Gesan Prime Power Bedienungsanleitung (DEU) (PDF 1,4

Gesan Prime Power Bedienungsanleitung (DEU) (PDF 1,4
BEDIENUNGSANLEITUNG
DIESEL
NOTSTROMAGGREGATE
DIESEL-NOTSTROMAGGREGATE V2.5
Inhaltsverzeichnis
1
WILLKOMMEN....................................................................................................................... 3
2
GRUNDLEGENDE SICHERHEITSREGELN................................................................................. 4
3
BESCHREIBUNG DES STROMAGGREGATS ............................................................................. 6
3.1.
SCHALLISOLIERUNG ............................................................................................... 9
3.2.
STEUEREINHEITEN ............................................................................................... 10
3.2.1.
3.3.
4
4.1.
ABLADEN UND TRANSPORT................................................................................. 14
4.2.
INSTALLATION VON FEST MONTIERTEN ANLAGEN: ............................................ 16
4.2.1.
Aufbau Örtlichkeit................................................................................................ 16
4.2.2.
Lüftung und Kühlung............................................................................................ 17
4.2.3.
Kraftstoff.............................................................................................................. 17
4.2.4.
Automatisches Pumpensystem (optional)........................................................... 17
4.2.5.
Abgasanlage......................................................................................................... 18
4.2.6.
Anlasser................................................................................................................ 19
4.2.7.
Elektrischer Anschluss.......................................................................................... 20
7
INSTALLATION DER ORTSVERÄNDERLICHEN GERÄTE.......................................... 20
4.3.1.
Aufstellungsort..................................................................................................... 20
4.3.2.
Kraftstoff.............................................................................................................. 21
4.3.3.
Anlasser................................................................................................................ 21
4.3.4.
Elektrischer Anschluss....................................................................................... 21
4.4.
6
TRANSPORTANHÄNGER....................................................................................... 12
INSTALLATION DES STROMAGGREGATS ............................................................................. 14
4.3.
5
DIGITALES STEUERMODUL INTELIGENNT.............................................................. 11
LAGERUNG ........................................................................................................... 23
INBETRIEBNAHME UND ABSCHALTUNG. ............................................................................ 24
5.1.
STROMAGGREGATE UND LEISTUNGSFAKTORKORREKTUR ................................. 25
5.2.
TEILLASTBETRIEB BEI DIESELMOTOREN............................................................... 25
BETRIEBSANLEITUNG .......................................................................................................... 26
6.1.
KOMPONENTEN DER SCHALTTAFEL..................................................................... 26
6.2.
STEUERMODUL DEEP SEA 3110........................................................................... 28
6.3.
STEUERMODUL DEEP SEA 4420........................................................................... 35
6.4.
STEUERMODUL DEEP SEA 7310........................................................................... 39
6.5.
DIGITALSTEUERUNG INTELIGEN (OPTIONAL) ...................................................... 50
WARTUNG DES STROMAGGREGATS ................................................................................... 56
7.1.
VOR DEN WARTUNGSARBEITEN .......................................................................... 56
7.2.
WÄHREND DER WARTUNGSARBEITEN ................................................................ 56
1
DIESEL-NOTSTROMAGGREGATE V2.5
7.3.
WARTUNGSPLAN ................................................................................................. 60
8.
FEHLERSUCHE...................................................................................................................... 61
9.
UMWELTSCHUTZ................................................................................................................. 61
10.
GARANTIE............................................................................................................. 62
11.
GERÄUSCHPEGEL ................................................................................................. 64
12.
KONFORMITÄTSERKLÄRUNG
13.
ANHANG 1: SCHILDER UND SYMBOLE................................................................. 65
14.
ANHANG 2: VERZEICHNIS DER ABBILDUNGEN .................................................... 67
15.
ANHANG 3: VERLUST DER MOTORNENNLEISTUNG: .......................................... 68
15.1.
..................................................................... 64
VERLUST DER NENNLEISTUNG BEI MOTOREN OHNE LUFTKÜHLER: ................... 68
15.2.
VERLUST DER NENNLEISTUNG BEI MIT TURBOLADER UND LUFTAUSTAUSCHER
AUSGESTATTETEN MOTOREN:................................................................................................ 69
15.3.
16.
VERLUST DER NENNLEISTUNG BEI SAUGMOTOREN ........................................... 70
ANLAGE 4 LISTE DER BETROFFENEN STROMAGGREGATE:.................................. 71
2
DIESEL-NOTSTROMAGGREGATE V2.5
1
WILLKOMMEN
Vielen Dank, dass Sie sich für den Kauf eines Notstromaggregats der Marke EUROPA S.A.
entschieden haben.
Dieses Handbuch hat die Aufgabe, den Benutzer mit dem Umgang und der Bedienung des
Stromaggregats, dessen Komponenten und seiner Wartung vertraut zu machen.
Wir empfehlen Ihnen, dieses Handbuch für einen bestimmungsgemäßen Gebrauch vor der
Inbetriebnahme sorgfältig zu lesen.
Bewahren Sie das Handbuch für spätere Nachfragen gut auf und sorgen Sie bitte dafür, dass es
im Fall eines Wiederverkaufs zusammen mit dem Stromaggregat übergeben wird.
Es folgen eine allgemeine Beschreibung der Anlage und die erforderlichen Informationen für
deren Installation, Betrieb sowie der präventiven Wartungsarbeiten.
Zudem
müssen
Sie
ein
spezifisches
Benutzerhandbuch
für
den
Motor
und
den
Wechselstromgenerator, Schaltpläne, einen Schlüsselsatz, einen Schalldämpfer oder ein Abluftrohr sowie
einen Schlauch erhalten haben. (Diese Komponenten wurden separat geliefert, wenn die Anlage nicht
schallgedämmt ist.)
Sollten Sie mit dem gelieferten Stromaggregat irgendein Problem haben, dann setzen Sie sich
bitte direkt mit Ihrem Vertriebshändler in Verbindung.
Die Firma GRUPOS ELECTRÓGENOS EUROPA S.A. führt im Rahmen ihrer Anstrengungen für eine
ständige Produktverbesserung Revisionen der Handbücher durch und lässt die an den gelieferten Anlagen
durchgeführten Verbesserung darin einfließen. Deshalb können die in diesem Handbuch enthaltenen
Informationen
auch
ohne
Vorankündigung
geändert
Aktualisierungspflicht.
3
werden
und
unterliegen
nicht
der
DIESEL-NOTSTROMAGGREGATE V2.5
2
GRUNDLEGENDE SICHERHEITSREGELN
Vorabhinweise und Sicherheitsempfehlungen für den Umgang mit dem von GRUPOS
ELECTRÓGENOS EUROPA S.A. gelieferten Stromaggregat.
1) Die Anlage darf nicht von unbefugtem Personal oder von Minderjährigen, die nicht unter der
Aufsicht eines Erwachsenen stehen, bedient werden.
2) Verwenden Sie die notwendige persönliche Schutzausrüstung.
3) Verbinden Sie das Gerät mit der Erdung.
4) Sorgen Sie vor der Inbetriebnahme für eine ausreichende Beleuchtung am Notstromaggregat und an
der Schalttafel. Der Helligkeitsgrad muss mindestens 20 Lux betragen.
5) Ein Notstromaggregat ohne Gehäuse darf nicht im Freien aufgestellt werden: Gefahr durch
Stromschlag und Betriebsstörung.
6) Die Versorgungsleitung vom Stromaggregat zu den einzelnen Verbrauchern muss durch einen
Fehlerstromschutzschalter gegen Erdschlüsse geschützt sein.
7) Lassen Sie die Anlage unter keinen Umständen mit offenen Türen in Betrieb. Es besteht Gefahr
durch Stromschlag, Verbrennungen oder Einklemmen. Vergewissern Sie sich, dass die Türen des
Notstromaggregats vor dessen Inbetriebnahme mit dem Schlüssel abgeschlossen sind.
8) Die vom Motor der Anlage erzeugten Abgase sind hochgiftig und somit lebensgefährlich. Atmen Sie
nicht die vom Aggregat erzeugten Abgase ein. Sollte die Anlage in einem geschlossenen oder nicht
ausreichend belüfteten Raum betrieben werden, müssen die Motorabgase so ins Freie geführt werden,
dass sie keinerlei Gefahr darstellen.
9) Die Abgasanlage erzeugt eine Hitze, die bestimmte Materialien entzünden kann. Installieren Sie
deshalb das Notstromaggregat niemals in der Nähe brennbarer oder leicht entzündlicher Materialien
bzw. an Stellen mit hoher Brandgefahr.
10) Berühren Sie den Motor oder die Abgasanlage niemals, während das Notstromaggregat in Betrieb ist:
ernsthafte Verbrennungen könnten die Folge sein. Die heißen Teile der Abgasanlage sind gegen
unbeabsichtigtes Berühren geschützt. In Fällen, wo dieser Schutz nicht möglich sein sollte, wird auf
das bestehende Restrisiko mittels eines entsprechenden Signals hingewiesen.
11) Sorgen Sie für eine gute Belüftung des Raums, wo sich das Stromaggregat befindet, um eine
ausreichende Kühlluftzirkulation zu gewährleisten.
12) Machen Sie sich mit der Not-Aus-Einrichtung der Anlage vertraut: seien Sie besonders beim
Umgang und der Lagerung der Anlage vorsichtig.
13) Für das Nachtanken des Motors verfügt das Notstromaggregat über einen äußeren, mit
abschließbarem Deckel versehenen Einfüllstutzen, zum Befüllen des Dieseltanks. Füllen Sie niemals
Kraftstoff bei laufendem Motor oder in einer schlecht belüfteten Umgebung ein; denken Sie bitte
daran, dass Kraftstoffdämpfe giftig und entzündlich sind. Beachten Sie bitte die beim Umgang mit
Kraftstoffen notwendigen Vorsichtsmaßnahmen. Insbesondere empfiehlt sich das Tragen von
Schutzhandschuhen und Schutzbrille.
4
DIESEL-NOTSTROMAGGREGATE V2.5
14) Der verwendete Kraftstoff ist entzündlich, flüchtig und giftig. Vermeiden Sie jegliches Überlaufen
und waschen Sie sich nach dem Umgang mit dem Kraftstoff sorgfältig die Hände. Sollten Sie ein
ungewöhnliches Verwalten der Anlage feststellen, schalten Sie das Notstromaggregat sofort aus,
suchen Sie anschließend den möglichen Fehler und beheben Sie ihn, bevor Sie das Gerät erneut in
Betrieb nehmen. Setzen Sie sich ggf. mit dem Technischen Kundendienst in Verbindung.
15) Stellen Sie die Anlage in einem Abstand von mindestens einem Meter zu Gebäuden, Wänden oder
anderen Anlagen auf.
16) Seien Sie vorsichtig beim Ersatz oder Einbau einer Batterie: sie enthält hochgefährliche Säuren.
Vermeiden Sie ein Auslaufen der Batterie und verwenden Sie entsprechende Schutzkleidung, um den
Kontakt mit Haut und Augen zu vermeiden. Waschen Sie sich bei unbeabsichtigten Kontakt mit
reichlich Wasser ab und suchen Sie umgehend einen Arzt auf.
17) Trinken Sie im Falle des Verschluckens von Batteriesäure große Mengen Wasser oder Milch und
suchen Sie umgehend einen Arzt auf.
18) Verwenden Sie für die Batterie ausschließlich destilliertes Wasser: Leitungswasser verkürzt deren
Lebensdauer.
19) Wenn die Batterie über ihren Höchststand befüllt wird, kann das Elektrolyt auslaufen. Falls dies
geschieht, muss das ausgelaufene Elektrolyt sofort entfernt werden, um eine Korrosion der
betroffenen Teile zu verhindern.
20) Reinigen Sie das Gerät regelmäßig und vermeiden Sie dabei mögliche Verstopfungen oder das
Eindringen von Fremdkörper (Staub, Feuchtigkeit usw.) in das Gerät.
21) Überprüfen Sie regelmäßig die elektrische Verkabelung Ihrer Anlage.
22) Motoröl ist ein giftiges und umweltschädliches Produkt. Treffen Sie die für den richtigen Umgang
notwendigen Sicherheitsmaßnahmen. Ständiger Kontakt mit dem verwendeten Motoröl kann
Hautkrebs verursachen. Waschen Sie sich deshalb immer die Hände, wenn Sie mit Öl in Berührung
gekommen sind.
23) Vermeiden Sie ein Auslaufen des Öls sowohl im Innern als auch in der näheren Umgebung des
Stromaggregats. Bei einem Auslaufen des Öls im Innern der Anlage, das Öl gründlich entfernen, da
es sich um ein entzündliches Material handelt.
24) Füllen Sie den Kraftstoffbehälter nicht zu voll und vergewissern Sie sich, dass er richtig verschlossen
ist. Seien Sie besonders vorsichtig, wenn Kraftstoff auslaufen sollte: die Dämpfe oder der Kraftstoff
selbst sind entzündlich. Reinigen Sie vor Inbetriebnahme ordentlich die Umgebung der Anlage.
25) . Rauchen Sie nicht und bringen Sie keine offenen Flammen oder Funken in die Nähe des
Stromaggregats; es besteht Explosionsgefahr.
5
DIESEL-NOTSTROMAGGREGATE V2.5
3
BESCHREIBUNG DES STROMAGGREGATS
Es folgt eine allgemeine Beschreibung des von GRUPOS ELECTRÓGENOS EUROPA S.A.
hergestellten Notstromaggregats (muss nicht notwendigerweise dem gelieferten Aggregat entsprechen),
sowie der verschiedenen Konfigurationen.
.
Abbildung 1- Notstromaggregat mit Abdeckhaube und Transportanhänger (optional)
Abbildung 2- Notstromaggregat ohne Abdeckhaube
6
DIESEL-NOTSTROMAGGREGATE V2.5
Abbildung 3- Explosionszeichnung des schallisolierten Diesel-Notstromaggregats
7
DIESEL-NOTSTROMAGGREGATE V2.5
1)
2)
Einfüllöffnung Kühlmittel
Seitliche Zugangsklappe
11)
12)
Schaltkastentür
Lüftungsschlitze
3)
13)
4)
KraftstoffbehälterEinfüllstutzen
Abgasanlage
14)
Hubtraverse und
Hebeöse
Schaltkasten
5)
Motor
15)
Generator
6)
Schwingungsdämpfer
16)
Starkstromkasten
7)
Unterbau
17)
Batterie
8)
Grundplatte
18)
Kraftstoffbehälter
9)
Transportanhänger
19)
10)
Motorhaube
20)
Nummernschild und
Beleuchtung
Stütze
8
DIESEL-NOTSTROMAGGREGATE V2.5
3.1.
SCHALLISOLIERUNG
Die Anlage kann folgendermaßen geliefert werden:

Schallgedämmt. Das Gerät verfügt über einen schallisolierten Aufbau für den Betrieb im
Freien gemäß der anwendbaren Richtlinie.

Auf Grundrahmen (nicht schallgedämmt): Hierbei ist zu berücksichtigen, dass Sie je nach
den geltenden Bestimmungen eine geeignete Schalldämmung vorsehen müssen (siehe Punkt 4.2
INSTALLATION).
Jedes Notstromaggregat weist einen Aufkleber auf, worauf der jeweils erzeugte Schallleistungspegel
und der zu tragende erforderliche Gehörschutz angegeben sind
Schallleistung 90 dBA
Schallleistung 114 dBA
Gehörschutz vorgeschrieben
Abbildung 4-Piktogramme für Schallleistung und vorgeschriebenem Gehörschutz
Die Geräuschmessung erfolgt im Fall von schallisolierten Maschinen nach der Europäischen
Richtlinie 2000/14/EG unter Einhaltung der in der Richtlinie 2005/88/EG festgelegten Höchstwerte.
Örtliche einschränkendere Bestimmungen sind dabei zu berücksichtigen. Der Monteur ist in jedem
Fall für die Einhaltung der jeweils gültigen gesetzlichen Bestimmungen verantwortlich.
9
DIESEL-NOTSTROMAGGREGATE V2.5
3.2.
STEUEREINHEITEN
Die gelieferte Anlage kann je nach ausgelegter Betriebsart durch unterschiedliche Steuerplatinen
kontrolliert werden.
STROMMESSER (OPTION)
SPANNUNGSMESSER (OPTION)
FREQUENZMESSER (OPTION)
TÜRSCHLOSS
ZÄHLER
STEUEREINHEIT
AUTOMATIKBETRIEB
STUNDENZÄHLER
BETRIEBSSTUNDENZÄHLER
TÜRSCHLOSS
WÄHLSCHALTER
AUTOMATISCHE
KRAFTSTOFFBEFÜLLUNG
(OPTIONAL)
FEHLERSTROMS
CHUTZSCHALTER
OPTIONAL
ÖLDRUCK
OPTIONAL
STROMMESSER
BATTERIELADUNG
(OPTION)
MOTORTEMPERATUR
(OPTION)
Abbildung 5-Abbildung - Allgemeingültige Schalttafel
10
KRAFTSTOFF
(OPTION)
DIESEL-NOTSTROMAGGREGATE V2.5
3.2.1. DIGITALES STEUERMODUL INTELIGENNT
Wenn Sie ein Stromaggregat mit einem Steuermodul INTELIGEN erworben haben, weist die
Schalttafel folgenden Aufbau auf:
AMPEREMETER
VOLTMETER
FREQUENZMESSER
TÜRSCHLOSS
BETRIEBSSTUNDENBETRIEBSZÄHLER
STUNDEN-
FEHLERSTROMSCHU
FEHLERSTROMSCHUTZSCHALTER
TZSCHALTER
GRÜNER TASTER
KRAFTSTOFF
ANZEIGE
MOTORBLOCKWÄRM
ER
(GELB)
WÄHLSCHALTER
AUTOMATISCHE
KRAFTSTOFFBEFÜLLUNG
(OPTIONAL)
LAMPE EIN
GRÜN
WÄHLSCHALTER
SLAVE/MASTER
(OPTIONAL)
AMPEREMETER
LAST
KRAFTSTOFFTANKANZEIGE
Abbildung 6- Abbildung - Schalttafel mit Steuermodul InteliGen
11
DIESEL-NOTSTROMAGGREGATE V2.5
3.3.
TRANSPORTANHÄNGER
Das Stromaggregat kann mit einem Transportanhänger ausgestattet sein.

