CASHLITE 2010 - Benutzerhandbuch © DATEX GmbH

CASHLITE 2010 - Benutzerhandbuch © DATEX GmbH
C
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CASHLITE
Version 2010
DATEX Computersysteme Karlsruhe GmbH
Karlstr. 46 B
76133 Karlsruhe
Tel. 0721-78 38 00
Fax 0721-78 38 033
[email protected]
http://www.datex.de
CASHLITE 2010 - Benutzerhandbuch
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C
Handbuch CASHLITE 2010 (Version 8.0) - Stand: Februar 2010
© Copyright DATEX Computersysteme Karlsruhe GmbH
Herausgeber
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Karlstr. 46 B
D-76133 Karlsruhe
Telefon: +49 (0)721-78 38 00
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Geltungs- und Anwendungsbereich dieses Dokuments
Handbuch für Anwender / Kundenveröffentlichung
Freigabe
02/2010 Zur Verwendung als Anwenderhandbuch
Alle Rechte vorbehalten. Dieses Handbuch und die dazugehörige Software ist urheberrechtlich geschützt. Es darf ohne vorhergehende schriftliche Genehmigung des Herstellers in keiner Form (auch auszugsweise) mittels irgendwelcher Verfahren reproduziert, gesendet,
vervielfältigt bzw. verbreitet oder in eine andere Sprache übersetzt werden. Bei der Erstellung des Programms, der Anleitung sowie Abbildungen wurde mit größter Sorgfalt vorgegangen. Trotzdem können Fehler nicht ausgeschlossen werden. DATEX übernimmt
keinerlei Haftung für Schäden, die auf eine fehlerhafte Beschreibung im Handbuch oder
durch eine Fehlfunktion des Programms zurückzuführen sind.
Copyrights und Warenzeichen
Microsoft Word, Microsoft Office, Windows®, Windows 95™, Windows 98™, Windows
NT®, Windows 2000®, Windows XP®, Windows Vista®, Windows 7 und MS-DOS™,
Microsoft Access, -Jet, und -Excel sind eingetragene Warenzeichen der Microsoft Corporation. Adobe Acrobat ist ein eingetragenes Warenzeichen der Adobe Systems Incorporated.
Alle anderen Warenzeichen sind Eigentum der jeweiligen Besitzer.
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CASHLITE 2010 - Benutzerhandbuch
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V ORWORT
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Vielen Dank, dass Sie sich für CASHLITE 2010 entschieden haben. Die Software wird exklusiv von der DATEX Computersysteme Karlsruhe GmbH in Karlsruhe entwickelt, gepflegt und vertrieben. Mehrere tausend Anwender haben seit 1995 die Software für die
Berechnung von Immobilienfinanzierungen, für den Eigenbedarf oder als Kapitalanlage genutzt.
Dabei war es immer das Ziel, dem Anwender eine einfache handhabbare Software zur Verfügung zu stellen, die es ohne großen Einarbeitungsaufwand erlaubt, belastbare Finanzierungsberechnungen zu erstellen.
Für die meisten Anwender beginnt der Bau oder der Erwerb einer Immobilie mit finanziellen
Erwägungen. Die Fragen die dabei auftreten gehen von „Reicht das Geld das ich/wir verdienen für eine sichere Finanzierung?“ bis hin zu „Welche Förderungen oder Abschreibungen
können in Frage kommen?“. CASHLITE ist so ausgelegt, dass viele Aspekte einer Finanzierung automatisch vom Programm auf Basis der eingegebenen Daten berücksichtigt werden.
So ist das Maß an Fachwissen, das für die Erstellung einer Finanzierung benötigt wird, auf
ein für den mit Immobilienfinanzierungen nicht durchgängig beschlagenen Anwender auf
ein beherrschbares Quantum reduziert.
Ein weiterer wichtiger Aspekt des Programms ist die Unabhängigkeit der erstellten Finanzierungsberechnung von finanzierenden Instituten. CASHLITE „schlägt“ Ihnen keine Finanzierung vor, sondern berechnet finanzmathematisch korrekt die Zinsen, Tilgungen und
Agios die „hinter“ einer Finanzierung stecken, um diese ggf. mit alternativen Finanzierungen vergleichen zu können.
Wir wünschen Ihnen bei der Anwendung von CASHLITE viel Erfolg!
DATEX Computersysteme Karlsruhe GmbH
CASHLITE 2010 - Benutzerhandbuch
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CASHLITE 2010 - Benutzerhandbuch
I
I NHALTSVERZEICHNIS
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Kapitel 1 - Die Installation
9
Systemvoraussetzungen
9
Betriebssysteme
Hardware
Office-Software
9
10
10
Die Installation
11
Installation Einplatzversion
Installation Netzwerkversion
14
17
Lizenzierung der Software
28
Seriennummer eingeben und Software aktivieren
28
Datenbank reorganisieren / Anwender entsperren
34
Kapitel 2 - Erste Schritte
37
Erster Programmstart
37
Die Navigation
38
Tabellenanpassungen
39
Kapitel 3 - Die Finanzierungsberechnung
43
Erster Schritt - Stammdaten
45
Stammdaten des Erwerbers
Stammdaten des Objekts
46
50
CASHLITE 2010 - Benutzerhandbuch
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I
Zweiter Schritt - Details der Finanzierung
58
Gesamtkosten des Erwerbs
Abschreibungen
Erwerbsphasen
60
66
69
Dritter Schritt - Ergebnis
71
Ergebnis ausdrucken
72
Kapitel 4 - Sonderfunktionen
77
Ergänzungsfunktionen für Immobilienberechnungen
77
Erstellung von Tilgungsplänen
Erstellung von Einkommenssteuertabellen
Schnellberechnung „Was kann ich mir leisten“
78
83
83
Konfiguration und Anpassung von CASHLITE
85
AfA Bausteine
Bankkonditionen
Parameter
Benutzereinstellungen
86
88
91
94
Verwaltung
95
Passwortänderung
Seriennummer eingeben
Auf Updates prüfen
DATEX-Internet-Homepage
Supportanfrage stellen
95
96
97
98
98
Kapitel 5 - Textverarbeitung
Verwendung der Word-Schnittstelle
Anpassung von Dokumenten für die eigene Verwendung
Word-Platzhalter (Seriendruckfelder)
Verwendung der HighEdit-Schnittstelle
HighEdit-Dokumente in Word-Dokumente umwandeln
6
101
101
102
107
121
121
CASHLITE 2010 - Benutzerhandbuch
Kapitel 6 - Anhang
129
Grunderwerbsteuer
129
Information zu Tilgung mit Lebensversicherungen
130
Informationen zu Abschreibungen
130
Eine Übersicht der derzeit gebräuchlichsten Abschreibungsgesetze
Anschaffungsnahe Aufwendungen
Kapitel 7 - Lizenz & Gewährleistung
Programmlizenzvertrag
Nutzungsrechte und Übertragung von Nutzungsrechten
Umfang der Nutzungsrechte
Gewährleistung und Haftungsausschluß
Index
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131
132
133
133
133
133
135
137
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K APITEL 1 - D IE I NSTALLATION
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1.1 Systemvoraussetzungen
Um CASHLITE auf einem Computer installieren zu können müssen folgende Systemvoraussetzungen gegeben sein:
1.1.1 Betriebssysteme
Server*
Empfohlen:
Windows 2008 Server Express/Standard/Enterprise/Datacenter
Windows 2003 Server Standard/Enterprise/Datacenter/SBS
Windows 2000 Server
Linux mit Samba Erweiterung
Novell-Netware (bedingt empfohlen)
Bedingt Empfohlen:
Windows Vista Business/Enterprise/Ultimate
Windows XP Professional(bedingt empfohlen)
Arbeitsstation
Empfohlen:
Windows 7 Professional/Ultimate/Enterprise
Windows Vista Business/Enterprise/Ultimate
Windows XP Professional
Bedingt Empfohlen:
Windows 7 Starter/Home Basic/Home Premium
Windows Vista Home/Home Premium
Windows XP Home/Media Edition
Windows 2000
CASHLITE 2010 - Benutzerhandbuch
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KAPITEL 1 - DIE INSTALLATION
Systemvoraussetzungen
1.1.2 Hardware
Server*
Prozessor: AMD oder Intel ab 1500 MHz
Hauptspeicher: ab 512 MB RAM
Festplattenkapazität: 0,5 GB (Anwendung & Datenbank)
Netzwerkkarte: Mindestens 100 MBit Duplex*
Arbeitsstation
Prozessor: AMD oder Intel ab 1500 MHz
Hauptspeicher: ab 512 MB RAM
Festplattenkapazität: 70 MB (Anwendung)
Netzwerkkarte: Mindestens 100 MBit Duplex*
1.1.3 Office-Software
Server*
MS-Word/Excel/Outlook ab Version 2000 (Nur Terminalserver!)
Arbeitsstation
MS-Word ab Version 2000
Internet Explorer ab Version 6.0
*Nur Netzwerkversion
!
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Hinweis: Wir raten bei Netzwerkinstallationen ausdrücklich vom Gebrauch von Funknetzwerken ab! Deren Übertragungsleistung ist für den Einsatz mit Datenbanken nicht
ausreichend.
CASHLITE 2010 - Benutzerhandbuch
KAPITEL 1 - DIE INSTALLATION
Die Installation
1.2 Die Installation
Um CASHLITE auf Ihrem Computer zu installieren, gehen Sie bitte wie nachfolgend beschrieben vor.
• Prüfen Sie, ob Sie an dem Computer auf dem CASHLITE installiert werden soll, über
Administrationsrechte verfügen. Ist dies nicht der Fall, kann die Software nicht installiert werden. Setzen Sie sich bei fehlenden Administrationsrechten mit Ihrem Systemadministrator in Verbindung.
•
CASHLITE wird in zwei unterschiedlichen Installationsmedien zur Verfügung gestellt.
Je nach dem Ihnen verfügbaren Installationsmedium gehen Sie wie nachfolgend
beschrieben vor:
- Als CD-ROM
Legen Sie das Installationsmedium (CD) in ein/das CD-Laufwerk ein. Die Installation
startet daraufhin typischerweise automatisch. Ist das nicht der Fall, so öffnen Sie einen
Windows Datei Explorer, wechseln auf das Laufwerk in dem die CASHLITE-Installationsmedium eingelegt ist, und starten die Installation durch einen Klick/Doppelklick auf die Datei „setup“ bzw. „setup.exe“
- Als Installationsdatei
Starten Sie die Installation durch einen Klick/Doppelklick auf das Programm „setup“
bzw. „setup.exe“
!
Hinweis: Unter Umständen erhalten Sie beim Start des Installationsprogramms von Ihrer Sicherheitssoftware einen Hinweis, dass das zu installierende Programm Probleme
verursachen kann. Bitte ignorieren Sie diesen Hinweis. CASHLITE ist mit Sorgfalt entwickelt worden und nicht dafür ausgelegt Ihnen Schaden zuzufügen.
•
Folgen Sie den Anweisungen auf dem Bildschirm.
•
Sie sollten grundsätzlich bei der Installation von Software Ihren Virenscanner vorübergehend deaktivieren, damit alle Dateien korrekt kopiert und registriert werden.
!
Hinweis:
Durch die Installation von CASHLITE 2010 werden ggf. frühere CASHLITE Versionen
bzw. Demo-Versionen automatisch deinstalliert!
CASHLITE 2010 - Benutzerhandbuch
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1
KAPITEL 1 - DIE INSTALLATION
Die Installation
1
Nach Start des Installationsprogramms erscheint die folgende Maske:
2
Nach dem Willkommensgruß werden Sie vom Installationsprogramm aufgefordert, den
Programmlizenzvertrag anzuerkennen. Eine Fortsetzung der Installation ist nur möglich, wenn Sie die Markierung auf „Ich stimme den Lizenzvereinbarungen zu“ ändern
und anschließend auf „Weiter“ klicken.
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CASHLITE 2010 - Benutzerhandbuch
KAPITEL 1 - DIE INSTALLATION
Die Installation
3
Anschließend erhalten Sie eine kurze Information über CASHLITE 2010, klicken Sie
hier auf „Weiter“:
4
Im folgenden Dialog müssen Sie angeben, welche Art Sie installieren wollen:
- Einplatzversion
(siehe Kapitel 1 “Installation Einplatzversion” auf Seite 14)
- Netzwerkversion
(siehe Kapitel 1 “Installation Netzwerkversion” auf Seite 17)
• Serverinstallation
•
Arbeitsstation
CASHLITE 2010 - Benutzerhandbuch
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1
KAPITEL 1 - DIE INSTALLATION
Die Installation
Je nach Auswahl fahren Sie jetzt mit dem entsprechenden Kapitel fort.
1.2.1 Installation Einplatzversion
Sie sollten diese Option wählen, wenn Sie eine Einplatzlizenz von CASHLITE erworben haben und diese nur auf diesem PC nutzen möchten. (KEINE Netzwerkversion!)
Klicken Sie auf das entsprechende Symbol und fahren Sie mit der Installation der Einplatzversion wie folgt fort:
1
Im nächsten Dialog müssen Sie das Zielverzeichnis für a) die Software CASHLITE und
b) die Datenbanken angeben. Standardmäßig schlägt das Setup C:\Programme\DATEX\CASHLITE\ bzw. C:\Programme\DATEX\CASHLITE\Database\
vor. Dies können Sie natürlich auf Wunsch ändern, indem Sie jeweils auf „Wählen…“
klicken und einen anderen Installationspfad angeben:
!
Wichtig bei Windows Vista & Windows 7:
Bitte beachten Sie, dass unter Windows Vista und Windows 7 das Datenbankverzeichnis
kein Unterverzeichnis des Installationsverzeichnisses sein sollte!
Falls Sie doch das Datenbankverzeichnis als Unterverzeichnis der Hauptinstallation
wählen, korrigiert das Installationsprogramm die Windows-Berechtigungen automatisch. Zukünftige Versionen von Micorsoft Windows werden aber noch restriktiver arbeiten, so dass wir empfehlen den Standardvorschlag (siehe Screenshot) für das
Datenbankverzeichnis in jedem Fall auf z.B. C:\Datenbanken zu ändern. Wichtig: Sie
sollten auf keinen Fall ein Datenbankverzeichnis als Unterverzeichnis von C:\Programme\ oder C:\Windows angeben! Dies sind Windows-Systemordner und unterliegen speziellen Berechtigungen.
Mit der Installation fahren Sie mit Klick auf „Weiter“ fort.
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CASHLITE 2010 - Benutzerhandbuch
KAPITEL 1 - DIE INSTALLATION
Die Installation
2
Klicken Sie im nächsten Dialog auf „Installieren“ oder auf „Zurück“, wenn Sie an den
Einstellungen noch etwas ändern möchten:
3
Der eigentliche Installationsvorgang wird nun gestartet, während Dateien auf Ihrem
Computer installiert werden erscheint der folgende Dialog:
CASHLITE 2010 - Benutzerhandbuch
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1
KAPITEL 1 - DIE INSTALLATION
Die Installation
4
Nach erfolgreichem Abschluss der Installation sehen Sie den folgenden Hinweis:
5
Klicken Sie nun auf „Fertigstellen“, um die Installation abzuschließen. Wenn Sie den
Haken bei „CASHLITE 2010 ausführen“ belassen, startet anschließend die Software
automatisch. Natürlich können Sie die Software auch über das Desktop-Icon starten.
6
CASHLITE 2010 wird gestartet:
Nach Start des Programms erscheint der Hinweis, dass Sie noch keine Seriennummer eingegeben haben und daher mit einer Testversion (30 Tage gültig) arbeiten.
Wie Sie Ihre Seriennummer eingeben und das Programm aktivieren, lesen Sie bitte im Kapitel 1 “Seriennummer eingeben und Software aktivieren” auf Seite 28 nach.
Sie können die Hilfe mit der Tastenkombination F1 aus CASHLITE heraus starten oder über
das Hilfe-Symbol in der Menüleiste. Das Handbuch finden Sie auch auf der Installations-CD
als pdf-Dokument.
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CASHLITE 2010 - Benutzerhandbuch
KAPITEL 1 - DIE INSTALLATION
Die Installation
Ihre Seriennummer zu CASHLITE liegt der Lieferung bei bzw. finden Sie auch auf Ihrer Rechnung.
1.2.2 Installation Netzwerkversion
Sie sollten diese Option wählen, wenn Sie eine Mehrplatzlizenz von CASHLITE erworben
haben und diese jetzt im Netzwerk mit mehreren Arbeitsstationen und einem gemeinsamen
Datenbestand (Datenbank) nutzen möchten (KEINE Einplatzversion!).
An dieser Stelle ist noch zu unterscheiden, ob Sie a) den Server installieren oder b) eine weitere Arbeitsstation einrichten wollen:
- Serverinstallation
- Arbeitsstation einrichten
!
Hinweis: Eine Serverinstallation wird einmal von einem Arbeitsplatzrechner oder auf
dem Server direkt gestartet. Sie beinhaltet die Installation der Arbeitsstation, d.h. sie
müssen auf dem System auf dem Sie eine Serverinstallation durchführen keine Installation einer Arbeitsstation durchführen. Jeder weitere Rechner wird dann als Arbeitsstation installiert.
Klicken Sie auf das entsprechende Symbol und fahren Sie mit der gewählten Installation wie
folgt fort:
Serverinstallation
Wenn Sie den Server installieren möchten, können Sie diese Installation direkt am Server
ausführen oder über eine Arbeitsstation. In beiden Fällen erhalten Sie anschließend eine
Kurzinfo zum Installationsablauf. Sie sollten dies genau beachten, damit die Installation erfolgreich durchgeführt werden kann!
Klicken Sie auf „Weiter“.
CASHLITE 2010 - Benutzerhandbuch
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1
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KAPITEL 1 - DIE INSTALLATION
Die Installation
Sie gelangen in den nächsten Dialog, bei dem Sie das Zielverzeichnis zur Installation
von a) der Software CASHLITE und b) der Datenbanken angeben müssen. Standardmäßig schlägt das Setup C:\Programme\DATEX\CASHLITE\ bzw. C:\Programme\DATEX\CASHLITE\Database\ vor. Dies können Sie natürlich auf Wunsch
ändern, indem Sie jeweils auf „Wählen…“ klicken und einen anderen Installationspfad
angeben:
CASHLITE 2010 - Benutzerhandbuch
KAPITEL 1 - DIE INSTALLATION
Die Installation
!
Wichtig bei Servern, auf denen Windows Vista oder Windows 7 installiert ist:
Bitte beachten Sie, dass unter Windows Vista und Windows 7 das Datenbankverzeichnis
kein Unterverzeichnis des Installationsverzeichnisses sein sollte!
Falls Sie doch das Datenbankverzeichnis als Unterverzeichnis der Hauptinstallation
wählen, korrigiert das Installationsprogramm die Windows-Berechtigungen automatisch. Zukünftige Versionen von Micorsoft Windows werden aber noch restriktiver arbeiten, so dass wir empfehlen den Standardvorschlag (siehe Screenshot) für das
Datenbankverzeichnis in jedem Fall auf z.B. C:\Datenbanken zu ändern. Wichtig: Sie
sollten auf keinen Fall ein Datenbankverzeichnis als Unterverzeichnis von C:\Programme\ oder C:\Windows angeben! Dies sind Windows-Systemordner und unterliegen speziellen Berechtigungen.
Mit der Installation fahren Sie mit Klick auf „Weiter“ fort.
2
Klicken Sie im nächsten Dialog auf „Installieren“, um im Setup fortzufahren oder auf
„Zurück“, wenn Sie an den Einstellungen noch etwas ändern möchten:
CASHLITE 2010 - Benutzerhandbuch
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1
KAPITEL 1 - DIE INSTALLATION
Die Installation
3
Der eigentliche Installationsvorgang wird nun gestartet, während Dateien auf Ihrem
Computer installiert werden erscheint der folgende Dialog:
4
Nach erfolgreichem Abschluss der Installation sehen Sie den folgenden Hinweis:
5
Den Haken bei „CASHLITE 2010 ausführen“ sollten Sie entfernen, da Sie zunächst
einige Freigaben (Berechtigungen) setzen müssen, bevor Sie CASHLITE im Netzwerk
einsetzen können. Klicken Sie dann auf „Fertigstellen“.
Einrichten der Netzwerkfreigabe für CASHLITE
Um Arbeitsstationen Zugriff auf Ihre Serverinstallation zu erlauben und den Datenbankpfad
korrekt zu setzen, gehen Sie wie nachfolgende beschrieben vor:
Zum besseren Verständnis noch eine kurze Erläuterung zum Thema Berechtigungen und der
Unterscheidung zwischen Ordner- und Freigabe-Berechtigungen. Windows verwaltet zwei
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CASHLITE 2010 - Benutzerhandbuch
KAPITEL 1 - DIE INSTALLATION
Die Installation
Berechtigungstypen. Wenn Sie auf eine Freigabe zugreifen wird zuerst geprüft ob und welche Berechtigung sie auf die Freigabe besitzen. Dann prüft Windows im nächsten Schritt
welche Berechtigungen sie auf das durch die Freigabe öffentlich gemachte Verzeichnis haben und bildet aus beiden Berechtigungslisten die minimale Liste. Das heißt falls die für die
Freigabe die Leseberechtigung hätten, aber nicht die Leseberechtigung auf das entsprechende Verzeichnis so würden sie insgesamt auch keine Leseberechtigung besitzen.
!
Hinweis: Die Erläuterungen gehen davon aus, dass das Installationsverzeichnis der Serverinstallation „C:\Programme\DATEX\CASHLITE“ und das Datenbankverzeichnis
C:\Programme\DATEX\CASHLITE\Database“ ist.
1
Wechseln Sie zum Installationsverzeichnis, drücken Sie dann die rechte Maustaste und
wählen Sie „Eigenschaften“.
2
Passen Sie in einem ersten Schritt die Berechtigungen des Verzeichnisses an. Hierzu
bitte im Reiter „Berechtigungen“ den Benutzer eintragen, so dass dieser Leseberechtigung auf das Installationsverzeichnis und Vollzugriff auf das Datenbankverzeichnis
hat. Falls Sie sich nicht sicher sind, so gehen Sie bitte wie folgt vor: In der Liste „Gruppen – und Benutzernamen“ bearbeiten wählen und den Benutzer „Jeder“ hinzufügen.
Wählen Sie für den neu hinzugefügten Benutzer die Option „Vollzugriff“ aus. Gehen
Sie bitte für das gewählte Datenbankverzeichnis analog vor.
=> ggf. müssen Sie den Benutzer „Jeder“ erst über „Bearbeiten…“ hinzufügen.
CASHLITE 2010 - Benutzerhandbuch
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1
KAPITEL 1 - DIE INSTALLATION
Die Installation
3
Wechseln Sie auf den Reiter „Freigabe“. Klicken sie bitte auf „Freigabe“ (bei Windows
Vista/Window 7 „Erweiterte Freigabe“) und aktivieren Sie die Option „Diesen Ordner
freigeben“. Es sollte Ihnen „CASHLITE“ als Freigabenamen vorgeschlagen werden.
Über die Option „Berechtigungen“ stellen Sie die Rechte der Freigabe ein. Falls Sie
sich nicht sicher sind, erteilen Sie dem Benutzer „Jeder“ Vollzugriff.
!
Hinweis: Diese Freigabe müssen Sie bei der Installation von Arbeitsstationen als Serverinstallationsverzeichnis angeben! In diesem Bsp. wäre also „C:\Programme\DATEX\CASHLITE“ das Installationsverzeichnis bzw. die Freigabe beim späteren
Einrichten der Arbeitsstationen, siehe Kapitel 1 “Arbeitsstation einrichten” auf
Seite 24.
!
Hinweis bei Windows Vista & Windows 7:
Bitte beachten Sie, dass Sie noch die sogenannten „Erweiterten Freigabeeinstellungen“
anpassen müssen. Hier sollten Sie die nachfolgenden Optionen aktivieren:
- Netzwerkkennung einschalten
- Datei- und Druckereingabe aktivieren
- Haben sie die Freigabe im obigen Schritt für den Benutzer „Jeder“ aktiviert, müssen
Sie die Option „Kennwortgeschützte Freigaben ausschalten“ aktivieren, da der Benutzer „Jeder“ über kein Passwort verfügt.
