DE - Tecomotive "tinyCWA Ladeluft"

DE - Tecomotive "tinyCWA Ladeluft"
Tecomotive - tinyCWA – Benutzerhandbuch
Ladeluftkühler Spezial
Überblick und Funktionsweise
Lieferumfang
-
tinyCWA Controller
Sicherungshalter
2 Sicherungen (7.5A/15A/30A)
Stecker 8 Pole für Controller
Stecker 3 oder 4 Pole für Pumpe
Stecker 2 Pole für Temperatursensor
Temperatursensor M8 oder M12 Gewinde
Schraubenset zur Frontplattenmontage
Vorstellung
Pierburg war der erste Hersteller der eine
elektrische Wasserpumpe für die Großserie
(BMW) auf den Markt brachte. Diese und
Andere sind nun auch für den Aftermarket
verfügbar und verfügen über viele Vorteile
gegenüber mechanischen Pumpen. Die
wichtigste ist wohl die von der Motordrehzahl unabhängige
Leistungsabgabe. Außerdem sticht sie durch ihre robuste und innovative
Bauweise positiv hervor. Dieser Controller ermöglicht es Ihnen alle CWA
Pumpen entsprechend zu steuern.
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Funktionsweise
Wenn aktiviert, misst der Controller über den angeschlossenen
Temperatursensor die aktuelle Wassertemperatur und deren
Steigerungsrate. Aufgrund dieser Daten wird das dazu passende
Steuersignal generiert und an die Elektronik der Wasserpumpe geschickt.
Diese erkennt das Signal und stellt die korrekte Pumpendrehzahl ein.
Auf diese Weise wird die Drehzahl immer dem aktuellen Kühlbedarf
angepasst.
Features
-
Einfache Bedienung über nur ein Einstellrad
Auswahl der Zieltemperatur von 0 bis 55 Grad
Anzeige der Pumpenleistung oder Temperatur über 7 LED’s
Kompaktes und robustes Aluminium Gehäuse
Steuerung des Kühlerlüfters (empfohlen)
Nachlauf der Pumpe und des Lüfters nach abstellen des Motors
Manuelles an und abschalten der Pumpe möglich (z.B. zum
Entlüften des Kühlsystems)
Einbau und Anschluss
Kurze Anschlussbeschreibung
Einbauzeichnung (Millimeter)
Der achtpolige Stecker wird an den Controller, der vierpolige an die
Wasserpumpe und der zweipolige an den Temperatursensor angeschlossen.
Hierbei gilt ganz einfach, gleiche Kabelfarben gehören zusammen!
Einen übersichtlichen Anschlussplan finden Sie im Anhang!
Bitte beachten Sie, die Wasserpumpe mit der passenden Sicherung
abzusichern. Zu diesem Zweck befinden sich ein Sicherungshalter und drei
Sicherungen im Lieferumfang.
Stecker: Controller (achtpolig)
Info: Wollen Sie keine Nachlauffunktion
nutzen, können Sie das rote Kabel
stattdessen ebenfalls auf ein
geschaltetes Plus legen!
In diesem Fall ist der Controller Stromlos
wenn die Zündung ausgeschaltet ist.
Wechseln der Schrauben
Um den Controller auf einer Frontplatte
montieren zu können, ist es möglich die
vier Schrauben, welche das Gehäuse zusammen
halten, gegen längere zu ersetzen.
Dazu befinden sich vier lange M3 Schrauben im Lieferumfang.
Bitte wechseln Sie immer nur eine Schraube nach der anderen!
Im inneren des Gehäuses befinden sich Abstandshalter die sonst
verrutschen könnten. (siehe Bild auf vorheriger Seite)
Alternativ können Sie den Controller natürlich auch beliebig anders
Montieren. (z.B. mit doppelseitigen Klebeband oder Kabelbindern….)
