Benutzerhandbuch - Bronkhorst High

Benutzerhandbuch - Bronkhorst High
Benutzerhandbuch
DeviceNet™ slave interface
für digitale MultibusMassedurchfluss- und Druckmesser/-regler
Doc. no.: 9.19.026N Date: 19-05-2015
ACHTUNG
Es wird empfohlen, das vorliegende Benutzerhandbuch vor dem Einbau
und vor der Inbetriebnahme des Produktes sorgfältig zu lesen.
Die Nichtbeachtung der Anleitung kann Personenschäden
und/oder Beschädigungen der Anlage zur Folge haben.
Hauptsitz: Nijverheidsstraat 1a, NL‐7261 AK Ruurlo, Niederlande, Tel. +31 573 458800, [email protected] BRONKHORST® Haftungsausschluss Auch wenn die Inhalte dieses Handbuchs mit größter Sorgfalt erstellt und veröffentlicht wurden, übernehmen wir keine gesetzliche oder sonstige Haftung für darin enthaltene Ungenauigkeiten, Irrtümer, unzutreffende Angaben oder sonstige Fehler jeglicher Art. Die Angaben in diesem Handbuch dienen lediglich der Information und können ohne vorherige Ankündigung geändert werden. Bronkhorst High‐Tech B.V. Juli 2011 Symbole Wichtige Informationen. Die Nichtbeachtung dieser Informationen könnte Verletzungen von Personen oder Schäden am Instrument oder an der Installation zur Folge haben. Hilfreiche Informationen. Diese Informationen erleichtern die Verwendung des Instruments. Zusätzliche Informationen erhalten Sie im Internet oder von unserem lokalen Vertriebspartner. Gewährleistung Für Produkte der Bronkhorst High‐Tech B.V. gilt eine Gewährleistung für Material‐ und Verarbeitungsfehler für einen Zeitraum von drei Jahren ab dem Versanddatum, vorausgesetzt, dass das Produkt entsprechend den Bestellspezifikationen und den Anweisungen in diesem Handbuch verwendet und weder unsachgemäßem Gebrauch noch Schäden durch mechanische Einwirkungen oder Kontamination ausgesetzt wird. Produkte, die nicht einwandfrei funktionieren, können während der Gewährleistungsfrist kostenlos repariert oder ausgetauscht werden. Für Reparaturen gilt in der Regel eine Gewährleistungsfrist von einem Jahr, es sei denn, die restliche Gewährleistungsfrist ist länger. Siehe auch Artikel 9 der Allgemeinen Verkaufs‐ und Lieferbedingungen: http://www.bronkhorst.com/files/corporate_headquarters/sales_conditions/en_general_terms_of_sales.pdf Die Gewährleistung gilt für alle offenen und verdeckten Mängel, Zufallsfehler und nicht bestimmbare Ursachen. Ausgeschlossen sind Störungen und Schäden, die vom Kunden verursacht wurden, wie z.B. Kontaminationen, fehlerhafter elektrischer Anschluss, mechanische Einwirkungen usw. Für die Wiederherstellung von Produkten, die zur Reparatur eingesandt wurden, bei denen ein Gewährleistungsanspruch aber nicht oder nur teilweise besteht, werden die Kosten entsprechend in Rechnung gestellt. Die Bronkhorst High‐Tech B.V. oder ein mit ihr verbundenes Unternehmen trägt die Versandkosten für ausgehende Sendungen von Geräten und Teilen, die im Rahmen unserer Gewährleistung verschickt werden, sofern im Voraus nichts anderes vereinbart wurde. Erfolgt die Anlieferung in unserem Werk oder bei unserer Servicestelle unfrei, werden die Versandkosten den Reparaturkosten hinzugeschlagen. Import‐ und/oder Exportabgaben sowie Kosten ausländischer Versandarten/Speditionen trägt der Kunde. Seite 2 DeviceNet interface 9.19.026 BRONKHORST® INHALTSVERZEICHNIS 1 ALLGEMEINE PRODUKTINFORMATIONEN ........................................................................................... 5 1.1 EINFÜRUNG ................................................................................................................................................. 5 1.2 MULTIBUSTYPEN ........................................................................................................................................... 5 1.3 VERWEISE AUF ANDERE ANWENDBARE DOKUMENTE ............................................................................................... 6 1.3.1 Handbücher und Benutzeranleitungen ..................................................................................................... 6 1.3.2 Technische Zeichnungen .......................................................................................................................... 6 1.3.3 Softwaretools .......................................................................................................................................... 6 1.4 START IN KURZFORM ...................................................................................................................................... 7 2 FELDBUSINSTALLATION ...................................................................................................................... 8 2.1 ALLGEMEINES ............................................................................................................................................... 8 2.2 DEVICENET‐STECKVERBINDER ........................................................................................................................... 8 2.3 DEVICENET‐KABEL UND T‐STÜCKE ..................................................................................................................... 9 2.4 MAXIMALE KABELLÄNGEN BEI DEVICENET ........................................................................................................... 9 2.5 STICHLEITUNGEN BEI DEVICENET ..................................................................................................................... 10 2.6 NETZWERKABSCHLUSS .................................................................................................................................. 10 2.7 SPANNUNGSVERSORGUNG ............................................................................................................................. 10 3 FUNKTIONSBESCHREIBUNG .............................................................................................................. 11 3.1 ALLGEMEINES ............................................................................................................................................. 11 3.2 OBJEKTE UND DIENSTE .................................................................................................................................. 11 3.3 EXPLICIT MESSAGING ................................................................................................................................... 11 3.3.1 Objekt Identity ....................................................................................................................................... 11 3.3.2 Objekt DeviceNet ................................................................................................................................... 12 3.3.3 Objekt Connection ................................................................................................................................. 12 3.3.4 Objekt Supervisor ................................................................................................................................... 13 3.3.5 Objekt S‐Analog Sensor .......................................................................................................................... 14 3.3.6 Objekt S‐Analog Actuator ...................................................................................................................... 15 3.3.7 Objekt S‐Single Stage Controller ............................................................................................................ 16 3.3.8 Objekt S‐Gas Calibration ........................................................................................................................ 17 3.3.9 Elementare Datentypen ......................................................................................................................... 18 3.4 POLLED I/O ............................................................................................................................................... 19 3.4.1 Darstellung ............................................................................................................................................ 19 3.5 GERÄTEKONFIGURATION ............................................................................................................................... 21 3.5.1 Verfügbare Datenkombinationen für Polled I/O ..................................................................................... 21 3.5.2 Verfügbare Parameterdaten .................................................................................................................. 21 4 OBJEKTBESCHREIBUNG .................................................................................................................... 22 4.1 OBJEKT SUPERVISOR .................................................................................................................................... 22 4.1.1 FLOW‐BUS‐Schnittstelle (über RS232) .................................................................................................... 22 4.1.2 Auswahl von I/O Assembly‐Instanzen .................................................................................................... 22 4.1.3 Exception Status .................................................................................................................................... 23 4.2 SINGLE STAGE CONTROLLER ........................................................................................................................... 23 4.2.1 Control Mode ......................................................................................................................................... 23 4.2.2 Setpoint ................................................................................................................................................. 24 4.3 OBJEKT ANALOG SENSOR .............................................................................................................................. 25 4.3.1 Sensor Value .......................................................................................................................................... 25 4.3.2 Alarm Enable ......................................................................................................................................... 25 4.3.3 Alarm Trip Points ................................................................................................................................... 25 4.3.4 Gas Calibration Object Instance ............................................................................................................. 25 4.4 OBJEKTINSTANZ ANALOG ACTUATOR ................................................................................................................ 25 4.4.1 Actuator Value ....................................................................................................................................... 25 4.4.2 Override ................................................................................................................................................. 