Speed Triple 1050 (ab MJ 2011)

Speed Triple 1050 (ab MJ 2011)
Vorwort
VORWORT
Dieses Handbuch enthält Informationen über Motorräder vom Typ Triumph Speed Triple.
Bewahren Sie dieses Benutzerhandbuch stets zusammen mit dem Motorrad auf und schlagen
Sie darin nach, wann immer Sie Informationen benötigen.
cger
Warnung, Vorsicht und
Hinweis
Vorsicht
Besonders wichtige Informationen in diesem
Handbuch sind in folgender Form dargestellt:
Dieses Symbol „Vorsicht“ kennzeichnet
spezielle Anweisungen oder Verfahren, die,
wenn sie nicht streng befolgt werden, zur
Beschädigung oder Zerstörung von
Ausrüstung führen können.
Warnung
Dieses Symbol "Warnung" kennzeichnet
spezielle Anweisungen oder Verfahren,
deren Nichtbefolgung zu Verletzungsoder Lebensgefahr führt.
Hinweis:
•
Dieses
Symbol
"Hinweis"
kennzeichnet Punkte, die für
einen effizienteren und bequemeren Betrieb des Motorrads von
besonderer Bedeutung sind.
1
Vorwort
Warnaufkleber
bildliche
Themas.
In bestimmten Bereichen des
Motorrads ist dieses Symbol
(siehe links) zu finden. Dieses
Symbol bedeutet "VORSICHT:
SCHLAGEN SIE IM HANDBUCH NACH" und wird
jeweils ergänzt durch eine
Darstellung des betreffenden
Schalldämpfersystem
Manipulationen
sind verboten.
Wartung
Um eine lange, sichere und problemfreie
Lebensdauer
Ihres
Motorrads
zu
gewährleisten, sollten Sie Wartungsarbeiten
ausschließlich von Triumph-Vertragshändlern
durchführen lassen.
Die Kenntnisse, Ausrüstung und Fertigkeiten,
die für die korrekte Wartung Ihres TriumphMotorrads erforderlich sind, sind nur bei
einem Triumph-Vertragshändler zu finden.
Um den Standort Ihres nächstgelegenen
Triumph-Händlers zu erfahren, besuchen Sie
die
Triumph
Webseite
unter
www.triumph.co.uk oder setzen Sie sich
telefonisch mit der offiziellen TriumphVertretung Ihres Landes in Verbindung. Die
Anschriften finden Sie im Serviceheft, das
diesem Handbuch beiliegt.
2
Schalldämpfersystem
Der Besitzer wird darauf hingewiesen, dass
gesetzliche Vorschriften unter Umständen
folgendes verbieten:
•
Das Entfernen oder Unwirksammachen von Vorrichtungen oder
konstruktiven Bestandteilen zur
Schalldämpfung
an
einem
Neufahrzeug vor dessen Verkauf
oder Auslieferung an den Endkäufer
oder während des Betriebs des
Fahrzeugs, außer dies erfolgt zu
Wartungs-,
Reparaturoder
Austauschzwecken, und
•
das Betreiben dieses Fahrzeugs nach
Entfernen oder Unwirksammachen
einer solchen Vorrichtung oder eines
solchen konstruktiven Bestandteils.
Versuchen Sie niemals, das Motorrad zu
fahren oder irgendwelche Einstellungen
vorzunehmen, ohne vorher die betreffenden
Anweisungen
in
diesem
Handbuch
nachzuschlagen.
Siehe Seiten 12 und 13 für die genaue Lage
aller Aufkleber mit diesem Symbol. Wo dies
erforderlich ist, erscheint das Symbol auch
auf den Seiten, die die entsprechenden
Informationen enthalten.
am
Vorwort
Benutzerhandbuch
Vielen Dank, dass Sie sich für ein Motorrad
von Triumph entschieden haben. Dieses
Motorrad ist das Ergebnis der bewährten
Entwurfsund
Konstruktionstechnik,
eingehender Tests und des dauerhaften
Strebens von Triumph nach Überlegenheit
bei Zuverlässigkeit, Sicherheit und Leistung.
Bitte lesen Sie dieses Benutzerhandbuch
durch, bevor Sie mit dem Motorrad fahren,
um sich mit der richtigen Bedienung der
Kontrollelemente Ihres Motorrads, seinen
Eigenschaften, Fähigkeiten und Grenzen
gründlich vertraut zu machen.
Dieses Handbuch beinhaltet Tipps für
sicheres Fahren, behandelt jedoch nicht alle
Techniken und Fertigkeiten, die für das
sichere Fahren mit einem Motorrad
erforderlich sind.
Triumph empfiehlt allen Fahrern dringend,
das für den sicheren Betrieb des Motorrads
erforderliche Training zu absolvieren.
Das vorliegende Handbuch ist ebenfalls
erhältlich auf:
•
Englisch,
•
Französisch,
•
Italienisch,
•
Japanisch,
•
Niederländisch,
•
Schwedisch,
•
Spanisch.
Warnung
Dieses Benutzerhandbuch und alle
anderen mitgelieferten Anleitungen sind
als Bestandteil des Motorrads zu
betrachten und sollten dauerhaft bei
diesem verbleiben, auch wenn es später
einmal verkauft werden sollte.
Alle Fahrer müssen vor dem Fahren dieses
Benutzerhandbuch und alle anderen
mitgelieferten Anleitungen durchlesen, um
sich mit der richtigen Bedienung der
Bedienelemente des Motorrads, seinen
Eigenschaften, Fähigkeiten und Grenzen
gründlich vertraut zu machen. Verleihen
Sie Ihr Motorrad nicht an andere Personen,
da es beim Fahren zu einem Unfall
kommen kann, wenn diese mit den
Bedienelementen Ihres Motorrads, seinen
Eigenschaften, Fähigkeiten und Grenzen
nicht vertraut sind.
Sprechen Sie mit Triumph
Unsere Beziehung zu Ihnen endet nicht mit
dem Kauf Ihres Triumph Motorrads. Ihre
Erfahrungen als Käufer und Besitzer sind ein
sehr wichtiger Beitrag, mit dessen Hilfe wir
unsere Produkte und Dienstleistungen für Sie
weiterentwickeln zu können. Bitte helfen Sie
uns dabei, indem Sie sicherstellen, dass Ihr
Händler Ihre E-Mail-Adresse erhält und diese
an uns weiterreicht. Sie erhalten dann per
E-Mail eine Einladung zur Teilnahme an einer
Online-Kundenzufriedenheitsumfrage, in der
sie uns diese Erfahrungen mitteilen können.
Ihr Team Triumph.
3
Vorwort
Informationen
Die in dieser Publikation enthaltenen Angaben basieren auf den neuesten, zum Zeitpunkt der
Veröffentlichung verfügbaren Informationen. Triumph behält sich das Recht vor, jederzeit ohne
vorherige Ankündigung Änderungen vorzunehmen, ohne dass dem Unternehmen daraus
Verpflichtungen entstehen.
Jede Wiedergabe, ob ganz oder in Teilen, ist ohne schriftliche Genehmigung von
Triumph Motorcycles Limited untersagt.
© Copyright 06.2010 Triumph Motorcycles Limited, Hinckley, Leicestershire, England.
Veröffentlichung Nummer 3854466, Ausgabe 2.
Inhaltsverzeichnis
Dieses Handbuch enthält eine Reihe unterschiedlicher Abschnitte. Das nachstehende
Inhaltsverzeichnis wird Ihnen dabei helfen, den Beginn jedes Abschnitts aufzufinden. Im Fall
von längeren Abschnitten finden Sie an dieser Stelle dann ein weiteres Inhaltsverzeichnis, das
Ihnen beim Auffinden des spezifischen Themas hilft, zu dem Sie Informationen suchen.
Vorwort . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1
Warnaufkleber . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12
Kennzeichnung der Teile . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14
Seriennummern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17
Allgemeine Informationen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19
Fahren mit dem Motorrad . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 59
Zubehör, Ladung und Beifahrer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 71
Wartung und Einstellungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 75
Einlagern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .131
Spezifikationen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 133
4
Vorwort - Sicherheit Geht Vor
VORWORT - SICHERHEIT GEHT VOR
Das Motorrad
Warnung
Warnung
Dieses Motorrad ist ausschließlich für den
Straßengebrauch ausgelegt. Für eine
Verwendung im Geländebereich ist es
nicht geeignet.
Ein Betrieb im Gelände kann unter
Umständen zum Verlust der Kontrolle
über das Motorrad und in der Folge zu
einem Unfall mit Verletzungs- oder
Todesfolge führen.
Dieses Motorrad ist für den Gebrauch als
Zweirad ausgelegt, mit dem ein Fahrer
alleine oder (falls ein Beifahrersitz montiert
ist) zusammen mit einem Beifahrer
befördert werden kann.
Das
Gesamtgewicht
von
Fahrer,
möglichem
Beifahrer,
etwaigen
Zubehörteilen und Gepäckstücken darf die
maximale Zuladung von 195 kg nicht
überschreiten.
Warnung
Dieses Motorrad ist nicht für das Ziehen
von Anhängern oder die Montage eines
Seitenwagens ausgelegt. Das Anbringen
eines Seitenwagens und/oder Anhängers
kann zum Verlust der Kontrolle und zu
einem Unfall führen.
5
Vorwort - Sicherheit Geht Vor
Kraftstoffdämpfe und Abgase
Warnung
Warnung
BENZIN IST HOCH ENTZÜNDLICH:
Schalten Sie beim Betanken stets den
Motor ab.
Tanken Sie nicht und öffnen Sie den
Tankdeckel nicht in der Nähe von offenem
Feuer oder während Sie rauchen.
Achten Sie sorgfältig darauf, beim
Betanken kein Benzin auf Motor,
Auspuffrohre oder Auspuff-Schalldämpfer
zu verschütten.
Sollten Sie Benzin verschlucken, einatmen
oder in die Augen bekommen, begeben
Sie sich sofort in ärztliche Behandlung.
Spritzer auf der Haut sind sofort mit
Wasser und Seife abzuwaschen, und mit
Benzin
verschmutzte
Kleidung
ist
unverzüglich zu entfernen.
Kontakt
mit
Benzin
Verbrennungen
und
Hauterkrankungen führen.
6
kann
zu
ernsten
Starten Sie den Motor niemals in
geschlossenen Räumen und lassen Sie ihn
niemals in geschlossenen Räumen laufen.
Die Abgase sind giftig und können
innerhalb kurzer Zeit zu Bewusstlosigkeit
und zum Tod führen. Betreiben Sie Ihr
Motorrad stets im Freien oder in
ausreichend belüfteten Bereichen.
Vorwort - Sicherheit Geht Vor
Fahren mit dem Motorrad
Warnung
Warnung
Fahren Sie niemals mit dem Motorrad,
wenn Sie müde sind oder unter dem
Einfluss von Alkohol oder Drogen stehen.
Das Fahren unter Einfluss von Alkohol
oder Drogen ist gesetzwidrig.
Das Betreiben des Motorrads unter
Einfluss von Alkohol oder Drogen
vermindert die Fähigkeit des Fahrers, die
Kontrolle über das Motorrad zu behalten,
und kann zum Verlust der Kontrolle und
zu einem Unfall führen.
Warnung
Sämtliche Fahrer müssen im Besitz einer
gültigen Fahrerlaubnis für das Motorrad
sein. Die Benutzung des Motorrads ohne
gültige Fahrerlaubnis ist illegal und kann
eine Strafverfolgung nach sich ziehen.
Die Benutzung des Motorrads ohne eine
formelle Ausbildung in den korrekten
Fahrtechniken, die zum Erwerb der
Fahrerlaubnis
erforderlich
sind,
ist
gefährlich und kann zum Verlust der
Kontrolle über das Motorrad und zu
einem Unfall führen.
Fahren Sie stets defensiv und tragen Sie
die an anderer Stelle in diesem Vorwort
beschriebene Schutzkleidung. Denken Sie
daran, dass ein Motorrad im Fall eines
Unfalls nicht den gleichen Aufprallschutz
bietet wie ein Pkw.
Warnung
Dieses Triumph Motorrad muss innerhalb
der
gesetzlichen
Geschwindigkeitsbegrenzung für die jeweils befahrene
Straße betrieben werden. Das Betreiben
des Motorrads bei hohen Geschwindigkeiten kann Gefahren bergen, da die
verfügbare
Reaktionszeit
in
einer
gegebenen
Verkehrssituation
mit
zunehmender Fahrgeschwindigkeit stark
abnimmt. Vermindern Sie bei potenziell
gefährlichen
Fahrbedingungen
wie
schlechtem Wetter oder starkem Verkehr
stets die Geschwindigkeit.
7
Vorwort - Sicherheit Geht Vor
Sturzhelm und
Schutzkleidung
Warnung
Beobachten Sie ständig Straßenbelag,
Verkehrssituation und Windverhältnisse
und reagieren Sie entsprechend auf
Veränderungen. Zweiräder sind äußeren
Kräften unterworfen, die zu einem Unfall
führen können. Zu diesen Kräften gehören
unter anderem:
•
Windkräfte von vorbeifahrenden
Fahrzeugen,
•
Schlaglöcher, unebener
schadhafter Straßenbelag,
•
schlechtes Wetter,
•
Fahrerfehler.
oder
Betreiben Sie das Motorrad stets mit
mäßiger Geschwindigkeit und abseits von
starkem Verkehr, bis Sie sich gründlich mit
seinen Fahr- und Betriebseigenschaften
vertraut gemacht haben. Überschreiten Sie
niemals
die
gesetzlich
zulässige
Höchstgeschwindigkeit.
8
Warnung
Fahrer und Beifahrer müssen bei der Fahrt
stets einen Motorradsturzhelm, Stiefel,
Augenschutz, Handschuhe, lange Hosen
(die im Knie- und Knöchelbereich eng
anliegen müssen) und eine hellfarbene
Jacke tragen. Kleidung in leuchtenden
Farben erhöht die Sichtbarkeit des Fahrers
(oder
Beifahrers)
für
andere
Fahrzeugführer erheblich. Obwohl ein
vollständiger Schutz nicht möglich ist, kann
das Tragen korrekter Schutzkleidung das
Verletzungsrisiko bei der Fahrt vermindern.
Vorwort - Sicherheit Geht Vor
Lenker und Fußrasten
Warnung
Der Sturzhelm stellt einen der wichtigsten
Bestandteile der Motorradkleidung dar, da
er einen Schutz gegen Kopfverletzungen
bietet. Ihr Helm und der Ihres Beifahrers
sollten sorgfältig ausgewählt werden und
so passen, dass sie bequem und sicher zu
tragen sind. Ein Helm in einer leuchtenden
Farbe erhöht die Sichtbarkeit des Fahrers
(oder Beifahrers) für andere Fahrzeugführer.
Ein offener Helm bietet bei einem Unfall
einigen Schutz, besser schützt jedoch ein
Vollvisierhelm.
Tragen Sie stets ein Visier oder eine
zugelassene Schutzbrille, um für eine gute
Sicht zu sorgen und Ihre Augen zu
schützen.
cbma
Warnung
Der Fahrer muss die Kontrolle über das
Motorrad aufrechterhalten und zu diesem
Zweck zu jedem Zeitpunkt die Hände am
Lenker behalten.
Wenn der Fahrer die Hände vom Lenker
nimmt, hat dies nachteiligen Einfluss auf
Fahrverhalten
und
Stabilität
eines
Motorrads, was zum Verlust der Kontrolle
über das Motorrad und zu einem Unfall
führen kann.
Warnung
Fahrer und Beifahrer müssen während der
Benutzung des Fahrzeugs stets die
vorgesehenen Fußrasten verwenden.
Durch die Benutzung der Fußrasten
vermindert sich für Fahrer und Beifahrer
das Risiko eines versehentlichen Kontakts
mit Teilen des Motorrads und die
Verletzungsgefahr durch sich verfangende
Kleidungsstücke.
9
Vorwort - Sicherheit Geht Vor
Abstellen
Teile und Zubehör
Warnung
Warnung
Schalten Sie stets den Motor ab und
ziehen Sie den Zündschlüssel, bevor Sie
das
Motorrad
unbeaufsichtigt
zurücklassen. Durch Abziehen des
Schlüssels vermindern Sie das Risiko einer
Benutzung
des
Motorrads
durch
unbefugte oder ungeschulte Personen.
Besitzer eines Triumph-Motorrads sollten
sich darüber in Klaren sein, dass Teile,
Zubehör und Umbauten nur dann
zugelassen sind, wenn sie über eine
offizielle Zulassung von Triumph verfügen
und von einem Vertragshändler montiert
wurden.
Denken Sie beim Abstellen des Motorrads
stets an Folgendes:
Insbesondere ist es sehr gefährlich, Teile
oder Zubehörteile zu montieren oder
auszutauschen, für deren Montage die
elektrische
Anlage
oder
das
Kraftstoffsystem zerlegt oder erweitert
werden
müssen.
Jede
derartige
Modifikation
kann
zu
einem
Sicherheitsrisiko führen.
Legen Sie den ersten Gang ein, damit das
Motorrad nicht vom Ständer rollt.
Motor und Auspuffanlage sind nach dem
Fahren heiß. Stellen Sie das Motorrad
NICHT an Orten ab, an denen ein
Berühren durch Fußgänger, Tiere oder
Kinder wahrscheinlich ist.
Parken Sie nicht auf weichem oder stark
geneigtem Untergrund. Ein Abstellen
unter diesen Bedingungen kann dazu
führen, dass das Motorrad umstürzt.
Weitere Einzelheiten entnehmen Sie bitte
dem Abschnitt „Fahren mit dem Motorrad
in diesem Benutzerhandbuch.
10
Die Montage von nicht zugelassenen
Teilen, Zubehörartikeln oder Umbauten
kann Einfluss auf das Fahrverhalten, die
Stabilität oder andere Aspekte des Betriebs
des Motorrads haben und dadurch unter
Umständen zu einem Unfall mit schweren
Verletzungen oder Todesfolge führen.
Triumph lehnt jede Haftung für Defekte ab,
die durch die Montage nicht zugelassener
Teile, Zubehörteile oder Umbauten bzw.
durch die Montage zugelassener Teile,
Zubehörteile oder Umbauten durch nicht
zugelassenes Personal entstehen.
Vorwort - Sicherheit Geht Vor
Wartung/Ausstattung
Warnung
Warnung
Ziehen Sie Ihren Triumph-Vertragshändler
zu Rate, wann immer Sie Zweifel an der
korrekten oder sicheren Funktionsweise
dieses Triumph-Motorrads haben.
Denken Sie daran, dass der fortgesetzte
Betrieb eines fehlerhaft arbeitenden
Motorrads zu einer Verstärkung eines
vorhandenen Fehlers führen und darüber
hinaus die Sicherheit beeinträchtigen kann.
Warnung
Wird
ein
Motorrad
mit
einem
Neigungswinkelindikator betrieben, der
über den maximalen Grenzwert hinaus
verschlissen ist (wenn vom Neigungsindikator 5 mm verblieben sind), kann das
Motorrad unsichere Seitenneigungswinkel
einnehmen.
Schräglagen mit nicht mehr sicheren
Neigungswinkeln können zu Instabilitäten,
zum Verlust der Kontrolle über das
Motorrad und zu Unfällen führen.
Stellen Sie sicher, dass die gesetzlich
vorgeschriebene Ausrüstung vollständig
installiert ist und einwandfrei funktioniert.
Das Entfernen oder Abändern der
Scheinwerfer, Schalldämpfer, Abgaskontrolloder Geräuschdämpfungs-systeme kann
einen Gesetzesverstoß darstellen. Fehlerhaft
durchgeführte
oder
unzulässige
Modifikationen können Einfluss auf das
Fahrverhalten, die Stabilität oder andere
Aspekte des Betriebs des Motorrads haben
und dadurch unter Umständen zu einem
Unfall mit Verletzungs- oder Todesfolge
führen.
Warnung
Sollte das Motorrad in einen Unfall,
Aufprall oder Sturz verwickelt werden,
muss
es
von
einem
TriumphVertragshändler überprüft und repariert
werden. Jeder Unfall kann Schäden
hervorrufen, die, wenn sie nicht
fachgerecht repariert werden, unter
Umständen zu einem zweiten Unfall mit
Verletzungs- oder Todesfolge führen
können.
1
1. Neigungswinkelindikator
11
Warnaufkleber
WARNAUFKLEBER
Die auf dieser und den folgenden Seiten im Einzelnen aufgeführten Aufkleber sollen Sie auf
wichtige sicherheitsrelevante Informationen in diesem Handbuch aufmerksam machen. Stellen
Sie sicher, dass die mit diesen Aufklebern in Zusammenhang stehenden Informationen von
allen Fahrern verstanden und befolgt werden, bevor diese mit dem Motorrad fahren.
Lage der Warnaufkleber
Einfahren
(Seite 56)
Reifendrucküberwachung
(falls vorhanden)
(Seite 38)
R.P.M.
cgep_1
Gangstellung
(Seite 62)
12
6
5
4
3
2
N
1
Reifen
(Seite 109)
Antriebskette
(Seite 94)
Warnaufkleber
Lage der Warnaufkleber (Fortsetzung)
Vorsicht
Sämtliche Warnhinweise und -aufkleber mit Ausnahme des Einfahraufklebers werden unter
Verwendung eines starken Klebers am Motorrad angebracht. In einigen Fällen werden die
Aufkleber vor dem Lackieren angebracht. Der Versuch, die Warnaufkleber zu entfernen,
führt daher zu Schäden an Karosserie oder Lackierung.
Tägliche
Sicherheitskontrollen
(Seite 57)
Unverbleiter
Kraftstoff
(Seite 50)
Helm
(Seite 8)
cger_1
Kühlmittel
(Seite 85)
Motoröl
(Seite 81)
13
Kennzeichnung der Teile
KENNZEICHNUNG DER TEILE
1
2
3
4
5
6
7
8
cgep_2
9
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
8.
14
10 11 12
Scheinwerfer
Kühler/Kühlmittel-Druckverschluss
Kraftstoffeinfülldeckel
Kraftstofftank
Kühlmittel-Ausgleichsbehälter
Sitzverriegelung
Schalldämpfer
Rückleuchte
13 14
15
9. Vorderrad-Bremsscheibe
10.Vorderrad-Bremssattel
11. Vorderer Blinker
12.Ölkühler
13.Seitenständer
14.Schaltpedal
15.Antriebskette
Kennzeichnung der Teile
KENNZEICHNUNG DER TEILE
16
17
18
19
20
cger_2
21
22
23
24
16.Schalldämpfer
17. Bordwerkzeug
18. Hinterrad-Bremsflüssigkeitsbehälter
19.Batterie
20.Kühlmittel-Ausgleichsbehälter
21. Hinterer Bremsflüssigkeitsbehälter
25
26
22.Hinterrad-Bremssattel
23.Hinteres Federbein
24.Bremspedal
25.Öltankdeckel/Peilstab
26.Kupplungszug
15
Kennzeichnung der Teile
Kennzeichnung der Teile (Fortsetzung)
1
2
11
3
12
4
5
13
6
7
14
8
9
10
15
cgfs
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
8.
16
Kupplungshebel
Lichthupenschalter
Scheinwerfer-Abblendschalter
Tachometer
Bordcomputer-Display
Drehzahlmesser
Warnleuchten
Vorderer Bremsflüssigkeitsbehälter
9. Motorstoppschalter
10.Vorderrad-Bremshebel
11. Schalter Hupe
12.Blinkerschalter
13.Zündschalter
14.Wegfahrsperre
15.Starterknopf
Seriennummern
SERIENNUMMERN
Fahrzeugidentifikationsnummer (FIN)
Motor-Seriennummer
1
1
ccmy
1. Motor-Seriennummer
cget
1. FIN-Nummer
Die Fahrzeugidentifikationsnummer ist auf
der rechten Seite des Lenkkopfbereichs in
den Rahmen eingeprägt. Sie erscheint
außerdem auf einem Schild, das an der
linken Seite des Lenkkopfs angenietet ist.
Die Motor-Seriennummer ist im Kurbelgehäuse, direkt über dem Kupplungsdeckel
eingeprägt.
Tragen Sie die Motor-Seriennummer in das
nachfolgende Feld ein.
Tragen Sie die Fahrzeugidentifikationsnummer in das nachfolgende Feld ein.
