Dokumentation

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INDEX
1.
2.
3.
4.
5.
6.
EINLEITUNG ........................................................................................................................................................ 1
1.1
UMFANG DER GEBRAUCHSANWEISUNG ....................................................................................................................................1
1.2
VORWORT........................................................................................................................................................................................1
1.3
GELTENDE EUROPÄISCHE RICHTLINIEN/NORMEN ...................................................................................................................1
1.4
VERWENDUNGSZWECK ................................................................................................................................................................2
1.5
SYMBOLE AUF DEM GERÄT ..........................................................................................................................................................2
1.6
ALLGEMEINE EMPFEHLUNGEN UND SICHERHEITSHINWEISE ................................................................................................3
AUSPACKEN ....................................................................................................................................................... 4
2.1
DAS GERÄT AUSPACKEN ..............................................................................................................................................................4
2.2
IM LIEFERUMFANG ENTHALTENES ZUBEHÖR (Standard) .........................................................................................................4
GERÄTEBESCHREIBUNG .................................................................................................................................. 5
3.1
VORDERSEITE ................................................................................................................................................................................5
3.2
WARTUNGSKLAPPE .......................................................................................................................................................................5
3.3
RÜCKSEITE ......................................................................................................................................................................................6
3.4
BESCHREIBUNG DER INTERNEN WASSERBEHÄLTER..............................................................................................................7
3.5
DREHBARER TRAYTRÄGER ..........................................................................................................................................................8
3.6
NUTZBARER PLATZ IN DER KAMMER ..........................................................................................................................................8
INBETRIEBNAHME.............................................................................................................................................. 9
4.1
AUFSTELLUNG ................................................................................................................................................................................9
4.1.1
Befestigung des Sterilisators mit einer Sicherheitsklammer............................................................................................9
4.2
ELEKTRISCHE STROMVERSORGUNG .......................................................................................................................................10
4.3
DRUCKER (optional) ......................................................................................................................................................................10
4.4
LISAWARE - ANSCHLUSS DES STERILISATORS AN EINEN COMPUTER (OPTIONAL) .........................................................11
4.4.1
LAN-Verbindung ............................................................................................................................................................11
4.4.2
Serieller Anschluss ........................................................................................................................................................11
4.5
WASSERAUFBEREITUNG (optional) ............................................................................................................................................12
4.5.1
Anschluss der Wasserzufuhr des Demineralisators ......................................................................................................12
4.6
AUTOMATISCHE ENTLEERUNG DES BRAUCHWASSERTANKS (optional) .............................................................................12
4.6.1
Anschluss des Abflussschlauches .................................................................................................................................12
ERSTE SCHRITTE ............................................................................................................................................. 13
5.1
DIE BENUTZEROBERFLÄCHE .....................................................................................................................................................13
5.2
WARNHINWEISE UND RUHEMODUS ..........................................................................................................................................14
5.3
DATUM/UHR-EINSTELLUNG ........................................................................................................................................................14
5.4
BEFÜLLUNG DES FRISCHWASSERBEHÄLTERS .......................................................................................................................15
5.4.1
Manuelle Befüllung ........................................................................................................................................................15
5.4.2
Automatische Befüllung mit Wasser (optional) ..............................................................................................................15
5.5
ENTLEERUNG DES BRAUCHWASSERBEHÄLTERS ..................................................................................................................16
5.5.1
Manuelle Entleerung ......................................................................................................................................................16
5.5.2
Automatische Entleerung ...............................................................................................................................................16
5.6
SPEICHERKARTE ..........................................................................................................................................................................16
5.6.1
Einführen/Entnehmen der MMC-Karte ..........................................................................................................................16
PROGRAMMIEREN ........................................................................................................................................... 17
6.1
SETUP MENU .................................................................................................................................................................................17
6.1.1
Language .......................................................................................................................................................................17
6.1.2
Stand-By Zeit .................................................................................................................................................................18
6.1.3
Drucker ..........................................................................................................................................................................18
6.1.4
Etikettendrucker .............................................................................................................................................................18
6.1.5
Autom. Lot drucken ........................................................................................................................................................18
6.1.6
Man. Lot drucken ...........................................................................................................................................................18
6.1.7
Aufbewahrungszeit ........................................................................................................................................................18
6.1.8
Benutzername................................................................................................................................................................18
6.1.9
Uhrzeit-Datum ................................................................................................................................................................19
6.1.10
Datumsformat ................................................................................................................................................................19
6.1.11
Uhrzeitformat .................................................................................................................................................................19
6.1.12
Kontrast..........................................................................................................................................................................19
6.1.13
Fasrbschema .................................................................................................................................................................19
6.1.14
Töne ...............................................................................................................................................................................20
6.1.15
Schnellstart für Nachtzyklus ..........................................................................................................................................21
6.1.16
Verbindung zum PC/Logger ..........................................................................................................................................22
6.1.17
Daten Schnittstelle (in Verbindung mit LisaWare) .........................................................................................................22
6.2
TESTZYKLEN .................................................................................................................................................................................23
6.3
VERZÖGERTER ZYKLUSBEGINN ................................................................................................................................................24
6.4
GESPEICHERTE ZYKLEN .............................................................................................................................................................25
6.5
WARTUNG ......................................................................................................................................................................................26
6.6
SERVICE.........................................................................................................................................................................................26
6.7
EINSTELLUNGEN ..........................................................................................................................................................................26
a
6.7.1
Systeminformationen ..................................................................................................................................................... 27
6.7.2
Formatierung der MMC-Karte........................................................................................................................................ 27
6.8
BENUTZERIDENTIFIZIERUNG ..................................................................................................................................................... 27
6.9
GEBRAUCHSANLEITUNG............................................................................................................................................................. 28
6.9.1
Für den administrator verfügbare funktionen ................................................................................................................ 28
6.9.2
Ändern eines benutzernamens...................................................................................................................................... 29
6.9.3
Ändern des administratorpassworts .............................................................................................................................. 30
6.9.4
Zurücksetzen eines benutzerpassworts auf den standardwert (0000) .......................................................................... 31
6.9.5
Löschen eines benutzers ............................................................................................................................................... 32
6.9.6
Hinzufügen eines neuen benutzers ............................................................................................................................... 33
6.9.7
Einrichten der optionen für die benutzeridentifizierung und beladungsfreigabe für alle benutzer ................................ 34
6.10
FÜR DEN/DIE BENUTZER VERFÜGBARE FUNKTIONEN: PASSWORTS ÄNDERUNG ........................................................... 36
6.11
START UND ENDE EINES STERILISATIONSZYKLUS MIT BENUTZERIDENTIFIZIERUNG UND BELADUNGSFREIGABE .. 38
6.11.1
Starten eines sterilisationszyklus................................................................................................................................... 38
6.11.2
Ende eines sterilisationszyklus ...................................................................................................................................... 39
7.
DURCHFÜHRUNG EINES STERILISATIONSZYKLUS..................................................................................... 40
7.1
DIE VERFÜGBAREN PROGRAMME ............................................................................................................................................ 40
7.1.1
Einen Zyklus starten ...................................................................................................................................................... 42
7.1.2
Die ECO-Dry Funktion ................................................................................................................................................... 42
7.1.3
Zyklus wird ausgeführt ................................................................................................................................................... 43
7.1.4
Zyklusende .................................................................................................................................................................... 43
7.2
MANUELLER STOPP ..................................................................................................................................................................... 44
7.3
INFORMATIONEN ZU DEN ZYKLUSDATEN IN ECHTZEIT ......................................................................................................... 45
7.4
DATENÜBERSICHT AM ZYKLUSENDE ....................................................................................................................................... 46
8.
DISPLAYMELDUNGEN ..................................................................................................................................... 47
9.
ALARMBESCHREIBUNGEN ............................................................................................................................. 49
10. ALARMTABELLE .............................................................................................................................................. 50
11. WARTUNG ......................................................................................................................................................... 52
11.1
WARTUNGSPROGRAMM ............................................................................................................................................................. 52
11.2
REINIGUNG DER TÜRDICHTUNG................................................................................................................................................ 53
11.3
REINIGUNG DER STERILISATIONSKAMMER UND DER INTERNEN KOMPONENTEN .......................................................... 53
11.4
REINIGEN DES KAMMERFILTERS .............................................................................................................................................. 53
11.5
REINIGUNG DER STERILISATOR-AUSSENFLÄCHEN ............................................................................................................... 54
11.6
WECHSEL DES BAKTERIOLOGISCHEN FILTERS ..................................................................................................................... 54
11.7
WECHSEL DES STAUBFILTERS .................................................................................................................................................. 54
11.8
REINIGUNG DER WASSERBEHÄLTER ....................................................................................................................................... 55
11.9
AUSWECHSELN DER TÜRDICHTUNG ........................................................................................................................................ 56
11.10 VON EINEM QUALIFIZIERTEN TECHNIKER DURCHGEFÜHRTE WARTUNG .......................................................................... 57
12. VERWENDUNG DER SPEICHERKARTE.......................................................................................................... 58
12.1
TECHNISCHE DATEN DER SPEICHERKARTE ........................................................................................................................... 58
12.2
AUSLESEN DER MMC-KARTE MIT PC/MAC ............................................................................................................................... 58
12.3
HARDWARE-MINDESTVORAUSSETZUNGEN FÜR PC/MAC .................................................................................................... 58
12.4
INSTALLATION DES EXTERNEN USB-KARTENLESEGERÄTS AUF DEM PC/MAC................................................................. 59
12.5
GESPEICHERTE DATEI ................................................................................................................................................................ 59
12.6
KONTROLLCODE .......................................................................................................................................................................... 59
12.7
DATEINAMEN ................................................................................................................................................................................ 59
12.8
VERZEICHNISNAME ..................................................................................................................................................................... 59
12.9
UMGANG MIT DER SPEICHERKARTE ........................................................................................................................................ 60
12.10 DATEI SPEICHERN ....................................................................................................................................................................... 61
13. FEHLERSUCHE ................................................................................................................................................. 62
14. ANWEISUNGEN FÜR DIE WIEDERVERWERTUNG/ ENTSORGUNG ............................................................. 63
ANHANG 1
TECHNISCHE DATEN ...................................................................................................................... 64
ANHANG 2
VORBEREITUNG DER LADUNG ..................................................................................................... 65
ANHANG 3
WARTUNG VON ÜBERTRAGUNGS-INSTRUMENTEN .................................................................. 66
ANHANG 4
BOWIE & DICK-TEST ....................................................................................................................... 67
ANHANG 5
HELIX TEST ...................................................................................................................................... 68
ANHANG 6
VAKUUMTEST .................................................................................................................................. 69
ANHANG 7
QUALITÄT DES DESTILLIERTEN ODER DEMINERALISIERTEN WASSERS............................... 70
ANHANG 8
BEISPIEL FÜR EINEN ZYKLUSAUSDRUCK ................................................................................... 71
ANHANG 9
ZUBEHÖR ......................................................................................................................................... 72
ANHANG 10 HELIXTEST ....................................................................................................................................... 74
b
1.
EINLEITUNG
1.1
UMFANG DER GEBRAUCHSANWEISUNG
Dieses Handbuch soll dem Anwender Informationen zur LISA 517/522 liefern, um folgendes
zugewährleisten:
ordnungsgemäße Installation und Einstellung
die optimale Nutzung.
einen sicheren und verlässlichen Betrieb.
Einhaltung der Empfehlungen zur regelmäßigen Wartung
HINWEIS: Alle in diesem Handbuch enthaltenen Zeichnungen, Bilder und Texte sind Eigentum des
Herstellers.
Alle Rechte vorbehalten. Vervielfältigung, auch in Auszügen, von Text, Zeichnungen oder
Bildern ist untersagt.
Die in diesem Dokument enthaltenen Informationen können ohne vorherige Ankündigung
geändert werden.
1.2
VORWORT
Es gibt zwei Arten von Benutzern, die den Sterilisator bedienen und somit dieses Handbuch sorgfältig
durcharbeiten sollten:
Administrator
Der Leiter der Zahnarztpraxis oder Dentalklinik, der rechtlich für die Effizienz des installierten
Hygieneprotokolls, das Sterilisationsverfahren und den Rückverfolgbarkeitsprozess haftbar ist. Dieser ist
auch für die Schulung der ANWENDER und die korrekte Bedienung und Pflege der Ausrüstung zuständig.
Benutzer
Die Person(en), die den Sterilisator gemäß den Anweisungen des ADMINISTRATOR
anwendet/anwenden.
1.3
GELTENDE EUROPÄISCHE RICHTLINIEN/NORMEN
Die Modelle LISA 517/522 erfüllen folgende europäische Richtlinien:
-
Die Richtlinie für Medizingeräte (Direktive über Medizinprodukte) 93/42/EWG für Geräte der
Klasse IIa, in Übereinstimmung mit dem Regel 15 – Anhang IX der oben genannten
Richtlinie.
-
Die Richtlinie für Druckgeräte 97/23/EWG (Druckbehälterverordnung – PED) für jede
Sterilisationskammer, die in Übereinstimmung mit Anhang 1 und gemäß dem auf dem
Formular D1, Anhang III beschriebenen Verfahren entwickelt und hergestellt wurde.
-
Die Richtlinie 2002/96/EWG (RAEE)
elektronischen Altteilen.
-
Der Sterilisator wurde in Übereinstimmung mit der neuen europäischen Norm für DampfKlein-Sterilisatoren nach EN13060 entwickelt, hergestellt und geprüft sowie unter
Berücksichtigung der entsprechenden Sicherheitsnormen (siehe ANHANG 1).
für
die Entsorgung von elektrischen oder
In den im Lieferumfang enthaltenen Dokumenten finden Sie die Konformitätserklärung und eine
Garantiekarte speziell für Ihren Sterilisator, sowie die komplette Dokumentation nach EN 13060.
1
1.4
VERWENDUNGSZWECK
Der Lisa Dampf-Sterilisator ist ein vollautomatisches Tischgerät, das Dampf mit Hilfe von elektrischen
Heizgeräten erzeugt.
Der Lisa Dampf-Sterilisator ist für medizinische Verwendungszwecke vorgesehen, z. B. in
allgemeinmedizinischen Praxen, im Zahnarztwesen, in Körperpflege- und Beauty Care-Einrichtungen
sowie in Tierarztpraxen. Es wird auch für Materialien und Geräte verwendet, bei denen es wahrscheinlich
ist, dass sie mit Blut oder Körperflüssigkeiten in Kontakt kommen, z. B. Instrumente von Beauty-Personal,
Tattoo-Künstlern, Bodypiercern und Friseuren.
Die Ladungsarten, die mit dem Lisa Sterilisator sterilisiert werden können, sind in der Tabelle 1 der
technischen Referenznorm EN 13060 aufgeführt. Diese Ladungen umfassen feste, poröse und hohle
Ladungen vom Typ A und hohle Ladungen vom Typ B sowie unverpackte, einfach verpackte und doppelt
verpackte Ladungen.
Der Lisa Dampf-Sterilisator darf nicht zur Sterilisation von Flüssigkeiten und pharmazeutischen Produkten
verwendet werden.
1.5
SYMBOLE AUF DEM GERÄT
Schlagen Sie immer in dieser Tabelle nach, wenn Sie eines dieser Symbole in der Gebrauchsanweisung
oder am Sterilisator finden.
Wo dieses Symbol am Gerät angezeigt wird, muss der Anwender die
Gebrauchsanweisung zu Rate ziehen. Wenn das Symbol in der Gebrauchsanweisung
aufscheint, bedeutet es, ACHTUNG - WICHTIGE HINWEISE. Durch Nichtbeachtung der
in dieser Gebrauchsanweisung gegebenen Anweisungen oder durch unsachgemäße
Verwendung, schlechte Wartung und Wartung durch unqualifiziertes Personal, wird
die Garantie des Geräteherstellers nichtig und der Gerätehersteller ist von jedem
anderen Anspruch befreit.
Dieses Symbol befindet sich auf der Vorderseite des Geräts unterhalb der Kammertür.
Es besagt, dass auf die hohen Temperaturen der Ladung und der Tabletts, der
Kammer, der Tür und dem Bereich um die Tür herum geachtet werden soll.
Das Material, aus dem der Sterilisator besteht, muss gemäß der Richtlinie
2002/96/EWG entsorgt werden.
2
1.6
ALLGEMEINE EMPFEHLUNGEN UND SICHERHEITSHINWEISE
Der Anwender ist verantwortlich für die Installation, die korrekte Verwendung und die Wartung des
Sterilisators in Übereinstimmung mit den Anweisungen in dieser Gebrauchsanweisung. Wenden
Sie sich nach Bedarf an Ihren ortsansässigen Serviceanbieter.
Der Sterilisator ist nicht für die Sterilisation von Flüssigkeiten vorgesehen.
Der Sterilisator darf nicht in Gegenwart von Gas oder explosiven Dämpfen betrieben werden.
Die Kammer heizt sich nach dem Einschalten des Sterilisators automatisch auf 120 °C auf.
Die Ladung ist am Zyklusende heiß. Verwenden Sie die Tablett-/Trayhalter, um die Kammer zu
entleeren.
Überschreiten Sie nicht die maximalen Ladungsgewichte, die in dieser Gebrauchsanweisung
angegeben sind (siehe Tabelle unter § 7.1).
Entfernen Sie weder das Typenschild noch ein anderes Schild vom Sterilisator.
Um einen elektrischen Schlag zu vermeiden, verschütten Sie kein Wasser oder andere
Flüssigkeiten über den Sterilisator.
Vor der Kontrolle, der Wartung oder Reparatur des Sterilisators, schalten Sie diesen aus und
ziehen Sie das Netzkabel ab.
Wartungsarbeiten dürfen nur vom Hersteller autorisierten Wartungstechnikern unter Verwendung
von Original-Ersatzteilen durchgeführt werden.
Bei einem Transport:
-
Entleeren Sie beide Wasserbehälter vollständig (siehe § 5.5).
Lassen Sie die Sterilisationskammer abkühlen.
Verwenden Sie die Originalverpackung oder eine entsprechend geeignete Verpackung.
Durch Nichtbeachtung der in dieser Gebrauchsanweisung aufgeführten Anweisungen
kann zur unsachgemäßen Bedienung führen.
3
2.
AUSPACKEN
2.1
DAS GERÄT AUSPACKEN
Bei der Installation des Sterilisators, sollte mit dem Einschalten des
Gerätes einige Zeit gewartet werden, da zwischen Lagerort/
Transportweg und dem Einsatzort des Gerätes unterschiedliche
Temperatur oder Luftfeuchtigkeit herrschen kann. Wird der
Sterilisator von kalter Umgebung in warme Umgebung gebracht,
kann sich Feuchtigkeit an den elektrischen Komponenten bilden,
die bei sofortigem einschalten, den Gerätebetrieb stören kann.
Der Sterilisator muss aus der Verpackung genommen und
sollte von zwei Personen transportiert werden.
Lisa 517 40 kg
Gesamtgewicht:
Lisa 522 50 kg
NOTE:
2.2
Überprüfen Sie den Aussenzustand der Verpackung und des Gerätes.
