HP ProLiant ML350 Gen9 Server Benutzerhandbuch

HP ProLiant ML350 Gen9 Server Benutzerhandbuch

HP ProLiant ML350 Gen9 Server

Benutzerhandbuch

Übersicht

Dieses Dokument wendet sich an

Personen, die für die Installation, Verwaltung und

Fehlerbeseitigung von Servern und

Speichersystemen zuständig sind.

HP setzt voraus, dass Sie über die erforderliche

Ausbildung für Wartungsarbeiten an

Computersystemen verfügen und sich der

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Teilenummer: 781896-041

September 2014

Ausgabe: 1

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Red Hat® ist in den USA und anderen

Ländern eine eingetragene Marke der

Red Hat, Inc.

VMware® ist in den USA und/oder unter anderen Rechtshoheiten eine eingetragene

Marke von VMware, Inc.

Inhaltsverzeichnis

1 Beschreibung der Komponenten ...................................................................................................................... 1

Komponenten auf der Vorderseite ....................................................................................................... 1

LEDs und Tasten auf der Vorderseite .................................................................................................. 4

Komponenten auf der Rückseite .......................................................................................................... 5

LEDs auf der Rückseite ........................................................................................................................ 7

Komponenten der Systemplatine ......................................................................................................... 8

Systemwartungsschalter ...................................................................................................... 9

NMI-Funktionalität .............................................................................................................. 10

DIMM-Steckplätze ............................................................................................................. 11

Verwenden von Systems Insight Display ........................................................................................... 11

Systems Insight Display LEDs ........................................................................................... 12

Leuchtmuster der Systems Insight Display LEDs .............................................................. 13

Gerätenummerierung ......................................................................................................................... 15

Definitionen der Hot-Plug-Laufwerks-LED ......................................................................................... 17

Hot-Plug-Lüfter ................................................................................................................................... 18

2 Betrieb ............................................................................................................................................................. 20

Einschalten des Servers ..................................................................................................................... 20

Herunterfahren des Servers ............................................................................................................... 20

Entfernen des Sicherheits-Frontrahmens ........................................................................................... 20

Entfernen des Tower-Frontrahmens .................................................................................................. 21

Entfernen der Zugangsabdeckung ..................................................................................................... 21

Anbringen der Zugangsabdeckung .................................................................................................... 22

Herausziehen des Servers aus dem Rack ......................................................................................... 23

Entfernen des Luftleitblechs ............................................................................................................... 24

Installieren des Luftleitblechs ............................................................................................................. 25

Ausbauen eines Lüfters ...................................................................................................................... 26

Entfernen des Lüfterkäfigs ................................................................................................................. 27

Entfernen Sie das optische Laufwerk ................................................................................................. 28

Entfernen eines Blindmoduls des Komponentenlaufwerkskäfigs ....................................................... 29

3 Setup ............................................................................................................................................................... 31

Optionale Installationsservices ........................................................................................................... 31

Optimale Betriebsumgebung .............................................................................................................. 31

Erforderliche Luftzirkulation und Mindestabstände ............................................................ 31

Temperaturanforderungen ................................................................................................. 32

DEWW iii

iv

Stromversorgungsanforderungen ...................................................................................... 33

Erforderliche elektrische Erdung ........................................................................................ 33

Serverspezifische Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen ............................................................ 34

Identifizieren des Inhalts im Versandkarton des Servers ................................................................... 34

Installieren der Hardwareoptionen ..................................................................................................... 35

Einrichten eines Tower-Servers ......................................................................................................... 35

Einbauen des Servers in ein Rack ..................................................................................................... 36

Rack-Vorsichtsmaßnahmen ............................................................................................................... 41

Installieren des Betriebssystems ........................................................................................................ 42

Einschalten und Auswählen von Startoptionen im UEFI-Boot-Modus ............................................... 42

Registrieren des Servers .................................................................................................................... 43

4 Installation der Hardwareoptionen .................................................................................................................. 44

Einführung .......................................................................................................................................... 44

Optionaler zweiter Prozessor ............................................................................................................. 44

Speicheroptionen ............................................................................................................................... 49

HP SmartMemory .............................................................................................................. 50

Architektur des Speichersubsystems ................................................................................. 50

Ein-, zwei- und vierreihige DIMMs ..................................................................................... 50

Bestückungsreihenfolge .................................................................................................... 51

DIMM-Identifizierung .......................................................................................................... 51

Installieren eines DIMM ..................................................................................................... 52

Anbringen des Sicherheits-Frontrahmens .......................................................................................... 53

Einbauen des optischen Laufwerks .................................................................................................... 53

Umbau eines Towers in ein Rack ....................................................................................................... 54

Option Systems Insight Display .......................................................................................................... 60

Option SFF-Medienkäfig .................................................................................................................... 63

Option LFF-Medienkäfig ..................................................................................................................... 67

Optionales Mini-SAS-Y-Kabel für HP Smart Array Controller ............................................................ 71

Laufwerksoptionen ............................................................................................................................. 76

Entfernen eines Laufwerksblindmoduls ............................................................................. 76

Installieren eines Hot-Plug-Festplattenlaufwerks ............................................................... 76

Entfernen eines Laufwerks ................................................................................................ 78

Optionale Grafikkarten ....................................................................................................................... 78

Optionale Speichercontroller .............................................................................................................. 83

Installation des optionalen HP Flexible Smart Array Controllers ....................................... 84

Optionaler HP Smart Array Controller ............................................................................... 86

HP Smart Storage Battery ................................................................................................. 86

Installieren eines redundanten Hot-Plug-Lüfters ................................................................................ 88

Optionaler SFF-Laufwerkskäfig mit acht Einschüben ........................................................................ 90

Optionale LFF-Laufwerksbackplane mit acht Einschüben ................................................................. 93

DEWW

Optionales HP Trusted Platform Module ............................................................................................ 96

Montieren von Trusted Platform Module und Sicherheitsniet ............................................ 97

Aufbewahren des Schlüssels/Kennwortes für die Wiederherstellung ................................ 97

Aktivieren des Trusted Platform Module ............................................................................ 98

5 Verkabelung .................................................................................................................................................... 99

Mediengerät-Datenverkabelung ......................................................................................................... 99

Verkabelung des optischen Laufwerks ............................................................................................... 99

Mini-SAS-Verkabelung für HP Flexible Smart Array Controller ........................................................ 100

Mini-SAS-Y-Verkabelung für HP Smart Array Controller ................................................................. 101

6 Software und Konfigurationsprogramme ...................................................................................................... 104

Servermodus .................................................................................................................................... 104

Product QuickSpecs (Produkt-ID) .................................................................................................... 104

HP iLO .............................................................................................................................................. 105

Active Health System ....................................................................................................... 105

HP RESTful API-Unterstützung für HP iLO ..................................................................... 106

Integrated Management Log ............................................................................................ 107

HP Insight Remote Support ............................................................................................. 107

HP Insight Remote Support Central Connect ................................................. 107

HP Insight Online Direct Connect ................................................................... 107

HP Insight Online ............................................................................................ 108

Intelligent Provisioning ..................................................................................................................... 108

HP Insight Diagnostics ..................................................................................................... 108

HP Insight Diagnostics Datenerfassungsfunktionalität .................................... 109

Erase Utility ...................................................................................................................... 109

Scripting Toolkit für Windows und Linux .......................................................................................... 109

HP Service Pack for ProLiant ........................................................................................................... 110

HP Smart Update Manager ............................................................................................. 110

HP UEFI System Utilities .................................................................................................................. 110

Verwenden von HP UEFI System Utilities ....................................................................... 111

Flexible Startsteuerung .................................................................................................... 111

Wiederherstellen und Anpassen von Konfigurationseinstellungen .................................. 112

„Secure Boot“-Konfiguration ............................................................................................ 112

Integrierte UEFI-Shell ...................................................................................................... 113

Integrierte UEFI-Diagnose ............................................................................................... 113

HP RESTful API-Unterstützung für UEFI ......................................................................... 113

Erneutes Eingeben der Seriennummer und Produkt-ID des Servers .............................. 113

Dienstprogramme und Funktionen ................................................................................................... 114

HP Smart Storage Administrator ..................................................................................... 114

ROMPaq Utility ................................................................................................................ 114

DEWW v

vi

Automatic Server Recovery (Automatische Serverwiederherstellung) ............................ 115

Unterstützung für USB ..................................................................................................... 115

Externe USB-Funktionalität ............................................................................. 115

Unterstützung für USB ..................................................................................................... 115

Externe USB-Funktionalität ............................................................................. 116

Unterstützung für redundantes ROM ............................................................................... 116

Sicherheitsvorteile ........................................................................................... 116

System auf dem neuesten Stand halten .......................................................................................... 116

Treiber ............................................................................................................................. 116

Software und Firmware .................................................................................................... 117

Versionskontrolle ............................................................................................................. 117

HP Betriebssystem- und Virtualisierungssoftware-Unterstützung für ProLiant Server .... 117

HP Technology Service Portfolio ..................................................................................... 117

Änderungskontrolle und proaktive Benachrichtigung ...................................................... 118

7 Fehlerbeseitigung ......................................................................................................................................... 119

Ressourcen für die Fehlerbeseitigung .............................................................................................. 119

8 Austauschen der Batterie .............................................................................................................................. 120

9 Zulassungshinweise ...................................................................................................................................... 122

Sicherheit und Einhaltung behördlicher Bestimmungen ................................................................... 122

Kennzeichnung für Belarus, Kasachstan, Russland ........................................................................ 122

Inhaltsdeklaration der RoHS-Materialien für die Türkei .................................................................... 123

Inhaltsdeklaration der RoHS-Materialien für die Ukraine ................................................................. 123

Garantieinformationen ...................................................................................................................... 123

10 Elektrostatische Entladung ......................................................................................................................... 124

Schutz vor elektrostatischer Entladung ............................................................................................ 124

Erdungsmethoden zum Schutz vor elektrostatischer Entladung ...................................................... 124

11 Technische Daten ....................................................................................................................................... 125

Umgebungsanforderungen ............................................................................................................... 125

Technische Daten ............................................................................................................................ 125

Technische Daten zum Netzteil ........................................................................................................ 126

HP 500W Flex Slot Platinum Hot-Plug-Netzteil ............................................................... 126

HP 800W Flex Slot Platinum Hot-Plug-Netzteil ............................................................... 127

12 Support und andere Ressourcen ................................................................................................................ 128

Vor Kontaktieren von HP .................................................................................................................. 128

DEWW

HP Kontaktinformationen ................................................................................................................. 128

Customer Self Repair (Reparatur durch den Kunden) ..................................................................... 128

13 Akronyme und Abkürzungen ...................................................................................................................... 130

14 Feedback zur Dokumentation ..................................................................................................................... 133

Index ................................................................................................................................................................. 134

DEWW vii

1 Beschreibung der Komponenten

Komponenten auf der Vorderseite

SFF-Modell (Tower)

DEWW

Nr.

1

2

3

4

5

6

SFF-Modell (Rack)

Beschreibung

SFF-SAS/SATA-Laufwerke

Herausziehbare Lasche mit Seriennummer/iLO

Informationen

1

Laufwerkskäfig-Einschub

Einbauschacht für optisches Laufwerk

Medien-/Laufwerkskäfig-Einschübe

USB 2.0-Anschlüsse (2)

Komponenten auf der Vorderseite 1

Nr.

Beschreibung

1

2

SFF-SAS/SATA-Laufwerke

Herausziehbare Lasche mit Seriennummer/iLO

Informationen

1

3

4

5

Laufwerkskäfig-Einschub

Einbauschacht für optisches Laufwerk

Medien-/Laufwerkskäfig-Einschübe

6 Systems Insight Display Einschub

7 USB 2.0-Anschlüsse (2)

1

Die herausziehbare Lasche mit Seriennummer/iLO Informationen ist doppelseitig. Die Vorderseite zeigt die

Seriennummer des Servers und die Rückseite zeigt die iLO-Standard-Kontoinformationen. Die gleichen

Informationen sind auf einem am Chassis angebrachten Etikett aufgedruckt.

LFF-Modell (Tower)

2 Kapitel 1 Beschreibung der Komponenten DEWW

Nr.

1

2

3

4

5

6

LFF-Modell (Rack)

Beschreibung

Medien-/Laufwerkskäfig-Einschub

Laufwerkskäfig-Einschub

Herausziehbare Lasche mit Seriennummer/iLO

Informationen

1

LFF-SAS/SATA-Laufwerke

Einbauschacht für optisches Laufwerk

USB 2.0-Anschlüsse (2)

DEWW

Nr.

1

Beschreibung

Medien-/Laufwerkskäfig-Einschub

Komponenten auf der Vorderseite 3

Nr.

Beschreibung

2

3

4

5

6

Laufwerkskäfig-Einschub

Herausziehbare Lasche mit Seriennummer/iLO

Informationen

1

LFF-SAS/SATA-Laufwerke

Einbauschacht für optisches Laufwerk

USB 2.0-Anschlüsse (2)

7 Systems Insight Display Einschub

1 Die herausziehbare Lasche mit Seriennummer/iLO-Informationen ist doppelseitig. Die Vorderseite zeigt die

Seriennummer des Servers und die Rückseite zeigt die iLO-Standard-Kontoinformationen. Die gleichen

Informationen sind auf einem am Chassis angebrachten Etikett aufgedruckt.

Weitere Informationen zur Nummerierung der Boxen und Laufwerke enthält der Abschnitt

„Gerätenummerierung“ ( Gerätenummerierung auf Seite 15

).

LEDs und Tasten auf der Vorderseite

Nr.

1

Beschreibung

Geräteidentifikationsschalter mit LED

Zustand

Blaue Daueranzeige = Aktiviert

Blaue Blinkanzeige:

1 Hz/Zyklus pro Sekunde =

Remote-Management oder

Firmware-Aktualisierung wird ausgeführt

4 Hz/Zyklen pro Sekunde =

Manuelle iLO Neustartsequenz eingeleitet

8 Hz/Zyklen pro Sekunde =

Manuelle iLO Neustartsequenz läuft

4 Kapitel 1 Beschreibung der Komponenten DEWW

Nr.

Beschreibung Zustand

2

3

Zustands-LED

NIC-Status-LED

Aus = Deaktiviert

Grüne Daueranzeige = Normal

Grüne Blinkanzeige (1 Hz/Zyklus pro

Sekunde) = iLO wird neu gestartet

Gelbe Blinkanzeige = Eingeschränkter

Systemzustand

1

Rote Blinkanzeige (1 Hz/Zyklus pro

Sekunde) = kritischer Systemzustand

1

Grüne Daueranzeige = Verbindung mit dem Netzwerk

Grüne Blinkanzeige (1 Hz/Zyklus pro

Sekunde) = Netzwerk aktiv

Aus = Keine Netzwerkaktivität

4 Netz-/Standby-Taste und Netz-LED Grüne Daueranzeige = System eingeschaltet

Grüne Blinkanzeige (1 Hz/Zyklus pro

Sekunde) = Einschaltsequenz läuft

Gelbe Daueranzeige = System im

Standby-Modus

Aus = Kein Strom

2

1 Beachten Sie zum Identifizieren von Komponenten in einem beeinträchtigten oder kritischen Zustand die Systems Insight

2

Display LEDs, die iLO/BIOS-Protokolle und das Fehlerbeseitigungs-Handbuch zum Server.

Netzstrom nicht verfügbar, Netzkabel nicht angeschlossen, keine Netzteile installiert, Netzteil ausgefallen oder

Netzschalterkabel nicht angeschlossen.

Wenn alle vier LEDs, die in dieser Tabelle beschrieben werden, gleichzeitig blinken, liegt ein Stromausfall vor.

Komponenten auf der Rückseite

DEWW Komponenten auf der Rückseite 5

Nr.

15

16

17

18

11

12

13

14

19

20

21

22

7

8

9

10

3

4

1

2

5

6

Beschreibung

Steckplatz 1, PCIe3 x16 (8, 4, 1, für Prozessor 1)

Steckplatz 2, PCIe3 x8 (4, 1, für Prozessor 1)

Steckplatz 3, PCIe3 x16 (16, 8, 4, 1, für Prozessor 1)

Steckplatz 4, PCIe3 x8 (4, 1, für Prozessor 1)

NIC-Anschluss 2

NIC-Anschluss 4

Serieller Anschluss

Steckplatz 5, PCIe2 x8 (4, 1, für Prozessor 2)

Steckplatz 6, PCIe3 x16 (16, 8, 4, 1, für Prozessor 2)

Steckplatz 7, PCIe3 x8 (4, 1, für Prozessor 2)

Steckplatz 8, PCIe3 x16 (16, 8, 4, 1, für Prozessor 2)

Steckplatz 9, PCIe3 x8 (4, 1, für Prozessor 2)

Netzteil 4

Monitoranschluss

Netzteil 3 iLO Anschluss

NIC-Anschluss 3

NIC-Anschluss 1

Netzteil 2

USB 2.0-Anschlüsse (2)

USB 3.0-Anschlüsse (2)

Netzteil 1

6 Kapitel 1 Beschreibung der Komponenten DEWW

LEDs auf der Rückseite

DEWW

4

5

6

2

3

Nr.

1

Beschreibung

NIC-Aktivitäts-LED

NIC-Verbindungs-LED

Netzteil-LED (4) iLO Verbindungs-LED iLO Aktivitäts-LED

UID-LED

Zustand

Grün oder blinkt grün =

Netzwerkaktivität

Aus = Keine Netzwerkaktivität

Grün = Verbindung zum Netzwerk

Aus = Keine Netzwerkverbindung

Grün = Normal

Aus = Mindestens eine der folgenden

Bedingungen trifft zu:

Kein Strom verfügbar.

Netzteil ausgefallen.

Netzteil im Standby-Modus.

Netzteil hat Stromobergrenze

überschritten.

Grün = Verbindung zum Netzwerk

Aus = Keine Netzwerkverbindung

Grün oder blinkt grün =

Netzwerkaktivität

Aus = Keine Netzwerkaktivität

Blaue Daueranzeige = Aktiviert

Blaue Blinkanzeige:

1 Hz/Zyklus pro Sekunde =

Remote-Management oder

Firmware-Aktualisierung wird ausgeführt

LEDs auf der Rückseite 7

Nr.

Beschreibung Zustand

4 Hz/Zyklen pro Sekunde = manuelle iLO Neustartsequenz eingeleitet

8 Hz/Zyklen pro Sekunde = manuelle iLO Neustartsequenz läuft

Aus = Deaktiviert

Komponenten der Systemplatine

Nr.

4

5

6

7

8

9

1

2

3

8 Kapitel 1 Beschreibung der Komponenten

Beschreibung

Steckplatz 9, PCIe3 x8 (4, 1, für Prozessor 2)

Steckplatz 8, PCIe3 x16 (16, 8, 4, 1, für Prozessor 2)

Steckplatz 7, PCIe3 x8 (4, 1, für Prozessor 2)

Steckplatz 6, PCIe3 x16 (16, 8, 4, 1, für Prozessor 2)

Steckplatz 5, PCIe2 x8 (4, 1, für Prozessor 2)

DIMM-Steckplätze für Prozessor 1

Prozessor 1

Steckplatz 4, PCIe3 x8 (4, 1, für Prozessor 1)

Steckplatz 3, PCIe3 x16 (16, 8, 4, 1, für Prozessor 1)

DEWW

Nr.

24

25

26

27

20

21

22

23

16

17

18

19

10

11

12

13

14

15

32

33

34

35

36

37

28

29

30

31

Systemwartungsschalter

Position

S1

Standardeinstellung

Aus

Beschreibung

Steckplatz 2, PCIe3 x8 (4, 1, für Prozessor 1)

Steckplatz 1, PCIe3 x16 (8, 4, 1, für Prozessor 1)

HP Smart Storage Batterieanschluss

SATA-Port 4

SATA-Port 5

Interner USB 3.0-Anschluss

SATA-Port 2, x4

SATA-Port 1, x4

Interner USB 2.0-Anschluss

Flexible Smart Array Controller Anschluss

Interner USB-Bandlaufwerksanschluss

Micro SD-Kartensteckplatz

DIMM-Steckplätze für Prozessor 2

HP Systems Insight Display Anschluss

Anschluss für externes Thermokabel

Anschluss vordere IO

24-poliger Netzteilanschluss

Prozessor 2

RPS-Anschluss

8-poliger Netzteilanschluss

Lüfteranschluss

HP Smart Storage Batterieanschluss

Systembatterie/-akku

Wartungsanschluss für Ermittlung

Systemwartungsschalter

NMI-Sockel

TPM-Anschluss

HP Smart Storage Batterieanschluss

DEWW

Funktion

Aus = iLO Sicherheit ist aktiviert.

Ein = iLO Sicherheit ist deaktiviert.

Komponenten der Systemplatine 9

Position

S2

S5

S6

S7

S10

S3, S4, S8, S9, S11, S12

Standardeinstellung

Aus

Aus

Aus

Aus

Aus

Funktion

Aus = Die Systemkonfiguration kann geändert werden.

Ein = Die Systemkonfiguration ist gesperrt.

Aus = Das Kennwort für den

Systemstart ist aktiviert.

Ein = Das Kennwort für den

Systemstart ist deaktiviert.

Aus = Normal.

Ein = ROM sieht die

Systemkonfiguration als ungültig an.

Aus = UEFI als Standardstartmodus.

Ein = Legacy als Standardstartmodus.

Aus = Tower.

Ein = Rack.

Reserviert

Für den Zugriff auf das redundante ROM müssen S1, S5 und S6 eingeschaltet sein.

Wenn Position 6 des Systemwartungsschalters sich in der Position „Ein“ befindet, ist das System dazu bereit, alle Systemkonfigurationseinstellungen im CMOS und NVRAM zu löschen.

ACHTUNG: Beim Löschen des CMOS und/oder NVRAM werden die Konfigurationsdaten gelöscht.

Es ist wichtig, dass Sie den Server ordnungsgemäß konfigurieren, damit kein Datenverlust auftritt.

HINWEIS: Stellen Sie vor dem Aktivieren des Legacy-BIOS-Startmodus mit dem Schalter S7 sicher, dass der HP Dynamic Smart Array B140i Controller deaktiviert ist. Verwenden Sie den B140i

Controller nicht, wenn sich der Server im Legacy-BIOS-Startmodus befindet.

NMI-Funktionalität

Ein NMI-Absturzabbild erstellt ein Absturzabbild-Protokoll, bevor ein nicht reagierendes System zurückgesetzt wird.

Die Analyse eines Absturzabbild-Protokolls ist ein wesentlicher Bestandteil bei der Diagnose von

Ausfallsicherheitsproblemen, wie z. B. bei abgestürzten Betriebssystemen, Gerätetreibern und

Anwendungen. Viele Abstürze führen dazu, dass das System nicht mehr reagiert, und

Administratoren es neu starten müssen. Beim Zurücksetzen des Systems werden jedoch alle

Informationen gelöscht, die bei der Problemanalyse erforderlich wären. Mit der NMI-Funktion können diese Daten in einem Speicherauszug gespeichert werden, bevor ein System-Reset durchgeführt wird.

Um das System zum Aufruf des NMI-Handlers und zum Erstellen eines Absturzabbild-Protokolls zu veranlassen, führen Sie einen der folgenden Schritte durch:

Verwenden Sie die virtuelle NMI-Funktion von iLO.

Schließen Sie die NMI-Steckbrücke kurz (siehe Komponenten der Systemplatine auf Seite 8 ).

10 Kapitel 1 Beschreibung der Komponenten DEWW

Weitere Informationen finden Sie auf der HP Website ( http://www.hp.com/support/NMI ).

DIMM-Steckplätze

DIMM-Steckplätze sind für jeden Prozessor sequenziell (1 bis 12) nummeriert. Die unterstützten

AMP-Modi verwenden die Buchstabenzuordnungen für Bestückungsrichtlinien.

HINWEIS: Der Pfeil kennzeichnet die Vorderseite des Servers.

Verwenden von Systems Insight Display

Das HP Systems Insight Display (SID) ist als Option nur für die Rack-Konfiguration verfügbar.

1.

Drücken Sie gegen das Fach, um es zu entriegeln.

DEWW Verwenden von Systems Insight Display 11

2.

Nachdem das Display vollständig ausgefahren wurde, drehen Sie es, um die LEDs sehen zu können.

Systems Insight Display LEDs

Die HP SID LEDs repräsentieren das Layout der Systemplatine. Um die LEDs sehen zu können,

greifen Sie auf das HP Systems Insight Display zu ( Verwenden von Systems Insight Display auf Seite 11 ).

12 Kapitel 1 Beschreibung der Komponenten DEWW

Nr.

1

2

3

Beschreibung

Stromobergrenze

AMP Status (LDAP-Status)

DIMM LEDs

Alle anderen LEDs

Zustand

Grün = Stromobergrenze angewendet

Gelb = Kein Strom verfügbar

Aus = Standby-Modus nicht konfiguriert

Grün = AMP-Modus aktiviert

Gelb = Failover oder ungültige

Konfiguration

Aus = AMP-Modus deaktiviert

Gelb = DIMM-Fehler

Aus = Normal

Aus = Normal

Ein = Fehler

Leuchtmuster der Systems Insight Display LEDs

Wenn die Systemzustands-LED an der Vorderseite gelb oder rot aufleuchtet, ist im Server ein Fehler aufgetreten. Der Systemstatus wird durch Kombinationen von SID LEDs, Netz-LED und Zustands-

LED gemeldet.

Stromversorgungs-LED Zustand Systems Insight Display LED und Farbe

Zustands-LED

Prozessor (gelb) Rot Gelb Mindestens eine der folgenden Bedingungen trifft zu:

Prozessor in Sockel X ist ausgefallen.

Prozessor

X ist nicht im

Sockel installiert.

DEWW Verwenden von Systems Insight Display 13

Systems Insight Display LED und Farbe

Zustands-LED

Prozessor (gelb)

DIMM (gelb)

DIMM (gelb)

Überhitzung (gelb)

Gelb

Rot

Gelb

Gelb

Überhitzung (gelb)

Lüfter (gelb)

Lüfter (gelb)

Netzteil (gelb)

Rot

Gelb

Rot

Rot

Netzteil (gelb) Gelb

14 Kapitel 1 Beschreibung der Komponenten

Grün

Grün

Grün

Grün

Stromversorgungs-LED

Gelb

Grün

Grün

Gelb

Grün

Zustand

Prozessor

X wird nicht unterstützt.

ROM erkennt einen ausgefallenen

Prozessor während des

POST.

Der Ausfall des Prozessors in Sockel

X steht bevor.

Ein oder mehrere DIMMs sind ausgefallen.

Ausfall des DIMM in

Steckplatz X steht bevor.

Der Health Driver hat erkannt, dass die

Temperatur einen

Warngrenzwert

überschritten hat.

Der Server hat erkannt, dass die Temperatur einen für die

Hardware kritischen

Grenzwert überschritten hat.

Der Lüfter ist ausgefallen oder fehlt, erfüllt jedoch immer noch die

Mindestlüfteranforderungen.

Der Lüfter ist ausgefallen oder fehlt und erfüllt die

Mindestlüfteranforderungen nicht mehr.

