Leseprobe 02 - Verlagsgruppe Hüthig Jehle Rehm GmbH

Leseprobe 02 - Verlagsgruppe Hüthig Jehle Rehm GmbH
Kapitel 1
AutoCAD starten und loslegen
In diesem einleitenden Kapitel wird grundlegend in die Programmbenutzung eingeführt. Sie lernen zuerst den AutoCAD-Bildschirm mit seinen Bedienelementen
kennen. Dann folgen einige Grundeinstellungen für Zeichnungen sowie das
Starten einer neuen Zeichnung. Die einfachen Zeichenbefehle LINIE, KREIS,
RECHTECK, POLYLINIE, RING und SOLID werden mit Positionseingabe im Raster
vorgestellt. Alle raffinierteren Eingabeoptionen werden hier abgeschaltet und erst
in den nachfolgenden Kapiteln schrittweise aktiviert. Schließlich wird auch die
grundlegende Dateiverwaltung erläutert.
1.1
Die Testversion
Eine Testversion von AutoCAD 2013 für 64 Bit befindet sich auf der beiliegenden
DVD. Sie kann 30 Kalendertage (gerechnet ab dem Installationstag) zum Testen
benutzt werden. Die Testversion kann auf einem PC nur ein einziges Mal installiert werden.
Kopieren Sie die passende EXE-Datei von der DVD in Ihren Ordner EIGENE DOKUund starten Sie dann per Doppelklick darauf das Entpacken und Installieren. Im Dialogfenster wählen Sie nochmals INSTALL. Alternativ können Sie sich
auch von Autodesk diese Version aus dem Internet herunterladen:
MENTE
쐽
http://www.autodesk.de
쐽
Bei Produkte links AutoCAD Produkte wählen.
쐽
Im nächsten Fenster unter Das AutoCAD-Portfolio: AutoCAD oder AutoCAD LT
wählen.
쐽
Im darauffolgenden Fenster auf Kostenlose Testversion klicken
쐽
Nächstes Fenster: Aktivieren Sie
쐽
쐽
Ich bin berufstätig zum Download einer 30-Tage-Testversion oder
쐽
Ich studiere zum Eintritt ins Studentenportal, um ggf. über Ihre Schule oder
Hochschule längerfristige Studentenversionen zu laden, oder
쐽
Suchen … Testversion Mac, um die englische Version für Mac-Rechner zu
laden.
Im Normalfall haben Sie die erste Option gewählt und fahren fort mit
© des Titels »AutoCAD 2013 und LT 2013« (ISBN 978-3-8266-9276-5) 2012 by
Verlagsgruppe Hüthig Jehle Rehm GmbH, Heidelberg.
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Kapitel 1
AutoCAD starten und loslegen
쐽
Eingabe persönlicher Daten,
쐽
Wahl zwischen 32- oder 64-Bit entsprechend Ihrem Betriebssystem,
쐽
Wahl der Sprache Deutsch/Englisch und
쐽
Klick auf Jetzt herunterholen.
쐽
Achten Sie beim Herunterladen unbedingt darauf, wo diese Datei gespeichert wird. Es wäre nützlich, dafür vielleicht vorher ein eigenes Verzeichnis
anzulegen oder bei Windows 7 das eigene Download-Verzeichnis zu verwenden.
Hinweis
Bitte beachten Sie, dass der Verlag weder technischen noch inhaltlichen Support
für die AutoCAD-Testversion übernehmen kann. Bitte wenden Sie sich ggf. an
den Hersteller Autodesk: www.autodesk.de.
1.1.1
Hard- und Software-Voraussetzungen
AutoCAD 2013 läuft unter folgenden Microsoft-Windows-Betriebssystemen:
쐽
Windows XP ab Home und Professional ab Service Pack 3 (für 32 Bit-Version)
쐽
Windows XP Professional (für 64 Bit-Version) ab Service Pack 2
Zusätzlich ist mindestens Microsoft Internet Explorer 7.0 für die Installation und
Hilfe nötig.
Bei der Hardware wird mindestens SSE2-Technologie mit folgenden Prozessoren
vorausgesetzt:
쐽
쐽
26
Für 32-Bit-Betriebssysteme: Mindestens 1,6 GHz für Windows XP bzw. 3,0
GHz für Windows 7
쐽
Intel Pentium 4-Prozessor
쐽
AMD Athlon Dual Core-Prozessor
Für 64-Bit-Betriebssysteme:
쐽
Intel Pentium 4-Prozessor mit EM64T-Unterstützung
쐽
Intel Xeon-Prozessor mit EM64T-Unterstützung
쐽
AMD Athlon 64-Prozessor
쐽
AMD Opteron-Prozessor
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1.1
Die Testversion
Ferner wird benötigt
쐽
mindestens 2 GB RAM Speicher für AutoCAD 2013 bzw. 1 GB RAM für AutoCAD LT 2013, empfohlen wird 4 GB bzw. 2 GB
쐽
Bildschirmauflösung ab 1024 × 768 Pixel mit True Color, empfohlen werden
1600 × 1050 Pixel und mehr
쐽
6 GB freier Speicherplatz (3 GB für die LT-Version) auf der Festplatte zur Installation, > 2 GB zum Betrieb
쐽
Microsoft-Mouse-kompatibles Zeigegerät (am besten optische Wheel-Mouse)
oder Trackball
쐽
DVD-Laufwerk für die Installation
쐽
Grafikkarte ab 128 MB, True Color, Windows-fähig, zur Nutzung der Hardwarebeschleunigung muss DirectX (für LT-Version) bzw. Direct3D installiert sein.
Grafikkarte und Treiber werden beim ersten Start auf ihre Leistung überprüft und
die Voreinstellungen für fortgeschrittene 3D-Darstellungen ggf. angepasst. AutoCAD bietet dann auch die Möglichkeit zum Treiber-Update übers Internet. Wenn
die Grafikkarte nicht allen Ansprüchen der Software genügt, können die 3D-Darstellungsfeatures heruntergeschaltet werden.
Sie können anstelle der normalen Maus auch die 3D-Maus von 3D-Connexion verwenden. Diese Maus kann mit ihren Funktionen dann auch in die Navigationsleiste rechts am Bildschirmrand integriert werden.
Wer viel im 3D-Bereich arbeitet und fotorealistische Darstellungen erzeugt, sollte
mit RAM-Speicher nicht sparen und vielleicht auf 8 GB aufrüsten, ebenso mindestens 3-GHz-Prozessoren und eine Grafikauflösung ab 1280 × 1024 Pixel verwenden.
1.1.2
Installation
Obwohl Sie zur Ausführung von AutoCAD nur einfache Benutzerrechte benötigen, müssen Sie für die Installation Administratorrechte auf dem PC besitzen. Vor
der Installation schließen Sie bitte alle Programme.
Bei der Version von der Buch-DVD startet die Installation nach dem Entpacken.
Im Dialogfenster müssen Sie nur noch INSTALLIEREN anklicken.
Genauso wird auch die Downloaddatei aus dem Internet abgearbeitet. Nach Doppelklick auf diese Datei werden dann die darin enthaltenen Dateien entpackt.
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Kapitel 1
AutoCAD starten und loslegen
Die folgenden Dialogfenster können Sie meist mit Klick auf WEITER durchlaufen:
1. Begrüßungsbild: Wählen Sie INSTALLIEREN (Abbildung 1.1).
Abb. 1.1: Produkte installieren
2. Auf der zweiten Seite müssen Sie den Lizenzvertrag mit I accept akzeptieren,
erst dann kommen Sie weiter (Abbildung 1.2).
Abb. 1.2: Lizenzvertrag
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1.1
Die Testversion
3. Es folgt eine Seite mit Auswahl des Installationstyps: Einzelplatz oder Netzwerk
(nicht LT). Hier wäre also Einzelplatz zu wählen. Dann folgt die Abfrage von
Seriennummer und Produktschlüssel (siehe Verpackung bei gekaufter Volllizenz). Wenn Sie nur eine Installation für einen 30-Tage-Test machen wollen,
wählen Sie ICH MÖCHTE DIESES PRODUKT FÜR 30 TAGE TESTEN. Sie müssen dann
weder Seriennummer noch Produktschlüssel eingeben.
Abb. 1.3: AutoCAD-2013-Komponenten konfigurieren
4. Das nächste Dialogfenster heißt INSTALLIEREN > INSTALLATION KONFIGURIEREN.
Hierüber lassen sich die gewählten Produkte AUTOCAD 2013 oder AUTOCAD
LT 2013, AUTODESK DESIGN REVIEW und AUTODESK INVENTOR FUSION 2013
(nicht bei LT) noch konfigurieren (Abbildung 1.3).
5. Bei AUTOCAD 2013 oder AUTOCAD LT 2013 können Sie nach Klick auf  noch
Installationsdetails einstellen:
쐽
Wählen Sie im Normalfall INSTALLATIONSTYP STANDARD. Die nützlichen
EXPRESS TOOLS (nicht bei LT-Version) sollten Sie unter OPTIONALE WERKZEUGE INSTALLIEREN aktivieren, sowie auf jeden Fall die DESKTOPVERKNÜPFUNG für den Programmaufruf.
쐽
Das Programm sucht dann noch bei vorhandener Netzwerkverbindung
nach den neuesten Service Packs, verarbeitet sie und meldet den aktuellen
Stand.
쐽
Über 5 kommen Sie wieder in das übergeordnete Fenster zurück.
6. In der nächsten Zeile können Sie das Zusatzprogramm AUTODESK DESIGN
REVIEW aktivieren und Einstellungen vornehmen. Dies ist ein freies Programm,
mit dem auch Nicht-AutoCAD-Besitzer Dateien vom Typ *.DWF ansehen, aus-
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Kapitel 1
AutoCAD starten und loslegen
drucken und mit Kommentaren und Anmerkungen versehen, aber nicht bearbeiten oder verändern können. Dieses Programm können Sie an Kollegen oder
Geschäftspartner weitergeben, damit diese Ihre als DWF-Datei gespeicherten
Konstruktionen betrachten, plotten und kommentieren können. Unter  finden Sie hier wieder die Möglichkeit, dafür ein Desktopsymbol zu generieren.
7. In der dritten Zeile wird für die AutoCAD-Vollversion (nicht für LT) das Zusatzprogramm AUTODESK INVENTOR FUSION 2013 angeboten. Dies ist eine Zugabe,
mit der Sie neue 3D-Modellierfähigkeiten im Stile des Programms INVENTOR kennen lernen sollen. Es ist ein sehr modernes CAD-Programm mit einem Cursormenü, das nach Rechtsklick an der Cursorposition immer die nächsten
sinnvollen Funktionen anbietet und dadurch sehr intuitiv zu bedienen ist. Unter
 finden Sie hier wieder die Möglichkeit, dafür ein Desktopsymbol zu generieren
und in AutoCAD ein Plugin für den reibungslosen Programmwechsel zu installieren. Auch hier findet eine Überprüfung auf neueste Service Packs statt.
8. Nach Abschluss dieser Einstellungen finden Sie weiter unten den Speicherort
und die Speicherplatzanforderungen und können ggf. den Installationspfad auf
ein anderes Laufwerk oder einen anderen Pfad umsetzen. Danach klicken Sie
auf die Schaltfläche INSTALLIEREN. Es folgt die Anzeige des Installationsfortschritts. Mit FERTIG STELLEN beenden Sie die Installation (Abbildung 1.4) und
werden dann zum Neustart des PC aufgefordert.
Abb. 1.4: Abschluss der Installation
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1.1
Die Testversion
Beim ersten Start des Programms mit einem Klick auf das AutoCAD-Symbol auf
dem Desktop können Sie entweder das Programm aktivieren lassen, wenn Sie es
als lizenzierte Version benutzen wollen, oder für 30 Kalendertage als Testversion
ausführen. In dieser Zeit dürfen Sie die Funktionen von AutoCAD austesten, aber
keine produktiven Arbeiten damit ausführen. Wenn Sie dazu einfach PRODUKT
AUSFÜHREN anklicken, werden Sie regelmäßig informiert, wie viele Kalendertage
Ihnen noch als Testversion verbleiben.
Tipp
Strikte 30-Kalendertage-Test-Phase!
Bedenken Sie bei der Installation auch, dass die Test-Phase exakt vom Installationstag an in Kalendertagen zählt und eine spätere Neuinstallation zur Verlängerung der Test-Phase keinen Zweck hat. Nach den 30 Tagen ab Erstinstallation
kann und darf die Software nur noch nach Kauf benutzt werden! Die Zeitspanne
für die 30-Tage-Testperiode lässt sich nicht durch Neuinstallation umgehen!
AutoCAD legt beim ersten Start für jeden Benutzer private Verzeichnisstrukturen
an, in denen die Dateien gehalten werden, die der Benutzer ggf. anpassen möchte.
Die unten gezeigten Verzeichnisbäume wurden unter dem aktuellen Benutzer
angelegt. Die meisten Dateien liegen im Unterverzeichnis SUPPORT. Die typischen
Dateien sind:
쐽 acad.cuix, acad.mnr, acad.mnl (bei LT: acadlt.cuix)
– Dateien für die
Benutzeroberfläche
쐽 acad.pgp (bei
LT: acadlt.pgp) – Datei mit den Befehlsabkürzungen
쐽 acadiso.lin
(bei LT: acadltiso.lin) – Linientypdatei
쐽 acadiso.pat
(bei LT: acadltiso.pat) – Schraffurmusterdatei
쐽 sample.cus
– Benutzerwörterbuch für die Rechtschreibprüfung
Hier sind auch die Verzeichnisse für Plotstile, Plotter und Werkzeugpaletten, die
Sie während Ihrer Arbeit ändern oder einrichten. Die Zeichnungsvorlagen (zum
Beispiel acadiso.dwt, acadiso3D.dwt oder bei der LT-Version acadltiso.dwt)
und Zeichnungsrahmen (zum Beispiel Generic 24in x 36in Title Block.dwg)
werden unter dem Pfad LOKALE EINSTELLUNGEN bzw. APPDATA/LOCAL im Verzeichnis TEMPLATE ebenfalls benutzerspezifisch verwaltet.
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Kapitel 1
AutoCAD starten und loslegen
Abb. 1.5: Benutzerverzeichnisse für anpassbare Dateien
Abb. 1.6: TEMPLATE-Verzeichnis für Zeichnungsvorlagen
1.2
Installierte Programme
Nach erfolgter Installation stehen Ihnen neben AutoCAD oder AutoCAD LT noch
weitere Programme zur Verfügung, die Sie unter START|ALLE PROGRAMME|AUTODESK|AUTOCAD 2013 bzw. ...|AUTOCAD LT 2013 finden:
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1.2
Installierte Programme
쐽
DIENSTPROGRAMM ZUR LIZENZÜBERTRAGUNG – Das ist ein Programm, mit dem
Sie eine AutoCAD-Lizenz von einem Rechner auf einen anderen übergeben
können. Das Programm benutzt als Transfermedium das Internet. Sie parken
also die Lizenz von einem Quellcomputer im Internet. Damit verliert dieser
seine AutoCAD-Lizenz. Vom Zielcomputer, auf dem AutoCAD ohne Lizenz installiert ist, holen Sie sich dann mit dem gleichen Programmaufruf die Lizenz
ab.
쐽
DIGITALE SIGNATUREN ANHÄNGEN – Das Programm versieht Ihre Zeichnungen
mit digitalen Signaturen, einer Art softwaremäßiger Versiegelung, damit Sie
erkennen können, ob jemand nach Versand einer Zeichnung Änderungen vorgenommen hat. Dies setzt voraus, dass Sie im Internet bei einem Signaturdienst registriert sind.
쐽
EINSTELLUNGEN AUF VORGABE ZURÜCKSETZEN – Eine sehr nützliche Funktion
zum Rücksetzen der AutoCAD-Einstellungen, insbesondere, wenn nichts
mehr so recht klappt!
쐽
REFERENZMANAGER (nicht bei AutoCAD LT) – Ein Programm zur Anzeige von
Zeichnungen oder Bildern, die in anderen Zeichnungen als Referenzen verwendet werden.