Wenden Sie sich bei Schäden an Ihren Händler oder das
Versandunternehmen und die Spedition, die für den Transport zuständig
war.
IM LIEFERUMFANG ENTHALTENES ZUBEHÖR (Standard)
Folgendes Zubehör ist im Lieferumfang des Sterilisators enthalten:
LIEFERUMFANG
Beschreibung
Menge
Tablett / Tray
Trays aus eloxiertem Aluminium
5
Drehbarer Trayträger
Edelstahlträger, der 5 Trays oder 3 Kassetten fasst.
Optionale Modelle sind erhältlich (siehe ANHANG 9).
Wenden Sie sich an Ihren Händler.
1
Trayhalter
Trayhalter zur Entnahme der Trays
1
Ablassschlauch
Ablassschlauch mit Schnellkupplung zum Entleeren der
Wasserbehälter
1
Netzkabel
2 m langes Kabel
1
Trichter
Trichter zum Befüllen des Hauptwasserbehälters
1
Abstandhalter
Sicherheitsabstandhalter zwischen Wand und
Autoklav.
2
Konformitätserklärung
CE
Sterilisationskammer:
1
Sterilisator:
1
Gebrauchsanweisung
Garantie
Prüfbericht des Gerätes
Aktuelle Gebrauchsanweisung
Garantiekarte
Gemäss Norm EN 13060 – Dampf-Klein-Sterilisatoren
1
1
1
Zubehör
Artikel
LIEFERUMFANG
SpeicherkartenLesegerät
Externes USB - Speicherkarten-Lesegerät
1
Speicherkarte
Zum Speichern der Zyklusdaten
1
4
3.
GERÄTEBESCHREIBUNG
3.1
VORDERSEITE
Türdichtung
Kammertür
Sterilisationskammer
Wasserbehälterabdeckung
Schiebedeckel für
die manuelle
Befüllung des
Frischwasserbehälters
Touchscreen
Türstift
Wartungsklappe
Staubfilter
3.2
WARTUNGSKLAPPE
Anschluss für die Entriegelung der Kammertür
(nur für Servicetechniker)
Bakteriologischer Filter
Netzschalter
Schnellkupplung für die manuelle Entleerung des Frischwasserbehälters (blau)
Anschluss für das Air
Detector-Testgerät
(optional)
Steckplatz für die
Speicherkarte
Schnellkupplung für die manuelle Entleerung des Brauchwasserbehälters (grau)
5
3.3
RÜCKSEITE
Überlastschalter (manuelles Zurück-setzen)
Parallelausgang
(Drucker)
Männlicher Serieller
Ausgang (Stecker)
Buchse für
den Netzstecker
Weiblicher Serieller
Ausgang (Buchse)
Abdeckung der
Drucksicherheitsventile
Netzkabelführung
Test connection
Kondensatorbelüftung
Stecker für an ein externes Wasseraufbereitungssystem
Luftfilter
Armatur für den Anschluss an ein externes Wasseraufbereitungssystem
6
D1
D3
D2
D4
Ablassarmatur für den
Brauchwasserbehälter
3.4
BESCHREIBUNG DER INTERNEN WASSERBEHÄLTER
Der Sterilisator ist mit zwei separaten Wasserbehältern ausgestattet, einen für Frischwasser und einen für
Brauchwasser (Fassungsvermögen jeweils 3,5 Liter).
Der Behälter auf der rechten Seite ist der so genannte „Frischwasserbehälter“; dieser muss mit dem für
die Sterilisation erforderlichen destillierten oder demineralisierten Wasser befüllt werden. Er verfügt über
einen Wasserstandssensor für die Mindestfüllhöhe (0,6l) und die Höchstfüllhöhe (3,5l). Der Behälter kann
manuell über die Behälteröffnung oben am Sterilisator befüllt werden oder automatisch über ein
automatisches und externes Wasseraufbereitungssystem (Dem), das am Punkt D2 auf der Rückseite des
Geräts angeschlossen wird (siehe § 4.5).
Verwenden Sie die Schnellkupplung hinter der Wartungsklappe (links/blau), um den Frischwasserbehälter
für die Reinigung zu entleeren (siehe Kapitel „Wartung“).
Der Behälter links ist der so genannte „Brauchwasserbehälter“; dieser enthält das am Ende eines jeden
Zyklus aufgefangene Brauchwasser. Er verfügt über einen Wasserstandssensor für die Höchstfüllhöhe
(3,5l).
Verwenden Sie die Schnellkupplung hinter der Wartungsklappe (rechts/grau), um den
Brauchwasserbehälter zu entleeren (siehe Kapitel „Wartung“).
Der Brauchwasserbehälter kann auch automatisch entleert werden, indem ein Ablassschlauch an der
Armatur D4 auf der Geräterückseite angeschlossen wird (siehe §4.6).
Brauchwasserbehälter
Wassereinlass für die manuelle
Befüllung des Hauptwasserbehälters
Schnellkupplung für die
manuelle Entleerung des
Hauptwasserbehälters
Frischwasserbehälter
Wasserstandsensoren
Armaturen für die automatische Befüllung/Entleerung
der Behälter
Schnellkupplung für die
manuelle Entleerung des
Brauchwasserbehälters
HINWEIS:
Der Wasserverbrauch pro Zyklus variiert je nach Art und Gewicht der Ladung. Das
Fassungsvermögen des Hauptwasserbehälters reicht für 8 bis 12 Sterilisationszyklen.
7
3.5
DREHBARER TRAYTRÄGER
Schieben Sie den Trayträger in die
Sterilisationskammer, richten Sie ihn unten nach
der Mitte aus und drücken Sie ihn leicht in Position,
bis er hörbar einrastet.
Der Trayträger ist drehbar und kann für folgendes
verwendet werden:
5 Trays horizontal oder 3 Kassetten vertikal;
oder
3 Trays oder 3 Kassetten horizontal.
3.6
NUTZBARER PLATZ IN DER KAMMER
Der nutzbare Platz in der Kammer ist das maximale
Kammervolumen, das mit einer Ladung bestückt werden kann.
Dieses Volumen entspricht einem Quader mit folgenden
Maßen:
Lisa 517
H
195 x 195 x 297mm (WxHxD); entspricht einem Volumen von
11,5 Litern
D
W
8
Lisa 522
195 x 195 x 390mm (WxHxD); entspricht einem Volumen von
15 Litern
Das Fassungsvermögen/Volumen ist für alle Zyklen und Ladungsarten gleich.
4.
INBETRIEBNAHME
4.1
AUFSTELLUNG
Der Sterilisator wurde vor dem Versand werkseitig kalibriert und intensiv nach EN 13060 geprüft.
Kalibrierung bzw. Validierung ist daher bei der Aufstellung nicht erforderlich.
Beachten Sie folgende Umgebungsbedingungen:
Betriebstemperaturbereich: von 5 °C bis +40 °C / Relative Luftfeuchtigkeit: 0 … 90 %
Lagertemperaturbereich:
von -20°C bis +60°C / Relative Luftfeuchtigkeit: 0 … 90 %
(leere Wasserbehälter)
Installieren Sie den Sterilisator wie nachfolgend beschrieben:
Stellen Sie den Sterilisator auf einer flachen und ebenen Oberfläche
auf.Stellen Sie den Sterilisator nicht so auf, dass sich die
Wartungsklappe nur schwer öffnen lässt, und sich die Bedienelemente
nur schlecht betätigen lassen (Netzschalter, Mikrofilter, Abläufe).
Das maximale Gewicht des Sterilisators mit einem vollen
Frischwasserbehälter und voll beladener Kammer beträgt:
52 kg (Lisa 517)
63 kg (Lisa 522)
Lassen Sie einen Abstand von 5 cm auf der Rückseite und jeweils von
2 cm zu jeder Seite des Sterilisators, um eine angemessene Belüftung
zu gewährleisten.
Montieren Sie die Abstandshalter an der Rückseite des
Sterilisators (siehe Abb. links).
Stellen Sie den Sterilisator nicht neben einem Waschbecken oder an
einem Ort auf, an dem er mit Wasser bespritzt werden kann – es
besteht die Gefahr eines Kurzschlusses!
Stellen Sie den Sterilisator in einem gut belüfteten Raum auf.
Halten Sie den Sterilisator fern von allen Wärmequellen.
4.1.1
Befestigung des Sterilisators mit einer Sicherheitsklammer
I Wenn die Oberfläche auf dem der Sterilisator platziert ist zu
klein ist (< 45 cm), besteht die Gefahr, dass der Sterilisator
umkippt wenn sich jemand bei offener Tür auf diese lehnt.
Verwenden Sie die Sicherheitsklammer (optionales Zubehör,
siehe ANHANG 9) um dies zu vermeiden.
o Bewegen Sie die beiden vorderen Füße in die hintere
Position.
- Bohren Sie zwei Löcher in die Oberfläche und fixieren Sie die
Sicherheitsklammer mit den Schrauben.
Mauer
Schrauben Ø4,8x22
113
Mindestabstand
(mm)
40
2 Löcher Ø3x20
Stellen Sie den Sterilisator so auf, dass sich einer der hinteren
Füße in der Sicherheitsklammer befindet.
9
4.2
ELEKTRISCHE STROMVERSORGUNG
Die für den Sterilisator verwendete Elektroinstallation muss die aktuellen Normen im Betriebsland
erfüllen. Folgende Forderungen müssen erfüllt sein:
-
Eine Phase 200-240 V AC ±10%, 50/60 Hz, 10 A in
einem separaten Stromkreis.
-
Installationskategorie/Netzüberspannungskategorie = II
-
Der maximale Stromverbrauch des Sterilisators beträgt
2,000-2,400 W (10 A).
-
Eine geerdete Verbindung ist unbedingt erforderlich.
10A Schutzschalter mit einer Empfindlichkeit von 30 mA.
Der Schutzschalter muss ein zertifizierter Typ gemäß
den geltenden Normen sein.
- Stellen Sie sicher, dass die Spannung, die auf dem Typenschild auf der
Sterilisatorrückseite angegeben ist, der vorhandenen Netzspannung entspricht.
- Die elektrische Sicherheit ist insgesamt nur dann gewährleistet, wenn die
Netzspannungsversorgung ordnungsgemäß geerdet ist, und den Normen entspricht.
- Lassen Sie die Elektroinstallation im Zweifelsfall von einem qualifizierten Elektriker
überprüfen.
- Schließen Sie keine anderen Geräte an derselben Steckdose / an demselben
Stromkreis an.
- Knicken und verdrehen Sie das Netzkabel nicht.
- Verwenden Sie nur die im Lieferumfang des Sterilisators enthaltenen Originalkabel.
- Verwenden Sie keine Verlängerungskabel.
4.3
DRUCKER (optional)
Wir empfehlen die Verwendung von LisaPrint (entspricht der Norm IEC 61010-1), da
dieses Druckgerät auf Kompatibilität mit den Sterilisatoren und deren Software geprüft
wurde.
Die Verwendung anderer Drucker, als denen, die im Menü Druckereinstellungen
angegebenen sind (siehe § 6.1.3), befreit den Hersteller nicht von irgendeiner
Garantieverantwortung oder anderen Ansprüchen.
-
Schließen Sie das Druckerkabel an den 25-poligen Parallelausgang an
der Rückseite des Sterilisators an. Das Kabel sollte nicht länger als 2
Meter sein.
-
Schließen Sie das Netzkabel des Druckers an.
Schalten Sie den Drucker ein.
Wählen Sie den Druckertyp (siehe § 6.1.3).
LisaPrint ist die Standardeinstellung.
Alle erforderlichen Informationen zur Dokumentation der Sterilisationszyklen
werden ausgedruckt. Nähere Angaben finden Sie im ANHANG 8.
HINWEIS
10
Die Sterilisatoren LISA 517/522
Speicherkarten digital speichern.
können
Zyklusdaten
auf
herausnehmbare
4.4
LISAWARE - ANSCHLUSS DES STERILISATORS AN EINEN COMPUTER
(OPTIONAL)
Verbinden Sie bis zu vier Sterilisatoren des Typs LISA 517/522 mit einem Computer oder einem
Computernetzwerk über LisaWare. Diese Software, ermöglicht es Zyklusdaten automatisch auf einem
Computer zu speichern und aus der Ferne den Zyklusverlauf auf dem Computerbildschirm zu verfolgen.
Sterilisatoren können an einem Computer auf zwei Arten angeschlossen werden, entweder über eine LANVerbindung mit MOXA-Ethernet an den seriellen Anschluss der Lisa oder über einen direkten seriellen
Anschluss von der Lisa zum Computer.
4.4.1
LAN-Verbindung
W&H empfiehlt den Einsatz der MOXA-NPort 5110, die mit dem Lisa-Sterilisator und
der Software getestet wurde und damit kompatibel ist.
Bei Verwendung anderer Ethernet-Adapter für serielle Schnittstellen lehnt der
Hersteller jegliche Haftung für die korrekte Funktion des Systems sowie
Gewährleistungs- und andere Forderungen ab.
- Der Sterilisator besitzt zwei serielle Anschlüsse an der Rückseite: Buchse und Stecker; beide
Anschlüsse können für die Datenübertragung verwendet werden. Schalten Sie den Sterilisator
an, rufen Sie das Setup-Menü auf, wählen Sie als Option „Daten-Schnittstelle“ und klicken Sie
auf einen der beiden verfügbaren seriellen Anschlüsse für die Datenübertragung (siehe § 6.1.17).
- Suchen Sie im Setup-Menü die Option „Verbindung zu PC“ wählen Sie diese aus, und klicken
Sie dann auf „Ja“ (siehe § 6.1.16).
- Informationen zur Konfiguration der MOXA-Nport 5110 für Ihr Netzwerk finden Sie in dem
entsprechenden MOXA-Konfigurationsblatt.
- Sobald Sie den MOXA-Box konfiguriert haben, können Sie mit den mitgelieferten seriellen
Kabeln (F-F und F-M) die MOXA-Box mit dem seriellen Anschluss verbinden, den Sie für die
Datenübertragung ausgewählt haben.
- Verbinden Sie die MOXA-Box über ein Ethernetkabel mit dem LAN (oder über ein CrossWireKabel (Kreuzkabel) direkt mit dem Computer).
- Verbinden Sie die MOXA-Box mit dem mitgelieferten Kabel und mit der Steckdose.
Weiter Informationen finden Sie in der Kurzanleitung „Anschluss der Lisa an LAN oder PC“.
W&H übernimmt keine Haftung, wenn die MOXA-Box die normale Funktion Ihres
Netzwerks stören sollte.
4.4.2
-
-
Serieller Anschluss
Der Sterilisator besitzt zwei serielle Anschlüsse an der Rückseite: Buchse und Stecker; beide
Anschlüsse können für die Datenübertragung verwendet werden. Schalten Sie den Sterilisator
ein, rufen Sie das Setup-Menü auf, wählen Sie als Option „Daten-Schnittstelle“ , klicken Sie auf
einen der beiden verfügbaren seriellen Anschlüsse für die Datenübertragung und bestätigen Sie
die Auswahl (siehe Abschnitt 6.1.17).
Suchen Sie im Setup-Menü die Option „Verbindung zu PC“ wählen Sie diese aus, und klicken
Sie dann auf „Ja“ (siehe 6.1.16).
Verbinden Sie mit einem der mitgelieferten seriellen Kabel (F-F und F-M) Ihren Sterilisator (über
den ausgewählten seriellen Anschluss) direkt mit dem seriellen Anschluss an Ihrem Computer.
Weitere Informationen finden Sie in der Kurzanleitung „Anschluss der Lisa an LAN oder an einen PC“.
11
4.5
WASSERAUFBEREITUNG (optional)
W&H Sterilization bietet externe Systeme für einen automatischen Zufluss entmineralisierten Wassers in
die Autoklaven an (Dem32 oder Osmo).
Nach Installierung des Systems wird der Behälter für
sauberes Wasser automatisch nachgefüllt, ohne dass
ein Eingreifen des Bedieners nötig wäre. Die Geräte
WASSERDem32/Osmo verwenden Harzeinsätze, welche die
VERSORGUNG
mineralischen Bestandteile aus dem Leitungswasser
herausfiltern, und sind somit in der Lage, gereinigtes
Wasser gleichbleibender Qualität und mit idealen
Eigenschaften für einen einwandfreien Betrieb des
Autoklavs zu liefern.
4.5.1
Anschluss der
des Demineralisators
D2 = fullen
Wasserzufuhr
Für die Installation des Dem-Wasseraufbereitungssystems werden das Schnittstellenkabel und die
Anschlusspunkte D2 und D4 auf der Rückseite des
Sterilisators verwendet.
Nähere Informationen finden Sie im DemBenutzerhandbuch.
Schnittstellenkabel
4.6
AUTOMATISCHE ENTLEERUNG DES BRAUCHWASSERTANKS (optional)
4.6.1
Anschluss des Abflussschlauches
ENTLEEREN
Der Sterilisator kann an einen Abfluss (oder einfach an ein
Waschbecken)
angeschlossen
werden,
damit
das
Brauchwasser kontinuierlich abläuft.
- Schrauben Sie die Abdeckung vom Anschluss D4 an der
Sterilisatorrückseite ab.
- Ein
1/8”-Anschlussstück
montieren
und
einen
Abflussschlauch mit dem Waschbecken verbinden (siehe
Anhang 9 für den vollständigen Abflussbausatz, Cod.
G0053060). Falls Unklarheiten aufkommen, wenden Sie
sich bitte an einen Installateur.
D4 = entleeren
ACHTUNG:
Der Abflussschlauch darf nicht länger als 5
Meter sein.
Der Abfluss (Abflussrohr; Waschbecken
etc.) muss sich mindestens 20 cm unter
dem Niveau des Sterilisators befinden.
Nähere Informationen finden Sie im Dem-Benutzerhandbuch.
12
5.
ERSTE SCHRITTE
5.1
DIE BENUTZEROBERFLÄCHE
Zum Einschalten des Sterilisators drücken Sie den Netzschalter hinter der
Wartungsklappe.
Wenn der Sterilisator eingeschaltet wird, heizt sich die
Sterilisationskammer automatisch auf 120 °C auf.
Die Vorheizung erfolgt ab Raumtemperatur und dauert ca.
10 Minuten.
Es ist möglich während der Vorheizphase einen Zyklus
auszuwählen; dieser beginnt automatisch, wenn die
Vorheiztemperatur erreicht wird.
Wenn der Sterilisator eingeschaltet ist, wird folgender Bildschirm angezeigt:
Ruhemodus
Menüoptionen
Verfügbare Zyklen
Aktuelles Datum
Uhrzeit
Zyklusauswahl
Auswahlbestätigung
Zykluszähler
Um einen Sterilisierungszyklus zu starten, die Ladung in die Kammer legen und die Tür schließen. Den
gewünschten Zyklus durch Drücken des Symbols “Zyklusauswahl” auswählen und die Wahl durch Drücken
von “Auswahlbestätigung” bestätigen.
Zyklusstart
Es erscheint die Bildschirmseite mit den Ladungsgewichtsgrenzen für den ausgewählten Zyklus. Den
Zyklus durch Drücken auf das Symbol „Zyklusstart“ starten.
