ACT/Apricot

ACT/Apricot
BENUTZERHANDBUCH
APRICOT MS
apricot
COMPACT
MITSUBISHI ELECTRIC
Apricot MS Benutzerhandbuch
MITSUBISHI ELECTRIC
Intel und Pentium sind eingetragene Warenzeichen der Intel Corporation.
Microsoft ® und Windows ® 95 sind eingetragene Warenzeichen von
Microsoft in den Vereinigten Staaten und anderen Ländern.
Soundblaster ist ein eingetragenes Warenzeichen der Creative Labs Inc.
Andere Warenzeichen, auf die in diesem Benutzerhandbuch Bezug genommen
wird und die obenstehend nicht erwähnt sind, werden hiermit anerkannt.
Apricot Computers Ltd. hat sich dem Grundsatz kontinuierlicher Forschung und
Entwicklung verschrieben und behält sich deshalb das Recht vor, dieses
Handbuch bzw. Teile dieses Handbuchs, die einer Spezifikationsänderung
unterliegen, ohne Vorankündigung zu ändern oder zu modifizieren.
Software, die in diesem Handbuch beschrieben wird und die mit dem Computer
geliefert wurde, unterliegt einem Lizenzabkommen. Die Software darf nur
gemäß den Bedingungen dieses Abkommens benutzt bzw. kopiert werden. Das
Kopieren einer Diskette bzw. eines Teils einer Diskette zu einem anderen
Zweck als dem der persönlichen Benutzung durch den Käufer kann eine
strafbare Handlung darstellen, es sei denn, im Lizenzabkommen wurde eine
spezielle Ermächtigung dazu gegeben.
Vorbehaltlich aller Rechte. Benutzung, Veröffentlichung und Reproduktion
dieses Handbuchs oder von Auszügen dieses Handbuchs in irgendeiner Form
ohne das Vorliegen einer schriftlichen Genehmigung des Verlegers sind
untersagt.
Copyright © Apricot Computers Limited 1995
Herausgegeben von
Apricot Computers Limited
3500 Parkside
Birmingham Business Park
Birmingham B37 7YS
MITSUBISHI ELECTRIC
Gedruckt in Großbritannien
SICHERHEITSHINWEISE
Sicherheitshinweise und Vorschriften
Lesen Sie die separaten Anleitungen zum Stromanschluß, bevor Sie den
Computer zum ersten Mal benutzen.
Der Computer benutzt eine Sicherheitsmasse und muß geerdet sein. Das
Netzkabel für den Wechselstrom ist sein ‘Abschaltgerät’. Sorgen Sie dafür,
daß die Systemeinheit nahe einer Wechselstromsteckdose aufgestellt wird
und der Stecker leicht zugänglich ist. Das Netzkabel, das zusammen mit
dem Computer geliefert wird, erfüllt die Sicherheitsnormen des Landes, in
dem der Computer zum ersten Mal verkauft wird. Nur dieses Netzkabel
sollte benutzt werden, tauschen Sie es nicht gegen das Kabel eines anderen
Geräts aus.
Es ist äußerst wichtig, daß die Systemeinheit vor der Benutzung auf den
richtigen Spannungsbereich eingestellt wird. Wird dies nicht getan,
könnten am Gerät nicht-reparierbare Schäden verursacht werden.
Um Feuergefahr und die Gefahr eines elektrischen Schocks zu verhindern,
sollte kein Teil des Computers Regen oder Feuchtigkeit ausgesetzt werden.
Beim Aufstellen von Systemeinheit, Monitor und Tastatur sind lokale bzw.
nationale Vorschriften bezüglich ergonomischer Anforderungen zu
berücksichtigen.
Mikrofon-, Kopfhörer- und Lautsprecherkabel sollten kürzer als 2m sein.
Tauschen Sie eine entladene Konfigurationsbatterie (CMOS) gegen eine
desselben Typs aus. Entsorgen Sie die Batterie entsprechend den vom
Hersteller empfohlenen Anweisungen. Versuchen Sie nicht, sie neu zu
laden, sie auseinanderzunehmen oder zu verbrennen. Halten Sie sie außer
Reichweite von Kindern.
Jedes in diesem System eingebaute CD-ROMLaufwerk ist nach IEC825 Strahlungssicherheit
von
Laserprodukten
(Geräteklassifizierung:
Anforderungen & Benutzeranleitungen) als
LASER KLASSE 1 PRODUKT klassifiziert.
Das Schild ‘LASER KLASSE 1 PRODUKT’
befindet sich auf der Unterseite der
Systemeinheit.
Benutzen Sie das CD-ROM-Laufwerk nur so,
wie es in diesem Handbuch beschrieben wird,
andernfalls
könnten
Sie
gefährlicher
Strahlung ausgesetzt sein.
Den Klebzetteln auf dem Computer können Sie entnehmen, welche der folgenden Anleitungen zutrifft.
SAFETY/1
SICHERHEITSHINWEISE
E.W.G.
Dieses Gerät erfüllt die relevanten Klauseln der folgenden europäischen Direktiven:
89/336/EEC und 73/23/EEC, und kann das CE-Zeichen tragen.
U.S.A
FCC Klasse A
Warnung - dieses System wurde getestet; gemäß Subteil J von Teil 15 der FCC-Vorschriften liegt es
innerhalb der Grenzen für ein Computergerät der Klasse A. Nur Peripheriegeräte (ComputerEingabe/Ausgabegeräte, Datenstationen, Drucker, etc.), deren Erfüllung der Grenzen von Klasse A
bescheinigt ist, dürfen an diesen Computer angeschlossen werden. Der Betrieb dieses Geräts in einem
Wohngebiet könnte unzumutbare Störungen des Rundfunk- und Fernsehempfangs verursachen und den
Anwender dazu veranlassen, die zur Beseitigung der Interferenz notwendigen Schritte zu unternehmen.
FCC Klasse B
Warnung - dieses System wurde getestet; gemäß Subteil J von Teil 15 der FCC-Vorschriften liegt es
innerhalb der Grenzen für ein Computergerät der Klasse B. Nur Peripheriegeräte (Computer-Eingabe/Ausgabegeräte, Datenstationen, Drucker, etc.), deren Erfüllung der Grenzen von Klasse B bescheinigt ist,
dürfen an diesen Computer angeschlossen werden. Der Betrieb mit Peripheriegeräten, die diese
Bescheinigung nicht besitzen, würde den Rundfunk- und Fernsehempfang wahrscheinlich stören.
Rundfunk- und Fernsehinterferenz
Der in diesem Handbuch beschriebene Computer erzeugt und benutzt für seinen Betrieb
Rundfunkfrequenzenergie. Wenn er nicht ordnungsgemäß installiert und benutzt wird, in strikter
Übereinstimmung mit dem Handbuch, könnten Interferenzen mit dem Rundfunk- und Fernsehempfang
verursacht werden.
Der Computer wurde getestet und es wurde festgestellt, daß er die RF-Emissionsgrenzen für ein FCC
Computergerät der Klasse B erfüllt, was einen angemessenen Schutz gegen eine derartige Interferenz in
Wohngebieten bieten sollte. Es wird jedoch nicht garantiert, daß in einer bestimmten Installation keine
Interferenz auftreten wird.
Wenn dieses System eine Störung des Rundfunk- oder Fernsehempfangs verursacht, was überprüft werden
kann, indem es ein- und ausgeschaltet wird, dann wird der Benutzer dazu aufgefordert, die Störung durch
eine der folgenden Maßnahmen zu korrigieren:
•
Entfernen Sie den Computer von dem Empfangsgerät, in dem die Störung auftritt.
•
Drehen Sie den Computer so, daß es keine Interferenz mit dem Empfangsgerät gibt.
•
Drehen Sie das Empfangsgerät so, daß es keine Interferenz mit dem Computer gibt.
•
Stecken Sie das Computerkabel in eine Steckdose, die an einen anderen Stromkreis angeschlossen ist
als das Empfangsgerät.
•
Nehmen Sie alle Eingabe-/Ausgabekabel ab, die nicht benutzt werden.
•
Nehmen Sie alle Erweiterungskarten heraus, die nicht benutzt werden und setzen Sie die
entsprechenden Abdeckplatten wieder ein.
• Achten Sie darauf, daß die Steckdose, an die der Computer angeschlossen wird, geerdet ist.
Wenn Sie weitere Hilfe benötigen, setzen Sie sich bitte mit Ihrem Händler in Verbindung. Sie werden unter
Umständen das folgende Büchlein in diesem Zusammenhang hilfreich finden: Wie man Rundfunk- &
Fernsehinterferenzprobleme erkennt und beseitigt. Dieses Büchlein ist erhältlich vom Druckbüro der
amerikanischen Regierung: Washington DC 20402 - Art. Nr. 004-000-000345-4.
SAFETY/2
INHALT
INHALTSVERZEICHNIS BENUTZERHANDBUCH
1
DER ANFANG
Anschlüsse
Einschalten und Booten
Energiesparen
Installieren anderer Software
Abschalten des Stroms
Reinigen und Transportieren
2
DIE SYSTEMLAUFWERKE
Benutzung des Diskettenlaufwerks
Benutzung eines CD-ROM-Laufwerks
Das Festplattenlaufwerk
Softwaresicherung
3
3/2
3/6
SPEICHERERWEITERUNGEN
Erweiterung des Systemspeichers
Erweiterung des Cache-Speichers
Erweiterung des Bildschirm-Speichers
5
2/1
2/3
2/6
2/7
ERWEITERUNG
Konfiguration einer Karte
Installation einer Karte
4
1/1
1/2
1/3
1/4
1/5
1/5
4/1
4/5
4/8
MULTIMEDIA-AUSSTATTUNG
Die Treiber
Das CD-ROM-Laufwerk
Die Audioanschlüsse
5/1
5/2
5/3
INHALT/1
INHALT
6
FEHLERBEHEBUNG
Probleme beim Starten
Umspeichern von Software
Prüfliste
Festplattenlaufwerke des Systems
Softwaresicherheit
A
DIE SYSTEMEINHEIT
Antistatische Vorsichtsmaßnahmen
Öffnen der Systemeinheit
Die internen Komponenten
Spezifikation des Laufwerks
Physikalische Merkmale
B
B/1
B/3
B/4
B/5
B/9
SYSTEM-BIOS UND SETUP
Einstieg in Setup
Kontrolltasten
Setup läuft allein
Eröffnungsbildschirm
Seiten des Untermenüs
Fehlermeldungen
INHALT/2
A/1
A/3
A/4
A/5
A/6
DIE HAUPTPLATINE DES SYSTEMS
Allgemeine Spezifikation
Layout der Platine
Externe Ports/Anschlüsse
Konfigurationen der Brückenverbindungen
Austausch der CMOS-Batterie
C
6/1
6/3
6/4
6/5
6/6
C/1
C/1
C/2
C/3
C/4
C/13
DER ANFANG
1
DER ANFANG. . .
Sie sollten zumindest dieses Kapitel lesen, auch wenn Sie danach
nicht weiterlesen. In diesem Kapitel werden grundlegende
Informationen gegeben, die Ihnen bei der Benutzung Ihres
Computers helfen werden. Bei diesen Informationen handelt es sich
um ein Minimum, das Sie wissen müssen, um sofort arbeiten zu
können. Computer sind sehr einfach zu benutzen, vorausgesetzt, Sie
entwickeln eine Routine und folgen dabei einigen Regeln.
Achten Sie insbesondere auf die Informationen im Abschnitt
“Energiesparen”.
Anschlüsse
Genaue Einzelheiten zu den Portanschlüssen auf der Rückseite
werden in Anhang B “ Die Hauptplatine des Systems” gegeben; hier ist
eine Übersicht:
3
4
1
1
2
5
6
7
10101
8
2
9
10
1
Buchse für Netzstromeingang 2 Stromausgang zum Monitor
3 Sicherheitsschlaufe des Systems
4
Rückwärtige Audiotafel *a
5 Tastaturport
6 PS/2-Mausport
7
Serieller Port (COM1)
8 Serieller Port (COM2) *c
9 Paralleler Port /Druckerport
10 Monitoranschluß *b
*a siehe Kapitel ‘Multimedia’ zwecks weiterer Einzelheiten zu Anschlüssen.
*b Läuft in einer Schleife zur TV-Karte, wenn vorhanden (siehe farbige Markierung auf dem ‘Anschluß’Kastendeckel.
*c Nicht erhältlich, wenn das System mit einer Fernbedienung ausgerüstet ist.
Die oben abgebildete Sicherheitsschlaufe (3) kann für ein Alarmschleifenkabel oder
einen Mechanismus mit Vorhängeschloß benutzt werden, um vor einem nichtautorisierten Entfernen des Systems oder seiner Abdeckung abzuschrecken.
1/1
DER ANFANG
Einschalten und Booten des Computers
Strom einschalten
Sie drücken die untere STROM-Taste, um den Computer
einzuschalten. Das grüne STROM EIN-Licht sollte aufleuchten, um
anzuzeigen, daß die Systemeinheit eingeschaltet ist. Denken Sie
daran, daß der Monitor seinen eigenen Stromregler hat (siehe
Monitor-Benutzeranleitungen zwecks näherer Einzelheiten) und daß es
einen Moment dauert, bis er erwärmt ist.
Geschieht nichts, wenn die STROM-Taste gedrückt wird, dann
sollten Sie überprüfen, daß die Netzkabel der Systemeinheit und des
Monitors fest angeschlossen sind und die Wechselstromversorgung
eingeschaltet ist. Siehe auch Kapitel ‘Fehlerbehebung’.
Selbsttest beim Einschalten
Sobald der Computer eingeschaltet wird, beginnt der ‘Selbsttest
beim Einschalten’ (SBE). Das aktuelle Setup des Computers wird mit
dem Setup verglichen, das in seinem internen Konfigurationsspeicher
verzeichnet ist. Während dieses Tests erscheinen verschiedene
Mitteilungen auf dem Bildschirm. Nähere Informationen über das
BIOS des Computers und dessen Einstellung werden in Anhang C
gegeben, ‘System-BIOS und Setup’.
Die Boot-Sequenz
Wenn der Selbsttest beim Einschalten (SBE) durchlaufen wurde,
wird der Computer das Betriebssystem booten. Der Voreinstellung
entsprechend wird der Computer zuerst nach einer Systemdiskette
suchen, dann nach einer bootfähigen Festplattenpartition oder einem
bootfähigen Festplattenbereich.
Systemdiskette
Eine Systemdiskette ist eine Diskette, die zumindest die Grundlagen
eines Betriebssystems enthält. Wenn der Computer eine derartige
Diskette im Diskettenlaufwerk findet, bootet er von dort aus. Findet
er eine Diskette, die keine Systemdiskette ist, dann werden Sie
aufgefordert, die Diskette auszutauschen.
1/2
DER ANFANG
Bootfähige Festplatte
Die meisten Computer mit einer Festplatte, die vorinstallierte
Software enthält, besitzen bei ihrer Auslieferung eine einzige
‘Partition’, das C: Laufwerk.
Unerfahrene oder neue Benutzer sollten sich die Zeit nehmen, ein bzw. mehrere der
Lernprogramme im HILFE-Menü laufen zu lassen. Sie erreichen dieses Menü in
Windows 95, indem Sie auf die START-Taste unten links im Bildschirm klicken.
Windows 95 und die meisten der derzeitig erhältlichen Windows-Anwendungen
enthalten umfassende Hilfen und Lernprogramme.
Energiesparen
Standardsysteme
Alle Modelle in dieser Produktreihe sind so entwickelt, daß sie die
Anforderungen des neuesten ‘Energiestar’-Programms für
energieeffiziente Computer übertreffen.
Wenn das System für einen längeren als den vorausbestimmten
Zeitraum nicht benutzt wird, geht es in einen ‘Niedrigstrom-Modus’
über. Der Bildschirm wird sich leeren, die Software wird noch
laufen, aber langsamer. Dies ist geplant. Das Licht auf der rotvioletten Bereitschaftstaste wird blinken.
Um das System neu zu starten, bewegen Sie einfach die Maus oder
Sie drücken eine Taste auf der Tastatur; Sie können auch die rotviolette Bereitschaftstaste drücken. Dann wird alles genau in den
Zustand zurückkehren, in dem es vor dem Eintritt in den
‘Niedrigstrom-Modus’ war.
Der Zeitablauf und andere Merkmale des ‘Niedrigstrom-Modus’
können im System BIOS verändert bzw. deaktiviert werden. Siehe
Anhang C, ‘System BIOS und Setup’.
Warnung
Die Energiesparfunktionen dieses Computers sind speziell für den Monitor
entwickelt worden, der mit dem System geliefert wird. Wenn Sie einen anderen oder
älteren Monitor benutzen wollen, ist es möglich, daß dieser nicht kompatibel ist und
es könnten dauerhafte Schäden verursacht werden. Setzen Sie sich mit Ihrem
Apricot-Händler in Verbindung, um dies zu überprüfen.
1/3
DER ANFANG
Installieren anderer Software
Bei Vorhandensein eines CD-ROM-Laufwerks in Ihrem System
lohnt es sich, Software möglichst im CD-ROM Format zu kaufen.
Dies ist oft billiger und CDs sind natürlich leichter aufzubewahren,
da sie viel weniger Platz einnehmen.
Einige Hersteller liefern ihre Software immer noch auf 3,5”
Disketten. Für diese muß dann natürlich das Diskettenlaufwerk
benutzt werden.
In Kapitel 2 ‘Die Systemlaufwerke’ werden Anleitungen zur Benutzung des
CD-Laufwerks bzw. des Diskettenlaufwerks gegeben. Sie müssen nur
den Namen des Programms auf der Diskette kennen, das die Arbeit
durchführt. Der Name wird in den Begleitdokumenten der Software
angegeben sein, es ist gewöhnlich entweder ‘SETUP’ oder ‘INSTALL’.