쐽
STAPELWEISE STANDARDS-PRÜFUNG (nicht bei AutoCAD LT) – Ein Programm,
das die Einhaltung von Standard-Vorgaben für Layer und Stile überprüft, die in
einer Standards-Datei festgelegt sind.
쐽
BENUTZERDEFINIERTE EINSTELLUNGEN MIGRIEREN – Hierunter finden Sie drei
Optionen, um benutzerdefinierte Einstellungen von und zu anderen Computern mit der gleichen Version zu übertragen oder von älteren Versionen zu
übernehmen. Insbesondere wenn Sie schon eine Vorgängerversion besessen
haben, ist es interessant, Ihre individuellen Einstellungen und Anpassungen
in der Menüdatei (CUIX-Datei) inklusive eigener Werkzeugsymbole, Linientypen (ACADISO.LIN-Datei), Schraffurmuster (ACADISO.PAT-Datei) und Befehlsabkürzungen (ACAD.PGP-Datei) nach entsprechender Auswahl zu übernehmen.
Unter START|ALLE PROGRAMME|AUTODESK gibt es noch folgende Programme:
쐽
AUTODESK DESIGN REVIEW 2013 – Das ist ein Gratisprogramm zum Einlesen
von Zeichnungen im DWF-Format (Design-Web-Format). DWF-Daten können
damit betrachtet und geplottet werden, aber es gibt keine Möglichkeiten zur
Bearbeitung. Nur so genannte Anmerkungen können hinzugefügt werden, die
der Besitzer der Originalzeichnung wahlweise mit AutoCAD dann als Anmerkungssatz gesondert auf einem bestimmten Layer importieren kann. Damit ist
es möglich, von anderen Personen, die nicht AutoCAD besitzen, Kommentare
und Rückmeldungen zu erhalten, ohne dass die Originalzeichnung im DWGFormat verändert wird.
© des Titels »AutoCAD 2013 und LT 2013« (ISBN 978-3-8266-9276-5) 2012 by
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Kapitel 1
AutoCAD starten und loslegen
쐽
INVENTOR FUSION 2013 (nicht bei AutoCAD LT) – Dieses Programm kann AutoCAD-Daten weiterbearbeiten in Richtung 3D-Modellierung, es kann aber auch
von Grund auf als eigenes Konstruktionsprogramm benutzt werden. Die Arbeitsweise ist sehr modern und stark interaktiv gestaltet. Es ist an das Programm Inventor angelehnt und zeigt wohl die zukünftige Art moderner Konstruktionstätigkeit an.
In diesem Buch wird AUTOCAD 2013 und AUTOCAD LT 2013 behandelt, aber ein
kurzes Kapitel im 3D-Bereich wird auch eine Einführung in INVENTUR FUSION
2013 geben.
1.3
AutoCAD 2013 und AutoCAD LT 2013
Zwischen der Vollversion von AutoCAD und der Light-Version gibt es wichtige
Unterschiede. Im Buch werden beide Versionen beschrieben. Funktionen, die bei
der Light-Version nicht vorhanden sind, werden im Text mit nicht LT gekennzeichnet. Einige Funktionen sind auch umgekehrt nur in der Light-Version vorhanden.
Dies wird dann mit nur LT markiert. Die wichtigsten Unterschiede sind folgende:
쐽
Die LT-Version verfügt über keine Volumenkörper und dazugehörige Bearbeitungsfunktionen, zeigt aber vorhandene Volumenkörper aus einer DWG an,
die mit der Vollversion erstellt wurde.
쐽
In der LT-Version sind keine Programmierschnittstellen wie AutoLISP, Visual
Basic oder ARX (für C++-Programme) vorhanden.
쐽
Parametrische Konstruktionen können in der LT-Version nicht erstellt werden,
aber es können mit Parametern und Abhängigkeiten versehene Konstruktionen der Vollversion mit dem Parametermanager verwaltet werden.
쐽
Der Aktionsrekorder zum Aufnehmen von Befehlsabläufen als wieder abspielbare Makros ist nicht enthalten.
쐽
Es gibt keinen Referenzmanager (als Zusatzprogramm) zur Anzeige und Überprüfung referenzierter Dateien wie Zeichnungen, Bilder, Zeichensätze und
Plotkonfigurationen.
쐽
Es gibt keine stapelweise Standardsüberprüfung (als Zusatzprogramm) zur Überprüfung der Einhaltung benutzer- oder firmenspezifischer Standards.
쐽
Eine Netzwerklizenz ist mit LT nicht möglich.
쐽
Darstellungsoptionen für Präsentationsgrafik sind nicht enthalten.
쐽
Mehrere Produktivitätshilfsmittel, insbesondere die erweiterte Attribut-Extraktion zur Erstellung von Stücklisten, werden in LT nicht angeboten.
In der LT-Version haben die Dateipfade etwas andere Namen: ...\Autodesk\
AutoCAD LT 2013\R18\deu.... Auch die Namen für die Programmdatei, Supportdateien und einige Vorlagen lauten anders: acadlt.exe, acadlt.cuix, acadl-
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1.4
AutoCAD starten
tiso.lin, acadltiso.pat, acadltiso.dwt. Wo es bei der Vollversion »acad«
heißt, steht bei der LT-Version dann »acadlt«.
1.4
AutoCAD starten
Wir wollen hier zunächst AutoCAD so benutzen, wie es bei normaler Installation
eingerichtet wird. Für einige Übungen können Sie Beispielzeichnungen von der
Buch-DVD in das Verzeichnis Eigene Dateien herunterladen. Die Anleitung dazu
finden Sie in Anhang B.
Abb. 1.7: Startsymbole für AutoCAD 2013 und AutoCAD LT 2013 auf dem Desktop
Nach der oben beschriebenen Installation finden Sie auf dem Bildschirm das
AUTOCAD-2013-Symbol bzw. AUTOCAD-LT-2013-Symbol. Mit einem Doppelklick
auf dieses Symbol starten Sie nun AutoCAD.
1.4.1
Start
Wenn Sie schon eine Vorgängerversion besessen haben, meldet sich beim ersten
Start das Dialogfenster BENUTZERDEFINIERTE EINSTELLUNGEN MIGRIEREN, um
benutzerspezifische Anpassungen der alten Version zu übernehmen.
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35
Kapitel 1
AutoCAD starten und loslegen
Bei der Testversion folgt ein datenschutzrechtlicher Hinweis auf die Erfassung
gewisser Daten.
Dann erscheint die Produktaktivierung mit den Optionen AKTIVIEREN und TESTEN.
Solange Sie die Version nur testweise benutzen, wählen Sie die Option PRODUKT
AUSFÜHREN aus.
Wenn Sie eine Lizenz erworben haben, gehen Sie auf AKTIVIEREN und folgen den
Anweisungen zur Freischaltung über das Internet.
Es folgt ein Willkommensbildschirm mit drei Überschriften ARBEITEN, LERNEN und
ERWEITERN. Unter ARBEITEN finden Sie die Funktionen zur Dateiverwaltung und
die zuletzt bearbeiteten Zeichnungen. LERNEN bietet Videos zu den Neuerungen
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1.5
Die AutoCAD-Benutzeroberfläche
der Version 2013 und zur Einführung in die Arbeitsweise mit AutoCAD. Unter
ERWEITERN finden Sie eine Neuerung: AUTOCAD EXCHANGE APPS (nicht LT). Darüber können Sie diverse Zusatzprogramme verschiedener Hersteller aus einem
APPS-STORE herunterladen. Sie sind teilweise auch kostenfrei. Außerdem wird
unter AutoCAD 360 eine Cloud angeboten, in der Sie eigene Dateien ablegen können, die Sie von verschiedenen Orten her abrufen möchten.
Nach Beenden des Willkommensbildschirms sehen Sie das AutoCAD-Fenster mit
der Benutzeroberfläche und dem Arbeitsbereich ZEICHNUNG & BESCHRIFTUNG.
1.5
Die AutoCAD-Benutzeroberfläche
Die AutoCAD-Benutzeroberfläche kann mit Hilfe der Arbeitsbereiche unterschiedlich gestaltet werden. Das Programm startet mit dem Arbeitsbereich ZEICHNUNG
& BESCHRIFTUNG. Die mehr traditionelle Oberfläche ist der Arbeitsbereich AUTOCAD KLASSISCH. Für die 3D-Konstruktionen gibt es zwei Arbeitsbereiche: für die
einfacheren Arbeiten 3D-GRUNDLAGEN und für die komplexeren Konstruktionen
liegt
3D-MODELLIERUNG. Das Werkzeug zum Umschalten der Arbeitsbereiche
unten in der Statusleiste des Programmfensters.
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37
Kapitel 1
AutoCAD starten und loslegen
Abb. 1.8: AutoCAD-Bildschirm der Vollversion, Arbeitsbereich ZEICHNUNG & BESCHRIFTUNG
Programmleiste
Als oberste Leiste erkennt man die Programmleiste. In dieser Leiste wird einerseits
der Programmname angezeigt, hier AutoCAD 2013, andererseits der Name der
gerade in Arbeit befindlichen Zeichnung. Der Name Ihrer aktuellen Zeichnungsdatei ist zu Beginn Zeichnung1.dwg. AutoCAD legt beim Start von selbst eine
leere Zeichnung dieses Namens an. Wenn Sie diese Zeichnung dann erstmalig
selbst speichern, können Sie einen individuellen Namen eingeben. Die Dateiendung für AutoCAD-Zeichnungen ist stets *.DWG (von engl. DraWinG).
Anwendungsmenü
Ganz links oben in der Programmleiste liegt in der Schaltfläche mit dem AutoCADSymbol »A«, das ANWENDUNGSMENÜ. Dieses Werkzeug bietet
38
쐽
ganz oben ein Listenfeld zur Suche nach Befehlen, wenn Sie Befehlsnamen,
Teile davon oder Teile der Befehlsbeschreibung eintippen,
쐽
einen schnellen Zugriff auf LETZTE DOKUMENTE
, GEÖFFNETE DOKUMENTE
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,
1.5
Die AutoCAD-Benutzeroberfläche
쐽
die wichtigsten Dateiverwaltungsbefehle wie NEU , ÖFFNEN , SPEICHERN
, SPEICHERN UNTER
und EXPORTIEREN , PUBLIZIEREN , DRUCKEN
쐽
speziell unter dem Titel ZEICHNUNGSPROGRAMME
tionen
auch grundlegende Funk-
쐽
zum Einstellen der Zeichnungseinheiten
,
쐽
zum Bereinigen der Zeichnung von unnötigen Objekten
쐽
zum Wiederherstellen von Zeichnungen nach Programmabsturz
쐽
zum Überprüfen und Reparieren fehlerbehafteter Zeichnungen
,
und
,
쐽
unter SCHLIEßEN
Zeichnungen,
die Möglichkeit zum Schließen der aktuellen oder aller
쐽
ganz unten die Schaltfläche OPTIONEN
lungen des Programms
쐽
und ganz rechts unten eine Schaltfläche zum BEENDEN der AutoCAD-Sitzung.
mit Zugriff auf viele Grundeinstel-
Risiko
Vorsicht: Wenn Sie versehentlich einen Doppelklick auf dieses Anwendungsmenü »A« machen, wird die unterste Funktion ausgeführt, nämlich AutoCAD
umgehend beendet. Falls Sie noch nicht gespeichert hatten, wird Ihnen das aber
angeboten.
Abb. 1.9: Anwendungsmenü und seine Funktionen
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39
Kapitel 1
AutoCAD starten und loslegen
Schnellzugriff-Werkzeugkasten
Gleich rechts neben dem ANWENDUNGSMENÜ finden Sie den SCHNELLZUGRIFFWERKZEUGKASTEN. Darin liegen die wichtigsten und meistgebrauchten Befehlswerkzeuge wie
쐽
die Dateiwerkzeuge SNEU , ÖFFNEN
chern unter neuem Namen),
, SICHERN
und SICHALS
(Spei-
쐽
CLOUD-OPTIONEN
– dienen zum Speichern Ihrer Zeichnung im Internet in
der Cloud, die durch Autodesk 360 angeboten wird. Hier können Sie auch Ihre
Cloud-Einstellungen im OPTIONEN-Dialog ändern.
쐽
der Befehl PLOT
쐽
ferner die beiden Werkzeuge ZURÜCK
und WIEDERHERSTELLEN . Neben
ZURÜCK und WIEDERHERSTELLEN finden Sie kleine schwarze Dreiecke, die
Symbole zum Aufklappen. Dahinter verbirgt sich die Änderungshistorie mit
der Möglichkeit, gleich mehrere Befehle rückgängig zu machen oder wiederherzustellen,
쐽
die Dropdown-Liste ARBEITSBEREICHE
zur Zeichnungsausgabe,
zur Arbeitsbereichswahl.
Rechts daneben finden Sie die Dropdown-Liste  SCHNELLZUGRIFF-WERKZEUGum weitere Werkzeuge aufzunehmen.
KASTEN ANPASSEN,
40
쐽
EIGENSCHAFTEN ABSTIMMEN
– ist ein sehr empfehlenswertes Werkzeug, mit
dem Sie später die Eigenschaften von einem Objekt auf andere übertragen können.
쐽
STAPELPLOTTEN
– ist eine Funktion zum Ausgeben mehrerer Plots, was für
den professionellen Betrieb interessant wäre.
쐽
PLOT-VORANSICHT
– ist generell eine sehr nützliche Funktion zur Vorschau
vorm Abschicken eines Plots, um beispielsweise die Linienstärken zu beurteilen.
쐽
EIGENSCHAFTEN
– ist der Eigenschaften-Manager zum nachträglichen Bearbeiten von allgemeinen und geometrischen Eigenschaften gewählter Objekte,
wieder eine sehr nützliche Funktion.
쐽
MANAGER FÜR PLANUNGSUNTERLAGEN
– dient der Verwaltung von ganzen
Zeichnungssätzen mit vielen Einzelzeichnungen und ist für professionelle
Großprojekte nützlich (nicht LT).
쐽
RENDERN
– startet für 3D-Objekte die Berechnung einer fotorealistischen
Darstellung, ist also erst für 3D-Konstruktionen sinnvoll (nicht LT).
쐽
WEITERE BEFEHLE – startet den Befehl SCUI, aus dessen Dialogfenster Sie beliebige AutoCAD-Befehle per Drag&Drop hier einfügen können. Zum Entfernen
solcher Befehle brauchen Sie sie nur mit der rechten Maustaste anzuklicken
und AUS SCHNELLZUGRIFF-WERKZEUGKASTEN ENTFERNEN zu wählen.
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1.5
Die AutoCAD-Benutzeroberfläche
쐽
MENÜLEISTE ANZEIGEN – bietet die traditionelle Leiste mit den altbekannten
Pull-down-Menüs an. Das Aktivieren dieser Menüleiste ist vor allem den Anwendern zu empfehlen, die schon in älteren Versionen Erfahrungen mit AutoCADs Menüoberfläche gewonnen haben und sich eventuell mit neuen Oberflächen mit den Multifunktionsleisten schwer tun.
쐽
UNTER DER MULTIFUNKTIONSLEISTE ANZEIGEN – legt den SCHNELLZUGRIFFWERKZEUGKASTEN unter die Multifunktionsleiste.
Abb. 1.10: Kontextmenü des SCHNELLZUGRIFF-WERKZEUGKASTENS
Durchsuchen, Autodesk 360, Autodesk Exchange Apps, Bleiben Sie in Verbindung und ?
Oben rechts in der Programmleiste finden Sie fünf Werkzeuge.
쐽
DURCHSUCHEN – ermöglicht die Suche nach Begriffen in der AutoCAD-HilfeDokumentation und bei Autodesk-Online im Internet. Sie können dort einen Begriff eingeben und dann auf das Fernglassymbol klicken. Die Fundstellen werden durchsucht, und Sie können sie zum Nachschlagen anklicken.
