Sauerstoffbrillen – - Deutsche Selbsthilfegruppe für Sauerstoff

Sauerstoffbrillen – - Deutsche Selbsthilfegruppe für Sauerstoff

AusgAbe 27

Nummer 2/2011

Schutzgebühr: € 4,50

Sauerstoffbrillen –

für jedes Problem die richtige Lösung

Seite 5:

Palliativmedizin bei schwerer

COPD und LOT/NIV?

Seite 17:

O

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-Versorgung für zu Hause und unterwegs

Seite 28:

Der Rollator – vom

Hilfsmittel zum

Lifestyle-Produkt

i n h a l t

Aktuelles

Grußwort der Vorsitenden

Dr. Birgit Krause-Michel 4

lOt-Kolloquium 2011

Palliativmedizin in der Pneumologie –

Wo bleibt der Patient mit einer schweren

chronischen COPD und LOT/NIV? 5

Die Klinik am Kofel in Oberammergau

Eine kardiologisch/pneumologische

Fachklinik mit Hotelcharakter im

Urlaubsgebiet 33

lOt für lOts

Die Lösungsorientierte Therapie 36

Jubiläum

1.000 Lungentransplantierte in der Schön Klinik

Reisebericht

Sommerreise nach Mallorca – mit Flüssigsauerstoff

38

40

Recht

Schulden ohne Ende

Was geschieht bei Kassenpleiten? 46

Technik

Sauerstoffbrillen

Für jedes Problem die richtige Lösung 8

Maskenprobleme

bei nicht-invasiver Heimbeatmung 12

testbericht

InogenOne® G2 Oxygen

Concentrator 14

Sauerstoffversorgung

Zu Hause und unterwegs 17

Übersicht: Stationäre Konzentratoren 18

Übersicht: Tragbare Konzentratoren 20

Übersicht: Transportable

Konzentratoren

Übersicht: Füllstationen

21

22

Die tni-Methode

eine Alternative zur NIV bei Patienten mit schwerer COPD? 23

neue Mobilität

Der Rollator – vom ungeliebten

Hilfsmittel zum Lifestyle-Produkt 28

LOT Intern

Web-Site-news

Neues von der Website und dem Verein

Barrierefreier Zugang zur

Geschäftsstelle

42

lOt-Gruppen-Kontakt

Therapie-Patientengruppen in Ihrer Nähe

43

in eigener Sache

LOT-Gruppen in Deutschland 44

Es gibt nichts Gutes, außer man tut es! 44

Dank an Elke Angerer! 45

lOt-Gruppen-Berichte

Kutzenberg

Donaustauf

Landsberg/Lech

Bremen

Frankfurt/Main

Dorsten und Soest

Münnerstadt

Kassel

Flensburg

Uelzen

Freising

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Rubriken

Beitrittserklärung

Vorstand der LOT

Impressum

Inserentenverzeichnis

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Sauerstoff

ist Leben!

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Sauerstoff-Langzeittherapie

Heimbeatmung

Schlafapnoe-Therapie

Monitoring

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Unser Ziel ist es, gemeinsam mit Ärzten die

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G R u S S W O R t D E R V O R S i t z E n D E n

Der zweite O

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-Report des Jahres 2011 liegt vor Ihnen und nachdem er heuer schon im

September erscheint, ist es zu früh, einen Rückblick auf das vergangene Jahr zu wagen.

Es ist noch Zeit, etwas zu verändern oder über Dinge nachzudenken, die bisher ein

Tabu waren. Auf dem Workshop anlässlich des Bad Reichenhaller Kolloquiums wurde das Thema Palliativmedizin in der Pneumologie erstmalig zur Diskussion gestellt.

Jeder von Ihnen weiß, dass die Diagnose eines Lungenkrebses meist erst dann gestellt wird, wenn eine wirkliche Heilung durch eine Operation nicht mehr möglich ist. Eine auf sehend erregende Studie hat ergeben, dass Patienten, die zur Bestrahlung oder

Chemotherapie von Anfang an eine gute palliativmedizinische Betreuung erhalten, eine deutlich längere aber auch bessere Lebensqualität haben. Aber was ist mit den vielen

Patienten, die unter der fortschreitenden und nicht heilbaren COPD GOLD IV leiden, die bereits eine Langzeit-Sauerstofftherapie oder sogar eine nächtliche Heimbeatmung benötigen und trotzdem an schwerer kaum zu beeinflussenden Atemnot leiden? Brauchen Patienten mit schwerer Atemnot eine besondere Patientenverfügung oder lieber gar keine? Gerade aus einem medizinisch-ethischen und auch rechtlichen Blickwinkel wird man eine schwere COPD in den kommenden Jahren anders beurteilen und wohl auch behandeln. Aufgabe der Deutschen SauerstoffLiga ist es, sich auch dieser bedrohlichen Thematik anzunehmen, die man am liebsten verdrängen würde.

Trotzdem: wir leben jetzt und in diesem Augenblick. Lebensqualität bleibt nach wie vor der Hauptauftrag der Selbsthilfegruppe. Deshalb hat der Vorstand beschlossen, die Freude am Leben trotz Einschränkung durch den oft lästigen Sauerstofftank als

Motto für den kommenden Patientenkongress zu wählen. Und er scheut sich auch nicht Fragen, über Sexualität oder anderen „peinlichen“ Symptomen, die nun einmal mit einer so schweren Erkrankung unvermeidlich sind, zu beantworten oder anzusprechen.

Freuen Sie sich auf unseren Kongress, der bundesweit einmalig ist, da er von Patienten für Patienten steht. Seien Sie neugierig, was es aktuell in der Medizintechnik gibt und tauschen Sie sich mit anderen Menschen aus, die wie Sie ihre Krankheit erleben und bewältigen müssen. Und wenn Bad Reichenhall einfach zu weit ist, erfahren Sie alles auf der Webseite, im Internet oder im nächsten O

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-Report. Sie können aber auch einfach unsere Hotline anrufen: auf jede Frage gibt es eine Antwort!

Ich freue mich, Sie zu sehen, zu hören oder etwas von Ihnen zu lesen

Ihre

Dr. Birgit Krause-Michel

Vorsitzende

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l O t - K O l l O q u i u M 2 0 1 1

Palliativmedizin in der Pneumologie

Wo bleibt der Patient mit einer schweren

chronischen COPD und LOT/NIV?

Das Thema des diesjährigen Workshops und der Round-Table-Diskussion der Deutschen sauerstoffLiga LOT e.V. beschäftigte sich mit dem Thema: Wo bleibt der Patient mit einer schweren chronischen COPD und LOT/NIV oder anders formuliert: Ist der Patient mit einer schweren chronischen COPD bereits ein Palliativpatient?

Jeder von uns kennt die palliativmedizinische Betreuung bei Patienten mit Lungenkrebs. Das bedeutet nach der WHO-Definition nicht mehr Lebensverlängerung um jeden Preis, sondern eine entsprechende Begleitung dieser Patienten, um die bestmöglichste Lebensqualität zu erreichen. Bei den meisten Patienten wird die Diagnose eines

Lungenkrebses zu spät gestellt, so dass diese Patienten durch eine Operation nicht mehr geheilt werden können. Eine bahnbrechende Studie hat gezeigt, dass auch Patienten, die bereits ein fortgeschrittenes

Lungenkarzinom haben, bei frühzeitiger oder gleichzeitiger zusätzlicher palliativmedizinischer Behandlung eine deutlich bessere Lebensqualität, aber sogar eine deutlich längere Überlebenszeit haben. Das zeigt, wie wichtig der Ansatz einer palliativmedizinischen Betreuung von Anfang an ist.

Patienten mit einer chronisch-obstruktiven Atemwegserkrankung haben zwar eine progrediente Erkrankung, die letztendlich nicht heilbar ist, aber ihre Überlebenszeit ist dank medizinischem Fortschritt und moderner Technik, unter anderem der Sauerstoff-Langzeit-Therapie oder einer nichtinvasiven Beatmung nicht vorauszusagen.

Trotzdem, auch diese Patienten werden älter und ihre Erkrankung wird sich von Jahr zu Jahr verschlechtern. Irgendwann sind sie

Palliativpatienten, bei dem das vordergründigste Symptom ihre nicht beherrschbare

Atemnot ist. Aber wo bleibt dieser Patient mit seiner Luftnot verbunden mit Panikattacken und Angst zu ersticken?

Das symptom der Atemnot

Bei der Aufnahme von schwerstkranken

Patienten auf die Palliativstation haben nur etwa 30 % Atemnot, im weiteren stationären Verlauf nimmt dieses Symptom zu.

Letztendlich haben in der Endphase dann fast alle Patienten schwerste, nicht beherrschbare Atemnot. Das Therapieziel einer guten palliativmedizinischen Versorgung ist die Symptomenkontrolle, bei Patienten mit schweren chronischen Atemwegserkrankungen die Linderung der Atemnot.

Der Palliativmediziner kann mit dem

Symptom Atemnot gut umgehen und hat auch keine Angst, eine entsprechende Therapie mit Morphium einzuleiten. Er weiß, dass Opioide in niedriger Dosierung keineswegs zu Atemdepression führen, sondern eher den Teufelskreis Atemnot, Angst,

Panikattacken wirkungsvoll durchbrechen kann. Aber der Unterschied zu anderen

Symptomen wie Schmerzen, Übelkeit und

Erbrechen ist bei der Atemnot der Zeitfaktor. Akute Atemnot führt zu einer akuten lebensbedrohlichen Situation. Der Patient hat Angst zu ersticken. Das Symptom der

Atemnot kann weder von einem guten sozialen Netzwerk, noch von einem ambulanten speziellen palliativmedizinischen

Dienst beherrscht werden, weil die Hilfe nicht unmittelbar in Sekunden kommen kann. Der Patient oder auch die Angehörigen, die diese Atemnottacken erleben, werden immer wieder den Notarzt rufen, so dass der Patient immer wieder auf einer Intensivstation landet. Dort erfährt er zwar eine unmittelbare Hilfe seiner Atemnot, aber meist um den Preis einer Beatmung an einer Maschine. Auf Grund der fortgeschrittenen Erkrankungen der Lunge sind diese Patienten häufig schwierig von den

Beatmungsmaschinen zu entwöhnen, oft benötigen sie einen Luftröhrenschnitt und bleiben lebenslänglich von einer kleinen

Heimbeatmungsmaschine abhängig.

Wenn sie doch nach langem Prozess entwöhnt werden können, ist ihre Betreuung zu Hause mit einer nicht-invasiven nächtlichen Heimbeatmung oder auch nur Sauerstoff problematisch und für den meist gleichaltrigen Partner schwer zu bewältigen.

Das Thema: „Wo bleibt der Patient mit einer chronischen Lungenerkrankung und

LOT/NIV?“ muss von vielen Seiten betrachtet werden, da es auch verschiedene

Behandlungsmöglichkeiten entsprechend dem Verlauf dieser Erkrankung gibt.

Die SauerstoffLiga konnte für ihren

Workshop vier Referenten gewinnen, die aus ihrer Blickrichtung vier Möglichkeiten einer Hilfestellung aufzeigten.

Zu dem Thema: „Wie lange kann der

Patient auf der Intensivstation bleiben und wer möchte das?“ konnten wir Frau

Dr. Ortrud Karg, früher Leiterin der Intensiv- und Beatmungsstation in Gauting gewinnen. Sie war eine der Pionierinnen in der Beatmungstherapie und vor allem in der Entwöhnung von der Beatmungsmaschine. In ihrem Vortrag wurde den

Zuhörern die hohe persönliche Verantwortung der behandelnden Ärzte bewusst, da bei Fortführung einer Beatmung oder bei einer Therapiezieländerung sowohl medizinische als auch rechtliche und ethische Probleme diskutiert werden müssen. Sie wies noch darauf hin, dass selbstverständlich eine Beatmung bei akuter

Atemnot oft nicht zu umgehen ist und sicherlich auch eine medizinische Indikation hat. Viele Patienten können sogar auf

Grund des hohen medizinischen und technischen Standards die Intensivstation wieder verlassen. Trotzdem sollte ein Patient, der wiederholt auf Grund schwerer Exazerbationen auf der Intensivstation be-

Ausgabe 2. Halbjahr 2011

5

l O t - K O l l O q u i u M

handelt werden muss, zusammen mit seinen Angehörigen seine Therapieziele formulieren. Er muss für sich entscheiden, ob er wieder intubiert werden will, ob er einem Luftröhrenschnitt zustimmen würde und ob er die ihm bekannte Prozedur eines langwierigen Weanings, dessen Ausgang er nicht kennt, noch einmal durchlaufen möchte.

Wo aber geht der Patient hin, der auf der Intensivstation mit Erfolg behandelt wurde, der aber nach wie vor einen Luftröhrenschnitt braucht und von seiner Beatmungsmaschine abhängig ist? Da der Patient nicht ewig auf einer Intensivstation versorgt werden kann, bieten sich außerklinische Intensiv-WG’s an, in denen die Patienten weiter betreut werden, immer mit der

Option, sie doch letztendlich von der Beatmungsmaschine zu entwöhnen. Die Kosten für eine außerklinische Intensivpflege sind enorm hoch, so dass nach wie vor die Kostenfrage ein großes Problem ist.

Herr Carsten Plösser, der selbst mehrere außerklinische WG’s leitet, konnte die Problematik sehr gut darstellen. Letztendlich muss nach wie vor das Ziel einer außerklinischen Intensivpflege die Entlassung nach

Hause sein. Wenn diese dann gelingt, d. h. der Patient von der Beatmungsmaschine entwöhnt werden kann oder nur noch für die Nacht oder vorübergehend eine Beatmung braucht, wo bleibt er dann?

Der bewegendste Vortrag war eine Powerpoint-Präsentation von Frau Dr. Sichtermann, die selbst Kollegin und mit einem betroffenen Kollegen verheiratet ist, der all diese Stufen durchleiden oder durchleben musste. Sie war gezwungen aus Kostengründen ihren Mann nach Hause zu nehmen, nachdem die Krankenkasse sich weigerte, eine weitere Behandlung in einer au-

ßerklinischen Intensivmedizin zu übernehmen, da er nicht mehr rund um die Uhr vom

Beatmungsgerät abhängig war. Ihre mutige

Rundumbetreuung war bewundernswert und bleibt sicherlich ein Einzelfall. Sie konnte auf Grund ihrer medizinischen Erfahrungen ihren Mann von der Maschine entwöhnen und sogar den Luftröhrenschnitt wieder verschließen lassen. Die letzten Fotos zeigten sie und ihren Mann bei einem Campingurlaub in Kroatien. Dazwischen liegen 9 Monate intensive häusliche

Behandlung, die höchsten Respekt fordern und die natürlich den Zuhörern Mut machte, nie aufzugeben. Nur wer würde diesen

Kraftakt mit dem medizinischen Hintergrund ebenfalls leisten können? Aber wo bleibt der Patient, wenn die Angehörigen nicht in der Lage sind, den Betroffenen zu

Hause weiterzupflegen? Können diese Patienten auf einer Palliativstation oder in einem Hospiz langfristig betreut werden?

Frau Dr. Birgit Krause-Michel nahm als erstes Stellung zu der Frage, ist der Patient mit einer schweren COPD überhaupt ein

Palliativpatient. Nach wie vor gehört die

COPD zu den häufigsten Lungenerkrankungen, z. Zeit sind etwa 20 % der erwachsenen Männer betroffen und man schätzt, dass im Jahre 2020 die COPD die dritthäufigste Todesursache sein wird. Ohne Sauerstofftherapie versterben die Patienten innerhalb von 3 Jahren. Die meisten

Patienten leiden unter einer Vielzahl von

Symptomen, wie Atemnot, aber auch Erschöpfung, Müdigkeit, Appetitlosigkeit,

Husten mit zunehmender Schwäche. Dadurch können sie an einem aktiven sozialen Leben nicht mehr teilnehmen und durch die zunehmenden Einschränkungen letztendlich zum Schluss auch nicht mehr alleine ihr Leben zu Hause meistern. Das

Hauptsymptom des Patienten mit schwerer Lungenerkrankung ist die Atemnot, die zu Angstreaktionen, Panikattacken und dadurch zu einem Teufelskreis führen, der oft nicht mehr von den Patienten und von den Angehörigen beherrschbar ist.

Der Patient mit schwerster therapieresistenten Atemnot wird zum Palliativpatient, der dringend und akut eine Linderung seines Symptoms Atemnot benötigt.

Aber ab wann kann oder sollte er auf eine Palliativstation eingewiesen werden und wie lange kann er dort bleiben?

Palliativstationen sind spezialisierte

Einheiten in einem normalen Krankenhau. Die stationäre Verweildauer beträgt wie die einer Akutstation ungefähr 10 Tage. Auf der Palliativstation erhält der Patient neben einer guten medikamentösen

Einstellung seiner Atemnot auch ein verhaltenstherapeutisches Training, um mit seinen Atemnotzuständen und Panikattacken gut umzugehen. Nur was ist dann?

Sobald er wieder nach Hause kommt, wird die Unsicherheit bei einer erneuten

Atemnotattacke wieder auftreten, so dass eine Einweisung ins Krankenhaus mit dem beschriebenen Szenarium unausweichlich ist.

In dem Workshop und der Round- Table-

Diskussion wurden die Möglichkeiten aufgezeigt, wo dieser Patient dann bleiben könnte. Die SauerstoffLiga stellte als Konzept eine Atemnots-WG als Luftnot-Hafen vor, in dem die Patienten professionelle Hilfe erhalten, d. h. sowohl pneumologisch als auch palliativmedizinisch optimal versorgt werden. In der Atemnots-WG müssen Palliativ-Care und Intensiv-Pflegekräfte Physiotherapeuten und Atemtherapeuten tätig sein, die sich sowohl in der Sauerstoff-

Langzeit-Therapie oder Heimbeatmung als auch in einer guten palliativmedizinischen

Versorgung mit Symptomenkontrolle der

Atemnot auskennen. Die Patienten können hier in der WG ein autonomes selbstbestimmtes Leben führen mit der Sicherheit, dass sich bei einer nicht mehr beherrschbaren Atemnotattacke die Hilfe bekommen, die sie benötigen oder auch bestimmt haben. Das bedeutet allerdings, dass sie sich der Problematik bewusst sind und eine erneute Einweisung auf die Intensivstation mit meist nicht vermeidbarer Tracheotomie und Beatmung ablehnen.

Wo diese WG’s errichtet werden sollten, war Anlass zu heftigen Diskussionen. Anbieten würden sich zusätzliche Zimmer oder Appartements, die an eine außerklinische Intensivpflege angeschlossen sind. Andere Modelle wären Wohnbereiche, die den speziellen Anforderungen einer guten

Betreuung gewachsen sind, in Altenheimen oder aber in Hospizen. Der Patient mit einer nicht beherrschbaren Atemnot braucht sofortige Hilfe. Er muss das Gefühl der Sicherheit haben, der Geborgenheit und der

Gewissheit, dass man ihm bei einer akuten

Verschlechterung nicht einfach wieder ins

Krankenhaus abschiebt.

Fazit

Am Schluss der Diskussion war jeder der

Teilnehmer überzeugt, dass eine derartige

Wohngemeinschaft unumgänglich ist.

Einzig das Problem der Kostenübernahme konnte nicht gelöst werden, so dass hier sicherlich noch viel Überzeugungsarbeit bei den Krankenkassen geleistet werden muss. Dass das Thema aktuell hochspannend und für die Betroffenen wichtig ist, zeigten der überfüllte Raum und die

Diskussionen, die kein Ende nehmen wollten.

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S a u E R S t O f f B R i l l E n

Die Sauerstoffbrille – für jedes Problem die richtige Lösung

Die Akzeptanz einer sauerstofftherapie steht und fällt mit der Nasenbrille.

Wenn der Patient den ersten schock

überwunden hat, dass er ab sofort eine sauerstofflangzeittherapie rund um die uhr durchführen muss, wird er zunächst mit dem Therapeuten handeln. sauerstoff ja, aber bitte nicht in der Öffentlichkeit. er wird alle Möglichkeiten ausschöpfen, dass möglichst niemand in seiner umgebung bemerkt, dass er ab nun sauerstoffpflichtig ist, d.h. für seine umwelt sichtbar krank oder behindert. erst wenn er die medizinische

Notwendigkeit verstanden und seine deutlich bessere belastbarkeit unter sauerstoff schätzen gelernt hat, ist er bereit, diese Therapie konsequent durchzuführen.

Ideal wäre eine Sauerstoffaufnahme durch die Haut, für jeden unsichtbar.

Aber der Sauerstoff muss in die Lunge gelangen. Das bedeutet, er muss durch die Nase oder durch den Mund aufgenommen bzw. inhaliert werden.

Das Problem, die lästigen nasalen

Sauerstoffbrillen unsichtbar zu machen, besteht seit Beginn der Sauerstofflangzeittherapie. Auch die Selbsthilfegruppe hat sich von Beginn ihrer Gründung intensiv mit diesem Problem beschäftigt.

Es gibt den Scoop-Katheter, der von

außen mit einem kleinen Schnitt in die

Luftröhre geführt wird oder den völlig

unsichtbaren transtrachealen Sauerstoffkatheter nach Johnson. Durch einen kleinen operativen Eingriff wird ein weicher

Kunststoffschlauch unter die Haut gelegt und direkt in die Luftröhre eingepflanzt.

Durch die Umgehung der oberen Luftwege, wird viel Sauerstoff eingespart, so dass diese Katheter vor allem für Patienten geeignet sind, die bereits in Ruhe pro

Minute mehr als 2 Liter und unter Belastung mehr als 4 Liter benötigen. Beide

Katheter erfordern ein hohes Maß an

Disziplin bei der täglichen Reinigung und

Einhaltung strenger hygienischer Maßnahmen. Sie sind nicht geeignet für Patienten mit vermehrter Schleimbildung und sie sind nun einmal Fremdkörper, die zu Entzündungen und Abstoßungsreaktionen führen können. Sie können nicht mit einem Sparsystem benutzt werden, da es keine Nasenatmung gibt. Weder der Scoop noch der Johnson-Katheter haben sich durchsetzen können Sie waren aber der Anstoß für die Sauerstoffbrille Kickinger-Dirmeier, bei der der

Sauerstoffschlauch in den Bügeln einer optischen Brille versteckt wird. Die Brille kann einlumig und zweilumig und mit

einem entsprechenden Doppelschlauchsystem auch mit einem Demandsystem benutzt werden. Die Nasenstege sind

auswechselbar und aus Silikon mit einer hervorragenden Tragefähigkeit und Lebensdauer. Nachteil dieser von LOT-

Mitgliedern viel geliebten Brille sind der stolze Preis und der Umstand, dass man sie nicht rund um die Uhr, d. h. auch nachts tragen kann.

Mittlerweile bieten auch bundesweit die Firma Fielmann und Optik Thomas

Horn in Lengerich diese Brillen an.

Die Probleme der Sauerstoffbrille haben sich in der Zwischenzeit verlagert.

Der geschulte Sauerstoff-Patient hält sich heute konsequent an seine vorgeschriebene Anwendungszeit. Für seine Compliance oder Therapietreue nimmt er manche Unannehmlichkeiten in Kauf. Aber irgendwann streikt einmal seine Nase, die das Bindeglied zwischen ihm und seinem Sauerstoffgerät darstellt. Er leidet unter Entzündungen am Naseneingang, allergischer oder infektiöser Art, unter einem chronischen Schnupfen oder ständigem Nasenbluten. Was er oft nicht bemerkt: er atmet in der Nacht oder unter

Belastung durch den Mund, dadurch kann es zu einer ungewollten Unterversorgung mit Sauerstoff kommen.

Scoop-Katheter

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Weinmannbrille Kratonbrille Kickinger-Dirmeier-Brille

Schutz und Pfl ege

für die Nase

Die Medizintechnik hat sich auch auf Druck der Selbsthilfegruppe dieser verschiedenen Probleme angenommen, so dass es mittlerweile für fast jedes Problem eine entsprechende

Lösung, d.h. eine passende Nasenbrille gibt.

Problem & Lösung 1

Chronische entzündungen der Nase

(und Mundatmer)

Die OXYnaSOR-Sauerstoffnasenbrille ist eine Kombisonde für die nasale und orale Sauerstofflangzeittherapie. Die Nasal-/Oral-Brille ist die einzige Nasenbrille, die bei Verkrustungen oder starken Reizungen nicht in die Nase eingeführt, sondern am Naseneingang platziert wird. Sie berührt die Nasenschleimhaut nicht, da die Sauerstoffauslassöffnung in der

Kreuzung zwischen Mund- und Nasenströmung liegt, womit jeglicher Schleimhautkontakt vermieden wird. Sie entlastet den Naseneingang, der in Ruhe wieder abheilen kann.

Die OXYNASOR-Kombisonde stellt zusätzlich auch eine wesentliche Erleichterung für diejenigen Patienten dar, die

überwiegend durch den Mund atmen. Durch die großflächigen Austrittsöffnungen wird der Sauerstofffluss stark verlangsamt. Bei jeder Einatmung wird eine Sauerstoffwolke inhaliert, unabhängig von Mund- oder Nasenatmung. Sie ist besonders geeignet für die Heimtherapie bei Flussraten bis 3 l/min. und natürlich in der Nacht für Schnarcher und alle, die bewusst oder unbewusst mit offenem Mund schlafen. Sie können nicht mit einem Demandsystem benutzt werden, da durch die Plazierung auf der Oberlippe kein Unterdruck zur

Öffnung des Ventils erzeugt werden kann.