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Achtung: Leitung 6 Lüfterrelais max. 0,6A bzw. min. 25Ω Spulenwiderstand
PI
N
1
2
3
4
5
6
7
8
Farbe
Funktion
Schwarz
Rot
Gelb
Schwarz
Orange
Blau
Grau / Rot
Grau / Schwarz
Fahrzeugmasse (Klemme 31)
Dauerplus (Klemme 30)
Geschaltetes Plus (Klemme 15)
Zusätzliche Masse für Temperatursensor
Signalleitung Temperatursensor
Schaltleitung Lüfterrelais (schaltet auf Masse)
Signalleitung Steuersignal Wasserpumpe
Masseleitung Steuersignal Wasserpumpe
Stecker: Wasserpumpe (vierpolig) (CWA200)
Hinweise zum Pumpeneinbau
Info: Wollen Sie keine Nachlauffunktion nutzen,
können Sie das rote Kabel stattdessen über ein
Relais vom geschalteten Plus (Klemme 15)
stromführend bzw. stromlos schalten
lassen.
Ein- und Auslass der Pumpe sind
im nebenstehenden Bild
dargestellt.
Um einen vernünftigen
Wasserkreislauf zu schaffen,
sollte sie das Wasser aus dem
unteren Anschluss des
Wasserkühlers ansaugen und in den Motor/LLK pumpen. Es empfiehlt sich
außerdem die Pumpe so tief wie möglich am Motor bzw. im Motorraum zu
verbauen.
Achtung: Bei PIN 1 und PIN 4 handelt
es sich um die Hauptstromleitungen der Wasserpumpe.
Nutzen Sie hier ausschließlich Kabel mit passendem Querschnitt!
Empfohlene Sicherungen: CWA50 7.5A / CWA200 15A / CWA400 30A
PIN
1
2
3
4
Farbe
Rot
Grau / Rot
Grau / Schwarz
Schwarz
Funktion
Dauerplus (Klemme 30)
Signalleitung Steuersignal vom Controller
Masseleitung Steuersignal vom Controller
Fahrzeugmasse (Klemme 31)
Stecker: Sensor (zweipolig)
PIN
1
2
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Farbe
Orange
Schwarz
Funktion
Signalleitung
Masseleitung
Achtung: Des Weiteren sollte die Befestigung immer über
Vibrationsdämpfer erfolgen!
Platzierung des Temperatursensors
Bei dem Temperatursensor handelt es sich um einen
handelsüblichen zweipoligen NTC mit einem M12x1,5
Gewinde und einem Dichtring aus Kupfer.
(M8 Sensor im Falle eines CWA50 Kit's)
Achtung: Platzieren Sie den Sensor möglichst an der
heißesten Stelle im Kühlsystem.
Grundlegende Controllereinstellungen
Grundlegende Einstellung
Der Controller ist so programmiert, dass er für die meisten Fahrzeuge
problemlos und ohne weiterführende Einstellungen funktioniert.
Sie müssen sich nur für eine Zieltemperatur / ein Programm (siehe Liste im
Anschluss) entscheiden und dieses über den Drehschalter anwählen. Fertig.
Benutzung des Drehschalters
Mittig auf der Vorderseite des Controllers finden Sie den Drehschalter, über
dessen Drehung man alle Einstellungen erreicht.
Die Zahl oder der Buchstabe der nach UNTEN zeigt ist der jeweils Aktive!
Zum drehen verwenden Sie am besten einen kleinen Schraubendreher.
Stellungen des Schalters und deren Funktion
Der Schalter verfügt über insgesamt 16 Positionen / Einrastpunkte.
Jede dieser Positionen steht für ein bestimmtes Programm.
Wählen Sie einfach das aus, welches sich für Ihre Anwendung am besten
eignet.
Die Erklärung der verschiedenen Modi finden Sie im Anschluss.
Sollten Sie sich nicht sicher sein welche Zieltemperatur Sie wählen sollen,
wählen Sie einfach die Temperatur die am besten mit der
Öffnungstemperatur ihres Thermostats übereinstimmt.
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Programmliste
Pos.