4
Sollte das angegebene Datenbankverzeichnis kein Unterverzeichnis des Installationsverzeichnisses sein, so wiederholen Sie bitte obige Schritte für das Datenbankverzeichnis. Wählen Sie anstelle von „CASHLITE“ den Freigabenamen „CASHLITE-Daten-
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CASHLITE 2010 - Benutzerhandbuch
KAPITEL 1 - DIE INSTALLATION
Die Installation
banken“ und setzen Sie auch hier wieder den Vollzugriff für den Benutzer „Jeder“.
5
Nach erfolgreicher Freigabe starten Sie auf dem Server bzw. der Arbeitsstation, die als
Serverinstallation durchgeführt wurde, das Programm zum Anpassen des endgültigen
Datenbankpfads. Sie finden das Programm im Startmenü > Alle Programme > CASHLITE 2010 > „Datenbankpfad setzen“. Es erscheint folgender Dialog:
6
Lesen Sie hier die Informationen und tragen Sie anschließend das korrekte Datenbankverzeichnis, den Namen der Freigabe bzw. das korrekte Unterverzeichnis ein.
Beispiele:
•
Fall 1 - Das Datenbankverzeichnis ist ein Unterverzeichnis des Installationsverzeichnisses:
Installationsverzeichnis: C:\Programme\Datex\CASHLITE
Datenbankenverzeichnis: C:\Programme\Datex\CASHLITE\Database
Freigabe Installation: \\Rechnername\CASHLITE
=> Neuer Datenbankpfad: \\Rechnername\CASHLITE\Database
•
Fall 2 - Das Datenbankverzeichnis ist kein Unterverzeichnis des Installationsverzeichnisses:
Installationsverzeichnis: C:\Programme\Datex\CASHLITE
Datenbankverzeichnis: D:\Daten\CASHLITE
Freigabe Installation: \\Rechnername\CASHLITE
Freigabe Datenbank: \\Rechnername\CASHLITE-Datenbanken
=> Neuer Datenbankpfad: \\Rechnername\CASHLITE-Datenbanken
CASHLITE 2010 - Benutzerhandbuch
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1
!
KAPITEL 1 - DIE INSTALLATION
Die Installation
Hinweis:
Bitte beachten Sie, dass diese Anleitung bedingt durch die vielen möglichen Betriebssystemvarianten und möglichen Umgebungen als Leitfaden zu verstehen ist und keine exakte Anleitung darstellt.
Anschließend können Sie an diesem PC CASHLITE über das Desktop-Icon starten.
CASHLITE 2010 wird gestartet:
Nach Start des Programms erscheint der Hinweis, dass Sie noch keine Seriennummer eingegeben haben und daher mit einer Testversion (30 Tage gültig) arbeiten.
Wie Sie Ihre Seriennummer eingeben und das Programm aktivieren, lesen Sie bitte im Kapitel 1 “Seriennummer eingeben und Software aktivieren” auf Seite 28 nach. Das Handbuch
finden Sie auch auf der Installations-CD als pdf-Dokument.
Ihre Seriennummer zu CASHLITE liegt der Lieferung bei bzw. finden Sie auch auf Ihrer Rechnung.
Arbeitsstation einrichten
Wenn Sie eine weitere Arbeitsstation für CASHLITE einrichten möchten und über ausreichende Netzwerklizenzen verfügen, sollten Sie diese Option wählen und auf das entsprechende Symbol klicken.
1
24
Sie gelangen in den nächsten Dialog, bei dem Sie das Server-Installationsverzeichnis
von CASHLITE angeben müssen. (Das ist das Verzeichnis auf dem Server, in das
CASHLITE 2010 - Benutzerhandbuch
KAPITEL 1 - DIE INSTALLATION
Die Installation
CASHLITE installiert wurde). Geben Sie das korrekte Verzeichnis an und klicken Sie
dann auf „Weiter“:
2
Klicken Sie im nächsten Dialog auf „Installieren“ oder auf „Zurück“, wenn Sie an den
Einstellungen noch etwas ändern möchten:
3
Der eigentliche Installationsvorgang wird nun gestartet, während Dateien auf Ihrem
Computer installiert werden erscheint der folgende Dialog:
CASHLITE 2010 - Benutzerhandbuch
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1
KAPITEL 1 - DIE INSTALLATION
Die Installation
4
Nach erfolgreichem Abschluss der Installation sehen Sie den folgenden Hinweis:
5
Klicken Sie nun auf „Fertigstellen“, um die Installation abzuschließen. Wenn Sie den
Haken bei „CASHLITE 2010 ausführen“ belassen, startet anschließend die Software
automatisch. Natürlich können Sie die Software auch über das Desktop-Icon starten.
6
CASHLITE 2010 wird gestartet:
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CASHLITE 2010 - Benutzerhandbuch
KAPITEL 1 - DIE INSTALLATION
Die Installation
Nach Start des Programms erscheint ggf. der Hinweis, dass Sie noch keine Seriennummer
eingegeben haben und daher mit einer Testversion (30 Tage gültig) arbeiten.
Wie Sie Ihre Seriennummer eingeben und das Programm aktivieren, lesen Sie bitte im Kapitel 1 “Seriennummer eingeben und Software aktivieren” auf Seite 28 nach. Das Handbuch
finden Sie auch auf der Installations-CD als pdf-Dokument.
Ihre Seriennummer zu CASHLITE liegt der Lieferung bei bzw. finden Sie auch auf Ihrer Rechnung.
CASHLITE 2010 - Benutzerhandbuch
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1
KAPITEL 1 - DIE INSTALLATION
Lizenzierung der Software
1.3 Lizenzierung der Software
CASHLITE muss zur dauerhaften Anwendung erworben und lizenziert werden. Der Ablauf,
der für die Lizensierung und Aktivierung vorgesehen ist, entnehmen Sie der Grafik:
Ablauf der Lizenzierung von CASHLITE
1.3.1 Seriennummer eingeben und Software aktivieren
Sie können die erhaltene Seriennummer an zwei Stellen eingeben:
• Solange das Programm noch nicht aktiviert ist erscheint nach dem Programmstart ein
Hinweis, der Sie auf das Fehlen einer gültigen Seriennummer hinweist. Wenn Sie über
gültige Lizenzinformationen verfügen, so können Sie diese direkt hier eingebe. Klicken
Sie dazu auf „Ja“:
•
28
Aus der Hauptnavigation heraus kann jederzeit der Menüpunkt „Verwaltung“ aufgerufen werden. Wählen Sie den Eintrag „Seriennummer eingeben“, um die Lizenzinformationen einzusehen bzw. zu aktualisieren oder um Ihre Version von CASHLITE zu
aktivieren.
CASHLITE 2010 - Benutzerhandbuch
KAPITEL 1 - DIE INSTALLATION
Lizenzierung der Software
Eingabe der Seriennummer
Die Lizenzinformationen können Sie einsehen, wenn Sie in der nächsten Maske „Lizenzinformationen einsehen und aktualisieren“ auswählen und auf „Weiter“ klicken.
Geben Sie nun bitte die Seriennummer in das dafür zur Verfügung stehende Eingabefeld ein
und klicken Sie anschließend auf „Lizenz aktualisieren“.
Wurde die Seriennummer akzeptiert sehen Sie den nachstehenden Hinweis:
CASHLITE 2010 - Benutzerhandbuch
29
1
KAPITEL 1 - DIE INSTALLATION
Lizenzierung der Software
Falls die Seriennummer nicht angenommen wird, sehen Sie folgenden Hinweis:
Prüfen Sie in diesem Fall, ob Sie die Seriennummer korrekt eingegeben haben. Wurde die
Seriennummer korrekt eingegeben und Sie erhalten trotzdem diesen Hinweis, setzen Sie sich
bitte mit uns in Verbindung.
Aktivierung von CASHLITE
Nach Eingabe der Seriennummer muss das Produkt aktiviert werden.
!
Hinweis: Dieser Schritt ist notwendig, um die Mehrfachnutzung von Lizenzen zu unterbinden (= Raubkopien). Bitte beachten Sie, dass unser Lizenzserver Seriennummern und
Aktivierungsversuche protokolliert und bei Mehrfachlizenzierung die betroffenen Lizenzen sperrt!
Bitte wählen Sie die Option „Produkt aktivieren“, um Ihre CASHLITE Lizenz zu aktivieren.
Klicken Sie anschließend auf „Weiter“.
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CASHLITE 2010 - Benutzerhandbuch
KAPITEL 1 - DIE INSTALLATION
Lizenzierung der Software
Die Aktivierung kann per Internet oder telefonisch durchgeführt werden. Wählen Sie bitte
die für Sie passende Option:
CASHLITE 2010 - Benutzerhandbuch
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1
KAPITEL 1 - DIE INSTALLATION
Lizenzierung der Software
Aktivierung per Internet
Nach Auswahl der Option „per Internet“ starten Sie den Prozess durch Klick auf „Ja“.
Während der Aktivierungsprozess läuft sehen Sie folgende Maske:
Nach einer erfolgreichen Aktivierung erhalten Sie den folgenden Hinweis. Abschließend
können Sie den Lizenzmanager durch Klick auf „Fertigstellen“ verlassen.
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CASHLITE 2010 - Benutzerhandbuch
KAPITEL 1 - DIE INSTALLATION
Lizenzierung der Software
Falls bereits zu viele Aktivierungen für die Lizenz durchgeführt wurden erhalten Sie den
nachfolgenden Hinweis. Bitte wenden Sie sich in diesem Fall an unser Supportteam.
Aktivierung per Telefon
Wurde die Option „per Telefon“ gewählt, erscheint der nachfolgende Hinweis.
Kontaktieren Sie nun unser Support-Team über die genannte Telefonnummer und nennen
Sie Ihre Installationskennung.
Den genannten Aktivierungscode geben Sie bitte in das vorgesehene Eingabefeld ein und bestätigen dies mit Klick auf „Weiter“.
Wenn der Aktivierungscode angenommen wurde und die Aktivierung damit erfolgreich war,
erhalten Sie den folgenden Hinweis. Abschließend können Sie den Lizenzmanager durch
Klick auf „Fertigstellen“ wieder verlassen.
CASHLITE 2010 - Benutzerhandbuch
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1
KAPITEL 1 - DIE INSTALLATION
Datenbank reorganisieren / Anwender entsperren
Falls bereits zu viele Aktivierungen für die Lizenz durchgeführt wurden erhalten Sie den
nachfolgenden Hinweis. Bitte klären Sie diesem Fall mit unserem Supportteam wie Sie das
Problem lösen können.
1.4 Datenbank reorganisieren / Anwender entsperren
Mit CASHLITE wird ein Datenbank-Reorganisationsprogramm mitgeliefert. Eine Reorganisation kann erforderlich werden, wenn CASHLITE nicht ordnungsgemäß beendet und so
ggf. Ihre Datenbank beschädigt wurde. Durch die Reorganisation kann Ihre Datenbank in
den meisten Fällen wieder repariert werden.
CASHLITE meldet beim Programmstart, wenn eine Datenbank nicht geöffnet werden kann.
Starten Sie in so einem Fall bitte die Reorganisation, in der Regel sind die Probleme danach
behoben. Sie finden das Tool im Startmenü unter „CASHLITE 2010“ > „Datenbank Reor34
CASHLITE 2010 - Benutzerhandbuch
KAPITEL 1 - DIE INSTALLATION
Datenbank reorganisieren / Anwender entsperren
ganisation“. Wählen Sie nun „CASHLITE reorganisieren“ und bestätigen Sie mit „OK“.
Sie können die Datenbanken wahlweise auch komprimieren (Option „CASHLITE komprimieren“). Bei der Neuanlage von Datensätzen wird die Datenbank immer größer, beim Löschen hingegen werden Einträge zwar als gelöscht markiert, der Platz jedoch nicht wieder
freigegeben. Deshalb sollten Sie ab und zu eine Komprimierung starten.
Erhalten Sie beim Programmstart den Hinweis, dass der Anwender nicht angemeldet werden
kann, weil auf die Lizenz nicht zugegriffen werden kann, so liegt dies an einer gesperrten
Datenbank. Verwenden Sie in diesem Fall die Option „Anwender entsperren“ (die Ursache
für Anwendersperrungen sind in fast allen Fällen nicht ordnungsgemäße Programmbeendigungen).
!
Hinweis:
Zur Reorganisation bitte CASHLITE auf allen Arbeitsstationen beenden!
CASHLITE 2010 - Benutzerhandbuch
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KAPITEL 1 - DIE INSTALLATION
Datenbank reorganisieren / Anwender entsperren
CASHLITE 2010 - Benutzerhandbuch
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K APITEL 2 - E RSTE S CHRITTE
.................................
2.1 Erster Programmstart
Nach der erfolgreichen Installation von CASHLITE können Sie das Programm von zwei
Stellen aus starten:
•
Direkt von der Arbeitsoberfläche („Desktop“). Hier finden Sie ein Symbol das nach
einem Doppelklick das Programm startet.
•
Aus dem Ordner „CASHLITE 2010“ im Startemenü „Alle Programme“
Beim ersten Programmstart startet die Anwendung ohne Eingabe von User-Nr. und Passwort, da im Auslieferungszustand keine Angaben hinterlegt sind. Bei einer Einplatzversion
verfügen Sie ausschließlich über die User-Nr. 1, bei einer Mehrplatzversion stehen Ihnen so
viele User-Nr. zur Anmeldung zur Verfügung, wie Lizenzen erworben wurden.
Wie Sie ein Passwort für Ihre User-Nr. hinterlegen können, lesen Sie bitte im Kapitel 4
“Passwortänderung” auf Seite 95 nach.
!
Hinweis: Wenn Ihre Programmversion noch nicht lizenziert wurde, sehen Sie den folgenden Hinweis:
Falls der Testzeitraum noch nicht abgelaufen ist, starten Sie das Programm durch einen Klick
auf „Ja“. Ist der Testzeitraum abgelaufen, können Sie nur noch die Lizenzinformationen aufrufen. Weitere Informationen zur Lizenzierung finden Sie im Kapitel 1 “Lizenzierung der
Software” auf Seite 28.
Nach dem Programmstart finden Sie sich in der Hauptansicht von CASHLITE wieder. Von
hier aus haben Sie Zugriff auf alle Funktionen des Programms sowie auf Sonderfunktionen
wie z.B. die Konfiguration.
CASHLITE 2010 - Benutzerhandbuch
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2
KAPITEL 2 - ERSTE SCHRITTE
Die Navigation
2.2 Die Navigation
Die Auswahl der von CASHLITE angebotenen Funktionen erfolgt über die am linken Rand
zu sehende Hauptnavigationsleiste. Hier werden die folgenden Bereiche (zum Teil mit Unterfunktionen) angeboten:
Finanzierungsberechnung
Stammdaten: Zugang zur Hauptfunktion von CASHLITE:
Die Finanzierungsberechnung für Immobilien
Weitere Berechnungen
Finanzierungsrelevante Unterfunktionen:
• Tilgungsplan: Erstellung von Tilgungsplänen
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•
Einkommensteuertabelle: Erstellen von Einkommensteuertabellen
•
Schnellberechnung: „Was kann ich mir leisten?“
CASHLITE 2010 - Benutzerhandbuch
KAPITEL 2 - ERSTE SCHRITTE
Tabellenanpassungen
Einstellungen
Verwaltung
Vorgabe der Programmeinstellungen für folgende Bereiche:
• AfA Bausteine: Einstellungen für Abschreibungen
einsehen, hinzufügen und ändern
•
Bankkonditionen: Finanzierungskonditionen einsehen, hinzufügen und ändern
•
Parameter: Allgemeine Programmeinstellungen einsehen und ändern
•
Benutzereinstellungen: Spezielle Anpassungsmöglichkeiten einsehen und ändern
Funktionen für Lizenzierung, Wartung und Support des
Programms:
• Passwort: Setzen, Ändern und Löschen Ihres Passworts
•
Seriennummer eingeben: Lizenzinformationen eingeben und Programmaktivierung durchführen
•
Update verfügbar?: Abruf von verfügbaren Updates
für das vorliegende Programm
•
DATEX Internet-Homepage: Aufruf der DATEX
Homepage
•
Supportanfrage stellen: Aufruf eines Formulars um
Fragen an die Hotline stellen zu können
2.3 Tabellenanpassungen
Die Ansicht von Tabellen lässt sich individuell anpassen bzw. zur Sortierung und Suche nutzen. Die nachfolgend beschriebene Funktion steht nicht nur in den hier beschriebenen
Stammdaten zur Verfügung, sondern an allen Stellen von CASHLITE an denen Daten mit
Hilfe von einer Tabelle angezeigt werden.
Sortieren von gespeicherten Finanzierungsberechnungen
Durch Klick in den Tabellenkopf wird die gesamte Tabelle in auf- bzw. absteigender Form
nach der ausgewählten Spalte sortiert. Ein weiterer Klick kehrt die Sortierreihenfolge um.
CASHLITE 2010 - Benutzerhandbuch
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2
KAPITEL 2 - ERSTE SCHRITTE
Tabellenanpassungen
Suchen von gespeicherten Finanzierungsberechnungen
Über der Tabelle mit den gespeicherten Finanzierungsberechnungen kann ein Suchbegriff
eingegeben werden. Rechts vom Eingabefeld kann ausgewählt werden, welche Spalte durchsucht werden soll. Ein Klick auf das Lupensymbol startet die Suche bzw. wiederholt sie.
Anpassung der Spalten sowie Sonderfunktionen
Klicken Sie für die Anpassung an einer beliebigen Stelle innerhalb der Tabelle auf die rechte
Maustaste. Das daraufhin erscheinende Kontextmenü bietet verschiedene Optionen:
•
Detailansicht einblenden
Rechts von der Tabelle erscheint eine Übersicht der gespeicherten Daten
•
Anpassen der Spaltenpositionen
Bei Auswahl dieser Option ist es möglich die Spalten der Übersichtstabelle zu verschieben. Nach Aktivierung dieser Option sehen Sie unter der Tabelle den HINWEIS : „Bitte
verschieben Sie die Spalten“. Nach Klick auf einen Spaltenkopf ist die Spalte die angeklickt wurde aktiv. Wenn nun erneut in den Spaltenkopf geklickt wird, und die Maustaste gedrückt gehalten wird, kann die Spalte an die Position gezogen werden, die
gewünscht wird. Wenn die Position der Spalten dauerhaft gespeichert werden soll, klicken Sie abschließend wieder innerhalb der Tabelle auf die rechte Maustaste und wählen „Speichern Spaltenposition“. Wenn der Auslieferungszustand der Tabelle wieder
hergestellt werden soll, wählen Sie bitte „Tabellenlayout zurücksetzen“.
•
Tabellenlayout zurücksetzen
Setzt die Tabellendarstellung wieder zurück auf den Auslieferungszustand. Ihre persönlichen Anpassungen werden hierbei gelöscht.
•
Alternierende Zeilenfarben ein-/ausschalten
•
Export Tabellenkalkulation
Der Inhalt der Tabelle wird nach Excel exportiert. Nach Auswahl dieser Option
erscheint ein Fenster in welchem diverse Optionen für den Export ausgewählt werden
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CASHLITE 2010 - Benutzerhandbuch
KAPITEL 2 - ERSTE SCHRITTE
Tabellenanpassungen
können:
CASHLITE 2010 - Benutzerhandbuch
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KAPITEL 2 - ERSTE SCHRITTE
Tabellenanpassungen
CASHLITE 2010 - Benutzerhandbuch
3
K APITEL 3 - D IE F INANZIERUNGSBERECHNUNG
.................................
Der Bereich Finanzierungsberechnung ist das Herzstück von CASHLITE. Hier können
•
neue Finanzierungsberechnungen erstellt werden
•
vorhandene Finanzierungsberechnungen eingesehen und verändert werden
•
nicht mehr benötigte Finanzierungsberechnungen gelöscht werden
CASHLITE erlaubt die Erstellung von Finanzierungsberechnungen für
•
Eigennutzer
(Kennzeichen: selten bis nie Vermietungsanteile, selten bis nie Möglichkeiten
Abschreibungen geltend zu machen)
•
Kapitalanleger
(Kennzeichen: ganz bis größtenteils vermietete Immobilie, Abschreibung der Investition nach den geltenden Gesetzen)
•
Mischformen - weder Eigennutzer noch Kapitalanleger
(Kennzeichen: teilweise vom Erwerber selbst genutzt, z.T. vermietet und damit für
Abschreibungen offen)
Der Ablauf bei der Erstellung einer Finanzierungsberechnung ist in allen Fällen gleich und
erfolgt über drei Schritte:
1. Schritt: Eingabe der Stammdaten von Erwerber und dem zu finanzierenden Objekt
=> (Kapitel 3 “Erster Schritt - Stammdaten” auf Seite 45)
2. Schritt: Angabe der Nebenkosten des Erwerbs, des Eigenkapitals (wenn vorhanden), der
Finanzierungskonditionen sowie (wenn möglich) der Abschreibungen
=> (Kapitel 3 “Zweiter Schritt - Details der Finanzierung” auf Seite 58)
3. Schritt: Anzeige und Ausdruck des Ergebnisses
=> (Kapitel 3 “Dritter Schritt - Ergebnis” auf Seite 71)
CASHLITE 2010 - Benutzerhandbuch
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KAPITEL 3 - DIE FINANZIERUNGSBERECHNUNG
CASHLITE 2010 - Benutzerhandbuch
KAPITEL 3 - DIE FINANZIERUNGSBERECHNUNG
Erster Schritt - Stammdaten
3.1 Erster Schritt - Stammdaten
Für eine Finanzierungsberechnung sind vollständige und korrekte Daten zu Erwerber und Finanzierungsobjekt zwingend notwendig. Ohne schlüssige Daten ist keine belastbare Finanzierungsberechnung möglich. Anfangs evtl. fehlende oder nicht vollständige Daten können
jederzeit ergänzt werden.
Wählen Sie in der Hauptnavigation den Punkt „Finanzierungsberechnung“ und klicken sie
anschließend auf „Stammdaten“.
Daraufhin sehen Sie die Maske „Stammdaten“ für die Eingabe der Daten zu Erwerber und
Objekt:
Im oberen Bereich sehen Sie gespeicherte Finanzierungsberechnungen, die Sie durch Anklicken öffnen können. Eine neue Finanzierungsberechnung erstellen Sie, indem sie rechts von
der Auswahlliste der gespeicherten Berechnungen auf „Neu“ klicken.
CASHLITE 2010 - Benutzerhandbuch
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3
KAPITEL 3 - DIE FINANZIERUNGSBERECHNUNG
Erster Schritt - Stammdaten
Eine nicht mehr benötigte Finanzierungsberechnung können Sie löschen indem Sie die nicht
benötigte Finanzierung durch Doppelklick auswählen und anschließend die Schaltfläche
„Löschen“ betätigen. Beachten Sie bitte, dass damit alle Angaben zu Erwerber und Objekt
vollständig und unwiederbringlich gelöscht werden.
3.1.1 Stammdaten des Erwerbers
In einem ersten Schritt geben Sie die Stammdaten des Erwerbers ein:
Abschnitt „Kaufinteressent“
Geben Sie hier Namen und Anschrift des Erwerbers ein
Abschnitt „Einkommenssituation“
Geben Sie hier das zu versteuernde Einkommen, Anzahl der Kinder, Kirchensteuer sowie
Art der Einkommenssteuerermittlung an (Grundtabelle oder Splitting-Tarif).
!
Hinweis:
Die Splittingtabelle dient zur Ermittlung der Einkommensteuer von zusammen veranlagten Ehepaaren.
Einkommen und Kinderfreibetrag anpassen: Einkommen unterliegen naturgemäß Änderungen. Da sich eine Finanzierung mit CASHLITE über einen Zeitraum von bis zu 30 Jahren
berechnen lässt, ist es notwendig, die Einkommenssituation, sowie die steuerlich oder einkommensmäßig zu berücksichtigenden Kinderfreibeträge, ebenfalls über den Zeitraum zu
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CASHLITE 2010 - Benutzerhandbuch
KAPITEL 3 - DIE FINANZIERUNGSBERECHNUNG
Erster Schritt - Stammdaten
planen für den die Berechnung erstellt wird. Durch Klick auf das Symbol neben dem Eingabefeld für Jahreseinkommen bzw. Kinderanzahl öffnet sich folgende Maske, in der Anpassungen für Einkommensentwicklungen oder Kinderfreibeträge manuell oder automatisch
vorgenommen werden können.