Bauanhänger: sein Einsatz beschränkt sich auf privat genutzte Bereiche. Er hat eine DINZugöse, Feststellbremse und ein Stützrad.

Abbildung 7 Bauanhänger
Straßenzugelassener Anhänger: ausgelegt für das Fahren auf öffentlichen Straßen. Er hat eine
Auflauf- und Feststellbremse (nur bei Modellen mit einem Gewicht über 750 kg), eine DINZugöse oder eine Kugelpfanne, Typenschild mit Fahrgestellnummer, Stützrad, Leuchtensatz und
Schutzbleche (werden separat geliefert).
Abbildung 8 Straßenzugelassener Anhänger

Hinweis: Beim Kauf einer der beiden Anhänger muss der Kunde die jeweils geltenden
Bestimmungen für den Transport von Anhängern überprüfen. Überprüfen Sie, ob das
höchstzulässige Gesamtgewicht des von GRUPOS ELECTRÓGENOS EUROPA S.A.
gelieferten Notstromaggregats unterhalb der zulässigen Anhängerlast liegt, und zwar je nach
geliefertem Anhänger mit oder ohne Bremse. Nachdem Sie den Transportanhänger erworben
haben, stellt Ihnen GRUPOS ELECTRÓGENOS EUROPA S.A. die entsprechenden Unterlagen
zur Verfügung.
12
DIESEL-NOTSTROMAGGREGATE V2.5
Bei der Wahl der Kupplung müssen Sie das vom Zugwagen gezogene Anhängergewicht berücksichtigen.
Die Formalitäten für eine Straßenzulassung des Anhängers sind vom Eigentümer zu erledigen. Nachdem
Sie das Stromaggregat erhalten haben, setzen Sie sich bitte mit GRUPOS ELECTRÓGENOS EUROPA
S.A. in Verbindung, damit Ihnen der Fahrzeugschein/TÜV-Nachweis zugeschickt wird.
Anschließend müssen Sie die entsprechenden Formalitäten erledigen, damit Sie die Fahrzeuganmeldung
und die Straßenzulassung bekommen (T.Ü.V.)
Die Tabelle unten enthält die wesentlichen Daten der Modelle, die mit einem zugelassenen Anhänger
ausgestattet sein können.
Perkins-Modelle, die mit einem zugelassenen Anhänger ausgestattet sein können
(B) = Breite; (L) = Länge; (H) = Höhe
NotstromaggregatGewicht
Modell
Notstromaggregat
DPS 9
DPS 13
DPS 20
DPS 30
DPS 45
DPS 60
DPS80
DPS 100
DPS 140
612 kg
693 kg
813 kg
1.432 kg
1.518 kg
1.577 kg
1.821 kg
1840 kg
2.459 kg
Abmessungen
Notstromaggregat
(B)x(L)x(H)
1320x2830x1540
1320x2830x1540
1320x3150x1550
1700x3580x1780
1700x3580x1780
1700x3580x1780
1630x4170x1840
1630x4170x1840
1710x5000x2090
Radgröße
13” 145/80R 4J 04/58,5x98x14-E16 387Kg
13" 145/80R 4J 04/58,5x98x14-E16 387Kg
13" 165/80R 4J 04/58,5x98x14-E16 487Kg
14" 185R 5J 05/94x140x18,5-E1 1200/850Kg
14" 185R 5J 05/94x140x18,5-E1 1200/850Kg
14" 185R 5J 05/94x140x18,5-E1 1200/850Kg
14" 215R 6J 06/161x205x21,5-B2 1120Kg
14" 215R 6J 06/161x205x21,5-B2 1120Kg
14" 185R 5J 05/94x140x18,5-E1 1200/850Kg
Volvo-Modelle, die mit einem zugelassenen Anhänger ausgestattet sein können
(B) = Breite; (L) = Länge; (H) = Höhe
NotstromaggregatModell
DVS 130
DVS 150
Gewicht
2.619 kg
2.671 kg
Abmessungen
(B)x(L)x(H)
1710x5000x2090
1710x5000x2090
13
Radgröße
14" 185R 5J 05/94x140x18,5-E1 1200/850Kg
14" 185R 5J 05/94x140x18,5-E1 1200/850Kg
DIESEL-NOTSTROMAGGREGATE V2.5
4
INSTALLATION DES STROMAGGREGATS
Dieses Handbuch beschreibt die Installation eines von GRUPOS ELECTRÓGENOS EUROPA S.A. gelieferten
Diesel-Notstromaggregats. Es besteht aus einem Dieselmotor, einem Wechselstromgenerator und einem Schaltkasten.
Sollten Sie spezielle Anwendungsfälle haben, steht Ihnen unser Technischer Kundendienst gerne für Fragen zur
Verfügung.
4.1.
ABLADEN UND TRANSPORT
Das Entladen und der Transport der Anlage darf nur von qualifiziertem Personal unter Berücksichtigung der
Mindestsicherheitsanforderungen durchgeführt werden.

Der Fußboden muss mit ausreichender Sicherheit das Gewicht des Stromaggregats sowie des Gabelstaplers tragen.

Vergewissern Sie sich, dass die Batterie abgeklemmt ist.

Vergewissern Sie sich, dass der Kraftstoffbehälter leer ist.

Positionieren Sie den Gabelstapler unterhalb des Gestells, sodass die Gabeln zum Hubportal jeweils den gleichen
Abstand aufweisen.

Heben Sie die Anlage an der am Hubportal befindlichen Augenschraube mit einem Kran an.
Auf dem unteren Bild wird in schematischer Darstellung ein Stromaggregat mit Hebetraverse gezeigt, das nur einen Hebepunkt
aufweist.
Abbildung 9- Hebetraverse
14
DIESEL-NOTSTROMAGGREGATE V2.5
Wenn Ihre Anlage mit einem Transportanhänger ausgestattet ist, stehen zwei Möglichkeiten zur Verfügung:

Transportanhänger 1 - Bauanhänger: Wird mittels einer DIN-Zugöse und Sicherheitsketten hinten am Zugwagen
befestigt. Dieser Anhänger darf nicht auf öffentlichen Straßen benutzt werden. Benutzen Sie die Feststellbremse,
wann immer erforderlich.

Transportanhänger 2 – Straßenzugelassener Anhänger: Berücksichtigen Sie bitte die in Punkt 3.3 angegebenen
gesetzlichen Bestimmungen.
Treffen Sie grundsätzlich die folgenden Vorsichtsmaßnahmen:

Überprüfen Sie, ob die Zugöse und Anhängerkupplung des Zugwagens für eine gleichwertige oder höhere Last
ausgelegt sind als die Gesamtlast des zu ziehenden Wagens.

Überprüfen Sie, dass an der Zugöse und Anhängerkupplung keine Abnutzungserscheinungen oder Schäden vorhanden
sind. Sollte dies der Fall sein, darf die Anlage in keinem Fall gezogen werden.

Prüfen Sie, ob die Zugöse ordnungsgemäß mit der Anhängerkupplung des Zugwagens verbunden ist.

Kontrollieren Sie den Reifenzustand des zu ziehenden Wagens.

Verbinden Sie den Sicherheitshaken mit der Stoßstange oder dem Hinterteil des Zugwagens, niemals jedoch mit dem
Stromaggregat oder der Zugöse selbst.

Überprüfen Sie, ob sich die Bremsanlage sowohl des Anhängers als auch des Zugwagens in einem einwandfreien
Zustand befindet.

Überprüfen Sie, ob die Blinker und Bremslichter des Anhängers richtig eingebaut sind und funktionieren.

Schmieren Sie nach jedem Transport die Anhängerkupplung des Zugwagens und die Zugöse des Anhängers mit einer
feinen Fettschicht. Reinigen Sie beide Teile vor einem neuen Schleppvorgang und fetten Sie sie erneut.

Bringen Sie Sicherheitsketten an den Anlagen an, die mit einem Bauanhänger transportiert werden.
15
DIESEL-NOTSTROMAGGREGATE V2.5
4.2. INSTALLATION VON FEST MONTIERTEN ANLAGEN:
4.2.1. Aufbau Örtlichkeit
Zu berücksichtigen sind hier die Kraftstoffzuführung, die Raumbelüftung sowie die Abführung und Ableitung der
erzeugten Abgase und Geräusche.

Abmessungen
Die Abmessungen müssen die verschiedenen durchzuführenden Wartungs- oder Demontagearbeiten ermöglichen. Zur
problemlosen Öffnung der Türen ist mindestens 1 Meter Abstand um das Notstromaggregat herum einzuhalten.