Nur ein Netzteil ist installiert und im

Standby-Modus.

Netzteilfehler.

Systemplatinenfehler.

Ein redundantes

Netzteil ist installiert und nur ein Netzteil funktioniert.

Netzkabel ist nicht am redundanten Netzteil angeschlossen.

Fehler des redundanten

Netzteils.

Nicht

übereinstimmendes

Netzteil beim POST oder nicht

übereinstimmendes hinzugefügtes Hot-Plug-

Netzteil.

DEWW

Systems Insight Display LED und Farbe

Zustands-LED

Power-Cap (aus)

Power-Cap (grün)

Power-Cap (blinkt gelb)

Power-Cap (grün) —

Stromversorgungs-LED

Gelb

Grüne Blinkanzeige

Gelb

Grün

Zustand

Standby.

Wartet auf Strom.

Power-Cap wurde

überschritten.

Strom ist verfügbar.

HINWEIS: Leuchten die LEDs an mehreren DIMM-Steckplätzen, müssen weitere

Fehlerbeseitigungsverfahren durchgeführt werden. Testen Sie jede Bank mit DIMMs, indem Sie alle anderen DIMMs entfernen. Isolieren Sie das fehlerhafte DIMM durch Austauschen jedes DIMMs in einer Bank mit einem nachweislich funktionierenden DIMM.

Gerätenummerierung

Mit installierten optionalen Laufwerkskäfigen unterstützt der Server bis zu 48 SFF-Laufwerke oder bis zu 24 LFF-Laufwerke. Der Server unterstützt nicht die gemeinsame Verwendung von SFF- und LFF-

Laufwerken.

HP empfiehlt, bei der Bestückung der Laufwerkseinschübe mit den niedrigsten SAS- oder SATA-

Gerätenummern zu beginnen. Die Laufwerke sind in jeder Komponentenbox von links nach rechts durchnummeriert.

SFF-Laufwerke

Tower

DEWW

Rack

Gerätenummerierung 15

LFF-Laufwerke

Tower

Rack

16 Kapitel 1 Beschreibung der Komponenten DEWW

Definitionen der Hot-Plug-Laufwerks-LED

Wenn ein Laufwerk als Teil eines Arrays konfiguriert und an einen eingeschalteten Controller angeschlossen wird, geben die Laufwerks-LEDs über den Zustand des Laufwerks Auskunft.

DEWW

2

3

Nr.

1

4

LED

Lokalisieren

Aktivitätsmeldung

Nicht entfernen

Laufwerksstatus

Zustand

Blaue Daueranzeige

Blaue Blinkanzeige

Grüne Rotationsanzeige

Aus

Weiße Daueranzeige

Aus

Grüne Daueranzeige

Grüne Blinkanzeige

Gelbe/Grüne Blinkanzeige

Gelbe Blinkanzeige

Definition

Das Laufwerk wird von einer

Host-Anwendung identifiziert.

Die Firmware des

Laufwerksträgers wird aktualisiert oder muss aktualisiert werden.

Laufwerksaktivität

Keine Laufwerksaktivität

Das Laufwerk darf nicht entfernt werden. Das

Ausbauen des Laufwerks führt zum Ausfall mindestens eines logischen Laufwerks.

Das Ausbauen des

Laufwerks führt nicht zum

Ausfall eines logischen

Laufwerks.

Das Laufwerk gehört zu mindestens einem logischen

Laufwerk.

Das Laufwerk wird gerade wiederhergestellt oder führt eine Umstellung der RAID-

Ebene, Umstellung der Strip-

Größe,

Kapazitätserweiterung oder lokale Laufwerkserweiterung durch oder löscht.

Das Laufwerk gehört zu mindestens einem logischen

Laufwerk und meldet den wahrscheinlichen Ausfall des

Laufwerks.

Das Laufwerk ist nicht konfiguriert und meldet den

Definitionen der Hot-Plug-Laufwerks-LED 17

Nr.

LED Zustand

Gelbe Daueranzeige

Aus

Definition wahrscheinlichen Ausfall des

Laufwerks.

Das Array ist ausgefallen.

Das Laufwerk wird nicht von einem RAID-Controller konfiguriert.

Hot-Plug-Lüfter

Der Server unterstützt redundante Hot-Plug-Lüfter, um bei Ausfall eines primären Lüfters für ausreichenden Luftstrom zum System zu sorgen.

ACHTUNG: Um Schäden an Serverkomponenten zu vermeiden, muss in Lüftereinschub 1 immer ein Lüfter oder ein Lüfter-Blindmodul eingebaut sein.

Lüfternummerierung

Bestückungsregeln für Lüfter

Die folgende Tabelle führt die zulässigen Lüfterkonfigurationen auf.

Lüfter 3 Lüfter 4 Lüfter 5 Konfigurati on

Ein

Prozessor

– nicht redundant

Zwei

Prozessore n – nicht redundant

Lüfter 1

Lüfter-

Leerblende

Lüfter

Lüfter 2

Lüfter

Lüfter

Lüfter

Lüfter

Lüfter

Lüfter leer leer

Lüfter 6 leer leer

Lüfter 7 leer

Lüfter 8 leer leer leer

18 Kapitel 1 Beschreibung der Komponenten DEWW

DEWW

Konfigurati on

Ein

Prozessor

– redundant

Zwei

Prozessore n – redundant

Lüfter 1

Lüfter-

Leerblende

Lüfter

Lüfter 2

Lüfter

Lüfter

Lüfter 3

Lüfter

Lüfter

Lüfter 4

Lüfter

Lüfter

Lüfter 5 leer

Lüfter

Lüfter 6

Lüfter

Lüfter

Lüfter 7

Lüfter

Lüfter

Lüfter 8

Lüfter

Lüfter

Für eine redundante Konfiguration mit einem Prozessor sind sechs Lüfter und ein Blindmodul in bestimmten Lüftereinschüben erforderlich. Der Ausfall eines Lüfters führt zum Verlust der

Redundanz. Wenn ein zweiter Lüfter ausfällt, wird der Server ordnungsgemäß heruntergefahren.

Die Installation von mehr als der erforderlichen Anzahl von Lüftern in einer Einzelprozessor-

Konfiguration wird nicht unterstützt.

Für eine redundante Konfiguration mit zwei Prozessoren sind alle Lüfter erforderlich. Der Ausfall eines Lüfters führt zum Verlust der Redundanz. Wenn ein zweiter Lüfter ausfällt, wird der Server ordnungsgemäß heruntergefahren.

Der Server unterstützt verschiedene Lüftergeschwindigkeiten. Die Lüfter werden mit der

Mindestgeschwindigkeit betrieben, bis die Lüftergeschwindigkeit bei einer Temperaturänderung erhöht werden muss, um den Server abzukühlen. Der Server wird unter den folgenden temperaturbedingten Umständen heruntergefahren:

1.

Beim POST und im Betriebssystem fährt HP iLO 2 den Server ordnungsgemäß herunter, wenn ein Warngrenzwert für die Temperatur erreicht wurde. Wenn die Serverhardware eine

Temperatur über dem Warngrenzwert erkennt, bevor er ordnungsgemäß heruntergefahren werden kann, wird der Server unverzüglich ausgeschaltet.

2.

Wenn die Funktion „Thermal Shutdown“ (Temperaturbedingtes Ausschalten) in RBSU deaktiviert ist, fährt HP iLO den Server bei Erreichen eines kritischen Temperaturgrenzwertes nicht ordnungsgemäß herunter. Durch Deaktivieren dieser Funktion wird die Server-Hardware nicht daran gehindert, den Server bei Erkennen eines kritischen Temperaturgrenzwertes sofort auszuschalten.

ACHTUNG: Bei einem temperaturbedingten Ereignis können Serverkomponenten beschädigt werden, wenn die Funktion „Thermal Shutdown“ (Temperaturbedingtes Ausschalten) in RBSU deaktiviert ist.

Hot-Plug-Lüfter 19

2 Betrieb

Einschalten des Servers

Zum Einschalten des Servers drücken Sie den Netz-/Standbyschalter.

Herunterfahren des Servers

Vor dem Ausschalten des Servers im Zuge von Aktualisierungs- oder Wartungsmaßnahmen sollten

Sie eine Sicherung aller wichtigen Serverdaten und Programme durchführen.

HINWEIS: Auch im Standby-Modus wird der Server mit Strom versorgt.

Verwenden Sie zum Herunterfahren des Servers eine der folgenden Methoden:

Drücken Sie kurz die Netz-/Standby-Taste.

Dadurch werden Anwendungen und das Betriebssystem auf dem Server kontrolliert heruntergefahren, bevor der Server in den Standby-Modus wechselt.

Halten Sie die Netz-/Standby-Taste länger als 4 Sekunden gedrückt, um den Server in den

Standby-Modus zu schalten.

Der Server wechselt dadurch in den Standby-Modus, ohne die laufenden Anwendungen und das

Betriebssystem zuvor ordnungsgemäß zu beenden. Wenn eine Anwendung nicht mehr reagiert, können Sie mit dieser Methode ein Herunterfahren erzwingen.

Betätigen Sie über iLO den virtuellen Netzschalter.

Dadurch werden Anwendungen und das Betriebssystem remote kontrolliert heruntergefahren, bevor der Server in den Standby-Modus wechselt.

Stellen Sie sicher, dass sich der Server im Standby-Modus befindet, bevor Sie fortfahren. Die Netz-

LED muss gelb leuchten.

Entfernen des Sicherheits-Frontrahmens

Entsperren Sie den Sicherheits-Frontrahmen, drücken Sie auf die Verriegelung am Sicherheits-

Frontrahmen und nehmen Sie den Sicherheits-Frontrahmen ab.

20 Kapitel 2 Betrieb DEWW

Entfernen des Tower-Frontrahmens

Dieser Server hat einen abnehmbaren Frontrahmen, der vor dem Zugriff auf die Laufwerke aufgeschlossen und geöffnet werden muss. Der Frontrahmen muss während des Normalbetriebs des

Servers geschlossen bleiben.

Entsperren Sie den Frontrahmen, indem Sie den mit dem Server gelieferten Schlüssel um eine

Drehung im Uhrzeigersinn drehen.

Entfernen der Zugangsabdeckung

VORSICHT!

Um die Verletzungsgefahr durch heiße Oberflächen zu vermeiden, lassen Sie die

Laufwerke und internen Systemkomponenten abkühlen, bevor Sie sie berühren.

DEWW Entfernen des Tower-Frontrahmens 21

ACHTUNG: Für eine angemessene Kühlung darf der Server nicht ohne installierte

Zugangsabdeckung, Luftleitbleche, Erweiterungssteckplatzabdeckungen oder Blenden bzw.

Blindmodule in Betrieb genommen werden.

1.

Fahren Sie den Server herunter (siehe

Herunterfahren des Servers auf Seite 20 ).

2.

Stromzufuhr vollständig unterbrechen: a.

Trennen Sie alle Netzkabel vom Stromnetz.

b.

Trennen Sie alle Netzkabel vom Server.

3.

Wenn der Server als Tower konfiguriert ist, gehen Sie folgendermaßen vor: a.

Entriegeln und entfernen Sie den Tower-Frontrahmen.

b.

Legen Sie den Server auf die Seite.

4.

Ziehen Sie den Server in einer Rack-Konfiguration aus dem Rack heraus.

5.

Öffnen Sie die Verriegelung der Zugangsabdeckung, schieben Sie die Zugangsabdeckung zur

Rückseite des Gehäuses und nehmen Sie die Zugangsabdeckung ab.

Wenn die Verriegelung der Zugangsabdeckung verriegelt ist, entriegeln Sie sie mit einem T-15

Torx-Schraubendreher.

Anbringen der Zugangsabdeckung

1.

Legen Sie die Abdeckung mit geöffneter Verriegelung oben auf den Server. Sie sollte hinten etwa 1,25 cm über den Server hinausragen.

2.

Drücken Sie die Gehäuseverriegelung nach unten. Die Zugangsabdeckung wird dabei automatisch geschlossen.

22 Kapitel 2 Betrieb DEWW

3.

Ziehen Sie die Sicherheitsschraube an der Gehäuseverriegelung mit einem T-15 Torx-

Schraubendreher fest.

4.

Wenn der Server als Tower konfiguriert ist: a.

Stellen Sie den Server wieder aufrecht hin.

b.

Bringen Sie den Frontrahmen an.

5.

Wenn der Server in einer Rack-Konfiguration verwendet wird, schieben Sie den Server in das Rack.

6.

Schließen Sie die Netzkabel an den Server an.

7.

Schließen Sie die Netzkabel an die Stromquelle an.

8.

Schalten Sie den Server ein (siehe Einschalten des Servers auf Seite 20

).

Herausziehen des Servers aus dem Rack

1.

Fahren Sie den Server herunter (siehe Herunterfahren des Servers auf Seite 20

).

2.

Stromzufuhr vollständig unterbrechen: a.

Trennen Sie alle Netzkabel vom Stromnetz.

b.

Trennen Sie alle Netzkabel vom Server.

3.

Lösen Sie die Schrauben der Verriegelungsflansche, und lösen Sie die Verriegelungen auf beiden Seiten des Servers.

DEWW Herausziehen des Servers aus dem Rack 23

4.

Ziehen Sie den Server aus dem Rack heraus.

VORSICHT!

Um Verletzungen und die Beschädigung von Geräten zu vermeiden, müssen Sie vor dem Herausziehen einer Komponente unbedingt prüfen, dass das Rack sicher steht.

5.

Schieben Sie den Server nach Durchführen der Installations- und Wartungsarbeiten wieder in das Rack hinein. Drücken Sie den Server dann fest in das Rack, damit er einrastet.

VORSICHT!

Beim Drücken der Freigaberiegel an den Serverschienen und Hineinschieben des

Servers in das Rack ist Vorsicht geboten. Es besteht Verletzungsgefahr, da die Finger in den

Gleitschienen einklemmt werden können.

Entfernen des Luftleitblechs

1.

Fahren Sie den Server herunter (siehe

Herunterfahren des Servers auf Seite 20 ).

2.

Stromzufuhr vollständig unterbrechen: a.

Trennen Sie alle Netzkabel vom Stromnetz.

b.

Trennen Sie alle Netzkabel vom Server.

3.

Wenn der Server als Tower konfiguriert ist, gehen Sie folgendermaßen vor: a.

Entriegeln und entfernen Sie den Tower-Frontrahmen (

Entfernen des Tower-Frontrahmens auf Seite 21 ).

b.

Legen Sie den Server auf die Seite.

c.

Entfernen Sie die Zugangsabdeckung (siehe

Entfernen der Zugangsabdeckung auf Seite 21 ).

4.

Wenn der Server in einer Rack-Konfiguration verwendet wird, gehen Sie folgendermaßen vor: a.

Ziehen Sie den Server aus dem Rack heraus.

b.

Entfernen Sie die Zugangsabdeckung (siehe

Entfernen der Zugangsabdeckung auf Seite 21 ).

24 Kapitel 2 Betrieb DEWW

5.

Entfernen Sie das Luftleitblech.

Installieren des Luftleitblechs

ACHTUNG: Für eine angemessene Kühlung darf der Server nicht ohne installierte

Zugangsabdeckung, Luftleitbleche, Erweiterungssteckplatzabdeckungen oder Blenden bzw.

Blindmodule in Betrieb genommen werden. Wenn der Server Hot-Plug-Komponenten unterstützt, beschränken Sie die Zeit mit geöffneter Zugangsabdeckung auf ein Minimum.

1.

Installieren Sie das Luftleitblech.

DEWW

2.

Wenn der Server als Tower konfiguriert ist, gehen Sie folgendermaßen vor:

Installieren des Luftleitblechs 25

a.

Bringen Sie die Zugangsabdeckung wieder an (siehe

Installieren des Luftleitblechs auf Seite 25 ).

b.

Stellen Sie den Server wieder aufrecht hin.

c.

Bringen Sie den Tower-Frontrahmen an.

3.

Wenn der Server in einer Rack-Konfiguration verwendet wird, gehen Sie folgendermaßen vor: a.

Bringen Sie die Zugangsabdeckung wieder an (siehe

Installieren des Luftleitblechs auf Seite 25 ).

b.

Schieben Sie den Server in das Rack hinein.

4.

Schließen Sie die Netzkabel an den Server an.

5.

Schließen Sie die Netzkabel an die Stromquelle an.

6.

Schalten Sie den Server ein (siehe

Einschalten des Servers auf Seite 20 ).

Ausbauen eines Lüfters

ACHTUNG: Um eine unsachgemäße Kühlung und eine Beschädigung durch Überhitzung zu vermeiden, darf der Server nur in Betrieb genommen werden, wenn alle Laufwerkseinschübe mit einer Komponente oder einem Blindmodul bzw. einer Blende bestückt sind.

So entfernen Sie die Komponente:

1.

Fahren Sie den Server herunter (siehe

Herunterfahren des Servers auf Seite 20 ).

2.

Stromzufuhr vollständig unterbrechen: a.

Trennen Sie alle Netzkabel vom Stromnetz.

b.

Trennen Sie alle Netzkabel vom Server.

3.

Entfernen Sie die Zugangsabdeckung (siehe

Entfernen der Zugangsabdeckung auf Seite 21 ).

4.

Stellen Sie fest, wo sich der zu entfernende Lüfter befindet.

26 Kapitel 2 Betrieb DEWW

5.

Bauen Sie einen Lüfter aus.

ACHTUNG: Betreiben Sie den Server nicht über längere Zeit mit geöffneter oder entfernter

Zugangsabdeckung. Die reduzierte Kühlung durch die veränderte Luftzirkulation könnte zu thermischen Schäden an Komponenten führen.

HINWEIS: Um eine optimale Kühlung zu gewährleisten, setzen Sie in alle primären

Lüfterpositionen Lüfter ein. Weitere Informationen finden Sie der Tabelle mit den

Lüfterpositionen (siehe

Hot-Plug-Lüfter auf Seite 18 ).

Entfernen des Lüfterkäfigs

HINWEIS: Zum Installieren oder Ersetzen von Serverkomponenten müssen u. U. ein oder mehrere Lüfter ausgebaut werden. Um zu verhindern, dass der Server normal oder unverzüglich heruntergefahren wird, empfiehlt HP den Server während solcher Verfahren auszuschalten. Dem betreffenden Verfahren können Sie entnehmen, ob ein Herunterfahren erforderlich ist.

HINWEIS: Um eine optimale Kühlung zu gewährleisten, setzen Sie in alle primären Lüfterpositionen

Lüfter ein. Weitere Informationen finden Sie der Tabelle mit den Lüfterpositionen (siehe

Hot-Plug-

Lüfter auf Seite 18 ).

So entfernen Sie die Komponente:

1.

Fahren Sie den Server herunter (siehe Herunterfahren des Servers auf Seite 20

).

2.

Stromzufuhr vollständig unterbrechen: a.

Trennen Sie alle Netzkabel vom Stromnetz.

b.

Trennen Sie alle Netzkabel vom Server.

3.

Entfernen Sie die Zugangsabdeckung (siehe Entfernen der Zugangsabdeckung auf Seite 21

).

DEWW Entfernen des Lüfterkäfigs 27

4.

Entfernen Sie den Lüfterkäfig (siehe

Entfernen des Lüfterkäfigs auf Seite 27

).

Entfernen Sie das optische Laufwerk

Der Server unterstützt DVD-ROM- und DVD-RW-Laufwerke.

1.

Fahren Sie den Server herunter (siehe

Herunterfahren des Servers auf Seite 20 ).

2.

Stromzufuhr vollständig unterbrechen: a.

Trennen Sie alle Netzkabel vom Stromnetz.

b.

Trennen Sie alle Netzkabel vom Server.

3.

Wenn der Server als Tower konfiguriert ist, gehen Sie folgendermaßen vor: a.

Entriegeln und entfernen Sie den Tower-Frontrahmen (

Entfernen des Tower-Frontrahmens auf Seite 21 ).

b.

Legen Sie den Server auf die Seite.

c.

Entfernen Sie die Zugangsabdeckung (siehe

Entfernen der Zugangsabdeckung auf Seite 21 ).

4.

Wenn der Server in einer Rack-Konfiguration verwendet wird, gehen Sie folgendermaßen vor: a.

Ziehen Sie den Server aus dem Rack heraus.

b.

Entfernen Sie die Zugangsabdeckung (siehe

Entfernen der Zugangsabdeckung auf Seite 21 ).

5.

Entfernen Sie das Luftleitblech (siehe Entfernen des Luftleitblechs auf Seite 24 ).

6.

Ziehen Sie das Kabel des optischen Laufwerks ab, und entfernen Sie es.

7.

Entfernen Sie die Schraube, und heben Sie den Träger an.

28 Kapitel 2 Betrieb DEWW

8.

Nehmen Sie das optische Laufwerk aus dem Laufwerkseinschub.

Entfernen eines Blindmoduls des

Komponentenlaufwerkskäfigs

1.

Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:

Öffnen und entfernen Sie bei Tower-Modellen den Frontrahmen (siehe

Entfernen des

Tower-Frontrahmens auf Seite 21

).

Ziehen Sie den Server aus dem Rack, wenn es sich um ein Rack-Modell handelt.

2.

Entfernen Sie das Komponentenlaufwerkskäfig-Blindmodul.

VORSICHT!

Um Verletzungen durch einen elektrischen Schlag zu vermeiden, entfernen Sie nicht mehrere Laufwerkskäfige gleichzeitig.

SFF-Modell

DEWW Entfernen eines Blindmoduls des Komponentenlaufwerkskäfigs 29

LFF-Modell

30 Kapitel 2 Betrieb

Verwenden Sie einen Schlitzschraubendreher, um das Blindmodul aus der Box auszubauen.

DEWW

3 Setup

Optionale Installationsservices

Die HP Care Pack Services für einen reibungslosen Serverbetrieb werden von erfahrenen, zertifizierten Technikern durchgeführt und beinhalten Support-Pakete, die speziell auf HP ProLiant

Systeme zugeschnitten sind. In HP Care Packs können Sie Hardware- und Software-Support in einem einzigen Paket beziehen. Für unterschiedliche Anforderungen sind verschiedene Service

Level-Optionen verfügbar.

HP Care Pack Services bieten aktualisierte Service Levels, mit denen die Standard-Produktgarantie um sofort erhältliche und einfach anwendbare Support-Pakete zur Optimierung Ihrer Server-

Investition erweitert werden kann. Für Care Pack Services gibt es unter anderem folgende Optionen:

Hardware-Support

Call-to-Repair-Service innerhalb 6 Stunden

Innerhalb 4 Stunden am selben Tag, 24 x 7

Innerhalb 4 Stunden am selben Arbeitstag

Software-Support

Microsoft®

Linux

HP ProLiant Essentials (HP SIM und RDP)

VMware

Integrierter Hardware- und Software-Support

Critical Service

Proactive 24

Support Plus

Support Plus 24

Inbetriebnahme- und Implementierungs-Services für Hardware und Software

Weitere Informationen über HP Care Pack Services finden Sie auf der HP Website

( http://www.hp.com/services/carepack ).

Optimale Betriebsumgebung

Wählen Sie für die Installation des Servers einen Aufstellungsort aus, der den in diesem Abschnitt beschriebenen Anforderungen entspricht.

Erforderliche Luftzirkulation und Mindestabstände

Tower-Server

DEWW Optionale Installationsservices 31

Lassen Sie in einer Tower-Konfiguration mindestens 7,6 cm Freiraum vor und hinter dem Server, um eine ordnungsgemäße Luftzirkulation zu gewährleisten.

Rack-Server

Um den Zugang zum Server zu ermöglichen und um eine ausreichende Belüftung sicherzustellen, müssen Sie bei der Wahl des Aufstellungsortes für ein Rack folgende Abstände berücksichtigen:

Vor dem Rack ist ein Freiraum von 85,09 cm erforderlich.

Hinter dem Rack ist ein Freiraum von mindestens 76,2 cm erforderlich.

Auf der Rack-Rückseite muss der Abstand zur Rückseite eines anderen Racks bzw. einer anderen Rack-Reihe mindestens 121,9 cm betragen.

HP Server nehmen durch die vordere Tür kühle Luft auf und geben die warme Luft durch die hintere

Tür wieder ab. Beide Seiten des Racks müssen daher genügend Lüftungsschlitze aufweisen, damit die Raumluft angesaugt werden und die warme Luft wieder austreten kann.

ACHTUNG: Um eine unzureichende Kühlung und Schäden an den Geräten zu vermeiden, dürfen die Lüftungsschlitze nicht blockiert werden.

Wenn das Rack nicht in der gesamten Höhe mit Komponenten belegt ist, stören offene

Einbausteckplätze die Luftzirkulation im Rack. Decken Sie leere Einbausteckplätze daher immer mit

Blenden oder Blindmodulen ab.

ACHTUNG: Leere Einbausteckplätze im Rack müssen immer mit Leerblenden oder Blindmodulen abgedeckt werden. Dadurch ist eine ausreichende Luftzirkulation gewährleistet. Andernfalls werden die Geräte nicht mehr ausreichend gekühlt, was zu einer Beschädigung durch Überhitzung führen kann.

Racks der Serien 9000 und 10000 verfügen über geeignete Lüftungsschlitze in den vorderen und hinteren Türen (64 Prozent der Oberfläche), um die Server ausreichend zu kühlen.

ACHTUNG: Bei Verwendung eines Compaq Racks der Serie 7000 bauen Sie ein High Airflow Rack

Door Insert (Teilenummer 327281-B21 bei einem 42-U-Rack und Teilenummer 157847-B21 bei einem 22-U-Rack) ein, damit für eine ausreichende Luftzirkulation von vorn nach hinten und für

Kühlung gesorgt ist.

ACHTUNG: Wenn das Rack eines Fremdherstellers verwendet wird, müssen die folgenden zusätzlichen Anforderungen beachtet werden, um eine ordnungsgemäße Luftzirkulation zu gewährleisten und Beschädigungen der Geräte zu vermeiden:

Türen auf der Vorder- und Rückseite: Wenn an der Vorder- und Rückseite des 42-U-Racks Türen angebracht sind, müssen diese über gleichmäßig von oben nach unten verteilte Lüftungslöcher verfügen, die eine Gesamtfläche von 5350 qcm ausmachen, um eine ausreichende Luftzirkulation zu gewährleisten (dies entspricht den erforderlichen 64 % der Gesamtfläche).

Rack-Seiten: Zwischen den installierten Rack-Komponenten und den seitlichen Rack-Abdeckungen muss der Abstand mindestens 7 cm betragen.

Temperaturanforderungen

Zur Gewährleistung eines gefahrlosen und zuverlässigen Betriebs der Geräte sollte das System in einer gut belüfteten, klimatisierten Umgebung installiert oder aufgestellt werden.

Die empfohlene maximale Betriebstemperatur (TMRA) für die meisten Serverprodukte liegt bei 35 °C.

Die Temperatur des Raums, in dem das Rack aufgestellt wird, darf daher 35 °C nicht überschreiten.