Wenn für das Einkommen ein Betrag angegeben wurde, so kann im Bereich „zu versteuerndes Einkommen“ prozentual eine positive wie negative Veränderung angegeben werden (negative Veränderungen sind durchaus sinnvoll, so kann dadurch z.B. eine Einkommensveränderung bei Eintritt in das Pensionsalter berücksichtigt werden).
Veränderungen bei den Kinderfreibeträgen sind im Bereich „Kinderfreibeträge“ hinterlegbar. Hinzukommende bzw. wegfallende Freigebeträge lassen sich über die zu berücksichtigenden Jahre verteilen.
Kirchensteuer: Die Kirchensteuer erhöht die Steuerbelastung und damit auch die Steuerersparnis bei einer Investition. In Baden-Württemberg und Bayern beträgt der Kirchensteuersatz 8%, in allen anderen 9% der Bemessungsgrundlage (Stand 1.1.2009). Als
Bemessungsgrundlage dient die Lohnsteuer unter Berücksichtigung von Kinderfreibeträgen!
Ist der Erwerber aus der Kirche ausgetreten, geben Sie hier bitte 0% an. Ist bei Ehepaaren
nur ein Partner kirchensteuerpflichtig, kann als Näherungswert der halbe Prozentsatz angeben werden oder entsprechend der unterschiedlichen Einkommenshöhe interpoliert werden.
CASHLITE 2010 - Benutzerhandbuch
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3
KAPITEL 3 - DIE FINANZIERUNGSBERECHNUNG
Erster Schritt - Stammdaten
Abschnitt „Nutzungsart“
Legen Sie hier fest, wie das Objekt genutzt wird.
Abschnitt „Sondertilgungen“
Wenn Sondertilgungen berücksichtigt werden sollen, so können diese in diesem Bereich angegeben werden. In diesem Abschnitt gibt es zwei zu berücksichtigende Möglichkeiten:
•
„Wohngeld“
Wenn der Erwerber Wohngeld beziehen kann, so kann dieses f.d. Finanzierung verwendet werden. Wohngelder können dynamisiert werden, also im Laufe der Jahre steigen.
Wenn f.d. Wohngeld ein Betrag eingegeben wurde, so kann in der Detailmaske (s.u.)
angegeben werden um welchen relativen (%) Betrag oder welchen absoluten (EUR)
Betrag das Wohngeld in einem bestimmten Zeitraum steigen soll. Geben Sie dafür die
zu verwendenden Werte in die Eingabefelder ein und klicken Sie abschließend auf
„Neu Berechnen“. Optional können die Eingaben auch manuell durchgeführt werden.
Wenn die hochgerechneten Werte in die Berechnung übernommen werden sollen, klicken Sie abschließend auf „Übernehmen“.
•
„Tilgung mit LV“
Wenn für die Tilgung des Darlehens oder Kredits eine bereits abgeschlossene oder noch
abzuschließende Lebensversicherung herangezogen werden soll, so sind die dafür notwendigen Angaben im Bereich „Tilgung mit LV“ zu hinterlegen.
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CASHLITE 2010 - Benutzerhandbuch
KAPITEL 3 - DIE FINANZIERUNGSBERECHNUNG
Erster Schritt - Stammdaten
!
Hinweis:
Angaben zur Lebensversicherung können nur hinterlegt werden, wenn der Haken bei
„Tilgung mit LV“ gesetzt wurde.
Um eine schlüssige Einbeziehung einer Tilgung durch eine Lebensversicherung zu gewährleisten, sollten Sie die folgenden Angaben hinterlegen:
• Monatsbeitrag der LV
•
Ablaufleistung der LV bzw. der Betrag der LV der für die Sondertilgung verwendet
werden soll
•
Ablaufdatum oder Fälligkeitsdatum der LV
Bitte beachten Sie auch hier die Möglichkeit, die Beiträge die für die Lebensversicherung zu leisten sind, dynamisch veränderbar gestalten zu können. Viele Lebensversicherungen sind dynamisch, d.h. die Beiträge steigen jährlich um einen bestimmten
Prozentsatz oder Betrag. Diese Veränderungen können Sie in CASHLITE abbilden,
wenn Sie auf das Symbol neben „Beitrag/Monat“ klicken.
In der Maske „Lebensversicherung“ können Sie rechts oben angeben, ob die Veränderung (Steigerung der Beiträge oder auch eine Reduzierung, wenn keine Beiträge mehr
gezahlt werden) prozentual oder über einen fixen Eurobetrag erfolgen soll. Der Zeitraum, in welchem die Veränderung erfolgen soll, kann im darunter befindlichen Bereich
„in den Jahren von … bis“ eingegrenzt werden. Klicken Sie auf „neu berechnen“, um die
CASHLITE 2010 - Benutzerhandbuch
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3
KAPITEL 3 - DIE FINANZIERUNGSBERECHNUNG
Erster Schritt - Stammdaten
Anpassung durchzuführen. Ein Klick auf das rote X daneben, verwirft die errechnete
Anpassung wieder. Durch Klick auf „Übernehmen“ werden die aktuellen Veränderungen in die Berechnung übernommen.
3.1.2 Stammdaten des Objekts
Ebenfalls im ersten Schritt werden die Stammdaten des Objekts erfasst.
Abschnitt „Objektdaten“
• Eingabefelder für die Objekt-Stammdaten
- Straße, PLZ/Ort, Objektart
Geben Sie hier die Anschrift des zu finanzierenden Objekts ein, die qm-Wohnfläche
sowie um welche Objektart es sich handelt (Sanierungsobjekt, Neubau, EFH selbstgenutzt,...)
•
Eingabefelder, die je nach Nutzungsart der Immobilie, bereitstehen
Je nach der gewählten Nutzungsart (siehe Kapitel 3 “Abschnitt „Nutzungsart“” auf
Seite 48) stehen hier folgende Eingabefelder zur Verfügung:
- Objektanteil selbstgenutzt >> Kaufpreis
Hier ist der Kaufpreisanteil des Objekts anzugeben, der selbst genutzt wird.
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CASHLITE 2010 - Benutzerhandbuch
KAPITEL 3 - DIE FINANZIERUNGSBERECHNUNG
Erster Schritt - Stammdaten
- Objektanteil vermietet >> Kaufpreis
Hier ist der Kaufpreis z.B. der Einliegerwohnung anzugeben, sofern Sie dies in der
Berechnung berücksichtigen möchten (v.a. bei Nutzungsart „Selbstnutzung + Teilvermietung“ zu prüfen, hier sind auch die u.U. zum Tragen kommenden Abschreibungen
(siehe 2. Schritt der Finanzierungsberechnung) ins Kalkül zu ziehen).
- Garage/Stellplatz >> Kaufpreis
Der Kaufpreis der Garagen und Stellplätze die u.U. zum Objekt dazu erworben werden (wenn nicht schon im Kaufpreis enthalten).
- Objektanteil vermietet >> Miete/Monat
Angabe der Mieteinnahmen (bitte beachten Sie, dass hier nur die Kaltmiete angegeben
wird).
- Garage/Stellplatz >> Miete/Monat
Angabe der Mieteinnahmen (bitte beachten Sie, dass hier nur die Kaltmiete angegeben
wird).
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3
!
KAPITEL 3 - DIE FINANZIERUNGSBERECHNUNG
Erster Schritt - Stammdaten
Hinweis: Mieteinnahmen unterliegen Änderungen. Typischerweise steigen die Einnahmen aus Vermietung durch Erhöhung des Mietzinses im Laufe der Jahre an. Für eine
korrekte Finanzierungsberechnung sollte die Preisentwicklung bei der Miete berücksichtigt werden. Um Veränderungen der Mieteinnahmen, die sich über die Jahre ergeben können, für die Berechnung zu berücksichtigen, klicken Sie bitte auf die
Schaltflächen neben den Eingabefelder für die Monatsmiete:
Veränderungen können für Wohnung und Stellplatz jeweils getrennt vorgenommen werden. Geben Sie dafür die jeweilige Steigerungsquote als Prozentsatz oder als Eurobetrag in die dafür vorgesehenen Eingabefelder ein, wählen den anzupassenden Zeitraum
und klicken abschließend für die zu ändernde Miete (Wohnung/Stellplatz) auf „Neu Berechnen“. Wenn die Änderungen vollständig sind verlassen Sie die Maske durch Klick
auf „Übernehmen“.
- Hausverwaltung/Monat
Angabe der Kosten, die für die Hausverwaltung entstehen. Berücksichtigen Sie bei
Angabe dieses Werts bitte, dass üblicherweise keine kalkulatorischen Kosten für in
Eigenarbeit vorgenommene Verwaltungsarbeiten anzusetzen sind.
- Instandhaltungsrücklage/Monat
Festlegung der Rücklagen, die für Erneuerungsarbeiten, Wartung und andere geplante
oder ungeplante Arbeiten an dem Objekt monatlich gebildet werden sollen.
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CASHLITE 2010 - Benutzerhandbuch
KAPITEL 3 - DIE FINANZIERUNGSBERECHNUNG
Erster Schritt - Stammdaten
!
Hinweis: Verwaltungskosten sowie Rücklagenbildung können – wie die zuvor angesprochenen Mieten – Änderungen unterliegen. Um über den Zeitraum der Finanzierungsberechnung Änderungen bei diesen Kosten zu berücksichtigen, kann durch Klick auf die
Schaltfläche neben den Eingabefeldern für „Hausverwaltung/Monat“ oder „Instandhaltungsrücklage/Monat“ die Maske geöffnet werden, die es ermöglicht, die Kosten
über die Dauer der Finanzierungsberechnung anzupassen. Die Vorgehensweise bei der
Anpassung entspricht der Beschreibung, die im Bereich „Miete“ hierfür gegeben wurde.
- Gebäudeanteil in % (für AfA)
Angabe des prozentualen Anteils vom Kaufpreis der auf das Gebäude entfällt. Für Abschreibungen können nur Gebäudeanteile, nicht jedoch Grund und Boden berücksichtigt werden. Der Gesetzgeber geht davon aus, das Grund und Boden sich im Gegensatz
zum Gebäude nicht abnutzen oder verbrauchen. Der Anteil des Kaufpreises, der auf
Grund und Boden entfällt, ist anpassbar. Eine (einfache) Änderung dieses Anteils
kann direkt in dem Eingabefeld „Gebäudeanteil in %“ vorgenommen werden. Ein
Klick auf die Schaltfläche neben dem Eingabefeld öffnet eine Maske, in der erweiterte
Einstellungen vorgenommen werden können.
CASHLITE 2010 - Benutzerhandbuch
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3
!
KAPITEL 3 - DIE FINANZIERUNGSBERECHNUNG
Erster Schritt - Stammdaten
Hinweis: Die angezeigte Maske unterscheidet sich je nach Art des zu finanzierenden Objekts. Handelt es sich bei dem Objekt nicht um ein Sanierungsobjekt, so wird die nachfolgende Maske angezeigt:
Handelt es sich hingegen um ein Sanierungsobjekt, so erscheint diese Maske:
Bei Sanierungsobjekten können im Gegensatz zu anderen Objekten zusätzlich Sanierungskosten die für die Abschreibungen zu berücksichtigen sind angegeben werden.
Üblicherweise wird für die Berechnung der Grunderwerbssteuer der Gesamtkaufpreis
herangezogen. In Sonderfällen kann im unteren Bereich der Maske die Berechnungsgrundlage für die Grunderwerbsteuer angepasst werden.
- Baujahr / Jahr der Fertigstellung
Eingabe des Jahres, in dem das Objekt erstellt/fertiggestellt wurde. CASHLITE trägt
hier bei neuen Berechnungen automatisch das aktuelle Jahr ein. Speziell für Erwerber
älterer Immobilien sollte hier das tatsächliche Baujahr eingetragen werden, da dieses
u.U. zu höheren Abschreibungen auf das zu versteuernde Einkommen führen kann.
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CASHLITE 2010 - Benutzerhandbuch
KAPITEL 3 - DIE FINANZIERUNGSBERECHNUNG
Erster Schritt - Stammdaten
- Erstbezug / Sanierung
Hier legen Sie fest, ob CASHLITE das Objekt ohne Berücksichtigung spezieller Abschreibungsmöglichkeiten für Sanierungsobjekte betrachten soll (= Erstbezug) oder
ob besondere Regelungen für Sanierungsobjekte angewendet werden sollen (=Sanierung). Bitte beachten Sie, dass bei Auswahl von „Sanierung“ im Bereich „Gebäudeanteil in %“ u.U. Angaben über den Anteil der Sanierungskosten notwendig werden.
- Erwerb/Bezug/Abschreibung/Finanzierung ab
Angaben zu den Zeitpunkten (auf Monatsbasis) die in der Finanzierungsberechnung
für die Ergebnisermittlung herangezogen werden sollen. CASHLITE trägt für alle
Zeitpunkte den Monat der Erstellung der Berechnung ein. Monat und Jahr können beliebig geändert werden. Eingaben sind hier vor allem für die Erwerber von vermieteten
Objekten notwendig um anteilige Abschreibungen und Finanzierungen korrekt berücksichtigen zu können.
Erwerb Monat/Jahr
Hier sind der Erwerbsmonat sowie das Erwerbsjahr einzutragen.
Bezug Monat/Jahr
Mit Ihrer Eingabe in diesem Feld können Sie entscheiden, was CASHLITE im folgenden berechnen soll. Es werden vier verschiedene Fälle unterschieden:
1. Gebrauchtimmobilien
Bitte geben Sie hier immer mindestens die gleichen Werte an, die Sie unter Erwerb
angegeben haben (Beispiel: Baujahr 1990, Erwerb 08/2009, bezugsfertig ebenfalls
08/2009).
2. Neubau, Fertigstellung im Erwerbsjahr
Berechnung beginnt erst ab dem Monat der Bezugsfertigkeit. Eventuelle Zwischenfinanzierungszinsen können unter “Vorbezugskosten” (siehe Finanzierungsberechnung Seite 2) eingetragen werden. Diese Kosten sind dann sofort steuerlich
abzugsfähig (Beispiel: Baujahr 2009, Erwerb 08/2009, bezugsfertig 12/2009).
3. Projektierter Neubau, Fertigstellung im Folgejahr des Erwerbs
CASHLITE berechnet das Erwerbsjahr als reine Erwerbsphase. Steuerlich abzugsfähig sind Disagio, Zwischenfinanzierungszinsen und sonstige Werbungskosten
(z.B. Finanzierungsvermittlung, Vermietungsgarantie ...). Beim Einnahmen/Ausgaben-Vergleich werden lediglich die Zwischenfinanzierungszinsen angerechnet.
Bei der Erwerbsphase II können wieder Zwischenfinanzierung und sonstige Werbungskosten angegeben werden, die restlichen Werte (Zinsen, Mieteinnahmen)
werden wie unter 2. berechnet (Beispiel Baujahr 2010 Erwerb 08/2009, bezugsfertig 05/2010).
CASHLITE 2010 - Benutzerhandbuch
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3
KAPITEL 3 - DIE FINANZIERUNGSBERECHNUNG
Erster Schritt - Stammdaten
4. Projektierter Neubau, Fertigstellung im übernächsten Jahr
Berechnung wie unter 3., jedoch berechnet CASHLITE zwei reine Erwerbsphasen
(Beispiel Baujahr 2011, Erwerb 09/2009, bezugsfertig 04/2011).
Unabhängig vom Zeitpunkt des Erwerbs kann in CASHLITE angeben werden, ab
welchem Zeitpunkt die AfA und Kredite laufen sollen.
Abschreibung ab
Standardmäßig wird der Zeitpunkt des Bezugs eingetragen. Soll die AfA früher beginnen, so ändern Sie dies hier bitte entsprechend ab. Es ist jedoch aus einleuchtenden
Gründen nicht möglich, die AfA bereits vor dem Kaufzeitpunkt starten zu lassen.
Finanzierung ab
Standardmäßig wird hier der Zeitpunkt des Kaufs eingetragen. Soll die Finanzierung
jedoch erst später beginnen, so kann wiederum individuell angepasst werden. Beachten Sie bitte auch hier, dass der Finanzierungsbeginn frühestens mit dem Kaufzeitpunkt beginnen kann. Außerdem beginnen alle verwendeten Finanzierungsbausteine
immer gleichzeitig.
!
Hinweis: Bitte beachten Sie, dass in CASHLITE bestimmte Werte auf Wunsch einer dynamischen Veränderung unterworfen werden können. Welche dazugehören, werden im
Folgenden erläutert.
Dynamisierbare Angaben zum Erwerber
• Zu versteuerndes Einkommen
•
Kinderfreibeträge
•
Wohngeld
•
Angaben zur Lebensversicherung
Dynamisierbare Angaben zum Objekt
• Mieteinnahmen
•
Garagen-/Stellplatzmiete
•
Hausverwaltungskosten
•
Instandhaltungsrücklagen
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CASHLITE 2010 - Benutzerhandbuch
KAPITEL 3 - DIE FINANZIERUNGSBERECHNUNG
Erster Schritt - Stammdaten
Für jeden der o.g. Werte finden Sie in CASHLITE die Möglichkeit, eine gesonderte Eingabemaske zu öffnen, die es ermöglicht, die Werte über die Jahre automatisch zu verändern (so
kann z.B. angegeben werden, dass das Einkommen jährlich in den nächsten zehn Jahren um
1% steigt oder die Mieten in den nächsten 15 Jahren pro Jahr um durchschnittlich 0,5% steigen). Bitte beachten Sie, das diese Dynamisierung nur dann erfolgen kann, wenn Sie von der
Möglichkeit Gebrauch machen. Wenn bei „zu versteuerndes Einkommen“ z.B. EUR
50.000,- hinterlegt wird, so rechnet CASHLITE OHNE Dynamisierung. D.h. die Berechnung legt zugrunde, dass das Einkommen während der Finanzierungsdauer keinen Änderungen unterworfen ist.
CASHLITE 2010 - Benutzerhandbuch
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KAPITEL 3 - DIE FINANZIERUNGSBERECHNUNG
Zweiter Schritt - Details der Finanzierung
3.2 Zweiter Schritt - Details der Finanzierung
Nach Angabe der notwendigen Stammdaten zu Erwerber und Objekt erfolgt der 2. Schritt
der Finanzierungsberechnung. Um zum 2. Schritt zu gelangen, klicken Sie auf die Schaltfläche „Weiter Finanzierung“ im rechten, unteren Bereich der Maske „Stammdaten“.
Daraufhin öffnet sich die Maske für die Angaben der Details zu Finanzierung und Abschreibung:
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CASHLITE 2010 - Benutzerhandbuch
KAPITEL 3 - DIE FINANZIERUNGSBERECHNUNG
Zweiter Schritt - Details der Finanzierung
!
Hinweis: Wenn Sie während der Finanzierungsberechnung wiederholt von Seite 1 zu
Seite 2 wechseln, werden Sie jedes Mal gefragt, ob die Abschreibungen (AfA) neu berechnet werden sollen oder nicht.
Wurden keine manuellen Änderungen an den Abschreibungen durchgeführt, können Sie
CASHLITE hier die Arbeit der Abschreibungsermittlung überlassen. Falls jedoch auf
der Seite 2 der Finanzierungsberechnung in der Maske Abschreibungen Daten individuell hinterlegt wurden, müssen Sie hier „Nein“ antworten, wenn Sie Ihre individuellen
Einstellungen nicht durch die Standardeinstellungen überschreiben wollen.
CASHLITE berechnet nun aus den unter „Einstellungen“ > „Parametern“ hinterlegten Standardwerten die Grunderwerbssteuer, Notargebühren und Maklercourtage. Die Beträge können durch Eingabe anderer Prozentwerte verändert werden. Möchten Sie keine Prozentwerte
verwenden, sondern feste Eurobeträge eingeben, löschen Sie bitte die Prozentangabe und
tragen den Betrag, der für bestimmte Nebenkosten des Erwerbs verwendet werden soll, manuell ein.
•
Nebenkosten des Erwerbs
•
Einzubringendes Eigenkapital
•
Einzelheiten der Finanzierung (Finanzierungsbausteine)
•
Abschreibungen
•
Gegebenenfalls: Details zu den Erwerbsphasen
Die Angaben zu den einzelnen Punkten sind strukturiert über die Seite verteilt:
CASHLITE 2010 - Benutzerhandbuch
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3
KAPITEL 3 - DIE FINANZIERUNGSBERECHNUNG
Zweiter Schritt - Details der Finanzierung
3.2.1 Gesamtkosten des Erwerbs
Die Gesamtkosten des Erwerbs setzen sich aus dem Objektpreis (Gebäude und Grundstück)
und den Nebenkosten (Steuern, Versicherungen,...) zusammen.
Basisinvestition
Diese Daten werden aus den „Stammdaten“ (Seite1) übernommen und nach dem angegebenen Gebäudeanteil in % auf „Gebäude“ und „Grund+Boden“ aufgeteilt.
Nebenkosten des Erwerbs
In diesem Bereich werden die über den reinen Kaufpreis hinausgehenden Kosten, die beim
Erwerb des Objekts anfallen, eingegeben. Teilweise kann CASHLITE die anfallenden Nebenkosten selbständig berechnen. Dies setzt voraus, dass im Bereich „Einstellungen“ > „Parameter“ (siehe Kapitel 4 “Parameter” auf Seite 91) Angaben, die für die Berechnung
verwendet werden sollen, hinterlegt sind. Die automatische Berechnung der Nebenkosten
kann für die ersten drei Zeilen im Bereich „Nebenkosten des Erwerbs“ erfolgen.
Informationen zu Grunderwerbsteuer, Maklercourtage und Notargebühren finden Sie im
Anhang, Kapitel 6 “Grunderwerbsteuer” auf Seite 129.
CASHLITE rechnet im Falle von vorhandenen Vorgaben vom im Bereich der Stammdaten
des Objekts hinterlegten Kaufpreis anteilige Nebenkosten aus. Die Daten können bedarfsweise manuell geändert werden. Zusätzlich zu den automatisch berechneten Nebenkosten
können im Bereich darunter noch bis zu vier weitere Nebenkostenpositionen eingetragen
werden.
Die Gesamtinvestition (Objektkosten zzgl. Nebenkosten) wird darunter gebildet.
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CASHLITE 2010 - Benutzerhandbuch
KAPITEL 3 - DIE FINANZIERUNGSBERECHNUNG
Zweiter Schritt - Details der Finanzierung
Kapitalherkunft
Sofern bei der Finanzierung Eigenmittel, Eigenleistung oder Sonstige, die Finanzierungslast
reduzierende Mittel und Element Einfluss finden, sind die Höhe der Eigenmittel an dieser
Stelle einzugeben.
Mittelbedarfsbestimmung/Finanzierung
CASHLITE ermittelt aus den Angaben zu Kaufpreis, Nebenkosten und einbringbares Eigenkapital die zu finanzierende Summe (=benötigtes Fremdkapital). Der hier ausgewiesene Betrag ist der Basisbetrag der für die Finanzierungsberechnung verwendet wird.
Die Details zur Finanzierung können eingesehen und geändert werden, wenn auf „Hier klicken um die Finanzierung zu bearbeiten“ geklickt wird.
In der folgenden Maske werden die Konditionen der einzelnen Finanzierungen eingegeben:
CASHLITE 2010 - Benutzerhandbuch
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3
KAPITEL 3 - DIE FINANZIERUNGSBERECHNUNG
Zweiter Schritt - Details der Finanzierung
Eine Finanzierung in CASHLITE kann aus bis zu 5 so genannten Finanzierungsbausteinen
bestehen. Dabei ist zu beachten, dass die Summe der Anteile 100% ergibt (Summe der Eingaben im Feld „Anteil %“), andernfalls erhalten Sie einen Warnhinweis:
Für jeden Kreditbaustein kann angegeben werden, ob er von CASHLITE als Annuitätenkredit (konstante Höhe der Zahlung, sinkender Zins- und steigender Tilgungsanteil mit fortschreitender Dauer) oder als Tilgungsdarlehen (feststehender, auf die Ausgangsschuld
bezogener Tilgungsanteil) betrachtet werden soll. Die Voreinstellung ist „Annuitätenkredit“
– wird der Haken entfernt, betrachtet CASHLITE den Finanzierungsbaustein als Tilgungsdarlehen.