13
5.2
WARNHINWEISE UND RUHEMODUS
Wenn das Gerät eingeschaltet wird und der Frischwasserbehälter leer ist, erscheint folgende Meldung
(Füllhinweise siehe § 5.4):
HINWEIS:
In diesem Zustand kann kein Sterilisationszyklus gestartet werden.
Wenn keines der Befehlssymbole gedrückt wird, wird der Sterilisator nach einem programmierbaren Timeout (die Standardeinstellung beträgt 1 Stunde) automatisch in den Ruhemodus geschaltet (siehe § 6.1.2).
Stand-By Zeit
5.3
DATUM/UHR-EINSTELLUNG
Um die Zyklusdaten korrekt auf einer Speicherkarte oder im Drucker zu speichern, müssen am Autokav
das Datum und die Uhrzeit eingestellt werden. Diese Parameter sind im Datenbericht des
Sterilisierungszyklus enthalten. Für den Vorgang der Datum- und Zeitenstellung siehe das Kapitel 6.1.9.
14
5.4
BEFÜLLUNG DES FRISCHWASSERBEHÄLTERS
5.4.1
Manuelle Befüllung
Verwenden Sie nur qualitativ hochwertiges destilliertes oder demineralisiertes Wasser
mit einer Leitfähigkeit < 15 µS (siehe ANHANG 7).
Bewegen Sie den Schiebedeckel entgegen dem
Uhrzeigersinn,
um
Zugang
zum
Wasserbehältereinlass zu erhalten.
Entfernen Sie die Verschlusskappe (1). Führen Sie
den Trichter in die Wassereinlassöffnung ein und
gießen Sie nicht mehr als 3,5 Liter destilliertes oder
demineralisiertes Wasser hinein.
Wenn der maximale Wasserstand erreicht ist, ist ein
akustisches Signal zu hören.
Achten Sie darauf, dass das Wasser nicht überläuft
Bringen Sie die Verschlusskappe (1) wieder an und schließen Sie den Behälter.
Bewegen Sie den Schiebedeckel wieder in die Originalposition zurück.
Der Wasserstand im Hauptwasserbehälter verringert sich bei jedem Sterilisationszyklus, während sich
der Brauchwasserbehälter füllt. Der Wasserqualitätssensor im Sterilisator überwacht die
Wasserleitfähigkeit. Sollte die Wasserqualität den festgelegten Maximalwert überschreiten (>15 µS), wird
eine Warnmeldung auf dem Bildschirm angezeigt (wie nachfolgend dargestellt).
Bei jeder Befüllung des Frischwasserbehälters muss der Brauchwasserbehälter
entleert werden (siehe 5.5).
5.4.2
Automatische Befüllung mit Wasser (optional)
Wenn entweder das Dem oder das Osmo (Wasseraufbereitungssystem) an
einen Lisa-Sterilisator angeschlossen ist (siehe § 4.5), wird nach dem
Erreichen des Mindestwasserfüllstandes der Frischwasserbehälter des
Sterilisators automatisch aufgefüllt.
Die Wasserqualität wird kontinuierlich vom Leitfähigkeitssensor im
Sterilisator überwacht. Wenn die Wasserleitfähigkeit zunimmt und den von
der europäischen Norm EN 13060 (>15 µS) festgelegten Maximalwert
erreicht, wird eine Warnmeldung auf dem Bildschirm angezeigt (wie
nachfolgend dargestellt).
Wenn diese Warnmeldung angezeigt wird, überprüfen Sie die Wasserquelle (siehe
Benutzerhandbuch für das Wasseraufbereitungssystem), damit weder das
Sterilisationsverfahren noch die Sterilisatorkomponenten beeinträchtigt werden. Wird
destilliertes Wasser gekauft, wenden Sie sich an den jeweiligen Hersteller.
15
5.5
ENTLEERUNG DES BRAUCHWASSERBEHÄLTERS
Wenn der Füllstand im Brauchwasserbehälter den maximalen Pegel erreicht,
wird folgende Meldung auf dem Bildschirm angezeigt.
Die Meldung erlischt, wenn der Minimalstand des Gebrauchtwassers erreicht ist.
Warten Sie ab, bis der Tank vollkommen leer ist.
5.5.1
Manuelle Entleerung
Öffnen Sie die Wartungsklappe
Führen
Sie
den
Ablassschlauch
in
den
Schnellkupplungs
Ablassanschluss
des
Brauchwasserbehälters ein (graues Tropfensymbol);
wie im Diagramm dargestellt.
Entleeren Sie den Behälter, bis er ganz leer ist.
Drücken Sie die Taste oben auf der Schnellkupplung,
um den Ablassschlauch abzuziehen.
BRAUCHWASSER NICHT
WIEDERVERWENDEN!
5.5.2
Automatische Entleerung
Wird ein permanenter Abwasserschlauch an der Rückseite des Sterilisators angeschlossen (siehe § 4.6),
wird der Brauchwasserbehälter automatisch entleert.
Wird der Sterilisator länger als 3 Tage nicht verwendet, sollten beide Wasserbehälter
vollständig abgelassen werden, um Algenwachstum oder andere Ablagerungen zu
vermeiden.
5.6
SPEICHERKARTE
5.6.1
Einführen/Entnehmen der MMC-Karte
Alle Geräte LISA 517/522 werden mit einem automatischen ZyklusdatenSpeichersystem (LisaLog) geliefert. Vor Zyklusbeginn:
-
Schieben Sie die Karte in den dafür vorgesehenen Steckplatz, bis
sie am Anschlag hörbar einrastet (die abgeschrägte Seite muss sich
oben rechts an der MMC-Karte befinden; siehe Abbildung unten).
-
Entnehmen Sie die Speicherkarte in regelmäßigen Abständen, um
die Zyklusdatendatei auf einen Computer zu speichern.
-
Zum Entnehmen der Speicherkarte drücken Sie sie leicht hinein und
ziehen Sie dann vorsichtig heraus.
Nähere Anweisungen zur Verwendung der Speicherkarte finden Sie unter
§ 11.10.
16
6.
PROGRAMMIEREN
Die Modelle LISA 517/522 sind mit einer Software ausgestattet, mit der der Anwender eine Vielzahl
verschiedener Funktionen programmieren kann. Der folgende Abschnitt zeigt Schritt für Schritt, wie jede
dieser Funktionen programmiert werden kann.
Drücken Sie auf das Menü-Symbol, um die
Liste der verfügbaren Optionen aufzurufen.
Die verfügbaren Optionen sind
nachfolgend dargestellt:
Menu
6.1
SETUP MENU
Das Setup-Menü bietet folgende Optionen an:
§ 6.1.1 – Sprache
§ 6.1.2 – Ruhemodus
§ 6.1.3 – Drucker
§ 6.1.4 – Etikettendrucker *
§ 6.1.5 – Automatisch drucken *
§ 6.1.6 – Manuell drucken *
§ 6.1.7 – Aufbewahrungszeit *
§ 6.1.8 – Benutzername
§ 6.1.9 – Uhrzeit/Datum
§ 6.1.10 – Datumsformat
§ 6.1.11 – Uhrzeitformat
§ 6.1.12 – Kontrast
§ 6.1.13 – Farbschema
§ 6.1.14 – Töne
§ 6.1.15 – Schnellstart Nachtzyklus
§ 6.1.16 – Verbindung zu PC
§ 6.1.17 – Daten-Schnittstelle
6.1.1
Speichern und
zurück zum vorherigen Bildschirm
Nach oben
scrollen
Aktuelle
Auswahl
Auswahlbestätigung
Nach unten
scrollen
* Die Untermenüs zum drucken der Etiketten sind nur
verfügbar, wenn der LisaSafe Etikettendrucker
angeschlossen ist.
Language
In diesem Menü können Sie die
Bedienoberflächensprache auswählen.
Abbrechen und
zurück zum vorherigen Bildschirm
Nach oben
scrollen
Cursor
Auswahlbestätigung
Nach unten
scrollen
17
6.1.2
Stand-By Zeit
Im Ruhemodus verringert der Sterilisator den
Abbrechen
Stromverbrauch auf ein Mindestmaß.
Hochund zurück
zählen
In diesem Menü können Sie Folgendes einstellen:
zum vorherigen BildDas Zeitintervall, nach dem der Sterilisator
schirm
automatisch in den Ruhemodus wechselt.
Der festgelegte Zeitbereich ist von 0 (nie im
AuswahlHerunterRuhemodus) bis 8 Stunden. Die Standardzeit
zählen
bestätigung
ist auf 1 Stunde festgelegt.
Das festgelegte Zeitintervall beginnt wenn der Sterilisator eingeschaltet jedoch nicht verwendet
wird bzw. wenn nach einem Sterilisationszyklus die Ladung entnommen wird.
Das Zeitintervall wird in festen Intervallschritten von 10 Minuten eingestellt, das Hochzählen und
Herunterzählen des Werts erfolgt mithilfe der Cursorsymbole.
6.1.3
Drucker
In diesem Menü können Sie den Drucker, der am
Sterilisator angeschlossen ist, festlegen. Wählen Sie
den Drucker mithilfe der Scroll-Symbole, drücken Sie
auf das Bestätigungssymbol um die Konfiguration zu
speichern. Für weitere Informationen zum Anschluss
des Druckers siehe § 4.3.
6.1.4
Etikettendrucker
6.1.5
Autom. Lot drucken
6.1.6
Man. Lot drucken
6.1.7
Aufbewahrungszeit
6.1.8
Benutzername
Nach oben
scrollen
Auswahlbestätigung
Nach unten
scrollen
Aktuelle
Auswahl
nur verfügbar, wenn ein LisaSafe-Etikettendrucker
angeschossen ist
In diesem Menü können Sie den Benutzernamen
eingeben, der entweder ausgedruckt oder in der
vom LisaLog generierten Datei gespeichert wird.
Statt Zeichen Benutzername; hochzählen: nach
oben scrollen
Wählen Sie ein Zeichen, indem Sie auf die
Symbole „Hochzählen“ und „Herunterzählen“
drücken. Drücken Sie auf „Zum nächsten Zeichen“,
um zum nächsten Zeichen zu wechseln. Wenn die
Einstellung abgeschlossen ist, drücken Sie auf das
Symbol „Speichern und zurück zum vorherigen
Bildschirm“.
18
Abbrechen
und zurück
zum vorherigen Bildschirm
Abbrechen
und zurück
zum vorherigen Bildschirm
Benutzername
Speichern
und zurück
zum vorherigen Bildschirm
Hochzählen
Zum
nächsten
Zeichen
Herunterzählen
6.1.9
Uhrzeit-Datum
In diesem Menü können Sie die interne Uhr auf das
aktuelle Datum und die aktuelle Zeit einstellen.
Diese Parameter werden auch auf dem
Zyklusbericht mit ausgedruckt.
Wählen Sie ein Zeichen, indem Sie auf die
Symbole „Hochzählen“ und „ Herunterzählen“
drücken. Drücken Sie auf „Zum nächsten Zeichen“,
um zum nächsten Zeichen zu wechseln. Wenn die
Einstellung abgeschlossen ist, drücken Sie auf das
Symbol „Bestätigen und zurück zum vorherigen
Bildschirm“.
6.1.10
Abbrechen
und zurück
zum vorherigen Bildschirm
Datum
Speichern
und zurück
zum vorherigen Bildschirm
Datumsformat
In diesem Menü können Sie das Datumsformat
ändern. Wählen Sie das Format mit dem Symbol
„Nach oben scrollen“ oder „Nach unten scrollen“ aus.
Drücken Sie das Symbol „Bestätigen und zurück
zum vorherigen Bildschirm“, um die Auswahl zu
speichern.
6.1.11
Kontrast
In diesem Menü lässt sich der Bildschirmkontrast für
eine bessere Darstellung in Bezug auf die
Umgebung ändern. Drücken Sie die Symbole
„Kontrast verstärken“ und „Kontrast verringern“, um
den Kontrast einzustellen. Drücken Sie das Symbol
„Bestätigen und zurück zum vorherigen Bildschirm“,
um die Auswahl zu speichern.
6.1.13
Auswahlbestätigung
Zeit
Zum
nächsten
Zeichen
Herunterzählen
Nach oben
scrollen
Nach unten
scrollen
Uhrzeitformat
In diesem Menü können Sie das Uhrzeitformat
ändern. Wählen Sie das Format mit dem Symbol
„Nach oben scrollen“ oder „Nach unten scrollen“ aus.
Drücken Sie das Symbol „Bestätigen und zurück
zum vorherigen Bildschirm“, um die Auswahl zu
speichern.
6.1.12
Abbrechen
und zurück
zum vorherigen Bildschirm
Hochzählen
Abbrechen
und zurück
zum vorherigen Bildschirm
Auswahlbestätigung
Abbrechen
und zurück
zum vorherigen Bildschirm
Bestätigen
und zurück
zum vorherigen Bildschirm
Nach oben
scrollen
Nach unten
scrollen
Kontrast
verstärken
Kontrast
verringern
Fasrbschema
In diesem Menü kann das Farbschema des Displays Abbrechen und
zurück zum
verändert werden. Drücken Sie die Symbole “Nach
vorherigen
Bildschirm
oben scrollen” oder “Nach unten scrollen” um das
Farbschema zu wechseln. Drücken Sie das Symbol
„Bestätigen und zurück zum vorherigen Bildschirm“,
Bestätigen und
um die Auswahl zu speichern.
Nach
oben
scrollen
Nach
unten
scrollen
zurück zum vorherigen Bildschirm
19
6.1.14
Töne
In diesem Menü lässt sich das Auftreten von
akustischen Signalen folgendermaßen einstellen:
„Standard“: Allen Maßnahmen werden
Akustiksignale zugewiesen.
Abbrechen
„Leise“: Den meisten Maßnahmen werden
und zurück
Akustiksignale zugewiesen.
zum vorherigen Bild„Lautlos“: Nur kritischen Maßnahmen werden
schirm
Akustiksignale zugewiesen (z. B. Alarme,
Bestätigen
Zyklusende, usw.)
und zurück
Wählen Sie eine Einstellung mit dem Symbol „Nach zum vorherigen Bildoben scrollen“ oder „Nach unten scrollen“ aus.
schirm
Drücken Sie das Symbol „Bestätigen und zurück zum
vorherigen Bildschirm“, um die Auswahl zu speichern.
Durch Benutzen der “Nach oben” und “Nach unten”
Symbole die Option “Ja“ anwählen und durch Drücken
des „Bestätigen“ Symbols die Einstellung speichern.
20
Nach oben
scrollen
Nach unten
scrollen
6.1.15
Schnellstart für Nachtzyklus
Bei häufiger Verwendung der Option “Verzögerter Zyklusbeginn” (Siehe 6.2) besteht die Möglichkeit durch
Aktivieren der „Schnellstart Nachtzyklus“ Option dieses Symbol permanent am Hauptbildschirm zu
integrieren. Durch diese Maßnahme wird eine schnelle und einfache Anwahl dieser Option ermöglicht.
Auswählen der „Schnellstart Nachtzyklus“ Option
durch Drücken der „Nach oben“ und nach unten
Symbole. Auf das „Bestätigen“ Symbol drücken,
um zum nächsten Bildschirm zu gelangen.
Durch Benutzen der “Nach oben” und “Nach unten”
Symbole die Option “Ja“ anwählen und durch
Drücken des „Bestätigen“ Symbols die Einstellung
speichern.
Abbrechen
und zurück
zum vorherigen Bildschirm
Bestätigen
und zurück
zum vorherigen Bildschirm
Abbrechen
und zurück
zum vorherigen Bildschirm
Auswahlbestätigung
Nach oben
scrollen
Nach unten
scrollen
Nach oben
scrollen
Nach unten
scrollen
Das Symbol für den Schnellstart des Nachtzyklus
Symbol zum
Schnellstart für
muss am Startbildschirm erscheinen.
Nachtzyklus
Anmerkung: Das Symbol erscheint nur, wenn die
„Startzeit ändern“ Option in der Vergangenheit
verwendet wurde.
Um die “Startzeit ändern” Funktion zu benutzen,
muss auf das Schnellstartsymbol für den
Nachtzyklus gedrückt werden. Es erscheint ein
Bildschirm, welcher den Programmtyp und die Zeit
des zuletzt gelaufenen Nachtzyklus beinhaltet.
Um Änderungen an Datum und Startzeit
vorzunehmen, muss das Symbol zur Einstellung
der Startzeit gedrückt werden, wodurch der
Bildschirm zum „Startzeit andern“ erscheint.
Startsymbol drücken, um den Nachtzyklus zu
aktivieren.
Zuletzt gelaufenes
Zyklusprogramm
Aktuelles
Datum oder
Datum des
nächsten
Tages
Zeit des
zuletzt gelaufenen
Zykluses
Symbol zur
Einstellung
der Startzeit
Startsymbol
drücken um
Nachtzyklus zu
aktivieren
21
6.1.16
Verbindung zum PC/Logger
Das Aktivieren der “Verbindung zu PC/logger” Option, ermöglicht den LISA 517/522 Sterilisatoren die
Kommunikation mit dem Computer über die beiden seriellen Schnittstellen oder über eine LAN Verbindung
(siehe 4.4).
Durch Benutzen der “Nach oben” und “Nach unten”
Symbole die Option “ Verbindung zu PC/Logger“
anwählen und das „Bestätigen“ Symbol drücken, um
zum nächsten Bildschirm zu gelangen.
Abbrechen
und zurück
zum vorherigen Bildschirm
Nach oben
scrollen
Bestätigen
und zurück
zum vorherigen Bildschirm
Nach unten
scrollen
Abbrechen
Durch Benutzen der “Nach oben” und “Nach unten” und zurück
zum vorheriSymbole die Option “Ja“ anwählen und durch drücken
gen Bildschirm
des „Bestätigen“ Symbols die Einstellung speichern.
Auswahlbestätigung
6.1.17
Nach oben
scrollen
Nach unten
scrollen
Daten Schnittstelle (in Verbindung mit LisaWare)
Mit diesem Menü legen Sie einen der hinteren seriellen Anschlüsse für die Datenübertragung zum
Computer mit dem Softwarepaket LisaWare fest (siehe § 4.4).
Wählen Sie die Option „Daten-Schnittstelle“ mit den
Symbolen „nach oben scrollen“ bzw. „nach unten
scrollen“
aus.
Drücken
Sie
das
Symbol
„Bestätigung“, um die Option aufzurufen.
An der Rückseite des Sterilisators sind für die
Datenübertragung
zwei
serielle
Anschlüsse
vorhanden. Wenn Sie die Rückseite des Sterilisators
betrachten, ist der serielle Anschuss auf der rechten
Seite eine Buchse (RS232), der Anschluss auf der
linken Seite ein Stecker (RS232). Sie können jeden
der beiden Anschlüsse für die Datenübertragung
verwenden; zum Lieferumfang des Softwarepakets
LisaWare
gehört
sowohl
ein
Kabel
mit
Buchsenanschluss
als
auch
eines
mit
Steckeranschluss. Wählen Sie den gewünschten
seriellen Anschluss für die Datenübertragung mit den
Symbolen „nach oben scrollen“ bzw. „nach unten
scrollen“ aus, und drücken Sie zum Speichern der
Einstellung das Symbol „Bestätigen“.