Leider wurde die Produktion dieser hervorragenden

Nasenbrille von der Firma Pari eingestellt, da der Bedarf als zu gering erachtet wurde. In der Zwischenzeitlich gibt es diese Nasenbrillen von den Firmen Cegla und Heinen & Löwenstein. Nach Protest der Anwender gibt es jetzt einen austauschbaren Mittelsteg.

R. Cegla GmbH & Co. KG

Medizinisch-Technische Geräte

Horresser Berg 1

D-56410 Montabaur

Telefon +49 (0) 2602 9213-0

Telefax +49 (0) 2602 9213-15

E-Mail: [email protected]

Internet: www.cegla.de

Heinen + Löwenstein GmbH & Co. KG

Arzbacher Straße 80

D-56130 Bad Ems

Telefon +49 (0) 2603 9600-0

Telefax +49 (0) 2603 9600-50

E-Mail: [email protected]

Internet: www.hul.de

Fielmannbrille

Ausgabe 2. Halbjahr 2011

Nasen- und Rachenspray mit Sterilfi lter

• in Kombination mit Ihrer

Sauerstofftherapie ideal geeignet,

da es keine Öle enthält

• das einzige Nasenspray, das auch nach

Anbruch bis zu 3 Jahren haltbar ist

• enthält isotonische Kochsalzlösung

und 2 % Dexpanthenol – schützt

Nasen- und Rachenschleimhäute vor

dem Austrocknen

• frei von Konservierungsstoffen

PZN 641 516 2

R.Cegla GmbH & Co.KG

Te l . 0 2 6 0 2 9 2 1 3 0

www.rc-pfl ege.de

erhältlich in Apotheken oder in unserem Online-Shop

S a u E R S t O f f B R i l l E n

Problem & Lösung 2

Platzangst und hohe Flussmengen oder entzündete Nasenschleimhaut

Der Oxyarm ist ein offenes Sauerstoffsystem, das nur minimalen Kontakt für die Zufuhr von medizinischem Sauerstoff benötigt. Es wird wie ein Headphone

getragen und ist für Patienten geeignet, die unter Platzangst leiden, die eine

Flussmenge von 1 bis 15 l benötigen, oder die aufgrund einer jahrelangen Sauerstofflangzeittherapie an chronischen Entzündungen der Nasenschleimhaut leiden.

Weitere Informationen: Leider wurde die Produktion zur Zeit eingestellt

Problem & Lösung 3

Mundatmung und hoher sauerstoffbedarf

Die Oxy-Mask ist eine Sauerstoffmaske zur Sauerstofflangzeittherapie mit großen seitlichen Öffnungen, die einen hohen

Atemzug ermöglichen, gleichzeitig die

CO

2

-Rückatmung eliminieren, dem Patienten ermöglichen zu sprechen, weniger

Platzangst erzeugen und ein Anlaufen der

Maske durch Kondenswasser unmöglich machen. Der Sauerstoff wird beim Austritt in Form einer großen Sauerstoffblase zerstäubt. Eine Sauerstofftherapie zwischen 1 bis 40 l ist möglich und umfasst ein FiO2 von 24 % bis 90 %.

Durch die große Öffnung ist eine offene Kommunikation mit dem Patienten möglich, der Sauerstoffschlauch an der

Maske ist frei beweglich, so dass auch unter der Maske eine Bronchoskopie oder ein Absaugen möglich ist. Ein weiterer

Pluspunkt ist, dass Entzündungen oder

Irritationen der Nasenschleimhaut mit

OxyMask ausgeheilt werden können. Unter der Maske ist sowohl eine Mund- als auch Nasenatmung möglich. Sie ist nur für Dauerflow geeignet.

Technische Daten

Oxygenflow: bis 3 l/min

3 bis 5 l/min

5 bis 10 l/min

10 bis 40 l/min

24 % bis 42 %

42 % bis 58 %

58 % bis 74 %

74 % bis 90 %

OxyArm

Medical Instruments Corporation GmbH

Mindener Straße 86

D-32049 Herford

Telefon + 49 (0) 5221 12253-0

Telefax + 49 (0) 5221 12253-99

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Problem & Lösung 4

Everest-Silicon-Brille

Hohe Atemfrequenz und hoher sauerstoffbedarf

Der Oxymizer ist eine Sauerstoffbrille mit einem Reservoir, das während der Ausatmung Sauerstoff speichert und ihn bei der

Einatmung als Bolus zusätzlich zu dem eingestellten Flow abgibt. Durch diesen

Trick kann Sauerstoff gespart werden. Bei einer eingestellten Flussrate von 1l/min kontinuierlich erhält der Patient tatsächlich 3 Liter Sauerstoff/min, die Sauerstoffersparnis beträgt etwa 66,6 %. Bei niedrigen kontinuierlichen Flussraten ist der

Spareffekt am grössten. Aber auch Patienten, die unter 5 Litern Sauerstoff/min immer noch unterversorgt sind, bekommen mit dem Oxymizer durch den zusätzlichen Bolus in Wirklichkeit 7,5 l/min. Für diese Patienten ist die Nasensonde mit Reservoir oft die einzige Möglichkeit, mit ihrem portablen System, das nur eine maximale Leistung von 6 Litern/min bringt,

überhaupt mobil zu sein. Der Oxymizer ist vor allem für Patienten mit Lungenfibrose geeignet, die unter einer ausgeprägte

Belastungshypoxämie leiden.

Vivisol Deutschland GmbH

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Problem & Lösung 5

Oxymizer

Chronische entzündungen oder allergische Reaktionen der Nase und

Druckstellen an Wangen und Ohren durch PVC-Nasenbrillen

Neben dem unangenehmen Geruch von

PVC müssen Patienten ihre Standard-

PVC-Nasenbrillen alle 2 oder 3 Wochen ersetzen, da die Nasenbrillen dann hart wie Stein werden. Zusätzlich bekommen einige Patienten Hautprobleme von dem ständigen Tragen einer PVC-Nasenbrille.

Eine gesundheitliche Gefährdung von den

Weichmachern in den PVC-Nasenbrillen

(krebserregende Phtalate) geht nicht aus.

Die EU hat in einem Schreiben an die SauerstoffLiga vom 28.06.2010 die Benutzung der PVC-Nasenbrillen als unbedenklich eingestuft. Eine generelle Handlungsempfehlung für Patienten mit einer Langzeit-Sauerstoff-Therapie zur Nichtbenutzung von Nasenbrillen aus PVC wollte sie wie erwartet nicht aussprechen.

Nach den Empfehlungen des BfArM

(Bundesinstitut für Arbeit und Medizinprodukte- Abteilung) müssen allerdings phtalathaltige Nasenbrillen gekennzeichnet werden. In der Zwischenzeit gibt

pthalatfreie nasenbrillen von der firma heinen & löwenstein und von der firma

asid Bonz. Von beiden Brillen liegen noch keine längeren Anwenderstudien vor. Die

LOT hat es sich zur Aufgabe gemacht, diese Brillen zu testen, um eine für ihre

Mitglieder verbindliche Empfehlung auszusprechen.

Heinen + Löwenstein GmbH & Co. KG

Arzbacher Straße 80

D-56130 Bad Ems

Telefon +49 (0) 2603 9600-0

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Sauerstofftherapie –

sicher bei Tag und Nacht

ASID BONZ GmbH

Hertzstraße 3, D-71083 Herrenberg

Telefon +49 (0) 7032 9562-0

Telefax +49 (0) 7032 9562-58

E-Mail: [email protected]

Internet: www.asid-bonz.de

Als Alternativen gibt es die völlig geruchlosen Silikonnasenbrillen. Sie entlasten die Nase und auch zusätzliche Wundstellen an den Wangen oder hinter den Ohren können wieder abheilen. Die Nasenbrille „Modell Everest“ ist in zwei Längen erhältlich (1,20 m oder 1,80 m) Sie ist sowohl für tragbare als auch für große Sauerstofftanks mit einlumigen Anschluss für eine Literzahl zwischen 1 und 5 l geeignet. Da sie aus 100% igem Silikon hergestellt wird, bleibt sie auch über

Jahre hinweg weich. Silikon hat keinen unangenehmen Geruch und gibt keine schädlichen Gase ab wie PVC. Die Everest Nasenbrille ist so gebaut, dass der Nasensteg zum Auskochen, Reinigen oder Austauschen abtrennbar ist. Der höhere Kaufpreis der Everest Nasenbrille zahlt sich schnell aus, da diese eine viel längere Lebensdauer hat als eine normale

PVC-Nasenbrille.

Medical Instruments Corporation GmbH

Mindener Straße 86, D-32049 Herford

Telefon + 49 (0) 5221 12253-0

Telefax + 49 (0) 5221 12253-99

E-Mail: [email protected]

Internet: www.anaesthesieprodukte.com

Problem & Lösung 6

geräuschbelästigung durch hohe Flussraten

Die niC-nasenbrille aus Vollsilikon oder Teilsilikon (antknick) der Firma TNI medical ist zwar deutlich dicker und auffälliger, dadurch gibt es aber auch bei hohen Literzahlen weniger Geräuschbelästigung durch störende Fliessgeräusche. Sie ermöglicht dadurch auch dem Partner eine ruhigere und leise Nacht . Das Vollsilikon ist leicht und angenehm zu tragen und führt trotz der Großlumigkeit zu weniger Druckstellen an Ohren und Wangen.

TNI® medical AG

Hofmannstraße 8, D-97084 Würzburg

Telefon +49 (0) 931 207929-02

Telefax +49 (0) 931 207929-01

E-mail: [email protected]

Internet: www.tni-medical.de

Problem & Lösung 7

Langzeit-sauerstofftherapie und Hörgerät

Eine neue Renaissance hat die Bügelbrille der Firma Weinmann erfahren. Sie eignet sich hervorragend für Patienten mit einem Hörgerät , da der Sauerstoffzufuhr vor dem Ohr erfolgt und damit lästige Störgeräusche entfallen. Sie eignet

Ausgabe 2. Halbjahr 2011

Besonders für den Tag

Die RC-Sauerstoffnasenbrille

Weiche Kraton-Nasenspritzen verhindern Reizungen am

Naseneingang –

die Nase wird geschont.

PZN 336 730 4

Besonders für die Nacht

Die Nasal/Oral-Brille

(vormals Oxynasor)

Die Nasal/Oral-Brille garantiert eine perfekte Sauerstoffversorgung über Mund und Nase –

die Lösung bei verstopfter Nase und in der Nacht, wenn oft über den

Mund eingeatmet wird.

PZN 742 375 5

Gratis RC-Pfl ege®N bei Online-Bestellungen von Sauerstoff-Artikeln

R.Cegla GmbH & Co.KG

Te l . 0 2 6 0 2 9 2 1 3 0

www.sauerstoffnasenbrille.de

erhältlich in Apotheken oder in unserem Online-Shop

S a u E R S t O f f B R i l l E n

sich auch für Brillenträger, da die Bügel so schmal sind, dass sie immer noch einen

Platz hinter den Ohren finden.

Weinmann Geräte für Medizin

GmbH + Co. KG

Kronsaalsweg 40

D-22525 Hamburg

Telefon +49 (0) 40 54702-0

Telefax +49 (0) 40 54702-461

E-Mail: [email protected]

Internet: www.weinmann.de

Problem & Lösung 8

Hautirritationen auf der Oberlippe

Von der Firma Cegla gibt es eine nasen-

brille aus Kraton, einem sehr weichen und gut verträglichem Material. Patienten, die zu Hautirritationen besonders auf der

Oberlippen neigen, finden hier eine gute

Alternative.

R. Cegla GmbH & Co. KG

Medizinisch-Technische Geräte

Horresser Berg 1

D-56410 Montabaur

Telefon +49 (0) 02602 9213-0

Telefax +49 (0) 02602 9213-15

E-Mail: [email protected]

Internet: www.cegla.de

Zusammenfassung

Ohne Sauerstoffbrille gibt es keinen Sauerstoff. Deshalb ist es wichtig, die Alltagsprobleme der Betroffenen ernst zu nehmen und nach praktikablen Lösungen zu suchen.

Für Patienten, die vorwiegend durch den Mund atmen, eignet sich die Nasensonde Oxynasor oder die Mundmaske

Oxymask von MIC. Liegt das Problem

überwiegend in einer nicht mehr beherrschbaren Infektion der Nasenschleimhaut oder des Naseneingangs, ist eine Abheilung mit dem vorübergehenden Gebrauch, der Kombisonde Oxynasor oder natürlich einer Maske, z.B. mit der Oxymask von MIC, möglich. Auch Nasenbrillen aus Kraton finden hier ihren Einsatz.

Eine neue faszinierende Errungenschaft ist der Oxymizer von Vivisol, eine Nasensonde mit einem Reservoir, aus dem Patienten eine zusätzliche Gabe Sauerstoff erhalten und damit auf höhere Literzahlen kommen, als die eingestellte. Auch mit der Nasenbrille von TNI können hohe Literzahlen appliziert werden ohne extreme

Geräuschbelästigung. Für Brillen- und

Hörgerätträger eignet sich die eine der ersten Nasenbrillen, die bewährte Weinmannbrille.

Mit der richtigen Wahl der richtigen

Sauerstoffsonde erhält der Langzeit-Sauerstoffpatient das Werkzeug, seine lebensnotwendige Therapie auch Leitlinien gerecht mit mehr Tragekomfort durchzuhalten.

Dr. birgit Krause-Michel, Vorsitzende

Maskenprobleme bei nicht-invasiver

Heimbeatmung

Bei einer Einleitung einer nicht- invasiven

Heimbeatmung wird für den Patienten die passende Maske z.B. eine nasale Maske oder eine Nasen- Mund- Maske ausgewählt und angepasst.

Wichtig ist dabei, dass die Maske gut sitzt und dicht ist. Jedoch treten bei einigen Patienten mit der Zeit massive Maskenprobleme auf z. B.:

Häufig treten Hautläsionen auf, die bei

Nichtbeachtung schell zu Ulcerationen (offenes

Geschwür) führen können. Jede Hautläsion ist mit Schmerzen verbunden und können zu einem Therapieabbruch seitens des Patienten führen!

Nasale Maske

Maskenleckagen

Symptome:

Keine Erholung nach Beatmung

Gerät zeigt Leckagenalarm an (zuviel

Luft strömt aus)

Augenrötung und Schmerzen (Bindehautentzündung)

Druckstellen

Symptome:

Starke Rötungen und Druckstellen an

Nase, Nasenrücken und Stirn

Maske drückt auf Zahnfleisch

Hautläsionen (Druckgeschwür, offene

Wunde)

Problembehebung bei Maskenleckagen und Druckstellen:

Neue Anpassung der Maske (von med. Personal)

Evtl. Maskenmodellwechsel

Anpassung einer individuell angefertigten Maske

Bei starken Druckstellen Hydrokolloidpflaster (in Apotheken erhältlich) auf die geschädigte Stelle

Nur trockene Maske einsetzen

Tägliche Reinigung der Beatmungsmaske

Nasen-Mund-Maske

Kopfbänder vorsichtig einstellen, am besten Maske beidhändig anlegen! Nicht stark am Kopf festziehen, dadurch entstehen schnell

Druckstellen!!

Werden Probleme dadurch nicht beseitigt, wenden Sie sich an Ihre Versorgerfirma oder an die Klinik bzw. Schlaflabor.

Elisabeth Kindle,

Beirätin heim beatmung Sauerstoffliga,

Medizin produkteberaterin

12

t E S t B E R i C h t

InogenOne® G2 Oxygen Concentrator

Hersteller inogen inc.

326 Bollay Drive

Goleta, CA 93117 U.S.A.

www.inogenone.com

E-Mail: [email protected]

Testvorgabe:

Prüfen und Testen der Hersteller - vor gaben unter Patientenbedingungen einer O

2

24 h/Tag.

-Langzeittherapie von

1. Inbetriebnahme

Die Inbetriebnahme und Funktionsprüfung aller Teile ergab volle Funktion des

Testgerätes. Alle Warneinrichtungen (visuell und akustisch, sogenannte Diskonnektionalarme) sind vorhanden.

Messgerät: NPB-40 Hersteller, Nellcor

Puritan Bennett USA. Die O

2

-Qualität von 90 % ±3–6 %, stimmt bis auf kleinste

Unterschiede (evtl. unterschiedliche Messstellenanordnung) mit denen in der Betriebsanleitung überein.

2. Laufruhe und Lautstärke

Der InogenOne

®

G2-Konzentrator ist laufruhig, die Ventilschaltungen zur Spülung sind leise. Die Betriebslautstärke ist im Verhältnis zu den Mitanbietern am

Markt sehr leise (Wert ca. 37–39 dB/A).

Ab einer Entfernung von 6 m zum Gerät wurden unter 37 dB/A Lautstärke gemessen.

Messanordnung:

Messgerät 1,2 m hoch und 1,5 m Entfernung zum Probanden.

Messanordnung: Messpunkt nach 2,2 m

Sauerstoffsonde, voller Volumenstrom.

Messgerät: GMH 3690 Digital Oxymeter

Firma Greisinger Electronics Deutschland. Das zur Messung verwendete geeichte Messgerät hat eine Abweichung von ca. 1 %

5. gewicht

Gewicht lt. elektronischer und geeichter

Waage: 3,35 kg inkl. Batterie 12-zellig im

Auslieferungszustand.

Testanordnung/Prüfungen

1. Inbetriebnahme Prüfung der Einschalt- und Funktionsteile

2. Laufruhe und Lautstärke

3. Stromaufnahme

4. O

2

-Erzeugung/Versorgung-Demandsystem

5. Gewicht in kg

6. Zubehör

7. Zusammenfassung

InogenOne® G2 Oxygen Concentrator

Messgerät:

Voltcraft Schallpegelmessgerät Typ 320

IEC 651 Type II.

3. stromaufnahme

Die Stromaufnahme von

Wechselstrom:

100–240 V 50–60Hz 1,0 A ist sehr gut

Gleichstromeingang:

13,5–15 V DC, 10 A

Gleichstromausgang:

19 V DC, max. 5,0 A aufladbare Batterie:

Spannung 12,0–16,8 V DC.

4. Messung

Die Messung der O

2

-Erzeugung und Abgabe, wurde mehrfach durchgeführt.

Nach jeder Änderung der l/min Einstellung wurden 30 min Laufzeit vor der O

2

-

Prüfung eingehalten. Nach kurzer Zeit erreichte der „InogenOne

®

G2-Konzentrator die im Benutzerhandbuch angeführten Herstellerangaben. In allen Messungen zur Oxygenisierung in Ruhe und unter Belastung wurden steht’s Werte über den von der Leitlinie zur Langzeit-Sauerstofftherapie der DGP verlangten

90 % gemessen.

Einstellungen: 1 bis 5 Stufen (Einstellung muss am Patienten vom Facharzt getestet werden um Unterversorgung zu vermeiden. In Ruhe und unter Belastung!)

6. Zubehör

Das Zubehör mit Nasensonde, Bedienungsanleitung, alle Elektrokabel, Transformatoren und Kleinteile sind im Auslieferungszustand vorhanden.

Die Verpackung zum Transport des Gerätes ist vorbildlich gestaltet und sehr sicher für das Gerät, da die Wiederverwendung zum Transport für Reparaturen und Service damit ermöglicht wird.

7. Zusammenfassung

Der „Inogen One“ O

2

-Konzentrator ist in fast allen Belangen ein Produkt, wie vom

O

2

-Langzeittherapie-Patienten gewünscht.

Vom Design angefangen bis zur Größe und Gewicht (ca. 4,5 kg) hat der Hersteller Neuland betreten.

Das Display mit den Einstellwerten sowie den wichtigsten Anzeigen der Alarme,

PC-Verbindung, Betriebsstundenzähler, ist übersichtlich und vom Patienten gut abzulesen. Ebenso sind Einschalt- und

Dosierschalter gut bedienbar.

14

t E S t B E R i C h t

Nam, ut ventia nulparum nulleni hicabo. Ut estrumque reperit laut fugit event, sus,

Die Geräuschkulisse(Lautstärke) im

Betrieb ist die in allem meinem Testen von mobilen Konzentratoren die Beste und besonders bei Nutzung des Gerätes in Ruhezonen wie Speiselokal, Kulturveranstaltungen ist der ruhige Lauf des Kompressors und ebenso das getriggerte Demandsystem für mich zur Zeit eines der Besten

Produkte für den mobilen Sektor zu Langzeit-Sauerstofftherapie.

Wir Patienten wünschen uns jedoch eine weitere eine Reduzierung des Betriebsgeräusches unter die 35 dB/A Grenze, wie in der TA-Lärm bei Nacht (35 dB/A) gefordert wird.

Der Kühlkreislauf gegenüber den Anbietermodellen ist positiv im Test aufgefallen. Das Gerät ist nicht wie viele Mitanbietermodelle als Heizung zu sehen.

Ein Grobstaub- mit Bakterienfilter rundet die gelungene Konzeption ab. Ein med. Gerät mit hellen Farben und modernem Design, das Patienten wie Ärzte positiv anspricht. Die Laufruhe im Betrieb hält das Gerät am Standplatz und es erfolgt kein Wandern auf der Stellfläche.

Da das Gerät nur Wasser abweist aber nicht wasserdicht ist, sind Schäden bei

Gewitterregen oder schlechtem Wetter vorprogrammiert. Ebenso stellt sich die

Frage der ganzjährigen Nutzung, wenn laut Systemspezifikation im Handbuch nur Umgebungsbedingungen von +5 bis

+40° C möglich sind.

Was ist bei Nutzung im Winter in Deutschland?

Da stellt sich die Frage, ob dieses Gerät in Mitteleuropa bei Tiefsttemperaturen im

Rahmen des Garantieschutzes nutzbar ist. Das Bedarf der Aufklärung durch den

Hersteller!

Die Garantie ist bei Winternutzung dann in Gefahr nicht zu greifen und der

Hersteller ist sogar auf gutem juristischem

Boden.

2,2 m Schlauchlänge sind im Heimgebrauch sehr gering um sich ohne belastendes Gerät bewegen zu können, aber das

Gerät ist ja für die Mobilität entwickelt und nicht als Standgerät.

Eine Therapie mit höherer Einstellung wie Stufe 4 führt zu einem unzumutbaren

Lärmpegel von bis zu 46 dB/A. Das Gerät ist eindeutig zur Mobilitätsversorgung, für Freizeit und Ferienwohnungen geeignet.

Der Vorteil immer eine Sauerstoffquelle zur Verfügung zu haben wird von vielen

Patienten geschätzt. Die stationäre Nutzung des Gerätes ist wegen seiner technischen Eigenheit, nur mit getriggertem Demandsystem (Sparautomatik) zu funktionieren, sehr eingeschränkt. Für Patienten die während des Schlafes durch den Mund atmen ist hiermit keine zuverlässige Therapie möglich. Es sind zwar alle Warnein-

Lieferadresse & Info

Europe Authorized Repräsentative

Centaurusweg 123

NL-5015 TC TILBURG / Niederlande

Telefon: +31 (0) 13 5479 364

Fax: +31 (0) 13 5479 302

Nam, ut ventia nulparum nulleni hicabo.

Ut estrumque reperit laut fugit event, sus,

Ausgabe 2. Halbjahr 2011

15

t E S t B E R i C h t

richtungen (visuell und akustisch) vorhanden, jedoch ständiges Aufwachen wegen des akustischen Alarmes (30–60 sec. nach Nichtatmung) ist für die Restgesundheit nicht förderlich.

Deshalb müssen Nutzer des Gerätes dringend vor Verordnung durch den

Facharzt oder die Fachklinik, am Gerät in

Ruhe und unter Belastung getestet werden. Nur durch diesen Test ist die Einstellung der O

2

-Menge für den Patienten nach Arztvorgabe eine sichere Therapie.

Bei Nichtbeachtung dieser Teste erfolgt

Unter- oder Überversorgung mit O

2

.

Die Batterieladezeiten von 4 h (12-Zellenbatterie) und 8 h (24-Zellenbatterie) sind gut. Es ist ein Lithium-Ionen-Accu ohne Memory-Effekt.

Die Nutzungsdauer betrug im Test bei

2l/min und 24h-Therapie 4 h mit 12-Zellenbatterie und 8 h mit einer 24-Zellenbatterie. Die Nachladezeit betrug im Test

4,2 h mit 12-Zellenbatterie und 8 h mit

24-Zellenbatterie.

sehr gute Mobilität

Mit der Energieversorgung kann ein Patient mobile Aktionen sehr gut durchführen

(mit beiden Batterien bis zu 12 h), da eine

Ladesteckdose von 230 V AC oder 12 V

DC immer zu finden sein sollte. Viele Patienten können sich die Anschaffung eines solchen Produktes bestimmt vorstellen, da in Design, Form und Funktion endlich ein

Konzentrator zur Verfügung steht, der auch Platz im Auto und in der Wohnung, oder in der Nähe des Schlafzimmers finden kann. Gerade die kompakten Maße und das geringe Gewicht, finden Anerkennung. Hier wird der Transport in den Urlaub, zum Ferienhaus oder zu Verwandten möglich ohne Speditionen einschalten zu müssen. Da das Produkt neu ist, kann eine

Langzeitbegutachtung für Deutschland in diesen Patiententest noch nicht einfließen.

Jedoch die auch in der Bedienungsanleitung ausgewiesene Garantiezeit, bie tet eine gewisse Sicherheit. Natürlich erwarten die Kostenträger und die Privatpatienten, ebenso wie alle Anwender, eine Betriebsstundenzahl des Produktes von ca.

20–30.000 h (Herstellerangabe bis zu

40.000 h) als Funktionszeitraum.

Eine auf dem Gerät angegebene Einstufung durch das vergebene CE-Zeichen entspricht der geltenden

EU-Richtlinie für Produkte.