17
Seriennummern
Seite absichtlich frei gelassen
18
Allgemeine Informationen
ALLGEMEINE INFORMATIONEN
Inhaltsverzeichnis
Instrumentenanordnung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22
Tachometer und Kilometerzähler. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23
Drehzahlmesser . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23
Bordcomputer. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23
Kilometerzähler/ Tageskilometerzähler . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24
Tageskilometerzähler. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24
Zurücksetzen des Tageskilometerzählers . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25
Kilometerzähler . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26
Einstellen der Uhr . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26
Ändern der Maßeinheiten (metrisches, britisches oder US-System) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 27
Wartungsintervallanzeige . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29
Gangwechselanzeige . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29
Modi der Gangwechselanzeige . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Einstellen der Schwellwerte der Gangwechselanzeige. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Ändern der eingestellten Drehzahl. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Ausschalten der Gangwechselanzeige . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
30
30
32
33
Rundentimer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 33
Datenaufzeichnungsmodus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 34
Aufzeichnen einer neuen Runde . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 35
Datenabrufmodus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 35
Kühlmitteltemperaturanzeige. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 37
Tankuhr . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 38
Reifendruck-Überwachungssystem (TPMS) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 38
Funktion . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Seriennummer des Reifendrucksensors . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Systemanzeige. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Sensorbatterien . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Reifendruck . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Austauschreifen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
38
39
39
40
41
41
19
Allgemeine Informationen
Warnleuchten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 42
Fahrtrichtungsanzeiger . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Fernlicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Niedriger Kraftstoffstand . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Leerlauf . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Öldruckwarnleuchte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Kühlmitteltemperaturwarnleuchte. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Motormanagement-Kontrollleuchte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Anzeigelampe für die Alarmanlage/Wegfahrsperre . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Reifendruck-Warnleuchte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
42
42
42
42
42
42
43
43
44
Zündschlüssel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 45
Zündschalter/Lenkschloss . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 46
Wegfahrsperre . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 46
Stellungen des Zündschalters . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 46
Brems- und Kupplungshebel-Einstellvorrichtungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 47
Kupplungshebel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 47
Bremshebel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 48
Lenkerschalter rechts . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 48
Motorstoppschalter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 48
Starterknopf . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 49
Lenkerschalter links . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 49
Scheinwerfer-Abblendschalter. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Blinkerschalter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Schalter Hupe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Lichthupenschalter. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
49
50
50
50
Kraftstoffanforderungen/ Betanken . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 50
Kraftstoffsorte. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 50
Tankdeckel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 51
Befüllen des Kraftstofftanks . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 52
Ständer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 53
Seitenständer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 53
Bordwerkzeug und Handbuch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 54
Sitzverriegelung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 54
Pflege des Sitzes . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 54
20
Allgemeine Informationen
Einfahren. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 56
Sicherer Betrieb . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 57
Tägliche Sicherheitskontrollen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 57
21
Allgemeine Informationen
Instrumentenanordnung
2
3
4
5
6
7
8
9
10 11 12
23
22
21
20
19
18
17
16
15 14
13
cgfr
1. Uhr
2. Wartungsintervallanzeige
3. Tachometer
4. Tankuhr
5. Motormanagement-Kontrollleuchte
6. Gangwechselanzeige
7. Blinkeranzeige links
8. ABS-Warnleuchte (nur ABS-Modelle)
9. Drehzahlmesser, roter Bereich
10.Reifendruck-Warnleuchte (falls
vorhanden)
11. Blinkeranzeige rechts
12.Anzeige Neutralstellung
22
13.Fernlicht-Kontrollleuchte
14.Kraftstoffstand-Warnleuchte
15.Statusanzeige
Alarmanlage/Wegfahrsperre
(Alarmanlage ist Zubehör)
16.Drehzahlmesser
17. Kühlmitteltemperaturwarnleuchte
18.Öldruckwarnleuchte
19.Reifendruckanzeige (falls vorhanden)
20.Anzeigebildschirm
21. Kühlmitteltemperaturanzeige
22.Taste B
23.Taste A
Allgemeine Informationen
Tachometer und
Kilometerzähler
Der
digitale
Tachometer
zeigt
die
Fahrgeschwindigkeit des Motorrads an. Das
Display zeigt die Fahrgeschwindigkeit des
Motorrads in Schritten von einem
Stundenkilometer an.
Bordcomputer
2
Der elektronische Kilometerzähler und die
beiden Tageskilometerzähler befinden sich
auf dem Anzeigebildschirm. Einzelheiten zur
Bedienung
von
Kilometerzähler
und
Tageskilometerzählern sind den folgenden
Seiten zu entnehmen.
Drehzahlmesser
Der Drehzahlmesser zeigt die Motordrehzahl
in Umdrehungen pro Minute (U/min.) an.
Am Ende der Drehzahlanzeige befindet sich
der rote Bereich. Drehzahlen (U/min.) im
roten Bereich liegen über dem empfohlenen
Maximalwert und ebenfalls über dem
Bereich mit dem besten Leistungsverhalten.
Vorsicht
Lassen Sie die Drehzahl niemals in den
roten Bereich gelangen, da dies zu
gravierenden Motorschäden führen kann.
1
cfio_12
1. Anzeigebildschirm
2. Taste A
Um Zugriff auf die Informationen des
Bordcomputers zu erhalten, drücken Sie
Taste A und lassen Sie sie wieder los, bis die
gewünschte Anzeige sichtbar ist. Die Anzeige
durchläuft die folgende Reihenfolge:
•
Tageskilometerzähler 1
•
Tageskilometerzähler 2
•
Rundentimer
•
Reifendruck-Überwachungssystem falls vorhanden
•
Konfigurieren
23
Allgemeine Informationen
Hinweis:
•
Der Rundentimer ("Lap") wird nur
angezeigt, wenn er unter "set up"
eingeschaltet wird (siehe Seite 34).
•
Bei
dem
Reifendruck-Überwachungssystem
TPMS
(tyre
pressure
monitoring
system)
handelt es sich um Zubehör, das
von
Ihrem
Triumph-Vertragshändler eingebaut werden muss.
Dabei wird die TPMS-Anzeige
dann aktiviert.
•
Auf die Konfiguration kann nur
zugegriffen werden, wenn das
Fahrzeug steht und das Getriebe
sich im Leerlauf befindet.
Kilometerzähler/
Tageskilometerzähler
1
3
2
cfin_12
4
5
1. Taste A
2. Taste B
3. Anzeige Kilometerzähler/
Tageskilometerzähler
4. Anzeige Tageskilometerzähler 1
5. Anzeige Tageskilometerzähler 2
Tageskilometerzähler
Jeder der beiden Tageskilometerzähler zeigt
die vom Motorrad zurückgelegte Entfernung,
die
Fahrtzeit,
den
durchschnittlichen
Kraftstoffverbrauch,
den
momentanen
Kraftstoffverbrauch und die Durchschnittsgeschwindigkeit jeweils seit dem letzten
Zurücksetzen des Tageskilometerzählers auf
Null an.
Um Zugang zu den Informationen des
Tageskilometerzählers zu erlangen, stellen Sie
die Zündung auf AN. Drücken Sie Taste A
und lassen Sie sie wieder los, bis der
gewünschte Tageskilometerzähler auf dem
Anzeigebildschirm angezeigt wird.
24
Allgemeine Informationen
Drücken Sie Taste B und lassen Sie sie wieder
los, bis die gewünschte Anzeige sichtbar ist.
Die Anzeige durchläuft die folgende
Reihenfolge:
•
Tageskilometer
•
Kraftstoff-Reichweite
•
Fahrtzeit
•
Durchschnittlicher
Kraftstoffverbrauch
•
Momentaner Kraftstoffverbrauch
•
Durchschnittsgeschwindigkeit
Durchschnittsgeschwindigkeit
Die Durchschnittsgeschwindigkeit wird vom
Zeitpunkt des letzten Zurücksetzens des
Bordcomputers aus berechnet. Nach dem
Zurücksetzen zeigt das Display zunächst
Striche an, bis 1 km zurückgelegt wurde.
Warnung
Versuchen Sie nicht, während der Fahrt
zwischen Kilometerzähler- und Tageskilometerzählermodus umzuschalten oder
den Tageskilometerzähler zurückzusetzen,
da dies zum Verlust der Kontrolle über das
Motorrad und zu einem Unfall führen
kann.
Die einzelnen Anzeigen liefern folgende
Informationen, berechnet jeweils seit dem
letzten Zurücksetzen des Tageskilometerzählers auf Null:
Tageskilometer
Die zurückgelegte Gesamtreisestrecke.
Zurücksetzen des
Tageskilometerzählers
Fahrtzeit
Um
einen
der
Tageskilometerzähler
zurückzusetzen, wählen Sie ihn aus, lassen
Sie ihn anzeigen und drücken Sie dann
2 Sekunden lang Taste B. Nach 2 Sekunden
springt der angezeigte Tageskilometerzähler
auf Null zurück.
Die verstrichene Gesamtzeit.
Hinweis:
Durchschnittlicher Kraftstoffverbrauch
•
Kraftstoff-Reichweite
Angabe der Entfernung, die mit der im Tank
verbliebenen Kraftstoffmenge wahrscheinlich
zurückgelegt werden kann.
Die
Angabe
des
durchschnittlichen
Kraftstoffverbrauchs.
Nach
dem
Zurücksetzen zeigt das Display zunächst
Striche an, bis 0,1 km zurückgelegt wurden.
Momentaner Kraftstoffverbrauch
Die Angabe des Kraftstoffverbrauchs zu
einem gegebenen Zeitpunkt.
Wenn ein Tageskilometerzähler
auf Null zurückgesetzt wird,
werden
Fahrtzeit,
durchschnittlicher Kraftstoffverbrauch
und Durchschnittsgeschwindigkeit
für diesen Tageskilometerzähler
ebenfalls auf Null gesetzt.
Um den Tageskilometerzähler zu verlassen,
drücken Sie Taste A und lassen Sie sie wieder
los, bis die gewünschte Anzeige sichtbar ist.
25
Allgemeine Informationen
Kilometerzähler
Beim Einschalten der Zündung wird
3 Sekunden lang der Kilometerzähler
angezeigt, bevor die Anzeige anschließend
den zuletzt gewählten Tageskilometerzähler
zeigt.
Einstellen der Uhr
Warnung
Der Kilometerzähler zeigt die Gesamtstrecke
an, die das Motorrad gefahren ist.
Versuchen Sie nicht, die Uhr während der
Fahrt einzustellen, da dies zum Verlust der
Kontrolle über das Motorrad und zu
einem Unfall führen kann.
Um Zugriff auf den Kilometerzähler zu
erhalten, drücken Sie bei stehendem
Motorrad und mit dem Getriebe im Leerlauf
so oft die Taste A, bis "set up" (Konfigurieren)
auf dem Anzeigebildschirm zu sehen ist, und
drücken Sie dann die Taste B. Drücken Sie
die Taste A so oft, bis der Kilometerzähler
angezeigt wird.
Um die Uhr zurückzusetzen, stellen Sie die
Zündung bei stehendem Motorrad und mit
dem Getriebe im Leerlauf auf die Stellung
AN. Drücken Sie Taste A so oft, bis "set up"
(Konfigurieren) auf dem Anzeigebildschirm
angezeigt wird. Drücken Sie Taste B, und
"t-SEt" (Zeit einstellen) wird angezeigt.
Um den Kilometerzähler zu verlassen,
drücken Sie Taste A und lassen Sie sie wieder
los, bis "rEturn" (Zurück) angezeigt wird, und
drücken Sie anschließend Taste B. Auf dem
Anzeigebildschirm
wird
jetzt
Trip 1
(Tageskilometerzähler 1) angezeigt.
Drücken Sie Taste B erneut, und es wird
entweder 24 Hr (Uhr mit 24-StundenZeitdarstellung) oder 12 Hr (12-StundenZeitdarstellung) angezeigt. Drücken Sie
Taste A, um die gewünschte Zeitdarstellung
für die Uhr auszuwählen, und drücken Sie
anschließend Taste B. Die Stundenanzeige
beginnt zu blinken und das Wort "Hour"
(Stunde) erscheint auf dem Anzeigebildschirm.
Um
Stundenanzeige
zurückzusetzen,
vergewissern
Sie
sich,
dass
die
Stundenanzeige noch blinkt und das Wort
"Hour" (Stunde) noch angezeigt wird.
Drücken Sie Taste A, um die Einstellung zu
ändern. Durch jeden einzelnen Tastendruck
ändert sich die Einstellung um eine Ziffer.
Wird die Taste weiter gehalten, läuft die
Anzeige kontinuierlich, in Einzelzifferschritten, weiter.
26
Allgemeine Informationen
Wenn die Stundenanzeige die korrekte
Stunde anzeigt, drücken Sie Taste B. Die
Minutenanzeige beginnt zu blinken und das
Wort "Min" (Minute) erscheint auf dem
Anzeigebildschirm. Die Minutenanzeige wird
auf die gleiche Art eingestellt wie die
Stundenanzeige.
Sobald Stunden und Minuten korrekt
eingestellt sind, drücken Sie Taste B, um die
Einstellung zu bestätigen. Auf dem
Anzeigebildschirm erscheint "t-SEt" (Zeit
einstellen). Drücken Sie Taste A und lassen
Sie sie wieder los, bis "rEturn" (Zurück)
angezeigt
wird,
und
drücken
Sie
anschließend
Taste B.
Auf
dem
Anzeigebildschirm
wird
jetzt
Trip 1
(Tageskilometerzähler 1) angezeigt.
Die Anzeige "Units" (Einheiten) verfügt über
die
vier
folgenden,
auswählbaren
Anzeigemodi:
•
mpg - Meilen pro britische Gallone,
•
mpg US - Meilen pro US-Gallone,
•
L/100 km (metrisch),
•
km/L (metrisch).
Liter
Kilometer
pro
100 km
pro
Liter
Die Anzeigen liefern folgende Informationen:
mpg - (Meilen pro britische Gallone)
Die
Anzeige
auf
Tachometer
und
Kilometerzähler erfolgt in Meilen. Der
Kraftstoffverbrauch wird in britischen
Gallonen gemessen.
3
2
Ändern der Maßeinheiten
(metrisches, britisches oder
US-System)
5
mpg US - (Meilen pro US-Gallone)
Die
Anzeige
auf
Tachometer
und
Kilometerzähler erfolgt in Meilen. Der
Kraftstoffverbrauch wird in US-Gallonen
gemessen.
4
6
cfiq_12
1.
2.
3.
4.
1
Uhren-Display
Stundenangabe
Minutenangabe
Anzeigebildschirm (mit zum
Einstellen ausgewählter
Stundenanzeige)
5. Taste A
6. Taste B
L/100 km (Liter pro 100 km, metrisch)
Die
Anzeige
auf
Tachometer
und
Kilometerzähler erfolgt in Kilometern. Der
Kraftstoffverbrauch wird in Litern pro 100 km
gemessen.
km/L - (Kilometer pro Liter, metrisch).
Die
Anzeige
auf
Tachometer
und
Kilometerzähler erfolgt in Kilometern. Der
Kraftstoffverbrauch wird in Kilometern pro
Liter Kraftstoff gemessen.
27
Allgemeine Informationen
Warnung
Versuchen Sie nicht, die Anzeige "Units"
(Einheiten) während der Fahrt zu ändern,
da dies zum Verlust der Kontrolle über das
Motorrad und zu einem Unfall führen
kann.
Um Zugriff auf die Anzeige
(Einheiten) zu erlangen, stellen
Zündung bei stehendem Motorrad
dem Getriebe im Leerlauf auf die
AN.
"Units"
Sie die
und mit
Stellung
Drücken Sie Taste A und lassen Sie sie wieder
los, bis "set up" (Konfigurieren) auf dem
Anzeigebildschirm angezeigt wird, und
drücken Sie anschließend Taste B.
Drücken Sie Taste A und lassen Sie sie wieder
los, bis "UnitS" (Einheiten) angezeigt wird,
und drücken Sie anschließend Taste B.
3
1
1. Anzeigebildschirm
2. Taste A
3. Taste B
28
•
mpg - Meilen pro britische Gallone,
•
mpg US - Meilen pro US-Gallone,
•
L/100 km (metrisch),
•
km/L (metrisch).
Liter
Kilometer
pro
pro
100 km
Liter
Modelle ohne TPMS: Drücken Sie die
Taste B, und drücken Sie Taste A oder B erst
wieder, wenn "UnitS" (Einheiten) auf dem
Anzeigebildschirm angezeigt wird. Wenn
"UnitS" (Einheiten) auf dem Anzeigebildschirm angezeigt wird, drücken Sie Taste
A so oft, bis "rEturn" (Zurück) angezeigt wird,
und drücken Sie dann Taste B. Auf dem
Anzeigebildschirm
wird
jetzt
Trip 1
(Tageskilometerzähler 1) angezeigt.
Modelle mit TPMS: Drücken Sie die Taste B,
und drücken Sie Taste A oder B erst wieder,
wenn "PSI" oder" bAr" angezeigt wird.
Drücken Sie Taste A so oft, bis die
gewünschte Reifendruckeinheit sichtbar ist.
Drücken Sie die Taste B und warten Sie, bis
"UnitS" (Einheiten) angezeigt wird. Drücken
Sie anschließend die Taste A und, wenn
"rEturn" (Zurück) angezeigt wird, die Taste B.
Auf dem Anzeigebildschirm wird jetzt Trip 1
(Tageskilometerzähler 1) angezeigt.
2
cfir_12
Drücken Sie Taste A und lassen Sie sie wieder
los, bis die gewünschte Anzeige sichtbar ist.
Die Anzeige durchläuft die folgende
Reihenfolge:
Allgemeine Informationen
Wartungsintervallanzeige
Gangwechselanzeige
Die Gangwechselanzeige gibt einen visuellen
Hinweis, wann die Gänge zu wechseln sind.
Alle Lampen der Gangwechselanzeige sind
blau.
2
2
3
1
cfio_16
1. Inspektionsanzeige
2. Verbleibende Fahrstrecke
Wenn die Zündung eingeschaltet ist und die
Fahrstrecke bis zur nächsten Inspektion
800 km oder weniger beträgt, leuchtet das
Inspektionssymbol 3 Sekunden lang auf und
auf der Uhr wird die verbleibende
Fahrstrecke bis zur Inspektion angezeigt.
4
1
cgfr_1
1.
2.
3.
4.
Anzeigebildschirm
Gangwechselanzeige
Taste A
Taste B
Wenn die verbleibende Fahrstrecke 0 km
beträgt, bleibt das Inspektionssymbol
sichtbar, bis die Inspektion durchgeführt
wurde und das System durch Ihren TriumphVertragshändler zurückgesetzt wurde. Ist die
Inspektion überfällig, wird die Fahrstrecke als
negative Zahl angezeigt.
29
Allgemeine Informationen
Modi der Gangwechselanzeige
Die Gangwechselanzeige verfügt über vier
programmierbare
Betriebsmodi,
die
nachfolgend beschrieben werden:
•
•
30
3-LED-Modus: Die ersten drei LEDs
leuchten
bei
Erreichen
des
eingestellten Schwellwerts auf und
bleiben an, bis die Drehzahl unter
den
eingestellten
Schwellwert
absinkt.
6-LED-Modus: Alle sechs LEDs
leuchten
bei
Erreichen
des
eingestellten Schwellwerts auf und
bleiben an, bis die Drehzahl unter
den
eingestellten
Schwellwert
absinkt.
•
Modus OFF ("Aus"): Die LEDGangwechselanzeige ist ausgeschaltet.
•
SE-Modus: Die LEDs leuchten
nacheinander, im Abstand von
jeweils 250 U/min. auf, bis der
eingestellte Schwellwert erreicht ist.
Bei Erreichen des eingestellten
Schwellwerts leuchten alle sechs
LEDs.
Einstellen der Schwellwerte der
Gangwechselanzeige
Die Gangwechselanzeige arbeitet nicht bei
Drehzahlen unterhalb 3.500 U/min., damit
die LEDs nicht im Leerlauf aufleuchten.
Um die Modi der Gangwechselanzeige zu
ändern, stellen Sie die Zündung bei
stehendem Motorrad und mit dem Getriebe
im Leerlauf auf die Stellung AN.
Drücken Sie Taste A und lassen Sie sie wieder
los, bis "set up" (Konfigurieren) auf dem
Anzeigebildschirm angezeigt wird, und
drücken Sie anschließend Taste B.
Drücken Sie Taste A und lassen Sie sie wieder
los, bis "SHIFt" (Schaltung) angezeigt wird,
und drücken Sie anschließend Taste B. Der
aktuelle Modus wird angezeigt und die
entsprechenden Gangwechsel-LEDs leuchten
auf.
Drücken Sie Taste A und lassen Sie sie wieder
los, bis der gewünschte Gangwechselanzeigemodus angezeigt wird, und drücken
Sie anschließend Taste B. Die Anzeige
durchläuft die folgende Reihenfolge:
•
SE (Skala-Modus),
•
3 (3-LED-Modus),
•
6 (6-LED-Modus),
•
OFF (Gangwechselanzeige aus).
Allgemeine Informationen
Hinweis:
•
Bei Auslieferung ist die Gangwechselanzeige des Motorrads
vom Werk auf den 6-LED-Modus
mit
einer
Drehzahl
von
3.500 U/min. eingestellt.
Nach Auswahl des Gangwechselanzeigemodus bewegt sich die Drehzahlmessernadel
auf die zuletzt eingestellte Position. Auf dem
Anzeigebildschirm wird die Drehzahl mit
blinkenden Tausenderstellen angezeigt.
2
3
1
3
4
2
cgfr_2
1. Gangwechselanzeige
2. Anzeigebildschirm (Abbildung zeigt
3-LED-Modus)
3. Taste A
4. Taste B
1
cgfr_3
1. Drehzahl, Tausenderstellen
2. Taste A
3. Taste B
31
Allgemeine Informationen
Ändern der eingestellten Drehzahl
Um die Einstellung in Schritten von jeweils
1.000 U/min. zu ändern, drücken Sie Taste A.
Durch jedes weitere Drücken von Taste A
erhöht sich der eingestellte Wert in Schritten
von 1.000 U/min. bis zur Drehzahlobergrenze. Bei Erreichen der Drehzahlobergrenze springt die Einstellung zurück auf
3.500 U/min.
Hinweis:
•
In diesem Modus wird die Anzeige
nach dem Erreichen von 900 mit
dem nächsten Druck auf die
Taste A auf 000 zurückgesetzt.
Mit jedem Druck auf Taste A wird der
Einstellwert um 100 U/min. erhöht.
Hinweis:
•
Nun kann die Einstellung in Schritten von
jeweils 100 U/min., wiederum bis zur
Drehzahlobergrenze, geändert werden.
Wenn die Tausenderstellen der
Drehzahl auf die Drehzahlobergrenze eingestellt werden,
wird
"SHIFt"
(Schaltung)
angezeigt.
Wird die korrekte Einstellung angezeigt, wird
sie durch Drücken von Taste B bestätigt.
"SHIFt"
(Schaltung)
wird
auf
dem
Anzeigebildschirm angezeigt und alle
Gangwechsel-LEDs blinken.
Wenn der korrekte Einstellwert angezeigt
wird,
drücken
Sie
Taste B.
Die
Hunderterstellen der Drehzahl beginnen zu
blinken.
Drücken Sie Taste A und lassen Sie sie wieder
los, bis "rEturn" (Zurück) auf dem
Anzeigebildschirm angezeigt wird, und
drücken Sie anschließend Taste B. Auf dem
Anzeigebildschirm
wird
jetzt
Trip 1
(Tageskilometerzähler 1) angezeigt.
2
3
1
cgfr_4
1. Drehzahl, Hunderterstellen
2. Taste A
3. Taste B
32
Allgemeine Informationen
Ausschalten der
Gangwechselanzeige
Rundentimer
Um den Modus OFF (Aus) auszuwählen,
vergewissern Sie sich, dass OFF auf dem
Anzeigebildschirm angezeigt wird. Drücken
Sie Taste B, und "SHIFt" (Schaltung) wird auf
dem Anzeigebildschirm angezeigt. Drücken
Sie Taste A und lassen Sie sie wieder los, bis
"rEturn" (Zurück) auf dem Anzeigebildschirm
angezeigt
wird,
und
drücken
Sie
anschließend Taste B. Auf dem Anzeigebildschirm wird jetzt Trip 1 (Tageskilometerzähler 1) angezeigt.
2
1
1
cfio_1
1. Anzeigebildschirm
2. Taste A
Der
Rundentimer
liefert
folgende
Informationen: Rundenzeit, Rundenanzahl,
Durchschnittsgeschwindigkeit,
Höchstgeschwindigkeit und zurückgelegte
Strecke. Die Anzeigen liefern folgende
Informationen:
2
cgfr_5
1. Gangwechselanzeige
2. Anzeigebildschirm (Abbildung zeigt
Modus OFF)
Rundenzeit
Die verstrichene Rundenzeit (die Rundennummer wird auf der Tacho-meteranzeige
angezeigt). Die Daten werden für jede Runde
seit dem letzten Zurücksetzen aufgezeichnet.
