MIXING CONSOLE Bedienungsanleitung Optimale Mischergebnisse

MIXING CONSOLE Bedienungsanleitung Optimale Mischergebnisse
MIXING CONSOLE
Bedienungsanleitung
Optimale Mischergebnisse
Seiten 6 bis 16
G
Vorsichtsmaßnahmen
– Für den sicheren Betrieb –
WARNUNG
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Installation
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●
Schließen Sie den Netzadapter dieses Gerätes nur an eine Netzsteckdose mit der in dieser Anleitung bzw. auf dem Gerät angegebenen Spannung an. Nichtbeachtung kann Brandschäden und
einen elektrischen Schlag verursachen.
Lassen Sie keine Flüssigkeiten in das Gerät eindringen, und vermeiden Sie zu starke Feuchtigkeit. Es kann zu Bränden oder
einem elektrischen Schlag kommen.
Stellen Sie keine Behälter mit Flüssigkeiten auf diesem Gerät ab,
und legen Sie keine kleinen Metallgegenstände darauf. Flüssigkeiten oder Metallgegenstände, die in das Gerät eindringen, stellen ein Risiko für Feuer und elektrischen Schlag dar.
Stellen Sie keine schweren Gegenstände, einschließlich dieses
Gerätes selbst, auf dem Netzkabel ab. Ein beschädigtes Netzkabel stellt ein Risiko dar. Feuer und elektrischer Schlag können
die Folge sein. Achten Sie vor allem darauf, keine schweren
Gegenstände auf einem Netzkabel abzustellen, das unter einem
Teppich verlegt ist.
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Bei ungewöhnlichen Ereignissen während des
Betriebs
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Bedienung
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Beschädigen, biegen, verdrehen, ziehen und erhitzen Sie das
Netzkabel nicht. Ein beschädigtes Netzkabel stellt ein Risiko dar.
Feuer und elektrischer Schlag können die Folge sein.
Entfernen Sie nicht die Abdeckung des Gerätes. Sie könnten
einen elektrischen Schlag erleiden. Wenn Sie erwägen, eine
interne Durchsicht, Wartung oder Reparatur durchzuführen,
wenden Sie sich bitte an Ihren Händler.
Verändern Sie das Gerät in keiner Weise. Veränderungen stellen
ein Risiko dar. Feuer und elektrischer Schlag können die Folge
sein.
Bei heraufziehendem Gewitter schalten Sie das Gerät baldmöglichst aus, und ziehen Sie das Netzkabel aus der Steckdose.
Bei unmittelbarer Blitzschlaggefahr berühren Sie nicht den Netzstecker, so lange er noch angeschlossen ist. Dadurch könnten Sie
einen elektrischen Schlag erleiden.
Benutzen Sie nur den für dieses Gerät mitgelieferten Netzadapter
(PA-10). Die Verwendung anderer Typen ist mit Risiken verbunden. Feuer und elektrischer Schlag können die Folge sein.
●
Wenn das Netzkabel beschädigt wurde (z. B. abgeschnitten, oder
einer der Leiter liegt offen), fragen Sie Ihren Händler nach
Ersatz. Die Verwendung des Gerätes mit beschädigtem Netzkabel stellt ein Risiko dar. Feuer und elektrischer Schlag können
die Folge sein.
Falls das Gerät oder das Netzteil fallen gelassen und/oder das
Gehäuse beschädigt wurde, schalten Sie das Gerät aus, ziehen
den Stecker aus der Steckdose und wenden sich an Ihren Händler. Wenn Sie das Gerät weiterhin benutzen und sich nicht an
diese Anweisung halten, kann dies zu Feuer und elektrischem
Schlag führen.
Wenn Sie ungewöhnliche Dinge beobachten, z. B. Rauch, ein
bestimmter Geruch oder Geräusche, oder wenn ein Fremdkörper
oder Flüssigkeiten in das Gerät gelangen, schalten Sie es sofort
aus. Ziehen Sie den Stecker aus der Steckdose. Wenden Sie sich
bezüglich der Reparatur an Ihren Händler. Die weitere Verwendung des Gerätes stellt ein Risiko dar. Feuer und elektrischer
Schlag können die Folge sein.
ACHTUNG
Installation
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●
2
Stellen Sie das Gerät nicht an folgenden Orten auf:
- Orte, an denen Ölspritzer oder Dampf entstehen, z. B. in der
Nähe von Küchenöfen, Luftbefeuchtern, etc.
- Instabile Oberflächen, z. B. einem wackeligen Tisch oder
einer Schräge.
- An Orten mit großer Hitze, z. B. in einem Auto mit geschlossenen Fenstern, oder Orten mit direkter Sonneneinstrahlung.
- Orte mit hoher Feuchtigkeit oder Staubeinwirkung.
Ziehen Sie am Stecker, wenn Sie ihn aus der Steckdose ziehen.
Ziehen Sie niemals am Kabel. Ein beschädigtes Netzkabel stellt
ein Risiko dar. Feuer und elektrischer Schlag können die Folge
sein.
Berühren Sie das Netzkabel nicht mit nassen Händen. Sie könnten einen elektrischen Schlag erleiden.
MG10/2
●
Wenn Sie das Gerät bewegen möchten, schalten Sie es aus, ziehen den Stecker aus der Steckdose, und ziehen Sie alle angeschlossenen Kabel heraus. Beschädigte Kabel können Feuer oder
einen elektrischen Schlag auslösen.
Bedienung
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●
Bedecken und wickeln Sie den Netzadapter nicht mit einem Tuch
oder einer Decke ein. Unter dem Tuch oder der Decke kann sich
ein Wärmestau bilden, der das Gehäuse zum Schmelzen bringen
oder ein Feuer auslösen kann. Benutzen Sie das Gerät nur in ausreichend belüfteter Umgebung.
Wenn Sie wissen, dass Sie das Gerät längere Zeit nicht benutzen
werden, z. B. im Urlaub, ziehen Sie das Netzkabel aus der Steckdose. Wenn Sie das Gerät angeschlossen lassen, stellt es ein
Risiko für Brandschäden dar.
Vorsichtsmaßnahmen
– Für den richtigen Betrieb –
Störungen durch Mobiltelefone
Anschlussbelegungen
●
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XLR-Anschlüsse sind wie folgt verkabelt
Pin 1: Masse; Pin 2: spannungsführend (+); Pin 3: kalt (–).
Insert-Klinkenbuchsen sind wie folgt verkabelt
Mantel: Masse; Spitze: Send; Ring: Return.
●
Die Verwendung eines Mobiltelefons in der Nähe dieses Geräts
kann Geräusche induzieren. Wenn Geräusche zu hören sind, sorgen Sie für einen größeren Abstand des Telefons vom Gerät.
Ersetzen von Verschleißteilen
●
Die Leistung von Bauteilen mit beweglichen Kontakten wie
Schalter, Drehregler, Schieberegler und die Anschlussbuchsen
nimmt mit der Zeit ab. Wenngleich der Grad der Abnutzung stark
von den Anwendungsbedingungen abhängt, ist eine gewisse
Abnutzung nicht zu vermeiden. Wenn Teile verschlissen sind,
wenden Sie sich zwecks Ersatz an Ihren Händler.
●
●
Schalten Sie das MIschpult immer aus, wenn es nicht in Gebrauch ist.
Auch dann, wenn sich der Netzschalter in der Stellung „STANDBY“ befindet, fließt immer noch ein minimaler Reststrom durch das
Mischpult. Wenn Sie das MIschpult für längere Zeit nicht benutzen, denken Sie daran, den Stecker des Netzadapters aus der Steckdose
zu ziehen.
Das Kopieren von im Handel erhältlichen Musikdaten und/oder digitalen Audiodateien außer für den persönlichen Gebrauch ist streng verboten.
Die Abbildungen in dieser Anleitung dienen nur zur Erklärung und müssen nicht unbedingt mit dem Aussehen des Gerätes während des
Betriebes übereinstimmen.
Die Bezeichnungen der in dieser Anleitung erwähnten Firmen und Produkte sind Warenzeichen oder eingetragene Warenzeichen der jeweiligen
Besitzer.
IMPORTANT NOTICE FOR THE UNITED KINGDOM
Connecting the Plug and Cord
IMPORTANT. The wires in this mains lead are coloured in accordance with the following code:
BLUE
: NEUTRAL
BROWN : LIVE
As the colours of the wires in the mains lead of this apparatus may not correspond with the coloured makings identifying the terminals in your
plug proceed as follows:
The wire which is coloured BLUE must be connected to the terminal which is marked with the letter N or coloured BLACK.
The wire which is coloured BROWN must be connected to the terminal which is marked with the letter L or coloured RED.
Making sure that neither core is connected to the earth terminal of the three pin plug.
• This applies only to products distributed by Yamaha-Kemble Music (U.K.) Ltd. (2 wires).
MG10/2
3
Einleitung
Vielen Dank für Ihren Kauf des Mischpults MG10/2 von YAMAHA. Dieses Mischpult vereint
die einfache Bedienung mit hoher Flexibilität für verschiedenste Anwendungen.
Bitte lesen Sie dieses Handbuch sorgfältig vor der Benutzung, damit Sie aus den
überragenden Funktionen das Beste herausholen und jahrelang einen problemfreien Betrieb
genießen können.
Funktionen
●
Das MG10/2 bietet zehn Eingangskanäle, die auf einen
Stereoausgang gemischt werden können.
●
Zum Abhören bei Studioanwendungen ist eine standardisierte
C-R-OUT-Buchse verfügbar. An dieser Buchse kann der
Haupt-Stereoausgang sowie das Signal am Eingang 2TR IN
abgehört werden.
●
●
●
●
●
Das Mischpult verfügt außerdem über zwei AUX-SEND-Buchsen und eine einfache RETURN-Buchse. Die beiden unabhängigen AUX-Busse können Sie nutzen, um hierüber externe
Effekt-Geräte und Monitorsysteme anzusteuern.
Inhalt
Einleitung .................................................................. 4
Funktionen............................................................ 4
Inhalt..................................................................... 4
Vor der Inbetriebnahme des Mischpults .............. 5
Einschalten des Mischpults ................................. 5
Optimale Mischergebnisse......................................... 6
1 Alles an seinem Platz ....................................... 7
Die Phantom-Spannungsversorgung ermöglicht den einfachen
Anschluss von Kondensator-Mikrofonen, die eine externe
Versorgung brauchen.
2 Wie das Mischpult Ihr Signal verarbeitet ........ 10
Das Mischpult bietet INSERT I/O-Buchsen für die Eingangskanäle 1 und 2. Mit diesen Buchsen können verschiedene Effektgeräte auf einzelnen Kanälen eingeschleift werden.