쐽
AUTODESK 360 – dient zur Anmeldung in der Cloud unter einer Autodesk-Kunden-ID. Sie können dort Zeichnungen hinterlegen, die sich von jedem Ort aus
abrufen lassen.
쐽
AUTODESK EXCHANGE APPS (NICHT LT) – Über das Werkzeug mit dem »X«Symbol gelangen Sie in den AUTODESK APPS-STORE, wo Sie zahlreiche Zusatzfunktionen gratis oder gegen Gebühr herunterladen können.
© des Titels »AutoCAD 2013 und LT 2013« (ISBN 978-3-8266-9276-5) 2012 by
Verlagsgruppe Hüthig Jehle Rehm GmbH, Heidelberg.
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Kapitel 1
AutoCAD starten und loslegen
쐽
BLEIBEN SIE IN VERBINDUNG – Hier erhalten Sie einerseits Meldungen über die
Aktualität Ihres Programms oder nötige Updates, andererseits können Sie als
Subskriptionskunde ins SUBSCRIPTION CENTER gehen und sich die Extras für
Subskriptionskunden abholen. Zugänge zu FACEBOOK und TWITTER werden
hier auch angeboten.
쐽
? – bietet mit Hilfe die übliche Online-Hilfe zur Information über Befehle und
Verfahren an. Im Punkt Info über AutoCAD 2013 und weiter unter Produktinformationen können Sie die Daten Ihrer Installation und Registrierung finden.
Multifunktionsleiste, Register, Gruppen und Flyouts
Unterhalb der Programmleiste erscheint die Multifunktionsleiste mit zahlreichen
Registern. Jedes Register enthält thematisch gegliederte Gruppen von Befehlen.
Diese Gruppen können teilweise noch aufgeblättert werden. Das erkennt man
dann am kleinen schwarzen Dreieck  im unteren Rand. Das Aufblättern kann
über eine Pin-Nadel fixiert werden. Im aufgeblätterten Bereich finden sich üblicherweise die selteneren Befehle der Gruppe.
Auch innerhalb der Gruppe können die Werkzeuge noch in so genannten Flyouts
organisiert sein. Das Flyout wird wieder durch ein Dreieckssymbol  gekennzeichnet. Klicken Sie darauf, um zum gewünschten Befehl zu navigieren. Danach
bleibt der zuletzt benutzte Befehl als sichtbares Symbol stehen.
Sie können auch eine Gruppe aus der Multifunktionsleiste heraus auf die Zeichenfläche bewegen, indem Sie mit gedrückter Maustaste am Gruppentitel nach unten
ziehen. Dadurch bleibt die Gruppe auch dann erhalten, wenn Sie das Multifunktionsregister wechseln. Mit einem Klick auf das kleine Symbol in der rechten oberen Ecke der Berandung lässt sich die Gruppe später wieder zurückstellen. Diese
Berandung erscheint erst, wenn Sie mit dem Cursor die Gruppenfläche berühren.
Nicht immer sind alle Gruppen einer Multifunktionsleiste aktiviert. Mit einem
Rechtsklick in einen Gruppentitel lassen sich weitere unter GRUPPEN ANZEIGEN per
Klick aktivieren.
In manchen Gruppentiteln finden Sie rechts einen kleinen schrägen Pfeil .
Dahinter befinden sich üblicherweise spezielle Einstellungen und Stile für die
Befehle dieser Gruppe.
Im Arbeitsbereich ZEICHNUNG & BESCHRIFTUNG werden folgende Register angeboten:
쐽
42
START – enthält die grundlegenden Konstruktionsbefehle zum Zeichnen und
Ändern, die Layerverwaltung, einige Text- und Bemaßungsbefehle und Funktionen für die Verwaltung von Blöcken, das sind zusammengesetzte Objekte für
Normteile o.Ä. Weiter rechts werden die Eigenschaften für neue Objekte ange-
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1.5
Die AutoCAD-Benutzeroberfläche
zeigt und die Verwaltung von Gruppen, also benannten Objektzusammenfassungen. Es folgt eine Gruppe mit Dienstprogrammen zum Abmessen und
Auswählen von Objekten. In der letzten Gruppe liegen die üblichen Funktionen zur Verwendung der Windows-Zwischenablage. Darin ist vor allem das
Werkzeug zum Übertragen von Eigenschaften auf andere Objekte EIGANPASS
zu erwähnen.
쐽
EINFÜGEN – enthält alle möglichen Befehle zum Einfügen von komplexen Objekten. Das können Blöcke sein, andere Zeichnungen als so genannte externe
Referenzen oder auch PDF-Anhänge. Hier werden auch die Attribute – zusätzliche Textinformationen für Blöcke – verwaltet und die Werte in Tabellen wie
etwa Stücklisten zusammengefasst. Auch die Verwertung von Punktwolken
aus Lasermessgeräten wird hier angeboten (nicht LT).
쐽
BESCHRIFTEN – umfasst Befehlsgruppen für Textbefehle, alle Bemaßungsbefehle, Führungslinien, Tabellen und die Maßstabsverwaltung. Zwei Markierungsfunktionen finden Sie hier: ABDECKEN, eine Art Tipp-Ex, und die REVISIONSWOLKE zum Hervorheben.
쐽
LAYOUT – bietet Funktionen zum Einrichten des Plots und der Ansichtsfenster
im Layoutbereich. Für 3D-Konstruktionen bieten sich weitere Befehle (nicht in
LT) zur Gestaltung korrekter Ansichten und orthogonaler Projektionen an sowie von Schnitt- und Detailansichten.
쐽
PARAMETRISCH – Dieses Register enthält Funktionen zur Erzeugung (nicht LT)
und Verwaltung geometrischer Abhängigkeiten und von Bemaßungsabhängigkeiten. Durch diese Befehle ist es möglich, nun parametrisch änderbare Konstruktionen in 2D zu erstellen (nicht LT) und zu bearbeiten (auch LT).
쐽
ANSICHT – Zuerst treffen Sie hier auf die Befehle zum Navigieren zwischen
verschiedenen Ansichten und Auswählen fester Ansichtsrichtungen. Es folgen
(nach Aktivieren der Gruppe KOORDINATEN) die Funktionen für die Positionierung eigener Koordinatensysteme (nicht LT). Dann schließen sich die Befehle
für die Gestaltung eines oder mehrerer Ansichtsfenster an. Danach folgen weitere Befehlsgruppen zur Verwaltung diverser Paletten und der Ansichtsfenster.
Unter BENUTZEROBERFLÄCHE können Sie die wichtigen Werkzeuge zur Ansichtssteuerung VIEWCUBE (nicht LT) und NAVIGATIONSLEISTE aktivieren.
쐽
VERWALTEN – Hierunter finden Sie vier Gruppen von Befehlen. Da wäre einmal
der AKTIONSREKORDER (nicht LT), ein Hilfsmittel zum Aufnehmen und Abspielen von Befehlsabläufen. Unter BENUTZERANPASSUNG finden Sie Funktionen
zur Umgestaltung aller Elemente der Benutzeroberfläche und der Befehlsabkürzungen. Mit ANWENDUNGEN (nicht LT) können Sie Zusatzprogramme verwalten und AutoLISP-Programme entwickeln. CAD-STANDARDS (nicht LT)
schließlich enthält drei Werkzeuge, um die Einhaltung gewisser Standard-Vorgaben zu sichern.
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Kapitel 1
AutoCAD starten und loslegen
쐽
AUSGABE – Hier sind alle Befehle zum Plotten, zum Publizieren – der Ausgabe
im Design-Web-Format (.DWF) – und für weitere Ausgaben in anderen Formaten, insbesondere PDF, zusammengefasst.
쐽
PLUGINS – Dieses neue Register enthält zwei Werkzeuge, den CONTENT EXPLORER und INVENTOR FUSION (nicht LT). Der CONTENT EXPLORER ist eine Art
Suchmaschine, mit der Sie in bestimmten Ordnern nach Dateien, Blöcken,
Layern, Stilen oder referenzierten Zeichnungen suchen können. Mit INVENTOR
FUSION können Sie in dem INVENTOR-Programm ähnliche, sehr moderne Modelliertechniken im 3D-Bereich kennen lernen. Weitere aus dem AUTODESK EXCHANGE APPS-STORE geladene Plugins würden hier dann erscheinen.
쐽
ONLINE – enthält verschiedene Werkzeuge, um Zeichnungen ins Internet in
den Bereich AUTOCAD 360 zu bringen, zu verwalten und auch wieder herunterzuladen. An diesem Ort können Sie Zeichnungen auch für andere zur Bearbeitung freigeben.
쐽
EXPRESS TOOLS (nicht LT) – ist ein Register, das die altbekannten Zusatzfunktionen EXPRESSTOOLS enthält, die auch als Menü oder Werkzeugkasten verfügbar sind. Sie werden nicht übersetzt und bleiben in englischer Sprache.
Tipp
MFLEISTE aktiviert die Multifunktionsleiste, falls sie mal fehlen sollte. Oben
rechts neben den Registertiteln können Sie über ein Flyout-Menü wählen, wie
detailliert die Darstellung sein soll.
1.6
Wie kann ich Befehle eingeben?
Zur Bedienung von AutoCAD gibt es viele Alternativen der Befehlseingabe. Das
Programm erhielt im Laufe der Zeit immer wieder neue und schnellere Bedienmöglichkeiten, die mit etwas Übung eine sehr intuitive Arbeit erlauben. Deshalb
sollen hier einmal in einer Übersicht die verschiedenen Möglichkeiten aufgezeigt
werden.
1.6.1
Befehle eintippen
Grundsätzlich kann man natürlich jeden AutoCAD-Befehl eintippen. Die Eingabe
erfolgt in der Zeile unterhalb des Zeichenbereichs, wo die Eingabeaufforderung
Befehl: steht.
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1.6
Wie kann ich Befehle eingeben?
Sie tippen hier den Befehl ein und drücken dann die (Enter)-Taste mit dem abgewinkelten Pfeil:  (auch Return- oder Eingabe-Taste genannt). Der Befehlsdialog
fragt dann nach weiteren Eingaben oder grafischen Aktionen wie Auswahl von
Objekten oder Punkten.
Tipp
Unbekannter Befehl beim Eintippen
Es gibt Befehle, die beim ersten Eintippen nicht klappen und die Fehlermeldung
Unbekannter Befehl ergeben. Sie sind dann aber verfügbar, nachdem Sie einmal
über ein Befehlswerkzeug aktiviert wurden.
Die Befehlszeile ist mit der aktuellen Version sehr flexibel geworden. Sie können
hier mit dem Mauszeiger im grauen Rand in den gepunkteten Bereich gehen und
die Zeile mit gedrückter Maustaste an eine beliebige Bildschirmposition verschieben oder auch in den Rändern andocken. Mit dem Mauszeiger im Rand erscheint
ein Doppelpfeil, um mehrere Zeilen anzuzeigen. Damit lassen sich auch vorhergehende Befehlsabläufe verfolgen.
Mit der Funktionstaste (F2) kann man die Befehlszeile zum Textfenster vergrößern. Ein weiterer Druck auf (F2) lässt es wieder verschwinden.
1.6.2 Befehle und automatisches Vervollständigen
Es ist auch möglich, einen Befehl nur teilweise einzugeben. Nach den ersten
Buchstaben des Befehls erscheint automatisch eine Liste möglicher Befehlsvervollständigungen (Auto-Vervollständigen). Aus dieser Liste können Sie dann den
gewünschten Befehl durch Anklicken mit der Maus auswählen.
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Kapitel 1
AutoCAD starten und loslegen
1.6.3 Befehlsabkürzungen
Die meisten Befehle können durch ein oder zwei Buchstaben abgekürzt werden.
Diese Abkürzungen bestehen meist aus den ersten oder zwei, drei charakteristischen Buchstaben. Im Beispiel wird AB für den Befehl ABSTAND eingegeben.
Wenn der gewünschte Befehl in der Vorschau oben erscheint, können Sie bereits
mit (Enter) abschließen. Die Abkürzungen werden im Buch bei den Befehlsbeschreibungen präsentiert.
Wichtig
Dialog mit dem Computer – Befehlszeile beachten
Sie sollten wenigstens in der Lernphase die kompletten Befehlsabläufe in der
Befehlszeile verfolgen. Nur hier erhalten Sie nämlich bei vielen Befehlen Informationen über Voreinstellungen wie etwa den aktuellen Radius beim ABRUNDEN oder
auch die Fehlermeldungen, wenn Sie etwas Falsches eingegeben haben.
1.6.4 Befehlsoptionen
Die meisten Befehle bieten in ihrem Dialog zahlreiche Optionen in eckigen Klammern zwischen »[« und »]« an. Eine solche Option wird entweder dadurch aufgerufen, dass Sie die Buchstaben eingeben, die bei der betreffenden Option
großgeschrieben sind, gefolgt von (Enter) bzw. .
Alternativ können Optionen in dieser AutoCAD-Version auch angeklickt werden.
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1.6
Wie kann ich Befehle eingeben?
Wenn die dynamische Eingabe
in der Statusleiste aktiviert ist, können Sie die
Optionen mit der Pfeiltaste aktivieren.
1.6.5 Befehlsvorgaben
Einige Befehle zeigen eine Vorgabeeinstellung in spitzen Klammern »<« und »>«
an. Eine solche Vorgabe wird durch Eingabe von (Enter) bzw.  gewählt. In Beispiel wird beim Befehl RING der Innendurchmesser mit 0.5 als Vorgabe angeboten.
1.6.6 Dynamische Eingabe
Wenn in der Statusleiste die DYNAMISCHE EINGABE
bzw. DYN aktiviert ist,
erscheint die aktuelle Dialogzeile direkt an der Cursorposition. Für diesen Modus
sollten Sie aber etwas Erfahrung mit den Befehlsabläufen mitbringen, weil er die
vorhergehenden Dialogzeilen nur noch in der Befehlszeile anzeigt. Außerdem
werden Koordinateneingaben gemäß Vorgabeeinstellung ab dem zweiten Punkt
dann immer relativ berechnet, was auch etwas Gewöhnung verlangt. Das Beispiel
zeigt die dynamische Eingabezeile bei Eingabe des KREIS-Befehls und bei der darauf folgenden Anfrage nach den Mittelpunktskoordinaten.
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47
Kapitel 1
AutoCAD starten und loslegen
1.6.7
Befehlszeile ein- und ausschalten
Da bei aktivierter DYNAMISCHER EINGABE
die meisten Anfragetexte und Optionswahlen aus der Befehlszeile an der Fadenkreuzposition erscheinen, kann
man bei genügend Erfahrung dann auf die Befehlszeile verzichten. Was die DYNAMISCHE EINGABE nicht bringt, sind die aktuellen Einstellungen etlicher Befehle.
Wenn Sie also auf diese Informationen verzichten können, wäre natürlich die Befehlszeile mit (Strg)+(9) wegzuschalten. Sie können übrigens auch Befehle und
deren Optionen erfolgreich eintippen, wenn weder die Befehlszeile noch die dynamische Eingabe aktiv sind, vorausgesetzt Sie wissen auswendig, was der Befehl im
Dialog erwartet.
Zeichnung &
Beschriftung
Icon
ANSICHT|PALETTEN|
BEFEHLSZEILE
1.6.8
Befehl
Menü
Tastenkürzel
BEFEHLSZEILE,
BEFEHLSZEILEAUSBL
EXTRAS|BEFEHLSZEILE (Strg)+(9)
Multifunktionsleisten und Werkzeugkästen
Die häufigste Befehlseingabe geschieht durch Anklicken der Icons für die Befehle
in den Multifunktionsleisten in der modernen Oberfläche ZEICHNUNG UND
BESCHRIFTUNG
oder in übersichtlichen Werkzeugkästen der älteren Oberfläche AUTOCAD KLASSISCH.
1.6.9
Kontextmenü
Mit einem Rechtsklick aktivieren Sie ein Kontextmenü. Das Beispiel zeigt das Kontextmenü, wenn gerade kein Befehl aktiv ist. Es bietet dann an erste Stelle die Wiederholung des letzten Befehls. Eine Zeile tiefer können Sie einen aus mehreren letzten
Befehlen auswählen. Dann folgen die Operationen mit der Zwischenablage, in die
Sie etwas speichern oder aus der Sie etwas abholen können. Ganz unten liegt der
wichtige Befehl OPTIONEN, mit dem Voreinstellungen für das Programm verändert werden können.