Hinweis:
•
Der Rundentimer wird nach
100 Minuten auf Null zurückgesetzt.
Rundenanzahl
Angezeigt wird die Anzahl aufgezeichneter
Runden seit dem letzten Zurücksetzen. Der
Rundentimer kann maximal 50 Runden
speichern.
33
Allgemeine Informationen
Höchstgeschwindigkeit
Die pro Runde erreichte Höchstgeschwindigkeit und die Rundennummer.
Warnung
Versuchen Sie nicht, während der Fahrt
zwischen
den
Anzeigemodi
des
Rundentimers umzuschalten, da dies zum
Verlust der Kontrolle über das Motorrad
und zu einem Unfall führen kann.
Durchschnittsgeschwindigkeit
Die pro Runde gefahrene Durchschnittsgeschwindigkeit und die Rundennummer.
Zurückgelegte Strecke
Die pro Runde zurückgelegte Strecke und
die Rundennummer.
Datenaufzeichnungsmodus
1
An- und Abschalten des Rundentimers
2
Um
den
Rundentimer
anoder
auszuschalten, stellen Sie die Zündung bei
stehendem Motorrad und mit dem Getriebe
im Leerlauf auf die Stellung AN.
Drücken Sie Taste A so oft, bis "set up"
(Konfigurieren) auf dem Anzeigebildschirm
angezeigt wird. Drücken Sie anschließend
Taste B.
Drücken Sie Taste A so oft, bis "Lap"
(Rundentimer) angezeigt wird, und drücken
Sie anschließend Taste B. Auf dem
Anzeigebildschirm blinkt das Wort "ON" (An)
oder "OFF" (Aus) auf.
Drücken Sie Taste A, um den gewünschten
Einstellmodus der Anzeige auszuwählen, und
drücken Sie anschließend Taste B. Drücken
Sie Taste A oder B erst, wenn "Lap"
(Rundentimer) auf der Anzeige erscheint.
Drücken Sie anschließend Taste A so oft, bis
"rEturn" (Zurück) angezeigt wird, und
drücken Sie danach Taste B. Auf dem
Anzeigebildschirm
wird
jetzt
Trip 1
(Tageskilometerzähler 1) angezeigt.
Der Rundentimer verfügt über zwei
Betriebsmodi, den Datenaufzeichnungsmodus und den Datenabrufmodus.
34
3
cfiv_11
1. Rundentimer-Anzeige
2. Symbol "Uhr anhalten"
3. Rundenzeit
Hinweis:
•
Der
Datenaufzeichnungsmodus
und
der
Datenabrufmodus
funktionieren nur, wenn der
Rundentimer ("Lap") eingeschaltet
ist.
Um
den
Datenaufzeichnungsmodus
auszuwählen, stellen Sie die Zündung auf die
Stellung AN.
Allgemeine Informationen
Drücken Sie Taste A so oft, bis "lap"
(Rundentimer) auf der Anzeige erscheint,
und drücken Sie anschließend Taste B. Auf
der Tachometeranzeige sind "L01" und das
Symbol "Uhr anhalten" zu sehen, und auf
dem
Anzeigebildschirm
wird
der
Rundentimer angezeigt.
Datenabrufmodus
1
2
4
Durch Drücken des Starterknopfs (nur bei
laufendem Motor) wird der Rundentimer
aktiviert. Die Anzeige zeigt die Rundenzeit in
Minuten, Sekunden und Hundertstelsekunden an sowie das Symbol "Uhr
anhalten".
5
Aufzeichnen einer neuen Runde
3
cfiv_12
1.
2.
3.
4.
5.
Rundennummer
Symbol "Uhr anhalten"
Rundentimer
Taste A
Taste B
Der Zugang zum Datenabrufmodus ist auf
zwei Wegen möglich:
ccmh_1
1
1. Starterknopf
Durch erneutes Drücken des Starterknopfs
am Rundenende wird der Beginn einer
neuen Runde registriert. Auf der Anzeige
wird 5 Sekunden lang die letzte Rundenzeit
und anschließend 5 Sekunden lang die neue
Rundennummer angezeigt. Danach werden
auf der Tachometeranzeige die aktuelle
Rundennummer
und
auf
dem
Anzeigebildschirm die aktuelle Rundenzeit
angezeigt.
•
Ausgehend von der Rundentimeranzeige drücken Sie mit der
Zündung in der Stellung AN die
Taste B.
•
Ausgehend vom Datenaufzeichnungsmodus drücken Sie bei
laufendem Motor und stehendem
Fahrzeug den Starterknopf für
2 Sekunden. Dadurch springt die
Anzeige zurück zur Anzeige "Lap".
Drücken Sie von diesem Punkt aus
Taste B.
35
Allgemeine Informationen
Hinweis:
•
Der Zugang zum Datenabrufmodus während der Fahrt ist nicht
möglich.
Drücken Sie wiederholt die Taste B, um die
verfügbaren Daten in folgender Reihenfolge
aufzurufen:
Nach erfolgtem Zugang zum Datenabrufmodus wird die Rundenzeit der ersten
Runde angezeigt. Die Rundennummer wird
auf dem Tachometer-Anzeigefeld angezeigt.
1
2
•
Durchschnittsgeschwindigkeit (pro
Runde oder Summe aller Runden)
•
Höchstgeschwindigkeit (pro Runde
oder
erreichte
Höchstgeschwindigkeit)
•
Zurückgelegte Strecke (pro Runde
oder Summe aller Runden)
•
Rundenzeit
4
1
2
4
5
cfiv_12
1.
2.
3.
4.
5.
3
Rundennummer
Symbol "Uhr anhalten"
Rundentimer
Taste A
Taste B
Drücken Sie Taste A so oft, bis die
gewünschte Runde (bis zu einer Höchstzahl
von 50 Runden) angezeigt wird.
5
cfiw_11
3
1. Rundennummer
2. Symbol "Uhr anhalten"
3. Datenabrufmodus (Abbildung zeigt
Durchschnittsgeschwindigkeit)
4. Taste A
5. Taste B
Geschwindigkeit und Strecke werden in
Kilometern oder Meilen angezeigt, je
nachdem, welche Einheit auf dem
Tachometer angezeigt wird.
36
Allgemeine Informationen
Zurücksetzen und Verlassen des
Rundentimers
Kühlmitteltemperaturanzeige
Um den Rundentimer zurückzusetzen und
zu verlassen, drücken Sie 2 Sekunden lang
Taste B. Nach 2 Sekunden wird der
Rundentimer zurückgesetzt und auf dem
Anzeigebildschirm wird "Lap" (Rundentimer)
angezeigt.
Dadurch
werden
die
gespeicherten Daten aller gespeicherten
Runden gelöscht.
Um
den
Datenabrufmodus
ohne
Zurücksetzen
des
Rundentimers
zu
verlassen, drücken Sie 2 Sekunden lang
Taste A. Auf dem Anzeigebildschirm wird
"Lap" (Rundentimer) angezeigt. Drücken Sie
Taste A so oft, bis die gewünschte Anzeige
sichtbar ist.
1
cfik_1
1. Kühlmitteltemperaturanzeige
Die Kühlmitteltemperaturanzeige gibt die
Temperatur des Motorkühlmittels an.
Beim Einschalten der Zündung sind alle
8 Teilstriche der Anzeige sichtbar. Im Fall
eines Kaltstarts zeigt die Anzeige einen
Teilstrich an. Mit zunehmender Temperatur
werden mehr Teilstriche auf der Anzeige
angezeigt. Im Fall eines Warmstarts zeigt die
Anzeige je nach Motortemperatur die
entsprechende Anzahl von Teilstrichen an.
Der normale Temperaturbereich
zwischen 3 und 5 Teilstrichen.
liegt
Sollte die Kühlmitteltemperatur zu hoch sein,
zeigt die Anzeige 8 Teilstriche an und
beginnt zu blinken. Außerdem leuchtet die
Kühlmitteltemperaturwarnleuchte im Drehzahlmesser auf.
37
Allgemeine Informationen
Tankuhr
1
ReifendruckÜberwachungssystem
(TPMS)
(Nur bei Modellen mit TPMS)
Funktion
cfio_13
1. Tankuhr
Die Tankuhr zeigt die Menge des im Tank
vorhandenen Kraftstoffs an.
Bei eingeschalteter Zündung wird eine
Anzahl von Teilstrichen auf dem Display
angezeigt, die den Kraftstoffstand angibt.
Bei vollem Tank werden alle 12 Teilstriche
angezeigt, bei leerem Tank keiner. Weitere
Markierungen auf der Anzeige stehen für
Kraftstoffstände zwischen voll und leer.
Werden 2 Teilstriche angezeigt, leuchtet die
Kraftstoffstand-Warnleuchte
auf
und
5 Sekunden
später
schaltet
der
Anzeigebildschirm um auf die ReichweitenAnzeige (siehe Seite 25). Das bedeutet, dass
sich noch etwa 4,5 Liter Kraftstoff im Tank
befinden und Sie bei der nächsten
Gelegenheit tanken müssen.
Nach dem Tanken werden die Anzeige der
Tankuhr und der verbleibenden KraftstoffReichweite erst aktualisiert, wenn das
Motorrad wieder in Bewegung ist. Die
Aktualisierung kann je nach Fahrstil bis zu
fünf Minuten dauern.
38
Das Vorder- und das Hinterrad sind mit
einem Reifendrucksensor ausgestattet. Die
Sensoren messen den Luftdruck im Inneren
der Reifen und übermitteln die Daten an die
Instrumente. Die Sensoren übermitteln die
Daten erst oberhalb einer Fahrgeschwindigkeit
von
20 km.
Bis
das
Reifendrucksignal
eingeht,
sind
im
Anzeigebereich zwei Striche zu sehen.
Das
Reifendruck-Überwachungssystem
TPMS wird als Zubehör eingebaut. Der
Einbau muss durch Ihren TriumphVertragshändler erfolgen. Die TPMS-Anzeige
im Instrumentenblock wird erst beim Einbau
des Systems aktiviert.
Um die Position des Reifendrucksensors in
der Nähe des Ventils zu kennzeichnen, wird
ein Aufkleber auf der Radfelge angebracht.
Allgemeine Informationen
Seriennummer des
Reifendrucksensors
Die Reifendrucksensoren sind mit einem
Aufkleber versehen, der ihre Seriennummer
enthält. Diese Nummer wird im Zuge von
Wartung oder Diagnose unter Umständen
vom Händler benötigt.
Stellen Sie beim Einbau des ReifendruckÜberwachungssystem in das Motorrad
sicher, dass der Händler die Seriennummern
von
Vorderund
HinterradReifendrucksensor in die nachfolgenden
Felder einträgt.
Systemanzeige
Warnung
Versuchen Sie nicht, während der Fahrt
zwischen den Anzeigemodi für Vorderund Hinterrad umzuschalten, da dies zum
Verlust der Kontrolle über das Motorrad
und zu einem Unfall führen kann.
5
1
Vorderrad-Reifendrucksensor
3
F
R
4
Hinterrad-Reifendrucksensor
2
6
cfio_14
1.
2.
3.
4.
5.
6.
TPMS-Symbol
Reifendruckanzeige
Vorderreifen, erkannt
Hinterreifen, erkannt
Taste A
Taste B
39
Allgemeine Informationen
Um Zugriff auf die Reifendruckanzeige zu
erlangen, stellen Sie die Zündung auf die
Stellung AN.
Drücken Sie Taste A so oft, bis "PSI" oder"
bAr" auf dem Anzeigebildschirm angezeigt
wird.
Drücken Sie Taste B, um zwischen Vorderund Hinterrad-Reifendruck zu wählen.
Nach der Auswahl des Reifendruck-Überwachungssystems erscheint "PSI" oder" bAr"
auf dem Anzeigebildschirm, bis das
Motorrad eine Geschwindigkeit von mehr als
20 km/h
erreicht
hat
und
das
Reifendrucksignal eingeht.
Sensorbatterien
Wenn die Batteriespannung bei einem der
Drucksensoren zu niedrig wird, wird
"LO bAt" angezeigt. Das TPMS-Symbol gibt
in diesem Fall an, welcher der beiden
Sensoren betroffen ist. Sollten die Batterien
vollständig entladen sein, sind nur Striche auf
dem Anzeigebildschirm zu sehen, die rote
TPMS-Warnleuchte leuchtet und das TPMSSymbol blinkt kontinuierlich. Setzen Sie sich
mit Ihrem Triumph-Vertragshändler in
Verbindung, um den Sensor austauschen
und die neue Seriennummer in das Feld auf
Seite 39 eintragen zu lassen.
Um die Reifendruckanzeige zu verlassen,
drücken Sie Taste A so oft, bis die
gewünschte Anzeige sichtbar ist.
5
3
1
F
R
2
4
cgfr_6
1.
2.
3.
4.
5.
TPMS-Symbol
Anzeigebildschirm
Vorderreifen, erkannt
Hinterreifen, erkannt
TPMS-Warnleuchte
Wenn bei eingeschalteter Zündung das
TPMS-Symbol dauerhaft blinkt und die
TPMS-Warnleuchte erleuchtet bleibt, liegt ein
Fehler im TPMS-System vor. Setzen Sie sich
mit Ihrem Triumph-Vertragshändler in
Verbindung, um den Fehler beheben zu
lassen.
40
Allgemeine Informationen
Reifendruck
Austauschreifen
Der auf der Instrumententafel angezeigte
Reifendruck gibt den Ist-Reifendruck zu dem
Zeitpunkt wider, an dem die Anzeige
angewählt wurde. Dieser kann von dem am
kalten Reifen eingestellten Reifendruck
abweichen, da sich Reifen beim Fahren
erwärmen, wodurch sich die im Reifen
befindliche Luft ausdehnt und der
Reifendruck ansteigt. In den von Triumph
ausgewiesenen Werten für den Reifendruck
am kalten Reifen ist dies berücksichtigt.
Stellen Sie beim Austauschen von Reifen
sicher, dass das Vorhandensein von
Drucksensoren in den Rädern bekannt ist,
und lassen Sie Ihre Reifen stets von einem
Triumph-Vertragshändler montieren (siehe
Seite 112).
Der Reifendruck ist durch die Fahrzeuginhaber ausschließlich am kalten Reifen und
nur unter Verwendung eines präzisen
Reifendruckmessers
einzustellen
(siehe
Seite 110). Die Reifendruckanzeige auf der
Instrumententafel ist zu diesem Zweck nicht
zu verwenden.
Warnung
Das Reifendruck-Überwachungssystem ist
nicht als Reifendruckmesser zum Einstellen
des Reifendrucks zu verwenden. Prüfen Sie
den Reifendruck stets am kalten Reifen
und mit Hilfe eines präzisen Reifendruckmessers (siehe Seite 110), damit Sie den
korrekten Reifendruck erreichen.
Wird das TPMS-System zum Einstellen des
Reifendrucks verwendet, kann dies einen
unkorrekten Reifendruck zur Folge haben,
was zum Verlust der Kontrolle über das
Motorrad und zu einem Unfall führen
kann.
41
Allgemeine Informationen
Warnleuchten
Fahrtrichtungsanzeiger
Vorsicht
Wenn der Blinkerschalter nach
links oder rechts bewegt wird,
blinkt die Blinkeranzeige im
gleichen Rhythmus wie die Blinker.
Schalten Sie den Motor sofort aus, wenn
das Öldruckwarnlicht aufleuchtet. Starten
Sie den Motor erst wieder, wenn der
Fehler behoben ist.
Fernlicht
Das Betreiben des Motors bei leuchtender
Öldruckwarnleuchte führt zu einem
gravierenden Motorschaden.
Wenn
bei
eingeschalteter
Zündung der ScheinwerferAbblendschalter auf "Fernlicht"
gestellt wird, leuchtet die FernlichtKontrollleuchte auf.
Beim Einschalten der Zündung leuchtet die
Öldruckwarnleuchte im Drehzahlmesser
auch bei abgeschaltetem Motor auf.
Niedriger Kraftstoffstand
Kühlmitteltemperaturwarnleuchte
Die Kraftstoffstand-Warnleuchte
leuchtet auf, wenn sich noch
etwa 4,5 Liter Kraftstoff im Tank
befinden.
Leerlauf
Die Leerlauf-Warnleuchte zeigt
an, wenn sich das Getriebe im
Leerlauf befindet (kein Gang
eingelegt). Die Warnleuchte leuchtet, wenn
sich das Getriebe im Leerlauf befindet und
der Zündschalter auf AN steht.
Öldruckwarnleuchte
Sollte der Druck des Motoröls
bei laufendem Motor auf ein
gefährlich niedriges Niveau
sinken, leuchtet die Öldruckwarnleuchte im
Drehzahlmesser auf.
42
Sollte die Temperatur des
Motorkühlmittels bei laufendem
Motor auf ein gefährlich hohes
Niveau ansteigen, leuchtet die
Kühlmitteltemperaturwarnleuchte im Drehzahlmesser auf.
Vorsicht
Schalten Sie den Motor sofort aus, wenn
das Kühlmitteltemperaturwarnlicht erscheint. Starten Sie den Motor erst wieder,
wenn der Fehler behoben ist.
Das
Betreiben
des
Motors
bei
leuchtendem Kühlmitteltemperaturwarnlicht führt zu einem gravierenden
Motorschaden.
Beim Einschalten der Zündung leuchtet die
Kühlmitteltemperaturwarnleuchte im Drehzahlmesser auch bei abgeschaltetem Motor
auf.
Allgemeine Informationen
Motormanagement-Kontrollleuchte
Hinweis:
Die Kontrollleuchte für das
Motormanagementsystem
leuchtet beim Einschalten der
Zündung auf (um dessen
Betriebsbereitschaft anzuzeigen), darf jedoch
bei laufendem Motor nicht aufleuchten.
•
Das Aufleuchten der MotormanagementKontrollleuchte bei laufendem Motor zeigt
an, dass in einem oder mehreren der vom
Motormanagementsystem
gesteuerten
Systeme ein Fehler aufgetreten ist. In einem
solchen Fall schaltet das Motormanagementsystem auf den "Notlauf"-Modus um, so dass
die Fahrt beendet werden kann, falls der
Fehler nicht so gravierend ist, dass der Motor
gar nicht mehr läuft.
Warnung
Senken Sie die Geschwindigkeit und
fahren Sie nicht mehr weiter als nötig,
wenn die Motormanagement-Kontrollleuchte leuchtet. Der Fehler kann unter
Umständen zu Beeinträchtigungen bei
Motorleistung, Abgasemissionen und
Kraftstoffverbrauch führen. Durch eine
verminderte
Motorleistung
können
gefährliche Fahrbedingungen entstehen,
die zum Verlust der Kontrolle über das
Motorrad und zu einem Unfall führen
können. Setzen Sie sich so schnell wie
möglich mit einem Triumph-Vertragshändler in Verbindung, um den Fehler
überprüfen und beheben zu lassen.
Wenn die Kontrollleuchte für das
Motormanagementsystem
bei
eingeschalteter Zündung blinkt,
setzen Sie sich so schnell wie
möglich mit einem TriumphVertragshändler in Verbindung,
um den Fehler beheben zu lassen.
In diesem Fall startet der Motor
nicht.
Anzeigelampe für die
Alarmanlage/Wegfahrsperre
Dieses Triumph Modell verfügt
über eine Wegfahrsperre, die
beim Ausschalten der Zündung
aktiviert wird. Falls das Motorrad
mit einer Zubehör-Alarmanlage ausgestattet
ist, arbeitet die Wegfahrsperre ganz normal,
die Anzeigelampe für die Alarmanlage/
Wegfahrsperre jedoch wie nachfolgend
beschrieben.
Mit eingebauter Alarmanlage
Die Anzeigelampe für die Alarmanlage/
Wegfahrsperre
leuchtet
unter
den
Bedingungen auf, die in der Anleitung der
Zubehör-Alarmanlage beschrieben sind.
Ohne eingebaute Alarmanlage
Nach dem Ausschalten der Zündung blinkt
die Anzeigelampe für die Alarmanlage/
Wegfahrsperre 24 Stunden lang, um
anzuzeigen, dass die Wegfahrsperre aktiviert
ist. Beim Einschalten der Zündung werden
die Wegfahrsperre und die Anzeigelampe
deaktiviert.
43
Allgemeine Informationen
Sollte die Anzeigelampe weiter leuchten,
weist dies auf eine Fehlfunktion der
Wegfahrsperre hin, die untersucht werden
muss. Setzen Sie sich so schnell wie möglich
mit einem Triumph-Vertragshändler in
Verbindung, um den Fehler überprüfen und
beheben zu lassen.
ABS-Warnleuchte (Antiblockiersystem)
(Nur für Modelle mit ABS-System)
Es ist normal, wenn die ABSWarnleuchte nach dem Einschalten
der Zündung blinkt. Die Leuchte
blinkt nach dem Anlassen des
Motors weiter, bis das Motorrad zum ersten
Mal eine Geschwindigkeit von über 10 km/h
erreicht. Danach geht sie aus.
Reifendruck-Warnleuchte
(Nur bei Modellen mit TPMS)
Die
Reifendruck-Warnleuchte
funktioniert in Verbindung mit
dem
Reifendruck-Überwachungssystem (siehe Seite 38).
Die Warnleuchte leuchtet nur auf, wenn der
Druck im Vorder- oder Hinterreifen unterhalb
des empfohlenen Reifendrucks liegt. Bei zu
hohem Reifendruck leuchtet sie nicht auf.
Wenn die Warnleuchte leuchtet, wird
Reifen, der zu wenig Luft hat, durch
TPMS-Symbol
angezeigt
und
Reifendruck erscheint automatisch
Anzeigebereich.
Sollte die ABS-Warnleuchte zu einem
anderen Zeitpunkt während der Fahrt
aufleuchten, weist dies auf eine Fehlfunktion
des ABS-Systems hin, die untersucht werden
muss.
1
2
R
Warnung
Sollte das ABS-System nicht funktionieren,
arbeitet das Bremssystem weiter wie eines
ohne ABS-Funktion. Fahren Sie nicht mehr
weiter als nötig, wenn die ABSWarnleuchte leuchtet. Setzen Sie sich so
schnell wie möglich mit einem TriumphVertragshändler in Verbindung, um den
Fehler überprüfen und beheben zu lassen.
Ein zu starkes Bremsen in dieser Situation
führt zum Blockieren der Räder, was zum
Verlust der Kontrolle über das Motorrad
und zu einem Unfall führt.
Siehe auch "Bremsen" auf Seite 63.
44
der
das
sein
im
3
cfio_17
1. TPMS-Symbol
2. Hinterreifen, erkannt
3. Reifendruck
Allgemeine Informationen
Der Reifendruck, bei dem die Warnleuchte
aufleuchtet, ist temperaturkompensiert und
wird auf 20°C abgeglichen, der Zahlenwert
des jeweils angezeigten Drucks jedoch nicht
(siehe Seite 41). Auch wenn der bei
leuchtender Warnleuchte angezeigte Zahlenwert scheinbar dem Standard-Reifendruck
entspricht oder beinahe entspricht, liegt ein
zu niedriger Reifendruck vor, verursacht im
wahrscheinlichsten Fall durch einen Reifenschaden.
Zündschlüssel
1
ceom
1. Schild mit Schlüsselnummer
Warnung
Halten Sie an, wenn die ReifendruckWarnleuchte aufleuchtet. Fahren Sie das
Motorrad erst wieder, wenn die Reifen
überprüft wurden und der Reifendruck bei
kalten Reifen dem empfohlenen Wert
entspricht.
Der Zündschlüssel dient zum Betätigen von
Lenkschloss/Zündschalter sowie darüber
hinaus zum Betätigen der Sitzverriegelung
und des Tankdeckels.
Bei Auslieferung des Motorrads durch das
Werk werden zwei Schlüssel zusammen mit
einem kleinen Schild bereitgestellt, auf dem
sich die Schlüsselnummer befindet. Notieren
Sie sich die Schlüsselnummer und bewahren
Sie den Zweitschlüssel und das Schild vom
Motorrad getrennt an einem sicheren Ort
auf.
Der Schlüssel ist mit einem Transponder zum
Abschalten der Wegfahrsperre versehen.
Achten Sie darauf, dass sich stets nur einer
der Zündschlüssel in der Nähe des
Zündschlosses
befindet,
damit
die
Wegfahrsperre korrekt funktioniert. Befinden
sich zwei Zündschlüssel in der Nähe des
Zündschlosses, kann das Aktivierungssignal
zwischen Transponder und Wegfahrsperre
unter Umständen unterbrochen werden. In
diesem Fall bleibt die Wegfahrsperre so lange
aktiviert, bis einer der Zündschlüssel entfernt
wird.