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CASHLITE 2010 - Benutzerhandbuch
KAPITEL 3 - DIE FINANZIERUNGSBERECHNUNG
Zweiter Schritt - Details der Finanzierung
Jeder Baustein kann individuell aufgebaut sein hinsichtlich:
•
Zinssatz (der Effektivzins kann durch Klick auf die Schaltfläche neben dem Nominalzins berechnet werden, dafür ist es jedoch notwendig auch Angaben zu Auszahlung und
Laufzeit zu machen)
•
Auszahlung
•
Tilgungssatz
•
Laufzeit
•
Anteilige Finanzierungsquote
•
Disagio
Die Eingabefelder im Einzelnen:
- Nominalzins %
Geben Sie hier den Nominalzins an
- Auszahlung %
Geben Sie hier an, zu welchem Anteil der Kredit ausgezahlt wird, ggf. liegt die Auszahlung durch Gebühren unter 100%
- Tilgung %
Anteil der Kredittilgung in %
- Laufzeit Jahre
Die Laufzeit des Kredits
- Effektivzins %
Der Effektivzinssatz kann mit Klick auf den nebenstehenden Button von CASHLITE
aus den Angaben (Nominalzins %, Auszahlung %, Laufzeit) errechnet werden.
- Nettobetrag €
Tragen Sie die zu finanzierende Kredithöhe ein, die mit diesem Baustein berechnet/
finanziert werden soll. Wenn das benötigte Fremdkapital mit mehr als einem Kredit
aufgebracht werden soll, müssen alle verwendeten Bausteine in der Summe 100% ergeben (=Anteil 100%).
- Anteil %
Wird nur ein Finanzierungsbaustein verwendet, beträgt hier der Anteil 100%. Wenn
zur Finanzierung mehr als ein Kredit aufgewendet werden muss, müssen die Anteile
CASHLITE 2010 - Benutzerhandbuch
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KAPITEL 3 - DIE FINANZIERUNGSBERECHNUNG
Zweiter Schritt - Details der Finanzierung
jeder Bausteine in der Summe ebenfalls 100% ergeben. Dieser Wert trägt CASHLITE
automatisch ein, sobald der „Nettobetrag €“ hinterlegt wurde. Den Anteil errechnet
CASHLITE aus dem benötigten Fremdkapital (Seite 2) und dem hier eingetragenen
„Nettobetrag €“
- Bruttobetrag €
Summe aus „Nettobetrag €“ und „Disagio €“
- Disagio €
Zusätzliche Aufwendungen, die das ursprünglich benötigte Fremdkapital erhöhen.
!
Hinweis: Um eine Finanzierungsberechnung durchführen zu können, muss mindestens
ein Finanzierungsbaustein mit folgenden (Minimal-)Angaben hinterlegt werden:
- Nominalzins
(der Effektivzins kann durch Klick auf die Schaltfläche neben dem Nominalzins berechnet werden, dafür ist es jedoch notwendig auch Angaben zu Auszahlung und Laufzeit zu machen)
- Auszahlung in %
- Laufzeit in Jahren
- 100% Anteil an der Finanzierung
Weitere Angaben wie z.B. Tilgung, Disagio etc. können beliebig ergänzt werden.
Wenn für Finanzierungsberechnungen häufig oder immer die gleichen Konditionen angewendet werden sollen, können im Bereich „Einstellungen“ > „Bankkonditionen“ Voreinstellungen vorgenommen werden, die dann bei der Neuanlage von Finanzierungsberechnungen
automatisch zugrunde gelegt werden. Weitere Informationen dazu entnehmen Sie dem Kapitel 4 “Bankkonditionen” auf Seite 88.
Selbstverständlich können die Vorgaben in den einzelnen Berechnungen individuell abgeändert werden wenn dies notwendig ist.
!
64
Hinweis: Eine Besonderheit bildet der Finanzierungsbaustein Nr. 5. Dieser Baustein hat
besondere Eigenschaften und unterscheidet sich von den anderen Bausteinen durch:
- Die Möglichkeit pro Finanzierungsjahr variable Zinssätze verwenden zu können
- Die Möglichkeit pro Finanzierungsjahr Sondertilgungen einbringen zu können
CASHLITE 2010 - Benutzerhandbuch
KAPITEL 3 - DIE FINANZIERUNGSBERECHNUNG
Zweiter Schritt - Details der Finanzierung
Finanzierungsbaustein Nr. 5
- Variable Zinssätze
Ein Klick auf die Schaltfläche neben „Nominalzins“ öffnet die Maske, die eine Anpassung der Zinssätze erlaubt.
Für variable Zinssätze gilt: Ein eingetragener Zinssatz gilt immer für ein ganzes Jahr.
Ändernde Zinssätze sind unterjährig nicht vorgesehen.
•
Der eingetragene Kreditzins beginnt stets mit dem Monat des Beginns der Finanzierung. Dieser Monat lässt sich durch einen Druck auf den Info-Button neben
dem Feld ‘für Jahre von - bis’ jederzeit abfragen.
•
Ein sich ändernder Zinssatz im letzten Jahr der Kreditlaufzeit wird nicht berücksichtigt.
•
Zinssätze, die vor dem Beginn der Kreditlaufzeit liegen, werden ignoriert und im
weiteren Verlauf der Berechnung gelöscht.
•
Zinssätze, die nach dem Ende der Zinsbindungsfrist liegen können nicht erfasst
werden.
- Sondertilgungen
Diese Funktion ermöglicht es zusätzlich bzw. ergänzend zu den regulären Tilgungen
Sondertilgungen im Finanzierungsbaustein 5 zu berücksichtigen. Ein Klick auf das
Symbol
neben der Angabe eines (möglichen) Tilgungssatzes öffnet die Maske, in der Sondertilgungen hinterlegt werden können.
CASHLITE 2010 - Benutzerhandbuch
65
3
!
KAPITEL 3 - DIE FINANZIERUNGSBERECHNUNG
Zweiter Schritt - Details der Finanzierung
Hinweis:
Falls auf Seite 1 (Stammdaten) eine endfällige Lebensversicherung angegeben wurde,
so wird diese an dieser Stelle automatisch übernommen.
3.2.2 Abschreibungen
CASHLITE kennt die wichtigsten Abschreibungsarten im bundesdeutschen Einkommenssteuerrecht. Diese Abschreibungen werden bei einer Finanzierungsberechnung auf Basis der
für das Objekt eingegebenen Stammdaten automatisch ermittelt. Beachten Sie bitte, dass
eine korrekte Erkennung der anzuwendenden Abschreibungsmöglichkeit nur erfolgen kann,
wenn die dafür notwendigen Stammdaten zuvor eingegeben worden sind. (z.B. „Vermietung“ und „Baujahr 1916“ - in diesem Fall würde CASHLITE Abschreibungen gem §7 Abs.
4 Nr. 2b EStG vorschlagen, da das Baujahr vor 1924 liegt).
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CASHLITE 2010 - Benutzerhandbuch
KAPITEL 3 - DIE FINANZIERUNGSBERECHNUNG
Zweiter Schritt - Details der Finanzierung
!
Hinweis: CASHLITE ermittelt die Bemessungsgrundlagen für die Abschreibungen aus
den Stammdaten des Objekts. Beachten Sie bitte, dass bei Sanierungsobjekten, die unter
Denkmalschutz stehen, folgende Vorgehensweise angewendet werden muss:
Abschreibungen können eingesehen bzw. bearbeitet werden, wenn Sie auf den Link „Hier
klicken um die Abschreibungen auszuwählen“ klicken:
Daraufhin erscheint folgende Maske:
CASHLITE 2010 - Benutzerhandbuch
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3
KAPITEL 3 - DIE FINANZIERUNGSBERECHNUNG
Zweiter Schritt - Details der Finanzierung
Wenn CASHLITE aus den Objektdaten erkennen konnte welche Abschreibung zur Anwendung kommen soll, so sind hier bereits Abschreibungen eingetragen. Konnte CASHLITE
aus den Objektdaten keine Abschreibung ableiten, kann an dieser Stelle aus den konfigurierten Abschreibungen diejenige(n) ausgewählt werden, die zur Anwendung kommen sollen.
Bitte beachten Sie, dass das Programm keine Plausibilitätsprüfung Ihrer Eingaben vornimmt! Sie erhalten jedoch einen Hinweis, der auf Ihre Eigenverantwortung aufmerksam
macht.
Es können maximal 3 Abschreibungen parallel zueinander zum Einsatz kommen (was in der
Vergangenheit immer ausreichend war). Die Vorgaben für die Abschreibungen können im
Bereich “Einstellungen” > “AfA Bausteine” eingesehen, geändert und ergänzt werden. Weitere Informationen darüber, wie Vorlagen für Abschreibungsgesetze erstellt werden, finden
Sie im Kapitel 4 “AfA Bausteine” auf Seite 86.
Zu den Angaben im Einzelnen:
• Abzugsfähigkeit erstes Jahr
Bei Vermietung nach §7 Abs. 4 kann nur zeitanteilig abgeschrieben werden (z.B.
Erwerb im Mai, Abschreibung nur für acht Monate).
68
CASHLITE 2010 - Benutzerhandbuch
KAPITEL 3 - DIE FINANZIERUNGSBERECHNUNG
Zweiter Schritt - Details der Finanzierung
•
Die Bemessungsgrundlage
Bei Vermietung ist die Bemessungsgrundlage mit dem Gebäudeanteil identisch.
CASHLITE ermittelt die Bemessungsgrundlage aus dem Gesamtkaufpreis * Gebäudeanteil (z.B. 85%) zzgl. anteilige Anschaffungsnebenkosten ( = (Grunderwerbssteuer,
Notargebühren und Maklerprovisionen) * Gebäudeanteil).
Beispiel: Gebäudeanteil 85%, Gesamtkaufpreis EUR 400.000, Grunderwerbssteuer
EUR 8.000,- Notargebühren EUR 6.000 Maklercourtage EUR 14.300,85% des Kaufpreises
85% der Erwerbsnebenkosten:
GESt. 8.000,Notar 6.000,Makler 14.300,= 28.300,Bemessungsgrundlage
EUR 340.000,-
EUR 24.055,EUR 364.055,-
Bitte klicken Sie nach Auswahl der anzuwendenden Abschreibungsregelung(en) auf übernehmen um zur Übersicht „Finanzierung“ zurückzukehren.
3.2.3 Erwerbsphasen
Die Felder für die Erwerbsphasen sind nur aktiviert, wenn zwischen Kauf und Bezug mindestens ein Jahreswechsel vorkommt. Klicken Sie auf „Hier klicken um die Erwerbsphase
auszuwählen“ um für die jeweilige Erwerbsphase (maximal 3) Eingaben vorzunehmen.
Wenn der Abstand zwischen Erwerb und Bezug bzw. Vermietung einen oder mehr Jahreswechsel überschreitet, ermöglicht CASHLITE die Eingabe von Kosten die in diesen sog. Erwerbsphasen entstehen. Die Felder, in die Daten eingegeben werden können, hängen von
den auf Seite 1 eingegebenen Stammdaten ab:
CASHLITE 2010 - Benutzerhandbuch
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3
KAPITEL 3 - DIE FINANZIERUNGSBERECHNUNG
Zweiter Schritt - Details der Finanzierung
Die Standardeinstellungen von CASHLITE sehen für die Umlage der Werte folgende Vorgehensweise vor:
•
Zeile 1: Zwischenfinanzierung – wird den Zinsen des aktuellen Jahres zugeschlagen
•
Zeile 2: Werbungskosten – wird den sonstigen Ausgaben des Jahres zugeschlagen (z.B.
Hausverwaltung)
•
Zeile 3: Abschreibungen auf Anzahlungen – wird den Abschreibungen des Jahres zugeschlagen.
Alle eingegebenen Beträge werden steuerlich berücksichtigt (bei Teilvermietung werden nur
die anteiligen Beträge berücksichtigt).
!
70
Hinweis: Nach Angabe aller zu berücksichtigenden Daten im Bereich „Finanzierung“
kann durch Klick auf:
- „Stammdaten“ zu den Stammdaten von Erwerber und Objekt zurückgekehrt werden
- „Ergebnis“ zum Resultat der Finanzierungsberechnung gelangt werden.
CASHLITE 2010 - Benutzerhandbuch
KAPITEL 3 - DIE FINANZIERUNGSBERECHNUNG
Dritter Schritt - Ergebnis
3.3 Dritter Schritt - Ergebnis
Das Resultat der vorgenommen Eingaben wird im 3. Schritt der Finanzierungsberechnung
präsentiert.
Von dieser Ansicht aus kann jederzeit auf die Stammdaten bzw. die Details der Finanzierung
zurückgegriffen werden. Verwenden Sie dafür entweder die Schaltflächen am unteren Rand
der Maske „Zurück Finanzierung“ oder die Symbole am linken Rand der Maske:
Die Ergebnisse werden Ihnen in einer Tabelle auf dem Bildschirm angezeigt. Die Werte in
den einzelnen Tabellenfeldern können nicht direkt von Ihnen verändert werden, da die Werte
auf Basis der eingegebenen Daten automatisch errechnet werden. Eine Änderung der Berechnung erfolgt nur dann, wenn entweder die Stammdaten oder die Finanzierungsangaben
bzw. Abschreibungen geändert werden.
CASHLITE 2010 - Benutzerhandbuch
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3
KAPITEL 3 - DIE FINANZIERUNGSBERECHNUNG
Dritter Schritt - Ergebnis
In dieser Maske stehen Ihnen folgende Funktionen am unteren Fensterrand zur Verfügung:
• zurück auf Seite 2 wechseln > „zurück Finanzierung“
•
Einträge bearbeiten > „Bearbeiten“
•
Ergebnis ausdrucken > „Drucken“
•
Berechnung speichern > „Speichern“ bzw. Kopie der Berechnung speichern
3.3.1 Ergebnis ausdrucken
Für den Ausdruck stehen verschiedene Optionen zur Verfügung: Die Ergebnisse können in
Form eines frei vom Anwender formatierbaren Dokuments ausgedruckt werden oder in
Form von Berichten, deren optische Gestaltung von DATEX vorgegeben ist.
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CASHLITE 2010 - Benutzerhandbuch
KAPITEL 3 - DIE FINANZIERUNGSBERECHNUNG
Dritter Schritt - Ergebnis
!
Hinweis: CASHLITE verfügt ab der Version 2010 über eine Schnittstelle zu Microsoft
Word. Aus Gründen der Abwärtskompatibilität wird in einem Übergangszeitraum auch
noch die (im Programm integrierte) Textverarbeitung „High-Edit“ unterstützt. Hinweise zur Anwendung dieser Textverarbeitung finden Sie in den Handbüchern von CASHLITE Version 7.0, die auf unserer Webseite www.datex.de im Bereich „Software“ >
„Downloads“ heruntergeladen werden können. Neue Platzhalter für die Textverarbeitung, die nach Version CASHLITE 7.0 eingeführt worden sind, werden nicht mehr für
die Textverarbeitung High-Edit angeboten!
Bitte klicken Sie auf „Drucken“ um das folgende Auswahlmenü zu erhalten:
•
„Standardausdruck (ausführlich)“ [Word Dokument]
Dieser Ausdruck beinhaltet die meisten Daten der erstellten Finanzierung. Die Ausgabe
erfolgt in ein Standard-Blanko Word Dokument (diverse Blanko-Vorlagen sind im Verzeichnis „/Vorlagen/Word“ gespeichert). Diese Dokumenten-Vorlagen können in beliebiger Form abgeändert und ergänzt werden – z.B. durch das Einfügen von Firmenlogos,
Änderung der Texte etc.. Bitte beachten Sie, dass es sich in allen Fällen um sog. WordSerienbrief Vorlagen handelt. Um diese sinnvoll anpassen und anwenden zu können, ist
es notwendig, sich mit dem Thema „Serienbrieferstellung“ bzw. „Sendungen“ in
Microsoft-Word zu beschäftigen.
•
„Einseitenausdruck (kurz und bündig)“ [Word Dokument]
Dieser Ausdruck ist eine Zusammenfassung der wichtigsten Daten einer Finanzierungsberechnung und basiert ebenfalls auf einer Standardvorlage. Es gelten die gleichen Ausführungen wie zuvor hinsichtlich des Word-Seriendrucks.
•
„30-Jahresübersicht (Liquiditätsverlauf)“ [Word Dokument]
Dieser Ausdruck enthält eine Übersicht der Werte der kommenden 30 Jahre ab Finanzierungsbeginn.
•
„Kauf oder Miete (Grafik)“ [Vorkonfigurierter Bericht]
Bei Auswahl des Vergleichs Kauf/Miete öffnet sich ein weiteres Auswahlfenster:
CASHLITE 2010 - Benutzerhandbuch
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3
KAPITEL 3 - DIE FINANZIERUNGSBERECHNUNG
Dritter Schritt - Ergebnis
Geben Sie hier folgende Daten ein, um ein korrektes Ergebnis zu erhalten:
• Zwingend erforderlich: Die Kaltmiete, die als Vergleichsmaßstab herangezogen
werden soll
•
Optional: ggf. die jährliche, durchschnittliche Mietsteigerung in %
•
Optional: ggf. die jährliche, durchschnittliche Wertsteigerung der Immobilie in %
•
Auswahl, ob die Darstellung in Jahres-, 5-Jahres- oder 10-Jahresschritten erfolgen
soll
•
farbig hinterlegt
Wahl der grafischen Darstellung
•
Text: anstelle des vorkonfigurierten Hinweistextes, dass es sich bei der Berechnung
nicht um eine rechtsverbindliche Auskunft handelt, kann optional ein abweichender
Text hinterlegt werden.
Nach Eingabe der Daten erhalten Sie mit Klick auf „OK“ das Ergebnis in Form eines
mehrseitigen fordefinierten Berichts mit einigen Grafiken:
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KAPITEL 3 - DIE FINANZIERUNGSBERECHNUNG
Dritter Schritt - Ergebnis
CASHLITE 2010 - Benutzerhandbuch
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3
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KAPITEL 3 - DIE FINANZIERUNGSBERECHNUNG
Dritter Schritt - Ergebnis
CASHLITE 2010 - Benutzerhandbuch
4
K APITEL 4 - S ONDERFUNKTIONEN
.................................
Die Hauptfunktion von CASHLITE ist die Erstellung von Finanzierungsberechnungen auf
Basis individueller Angaben.
Neben dieser Funktion bringt CASHLITE noch einige Zusatzfunktionen mit, die entweder
Ergänzungen für Immobilienfinanzierungen darstellen oder für die Konfiguration von
CASHLITE verwendet werden können.
Ergänzungsfunktionen für Immobilienberechnungen:
•
Erstellung von Tilgungsplänen
•
Erstellung von Einkommensteuertabellen
•
Schnellberechnung „Was kann ich mir leisten“
Konfigurationsfunktionen für CASHLITE:
• Einstellung der vorgegebenen AfA-Bausteine
•
Einstellung der vorgegebenen Bankkonditionen
•
Einstellung der Programmparameter
•
Benutzerspezifische Einstellungen
4.1 Ergänzungsfunktionen für Immobilienberechnungen
Die Grundfunktion von CASHLITE wird durch die nachfolgend beschriebenen Ergänzungsfunktionen erweitert. Diese Funktionen können u.U. hilfreich sein, um eine erstellte Berechnung mit weiteren Informationen zu untermauern.
CASHLITE 2010 - Benutzerhandbuch
77
4
KAPITEL 4 - SONDERFUNKTIONEN
Ergänzungsfunktionen für Immobilienberechnungen
Die Sonderfunktionen werden über den Punkt „Weitere Berechnungen“ in der Hauptnavigation aufgerufen.
4.1.1 Erstellung von Tilgungsplänen
Unter einem Tilgungsplan versteht man im Zusammenhang mit einer Immobilienfinanzierung die zeitliche Darstellung einer Darlehensrückzahlung über die gesamte Laufzeit hinweg
bis zur restlosen Tilgung der Darlehensschuld.
!
Hinweis: Banken, Sparkassen und Bausparkassen sind verpflichtet, einen Zins- und Tilgungsplan zu erstellen und ihren Kunden zur Verfügung zu stellen. Dieser Plan muss
mindestens folgende Punkte enthalten:
-
Kreditart (z.B. Annuitätendarlehen)
Kredithöhe
Zinssatz (nominal und effektiv)
Zins- und Tilgungsraten
eventuelle Vereinbarungen zur Tilgungsaussetzung
Einen neuen Tilgungsplan können Sie in CASHLITE durch einen Klick auf den Eintrag „Tilgungsplan“ im Bereich „Weitere Berechnungen“ anlegen.
!
Hinweis: Cashlite unterstützt zwei verschiedene Arten Tilgungspläne zu erstellen:
- Tilgungspläne mit bekanntem Tilgungssatz
- Tilgungspläne, bei denen der Tilgungssatz unbekannt ist, also die Annuität ermittelt
werden muss
Die Umschaltung welche Art der Berechnung verwendet werden soll, erfolgt im unteren Bereich der Maske. Je nach dem welche Berechnungsart aktiv ist, kann zur jeweils anderen Berechnungsart umgeschaltet werden:
bzw.:
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CASHLITE 2010 - Benutzerhandbuch
KAPITEL 4 - SONDERFUNKTIONEN
Ergänzungsfunktionen für Immobilienberechnungen
Erstellung eines Tilgungsplans bei bekanntem Tilgungssatz
Wenn eine frühere Tilgungsberechnung gespeichert ist, kommt beim Aufruf der Maske zunächst eine Frage, ob Sie die gespeicherte Berechnung aufrufen oder eine neue Berechnung
erstellen wollen.
Ein Klick auf „Ja“ löscht den vorhandenen Tilgungsplan ein Klick auf „Nein“ öffnet den vorhandenen Tilgungsplan.
Geben Sie in der nebenstehend gezeigten
Maske die Werte des Darlehens ein. Wählen
Sie über den Pfeilknopf die Zahlungsweise
aus. Es sind die Einstellungen monatlich, ¼jährlich, ½-jährlich und jährlich möglich.
Nachdem die Daten für die Berechnung des
Tilgungsplans eingegeben wurden, kann
durch
Klick
auf
das
Symbol
neben dem Eingabefeld für den Effektivzins
der tatsächliche („effektive“) Zinssatz berechnet werden.
!
Hinweis: Der effektive Jahreszins oder genauer der effektive Jahreszinssatz beziffert die
jährlichen und auf die nominale Kredithöhe bezogenen Kosten von Krediten. Er wird in
Prozent der Auszahlung angegeben. Bei Krediten, deren Zinssatz oder andere preisbestimmende Faktoren sich während der Laufzeit ändern können, wird er als anfänglicher
effektiver Jahreszins bezeichnet. Der Effektivzinssatz wird im Wesentlichen vom Nominalzinssatz, dem Auszahlungskurs (Disagio), der Tilgung und der Zinsfestschreibungsdauer bestimmt.
CASHLITE 2010 - Benutzerhandbuch
79
4
KAPITEL 4 - SONDERFUNKTIONEN
Ergänzungsfunktionen für Immobilienberechnungen
•
Im Feld „Vertragsbeginn“ geben Sie an, ab welchem Zeitpunkt CASHLITE mit der
Berechnung des Tilgungsplanes beginnen soll. Diese Angabe ist u. a. deshalb wichtig,
weil ab diesem Zeitpunkt Zinsen für das Darlehen auflaufen.
•
Im Feld „1. Zahlung am“ legen Sie fest, ab welchem Termin der unter „Zahlungsweise“
eingestellte monatliche/vierteljährliche/halbjährliche oder jährliche Zahlungsrhythmus
zu laufen beginnen soll.
•
Mit „Annuitätendarlehen“ wird festgelegt, ob von einer konstanten Zahlungshöhe bis
zum Ende der Laufzeit bzw. bis zur vollständigen Tilgung auszugehen ist. Dabei wird
zunächst die aus Zins und Tilgung bestehende Gesamtrate (Annuität) ermittelt. Da diese
Annuität im weiteren Verlauf gleich bleibt, der auf die Restschuld zu entrichtende in
der Annuität enthaltene Zinsanteil wegen der Verringerung der Restschuld (hoffentlich!) aber geringer wird, steigt der Tilgungsanteil mit fortschreitender Dauer immer
mehr an.
!
Hinweis: Ist das Kreuz im Punkt „Annuitätendarlehen“ nicht gesetzt, geht CASHLITE
von einem Tilgungsdarlehen aus. Hierbei wird zunächst mittels des angegebenen Prozentsatzes in „Tilgung %“ der mit jeder Zahlung zu leistende Tilgungsanteil festgelegt.