Wählen Sie ‘Run’ von der ‘Start’-Taste in Windows und geben Sie dann
Einzelheiten in das Kästchen ein, zuerst den Buchstaben für das
Laufwerk, entweder D: oder A:, und dann den Namen des Programms.
BEISPIELE Software von einer CD und der Name ist ‘setup’
= d:setup
oder von einer Diskette und der Name ist ‘install’
= A:install
Typische Software, die Sie vielleicht installieren möchten, könnte den
folgenden Bereichen entstammen: Textverarbeitung, Buchhaltung,
Druckvorlagengestaltung, Ausbildung und natürlich Spiele.
Strom ausschalten
Bevor Sie den Computer ausschalten, sollten Sie die folgende,
einfache Prüfliste durchgehen:
• Beenden Sie alle Anwendungen, die zur Zeit laufen und achten
Sie darauf, alle Dateien zu speichern, die Sie geändert oder
neuangelegt haben. Wenn Sie sie nicht speichern, werden
Informationen im Computerspeicher verloren gehen, sobald Sie
den Computer ausschalten.
1/4
DER ANFANG
• Wählen Sie ‘Shut Down’ vom Start-Menü in Windows.
Windows wird Ihnen dann mitteilen, wann es sicher ist,
auszuschalten. Dieses Verfahren wird all Ihre Anwendungen in
geordneter Weise schließen und Sie auffordern, nichtgespeicherte Arbeiten zu speichern.
• Sie sollten zuerst einmal alle angeschlossenen Peripheriegeräte
ausschalten. Es ist jedoch nicht notwendig, den Monitor
auszuschalten (wenn er von der Systemeinheit betrieben wird).
• Um den Computer auszuschalten, drücken Sie einfach noch
einmal die STROM-Taste. Die Stromanzeige auf dem System
erlischt. Wird der Monitor von der Systemeinheit betrieben,
dann wird er zur selben Zeit ausgeschaltet.
• Nachdem Sie den Computer ausgeschaltet haben, sollten Sie
mindestens 5 Sekunden warten, bevor Sie ihn wieder
einschalten. Der Computer kann sich unter Umständen nicht
angemessen initialisieren, wenn Sie ihn kurz nach dem
Ausschalten wieder einschalten.
Reinigen und Transportieren
Ihr Apricot Computer bedarf abgesehen vom gelegentlichen
Reinigen nur geringer äußerer Wartung. Sie müssen jedoch
vorsichtig sein, wenn Sie ihn transportieren, damit seine
empfindlicheren Komponenten nicht beschädigt werden, dies gilt
besonders für die Festplatte.
Warnung
Schalten Sie die Systemeinheit aus und ziehen Sie alle Netzkabel ab, bevor Sie
den Computer reinigen bzw. transportieren.
Reinigen des Computers
Sie dürfen keine Lösemittel oder Scheuermittel benutzen, da sie die
Oberflächen der Systemeinheit beschädigen könnten.
1/5
DER ANFANG
Sie dürfen kein Aerosol und keinen Spray in der Nähe irgendeines
Teils des Systems benutzen, besonders nicht nahe der
Belüftungsschlitze oder -gitter, der Ports oder nahe der Laufwerke
für austauschbare Speichermedien, da mikroskopisch kleine
Tröpfchen einige Zeit lang in der Luft verbleiben, dann eindringen
und nicht-reparierbare Schäden verursachen können.
Die Systemeinheit
• Wischen Sie die Systemeinheit gelegentlich mit einem weichen,
leicht angefeuchteten, lösungsmittel-freien Tuch ab.
• Wischen Sie gelegentlich die Belüftungsschlitze auf der
Rückseite und an den Seiten der Systemeinheit ab. Staub und
Flusen können die Belüftungsschlitze blockieren und den
Luftdurchfluß behindern. Ein kleiner, sauberer, weicher Pinsel
könnte nützlich sein.
• Reinigen Sie gelegentlich die Laufwerke für austauschbare
Speichermedien mit einem speziellen Diskettenreinigungskit.
Diese sind im Fachhandel erhältlich.
Der Monitor
Wischen Sie den Monitor gelegentlich mit einem weichen, leicht
angefeuchteten, lösungsmittel-freien Tuch ab. Für den Bildschirm
des Monitors benutzten Sie am besten ein antistatisches
Glasreinigungsmittel. Sprayen Sie das Glasreinigungsmittel nicht
direkt auf den Bildschirm, es könnte in das Gehäuse hineinlaufen
und die Schaltkreise beschädigen.
Die Tastatur
Reinigen Sie, wenn es notwendig ist, die Tastenkappen mit einem
leicht angefeuchteten Tuch und sowenig Reinigungsmittel wie
möglich. Benutzen Sie dazu jedoch kein Scheuermittel.
Prüfen Sie das Tastaturkabel regelmäßig auf Abnutzung hin,
besonders dort, wo es mit Tisch- oder Regalkanten in Berührung
kommt.
1/6
DER ANFANG
Achten Sie darauf, keine Flüssigkeit auf der Tastatur zu verschütten
oder kleine Gegenstände auf sie fallen zu lassen, z.B. Büroklammern
oder Heftklammern. Verfahren Sie wie folgt, wenn dies tatsächlich
passieren sollte und die Tastatur danach nicht mehr funktioniert:
1. Schalten Sie aus und nehmen Sie den Stecker der Tastatur
heraus.
2. Wenn die Flüssigkeit klebrig oder zähflüssig ist, nehmen Sie den
Stecker der Tastatur heraus und rufen Ihren Lieferanten oder
einen autorisierten Wartungsdienst an.
3. Wenn die Flüssigkeit dünnflüssig und klar ist, sollten Sie
versuchen, den Stecker der Tastatur herauszuziehen, sie
umdrehen, um die Flüssigkeit herausfließen zu lassen und sie für
mindestens 24 Stunden bei Zimmertemperatur trocknen lassen.
Wenn die Tastatur nicht benutzt werden kann, rufen Sie Ihren
Lieferanten oder einen autorisierten Wartungsdienst an.
4. Wenn ein fester Gegenstand zwischen die Tasten fällt, drehen Sie
die Tastatur so, daß ihre Unterseite oben ist, und schütteln sie
leicht. Dringen Sie nicht zwischen die Tasten weiter ein, da
dadurch größere Schäden verursacht werden könnten.
Die Maus
Die Maus ist die am meisten benutzte Komponente vieler Systeme,
besonders in Windows, und sie kann schnell beschädigt werden. Mit
etwas Pflege läßt sich diese Gefahr jedoch auf ein Mindestmaß
reduzieren.
Im Ballführungsmechanismus der Maus sammeln sich oft Staub und
Flusen an. Die Maus sollte regelmäßig daraufhin untersucht werden.
Um die Maus zu reinigen, verfahren Sie wie folgt:
1. Ziehen Sie den Stecker der Maus heraus, drehen Sie sie herum
und finden Sie die Kunststoffabdeckung, die den Ball an seinem
Platz festhält. Je nach Modell kann die Kunststoffabdeckung
entweder durch ein Drehen gegen den Uhrzeigersinn oder ein
leichtes, nach vorne gerichtetes Schieben abgenommen werden.
1/7
DER ANFANG
2. Nehmen Sie die Abdeckung heraus und legen Sie sie zur Seite.
3. Halten Sie eine Hand wie einen Becher über die Unterseite,
drehen Sie die Maus wieder um. Der Ball sollte jetzt in Ihre
Hand fallen.
4. Blasen Sie leicht in die Maus hinein, um den Staub zu entfernen,
der sich dort vielleicht angesammelt hat.
5. In der Maus befinden sich drei kleine Rollen. Wischen Sie mit
einem mit Lösungsmittel angefeuchteten Wattebausch aus
Baumwolle Öl oder Staub ab, die sich auf den Rollen
angesammelt haben und drehen Sie die Rollen, um ihre gesamte
Oberfläche zu erreichen.
6. Benutzen Sie klares Wasser oder Wasser mit einem milden
Waschmittel, um den Ball zu reinigen. Trocknen Sie ihn dann
mit einem sauberen, lintfreien Tuch.
7. Bringen Sie den Ball wieder in seine Position und setzen Sie die
Kunststoffabdeckung wieder ein. Sie sollte richtig einklicken.
Das Mauskabel sollte ebenfalls regelmäßig auf Abnutzung hin
überprüft werden, insbesondere dort, wo sie Tisch- oder
Regalkanten berühren.
Transportieren des Computers
Bei der Handhabung des Computers geht es einfach darum,
gesunden Menschenverstand anzuwenden. Besonders Festplatten
können beschädigt werden, wenn der Computer fallengelassen oder
grob gehandhabt wird. Als Vorsichtsmaßnahme sollten Sie eine
Sicherungskopie Ihrer Daten von der Festplatte auf Band oder
Disketten erstellen, bevor Sie den Computer bewegen. (Siehe
Abschnitt über Festplatten im Kapitel ‘Systemlaufwerke’).
Versuchen Sie nicht, den Computer zu bewegen, während er noch
an die Wechselstromversorgung angeschlossen oder mit anderen
Kabeln, einem Netzwerk, Drucker usw. verbunden ist.
Ergreifen Sie die Metallunterseite der Systemeinheit, wenn Sie den
Computer heben und tragen. Heben Sie die Einheit nicht an den
1/8
DER ANFANG
seitlichen Kunststoffrändern oder dem Frontrahmen. Versuchen Sie
unter keinen Umständen die Tür als Traghenkel zu benutzen.
Versuchen Sie unter keinen Umständen, die Systemeinheit zu
heben, wenn sich der Monitor noch auf ihr befindet.
Lassen Sie keine Disketten oder CDs in den Laufwerken, während
Sie das System bewegen, weil den Laufwerken oder Disketten
dadurch nicht-reparierbare Schäden zugefügt werden könnten.
Wenn Sie den Computer über eine längere Strecke transportieren
müssen, sollten Sie die Originalverpackung benutzen.
Warnung
Wenn Sie beabsichtigen, den Computer in einem anderen Land zu benutzen,
sollten Sie zuerst die Informationen in den Anleitungen zum Stromanschluß
lesen, bevor Sie etwas anderes unternehmen.
1/9
DIE LAUFWERKE DES SYSTEMS
2
DIE LAUFWERKE DES SYSTEMS
Dieses Kapitel enthält nützliche Informationen über die Laufwerke,
mit denen Ihr Computer zur Zeit ausgestattet ist und die sich
entweder vorne hinter der herunterklappbaren Tafel befinden oder,
was die Festplatte anbetrifft, im Inneren des Systems eingebaut sind.
Benutzung des Diskettenlaufwerks
Das Diskettenlaufwerk ist normalerweise im System-BIOS als
Laufwerk A: konfiguriert und besitzt eine Kapazität von 1,44 MB.
Software, die vom Hersteller noch auf Disketten geliefert wird, ist
jetzt meistens im HD (oder 1,44 MB)-Format. Dies ist das Format
des Laufwerktyps, der in Ihrem Apricot Computer eingebaut ist.
Dieses Laufwerk wird jedoch auch den noch gebräuchlichen älteren
Typ DS-DD (oder 720KB) lesen. Die augenscheinlichen
Unterschiede werden untenstehend dargestellt:
Bei der echten HD-Diskette ist das ‘HD’-Logo in der Nähe des
Fensters, und neben dem Etikett ist ein zweites Loch, damit das
Laufwerk sie identifizieren kann. Das andere Loch, das auf beiden
Diskettentypen vorhanden ist, ist für einen Schreibschutzstreifen (auf
der Unterseite). Wenn dieses Loch abgedeckt ist, kann das System
keine Daten auf die Diskette schreiben.
Versuchen Sie nicht, das Format einer DS-DD-Diskette auf das
höhere Format von 1,44 MB zu bringen, da dies viele
Formatierungsfehler und sehr wahrscheinlich einen Verlust aller auf
2/1
DIE LAUFWERKE DES SYSTEMS
der Diskette gespeicherten Daten verursachen würde. Dies liegt
daran, daß die magnetische Oberfläche einer ‘HD’-Diskette ganz
anders ist.
Disketten sollten nicht prallem Sonnenschein, Staub, Feuchtigkeit
und starken magnetischen Feldern ausgesetzt werden. Legen Sie sie
also nicht auf den Monitor, Drucker oder in die Nähe eines Telefons.
Es ist üblich, sie in einer “Diskettenbox” aufzubewahren, von dem
Computer entfernt. Vermeiden Sie es, das Metallfenster auf der
Diskette zu öffnen, da die magnetische Oberfläche dann verunreinigt
werden könnte, wodurch die Daten beschädigt und die Diskette
unbrauchbar werden könnte.
Tip
Am besten hat man einige unbenutzte, bereits formatierte Disketten bereit, so
daß man Arbeit speichern und Software sichern kann. Informationen über das
Formatieren von Disketten und die Erstellung von Sicherungskopien für
Software werden auf den Hilfe-Seiten von Windows 95 gegeben.
COMPACT
.
Einschieben einer Diskette
1. Ziehen Sie die Laufwerkklappe nach unten und finden Sie das
Diskettenlaufwerk. Drücken Sie die Taste, um sicherzustellen,
daß sich im Laufwerk keine Disketten befinden.
2. Schieben Sie die Diskette mit dem Metallfenster ganz vorne in
das Laufwerk ein. Die Etikettseite zeigt nach oben. Dadurch
2/2
DIE LAUFWERKE DES SYSTEMS
wird die Laufwerkstür geöffnet, die offen bleibt, so daß die
Diskette gerade noch sichtbar ist.
3. Drücken Sie die Diskette vorsichtig hinein, bis sie am richtigen
Platz “einklickt”. Die Laufwerkstaste wird etwas herauskommen.
4. Das System müßte nun in der Lage sein, Zugriff zur Diskette und
den auf ihr enthaltenen Informationen zu haben. Während das
System Zugriff zur Diskette bekommt, sollte die LED-Anzeige
“Laufwerk in Benutzung” aufleuchten.
Ein Drücken der Taste, wenn das Laufwerk nicht benutzt wird, wird
die Diskette auswerfen.
Benutzung eines CD-ROM-Laufwerks
Wenn kein zweites Festplattenlaufwerk installiert und der
existierenden Festplatte nicht mehr als eine Partition gegeben wurde,
dann ist das CD-ROM-Laufwerk normalerweise Laufwerk D:.
Aufgrund der großen Kapazität, 600 MB und mehr sind typisch, ist
das Angebot an Multimedia-Software im CD-Format seit kurzem
enorm gestiegen.
DISKETTENEINSCHUB
COMPACT
KOPFHÖRERANSCHALTER
LAUSTSTÄRKE
BESETZT-ANZEIGE
AUSWURTASTE
NOTAUSWURFLOCH
Mit der angemessenen Software kann ein CD-ROM-Laufwerk
Multimedia-Daten von CD-ROM-Laufwerken und Bilder von
2/3
DIE LAUFWERKE DES SYSTEMS
Multisession Photo-CD-Disketten wiedergeben sowie kommerzielle
Audio-CDs abspielen.
Obwohl das Laufwerk seinen eigenen Kopfhöreranschalter besitzt,
und zwar mit Klangvolumenregler für Audio-CDs, können Sie den
Stecker in die Lautsprecher an der rückwärtigen Buchse stecken, wie
im Kapitel ‘Multimedia’ verdeutlicht wird. Es ist auch möglich, die
Hauptkopfhörerbuchse über ein Kabel an Ihr Hifi-System
anzuschließen und CDs lauter zu spielen.
Warnung
Der Laserstrahl innerhalb des CD-ROM-Laufwerks beschädigt Ihre Augen,
wenn Sie ihn direkt anschauen. Versuchen Sie nicht, die Abdeckung des
Laufwerks zu entfernen oder auf andere Weise das CD-ROM-Laufwerk
auseinanderzunehmen. Wenn sich ein Fehler einstellt, setzen Sie sich mit einem
autorisierten Wartungsbetrieb in Verbindung.
CDs sollten nicht Staub, Feuchtigkeit und extremen Temperaturen
ausgesetzt werden. Vermeiden Sie es, die Oberfläche einer CD zu
berühren. Bewahren Sie sie, wenn es möglich ist, in festen Behältern
auf. Die meisten großen Plattengeschäfte bieten Ersatz-CD-Hüllen
aus Kunststoff an.
Einschieben einer CD
1. Ziehen Sie die Frontklappe der Laufwerke nach unten und
finden Sie das CD-Laufwerk.
T
COMPAC
2/4
DIE LAUFWERKE DES SYSTEMS
2. Drücken Sie die AUSWURF-Taste vor dem Laufwerk.
3. Legen Sie die CD in die Mitte des Tellers.
4. Drücken Sie die AUSWURF-Taste noch einmal, wenn die Platte
voll ausgefahren ist oder drücken Sie vorsichtig die Vorderseite
des Tellers und er wird in das Laufwerk zurückgezogen.
Hinweis
Warten Sie ein paar Sekunden, bis die CD ihre volle Drehgeschwindigkeit
erreicht hat, bevor Sie versuchen, die Audiospuren zu spielen oder Daten zu
lesen.
Um eine CD herauszunehmen, drücken Sie die Auswurftaste und
heben dann die CD heraus. Am besten schließen Sie das Ladefach,
damit kein Staub eintreten kann, es sei denn, Sie beabsichtigen, eine
neue CD einzulegen.
Versuchen Sie nicht, den Computer zu bewegen, während eine CD
im Laufwerk ist, da sowohl die CD wie das Laufwerk beschädigt
werden könnten, besonders dann, wenn das Laufwerk zu diesem
Zeitpunkt aktiv ist.