26 4.4.3 Safe State .............................................................................................................................................. 26 4.5 OBJEKTINSTANZ GAS CALIBRATION .................................................................................................................. 26 4.5.1 Gas Standard Number............................................................................................................................ 26 4.5.2 Gas Symbol ............................................................................................................................................ 26 Seite 3 DeviceNet interface 9.19.026 BRONKHORST® 4.6 4.7 4.8 FEHLERERKENNUNG IM NETZWERK ................................................................................................................... 26 BUSDIAGNOSEN .......................................................................................................................................... 27 SERIAL NUMBER .......................................................................................................................................... 28 5 EDS‐DATEI ........................................................................................................................................ 29 6 HINZUFÜGEN DES SLAVES ZU DEVICENET ......................................................................................... 30 7 EINSTELLUNG DER SLAVE‐KONFIGURATION ...................................................................................... 31 8 EINSTELLUNG DER SLAVE‐PARAMETER ............................................................................................. 32 9 ÄNDERUNG VON MAC‐ID UND BAUDRATE ....................................................................................... 33 9.1 ÜBER DREHSCHALTER AN DER SEITE DES INSTRUMENTS (FALLS VORHANDEN) .............................................................. 33 9.1.1 DATA RATE............................................................................................................................................. 33 9.1.2 NODE ADDRESS (00 – 63 PGM) .............................................................................................................. 33 9.2 ÜBER DEVICENET ........................................................................................................................................ 34 9.2.1 MAC‐ID .................................................................................................................................................. 34 9.2.2 Baudrate ................................................................................................................................................ 34 9.3 ÜBER RS232: FLOWFIX ................................................................................................................................ 35 9.4 ÜBER RS232: ANDERE PROGRAMME ............................................................................................................... 36 9.5 ÜBER MIKROSCHALTER UND LEDS OBEN AUF DEM INSTRUMENT ............................................................................. 36 10 DOWNLOAD AUF DEN MASTER ..................................................................................................... 37 11 TEST DER KOMMUNIKATION ......................................................................................................... 39 12 FEHLERSUCHE ............................................................................................................................... 40 12.1 LED‐ANZEIGEN ........................................................................................................................................... 40 12.1.1 LED‐Anzeigen der Betriebsart (MBC‐II und MBC3) .................................................................................. 40 12.1.2 LED‐Anzeigen der Betriebsar (nur MBC3) .............................................................................................. 41 12.1.3 DeviceNet‐Fehlerbeschreibung .............................................................................................................. 42 12.2 TIPPS UND HINWEISE ZUR FEHLERSUCHE ............................................................................................................ 42 13 SERVICE ........................................................................................................................................ 43 Seite 4 DeviceNet interface 9.19.026 BRONKHORST® 1 ALLGEMEINE PRODUKTINFORMATIONEN 1.1 EINFÜRUNG Die DeviceNet‐Schnittstelle bietet eine direkte Verbindung zu DeviceNet‐Netzwerken für digitale Massedurchfluss‐ und Druckmesser/‐regler von Bronkhorst1) gemäß dem von der ODVA festgelegten „Mass Flow Controller Profile“. Dieses Handbuch beschränkt sich auf die Beschreibung der Schnittstelle zwischen dem DeviceNet‐Massedurchflussregler und einem Master‐Gerät. In diesem Handbuch wird erläutert, wie ein Instrument von Bronkhorst in einem DeviceNet‐System installiert wird. Es enthält nur die notwendigsten Informationen. Es findet keine wechselseitige Kommunikation zwischen DeviceNet‐Slaves statt, nur zwischen Master und Slave. Jeder Slave sollte seine eigene eindeutige MAC‐ID im Netzwerk haben, sonst ist keine Kommunikation möglich. Die Einstellung der MAC‐ID kann erfolgen über:  Master‐Konfigurationssoftware  Softwaretools von Bronkhorst: FlowFix (auf der CD Multibus‐Dokumentation/ Softwaretool). Dieses Programm kann mit Hilfe eines Spezialkabels über RS232 mit dem Instrument kommunizieren. Wenn Sie kein solches Kabel besitzen, wenden Sie sich an unseren lokalen Vertriebspartner.  Taster (+ LEDs) oben auf dem Instrument  Drehschalter an der Seite des Instruments (falls vorhanden). Informationen über DeviceNet finden Sie auf der Website der ODVA‐
Organisation: www.odva.org 1)
Bronkhorst: Dies beinhaltet Bronkhorst High‐Tech B.V., Bronkhorst Cori‐Tech B.V. und M+W Instruments GmbH. 1.2 MULTIBUSTYPEN Im Jahr 2000 entwickelte Bronkhorst seine ersten digitalen Instrumente nach dem „Multibus“‐Prinzip. Die Grundplatine der Instrumente enthielt alle allgemeinen Funktionen, die zum Messen und Regeln des Masseflusses notwendig waren, darunter Alarm‐, Summier‐ und Diagnosefunktionen. Analoge E/A‐Signale sowie eine RS232‐
Schnittstelle waren hierbei Standard. Ergänzend dazu können Zusatzschnittstellen mit DeviceNet™, Profibus‐DP®, Modbus, FLOW‐BUS oder EtherCAT‐Protokolle integriert werden. Die erste Generation (MBC‐I) basierte auf einem 16‐
Bit‐Controller von Fujitsu. Sie wurde 2003 durch den Multibus Typ 2 (MBC‐II) abgelöst. Auch diese Version basierte auf dem 16‐Bit‐Controller von Fujitsu, zeichnete sich jedoch durch einige Verbesserungen gegenüber dem MBC‐I aus, darunter die Stromsteuerung des Ventils. Dadurch wurden die Wärmeerzeugung reduziert und die Regeleigenschaften verbessert. Die neueste Version des Multibus‐Controllers Typ 3 (MBC3) wird 2011 eingeführt. Sie baut auf einem 72 MHz 32 Bit NXP ARM Controller auf und verfügt über AD‐ und DA‐On‐Board‐Controller, wodurch eine störfreie Messung und Regelung des Ventils ohne Verzögerungen ermöglicht wird. Der interne Regelkreis ist 6 Mal schneller verglichen mit dem MBC‐II, weshalb sich die Regelstabilität deutlich verbessert hat. Außerdem wurden Funktionen wie der Verpolungsschutz, die Einschaltstrombegrenzung und der Überspannungsschutz verbessert. MBC3‐Instrumente sind an dem links unten auf dem Typenschild platzierten „MBC3“ zu erkennen (siehe Beispiel). Seite 5 DeviceNet interface 9.19.026 BRONKHORST® 1.3 VERWEISE AUF ANDERE ANWENDBARE DOKUMENTE Die Handbücher und Anleitungen für digitale Instrumente sind modular aufgebaut. Allgemeine Hinweise enthalten Informationen über die Funktionsweise und Installation der Instrumente. Betriebsanleitungen erläutern die Nutzung der Merkmale und Parameter der digitalen Instrumente. Feldbusspezifische Informationen dienen zur Erklärung der Installation und Verwendung des im Instrument installierten Feldbusses. 1.3.1
Handbücher und Benutzeranleitungen Allgemeine Hinweise Instrumenttyp‐basiert Betriebs‐
anleitungen Dokument 9.19.022 Dokument 9.19.023
Bronkhorst High‐Tech Allgemeine Hinweise digitale Massdurchfluss‐ und Druckmesser/‐regler Dokument 9.19.024
FLOW‐BUS‐Schnittstelle Betriebsanleitung für digitale Multibus‐ Massedurchfluss‐ und Druckmesser/‐regler Dokument 9.19.031 Bronkhorst Cori‐Tech Allgemeine Hinweise CORI‐FLOW Dokument 9.19.050 Bronkhorst Cori‐Tech Allgemeine Hinweise mini CORI‐FLOW Dokument 9.19.044 Feldbusspezifische Informationen Dokument 9.19.025
PROFIBUS‐DP‐Schnittstelle
Dokument 9.19.026
DeviceNet‐Schnittstelle Dokument 9.19.035
Modbus‐Schnittstelle Bronkhorst High‐Tech Allgemeine Hinweise digitales LIQUI‐FLOW L30 Dokument 9.19.027
RS232‐Schnittstelle mit FLOW‐BUS‐Protokoll M+W Instruments Benutzerhandbuch MASS‐STREAM D‐6300 Dokument 9.19.063
EtherCAT‐Schnittstelle 1.3.2
Technische Zeichnungen Anschlussplan laboratory‐style MBC DeviceNet.pdf Anschlussplan industrial style MBC DeviceNet.pdf Anschlussplan CORI‐FLOW DeviceNet.pdf Anschlussplan LIQUI‐FLOW L30 digital DeviceNet.pdf 1.3.3
(dokument nr. 9.18.060) (dokument nr. 9.18.054) (dokument nr. 9.18.050) (dokument nr. 9.18.071) Softwaretools FlowPlot FlowView Flowfix FlowDDE Alle diese Dokumente finden Sie unter: http://www.bronkhorst.com/en/downloads Seite 6 DeviceNet interface 9.19.026 BRONKHORST® 1.4 START IN KURZFORM Alle notwendigen Einstellungen für dieses Modul wurden bereits von Bronkhorst vorgenommen. Der schnellste Weg, dieses Modul in Ihrer eigenen DeviceNet‐Umgebung betriebsfähig zu machen, ist die sorgfältige Ausführung der folgenden Schritte. START Master vorhanden Stellen Sie sicher, dass Ihr Master im DeviceNet‐System installiert ist.
Laden Sie die EDS‐Datei mit dem Konfigurationstool. Laden der EDS‐Datei Kopieren von Bitmaps Hinzufügen des Slaves zum DeviceNet‐System Bitmaps (mit Durchflussreglern) können in das entsprechende Verzeichnis kopiert werden (meistens automatisch, manchmal manuell; programmabhängig). Wählen Sie „Bronkhorst meter/controller“ und fügen Sie dem Bus das neue Instrument hinzu. Einstellen der Gerätekonfiguration Geben Sie die Parameterdaten für eine azyklische Einstellung der Parameterwerte ein. Einstellen der Parameterdaten Standardinstrumente werden mit der Adresse 63 und einer Baudrate von 125000 Baud an den Kunden geliefert. Normalerweise kann die Einstellung einer Adresse mit Ihrer Master‐Konfigurationssoftware durchgeführt werden.
Möchten Sie eine Stationsadresse jedoch offline festlegen, können Sie das Programm FLOWFIX verwenden, um MAC‐ID und Baudrate über die RS232‐
Verbindung zu ändern. MAC‐ID und Baudrate können auch mit dem Taster oben auf dem Instrument oder den Drehschaltern an der Seite des Instruments (falls vorhanden) geändert werden. Nähere Informationen finden Sie in Kapitel 8.
Einstellen der MAC‐ID und Baudrate des Instruments Download der Konfiguration Laden Sie alle Konfigurationseinstellungen in Ihren Master herunter.
