviert. Zu dem Zeitpunkt, wenn die Übergabedateien archiviert werden, werden im Archivpfad, Importpfad sowie Exportpfad des aktuellen Schemas Daten, die
älter sind als das aktuelle Datum minus der eingestellte Wert "archivierte Dateien nach ... Tagen löschen" gelöscht.
Tipp
Wird der Datenabgleich per E-Mail durchgeführt, so ist es nicht unbedingt
notwendig einen Archivpfad anzugeben, da die Datei hierbei mehr oder
weniger auch im Mailprogramm archiviert wird.
Hinweis
Es ist weiterhin empfehlenswert archivierte Dateien über die Option archivierte Dateien nach ... Tagen löschen bereinigen zu lassen.
9. Optional kann noch angegeben werden, dass zum Export (Feld Export-Report) und/oder Import (Feld Import-Report) ein Report ausgegeben werden soll.
Es wird dann jeweils protokolliert und schriftlich ausgegeben, welche
Daten durch den Export/Import geändert und neu angelegt wurden. Die
Ausgabeart kann explizit in der gleichnamigen Combobox ausgegeben
werden.
10. Speichern Sie das erstellte Abgleichsschema über die Schaltfläche
Speichern
ab.
Sie haben ein Abgleichsschemata für den Datenabgleich festgelegt. Die
Schemata können Sie manuell durchführen oder Sie können einen automatischen Datenabgleich einrichten, siehe hierzu Abschnitt Automatischen
Abgleich festlegen.
44
Automatischen Abgleich festlegen
Neben dem manuellen Abgleich, dessen Durchführung in den Abschnitten
Manueller Export und Manueller Import beschrieben wird, besteht auch
die Möglichkeit einen automatischen Abgleich durchzuführen.
Für den automatischen Datenabgleich ist es nötig, dass der PxServices
konfiguriert wurde und läuft. Der PxServices muss beim automatischen
Abgleich über ein Windows-Benutzerkonto laufen, welches über sämtliche
Lese- und Schreibrechte verfügt. Der PxServices muss außerdem auf dem
Rechner laufen, über welchen der Datenabgleich erfolgt, d.h. ohne PxServices kann kein automatischer Datenabgleich stattfinden.
So richten Sie den automatischen Abgleich ein:
Ausgangspunkt: Die globalen Einstellungen für den Abgleich sowie die
benötigten Abgleichsschemata wurden festgelegt.
1. Rufen Sie die Einstellungen des Replikationsmoduls in der Menüleiste
über Programm  Einstellungen  Schaltfläche Replikationsmodul
auf.
2. Wechseln Sie in das Register automatische Vorgänge.
In diesem Register können Sie alle automatischen Abgleichvorgänge
für diesen Mandanten konfigurieren. Die hier angegebenen Tasks werden auf diesem Rechner periodisch unter der aktuellen Anmeldung
ausgeführt, wenn der Dienst PxServices registriert und gestartet ist,
auch wenn niemand an diesem Rechner angemeldet ist.
3. Setzen Sie den Haken bei der Option automatischen Datenabgleich
aktivieren (globale Einstellung).
In der Combobox darunter stehen alle bereits definierten Tasks dieses
Mandanten zur Verfügung. Wenn Sie einen Task wählen, werden die
darunterliegenden Felder mit den zugehörigen Konfigurationsdaten gefüllt.
4. Legen Sie in der Combobox durch Klick auf die Schaltfläche
neuen Abgleichs-Task an.
Über die Schaltfläche
werden.
einen
kann der aktuell ausgewählte Task gelöscht
5. Legen Sie die Schemen fest, welche im Rahmen des automatischen
Abgleichs ausgeführt werden sollen. Dies tun Sie indem Sie den Haken
vor dem gewünschten Schema setzen.
45
Datenabgleich
Alle Schemata werden später in einem Programmdurchlauf abgearbeitet, die weiteren Einstellungen gelten immer für die Gesamtheit der
ausgewählten Schemata.
6. Legen Sie fest, ob der automatische Datenabgleich einen Export
und/oder Import durchführen soll.
Wenn Sie den Haken bei Export setzen, wird ein Export durchgeführt,
bei Import ein Import. Wenn Sie den Haken sowohl bei Export, als
auch Import setzen, wird beides durchgeführt.
7. Legen Sie die weiteren Einstellungen zum automatischen Datenabgleich fest.
Nächste Durchführung: Definieren Sie hier den Startpunkt des Abgleichs. Zu diesem Zeitpunkt wird der Task erstmalig ausgeführt. Während der Abarbeitung wird dieser Wert vom Service zyklisch angepasst,
so dass bei der Bearbeitung hier immer die Startzeit des nächsten
Durchlaufs erscheint.
durchführen mit Login: Geben Sie hier den Anwendernamen an, der
zur Anmeldung verwendet werden soll. Dieser Anwender muss Rechte
auf das Replikationsmodul besitzen, besitzt er diese Rechte nicht, so
wird die Eingabe abgelehnt. Es wird empfohlen, hier einen Anwender