4 Externe Effekte und Monitormischungen ...... 13
Die Eingangskanäle 1 und 2 sind sowohl mit XLR-Mikrofoneingangsbuchsen als auch TRS-Klinkenbuchsen ausgestattet. Die
Eingangskanäle 7/8 und 9/10 besitzen jeweils eine TRS-Eingangsbuchse und eine RCA-(Cinch-)Eingangsbuchse. Diese
breite Ausstattung mit unterschiedlichen Anschlüssen ermöglicht
den Einsatz vieler verschiedener Geräte, von Mikrofonen über
Geräte mit Line-Pegeln bis hin zu Synthesisern mit Stereo-Ausgang.
Vorderes und rückseitiges Bedienfeld ...................... 17
Sie können das Mischpult mit dem optionalen Adapter
BMS-10A auf einem Mikrofonständer montieren.
Installation ............................................................... 21
3 Erste Schritte zum optimalen Sound .............. 11
5 Der bessere Mix ............................................. 15
Kanal-Regler-Bereich ........................................ 17
Master-Regler-Bereich ....................................... 18
Ein-/Ausgangsbereich ........................................ 19
Rückseite ........................................................... 20
Anschließen und Einrichten des Mischpults ...... 21
Beispiele zur Installation .................................... 21
Montage auf einem Mikrofonständer ................. 22
Anhang..................................................................... 23
Technische Daten ............................................... 23
Abmessungen .................................................... 25
Blockdiagramm und Pegel-Diagramm ................ 26
4
MG10/2
Einleitung
Vor der Inbetriebnahme des
Mischpults
(1) Überzeugen Sie sich, dass der Einschaltknopf auf STANDBY
gestellt ist.
Verwenden Sie nur den zugehörigen Adapter PA-10.
Der Einsatz eines anderen Netzteils kann zu
Geräteschäden, zu Überhitzung oder Brandgefahr
führen.
Einschalten des Mischpults
Drücken Sie den Einschaltknopf in die ON-Stellung. Wenn der
Strom abgeschaltet werden soll, drücken Sie den Schalter auf
STANDBY.
Beachten Sie, dass auch in der STANDBY-Position
weiterhin Spannung am Gerät liegt. Wenn Sie das
Mischpult für längere Zeit nicht benutzen, ziehen Sie
bitte den Stecker aus der Steckdose.
(2) Verbinden Sie das Netzteil mit dem Anschluss AC
ADAPTOR IN (1) auf der Rückseite des Mischpults,
und drehen Sie den Befestigungsring im Uhrzeigersinn,
( 2) um den Anschluss zu sichern.
2
1
(3) Schließen Sie das Netzteil an einer Haushalts-Netzsteckdose
an.
•Denken Sie daran, das Netzteil aus der Steckdose
zu ziehen, wenn Sie das Mischpult nicht benutzen
oder bei Gewittergefahr.
•Um unerwünschte Geräusche zu vermeiden, achten Sie auf ausreichenden Abstand zwischen
Netzadapter und Mischpult.
MG10/2
5
Optimale Mischergebnisse
Eine Einleitung
Sie haben sich ein Mischpult gekauft und möchten es auf der Stelle
einsetzen. Schließen Sie einfach alles an, stellen die Regler ein und ab …
gehts !? Nun, wenn Sie Erfahrung damit haben, dann wird es keine Probleme
geben, aber wenn dies das erste Mal ist, dass Sie ein Mischpult benutzen, sollten
Sie sich die Zeit nehmen, dieses kleine Tutorial zu lesen, um ein paar
Grundlagen zu verstehen, die Ihnen zu mehr Erfolg und besseren
Abmischergebnissen verhelfen.
6
MG10/2
Optimale Mischergebnisse
1
Alles an seinem Platz
1-1. Jede Menge Anschlüsse – Was gehört wozu?
Möglicherweise hätten Sie gern für die Installation der Anlage einige Antworten auf Fragen, wie die
folgenden: „Wozu brauche ich all diese verschiedenen Anschlüsse auf der Rückseite des Mischpults?“
und „Worin unterscheiden sie sich?“.
Lassen Sie uns erst einmal die gebräuchlichsten Anschlusstypen betrachten.
Die gewöhnliche Cinch-Buchse (RCA)
Weiß
Rot
Dies ist der Anschluss, der in den meisten Stereoanlagen für den Heimgebrauch
üblich ist. Auch bekannt als „Phono“-Buchsen (abgekürzt für „Phonograph“), aber
der Ausdruck wird heute kaum noch benutzt. Cinch-Anschlüsse sind immer
asymmetrisch (2-Leiter) und übertragen regulär ein Signal mit einem Leitungspegel
(„Line Level“) von etwa –10 dB. Naheliegend ist die Verwendung dieses
Anschlusstyps, um einen CD-Spieler oder ein anderes HiFi-Audio-Gerät an das
Mischpult anzuschließen, oder um den Ausgang des Mischpults mit einem
Kassettengerät oder mit ähnlichen Geräten zu verbinden.
Der vielseitige Klinkenstecker
Der Name „Phone Plug“ rührt daher, dass dieser Steckertyp anfangs in
Telefonvermittlungen benutzt wurde. Beachten Sie bei Klinkensteckern,
dass sich an ihrer Bauart nicht erkennen lässt, was für ein Signal durch sie
übertragen wird. Es kann ein asymmetrisches Mono- oder Stereosignal
sein, ein symmetrisches Monosignal oder für einen Kanal-Insert gedacht
sein (Aus- und Eingang eines Kanals). Die Beschriftung des Anschlusses
wird Ihnen in der Regel erklären, welche Art von Signal hier eingesetzt
werden kann, oder es geht aus dem Benutzerhandbuch hervor (ein
weiterer Grund, das Handbuch an einem sicheren Platz verfügbar zu
halten). Ein Klinkenanschluss für symmetrische Signale wird auch als
„TRS“-Klinkenstecker bezeichnet. „TRS“ steht für Tip-Ring-Sleeve (also:
Spitze-Ring-Mantel), womit die Bauweise des Steckers beschrieben wird.
Stereo/TRS-Klinkenstecker
Mono-Klinkenstecker
Der robuste XLR-Stecker
Männlich
Dieser Anschlusstyp wird allgemein als „XLR“ bezeichnet und führt so gut wie
immer ein symmetrisches Signal. Wenn die zugehörigen Verbindungswege richtig
ausgelegt sind, kann der XLR-Anschluss ebensogut unsymmetrische Signale
übergeben. Mikrofonkabel haben in der Regel einen solchen Anschluss,
desgleichen die meisten professionellen Audiogeräte.
Weiblich
MG10/2
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Optimale Mischergebnisse
1-2. Symmetrisch – unsymmetrisch – Wo liegt der Unterschied?
Mit einem Wort: „Rauschen“. Der wichtigste Grund für den Einsatz von symmetrischen Verbindungen ist
die Reduzierung von Störgeräuschen oder Rauschen, und für diesen Zweck sind sie bestens geeignet.
Jedes Stück Kabel nimmt wie eine Antenne die elektromagnetischen Felder auf, von denen wir permanent
umgeben sind: Rundfunk und Fernsehsignale ebenso wie die Störschwingungen, die von Kraftstromkabeln, Motoren, elektrischen Geräten, Computer-Monitoren oder einer Vielzahl von anderen Quellen verursacht werden. Je länger das Kabel, um so mehr Störgeräusche können aufgenommen werden. Aus
diesem Grund sind symmetrische Leitungen die beste Wahl für lange Kabelstrecken. Wenn sich Ihr „Studio“ auf Ihren Schreibtisch beschränkt und alle Verbindungen nicht länger sind als 1–2 Meter, dann reichen asymmetrische Kabel aus – es sei denn, Sie wären umgeben von starken elektromagnetischen
Feldern. Ein weiterer Einsatzfall für symmetrische Verbindungen sind Mikrofonkabel. Der Grund dafür
liegt darin, dass das Ausgangssignal der meisten Mikrofone so schwach ist, dass auch ein geringes Störsignal bereits große Auswirkungen haben kann, weil es am Mikrofoneingang zusätzlich in hohem Maß vorverstärkt wird.
Um zusammenzufassen:
Mikrofone:
Symmetrische Anschlüsse benutzen.
Kurze Verbindungen mit Leitungspegel: Unsymmetrische Anschlüsse sind in einer störquellenfreien
Umgebung geeignet.
Lange Verbindungen mit Leitungspegel: Entscheidend ist die Intensität der Störfelder in der Umgebung;
im Zweifel sind symmetrische Verbindungen besser.
■ Wie schützen symmetrische Leitungen vor Störquellen?
** Überspringen Sie diesen Abschnitt, wenn Ihnen technische Details lästig fallen. **
Symmetrische Verbindungen arbeiten nach dem Prinzip der Phasenneutralisierung: wenn Sie zwei
identische Signale gegenphasig (d.h. in der Weise gegenläufig sind, dass sich ihre Spitzen symmetrisch
ergänzen), ist das Ergebnis – nichts. Eine Null-Linie. Die Signale neutralisieren sich gegenseitig.
Normalphasen-Signal.
Kein Signal.
(Phasenneutralisierung)
Gegenphasen-Signal.
Ein symmetrisches Kabel hat hingegen drei Adern:
1) Einen Masseleiter, der kein Signal führt, nur „Masse“ oder „0“, wohingegen das Signal in den
anderen Adern veränderliche Spannungen überträgt.
2) Eine „spannungsführende“ oder „+“-Ader, die das Normalphasen-Signal führt.
3) Eine „kalte“oder „–“-Ader, die das (invertierte) Gegenphasen-Signal führt.
Während die erwünschten Tonsignale in der spannungsführenden und der kalten Ader nicht parallel
laufen, wird jedes Störsignal, das im Kabel induziert wird, auf beiden Adern dasselbe sein und damit
gleichphasig. Der Trick besteht darin, dass das Signal auf einem Leiter umgekehrt wird, so dass das
erwünschte Tonsignal phasenrichtig verläuft, die induzierten Störungen aber gleichzeitig gegenphasig
verlaufen. Das gegenphasige Störsignal ist damit effektiv neutralisiert, während das Tonsignal intakt
bleibt. Schlau eingefädelt?!
Normalphasen-Signal
+Normalphasen-Störung.
Erwünschtes Signal,
störungsfrei.
Normalphasen-Signal
+Gegenphasen-Signal (invertiert).