45
Allgemeine Informationen
Zündschalter/Lenkschloss
3
Vorsicht
Bewahren Sie den Ersatzschlüssel getrennt
vom Motorrad auf, da sich andernfalls die
Sicherheit in jeder Hinsicht verringert.
SH
4
O FF
ON
PU
Beziehen Sie Ersatzschlüssel stets von Ihrem
Triumph-Vertragshändler.
Ersatzschlüssel
müssen durch Ihren Triumph-Vertragshändler
an die Wegfahrsperre des Motorrads
"gebunden" werden.
2
P
5
1
1.
2.
3.
4.
5.
Zündschalter/Lenkschloss
Stellung VERRIEGELT
Stellung AUS
Stellung AN
Parkstellung
Wegfahrsperre
Das Gehäuse des Zündschlosszylinders
fungiert als Antenne für die Wegfahrsperre.
Wenn der Zündschalter in die Stellung AUS
gestellt und der Zündschlüssel abgezogen
wird, ist die Wegfahrsperre aktiviert (siehe
Seite 43). Die Wegfahrsperre ist deaktiviert,
wenn der Zündschlüssel im Zündschalter
steckt und in die Stellung AN gedreht wird.
Stellungen des Zündschalters
Bei dem Zündschalter handelt es sich um
einen schlüsselbetätigten Schalter mit
4 Stellungen. Der Schlüssel kann nur in den
Stellungen
AUS,
VERRIEGELT
oder
P (PARKEN) abgezogen werden.
46
Allgemeine Informationen
VERRIEGELN: Drehen Sie den Lenker ganz
nach links, drehen Sie den Schlüssel in die
Stellung AUS, drücken Sie den Schlüssel ins
Schloss und geben Sie ihn wieder vollständig
frei und drehen Sie ihn anschließend in die
Stellung VERRIEGELN.
ABSTELLEN: Drehen Sie den Schlüssel von
der Stellung VERRIEGELT in die Stellung P.
Die Lenkung ist nun blockiert.
Sowohl an den Brems- als auch an den
Kupplungshebeln
ist
ein
Einsteller
angebracht. Die Einsteller ermöglichen es,
den Abstand zwischen Lenker und Hebeln
auf
die
Handgröße
des
Benutzers
einzustellen.
Kupplungshebel
Hinweis:
Lassen Sie das Lenkschloss nicht
für längere Zeit in der Stellung P,
da ansonsten die Batterie entladen
wird.
3
2
Warnung
Eine unbefugte Benutzung des Motorrads
kann zu Verletzungen beim Fahrer, bei
anderen Verkehrsteilnehmern und bei
Fußgängern sowie zu Schäden am
Motorrad führen.
Warnung
In der Stellung VERRIEGELT oder P ist die
Lenkung blockiert.
Drehen Sie den Schlüssel niemals in die
Stellung VERRIEGELT oder P, während das
Motorrad in Bewegung ist, da dadurch die
Lenkung blockiert wird. Eine blockierte
Lenkung führt zum Verlust der Kontrolle
über das Motorrad und zu einem Unfall.
4
3
2
Stellen Sie den Zündschalter aus
Sicherheitsgründen stets in die Stellung
AUS und ziehen Sie den Schlüssel ab,
wenn Sie das Motorrad unbeaufsichtigt
zurücklassen.
1
•
Brems- und KupplungshebelEinstellvorrichtungen
cggr_1
1
1. Kupplungshebel
2. Einstellrad
3. Markierungsdreieck
Um den Kupplungshebel
schieben Sie diesen nach vorne
Sie am Einstellrad, um
nummerierten
Positionen
Markierungsdreieck
am
auszurichten.
einzustellen,
und drehen
eine der
auf
das
Hebelhalter
Der Abstand vom Lenkergriff zum nicht
angezogenen Hebel ist in Einstellung vier am
kürzesten und in Einstellung eins am
längsten.
47
Allgemeine Informationen
Lenkerschalter rechts
Bremshebel
1
1
2
ccmh
2
cggq
1. Bremshebel
2. Einstellschraube
1. Motorstoppschalter
2. Starterknopf
Um den Bremshebel einzustellen, schieben
Sie diesen nach vorne und drehen Sie die
Einstellschraube, um den Abstand vom
Lenker zu vergrößern oder zu verkleinern.
Motorstoppschalter
Warnung
Versuchen Sie nicht, die Hebel während
der Fahrt einzustellen, da dies zum Verlust
der Kontrolle über das Motorrad und zu
einem Unfall führen kann.
Testen Sie das Motorrad nach dem
Einstellen der Hebel in einer verkehrsfreien
Umgebung, um sich mit den neuen
Hebeleinstellungen vertraut zu machen.
Verleihen Sie Ihr Motorrad nicht, da die
betreffende Person möglicherweise die
Ihnen
vertrauten
Hebeleinstellungen
verändert, was unter Umständen zum
Verlust der Kontrolle und zu einem Unfall
führen kann.
48
Für den Betrieb des Motorrads muss sich
nicht nur der Zündschalter sondern
zusätzlich auch der Stoppschalter in der
Stellung AN befinden.
Der Motorstoppschalter ist für den Gebrauch
in Notfällen bestimmt. In einem Notfall, der
das Abschalten des Motors erforderlich
macht, schalten Sie den Motorstoppschalter
in die Stellung STOP.
Hinweis:
•
Obwohl der Motorstoppschalter
den Motor abschaltet, unterbricht
er
nicht
alle
elektrischen
Schaltkreise und kann daher beim
Wiederanlassen Probleme durch
eine entladene Batterie verursachen.
Im
Normalfall
ist
ausschließlich der Zündschalter
zum Abschalten des Motors zu
verwenden.
Allgemeine Informationen
Lenkerschalter links
Vorsicht
Belassen Sie den Zündschalter nur in der
Stellung AN, wenn der Motor läuft, da dies
ansonsten zu Schäden an elektrischen
Komponenten und zum Entladen der
Batterie führen kann.
4
Starterknopf
Mit dem Starterknopf wird der elektrische
Anlasser betätigt. Damit der Anlassermotor
funktioniert, muss der Kupplungshebel
angezogen sein.
1
3
ccmg
2
Hinweis:
•
Der Anlasser funktioniert auch bei
angezogenem
Kupplungshebel
nicht, wenn der Seitenständer
heruntergeklappt und ein Gang
eingelegt ist.
1.
2.
3.
4.
Scheinwerfer-Abblendschalter
Blinkerschalter
Schalter Hupe
Lichthupenschalter
Scheinwerfer-Abblendschalter
Mit dem Scheinwerfer-Abblendschalter kann
zwischen Fern- und Abblendlicht gewählt
werden. Um das Fernlicht einzuschalten,
schieben Sie den Schalter nach vorne. Um
das Abblendlicht einzuschalten, schieben Sie
den Schalter nach hinten. Wenn das Fernlicht
eingeschaltet ist, leuchtet die FernlichtKontrollleuchte auf.
Hinweis:
•
Dieses Modell verfügt nicht über
einen An/Aus-Schalter für die
Beleuchtung. Scheinwerfer, Rückleuchte und Kennzeichenbeleuchtung funktionieren automatisch,
wenn die Zündung auf AN
geschaltet ist.
49
Allgemeine Informationen
Blinkerschalter
Wenn der Blinkerschalter nach links oder
rechts bewegt und wieder losgelassen wird,
blinken die entsprechenden Blinkeranzeigen.
Um die Blinkeranzeigen abzuschalten,
bewegen Sie den Schalter und lassen Sie ihn
wieder los.
Kraftstoffanforderungen/
Betanken
Kraftstoffsorte
Pb
Schalter Hupe
Wenn der Zündschalter auf AN steht und der
Schalter Hupe betätigt wird, erklingt die
Hupe.
Lichthupenschalter
Beim Betätigen des Lichthupenschalters wird
das Fernlicht eingeschaltet. Es bleibt solange
eingeschaltet, wie der Schalter betätigt wird,
und erlischt, sobald der Schalter losgelassen
wird.
Ihr Triumph-Motor ist für die Verwendung
von bleifreiem Kraftstoff ausgelegt und liefert
die optimale Leistung, wenn die richtige
Kraftstoffsorte verwendet wird. Verwenden
Sie stets bleifreien Kraftstoff mit einer
Oktanzahl von 95 ROZ.
Vorsicht
In allen Ländern außer Australien und
Neuseeland wird die Auspuffanlage zur
Verringerung der Abgasemissionen mit
einem Katalysator ausgestattet. Der
Katalysator kann dauerhaft beschädigt
werden, wenn dem Motorrad der Kraftstoff
ausgeht oder wenn der Kraftstoffstand auf
ein sehr tiefes Niveau fällt. Vergewissern
Sie sich stets, dass Sie über genügend
Kraftstoff für Ihre beabsichtigte Fahrt
verfügen.
Vorsicht
In den meisten Staaten, Bundesstaaten
oder Territorien ist die Verwendung von
verbleitem Kraftstoff verboten. Die
Verwendung von verbleitem Kraftstoff
führt zu Schäden am Katalysator (falls
montiert).
50
Allgemeine Informationen
Tankdeckel
Warnung
Um die mit dem Betanken verbundenen
Risiken zu verringern, beachten Sie stets
die folgenden Sicherheitsvorschriften:
1
Benzin (Kraftstoff) ist extrem leicht
entzündlich und unter bestimmten
Umständen auch explosiv. Stellen Sie beim
Tanken die Zündung auf die Stellung AUS.
2
Rauchen Sie nicht.
Verwenden Sie keine Mobiltelefone.
Vergewissern Sie sich, dass der Bereich, in
dem das Fahrzeug betankt wird, gut
belüftet und frei von sämtlichen Flammoder Funkenquellen ist. Dies schließt
sämtliche Geräte ein, die über eine
Pilotflamme verfügen.
Befüllen Sie den Tank niemals bis zum
Füllstutzen. Sonnenwärme oder andere
Wärmequellen können zur Volumenausdehnung und zum Überlaufen des
Kraftstoffs führen und so eine Brandgefahr
hervorrufen.
Überzeugen Sie sich nach dem Betanken
stets davon, dass der Kraftstoffeinfülldeckel
korrekt verschlossen und verriegelt ist.
Da Benzin (Kraftstoff) extrem leicht
entzündlich ist, erzeugt jede Kraftstoffundichtigkeit, jedes Verschütten von
Kraftstoff oder jede Nichtbeachtung der
obenstehenden Sicherheitsratschläge eine
Brandgefahr,
die
zu
Sachschäden,
Personenschäden oder Todesfällen führen
kann.
cbmm
1. Tankdeckel
2. Legende
Um den Tankdeckel zu öffnen, heben Sie die
Klappe, die das Schloss abdeckt. Stecken Sie
den Schlüssel ins Schloss und drehen Sie ihn
im Uhrzeigersinn.
Um den Tankdeckel zu schließen, drücken
Sie ihn mit eingestecktem Schlüssel in seine
Position, bis das Schloss hörbar einrastet.
Ziehen Sie den Schlüssel ab und schließen
Sie die Schlossabdeckung.
Vorsicht
Das Schließen des Tankdeckels ohne
eingesteckten Schlüssel führt zu Schäden
an Deckel, Tank und Schließmechanismus.
51
Allgemeine Informationen
Befüllen des Kraftstofftanks
Vermeiden Sie es, den Tank bei Regen oder
in staubiger Umgebung zu befüllen, wo
Stoffe aus der Luft in den Kraftstoff gelangen
und ihn verunreinigen können.
Vorsicht
Verunreinigter Kraftstoff kann zu Schäden
an Komponenten des Kraftstoffsystems
führen.
Befüllen Sie den Kraftstofftank langsam, um
ein Verschütten von Kraftstoff zu verhindern.
Befüllen Sie den Tank nicht weiter als bis zum
Ansatz des Einfüllstutzens. Dadurch wird
sichergestellt, dass im Tankinnern genügend
Luft zur Verfügung steht, falls sich der
Kraftstoff durch Aufnahme von Motor- oder
Sonnenwärme ausdehnt.
1
2
3
Warnung
Das Überbefüllen des Tanks kann zum
Verschütten von Kraftstoff führen.
Sollte Kraftstoff verschüttet werden,
wischen Sie ihn sofort gründlich ab und
entsorgen Sie das benutzte Material auf
sichere Weise.
Achten Sie sorgfältig darauf, keinen
Kraftstoff auf Motor, Auspuffrohre, Reifen
oder andere Teile des Motorrads zu
verschütten.
Da Kraftstoff extrem leicht entzündlich ist,
kann jede Kraftstoffundichtigkeit, jedes
Verschütten von Kraftstoff oder jede
Nichtbeachtung
der
obenstehenden
Sicherheitsratschläge eine Brandgefahr
hervorrufen,
die
zu
Sachschäden,
Verletzungen oder Todesfällen führen
kann.
Kraftstoff, der in die Nähe der oder auf die
Reifen verschüttet wird, vermindert die
Straßenhaftung des Reifens. Dies führt zu
gefährlichen Fahrbedingungen, die unter
Umständen zum Verlust der Kontrolle
über das Motorrad und zu einem Unfall
führen können.
Überzeugen Sie sich nach dem Betanken
stets davon, dass der Kraftstoffeinfülldeckel
korrekt verschlossen und verriegelt ist.
cbdf
1. Maximaler Kraftstoffstand
2. Kraftstoffeinfüllstutzen
3. Mit Luft gefüllter Raum
52
Allgemeine Informationen
Ständer
Hinweis:
•
Seitenständer
Wenn Sie den Seitenständer
benutzen, drehen Sie den Lenker
stets ganz nach links und lassen Sie
den ersten Gang eingelegt.
Wenn der Seitenständer vor der Fahrt
benutzt wurde, vergewissern Sie sich nach
dem Aufsitzen stets als Erstes, dass er
vollständig hochgeklappt ist.
1
Anweisungen zum sicheren Abstellen des
Motorrads finden Sie im Abschnitt "Fahren
mit dem Motorrad".
cgey
1. Seitenständer
Das
Motorrad
verfügt
über
einen
Seitenständer, auf dem es abgestellt werden
kann.
Warnung
Das Motorrad besitzt ein Sperrsystem, um
das Fahren mit einem heruntergeklappten
Seitenständer zu verhindern.
Versuchen Sie niemals, mit heruntergeklapptem Seitenständer zu fahren oder
in den Sperrmechanismus einzugreifen, da
dies zu gefährlichen Fahrbedingungen
und dadurch zum Verlust der Kontrolle
über das Motorrad und zu einem Unfall
führt.
53
Allgemeine Informationen
Bordwerkzeug und
Handbuch
An der Unterseite des Sitzes befindet sich die
Kraftstofftankstütze.
Bordwerkzeug und Handbuch befinden sich
unter dem Sitz.
1
Sitzverriegelung
1
2
cgfp
1. Sitz
2. Kraftstofftankstütze
Pflege des Sitzes
cgex
1. Sitzverriegelung
Der Sitzverriegelung befindet sich auf der
linken Seite des Motorrads, am Rahmen
unterhalb des Sitzes. Um den Sitz
auszubauen, stecken Sie den Zündschlüssel
in die Sitzverriegelung und drehen Sie ihn
gegen den Uhrzeigersinn, während Sie
gleichzeitig auf das hintere Sitzende drücken.
Dadurch wird der Sitz aus der Verriegelung
gelöst und kann zum Zweck des
vollständigen Ausbaus aus dem Motorrad
nach hinten geschoben werden.
54
Um Schäden an Sitz oder Sitzbezug zu
vermeiden, ist sorgfältig darauf zu achten,
dass der Sitz nicht fallen gelassen oder gegen
Flächen gelehnt wird, die Schäden am Sitz
selbst oder am Sitzbezug hervorrufen
könnten.
Für Informationen zur Reinigung des Sitzes,
siehe Seite 129.
Allgemeine Informationen
Spannhaken
Vorsicht
An der Unterseite des Sitzes befinden sich
die Spannhaken.
Um Schäden an Sitz oder Sitzbezug zu
vermeiden, ist sorgfältig darauf zu achten,
dass der Sitz nicht fallen gelassen wird.
Lehnen Sie den Sitz nicht gegen das
Motorrad oder gegen Flächen, die den Sitz
oder den Sitzbezug beschädigen könnten.
Legen Sie den Sitz stattdessen mit dem
Bezug nach oben auf einer sauberen,
ebenen, mit einem weichen Tuch
bedeckten Fläche ab.
Die Spannhaken sind dafür vorgesehen, eine
Ladung mit einem Gewicht von bis zu 3,5 kg
mit Hilfe eines Seils am Sitz zu befestigen.
Legen Sie keine Gegenstände auf dem
Sitz ab, die zu Schäden oder Flecken auf
dem Sitzbezug führen könnten.
Bauen Sie den Sitz wieder ein, wie auf
Seite 55 beschrieben.
Um Zugang zu den Spannhaken zu erhalten
und sie benutzen zu können, bauen Sie den
Sitz aus (siehe Seite 54).
Lösen Sie die Haken aus den inneren Clips,
drehen Sie sie herum und bringen Sie sie fest
in den äußeren Clips an.
Um den Sitz wieder einzubauen, haken Sie
ihn in seine Lasche unter dem Kraftstofftank
ein und drücken Sie ihn am hinteren Ende
nach unten, um die Sitzverriegelung
einrasten zu lassen. Wenn der Sitz vollständig
in die Verriegelung einrastet, ist ein hörbarer
"Klick" zu vernehmen.
1
2
1
Warnung
Um ein Lösen des Sitzes während der
Fahrt zu verhindern, ergreifen Sie den Sitz
nach jedem Einbau und ziehen Sie ihn
kräftig nach oben. Sollte der Sitz nicht
korrekt in der Verriegelung festsitzen, löst
er sich aus der Verriegelung. Ein lockerer
oder abgelöster Sitz kann zum Verlust der
Kontrolle über das Motorrad und zu
einem Unfall führen.
3
cgfq
1. Spannhaken
2. Innere Clips
3. Äußere Clips
55
Allgemeine Informationen
Einfahren
Warnung
Sollte der Sitz zum Transport kleinerer
Gegenstände verwendet werden, dann
müssen diese sicher befestigt sein, dürfen
ein
Gewicht
von
3,5 kg
nicht
überschreiten, die Kontrolle des Motorrads
nicht beeinträchtigen und nicht seitlich
oder nach hinten über das Motorrad
hinausragen.
Das Befördern von Gegenständen, die
mehr als 3,5 kg wiegen, ungesichert sind,
die Kontrolle beeinträchtigen oder seitlich
bzw. nach hinten über das Motorrad
hinausragen kann zum Verlust der
Kontrolle über das Motorrad und zu
einem Unfall führen.
Selbst bei korrekter Beladung des
Rücksitzes mit kleineren Gegenständen ist
die Höchstgeschwindigkeit des Motorrads
auf 130 km/h zu verringern.
56
Einfahren bezeichnet den Prozess während
der
ersten
Betriebsstunden
eines
Neufahrzeugs.
Insbesondere die Reibung im Inneren des
Motors ist höher, wenn die Komponenten
neu sind. Später, wenn die Komponenten
durch den fortgesetzten Betrieb des Motors
aufeinander "eingespielt" sind, vermindert
sich diese innere Reibung stark.
Dadurch, dass das Motorrad eine Zeit lang
mit Vorsicht betrieben wird, werden
niedrigere Abgasemissionen gewährleistet
sowie Leistung, Kraftstoffverbrauch und
Langlebigkeit des Motors und anderer
Komponenten optimiert.
Während der ersten 800 Kilometer:
•
Fahren Sie nicht mit Vollgas.
•
Vermeiden Sie zu jedem Zeitpunkt
hohe Motordrehzahlen.
•
Vermeiden Sie es, längere Zeit mit
einer konstanten Drehzahl zu
fahren, egal ob schnell oder
langsam.
•
Vermeiden
Sie
aggressives
Anfahren, Bremsen und starkes
Beschleunigen, außer in einer
Notsituation.
•
Fahren Sie nicht mit Drehzahlen von
mehr als 3/4 der maximalen
Drehzahl.
Allgemeine Informationen
Nach
800
Kilometern
1.500 Kilometer:
•
und
bis
Die Motordrehzahl kann schrittweise
und für kurze Zeiträume bis an die
Drehzahlgrenze
heran
erhöht
werden.
Sicherer Betrieb
Tägliche Sicherheitskontrollen
Während und nach dem Einfahren:
•
Überdrehen Sie den Motor im
kalten Zustand nicht.
•
Lassen Sie den Motor nicht arbeiten.
Schalten Sie stets herunter, bevor
der Motor anfängt zu "kämpfen".
•
Fahren Sie nicht mit unnötig hoher
Drehzahl. Einen Gang höher zu
schalten
hilft,
den
Kraftstoffverbrauch und die Geräuschentwicklung abzusenken und die Umwelt
zu schützen.
Überprüfen Sie jeden Tag die folgenden
Punkte, bevor Sie fahren. Der benötigte
Zeitaufwand für diese Überprüfung ist
minimal, und sie hilft Ihnen dabei, Ihr
Motorrad sicher und zuverlässig zu fahren.
Sollten Sie während dieser Überprüfung
irgendwelche Unregelmäßigkeiten feststellen,
schlagen Sie im Abschnitt "Wartung und
Einstellungen" nach oder suchen Sie Ihren
Triumph-Vertragshändler auf, damit er das
Motorrad wieder in einen sicheren
Betriebszustand versetzt.
Warnung
Wenn Sie diese Überprüfung nicht jeden
Tag vor der Fahrt durchführen, kann dies
zu schweren Schäden am Motorrad oder
zu
einem
Unfall
mit
schweren
Verletzungen oder Todesfolge führen.
57
Allgemeine Informationen
Prüfen Sie:
Kraftstoff: Angemessener Vorrat im Tank,
keine
Kraftstoffundichtigkeiten
(siehe
Seite 50).
Motoröl: Korrekter Ölstand am Peilstab.
Füllen Sie bei Bedarf Öl mit der richtigen
Spezifikation nach. Keine Undichtigkeiten an
Motor oder Ölkühler (siehe Seite 81).
Bremsklötze:
Auf
den
VorderradBremsklötzen muss mehr als 1,0 mm und auf
den Hinterrad-Bremsklötzen mehr als
1,5 mm Verschleißmaterial vorhanden sein
(siehe Seite 98).
Antriebskette: Richtige Einstellung (siehe
Seite 94).
Bremsflüssigkeitsstand: Keine Undichtigkeiten im Bremsflüssigkeitskreislauf. Der
Bremsflüssigkeitsstand muss bei beiden
Behältern zwischen den Markierungen MAX
und MIN liegen (siehe Seite 101).
Reifen/Räder: Korrekter Reifendruck (kalter
Reifen).
Profiltiefe,
Schäden
an
Reifen/Rädern, Platten usw. (siehe Seite 109).
Vorderradgabel: Gleichmäßige Bewegung.
Keine Undichtigkeiten an Gabeldichtringen
(siehe Seite 104).
Muttern, Schrauben, Befestigungen:
Führen Sie eine Sichtprüfung durch, ob die
Komponenten
der
Lenkung
und
Radaufhängung, die Achsen und alle
Kontrollelemente richtig angezogen oder
befestigt sind. Untersuchen Sie alle Bereiche
auf lockere/beschädigte Befestigungen.
Gasgriff: Spiel am Gasgriff 2 - 3 mm bei
allen
Einschlagswinkeln
des
Lenkers.
Vergewissern Sie sich, dass der Gasgriff in die
Leerlaufstellung zurückkehrt, ohne hängen
zu bleiben (siehe Seite 90).
Lenkbewegung: Weich, aber nicht locker,
von Anschlag zu Anschlag. Kein Blockieren
der Steuerkabel (siehe Seite 102).
Bremsen: Ziehen Sie den Bremshebel an
und drücken Sie das Bremspedal hinunter,
um den korrekten Widerstand zu prüfen.
Untersuchen Sie jeden Hebel/jedes Pedal,
der/das vor dem Einsetzen des Widerstands
einen übermäßigen Weg zurücklegt oder
sich beim Betätigen schwammig anfühlt
(siehe Seite 98).
58
Kupplung: Weiches Betätigen und korrektes
Spiel im Kupplungszug (Seite 93) bei allen
Einschlagswinkeln des Lenkers.
Kühlmittel: Keine Undichtigkeiten im
Kühlmittelkreislauf.
Prüfen
Sie
den
Kühlmittelstand im Ausgleichsbehälter (bei
kaltem Motor) (siehe Seite 85).
Elektrische Anlage: Beleuchtung und Hupe
funktionieren korrekt (siehe Seite 45).