Öffnungen
Der Raum muss über einen für das Einbringen des Stromaggregats notwendigen Zugang verfügen; die Lüftungsöffnungen
(Frischluftzufuhr, Abluftöffnung) müssen je nach Leistung des Notstromaggregats, dem Kühlsystem des Raumes und der
Schalldämmung einen ausreichend großen Querschnitt aufweisen.
GRUPOS ELECTRÓGENOS EUROPA S.A. empfiehlt, in geschlossenen Räumen keine verkleideten Anlagen zu
installieren.
Wenn die Anlage in einem abgeschlossenen Raum installiert werden soll, empfiehlt sich der Einsatz nicht
schallisolierter Anlagen und eine spätere Schalldämmung des Arbeitsraums gemäß den geltenden Brandschutzbestimmungen.
Die Abbildung zeigt die typische Installation eines offenen (nicht verkleideten) Stromaggregats in einem
geschlossenen Raum.
Abbildung 10- Detailansicht des auf einem Unterbau montierten Stromaggregats
16
DIESEL-NOTSTROMAGGREGATE V2.5
1) Lufteinlassgitter: muss von der Fläche her mindestens 1,4 Mal der Kühlerabdeckung des Motors entsprechen.
2) Abgasführung: siehe hierzu die nachfolgenden Erklärungen.
3) Schalldämpfer: muss auf einem stabilen Aufbau fest montiert und befestigt werden.
4) Rauchabzug nach außen: die Abgase müssen an einer Stelle derart nach außen geführt werden, so dass ein Wiedereintritt
derselben in den Raum ausgeschlossen wird.
5) Luftauslassgitter des Kühlers: muss von der Fläche her mindestens 1,25 Mal der Kühlerabdeckung des Motors
entsprechen.
6) Kühlluftkanal: verhindert den Wiedereintritt von Warmluft in den Raum, in dem sich die Anlage befindet.
7) Tagestank.
4.2.2. Lüftung und Kühlung
Die von der Anlage erzeugte Wärme muss nach außerhalb des Raums abgeführt werden.
Diese Wärme wird durch die Kühlung der Zylinder, die Wärmeabstrahlung des Zylinderblocks und die Abgasleitung
sowie durch die Kühlung des Wechselstromgenerators
erzeugt.
Eine unzureichende Belüftung würde zu einer höheren Raumtemperatur und somit auch zu einem Leistungsabfall des
Motors führen, was schließlich einen Stillstand der Anlage zur Folge hätte.
4.2.3. Kraftstoff
Unter Berücksichtigung der gültigen Gesetze muss man der Lagerung von Kraftstoff, der als Gefahrgut klassifiziert
ist, besondere Beachtung schenken. Das Stromaggregat ist mit einem Behälter mit Füllung für einen Tag ausgestattet.
Je nach Leistung der Generatoranlage kann der werkseitig im Unterbau integrierte Kraftstofftank auch extern montiert
werden.
4.2.4. Automatisches Pumpensystem (optional)
Die Anlage kann mit einer Umfüllpumpe (SAB-BE) zum Umfüllen des Kraftstoffes aus einem externen Tank in den Tank des
Notstromaggregats ausgestattet sein. Diese Pumpe ist eine selbstsaugende Exzenterpumpe mit selbstregulierenden Flügeln. Sie
besitzt ein rückführendes Bypassventil. Die Pumpe verfügt im Innern über einen herausnehmbaren, obligatorisch zu
verwendenden Filter mit 352 Mikron.
Abbildung 11- Pumpe SAB-BE
17
DIESEL-NOTSTROMAGGREGATE V2.5
Den Einbau der Pumpe wird im vom Hersteller gelieferten Handbuch beschrieben.
hinweis: Wenn der Abstand des Gerätes größer ist als der empfohlene Wert muss die Pumpe demontiert und näher an den externen Behälter versetzt
werden. Die Pumpe läuft bei eingeschaltetem Gerät. Sie hat einen OFF/AUTO-Wahlschalter, der sich auf der Geräte-Schalttafel befindet.
4.2.5. Abgasanlage
Bei der Abgasanlage ist neben den verursachten Lastverlusten ihre Dämmung zu berücksichtigen.
Desweiteren die Aufhängung der einzelnen Komponenten, der erzeugte Geräuschpegel und der Schadstoffausstoß.
Die Ausgleichsstücke und Schläuche der Anlage erlauben die durch Ausdehnungen und Erschütterungen
hervorgerufenen Verschiebungen.
Die von GRUPOS ELECTRÓGENOS EUROPA S.A. gelieferten schallisolierten Anlagen können optional mit einer
Regenschutzabdeckung ausgestattet sein. Die Anlagen, die nicht über diese Abdeckung verfügen, weisen am Unterteil zwei
Bohrungen auf, um das Ansammeln von Standwasser im Innern zu vermeiden.
Bei nicht schallgedämmten Notstromaggregaten wird der Abgasschalldämpfer separat geliefert. Vorzugsweise erfolgt die
Montage des Schalldämpfers direkt hinter dem Motorausgang oder alternativ nach 2/5 bzw. 4/5 der Gesamtlänge der
Abgasanlage. Andernfalls könnten Resonanzprobleme auftreten, die sich negativ auf die Wirksamkeit des Schalldämpfers
auswirken würden. Die schlechtesten Einbaulagen des Schalldämpfers liegen gemäß den Dämpfungskriterien bei 1/5, 3/5 der
Gesamtlänge oder am Ende der Abgasanlage.
Hinweis: L= Gesamtlänge der Abgasanlage (für diese Berechnung können die Krümmer als Geraden betrachtet werden)
Hinweis: Bei Anlagen mit einer langen Abgasleitung ist der Rohrdurchmesser entsprechend zu erhöhen. Ein falscher Einbau kann schwerwiegende Schäden
am Motor verursachen, die nicht von der Garantie gedeckt sind.
Bei einigen Modellen fällt der Schalldämpfer absolut symmetrisch aus; in diesem Fall markieren die Hersteller das dem
Abgasaustritt entsprechende Ende für gewöhnlich mit einem "S".
18
DIESEL-NOTSTROMAGGREGATE V2.5
4.2.6. Anlasser
Das Stromaggregat ist mit einem elektrischen Anlasser ausgestattet. Dieser besteht aus einem 12V- oder 24VElektromotor, der von einer oder mehreren Blei-Säurebatterien versorgt wird.
Niedrige Temperaturen erschweren das Starten des Motors. Bei Startproblemen (drei erfolglose Startversuche) muss
das gesamte Stromaggregat gestoppt werden. Um dies zu vermeiden und ein problemloses Anlassen des Notstromaggregats bei
jeder Außentemperatur zu gewährleisten, kann der Motor optional durch einen mit Heizelementen ausgestatteten Behälter
(Erwärmung des Kühlwassers) vorgewärmt werden, die mit der Netzspannung verbunden sind. Dieses System arbeitet
automatisch und wird über ein (vom Werk zwischen 40 und 60 °C voreingestelltes) Thermostat reguliert. Die entsprechende
Temperatur wird am Steuermodul angezeigt.
Sollte die Anlage in ein anderes Land als Spanien geliefert worden sein, erfolgt die Inbetriebnahme der trockenen
Batterien durch Abziehen der Verschlussstopfen und Befüllen jeder Batteriezelle mit Schwefelsäure der Dichte 1,28 (oder 1,23
für tropische Länder). Man lässt sie mindestens 20 Minuten ruhig stehen und prüft dann den Säurestand (25 mm über den
Platten). Niemals bis zum Rand auffüllen! Verschlussstopfen wieder aufsetzen.
Es wird empfohlen, beim Einfüllen der Batteriesäure Schutzbrille und –handschuhe zu tragen. Vergewissern Sie sich, dass es in der Nähe einen
Wasseranschluss gibt, um bei einem evtl. Auslaufen die betroffenen Bereiche zu reinigen.
Für die in diesem Handbuch angegebenen Tätigkeiten sind die Vorsichts- und Sicherheitsmaßnahmen zu erhöhen. Besondere Vorsicht gilt der Gefahr
von Kurzschlüssen, die sich beim Berühren von metallischen Gegenständen mit den Anschlussklemmen der Anlage
ergeben können.
Sollte Ihre Anlage mit einem MTU-Motor ausgestattet sein, kann es gelegentlich bei einem längeren Motorstillstand
dazu kommen, dass die Motorsteuerung viel Batteriestrom verbraucht, so dass diese entladen wird und die Anlage nicht mehr
gestartet werden kann. Deshalb gibt es im Schaltschrank einen Wahlschalter, mit dem die Batterie bei längerem Stillstand
abgeklemmt werden kann. Dazu empfiehlt sich folgende Vorgehensweise für den Startvorgang:
1) Den Wahlschalter auf Position 1 stellen.
2) Das Stromaggregat starten.
3) Den Wahlschalter auf Position 0 stellen.
Hinweis: Es wird eindringlich empfohlen, den Schritt Nr. 1 nicht auszulassen, weil nachdem das Aggregat einmal gestartet wurde, die Schalttafel nicht mit
Strom versorgt wird, wenn der Schalter sich in Position 0 befinden sollte.
Es wird empfohlen, die Motorsteuerung nicht länger als 2 Tage in Stellung 1 zu lassen, da sich ansonsten die Batterien vollständig entladen würden,
was zur Folge hätte, dass das Notstromaggregat danach nicht mehr gestartet werden könnte.
Sollte Ihre Anlage über keinen MTU-Motor verfügen, wird mit einem Aufkleber auf das Abklemmen der Batterie
hingewiesen, um ein Entladen bei längerem Stillstand zu vermeiden.
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DIESEL-NOTSTROMAGGREGATE V2.5
4.2.7. Elektrischer Anschluss
1) Diese Anschlüsse sind von qualifiziertem Personal und unter Beachtung der nachfolgenden Sicherheitsvorschriften
durchzuführen:
2) Tragen Sie die entsprechende persönliche Schutzausrüstung (PSA), um den elektrischen Anschluss völlig gefahrlos
durchzuführen.
3) Stellen Sie den Wählschalter des Steuermoduls auf OFF
4) Betätigen Sie den Not-Aus-Taster.
5) Den Batterietrennschalter öffnen.
6) Unterbrechen Sie die Netzstromversorgung.
7)
Prüfen Sie vor der eigentlichen Installation der gelieferten Anlage, dass Spannung und Frequenz mit Ihrer
Netzversorgung übereinstimmen.
8) Prüfen Sie, ob alle Kabel spannungsfrei sind.
9) Erden Sie ordnungsgemäß das Notstromaggregat und die Umschalteinrichtung (der Erdanschluss ist an der Anlage
durch folgenden Zeichen gekennzeichnet
).
Anschluss von Kraftstoffvorwärmer, Batterieladegerät und Betauungsschutz-Heizelementen:
Dieser erfolgt über die Eingangsklemmen L-N der externen Spannungsversorgung.
4.3. INSTALLATION DER ORTSVERÄNDERLICHEN GERÄTE
Als ortsveränderlich werden all diejenigen Geräte bezeichnet, deren Einsatzort sich mindestens zwei Mal im Jahr
ändert.
4.3.1. Aufstellungsort.
Diese Art von Anlagen muss in gut belüfteten Räumen aufgestellt werden, wobei eine ausreichende
Kühlluftzirkulation zu gewährleisten und eine Stauung der Motorabgase im Schalldämpfer zu verhindern ist.
Das Gerät muss an einer Stelle aufgestellt werden, die mit großer Sicherheit dem Gewicht des Stromaggregats
standhält und deren Stabilität sowohl horizontal als auch vertikal garantiert.
Das Notstromaggregat muss so aufgestellt werden, dass jederzeit der Zugang zur Innenseite des Aggregats
gewährleistet ist (mindestens 1 Meter Abstand zu Gebäuden oder Wänden).
Vermeiden Sie die Aufstellung in feuchten Räumen oder Bereichen, wo Wasser in das Gerät eindringen kann.
20
DIESEL-NOTSTROMAGGREGATE V2.5
4.3.2. Kraftstoff.
Als Kraftstoff muss Dieselkraftstoff verwendet werden. Beachten Sie bitte die bereits im Punkt 2 GRUNDLEGENDE
SICHERHEITSREGELN erwähnten Sicherheitshinweise.
Kontrollieren Sie vor Arbeitsbeginn die im Tank vorhandene Kraftstoffmenge und vergewissern Sie sich, dass
ausreichend Kraftstoff vorhanden ist, um einen kompletten Arbeitstag des Notstromaggregats zu gewährleisten.
4.3.3. Anlasser
Prüfen Sie vor dem Starten des Notstromaggregats, ob die zu den Verbrauchern führenden Leitungen in
einwandfreiem Zustand und die Verbraucher selbst ausgeschaltet sind; die Anlage muss grundsätzlich ohne Last gestartet
werden.
Vergewissern Sie sich, dass die Belüftungskanäle nicht verstopft sind und sich im Innern der Anlage keine
Fremdkörper befinden.
Vergewissern Sie sich, dass die Flüssigkeitsstände des Notstromaggregats dem jeweiligen Betrieb angepasst sind, und
achten Sie auf mögliche Lecks und undichte Stellen.
4.3.4. Elektrischer Anschluss
Der Anschluss der Kabel für die elektrischen Verbraucher darf nur von qualifiziertem Fachpersonal durchgeführt
werden. Diese Kabel werden an die Ausgänge U, V, W und N bzw. L1, L2, L3 und N bzw. an die Anschlussklemmen
angeschlossen.
Bei den Modellen mit separatem Versorgungsteil kann die Zuführung der Versorgungskabel auf zwei Arten erfolgen:
- Seitliche Zuführung der Versorgungskabel: Hier werden die Versorgungskabel durch die mit einem Schutzgummi
versehene, an der Tür des Schaltschranks vorhandene Klappe nach innen geführt, wie auf dem Bild zu erkennen ist:
Zuführung der
Versorgungskabel
Abbildung 12- Eingangsklappe für Versorgungskabel
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DIESEL-NOTSTROMAGGREGATE V2.5
- Untere Zuführung der Versorgungskabel: Hier werden die Versorgungskabel direkt vom Unterteil des Unterbaus
durch eine zu diesem Zweck vorhandene Öffnung nach innen geführt.
Untere Zuführung der
Versorgungskabel
Obere Zuführung der
Versorgungskabel
Abbildung 13- Zuführung der Versorgungskabel durch den Unterbau.
Im Installationsplan werden die genauen Maße der Öffnung sowie ihre relative Lage angegeben.
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DIESEL-NOTSTROMAGGREGATE V2.5
4.4. LAGERUNG
Wenn Sie voraussehen, dass Ihr Stromaggregat für längere Zeit außer Betrieb sein wird, dann beachten Sie bitte
folgende Hinweise:
1) Schalten Sie das Steuermodul auf OFF.
2) Betätigen Sie die Not-Aus-Taste, um ein unbeabsichtigtes Einschalten zu verhindern
3) Leeren Sie den Kraftstoffbehälter.
4) Klemmen Sie die Batterie ab
5) Vermeiden Sie die Anlage in stark stauberzeugenden oder zu feuchten Umgebungen zu lagern
6) Benutzen Sie für die Reinigung der Anlage kein Druckwasser.
7) Ziehen Sie für eine optimale Instandhaltung des Motors das entsprechende Handbuch zu Rate; das Ihnen zusammen mit
diesem Dokument übergeben wurde
8) Ziehen Sie für eine optimale Instandhaltung des Wechselstromgenerators das entsprechende Handbuch zu Rate; das Ihnen
zusammen mit diesem Dokument übergeben wurde.
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DIESEL-NOTSTROMAGGREGATE V2.5
5
INBETRIEBNAHME UND ABSCHALTUNG.
Nachdem das Stromaggregat erstmalig installiert worden ist bzw. nach einem Verlagerung des Einsatzortes sind
folgende Schritte durchzuführen:
1)
Prüfen Sie, ob die Anlage ordnungsgemäß nivelliert ist und richtig auf dem Boden ruht.
2)
Prüfen Sie, ob die Ankerschrauben zur Befestigung der Baugruppe Motor-Wechselstromgenerator auf dem Unterbau
festsitzen und ziehen Sie sie ggf. nach.
3)
Prüfen Sie, ob die Ankerschrauben zur Befestigung des Kühlers auf dem Unterbau und dem Motor festsitzen und ziehen
Sie sie ggf. nach.
4)
Prüfen Sie die Antriebsriemen für Ventilator und Batterieladegenerator und stellen Sie diese ggf. ein. Wenn die
Leistung des Stromaggregats über 750 kVA beträgt ist diese Überprüfung obligatorisch. Setzen Sie sich mit Ihrem
Vertriebshändler in Verbindung, um genaue Informationen für diese Überprüfung/Einstellung zu bekommen.
5)
Prüfen Sie die Dichtung des Aufbaus, insbesonders die der oberen Verkleidung. Reinigen Sie die Dichtung und dichten
Sie ggf. neu ab.
6)
Prüfen Sie die Anschlüsse der Batteriepole und ziehen Sie sie ggf. nach; evtl. auch reinigen und nachfetten.
Nach Überprüfung der mechanischen Aspekte sind folgende Schritte durchzuführen:
1) Prüfen Sie Öl-, Kühlmittel- und Kraftstoffstand an den entsprechenden Anzeigeinstrumenten der Schalttafel.
2) Schließen Sie den Batterietrennschalter.
3) Rasten Sie den Not-Aus-Taster aus, falls dieser gedrückt sein sollte.
4) Schalten Sie die Versorgungsspannung ein und prüfen Sie, ob der Spannungsanzeiger die richtige Spannung anzeigt.
5) Überprüfen Sie den Leistungsschutzschalter (der Kippschalter muss oben stehen).
6) Nach Abschluss der für die Inbetriebnahme erforderlichen Vorarbeiten prüfen Sie bitte, ob der Wahlschalter des
Steuermoduls des Stromaggregats in der gewünschten Position steht. Lesen Sie dazu bitte sorgfältig die Funktion
Ihres Steuermoduls im Punkt 6 (BETRIEBSANLEITUNG).
Zum Abschalten der Anlage:
1) Schalten Sie die Verbraucher ab.
2) Schalten Sie den Leistungsschutzschalter aus.
3) Lassen Sie den Motor 2 Minuten lang ohne Last laufen, damit das Stromaggregat abkühlen kann.
4) Schalten Sie den Motor vollständig aus, indem Sie den Wahlschalter des Steuermoduls auf OFF stellen.
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DIESEL-NOTSTROMAGGREGATE V2.5
5.1. STROMAGGREGATE UND LEISTUNGSFAKTORKORREKTUR
Der Leistungsfaktor (cos
φ) der vom Stromaggregat versorgten Verbraucher muss bestimmt werden. Induktive
Leistungsfaktoren unter 0,8 können die Anlage überlasten. Das Stromaggregat ist für Leistungsfaktoren zwischen 0,8 und 1
(induktiv) ausgelegt.
Besonderes Augenmerk gilt bei Anlagen, die über Leistungskorrekturfilter (Kondensatorbatterien) verfügen, um damit
kapazitive Leistungsfaktoren zu vermeiden. Diese Filter können zu Spannungsschwankungen und gefährlichen
Überspannungen führen.
5.2. TEILLASTBETRIEB BEI DIESELMOTOREN
Wenn ein Dieselmotor im Teillastbetrieb 25-30 % unterhalb der Nennleistung arbeitet, treten bestimmte Symptome auf,
die zu berücksichtigen sind. Der Motor wurde für einen maximalen Leistungsbetrieb konzipiert, weshalb seinen Bauteile
(Kolben, Zylinder und Ventile) ebenfalls entsprechend ausgelegt sind.
Wenn ein Motor im Teillastbetrieb arbeitet, ist die von den Zylindern abgegebene Energie geringer und folglich auch der
Druck und die Temperatur in den Zylindern. Die Ausdehnung der Materialien und somit auch die Abdichtung der Ventile sind
deshalb nicht hinreichend, was dazu führt, dass Schmieröl in die Zylinder eindringt und zusammen mit dem Kraftstoff
verbrennt, was wiederum zu einem höheren Motorölverbrauch führt.
Ebenso sammelt sich Schmieröl im Lager des Turboladersystems an.
Systeme mit Turboaufladung werden zur Leistungssteigerung von Motoren eingesetzt, indem die den Zylindern
zugeführte Luftmenge erhöht wird. Im Turbobetrieb wird die Luft angesaugt und erzeugt dabei Unterdruckwerte von bis zu 500
mm Wassersäule mit einem Druckverhältnis von 3:1. Die Dichtungen des Systems sind so ausgelegt, dass sie bei voller
Leistung optimal abdichten. Wenn der Motor nun im Teillastbetrieb arbeitet, erfolgt die Turboaufladung langsamer (weniger
Energie in den Abgasen, da weniger Kraftstoff verbraucht wird) und die Luftverdichtung verringert sich. Dadurch gelangt Öl in
den Ansaugkrümmer und setzt sich dort an den Wänden ab; gelegentlich kommt es auch zu Ölverlusten.
Aufgrund dieser Arbeitsweise im Teillastbetrieb verschlechtert sich die Verbrennung (zu viel Kraftstoff in den
Zylindern), was zur typischen Schwärzung der Abgase führt.
Desweiteren kommt es zu einer stärkeren Ölkohlebildung an den Ventilen, am Kolbenboden und in der Abgasanlage.
Deshalb müssen die Wartungsintervalle von 2500 Stunden in diesem Fall verkürzt werden.
Auch kommt es zur
Kraftstoffverdünnung im Motoröl.
Folgende Vorsichtsmaßnahmen werden deshalb empfohlen:

Ein Betrieb mit niedriger Last sollte weitgehend vermieden oder begrenzt werden. Bei wöchentlichen Inbetriebnahmen
des Aggregats ohne Last, sollte deren Dauer weniger als 155 Minuten betragen oder weniger wenn sich die Batterien
bereits aufgeladen haben.

Zumindest einmal im Jahr sollte das Aggregat unter Volllast betrieben werden, um Ölkohleansammlungen im Motor und
der Abgasanlage zu beseitigen. Dafür sind möglicherweise zusätzliche, externe Lasten erforderlich ist. Die Last ist dabei
allmählich während der vier Stunden Betriebsdauer zu erhöhen.

Wenn über längere Zeiträume ein Betrieb unter niedriger Last zu erwarten ist, muss eine zusätzliche Last in Form von
Widerstandsblöcken vorgesehen werden.
25
DIESEL-NOTSTROMAGGREGATE V2.5
6
BETRIEBSANLEITUNG
Das von Ihnen erworbene Stromaggregat ist für einen manuellen Betrieb ausgelegt, d. h. Start und Stopp erfolgen manuell.
Nachfolgend werden die unterschiedlichen Komponenten je nach ausgewähltem Stromaggregat beschrieben.
Verändern Sie unter keinen Umständen die Einstellparameter des Wechselstromgenerators. Sollte eine Änderung
erforderlich sein, dann wenden Sie sich bitte an unseren Technischen Kundendienst.
6.1.
KOMPONENTEN DER SCHALTTAFEL
Amperemeter:
Misst über einen Wahlschalter die Stromstärke (A) der verschiedenen Phasen des Stromaggregats.
Frequenzmesser (Option):
Zeigt die Frequenz (Hz) des Stromaggregats an
Spannungsmesser mit Umschalter (Option):
Zeigt über einen Wahlschalter die Spannung (V) der verschiedenen Phasen des Stromaggregats an.
Notfalltaster:
Durch Betätigen dieses Tasters wird das Stromaggregat umgehend abgeschaltet. Um ihn freizugeben, nach Beendigung
des Notfalls wieder nach links drehen.
Bei schallgedämmten Anlagen befindet sich der Not-Aus-Taster außerhalb der Schalttafel (im Aufbau mit integriert).
26
DIESEL-NOTSTROMAGGREGATE V2.5
Diagnose-Taste (Option):
Damit können bei abgeschaltetem Stromaggregat die Motorparameter abgefragt werden (elektronisch gesteuerte Motoren).
Zudem können damit die unterschiedlichen Alarme des Aggregats angezeigt werden.
Fehlerstromschutzschalter (option):
Schützt gegen Erdschlüsse der einzelnen Phasen, indem der Hauptschalter des Aggregats ausgelöst wird. Dieser Schalter ist so
einzustellen, dass er bei Verwendung von Steckdosen bei mehr als 30 mA und einer Zeitverzögerung von 0 Sek. auslöst.
Es ist eine TEST-Taste zur Überprüfung des einwandfreien Zustands des Fehlerstromschutzschalters vorhanden.
Es liegt im Verantwortungsbereich des Elektroinstallateurs, den Fehlerstromschutzschalter entsprechend den jeweils geltenden
Bestimmungen einzustellen und zu verplomben.
Steuermodul DEEP SEA 3110 (Option)
Automatisches Modul, das die Netzstromversorgung steuert.
Steuermodul DEEP SEA 4420;
Automatisches Modul, das die Netzstromversorgung steuert.
Steuermodul ComAp INTELIGEN (optional)
Automatisches , das die Netzstromversorgung steuert.
27
DIESEL-NOTSTROMAGGREGATE V2.5
6.2.
STEUERMODUL DEEP SEA 3110
4
5
6
1
2
SYMBOL
3
Abbildung 14- Steuermodul DSE 3110
BESCHREIBUNG
SYMBOL
BESCHREIBUNG
(1)
Stopptaste / Manueller
Betrieb / Reset
(4)
LCD-Anzeige
(2)
Taste für Automatikbetrieb
(5)
Tasten
Navigationsmenü
(3)
Starttaste
(6)
Hinweis “!”.
28
DIESEL-NOTSTROMAGGREGATE V2.5
Das Steuermodul DSE 3110 ist ein automatisches Modul, das die Netzstromversorgung
kontrolliert und bei deren Ausfall das Stromaggregat startet. Dieses Steuermodul verfügt auch über die
Option eines manuellen Starts.
Der Bediener hat auch die Möglichkeit, alle Parameter der
Generatoranlage sowie den Zustand der Netzstromversorgung zu kontrollieren. Dieses Steuermodul
wird mit automatischen Notstromaggregaten mit oder ohne Umschalteinrichtung geliefert.

BETRIEBSARTEN

BETRIEBSART AUTOMATIK
HINWEIS: Wenn der für die Blockierung der Tastatur (panel lock) entsprechende Eingang aktiviert ist,
kann die Betriebsart nicht geändert werden. Die Anzeige der Instrumente und Ereignisse wird dadurch
nicht beeinträchtigt.
Um den Automatikbetrieb zu aktivieren einfach nur die Taste
. drücken. Das Symbol
am
Display zeigt daraufhin die Betriebsart Automatik an, sofern kein Alarm ansteht.
Der Automatikbetrieb sorgt dafür, dass der Generator vollständig automatisch anläuft, wobei der Motor
ohne Eingriff des Betreibers ein- und ausgeschaltet wird.

WARTEN AUF DEN AUTOMATIK-START
Wenn ein Startbefehl gegeben wird, beginnt der Startvorgang. Der Startbefehl kann folgendermaßen
gegeben werden:
Durch Aktivierung eines für Fernstart konfigurierten Hilfseingangs.
Durch Aktivierung des internen Startprogrammes.