32 Kapitel 3 Setup DEWW

ACHTUNG: So vermeiden Sie die Gefahr der Beschädigung von Geräten bei der Installation von

Optionen von Fremdherstellern:

Durch die Verwendung von Zusatzgeräten darf weder die Luftzirkulation in der Nähe des Servers beeinträchtigt werden, noch darf die Rack-Innentemperatur über die erlaubten Maximalwerte ansteigen.

Die TMRA des Herstellers darf nicht überschritten werden.

Stromversorgungsanforderungen

Bei der Installation dieses Geräts müssen die national gültigen Vorschriften und Normen eingehalten werden. Eventuell sind besondere Bestimmungen für Datenverarbeitungsgeräte zu beachten. Die

Geräte sind für den Einsatz in Installationen gedacht, die den Anforderungen der NFPA 70, Ausgabe

1999 (National Electric Code) und der NFPA-75, 1992 (Protection of Electronic Computer/Data

Processing Equipment) entsprechen. Die Anschlusswerte von Optionen befinden sich auf dem

Typenschild des jeweiligen Produkts oder in der mitgelieferten Dokumentation.

VORSICHT!

Um Brandgefahr sowie Sach- oder Personenschäden zu vermeiden, darf der elektrische Hauptstromkreis, über den die Stromversorgung des Racks erfolgt, keinesfalls überlastet werden. Erkundigen Sie sich bei der zuständigen Behörde oder Person nach der maximalen

Belastbarkeit des Anschlusses.

ACHTUNG: Verwenden Sie eine unterbrechungsfreie Stromversorgung, um den Server vor

Stromschwankungen und vorübergehenden Unterbrechungen zu schützen. Dieses Gerät schützt die

Hardware vor Schäden, die durch Überspannungen und Spannungsspitzen verursacht werden, und hält den Systembetrieb auch während eines kurzzeitigen Stromausfalls aufrecht.

Bei der Installation mehrerer Server müssen unter Umständen zusätzliche Verteiler eingesetzt werden, um die Stromversorgung aller Geräte zu gewährleisten. Halten Sie sich an folgende

Richtlinien:

Verteilen Sie die Leistungsbelastung durch den Server gleichmäßig auf die verfügbaren

Stromkreise.

Die gesamte Netzstromaufnahme des Systems darf 80 % des Maximalwertes für die betreffende

Leitung nicht überschreiten.

Verwenden Sie für dieses Gerät keine handelsüblichen Stromverteilerkabel.

Schließen Sie den Server an eine separate Steckdose an.

Erforderliche elektrische Erdung

Um einen einwandfreien Betrieb und die Sicherheit gewährleisten zu können, muss der Server ordnungsgemäß geerdet werden. Bei Betrieb in den USA: Installieren Sie die Geräte gemäß

NFPA 70, 1999, Artikel 250. Beachten Sie außerdem die einschlägigen örtlichen und regionalen

Bauvorschriften. Bei Betrieb in Kanada: Installieren Sie die Geräte gemäß Canadian Standards

Association, CSA C22.1, Canadian Electrical Code. In allen übrigen Ländern hat die Installation nach den regionalen oder nationalen elektrischen Vorschriften wie der International Electrotechnical

Commission (IEC) Code 364, Teile 1 bis 7, zu erfolgen. Darüber hinaus müssen Sie sicherstellen, dass sämtliche Stromverteilungsvorrichtungen, die in der Installation Verwendung finden, z. B.

Verzweigungsleitungen und Steckdosen eine normgerechte oder zertifizierte Erdung besitzen.

Aufgrund der hohen Erdableitströme beim Anschließen mehrerer Server an dieselbe Stromquelle wird von HP der Einsatz eines Stromverteilers (PDU) empfohlen, der entweder fest mit dem

Stromkreis des Gebäudes verbunden sein oder über ein fest montiertes Kabel mit einem Stecker verfügen muss, das dem Industriestandard entspricht. Hier kommen NEMA-Schnappstecker oder

DEWW Optimale Betriebsumgebung 33

Stecker, die dem Standard IEC 60309 entsprechen, in Frage. Von der Verwendung handelsüblicher

Stromverteilerkabel für den Server wird abgeraten.

Serverspezifische Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

VORSICHT!

Dieser Server ist sehr schwer. Beachten Sie folgende Hinweise, um Verletzungen oder

Beschädigungen der Geräte zu vermeiden:

Beachten Sie die örtlichen Anforderungen und Richtlinien zur Sicherheit am Arbeitsplatz beim

Umgang mit Geräten.

Lassen Sie sich beim Anheben und Stabilisieren des Produkts während des Einbaus oder Ausbaus helfen, insbesondere wenn es nicht an den Schienen befestigt ist. HP empfiehlt mindestens zwei

Personen für Installationen an Rack-Servern. Möglicherweise wird eine dritte Person beim Ausrichten des Servers benötigt, wenn der Server oberhalb der Brusthöhe installiert wird.

Beim Einbau oder Ausbau des Servers im Rack ist Vorsicht geboten, da er nicht stabil ist, wenn er nicht an den Schienen befestigt ist.

VORSICHT!

Um die Verletzungsgefahr durch heiße Oberflächen zu vermeiden, lassen Sie die

Laufwerke und internen Systemkomponenten abkühlen, bevor Sie sie berühren.

VORSICHT!

Um Verletzungen, elektrische Schläge oder eine Beschädigung des Geräts zu vermeiden, müssen Sie das Netzkabel ziehen, damit der Server von der Stromversorgung getrennt ist. Mit dem Netz-/Standbyschalter an der Vorderseite wird die Stromversorgung nicht vollständig unterbrochen. Bis das Netzkabel gezogen wird, bleiben einige interne Schaltungen sowie eine

Mindeststromversorgung aktiv.

ACHTUNG: Verwenden Sie eine unterbrechungsfreie Stromversorgung, um den Server vor

Stromschwankungen und vorübergehenden Unterbrechungen zu schützen. Dieses Gerät schützt die

Hardware vor Schäden, die durch Überspannungen und Spannungsspitzen verursacht werden, und hält den Systembetrieb auch während eines kurzzeitigen Stromausfalls aufrecht.

ACHTUNG: Betreiben Sie den Server nicht über längere Zeit mit geöffneter oder entfernter

Zugangsabdeckung. Die reduzierte Kühlung durch die veränderte Luftzirkulation könnte zu thermischen Schäden an Komponenten führen.

Identifizieren des Inhalts im Versandkarton des Servers

Packen Sie den Versandkarton des Servers aus, und suchen Sie nach den erforderlichen Materialien und der Dokumentation für die Installation des Servers.

Zum Inhalt des Versandkartons des Servers gehören:

Server

Netzkabel

Tower-Füße

Hardware-Dokumentation und Software-Produkte

Zusätzlich zu dem gelieferten Zubehör benötigen Sie möglicherweise Folgendes:

34 Kapitel 3 Setup DEWW

Hardwareoptionen

Betriebssystem oder Anwendungssoftware

Torx T-15, Philips #2 und Schlitzschraubendreher

Installieren der Hardwareoptionen

Installieren Sie alle Hardwareoptionen, bevor Sie den Server initialisieren. Informationen zur

Installation von Optionen finden Sie in der Dokumentation zu den Optionen. Serverspezifische

Informationen finden Sie unter „Installation der Hardwareoptionen“ (siehe

„Installation der

Hardwareoptionen“ auf Seite 44 ).

Einrichten eines Tower-Servers

Befolgen Sie zum Einrichten eines Tower-Modell-Servers die Schritte in diesem Abschnitt. Beachten

Sie den Abschnitt zum Rack-Einbau, wenn Sie den Server in ein Rack einbauen.

1.

Legen Sie den Server auf die Seite und bringen Sie die Füße an.

DEWW

2.

Stellen Sie den Server wieder aufrecht hin.

3.

Schließen Sie die Peripheriegeräte an den Server an.

VORSICHT!

Um die Gefahr eines Stromschlags, eines Brandes oder einer Beschädigung der

Geräte zu vermeiden, dürfen an die RJ-45-Anschlussbuchsen keine Telefon- oder

Telekommunikationsleitungen angeschlossen werden.

4.

Schließen Sie das Netzkabel an der Rückseite des Servers an.

5.

Schließen Sie das Netzkabel an die Wechselstromversorgung an.

Installieren der Hardwareoptionen 35

VORSICHT!

Beachten Sie die folgenden Sicherheitshinweise, um Stromschläge oder

Beschädigungen der Geräte zu vermeiden:

Verwenden Sie ausschließlich Netzkabel mit intaktem Erdungsleiter. Der Erdungsleiter erfüllt eine wichtige Sicherheitsfunktion.

Schließen Sie das Netzkabel an eine geerdete Steckdose an, die jederzeit leicht zugänglich ist.

Wenn Sie Geräte vom Netz nehmen, ziehen Sie das Netzkabel vom Netzteil ab.

Das Netzkabel muss so geführt werden, dass es nicht im Weg liegt oder gequetscht wird.

Achten Sie hierbei besonders auf den Stecker, die Steckdose und die Stelle, an der das Kabel aus dem Gerät austritt.

Einbauen des Servers in ein Rack

1.

Sichern Sie die Serverdaten, und protokollieren Sie dann die Konfigurationsinformationen.

2.

Schließen Sie alle Anwendungen, und fahren Sie das Betriebssystem normal herunter.

3.

Schalten Sie den Server durch Drücken des Netzschalters auf der Vorderseite des Servers aus.

4.

Ziehen Sie alle Netzkabel aus den Netzsteckdosen, und trennen Sie dann alle Netzkabel vom Server.

5.

Schließen Sie den Tower-Frontrahmen auf, nehmen Sie den Frontrahmen vom Chassis ab, und entfernen Sie dann die Abstandsbolzen.

6.

Legen Sie den Server mit der Seite auf eine ebene Fläche.

36 Kapitel 3 Setup DEWW

7.

Entfernen Sie die Serverstandfüße.

8.

Entfernen Sie die Schrauben, mit denen die Sockelabdeckung am Chassis befestigt ist.

9.

Schieben Sie die Sockelabdeckung in Richtung Rückseite des Servers, und entfernen Sie die

Sockelabdeckung dann.

DEWW Einbauen des Servers in ein Rack 37

10.

Bringen Sie am Server-Sockel Blindmodulabdeckungen über den Löchern der Standfüße an.

11.

Drehen Sie den Server um und entfernen Sie die Zugangsabdeckung (siehe

Entfernen der

Zugangsabdeckung auf Seite 21

).

12.

Entfernen Sie das Luftleitblech (siehe Entfernen des Luftleitblechs auf Seite 24 ).

13.

Entfernen Sie den Lüfterkäfig (siehe

Entfernen des Lüfterkäfigs auf Seite 27

).

14.

Suchen Sie den Systemwartungsschalter auf der Systemplatine.

38 Kapitel 3 Setup DEWW

DEWW

15.

Stellen Sie Position 10 des Systemwartungsschalters für eine Rack-Konfiguration auf ON.

16.

Befestigen Sie die Flansche des linken und des rechten Sicherheitsrahmens mit T-15-

Schrauben.

17.

Bringen Sie die Scharnierabdeckungen des Tower-Frontrahmens an.

Einbauen des Servers in ein Rack 39

18.

Entfernen Sie die Abdeckungen der Grifföffnungen im Gehäuse, und bewahren Sie die

Schrauben auf.

19.

Montieren Sie die Rackserver-Griffe.

20.

Installieren Sie den Lüfterkäfig.

21.

Installieren Sie das Luftleitblech (siehe

Installieren des Luftleitblechs auf Seite 25

).

40 Kapitel 3 Setup DEWW

22.

Montieren Sie die SID Blende.

23.

Bringen Sie die Zugangsabdeckung wieder an (siehe Anbringen der Zugangsabdeckung auf Seite 22

).

24.

Montieren Sie den Server auf den Rackschienen, und schieben Sie die Baugruppe in das Rack.

HINWEIS: Ausführliche Anweisungen zur Installation des Servers in dem Rack finden Sie in den Installationsanweisungen zum Quick Deploy Schienensystem, die im Kit enthalten sind.

Rack-Vorsichtsmaßnahmen

VORSICHT!

Zur Vermeidung von Verletzungen oder Beschädigungen der Geräte beachten Sie die folgenden Hinweise:

Alle Nivellierungsfüße müssen Bodenkontakt haben.

Das Gesamtgewicht des Racks muss auf den Nivellierungsfüßen lasten.

Bei der Installation eines einzelnen Racks müssen die Stützfüße am Rack angebracht sein.

Bei Installationen mit mehreren Racks müssen die Racks miteinander verbunden sein.

Ziehen Sie nur jeweils eine Komponente heraus. Das Rack kann aus dem Gleichgewicht geraten, wenn mehr als eine Komponente herausgezogen wird.

VORSICHT!

Beachten Sie die folgenden Hinweise, um Verletzungen oder Beschädigungen der

Geräte beim Abladen eines Racks zu vermeiden:

Das Rack muss von mindestens zwei Personen von der Palette abgeladen werden. Ein unbestücktes

42-U-Rack hat ein Gewicht von bis zu 115 kg und kann über 2,1 m hoch sein. Wenn dieses Rack auf den Transportrollen bewegt wird, steht es unter Umständen nicht mehr sicher.

Stellen Sie sich niemals vor das Rack, wenn Sie es über eine Rampe von der Palette herunterrollen.

Halten Sie das Rack immer an beiden Seiten fest.

VORSICHT!

Achten Sie bei der Installation eines Servers in einem Telco-Rack darauf, dass der

RackRahmen sicher oben und unten an der Baustruktur befestigt ist.

DEWW Rack-Vorsichtsmaßnahmen 41

Installieren des Betriebssystems

Dieser HP ProLiant Server wird nicht mit Bereitstellungsmedien geliefert. Alle zum Verwalten und

Installieren der Systemsoftware und -firmware benötigten Komponenten wurden werkseitig auf den

Server geladen.

Damit der Server ordnungsgemäß funktioniert, muss er über eines der unterstützten Betriebssysteme verfügen. Aktuelle Informationen über unterstützte Betriebssysteme finden Sie auf der HP Website

( http://www.hp.com/go/supportos ).

Installieren Sie mit einer der folgenden Methoden ein Betriebssystem auf dem Server:

Intelligent Provisioning: iLO enthält Intelligent Provisioning mit integrierten Funktionen für

Bereitstellung und Aktualisierung. Intelligent Provisioning kann den Server konfigurieren und ein

Betriebssystem installieren.

So installieren Sie ein Betriebssystem auf dem Server mit Intelligent Provisioning (lokal oder remote): a.

Schließen Sie das Ethernetkabel an den Netzwerkanschluss des Servers und eine

Netzwerkbuchse an.

b.

Drücken Sie die Netz-/Standby-Taste.

c.

Drücken Sie die Taste F10, während der Server-POST läuft.

d.

Führen Sie den ersten Teil von Intelligent Provisioning durch (Preferences and Registration

(Einstellungen und Registrierung), Intelligent Provisioning auf Seite 108

).

e.

Klicken Sie im Bildschirm „1 Start“ auf die Schaltfläche Configure and Install (Konfigurieren und Installieren).

f.

Befolgen Sie die Anweisungen auf dem Bildschirm, um den Installationsvorgang abzuschließen. Zum Aktualisieren der Firmware und Systemsoftware ist eine Internet-

Verbindung erforderlich.

Installation durch Remote-Bereitstellung: Verwenden Sie Insight Control Server Deployment als automatisierte Lösung zur Remote-Bereitstellung eines Betriebssystems.

Weitere Aktualisierungen der Systemsoftware und der Firmware enthält das HP Service Pack für

ProLiant, das von der HP Website ( http://www.hp.com/go/spp/download ) heruntergeladen werden kann. Software und Firmware müssen aktualisiert werden, bevor Sie den Server erstmals nutzen

(sofern nicht für installierte Software oder Komponenten eine ältere Version benötigt wird). Weitere

Informationen finden Sie unter „System auf dem neuesten Stand halten“ (siehe System auf dem neuesten Stand halten auf Seite 116

).

Weitere Informationen zu diesen Installationsmethoden finden Sie auf der HP Website

( http://www.hp.com/go/ilo ).

Einschalten und Auswählen von Startoptionen im UEFI-Boot-

Modus

Bei Servern, die im UEFI Modus betrieben werden, werden Boot-Controller sowie Startreihenfolge automatisch festgelegt.

1.

Drücken Sie die Netz-/Standby-Taste.

2.

Beim ersten Systemstart:

42 Kapitel 3 Setup DEWW

Um die ROM-Standardeinstellungen der Serverkonfiguration zu ändern, drücken Sie auf dem HP ProLiant POST-Bildschirm die Taste F9, um den Bildschirm für UEFI System

Utilities zu öffnen. Die System Utilities-Menüs verwenden standardmäßig die englische

Sprache.

Wenn Sie die Serverkonfiguration nicht ändern müssen und zur Installation der

Systemsoftware bereit sind, drücken Sie die Taste F10, um auf Intelligent Provisioning zuzugreifen.

Weitere Informationen zur automatischen Konfiguration finden Sie im

HP UEFI Setup Utility

Benutzerhandbuch auf der HP Website ( http://www.hp.com/go/ProLiantUEFI/docs ).

Registrieren des Servers

Für schnelleren Service und effizienteren Support registrieren Sie das Produkt auf der HP Product

Registration Website ( http://register.hp.com

).

DEWW Registrieren des Servers 43

4 Installation der Hardwareoptionen

Einführung

Wenn Sie mehr als eine Option installieren möchten, sollten Sie zunächst die Installationsanleitungen für alle Hardwareoptionen lesen und feststellen, welche Schritte sich in etwa gleichen. Sie können den Installationsvorgang auf diese Weise optimieren.

VORSICHT!

Um die Verletzungsgefahr durch heiße Oberflächen zu vermeiden, lassen Sie die

Laufwerke und internen Systemkomponenten abkühlen, bevor Sie sie berühren.

ACHTUNG: Um Schäden an elektrischen Komponenten zu vermeiden, muss der Server vor der

Installation ordnungsgemäß geerdet werden. Eine unzureichende Erdung kann zu elektrostatischer

Entladung führen.

Optionaler zweiter Prozessor

Der Server unterstützt den Betrieb mit einem und mit zwei Prozessoren.

Wenn Prozessor 2 installiert, muss Lüfter 1 ebenfalls installiert sein. Siehe Hot-Plug-Lüfter ( Hot-Plug-

Lüfter auf Seite 18

).

ACHTUNG: Um eine Beschädigung von Prozessor und Systemplatine zu vermeiden, sollte nur befugtes Personal den Prozessor in diesem Server auswechseln oder einbauen.

ACHTUNG: Um Serverfehlfunktionen und Schäden an den Geräten zu vermeiden, müssen bei

Konfigurationen mit mehreren Prozessoren immer Prozessoren mit derselben Teilenummer verwendet werden.

HINWEIS: Wenn Sie einen Prozessor mit einer schnelleren Geschwindigkeit installieren, aktualisieren Sie zuerst das System-ROM, bevor Sie den Prozessor installieren.

So installieren Sie einen Prozessor:

1.

Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:

Öffnen und entfernen Sie bei Tower-Modellen den Frontrahmen (siehe Entfernen des

Tower-Frontrahmens auf Seite 21 ).

Entfernen Sie bei Rack-Modellen den Sicherheits-Frontrahmen, sofern vorhanden (siehe

Entfernen des Sicherheits-Frontrahmens auf Seite 20 ).

2.

Fahren Sie den Server herunter (siehe

Herunterfahren des Servers auf Seite 20 ).

3.

Stromzufuhr vollständig unterbrechen: a.

Trennen Sie alle Netzkabel vom Stromnetz.

b.

Trennen Sie alle Netzkabel vom Server.

4.

Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:

44 Kapitel 4 Installation der Hardwareoptionen DEWW

Stellen Sie den Server auf eine gerade, ebene Fläche mit der Zugangsabdeckung nach oben, wenn es sich um ein Tower-Modell handelt.

Ziehen Sie den Server aus dem Rack, wenn es sich um ein Rack-Modell handelt.

5.

Entfernen Sie die Zugangsabdeckung (siehe Entfernen der Zugangsabdeckung auf Seite 21

).

6.

Entfernen Sie das Luftleitblech (siehe

Entfernen des Luftleitblechs auf Seite 24

).

7.

Öffnen Sie alle Prozessorverriegelungshebel in der angegebenen Reihenfolge (siehe folgende

Abbildung), und öffnen Sie anschließend den Prozessorhaltebügel.

8.

Entfernen Sie die durchsichtige Prozessorsockelabdeckung. Bewahren Sie die Abdeckung zur

Wiederverwendung auf.

DEWW

ACHTUNG: DIE STIFTE AUF DER SYSTEMPLATINE SIND SEHR EMPFINDLICH UND

KÖNNEN LEICHT BESCHÄDIGT WERDEN. Um Schäden an der Systemplatine zu vermeiden,

Prozessor oder Kontakte des Prozessorsockels nicht berühren.

Optionaler zweiter Prozessor 45

9.

Bauen Sie den Prozessor ein. Prüfen Sie, ob der Prozessor richtig im Prozessorhaltebügel sitzt, indem Sie die Prozessorinstallationsführungen an beiden Seiten des Prozessors einer

Sichtprüfung unterziehen. DIE STIFTE AUF DER SYSTEMPLATINE SIND SEHR

EMPFINDLICH UND KÖNNEN LEICHT BESCHÄDIGT WERDEN.

10.

Schließen Sie den Prozessorhaltebügel. Wenn der Prozessor richtig im Prozessorhaltebügel installiert ist, gibt der Prozessorhaltebügel den Flansch an der Vorderseite des Sockels frei.

ACHTUNG: Drücken Sie nicht auf den Prozessor. Prozessorsockel und Systemplatine können durch Drücken auf den Prozessor beschädigt werden. Drücken Sie nur in dem Bereich, der auf dem Prozessorhaltebügel gekennzeichnet ist.

ACHTUNG: Schließen Sie die Abdeckung des Prozessorsockels, und halten Sie sie fest, während Sie die Sperrhebel des Prozessors schließen. Die Sperrhebel sollten sich ohne

Widerstand schließen lassen. Werden die Hebel gewaltsam geschlossen, kann dies zu einer

Beschädigung des Prozessors und des Sockels führen und einen Austausch der Systemplatine erforderlich machen.

11.

Drücken Sie auf den Prozessorhaltebügel, und halten Sie ihn in Position. Schließen Sie dann die

Prozessorverriegelungshebel. Drücken Sie nur in dem Bereich, der auf dem

Prozessorhaltebügel gekennzeichnet ist.

ACHTUNG: Schließen Sie die Abdeckung des Prozessorsockels, und halten Sie sie fest, während Sie die Sperrhebel des Prozessors schließen. Die Sperrhebel sollten sich ohne

Widerstand schließen lassen. Werden die Hebel gewaltsam geschlossen, kann dies zu einer

Beschädigung des Prozessors und des Sockels führen und einen Austausch der Systemplatine erforderlich machen.

46 Kapitel 4 Installation der Hardwareoptionen DEWW

12.

Entfernen Sie die Kühlkörperabdeckung.

ACHTUNG: Berühren Sie bei abgenommener Abdeckung nicht die Wärmeleitmedien.

13.

Montieren Sie den Kühlkörper, und ziehen Sie dann die Schrauben fest.

DEWW

14.

Installieren Sie das Luftleitblech (siehe Installieren des Luftleitblechs auf Seite 25 ).

Optionaler zweiter Prozessor 47

15.

Bauen Sie die Lüfterblende aus Lüftereinschub 1 aus.

16.

Bauen Sie den Lüfter in Lüftereinschub 1 ein. Achten Sie dabei darauf, dass der Lüfter mit einem Klicken einrastet.

17.

Bringen Sie die Zugangsabdeckung wieder an (siehe

Anbringen der Zugangsabdeckung auf Seite 22 ).

18.

Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:

Stellen Sie den Server wieder aufrecht hin, wenn es sich um ein Tower-Modell handelt.

Schieben Sie den Server wieder in das Rack hinein, wenn es sich um ein Rack-Modell handelt.

19.

Schließen Sie die Netzkabel an den Server an.

20.

Schließen Sie die Netzkabel an die Stromquelle an.

21.

Drücken Sie die Netz-/Standby-Taste.

48 Kapitel 4 Installation der Hardwareoptionen DEWW

Der Server beendet den Standby-Modus und liefert dem System volle Leistung. Die Netz-LED wechselt von gelb zu grün.

22.

Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:

Bringen Sie bei Tower-Modellen die Frontabdeckung an.

Bringen Sie bei Rack-Modellen den Sicherheits-Frontrahmen an, wenn dieser entfernt

wurde (siehe Anbringen des Sicherheits-Frontrahmens auf Seite 53 ).

Speicheroptionen

HINWEIS: Dieser Server unterstützt die gemeinsame Verwendung von LRDIMMs und RDIMMs nicht. Wenn diese DIMMs kombiniert werden, hängt der Server möglicherweise bei der BIOS-

Initialisierung.

Das Speichersubsystem in diesem Server unterstützt LRDIMMs und RDIMMs:

RDIMMs bieten Adressparitätsschutz.

LRDIMMs unterstützen höhere Dichten als ein- und zweireihige RDIMMs und höhere

Geschwindigkeiten als vierreihige RDIMMs. Diese Unterstützung ermöglicht Ihnen, mehr DIMMs hoher Kapazität zu installieren, was höhere Systemkapazitäten und höhere Bandbreiten zur

Folge hat.

Alle Arten werden als DIMMs bezeichnet, wenn die Informationen für alle Typen gelten. Ist ausdrücklich von LRDIMM oder RDIMM die Rede, treffen die Informationen nur auf den betreffenden

Typ zu. Der gesamte im Server installierte Speicher muss vom gleichen Typ sein.

Der Server unterstützt die folgenden DIMM-Geschwindigkeiten:

Ein- und zweireihige PC4-2133 (DDR4-2133) RDIMMs mit einer Betriebsgeschwindigkeit von bis zu 2133 MT/s

Vierreihige PC4L-2133 (DDR4-2133) LRDIMMs mit einer Betriebsgeschwindigkeit von bis zu

2133 MT/s

Geschwindigkeit und Kapazität

DIMM-Typ

RDIMM

RDIMM

LRDIMM

DIMM-Reihen

Einreihig

Zweireihig

Vierreihig

DIMM-Kapazität

8 GB

16 GB

32 GB

Native Geschwindigkeit

(MT/s)

2133

2133

2133

Je nach Prozessormodell, Anzahl der installierten DIMMs und installiertem DIMM-Typ – LRDIMM oder RDIMM – kann die Speichertaktrate auf 1600 MT/s reduziert sein.

DIMM-Geschwindigkeit bestückt (MT/s)

DIMM-Typ

RDIMM

RDIMM

LRDIMM

DIMM-Reihen

Einreihig (8 GB)

Zweireihig (16 GB)

Vierreihig (32 GB)

1 DIMM pro Kanal

2133

2133

2133

2 DIMMs pro Kanal

1866

1866

2133

3 DIMMs pro Kanal

1600

1600

1600

DEWW Speicheroptionen 49

Weitere Informationen zu den Funktionen, Spezifikationen, Optionen, Konfigurationen und zur Kompatibilität des Produkts enthalten die QuickSpecs auf der HP Website

( http://www.hp.com/go/qs ).