Motor-Stopp: Stoppschalter schaltet den
Motor ab (siehe Seite 60).
Ständer: Klappt durch Federkraft vollständig
nach oben. Rückholfedern nicht zu schwach
und nicht beschädigt (siehe Seite 53).
Fahren mit dem Motorrad
FAHREN MIT DEM MOTORRAD
Inhaltsverzeichnis
Motor abschalten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 60
Motor anlassen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61
Anfahren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 62
Schalten. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 62
Bremsen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 63
Nur für Modelle mit ABS (Antiblockiersystem) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 65
Abstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 67
Hinweise für Hochgeschwindigkeitsfahrten. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 69
Allgemeines . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Lenkung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Gepäck. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Bremsen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Reifen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Kraftstoff. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Motoröl . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Kühlmittel. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Elektrische Ausrüstung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Verschiedenes . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
69
69
70
70
70
70
70
70
70
70
59
Fahren mit dem Motorrad
Motor abschalten
3
2
1.
2.
3.
4.
5.
Motorstoppschalter
Starterknopf
Anzeige Neutralstellung
Stellung AN
Zündschalter
Schließen Sie die Drosselklappe vollständig.
Legen Sie den Leerlauf ein.
Schalten Sie die Zündung aus.
Legen Sie den ersten Gang ein.
Stellen Sie das Motorrad mit dem
Seitenständer auf einem festen, ebenen
Untergrund ab.
Lassen Sie das Lenkschloss einrasten.
60
5
P
SH
OFF
ON
PU
1
4
Vorsicht
Der Motor ist unter normalen Umständen
durch Drehen des Zündschalters in die
Stellung
AUS
abzuschalten.
Der
Motorstoppschalter ist ausschließlich für
den Gebrauch in Notfällen bestimmt.
Lassen
Sie
die
Zündung
nicht
eingeschaltet,
wenn
der
Motor
abgeschaltet ist. Dies kann zu Schäden an
der elektrischen Anlage führen.
Fahren mit dem Motorrad
Motor anlassen
Vergewissern Sie sich, dass sich der
Motorstoppschalter in der Stellung AN
befindet.
Vergewissern Sie sich, dass sich das Getriebe
im Leerlauf befindet.
Ziehen Sie den Kupplungshebel vollständig
an den Lenker heran.
Schalten Sie die Zündung ein.
Hinweis:
•
•
Beim Einschalten der Zündung
schlägt die Drehzahlmessernadel
voll aus und kehrt dann in die
Nullstellung zurück. Die Instrumenten-Warnleuchten gehen an
und anschließend wieder aus
(ausgenommen jene, die regulär
bis zum Anlassen des Motors
erleuchtet
bleiben
siehe
Seite 42). Es ist nicht nötig, mit
dem Anlassen des Motors zu
warten, bis die Instrumentennadel
wieder auf Null steht.
Wenn es sehr kalt ist, öffnen Sie
die Drosselklappe teilweise, um
den Kaltstart zu unterstützen.
Schließen Sie sie wieder, nachdem
der Start des Motors erfolgt ist.
Drücken Sie bei vollständig geschlossener
Drosselklappe den Starterknopf, bis der
Motor anspringt.
Geben Sie den Kupplungshebel langsam frei.
Warnung
Starten Sie den Motor niemals in
geschlossenen Räumen und lassen Sie ihn
niemals in geschlossenen Räumen laufen.
Abgase sind giftig und können innerhalb
kurzer Zeit zu Bewusstlosigkeit und zum
Tod führen. Betreiben Sie Ihr Motorrad
stets im Freien oder in ausreichend
belüfteten Bereichen.
Vorsicht
Betätigen Sie den Anlasser nicht länger als
5 Sekunden hintereinander, da ansonsten
der Anlassermotor überhitzt und die
Batterie entladen wird. Warten Sie nach
jedem Startversuch 15 Sekunden, damit
der Anlasser abkühlen und die Batterie sich
erholen kann.
Lassen Sie den Motor nicht längere Zeit im
Leerlauf laufen, da dies zur Überhitzung
und in der Folge zu Schäden am Motor
führen kann.
Vorsicht
Die Öldruckwarnleuchte muss kurz nach
dem Start des Motors erlöschen.
Falls die Öldruckwarnleuchte nach dem
Start des Motors nicht erlischt, schalten Sie
den Motor sofort aus und untersuchen Sie
die Ursache. Das Betreiben des Motors mit
zu
geringem
Öldruck
verursacht
gravierende Motorschäden.
61
Fahren mit dem Motorrad
•
Das Motorrad ist mit Motorsperrschaltern ausgestattet. Die
Schalter verhindern, dass der
Anlasser funktioniert, wenn sich das
Getriebe bei heruntergeklapptem
Seitenständer nicht im Leerlauf
befindet.
•
Sollte
der
Seitenständer
bei
laufendem Motor heruntergeklappt
werden und das Getriebe sich dabei
nicht im Leerlauf befinden, wird der
Motor unabhängig von der Stellung
der Kupplung abgeschaltet.
Schalten
1
Anfahren
cgez
Ziehen Sie den Kupplungshebel an und
legen Sie den ersten Gang ein. Geben Sie ein
wenig Gas und lassen Sie die Kupplung
langsam kommen. Geben Sie ein wenig
mehr Gas, wenn die Kupplung zu greifen
beginnt, so dass die Motordrehzahl hoch
genug bleibt und der Motor nicht abgewürgt
wird.
1. Schaltpedal
Nehmen Sie das Gas weg, während Sie
den Kupplungshebel ziehen. Wechseln
Sie in den nächsthöheren oder –
niedrigeren Gang. Geben Sie ein wenig
Gas, wenn Sie den Kupplungshebel
loslassen. Benutzen Sie stets die
Kupplung, wenn Sie den Gang wechseln.
Warnung
Achten Sie darauf, in den niedrigen
Gängen nicht zuviel oder zu schnell Gas
zu geben, da sich sonst möglicherweise
das Vorderrad vom Boden hebt
("Hochstart") und der Hinterreifen die
Traktion verliert (Durchdrehen des Rads).
Betätigen Sie den Gasgriff stets mit
Vorsicht, insbesondere wenn Sie mit dem
Motorrad nicht vertraut sind, da ein
"Hochstart" oder Traktionsverlust zum
Verlust der Kontrolle über das Motorrad
und zu einem Unfall führt.
62
Fahren mit dem Motorrad
Bremsen
Hinweis:
•
Der Gangwechselmechanismus ist
mit einer mechanischen Sperre
versehen. Das bedeutet, dass Sie
die einzelnen Gänge mit jeder
Bewegung des Schaltpedals jeweils
nur nacheinander in auf- oder
absteigender Reihenfolge wählen
können.
Warnung
Wechseln Sie nicht in einen niedrigeren
Gang bei Geschwindigkeiten, die dann
eine zu hohe Motordrehzahl verursachen
würden. Dadurch könnte das Hinterrad
blockieren, was zum Verlust der Kontrolle
über das Motorrad und zu einem Unfall
führt. Außerdem können Motorschäden
die Folge sein. Das Herunterschalten ist so
zu gestalten, dass niedrige Motordrehzahlen dabei gewährleistet sind.
1
cghm
1. Vorderrad-Bremshebel
Warnung
BEACHTEN SIE BEIM BREMSEN
FOLGENDES:
Geben Sie kein Gas und kuppeln Sie nicht
aus, damit der Motor das Motorrad beim
Abbremsen unterstützen kann.
Schalten Sie nach und nach herunter, so
dass sich das Getriebe im ersten Gang
befindet, wenn das Motorrad zum
Stillstand kommt.
Betätigen Sie beim Bremsen stets beide
Bremsen gleichzeitig. Normalerweise ist
die vordere Bremse ein wenig stärker
anzuziehen als die hintere.
Schalten Sie nach Bedarf herunter oder
kuppeln Sie ganz aus, damit der Motor
nicht abgewürgt wird.
Lassen Sie die Bremsen niemals blockieren,
da dies zum Verlust der Kontrolle über das
Motorrad und zu einem Unfall führen
kann.
63
Fahren mit dem Motorrad
Warnung
1
cggg
1. Bremspedal
Warnung
Im Fall einer Gefahrenbremsung beachten
Sie die Regeln des Herunterschaltens nicht.
Konzentrieren Sie sich darauf, vordere und
hintere Bremse so stark wie möglich
anzuziehen, ohne ins Schleudern zu
kommen. Fahrer sollten Gefahrenbremsungen in einer verkehrsfreien
Umgebung trainieren.
(Siehe ABS-Warnhinweise.)
Triumph empfiehlt allen Fahrern dringend,
einen Einweisungskurs zu absolvieren, der
Hinweise
zum
sicheren
Bremsen
einschließt. Eine falsche Bremstechnik kann
zum Verlust der Kontrolle über das
Motorrad und zu einem Unfall führen.
64
Üben Sie im Interesse Ihrer Sicherheit
extreme Vorsicht beim Bremsen (mit oder
ohne ABS-System), Beschleunigen oder
Abbiegen, da jede unvorsichtige Handlung
zum Verlust der Kontrolle und zu Unfällen
führen kann. Die getrennte Verwendung
nur der Vorderrad- bzw. Hinterradbremse
vermindert die Gesamtbremsleistung.
Extrembremsungen
können
zum
Blockieren eines oder beider Räder führen,
was die Kontrolle über das Motorrad
verringert und zu einem Unfall führt (siehe
ABS-Warnhinweis).
Wenn möglich, vermindern Sie die
Geschwindigkeit oder bremsen Sie vor
dem Einfahren in eine Kurve, da
Gaswegnehmen oder Bremsen in einer
Kurve zu Radschlupf und in der Folge zum
Verlust der Kontrolle und zu einem Unfall
führen kann.
Wenn Sie bei Regen oder Nässe oder auf
losem
Untergrund
fahren,
sind
Manövrierfähigkeit und Bremsvermögen
eingeschränkt. Unter diesen Bedingungen
müssen alle Ihre Handlungen gleichmäßig
erfolgen.
Plötzliches
Beschleunigen,
Bremsen oder Abbiegen kann unter
Umständen zum Verlust der Kontrolle und
zu einem Unfall führen.
Fahren mit dem Motorrad
Warnung
Wenn Sie ein langes, steiles Gefälle
hinunterfahren, schalten Sie herunter,
nutzen Sie die Motorbremse und
verwenden Sie die Bremsen nur
zwischendurch.
Durch
dauerhaftes
Betätigen können die Bremsen überhitzen,
was Ihre Wirksamkeit vermindert.
Durch das Fahren mit dem Fuß auf dem
Bremspedal
oder
der
Hand
am
Bremshebel kann das Bremslicht ausgelöst
werden, was anderen Verkehrsteilnehmern
falsche Signale gibt. Es kann darüber
hinaus zur Überhitzung der Bremsen
führen, was die Bremswirkung vermindert.
Rollen Sie nicht mit ausgeschaltetem
Motor bergab und schleppen Sie das
Motorrad nicht ab. Die Druckschmierung
des Getriebes funktioniert nur bei
eingeschaltetem Motor. Eine ungenügende
Schmierung kann zur Beschädigung oder
zum Festfressen des Getriebes führen, was
zum plötzlichen Verlust der Kontrolle über
das Motorrad und zu einem Unfall führen
kann.
Nur für Modelle mit ABS
(Antiblockiersystem)
Warnung
Das ABS-System verhindert das Blockieren
der Räder und maximiert dadurch die
Wirksamkeit
des
Bremssystems
in
Notsituationen und auf rutschigem
Untergrund. Die potenziell kürzeren
Bremswege, die unter bestimmten
Umständen durch ein ABS-System
ermöglicht werden, sind kein Ersatz für ein
angemessenes Fahrverhalten.
Überschreiten Sie niemals die gesetzlich
zulässige Höchstgeschwindigkeit.
Fahren Sie niemals ohne die gebührende
Sorgfalt und Aufmerksamkeit, und
verringern Sie stets die Geschwindigkeit
entsprechend den Wetter-, Straßen- und
Verkehrsbedingungen.
Seien Sie vorsichtig, wenn Sie abbiegen.
Wenn beim Abbiegen die Bremsen
betätigt werden, ist das ABS-System nicht
in der Lage, Gewicht und Schwungkraft
des Motorrads auszugleichen. Dies kann
zum Verlust der Kontrolle über das
Motorrad und zu einem Unfall führen
kann.
Unter bestimmten Umständen kann ein
Motorrad mit ABS-System einen längeren
Bremsweg
benötigen
als
ein
entsprechendes Fahrzeug ohne ABS.
65
Fahren mit dem Motorrad
ABS-Warnleuchte
Die ABS-Warnleuchte leuchtet auf
um anzuzeigen, dass die ABSFunktion nicht zur Verfügung
steht. Es ist normal, wenn Sie nach
dem Anlassen des Motors aufleuchtet und
weiter leuchtet, bis das Motorrad zum ersten
Mal eine Geschwindigkeit von über 10 km/h
erreicht. Sofern kein Fehler vorliegt, darf sie
danach erst wieder beim nächsten Anlassen
des Motors aufleuchten.
Sollte die ABS-Warnleuchte zu einem
anderen Zeitpunkt während der Fahrt
aufleuchten, weist dies auf eine Fehlfunktion
des ABS-Systems hin, die untersucht werden
muss.
Hinweis:
•
•
66
Normalerweise nimmt der Fahrer
die ABS-Funktion als ein härteres
Gefühl oder ein Pulsieren in
Bremshebel und -pedal wahr. Da
das ABS-System kein integriertes
Bremssystem
darstellt
und
Vorderrad- und Hinterradbremse
nicht gleichzeitig steuert, kann
dieses Pulsieren im Hebel, im
Pedal oder in beiden Bedienelementen fühlbar sein.
Das ABS-System kann durch
plötzliche Veränderungen der
Straßenoberfläche
aktiviert
werden.
Warnung
Sollte das ABS-System nicht funktionieren,
arbeitet das Bremssystem weiter wie eines
ohne ABS-Funktion. Fahren Sie nicht mehr
weiter als nötig, wenn die ABSWarnleuchte leuchtet. Setzen Sie sich so
schnell wie möglich mit einem TriumphVertragshändler in Verbindung, um den
Fehler überprüfen und beheben zu lassen.
Ein zu starkes Bremsen in dieser Situation
führt zum Blockieren der Räder, was zum
Verlust der Kontrolle über das Motorrad
und zu einem Unfall führt.
Warnung
Die ABS-Warnleuchte leuchtet, wenn das
Motorrad auf einem Ständer abgestellt ist
und das Hinterrad für mehr als
30 Sekunden mit hoher Geschwindigkeit
angetrieben wird. Dieses Verhalten ist
normal.
Wenn die Zündung ausgeschaltet und das
Motorrad neu gestartet wird, leuchtet die
Warnleuchte, bis das Motorrad eine
Geschwindigkeit von über 30 km/h
erreicht.
Fahren mit dem Motorrad
Abstellen
Warnung
Der ABS-Computer arbeitet, indem er die
relative Geschwindigkeit von Vorder- und
Hinterrad vergleicht. Die Verwendung
nicht empfohlener Reifen kann die
Geschwindigkeit der Reifen beeinflussen
und dazu führen, dass das ABS-System
nicht
funktioniert.
Dies
kann
möglicherweise zum Verlust der Kontrolle
über das Motorrad und zu einem Unfall in
Situationen führen, in denen das ABSSystem
normalerweise
funktionieren
würde.
ccms_1
Nehmen Sie den Gang heraus und stellen
Sie die Zündung auf die Stellung AUS.
Verriegeln Sie das Lenkerschloss, um den
Diebstahlschutz zu vergrößern.
Stellen Sie das Motorrad stets auf einem
festen, ebenen Untergrund ab, damit es nicht
umstürzt.
Wenn Sie das Motorrad an einem Gefälle
abstellen, parken Sie stets bergauf, damit das
Motorrad nicht vom Ständer rollt. Legen Sie
den ersten Gang ein, damit sich das
Motorrad nicht bewegt.
Parken Sie das Motorrad an einem seitlichen
Gefälle stets so, dass sich das Motorrad durch
das Gefälle zum Seitenständer hin neigt.
Stellen Sie das Motorrad niemals an einem
seitlichen Gefälle von mehr als 6° ab und
parken Sie niemals bergab.
67
Fahren mit dem Motorrad
Hinweis:
•
Wenn Sie nachts in der Nähe
fließenden Verkehrs parken oder
wenn Sie das Fahrzeug an einem
Ort abstellen, an dem Parklicht
gesetzlich
vorgeschrieben
ist,
lassen Sie Rücklicht, Kennzeichenbeleuchtung
und
Parklichter
angeschaltet, indem Sie den
Zündschalter auf die Stellung
P (Parken) stellen.
Lassen Sie den Schalter nicht für lange
Zeiträume in der Stellung P, da ansonsten die
Batterie entladen wird.
Warnung
Parken Sie nicht auf weichem Untergrund
oder stark abfallendem Gelände. Beim
Abstellen des Motorrads unter derartigen
Bedingungen kann es passieren, dass das
Fahrzeug umstürzt, was zu Sach- und
Personenschäden führen kann.
Warnung
Benzin ist extrem leicht entzündlich und
unter bestimmten Umständen auch
explosiv. Wenn sie in einer Garage oder
einem
anderen
Gebäude
parken,
vergewissern Sie sich, dass es gut belüftet
und frei von sämtlichen Flamm- oder
Funkenquellen ist. Dies schließt sämtliche
Geräte ein, die über eine Pilotflamme
verfügen.
Bei Nichtbeachtung des vorstehenden
Warnhinweises kann es unter Umständen
zu einem Brand kommen, der zu Sachund Personenschäden führen kann.
68
Warnung
Motor und Auspuffanlage sind nach dem
Fahren heiß. Stellen Sie das Motorrad
NICHT an Orten ab, an denen
Berührungen des Fahrzeugs durch
Fußgänger oder Kinder wahrscheinlich
sind.
Das Berühren von heißen Teilen des
Motors oder der Auspuffanlage kann
Verbrennungen an ungeschützter Haut
hervorrufen.
Fahren mit dem Motorrad
Hinweise für
Hochgeschwindigkeitsfahrten
Warnung
Dieses Triumph Motorrad muss innerhalb
der
gesetzlichen
Geschwindigkeitsbegrenzung für die jeweils befahrene
Straße betrieben werden. Das Betreiben
des
Motorrads
bei
hohen
Geschwindigkeiten kann Gefahren bergen,
da die verfügbare Reaktionszeit in einer
gegebenen
Verkehrssituation
mit
zunehmender Fahrgeschwindigkeit stark
abnimmt. Berücksichtigen Sie stets die
Wetter- und Verkehrsbedingungen und
verringern Sie die Geschwindigkeit
entsprechend.
Warnung
Betreiben Sie dieses Triumph-Motorrad im
Hochgeschwindigkeitsbereich
ausschließlich bei gesicherten Straßenrennen
oder
auf
abgeschlossenen
Rennstrecken.
Hochgeschwindigkeitsfahrten dürfen nur
von Fahrern unternommen werden, die die
erforderlichen Hochgeschwindigkeits-Fahrtechniken beherrschen und mit dem
Fahrverhalten des Motorrads in jeder
Situation vertraut sind.
Hochgeschwindigkeitsfahrten
unter
anderen
als
den
beschriebenen
Bedingungen sind gefährlich. Sie führen
zum Verlust der Kontrolle über das
Motorrad und zu einem Unfall.
Warnung
Die Fahreigenschaften eines Motorrads
können im Hochgeschwindigkeitsbereich
von denen abweichen, die Ihnen vom
Betrieb
bei
gesetzlich
erlaubten
Höchstgeschwindigkeiten vertraut sind.
Unternehmen Sie keine Hochgeschwindigkeitsfahrten, solange Sie nicht über
ausreichendes
Training
und
die
erforderlichen Fähigkeiten verfügen, da
eine falsche Fahrweise zu schweren
Unfällen führen kann.
Warnung
Die aufgeführten Punkte sind äußerst
wichtig und dürfen unter keinen
Umständen vernachlässigt werden. Ein
Problem,
das
bei
normalen
Fahrgeschwindigkeiten unter Umständen
nicht bemerkt wird, kann bei hohen
Geschwindigkeiten
äußerst
verstärkt
hervortreten.
Allgemeines
Vergewissern Sie sich, dass das Motorrad
entsprechend der "Tabelle Planmäßige
Wartungsarbeiten" gewartet wurde.
Lenkung
Prüfen Sie, ob sich der Lenker gleichmäßig
und ohne übermäßiges Spiel oder
schwergängige Abschnitte drehen lässt.
Stellen Sie sicher, dass die Steuerkabel die
Lenkung in keiner Weise behindern.
69
Fahren mit dem Motorrad
Gepäck
Stellen Sie sicher, dass Gepäckbehälter
geschlossen, verriegelt und sicher am
Motorrad befestigt sind.
Bremsen
Prüfen Sie, ob vordere und hintere Bremse
ordnungsgemäß funktionieren.
Reifen
Hochgeschwindigkeitsfahrten stellen eine
große Belastung der Reifen dar, und Reifen,
die in gutem Zustand sind, sind für ein
sicheres Fahren entscheidend. Untersuchen
Sie den Gesamtzustand der Reifen, stellen
Sie den korrekten Reifendruck ein (bei kalten
Reifen) und prüfen Sie, ob die Räder
ausgewuchtet sind. Bringen Sie die
Ventilkappen nach dem Prüfen des
Reifendrucks wieder fest an. Beachten Sie die
in den Abschnitten "Wartung" und
"Spezifikationen" enthaltenen Informationen
über das Überprüfen der Reifen und die
Reifensicherheit.
Kraftstoff
Sorgen Sie dafür, dass Sie über genügend
Kraftstoff für den erhöhten Kraftstoffverbrauch verfügen, der bei Hochgeschwindigkeitsfahrten auftritt.
Vorsicht
In allen Ländern außer Australien und
Neuseeland wird die Auspuffanlage zur
Verringerung der Abgasemissionen mit
einem Katalysator ausgestattet. Der
Katalysator kann dauerhaft beschädigt
werden, wenn dem Motorrad der Kraftstoff
ausgeht oder wenn der Kraftstoffstand auf
ein sehr tiefes Niveau fällt. Vergewissern
Sie sich stets, dass Sie über genügend
Kraftstoff für Ihre beabsichtigte Fahrt
verfügen.
Motoröl
Stellen Sie sicher, dass der Motorölstand
korrekt ist. Stellen Sie sicher, dass Sorte und
Typ des Öls, das Sie zum Nachfüllen
verwenden, richtig sind.
Kühlmittel
Vergewissern Sie sich, dass sich der
Kühlmittelstand
an
der
oberen
Markierungslinie des Ausgleichsbehälters
befindet. (Überprüfen Sie den Stand stets bei
kaltem Motor.)
Elektrische Ausrüstung
Stellen Sie sicher, dass Scheinwerfer,
Rück-/Bremslicht, Blinker, Hupe usw.
ordnungsgemäß funktionieren.
Verschiedenes
Stellen Sie mit Hilfe einer Sichtprüfung fest,
ob alle Befestigungen angezogen sind.
70
Zubehör und Ladung
ZUBEHÖR UND LADUNG
Das Hinzufügen von Zubehörteilen und das
Befördern von zusätzlichem Gewicht können
die Fahreigenschaften des Motorrads
beeinflussen, die Stabilität verändern und
eine Verminderung der Fahrgeschwindigkeit
erforderlich machen. Die nachfolgenden
Informationen sollen als Leitfaden für die
potenziellen Risiken dienen, die durch das
Hinzufügen von Zubehörteilen zu einem
Motorrad und das Befördern von Beifahrern
und zusätzlichen Lasten entstehen.
Warnung
Falsches Beladen kann zu gefährlichen
Fahrbedingungen führen, die zu einem
Unfall führen können.
Warnung
Bauen Sie keine Zubehörteile an und
befördern Sie keine Ladung, durch die die
Kontrolle über das Motorrad beeinträchtigt
wird. Stellen Sie sicher, dass durch
Zubehör oder Ladung die Sichtbarkeit von
Beleuchtungselementen, die Bodenfreiheit,
die Schräglagenfähigkeit (d. h. der
Neigungswinkel), die Bedienung der
Bedienelemente, der Federweg, die
Bewegung der Vorderradgabel, die Sicht in
alle Richtungen oder andere Aspekte des
Motorradbetriebs
nicht
nachteilig
beeinflusst werden.
Stellen Sie stets sicher, dass beförderte
Lasten gleichmäßig auf beide Seiten des
Motorrads verteilt werden. Stellen Sie
sicher, dass die Ladung ordnungsgemäß
befestigt ist und sich nicht bewegt, solange
das Motorrad in Bewegung ist.