0
1
2
3
4
5
6
7
8
9
A
B
C
D
E
F
Modus
Testmodus
Testmodus
Testmodus
Testmodus
Normalmodus
Normalmodus
Normalmodus
Normalmodus
Normalmodus
Normalmodus
Normalmodus
Normalmodus
Normalmodus
Normalmodus
Normalmodus
Normalmodus
Zieltemperatur
0° Celsius
5° Celsius
10° Celsius
15° Celsius
20° Celsius
25° Celsius
30° Celsius
35° Celsius
40° Celsius
45° Celsius
50° Celsius
55° Celsius
Bemerkungen
Pumpe Aus / Lüfter aus
Pumpe min. Dreh. / Lüfter aus
Pumpe 50% / Lüfter aus
Pumpe 100% / Lüfter an
Bei 5 Grad über
Zieltemperatur schaltet sich
der Lüfter zu.
Der Regelbereich liegt bei plus
minus 5 Grad der
eingestellten Zieltemperatur.
Allgemeine Informationen
Im Gegensatz zu vielen Seriensystemen nutzt der Controller einen evtl.
angeschlossenen Kühlerlüfter aktiv und frühzeitig.
Das ist beabsichtigt und es wird auch dringend empfohlen.
Sollte die gemessene Temperatur beim Abstellen des Motors im
Regelbereich liegen, schaltet der Controller in den Nachlaufmodus.
Dieser ist Zweistufig und läuft für maximal 2 Minuten.
Mehr dazu unter „Erweiterte Einstellungen / Nachlauf“.
Der Testmodus
In diesem Modus findet keine aktive Regelung statt.
Beim anschalten der Zündung fährt der Controller stur das eingestellte
Programm.
Das ist besonders für die ersten Tests sehr nützlich und hilft beim Entlüften
des Kühlsystems.
Auswählbar sind:




„0“ – Pumpe und der/die Lüfter ist/sind ausgeschaltet
„1“ – Pumpe fährt die eingestellte minimale Drehzahl an
(siehe „Erweiterte Einstellungen / Minimaler Pumpenwert“)
Der oder die Lüfter ist/sind ausgeschaltet
„2“ – Pumpe fährt auf 50% ihrer Maximalleistung
Der oder die Lüfter ist/sind ausgeschaltet
„3“ – Pumpe fährt auf ihre Maximalleistung
Der oder die Lüfter ist/sind angeschaltet
Der Normalmodus
In der Warmlaufphase dreht die Pumpe mit der eingestellten
Minimaldrehzahl. (siehe „Erweiterte Einstellungen / Minimaler
Pumpenwert“)
Erreicht die Temperatur den Regelbereich setzt die normale Regelung der
Temperatur / Pumpenleistung ein.
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Erweiterte Einstellungen
Sollten die voreingestellten Werte des Controllers für Ihre Anwendung
unpassend sein, können die wichtigsten Einstellungen auch über eine
erweiterte Setup Prozedur verändert werden.
Diese ist so gestaltet, dass sie selbst beim unachtsamen „rumspielen“ mit
dem Controller kaum durch Zufall angewählt werden kann.
Der Controller speichert diese veränderten Werte dann in seinem internen
Speicher, so dass diese auch nach einem Stromverlust erhalten bleiben.
Die Setup Prozedur
Die Setup Prozedur erfolgt über eine vierstellige Codeeingabe mit dem
Drehschalter.
Der Code besteht aus den Ziffern 0 – 4 – 2 – …
Die vierte Stelle repräsentiert die jeweilige Einstellung die man verstellen
möchte.
Übersicht der Einstellmöglichkeiten:





0 – 4 – 2 – 0 >> Verstellung des Minimalen Pumpenwertes
0 – 4 – 2 – 3 >> Umschalten der LED Anzeige
0 – 4 – 2 – 6 >> An und Ausschalten des Nachlaufs
0 – 4 – 2 – 9 >> An und Ausschalten des Boost Feature
0 – 4 – 2 – F >> Zurücksetzen auf Werkseinstellungen
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Ablauf der Prozedur:
1. Trennen Sie den Controller komplett vom Bord Netz (z.B. durch
ziehen des Steckers)
2. Stellen Sie den Drehschalter auf die erste Codeziffer „0“
3. Verbinden Sie den Controller nun wieder mit dem Bord Netz
a. Die mittlere LED beginnt zu leuchten.