HP SmartMemory

HP SmartMemory authentifiziert und entsperrt bestimmte Funktionen, die nur für HP Qualified

Speicher verfügbar sind. Außerdem prüft HP SmartMemory, ob der installierte Speicher den

HP Qualifizierungs- und Testprozess bestanden hat. Die Leistung des qualifizierten Speichers ist für

HP ProLiant und BladeSystem Server optimiert; zudem bietet dieser Speicher durch HP Active Health und Verwaltungssoftware auch künftig erweiterte Unterstützung.

Architektur des Speichersubsystems

Das Speichersubsystem in diesem Server ist in Kanäle unterteilt. Jeder Prozessor unterstützt drei

Kanäle, und jeder Kanal unterstützt drei DIMM-Steckplätze.

Speichersubsystem-Kanal

1

2

3

4

Bestückungsreihenfolge

B

F

J

A

I

E

D

H

L

C

G

K

Steckplatznummer

(Prozessor 2)

9

8

7

12

11

10

4

5

6

1

2

3

Steckplatznummer

(Prozessor 1)

4

5

6

1

2

3

9

8

7

12

11

10

Die Position der verschiedenen Steckplätze wird im Abschnitt „DIMM-Steckplätze“ (siehe DIMM-

Steckplätze auf Seite 11

) beschrieben.

Diese mehrkanalige Architektur sorgt für eine Leistungsverbesserung im Advanced ECC-Modus.

Diese Architektur unterstützt außerdem „Online Spare Memory“-Modi.

Die DIMM-Steckplätze in diesem Server werden nach Nummer und nach Buchstabe identifiziert. Die

Buchstaben kennzeichnen die Bestückungsreihenfolge. Die Steckplatznummern geben die ID des

DIMM-Steckplatzes beim Ersatzspeicher-Austausch an.

Ein-, zwei- und vierreihige DIMMs

Für ein besseres Verständnis und korrektes Konfigurieren der Speicherschutzmodi ist es hilfreich, sich mit ein-, zwei- und vierreihigen DIMMs zu befassen. Einige DIMM-

Konfigurationsvoraussetzungen beruhen auf dieser Unterscheidung.

50 Kapitel 4 Installation der Hardwareoptionen DEWW

Ein einreihiges DIMM besitzt einen Satz von Speicherchips, auf den beim Schreiben in den oder

Lesen aus dem Speicher zugegriffen wird. Ein zweireihiges DIMM ist mit zwei einreihigen DIMMs auf dem gleichen Modul zu vergleichen, wobei nur jeweils eine Reihe zugänglich ist. Ein vierreihiges

DIMM ist im Prinzip mit zwei zweireihigen DIMMs auf dem gleichen Modul zu vergleichen. Es ist nur jeweils eine Reihe zugänglich. Das Speicher-Steuersubsystem des Servers wählt beim Schreiben zum oder Lesen aus dem DIMM die richtige Reihe aus.

Zwei- und vierreihige DIMMs bieten die größte Kapazität mit der bestehenden Speichertechnologie.

Unterstützt die aktuelle DRAM-Technologie beispielsweise einreihige 8-GB-DIMMs, bietet ein zweireihiges DIMM eine Kapazität von 16GB und ein vierreihiges DIMM eine Kapazität von 32GB.

LRDIMMs sind als vierreihige DIMMs ausgewiesen, sie funktionieren jedoch eher wie zweireihige

DIMMs. Es gibt vier DRAM-Reihen auf dem DIMM, doch der LRDIMM-Puffer schafft eine Abstraktion, durch die das DIMM dem System als zweireihiges DIMM angezeigt wird. Zur Ermöglichung eines schnelleren Betriebs isoliert der LRDIMM-Puffer zudem die elektrische Belastung des DRAM vom

System. Durch diese beide Änderungen kann das System bis zu drei LRDIMMs pro Speicherkanal unterstützen und so für eine um bis zu 50 % höhere Speicherkapazität und eine höhere

Speicherbetriebsgeschwindigkeit im Vergleich zu vierreihigen RDIMMs sorgen.

Bestückungsreihenfolge

Bei Speicherkonfigurationen mit einzelnen oder mehreren Prozessoren müssen LRDIMM und

RDIMM sequenziell in alphabetischer Reihenfolge (A bis L) bestückt werden.

Nach der Installation der DIMMs können Sie mit RBSU die Unterstützung von Advanced ECC oder

Online Spare Memory konfigurieren.

DIMM-Identifizierung

Halten Sie sich zum Bestimmen der DIMM-Eigenschaften an das angebrachte Etikett und die folgende Abbildung und Tabelle.

DEWW

Nr.

1

2

Beschreibung

Kapazität

Reihen

Definition

8 GB

16 GB

32 GB

1R = Einreihig

2R = Zweireihig

Speicheroptionen 51

Nr.

3

6

7

4

5

Beschreibung

Datenbreite

Speichergeneration

Maximale Speichergeschwindigkeit

CAS-Latenz

DIMM-Typ

Definition

4R = Vierreihig x4 = 4 Bit x8 = 8 Bit

DDR4

2133 MT/s

P = 15

R = RDIMM (registriert)

L = LRDIMM (lastreduziert)

Weitere Informationen zu den Funktionen, Spezifikationen, Optionen, Konfigurationen und zur Kompatibilität des Produkts enthalten die QuickSpecs auf der HP Website

( http://www.hp.com/go/qs ).

Installieren eines DIMM

ACHTUNG: Um eine Beschädigung der Festplattenlaufwerke, des Speichers und anderer

Systemkomponenten zu vermeiden, müssen das Luftleitblech, die Laufwerksblindmodule und die

Abdeckung installiert sein, wenn der Server eingeschaltet wird.

1.

Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:

Öffnen und entfernen Sie bei Tower-Modellen den Frontrahmen (siehe Entfernen des

Tower-Frontrahmens auf Seite 21 ).

Entfernen Sie bei Rack-Modellen den Sicherheits-Frontrahmen, sofern vorhanden (siehe

Entfernen des Sicherheits-Frontrahmens auf Seite 20 ).

2.

Fahren Sie den Server herunter (siehe

Herunterfahren des Servers auf Seite 20 ).

3.

Stromzufuhr vollständig unterbrechen: a.

Trennen Sie alle Netzkabel vom Stromnetz.

b.

Trennen Sie alle Netzkabel vom Server.

4.

Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:

Stellen Sie den Server auf eine gerade, ebene Fläche mit der Zugangsabdeckung nach oben, wenn es sich um ein Tower-Modell handelt.

Ziehen Sie den Server aus dem Rack, wenn es sich um ein Rack-Modell handelt.

5.

Entfernen Sie die Zugangsabdeckung (siehe

Entfernen der Zugangsabdeckung auf Seite 21 ).

6.

Entfernen Sie das Luftleitblech (siehe Entfernen des Luftleitblechs auf Seite 24 ).

7.

Öffnen Sie die Verriegelung des DIMM-Steckplatzes.

52 Kapitel 4 Installation der Hardwareoptionen DEWW

8.

Installieren Sie das DIMM.

Weitere Informationen zu LEDs und zur Fehlerbeseitigung bei ausgefallenen DIMMs finden Sie unter

„Leuchtmuster der Systems Insight Display LEDs“ (siehe Leuchtmuster der Systems Insight Display

LEDs auf Seite 13 ).

Anbringen des Sicherheits-Frontrahmens

Bringen Sie den Sicherheits-Frontrahmen am Gehäuse an und verriegeln Sie ihn mithilfe des

Schlüssels.

Einbauen des optischen Laufwerks

1.

Bauen Sie mit einem Philips #1-Schraubendreher den rückseitigen Träger des optischen

9,5-mm-Laufwerks aus.

DEWW Anbringen des Sicherheits-Frontrahmens 53

2.

Bauen Sie das Blindmodul für das optische Laufwerk auf der Vorderseite aus.

3.

Entfernen Sie die Schraube aus dem Träger des optischen Laufwerks.

4.

Bauen Sie den Träger des optischen Laufwerks aus.

5.

Bauen Sie das optische 9,5-mm-Laufwerk in den Träger für das optische Laufwerk ein.

6.

Ziehen Sie die Schrauben am Träger für das optische Laufwerk fest.

7.

Schließen Sie das Kabel des optischen Laufwerks an.

Umbau eines Towers in ein Rack

1.

Sichern Sie die Serverdaten, und protokollieren Sie dann die Konfigurationsinformationen.

2.

Schließen Sie alle Anwendungen, und fahren Sie das Betriebssystem normal herunter.

3.

Schalten Sie den Server durch Drücken des Netzschalters auf der Vorderseite des Servers aus.

54 Kapitel 4 Installation der Hardwareoptionen DEWW

4.

Ziehen Sie alle Netzkabel aus den Netzsteckdosen, und trennen Sie dann alle Netzkabel vom Server.

5.

Schließen Sie den Tower-Frontrahmen auf, nehmen Sie den Frontrahmen vom Chassis ab, und entfernen Sie dann die Abstandsbolzen.

6.

Legen Sie den Server mit der Seite auf eine ebene Fläche.

7.

Entfernen Sie die Serverstandfüße.

DEWW

8.

Entfernen Sie die Schrauben, mit denen die Sockelabdeckung am Chassis befestigt ist.

Umbau eines Towers in ein Rack 55

9.

Schieben Sie die Sockelabdeckung in Richtung Rückseite des Servers, und entfernen Sie die

Sockelabdeckung dann.

10.

Bringen Sie am Server-Sockel Blindmodulabdeckungen über den Löchern der Standfüße an.

11.

Drehen Sie den Server um und entfernen Sie die Zugangsabdeckung (siehe

Entfernen der

Zugangsabdeckung auf Seite 21

).

12.

Entfernen Sie das Luftleitblech (siehe Entfernen des Luftleitblechs auf Seite 24 ).

13.

Entfernen Sie den Lüfterkäfig (siehe

Entfernen des Lüfterkäfigs auf Seite 27

).

56 Kapitel 4 Installation der Hardwareoptionen DEWW

DEWW

14.

Suchen Sie den Systemwartungsschalter auf der Systemplatine.

15.

Stellen Sie Position 10 des Systemwartungsschalters für eine Rack-Konfiguration auf ON.

16.

Befestigen Sie die Flansche des linken und des rechten Sicherheitsrahmens mit T-15-

Schrauben.

Umbau eines Towers in ein Rack 57

17.

Bringen Sie die Scharnierabdeckungen des Tower-Frontrahmens an.

18.

Entfernen Sie die Abdeckungen der Grifföffnungen im Gehäuse, und bewahren Sie die

Schrauben auf.

58 Kapitel 4 Installation der Hardwareoptionen DEWW

19.

Montieren Sie die Rackserver-Griffe.

20.

Installieren Sie den Lüfterkäfig.

21.

Installieren Sie das Luftleitblech (siehe Installieren des Luftleitblechs auf Seite 25 ).

22.

Montieren Sie die SID Blende.

DEWW

23.

Bringen Sie die Zugangsabdeckung wieder an (siehe Anbringen der Zugangsabdeckung auf Seite 22

).

24.

Montieren Sie den Server auf den Rackschienen, und schieben Sie die Baugruppe in das Rack.

HINWEIS: Ausführliche Anweisungen zur Installation des Servers in dem Rack finden Sie in den Installationsanweisungen zum Quick Deploy Schienensystem, die im Kit enthalten sind.

Umbau eines Towers in ein Rack 59

Option Systems Insight Display

1.

Drücken Sie die Netz-/Standby-Taste.

Der Server wird heruntergefahren und wechselt in den Standby-Modus. Die Netz-LED wechselt von grün zu gelb. Es liegt weiterhin Strom am Server an.

2.

Stromzufuhr vollständig unterbrechen: a.

Trennen Sie alle Netzkabel vom Stromnetz.

b.

Trennen Sie alle Netzkabel vom Server.

3.

Ziehen Sie den Server aus dem Rack heraus.

4.

Entfernen Sie die Zugangsabdeckung (siehe

Entfernen der Zugangsabdeckung auf Seite 21 ).

5.

Entfernen Sie das Luftleitblech (siehe Entfernen des Luftleitblechs auf Seite 24 ).

6.

Entfernen Sie den Lüfterkäfig (siehe

Entfernen des Lüfterkäfigs auf Seite 27

).

60 Kapitel 4 Installation der Hardwareoptionen DEWW

7.

Bauen Sie das SID Blindmodul aus.

ACHTUNG: Achten Sie beim Verlegen der Kabel immer darauf, dass sie nicht eingeklemmt oder geknickt werden.

8.

Bauen Sie das SID Modul auf der Vorderseite ein, und befestigen Sie das SID Modul dann mit den Schrauben aus dem Kit am Gehäuse.

DEWW

9.

Verlegen Sie das Kabel des SID Moduls, und schließen Sie es an die Systemplatine an.

LFF-Konfiguration

Option Systems Insight Display 61

SFF-Konfiguration

10.

Installieren Sie den Lüfterkäfig.

11.

Installieren Sie das Luftleitblech (siehe

Installieren des Luftleitblechs auf Seite 25

).

12.

Bringen Sie die Zugangsabdeckung wieder an (siehe

Installieren des Luftleitblechs auf Seite 25 ).

13.

Schieben Sie den Server in das Rack hinein.

14.

Schließen Sie die Netzkabel an den Server an.

15.

Schließen Sie die Netzkabel an die Stromquelle an.

16.

Drücken Sie die Netz-/Standby-Taste.

17.

Der Server beendet den Standby-Modus und liefert dem System volle Leistung. Die Netz-LED wechselt von gelb zu grün.

62 Kapitel 4 Installation der Hardwareoptionen DEWW

Option SFF-Medienkäfig

1.

Drücken Sie die Netz-/Standby-Taste.

Der Server wird heruntergefahren und wechselt in den Standby-Modus. Die Netz-LED wechselt von grün zu gelb. Es liegt weiterhin Strom am Server an.

2.

Stromzufuhr vollständig unterbrechen: a.

Trennen Sie alle Netzkabel vom Stromnetz.

b.

Trennen Sie alle Netzkabel vom Server.

3.

Wenn der Server als Tower konfiguriert ist, gehen Sie folgendermaßen vor: a.

Entriegeln und entfernen Sie den Tower-Frontrahmen.

b.

Legen Sie den Server auf die Seite.

DEWW Option SFF-Medienkäfig 63

c.

Entfernen Sie die Zugangsabdeckung (siehe

Entfernen der Zugangsabdeckung auf Seite 21 ).

4.

Wenn der Server in einer Rack-Konfiguration verwendet wird, gehen Sie folgendermaßen vor: a.

Ziehen Sie den Server aus dem Rack heraus.

b.

Entfernen Sie die Zugangsabdeckung (siehe

Entfernen der Zugangsabdeckung auf Seite 21 ).

5.

Bauen Sie die Blenden aus den Boxen 1 und 2 aus.

64 Kapitel 4 Installation der Hardwareoptionen DEWW

6.

Wenn der Server in einem Rack installiert und die SID Option eingebaut ist, klappen Sie das SID

Modul aus.

7.

Bauen Sie die Abdeckbleche über den Boxen 1 und 2 aus.

DEWW Option SFF-Medienkäfig 65

8.

Bauen Sie den Teiler zwischen den Boxen 1 und 2 aus.

9.

Installieren Sie den Medienkäfig.

10.

Schieben Sie das Systems Insight Display wieder in den Einschub, wenn es herausgezogen wurde.

66 Kapitel 4 Installation der Hardwareoptionen DEWW

11.

Schließen Sie das Stromkabel der SFF-Datenträger an.

12.

Wenn der Server als Tower konfiguriert ist, gehen Sie folgendermaßen vor: a.

Bringen Sie die Zugangsabdeckung wieder an (siehe Installieren des Luftleitblechs auf Seite 25

).

b.

Stellen Sie den Server wieder aufrecht hin.

c.

Bringen Sie den Frontrahmen an.

13.

Wenn der Server in einer Rack-Konfiguration verwendet wird, gehen Sie folgendermaßen vor: a.

Bringen Sie die Zugangsabdeckung wieder an (siehe Installieren des Luftleitblechs auf Seite 25

).

b.

Schieben Sie den Server in das Rack hinein.

14.

Schließen Sie die Netzkabel an den Server an.

15.

Schließen Sie die Netzkabel an die Stromquelle an.

16.

Drücken Sie die Netz-/Standby-Taste.

17.

Der Server beendet den Standby-Modus und liefert dem System volle Leistung. Die Netz-LED wechselt von gelb zu grün.

Option LFF-Medienkäfig

1.

Drücken Sie die Netz-/Standby-Taste.

Der Server wird heruntergefahren und wechselt in den Standby-Modus. Die Netz-LED wechselt von grün zu gelb. Es liegt weiterhin Strom am Server an.

2.

Stromzufuhr vollständig unterbrechen: a.

Trennen Sie alle Netzkabel vom Stromnetz.

b.

Trennen Sie alle Netzkabel vom Server.

3.

Wenn der Server als Tower konfiguriert ist, gehen Sie folgendermaßen vor:

DEWW Option LFF-Medienkäfig 67

a.

Entriegeln und entfernen Sie den Tower-Frontrahmen.

b.

Legen Sie den Server auf die Seite.

68 Kapitel 4 Installation der Hardwareoptionen DEWW

DEWW c.

Entfernen Sie die Zugangsabdeckung (siehe Entfernen der Zugangsabdeckung auf Seite 21

).

4.

Wenn der Server in einer Rack-Konfiguration verwendet wird, gehen Sie folgendermaßen vor: a.

Ziehen Sie den Server aus dem Rack heraus.

b.

Entfernen Sie die Zugangsabdeckung (siehe Entfernen der Zugangsabdeckung auf Seite 21

).

5.

Verwenden Sie einen Schlitzschraubendreher, um die LFF-Blende vorsichtig aus Box 1 zu entfernen.

6.

Entfernen Sie das Blindmodul aus Box 1.

Option LFF-Medienkäfig 69

7.

Bauen Sie die Teiler zwischen den Laufwerkskäfigen 1 und 3 sowie zwischen den

Laufwerkskäfigen 2 und 4 aus.

8.

Installieren Sie den Medienkäfig.

9.

Wenn der Server als Tower konfiguriert ist, gehen Sie folgendermaßen vor: a.

Bringen Sie die Zugangsabdeckung wieder an (siehe

Installieren des Luftleitblechs auf Seite 25 ).

b.

Stellen Sie den Server wieder aufrecht hin.

c.

Bringen Sie den Frontrahmen an.

10.

Wenn der Server in einer Rack-Konfiguration verwendet wird, gehen Sie folgendermaßen vor: a.

Bringen Sie die Zugangsabdeckung wieder an (siehe

Installieren des Luftleitblechs auf Seite 25 ).

b.

Schieben Sie den Server in das Rack hinein.

70 Kapitel 4 Installation der Hardwareoptionen DEWW

11.

Schließen Sie die Netzkabel an den Server an.

12.

Schließen Sie die Netzkabel an die Stromquelle an.

13.

Drücken Sie die Netz-/Standby-Taste.

14.

Der Server beendet den Standby-Modus und liefert dem System volle Leistung. Die Netz-LED wechselt von gelb zu grün.

Optionales Mini-SAS-Y-Kabel für HP Smart Array Controller

1.

Drücken Sie die Netz-/Standby-Taste.

Der Server wird heruntergefahren und wechselt in den Standby-Modus. Die Netz-LED wechselt von grün zu gelb. Es liegt weiterhin Strom am Server an.

2.

Stromzufuhr vollständig unterbrechen: a.

Trennen Sie alle Netzkabel vom Stromnetz.

b.

Trennen Sie alle Netzkabel vom Server.

3.

Wenn der Server als Tower konfiguriert ist, gehen Sie folgendermaßen vor: a.

Entriegeln und entfernen Sie den Tower-Frontrahmen.

DEWW Optionales Mini-SAS-Y-Kabel für HP Smart Array Controller 71

b.

Legen Sie den Server auf die Seite.

c.

Entfernen Sie die Zugangsabdeckung (siehe

Entfernen der Zugangsabdeckung auf Seite 21 ).

4.

Wenn der Server in einer Rack-Konfiguration verwendet wird, gehen Sie folgendermaßen vor: a.

Ziehen Sie den Server aus dem Rack heraus.

b.

Entfernen Sie die Zugangsabdeckung (siehe

Entfernen der Zugangsabdeckung auf Seite 21 ).

5.

Entfernen Sie das Luftleitblech (siehe Entfernen des Luftleitblechs auf Seite 24 ).

72 Kapitel 4 Installation der Hardwareoptionen DEWW

6.

Entfernen Sie den Lüfterkäfig (siehe Entfernen des Lüfterkäfigs auf Seite 27 ).

7.

Bauen Sie den HP Smart Array Controller ein.

HP Smart Array Controller werden in PCIe-Steckplatz 5 nicht unterstützt.

8.

Schließen Sie das Einzelende des Mini-SAS-Y-Kabels an den HP Smart Array Controller an.

9.

Führen Sie die beiden Y-Enden des Mini-SAS-Y-Kabels durch die Kabelmanagementclips, und schließen Sie sie dann an die Laufwerksbackplane an.

Kabelführung, wenn der HP Smart Array Controller in PCIe-Steckplatz 1 bis

4 eingebaut wird:

SFF-Konfiguration

DEWW

LFF-Konfiguration

Optionales Mini-SAS-Y-Kabel für HP Smart Array Controller 73

74 Kapitel 4 Installation der Hardwareoptionen DEWW

Kabelführung, wenn der HP Smart Array Controller in PCIe-Steckplatz 6 bis

9 eingebaut wird:

SFF-Konfiguration

LFF-Konfiguration

DEWW

10.

Installieren Sie den Lüfterkäfig.

11.

Installieren Sie das Luftleitblech (siehe Installieren des Luftleitblechs auf Seite 25 ).

12.

Wenn der Server als Tower konfiguriert ist, gehen Sie folgendermaßen vor: a.

Bringen Sie die Zugangsabdeckung wieder an (siehe Installieren des Luftleitblechs auf Seite 25

).

b.

Stellen Sie den Server wieder aufrecht hin.

c.

Bringen Sie den Frontrahmen an.

13.

Wenn der Server in einer Rack-Konfiguration verwendet wird, gehen Sie folgendermaßen vor:

Optionales Mini-SAS-Y-Kabel für HP Smart Array Controller 75

a.

Bringen Sie die Zugangsabdeckung wieder an (siehe

Installieren des Luftleitblechs auf Seite 25 ).

b.

Schieben Sie den Server in das Rack hinein.

14.

Schließen Sie die Netzkabel an den Server an.

15.

Schließen Sie die Netzkabel an die Stromquelle an.

16.

Drücken Sie die Netz-/Standby-Taste.

17.

Der Server beendet den Standby-Modus und liefert dem System volle Leistung. Die Netz-LED wechselt von gelb zu grün.

Laufwerksoptionen

Die folgenden allgemeinen Richtlinien sind beim Hinzufügen von Festplatten zum Server zu beachten:

Das System legt automatisch alle Gerätenummern fest.

Wird nur ein Laufwerk verwendet, ist es in dem Einschub mit der niedrigsten Gerätenummer zu

installieren ( Gerätenummerierung auf Seite 15

).

Die Laufwerke sollten die gleiche Kapazität haben, damit die größtmögliche

Speicherplatzeffizienz gewährleistet ist, wenn sie im selben Drive-Array angeordnet werden.

Entfernen eines Laufwerksblindmoduls

1.

Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:

Öffnen und entfernen Sie bei Tower-Modellen den Frontrahmen ( Entfernen des Tower-

Frontrahmens auf Seite 21

).

Entfernen Sie bei Rack-Modellen den Sicherheits-Frontrahmen, sofern vorhanden (siehe

Entfernen des Sicherheits-Frontrahmens auf Seite 20 ).

2.

Bauen Sie die Laufwerksblende aus.

Installieren eines Hot-Plug-Festplattenlaufwerks

VORSICHT!

Um Verletzungen durch einen elektrischen Schlag zu vermeiden, installieren Sie nicht mehrere Laufwerksträger gleichzeitig.

Der Server unterstützt bis zu 24 Laufwerke in LFF-Konfigurationen und bis zu 48 Laufwerke in SFF-

Konfigurationen.

76 Kapitel 4 Installation der Hardwareoptionen DEWW

So installieren Sie die Komponente:

1.

Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:

Öffnen und entfernen Sie bei Tower-Modellen den Frontrahmen (

Entfernen des Tower-

Frontrahmens auf Seite 21 ).

Entfernen Sie bei Rack-Modellen den Sicherheits-Frontrahmen, sofern vorhanden (siehe

Entfernen des Sicherheits-Frontrahmens auf Seite 20

).

2.

Bauen Sie die Laufwerksblende aus.

3.

Bereiten Sie das Laufwerk vor.

4.

Installieren Sie das Laufwerk.

DEWW

5.

Bestimmen Sie den Status des Laufwerks anhand der Laufwerks-LEDs.

6.

Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:

Laufwerksoptionen 77

Bringen Sie bei Tower-Modellen die Frontabdeckung an.

Bringen Sie bei Rack-Modellen den Sicherheits-Frontrahmen an, wenn dieser entfernt wurde (siehe

Anbringen des Sicherheits-Frontrahmens auf Seite 53

).

Entfernen eines Laufwerks

ACHTUNG: Für eine angemessene Kühlung darf der Server nicht ohne installierte

Zugangsabdeckung, Luftleitbleche, Erweiterungssteckplatzabdeckungen oder Blenden bzw.

Blindmodule in Betrieb genommen werden. Wenn der Server Hot-Plug-Komponenten unterstützt, beschränken Sie die Zeit mit geöffneter Zugangsabdeckung auf ein Minimum.

1.

Bestimmen Sie den Status des Laufwerks anhand der Leuchtmuster der LEDs des Hot-Plug-

SAS-Laufwerks ( Definitionen der Hot-Plug-Laufwerks-LED auf Seite 17

).

2.

Sichern Sie alle Serverdaten auf dem Laufwerk.

3.

Entfernen Sie das Laufwerk.

Optionale Grafikkarten

Damit eine dritte GPU mit 150 W installiert werden kann, muss ein drittes Netzteil eingebaut werden.

Der Server unterstützt bis zu vier Grafikkarten. Bauen Sie die optionalen Grafikkarten in die PCIe-

Steckplätze 1, 3, 6 und 8 ein.

HINWEIS: Wenn Sie erstmals eine Grafikkarte einbauen, empfehlen wir dringend, sich an

HP Technology Services zu wenden.

So installieren Sie die Komponente:

78 Kapitel 4 Installation der Hardwareoptionen DEWW

1.

Fahren Sie den Server herunter (siehe Herunterfahren des Servers auf Seite 20

).

2.

Stromzufuhr vollständig unterbrechen: a.

Trennen Sie alle Netzkabel vom Stromnetz.

b.

Trennen Sie alle Netzkabel vom Server.

3.

Entfernen Sie die Zugangsabdeckung (siehe Entfernen der Zugangsabdeckung auf Seite 21

).

4.