Überprüfen Sie stets regelmäßig die
Sicherheit der Ladung (jedoch nicht
während der Fahrt) und stellen Sie sicher,
dass die Ladung nicht über das Heck des
Motorrads hinausragt.
Überschreiten Sie niemals die zulässige
Nutzlast des Fahrzeugs von 195 kg.
Die zulässige Nutzlast ergibt sich aus der
Summe der Gewichte von Fahrer,
Beifahrer, etwaigen Zubehörteilen und
gegebenenfalls beförderter Ladung.
71
Zubehör und Ladung
Warnung
Warnung
Fahren Sie mit einem Motorrad, das mit
Zubehörartikeln versehen ist oder mit dem
Nutzlasten irgendeiner Art befördert
werden, niemals schneller als 130 km/h.
Geschwindigkeiten über 130 km/h sollten
mit einem Motorrad in beiden Fällen auch
dann nicht gefahren werden, wenn die
gesetzlich zulässige Höchstgeschwindigkeit
dies erlaubt.
Das Betreiben des Motorrads oberhalb der
geltenden gesetzlichen Geschwindigkeitsbegrenzungen ist nur auf einer dafür
zugelassenen abgeschlossenen Strecke
gestattet.
Das Vorhandensein von Zubehörartikeln
und/oder Nutzlasten verändert das
Fahrverhalten und die Stabilität des
Motorrads.
Betreiben Sie dieses Triumph-Motorrad im
Hochgeschwindigkeitsbereich
ausschließlich bei gesicherten Straßen-rennen
oder auf abgeschlossenen Rennstrecken.
Hochgeschwindigkeitsfahrten dürfen nur
von Fahrern unternommen werden, die die
erforderlichen
HochgeschwindigkeitsFahrtechniken beherrschen und mit dem
Fahrverhalten des Motorrads in jeder
Situation vertraut sind.
Wenn Sie die Stabilitätsveränderungen
nicht im nötigen Ausmaß berücksichtigen,
kann dies zum Verlust der Kontrolle über
das Motorrad oder zu einem Unfall führen.
Denken
Sie
daran,
dass
die
Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h
durch den Anbau nicht zugelassener
Zubehörartikel, unkorrekte Beladung,
abgenutzte Reifen, den allgemeinen
Zustand des Motorrads und schlechte
Straßen- oder Wetterbedingungen absinkt.
72
Warnung
Hochgeschwindigkeitsfahrten
unter
anderen
als
den
beschriebenen
Bedingungen sind gefährlich. Sie führen
zum Verlust der Kontrolle über das
Motorrad und zu einem Unfall.
Zubehör und Ladung
Warnung
Beifahrer sind darüber zu belehren, dass
sie durch plötzliche Bewegungen oder
Einnehmen einer falschen Sitzposition
einen Verlust der Kontrolle über das
Motorrad verursachen können.
Der Fahrer muss den Beifahrer auf
Folgendes hinweisen:
•
Es ist wichtig, dass der Beifahrer
während der Fahrt stillsitzt und die
Bedienung des Motorrads nicht
beeinträchtigt.
•
Seine Füße auf den Beifahrerfußrasten zu lassen und sich am
Sitzbankriemen oder an Taille
bzw.
Hüften
des
Fahrers
festzuhalten.
•
Den Beifahrer anzuweisen, sich
mit dem Fahrer in die Kurven zu
legen und sich nicht zur Seite zu
lehnen, solange der Fahrer dies
nicht tut.
Warnung
Befördern Sie keine Tiere auf Ihrem
Motorrad.
Tiere können plötzliche und unvorhersehbare Bewegungen machen, die zum
plötzlichen Verlust der Kontrolle über das
Motorrad und zu einem Unfall führen
können.
Warnung
Das Vorhandensein eines Beifahrers
beeinträchtigt die Fahr- und Bremseigenschaften eines Motorrads. Der Fahrer muss
bei der Fahrt mit einem Beifahrer Reserven
für diese veränderten Fahreigenschaften
einplanen und darf solche Fahrten nur
unternehmen, wenn er dafür geschult ist
und sich mit den dadurch hervorgerufenen
veränderten Betriebseigenschaften des
Motorrads vertraut gemacht hat und wohl
fühlt.
Ein Betrieb des Motorrads ohne das
Einplanen von Reserven für das
Vorhandensein eines Beifahrers kann zum
Verlust der Kontrolle über das Motorrad
und zu einem Unfall führen.
73
Zubehör und Ladung
Warnung
Befördern Sie keinen Beifahrer, der nicht
groß genug ist, mit den Füßen die
vorgesehenen Fußrasten zu erreichen.
Ein Beifahrer, der nicht groß genug ist, die
Fußrasten zu erreichen, ist nicht in der
Lage, sicher auf dem Motorrad zu sitzen,
und
verursacht
unter
Umständen
Instabilitäten, die zum Verlust der Kontrolle
und zu einem Unfall führen können.
Warnung
Sollte der Beifahrersitz zum Transport
kleiner Gegenstände verwendet werden,
dann müssen diese sicher befestigt sein,
dürfen ein Gewicht von 3,5 kg nicht
überschreiten, die Kontrolle des Motorrads
nicht beeinträchtigen und nicht seitlich
oder nach hinten über das Motorrad
hinausragen.
Das Befördern von Gegenständen, die
mehr als 3,5 kg wiegen, ungesichert sind,
die Kontrolle beeinträchtigen oder seitlich
bzw. nach hinten über das Motorrad
hinausragen kann zum Verlust der
Kontrolle über das Motorrad und zu
einem Unfall führen.
Selbst bei korrekter Beladung des
Rücksitzes mit kleinen Gegenständen ist
die Höchstgeschwindigkeit des Motorrads
auf 130 km/h zu verringern.
74
Wartung und Einstellungen
WARTUNG UND EINSTELLUNGEN
Inhaltsverzeichnis
Planmäßige Wartungsarbeiten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 78
Motoröl . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 81
Ölstand-Überprüfung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Öl- und Ölfilterwechsel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Entsorgen von Altöl und gebrauchten Ölfiltern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Ölspezifikation und -sorte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
82
83
84
84
Kühlsystem . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 85
Korrosionsschutzmittel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Überprüfen des Kühlmittelstands . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Kühlmittelstand anpassen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Kühlmittel erneuern. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Motorkühler und Schläuche . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
85
86
86
87
87
Kraftstofftank. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 88
Anheben . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 88
Absenken. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 89
Gashebel und Drosselklappensteuerung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 90
Überprüfung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 91
Kupplung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 93
Überprüfung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 94
Einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 94
Antriebskette. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 94
Schmieren der Kette . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Prüfen des Antriebskettenspiels . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Einstellen des Antriebskettenspiels . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Verschleißinspektion von Kette und Ritzeln . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
95
95
96
97
Bremsen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 98
Verschleißinspektion der Bremsen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 98
Einfahren neuer Bremsbeläge und Bremsscheiben . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 99
Bremsklotzverschleißausgleich . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 99
Scheibenbremsflüssigkeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 100
Überprüfen und Anpassen des Bremsflüssigkeitsstands . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .101
75
Wartung und Einstellungen
Bremslichtschalter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 102
Lenkung/Radlager . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 102
Überprüfen der Lenkung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 102
Prüfen des Lenkkopflagerspiels. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 103
Überprüfen der Radlager . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 103
Vorderradaufhängung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 104
Überprüfen der Vorderradgabel. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Einstelltabelle Radaufhängung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Einstellen der Vorderradaufhängung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Einstellen der Federvorspannung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Einstellen der Zugstufendämpfung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Einstellen der Druckstufendämpfung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Einstellen der Hinterradaufhängung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Einstellen der Zugstufendämpfung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Einstellen der Druckstufendämpfung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
104
105
106
106
106
107
107
108
108
Reifen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 109
Reifendruck . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .110
Reifenverschleiß. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .110
Empfohlene Mindestprofiltiefe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .111
Austauschen der Reifen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .112
Batterie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .115
Ausbauen der Batterie. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .116
Entsorgen der Batterie. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .116
Batteriewartung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .116
Selbstentladung der Batterie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .117
Selbstentladung der Batterie bei Einlagerung oder seltenem Gebrauch
des Motorrads . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .117
Laden der Batterie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .118
Einbauen der Batterie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .119
Sicherungskästen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .119
Identifizieren der Sicherungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 120
Scheinwerfer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 122
Scheinwerfer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 122
Austauschen der Scheinwerferbirne . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 123
76
Wartung und Einstellungen
Rückleuchte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 125
Austauschen der Rücklichteinheit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 125
Blinkeranzeigen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 125
Austauschen der Birne . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 125
Kennzeichenbeleuchtung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 126
Austauschen der Birne . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 126
Reinigung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 127
Vorbereitungen zum Waschen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Wobei Sie vorsichtig sein müssen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Nach dem Waschen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Pflege des Sitzes . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Unlackierte Aluminiumteile . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Reinigen der Auspuffanlage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Waschen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Trocknen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Schützen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
127
128
128
129
129
129
130
130
130
77
Wartung und Einstellungen
Planmäßige
Wartungsarbeiten
Um das Motorrad in einem sicheren und
zuverlässigen Zustand zu halten, müssen die
in diesem Abschnitt umrissenen Wartungsund Einstellarbeiten entsprechend den
Angaben in der Tabelle "Tägliche Prüfungen"
und
der
Tabelle
"Planmäßige
Wartungsarbeiten" durchgeführt werden. Im
Folgenden werden die bei der Durchführung
der täglichen Prüfungen zu befolgenden
Verfahren
sowie
einige
einfache
Einstellungen
und
Wartungspositionen
beschrieben.
Warnung
Um die in der Tabelle "Planmäßige
Wartungsarbeiten"
aufgeführten
Wartungspositionen korrekt ausführen zu
können,
werden
Spezialwerkzeuge,
Fachkenntnisse und Ausbildung benötigt.
Diese Kenntnisse und Ausrüstung sind nur
beim Triumph-Vertragshändler vorhanden.
Da das fehlerhafte Ausführen oder
Versäumen
von
Wartungsarbeiten
gefährliche Fahrbedingungen hervorrufen
kann, lassen Sie die planmäßige Wartung
dieses Motorrads stets durch einen
Triumph-Vertragshändler durchführen.
78
Warnung
Sämtliche Wartungspositionen sind äußerst
wichtig, und es darf keine von ihnen
vernachlässigt
werden.
Fehlerhaft
ausgeführte Wartungs- oder Einstellarbeiten können zur Fehlfunktion eines oder
mehrerer Teile des Motorrads führen. Ein
Motorrad mit Fehlfunktionen kann zum
Verlust der Kontrolle und zu einem Unfall
führen.
Wetter-,
Bodenund
geografische
Bedingungen haben Auswirkungen auf die
Wartung. Das Wartungsschema ist so
anzupassen, dass es der speziellen
Umgebung, in der das Motorrad betrieben
wird, und den Anforderungen durch den
jeweiligen Besitzer gerecht wird.
Da das fehlerhafte Ausführen oder
Versäumen
von
Wartungsarbeiten
gefährliche Fahrbedingungen hervorrufen
kann, lassen Sie die planmäßige Wartung
dieses Motorrads stets durch einen
Triumph-Vertragshändler durchführen.
Triumph Motorcycles kann keine Haftung für
Sach- oder Personenschäden übernehmen,
die auf fehlerhafte Wartung oder falsche
Einstellungen durch den Besitzer zurückzuführen sind.
Wartung und Einstellungen
Beschreibung Tätigkeit
Kilometerstand in km oder Zeitraum, je nachdem, was zuerst eintritt
Erstinspektion
Inspektion A
Inspektion B
Inspektion C
Inspektion D
Alle/
jeden
800
1 Monat
10.000
1 Jahr
20.000
2 Jahre
30.000
3 Jahre
40.000
4 Jahre
Motorölkühler - prüfen auf Undichtigkeiten
-
•
•
•
•
•
Motoröl - wechseln
-
•
•
•
•
•
Motorölfilter - wechseln
-
•
•
•
•
•
Ventilspiel - prüfen
-
•
•
Luftfilter - wechseln
-
•
•
•
•
•
Autoscan - führen Sie einen vollständigen Autoscan mit
Hilfe des Triumph Diagnosegeräts durch
Motorsteuergerät - prüfen auf gespeicherte DTCs
-
•
•
Zündkerzen - prüfen
-
•
•
Zündkerzen - wechseln
-
Drosselklappengehäuse - abgleichen
-
Gasseilzüge - prüfen/einstellen
Tag
Kühlsystem - prüfen auf Undichtigkeiten
Tag
Kühlmittelstand - prüfen/einstellen
Tag
Kühlmittel - wechseln
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
-
•
Kraftstoffsystem - prüfen auf Undichtigkeiten
Tag
•
•
•
•
•
Beleuchtung, Instrumente u. elektrische Systeme prüfen
Tag
•
•
•
•
•
Lenkung - prüfen auf Freigängigkeit
Tag
•
•
•
•
•
•
•
•
•
Lenkkopflager - prüfen/einstellen
-
Lenkkopflager - schmieren
-
Gabel - prüfen auf Undichtigkeiten/Leichtgängigkeit
Gabelöl - wechseln
Bremsflüssigkeitsstand - prüfen
Tag
•
•
•
•
•
•
•
Tag
•
•
•
•
•
•
79
Wartung und Einstellungen
Beschreibung Tätigkeit
Kilometerstand in km oder Zeitraum, je nachdem, was zuerst eintritt
Alle/
jeden
Bremsflüssigkeit - wechseln
Erstinspektion
Inspektion A
Inspektion B
Inspektion C
Inspektion D
800
1 Monat
10.000
1 Jahr
20.000
2 Jahre
30.000
3 Jahre
40.000
4 Jahre
•
-
•
Tag
•
•
•
•
•
Hauptbremszylinder – prüfen auf Ölundichtigkeiten
-
•
•
•
•
•
Bremssättel - prüfen auf Undichtigkeiten und
festsitzende Kolben
-
•
•
•
•
•
Umlenkung der Hinterradaufhängung prüfen/schmieren
-
Bremsklotzverschleiß - prüfen
•
Antriebskette - schmieren
•
Alle 300 km
Antriebskette – Verschleißprüfung
Alle 800 km
Kettendurchhang – prüfen/einstellen
Tag
Antriebsketten-Schleifschutz - prüfen
-
•
•
•
•
•
•
•
•
•
Befestigungen - Sichtprüfung auf Festigkeit
Tag
•
•
•
•
•
Räder - prüfen auf Schäden
Tag
•
•
•
•
•
Hinterrad-Nadelrollenlager - schmieren
•
-
Radlager - prüfen auf Verschleiß/Leichtgängigkeit
•
•
•
•
•
•
Reifenverschleiß/Reifenschäden - prüfen
Tag
•
•
•
•
•
Reifendruck - prüfen/einstellen
Tag
•
•
•
•
•
Kupplungszug - prüfen/einstellen
Tag
•
•
•
•
•
Sekundärluftsystem - prüfen
•
-
•
Tag
•
•
•
•
•
Auspuff-Klemmschrauben - prüfen/einstellen
-
•
•
•
•
•
Kraftstoff- und Verdampfungsschläuche - erneuern
-
Ständer - Funktion prüfen
80
•
Wartung und Einstellungen
Motoröl
Warnung
Halten Sie den Motorölstand innerhalb des
korrekten Bereichs, um eine korrekte
Funktion von Motor, Getriebe und Kupplung
zu gewährleisten, und wechseln Sie Öl und
Ölfilter entsprechend den Anforderungen für
planmäßige Wartungsarbeiten.
Ein Betrieb des Motorrads mit zu wenig,
zu altem oder verschmutztem Motoröl
führt zu beschleunigtem Motorverschleiß
und kann zum Festfressen von Motor oder
Getriebe führen. Ein Festfressen von Motor
oder Getriebe kann zum plötzlichen
Verlust der Kontrolle und zu einem Unfall
führen.
81
Wartung und Einstellungen
Ölstand-Überprüfung
3
2
4
1
ccpu_1
1.
2.
3.
4.
Einfüllöffnung
Einfülldeckel/Peilstab
Obere Markierung
Untere Markierung
Hinweis:
•
Der Ölstand im Motor wird nur
dann präzise angezeigt, wenn das
Motoröl
normale
Betriebstemperatur hat, das Motorrad
senkrecht (und nicht auf dem
Seitenständer) steht und der
Einfülldeckel/Peilstab vollständig
eingeschraubt ist.
Warnung
Starten Sie den Motor niemals in
geschlossenen Räumen und lassen Sie ihn
niemals in geschlossenen Räumen laufen.
Abgase sind giftig und können innerhalb
kurzer Zeit zu Bewusstlosigkeit und zum
Tod führen. Betreiben Sie Ihr Motorrad
stets im Freien oder in ausreichend
belüfteten Bereichen.
82
Vorsicht
Ein Betreiben des Motors mit zu wenig Öl
führt zu Schäden am Motor. Falls die
Öldruckwarnleuchte nicht erlischt, schalten
Sie den Motor sofort ab und untersuchen
Sie die Ursache.
Starten Sie den Motor und lassen Sie ihn
etwa fünf Minuten im Leerlauf laufen.
Schalten Sie den Motor aus und warten Sie
drei Minuten, damit sich das Öl setzen kann.
Entnehmen Sie bei senkrecht stehendem
Motorrad den Einfülldeckel/Peilstab, wischen
Sie den Peilstab sauber und schrauben Sie
ihn wieder vollständig ein.
Ziehen Sie den Einfülldeckel/Peilstab heraus.
Der Ölstand wird durch Linien auf dem
Einfülldeckel/Peilstab
angezeigt.
Bei
vollständiger Befüllung muss sich der
Ölstand
auf
Höhe
der
oberen
Peilstabmarkierung befinden.
Wartung und Einstellungen
Sollte der Ölstand unter der unteren
Markierung liegen, geben Sie langsam Öl
hinzu, bis der korrekte Stand erreicht ist.
Bringen Sie nach Erreichen des korrekten
Ölstands den Einfülldeckel/Peilstab wieder
an.
Lassen Sie den Motor gründlich warmlaufen,
schalten Sie ihn anschließend aus und stellen
Sie das Motorrad in senkrechter Position
sicher auf einem ebenen Untergrund ab.
Öl- und Ölfilterwechsel
Entfernen Sie die Ölablassschraube.
Platzieren Sie eine Ölauffangwanne unter
dem Motor.
Warnung
Das Öl ist beim Berühren unter
Umständen heiß. Vermeiden Sie einen
Kontakt mit dem heißem Öl, indem Sie
geeignete Schutzkleidung, Handschuhe,
einen Augenschutz usw. tragen. Kontakt
mit heißem Öl kann zu Verbrühungen
oder Verbrennungen der Haut führen.
2
1
cggs
1. Ölablassschraube
2. Ölfilter
Motoröl und Filter sind gemäß den
Anforderungen für planmäßige Wartungsarbeiten auszutauschen.
Warnung
Längerer oder wiederholter Kontakt mit
Motoröl kann zum Austrocknen der Haut,
zu
Hautirritationen
und
Hautentzündungen führen. Darüber hinaus enthält
Altöl schädliche Verunreinigungen, die zu
Hautkrebs führen können. Tragen Sie stets
geeignete Schutzkleidung und vermeiden
Sie den Hautkontakt mit Altöl.
Lösen und entfernen Sie den Ölfilter mit Hilfe
von Triumph Spezialwerkzeug T3880313.
Entsorgen Sie den alten Ölfilter auf
umweltverträgliche Weise.
Tragen Sie eine dünne Schicht sauberes
Motoröl auf den Dichtring des neuen
Ölfilters auf. Bringen Sie den Ölfilter an und
ziehen Sie ihn fest. Anzugsmoment 10 Nm.
Versehen Sie die Ölablassschraube mit einer
neuen Unterlegscheibe und ziehen Sie sie
fest. Anzugsmoment 25 Nm.
Füllen Sie den Motor mit einem halb- oder
vollsynthetischen Motorrad-Motoröl 10W/40
oder 10W/50, das die Spezifikation API SH
(oder höher) und JASO MA erfüllt.
Starten Sie den Motor und lassen Sie ihn für
mindestens 30 Sekunden im Leerlauf laufen.
83
Wartung und Einstellungen
Vorsicht
Ein Erhöhen der Motordrehzahl über
Leerlaufniveau, bevor das Öl sämtliche
Teile des Motors erreicht hat, kann zur
Beschädigung oder zum Festfressen des
Motors führen. Erhöhen Sie die Drehzahl
erst, nachdem der Motor 30 Sekunden
gelaufen ist, damit das Öl vollständig
zirkulieren kann.
Vorsicht
Sollte der Druck des Motoröls zu gering
sein, leuchtet die Öldruckwarnleuchte auf.
Falls die Lampe bei laufendem Motor nicht
erlischt, schalten Sie den Motor sofort ab
und untersuchen Sie die Ursache. Das
Betreiben des Motors mit zu geringem
Öldruck verursacht Schäden am Motor.
Vergewissern
Sie
sich,
dass
die
Öldruckwarnleuchte kurz nach dem Anlassen
verlischt.
Schalten Sie die Zündung aus, prüfen Sie
den Ölstand mit Hilfe des zuvor
beschriebenen Verfahrens und füllen Sie
innerhalb des Bereichs zwischen den
Markierungslinien Minimum und Maximum
des Peilstabs Öl nach.
84
Entsorgen von Altöl und
gebrauchten Ölfiltern
Schütten Sie zum Schutz der Umwelt kein Öl
auf den Boden, in Kanalisation oder Abflüsse
oder in Wasserläufe. Entsorgen Sie
gebrauchte Ölfilter nicht mit dem Hausmüll.
Erkundigen Sie sich im Zweifelsfall bei Ihren
Behörden vor Ort.
Ölspezifikation und -sorte
Hochleistungs-Einspritzmotoren von Triumph
sind
für
den
Einsatz
halb- oder
vollsynthetischer Motorrad-Motoröle 10W/40
oder 15W/50 gemäß Spezifikation API SH
(oder höher) und JASO MA ausgelegt.
Setzen
Sie
dem
Motoröl
keinerlei
chemischen Zusatzstoffe zu. Das Motoröl
dient unter anderem zum Schmieren der
Kupplung, die infolge der Zugabe von
Zusatzstoffen rutschen könnte.
Verwenden
Sie
keine
mineralischen,
pflanzlichen, nicht detergierenden oder
Kastoröle und keine anderen, der geforderten
Spezifikation nicht entsprechenden Öle. Eine
Verwendung solcher Öle kann unter
Umständen zu einem sofortigen und
gravierenden Motorschaden führen.
Wartung und Einstellungen
Kühlsystem
Warnung
HD4X Hybrid-OAT-Kühlmittel enthält
Korrosions- und Frostschutzmittel, die für
Aluminiummotoren und –kühler geeignet
sind. Wenden Sie das Kühlmittel stets
entsprechend den Herstellerangaben an.
Um eine wirkungsvolle Kühlung des Motors
sicherzustellen,
prüfen
Sie
den
Kühlmittelstand täglich, bevor Sie mit dem
Motorrad fahren, und füllen Sie Kühlmittel
nach, wenn der Stand zu niedrig ist.
Kühlmittel
mit
Korrosionsund
Frostschutzmitteln
enthält
giftige
Chemikalien, die schädlich für den
menschlichen Körper sind. Verschlucken
Sie
niemals
Frostschutzmittel
oder
Motorrad-Kühlmittel.
Hinweis:
•
Das Kühlsystem des Motorrads ist
ab Werk mit einem GanzjahresHybrid-OAT-Kühlmittel
(Hybrid
Organic
Acid
Technology)
versehen. Es ist grün, enthält eine
50%-ige Frostschutzmittellösung
auf Ethylenglykol-Basis und besitzt
einen Gefrierpunkt von -35°C.
Korrosionsschutzmittel
Hinweis:
•
Das von Triumph gelieferte HD4X
Hybrid-OAT-Kühlmittel ist fertig
angemischt und muss vor den
Befüllen oder Nachfüllen des
Kühlsystems
nicht
verdünnt
werden.
Zum Schutz des Kühlsystems vor Korrosion
ist die Verwendung von Korrosionsschutzmitteln
im
Kühlmittel
von
entscheidender Bedeutung.
Falls Kühlmittel ohne Korrosionsschutzmittel
verwendet wird, bilden sich Rost und
Kesselstein im Wassermantel und Kühler des
Kühlsystems. Dadurch setzen sich die
Kühlmittelkanäle zu und die Leistungsfähigkeit des Kühlsystems wird erheblich
herabgesetzt.
85
Wartung und Einstellungen
Überprüfen des Kühlmittelstands
Kühlmittelstand anpassen
4
Warnung
2
1
3
cgfa
1.