8
MG10/2
Optimale Mischergebnisse
1-3. Signalpegel – Erlaubtes und Verbotenes in Dezibel
Ab dem Augenblick, in dem Sie mit Tontechnik umgehen, haben Sie es zu tun mit dem Begriff „Dezibel“
und seiner Abkürzung „dB“. Dies führt leicht zu Verwirrung, denn Dezibel können für sehr unterschiedliche Zwecke als Maßeinheit verwendet werden; sie können ebenso akustische Schalldruckpegel beschreiben wie auch elektrische Signalpegel. Und um die Dinge weiter zu erschweren, gibt es eine Reihe
zusätzliche Varianten: dBu, dBV, dBm. Glücklicherweise müssen Sie kein Experte sein, um mit diesen
Dingen umzugehen. Hier ein paar Grundlagen, die Sie sich einprägen sollten:
● „Consumer“-Geräte (z.B. HiFi-Stereo-Anlagen) haben in der Regel Line-Ein- und Ausgänge mit
einem (durchschnittlichen) Nennpegel von –10 dB.
● Professionelle Audio-Geräte haben in der Regel Line-Ein- und Ausgänge mit einem Nennpegel von
+4 dB.
● Sie sollten –10 dB-Signale immer in –10 dB-Eingänge einspeisen. Wenn Sie ein +4 dB-Signal in
einen –10 dB-Eingang einspeisen, dann werden Sie diesen damit wahrscheinlich übersteuern.
● Sie sollten +4 dB-Signale immer in +4 dB-Eingänge einspeisen. Ein –10 dB-Signal ist zu schwach für
einen +4 dB-Eingang und wird zu entsprechend schwachen Ergebnissen führen.
● Viele professionelle und semiprofessionelle Geräte haben Pegelumschalter auf den Eingängen
und/oder den Ausgängen, mit denen Sie zwischen –10 und +4 dB auswählen können. Achten Sie
darauf, diese Schalter so einzustellen, dass sie mit dem Pegel der angeschlossenen Geräte
übereinstimmen.
● Eingänge, die mit einem „Gain“-(Verstärkungs-) Regler ausgestattet sind – wie die Mono-
Kanaleingänge Ihres Yamaha-Mischpults – können mit stark variierenden Eingangspegeln umgehen,
weil mit diesem Regler die Eingangsempfindlichkeit an das Signal angepasst werden kann. Mehr
hierzu später.
MG10/2
9
Optimale Mischergebnisse
2
Wie das Mischpult Ihr Signal verarbeitet
Auf den ersten Blick erscheint schon das Blockschaltbild eines einfachen Mischpultes wie der Bauplan einer
Raumstation. Tatsächlich sind Blockschaltbilder eine große Hilfe zum Verständnis zur Signalverarbeitung im
Mischpult. Hier ein stark vereinfachtes Blockschaltbild eines typischen Mischpults, um Ihnen einen Eindruck zu
vermitteln, welche Abläufe hier stattfinden.
2-1. Stark vereinfachtes Blockschaltbild
Eingangskanal
Master-Bereich
Signale der übrigen
Eingangskanäle des Mischpults
(soweit sie dem Master-Ausgang
oder „Bus“ zugeordnet sind).
1
2
3
■ Eingangskanal
1 Vorverstärker
Die erste Stufe in jedem Mischpult, und
in der Regel die einzige Stufe, in der
eine nennenswerte Verstärkung („Gain“)
des Signals stattfindet. Der Vorverstärker
ist ausgestattet mit einem „Gain“-Regler
(Verstärkungsregler), der die Eingangsempfindlichkeit des Mischpults an den
Pegel der Signalquelle anpasst. Schwache Signale (z. B. Mikrofonsignale) werden hier verstärkt, starke Signale
gedämpft.
2 Equalizer
Dies können einfache Klangregler für
Bässe und Höhen sein oder ein vollausgebauter, 4-bandiger parametrischer
Equalizer. Wenn Sie mit dem Equalizer
Frequenzbänder anheben, findet auch
beim Equalizer eine Verstärkung statt.
Sie können auch durch die Anhebung
mit den Equalizer-Reglern den Eingangskanal übersteuern. In der Regel ist es
deshalb besser abzusenken, als anzuheben.
10
MG10/2
4
5
3 Kanal-Spitzenwertanzeige
(PEAK) und Fader
Die Kanal-Spitzenwertanzeige ist Ihr
wichtigstes Instrument, um die Regelung
der Eingangsverstärkung zu optimieren.
Beachten Sie, dass sie sich hinter Vorverstärker und Equalizer befindet.
■ Master-Bereich
4 Summenverstärker
Dies ist der Bereich, in dem das eigentliche Abmischen stattfindet. Die Signale
aller Eingangskanäle des Mischpults
werden
hier
zusammengeführt
(gemischt).
5 Master Fader & Pegel-Anzeige
Ein Stereo-, Mono- oder Bus-MasterFader und die Haupt-Pegelanzeige des
Mischpults. Es kann mehrere Master
Fader geben, entsprechend dem jeweiligen Design des Mischpults – d. h. die
Anzahl der Busse oder Ausgänge, mit
denen es ausgestattet ist.
Optimale Mischergebnisse
3
Erste Schritte zum optimalen Sound
Bevor Sie an den Einsatz des Equalizers und von Effekten denken, oder an das Abmischergebnis insgesamt,
achten Sie darauf, die Pegel für jede einzelne der Tonquellen korrekt einzustellen. Dies kann nicht oft genug
betont werden – die erste Einstellung der Eingangspegel ist von zentraler Bedeutung für die optimale Funktion
des Mischpults! Eine Erklärung, warum … und wie.
3-1. Die wichtigste Einstellung ist die des Reglers „Gain“!
Ein Blick auf das vereinfachte Blockschaltbild des Mischpults:
Jede einzelne Stufe der Verarbeitung des Signals im Mischpult fügt zusätzliches Rauschen hinzu: der
Vorverstärker, der Summenverstärker und alle anderen Puffer- und Verstärkerstufen im Verlauf des Signals
im Mischpult (dies gilt vor allem für Analogmischpulte). Beachten Sie, dass die Menge an Störgeräuschen,
die jede Stufe verursacht, normalerweise nicht in nennenswertem Maße von dem Signal abhängig ist, das
sie durchläuft. Das bedeutet, dass das erwünschte Signal um so stärker ist, je geringer im Vergleich dazu
das Störgeräusch ist. Technisch gesprochen erhalten wir dann einen besseren „Fremdspannungsabstand“
(engl.: „Signal-to-Noise Ratio, kurz „S/N Ratio“). Folglich führt uns dies zu dem folgenden Grundsatz:
Um den günstigsten Fremdspannungsabstand zu erreichen, sollte das Eingangssignal so
früh wie möglich im Signalweg auf den angestrebten Durchschnittspegel verstärkt
werden.
Bei unserem Mischpult heißt das: im Vorverstärker. Wenn Sie den angestrebten Pegel nicht durch den
Vorverstärker erreichen, dann werden Sie einen höheren Grad an Verstärkung durch die nachfolgenden
Stufen benötigen, was vor allem die Störgeräusche der vorhergehenden Stufen verstärken wird. Aber
bedenken Sie, dass zuviel Verstärkung am Eingang ebenfalls nachteilig ist, weil hierdurch der Kanalzug
übersteuert wird und dadurch Verzerrungen verursacht werden.
MG10/2
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Optimale Mischergebnisse
3-2. Pegel-Einstellung für optimierte Ergebnisse
Nachdem wir nun also wissen, was wir erreichen müssen, stellt sich die Frage, wie wir dies erreichen.
Werfen Sie noch einen weiteren Blick auf das Blockdiagramm des Mischpults, und Sie werden die
Spitzenwertanzeige bemerken, direkt hinter dem Vorverstärker und dem Equalizer. Hier finden Sie die
Antwort auf unsere Frage. Auch wenn die genaue Vorgehensweise ebenso von der Art des verwendeten
Mischpults abhängt wie auch von der jeweiligen Anwendung und Ihren persönlichen Vorlieben, geben
wir Ihnen hiermit eine ungefähre Richtlinie:
1
Beginnen Sie damit, alle Pegelregler auf ihr Minimum zurückzustellen: Master Fader, Kanal-Fader und Eingangsregler
(Gain). Achten Sie auch darauf, dass keine Klangregelung
(Equalizer) aktiv ist, und dass alle Effekte und Dynamik-Prozessoren der Anlage ausgeschaltet oder überbrückt sind (z. B.
auf „Bypass“ geschaltet).
2
Legen Sie Ihre Signalquelle nacheinander auf die einzelnen
Kanäle: lassen Sie Sänger singen, Spieler spielen, Wiedergabegeräte abspielen mit dem höchsten Pegel, der zu erwarten ist.
Drehen Sie nun den Eingangsverstärkungsregler langsam auf,
während das Signal in den entsprechenden Kanal eingespeist
wird, bis die Spitzenwertanzeige anfängt aufzuleuchten; dann
drehen Sie sie ein wenig zurück, bis die Anzeigeleuchte nur
noch gelegentlich aufflackert. Wiederholen Sie dies mit jedem
Kanal.
3
Stellen Sie Ihre Master Fader auf deren Nominalwert (die Markierung „0“ auf der Fader-Skala).
4
Nun – mit allen Signalquellen auf den Eingängen – ziehen Sie
Ihre Kanal-Fader hoch und stellen damit eine erste grobe
Abmischung ein.
Damit haben Sie Ihre erste Grundeinstellung. Behalten Sie dabei die Ausgangspegelanzeigen im Auge,
während Sie die Abmischung einregeln; achten Sie darauf, dass diese sich nicht über längere Zeit im
Bereich des Maximums bewegen. Wenn sich die Ausgangspegelanzeigen ständig im Bereich des
Maximums bewegen, dann werden Sie die Kanal-Fader soweit herunterziehen müssen, bis sich das
Gesamtergebnis in einem annehmbaren Bereich einspielt – und dies wird von der Dynamik unserer
Tonquellen abhängen.
12
MG10/2
Optimale Mischergebnisse
4
Externe Effekte und Monitormischungen
4-1. AUX-Busse für Monitorwege und
gemeinsame Effekte
Es gibt eine Reihe von Gründen, an einem bestimmten Punkt das Signal beim Durchlaufen des Mischpults abzugreifen: Die beiden häufigsten sind 1)
einen Monitor-Mix (eine Abmischung zum Abhören
auf den Monitorboxen oder über Kopfhörer) getrennt
von der Hauptabmischung zu haben oder 2) das
Signal an ein externes Effektgerät zu leiten und es
anschließend wieder in die Abmischung einzuspeisen. Beide Vorgänge sowie andere können mit den
AUX-Bussen und Pegel-Reglern abgewickelt werden. Wenn das Mischpult über zwei AUX-Busse verfügt, dann können Sie beide Vorgänge gleichzeitig
durchführen. Größere Mischpulte können 6, 8 oder
mehr AUX-Busse haben und damit eine Reihe von
Monitor-Vorgängen und Signalverarbeitungsprozesse
realisieren.