Um eine CD manuell herauszunehmen (zum Beispiel während eines
Stromausfalls), müssen Sie zuerst sicherstellen, daß der Computer
ausgeschaltet ist. Bringen Sie einen dünnen Metallstab (z.B. eine
geradegebogene Büroklammer) in das Notauswurfloch ein. Drücken
Sie vorsichtig und fest (siehe unten).
COMPACT
2/5
DIE LAUFWERKE DES SYSTEMS
Das Festplattenlaufwerk
Alle modernen Computer besitzen ein ‘Festplattenlaufwerk’ (HDD).
Sie können ein sehr großes Leistungsvermögen besitzen. Ihr
Mechanismus ist empfindlich, abgesiegelt und luftdicht verschlossen.
Sie arbeiten mit mikroskopisch kleiner Toleranzen und drehen sich
mit hohen Geschwindigkeiten.
Vorsicht
Versuchen Sie nicht, den Computer zu rütteln oder zu bewegen, während das
System hochgefahren ist, weil dadurch die empfindliche Oberfläche des
Laufwerks beschädigt werden könnte.
Das primäre Festplattenlaufwerk
Ihr Apricot Computer wird mit einem internen oder ‘primären’
Festplattenlaufwerk (HDD) geliefert, das zum C: Laufwerk bestimmt
wird. Windows 95 wird normalerweise auf diesem Laufwerk
installiert.
Auf dem Festplattenlaufwerk werden Daten in Verzeichnissen und
Unterverzeichnissen gespeichert, die jetzt in Windows 95 als
‘Ordner’ bezeichnet werden. Nähere Einzelheiten über Verzeichnisse
und Ordner sind in den Windows 95 Anleitungen zu finden,
dasselbe gilt auch für Informationen über Softwaredienstprogramme,
wie z.B. ein Dienstprogramm, welches die Software in einem
kleineren Raum komprimieren kann (hierauf wird etwas später in
diesem Kapitel Bezug genommen).
Ein sekundäres Festplattenlaufwerk
Vorsicht
Apricot Computers Limited testet viele Festplattentypen von vielen,
verschiedenen Herstellern und unsere Aufrüstungsteile stehen alle unter
Garantie. Wir können jedoch für die Qualität oder Kompatibilität von
Komponenten aus anderen Quellen keine Garantie übernehmen.
Computer können zwei Festplattenlaufwerke haben, die als Master
und Slave bestimmt werden. Das System-BIOS des Apricot kann
dies handhaben.
2/6
DIE LAUFWERKE DES SYSTEMS
Jedes Slave-Laufwerk wird leer, aber mit vollständigen Anleitungen
geliefert. Der Einbau und das Einstellen eines zweiten
Festplattenlaufwerks ist nicht schwierig, aber es ist u.U. notwendig,
einiges zu klären, z.B. den Laufwerkstyp. Folgendes ist zu beachten:
• Handhaben und Einbau des empfindlichen Moduls
• Kompatibilität zwischen Master und Slave
• Brückenverbindungen
Laufwerken
und
Zwischenleitungen
auf
den
• Partitionieren und Formatieren
• Neuanschluß des
Verlängerung.
vorhandenen
Bandkabels
und/oder
Wenn Sie beim Installieren eines zweiten Festplattenlaufwerks
Bedenken haben, sollten Sie diese Aufgabe vielleicht Ihrem
Lieferanten oder einem autorisierten Techniker übergeben.
DriveSpace
Es ist möglich anstelle eines teuren Einbaus eines zweiten
Festplattenlaufwerks ein Diskettendienstprogramm wie z.B.
DriveSpace in Windows 95 zu benutzen, welches die benutzbare
Kapazität Ihres Festplattenlaufwerks erhöht. Durch dieses Programm
kann aufgrund seiner Software-Komprimierungstechnologie die
benutzbare Größe des Laufwerks verdoppelt werden. Einzelheiten
hierzu finden Sie in Windows 95 HILFE. Denken Sie daran, daß es
ratsam ist, zunächst einmal eine Sicherungskopie Ihrer Software zu
erstellen.
Softwaresicherung
In Windows 95 wird zu vielen Themen sehr viel Hilfe gegeben, z.
B. dazu, wie man eine Sicherungskopie von Software erstellt. Es ist
äußerst wichtig, so diszipliniert zu arbeiten, daß regelmäßig eine
Sicherungskopie von Daten erstellt wird. Stromausfälle oder ein
2/7
DIE LAUFWERKE DES SYSTEMS
Versagen der Festplatte sind nur zwei Gründe dafür, warum dies so
extrem wichtig ist.
Ihr
Betriebssystem
oder
Ihre
Anwendungen,
z.B.
Textverarbeitungssoftware, kann von Ihren Masterdisketten oder
CDs neu installiert werden. Die Buchstaben oder Dateien, die Sie
angelegt haben wären jedoch für immer verloren. Ihre Dateien sind
vielleicht nicht sehr groß, aber es ist unmöglich, sie zu ersetzen,
wenn sie einmal verloren sind.
Kopieren Sie Ihre Datendateien auf Disketten oder benutzen Sie
firmeneigene Dienstprogramme, die Softwaresicherungen erstellen,
z.B. die in Windows 95 vorhandenen Dienstprogramme. Machen
Sie dies regelmäßig und bewahren Sie die Sicherungskopie dann an
einem sicheren Ort auf. Am besten erstellt man regelmäßig eine
Sicherungskopie und benutzt zwei oder mehr Diskettensätze, die
sicherheitshalber abwechselnd benutzt werden.
Es gibt einige Firmen, die Sicherungseinheiten zusammen mit
dedizierter Software herstellen, welche Ihre komplette Festplatte in
relativ kurzer Zeit zwei- oder dreifach auf eine kleine Kassette
sichern können. Diese Einheiten werden meistens in
Netzwerkumgebungen eingesetzt, aber es gibt auch viel einfachere
und preiswertere Versionen, die für den Privat- oder Hausgebrauch
entwickelt wurden.
2/8
SYSTEMERWEITERUNG
3
SYSTEMERWEITERUNG
Ihr Computer kann verschiedene Erweiterungskarten und Platinen
aufnehmen. Die meisten lassen sich aufgrund der ‘Plug und Play’Einrichtungen, die in den Anleitungen zu Windows 95 erklärt
werden, leicht installieren. (Achten Sie auf das ‘Plug und Play’Symbol auf der Verpackung dieser Erweiterungskarten). Sie können
die Fähigkeiten des Computers zum Beispiel folgendermaßen
erweitern:
• Eine Graphik-/Filmkarte kann spezialisiertere Videofunktionen
anbieten als das Board-EVGA-System.
• Eine Modemkarte kann über eine Telefonleitung einen Anschluß
an Internet oder ein Anschlagbrettsystem herstellen.
• Eine Netzwerkkarte kann einen Anschluß an einen Büro- oder
betrieblichen Netzwerkdateienserver und möglicherweise einen
Großrechner herstellen.
• Eine Fernsehkarte ermöglicht es Ihnen, auf Ihrem Monitor das
Fernsehprogramm zu sehen und einzelne Rahmen einzufangen.
Dieses Computersystem kann fünf Erweiterungskarten aufnehmen:
eine
zwei
eine
eine
ISA-Karte - volle Länge
ISA-Karten - halbe Länge
PCI-Karte - halbe Länge
ISA-Karte - volle Länge oder eine PCI-Karte volle Länge
FULL ISA
1/2 ISA
FULL PCI
FULL ISA
1/2 PCI
1/2 ISA
AUDIO REAR CONNECTIONS
(IF FITTED)
1
10101
2
3/1
SYSTEMERWEITERUNG
Konfiguration der Karte
Bei der Installation vieler Erweiterungskarten muß die Karte so
eingestellt oder konfiguriert werden, daß sie im System korrekt
arbeitet. Bei der Konfiguration ordnen Sie verschiedenen
Einstellungen auf der Karte Werte zu, die es der Karte ermöglichen,
mit dem Computer zu kommunizieren. Die gewählten Einstellungen
MÜSSEN im BIOS registriert werden, siehe Anhang C ‘System-BIOS
und Setup’ und Abschnitt ‘ISA Legacy-Betriebsmittel’.
Bei vielen Karten müssen zumindest zwei der folgenden Angaben
gemacht werden:
• Unterbrechungsanforderungsniveau (IRQ)
• Direkter Speicherzugriffskanal (DMA-Kanal)
• Adresse des Basis-Eingabe-/Ausgabeports
• Adresse des Basisspeichers
Es ist wichtig, zu verstehen, daß die von der Karte benutzten
Einstellungen sich von der im Computer existierenden Hardware
unterscheiden müssen. Die Einstellungen dürfen nicht mit anderen
Karten oder einer Komponente auf der Hauptplatine in Konflikt
geraten.
Einige Einstellungen werden mit Hilfe der Brückenverbindungen
und/oder Schalter auf der Karte durchgeführt und diese sollte am
besten vor der Installation vorgenommen werden. Andere
Einstellungen werden konfiguriert, indem man nach dem Einbau der
Karte in den Computer ein Installationssoftwareprogramm laufen
läßt. Es gibt Karten, bei denen eine Kombination beider Methoden
benutzt wird.
Die Unterlagen, die Sie zusammen mit der Karte erhalten, sollten
angeben, was erforderlich ist. Denken Sie daran, Disketten, die
zusammen mit der Karte geliefert werden, auf README oder andere
Hilfe-Dateien zu überprüfen, bevor Sie beginnen. Im Zweifelsfalle
sollten Sie sich mit dem Lieferanten oder Hersteller in Verbindung
setzen.
Karten
werden
oft
vorkonfiguriert
oder
besitzen
Standardeinstellungen. Am besten verläßt man sich so weit es geht
3/2
SYSTEMERWEITERUNG
auf diese Einstellungen und ändert sie nur dann, wenn sie mit
anderen Bauelementen in Konflikt geraten.
ISA-Unterbrechungsanforderungsniveau (IRQ)
Das Unterbrechungsanforderungsniveau oder IRQ (die zwei Begriffe sind
austauschbar) ist die Leitung, über die die Erweiterungskarte ein
Signal sendet, um die Aufmerksamkeit oder Unterbrechung des
Prozessors auf sich zu ziehen. Viele IRQs sind für Komponenten
auf der Hauptplatine des Computers reserviert. Einige IRQs sind
feststehend, andere können neuzugeordnet werden. In der folgenden
Tabelle sind die IRQs aufgelistet, die vom Computer benutzt
werden, und es wird angegeben, welche IRQs für die Benutzung
von Erweiterungskarten zur Verfügung stehen könnten.
IRQ
Standardzuordnung
Erhältlich?
IRQ0
Systemzeitgeber
nein
IRQ1
Tastatur-Controller
nein
IRQ2
System
nein
IRQ3
serieller Port 2
Option
IRQ4
serieller Port 1
Option
IRQ5
Audio (wenn angebracht)
ja
IRQ6
Disketten-Controller
nein
IRQ7
paralleler Port
Option
IRQ8
Echtzeituhr
nein
IRQ9
ja
IRQ10
ja
IRQ11
ja
IRQ12
Maus
nein
IRQ13
Koprozessor
nein
IRQ14
primäre ATA/IDE-Schnittstelle
nein
IRQ15
sekundäre ATA/IDE-Schnittstelle
nein
3/3
SYSTEMERWEITERUNG
Mit dem BIOS Setup-Dienstprogramm ist IRQ4 erhältlich, wenn Sie
den seriellen Port1 deaktivieren. Wenn Sie nicht beabsichtigen, den
parallelen Port zu benutzen, können Sie ihn mit dem BIOS-SetupDienstprogramm deaktivieren und IRQ7 ganz für die Benutzung
durch eine Erweiterungskarte freimachen. Deaktivieren Sie Ports
nur dann, wenn Sie nicht beabsichtigen, sie zu benutzen.
Kanal für direkten Speicherzugrif (DMA-Kanal)
Einige Hardwarebauelemente können einen DMA-Kanal benutzen,
um Zugriff zum Systemspeicher zu bekommen, ohne direkt den
Prozessor zu beanspruchen. Computer besitzen DMA-Kanäle, die
von DMA0 bis DMA7 numeriert sind.
In der folgenden Tabelle sind die DMA-Kanäle aufgelistet, die vom
Computer benutzt werden, und es werden die Kanäle angegeben, die
für die Benutzung von Erweiterungskarten zur Verfügung stehen.
DMA
Standardzuordnung
DMA0
Erhältlich?
ja
DMA1
8-Bit Audio
Option
DMA2
Disketten-Controller
nein
DMA3
Port für erweiterte Fähigkeiten
(Standardeinstellung)
Option
DMA4
System
nein
DMA5
16-Bit Audio
Option
DMA6
ja
DMA7
ja
Adresse des Basis-Eingabe-/Ausgabe (E/A)-Ports
E-/A-Ports sind ein Bereich des ‘Adressenraums’, der vom Prozessor
benutzt wird, um mit Hardwarebauelementen zu kommunizieren.
Einige Erweiterungskarten werden auch von E-/A-Ports gesteuert.
Die Adresse des Basis-Eingabe-/Ausgabe-Ports spezifiziert, wo die
3/4
SYSTEMERWEITERUNG
Ports der Karte beginnen. In der folgenden Tabelle sind die E-/APorts aufgelistet, die von Bauelementen auf der Hauptplatine benutzt
werden.
Ports, die nicht aufgeführt sind, stehen für Erweiterungskarten zur
Verfügung.
E-/A-Ports
Standardzuordnung
Alle Adressen unter 100h werden von der Systemplatine für
verschiedene fest angebrachte Systemkomponenten und ChipsatzControllereinstellungen benutzt.
Sie können nicht benutzt werden.
1F0h-1F7h
Controller des Festplattenlaufwerks
200h-207h
Spiel E-/A
278h-27Fh
paralleler Port 2
2B0h-2DFh
alternatives VGA
2F8h-2FFh
serieller Port 2
378h-37Fh
paralleler Port 1
3B0h-3BFh
Schwarzweiß-Anzeige und
Druckeradapter
3B4h, 3B5h, 3BAh
Video-Subsystem
3C0h-3C5h
VGA
3C6h-3C9h
Video DAC
3CAh-3DFh
VGA
3F0h-3F7h
Controller des Diskettenlaufwerks
3F8h-3FFh
serieller Port 1
Adresse des Basisspeichers
Einige Erweiterungskarten besitzen ihren eigenen Speicher,
gewöhnlich einen Nur-Lese-Speicher (ROM), der funktionelle
Erweiterungen zum Computer-BIOS ROM enthält. Einige Karten
verfügen auch über einen Arbeitsspeicher (RAM).
3/5
SYSTEMERWEITERUNG
Damit dieser Speicher vom Systemprozessor erkannt werden kann,
muß er irgendwo innerhalb des eigenen Adressenraums des
Computers abgebildet werden. Durch Einstellung der Adresse des
Basisspeichers spezifizieren Sie, wo der Speicher der Karte innerhalb
des Adressenraums beginnt. Es ist üblich, daß der Speicher einer
Erweiterungskarte auf die Adressen zwischen C8000h und EFFFFh
im oberen Speicher abgebildet wird. Bei den meisten modernen
Erweiterungskarten ist dies vollautomatisch.
Hinweis
Speicheradressen werden immer im 16er oder im Hexadezimalsystem
geschrieben. Anders als die zehn Stellen des Dezimalsystems (0-9), benutzt das
Hexadezimalsystem sechzehn Stellen (0-9 und A-F, wobei A=10, B=11,
C=12 und so weiter bis zu F=15). Hexadezimalzahlen werden entweder
durch ein vorausgehendes “h” oder durch “0x” angezeigt. Die letzte Stelle einer
fünfstelligen Speicheradresse wird oft ausgelassen, dementsprechend kann
C8000h als C800h geschrieben werden. Da der Speicherumfang gewöhnlich
in KB und nicht im Hexadezimalsystem angegeben wird, ist die folgende
Umrechnungstabelle vielleicht nützlich:
4 KB =1000h
8 KB =2000h
16 KB =4000h
32 KB =8000h
64 KB =10000h
128 KB =20000h
In den Informationen zur Karte sollten die möglichen Adressen ihres
Basisspeichers angegeben sein. Sie müssen auch wissen, wieviel
Speicherkapazität die Karte besitzt, damit Sie den richtigen Abstand
zwischen der Basisadresse dieses Speichers und der der nächsten
lassen können.
Installieren der Karte
Das einzige Werkzeug, das Sie benötigen, ist ein kleiner
Kreuzschlitzschraubendreher.
1. Schalten Sie den Computer aus und nehmen Sie alle Netzkabel
ab.
3/6
SYSTEMERWEITERUNG
2. Treffen Sie angemessene Vorsichtsmaßnahmen gegen statische
Aufladung und nehmen Sie die Abdeckung der Systemeinheit ab.
Hinweis
Wenn Sie mit den empfohlenen Vorsichtsmaßnahmen gegen statische
Aufladung und/oder der Abnahme der Systemabdeckung nicht vertraut sind,
sollten Sie Bezug nehmen zu Anhang A, “Im Inneren der Systemeinheit”.
3. Auf der Rückseite der Systemeinheit befinden sich Abdeckplatten
aus Metall, eine für jeden Erweiterungskartensteckplatz. Den
Abdeckplatten gegenüberliegend, an der Vorderseite der
Systemeinheit, sind die Kartenführungen. Diese sorgen dafür,
daß die Vorderkarte einer Karte voller Länge gut unterstützt
wird.
4. Entscheiden Sie zuerst, in welche der zur Verfügung stehenden
Steckplätze Sie die Karte installieren wollen. Im allgemeinen ist
es am einfachsten, mit dem niedrigsten Steckplatz zu beginnen
und dann nach oben zu arbeiten.