Er bezieht sich immer auf die ursprüngliche Ausgangsschuld und bleibt deshalb konstant. Hinzu kommt der sich aus der jeweiligen Restschuld ergebende Zinsanteil, der sich
wiederum im Laufe der Zeit durch die sinkende Restschuld verringern sollte. Dadurch
werden die Gesamtzahlungen mit fortschreitender Dauer immer geringer.
Das Ergebnis des berechneten Tilgungsplans erscheint im mittleren Bereich der Maske:
80
CASHLITE 2010 - Benutzerhandbuch
KAPITEL 4 - SONDERFUNKTIONEN
Ergänzungsfunktionen für Immobilienberechnungen
Das Ergebnis kann über die Schaltfläche „Drucken“ in Papierform ausgegeben werden.
Erstellung eines Tilgungsplans bei unbekanntem Tilgungssatz
Wenn für ein Darlehen bekannter Höhe und vorgegebener Laufzeit einen Tilgungsplan erstellen werden soll, so bietet CASHLITE hierfür eine Lösung.
!
Hinweis: Um eine Berechnung mit unbekanntem Tilgungssatz durchführen zu können,
muss zuerst in den Modus „unbekannte Tilgung“ umgeschaltet werden.
Das Ergebnis einer vorangegangenen Berechnung wird nach Wechsel in den Modus
„unbekannte Tilgung“ nicht sofort gelöscht, sondern bleibt solange im Ergebnisbereich
erhalten bis über die Schaltfläche „Rechnen“ ein neuer Tilgungsplan erstellt wird.
Wenn eine frühere Tilgungsberechnung gespeichert ist, kommt beim Aufruf der Maske zunächst eine Frage, ob Sie die gespeicherte Berechnung aufrufen oder eine neue Berechnung
CASHLITE 2010 - Benutzerhandbuch
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4
KAPITEL 4 - SONDERFUNKTIONEN
Ergänzungsfunktionen für Immobilienberechnungen
erstellen wollen.
Ein Klick auf „Ja“ löscht den vorhandenen Tilgungsplan ein Klick auf „Nein“ öffnet den vorhandenen Tilgungsplan.
Geben Sie in der nebenstehend gezeigten
Maske die Werte des Darlehens ein. Wählen
Sie über den Pfeilknopf die Zahlungsweise
aus. Es sind die Einstellungen monatlich, ¼jährlich, ½-jährlich und jährlich möglich.
Nachdem die Daten für die Berechnung des
Tilgungsplans eingegeben wurden, kann
durch
Klick
auf
das
Symbol
neben dem Eingabefeld für den Effektivzins
der tatsächliche („effektive“) Zinssatz berechnet werden.
!
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Hinweis: Die Felder für den Effektivzins und den Prozentsatz der Tilgung sind im Modus
„unbekannte Tilgung“ grau unterlegt und für Eingaben nicht mehr zugänglich. Nachdem die leeren Felder gefüllt sind, betätigen Sie bitte die Taste „rechnen“, woraufhin
CASHLITE für den Tilgungssatz sowie den Effektivzins und die Höhe der zu leistenden
Annuität ermittelt und den Tilgungsplan erstellt.
CASHLITE 2010 - Benutzerhandbuch
KAPITEL 4 - SONDERFUNKTIONEN
Ergänzungsfunktionen für Immobilienberechnungen
4.1.2 Erstellung von Einkommenssteuertabellen
CASHLITE enthält eine Funktion, um Einkommensteuertabellen jahresspezifisch zu errechnen. Sie finden Sie unter dem Menüpunkt „Weitere Berechnungen“ > „Einkommensteuertabelle“. Anhand dieser Tabelle können schnell Spitzen- und Durchschnittssteuersätze, jeweils
für Grund- und Splitting-Tabelle, abgelesen werden.
Die Bedienung erfordert keine Eingaben, es ist lediglich notwendig am rechten Rand der
Maske das gewünschte Jahr auszuwählen.
Ein Ausdruck der Ergebnisse erfolgt durch Klick auf die Schaltfläche „Drucken“.
4.1.3 Schnellberechnung „Was kann ich mir leisten“
Die Funktion „Was kann ich mir leisten“ ermöglicht es, ohne zuvor den Interessenten bzw.
das Objekt mit allen Einzelheiten angelegt zu haben, eine schnelle Übersichtsberechnung zu
erstellen.
Zur Durchführung klicken Sie bitte in der Hauptmaske im Bereich „Weitere Berechnungen“
CASHLITE 2010 - Benutzerhandbuch
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4
KAPITEL 4 - SONDERFUNKTIONEN
Ergänzungsfunktionen für Immobilienberechnungen
auf „Was kann ich mir leisten?“ und vervollständigen – soweit bekannt und gewünscht – die
benötigten Informationen in der folgenden Maske:
Nach Eingabe der Informationen
bitte
auf
„Berechnen“ klicken,
daraufhin erhalten
Sie
die folgende
Ergebnisansicht auf der
rechten Seite der Maske:
Die Berechnung des Ergebnisses sowie einen Ausdruck des Ergebnisses wird über die
Schaltflächen am unteren Rand der Maske gestartet:
84
CASHLITE 2010 - Benutzerhandbuch
KAPITEL 4 - SONDERFUNKTIONEN
Konfiguration und Anpassung von CASHLITE
4.2 Konfiguration und Anpassung von CASHLITE
CASHLITE wird mit Standardwerten ausgeliefert, damit Sie schnell eine erste Berechnung
erstellen können ohne zunächst Werte hinterlegen zu müssen.
Einige Einstellungen, die bei Berechnungen zugrunde gelegt werden, können vom Anwender nach dessen Vorstellungen jederzeit angepasst werden. Alle Voreinstellungen des Programms werden in den Untermenüs des Hauptnavigationselements „Einstellungen“
vorgenommen.
Hier stehen folgende Einstellmöglichkeiten zur Verfügung:
• AfA Bausteine
Diese Einstellungen werden fast ausschließlich von Anwendern von CASHLITE benötigt, die Berechnungen für Kapitalanleger durchführen möchten.
!
Hinweis: In Abhängigkeit von der aktuellen Steuergesetzgebung kann es vorkommen,
dass auch Abschreibungsmöglichkeiten für selbstgenutzte Immobilien zu berücksichtigen sind (Beispiel: denkmalgeschützte, selbstgenutzte Immobilie).
•
Bankkonditionen
Wenn bestimmte Werte bei den Finanzierungsbausteinen automatisch von CASHLITE
eingesetzt werden sollen (z.B. der Name der finanzierenden Bank), so können diese
Angaben hier hinterlegt werden.
•
Parameter
An dieser Stelle werden allgemeine Programmeinstellungen sowie die Voreinstellungen für die zu verwendende Textverarbeitung vorgenommen.
•
Benutzereinstellungen
Vorgabe benutzerspezifischer Einstellungen.
CASHLITE 2010 - Benutzerhandbuch
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4
KAPITEL 4 - SONDERFUNKTIONEN
Konfiguration und Anpassung von CASHLITE
4.2.1 AfA Bausteine
AfA Bausteine sind Vorgaben, die bei der Berechnung von Finanzierungen v.a. für Kapitalanleger für CASHLITE die Grundlage der korrekten steuerlichen Berücksichtigung der Absetzung für Abnutzung (=AfA) bilden.
CASHLITE wird grundsätzlich mit den zum Zeitpunkt des Erwerbs des Programms oder des
Updates aktuellen gesetzlichen Vorgaben für Abschreibungen ausgeliefert. Falls Sie z.B. zur
„Nachstellung“ eines historischen Falls einer Abschreibung oder um die Auswirkungen einer geplanten Gesetzesänderung berechnen zu können, eigene AfA Bausteine definieren
möchten, so kann das in diesem Bereich vorgenommen werden.
!
Hinweis: In Abhängigkeit von der aktuellen Steuergesetzgebung kann es vorkommen,
dass auch Abschreibungsmöglichkeiten für selbstgenutzte Immobilien zu berücksichtigen sind (Beispiel: denkmalgeschützte, selbstgenutzte Immobilie).
Nachdem der Menüpunkt „AfA Bausteine“aufgerufen wurde, erscheint
am rechten Rand der Maske der nebenstehend abgebildete Funktionsblock.
Mit den Funktionen können Sie die
gespeicherten Bausteine durchblättern, verändern, neue hinzufügen oder
bestehende löschen.
In den Bausteinen vorund zurückblättern
Neuanlage, Löschen
und Speichern von
Bausteinen
Im oberen Bereich der Maske werden die Basisdaten des AfA Bausteins festgehalten:
• Bezeichnung
Die Bezeichnung ist frei wählbar.
•
Gesetzliche Grundlage
Die Angabe der gesetzlichen Grundlage dient v.a. der Information sowie als Vorbelegung für einen Textbaustein und ist keine zwingende Angabe.
•
Bemessungsgrundlage
Mit Vorgabe einer Bemessungsgrundlage wird festgelegt welchen Wert CASHLITE als
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CASHLITE 2010 - Benutzerhandbuch
KAPITEL 4 - SONDERFUNKTIONEN
Konfiguration und Anpassung von CASHLITE
Basiswert für die zu errechnenden Abschreibungen verwenden soll. Hier kann zwischen
den folgenden Optionen gewählt werden:
- Individuell
- Gebäude + ½ Grundstück
- Gebäude
- Gebäude + Grundstück
!
Hinweis: Bei Vermietung ist die Bemessungsgrundlage mit dem Gebäudeanteil identisch. CASHLITE ermittelt die Bemessungsgrundlage wie folgt:
+
Gesamtkaufpreis x Gebäudeanteil
Anschaffungsnebenkosten (GeSt., Notar, Makler) x Gebäudeanteil
= Basisbetrag für die Abschreibung
Im Normalfall ist die oben dargestellte Berechnungsgrundlage anzuwenden (= Option
„Gebäude“). Für ältere Berechnungen stehen noch die weiteren Optionen (Grundstück
+ Gebäude, etc.) zur Verfügung.
•
Bis maximal EUR
Diese Angabe ermöglicht es den maximal abzuschreibbaren Gesamtbetrag nach oben
zu begrenzen.
•
AfA im ersten Jahr
Hier kann hinterlegt werden, ob die Abschreibungen in voller Höhe für das ganze Steuerjahr oder nur zeitanteilig (ausschlaggebend ist in der Regel das Datum des Erwerbs)
angesetzt werden kann.
•
Die Detailangaben der Abschreibung
Die Details einer Abschreibung werden in Prozent des abzuschreibenden Betrags pro
Jahr eingegeben. Der Maximalabschreibungszeitraum beträgt 30 Jahre. Die Felder müssen einzeln ausgefüllt werden. Rechts unten in der Maske zeigt CASHLITE die Summe
der eingetragenen Werte an.
CASHLITE 2010 - Benutzerhandbuch
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4
!
KAPITEL 4 - SONDERFUNKTIONEN
Konfiguration und Anpassung von CASHLITE
Hinweis: Aus Gründen der Abwärtskompatibilität ist es sinnvoll, auch gesetzliche Vorgaben, die nicht mehr aktuell sind, weiter zu speichern. Diese Vorgaben werden nicht
mehr für neue Berechnungen verwendet, werden aber u.U. benötigt, um z.B. Berechnungen, die während der Geltungsdauer abgelöster Gesetze erstellt wurden, weiterhin
nachvollziehen zu können.
4.2.2 Bankkonditionen
Alle hier eingegebenen Werte werden von CASHLITE bei einer neuen Finanzierungsberechnung automatisch übernommen. Wenn Sie bei neuen Berechnungen immer wieder mit
gleichen oder ähnlichen Bankkonditionen rechnen, ersparen Sie sich unnötige Eingaben, indem Sie diese immer wieder verwendeten Werte hier als Standard eintragen.
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CASHLITE 2010 - Benutzerhandbuch
KAPITEL 4 - SONDERFUNKTIONEN
Konfiguration und Anpassung von CASHLITE
Selbstverständlich ist es auch später noch möglich alle Werte bei jeder Berechnung individuell anzupassen.
Falls Ihnen der Effektivzins nicht bekannt ist, so drücken Sie bitte auf den nebenstehenden
Button des Eingabefeldes. CASHLITE ermittelt sodann den Effektivzins nach einem sehr
genauen Näherungsverfahren. Dabei wird von monatlicher Zahlungsweise mit sofortiger
Tilgungsverrechnung ausgegangen. Banken berechnen unter Umständen andere Zahlungsweisen oder Verrechnungen, eventuell müssen auch noch Gebühren bei der Effektivzinsberechnung berücksichtigt werden. Beachten Sie deshalb bitte, dass der von Banken und
Kreditinstituten angegebene Effektivzinssatz u. U. von der Berechnung mit CASHLITE abweichen kann.
Im Kästchen „Annuitätendarlehen“ können Sie vorgeben, ob der jeweilige Finanzierungsbaustein als Annuitätenkredit (konstante Höhe der Zahlung, sinkender Zins- und steigender
Tilgungsanteil mit fortschreitender Dauer) oder als Tilgungsdarlehen (feststehender, auf die
Ausgangsschuld bezogener Tilgungsanteil) betrachtet werden soll.
CASHLITE 2010 - Benutzerhandbuch
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4
KAPITEL 4 - SONDERFUNKTIONEN
Konfiguration und Anpassung von CASHLITE
CASHLITE akzeptiert bis zu fünf Finanzierungsbausteine. Die Summe der Anteile muss immer 100% ergeben.
Wenn weniger Banken oder Bausparverträge verwendet werden, setzen Sie einfach den Anteil des oder der nicht benötigten Finanzierungsbausteine auf 0%. Beim Verlassen der Maske
wird nachgefragt, ob die anderen Einträge dieses Bausteins gelöscht werden sollen. Sie haben jetzt die Wahl, alles löschen zu lassen oder die Einträge weiterhin zu behalten, falls Sie
sie zu einem späteren Zeitpunkt wieder verwenden wollen. Sollten Sie vergessen haben, die
anderen Anteile so anzupassen, dass die Gesamtsumme wieder 100% ergibt, werden Sie von
CASHLITE rechtzeitig und hartnäckig darauf hingewiesen.
!
90
Hinweis: Da CASHLITE die Berechnung über die Dauer der Zinsfestschreibung hinaus
fortführt, werden für die 30-Jahresübersicht zusätzlich die Konditionen für die Anschlußfinanzierung nach Ablauf der ersten Zinsbindungsfrist benötigt. Bitte beachten
Sie bzw. weisen Sie im berechneten Ergebnis darauf hin, dass die Anschlußfinanzierung
eine reine Schätzung ist.
CASHLITE 2010 - Benutzerhandbuch
KAPITEL 4 - SONDERFUNKTIONEN
Konfiguration und Anpassung von CASHLITE
Die hier einzutragende Anschlußtilgung bezieht sich auf die ursprüngliche Ausgangsschuld.
Auch Banken berechnen in der Regel die neue Annuitätenrate nach Ablauf der Zinsbindungsfrist - und damit die anfängliche Anschlusstilgung - aus dem Bruttodarlehen. Somit ergibt sich auf Basis der Restschuld eine höhere Anschlusstilgung (mit jeweils z.B. 1%
Tilgung bezogen auf die Restschuld würde das Darlehen nie getilgt werden).
4.2.3 Parameter
Im Parameterbereich werden diverse Standardvorgaben für das Verhalten des Programms
vorgegeben. Die meisten der Felder sind selbsterklärend, erläuternde Hinweise finden Sie im
Anschluss.
Die oben gezeigte Maske besteht aus zwei „Karteireitern“, die am oberen Rand der Maske
zu sehen sind. Eine Umschaltung zwischen den „Karteireitern“ erfolgt durch einen Klick auf
den zu bearbeitenden Karteireiter.
CASHLITE 2010 - Benutzerhandbuch
91
4
KAPITEL 4 - SONDERFUNKTIONEN
Konfiguration und Anpassung von CASHLITE
Karteireiter „Allgemein“
•
Kundenangaben
Eine Möglichkeit die Stammdaten der Firma einzutragen
•
Standardwerte
Alle Werte, die in diesem Bereich eingetragen sind, werden bei einer neuen Berechnung als Standardwert vorgeschlagen. Geben Sie hier bitte diejenigen Werte ein, die als
Basiswerte für künftige Berechnungen verwendet werden sollen. Standardwerte werden
nicht jedem Einzelfall gerecht. Aus diesem Grund können alle Vorgaben auch später
noch in den Berechnungsmasken individuell angepasst werden.
•
Für einige der Standardwerte kann jeweils der im Ergebnisdokument angezeigte
Text individuell vorgegeben werden. Hierfür ist nur eine Änderung der Bezeichnung im Eingabefeld notwendig.
•
Textvorgaben
Die Vorgaben, die an dieser Stelle gemacht werden, beziehen sich auf die Bezeichnung
der Kosten, die in den maximal drei Erwerbsphasen anfallen können.
•
Jährliche Steigerungsraten
Die jährliche Steigerung in % für Einkommen, Mieteinnahmen und Nebenkosten wird
von CASHLITE automatisch bei der Berechnung auf das zu versteuernde Einkommen,
die Miete und die Nebenkosten angewendet. Bei allen neu angelegten Berechnungen
geht CASHLITE für die Berechnung von den hier eingetragenen Standardwerten aus.
Auch diese Vorgaben können in Einzelberechnungen angepasst werden.
Karteireiter „Textverarbeitung“
Neben einer Bildschirmvorschau der berechneten Finanzierung kann das Ergebnis natürlich
auch an eine Textverarbeitung übergeben und ausgedruckt werden. CASHLITE ermöglicht
es vorzugeben welche Textvorlage für welche Berechnung verwendet werden soll. CASHLITE wird mit Vorlagen für alle errechneten Finanzierungen ausgeliefert, die Standardvorgaben beziehen sich auf diese mitgelieferten Dokumente. Falls eigene Dokumente erstellt
werden, die immer automatisch für den Ausdruck verwendet werden sollen, so ist es sinnvoll
den Namen und den Speicherpfad dieser Vorlagen im Bereich „Textverarbeitung“ einzutragen.
!
92
Hinweis:
Aktuell unterstützt Cashlite noch zwei Textverarbeitungen – HighEdit und Microsoft
Word. Die Schnittstelle zu HighEdit wird nicht mehr weiterentwickelt, weshalb generell
die Verwendung der Microsoft Word Schnittstelle empfohlen wird.
CASHLITE 2010 - Benutzerhandbuch
KAPITEL 4 - SONDERFUNKTIONEN
Konfiguration und Anpassung von CASHLITE
•
Eingesetzte Textverarbeitung
Auswahl der verwendeten Textverarbeitung.
!
Hinweis:
Im Installationsverzeichnis von Cashlite wird ein Unterordner „Vorlagen“ installiert.
In diesem Unterordner finden sich Ordner für Microsoft Word sowie für HighEdit Vorlagen. Die nachfolgenden Angaben beziehen sich auf diese Vorgabe.
•
Dokumentenpfade für Microsoft Word
Die Dokumente, die hier vorgegeben werden, kommen standardmäßig zur Anwendung,
wenn eine kurze bzw. ausführliche Berechnung einer Finanzierung über bis zu drei
Erwerbsphasen (zeitlicher Abstand zwischen Erwerb und Bezug bzw. Nutzung) an
Word übergeben werden soll. In den Einzelberechnungen kann wahlweise eine abweichende Vorlage (sofern eine solche vom Anwender erstellt wurde) ausgewählt werden.
Eine Vorlage wird ausgewählt, indem auf das Ordnersymbol rechts vom Namen der
CASHLITE 2010 - Benutzerhandbuch
93
4
KAPITEL 4 - SONDERFUNKTIONEN
Konfiguration und Anpassung von CASHLITE
Vorlage geklickt wird. Daraufhin öffnet sich ein Datei-Explorer der es ermöglicht eine
Vorlage aus einem frei wählbaren Verzeichnis auszuwählen.
•
Dokumentenpfade für interne Textverarbeitung (HighEdit)
Die Funktionen und Auswahlmöglichkeiten entsprechen denen der Dokumentenpfade
für Microsoft Word-Dokumente.
4.2.4 Benutzereinstellungen
Im Bereich Benutzereinstellungen können Einstellungen, die bei Netzwerkversionen benutzerspezifisch gespeichert werden, hinterlegt werden. Hierzu gehört im Moment nur die Möglichkeit, bei Größenänderung des Hauptfensters von CASHLITE gleichzeitig auch die
Schriftgröße in den Tabellen zu vergrößern.
94
CASHLITE 2010 - Benutzerhandbuch
KAPITEL 4 - SONDERFUNKTIONEN
Verwaltung
4.3 Verwaltung
Der Bereich „Verwaltung“ dient zur allgemeinen Programmadministration. Hierzu zählen
v.a. die folgenden Möglichkeiten:
• Passwortverwaltung
•
Seriennummerverwaltung
•
Updateprüfung
•
Download von ergänzenden Informationen
•
Supportanfrage stellen
4.3.1 Passwortänderung
Der Bereich Passwortänderung dient entweder zur Setzung oder zur Veränderung eines bestehenden Passworts.
Wenn noch kein Passwort gesetzt wurde, kann ohne Eingabe des alten Passworts ein neues
Passwort gesetzt werden. Nach Klick auf „Übernehmen“ wird ab dem nächsten Programmstart nach dem Passwort verlangt.
Wenn bereits ein Passwort gesetzt wurde, so muss vor Eingabe des neuen Passworts das
(korrekte) alte Passwort eingegeben werden. Ab dem nächsten Programmstart verlangt
CASHLITE das geänderte Passwort.
CASHLITE 2010 - Benutzerhandbuch
95
4
!
KAPITEL 4 - SONDERFUNKTIONEN
Verwaltung
Hinweis:
Falls das Passwort für eine Installation von Cashlite verloren geht, so können Sie über
unseren Support die Datenbank entsperren lassen.
4.3.2 Seriennummer eingeben
Die meisten Informationen über die Lizenzierung sind bereits im Kapitel 1 “Seriennummer
eingeben und Software aktivieren” auf Seite 28 abgehandelt worden. Der hier erläuterte Bereich „Seriennummer eingeben“ ist für den Fall einer Erweiterung von CASHLITE um weitere Arbeitsplatzlizenzen vorgesehen.
Gehen Sie im Fall einer Erweiterung von CASHLITE wie folgt vor:
1
Stellen Sich sicher dass Ihnen von der DATEX eine neue, gültige Seriennummer zur
Verfügung gestellt wurde.
2
Wechseln Sie in den Bereich „Verwaltung“ > „Seriennummer eingeben“
3
Geben Sie die neue Seriennummer in das Eingabefeld ein
4
Klicken Sie auf „Lizenz aktualisieren“ und folgen Sie den weiteren Anweisungen.
96
CASHLITE 2010 - Benutzerhandbuch
KAPITEL 4 - SONDERFUNKTIONEN
Verwaltung
!
Hinweis:
Bitte beachten Sie, dass neben der Erweiterung um zusätzliche Lizenzen auch die Installation der Software auf dem zusätzlichen Arbeitsplatz notwendig ist, um das Programm
dort ebenfalls nutzen zu können.
4.3.3 Auf Updates prüfen
Für CASHLITE werden in unregelmäßigen Abständen Programmaktualisierungen veröffentlicht. Diese Programmaktualisierungen (Freshups) sind zum Teil im Programmkaufpreis
integriert (laufende Programmpflege), bei umfangreichen Erweiterungen (Updates) aber
kostenpflichtig.
Um zu überprüfen, ob für die installierte Version von CASHLITE eine Aktualisierung verfügbar ist, gehen Sie bitte wie folgt vor:
1
Stellen Sie sicher, dass eine Verbindung mit dem Internet besteht
2
Wechseln Sie in den Bereich „Verwaltung“ > „Auf Update prüfen“ und starten Sie den
Vorgang
CASHLITE 2010 - Benutzerhandbuch
97
4
KAPITEL 4 - SONDERFUNKTIONEN
Verwaltung
3
Wenn eine Programmaktualisierung vorliegt, erhalten Sie eine Information, wie die
nachfolgend gezeigte:
4
Durch einen Klick auf „Ja“ gelangen Sie in den Downloadbereich der DATEX-Homepage. Hier erwarten Sie weitere Informationen über:
• Details des verfügbaren Updates
•
Informationen über den Installationsablauf
•
Eventuelle zusätzliche Dokumentation
Bitte folgen Sie den Anweisungen der Updateseite, um die Installation des Updates durchzuführen.