22
Abbrechen
und zurück
zum vorherigen Bildschirm
Bestätigen
und zurück
zum vorherigen Bildschirm
Abbrechen
und zurück
zum vorherigen Bildschirm
Bestätigen
und zurück
zum vorherigen Bildschirm
Nach oben
scrollen
Nach unten
scrollen
Nach oben
scrollen
Nach unten
scrollen
6.2
TESTZYKLEN
Dieses Menü zeigt die verschiedenen Testzyklen an, die vom Anwender durchgeführt werden können.
Wählen Sie den Testzyklus mit dem Symbol „Nach oben scrollen“ und „Nach unten scrollen“ aus.
Nach oben scrollen
Auswahlbestätigung
Nach unten scrollen
Nähere Angaben zu den Testzyklen finden Sie in den Anhängen 4-6.
23
6.3
VERZÖGERTER ZYKLUSBEGINN
Nutzen Sie dieses Menü, um den Start eines Zyklus zu verzögern (Sie können z.B. den Autoklaven am
Abend beladen und einen Vakuumtest ,einen Bowie & Dick Test oder einen Universal 134 Zyklus am
frühen Morgen vor Arbeitsbeginn starten). Es ist möglich, sowohl Datum als auch Zeit des verzögerten
Starts einzustellen. Positionieren Sie den Helix –bzw, B&D - Test oder die zu sterilisierende Ladung in der
Kammer, drücken Sie das Symbol „Menü“ auf der Hauptbildschirmseite und wählen sie den Menüpunkt
„Startzeit ändern“ (siehe § 6). Bei häufiger Verwendung der Option “Verzögerter Zyklusbeginn” besteht die
Möglichkeit durch Aktivieren der „Schnellstart Nachtzyklus“ Option dieses Symbol permanent am
Hauptbildschirm zu integrieren.
Wählen Sie eine Einstellung mit dem Symbol „Nach
oben scrollen“ oder „Nach unten scrollen“ aus.
Drücken Sie das Symbol „Bestätigen“, um die
Zyklusdaten zu programmieren.
Stellen Sie Datum und Zeit ein, indem Sie auf die
Symbole „Hochzählen“ und „Herunterzählen“
drücken. Drücken Sie auf “Zum nächsten Zeichen“,
um zum nächsten Zeichen zu wechseln. Wenn die
Einstellung abgeschlossen ist, drücken Sie auf das
Symbol „Einstellung bestätigen und zum nächsten
Bildschirm“.
Auf dieser Bildschirmseite werden die oder der
ausgewählte Zyklus angezeigt. Durch drücken auf
das Zyklusstart - Symbol werden die oder der
ausgewählte Zyklus aktiviert.
Zum vorherigen Bildschirm zurückkehren
Nach oben
scrollen
Bestätigen
und weiter
zum
nächsten
Bildschirm
Nach unten
scrollen
Abbrechen
und zurück
zum vorherigen Bildschirm
Datum
einstellen
Bestätigen
und weiter
zum
nächsten
Bildschirm
Hoch-zählen
Zeit einstellen
Zum nächsten
Zeichen
Herunterzählen
Zum vorherigen Bildschirm zurückkehren
Zyklus
starten
Zykluszähler
Das/die aktuelle und das/die festgelegte Datum
und Zeit werden auf dem Bildschirm angezeigt und
geben an, wann der Zyklus beginnen wird.
24
Manueller
Stopp
Programmiertes Zyklusstartdatum
und Zyklusstartzeit
Aktuelles
Datum und
Zeit
6.4
GESPEICHERTE ZYKLEN
Dieses Menü zeigt die 30 zuletzt ausgeführten
Sterilisationszyklen an. Die Zyklen werden auf der
CPU-Hauptplatine in „First-in, First-out“ (FIFO)Reihenfolge gespeichert. Das Symbol „Menü“ auf
der Hauptbildschirmseite drücken und den
Menüpunkt „Gespeicherte Zyklen“ (siehe § 6)
auswählen.
Zum vorherigen Bildschirm zurückkehren
Nach oben
scrollen
Gespeicherte
Zyklen
Auswahlbestätigung
Nach unten
scrollen
Zum vorherigen Bildschirm zurückkehren
Nach oben
scrollen
Die nachfolgenden Bildschirme zeigen die Details
des ausgewählten Zyklus:
Zyklus
drucken
Nach unten
scrollen
In diesem Menü können abhängig von den eingestellten Optionen vollständige Zyklusberichte (LisaPrint)
gedruckt, Zyklusdaten auf der Speicherkarte gespeichert (LisaLog) und Etiketten gedruckt werden
(LisSafe).
Bei Auswahl der entsprechenden Symbole ist es möglich die Daten zu Drucken bzw. zu Speichern:
druckt den Zyklusbericht (nur in Verbindung mit LisaPrint, siehe§ 4.3 und 6.1.3)
speichert den Zyklusbericht auf der Speicherkarte
druckt die Etiketten (nur in Verbindung mit LisaSafe, siehe § 6.1.4)
Falls
bis
zu
2
Optionen
vorhanden sind, werden die
vorhandenen
Optionen
am
Bildschirm sofort angezeigt.
Sind mehr
vorhanden,
als 2 Optionen
können
durch
Bestätigen dieser Taste
die
einzelnen Optionen angewählt
werden.
25
6.5
WARTUNG
Gewisse Verschleißteile sind in bestimmten Zeit- bzw. Zyklusintervallen zu wechseln. Dieser
Menüpunkt zeigt die Anzahl der verbleibenden Zyklen vor dem Austausch:
des bakteriologischen Filters (alle 400 Zyklen),
der Türdichtung (alle 800 Zyklen),
des Staubfilters (alle 400 Zyklen),
oder bevor ein allgemeiner Service (alle 4000 Zyklen) erforderlich ist.
Die 4 Zählerwerte verringern sich nach jedem Zyklus. Erreicht einer der Zähler 0, wird die
entsprechende Meldung auf dem Bildschirm angezeigt (siehe Kapitel 8).
Wird eine der 4 oben aufgeführten Maßnahmen durchgeführt, bevor der entsprechende Zähler 0
erreicht hat, muss der Zähler manuell zurückgesetzt werden. Hierzu gehen Sie wie folgt vor:
Wählen Sie den Zähler den
Nach oben
Sie zurücksetzen wollen mit
scrollen
dem Symbol „Nach oben
scrollen“ und „Nach unten
scrollen“ aus.
Setzen Sie den Zähler mit
dem
Symbol
„Zähler
zurücksetzen“ auf Null.
Wählen Sie „Ja“ oder „Nein“
Zähler
Zurücksetzen Abbrechen und zurück zum
Nach unten
zurücksetzen
bestätigen
scrollen
vorherigen Bildschirm
auf dem unten dargestellten
Wartungsbildschirm aus.
Um eine wirksame Sterilisation und eine einwandfreie Funktion des Geräts zu
gewährleisten, wird ausdrücklich empfohlen, das Wartungsprogramm zu befolgen
(siehe § 11.1).
6.6
SERVICE
Dieser Abschnitt umfasst Service- und Diagnosemaßnahmen und ist nur autorisierten Technikern
zugänglich.
6.7
EINSTELLUNGEN
Dieses Menü zeigt die Systeminformationen und die Option zur Formatierung
der MMC-Karte.
26
6.7.1
Systeminformationen
Dieses Menü zeigt die Systeminformationen des Sterilisators.
Modell
Seriennummer
Firmware-Version
Loader-Version
Leistungs-FW-Version
6.7.2
Formatierung der MMC-Karte
Wollen Sie die MMC-Karte formatieren, gehen Sie wie folgt vor. Geben Sie eine MMC-Karte in die dafür
vorgesehene Öffnung hinter der Servicetür. Wenn die Verifizierung abgeschlossen ist, wird Ihnen dieser
Bildschirm angezeigt, auf dem Sie gefragt werden, ob Sie die MMC formatieren wollen.
Drücken Sie „Bestätigen“, um mit der
Formatierung fortzufahren. Drücken Sie
ansonsten „Abbrechen“, um das Formatierungsmenü zu verlassen. Wenn Sie bestätigen, dass
Sie mit der Formatierung fortfahren wollen, gehen
alle auf der MMC-Karte gespeicherten Daten
verloren. Drücken Sie auf „Abbrechen“, um das
Formatiermenü zu verlassen.
Bestätigen
Abbrechen
Wenn die Formatierung abgeschlossen ist, kann
die MMC-Karte verwendet werden.
6.8
BENUTZERIDENTIFIZIERUNG
Bestätigen
Abbrechen
Die LISA 517/522 von W&H bietet ein extrem sicheres Rückverfolgbarkeitskonzept, das besonders
benutzerfreundlich ist.
Sie können folgende Optionen jeweils einzeln auswählen:
Verwaltung mehrerer Benutzer durch den Administrator (Zahnarzt)
Identifizierung per Benutzernamen und Speichern des Benutzers, der den Zyklus gestartet hat.
Passwortgeschützter Zyklusstart, nachdem der Benutzer identifiziert wurde.
Identifizierung per Benutzernamen und Speichern des Benutzers, der die Ladung freigegeben hat.
Passwortgeschützte Beladungsfreigabe, nachdem der Benutzer identifiziert wurde.
Drucken der Barcode-Etiketten mit dem Namen des Benutzers, der die Beladung freigegeben hat.
Kein Etikettendruck, wenn der Zyklus nicht erfolgreich abgeschlossen wurde (Alarm,
Zyklusunterbrechung usw.), um somit jegliche menschlichen Fehler zu vermeiden.
Einfache Verwaltung und einfacher Zugriff auf alle Rückverfolgbarkeitsoptionen direkt über den
Touchscreen des Sterilisators.
27
6.9
GEBRAUCHSANLEITUNG
6.9.1
Für den Administrator verfügbare Funktionen
So greifen Sie auf die ADMINISTRATOR-Funktionen zu:
1) Drücken Sie auf das Symbol „Menü“ am Hauptbildschirm, welches nach dem Einschalten des Geräts
angezeigt wird.
2) Scrollen Sie durch das Menü, bis die Option „Beladungsfreigabe“ markiert ist, und bestätigen Sie die
Auswahl.
Nach oben scrollen
Abbrechen und zurück zum vorherigen
Bildschirm
Bestätigen
und fortfahren
Nach unten scrollen
3) Es wird eine Liste der Benutzer angezeigt: Scrollen Sie durch die Liste, bis der ADMINISTRATOR markiert ist, und bestätigen Sie Ihre Auswahl.
Nach oben scrollen
Abbrechen und zurück
zum vorherigen Bildschirm
Bestätigen
und fortfahren
Nach unten scrollen
4) Geben Sie das geheime Passwort ein, um auf die ADMINISTRATOR-Funktionen zuzugreifen.
Abbrechen und
zurück zum
vorherigen
Bildschirm
Zurück zum
vorherigen
Bildschirm
Die letzte Eingabe löschen
28
5) Wählen Sie die gewünschte Option mithilfe der Scrolltasten aus und bestätigen Sie Ihre Auswahl:
Sie können durch die folgenden Optionen scrollen und unter ihnen Ihre Auswahl treffen:
1) Benutzernamen ändern
Abbrechen und
Nach
zurück zum
2) Mein Passwort ändern
oben
vorherigen Bild3) Passwort auf den Standardwert (0000) zuschirm
scrollen
rücksetzen
4) Einen Benutzer löschen
Auswahl bestätigen und fortfahren
5) Einen neuen Benutzer hinzufügen
Nach unten
6) Das Schema für Benutzeridentifizierung und Bescrollen
ladungsfreigabe festlegen
6.9.2
Ändern eines Benutzernamens
1) Scrollen Sie durch die Menüoptionen und wählen Sie die Option „Benutzername ändern“
Abbrechen und
zurück zum vorherigen Bildschirm
Nach oben scrollen
Auswahl bestätigen und fortfahren
Nach unten scrollen
2) Wählen Sie den Namen des Benutzer aus, der geändert werden soll, und bestätigen Sie Ihre Auswahl.
Abbrechen und zurück zum vorherigen
Bildschirm
Nach oben scrollen
Auswahl bestätigen
Nach unten scrollen
3) Wählen Sie den/die Buchstaben, die geändert werden sollen, mithilfe der Positionssymbole Zurück/Weiter aus. Wählen Sie den richtigen Buchstaben mithilfe der Scrolltasten Nach oben scrollen/Nach
unten scrollen aus.
Bestätigen Sie die Änderungen anschließend, um sie zu speichern und das Menü zu beenden.
Abbrechen und zurück
zum vorherigen Bildschirm
Buchstaben
nach oben
scrollen
Der Buchstabe, der
geändert wird, wird
markiert
Auswahl bestätigen
Buchstaben
nach unten
scrollen
Zurück zur
vorherigen
Position
Weiter zur
nächsten
Position
29
6.9.3
Ändern des Administratorpassworts
Das Standardpasswort des Administrators (und das eines jeden neuen Benutzers) ist 0000.
Gehen Sie zum Ändern des Administratorpassworts folgendermaßen vor:
1) Scrollen Sie durch die Menüoptionen und wählen Sie die Option „Mein Passwort ändern“. Bestätigen
Sie Ihre Auswahl.
Abbrechen und
zurück zum vorherigen Bildschirm
Nach oben
scrollen
Auswahl bestätigen
Nach unten
scrollen
2) Geben Sie das neue 4-stellige Passwort ein.
Abbrechen und
zurück zum
vorherigen
Bildschirm
Zurück zum
vorherigen
Bildschirm
Die letzte Eingabe löschen
WARNUNG!
Das Passwort wird gespeichert, sobald die vierte Stelle eingegeben
wurde.
Wenn Sie sich nicht mehr sicher
sind, welche Sequenz Sie eingegeben haben, BEENDEN SIE DIESE
FUNKTION NICHT, sondern wiederholen Sie den Vorgang.
3) Drücken Sie zum Fortfahren auf die Bestätigungstaste.
Zum Fortfahren
drücken
30
6.9.4
Zurücksetzen eines Benutzerpassworts auf den Standardwert (0000)
Mit dieser Funktion kann das vergessene Passwort eines Benutzers auf „0000“ zurückgesetzt werden.
Der Benutzer kann dann ein neues gültiges Passwort eingeben und speichern.
Gehen Sie zum Zurücksetzen eines Benutzerpassworts folgendermaßen vor:
1) Scrollen Sie durch die Menüoptionen und wählen Sie die Option „Passwort zurücksetzen (0000)“ und
Bestätigen Sie Ihre Auswahl.
Abbrechen und zurück zum vorherigen
Bildschirm
Auswahl bestätigen
Nach oben
scrollen
Nach unten
scrollen
2) Wählen Sie den Namen des Benutzer aus, der ein neues Passwort benötigt und bestätigen Sie Ihre
Auswahl.
Abbrechen und zurück zum vorherigen
Bildschirm
Nach oben scrollen
Auswahl bestätigen
Nach unten scrollen
3) Das Passwort wird gelöscht. Drücken Sie die Bestätigungstaste, um das Untermenü zu verlassen.
Zum Fortfahren
drücken
Der Benutzer kann nun ein neues Passwort festlegen. Siehe Abschnitt 6.10.
31
6.9.5
Löschen eines Benutzers
Gehen Sie zum Löschen des Namens eines Benutzers, der den Sterilisator nicht länger verwendet, folgendermaßen vor:
1) Scrollen Sie durch die Menüoptionen und wählen Sie die Option „Benutzer löschen“.
Abbrechen und
zurück zum vorherigen Bildschirm
Nach oben
scrollen
Auswahl bestätigen
Nach unten
scrollen
2) Wählen Sie den Benutzer, der gelöscht werden soll, aus und bestätigen Sie Ihre Auswahl
Abbrechen und zurück zum vorherigen
Bildschirm
Nach oben scrollen
Auswahl bestätigen
Nach unten scrollen
3) Bestätigen Sie den Vorgang
Löschen bestätigen
32
Abbrechen und
zurück zum vorherigen Bildschirm
6.9.6
Hinzufügen eines neuen Benutzers
Diese Funktion erlaubt es, einen neuen Benutzer hinzuzufügen, der befugt ist den Sterilisator zu bedienen.
1) Scrollen Sie durch die Menüoptionen und wählen Sie die Option „Neuen Benutzer hinzufügen“.
Abbrechen und
zurück zum vorherigen Bildschirm
Nach oben scrollen
Auswahl bestätigen
Nach unten
scrollen
2) Geben Sie den Namen ein. Verwenden Sie zur Eingabe der richtigen Buchstaben die Tasten Nach
oben/Nach unten und die Tasten Zurück/Weiter, um zum nächsten Zeichen zu springen.
Wenn die Eingabe korrekt ist, bestätigen Sie die Änderungen.
Abbrechen und
zurück zum
vorherigen
Bildschirm
Der neu eingefügte
Buchstabe ist markiert
ACHTUNG!
Der neue Benutzer wird angelegt,
sobald die Bestätigungstaste gedrückt wird.
Namen bestätigen
Zurück zur vorherigen
Position
Buchstaben
nach oben
scrollen
Buchstaben
nach unten
scrollen
Weiter zur nächsten Position
oder Leerzeichen einfügen
33
6.9.7
Einrichten der Optionen für die Benutzeridentifizierung und Beladungsfreigabe für
alle Benutzer
Je nach Organisation der Praxis und den Anforderungen im Bezug auf die Rückverfolgbarkeit kann der
ADMINISTRATOR folgende Optionen einrichten:
- Identifizierung und Speichern des Benutzers, der den Zyklus gestartet hat
- Passwortgeschützter Zyklusstart, nachdem der Benutzer identifiziert wurde
- Identifizierung und Speichern des Benutzers, der die Beladung freigegeben hat
- Passwortgeschützte Beladungsfreigabe, nachdem der Benutzer identifiziert wurde
1) Scrollen Sie durch die Menüoptionen und wählen Sie die Option „Schema/Beladungsfreigabe“.
Abbrechen und
zurück zum vorherigen Bildschirm
Nach oben scrollen
Auswahl bestätigen
Nach unten
scrollen
2) Der folgende Bildschirm wird angezeigt. Verwenden Sie zur Aktivierung oder Deaktivierung der verschiedenen Optionen die Scrolltasten Nach oben/Nach unten sowie die Tasten zum Markieren/zur Aufhebung der Markierung. Das Symbol „ ” bestätigt, dass die Option aktiviert wurde.
Annehmen und zurück zum
vorherigen Bildschirm
In der Liste
nach oben
scrollen
Aktivieren und deaktivieren
der markierten Option
In der Liste nach
unten scrollen
Folgende Optionen können aktiviert werden:
- Benutzername bei Zyklusstart:
Wenn der Zyklus ausgewählt wurde, wird der Benutzer aufgefordert, sich zu identifizieren. Der Name des
Benutzers wird gespeichert und in den Zyklusbericht übertragen.
Wenn diese Option aktiviert, jedoch kein Benutzer identifiziert wurde, lässt sich der Zyklus nicht starten.