5. Prüfen Sie zwei Dinge, den Typ der Karte (ISA oder PCI) und
dann ihre Länge. Nicht alle Steckplätze können dieselbe Länge
oder denselben Kartentyp aufnehmen.
6. Nehmen Sie die Abdeckplatte des gewählten Steckplatzes ab,
indem Sie seine Befestigungsschraube entfernen. Auf der Seite
3/7
SYSTEMERWEITERUNG
der Stromversorgung. Nehmen Sie die Schutzplatte ab, schieben
Sie dann die Abdeckplatte aus ihrem Steckplatz. Behalten Sie alle
Schrauben, usw., sie werden später benötigt, um die Karte zu
befestigen.
7. Wenn die Karte, die Sie installieren, mit Hilfe von
Brückenverbindungen oder Schaltern konfiguriert wird, prüfen
Sie, daß sie richtig konfiguriert ist, bevor Sie weitermachen.
Hinweis
Wenn die Karte den Video- oder Audioelementverbindungsstecker auf der
Hauptplatine benutzt, müssen Sie diesen Anschluß u.U. vornehmen, bevor Sie
die Karte installieren (andernfalls könnte die Karte dem Verbindungsstecker
im Wege sein). Siehe Anhang B, ‘Systemhauptplatine’ zur Plazierung dieser
Verbindungsstecker.
8. Bringen Sie die Erweiterungskarte neben den Steckplatz, in den
Sie sie einbauen wollen. Richten Sie die Rückseite der Karte so
aus, daß sie mit dem Steckplatz auf der Rückseite der
Systemeinheit abschließt. Wenn es sich um eine Karte mit voller
Länge handelt, richten Sie die Vorderseite der Karte so aus, daß
sie mit der Kartenführung abschließt.
9. Schieben Sie die Karte in den Steckplatz. Achten Sie dabei
darauf, daß der Anschluß der Kartenkante korrekt mit dem
Sockel auf der Anstiegskarte zusammenkommt. Wenden Sie
nicht übermäßige Kraft an.
10. Befestigen Sie die Karte, indem Sie alle Schrauben/Klemmen,
die Sie in Schritt 5 entfernt haben, wieder einsetzen.
11. Schließen Sie alle notwendigen Signalkabel an die Karte an.
12. Überprüfen Sie, daß sich keine anderen Kabel oder
Verbindungsstecker an einem falschen Ort befinden und setzen
Sie die Abdeckung der Systemeinheit wieder ein.
Lesen Sie die Handbücher, die mit Ihrer Karte mitgeliefert wurden,
bevor Sie den Computer einschalten. Wenn Sie sicher sind, daß alles
in Ordnung ist, schalten Sie ein. Ihre erste Aufgabe, wenn Sie gerade
eine ISA-Karte angebracht haben, ist es, im BIOS die Einstellungen
3/8
SYSTEMERWEITERUNG
zu registrieren, und zwar im Abschnitt ‘ISA Legacy-Betriebsmittel’.
Siehe Anhang C ‘System-BIOS und Setup’. Befolgen Sie dann andere
Installationsanforderungen, wie z.B. Software usw. Bei PCI-Karten
ist dieser Schritt natürlich nicht erforderlich.
Wenn Sie eine neue Videocontrollerkarte installieren und sich
danach Probleme einstellen, versuchen Sie, den eingebauten EVGAVideocontroller zu deaktivieren, indem Sie die Brückenverbindung
auf der Hauptplatine entfernen. Nehmen Sie Bezug zum LayoutDiagramm der Hauptplatine in Anhang B, ‘Systemhauptplatine’, um
PL22 mit der EVGA-Controller-Brückenverbindung zu lokalisieren.
Das Installieren von Erweiterungskarten ist vielleicht eine der
schwierigsten Arbeiten, die Sie jemals in Ihrem Computer
vornehmen. Im Zweifelsfalle oder wenn Sie in Schwierigkeiten
geraten und diese Probleme nicht lösen können, sollten Sie sich mit
dem Lieferanten der Erweiterungskarte oder Ihrem Apricot Händler
in Verbindung setzen und dort um Rat fragen bzw. um Hilfe bitten.
3/9
SPEICHERERWEITERUNGEN
4
SPEICHERERWEITERUNGEN
Lesen Sie dieses Kapitel, bevor Sie eine Speichererweiterung
kaufen. Setzen Sie sich im Zweifelsfalle mit Ihrem Lieferanten in
Verbindung. Wenn Sie die relevanten Anleitungen gelesen haben
und immer noch etwas unsicher sind, was die Installation der
Erweiterung anbetrifft, dann könnten Sie die Installation vielleicht
von Ihrem Lieferanten oder Ihrer Serviceorganisation durchführen
lassen.
Vorsicht
Apricot Computers Ltd hat viele Kombinationen von Speichern ausgiebig
getestet und unsere Erweiterungsteile stehen alle unter Garantie. Wir können
jedoch die Qualität oder Kompatibilität von Komponenten, die aus anderen
Quellen bezogen werden, nicht garantieren.
In Anhang A, “Die Systemeinheit”, werden ein Überblick über die
Vorsichtsmaßnahmen gegen statische Aufladung und Anweisungen,
wie die obere Abdeckung entfernt wird, gegeben. In Anhang B
‘Systemhauptplatine’, werden in Umrissen Anleitungen dazu gegeben,
wo die entsprechenden Speicherorte sind.
Ein kleiner Kreuzschlitzschraubendreher ist das einzige Werkzeug,
das für die Installation vieler Erweiterungen erforderlich ist.
Warnung
Wenn im Inneren des Computers gearbeitet wird, muß die Stromversorgung
unterbrochen werden. Schalten Sie den Computer aus und nehmen Sie alle
Netzkabel ab, bevor Sie mit der Arbeit beginnen.
Hinzufügen von mehr Systemspeicherkapazität
Die Hauptplatine des Computers ist mit Sockeln für bis zu vier
SIMMs (Stecksockel) ausgerüstet. Sie müssen vielleicht mehr
Speicherkapazität hinzufügen, wenn Sie komplexe Betriebssysteme
oder große Anwendungsprogramme laufen lassen wollen.
Die SIMM-Sockel befinden sich vorne auf der Hauptplatine. Jedes
Sockelpaar bzw. jede Bank kann mit SIMMs gefüllt werden. Es
4/1
SPEICHERERWEITERUNGEN
werden SIMMs mit Kapazitäten von 2, 4, 8, 16 oder 32 MB
unterstützt und sie ergeben eine maximale Kapazität von 128 MB.
SIMMs müssen paarweise angebracht werden und das Paar muß
identisch sein.
Jede Bank kann zuerst benutzt werden. Es gilt eine normale
Spezifikation von 32-Bit SIMMs mit einer Zugriffszeit von 70ns für
eine 5V Stromversorgung.
Paritätsprüf-(36-Bit)-SIMMs sind nicht notwendig.
Die SIMMs vom Typ EDO (elektronische Datenausgabe) werden
voll unterstützt und werden eine bessere Leistung bieten, was
besonders deutlich wird, wenn der L2-Cache-Speicher klein bzw.
nicht angebracht ist.
In dieser Tabelle werden alle unterstützten Speicherkonfigurationen
aufgeführt:
Speicherkapazität
insgesamt
8 MB
12 MB
16 MB
16 MB
20 MB
24 MB
32 MB
32 MB
36 MB
40 MB
48 MB
64 MB
64 MB
68 MB
72 MB
80 MB
96 MB
128 MB
4/2
MM1
4 MB
4 MB
4 MB
8 MB
8 MB
8 MB
8 MB
16 MB
16 MB
16 MB
16 MB
16 MB
32 MB
32 MB
32 MB
32 MB
32 MB
32 MB
+
MM2
MM3 +
MM4
4 MB
4 MB
4 MB
8 MB
8 MB
8 MB
8 MB
16 MB
16 MB
16 MB
16 MB
16 MB
32 MB
32 MB
32 MB
32 MB
32 MB
32 MB
2 MB
4 MB
2 MB
4 MB
8 MB
2 MB
4 MB
8 MB
16 MB
2 MB
4 MB
8 MB
16 MB
32 MB
2 MB
4 MB
2 MB
4 MB
8 MB
2 MB
4 MB
8 MB
16 MB
2 MB
4 MB
8 MB
16 MB
32 MB
SPEICHERERWEITERUNGEN
Installation und Herausnahme von SIMM-Modulen
1. Schalten Sie den Computer aus und nehmen Sie alle Netzkabel
ab.
2. Treffen Sie angemessene Vorsichtsmaßnahmen gegen statische
Aufladung und nehmen Sie die Abdeckung der Systemeinheit ab.
Vorsicht
Wenn Ihnen die empfohlenen Vorsichtsmaßnahmen gegen statische Aufladung
nicht vertraut sind und/oder Sie nicht wissen, wie die Abdeckung der
Systemeinheit abgenommen wird, dann sollten Sie Bezug nehmen zu Anhang A,
“Die Systemeinheit”.
3. Nehmen Sie vorsichtig das Diskettenlaufwerkmodul heraus,
welches den Zugang zu den SIMM-Sockeln behindert (stellen
Sie zuerst fest, wie alle Kabel angebracht sind), indem Sie die
Kabel abnehmen, die Schrauben lösen und herausheben.
4. Vergleichen Sie die derzeitige Konfiguration der SIMMs mit der
Konfiguration für die Speichererweiterung, die Sie installieren
wollen. Nehmen Sie ggf. die bereits existierenden SIMMs heraus,
bevor Sie die neuen SIMMs installieren.
Wie man ein SIMM-Modul installiert
1. Nehmen Sie das SIMM aus seiner antistatischen Verpackung
heraus. Halten Sie es an den Ecken fest und vermeiden Sie es, die
Metallkontakte zu berühren.
Achten Sie darauf: das SIMM ist nicht symmetrisch. An einem
Ende gibt es kleine Kerben, wie Sie in der obenstehenden Abbildung
sehen können. Es wird nur in einer Richtung in den Sockel
hineinpassen.
4/3
SPEICHERERWEITERUNGEN
2. Bringen Sie das SIMM in den Sockel ein mit einem Winkel von
15o zur Vertikalen.
3. Drücken Sie leicht auf seine oberen Ecken. Stellen Sie das SIMM
aufrecht in seinen Sockel, bis die Stifte des Sockels mit den
Löchern auf dem SIMM zusammenkommen und die
Metallklemmen beide Enden des SIMM fest in Position halten.
Wenden Sie nicht übermäßige Kraft an.
4. Wenn das SIMM nicht leicht hineinpaßt, nehmen Sie es am
besten wieder heraus und fangen noch einmal von vorne an.
5. Wiederholen Sie diese Schritte für jedes SIMM, das Sie
installieren wollen.
Hinweis
Es ist nicht wichtig, welches SIMM-Sockelpaar zuerst benutzt wird,
normalerweise wird jedoch mit der äußeren Bank begonnen (Sockel MM1 und
MM2).
Wie man ein SIMM-Modul herausnimmt
1. Lösen Sie vorsichtig mit Ihren Daumen die Metallhalteklemmen
an jeder Seite des Sockels, während Sie Ihre Zeigefinger auf die
Oberkante des SIMM bringen. Neigen Sie das SIMM dann nach
vorne in einem Winkel von etwa 15o zur Vertikalen.
2. Heben Sie das SIMM aus seinem Sockel heraus. Halten Sie das
SIMM an seinen Kanten und vermeiden Sie es, die
Metallkontakte zu berühren.
3. Legen Sie das SIMM in eine geeignete antistatische Verpackung.
4/4
SPEICHERERWEITERUNGEN
Wenn Sie fertig sind, setzen Sie das Laufwerkmodul, das Sie vorher
herausgenommen hatten, wieder ein und schließen es wieder an.
Bringen Sie die Abdeckung der Systemeinheit wieder sicher an.
Neukonfiguration des Systems
Wenn Sie den Computer nach Hinzufügen oder Herausnehmen von
SIMMs zum ersten Mal wieder einschalten, wird die
Speicheränderung automatisch vom System-BIOS erfaßt und Sie
müssen dem BIOS bestätigen, daß die erfaßte Änderung korrekt ist.
Siehe Anhang C ‘System-BIOS und Setup’.
Wenn eine Fehlermitteilung erscheint, sollten Sie folgendes
überprüfen:
1. daß Sie eine Konfiguration installiert haben, die den
Informationen der obenstehenden Liste folgend unterstützt wird.
2. daß die SIMMs korrekt in ihre Steckplätzen eingesetzt wurden.
3. daß es sich um SIMMs des richtigen Typs handelt.
Es könnte notwendig sein, die ursprünglichen Speicher-SIMMs
wiedereinzusetzen, um zu prüfen, ob es bei Ihren neuen SIMMs ein
Problem gibt. Nehmen Sie im Zweifelsfall mit Ihrem Lieferanten
Kontakt aufnehmen.
Hinzufügen von mehr Cache-Speicherkapazität
Ein externes oder sekundäres (L2) Cache ist ein kleiner Betrag an
spezialisierter Speicherkapazität mit erheblich schnelleren
Zugriffszeiten als das RAM des Computersystems. Ein Controller
sorgt dafür, daß es immer eine Kopie der zuletzt zugegriffenen
RAM-Bereiche enthält, so daß der Prozessor es schnell lesen kann,
ohne auf den langsameren Hauptspeicher warten zu müssen.
In diesem System sind nur die ersten 64MB RAM im CacheSpeicher.
Der direkte Cache-Speicher (L1) ist innerhalb des Prozessors und
kann nicht geändert werden. Er kann entweder eine Kapazität von 8
KB oder 16 KB besitzen.
4/5
SPEICHERERWEITERUNGEN
Sie können die Leistung einiger Softwareanwendungen verbessern,
indem Sie die L2 Cache-Speicherkapazität hinzufügen oder
erweitern.
Um zu entscheiden, ob eine Erweiterung möglich ist, verfahren Sie
wie folgt:
• Prüfen Sie die BIOS-Auflistung, um herauszufinden, wieviel
Cache-Speicherkapazität der Computer bereits hat. Siehe
Anhang C, ‘System-BIOS und Setup’.
• Prüfen Sie mit Ihrem Lieferanten, welche Erweiterungssätze
erhältlich sind.
Vorsicht
Einige ältere Softwareprogramme sind sehr geschwindigkeitsempfindlich. In
einigen Fällen müssen Sie den Cache-Speicher deaktivieren, um sie benutzen zu
können.
Wie man den Cache-Speicher einbaut
1. Schalten Sie den Computer aus und nehmen Sie alle Netzkabel
ab.
2. Treffen Sie geeignete Vorsichtsmaßnahmen gegen statische
Aufladung und nehmen Sie die Abdeckung der Systemeinheit ab.
Vorsicht
Wenn Ihnen die empfohlenen Vorsichtsmaßnahmen gegen statische Aufladung
nicht vertraut sind und/oder Sie nicht wissen, wie man die Abdeckung der
Systemeinheit abnimmt, dann sollten Sie Bezug nehmen zu Anhang A, “Die
Systemeinheit”.
3. Finden Sie den Cache-Speicher-Sockel, siehe Anhang B,
‘Systemhauptplatine’, zusammen mit der untenstehenden
Abbildung.
4.
4/6
Um ein Modul im Cache-Sockel einzusetzen bzw.
herauszunehmen, ist es u.U. notwendig, Erweiterungskarten, die
im Wege sind, herauszunehmen. (Notieren Sie sich, wie die
Kabel angeschlossen sind.) Nehmen Sie Kabel ab, die an die
SPEICHERERWEITERUNGEN
Karten angeschlossen sind, entfernen Sie die Schrauben, die die
Karten an der Rückseite der Systemeinheit festhalten und
nehmen Sie dann die Karten aus der Systemeinheit heraus.
5. Nehmen Sie das existierende Cache-Speicher-SIMM-Modul
(wenn angebracht) heraus, indem Sie es vorsichtig an den Kanten
hochheben. Es sitzt ziemlich fest.
6. Setzen Sie das neue Cache-Speicher-SIMM-Modul ein, indem
Sie das Modul auf dem Sockel ausrichten und vorsichtig
hineindrücken. Es paßt nur in einer Richtung, es ist ziemlich
eng.
7. Wenn notwendig setzen Sie Erweiterungskarten, die Sie zuvor
herausgenommen haben, wieder ein und schließen alle Kabel
wieder an, usw.
8. Bringen Sie die Abdeckung der Systemeinheit wieder fest an,
schließen Sie das System wieder an und schalten Sie ein.
9. Prüfen Sie die BIOS-Bereitschaftsmeldung, um zu sehen, ob der
neue Wert des Cache-Speichers angezeigt wird.
4/7
SPEICHERERWEITERUNGEN
Hinzufügen von mehr Video-Speicherkapazität
Video-Speicherkapazität ist Speicherkapazität, die für die Benutzung
durch den Board-EVGA-Controller reserviert ist. Eine größere
Videospeicherkapazität bedeutet mehr Farben und/oder höhere
Auflösungen (vorausgesetzt der Monitor kann dies unterstützen).
Der Board-Video-Abschnitt Ihres Computers hat 1 MB
Videospeicherkapazität, was für den Normalgebrauch mehr als
adäquat ist. Für spezielle Graphikanwendungen können Sie sie auf 2
MB erweitern, indem den angebrachten Sockeln Speicherchips
hinzugefügt werden.
Am System-BIOS sind keine Änderungen erforderlich. Die einzigen
sofort bemerkbaren Unterschiede werden deutlich, wenn Sie Ihre
Videoeinstellungen ändern wollen. Es gibt mehr Möglichkeiten.
1. Schalten Sie den Computer aus und nehmen Sie alle Netzkabel
ab.