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1.6
Wie kann ich Befehle eingeben?
1.6.10 Doppelklicken auf Objekte zum Bearbeiten
Um Objekte zu bearbeiten, müssen Sie nicht immer unbedingt Befehle eintippen
oder Werkzeuge anklicken, oft genügt ein Doppelklick auf das betreffende Objekt.
Bei einfachen Objekten wie Linie, Kreis, Bogen und Bemaßung erscheinen dann
die Schnelleigenschaften, über die Sie Objektdaten verändern können.
Bei komplexeren Objekten wie Polylinien, Schraffuren oder Texten erscheinen
dann die passenden Bearbeitungsbefehle (z.B. PEDIT zum Bearbeiten der Polylinie) oder gar kontextspezifische Multifunktionsleisten.
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49
Kapitel 1
AutoCAD starten und loslegen
1.6.11
Griffmenüs bei markierten Objekten
Wenn Sie ein Objekt mit einem Klick markieren, erscheinen kleine blaue Kästchen, die Griffe. Bei bestimmten Griffen erscheint ein spezifisches Menü mit
Funktionen, sobald Sie sie mit dem Fadenkreuz berühren. In diesem Menü können Sie dann eine von mehreren Funktionen zum Verändern anklicken.
1.6.12
Heiße Griffe
Nach Anklicken eines Objekts können Sie in einen der blauen Griffe noch einmal
hineinklicken. Er wechselt dann die Farbe nach Rot und wird als »heißer« Griff
bezeichnet. Wenn Sie danach mit der rechten Maustaste ein Kontextmenü aktivieren, erscheinen dort auch die allgemeinen Transformationsbefehle wie STRECKEN,
VERSCHIEBEN, DREHEN, SKALIEREN und SPIEGELN.
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1.6
Wie kann ich Befehle eingeben?
1.6.13
Kontextmenü: Ausgewähltes hinzufügen
Auch wenn Sie mit Klick ein Objekt aktiviert haben, erscheint nach Rechtsklick ein
Kontextmenü mit grundlegenden Bearbeitungsbefehlen wie LÖSCHEN, VERSCHIEBEN, KOPIEREN, SKALIEREN und DREHEN. Außerdem gibt es hier den Befehl AUSGEWÄHLTES HINZUFÜGEN. Damit wird der zum markierten Objekt passende
Zeichenbefehl aktiviert. Also wenn Sie beispielsweise eine Ellipse angeklickt hatten, wird damit der Befehl ELLIPSE aufgerufen.
1.6.14
Die Statusleiste
Als letzte Leiste von AutoCAD sehen Sie am unteren Rand die STATUSLEISTE. Sie
dient zur Aktivierung und Einstellung wichtiger Hilfsmittel während Ihrer Zeichenarbeit, der ZEICHENHILFEN. An erster Stelle steht hier links die Koordinatenanzeige. Die Bedeutung der weiteren Schaltflächen sei hier kurz tabellarisch
wiedergegeben. Nähere Details folgen dann in diesem Kapitel und den folgenden
mit Beispielen.
Symbol
ohne Symbol
Tooltip
Bedeutung
ABLEITEN
ABHÄNGIGKEITEN
ABLEITEN (nicht LT)
Automatisches Ableiten von geometrischen Abhängigkeiten wie z.B. lotrecht
oder konzentrisch während Ihrer Konstruktion
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Kapitel 1
AutoCAD starten und loslegen
Symbol
ohne Symbol
Tooltip
Bedeutung
FANG
FANGMODUS
Ein- und Ausschalten eines unsichtbaren
Rasters, an dem das Fadenkreuz einrastet
RASTER
RASTERANZEIGE
Ein- und Ausschalten eines sichtbaren
Rasters zur Unterstützung des FANGMODUS
ORTHO
ORTHO-MODUS
Beschränkung der Fadenkreuzbewegung
in Befehlen auf orthogonale Richtungen,
das heißt nur senkrecht oder nur waagerecht
POLAR
SPURVERFOLGUNG
Ein- und Ausschalten eines polaren FANGMODUS mit festen erlaubten Winkeln und
auch radialen Abständen
OFANG
OBJEKTFANG
Ein- und Ausschalten der Möglichkeit,
charakteristische Punkte wie End- oder
Mittelpunkte etc. einzufangen
3DOFANG
3D-OBJEKTFANG
(nicht LT)
Ein- und Ausschalten der Möglichkeit,
charakteristische Punkte an 3D-Objekten
einzufangen (Knoten auf Splines oder
Mittelpunkte von Flächen)
OTRACK
OBJEKTFANGSPUR
Anzeige einer Fangspur durch charakteristische Punkte in vorgegebenen Winkelrichtungen (Winkel einstellen unter
POLAR) als Basis für Positionierungen
DBKS
DYNAMISCHES BKS
(nicht LT)
Dynamisches Ausrichten der xy-Ebene an
vorhandenen Flächen bei 3D-Modellierungen
DYN
DYNAMISCHE EINGABE
Aktivieren der dynamischen Eingabemöglichkeiten mit Eingabefeldern und Dialog
am Cursor
LINIENSTÄRKE
Aktivieren der Linienstärken-Anzeige
TRANSPARENZ AKTI-
Schaltet die Transparenz für Objekte ein/
aus.
LST
TPY
VIEREN/DEAKTIVIEREN
SEIG
SCHNELLEIGEN-
Anzeige der Schnelleigenschaften
SCHAFTEN
SC
WECHSELNDE AUSWAHL
AM
BESCHRIFTUNGSÜBERWACHUNG
52
Aktiviert ein Auswahlmenü zur gezielten
Wahl bei übereinander liegenden Objekten.
Zeigt ein Warnsymbol ein, wenn der
Bezug einer Bemaßung zum zugehörigen
Objekt verloren geht, z.B. durch Löschen.
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1.6
Wie kann ich Befehle eingeben?
Zeichenhilfen als Text anzeigen
Wer die beschrifteten Zeichenhilfen bevorzugt, kann nach Rechtsklick auf eine
Zeichenhilfe das Häkchen vor SYMBOLE VERWENDEN wegnehmen und damit die
Textanzeige aktivieren.
Rechts neben diesen Zeichenhilfen folgen weitere Hilfsmittel für die Ansichtssteuerung und zur Maßstabseinstellung. Die Maßstabseinstellung ist nötig, damit
Texte, Bemaßungen, Schraffuren und bestimmte Blöcke bei Verwendung verschiedener Maßstäbe richtig skaliert werden. Diese Werkzeuge werden erst interessant, wenn wir maßstabs- und normgerecht bemaßen und beschriften wollen.
Die angebotenen Hilfsmittel hängen davon ab, ob Sie im normalen Konstruktionsmodus im Bereich MODELL arbeiten oder im LAYOUT die Plotausgabe im Papierbereich aufbereiten.
Symbol
Statusleiste
Bedeutung
MODELL
Aktiviert den Modellbereich, in dem die eigentliche
Konstruktion stattfindet.
LAYOUT1
Aktiviert den Layoutbereich, in dem die Plotausgabe
vorbereitet wird mit den nötigen Ansichtsfenstern
für die gewünschten Maßstäbe.
SCHNELLANSICHTLAYOUTS
Bietet eine Schnellansicht für alle vorhandenen Layouts.
SCHNELLANSICHTZEICHNUNGEN
Bietet eine Schnellansicht für alle geöffneten Zeichnungen.
ANSICHTSFENSTER
Zeigt im LAYOUT den Inhalt eines Ansichtsfensters
ohne die Ansichtsfensterbegrenzung maximiert an.
Wechselt in das maximierte Ansichtsfenster hinein
und wieder zurück in den Papierbereich oder zu
anderen maximierten Ansichtsfenstern über  und
.
MAXIMIEREN
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Kapitel 1
AutoCAD starten und loslegen
Symbol
Statusleiste
Bedeutung
BESCHRIFTUNGSMAßSTAB
Dient zur Wahl des Maßstabs für die automatische
Skalierung von Texthöhen, Maßtexthöhen und
Schraffuren.
BESCHRIFTUNGSSICHTBARKEIT
Beschriftungs-Sichtbarkeit: zeigt BeschriftungsObjekte wie Bemaßungen und Texte auch dann an,
wenn deren Maßstäbe nicht mit dem aktuellen Maßstab übereinstimmen.
AUTOMATISCH MAß- Fügt bei einem Wechsel des Maßstabs den neuen
STÄBE ZU BESCHRIF- Maßstab automatisch zu Beschriftungsobjekten wie
TUNGSOBJEKTEN
HINZUFÜGEN
Texten und Bemaßungen hinzu.
ARBEITSBEREICHS-
Wechselt zwischen den Arbeitsbereichen ZEICHNUNG & BESCHRIFTUNG, AUTOCAD KLASSISCH, 3D-GRUNDLAGEN (nicht LT) und 3D-
WECHSEL
MODELLIERUNG (NICHT LT).
WERKZEUGKASTEN/
FENSTERPOSITIONEN
Verschiebbarkeit von Werkzeugkästen oder Fenstern
freigeben oder blockieren
FREIGEBEN
HARDWAREBESCHLEUNIGUNG
OBJEKTE ISOLIEREN/
VERBERGEN
Aktiviert/deaktiviert die Hardwarebeschleunigung
für schnelle komfortable 3D-Darstellungen.
Gewählte Objekte isolieren (d.h. restliche unsichtbar
machen) oder verbergen (selbst unsichtbar machen)
oder Isolieren/Verbergen aufheben.
ANWENDUNGSSTATUSLEISTEN-MENÜS
Konfigurationsmenü für die Schaltflächen der Statusleiste. Einzelne Schaltflächen können aktiviert/
deaktiviert werden.
VOLLBILD
VOLLBILDDARSTELLUNG, (MENÜ EXTRAS|VOLLBILD)
(Strg)+(0)
Tipp
Zeichnungsstatusleiste
Über das Konfigurationsmenü sollten Sie sich eine extra ZEICHNUNGSSTATUSLEISTE
aktivieren, damit Sie später die Maßstäbe übersichtlicher verwalten können. Die
Auswahl für BESCHRIFTUNGS-MAßSTAB (im MODELLBEREICH) und ANSICHTSFENSTERMAßSTAB (für Ansichtsfenster im LAYOUT), sowie die beiden Icons zur Maßstabsverwaltung finden dann in der ZEICHNUNGSSTATUSLEISTE Platz.
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1.6
Wie kann ich Befehle eingeben?
1.6.15
ViewCube
Rechts oben im Zeichenbereich finden Sie den VIEWCUBE (nicht LT), der bei 3DKonstruktionen zum Schwenken der Ansicht verwendet werden kann. Im 2DBereich sind davon die beiden Schwenkpfeile interessant, um Hoch- oder Queransicht zu wählen.
Für dreidimensionale Objekte sind die Darstellungen mit Projektion PARALLEL
und PERSPEKTIVISCH interessant. Die Option PERSPEKTIVE MIT ORTHO-FLÄCHEN
bedeutet grundsätzlich eine perspektivische Darstellung, nur wird automatisch in
Parallelprojektion umgeschaltet, wenn Sie über den VIEWCUBE eine der orthogonalen Richtungen wie OBEN, LINKS etc. aktivieren.
Abb. 1.11: VIEWCUBE mit Bedienelementen
1.6.16
Navigationsleiste
Am rechten Rand befindet sich die Navigationsleiste mit folgenden Werkzeugen:
쐽
VOLL-NAVIGATIONSRAD – und weitere Navigationsräder bieten verschiedene
Optionen zum Schwenken und Variieren der Ansichtsrichtung.
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Kapitel 1
AutoCAD starten und loslegen
쐽
PAN – Mit dieser Funktion können Sie den aktuellen Bildschirmausschnitt verschieben. Sie können das Gleiche aber auch erreichen, indem Sie das Mausrad
drücken und mit gedrücktem Mausrad dann die Maus bewegen.
쐽
ZOOM GRENZEN– zoomt die Bildschirmanzeige so, dass alles Gezeichnete
sichtbar wird. Als GRENZEN bezeichnet man den Bereich, der von den kleinsten
bis zu den größten Koordinatenwerten Ihrer Zeichnungsobjekte definiert wird.
Die GRENZEN werden von AutoCAD automatisch bestimmt und aktualisiert.
Dieselbe Aktion können Sie auch mit der Maus durch einen Doppelklick aufs
Mausrad tätigen. Normales Zoomen geschieht durch Rollen des Mausrades.
Weitere Zoom-Funktionen finden sich hier im Flyout.
쐽
ORBIT (nicht LT) – Diese Funktion ermöglicht für 3D-Konstruktionen das dynamische Schwenken der Ansicht. Es kann aber auch mit der Maus ausgeführt
werden, indem Sie (Shift) halten und dann die Maus bei gedrücktem Mausrad
bewegen. Mit FREIER ORBIT kann auch über die +/-Z-Richtung hinweg geschwenkt werden.
쐽
SHOWMOTION (nicht LT) – aktiviert das Animieren von Ansichten, die mit einer
Art Filmvorspann versehen sind.
Abb. 1.12: Funktionen der Navigationsleiste
Tipp
Im Register ANSICHT können Sie über die Gruppe FENSTER|BENUTZER-OBERFLÄCHE die verschiedenen Bedienelemente VIEWCUBE (nicht LT), SHOWMOTION
(nicht LT), NAVIGATIONSLEISTE und TEXTBILDSCHIRM ein- und ausschalten.
1.6.17
Ansichtssteuerung
Oben links im Zeichenfenster finden Sie nun die STEUERELEMENTE DES ANSICHTSFENSTERS (nicht LT) in der Form: [-] [OBEN] [2D-DRAHTKÖRPER]
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1.6
Wie kann ich Befehle eingeben?
Hinter jeder eckigen Klammer liegt eine Optionsliste zur Auswahl verschiedener
Ansichtsfenstereinstellungen:
쐽
[–] oder [+] – bietet die Wahl einer Ansichtsfensterkonfiguration mit einem oder
mehreren Ansichtsfenstern. Bei mehreren Ansichtsfenstern oder innerhalb eines Layout-Ansichtsfensters kann dieses Ansichtsfenster zur bequemeren Arbeit maximiert werden. Außerdem können hier die Steuerelemente VIEWCUBE,
STEERINGWHEEL und NAVIGATIONSLEISTE ein- und ausgeschaltet werden.
쐽
[OBEN] – listet die Standard-Ansichten OBEN, VORNE, LINKS, ISO-ANSICHT SW
etc. auf.
쐽
[2D-DRAHTKÖRPER] – fordert zur Wahl eines visuellen Stils auf, der besonders
für 3D-Konstruktionen interessant ist, um beispielsweise mit VERDECKT die
verdeckten Kanten auszublenden oder mit KONZEPTUELL schattierte Oberflächen anzuzeigen.
1.6.18
Bereichswahl: Modell-Layout
Unterhalb des Zeichenbereichs sind noch zwei oder drei Registerfähnchen zu
sehen: MODELL, LAYOUT1, LAYOUT2. Hiermit können Sie aus dem normalen Zeichenmodus – MODELL genannt – dann später in bestimmte noch einzustellende
Plot-Voransichten umschalten – hier LAYOUT... genannt. Ihre Konstruktion gehört
auf jeden Fall in den Bereich MODELL, der normalerweise aktiviert ist. Es sind
beliebig viele Plot-Layouts möglich.
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Kapitel 1
AutoCAD starten und loslegen
1.6.19
Arbeitsbereich »AutoCAD Klassisch«
Im Arbeitsbereich AUTOCAD KLASSISCH werden die Befehle über die MENÜLEISTE
und deren Pull-down-Menüs sowie über Werkzeugkästen angeboten. Dieser
Arbeitsbereich ist standardmäßig nicht aktiv und muss erst über das Werkzeug
in der Statusleiste gewählt werden. Für Umsteiger von älteARBEITSBEREICHE
ren AutoCAD-Versionen auf 2013 ist dieser Arbeitsbereich zu empfehlen, weil er
keinen so großen Veränderungen unterworfen war.