- Passwort beim Zyklusstart:
Nachdem der Benutzer identifiziert wurde, wird er aufgefordert, sein geheimes Passwort einzugeben
Wird das Passwort falsch eingegeben, lässt sich der Zyklus nicht starten.
- Benutzername bei Freigabe der Ladung:
Wenn die Tür nach Abschluss des Zyklus geöffnet wird, wird der Benutzer aufgefordert, sich zur Freigabe
der Beladung zu identifizieren. Der Name des Benutzers wird gespeichert, in den Zyklusbericht übernommen und auf die Barcode - Etiketten gedruckt.
Wenn diese Option aktiviert, jedoch kein Benutzer identifiziert wurde, werden keine Etiketten ausgedruckt.
- Passwort bei Freigabe der Ladung:
Nachdem der Benutzer identifiziert wurde, wird er aufgefordert, sein geheimes Passwort einzugeben
Wird das Passwort falsch eingegeben, lässt sich der Zyklus nicht starten.
> Die Verwendung von Passwörtern kann nur aktiviert werden, wenn das relevante
Identifizierungsschema mit dem Benutzernamen ausgewählt wurde
HINWEISE
> Die ausgewählten Schemen der Beladungsfreigabe gelten für alle Benutzer und
den Administrator.
34
- Nachfrage - Testergebnisse
Durch diese Option, kann nachvollzogen werden, wenn die Beladung von Sterilisationszyklen oder die Ergebnisse von Testzyklen nicht freigegeben wurden.
a) Im Fall von Sterilisationszyklen:
Ist diese Option aktiviert, wird am Zyklusende der unten abgebildete Bildschirm erscheinen und es wird
nach der Freigabe oder nicht Freigabe der Beladung gefragt.
Beladung freigeben
Beladung nicht freigeben
Bei nicht Freigabe der Beladung, wird der Name des Benutzers, der die Beladung nicht freigegeben hat
im abgespeicherten Zyklusbericht festgehalten. Im Menü “Gespeicherte Zyklen” kann der Name des Benutzers, der die Beladung nicht freigegeben hat aufgerufen werden. Auf den ausgedruckten Etiketten, wie
auch in den abgespeicherten Zyklen ist festgehalten, dass die Beladung nicht freigegeben wurde.
b) Im Fall von Testzyklen:
Ist diese Option aktiviert, wird am Zyklusende der unten abgebildete Bildschirm erscheinen und es wird
nach der Freigabe oder nicht Freigabe des Testergebnisses gefragt.
Testergebnis freigeben
Testergebnis nicht freigeben
Der Name des Benutzers, der das Testergebnis beurteilt (entweder Freigabe oder nicht Freigabe) wird im
abgespeicherten Zyklusbericht festgehalten und kann im Menü “Gespeicherte Zyklen” aufgerufen werden.
35
6.10
FÜR DEN/DIE BENUTZER VERFÜGBARE FUNKTIONEN: PASSWORTS
ÄNDERUNG
Die einzige Funktion, die für einen Bediener verfügbar ist, ist die Änderung seines eigenen Passworts. Gehen Sie folgendermaßen vor:
1) Drücken Sie auf das Symbol „Menü“ am Hauptbildschirm, welches nach dem Einschalten des Geräts
angezeigt wird.
2) Scrollen Sie durch die Menüoptionen und wählen Sie die Option „Beladungsfreigabe“ aus.
Abbrechen und zurück zum vorherigen
Bildschirm
Nach oben scrollen
Bestätigen
und fortfahren
Nach unten scrollen
3) Es wird eine Liste der Benutzer angezeigt: Scrollen Sie durch die Liste, bis Ihr Name markiert ist. Drücken Sie dann die Bestätigungstaste.
Abbrechen und zurück zum vorherigen
Bildschirm
Nach oben scrollen
Bestätigen und fortfahren
Nach unten scrollen
4) Sie werden dann aufgefordert, Ihr ALTES Passwort einzugeben. Wenn Sie zum ersten Mal ein Passwort eingeben, oder nachdem Ihr Passwort auf die Standardeinstellung zurückgesetzt wurde, lautet Ihr
Passwort 0000
Abbrechen und zurück zum
vorherigen Bildschirm
Die letzte Eingabe löschen
36
5) Die Funktion „Mein Passwort ändern“ ist nun verfügbar: Das Auswählen der Funktion erfolgt durch die
Bestätigungstaste.
Abbrechen und
zurück zum vorherigen Bildschirm
Auswahl bestätigen
6) Das Passworttastenfeld wird angezeigt. Geben Sie Ihr NEUES 4-stelliges Passwort ein.
WARNUNG!
Das Passwort wird gespeichert,
sobald die vierte Stelle eingegeben
wurde.
Wenn Sie sich nicht mehr sicher
sind, welche Sequenz Sie eingegeben haben, BEENDEN SIE DIESE
FUNKTION NICHT, sondern wiederholen Sie den Vorgang.
Abbrechen und
zurück zum vorherigen Bildschirm
Zurück zum vorherigen Bildschirm
Die letzte Eingabe löschen
7) Drücken Sie zum Fortfahren auf die Bestätigungstaste.
Zum Fortfahren
drücken
37
6.11
START UND ENDE EINES STERILISATIONSZYKLUS
MIT BENUTZERIDENTIFIZIERUNG UND BELADUNGSFREIGABE
NOTE
6.11.1
Die Anweisungen in diesem Kapitel gelten nur, wenn die Option “Beladungsfreigabe” aktiviert ist. Siehe § 6.8
Starten eines Sterilisationszyklus
Die zum Starten eines Sterilisationszyklus erforderlichen Schritte entsprechen im Wesentlichen den in
Kapitel 7.1.1, beschriebenen Schritten, mit folgenden Änderungen:
- Nach Auswahl und Bestätigung des Zyklus wird eine Liste aller autorisierter Benutzer angezeigt.
Scrollen Sie durch die Liste, bis Ihr Name markiert ist, und bestätigen Sie Ihre Auswahl.
Abbrechen und
zurück zum vorherigen Bildschirm
Nach oben scrollen
Auswahl bestätigen
Nach unten
scrollen
- Wenn die Option „Passwort bei Zyklusstart“ aktiviert wurde, wird das Passworttastenfeld angezeigt.
Geben Sie Ihr Passwort ein, um den Sterilisationszyklus zu starten.
Der Name des Benutzers, der den Zyklus gestartet hat, wird gespeichert.
Abbrechen und
zurück zum vorherigen Bildschirm
Zurück zum vorherigen Bildschirm
Die letzte Eingabe löschen
38
6.11.2
Ende eines Sterilisationszyklus
Nach dem Zyklusende und dem Öffnen der Tür wird eine Liste aller autorisierter Benutzer angezeigt.
Scrollen Sie durch die Liste, bis Ihr Name markiert ist, und bestätigen Sie Ihre Auswahl.
Abbrechen und
zurück zum vorherigen Bildschirm
Nach oben scrollen
Auswahl bestätigen
Nach unten
scrollen
- Wenn die Option „Passwort bei Beladungsfreigabe“ aktiviert wurde, wird das Passworttastenfeld angezeigt. Geben Sie Ihr Passwort ein.
Abbrechen und
zurück zum vorherigen Bildschirm
Zurück zum vorherigen Bildschirm
Die letzte Eingabe löschen
Der Name des Benutzers, der die Beladung freigegeben hat, wird im Zyklusbericht abgespeichert und er
befindet sich auch auf dem Ausgedruckt, wenn ein manueller Drucker angeschlossen ist.
Wenn LisaSafe (Etikettendrucker optional) angeschlossen ist und die Etikettendruckoption aktiviert ist,
wird der Name des Benutzers, der die Beladung freigegeben hat, auch auf die Etiketten gedruckt.
39
7.
DURCHFÜHRUNG EINES STERILISATIONSZYKLUS
7.1
DIE VERFÜGBAREN PROGRAMME
Die folgende Tabelle zeigt die verfügbaren Sterilisationszyklen und die verschiedenen Ladungsarten, die
verarbeitet werden können. Insgesamt gibt es 3 Zyklen vom Typ B und 2 Zyklen vom Typ ECO-Dry
(Schnellzyklus Typ B für ein begrenztes Ladung; siehe nächste Seite und 7.1.2).
B-UNIVERSAL 134
(mit Eco-Dry)
Ein Zyklus vom Typ B (für alle Ladegutarten geeignet; massiv, porös, hohl, verpackt,
unverpackt und doppelt verpackt) besteht aus einer Vorvakuumphase, einer
Sterilisationshaltezeit von 4 Minuten bei einer Temperatur von 134°C und einer
gepulsten Vakuumtrocknung. Nähere Details entnehmen Sie aus dem Diagramm
unten.
B-PRION 134
(EXTENDED in
einigen Ländern)
(mit Eco-Dry)
Ein Zyklus vom Typ B (für alle Ladegutarten geeignet; massiv, porös, hohl, verpackt,
unverpackt und doppelt verpackt) besteht aus einer Vorvakuumphase, einer
Sterilisationshaltezeit von 18 Minuten bei einer Temperatur von 134°C und einer
gepulsten Vakuumtrocknung. Nähere Details entnehmen Sie aus dem Diagramm
unten.
B-UNIVERSAL 121
ECO-Dry
Funktion
Ein Zyklus vom Typ B (für alle Ladegutarten geeignet; massiv, porös, hohl, verpackt,
unverpackt und doppelt verpackt) besteht aus einer Vorvakuumphase, einer
Sterilisationshaltezeit von 15 Minuten bei einer Temperatur von 121°C und einer
gepulsten Vakuumtrocknung. Dieser Zyklus ist speziell für Ladegut welches die
Temperatur von 134°C (Textilien, Plastik, etc.) nicht standhält. Nähere Details
entnehmen Sie aus dem Diagramm unten.
Mit der Option „B-Universal 134“ oder „B-Prion 134“ stellt der Sterilisator automatisch
die Zeit für Trocknungsphase entsprechend der Sterilisatorladung ein, sodass sich
immer der kürzeste mögliche Zyklus ergibt. Weitere Details finden Sie im Abschnitt
7.1.2.
Die 3 verfügbaren Zyklen des Typs B haben dasselbe Druckprofil, wie in der folgenden Grafik dargestellt.
Nur die Dauer des Plateaus, die Trocknungszeit und die Temperatur variieren. Die Option „ECO-B“
optimiert die Trocknungszeit (nur bei geringerer Ladung).
2.16
Pressure ( bar)
B-Universal 134
Die 3 verfügbaren Zyklen des Typs B
haben dasselbe Druckprofil, wie in der
nebenbei Grafik dargestellt. Nur die
Dauer des Plateaus, die Trocknungszeit
und die Temperatur variieren. Die Option
„ECO-Dry“ optimiert die Trocknungszeit
(nur bei geringerer Ladung).
Time
-1
PV1
PP1 PV2 PP2 PV3
Fraktioniertes
Vorvakuum
40
PPH
PR
Plateauzeit
DV
SEP
Gepulste
Vakuumtrocknung
LEV
End
Legende:
PV1..4:
Vakuumimpuls
PP1..3:
Druckimpuls
PPh:
Druck- und Temperaturaufbau
PR:
Sterilisationsphase
DV:
Vakuumtrocknung
SEP:
Wassertrennsystem wird entleert
LEV:
Druckausgleich
STERILISATIONSZYKLEN
B-Universal 134
B-Prion 134
TESTZYKLEN
B-Universal 121
Helix
B&D
Luftleckage
Vakuumtest
Temperatur
135.5°C
135.5°C
122.5°C
135.5°C
--
Druck
2.16 bar
2.16 bar
1.16 bar
2.16 bar
-0.86bar
Dauer der Sterilisationsphase
4'
18'
15'
3'30
10'
Dauer der Trocknungsphase
15'
15'
20'
4'
--
23’
24’
26’
25’
Lisa 517
GESAMTDAUER
LADUNGSTYP
Lisa 522
Teilladung
Vollladung
Teilladung
Vollladung
Teilladung
Vollladung
22’
48’
34’
52’
41’
56’
24’
56’
35’
62’
42’
62’
Massiv (Sonden,
Pinzetten, Bohrer...)
JA
JA
JA
Kleine poröse Teile
(Gaze, Baumwolle ...)
JA
JA
JA
Vollporös (80 % des
nutzbaren Platzes).
JA
JA
JA
Hohl, Typ A
(Handinstrumente,
Zangen, Scheren ...)
JA
JA
JA
Hohl, Typ B
(Vakuumspitzen ...)
JA
JA
JA
Unverpackte,
eingetütete,
einfach/doppelt
verpackte Artikel
JA
JA
JA
Max. Masse der Ladung:
Fest/Porös
Ladung:
Leere Kammer
Testzyklen
Siehe
ANHANG 4,
ANHANG 5,
ANHANG 6
Lisa 517: 4.5 kg fest / 1.5 kg porös
Lisa 522: 6.0 kg fest / 2.0 kg porös
Alle verfügbaren Zyklen können sämtliche Ladungsarten sterilisieren und trocknen: massiv, porös, hohl
Typ A, hohl Typ B, Kunststoffe, Gummi usw., unverpackt, eingetütet, einfach und doppelt verpackt,
dennoch:
Für die Vorbereitung der Ladung müssen die Herstelleranweisungen beachtet werden.
Damit die Sterilisation gewährleistet ist, darf das vom Hersteller geprüfte/freigegebene maximale
Ladungsgewicht in keinem Fall überschritten werden.
Wird der Sterilisator für einen Beladungstyp eingesetzt, der von den Angaben in der Tabelle
oben abweicht oder größer ist als in der Tabelle oben angegeben, könnte nach Ende des
Zyklus das Ladegut unsteril sein und es bestände die Gefahr von Kreuzinfektionen.
Die Anzeige der sterilen Beladung auf dem Bildschirm nach Ende des Zyklus ist nicht gültig,
wenn Beladungstyp und Beladungsmenge nicht beachtet wurden.
41
7.1.1
Einen Zyklus starten
Beenden Sie den
Ruhemodus (falls
erforderlich) durch Drücken des Symbols
„Aufwachen“.
Wählen Sie einen Zyklus durch Drücken des
Symbols „Zyklusauswahl“.
Menü
Ruhemodus
Aufwachen
Auswahlbestätigung
Zyklusauswahl
Wenn der Zyklus ausgewählt und bestätigt ist, informiert folgender Bildschirm den Anwender über das
maximale Ladungsgewicht, das mit dem ausgewählten Zyklus sterilisiert werden kann (nähere Angaben
finden Sie in der Zyklustabelle § 7.1).
Drücken Sie das Symbol „Zyklus starten“ um den Zyklus zu starten.
Zum vorherigen Menü
zurückkehren
Zyklus starten
HINWEIS
7.1.2
Wenn die Option “Ben. Name bei Zyklusstart” im Hauptmenü „Beladungsfreigabe“
aktiviert ist, wird der Benutzer aufgefordert sich zu identifizieren, bevor er den Zyklus starten kann.
Wenn auch der Passwortschutz aktiviert ist, muss der Benutzer auch sein spezifisches Passwort vor Zyklusstart eingeben.
Weitere Informationen entnehmen Sie Kapitel 6.11.1.
Die ECO-Dry Funktion
Die Funktion Eco-Dry (Tockenfunktion) ist immer aktiv, wenn Sie einen Sterilisierungszyklus starten. Die
Funktion soll automatisch die kürzeste mögliche Zykluszeit einstellen und zugleich gewährleisten, dass
das im Sterilisator platzierte Ladegut nach Abschluss des Zyklus perfekt trocken ist. Der Bordcomputer des
Sterilisators kann die Menge des in der Sterilisatorkammer vorhandenen Ladeguts erkennen und passt die
Zyklustrocknungszeit entsprechend dieser Beladung an. Das heißt, je kleiner die Menge des Ladeguts,
umso kürzer der Zyklus, sodass kein Schnellzyklus oder Blitzzyklus aktiviert werden muss. Die kürzeste
Zykluszeit von etwa 20 Minuten erhalten Sie bei Beladundsmengen von maximal 500 Gramm (das heißt
bis zu 8 verpackte zahnärztliche Handstücke). Durch diese Funktion sparen Sie Zeit, Energie und Geld,
zudem arbeitet das Gerät vollautomatisch.
Um den Vorteil der kurzen Zykluszeiten bei geringer Beladung voll nützen zu können, ist es
wichtig: Die Beladung auf dem obersten Tray des Trayträgers zu platzieren und alle anderen
HINWEIS Trays aus der Kammer zu entfernen. Stellen Sie sicher, dass sich die Papierseite der
Sterilgutverpackungen während der Sterilisation oben befindet.
42
7.1.3
Zyklus wird ausgeführt
Während ein Zyklus ausgeführt wird, werden folgende Parameter auf dem Bildschirm angezeigt:
Sterilisationstemperatur und -Druck – in der Kammer gemessen
Start Zeit – die Zeit, die seit Zyklusbeginn vergangen ist
Restzeit – die verbleibende Zeit bis zum Abschluss des Zyklus
aktuelle Zyklusphase (z. B. PV1)
Zykluszähler
Zyklusprogramm
Zyklusprogramm
In der Bildschirmmitte wird ein vereinfachtes
Manueller
Stopp
Zyklusdruckprofil angezeigt. Während der Zyklus
Info
durchlaufen
wird,
überschreibt
ein
Fortschrittsbalken das gesamte Zyklusprofil und
Zyklusphase
Startzeit
zeigt in Echtzeit, in welcher Phase sich der Zyklus
gerade befindet.
Restzeit bis zum
Zyklusende
Die technischen Parameter lassen sich zu jeder
Zeit durch Drücken des Symbols „Info“ einblenden.
Zykluszähler
7.1.4
Zyklusende
Tür entriegeln
Info
Wenn der Zyklus beendet ist, wird folgender
Bildschirm angezeigt:
Zum Entriegeln der Tür drücken Sie auf das
Symbol „Tür entriegeln“.
Um
die
Parameter
des
letzten
Zyklus
einzublenden, drücken Sie vor dem Öffnen der Tür
auf das Symbol „Info“.
ACHTUNG! Ladung und Trays können heiß sein!
Verwenden Sie den Trayhalter zum Entnehmen der Ladung.
HINWEIS
HINWEIS
Wenn der Anwender am Zyklusende nicht die Tür entriegelt, beginnt eine Phase, um die
Ladung in der Kammer trocken zu halten. In dieser Phase wird die Vakuumpumpe alle 10
Minuten wenige Sekunden lang aktiviert, über einen maximalen Zeitraum von 40 bis 60
Minuten.
Wenn die Option “Ben. Name bei Belad. Freigabe” im Hauptmenü „Beladungsfreigabe“ aktiviert ist, wird der Benutzer aufgefordert sich zu identifizieren, bevor er die
Beladung freigeben kann.
Wenn auch der Passwortschutz aktiviert ist, muss der Benutzer auch sein spezifisches Passwort eingeben, um die Beladung freizugeben.
Weitere Informationen entnehmen Sie Kapitel 6.11.2.