Testen Sie den Datenaustausch zwischen Ihrem Master und dem/den Instrument(en). Test des Datenaustauschs Bereit Seite 7 DeviceNet interface 9.19.026 BRONKHORST® 2 FELDBUSINSTALLATION 2.1 ALLGEMEINES Dieses Kapitel stellt das DeviceNet‐Kabelsystem vor und enthält eine kurze Übersicht darüber, wie ein DeviceNet‐
Netzwerk effizient eingerichtet wird. Die Schritte in diesem Kapitel beschreiben die grundlegenden Aufgaben bei der Einrichtung eines Netzwerks. Die ODVA hat für die Installation von DeviceNet ein Dokument erstellt, das in der DeviceNet‐Bibliothek zu finden ist: PUB00027R1_Cable_Guide_Print_Copy.pdf 2.2 DEVICENET‐STECKVERBINDER Die Instrumente von Bronkhorst sind mit einem abgedichteten M12‐Miniatursteckverbinder versehen. Draht‐
M12‐Steckverbinder Männlich Weiblich Nr. Farbe identität Seite 8 Beilauf Nutzung (rund) 1 Blank Schirm 2 ROT 3 Schwarz V‐ (0 VDC) Spannung 4 Weiß CAN_H (CAN+) Signal 5 Blau CAN_L (CAN‐) Signal V+ Spannung (+24 VDC) 5
4
3 1
2 A‐kodiert
DeviceNet interface 9.19.026 BRONKHORST® 2.3 DEVICENET‐KABEL UND T‐STÜCKE M12‐Kabel M12‐Abschlusswiderstand T‐Stück T‐Stück‐Verkabelung 2.4 MAXIMALE KABELLÄNGEN BEI DEVICENET Das DeviceNet‐Kabelsystem verwendet eine Topologie mit Hauptleitung und Stichleitungen. Runde geschirmte Kabel (dick, mittel und dünn) enthalten fünf Adern: ein verdrilltes Paar (rot und schwarz) für 24 VDC Spannung, ein verdrilltes Paar (blau und weiß) für das Signal und einen Beidraht (blank). Flachkabel enthalten vier Adern: ein Paar (rot und schwarz) für 24 VDC Spannung und ein Paar (blau und weiß) für das Signal. Ungeschirmte 4‐adrige Verbindungskabel sind nur für die Verwendung mit Flachkabelsystemen ausgelegt. Seite 9 DeviceNet interface 9.19.026 BRONKHORST® Der Abstand zwischen zwei Punkten darf die maximal zulässige Kabeldistanz für die verwendete Datenrate nicht überschreiten. Maximale Distanz Maximale Distanz
Maximale Distanz
Maximale Distanz Datenrate (Flachkabel) (dickes Kabel) (mittleres Kabel) (dünnes Kabel) 125 kbit/s 420 m 500 m
300 m
100 m 250 kbit/s 200 m 250 m
250 m
100 m 500 kbit/s 75 m 100 m
100 m
100 m Die maximale Kabeldistanz entspricht nicht unbedingt nur der Länge der Hauptleitung. Es handelt sich um die maximale Distanz zwischen zwei Geräten. 2.5 STICHLEITUNGEN BEI DEVICENET Die Gesamtlänge der Stichleitungen bezieht sich auf die Summe aller Stichleitungen, dicker, dünner oder mittlerer Kabel, im Kabelsystem. Diese Summe darf die maximal zulässige Gesamtlänge für die verwendete Datenrate nicht überschreiten. Datenrate
Gesamtlänge der Stichleitungen 125 kbit/s
156 m
250 kbit/s
78 m
500 kbit/s
39 m
Die maximale Kabeldistanz von einem Gerät an einer abzweigenden Stichleitung zur Hauptleitung beträgt 6 m. 2.6 NETZWERKABSCHLUSS Die Hauptleitung muss an beiden Enden über Abschlusswiderstände (121 Ohm, 1 %, 1/4W) verfügen. 2.7 SPANNUNGSVERSORGUNG Das Kabelsystem erfordert eine Spannungsversorgung mit einer Anstiegszeit von weniger als 250 Millisekunden auf 5 % ihrer Nennausgangsspannung. Folgendes sollte überprüft werden:  Die Spannungsversorgung verfügt über eine eigene Strombegrenzung.  Jedes Segment des Kabelsystems ist mit einem Sicherungsschutz versehen.  Jeder Abschnitt, der von einer Spannungsversorgung wegführt, muss geschützt sein.  Die Spannungsversorgung ist richtig bemessen, um jedes Gerät mit der benötigten Spannung zu versorgen.  Setzen Sie die Versorgung gemäß den Herstelleranweisungen der Temperatur entsprechend herab. Nutzen Sie die Spannungsversorgung nur zur Speisung des DeviceNet‐Kabelsystems. Wenn ein Gerät eine separate 24V‐Spannungsquelle außer der DeviceNet‐Spannungsquelle benötigt, sollte eine zusätzliche 24V‐Spannungsquelle verwendet werden. Auswahl einer Spannungsversorgung
Insgesamt dürfen folgende Faktoren nicht über 3,25 % der für ein DeviceNet‐System nötigen nominalen 24 V betragen.
Anfangseinstellung der Spannungsversorgung
1,00 %
Netzregelung 0,30 %
Temperaturdrift (gesamt) 0,60 %
Zeitdrift 1,05 %
Lastregelung 0,30 %
Seite 10 DeviceNet interface 9.19.026 BRONKHORST® 3 FUNKTIONSBESCHREIBUNG 3.1 ALLGEMEINES Die digitalen Instrumente von Bronkhorst verhalten sich am DeviceNet‐Bus als Slaves. Dies bedeutet, dass die gesamte Kommunikation (Befehle/Anzeigen) von einem Master am selben DeviceNet‐Feldbus bestimmt wird. Meistens ist dies eine SPS oder PC‐Karte, die einen Prozess überwacht. Der DeviceNet‐Massedurchflussregler von Bronkhorst ist ein „Group 2 Only Server“‐Gerät, dessen Nachrichten die Bedingungen des CAN 2.0A‐Standard und des DeviceNet‐Protokolls erfüllen. Der DeviceNet‐Massedurchflussregler unterstützt zwei Verbindungsarten: Explicit Messaging und Polled I/O wie im DeviceNet‐Protokoll definiert. 3.2 OBJEKTE UND DIENSTE Die Massedurchflussregler von Bronkhorst umfassen mehrere Objekte mit Attributen und Diensten für die Verbindungsherstellung zu DeviceNet. Diese Objekte werden nachstehend beschrieben. Der DeviceNet‐Massedurchflussregler befindet sich nach dem Einschalten oder einem Reset im Ruhezustand. In diesem Zustand erlaubt er es dem Master nicht, das Attribut Setpoint zur Regelung des Gasflusses zu benutzen. Stattdessen wird der Gasfluss nach dem Wert geregelt, der vorher im Attribut Safe‐State und Attribut Safe‐Value des Objekts Analog Actuator eingestellt war. Wenn das Attribut Safe‐State beispielsweise den Wert 0x03 hatte, was der Code für „sicheren Wert verwenden“ ist, dann stellt das Gerät das Stellglied (Ventil) auf den Wert ein, der vorher im Attribut Safe‐Value des Objekts Analog Actuator gespeichert war. Um den Durchfluss regeln zu können, muss das Master‐Gerät eine Startanforderung an das Objekt Supervisor des Massedurchflussreglers richten. Die Startanforderung versetzt das Gerät vom Ruhezustand in den Ausführungszustand. In diesem Zustand folgt das Gerät neuen Sollwerten, die es vom Master erhält, und regelt den Durchfluss entsprechend. Eine weitere Möglichkeit, das Gerät in den Ausführungszustand zu versetzen, ist das Senden von I/O‐Daten (Polled I/O). 3.3 EXPLICIT MESSAGING Für den Gebrauch von „Explicit Messaging“ benötigt man die folgenden Tabellen mit den Beschreibungen der DeviceNet‐ für digitale Massenfluss‐ und Druckregler/‐messer. Diese Meldungen haben einen azyklischen Charakter. Informationen zu zyklischen Meldungen finden Sie im nächsten Abschnitt „Polled I/O. Die Spalte FlowBus zeigt, wie DeviceNet‐Attribute in den internen FLOWBUS‐Variablen des Instruments verzeichnet werden. Diese Information kann für Personen, die sich mit FLOWBUS auskennen, nützlich sein. 3.3.1
Objekt Identity Klassencode: 01 HEX Dieses Objekt dient zur Geräteidentifizierung und bietet allgemeine Informationen über das Gerät. Das Objekt Identity ist in allen CIP‐Produkten vorhanden. INSTANZATTRIBUTE DES OBJEKTS IDENTITY (Instanz = 1)
OBJEKT IDENTITY 0x01 0x01 0x01 0x01 0x01 0x01 0x01 ATTRI‐
BUT 0x01 0x02 0x03 0x04 0x05 0x06 0x07 Seite 11 DIENST‐ CODE
0x0E
0x0E 0x0E
0x0E 0x0E 0x0E
0x0E ATTRIBUTNAME Vendor Id Device Type Product Code Revision Status Serial Number Product Name DATENTYP UINT
UINT UINT
STRUCT WORD UDINT
SHORT‐STRING
DeviceNet interface FLOW‐
BUS
113,12
Anmerkung 706
0x001A Ident.‐Nr. V major. minor immer 0x0001 Berechnen aus 113,3 „Bronkhorst meter/controller“
9.19.026 BRONKHORST® DIENSTE DES OBJEKTS IDENTITY
OBJEKT IDENTITY 0x01 0x01 0x01 3.3.2
DIENST‐
CODE 0x05 0x0E 0x10 DIENSTNAME DIENSTBESCHREIBUNG Reset Get_Attribute_Single Set_Attribute_Single Reset des Geräts, Parameter: 0 = Reset, 1 = Laden der Standardwerte + Reset
Gibt den Inhalt des spezifizierten Attributs wieder Modifiziert einen Attributwert
Objekt DeviceNet Klassencode: 03 HEX Das Objekt DeviceNet bietet die Konfiguration und den Status eines DeviceNet‐Ports. Jedes DeviceNet‐Produkt muss ein einziges DeviceNet‐Objekt pro physischem Anschluss an die DeviceNet‐Kommunikationsverbindung unterstützen. INSTANZATTRIBUTE DES OBJEKTS DEVICENET (Instanz = 1)
OBJEKT DEVICENET 0x03 0x03 0x03 0x03 0x03 ATTRI‐
BUT 0x01 0x02 0x03 0x04 0x05 OBJEKT DEVICENET 0x03 0x03 0x03 0x03 DIENST‐
CODE 0x0E 0x10 0x4B 0x4C DIENST‐
CODE
0x0E, 0x10 0x0E, 0x10
0x0E, 0x10 0x0E, 0x10
0x0E ATTRIBUTNAME MAC ID BAUD Rate Bus Off Interrupt Bus Off Counter Allocation Information FLOW‐
BUS 125,10 126,9 DATENTYP USINT USINT
BOOL USINT
STRUCT Anmerkung 0‐63 0‐2 0,1 0‐255 Zuweisungsauswahl, MAC‐ID des Masters
DIENSTE DES OBJEKTS DEVICENET
3.3.3
DIENSTNAME DIENSTBESCHREIBUNG Get_Attribute_Single
Set_Attribute_Single Allocate M/S connection set Release M/S connection set Gibt den Inhalt des spezifizierten Attributs wieder Modifiziert einen Attributwert
Fordert die Nutzung der vordefinierten Master/Slave‐Verbindungen an
Freigabe der Master/Slave‐Verbindungen Objekt Connection Klassencode: 05 HEX Das Objekt Connection dient zur Verwaltung der Eigenschaften einer Kommunikationsverbindung. INSTANZATTRIBUTE DES OBJEKTS CONNECTION (Instanz = 1)
OBJEKT CONNECTION 0x05 0x05 0x05 0x05 0x05 0x05 0x05 0x05 0x05 0x05 0x05 0x05 0x05 0x05 0x05 ATTRI‐ BUT 0x01 0x02 0x03 0x04 0x05 0x06 0x07 0x08 0x09 0x0C 0x0D 0x0E 0x0F 0x10 0x11 ATTRIBUTNAME State Instance Type Transport Class Trigger Produced Connection ID Consumed Connection ID
Initial Comm. Characteristics Production Connection Size
Consumption Connection Size Expected Packet Rate
Watchdog Time out Action Produced Connection Path Length Produced Connection Path
Consumed Connection Path Length Consumed Connection Path
Production Inhibit Time DIENST‐
CODE
0x0E 0x0E
0x0E 0x0E 0x0E
0x0E 0x0E
0x0E 0x0E,0x10
0x0E,0x10 0x0E 0x0E,0x10
0x0E 0x0E,0x10
0x0E,0x10 FLOW‐
BUS DATENTYP USINT USINT
BYTE UINT UINT
BYTE UINT
UINT UINT
USINT UINT EPATH
UINT EPATH
UINT Anmerkung DIENSTE DES OBJEKTS CONNECTION
OBJEKT CONNECTION 0x05 0x05 0x05 0x05 Seite 12 DIENST‐
DIENSTNAME CODE 0x05 Reset 0x09 Delete 0x0E 0x10 DIENSTBESCHREIBUNG Get_Attribute_Single
Set_Attribute_Single Dient zum Zurücksetzen aller rücksetzbaren Connection‐Objekte Dient zum Löschen aller Connection‐Objekte und zur Freigabe aller zugehörigen Ressourcen
Gibt den Inhalt des spezifizierten Attributs wieder Modifiziert einen Attributwert
DeviceNet interface 9.19.026 BRONKHORST® 3.3.4
Objekt Supervisor Klassencode: 30 HEX Dieses Objekt modelliert die Schnittstelle, Funktionen und das Verhalten im Zusammenhang mit der Verwaltung von Anwendungsobjekten für Geräte im Rahmen der „Hierarchy of Semiconductor Equipment Devices“. INSTANZATTRIBUTE DES OBJEKTS SUPERVISOR (Instanz = 1)
OBJEKT ATTRI‐
ATTRIBUTNAME SUPERVISOR BUT 0x30 0x01 Number of Attributes 0x30 0x02 Attribute List 0x30 0x03 Manufacturer’s Device Type
0x30 0x04 SEMI Standard Revision 0x30 0x05 Manufacturer’s Name 0x30 0x06 Manufacturer’s Model # 0x30 0x07 Digital MFC Software Revision Level 0x30 0x08 DeviceNet Hardware Revision Level 0x30 0x09 Manufacturer’s Serial Number
0x30 0x30 0x30 0x30 0x30 0x30 0x30 0x30 0x30 0x30 0x30 0x30 0x30 0x0A 0x0B 0x0C 0x0D 0x0E 0x0F 0x10 0x13 0x17 0x64 0x65 0x66 0x67 Device Configuration Device Status Exception Status Exception Detail Alarm Exception Detail Warning Alarm Enable Warning Enable Last Maintenance Date Running Hours Init Mode Monitor Default_Inp_IO_Assembly_Inst