zu wählen, der ausschließlich für den Datenabgleich verwendet wird,
um mögliche Login -Konflikte während des Vorgangs zu vermeiden.
Dem Anwender kann ein Passwort vergeben worden sein, das Programm ermittelt dieses automatisch und übergibt es während der Ausführung.
Periodisch alle Tage / Stunden / Minuten wiederholen: Geben Sie
hier das Zeitintervall zwischen den einzelnen Durchläufen an. Vor einer
fälligen Ausführung eines Tasks wird der Wert aus nächste Durchführung um dieses Zeitintervall erhöht und abgespeichert, so dass die
Prozesse periodisch innerhalb dieses Zyklus ausgeführt werden.
Max. Import-Wartezeit … min: Hier können Sie angeben, wie lang das
Programm nach einer Import-Datei suchen soll. Wenn innerhalb des
angegebenen Zeitraumes keine Datei gefunden wird, wird der Import
abgebrochen.
8. Optional können noch Batchkommandos und eine Priorität für den automatischen Datenabgleich festgelegt werden.
Priorität des Prozesses: Je nach Einstellung bekommt der Prozess
mehr oder weniger Systemkapazität zugeteilt.
9. Speichern Sie das erstellte Abgleichsschema über die Schaltfläche
Speichern
ab.
Bezüglich des automatischen Abgleichs werden beim Speichern der
Abgleichsschemata die Anmeldedaten für Firma/Werk/Station in die
Schemata des aktuellen Mandanten gesetzt.
Sie haben den automatischen Abgleich eingerichtet.
46
Sperre des Datenabgleichs
Es gibt eine Modulsperre für den Datenabgleich. Wird ein Im- oder Export
auf einem Rechner ausgeführt, so wird die Ausführung eines weiteren Datenabgleichsvorgangs auf jedem Rechner, der auf derselben Mandantendatenbank arbeitet, unterbunden. Der Anwender erhält eine entsprechende
Meldung mit Angabe des blockierenden Anwenders, Rechnernamens und
der Startzeit des anderen Vorgangs.
Über den Menüpunkt Programm  Administration  Datenabgleich
entsperren (Berechtigungsstufe Administration) kann die Modulsperre
entfernt werden. Sollte eine Sperre auf eine nicht mehr laufende Instanz
vorliegen (durch Programmabbruch o.ä.), so wird die Sperre ignoriert.
Manueller Export
Wenn Sie nicht mit einem automatischen Datenabgleich arbeiten, können
Sie den Export auch manuell durchführen, die Daten also per Knopfdruck
ausgeben.
Im Modul werden nur Daten exportiert, die seit dem letzten erfolgreichen
Export geändert wurden. Die Einstellungen zum Export können dabei an
die spezifischen Konstellationen anpasst werden. Beim Datenexport werden die Ländereinstellungen des Windows-Benutzers berücksichtigt.
So führen Sie einen manuellen Datenexport durch:
1. Drücken Sie im WDV Grundbild die Schaltfläche Datenabgleich
.
Es wird ein Kontextmenü angezeigt.
2. Wählen Sie im angezeigten Kontextmenü den Eintrag Daten ausgeben.
Das Dialogfenster Datenabgleich - Export wird geöffnet und das Register Schemen angezeigt.
Abb. 17: Register Schemen
3. Wählen Sie ein oder mehrere Schemata für den Abgleich aus. Setzten
Sie dazu Haken bei den gewünschten Schemata.
Die Schemata können Sie unter Programm  Einstellungen  Replikationsmodul definieren.
Das Programm erzeugt nur die Dateien dieser Schemata. Der Exportpfad / die E-Mailadresse des ausgewählten Schemas kann im Eingabefeld in der Spalte Exportpfad ggf. verändert werden. Vorgetragen ist
hier der Wert aus den Einstellungen.
47
Datenabgleich
4. Klicken Sie auf die Schaltfläche Weiter
.
Das Register weitere Optionen wird angezeigt.
Abb. 18: Registerkarte weitere Optionen
5. Legen Sie den Zeitpunkt für den Datenabgleich fest.
Wird bei verzögert um ... Uhr eine Zeit angegeben, so wartet das Programm bis zu diesem Zeitpunkt und startet dann den Abgleich.
6. Klicken Sie auf die Schaltfläche Start
starten.
, um den Datenabgleich zu
Das Programm wechselt in das Register Ausführung und zeigt dort den
Fortschritt an. Solange die Abgleichszeit nicht erreicht ist, kann hier abgebrochen werden. Nach dem Export wird u.U. das Protokoll automatisch
gedruckt.
Manueller Import
Wenn Sie nicht mit einem automatischen Datenabgleich arbeiten, können
Sie den Import auch manuell durchführen, die Daten also per Knopfdruck
importieren.
Es werden nur Daten importiert, wenn sie in ihrem Änderungsdatum älter
sind als die Sätze der Zieldatenbank. Änderungen an Sätzen, die zum selben oder einem späteren Zeitpunkt in der Zieldatenbank geändert und somit gespeichert wurden, gehen verloren.