43
7.2
MANUELLER STOPP
Es ist stets möglich, einen Sterilisationszyklus durch Drücken des Symbols „Manueller Stopp“ zu
unterbrechen. In diesem Fall wird eine Warnmeldung angezeigt (siehe Bild oben rechts), die Sie auffordert,
den Abbruch zu bestätigen oder den derzeit ausgeführten Zyklus fortzusetzen. Wird der manuelle Stopp
bestätigt, beginnt eine zweiminütige Reset-phase zum Entleeren der Pneumatikkreisläufe und um die
Kammer wieder auf den ursprünglichen Atmosphärendruck zu bringen (siehe Bildschirm unten links). Am
Ende dieser Phase lässt sich die Tür öffnen, wenn Sie auf das Symbol „Tür entriegeln“ klicken (siehe
Bildschirm unten rechts).
Manueller
Stopp
Abbruch bestätigen
Zyklus weiter ausfü hren
Tür entriegeln
Wird der Zyklus vor dem Abschluss der Sterilisationsphase (PR) unterbrochen, wird
folgende Meldung angezeigt:
!! Ladung nicht steril !!
Wird der Zyklus nach der Sterilisationsphase (z. B. während der Trocknungsphase)
unterbrochen, wird folgende Meldung angezeigt:
!! Beladung steril, nicht getrocknet !!
Beide Meldungen werden gedruckt oder auf der Speicherkarte gespeichert .
44
7.3
INFORMATIONEN ZU DEN ZYKLUSDATEN IN ECHTZEIT
Durch Drücken des Symbols „Info“ lässt sich stets (auch wenn kein Zyklus ausgeführt wird) eine Liste der
wichtigsten physikalischen Parameter aufrufen (Beispiel: Siehe Bildschirm unten rechts).
Manueller
Stopp
Nach oben
scrollen
Info
Pause
Nach unten
scrollen
Der Informationsbildschirm wird durch ein automatisches Timeout geregelt. Wird das Symbol „Pause“ nicht
gedrückt, gelangt der Anwender automatisch zurück zum vorherigen Bildschirm. Der Anwender kann den
Timeout stoppen, indem er das Symbol „Pause“ drückt. Eine Beschreibung der physikalischen Parameter
finden Sie in der Tabelle unten.
Legende der Akronyme:
P int
Druck/Vakuum in der Kammer
T° theo
Theoretische Temperatur (basierend auf dem Druck)
T° ext
Temperatur des Kammerheizelements
T° Gen
Temperatur des Dampfgenerator-Heizelements
T° Heater Exc
Temperatur des Wärmetauschers (Kondensators)
T° Power board
Gesamter Stromverbrauch
Power-SG
An den Dampfgenerator gelieferter Strom
Power-JKT
An das Kammerheizelement gelieferter Strom
Cond. H20
Wasserleitfähigkeit
H20
Menge des in den Dampfgenerator gepumpten Wassers
45
7.4
DATENÜBERSICHT AM ZYKLUSENDE
Wenn der Zyklus beendet ist, kann stets eine Übersicht der abgeschlossenen Zyklusparameter
aufgerufen werden, allerdings nur vor dem Entriegeln der Tür. Dazu drücken Sie auf das Symbol
„Info“ (siehe den Bildschirm unten links).
Die Information umfasst Folgendes:
Zyklusprogramm
Zyklusphase
Zykluszähler
Druck und Dauer jeder Phase
Temperatur und Druck der Sterilisationsphase
Legende:
PV
PP
PPH
PR
DV
46
Vakuumpuls
Druckpuls
Druck- und Temperaturaufbau
Sterilisationsphase
Vakuumtrocknung
8.
DISPLAYMELDUNGEN
Wenn das Gerät eingeschaltet ist, können
verschiedene
Meldungen
auf
dem
Bildschirm angezeigt werden. Diese
Meldungen zeigen den Status des Geräts
an. Nachfolgend finden Sie ein Beispiel.
Liegt mehr als eine Meldung vor, wird dies
vom Meldungszähler angezeigt (z. B.
Meldung 01/02).
Die Meldungen lassen sich in drei
Hauptkategorien unterteilen:
Warnmeldungen
Informationsmeldungen
Wartungsmeldungen
Meldungszähler
Meldung
Bestätigen
WARNMELDUNGEN
Meldung
Beschreibung
Maßnahme
Wasserbehälter füllen
Der Wasserstand im
Hauptwasserbehälter hat den
Mindestpegel erreicht.
Füllen Sie den Frischwasserbehälter mit
destilliertem oder demineralisiertem Wasser,
wie unter § 5.4 beschrieben.
Brauchwasserbehälter
entleeren
Der Wasserstand im
Brauchwasserbehälter hat den
Maximalpegel erreicht.
Den Brauchwasserbehälter entleeren, wie
unter § 5.5 beschrieben.
Problem mit dem
Türverriegelungssystem
(erneut versuchen)
Hinweis:
Die Tür ließ sich nicht ordnungsgemäß
ver-/entriegeln.
Die Türdichtung überprüfen (reinigen) und
erneut versuchen.
Wenn die Meldung weiterhin angezeigt wird,
bitte den Kundendienst anrufen.
Wenn diese Meldungen auf dem Bildschirm angezeigt werden, ist der Zyklusauswahlbefehl deaktiviert. Es kann kein
Zyklus ausgeführt werden.
INFORMATIONSMELDUNGEN
Der Sterilisator-Leitfähigkeitssensor
misst, dass die Wasserqualität (in Bezug
auf µS) nicht der Norm entspricht und
Wasserqualität überprüfen
dass dieses Wasser den Sterilisator
ernsthaft beschädigen kann (siehe
Tabelle im ANHANG 7).
Den Hauptwasserbehälter vollständig
entleeren und mit Wasser von guter Qualität
auffüllen.
Bei Verwendung eines
Wasseraufbereitungssystems sind die
Harzpatronen zu kontrollieren.
Der Wasserqualitätssensor stellte fest,
dass die Wasserqualität (in Bezug auf
µS) nicht der Norm entspricht und dass
dieses Wasser den Sterilisator ernsthaft
beschädigen kann (siehe Tabelle im
ANHANG 7).
Den Hauptwasserbehälter vollständig
entleeren und mit Wasser von guter Qualität
auffüllen.
CPU-Batterie verbraucht
Die Batterie der CPU-Platine ist leer.
Kundendienst anrufen.
Verbindung zu PC/Logger
verloren
Der Sterilisator kann keine Verbindung
zum Computer herstellen.
Alle Kabel- und Stromverbindungen
überprüfen. Kann das Problem nicht behoben
werden, Kundendienst anrufen.
Schlechtes Wasser
KEINEN Zyklus starten!
Bei Verwendung eines
Wasseraufbereitungssystems sind die
Harzpatronen zu kontrollieren.
47
WARTUNGSMELDUNGEN
Meldung
Beschreibung
Maßnahme
Bakteriologischen Filter
tauschen
Diese Meldung informiert den Benutzer
darüber, dass der bakteriologische Filter
gewechselt werden muss.
Bakteriologischen Filter wechseln, siehe §
11.6.
Staubfilter tauschen
Diese Meldung informiert den Benutzer
darüber, dass der Staubfilter gewechselt
werden muss.
Staubfilter wechseln, siehe § 11.7.
Türdichtung wechseln
Diese Meldung informiert den Benutzer
darüber, dass die Türdichtung
gewechselt werden muss.
Türdichtung wechseln, siehe § 11.9.
Wasserbehälter reinigen
Diese Meldung informiert den Benutzer
darüber, dass die Wasserbehälter
gereinigt werden müssen.
Wasserbehälter reinigen, siehe § 11.8.
Service beantragen
4000 Zyklen Service
Diese Meldung informiert den Benutzer,
dass der erforderliche 4000 Zyklen Service durchzuführen ist.
Kundendienst anrufen.
Hinweis:
Wenn diese Meldungen auf dem Bildschirm angezeigt werden:
Kann kein neuer Zyklus durchgeführt werden (das Zyklusauswahlsymbol wird ausgeblendet).
Muss die Option „Ja“ oder „Nein“ des Bildschirms „Zähler zurücksetzen“ gewählt werden.
Müssen die in dieser Tabelle beschriebenen Maßnahmen ausgeführt werden.
Die Funktion „Zähler zurücksetzen“ ermöglicht dem Anwender, die erforderliche Maßnahme auf später zu
verschieben (z. B. wenn ein zu ersetzendes Verschleißteil nicht vorhanden ist).
Wird bei dieser Bildschirm mit “Ja” bestätigt, verschwindet diese Meldung und der Zähler wird auf “0”
zurückgesetzt. Wird jedoch der Bildschirm mit „Nein“ bestätigt, verschwindet diese Meldung und wird nach
5 Zyklen wieder angezeigt.
Ja
Nein
Es obliegt der Verantwortung des Anwenders notwendige Wartungsmaßnahmen
durchzuführen. Das Gerät muss gemäß dem Wartungsprogramm gewartet werden
(siehe § 11.1). Unzureichende oder unsachgemäße Wartung kann zu teuren
Reparaturen führen und die Garantie aufheben.
48
9.
ALARMBESCHREIBUNGEN
Die Lisa Sterilisatoren überwachen über den gesamten Zyklus hinweg die für die Sterilisation relevanten
Parameter. Sollte eine prozessabhängiger Parameter außerhalb des Toleranzbereichs sein, wird er
Sterilisationszyklus sofort unterbrochen und eine Alarmmeldung am Bildschirm angezeigt.
Sobald der Sterilisator eine Alarmmeldung anzeigt, beginnt
eine 2 minütige Reset-Phase.
Nach dieser Phase kann die Tür durch Betätigen des „Tür
Öffnen“ Symbol wieder geöffnet werden. Der Code des
Alarms und der Status des Zyklus wird am Bildschirm
angezeigt.
Wenn Warnmeldungen vor Abschluss der Sterilisationsphase (PR) generiert werden,
wird folgende Meldung auf dem Zyklusende-Bildschirm angezeigt:
!! Ladung nicht steril !!
Erfolgt der Alarm nach der Sterilisationsphase (z. B. während der Trocknungsphase),
wird folgende Meldung auf dem Zyklusende-Bildschirm angezeigt:
!! Beladung steril, nicht getrocknet !!
Beide Hinweise werden ausgedruckt oder auf der Speicherkarte gespeichert.
49
10.
ALARMTABELLE
Wird eine Warnmeldungen generiert, befolgen Sie die unten beschriebenen Maßnahmen.
Nr.
Beschreibung
Maßnahme
Stromversorgung
A010
Stromausfall oder deutlicher Spannungsabfall
während des Zyklus.
Die Ladung kann nicht als steril angesehen werden.
Der Zyklus muss wiederholt werden.
Sterilisationskammer
Die Zeit, die bis zum Erreichen des
Sterilisationsplateaus gebraucht wird, ist zu lang
(Überlast, Leckagen, usw.).
Türdichtung reinigen, Zyklus wiederholen.
Während des Sterilisationsverfahrens liegt der in
der Kammer gemessene Druck über dem
maximalen Schwellenwert.
Den Zyklus wiederholen.
Während des Sterilisationsverfahrens liegt der in
der Kammer gemessene Druck unter dem
minimalen Schwellenwert.
Den Zyklus wiederholen.
Während der Sterilisationsphase liegt die
Temperatur des Dampfes unter dem minimalen
Schwellenwert.
Den Zyklus wiederholen.
Während der Sterilisationsphase liegt die
Temperatur des Dampfes über dem maximalen
Schwellenwert.
Den Zyklus wiederholen.
A170
Der Temperaturgeber des Kammerheizelements ist
defekt oder hat sich gelöst.
  Kundendienst
A180
Der interne Temperaturgeber (Dampf) der Kammer
ist defekt oder hat sich gelöst.
  Kundendienst
A190
„Air Detector“ Alarm
A100
A130
A140
A150
A160
Bleibt das Problem bestehen   Kundendienst.
Bleibt das Problem bestehen   Kundendienst.
Bleibt das Problem bestehen   Kundendienst.
Bleibt das Problem bestehen   Kundendienst.
Bleibt das Problem bestehen   Kundendienst.
Den Zyklus wiederholen.
Bleibt das Problem bestehen   Kundendienst.
Dampfgenerator
50
A230
Der Temperaturgeber des Dampfgenerators ist
defekt oder hat sich gelöst.
  Kundendienst
A240
Dampfgenerator nicht voll funktionsfähig
  Kundendienst
A250
Der Temperaturgeber des „Air Detector“ ist defekt
oder hat sich gelöst.
  Kundendienst
Nr.
Beschreibung
Maßnahme
Vakuumpumpe
A310
Während einer Vakuumphase konnte kein Druck
unter –0,20 Bar erreicht werden.
Türdichtung überprüfen und reinigen (§ 11.2), Zyklus
wiederholen.
Bleibt das Problem bestehen   Kundendienst.
A320
Während einer Vakuumphase konnte kein Druck
unter –0,50 Bar erreicht werden.
Türdichtung überprüfen und reinigen (§ 11.2), Zyklus
wiederholen.
Bleibt das Problem bestehen   Kundendienst.
A330
Ausfall der Vakuumpumpe
  Kundendienst
A350
Vakuumpumpen - Fehler
  Kundendienst
A380
Druckveränderung zwischen P1 und P2 im
Vakuumtest, > 10%
Türdichtung überprüfen und reinigen (§ 11.2), Zyklus
wiederholen.
Bleibt das Problem bestehen   Kundendienst.
A390
Druckverlust zwischen P2 und P3 im Vakuumtest
Türdichtung überprüfen und reinigen (§ 11.2), Zyklus
wiederholen.
Bleibt das Problem bestehen   Kundendienst.
Wasserpumpe
A400
Wasserpumpe - Fehler
  Kundendienst
A410
Leitfähigkeitssensor - Temperaturfehler
  Kundendienst
A420
Zu geringer Wasserfluss oder Durchflusszähler Fehler
  Kundendienst
Türverriegelung
A520
Das Türverriegelungssystem blockierte während
der Öffnungsphasen.
  Kundendienst
A530
Timeout beim Schließen der Tür
  Kundendienst
Elektroventile
A601…8 Elektroventile Fehler A … H
  Kundendienst
Kondensatorlüfter
A720
  Kundendienst
Lüfter - Fehler
Wassertanks
A810
  Kundendienst
Wasserstandssensor - Fehler
Manueller Stopp
A990
Das Symbol „Manueller Stopp“ wurde gedrückt.
Bis zum Ende der Zurücksetzungsphase warten
(siehe § 7.2)
51
11.
WARTUNG
Es gibt zwei Wartungsstufen:
-
die in regelmäßigen Abständen vom Anwender ausgeführte Wartung.
Ziehen Sie vor der Ausführung von Wartungsarbeiten am Gerät stets das Netzkabel ab.
11.1
WARTUNGSPROGRAMM
Um einen sicheren und kontinuierlichen Betrieb des Autoklavs zu garantieren, müssen regelmäßig einige
von Abnutzung betroffene Teile ausgetauscht werden. Nähert sich der Moment für den Austausch,
erscheinen auf dem Bildschirm Erinnerungsmitteilungen. Die folgende Tabelle fasst die verschiedenen
Wartungsmaßnahmen und die Häufigkeit, mit der diese ausgeführt werden müssen, zusammen.
Intervall *
Anzahl
Zyklen
50
Monatlich
Maßnahme
Türdichtung und Kammerflansch reinigen
§ 11.2
Kammer, Ablageschalen und Träger reinigen.
§ 11.3
Kammerfilter reinigen.
§ 11.4
Außenflächen des Sterilisators reinigen.
§ 11.5
Bakteriologischen Filter auswechseln.
Alle 3 Monate
Nummer der
BeschreibVerbrauchsmat
ung
erialien
400
Staubfilter auswechseln.
Alle 6 Monate
800
Beide Wasserbehälter reinigen.
Jährlich
800
Türdichtung auswechseln
4000
Gerät von einem autorisierten Wartungstechniker
warten lassen.
Siehe
ANHANG 9
§ 11.6
-
§ 11.8
Siehe
ANHANG 9
§ 11.9
-
§ 11.10
§ 11.7
* Was zuerst eintrifft.
** Beachten Sie die Gesetzgebung und die Bestimmungen Ihres Landes.
Das Wartungs-Untermenü (siehe auch § 6.5) zeigt die
Wartungszähler
verbleibende Anzahl der Zyklen an, bis zum notwendigen
Austausch der Verbrauchsmaterialien oder bis zur
allgemeinen Wartung (siehe Tabelle oben). Der
Wartungszähler zählt nach jedem Zyklus herunter. Wenn
Zähler zurücksetzen
er 0 erreicht, wird die entsprechende Meldung auf dem
Bildschirm angezeigt (siehe § 8).
Oben
Unten
Zusätzlich zur Wartungsempfehlung oben, können lokale oder nationale Gesetze, Richtlinien oder Standards, eine periodische Überprüfung oder Validierung des Sterilisators
erforderlich machen.
Überprüfungen oder Kontrollen des Sterilisators sollte in Übereinstimmung mit allen
gesetzlichen Bestimmungen und Anforderungen des Einsatzlandes durchgeführt werden.
52
11.2
REINIGUNG DER TÜRDICHTUNG
ACHTUNG!
Diese Tätigkeit muss ausgeführt werden,
wenn die Sterilisationskammer kalt ist.
Reinigen Sie die Türdichtung und den Kammerflansch mit
einem nicht scheuernden Tuch, das mit einem milden
Reinigungsmittel befeuchtet wurde. Spülen Sie sie dann mit
sauberem Wasser ab.
11.3
REINIGUNG DER STERILISATIONSKAMMER UND DER INTERNEN
KOMPONENTEN
Entnehmen Sie die Trays aus der Kammer.
Entnehmen Sie den Trayträger aus der Kammer.
Reinigen Sie die Kammer mit einem feuchten Schwamm, der mit einem milden Reinigungsmittel
befeuchtet wurde.
Spülen Sie die Kammer mit einem feuchten Schwamm aus, um alle Rückstände des Reinigungsmittels
zu entfernen.
Verfahren Sie ebenso mit den Trays oder Kassetten und dem Trayträger.
11.4
-
Stellen Sie sicher, dass Sie die
Kammerinterface gründlich reinigen.
-
Verbiegen oder beschädigen Sie dabei nicht den Temperatursensor am
Kammerboden.
-
Keine desinfizierende Lösungen oder scharfe Gegenstände verwenden.
Sterilisatorkammer
und
das
interne
REINIGEN DES KAMMERFILTERS
ACHTUNG!
Diese Tätigkeit muss ausgeführt werden, wenn die Sterilisationskammer kalt ist.





Kappe des Kammerfilters durch
Drehen im Gegenuhrzeigersinn
entfernen.
Den metallischen Zylinderfilter
herausnehmen und unter
fließendem Wasser reinigen.
Anschließend den Filter wieder
einsetzen und die Kappe durch
Drehen wieder im Uhrzeigersinn
fixieren.
53
11.5
REINIGUNG DER STERILISATOR-AUSSENFLÄCHEN
Ziehen Sie das Netzkabel ab.
Verwenden Sie keinesfalls Scheuermittel oder stark scheuernde Produkte.
Reinigen Sie die Außenflächen mit einem feuchten Tuch und einem milden Reinigungsmittel.