Pre/Post – Was ist der Unterschied?
Pre
Post
Ein „Pre-Fader“-Signal wird
an einem Punkt vor dem Kanal-Fader abgegriffen (oder
„ausgespielt“). Dadurch
wird der Pegel des Signals
nur durch den AUX-SENDRegler beeinflusst, aber
nicht durch den KanalFader.
Pre-Fader-Abgriffe werden
meistens für Monitormischungen eingesetzt.
Ein Post-Fader-Signal wird
an einem Punkt hinter dem
Kanal-Fader abgegriffen.
So wird es sowohl durch den
AUX-SEND-Regler kontrolliert wie auch durch den
Kanal-Fader.
Post-Fader-Abgriffe werden
meist in Kombination mit
den AUX- oder Effekt-Returns (Effektrückwege) für
extern erzeugte Effekte
eingesetzt.
Der Umgang mit den AUX-Bussen und PegelReglern ist recht simpel. Das Einzige, was Sie
entscheiden müssen, ist, ob Sie das Signal „PreFader“ (vor dem Kanal-Fader) oder „Post-Fader“
(nach dem Kanal-Fader) aus dem Kanal führen
sollten. AUX-Wege haben oft einen Umschalter, mit
dem Sie diese alternativ auf Pre- oder Post-FaderBetrieb umschalten können.
Pre-Fader-Abgriff für eine Monitor-Abmischung. Das Signal wird in die Monitorverstärker und das
Lautsprechersystem eingespeist. Der Kanal-Fader beeinflusst nicht den Ausspielpegel. Damit bleibt die MonitorAbmischung unabhängig vom Gesamtmischergebnis. In diesem Fall wird kein Return-Signal verwendet.
AUX-Send-Pegel
Kanal-Fader
AUX-Send-Pegel
AUX-Return-Pegel
Post-Fader-Ausspielung für externe Effekte. Das abgegriffene Signal wird an ein externes Effekt-Gerät
übergeben – z. B. ein Hallgerät; der Ausgang des Effektgeräts wird zurückgeführt zur AUX-Return-Buchse und
damit in die Gesamtmischung. Der abgegriffene Pegel wird durch den Kanal-Fader kontrolliert; damit bleibt der
Pegel des zurückgeführten Effekts in einem festen Verhältnis zum Originalsignal des Kanals.
MG10/2
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Optimale Mischergebnisse
4-2. Kanal-Inserts für kanalspezifische Signalverarbeitung
Ein anderer Weg, um ein Signal aus dem Mischpult heraus zu schleusen sind „Channel Inserts“. Diese
Kanal-Einschleifpunkte befinden sich meistens vor den Kanalreglern. Wenn sie benutzt werden,
unterbrechen sie den Weg des Signals im Mischpult. Anders als die AUX-Sends und –Returns sind die
Inserts nur mit dem jeweils zugehörigen Kanal zu verwenden. Kanal-Inserts werden meistens für
Dynamik-Prozessoren wie z. B. Kompressoren oder Limiter für einen bestimmten Kanal genutzt – auch
wenn sie zur Signalverarbeitung mit jedem anderen Gerät, das einen Ein- und Ausgang besitzt, verwendet
werden können.
KanalFader
Sobald ein Stecker in die Insert-Buchse eines Kanals
eingesteckt wird, unterbricht er die Durchleitung des Signals
im Mischpult und zweigt es für die externe Verarbeitung ab.
Für Insert-Buchsen müssen spezielle Insert-Kabel verwendet werden: mit einem TRS-Klinkenstecker an
einem Ende und Mono-Klinkensteckern an den beiden verzweigten Enden. Einer der MonoKlinkenstecker führt das abgegriffene Signal für den Eingang des externen Geräts; der andere ist für den
Ausgang des Geräts bestimmt und führt das Return-Signal zum Mischpult zurück.
Zur Eingangsbuchse
des externen Geräts
Zur INSERT-I/O-Buchse
Mantel Spitze
Mantel
Ring
Spitze
14
MG10/2
Zur Ausgangsbuchse
des externen Geräts
Optimale Mischergebnisse
5
Der bessere Mix
5-1. Der Einstieg in das Abmischen –
wie anfangen?
Abmischen, eine einfache Sache – oder? Einfach die
Fader solange verschieben, bis der Sound stimmt?
Sicher, Sie können so vorgehen; aber ein systematischeres Vorgehen, das sich an dem Klangmaterial
orientiert, mit dem Sie umgehen, wird schneller zu
besseren Ergebnissen führen. Es gibt keine Regeln
und Sie werden wahrscheinlich Ihr eigenes System
entwickeln. Der Schlüssel liegt darin, wirklich ein
System zu entwickeln, anstatt dem Zufallsprinzip folgend zu arbeiten. Hier ein paar Ratschläge zum Einstieg:
Fader nach unten
Es scheint ein simpler Vorschlag, aber in der Regel ist
es für den Einstieg gut, alle Fader nach unten zu ziehen – bis zum Anschlag. Wir könnten auch anfangen
mit allen Fadern in Normalstellung. Das bringt
jedoch das Risiko mit sich, die Orientierung über die
Signalpegel zu verlieren. Starten Sie mit allen Fadern
am unteren Anschlag und ziehen Sie sie dann einen
nach dem anderen nach oben, bis sie ihren Anteil
am Mischergebnis beitragen. Aber mit welchem
Kanal anfangen?
Beispiel 1:
Gesangs-Ballade mit Klavierbegleitung
Was möchten Sie abmischen? Ist es ein Lied, in dem
der Gesang das wichtigste Element ist? Wenn das der
Fall ist, dann sollten Sie die Abmischung am Gesang
orientieren. Das bedeutet, dass Sie (nachdem Sie
beim „Soundcheck“ den Eingangspegel des Sängers
voreingestellt haben) den Kanal, auf dem die
Gesangsstimme liegt, als ersten auf seinen Nennpegel bringen und anschließend die übrigen Instrumente. Je nach Klangmaterial und Ihren Absichten
entscheiden Sie, sobald die Lautstärke für den Sänger
richtig eingestellt zu sein scheint, welchen Kanal Sie
als nächsten hochfahren. Wenn Sie es z. B. mit einer
Ballade zu tun haben und der Gesang durch ein Klavier begleitet wird, dann ziehen Sie als nächstes den
Fader für das Klavier nach oben und stimmen Sie es
zusammen mit dem Gesang ab. Anschließend können Sie Bass und Schlagzeug mit hineinnehmen, um
das Ergebnis abzurunden.
Zuerst die Musik, dann die
Abmischung
In jedem Fall steht die Musik an erster Stelle. Denken
Sie zuerst an die Musik und lassen Sie sich von ihr
beim Abmischen leiten, anstatt es umgekehrt zu versuchen. Was bringt die Musik zum Ausdruck? und
welche Instrumente und Techniken werden eingesetzt, um dies hervorzubringen? Das ist es, worauf
Sie sich beim Abmischen konzentrieren sollten. Sie
verwenden ein hochentwickeltes Werkzeug zum
Mischen, aber das Mischen selbst ist eine Kunst –
genau wie die Musik. Gehen Sie in dieser Weise vor,
kann Ihr „Job“ ein lebendiger Beitrag zur Musik sein.
5-2. Einstellen des Stereobildes für
saubere Mischergebnisse
Die Technik der Pan- oder Balance-Einstellung
bestimmt nicht nur, wo die Instrumente im StereoKlangraum positioniert sind. Sie gibt jedem Instrument auch seinen eigenen Platz und vermeidet
damit Konflikte mit anderen Instrumenten. Anders
als der natürliche Klang in einem realen akustischen
Raum ist der aufgezeichnete Stereoklang grundsätzlich zweidimensional (auch wenn sich manche Surround-Sound-Techniken
fast
dreidimensional
anhören können), und Instrumente, die direkt übereinander positioniert sind, behindern sich oftmals
gegenseitig – besonders dann, wenn sie sich im selben Frequenzbereich befinden oder einen ähnlichen
Klang haben.
Beispiel 2:
Ein funky Rhythm&Blues-Groove
Wenn Sie es mit einem Rhythm’n-Blues-Band mit
Funk-Einschlag zu tun haben, dann geht es um den
Groove, und die Vorgehensweise ist deshalb eine
völlig andere. In diesem Fall werden die meisten
Tontechniker mit dem Schlagzeug anfangen und sich
im zweiten Schritt den Bass vornehmen. Das abgestimmte Verhältnis zwischen Schlagzeug und Bass ist
absolut wichtig, um den „Drive“ oder den Groove
zu fördern, auf dem diese Musik aufbaut. Achten Sie
vor allem darauf, wie der Bass abgestimmt ist mit der
Bass- oder Kick Drum (Basstrommel). Beide zusammen sollten sich anhören wie ein einziges Instrument, wobei die Bassdrum für den Druck sorgt und
der Bass die Tonhöhe angibt. Noch einmal: dies sind
keine Vorschriften, aber es sind Vorgehensweisen,
die sich erfahrungsgemäß bewährt haben.
MG10/2
15
Optimale Mischergebnisse
Gehen Sie in die Breite!
Positionieren Sie Ihre Instrumente so, dass sie „Luft
zum Atmen“ haben, und arrangieren Sie sie musikalisch mit den anderen Instrumenten. Trotzdem werden Sie manchmal vielleicht Klänge oder Stimmen
nahe beieinander oder sogar übereinander arrangieren wollen, um ihren gemeinsamen Auftritt zu betonen. Es gibt keine klaren und einfachen
Vorschriften. Normalerweise (aber auch dies ist
keine Regel) werden Bass und Haupt-Gesangsstimmen im Zentrum arrangiert; ebenso die Bassdrum,
wenn das Schlagzeug in stereo abgenommen wird.
5-3. Die Klangregelung einsetzen
Alles in allem: weniger ist mehr. Es gibt eine Reihe
von Fällen, in denen es nötig sein wird, bestimmte
Frequenzbereiche zu dämpfen; beim Anheben von
Frequenzen sollten Sie sparsam und vorsichtig vorgehen. Ein vernünftiger Einsatz der Klangregelung /
des Equalizers kann Überschneidungen zwischen
Instrumenten beseitigen und damit ein insgesamt
besseres Klangprofil erreichen. Schlechte Klangregelung – und vor allem Frequenzanhebungen – klingen unerträglich.