Rangauklinik Ansbach

In klimatisch günstiger Lage (423 Meter ü.M.) behandeln wir

Patienten in den Behandlungsschwerpunkten: Asthma, COPD und Lungenemphysem, Staublunge (Silikose), Krankheiten des

Lungen- und Rippenfells, immunologisch bedingte Lungenerkrankungen, bösartige Erkrankungen (Tumoren) insbesondere der Lunge und des Rippenfells, sowie Allergien.

Darüber hinaus sind wir spezialisiert auf die Diagnostik und

Therapie schlafbezogener Atemstörungen.

Alle Zimmer haben Dusche und WC, Farb-TV, Telefon und

Schwesternruf. Die Zugänge sind barrierefrei.

Neben unserer diagnostischen Abteilung bieten wir physiotherapeutische Möglichkeiten und ein modernes Bewegungsbad,

Sauna, Lehrküche und Ernährungsberatung an.

Autor: hans Dirmeier

Brunhuberstraße 23

83512 Wasserburg a. Inn

Tel.: 08071/2634

Fax: 08071/95508

E-Mail: [email protected]

Copyright by Verfasser Hans Dirmeier,

83512 Wasserburg, Brunhuberstr. 23,

Telefon: 08071/2634

Veröffentlichungen, auch in Auszügen ohne

Freigabe durch den Verfasser nicht gestattet.

Alle Aussagen geben die persönliche Meinung und Ansicht des Verfassers wieder.

Wasserburg a. Inn, im Juli 2011

Rangauklinik Ansbach

Fachklinik und Rehabilitationsklinik für Pneumologie / Allergologie / Onkologie

Strüth 24 · 91522 Ansbach

Tel. (0981) 840-0 · Fax (0981) 840-200 [email protected] . www.rangauklinik.de

PS.:

Liebe Firma Inogen, für die

Entwicklung dieses neuen Produktes sage ich danke, im Namen vieler Patienten und wünsche Ihnen, zur Markteinführung viel Erfolg und das positive Echo der Kostenträger. Dieses Gerät ist eines der

Besten auf dem Markt für mobile

Konzentratoren!

Wasserburg a. Inn im Juli 2011

Hans Dirmeier

DT-Sauerstoffliga-LOT e.V.

Ehrenvorstand

16

S a u E R S t O f f V E R S O R G u n G

Sauerstoffversorgung für zu Hause und unterwegs

Häufig werden Patienten mit fortgeschrittenen chronischen Lungen oder Herzerkrankungen mit sauerstoffkonzentratoren versorgt. Dabei handelt es sich um geräte, die mit Hilfe von elektrischem strom Ihren sauerstoff aus der umgebungsluft produzieren.

Der stickstoff wird aus der Luft herausgefiltert und der fast reine sauerstoff wird über eine Nasenbrille an den Patienten abgegeben. bei der Anschaffung eines Konzentrators sollten verschiedene Kriterien beachtet werden, z. b. gewicht, Lautstärke, stromverbrauch und einstellmöglichkeiten (Demand system und / oder kontinuierlicher Flow).

Wie funktioniert ein sauerstoffkonzentrator?

Das Gerät erhöht den vorhandenden Sauerstoffanteil der Umgebungsluft von ca.

21% auf max. 96%. Diese Anreicherung, auch Konzentration genannt, erfolgt durch ein physikalisches Filtern der grö-

ßeren Stickstoffmoleküle in den Molekularsieben des Konzentrators.

Das Molekularsieb

Die Raumluft besteht aus ca. 78% Stickstoff, 21% Sauerstoff und ca. 1% Edelgasen. Der Sauerstoffkonzentrator saugt die

Raumluft mit einer kleinen Pumpe, dem sog. Kompressor an, hierfür wird Strom benötigt. Die Umgebungsluft wird in das

Molekularsieb gedrückt. Zeolith ist die

Bezeichnung für das Filtermaterial in den

Molekularsieben. Dabei handelt es sich um winzige Kügelchen in einer Röhre, die lediglich den kleinen Sauerstoffteilchen

Platz zum Durchschlüpfen bieten. Die größeren Stickstoffmoleküle schaffen das nicht und bleiben im Sieb hängen. Da sich ein einzelnes Molekularsieb schnell mit

Stickstoff füllt, werden mindestens zwei

Molekularsiebe eingebaut. Diese Molekularsiebe werden abwechselnd befüllt. Die maximale Sauerstoffreinheit liegt bei ca.

95%. Das ist weniger Reinheit als 100% wie z. B. beim Flüssigsauerstoff. Man muss jedoch berücksichtigen, dass sich der Sauerstoff aus der Nasenbrille auf dem Weg in die Lunge sowieso mit Umgebungsluft mischt. In der Lunge kommt der Sauerstoff mit einer Reinheit von 30 bis 35% an.

stationäre Konzentratoren

Die Geräte wiegen zwischen 14 und 45 kg und sind ausschließlich für den Heimgebrauch geeignet. Sie arbeiten, sobald sie mit dem Stromnetz verbunden sind. Der eingeatmete Sauerstoff muss bei Flussraten ab 2 l/min angefeuchtet werden. Dies geschieht durch ein Gefäß mit Sterilwasser, das nahe am Patienten aufgestellt werden sollte. Nachteilig ist, dass der Konzentrator einen erheblich lauten Schalldruckpegel von sich gibt, der zwischen 31 und 55 dB (A) liegt, empfiehlt es sich den

Konzentrator in einen Nebenraum auf eine schalldämmende Unterlage zu stellen und mittels eines langen Sauerstoffschlauches zu verbinden. Der Aktionsradius des

Patienten ist an das Gerät gebunden. Neuere Konzentratoren haben einen erheblich niedrigeren Schallpegel als ältere Modelle.

Für Patienten mit zu lautem Gerät lohnt in jedem Fall eine Anfrage beim Fachhändler wegen eines Konzentrators mit

Schalldruckpegel unter 35 dB (A)! Desweiteren ist die Stromaufnahme der Geräte zu beachten. Hieraus können die

Stromkosten errechnet werden. Die anfallenden Stromkosten müssen von den

Krankenkassen für gesetzlich Versicherte

übernommen werden. Ein Formular hierfür erhalten Sie bei der SauerstoffLiga oder dem Fachhändler.

Tragbare Konzentratoren

Die handlichen Konzentratoren sind für den Einsatz unterwegs entwickelt worden. Ähnlich wie kleine Flüssigsauerstoffbehälter oder Sauerstoffflaschen werden sie zum Spaziergang, Einkauf oder auf Tagesreisen genutzt. Sie wiegen je nach Leistungsfähigkeit zwischen 2 und 4 kg. Vorteil ist das kein logistischer Aufwand zum

Nachfüllen notwendig ist. Der eingeschobene Akku wird bei der Nutzung am Zigarettenanzünder im Auto (Absicherung mindestens 15 Amper) oder an der Steckdose am Stromnetz aufgeladen. Nachteil ist das manche Geräte bei der Nutzung im

Auto nicht aufgeladen werden, verschiedene Geräte sind nicht für Betroffene geeignet die mehr als 3 l/min. benötigen. Bei einem höheren Verbrauch wird die Akkulaufzeit reduziert. Auf Grund der geringen

Größe ist kein kontinuierlicher Flow einstellbar. Der Sauerstoff wird atemzuggesteuert im sog. Sparmodus bereitgestellt, im Sparmodus sind diese Geräte jedoch

Nachts nicht einsetzbar. Der Einsatz eines atemzuggesteuerten mobilen Konzentrators muss in jedem Fall vom Arzt geprüft werden, dafür muss sich der Patient mit dem Gerät seiner Wahl beim Lungenfacharzt einer Blutgasanalyse unterziehen. Die tragbaren Konzentratoren können wahlweise getragen oder im Trolley gezogen werden. Das Einschieben eines Zusatzakkus ermöglicht einen noch größeren Bewegungsspielraum.

Transportable Konzentratoren

Die ortsveränderlich einsetzbaren Konzentratoren stellen die Sauerstoffversorgung während der Fahrt im Auto und am

Aufenthaltsort sicher. Sie können an jeder

Steckdose genutzt werden. Der Nutzer kann zwischen kontinuierlichem und atemzuggesteuertem Fluss wählen. Die

Sauerstoffausbeute ermöglicht Versorgungen bis Stufe 6 atemzuggesteuert bzw.

3 l/min. bei kontinuierlicher Sauerstoffabgabe. Damit ist in jedem Fall eine Versorgung während der Nacht für Patienten bis

3 l/min. sichergestellt. Der Einsatz über

Akku ist möglich. Eine Nutzung während eines Spaziergangs ist eingeschränkt möglich, da die Modelle zwischen 8 und 9 kg wiegen. Erwähnenswert ist, dass die transportablen Konzentratoren am Zigarettenanzünder nur bei laufendem Motor betrieben werden können, eine Nutzung und gleichzeitige Ladung im Auto jedoch nicht möglich ist. Transportable Sauerstoffkonzentratoren sind für den dauerhaften Einsatz 24 Stunden am Tag geeignet.

Füllstationen

Die Heimfüllanlagen wiegen zwischen 30 und 40 kg. Sie bestehen aus einem Heimkonzentrator und einem Füllaufsatz für

Sauerstoffflaschen. Das Eigengeräusch des Konzentrators wird erhöht durch das

Füllgeräusch der Flaschen bei zunehmendem Pumpdruck. Nutzer müssen täglich

Ausgabe 2. Halbjahr 2011

17

S a u E R S t O f f V E R S O R G u n G

ihre Sauerstoffflasche befüllen und ihre

Logistik selbst in die Hand nehmen. Zu beachten sind hier die Füllzeiten von bis zu 6,5 h, hier ist eine Anzahl von gefüllten

Flaschen in Vorrat zu halten. Fraglich ist, ob das Gesamtgewicht eine echte Mobilität des Patienten zulässt. Das hohe Gesamtgewicht macht ein Mitnehmen des gesamten Systems unmöglich. Auf Grund des geringeren Fülldrucks der Flaschen ist der Inhalt geringer als bei herkömmlichen

Flaschen. Damit sind unter Verwendung eines Demand Systems max. 5 bis 7 Stunden Abwesenheit von zu Hause möglich.

Zusammenfassung

Vorteilhaft bei Konzentratoren ist die Unabhängigkeit vom Lieferanten, da sie flexibel bleiben und nicht auf Lieferungen angewiesen sind. Der Betrieb eines Konzentrators ist mit einem Geräusch verbunden. Die Schallschutzvorschrift nach DIN

4109 gibt an, dass die Lärmbelästigung in

Wohngebieten Nachts 35 dB (A) nicht

übersteigen darf, da sonst eine Dauerlärmbelästigung vorliegt. Die Hersteller sollten sich bemühen den Lärmpegel unter 35 dB (A) zu halten, da ab 40 dB (A)

Konzentrationsstörungen auftreten können. Neuere Modelle haben hier entscheidende Vorteile gegenüber älteren. Das

Gewicht eines Heimkonzentrators und dessen Strombedarf binden den Nutzer

Stationäre Konzentratoren

Technische Daten

Gewicht kg

Abmessungen (Höhe x Breite x Tiefe) cm

Sauerstoffabgabe kontinuierlich

Sauerstoffkonzentration in %

Volt AC/DC

Aufnahme Watt

Schalldruckpegel db (A)

Laufzeit Netz/Std.

Betriebstemperatur von/bis °0 C

Funktion bis Höhe m. ü. M.

Schlauchlänge/Meter

Technische Daten

Aeroplus 5

15,6

60/29/40

0 bis 5

85 bis 95

230

295

40

24

10 bis 40

4000

2,1 bis 5,0

Aeroplus 6

22,55

49/23/51

1 bis 4

94 bis 97

230

350

49

24

10 bis 40

2000

2,1 bis 15,0

Aeroplus 600

22,0

49/23/51

0,5 bis 6

70 bis 95

230

350

38

24

10 bis 40

2000

2,1 bis 15,0

Compact 525

16,3

62,2/34,2/30,4

0 bis 5

93

230

290-312

45

24

5 bis 40

4000 max. 15,0

Compact 5

24,5

70/41/36

0 bis 5

90 bis 93

230

385

48

24

13 bis 32

2286

15,0

Ever Flo

14,1

58/38/24

0,5 bis 5

88 bis 94

230

295

40

24

13 bis 32

2286 k. A.

Invacare 5

25,0

60,3/45,7/35,6

0,5 bis 5

87 bis 95,6

230

290

45

24

16 bis 35

1800 max. 15,2

Kröber O2

19,8

53,5/20,3/52

1 bis 6

75 bis 95

230

360

35

24

10 bis 40 k. A.

15,0

Kröber 4.0

16,0

53,5/20,3/52

0 bis 4

95

230

280

31

24

10 bis 40 k. A.

15,0

Mediline RC 5

21,0

55/21,5/55

0,1 bis 5

82 bis 95

230

330

38

24

10 bis 40 k. A.

k. A.

Gewicht kg

Abmessungen (Höhe x Breite x Tiefe) cm

Sauerstoffabgabe kontinuierlich

Sauerstoffkonzentration in %

Volt AC/DC

Aufnahme Watt

Schalldruckpegel db (A)

Laufzeit Netz/Std.

Betriebstemperatur von/bis °0 C

Funktion bis Höhe m. ü. M.

Schlauchlänge/Meter

18

Millenium M 5

24,7

69/48/32

0 bis 5

88 bis 94

230

360

40

24

13 bis 32

2300

15,0 new life elite

24,5

69,9/41,9/36,8

1 bis 5

90 bis 93

230

350

48

24

10 bis 40

2000 max. 15,0

Nuvo lite Mark 5

13,6

59/35/22

0,125 bis 5

90

230

290

40

24

20 bis 40

2286

7,7

Oxymat 3

20,0

70/40/35

0,5 bis 5

95

230

360

40

24

10 bis 40

2000

20,0

Perfecto 2

19,5

58,5/38/30,5

0,5 bis 5

87 bis 95,6

230

280

37

24

10 bis 35

2438 max. 15,2

Platinum 5 sens O2

27,7

67/46,7/36,5

0,5 bis 5

87 bis 93

230

395

44

24

10 bis 35

1828 max. 15,2

Platinum 9

24,0

67/47/36,5

1 bis 9

87 bis 95,6

230

460

48

24

10 bis 35

1828 max. 15,2

Platinum S

23,6

67/46,7/36,5

0,5 bis 5

87 bis 93

230

320

40

24

10 bis 35

1828

15,2

Topair 2

45,0

54/40,5/51,5

0 bis 12

85 bis 95

230

790

45

24

10 bis 40

2000

15,0

Vision Aire

13,6

52,8/35,8/29,2

1 bis 5

90 bis 95

230

290

40

24

5 bis 40 k. A.

7,6

S a u E R S t O f f V E R S O R G u n G

ans Haus. Abhelfen kann dafür ein zusätzlicher transportabler oder tragbarer

Konzentrator. Die Geräte sind z. T. seit

über 5 Jahren auf dem Markt und daher in überarbeiteten Versionen verfügbar.

Insbesondere das Sparsystem muss zuvor auf seine Eignung beim Patienten von einem Arzt überprüft werden. Nachteil man ist auf eine Energieversorgung angewiesen und durch die verbundenen Geräusche ist kein Besuch in ruhigen Einrichtungen wie, z. B. Theater, Konzert oder

Kirche möglich. Die bessere Möglichkeit hierfür ist die Flüssigsauerstoffversorgung, da keine zusätzliche Energie benötigt wird und kein Lärmpegel vorhanden ist. Die

Sauerstoff-Langzeit-Therapie darf die Betroffenen in ihrer Beweglichkeit nicht einschränken und die vom Arzt festgelegte

Anwendungszeit muss eingehalten werden.

Die Betroffenen sollten die Möglichkeit haben, sich im Freien zu bewegen, um Ihre

Restgesundheit zu erhalten und die Muskulatur zu trainieren.

Um optimal beraten zu werden ist es immer sinnvoll sich mit Betroffenen auszutauschen. Diese Möglichkeit hat man mit dem

Besuch einer der bundesweiten Selbsthilfegruppen Deutsche Sauerstoff Liga (LOT) e.V.

autor: hans Messinger (Beisitzer technik) neuses 42, 91575 Windsbach

E-Mail: [email protected]

Gewicht kg

Abmessungen (Höhe x Breite x Tiefe) cm

Sauerstoffabgabe kontinuierlich

Sauerstoffkonzentration in %

Volt AC/DC

Aufnahme Watt

Schalldruckpegel db (A)

Laufzeit Netz/Std.

Betriebstemperatur von/bis °0 C

Funktion bis Höhe m. ü. M.

Schlauchlänge/Meter

Aeroplus 5

15,6

60/29/40

0 bis 5

85 bis 95

230

295

40

24

10 bis 40

4000

2,1 bis 5,0

Aeroplus 6

22,55

49/23/51

1 bis 4

94 bis 97

230

350

49

24

10 bis 40

2000

2,1 bis 15,0

Aeroplus 600

22,0

49/23/51

0,5 bis 6

70 bis 95

230

350

38

24

10 bis 40

2000

2,1 bis 15,0

Compact 525

16,3

62,2/34,2/30,4

0 bis 5

93

230

290-312

45

24

5 bis 40

4000 max. 15,0

Compact 5

24,5

70/41/36

0 bis 5

90 bis 93

230

385

48

24

13 bis 32

2286

15,0

Ever Flo

14,1

58/38/24

0,5 bis 5

88 bis 94

230

295

40

24

13 bis 32

2286 k. A.

Invacare 5

25,0

60,3/45,7/35,6

0,5 bis 5

87 bis 95,6

230

290

45

24

16 bis 35

1800 max. 15,2

Kröber O2

19,8

53,5/20,3/52

1 bis 6

75 bis 95

230

360

35

24

10 bis 40 k. A.

15,0

Kröber 4.0

16,0

53,5/20,3/52

0 bis 4

95

230

280

31

24

10 bis 40 k. A.

15,0

Mediline RC 5

21,0

55/21,5/55

0,1 bis 5

82 bis 95

230

330

38

24

10 bis 40 k. A.

k. A.

Gewicht kg

Abmessungen (Höhe x Breite x Tiefe) cm

Sauerstoffabgabe kontinuierlich

Sauerstoffkonzentration in %

Volt AC/DC

Aufnahme Watt

Schalldruckpegel db (A)

Laufzeit Netz/Std.

Betriebstemperatur von/bis °0 C

Funktion bis Höhe m. ü. M.

Schlauchlänge/Meter

Millenium M 5

24,7

69/48/32

0 bis 5

88 bis 94

230

360

40

24

13 bis 32

2300

15,0 new life elite

24,5

69,9/41,9/36,8

1 bis 5

90 bis 93

230

350

48

24

10 bis 40

2000 max. 15,0

Nuvo lite Mark 5

13,6

59/35/22

0,125 bis 5

90

230

290

40

24

20 bis 40

2286

7,7

Oxymat 3

20,0

70/40/35

0,5 bis 5

95

230

360

40

24

10 bis 40

2000

20,0

Perfecto 2

19,5

58,5/38/30,5

0,5 bis 5

87 bis 95,6

230

280

37

24

10 bis 35

2438 max. 15,2

Platinum 5 sens O2

27,7

67/46,7/36,5

0,5 bis 5

87 bis 93

230

395

44

24

10 bis 35

1828 max. 15,2

Platinum 9

24,0

67/47/36,5

1 bis 9

87 bis 95,6

230

460

48

24

10 bis 35

1828 max. 15,2

Ausgabe 2. Halbjahr 2011

Platinum S

23,6

67/46,7/36,5

0,5 bis 5

87 bis 93

230

320

40

24

10 bis 35

1828

15,2

Topair 2

45,0

54/40,5/51,5

0 bis 12

85 bis 95

230

790

45

24

10 bis 40

2000

15,0

Vision Aire

13,6

52,8/35,8/29,2

1 bis 5

90 bis 95

230

290

40

24

5 bis 40 k. A.

7,6

19

S a u E R S t O f f V E R S O R G u n G

Tragbare Konzentratoren

Technische Daten

Gewicht kg

Abmessungen

(Höhe x Breite x Tiefe) cm

Sauerstoffabgabe

(atemzuggesteuert)

Sauerstoffabgabe (kontinuierlich)

Sauerstoffkonzentration %

Max.Sauerstoffverfügbarkeit

Max. Schlauchlänge

Spannungsversorgung

Netz

Akku/Auto

Max. leistungsaufnahme

Netz

Akku/Auto

Akku-Betriebszeit

(bei 2 l/min und 20 BPM)

Ever Go

4,5

30,5 x 15,2 x

21,6

1 bis 6 nein

89 ± 3%

1.050 ml/min

2,1 bis 10,0 m

100 bis 240 V AC,

50 bis 60 Hz

12 bis 16 V DC

Freestyle

2,0

22 x 16 x 9

Inogen One G2

2,6

24,3 x 10,0 x

27,3

1 bis 5

LifeStyle

3,8

41 x 18 x 14

2 bis 2,5 h ja ja

< 55

5 bis 40°C k. A.

ja nein ja ja

0,936 kg

0,342 kg k. A.

nein

0,646 kg

XPO 2

2,9

25 x 18 x 10

1 bis 3 1 bis 5 1 bis 5 nein

90 ±3% nein

90 -3%/+6% nein

90 ±3% nein

90 ±3%

499 ml/min 900 ml/min 750 ml/l 900 ml/min

2,10 bis 10,0 m 2,10 bis 10,0 m 2,10 bis 10,0 m 2,10 bis 10,0 m

100 bis 240 V AC,

50 bis 60 Hz

100 bis 240 V AC,

50 bis 60 Hz

12 bis 16 V DC 13,5 bis 15 V DC

akkuladezeit

Akku Ladung Wechselstrom (Netz)

Akku Ladung Gleichstrom (Auto)

Schalldruckpegel dB (a)

Betriebstemperatur

Funktion bis m. ü. Meer

Dauerbetrieb

zubehörteile

Zubehörtasche Komplett

Tragetasche m. Griff u. Trageriemen

Filter

Wechselstromnetzteil/Netzkabel

Gleichstromnetzteil

Flugzeugkabel

Trolley

Zusatz-Akku

70 Watt

64 Watt

4 h mit

Zusatz-Akku 8 h

58 Watt

52 Watt

2,5 h mit

Zusatz-Akku 6 h

90 Watt

60 Watt

4h mit

12-Zellen-Akku;

8h mit

24-Zellen-Akku

3 h ja ja

47

5 bis 40°C

2438 ja

1,392 kg ja ja

0,740 kg

0,348 kg

0,130 kg

1,796 kg

0,650 kg

3,5 h ja ja

< 44

5 bis 40°C k. A.

ja nein ja ja

0,720 kg

0,072 kg nein nein

0,800 kg

3 h ja ja

< 38

5 bis 40°C

3048 m ja nein ja ja

0,745 kg

0,084 kg

0,110 kg

1,495 kg

0,703 kg

(12-Zellen-Akku)

1,329 kg

(24-Zellen-Akku)

100 bis 250 V AC,

50 bis 60 Hz

12 V DC

70 Watt

80 Watt

50 min

100 bis 240 V AC

12 bis 16 V DC

74 Watt

96 Watt

2,5 h mit

Zusatz-Akku 5 h

4 h ja ja

< 45

5 bis 35°C

3046 m ja

0,158 kg ja ja

0,409 kg

0,318 kg k. A.

2,100 kg

0,540 kg

20

S a u E R S t O f f V E R S O R G u n G

Transportable Konzentratoren

Technische Daten

Gewicht kg

Abmessungen

(Höhe x Breite x Tiefe) cm

Sauerstoffabgabe (atemzuggesteuert)

Sauerstoffabgabe (kontinuierlich)

Sauerstoffkonzentration %

Max. Sauerstoffverfügbarkeit

Max. Schlauchlänge

Spannungsversorgung

Netz

Akku/Auto

Max. leistungsaufnahme

Netz eclipse 3

6,7

49 x 31 x 18

1 bis 12

1 bis 3

90 ±3 %

3000 ml/min

2,1 bis 10,0 m

100 bis 240 V AC

12 V DC

200 Watt

(CF* Stufe 3)

Akku/Auto

Akku- Betriebszeit

(bei 2 l/min und 20 BPM)

akkuladezeit

Akku Ladung Wechselstrom/Netz

Akku Ladung Gleichstrom/Auto

Schalldruckpegel dB (a)

Betriebstemperatur

Funktion bis m. ü. Meer

Dauerbetrieb

zubehörteile

Zubehörtasche Komplett

Tragetasche m. Griff u. Trageriemen

Filter

Wechselstromnetzteil/Netzkabel

Gleichstromnetzteil

Flugzeugkabel

Trolley

Zusatz-Akku

150 Watt

3,6 h

5 h ja ja

< 48

10 bis 40°C

4000 m ja nein nein ja

0,993 kg

0,486 kg nein

1,495 kg

1,525 kg

* CF Kontinuierlicher Flow

** DF Demand Sparmodus / Puls-Flow

AC = Wechselstrom (Netz 220 V)

DC = Gleichstrom (Auto) Absicherung min. 15 Amper

200 Watt

4,7 h

4,5 h ja ja

< 48

10 bis 40°C

4000 m ja nein nein ja

0,852 kg

0,374 kg nein

1,35 kg

1,56 kg iGo

7,0

38 x 28 x 20

1 bis 6

1 bis 3

91 ±3 %

3000 ml/min

2,1 bis 10,0 m

90 bis 264 V AC,

50 bis 60 Hz

12 V DC

190 Watt

O-Zwei mobil 2.0

12,5

60 x 40 x 20

0,6 bis 6

2

91 ±3 %

2000 ml/l

2,1 bis 10,0 m

100 bis 240 V AC

12 V DC

150 Watt nein nein nein nein nein

< 50

15 bis 30°C

1800 m ja nein nein ja

0,185 kg

1,800 kg nein inklusive nein

SOLO 2

7,5

42 x 28 x 20

1 bis 5

0,5 bis 3

90 ±3 %

3000 ml/min

2,1 bis 10,0 m

120 bis 230 V AC

11 bis 16 V DC

180 Watt

(CF*Stufe 3);

150 Watt

(DF** Stufe 5) k.A.