Default_Outp_IO_Assembly_Inst DIENST‐ CODE
0x0E
0x0E 0x0E
0x0E 0x0E
0x0E 0x0E DATENTYP FLOW‐BUS Anmerkung USINT
20 Array of USINT SHORT‐STRING 113,1; Char[6] „MFM“ oder „MFC“
SHORT‐STRING
„E54‐0997“ SHORT‐STRING
„Bronkhorst High‐Tech“
SHORT‐STRING 113,2; Char[14] SHORT‐STRING 113,5; Char[5] „V6.XX“ 0x0E SHORT‐STRING
0x0E
SHORT‐STRING 113,3; Char[20] Eindeutige Seriennr. für BHT‐Instrumente
SHORT STRING 113,4; Char[16] Herstellerkonfiguration
USINT
BYTE STRUCT STRUCT BOOL 0‐1 BOOL
0‐1 DATE 113,11; Char[8] Wartungsdatum
UDINT
118,2
0‐65535 USINT 0,10 0,64,73,82 USINT 115,2 0: Messung = Sollwert
USINT
USINT 0x0E 0x0E
0x0E 0x0E 0x0E 0x0E, 0x10
0x0E, 0x10
0x0E 0x0E
0x0E, 0x10
0x0E, 0x10
0x0E, 0x10
0x0E, 0x10
113,7; Char[1] „C“ Device status (Gerätestatus)
Zustand
Attributwert 0 1 2 3 4 5 6 7‐50 51‐99 100‐255 Nicht definiert
Selbsttest
Ruhe
Selbsttest Ausnahme
Ausführung
Abbruch
Kritische Störung
Reserviert durch CIP
Gerätespezifisch
Herstellerspezifisch
Bit Exception Status (Ausnahmestatus)
Ausnahmestatus‐Bitmap, Bit 7 auf 0 Funktion
0 1 2 3 4 5 6 7 Gerätespezifische Definition 0 = Basismethode
Zustand Gerätealarm – allgemein Gerätealarm – spezifisch Herstelleralarm – spezifisch reserviert – eingestellt auf 0 Gerätewarnung – allgemein Gerätewarnung – spezifisch Herstellerwarnung – spezifisch 1 = Erweiterte Methode Seite 13 DeviceNet interface 9.19.026 BRONKHORST® DIENSTE DES OBJEKTS SUPERVISOR
OBJEKT SUPERVISOR 0x30 0x30 0x30 0x30 0x30 0x30 0x30 0x30 DIENST‐
DIENSTNAME CODE 0x05 Reset 0x06 Start 0x07 0x0E 0x10 0x4B 0x4C 0x4E DIENSTBESCHREIBUNG Setzt das Gerät in den Zustand Selbsttest zurück Startet die Geräteausführung, indem das Gerät in den Zustand Ausführung versetzt wird
Versetzt das Gerät in den Zustand Ruhe
Gibt den Inhalt des spezifizierten Attributs wieder Modifiziert einen Attributwert
Versetzt das Gerät in den Zustand Abbruch
Holt das Gerät aus dem Zustand Abbruch heraus Veranlasst das Gerät zur Durchführung einer Reihe diagnostischer Routinen
Stop Get_Attribute_Single Set_Attribute_Single Abort Recover Perform_Diagnostics 3.3.5
Objekt S‐Analog Sensor Klassencode: 31 HEX Das Objekt S‐Analog Sensor modelliert die Erfassung der Messwerte eines physischen Sensors in einem Gerät. INSTANZATTRIBUTE DES OBJEKTS ANALOG SENSOR (Instanz = 1) OBJEKT ANALOG SENSOR 0x31 0x31 0x31 0x31 0x31 0x31 ATTRI‐
ATTRIBUTNAME BUT 0x01 0x02 0x03 0x04 0x05 0x06 DIENST‐ CODE DATENTYP Number of Attributes 0x0E USINT Attribute List 0x0E Array of USINT Data Type 0x0E, 0x10
USINT
Data Unit 0x0E, 0x10 UINT Reading Valid 0x0E
BOOL
1
Sensor Value 0x0E INT or REAL 0x31 0x07 Status 0x0E BYTE 0x31 0x31 0x31 0x31 0x31 0x31 0x31 0x08 0x0A 0x11 0x12 0x14 0x1C 0x23 0x0E, 0x10
0x0E 0x0E, 0x10 0x0E, 0x10
0x0E, 0x10 0x0E
0x0E, 0x10 BOOL
INT INT INT
UINT UINT
UINT 0x31 0x31 Alarm Enable Full Scale Alarm Trip Point High Alarm Trip Point Low Alarm Settling Time Autozero status Gas Calibration Object Instance 0x69 Temperature 0x6A Density 0x0E
0x0E REAL
REAL 0x31 0x31 0x31 0x31 0x6B 0x6C 0x6D 0x6E 0x0E, 0x10
0x0E, 0x10 0x0E, 0x10
0x0E, 0x10 REAL
USINT REAL
USINT 0x31 Counter Value Counter Unit Index Counter Limit Counter Setpoint mode 0x6F Counter Setpoint 0x0E, 0x10
UINT
0x31 0x31 0x70 Counter Unit 0x71 Counter Mode 0x0E 0x0E, 0x10
STRING USINT
0x31 0x72 Counter Reset Mode 0x0E, 0x10
USINT
Seite 14 FLOW
Anmerkung ‐BUS
12 0xC3=INT, 0xCA=REAL 0x1001 = Counts, 0x1400 = sccm usw.
0 = ungültig, 1 = gültig 1,0 siehe Attribut 3 und 4 Bei Data Unit Counts liegt das Wertattribut im Bereich von 0..32767, wobei: 0 = kein Durchfluss/Druck 32000 = max. Durchfluss/Druck (100,0 %) 32767 = max. Durchfluss/Druck (102,4 %) Hinweis: 32767 ist der max. Durchfluss für Datentyp INT. Max. Durchfluss REAL = 41943,04 (131,07 %) 1 = Ausnahme Max‐Alarm, 2 = Ausnahme Min‐Alarm 97,1 97,2
97,7 32000 siehe Attribut 3 und 4 siehe Attribut 3 und 4 0‐65000, Alarmverzögerung (msek)
1 = beschäftigt, 0 = bereit 1‐8 1 = Medium 1 ausgewählt 33,7 Isttemperatur des Mediums (mini Cori)
116.1 Istdichte des Mediums (mini Cori)
5 104, 1 Aktueller Zählerstand 104, 2 Index der Zählereinheit Tabelle 104, 3 Zählergrenze
104, 5 0 = Keine Sollwertänderung 1 = Sollwertänderung auf Grenze erreicht 104, 6 Sollwert, wenn der Zähler‐Grenze erreicht
0..32000 wo 0 = 0% und 32000 = 100% 104, 7 Zählereinheit String 104, 8 0 = Zähler Aus 1 = Zähler Ein 2 = Zähler Ein, Bis zu begrenzen. 104, 9 Zähler‐Reset‐Modus (siehe Handbuch)
DeviceNet interface 9.19.026 BRONKHORST® 0x31 0x73 Counter Convergence 0x0E, 0x10 factor 0x74 Counter Controller 0x0E, 0x10 Gain 0x75 Reset 0x10
0x31 0x31 REAL 104, 10 104, 11 115, 8
REAL USINT
0.0 …. 1.0 (nur mini CORI‐FLOW) (nur mini CORI‐FLOW) 0 = Keine Aktion 1 = Zähler zurücksetzen 3 = Zähler zurücksetzen 4 = Reset‐und Stop‐Zähler 1
Hängt von dem Wert ab, der dem Attribut Data Type gegeben wurde. Ist der Wert dieses Attributs 0xC3, dann ist der ausgewählte Datentyp Integer. Ist der Wert dieses Attributs 0xCA, dann ist der ausgewählte Datentyp „single‐precision floating‐point“ nach IEEE‐754. Es erfolgt keine Anzeige, wenn die Zähler Vorgabemenge erreicht ist. Eine Vorgehensweise könnte z.B. sein: : Kontinuierliches Auslesen des Zählerstandes und Vergleich mit der Zählergrenze (Vorgabe). Wenn der Zählerwert >= Zählergrenze ist, ist die Vorgabemenge erreicht. DIENSTE DES OBJEKTS ANALOG SENSOR
OBJEKT ANALOG SENSOR 0x31 0x31 0x31 3.3.6
DIENSTCODE 0x0E 0x10 0x4B DIENSTBESCHREIBUNG Gibt den Inhalt des spezifizierten Attributs wieder
Modifiziert einen Attributwert Startet automatischen Nullpunktabgleich DIENSTNAME
Get_Attribute_Single Set_Attribute_Single
Zero Adjust Objekt S‐Analog Actuator Klassencode: 32 HEX Das Objekt S‐Analog Actuator modelliert die Schnittstelle zu einem physischen Stellantrieb in einem Gerät. INSTANZATTRIBUTE DES OBJEKTS ANALOG ACTUATOR (Instanz = 1)
OBJEKT ANALOG ACTUATOR 0x32 0x32 0x32 0x32 0x32 0x32 ATTRI‐
ATTRIBUTNAME BUT 0x32 0x32 0x32 DIENST‐ CODE DATENTYP FLOW‐
Anmerkung BUS 0x01 0x02 0x03 0x04 0x05 0x06 Number of Attributes Attribute List Data Type Data Units Override Actuator Value (valve) 0x0E 0x0E
0x0E, 0x10 0x0E, 0x10
0x0E, 0x10 0x0E, 0x10
USINT Array of USINT
USINT UINT
USINT INT or REAL1
7 0xC3=INT, 0xCA=REAL 0x1001 = Counts, 0x1007 = %
siehe Attribut 3 und 4 Bei Data Unit Counts liegt das Wertattribut im Bereich von 0..32767, wobei: 0 = Ventil geschlossen 32767 = Ventil voll geöffnet
immer 0
114,1
0x07 0x15 0x16 Status
Safe State Safe Value 0x0E
0x0E, 0x10 0x0E, 0x10
BYTE
USINT INT
114,6
1
Hängt von dem Wert ab, der dem Attribut Data Type gegeben wurde. Ist der Wert dieses Attributs 0xC3, dann ist der ausgewählte Datentyp Integer. Ist der Wert dieses Attributs 0xCA, dann ist der ausgewählte Datentyp „single‐precision floating‐point“ nach IEEE‐754. DIENSTE DES OBJEKTS ANALOG ACTUATOR
OBJEKT ANALOG ACTUATOR 0x32 0x32 DIENSTCODE 0x0E 0x10 DIENSTNAME
Get_Attribute_Single
Set_Attribute_Single DIENSTBESCHREIBUNG
Gibt den Inhalt des spezifizierten Attributs wieder
Modifiziert einen Attributwert Seite 15 DeviceNet interface 9.19.026 BRONKHORST® 3.3.7
Objekt S‐Single Stage Controller Klassencode: 33 HEX Das Objekt S‐Single Stage Controller modelliert ein geschlossenes Regelkreissystem in einem Gerät. INSTANZATTRIBUTE DES OBJEKTS CONTROLLER (Instanz = 1)
OBJEKT SINGLE STAGE CONTROLLER 0x33 ATTRI‐
BUT 0x01 ATTRIBUTNAME 0x33 0x33 0x33 0x33 0x33 0x02 0x03 0x04 0x05 0x06 Number of Attributes Attribute List Data Type Data Units Control Mode Setpoint 0x33 0x33 0x0A 0x13 Status Ramp Rate DIENST‐ CODE DATENTYP FLOW‐
Anmerkung BUS 0x0E USINT 6 0x0E
0x0E, 0x10 0x0E, 0x10 0x0E, 0x10
0x0E, 0x10 Array of USINT
USINT UINT USINT
1
INT oder REAL 0xC3=INT, 0xCA=REAL 0x1001 = Counts, 0x1400 = sccm usw.
1,1 0x0E 0x0E, 0x10
BYTE UDINT
1,2
siehe Attribut 3 und 4 Bei Data Unit Counts liegt das Wertattribut im Bereich von 0..32000, wobei: 0 = min. Sollwert (0 %) 32000 = max. Sollwert (100 %)
Sollwertkurve in msek (max. 3000000 msek) 1
Hängt von dem Wert ab, der dem Attribut Data Type gegeben wurde. Ist der Wert dieses Attributs 0xC3, dann ist der ausgewählte Datentyp Integer. Ist der Wert dieses Attributs 0xCA, dann ist der ausgewählte Datentyp „single‐precision floating‐point“ nach IEEE‐754. Seite 16 DeviceNet interface 9.19.026 BRONKHORST® DIENSTE DES OBJEKTS CONTROLLER
OBJEKT SINGLE STAGE CONTROLLER 0x33 0x33 DIENST‐
CODE 0x0E 0x10 DIENSTNAME DIENSTBESCHREIBUNG Get_Attribute_Single Set_Attribute_Single
Gibt den Inhalt des spezifizierten Attributs wieder Modifiziert einen Attributwert
3.3.8
Objekt S‐Gas Calibration Klassencode: 34 HEX Das Objekt S‐Gas Calibration beeinflusst das Verhalten einer zugehörigen Objektinstanz S‐Analog Sensor. KLASSENATTRIBUTE DES OBJEKTS GAS CALIBRATION (Instanz = 0) OBJEKT GAS ATTRI‐
CALIBRATION BUT 0x34 0x02 ATTRIBUTNAME DIENSTCODE 1
Max Instance 0x0E FLOW‐
BUS
DATENTYP UINT Anmerkung 8 1
Dies ist die Gesamtzahl der Prozessgase, für die das Gerät derzeit kalibriert ist. INSTANZATTRIBUTE DES OBJEKTS GAS CALIBRATION (Instanz = 1…8) OBJEKT GAS CALIBRATION 0x34 0x34 0x34 0x34 0x34 0x34 ATTRI‐
BUT 0x01 0x02 0x03 0x04 0x05 0x06 0x34 0x08 ATTRIBUTNAME Number of attributes Attribute List Gas Standard number Valid Sensor instance Gas Symbol Full Scale Calibration Date DIENST‐
CODE
0x0E 0x0E
0x0E 0x0E 0x0E
0x0E DATENTYP FLOW‐BUS USINT Array of USINT
UINT UINT SHORT STRING
STRUCT 1,17; Char[10]
0x0E
DATE
113,9; Char[8]
Anmerkung 6 siehe Liste von SEMI
1 Mediumname Endkapazität (REAL), Kapazitätseinheit (UINT)
1
Die Gaskalibrierung wird durch ein Polynom dritten Grades (y=a+bx+cx²+dx³) dargestellt. Dieses Polynom bewirkt die Linearisierung, die zur Erreichung der gewünschten Genauigkeit erforderlich ist. Es können bis zu 8 Polynome für verschiedene Medien gespeichert werden. Jedes Medium hat seine eigene Instanz (1...8). DIENSTE DES OBJEKTS GAS CALIBRATION
OBJEKT GAS CALIBRATION 0x34 0x34 DIENSTCODE 0x0E 0x10 DIENSTNAME DIENSTBESCHREIBUNG Get_Attribute_Single
Set_Attribute_Single Gibt den Inhalt des spezifizierten Attributs wieder
Modifiziert einen Attributwert Seite 17 DeviceNet interface 9.19.026 BRONKHORST® 3.3.9
Elementare Datentypen In diesem Abschnitt werden die Spezifikationssyntaxen der Datentypen, die Wertbereiche der Datentypen und die möglichen Aktionen für die definierten Datentypen beschrieben. Tabelle 2‐18: AUSWAHL ELEMENTARER DATENTYPEN
Schlüsselwort Beschreibung Bereichsminimum
Bereichsmaximum BOOL Booleesch 0
1
SINT Kurze Ganzzahl ‐128 127 INT Ganzzahl ‐32768
32767 USINT UINT UDINT REAL DATE BYTE WORD STRING SHORT_STRING Kurze Ganzzahl ohne Vorzeichen
Ganzzahl ohne Vorzeichen
Doppelte Ganzzahl ohne Vorzeichen
Gleitkomma Nur Datum Bitfolge – 8 Bit Bitfolge – 16 Bit Zeichenfolge (1 Byte pro Zeichen)
Zeichenfolge (1 Byte pro Zeichen, 1 Byte Längenkennung) 0 255 0 65535 0 2^32‐1 „single‐precision floating‐point“ nach IEEE‐754 D#1972‐01‐01 D#2151‐06‐06 (65536 Tage)
Siehe IEC1131‐3
Siehe IEC1131‐3
Seite 18 DeviceNet interface 9.19.026 BRONKHORST® 3.4 POLLED I/O 3.4.1