4.3.4 DATEX-Internet-Homepage
Durch einen Klick auf „DATEX Internet-Homepage“ gelangen Sie in den offiziellen Downloadbereich der DATEX-Homepage. Hier werden die jeweils aktuellen Versionen der
CASHLITE-Dokumentation sowie ergänzende Informationen zum Herunterladen angeboten.
4.3.5 Supportanfrage stellen
Wir bemühen uns, Ihnen fehlerfreie funktionierende Software mit einem großen Grad an
praktischem Nutzen zur Verfügung zu stellen. Trotzdem kann es vorkommen, dass ein technisches Problem auftritt oder eine Frage zu einer Funktion von CASHLITE beantwortet werden will.
Für solche Fälle ist die Funktion „Supportanfrage stellen“ vorgesehen. Wenn die Funktion
aufgerufen wird, können über die Supportseiten der DATEX-Homepage Anfragen an die
Hotline gestellt werden.
98
CASHLITE 2010 - Benutzerhandbuch
KAPITEL 4 - SONDERFUNKTIONEN
Verwaltung
Bitte beachten Sie, dass Ihre Angaben die Grundlage einer hilfreichen Antwort für Sie sind.
Je vollständiger und genauer die Angaben, desto besser wird das Feedback für Sie sein. Wir
bemühen uns Anfragen so schnell wie möglich zu bearbeiten.
CASHLITE 2010 - Benutzerhandbuch
99
4
100
KAPITEL 4 - SONDERFUNKTIONEN
Verwaltung
CASHLITE 2010 - Benutzerhandbuch
5
K APITEL 5 - T EXTVERARBEITUNG
.................................
CASHLITE ermöglicht es die erstellten Finanzierungsberechnungen auszudrucken. Aktuell
werden zwei Möglichkeiten der Dokumentenerzeugung angeboten:
•
Textverarbeitung mit Microsoft© Word
Es ist erforderlich, dass auf dem Computer eine Version von Microsoft© Word ab Version 2000 oder höher installiert ist
•
Textverarbeitung mit HighEdit
HighEdit ist eine in CASHLITE integrierte Textverarbeitung, die allerdings nicht mehr
weiter gepflegt wird und mit einer der Nachfolgeversionen von CASHLITE gänzlich
entfallen wird
Das Textverarbeitungssystem HighEdit ist integraler Bestandteil von CASHLITE und wird
bei Installation des Programmes automatisch mit installiert. Vor CASHLITE 2010 gab es
CASHLITE ausschließlich mit der Textverarbeitung HighEdit. Ab CASHLITE 2010 wird
zusätzlich Microsoft Word unterstützt. Bitte beachten Sie, dass HighEdit nur in einer Übergangsphase noch unterstützt wird. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass die Unterstützung für HighEdit spätestens 2011, u.U. bereits früher, vollständig aus CASHLITE entfallen
wird.
5.1 Verwendung der Word-Schnittstelle
CASHLITE verwendet ab der Version 2010 Microsoft Word für die Darstellung und den
Ausdruck der Ergebnisse einer Finanzierungsberechnung. Microsoft Word zählt zu den verbreitetsten Textverarbeitungssystemen weltweit und ist nahezu auf jedem Computer installiert und verfügbar. Microsoft Word wird nicht von DATEX im Rahmen des Erwerbs von
CASHLITE mitgeliefert, sondern stellt eine zusätzliche, zu erwerbende und zu installierende
Softwarekomponente dar. Bitte beachten Sie, dass Sie mindestens Word in der Version
„Word 2000“ benötigen, um mit CASHLITE 2010 arbeiten zu können.
CASHLITE 2010 - Benutzerhandbuch
101
5
!
K A P I T E L 5 - TE X T V E R A R B E I T U N G
Verwendung der Word-Schnittstelle
Hinweis: Damit die Ergebnisdokumente mit Microsoft Word erstellt werden, ist es notwendig, unter „Einstellungen“ > „Parameter“ im Bereich „Textverarbeitung“ den Eintrag „Microsoft Word“ auszuwählen:
Nach Vornahme dieser Einstellung, erstellt CASHLITE jedes Ergebnisdokument über
Microsoft Word. HighEdit Dokumente können dann nicht mehr geöffnet und bearbeitet
werden, solange diese Parameter-Einstellung gewählt wurde.
Um Ihnen den Einstieg in CASHLITE einfach zu gestalten, liefern wir verschiedene Vorlagen für die Ergebnisdarstellung serienmäßig mit aus.
Anzahl Jahre zwischen Kauf und Bezug
Kurze Darstellung
Ausführliche Darstellung
Gleiches Jahr
Ein Jahr Unterschied
Zwei Jahre Unterschied
Mehr als Zwei Jahre Unterschied
TEXT2.DOT
TEXT2A.DOT
TEXT2B.DOT
TEXT2.DOT
TEXT1.DOT
TEXT1A.DOT
TEXTB.DOT
TEXT1.DOT
30jährige Übersicht (Liquiditätsverlauf)
!
TEXT3.DOT
Hinweis: Die oben genannten Dokumente werden von CASHLITE automatisch für den
Ausdruck der Ergebnisse verwendet, solange im Bereich „Einstellungen“ > „Parameter“ > „Textverarbeitung“ keine anderen Einstellungen vorgenommen wurden.
5.1.1 Anpassung von Dokumenten für die eigene Verwendung
Die Musterdokumente, die Sie im Unterordner „Vorlagen/Word“ Ihrer CASHLITE-Installation finden, können von Ihnen für Ihren Verwendungszweck angepasst werden. Nachfolgend ein kurzer Abschnitt über die Schritte, die notwendig sind, um ein Dokument
anzupassen und zu speichern.
!
Hinweis: Die Seriendruckfunktion, die von CASHLITE zur Generierung von Ergebnisdokumenten verwendet wird, ist eine 100%ige Microsoft Word Funktion und kein Produkt der DATEX GmbH. Aus diesem Grund empfehlen wir, sich mit dieser WordFunktion vertraut zu machen. Die volle Leistungsfähigkeit der Word-Schnittstelle erschließt sich erst, wenn die von Word zur Verfügung gestellten Funktionen verstanden
werden. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir Anwenderfragen zu Microsoft Word
nicht bearbeiten können.
102
CASHLITE 2010 - Benutzerhandbuch
K A P I T E L 5 - TE X T V E R A R B E I T U N G
Verwendung der Word-Schnittstelle
Zur Anpassung Ihrer Word-Vorlagen gehen Sie bitte wie folgt vor:
1
Wählen Sie in CASHLITE eine gespeicherte Berechnung aus und wechseln Sie auf die
Seite 3 (Ergebnis). Dort klicken Sie auf „Drucken“ und entscheiden sich für eine Ausgabevariante (ausführlich, kurz & bündig,...). Wählen Sie unten ein Dokument aus, das Sie
verändern wollen (z.B. die Vorlage TEXT1a.dot) und klicken Sie schließlich auf den
Button „Starten“.
2
Sobald das Word-Dokument geöffnet wurde, können Sie jetzt den Cursor an der Stelle
im Dokument platzieren, an der später der Text automatisch von CASHLITE in das
Dokument übernommen werden soll. (Im Beispiel soll hinter „Finanzierungsvorhaben:“
automatisch die Angabe stehen, die auf der Seite 1 (Stammdaten zum Objekt) in das Feld
„Objektart“ eingegeben wurde).
CASHLITE 2010 - Benutzerhandbuch
103
5
K A P I T E L 5 - TE X T V E R A R B E I T U N G
Verwendung der Word-Schnittstelle
Rufen Sie nun aus der Seriendruckleiste (ab Word 2007 nennt sich dieser Bereich „Sendungen“) die Funktion „Seriendruckfeld einfügen“ auf.
3
104
Wählen Sie das Feld, welches die gewünschten Daten enthält, und klicken Sie auf „Einfügen“ und – nachdem der Platzhalter eingefügt wurde – auf „Abbrechen“, um den Dialog wieder zu verlassen.
CASHLITE 2010 - Benutzerhandbuch
K A P I T E L 5 - TE X T V E R A R B E I T U N G
Verwendung der Word-Schnittstelle
4
Nachdem auf „Einfügen“ geklickt wurde, fügt Word die Daten an die gewünschte Stelle
ein:
!
Hinweis: Wenn für das eingefügte Feld keine Daten in CASHLITE eingegeben wurden,
so verändert sich nichts am Bildschirm, da Word leere Platzhalter nicht anzeigt. Wenn
Sie überprüfen wollen, wie einzelne Platzhalter benannt sind, so klicken Sie bitte auf das
„«ABC»“ Symbol (Seriendruck-Vorschau) in der Word-Seriendruckleiste. Diese Ansicht zeigt Ihnen die Namen der eingefügten Platzhalter in Word an.
5
Wiederholen Sie den oben beschriebenen Vorgang an allen Stellen, an denen in einem
Dokument automatisch Daten von CASHLITE in das Dokument übernommen werden
sollen.
6
Speichern Sie das Dokument abschließend wie nachfolgend beschrieben:
Wählen Sie in Word die Funktion „Speichern unter“
CASHLITE 2010 - Benutzerhandbuch
105
5
K A P I T E L 5 - TE X T V E R A R B E I T U N G
Verwendung der Word-Schnittstelle
7
Navigieren Sie in das CASHLITE-Vorlagenverzeichnis (Standardmäßig bei einer Einplatzversion C:\Programme\DATEX\CASHLITE\Vorlagen\Word).
8
Wählen Sie als Dateityp unbedingt den Typ „Dokumentvorlage (*.dot).
9
Geben Sie Ihrer Vorlage ggf. einen Dateinamen, der die Vorlage eindeutig als die von
Ihnen erstellte Vorlage identifiziert, und klicken Sie abschließend auf „Speichern“
Wenn Sie beim nächsten Mal ein Ergebnis ausdrucken möchten und statt dem bisherigen
Dokument nun Ihr angepasstes wählen, erhalten Sie den Ausdruck in Ihrer Version.
Wenn Sie Ihr Dokument zukünftig von CASHLITE vorgeschlagen bekommen möchten,
so nehmen Sie die Einstellung entsprechend im Bereich „Einstellungen“ > „Parameter“
vor. Siehe dazu Kapitel 4 “Karteireiter „Textverarbeitung“” auf Seite 92.
106
CASHLITE 2010 - Benutzerhandbuch
K A P I T E L 5 - TE X T V E R A R B E I T U N G
Verwendung der Word-Schnittstelle
5.1.2 Word-Platzhalter (Seriendruckfelder)
Alle Angaben, die für eine Finanzierungsberechnung in CASHLITE hinterlegt worden sind,
können durch sog. Platzhalter in Ergebnisdokumente übernommen werden. Das Gleiche gilt
für die Ergebnisse (z.B. Tilgungen, Zinslasten, etc.), die auf Basis der eingegebenen Daten
von CASHLITE errechnet wurden. Nachfolgend finden Sie die Auflistung der zur Verfügung stehenden Platzhalter.
!
Hinweis:
Bitte beachten Sie, dass in der nachfolgenden Auflistung Platzhalter vorkommen, die es
im gleichem Zusammenhang mehrfach gibt. Diese sind mit „...“ gekennzeichnet.
Name Platzhalter
Bemerkung
«ALL_EUR1»
Wort „EUR“ oder leer Jahr1
«ALL_EUR2»
…
«ALL_EUR5»
Wort „EUR“ oder leer Jahr5 bzw. Folgejahre
«ABS_AFA1_01»
AfA1 Jahr1 in %
«ABS_AFA2_01»
AfA2 Jahr1 in %
«ABS_AFA3_01»
AfA3 Jahr1 in %
«ABS_AFA1_04»
AfA1 Folgejahre in %
…
…
«ABS_AFA3_04»
AfA3 Folgejahre in %
«ABS_AFABETR1_01»
Gesamtbetrag Abschreibung 1 Jahr 1
«ABS_AFABETR2_01»
Gesamtbetrag Abschreibung 2 Jahr 1
«ABS_AFABETR3_01»
Gesamtbetrag Abschreibung 3 Jahr 1
…
…
«ABS_AFABETR3_04»
Gesamtbetrag Abschreibung 3 Folgejahre
«ABS_AFABETRAG_01_ALLE»
Im Block dargestellte Abschreibungen in
EUR Jahr 1
…
…
«ABS_AFABETRAG_04_ALLE»
Im Block dargestellte Abschreibungen in
EUR Folge.
CASHLITE 2010 - Benutzerhandbuch
107
5
K A P I T E L 5 - TE X T V E R A R B E I T U N G
Verwendung der Word-Schnittstelle
Name Platzhalter
Bemerkung
«ABS_AFA_01»
Summe Abschreibungen Jahr 1
«ABS_AFA_01_ALLE»
Im Block dargestellte Abschreibungen in %
Jahr 1
«ABS_AFA_02»
Summe Abschreibungen Jahr 2
«ABS_AFA_02_ALLE»
Im Block dargestellte Abschreibungen Jahr
2
«ABS_AFA_03»
Summe Abschreibungen Jahr 3
«ABS_AFA_03_ALLE»
Im Block dargestellte Abschreibungen Jahr
3
«ABS_AFA_04»
Summe Abschreibungen Folgejahre
«ABS_AFA_04_ALLE»
Im Block dargestellte Abschreibungen Folgejahre
«ABS_AFA_START»
Datum ab dem die Abschreibung erfolgt
«ABS_BEMESSGRUND_01_ALLE»
Im Block dargestellte Bemessungsgrundlage für Abschreibungen Jahr 1
…
...
«ABS_BEMESSGRUND_04_ALLE»
Im Block dargestellte Bemessungsgrundlage für Abschreibungen Folgejahre
«ABS_GESETZ1»
Gesetzliche Grundlage Abschreibung 1
…
...
«ABS_GESETZ3»
Gesetzliche Grundlage Abschreibung 3
«ABS_GESETZ_01_ALLE»
Im Block dargestellte Gesetzliche Grundlage Abschreibung 1
…
…
«ABS_GESETZ_03_ALLE»
Im Block dargestellte Gesetzliche Grundlage Abschreibung 3
«ABS_GRUND1»
Bemessungsgrundlage Abschreibung 1
…
…
«ABS_GRUND3»
Bemessungsgrundlage Abschreibung 1
«ABS_MON1_01»
AfA1 Jahr1 Anzahl Monate
«ABS_MON2_01»
AfA2 Jahr1 Anzahl Monate
108
CASHLITE 2010 - Benutzerhandbuch
K A P I T E L 5 - TE X T V E R A R B E I T U N G
Verwendung der Word-Schnittstelle
Name Platzhalter
Bemerkung
«ABS_MON3_01»
AfA3 Jahr1 Anzahl Monate
...
...
«ABS_MON3_04»
AfA3 Folgejahre Anzahl Monate
«ABS_MONAT_01_ALLE»
Im Block dargestellte AfA Jahr1 Anzahl
Monate
…
…
«ABS_MONAT_04_ALLE»
Im Block dargestellte AfA Folgejahre Anzahl Monate
«AUS_ABZUG_01»
Abzugsfähige Ausgaben Jahr1
…
...
«AUS_ABZUG_04»
Abzugsfähige Ausgaben Jahr4
«AUS_AUSGABEN_01»
Ausgaben Jahr1
…
...
«AUS_AUSGABEN_04»
Ausgaben Jahr4
«AUS_BNK_BANKEN_01_ALLE»
Banknamen aller verwendeten Finanzierungsbausteine Jahr 1 in einem mehrzeiligen
Platzhalter
…
…
«AUS_BNK_BANKEN_04_ALLE»
Banknamen aller verwendeten Finanzierungsbausteine Folgejahre in einem mehrzeiligen Platzhalter
«AUS_BNK_MON_01_ALLE»
Anzahl Monate aller verwendeten Finanzierungsbausteine Jahr 1 in einem mehrzeiligen
Platzhalter
…
…
«AUS_BNK_MON_04_ALLE»
Anzahl Monate aller verwendeten Finanzierungsbausteine Folgejahre in einem mehrzeiligen Platzhalter
«AUS_BNK_REST_01_ALLE»
Restschuld aller verwendeten Finanzierungsbausteine Jahr 1 in einem mehrzeiligen
Platzhalter
…
…
CASHLITE 2010 - Benutzerhandbuch
109
5
K A P I T E L 5 - TE X T V E R A R B E I T U N G
Verwendung der Word-Schnittstelle
Name Platzhalter
Bemerkung
«AUS_BNK_REST_04_ALLE»
Restschuld aller verwendeten Finanzierungsbausteine Jahr 4 in einem mehrzeiligen
Platzhalter
«AUS_BNK_TILG_01_ALLE»
Tilgungsbeträge aller verwendeten Finanzierungsbausteine Jahr 1 in einem mehrzeiligen Platzhalter
…
…
«AUS_BNK_TILG_04_ALLE»
Tilgungsbeträge aller verwendeten Finanzierungsbausteine Jahr 4 in einem mehrzeiligen Platzhalter
«AUS_BNK_ZINSEN_01_ALLE»
Zinsbeträge aller verwendeten Finanzierungsbausteine Jahr 1 in einem mehrzeiligen
Platzhalter
…
...
«AUS_BNK_ZINSEN_04_ALLE»
Zinsbeträge aller verwendeten Finanzierungsbausteine Jahr 4 in einem mehrzeiligen
Platzhalter
«AUS_BNK_ZINSEN_TXT_01_ALLE»
Text zu Finanzierungsbaustein 1-5 Jahr 1
…
…
«AUS_BNK_ZINSEN_TXT_04_ALLE»
Text zu Finanzierungsbaustein 1-5 Jahr 4
«AUS_BNK_ZINSSATZ_01_ALLE»
Zinssatz aller verwendeten Finanzierungsbausteine Jahr 1 in einem mehrzeiligen
Platzhalter
…
…
«AUS_BNK_ZINSSATÄZ_04_ALLE»
Zinssatz aller verwendeten Finanzierungsbausteine Jahr 4 in einem mehrzeiligen
Platzhalter
«AUS_DISAGIO»
Disagio
«AUS_HAUSVER_01»
Hausverwaltungskosten Jahr1
…
...
«AUS_HAUSVER_04»
Hausverwaltungskosten Jahr4
«AUS_INSTAND_01»
Instandhaltungsrücklage Jahr1
110
CASHLITE 2010 - Benutzerhandbuch
K A P I T E L 5 - TE X T V E R A R B E I T U N G
Verwendung der Word-Schnittstelle
Name Platzhalter
Bemerkung
…
...
«AUS_INSTAND_04»
Instandhaltungsrücklage Jahr4
«AUS_LVBETRAG_01»
Beiträge LV Jahr1
…
...
«AUS_LVBETRAG_30»
Beiträge LV Jahr30
«AUS_REST1_01»
Restschuld Bank1 Jahr1
«AUS_REST1_02»
Restschuld Bank1 Jahr2
«AUS_REST2_01»
Restschuld Bank2 Jahr1
«AUS_REST2_02»
Restschuld Bank2 Jahr2
…
…
«AUS_REST5_02»
Restschuld Bank5 Jahr2
«AUS_REST_01»
Restschuld nach 1 Jahr
…
...
«AUS_REST_30»
Restschuld nach 30 Jahren
«AUS_SONDER_01»
Sonderausgaben Jahr1
…
…
«AUS_SONDER_04»
Sonderausgaben Folgejahre
«AUS_STEUERDISAGIO»
steuerlich relevantes Disagio
«AUS_SUMÜBERSCHUSS»
Summe Investition bzw. Überschüsse über
den Finanzierungszeitraum
«AUS_SUMLV»
Summe LV Beiträge über den Finanzierungszeitraum
«AUS_SUMSTEUERERSTATTG»
Summe Steuererstattungen über den Finanzierungszeitraum
«AUS_SUMMIETEINNAHMEN»
Summe Mieteinnahmen über den Finanzierungszeitraum
«AUS_SUMTILGUNG»
Summe Tilgungen über den Finanzierungszeitraum
«AUS_SUMZINS»
Summe Zinsen über den Finanzierungszeitraum
CASHLITE 2010 - Benutzerhandbuch
111
5
K A P I T E L 5 - TE X T V E R A R B E I T U N G
Verwendung der Word-Schnittstelle
Name Platzhalter
Bemerkung
«AUS_TILGUNG1_01»
Tilgung Bank1 Jahr1
«AUS_TILGUNG1_02»
Tilgung Bank1 Jahr2
«AUS_TILGUNG1_03»
Tilgung Bank1 Jahr3
«AUS_TILGUNG1_04»
Tilgung Bank1 Folgejahre
…
…
«AUS_TILGUNG5_04»
Tilgung Bank5 Folgejahre
«AUS_TILGUNG_01»
Tilgung Jahr 1
…
«AUS_TILGUNG_30»
Tilgung Jahr 30
«AUS_VERLUSTBEGRENZUNG_EUR Verlustbegrenzung Jahr 1
_01»
..
…
«AUS_VERLUSTBEGRENZUNG_EUR Verlustbegrenzung Folgejahre
_04»
«AUS_VORBEZUG»
sonstige Vorbezugskosten
«AUS_ZINSEN_01»
abzugsfähige Zinsen Erwerbsjahr
«AUS_ZINSEN_02»
abzugsfähige Zinsen Jahr 2
…
…
«AUS_ZINSEN_30»
abzugsfähige Zinsen Jahr 30
«AUS_ZWIFI1_01»
Kosten Zwischenfinanzierung 1 Erwerbsphase
«AUS_ZWIFI1_02»
Kosten Zwischenfinanzierung 2 Erwerbsphase
«AUS_ZWIFI1_03»
Kosten Zwischenfinanzierung 2 Erwerbsphase
«AUS_ZWIFI2_01»
Kosten Zwischenfinanzierung 1 Jahr 2
…
...
«AUS_ZWIFI3_02»
Kosten Zwischenfinanzierung 2 Jahr 3
«AUS_ZWISUM_AUSGABEN_01»
Summe Kosten Ausgabe Erwerbsphase
«AUS_ZWISUM_AUSGABEN_02»
Summe Kosten Ausgabe Jahr 1
112
CASHLITE 2010 - Benutzerhandbuch
K A P I T E L 5 - TE X T V E R A R B E I T U N G
Verwendung der Word-Schnittstelle
Name Platzhalter
Bemerkung
«AUS_ZWISUM_AUSGABEN_03»
Summe Kosten Ausgabe Jahr 3
«AUS_ZWISUM_AUSGABEN_04»
Summe Kosten Ausgabe Folgejahre
«BNK_ANSCHLUSSTILGUNG_ALLE» Tilgungsraten der Anschlußfinanzierung aller verwendeter Banken in einem mehrzeiligen Platzhalter
«BNK_ANSCHLUSSZINS_ALLE»
Zinssatz der Anschlußfinanzierung aller
verwendeter Banken in einem mehrzeiligen
Platzhalter
«BNK_ANTEIL1»
% Anteil Bank 1 an der Gesamtfinanzierung
…
…
«BNK_ANTEIL5»
% Anteil Bank 5 an der Gesamtfinanzierung
«BNK_ANTEIL_ALLE»
% Anteil Bank 1-5 in einem mehrzeiligen
Platzhalter
«BNK_ANTILG1»
% Tilgung Anschlußfinanzierung Bank 1
…
…
«BNK_ANTILG5»
% Tilgung Anschlußfinanzierung Bank 5
«BNK_ANZINS1»
% Zinssatz Anschlußfinanzierung Bank 1
…
…
«BNK_ANZINS5»
% Zinssatz Anschlußfinanzierung Bank 5
«BNK_AUSZ1»
% Auszahlungssatz Darlehen Bank 1
…
…
«BNK_AUSZ5»
% Auszahlungssatz Darlehen Bank 5
«BNK_AUSZAHLUNG_ALLE»
% Auszahlungssatz Darlehen Bank 1-5 in einem mehrzeiligen Platzhalter
«BNK_BANK1»
Text Bezeichnung Bank 1
…
...