STARTVORGANG
Um ‘falsche’ Startanforderungen zu erlauben, wir die Startverzögerung (start delay) eingeleitet.
Sollten alle Startbefehle während der Start-Verzögerungszeit aufgehoben werden, schaltet die Anlage
wieder in den Standby-Modus.
Sollte ein Startbefehl bis zum Ende der Start-Verzögerungszeit anhalten, wird das Kraftstoffrelais
angesteuert und der Motor gestartet.
HINWEIS: Sollte das Steuermodul für CAN-Bus konfiguriert sein, erhält das kompatible Steuergerät den
Startbefehl über den CAN-Bus.
Sollte der Motorstart beim ersten Startversuch fehlschlagen, wird der Anlasser bis zum Ablauf der
Startzeit entkuppelt. Anschließend erfolgt ein neuer Startversuch. Sollte dieser Startvorgang die Anzahl
der festgelegten Startversuche überschreiten, wird er abgebrochen und am Display wird das Symbol
“
Startfehler (Fail to Start)" angezeigt.
29
DIESEL-NOTSTROMAGGREGATE V2.5
Sobald der Motor startet, wird der Anlasser entkoppelt. Die Geschwindigkeitsmessung wird werkseitig so
eingestellt, dass dies anhand der Frequenz des Wechselstromgenerators erfolgt. Die Messung kann jedoch
mittels des Magnetabnehmers erfolgen, der sich am Schwungrad des Motors befindet (diese Auswahl
kann in der Konfigurationssoftware der Module der Baureihe DSE3000 getroffen werden).
Zudem kann die Erhöhung des Öldrucks dazu verwendet werden, den Anlasser zu entkoppeln (es kann
jedoch keine Unter- bzw. Überdrehzahl erkannt werden).
HINWEIS: Sollte das Steuermodul für CAN-Bus konfiguriert sein, wird der Drehzahlsensor über den
CAN-Bus angesteuert.
Nachdem der Anlasser entkoppelt worden ist, wird ein Sicherheits-Zeitschalter aktiviert, der
gewährleistet, dass sich die Eingänge für hohen Öldruck, hohe Motortemperatur, Motordrehzahl,
Ladefehler oder sonstige Hilfseingänge stabilisieren und somit keinen Fehler auslösen.

MOTOR IN BETRIEB
Sobald der Motor läuft und alle Startverzögerungen abgelaufen sind, wird das Symbol
angezeigt.
DSE3110 – Sollte das Steuermodul für die Steuerung des Generators eingestellt sein, so übernimmt es
diese Aufgabe.
HINWEIS: Das Signal zur Lastübertragung bleibt solange inaktiv, bis der Öldruck gestiegen ist. Diese
Funktion verhindert eine zu starke Abnutzung des Motors. Sobald alle Startbefehle aufgehoben sind,
beginnt der Stillstandablauf.

STILLSTANDABLAUF
Der Zeitschalter für die Stillstandverzögerung wird gestartet, um zu gewährleisten, dass alle Startbefehle
vor Beginn eines Stillstandablaufs aufgehoben werden. Sollte bis zum Ende der Verzögerungszeit kein
Startbefehl erfolgen, wird die Last vom Generator auf das Netz übertragen und der Abkühlvorgang wird
eingeleitet. Sollte während der Abkühlzeit ein weiterer Startbefehl erfolgen, übernimmt der Generator
wieder die Last. Während der Abkühlzeit läuft der Generator lastfrei weiter, um die Temperatur vor dem
endgültigen Stillstand abzukühlen. Diese Funktion ist äußerst wichtig bei Motoren mit Turbolader. Nach
Ablauf der Abkühlzeit wird der Motor gestoppt.
30
DIESEL-NOTSTROMAGGREGATE V2.5

MANUELLER BETRIEB
HINWEIS: Sollte ein für “panel lock” konfigurierter Digitaleingang aktiviert sein, kann die Betriebsart
nicht geändert werden. Die Anzeige der Instrumente und Ereignisse wird dadurch nicht beeinträchtigt.
Im manuellen Betrieb kann der Bediener den Motor von Hand ein- und ausschalten und den Generator bei
Bedarf unter Last setzen bzw. entlasten. Der manuelle Modus ist aktiviert, wenn die Taste
gedrückt ist.

WARTEN AUF DEN MANUELLEN START
Zum Starten der Startvorgangs drücken Sie die Taste
. Sollte der Startschutz nicht aktiviert sein,
wird der Startvorgang umgehend eingeleitet.
Sollte der Startschutz jedoch aktiviert sein, wird am Display das Symbol
angezeigt, welches
anzeigt, dass der manuelle Modus aktiviert ist; zudem blinkt die LED für manuellen Betrieb auf. Die
Taste

muss nochmal gedrückt werden, um den Startvorgang einzuleiten.
STARTVORGANG
HINWEIS: Die Startverzögerung “start delay” wird in dieser Betriebsart nicht berücksichtigt.
Das Kraftstoffrelais wird angesteuert und der Anlasser startet.
HINWEIS: Sollte das Steuermodul für CAN-Bus konfiguriert sein, erhält das kompatible Steuergerät den
Startbefehl über den CAN-Bus.
Sollte der Motorstart beim ersten Startversuch fehlschlagen, wird der Anlasser bis zum Ablauf der
Startzeit entkoppelt. Anschließend erfolgt ein neuer Startversuch. Sollte dieser Startvorgang die Anzahl
der programmierten Startversuche überschreiten, wird er abgebrochen und am Display wird “Startfehler
(Fail to Start)" angezeigt.
Sobald der Motor startet, wird der Anlasser entkoppelt. Die Geschwindigkeitsmessung wird werkseitig so
eingestellt, dass dies anhand der Frequenz des Wechselstromgenerators erfolgt. Die Messung kann jedoch
auch mittels des Magnetabnehmers erfolgen, der sich am Schwungrad des Motors befindet (diese
Auswahl kann in der Konfigurationssoftware der Module der Baureihe DSE3000 getroffen werden).
Zudem kann die Erhöhung des Öldrucks dazu verwendet werden, um den Anlasser zu entkoppeln (es
kann jedoch keine Unter- bzw. Überdrehzahl erkannt werden).
HINWEIS: Sollte das Steuermodul für CAN-Bus konfiguriert sein, wird der Drehzahlsensor über den
CAN-Bus angesteuert.
31
DIESEL-NOTSTROMAGGREGATE V2.5
Nachdem der Anlasser entkoppelt worden ist, wird ein Sicherheits-Zeitschalter aktiviert, der
gewährleistet, dass sich die Eingänge für hohen Öldruck, hohe Motortemperatur, Motordrehzahl,
Ladefehler oder sonstige Hilfseingänge stabilisieren und somit keinen Fehler auslösen.

MOTOR IN BETRIEB
Im manuellen Modus wird die Last nicht auf den Generator übertragen, es sein denn, es erfolgt ein
spezieller Befehl. Im manuellen Modus kann ein Befehl zur Lastübertragung von verschiedenen Quellen
aus gegeben werden:
Aktivierung eines für den Fernstart unter Last konfigurierten Hilfseingangs (remote start on load).
Aktivierung des internen Zeitprogramms, wenn es für das Starten ‘mit Last’ konfiguriert ist.
HINWEIS: Das Signal zur Lastübertragung bleibt solange inaktiv, bis der Öldruck
gestiegen ist. Damit wird eine zu starke Abnutzung des Motors verhindert.
Nachdem die Last einmal auf den Generator übertragen wurde, wird sie nicht wieder automatisch auf das
Netz übertragen. Um die Last wieder manuell auf das Netz zu übertragen, muss einer der folgenden
Schritte ausgeführt werden:
Drücken Sie die Taste für Automatikbetrieb
, um in den Automatikbetrieb zurückzukehren. Der
Generator überprüft, ob ein Startbefehl oder eine Stillstandverzögerung anliegt, bevor er im
Automatikbetrieb den Stillstandablauf einleitet.
Drücken Sie die Stopptaste
.
Deaktivierung eines für den Fernstart mit Last konfigurierten Hilfseingangs (remote start on load).

STILLSTANDABLAUF
Im manuellen Modus läuft der Motor solange weiter, bis einer der folgenden Fälle eintritt:
Die Stopp-Taste
wird gedrückt – Der Motor wird umgehend ausgeschaltet.
Oder die Taste Automatik
gedrückt ist. Das Notstromaggregat überprüft alle Startbefehle und
Stillstandverzögerungen, bevor es im Automatikbetrieb den Stillstandablauf einleitet.
32
DIESEL-NOTSTROMAGGREGATE V2.5

FEHLERANZEIGE
SYMBOL
BESCHREIBUNG
HILFSEINGÄNGE
Die Hilfseingänge können vom Benutzer konfiguriert werden; die vom
Benutzer eingegebenen Informationen werden dann angezeigt.
STARTFEHLER
Der Motor ist nach der programmierten Zahl an Startversuchen nicht
angelaufen.
STILLSTANDFEHLER
NIEDRIGER ÖLDRUCK
HOHE
MOTORTEMPERATUR
UNTERDREHZAHL
ÜBERDREHZAHL
Das Steuermodul hat festgestellt, dass der Motor läuft, obwohl es bereits
einen Befehl erhalten hatte, ihn auszuschalten.
HINWEIS: Der “STILLSTANDFEHLER” kann auf einen Fehler des
Öldrucksensors zurückzuführen sein. Prüfen Sie bei abgeschaltetem
Motor die Kabel des Öldrucksensors und dessen Konfiguration.
Das Steuermodul hat festgestellt, dass der Öldruck unterhalb des für den
Voralarm eingestellten Grenzwertes liegt, nachdem die Stabilisierungszeit
für den Startvorgang abgelaufen ist.
Das Steuermodul hat festgestellt, dass die Wassertemperatur des Motors
den für den Voralarm eingestellten Grenzwert überschritten hat, nachdem
die Stabilisierungszeit für den Startvorgang abgelaufen ist.
Die Motordrehzahl liegt unterhalb des für den Voralarm eingestellten
unteren Grenzwertes.
Die Motordrehzahl liegt oberhalb des für den Voralarm eingestellten
oberen Grenzwertes.
FEHLER DES
BATTERIELADEGERÄT
S
NIEDRIGER
KRAFTSTOFFSTAND
Die am Anschluss D/E gemessene Spannung des Ladewechselrichters ist
niedrig.
HOHE / NIEDRIGE
BATTERIESPANNUNG
Die Gleichspannung liegt unter- oder oberhalb der dafür voreingestellten
Spannungswerte.
Der Kraftstoffstand liegt unterhalb des dafür voreingestellten unteren
Grenzwertes.
UNTERFREQUENZ DES Die Generatorspannung liegt unterhalb des für den Voralarm eingestellten
GENERATORS
unteren Grenzwertes, nachdem der Sicherheits-Zeitschalter (Safety On
Timer) abgelaufen ist.
HOHE
Die Ausgangsspannung des Generators liegt oberhalb des für den
GENERATORSPANNUN Voralarm eingestellten Grenzwertes.
G
UNTERFREQUENZ DES Die Generatorfrequenz liegt unterhalb des für den Voralarm eingestellten
GENERATORS
unteren Grenzwertes, nachdem der Sicherheits-Zeitschalter (Safety On
Timer) abgelaufen ist.
UNTERFREQUENZ DES Die Ausgangsfrequenz des Generators liegt oberhalb des für den
GENERATORS
Voralarm eingestellten oberen Grenzwertes.
CAN ECU WARNING
CAN ECU SHUTDOWN
FEHLER BEI CANDATEN
NOTABSCHALTUNG
Das Motorsteuergerät hat einen Alarm festgestellt – ÜBERPRÜFEN SIE
DIE MOTORANZEIGE und setzen Sie sich ggf. mit dem Kundendienst des
Motorherstellers in Verbindung.
Das Steuermodul ist für eine Kommunikation mit dem Steuergerät
eingestellt, kann jedoch keine Aktivitäten im Datenlink erkennen.
Der Not-Aus-Taster wurde betätigt. Dieser Eingang ist fehlerfrei
(normalerweise an den Pluspol der Batterie angeschlossen) und sorgt
dafür, dass der Motor umgehend getrennt wird sobald die Verbindung
unterbrochen wird.
DAs Abnehmen des Pluspols der Batterie vom Eingang des Not-AusTasters unterbricht auch die Gleichspannungsversorgung der Ausgänge
für den Kraftstoff und des Controllers.
33
DIESEL-NOTSTROMAGGREGATE V2.5
HINWEIS: Das Plussignal muss unbedingt am Not-Aus-Taster anliegen, da
ansonsten der Motor getrennt wird.
FEHLER AM
MAGNETABNEHMER
FEHLER IM INTERNEN
SPEICHER
Es wurden keine Impulse beim Test des Magnetabnehmers festgestellt
(nur das Modell 3110-xxx-01 besitzt einen Magnetabnehmer-Eingang).
Die Konfigurationsdatei oder der Speicher ist defekt. Setzen Sie sich bitte
mit dem Technischen Kundendienst in Verbindung.
34
DIESEL-NOTSTROMAGGREGATE V2.5
6.3.
STEUERMODUL DEEP SEA 4420
9
10
8
11
4
12
1
SYMBOL
2
3
Abbildung 15- Steuermodul DSE 4420
SYMBOL
BESCHREIBUNG
BESCHREIBUNG
(1)
Stopptaste / Manueller
Betrieb / Reset
(9)
LCD-Anzeige
(2)
Taste für Automatikbetrieb
(10)
Tasten
Navigationsmenü
(3)
Starttaste
(11)
Verfügbares Netz
(4)
Verfügbarer Generator
(12)
Umschaltstatus
NETZNotstromaggregat
(8)
Hinweis “!”.
35
DIESEL-NOTSTROMAGGREGATE V2.5
Das Steuermodul DSE 4420 ist ein automatisches Modul, das die Netzstromversorgung kontrolliert
und bei deren Ausfall das Stromaggregat startet. Dieses Steuermodul verfügt auch über die Option eines
manuellen Starts. Der Bediener hat auch die Möglichkeit, alle Parameter der Generatoranlage sowie den
Zustand der Netzstromversorgung zu kontrollieren. Dieses Steuermodul wird mit automatischen
Notstromaggregaten mit oder ohne Umschalteinrichtung geliefert.

AUTOMATIKBETRIEB (Auto):
Das ist die normale Betriebsart.
Der Automatikbetrieb wird durch Betätigen der folgenden Taste eingeschaltet
(4). Die LED
über der Taste leuchtet auf und zeigt an, dass die Anlage betriebsbereit ist.
Wenn die Netzstromversorgung über einen längeren als den festgelegten Zeitraum ausfällt, geht die
LED
(11), welche die Verfügbarkeit des Stromnetzes anzeigt, aus.
Sollte das Steuermodul nicht die Umschaltung kontrollieren (automatisch signalgesteuert), muss im
Falle eines Ausfalls der Netzspannung das externe Managementsystem dem Notstromaggregat das
Startsignal übermitteln, wobei das für den Fernstart entsprechende Symbol aufleuchtet “
B” und das
Einschalten des Notstromaggregats erfolgt.
Das Starten des Motors wird insgesamt drei Mal versucht. Sollten alle drei Versuche erfolglos
verlaufen, wird am Display folgende Meldung angezeigt
Wenn die Netzversorgung wieder hergestellt ist (oder kein Fernstartsignal mehr anliegt), läuft der
Motor im Leerlauf eine gewisse Zeit lang weiter, um abzukühlen und schaltet schließlich komplett aus.
Sollte während dieser Leerlaufzeit (Abkühlzeit) die Netzstromversorgung erneut ausfallen, wird
beim Stromaggregat ein neuer Startprozess eingeleitet.

Betätigen Sie

MANUELLER BETRIEB:
(1) den Not-Aus-Taster, um die Anlage vorzeitig abzuschalten.
Der manuelle Betrieb wird durch Betätigen folgender Taste eingeschaltet
Drücken Sie
,
(3) um die Anlage zu starten.
Sollte bei Ausfall der elektrischen Netzstromversorgung ein Fernstartsignal empfangen werden,
wird der Stromverbrauch auf das Notstromaggregat übertragen und anschließend läuft die Anlage unter
Last weiter, ohne dass hierbei der Zustand der Netzstromversorgung berücksichtigt wird.
36
DIESEL-NOTSTROMAGGREGATE V2.5
Um diese Betriebsart zu beenden drücken Sie die Taste
(2), Nachdem die Taste (2) gedrückt
wurde und bei korrekter Netzstromversorgung (wenn also kein Fernstartsignal anliegt), wird der im
Automatikbetrieb beschriebene Abschaltprozess eingeleitet.
Betätigen Sie

(1) den Not-Aus-Taster, um die Anlage vorzeitig abzuschalten.
Betriebsartensymbole
Im Display wird anhand
der folgenden Symbole
der jeweilige Betriebszustand des
Notstromaggregats angezeigt.
Betriebsart
Stillstand
Symbol
Automatik
Motor steht still, Notstromaggregat im Automatikbetrieb
Manuell
Motor steht still, Notstromaggregat im manuellen Betrieb
Timeranimation
Wird angezeigt, wenn eine Zeitsteuerung aktiviert ist.
Betriebsanimation
Wird angezeigt, wenn der Motor in Betrieb ist und die Zeitsteuerungen beendet sind.
Egal ob mit oder ohne Last.
Anlage im Einstellmodus.
Einstellmodus

Beschreibung
Motor ist aus, Notstromaggregat ausgeschaltet
Anzeige der Messparameter:
Parameter
Stromaggregat
Netzversorgung
Symbol
Beschreibung
Für Spannung und Frequenz des Notstromaggregats.
Für Spannung und Frequenz der Netzversorgung.
Motordrehzahl
Betriebsstunden
Kraftstoffanzeige
Batteriespannung
Störfallverzeichnis
Motortemperatur
Öldruck
37
DIESEL-NOTSTROMAGGREGATE V2.5

Alarmsymbole
Alarm
Externer Alarmeingang
Symbol
Alarm
Notabschaltung
Fehler beim Starten
Abschaltfehler
Symbol
Alarm: niedriger Kraftstoffstand
Alarm NotstromaggregatTrennschalter
Niedriger Öldruck
NETZFEHLER
Hohe Temperatur
/ Geringer Kühlmittelstand
NETZFEHLER
Geringe Spannung
Notstromaggregat
Niedrige Drehzahl
Überdrehzahl
Überspannung Notstromaggregat
Batterieladegenerator
Niedrige Frequenz
Geringer Kraftstoffstand
Hohe Frequenz
Batteriespannung

Warnmeldungen:
Die Alarmmeldungen führen nicht zum Stillstand des Notstromaggregats, erfordern jedoch die
Aufmerksamkeit des Bedieners.
Die Alarmmeldungen werden nach Abstellung der jeweiligen Ursache wieder zurückgesetzt.