Darstellung Alle oben in den Tabellen 2‐1 bis 2‐16 aufgeführten Attribute sind über Explicit Messaging zugänglich. Bei Vorhandensein einer expliziten Verbindung kann auch eine Polled I/O‐Verbindung eingerichtet werden und koexistieren. Sobald die Polled I/O‐Verbindung eingerichtet ist, ist das Gerät in der Lage, Polled I/O‐Anfragen anzunehmen und zu verarbeiten. Wurde z.B. Instanz Nr. 7 als Output I/O Assembly‐Instanz ausgewählt, werden zwei Datenbytes, die den neuen Sollwert darstellen, an die Polled I/O‐Anfrage wegen der Einstellung eines Sollwerts angehängt. Wäre das Attribut Data Unit 0x1001 als Code für „Counts“, dann wäre der Wert der Sollwertbytes eine Ganzzahl mit Vorzeichen, wobei 0x700 (*) 100 % Durchfluss und 0x0000 Durchfluss 0 % darstellt. Wird eine Polled I/O‐
Anfrage empfangen und ist Instanz Nr. 2 als Input I/O Assembly‐Instanz eingestellt, dann reagiert der DeviceNet‐
Massedurchflussregler mit einer Polled I/O‐Antwort, die wie nachstehend beschrieben 3 Datenbytes überträgt: Datenfeld einer Polled I/O‐Antwort mit Counts als Data Unit
Byte 0: Ausnahmestatus BYTE Byte 1: Byte 2: Durchflussanzeige Durchflussanzeige (LSB)
(MSB)
INT (0x7D00 = 100 %)
Datenfeld einer Polled I/O‐Anfrage mit Counts als Data Unit
Byte 0: Byte 1: Neuer Sollwert (LSB)
Neuer Sollwert (MSB)
INT (0x7D00 = 100 %) Zu beachten ist, dass bei Auswahl von „Counts“ für das Attribut Data Unit des Objekts Analog Sensor and Controller (d.h. der Wert dieses Attributs ist 0x1001) die Bytes für Angegebener Durchfluss in der Polled I/O‐Antwort die gleiche Information darstellen wie die Bytes für Neuer Sollwert in der Polled I/O‐Anfrage (d.h. 0x0000 bedeutet 0 % Durchfluss und 0x7000(*) bedeutet 100 % Durchfluss). Sind jedoch das Attribut Data Unit des Sensors und das Objekt Setpoint 0x1400, dann wird der Wert der Durchflussanzeige und des Sollwerts in Standardkubikzentimetern (SCCM) dargestellt. Beachten Sie, dass Sollwert und Durchflussanzeige auf verschiedene Einheiten eingestellt werden können (d.h. Counts für den Sollwert und SCCM für die Durchflussanzeige oder umgekehrt). Da die Attribute von Durchflussanzeige und Sollwert ganzzahlig sind, kann der Wert dieser Attribute bei Verwendung von SCCM 32767 SCCM nicht überschreiten. Deshalb darf der SCCM‐Modus nicht für Massedurchflussregler benutzt werden, deren Messbereichsendwert 32767 SCCM überschreitet oder die auf Endwerte in SLM‐Einheiten eingestellt sind. Datenfeld einer Polled I/O‐Antwort mit SCCM als Data Unit
Byte 0: Ausnahmestatus BYTE Byte 1: Byte 2: Durchflussanzeige Durchflussanzeige (LSB)
(MSB)
INT (0 bis Endwert)
Datenfeld einer Polled I/O‐Anfrage mit SCCM als Data Unit
Byte 0: Neuer Sollwert (LSB) Byte 1: Neuer Sollwert (MSB)
INT (0 bis Endwert)
Die Tabellen oben zeigen einige Beispiele für die Polled I/O‐Einstellung. Der Benutzer kann aus acht (8) I/O Assembly‐
Instanzen wählen, 4 für Eingänge, 4 für Ausgänge. Diese Instanzen sind im Dokument „MFC Device Profile“ festgelegt. Weitere Informationen finden Sie im nächsten Abschnitt. (*) 100 % Messwertanzeige für Instrumente von Bronkhorst entspricht 0x7D00 (signed integer). Der maximale Wert der Messung beträgt 102,4 %, was 0x7FFF entspricht. Andere Hersteller können andere Bereiche für den Messwert verwenden. Über Full Scale: Attribut 0x0A des Objekts 0x31, Analog Sensor, kann der signed integer‐Wert für 100 % ausgelesen werden. Seite 19 DeviceNet interface 9.19.026 BRONKHORST® Weiterhin kann der Benutzer mit dem Attribut Data Type (0x03) und dem Attribut Data Unit (0x04) des Objekts Sensor (0x31) und des Objekts Controller (0x33) eine der folgenden Einstellungen sowohl für Explicit Messaging als auch für Polled I/O auswählen (Abschnitt 4.2.2 zeigt eine komplette Liste der verfügbaren Data Units, die nachstehenden Einstellungen sind nur Beispiele): Beispiel 1 (Class ID: 0x31, Data Type: 0xC3, Data Unit: 0x01 0x10): Ganzzahl mit Vorzeichen, Counts, Durchflussanzeige Beispiel 2 (Class ID: 0x31, Data Type: 0xC3, Data Unit: 0x00 0x14): Ganzzahl mit Vorzeichen, SCCM, Durchflussanzeige Beispiel 3 (Class ID: 0x31, Data Type: 0xCA, Data Unit: 0x01 0x10): „single‐precision floating‐point“, Counts, Durchflussanzeige Beispiel 4 (Class ID: 0x31, Data Type: 0xCA, Data Unit: 0x00 0x14): „single‐precision floating‐point“, SCCM, Durchflussanzeige Beispiel 5 (Class ID: 0x33, Data Type: 0xC3, Data Unit: 0x01 0x10): Ganzzahl mit Vorzeichen, Counts, Sollwert Beispiel 6 (Class ID: 0x33, Data Type: 0xC3, Data Unit: 0x00 0x14): Ganzzahl mit Vorzeichen, SCCM, Sollwert Beispiel 7 (Class ID: 0x33, Data Type: 0xCA, Data Unit: 0x01 0x10): „single‐precision floating‐point“, Counts, Sollwert Beispiel 8 (Class ID: 0x33, Data Type: 0xCA, Data Unit: 0x00 0x14): „single‐precision floating‐point“, SCCM, Sollwert Bei Polled I/O‐Nachrichten kann nur Data Type gewählt werden. Das Attribut Data Unit wird automatisch gesetzt, wenn Polled I/O gestartet wird (bei Empfang der ersten Daten der Polled I/O‐Anfrage). Die Einstellung für Data Unit wird durch die ausgewählte I/O Assembly‐Instanz bestimmt (siehe Abschnitt 3.5.1, Verfügbare Datenkombinationen für Polled I/O). Die Attribute Data Type und Data Unit können nur eingestellt werden, wenn sich der Massedurchflussregler im Ruhezustand befindet. Ist der Regler nicht in diesem Zustand (d.h. im Ausführungszustand) muss der Benutzer den Dienst Stop (0x07) der Instanz (0x01) des Objekts Supervisor (0x30) nutzen, um dem Regler den Übergang in den Ruhezustand zu ermöglichen, damit die Änderung vorgenommen werden kann. Nach dem Einstellen des Attributs kann der Benutzer den Dienst Start (0x06) desselben Objekts und derselben Instanz nutzen, um wieder in den Ausführungszustand zu gelangen. Objekt 30 Instanz 1 Beispiel 1: Dienstcode 0x07 31 31 30 1 1 1 0x10 0x10 0x06 Objekt 30 Instanz 1 33 33 30 1 1 1 Seite 20 Beispiel 2: Dienstcode 0x07 0x10 0x10 0x06 Programmierung des Instruments mit Option 1 oben Attribut
Wert
Beschreibung
Stop: Instrument gelangt in den Ruhezustand; grüne LED leuchtet lange auf: 2 Sek. an, 0,1 Sek. aus 0x03
0xC3
Data Type = INT
0x04
0x01 0x10 Data Unit = COUNT
Start: Instrument gelangt in den Ausführungszustand; grüne LED dauerhaft an Programmierung des Instruments mit Option 8 oben Attribut
Wert
Beschreibung
Stop: Instrument gelangt in den Ruhezustand;
grüne LED leuchtet kurz auf: 2 Sek. an, 0,1 Sek. aus 0x03
0xCA
Data Type = REAL
0x04
0x00 0x14
Data Unit = SCCM
Start: Instrument gelangt in den Ausführungszustand; grüne LED dauerhaft an DeviceNet interface 9.19.026 BRONKHORST® 3.5 GERÄTEKONFIGURATION 3.5.1
Verfügbare Datenkombinationen für Polled I/O Mit Hilfe der EDS‐Datei im DeviceNet‐Konfigurationsprogramm des Masters stehen folgende I/O‐Kombinationen zur Verfügung (I/O Assembly‐Instanzen): Eingänge (Inputs): 1. Exception Status + Flow Datentyp: integer (0xC3) 2. Exception Status + Flow + Setp + Override + Valve signal Datentyp: integer (0xC3) (0xCA) 3. Exception Status + Flow Datentyp: float 4. Exception Status + Flow + Setpoint + Override + Valve Datentyp: float (0xCA) Ausgänge (Outputs): 1. Setpoint Datentyp: integer (0xC3) 2. Override + Setpoint Datentyp: integer (0xC3) 3. Setpoint Datentyp: float (0xCA) 4. Override + Setpoint Datentyp: float (0xCA) 3.5.2
Verfügbare Parameterdaten Mit Hilfe der EDS‐Datei im Konfigurationsprogramm des Masters stehen folgende Parameter für die individuelle Anpassung zur Verfügung: 1. Polled I/O (input) : Auswahl der I/O Assembly‐Instanz für Eingang (Datenkomb. Polled I/O) 2. Polled I/O (output) : Auswahl der I/O Assembly‐Instanz für Ausgang (Datenkomb. Polled I/O) : Einstellung des Reglers auf Ruhe, Ventil aus, Spülen oder normalen 3. Control mode Sollwert 4. Setpoint ramp rate (msec) : Einstellung der Anstiegsrate des Sollwerts auf 0…3000000 msek 5. Fluid number : Auswahl der gewünschten Kalibrierung/Mediumnr.: 1…8 6. Alarm : Ein‐ oder Ausschalten von Alarmen 7. Alarm delay (msec) : Einstellung der Alarmverzögerungszeit im Bereich 0…65000 msek Seite 21 Die Parameter „Polled I/O (input)“ und „Polled I/O (output)“ müssen immer auf den richtigen Wert eingestellt sein. Dadurch wird die Datenkombination für Polled I/O (I/O Assembly‐Instanz) bestimmt. Wenn die Kommunikation mit dem Gerät nicht gestartet werden kann, prüfen Sie immer diese zwei Einstellungen! DeviceNet interface 9.19.026 BRONKHORST® 4 OBJEKTBESCHREIBUNG 4.1 OBJEKT SUPERVISOR 4.1.1
FLOW‐BUS‐Schnittstelle (über RS232) Um auf ein Gerät über RS232 einwirken zu können, ist ein neuer „control mode“ hinzugefügt worden: CTRL_RS232 (18). Dieser entspricht CTRL_FB (0), doch in diesem Fall vollzieht das Gerät immer den Übergang in den Zustand Ausführung (keine Startanfrage oder Empfang von I/O‐Daten erforderlich). CTRL_RS232 ermöglicht also die Eingabe von Sollwerten, ohne dass eine DeviceNet‐Verbindung notwendig ist. Das Gerät entspricht dem ODVA‐Profil nur, wenn der Regelmodus CTRL_FB (0) ist. Wenn zur Einwirkung über RS232 übergegangen wird, ist es möglich, den Wert 18 an den Parameter „control mode“ zu senden (FLOW‐BUS: proc1, par4 oder FLOWDDE: Parameter 12). Von da an können Sollwerte eingegeben werden, ohne dass diese durch den sicheren Zustand verworfen werden. Dieser control mode bleibt bis zum nächsten Hochfahren erhalten. Control mode = 18 wird nicht im nichtflüchtigen Speicher hinterlegt. Bei jedem Einschalten wird das Instrument normal auf control mode = 0 eingestellt. Der sichere Zustand ist aktiv, wenn sich das Gerät nicht im Zustand AUSFÜHRUNG befindet. Die Funktionalität des RS232 FLOW‐BUS „control mode“‐Parameters ist nicht die gleiche wie beim Attribut Control Mode im Objekt Single State Controller (Attribut 0x05, Objekt 0x33). 4.1.2
Auswahl von I/O Assembly‐Instanzen Die Attribute 0x66 und 0x67 können verwendet werden, um die I/O Assembly‐Instanzen für die Polled I/O‐Verbindung auszuwählen (siehe auch Polled I/O‐Eingangs‐/Ausgangsparameter in der EDS‐Datei). DeviceNet
Input I/O Assembly
Obj. 0x30, Attr. 102
Instanz
0 2
1 6
2 14
3 18
DeviceNet
Output I/O Assembly
Obj. 0x30, Attr. 103
Instanz
0 7
1 8
2 19
3 20
Seite 22 DeviceNet interface 9.19.026 BRONKHORST® 4.1.3
Exception Status Exception status (Ausnahmestatus) ist ein einziges Byte, das den Status von Alarmen und Warnungen anzeigt. Wenn 128 angezeigt wird, ist alles in Ordnung. Dies bedeutet, dass die erweiterte Methode für den Ausnahmestatus angewendet wird. Bit Bedeutung
0 Gerätealarm –allgemein
1 Gerätealarm – spezifisch
2 Herstelleralarm – spezifisch
3 reserviert
4 Gerätewarnung – allgemein
5 Gerätewarnung – spezifisch
6 Herstellerwarnung – spezifisch
7 1 = Erweiterte Methode
Nähere Informationen finden Sie in der DeviceNet‐Spezifikation. 4.2 SINGLE STAGE CONTROLLER 4.2.1
Control Mode Control Mode wird wie folgt umgesetzt: Control Mode
0 (Normal)
1 (Schließen)
2 (Öffnen)
3 (Halten)
4 (Sicherer Zustand)
Setpoint‐Wert
eingestellt durch Attribut 6 (Setpoint) 0
max. Wert
zuletzt verwendeter Wert
(nicht unterstützt)
Wenn das Attribut Override des analogen Stellglieds (Objekt 0x32, Attribut 0x05) auf einen anderen Wert als 0 eingestellt ist, setzt es sich über das Attribut Mode hinweg. Seite 23 DeviceNet interface 9.19.026 BRONKHORST® 4.2.2