Frequenzabsenkung für ein
saubereres Mischergebnis
Ein Beispiel: Im Klangspektrum von Becken finden wir
viele niedrige und mittlere Frequenzen, die wir aber
nicht als musikalischen Klang wahrnehmen, die aber
die Klarheit anderer Instrumente in diesen Bereichen
stören können. Sie können also grundsätzlich die
unteren Klangbereiche auf Becken-Kanälen ganz ausblenden, ohne damit ihren Klanganteil am Mischergebnis nachteilig zu verändern. Sie werden dennoch
den Unterschied hören: das Mischergebnis gewinnt
eine größere „Räumlichkeit“, und Instrumente in den
unteren Klangbereichen werden mit einem besseren
Klangprofil durchdringen. Auch ein Klavier hat ein
unglaublich kräftiges Klangspektrum im unteren
Bereich, so dass durch eine entsprechende Dämpfung
in den unteren Frequenzen andere Instrumente – z. B.
Schlagzeug und Bass – mit ihrem Anteil besser zur
Geltung kommen. Natürlich werden Sie dies nicht
tun, wenn das Klavier allein erklingt bzw. eine zentrale Rolle spielt.
Das Umgekehrte gilt für Bassdrums und Bassgitarren: Sie können oft die Höhen absenken, um dem
Gesamtklang mehr „Luft“ zu geben, ohne den Charakter dieser Instrumente zu beeinträchtigen. Dennoch müssen Sie hineinhören: jedes Instrument ist
verschieden, und manchmal werden Sie den Saitenanschlag bei einer Bassgitarre nicht unterdrücken
wollen.
Anheben: mit Zurückhaltung
Heben Sie Klangbereiche an, soviel Sie wollen,
wenn Sie spezielle oder ungewöhnliche Effekte ausprobieren möchten. Wenn es aber um ein gutes
Mischergebnis geht, sollten Sie nur in sehr kleinen
Dosen von einer Frequenzanhebung Gebrauch
machen. Eine kleine Anhebung im mittleren Bereich
kann Gesangsstimmen mehr Präsenz geben, und
bestimmte Instrumente heller klingen lassen, indem
die Höhen stärker betont werden. Hören Sie hinein,
und wenn sich das Ergebnis nicht klar und sauber
anhört, versuchen Sie Frequenzen, die sich im
16
MG10/2
Gesamt-Klang störend bemerkbar machen, lieber zu
dämpfen, anstatt durch Anhebungen dem Mischergebnis zu mehr Klarheit zu verhelfen.
Eines der größten Probleme bei der Klanganhebung
ist, dass durch die Klanganhebung Störgeräusche
verstärkt werden und außerdem eine Übersteuerung
der nachfolgenden Signalverarbeitung verursacht
werden kann.
5-4. Der Raumklang
Der Einsatz von Nachhall (Hall) und/oder Echo über
die AUX-Busse des Mischpults in vernünftigen
Grenzen kann ein Mischergebnis abrunden, aber
zuviel davon kann zu einem Verwaschen führen
und die Klarheit des Klangs beeinträchtigen. Die
richtige Einstellung des Hallklangs hat einen großen
Einfluss darauf, ob er sich sauber in das Gesamtmischergebnis einfügt.
Einstellen der Hall- und Echozeiten
Unterschiedliche Hall-/Echogeräte bieten unterschiedliche Möglichkeiten und Optionen; meistens
aber lassen sich die Zeiten einstellen. Ein geringer
Unterschied im Timing lässt den Klang entweder
optimal oder nur durchschnittlich werden. Die zu
wählende Nachhallzeit wird in hohem Maße vom
Tempo und von der Dichte der Musik und des
Mischergebnisses abhängen. Bei einem langsamen
Tempo und geringerer Dichte (d. h. einer geringen
Anzahl von Stimmen und geringer Klangfülle) können Sie den Klang ggf. durch verhältnismäßig lange
Hallzeiten verbessern. Aber: lange Hallzeiten können ein schnelleres und lebendigeres Musikstück
völlig undifferenziert klingen lassen. Ähnliche
Grundregeln gelten für den Einsatz von Echo.
Hallklang
Wie „hell“ oder „bassig“ der Hallklang ist, hat starke
Auswirkungen auf das gesamte Klangergebnis der
Abmischung. Unterschiedliche Hallgeräte bieten
unterschiedliche Hilfsmittel, um dies zu kontrollieren: Einstellen unterschiedlicher Hallzeiten für hohe
und niedrige Frequenzen, einfache Klangregelung,
und andere. Ein zu „strahlender“ Reverb klingt nicht
nur unnatürlich. Er wird womöglich auch problematische Höhen in das Mischergebnis einfließen lassen. Wenn Sie feststellen, dass Sie mehr Höhen vom
Hallsignal hören als von anderen Klangdetails aus
dem Mischergebnis, dann sollten Sie den Höhenanteil des Hallklangs reduzieren. So können Sie
einen vollen Raumklang erreichen, ohne die Klarheit zu beeinträchtigen.
Hallpegel
Es ist erstaunlich, wie schnell das Gehör die Orientierung verliert und Sie glauben lässt, dass ein völlig
verwaschener Klangmix perfekt klingt. Damit Sie
nicht in diese Falle tappen, beginnen Sie damit, den
Hallpegel ganz auf Null setzen. Ziehen Sie ihn dann
langsam in den Mix hinein, bis Sie ihn gerade
hören. Alles, was Sie darüber hinaus machen, wird
zu einem Spezial-Effekt („Special Effect“). Es wird
sicher nicht Ihre Absicht sein, den Reverb das
Mischergebnis dominieren zu lassen, solange Sie
nicht vorhaben, den Effekt eines Band-Auftrittes in
einer Höhle zu erzeugen – was sicher seine Berechtigung hat, wenn es wirklich das war, was Sie vorhatten.
Vorderes und rückseitiges Bedienfeld
Kanal-Regler-Bereich
Kanäle
3/4 und 5/6
(Stereo)
Kanäle
1 und 2
(Mono)
Kanäle
7/8 und 9/10
(Stereo)
1
3
2
(neutrale Klangwiedergabe). Drehen nach rechts hebt den
Pegel des entsprechenden Frequenzbandes an, Drehen nach
links verringert den Pegel. Die folgende Tabelle zeigt den
EQ-Typ, die Grundfrequenz und die maximale Anhebung/Absenkung für jedes der drei Bänder.
Band
Type
Grundfrequenz
HIGH (Höhen)
Shelf-Charakteristik
(Kuhschwanz)
10 kHz
MID (Mitten)
Peak-Charakteristik
(Glocke)
2,5 kHz
LOW (Bässe)
Shelf-Charakteristik
(Kuhschwanz)
100 Hz
Maximale
Absenkung/
Anhebung
±15 dB
5 AUX-Regler (Auxiliary)
4
Mit den AUX-Reglern können Sie das Signal eines Kanals an
einen der Busse AUX1 oder AUX2 senden.
5
5
5
6
6
6
7
7
7
1 GAIN-Regler (Verstärkung)
Hier stellen Sie den Eingangssignalpegel ein. Für die optimale
Einstellung von Geräuschspannungsabstand und Dynamik
stimmen Sie den Pegel so ab, dass die Spitzenpegelanzeige
(2) nur bei maximalem Eingangspegel aufleuchtet.
Die Skala von –60 bis –16 zeigt den MIC-Eingangspegel an.
Die Skala –34 bis +10 zeigt den LINE-Eingangspegel an.
2 PEAK-Anzeige
Erkennt den Spitzenpegel des Signals hinter dem EQ und
leuchtet rot auf, wenn der Pegel den 3 dB-Punkt unterhalb der
Übersteuerungsgrenze erreicht. Bei den mit XLR-Buchsen ausgestatteten Stereo-Eingangskanälen (3/4 und 5/6) werden die
Pegel nach dem EQ und nach dem Mikrofonvorverstärker
erkannt; die LED leuchtet rot auf, wenn einer dieser Pegel den
3 dB-Punkt unterhalb der Übersteuerungsgrenze erreicht.
Drehen Sie den Regler von der Markierung ▼ nach links, um
das Signal zum AUX1-Bus zu senden, oder nach rechts von ▼,
um das Signal zum AUX2-Bus zu senden. Der Pegel der Ausspielung erhöht sich in dem Maße, wie Sie den Regler von der
Markierung ▼ weg bewegen. Wenn Sie den Regler genau auf
die Position ▼ einstellen, wird das Signal zu keinem der
AUX-Busse gesendet.
Beachten Sie, dass das Signal zum AUX1-Bus ein
Pre-Fader-Signal darstellt, welches nicht durch den
Kanal-Fader beeinflusst wird. Das Signal am AUX2-Bus ist ein
Post-Fader-Signal und durchläuft immer den Kanal-Fader,
bevor es ausgespielt wird.
Wenn Sie Stereo-Kanäle benutzen, dann werden die Signale
des rechten und des linken Kanals zusammengelegt und auf
den AUX1- bzw. AUX2-Bus geleitet.
6 PAN-Regler (Kanäle 1 und 2)
PAN/BAL-Regler (Kanäle 3/4 und 5/6)
BAL-Regler (Kanäle 7/8 und 9/10)
Der PAN-Regler bestimmt die Position des Kanalsignals zwischen den Bussen L und R des Stereoausgangs.
Der BAL-Regler stellt die Balance zwischen den (stereophonen) rechten und linken Kanälen ein. Signale am linken Eingang L (ungerade Kanalnummer) werden zum Bus L geführt;
Signale am rechten Eingang R (gerade Kanalnummer) werden
zum Bus R geführt.
HINWEIS
3
Schalter (Hochpassfilter; HPF)
Mit diesem Schalter wird der HPF ein- oder ausgeschaltet.
Durch Drücken des Schalters wird der HPF aktiviert (
). Der
HPF unterdrückt Frequenzen unterhalb 80 Hz. Aber bitte
beachten Sie, dass der Mixer, ungeachtet der Einstellung für
den Schalter, dieses HPF (High Pass Filter) nicht auf die
Line-Eingänge der Stereo-Eingangskanäle anwendet.
4 Equalizer (HIGH, MID und LOW)
Mit diesem 3-Band-Equalizer werden die Kanäle in den
Höhen, Mitten und Bässen eingestellt. Wird der Regler auf die
Position ▼ eingestellt, ergibt sich eine flache Frequenzkurve
Bei Kanälen, bei denen dieser Regler sowohl PAN
(Panorama) als auch BAL (Balance) regelt: Der
Regler arbeitet als PAN-Regler, wenn das Signal an
der MIC-Buchse oder der Buchse L (MONO)
eingespeist wird, und als BAL-Regler, wenn Sie ein
Stereosignal an den Eingängen L und R zuführen.