Menüleiste
In diesem Arbeitsbereich folgt immer unter der Programmleiste die MENÜLEISTE.
Über diese Menüs können Sie die meisten Befehle von AutoCAD aufrufen. Die
Befehle sind hier in logischen Gruppen zusammengefasst:
Abb. 1.13: AutoCAD-Bildschirm mit Arbeitsbereich »AutoCAD Klassisch«
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1.6
Wie kann ich Befehle eingeben?
Menü
Erläuterung
DATEI
Befehle zur Verwaltung von Dateien
BEARBEITEN
Befehle für die Bearbeitung von Objekten, insbesondere zur Arbeit mit
der Zwischenablage
ANSICHT
Befehle zur Steuerung des angezeigten Zeichnungsausschnitts
EINFÜGEN
Befehle zum Einfügen von Blöcken (Normteile), externen Referenzen
und Bildern
FORMAT
Befehle zur Einstellung von Objekteigenschaften und der diversen Stile
für Texte, Bemaßung, Tabellen etc.
EXTRAS
Diverse Hilfs- und Sonderfunktionen
ZEICHNEN
Zeichenbefehle wie LINIE, KREIS, BOGEN etc.
BEMAßUNG
Befehle zum Bemaßen Ihrer Zeichnung
ÄNDERN
Befehle zum Ändern von vorhandenen Geometrien und Objekten
PARAMETRISCH
Befehle zum Erstellen (nicht LT) und Verwalten geometrischer Abhängigkeiten und von Bemaßungsabhängigkeiten
FENSTER
Verwaltung der verschiedenen Zeichen- und Bedienfenster
HILFE
Das Hilfsmenü zur Erklärung und Demonstration von Befehlen
EXPRESS (nicht LT) Zusatzfunktionen: EXPRESSTOOLS (falls installiert)
Tabelle 1.1: AutoCAD-Menüs
Tipp
Abbruch einer Funktion
Vielleicht haben Sie gerade versucht, den einen oder anderen Befehl anzuwählen
und wissen nicht, wie Sie ihn bedienen sollen. Da das alles erst im weiteren Text
erklärt wird, sollten Sie aber auf jeden Fall wissen, wie man aus jedem beliebigen
Befehl wieder herauskommt: Befehlsabbruch wird durch die (Esc)-Taste (EscapeTaste) ganz oben links auf der Tastatur erreicht. Auch wenn Sie mal ein Zeichnungsobjekt angeklickt haben und nun kleine blaue Kästchen erscheinen, hilft
die (Esc)-Taste weiter, die diese »Griffe« wieder entfernt.
Werkzeugkästen
Unter der Menüleiste liegen fünf Werkzeugkästen: STANDARD, STILE, ARBEITSBEREICHE, LAYER und EIGENSCHAFTEN. Auf der linken Seite finden Sie ZEICHNEN, auf
der rechten ÄNDERN und ZEICHENREIHENFOLGE.
Weitere Werkzeugkästen können Sie nach Rechtsklick auf ein beliebiges Werkzeug
dann aus dem Kontextmenü aktivieren.
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Kapitel 1
AutoCAD starten und loslegen
Tipp
Verlorene Werkzeugkästen
Wenn Sie einen Werkzeugkasten suchen, der zwar aktiviert, aber nicht zu finden
ist, gibt es die Möglichkeit, ihn mit dem Befehl -WERKZEUGKASTEN auf dem Bildschirm zu platzieren:
Befehl:-WERKZEUGKASTEN(Enter)
Werkzeugkastennamen eingeben oder [ALLE]: Flächenerstellung_II(Enter) als
Beispiel
Option eingeben [Anzeigen AUsblenden Links Rechts Oben Unten VERSchiebbar]
<Anzeigen>: L(Enter)
Neue Position eingeben (horizontal, vertikal) <0,0>: (Enter)
Der Werkzeugkasten befindet sich danach im linken Rand.
1.6.20 Hilfe
Hilfe zu allen AutoCAD-Befehlen können Sie erhalten, wenn Sie das Menü HILFE
oder oben rechts im Info-Bereich
anklicken. Auch mit der (F1)-Taste erhalten
Sie schnell zu jedem laufenden Befehl die aktuelle Information. Mit der Funktion
HILFE können Sie in der ONLINE-HILFE nach jedem Thema suchen.
Die ONLINE-HILFE können Sie auch mit OFFLINE-HILFE HERUNTERLADEN auf Ihrem
Computer installieren, um vom Internet unabhängig zu sein.
Die traditionellen Hilfsmittel wie BENUTZERHANDBUCH oder BEFEHLSREFERENZ
sind etwas mühsamer zu finden. Diese Dokumentationen sind allerdings nicht
auf dem Stand von 2013, sie sollten nur zusammen mit den extra Informationen
über neue Features benutzt werden. Benutzerhandbuch und Befehlsreferenz sind
erst nach folgenden Klicks zugänglich:
쐽
Befehl HILFE oder ? führt Sie ins Dialogfenster AUTOCAD 2013 – DEUTSCH –
HILFE.
쐽
Unter COMMUNITY UND SUPPORT gehen Sie zu WEITERE RESSOURCEN und klicken Sie auf AUTODESK-SUPPORT.
쐽
Der Internet Explorer geht auf die Autodesk-Seite SERVICE & SUPPORT, wo Sie
auf AUTOCAD klicken.
쐽
Die nächste Seite ist AUTOCAD SERVICES & SUPPORT, wo Sie unten auf DOKUMENTATION klicken.
쐽
Nun befinden Sie sich auf der Seite PRODUKTDOKUMENTATION mit den interessanten Themen BENUTZERHANDBUCH, BEFEHLSREFERENZ und HANDBUCH FÜR
BENUTZERANPASSUNGEN.
Die Informationen über neue Features der Version 2013 finden Sie im Begrüßungsbildschirm unter der Rubrik LERNEN als Videos.
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1.7
Vorbereitung für die Zeichenarbeit
1.7
Vorbereitung für die Zeichenarbeit
Vor unseren ersten Zeichenarbeiten ist es sinnvoll, einige wichtige Grundeinstellungen vorzunehmen. Diese werden hier vorgestellt. Einige müssen Sie nur
einmal vornehmen, andere sind zunächst bei jeder neuen Zeichnung zu wiederholen. Die Ersteren werden nämlich in der Windows-Registry gespeichert, die
übrigen könnten in einer geeignet vorbereiteten Vorlage gespeichert werden.
1.7.1
Hintergrundfarbe
Die Hintergrundfarbe für den Bildschirm ist standardmäßig auf ein dunkles Grau
eingestellt. Für dieses Buch, aber auch für die tägliche Arbeit benutze ich üblicherweise einen weißen Hintergrund:
쐽
Über Rechtsklick mit dem Fadenkreuz im Zeichenfenster erscheint ein Kontextmenü. Wenn kein Befehl aktiv ist, enthält es unten den OPTIONEN-Befehl.
쐽
Klicken Sie OPTIONEN an.
쐽
Im Dialogfenster wählen Sie das Register ANZEIGE.
쐽
Wählen Sie unter FENSTERELEMENTE die Schaltfläche FARBEN.
쐽
Es sollte unter KONTEXT der Bereich 2D-MODELLBEREICH und unter BENUTZEROBERFLÄCHENELEMENT die Option HINTERGRUND aktiviert sein.
쐽
Wählen Sie unter FARBEN anstelle der Voreinstellung (RGB-Kombination
33,40,48) einfach die Farbe Weiß.
쐽
Beenden Sie mit ANWENDEN & SCHLIEßEN und dann mit OK.
Diese Einstellung bleibt ab jetzt dauerhaft erhalten.
1.7.2 Die Zeichenhilfen
Beim Start von AutoCAD sind gleich einige nützliche Zeichenhilfen aktiviert. Sie
erkennen das an den bläulich markierten Buttons für die Zeichenhilfen. Da ich
deren Wirkung aber in einzelnen Schritten im Folgenden erst vorstellen möchte,
empfehle ich, durch entsprechendes Anklicken erst mal alle zu deaktivieren. Sie
müssen danach also alle in reinem Grau erscheinen.
Da man sich außerdem die Bedeutung der einzelnen Zeichenhilfen besser anhand
der Beschriftung merken kann, empfehle ich, die Icons in die Beschriftung umzuwandeln:
쐽
Klicken Sie auf eine der Zeichenhilfen mit der rechten Maustaste.
쐽
Klicken Sie dann das Häkchen vor SYMBOLE VERWENDEN weg.
Auch diese Einstellung bleibt beim nächsten AutoCAD-Aufruf erhalten.
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Kapitel 1
AutoCAD starten und loslegen
1.7.3
Zeichenhilfen Fang und Raster
Es gibt einige Unterstützungsfunktionen, die für einfache Zeichnungen, Skizzen
und Entwürfe sehr nützlich sind. Hier ist an erster Stelle das Einstellen eines
rechteckigen Rasters gemeint. Damit kann man sich, ähnlich wie bei der Erstellung einer Handskizze auf kariertem Block, von einem Raster leiten lassen.
Zur sinnvollen Nutzung dieses Rasters gehören zwei Einstellungen. Zum einen
muss das sichtbare Raster aktiviert werden, zum anderen muss dafür gesorgt werden, dass das Fadenkreuz nur auf diesen Positionen einrastet. Das sichtbare Raster
wird mit RASTER eingeschaltet, bewirkt aber noch nicht das Einrasten des Fadenkreuzes. Damit das geschieht, muss zusätzlich FANG aktiviert werden.
Statusleiste
Befehl
RASTER
RASTER
FANG
FANG
Kürzel Menü
F
Funktionstaste
EXTRAS|ENTWURFSEINSTELLUNGEN
(F7)
EXTRAS|ENTWURFSEINSTELLUNGEN
(F9)
Für beide Funktionen sind vorgabemäßig Raster- und Fangabstand von 10 Einheiten in x- und y-Richtung, also waagerecht und senkrecht, eingestellt.
Abb. 1.14: Einstellungen für RASTER und FANG
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1.7
Vorbereitung für die Zeichenarbeit
Um neue Werte für die Abstände einzugeben, müssen Sie die EINSTELLUNGEN
ändern. Dazu öffnen Sie mit einem Rechtsklick auf FANG
oder RASTER
das
Kontextmenü und wählen dort EINSTELLUNGEN (Abbildung 1.14). Zu empfehlen ist,
dass FANG und RASTER auf gleichen Werten stehen. Auf keinen Fall sollten Sie die
Einstellung bei FANG sehr viel enger setzen als bei RASTER.
In der Architektur stellt man für Rohbauentwürfe das Raster beispielsweise auf
12.5 × 12.5 ein. Wenn ein verschobenes oder gedrehtes Raster verwendet werden
soll, muss das Koordinatensystemsymbol nach Anklicken über die blauen Griffe
oder mit dem Befehl BKS manipuliert werden. Das Raster richtet sich immer nach
dem aktuellen Koordinatensystem.
Tipp
Raster-Einstellungen
Die Option ADAPTIVES RASTER bedeutet, dass es sich später beim Zoomen jeweils mit einem Faktor 5 ändert (siehe HAUPTLINIE ALLE: 5), um auf dem Bildschirm nicht zu eng und nicht zu weit zu erscheinen. Sie wissen also nie genau,
ob Sie echte 10 × 10 als Raster sehen oder 50 × 50 oder 250 × 250. Das sollte in
den ersten Übungen eher ausgeschaltet sein. Dagegen ist die Option RASTER
ÜBER BEGRENZUNG ANZEIGEN sehr nützlich, weil damit die so genannten LIMITEN
als Grenzen für die Anzeige des Rasters ignoriert werden. Die LIMITEN sind in der
benutzten Vorlagendatei acadiso.dwt mit dem Befehl LIMITEN bereits mit 0,0 bis
420,287 eingestellt.
Im folgenden Beispiel (Abbildung 1.15) wurden FANG und RASTER auf je 10 gestellt
und die Konturen mit dem LINIE-Befehl und nur durch Anklicken der Bildschirmpositionen eingegeben. Sie sollten darauf achten, dass von den Zeichenhilfen nur
FANG und RASTER aktiviert sind, die übrigen Felder aber noch nicht.
1.7.4 Zoom, Pan und Achsenkreuz
Beim normalen Start von AutoCAD wird als Zeichenvorlage acadiso.dwt verwendet
und es erscheint ein Zeichenfenster, das ungefähr 5000 Einheiten breit und 3000
hoch ist. Dies ist für unsere Übungszeichnungen sowohl aus den Bereichen
Architektur als auch Maschinenbau meist viel zu groß. Um mit einem Zeichenbereich zu starten, der ungefähr einem A3-Blatt in Millimetern entspricht, rufen Sie
am besten den Befehl ZOOM mit Option G auf:
쐽
Tippen Sie in der Befehlszeile ZOOM(Enter) ein und dann G(Enter) oder
쐽
wählen Sie die Funktion ZOOM GRENZEN in der Navigationsleiste am rechten
Rand oder
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Kapitel 1
AutoCAD starten und loslegen
쐽
wählen Sie im Menü ANSICHT|ZOOM|GRENZEN oder
쐽
machen Sie einen Doppelklick auf das Mausrad (falls Sie eine Maus mit Mausrad
besitzen).
Danach entspricht das Zeichenfenster etwa einem DIN-A3-Blatt in Millimetern.
Sie können das leicht verifizieren, indem Sie mit dem Fadenkreuz über den Bildschirm fahren und die Koordinatenwerte links unten in der STATUSLEISTE verfolgen.
Der Bildschirm zeigt aber nur einen Ausschnitt von einem unendlich großen
Zeichnungsblatt. Sie können diesen Ausschnitt beliebig verschieben und vergrößern oder verkleinern. Dazu eignet sich am besten das Mausrad einer WheelMaus mit folgenden Bedienungen:
쐽
MAUSRAD ROLLEN – Dieser ZOOM-Modus bewirkt eine Vergrößerung oder Verkleinerung des Bildschirmausschnitts. Fixiert bleibt dabei die Position, auf der
gerade Ihr Fadenkreuz steht.
쐽
MAUSRAD DRÜCKEN UND MAUS BEWEGEN – Sie sind dann im PAN-Modus und
können das gesamte Zeichenblatt in beliebige Richtungen verschieben. Die
Koordinaten gezeichneter Objekte verändern sich dabei nicht, weil Sie das ganze Zeichnungsblatt mitsamt Nullpunkt verschieben.
쐽
DOPPELKLICK AUFS MAUSRAD – Nun wird ein Zoom auf die so genannten Zeichnungsgrenzen ausgeführt. Die Zeichnungsgrenzen sind die größten und kleinsten Koordinaten in x- und y-Richtung, die in Ihren bisher gezeichneten Objekten vorkommen. Sie werden von AutoCAD ständig aktuell gehalten. Damit sehen Sie alles bisher Gezeichnete. Wenn noch nichts gezeichnet wurde, wird auf
die LIMITEN gezoomt (Vorgabe ist 0,0 bis 420,297).
Bei den ZOOM- und PAN-Aktionen verschiebt sich natürlich auch der vorgegebene
Koordinatennullpunkt Ihrer Zeichnung. Wo der Nullpunkt genau liegt, können
Sie einerseits über die Koordinatenanzeige in der Statusleiste ermitteln. Andererseits wird ein Achsenkreuz angezeigt, aber nicht immer am Nullpunkt. Das Achsenkreuz besteht aus zwei Linien für die x- und y-Richtung und einer kleinen Box.
Wenn Sie das Fadenkreuz und den Koordinatennullpunkt mit gedrücktem Mausrad (PAN-Aktion) etwas mehr in die Mitte des Bildschirms bewegt haben, sehen
Sie – sofern in den Zeichenhilfen RASTER
aktiviert ist – auch eine rote Linie
vom Nullpunkt ausgehen, die für die x-Richtung steht, und eine grüne für die yRichtung. Sobald Sie diese beiden Linien sehen, können Sie sicher sein, dass ihr
Ausgangspunkt der Nullpunkt ist.