Entfernen Sie den Lüfterkäfig (siehe Entfernen des Lüfterkäfigs auf Seite 27 ).

5.

Trennen Sie alle an die Systemplatine angeschlossenen Kabel.

6.

Lösen Sie die beiden Rändelschrauben, und nehmen Sie die Systemplatinenbaugruppe heraus.

DEWW Optionale Grafikkarten 79

7.

Schließen Sie das Stromkabel der Grafikkarte an den entsprechenden

Grafikkartenstromanschluss der Stromversorgungsbackplane an.

Weitere Informationen zur Installation einer Grafikkarte finden Sie in der im Lieferumfang des optionalen Grafikkarten-Kits enthaltenen Dokumentation.

8.

Setzen Sie die Systemplatinenbaugruppe ein, und ziehen Sie die beiden Rändelschrauben fest.

9.

Wählen Sie einen geeigneten PCIe-Steckplatz für die Grafikkarte aus.

80 Kapitel 4 Installation der Hardwareoptionen DEWW

10.

Öffnen Sie die PCIe-Verriegelung.

11.

Entfernen Sie zum Einbauen einer Grafikkarte einfacher Breite eine PCIe-Blende. Entfernen Sie zum Einbauen einer Grafikkarte doppelter Breite zwei PCIe-Blenden.

DEWW Optionale Grafikkarten 81

12.

Schließen Sie das Grafikkartenstromkabel an die Grafikkarte an.

13.

Setzen Sie die Grafikkarte in einen x16-PCIe-Erweiterungssteckplatz ein.

82 Kapitel 4 Installation der Hardwareoptionen DEWW

14.

Schließen Sie die PCIe-Verriegelung.

15.

Installieren Sie den Lüfterkäfig.

16.

Installieren Sie das Luftleitblech (siehe Installieren des Luftleitblechs auf Seite 25 ).

17.

Bringen Sie die Zugangsabdeckung wieder an (siehe Installieren des Luftleitblechs auf Seite 25

).

18.

Wenn der Server in einer Tower-Konfiguration verwendet wird, stellen Sie ihn wieder aufrecht.

19.

Wenn der Server in einer Rack-Konfiguration verwendet wird, schieben Sie den Server in das Rack.

20.

Schließen Sie die Netzkabel an den Server an.

21.

Schließen Sie die Netzkabel an die Stromquelle an.

22.

Schalten Sie den Server ein (siehe Einschalten des Servers auf Seite 20

).

Optionale Speichercontroller

HINWEIS: Stellen Sie vor dem Aktivieren des Legacy-BIOS-Startmodus mit dem Schalter S7 sicher, dass der HP Dynamic Smart Array B140i Controller deaktiviert ist. Verwenden Sie den B140i

Controller nicht, wenn sich der Server im Legacy-BIOS-Startmodus befindet.

Der Server wird mit einem integrierten HP Dynamic Smart Array B140i Controller ausgeliefert.

Greifen Sie für weitere Informationen zum Speichercontroller und zu seinen Funktionen auf die relevante Controller-Benutzerdokumentation auf der HP Website ( http://www.hp.com/go/ smartstorage/docs ) zu.

Informationen zum Konfigurieren von Arrays finden Sie im

HP Smart Storage Administrator User

Guide (HP Smart Storage Administrator Benutzerhandbuch) auf der HP Website

( http://www.hp.com/go/smartstorage/docs ).

Für den integrierten Array-Controller bestehen Upgrade-Optionen. Eine Liste der unterstützten

Optionen finden Sie in den QuickSpecs auf der HP Website ( http://www.hp.com/support ).

DEWW Optionale Speichercontroller 83

Installation des optionalen HP Flexible Smart Array Controllers

Ein optionales Mini-SAS-Kabel für HP Flexible Smart Array Controller ist erforderlich, um einen optionalen HP Flexible Smart Array Controller zu installieren.

1.

Fahren Sie den Server herunter (siehe

Herunterfahren des Servers auf Seite 20 ).

2.

Stromzufuhr vollständig unterbrechen: a.

Trennen Sie alle Netzkabel vom Stromnetz.

b.

Trennen Sie alle Netzkabel vom Server.

3.

Entfernen Sie die Zugangsabdeckung (siehe

Entfernen der Zugangsabdeckung auf Seite 21 ).

4.

Entfernen Sie den Lüfterkäfig (siehe

Entfernen des Lüfterkäfigs auf Seite 27

).

5.

Entfernen Sie die Schrauben und Kabelclips von der Systemplatine.

6.

Bauen Sie den Flexible Smart Array Controller ein.

84 Kapitel 4 Installation der Hardwareoptionen DEWW

7.

Verbinden Sie die Laufwerksbackplane mittels der Mini-SAS-Kabel mit dem HP Flexible Smart

Array Controller.

SFF-Konfiguration

LFF-Konfiguration

DEWW

8.

Montieren Sie Schrauben und Kabelclips auf der Systemplatine.

9.

Installieren Sie den Lüfterkäfig.

10.

Installieren Sie das Luftleitblech (siehe Installieren des Luftleitblechs auf Seite 25 ).

11.

Bringen Sie die Zugangsabdeckung wieder an (siehe Installieren des Luftleitblechs auf Seite 25

).

12.

Wenn der Server in einer Tower-Konfiguration verwendet wird, stellen Sie ihn wieder aufrecht.

13.

Wenn der Server in einer Rack-Konfiguration verwendet wird, schieben Sie den Server in das Rack.

Optionale Speichercontroller 85

14.

Schließen Sie die Netzkabel an den Server an.

15.

Schließen Sie die Netzkabel an die Stromquelle an.

Schalten Sie den Server ein (siehe

Einschalten des Servers auf Seite 20 ).

Optionaler HP Smart Array Controller

Für den Einbau eines optionalen HP Smart Array Controllers wird ein optionales Mini-SAS-Kabel für

HP Smart Array Controller benötigt.

VORSICHT!

Um die Verletzungsgefahr durch heiße Oberflächen zu vermeiden, lassen Sie die

Laufwerke und internen Systemkomponenten abkühlen, bevor Sie sie berühren.

ACHTUNG: Um Schäden an elektrischen Komponenten zu vermeiden, muss der Server vor der

Installation ordnungsgemäß geerdet werden. Eine unzureichende Erdung kann zu elektrostatischer

Entladung führen.

1.

Legen Sie eine Sicherungskopie aller Serverdaten an.

2.

Fahren Sie den Server herunter (siehe

Herunterfahren des Servers auf Seite 20 ).

3.

Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:

Ziehen Sie den Server aus dem Rack heraus.

Nehmen Sie den Server aus dem Rack.

Anleitungen zum Herausziehen oder Ausbauen des Servers aus dem Rack finden Sie in der

Dokumentation, die mit dem Rack-Schienensystem geliefert wird.

4.

Heben Sie die Abdeckung ab, und entfernen Sie sie.

5.

Installieren Sie den Smart Array Controller.

HP Smart Storage Battery

So installieren Sie die Komponente:

86 Kapitel 4 Installation der Hardwareoptionen DEWW

1.

Fahren Sie den Server herunter (siehe Herunterfahren des Servers auf Seite 20

).

2.

Stromzufuhr vollständig unterbrechen: a.

Trennen Sie alle Netzkabel vom Stromnetz.

b.

Trennen Sie alle Netzkabel vom Server.

3.

Nehmen Sie den Server heraus.

4.

Entfernen Sie die Zugangsabdeckung (siehe Entfernen der Zugangsabdeckung auf Seite 21

).

5.

Entfernen Sie das Luftleitblech (siehe

Entfernen des Luftleitblechs auf Seite 24

).

6.

Entfernen Sie den Lüfterkäfig (siehe Entfernen des Lüfterkäfigs auf Seite 27 ).

7.

Bauen Sie die HP Smart Storage Batterie ein.

8.

Verlegen Sie das Kabel.

DEWW

9.

Installieren Sie den Lüfterkäfig.

Optionale Speichercontroller 87

10.

Installieren Sie das Luftleitblech (siehe

Installieren des Luftleitblechs auf Seite 25

).

11.

Bringen Sie die Zugangsabdeckung wieder an (siehe

Installieren des Luftleitblechs auf Seite 25 ).

12.

Schieben Sie den Server in das Rack hinein.

13.

Schließen Sie die Netzkabel an den Server an.

14.

Schließen Sie die Netzkabel an die Stromquelle an.

15.

Schalten Sie den Server ein (siehe

Einschalten des Servers auf Seite 20 ).

Installieren eines redundanten Hot-Plug-Lüfters

1.

Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:

Öffnen und entfernen Sie bei Tower-Modellen den Frontrahmen (siehe Entfernen des

Tower-Frontrahmens auf Seite 21 ).

Entfernen Sie bei Rack-Modellen den Sicherheits-Frontrahmen, sofern vorhanden (siehe

Entfernen des Sicherheits-Frontrahmens auf Seite 20 ).

2.

Fahren Sie den Server herunter (siehe

Herunterfahren des Servers auf Seite 20 ).

3.

Stromzufuhr vollständig unterbrechen: a.

Trennen Sie alle Netzkabel vom Stromnetz.

b.

Trennen Sie alle Netzkabel vom Server.

4.

Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:

Stellen Sie den Server auf eine gerade, ebene Fläche mit der Zugangsabdeckung nach oben, wenn es sich um ein Tower-Modell handelt.

Ziehen Sie den Server aus dem Rack, wenn es sich um ein Rack-Modell handelt.

5.

Entfernen Sie die Zugangsabdeckung (siehe

Entfernen der Zugangsabdeckung auf Seite 21 ).

6.

Entfernen Sie die Lüfterblende.

88 Kapitel 4 Installation der Hardwareoptionen DEWW

7.

Installieren Sie den Lüfter. Achten Sie dabei darauf, dass der Lüfter mit einem Klicken einrastet.

8.

Installieren Sie die PCIe-Luftleitbleche.

DEWW

9.

Bringen Sie die Zugangsabdeckung wieder an (siehe Anbringen der Zugangsabdeckung auf Seite 22

).

10.

Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:

Stellen Sie den Server wieder aufrecht hin, wenn es sich um ein Tower-Modell handelt.

Schieben Sie den Server wieder in das Rack hinein, wenn es sich um ein Rack-Modell handelt.

11.

Schließen Sie die Netzkabel an den Server an.

12.

Schließen Sie die Netzkabel an die Stromquelle an.

13.

Drücken Sie die Netz-/Standby-Taste.

Installieren eines redundanten Hot-Plug-Lüfters 89

Der Server beendet den Standby-Modus und liefert dem System volle Leistung. Die Netz-LED wechselt von gelb zu grün.

14.

Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:

Bringen Sie bei Tower-Modellen die Frontabdeckung an.

Bringen Sie bei Rack-Modellen den Sicherheits-Frontrahmen an, wenn dieser entfernt wurde (siehe

Anbringen des Sicherheits-Frontrahmens auf Seite 53

).

Optionaler SFF-Laufwerkskäfig mit acht Einschüben

Bauen Sie weitere optionale SFF-Laufwerkskäfige in der folgenden Reihenfolge ein: Box 5, 4, 3, 2 und 1. Weitere Informationen zur Laufwerks- und Boxnummerierung finden Sie unter

„Gerätenummerierung“ ( Gerätenummerierung auf Seite 15

).

Zum Einbauen eines weiteren SFF-Laufwerkskäfigs mit acht Einschüben wird ein optionaler

Speichercontroller benötigt. Wenden Sie sich zum Beziehen dieser Option an einen

HP Vertragshändler.

1.

Wenn der Server als Tower konfiguriert ist, gehen Sie folgendermaßen vor: a.

Entriegeln und entfernen Sie den Tower-Frontrahmen.

b.

Legen Sie den Server auf die Seite.

2.

Fahren Sie den Server herunter (siehe

Herunterfahren des Servers auf Seite 20 ).

3.

Stromzufuhr vollständig unterbrechen: a.

Trennen Sie alle Netzkabel vom Stromnetz.

b.

Trennen Sie alle Netzkabel vom Server.

4.

Entfernen Sie die Zugangsabdeckung (siehe

Entfernen der Zugangsabdeckung auf Seite 21 ).

5.

Entfernen Sie den Lüfterkäfig (siehe

Entfernen des Lüfterkäfigs auf Seite 27

).

6.

Bauen Sie das Laufwerkskäfig-Blindmodul aus (

Entfernen eines Blindmoduls des

Komponentenlaufwerkskäfigs auf Seite 29 ).

90 Kapitel 4 Installation der Hardwareoptionen DEWW

7.

Bauen Sie den SFF-Laufwerkskäfig ein.

8.

Befestigen Sie die Rückseite des Laufwerkskäfigs mit den beiden T-15-Schrauben.

DEWW

9.

Verbinden Sie mittels Mini-SAS-Kabel einen Speichercontroller mit der Laufwerksbackplane:

Kabelführung, wenn der Speichercontroller in PCIe-Steckplatz 1 bis 4 installiert ist.

Optionaler SFF-Laufwerkskäfig mit acht Einschüben 91

Kabelführung, wenn der Speichercontroller in Steckplatz 6 bis 9 installiert ist.

92 Kapitel 4 Installation der Hardwareoptionen DEWW

10.

Schließen Sie das Netzkabel an die Laufwerks-Backplane an.

11.

Bauen Sie Laufwerke in den Laufwerkskäfig ein.

12.

Bestücken Sie alle nicht verwendeten Laufwerkseinschübe mit einem Laufwerksblindmodul.

13.

Installieren Sie den Lüfterkäfig.

14.

Installieren Sie das Luftleitblech (siehe Installieren des Luftleitblechs auf Seite 25 ).

15.

Bringen Sie die Zugangsabdeckung wieder an (siehe Installieren des Luftleitblechs auf Seite 25

).

16.

Wenn der Server in einer Tower-Konfiguration verwendet wird, stellen Sie ihn wieder aufrecht.

17.

Wenn der Server in einer Rack-Konfiguration verwendet wird, schieben Sie den Server in das Rack.

18.

Schließen Sie die Netzkabel an den Server an.

19.

Schließen Sie die Netzkabel an die Stromquelle an.

Schalten Sie den Server ein (siehe Einschalten des Servers auf Seite 20

).

Optionale LFF-Laufwerksbackplane mit acht Einschüben

Im Lieferzustand sind eine Laufwerksbackplane und Kabel für Daten und Strom für Box 3 im Server installiert. Installieren Sie eine zweite optionale Backplane in Box 2 und dann eine dritte optionale

Backplane in Box 1.

Für den Einbau eines weiteren LFF-Laufwerkskäfigs mit acht Einschüben wird ein optionaler

Speichercontroller benötigt. Wenden Sie sich zum Beziehen dieser Option an einen

HP Vertragshändler.

Weitere Informationen zur Laufwerks- und Boxnummerierung finden Sie unter „Gerätenummerierung“

(

Gerätenummerierung auf Seite 15 ).

So installieren Sie die Komponente:

DEWW Optionale LFF-Laufwerksbackplane mit acht Einschüben 93

1.

Fahren Sie den Server herunter (siehe

Herunterfahren des Servers auf Seite 20 ).

2.

Stromzufuhr vollständig unterbrechen: a.

Trennen Sie alle Netzkabel vom Stromnetz.

b.

Trennen Sie alle Netzkabel vom Server.

3.

Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:

Öffnen und entfernen Sie bei Tower-Modellen den Frontrahmen ( Entfernen des Tower-

Frontrahmens auf Seite 21

).

Entfernen Sie bei Rack-Modellen den Sicherheits-Frontrahmen, sofern vorhanden (siehe

Entfernen des Sicherheits-Frontrahmens auf Seite 20 ).

4.

Entfernen Sie die Zugangsabdeckung (siehe

Entfernen der Zugangsabdeckung auf Seite 21 ).

5.

Entfernen Sie den Lüfterkäfig (siehe

Entfernen des Lüfterkäfigs auf Seite 27

).

6.

Bauen Sie das Laufwerkskäfig-Blindmodul aus (

Entfernen eines Blindmoduls des

Komponentenlaufwerkskäfigs auf Seite 29 ).

7.

Bringen Sie die Hot-Plug-Laufwerksbackplane am Laufwerkskäfig an, und ziehen Sie dann die

Rändelschrauben fest.

94 Kapitel 4 Installation der Hardwareoptionen DEWW

8.

Schließen Sie das Mini-SAS-Kabel vom Speichercontroller an die Laufwerks-Backplane an.

9.

Schließen Sie das Stromkabel von Box 1 oder Box 2 an die neue Backplane an.

DEWW

10.

Bauen Sie Laufwerke in den Laufwerkskäfig ein.

11.

Bestücken Sie alle nicht verwendeten Laufwerkseinschübe mit einem Laufwerksblindmodul.

12.

Installieren Sie den Lüfterkäfig.

13.

Installieren Sie das Luftleitblech (siehe Installieren des Luftleitblechs auf Seite 25 ).

14.

Bringen Sie die Zugangsabdeckung wieder an (siehe Installieren des Luftleitblechs auf Seite 25

).

15.

Wenn der Server in einer Tower-Konfiguration verwendet wird, stellen Sie ihn wieder aufrecht.

16.

Wenn der Server in einer Rack-Konfiguration verwendet wird, schieben Sie den Server in das Rack.

Optionale LFF-Laufwerksbackplane mit acht Einschüben 95

17.

Schließen Sie die Netzkabel an den Server an.

18.

Schließen Sie die Netzkabel an die Stromquelle an.

Schalten Sie den Server ein (siehe

Einschalten des Servers auf Seite 20 ).

Optionales HP Trusted Platform Module

Weitere Informationen zu den Funktionen, Spezifikationen, Optionen, Konfigurationen und zur Kompatibilität des Produkts enthalten die QuickSpecs auf der HP Website

( http://www.hp.com/go/qs ).

Halten Sie sich an die folgenden Anweisungen, um ein TPM auf einem unterstützten Server zu installieren und zu aktivieren. Dieses Verfahren besteht aus drei Abschnitten:

1.

Installieren der Trusted Platform Module-Karte.

2.

Aufbewahren des Schlüssels/Kennwortes für die Wiederherstellung (siehe

Aufbewahren des

Schlüssels/Kennwortes für die Wiederherstellung auf Seite 97 ).

3.

Aktivieren des Trusted Platform Module (siehe Aktivieren des Trusted Platform Module auf Seite 98 ).

Das Aktivieren des TPM setzt einen Zugriff auf RBSU voraus. Weitere Informationen über RBSU finden Sie auf der HP Website ( http://www.hp.com/support/rbsu ).

Bei der TPM-Installation muss Laufwerksverschlüsselungstechnologie, wie z. B. die Microsoft

Windows BitLocker Laufwerksverschlüsselungsfunktion, eingesetzt werden. Weitere Informationen

über BitLocker finden Sie auf der Microsoft Website ( http://www.microsoft.com

).

ACHTUNG: Beachten Sie immer die Richtlinien in diesem Dokument. Bei Nichtbeachtung dieser

Richtlinien kann die Hardware beschädigt oder der Datenzugriff unterbrochen werden.

Halten Sie sich beim Installieren oder Auswechseln einer TPM-Karte an die folgenden Richtlinien:

Entfernen Sie das installierte TPM nicht. Ein installiertes TPM wird zu einem permanenten

Bestandteil der Systemplatine.

HP Servicepartner können beim Installieren oder Ersetzen von Hardware das TPM oder die

Verschlüsselungstechnologie nicht aktivieren. Aus Sicherheitsgründen kann nur der Kunde diese Funktionen aktivieren.

Wenn eine Systemplatine zum Auswechseln eingesandt wird, entfernen Sie nicht das TPM von der Systemplatine. Auf eine entsprechende Anforderung hin stellt der HP Servicepartner ein

TPM mit der Ersatzsystemplatine bereit.

Bei dem Versuch, ein installiertes TPM aus der Systemplatine zu entfernen, bricht die TPM-

Sicherheitsniete oder wird verformt. Administratoren sollten alle Systeme mit zerbrochenen oder verformten Nieten an installierten TMP-Karten als kompromittiert ansehen und entsprechende

Maßnahmen zur Sicherung der Integrität der Systemdaten ergreifen.

Bewahren Sie bei Einsatz von BitLocker immer den Schlüssel bzw. das Kennwort für die

Wiederherstellung auf. Wiederherstellungsschlüssel bzw. -kennwort sind zum Aufruf des

Wiederherstellungsmodus erforderlich, nachdem BitLocker eine mögliche Verletzung der

Systemintegrität erkannt hat.

HP ist nicht für blockierten Datenzugriff verantwortlich, der durch unsachgemäße TPM-

Verwendung verursacht wurde. Bedienungsanweisungen können Sie der Dokumentation zur

Verschlüsselungstechnologiefunktion entnehmen, die vom Betriebssystem bereitgestellt wird.

96 Kapitel 4 Installation der Hardwareoptionen DEWW

Montieren von Trusted Platform Module und Sicherheitsniet

ACHTUNG: Bei dem Versuch, ein installiertes TPM aus der Systemplatine zu entfernen, bricht die

TPM-Sicherheitsniete oder wird verformt. Administratoren sollten alle Systeme mit zerbrochenen oder verformten Nieten an installierten TMP-Karten als kompromittiert ansehen und entsprechende

Maßnahmen zur Sicherung der Integrität der Systemdaten ergreifen.

1.

Installieren Sie die TPM-Karte. Üben Sie Druck auf den Anschluss aus, um die Karte zu verankern (siehe

Komponenten der Systemplatine auf Seite 8

).

2.

Installieren Sie die TPM-Sicherheitsniete, und drücken Sie sie dabei fest in die Systemplatine.

Aufbewahren des Schlüssels/Kennwortes für die Wiederherstellung

Der Schlüssel bzw. das Kennwort für die Wiederherstellung wird während dem Setup von BitLocker generiert und kann nach der Aktivierung von BitLocker gespeichert und gedruckt werden. Bewahren

Sie bei Einsatz von BitLocker immer den Schlüssel bzw. das Kennwort für die Wiederherstellung auf.

DEWW Optionales HP Trusted Platform Module 97

Wiederherstellungsschlüssel bzw. -kennwort sind zum Aufruf des Wiederherstellungsmodus erforderlich, nachdem BitLocker eine mögliche Verletzung der Systemintegrität erkannt hat.

Um ein maximales Maß an Sicherheit zu gewährleisten, beachten Sie bei der Aufbewahrung des

Schlüssels/Kennwortes für die Wiederherstellung die folgenden Richtlinien:

Bewahren Sie den Schlüssel bzw. das Kennwort für die Wiederherstellung immer an mehreren

Stellen auf.

Bewahren Sie Kopien des Schlüssels/Kennwortes für die Wiederherstellung immer fern vom

Server auf.

Bewahren Sie den Schlüssel bzw. das Kennwort für die Wiederherstellung nicht auf dem verschlüsselten Laufwerk auf.

Aktivieren des Trusted Platform Module

1.

Wenn Sie während der Startsequenz dazu aufgefordert werden, rufen Sie RBSU durch Drücken der Taste F9 auf.

2.

Wählen Sie im Hauptmenü die Option Server Security (Serversicherheit).

3.

Wählen Sie im Menü „Server Security“ (Serversicherheit) die Option Trusted Platform Module.

4.

Wählen Sie im Menü „Trusted Platform Module“ die Option TPM Functionality (TPM-

Funktionalität).

5.

Wählen Sie Enable (Aktivieren), und drücken Sie die Eingabetaste, um die Einstellung für „TPM

Functionality“ (TPM-Funktionalität) zu ändern.

6.

Drücken Sie die Taste Esc, um das aktuelle Menü zu verlassen, oder drücken Sie die Taste

F10, um RBSU zu beenden.

7.

Starten Sie den Server neu.

8.

Aktivieren Sie das TPM im Betriebssystem. Betriebssystemspezifische Anweisungen können Sie der Dokumentation des Betriebssystems entnehmen.

ACHTUNG: Ist auf dem Server ein TPM installiert und aktiviert, wird der Zugriff auf Daten verwehrt, wenn Sie beim Aktualisieren des Systems oder der Options-Firmware, beim

Auswechseln der Systemplatine, beim Auswechseln eines Festplattenlaufwerks oder beim

Ändern der TPM-Einstellungen des Betriebssystems nicht korrekt vorgehen.

Weitere Informationen über Firmwareaktualisierungen und Hardwareverfahren finden Sie im

HP Trusted Platform Module Best Practices White Paper auf der HP Website ( http://www.hp.com/ support ).

Weitere Informationen zum Ändern der TPM-Verwendung in BitLocker™ finden Sie auf der

Microsoft Website ( http://technet.microsoft.com/en-us/library/cc732774.aspx

).

98 Kapitel 4 Installation der Hardwareoptionen DEWW

5 Verkabelung

Mediengerät-Datenverkabelung

SFF, Verkabelung

LFF, Verkabelung

Verkabelung des optischen Laufwerks

SFF, Verkabelung

DEWW Mediengerät-Datenverkabelung 99

LFF, Verkabelung

Mini-SAS-Verkabelung für HP Flexible Smart Array Controller

SFF-Konfiguration

100 Kapitel 5 Verkabelung DEWW

LFF-Konfiguration

Mini-SAS-Y-Verkabelung für HP Smart Array Controller

Führen Sie die beiden Y-Enden des Mini-SAS-Y-Kabels durch die Kabelmanagementclips, und schließen Sie sie dann an die Laufwerks-Backplane an.

Kabelführung, wenn der HP Smart Array Controller in PCIe-Steckplatz 1 bis

4 eingebaut wird:

SFF-Konfiguration

DEWW Mini-SAS-Y-Verkabelung für HP Smart Array Controller 101

LFF-Konfiguration

102 Kapitel 5 Verkabelung DEWW

Kabelführung, wenn der HP Smart Array Controller in PCIe-Steckplatz 6 bis

9 eingebaut wird:

SFF-Konfiguration

LFF-Konfiguration

DEWW Mini-SAS-Y-Verkabelung für HP Smart Array Controller 103

6 Software und Konfigurationsprogramme

Servermodus

Die in diesem Abschnitt beschriebenen Softwaremodule und Konfigurationsdienstprogramme können online, offline oder in beiden Modi verwendet werden.

Software oder Konfigurationsprogramm

HP iLO (siehe

HP iLO auf Seite 105

)

Active Health System (siehe

Active Health System auf Seite 105

)

HP RESTful API ( HP RESTful API-Unterstützung für HP iLO auf Seite 106

)

Integrated Management Log (siehe

Integrated Management

Log auf Seite 107 )

Intelligent Provisioning (siehe

Intelligent Provisioning auf Seite 108

)

HP Insight Diagnostics (siehe

HP Insight Diagnostics auf Seite 108

)

HP Insight Remote Support (

HP Insight Remote Support auf Seite 107

)

HP Insight Online (siehe HP Insight Online auf Seite 108 )

Erase Utility (siehe

Erase Utility auf Seite 109 )

Scripting Toolkit für Windows und Linux (

Scripting Toolkit für

Windows und Linux auf Seite 109 )

HP Service Pack for ProLiant (siehe HP Service Pack for

ProLiant auf Seite 110

)

HP Smart Update Manager (siehe

HP Smart Update

Manager auf Seite 110 )

HP UEFI System Utilities (

HP UEFI System Utilities auf Seite 110

)

HP Smart Storage Administrator (siehe HP Smart Storage

Administrator auf Seite 114

)

ROMPaq Utility (siehe

ROMPaq Utility auf Seite 114 )

Servermodus

Online und Offline

Online und Offline

Online und Offline

Online und Offline

Offline

Online und Offline

Online

Online

Offline

Online

Online und Offline

Online und Offline

Offline

Online und Offline

Offline

Product QuickSpecs (Produkt-ID)

Weitere Informationen zu den Funktionen, Spezifikationen, Optionen, Konfigurationen und zur Kompatibilität des Produkts enthalten die QuickSpecs auf der HP Website

( http://www.hp.com/go/qs ).