«BNK_BANK5»
Text Bezeichnung Bank 5
«BNK_BANK_ALLE»
Text Bezeichnung Bank 1-5 in einem mehrzeiligen Platzhalter
«BNK_DISAGIO1»
Betrag Disagio Bank 1
CASHLITE 2010 - Benutzerhandbuch
113
5
K A P I T E L 5 - TE X T V E R A R B E I T U N G
Verwendung der Word-Schnittstelle
Name Platzhalter
Bemerkung
…
…
«BNK_DISAGIO5»
Betrag Disagio Bank 5
«BNK_DISAGIO_EUR_ALLE»
Betrag Disagio Bank 1-5 in einem mehrzeiligen Platzhalter
«BNK_EFFZ1»
% Effektivzins Bank 1
…
…
«BNK_EFFZ5»
% Effektivzins Bank 5
«BNK_FINANZIERUNG_START»
MM/JJJJ Beginn der Finanzierung
«BNK_KREDITNETTO_ALLE»
Nettokreditbetrag Bank 1-5 in einem mehrzeiligen Platzhalter
«BNK_LAUF1»
Laufzeit Kredit in Jahren Bank 1
…
…
«BNK_LAUF5»
Laufzeit Kredit in Jahren Bank 5
«BNK_LAUFZEIT_ALLE»
Laufzeit Kredit in Jahren Bank 1-5 in einem
mehrzeiligen Platzhalter
«BNK_MON1_01»
Anteilige Finanzierungsdauer in Monaten
Bank 1 Erwerbsjahr
«BNK_MON1_02»
Anteilige Finanzierungsdauer in Monaten
Bank 1 Jahr 2
«BNK_MON1_03»
Anteilige Finanzierungsdauer in Monaten
Bank 1 Jahr 3
«BNK_MON1_04»
Anteilige Finanzierungsdauer in Monaten
Bank 1 Folgejahre
…
…
«BNK_MON5_04»
Anteilige Finanzierungsdauer in Monaten
Bank 5 Folgejahre
«BNK_NETTO1»
Nettokreditbetrag Bank 1
…
…
«BNK_NETTO5»
Nettokreditbetrag Bank 5
«BNK_REST1_01»
Restschuld Bank1 Erwerbsjahr
«BNK_REST1_02»
Restschuld Bank1 Jahr2
114
CASHLITE 2010 - Benutzerhandbuch
K A P I T E L 5 - TE X T V E R A R B E I T U N G
Verwendung der Word-Schnittstelle
Name Platzhalter
Bemerkung
«BNK_REST1_03»
Restschuld Bank1 Jahr3
«BNK_REST1_04»
Restschuld Bank1 Folgejahre
«BNK_REST2_01»
Restschuld Bank2 Erwerbsjahr
…
…
«BNK_REST5_04»
Restschuld Bank5 Folgejahre
«BNK_SONDERKONDITIONEN_HIN
WEIS_TXT_K5»
HINWEIStext: „Der ausgewiesene Betrag
ist oder enthält eine Sondertilgung“
«BNK_SONDERKONDITIONEN_TXT
_K5»
HINWEIStext: “Berücksichtige Sonderkonditionen bei letztem Finanzierungsbaustein:“
«BNK_SONDERTILGUNG_BETRAG_
K5»
Beträge aller Sondertilgungen Bank 5 in einem mehrzeiligen Platzhalter
«BNK_SONDERTILGUNG_TXT_K5»
HINWEIStext: “Sondertilgungen in €: (ab
Finanzierungsbeginn)”
«BNK_SONDERTILGUNG_ZEITPUN
KT_K5»
Zeitpunkte aller Sondertilgungen Bank 5in
einem mehrzeiligen Platzhalter
«BNK_TILG1»
% Tilgung Bank 1
…
…
«BNK_TILG5»
% Tilgung Bank 5
«BNK_TILGUNG_ALLE»
% Tilgung Bank 1-5 in einem mehrzeiligen
Platzhalter
«BNK_VARIABLERZINS_BETRAG_K %Satz variabler Zinssatz Bank 5 in einem
5»
mehrzeiligen Platzhalter
«BNK_VARIABLERZINS_TXT_K5»
HINWEIStext: “Zinssätze in %: (Finanzierungsbeginn bis Ende Zinsbindung)”
«BNK_VARIABLERZINS_ZEITPUNK
T_K5»
Zeitpunkt (auf Jahresbasis) der Zinsänderung in einem mehrzeiligen Platzhalter
«BNK_ZINS1»
% Zinssatz Bank 1
…
…
«BNK_ZINS5»
% Zinssatz Bank 5
«BNK_ZINSEFFEKTIV_ALLE»
% Effektivzins Bank1 – Bank 5 in einem
mehrzeiligen Platzhalter
CASHLITE 2010 - Benutzerhandbuch
115
5
K A P I T E L 5 - TE X T V E R A R B E I T U N G
Verwendung der Word-Schnittstelle
Name Platzhalter
Bemerkung
«BNK_ZINSVAR_JAHR1»
% Variabler Zinssatz Bank 5 Erwerbsjahr
…
…
«BNK_ZINSVAR_JAHR5»
% Variabler Zinssatz Bank 5 Jahr 5
«BNK_ZINS_ALLE»
Zinssätze aller verwendeten Finanzierungsbausteine in einem mehrzeiligen Platzhalter
«EIN_BAUKINDER_01»
Baukindergeld Jahr1 (Alter Platzhalter wg.
Abwärtskompatibilität noch vorhanden)
…
...
«EIN_BAUKINDER_04»
Baukindergeld Jahr4 (Alter Platzhalter wg.
Abwärtskompatibilität noch vorhanden)
«EIN_EIGENHEIMZULAGE_GEPLA
NT»
Geplante Eigenheimzulage (Alter Platzhalter wg. Abwärtskompatibilität noch vorhanden)
«EIN_EINERWERB_01»
Einkommen nach Erwerb Jahr1
…
…
«EIN_EINERWERB_04»
Einkommen nach Erwerb Folgejahre
«EIN_EINKOMMEN_01»
Einkommen vor Erwerb Jahr1
…
…
«EIN_EINKOMMEN_04»
Einkommen vor Erwerb Folgejahre
«EIN_EINWO_01»
Einnahmen Vermietung Jahr1 (f. Übersichten)
…
…
«EIN_EINWO_04»
Einnahmen Vermietung Folgejahre (f. Übersichten)
«EIN_MIETE_01»
Einnahmen Vermietung Jahr1 (f. Detailaufstellungen)
…
...
«EIN_MIETE_30»
Einnahmen Vermietung Jahr30 (f. Detailaufstellungen)
«EIN_MIETMON_01»
Anzahl Monate Nutzung im Bezugsjahr
«EIN_MIETMON_02»
Anzahl Monate Nutzung in den Folgejahren
116
CASHLITE 2010 - Benutzerhandbuch
K A P I T E L 5 - TE X T V E R A R B E I T U N G
Verwendung der Word-Schnittstelle
Name Platzhalter
Bemerkung
«EIN_MIOBJ_01»
Mieteinnahmen Objekt Jahr1
…
…
«EIN_MIOBJ_04»
Mieteinnahmen Objekt Folgejahre
«EIN_STELL_01»
Mieteinnahmen Garage(n) Jahr1
…
…
«EIN_STELL_04»
Mieteinnahmen Garage(n) Folgejahre
«EIN_WOHNGELD_01»
Wohngeld/öffentliche Zuschüsse Erwerbsjahr
…
…
«EIN_WOHNGELD_04»
Wohngeld/öffentliche Zuschüsse Erwerbsjahr
«EIN_ZULAGE_01»
Eigenheimzulage Jahr 1 (Alter Platzhalter
wg. Abwärtskompatibilität noch vorhanden)
…
…
«EIN_ZULAGE_05»
Eigenheimzulage Jahr 1 (Alter Platzhalter
wg. Abwärtskompatibilität noch vorhanden)
«KUN_EINKOMMEN»
Zu versteuerndes Einkommen
«KUN_EINKUNFTZUHOCH»
HINWEIStext: Einkommen zu hoch für Eigenheimzulage? (Alter Platzhalter wg. Abwärtskompatibilität noch vorhanden)
«KUN_KINDERFREI»
Kinderfreibeträge
«KUN_KSTEUER»
Kirchensteuersatz in %
«KUN_NAME1»
Anschrift Kunde – Name 1
«KUN_NAME2»
Anschrift Kunde – Name 2
«KUN_ORT»
Anschrift Kunde – PLZ / Ort
«KUN_SPLITTING»
Splitting oder Grundtarif ?
«KUN_STRASSE»
Anschrift Kunde – Straße Hausnr.
«KST_ERWERBSINV1»
Erwerbsinvestition1 in %
«KST_ERWERBSINV1_EUR»
Erwerbsinvestition 1 in EUR
«KST_ERWERBSINV2»
Erwerbsinvestition 2 in %
CASHLITE 2010 - Benutzerhandbuch
117
5
K A P I T E L 5 - TE X T V E R A R B E I T U N G
Verwendung der Word-Schnittstelle
Name Platzhalter
Bemerkung
«KST_ERWERBSINV2_EUR»
Erwerbsinvestition 2 in EUR
«KST_GRUNDERWERB_EUR»
Grunderwerbssteuer in EUR
«KST_GRUNDERWERB_PROZ»
Grunderwerbssteuer in %
«KST_MAKLERCOURT_EUR»
Maklercourtage in EUR
«KST_MAKLERCOURT_PROZ»
Maklercourtage in %
«KST_NOTARGEBÜHR_EUR»
Notarkosten in EUR
«KST_NOTARGEBÜHR_PROZ»
Notarkosten in %
«KST_SUMERWERBSINV_EUR»
Summe EUR Ausgaben Erwerbsphase 1-3
«KST_SUMVORBEZUG_EUR»
Summe EUR Ausgaben Vorbezugskosten
«KST_VORBEZUG1»
Textbaustein Vorbezugskosten 1
«KST_VORBEZUG1_EUR»
Betrag EUR Vorbezugskosten 1
«KST_VORBEZUG2»
Textbaustein Vorbezugskosten 1
…
…
«KST_VORBEZUG3_EUR»
Betrag EUR Vorbezugskosten 3
«KAP_EIGENKAPITAL»
Verfügbares, einbringbares Eigenkapital
«KAP_EIGENLEISTUNG»
Einbringbare, eigenkapitalähnliche Eigenleistungen
«KAP_NETTOFREMD»
Betrag Nettofremdkapital
«KAP_SONSTKAPITAL»
Sonstiges Kapital
«KAP_ZWISCHENSUMME»
Zwischensumme Eigenkapital
«OBJ_ANNEBEN»
Anschaffungsnebenkosten
«OBJ_ART»
Art des zu finanzierenden Objekts
«OBJ_BAUJAHR»
Baujahr Objekt
«OBJ_BEZUGSJAHR»
Jahr des Bezugs durch Erwerber
«OBJ_BEZUGSMONAT»
Monat des Bezugs durch Erwerber
«OBJ_BRUTTOFREMD»
Benötigtes Bruttofremdkapital
«OBJ_EIGENMITTEL»
Verfügbare Eigenmittel
«OBJ_ERWERBSJAHR»
Jahr des Erwerbs
118
CASHLITE 2010 - Benutzerhandbuch
K A P I T E L 5 - TE X T V E R A R B E I T U N G
Verwendung der Word-Schnittstelle
Name Platzhalter
Bemerkung
«OBJ_ERWERBSJAHR02»
Erwerbsjahr + 1 (für tabellarische Übersichten als Bezug)
…
…
«OBJ_ERWERBSJAHR30»
Erwerbsjahr + 30
«OBJ_GEBÄUDE_EUR»
EUR Anteil Gebäude an Kaufpreis
«OBJ_GEBÄUDE_PROZ»
% Anteil Gebäude an Kaufpreis
«OBJ_GESAMTPREIS»
Gesamtkaufpreis Objekt
«OBJ_GRUNDST_EUR»
EUR Grundsteuer
«OBJ_GRUNDST_PROZ»
% Grundsteuer
«OBJ_KAUFPREIS»
Kaufpreis nur Hauptobjekt
«OBJ_ORT»
Anschrift PLZ/Ort Kaufobjekt
«OBJ_PREISEINLWO»
Kaufpreis Anliegerwohnung Anteil vom
Objekt
«OBJ_PREISGARAGE»
Kaufpreis Garage vom Objekt
«OBJ_KAUFPREIS_SELBSTGENUTZ
T»
Kaufpreis selbstgenutzter Anteil vom Objekt
«OBJ_KAUFPREIS_VERMIETET»
Kaufpreis vermieteter Anteil vom Objekt
«OBJ_KAUFPREIS_GARAGE»
Kaufpreis Garage vom Objekt
«OBJ_TXT_KAUFPREIS_SELBSTGE
NUTZT»
Textbaustein Kaufpreis selbstgenutzt
«OBJ_TXT_KAUFPREIS_VERMIETE
T»
Textbaustein Kaufpreis Vermietet
«OBJ_TXT_KAUFPREIS_GARAGE»
Textbaustein Kaufpreis Garage
«OBJ_EUR_KAUFPREIS_SELBSTGE
NUTZT»
“€” Symbol
«OBJ_EUR_KAUFPREIS_VERMIETE
T»
“€” Symbol
«OBJ_EUR_KAUFPREIS_GARAGE»
“€” Symbol
«OBJ_SANIERUNG_EUR»
Sanierungsanteil in EUR
«OBJ_STRASSE»
Anschrift Straße Kaufobjekt
CASHLITE 2010 - Benutzerhandbuch
119
5
K A P I T E L 5 - TE X T V E R A R B E I T U N G
Verwendung der Word-Schnittstelle
Name Platzhalter
Bemerkung
«SUM_MONÜBER_01»
Überschuss/Belastung 1. Jahr
...
...
«SUM_MONÜBER_30»
Überschuss/Belastung 30. Jahr
«TXT_ÜBERSCHUSS_01»
„Überschuss“ oder "Investition" Jahr1
…
...
«TXT_ÜBERSCHUSS_04»
„Überschuß“ oder „Investition“ Jahr4
«TXT_DATE»
Aktuelles Datum
«TXT_EINLWO»
Text Einl.woh. (= leer oder Einliegerwohnung")
«TXT_EUR»
bei Objekt (= leer oder „EUR“)
«TXT_EUR_EINLWO»
bei Einliegerwohnung (= leer oder „EUR“)
«TXT_EUR_GARAGE»
bei Stellplatz / Garage (= leer oder „EUR“)
«TXT_GARAGE»
Text Stellplatz / Garage
«TXT_GRUNDERWERBSTEUER»
Text Grunderwerbsteuer
«TXT_MAKLER»
Text Maklercourtage
«TXT_NOTARGEBÜHR»
Text Notargebühr
«TXT_STEUER1999_1»
Text Steuergesetz 1999 – wg. Abwärtskompatibilität
«TXT_STEUER1999_2»
Text Steuergesetz 1999 – wg. Abwärtskompatibilität
«TXT_ZINS1»
Text Zinsen Jahr1
…
…
«TXT_ZINS5»
Text Zinsen Jahr5
«TXT_ZWIFI1_01»
Text Zwischenfinanzierung1 Jahr1
«TXT_ZWIFI1_02»
Text Zwischenfinanzierung1 Jahr2
«TXT_ZWIFI1_03»
Text Zwischenfinanzierung1 Jahr3
«TXT_ZWIFI2_01»
Text Zwischenfinanzierung2 Jahr1
…
…
«TXT_ZWIFI3_02»
Text Zwischenfinanzierung3 Jahr2
120
CASHLITE 2010 - Benutzerhandbuch
K A P I T E L 5 - TE X T V E R A R B E I T U N G
Verwendung der HighEdit-Schnittstelle
5.2 Verwendung der HighEdit-Schnittstelle
Viele Anwender von CASHLITE kennen die integrierte Textverarbeitung HighEdit seit vielen Jahren. Der Anbieter - die Firma Heiler Software - unterstützt und pflegt die Software
schon seit geraumer Zeit nicht mehr, wodurch wir unseren Kunden keine zukunftssichere
Textverarbeitungsschnittstelle mehr anbieten können. Mit der Version CASHLITE 2010 haben wir daher die Schnittstelle zu Microsoft Word eingeführt.
Für die Anwender, die Ihre Dokumente bisher in HighEdit erstellt und gespeichert haben,
steht somit eine Umstellung an. Wie diese Umstellung vor sich geht, ist Thema des nachfolgenden Abschnitts.
In einer Übergangszeit wird CASHLITE HighEdit weiterhin unterstützen. Die Schnittstelle
zu HighEdit wird aber nicht mehr aktiv gepflegt (d.h. es werden keine neuen Seriendruckfelder o.ä. hinzugefügt). Aus diesem Grund finden Sie in diesem Handbuch auch keine weiterführenden Angaben zur Verwendung und der Bedienung von HighEdit. Informationen zur
Schnittstelle können Sie in den Handbüchern von CASHLITE 7.0 oder früheren Versionen
finden, die Sie unter http://www.datex.de/software/download/ herunterladen können.
5.2.1 HighEdit-Dokumente in Word-Dokumente umwandeln
Dieser Abschnitt informiert darüber, wie CASHLITE-Anwender, die bisher mit HighEdit
gearbeitet haben, Ihre Dokumente in Microsoft-Word Dokumente umwandeln können.
!
Hinweis: Diese Umwandlung ist nur notwendig, wenn Sie in CASHLITE Dokumente für
sich angepasst haben. Wenn Sie die von DATEX mitgelieferten Standardvorlagen verwendet haben, können Sie anstelle der bislang verwendeten HighEdit Vorlagen einfach
die (inhaltsgleichen) Word-Vorlagen verwenden.
Zunächst dürfte es sinnvoll sein, wenn man nur die Dokumente umwandelt, die man am häufigsten benötigt. Bei Dokumente, die Sie nur selten oder gar nicht mehr nutzen, wäre zu überlegen, ob dieser Schritt wirklich notwendig ist.
Voraussetzungen für die Umstellung:
•
Sie setzen CASHLITE 2010 oder eine frühere Version ein (CASHLITE 7.0 oder früher)
•
Auf dem PC ist mindestens Microsoft Word Version 2000 oder höher installiert
CASHLITE 2010 - Benutzerhandbuch
121
5
K A P I T E L 5 - TE X T V E R A R B E I T U N G
Verwendung der HighEdit-Schnittstelle
Ablauf der Umstellung:
1
Sichern der HighEdit-Dokumente
Vor Beginn der Umstellung stellen Sie bitte fest, wo Ihre HighEdit-Dokumente gespeichert sind und legen davon eine Sicherungskopie an: Kopieren Sie dazu Ihre High-EditDokumente in ein von Ihnen gewähltes Sicherungsverzeichnis. Die HighEdit-Dokumente haben die Dateinamenserweiterung „hed“, d.h. die Dokumente heißen z.B.
text1.hed, text2.hed usw.
2
Umwandeln der HighEdit-Dokumente in Microsoft-Word Dokumente
Starten Sie nun CASHLITE. Wählen Sie aus dem Bereich „Einstellungen“ den Eintrag
„Parameter“ und stellen Sie sicher, dass dort im Bereich „Textverarbeitung“ die Markierung bei „interne Textverarbeitung“ gesetzt ist.
Öffnen Sie nun eine beliebige Finanzierungsberechnung (aus dem Bereich „Stammdaten“ eine der im oberen Bereich des Fensters angezeigten Berechnungen durch Doppelklick auswählen). Klicken Sie auf „Weiter Finanzierung“ und dort auf „Ergebnis“.
Klicken Sie nun auf „Bearbeiten“. In der daraufhin erscheinenden Maske können Sie
durch Klick auf das Ordnersymbol neben dem angezeigten Dateinamen die Datei auswählen, die geöffnet werden soll, um sie in ein Word Dokument umzuwandeln.
122
CASHLITE 2010 - Benutzerhandbuch
K A P I T E L 5 - TE X T V E R A R B E I T U N G
Verwendung der HighEdit-Schnittstelle
Wählen Sie, nachdem Sie die umzuwandelnde Vorlage ausgewählt haben, die Schaltfläche „Öffnen“ und klicken anschließend auf „Starten“.
Nun sehen Sie die Bildschirmansicht der ausgewählten Datei:
CASHLITE 2010 - Benutzerhandbuch
123
5
K A P I T E L 5 - TE X T V E R A R B E I T U N G
Verwendung der HighEdit-Schnittstelle
Nachdem die Datei geladen wurde, wählen Sie bitte aus dem Menüpunkt „Datei“ die
Funktion „speichern unter“ und wählen als Dateityp das Format „Rich Text (*.RTF)“.
Den Dateinamen können Sie frei wählen, empfehlenswert ist jedoch, den ursprünglichen
Dateinamen weiter zu verwenden.
124
CASHLITE 2010 - Benutzerhandbuch
K A P I T E L 5 - TE X T V E R A R B E I T U N G
Verwendung der HighEdit-Schnittstelle
Nun haben Sie die Datei in das „rtf-Format“ umgewandelt. Diese Datei öffnen Sie jetzt
direkt in Microsoft-Word. Dazu starten Sie Word und wählen den Menüpunkt „Datei“
(ab Office 2007 bitte auf die „Office Schaltfläche“ oben links im Fenster klicken und
anschließend „öffnen“ wählen) und dort die Funktion „Datei öffnen“. Wählen Sie als
Dateityp ebenfalls das Format RTF. Nun haben Sie das ehemalige HighEdit-Dokument
in Word geöffnet.
3
Umgewandelte Dokumente im Word-Format abspeichern
Um die in Word geöffnete rtf-Datei im Word-Format abzuspeichern, gehen Sie dazu
bitte wie nachfolgend beschrieben vor:
Wählen Sie aus dem Menüpunkt „Datei“ die Funktion „Speichern unter“. Wählen Sie als
Dateityp das Dateiformat „Microsoft-Word Vorlage“ (*.dot) oder (*.dotx) aus. Den
Dateinamen können Sie wieder frei bestimmen, empfehlenswert ist jedoch, den
ursprünglichen Dateinamen weiter zu verwenden, um den Zusammenhang zwischen den
CASHLITE 2010 - Benutzerhandbuch
125
5
K A P I T E L 5 - TE X T V E R A R B E I T U N G
Verwendung der HighEdit-Schnittstelle
Dateien herstellen zu können. Nun ist Ihr Word-Dokument fast fertig.
!
Hinweis: Bitte wiederholen Sie die oben beschriebenen Schritte für jedes umzuwandelnde Dokument. Nachdem Sie alle Dokumente in das RTF-Format umgewandelt haben,
stellen Sie bitte unter „Einstellungen“ > „Parameter“ die Voreinstellung für die Textverarbeitung auf „Microsoft Word“ um.
4
HighEdit-Platzhalter durch Microsoft-Word-Platzhalter in den umgewandelten
Dokumenten ersetzen
Nachdem die Umwandlung Ihrer HighEdit-Dokumente ins RTF-Format bzw. WordFormat abgeschlossen ist, und die Voreinstellung in CASHLITE für die Textverarbeitung auf Microsoft Word umgestellt wurde, gehen Sie bitte wie folgt vor:
Öffnen Sie eine beliebige Finanzierungsberechnung (aus dem Bereich „Stammdaten“
eine der im oberen Bereich des Fensters angezeigten Berechnungen durch Doppelklick
auswählen). Klicken Sie auf „Weiter Finanzierung“ und dort auf „Ergebnis“. Klicken Sie
nun auf „Bearbeiten“. In der daraufhin erscheinenden Maske können Sie durch Klick auf
das Ordnersymbol neben dem angezeigten Dateinamen die Word-Vorlage auswählen,
die geöffnet werden soll, um sie zu überprüfen und ggf. Platzhalter zu ersetzen:
126
CASHLITE 2010 - Benutzerhandbuch
K A P I T E L 5 - TE X T V E R A R B E I T U N G
Verwendung der HighEdit-Schnittstelle
Klicken Sie bitte auf „Öffnen“, wenn Sie die gewünschte Datei gefunden haben und
anschließend auf „Starten“ um nunmehr Microsoft-Word zu starten.
In fast allen Fällen werden die Seriendruckfelder 1:1 übernommen. In den Fällen, in
denen es keine Übereinstimmung zwischen den Namen der Steuerfelder von HighEdit
und Word gibt erscheint eine Fehlermeldung. Diese Fehlermeldung sieht typischerweise
so aus, dass der Name des Steuerfelds angegeben wird mit dem Fehlertext, dass ein solches Feld nicht in der Datenquelle vorhanden ist. Merken Sie sich in so einem Fall das
betroffene Feld (das können auch mehrere pro Dokument sein), und löschen Sie die
Platzhalter aus dem Dokument, nachdem Sie den richtigen Platzhalter für Word an der
betroffenen Stelle eingesetzt haben. Platzhalter werden in Word über die Funktion „Seriendruck“ (bis Word 2003) bzw. über die Funktion „Sendungen“ (ab Word 2007) eingefügt (beachten Sie dazu bitte auch die Informationen über die Anpassung von WordDokumenten sowie deren Speicherung als Vorlagen im Kapitel 5 “Anpassung von Dokumenten für die eigene Verwendung” auf Seite 102).