3,5 h

3 h ja ja

< 40

5 bis 35°C

3046 m ja nein nein ja

1,063 kg

0,258 kg nein

1,045 kg

1,596 kg

Ausgabe 2. Halbjahr 2011

21

S a u E R S t O f f V E R S O R G u n G

Füllstationen

Technische Daten

Gewicht kg

Abmessungen

(Höhe x Breite x

Tiefe) cm

Sauerstoffabgabe

(kontinuierlich)

Sauerstoffkonzentration in %

Volt AC/DC

Aufnahme Watt

Schalldruckpegel dB (A)

Laufzeit

Netz/Std.

Betriebstemperatur von/bis °C

Funktion bis

Höhe m. ü. M.

Schlauchlänge/

Meter

Flaschen

Inhalt/Ltr.

Füllzeit/Std.

Betriebszeit

(bei 2 l/min. und 20 BPM)

Flaschenfülldruck bar

Gewicht kg

Homefill II

15

38/51,5/40

>90

230

175

1,7

Platinum 9 und

Homfill 2

39,5

105/51,5/40

1 bis 9

87 bis 95,6

230

355

48

24

10 bis 35

1230 max. 15,2

1,7

2,6 h 2,6 h

CF 2 h/DF 9,1 h CF 2 h/DF 9,1 h

140

2,2

140

2,2

Perfecto 2

19,5

58,5/38/30,5

0,5 bis 5

87 bis 95,6

230

280

37

24

10 bis 35

2438 max. 15,2

Platinum 9

24

67/47/36,5 iFill

(nur Füll station)

30

72,5/57/31

TOTAL O

2

35,6

82,4/48,2/43

1 bis 9

87 bis 95,6

230

460

48

24

10 bis 35

1230 max. 15,2 k. A.

93

230

360 k. A.

k. A.

5 bis 35

2000

1,8

2,15 h

CF* 2h/DF** 6,1h

155

2,54

01 bis 3

85 bis 93

230

550

49

24

10 bis 40

2000

20

1,5

6,5 h

DF** Stufe

2 = 7,10 h

135

2,8

Homefill II ist kompatibel mit Invacare-Serie Perfecto 2, Platinium 9, Platinium S, Invacare 5

* CF Kontinuierlicher Flow

** DF Demand Sparmodus/Puls-Flow

22

D i E t n i - M E t h O D E

Ist die TNI-Methode eine Alternative zur NIV bei Patienten mit schwerer COPD?

Nach den Leitlinien der Langzeit-sauerstofftherapie führt eine konsequent durchgeführte sauerstofftherapie über 16 stunden täglich zu einer deutlichen Verbesserung der Lebensqualität bei Patienten mit chronischer Hypoxämie. eine Verlängerung der Lebenszeit konnte nur in der

NOTT und MRC studie nachgewiesen werden. Diese beiden einzigen evidenzbasierten studien sind aber schon 30 Jahre alt. In neueren Arbeiten konnte dieser effekt nicht bestätigt werden.

Ohne Langzeit-Sauerstofftherapie hätten trotzdem vielen Patienten mit einer schweren COPD oder Lungenfibrose nicht lange

überlebt und sogar an einem fast normalen Leben teilnehmen können. Aber chronische Erkrankungen verlaufen nun einmal chronisch und verschlechtern sich mit zunehmendem Alter und Krankheitsverlauf. Die FEV1 nimmt weiter kontinuierlich ab. Was zunächst nur ein Problem des gasaustauschenden Systems der Lunge ist, wird nun auch zu einem ventilatorischen

Problem. Die Lunge ist auf Grund struktureller und irreversibler Veränderungen nicht mehr in der Lage genügend Sauerstoff aufzunehmen. Und irgendwann kommt der Zeitpunkt, dass die Atempumpe diese vermehrte Atemarbeit nicht mehr kompensieren kann .Es tritt zum

Sauerstoffmangel eine ventilatorische Insuffizienz mit Anstieg des PaCO

2

mmHg auf. Der Patient braucht nicht nur eine

Langzeit-Sauerstofftherapie sondern auch eine Heimbeatmung, um die Atempumpe zu entlasten. cheotomie (Luftröhrenschnitt). Und jeder, der auf einer Intensivstation arbeitet, kennt die ethische Frage: was will der Patient oder was hätte er gewollt? Plötzlich taucht ein Angehöriger mit einer Patientenverfügung oder dem mutmaßlicher

Wille auf, in dem der Patient eine Tracheotomie und die Abhängigkeit von einer Maschine kategorisch für sich ablehnt.

Aber um welchen Patienten handelt es sich? Wer führt diese Therapie freiwillig durch – und ab wann?

Die meisten Patienten werden nicht gefragt. Sie werden vom Notarzt mit akuter

Atemnot auf die Intensivstation gebracht.

Die Hektik in der Notsituation und die panikartige Dyspnoe des Patienten sind sich gegenseitig verstärkende Faktoren.

Eine nicht-invasive Beatmung über eine

Nasenmaske scheitert meistens, so dass die Intubation unumgänglich ist.

Aber was dann? Wie kommt der

Patient von der beatmungsmaschine wieder weg?

Jeder kennt die frustranen Extubationsversuche. das zermürbende Weaning (Entwöhnung von der Beatmungsmaschine) und die meist nicht zu vermeidende Tra-

gibt es eine Alternative, dem

Patienten eine Maskenbeatmung zu ersparen, wenn er diese ablehnt oder wenn es aus medizinischer sicht nicht sinnvoll erscheint?

Wir konnten sowohl auf der Intensivstation als auch auf der pneumologischen Allgemeinstation der Kreisklinik Bad Reichenhall unsere ersten Erfahrungen mit der TNI-Methode sammeln.

Die TNI (Therapie mit Nasaler Insufflation) ist eine neue Methode zur Atmungsunterstützung. Sie arbeitet nicht mit Überdruck sondern mit high-flow-Insufflation von Luft. Über eine normale

Nasenbrille wird ein warmes, befeuchtetes Luft-/Sauerstoffgemisch mit einem

Flow (Fluss) von 10 bis 20 Litern pro Minute appliziert. Die Nase bleibt dabei offen, der Patient kann ungestört ein- und ausatmen. Eine Maske, die nicht richtig sitzt, drückt oder undicht ist, entfällt. Mit einer Nasenbrille kommt der geschulte

Sauerstoffpatient in aller Regel gut zurecht. Durch den ständigen hohen Fluss bleibt in den Lungenbläschen ein bestehen, erhöhter Druck (PEEP = Positive End

Expiratory Pressure) von 2 bis 4 mbar, damit erhöht sich der maximale inspiratorische Fluss und das Tidalvolumen (Restvolumen). Die Ventilation nimmt zu und sorgt für eine CO

2

-Auswaschung. Die

Atemfrequenz sinkt als Zeichen für eine

Abnahme der Atemarbeit mit der Folge, dass der Patient ruhiger und entspannter atmet. Der Stress einer Maskenbeatmung verschwindet. Eine Sedierung ist meist nicht erforderlich. Die Compliance des

Patienten (Therapietreue) steigt.

Durch die engmaschiges Monitoring

(Überwachung) und guter personeller Hilfe ist die Akzeptanz dieser Methode auf der Intensivstation sowohl von Seiten des

Pflegepersonals als auch von Seiten des

Patienten höher als auf einer peripheren

Station. Setzt man das TNI-Gerät auf der

Allgemeinstation ein, ist die Skepsis vom

Pflegepersonal hinsichtlich einer schon wieder neuen Maschine hoch. Die Einweisung in das System ist zwar nicht schwierig aber doch lästig und der Patient ist mit seinen Fragen und Unsicherheiten meist alleine gelassen.

.

Ausgabe 2. Halbjahr 2011

23

D i E t n i - M E t h O D E

Methodik

In der Kreisklinik Bad Reichenhall wurde von Juni 2008 bis Juni 2009 die TNI-Therapie mit nasaler Insufflation bei insgesamt 16 Patienten eingesetzt. Es handelte sich dabei um 11 Männer und 5 Frauen im Alter zwischen 51 und 91 Jahren mit einem mittleren Alter von 67,73 Jahren.

13 Patienten hatten eine COPD GOLD

IV alle mit ventilatorischer Insuffizienz, d.h. alle hatte einen erhöhten paCO

2

-Wert in der Blutgasanalyse (normal paCO

2

35 mm Hg). Bei 2 Patienten kam erschwerend ein OSAS (Obstruktives Schlaf-

Apnoe-Syndrom) hinzu, bei 2 weiteren eine Linksherzdekompensation bei chronischem Vorhofflimmern. 3 Patienten hatten eine beidseitige Pneumonie.

Bei allen Patienten war vor dieser Therapie eine Nicht-Invasive Therapie (NIV) mit einer nasalen oder einer Gesichtsmaske versucht worden. Bei allen Patienten wurde die Behandlung wegen der Compliance (Patienten wünschten eine Beendigung) oder Ineffektivität abgebrochen.

Bei allen Patienten wurde die Therapie mit einem Flow von 15 Litern Luft/Minute mit unterschiedlicher Sauerstoffgabe durchgeführt.

Fall 1

Der 68 jährige Patient leidet an einer

COPD GOLD IV sowie einem obstruktiven Schlafapnoe-Syndrom. Die Ausgangswerte der Blutgase zeigen ein paO

2

von 42 mm Hg, eine Sauerstoffsättigung von 92

% sowie ein paC02 von 42 mm Hg. Unter

2 Litern Sauerstoff steigt das paO

2

auf knapp 60 mm Hg an bei gleichzeitigem

Anstieg des paCO

2

auf 50 mm Hg, Die

Erhöhung der Sauerstoffgabe auf 5 L/Min führt zu einer guten Sauerstoffversorgung mit einem pa02 >80 mm Hg, allerdings auch zu einem Anstieg des paCO

2

auf >60

1

mm Hg. Nach Umstellung auf TNI mit einem Flow von 15 Litern/Minute und 3

Litern Sauerstoff/min kann innerhalb von

24 Stunden eine gute arterielle Aufsättigung bei gleichzeitigem tendenziellem Abfall des paCO

2

registriert werden.

Fall 2

Bei dem 74 jährigen Patient besteht neben der schwerer COPD GOLD IV eine dekompensierte Herzinsuffizienz bei

Vorhofflimmern. Der Patient wird wochenlang auf der Intensivstation beatmet, kann aber erfolgreich von der Maschine entwöhnt werden. Zu Hause führt er weder eine NIV noch eine TNI-Therapie weiter. Nach einigen Wochen wird er wieder auf der Intensivstation wegen akuter Atemnot mit Panikattacken aufgenommen. Unter einem Luft-Sauerstoffgemisch von 15 Liter Luft und 4 Litern

Sauerstoff/min steigt das paO

2 mm Hg an und das paCO

2

auf 60

pendelt sich bei 40 mm Hg ein. Auch nach Beendigung der TNI-Therapie, bleiben die arteriellen Blutgase im Normbereich, so dass die Entlassung alleine mit einer Langzeit-

Sauerstofftherapie erfolgt. Nach 2 Monaten kommt es erneut zur Aufnahme.

Unter alleiniger Sauerstofftherapie steigt das paCO

2

auf 50 mm HG an. Patient lehnt aber sowohl die TNI-Methode als auch eine NIV ab.

2

Fall 3

Der 91-jährige Patient hat eine COPD

GOLD IV mit schwerer ventilatorischer

Insuffizienz sowie ein chronisches Vorhofflimmern. Die Blutgase zeigen ohne Sauerstoff ein paO

2 paCO

2

von 30 mm Hg und ein

von 55 mm Hg. Unter 6 Litern

Sauerstoff/Minute steigt die Sättigung auf

>90 %, das paO

2

auf 80 mm Hg aber das paC02 ebenfalls auf 70 mm Hg Auf

Grund des Alters des Patienten entscheidet man sich gegen eine Aufnahme auf die

Intensivstation. Der Patient lehnt eine

Maskenbeatmung ab. Nach 5 Stunden

TNI-Insufflation mit einem Flow von 15

Litern/min und 4 Litern 02, steigt das paO

2

auf >60 mm Hg bei gleichzeitig leichten Abfall des paCO

2

. Nach Reduzierung des TNI-Insufflation auf 13 Litern

Flow und gleicher Sauerstoffzugabe fällt

24

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Sauerstoff , jederzeit, überall.

Nutzen Sie Ihre wiedergewonnene Bewegungsfreiheit mit dem tragbaren INOGEN ONE G2 Sauerstoff konzentrator. Eine Sauerstoff therapie sollte Sie in keiner Weise einschränken. Denn dafür gibt es

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D i E t n i - M E t h O D E

die Sauerstoffsättigung erneut. Der alte

Herr ist extrem schwierig zu führen. Er demontiert immer wieder die TNI-Brille mit dramatischem lebensbedrohlichem

Abfall des paO

2

. Wiederholte kurze Versuche mit der TNI-Methode zeigen immer wieder sofort eine deutliche Besserung mit

Anstieg des paO

2

und Abfall des paCO

2

.

3

Fall 4

Der 76-jähriger Patient wird wegen einer akuten Exazerbation seiner COPD COLD

IV eingewiesen. Zusätzlich leidet er an einer koronaren Herzerkrankung und einer arteriellen Verschlusskrankheit beider

Beine.. Bei der Aufnahme steigt das paO

2 trotz steigender Sauerstoffgaben bis 4 Liter/min nur mäßig von 40 auf 50 mm Hg an bei gleichzeitigem Anstieg des paCO

2 auf 50 mm Hg. Eine erneute nicht-invasive Beatmung lehnt er ab. Nach Umstellung auf TNI mit einem Flow von 15 Litern/min und 3 Litern Sauerstoff liegt das paO

2

bei 60 mm Hg, das paCO

2

fällt kontinuierlich. Der Patient profitiert auch subjektiv von dieser Therapie mit deutlicher Verbesserung seiner Lebensqualität, die er unter der NIV nicht mehr empfand.

Der Patient wird mit seinem TNI-Gerät nach Hause entlassen.

ergebnisse und Diskussion

An Hand der 4 Fallbeispiele kann gezeigt werden, dass alle Patienten von der

TNI-Methode profitieren. Durch den

hohen Fluss des Luft-Sauerstoffgemisches kommt es sowohl zu einer deutlich besseren Oxygenierung und als auch zu einer

Auswaschung des CO

2

. Die warme, angefeuchtete Luft wird von den Patienten besser toleriert und reduziert die Verschleimung .Eine alleinige hohe Sauerstoffgabe führt dagegen zur vermehrten

Austrocknung der Schleimhäute und auch zu einer erheblichen Geräuschbelästigung durch die Nasenbrille. Da alle Patienten bereits Erfahrung mit einer Langzeit-Sauerstofftherapie haben, stellt die Umstellung auf eine TNI-Nasenbrille kein Problem dar.

Obwohl wir die Therapie nur kurze

Zeit durchführten, war dieser Effekt innerhalb von Stunden nachweisbar. Durch den hohen Fluss des Luft-Sauerstoffgemisches wird der PEEP um 2 bis 4 mbar angehoben, was wiederum dem Kollaps der

4

Alveolen entgegenwirkt – ähnlich einer moderaten CPAP-Beatmung. Es wird mehr Totraum erreicht, der wieder an der

Ventilation teilnehmen kann.

Die Methode ist absolut risikoarm und kann jederzeit wieder beendet werden.

Auf der Intensivstation muss sie allerdings genauso wie eine nicht-intensive Beatmung überwacht werden, um den Intubationszeitpunkt oder eine notwendige Therapieänderung nicht zu übersehen. Sie ist eher als Alternative zu sehen bei Patenten, die vehement eine Maskenbeatmung ablehnen oder einfach mit dieser Methode in der Akutphase nicht zurechtkommen.

Durch den minimalen technischen Aufwand entspannt sich oft die Situation, der

Patient empfindet keine Panik, wenn er nur eine „bekannte Sauerstoffbrille“ aufgesetzt bekommt

Bei Patienten mit COPD oder anderen

Lungenerkrankungen, die auf Grund ihrer langjährigen Erkrankung langsam eine zusätzliche Ermüdung der Atempumpe, eine ventilatorische Insuffizienz entwickeln, könnte die TNI-Methode eine

Alternative zu einer nächtlichen Heimbeatmung werden. Wie lange sie diese

Therapie als Ersatz für eine NIV durchführen müssen, um auch eine Entlastung der Atempumpe zu spüren, müssen weitere Studien zeigen. Ihre Lebensqualität ist

jedoch von Anfang an deutlich besser, da sie mit dieser fast „normalen Sauerstoffbrille“ die Freiheit haben zu sprechen, zu essen oder auch fern zu sehen.

Auch im Zeitalter der immer mehr geforderten Anerkennung der Patientenverfügung oder des mutmaßlichen Willen des

Patienten stellt die TNI-Therapie für den

Arzt eine Alternative in einer verzweifelten palliativen Situation dar, wenn der

Patient im Endstadium seiner Lungenerkrankung eine Beatmung ablehnt.

Dr. birgit Krause-Michel, Vorsitzende

26

n E u E M O B i l i t ä t

Der Rollator – vom ungeliebten Hilfsmittel zum Lifestyle-Produkt

Immer mehr Menschen haben ihn bereits: den Rollator. Mehr als zwei Millionen exemplare – so schätzen experten – sind inzwischen auf deutschen straßen, Fuß- und Wanderwegen, in einkaufszentren, auf bahnhöfen und sogar auf Flughäfen unterwegs. Denn: ein Rollator gilt zwar nach wie vor offiziell als „Hilfsmittel“, ist aber heute weit mehr als das. er ist eine Mobilitätshilfe, die Menschen, die aus den verschiedensten gründen nicht ganz sicher auf ihren beinen sind, neue Freiheit und unabhängigkeit gibt. so sind mit unterstützung eines Rollators alltägliche Wege zur selbstversorgung ebenso leicht (wieder) möglich, wie Freizeitaktivitäten, spaziergänge und Wanderungen sowie Reisen. sogar spezielle Tanz- und gymnastikkurse für Rollatornutzer gibt es heute.

Der Rollator liegt im Trend

Weil das so ist, legen immer mehr Menschen Wert darauf, dass ihr Rollator auch zu ihnen passt: So reicht vielen nicht mehr die reine Funktion als Gehhilfe, ihnen sind Gewicht und einfache Handhabung ebenso wichtig wie Farbe, Material und

Ausstattung sowie das Image ihres Gefährts. Denn wer im Alltag Wert auf Markenkleidung, ein Auto eines imageträchtigen Typs oder hochwertige Urlaubsdomizile legt, wird mit einem Standardrollator vielleicht nicht zufrieden sein.

große Vielfalt für alle bedürfnisse

Der Rollatormarkt, der noch bis vor wenigen Jahren vom Kassenmodell aus Stahl geprägt war, bietet inzwischen eine große

Vielfalt an Rollatoren für beinahe jeden

Zweck: So ist der hölzerne Indoor-Rollator für zuhause, der zur Wohnungseinrichtung passt, ebenso erhältlich wie der sportliche Outdoor-Rollator, mit dem

Wanderungen sogar auf unebenen Waldwegen möglich sind. Bei den Allround-

Modellen, die sowohl drinnen, als auch draußen genutzt werden, bleibt heute kein

Wunsch unerfüllt. Wer es preiswert und praktisch mag, ist möglicherweise mit einem Standardmodell auf Kosten der

Krankenversicherung gut bedient. Wer mehr Komfort, hochwertige Materialien sowie modernes Design, umfangreiche

Zusatzausstattung und einfache Handhabung sucht, wird bei den Premium-Rollatoren fündig.

Testsieger bei stiftung Warentest und gütesiegel der ggT

Der Testsieger im bisher einzigen Rollator-Test der Stiftung Warentest war 2005 der TOPRO Troja, ein Premium-Rollator aus Aluminium und Kunststoff: Leicht, in schickem Design, auf einfachste Weise zu handhaben. Dieser Rollator wird von vielen seiner Nutzer geradezu geliebt und mit

Namen wie „mein Porsche“ oder „Rolls

Royce“ benannt. Im Frühjahr wurde der

TOPRO Troja im Übrigen von der Deutschen Gesellschaft für Gerontotechnik

(GGT) einem Benutzertest unterzogen – zusammen mit TOPROs Outdoor-Rollator TOPRO Olympos. Die Rollatoren waren die ersten Multifunktions-Rollatoren für den Innen- und Außeneinsatz, die sich diesem Test stellten. Beide wurden mit der Gesamtnote „gut“ bewertet.

In allen wichtigen Kriterien, wie Handhabbarkeit beim Fahren, den Handgriffen und Bremsen, der Sicherheit, der Nutzung als Sitzgelegenheit, der Funktionalität bei

Transport und Lagerung sowie der Nutzung der Memoryfunktion schnitten beide Rollatoren mit „sehr gut“ und „gut“ ab. Auch die Nutzung des Korbes, die

Reinigung und die Stabilität beim Laufen und Sitzen wurden durchweg mit guten

Noten bewertet. Weitere Bewertungskriterien waren die Optik, die farbliche Gestaltung und die Verarbeitung; auch hier erhielten beide Rollatoren positive

Bewer¬tungen. Bei dem angebotenen Zu-

28

...DAS ORIGINAL.

TOPRO Troja mit LOT Sauerstofftasche

Die Tasche wurde in Zusammenarbeit mit der Dt.Sauerstoff Liga LOT

- Geschäftsstelle in Bad Reichenhall entwickelt. Sie ist durch die neuartige

Clip-Befestigung am Rollator leicht abnehmbar und dank des Schulter- und Bauchgurtes angenehm zu tragen, auch ohne Ihren TOPRO Troja.

Eine Band-Fixierung im Inneren der Tasche sorgt für den stabilen Halt der

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Kälteaustritt und das feste Maschennetz ermöglicht die notwendige Entlüftung.

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Wer braucht eigentlich einen

Rollator?

Jeder Mensch, der durch Behinderung,

Krankheit oder Alter nicht sicher gehen kann, gehbehindert oder in der Mobilität eingeschränkt ist, kann sich mit einem

Rollator neue Freiheit verschaffen. Das ist grundsätzlich unabhängig vom Alter, manche Hersteller wie die Firma TOPRO bieten ihr Top-Modell TOPRO Troja sogar in einer kleinen Variante als Kinderrollator an.

Siegertyp: Der TOPRO Troja wurde Testsieger bei der Stiftung Warentest.

Viele Menschen versuchen allerdings, so lange wie möglich ohne Rollator auszukommen und benutzen als Gehhilfe einen Gehstock. Dieser entlastet aber nur wenig, denn er unterstützt sie nur einseitig. Aus einer Gangunsicherheit wird so schnell eine allgemeine Verunsicherung, die zu immer weniger Aktivität und sozialem Rückzug führen kann. Ein früh-, beziehungsweise rechtzeitiges Umsteigen auf einen Rollator kann dazu beitragen, trotz

Krankheit, Behinderung oder altersbedingter Gangunsicherheit mobil zu bleiben und sozialer Vereinsamung oder Abhängigkeit von Verwandten oder Pflegepersonal vorzubeugen.

Atemwegspatienten profitieren

doppelt

Atemwegspatienten profitieren zusätzlich von der Benutzung eines Rollators: Die aufrechte Körperhaltung beim Gehen gibt der Lunge und der Atemmuskulatur mehr

Platz. So werden eine effizientere Atmung und Bauchatmung ermöglicht. Die überbeanspruchte Hilfsatemmuskulatur wird weniger belastet oder sogar entlastet. Das spart Kraft und ermöglicht nicht selten mehr Mobilität und Aktivität.

Viele Atemwegspatienten schleppen sich täglich mit ihren mobilen Sauerstoffgeräten ab, die im Schnitt fünf bis acht Kilogramm wiegen. Auch hier bieten Rollatoren praktische Unterstützung: Mit einer speziellen

Halterung lassen sie sich leicht und sicher am Rollator befestigen, und sind so ohne großen Kraftaufwand transportierbar.

Worauf muss man bei der benutzung achten?

Wer unsicher geht, sollte generell darauf achten, festes Schuhwerk zu tragen, das den Füßen ausreichend Halt gibt. Beim

Gehen mit dem Rollator ist es sehr wichtig, die Handgriffe auf die richtige Höhe einzustellen. Nur so geht man aufrecht und im Rollator, nicht hinter ihm. Das gibt Sicherheit und vermeidet Rückenschmerzen oder andere Probleme. Wichtig ist auch, die Handhabung der Bremsen, das Aufstehen aus dem Sitzen, das

Überwinden von Hindernissen, wie zum

Beispiel Bordsteinen, und das Zusammenklappen des Rollators zu üben. Diese

Funktionen kann man sich beim Kauf des

Rollators im Sanitätshaus erklären lassen.

Zudem bieten inzwischen manche Polizeidienststellen Rollator-Sicherheitstrainings an. Dabei geht es zum einen um die sichere Handhabung des Rollators, aber auch um passive Sicherheit wie Reflektoren,

Fahrlicht und Rückstrahler. Zudem wird in Gruppen geübt, wie man sich mit dem

Rollator sicher durch den Straßenverkehr bewegt und Busse oder Bahnen benutzt.