104 Kapitel 6 Software und Konfigurationsprogramme DEWW

HP iLO

Das iLO Subsystem ist eine Standardkomponente von HP ProLiant Servern, mit der das erstmalige

Einrichten des Servers, die Überwachung des Serverzustands, Stromversorgungs- und thermische

Optimierung sowie Remote-Serververwaltung erleichtert werden. Das iLO-Subsystem besteht aus einem intelligenten Mikroprozessor, abgesichertem Speicher und einer dedizierten

Netzwerkschnittstelle. Aufgrund dieses Aufbaus funktioniert iLO unabhängig vom Hostserver und dessen Betriebssystem.

iLO dient der Aktivierung und Verwaltung von Active Health System (siehe

Active Health System auf Seite 105

) und enthält das Agentless Management. Alle internen Schlüsselsysteme werden von iLO überwacht. Falls diese Funktion aktiviert ist, werden SNMP-Alarme unabhängig vom

Hostbetriebssystem direkt an iLO gesendet, sogar dann, wenn kein Hostbetriebssystem installiert ist.

Integrierte Remote-Support-Software ist auf HP ProLiant Gen8 Servern und höher iLO 4, ungeachtet der Betriebssystem-Software und ohne Installation von Betriebssystem-Agents auf dem Server, verfügbar.

Mit iLO ist Folgendes möglich:

Zugriff über eine hochleistungsfähige und sichere Integrated Remote Console auf den Server von einem beliebigen Ort in der Welt aus, sofern Sie Netzwerkzugriff auf den Server haben.

Verwenden der freigegebenen .NET Integrated Remote Console zur Kollaboration mit bis zu vier

Serveradministratoren.

Remote-Zuordnung hochleistungsfähiger Virtual Media-Geräte zum Server.

Sichere Remote-Steuerung des Stromversorgungszustands des verwalteten Servers.

Wahres Agentless Management mit SNMP-Warnmeldungen über HP iLO implementieren, ungeachtet des Zustands des Hostservers.

Herunterladen des Active Health System-Protokolls.

Registrieren bei Insight Remote Support.

Verwenden von iLO Federation zur Verwaltung mehrerer Server über ein System, auf dem die iLO Weboberfläche ausgeführt wird.

Verwendung von Virtual Power und Virtual Media über die GUI, CLI oder den iLO Scripting-

Toolkit, einschließlich der Automatisierung von Bereitstellung und Provisioning.

Steuern von iLO mit einem Remote-Verwaltungstool.

Weitere Informationen zu den iLO Funktionen finden Sie in der iLO Dokumentation auf der

HP Website ( http://www.hp.com/go/ilo/docs ).

Die HP iLO 4 Hardware und die Firmwarefunktionen (z. B. NAND-Größe und integrierte

Benutzerpartition) variieren je nach Servermodell. Eine vollständige Liste der unterstützten

Funktionen finden Sie in den HP iLO 4 QuickSpecs auf der HP Website ( http://h18000.www1.hp.com/ products/quickspecs/14276_div/14276_div.pdf

).

Active Health System

HP Active Health System bietet die folgenden Funktionen:

Kombinierte Diagnose-Tools/Scanner

Immer aktivierte, kontinuierliche Überwachung für mehr Stabilität und kürzere Ausfallzeiten

Umfassendes Konfigurationsprotokoll

DEWW HP iLO 105

Zustands- und Service-Warnmeldungen

Einfaches Exportieren und Hochladen auf Service und Support

Das HP Active Health System überwacht und sammelt Änderungen an der Serverhardware und der

Systemkonfiguration. Das Active Health System bietet Hilfe bei der Diagnose von Problemen und bei der Bereitstellung schneller Lösungen, wenn Serverfehler auftreten.

Das Active Health System sammelt folgende Arten von Daten:

Servermodell

Seriennummer

Prozessormodell und -geschwindigkeit

Speicherkapazität und -geschwindigkeit

Kapazität und Geschwindigkeit des Hauptspeichers

Firmware/BIOS

HP Active Health System erfasst keine Informationen über die Operationen, Finanzen, Kunden,

Mitarbeiter, Partner oder Rechenzentren von Active Health System-Benutzern wie IP-Adressen,

Hostnamen, Benutzernamen und Kennwörter. HP Active Health System analysiert oder ändert keine

Betriebssystemdaten von Fehlerprotokollaktivitäten Dritter wie z. B. Inhalte, die vom Betriebssystem erstellt oder übergeben wurden.

Die erfassten Daten werden entsprechend der HP Data Privacy Richtlinie verwaltet. Weitere

Informationen finden Sie auf der HP Website ( http://www.hp.com/go/privacy ).

Das Active Health System stellt zusammen mit der Systemüberwachung von Management ohne

Agent oder SNMP Pass-thru eine kontinuierliche Überwachung der Hardware- und

Konfigurationsänderungen, des Systemstatus und der Service-Warnmeldungen für verschiedene

Serverkomponenten bereit.

Der Agentless Management Service ist im SPP verfügbar, das von der HP Website

( http://www.hp.com/go/spp/download ) heruntergeladen werden kann. Das Active Health System-

Protokoll kann manuell aus iLO oder HP Intelligent Provisioning heruntergeladen und an

HP gesendet werden.

Weitere Informationen finden Sie in den folgenden Dokumenten:

HP iLO User Guide (HP iLO Benutzerhandbuch) auf der HP Website ( http://www.hp.com/go/ilo/ docs )

HP Intelligent Provisioning Benutzerhandbuch auf der HP Website ( http://www.hp.com/go/ intelligentprovisioning/docs )

HP RESTful API-Unterstützung für HP iLO

HP iLO 4 Firmwareversion 2.00 und höher enthält die HP RESTful API. Die HP RESTful API ist eine

Verwaltungsschnittstelle, die Serververwaltungstools für Konfiguration, Bestandsverwaltung und

Überwachung eines HP ProLiant Servers über iLO verwenden können. Ein REST-Client sendet

HTTPS-Vorgänge an den iLO Webserver, um JSON-formatierte Daten mittels GET und PATCH abzurufen und zu schreiben sowie unterstützte iLO und Servereinstellungen (z. B. UEFI-BIOS-

Einstellungen) zu konfigurieren.

HP iLO 4 unterstützt die HP RESTful API bei Servern ab HP ProLiant Gen8. Weitere Informationen zur HP RESTful API finden Sie auf der HP Website ( http://www.hp.com/support/restfulinterface/docs ).

106 Kapitel 6 Software und Konfigurationsprogramme DEWW

Integrated Management Log

Im Integrated Management Log (IML) werden Hunderte von Ereignissen aufgezeichnet und in

übersichtlicher Form gespeichert. Das IML versieht jedes Ereignis mit einem Zeitstempel mit

Minutengenauigkeit.

Die im IML aufgezeichneten Ereignisse können auf folgende Weise angezeigt werden:

Mit HP SIM

In HP UEFI System Utilities (

HP UEFI System Utilities auf Seite 110

)

In der integrierten UEFI-Shell ( Integrierte UEFI-Shell auf Seite 113

)

Mit betriebssystemspezifischen IML-Anzeigeprogrammen:

Für Windows: IML Viewer

Für Linux: IML Viewer Application

● in der iLO Weboberfläche

Innerhalb von HP Insight Diagnostics (siehe HP Insight Diagnostics auf Seite 108 )

HP Insight Remote Support

HP rät dringend dazu, Ihr Gerät für den Remote Support zu registrieren. Mit ihm wird eine verbesserte Erfüllung Ihrer HP Garantie-, HP Care-Pack-Service- oder einer anderen Support-

Vereinbarung mit HP ermöglicht. Um die maximale Verfügbarkeit des Systems zu gewährleisten, ergänzt HP Insight Remote Support Ihre kontinuierliche Überwachung durch eine intelligente

Ereignisdiagnose und automatische, sichere Übermittlung von Hardware-Ereignisbenachrichtigungen an HP. HP leitet dann eine schnelle und akkurate Lösung des Problems basierend auf dem Service-

Level des Produkts in die Wege. Für Service vor Ort können Benachrichtigungen an Ihren zugelassenen HP Partner gesendet werden, sofern dies konfiguriert und die Funktion in Ihrem Land verfügbar ist.

Weitere Informationen finden Sie unter

HP Insight Remote Support and Insight Online Setup Guide for ProLiant Servers and BladeSystem c-Class Enclosures (HP Insight Remote Support und Insight

Online-Einrichtungsleitfaden für ProLiant Server und BladeSystem c-Class Gehäuse) auf der

HP Website ( http://www.hp.com/go/insightremotesupport/docs ). HP Insight Remote Support wird im

Rahmen von HP Warranty, HP Care Pack Service oder eines HP Support-Vertrags bereitgestellt.

HP Insight Remote Support Central Connect

Wenn Sie die integrierten Remote Support Funktionen mit HP ProLiant Gen8 Servern und späteren

Servermodellen oder HP BladeSystem c-Class Gehäusen verwenden, können Sie einen Server oder ein Gehäuse für die Kommunikation mit HP Insight Online über ein zentrales HP Insight Remote

Support Hostinggerät in der lokalen Umgebung konfigurieren. Alle Konfigurations- und

Dienstereignisinformationen werden über das Hostinggerät geleitet. Diese Informationen können mit der lokalen HP Insight Remote Support Benutzeroberfläche oder der Browseransicht in HP Insight

Online angezeigt werden.

Weitere Informationen finden Sie in den

HP Insight Remote Support Release Notes (HP Insight

Remote Support Versionshinweise) auf der HP Website ( http://www.hp.com/go/insightremotesupport/ docs ).

HP Insight Online Direct Connect

Wenn Sie die integrierten Remote Support Funktionen mit HP ProLiant Gen8 Servern und späteren

Servermodellen oder HP BladeSystem c-Class Gehäusen verwenden, können Sie einen Server oder

DEWW HP iLO 107

ein Gehäuse für die direkte Kommunikation mit HP Insight Online registrieren, ohne ein zentrales

HP Insight Remote Support Hostinggerät in der lokalen Umgebung konfigurieren zu müssen.

HP Insight Online wird Ihre primäre Schnittstelle für Remote-Support-Informationen sein.

Weitere Informationen finden Sie in der Produktdokumentation auf der HP Website

( http://www.hp.com/go/insightremotesupport/docs ).

HP Insight Online

HP Insight Online ist ein neues Funktionsmerkmal des Portals HP Support Center. In Kombination mit

HP Insight Remote Support Central Connect oder HP Insight Online Direct Connect fasst diese

Funktion automatisch Systemzustand, Systemkennzeichen und Support-Informationen mit Vertrags- und Garantie-Informationen zusammen und schützt diese in einem einzelnen personalisierten

Dashboard, das jederzeit und überall aufgerufen werden kann. Das Dashboard beschleunigt durch die Zusammenstellung der IT- und Servicedaten die Kenntnisnahme dieser Informationen und die

Reaktionen darauf. Mit Ihrer ausdrücklichen Genehmigung kann ein autorisierter HP Channel Partner

Ihre IT-Umgebung mit HP Insight Online remote betrachten.

Weitere Informationen zur Verwendung von HP Insight Online finden Sie im

HP Insight Online

Benutzerhandbuch auf der HP Website ( http://www.hp.com/go/insightremotesupport/docs ).

Intelligent Provisioning

Intelligent Provisioning ist ein in HP ProLiant Server ab Gen8 integriertes Tool zur Bereitstellung einzelner Server, das die Einrichtung von HP ProLiant Servern vereinfacht sowie eine zuverlässige und konsistente Möglichkeit zur Bereitstellung von HP ProLiant Serverkonfigurationen bietet:

Intelligent Provisioning bietet Hilfe bei der Installation des Betriebssystems, indem das System auf die Installation „gebrauchsfertiger“ und HP spezifischer Versionen Betriebssysteme vorbereitet und optimierte HP ProLiant Server Supportsoftware automatisch integriert.

Intelligent Provisioning stellt wartungsbezogene Aufgaben über das Fenster „Perform

Maintenance“ (Durchführung von Wartungsarbeiten) bereit.

Intelligent Provisioning bietet Installationsunterstützung für Microsoft Windows, Red Hat und

SUSE Linux sowie VMware. Spezifische Informationen zu unterstützten Betriebssystemen enthalten die

HP Intelligent Provisioning Versionshinweise auf der HP Website

( http://www.hp.com/go/intelligentprovisioning/docs ).

Weitere Informationen zur Intelligent Provisioning Software finden Sie auf der HP Website

( http://www.hp.com/go/intelligentprovisioning ). Sie können die Wiederherstellungsmedien für

Intelligent Provisioning auf der Registerkarte „Ressourcen“ auf der HP Website

( http://www.hp.com/go/ilo ) herunterladen. Ein Gesamtpaket mit Aktualisierungen der Treiber und

Firmware finden Sie auf der Seite „HP Smart Update: Server Firmware and Driver Updates“ auf der

HP Website ( http://www.hp.com/go/SmartUpdate ).

HP Insight Diagnostics

HP Insight Diagnostics ist ein Tool zum proaktiven Servermanagement, das sowohl in Offline- als auch Online-Versionen verfügbar ist und Funktionen zur Diagnose und Fehlerbeseitigung umfasst, mit deren Hilfe IT-Administratoren Serverinstallationen prüfen, Probleme beseitigen und den Erfolg von Reparaturmaßnahmen überprüfen können.

HP Insight Diagnostics Offline Edition führt verschiedene erweiterte System- und Komponententests aus, während das Betriebssystem nicht ausgeführt wird. Um dieses Dienstprogramm zu nutzen,

müssen Sie den Server mit Intelligent Provisioning starten (siehe Intelligent Provisioning auf Seite 108 ).

108 Kapitel 6 Software und Konfigurationsprogramme DEWW

HP Insight Diagnostics Online Edition ist eine webbasierte Anwendung, die Informationen zur

Systemkonfiguration und andere relevante Daten für ein effektives Servermanagement aufzeichnet.

Dieses Dienstprogramm, das in Microsoft Windows und Linux Versionen angeboten wird, unterstützt einen ordnungsgemäßen Systembetrieb.

Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zum Download des Dienstprogramms finden Sie auf der

HP Website ( http://www.hp.com/servers/diags ). HP Insight Diagnostics Online Edition ist auch im

SPP ( HP Service Pack for ProLiant auf Seite 110 ) verfügbar.

HP Insight Diagnostics Datenerfassungsfunktionalität

HP Insight Diagnostics (siehe HP Insight Diagnostics auf Seite 108 ) enthält eine

Datenerfassungsfunktionalität, die wichtige Hardware- und Softwareinformationen auf ProLiant

Servern sammelt.

Diese Funktionalität unterstützt Betriebssysteme, die vom Server unterstützt werden. Informationen

über die vom Server unterstützten Betriebssysteme finden Sie auf der HP Website

( http://www.hp.com/go/supportos ).

Wenn zwischen den Datenerfassungsintervallen eine größere Änderung eingetreten ist, werden die vorher gültigen Informationen von der Datenerfassungsfunktion markiert und die vorhandenen

Datendateien überschrieben, so dass die Konfigurationsänderungen widergespiegelt werden.

Die Datenerfassungsfunktionalität wird bei jeder von Intelligent Provisioning unterstützten Installation von HP Insight Diagnostics installiert oder kann über HP SPP installiert werden (siehe

HP Service

Pack for ProLiant auf Seite 110 ).

Erase Utility

ACHTUNG: Führen Sie eine Sicherung durch, bevor Sie Erase Utility ausführen. Dieses

Dienstprogramm setzt das System auf die ursprünglichen Werkseinstellungen zurück, löscht aktuelle Daten zur Hardwarekonfiguration, einschließlich Array-Setup und Plattenpartitionierung sowie sämtliche angeschlossenen Festplatten vollständig. Beachten Sie vor Verwendung dieses

Dienstprogramms die Anleitungen im

HP Intelligent Provisioning Benutzerhandbuch.

Mit Erase Utility können Sie Laufwerke und Active Health System Protokolle löschen und UEFI

System Utilities Einstellungen zurücksetzen. Führen Sie das Erase Utility aus, wenn Sie das System aus folgenden Gründen löschen müssen:

Sie möchten ein neues Betriebssystem auf einem Server mit einem vorhandenen

Betriebssystem installieren.

Während der Durchführung der Schritte zum Abschluss der Installation eines vorinstallierten

Betriebssystems ist ein Fehler aufgetreten.

Um das Erase Utility aufzurufen, klicken Sie auf der Intelligent Provisioning-Startseite auf das Symbol

„Perform Maintenance“ (Wartung durchführen), und wählen Sie dann Erase (Löschen).

Weitere Informationen zu Erase Utility finden Sie im HP Intelligent Provisioning Benutzerhandbuch auf der HP Website ( http://www.hp.com/go/intelligentprovisioning/docs ).

Scripting Toolkit für Windows und Linux

Das Scripting Toolkit für Windows und Linux ist ein Produkt für die Serverbereitstellung, das die unbeaufsichtigte automatische Installation vieler Server ermöglicht. Das Scripting Toolkit ist speziell auf die ProLiant BL, ML, DL und SL Server zugeschnitten. Das Toolkit enthält zahlreiche modulare

Dienstprogramme und wichtige Dokumentationsunterlagen, in denen beschrieben wird, wie diese

Tools zur Erstellung eines automatischen Server Deployment-Prozesses eingesetzt werden.

DEWW Scripting Toolkit für Windows und Linux 109

Das Scripting Toolkit bietet eine flexible Methode zum Erstellen von Standard-

Serverkonfigurationsskripts. Mithilfe dieser Skripts können Sie viele der ansonsten manuellen Schritte im Serverkonfigurationsprozess automatisieren. Dieser automatisierte Serverkonfigurationsprozess bringt bei jeder Serverbereitstellung Zeitersparnisse und ermöglicht somit rasche Server

Deployments einer hohen Anzahl von Servern.

Weitere Informationen und die Möglichkeit zum Download des Scripting Toolkit finden Sie auf der

HP Website ( http://www.hp.com/go/ProLiant/STK ).

HP Service Pack for ProLiant

SPP ist eine umfassende Systemsoftwarelösung (Treiber und Firmware), die für Major-Server-

Releases als einzelnes Paket bereitgestellt wird. Diese Lösung verwendet HP SUM als

Bereitstellungstool und wurde auf allen unterstützten HP ProLiant-Servern getestet, einschließlich

HP ProLiant Gen8 Servern und höher.

SPP kann in einem Onlinemodus unter Windows oder Linux oder in einem Offlinemodus verwendet werden, in dem der Server mit einem in der ISO-Datei enthaltenen Betriebssystem gestartet wird, sodass der Server automatisch ohne Benutzereingriff oder in einem interaktiven Modus aktualisiert werden kann.

Weitere Informationen zu SPP finden Sie auf den folgenden Seiten der HP Website. Dort können Sie

SPP auch herunterladen:

Download-Seite für HP Service Pack for ProLiant ( http://www.hp.com/go/spp )

Seite „HP Smart Update: Server Firmware and Driver Updates“ ( http://www.hp.com/go/

SmartUpdate )

HP Smart Update Manager

HP SUM ist ein Produkt zum Installieren und Aktualisieren von Firmware, Treibern und

Systemsoftware auf HP ProLiant Servern. HP SUM bietet eine grafische Benutzeroberfläche (GUI) und eine skriptfähige Befehlszeilenbenutzeroberfläche zur Bereitstellung von Systemsoftware für einzelne oder mehrere (einer-an-viele) HP ProLiant Server und netzwerkbasierte Ziele, wie iLOs,

OAs und VC Ethernet- und Fibre Channel-Module.

Weitere Informationen über HP SUM finden Sie auf der HP Website ( http://www.hp.com/go/hpsum ).

Informationen zum Herunterladen von HP SUM finden Sie auf der HP Website

( http://www.hp.com/go/hpsum/download ).

Das

HP Smart Update Manager-Benutzerhandbuch ist in der HP SUM Information Library

( http://www.hp.com/go/hpsum/documentation ) verfügbar.

HP UEFI System Utilities

HP UEFI System Utilities ist in das System-ROM integriert. Mittels UEFI System Utilities können Sie eine große Zahl von Konfigurationsaktionen durchführen, darunter:

Konfigurieren von Systemkomponenten und installierten Optionen

Aktivieren und Deaktivieren von Systemfunktionen

Anzeigen von Systeminformationen

Auswählen des primären Boot-Controllers

Konfigurieren von Speicheroptionen

110 Kapitel 6 Software und Konfigurationsprogramme DEWW

Auswählen einer Sprache

Starten weiter Vor-Boot-Umgebungen wie Embedded UEFI Shell und Intelligent Provisioning

Weitere Informationen zu HP UEFI System Utilities finden Sie im

HP UEFI System Utilities User

Guide for HP ProLiant Gen9 Servers (HP UEFI System Utilities Benutzerhandbuch für HP ProLiant

Gen9 Server) auf der HP Website ( http://www.hp.com/go/ProLiantUEFI/docs ).

Scannen Sie den QR Code unten auf dem Bildschirm, um auf die für Mobilfunkgeräte geeignete

Onlinehilfe zu UEFI System Utilities und zur UEFI-Shell zuzugreifen. Drücken Sie F1, um Hilfe auf dem Bildschirm anzuzeigen.

Verwenden von HP UEFI System Utilities

Verwenden Sie zur Nutzung von System Utilities die folgenden Tasten:

Aktion Taste

Zugreifen auf System Utilities

Navigieren in Menüs

F9 während des Server-POST

Pfeil nach oben/unten

Auswählen von Elementen

Speichern der Einstellungen

Eingabe

F10

Zugreifen auf die Hilfe zur hervorgehobenen

Konfigurationsoption*

F1

* Scannen Sie den QR-Code auf dem Bildschirm, um auf die Onlinehilfe zu UEFI System Utilities und zur UEFI-Shell zuzugreifen.

Die Standard-Konfigurationseinstellungen werden auf dem Server zu folgenden Zeitpunkten

übernommen:

Beim ersten Systemstart

Nach dem Wiederherstellen der Standardeinstellungen

Standardkonfigurationseinstellungen reichen für typische Serveroperationen aus, Sie können die

Konfigurationseinstellungen aber nach Bedarf ändern. Das System fordert Sie bei jedem Einschalten des Systems auf, auf System Utilities zuzugreifen.

Flexible Startsteuerung

Mit dieser Funktion können Sie die folgenden Aufgaben durchführen:

Hinzufügen von Startoptionen

Durchsuchen Sie alle FAT16- und FAT32-Dateisysteme.

Wählen Sie eine X64 UEFI-Anwendung mit der Erweiterung .EFI aus, um sie als neue

UEFI-Startoption hinzuzufügen, z. B. ein Betriebssystem-Startladeprogramm oder eine andere UEFI-Anwendung.

Die neue Startoption wird an die Startreihenfolgeliste angehängt. Wenn Sie eine Datei auswählen, werden Sie aufgefordert, die Startoptionsbeschreibung einzugeben, die

DEWW HP UEFI System Utilities 111

anschließend im Menü „Boot“ (Start) angezeigt wird. Sie können außerdem optional Daten eingeben, die an die .EFI-Anwendung übergeben werden sollen.

Starten mit System Utilities

Gegen Ende des Startvorgangs wird der Bildschirm mit den Startoptionen angezeigt. Dieser

Bildschirm wird mehrere Sekunden angezeigt, bevor das System von einer Diskette, einer CD oder einer Festplatte zu booten versucht. In dieser Zeit können Sie auf System Utilities zugreifen, indem Sie die Taste F9 drücken.

Wählen Sie zwischen den unterstützten Modi aus: „Legacy BIOS Boot Mode“ (Alter BIOS-

Startmodus) oder „UEFI Boot Mode“ (UEFI-Startmodus).

HINWEIS: Wenn die Einstellungen für den Standard-Startmodus von den benutzerdefinierten

Einstellungen abweichen, startet das System die Betriebssysteminstallation nach

Wiederherstellung der Standardwerte möglicherweise nicht. Sie können dieses Problem vermeiden, indem Sie die Funktion „User Defined Defaults“ (Benutzerdefinierte Standardwerte) in UEFI System Utilities verwenden, um die werkseitigen Standardeinstellungen zu

überschreiben.

Weitere Informationen finden Sie im HP UEFI System Utilities User Guide for HP ProLiant Gen9

Servers (HP UEFI System Utilities Benutzerhandbuch für HP ProLiant Gen9 Server) auf der

HP Website ( http://www.hp.com/go/ProLiantUEFI/docs ).

Wiederherstellen und Anpassen von Konfigurationseinstellungen

Sie können alle Konfigurationseinstellungen auf die Werkseinstellungen zurücksetzen oder System-

Standardkonfigurationseinstellungen wiederherstellen, die anstelle der werkseitigen

Standardeinstellungen verwendet werden.

Sie können die Standardeinstellungen außerdem nach Bedarf konfigurieren und die Konfiguration dann als benutzerspezifische Standardkonfiguration speichern. Wenn das System die

Standardeinstellungen lädt, werden die benutzerspezifischen Standardeinstellungen anstelle der werkseitigen Standardeinstellungen verwendet.

„Secure Boot“-Konfiguration

„Secure Boot“ ist in der UEFI-Spezifikation enthalten, auf der die HP Implementierung von UEFI basiert. „Secure Boot“ ist vollständig im BIOS implementiert und benötigt keine spezielle Hardware.

Die Funktion stellt sicher, dass jede im Startvorgang gestartete Komponente digital signiert ist und die

Signatur anhand der integrierten vertrauenswürdigen Zertifikate im UEFI-BIOS validiert wird. „Secure

Boot“ validiert die Identität der Software folgender Komponenten im Startvorgang:

Von PCIe-Karten geladene UEFI-Treiber

Von Massenspeichergeräten geladene UEFI-Treiber

Vor dem Systemstart verfügbare UEFI-Shell-Anwendungen

UEFI-Startlader des Betriebssystems

Nach der Aktivierung können nur Firmwarekomponenten und Betriebssysteme mit

Startladeprogrammen, die über eine entsprechende digitale Signatur verfügen, während des

Startvorgangs ausgeführt werden. Nur Betriebssysteme, die „Secure Boot“ unterstützen und einen

EFI-Startlader besitzen, der mit einem der autorisierten Schlüssel signiert ist, können bei aktivierter

Funktion „Secure Boot“ starten. Weitere Informationen zu unterstützten Betriebssystemen finden Sie in HP UEFI System Utilities and Shell Release Notes (HP UEFI System Utilities und Shell-

Versionshinweise) auf der HP Website ( http://www.hp.com/go/ProLiantUEFI/docs ).