2. Treffen Sie geeignete Vorsichtsmaßnahmen gegen statische
Aufladung und nehmen Sie die Abdeckung der Systemeinheit ab.
Vorsicht
Wenn Ihnen die empfohlenen Vorsichtsmaßnahmen gegen statische Aufladung
nicht vertraut sind und/oder Sie nicht wissen, wie man die Abdeckung der
Systemeinheit abnimmt, sollten Sie Bezug nehmen zu Anhang A, “Die
Systemeinheit”.
3. Wenn Erweiterungskarten im Wege sind, müssen Sie sie u.U.
herausnehmen. (Notieren Sie sich, wie die Kabel angeschlossen
sind.) Nehmen Sie alle Kabel ab, die an die Karten angeschlossen
sind, entfernen Sie die Schrauben, die die Karten an der
Rückseite der Systemeinheit festhalten und nehmen Sie dann die
Karten aus der Systemeinheit heraus.
4. Finden Sie die zwei Videospeicher-Erweiterungssockel, siehe
Anhang B, “Systemhauptplatine”.
5. Packen Sie den Erweiterungssatz aus und legen Sie die
Speicherchips auf eine antistatische Oberfläche. Halten Sie jeden
Chip an seinen Kanten und achten Sie darauf, die Metallstifte
4/8
SPEICHERERWEITERUNGEN
nicht zu berühren. Diese Speicherchips sind gegen statische
Aufladung besonders empfindlich. Chips sind mit besonderer
Vorsicht handzuhaben.
6. Es ist äußerst wichtig, daß die Chips richtigherum
eingesetzt werden. Jeder Chip hat an einem Ende eine Kerbe
oder eine kleine Abschrägung an einer Ecke, die der Kerbe oder
Abschrägung an der Sockelecke entspricht. Diese müssen, wie
in der Abbildung veranschaulicht, ausgerichtet werden.
7. Drücken Sie die Chips der Reihe nach fest in die Sockel hinein.
8. Setzen Sie ggf. Erweiterungskarten, die Sie zuvor
herausgenommen hatten, wieder ein und schließen Sie die Kabel
wieder an, usw.
9. Bringen Sie die Abdeckung der Systemeinheit wieder fest an.
Schalten Sie dann ein und überprüfen Sie Ihr System.
Denken Sie daran, daß keine sofortigen Änderungen auf dem
Bildschirm sichtbar sein werden, es sei denn, bei den gerade
installierten Erweiterungschips liegt ein Fehler vor. Wenn Sie die
Videotreiber-Setup-Software laufen lassen, werden Sie feststellen,
daß die besonderen Fähigkeiten markiert sind.
4/9
MULTIMEDIA-AUSSTATTUNG
5
MULTIMEDIA-AUSSTATTUNG
In diesem Kapitel werden grundlegende Informationen über einige
der Multimedia-Einrichtungen gegeben, die vielleicht in Ihrem
Computer installiert sind. Multimedia ist ein Begriff, der vieles
umfaßt, Audio, CD-ROM, Kommunikation, Erziehung, Fax, Spiele,
Internet, Modem,
Filme,
Netzwerke,
Photobearbeitung,
Druckvorlagenerstellung, Radio, Eingabe-Multiplexer, Fernsehen,
Sprachkommunikationssysteme und mehr, da es sich hierbei um
einen Bereich handelt, in dem ständig Weiterentwicklungen
stattfinden.
Dieser Apricot Computer besitzt bei seiner Auslieferung ein BoardAudio in Form eines Soundblaster 16-Bit Tonsystems und ein CDROM-Laufwerk mit Quad-Geschwindigkeit, dessen Audioausgabe
intern an das Soundblastersystem angeschlossen ist.
Software und Treiber
Alle Multimedia-Aspekte werden von Softwaretreibern gesteuert, die
vom Betriebssystem Windows 95 und dessen internen Steuerdateien
geladen werden. Diese Dateien werden von Ihrem Computer
gelesen, wenn er nach dem Drücken der Stromtaste bootet und die
Software das CD-ROM-Laufwerk, das Tonsystem, sowie andere
Bauelemente, die vielleicht installiert sind, initialisiert.
Die gesamte Software müßte bereits installiert worden sein,
entweder von unserem Werk oder von Ihrem Lieferanten. Sie sollten
zunächst nicht versuchen, einen Gerätetreiber wieder zu installieren,
weil dies im Computer zu Konflikten führen könnte, da er versucht
zu booten und die Software deshalb glaubt, daß es vielleicht zwei
CD-ROM-Laufwerke gibt. Sollten Sie Schwierigkeiten haben,
nehmen Sie am besten mit Ihrem Lieferanten oder autorisierten
Wartungsdienst Kontakt auf. Wenn Sie selbst Änderungen
vornehmen oder Erweiterungskarten hinzufügen wollen, finden Sie
nützliche Informationen im Kapitel ‘Systemerweiterung’.
5/1
MULTIMEDIA-AUSSTATTUNG
Das CD-ROM-Laufwerk
Die Spezifikation des Laufwerks wird in Anhang A ‘Die
Systemeinheit’ genau angegeben und sein Betrieb wird im Kapitel
‘Systemlaufwerke’ beschrieben. Für das CD-ROM-Laufwerk gibt es
nur wenige Regler, der wichtigste ist unten rechts, die ‘Laufwerk
öffnen’- oder Auswurf-Taste.
DISKETTENEINSCHUB
COMPACT
KOPFHÖRERANSCHALTER
LAUSTSTÄRKE
BESETZT-ANZEIGE
AUSWURTASTE
NOTAUSWURFLOCH
Diese bewirkt die Öffnung des Laufwerkmagazins, so daß eine CD
in das Laufwerk eingelegt werden kann. Die zwei anderen Regler
sind, wie oben dargestellt, Kopfhöreranschluß und Lautstärkeregler,
die benutzt werden können, wenn kommerzielle Audio- oder
Musik-CDs abgespielt werden und Sie keine externen Lautsprecher
benutzen bzw. die Ausgabe in Ihr Hifi-System einleiten.
Hinweis
Während Sie Musik von Ihrem CD-Laufwerk abspielen, können Sie immer
noch alle anderen Einrichtungen benutzen.
Denken Sie daran, daß es einige Sekunden dauert, bis die CD die
volle Geschwindigkeit erreicht hat, bevor Sie versuchen, die
Tonspuren zu spielen oder Daten zu lesen.
5/2
MULTIMEDIA-AUSSTATTUNG
Sie können Audio- oder Musik-CDs spielen, indem Sie die
Dienstprogramme in Windows 95 benutzen. Prüfen Sie die
Multimedia-Themen in Windows 95 HILFE auf nähere
Informationen hin.
Im Inneren Ihres Systems ist der Audioanschluß des CD-Laufwerks
direkt an das Board-Tonsystem festverdrahtet, so daß der volle
Stereoklang vom Soundblaster verstärkt und gesteuert wird.
Photo-CDs
Photo-CDs können bis zu 100 vierfarbige Photos aufnehmen. Mit
der geeigneten Software können sie angeschaut, bearbeitet und dann
über Ihren Computer ausgedruckt oder in Ihre Briefe und Berichte
mitaufgenommen werden. Die meisten guten Kamera- oder
Fotogeschäfte können Sie darüber beraten, wie Sie Ihre besten
Bilder auf eine CD übertragen. Es gibt verschiedene
Softwareprogramme, die entwickelt wurden, um Bilder von den
standardmäßigen Photo-CD-Formaten zu lesen und zu bearbeiten.
Der Begriff ‘Multisession’ wird oft verwendet, um Photo-CDs zu
beschreiben. Es bedeutet, daß einige Photos zu unterschiedlichen
Zeiten oder in separaten ‘Sessions’ auf der CD aufgezeichnet
wurden. Dies ist für moderne CD-Laufwerke kein Problem.
Die Tonanschlüsse
Für Tonanschlüsse gibt es am unteren Ende des
Erweiterungssteckplatzes
eine
separate
Tafel.
Alle
Stereosteckerbuchsen haben eine Standardgröße, die den meisten
modernen Audiosystemen entspricht.
Mikrofon
Die Eingabeschaltkreistechnik wird die meisten bekannten Typen
von Monomikrofonen, die erhältlich sind, akzeptieren und ElektretKondensator-Mikrofone mit Phantomstrom versorgen.
5/3
MULTIMEDIA-AUSSTATTUNG
Anschlüsse auf der Rückseite
1
2
3
4
5
1
1. Joystick/MIDI-Port
2. Mikrofonsockel
3. Leitung-EIN-Sockel
4. Leitung-AUS-Sockel
5. Steckerbuchse für die Lautsprecher
5/4
10101
FEHLERBEHEBUNG
6
FEHLERBEHEBUNG
In diesem Kapitel werden Ratschläge für Situationen gegeben, wenn
Sie vermuten, daß mit Ihrem Computer etwas nicht in Ordnung ist.
Im Zweifelsfall
Schalten Sie den Computer aus und nehmen Sie alle Netzkabel ab, bevor Sie
sich mit Ihrem Händler oder Wartungsdienst in Verbindung setzen. Notieren
Sie sich die Symptome, Fehlercodes, angezeigten Mitteilungen usw., bevor Sie
anrufen.
In diesem Kapitel geht es im wesentlichen um Probleme, die vom
Computer selbst verursacht wurden, obwohl Probleme oft anderen
Quellen entstammen, wie z.B. Netzwerkverkabelung, Betriebssystem
oder Anwendungssoftware.
Wie schnell vergißt man schon einmal, Kabel und Anschlüsse im
Inneren des Computers anzuschließen und wie leicht ist es, Kabel
und Anschlüsse falsch zu plazieren, wenn Erweiterungskarten
eingebaut oder der Speicher erweitert wird oder ganz allgemein,
wenn etwas gemacht wird, wozu man zunächst einmal die
Systemabdeckung abnehmen muß.
Probleme beim Starten
Wenn Sie vermuten, daß eine Sicherung ausgelöst wurde
Im England und einigen anderen Ländern enthalten
Wechselstromstrecker Sicherungen. Ihr Apricot Computer enthält bei
der Auslieferung die korrekte Sicherung für den Betrieb innerhalb
Englands. Wenn
beim Einschalten die Sicherung im
Wechselstromstecker der Systemeinheit ausgelöst wird, kann dies
durch einen Wechselstromstoß verursacht worden sein. Meistens
deutet es jedoch daraufhin, daß beim Computer oder seinen
Peripheriegeräten Probleme vorliegen. Befolgen Sie diese Schritte:
1. Schalten Sie den Computer aus und nehmen Sie alle Netzkabel
ab.
6/1
FEHLERBEHEBUNG
2. Nehmen Sie die Stecker aller Peripheriegeräte aus dem System
heraus, z.B. Monitor.
3. Suchen Sie eine offensichtliche Ursache für den Fehler. Wenn
nichts offensichtlich ist, ersetzen Sie die ausgelöste Sicherung mit
einer Sicherung derselben Leistung, schließen das Netzkabel des
Systems wieder an und versuchen, das System wieder
einzuschalten.
4. Wenn die neue Sicherung ausgelöst wird, setzen Sie sich mit
Ihrem Händler oder Wartungsdienst in Verbindung.
5. Wenn die neue Sicherung nicht ausgelöst wird, schließen Sie die
Peripheriegeräte, eines nach dem anderen, wieder an und
schalten das jeweilige Gerät ein. Wiederholen Sie diesen Schritt
der Reihe nach für jedes Peripheriegerät.
Selbsttest beim Einschalten (SBE)
Jedesmal, wenn der Computer eingeschaltet wird, testet der SBE
verschiedene Hardware-Komponenten, einschließlich Speicher und
vergleicht die aktuelle Konfiguration des Computers mit der
Konfiguration, die im Konfigurationsspeicher (CMOS) aufgezeichnet
ist. Während dieses Zeitraums erscheinen BIOS-Bereitschafts- und
SBE-Meldungen.
Eine Konfigurationsdiskrepanz könnte auftreten, wenn Sie gerade eine
Hardware-Option installiert bzw. entfernt haben (z.B., wenn Sie ein
SIMM hinzugefügt oder ausgetauscht haben). In diesem Fall kann es
geschehen, daß Sie direkt in das BIOS-Setupprogramm umgeleitet
werden. Wenn beim SBE ein Hardware-Fehler entdeckt wird, wird
u.U. ein oder mehrere Fehler angezeigt. Sie finden eine ausführliche
Liste dieser Fehler am Ende von Anhang C ‘System-BIOS und Setup’.
Als erstes sollten Sie den Computer ausschalten, mindestens 30
Sekunden warten und ihn dann wieder einschalten, um zu sehen, ob
der Fehler nur vorübergehend oder anhaltend ist. Anhaltende SBEFehler können auf einen Fehler im System hinweisen. Der Computer
ist u.U. in der Lage, trotz der Fehleranzeige weiterzuarbeiten (z.B.,
wenn ein Speicherchip den SBE nicht besteht, kann der Computer
manchmal mit weniger Speicherkapazität weiterarbeiten).
6/2
FEHLERBEHEBUNG
Wenn Sie nach einer Überprüfung der BIOS-Einstellungen das
Hardware-Problem nicht lösen können, sollten Sie sich mit Ihrem
Händler oder autorisierten Wartungsdienst in Verbindung setzen.
Fehler beim Booten
Der Computer versucht, von einer Systemdiskette oder einer
bootfähigen Festplattenlaufwerkspartition aus zu booten.
Wenn es nicht gelingt, korrekt zu booten, könnte eine
Fehlermeldung erscheinen; sie kommen meistens vom BIOS. Eine
andere Fehlermitteilung ist vielleicht die folgende:
Keine Systemdiskette oder Diskettenfehler. Austauschen und beliebige Taste
drücken.
Vielleicht befindet sich im Laufwerk eine Diskette, die nicht bootfähig
ist; solch eine Diskette sollte herausgenommen bzw. gegen eine
bootfähigen Diskette ausgetauscht werden. Wenn die Mitteilung
bestehenbleibt, liegt vielleicht ein Problem beim Festplattenlaufwerk vor.
In diesem Fall sollten Sie überprüfen, ob die BIOS-Einstellungen korrekt
sind. Wenn ja, dann ist es vielleicht notwendig, das Festplattenlaufwerk
neu zu formatieren und die Systemsoftware wiederherzustellen.
Umspeichern von Software
Wenn wirklich alles nicht mehr funktioniert, kann die ursprüngliche
Software mit Hilfe der speziell versiegelten Packung
wiederhergestellt werden, die mit dem System mitgeliefert wurde.
Diese CD und Diskette werden mit vollständigen Anweisungen
geliefert. Um eine Verwirrung mit anderen CDs und Disketten zu
vermeiden, sollte diese Packung nicht geöffnet werden, es sei denn es
gibt keine andere Alternative.
Warnung
Sie sollte nur für eine komplette Systemwiederherstellung benutzt werden. Sie
werden Ihre ursprünglichen Systemeinstellungen (Video, Drucker, usw.) mit
Hilfe der Installations-CD von Windows 95 neu eingeben müssen.
6/3
FEHLERBEHEBUNG
Prüfliste - Fehlerbehebung
Wenn Sie mit Ihrem Computer ein Problem haben, finden Sie in den
folgenden Abschnitten eine Liste der Dinge, die Sie überprüfen
sollten, bevor Sie sich mit Ihrem Händler, autorisierten
Wartungsdienst oder Ihrer Unterstützungorganisation in Verbindung
setzen. Die aufgeführten Tests beziehen sich auf die Ursachen von
Problemen, die gewöhnlich angetroffen werden:
Anschlüsse
Überprüfen Sie, daß alle Netz- und Signalkabel sicher an den
korrekten Port des Computers angeschlossen sind.
Es geschieht oft, daß Tastatur und Maus an den falschen Port
angeschlossen werden. Obwohl die Anschlüsse identisch sind, wird
die Tastatur nicht funktionieren, wenn ihr Stecker in den Mausport
gesteckt wurde und umgekehrt.
Die zwei seriellen Ports sehen ebenfalls identisch aus. Wenn Sie ein
Problem haben, achten Sie darauf, daß das Kabel an den korrekten
Port angeschlossen ist.
Strom
Überprüfen Sie, daß die Wechselstromversorgung eingeschaltet ist
und daß die Sicherung im Wechselstromstecker (wenn vorhanden)
nicht ausgelöst worden ist. Wenn das System immer noch keinen
Strom zu bekommen scheint, besorgen Sie sich von Ihrem
Lieferanten ein anderes Netzkabel.
Monitor
Wenn auf dem Monitor nichts angezeigt wird, sollten Sie
überprüfen, daß der Monitor eingeschaltet ist und die Helligkeitund Kontrastregler nicht auf ein Minimum eingestellt sind.
Erweiterungskarten
Wenn eine Erweiterungskarte nicht funktioniert, überprüfen Sie, daß
alle internen Kabel sicher angeschlossen sind, daß die Karte korrekt
konfiguriert ist und nicht mit einer anderen Karte oder einer anderen
Komponente der Hauptplatine “in Konflikt gerät”. Überprüfen Sie
auch, daß die Software, die die Karte kontrolliert oder benutzt,
6/4
FEHLERBEHEBUNG
korrekt konfiguriert ist. Überprüfen Sie im Kapitel ‘Erweiterung’
Informationen über Unterbrechungsanforderungen und im Anhang C
‘System-BIOS und Setup’, ob die von Ihnen gewählten Einstellungen
benutzbar sind. Überprüfen Sie auch, ob die benutzten Betriebsmittel
im BIOS registriert sind.