Fallgeschichte: schwerkranker

wandert täglich 10 Kilometer

Ein sehr anschauliches Beispiel, wie kranke Menschen von einem Rollator profitieren können, zeigt die folgende Fallgeschichte: „Vor etwa acht Jahren war mein

Vater so krank, dass er kaum noch ohne

Hilfe gehen konnte, das Haus nicht mehr verließ und nicht mehr leben wollte“, be-

30

Inserat 08.2011 ult._1 26.08.11 13:52 Seite 1

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n E u E M O B i l i t ä t

richtet Sabine M

1

. aus einem Dorf nahe

Hamburg. „Heute ist er wieder so mobil, dass er täglich bis zu zehn Kilometer auf

Wald- und Schotterwegen allein unterwegs ist – das verdanken wir ausschließlich seinem Rollator!“ Der schwer lungenkranke 72-Jährige ist seit über 20 Jahren auf seine Sauerstofftherapie angewiesen, seit mehreren Jahren braucht er den

Sauerstoff beinahe 24 Stunden am Tag.

Das und eine zusätzliche Osteoporose führten dazu, dass er vor ca. acht Jahren nach einem Krankenhausaufenthalt stark gehbehindert war und sich nur noch wenige Meter im Haus bewegen konnte.

Treppensteigen oder gar kurze Spaziergänge im Freien waren ausgeschlossen.

Mit seinem ersten Rollator – einem schweren Standardmodell aus Stahl – be-

1

Der Name und Wohnort wurden anonymisiert, sind der Firma TOPRO aber bekannt.

gann er langsam wieder zu gehen und eroberte sich nach und nach seine Mobilität zurück. Als er anfing, auch etwas längere

Wege im Wald zu gehen, hatte der Standardrollator seine Grenzen längst erreicht: Er war zu unflexibel, zu schwer, zu wenig „geländegängig“ und er bot keine geeignete Möglichkeit, die Sauerstoffflasche sicher zu transportieren.

Mobilität und Lebensqualität

„Das war vor etwa fünf Jahren; damals suchte ich nach einem neuen, leichten und auch für unebene Waldwege geeigneten Rollator und stieß schließlich auf den TOPRO Olympos“, berichtet

Sabine M. „Seitdem macht mein Vater solche enormen Fortschritte – das hatte niemand erwartet!“ Heute wandert der alte Herr täglich bis zu zehn Kilometer auf Wald- und Schotterwegen, fährt mit dem Bus 40 Minuten in die Stadt und reist sogar hin und wieder mit dem

Zug ins Rheinland. Die Sauerstoffversorgung ist dann immer dabei – kein Problem beim TOPRO Olympos, der einen extra starken Transportkorb und ein

Netz für die Sauerstoffflasche hat. „Ich bin davon überzeugt, dass mein Vater nicht mehr leben würde, wenn er den

Olympos nicht gehabt hätte“, erklärt

Sabine M.

Der TOPRO Olympos ist der „Outdoor-Rollator“ des norwegischen Unternehmens. Er ist wegen seiner Breite und seiner weicheren Räder besonders gut

geeignet, um auf unebenen Wegen, Kopfsteinpflaster, Waldwegen etc. sicher und bequem zu gehen. Der Rollator federt

Unebenheiten ab, schont damit die Gelenke des Nutzers besonders und ist zudem mit einer starken Bremse ausgestattet, so dass auch auf abschüssigen Grund sicheres Gehen und Anhalten möglich ist.

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K l i n i K p O R t R a i t O B E R a M M E R G a u

Die Klinik am Kofel in Oberammergau – eine kardiologisch/pneumologische Fachklinik mit Hotelcharakter im Urlaubsgebiet

Die Klinik am Kofel im gesundheitszentrum Oberammergau ist eine Rehaklinik der

Fachrichtungen Kardiologie, Pneumologie und Orthopädie mit 170 Zimmern, die

überwiegend Patienten zur Anschlussheilbehandlung aufnimmt, d. h. nach schweren erkrankungen und Operationen des Herzens, der brust- und Atmungsorgane und des bewegungsapparates meist direkt im Anschluss an den Aufenthalt im Akutkrankenhaus. Hier soll die akutmedizinische behandlung fortgeführt, andererseits Mobilität,

Kräfte und Allgemeinzustand so weit trainiert und verbessert werden, dass der Alltag zu Hause wieder zu bewältigen ist.

In die Klinik am Kofel kann man aber auch zur Reha kommen (was man früher

„Kur“ nannte) oder private Gesundheitswochen mit Schwerpunkt auf einem der drei Fachgebiete buchen. Nicht zuletzt können Sie bei uns Wellness- und Gesundheitsurlaub machen in der beruhigenden

Gewissheit, dass in unserem Haus jeden

Tag 24h ein Internist im Präsenzdienst anwesend ist und Kardiologen, Pneumologen und Orthopäden in Rufbereitschaft sind und Ihnen im hoffentlich nicht eintretenden Erkrankungsfall helfen können bis hin zum eigenen Überwachungszimmer mit Möglichkeit zur künstlichen Beatmung und weitreichenden diagnostischen Möglichkeiten.

Sauerstoffpatienten brauchen beim

Aufenthalt in unserem Haus nichts mitbringen und erhalten (als Hotelgäste zum günstigen Pauschalpreis) Flüssigsauerstoff und Mobilgeräte (continuous flow- und demand-Geräte). Sollte ein NIV-Gerät ausfallen, können wir sofort Ersatz stellen.

einmalig in bayern

Wir sind stolz darauf, dass wir die einzige

Rehaklinik Bayerns sind, die eine kardiologische und eine pneumologische

Fachabteilung unter einem Dach betreibt.

Mehr noch: der Ärztliche Direktor Direktor Dr. med. Dipl.-Psych. Jürgen Grundnig (Kardiologe, Internist, Psychologe und Psychotherapeut) leitet zusammen mit mir beide Abteilungen im Kollegialsystem, d. h. alle kardiologischen UND pneumologischen Patienten werden integriert von beiden Fachdisziplinen betreut, was auch Sinn macht, weil viele Atemwegserkrankungen zu Herzproblemen führen und umgekehrt sehr viele Herzpatienten (ehemalige) Raucher sind und damit auch eine mehr oder weniger starke

COPD haben. Wir sind auch in einen Arbeitskreis für pulmonale Hypertonie in

Südbayern integriert, an dem Kliniken aus

München, Augsburg, Rosenheim, Weilheim und Mindelheim teilnehmen und behandeln so auch Patienten mit dieser

Diagnose rehabilitativ.

Ein weiterer Schwerpunkt unserer Arbeit ist die Psychosomatik und psychologische Betreuung unserer Patienten, dafür bürgt die besondere Qualifikation des

Ärztlichen Direktors Dr. Grundig, außerdem beschäftigen wir einen weiteren

Facharzt für Psychotherapie, Psychosomatik und Psychoanalyse, Dr. Wilhelm

Neumayr. Praktisch heißt das, dass wir uns Zeit nehmen, Ihnen zuzuhören und auf Ihre verständlichen Ängste eingehen aber Ihnen auch mit professionellen psychologischen Methoden helfen, dagegen anzugehen. Dies geschieht natürlich auch im Rahmen der Atem- und Sporttherapie, die auf der Basis der neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse auf Patienten mit Atemproblemen zugeschnitten ist und so auch meist Ihren realen Zustand so weit verbessern kann, dass es kaum mehr

Anlässe für Angst gibt.

Dazu gehören reflektorische Atemtherapie, Medizinische Trainingstherapie,

Terraintherapie, Inhalationen und themenzentrierte Schulungen, wo nötig auch

Einzeltherapie zum Gehtraining, Ergotherapie und Logopädie.

.

Cum ut ullique pra voluptist, quodic tem que magnatiorrum

Ausgabe 2. Halbjahr 2011

33

K l i n i K p O R t R a i t O B E R a M M E R G a u

unsere umgebung

Unsere Klinik befindet sich auf dem

Lärchenhügel in Oberammergau, man hat aber von der untersten Etage nur 10

Höhenmeter auf einer sanften Steigung bis zum Ammertal zu überwinden, dort finden sie Wander- und Radwege über mehr als 30 km Ausdehnung, die eben verlaufen, eine für Patienten mit Atemwegserkrankungen ideale Situation, wenn man auch noch die fast völlig nebelfreie

Höhenlage auf 850 m über NN. in Rechnung stellt.

Zimmer und Ambiente, Küche und

Service der Klinik haben Hotelcharakter, deshalb werden unsere Patienten gerne von ihren Angehörigen begleitet, die hier ein 17m-Hallenbad mit Gebirgspanorama, große Sauna, mehrere Sonnenterrassen und weitere Wellnessmöglichkeiten vorfinden. Dennoch gibt es für die

Kränkeren auch Pflegezimmer mit allen

* Der Atem ist der Puls des Lebens.

Wir sorgen dafür, dass er im Takt bleibt.

nötigen Einrichtungen und natürlich die medizinische Infrastruktur einer Klinik.

Persönlich

Zuletzt möchte ich mich selbst vorstellen:

Ich bin 1960 in Mainz geboren und habe in Berlin, Regensburg, München und Passau Medizin studiert. Schon 1983 habe ich in der Lungenfachklinik Donaustauf bei Prof. Siemon mit meiner experimentellen Doktorarbeit zum Thema Lungenfibrose begonnen, ein Thema das mir bis heute bei aller

Schwierigkeit am Herzen liegt.

In Regensburg habe ich meine Ausbildung zum Internisten, daran anschlie-

ßend in Donaustauf zum

Pneumologen absolviert.

Da nach war ich als internistischer Oberarzt in Parsberg in der Oberpfalz, in Wissembourg (Elsass), in Wegscheid

(Bayerischer Wald) und

Kösching bei Ingolstadt tätig und habe dabei jeweils den pneumologischen Schwerpunkt aufgebaut bzw. geleitet.

Schließlich wurde ich

Oberarzt bei Dr. Grundnig, aus der fruchtbaren und auch logischen Zusammenarbeit der Fachgebiete Kardiologe und Pneumologen erwuchs dann der Gedanke, eine eigene pneumologische

Fachabteilung aufzubauen und dann beide Abteilungen fachübergreifend gemeinsam zu betreuen, was im Gesundheitszentrum Oberammergau verwirklicht werden konnte.

Patienten sicher, zuverlässig und kompetent mit Sauerstoff versorgen: das ist die verantwortungsvolle Aufgabe der Hans Müller Medizinische + Technische Gase GmbH.

Wir sind Ihr neuer Partner für die pünktliche Anlieferung des Sauerstoffs und übernehmen die umfassende Patientenbetreuung. Alles im Auftrag der Hans Müller HMP Medizintechnik GmbH. Aber vor allem: im Auftrag des Lebens.

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LOT für LOTs

Abkürzungen begegnen uns tagtäglich. Mal sind sie eindeutig, mal missverständlich und mitunter auch doppeldeutig. so erging es mir zu meinen Anfangszeiten in der

Pneumologie als ich erstmals dem begriff „LOT“ begegnete. Ich verband damit den psychologischen begriff der „Lösungsorientierten Therapie“. Nachdem ich jetzt fast ausschließlich mit lungenkranken Patienten arbeite, hat „LOT“ für mich eine ganz neue bedeutung erlangt und steht klar für sauerstofflangzeittherapie. Da sich die Abkürzungen für beide Inhalte entsprechen, kam mir die Idee, zu prüfen, welche Aspekte der

Lösungsorientierten Therapie für Menschen mit sauerstofflangzeittherapie hilfreich sein könnten – sozusagen „LOT für LOTs“.

Die Lösungsorientierte Therapie geht davon aus, dass es sinnvoller ist, sich auf

Ziele und Ressourcen zu konzentrieren anstatt auf Probleme oder deren Ursachen bzw. Entstehung. Ressourcen-Orientierung bedeutet, sich an den Stärken und

Kompetenzen zu orientieren. Zudem versucht der Therapeut zusammen mit dem

Patienten herauszufinden, in welchen Situationen oder unter welchen Umständen die Probleme, unter denen der Patient leidet, nicht auftreten. Wie sehen diese Ausnahmesituationen aus? Was ist bei diesen

Gelegenheiten anders als sonst? Somit steht auch hier nicht das Problem im Mittelpunkt des Therapie-Gesprächs, sondern die Suche nach den Ausnahmesituationen. Die Lösungsorientierte Therapie nimmt grundsätzlich an, dass Verände-

Phasen der Niedergeschlagenheit, bewusst auf das Positive zu schauen. Aber:

Es tut gut – und sei es nur für kurze Momente.

Dazu gehört auch, sich zu überlegen, welche Ressourcen man hat. Jeder

Mensch ist ganz individuell und hat seine besonderen Kraftquellen. Häufige bzw. für viele Menschen wichtige Ressourcen sind z.B. Humor, Familie, Freunde, Glaube, Austausch mit anderen Betroffenen,

Natur, positive Aktivitäten. Positive Aktivitäten können kreative Dinge, wie z.B.

Malen, Handarbeiten, Fotografieren oder

Schreiben, Museumsbesuche, Denksportaufgaben, Gesellschaftsspiele, Cafe-, Kino- oder Theaterbesuche, Musik hören,

Lesen und vieles mehr sein. Für Menschen, die an Atemnot leiden können dies aber auch Atem- und Entspannungsübungen sein. Um neue positive Aktivitäten zu finden, ist es sinnvoll offen zu sein und in sich hinein zu horchen, was einem Freude machen könnte.

Viele Menschen haben auch mit zunehmenden Herausforderungen in Beruf und Familie positive Aktivitäten „aus

Zeitgründen“ aufgegeben. Sie können rungen möglich sind und in kleinen Schritten passieren. Sie sucht

Irene Schwab (links) mit einer

Gruppe von Sauerstoff-Patienten: Durch den Austausch in der

Gruppe hilfreiche Anregungen für ein Leben mit Sauerstoff erfahren.

also nach den Wegen dorthin. Das klingt alles so einfach. Wie aber können Menschen mit chronischen Erkrankungen dies in ihrem Alltag umsetzen?

sich selbst die Frage stellen: „Gab es früher einmal eine positive Aktivität, die mir viel Freude machte, die aber durch den Alltagstrott eingeschlafen ist und die ich wieder aufnehmen möchte?“ Bei einer chronischen Erkrankung sind meistens auch Anpassungen notwendig. Manche Aktivitäten sind vielleicht gar nicht mehr oder nicht mehr in

Neue Kraft schöpfen

Der Fokus, auf den wir unsere Aufmerksamkeit richten, entscheidet wesentlich darüber, wie wir uns fühlen. Je mehr wir auf alles „Schlimme“ im Leben schauen, desto schlechter und mutloser fühlen wir uns. Gelingt es uns aber, auch etwas Positives wahrzunehmen, können wir neue

Kraft schöpfen und fühlen uns besser. Es ist aber oft sehr schwierig, vor allem in dem Umfang wie früher möglich, aber man kann neue positive Aktivitäten finden und umsetzen, um dann daraus Kraft und Energie zu schöpfen.

Für die meisten Menschen mit chronischen Erkrankungen bedeutet Lebensqualität vor allem, mit bzw. trotz der Erkrankung am Leben teilzunehmen. Ob dies gelingt, hängt einerseits davon ab, inwieweit die Art und das Ausmaß der Erkrankung und mögliche Einschränkungen im

Alltag belastend sind. Genau so wichtig

36

l O t f ü R l O t S

ist andererseits jedoch auch die innere

Einstellung zu den Erschwernissen und

Behandlungsmaßnahmen. Das Augenmerk sollte nicht nur auf das Kranke gerichtet sein, sondern auch auf die verbleibenden Möglichkeiten.

Der Fokus, den man selbst einnimmt, ist daher auch in Bezug auf die Sauerstofflangzeittherapie ein wichtiger Aspekt. Sehe ich diese Therapieform eher als

Hilfe oder als Belastung? Wenn es gelingt, die Sauerstofflangzeittherapie als Hilfe zu sehen, dann fällt eine Anpassung an ein

Leben mit Sauerstoff, auch im Sinne einer

Neuorientierung, leichter. Um den Fokus auf Sauerstoff als Hilfe richten zu können, ist es wichtig, hilfreiche Einstellungen zu haben. Also wäre, wichtig sich bewusst zu machen, welche Möglichkeiten man dadurch hat, und schließlich den Verlust und auch die dadurch erhaltenen Möglichkeiten zu bejahen. Eine emotionale

Auseinandersetzung gelingt normalerweise nicht von heute auf morgen, sondern

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braucht Zeit, Geduld und Freundlichkeit mit sich selbst. Dabei kann der Austausch mit anderen Betroffenen, so wie es auch in

Selbsthilfegruppen möglich ist, enorm hilfreich sein.

selbsthilfe

Es hilft nicht, wenn man sich mit anderen vergleicht und sich darauf zurückzieht, dass man es so schwer hat und dadurch vor Schmerz und Enttäuschung immer verbitterter wird. Hilfreich dagegen ist, wenn man sich dazu entscheidet, etwas für sich selbst zu tun – und sei es ein noch so kleiner Schritt. Man könnte sich beispielsweise fragen „Wofür kann ich sorgen?“. Dies könnte zum Beispiel sein, gut auf den eigenen Körper zu hören und dann durch angepassten Sport und Atem-

übungen die körperlichen Grenzen zu erweitern. Ein Reha-Aufenthalt ist oft ein guter Einstieg hierfür. Dort kann man unter fachlicher Anleitung seine Leistungsgrenzen austesten und erweitern bzw.

überhaupt erlernen, welche sportlichen und atemtherapeutischen Aktivitäten möglich sind. Viele bemerken dann Verbesserungen, was wiederum das Selbstvertrauen sowie die Motivation, zu Hause mit einem bestimmten Übungsprogramm weiter zu machen, erhöht.

Der Lösungsorientierte Ansatz hat natürlich auch seine Grenzen und manche schaffen vielleicht diese Sichtweise noch nicht bzw. noch nicht alleine. Wenn man merkt, dass man alleine und mit Unterstützung von Familie und Freunden mit gewissen Herausforderungen des Lebens nicht mehr zurecht kommt, sollte man sich auch nicht scheuen, professionelle

Hilfe (z.B. ambulante Psychotherapie) in

Anspruch zu nehmen. Sich helfen zu lassen, ist kein Makel, sondern ein Zeichen von gelebter Intelligenz.

irene Schwab ist psychologin im

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17/07/2007

J u B i l ä u M

Beeindruckendes Jubiläum mit prominenten Gästen:

1.000 Lungentransplantierte in der Schön Klinik

Angepasster Sport ermöglicht, die körperlichen Grenzen zu erweitern und einen größeren

Aktionsradius im Alltag zurück zu gewinnen.

Die schön Klinik berchtesgadener Land konnte ihre 1.000ste Patientin begrüßen, die nach einer Lungentransplantation zur Rehabilitation kam. Keine Klinik in europa hat so viele Patienten nach einer Lungentransplantation rehabilitiert. bei diesem erfreulichen

Anlass war auch der Präsident von eurotransplant und Leiter des Münchner Transplantationszentrums mit einer gruppe von experten zugegen.

„Viele Patienten empfinden die Transplantation so als habe man ihnen ein neues Leben geschenkt“, schildert Prof. Dr.

Bruno Meiser, der Präsident von Eurotransplant, der Vermittlungsstelle für Organspenden in Deutschland, den Beneluxstaaten, Österreich, Slowenien und Kroatien. Für die schwerstkranken Menschen ist eine Transplantation tatsächlich oft die letzte Chance, wieder in ein aktives und selbstständiges Leben zurückzukehren.

Auch die 24-jährige Sarah Hörtkorn, die als 1.000ste Patientin nach einer Lungentransplantation in der Schön Klinik aufgenommen wurde, hätte ohne Spenderlunge keine Überlebenschance gehabt – sie war mit höchster Dringlichkeitsstufe für die

Transplantation gelistet.

Im letzten Jahr konnten deutschlandweit knapp 300 Lungen-Transplantationen durchgeführt werden. Ein großer Teil der Patienten kam nach der Operation trotz teils großer Entfernungen aus 13 von 15 deutschen Transplantationszentren zur Rehabilitation in die Schönauer

Fachklinik. Seit 1998 ist das pneumologische Fachzentrum unter Chefarzt Dr.

Klaus Kenn in diesem Bereich sehr aktiv und hat – da bis zu diesem Zeitpunkt eine

Rehabilitation für Transplantierte nicht

üblich war – völlig neue Konzepte für die

Phase vor und nach Transplantation entwickelt. Um eine Abstoßung des Organs zu vermeiden, müssen nach der Transplantation sehr strenge Hygieneregeln eingehalten werden, da die Immunabwehr der Patienten durch Medikamente weitgehend außer Kraft gesetzt wird.

Vor der Transplantation bereitet ein

Team von Ärzten, Pflegern, Physiotherapeuten, Psychologen, Sozialpädagogen und Ernährungsberatern die Patienten durch intensive Schulungen auf ihren Alltag mit dem Spenderorgan vor. Zudem trainieren sie ihre körperliche Leistungsfähigkeit, wobei viele zu Beginn so schwach sind, dass das Training anfangs nur mit motorunterstützten Fahrrad-Ergometern möglich ist.

Bereits seit dem Jahr 2000 sammelt die

Schönauer Klinik wissenschaftliche Daten

über die Transplantationspatienten und kann mittlerweile auf die weltweit größte

Datenbank in diesem Bereich zugreifen.

Dadurch ist genau darstellbar, dass die

Patienten ihre körperliche Leistungsfähigkeit, aber auch ihr psychisches Wohlbefinden und ihre Lebensqualität deutlich verbessern. Auf vielen nationalen und internationalen Kongressen haben sich die

38

J u B i l ä u M

Mitarbeiter der Schön Klinik wegen ihrer innovativen Forschungsergebnisse inzwischen ein hohes wissenschaftliches Ansehen erarbeitet.

Sarah Hörtkorn, die mit 22 Jahren durch einen plötzlich aufgetretenen Lungenhochdruck lebensbedrohlich erkrankt war, hatte das Glück, eine Spenderlunge zu bekommen, und wurde im Münchener

Transplantationszentrum Klinikum Großhadern operiert. Nun erobert sie sich im

Fachzentrum für Pneumologie der Schönauer Klinik das aktive Leben wieder zurück: Sie trainiert täglich ihre Ausdauer und Kraft und freut sich, bald wieder selbstständig leben und sogar ihre Arbeit wieder aufnehmen zu können.

Über die schön Klinik berchtesgadener Land

Die Schön Klinik Berchtesgadener Land ist eine Fachklinik mit drei medizinischen

Schwerpunkten: Orthopädie, Innere Medizin mit Schwerpunkt Pneumologie und

Psychosomatische Medizin. Die Klinik liegt vor malerischer Bergkulisse im Südosten Bayerns, am Rande des Nationalparks Berchtesgaden mit dem bekannten

Königssee. Die spezialisierten Leistungen zur Rehabilitation und Vorsorge können sowohl stationäre als auch ambulante Patienten wahrnehmen. Die Schön Klinik

Berchtesgadener Land verfügt über 320 Betten, beschäftigt etwa 290 Mitarbeiter und behandelt pro Jahr rund 4.500 Patienten.

Die SCHÖN KLINIK ist eine Klinikgruppe in privater Trägerschaft (Familie Dieter

Schön) mit den Schwerpunkten Orthopädie, Neurologie, Psychosomatik, Chirurgie und Innere Medizin. In den insgesamt 15 Kliniken in Bayern, Schleswig-Holstein, Hessen und Hamburg verfügt die Schön Klinik über rund 4.200 Betten und beschäftigt 7.500 Mitarbeiter.

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Ausgabe 2. Halbjahr 2011

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R E i S E B E R i C h t

Sommerreise nach Mallorca – mit Flüssigsauerstoff

Auch in diesem Jahr wollten wir wieder nach Cala Figuera auf Mallorca zu Lorenzo und seiner Familie. Aber in diesem Jahr war alles anders. Im April wurde mir sauerstoff verordnet, die Lungenfibrose machte es erforderlich. Zuhause habe ich mich damit

arrangiert, den Liberator gebrauche ich nachts und zum Nachfüllen des strollers und spirits. Im Wohnmobil haben wir einen kleineren Liberator sowie den recht leisen

Kröber Konzentrator für Notfälle. Aber Mallorca? Mein sauerstoff-Versorger verspricht in der broschüre eine Versorgung auf geschäfts- und urlaubsreisen in europa durch ihre

Niederlassungen oder durch entsprechende Partnerfirmen. „Ist also überhaupt kein

Problem“, dachten wir. Aber als ich dort anrief, um die einzelheiten zu besprechen, wurde es ganz schnell zu einem Riesenproblem. „Mallorca“? fragten sie wiederholt,

„müssen sie denn ausgerechnet dort hin? Auf Mallorca und überhaupt in spanien, da können wir mit Flüssigsauerstoff absolut gar nichts machen!“

Auf meine weitergehende Frage bezüglich der Versorgung zum und von den Flughäfen und für die Flüge selbst empfahl man den Eclipse, der mir aber zu groß und zu schwer ist. Ich wollte gerne Inogen One

G2 mieten, den kleinen, leichten, handlichen Konzentrator – zugelassen von den meisten Fluggesellschaften –, der betrieben werden kann über 100 und 240 Volt, und der mit größerem Akku sogar auf eine Vorsorgung bis zu 8 Stunden kommt.

Aber auch den verleihe mein Versorger nicht, den hätte ich nur kaufen können.

Und diese etwas mehr als 5.000 Euro wollte ich für die paar Tage keinesfalls ausgeben!