Setpoint Für die Objekte Analog Sensor und Single Stage Controller werden die folgenden Datentypen und Dateneinheiten für Werte und Alarmniveaus unterstützt. Zu beachten ist, dass Datentyp und Dateneinheit nur geändert werden können, wenn sich das Gerät nicht im Ausführungsmodus befindet. Folgende Dateneinheiten werden unterstützt (je nach Sensortyp, der dem Kalibrierprotokoll zu entnehmen ist): Sensortyp Unterstützte Einheiten
0 (Druck) 0x1001 (Counts) 1 (Flüssigkeitsvolumen)
2 (Massedurchfluss) 3 (Gasvolumen) 4 (Sonstiges) 5 (Temperatur) 0x1007 (Prozent) [nicht für Sensorwert] 0x1300 (psi) 0x1301 (Torr) 0x1303 (mm Hg) 0x1305 (cm H2O) 0x1307 (bar) 0x1308 (mbar) 0x1309 (Pa) 0x130A (kPa) 0x130B (atm) 2
0x130C (gf/cm ) 0x0800 (cm Hg) 2
0x0801(kgf/cm ) 0x1001 (Counts) 0x1007 (Prozent) [nicht für Sensorwert] 0x0900 (l/min) 0x0901 (ml/h) 0x0902 (ml/min) 0x0903 (l/h) 0x0904 (mm3/s) 3
0x0905 (cm /min) 0x1001 (Counts) 0x1007 (Prozent) [nicht für Sensorwert] 0x1404 (kg/s) 0x140E (mg/min) 0x140F (g/min) 0x1410 (kg/h) 0x0A00 (kg/min) 0x0A01 (g/h) 0x0A02 (g/s) 0x0A03 (mg/h) 0x0A04 (mg/s) 0x1001 (Counts)
0x1007 (Prozent) [nicht für Sensorwert] 0x1400 (sccm) 0x1401 (slm) 0x0B00 (ln/min) 0x0B01 (mln/h) 0x0B02 (mln/min) 0x0B03 (ln/h) 3
0x0B04 (m n/h) 0x0B05 (mls/min) 0x0B06 (mls/h) 0x0B07 (ls/h) 0x0B08 (m3s/h) 0x0B09 (ls/min) 0x1001 (Counts) 0x1007 (Prozent) [nicht für Sensorwert]
0x1001 (Counts)
0x1007 (Prozent) [nicht für Sensorwert] 0x1200 (°C) 0x1201 (°F) 0x1202 (K) Die folgenden Datentypen werden unterstützt: Seite 24 DeviceNet interface 0xC3 (INT) 0xCA (REAL) 9.19.026 BRONKHORST® 4.3 OBJEKT ANALOG SENSOR 4.3.1
Sensor Value Siehe Attribut Setpoint unter Single Stage Controller oben. 4.3.2
Alarm Enable Das Attribut Alarm Enable des Objekts Analog Sensor ist mit propar 97;3 verknüpft (Alarmmode). FLOW‐BUS
DeviceNet
Alarmmode
Proz. 97; Par. 3
ALRM_OFF (ALRM_RESPONSE) (ALRM_POWERFAILURE) ALRM_MINMAX Alarm Enable
Obj. 0x31, Attr. 8
0 (aus)
1 (ein)
Wird 0 als Attribut Alarm Enable eingetragen, wird der interne Alarmmodus immer auf ALRM_OFF gesetzt. Die Modi ALRM_RESPONSE und ALRM_POWERFAILURE können über RS232 eingestellt werden, nicht über DeviceNet. 4.3.3
Weitere Informationen sind im Handbuch „9.19.023 Betriebsanleitung für digitale Instrumente“ enthalten. Dieses Dokument finden Sie unter: http://www.bronkhorst.com/en/downloads/instruction_manuals/ Alarm Trip Points Das Attribut Alarm_Trip_Point_Low ist mit propar 97/2 (Min. limit) verknüpft. Der gültige Bereich ist [0, 32000]. Das Attribut Alarm_Trip_Point_High ist mit propar 97/1 (Max. limit) verknüpft. Der gültige Bereich ist [0, 32000]. Werte außerhalb des gültigen Bereichs werden auf den nächsten Wert innerhalb des gültigen Bereichs gerundet. Zu beachten ist, dass die Trip Point‐Werte von den ausgewählten Datentypen/‐einheiten abhängen. Für den Maximalwert werden folgende Einträge verwendet: FLOW‐BUS
DeviceNet
Max limit Proz. 97; Par. 1
0 (aus)
1 32000
Alarm Trip Point High Obj. 0x31, Attr. 17
32000 0 31999
4.3.4
Gas Calibration Object Instance Gibt an, welche Gas Calibration Object Instance für dieses Objekt aktiv ist. Der Wert dieses Attributs entspricht (Fluidnummer+1). Der Wert 0 (deaktiviert) wird nicht unterstützt. 4.4 OBJEKTINSTANZ ANALOG ACTUATOR 4.4.1
Actuator Value Die folgenden Dateneinheiten werden unterstützt: 0x1001 (Counts): 0 = Ventil geschlossen, 32767 = Ventil voll geöffnet 0x1007 (Prozent): 0 = Ventil geschlossen, 100 = Ventil voll geöffnet Die folgenden Datentypen werden unterstützt: 0xC3 (INT) 0xCA (REAL) Seite 25 DeviceNet interface 9.19.026 BRONKHORST® 4.4.2
Override Das Attribut Override wird wie folgt umgesetzt: Override 0 (Normal) 1 (Schließen) 2 (Öffnen) 3 (Halten) 4 (Sicherer Zustand)
Wert zum Ventil
eingestellt durch Attribut 6 (Actuator Value) 0
max. Wert
zuletzt verwendeter Wert
Siehe Abschnitt 4.4.3.
4.4.3
Safe State In der folgenden Tabelle werden die implementierten Werte des Ventilausgangs aufgezeigt. Zuordnung sicherer Zustand: Safe State Wert zum Ventil
0 (null/aus) 0
1 (Endwert/ein) max. Wert
2 (letzten Wert halten)
zuletzt verwendeter Wert
3 (sicheren Wert Sicherer Wert (Obj. 0x32, Attr. 0x16) verwenden) 4.5 OBJEKTINSTANZ GAS CALIBRATION 4.5.1
Gas Standard Number Der Abruf der Gasstandardnummer wird wie folgt umgesetzt: die ersten 2 Buchstaben des Mediumnamens werden in eine Dezimalzahl übersetzt. Diese Zahl wird als Gas Standard Number ausgegeben. 4.5.2
Gas Symbol Der Mediumname wird als Gas Symbol ausgegeben. 4.6 FEHLERERKENNUNG IM NETZWERK Wird ein Netzwerkfehler erkannt, während sich das System im Ausführungszustand befindet, wird es in den Ruhezustand oder den Zustand Kritische Störung versetzt. In diesen Zuständen wird das Ventil in den sicheren Zustand versetzt (siehe Attribut Safe State im Objekt Analog Actuator). Stellt das Gerät fest, dass keine Busspannung vorhanden ist, wird das Netzwerk abgeschaltet und die Kommunikation wird erst dann wieder aufgenommen, wenn die Busspannung wieder anliegt. Solche Fehler werden durch die LEDs auf dem Instrument angezeigt. Siehe das Kapitel „Fehlersuche“. Seite 26 DeviceNet interface 9.19.026 BRONKHORST® 4.7 BUSDIAGNOSEN Eine „propar (FLOW‐BUS) variable“ (Prozess 125, Parameter 20) kann verwendet werden, um einen String mit Busdiagnosen abzurufen. Dieser mit Null abgeschlossene String enthält 13 Byte Daten und wird nachstehend beschrieben. Layout des Busdiagnosestrings für DeviceNet: Byte‐ Beschreibung Diagnosewert Erläuterung feld 0 ces_state 0 Fehler aktiv CAN Error State 1 2 0 0 1 2 3 4 1 2 ces_event nas_state 3 nas_event 0 1 4 sos_state 5 sos_event 6 diag_bits 2 3 4 5 0 1 2 3 4 5 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 Bit 0 Bit 1 Bit 2 Bit 3 Bit 4 Bit 5 Bit 6 Bit 7 Bit 8 Bit 9 Bit 10 Bit 11 Bit 12 Bit 13 Bit 14 Bit 15 8 9 10 Fehler passiv
Busausfall keine Ereignisse (immer 0)
online Warten auf Meldung zu Test auf doppelte MAC‐ID
Senden von Meldung zu Test auf doppelte MAC‐ID
nicht vorhanden
Kommunikationsstörung
Anforderung/‐antwort Test auf doppelte MAC‐ID nicht empfangen (num_reties = 1)
Anforderung/‐antwort Test auf doppelte MAC‐ID nicht empfangen (num_reties = 0)
Anforderung Test auf doppelte MAC‐ID empfangen
Antwort Test auf doppelte MAC‐ID empfangen
Hochfahren/Reset
Busausfall erkannt Ausführung Ruhe Abbruch Selbsttest Selbsttest Ausnahme
Kritische Störung
Empfang der ersten gültigen I/O‐Daten
I/O‐Verbindung Time‐out
I/O‐Verbindung gelöscht
Startanforderung
Abbruchanforderung
Stoppanforderung
Resetanforderung
Wiederherstellungsanforderung
Selbsttest bestanden
Selbsttest fehlgeschlagen
Dieagnoseanforderung durchführen
Spannung angelegt
kritische Störung aus beliebigem Zustand
CES‐Zustand, Fehler passiv
CES‐Zustand, Busausfall
NAS‐Zustand, Kommunikationsstörung
NAS‐Ereignis aufgetreten, Anforderung Test auf doppelte MAC‐
ID empfangen
NAS‐Ereignis aufgetreten, Antwort Test auf doppelte MAC‐ID empfangen SOS‐Zustand, kritische Störung
SOS‐Ereignis aufgetreten, I/O‐Verbindung Time‐out
SOS‐Ereignis aufgetreten, I/O‐Verbindung gelöscht
SOS‐Ereignis aufgetreten, Selbsttest fehlgeschlagen
SOS‐Ereignis aufgetreten, kritische Störung aus beliebigem Zustand Empfangswarteschlangenüberlauf
Sendewarteschlangenüberlauf
CAN‐Überlauf
explizite Verbindung Time‐out
DeviceNet Reset
Bus‐Sense‐Fehler (24 V Erkennung)
AnSens Data Type (Attr.:0x31/1/3) AnAct Data Type (Attr.:0x32/1/3) Contrl Data Type (Attr.: 0x33/1/3) Seite 27 DeviceNet interface Länge
1
CAN Error State‐Ereignis Network Access State 1
1
Network Access State 1
Anforderung/‐antwort Test auf doppelte MAC‐ID nicht empfangen (num_reties = 1) 1
Supervisor Object State‐Ereignis
1
Diagnosebits (werden automatisch zurückgesetzt) 2
Analog Sensor Data Type 1
Actuator Data Type 1
Controller Data Type 1
9.19.026 BRONKHORST® 11 12 Default Inp IO (Attr.: 0x30/1/102) Default Outp IO (Attr.: 0x30/1/103) Aktuelle Assembly‐Instanz (Input)
1
Aktuelle Assembly‐Instanz (Output) 1
4.8 SERIAL NUMBER Die DeviceNet‐Seriennummer (Attribut 6 des Objekts Identity) muss in Kombination mit der Hersteller‐ID eindeutig sein. In unserer Implementierung wird diese Nummer aus dem String der Seriennummer von Bronkhorst (propar Prozess 113, Parameter 3) berechnet. Layout des Strings Seriennummer: „AB2#####NNP“ Bedeutung: AB = Jahr A = „M“ : Jahr 2000‐2099 B = „0“ – „99“ : Jahr‐Modulo 100 2 = immer „2“ (zeigt, dass ein Auftrag eingegangen ist) ##### = 4‐ oder 5‐stellige Auftragsnummer (0000 bis 9999 oder 00000 bis 99999) NN = optionaler Code aus 1 oder 2 Buchstaben (zum Beispiel „A“, „B“ oder „AA“ usw.) „A“ = 0, „B“ = 1, „Z“ = 25, „AA“ = 26, „AZ“ = 51, „IV“ = 255 P = optionale laufende Nummer („0“ bis „9“) NN und P sind optional und können weggelassen werden. In dem Fall werden sie als 0 angenommen. Berechnung der DeviceNet‐Seriennummer (0x01/1/6, UDINT) Die DeviceNet‐Seriennummer wird wie folgt berechnet: Wert Bereich Bits (a) (Jahr‐2000) 0 ‐ 19 5 (b) Auftragsnummer 0 ‐ 52427 (c) Laufende Nummer 0 ‐ 9 (bc) (Auftragsnummer * 10) + laufende Nummer 0 ‐ 524279 19 (d) Code 0 ‐ 255 8 Die DeviceNet‐Seriennummer wird durch bitweise Verkettung von (a), (bc) und (d) berechnet. Daraus ergibt sich ein 32‐Bit‐Wert. Hinweis: Wenn der String der Seriennummer nicht gemäß obigem Schema ausgefüllt wird, ergibt sich eine DeviceNet‐
Seriennummer, die nicht mehr eindeutig ist. Seite 28 DeviceNet interface 9.19.026 BRONKHORST® 5 EDS‐DATEI Zur Unterstützung der Benutzer bei der Konfiguration der Polled I/O‐Kommunikation wird eine EDS‐Datei (Electronics Data Sheet) zur Verfügung gestellt. Jede Art von DeviceNet‐Instrument sollte eine eigene EDS‐Datei mit Instrumentspezifikationen haben, durch die der Master‐Konfigurationssoftware mitgeteilt wird, welche Möglichkeiten/Eigenschaften die Instrumente/Slaves dem Master bieten. Für Mess‐ und Regelgeräte von Bronkhorst heißt diese Datei BHT_DMFC.EDS. Diese Datei steht auf der CD Multibus‐Dokumentation/Softwaretool zur Verfügung. Die EDS‐Datei ist eine Textdatei, die Folgendes enthält: Informationen zur Identifikation:  Modellname: „Bronkhorst meter/controller“  Herstellername: „Bronkhorst High‐Tech B.V.“  Hersteller‐ID: 706 Informationen zur Einstellung:  I/O‐Eigenschaftensektion, enthält die verfügbaren Polled I/O‐Kombinationen (I/O Assembly‐Instanzen)  Parametersektion, die Konfigurationssoftware benutzt diese Sektion, um ein Dialogfeld zu erzeugen, in dem der Benutzer Instrumentparameter für die individuelle Anpassung eingeben kann (siehe Abschnitt 2.5.2). Nach dem Start Ihrer Master‐Konfigurationssoftware sollte diese EDS‐Datei geladen/importiert/kopiert werden. Dies ist nur einmal notwendig (bis zu einer eventuellen nächsten Revision der Datei). Seite 29 DeviceNet interface 9.19.026 BRONKHORST® 6 HINZUFÜGEN DES SLAVES ZU DEVICENET In den nächsten Abschnitten werden einige Beispielbildschirme eines Master‐Konfigurationstools gezeigt, um zu erläutern, wie ein Mess‐/Regelgerät von Bronkhorst als DeviceNet‐Slave installiert wird. Hierzu wird das Tool Sycon V2.6.2. von der Hilscher GmbH verwendet. Bei anderen Master‐