Video
Wenn Sie eine neue Video-Controllerkarte eingesetzt haben und sich
danach Probleme einstellen, sollten Sie versuchen, den eingebauten
EVGA-Video-Controller zu deaktivieren, indem Sie die
Brückenverbindung auf der Hauptplatine entfernen. Nehmen Sie
Bezug zum Layout-Diagramm der Hauptplatine in Anhang B,
‘Systemhauptplatine’, um PL22 mit der EVGA ControllerBrückenverbindung zu finden.
Wenn Sie beim Lesen des Bildschirms Schwierigkeiten haben, oder
wenn einige Programme auf dem Bildschirm nicht korrekt
erscheinen, sollten Sie eine andere Videoauflösung oder
Farbeinstellung ausprobieren. Einige graphische Darstellungen
benötigen u.U. eine besondere Farbeinstellung.
System-BIOS
Überprüfen Sie das System-BIOS, um sicherzustellen, daß die
ursprünglichen Einstellungen nicht verändert wurden. Sieht es so
aus, als ob die Einstellungen verändert worden sind, dann kann dies
vielleicht daran liegen, daß die BIOS-Batterie fehlerhaft ist. Siehe
Anhang B, ‘Systemhauptplatine’ und Anhang C ‘System-BIOS und Setup’.
Die Plattenlaufwerke des Systems
Nehmen Sie auch Bezug zu dem Kapitel über die Benutzung von
‘Systemlaufwerken’.
Diskettenlaufwerke
Wenn Sie Probleme dabei haben, zu einer Diskette Zugriff zu
bekommen, sollten Sie überprüfen, daß sie korrekt eingeschoben
wird, daß sie korrekt formatiert ist, d.h. ohne Schreibschutz, und
daß die vom BIOS zugeordneten Zulässigkeiten den beabsichtigten
Zugriff erlauben. Einige Anwendungssoftwareprogramme lassen es
nicht zu, Disketten zu lesen oder zu beschreiben, während bestimmte
6/5
FEHLERBEHEBUNG
andere Aufgaben durchgeführt werden oder sie warten, bis Sie kurz
vor dem Ausstieg aus dem Programm sind.
CD-ROM-Laufwerke
Wenn Sie beim Zugriff zu einer CD Probleme haben, sollten Sie
überprüfen, daß Sie einige Sekunden gewartet haben, so daß die CD
ihre volle Drehgeschwindigkeit erreichen konnte, daß sie im Laufwerk
mit der richtigen Seite nach oben liegt und daß es eine Daten-CD ist.
Denken Sie daran, daß Sie Ihre Daten nicht auf eine CD mit einem
konventionellen CD-Laufwerk und Diskette speichern können.
Festplattenlaufwerke
Wenn Sie beim Zugriff zu einem Festplattenlaufwerk Probleme haben,
sollten Sie überprüfen, daß der Controller, an den das Laufwerk
angeschlossen ist, aktiviert ist, daß die Platte korrekt formatiert wurde
und daß die Zulässigkeiten, die vom BIOS oder der von Ihnen benutzten
Software zugeordnet sind, den beabsichtigten Zugriff erlauben.
Softwaresicherheit
Es ist heutzutage leider notwendig, ein System regelmäßig auf das
Eindringen von Software-‘Viren’ zu durchsuchen. Viren können
seltsame Effekte hervorrufen und sowohl an Software wie auch
manchmal an Hardware ernsthafte Schäden verursachen. Selbst das
System-BIOS ist nicht immun.
Ahnungslose Empfänger von Viren konnten plötzlich keinen Zugriff
mehr zu Laufwerken bekommen, Daten wurden zerstört und selbst
das System-BIOS wurde ausgelöscht.
Überprüfen Sie, wenn möglich, alle Disketten unbekannten
Ursprungs mit Virusabtastsoftware, bevor Sie sie benutzen. Wenn sie
aus einer nichtautorisierten Quelle stammen, z.B. ‘ein Freund gab mir
dieses tolle Programm’, sollten Sie besonders vorsichtig sein. Die
Person, die die Diskette weitergibt, ist sich des möglichen Problems
vielleicht nicht bewußt. Ein illegales Kopieren von Programmen hat
dazu geführt, daß die vielen gewöhnlichen Virustypen ungeheuer
weit verbreitet wurden.
6/6
FEHLERBEHEBUNG
Es gibt verschiedene Softwarefirmen, die Antiviren-Software für
Benutzer daheim und in Firmen entwickeln, und einige dieser
Softwareprogramme sind sehr zuverlässig. Sie sind jedoch kein
Ersatz für eine strikte Kontrolle Ihres Systems und Ihrer Software.
Eine Vireninfektion läßt sich vermeiden. Sie sollte nie eine wirkliche
Bedrohung darstellen, vorausgesetzt, einige recht einfache
Vorsichtsmaßnahmen werden getroffen:
• Kaufen Sie Software nur von Quellen mit einem guten Ruf.
• Vermeiden Sie Software ‘aus zweiter Hand’.
• Verleihen Sie Ihre Software-Masterdisketten nicht an andere
Personen.
• Benutzen Sie für Ihre Disketten den Schreibschutz.
• Sichern Sie Ihre Daten regelmäßig.
• Seien Sie sich immer dessen bewußt, was andere Personen tun
könnten, wenn Sie Zugang zu Ihrem Computer hätten.
• Für alle Disketten aus ‘zweiter Hand’ gilt: zuerst formatieren.
Sehr wenige Softwareprobleme werden von einem Virus verursacht,
bei weitem die Mehrheit von Benutzern werden nicht infiziert
werden. Bei den meisten Benutzern wird es sich wahrscheinlich
einfach um eine Verstümmelung einiger Daten handeln.
Es ist auch möglich, daß man Probleme sieht, wenn man versucht,
den falschen Dateientyp in eine Anwendung hineinzubringen. Dies
kann manchmal dazu führen, daß die Anwendung stoppt oder sogar
dazu, daß das System vollkommen abstürzt. In solch einer Situation
sollten Sie alle Disketten herausnehmen und das System kurz
ausschalten. Danach können Sie wieder starten.
6/7
TECHNISCHE INFORMATIONEN
A
DIE SYSTEMEINHEIT
In diesem Anhang werden Anleitungen dazu gegeben, wie man
Zugang zum Inneren der Systemeinheit bekommt, um
Wartungsmaßnahmen am System durchzuführen oder das System zu
erweitern,
sowie
einige
der
allgemeinen
System/Laufwerkspezifikationen. Ein kleiner Kreuzschlitz-schraubendreher
ist das einzige Werkzeug, das benötigt wird.
Warnung
Schalten Sie den Computer aus und nehmen Sie alle Netzkabel ab, bevor Sie die
obere Abdeckung entfernen.
Vorsichtsmaßnahmen gegen statische Aufladung
Reibungselektrizität kann dauerhaften Schaden an elektronischen
Komponenten verrusachen. Sie sollten sich dieser Gefahr bewußt
sein und Vorsichtsmaßnahmen gegen die Entladung statischer
Elektrizität in den Computer treffen.
Statische Elektrizität kann erzeugt werden, wenn man einen Stuhl
bewegt, Tische oder Wände berührt oder einfach über einen ganz
gewöhnlichen Teppich geht. Gegenstände, die von einer Person an
eine andere Person weitergereicht werden oder die ein- bzw.
ausgepackt werden, können statisch aufgeladen werden. Auch
Klimaanlagen können sehr hohe Niveaus an statischer Elektrizität
verursachen.
Kleidung aus Kunstfasern neigt besonders dazu, statische Elektrizität
zu erzeugen; diese statische Aufladung wird oft von der Person, die
das Kleidungsstück trägt, nicht bemerkt, sie kann aber ausreichen,
empfindliche, elektronische Komponenten in Computern zu
beschädigen oder zu zerstören.
Der Computer ist statischer Entladung ausgesetzt, wenn die obere
Abdeckung abgenommen ist, da die elektronischen Komponenten
der Hauptplatine dann freigelegt sind. Speichermodule, Cache-
A/1
TECHNISCHE INFORMATIONEN
Erweiterungen und OverDrive-Prozessoren sind andere Beispiele
elektrostatisch empfindlicher Bauelemente (ESSDs).
Alle Arbeiten, bei denen die Abdeckung abzunehmen ist, müssen in
einer Fläche durchgeführt werden, die vollständig frei von
Reibungselektrizität ist. Wir empfehlen einen speziellen
“Handhabungsbereich”, gemäß EN 100015-1:1992. Dies bedeutet,
daß Arbeitsoberflächen, Bodenbeläge und Stühle an einen
gemeinsamen Erdbezugspunkt angeschlossen sein müssen. Sie sollten
ein geerdetes Armgelenkband und antistatische Kleidung tragen. Es
wäre auch gut, ein Ionisierungsmittel oder einen Befeuchter zu
benutzen, um eine statische Aufladung der Luft zu entfernen.
•
Wenn eine Erweiterung installiert wird, ist darauf zu achten, daß
Sie verstehen, was die Installation umfaßt, bevor Sie beginnen.
Dann können Sie den Arbeitsprozeß planen und auf diese Weise
sicherstellen, daß die empfindlichen Komponenten nur
kurzzeitig freigelegt sind.
•
Nehmen Sie die Abdeckung der Systemeinheit, den
antistatischen Beutel bzw. die antistatische Verpackung einer
Erweiterung nur dann ab, wenn es wirklich notwendig ist.
•
Gehen Sie mit Gegenständen, die Reibungselektrizität gegenüber
empfindlich sind, sehr vorsichtig um. Halten Sie
Erweiterungskarten und Einbauoptionen nur an den Ecken fest,
vermeiden Sie eine Berührung ihrer elektricchen Kontakte.
Berühren Sie niemals die Komponenten oder elektrischen
Kontakte auf der Hauptplatine oder auf Erweiterungskarten.
Ganz allgemein gilt, daß Gegenstände, die Reibungselektrizität
gegenüber empfindlich sind, so wenig wie möglich gehandhabt
werden sollten.
•
Halten Sie leitendes Material, Lebensmittel und Getränke von
Ihrem Arbeitsbereich und dem offenen Computer fern.
Öffnen der Systemeinheit
Um die Abdeckung der Systemeinheit abzunehmen, verfahren Sie
wie folgt:
1. Schalten Sie sowohl Systemeinheit wie auch Monitor aus.
A/2
TECHNISCHE INFORMATIONEN
2. Wenn Ihre Wechselstrom-Anschlußstellen Schalter haben, stellen
Sie diese Schalter auf AUS.
3. Nehmen Sie alle Netzkabel von der Rückseite der Systemeinheit ab.
4. Entfernen Sie die zwei Klemmschrauben und legen Sie sie zur
Seite.
5. Schieben Sie die obere Abdeckung etwas nach hinten, heben Sie
1
10101
2
GEHÄUSESCHRAUBEN
GEHÄUSESCHRAUBEN
sie dann heraus.
Wenn Sie die Abdeckung wieder einsetzen, verfahren Sie in
umgekehrter
Reihenfolge.
Treffen
Sie
wirksame
Vorsichtsmaßnahmen gegen statische Aufladung, wenn die obere
Abdeckung abgenommen ist.
A/3
TECHNISCHE INFORMATIONEN
Die inneren Komponenten
8
9
10
1
7
2
3
5
4
6
1
Systemhauptplatine, nähere Einzelheiten siehe
‘Anhang B’.
2
Prozessor und Kühlgebläse des Systems
3
Zukünftiger
Multimedia.
für
4
Diskettenlaufwerk,
Systemlaufwerke’.
5
CD-ROM-Laufwerk,
Systemlaufwerke’.
‘Die
6
Festplattenlaufwerk (unten 5)
7
‘Strom’ und ‘Standby / ‘Wiederherstellung’Schalter
8
Stromversorgungseinheit
9
Rückwärtige Audio-Subplatine, siehe Kapitel
‘Multimedia’.
10
Anstiegskarte, siehe Kapitel ‘Erweiterung’
Erweiterungsbereich
siehe
Kapitel
siehe
Kapitel
Der Einfachheit halber sind Bandkabel- und andere Kabel in der obenstehenden
Abbildung nicht dargestellt.
A/4
‘Die
TECHNISCHE INFORMATIONEN
Zusammenfassung der Laufwerkspezifikation (nur austauschbare Medien)
Diskettenlaufwerk
Hersteller
Mitsubishi
MF355F-450MP
Schnittstelle
Stecker mit 34 Stiften
Strom
Steckerstift
4-polig, Miniatur
Laden
1,5W beim Lesen/Schreiben
100mW beim Standby
(400ms Startzeit)
Diskettenformate (3 Modi)
DS-DD 720 KB
1,2 MB (NEC, Japan)
HD 1,44 MB
Zuverlässigkeit
MTBF
Schätzung 80.000 Stunden
CD-ROM-Laufwerk
Hersteller
Sony
CDU76E
Schnittstelle
IDE
ATA-PI (auf Hauptplatine)
Modus 2
Burst Modus 8,3MB/s (max.)
4MB/s typisch
Geschwindigkeit vierfach
600KB/s Modus 1
Zugriffszeit
durchschnittl. 220 ms
410 ms voller Zugriff
Cache
eingebaut
256KB
Strom
Steckerstift
Standard, 4 Stifte
Laden
26W (max. am Magazin
öffnen/schließen)
Audio
interne Leitung 750mV bei 47Ohm
Kopfhörer
550mV bei 32Ohm
DiskettenGröße
12 cm oder 8 cm
Typen
CD-ROM Modus 1 oder 2,
Daten, CD-Audiodisketten,
Audio-kombiniertesCD-ROM
Multisession Photo-CD
Laser
Typ
GaA1As Halbleiter
Wellenlänge
780 nm
Strom
0,6 mW
Zuverlässigkeit
MTBF
Schätzung 100.000 Stunden
A/5
TECHNISCHE INFORMATIONEN
Physikalische Merkmale
(Systemeinheit)
Gewicht und Abmessungen
Höhe
Tiefe
Breite
Komponente
Gewicht
120 mm
400 mm
435 mm
Systemeinheit 11-12 Kg*
40 mm
205 mm
488 mm
Tastatur
1.4 Kg
* von der Konfiguration abhängig
Temperatur- und Feuchtigkeitsklassen
Klasse
Temperatur
Lagerung/Transport
+5 bis +55OC
20% bis 80%
O
+10 bis +35 C
20% bis 80%
Einstellung
AC-Spannung
Frquenz
115V
100 bis 120V
50 bis 60 Hz
230V
220 bis 240V
50 bis 60 Hz
Betrieb
Relative Luftfeuchtigkeit
ohne Kondensation
Spannungsbereich
Warnung
Das mit dem System mitgelieferte Netzkabel entspricht den Sicherheitsnormen,
die in dem Land gültig sind, in welchem es ursprünglich verkauft wurde. Sie
sollten einen Apricot-Händler konsultieren, bevor Sie das System in einem
anderen Land benutzen.
A/6
TECHNISCHE INFORMATIONEN
B
SYSTEMHAUPTPLATINE
In diesem Anhang werden die Spezifikation und Einstellungen für
die Hauptprozessorplatine Ihres Computers angegeben. Für die
meisten Einstellungen von Brückenverbindungen gilt der Grundsatz,
daß sie nie verändert werden sollten.
Spezifikation der Platine
Prozessor
Typ
Intel Pentium 75Mhz
und mehr
Bus-Geschwindigkeiten 50, 60, 66 MHz
Unterstützungslogik
Intel TRITON
Chip-Satz
BIOS
Surepath 1,3
1 MB Flash BIOS ROM
Batterie
On-board Lithium Batterie
3V, Typ CR2032 oder
gleichwertig
Speicher
SIMMs
32 Bit, 70ns, 5V,
Parität nicht erforderlich,
vier SIMMs in zwei Paaren,
Max. 128 MB. EDOUnterstützung
Cache
Module
L2 Zurückschreiben,
Pipeline-Burst,
256 KB oder 512 KB
Module
mit integrierten TAG RAMs
Nur die ersten 64 MB des Hauptspeichers sind im Cache abgespeichert.
Video
On-board
Cirrus Logic GD543x
Video RAM
1 MB auf der Platine,
erweiterbar auf 2 MB
Speichererweiterung
Informationen zur Erweiterung des Haupt-, Cache- oder Videospeichers finden
Sie im Kapitel ‘Speicherweiterungen’.
B/1
TECHNISCHE INFORMATIONEN
Audio
On-board
Creative Labs 16 Bit.
Laufwerke
Diskettenlaufwerke
Unterstützung für 720 KB,
1,2 MB
(3-Modi); 1,44 MB bei 3,5”
1,2 MB bei 5,25”Formaten.
und
Festplattenlaufwerke
PCI/IDE-Controller
eingebaut in
Triton Chip-Satz
CD-ROM
ATA-PI IDE-Laufwerke.
(Primäranschluß für IDE-Festplattenlaufwerke)
(Sekundäranschluß für ATA-PI CD-ROM Laufwerke)
Ports
parallel
25-polige Sub-D-Buchse
IEEE1284 (EPP/ECP)
seriell
zwei 9-polige D-Stecker
RS232, 16550 Chip-Satz.
HINWEIS : - COM2 ist nicht erhältlich, wenn das System mit
Fernbedienung geliefert wurde.
Tastatur
PS/2-kompatibel
Maus
PS/2-kompatibel
Monitor
VGA, SVGA, EVGA.