7 Kanal-Fader
Stellt den Pegel des Signals ein, das am Eingang des Kanals
anliegt. Mit diesen Fadern stellen Sie die Lautstärken der verschiedenen Kanäle ein.
HINWEIS
Um das Grundrauschen zu vermindern, drehen Sie
die Regler unbenutzter Kanäle ganz nach links
(Minimalstellung).
MG10/2
17
Vorderes und rückseitiges Bedienfeld
2 RETURN-Regler
Master-Regler-Bereich
Stellt den Pegel des abgemischten L/R-Signals ein, das von
den RETURN-Buchsen (L (MONO) und R) kommt und zum
Stereo-Bus geführt wird.
HINWEIS
Wenn Sie ein Signal nur an der Buchse RETURN-L
(MONO) einspeisen, gibt das Mischpult dasselbe
Signal auf beiden Kanälen des Stereo-Bus (L und
R) aus.
3 Regler 2TR IN
7
1
Stellt den Pegel des Signals ein, das über die Buchse 2TR IN
zum Stereo-Bus geführt wird.
4 Fader ST Master (Stereo-Hauptsummenregler)
Stellt das Signal ein, das an den Buchsen ST OUT anliegt.
5 C-R/PHONES-Regler
2
6
Regelt den Pegel des Signals auf der PHONES-Buchse und den
C-R-Buchsen L und R.
6 Pegel-Anzeige
3
Diese LED-Anzeige informiert über den Signalpegel, der zum
Stereobus gesendet wird. Die Markierung „0“ entspricht dem
Standard-Ausgangspegel. Die Anzeige leuchtet rot auf, wenn
der Ausgang das Limit erreicht oder überschreitet.
7 POWER-Anzeige
4
5
1 Schalter PHANTOM +48 V
Hiermit schalten Sie die +48V-Phantom-Stromversorgung ein
oder aus. Wenn Sie diesen Schalter einschalten, versorgt das
Mischpult diejenigen Kanäle mit Phantomspannung, die einen
XLR-Mikrofoneingang besitzen (Kanäle 1, 2, 3/4, 5/6). Schalten Sie diesen Schalter ein (
), wenn Sie ein oder mehrere
Kondensatormikrofone benutzen.
HINWEIS
Wenn dieser Schalter eingeschaltet ist, versorgt das
Mischpult die Pins 2 und 3 aller XLR-MICEingangsbuchsen mit +48 V Gleichspannung.
• Achten Sie darauf, dass dieser Schalter aus steht
(
), wenn Sie keine Phantom-Stromversorgung
brauchen. Es kann zu Brummstörungen oder Schäden führen, wenn ein ungeschütztes Gerät oder
ein nicht geerdeter Transformator angeschlossen
wird und dieser Schalter gleichzeitig eingeschaltet
ist (
) . Sie können diesen Schalter jedoch eingeschaltet lassen (
) , wenn Sie symmetrische
dynamische Mikrophone anschließen.
• Vergewissen Sie sich, dass Verstärker (oder active
Lautsprecher) ausgeschaltet sind, bevor Sie diesen
Schalter aktivieren oder deaktivieren. Anderenfalls
könnten die Geräte Schaden nehmen.
18
MG10/2
Diese Kontrollleuchte zeigt an, ob die Stromversorgung des
Mischpults eingeschaltet ist.
Vorderes und rückseitiges Bedienfeld
Ein-/Ausgangsbereich
1
3
2
• MIC-Buchsen
Dies sind symmetrische XLR-Mikrofonbuchsen (1:Masse;
2:spannungsführend; 3:kalt).
• LINE-Buchsen
Dies sind symmetrische Klinken-Eingangsbuchsen. An diesen Buchsen können Sie symmetrische oder unsymmetrische
Klinkenstecker anschließen.
Wenn ein Kanal sowohl Eingangsbuchsen für MICals auch für LINE-Signale aufweist, sollten Sie
immer nur eine davon verwenden; nicht beide
gleichzeitig. Bitte schließen Sie jeweils nur eine der
beiden Eingangsbuchsen für einen Kanal an.
2 INSERT I/O-Buchsen (Kanäle 1, 2)
Dies sind unsymmetrische Klinken-Ein/Ausgangsbuchsen.
Jede dieser Buchsen befindet sich zwischen dem Equalizer und
dem Kanal-Fader des zugehörigen Eingangskanal. Diese Buchsen können unabhängig genutzt werden, um an diesen Kanälen
Geräte anzuschließen wie z. B. grafische Equalizer, Kompressoren, Geräuschfilter. Dies sind TRS-Klinkenbuchsen (Tip,
Ring, Sleeve; Spitze, Ring, Mantel), die bidirektional genutzt
werden können.
HINWEIS
5
9
1 Kanal-Eingangsbuchsen (Kanäle 1, 2, 3/4, 5/6)
HINWEIS
4
Der Anschluss an einer INSERT-I/O-Buchse
erfordert ein spezielles Kabel, das als Zubehör
erhältlich ist, wie unten abgebildet.
Zur Eingangsbuchse des externen Geräts
6
8
7
0
3 Kanal-Eingangsbuchsen (Kanäle 7/8, 9/10)
Jedes dieser Kanalpaare kann ein Stereosignal verarbeiten. Bei
jedem Paar wird an dem ungerade nummerierten Kanal das
L-Signal geführt, am gerade nummerierten Kanal das R-Signal.
Jeder Kanal bietet die Wahl zwischen zwei verschiedenen Eingangsbuchsen: Klinkenbuchse und Cinch-Buchse (RCA). All
diese Buchsen sind unsymmetrisch.
HINWEIS
Wenn für einen Kanal beide Typen, sowohl
Klinkenbuchsen als auch Cinchbuchsen verfügbar
sind, benutzen Sie nur eine der beiden und nicht
beide gleichzeitig. Bitte verwenden Sie jeweils nur
eine der beiden Buchsen auf einem Kanal.
4 Buchsen 2TR IN
Dies sind unsymmetrische Cinch-Eingangsbuchsen (RCA).
Hier können Sie eine Stereo-Signalquelle (CD, DAT, usw.) zum
direkten Abhören am Mischpult anschließen.
HINWEIS
Sie können den Signalpegel mit dem Regler 2TR IN
im Master-Reglerbereich einstellen.
5 Buchsen REC OUT (L, R)
Dies sind unsymmetrische Cinch-Ausgangsbuchsen (RCA).
Der Pegel des gemischten Signals, welches von diesen Buchsen ausgegeben wird, wird mit dem ST Master Fader eingestellt. Sie können diese Buchsen z.B. für den Anschluss eines
externen Aufnahmegerätes benutzen.
6 Buchsen ST OUT (L, R)
Zur INSERT-I/O-Buchse
Mantel Spitze
Mantel
Ring
Zur Ausgangsbuchse des externen Geräts
Spitze
Dies sind Klinken-Ausgangsbuchsen mit symmetrischer Impedanz. Hier wird das gemischte Signal ausgegeben, dessen Pegel
mit dem ST Master Fader eingestellt wird. Sie können diese
Buchsen z.B. für den Anschluss eines Verstärkers für Ihren
Lautsprecherausgang benutzen.
7 Buchsen C-R OUT
Die Signalausgabe an diesen INSERT-I/O-Buchsen
erfolgt phasenverkehrt. Dies stellt kein Problem dar,
wenn Sie die Buchse mit einem Effektgerät verbinden
(Ein-/Ausgang). Wenn Sie von dort jedoch ein Signal
an ein externes Gerät führen möchten, achten Sie auf
mögliche Phasenprobleme mit anderen Signalen.
Dies sind Klinken-Ausgangsbuchsen mit symmetrischer Impedanz. Hier wird das gemischte Signal ausgegeben, dessen Pegel
mit dem Regler C-R/PHONES eingestellt wird. An diesen
Buchsen können Sie beispielsweise Ihr Abhörlautsprecheranlage anschließen.
MG10/2
19
Vorderes und rückseitiges Bedienfeld
8 SEND-Buchsen
• AUX1, AUX2
Dies sind Klinken-Ausgangsbuchsen mit symmetrischer
Impedanz. An diesen Buchsen können die Signale der Busse
AUX1 und AUX2 abgegriffen werden. Hier können Sie zum
Beispiel ein Effektgerät oder ein Monitorsystem für die
Bühne anschließen.
HINWEIS
An diesen Buchsen können Sie auch einen zusätzlichen Stereo-Input einspeisen. Wenn Sie nur einen
Eingang auf einer L(MONO)-Buchse belegen,
nimmt das Mischpult dieses als Monosignal entgegen und führt es zu beiden Stereo-Kanälen (L und
R).
0 PHONES-Buchse
Anschluss für Kopfhörer. Dies ist eine Ausgangsbuchse für
einen Stereokopfhörer .
9 RETURN-L (MONO),R-Buchsen
Dies sind unsymmetrische Klinken-Eingangsbuchsen. Das an
diesen Buchsen eingespeiste Signal wird zum Stereobus
geführt. An diesen Buchsen wird meistens das rückkehrende
Signal von einem externen Effektgerät („Effect Return“) angeschlossen (Hall, Delay, usw.).
Anschlussbelegungen
INPUT
MIC INPUT
Pin 1: Masse
Pin 2: spannungsführend (+)
Pin 3: kalt (–)
LINE INPUT (Mono-Kanäle),
ST OUT, C-R OUT,
AUX1, AUX2*
Spitze: spannungsführend (+)
Ring: kalt (–)
Mantel: Masse
INSERT I/O
Spitze: Ausgang
Ring: Eingang
Mantel: Masse
PHONES
Spitze: L
Ring: R
Mantel: Masse
RETURN,
LINE INPUT (Stereo-Kanäle)
Spitze: spannungsführend
Mantel: Masse
OUTPUT
Ring
Mantel
Spitze
Mantel
Spitze
* An diesen Buchsen können auch monaurale Klinkenstecker angeschlossen werden. Wenn Sie monaurale Klinkenstecker benutzen, ist die
Verbindung unsymmetrisch.
Rückseite
1 Anschluss AC ADAPTOR IN
Zum Anschluss des zugehörigen Netzadapters PA-10 (siehe
Seite 5).
Verwenden Sie nur den zugehörigen Adapter PA-10.
Die Verwendung anderer Adapter kann Brandgefahr
oder Stromschlag verursachen.