Was nun? Anruf bei der DAK im Kompetenzzentrum Gießen, bei der für Sauerstoffpatienten zuständigen Stelle, erbrachte auch nur die Auskunft: „ Wenden Sie sich an Ihren Versorger“! Aber darauf war ich schon selbst gekommen.

Meine Frau Uta – im Internet zuhause

– recherchierte Stunde um Stunde. Und dann hatte sie herausgefunden, wo ich anrufen konnte: Über „oxygenworldwide.

com“ kommt man bei Spanien zu „Care

O

2

“. Dort findet man eine spanische

Telefon nummer. Ich kramte meine spärlichen Spanischkenntnisse zusammen und erst dann wählte ich. Zu meiner großen

Freude konnte man mir in fließendem

Deutsch, mit leicht holländischem Akzent, mitteilen, dass eine Flüssigsauerstoff-Versorgung in Spanien überhaupt kein Problem sei. „Am besten, Sie mailen uns die Adresse und den Zeitraum, zu dem Sie den Sauerstoff benötigen“. Nichts einfacher als das. Also: vom 12. bis zum

23. Juni 2011, Cala Figuera auf Mallorca,

3 Liter/min, 24 Stunden. Und tatsächlich, nur 2 Stunden später hatte ich per Mail die Bestätigung. Ein Liberator, 2 Stroller mit den passenden Ventilen und ein

Druckgasbehälter als Reserve werden am

10. Juni an die genannte Adresse angeliefert. Natürlich war das kein Schnäppchen, 635 Euro – vorab zu überweisen.

Jetzt zum Inogen. Da gibt es in Gera die Firma „air-be-c Medizintechnik“. Deren Mitarbeiter dort – sehr freundlich – war sofort bereit, mir für den gewünschten Zeitraum ein Gerät zur Verfügung zu stellen. Einschließlich zweier größerer Akkus und einem externen Ladegerät. Aber auch hier, nicht geschenkt, 412 Euro für

Miete und Transport.

Per Mail kamen alle Unterlagen des

Inogen, vor allem die technischen, die man für die Anmeldung bei der Fluggesellschaft benötigt. Dann konnten wir uns an das Buchen der Flüge machen.

Längst nicht alle Fluggesellschaften nehmen Sauerstoff-Patienten mit. Und jene, die solche Fluggäste transportieren, beileibe auch nicht auf allen Flügen. Und einige verlangen dann auch noch Aufpreise. Und letztendlich unterliegt es immer noch der

Entscheidung des Kapitäns, ob er einen dann mitnimmt oder nicht.

Ich buchte bei TUIfly.com. Diese Linie nimmt Sauerstoff-Patienten mit auf allen

Flügen, die eine „X3“ vor der Flugnummer haben. Alles klappte, ich sandte die

Unterlagen an deren Service-Center, und wenige Tage später hatte ich alle Bestätigungen. Der Inogen war jetzt auf meinen

Flug eingetragen. Dieses Gerät wurde zwei Tage vor Abflug gebracht, ein nagelneues Gerät. Mit Einweisung und Einweiser.

Abflug nach Mallorca

Für die Fahrt mit dem Auto zum Flughafen Hamburg nahm ich den Inogen, angeschlossen an die Steckdose des Zigarettenanzünders, damit seine Akkus voll geladen blieben. Während des Eincheckens legte ich die Unterlagen einschließlich der formlosen, vom Lungenfacharzt ausgestellten

Flugtauglichkeitsbescheinigung vor. Diese

Flugtauglichkeitsbescheinigung muss ebenfalls sein, die darf nicht früher als zwei

Wochen vor Flugantritt ausgestellt sein.

Aber alles ging absolut easy und problemlos. Man warf nur einen kurzen Blick auf den kleinen Konzentrator, den ich auf einem Caddy hinter mir her zog, die Unterlagen beachtete die Dame kaum, sagte:

„Ja, ja“, und stellte Boarding Cards aus.

Bei der Gepäckkontrolle wurde der Inogen One G2 etwas genauer angesehen, bei so einem Ding, schaute man in alle Ecken.

Im Wartebereich des Gates nutzte ich den Konzentrator über Akku. Vor dem

Einstieg nahm ich die Nasenbrille ab, im

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R E i S E B E R i C h t

Flugzeug stellte ich den Inogen zwischen meine Füße und setzte mir nach dem Start die Nasenbrille wieder auf. Kein Mensch beachtete mich deshalb sonderlich – ich wurde behandelt wie jeder andere Fluggast – und möchte sagen: es ging mir sehr gut während des Fluges!

Auf Mallorca nutzte ich vom Flughafen nach Cala Figuera in dem von uns gemieteten Auto den Inogen. Und bei Lorenzo angekommen, zeigte sich, dass der

Flüssigsauerstoff bereits in unserem Appartement stand. Geliefert von der Firma

GASMEDI, die für „Care O

2

“ auf Mallorca die Versorgung regelt. Alles war wie abgesprochen vorhanden, es fehlte lediglich Sterilwasser, das wir uns aber im nächsten Ort besorgen konnten. Leider funktionierte die Tankanzeige des Liberators nicht, aber der Verbrauch lässt sich ja auch errechnen.

Unser Aufenthalt gestaltete sich angenehm problemlos. Waren wir unterwegs, nutze ich den Inogen, im Auto und auch zu Fuß im Ort und auf den Märkten. Wie auch im Restaurant. Wir leben und essen dort im Familienkreis, am Familientisch im Restaurant –, während der Nutzzeiten konnte der Zweit-Akku oben im Zimmer geladen werden. Zweimal sogar waren wir mit Lorenzos Boot – der „Chufa II“

– zum Baden in eine der vielen Buchten des Mittelmeeres gefahren. Dazu nahm ich dann die beiden Stroller mit, die ich an der Steuersäule des Schiffes kippsicher befestigte. Den Inogen wollte ich nicht aufs

Schiff mitnehmen. Falls mal ein Spritzer

Seewasser überkäme, würde es dem Gerät mit seiner empfindlichen Elek trik sicher nicht guttun.

Fazit

Von spontanen Buchungen kann ich Sauerstoffpatienten nur abraten! Mit den organisatorischen Vorbe reitungen, den Telefonaten, dem Beschaffen der Flugtauglichkeitsbescheinigung, den Anmeldungen der

Geräte bei der Fluggesellschaft – alles in allem muss man eine Vorlaufzeit von sechs bis acht Wochen einrechnen.

peter und uta luchte, langballig,

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Neues von der Website und dem Verein

In diesem Artikel gibt es weniger von der Website zu berichten als über die Neuigkeiten aus dem Verein.

Auf der Website geht es im Moment absolut harmonisch zu und sie wächst stetig weiter. Tag für Tag treffen bei mir Anfragen zur

Freischaltung für den Mitgliederbereich ein. Ich möchte an dieser

Stelle auch noch einmal daran erinnern, das allen Mitgliedern der

Mitgliederbereich mit sehr vielen informativen Inhalten frei zugänglich ist, allerdings muss man sich vorher von mir per Mail mit Namen und Mitgliedsnummer freischalten lassen!

Auf dem Bild stehend, bzw. hockend die AMOR Delegation, Herr

Dr. Mirco Lazzarini (Geschäftsführer VIVISOL Deutschland), Herr

Armin Käsbohrer (Leitung Central Services, VIVISOL Deutschland) und Herr Golinske (Vorstandsmitglied der LOT).

Aktuell haben wir 2909 registrierte User auf der Website. Davon haben sich bisher 251 Mitglieder für den Mitgliederbereich freischalten lassen. Sind wirklich nur 8,63 Prozent der registrierten User auch Mitglieder in der Deutschen SauerstoffLiga LOT e.V.! 1000 Gründe mehr um sich einen Ruck zu geben Mitglied in der LOT zu werden, hatte ich ja bereits in der letzten Ausgabe ausgeführt. Ich bin mal gespannt ob wir es schaffen aus 2909 registrierten Usern der Website 2909 freigeschaltete Mitglieder zu machen!? Mitglieder haben wir aktuell 2400!

Ein Highlight dieses Jahres war sicherlich der Besuch einer neunköpfigen Delegation der AMOR, unser italienisches Pendant, anlässlich der Ammerseerundfahrt im Juli (Leider war schlussendlich nur ein Patient unter der Delegation). Sie erinnern sich: In 2009 war eine Delegation von uns und VIVISOL zu einem, ich will es mal Start up, in Modena. Dort besuchten wir eine Gruppe von AMOR Mitgliedern, die in einem Hotel in den

Bergen eine Reha durchführten. Dabei lernten wir auch einige

Vorstandsmitglieder kennen und es reifte der Gedanke untereinander im Austausch zu bleiben. In diesem Jahr war es dann soweit. Mit Unterstützung von VIVISOL fand der Gegenbesuch statt. Bei schönstem Seewetter erlebten alle Beteiligten einen herrlichen Nachmittag auf dem Schiff.

Am nächsten Tag führte uns die Reise über die staubekannte

BAB 8 nach Bad Reichenhall. Am Nachmittag besuchten wir die

Schön-Klinik in Schönau am Königssee. Neben der fazinierenden

Berchtesgadener Bergwelt lernten die Gäste aber auch die hervorragende Arbeit der Klinik für pneumologische Rehabilitation kennen. Während einer fachkundigen Führung durch Frau Bork,

Leiterin des dortigen Sozialdienstes, wurden alle Abteilungen der

Klinik besichtigt. Diese Form der Rehabilitation ist in Italien so nicht bekannt.

Wie bereits eingangs berichtet, werden dort die Rehas auf eigene Kosten z.Bspl. in einem Hotel durchgeführt.

Der Abend wurden zum Austausch untereinander bei einem

Abendessen mit typisch bayrischen Spezialitäten genutzt.

Am Sonntag stand die Besichtigung unserer Geschäftsstelle auf dem Programm. Hier wurde die Gelegenheit genutzt, auch in

Anwesenheit von Frau Dr. Krause-Michel, sich gegenseitig die jeweilige Arbeit für die Selbsthilfe vorzustellen. Dabei stellte sich heraus, das die Arbeit in Italien weittragend durch die dortige

Lionsgruppe unterstützt wird. In den vielen Gesprächen wurde u.a. auch darüber nachgedacht, wie man gegenseitig Synergien für ein gemeinschaftliches Wirken im Sinne der Selbsthilfe nutzen kann. Es besteht der Wunsch auf beiden Seiten den Kontakt weiter zu festigen.

Im Laufe des Vormittages ist dann auch die Leiterin der Kur

GmbH von Bad Reichenhall, Fr. Squarra zu uns gestoßen, die uns, nachdem Sie die Stadt Bad Reichenhall vorgestellt hat, durch den Kurpark führte

Von dort ist es nur ein Katzensprung bis zum Atemcenter von

VIVISOL in der Mozartstraße. Hier stellte man uns bei einem

Die Delegation in der Schönau. Mit im Bild Frau Bork (Leiterin des

Sozialdienstes, Schönau), Frau Angerer (Geschäftsstellenleiterin der LOT) und Herr Golinske (kennen Sie ja bereits :-))

Foto mit Leiterin der Kur GmbH und erster Vorstizenden vor der

Geschäftsstelle der LOT

42

Stehimbiss das Atemcenter von VIVISOL und dessen Arbeit vor.

Auch hier waren die italienischen Gäste begeistert, da sie so etwas nicht kennen! Ebenso war an dem Morgen der Optiker Kickinger im Atemzentrum mit einem Infostand vertreten.

Nach diesem Besuch sind die Damen und Herren der AR-

MOR voll mit Informationen und Eindrücken wieder in Richtung Italien aufgebrochen, nicht ohne eine Einladung zu einem

Gegenbesuch auszusprechen.

Ein ganz großes Danke schön geht an die Firma VIVISOL, insbesondere an Herrn Dr. Lazzarini und Herr Käsbohrer, die

über das gesamte Wochenende uns begleitend und helfend zur

Seite standen.

Barrierefreier Zugang zur

Geschäftsstelle

Wie Sie vielleicht schon auf dem Bild vor der Geschäftsstelle gesehen haben, befindet sich hinter Frau Angerer auf dem Boden eine Rampe.

Ab sofort ist unsere

Geschäftsstelle barrierefrei zu erreichen. Möglich macht das eine Rampe die von der Firma TOPRO

gespendet wurde. Ebenso stehen in der Geschäftsstelle mehrere Rollatoren der

Firma, die Sie sich zum testen dort ausleihen können.

An dieser Stelle nochmals

Hier noch einmal unsere neue

Rampe an der Geschäftsstelle, die vertrauensvoll von unserer stellv. Vorsitzenden, Frau Krütt-

Bockemühl getestet wird!

vielen Dank.

Und last but not least ein organisatorischer Hinweis.

Unsere Beirätin für Heimbeatmung, Frau Elisabeth Kindle hat sich beruflich verändert. Aufgrund dessen ist sie im Augenblick nur über E-Mail zu erreichen.

Wann sie über eine neue Telefonnummer erreichbar ist, ist noch ungewiss. Wir werden die neue Nummer sofort auf unserer Website veröffentlichen. Alle die kein Internet haben, sollten ab und an bei ihrem Gruppenleiter nachfragen. Sicher ist es auch möglich ihm Ihr Anliegen zu schildern, damit er evtl. einen Kontakt zu

Frau Kindle herstellen kann! Wir hoffen aber, spätestens im nächsten O

2

-Report, die neue Nummer unter der sie dann wieder ihre Sprechstunden durchführt, veröffentlichen zu können.

Das waren die neuesten Dinge von der Website, bzw aus dem

Verein. Wenn Sie Fragen oder Anregungen haben, können Sie mich wie immer unter meiner gewohnten Mailadresse [email protected] erreichen. Für alle ohne Internet besteht natürlich auch die Möglichkeit mich unter meiner bekannten

Telefonnummer anzurufen!

Ich wünsche Ihnen allen einen schönen Herbst, beste Gesundheit und immer ausreichend Luft unter der Nase, bis es dann wieder heißt: „Neues von der Website und dem Verein!“

ihr Webmaster Michael Golinske (mg) tel.: 02362 9749921, E-Mail: [email protected]

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Rosenheim

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Dresden

Bad Reichenhall

Geschäftsstelle

Es gibt nichts Gutes, außer man tut es!

Abschiede sind wichtig, um kurz auf das zurückzuschauen, was in der Vergangenheit wichtig war und um wieder frei für neue

Aufgaben zu werden.

Nach 40 jähriger Tätigkeit am Krankenhaus Bad Reichenhall darf, muss oder kann ich in den „wohlverdienten?“ Ruhestand gehen. Ob er wirklich wohlverdient ist, können nur diejenigen beurteilen, die meine Arbeit als Ärztin kennen gelernt haben. Ich glaube, erschlafen oder ersessen habe ich mir den Ruhestand nicht, denn rückblickend kann ich sagen, dass ich immer meiner

Zeit voraus war oder besser gesagt immer kritisch und neugierig an der Basis mich fortgebildet habe. Sei es, dass ich eines der ersten Schlaflabore in Deutschland eingerichtet habe oder später auch wieder sehr früh die Verwaltung überzeugen konnte, dass eigentlich jedes Krankenhaus eine Palliativstation und auch eine

Ethikberatung braucht.

Für die LOT war mein persönliches Engagement bei der Einführung der Sauerstoff-Langzeittherapie bahnbrechend. Die Versorgung von Patienten mit kleinen mobilen Flüssig-Sauerstoffgeräten war ein Quantensprung für ihre doch sehr beschränkte

Mobilität. Ich erinnere mich noch an die kritische Zurückhaltung meines damaligen Chefs, Herrn Professor Nolte, bei der

Verordnung der ersten kleinen Tanks. Er unterstützte mich nicht direkt bei meinem Pionierdrang, aber er ließ mir immer die Freiheit, neue unbekannte Weg zu gehen. Ich durfte hier im Krankenhaus Bad Reichenhall erstmalig sogar einen nicht-sichtbaren

Sauerstoff-Katheter unter die Haut einpflanzen lassen, um damit

Sauerstoff einzusparen und die Stigmatisierung durch eine Nasenbrille zu vermeiden. Die anfänglich Euphorie ist einer realistischen Einschätzung der finanziell noch machbaren und medizinisch sinnvollen Therapie gewichen. Der heutige Patient ist aufgeklärter hinsichtlich seiner Rechte als ein Patient vor 25 Jahren zu Beginn der Sauerstofflangzeittherapie.

Das faszinierende ist, dass die Zeit nie stehen bleibt und damit auch nie heute interessante Aufgaben. Es wird kein Ruhestand oder Stillstand sein, wenn ich nicht mehr jeden Tag ins Krankenhaus gehe, aber es wird auch kein Unruhestand werden. Denn

Unruhestand würde für mich bedeuten, die Zeit mit sinnlosen

Aktivitäten auszufüllen. Ich bin aber froh und dankbar, dass ich rechtzeitig erkannt habe, dass es nicht ausreicht als Oberärztin in der Pneumologie und Somnologie „einen guten Job“ zu machen, sondern auch die menschliche Sichtweise von Krankheiten ge-

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Dank an

Elke Angerer!

Es gibt begnadete Menschen, die haben die Fähigkeit,

3 Berufe gleichzeitig und ohne Stress auszuüben. Frau Elke Angerer, langjährige Leiterin der Geschäftsstelle der

SauerstoffLiga in Bad Reichenhall, wacht nicht nur über die Ausgaben und Einnahmen der LOT, erstellt die laufende Buchhaltung, ist Teil des Redaktionsteams des O

2

-

Reports, hilft bei der Organisation der Patientenkongresse, des Reichenhaller Workshops und anderen wichtigen

Treffen, sondern ist auch eine wichtiger Beraterin sowohl für die Patienten als auch für den Vorstand. Nebenbei managt sie ihren Haushalt mit einem anspruchsvollen

Mann und einer quicklebendigen Tochter und hat ganz nebenbei ein Hochschulstudium in Jura mit Bravour absolviert. Seit dem 05.07.2011 wird die Geschäftsstelle also von einer wahrhaftigen magistra iuris geleitet. Der

Vorstand ist unendlich stolz auf diese Leistung und verbindet mit seinen Glückwünschen natürlich die Hoffnung, dass sie uns bei so vielen fachlichen und persönlichen Qualitäten noch lange erhalten bleibt.

Dr. Birgit Krause-Michel

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nauso wichtig ist. Die logische Konsequenz war eine berufsbegleitende Ausbildung zur Psychotherapeutin, Palliativmedizinerin, Ethikberaterin im Gesundheitswesen und in diesem Jahr noch zur Trauerbegleiterin. Jetzt habe ich endlich Zeit meine erlernten Fähigkeiten sinnvoll anzubringen. Ich werde mich mit diesen Zusatzausbildungen niederlassen und versuchen, eine

Fort- und Weiter bildung für meine Kollegen, den Pflegekräften und Mitarbeitern sozialer Berufe, anzubieten. Gleichzeitig werde ich als Pilotprojekt im Netzwerk Hospiz eine Ethikberatung au-

ßerhalb der Klinik für alle, die medizinisch-rechtlich-ethische

Unterstützung brauchen, anbieten. Unterstützt werde ich dabei von einem Team aus Kollegen, Pflegekräften, Juristen und Seelsorgern.

Und eine große Vision habe ich noch als Vorsitzende der LOT.

Ich glaube, es braucht eine Art Hospiz oder Wohngemeinschaft für LOT-Patienten, die alleine leben oder aus anderen Gründen unter häuslichen Bedingungen ihre als lebensbedrohlich empfundene Atemnot nicht mehr in den Griff bekommen.

Es gibt nichts Gutes, außer man tut es! Das war der Leitspruch bei der Gründung der Selbsthilfegruppe und ich denke er gilt auch heute noch.

Dr. Birgit Krause-Michel

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R E C h t

Was geschieht, wenn Kassen pleitegehen?

Lange haben experten davor gewarnt, nun ist es so weit: Die ersten Krankenkassen stehen vor der Insolvenz. Weitere könnten folgen. Was Versicherte wissen müssen. eine Kassenpleite hat für die

Versicherten weitreichende Folgen es ist gerade einmal 15 Monate her, dass der gesetzgeber dafür gesorgt hat, dass

Krankenkassen mit notorischen geldsorgen pleitegehen können. Nun hat es die ersten Anbieter erwischt. Wie das bundesversicherungsamt (bVA) bestätigt, hat die City bKK der behörde Insolvenz angemeldet.

schulden ohne ende

Allein die City BKK hat in 2009 und im vergangenen Jahr insgesamt 50 Millionen

Euro Schulden angehäuft. Da sich unter den gut 200 000 Versicherten viele alte und kranke Menschen befanden, gabt es auch keinen Wettbewerber, der zu einer

Fusion bereit gewesen wäre, um die Kasse zu retten. Zu hoch war die Gefahr, bei einem Zusammenschluss die Kosten nicht mehr abdecken zu können und deshalb die inzwischen fast obligatorischen Zusatzprämien erheben zu müssen.

Das wollte seinerzeit niemand riskieren – aus nachvollziehbaren Gründen.

Jetzt sehen wir, dass Versicherer, die einen

Aufpreis verlangen, z. T. eine regelrechte

Flucht ihrer vor allem gutverdienenden jungen und gesunden Mitglieder, mit Einkünften über der Beitragsbe-messungsgrenze zu den Privaten, verkraften müssen, was die Situation der ohnehin schon klammen gesetzlichen Kassen zusätzlich verschlechtert.

Das Aus ist nun besiegelt

Eigentlich hatten sich BVA und Gesundheitsministerium bereits darauf verständigt, die City BKK zum 1. September

2010 dichtzumachen, da die vage Hoffnung bestand, dass die Konkurrenz sich doch noch erbarmt und dem strauchelnden Wettbewerber die fehlenden 50 Millionen Euro erst einmal vorschießt. Nun aber bestätigt sich, dass die Aussichten auf eine solche Rettung in letzter Minute schlecht sind. Nachdem die gesetzlichen

Kassen im vergangenen Jahr 2010 ein Defizit von rund elf Milliarden Euro erwirtschafteten war für milde Gaben angesichts solcher Summen kein Raum mehr.

Folgen für Pflichtversicherte

Pflichtmitglieder der City BKK haben bis zum 14. Juli 2011 Zeit, einer anderen gesetzlichen Krankenkasse beizutreten. Da für die Aufnahme bei einer anderen Kasse keine Gesundheitsprüfung erforderlich ist, kann der Wechsel auch bei einer laufenden Therapie erfolgen. Die neue Kasse muss die Kosten für Medikamente und

ärztliche Behandlungen ab dem Wechseldatum übernehmen. Bis dahin ist die City

BKK verpflichtet, die Leistungen zu erbringen.

Wer die Wechselfrist versäumt, wird automatisch einer gesetzlichen Krankenkasse zugeordnet. Die Meldung übernimmt der Arbeitgeber weil er die Sozialversicherungsbeiträge abführen muss.

Möglich ist auch, dass die Anmeldung bei der Kasse vorgenommen wird, bei der zuvor eine Mitgliedschaft bestand. Um

Nachteile zu vermeiden, sollten Betroffene einen Krankenkassenvergleich durchführen.

Freiwillig Versicherte mit

Dreimonatsfrist

Für freiwillig Versicherte der City BKK gilt eine andere Regelung. Sie müssen innerhalb von drei Monaten nach der

Schließung, also bis zum 30.09.2011, den

Wechsel vollziehen. Es besteht die Wahlmöglichkeit zwischen einer anderen gesetzlich Kasse oder der privaten Krankenversicherung (PKV). Der neue Versicherer verlangt rückwirkend die Beitragszahlung, weil eine gesetzliche Pflicht zur

Krankenversicherung besteht und Zeiten ohne Versicherungsschutz somit nicht bestehen dürfen.

Wer die Dreimonatsfrist versäumt, muss aufgrund der Versicherungspflicht rückwirkend einer gesetzlichen Kasse beitreten. In der Praxis wird dies die Kasse sein, bei der die Mitgliedschaft vor der

City BKK bestanden hat. Der Arbeitgeber kann jedoch nach der Frist automatisch die Meldung bei einer anderen Kasse vornehmen.

Für die Aufnahme bei einer PKV gelten bestimmte Voraussetzungen. Unter anderem wird der Gesundheitszustand überprüft. Versicherte sollten den Schritt in das private Versicherungssystem sorgfältig überlegen. Durch die rechtzeitige Meldung über die Schließung besteht jedoch ein ausreichender Zeitraum zur Entscheidungsfindung.

franz-Josef Kölzer,

Beisitzer Gesundheitspolitik im Vorstand der deutschen Sauerstoffliga lOt e.V.

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l O t - G R u p p E n

LOT Kutzenberg

Die Entdeckung der Langsamkeit

Leben mit sauerstoff-Langzeit-Therapie – selbsthilfegruppe für

Oberfranken und Teile Thüringens in Kutzenberg

Deutschlandweit sind rund 130.000 Menschen in Sau

-

Selbsthilfegruppe in Bad Reichenhall gegründet, 2007 die in Ebensfeld. Etwa 2300 Mitglieder verteilen sich auf

50 Regionalgruppen. Regelmäßig treffen sich etwa 50

Betroffene aus den Landkreisen von Bamberg über Lichtenfels und Coburg bis Hof und Bayreuth in Kutzenberg. um 14 Uhr im Festsaal des Bezirksklinikums Obermain.

Ebensfeld. John Franklin kämpft mit der Welt. Sten Nadolnys

Protagonist im preisgekrönten Roman „Die Entdeckung der

Langsamkeit“ sucht – genötigt durch seine angeborene Langsamkeit - individuelle Auswege. Auch für Sauerstoff-Langzeit-Therapie-Patienten entschleunigt sich das Leben. „Schnell-Schnell geht nichts mehr“, weiß Horst Meyer. Der Sonneberger leitet mit der

Ebensfelderin Elfriede Langheinrich die regionale Selbsthilfegruppe der Deutschen SauerstoffLiga (LOT). „Sauerstoff ist Leben“ ist deren Motto, denn die 50 Mitglieder kämpfen mit einer schweren Atemwegserkrankung (siehe Infobox).