Erweiterung
Mit Hilfe einer Anstiegskarte, die an einem Sockel auf der
Hauptplatine angebracht wird, können 5 Erweiterungskarten
unterstützt werden:
B/2
ISA
eine Karte - volle Länge
zwei Karten - halbe Länge
PCI
eine Karte - halbe Länge
ISA/PCI
eine Karte einer dieser Typen - volle Länge
TECHNISCHE INFORMATIONEN
14
Video
Parallel
Com 2
13
12
Com 1
Mouse Key/Bd
11
10
9
15
8
7
6
16
5
4
17
18
19
20
21
1
3
2
Layout der Platine
1
7
10
Vorderer Audioanschluß
skettenbndanschluß audio
connection
Diskettenbandanschluß
connector
Wellentabellenanschluß
CD-Audioanschluß
13
16
19
Anstiegskartensockel
Video-Erweiterungssockel
Systemanschlüsse
14
17
20
4
2
SIMMs, Sockel 3, 4
3
SIMMs, Sockel 1, 2
5
CD-Bandanschluß
6
8
11
Modem Audio-Anschluß
Rückseitiger Audio-Anschluß
connection
Externe Ports
CMOS-Batterie
Prozessor ZIF-Sockel
9
12
HDD-Bandanschluß
connector
TV Audio-Anschluß
Stromanschlüsse
15
18
21
Videoanschluß
Cache-Speicher-Sockel
Strommodul (wenn angeb.)
B/3
TECHNISCHE INFORMATIONEN
Systemports
(externe Anschlüsse)
Serielle Kommunikation COM 1, COM 2
9-poliger D-Stecker
10101
1
5
9
6
1.
3.
5.
7.
Datenträger-Empfang 2.
Daten übertragen
4.
Betriebserde
6.
Sendeaufforderung
8.
9. Rufanzeige
Empfangsdaten
Datenendgerät bereit
Empfangsbereitschaft
sendebereit
Paralleler Port
25-polige Sub-D-Buchse
B-2C
1
13
25
1. -Strobe-Signal
5. Datenbit 3
9. Datenbit 7
13. SLCT
16. -INIT
2.
6.
10.
14.
17.
14
Datenbit 0
3. Datenbit 1
4. Datenbit 2
Datenbit 4
7. Datenbit 5
8. Datenbit 6
-ACK
11. BUSY
12. PE
-Automatische Zuführung
15. -ERROR
-SLCT IN
18. bis 25. (inkl.) Erde.
Tastatur- und Mausports
6-poliger DIN-Miniaturverbindungsstecker
5
3
1
2
6
6
4
4
5
3
2
1
Beide Anschlüsse haben dieselbe Spannung und dieselben Signale.
1. Daten
2. Reserviert 3. Erde
4. +5V DC
5. Uhr
6. Reserviert
B/4
TECHNISCHE INFORMATIONEN
Monitorport
15-polige (3-reihige) Sub-D-Buchse
1
5
6
10
11
15
STIFT
Ausgabe
Schwarz-Weiß
Farbe
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
Rot
Grün
Blau
Reserviert
DIGITAL Erde
Rotes Signal zurück
Grünes Signal zurück
Blaues Signal zurück
Stecker
DIGITAL Erde
Reserviert
Reserviert
H-sync
V-sync
Reserviert
Kein Stift
Mono
Kein Stift
Kein Stift
Selbsttest
Tastaturstift
Monosignal zurück
Kein Stift
Kein Stift
DIGITAL Erde
Kein Stift
DIGITAL Erde
H-sync
V-sync
Kein Stift
Rot
Grün
Blau
Kein Stift
Selbsttest
Rotes Signal zurück
Grünes Signal zurück
Blaues Signal zurück
Kein Stift
DIGITAL Erde
DIGITAL Erde
DDC Daten
H-sync
V-sync
DDC Uhr
Konfigurationen von Brückenverbindungen
Es gibt nur sehr wenige Brückenverbindungen, die jemals verändert
werden müssen. Die meisten Brückenverbindungen wurden im Werk
für Ihr System und dessen Bedürfnisse voreingestellt. Der
Vollständigkeit halber werden hier jedoch die Einzelheiten
angegeben.
Betrieb des internen Lautsprechers
PL2
Neben dem äußeren SIMM-Sockel, Standardeinstellung: Verbindung
der Stifte 4 und 5 ergibt eine Audioausgabe an den internen
Lautsprecher in Mono. Nur dann zu entfernen, wenn ein
Systemgehäuse interne Stereolautsprecher besitzt.
B/5
TECHNISCHE INFORMATIONEN
Internes ‘Audio’-Modem
PL4
Nahe des CD-Audioanschlusses, Standardeinstellung, wenn kein
internes Modem eingesetzt ist: Verbindung der Stifte 3 und 4. Nur
entfernen, wenn ein internes Modem eingesetzt ist, das Klang
unterstützt.
BIOS umprogrammieren
PL5, PL6
Diese Verbindungen dienen speziellen Zwecken. Nur für eine
offizielle Erweiterung des System-BIOS zu benutzen. Nicht aus
einem anderen Grund entfernen.
PL5
Neben PL2, normale Verbindung 2 und 3. Diese
Verbindung wird für den Fall benutzt, daß es während einer
Erweiterung des System-BIOS zu einer Katastrophe kommt. Eine
Verlegung der Verbindung zu den Stiften 1 und 2 wird es dem
System ermöglichen, von einer internen Sicherungskopie des BIOS
aus, die in einem sicheren Bereich des System-ROM gehalten wird,
zu booten.
PL6
Normale Verbindung 2 und 3; zu Stiften 1 und 2 bringen,
um ein Umprogrammieren des BIOS zu ermöglichen (spezielle
Software erforderlich).
Diskettensteuerungsmodus
PL13
Neben dem Diskettenbandstecker, Standardeinstellung: Verbindung
von Stiften 3 und 4. Um 3-Modi-Betrieb des Laufwerks zu
ermöglichen (nur Japan), 1 mit 3 verbinden.
BIOS-Einstellungen löschen
PL21
Neben dem äußeren Videoerweiterungssockel, Standardeinstellung:
Verbindung von Stiften 1 und 2. Eine Umsetzung der Verbindung
zu den Stiften 2 und 3 trennt die Batterie vom BIOS-Speicher und
wird einen Verlust aller Anwendereinstellungen verursachen. Mit
Vorsicht zu benutzen und nur für den Fall, daß ein
Zugangskennwort verlorenging.
B/6
TECHNISCHE INFORMATIONEN
VESA-Option
PL22
Eine einzelne Brückenverbindung ist u.U. die einzige Verbindung,
die eingesetzt wurde, und zwar am Ende, direkt an PL21. Muß nur
dann entfernt werden, wenn eine neue ‘Plug in’-Videokarte
eingesetzt wird und ernsthafte Probleme auftreten. Wird sie
herausgenommen, muß sie ersetzt werden, wenn die
Erweiterungsvideokarte danach entfernt wird.
Prozessor- und BUS-Takt
Diese Einstellungen dürfen nicht verändert werden, es sei denn, ein
Prozessor wird aufgerüstet. Genaue Einzelheiten zu den
erforderlichen Einstellungen des Prozessors sollten mit dem neuen
Prozessor geliefert worden sein, und die entsprechenden
Platinenverbindungen können dann der untenstehenden Tabelle
entnommen werden.
Warnung
Verändern Sie diese Verbindungen unter normalen
Bedingungen NICHT, da der Prozessor und/oder andere
wichtige Komponenten auf der Hauptplatine beschädigt
werden könnten.
Prozessorgeschwindigkeit
PL17
Pentium
P 75
VRE
P 90
VRE
P 100
VRE
P 120
VRE
P 133
VRE
P 150
VRE
SW 1,
Â= Verbindung, = Keine Verbindung
 Â
 Â
 ÂÂ
  Â
     Â
ISA (MHz)
Stift 1
8.33
Stift 1
7.5
Stift 1
8.33
Stift 1
7.5
Stift 1
8.33
Stift 1
7.5
B/7
TECHNISCHE INFORMATIONEN
PL24, PL28
PL28
Pin1
PL24
Pin1
Diese Reihe von Stiften ist nicht für Brückenverbindungen, sondern
sie wird dazu benutzt, verschiedene Strukturelemente am
Systemgehäuse an die Hauptplatine anzuschließen.
PL24
Stifte:
PL28
Stifte:
1 bis 4
5 bis 9
10 & 11
HDD-Leuchtanzeige
Tastensperre (nicht angebracht)
Leuchtanzeige: System in
‘Bereitschaft’
12 & 13 System-Hardware rücksetzen
(nicht angebracht)
1&2
Wiederherstellungsschalter für
Systembereitschaft
3 bis 7
Infrarot-Controller
8,9,10
Gebläse, Modus: langsam
11,12,13 Gebläse, Modus: volle
Geschwindigkeit
14 bis 17 Interner Lautsprecher
Soundblaster-Adresse
IC12
B/8
Standardeinstellung: Verbindung von Stiften stellt den
On-board Soundblaster auf die Adresse 240h ein. Wird
die Verbindung herausgenommen, ändert sich die Adresse
zu 240h.
TECHNISCHE INFORMATIONEN
Austausch der CMOS-Batterie
Die durchschnittliche Lebensdauer der Batterie beträgt 3-5 Jahre.
Wenn Sie den Computer jedesmal beim Einschalten neu
konfigurieren müssen, deutet dies darauf hin, daß sich die Batterie
entladen hat und auszutauschen ist.
Bei der Batterie handelt es sich um eine 3 Volt LithiumBatterie (CR2032 o.ä.), die man in Taschenrechnern, Uhren
und anderen kleinen, elektronischen Teilen findet, die
batteriebetrieben sind.
Wie man die Batterie austauscht
1. Schalten Sie den Computer aus und nehmen Sie alle Netzkabel
ab.
2. Treffen Sie angemessene Vorsichtsmaßnahmen gegen eine
statische Aufladung und nehmen Sie die Abdeckung der
Systemeinheit
ab.
Wenn
Ihnen
die
empfohlenen
Vorsichtsmaßnahmen gegen eine statische Aufladung nicht
vertraut sind und/oder Sie nicht genau wissen, wie man die
Abdeckung der Systemeinheit abnimmt, nehmen Sie Bezug zu
Anhang A, “Im Inneren der Systemeinheit”.
3. Entnehmen Sie dem Diagramm der Hauptplatine, wo sich der
Batteriehalter befindet.
4. Trennen und entfernen Sie vorsichtig die Erweiterungskarten, die
einen einfachen Zugriff zur Batterie behindern würden.
Warnung
Benutzen Sie beim Austausch der Batterie unter keinen Umständen
Werkzeug aus Metall oder leitendem Material. Wenn aus Versehen ein
Kurzschluß zwischen dem positiven und dem negativen Pol hergestellt wird,
könnte die Batterie explodieren.
5. Heben Sie die Kante der Batterie so hoch, daß sie unten aus dem
Batteriehalter heraus ist. Schieben Sie die Batterie dann unter der
Kontaktfeder hervor.
B/9
TECHNISCHE INFORMATIONEN
6. Überprüfen Sie, daß es sich bei der Ersatzbatterie um den
gleichen Batterietyp handelt wie bei der Batterie, die Sie
herausgenommen haben.
7. Achten Sie darauf, weder die obere noch die untere Oberfläche
der Batterie zu berühren; heben Sie die Ersatzbatterie am
positiven (+)-Pol hoch.
8. Schieben Sie die Batterie von derselben Seite in den
Batteriehalter hinein, von der aus die alte Batterie entfernt
worden war.
9. Setzen Sie Erweiterungskarten, die vielleicht vorher in Schritt 4
herausgenommen worden waren, wieder ein.
10. Setzen Sie die Systemabdeckung wieder auf.
11. Entsorgen Sie die alte Batterie, wie in den Anleitungen des
Herstellers empfohlen.
Wenn Sie den Computer einschalten, werden Sie das BIOS
Setup-Dienstprogramm laufen lassen müssen, um die
Hardware-Konfiguration neu einzugeben. Siehe im
Zweifelsfall Anhang C ‘System-BIOS und Setup’.
B/10
TECHNISCHE INFORMATIONEN
C
SYSTEM-BIOS UND SETUP
Sobald das System eingeschaltet wird, führt der Selbsttest beim
Einschalten (SBE) seine Aufgabe durch, und zwar je nach den
Informationen, die er im BIOS findet und stellt den Computer so ein,
daß er bootet. Sie haben über das Setup-Dienstprogramm Zugriff zu
BIOS und können die Konfiguration überprüfen und ggf. ändern.
Vorsicht
BIOS wurde in unserem Werk auf optimale Systemleistung und optimalen
Betrieb eingestellt. Eine Veränderung der Einstellungen wird bei normaler
Benutzung nicht empfohlen.
Einstieg in das Setup-Programm
Während oder kurz nach dem SBE erscheint oben rechts im
Bildschirm ein kleines Kästchen.
Es sieht so aus:
~~~~
~~~
~~~~
~~~
~~~~
~~~
Drücken Sie F1 auf der Tastatur,
während dieses Kästchen auf dem Bildschirm ist und in wenigen
Sekunden erscheint der BIOS Setup-Bildschirm.
Dieses Setup-Dienstprogramm können Sie zu keinem anderen Zeitpunkt
und auf keine andere Art und Weise erreichen
Kontrolltasten
C/1
TECHNISCHE INFORMATIONEN
F1
Hilfe zu dem markierten Thema. Ein zweites Drücken
dieser Taste bringt Sie zu den Seiten mit den
allgemeinen Hilfsanleitungen.
Esc
Ausstieg aus dem Setup-Programm oder eine Seite
zurück, wenn Sie in einem Untermenü sind.
↑ und ↓ Sie rollen durch eine Menüliste.
←und→ Sie schalten Werte oder Einstellungen um.
↵
Die Eingabetaste, um das Markierte zu selektieren.
0 9
Zahlen; sie werden dort benutzt, wo Werte
einzugeben sind.
+/_
Wird auf Anforderung benutzt; ähnlich wie Zahlen.
F9
Stellt die ursprünglichen Einstellungen, mit
denen Sie begannen, wieder her.
F10
Um die ursprüngliche Voreinstellung
wiederherzustellen.
/
Warnung
F9 wird die Dateneinstellungen nicht wiederherstellen, und ein Drücken von
F10 könnte eine Voreinstellung hineinbringen, die von unserem Werk während
der Produktion geändert worden war. Wir empFehlen, daß Sie sich ALLE
Einstellungen notieren, bevor Sie Änderungen vornehmen.
Setup startet von selbst
Dies kann drei Gründe haben:
• Es liegt ein Konfigurationsfehler vor. In diesem Fall könnte eine
Fehlermeldung erscheinen. Am Ende dieses Kapitels wird eine
Liste dieser Fehlermeldungen gegeben.
• Die BIOS-Batterie wird langsam schwach. Auch in diesem Fall
könnten Sie Fehlermeldungen erhalten. Wenn dies bei jedem
Boot-Vorgang geschieht, müßten Sie die Batterie der
Hauptplatine austauschen. Anleitungen dazu werden in Anhang
B ‘Systemhauptplatine’ gegeben.
C/2
TECHNISCHE INFORMATIONEN
• Vielleicht ist die Konfiguration des Systems geändert worden.
Mehr Systemspeicherkapazität, mehr Cache-Speicherkapazität
oder eine Erweiterung, die ISA-Unterbrechungen benutzt usw.
Wenn es Ihnen nicht gelingt, ein Problem zu lösen, sollten Sie nicht
zuviele Einstellungen verändern, sondern sie notieren. Sie sollten
auch eine schriftliche Notiz der Fehlermeldungen machen, die auf
dem Bildschirm erschienen und sich dann mit Ihrem ApricotHändler oder einem autorisierten Wartungsdienst in Verbindung
setzen.
Eröffnungsbildschirm
Wenn Sie in dieses Setup-Dienstprogramm einsteigen, erscheint ein
Hauptmenübildschirm. Gibt es ein assoziiertes Untermenü oder ein
weiteres Untermenü, dann sind die angegebenen Optionen mit einem
Blickfang markiert, wie im folgenden veranschaulicht wird:
•Systemzusammenfassung
•Geräte und E-/A-Ports
•Datum und Zeit
•Sicherheit
•Startoptionen
•Weiterentwickeltes Setup
•ISA Vermächtnismittel
Informationen über System, Prozessor,
Speicher, Laufwerke usw.
Die Einstellungen für serielle/ parallele
Ports, IDE-Schnittstellen,
Festplattenlaufwerk.
Die Systemmasteruhr ändern.
Den Zugriff auf das Festplattenlaufwerk
anschauen oder verändern,Benutzerund
Verwaltungskennworte.
Von A: oder C: booten,
Geschwindigkeit der Tastatur,
Geschwindigkeit des SBE usw.
Änderung der Einstellungen des CacheSpeichers, ROM-Abschattung und
andere verwandte Themen.
Registrierung von Betriebsmitteln, die
von neuen ISA-Erweiterungskarten
C/3
TECHNISCHE INFORMATIONEN
Speicher, DMA, Unterbrechungen usw.
benutzt werden.
•Strommanagement
Einstellungen speichern
Änderung der Einstellungen für
Niedrigstrom und StandbyEnergiesparmodi.
Speichert alle Änderungen, die
vorgenommen wurden
Einstellungen wiederherstellen
Stellt alle Einstellungen
von Werten wieder her, die in Kraft
waren, als Sie in das Setup-Programm
einstiegen; dieselbe Funktion wie ein
Drücken von F9.
Voreinstellungen laden
Bringt die Einstellungen wieder auf
ihren Voreinstellungsstatus (u.U.leer)
zurück.
Ausstieg aus Setup
Beendet den Arbeitsvorgang und
startet wieder den SBE.
Wenn Sie Einstellungen verändert
haben, werden Sie gefragt,ob Sie die
neuen Einstellungen speichern wollen.
Seiten des Untermenüs
Systemauflistung
Diese Seite kann nicht bearbeitet werden, aber sie gibt eine
Auflistung der Hautpeinstellungen des Systems. Änderungen, die auf
anderen Seiten vorgenommen wurden, werden hier wiedergegeben.
Notieren Sie sich die Angaben auf dieser Seite, bevor Sie Ihre Arbeit
fortsetzen oder Änderungen vornehmen.