Vor dem Import von Lieferscheinen erfolgt eine Prüfung auf Lieferscheinnummern, die bereits mit anderen Werks- bzw. Stationskennzeichen im
System vorliegen. Sollten solche Nummern vorliegen, so werden diese in
Form einer Liste zusammengestellt. Die Liste wird auf dem Bildschirm ausgedruckt oder, wenn im Datenabgleichsschema Datenversand per eMail
eingestellt wurde, an die vom System versandte Statusmail angehängt.
So führen Sie einen manuellen Datenimport durch:
1. Drücken Sie im WDV Grundbild die Schaltfläche Datenabgleich
.
Es wird ein Kontextmenü angezeigt.
2. Wählen Sie im angezeigten Kontextmenü den Eintrag Daten einlesen.
Das Dialogfenster Datenabgleich - Import wird geöffnet und das Register Schemen angezeigt.
48
Abb. 19: Register Schemen
3. Wählen Sie ein oder mehrere Schemata für den Abgleich aus. Setzten
Sie dazu Haken bei den gewünschten Schemata.
Die Schemata können Sie unter Programm  Einstellungen  Replikationsmodul definieren.
Das Programm erzeugt nur die Dateien dieser Schemata. Der Importpfad / die E-Mailadresse des ausgewählten Schemas kann im Eingabefeld in der Spalte Importpfad verändert werden. Vorgetragen ist hier
der Wert aus den Einstellungen.
4. Klicken Sie auf die Schaltfläche Weiter
.
Das Register weitere Optionen wird angezeigt.
Abb. 20: Registerkarte weitere Optionen
5. Legen Sie den Zeitpunkt für den Datenabgleich fest.
Wird bei verzögert um ... Uhr eine Zeit angegeben, so wartet das Programm bis zu diesem Zeitpunkt und startet dann den Abgleich.
Die Option Vorgang in Intervallen von .. wiederholen bewirkt, dass
der Import kontinuierlich im angegebenen Zeitintervall wiederholt wird.
Dazu muss jedoch die Instanz des Programms ständig laufen.
Die Option maximal … Minuten auf Importdateien warten verhindert,
dass der Import bei nicht eingehenden Dateien unendlich lang sucht.
Sie müssen dafür einen Zeitwert eintragen, nach dessen Ablauf der
Vorgang beendet werden soll, auch wenn keine Dateien gefunden wurden. Die Eingabe des Timeouts wird nutzerbezogen abgespeichert und
beim nächsten Start des Assistenten wieder hergestellt.
Wird ein Datenabgleich Import ausgeführt und hierfür ein Timeout eingestellt, so werden alle gewählten Schemata solange durchlaufen, bis
sie jeweils erfolgreich ausgeführt wurden. Unter der Konstellation, dass
keine Importe vorhanden sind, führt dies bei Schemata mit DFÜVerbindung zu folgendem Ablauf: Start des Schema  Aufbau DFÜ 
49
Datenabgleich
Prüfung auf Daten  Abbau DFÜ  und wieder von vorn bis Timeout
erreicht ist. Dies führt u. U. dazu, dass bis zum Erreichen des Timeout
immer wieder ggfs. Kosten verursachende DFÜ-Verbindungen aufgebaut werden. Um diese Situation zu entschärfen kann ein Timeout von
0 Minuten eingestellt werden. Dabei wird jedes Schema genau einmal
durchlaufen und dann der Vorgang unabhängig vom Erfolg beendet.
6. Klicken Sie auf die Schaltfläche Start
starten.
, um den Datenabgleich zu
Das Programm wechselt in das Register Ausführung und zeigt dort den
Fortschritt an. Solange kein Import läuft, kann hier abgebrochen werden.
Sobald das Programm nach dem Start eine Datei eines der gewählten
Schemata findet, wird sie importiert. Nach dem Import wird u.U. das Protokoll automatisch gedruckt; dabei wechselt das Programm nur bei aufgetretenen Fehlern auf die dritte Seite, welche die Fehler anzeigt. Bei erfolgreichem Import kann manuell auf die Seite gewechselt werden. Von dort aus
können die Meldungen des Abgleichs auch gedruckt werden.
50
Radladerkonsole - Abgleich über Kommandozeile
starten
An der Radladerkonsole XR4309 besteht die Möglichkeit den Datenabgleich über eine Batch-Datei mit Kommandozeilenparametern zu starten.
Als Austauschmedien kommen USB-Stick oder Abgleich per UMTS in Frage. Der Datenabgleich über einen Kommandozeilenparameter kann automatisch gestartet werden.
So richten Sie einen Abgleich mit einer Kommandozeile ein:
Ausgangspunkt: Es muss eine Batch-Datei erstellt werden.
1. Geben Sie in eine Text-Datei (z.B. im Editor) den auszuführenden Text
an, die allgemeine Aufrufform lautet Laufwerk:\Path\WdvClient.exe
Optionsfeld.
2. Geben Sie die notwendigen Optionsfelder in der Datei an.
Folgende Optionsfelder sind möglich:
Optionen (bzw Schalter) sind als / Optionskommando = Parameter anzugeben (Leerzeichen optional)
 Standard Schalter:

/Daten=<Datenpfad> übersteuert Datenpfad aus INI, auch Pfade
relativ zu App.Pfad möglich

/Reports=<Reportpfad>
übersteuert Reportpfad aus INI,
auch Pfade relativ zu App.Pfad möglich

/R=1
werden unterdrückt)
Autorun (autom. Anmeldung, Fehlerfenster

/R=0
angegeben
kein Autorun

/V=0
nicht sichtbar, erfordert Autorun (/R=1) //
ist Standart wenn Kommandos angegeben

/V=1
sichtbar obwohl Autorun (/R=1) angegeben

/U=Username
erfordert Autorun (/R=1)

/M=Mandantenname
dert Autorun (/R=1)
freundlicher Name des Mandanten, erfor-
// ist Standart wenn nichts
 WDV Standard Schalter:

/F:Firmennummer
Firmensnummer muss angegeben werden,
wenn mit Firmen gearbeitet wird, erfordert Autorun (/R=1)

/W:Werksnummer
angegeben werden,
Werksnummer muss bei Autorun (/R=1)

/S:Stationsnummer
angegeben werden
Stationsnummer muss bei Autorun (/R=1)
 WDV

Ausführungskommandos
/Cmd:Kommando Parameterliste
in der Parameterliste dürfen Namen von Standardschaltern nicht verwendet werden, erfordert Autorun (/R=1)
Folgende Ausführungskommandos sind in der WDV implementiert:
51
Datenabgleich
Kommando
Parameterliste
/Cmd:ImportZeiterfassung
Beschreibung
startet den Import der Daten der
Zeiterfassungsgeräte
/Cmd:DatenabgleichImport
/Sch:<Schemaname>,
<Schemaname>,..
/T:timeout(min)
startet den Import aller angegeben
Abgleichsschemata
/Cmd:DatenabgleichExport
/Sch:<Schemaname>,
<Schemaname>,...
/T:timeout(min)
startet den Export aller angegeben
Abgleichsschemata
/Cmd:RadladerErfassung
öffnet das Fenster zur
Erfassung für Radlader
LFS-
/Cmd:AutoLfsErfassung
Öffnet das Fenster zur selbstständigen Erfassung von Lfs durch
Fahrer
3. Speichern Sie die Datei als .BAT ab und legen Sie diese auf den Desktop des Radladers ab.
Beim Start der Datei wird die Kommandozeile ausgeführt und der Abgleich
gestartet.
Beispiel für den Inhalt einer Batch-Datei zum Import / Export
c:\programme\praxis\wdv32\wdvclient.exe /R=1 /F= /M=Schulung /U=a
/W:0 /S:2 /Cmd:DatenabgleichExport /Sch:Abgleich /T:1
c:\programme\praxis\wdv32\wdvclient.exe /R=1 /F= /M=Schulung /U=a
/W:0 /S:2 /Cmd:DatenabgleichImport /Sch:Abgleich /T:1
Protokollierung der abgeglichenen Daten
Die vom Datenabgleich durchgeführten Änderungen können automatisch
per Report protokolliert werden. Die Einstellung hierzu erfolgt im Abgleichsschema, siehe Abschnitt, siehe Abschnitt Grundeinstellungen.
Abb. 21: Protokollierung der abgeglichenen Daten
Der Report arbeitet direkt auf der temporären Version der WDE-Datei und
ist abhängig vom Exportschema. Die Erstellung eines solchen Reports
kann direkt auf einer Exportdatei des Kunden erfolgen. Für einen solchen
Report ist jedoch eine Formularanpassung an den Kunden notwendig, da