„Die Krankheit ist nicht heilbar“, weiß Meyer. „Die Sterblichkeit ist hoch. Das haben wir auch in unserer Gruppe gemerkt.

Gottfried Heller, der Gründer von 2007, ist bereits verstorben.

Gudrun Deininger, die vorherige Vorsitzende, auch.“ Elfriede

Langheinrich übernahm die Leitung. „Mein Lebensgefährte

Bernd Steinert wurde 2007 Sauerstoff-Patient. Da habe ich in der

Gruppe Hilfe gefunden. Das hat mir Mut gemacht, dass das Leben auch mit Sauerstoff weitergeht. Die Krankheit ist ein Einschnitt ins persönliche Leben und das der Familie. Es bedeutet eine Umstellung der Lebenssituation und eine Verlangsamung der Abläufe.“

Ein Luftballonspiel biete spielerische Atemgymnastik. Elfriede

Langheinrich und Horst Meyer (rechts) leiten die Selbsthilfegruppe für Langzeit-Sauerstoff-Patienten in Kutzenberg. Regelmäßig treffen sich etwa 50 Betroffene aus den Landkrei-

über dir Krankheit, bieten

Erfahrungsaustausch, Hilfe zur

Selbsthilfe und suchen Kontakt zu Ärzten und

Fachkräften.

sen von Bamberg

über Lichtenfels und

Coburg bis Hof und

Bayreuth. Mobil bleiben trotz Sauerstoffgeräts ist ein wichtiges Anliegen der Gruppe.

Beim alljährlich stattfindenden Lungentag im Bezirksklinikum Obermain ist die LOT-Selbsthilfegruppe mit einem Stand vertreten. Dort informieren die Vorsitzenden Elfriede Langheinrich und Horst Meyer über ihre Tätigkeit, teilen ihr Wissen

Die LOT-Gruppe wurde gegründet, damit Menschen, die mit

Sauerstoff-Langzeit-Therapie leben müssen, gemeinsam Erfahrungen austauschen, sich durch Gespräche und Begegnungen

Mut machen, Hilfe zur Selbsthilfe leisten, nach Ärzten und Fachkräften suchen, und das Wissen über die Krankheit erweitern und vertiefen.

Dr. Gernot Habich, Chefarzt der Klinik für Erkrankungen der

Atmungsorgane, Allergologie, Umweltmedizin und Schlafmedizin des Bezirksklinikums Obermain, hilft bei der medizinischen Betreuung: „Wir sind sehr erfreut, wenn sich der Patient einer

Selbsthilfegruppe anschließt. Dort wird die Akzeptanz bezüglich der Therapie sehr gut vermittelt. Aufgrund enger Kooperation und Anbindung an unsere Klinik wird der Patient ständig hochwertig versorgt. Ich unterstütze die Gruppe, weil durch sie eine gute Zusammenarbeit zwischen stationärer und ambulanter Medizin optimiert wird. Der Patient wird in ein Netzwerk aufgenommen, um auch bei medizinisch schwierigen Fragen jederzeit die richtigen Ansprechpartner schnell und unkompliziert zu finden.“

„Wir bieten Hilfe zu alltäglichen Problemen“, erklärt Elfriede

Langheinrich. Häufiges Thema sei das Reisen mit Sauerstoffflasche. „Man muss sich überlegen, wenn man wegfährt, wie lange man braucht und wie lange der Sauerstoff reicht. Und sei es nur fürs Einkaufen“, schildert Horst Meyer hinsichtlich des Fassungsvermögens eines tragbaren Sauerstoffgeräts. Je nach Belastung reichen 1,2 Liter Flüssigsauerstoff vier bis acht Stunden.

„Wir wollen, dass die Leute so lange wie möglich mobil bleiben, damit täglich ihren Körper trainieren, und das Leben so weit wie möglich normal genießen“, bekräftigt Meyer. Die Vorsitzende fügt an: „Wir wollen, dass sie selbstbewusst bleiben und nicht die Öffentlichkeit mit dem Gerät scheuen.“ Dabei sind es die kleinen Dinge, die das Leben erleichtern. Dinge, wie das Üben einer spielerischen Atemgymnastik. Dinge, die auch zuhause durchführbar sind.

„Wir lachen gerne miteinander. Wir jammern nicht, wir muntern auf“, hebt Horst Meyer hervor. John Franklin sagt einmal:

„Ich bin langsam. Richten Sie sich bitte danach.“ Auch nach dem verlangsamten Leben der LOT-Patienten muss man sich richten.

Elfriede Langheinrich und Horst Meyer ermutigen und begleiten die Teilnehmer der LOT-Gruppe, ihre „Möglichkeiten der Langsamkeit“ zu entdecken.

philipp fischer

K O n t a K t lOt-Gruppe Kutzenberg

Elfriede langheinrich tel.: 09573/331613

E-Mail: [email protected]

Ausgabe 2. Halbjahr 2011

47

l O t - G R u p p E n

LOT Donaustauf

Bericht zu den Gruppentreffen der LOT-

Gruppe Donaustauf für den O

2

-Report

Was uns zur Zeit und überhaupt beschäftigt : Sauerstoffpatienten in Abhängigkeit von Leistungsträgern, medizinischen Anforderungen, technischen Lösungen und Erhaltung der Lebensqualität

Die beiden Veranstaltungen der Donaustaufer Gruppe im Mai und Juni 2011 boten höchst informative und hervorragend strukturierte Beiträge zu folgenden Themen:

Reiner Senft, AOK Regensburg:

„auswirkungen der Gesundheitsreform 2011“

Hans-Jürgen Heinze, Linde:

„Medikamententransport im pkw“

Christian Kuchenreuther, Air-b-ec:

„Reiseversorgung mit Sauerstoff“

Reiner Senft konnte mit seiner Analyse der Auswirkungen der

Gesundheitsreform die rechtlichen Grundlagen im GKV-Finanzierungsgesetz und im Arzneimittel-Neuordnungsgesetz aufzeigen. Er erläuterte die Aufteilung der auf 15,5 % angehobenen

Beitragssätze, durch die der Arbeitgeberanteil auf 7,3 % festgeschrieben und der Arbeitnehmeranteil zunächst auf 8,2 % angehoben wurde. Kostensteigerungen werden künftig über einkommensunabhängige Zusatzbeiträge finanziert. Die etwas komplizierte Vorgehensweise bei der Erhebung der Zusatzbeiträge und den Formen des Sozialausgleichs wurde vom Referenten in sehr verständlicher Form vermittelt.

Weitere Änderungen durch die Reform ergeben sich bei Wechseln in Private Krankenkassen, bei der Kostenerstattung und den

Wahltarifen. Von den Veränderungen betroffen sind auch die

Ärzte, Krankenhäuser, Apotheken und Arzneimittelfirmen.

Die im Arzneimittel-Neuordnungsgesetz angestrebte Kostendämpfung ist nur bedingt erfolgreich, denn die Herstellergewinne bei patentgeschützten Präparaten sind erheblich höher als bei den Generika. Während aber die Kosten für diese Medikamente extrem angestiegen sind, waren die Ausgaben der Pharmaindustrie für Forschung und Entwicklung neuer Präparate vergleichsweise gering. Sogenannte Analogpräparate ermöglichen den Herstellern eine Festsetzung der Preise wie bei Neuentwicklungen und verhindern die angestrebte Reduzierung der Kosten.

Im 3. Abschnitt seines Referates sprach der Referent die Systeme der Sauerstoff-Langzeit-therapie an. Die von den Patienten häufig beklagte Zurückhaltung der Krankenkassen bei der Genehmigung höher wertiger, auf die individuellen Bedürfnisse abgestimmter Systeme ist durch das wirtschaftliche Vorgehen der

Kassen zu erklären. Wenn nach dem Ermessen der Kasse ein kostengünstigeres System für den Patienten ausreichend ist, wird in der Regel auch nur dieses genehmigt. In diesem Zusammenhang wurde – wie schon so häufig – in der Gruppe u. a. der Anspruch auf eine Versorgung bei längeren Abwesenheitszeiten, Reisen und Urlaub diskutiert. Es wurde deutlich, dass es hier Unterschiede bei den verschiedenen Kassen gibt.

Mit dem anschließenden Beitrag von Hans-Jürgen Heinze von der Firma Linde zum Medikamententransport im Pkw wurde die rechtliche und technische Seite des Reisens von Sauerstoffpatienten sehr kompetent und detailliert beleuchtet. Anschaulich und mit vielen Fallbeispielen erläuterte er die Möglichkeiten und Einschränkungen aus medizinischer und technischer Sicht. Das Problem sei nicht die notwendige technische Lösung, sondern vielmehr deren Finanzierung. Diese muss für solche Situationen oft der Erkrankte selbst tragen. Mit vielen Fragen zu diesen Sachverhalten und einem intensiven Erfahrungsaustausch wurde die gro-

ße Resonanz der Thematik bestätigt.

Das Veranstaltungsthema am 15. Juni komplettierte die Informationen zu der komplexen Thematik, die sich an 3 Leitfragen gliedern ließe:

Was wird mir erstattet und was nicht … und warum nicht?

Wie mobil bin ich als Sauerstoff-Patient und mit welchen

Mitteln?

Welche Versorgungssysteme gibt es, welche Vorzüge/Nachteile haben sie und was ist für mich das geeignetste?

Nachdem Prof. Dr. Pfeifer die Besucher begrüßt und mit ein paar

Gedanken zur Situation der Sauerstoff-Patienten die Veranstaltung eingeleitet hatte, konnte Christian Kuchenreuther von der

Firma air-be-c in einer sehr klaren und zielführenden Gliederung die großen Gruppen der Sauerstoffsysteme vorstellen: Sauerstoff-

Flaschen, Flüssigsauerstoff, Sauerstoff-konzentratoren und schließlich Mobilkonzentratoren sind in ihrer Verwendbarkeit von verschiedenen Faktoren abhängig. Solche sind: Sauerstoffbedarf des Patienten und Ausmaß der Erkrankung, Leistungsfähigkeit und Praktikabilität der Systeme für den Alltag des Patienten und seine Mobilität, Eigenschaften der Geräte wie Leistungsbereiche in der Dauerzufuhr oder im Demand-System, Kapazitäten bzw. Akkuleistungen, Gewicht, Transportabilität, Geräuschentwicklung bei Konzentratoren o. ä.

Der Referent konnte eine ganze Reihe solcher Geräte präsentieren und deren Eigenschaften, z.B. deren Geräuschentwicklung verdeutlichen. Ganz aktuell auf die Urlaubs- und Reisesaison bezogen erläuterte er die formalen Voraussetzungen für Flugreisen und die Praxis der Fluggesellschaften bei der Abwicklung einer beantragten Reise mit Sauerstoffversorgung. Im persönlichen

Gespräch beantworteten Herr Kuchenreuther und der ebenfalls wieder anwesende Herr Heinze die Fragen der zahlreichen Besucher.

K O n t a K t lOt-Gruppe Donaustauf

Josef Schneider tel.: 09402/2946

E-Mail: [email protected]

48

LOT Landsberg/Lech

Dampferfahrt am 15.07.2011 auf dem Ammersee

„S is wieder Sommer in der Stadt“ so heißt ein Schlager der Spider Murphy Band“ und das bedeutet für die Mitglieder der Augsburger LOT and Friends es geht wieder zu unserer traditionellen

Rundfahrt auf dem „Augsburger Meer“. Mit Bahn, Bus oder eigenem Auto sind aus Nah und Fern wieder zahlreiche Gäste der

Einladung der Lot und unseres Sponsors Vivisol gefolgt. Auch eine Abordnung einer italienischen Selbsthilfegruppe hat den weiten Weg nicht gescheut.

Neben dem Stand der SauerstoffLiga mit interessantem Prospektmaterial war für Interessierte auch die Möglichkeit vorhanden die neuesten Rollatoren der Firma Topro ausgiebig zu testen und den engagierten Mitarbeitern alle Fragen zu den Modellen zu stellen.

Obwohl der Himmel nicht nur Sonnenschein bereithielt war der Biergarten schon bald gut gefüllt und mit Essen, Trinken und

Unterhaltung verging die Zeit bis zur Abfahrt unseres Schiffes wie im Flug.

Mit tatkräftiger Unterstützung durch das Vivisol-Team und

genügend Sauerstoff versehen schippern wir los. Gedankenaustausch bei Kaffee, Kuchen und anderen Erfrischungen ließ die Zeit wie im Flug vergehen. Erinnerungsfotos durch die Mitarbeiter von Vivisol verteilt fanden reges Interesse. Auch die italienischen Freunden genossen die Fahrt Unnachahmlich auch wieder das „Bewegungsprogramm“ von Frau Michaela Frisch, die in ihrer locker-fröhlichen Art wieder zahlreiche Mitturner hatte.

Allzu bald legen wir wieder an und es heisst Abschied nehmen. Allen die für den reibungslosen Ablauf gesorgt haben, sei ein herzliches Vergelts Gott gesagt und hoffentlich sehen wir uns dann im nächsten Jahr wieder, wenn wir am Ammersee wieder die Leinen los machen.

Walter Weygold

K O n t a K t lOt-Gruppe landsberg/lech ursula Krütt-Bockemühl tel.: 0821/783291

E-Mail: [email protected]

Ausgabe 2. Halbjahr 2011

l O t - G R u p p E n

l O t - G R u p p E n

LOT bremen

Bremen ist eine Reise wert – nicht nur eine!

ein Reisebericht von Werner Klausen

Gasthof zum Kaiser Friedrich; die Bremer Stadtmusikanten

Man sagt: Berlin ist eine Reise wert! Das mag zwar richtig sein, aber Bremen ist auch eine Reise wert und sogar auch mehrere.

Diesen Eindruck haben wir gewonnen aus Anlass eines kurzen

Treffens von LOT-Mitgliedern in Bremen-Horn bei unserer

Verabredung im Hotel „Deutsche Eiche“. Fünf schöne Tage

verbrachten meine Frau und ich bei Annemarie Kastin in ihrem

Hotel.

Wir reisten bereits zum Mittagsessen an, da wir uns mit

Christa Meyer aus Bremerhaven verabredet hatten. Die Zimmer konnten wir natürlich zu dem Zeitpunkt noch nicht beziehen.

Aber bereits nach unserem gemeinesamen Mittagsessen – und hier nebenbei angemerkt, es gibt in der Woche von Montag bis

Freitag einen sehr preiswerten Mittagstisch- war alles für uns bezugsfertig gemacht und man half uns ganz selbstverständlich beim Gepäcktransport incl. Herausnahme und Transport unserer mitgeführten Sauerstofftanks (20/30 Liter).

Und schon war alles klar für unsere erste Besichtigung: Dem

Universum. Das ist Wissenschaft erleben und Wissenschaft zum

Anfassen. Es war uns ein Besuch von fast drei Stunden wert.

Christa hatte auf Nachfrage an der Kasse einen Rollstuhl bekommen.

Zurück im Hotel bis zum gemeinsamen Abendessen ein

kleiner Umtrunk auf der sehr schönen Hotelterrasse. Unser

Abendessen – der Hinweis von Christa Meyer auf vegetarische

Kost fand natürlich seine Berücksichtigung - dauerte dann in der gemütlichen Runde bis fast 22.00 Uhr. Wir wurden ja auch

umsorgt von einem sehr aufmerksamen Personal. Hier sah man direkt die gute fachliche Schulung gegenüber dem Personal von

„Fünf-Sterne“ Urlaubshotels.

Am nächsten Tag fuhren wir nach einem ausgezeichneten

Frühstück von dem sehr reichhaltigem Frühstückbuffet mit der

Straßenbahn, die Haltestelle ist gleich in der Nähe des Hotels, in die Bremer Innenstadt. Da wir noch Zeit hatten bis zur vorgenommenen Hafenrundfahrt, machten wir noch einen kurzen

Spaziergang durch das Schnoor-Viertel; Bremens ältestes Stadtviertel. Danach Hafenrundfahrt und anschließend bis zu unserer

Ermüdung der für jeden Besucher obligatorische Gang durch die

Böttchergassse, zum Marktplatz mit Rathaus und Rolandstatue,

Besichtigung des Doms (für Rollator- und Rollstuhlbenutzer ist der Eingang rechts vom Haupteingang), Aufstellung an der

Skulptur der „Bremer Stadtmusikanten“.

Unser kleines Mittagsmahl nahmen wir im Restaurant vom

Karstadt ein. Wie ich später feststellte, ist dieses Restaurant gegenüber dem Restaurant vom Kaufhof für Rollstuhlfahrer und

Benutzer von Rollatoren besser geeignet, da hier die Toilette für

Behinderte auf der gleichen Etage liegt.

Zu unserer Abendrunde gesellte sich dann noch Ursula Krütt-

Bockemühl mit ihrer Begleitung dazu, wobei über die Einrichtung einer Sauerstofftankstelle in dem Hotel gesprochen wurde.

Außerdem fand ein reger Erfahrungsaustausch statt.

Die darauf folgenden Tage waren wieder mit Besichtigungen ausgefüllt. Hier muss die Botanica – das grüne Science Center im

Rhododendron-Park (der zweitgrößte Rhododendron-Park der

Welt) – erwähnt werden.

Leider war die Zeit zu kurz

Wir haben uns nur einen groben Überblick über die Sehenswürdigkeiten von Bremen gemacht. Für weitere Besuche blieb einfach keine Zeit und das ist es, warum anfänglich geschrieben wurde „Bremen ist eine Reise wert – nicht nur eine!“.

Natürlich werden wir wieder in Bremen- Horn bei Annemarie

Kastin im Hotel „Deutsche Eiche“ Quartier beziehen. Es ist für uns verkehrsgünstig gelegen und animiert zusätzlich für Tagestouren nach Bremerhaven oder auch zum Vogelpark nach Walsrode.

Das grüne Science Center im Rhododendron-Park

Nachsatz

Die Überlegungen zur Einrichtung eines Sauerstoffhotels wurden leider aus besonderen, hier nicht zu erörternde, Gründen eingestellt.

K O n t a K t lOt-Gruppe Bremen ursula Krütt-Bockemühl tel.: 0821/783291

E-Mail: [email protected]

Wir waren Feuer und Flamme: Ein Gaumenschmaus

50

l O t - G R u p p E n

LOT Frankfurt/Main

war es ein gelungener und kurzweiliger Tag, und wir wollen

gerne nächstes Jahr wieder teilnehmen.

Besuch von Ursula Krütt-Bockemühl in der Selbsthilfegruppe

Am Freitag, dem 6. Mai, war es soweit. Die zweite Vorsitzende der SauerstoffLiga, Frau Ursula Krütt-Bockemühl, war zu Gast in Kelkheim. Sie hielt ein Referat über Nasenbrillen, deren vielfältige Arten und Nutzungen sie eindrucksvoll darstellte. Darüber hinaus stand sie noch eine ganze Weile für Fragen – auch allgemeiner Art – zur Verfügung. Am Ende – nach etwa 3 Stunden – gingen über 30 Zuhörer entspannt nach Hause, in der

Gewissheit, etwas dazugelernt zu haben.

Teilnahme beim Markt der Frankfurter

Selbsthilfegruppen

Bei wechselhaftem Wetter, vor der historischen Kulisse von

Römer, Paulskirche und Dom fand am 27. Mai 2011 von 11.00

Uhr bis 17.00 Uhr der Markt der Frankfurter Selbsthilfegruppen statt.

Rund 100 Selbsthilfegruppen präsentierten sich, die meisten waren in den Römerhallen untergebracht, wir hatten mit ca. 20 anderen Gruppen unseren Stellplatz im Freien, waren allerdings gegen Wind, Regen und Sonne mit Zeltwänden geschützt.

Die ganze Zeit über wurde unser Platz von Interessenten besucht. Sowohl lungenkranke Menschen als auch Menschen, die sich lediglich für das Thema „Sauerstoff“ bzw. „Sauerstoffbrille“ interessierten, kamen. Es entwickelten sich dabei anregende

Gespräche, wir konnten mit viel Information zur Aufklärung nicht betroffener Menschen beitragen. Viel Interesse und Anerkennung fand auch unser Mitglied Waltraud Schellheimer, die erst vor 4 Monaten transplantiert wurde. Viele Besucher waren sehr angetan über ihren ausgezeichneten Gesundheitszustand und ihre Lebensfreude.

Nicht unerwähnt bleiben sollte auch die kulinarische Versorgung mit Kaffee und Kuchen durch unser Mitglied Erhard

Damm, der dort vor Ort seine Wohnung hat. Insgesamt gesehen

K O n t a K t

Ausflug in den Taunus

Außerhalb der regelmäßigen Gruppentreffen trafen sich am

Mittwoch, dem 13. Juli, etwa 15 bis 20 Leute in der „Roten

Mühle“ im Taunus. Der Gasthof liegt so versteckt im Wald bei

Bad Soden, dass wir im Konvoi fahren mussten.

An kamen wir dann in einem romantisch gelegenen, urigen

Gasthof mit einem herrlichen Biergarten. Aufgrund der Witterung bevorzugten wir allerdings den Aufenthalt drinnen.

Im Gegensatz zu unserem Gruppentreffen wurde hier nur wenig über Krankheiten gesprochen, der Spaß und die Lebensfreude standen eindeutig im Vordergrund. Manche Geschichte wurde erzählt, natürlich auch das Abschneiden unserer Frauenfußballmannschaft kommentiert und das ewig aktuelle Thema „Eintracht Frankfurt“ wurde mal wieder durchgehechelt. Es hat Spaß

gemacht und lechzt nach Wiederholung.

lOt-Gruppe frankfurt/Main hermann Kiefer tel.: 06431/477737

E-Mail: [email protected]

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l O t - G R u p p E n

LOT Dorsten und soest

2. therapeutischer Spaziergang der

Gruppen Dorsten und Soest

Am 31.08.2011 hieß es für die Gruppen Dorsten und Soest wieder auf zum zweiten therapeutischen Spaziergang am Möhnesee.

Bei herrlichem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen trafen sich diesmal etwa 80 Teilnehmer um die Gelegenheit zu nutzen, sich bei der zweistündigen Schifffahrt und einem anschließenden Spaziergang am Untersee auszutauschen. Bereits bei der Anreise mit dem Bus hatten die Gruppen einen Riesenspaß. Man merkte auch hier wieder einmal mehr, wie wichtig auch solche Kontakte und Unternehmungen für ein harmonisches Gruppenleben sind! Damit uns nicht die Luft knapp wurde, gab es auch in diesem Jahr erneut Unterstützung in Form von

Sauerstoff, von den Firmen Air Products, Linde und Vivisol.

Dafür unser Danke schön an dieser Stelle!

Um 17:30 Uhr hieß es dann wieder Abschied nehmen, wohlwissend, das es auch im nächsten Jahr wieder eine Neuauflage gibt und es dann heißt „Auf zum dritten therapeutischen Spaziergang!“ Dafür merken Sie sich bitte den 29.08.2012 vor! Auskunft gibt es bei Michael Golinske, [email protected]

de, 02362 9749921, Mirko Vranes, [email protected],

02922 910234 oder Ihren Gruppenleitern!

K O n t a K t lOt-Gruppe Dorsten

Michael Golinske, tel.: 02362/9749921

E-Mail: [email protected] lOt-Gruppe Soest

Mirko Vranes, tel.: 02922/910234

E-Mail: [email protected]

LOT Münnerstadt

Sommerfest 2011

Zum traditionellen 5. Sommerfest seit bestehen der Gruppe hatte sich dieses Jahr im Juni die 02- Gruppe mit Ehepartnern im“

Wald verabredet“. Und zwar im schönen großen Münnerstädter

Imker Vereinsheim und dem großen Freiplatz, der gerade bei schönem Wetter (wie sollte es auch anders sein) zum Grillen vor der traumhaften Waldkulisse einlud.

Der Vereinsvorsitzende, Dieter Schölzke und seine Crew, waren dabei nicht nur Gastgeber, sondern schilderten auch beim kleinen Waldrundgang an Hand von Info-Tafeln, alles was man

über Bienen, Honigherstellung und Natur wissen sollte. Auch ein praktischer Anschauungs- Unterricht im Schleudern von Honig wurde eindrucksvoll demonstriert. Ja und ein Probegläschen vom köstlichen Honig wurde jedem Teilnehmer auch noch überreicht. Kaffe, Kuchen, leckere Steaks und Würste, sowie diverse selbstgemachte Salate durften natürlich wie immer nicht fehlen.

Es war wieder ein toller Nachmittag, der schon gut zusammengeschweißten Gruppe. Herzlichen Dank und Applaus bekam der Imker-Vorsitzende, Dieter Schölzke und seine Helfer im Namen der Gruppe von Manuela Röhlinger ausgesprochen.

Juli-Highlight der LOT-Gruppe

Münnerstadt

Von Januar bis Mai hatten wir immer wieder gute Referenten mit interessanten Vorträgen zu unseren LOT-Treffen eingeladen. Apotheker, Seelsorger, Pharmareferenten und Beatmungsspezialisten wussten viel um das Thema Sauerstofflangzeittherapie in Bezug auf verschiedene Bewältigungsstrategien zu berichten.

Doch der Sommer sollte insbesondere die Zeit sein sich bei schönen Grillstunden in toller Atmosphäre zu entspannen und die doch so wichtige Geselligkeit und Freundschaftsbildung zu nutzen.