CASHLITE 2010 - Benutzerhandbuch
127
5
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K A P I T E L 5 - TE X T V E R A R B E I T U N G
Verwendung der HighEdit-Schnittstelle
CASHLITE 2010 - Benutzerhandbuch
6
K APITEL 6 - A NHANG
.................................
6.1 Grunderwerbsteuer
Die Grunderwerbsteuer ist beim Erwerb eines unbebauten oder bebauten Grundstückes nur
unter bestimmten Bedingungen fällig und wird nach folgenden Kriterien berechnet:
• Beim regulären Kauf:
Kaufpreis (einschließlich der vom Käufer übernommenen sonstigen Leistungen)
•
Beim Erwerb im Rahmen einer Zwangsversteigerung:
Meistgebot (einschließlich der Rechte, die gemäß den Versteigerungsbedingungen
bestehen bleiben sowie der vom Käufer bereits geleisteten Zuzahlungen)
•
Beim Eintausch gegen ein anderes Grundstück:
Die Tauschleistung des anderen Vertragsteils einschließlich einer vereinbarten Zusatzleistung
•
Beim Erwerb eines Erbbaurechtes:
Die jährlichen Erbpachtzinsen, multipliziert mit 18 (= 18-facher Satz)
Die Grunderwerbsteuer wird nicht fällig, wenn Sie ein unbebautes oder bebautes Grundstück
• erben oder als Schenkung übereignet bekommen,
•
Ihrem derzeitigen Ehepartner (oder im Rahmen der Vermögensauseinandersetzung
Ihrem früheren Ehegatten) abkaufen,
•
von den Großeltern, Eltern, Kindern (auch Stiefkindern) oder Enkeln erwerben oder
•
wenn Sie Miterben an einem Grundstück ausbezahlen.
Der Steuersatz der Grunderwerbsteuer ist seit dem 01. 01. 1997 auf 3,5 % des Kaufpreises
festgelegt. Grundsätzlich gilt, dass sowohl Käufer als auch Verkäufer gemeinsam für ihre
Aufbringung haften. In der Praxis wird heute jedoch in der Regel vertraglich vereinbart, dass
der Käufer alleine für die Summe aufkommt.
!
Hinweis: Grunderwerbsteuern sind nicht als Werbungskosten abzugsfähig, da sie nicht
dem Erwerb, der Sicherung und Erhaltung von Mieteinnahmen dienen, sondern Aufwendungen darstellen, die den unmittelbaren Erwerb betreffen. Die Grunderwerbsteuer
muss daher - ähnlich wie Maklerprovision oder Grundbuch- und Notargebühren - auf
die Anschaffungskosten für das Grundstück bzw. das Gebäude verteilt werden.
CASHLITE 2010 - Benutzerhandbuch
129
6
KAPITEL 6 - ANHANG
Information zu Tilgung mit Lebensversicherungen
6.2 Information zu Tilgung mit Lebensversicherungen
Die steuerfreie Auszahlung von Erträgen aus Kapitalversicherungen gehört der Vergangenheit an. Bei Verträgen für Kapitallebens- und private Rentenversicherungen, die ab Januar
2005 abgeschlossen wurden, werden die Erträge zur Hälfte besteuert. Voraussetzung ist,
dass der Vertrag mindestens zwölf Jahre läuft und erst nach Vollendung des 60. Lebensjahres ausgezahlt wird. Entfällt auch nur eine der Voraussetzungen, wird volle Kapitalertragssteuer auf die Erträge fällig. Bei Kapitallebensversicherungen, die seit dem 1. April 2009
abgeschlossen wurden, müssen weitere Voraussetzungen erfüllt sein: Die vereinbarte Todesfallsumme muss mindestens 50 Prozent der über die Vertragslaufzeit vereinbarten Beitragssumme betragen. Spätestens fünf Jahre nach Vertragsabschluss
muss die
Todesfallabsicherung mindestens bei zehn Prozent des Deckungskapitals, des Zeitwerts oder
der Summe der gezahlten Beiträge liegen.
Ab dem 1.1.2005 abgeschlossene Lebens- und Rentenversicherungen werden anders besteuert als zuvor unterschriebene Policen, für die aber die alten Regeln weiter gelten:
Steuerfrei sind Lebensversicherungen für die folgendes gilt:
• Laufzeit: mind. 12 Jahre
•
Beiträge: mind. über 5 Jahre gezahlt
•
Todesfallschutz: mind. 60 Prozent der Beitragssumme
Voll steuerpflichtig sind Lebensversicherungen für die folgendes gilt:
• eine der drei o.g. Bedingungen ist nicht erfüllt
6.3 Informationen zu Abschreibungen
Wer eine Immobilie als Kapitalanlage erwirbt oder baut, profitiert nicht nur von Mieteinnahmen. Auch steuerlich kann die Anlage interessant sein. Neben den Kreditzinsen, die von der
Steuer abgesetzt werden können, gibt es die Abschreibung.
Der Fiskus geht (hypothetisch) davon aus, dass sich ein Gebäude mit der Zeit abnutzt, jedes
Jahr ein bisschen weniger Wert und am Ende der Nutzungsdauer wertlos ist. Der Immobilienerwerber kann deshalb die Anschaffungs- und Herstellungskosten im Laufe vieler Jahre
von der Steuer absetzen. Diese Abschreibung heißt im Steuer-Deutsch Absetzung für Abnutzung (AfA). Sie ist neuerdings für Neu- und Altbauten einheitlich geregelt: Die degressive
AfA gibt es nicht mehr, nur noch die lineare. Das bedeutet, dass der Abschreibungssatz über
den gesamten Zeitraum gleich bleibt.
130
CASHLITE 2010 - Benutzerhandbuch
KAPITEL 6 - ANHANG
Informationen zu Abschreibungen
!
Hinweis: Abgeschrieben werden kann nur das Gebäude, nicht das Grundstück! Grund:
Ein Grundstück nutzt sich nicht ab. Wird am Ende der Nutzungsdauer das Haus abgerissen, ist das Grundstück immer noch vorhanden und kann neu bebaut werden.
Für selbst genutztes Wohneigentum gibt es keine lineare Abschreibung. Sie gilt ausschließlich für vermietete Immobilien.
6.3.1 Eine Übersicht der derzeit gebräuchlichsten Abschreibungsgesetze
•
Lineare Abschreibung (ab 1.1.2006 bei Neubauten wg. Wegfall § 7 Abs. 5 EStG): §7
Abs. 4 Nr. 2A EStG gilt für Gebäude die ab 1925 erbaut wurden: Abschreibung 50
Jahre lang 2% von der Bemessungsgrundlage.
•
Die bisherige degressive AfA, die Bauherren eine anfangs höhere Steuerersparnis
ermöglichte, wurde für Neufälle zum 1. Januar 2006 abgeschafft. Für Neufälle ab 2006
kann jetzt nur noch die lineare AfA beansprucht werden (50 Jahre lang jeweils zwei
Prozent). Für alle Fälle bis 31.12.2005 gilt aber weiterhin die alte Regelung mit folgenden degressiven AfA-Sätzen: Vier Prozent in den ersten zehn Jahren, 2,5 Prozent in den
darauffolgenden acht Jahren und 1,25 Prozent in weiteren 32 Jahren. Abgeschrieben
werden können nur die Kosten des Gebäudes, nicht der Kaufpreis für das Grundstück.
•
§7 Abs. 4 Nr. 2B EStG gilt für Gebäude die vor 1925 erbaut wurden: Abschreibung 40
Jahre lang 2,5% von der Bemessungsgrundlage
•
Ausnahme der linearen AfA gem. §7 Abs. 4 Nr. 2A EStG: Häuser, die vor 1925 errichtet wurden. Hier gilt ein Abschreibungssatz von 2,5 Prozent (40 Jahre lang). Abgeschrieben werden kann nur das Gebäude. Der anteilige Kaufpreis fürs Grundstück wird
abgezogen. Er wird anhand der Bodenrichtwert-Tabelle der jeweiligen Gemeinde
ermittelt.
•
§7i EStG: Unter Denkmalschutz stehende Gebäude sind für Steuersparer sehr interessant. Die reinen Modernisierungskosten für solche Häuser können Kapitalanleger 8
Jahre lang mit jährlich 9 und weitere 4 Jahre lang mit 7 Prozent steuerlich geltend
machen (= abgeschrieben werden somit 100% der Modernisierungs- oder Sanierungskosten). Für die Anschaffungskosten (ohne die Renovierungskosten) gibt es zusätzlich
die lineare AfA. Hierbei ist zu beachten, das die lineare AfA nur auf die Gebäudeanteile
der Immobilie anzuwenden ist – Grund und Boden verschleißt sich nicht und ist somit
auch nicht abzuschreiben. Auch Selbstnutzer von Denkmalimmobilien profitieren von
den hohen steuerlichen Abschreibungsmöglichkeiten (zehn Jahre lang jeweils 9 Prozent
der Sanierungskosten = 90% der Modernisierung bzw. Sanierungskosten werden abgeschrieben).
•
Alle sonstigen vermieteten Objekte: §7 Abs. 4 Nr. 2b EStG Abschreibung 2%
CASHLITE 2010 - Benutzerhandbuch
131
6
!
KAPITEL 6 - ANHANG
Informationen zu Abschreibungen
Hinweis: Während die Anschaffungskosten für nicht selbst genutzte Immobilien über
lange Jahre abgeschrieben werden müssen, können Abschreibungen für Modernisierungsarbeiten in einem kurzen Zeitraum steuerlich geltend gemacht werden. Sanierungs- und Modernisierungskosten können gleichmäßig verteilt über einen Zeitraum
von 2 bis 5 Jahren abgeschrieben werden. Kleinere Reparaturen sind sofort in einem
Jahr absetzbar.
6.3.2 Anschaffungsnahe Aufwendungen
Käufer von renovierungs- oder gar sanierungsbedürftigen Immobilien müssen beachten,
dass Renovierungs-Abschreibungen über einen kurzen Zeitraum in den ersten 3 Jahren nach
Erwerb nur dann möglich sind, wenn die Kosten nicht mehr als 15 % (ohne Mehrwertsteuer)
der Anschaffungskosten betragen. Liegen die in den ersten 3 Jahren nach Kauf getätigten Investitionen höher, so werden diese Kosten steuerlich wie Anschaffungskosten behandelt mit
der Folge, dass sie linear im Laufe von 40, beziehungsweise 50 Jahren abgeschrieben werden
müssen. Diese auch als „Instandhaltungsstau-Paragraph“ verspottete Regelung wird von Experten scharf kritisiert, da Käufer alter Häuser notwendige Sanierungen aus Steuergründen
verzögern könnten. Andere Regelungen gelten für die Denkmal-AfA (s.o.).
!
Hinweis: Aus Gründen der Abwärtskompatibilität werden auch gesetzliche Vorgaben,
die nicht mehr aktuell sind, weiter gespeichert. Diese Vorgaben werden nicht mehr für
neue Berechnungen verwendet, werden aber u.U. benötigt, um z.B. Berechnungen, die
während der Geltungsdauer abgelöster Gesetze erstellt wurden, weiterhin nachvollziehen zu können.
Dazu gehören insbesondere folgende Regelungen:
•
Vermietung eines Objektes, Baujahr bis 31.12.1994: §7 Abs. 4 Nr. 2a EStG, Abschreibung 40 Jahre lang 2,5% von der Bemessungsgrundlage
•
Degressive Abschreibung bei vermieteten Neubauten (nicht mehr möglich ab 2006) §7
Abs. 5 EStG Abschreibung, 8 Jahre 5%, 6 Jahre 2,5%, 36 Jahre 1,25% von der Bemessungsgrundlage (bis einschließlich 1995 4 Jahre 7%, 6 Jahre 5%, 6 Jahre 2%, 24 Jahre
1,25%)
•
Eigennutzung eines Objektes: §9 EigZulG, Eigenheimzulage 8 Jahre 5% (2,5% bei Altbauten älter als 2 Jahre) der Bemessungsgrundlage, jedoch max. DM 5.000,- (bzw. DM
2.500,- bei Altbauten). Ab 2002 gelten statt DM 5000.- EUR 2.556 Euro und statt DM
2.500.- EUR 1.278.
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CASHLITE 2010 - Benutzerhandbuch
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K APITEL 7 - L IZENZ & G EWÄHRLEISTUNG
.................................
7.1 Programmlizenzvertrag
Diese Lizenzbedingungen gelten ergänzend zu den Allgemeinen Geschäftsbedingungen der
DATEX Computersysteme Karlsruhe GmbH. Die Lizenzbedingungen werden durch das
Öffnen der Versiegelung bzw. durch das Fortsetzen der Installation anerkannt.
7.1.1 Nutzungsrechte und Übertragung von Nutzungsrechten
Mit Vertragsschluss über die Lieferung oder den Download von Software wird dem Kunden
das übertragbare und nicht ausschließliche Nutzungsrecht an der vertragsgegenständlichen
Software eingeräumt, das auf die nachfolgend beschriebene Nutzung beschränkt ist. Alle
dort nicht ausdrücklich aufgeführten Nutzungsrechte verbleiben beim Urheber der Software.
Das Nutzungsrecht für das Programm kann auf einer dauernden Basis an Dritte übertragen
werden, falls diese dritte Partei die Regelungen und Bedingungen dieses Vertrages akzeptiert. Wenn das Programm weitergegeben wird, müssen entweder zur gleichen Zeit alle Kopien des Programms, gleichgültig in welcher Form, der entsprechenden Partei übergeben
oder alle nicht übergebenen Kopien vernichtet werden sowie das Programm auf allen Computern auf denen es zum Einsatz gekommen ist deinstalliert werden. Dieser Lizenzvertrag ist
vom Zeitpunkt der Installation an unbeschränkt gültig. Er kann von Ihnen jederzeit durch
Vernichtung aller Kopien des Programms beendet werden. Ihr Nutzungsrecht endet automatisch, wenn Sie den Regelungen und Bedingungen dieses Vertrags nicht nachkommen.
7.1.2 Umfang der Nutzungsrechte
Mit der Lieferung und vorangegangener oder anschließender vollständigen Zahlung des vereinbarten Kaufpreises erwirbt der Kunde das Recht, die ihm gelieferte Software im vertragsgemäßen Umfang (Anzahl der erworbenen Lizenzen) auf Rechnern zu nutzen, die für diese
Zwecke geeignet sind. Die Dauer des Nutzungsrechts unterliegt – sofern keine anderslautenden Vereinbarungen getroffen wurden (z.B. Miete) keiner Einschränkung. Der Kunde hat die
erworbene Software nach vollständiger Bezahlung über Eingabe einer individuellen Seriennummer zu authentifizieren und anschließend zu Aktivieren. Eine Nutzung von Softwareprodukten ohne gültige, aktivierte Seriennummer ist nicht möglich, da die Software
einen Zeitschalter verfügt, der eine Nutzung der Software ohne Leistung der vereinbarten
Gegenleistung (Zahlung des Kaufpreises) ausschließt.
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KAPITEL 7 - LIZENZ & GEWÄHRLEISTUNG
Programmlizenzvertrag
Der Kunde ist berechtigt, die Software auf Festplatte zu installieren und zu nutzen sowie von
den Installationsmedien Sicherungskopien zu erstellen, die aber nicht gleichzeitig neben der
Originalversion genutzt werden dürfen. Im Falle eines Vertrages über eine Netzwerkversion/
Mehrfach-Lizenz ist der Kunde berechtigt, die Software entsprechend der vertraglichen Vereinbarung zu jedem Zeitpunkt auf einem oder mehreren Rechnern mit mehreren Personen
gleichzeitig zu nutzen.
Der Kunde verpflichtet sich, das Programm nur für eigene Zwecke zu nutzen und es Dritten
weder unentgeltlich noch entgeltlich zugänglich zu machen oder zur Verfügung zu stellen.
Eine Ausnahme hiervon stellt die dauerhafte Übertragung der Nutzungsrechte – z.B. durch
Verkauf der Software an Dritte – dar.
Der Kunde ist nicht berechtigt, Kopien der Software zu erstellen, sofern die Kopien nicht zu
Datensicherungszwecken erstellt wurden und auch nur zu diesem Zwecke eingesetzt werden. Er darf ferner die Softwarebestandteile, mitgelieferte Bilder, das Handbuch, Begleittexte sowie die zur Software gehörige Dokumentation durch Fotokopieren, elektronische
Sicherung oder durch andere geeignete Verfahren nicht vervielfältigen, die Software und/
oder die zugehörige Dokumentation weder vertreiben, vermieten, Dritten Unterlizenzen hieran einräumen noch diese in anderer Weise Dritten zur Verfügung stellen. Der Kunde ist
nicht befugt, die Software und/oder die zugehörige Dokumentation ganz oder teilweise zu
ändern, zu modifizieren, anzupassen oder zu dekompilieren, soweit es jeweils über die Grenzen der §§ 69d Abs. 3, 69e UrhG hinausgeht. Auch ist es dem Kunden untersagt, Copyrightvermerke, Kennzeichen/Markenzeichen und/oder Eigentumsangaben des Herausgebers an
Programmen oder am Dokumentationsmaterial zu verändern.
Die Nichtbeachtung dieser Bestimmungen kann Schadensersatzansprüche und strafrechtliche Verfolgung hervorrufen.
Im Gegensatz zu den obigen Ausführungen darf eine Demoversion dieser Software gerne
mehrfach eingesetzt, kopiert und weitergegeben werden. Veränderungen sind indes nicht zulässig, soweit sie nicht Daten zum eigenen Gebrauch betreffen. Bitte haben Sie Verständnis
dafür, dass sich an Dritte weitergegebene Kopien im Originalzustand befinden müssen. Über
eine Mitteilung, an wen eine solche Weitergabe erfolgte, würden wir uns freuen. Eine Verpflichtung hierzu besteht jedoch nicht.
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CASHLITE 2010 - Benutzerhandbuch
KAPITEL 7 - LIZENZ & GEWÄHRLEISTUNG
Gewährleistung und Haftungsausschluß
7.2 Gewährleistung und Haftungsausschluß
Die Gewährleistung für unsere Software richtet sich ausschließlich nach unseren allgemeinen Verkaufs- und Lieferbedingungen. Danach garantieren wir für die Freiheit von Fehlern
in der Programmausführung. Wir garantieren ferner für die ordnungsgemäße Installation,
falls diese von uns vorgenommen wird. Ausgeschlossen von jeder Garantie sind Schäden,
die auf unsachgemäße Installation, Benutzung bzw. Bedienung oder auf von uns nicht ausdrücklich autorisierte Nachbesserungsarbeiten oder Änderungen zurückzuführen sind. Softwareerzeugnisse, die nachweislich zum Zeitpunkt des Gefahrenübergangs Defekte oder
Fehler ausweisen, werden nach unserer Wahl unentgeltlich nachgebessert oder neu geliefert,
sofern der Besteller die Mängel unverzüglich nach Ihrer Entdeckung mitgeteilt hat. Darüber
hinaus sind Gewährleistungsansprüche - insbesondere Wandelung oder Minderung - nur gegeben, wenn Nachbesserungen oder Ersatzlieferung fehlgeschlagen sind. Ansprüche auf
Schadenersatz sind grundsätzlich ausgeschlossen. Sämtliche Gewährleistungsansprüche
verjähren nach Ablauf von sechs Monaten, gerechnet vom Zeitpunkt des Gefahrenübergangs
an. Weitere oder andere als die vorstehenden Ansprüche des Bestellers, gleich aus welchem
Rechtsgrund, sind ausgeschlossen.
Wir behalten uns in jedem Fall das Recht vor, jederzeit auch ohne Ankündigung Programmänderungen vorzunehmen, die der Weiterentwicklung oder Programmverbesserung dienen.
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KAPITEL 7 - LIZENZ & GEWÄHRLEISTUNG
Gewährleistung und Haftungsausschluß
CASHLITE 2010 - Benutzerhandbuch
I NDEX
.................................
A
Export nach Excel 40
Ablaufleistung 49
Abschreibungen 55, 66, 70, 87, 130, 132
Abschreibungsgesetze 131
Abzugsfähigkeit 68
AfA Bausteine 39, 85, 86
Annuitätendarlehen 80, 89
Anschlußtilgung 91
Anteil 63
Anwender entsperren 34
Arbeitsstation 9
Auszahlung 63
F
B
Bankkonditionen 39, 85, 88
Basisinvestition 60
Baujahr 54
Bemessungsgrundlage 69, 86
Benutzereinstellungen 39, 85, 94
Bezug 55
Bruttobetrag 64
D
Datenbank reorganisieren 34
DATEX Homepage 39, 98
Detailansicht 40
Disagio 64
Dynamisierbare Angaben 56
E
Effektivzins 63, 79, 89
Eigennutzer 43
Einkommen 46
Einkommenssituation 46
Einkommenssteuertabelle 38, 83
Ergebnis drucken 72, 73
Erstbezug 55
Erwerb 55
Erwerber 46
Erwerbsphasen 69
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Finanzierung 55
Finanzierungsbaustein Nr. 5 64
Finanzierungsbausteine 62
Finanzierungsberechnung 38, 40, 43, 58, 64
Finanzierungsberechnung - Ergebnis 71
G
Garage/Stellplatz 51
Gebäudeanteil 53
Gesamtkosten 60
Grunderwerbsteuer 129
Grundtabelle 46
H
Hauptnavigation 38
Hausverwaltung 52
HighEdit 73, 101, 121
HighEdit - Dokumente umwandeln 121
I
Installation 11
Installation Einplatzversion 14
Installation Netzwerkversion 17
Instandhaltungsrücklage 52
K
Kapitalanleger 43
Kapitalherkunft 61
Kaufinteressent 46
Kaufpreis 50
Kinderfreibetrag 46
Kirchensteuer 47
Konditionen 61
Kredithöhe 63
L
Laufzeit 63
Lebensversicherung 49
137
INDEX
Lizenz - Aktivierung 30
Lizenz - Einplatzversion 14
Lizenzvertrag 133
Lizenzvertrag - Gewährleistung 135
Lizenzvertrag - Nutzungsrechte 133
M
Miete 74
Mietsteigerung 74
Mittelbedarfsbestimmung 61
N
Nebenkosten 60
Nettobetrag 63
Netzwerkversion 17
Nominalzins 63
Nutzungsart 48, 50
O
Objekt - Stammdaten 50
Objektanteil selbstgenutzt 50
Objektanteil vermietet 51
Objektart 50
Objektdaten 50
P
Parameter 39, 85, 91
Parameter - Textverarbeitung 92
Passwort 39
Passwort ändern 95
Programmstart 37
R
Rücklagen 52
S
Sanierung 55
Sanierungsobjekt 54
Schnellberechnung 38
Seriendruckfelder 107
Seriendruckfelder - Liste 107
Seriennummer 29
Seriennummer eingeben 39, 96
Server 9
Serverinstallation 17
Sonderfunktionen 40, 77
Sondertilgungen 48, 65
Sortierung 39
138
Spaltenpositionen anpassen 40
Splitting-Tarif 46
Stammdaten 38, 45
Standardwerte 92
Suche 39
Supportanfrage stellen 39, 98
Systemvoraussetzung 9
T
Tabellenanpassungen 39
Tabellenlayout 40
Textverarbeitung 93
Textverarbeitung - Vorlagen 93
Textverarbeitung mit HighEdit 101
Textverarbeitung mit Word 101
Textvorgaben 92
Tilgung 63
Tilgung mit Lebensversicherung 48, 130
Tilgungsplan 38
Tilgungsplan - bekannter Tilgungssatz 79
Tilgungsplan - unbekannter Tilgungssatz 81
Tilgungsplan erstellen 78
U
Updates abrufen 39, 97
V
Vorlage - Dateityp 106
Vorlagenverzeichnis 106
W
Was kann ich mir leisten 38, 83
Werbungskosten 70
Wertsteigerung 74
Wohngeld 48
Word 101
Word - Seriendruckfelder 107
Word - Vorlagen 102
Word - Vorlagen anpassen 102
Z
Zinssatz 63
Zinssatz variabel 65
Zwischenfinanzierung 70
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