112 Kapitel 6 Software und Konfigurationsprogramme DEWW

Ein anwesender Benutzer kann die in das UEFI-BIOS eingebetteten Zertifikate anpassen, indem er eigene Zertifikate hinzufügt/entfernt.

Integrierte UEFI-Shell

Das System-BIOS aller HP ProLiant Gen9 Server enthält eine in das ROM integrierte UEFI-Shell. Die

UEFI-Shell-Umgebung stellt eine API, eine Befehlszeilen-Eingabeaufforderung und eine Reihe von

CLIs bereit, die Skripts unterstützen, die Handhabung von Dateien erlauben und

Systeminformationen ausgeben. Diese Merkmale erweitern den Funktionsumfang von UEFI System

Utilities.

Weitere Informationen finden Sie in den folgenden Dokumenten:

HP UEFI Shell User Guide for HP ProLiant Gen9 Servers (HP UEFI Shell Benutzerhandbuch für

HP ProLiant Gen9 Server) auf der HP Website ( http://www.hp.com/go/ProLiantUEFI/docs )

UEFI Shell Specification (UEFI-Shell-Spezifikation) auf der UEFI-Website ( http://www.uefi.org/ specifications )

Integrierte UEFI-Diagnose

Das System-BIOS aller HP ProLiant Gen9 Server enthält ein in das ROM integriertes UEFI-

Diagnosetool. Das integrierte UEFI-Diagnosetool kann umfassende Diagnosen für die

Serverhardware (einschließlich Prozessoren, Speicher, Laufwerke und andere Serverkomponenten) ausführen.

Weitere Informationen zum integrierten UEFI-Diagnosetool finden Sie im

HP UEFI System Utilities

User Guide for HP ProLiant Gen9 Servers (HP UEFI Shell Benutzerhandbuch für HP ProLiant Gen9

Server) auf der HP Website ( http://www.hp.com/go/ProLiantUEFI/docs ).

HP RESTful API-Unterstützung für UEFI

HP ProLiant Gen9 Server unterstützen ein UEFI-konformes System-BIOS mit UEFI System Utilities und integrierter UEFI-Shell als vor dem Systemstart verfügbare Umgebungen. HP ProLiant Gen9

Server unterstützen auch das Konfigurieren der UEFI-BIOS-Einstellungen mit der HP RESTful API, einer Verwaltungsschnittstelle, die Serververwaltungstools für Konfiguration, Bestandsverwaltung und

Überwachung eines HP ProLiant Servers über iLO verwenden können. Ein REST-Client verwendet

HTTPS-Vorgänge, um unterstützte Servereinstellungen (z. B. UEFI-BIOS-Einstellungen) zu konfigurieren.

Weitere Informationen zur HP RESTful API und zu HP RESTful Interface Tool finden Sie auf der HP

Website ( http://www.hp.com/support/restfulinterface/docs ).

Erneutes Eingeben der Seriennummer und Produkt-ID des Servers

Nach einem Austausch der Systemplatine müssen Sie die Seriennummer und die Produkt-ID des

Servers erneut eingeben.

1.

Drücken Sie beim Start des Servers die Taste F9, um auf UEFI System Utilities zuzugreifen.

2.

Wählen Sie System Configuration (Systemkonfiguration) > BIOS/Platform Configuration (RBSU)

(BIOS-/Plattformkonfiguration (RBSU)) > Advanced Options (Erweiterte Optionen) > Advanced

System ROM Options (Erweiterte System-ROM-Optionen) > Serial Number (Seriennummer), und drücken Sie dann die Eingabetaste.

3.

Geben Sie die Seriennummer ein, und drücken Sie die Eingabetaste. Die folgende Meldung wird angezeigt:

DEWW HP UEFI System Utilities 113

The serial number should only be modified by qualified service personnel. This value should always match the serial number located on the chassis.

4.

Bestätigen Sie die Warnmeldung mit der Eingabetaste.

5.

Geben Sie die Seriennummer ein, und drücken Sie die Eingabetaste.

6.

Wählen Sie Product ID (Produkt-ID). Die folgende Warnung wird angezeigt:

Warning: The Product ID should ONLY be modified by qualified service personnel. This value should always match the Product ID located on the chassis.

7.

Geben Sie die Produkt-ID ein, und drücken Sie die Eingabetaste.

8.

Bestätigen Sie das Schließen von System Utilities mit F10. Der Server wird automatisch neu gestartet.

Dienstprogramme und Funktionen

HP Smart Storage Administrator

HP SSA ist ein Konfigurations- und Verwaltungstool für HP Smart Array-Controller. Ab Servern der

Baureihe HP ProLiant Gen8 wird ACU durch HP SSA mit erweiterter GUI und zusätzlichen

Konfigurationsfunktionen ersetzt.

HP SSA bietet drei Schnittstellen: HP SSA GUI, HP SSA CLI und HP SSA Scripting. Zwar unterstützen alle Schnittstellen Konfigurationsarbeiten, einige der komplexeren Aufgaben sind jedoch nur in einer Schnittstelle verfügbar.

Einige HP SSA-Funktionen:

Unterstützt Online-Kapazitätserweiterung für Arrays, Kapazitätserweiterung logischer Laufwerke,

Zuordnung von Online-Ersatzlaufwerken und Änderung der RAID-Ebene und Stripe-Größe

Schlägt für ein unkonfiguriertes System die optimale Konfiguration vor

Bietet Diagnose- und SmartSSD Wear Gauge-Funktionen auf der Registerkarte „Diagnostics“

(Diagnose)

Stellt für unterstützte Controller Zugriff auf weitere Funktionen bereit.

Weitere Informationen über HP SSA finden Sie auf der HP Website ( http://www.hp.com/go/hpssa ).

ROMPaq Utility

Das ROMPaq Utility ermöglicht eine Aktualisierung der Systemfirmware (BIOS). Um die Firmware zu aktualisieren, stecken Sie einen ROMPaq USB-Schlüssel in einen verfügbaren USB-Anschluss, und starten Sie das System neu. Zusätzlich zu ROMPaq sind zum Aktualisieren der System-Firmware

Online-Flash-Komponenten für Windows- und Linux-Betriebssysteme verfügbar.

Das ROMPaq Utility überprüft das System und bietet gegebenenfalls eine Auswahl der vorhandenen

Firmwareversionen an.

Um weitere Informationen zu erhalten, klicken Sie auf der HP Website ( http://www.hp.com/go/hpsc ) auf Drivers, Software & Firmware (Treiber, Software und Firmware). Geben Sie dann Ihren

Produktnamen im Feld Find an HP product ein und klicken Sie auf Go.

114 Kapitel 6 Software und Konfigurationsprogramme DEWW

Automatic Server Recovery (Automatische Serverwiederherstellung)

ASR (Automatische Serverwiederherstellung) veranlasst bei einem schwerwiegenden

Betriebssystemfehler wie einem „blauen Bildschirm“, ABEND oder einer „Panic“-Meldung den

Neustart des Systems. Beim Laden des System-Managementtreibers, auch Health-Treiber genannt, wird ein Failsafe-Timer des Systems gestartet, der ASR Zeitgeber. Bei ordnungsgemäßem Betrieb des Betriebssystems wird der Zeitgeber regelmäßig zurückgesetzt. Bei Ausfall des Betriebssystems jedoch läuft der Zeitgeber ab und löst einen Neustart des Servers aus.

ASR erhöht die Verfügbarkeit des Servers, indem der Server innerhalb einer festgelegten Zeit nach einem Stillstand des Betriebssystems neu gestartet wird. ASR kann auf der System Management

Homepage oder mit UEFI System Utilities deaktiviert werden.

Unterstützung für USB

HP bietet Unterstützung sowohl für Standard- als auch betriebssystemunabhängiges USB 2.0. Die

Standardunterstützung erfolgt durch das Betriebssystem über die jeweiligen USB-Gerätetreiber.

HP bietet jedoch auch Unterstützung für USB-Geräte vor dem Laden des Betriebssystems; diese betriebssystemunabhängige USB-Unterstützung ist im System-ROM standardmäßig aktiviert.

Mit der betriebssystemunabhängigen USB-Unterstützung steht USB-Funktionalität auch in

Umgebungen zur Verfügung, die normalerweise keine USB-Unterstützung bieten. Insbesondere ermöglicht HP die betriebssystemunabhängige USB-Funktionalität für Folgendes:

POST (Systemstart)

UEFI System Utilities

Vor dem Systemstart verfügbare UEFI-Shell

DOS

Betriebsumgebungen, die USB ursprünglich nicht unterstützen

Externe USB-Funktionalität

HP bietet externe USB-Unterstützung, um den lokalen Anschluss von USB-Geräten für Verwaltung,

Konfiguration und Diagnoseverfahren des Servers zu ermöglichen.

Als zusätzliche Sicherheitsmaßnahme kann externe USB-Funktionalität in den USB-Optionen von

UEFI System Utilities deaktiviert werden.

Unterstützung für USB

HP bietet Unterstützung für USB 2.0, USB 3.0 und ältere USB-Implementierungen. Die

Standardunterstützung erfolgt durch das Betriebssystem über die jeweiligen USB-Gerätetreiber.

HP unterstützt USB 2.0-Geräte vor dem Laden des Betriebssystems über die betriebssystemunabhängige USB-Unterstützung, die standardmäßig im System-ROM aktiviert ist.

USB 3.0-Ports können erst nach dem Laden des Betriebssystems genutzt werden. Das native

Betriebssystem unterstützt USB 3.0 über geeignete xHCI-Treiber.

Mit der betriebssystemunabhängigen USB-Unterstützung steht USB-Funktionalität auch in

Umgebungen zur Verfügung, die normalerweise keine USB-Unterstützung bieten. Insbesondere ermöglicht HP die betriebssystemunabhängige USB-Funktionalität für Folgendes:

POST (Systemstart)

UEFI System Utilities

DEWW Dienstprogramme und Funktionen 115

Vor dem Systemstart verfügbare UEFI-Shell

DOS

Betriebsumgebungen, die USB ursprünglich nicht unterstützen

Externe USB-Funktionalität

HP bietet externe USB-Unterstützung, um den lokalen Anschluss von USB-Geräten für Verwaltung,

Konfiguration und Diagnoseverfahren des Servers zu ermöglichen.

Als zusätzliche Sicherheitsmaßnahme kann externe USB-Funktionalität in den USB-Optionen von

UEFI System Utilities deaktiviert werden.

Unterstützung für redundantes ROM

Durch die Unterstützung eines redundanten ROM ermöglicht der Server sichere Upgrades bzw. eine sichere Konfiguration des ROM. Der Server verfügt über ein einzelnes ROM, das sich wie zwei separate ROM-Images verhält. In der Standardeinstellung enthält eine Seite des ROM die aktuelle

ROM-Programmversion und die andere Seite eine Backup-Version.

HINWEIS: Bei Lieferung des Servers ist auf beiden Seiten des ROM dieselbe Version programmiert.

Sicherheitsvorteile

Wenn Sie das System-ROM aktualisieren, überschreibt ROMPaq das Backup-ROM und sichert das aktuelle ROM als Backup-Version, so dass Sie problemlos zur anderen ROM-Version umschalten können, wenn das neue ROM aus irgendeinem Grund fehlerhaft sein sollte. Durch diese Funktion ist die vorhandene Version des ROM sogar dann geschützt, wenn während der ROM-Aktualisierung ein

Stromausfall eintritt.

System auf dem neuesten Stand halten

Treiber

HINWEIS: Führen Sie stets eine Sicherung durch, bevor Sie mit der Installation oder Aktualisierung von Gerätetreibern beginnen.

Der Server verfügt über neue Hardware, für die möglicherweise nicht auf allen Betriebssystem-

Installations-CDs Treiber zur Verfügung stehen.

Wenn Sie ein von Intelligent Provisioning unterstütztes Betriebssystem installieren, verwenden Sie

Intelligent Provisioning (

Intelligent Provisioning auf Seite 108

) und seine Funktion „Configure and

Install“ (Konfigurieren und installieren) zur Installation des Betriebssystems und der neuesten unterstützten Treiber.

Wenn Sie ein Betriebssystem ohne Intelligent Provisioning installieren, sind Treiber für einige der neuen Hardwarekomponenten erforderlich. Diese und weitere Optionstreiber, ROM-Images und

Mehrwertsoftware kann im Rahmen eines SPP heruntergeladen werden.

Wenn Sie Treiber aus dem SPP installieren, stellen Sie sicher, dass Sie die von Ihrem Server unterstützte aktuelle SPP-Version verwenden. Um zu überprüfen, ob der Server die aktuelle unterstützte Version verwendet, greifen Sie auf die HP Website ( http://www.hp.com/go/spp/download ) zu. Dort sind auch weitere Informationen zum SPP verfügbar.

Um die Treiber eines bestimmten Servers ausfindig zu machen, rufen Sie die HP Website

( http://www.hp.com/go/hpsc ) auf, und klicken Sie auf Drivers, Software & Firmware (Treiber, Software

116 Kapitel 6 Software und Konfigurationsprogramme DEWW

und Firmware). Geben Sie dann Ihren Produktnamen im Feld Find an HP product ein und klicken Sie auf Go.

Software und Firmware

Software und Firmware sollten aktualisiert werden, bevor der Server erstmals genutzt wird (sofern nicht für installierte Software oder Komponenten eine ältere Version benötigt wird).

Verwenden Sie für Systemsoftware- und Firmwareaktualisierungen eine der folgenden Quellen:

Laden Sie SPP (

HP Service Pack for ProLiant auf Seite 110 ) auf der Download-Seite von

HP Service Pack for ProLiant ( http://www.hp.com/go/spp ) herunter.

Laden Sie einzelne Treiber, Firmware- oder Systemsoftwarekomponenten auf der Server-

Produktseite im HP Support Center ( http://www.hp.com/go/hpsc ) herunter.

Versionskontrolle

VCRM und VCA sind webfähige Insight Management Agents Tools, mit denen HP SIM

Softwareaktualisierungsaufgaben für das gesamte Unternehmen plant.

VCRM verwaltet das Repository für SPP. Administratoren können den SPP-Inhalt anzeigen oder

VCRM konfigurieren, damit das Repository automatisch über Internet-Downloads mit der neuesten Software und Firmware von HP aktualisiert wird.

VCA vergleicht installierte Softwareversionen auf dem Knoten mit Updates, die im von VCRM verwalteten Repository verfügbar sind. Administratoren können VCA so konfigurieren, dass es auf ein von VCRM verwaltetes Repository verweist.

Weitere Informationen über Werkzeuge zur Versionskontrolle finden Sie im

HP Systems Insight

Manager Benutzerhandbuch, im HP Version Control Agent Benutzerhandbuch und im HP Version

Control Repository Benutzerhandbuch auf der HP Website ( http://www.hp.com/go/hpsim ).

HP Betriebssystem- und Virtualisierungssoftware-Unterstützung für ProLiant

Server

Weitere Informationen über bestimmte Versionen unterstützter Betriebssysteme finden Sie auf der

HP Website ( http://www.hp.com/go/ossupport ).

HP Technology Service Portfolio

Wenden Sie sich an HP, wenn Sie Unterstützung auf dem Weg zur IT der neuen Generation benötigen. HP Technology Services verschaffen Ihnen Ruhe und Sicherheit und reduzieren Risiken, damit Sie eine IT-Infrastruktur mit der benötigten Agilität und Stabilität aufbauen können.

Nutzen Sie unsere Beratungsexpertise in den Bereichen private oder Hybrid-Cloud-IT, Big Data und

Mobilitätsanforderungen, Verbesserung der Rechenzentrumsinfrastruktur und bessere Auslastung der modernen Server-, Speicher- und Netzwerktechnologie. Weitere Informationen finden Sie auf der

HP Website ( http://www.hp.com/services/consulting ).

Unsere Supportportfolio deckt Services für HP Server, Speicher und Netzwerkhardware und software sowie führende Betriebssysteme ab. Lassen Sie uns proaktiv mit Ihnen zusammenarbeiten, damit Probleme gar nicht erst entstehen. Unsere flexiblen Optionen in Bezug auf Zeitfenster und

Reaktionszeiten für Hardware und Software sorgen für schnellere Problembeseitigung, reduzieren unvorhergesehene Ausfälle und verschaffen Ihren Mitarbeitern Zeit für wichtigere Aufgaben. Weitere

Informationen finden Sie auf der HP Website ( http://www.hp.com/services/support ).

DEWW System auf dem neuesten Stand halten 117

Nutzen Sie unser Wissen, unsere Expertise und unsere Innovationskraft sowie die

Weltklasseservices, um bessere Ergebnisse zu erzielen. Nutzen Sie Technologie auf neue Weise, um Ihren Betrieb zu optimieren und sich für künftige Erfolge in die richtige Ausgangsposition zu bringen.

Änderungskontrolle und proaktive Benachrichtigung

HP bietet seinen Kunden an, sie 30 bis 60 Tage vor geplanten Hardware- und Softwareänderungen an kommerziellen HP Produkten zu benachrichtigen.

Weitere Informationen finden sie auf der HP Website ( http://www.hp.com/go/pcn ).

118 Kapitel 6 Software und Konfigurationsprogramme DEWW

7 Fehlerbeseitigung

Ressourcen für die Fehlerbeseitigung

Das

HP ProLiant Gen9 Fehlerbeseitigungs-Handbuch, Band I: Fehlerbehebung enthält Verfahren zum Lösen geläufiger Probleme und eingehende Vorgehensweisen zur Fehleraufdeckung und -

Identifizierung, Problemlösung und Softwarewartung auf ProLiant-Servern und Server Blades.

Wählen Sie zur Ansicht des Handbuchs eine Sprache aus:

Englisch ( http://www.hp.com/support/Gen9_TSG_en )

Französisch ( http://www.hp.com/support/Gen9_TSG_fr )

Spanisch ( http://www.hp.com/support/Gen9_TSG_es )

Deutsch ( http://www.hp.com/support/Gen9_TSG_de )

Japanisch ( http://www.hp.com/support/Gen9_TSG_ja )

Vereinfachtes Chinesisch ( http://www.hp.com/support/Gen9_TSG_zh_cn )

Das

HP ProLiant Gen9 Fehlerbeseitigungs-Handbuch, Band II: Fehlermeldungen enthält eine Liste der Fehlermeldungen sowie Informationen zu deren Interpretation und Beseitigung für ProLiant

Server und Server Blades. Wählen Sie zur Ansicht des Handbuchs eine Sprache aus:

Englisch ( http://www.hp.com/support/Gen9_EMG_en )

Französisch ( http://www.hp.com/support/Gen9_EMG_fr )

Spanisch ( http://www.hp.com/support/Gen9_EMG_es )

Deutsch ( http://www.hp.com/support/Gen9_EMG_de )

Japanisch ( http://www.hp.com/support/Gen9_EMG_ja )

Vereinfachtes Chinesisch ( http://www.hp.com/support/Gen9_EMG_zh_cn )

DEWW Ressourcen für die Fehlerbeseitigung 119

8 Austauschen der Batterie

Wenn Datum und Zeit vom Server nicht mehr automatisch richtig angezeigt werden, müssen Sie möglicherweise die Batterie für die Echtzeituhr austauschen. Unter normalen Bedingungen hat diese

Batterie eine Lebensdauer von 5 bis 10 Jahren.

VORSICHT!

Der Computer ist mit einer internen Lithium-Mangandioxid-, Vanadium-Pentoxid- oder alkalischen Batterie bzw. einem Akku-Pack dieses Typs ausgestattet. Falls die Batterie bzw. der

Akku-Pack nicht sachgemäß behandelt wird, besteht das Risiko eines Brandes und

Verletzungsgefahr. Beachten Sie die folgenden Hinweise zur Vermeidung von Verletzungen:

Versuchen Sie nicht, die Batterie aufzuladen.

Setzen Sie die Batterie bzw. den Akku nicht Temperaturen über 60 °C aus.

Nehmen Sie die Batterie bzw. den Akku nicht auseinander, vermeiden Sie mechanische

Beschädigungen jeglicher Art, schließen Sie die Kontakte nicht kurz, und setzen Sie die Batterie bzw. den Akku nicht Feuer oder Feuchtigkeitseinwirkung aus.

Verwenden Sie nur das für dieses Produkt vorgesehene Ersatzteil.

So entfernen Sie die Komponente:

1.

Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:

Öffnen und entfernen Sie bei Tower-Modellen den Frontrahmen (siehe Entfernen des

Tower-Frontrahmens auf Seite 21 ).

Entfernen Sie bei Rack-Modellen den Sicherheits-Frontrahmen, sofern vorhanden (siehe

Entfernen des Sicherheits-Frontrahmens auf Seite 20 ).

2.

Fahren Sie den Server herunter (siehe

Herunterfahren des Servers auf Seite 20 ).

3.

Stromzufuhr vollständig unterbrechen: a.

Trennen Sie alle Netzkabel vom Stromnetz.

b.

Trennen Sie alle Netzkabel vom Server.

4.

Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:

Stellen Sie den Server auf eine gerade, ebene Fläche mit der Zugangsabdeckung nach oben, wenn es sich um ein Tower-Modell handelt.

Ziehen Sie den Server aus dem Rack, wenn es sich um ein Rack-Modell handelt.

5.

Entfernen Sie die Zugangsabdeckung (siehe

Entfernen der Zugangsabdeckung auf Seite 21 ).

6.

Entfernen Sie das Luftleitblech (siehe Entfernen des Luftleitblechs auf Seite 24 ).

7.

Entfernen Sie den Lüfterkäfig (siehe

Entfernen des Lüfterkäfigs auf Seite 27

).

120 Kapitel 8 Austauschen der Batterie DEWW

DEWW

8.

Nehmen Sie die Batterie heraus.

HINWEIS: Beim Auswechseln der Systemplatinenbatterie wird das System-ROM auf seine

Standardkonfiguration zurückgesetzt. Konfigurieren Sie das System nach dem Austausch der

Batterie in RBSU neu.

Weitere Informationen zum Austausch der Echtzeituhr-Batterie und zur Entsorgung erhalten Sie bei

Ihrem HP Partner oder Servicepartner.

121

9 Zulassungshinweise

Sicherheit und Einhaltung behördlicher Bestimmungen

Informationen zur Sicherheit, zum Umweltschutz und zur Einhaltung behördlicher Bestimmungen finden Sie unter

Safety and Compliance Information for Server, Storage, Power, Networking, and

Rack Products (Informationen zur Sicherheit und zur Einhaltung behördlicher Bestimmungen für

Server, Speichersysteme, Stromversorgungen, Netzwerke und Racks) auf der HP Website

( http://www.hp.com/support/Safety-Compliance-EnterpriseProducts ).

Kennzeichnung für Belarus, Kasachstan, Russland

Hersteller

Hewlett-Packard Company, Anschrift: 3000 Hanover Street, Palo Alto, California 94304, USA

Kontaktdaten des Vertreters vor Ort (Russisch)

HP Russland

HP Weißrussland

HP Kasachstan

Kontaktdaten des Vertreters vor Ort (Kasachisch)

Herstellungsdatum

Das Herstellungsdatum wird durch eine Seriennummer dargestellt (HP Seriennummernformat für dieses Produkt):

CCSYWWZZZZ

122 Kapitel 9 Zulassungshinweise DEWW

Folgende Datumsformate sind gültig:

YWW, wobei Y die Jahreszahl in der jeweiligen Dekade beginnend mit dem Jahr 2000 angibt.

Beispiel: 238: 2 für 2002 und 38 für die Woche ab dem 9. September. So wird 2010 als 0, 2011 als 1, 2012 als 2, 2013 als 3 usw. angegeben.

YYWW, wobei YY das Jahr beginnend mit dem Jahr 2000 angibt. Beispiel: 0238: 02 für 2002 und

38 für die Woche ab dem 9. September.

Inhaltsdeklaration der RoHS-Materialien für die Türkei

Inhaltsdeklaration der RoHS-Materialien für die Ukraine

Garantieinformationen

HP ProLiant und X86 Server und Optionen ( http://www.hp.com/support/ProLiantServers-Warranties )

HP Enterprise Server ( http://www.hp.com/support/EnterpriseServers-Warranties )

HP Speicherprodukte ( http://www.hp.com/support/Storage-Warranties )

HP Netzwerkprodukte ( http://www.hp.com/support/Networking-Warranties )

DEWW Inhaltsdeklaration der RoHS-Materialien für die Türkei 123

10 Elektrostatische Entladung

Schutz vor elektrostatischer Entladung

Befolgen Sie die Vorsichtsmaßnahmen bei der Einrichtung des Systems und beim Umgang mit

Systemkomponenten, um Schäden am System zu vermeiden. Die Entladung statischer Elektrizität

über einen Finger oder einen anderen Leiter kann die Systemplatine oder andere Bauteile beschädigen, die gegenüber elektrostatischer Entladung empfindlich sind. Diese Art von Schäden kann die Lebensdauer des Geräts herabsetzen.

So vermeiden Sie elektrostatische Schäden:

Vermeiden Sie den direkten Handkontakt, indem Sie Produkte in elektrostatisch sicheren

Behältern transportieren und lagern.

Lassen Sie elektrostatisch empfindliche Teile in ihrem Behälter, bis sie sich an einem gut geerdeten Arbeitsplatz befinden.

Arbeiten Sie auf einer geerdeten Oberfläche, wenn Sie die Teile aus den Schutzbehältern entnehmen.

Vermeiden Sie die Berührung von Steckkontakten, Leitern und Schaltungen.

Sorgen Sie stets dafür, ordnungsgemäß geerdet zu sein, wenn Sie statisch empfindliche

Komponenten oder Bauteile berühren.

Erdungsmethoden zum Schutz vor elektrostatischer

Entladung

Für die Erdung sind mehrere Methoden verfügbar. Verwenden Sie beim Umgang mit oder Installieren von Teilen, die gegenüber elektrostatischer Entladung empfindlich sind, eine oder mehrere der folgenden Methoden:

Verwenden Sie ein Antistatikarmband, das über ein Erdungskabel an eine geerdete Workstation bzw. ein geerdetes Computergehäuse angeschlossen ist. Antistatik-Armbänder sind flexible

Bänder mit einem Mindestwiderstand von 1 Megaohm (±10 Prozent) im Erdungskabel. Damit eine ordnungsgemäße Erdung stattfindet, muss die leitende Oberfläche des Armbandes auf der

Haut getragen werden.

Tragen Sie entsprechende Bänder um die Ferse, den Zeh oder an den Schuhen, wenn Sie im

Stehen arbeiten. Tragen Sie die Bänder an beiden Füßen, wenn Sie auf leitfähigem Boden oder auf antistatischen Fußmatten stehen.

Verwenden Sie leitfähige Wartungswerkzeuge.

Verwenden Sie ein tragbares Kundendienst-Kit mit einer zusammenfaltbaren, statische

Elektrizität ableitenden Arbeitsmatte.

Besitzen Sie keine geeigneten Hilfsmittel, um eine ordnungsgemäße Erdung sicherzustellen, setzen

Sie sich mit einem Vertriebspartner in Verbindung.