Also wurde diese wieder weiter gepflegt, neue Mitglieder herzlich aufgenommen und gleichzeitig fand auch ein reger Erfahrungsaustausch statt. Erneut war der Wald unser „Gastgeber“. Auch diesmal hatten wir einen Waldexperten, der im leidenschaftlichen

Vortrag uns viel Neuigkeiten und Wissenswertes über die Bäume und die Funktion des Waldes bildhaft vor dieser Kulisse näher brachte. Wir fühlten uns an diesem Nachmittag vor unserer Blockhütte bei Spieß,- und Grillbraten wieder richtig „sauwohl“.

Nun ja, wenn schon auch allen bewusst ist, dass die „Luft“ nicht mehr zurückkommt, so wollen wir dennoch weiterhin unserem Wahlspruch „nicht dem Leben mehr Jahre, sondern den Jahren mehr Leben zu geben“ treu bleiben.

K O n t a K t lOt-Gruppe Münnerstadt

Manuela Röhlinger tel.: 0971/7852571

E-Mail: [email protected]

52

l O t - G R u p p E n

LOT Kassel

Auch Spaß muss sein

Erfahrungen austauschen, Wissen vermitteln, Hilfen zur Selbsthilfe geben und Spaß haben trotz aller Behinderungen und Erschwernisse – mit einem breit gefächerten Programm möchte die

LOT-Gruppe Kassel all dies bieten.

Erster Höhepunkt im zweiten Halbjahr 2011 war eine Tour mit dem Dampfer „Hessen“ (Foto). Auf der Fulda ging es von Kassel aus durch die Stadtschleuse, dann an Spiekershausen vorbei bis zur Staustufe Wahnhausen und zurück. Drei Stunden lang konnten Bordgastronomie und die malerische Landschaft des Fuldatals genossen werden. Auch das Wetter spielte mit. Als die Kasseler

Sauerstoffler die gleiche Tour vor fast genau fünf Jahren schon einmal unternommen hatten, da verhinderte ein unwetterartiger

Regenguss das am Schluss geplante Gruppenbild. Vorsichtshalber wurde das Foto diesmal schon beim Start geschossen.

Fachvorträge zu den Themen „Patientenverfügung“ und

„Wie komme ich gut durch den Winter?“ wurden angeboten im zweiten Halbjahr. Bekannt gemacht wurden diese und alle anderen Termine durch einen Rundbrief, der im Juli verschickt wurde.

Gleich zweimal hatte die LOT-Gruppe die Möglichkeit, sich und ihr Anliegen der Öffentlichkeit vorzustellen: Die Lungenfachklinik Immenhausen hatte insgesamt fünf Selbsthilfegruppen eingeladen, die sich mit Lungenerkrankungen beschäftigen. Neben der LOT waren an dieser Veranstaltung Gruppen für die Bereiche Asbestose, Asthma/Allergie, Lungenemphysem/COPD und Lungenfibrose beteiligt. Mit einigen Gruppen arbeitet LOT bereits zusammen, so auch in diesem Jahr wieder beim Deutschen Lungentag in der Kasseler Kurfürstengalerie. Hier war die

Kasseler LOT-Gruppe nun schon zum achten Mal mit einem Infostand vertreten.

Ansonsten trifft sie sich weiterhin an jedem dritten Samstag im Monat um 14.30 Uhr im KISS-Selbsthilfetreffpunkt in der

Wilhelmshöher Allee 32A in Kassel. Spaziergänge mit anschlie-

ßender Kaffeerunde werden angeboten an jedem ersten Mittwoch im Monat. Mit einem zweiten Treffen fortgesetzt wurde schließlich der Gedankenaustausch von Angehörigen und Partnern der „Schnüffler“ – auch diesmal ganz unter sich.

.

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LOT Kassel

Zusammenarbeit gefragt

Fünf Selbsthilfegruppen, darunter auch die SauerstoffLiga LOT

Kassel, hatten Infostände aufgebaut bei einem Treffen in der

Lungenfachklinik Immenhausen bei Kassel, die als Pneumologische Lehrklinik der Georg-August-Universität Göttingen jährlich mehr als 3400 Patienten stationär und etwa 5.000 ambulant behandelt. Vom ärztlichen Leiter der Klinik, Prof. Dr. Stefan Andreas, waren Gruppen eingeladen worden, die es mit Lungen- und

Atemwegserkrankungen zu tun haben.

In Kurzvorträgen stellten sich die Gruppen für die Bereiche Asbestose, Asthma, COPD, Fibrose und LOT vor. Die meisten von ihnen sind nordhessenweit aktiv. Dazu gehörte auch die Lungenkrebs-Selbsthilfegruppe, die bedauerlicherweise geschlossen werden musste. Vielleicht gelingt ja ein Neustart. Schon jetzt neu gestartet ist die Regionalgruppe für Alpha1-Antitrypsinmangel-Erkrankte.

Flyer und anderes Informationsmaterial wurden ausgetauscht bei der Veranstaltung, die nicht die einzige dieser Art bleiben soll.

Viele Gespräche gab es. Zu wünschen ist, dass die Zusammenarbeit weiter vertieft wird. Zu spüren war, dass die Gruppen sich nicht als Konkurrenten verstehen, Besuche untereinander gern gesehen sind. Und deutlich wurde auch die steigende Bedeutung von Selbsthilfegruppen im Bereich der Atemwegserkrankungen.

An den Infoständen herrschte reger Betrieb.

Abgeschlossen wurde das Treffen mit einem Vortrag von Prof.

Andreas über „Alte und neue Medikamenten in der Pneumologie“. Und dann vielleicht auch noch mit einem Happen vom

Büfett, mit dem die Klinikküche die Teilnehmerinnen und Teilnehmer verwöhnte.

Rainer gießmann

K O n t a K t lOt-Gruppe Kassel

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Sonnfried Franck malte das

Weihnachtsbild 2010

Alle Jahre wieder weckt DIE WOCHENSCHAU mit dem Wettbewerb *Kinder malen das WOCHENSCHAU Weihnachtsbild* die schlummernde Kreativität unzähliger kleiner Künstlerinnen und Künstler aus unserem gesamten Verbreitungsgebiet. Uns erreichen Jahr für Jahr im Rahmen dieses Wettbewerbes wunderschöne Bilder, die die verschiedensten Aspekte des Weihnachtsfestes zeigen, gesehen durch leuchtende Kinderaugen. Der Sieger in diesem Jahr kommt wieder aus Achtrup. Der Elfjährige Sonnfried Franck ist in die Fußstapfen seiner Schwester Sonja getreten, die im letzten Jahr gewonnen hatte, und hat mit seinem gemalten und gebastelten 3-D-Bild mit Weihnachtsbaum und Engel etwas ganz Besonderes abgeliefert.

Das diesjährige Siegerbild fiel deutlich aus dem Rahmen. Der elfjährige Sonnfried Franck aus Achtrup hatte sich etwas ganz

Besonderes ausgedacht – ein 3-D-Bild. Seinen Tannenbaum schnitt er aus grünem Filz aus und schmückte ihn mit Kerzen, buntem Papier und einem Stern aus Alufolie.

Den weißen Weihnachtsengel gestaltete er aus Tempotaschentüchern und setzte ihm eine lockige Perücke aus. Das ganze

Kunstwerk wirkt so schön und interessant, dass die Jury einstimmig dieses Bild zum Sieger des Malwettbewerbes kürte. Dabei hat es Sonnfried Franck zurzeit nicht einfach. Der an einer seltenen Stoffwechselkrankheit leidende Junge muss ständig mit Sauerstoff beatmet werden. Zurzeit sitzt Sonnfried zudem in einem

Rollstuhl, denn durch unglückliche Umstände hatte sich sein Gesundheitszustand verschlechtert.

Sonnfried und seine Eltern würden sich über eine Kontaktaufnahme unter Tel. 04662-891854 sehr freuen.

Das Siegerbild des

Malwettbewerbes

2010: Das Interessante an diesem Bild ist auf dem Foto nicht auf Anhieb zu erkennen, denn der Tannenbaum, der Stern, das

Geschenkpaket und der Engel sind plastisch gestaltet.

titelfoto/fotos: pustal auszug aus „DiE WOChEnSChau“ horst-Detlef henkel, Redaktionsleitung

Wittenberger Weg 17, 24941 flensburg

Leben nur mit Sauerstoff –

Lebensfreude trotz Erkrankung erhalten

Sauerstoff ist Leben. Das sagt sich so einfach daher, doch bundesweit ist dieses Lebenselixier für etwa 250 000 Menschen ohne ein

Sauerstoffgerät nicht zu haben, sie leiden an einer chronischen

Erkrankung der Lunge oder des Herzens.

Obwohl eine Sauerstofftherapie nicht nur das eigene Leben verändert, sondern auch das soziale Umfeld, wenn rund um die

Uhr als lebenserhaltende Maßnahme Sauerstoff benötigt wird, müssen Betroffene nicht auf Mobilität und Lebensfreude verzichten. In Uelzen trifft sich an jedem zweiten Mittwoch im Monat eine Selbsthilfegruppe für Langzeit-Sauerstoff-Patienten und deren Angehörige unter der Leitung von Heidi Gottwald zum Erfahrungsaustausch und zum Klönen. Das man mit einer Sauerstoffversorgung leben kann, die kaum auffällt, zeigte Gudrun

Bischoff aus Lüneburg mit einer besonderen Brille – einer Nasenbrille. Im Brillengestell ist der Schlauch integriert und wird an der

Nase herunter in die Nase geführt und ist mit dem Sauerstoffgerät verbunden, dass wie eine Handtasche mitgeführt wird. Die

Gruppe in Uelzen bietet Betroffenen Hilfe an mit der Krankheit und der Sauerstoffversorgung richtig umzugehen, unterstützt bei der

Suche nach Ärzten und Therapeuten. „Wir bieten noch viel mehr“, sagte Gottwald „wir wollen Ängste abbauen und uns gegenseitig Mut machen und uns unterstützen“.

Wichtig ist auch die Hilfe im Umgang mit Krankenkassen und Behörden. Das nächste Treffen der

Sauerstoff-Liga ist am Mittwoch,

11. Mai, 14 bis 16 Uhr in der evangelischen Familienbildungsstätte im

Bahnhofsweg 12 und 14 in Uelzen.

gudrun bischoff – Foto: Kiriczi

K O n t a K t lOt-Gruppe flensburg

Dr. Gerhard Kornowski tel.: 0461/51264

E-Mail: [email protected]

K O n t a K t lOt-Gruppe uelzen heidi Gottwald tel.: 05824/985996

E-Mail: [email protected]

Ausgabe 2. Halbjahr 2011

55

l O t - G R u p p E n

LOT Freising

Ausflug der Freisinger

Sauerstoff gruppe

Am 15.07.2011 war es mal wieder so weit, die Firma VIVISOL hatte zur Ammerseefahrt eingeladen.

Ein Teil unserer Gruppe hatte sich zur Ammerseerundfahrt angemeldet. Die anderen waren verhindert und konnten somit nicht mitfahren. Es war die erste gemeinsame Unternehmung unserer Gruppe. Wir hatte viel Spaß, das Wetter war hervorragend und die gute Laune ebenso.

Vielleicht schaffen wir im nächsten Jahr noch ein paar Leute mehr mitzubringen. Wir danken allen Organisatoren für den gelungenen Ausflug.

sabine Möller, Regionalgruppenleiterin Freising

K O n t a K t lOt-Gruppe freising

Sabine Möller tel.: 08161/140472

E-Mail: [email protected]

We r s i c h w o h l f ü h l t , w i r d s c h n e l l e r g e s u n d

Zentrum für Rehabilitation

Pneumologie und Orthopädie

Mehr Freude am Leben

Die stationäre Rehabilitation der Klinik Bad Reichenhall bietet ein Therapiekonzept mit einem ganzheitlichen Ansatz an – mit dem Ziel der Wiederherstellung einer möglichst optimalen

Leistungsfähigkeit, Lebensqualität und der Bewältigung vorhandener Handicaps.

Die Klinik verfügt über 269 Einzelzimmer – viele davon barrierefrei eingerichtet. Im ganzen Haus zaubern helle Möbel und eine offene Architektur eine freundliche Atmosphäre. Nur ein paar Schritte von der Klinik entfernt erwarten Sie mitten in

Bad Reichenhall der schöne Kurgarten mit Gradierwerk, die

Fußgängerzone und eine reizvolle Landschaft, ideal zum Wandern und Entspannen.

Willkommen sind Sie bei uns

als Versicherte in der gesetzlichen Rentenversicherung, der gesetzlichen Krankenkassen, einer privaten Krankenkasse oder mit Beihilfe bzw. als Selbstzahler.

Wir behandeln

alle Atemwegs- und Lungenerkrankungen, schlafbezogene

Atemregulationsstörungen (Schlaf-Apnoe-Syndrom), Allergien der oberen und unteren Atemwege (auch als AHB), alle chronischen Erkrankungen des orthopädischen Formenkreises, chronische Wirbelsäulensyndrome, Fehlfunktionen im Bereich der

Muskulatur (auch als AHB).

K L I N I K B A D R E I C H E N H A L L

Salzburger Straße 8–11

83435 Bad Reichenhall

Telefon: 0 86 51 / 7 09 - 0

Telefax: 0 86 51 / 7 09 - 6 83

Internet: www.klinik-bad-reichenhall.de

[email protected]

56

l O t - G R u p p E n hier finden Sauerstoff-langzeit- therapie-patientengruppen in ihrer nähe, die für einen Erfahrungsaustausch und gemeinsame aktivitäten zur Verfügung stehen.

Aalen

Rudi Mittmann, Tel.: 07361/68693

E-Mail: [email protected]

Ansbach

Hans Messinger, Tel.: 09871/1618

E-Mail: [email protected]

Augsburg

Ursula Krütt-Bockemühl, Tel.: 0821/783291

E-Mail: [email protected]

bad Dürrheim

Ralf Krieger, Tel.: 07726/4738

E-Mail: [email protected]

bad Reichenhall

Wolfgang Schneider, Tel.: 0861/6815

E-Mail: [email protected]

bonn/Rhein-sieg

Geka Harbauer, Tel.: 0228/664531

E-Mail: [email protected]

bünde

Mirko Vranes, Tel.: 02922/910234

E-Mail: [email protected]

Donaustauf

Josef Schneider, Tel.: 09402/2946

E-Mail: [email protected]

Donauwörth

Ursula Krütt-Bockemühl, Tel.: 0821/783291

E-Mail: [email protected]

Dorsten

Michael Golinske, Tel.: 02362/9749921

E-Mail: [email protected]

Dresden

Claus-Peter Müller, Tel.: 03522/502125

E-Mail: [email protected]

erfurt

Michael Rohrlack, Tel.: 0361/5514276

E-Mail: [email protected]

Flensburg

Dr. Gerhard Kornowski, Tel.: 0461/51264

E-Mail: [email protected]

Frankfurt/Main

Hermann Kiefer, Tel.: 06431/477737

E-Mail: [email protected]

Freiburg

Manfred Wickel, Tel.: 07634/6943739

E-Mail: [email protected]

Freising

Sabine Möller, Tel.: 08161/140472

E-Mail: [email protected]

Hagen

Elke Gutschmidt, Tel.: 02331/3751061

E-Mail: [email protected]

Hanau

Gerdi Späth, Tel.: 06074/4852566

E-Mail: [email protected]

Karlsruhe

Rita Keller, Tel.: 07045/2704

E-Mail: [email protected]

Kassel

Rainer Gießmann, Tel.: 0561/9372349

E-Mail: [email protected]

Koblenz

Franz-Josef Kölzer, Tel.: 06746/8356

E-Mail: [email protected]

Königsfeld

Ralf Krieger, Tel.: 07726/4738

E-Mail: [email protected]

Konstanz

Dieter Schmiedel, Tel.: 07533/8030710

E-Mail: [email protected]

Kutzenberg

Elfriede Langheinrich, Tel.: 09573/331613

E-Mail: [email protected]

Landsberg

Ursula Krütt-Bockemühl, Tel.: 0821/783291

E-Mail: [email protected]

Landshut

Elma Hendlmeier, Tel.: 08702/1344

E-Mail: [email protected]

Leipzig

Seidel (Ansprechpartnerin),

Tel.: 0341/9914688

E-Mail: [email protected]

Limburg/Lahn

Hermann Kiefer, Tel.: 06431/477737

E-Mail: [email protected]

Löwenstein

Karl Scholl, Tel.: 07131/60173

E-Mail: [email protected]

Mannheim

Gerhard Hinderberger, Tel.: 0621/796625

E-Mail: [email protected]

Marktheidenfeld

Werner Herrmann, Tel.: 09369/1308

E-Mail: [email protected]

München-bogenhausen

Richard Fox, Tel.: 08091/1346

E-Mail: [email protected]

Münnerstadt

Manuela Röhlinger, Tel.: 0971/7852571

E-Mail: [email protected]

Neustadt/Aisch

Norbert Weigand-Schönnagel,

Tel.: 09163/7865

E-Mail: [email protected]

Nürnberg

Jürgen Wittmann, Tel.: 0911/5709616

E-Mail: [email protected]

Oberhausen

Reinhard Pohlmann, Tel.: 0208/6562607

E-Mail: [email protected]

Ostwestfalen-Lippe

Werner Klausen, Tel.: 05252/9896865

E-Mail: [email protected]

Pfronten

Ralf Weiss, Tel.: 08364/8780

E-Mail: [email protected]

Rosenheim

Joachim Megerlin, Tel.: 08031/42899

E-Mail: [email protected]

saarbrücken

Hermann Kiefer, Tel.: 06431/477737

E-Mail: [email protected]

siegburg

Ulrike Pfeifer, Tel.: 0228/311250

E-Mail: [email protected]

simmern

Franz-Josef Kölzer, Tel.: 06746/8356

E-Mail: [email protected]

soest

Mirko Vranes, Tel.: 02922/910234

E-Mail: [email protected]

stuttgart

Waltraud Schönfeld, Tel.: 07141/926765

E-Mail: [email protected]

uelzen

Heidi Gottwald, Tel.: 05824/985996

E-Mail: [email protected]

ulm

Ingrid Gamber, Tel.: 07307/9259113

E-Mail: [email protected]

Weißenburg

Hans Messinger, Tel.: 09871/1618

E-Mail: [email protected]

Zusmarshausen

Ursula Krütt-Bockemühl, Tel.: 0821/783291

E-Mail: [email protected]

Ausgabe 2. Halbjahr 2011

57

per fax

05144/6064501

oder per post

B E I T R I T T S E R K L Ä R U N G

Deutsche Sauerstoffliga lOt e. V.

anmeldung:

Rita laschinsky heesewinkel 3

29339 Wathlingen

Telefon: 05144/6064504

Telefax: 05144/6064501

Hotline: 01805/970927

(14 Cent/Min., max. 42 Cent/Min. aus Mobilfunknetzen)

E-Mail: [email protected]

Ich erkläre hiermit meinen Beitritt zum Verein:

Deutsche Sauerstoffliga lOt e.V.

Anrede:

Vorname:

Straße/Nr.:

Telefon:

E-Mail:

Geburtstag

(freiwillige Angabe)

:

Krankheitsbild

(freiwillige Angabe)

:

Beruf:

Zuname:

PLZ/Ort:

Telefax:

Handy:

Eintrittsdatum:

Der Jahresmindestbeitrag zur Mitgliedschaft beträgt 15,00 € (Ausland: 20,00 €) und gilt als untere Beitragsgrenze.

Höhere Beiträge sind natürlich möglich.

wird hiermit erteilt.

Einzugsermächtigung für den Jahresbeitrag in Höhe von €

Bankname:

BLZ: Kontonummer:

Datum, Unterschrift

(Einzugsermächtigung)

:

Damit meine Adresse/Telefonnummer anderen Patienten zur Kontaktaufnahme mitgeteilt werden kann, entbinde ich die

Deutsche SauerstoffLiga LOT e. V. von der Einhaltung des Datenschutzgesetzes!

(Zutreffendes bitte ankreuzen!)

Ort, Datum:

Unterschrift Neumitglied Rita Laschinsky

Deutsche SauerstoffLiga LOT e. V.

Deutsche Sauerstoffliga lOt e. V.

Vorsitzende: Dr. Birgit Krause-Michel, Olympiaring 19b, 83435 Bad Reichenhall

Kontonummer 35600, BLZ 71152680, Kreis- und Stadtsparkasse Wasserburg am Inn

VR 654, Amtsgericht 83410 Laufen

K O n t a K t E / i M p R E S S u M

VO R Sta n D S C h a f t

VO R S i t z E n D E

Dr. B. Krause-Michel

Tel.: 08651/984818, Fax:08651/984818

E-Mail: [email protected]

B E i S i t z E R G R u p p E n l E i t E R-

S p R E C h E R

Wolfgang Schneider

Tel.: 0861/6815

E-Mail: [email protected]

St V. VO R S i t z E n D E ursula Krütt-Bockemühl

Tel.: 0821/783291, Fax:0821/47868975

E-Mail: [email protected]

E h R E n VO R S i t z E n D E R hans Dirmeier

Tel.: 08071/2634

E-Mail: [email protected]

B E i S i t z E R i t- W E B M a St E R

Michael Golinske

Tel.: 02362/9749921

E-Mail: [email protected]

B E i S i t z E R G E S u n D h E i t S p O l i t i K franz-Josef Kölzer

Tel.: 06746/8356

E-Mail: [email protected]

M i tG l i E D E R a n M E l D u n G

Rita laschinsky

Tel.: 05144/6064504,

Fax:05144/6064501

E-Mail: [email protected]

B E i S i t z E R t E C h n i K hans Messinger

Tel.: 09871/1618, Fax:09871/6791111

E-Mail: [email protected]

B E i R ät i n h E i M B E atM u n G

Elisabeth Kindle

E-Mail: [email protected]

lOt- G E S C h ä f tS StE l l E

Deutsche SauerstoffLiga LOT e.V., Frühlingstraße 1, 83435 Bad Reichenhall

Tel.: 08651/762148, Fax:08651/762149, E-Mail: [email protected]

0

2

- R E p O R t

E-Mail: [email protected] sauerstoffliga.de

i M p R E S S u M herausgeber und anzeigen:

Deutsche Sauerstoffliga LOT e.V.,

Vorsitzende: Dr. Birgit Krause-Michel,

Olympiaring 19b,

83435 Bad Reichenhall.

Redaktion:

Ursula Krütt-Bockemühl und

Elke Angerer

Für unverlangt eingesandte Manuskripte und Bilder übernehmen wir keine Haftung. Die namentlich gekennzeichneten Beiträge geben die

Meinung der Verfasser wieder. Die

Inhalte der Werbeanzeigen sind Informationen der jeweiligen Unternehmen. Die Redaktion behält sich vor,

Beiträge gegebenenfalls zu kürzen.

layout/lithographie/Druck:

Mediengruppe Universal, München

Copyright, soweit nicht einzeln

anders angegeben:

Deutsche Sauerstoffliga LOT e.V.

lOt-S E RV i C E l i n E

08105/970927

(14 Cent/Min., max. 42 Cent/Min. aus Mobilfunknetzen)

f ö R D E R n D E M i tG l i E D E R

Wir danken unseren fördernden Mitgliedern für die gute Zusammenarbeit und die Unterstützung:

air-be-c Medizintechnik Gmbh

Gera

Cegla Gmbh & Co KG

Montabaur

DeVilbiss healthcare

Malsch

Espan-Klinik Kliniken Benner Gmbh

& Co KG

Bad Dürrheim

heinen + löwenstein

Bad Ems

invacare aquatec Gmbh

Isny

linde Gas therapeutics Gmbh

Unterschließheim

MiC Gmbh

Herford

Medicair Deutschland Gmbh

Kirchheim

philips Gmbh

Zweigniederlassung Respironics

Herrsching

tni Medical aG

Würzburg

tOpRO Gmbh

Fürstenfeldbruck

Vivisol Deutschland Gmbh

Neufahrn

i n S E R E n tE n V E Rz E i C h n i S

air liquide, S. 3; Medicair Deutschland

Gmbh, S. 7; R. Cegla Gmbh & Co.KG,

S. 9/11; philips Respironics, S. 13;

Rangauklinik ansbach, S. 16; inogen inc.,

S. 25; linde Gas therapeutics Gmbh,

S. 26; tOpRO premiumrollatoren,

S. 29; ViViSOl Deutschland Gmbh, S. 31;

inVaCaRE®aquatEC Gmbh, S. 32; hans

Müller Gmbh, S. 34; Oxigeno healthcare,

S. 35; OxyCare Gmbh, S. 35; SapiO life

Gmbh, S. 37; tni medical aG, S. 39;

WEinMann medical technology, S. 41;

Gti medicare Gmbh, S. 43/45; air-be-c

Medizintechnik Gmbh, S. 49; Kreisklinik

Bad Reichenhall, S. 51; Espan-Klinik,

S. 53; SaniMED Gmbh, S. 54; Klinik Bad

Reichenhall, S. 57; heinen + löwenstein,

S. 60

Wir danken unseren Inserenten und der

GKV-Gemeinschaftsförderung Selbsthilfe auf Bundesebene für die Unterstützung dieser Ausgabe.

Ausgabe 2. Halbjahr 2011

59

Ihre Nase hat Flügel.

Ihre Lunge hat Flügel.

Und Ihr Leben auch.

Träume brauchen manchmal Flügel, auch bei Handicaps.

Moderne Sauerstofftherapie schafft Mobilität.

H o m e c a r e

Heinen + Löwenstein, Arzbacher Straße 80, D-56130 Bad Ems, Telefon: 0 26 03/96 00-0, Fax: 0 26 03/96 00-50, Internet: hul.de

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