Stillstandsalarme
Die einen Stillstand auslösenden Alarmmeldungen bleiben im Display sichtbar, d. h. es muss die
Stopp-/Resettaste gedrückt werden
, um die Alarme zu löschen.
HINWEIS: Die für die Alarmmeldung verantwortliche Ursache muss beseitigt werden, bevor die
Meldung zurückgesetzt wird. Sollte der für die Alarmmeldung verantwortliche Umstand weiter andauern,
kann das Notstromaggregat nicht gestartet werden.

Störfallverzeichnis
Um das Störfallverzeichnis aufzurufen, drücken Sie die Taste
, die von der Parameteranzeige
auf die Störfallanzeige umschaltet. Eine Zahl gibt die Reihenfolge der Störfälle an, wobei “1” den letzten
Störfall bezeichnet. Neben dem Alarmsymbol werden die vom Notstromaggregat zu diesem Zeitpunkt
erreichten Betriebsstunden angezeigt.
Beispiel für eine Störfallanzeige:
38
DIESEL-NOTSTROMAGGREGATE V2.5
6.4.
STEUERMODUL DEEP SEA 7310
9
10
8
11
7
1
2
4
5
Abbildung 16- Steuermodul Deep Sea 7310
39
6
DIESEL-NOTSTROMAGGREGATE V2.5
NUMMER
SYMBOL
BESCHREIBUNG
KENNZEICHNUNG
(1)
Stopptaste
Rote LED
(2)
Taste für manuellen Betrieb
Rote LED
(4)
Taste für Automatikbetrieb
Rote LED
(5)
AlarmAustaste/Lampentester
(6)
Starttaste
(7)
Taste für “StromaggregatZwangsbetrieb”
Grüne LED, die anzeigt, wenn das
Stromaggregat betriebsbereit ist.
(8)
Einstellbare LED-Anzeigen
Rote LED
(9)
Parameteranzeige
(10)
Menüführung
(11)
Taste für “StromaggregatÖffnung”
40
Rote LED: Stromaggregat versorgt
die Lasten
DIESEL-NOTSTROMAGGREGATE V2.5

AUTOMATIKBETRIEB (Auto):
Das ist die normale Betriebsart.
Der Automatikbetrieb wird durch Betätigen der folgenden Taste eingeschaltet
(4). Die
unter der Taste befindliche LED leuchtet auf und zeigt an, dass die Anlage betriebsbereit ist.
(7310) Wenn die elektrische Netzstromversorgung ausfällt, muss das externe Managementsystem
das Startsignal für das Stromaggregat geben, wobei die für den Fernstart entsprechende LED aufleuchtet
(8) und das Einschalten des Stromaggregats angezeigt wird.
Das Starten des Motors wird insgesamt drei Mal versucht. Sollten alle drei Versuche erfolglos
verlaufen, wird am Display folgende Meldung angezeigt:
Alarm
Stopp
Fehler
beim
Starten
Fehler
beim
Starten
Wenn die Netzversorgung wieder hergestellt ist (oder kein Fernstartsignal mehr anliegt), läuft der
Motor im Leerlauf eine gewisse Zeit lang weiter, um abzukühlen und schaltet schließlich komplett aus.
Sollte während dieser Leerlaufzeit (Abkühlzeit) die Netzstromversorgung erneut ausfallen, wird
beim Stromaggregat ein neuer Startprozess eingeleitet.
Betätigen Sie

(1) den Not-Aus-Taster, um die Anlage vorzeitig abzuschalten.
MANUELLER BETRIEB:
Der manuelle Betrieb wird durch Betätigen folgender Taste eingeschaltet
(2). Die LED über
der Taste (2) leuchtet auf und zeigt an, dass die Anlage betriebsbereit ist.
Drücken Sie
(6), um die Anlage zu starten.
Um diese Betriebsart zu beenden drücken Sie die Taste
(4).
Nachdem die Taste (4) gedrückt wurde und bei korrekter Netzstromversorgung (wenn also kein
Fernstartsignal anliegt), wird der im Automatikbetrieb beschriebene Abschaltprozess eingeleitet.
Betätigen Sie
(1) den Not-Aus-Taster, um die Anlage vorzeitig abzuschalten.
41
DIESEL-NOTSTROMAGGREGATE V2.5
ALARME:
Wenn ein Alarm ausgelöst wurde, dann drücken Sie die Taste
(5), um die akustische
Meldung sowie die Anzeige-LED (8) auszuschalten.
Standardmäßig zeigt das Display das Zustandsmenü und bei Auslösen eines Alarms folgende
Meldung an:
Alarmmeldung 1/2
Alarm 1 von insgesamt 2
vorhanden
Warnung
Niedriger Öldruck
Sollte während einer bereits angezeigten Warnung die Anlage aufgrund eines Alarms gestoppt
werden, werden beide Meldungen abwechselnd angezeigt:
Alarmmeldung 1/2
Alarmmeldung 2/2
Warnung
Stopp
Niedriger Öldruck
Hohe Kühlmitteltemperatur
Warnmeldungen lösen keinen Stopp des Generators aus.
Betätigen Sie
(1), um die den Stopp verursachten Alarmmeldungen zurückzusetzen. Sollte
der für die Alarmauslösung verantwortliche Grund nicht abgestellt werden, kann die Meldung nicht
zurückgesetzt werden.
42
DIESEL-NOTSTROMAGGREGATE V2.5
EREIGNIS
ALARM
Warnung
Ladefehler Batterien.
ALARM
Warnung
Niedrige Batteriespannung
ALARM
Warnung
Hohe Batteriespannung
ALARM
Warnung
Fehler beim Abschalten
ALARM
Warnung
Hilfseingänge
ALARM
Warnung
Geringer Kraftstoffstand
ALARM
Warnung
CAN ECU-Fehler
ALARM
Warnung
Überlast kW
ALARM
Warnung
Erdstromfehler
ALARM
Warnung
Negative Phasenfolge
ALARM
Warnung
Niedriger Öldruck
ALARM
Warnung
Hohe Motortemperatur
ALARM
Warnung
Niedrige Motortemperatur
ALARM
Warnung
Niedrige Drehzahl
ALARM
Warnung
Überdrehzahl
ALARM
Warnung
Niedrige
Generatorfrequenz
ALARM
Warnung
Hohe Generatorfrequenz
ALARM
Warnung
Niedrige Generatorspannung
ALARM
Warnung
Hohe Generatorspannung
ALARM
Warnung
Überstrom des Generators
BESCHREIBUNG DER EINZELNEN WARNMELDUNGEN
Am Batterieladegenerator wird keine Spannung festgestellt.
Batteriespannung außerhalb des Spannungsbereiches.
Nach einem Abschaltbefehl läuft der Motor weiter. Dies kann auf eine
Störung des Öldrucksensors hinweisen.
Die Hilfseingänge können konfiguriert werden und zeigen die vom
Benutzer vorgegebenen Meldung an.
Der Kraftstoffstand liegt unter dem Grenzwert.
Die elektronische Motorsteuerung hat eine Störung festgestellt, die im
Display angezeigt wird (nur für elektronisch gesteuerte Motoren).
Die erzeugte Leistung (kW) liegt über dem Grenzwert.
Der Erdungsstrom liegt über dem Grenzwert (optional).
Ungleichheit zwischen den Generatorströmen.
Der Motoröldruck liegt unter dem Grenzwert.
Motortemperatur außerhalb ihrer Grenzwerte.
Motordrehzahl außerhalb ihrer Grenzwerte.
Generatorfrequenz außerhalb ihrer Grenzwerte.
Generatorspannung außerhalb ihrer Grenzwerte.
Der Generatorstrom liegt über den Grenzwerten.
43
DIESEL-NOTSTROMAGGREGATE V2.5
STÖRFALL
ALARM
Stopp
Erdstromfehler
ALARM
Stopp
Fehler beim Starten
ALARM
Stopp
Notfallstörung
ALARM
Stopp
Niedriger Öldruck
ALARM
Stopp
Hohe Motortemperatur
ALARM
Stopp
Phasenfolge
ALARM
Stopp
Niedrige Drehzahl
ALARM
Stopp
Überdrehzahl
ALARM
Stopp
Niedrige
Generatorfrequenz
ALARM
Stopp
Hohe Generatorfrequenz
ALARM
Stopp
Niedrige Generatorspannung
ALARM
Stopp
Hohe Generatorspannung
ALARM
Stopp
Störung Drucksensor
ALARM
Stopp
Hilfseingang
ALARM
Stopp
Verlust des Drehzahlsensorsignals
ALARM
Stopp
CAN Datenfehler
ALARM
Stopp
Stopp ECU
ALARM
Stopp
Überlast kW
ALARM
Stopp
Negative Phasenfolge
ALARM
Stopp
Unterbrechung durch Überstrom
BESCHREIBUNG DER EINZELNEN ALARMMELDUNGEN
Der Erdungsstrom liegt über dem Grenzwert (Option).
Der Motor ist bei drei Versuchen nicht gestartet.
Der Not-Aus-Taster wurde betätigt. Der Generator läuft nicht an,
solange der Not-Aus-Taster nicht gelöst wird.
Der Motoröldruck liegt unter dem Grenzwert.
Die Motortemperatur liegt über dem Grenzwert.
Die Phasenfolge entspricht nicht der ausgewählten Folge.
Motordrehzahl außerhalb ihrer Grenzwerte.
Generatorfrequenz außerhalb ihrer Grenzwerte.
Generatorspannung außerhalb ihrer Grenzwerte.
Der Öldrucksensor wird nicht erkannt.
Ein für das Abschalten konfigurierter Hilfseingang ist aktiviert worden
und hat die Anlage abgeschaltet. Die vom Benutzer vorgegebene
Meldung wird angezeigt.
Man empfängt kein Drehzahlsignal vom pick up.
Das für die Benutzung des CAN-Busses konfigurierte Modul erkennt
keine Daten.
Die elektronische Motorsteuerung hat einen Abschaltalarm erkannt und
zeigt diesen an (nur für elektronisch gesteuerte Motoren).
Die erzeugte Leistung (kW) liegt über dem Grenzwert.
Ungleichheit zwischen den Generatorströmen.
Der Generatorstrom liegt über dem Grenzwert.
44
DIESEL-NOTSTROMAGGREGATE V2.5
Hinweis: Wenn die als Stopp konfigurierten Werte überschritten werden, wird die entsprechende Alarmmeldung angezeigt und
die allgemeine Alarm-LED (8) leuchtet auf.
EREIGNIS
BESCHREIBUNG DER EINZELNEN ELEKTRISCHEN UNTERBRECHUNGEN
ALARM
Elektrische Unterbrechung
Der Generatorstrom liegt über dem Grenzwert.
Überstrom Generator
ALARM
Die Hilfseingänge können konfiguriert werden und zeigen die vom
Elektrische Unterbrechung
Benutzer vorgegebenen Meldung an.
Hilfseingänge
ALARM
Elektrische Unterbrechung
Die erzeugte Leistung (kW) liegt über dem Grenzwert.
Überlast kW
ALARM
Elektrische Unterbrechung
Der Erdungsstrom liegt über dem Grenzwert (Option).
Erdstromfehler
ALARM
Elektrische Unterbrechung
Ungleichheit zwischen den Generatorströmen.
Negative Phasenfolge
Hinweis: Die elektrischen Unterbrechungen werden registriert und schalten den Generator kontrolliert aus: zuerst wird der
Leistungsschutzschalter des Generators unterbrochen, um die angeschlossenen Verbraucher abzuschalten und anschließend
erfolgt die Abkühlphase und das Anhalten des Motors.

Typische auf dem Info-Display angezeigte Meldungen:
Standby im Automatikmodus
Normal mit Last
Diese Meldung bedeutet, dass das Stromaggregat
bereit ist, um bei einem Netzstromausfall oder einem
eingehenden Fernstartsignal in Betrieb zu gehen.
Diese Meldung bedeutet, dass das Stromaggregat im
Automatikstart in 10 Sek
Normal mit Last
Startversuch 1
Automatikbetrieb aufgrund einen Netzstromausfalls einen
Automatikbetrieb
Diese Meldung wird angezeigt, wenn das Stromaggregat im
Generator mit Last
L-N 230 V 240 A 50 Hz
L-L 440 V 133 kW
Startbefehl erhalten hat.
Automatikbetrieb läuft. Sie zeigt die zwischen Phase und
Nullleiter
(L-N)
gemessene
Spannung,
die
höchste
Stromstärke der drei Phasen, die Nennfrequenz, die Phasenspannung (L-L) und die gesamte
Wirkleistung (kW) an.
Anzeige der Messparameter:
Kühltemperatur
Motortemperatur in Grad Celsius (ºC) und in Grad
Fahrenheit (ºF)
Öldruck
Motoröldruck in bar, PSI und kPa.
Amp. Generator
Stromstärke jeder einzelnen Phase in Ampere (A)
45
DIESEL-NOTSTROMAGGREGATE V2.5

Ereignisverzeichnis:
Um das Störfallverzeichnis aufzurufen, drücken Sie wiederholt die Taste
, bis es im Display
angezeigt wird.
Hier werden alle Alarmmeldungen registriert, die einen Generatorstopp ausgelöst haben, nicht jedoch
die Warnmeldungen. Die Anzeige sieht ungefähr wie folgt aus:
Ereignisverzeichnis 1/50
Niedriger Öldruck
Stopp
12. Sep. 2007, 08:25:46
“Am 12. September 2007 erkannte das Modul um 08:25:46 einen Öldruck unterhalb des Grenzwerts fest
und daraufhin das Stromaggregat ab. Dies ist das erste Ereignis von insgesamt 50 gespeicherten.
Um von einem Ereignis zum nächsten zu gelangen drücken Sie die Taste
Hauptmenü zu kommen drücken Sie

. Um aus dem
.
Informationsanzeige:
Die Menüs werden in folgender Reihenfolge angezeigt:

Zustandsmenü

Instrumentenmenü (Motor, Stromaggregat und Stromnetz)

Alarmmenü

ECU-Daten (nur für elektronisch gesteuerte Motoren)

Ereignisverzeichnis

Programmierung (wenn aktiviert)

About
Man kann zwischen den verschiedenen Menüs hin- und herwechseln, indem man die folgende
Taste betätigt
. Nach Auswahl eines Menüs wird dieses im Display angezeigt. Nach einer
bestimmten Stillstandzeit wechselt das Display dann wieder in das Zustandsmenü.
Im Instrumentenmenü werden die unterschiedlichen Werte automatisch angezeigt, ohne dass
dafür eine Taste gedrückt werden muss. Alternativ können Sie sich zwischen den verschiedenen Werten
46
DIESEL-NOTSTROMAGGREGATE V2.5
bewegen, in dem Sie folgende Taste drücken
oder eingeben,
. Dadurch wird die AutoscrollFunktion deaktiviert und wenn keine Taste gedrückt wird, kehrt das System in das Zustandsmenü
zurück. Um die Autoscroll-Funktion wieder zu aktivieren drücken Sie auf
bis der Titel des Instrumentenmenüs angezeigt wird.
oder eingeben,
Wenn ein Alarm ausgelöst wird während man sich im Instrumentenmenü befindet, wechselt das
Display automatisch in das Alarmmenü.
Der Inhalt des Instrumentenmenüs ist folgender:
Motor:

Motordrehzahl

Öldruck

Abkühltemperatur

Batteriespannung

Betriebsstundenzahl der Anlage

Öltemperatur*

Kühlmitteltemperatur*

Lufteintrittstemperatur*

Abgastemperatur*

Kraftstofftemperatur*

Turboladedruck*

Kraftstoffdruck*

Kraftstoffverbrauch*

Verbrauchter Kraftstoff*

Kraftstoffstand*

Hilfssensoren (wenn vorhanden und konfiguriert)

Wartungsbedarf des Motors (wenn konfiguriert)

Verbindung mit der elektronischen Motorsteuerung*
* Wenn das Modul an eine korrekt konfigurierte und kompatible elektronische Motorsteuerung angeschlossen ist.
47
DIESEL-NOTSTROMAGGREGATE V2.5
Stromaggregat:

Spannung L-N

Spannung L-L

Frequenz

Stromstärken

Erdungsstrom (optional)

Leistung (kW)

Wirkleistung (kVA)

Leistungsfaktor

Blindleistung (kVAr)

Energie (kWh, kWAh, kVArh)

Phasenfolge
Stromnetz (DSE 7320):

Spannung L-N

Spannung L-L

Frequenz
About:

Modul

Version

USB ID – Kennung für den Anschluss an
einen PC über USB

Version der Analoginstrumente

Version des Firmware-Updates
48
DIESEL-NOTSTROMAGGREGATE V2.5
Sollte einmal im Instrumentenmenü ***** erscheinen, so bedeutet dies, dass dieser Parameter nicht verfügbar ist (der
Motor informiert nicht über diesen Parameter).
Sollte einmal im OFF-/AUTOMATIKBETRIEB des Stromaggregats (bei ausgeschaltetem Motor) im Instrumentenmenü
####### erscheinen, so bedeutet dies, dass das Modul in diesem Moment nicht am Motor angeschlossen ist. Drücken Sie die
Taste

(6), um den Wert anzuzeigen.
Alarm-LED oder Anzeige:
Fernstart unter Last
Voralarm Überlast
Allgemeine Alarme
Stillstandsalarme