Sobald der Nullpunkt eventuell nicht mehr auf dem Bildschirm liegt, bleibt das
Achsenkreuz-Symbol in der linken unteren Ecke liegen, aber die rote und grüne
Linie sind dann nicht mehr zu sehen. Um den Nullpunkt im Auge zu behalten, ist
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1.8
Erste Konstruktion mit Linien
es nützlich, zu Beginn der Zeichnung nicht nur mit einem Doppelklick aufs Mausrad auf einen A3-Ausschnitt zu zoomen, sondern dann auch mit gedrücktem Mausrad so etwa 10 mm in x- und y-Richtung eine PAN-Bewegung zu machen.
Tipp
Transparente Befehle
Einige Befehle in AutoCAD können auch aufgerufen werden, während andere
Befehle aktiv sind. Dazu gehören die Befehle ZOOM und PAN. Wenn Sie einen
solchen Befehl bei laufendem anderen Befehl eintippen wollen, müssen Sie ein
Hochkomma davor setzen: ’ZOOM(Enter). Wenn Sie für PAN und ZOOM die
Maus benutzen, dann sind diese Aktionen immer automatisch transparent und
damit jederzeit auch im laufenden Befehl möglich.
1.8
Erste Konstruktion mit Linien
Mit den eingestellten Fang- und Rasterwerten sollen nun einfache Linienkonstruktionen erstellt werden. Wir wollen uns in den ersten Versuchen noch nicht mit den
unterschiedlichen Eingabemethoden für Koordinaten auseinandersetzen. Sie können unter Benutzung der Zeichenhilfen FANG und RASTER einfach die geforderten
Positionen anfahren und in der Statusleiste links unten die Koordinatenwerte
überprüfen.
Abbildung 1.15 zeigt unser erstes Probeobjekt.
Um diese Konstruktion zu zeichnen, werden Sie nun den ersten Zeichenbefehl
kennen lernen: LINIE. Die Tabelle zeigt die verschiedenen Möglichkeiten, den
Befehl aufzurufen.
Zeichnung &
Beschriftung
START|ZEICHNEN
Icon
Werkzeugkasten
Befehl
Kürzel
Menü
ZEICHNEN
LINIE
L
ZEICHNEN|LINIE
Um eine gefundene Position zu übernehmen, klicken Sie diese dann im Befehl
LINIE mit der linken Maustaste an. Die Koordinaten lesen Sie in der Statusleiste
links ab. Sollte dort keine Anzeige erscheinen, dann können Sie mit einem
Rechtsklick auf die Koordinatenanzeige die Option ABSOLUT aktivieren.
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65
Kapitel 1
AutoCAD starten und loslegen
Abb. 1.15: x- und y-Positionen für die Linien
Der Befehl LINIE erzeugt eine einzelne Linie oder auch mehrere Liniensegmente
hintereinander, wenn mehr als zwei Punktpositionen eingegeben werden.
Befehl:
Befehl:
Befehl:
<Fang ein>
<Raster ein>
_line Ersten Punkt angeben:
Position 50,50 anfahren und Klick
Nächsten Punkt angeben oder [Zurück]:
Position 50,110 anfahren und Klick
Nächsten Punkt angeben oder [Zurück]:
Position 70,130 anfahren und Klick
Nächsten Punkt angeben oder [Schließen Zurück]: Position 90,130 anfahren und Klick
Nächsten Punkt angeben oder [Schließen Zurück]: Position 110,110 anfahren und Klick
Nächsten Punkt angeben oder [Schließen Zurück]: Position 110,50 anfahren und Klick
Nächsten Punkt angeben oder [Schließen Zurück]: Position 90,50 anfahren und Klick
Nächsten Punkt angeben oder [Schließen Zurück]: Position 90,100 anfahren und Klick
Nächsten Punkt angeben oder [Schließen Zurück]: Position 80,110 anfahren und Klick
Nächsten Punkt angeben oder [Schließen Zurück]: Position 70,100 anfahren und Klick
Nächsten Punkt angeben oder [Schließen Zurück]: Position 70,50 anfahren und Klick
Nächsten Punkt angeben oder [Schließen Zurück]: S(Enter)
Nach Anwahl des ersten Punkts erscheint im LINIE-Befehl eine Gummibandlinie,
um die Verbindung der aktuellen Position mit dem letzten Punkt anzudeuten. Die
erzeugten Objekte sind mehrere Liniensegmente, d.h. einzelne Linienobjekte.
Weiter im Befehlsablauf sehen Sie, dass Optionen in eckigen Klammern angeboten
werden. Die Option ZURÜCK bietet die Möglichkeit, die letzte Punkteingabe
zurückzunehmen.
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1.8
Erste Konstruktion mit Linien
Tipp
Option wählen
Sie aktivieren eine Option aus der eckigen Klammer, indem Sie immer diejenigen
Zeichen eintippen, die als Großbuchstaben erscheinen. Alternativ können Sie eine
Option auch direkt in der Befehlszeile anklicken.
Sie können aber alternativ die Option auch über das Kontextmenü des Befehls
aktivieren, indem Sie die rechte Maustaste drücken und aus dem erscheinenden
Menü mit der linken Maustaste die gewünschte Option anklicken (Abbildung
1.16).
Abb. 1.16: Kontextmenü des Befehls LINIE
Die Option SCHLIEßEN bewirkt, dass ein letztes Liniensegment von der aktuellen
Position bis zum ersten Punkt des aktuellen LINIE-Befehls gezeichnet wird und
der Befehl LINIE damit auch automatisch endet:
쐽 Nächsten Punkt angeben oder [Schließen Zurück]: S(Enter)
Dadurch wird eine abschließende Linie hin zum ersten Punkt – erzeugt durch
Ersten Punkt eingeben: – gezeichnet und der Befehl ist beendet. Es ist dann
kein abschließendes (Enter) nötig, um den Befehl zu beenden.
쐽 Nächsten Punkt angeben oder [Zurück]: Z(Enter)
Solange Sie sich im LINIE-Befehl befinden, können Sie mit Z das letzte Segment
zurücknehmen. Das geht auch mehrfach, so dass Sie rückwärts alle erzeugten
Punkte bis zum ersten Punkt wieder entfernen können. Das gilt aber nur, solange
Sie den Befehl LINIE noch nicht beendet haben.
쐽 Nächsten Punkt angeben: (Enter)
Die Eingabetaste (Enter) beendet den Befehl und der Linienzug bleibt offen.
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Kapitel 1
AutoCAD starten und loslegen
Tipp
Befehle beenden
Es gibt zwei Arten von Befehlen. Die einen enden automatisch nach der letzten
Eingabe, andere warten auf erneute Eingaben und müssen mit (Enter) beendet
werden. Beim Befehl LINIE tritt beides auf. Die Eingabe der Option S führt zur
automatischen Beendigung nach dem Schließen des Linienzugs. Bei einem offenen Linienzug kann die Koordinateneingabe und damit der Befehl nur durch
(Enter) beendet werden. (Esc) bewirkt genauso das Befehlsende, hat aber bei
manchen anderen Befehlen die Wirkung, dass die gesamte Eingabe des Befehls
verschwindet. Sie sollten sich also an die normale Befehlsbeendigung mit
(Enter) gewöhnen.
Tipp
Rechte Maustaste, Kontextmenü
Die Optionen, die in der Befehlszeile in eckigen Klammern erscheinen,
können ganz einfach über das Kontextmenü angewählt werden (Abbildung
1.16). Beim Befehl LINIE erscheint nach Drücken der rechten Maustaste das
Kontextmenü mit den Optionen: EINGABE, ABBRECHEN, LETZTE EINGABE |
SCHLIEßEN, ZURÜCK | FANG-ÜBERSCHREIBUNGEN | PAN, ZOOM, STEERINGWHEELS | TASCHENRECHNER. Durch einen normalen Mausklick auf SCHLIEßEN
kann beispielsweise die Option SCHLIEßEN aufgerufen werden. Das erspart die
Tastatureingabe von S.
Bei einzelnen Linien oder offenen Linienzügen beendet man den Befehl einfach
mit (Enter) anstelle einer Punkteingabe. Damit lassen sich auch die beiden fehlenden Linien des Buchstabens A schnell zeichnen (Abbildung 1.15). Die Positionen,
die Sie bei den übrigen Buchstaben anfahren müssen, sind in den folgenden
Abbildungen angegeben. Versuchen Sie, diese ähnlich wie vorgeführt zu konstruieren.
Eine weitere Erleichterung der Konstruktion bietet die Benutzung der dynamischen Eingabe, mit DYN in der Statuszeile zu aktivieren. Hierfür wären allerdings
zur sinnvollen Benutzung noch einige Einstellungen vorzunehmen. Gehen Sie in
die Statusleiste unten zu DYN, machen Sie einen Rechtsklick und klicken Sie EINSTELLUNGEN an. Im Dialogfenster sehen Sie das Register DYNAMISCHE EINGABE.
Deaktivieren Sie die Option WO MÖGLICH BEMAßUNGSEING. AKTIVIEREN, klicken
Sie auf die linke Schaltfläche EINSTELLUNGEN und aktivieren Sie dort KARTESI-
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1.8
Erste Konstruktion mit Linien
FORMAT und ABSOLUTE KOORDINATEN. Mit zweimal OK geht’s zurück. Ab
jetzt sehen Sie zusätzlich zur Eingabeaufforderung im Textfenster unten immer
die letzte Zeile auch am Fadenkreuz mit den aktuellen Koordinaten. Diese können
Sie nun durch Klicken übernehmen.
SCHES
Abb. 1.17: Einstellungen für DYN zur Anzeige der absoluten Position
Abb. 1.18: Anzuklickende Koordinaten für Buchstaben-CAD
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Kapitel 1
AutoCAD starten und loslegen
1.9
Zeichnungen beginnen, speichern und beenden
Sobald Sie eine vorzeigbare Zeichnung erstellt haben, wollen Sie Ihr »Erstlingswerk« natürlich auch in Sicherheit bringen und speichern. Danach wollen Sie
dann weitere Zeichnungen beginnen. Aus diesen Gründen sollten wir uns nun die
Befehle zur Dateiverwaltung vornehmen, die in der nächsten Tabelle zusammengefasst sind.
ZEICHNUNG &
Beschriftung
Icon
Werkzeugkasten
Befehl
Kürzel
Menü
–
–
–
NEU
(Strg)+(N)
DATEI|NEU...
SCHNELLZUGRIFFWERKZEUGKASTEN
STANDARD
SNEU
–
–
SCHNELLZUGRIFFWERKZEUGKASTEN
STANDARD
ÖFFNEN
(Strg)+(O)
DATEI|ÖFFNEN...
SCHNELLZUGRIFFWERKZEUGKASTEN
STANDARD
KSICH
(Strg)+(S)
DATEI|SPEICHERN...
ANWENDUNGSMENÜ|
SPEICHERN UNTER|
AUTOCAD-ZEICH-
–
SICHERN,
SICHALS
(Strg)+
(Shift)+(S)
DATEI|SPEICHERN UNTER...
NUNG
ANWENDUNGSMENÜ|
SCHLIEßEN|AKTUELLE ZEICHNUNG
Im Zeichenfenster
SCHLIEßEN –
ANWENDUNGSMENÜ|
AUTOCAD BEENDEN
In Programmleiste
QUIT oder
EXIT
(Strg)+(Q)
DATEI|SCHLIEßEN
DATEI|BEENDEN
Tabelle 1.2: Befehle zur Dateiverwaltung
1.9.1
Speichern und Speichern unter...
Zunächst ist zu bemerken, dass beim Start von AutoCAD eine erste leere Zeichnung automatisch eingerichtet worden ist. Sie erinnern sich, dass von Anfang an
ein grauer Zeichnungshintergrund vorhanden war und der Name der Zeichnung
mit ZEICHNUNG1.DWG vorgegeben war. Dieser Name ist von AutoCAD generiert
worden, damit für eventuelle Zwischensicherungen schon mal ein Dateiname
existiert. Dieser Name ist ein vorläufiger Name. Den richtigen Namen für Ihre nun
aufrufen. In
fertige Zeichnung vergeben Sie aber erst jetzt, wenn Sie SICHERN
diesem Moment merkt AutoCAD, dass die Zeichnung noch keinen endgültigen
vom Benutzer vergebenen Namen besitzt, und führt den Befehl SICHALS aus. Sie
erhalten nun im Dialogfenster die Möglichkeit, einen eigenen Zeichnungsnamen
einzugeben.
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1.9
Zeichnungen beginnen, speichern und beenden
Abb. 1.19: Dateiverwaltungsbefehle
Abb. 1.20: Dialogfenster von SICHALS
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71
Kapitel 1
AutoCAD starten und loslegen
Das Dialogfenster bietet als vorgegebenen Namen natürlich Zeichnung1.dwg an,
aber Sie können ihn überschreiben. Der Dateiname ist bei Aufruf des Dialogfensters schon blau markiert. Das bedeutet, dass Sie nun einfach den neuen Namen
eingeben können. Wegen der blauen Markierung wird sofort der alte Name überschrieben. Im Beispiel wurde test eingetragen. Wie Sie sehen, kann man die
Dateiendung .dwg weglassen. Sie wird auf Grund des eingestellten Dateityps automatisch ergänzt. Der Speicherort für die Dateien ist das Verzeichnis Eigene Dokumente, das standardmäßig von den meisten Windows-Programmen verwendet
wird. Sie könnten auch ein eigenes Verzeichnis einstellen. AutoCAD merkt sich
Ihr Verzeichnis auch für die nachfolgenden Speichervorgänge.
Sobald Sie Ihrer Zeichnung einmal einen eigenen Namen verpasst haben, können
Sie natürlich noch weiter daran arbeiten. Um dann wieder den Zeichnungsfortschritt zu sichern, brauchen Sie nur
aufzurufen. Nun allerdings merkt AutoCAD, dass Ihre Konstruktion schon einen eigenen Namen besitzt, und speichert
automatisch unter dem bestehenden Namen und überschreibt somit Ihre vorherige Sicherung. Ein Dialogfenster erscheint diesmal nicht mehr, weil ja nichts
mehr anzugeben ist. Dass das Speichern geklappt hat, erkennen Sie nur an dem
Befehlsecho in der Befehlszeile Befehl: _QSAVE.
Wenn Sie eine Zeichnung unter einem anderen Namen speichern wollen, dann
brauchen Sie allerdings den Befehl SICHALS , der nach einem neuen Namen
fragt und speichert.
Sie können die Zeichnungen auch in der Cloud speichern, wenn Sie im InfoBereich AUTOCAD 360 aktiviert und sich dort angemeldet haben.
Abb. 1.21: Anmelden in der Cloud
Im OPTIONEN-Befehl lässt sich dann auch das automatische Speichern in der
Cloud aktivieren. Mit der einfachen Lizenz können Sie bis 3 GB kostenlos speichern, mit der Abonnements-Lizenz bis 25 GB.
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1.9
Zeichnungen beginnen, speichern und beenden
Abb. 1.22: Befehl OPTIONEN mit Cloud-Einstellungen für AUTOCAD 360
Wichtig
Alte Versionen
Die Zeichnungsdateien der verschiedenen AutoCAD-Versionen haben meist
eine unterschiedliche interne Organisation. Deshalb müssen sie für Benutzung
durch eine ältere AutoCAD-Version unter einer entsprechenden Versionsangabe
gespeichert werden. Die aktuelle Zeichnung wird also automatisch als AUTOCAD 2013-ZEICHNUNG gespeichert. Sie können aber auch ältere DWG-Formate
zum Speichern wählen. Dabei gehen natürlich Features der neuen Versionen
wie beispielsweise Parametrik verloren. AutoCAD 2010, 2011 und 2012 besitzen
gemeinsam das DWG-Format AUTOCAD 2010-ZEICHNUNG (*.DWG). Damit
diese alten Versionen eine aktuelle Zeichnung lesen können, müssen Sie explizit
beim Speichern AUTOCAD 2010/LT 2010-ZEICHNUNG(*.DWG) als DATEITYP wählen. Für die Versionen 2007 bis 2009 ist AUTOCAD 2007/LT 2007-ZEICHNUNG(*.DWG) nötig, für 2004 bis 2006 dann AUTOCAD 2004/LT 2004ZEICHNUNG(*.DWG), für die Versionen 2000 bis 2002 dann AUTOCAD 2000/LT
2000-ZEICHNUNG(*.DWG). Für ganz alte Versionen gäbe es die Möglichkeit, den
Typ AUTOCAD R12/LT 2 DXF(*.DXF ) zu verwenden und dann beim Einlesen in
der älteren Version auch den Typ DXF (*.DXF ) zu aktivieren.