4. Stellen Sie den Drehschalter nun auf die zweite Codeziffer „4“
a. Dazu haben Sie 10 Sekunden Zeit.
b. Nach den 10 Sekunden beginnt eine 2te LED zu leuchten.
5. Stellen Sie nun den Drehschalter auf die dritte Codeziffer „2“
a. Dazu haben Sie wieder 10 Sekunden Zeit.
b. Nach den 10 Sekunden beginnt eine 3te LED zu leuchten.
6. Stellen Sie nun den Drehschalter auf die vierte Codeziffer „0-F“
a. Dazu haben Sie wieder 10 Sekunden Zeit.
b. Nach diesen 10 Sekunden blinken die drei LEDs einmal kurz.
7. Nehmen Sie nun die jeweilige Einstellung vor.
a. Eine Erklärung dazu finden Sie im jeweiligen Abschnitt
b. Dazu haben Sie jetzt 20 Sekunden Zeit
c. Nach den 20 Sekunden blinken alle LEDs mehrmals um
anzuzeigen das der neue Wert gespeichert wurde.
d. Danach geht der Controller in den normalen Betrieb über.
Info: Die Zündung muss für diese Prozedur nicht aktiviert sein.
Tipp: Wenn Sie vorhaben öfter viele Einstellungen zu verändern, lohnt es
sich einen Schalter zwischen dem Controller PIN 2 und Dauerplus zu
installieren.
Tipp: Notieren Sie sich den vierstelligen Code gefolgt von der neuen
Einstellung, so besteht eine Einstellungsänderung aus nur 5 Zahlen/Lettern.
Minimaler Pumpenwert – Code „0“
LED Anzeige – Code „3“
Der Minimale Pumpenwert beschreibt die unterste erlaubte
Pumpendrehzahl, die der Controller zulässt.
Die siebenstellige LED Anzeige des Controllers zeigt per Standardeinstellung
die Temperatur an. In diesem Fall stellt sie die Temperatur von 6 Grad
Celsius bis 42 Grad Celsius in sechs Grad Schritten dar.
(CWA00) Die Standardeinstellung hier beträgt: ca. 1400 U/min bzw. ca. 35
l/min, was in etwa der Leerlaufleistung mechanischen Wasserpumpe
entspricht.
Die Pumpe selber ist in der Lage Drehzahlen von 18 U/min bis hin zu 4500
U/min anzufahren.
Das entspricht in etwa einem Durchsatz von 0,5 bis 116 Liter pro Minute.
Ein gewisser Mindestdurchsatz sollte immer erhalten bleiben, damit der
Temperatursensor ausreichend umspült wird.
Folgende Einstellungen sind
möglich: (CWA200)
Wählen Sie im Punkt 7 der
Einstellprozedur einfach eine
der nebenstehenden
Positionen.
Stellung des
Drehschalters
0
1
2
3
4
5
6
7
8
9
ca. U/min ca. l/min
18
150
340
600
1000
1500
2000
2600
3300
4000
Bsp.: Wollen Sie die
Mindestdrehzahl auf 600
U/min ändern ergibt sich
folgender Code.
„0“ – „4“ – „2“ – „0“ – „3“
(0420 für dieses Menu und die 3 für die neue Einstellung)
Blatt 7 von 13
0,5
4
9
15
25
38
52
67
91
104
Die Anzeige lässt sich allerdings auch auf die Darstellung der aktuellen
Pumpenleistung umstellen.
Zum Umschalten wählen Sie im
Punkt 7 der Einstellprozedur einfach
eine der nebenstehenden
Positionen.