Konfigurationssoftwaretools ist die Vorgehensweise nahezu gleich, weil DeviceNet ein standardisiertes Feldbussystem ist. Für die richtige Verwendung anderer Programme als Sycon lesen Sie das jeweilige Benutzerhandbuch sorgfältig durch. Wählen Sie in Ihrer Master‐Konfigurationssoftware [Insert][Device] aus. Markieren Sie [Bronkhorst meter/controller] und klicken Sie schließlich auf [Add]. NACHSTEHEND FINDEN SIE EIN BEISPIEL ZU DIESER VORGEHENSWEISE: Seite 30 DeviceNet interface 9.19.026 BRONKHORST® 7 EINSTELLUNG DER SLAVE‐KONFIGURATION DeviceNet‐Instrumente von Bronkhorst bieten viele verfügbare Attribute/Parameter für ihre Arbeitsweise. Diese Module/Parameter können mit Hilfe der Softwaretools für die Master‐Konfiguration ausgewählt werden (nachdem die EDS‐Datei BHT_DMFC.EDS geladen wurde). Nach dem Anschluss des Slaves an das DeviceNet‐System zeigen Sie auf den aktuellen Slave und wählen Sie [Device configuration] aus. In der ersten Tabelle sind alle verfügbaren Datentypen für Polled I/O aufgelistet. Wählen Sie die Instrumentvariablen aus, die verwendet werden sollen. Die ausgewählten Verbindungen werden in der zweiten Tabelle angezeigt. Beispiel: Seite 31 DeviceNet interface 9.19.026 BRONKHORST® 8 EINSTELLUNG DER SLAVE‐PARAMETER Wenn Sie Ihrem Instrument spezifische Werte für bestimmte Parameter beim Start vorgeben möchten, können Sie dies mit Hilfe der Parametereinstellungen tun. Wählen Sie in Ihrem Master‐Konfigurationstool im Menü Device Configuration [Parameter data] aus. Alle verfügbaren Parameter werden angezeigt. Durch Markieren/Doppelklicken auf einen Wert können Sie einen Available Parameter als Customized Parameter einsetzen. Der Parameter fluid number z.B. ist standardmäß = 1, aber wenn er der Liste Customized Parameter hinzugefügt wird, kann er in einen anderen Wert geändert werden. Beispiel: Die Parameter „Polled I/O (input)“ und „Polled I/O (output)“ müssen immer auf den richtigen Wert eingestellt sein. Dadurch wird die Datenkombination für Polled I/O (I/O Assembly‐Instanz) bestimmt. Diese Datenkombination muss mit der im Dialogfeld „Device Configuration“ gewählten Datenkombination übereinstimmen. Seite 32 DeviceNet interface 9.19.026 BRONKHORST® 9 ÄNDERUNG VON MAC‐ID UND BAUDRATE Wenn Sie Ihr Mess‐/Regelgerät von Bronkhorst als DeviceNet‐Slave installiert haben und die richtigen Einstellungen für Gerätekonfiguration und Parameterdaten vorgenommen haben, können Sie Ihrem Instrument die gewünschte MAC‐ID zuweisen. Standardinstrumente werden mit der MAC‐ID 63 ausgeliefert. Diese MAC‐ID wurde von der DeviceNet‐Organisation festgelegt und steht für die Installation neuer Geräte am Bus zur Verfügung. Die Änderung der MAC‐ID ist auf verschiedene Arten möglich: 9.1 ÜBER DREHSCHALTER AN DER SEITE DES INSTRUMENTS (FALLS VORHANDEN) An der Seite des Instruments sind Drehschalter und ein Schild mit der Erläuterung der Schalter platziert. Stellen Sie sicher, dass die Schalter mit einem geeigneten Schraubendreher betätigt werden. Die Schalter haben die folgende Funktion: 9.1.1
DATA RATE Mit dem DATA RATE‐Schalter kann die Baudrate des Instruments eingestellt werden. Datenrate Baudrate
1 125 kbps (Standard)
2 250 kbps
5 500 kbps
P Programmierbarer Modus
Wenn der Schalter auf P gestellt wird, kann die Baudrate mit der Software programmiert werden. Während der Initialisierung des Instruments wird der DATA RATE‐Schalter gelesen. Wenn der Schalter eine der gültigen Datenraten angibt, d.h. 125, 250, 500 kBaud, wird dieser Wert verwendet. Wenn sich die angegebene Datenrate von dem im Instrument gespeicherten Wert unterscheidet, dann wird die neue Datenrate im Instrument gespeichert. Wenn der Schalter den programmierbaren Modus angibt, wird der im Speicher des Instruments abgelegte Wert als Datenrate verwendet. 9.1.2
NODE ADDRESS (00 – 63 PGM) Mit dem NODE ADDRESS‐Schalter kann die MAC‐ID eingestellt werden. MSD steht für den Zehner und LSD für den Einer der Dezimalzahl. Adresse 25 beispielsweise bedeutet MSD auf 2 und LSD auf 5. Die Standardadresse ist 63. Während der Initialisierung des Instruments werden die NODE ADDRESS‐Schalter gelesen. Wenn die Schalter eine gültige DeviceNet‐MAC‐ID spezifiziert haben, d.h. einen Wert von 0 bis 63, dann wird dieser Wert verwendet. Wenn sich die angegebene MAC‐ID von dem im Instrument gespeicherten Wert unterscheidet, dann wird die neue MAC‐ID im Instrument gespeichert. Wenn die Schalter eine ungültige DeviceNet‐MAC‐ID angeben, d.h. einen größeren Wert als 63, wird der im Speicher des Instruments abgelegte Wert als MAC‐ID verwendet. Wenn die Adresse durch den Schalter eingestellt wird und dieser nicht in der Position P ist, reagiert das Instrument mit dem Fehlerstatuscode 0E (Attribute not settable), wenn versucht wird, die Adresse durch die Software zu ändern. Seite 33 DeviceNet interface 9.19.026 BRONKHORST® 9.2 ÜBER DEVICENET 9.2.1
MAC‐ID Die MAC‐ID kann durch Schreiben in Attribut 1 des DeviceNet‐Objekts (Objekt 0x03) geändert werden. Die MAC‐ID muss im Bereich von 0 ‐ 63 liegen und wird in einem nichtflüchtigen Speicher hinterlegt. 9.2.2
Baudrate Die Baudrate kann durch Schreiben in Attribut 2 des DeviceNet‐Objekts (Objekt 0x03) geändert werden. Der Baudratecode muss im Bereich von 0 – 2 liegen und wird in einem nichtflüchtigen Speicher hinterlegt. Die folgende Tabelle beschreibt, welche tatsächliche Baudrate dem in Attribut 2 gespeicherten Code entspricht. Wertattribut 2
0
1
2
Baudrate
125000
250000
500000
Dies ist der normale Weg zur Änderung der MAC‐ID. Zeigen Sie auf den aktuellen Slave in Ihrem Master‐
Konfigurationstool und wählen Sie [online] [Set Device Attribute] aus. Geben Sie die korrekte neue Adresse unter „Value“ ein und klicken Sie auf [Set]. Dies ist der übliche Weg, Attributwerte eines Geräts einzugeben oder anzuzeigen. Die richtigen Angaben für Klasse, Instanz und Attribut können Sie den Tabellen in Kapitel 2 entnehmen. Beispiel: Die Neuadressierung kann mit der Option „Live List“ überprüft werden. Diese gibt eine Übersicht aller Geräte, die an ein DeviceNet‐Segment angeschlossen sind. Seite 34 DeviceNet interface 9.19.026 BRONKHORST® Die Menüoption „Global state field“ kann ebenfalls genutzt werden, um einen Überblick aller angeschlossenen Geräte zu erhalten. 9.3 ÜBER RS232: FLOWFIX „Offline“ über den RS232‐Kommunikationsanschluss arbeitet ein spezielles Programmtool namens FlowFix. FlowFix ist ein Tool für Multibus‐Instrumente, das für alle Feldbusse verwendet werden kann und dem Benutzer die Möglichkeit gibt,  die Stationsadresse/MAC‐ID zu ändern,  die Baudrate anzuzeigen und evtl. zu ändern (je nach Feldbussystem),  eine Service‐Protokolldatei zu erstellen, die im Störfall an Bronkhorst zu senden ist. Schließen Sie Ihr Mess‐/Regelgerät von Bronkhorst als DeviceNet‐Slave‐Instrument mit dem Spezialkabel mit einem T‐Stück mit männlichem und weiblichem 9‐poligen D‐Sub‐Steckverbinder auf der einen Seite und einem weiblichen 9‐poligen D‐Sub‐Steckverbinder auf der anderen Seite an einem freien COM‐Port an. Der einzelne D‐Sub‐
Steckverbinder wird mit dem COM‐Port und der weibliche D‐Sub‐Steckverbinder des T‐Stücks mit dem männlichen D‐Sub‐Steckverbinder des Instruments verbunden. Standardkabel sind ca. 3 Meter lang. Die zulässige maximale Länge zwischen PC und Instrument beträgt ca. 10 Meter. Starten Sie FlowFix.exe und wählen Sie den COM‐Port aus. Daraufhin erscheint der Konfigurationsbildschirm. Geben Sie die MAC‐ID und die Baudrate ein und klicken Sie auf [OK]. Seite 35 DeviceNet interface 9.19.026 BRONKHORST® Die Neuadressierung kann mit der Option „Live List“ oder „Global state field“ überprüft werden. Diese gibt eine Übersicht aller Masters und Slaves, die an ein DeviceNet‐Segment angeschlossen sind (siehe Beispiel im vorigen Abschnitt). 9.4 ÜBER RS232: ANDERE PROGRAMME Die Anzeige und/oder Änderung der Stationsadresse oder Baudrate ist auch mit anderen Programmen über RS232 und den COM‐Port Ihres PCs mit 38400 Baud möglich, und zwar durch Verwendung des FLOW‐BUS‐Protokolls. Die folgende Tabelle enthält die Parameter in Prozess 125, die verwendet werden können: Parameter Typ R/W Init‐Modus
Beschreibung
9 LONG R/W Soft init
Baudrate für Feldbusschnittstelle 10 CHR R/W Soft init
Feldbusstationsadresse/MAC‐ID
Genauere Informationen über das RS232‐Protokoll (Dokument 9.19.027) finden Sie unter: http://www.bronkhorst.com/en/downloads/instruction_manuals/ 9.5 ÜBER MIKROSCHALTER UND LEDS OBEN AUF DEM INSTRUMENT Mit dem Mikroschalter oben auf dem Instrument können die Einstellungen der MAC‐ID und der Baudrate ausgelesen und geändert werden. Die LEDs zeigen die Zehnerstellen der Adresse mit grünem Blinken und die Einerstellen mit rotem Blinken an. Für die Anzeige der Baudrate blinken beide LEDs. Siehe Dokument 9.19.023 für eine genaue Beschreibung.
Dieses Dokument finden Sie unter: http://www.bronkhorst.com/en/downloads/instruction_manuals/ Seite 36 DeviceNet interface 9.19.026 BRONKHORST® 10 DOWNLOAD AUF DEN MASTER Bei Bedarf kann die Baudrate für den Master unter [Settings][Bus parameter] geändert werden. Beispiel: Wenn ein Slave installiert wurde und alle Einstellungen vorgenommen wurden, muss die Konfiguration auf den Master heruntergeladen werden. Zeigen Sie auf den aktuellen Master und wählen Sie [online][download] aus. Sobald dies geschehen ist, beginnt der Datenaustausch zwischen Master und Slave. Die grüne LED auf dem Instrument hört auf, zu blinken, und leuchtet dauerhaft auf, wenn der Datenaustausch in Ordnung ist. Beispiel: Seite 37 DeviceNet interface 9.19.026 BRONKHORST® Der Datenaustausch zwischen Master und Slaves kann mit Sycon überprüft werden. Wählen Sie dazu [online][start debug mode] aus. Wenn alles in Ordnung ist, sieht der Bildschirm wie folgt aus: Hinweis: Möglicherweise unterstützt Ihre Master‐Konfigurationssoftware diese Option nicht. Seite 38 Wenn etwas nicht in Ordnung ist, finden Sie Näheres unter „Gerätediagnose“. DeviceNet interface 9.19.026 BRONKHORST® 11 TEST DER KOMMUNIKATION Einige Master‐Konfigurationstoolprogramme ermöglichen die Anzeige der E/A‐Eingangsdaten und Eingabe der E/A‐
Ausgangsdaten. Hier ein Beispiel: In diesem Monitor werden nur die ersten 32 Bytes Ihrer Eingangs‐ und Ausgangsdaten angezeigt. Wenn Ihr Programm eine solche Option nicht unterstützt, müssen Sie Ihre Master‐Software oder andere vorhandenen Programme zur Überprüfung der Kommunikation zwischen Master und Slave(s) einsetzen. Seite 39 DeviceNet interface 9.19.026 BRONKHORST® 12 FEHLERSUCHE 12.1 LED‐ANZEIGEN Bei Problemen mit dem Instrument können LED‐Anzeigen sehr hilfreich sein. In der Regel wird die grüne LED für die Statusanzeige des Instruments verwendet, zum Beispiel für normalen Betrieb oder Spezialfunktionsmodus. Für DeviceNet ist auch die Anzeige möglich, dass sich das Instrument im Abbruchzustand und Ruhezustand befindet. Die rote LED dient normalerweise als Fehler‐/Warnungsanzeige (je länger sie blinkt, desto gravierender ist die Störung). 12.1.1 LED‐Anzeigen der Betriebsart (MBC‐II und MBC3) LED 