1 2
2 POWER-Schalter
Schalten Sie hiermit die Stromversorgung ein (ON) oder auf
STANDBY.
Beachten Sie, dass auch in der STANDBY-Position
weiterhin Spannung am Gerät liegt. Wenn Sie das
Mischpult für längere Zeit nicht verwenden, ziehen
Sie bitte den Stecker des Netzkabels aus der Steckdose.
20
MG10/2
Installation
Anschließen und Einrichten des
Mischpults
HINWEIS
(1) Vor dem Anschluss von Mikrofonen und Instrumenten
überzeugen Sie sich bitte, dass alle Geräte ausgeschaltet sind.
Achten Sie auch darauf, dass alle Kanal-Fader und alle Regler
im Master-Bereich in Minimalstellung sind.
(2) Für jeden Anschluss verbinden Sie jeweils ein Ende des Kabels
mit dem entsprechenden Mikrofon oder Instrument, und
stecken das jeweils andere Ende in die passende LINE- oder
MIC-Buchse des Mischpults.
Wenn ein Kanal sowohl Eingangsbuchsen für MICals auch für LINE-Signale aufweist, sollten Sie
immer nur eine davon verwenden; nicht beide
gleichzeitig. Bitte schließen Sie jeweils nur eine der
beiden Eingangsbuchsen für einen Kanal an.
(3) Um Schäden an den Lautsprechern zu vermeiden, schalten Sie
die Geräte bitte in folgender Reihenfolge ein: Peripheriegeräte
→ Mischpult → Leistungsverstärker (bzw. Aktivlautsprecher).
HINWEIS
Das Ausschalten des Systems in der umgekehrten
Reihenfolge: Verstärker/Endstufen oder Aktivboxen→ Mischpult → Externe Geräte.
Beispiele zur Installation
Synthesizer
Andere Tonquelle (CD, MD, DAT,
Kassettengerät, Video, etc.)
Andere Tonquelle (CD, MD, DAT,
Kassettengerät, Video, etc.)
MTR
Mastering-Maschine
(MD, CD-R, DAT, etc.)
Rhythmusgerät
Monitor-Aktivboxen
Mikrofon
Gitarre
Effekt-Gerät
Kopfhörer
MG10/2
21
Installation
Montage auf einem Mikrofonständer
• Wenn Sie das Mischpult auf einem Mikrofonständer montieren möchten, achten Sie darauf, diesen
auf eine ebene und stabile Fläche zu stellen. Stellen Sie den Ständer nicht an einem Ort auf, wo er
Vibrationen oder Wind ausgesetzt wäre.
• Bedenken Sie, dass das Mischpult beschädigt werden kann, wenn der Ständer umfällt. Führen Sie
die Kabel von und zum Mischpult mit Bedacht, so
dass die Kabel sich nicht in Geräten usw. verfangen und das Mischpult zum Umkippen bringen
können. Ein Beispiel: Arrangieren Sie die Kabel so,
dass sie entlang es Stativhalses nach unten zum
Fuß des Ständers laufen.
• Lassen Sie genügend Platz im Bereich des Mischpults.
(1) Drehen Sie das Mischpult um, und halten Sie den
Mikrofonständer-Adapter (BMS-10A; gesondert erhältlich) so
an die Unterseite des Mischpults, dass die Schraubenlöcher zu
sehen sind (1).
Schrauben Sie den Adapter mit den beiden Schrauben am
Mischpult fest (2).
2
1
(2) Drehen Sie das Mischpult wieder um, und montieren Sie es auf
Ihrem Mikrofonständer.
(3) Lösen Sie die Flügelschraube zur Winkeleinstellung (1), stellen
Sie den Neigungswinkel des Mischpults wie gewünscht ein (2),
und ziehen Sie dann die Flügelschraube wieder fest (3).
2
3
1
Weitere Infomationen finden Sie bitte in der Bedienungsanleitung
des BMS-10A.
22
MG10/2
Anhang
Technische Daten
■ Allgemeine Daten
Frequenzgang (ST OUT)
Total Harmonic Distortion (ST OUT)
20 Hz–20 kHz +1 dB, –3 dB @ +4 dBu, 10 kΩ (Verstärkungsregler auf minimaler
Einstellung)
0,1% (THD+N) @ +14 dBu, 20 Hz–20 kHz, 10 kΩ (Verstärkungsregler auf maximaler
Einstellung) (Kan. 1 und 2)
–128 dBu
–100 dBu
Fremdspannungsabstand1
Maximale Spannungsverstärkung2
Mono/Stereo-Eingangs-Verstärkungsregelung
Mono/Stereo-Hochpassfilter
Kanaltrennung (1 kHz)
Mono/Stereo-Eingangskanal: Max.
einstellbar3
Mono/Stereo-Spitzenpegelanzeige
Pegelanzeigen
Phantomspeisung +48 Volt (Gleichspannung,
symmetrische Eingangsbuchsen)
Mitgeliefertes Zubehör
Option
Stromversorgung
Stromverbrauch
Abmessungen (B × H × T)
Gewicht
Äquivalentes Eingangsrauschen (Kan. 1 und 2)
Restausgangsrauschen (ST OUT)
ST, Master Fader auf Nennpegel und alle Kanäle auf
–87 dBu (91 dB S/N)
Minimum.
–85 dBu (89 dB S/N)
Alle AUX-Regler auf Minimum.
ST, Master Fader und ein Kanal-Fader auf Nennpegel.
–64 dBu (68 dB S/N)
(Kan. 1 und 2)
60 dB CH MIC INPUT → CH INSERT OUT
76 dB CH MIC INPUT → ST OUT
64,2 dB CH MIC INPUT → REC OUT
70 dB CH MIC INPUT → AUX SEND1 (PRE)
76 dB CH MIC INPUT → AUX SEND2 (POST)
76 dB ST CH MIC INPUT → ST OUT
50 dB ST CH LINE INPUT → ST OUT
41 dB ST CH LINE INPUT → AUX SEND1 (PRE)
47 dB ST CH LINE INPUT → AUX SEND2 (POST)
26 dB ST CH INPUT → ST OUT
12 dB AUX RETURN → ST OUT
23,8 dB 2TR INPUT → ST OUT
44 dB regelbar
80 Hz, 12 dB/Oktave
–70 dB zwischen den Eingangskanälen
–70 dB zwischen Ein- und Ausgangskanälen (Kanäle 1 bis 6)
±15 dB
HIGH 10 kHz (Kuhschwanz)
MID 2,5 kHz (Glocke)
LOW 100 Hz (Kuhschwanz)
Bei jedem Kanal: Die rote Anzeige leuchtet, wenn das Signal nach dem EQ (bei ST-Kanälen
nach dem EQ oder nach dem Mikrofoneingang) einen Pegel von 3 dB unterhalb der
Übersteuerungsgrenze erreicht.
Zwei 12-Segment-LED-Anzeigen [Stereo (L, R)]
Spitzenwert: rote Anzeigeleuchte
Werte +5, +3, +1, und 0: gelbe Anzeigeleuchten
–1, –3, –5, –7, –10, –15, –20: grüne Anzeigeleuchten
Liegt an, wenn der Schalter „Phantom +48 V“ eingeschaltet ist (ON).
Adapter für die Netzstromversorgung (PA-10)
Mikrofonständer-Adapter (BMS-10A)
USA und Kanada:
120 V Wechselspannung, 60 Hz
Europa:
230 V Wechselspannung, 50 Hz
Australien:
240 V Wechselspannung, 50 Hz
Korea:
220 V Wechselspannung, 60 Hz
19 W
251 × 65 × 290,5 mm
1,8 kg
wobei 0 dBu = 0,775 V und 0 dBV = 1 V
1
Gemessen mit 12,7 kHz, –6 dB/Okt. Tiefpassfilter (entsprechend 20 kHz, –∞ Filter).
(CH MIC INPUT zum ST, AUX, EFFECT SEND)
2
PAN/BAL-Regler nach rechts oder nach links.
3
Shelving-Einsatzfrequenz: 3 dB vor dem ang. Wert.
MG10/2
23
Anhang
■ Technische Daten der Eingänge
Anschluss
Verstärkung EingangsimNenn-Impedanz Empfindlichkeit*
pedanz
Nennpegel
Max. vor
Verzerrung
–72 dBu
(0,195 mV)
–60 dBu
(0,775 mV)
–40 dBu
(7,75 mV)
–16
–28 dBu
(30,9 mV)
–16 dBu
(123 mV)
+4 dBu
(1,23 V)
–34
–46 dBu
(3,88 mV)
–34 dBu
(15,5 mV)
–14 dBu
(155 mV)
+10
–2 dBu
(0,616 V)
+10 dBu
(2,45 V)
+30 dBu
(24,5 V)
ST CH MIC INPUT
(CH3(L)/CH4(R),
CH5(L)/CH6(R))
–60
–72 dBu
(0,195 mV)
–60 dBu
(0,775 mV)
–40 dBu
(7,75 mV)
–16
–28 dBu
(30,9 mV)
–16 dBu
(123 mV)
–10 dBu
(245 mV)
ST CH LINE INPUT
(CH3(L)/CH4(R),
CH5(L)/CH6(R))
–34
–46 dBu
(3,88 mV)
–34 dBu
(15,5 mV)
–14 dBu
(155 mV)
–2 dBu
(0,616 V)
+10 dBu
(2,45 V)
+30 dBu
(24,5 V)
–60
MIC INPUT
(CH 1-2)
3 kΩ
LINE INPUT
(CH 1, 2)
50–600 Ω Mic
10 kΩ
600 Ω Line
3 kΩ
50–600 Ω Mic
Anschluss-Spezifikationen
XLR-3-31 Typ (symmetrisch)
Klinkenbuchse (TRS)
(symmetrisch
[T: spannungsführend; R: kalt; S:
Masse])
XLR-3-31 Typ (symmetrisch)
10 kΩ
600 Ω Line
ST CH INPUT
(CH7(L)/CH8(R),
CH9(L)/CH10(R))
10 kΩ
600 Ω Line
–22 dBu
(61,6 mV)
–10 dBu
(245 mV)
+10 dBu
(2,45 V)
Klinkenbuchse (unsymmetrisch);
Cinch-Buchsen (RCA)
CH INSERT IN
(CH 1, 2)
10 kΩ
600 Ω Line
–20 dBu
(77,5 mV)
0 dBu
(0,775 V)
+20 dBu
(7,75 V)
Klinkenbuchse (TRS)
(asymmetrisch [T: Ausgang; R:
Eingang; S: Masse])
AUX RETURN (L, R)
10 kΩ
600 Ω Line
–12 dBu
(195 mV)
+4 dBu
(1,23 V)
+24 dBu
(12,3 V)
Klinkenbuchse (TRS)
(asymmetrisch
[T: spannungsführend; S: Masse])
2TR IN (L, R)
10 kΩ
600 Ω Line
–26 dBV
(50,1 mV)
–10 dBV
(316 mV)
+10 dBV
(3,16 V)
Cinch-Buchsen (RCA)
+10
Klinkenbuchse (asymmetrisch)
wobei 0 dBu = 0,775 V und 0 dBV = 1 V
* Eingangsempfindlichkeit: Der niedrigste Pegel, der den Nennausgangspegel erzeugt, wenn das Gerät auf maximale Verstärkung eingestellt ist.