2.
3.
4.
Ausgleichsbehälterabdeckung
Markierung MAX
Markierung MIN
Ausgleichsbehälter
Stellen Sie das Motorrad senkrecht auf einem
ebenen Untergrund auf.
Der
Kühlmittelstand
innerhalb
des
Ausgleichsbehälters kann von der linken
Seite des Motorrad aus überprüft werden,
ohne dass irgendwelche Abdeckungen
entfernt werden müssen.
Entfernen Sie den Kühler-Druckverschluss
nicht, solange der Motor heiß ist. Wenn
der Motor heiß ist, ist das Kühlmittel
innerhalb des Motorkühlers ebenfalls heiß
und steht außerdem unter Druck. Der
Kontakt mit diesem heißen, unter Druck
stehenden
Kühlmittel
verursacht
Verbrühungen und Hautschäden.
Lassen Sie den Motor abkühlen.
Heben Sie den Kraftstofftank an und stützen
Sie
ihn
ab,
um
Zugang
zum
Ausgleichsbehälter zu erhalten (siehe
Seite 88).
Entfernen
Sie
den
Deckel
des
Ausgleichsbehälters und geben Sie durch die
Einfüllöffnung Kühlmittelgemisch hinzu, bis
der Füllstand die Markierung MAX auf der
Ausgleichsbehälterabdeckung erreicht.
2
1
Prüfen Sie den Kühlmittelstand im
Ausgleichsbehälter. Der Kühlmittelstand muss
zwischen den in die Abdeckung des
Ausgleichsbehälters eingepressten Füllstandsmarkierungen MAX und MIN liegen. Sollte
der Kühlmittelstand den Mindeststand
unterschreiten, muss er entsprechend
angepasst werden.
cgeu
1. Ausgleichsbehälter
2. Behälterverschluss
86
Wartung und Einstellungen
Bringen Sie den Deckel wieder an.
Motorkühler und Schläuche
Senken Sie den Kraftstofftank ab und
befestigen Sie ihn (siehe Seite 89).
Prüfen Sie entsprechend den Anforderungen
für planmäßige Wartungsarbeiten die
Kühlerschläuche auf Risse oder Alterung und
die Schlauchschellen auf Festigkeit. Lassen Sie
etwaige defekte Teile durch Ihren TriumphVertragshändler erneuern.
Hinweis:
•
•
Erfolgt
die
KühlmittelstandÜberprüfung
wegen
einer
vorangegangenen
Überhitzung
des
Kühlmittels,
prüfen
Sie
ebenfalls
den
Stand
im
Motorkühler und füllen Sie bei
Bedarf nach.
In Notfällen kann auch destilliertes
Wasser
zum
Kühlsystem
hinzugefügt werden. Anschließend
muss dann allerdings so schnell
wie möglich das Kühlmittel
abgelassen und das Kühlsystem
mit HD4X Hybrid-OAT-Kühlmittel
neu befüllt werden.
Überprüfen Sie die Kühlerlamellen auf
Behinderungen des Luftstroms durch
Insekten, Blätter oder Schlamm. Entfernen Sie
etwaige
Behinderungen
mit
einem
Niederdruck-Wasserstrahl.
Warnung
Der Ventilator arbeitet automatisch, wenn
der Motor läuft. Halten Sie stets Hände
und Kleidung vom Ventilator fern, da der
Kontakt mit dem rotierenden Ventilator zu
Verletzungen führen kann.
Vorsicht
Die Verwendung von hartem Wasser im
Kühlsystem
führt
zu
Kesselsteinablagerungen in Motor und
Motorkühler und zu einer wesentlich
verminderten
Leistungsfähigkeit
des
Kühlsystems.
Eine
verringerte
Leistungsfähigkeit des Kühlsystems kann
dazu führen, dass der Motor überhitzt und
gravierende Schäden erleidet.
Kühlmittel erneuern
Lassen Sie das Kühlmittel durch einen
Triumph-Vertragshändler entsprechend den
planmäßigen
Wartungsanforderungen
erneuern.
87
Wartung und Einstellungen
Kraftstofftank
Vorsicht
Die
Verwendung
von
HochdruckWasserstrahlen, wie etwa aus einer
Autowaschanlage oder einem HaushaltsHochdruckwäscher,
können
zur
Beschädigung der Kühlerlamellen führen,
Undichtigkeiten verursachen und die
Funktionsfähigkeit
des
Motorkühlers
beeinträchtigen.
Anheben
Bauen Sie den Sitz aus (siehe Seite 54) und
entnehmen Sie die Tankstütze aus ihrer
Position am Sitzboden. Bewahren Sie den
Sitz auf, wie auf Seite 54 beschrieben.
1
Stellen Sie sicher, dass der Luftstrom durch
den Motorkühler nicht durch das
Anbringen
nicht
zugelassener
Zubehörteile vor dem Motorkühler oder
hinter dem Kühlerventilator behindert oder
abgelenkt wird. Eine Störung der
Luftströmung des Motorkühlers kann zu
Überhitzung
und
dadurch
unter
Umständen zu Motorschäden führen.
2
cgfp 1
1. Sitz
2. Tankstütze
88
Wartung und Einstellungen
Lösen Sie die drei Befestigungen und bauen
Sie die Frontverkleidung des Kraftstofftanks
aus.
1
Klappen Sie den Kraftstofftank an der
Vorderseite nach oben. Halten Sie den
Kraftstofftank in der angehobenen Position
und setzen Sie die Kraftstofftankstütze in die
Auflagerpunkte an Airbox und Kraftstofftank
ein.
2
2
3
2
4
2
1
cgfo
1. Frontverkleidung
2. Befestigungen
Entfernen Sie die vorderen Kraftstofftankbefestigungen.
1
cgfh
1.
2.
3.
4.
Tankstütze
Kraftstofftank
Auflagerpunkt, Kraftstofftank
Auflagerpunkt, Airbox
Absenken
2
Halten Sie den Kraftstofftank, entfernen Sie
die Tankstütze und senken Sie den Tank ab.
Bringen Sie die vorderen Befestigungen
wieder an und ziehen Sie sie fest.
Anzugsmoment 4 Nm.
Bauen Sie die Frontverkleidung wieder ein
und ziehen Sie die Befestigungen fest.
Anzugsmoment 3 Nm.
cgff
1. Befestigungen
2. Kraftstofftank
Befestigen Sie die Kraftstofftankstütze sicher
in ihrer Einbauposition am Sitz.
Bauen Sie den Sitz wieder ein (siehe
Seite 54).
89
Wartung und Einstellungen
Gashebel und
Drosselklappensteuerung
2
1
cghm_1
1. Gasgriff
2. Korrekte Einstellung 2 - 3 mm
Warnung
Der Gasgriff steuert die Drosselklappen in
den Drosselklappeneinheiten. Sollten die
Gasseilzüge fehlerhaft eingestellt sein, so
dass sie entweder zu fest oder zu locker
sitzen,
ist
eine
Steuerung
der
Drosselklappe unter Umständen schwierig
und nachteilige Auswirkungen auf die
Leistung können die Folge sein.
Prüfen Sie das Gasgriffspiel gemäß den
Anforderungen für planmäßige Wartungsarbeiten und nehmen Sie falls nötig
entsprechende Einstellungen vor.
90
Warnung
Verfolgen Sie stets alle Änderungen, die
das Gefühl für den Gasgriff betreffen, mit
Wachsamkeit und lassen Sie das
Drosselklappensystem
von
einem
Triumph-Vertragshändler
überprüfen,
wenn Sie Änderungen auf diesem Gebiet
bemerken. Die Änderungen können auf
Verschleiß innerhalb des Mechanismus
zurückgehen,
der
zu
einem
Hängenbleiben der Drosselklappe führen
kann.
Eine fehlerhaft eingestellte, hängende oder
blockierte Drosselklappe führt zum Verlust
der Kontrolle über das Motorrad und zu
einem Unfall.
Wartung und Einstellungen
Überprüfung
Warnung
Die Verwendung des Motorrads mit
fehlerhaft eingestellten, falsch geführten,
hängenden
oder
beschädigten
Gasseilzügen beeinträchtigt die Funktion
der Drosselklappe und führt zum Verlust
der Kontrolle über das Motorrad und zu
einem Unfall.
Um fehlerhafte Einstellungen, falsche
Seilführung oder den fortdauernden
Gebrauch
einer
hängenden
oder
beschädigten Drosselklappe zu vermeiden,
lassen Sie Ihre Drosselklappe stets von
Ihrem Triumph-Vertragshändler prüfen
und einstellen.
Vergewissern Sie sich, dass sich die
Drosselklappe leichtgängig, ohne übermäßige Kraftanstrengung öffnen lässt und
ohne hängen zu bleiben schließt. Lassen Sie
das Drosselklappensystem von einem
Triumph-Vertragshändler überprüfen, wenn
Sie ein Problem bemerken oder Zweifel
irgendwelcher Art haben.
Vergewissern Sie sich, dass der Gasgriff beim
Vorund
Zurückdrehen
bei
allen
Einschlagswinkeln des Lenkers 2 - 3 mm
Spiel hat.
91
Wartung und Einstellungen
Sollte die Größe des Spiels nicht korrekt sein, empfiehlt Ihnen Triumph, die Einstellungen von
Ihrem Triumph-Vertragshändler vornehmen zu lassen. In dringenden Fällen kann die
Einstellung der Drosselklappe jedoch wie folgt durchgeführt werden:
3
2
4
1
1.
2.
3.
4.
Öffnungszug-Einsteller
Schließzug-Einsteller
Schließzug – Spiel-Messpunkt
Öffnungszug – Spiel-Messpunkt
Klemmen Sie die Batterie ab, das Minuskabel
(schwarz) zuerst.
Bauen Sie den Kraftstofftank aus.
Bauen Sie den Sitz aus (siehe Seite 54).
Lösen Sie die Sicherungsmuttern an den
Öffnungszug-Einstellern.
Lösen Sie die drei Befestigungen und bauen
Sie die Frontverkleidung des Kraftstofftanks
aus.
Drehen Sie den Öffnungszug-Einsteller am
Drehgriff-Ende so, dass in jeder Richtung die
gleiche Einstellweite zur Verfügung steht.
Drehen Sie den Öffnungszug-Einsteller am
Drosselklappenende des Seilzugs so, dass am
Drehgriff 2 - 3 mm Spiel herrschen. Ziehen
Sie die Sicherungsmutter fest. Anzugsmoment 2,5 Nm.
1
2
Nehmen Sie mit Hilfe der Einstellvorrichtung
nahe dem Drehgriff-Ende des Seilzugs alle
erforderlichen kleineren Einstellungen vor,
um ein Spiel von 2 - 3 mm zu erreichen.
Ziehen Sie die Sicherungsmutter fest.
2
cgfo
1. Frontverkleidung
2. Befestigungen
92
2
Wartung und Einstellungen
Stellen Sie sicher, dass bei komplett
geschlossener Drosselklappe an dem an den
Drosselklappeneinheiten
angebrachten
Nocken ein Spiel von 2 - 3 mm im
Schließzug herrscht. Falls nötig, nehmen Sie
die Einstellung auf die gleiche Weise wie
beim Öffnungszug vor, bis ein Spiel von
2 - 3 mm herrscht.
Kupplung
2
Warnung
Stellen
Sie
sicher,
dass
die
Sicherungsmuttern
aller
Seilzüge
festgezogen
sind,
da
eine
lose
Sicherungsmutter zu einer hängenden
Drosselklappe führen kann.
Eine fehlerhaft eingestellte, hängende oder
blockierte Drosselklappe kann zum Verlust
der Kontrolle über das Motorrad und zu
einem Unfall führen.
Bauen Sie den Kraftstofftank wieder an.
Klemmen Sie die Batterie wieder an, das
Pluskabel (rot) zuerst.
Bringen Sie die Frontverkleidung wieder am
Kraftstofftank an und ziehen Sie die
Befestigungen fest. Anzugsmoment 3 Nm.
Bauen Sie den Sitz wieder ein (siehe
Seite 54).
Vergewissern Sie sich, dass sich die
Drosselklappe leichtgängig, ohne übermäßige Kraftanstrengung öffnen lässt und
ohne hängen zu bleiben schließt.
Fahren
Sie
vorsichtig
zu
Ihrem
nächstgelegenen
Triumph-Vertragshändler
und lassen Sie ihn das Drosselklappensystem
gründlich überprüfen, bevor Sie das
Motorrad wieder fahren.
2 - 3 mm
1
cggr
1. Kupplungshebel
2. Einstellvorrichtung
3. Korrekte Einstellung 2 - 3 mm
Das Motorrad ist mit einer seilzugbetriebenen Kupplung ausgestattet.
Wenn der Kupplungshebel übermäßiges
Spiel aufweist, trennt die Kupplung unter
Umständen nicht vollständig. Dies führt zu
Problemen beim Gangwechsel und beim
Einlegen des Leerlaufs. In deren Folge kann
es zum Abwürgen des Motors und zu
Schwierigkeiten bei der Kontrolle des
Motorrads
kommen.
Hat
der
Kupplungshebel dagegen zu wenig Spiel,
greift die Kupplung unter Umständen nicht
vollständig, so dass sie rutscht. Dies
vermindert die Leistung und führt zu
vorzeitigem Kupplungsverschleiß.
Das Spiel des Kupplungshebels ist gemäß
den
Anforderungen
für
planmäßige
Wartungsarbeiten zu überprüfen.
93
Wartung und Einstellungen
Antriebskette
Überprüfung
Vergewissern
Sie
sich,
dass
Kupplungshebel 2 - 3 mm Spiel hat.
der
Sollte das Spiel vom korrekten Wert
abweichen, muss es neu eingestellt werden.
Einstellen
Drehen
Sie
den
Einsteller
am
Kupplungshebel, bis am Kupplungshebel bei
allen Einschlagswinkeln des Lenkers das
korrekte Spiel herrscht.
Wenn mit Hilfe des Hebel-Einstellers keine
korrekte Einstellung erreicht werden kann,
verwenden Sie den Kabeleinsteller am
unteren Ende des Zuges.
Lockern Sie die Einstell-Sicherungsmutter.
Drehen Sie den Außenzug-Einsteller, so dass
der Kupplungshebel 2 - 3 mm Spiel erhält.
Ziehen Sie die Sicherungsmutter fest.
2
1
Aus
Sicherheitsgründen
und
um
übermäßigen Verschleiß zu verhindern, muss
die
Antriebskette
entsprechend
den
Anforderungen für planmäßige Wartungsarbeiten überprüft, eingestellt und geschmiert
werden. Extreme Einsatz-bedingungen, wie
Tausalz oder gestreute Straßen, erfordern ein
häufigeres Überprüfen, Einstellen und
Schmieren der Kette.
Wenn die Kette stark abgenutzt oder falsch
eingestellt ist (entweder zu fest oder zu
locker), kann sie von den Ritzeln springen
oder reißen. Ersetzen Sie die Antriebskette
daher immer, wenn sie abgenutzt oder
beschädigt ist, und verwenden Sie dabei
Triumph-Originalteile von einem TriumphVertragshändler.
Warnung
Eine lockere oder verschlissene Kette oder
eine Kette, die reißt oder von den Ritzeln
springt, könnte sich im Motorritzel
verfangen oder das Hinterrad blockieren.
caqz
1. Kupplungszug
2. Einstellvorrichtung
94
Eine Kette, die sich im Motorritzel verfängt,
verursacht Verletzungen beim Fahrer und
führt zum Verlust der Kontrolle über das
Motorrad und zu einem Unfall.
Ebenso führt ein Blockieren des Hinterrads
zum Verlust der Kontrolle über das
Motorrad und zu einem Unfall.
Wartung und Einstellungen
Schmieren der Kette
Prüfen des Antriebskettenspiels
Eine Schmierung ist alle 300 km erforderlich,
ebenso nach Fahrten bei Nässe, auf nassen
Straßen und wann immer die Kette trocken
erscheint.
Verwenden
Sie
das
im
"Spezifikationen"
empfohlene
Kettenschmiermittel.
Abschnitt
Spezial-
Tragen Sie Schmiermittel auf die Seiten der
Rollen auf und lassen Sie das Motorrad
anschließend 8 Stunden unbenutzt stehen
(idealerweise über Nacht). Dadurch kann das
Öl in die O-Ringe der Kette usw. vordringen.
Wischen Sie vor dem Fahren
vorhandenes überschüssiges Öl ab.
etwa
Sollte die Kette besonders schmutzig sein,
reinigen Sie sie zuerst und tragen Sie
anschließend das Öl wie oben beschrieben
auf.
Vorsicht
Reinigen Sie die Kette nicht mit einer
Druckwäsche,
da
hierdurch
die
Komponenten der Kette beschädigt
werden können.
1
1. Maximale Auslenkung
Warnung
Stellen Sie vor Beginn der Arbeiten sicher,
dass das Motorrad stabil steht und
hinreichend abgestützt ist. Das trägt dazu
bei, Verletzungen von Personen oder
Schäden am Motorrad zu vermeiden.
Stellen Sie das Motorrad auf einem ebenen
Untergrund ab und halten sie es senkrecht,
ohne dabei eine Gewichtskraft auszuüben.
Drehen Sie durch Schieben des Motorrads
das Hinterrad und suchen Sie die Stelle, an
der die Kette am stärksten gespannt ist.
Messen Sie die vertikale Auslenkung der
Kette in der Mitte zwischen den Kettenritzeln.
Die vertikale Auslenkung der Antriebskette
muss im Bereich von 21 - 30 mm liegen.
95
Wartung und Einstellungen
Einstellen des Antriebskettenspiels
Warnung
Wenn die Hinterradnabe/der Einstellexzenter nicht sicher befestigt ist, kann dies
beim Betrieb des Motorrads die Stabilität
und das Fahrverhalten des Motorrads
beeinträchtigen. Diese Beeinträchtigung
von Stabilität und Fahrverhalten kann zum
Verlust der Kontrolle und zu einem Unfall
führen.
Überprüfen Sie die Wirksamkeit
Hinterrad-Bremse. Korrigieren Sie
Zustand wenn nötig.
1. Einstell-Klemmschraube
2. C-Schlüssel
3. Einstellexzenter
Warnung
Lockern Sie die Einstell-Klemmschraube.
Drehen
Sie
die
Hinterradnabe/den
Einstellexzenter mit Hilfe des dem
Bordwerkzeug beiliegenden C-Schlüssels (im
Uhrzeigersinn zum Lockern, gegen den
Uhrzeigersinn zum Straffen), bis die Kette
korrekt eingestellt ist.
Ziehen Sie die Klemmschraube
Anzugsmoment 55 Nm.
Prüfen
Sie
Wiederholen
erforderlich.
96
der
den
fest.
das
Kettenspiel
erneut.
Sie die Einstellung falls
Ein Betreiben des Motorrads mit
fehlerhaften Bremsen ist gefährlich. Sie
müssen vor jedem weiteren Fahrversuch
zwecks Mängelbeseitigung Ihren TriumphVertragshändler
aufsuchen.
Das
Ausbleiben der Mängelbeseitigung kann
eine Verminderung der Bremsleistung zur
Folge haben. Dies kann zum Verlust der
Kontrolle über das Motorrad oder zu
einem Unfall führen.
Wartung und Einstellungen
Verschleißinspektion von Kette und
Ritzeln
Untersuchen Sie außerdem die Ritzel auf
ungleichmäßig oder übermäßig abgenutzte
Zähne.
6%23#(,)33%.%2
:!(.
-/4/22)4:%,
!"'%.54:4%2
:!(.
().4%2%32)4:%,
2ITZELVERSCHLEI”ZUR
6ERDEUTLICHUNGÓBERZEICHNET
CCOL
2
1. Maß über 20 Kettenglieder
2. Gewicht
Ziehen Sie die Kette straff, indem Sie ein
Gewicht von 10 - 20 kg an die Kette hängen.
Messen Sie am geraden Teil der Kette die
Länge von 20 Kettengliedern von der Mitte
des ersten Kettenbolzens bis zur Mitte des
21 Kettenbolzens. Nehmen Sie Messungen
an verschiedenen Stellen vor, da der
Kettenverschleiß möglicherweise ungleichmäßig ist.
Sollte die Länge das maximale Servicelimit
von 320 mm überschreiten, muss die Kette
ersetzt werden.
Drehen Sie das Hinterrad und untersuchen
Sie die Antriebskette auf beschädigte
Kettenrollen sowie lockere Kettenbolzen und
-glieder.
Sollten Unregelmäßigkeiten vorliegen, lassen
Sie die Antriebskette und/oder die Ritzel von
Ihrem Triumph-Vertragshändler ersetzen.
Warnung
Die Verwendung nicht zugelassener Ketten
kann dazu führen, dass die Kette reißt oder
von den Ritzeln springt.
Verwenden Sie eine Originalkette von
Triumph, wie sie im Triumph Teilekatalog
aufgeführt ist.
Vernachlässigen Sie niemals die Wartung
der Kette und lassen Sie Ketten stets durch
einen Triumph-Vertragshändler montieren.
Vorsicht
Sollten Sie Verschleiß an den Kettenritzeln
feststellen, ersetzen Sie Ritzel und
Antriebskette stets zusammen.
Das Ersetzen abgenutzter Ritzel ohne
gleichzeitiges Ersetzen der Kette führt zu
vorzeitigem Verschleiß der neuen Ritzel.
97
Wartung und Einstellungen
Bremsen
Warnung
Verschleißinspektion der Bremsen
1
1
ceyl
1. Bremsklötze
Bremsklötze müssen entsprechend den
planmäßigen Wartungsanforderungen überprüft werden und sind zu ersetzen, wenn sie
bis auf die Mindestbelagdicke oder darüber
hinaus verschlissen sind, so dass das
Servicelimit erreicht oder überschritten ist.
Vergewissern Sie sich beim Einbau neuer
Marken-Bremsbeläge, dass die Trägerplatte
des Bremsbelags mindestens 4,5 mm
stark ist.
Der Einbau von Bremsbelägen mit einer
Trägerplatte, die dünner als 4,5 mm ist,
kann mit zunehmendem Verschleiß zum
Verlust des Bremsbelags und damit zum
Ausfall der Bremse führen.
Die von Triumph für dieses Modell
gelieferten Bremsbeläge verfügen über eine
Trägerplatte mit einer Stärke von mindestens
4,5 mm. Lassen Sie Austausch-Bremsbeläge
stets
durch
Ihren
Triumph-Händler
beschaffen und einbauen.
4,5 mm
Sollte die Belagdicke eines der Bremsklötze
kleiner als 1,0 mm (vorne) bzw. 1,5 mm
(hinten) sein, sind sämtliche Bremsklötze am
jeweiligen Rad zu erneuern.
1
2
cezg_1
1. Trägerplatte
2. Bremsbelag
98
Wartung und Einstellungen
Einfahren neuer Bremsbeläge und
Bremsscheiben
Wir
empfehlen,
Ersatzbremsscheiben
und/oder –beläge nach dem Einbau ins
Motorrad eine Zeit lang vorsichtig
einzufahren, um so für eine optimale
Leistung und Lebensdauer zu sorgen. Die
empfohlene Fahrstrecke zum Einfahren
neuer Beläge und Scheiben beträgt 300 km.
Vermeiden Sie nach dem Einbau neuer
Bremsscheiben und/oder –beläge extreme
Bremsmanöver, fahren Sie umsichtig und
sehen Sie während des Einfahrzeitraums
längere Bremswege vor.
Warnung
Bremsklötze sind stets als Radsatz zu
erneuern. Am Vorderrad, wo zwei
Bremssättel montiert sind, sind alle Klötze
an beiden Bremssätteln zu erneuern.
Das Ersetzen einzelner Bremsklötze hat
eine Leistungsverminderung des Bremssystems zur Folge. Dies kann zu einem
Unfall führen.
Bremsklotzverschleißausgleich
Der Verschleiß von Bremsscheiben und
Bremsklötzen wird automatisch ausgeglichen
und hat keinerlei Auswirkungen auf die
Bedienung
des
Bremshebels
oder
Bremspedals. An den vorderen und hinteren
Bremsen befinden sich keine einzustellenden
Teile.
Warnung
Sollte sich der Bremshebel oder das
Bremspedal
beim
Betätigen
weich
anfühlen oder sollte der Hebelweg bzw.
Pedalweg übermäßig lang werden,
befindet sich möglicherweise Luft in den
Bremsleitungen oder es liegt ein Defekt
am Bremssystem vor.
Das Betreiben des Motorrads unter diesen
Bedingungen ist gefährlich. Vor jeder
weiteren Fahrt muss Ihr TriumphVertragshändler den Mangel beseitigen.