Stellung des
Drehschalters
0
1
LED Anzeige
Pumpendrehzahl
Temperatur
Bsp.: Wollen Sie auf die Temperaturanzeige umschalten, ergibt sich
folgender Code. „0“ – „4“ – „2“ – „3“ – „1“
(0423 für dieses Menu und die 1 für die neue Einstellung)
Nachlauf – Code „6“
Boost Feature – Code „9“
Nach dem Abschalten der Zündung überprüft der Controller noch einmal
die Wassertemperatur. Sollte diese noch im Regelbereich liegen, schaltet er
in den Nachlaufmodus.
Zur Berechnung der optimalen Pumpendrehzahl misst der Controller nicht
nur die aktuelle Temperatur sondern berechnet daraus ebenfalls den
Temperaturanstieg.
Dieser besteht aus zwei Stufen mit einer Länge von je einer Minute.
In Stufe 1 wird die Pumpendrehzahl auf das Maximum erhöht und der
Kühlerlüfter zugeschaltet.
Nach einer Minute beginnt die Stufe 2. Hier wird der Lüfter abgeschaltet
und die Pumpendrehzahl reduziert sich etwa 50%.
Steigt die Temperatur zu schnell erhöht er die Pumpendrehzahl
überproportional zum eigentlichen Regelalgorithmus um einen zu schnellen
Anstieg vorzeitig abzufangen.
Somit werden eventuelle Hotspots im Kühlsystem nach dem Abschalten des
Motors effektiv verhindert.
Sollte die gemessene Temperatur im Nachlauf unter den Regelbereich
sinken, schaltet sich dieser vorzeitig ab.
Dieses Feature ist darüber hinaus komplett abschaltbar.
Nach dem deaktivieren dieser Funktion schaltet der Controller, nach
abstellen des Motors, die Wasserpumpe und sich selbst ohne Umwege
direkt in den Standby Modus.
Zum Umschalten wählen Sie im
Punkt 7 der Einstellprozedur einfach
eine der nebenstehenden
Positionen.
Stellung des
Drehschalters
0
1
Boost Feature
Aus
An
Bsp.: Wollen Sie das Nachlauffeature deaktivieren, ergibt sich folgender
Code. „0“ – „4“ – „2“ – „6“ – „0“
(0426 für dieses Menu und die 0 für die neue Einstellung)
Blatt 8 von 13
In einigen wenigen Kühlsystemen kann dieses Feature allerdings zu einem
schnellen und ständigen An- und Abstieg der Pumpendrehzahl führen.
In diesem Fall sollte man die Boost Funktion abschalten.
Zum Umschalten wählen Sie im
Punkt 7 der Einstellprozedur
einfach eine der nebenstehenden
Positionen.
Stellung des
Drehschalters
0
1
Nachlauf
Aus
An
Bsp.: Wollen Sie das Boost Feature deaktivieren, ergibt sich folgender Code.
„0“ – „4“ – „2“ – „9“ – „0“
(0429 für dieses Menu und die 0 für die neue Einstellung)
Die Standardeinstellung hier beträgt: „1“ – Boost Feature aktiviert
Zurücksetzen auf Werkseinstellungen – Code „F“
Technische Daten
Falls Ihnen einmal die ein oder andere erweiterte Einstellung fehlgelaufen
ist, können Sie den Controller auf seine Werkseinstellungen zurücksetzen.
Modellbezeichnung:
Tecomotive „tinyCWA“
Abmessungen:
Wählen Sie dazu im Punkt 7 der Einstellprozedur einfach die „1“.
Der Controller überschreibt daraufhin alle Einstellungen mit den Werten der
untenstehenden Tabelle.