Geräte und E-/A-Ports
Serielle Ports 1 & 2 (COM1 & COM2)
Selektiert die E-/A-Ports und Unterbrechungen, die von den zwei
seriellen Ports benutzt werden. Ist normalerweise auf
Standardvoreinstellungen eingestellt. Die seriellen Ports sollten nur
C/4
TECHNISCHE INFORMATIONEN
dann deaktiviert werden, wenn man sich absolut sicher ist, daß sie
nicht benötigt werden.
Paralleler Port
Hiermit wird der E-/A-Port und die Unterbrechung eingestellt, die
vom parallelen Port benutzt werden. Sie können Standard- oder
erweiterte Portmodi selektieren. Um die erweiterten Portmodi zu
erhalten, muß die E-/A-Einstellung verändert werden.
Standardmodus.
Nur Ausgabe.
Erweiterter Modus. Doppeltgerichtet Einfache, beidseitige
Daten.
EPP
Kompatibler
Anreicherungsbetrieb des
parallelen Ports.
ECP
Portbetrieb mit erweiterten
Fähigkeiten.
Alle Geräte, die Sie an den parallelen Port anschließen wollen, z.B.
ein Magnetbandgerät oder ein externes Festplattenlaufwerk usw.
werden mit genauen Anleitungen geliefert, denen Sie entnehmen
können, ob die Portfähigkeiten auf eine der o.g. erweiterten
Optionen verändert werden müssen.
Maus
Dies teilt dem System mit, daß eine Maus an den Mausport
angeschlossen ist. Die Maus wird dann vom SBE erfaßt. Diese
Einstellung sollte normalerweise nicht verändert werden.
Diskettenlaufwerke
Dies ist nur erhältlich, um den Modus des Diskettenlaufwerks zu
verändern. Das gelieferte und installierte Laufwerk ist ein 3,5”
Laufwerk mit 1,44MB. Wenn diese Einstellung verändert wird,
könnte die Software daran gehindert werden, Zugriff zum
installierten Laufwerk zu bekommen.
C/5
TECHNISCHE INFORMATIONEN
Festplattenlaufwerke
Der Festplattenlaufwerkstyp wird beim Einschalten automatisch
erfaßt, aber es können für jedes Laufwerk verschiedene Parameter
manuell gesetzt werden - das System kann zwei Festplattenlaufwerke
steuern.
HDD0
Die Festplattenlaufwerke des Systems sind HDD1
normalerweise an die primäre PCI IDESchnittstelle angeschlossen. Das System wird
mit einem Master-Festplattenlaufwerk
(HDD0) geliefert.
CDROM 2
CDROM 3
Die CD-ROM-Laufwerke sind in diesem
Abschnitt miteingeschlossen, da die meisten
neuen Typen von der sekundären IDESchnittstelle gesteuert werden.
Die Auswahl eines der Festplattenlaufwerke wird Sie in ein
weiteres Untermenü bringen, in welchem deren Einstellungen
verändert werden können.
Leistung
Wählen Sie entweder kompatible oder
hohe Leistung
Die Voreinstellung ist hohe Leistung.
Übertragungsmodus
Wählen Sie entweder erweitert
oder Standard.
Die Voreinstellung ist erweitert.
Die Auswahl eines der CD-ROM-Laufwerke wird Sie in deren
Untermenü bringen, in welchem die folgende Einstellung verändert
werden kann:
Leistung
Wählen Sie entweder kompatible
oder hohe Leistung.
Die Voreinstellung ist kompatibel.
Datum und Uhrzeit
Dies ermöglicht eine Veränderung der Echttzeituhr auf der
Hauptplatine des Systems. Diese Echtzeituhr wird normalerweise von
der Hauptplatinenbatterie unterhalten, wenn das System
ausgeschaltet ist.
C/6
TECHNISCHE INFORMATIONEN
Systemuhrzeit
Sie können sich mit Hilfe der linken und rechten Pfeiltaste auf dem
Bildschirm herumbewegen. Benutzen Sie dann entweder die
Zahlentasten, um neue Zahlen einzugeben oder die +- und die Taste, um den existierenden Wert zu erhöhen oder zu reduzieren.
Die Zeit wird in 24 Stunden angegeben.
Systemdatum
Hier wird dieselbe Methode benutzt wie beim Einstellen der
Zeit. Das Datum wird im britischen Format angegeben: Tag /
Monat / Jahr, d.h. der erste August 95 = 01/08/1995.
Systemsicherheit
Dies ermöglicht es Ihnen, Kennworte für entweder den Benutzer
oder den Verwalter zu setzen, zu verändern oder zu löschen und
auch den Zugriff auf die Festplatten- und Diskettenlaufwerke
unabhängig zu steuern.
Vorsicht
Dieses Menü kann mit dem Menü STARTOPTIONEN interagieren. Sie
müssen sicherstellen, daß ein Benutzer zu einem STARTGERÄT Zugriff hat
oder es könnte unmöglich werden, das System zu benutzen.
Benutzerkennwort
Wenn ein Benutzerkennwort deaktiviert ist, muß das korrekte
Kennwort jedesmal eingegeben werden, wenn das System
eingeschaltet oder neu gebootet wird. Wenn Sie diese Option
auswählen, erscheint ein Untermenü:
Benutzerkennwort eingeben
Geben Sie Ihr Kennwort ein,
benutzen Sie nur Zahlen und
Buchstaben.
Kennwort noch einmal eingeben
Geben Sie das Kennwort
noch einmal ein, s.o.
Setzen oder Verändern
Selektieren Sie dies, um das
Kennwort für alle
zukünftigen Arbeitsvorgänge
zu akzeptieren.
C/7
TECHNISCHE INFORMATIONEN
Wenn Sie kein Kennwort verändert oder eingegeben haben, bevor
Sie ‘Setzen oder Verändern’ selektieren, dann erscheint ein Kästchen,
das Sie auffordert, EINGABE zu drücken, um die Löschung des
existierenden Kennworts zu bestätigen, womit Sie im Grunde
genommen ‘kein Kennwort’ wählen. Wenn Sie einen Fehler machen,
drücken Sie die ESCAPE-Taste, um zum Hauptmenü
zurückzukehren und starten noch einmal.
Benutzerkennwort löschen
Benutzen Sie dies, um das existierende Kennwort zu löschen oder zu
entfernen, ohne es durch ein neues Kennwort zu ersetzen. Sie
werden vielleicht aufgefordert, dies zu bestätigen oder das alte
Kennwort einzugeben.
Warnung
Prägen Sie sich Ihre Kennworte ein. Schreiben Sie sie nicht auf ein Stück
Papier, das Sie dann in Ihrer Schreibtischschublade aufbewahren und heften Sie
sie nicht an Ihre Pinwand!
Kennwort-Eingabeaufforderung
Das System kann so eingestellt werden, daß es beim Einschalten
oder Booten nach dem Kennwort ‘fragt’. Vielleicht wollen Sie aus
Sicherheitsgründen keine Eingabeaufforderung, aber der Benutzer
muß trotzdem ein Kennwort eingeben.
Verwaltungskennwort
Dies ermöglicht das Setzen eines Aufsichtskennworts und die Wahl,
ob ein Benutzer sein individuelles Kennwort verändern kann oder
nicht. Dieses Verwaltungskennwort wird angefordert, um in das
BIOS SETUP-Programm einsteigen zu können. Wenn stattdessen ein
Benutzerkennwort eingegeben wird, dann ist nur ein Zugriff auf die
Systemauflistung und (wenn aktiviert) ein Zugriff auf das Setzen des
Benutzerkennworts der Systemsicherheit möglich.
Die Methode ist im allgemeinen dieselbe wie für das
Benutzerkennwort, aber mit dem Zusatz Benutzerkennwort vom
Benutzer veränderbar. Wählen Sie entweder ‘Ja’ oder ‘Nein’.
C/8
TECHNISCHE INFORMATIONEN
Startoptionen
Es gibt gewisse Funktionen, die für das Booten des Systems
eingestellt oder aktiviert werden können.
Tastatur-Numlock
Wenn AN, ist die Zahlensperre der Tastatur beim Bootvorgang
aktiviert und der rechte Teil der Tastatur ist nur für Zahlen
bestimmt.
Die Voreinstellung ist EIN.
Tastaturgeschwindigkeit
Hiermit wird die Geschwindigkeit eingestellt, mit der eine gedrückte
Taste wiederholen wird.
Die Voreinstellung ist SCHNELL.
Diskettenloser Betrieb
Wenn diese Option deaktiviert ist, wird der SBE einen Fehler oder
das Fehlen des Diskettenlaufwerks melden und den Bootvorgang
anhalten. Wenn aktiviert, wird der SBE den Diskettentest umgehen
und weitermachen, vorausgesetzt ein anderes Bootgerät, z.B. ein
Festplattenlaufwerk, steht zur Verfügung.
Displayloser Betrieb
Wenn diese Option deaktiviert ist, wird der SBE bei einem Fehlen
eines Monitors anhalten. Wenn aktiviert, wird das System ohne einen
Monitor starten können, z.B. wenn es als ein kleiner Dateienserver
benutzt wird.
Tastaturloser Betrieb
Ähnliches Prinzip wie im obenstehenden erläutert.
Startgeräte
Dies ermöglicht die Wahl der Sequenz, die BIOS benutzt, um nach
einem ‘Boot’-Laufwerk zu suchen. Die voreingestellte Sequenz ist
wie folgt:
Diskettenlaufwerk 0 ; Festplatte 0 (d.h. A: dann C:)
Für Normalbetrieb ist eine Veränderung normalerweise nicht
notwendig.
C/9
TECHNISCHE INFORMATIONEN
Selbsttest beim Einschalten
Man kann wählen, ob der SBE nur eine kurze Reihe von Tests
(schnell) oder eine volle Testreihe (angereichert) laufen lassen soll.
Die Standardeinstellung ist angereichert.
Virussuche
Wenn dies aktiviert ist, wird BIOS eine Prüfsummenkontrolle auf
dem Bootsektor durchführen, um herauszufinden, ob sich ein
‘Bootvirus’ eingeschlichen hat. Dieser Test ist bei den neueren
Virustypen nicht unfehlbar, könnte aber helfen.
Weiterentwickeltes Setup-Programm
Wenn an dieser Stelle Einstellungen falsch verändert werden, dann
stoppt das System oder Ihre Software arbeitet nicht mehr richtig.
Eine entsprechende Warnung erscheint auf dem Bildschirm, wenn
Sie vom Menü in diese Option einsteigen.
Cache-Steuerung
Ein einfacher, zweizeiliger Bildschirm ermöglicht es Ihnen, den L2
Cache-Speicher (extern zum Prozessor) zu aktivieren oder zu
deaktivieren.
Die Voreinstellung ist aktiviert und sollte normalerweise nicht
verändert werden. Einige ältere Softwareprogramme sind
geschwindigkeitsempfindlich und es ist möglich, daß Sie den L2
Cache-Speicher deaktivieren müssen.
Cache-Größe
Dieser Wert erscheint auch in der Systemauflistung. Er wird vom
SBE erfaßt und kann nicht editiert werden.
ROM-Abdeckung
Der Inhalt des Nur-Lese-Speichers wird während des Startvorgangs
in den schnelleren Arbeitsspeicher kopiert, wodurch ein schnellerer
Zugriff möglich ist und die Systemleistung erweitert wird. Wenn
diese Option gewählt wird, erscheint ein Untermenü, das eine
aufgeteilte Tabelle des Speicheradressenbereichs angibt, wobei der
Bereich in 32K-Blöcke unterteilt ist. Einige Bereiche sind grau
C/10
TECHNISCHE INFORMATIONEN
markiert, da sie bereits von anderen Teilen des Systems benutzt
werden.
Die gelieferten Voreinstellungen sollten nur dann verändert werden,
wenn eine neue Erweiterungsoption eingebaut wird, sofern dazu
aufgefordert wird, und dann mit großer Sorgfalt, wobei die
Informationen zu benutzen sind, die mit der entsprechenden Karte
mitgeliefert wurden.
ISA Legacy-Betriebsmittel
Wenn Sie Ihr System mit einer ISA-Karte aufrüsten, wird dieser
Abschnitt des Menüs dazu benutzt, die Betriebsmittel des Systems,
die die Karte benutzt, zu ‘registrieren’. Dies muß geschehen, da das
System ihre Benutzung nicht automatisch erfassen kann. Die
Informationen sind erforderlich, damit PCI-Plug und Play-Karten
automatisch konfiguriert und Konflikte vermieden werden. Zu jedem
Thema gibt es ein Menü.
Betroffen sind :
Speicher,E-/A-Portadressen,DMA-Kanäle, Systemunterbrechungen.
Einige Bereiche werden als vom System zugewiesen angezeigt und nur
zu Ihrer Information gezeigt. In dem Kapitel, das dem Thema
Erweiterung gewidmet ist, werden genauere Einzelheiten angegeben.
Schauen Sie in diesem Kapitel nach, zusammen mit den
Informationen, die Sie zusammen mit der Erweiterungskarte erhalten
haben.
Jedes Betriebsmittel kann auf entweder erhältlich oder nicht
erhältlich gesetzt werden.
Wenn als erhältlich ausgewiesen, dann nimmt das System an, daß es
nicht von einer ISA-Karte oder Element benutzt wird. Es wird dann
für den automatischen PCI-Konfigurationsvorgang erhältlich sein.
Strommanagement
Bestimmte Einstellungen können nicht verändert werden. Einige
Einstellungen werden in unserem Werk voreingestellt worden sein,
um eine Erfüllung des Energiestar-Programms zu gewährleisten. Die
Veränderung des Zeitablaufs oder eine Deaktivierung von Elementen
sind problemlos.
C/11
TECHNISCHE INFORMATIONEN
Die Kontrolltasten werden auf Seite 1 dieses Kapitels abgebildet.
Menüoption
Einstellungen
Festplattenlaufwerk-
Deaktivieren, aktivieren.
Bereitschaft
Der Zeitablauf hierfür ist auf 20 Min.
eingestellt und kann nicht verändert
werden.
BereitschaftZeitabschaltung
Deaktivieren oder verschiedene
Zeiten in Minuten.
Monitor
Deaktivieren, aktivieren
Bei Alarm aufwachen
Deaktivieren, täglich, einmal.
Sie können einen täglichen Alarm
oder einen einmaligen Alarm
einstellen.
Alarm
Datum
Datum wie erforderlich eingeben.
Uhrzeit
Uhrzeit wie erforderlich eingeben.
Warnung
Die Energiesparelemente dieses Computers wurden für den speziellen Monitor
entwickelt, der mit dem System geliefert wird. Wenn Sie einen anderen oder
älteren Monitor benutzen wollen, ist es möglich, daß er nicht kompatibel ist
und es können dann ernsthafte Schäden verursacht werden. Setzen Sie sich
mit Ihrem Apricot-Händler in Verbindung.
Fehlermeldungen
Code
Ursache
Code
Ursache
101
Zeitgeberunterbrechungsausfall
301
Ausfall der Tastaturtaktleitung
102
Zeitglied-Testausfall
301
Ausfall der Tastaturdatenleitung
106
Ausfall des Diskettencontrollers
301
festgeklemmte Tastaturtaste
110
Paritätsunterbrechung des
Hauptplatinenspeichers
604
Ausfall von Diskettenlaufwerk 0
114
Option ROM Prüfsummenausfall
604
Ausfall von Diskettenlaufwerk 1
151
Ausfall der Echtzeituhr
605
Diskette nicht versperrt
161
Ausfall der Batterie der Echtzeituhr
662
Konfiguration des Diskettenlaufwerks
162
CMOS RAM Prüfsummenausfall
762
Konfiguration des Koprozessors
C/12
TECHNISCHE INFORMATIONEN
162
163
ungültige Konfigurationsinformation
Konfiguration der Festplatte
Tageszeit nicht eingestellt - Vorboot
1762
1780
164
Speichergröße entspricht nicht CMOS
1781
Ausfall von Festplatte 1
175
Schlechtes EEPROM CRC #1
1782
Ausfall von Festplatte 2
176
Systemeingriff
1783
Ausfall von Festplatte 3
177
Schlechte PAP Prüfsumme
1800
Keine IRQ mehr erhältich
178
EEPROM ist nicht funktionell
1801
Kein Platz mehr für Option ROM
183
PAP Aktualisierung erforderlich
1802
Kein E-/A-Platz mehr erhältlich
184
Schlechte POP Prüfsumme
1803
Keine weitere Speicherkapazität <1Mb
erhältlich
185
zerstörte Bootsequenz
1804
Keine weitere Speicherkapazität >1MB
erhältlich
186
Hardware-Problem
1805
Prüfsummenfehler oder Options-ROM
der Größe 0
189
zuviele Kennwortversuche
1962
kein bootfähiges Element
201
Fehler des Basisspeichers
2400
Displayadapter fiel aus; Ersatz benutzen
229
Ausfall des externen Cache-Speichers
2462
Videokonfiguration
303
Ausfall des Tastaturcontrollers
5962
IDE CD-ROM-Konfiguration
301
Ausfall der Tastatur
8603
Zeigegerät ist entfernt worden
Ausfall von Festplatte 0
C/13
APRICOT COMPUTERS LIMITED
3500 PARKSIDE
BIRMINGHAM BUSINESS PARK
BIRMINGHAM B37 7YS
UNITED KINGDOM
MITSUBISHI ELECTRIC
APRICOT COMPUTERS LIMITED
TRAVELLERS LANE
HATFIELD
HERTFORDSHIRE AL10 8XB
UNITED KINGDOM
MITSUBISHI ELECTRIC EUROPE GmbH
GOTHAER STRASSE 8
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DEUTSCHLAND
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