Einstellung des aktuellen Datums und der Uhrzeit:
Datum und Uhrzeit können eingestellt werden. Sollte die Batterie einmal abgeschaltet werden, laufen Uhrzeit und
Datum automatisch weiter. Wenn die Batterie dann wieder angeschlossen wird, stimmen auch Uhrzeit und Datum.
Diese beiden Werte werden auch im Ereignisverzeichnis registriert, weshalb es wichtig ist, dass sie auch richtig
eingestellt sind. Um Datum und Uhrzeit eingeben gehen Sie bitte folgendermaßen vor:
Drücken Sie gleichzeitig die Tasten
oder eingeben,
und
. Anschließend müssen Sie die PIN-Nummer mit den Tasten
, um die richtigen Werte auszuwählen; mit den Tasten
, bis Sie in das Instrumentenmenü gelangen und danach
Uhrzeit” angezeigt wird. Nun drücken Sie die Taste
eingeben,
Halten Sie die Taste
, bis der Punkt “Datum und
: die Stellen beginnen aufzublinken. Mit die Tasten
stellen Sie nun die gewünschten Werte ein.
Drücken Sie die Taste
, wechseln Sie von
.
einer Stelle zur Nächsten. Abschließend drücken Sie die Taste
Drücken Sie die Taste
und
, um den eingegebenen Wert zu bestätigen.
gedrückt, um das Menü jederzeit zu verlassen.
49
oder
DIESEL-NOTSTROMAGGREGATE V2.5
6.5.
DIGITALSTEUERUNG INTELIGEN (OPTIONAL)
Abbildung 17- Steuermodul InteliGennt
NR.
(1)
(2)
SYMBOL
BESCHREIBUNG
Auswahl der Betriebsart
ABLAUF
OFF-MAN-AUT-TEST
OFF-MAN-AUT-TEST
(3)
Alarm-Austaste
(4)
Reset
Erkennt Fehler und Alarme
(5)
Starttaste
Im manuellen Modus
(6)
Stopptaste
Im manuellen Modus
(7)
Umschalter
Netztrennschalter
Öffnet oder schließt den Netztrennschalter im
manuellen Modus
(8)
Umschalter
NotstromaggregatTrennschalter
Öffnet oder schließt den NotstromaggregatTrennschalter im manuellen Modus
(9)
Escape-Taste
Verlässt die aktuelle
Änderungen zu speichern)
50
Anzeige
(ohne
DIESEL-NOTSTROMAGGREGATE V2.5
Navigationstasten
Ermöglichen das Navigieren zwischen den
einzelnen Werten, Einstellpunkten und der
Historie und das Erhöhen/Verringern des
Einstellpunkts.
Navigationstasten
Blättern durch die Historie, Erhöhen und
Verringern des Einstellpunkts um 5 % sowie
Öffnen und Schließen der Alarmliste.
(14)
Bestätigungstaste
Bestätigt den im Display angezeigten Wert
(15)
LED Netzzustand
Grün, wenn Netz ok
(10)
(11)
(12)
(13)
(16)
(17)
Blinkt bei einem Netzfehler und wenn das
Notstromaggregat nicht läuft rot auf; leuchtet
LED Netzfehler
während des Betriebs des Notstromaggregats
ständig rot auf. Sobald die Netzversorgung
wieder anliegt, geht die LED aus.
Leuchtet grün auf, wenn sich die Spannung
LED
Spannungsanzeige
der Anlage innerhalb der festgelegten
Notstromaggregat
Grenzen befindet.
(18)
LED
Notstromaggregatfehler
(19)
Zustands-LED
NotstromaggregatTrennschalter
(20)
Zustands-LED
Netztrennschalter
(21)
Zustands-LED für Bus
Blinkt bei einer Alarmmeldung rot auf.
für Grün,
wenn
der
Trennschalter
des
Notstromaggregats geschlossen ist. Blinkt
während der Netzsynchronisierung.
Grün,
wenn
der
Netztrennschalter
für
geschlossen ist. Blinkt während der
Synchronisierung der Netzversorgung.
Grün, wenn die Busspannung korrekt ist.
Das Modul InteliGenNT besitzt ein Hauptmenü und folgende Untermenüs:
Alarmliste
Messungen
Eingangs-/Ausgangsmessungen
Gehen
Einstellpunkte
Benutzer/Passwort
Sprachen
51
DIESEL-NOTSTROMAGGREGATE V2.5
Durch mehrmaliges Drücken wird das Hauptmenü angezeigt. Um in ein Untermenü zu gelangen, bewegen
Sie sich nach oben oder unten mithilfe der Tasten
oder eingeben,
und drücken dann die
. Um die einzelnen Instrumente oder Menüparameter anzuzeigen drücken Sie die Tasten
Taste
oder eingeben,
. Um in eine vorherige Menüanzeige zurückzukehren drücken Sie die Taste
.
Die Alarmliste zeigt die vom Modul festgestellten Alarmmeldungen an. Durch Betätigen der Taste
bestätigt der Benutzer dem Modul das Erkennen der Alarmmeldung.
Die Messanzeige informiert über die gemessenen Motorparameter; wenn der Motor über eine
elektronische Steuerung verfügt kann ein Reihe zusätzlicher Parameter angezeigt werden. Neben diesen
Parametern werden die Werte für Kraftstoffstand, Motoröldruck, Spannungen, Stromstärken, Frequenz,
Betriebsstunden und Batterieladezustand angezeigt.
Die Messanzeige für Ein- und Ausgänge informiert über den Zustand der digitalen Ein- und Ausgänge
sowie der von den Analogeingängen (Sensoren) gemessenen Werte.
Die Historieanzeige informiert über die am Notstromaggregat registrierten Alarme. Ebenso werden die
Umschaltungen des Netztrennschalters sowie das Ein- und Ausschalten des Notstromaggregats angezeigt.
Die Anzeige für Einstellpunkte informiert über die werkseitig konfigurierten Einstellparameter; diese
sollten nicht verändert werden.
Die Benutzer-/Passwortanzeige erlaubt die Bestimmung mehrerer Benutzer und Passwörter.
In der Sprachanzeige kann auf eine andere Displaysprache umgestellt werden.

AUTOMATIKBETRIEB (Auto):
Wenn ein Fehler im Stromnetz festgestellt wird öffnet das Modul den Netztrennschalter und leitet den Start
des Notstromaggregats ein. Wenn die Generatorspannung innerhalb der festgelegten Grenzen liegt leuchtet die
LED
(17) auf und der Notstromaggregat-Trennschalter wird geschlossen. Nachdem die Netzversorgung
wieder hergestellt ist, synchronisiert sich das Notstromaggregat mit dem Stromnetz, der Netztrennschalter wird
geschlossen und das Notstromaggregat entlastet. Schließlich wird noch der Notstromaggregat-Trennschalter
geöffnet. Nach diesem Ablauf läuft der Motor im Leerlauf noch eine gewisse Zeit weiter, um sich abzukühlen
bevor er dann endgültig zum Stillstand kommt.
52
DIESEL-NOTSTROMAGGREGATE V2.5
Hinweis: Wenn man die Taste
(4) nach einem Abschaltalarm betätigt, kann der Motor ohne irgendeine Warnung automatisch
anlaufen.

Betriebsart LASTFREIER TEST (manuell):
Drücken Sie die Taste START
(5), um das Notstromaggregat zu starten. Wenn es die richtige
Spannung erreicht hat und diese innerhalb der festgelegten Grenzen liegt, dann leuchtet die LED
auf. Drücken Sie anschließend den Umschalter Notstromaggregat-Trennschalter
(8). Die Lasten werden
auf das Notstromaggregat übertragen. Um die Anlage zu stoppen, drücken Sie die Stopptaste

(17).
(6).
Betriebsart TEST MIT LAST (Auto):
Diese Betriebsart wird verwendet, damit das Notstromaggregat den Zustand des Stromnetzes prüft oder
aber im Falle einer anstehenden Versorgungsunterbrechung das Netz abzuschalten. Bei Auswahl dieser
Betriebsart startet die Anlage lastfrei. Zur Übertragung der Lasten auf die Anlage drücken Sie den Umschalter
Netztrennschalter
(7) und anschließend den Umschalter Stromaggregat-Trennschalter GCB
(8).
Ab diesem Zeitpunkt synchronisiert sich das Notstromaggregat 60 Sekunden lang mit dem Stromnetz, um die
entsprechenden Lasten zu übernehmen.