51x51x13mm (ohne Stecker)
51x51x24mm (mit Stecker)
Betriebsspannung:
8 bis 16 Volt
Der komplette Code hierfür lautet also:
Stromaufnahme:
max. 20mA im Betrieb
ca. 1,5mA im Standby
Temperaturbereich:
-40°C bis +100°C
Gewicht:
ca. 40g
„0“ – „4“ – „2“ – „F“ – „1“
Werkseinstellungen:
Name
Minimaler Pumpenwert
LED Anzeige
Nachlauf
Boost Feature
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Einstellung
600 U/min bzw. 15 l/min
Anzeige zeigt Temperatur
Nachlauf angeschaltet
Boost Feature angeschaltet
Technische Daten Wasserpumpe
Modellbezeichnung:
Pierburg „CWA200“
Beispiel Teilenummern:
Abmessungen:
ca. 100x125x175mm
Betriebsspannung:
Stromaufnahme:
8 bis 16 Volt
max. 15A im Betrieb
ca. 0,2mA im Standby
Pierburg-Nr.:
7.00294.17.0
BMW-Nr.:
11 51 7 586 925
Drehzahl:
Nennförderdruck:
Nennvolumenstrom:
Temperaturbereich:
Schutzart:
18 bis 4500 min-1
0,45 bar
116 l/min
-40°C bis +140°C
IP67
BMW-Nr. Alt:
11 51 7 563 183
11 51 7 546 994
11 51 7 521 584
11 51 7 545 201
Sicherheitshinweise / Haftung
Haftung
Bitte bedenken Sie, dass wir keinerlei Haftung für Schäden (vor allem am
angeschlossenen Motor), die durch den unsachgemäßen Einbau bzw.
Umgang mit dem Gerät entstehen, übernehmen.
Allgemein
Achten Sie insbesondere auf die korrekte Verkabelung der Geräte!
Für den Einbau des Steuergerätes benötigen Sie umfangreiches Fachwissen.
Unsachgemäße Vorgehensweise beim Einbau oder bei der Benutzung kann
zur Beschädigung oder Zerstörung des angeschlossenen Motors führen.
Daher darf der Einbau nur von Fachpersonal durchgeführt werden.
Einbau
Klemmen Sie unbedingt für die Dauer des Einbaus und des Anschlusses die
Fahrzeugbatterie ab!
Beachten Sie dabei unbedingt auch die Sicherheitshinweise des KfzHerstellers (z.B. bezüglich Airbag, Alarmanlage, Bordcomputer,
Wegfahrsperre).
Vermeiden Sie unbedingt Rauchen, Feuer und offenes Licht! Treffen Sie
Vorkehrungen gegen Funkenflug und statische Elektrizität!
Achten Sie beim Bohren von Löchern darauf, dass Sie keine Fahrzeugteile
(Batterie, Kabel, Schläuche, etc.) beschädigen!
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Verlegen Sie Kabelverbindungen (speziell im Motorraum) nicht in Bereiche,
die durch Spritzwasser gefährdet sind.
Befestigen Sie Kabelbaum und Signalgeber so, dass sie sich nicht in der
Nähe von drehenden oder sich bewegenden Motorteilen befinden (Gefahr
von Scheuerstellen).
Betrieb
Wollen Sie ein modifiziertes Fahrzeug im öffentlichen Straßenverkehr
benutzen, muss die Modifikation vorher von einer autorisierten Prüfstelle
(z.B. TÜV oder DEKRA) genehmigt worden sein.
Die Genehmigung muss in der Zulassungsbescheinigung eingetragen sein.
Beachten Sie, dass Sie jeden Versicherungsschutz verlieren, wenn Sie ein
modifiziertes Fahrzeug ohne Genehmigung im öffentlichen Straßenverkehr
betreiben.
Stromverbrauch über längere Zeit
Die Geräte verbrauchen im Standby Betrieb ebenfalls Strom.
Dieser ist zwar sehr gering, es empfiehlt sich aber bei längerer
Nichtbenutzung des Fahrzeugs die Geräte vom Bord Netz zu trennen.
Verwendungsrahmen
Das hier beschriebene Produkt wurde ausschließlich an der bei der
BMW AG verfügbaren Wasserpumpe „Pierburg CWA200“ getestet.
Eine Funktionsgarantie kann nur für dieses Produkt gegeben werden.
Verkabelungsdiagramme
Blatt 11 von 13
Blatt 12 von 13
Blatt 13 von 13
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Thank you for your participation!

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