 Grün Aus An Kurzes Aufleucht
en Normales Aufleucht
en Langes Aufleucht
en 

 Rot Aus Kurzes Aufleucht
en Normales Aufleucht
en Langes Aufleucht
en Langes Aufleucht
en An Dauer Dauerhaft Dauerhaft 0,1 Sek. an 2,0 Sek. aus Signal Abgeschaltet oder Programm außer Betrieb
Normaler Betriebs‐/Arbeitszustand
Initialisierungsmodus Abbruchzustand Gesicherte Parameter können geändert werden 0,2 Sek. an Spezialfunktionsmodus
0,2 Sek. aus Das Instrument führt gerade eine spezielle Funktion aus. Z.B. automatischer Nullpunktabgleich oder Selbsttest 2,0 Sek. an Ruhezustand 0,1 Sek. aus Dauerhaft Kein Fehler 0,1 Sek. an Geringfügiger Kommunikationsfehler
2,0 Sek. aus 0,2 Sek. an Bus ohne Spannung.
0,2 Sek. aus 2,0 Sek. an Schwerer Kommunikationsfehler;
0,1 Sek. aus manuelles Eingreifen notwendig 1,0 Sek. an Nur bei speziellen Serviceaufgaben.
0,1 Sek. aus Dauerhaft Kritische Fehlermeldung. Im Instrument ist ein schwerer Fehler aufgetreten. Vor dem weiteren Gebrauch muss das Instrument gewartet werden. 


 Rot
 Grün 
 Rot 

im Wechsel
Wink‐Modus 
 Grün 
Langsam 0,2 Sek. an Wink‐Modus es 0,2 Sek. aus Durch einen über den FLOW‐BUS gesendeten Befehl kann das Instrument mit den LEDs Blinken blinken, um seine Position in einem (großen) System anzuzeigen. Normale 1,0 Sek. an Alarmanzeige: Minimumalarm, Grenze/Maximumalarm; Alarm beim Hochfahren oder s 1,0 Sek. aus Grenzwertüberschreitung oder Batch erreicht. Blinken Schnelle 0,1 Sek. an Schalter wurde losgelassen, ausgewählte Aktion gestartet.
s 0,1 Sek. aus Blinken Seite 40 DeviceNet interface 9.19.026 BRONKHORST® 12.1.2 LED‐Anzeigen der Betriebsar (nur MBC3) Für diesen Zustand LED Signal Netzwerkstatus‐LED (NET) Keine Spannung/ Aus Nicht online Verbindung OK, online, Verbindung hergestellt Online, Keine Verbindung hergestellt Verbindungs‐Time‐
out Kritischer Verbindungsfehler An 

 grün Aufleuchten 
 grün 
0,5 Sek. an 0,5 Sek. aus Aufleuchten 
 rot 
0,5 Sek. an 0,5 Sek. aus An 

 rot Das Gerät ist nicht online.
 Das Gerät hat den Dup_MAC_ID‐Test noch nicht abgeschlossen.  Es liegt u.U. keine Spannung am Gerät an, siehe Modulstatus‐LED.  Kein Netzwerk vorhanden. Das Gerät ist online und hat die Verbindungen hergestellt.  Bei einem Gerät der Gruppe 2 bedeutet dies, dass das Gerät einem Master zugewiesen ist. Das Gerät ist online, hat aber keine Verbindungen hergestellt.  Das Gerät hat den Dup_MAC_ID‐Test bestanden, ist online, hat aber keine Verbindungen zu anderen Nodes hergestellt.  Bei einem Gerät der Gruppe 2 bedeutet dies, dass das Gerät keinem Master zugewiesen ist. An mindestens einer E/A‐Verbindung ist eine Time‐out‐Situation eingetreten.
Ausgefallenes Kommunikationsgerät. Das Gerät hat einen Fehler festgestellt, der seine Kommunikation mit dem Netzwerk verhindert. (Doppelte MAC‐ID oder Bus aus) Modulstatus‐LED (MOD) Keine Spannung Gerät in Betrieb Aus Es liegt keine Spannung am Gerät an.
Das Gerät arbeitet im normalen Betrieb.
An 

 grün Gerät im Stand‐by Aufleuchten Das Gerät muss aufgrund fehlender, unvollständiger oder falscher Konfiguration 

in Betrieb genommen werden. Das Gerät kann im Stand‐by‐Zustand sein. (Gerät muss in  grün 0,5 Sek. an Betrieb genommen 0,5 Sek. aus werden) Das Gerät hat einen nicht behebbaren Fehler und muss u.U. ausgetauscht Nicht behebbarer An 

werden. Fehler  rot Gerät im Selbsttest Aufleuchten Das Gerät führt einen Selbsttest durch. rot/grün 0,5 Sek. an 0,5 Sek. aus Sequenz der Modul‐ und Netzwerkstatus‐LEDs beim Hochfahren
Netzwerk‐LED (NET) Aus 

0,25 Sek.
Modul‐LED (MOD)  grün 

0,25 Sek.
Modul‐LED (MOD)  rot 

Modul‐LED (MOD)  grün 

0,25 Sek.
Netzwerk‐LED (NET)  grün 

0,25 Sek.
Netzwerk‐LED (NET)  rot Netzwerk‐LED (NET) Aus Seite 41 Weitere Informationen sind im Handbuch „9.19.023 Betriebsanleitung für digitale Instrumente“ enthalten. Dieses Dokument finden Sie unter: http://www.bronkhorst.com/en/downloads/instruction_manuals/ DeviceNet interface 9.19.026 BRONKHORST® 12.1.3 DeviceNet‐Fehlerbeschreibung SITUATION Beschreibung Geringfügiger Kommunikationsfehler (rote LED: 0,1 Sek. an, 2 Sek. aus) Kommunikationsfehler werden immer als geringfügig angesehen, es sei denn, das Gerät befindet sich im Zustand Kommunikationsstörung (communication fault state). Das Instrument bleibt im Online‐Status. Diese Fehler werden automatisch behoben. Beispiele für geringfügige Fehler: Das Instrument ist als einziges Gerät am DeviceNet‐Netzwerk angeschlossen. An einer E/A‐Verbindung ist eine Time‐out‐Situation eingetreten. Die Instrumenthardware stellt fest, dass im DeviceNet‐Kabel keine +24 VDC anliegen. Das Instrument gerät in den Zustand Kommunikationsstörung (communication fault state). Das passiert, wenn eine MAC‐ID doppelt vorkommt oder der Bus ausfällt (diese Node ist fehlerhaft und darf keinen Einfluss auf den Bus haben). Dieser Zustand kann nur durch manuelles Eingreifen aufgehoben werden. Das Instrument muss entweder mit dem Mikroschalter oben auf dem Gerät oder durch einen Neustart zurückgesetzt werden. Im Falle einer doppelten MAC‐ID könnte das Problem auch durch das Senden einer neuen MAC‐ID über RS232 (z.B. mit FlowFix) gelöst werden. Bus ohne Spannung (rote LED: 0,2 Sek. an, 0,2 Sek. aus) Schwerer Kommunikationsfehler; (rote LED: 2 Sek. an, 0,1 Sek. aus) 12.2 TIPPS UND HINWEISE ZUR FEHLERSUCHE SITUATION Beschreibung DeviceNet‐Probleme Alle DeviceNet‐Einstellungen Ihres Masters prüfen. Master‐ und Geräteeinstellungen zur Verwendung von Speichermodulen müssen übereinstimmen. Sicherstellen, dass die bei der Gerätekonfiguration ausgewählte Konfiguration für Polled I/O mit den eingestellten Parameterdaten übereinstimmt. Für nähere Informationen siehe Kapitel 7. MAC‐ID und Baudrate des Geräts (Slave) prüfen. Verkabelung und Busabschluss des DeviceNet‐Systems prüfen. Spannungsversorgung prüfen. Die Instrumente benötigen + 24VDC. Reset des Instruments und/oder Neustart Ihres Masters versuchen. Sicherstellen, dass alle Slave‐Einstellungen auf den Master heruntergeladen sind (sonst funktioniert es nicht). Den DeviceNet‐Vertriebspartner oder Serviceabteilung kontaktieren. Wenden Sie sich an den lokalen Vertriebspartner von Bronkhorst oder senden Sie eine E‐Mail mit einer Beschreibung Ihres Problems an: siehe Kapitel Service. Sonstige (FLOW‐BUS‐)Probleme Seite 42 DeviceNet interface 9.19.026 BRONKHORST® 13 SERVICE Aktuelle Informationen über Bronkhorst und Serviceadressen finden Sie auf unserer Website:  http://www.bronkhorst.com Haben Sie Fragen zu unseren Produkten? Unsere Verkaufsabteilung wird Ihnen gerne helfen, das richtige Produkt für Ihre Anwendung auszuwählen. Wenden Sie sich per E‐Mail an den Verkauf:  [email protected] oder an Ihren lokalen Vertriebspartner. Für Kundendienstfragen steht unsere Serviceabteilung mit Hilfe und Beratung zur Verfügung. Kontaktieren Sie den Service per E‐Mail:  [email protected] Ungeachtet der Zeitzone stehen unsere Experten im Betreuungsbereich Ihnen zur Verfügung, um Ihre Fragen umgehend zu beantworten oder für geeignete weitere Maßnahmen zu sorgen. Unsere Experten sind erreichbar unter:  +31 573 45 88 39 Seite 43 DeviceNet interface 9.19.026 
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