■ Technische Daten der Ausgänge
Ausgangsanschlüsse
AusgangsImpedanz
Nenn-Impedanz
Nennpegel
Max. vor Verzerrung
Anschluss-Spezifikationen
ST OUT (L, R)
150 Ω
10 kΩ Line
+4 dBu (1,23 V)
+20 dBu (7,75 V)
Klinkenbuchse (TRS) (symmetrische
Impedanz [T: spannungsführend; R: kalt; S:
Masse])
AUX SEND (1, 2)
150 Ω
10 kΩ Line
+4 dBu (1,23 V)
+20 dBu (7,75 V)
Klinkenbuchse (TRS) (symmetrische
Impedanz [T: spannungsführend; R: kalt; S:
Masse])
CH INSERT OUT (CH 1, 2) 150 Ω
10 kΩ Line
0 dBu (0,775 V)
+20 dBu (7,75 V)
Klinkenbuchse (TRS) (asymmetrisch [T:
Ausgang; R: Eingang; S: Masse])
REC OUT (L, R)
600 Ω
10 kΩ Line
–10 dBV (316 mV) +10 dBV (3,16 V)
Cinch-Buchsen (RCA)
C-R OUT (L, R)
150 Ω
10 kΩ Line
+4 dBu (1,23 V)
+20 dBu (7,75 V)
Klinkenbuchse (TRS) (symmetrische
Impedanz [T: spannungsführend; R: kalt; S:
Masse])
PHONES
100 Ω
40 Ω Kopfhörer
3 mW
75 mW
Stereo-Klinkenstecker
wobei 0 dBu = 0,775 V und 0 dBV = 1 V
Die Angaben der Technischen Daten sowie die Beschreibungen in diesem Handbuch dienen ausschließlich zu Informationszwecken. Yamaha
Corp. behält sich das Recht vor, Produkte oder Technische Daten jederzeit ohne Vorankündigung zu ändern. Da sich Technische Daten,
Ausstattung oder Zubehör an den jeweiligen Verkaufsorten unterscheiden können, klären Sie diesbezügliche Fragen bitte mit Ihrem
Yamaha-Händler.
Europäische Modelle
Käufer/Benutzerinformationen nach EN55103-1 und EN55103-2.
Einschaltstrom: 3 A
Entspricht den Umgebungen: E1, E2, E3 und E4
24
MG10/2
Anhang
Abmessungen
65
290.5
251
Einheit: mm
MG10/2
25
Anhang
Blockdiagramm und Pegel-Diagramm
26
MG10/2
For details of products, please contact your nearest Yamaha
representative or the authorized distributor listed below.
Pour plus de détails sur les produits, veuillez-vous adresser à Yamaha ou
au distributeur le plus proche de vous figurant dans la liste suivante.
NORTH AMERICA
CANADA
Yamaha Canada Music Ltd.
135 Milner Avenue, Scarborough, Ontario,
M1S 3R1, Canada
Tel: 416-298-1311
Die Einzelheiten zu Produkten sind bei Ihrer unten aufgeführten
Niederlassung und bei Yamaha Vertragshändlern in den jeweiligen
Bestimmungsländern erhältlich.
Para detalles sobre productos, contacte su tienda Yamaha más cercana
o el distribuidor autorizado que se lista debajo.
Yamaha Music Central Europe GmbH,
Branch Belgium
Rue de Geneve (Genevastraat) 10, 1140 - Brussels,
Belgium
Tel: 02-726 6032
FRANCE
U.S.A.
Yamaha Corporation of America
6600 Orangethorpe Ave., Buena Park, Calif. 90620,
U.S.A.
Tel: 714-522-9011
CENTRAL & SOUTH AMERICA
MEXICO
Yamaha de Mexico S.A. De C.V.,
Departamento de ventas
Javier Rojo Gomez No.1149, Col. Gpe Del
Moral, Deleg. Iztapalapa, 09300 Mexico, D.F.
Tel: 55-5804-0600
BRAZIL
Yamaha Musical do Brasil LTDA.
Av. Rebouças 2636, São Paulo, Brasil
Tel: 011-3085-1377
ARGENTINA
Yamaha Music Latin America, S.A.
Sucursal de Argentina
Viamonte 1145 Piso2-B 1053,
Buenos Aires, Argentina
Tel: 1-4371-7021
PANAMA AND OTHER LATIN
AMERICAN COUNTRIES/
CARIBBEAN COUNTRIES
Yamaha Music Latin America, S.A.
Torre Banco General, Piso 7, Urbanización Marbella,
Calle 47 y Aquilino de la Guardia,
Ciudad de Panamá, Panamá
Tel: +507-269-5311
EUROPE
Yamaha Musique France
BP 70-77312 Marne-la-Vallée Cedex 2, France
Tel: 01-64-61-4000
ITALY
Yamaha Musica Italia S.P.A.
Combo Division
Viale Italia 88, 20020 Lainate (Milano), Italy
Tel: 02-935-771
SPAIN/PORTUGAL
Yamaha-Hazen Música, S.A.
Ctra. de la Coruna km. 17, 200, 28230
Las Rozas (Madrid), Spain
Tel: 91-639-8888
SWEDEN
Yamaha Scandinavia AB
J. A. Wettergrens Gata 1
Box 30053
S-400 43 Göteborg, Sweden
Tel: 031 89 34 00
GERMANY
Yamaha Music Central Europe GmbH
Siemensstraße 22-34, 25462 Rellingen, Germany
Tel: 04101-3030
SWITZERLAND/LIECHTENSTEIN
Yamaha Music Central Europe GmbH,
Branch Switzerland
Seefeldstrasse 94, 8008 Zürich, Switzerland
Tel: 01-383 3990
AUSTRIA
YS Copenhagen Liaison Office
Generatorvej 8B
DK-2730 Herlev, Denmark
Tel: 44 92 49 00
NORWAY
Norsk filial av Yamaha Scandinavia AB
Grini Næringspark 1
N-1345 Østerås, Norway
Tel: 67 16 77 70
OTHER EUROPEAN COUNTRIES
Yamaha Music Central Europe GmbH
Siemensstraße 22-34, 25462 Rellingen, Germany
Tel: +49-4101-3030
Yamaha Music Central Europe GmbH,
Branch Austria
Schleiergasse 20, A-1100 Wien, Austria
Tel: 01-60203900
AFRICA
Yamaha Corporation,
Asia-Pacific Music Marketing Group
Nakazawa-cho 10-1, Hamamatsu, Japan 430-8650
Tel: +81-53-460-2313
MIDDLE EAST
TURKEY/CYPRUS
Yamaha Music Central Europe GmbH
Siemensstraße 22-34, 25462 Rellingen, Germany
Tel: 04101-3030
Yamaha Music Gulf FZE
LB21-128 Jebel Ali Freezone
P.O.Box 17328, Dubai, U.A.E.
Tel: +971-4-881-5868
Yamaha Music & Electronics (China) Co.,Ltd.
25/F., United Plaza, 1468 Nanjing Road (West),
Jingan, Shanghai, China
Tel: 021-6247-2211
INDONESIA
PT. Yamaha Music Indonesia (Distributor)
PT. Nusantik
Gedung Yamaha Music Center, Jalan Jend. Gatot
Subroto Kav. 4, Jakarta 12930, Indonesia
Tel: 21-520-2577
KOREA
Yamaha Music Korea Ltd.
Tong-Yang Securities Bldg. 16F 23-8 Yoido-dong,
Youngdungpo-ku, Seoul, Korea
Tel: 02-3770-0660
MALAYSIA
Yamaha Music Malaysia, Sdn., Bhd.
Lot 8, Jalan Perbandaran, 47301 Kelana Jaya,
Petaling Jaya, Selangor, Malaysia
Tel: 3-78030900
Yamaha Music Asia Pte., Ltd.
No.11 Ubi Road 1, No.06-02,
Meiban Industrial Building, Singapore
Tel: 747-4374
DENMARK
OTHER COUNTRIES
THE PEOPLE’S REPUBLIC OF CHINA
SINGAPORE
THE UNITED KINGDOM
Yamaha-Kemble Music (U.K.) Ltd.
Sherbourne Drive, Tilbrook, Milton Keynes,
MK7 8BL, England
Tel: 01908-366700
ASIA
BELGIUM/LUXEMBOURG
TAIWAN
Yamaha KHS Music Co., Ltd.
3F, #6, Sec.2, Nan Jing E. Rd. Taipei.
Taiwan 104, R.O.C.
Tel: 02-2511-8688
THAILAND
Siam Music Yamaha Co., Ltd.
891/1 Siam Motors Building, 15-16 floor
Rama 1 road, Wangmai, Pathumwan
Bangkok 10330, Thailand
Tel: 02-215-2626
OTHER ASIAN COUNTRIES
Yamaha Corporation,
Asia-Pacific Music Marketing Group
Nakazawa-cho 10-1, Hamamatsu, Japan 430-8650
Tel: +81-53-460-2317
OCEANIA
AUSTRALIA
Yamaha Music Australia Pty. Ltd.
Level 1, 99 Queensbridge Street, Southbank,
Victoria 3006, Australia
Tel: 3-9693-5111
COUNTRIES AND TRUST
TERRITORIES IN PACIFIC OCEAN
Yamaha Corporation,
Asia-Pacific Music Marketing Group
Nakazawa-cho 10-1, Hamamatsu, Japan 430-8650
Tel: +81-53-460-2313
THE NETHERLANDS
Yamaha Music Central Europe,
Branch Nederland
Clarissenhof 5-b, 4133 AB Vianen, The Netherlands
Tel: 0347-358 040
HEAD OFFICE Yamaha Corporation, Pro Audio & Digital Musical Instrument Division
Nakazawa-cho 10-1, Hamamatsu, Japan 430-8650
Tel: +81-53-460-2441
PA09
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© 2003 Yamaha Corporation
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