-
11.6
Verwenden Sie keine großen Wassermengen zur Reinigung des Sterilisators,
da dies die elektrischen Komponenten und Sicherheitsmechanismen
beschädigen kann.
Achten Sie darauf, die Kunststofffolie der Anzeige nicht zu beschädigen, und
verwenden Sie keine Desinfektionsmittel oder spitze Gegenstände.
WECHSEL DES BAKTERIOLOGISCHEN FILTERS
Öffnen Sie die Wartungsklappe.
Schrauben Sie den bakteriologischen Filter von Hand los
(entgegen dem Uhrzeigersinn).
Setzen Sie einen neuen Filter ein und schrauben Sie ihn mit
der Hand fest.
ACHTUNG!
Die Entsorgung von verwendetem Verbrauchsmaterial
muss entsprechend den lokalen Bestimmungen und
Vorschriften erfolgen.
11.7
WECHSEL DES STAUBFILTERS
Ziehen Sie den Filter heraus.
Entfernen Sie den gebrauchten Filter vom Griff.
Bringen Sie den neuen Filter am Griff an.
Schieben Sie den Filter zurück bis der Griff wieder
mit dem Gehäuse abschließt.
ACHTUNG!
Die
Entsorgung
von
verwendetem
Verbrauchsmaterial muss entsprechend
den
lokalen
Bestimmungen
und
Vorschriften erfolgen.
54
11.8
REINIGUNG DER WASSERBEHÄLTER
Ziehen Sie das Netzkabel ab.
Entleeren Sie beide Wasserbehälter vollständig (siehe
§ 5.5)
Bringen
Sie
den
Ablassschlauch
an
der
Schnellkupplung des Hauptwasserbehälters an (hinter
Wartungsklappe).
Drehen Sie die 5 Schrauben mit einem flachen
Schraubendreher ½ Umdrehung entgegen dem
Uhrzeigersinn
und
heben
Sie
die
obere
Sterilisatorabdeckung ab
Klopfen Sie mit Ihrem Finger auf die Gummimatte, um das Kondenswasser zu lösen.
Entfernen Sie die Gummimatte, reinigen Sie diese und lassen Sie sie trocknen. Entfernen Sie noch
nicht die beiden Innenfilter (A).
Reinigen Sie die Innenflächen mit einem weichen Schwamm, befeuchten Sie diesen bei schwer zu
reinigenden Teilen etwas mit einem milden Reinigungsmittel. Spülen Sie die Innenflächen ab und
lassen
Sie
sie
trocknen;
verwenden
Sie
keine
Scheuermittel
oder
starke
Reinigungsmittel/Desinfektionsmittel. Verwenden Sie eine nicht scheuernde kleine Bürste zur
Reinigung von schwer erreichbaren Teilen. Wiederholen Sie diese Schritte bei beiden Behältern.
Entfernen Sie die beiden Innenfilter (A) und reinigen Sie diese mit Leitungswasser (es kann auch ein
mildes Reinigungsmittel verwendet werden) und setzen Sie sie wieder ein.
Platzieren Sie die Gummimatte wieder auf den Wasserbehältern und setzen Sie sie vorsichtig in den
äußeren Sitz ein.
Verschließen Sie die Abdeckung mit den Originalschrauben.
Ziehen Sie den Ablassschlauch ab.
Wird der Sterilisator länger als 3 Tage nicht verwendet, sollten beide Wasserbehälter
vollständig abgelassen werden, um Algenwachstum oder andere Ablagerungen zu vermeiden
55
11.9
AUSWECHSELN DER TÜRDICHTUNG
ACHTUNG!
Diese Tätigkeit muss ausgeführt werden, wenn die Sterilisationskammer kalt ist.
Öffnen Sie die Tür des Sterilisators vollständig.
Ziehen Sie die Türdichtung von Hand heraus.
Reinigen Sie den Dichtungssitz und den Kammerflansch sorgfältig mit einem befeuchteten
Wattestäbchen.
Befeuchten Sie die neue Dichtung mit Wasser und etwas Seife.
Setzen Sie die neue Dichtung wie folgt ein:
ZUERST: oben und unten
DANN: Linke und rechts
Schließen Sie den Vorgang ab, indem Sie die Dichtung entlang des gesamten Sockelumfangs einsetzen.
Die Türdichtung gut positionieren, um Leckagen zu vermeiden. Es sollten keine Beulen
oder Erhebungen an der Türdichtung ersichtlich sein.
ACHTUNG!
Die Entsorgung von verwendetem Verbrauchsmaterial muss entsprechend den lokalen
Bestimmungen und Vorschriften erfolgen.
56
11.10
VON EINEM QUALIFIZIERTEN TECHNIKER DURCHGEFÜHRTE WARTUNG
Wartung ist für eine kontinuierlich wirksame Sterilisation unabdingbar. Wir empfehlen die regelmäßige
Wartung durch einen qualifizierten Techniker. Die Sterilisatoren LISA 517/522 sollten alle nach 4000 Zyklen gewartet werden. Dieser Service beinhaltet dein Tausch einiger Komponenten sowie eine komplette
Sicherheitsüberprüfung und Reinigung des Gerätes.
Ersatzteile:
2 Wasserfilter
1 Einweg-Ventil
2 Magnetventile (EVE-EVF)
2 Metallfilter – (Kammer/Dampfgenerator)
2 O-Ringe für das Drucksicherheitsventil
1 O-Ring für den Air-detector
1 PT1000 Teflon-Druckdichtung
1 Einweg-Ventil für den Wasserabscheider
1 Einweg-Ventil (Luft) für das Interface
1 EV A-B-C-Magnetventil-Baugruppe
1 Satz Vakuumpumpenmembrane
Reinigung:
Reinigung der Sterilisationskammer
Reinigung des Sterilisationskammerfilters
Reinigung des Geräteinneren,
Kondensatorlamellen
unter
besonderer
Beachtung
der
Kontrollen:
Kontrolle der Pneumatikanschlüsse
Kontrolle der elektrischen Anschlüsse
Kontrolle der Temperatur- und Druckkalibrierung
Kontrolle des Türverriegelungssystems
Kontrolle der 2 Drucksicherheitsventile
Kontrolle der Sicherheitssysteme
Kontrolle der Dampfgenerator
57
12.
VERWENDUNG DER SPEICHERKARTE
Die LISA 517/522 Sterilisatoren sind mit einem automatischen Dokumentationssystem auf Speicherkarte –
LisaLog – ausgestattet. Es werden alle Sterilisationszyklen auf einer widerbeschreibbaren Speicherkarte
gespeichert, Die Dateien können über einen PC oder MAC mittels eines mitgelieferten USB-Datenlesers
ausgelesen werden.
Die Speicherkarte in den dafür vorgesehen Slot hinter der Wartungstür einführen bis die Karte in die
endgültige Position einrastet. Es ist darauf zu achten, dass sich der abgeschrägte Teil der Speicherkarte
wie in der Abbildung unten befindet. Sobald die Karte eingerastet ist, überprüft sie der Sterilisator
automatisch. Dies kann einige Zeit in Anspruch nehmen (einige Sekunden bis zu einer Minute).
Es ist ratsam, in regelmäßigen Abständen
Daten von der Speicherkarte auf den
Computer zu übertragen.
HINWEIS Platzieren oder wechseln Sie die
Speicherkarte nie wenn gerade ein
Sterilisationszyklus läuft!
Zum Entfernen der MMC-Karte drücken Sie die Karte
vorsichtig hinein, bis sie mit einem Klicken aus ihrer
Endposition freigegeben wird. Ziehen Sie sie dann
heraus.
HINWEIS
12.1
TECHNISCHE DATEN DER SPEICHERKARTE
Technologie
MMC (Multi Media Card, Multimediakarte)
Geprüfte Speicherkarten, die mit dem
LISA-Sterilisator
verwendet
werden
können
*PQI-Sandisk-Lexar-Transcend-TwinMos-Toshiba
Geprüfte Kapazität
Zwischen 16MB und 1GB
* Marke und Produkt sind Markenzeichen des Herstellers.
Die gelieferte Speicherkarte hat eine Kapazität von mindestens 128MB.
12.2
AUSLESEN DER MMC-KARTE MIT PC/MAC
Die Daten auf der MMC-Karte lassen sich über einen PC oder Macintosh, der mit einem USB-Anschluss
ausgestattet ist, auslesen, kopieren und drucken. Die MMC-Karte lässt sich über das externe USBKartenlesegerät, das an einem USB-Anschluss ab Version 1.1 angeschlossen ist, auslesen.
12.3
HARDWARE-MINDESTVORAUSSETZUNGEN FÜR PC/MAC
PC/MAC
1 freier USB-Anschluss (ab Version 1.1)
PC/MAC
CD-ROM-Lesegerät
PC-Betriebssystem
WINDOWS 98SE, 2000, ME, XP oder neuer
Mac-Betriebssystem
OS 9.1.x, OS X v10.1.2+
* Marke und Produkt sind Markenzeichen des Herstellers.
58
12.4
INSTALLATION DES EXTERNEN USB-KARTENLESEGERÄTS AUF DEM
PC/MAC
So installieren Sie das USB-Kartenlesegerät auf Ihrem PC/MAC:
Starten Sie den PC/MAC.
Verbinden Sie den USB-Datenleser mit dem USB Port Ihres Computers
HINWEIS 1
Die meisten Betriebssysteme erkennen das USB-Kartenlesegerät und installieren das
Gerät automatisch. In einigen Fällen verlangt das Betriebssystem nach der InstallationsCD. Zum Abschließen der Installation folgen Sie den Informationen am Bildschirm. Nähere
Informationen finden Sie in der im Lieferumfang des USB-Kartenlesegeräts enthaltenen
Gebrauchsanweisung.
HINWEIS 2
Falls der PC an ein Netzwerk angeschlossen ist, ist es möglich, dass das Laufwerk des
USB-Datenlesers am Bildschirm nicht ersichtlich ist. In diesem Falle kontaktieren Sie Ihren
Netzwerkadministrator oder –betreuer.
Wenn die Installation abgeschlossen ist, wird die Speicherkarte als Wechselspeichermedium erkannt, auf
dem sich die Dateien mit dem PC/MAC kopieren, verschieben, neu anordnen und öffnen lassen.
12.5
GESPEICHERTE DATEI
Der Sterilisationsbericht wird in einer Datei mit einer HTM-Dateierweiterung gespeichert. Sie lässt sich mit
einem HTML-Viewer öffnen, anzeigen und ausdrucken (z. B. dem *Microsoft Internet Explorer).
* Marke und Produkt sind Markenzeichen des Herstellers.
12.6
KONTROLLCODE
Die gespeicherten Dateien beinhalten einen Kontrollcode um die Erkennung zu gewährleisten. Jegliche
Änderung der Datei führt zu einem fehlerhaften Kontrollcode. W&H Sterilization übernimmt bei einer
Änderung der Datei keine Verantwortung.
12.7
DATEINAMEN
Jeder Zyklusbericht wird in einem HTM-Format gespeichert. Dateinamen werden automatisch generiert
und enthalten den Report der Zyklusdaten.
Beispiel für einen Dateinamen:
01898 28-01-06 08_41_22 B&D _ HELIX LISA 517 02-0005.htm
Zykluszähler
*Datum
*Zeit
Zyklusname
Modell
Seriennummer.htm
* Das Speicherformat ist abhängig von der Datum/Uhr-Einstellung (siehe § 6.1.10 und 6.1.11)
12.8
VERZEICHNISNAME
Die Dateien werden auf der MMC-Karte in folgender Struktur gespeichert:
LISA 517 02-0005
∟2006-01
∟ 01898 28-01-06 08_41_22 B&D _ HELIX LISA 517 02-0005.htm
59
12.9
UMGANG MIT DER SPEICHERKARTE
Die MMC-Karte wird stets verifiziert
Speicherkarten-Steckplatz eingeführt wird.
wenn
sie
in
den
Sie wird auf Folgendes geprüft:
1.
Beschädigte oder defekte Speicherkarte
Erfasst der MMC-Rekorder, dass die MMC-Karte
beschädigt oder defekt ist, wird folgender Bildschirm
angezeigt. Tauschen Sie die Karte aus und drücken Sie
„Bestätigen“.
Bestätigen
2.
Unformatiert oder mit einem anderen
formatiert (z. B. FAT 12)
Es wird folgender Bildschirm angezeigt:
Standard
Drücken Sie auf das Symbol „Bestätigen“, um mit der
Formatierung fortzufahren. Wählen Sie das Symbol
„Abbrechen“, gelangen Sie zurück ins Hauptmenü.
Bestätigen
Abbrechen
Ein Bestätigungsbildschirm wird angezeigt, in dem Sie
gewarnt werden, dass alle Daten verloren gehen, wenn Sie
die Formatierung fortsetzen. Drücken Sie auf das
Bestätigungssymbol oder drücken Sie auf das Symbol
„Abbrechen“, um zurück zum Hauptmenü zu gelangen.
Bestätigen
Abbrechen
60
Wenn das Symbol „Bestätigen“ gedrückt wird beginnt die
Formatierung.
Während der Formatierung prüft das System auch auf
Fehler. Werden Fehler erfasst, wird folgender Bildschirm
angezeigt. Drücken Sie auf das Bestätigungssymbol, um
zurück zum Hauptmenü zu gelangen.
Bestätigen
12.10
DATEI SPEICHERN
Ist die Speicherkarte eingesteckt, wird der Zyklus automatisch am
Ende gespeichert. Sollte sich keine Speicherkarte im Slot
befinden, wird die Meldung wie rechts dargestellt angezeigt.
Bestätigen Sie den Bildschirm.
Es besteht die Möglichkeit den Zyklus auch nach dem Ende noch
zu speichern bzw. zu drucken (siehe § 6.4).
Bestätigen
HINWEIS
Es findet keine Aktivität statt, wenn eine MMC-Karte während eines Zyklus eingeführt wird.
Am Ende des Zyklus wird die MMC geprüft und die Daten werden gespeichert.
61
13.
FEHLERSUCHE
Hier finden Sie eine Übersicht bei auftretenden Problemen mit den Lisa Sterilisatoren und den möglichen
Ursachen. Weiter Infos finden Sie auch im Abschnitt § 8 und § 9.
PROBLEME
MÖGLICHE URSACHEN
Der Netzschalter oder der
Schutzschalter sind ausgeschaltet.
Der Sterilisator lässt
Keine Spannung an der Steckdose.
sich nicht einschalten.
Das Netzkabel ist nicht richtig
angeschlossen.
Wasser leckt vorne
aus dem Sterilisator.
Die Instrumente
verfärben sich braun
oder schwarz.
Aktivieren Sie den Netzschalter oder den
Schutzschalter (ON/EIN).
Überprüfen Sie den Stromkreis.
Schließen Sie das Kabel an.
Undichtheiten an der Türdichtung.
Reinigen Sie die Türdichtung (§ 11.2).
Internes Problem im Gerät.
Wenden Sie sich an den technischen
Kundendienst für eine Kontrolle.
Das Gerät steht nicht eben.
Der Sterilisator muss auf einer ebenen
Oberfläche aufgestellt werden.
Am Ende des Zyklus
ist noch Wasser in der Überladene Kammer.
Kammer und/oder die
Ladung ist nicht
trocken.
Verstopfter Kammerfilter.
Oxidation oder
Flecken an der
Instrumentenoberfläc
he.
LÖSUNGEN
Beachten Sie die maximale Masse für
jeden Ladungstyp (§ 7.1). Es wird
empfohlen den mitgelieferten Trayträger
zu verwenden.
Den Filter herausnehmen und reinigen
(siehe § 0.)
Die Ladung ist falsch positioniert.
Befolgen Sie die Empfehlungen in
ANHANG 2 und ANHANG 3.
Verbleibendes Restwasser auf den
Instrumenten vor der Sterilisation.
Beachten Sie, dass die Instrumente vor
der Sterilisation trocken sind.
Verwendung von Wasser von
schlechter Qualität oder von Wasser,
das chemische Substanzen enthält.
Beide Wasserbehälter entleeren (§ 11.8).
Wasser von guter Qualität verwenden
(siehe ANHANG 7).
Organische oder chemische
Rückstände an den Instrumenten.
Reinigen, spülen und trocknen Sie alle
Instrumente vor der Sterilisation
(ANHANG 2).
Verschiedene Materialien berühren
sich.
Beachten Sie, dass sich die Instumente
aus versch. Materialien nicht berühren.
Platzieren Sie diese auf den Tabletts
oder verpacken sie die Instrumente.
Kalkablagerungen in der Kammer.
Reinigen Sie die Kammer und
verwenden Sie Wasser von guter
Qualität (siehe ANHANG 7).
Falsche Temperaturwahl.
Beachten Sie die Angaben des
Instrumentenherstellers.
Entfernen Sie vor dem Einsenden des Geräts an den technischen Kundendienst das
Netzkabel, entleeren Sie beide Wasserbehälter und verpacken Sie das Gerät in der
Originalverpackung.
62
14.
ANWEISUNGEN FÜR DIE WIEDERVERWERTUNG/
ENTSORGUNG
LISA 517/522 besteht im Wesentlichen aus Techno-Polymeren, Eisenmaterialien und Elektronikbauteilen.
Wenn eine Wiederverwertung erforderlich ist, trennen Sie die einzelnen Bauteile nach Baumaterialien.
Lassen Sie das Gerät von einem auf die Wiederverwertung (Recycling) derartiger Geräte spezialisierten
Fachunternehmen aufbereiten. Für die Entsorgung des Geräts gibt es keine weiteren bestimmten
Anweisungen. Lassen Sie das Gerät nicht an einem ungesicherten Ort zurück.
Beachten Sie stets die geltenden Gesetze im Verwendungsland.
Bei Entsorgung des Sterilisators sowie der Entsorgung von verwendeten Verbrauchsmaterialien immer die
aktuellen und geltenden Vorschriften im Einsatzland beachten.
63
ANHANG 1
TECHNISCHE DATEN
Stromversorgung
Sterilisator:
Betriebstemperatur
Betriebsluftfeuchtigkeit
Lagerungstemperatur/Luftfeuchtigkeit
Max. Höhe
Min. Luftdruck
Nennspannung:
Max. absorbierte Leistung:
Max. Strom:
Maße gesamt:
Min. erforderlicher Platz:
Ausmaße der Türbewegung:
Leergewicht:
Max. Masse in voll geladenem Betriebszustand:
Max. Wärmeleistung:
Max. Geräuschpegel:
Dampfgenerator:
Leistung/Spannung:
Max. Druck/Max. Temperatur:
Sicherheits-Überdruckventil:
Sterilisationskammer:
Leistung/Spannung:
Max. Druck/Max. Temperatur:
Sicherheits-Überdruckventil:
Gesamtvolumen:
Nutzbarer Bereich (für alle Zyklen gleich):
Bakteriologischer Filter:
Destilliertes (oder demineralisiertes) Wasser:
Wasserqualität:
Min./Max. Verbrauch:
Geräte interne Behälter
Doppelbehälter/Autonomie:
Anschlüsse
Verschiedenes
Ein-Phasen-200’240 VAC-50/60Hz-10A
von +5 °, +40 °C/0-90 %.