alle abzugleichenden Daten festgelegt sein müssen und sich nicht ändern
dürfen. Andernfalls würde der Report nicht mehr funktionieren.
52
Datenfilter definieren
In diesem Dialogfenster können Sie Daten definieren, welche vom Datenabgleich ausgeschlossen werden. Werden in einem Schema z.B. Kunden
mit abgeglichen, so können sie hier gezielt einzelne Kunden vom Datenabgleich ausschließen.
So definieren Sie Filter für den Datenabgleich:
1. Drücken Sie im WDV Grundbild die Schaltfläche Datenabgleich
.
Es wird ein Kontextmenü angezeigt.
2. Wählen Sie im angezeigten Kontextmenü den Eintrag Datenfilter definieren.
Das Dialogfenster Replica Stammdatenfilter wird geöffnet. Hier können Sie Filter definieren.
Abb. 22: Dialogfenster Replica Stammdatenfilter
3. Wählen Sie in der Combobox Exportfilter für Schema das Schema,
für welches der Filter gelten soll.
4. Hinterlegen Sie in der Tabelle die Datensätze, die zum Filtern verwendet werden sollen. Zur Auswahl können Sie den
verwenden.
Bei dem hier verwendeten Matchcode handelt es sich um einen Mehrfachmatchcode, d.h. zur Auswahl eines Datensatzes im Matchcodefenster muss der Haken in der ersten Spalte gesetzt werden. Über diesen Haken können auch mehrere Datensätze gleichzeitig gewählt werden.
5. Klicken sie auf die Schaltfläche OK
.
Sie haben Filter für den Datenabgleich festgelegt.
53
Datenabgleich
Index
Abgleichsschema 41
Einstellungen 9
Angebot 33
E-Mail 24
Anwenderdaten 34, 36
Erweitertes
22
Gelöschte 35
Auftrag 33
Automatischer Datenabgleich 45
Daten 31
Datenabgleich 31
Abgleich mit Kommandozeile
51
54
Abgleichsverfahren
Externer Treiber 29
Fahrzeuge 33
Formulare 30
Formularzuordnungen 30
FTP 27
Globale Einstellungen 41
Ablauf 37
Grundeinstellungen 10
Bandbreite 36
Lieferscheine 33
Datenfilter definieren 53
Manueller Export 47
Einrichten 39
Manueller Import 48
Entsperren 47
Null-Byte Dateien 38
Manueller Export 47
Offene Posten 35
Manueller Import 48
PDF 34
Probleme 37
Protokollierung 52
Übertragungsraten 36
PxServices 29
Datenfilter definieren 53
RAS-Einwählverbindung 26
Datenunversehrtheit 38
Rechnungen 32
Datenversand lokal / LAN 22
Rechte 9
Eigene Fahrzeuge 33
Reporte 34
Einfaches Abgleichsverfahren 21
Sperre 47
PRAXIS
PRAXIS Branchen-Software
EDV- Betriebswirtschaft- und Software Entwicklung AG
Schweiz GmbH
Lange Straße 35
Andreas Mettel
99869 Pferdingsleben (Thüringen)
Station Straße 80
CH 8623 Wetzikon
Tel.: +49 (0) 36258 - 566 - 0
Kunden aus A, CH
Fax: +49 (0) 36258 - 566 - 40
Mobile +41(0) 79 751 43 24
[email protected]
www.praxis-edv.de
www.wdv20xx.org
www.praxis-academy.de
www.mybsm.eu
WDV.012-2
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