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73
Kapitel 1
AutoCAD starten und loslegen
1.9.2 Schließen und beenden
Wollen Sie eine Zeichnung nicht mehr weiter bearbeiten, dann sollten Sie sie mit
auf der
dem Befehl SCHLIEßEN schließen. Alternativ klicken Sie auf das Symbol
Zeichenfläche oben rechts. Damit ist aber das Programm AutoCAD noch nicht
beendet. Sie können danach weitere Zeichnungen neu beginnen oder alte Zeichnungen öffnen und weiterbearbeiten.
Erst, wenn Sie den Befehl QUIT oder EXIT geben, wird das Programm beendet. Sie
können auch in der Programmleiste oben rechts dafür auf
klicken. Wie fast alle
Windows-Programme wird AutoCAD dabei für alle noch geöffneten und bearbeiteten Zeichnungen fragen, ob sie nun gespeichert werden sollen.
1.9.3 Neue Zeichnung beginnen oder vorhandene öffnen
Wenn Sie eine neue Zeichnung beginnen wollen, dann klicken Sie normalerweise
auf das Werkzeug
im SCHNELLZUGIRFF-WERKZEUGKASTEN, das dem Befehl
SNEU entspricht. Alternativ können Sie auch den Befehl NEU bzw. ANWENDUNGSMENÜ|NEU|ZEICHNUNG oder das Tastenkürzel (Strg)+(N) wählen.
Abb. 1.23: Wahl der Vorlage im Befehl NEU
Der feine Unterschied zwischen den beiden Alternativen, Befehl SNEU bzw. Werkzeug
im SCHNELLZUGRIFFS-WERKZEUGKASTEN einerseits und dem Menü
ANWENDUNGSMENÜ|NEU|ZEICHNUNG andererseits macht sich erst bemerkbar,
wenn Sie die Einstellung für die Vorlagendatei ändern.
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1.9
Zeichnungen beginnen, speichern und beenden
Gehen Sie dazu ins ANWENDUNGSMENÜ, das Menü unter dem großen roten A
links oben und klicken Sie auf die Schaltfläche OPTIONEN. Im Register DATEIEN
klicken Sie auf den Knoten (+-Zeichen) VORLAGENEINSTELLUNGEN, und dann auf
VORGEGEBENER VORLAGENDATEINAME FÜR SNEU. Dort steht KEINER als Vorgabe.
Über die Schaltfläche DURCHSUCHEN wählen Sie nun den Pfad und Namen einer
bestimmten Vorlage, damit sie beim Befehl SNEU automatisch verwendet wird.
Wählen Sie acadiso.dwt aus dem angebotenen Verzeichnis template und aktivieren Sie sie mit ÖFFNEN. Diese Vorlage ist auf metrische Einheiten, und zwar Millimeter eingestellt und enthält noch keinen Zeichnungsrahmen. Sie sehen, dass die
Vorlagendatei die Endung *.DWT anstelle *.DWG trägt. Ansonsten ist es eine normale AutoCAD-Zeichnung. Ihre Funktion besteht eben darin, dass Voreinstellungen, die zeichnungsspezifisch bei AutoCAD verwaltet werden und natürlich
Geometrieobjekte wie Zeichnungsrahmen und Schriftfelder aus der Vorlage beim
Anlegen neuer Zeichnungen übernommen werden. Das geschieht von nun an
dann beim Befehl SNEU.
Nur beim Befehl NEU bzw. ANWENDUNGSMENÜ|NEU|Zeichnung erscheint auch in
Zukunft die Anfrage nach einer individuellen Vorlage.
Im OPTIONEN-Dialogfenster sehen Sie unter POSITION DER ZEICHNUNGSVORLAGENDATEI übrigens auch, wo AutoCAD seine Vorlagen gespeichert hat, nämlich
im Verzeichnis template unter C:/Dokumente und Einstellungen/.../template (Windows XP) bzw. c:/Users/.../template (Windows 7, Vista) (siehe Abbildung 1.24).
Abb. 1.24: Einstellung der Vorlage für SNEU
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75
Kapitel 1
AutoCAD starten und loslegen
Tipp
Vorlage für SNEU auswählen
Sie müssen den Vorlagendateinamen nicht unbedingt eintippen, sondern können auf KEINER doppelklicken und dann aus dem Vorlagenverzeichnis die Vorlagendatei aussuchen.
Wenn Sie keine neue Zeichnung beginnen, sondern eine alte Zeichnung fortsetzen
im SCHNELLZUwollen, dann wählen Sie den Befehl ÖFFNEN oder das Werkzeug
GRIFF-WERKZEUGKASTEN. Der Befehl greift standardmäßig auf das Verzeichnis
Eigene Dokumente zu. Sie klicken nun den gewünschten Dateinamen an und klicken dann auf ÖFFNEN. Es ist auch möglich, die Datei gleich mit einem Doppelklick
auf den Dateinamen zu öffnen.
Das Dialogfenster des Befehls ÖFFNEN zeigt standardmäßig eine Voransicht der
markierten Zeichnung an. Um alle Zeichnungen als Bilder zu sehen, gehen Sie
im Dialogfenster auf ANSICHT und dann auf VORSCHAU. Dann sollten Sie vielleicht
das Dialogfenster noch etwas durch Ziehen an den Ecken vergrößern.
Abb. 1.25: Voransicht bei ÖFFNEN
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1.9
Zeichnungen beginnen, speichern und beenden
Wichtig
Zeichnungen nur einmal öffnen!
Bevor Sie eine Zeichnung öffnen, sollten Sie stets sicher sein, dass diese Zeichnung nicht schon geöffnet ist. AutoCAD kann ja mehrere Zeichnungen zugleich
geöffnet halten. Für manche Bearbeitungen ist das auch wichtig und sinnvoll.
Wenn Sie aber ein und dieselbe Zeichnung, z.B. Büro.dwg, die bereits geöffnet
ist, noch mal öffnen, dann erhalten Sie einen Warnhinweis und können die
Zeichnung nur mit Schreibschutz öffnen. Das würde bedeuten, dass Sie diese
zweite Version der Zeichnung – hier dann gekennzeichnet durch Büro.dwg:2 –
nicht mehr unter dem Originalnamen speichern können. Nur die Version
Büro.dwg:1 lässt sich speichern. Die Version Büro.dwg:2 können Sie höchstens
unter einem neuen Namen speichern. In der Startleiste sollten Sie sich informieren, welche Zeichnungen Sie bereits geöffnet haben.
Abb. 1.26: Warnhinweis beim nochmaligen Öffnen einer Datei
1.9.4 Weitergeben mit ETRANSMIT
Zum Weitergeben von Zeichnungen, insbesondere per E-Mail, eignet sich der
Befehl ETRANSMIT.
Anwendungsmenü
PUBLIZIEREN|ETRANSMIT
Icon
Befehl
Menü
ETRANSMIT
DATEI|ETRANSMIT...
Hiermit können eine Zeichnung und auch weitere mit ihr verbundene Dateien
und andere Zeichnungen wie externe Referenzen (siehe Abschnitt 10.9 Externe
Referenzen) zu einer Übertragungsdatei zusammengepackt werden. Sie können als
Typ die selbst extrahierende EXE-Datei (*.exe) wählen, die Sie auch mit einem
Kennwort versehen können. Der Empfänger braucht dann nur noch die erzeugte
EXE-Datei auszuführen und das Kennwort anzugeben, um die Dateien zu entpacken. Je nachdem, wie die enthaltenen Dateien weiterverwendet werden, ist zu
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Kapitel 1
AutoCAD starten und loslegen
entscheiden, ob die Verzeichnisstrukturen und Pfadangaben beibehalten werden
sollen. Das Register Dateien bietet eine Übersicht über die zu versendenden
Dateien.
Abb. 1.27: Dialogfenster ETRANSMIT
1.9.5 Was tun nach einem Absturz?
Wenn Sie bei der Benutzung von AutoCAD doch einmal abgestürzt sind, wird sich
beim nächsten Programmstart der Wiederherstellungsmanager melden und mögliche Zeichnungsvarianten in einem Fenster anbieten. Maximal vier Varianten stehen zur Verfügung:
쐽 Zeichnungsname.dwg
– ist die letzte Version der Zeichnung, vor dem letzten
Öffnen.
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1.9
Zeichnungen beginnen, speichern und beenden
– ist eine Sicherungsdatei, die automatisch erstellt wurde, als Sie die DWG-Datei zum letzten Mal gespeichert haben.
쐽 Zeichnungsname.bak
– ist eine automatische Sicherung, die in regelmäßigen Zeitabständen gespeichert wird. Der Zeitabstand ist in der Systemvariablen SAVETIME mit 10 Minuten vorgegeben.
쐽 Zeichnungsname-x-x-xxx.sv$
– ist eine automatische Sicherung, die AutoCAD dann erstellt, wenn es den Absturz »vorausahnt«.
쐽 Zeichnungsname-recover.dwg
Aus diesen Möglichkeiten können Sie diejenige auswählen, die die neueste oder
korrekteste Zeichnungsinformation enthält und dann den Wiederherstellungsmanager schließen. Vergessen Sie nicht, die Zeichnung dann eventuell unter dem
Originalnamen oder einem sinnvollen neuen Namen zu speichern
Abb. 1.28: Wiederherstellungsmanager mit möglichen Zeichnungsversionen
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Kapitel 1
AutoCAD starten und loslegen
Anwendungsmenü
Icon
ZEICHNUNGSPROGRAMME|
WIEDERHERSTELLUNGS-
Befehl
Menü
ZCHNGSWD-
DATEI|DIENSTPROGRAMME|WIEDERHERSTELLUNGSMANAGER...
HERST
MANAGER
1.10 Objekte löschen, Befehle zurücknehmen
An dieser Stelle ist es angebracht, die nützlichen Befehle ZURÜCK , ZLÖSCH
vorzustellen, mit denen Sie Befehle zurücknehmen und gezeichund LÖSCHEN
nete Objekte löschen können. Man hat leicht etwas verkehrt eingegeben und
möchte es ungeschehen machen oder man hat so viel herumexperimentiert, dass
der ganze Bildschirm voll ist. Auf jeden Fall müssen Sie unsere Zeichnungsobjekte und Befehlsabläufe manipulieren können.
ZEICHNUNG &
Beschriftung
Icon
Werkzeugkasten
Befehl
Kürzel
Menü
SCHNELLZUGRIFFWERKZEUGKASTEN
STANDARD
Z
Z oder
BEARBEITEN|RÜCK-
(Strg)
+(Z)
GÄNGIG
SCHNELLZUGRIFFWERKZEUGKASTEN
STANDARD
START|ÄNDERN
ÄNDERN
ZLÖSCH
BEARBEITEN|WIEDERHERSTELLEN
LÖSCHEN LÖ
oder
ÄNDERN|LÖSCHEN
BEARBEITEN|LÖSCHEN
(Entf)
HOPPLA
Da haben wir an erster Stelle den nützlichen Befehl Z. Mit ihm kann man komplette Befehle rückgängig machen. Also: Haben Sie gerade mit dem Befehl LINIE
einige Liniensegmente erzeugt und den Befehl mit (Enter) beendet, dann können
Sie als nächsten Befehl Z eingeben oder das Werkzeug wählen, um die Aktion des
Befehls LINIE rückgängig zu machen. Es verschwinden dann alle in diesem Befehl
gezeichneten Liniensegmente.
Z
macht den letzten Befehl rückgängig. Zu beachten ist, dass alle Aktionen des
letzten Befehls zurückgenommen werden. Der Befehl Z kann mehrfach gegeben
werden, und zwar so oft, bis der Beginn Ihrer Zeichnungssitzung oder die letzte
Speicherung wieder erreicht wurde. So lange wird nämlich die Befehlshistorie aufgezeichnet.
Sie können auch mehrere Befehle auf einen Schlag zurücknehmen. Dazu klicken
Sie im SCHNELLZUGRIFF-WERKZEUGKASTEN auf das schwarze Dreieck neben dem
Werkzeug Z und wählen in der Liste die Befehle aus.
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1.10
Objekte löschen, Befehle zurücknehmen
Abb. 1.29: Befehlsliste am Werkzeug Z
Was tun, wenn Sie zu viel zurückgenommen haben? Hierzu gibt es den Befehl
ZLÖSCH . Auch der kann wie Z mehrere Befehle behandeln und verfügt neben
dem Werkzeug auch über eine Befehlsliste. Mit Z und ZLÖSCH können Sie also
notfalls mehrfach hin- und herwerkeln. Die beiden Befehle Z und ZLÖSCH richten
sich an vorhergehende Befehle.
Von ganz anderer Natur ist der Befehl LÖSCHEN
. Mit dem Befehl LÖSCHEN
kann man Zeichnungsobjekte auf dem Bildschirm löschen. Hiermit können Sie
also gezielt einzelne Liniensegmente löschen. Es ist dabei egal, von welchem
Befehl sie erzeugt wurden oder in welcher Reihenfolge. Sie klicken einfach nach
der Aufforderung OBJEKTE WÄHLEN: die zu löschenden Objekte an, beenden den
Befehl mit (Enter), und schon sind die gewählten Objekte gelöscht. Die Objekte,
die in dem Befehl angeklickt werden, erscheinen auf dem Bildschirm dann in
gestrichelter Darstellung. Das ist die Markierung für Objekte, die in einem Befehl
ausgewählt wurden. Gelöscht werden die Objekte aber erst, wenn der Befehl mit
(Enter) abgeschlossen wird.
Befehl: LÖSCHEN(Enter)
Objekte wählen: Das zu löschende Objekt mit der Objektwahlbox anklicken
Objekte wählen: Das nächste zu löschende Objekt mit der Objektwahlbox anklicken
Objekte wählen: Das nächste ...
Objekte wählen: (Enter) Hiermit wird der Befehl beendet und nun erst das Löschen
ausgeführt.
Befehl:
Alle durch Anklicken mit der Objektwahlbox gewählten Objekte werden gelöscht.
Wichtig
Objektwahl und Hervorhebung
Wenn ein Befehl wie LÖSCHEN die Wahl von Objekten verlangt, wird das Fadenkreuz in eine Objektwahlbox umgewandelt.
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81
Kapitel 1
AutoCAD starten und loslegen
Mit dieser Box müssen Sie die gewünschten Objekte anklicken. Die erfolgreich
gewählten Objekte erscheinen in gestricheltem Linientyp, so dass sie sich von
den übrigen Objekten abheben. Man nennt das die Hervorhebung der Objekte. Die
Objektwahl beendet man stets mit (Enter). Man kann auch die rechte Maustaste
dazu benutzen.
Tipp
Größe der Objektwahlbox
Die Größe der Objektwahlbox können Sie variieren. Dazu machen Sie einen
Rechtsklick auf der Zeichenfläche (es darf kein Befehl mehr aktiv sein, ggf. vorher (ESC)) und wählen OPTIONEN, Register AUSWAHL und stellen dort mit einem
Schieberegler die PICKBOX-GRÖßE ein.