Betriebsart OFF (aus):
In dieser Betriebsart wird das Notstromaggregat in keinem Fall gestartet. Selbst das Drücken der Tasten
(5),
, (6) oder
(8) bewirkt keinen Anlauf des Notstromaggregats.
53
DIESEL-NOTSTROMAGGREGATE V2.5
ALARME:
Das Steuermodul InteliGenNT meldet folgende Vorfälle:
EREIGNIS
ABGESPEICHERT IN DER HISTORIE
Startvorgang eingeleitet
Stopp des Notstromaggregats
Der Notstromaggregat-Trennschalter wird
geschlossen
Der Notstromaggregat-Trennschalter wird geöffnet
Weiterer Schutzschalter des GCB (in MINT)
Der Netztrennschalter wird geschlossen
Der Netztrennschalter wird geöffnet
Start des Notstromaggregatst
Stopp des Notstromaggregats
GCB geschlossen
GCB geöffnet
Weiterer Schutzschalter in GCB
MCB geschlossen
MCB geöffnet
TimeModeChngd
Der Zeitmodus wurde geändert
(Zeitmodus geändert)
STARTINFORMATIONEN
Start des AMF
Start des MF
Stopp des AMF
Stopp des MF
GenSetRemStart (Fernstart des
Fernstart durch Binäreingang (SPM, SPtM)
Notstromaggregats)
GenSetRemStop (Fernstopp des
Fernstopp durch Binäreingang (SPM, SPtM)
Notstromaggregats)
GenSetSysStart (Systemstart des
Systemstart durch Binäreingang (MINT, MEXT)
Notstromaggregats)
GenSetSysStop (Systemstopp des
Systemstopp durch Binäreingang (MINT, MEXT)
Notstromaggregats)
GenSet Pkstart (Spannungsspitze beim Start
Spannungsspitze beim Start (SPtM)
des Notstromaggregats)
GenSet Pkstop (Spannungsspitze bei Stopp des
Spannungsspitze beim Stopp (SPtM)
Nostromaggregats)
STÖRFALLBESCHREIBUNG
Fehler beim Start des
Notstromaggregats
Überdrehzahl des Notstromaggregats
Unterdrehzahl des Notstromaggregats
Fehler beim Stopp SD
Notabschaltung
Fehler beim Erfassen der
Drehungszahl
Warnung – Batteriespannung
Batterie entladen
MOTOR
ALARM
GEHEN
Fehler beim Start Sd
Fehler beim Start Sd
Überdrehzahl Sd
Unterdrehzahl Sd
Fehler beim Stopp Sd
Notabschaltung
Überdrehzahl Sd
Unterdrehzahl Sd
Fehler beim Stopp Sd
Notabschaltung
Fehler beim Erfassen Sd
Fehler beim Erfassen Sd
Batteriespannung Wrn
Batterie entladen Sd
Batteriespannung Wrn
0
54
DIESEL-NOTSTROMAGGREGATE V2.5
GENERATOR
STÖRFALLBESCHREIBUNG
Überspannung Phase 1 des Generators
GEHEN
Unl Vg1 Over (Über Vg1 Unl)
Unterspannung Phase 1 des Generators
Unl Vg1 Under (Unter Vg1 Unl)
Überspannung Phase 2 des Generators
Unterspannung Phase 2 des Generators
Überspannung Phase 3 des Generators
Unterspannung Phase 3 des Generators
Unl Vg2 Over (Über Vg2 Unl)
Unl Vg2 Under (Unter Vg2 Unl)
Unl Vg3 Over (Über Vg3 Unl)
Unl Vg3 Under (Unter Vg3 Unl)
Unl Fgen Over (Überfrequenz des Generators
Unl)
Unl Fgen Under (Unterfrequenz des
Generatores Unl)
Unl Vgen Unbal (Generatorspannung ungleich
Unl)
UnlGen Overload (Generator überlastet Unl)
Lastüberspannung
Unl Rev PWR (Zugeführte Energie Unl)
Stp SyncTO (Grenze Synchronisierungszeit
Stp)
Unl EarthFltC
Fehler des GCB
Unl Short Igen
Unl IDMT
Unl Igen Unbal
UnlCounterVolt
Unl BusMeasErr
Überfrequenz des Generators
Unterfrequenz des Generators
Generatorspannung ungleich
Generator überlastet
Schutz Lastüberspannung
Zugeführte Leistung
Grenze Synchronisierungszeit
Fehlerstrom schutz
Fehler des Generator-Schutzschalters
Kurzschlussschutz Generator
IDMT-Schutz Generator
Generatorstrom ungleich
Klemmenspannung Hauptversorgungsnetz (SPM)
Fehler in der Busspannung (MINT)
PHASENFOLGE
STÖRFALLBESCHREIBUNG
ALARM
Umgekehrte Polarität der Phase L1 des Generators
GEN L1 neg
GEN L2 neg
Umgekehrte Polarität der Phase L2 des Generators
Umgekehrte Polarität der Phase L3 des Generators
Falsche Phasenfolge des Generators
Falsche Phasenfolge und Polarität L1 des Generators
Falsche Phasenfolge und Polarität L2 des Generators
Falsche Phasenfolge und Polarität L3 des Generators
Umgekehrte Polarität der Phase L1 des Busses
Umgekehrte Polarität der Phase L2 des Busses
Umgekehrte Polarität der Phase L3 des Busses
Falsche Phasenfolge des Busses
Falsche Phasenfolge und Polarität L1 des Busses
Falsche Phasenfolge und Polarität L2 des Busses
Falsche Phasenfolge und Polarität L3 des Busses
55
GEN L3 neg
G ph
entgegengesetzt
G ph + L1 neg
G ph + L2 neg
G ph + L3 neg
B L1 neg
B L2 neg
B L3 neg
B ph
entgegengesetzt
B ph + L1 neg
B ph + L2 neg
B ph + L3 neg
GEHEN
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0
0
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0
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0
0
0
DIESEL-NOTSTROMAGGREGATE V2.5
7
WARTUNG DES STROMAGGREGATS
Die Wartung des Notstromaggregats darf ausschließlich von qualifiziertem und mit der
entsprechenden persönlichen Schutzausrüstung ausgestattetem Personal durchgeführt werden.
7.1. VOR DEN WARTUNGSARBEITEN
Folgendes ist durchzuführen:
Steuermodul auf STOPP stellen
• Not-Aus-Taste drücken
• Den Batterietrennschalter öffnen
7.2. WÄHREND DER WARTUNGSARBEITEN
Die präventiven Wartungsarbeiten sind für eine korrekte Instandhaltung der Anlage erforderlich und
gewährleisten so einen optimalen Betrieb. Folgende Punkte sind dabei zu überprüfen:
1) Der Motorölstand muss bei kaltem Motor zwischen Mindest- und Höchstwert liegen. Sollte er unter dem
Mindestwert liegen muss Motoröl nachgefüllt werden.
Hinweis: Die Steuermodule DEEP SEA 4420 und INTELIGEN machen nach 50 Betriebsstunden auf einen Ölwechsel
aufmerksam. Empfohlen wird Öl der Sorte 15W40.
Bei Temperaturbedingungen, die von den in der Tabelle angegebenen abweichen, ist eine andere Ölsorte gemäß dem
nachfolgenden Schema zu wählen:
Abbildung 18-In Abhängigkeit der Temperatur empfohlene Ölsorten.
56
DIESEL-NOTSTROMAGGREGATE V2.5
2) In regelmäßigen Abständen ist auch der Ölstand des Motors zu kontrollieren. Dies erfolgt durch
Herausziehen des Messstabes. Die Kontrolle muss bei kaltem Motor und in waagrechter Position
durchgeführt werden.
Abbildung 19-Ölmessstab.
Der Messstab hat zwei Markierungen, eine für den Mindeststand (Y) und eine weitere für den Höchststand (X);
empfohlen wird ein zwischen den beiden Markierungen liegender Ölstand.
Sollte der Ölstand unterhalb der Mindestmarke liegen, ist Öl nachzufüllen, wobei darauf zu achten ist, den
Höchststand in keinem Fall zu überschreiten.
Drehen Sie den Öleinfülldeckel des Motors auf und nehmen Sie ihn ab, um das Einfüllen zu ermöglichen.
Reinigen Sie nach dem Einfüllen den Öleinfülldeckel, setzen Sie ihn auf und drehen Sie ihn wieder zu. Sollte
das Motoröl gewechselt werden müssen, dann ist zunächst das vorhandene Motoröl abzulassen. Das
Stromaggregat kann dazu über einen mit einem Deckel versehenen externen Anschluss verfügen, von dem aus
das Motoröl abgelassen werden kann. Andernfalls ist das Stromaggregat zu öffnen und das Motoröl durch
Entfernen der an der Ölwanne vorhandenen Ablassschraube abzulassen (siehe hierzu das separat übergebene
Motorhandbuch). Nach dem Ablassen des Motoröls die Ablassschraube wieder einschrauben und neues Öl
einfüllen, so wie es bei der Überprüfung des Ölstandes angegeben wird (siehe hierzu das separat übergebene
Motorhandbuch).
Berücksichtigen Sie die das Volumen des Behälters, in dem Sie das Altöl entsorgen und achten Sie darauf, es
nicht zu verschütten. Denken Sie bitte daran, dass es umweltschädlich ist. Ergreifen Sie die für den Umgang mit
Altöl erforderlichen Schutzmaßnahmen; insbesondere empfiehlt sich das Tragen einer Schutzbrille. Sollte das
Öl mit der Haut in Berührung kommen, waschen Sie sich bitte sofort gründlich ab.
57
DIESEL-NOTSTROMAGGREGATE V2.5
3) Der Kühlmittelstand des Kühlers ist in Ordnung.
4) Der Kraftstoffstand im Tank muss für den jeweiligen Einsatzzweck ausreichend sein. Das auf der
Schalttafel befindliche Steuermodul DEEP SEA 4420 verfügt über eine Kraftstoffvorratsanzeige. Der
Kraftstofftank des Notstromaggregats weist auf seiner Unterseite eine Ablassschraube auf, damit er im
Bedarfsfall entleert werden kann. Gehen Sie bei diesem Vorgang bitte vorsichtig vor, damit kein Kraftstoff
ausläuft, und ergreifen Sie die für den Umgang mit Kraftstoff erforderlichen Schutzmaßnahmen;
insbesondere empfiehlt sich das Tragen einer Schutzbrille. Sollte der Kraftstoff mit der Haut in Berührung
kommen, bitte sofort gründlich abwaschen.
5) Das Auftanken muss grundsätzlich an einen gut belüfteten Ort und bei ausgeschaltetem Motor erfolgen.
6) Sichtkontrolle der Anschlüsse und des Steuer- als auch des Kraftstromkreises.
7) Sämtliche Luftein- und –auslässe müssen völlig frei sein, damit die Kühlluft ungehindert strömen kann.
8) In regelmäßigen Abständen ist der Kühlmittelstand des Motors zu kontrollieren und nachzufüllen, falls er
unterhalb der Mindestmarke liegen sollte. Das zu verwendende Kühlmittel muss zu 50 % aus Ethylenglykol
und einem Korrosionshemmer (BS 658 : 1992 oder MOD AL39) und zu 50 % aus destilliertem Wasser
bestehen. Zum Entleeren des Kühlkreislaufes des Motors kann das Notstromaggregat je nach Ausführung
über einen mit einem Deckel versehenen externen Anschluss verfügen. Andernfalls muss das Kühlmittel an
der Unterseite des Kühlers abgelassen werden. Das Auffüllen des Kühlmittels nach dem Entleeren des
Kühlkreislaufes erfolgt an der Oberseite des Kühlers und zwar über den Kühlerverschluss, der über die an
der
Verkleidung
vorhandenen
abgedeckten
Öffnungen
des
Notstromaggregats
zugänglich
ist.
Berücksichtigen Sie die das Volumen des Behälters, in dem Sie das Altöl entsorgen und achten Sie darauf,
es nicht zu verschütten. Denken Sie bitte daran, dass es umweltschädlich ist. Ergreifen Sie die für den
Umgang mit Altöl erforderlichen Schutzmaßnahmen; insbesondere empfiehlt sich das Tragen einer
Schutzbrille. Sollte das Öl mit der Haut in Berührung kommen, waschen Sie sich bitte sofort gründlich ab.
Genauere Informationen dazu entnehmen Sie bitte dem separat übergebenen Motorhandbuch. In
regelmäßigen Abständen ist auch der Ölstand des Motors zu kontrollieren. Dies erfolgt durch Herausziehen
des Messstabes. Die Kontrolle muss bei kaltem Motor und in waagrechter Position durchgeführt werden.
9) Überprüfen Sie, ob das Abgasrohr verstopft ist.
10) An der Batterie sind die Pole und der Säurestand zu prüfen (ggf. demineralisiertes oder destilliertes Wasser
nachfüllen). In keinem Fall darf jedoch Säure nachgefüllt werden. Die Batterie muss aufgeladen werden,
wenn die Polspannung unter 12,3V liegt.
58
DIESEL-NOTSTROMAGGREGATE V2.5
11) Soll die Batterie aufgeladen werden, baut man sie aus der Anlage aus, zieht die Verschlussstopfen ab und
lädt sie nur mit Gleichstrom auf. Dazu wird das Pluskabel (+) des Ladegerätes an den Pluspol (+) der
Batterie und das Minuskabel (-) des Ladegerätes an den Minuspol (-) der Batterie angeschlossen. Das
Aufladen erfolgt mit einer Stromstärke, die 1/10 der Nennkapazität (Ah) der Batterie entspricht. Die
Batterie ist vollständig aufgeladen, wenn die Säuredichte 1,28 beträgt. Vor Beendigung des Ladevorgangs
ist das Ladegerät auszuschalten und der Säurestand zu kontrollieren, bevor man die Batterie abklemmt. Bei
einer Sichtkontrolle prüfen, ob Flüssigkeit ausgelaufen ist. Sollte ein Leck festgestellt werden, ist dessen
Ursache zu suchen und das Problem zu beheben.
Wenn die Batterie entladen ist und man das Stromaggregat mit der Batterie einer anderen Anlage starten
möchte, muss zunächst geprüft werden, ob die Anschlüsse der entladenen Batterie fest angezogen sind. Die
Motoren beider Anlagen stoppen und zuerst die beiden Pluspole der Batterien und danach den Minuspol der
entladenen Batterie mit einem Metallgegenstand (Masse) der stillstehenden Anlage verbinden. Nun zunächst die
Hilfsanlage und danach die stillstehende Anlage starten. Die Kabel in umgekehrter Reihenfolge wieder
abklemmen, um Kurzschlüsse zu vermeiden. Abschließend die Batterie vollständig aufladen.
Hinweis: Es wird empfohlen, während der Wartungsarbeiten, insbesondere beim Umgang mit Batteriesäure, Schutzbrille und
Schutzhandschuhe zu tragen.
Hinweis: Wir möchten daran erinnern, dass alle Arbeiten mit äußerster Vorsicht und Sorgfalt durchzuführen sind, wie bereits
eingangs in diesem Handbuch beschrieben. (Besondere Vorsicht ist bei der Gefahr von Kurzschlüssen geboten, die bei der Berührung mit
metallischen Gegenständen der Anlage auftreten können).
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DIESEL-NOTSTROMAGGREGATE V2.5
7.3. WARTUNGSPLAN
HÄUFIGKEIT
WARTUNGSTÄTIGKEIT
Einen Ausfall der Netzstromversorgung simulieren: die Anlage muss dabei die
Verbraucher 1 Stunde lang mit Strom versorgen.
Bei Systemen mit mehreren parallel geschalteten Notstromaggregaten sind die
Kopplungen und Lastverteilungen überprüfen.
Die Anschlüsse der Starterbatterie prüfen, reinigen und mit Vaseline einschmieren.
Die einwandfreie Funktion des Batterieladegerätes überprüfen.
MONATLICH
Den Kraftstoffstand des Hauptbehälters überprüfen.
Kühlmittel- und Ölstand überprüfen.
Prüfen, ob alle Anzeigelampen der Schalttafel richtig funktionieren.
Prüfen, ob die Umschalteinrichtung bei der Energieverteilung richtig funktioniert.
Alle Mess- und Anzeigeräte auf der Schalttafel überprüfen.
Das Handbuch des Motor- und Generatorherstellers für spezifische Wartungsarbeiten
heranziehen.
Den Motor manuell in dieser Zeit 3 Mal starten; bei jedem Start Spannung und Dichte
aller Batteriezellen ablesen und aufschreiben. Sollte eine der Spannungen ziemlich von
denen der anderen Zellen abweichen, dürfen die restlichen manuellen Startvorgänge nicht
mehr durchgeführt werden.
HALBJÄHRLICH
Batterie vollständig aufladen und den Säurestand überprüfen.
Die Kühlleitungen auf Lecks prüfen.
Prüfen, ob alle Alarme der Anlage richtig angezeigt werden.
Das Handbuch des Motorherstellers für spezifische Wartungsarbeiten heranziehen.
Außenseite des Kraftstoffbehälters reinigen; Kraftstoff- und Kühlleitungen überprüfen und
im Bedarfsfall austauschen.
Kühler reinigen und fehlendes Frostschutzmittel ersetzen.
Prüfen, ob die Messgeräte richtig anzeigen.
JÄHRLICH
Schalttafel reinigen und alle Anschlüsse nachziehen.
Den einwandfreien Zustand der Schwingungsdämpfer, Anschlussstutzen und Riemen
überprüfen.
Prüfen, ob die Vibrationen und Geräuschpegel innerhalb der Standardwerte liegen.
Das Handbuch des Motor- und Generatorherstellers für spezifische Wartungsarbeiten
heranziehen.
ALLE 3 JAHRE
Starterbatterien austauschen
60
DIESEL-NOTSTROMAGGREGATE V2.5
8. FEHLERSUCHE
An der Schalttafel
Motor startet
Motor springt an
nicht
EREIGNIS
Anlasser dreht nicht
durch
Anlasser funktioniert
korrekt
Anlage stoppt aus einem
Grund
Anlage stoppt aus
unbekanntem Grund
Anlage stoppt nicht
aufgrund eines Notfalls
Stromaggregat hält nicht
an, obwohl der Schalter
auf Stopp steht
Nidrige
Leerlaufspannung
Anlage in Betrieb
Im Innern der Anlage
Hohe Leerlaufspannung
Richtige Spannung aber
bei Last zu gering
Instabile Spannung
Ungewöhnliche
Geräusche im Innern der
Anlage
MÖGLICHE URSACHE
1. Defekte Batterie
2. Anlasser defekt
1. Spannungsprüfer des
Steuermoduls defekt
2. Kraftstoffmangel
1. Es ist ein Notfall
aufgetreten
1. Der Notfall wird durch
Ausfall der Anzeige-LED
nicht angezeigt
1. Abschaltsystem defekt
1. Steuermodul defekt
2. Abschaltsystem defekt
1. Zu hohe Drehzahl
2.- Störung am
Wechselstromgenerator
1. Unzureichende Drehzahl
2.- Störung am
Wechselstromgenerator
1. Zu hohe Verbraucherlast
2. Unzureichende Drehzahl
bei Last
3.- Störung am
Wechselstromgenerator
1. Spannungsmesser defekt
2. Unregelmäßige
Motordrehzahl
3.- AVR defekt
1.- Verschiedene Ursachen
FEHLERSUCHE
1. Batterie austauschen
2. Anlasser austauschen
3. Mit Kundendienst in Verbindung setzen
1. Mit Kundendienst in Verbindung setzen
2. Kraftstoffbehälter auffüllen
1. Die entsprechenden Maßnahmen
einleiten
1. Mit Kundendienst in Verbindung setzen
1. Not-Aus-Taster betätigen
2. Mit Kundendienst in Verbindung setzen
1.- Not-Aus-Taster betätigen
2. Mit Kundendienst in Verbindung setzen
1.- Mit Kundendienst in Verbindung setzen
1.- Mit Kundendienst in Verbindung setzen
1. Verbraucherlasten der Anlage reduzieren
2.- Mit Kundendienst in Verbindung setzen
1.- Mit Kundendienst in Verbindung setzen
1.- Prüfen Sie, ob irgendetwas den Betrieb
der Anlage stört.
2.- Mit Kundendienst in Verbindung setzen
9. UMWELTSCHUTZ
Nach Installation des Stromaggregats sind alle Verpackungen, Zubehörteile, Elektrowerkzeuge, usw., die
für die Installation erforderlich waren, aufzuräumen und zu reinigen.
Sollte ein Ersatz der Batterien erforderlich sein, dann prüfen Sie bitte hierzu die geltenden
Umweltschutzvorschriften. In jedem Fall empfehlen wir, diese in einem offiziellen Recyclinghof abzugeben.
Für einen wirkungsvollen Schutz der Umwelt sind alle recyclingfähigen Elemente zu entsorgen und darauf
zu achten, die Europäische Richtlinie 2002/96/EG über Elektro- und Elektronik-Altgeräte einzuhalten.
Alle gebrauchten Flüssigkeiten sowie alle durch Überschreiten ihrer maximalen Betriebsdauer
ausgetauschten elektronischen Bauteile sind in speziellen Recyclinghöfen zu entsorgen.
61
DIESEL-NOTSTROMAGGREGATE V2.5
10.GARANTIE

Die Garantie des Stromaggregats gilt für ein volles Jahr ab dem Zeitpunkt der Inbetriebnahme, welche
GRUPOS ELECTRÓGENOS EUROPA S.A. (nachfolgend "der Hersteller" genannt) schriftlich durch Fax
oder E-Mail mitzuteilen ist. Die dafür erforderlichen Daten sind MODELL, SERIENNUMMER UND
DATUM DER INBETRIEBNAHME.

Sollte der Hersteller nicht innerhalb von maximal 60 Tagen ab Rechnungsdatum über die Inbetriebnahme
informiert werden, so wird das Rechnungsdatum als tatsächlicher Beginn der Garantiezeit betrachtet. Sollte
die Inbetriebnahme aus irgendeinem Grund nicht innerhalb von 60 Tagen ab Rechnungsdatum
durchgeführt werden können, ist der Hersteller darüber schriftlich zu informieren, wobei die entsprechende
Garantieverlängerung
von
der
Bestätigung
des
jeweiligen
Endlieferanten
für
Motor
und
Wechselstromgenerator abhängt. In keinem Fall beträgt diese Verlängerung jedoch mehr als 120 Tage ab
Rechnungsdatum. Diese Bestätigung wird Ihnen von GRUPOS ELECTRÓGENOS EUROPA S.A.
zugeschickt.

Die Garantie bezieht sich auf Bauteil- und Montagefehler, jedoch nicht auf eine unsachgemäße Benutzung,
unerlaubte Eingriffe oder eine unzureichende Wartung. Die Garantie gilt nicht für Schäden, die sich aus
dem Anschluss des Stromaggregats mit anderen nicht vom Hersteller installierten oder gelieferten Geräten
ergeben. Ebenso ausgeschlossen sind durch eine lange oder falsche Lagerung verursachte Störungen und
Schäden. In diesem Fall bitte die Bedienungshandbücher des Herstellers beachten.

Die Garantie des Stromaggregats erstreckt sich NUR auf die für den Betrieb der Anlage durch autorisiertes
Personal des Herstellers notwendigen Ersatzteile und Arbeitskosten. Hin- und Rückfahrten zum Einsatzort,
Entfernung und sonstige für die Garantiereparatur eines Generators anfallenden Kosten sind von den
Garantieleistungen ausgeschlossen, weshalb diese in keinem Fall vom Hersteller übernommen werden und
deshalb vom Kunden in bar zu erstatten sind.

Die Entscheidung, eine Garantie zu übernehmen oder abzuweisen liegt im Ermessen des Herstellers. Im
Falle eines Defekts des Motors oder Wechselstromgenerators wird die Garantie vom jeweiligen
Lieferanten gemäß seiner Garantiebedingungen erteilt. Der Hersteller behält sich die Möglichkeit vor, das
defekte Bauteil anzufordern. In diesem Fall sind alle dafür anfallenden Kosten bis zur Klärung der
endgültigen Garantiefrage vom Kunden zu tragen. Im Falle einer Garantieübernahme werden die
Transportkosten dieser Rücksendung erstattet, vorausgesetzt, dass sie nicht die durch den Versand des
vorab gelieferten Materials angefallenen Kosten übersteigen.

Jede innerhalb der Garantiezeit durchgeführte Reparatur ändert nichts am Ablaufdatum der Garantie für
das gesamte Stromaggregat.
Die Garantie gilt nicht für Schäden, die durch Terroranschläge, Naturkatastrophen, Sabotage oder
Ereignisse ähnlicher Natur hervorgerufen werden. Sollte eine der angegebenen Benachrichtigungen nicht
mit der Gesetzgebung eines bestimmten Landes übereinstimmen, so ist der Importeur verpflichtet, den
Hersteller vor dem Abschluss des Kaufvertrages darüber zu informieren.