Weitere Informationen zu statischer Elektrizität oder Unterstützung bei der Installation des Produkts erhalten Sie bei einem HP Partner.

124 Kapitel 10 Elektrostatische Entladung DEWW

11 Technische Daten

Umgebungsanforderungen

Angaben Wert

Temperaturbereich*

Bei Betrieb

Bei Lagerung

Relative Luftfeuchtigkeit (kondensationsfrei)

10 °C bis 35 °C

-30 °C bis 60 °C

Bei Betrieb Mindestens der höhere Wert (feuchter): Taupunkttemperatur

–12 °C oder 8 % relative Luftfeuchte

Maximale Taupunkttemperatur 24 °C oder 90 % relative

Luftfeuchte

Bei Lagerung 5 % bis 95 %

38,7 °C, maximale Nassthermometer-Temperatur

* Alle angegebenen Temperaturen gelten für Meereshöhe. Bis zu einer Höhe von 3.048 m verringert sich die maximale

Temperatur um 1,0 °C pro 304,8 m. Direkte Sonneneinstrahlung ist nicht zugelassen. Die maximale Änderungsrate beträgt

20 °C/h. Obergrenze und Änderungsrate können durch Typ und Anzahl installierter Optionen beschränkt werden.

Für bestimmte zugelassene Hardwarekonfigurationen gilt ein erweiterter unterstützter Systemeinlass-

Temperaturbereich:

5 °C bis 10 °C und 35 °C bis 40 °C auf Meereshöhe mit einer höhenabhängigen Korrektur von

1,0 °C pro 175 m über 900 m bis maximal 3048 m.

40 °C bis 45 °C auf Meereshöhe mit einer höhenabhängigen Korrektur von 1,0 °C pro 125 m

über 900 m bis maximal 3048 m.

Die zulässigen Hardwarekonfigurationen für dieses System werden auf der HP Website

( http://www.hp.com/go/proliant/ASHRAE ) aufgelistet.

Technische Daten

Angaben

Maße

Rack-Modell

Höhe

Tiefe

Breite

Tower-Modell

Höhe

Wert

21,8 cm (8,58 Zoll)

74,6 cm (29,37 Zoll)

44,5 cm (17,51 Zoll)

46,4 cm (18,27 Zoll)

DEWW Umgebungsanforderungen 125

Angaben

Tiefe

Breite

Gewicht

Rack-Modell

Maximum

Minimum

Tower-Modell

Maximum

Minimum

Wert

76,9 cm (30,28 Zoll)

21,9 cm (8,62 Zoll)

51 kg (112,4 lb)

26 kg (57,3 lb)

55 kg (121,30 lb)

30 kg (66,14 lb)

Technische Daten zum Netzteil

Je nach den installierten Optionen ist der Server mit einem der folgenden Netzteile konfiguriert:

HP 500W Flex Slot Platinum Hot-Plug-Netzteil

HP 800W Flex Slot Platinum Hot-Plug-Netzteil

Detaillierte Netzteil-Spezifikationen finden Sie in den QuickSpecs auf der HP Website

( http://h18000.www1.hp.com/products/quickspecs/14209_div/14209_div.html

).

HP 500W Flex Slot Platinum Hot-Plug-Netzteil

Angaben

Anforderungen an die Eingangsspannung

Nenneingangsspannung

Nenneingangsfrequenz

Nenneingangsstrom

Maximale Nennspannung

BTUs pro Stunde

Ausgangsparameter des Netzteils

Dauernennleistung

Maximale Spitzenleistung

Wert

100 bis 240 VAC

240 VDC nur für China

50 Hz bis 60 Hz

5,8 A bei 100 VAC

2,8 A bei 240 VAC

2,4 A bei 240 VDC

580 W bei 100 VAC

560 W bei 200 VAC

1979 bei 100 VAC

1911 bei 200 VAC

500 W bei 100 VAC bis 120 VAC Eingangsspannung

500 W bei 200 VAC bis 240 VAC Eingangsspannung

500 W bei 100 VAC bis 120 VAC Eingangsspannung

126 Kapitel 11 Technische Daten DEWW

Angaben Wert

500 W bei 200 VAC bis 240 VAC Eingangsspannung

HP 800W Flex Slot Platinum Hot-Plug-Netzteil

Angaben

Anforderungen an die Eingangsspannung

Nenneingangsspannung

Nenneingangsfrequenz

Nenneingangsstrom

Maximale Nennspannung

BTUs pro Stunde

Ausgangsparameter des Netzteils

Dauernennleistung

Maximale Spitzenleistung

Wert

100 bis 240 VAC

240 VDC nur für China

50 Hz bis 60 Hz

9,4 A bei 100 VAC

4,5 A bei 240 VAC

3,8 A bei 240 VDC

940 W bei 100 VAC

900 W bei 200 VAC

3207 bei 100 VAC

3071 bei 200 VAC

800 W bei 100 VAC bis 120 VAC Eingangsspannung

800 W bei 200 VAC bis 240 VAC Eingangsspannung

800 W bei 100 VAC bis 120 VAC Eingangsspannung

800 W bei 200 VAC bis 240 VAC Eingangsspannung

DEWW Technische Daten zum Netzteil 127

12 Support und andere Ressourcen

Vor Kontaktieren von HP

Bitte halten Sie die nachfolgend aufgeführten Informationen bereit, wenn Sie bei HP anrufen:

Active Health System-Protokoll (HP ProLiant Gen8 oder höher)

Laden Sie ein Active Health System-Protokoll herunter, das die sieben (7) Tage vor Auftreten der Störung umfasst, und halten Sie es bereit. Weitere Informationen enthält das

HP iLO 4

Benutzerhandbuch oder das HP Intelligent Provisioning Benutzerhandbuch auf der HP Website

( http://www.hp.com/go/ilo/docs ).

Onboard Administrator-Bericht SHOW ALL (nur für HP BladeSystem-Produkte)

Weitere Informationen zum Anfordern des Onboard Administrator SHOW ALL-Berichts finden

Sie auf der HP Website ( http://www.hp.com/go/OAlog ).

Registrierungsnummer beim Technischen Support (sofern zutreffend)

Seriennummer des Produkts

Modellname und -nummer des Produkts

Produkt-Identifizierungsnummer

Eventuell vorliegende Fehlermeldungen

Zusätzlich installierte Platinen oder Hardware

Software und Hardware von Fremdherstellern

Betriebssystem und Revisionsstufe

HP Kontaktinformationen

Kontaktinformationen für die USA und weltweite Kontaktinformationen finden Sie auf der Website

„Contact HP“ (Kontaktaufnahme mit HP) ( http://www.hp.com/go/assistance ).

In den USA:

HP ist telefonisch unter 1-800-334-5144 erreichbar. Um eine ständige Qualitätsverbesserung zu erreichen, können Anrufe ggf. aufgezeichnet oder überwacht werden.

Wenn Sie einen Care Pack (Service-Upgrade) erworben haben, rufen Sie bitte die Website für

„Support & Drivers“ (Support und Treiber) auf ( http://www8.hp.com/us/en/support-drivers.html

).

Wenn sich das Problem nicht über die Website lösen lässt, rufen Sie bitte die Nummer

1-800-633-3600 an. Weitere Informationen zu Care Packs finden Sie auf der HP Website

( http://pro-aq-sama.houston.hp.com/services/cache/10950-0-0-225-121.html

).

Customer Self Repair (Reparatur durch den Kunden)

HP Produkte enthalten viele CSR-Teile (Customer Self Repair), um Reparaturzeiten zu minimieren und höhere Flexibilität beim Austausch defekter Bauteile zu ermöglichen. Wenn HP (oder ein

HP Servicepartner) bei der Diagnose feststellt, dass das Produkt mithilfe eines CSR-Teils repariert

128 Kapitel 12 Support und andere Ressourcen DEWW

werden kann, sendet Ihnen HP dieses Bauteil zum Austausch direkt zu. CSR-Teile werden in zwei

Kategorien unterteilt:

Zwingend – Teile, für die das Customer Self Repair-Verfahren zwingend vorgegeben ist. Wenn

Sie den Austausch dieser Teile von HP vornehmen lassen, werden Ihnen die Anfahrt- und

Arbeitskosten für diesen Service berechnet.

Optional – Teile, für die das Customer Self Repair-Verfahren optional ist. Diese Teile sind auch für Customer Self Repair ausgelegt. Wenn Sie jedoch den Austausch dieser Teile von

HP vornehmen lassen möchten, können bei diesem Service je nach den für Ihr Produkt vorgesehenen Garantiebedingungen zusätzliche Kosten anfallen.

HINWEIS: Einige Teile sind nicht für Customer Self Repair ausgelegt. Um den Garantieanspruch des

Kunden zu erfüllen, muss das Teil von einem HP Servicepartner ersetzt werden. Im illustrierten

Teilekatalog sind diese Teile mit „No“ bzw. „Nein" gekennzeichnet.

CSR-Teile werden abhängig von der Verfügbarkeit und vom Lieferziel am folgenden Geschäftstag geliefert. Für bestimmte Standorte ist eine Lieferung am selben Tag oder innerhalb von vier Stunden gegen einen Aufpreis verfügbar. Wenn Sie Hilfe benötigen, können Sie das HP technische Support

Center anrufen und sich von einem Mitarbeiter per Telefon helfen lassen. Den Materialien, die mit einem CSR-Ersatzteil geliefert werden, können Sie entnehmen, ob das defekte Teil an

HP zurückgeschickt werden muss. Wenn es erforderlich ist, das defekte Teil an

HP zurückzuschicken, müssen Sie dies innerhalb eines vorgegebenen Zeitraums tun, in der Regel innerhalb von fünf (5) Geschäftstagen. Das defekte Teil muss mit der zugehörigen Dokumentation in der Verpackung zurückgeschickt werden, die im Lieferumfang enthalten ist. Wenn Sie das defekte

Teil nicht zurückschicken, kann HP Ihnen das Ersatzteil in Rechnung stellen. Im Falle von Customer

Self Repair kommt HP für alle Kosten für die Lieferung und Rücksendung auf und bestimmt den

Kurier-/Frachtdienst.

Weitere Informationen über das HP Customer Self Repair Programm erhalten Sie von Ihrem

Servicepartner vor Ort. Informationen über das CSR-Programm in Nordamerika finden Sie auf der

HP Website unter ( http://www.hp.com/go/selfrepair ).

DEWW Customer Self Repair (Reparatur durch den Kunden) 129

13 Akronyme und Abkürzungen

ABEND

Abnormal End (Außergewöhnliche Beendigung)

AMP

Advanced Memory Protection (Erweiterter Speicherschutz)

API

Application Program Interface

ASR

Automatic Server Recovery (Automatische Serverwiederherstellung)

CAS

Column Address Strobe

CSA

Canadian Standards Association

CSR

Customer Self Repair (Reparatur durch den Kunden)

DDR

Double Data Rate

DDR4

Double Data Rate-4

GPU

Graphics Processing Unit (Grafikprozessor)

HP SIM

HP Systems Insight Manager

HP SUM

HP Software Update Manager

IEC

International Electrotechnical Commission iLO

Integrierte Lights-Out

IML

Integrated Management Log

JSON

130 Kapitel 13 Akronyme und Abkürzungen DEWW

DEWW

JavaScript Object Notation

LFF

Large Form Factor (Große Baugröße)

LRDIMM

Load Reduced Dual In-Line Memory Module

NMI

Nonmaskable Interrupt

NVRAM

Nonvolatile Memory (Nichtflüchtiger Speicher)

PCIe

Peripheral Component Interconnect Express

PDU

Protocol Data Unit

POST

Power-On Self-Test (Selbsttest beim Systemstart)

RBSU

ROM-Based Setup Utility

RDIMM

Registered Dual In-line Memory Module

RDP

Rapid Deployment Pack

REST

Representational State Transfer

RoHS

Restriction of Hazardous Substances

RPS

Redundantes Netzteil

SAS

Serial Attached SCSI (Seriell verbundene SCSI)

SATA

Serielle ATA

SD

Secure Digital

SFF

Small Form Factor (Geringe Baugröße)

131

SID

Systems Insight Display

SIM

Systems Insight Manager

SPP

HP Service Pack for ProLiant

SSA

HP Smart Storage Administrator

TMRA

Empfohlene Betriebstemperatur der Umgebung

TPM

Trusted Platform Module

UEFI

Unified Extensible Firmware Interface

UID

Unit Identification (Geräteidentifizierung)

USB

Universal Serial Bus

VC

Virtual Connect

VCA

Version Control Agent

VCRM

Version Control Repository Manager (Repository-Manager für die Versionskontrolle) xHCI

Extensible Host Controller Interface

132 Kapitel 13 Akronyme und Abkürzungen DEWW

14 Feedback zur Dokumentation

HP möchte Dokumentationen liefern, die Ihren Anforderungen gerecht werden. Sie können uns helfen, die Dokumentation zu verbessern, indem Sie Hinweise auf Fehler, Vorschläge oder

Anmerkungen an die Abteilung für Dokumentationsfeedback ( mailto:[email protected]

) senden. Geben Sie Titel und Teilenummer des Dokuments, Versionsnummer oder die URL in Ihrem

Feedback an.

DEWW 133

Index

A

Abdeckung

Entfernen der

Zugangsabdeckung 21

Active Health System

Active Health System 105

Servermodus 104

Aktualisieren des System-ROM

116

Änderungskontrolle 118

Änderungskontrolle und proaktive

Benachrichtigung 118

Anforderungen, elektrische

Erdung 33

Anschlüsse 1

ASR (Automatic Server

Recovery) 115

Ausschalten 20

B

Basic Input/Output System (BIOS)

ROMPaq Utility 114

Servermodus 104

Batterie 120

Belüftung 31

Bestückungsreihenfolge,

Speicher 51

Betriebssysteme

HP Betriebssystem- und

Virtualisierungssoftware-

Unterstützung für ProLiant

Server 117

Installieren des

Betriebssystems 42

Betriebssystem-Unterstützung

HP Betriebssystem- und

Virtualisierungssoftware-

Unterstützung für ProLiant

Server 117

HP Insight Diagnostics

Datenerfassungsfunktionalitä

t 109

BIOS (Basic Input/Output System)

ROMPaq Utility 114

Servermodus 104

C

Care Pack

HP Technology Service

Portfolio 117

Optionale

Installationsservices 31

Controller-Optionen

Installation des optionalen HP

Flexible Smart Array

Controllers 84

Optionale Speichercontroller

83

D

Diagnoseprobleme 119

Diagnoseprogramme

Automatic Server Recovery

(Automatische

Serverwiederherstellung)

115

HP Insight Diagnostics 108

ROMPaq Utility 114

Servermodus 104

Diagnostics Utility

(Diagnoseprogramm) 108

Dienstprogramme

Dienstprogramme und

Funktionen 114

Software und

Konfigurationsprogramme

104

Dienstprogramme, Bereitstellung

Scripting Toolkit für Windows

und Linux 109

Servermodus 104

DIMM-Installationsrichtlinien

DIMM-Identifizierung 51

Installieren eines DIMM 52

DIMMs 50

DIMM-Steckplätze 11

DVD-ROM-Laufwerk 28

E

Einrichtung 31

Einschalten 20

Elektrostatische Entladung

Elektrostatische Entladung

124

Erdungsmethoden zum Schutz vor elektrostatischer

Entladung 124

Schutz vor elektrostatischer

Entladung 124

Erase Utility

Erase Utility 109

Servermodus 104

Erdung, Anforderungen 33

Erdung, Methoden 124

EU-Hinweis 122

Eurasische

Wirtschaftskommission 122

Externe USB-Funktionalität 115

F

Fehlerbeseitigung

Fehlerbeseitigung 119

Ressourcen für die

Fehlerbeseitigung 119

Fehlerbeseitigung,

Firmwareaktualisierungsprogram

m 119

Fehlerbeseitigung, Ressourcen

119

Fehlerdiagnose 119

Fehlermeldungen 119

Firmware, aktualisieren 117

HP Service Pack for ProLiant

110

Software und Firmware 117

Firmwareaktualisierung

HP Service Pack for ProLiant

110

Software und Firmware 117

Firmwareaktualisierungsprogramm

, Fehlerbeseitigung 119

Flexible Startsteuerung 111

134 Index DEWW

Frontrahmen

Anbringen des Sicherheits-

Frontrahmens 53

Entfernen des Sicherheits-

Frontrahmens 20

Funktionen

Beschreibung der

Komponenten 1

Dienstprogramme und

Funktionen 114

G

Garantieinformationen 123

Gerätenummern 15

H

Hardwareoptionen

Einführung 44

Installation der

Hardwareoptionen 44

Hardwareoptionen, Installation

Einführung 44

Installation der

Hardwareoptionen 44

Installieren der

Hardwareoptionen 35

Health-Treiber 115

Herausziehen des Servers aus

dem Rack 23

Herunterladen von Dateien 128

Hinweis für Japan 122

Hot-Plug-Laufwerk 76

HP Care Pack Services

HP Technology Service

Portfolio 117

Optionale

Installationsservices 31

HP Flexible Smart Array Controller

Installation des optionalen HP

Flexible Smart Array

Controllers 84

Mini-SAS-Verkabelung für HP

Flexible Smart Array

Controller 100

HP iLO 105

HP Insight Diagnostics

HP Insight Diagnostics 108

HP Insight Diagnostics

Datenerfassungsfunktionalitä

t 109

HP Insight Diagnostics

Datenerfassungsfunktionalität

109

HP Insight Online

HP Insight Online 108

Servermodus 104

HP Insight Online Direct

Connect 107

HP Insight Remote Support

Software

HP Insight Remote Support

107

HP Insight Remote Support

Central Connect 107

HP Technology Service

Portfolio 117

HP Kontaktinformationen 128

HP Partner

HP Kontaktinformationen 128

Support und andere

Ressourcen 128

HP RESTful API

HP RESTful API-Unterstützung

für HP iLO 106

HP RESTful API-Unterstützung

für UEFI 113

HP Service Pack for ProLiant

HP Insight Diagnostics 108

HP Service Pack for ProLiant

110

Servermodus 104

HP Smart Array Controller

Optionaler HP Smart Array

Controller 86

Optionales Mini-SAS-Y-Kabel für HP Smart Array

Controller 71

HP SmartMemory 50

HP Smart Storage Administrator

(HP SSA) 114

HP Smart Storage Battery 86

HP Smart Update Manager,

Überblick

HP Smart Update Manager

110

Servermodus 104

HP-Website 128

I

Identifizieren der Komponenten 1

iLO (Integrated Lights-Out)

Active Health System 105

HP iLO 105

Integrated Management Log

107

Servermodus 104

IML (Integriertes

Managementprotokoll)

Integrated Management Log

107

Servermodus 104

Informationsquellen 128

Insight Diagnostics

HP Insight Diagnostics 108

HP Insight Diagnostics

Datenerfassungsfunktionalitä

t 109

System auf dem neuesten

Stand halten 116

Installation mittels Skripts 109

Installationsservices 31

Installation von Optionen

Einführung 44

Installation der

Hardwareoptionen 44

Installieren der

Hardwareoptionen 35

Optionale

Installationsservices 31

Integrated Lights-Out (iLO)

HP iLO 105

Integrated Management Log

107

Integrated Management Log

(IML) 107

Integrierte UEFI-Diagnose 113

Integrierte UEFI-Shell 113

Intelligent Provisioning

HP Insight Diagnostics 108

Intelligent Provisioning 108

Servermodus 104

Interne Kabel 99

K

Kabel

Optionale Grafikkarten 78

Verkabelung 99

Kennwörter 97

Kennzeichnung für Belarus,

Kasachstan, Russland 122

DEWW Index 135

Komponenten 1

Komponenten auf der Rückseite

5

Konfigurationseinstellungen 112

Konfigurationseinstellungen des

Systems 116

Konformitätserklärung

Inhaltsdeklaration der RoHS-

Materialien für die Türkei

123

Inhaltsdeklaration der RoHS-

Materialien für die Ukraine

123

Zulassungshinweise 122

Kontaktaufnahme mit HP

HP Kontaktinformationen 128

Vor Kontaktieren von HP 128

L

Laufwerk

Entfernen eines Laufwerks 78

Laufwerksoptionen 76

Laufwerksblende 76

Laufwerkskäfig, installieren 90

Laufwerks-LEDs 17

LEDs des Systems Insight

Display 12

Leuchtmuster der Systems Insight

Display LEDs 13

LFF-Backplane 93

LFF-Laufwerkskäfig 93

Lüfter, entfernen 26

Lüfterkäfig 27

Lüfterpositionen

Entfernen des Lüfterkäfigs 27

Entfernen des optischen

Laufwerks 28

Luftleitblech

Entfernen des Luftleitblechs

24

Installieren des Luftleitblechs

25

Luftzirkulation, Anforderungen 32

M

Medieneinschub-Blindmodul 29

Mediengerät-Datenverkabelung

99

Medienkäfig

Option LFF-Medienkäfig 67

Option SFF-Medienkäfig 63

Mindestabstände 31

N

NIC-Anschlüsse 5

NMI-Funktionalität 10

O

Optimale Betriebsumgebung 31

Optionale Grafikkarten 78

Optionaler Prozessor 44

Optisches Gerät 99

Optisches Laufwerk 53

P

Proaktive Benachrichtigung 118

Product ID (Produkt-ID) 113

Q

QuickSpecs

DIMM-Identifizierung 51

Optionales HP Trusted Platform

Module 96

Product QuickSpecs (Produkt-

ID) 104

R

Rack-Installation

Optionale

Installationsservices 31

Rack-Vorsichtsmaßnahmen

41

Rack-Vorsichtsmaßnahmen 41

RBSU (Setup Utility auf ROM-

Basis)

HP UEFI System Utilities 110

Optionales HP Trusted Platform

Module 96

Redundanter Lüfter 88

Redundantes ROM 116

Registrieren des Servers 43

Reparatur durch den Kunden

(CSR)

HP Kontaktinformationen 128

ROMPaq Utility

ROMPaq Utility 114

Servermodus 104

Unterstützung für redundantes

ROM 116

ROM-Redundanz 116

Rückseite, LEDs 7

S

SAS-Laufwerksnummern 15

SAS- und SATA-

Gerätenummern 15

Scripting Toolkit

Scripting Toolkit für Windows

und Linux 109

Servermodus 104

Secure Boot-Konfiguration 112

Seriennummer 113

Server, Installation 36

Server, Warnmeldungen 34

Servermerkmale und Optionen

44

Servermodus 104

SFF-Laufwerkskäfig 90

SFF-Laufwerkskäfig mit acht

Einschüben 90

Sicherheitsblende, abnehmen 20

Sicherheitsinformationen

Sicherheitsvorteile 116

Sicherheit und Einhaltung behördlicher Bestimmungen

122

Sicherheitsüberlegungen

Erdungsmethoden zum Schutz vor elektrostatischer

Entladung 124

Schutz vor elektrostatischer

Entladung 124

Sicherheitsvorteile 116

Sicherheit und Einhaltung behördlicher Bestimmungen

122

Smart Update Manager

HP Smart Update Manager

110

Servermodus 104

Software

HP Betriebssystem- und

Virtualisierungssoftware-

Unterstützung für ProLiant

Server 117

Software und Firmware 117

Software-Upgrades 117

136 Index DEWW

Speicher

DIMM-Identifizierung 51

Ein-, zwei- und vierreihige

DIMMs 50

Speichercontroller 83

Speicheroptionen 49

Speichersubsystem, Architektur

50

Standortanforderungen

Optimale Betriebsumgebung

31

Temperaturanforderungen 32

Statische Aufladung 124

Stromversorgungsanforderunge

n 33

Stromverteilungseinheit (Power

Distribution Unit, PDU) 33

System, aktualisieren 116

Systemkomponenten 1

Systemplatinen-Komponenten 8

Systems Insight Display

Option Systems Insight

Display 60

Verwenden von Systems

Insight Display 11

Systemwartungsschalter 9

T

Taiwan, Hinweis zum Recycling

von Batterien 122

Tasten

Beschreibung der

Komponenten 1

LEDs und Tasten auf der

Vorderseite 4

Technische Daten

Technische Daten 125

Umgebungsanforderungen

125

Technische Daten, Server

Technische Daten 125

Umgebungsanforderungen

125

Technische Daten zum Netzteil

HP 500W Flex Slot Platinum

Hot-Plug-Netzteil 126

HP 800W Flex Slot Platinum

Hot-Plug-Netzteil 127

Technische Daten zum

Netzteil 126

Technische Kundenunterstützung von HP

HP Kontaktinformationen 128

HP Technology Service

Portfolio 117

Support und andere

Ressourcen 128

Technischer Support

HP Kontaktinformationen 128

HP Technology Service

Portfolio 117

Support und andere

Ressourcen 128

Vor Kontaktieren von HP 128

Telefonnummern 128

HP Kontaktinformationen 128

Support und andere

Ressourcen 128

Temperaturanforderungen 32

Tower-Frontrahmen, entfernen

21

Tower-Server, einrichten 35

TPM (Trusted Platform Module)

Aktivieren des Trusted Platform

Module 98

Aufbewahren des Schlüssels/

Kennwortes für die

Wiederherstellung 97

Optionales HP Trusted Platform

Module 96

Treiber 116

Trusted Platform Module (TPM)

Aktivieren des Trusted Platform

Module 98

Aufbewahren des Schlüssels/

Kennwortes für die

Wiederherstellung 97

Montieren von Trusted Platform

Module und Sicherheitsniet

97

Optionales HP Trusted Platform

Module 96

U

UEFI, Startmodus 42

UEFI System Utilities

Einschalten und Auswählen von Startoptionen im UEFI-

Boot-Modus 42

HP UEFI System Utilities 110

Verwenden von HP UEFI

System Utilities 111

Umbau eines Racks in einen

Tower 54

Umgebungsbedingungen 31

Unterstützte Betriebssysteme

117

Unterstützte

Betriebssystemversionen 117

Unterstützung für USB

Unterstützung für USB 115

UPS (unterbrechungsfreie

Stromversorgung) 33

V

Verkabelung

W

Verkabelung 99

Verkabelung des optischen

Laufwerks 99

Versandkarton, Inhalt 34

Version Control Agent (VCA) 117

Version Control Repository

Manager (VCRM) 117

Versionskontrolle 117

Vorbereitungsverfahren 20

Vorderseite, Komponenten

Beschreibung der

Komponenten 1

Komponenten auf der

Vorderseite 1

Vorderseite, LEDs 4

Vorsichtsmaßnahmen

Rack-Vorsichtsmaßnahmen

41

Serverspezifische

Warnhinweise und

Vorsichtsmaßnahmen 34

Warnhinweise

Rack-Vorsichtsmaßnahmen

41

Serverspezifische

Warnhinweise und

Vorsichtsmaßnahmen 34

Wartungsrichtlinien 116

Website, HP 128

Wiederherstellungstaste 97

DEWW Index 137

Z

Zulassungshinweise

Sicherheit und Einhaltung behördlicher Bestimmungen

122

Zulassungshinweise 122

138 Index DEWW

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