Nun könnte man fragen, ob es auch einen Befehl gibt, mit dem man den Befehl
LÖSCHEN rückgängig machen kann. Ja, es gibt ihn: HOPPLA nimmt den letzten
Löschbefehl wieder zurück. Sie können zwischendurch ruhig andere Befehle
benutzt haben. Mit HOPPLA wird genau die letzte LÖSCHEN-Aktion rückgängig
gemacht, auch wenn sie im Befehlsablauf schon etwas länger zurückliegt. Der
Befehl HOPPLA kann aber nur einen einzigen Löschbefehl rückgängig machen.
Befehl: HOPPLA(Enter)
1.11
Architekturbeispiel
Beginnen Sie nun eine neue Zeichnung für eine zweite Übungskonstruktion. Im
Architekturbereich können Sie das Raster mit einem Abstand von 12.5 für RohbauEntwürfe nutzen. Damit erreichen Sie, dass gleich korrekte Baumaße entstehen.
Das gezeigte Beispiel können Sie mit FANG- und RASTER-Einstellungen von 12.5
für die x- und y-Abstände leicht erstellen. Die Fertigbaumaße erreicht man später
durch entsprechendes Verschieben einiger Kanten um die Fugenbreite von 1 cm.
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1.12
Kreise
Abb. 1.30: Konstruktion mit Rasterabstand 12.5
1.12 Kreise
Der nächste wichtige Zeichenbefehl heißt KREIS
. Der Standard-Aufruf des
KREIS-Befehls fragt nach Mittelpunktposition und Radius. Zu beachten ist nur,
dass der Mittelpunkt beim Kreis meist als Zentrum bezeichnet wird. Der KREISBefehl besitzt zahlreiche Optionen, die am besten über START|ZEICHNEN|KREIS|...
zu sehen sind.
ZEICHNUNG &
Beschriftung
Icon
START|ZEICHNEN
Werkzeugkasten
Befehl
Kürzel
Menü
ZEICHNEN
KREIS
K
ZEICHNEN|KREIS|...
Abb. 1.31: Optionen des KREIS-Befehls
Das Konstruktionsbeispiel (Abbildung 1.32) ist wieder mit eingestellten Fang- und
Rasterabständen von 10 entstanden. Die Linien werden leicht mit dem Befehl
LINIE gezeichnet, wie im ersten Beispiel gezeigt. Das Rad auf der linken Seite ist
mit dem Standard-Aufruf des KREIS-Befehls entstanden:
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Kapitel 1
AutoCAD starten und loslegen
In der Gruppe ZEICHNEN anklicken
Befehl: _circle
 Kreis Zentrum für Kreis angeben oder [3P 2P Ttr (Tangente Tangente Radius)]:
Position 110,30 anfahren und Klick
Radius für Kreis angeben oder [Durchmesser]: 20(Enter)
Das linke der beiden Hinterräder wird nach der 2-Punkte-Methode gezeichnet.
Danach werden zwei Punkte angegeben, die auf dem Durchmesser des Kreises liegen. Diese Methode wird am schnellsten das KREIS-Flyout in der Multifunktionsleiste START aufgerufen:
Befehl: Start|Zeichnen|Kreis|2 Punkte
_circle
 Kreis Zentrum für Kreis angeben oder [3P 2P Ttr (Tangente Tangente Radius)]:
_2p Ersten Endpunkt für Durchmesser des Kreises angeben: Position 240,30 anfahren und Klick
 Kreis Zweiten Endpunkt für Durchmesser des Kreises angeben: Position 280,30
anfahren und Klick
Mit dem letzten Rad soll noch die 3-Punkte-Methode demonstriert werden, die
hier auch über das Register START aufgerufen wird:
Befehl: Start|Zeichnen|Kreis|3 Punkte
_circle
 Kreis Zentrum für Kreis angeben oder 3P 2P Ttr (Tangente Tangente Radius)]:
_3p Ersten Punkt auf Kreis angeben: Position 300,30 anfahren und Klick
 Kreis Zweiten Punkt auf Kreis angeben: Position 320,50 anfahren und Klick
 Kreis Dritten Punkt auf Kreis angeben: Position 340,30 anfahren und Klick
Abb. 1.32: Konstruktion mit Kreisen
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1.13
Rechteck
1.13 Rechteck
Zum Zeichnen von Rechtecken gibt es einen speziellen Befehl, bei dem nur zwei
diagonale Positionen für die Eckpunkte eingegeben werden müssen. Abbildung
1.33 zeigt einen kleinen Hocker, der mit Fang- und Rasterabständen von 2 und mit
dem Befehl RECHTECK schnell und einfach gezeichnet wird.
ZEICHNUNG &
Beschriftung
Icon
START|ZEICHNEN
Werkzeugkasten
Befehl
Kürzel
Menü
ZEICHNEN
RECHTECK
RE
ZEICHNEN|RECHTECK
Der Dialog läuft wie folgt:
In der Gruppe
Befehl: _rectang
ZEICHNEN
anklicken
Rechteck Ersten Eckpunkt angeben oder [Fasen Erhebung Abrunden Objekthöhe
Breite]: Position 0,0 anfahren und Klick
Rechteck Anderen Eckpunkt angeben oder [Abmessungen]: Position 4,50 anfahren und Klick
Abb. 1.33: Konstruktion mit Rechtecken, Fangabstand 2
1.14 Solid, Ring und Polylinie
Abschließend sollen noch einige Zeichenbefehle gezeigt werden, mit denen Sie
gefüllte Objekte erstellen können. Sie können zum Beispiel für die unten gezeigund
ten Elektroniksymbole gut verwendet werden. Sie sollten wieder FANG
auf Abstand 10 einstellen.
RASTER
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Kapitel 1
AutoCAD starten und loslegen
ZEICHNUNG & Beschriftung
Icon
Werkzeugkasten
Befehl
Kürzel
Menü
START|ZEICHNEN 
–
RING
RI
ZEICHNEN|RING
START|ZEICHNEN
ZEICHNEN
PLINIE
PL
ZEICHNEN|POLYLINIE
–
–
SOLID
SO
–
Mit dem Befehl SOLID kann man gefüllte Dreiecke oder Vierecke zeichnen. Der
Befehl muss eingetippt werden, weil es kein Werkzeug oder Menü dafür gibt. Das
gefüllte Dreieck im Diodensymbol entsteht mit dem Befehl SOLID wie folgt:
Befehl: SOLID(Enter)
Solid Ersten Punkt angeben: Position 90,260 anklicken
Solid Zweiten Punkt angeben: Position 90,280 anklicken
Solid Dritten Punkt angeben: Position 110,270 anklicken
Solid Vierten Punkt angeben oder <beenden>: (Enter)
Solid Dritten Punkt angeben: (Enter)
Nach der dritten Ecke wird also mit zweimal (Enter) beendet.
Die gefüllten Rechtecke für den Transformator zeichnet man ebenfalls als SOLID.
Hierbei ist zu beachten, dass Position 3 gegenüber Position 1 liegt und Position 4
gegenüber 2. Was passiert, wenn man die Eckpunkte in verschiedener Reihenfolge
eingibt, zeigt Abbildung 1.34. Die linke Seite des Trafos ist als Beispiel noch mal
gezeigt. Achten Sie darauf, den Befehl nach dem vierten Punkt mit (Enter) zu
beenden. Wenn Sie das nicht tun, wird eine weitere gefüllte Fläche angeschlossen
mit weiteren Punkten 3 und 4.
Befehl: SOLID(Enter)
Solid Ersten Punkt angeben: Position 380,60 anklicken
Solid Zweiten Punkt angeben: Position 380,150 anklicken
Solid Dritten Punkt angeben: Position 390,60 anklicken
Solid Vierten Punkt angeben oder <beenden>: Position 390,150 anklicken
Solid Dritten Punkt angeben: (Enter)
Vertauscht man die Positionen, dann entsteht ein verzwirbeltes Viereck, wie in
Abbildung 1.35 gezeigt.
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1.14
Solid, Ring und Polylinie
Abb. 1.34: Elektroniksymbole mit Befehl SOLID
Abb. 1.35: Punktreihenfolge bei SOLID
In der nächsten Zeichnung sollen die Lötpunkte und Leiterbahnen mit den Befehund PLINIE
erstellt werden. Beim Befehl RING wird zuerst nach
len RING
einem Innendurchmesser und einem Außendurchmesser gefragt. Danach können Sie gleich mehrere Positionen für die Platzierung der Lötpunkte anklicken.
Beendet wird der Befehl mit (Enter). Auch wenn Sie einen Ring mit anderen
Durchmesserwerten zeichnen wollen, müssen Sie den aktiven Befehl mit (Enter)
beenden und den RING-Befehl erneut aufrufen. Die ersten Lötpunkte in Abbildung 1.36 entstehen wie folgt:
Befehl: RING(Enter)
Ring Innendurchmesser des Rings angeben <0.5000>: 2(Enter)
Ring Außendurchmesser des Rings angeben <1.0000>: 8(Enter)
Ring Ringmittelpunkt angeben oder <beenden>: Position 70,240 anklicken
Ring Ringmittelpunkt angeben oder <beenden>: Position 140,240 anklicken
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Kapitel 1
AutoCAD starten und loslegen
Ring Ringmittelpunkt angeben oder <beenden>: Position 160,220 anklicken
Ring Ringmittelpunkt angeben oder <beenden>: Position 240,220 anklicken
Ring Ringmittelpunkt angeben oder <beenden>: (Enter)
Abb. 1.36: Ringe und Polylinien
Die Leiterbahnen sollen als verbreiterte Linien entstehen. Deshalb kann hier nicht
der LINIE-Befehl verwendet werden. Beim Befehl PLINIE ist es möglich, eine konkrete Breite für die Linie anzugeben. Ansonsten können Sie ihn wie den LINIEBefehl bedienen. Die weiteren Optionen des PLINIE-Befehls werden später erläutert. Die oberste Leiterbahn in Abbildung 1.36 ist hier dokumentiert. Nach Anklicken des Werkzeugs meldet sich das englische Befehlsecho _pline. Dann klicken
Sie auf die Startposition 70,40. Danach erhalten Sie die Möglichkeit, eine Linienbreite einzugeben. Mit B(Enter) wird die Option BREITE aktiviert und nach
Anfrage dann der Wert 2(Enter) für die Startbreite des ersten Liniensegments eingegeben. Der Befehl übernimmt dann diesen Wert auch als Endbreite des Segments, die Sie mit (Enter) dann einfach akzeptieren können. Anschließend
können Sie die gewünschten Positionen anfahren und anklicken. Beendet wird
der Befehl mit (Enter). Die einmal eingegebene Linienbreite ist auch beim nächsten Befehlsaufruf noch aktiv und braucht nicht erneut eingegeben zu werden.
In der Gruppe
Befehl: _pline
ZEICHNEN
anklicken
Plinie Startpunkt angeben: Position 70,240 anklicken
Aktuelle Linienbreite beträgt 0.0000
Plinie Nächsten Punkt angeben oder [Kreisbogen Halbbreite sehnenLänge Zurück
Breite]: B(Enter)
Plinie Startbreite angeben <0.0000>: 2(Enter)
Plinie Endbreite angeben <2.0000>: (Enter)
Plinie Nächsten Punkt angeben oder [Kreisbogen Halbbreite sehnenLänge Zurück
Breite]: Position 140,240 anklicken
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1.15
Übungen
Plinie Nächsten Punkt angeben oder [Kreisbogen Schließen Halbbreite sehnenLänge Zurück Breite]: Position 160,220 anklicken
Plinie Nächsten Punkt angeben oder [Kreisbogen Schließen Halbbreite sehnenLänge Zurück Breite]: Position 240,220 anklicken
Plinie Nächsten Punkt angeben oder [Kreisbogen Schließen Halbbreite sehnenLänge Zurück Breite]: (Enter)
Tipp
Füllen Ein/Aus
Die Füllung der Objekte RING, SOLID und POLYLINIE kann mit dem Befehl FÜLLEN ein- und ausgeschaltet werden. Die Wirkung wird aber erst nach Eingabe des
Befehls REGEN oder Kürzel RG sichtbar. FÜLLEN wirkt auch auf Schraffuren!
Befehl
Kürzel
Menü
RG
ANSICHT|REGENERIEREN
FÜLLEN
REGEN
1.15 Übungen
Die folgenden Übungszeichnungen sind zum Nachzeichnen gedacht.
Abb. 1.37: Übungszeichnung
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Kapitel 1
AutoCAD starten und loslegen
Abb. 1.38: Übung zu RASTER und FANG
Abb. 1.39: Übung zu RASTER und FANG
Abb. 1.40: Übung zu RASTER und FANG
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1.16
Was noch zu bemerken wäre
Abb. 1.41: Übung zu RASTER und FANG
Abb. 1.42: Übungszeichnung mit Fangabstand 1 und Rasterabstand 10
1.16 Was noch zu bemerken wäre
쐽
Autovervollständigen – In AutoCAD ist der automatische Vervollständigungsmodus aktiv. Es gibt aber auch Befehle, bei denen das automatische Vervollständigen gar nicht erwünscht ist. Dann löschen Sie mit (Backspace) einfach
die angebotene Vervollständigung weg. Also bitte immer genau hinschauen!
쐽 *.DWL – Ein Dateityp, der zu jeder aktiven Zeichnung automatisch erstellt wird,
sog. LOCK-Datei, markiert die Zeichnung als »in Arbeit befindlich«, wird bei
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Kapitel 1
AutoCAD starten und loslegen
Beenden der Zeichnung wieder gelöscht, bleibt bei Absturz erhalten und gibt
später dem Wiederherstellungsmanager zu erkennen, dass es mit dieser Zeichnung einen Absturz gab.
쐽 *.SV$ –
Der Dateityp der 10-minütigen automatischen Sicherung im Verzeichnis TEMP, die Systemvariable SAVETIME mit Wert 10 garantiert diese automatische Sicherung.
– Der Dateityp der Sicherung, die automatisch bei jedem aktiven Speichern Ihrerseits erstellt wird, enthält den Stand der vorherigen DWG.
쐽 *.BAK
쐽
ANWENDUNGSMENÜ|ZEICHNUNGSPROGRAMME|WIEDERHERSTELLEN
versucht
nicht mehr schafft.
das Restaurieren einer Zeichnung, wenn es ÖFFNEN
쐽
ANWENDUNGSMENÜ|ZEICHNUNGSPROGRAMME|ÜBERPRÜFEN
überprüft die
aktuelle Zeichnung auf interne Fehler und kann diese auch korrigieren.
쐽
Punktraster statt Gitterraster – In älteren Versionen gab es anstelle des Gitterrasters ein Punktraster. Dies können Sie leicht umstellen mit RMK (Rechtsmausklick) auf RASTER , Wahl von EINSTELLUNGEN, dann unter RASTERSTIL
bei PUNKTRASTER ANZEIGEN IN den 2D-MODELLBEREICH oder auch andere Bereiche aktivieren.
1.17 Übungsfragen
1. Mit welchen Funktionstasten schalten Sie FANG
aus?
und RASTER
ein oder
2. Für welchen der Befehle NEU oder SNEU können Sie eine Zeichnungsvorlage für
spätere Verwendung dauerhaft vorgeben?
3. Mit welchem Befehl können Sie ein gefülltes Viereck zeichnen?
4. Mit welchem Befehl kann man den Anzeigebereich für das RASTER
einstellen?
anders
5. Welcher Befehl speichert immer mit Anfrage nach einem neuen Dateinamen?
6. Welche Optionen gibt es beim KREIS-Befehl
?
7. Können Sie bei der Polylinie die Breite segmentweise eingeben?
8. Welcher Befehl macht das letzte LÖSCHEN
9. Wie oft können Sie im Befehl LINIE
die Option ZURÜCK eingeben?
10. Welche Eingaben verlangt der Befehl RING
92
rückgängig?
?
© des Titels »AutoCAD 2013 und LT 2013« (ISBN 978-3-8266-9276-5) 2012 by
Verlagsgruppe Hüthig Jehle Rehm GmbH, Heidelberg.
Nähere Informationen unter: http://www.mitp.de/9276
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* Your assessment is very important for improving the work of artificial intelligence, which forms the content of this project

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