Max. relative Luftfeuchtigkeit 80 % bei bis zu 31° C, linear sinkend auf 50 % bei 40° C.
von -20 °, +60°C/0-90 % (leere Tanks).
3000 m über Meeresniveau
0,65 bar
200 - 240 V
2000 - 2400 W
10 A
B: 450 mm / H: 435 mm / T: 599 mm
B: 470 mm / H: 485 mm / T: 650 mm
B: 360 mm / H: 410 mm / T: 360 mm
40 Kg (LISA 517 ) / 50 Kg (LISA 522)
48.5 kg - 57 N/m² -120 N/Fuß (LISA 517)
58.5 kg - 71 N/m² -145 N/Fuß (LISA 522)
3000 KJ/Stunde
62 dB
2000 W / 200 VAC
3 bar / 144 °C
3 bar
1000 W / 200 VAC(1400 W/240 VAC)
2,6 bar / 140°C
2,6 bar
17Liter / Ø: 250 mm x T: 362 mm (LISA 517)
22Liter / Ø: 250 mm xT: 440 mm (LISA 522)
12Liter / L: 195 x A: 205 mm T: 300 mm (LISA 517)
15.5Liter / L: 195 x A: 205 mm T: 385 mm (LISA 522)
0,3 µm
Entspricht der Norm 13060, Anhang E (Wasserleitfähigkeit < 15µS)
0,30 l / 0,55 l (vollporöse Ladung) in LISA 517)
0,40 l / 0,60 l (vollporöse Ladung) in LISA 522
3.5 Liter / Von 8 bis 12 Zyklen (je nach Ladungstyp)
Parallel-/Seriellanschlüsse für Drucker an der Sterilisatorrückseite;
Seriellanschluss für Servicetechniker hinter der Wartungsklappe
Vollständig mikroprozessorgesteuert/Touchscreen
Programmierbarer Ruhemodus
STERILISATOR mit Zyklen vom Typ B, entspricht folgenden Richtlinien und Normen:
93/42/EWG
Richtlinie für Medizingeräte (MDD)
97/23/EWG
Richtlinie für Druckgeräte (PED)
2002/96/EWG
Elektro- und Elektronik-Altgeräte (WEEE)
UNI EN 554
Sterilisation von Medizingeräten: Überprüfung und Routinekontrolle der Sterilisation bei größter Hitze
EN 13060
Kleine Dampfsterilisatoren
IEC 61010-1
Sicherheitsanforderungen an elektrische Geräte für die Messung, Steuerung und den Laborbetrieb:
Allgemeine Anforderungen
IEC 1010-2-041
Sicherheitsanforderungen an elektrische Geräte für die Messung, Steuerung und den Laborbetrieb;
insbesondere Anforderungen an Autoklaven, die Dampf für die Aufbereitung medizinischer Materialien
und für Laborverfahren nutzen.
EN 61326
Elektrische Geräte für die Messung, Steuerung und den Laborbetrieb; EMV-Anforderungen
Dampfgenerator-Typenschild
Kammer-Typenschild
Sterilisator-Typenschild
64
ANHANG 2
VORBEREITUNG DER LADUNG
1.
Reinigung von Instrumenten
Die zu sterilisierenden Instrumente müssen rein und frei von Rückständen sein (wie z.B. Dentin, Blut, Gips,
usw.). Diese Substanzen können verhindern, dass die Ladung sterile Bedingungen erreicht.
-
Reinigen Sie die Instrumente sofort nach Gebrauch. Beachten Sie die Herstelleranweisungen bei
Verwendung eines Ultraschallreinigers.
-
Entfernen Sie alle Spuren von Desinfektionsmittel vom Gerät, da diese während der Sterilisation
zu Korrosion und zur Verkürzung der Lebensdauer führen können. Spülen Sie das Instrument
gründlich und lassen Sie es dann mit Druckluft trocknen.
-
Schmieren Sie die Instrumente gemäß den Herstelleranweisungen.
2.
Vorbereitung der Trays
-
Überschreiten Sie bei keinem Programm die vom Hersteller festgelegte, geprüfte und validierte
Höchstladung (siehe § 7.1).
-
Verwenden Sie stets den Trayträger, um eine ausreichende Dampfzirkulation zwischen den Trays
zu gewährleisten.
-
Damit die Instrumente gut abtrocknen, dürfen Sie die Trays nicht überladen.
-
Artikel aus verschiedenen Materialien (Edelstahl, unlegierter Stahl usw.) müssen, sofern sie nicht
in Beuteln verpackt sind, auf separate Trays gegeben werden.
-
Instrumente, die aus unlegiertem Stahl bestehen, müssen verpackt werden oder es muss Papier
zwischen die Instrumente und die Trays des Sterilisators gelegt werden.
-
Sterilisieren Sie Instrumente mit Gelenken (z. B. Zangen, Extraktionszangen usw.) in geöffneter
Stellung.
-
Verwenden Sie bei eingewickelten Artikeln poröse Verpackungen (z. B. Nylonpapiertüten), um die
Dampfpenetration und das Trocknen zu erleichtern.
Lassen Sie zwischen den Tüten Abstände, damit der Dampf ordnungsgemäß zirkulieren kann.
Leere Tüten oder unperforierte Ablageschalen müssen mit der Unterseite nach oben eingelegt
werden, damit sich in ihnen kein Wasser sammeln kann.
3.
Schläuche
Spülen und trocknen Sie Schläuche nach der Reinigung.
Platzieren Sie die zu sterilisierenden Schläuche so, dass die Öffnungen frei liegen. Knicken Sie
die Schläuche nicht.
4.
Verpackte/eingetütete Materialien
Papierseite
nach oben
- Lassen Sie zwischen den Tüten einen Mindestabstand.
- Stellen Sie sicher, dass die Tüten die Wände
der
Sterilisationskammer nicht berühren.
- Stellen Sie sicher, dass die Papierseite oben ist um die Trocknung
zu optimieren
65
ANHANG 3
1.
WARTUNG VON ÜBERTRAGUNGS-INSTRUMENTEN
Außendesinfektion
Dieses Verfahren verhindert Infektionsrisiken während der Reinigung und Wartung des Instruments.
Tragen Sie Schutzhandschuhe.
Lesen Sie die Anweisungen des Instrumentenherstellers.
Verwenden Sie keine aggressiven Lösungen (ph-Wert 2.5 – 9)
Empfohlen wird die Wischdesinfektion vor der Sprühdesinfektion.
Spuren von Desinfektionsmittel am Instrument können bei der Sterilisation zu deutlichen Schäden
führen, zu Oxidation, Veränderungen der technischen Eigenschaften von Dichtungen, Gummis,
Glasfasern usw.
2.
Außenreinigung
Dieses Verfahren umfasst die Entfernung von Rückständen (Blut, Dentin usw.), die an den kritischen
Bereichen, wie Sprühauslässen, Glasfasern usw., haften.
Siehe die Anweisungen des Instrumentenherstellers.
3.
Schmierung
Wenn das Instrument desinfiziert und gereinigt wurde, es getrocknet und frei von Rückständen ist,
muss es vor der Sterilisation geschmiert werden.
Nähere Angaben zum manuellen oder automatischen Schmierverfahren finden Sie in den
Anweisungen des Instrumentenherstellers.
4.
Verpackung
Um die Sterilität zu gewährleisten, müssen die Instrumente vor der Sterilisation verpackt werden.
Weitere Infos hiezu erhalten Sie vom Hersteller Ihres Verpackungsgerätes.
66
ANHANG 4
BOWIE & DICK-TEST
Der Bowie & Dick-Test, auch bekannt als Dampfpenetrationstest, simuliert eine kleine, dichte, poröse
Ladung.
Sie enthält mehrere Papierbögen, die zu einem kleinen Paket gewickelt wurden, in deren Mitte ein
chemischer Indikator (physisch-chemischer Test) platziert ist.
Dieser Test überprüft die Geräteleistung bei der Sterilisation von porösen Ladungen, d. h.:
die Vorvakuumleistung und somit die Dampfpenetration.
Temperatur und Druck des gesättigten Dampfes, die während der Haltezeit erreicht werden.
Das Bowie & Dick-Zyklusprofil reproduziert das Druckprofil der UNIVERSAL 134- und B-PRION 134Zyklen mit folgenden Unterschieden:
Das Sterilisationsplateau beträgt 3 Minuten 20 Sekunden.
Die Trocknungsdauer wird auf 4 Minuten verringert, um somit das Ergebnis des chemischen
Indikators nicht zu beeinträchtigen.
So führen Sie den Test aus:
-
Der Test muss in einer leeren Kammer (EN 13060) ohne Ladung, jedoch mit der StandardAusrüstung (Trayträger und Tray) ausgeführt werden.
-
Geben Sie das Bowie & Dick-Testpaket in die Kammer und platzieren Sie es in die Mitte des
unteren Trays.
-
Wählen Sie, wie nachfolgend dargestellt, den Zyklus B&D/HELIX aus dem Menü Test -Zyklen.
-
Wenn der Zyklus abgeschlossen ist, öffnen Sie die Tür und entnehmen den Test.
ACHTUNG: Das Paket ist heiß!!
In den Anweisungen des Testherstellers finden Sie Hinweise für eine korrekte
Interpretation der Testergebnisse.
-
Öffnen Sie das Paket und entfernen Sie den chemischen Indikator aus der Paketmitte.
BESTANDEN
Der chemische
Indikator hat sich
auf der ganzen
Fläche dunkel
verfärbt
NICHT BESTANDEN
Der mittlere Bereich hat
sich nicht dunkel verfärbt,
z. B durch einen
Lufteinschluss im Zentrum
des Testpakets
Wenn eine unerwartete Verfärbung eintritt, beispielsweise wenn die Mitte des Indikators blasser ist oder
sich die Kanten verfärben, existierte eine Luftblase während des Zyklus aufgrund einer Fehlfunktion des
Sterilisators. Wenn der Test mehrfach fehlschlägt, verständigen Sie bitte den Technischen Kundendienst.
Beachten Sie die nationalen und lokalen Vorschriften zu den Prüfintervallen.
67
ANHANG 5
HELIX TEST
Der
Helixtest
repräsentiert
Ladungen
von
Hohlinstrumenten vom Typ A (EN 13060). Er besteht
aus einem 1500mm langen Schlauch, der auf einer
Seite offen ist und auf der anderen Seite mit einer
Kapsel abgedichtet ist, die einen Teststreifen enthält.
Beispiel für einen chemischen Indikatorstreifen
Dieser Test dient zur Überprüfung der Geräteleistung, insbesondere bei der Sterilisation von hohlen
Instrumenten des Typs A. Insbesondere wird überprüft:
- die Vorvakuumleistung; die schnelle und gleichmäßige Dampfpenetration.
- Temperatur und Druck des gesättigten Dampfes, die während der Sterilisationsphase erreicht werden.
Das HELIX-Testzyklusprofil reproduziert das Druckprofil der UNIVERSAL 134- und B-PRION 134-Zyklen
mit folgenden Unterschieden:
- Das Sterilisationsplateau beträgt 3 Minuten 20 Sekunden.
- Die Trocknungsdauer wird auf 4 Minuten verringert, um somit das Ergebnis des chemischen
Indikators nicht zu beeinträchtigen.
So führen Sie den Test aus:
-
Der Test muss in einer leeren Kammer (EN 13060) ohne Ladung, jedoch mit der StandardAusrüstung (Trayträger und Tray) ausgeführt werden.
Legen Sie einen Teststreifen in die Kapsel. Lesen Sie die Anweisungen des Testherstellers.
Schließen Sie die Kapsel.
Legen Sie den Test auf das unterste Tray im Trayträger.
Wählen Sie, wie nachfolgend dargestellt, den Zyklus B&D/HELIX aus dem Menü Test -Zyklen.
-
-
Wenn der Zyklus abgeschlossen ist, öffnen Sie die Tür und entnehmen den Test.
ACHTUNG: Der Test ist heiß!!
In den Anweisungen des Testherstellers finden Sie Hinweise für eine korrekte
Interpretation der Testergebnisse.
-
Öffnen Sie die Kapsel und entnehmen Sie den Teststreifen.
BESTANDEN
NICHT BESTANDEN
Der chemische Indikator hat sich im
ganzen Bereich dunkel verfärbt.
Ein Teil des chemischen Indikators hat sich nicht gleichmaessig
dunkel verfärbt, z. B. aufgrund von Restluft in der Kapsel.
Ein nicht ausreichender Farbumschlag des Teststreifens weist darauf hin, dass während des Zyklus
aufgrund einer Fehlfunktion des Sterilisators eine Luftblase vorhanden war. Wenn der Test mehrfach
fehlschlägt, verständigen Sie bitte den Technischen Kundendienst. Beachten Sie die nationalen und
lokalen Vorschriften zu den Prüfintervallen.
68
ANHANG 6
VAKUUMTEST
Bei dem Vakuumtest wird der Sterilisator auf Undichtigkeiten (Leckagen) geprüft. Bei dem Test wird
Folgendes überprüft:
-
die Leistung der Vakuumpumpe.
Druck (Bar)
die Dichtheit des Pneumatikkreises.
Das für diesen Test festgelegte Zyklusprofil
umfasst:
-
eine Vakuumphase bis P1.
-
einen 10'-Test => T3. Auslesen von P3.
Stabilisierzeit von 5' => T2. Auslesen
von P2.
-0.86
T1
T2
T3
P1
P2
P3
Zeit
Bei der Durchführung eines Vakuumtests, muss die Kammer komplett trocken und kalt sein,
da ansonsten der Vakuumtest fehlschlagen könnte.
Der Mikroprozessor führt folgende Berechnung durch: P3 - P2. Der Test ist erfolgreich (bestanden), wenn
der Druckunterschied zwischen P3 und P2 nicht größer als 0,013 Bar ist.
Die Meldung „Test bestanden“ oder „Test nicht bestanden“ wird am Ende des Zyklustests
angezeigt.
Führen Sie den Test folgendermaßen durch:
Wählen Sie den Zyklus „Vakuumtest“ aus dem Untermenü „Testzyklen“.
Eine Displaymeldung informiert am Ende des Testzyklus darüber, ob der Test bestanden oder nicht
bestanden wurde. Wenn der Test nicht bestanden wurde, überprüfen, reinigen bzw. ersetzen Sie die
Türdichtung, reinigen die Stirnseite der Sterilisationskammer und wiederholen Sie den Test. Wenn der
Test mehrfach fehlschlägt, verständigen Sie bitte den Technischen Kundendienst. Beachten Sie die
nationalen und lokalen Vorschriften zu den Prüfintervallen.
69
ANHANG 7
QUALITÄT DES DESTILLIERTEN ODER
DEMINERALISIERTEN WASSERS
Für die W&H Lisa Sterilisatoren sollte ausschließlich destilliertes oder demineralisiertes Wasser verwendet
werden. Ein Wasserqualitätsfühler misst ständig den Härtegrad des Wassers um den Sterilisator zu
schützen, da das Wasser mit einem hohen Härtegrad den Sterilisator beschädigen kann.
Es sollte ausschließlich destilliertes oder demineralisiertes Wasser verwendet werden, welches einen Wert
unter 15 µS/cm hat.
In der nachfolgenden Tabelle ist die Wasserqualität aufgeführt, die für die Dampfsterilisation zu verwenden
ist (siehe EN 13060 ANHANG C).
Tabelle C1: Kontaminanten des Zufuhrwassers
Grenzwerte
Kondensatrückstand
< 10 mg/l
Siliziumoxid, SiO2
< 1 mg/l
Eisen
< 0,2 mg/l
Kadmium
< 0,005 mg/l
Blei
< 0,05 mg/l
Reste von Schwermetallen, außer Eisen, Kadmium, Blei
< 0,1 mg/l
Chloride
< 2 mg/l
Phosphate
< 0,5 mg/l
Leitfähigkeit (bei 20 °C)
< 15 µs/cm
pH-Wert
5-7
Aussehen
farblos, rein, ohne Sediment
Härte
< 0,02 mmol/l
Sollte der Sterilisator eine Meldung bezüglich der Wasserqualität zeigen, sollte das verwendete Wasser
bzw. das Wasseraufbereitungssystem überprüft werden. Sollten Sie das destillierte Wasser in einem
Geschäft kaufen, wechseln Sie am besten die Marke.
Die Verwendung von Wasser mit einer Leitfähigkeit über 15 µS kann das
terilisationsverfahren beeinträchtigen und den Sterilisator beschädigen (EN 13060).
Eine Leitfähigkeit von > 50µS kann das Sterilisationsverfahren nachhaltig
beeinträchtigen und den Sterilisator schwer beschädigen.
Die Verwendung von Wasser zur Dampferzeugung, das Salze, Mineralien,… in einem
Ausmaß enthält, das die in dieser Tabelle angegebenen Grenzwerte überschreitet,
kann
die
Nutzdauer
eines
Sterilisators
stark
verringern
und
die
Herstellergewährleistung nichtig machen.
70
ANHANG 8
BEISPIEL FÜR EINEN ZYKLUSAUSDRUCK
71
ANHANG 9
ZUBEHÖR
BESCHREIBUNG
BESTELLNUMMER
LisaPrint
A70010xx
F523204x (Lisa 517)
F523205x (Lisa 522)
Trays aus eloxiertem Aluminium
Trayträger:
190x43x300/375 *
Trayträger
(Europa)
Trayträger
(USA)
190x43x300/375 *
F523008x (Lisa 517)
F523009x (Lisa 522)
190x43x300/375 *
205x35x300/375 *
210x35x300/375 *
205x35x300/375 *
F523020x (Lisa 517)
F523021x (Lisa 522)
190x32x300/375 *
Trayträger
(für 4 Kassetten)
210x32x300/375 *
210x32x300/375 *
F523012x (Lisa 517)
F523015x (Lisa 522)
190x32x300/375 *
Trayträger
(für 2 ImplantologieKassetten)
72
190x70x300/375 *
190x70x300/375 *
F523016x (Lisa 517)
F523017x (Lisa 522)
Trayhalter
F523001x
Ablassschlauch
S230900x
Netzkabel
U38010xx
Trichter
F540903x
Bakteriologischer Filter
W322400x
BESCHREIBUNG
BESTELLNUMMER
Türdichtung
F460504x
Staubfilter
F364502x
Abstandhalter
F190107x
MMC USB-Lesegerät
A801002x
Speicherkarte
A801001x
Sicherheitsklammer
X051019x
Dauerablasssatz für den
Brauchwasserbehälter
G005306x
73
ANHANG 10
HELIXTEST
Dokumentation
Zur Dokumentation der Sterilisationszyklen
Nach dem Sterilisationsverfahren muss die Beladung (Medizinprodukt) von einem geschulten Personal
freigegeben werden. Das Sterilisationsverfahren ist erfolgreich, wenn die zuvor gelb markierten Flecken
eine einheitlich dunkle Färbung annehmen.
Bediener Nr. 1:______________________ Bediener Nr. 2:_________________________
Bediener Nr. 3:______________________ Seriennummer des Sterilisators____________
Datum
Zyklus
Nr.
Bediener
Nr.
freigegeben
Ja - Nein
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
74
Unterschrift
Chemischer Indikator
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