Diese Garantieerklärung ersetzt ausdrücklich alle anderen ausdrücklichen oder stillschweigenden
Garantien, einschließlich jede Handelsgarantie oder einem besonderen Einsatzzweck angepasste Garantie.
62
DIESEL-NOTSTROMAGGREGATE V2.5
Die hier vorgestellte Garantie dient ausschließlich zur Behebung von Reklamationen aufgrund von
Defekten und Abweichungen des Stromaggregats, unabhängig davon, ob sich die Reklamation auf einen
Vertrag oder eine Beschwerde gründet, und ersetzt auch andere gesetzlich oder nicht anerkannte
Rechtsmittel, Verantwortlichkeiten oder Rechte.
63
DIESEL-NOTSTROMAGGREGATE V2.5
11.GERÄUSCHPEGEL
Die Stromaggregate von GESAN weisen je nach Leistung und Schalldämmung der Anlage
unterschiedliche Schallpegel auf. Die Schallleistung wird auf einem am Unterbau der Anlage angebrachten
Aufkleber angegeben.
Hinweis: Bei ständigem Arbeiten in der Nähe der Anlage empfiehlt sich das Tragen eines Gehörschutzes.
12.KONFORMITÄTSERKLÄRUNG
GRUPOS ELECTRÓGENOS EUROPA S.A. übergibt zusammen mit der Anlage eine
“Konformitätserklärung CE”, in der die Einhaltung der für diese Anlage gültigen Normen oder Unterlagen
bestätigt wird.
64
DIESEL-NOTSTROMAGGREGATE V2.5
13.ANHANG 1: SCHILDER UND SYMBOLE
Beispiel eines Typenschilds der Anlage:
Abbildung 20- Typenschild
NUM
BEZEICHNUNG
(1)
DPS 100
BESCHREIBUNG
D => Der für den Motor verwendete Kraftstoff ist Diesel, bei
1500/1800 U/min.
P => Der Motorhersteller ist (P)erkins
S => Das Notstromaggregat ist schallgedämmt.
100 => Handelsbezeichnung
(2)
Nennleistung
Motornennleistung in kW.
(3)
Leistungsfaktor
Leistungsfaktor des Stromaggregats.
(4)
Nennfrequenz
Nennfrequenz des Stromaggregats (Hertz).
(5)
Nennspannung
Nennspannung des Stromaggregats (Volt).
(6)
(7)
Ausführungsklasse
Gewicht
Gemäß der Norm ISO 8528
Gesamtgewicht des Stromaggregats
(8)
(9)
(10)
Seriennummer
Herstellungsdatum
Fertigungs-Seriennummer des Stromaggregats
Herstellungsdatum des Stromaggregats
Das CE-Zeichen weist darauf hin, dass das Notstromaggregat alle
einschlägigen Bestimmungen erfüllt.
65
DIESEL-NOTSTROMAGGREGATE V2.5
Abbildung 21-Dieses
Notstromaggregat kann ohne
Vorankündigung starten
Abbildung 22:Allgemeiner
Warnhinweis
Abbildung 23:Warnung vor einer
unbestimmten Gefahr
Abbildung 24: Gefahr durch
elektrische Spannung 230 Volt
Abbildung 25: Gefahr durch
elektrische Spannung 400 Volt
Abbildung 26: Hebepunkt
Abbildung 27: Warnung vor
Gefahr durch auslaufende
Batteriesäure
Abbildung 28: Erdung
Abbildung 29: Schallleistung
90 dB
Abbildung 30: Schallleistung
114 dB
Abbildung 31: Gehörschutz
vorgeschrieben.
Abbildung 32: Kühlmittelablass
BATTERIETRENNSCHALTER
Abbildung 33: Ölablass
Abbildung 34:
Batterietrennschalter
Abbildung 35:Hohe Temperatur
Bei allen heißen Flächen, wo es nicht möglich ist, die Verbrennungsgefahr zu verringern, weshalb ein gewisses
Restrisiko besteht, ist folgendes Gefahrenzeichen anzubringen.
.
66
DIESEL-NOTSTROMAGGREGATE V2.5
14.ANHANG 2: VERZEICHNIS DER ABBILDUNGEN
Imagen 1- Grupo Electrógeno con capot con rodadura (opcional) ........................................................6
Imagen 2- Grupo Electrógeno sin capot .................................................................................................6
Imagen 3- Despiece de grupo DIESEL insonorizado ...............................................................................7
Imagen 4-Pictogramas de potencia aústica y proteccón auditiva obligatoria .......................................9
Imagen 5-Cuadro de control geérico ....................................................................................................10
Imagen 6- Cuadro de Control de Placa de Control InteliGen ...............................................................11
Imagen 7 Rodadura Obra .....................................................................................................................12
Imagen 9- órtico de elevacón ...............................................................................................................14
Imagen 10- Detalle de instalacón de equipo sobre bancada ...............................................................16
Imagen 11- Bomba SAB-BE ...................................................................................................................17
Imagen 12- Trampilla de entrada de cables de fuerza lateral ..............................................................21
Imagen 13- Entrada de cables de fuerza por bancada. ........................................................................22
Imagen 14- Placa de control DSE 3110 .................................................................................................28
Imagen 15- Placa de control DSE 4420 .................................................................................................35
Imagen 16- ódulo de control Deep Sea 7310 .......................................................................................39
Imagen 15- Placa de Control InteliGenNT ..............................................................................................50
Imagen 18-Tipos de aceite recomendados en funcón de la temperatura. ..........................................56
Imagen 19-Detector de nivel de aceite de motor. ...............................................................................57
Imagen 20- Placa de Identificacón .......................................................................................................65
Imagen 22:Atencón general .................................................................................................................66
Imagen 23:Advertencia peligro indefinido ...........................................................................................66
Imagen 24: Riesgo eéctrico 230 Voltios ...............................................................................................66
Imagen 25: Riesgo eéctrico 400 Voltios ...............................................................................................66
Imagen 26: Punto de elevacón .............................................................................................................66
Imagen 27: Posible derrameácido bateía .............................................................................................66
Imagen 28: Toma de tierra ...................................................................................................................66
Imagen 29: Potencia aústica 90 dB ......................................................................................................66
Imagen 30: Potencia aústica 114 dB ....................................................................................................66
Imagen 31: Proteccón auditiva obligatoria. .........................................................................................66
Imagen 32: Vaciado refrigerante ..........................................................................................................66
Imagen 33: Vaciado aceite ...................................................................................................................66
Imagen 34: Desconectador de bateía ..................................................................................................66
Imagen 35:Alta temperatura ................................................................................................................66
67
DIESEL-NOTSTROMAGGREGATE V2.5
15.ANHANG 3: VERLUST DER MOTORNENNLEISTUNG:
Die Motornennleistung gilt für folgende Umgebungsbedingungen in Übereinstimmung mit den Normen ISO-85281:2005 e ISO-3046-1:2002.
Luftdruck: 100 kPa
Umgebungstemperatur: 25 °C
Relative Luftfeuchtigkeit: 30%
Sollten die Umgebungsbedingungen vor Ort von diesen Standardbedingungen abweichen, kann die
Motornennleistung möglicherweise geringer ausfallen
Dieser Leistungsverlust hängt von den jeweiligen Eigenschaften jedes einzelnen Motors ab. Die entsprechenden
Leistungsverluste sind in den technischen Datenblättern beschrieben.
Gemäß der Norm ISO-3046-1:2002 können die möglichen Verluste der Motornennleistung folgendermaßen
ausfallen:
15.1. VERLUST DER NENNLEISTUNG BEI MOTOREN OHNE
LUFTKÜHLER:
Höhe über dem
Meeresspiegel
Atmosphärischer Druck
m
kPa
-10
0
5
10
15
20
25
30
35
40
45
50
101,3
100,1
99,5
98,7
96,7
95,5
94,4
93,2
92,1
90,9
89,9
88,8
87,7
86,7
85,6
84,5
83,5
82,4
81,5
80,5
79,5
77,6
75,6
73,7
71,9
70,1
68,4
66,7
64,9
63,2
61,6
1,33
1,32
1,31
1,31
1,29
1,27
1,26
1,25
1,24
1,23
1,22
1,20
1,19
1,18
1,17
1,16
1,15
1,14
1,13
1,12
1,11
1,08
1,06
1,04
1,02
1,00
0,98
0,96
0,94
0,92
0,90
1,23
1,22
1,21
1,20
1,18
1,17
1,16
1,15
1,14
1,13
1,12
1,11
1,10
1,09
1,08
1,07
1,06
1,05
1,04
1,03
1,02
1,00
0,98
0,96
0,94
0,92
0,90
0,88
0,87
0,85
0,83
1,18
1,17
1,16
1,16
1,14
1,13
1,12
1,11
1,10
1,08
1,07
1,06
1,05
1,04
1,03
1,02
1,01
1,00
1,00
0,99
0,98
0,96
0,94
0,92
0,90
0,88
0,87
0,85
0,83
0,81
0,80
1,13
1,12
1,12
1,11
1,09
1,08
1,07
1,06
1,05
1,04
1,03
1,02
1,01
1,00
0,99
0,98
0,97
0,96
0,96
0,95
0,94
0,92
0,90
0,88
0,86
0,85
0,83
0,81
0,80
0,78
0,76
1,09
1,08
1,08
1,07
1,05
1,04
1,03
1,02
1,01
1,00
0,99
0,98
0,97
0,96
0,96
0,95
0,94
0,93
0,92
0,91
0,90
0,88
0,87
0,85
0,83
0,81
0,80
0,78
0,76
0,75
0,73
1,05
1,04
1,03
1,03
1,01
1,00
0,99
0,98
0,97
0,96
0,96
0,95
0,94
0,93
0,92
0,91
0,90
0,89
0,88
0,87
0,87
0,85
0,83
0,81
0,80
0,78
0,77
0,75
0,73
0,72
0,70
1,01
1,00
1,00
0,99
0,97
0,96
0,96
0,95
0,94
0,93
0,92
0,91
0,90
0,89
0,88
0,87
0,87
0,86
0,85
0,84
0,83
0,82
0,80
0,78
0,77
0,75
0,74
0,72
0,71
0,69
0,68
0,97
0,96
0,96
0,95
0,94
0,93
0,92
0,91
0,90
0,89
0,88
0,88
0,87
0,86
0,85
0,84
0,83
0,82
0,82
0,81
0,80
0,79
0,77
0,75
0,74
0,72
0,71
0,69
0,68
0,66
0,65
0,94
0,93
0,92
0,92
0,90
0,89
0,89
0,88
0,87
0,86
0,85
0,84
0,84
0,83
0,82
0,81
0,80
0,79
0,79
0,78
0,77
0,76
0,74
0,73
0,71
0,70
0,68
0,67
0,65
0,64
0,62
0,90
0,90
0,89
0,89
0,87
0,86
0,85
0,85
0,84
0,83
0,82
0,81
0,80
0,80
0,79
0,78
0,77
0,77
0,76
0,75
0,74
0,73
0,71
0,70
0,68
0,67
0,66
0,64
0,63
0,61
0,60
0,87
0,86
0,86
0,85
0,84
0,83
0,82
0,82
0,81
0,80
0,79
0,78
0,78
0,77
0,76
0,75
0,75
0,74
0,73
0,72
0,72
0,70
0,69
0,67
0,66
0,64
0,63
0,62
0,60
0,59
0,58
0,84
0,83
0,83
0,82
0,81
0,80
0,79
0,79
0,78
0,77
0,76
0,76
0,75
0,74
0,73
0,73
0,72
0,71
0,70
0,70
0,69
0,68
0,66
0,65
0,63
0,62
0,61
0,60
0,58
0,57
0,56
0
100
200
300
400
500
600
700
800
900
1000
1100
1200
1300
1400
1500
1600
1700
1800
1900
2000
2200
2400
2600
2800
3000
3200
3400
3600
3800
4000
Temperatur (°C)
hinweis: Umgebungsbedingungen T=298 K und P=100 kPa.
Den Verlust der Nennleistung eines konkreten Motors entnehmen Sie bitte in den technischen Unterlagen des
jeweiligen Herstellers.
68
DIESEL-NOTSTROMAGGREGATE V2.5
15.2. VERLUST DER NENNLEISTUNG BEI MIT TURBOLADER UND
LUFTAUSTAUSCHER AUSGESTATTETEN MOTOREN:
Höhe über dem
Meeresspiegel
Atmosphärischer Druck
m
0
100
200
300
400
500
600
700
800
900
1000
1100
1200
1300
1400
1500
1600
1700
1800
1900
2000
2200
2400
2600
2800
3000
3200
3400
3600
3800
4000
kPa
101,3
100,1
99,5
98,7
96,7
95,5
94,4
93,2
92,1
90,9
89,9
88,8
87,7
86,7
85,6
84,5
83,5
82,4
81,5
80,5
79,5
77,6
75,6
73,7
71,9
70,1
68,4
66,7
64,9
63,2
61,6
Temperatur (°C)
-10
1,28
1,27
1,26
1,25
1,23
1,22
1,21
1,20
1,19
1,18
1,17
1,15
1,14
1,13
1,12
1,11
1,10
1,09
1,08
1,07
1,06
1,04
1,02
1,00
0,98
0,96
0,94
0,92
0,90
0,88
0,87
0
1,22
1,21
1,20
1,19
1,17
1,16
1,15
1,14
1,13
1,12
1,11
1,10
1,09
1,08
1,07
1,06
1,05
1,04
1,03
1,02
1,01
0,99
0,97
0,95
0,93
0,91
0,89
0,88
0,86
0,84
0,82
5
1,19
1,18
1,17
1,16
1,15
1,13
1,12
1,11
1,10
1,09
1,08
1,07
1,06
1,05
1,04
1,03
1,02
1,01
1,00
0,99
0,98
0,96
0,95
0,93
0,91
0,89
0,87
0,86
0,84
0,82
0,80
10
1,16
1,15
1,14
1,14
1,12
1,11
1,10
1,09
1,08
1,07
1,06
1,05
1,04
1,03
1,02
1,01
1,00
0,99
0,98
0,97
0,96
0,94
0,92
0,90
0,89
0,87
0,85
0,83
0,82
0,80
0,78
15
1,13
1,12
1,12
1,11
1,09
1,08
1,07
1,06
1,05
1,04
1,03
1,02
1,01
1,00
0,99
0,98
0,97
0,96
0,96
0,95
0,94
0,92
0,90
0,88
0,87
0,85
0,83
0,81
0,80
0,78
0,76
20
1,11
1,10
1,09
1,09
1,07
1,06
1,05
1,04
1,03
1,02
1,01
1,00
0,99
0,98
0,97
0,96
0,95
0,94
0,93
0,92
0,92
0,90
0,88
0,86
0,85
0,83
0,81
0,80
0,78
0,76
0,75
25
1,08
1,07
1,07
1,06
1,04
1,03
1,02
1,01
1,01
0,99
0,99
0,98
0,97
0,96
0,95
0,94
0,93
0,92
0,91
0,90
0,89
0,88
0,86
0,84
0,83
0,81
0,79
0,78
0,76
0,74
0,73
30
1,06
1,05
1,04
1,04
1,02
1,01
1,00
0,99
0,98
0,97
0,96
0,96
0,95
0,94
0,93
0,92
0,91
0,90
0,89
0,88
0,87
0,86
0,84
0,82
0,81
0,79
0,77
0,76
0,74
0,73
0,71
35
1,04
1,03
1,02
1,02
1,00
0,99
0,98
0,97
0,96
0,95
0,94
0,93
0,92
0,92
0,91
0,90
0,89
0,88
0,87
0,86
0,86
0,84
0,82
0,80
0,79
0,77
0,76
0,74
0,73
0,71
0,70
40
1,01
1,00
1,00
0,99
0,98
0,97
0,96
0,95
0,94
0,93
0,92
0,91
0,90
0,90
0,89
0,88
0,87
0,86
0,85
0,84
0,84
0,82
0,80
0,79
0,77
0,76
0,74
0,73
0,71
0,69
0,68
45
0,99
0,98
0,98
0,97
0,96
0,95
0,94
0,93
0,92
0,91
0,90
0,89
0,89
0,88
0,87
0,86
0,85
0,84
0,83
0,83
0,82
0,80
0,79
0,77
0,75
0,74
0,72
0,71
0,69
0,68
0,66
hinweis: Umgebungsbedingungen T=298 K und P=100 kPa.
Referenzbedingungen des Ladeluftkühlers: T=330 K, Tc=300 K und P=70 kPa.
Den Verlust der Nennleistung eines konkreten Motors entnehmen Sie bitte in den technischen Unterlagen des
jeweiligen Herstellers.
69
50
0,97
0,96
0,96
0,95
0,94
0,93
0,92
0,91
0,90
0,89
0,88
0,88
0,87
0,86
0,85
0,84
0,83
0,82
0,82
0,81
0,80
0,79
0,77
0,75
0,74
0,72
0,71
0,69
0,68
0,66
0,65
DIESEL-NOTSTROMAGGREGATE V2.5
15.3. VERLUST DER NENNLEISTUNG BEI SAUGMOTOREN
Luftfeuchtigkeit: 30%
Höhe über dem
Meeresspiegel (m)
Atmosphärischer Druck (kPa)
-10
0
5
10
15
20
25
30
35
40
45
0
101,30
1,14
1,10
1,09
1,07
1,05
1,03
1,02
1,00
0,98
0,97
0,95
100
100,00
1,12
1,09
1,07
1,05
1,03
1,02
1,00
0,98
0,97
0,95
0,93
200
98,90
1,11
1,07
1,05
1,04
1,02
1,00
0,99
0,97
0,95
0,94
0,92
400
96,70
1,08
1,04
1,03
1,01
0,99
0,98
0,96
0,94
0,93
0,91
0,90
600
94,40
1,05
1,01
1,00
0,98
0,96
0,95
0,93
0,92
0,90
0,88
0,87
800
92,10
1,02
0,98
0,97
0,95
0,93
0,92
0,90
0,89
0,87
0,86
0,84
1000
89,90
0,99
0,95
0,94
0,92
0,91
0,89
0,88
0,86
0,85
0,83
0,82
1200
87,70
0,96
0,92
0,91
0,89
0,88
0,86
0,85
0,83
0,82
0,80
0,79
1400
85,60
0,93
0,90
0,88
0,87
0,85
0,84
0,82
0,81
0,79
0,78
0,76
1600
83,50
0,90
0,87
0,85
0,84
0,82
0,81
0,80
0,78
0,77
0,75
0,74
1800
81,50
0,87
0,84
0,83
0,81
0,80
0,79
0,77
0,76
0,74
0,73
0,72
2000
79,50
0,85
0,82
0,80
0,79
0,77
0,76
0,75
0,73
0,72
0,71
0,69
2200
77,60
0,82
0,79
0,78
0,76
0,75
0,74
0,72
0,71
0,70
0,68
0,67
2400
75,60
0,79
0,76
0,75
0,74
0,72
0,71
0,70
0,69
0,67
0,66
0,65
2600
73,70
0,77
0,74
0,73
0,71
0,70
0,69
0,67
0,66
0,65
0,64
0,62
2800
71,90
0,74
0,72
0,70
0,69
0,68
0,66
0,65
0,64
0,63
0,62
0,60
3000
70,10
0,72
0,69
0,68
0,67
0,65
0,64
0,63
0,62
0,61
0,59
0,58
3200
68,40
0,70
0,67
0,66
0,64
0,63
0,62
0,61
0,60
0,59
0,57
0,56
3400
66,70
0,67
0,65
0,63
0,62
0,61
0,60
0,59
0,58
0,57
0,55
0,54
3600
64,90
0,65
0,62
0,61
0,60
0,59
0,58
0,57
0,55
0,54
0,53
0,52
3800
63,20
0,62
0,60
0,59
0,58
0,57
0,56
0,55
0,53
0,52
0,51
0,50
4000
61,50
0,60
0,58
0,57
0,56
0,55
0,53
0,52
0,51
0,50
0,49
0,48
Temperatur (°C)
hinweis: Umgebungsbedingungen: T=298 K y P=100 kPa, relative Luftfeuchtigkeit 30%
Den Verlust der Nennleistung eines konkreten Motors entnehmen Sie bitte in den technischen Unterlagen des
jeweiligen Herstellers.
70
DIESEL-NOTSTROMAGGREGATE V2.5
16.ANLAGE 4 LISTE DER BETROFFENEN STROMAGGREGATE:
Es folgt eine Beschreibung der Kodierung der Stromaggregat-Modelle von EUROPA
S.A., auf die die in diesem Handbuch angegebenen Richtlinien angewendet werden
müssen.
DX XXX XX NC
Zusatzcode für Aggregate, die nicht die Abgasnorm
erfüllen.
Abkürzung des Stromgenerator-Modells (1).
Handelsbezeichnung.
Abkürzung der Motormarke(2).
Motorart (D)iesel.
(1) Die Stromgenerator-Modelle, für welche die Anweisungen dieses Handbuches
gelten, sind:
LS: Leroy Somer.
AB: ABB
SC: Sincro.
ME: Mecc-Alte.
(2) Die Motormodelle, für welche die Anweisungen dieses Handbuches gelten, sind:
V: Volvo mit 50 Hz
VW: Volvo mit 60 Hz
T: MTU mit 50 Hz
TW: MTU mit 60 Hz
P: Perkins mit 50 Hz
PW: Perkins mit 60 Hz
J: John Deere mit 50 Hz
JW: John Deere mit 60 Hz
71
*RUPOS ELECTRÓGENOS EUROPA, S.A.
3ROtJRQR,QGXVWULDO3LWDUFR,,QDYH
7HOpIRQR‡)D[
08(/=DUDJR]D‡63$,1
V 2.5
ZZZJHVDQFRP‡H[SRUW#JHVDQFRP‡LQIR#JHVDQFRP
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