Das Fahren mit fehlerhaften Bremsen kann
zum Verlust der Kontrolle über das
Motorrad und zu einem Unfall führen.
Fahren Sie nach dem Einbau neuer
Bremsklötze extrem vorsichtig, bis die
neuen Bremsklötze eingefahren sind.
99
Wartung und Einstellungen
Scheibenbremsflüssigkeit
Überprüfen Sie den Bremsflüssigkeitsstand in
beiden
Bremsflüssigkeitsbehältern
und
erneuern
Sie
die
Bremsflüssigkeit
entsprechend den Anforderungen für
planmäßige Wartungsarbeiten. Verwenden
Sie ausschließlich Bremsflüssigkeit DOT 4,
wie
im
Abschnitt
"Spezifikationen"
empfohlen. Die Bremsflüssigkeit ist ebenfalls
zu erneuern, wenn sie Feuchtigkeit
aufgenommen
haben
oder
durch
Verschmutzungen verunreinigt sein sollte
oder wenn Sie dies vermuten.
Warnung
Bremsflüssigkeit ist hygroskopisch, d. h.,
dass sie Feuchtigkeit aus der Luft
aufnimmt.
Aufgenommene Feuchtigkeit setzt den
Siedepunkt der Bremsflüssigkeit stark
herab und führt dadurch zu einer
Verminderung der Bremsleistung.
Erneuern Sie aus diesem Grund die
Bremsflüssigkeit stets entsprechend den
Anforderungen
für
planmäßige
Wartungsarbeiten.
Verwenden Sie stets neue Bremsflüssigkeit
aus einem versiegelten Behälter und
niemals solche aus unversiegelten oder
bereits geöffneten Behältern.
Mischen Sie niemals Bremsflüssigkeit
verschiedener Marken oder Sorten.
Prüfen Sie den Bremskreislauf auf
Undichtigkeiten
im
Bereich
von
Anschlussstücken,
Dichtungen
und
Verbindungen und prüfen Sie die
Bremsschläuche darüber hinaus auf Risse,
Alterung und Schäden.
Beheben Sie etwa vorhandene Fehler stets,
bevor Sie mit dem Motorrad fahren.
Das Nichtbeachten und Nichtbefolgen
eines dieser Punkte kann gefährliche
Fahrbedingungen hervorrufen, die zum
Verlust der Kontrolle über das Motorrad
und zu einem Unfall führen können.
100
Wartung und Einstellungen
Überprüfen und Anpassen des
Bremsflüssigkeitsstands
Warnung
1
jajc_1
Sollte der Bremsflüssigkeitsstand in einem
der Bremsflüssigkeitsbehälter merklich
fallen, suchen Sie Rat bei Ihrem TriumphVertragshändler, bevor Sie das Motorrad
fahren. Das Betreiben des Motorrads mit
zu geringem Bremsflüssigkeitsstand oder
mit einer Undichtigkeit im Bremsflüssigkeitskreislauf ist gefährlich und kann
zum Verlust der Kontrolle über das
Motorrad und zu einem Unfall führen.
2
3
1. Vorderrad-Bremsflüssigkeitsbehälter,
Füllstandslinie MAX
2. Füllstandslinie MIN
1
Der Bremsflüssigkeitsstand in den Bremsflüssigkeitsbehältern muss (in waagerechter
Lage) zwischen den Füllstandslinien MAX
und MIN gehalten werden.
2
Entfernen Sie den Behälterdeckel.
Füllen Sie den Bremsflüssigkeitsbehälter bis
zur oberen Niveaumarkierung mit frischer
Bremsflüssigkeit DOT 4 aus einem
versiegelten Behälter auf.
Bringen Sie den Behälterdeckel wieder an
und stellen Sie dabei sicher, dass die
Membrandichtung korrekt eingebaut wird.
cggv
1. Hinterrad-Bremsflüssigkeitsbehälter
2. Obere Füllstandslinie
3. Untere Markierungslinie
Setzen Sie den Sicherheitsclip wieder ein.
101
Wartung und Einstellungen
Bremslichtschalter
Lenkung/Radlager
Das
Bremslicht
wird
unabhängig
voneinander entweder durch die vordere
oder die hintere Bremse ausgelöst. Sollte das
Bremslicht beim Ziehen des Bremshebels
bzw. Treten des Bremspedals nicht
funktionieren, wenn sich die Zündung in der
Stellung AN befindet, lassen Sie Ihren
Triumph-Vertragshändler nach dem Fehler
suchen und ihn beheben.
Warnung
Stellen Sie sicher, dass das Motorrad stabil
steht und hinreichend auf einer geeigneten
Unterlage abgestützt ist, um ein
Verletzungsrisiko durch Umstürzen des
Motorrads während der Untersuchung zu
vermeiden. Üben Sie keine extreme Kraft
auf das jeweilige Rad aus und rucken Sie
nicht zu kräftig an dem jeweiligen Rad, da
das Motorrad dadurch instabil werden, von
seiner Unterlage herabstürzen und
Verletzungen verursachen könnte.
Warnung
Das Betreiben des Motorrads mit defektem
Bremslicht ist verboten und gefährlich.
Das Betreiben eines Motorrads mit
defektem Bremslicht kann zu einem Unfall
mit Verletzungsfolgen für den Fahrer und
andere Straßenverkehrsteilnehmer führen.
Stellen Sie sicher, dass der Ölsumpf durch
die Position des Stützblocks nicht
beschädigt wird.
Überprüfen der Lenkung
Schmieren Sie die Lenkkopflager und
untersuchen Sie ihren Zustand entsprechend
den
Anforderungen
für
planmäßige
Wartungsarbeiten.
Hinweis:
•
102
Untersuchen Sie die Radlager stets
zum gleichen Zeitpunkt wie die
Lenkkopflager.
Wartung und Einstellungen
Prüfen des Lenkkopflagerspiels
Überprüfen der Radlager
Wenn die Radlager an Vorder- oder
Hinterrad ein Spiel in der Radnabe zulassen,
Geräusche verursachen, oder falls das Rad
nicht gleichmäßig dreht, lassen Sie Ihren
Triumph-Vertragshändler
die
Radlager
überprüfen.
Die Radlager müssen in den Zeitabständen
überprüft werden, die in der Tabelle
"Planmäßige Wartungsarbeiten" angegeben
sind.
Stellen Sie das Motorrad in senkrechter
Stellung auf einem ebenen Untergrund auf.
Stellen Sie das Motorrad in senkrechter
Stellung auf einem ebenen Untergrund auf.
Heben Sie das Vorderrad an und stützen Sie
das Motorrad ab.
Stellen Sie sich vor das Motorrad, ergreifen
Sie das untere Ende der Vorderradgabel und
versuchen Sie, sie vor- und zurückzubewegen.
Sollten Sie ein Spiel in den Lenkkopflagern
feststellen können, bitten Sie Ihren TriumphVertragshändler, etwaige Fehler zu suchen
und zu beheben, bevor Sie mit dem
Motorrad fahren.
Warnung
Das Betreiben des Motorrads mit falsch
eingestellten
oder
schadhaften
Lenkkopflagern ist gefährlich und kann
zum Verlust der Kontrolle über das
Motorrad und zu einem Unfall führen.
Entfernen Sie die Stützvorrichtung und
stellen Sie das Motorrad auf dem
Seitenständer ab.
Heben Sie das Vorderrad an und stützen Sie
das Motorrad ab.
Stellen Sie sich neben das Motorrad,
ergreifen Sie das obere Ende des Vorderrads
und rucken Sie es leicht von einer Seite zur
anderen.
Sollten Sie ein Spiel feststellen können, bitten
Sie Ihren Triumph-Vertragshändler, etwaige
Fehler zu suchen und zu beheben, bevor Sie
mit dem Motorrad fahren.
Ändern Sie die Position der Hebevorrichtung
und wiederholen Sie das gleiche Verfahren
für das Hinterrad.
Warnung
Ein Betreiben des Motorrads mit
verschlissenen oder beschädigten Vorderoder Hinterradlagern ist gefährlich, kann
die Stabilität und das Fahrverhalten des
Motorrads beeinträchtigen und so zu
einem Unfall führen. Lassen Sie das
Motorrad im Zweifelsfall durch einen
Triumph-Vertragshändler
untersuchen,
bevor Sie damit fahren.
103
Wartung und Einstellungen
Entfernen Sie die Stützvorrichtung und
stellen Sie das Motorrad auf dem
Seitenständer ab.
Hinweis:
•
Die Bewegung der Radaufhängung
wird
durch
die
Einstellungen beeinflusst.
Vorderradaufhängung
Überprüfen der Vorderradgabel
Untersuchen Sie jede Gabel auf Anzeichen
von Beschädigung, Kratzern auf der
Gleitfläche und auf Ölundichtigkeiten.
Sollten Sie Schäden oder Undichtigkeiten
vorfinden, setzen Sie sich mit einem
Triumph-Vertragshändler in Verbindung.
Prüfen Sie mit Hilfe des folgenden
Verfahrens, ob sich die Gabeln leichtgängig
bedienen lassen:
•
Stellen Sie das Motorrad auf einem
ebenen Untergrund auf.
•
Halten Sie den Lenker fest, ziehen
Sie die vordere Bremse an und
führen Sie eine Reihe von
Pumpbewegungen mit der Gabel
aus.
•
Sollten Sie Rauheit oder übermäßige
Steifigkeit
in
der
Bewegung
feststellen, setzen Sie sich mit ihrem
Triumph-Vertragshändler in Verbindung.
104
Warnung
Das Betreiben des Motorrads mit defekter
oder beschädigter Radaufhängung ist
gefährlich und kann zum Verlust der
Kontrolle über das Motorrad und zu
einem Unfall führen.
Warnung
Versuchen Sie niemals, Teile der
Federbeine abzubauen, da alle Federbeine
unter Druck stehendes Öl enthalten.
Kontakt mit unter Druck stehendem Öl
kann zu Schädigungen der Haut und der
Augen führen.
Wartung und Einstellungen
Einstelltabelle Radaufhängung
BELADUNG
Einzelfahrer
Fahrer und Beifahrer
VORNE
HINTEN
Federvorspannung¹
Zugstufendämpfung²
Druckstufendämpfung²
Zugstufendämpfung²
Druckstufendämpfung²
Standard
7,00
1,50
1,50
1,25
1,00
Weicher
7,00
1,50
1,50
2,50
2,50
Härter
7,00
0,75
0,75
1,00
1,00
7,00
0,75
0,75
0,75
0,75
¹ Anzahl Einstellerumdrehungen zurück von voll gegen den Uhrzeigersinn eingeschraubter Stellung
² Anzahl Einstellerumdrehungen zurück von voll im Uhrzeigersinn eingeschraubter Stellung.
Hinweis:
•
Die Angaben in diesen Tabellen
sind nur Richtwerte. Die erforderlichen Einstellungen können je
nach Gewicht des Fahrers und
nach
persönlichen
Vorlieben
variieren.
Informationen
zum
Einstellen der Radaufhängung
finden Sie auf den nachfolgenden
Seiten.
Die Standardeinstellungen der Radaufhängung sorgen für ein bequemes Fahren
und gute Fahreigenschaften im Normalbetrieb mit einer Person. Die Tabelle zeigt
empfohlene Einstellungen für die Vorderund Hinterradaufhängung.
Warnung
Stellen Sie sicher, dass die korrekte
Abstimmung
von
Vorderund
Hinterradaufhängung erhalten bleibt. Ein
Ungleichgewicht bei der Aufhängungsabstimmung könnte die Fahreigenschaften
erheblich verändern und dadurch zum
Verlust der Kontrolle und zu einem Unfall
führen.
Entnehmen
Sie
weitere
Informationen aus der vorstehenden
Tabelle oder wenden Sie sich an Ihren
Triumph-Vertragshändler.
Warnung
Stellen
Sie
sicher,
dass
die
Einstellvorrichtungen auf beiden Seiten auf
den gleichen Wert eingestellt sind.
Unterschiedliche Einstellungen auf der
linken und rechten Seite könnten die
Fahreigenschaften erheblich verändern
und dadurch zum Verlust der Kontrolle
und zu einem Unfall führen.
105
Wartung und Einstellungen
Einstellen der
Vorderradaufhängung
1
Einstellen der Zugstufendämpfung
Der Zugstufendämpfungseinsteller befindet
sich jeweils am oberen Ende eines
Gabelbeins.
2
Hinweis:
cgfj
1. Federvorspannungseinsteller
2. Zugstufendämpfungseinsteller
Einstellen der Federvorspannung
Die Federvorspannungseinsteller befinden
sich am oberen Ende jedes Gabelbeins.
Um die Federvorspannung zu verändern,
drehen Sie den Einsteller im Uhrzeigersinn,
um die Vorspannung zu erhöhen, oder
gegen den Uhrzeigersinn, um die
Vorspannung zu verringern. Zählen Sie stets
die
Anzahl
der
Umdrehungen
im
Uhrzeigersinn vom vollständig, entgegen
dem Uhrzeigersinn eingeschraubten Zustand
und setzen Sie beide Gabelbeine auf den
gleichen Einstellwert.
•
106
Um die Zugstufendämpfung zu ändern,
drehen Sie den geschlitzten Einsteller im
Uhrzeigersinn, um die Zugstufendämpfung
zu erhöhen, oder gegen den Uhrzeigersinn,
um die Zugstufendämpfung zu verringern.
Zählen Sie stets die Anzahl der
Umdrehungen entgegen dem Uhrzeigersinn
vom
vollständig,
im
Uhrzeigersinn
eingeschraubten Zustand und setzen Sie
beide Gabelbeine auf den gleichen
Einstellwert.
Bei Auslieferung des Motorrads ist
der Federvorspannungseinsteller
auf
7
Umdrehungen
im
Uhrzeigersinn vom vollständig,
entgegen
dem
Uhrzeigersinn
eingeschraubten Zustand eingestellt.
•
Bei Auslieferung des Motorrads ist
die Druckstufendämpfung auf
1,5 Umdrehungen entgegen dem
Uhrzeigersinn vom vollständig, im
Uhrzeigersinn
eingeschraubten
Zustand eingestellt.
Wartung und Einstellungen
Einstellen der
Druckstufendämpfung
1
Hinweis:
•
Bei Auslieferung des Motorrads ist
die Druckstufendämpfung auf
1,5 Umdrehungen entgegen dem
Uhrzeigersinn vom vollständig, im
Uhrzeigersinn
eingeschraubten
Zustand eingestellt.
Einstellen der Hinterradaufhängung
An der Hinterradaufhängung lassen sich
Zug- und Druckstufendämpfung einstellen.
cgfi
1. Einsteller für die
Druckstufendämpfung
Die
Einstellvorrichtung
für
die
Druckstufendämpfung befindet sich in der
Nähe des unteren Endes beider Gabelbeine,
neben der Radachse.
Um die Druckstufendämpfung zu ändern,
drehen Sie den geschlitzten Einsteller im
Uhrzeigersinn, um die Druckstufendämpfung
zu erhöhen, oder gegen den Uhrzeigersinn,
um die Druckstufendämpfung zu verringern.
Zählen Sie stets die Anzahl der
Umdrehungen entgegen dem Uhrzeigersinn
vom
vollständig,
im
Uhrzeigersinn
eingeschraubten Zustand und setzen Sie
beide Gabelbeine auf den gleichen
Einstellwert.
107
Wartung und Einstellungen
Einstellen der Zugstufendämpfung
Einstellen der
Druckstufendämpfung
1
1
cgfe
1. Zugstufendämpfungseinsteller
Der Zugstufendämpfungseinsteller befindet
sich
am
unteren
Ende
der
Hinterradaufhängung auf der linken Seite
des Motorrads.
Um die Zugstufendämpfung einzustellen,
drehen Sie den Einsteller im Uhrzeigersinn,
um die Zugstufendämpfung zu erhöhen,
oder gegen den Uhrzeigersinn, um die
Zugstufendämpfung zu verringern. Zählen
Sie stets die Umdrehungen entgegen dem
Uhrzeigersinn, um die der Einsteller von der
vollständig
im
Uhrzeigersinn
eingeschraubten Stellung zurückgedreht wird.
Hinweis:
•
108
Bei Auslieferung des Motorrads ist
der Zugstufendämpfungseinsteller
auf 1,25 Umdrehungen entgegen
dem
Uhrzeigersinn
vom
vollständig,
im
Uhrzeigersinn
eingeschraubten Zustand eingestellt.
cgfb
1. Einsteller für die
Druckstufendämpfung
Die
Einstellvorrichtung
für
die
Druckstufendämpfung befindet sich unter
dem
Vorratsbehälter
der
Hinterradaufhängung.
Um die Druckstufendämpfung einzustellen,
drehen Sie den geschlitzten Einsteller im
Uhrzeigersinn, um die Druckstufendämpfung
zu erhöhen, oder gegen den Uhrzeigersinn,
um die Druckstufendämpfung zu verringern.
Zählen Sie stets die Umdrehungen entgegen
dem Uhrzeigersinn, um die der Einsteller von
der
vollständig
im
Uhrzeigersinn
eingeschraubten Stellung zurückgedreht
wird.
Hinweis:
•
Bei Auslieferung des Motorrads ist
die Druckstufendämpfung auf
1,0 Umdrehungen entgegen dem
Uhrzeigersinn vom vollständig, im
Uhrzeigersinn
eingeschraubten
Zustand eingestellt.
Wartung und Einstellungen
Reifen
Warnung
Die Federvorspannung der Hinterradaufhängung lässt sich vom Fahrer nicht
einstellen. Jeder Versuch, die Federvorspannung zu verstellen, kann gefährliche
Fahrbedingungen hervorrufen, die zum
Verlust der Kontrolle über das Motorrad
und zu Unfällen führen können.
Typische Reifenkennzeichnung
Dieses Motorrad ist mit schlauchlosen Reifen
und entsprechenden Ventilen und Felgen
ausgestattet. Verwenden Sie ausschließlich
Reifen mit der Kennzeichnung "TUBELESS"
(schlauchlos) und für schlauchlose Reifen
geeignete Ventile auf Felgen mit der
Kennzeichnung "TUBELESS".
L
BE
TU
S
ES
Radkennzeichnung
109
Wartung und Einstellungen
Reifendruck
Der richtige Reifendruck sorgt für ein
Maximum an Stabilität, Fahrkomfort und
Reifenlebensdauer. Prüfen Sie vor der Fahrt
stets den Reifendruck am kalten Reifen.
Prüfen Sie den Reifendruck täglich und
korrigieren
Sie
ihn
gegebenenfalls.
Einzelheiten über den richtigen Reifendruck
entnehmen Sie bitte dem Abschnitt
"Spezifikationen".
Reifendruck-Überwachungssystem (falls
vorhanden)
Der auf dem Instrumentenblock angezeigte
Reifendruck gibt den Ist-Reifendruck zu dem
Zeitpunkt wider, an dem die Anzeige
angewählt wurde. Dieser kann von dem am
kalten Reifen eingestellten Reifendruck
abweichen, da sich Reifen beim Fahren
erwärmen, wodurch sich die im Reifen
befindliche Luft ausdehnt und für einen
Anstieg des Reifendrucks sorgt. In den von
Triumph ausgewiesenen Werten für den
Reifendruck am kalten Reifen ist dies
berücksichtigt.
Der
Reifendruck
ist
durch
die
Fahrzeuginhaber ausschließlich am kalten
Reifen und nur unter Verwendung eines
präzisen Reifendruckmessers einzustellen.
Die
Reifendruckanzeige
auf
der
Instrumententafel ist zu diesem Zweck nicht
zu verwenden.
110
Warnung
Falscher
Reifendruck
führt
zu
übermäßigem Verschleiß und Instabilitätsproblemen, die zum Verlust der Kontrolle
über das Motorrad und zu einem Unfall
führen können.
Zu geringer Reifendruck kann dazu
führen, dass der Reifen auf der Felge
rutscht oder sich von ihr löst. Zu hoher
Reifendruck führt zu Instabilität und
beschleunigtem Verschleiß.
Beide Zustände sind gefährlich, da sie zum
Verlust der Kontrolle über das Motorrad
und in der Folge zu einem Unfall führen
können.
Reifenverschleiß
Mit zunehmendem Verschleiß wird der
Reifen anfälliger für Reifenpannen und
Reifenversagen. Daher ist es nicht
empfehlenswert Reifen zu verwenden, bis sie
auf ein Minimum herunterverschlissen sind.
Wartung und Einstellungen
Empfohlene Mindestprofiltiefe
Messen Sie entsprechend der Tabelle
"Regelmäßige
Wartungsarbeiten"
die
Profiltiefe mit einem Tiefenmesser und
ersetzen Sie alle Reifen, die bis auf oder bis
unter die in der nachfolgenden Tabelle
angegebene, minimal zulässige Profiltiefe
verschlissen sind:
Unter 130 km/h
2 mm
Über 130 km/h
Hinten 3 mm
Vorne 2 mm
Warnung
Das Betreiben des Motorrads oberhalb der
geltenden gesetzlichen Geschwindigkeitsbegrenzungen ist nur auf einer dafür
zugelassenen abgeschlossenen Strecke
gestattet.
Warnung
Betreiben Sie dieses Triumph-Motorrad im
Hochgeschwindigkeitsbereich
ausschließlich bei gesicherten Straßenrennen
oder auf abgeschlossenen Rennstrecken.
Hochgeschwindigkeitsfahrten dürfen nur
von Fahrern unternommen werden, die die
erforderlichen
HochgeschwindigkeitsFahrtechniken beherrschen und mit dem
Fahrverhalten des Motorrads in jeder
Situation vertraut sind. Hochgeschwindigkeitsfahrten unter anderen als den
beschriebenen
Bedingungen
sind
gefährlich. Sie führen zum Verlust der
Kontrolle über das Motorrad und zu
einem Unfall.
Warnung
Ein Betreiben des Motorrads mit
übermäßig verschlissenen Reifen ist
gefährlich und hat negative Auswirkungen
auf Traktion, Stabilität und Fahrverhalten,
was zum Verlust der Kontrolle über das
Motorrad und zu einem Unfall führen
kann.
Wenn es bei schlauchlosen Reifen zu einer
Reifenpanne kommt, vollzieht sich der
Luftverlust oft sehr langsam. Überprüfen
Sie Reifen stets sehr genau auf Löcher.
Prüfen Sie die Reifen auf Schnitte,
eingedrungene Nägel oder andere
scharfkantige Objekte. Ein Betreiben des
Motorrads mit Reifen, die Luft verlieren
oder beschädigt sind, hat negative
Auswirkungen
auf
Stabilität
und
Fahrverhalten, was zum Verlust der
Kontrolle über das Motorrad oder zu
einem Unfall führen kann.
Prüfen Sie die Felgen auf Dellen oder
Verformung. Ein Betreiben des Motorrads
mit schad- oder mangelhaften Rädern oder
Reifen ist gefährlich und kann zum Verlust
der Kontrolle über das Motorrad und zu
einem Unfall führen.
Wenden Sie sich für den Austausch oder
eine Sicherheitsprüfung von Reifen stets an
Ihren Triumph-Vertragshändler.
111
Wartung und Einstellungen
Austauschen der Reifen
Alle Triumph-Motorräder werden sorgfältig
und
ausgiebig
unter
einer
Reihe
unterschiedlicher Fahrbedingungen getestet,
um zu gewährleisten, dass für jedes Modell
die effektivsten Reifenkombinationen zum
Gebrauch zugelassen werden. Es ist von
entscheidender Bedeutung, dass beim Kauf
von Austauschreifen zugelassene Reifen in
zugelassenen Kombinationen verwendet
werden. Die Verwendung nicht zugelassener
Reifen oder zugelassener Reifen in nicht
zugelassenen Kombinationen kann zur
Instabilität des Motorrads und zu einem
Unfall führen. Bei ABS-Modellen können
verschiedene Radgeschwindigkeiten, die
durch
nicht
zugelassene
Reifen
hervorgerufen werden, die Funktion des
ABS-Computers beeinträchtigen.
Einzelheiten
über
zugelassene
Reifenkombinationen entnehmen Sie bitte
dem Abschnitt "Spezifikationen". Lassen Sie
Reifen
stets
von
Ihrem
TriumphVertragshändler montieren und auswuchten,
da dieser über die notwendige Ausbildung
und die notwendigen Fähigkeiten verfügt,
um eine sichere und effektive Montage zu
gewährleisten.
112
Reifendruck-Überwachungssystem
(Nur bei Modellen mit TPMS)
Vorsicht
Um die Position des Reifendrucksensors zu
kennzeichnen, ist ein Aufkleber auf der
Radfelge angebracht. Beim Wechseln der
Reifen ist mit Vorsicht vorzugehen, um
Schäden an den Reifendrucksensoren zu
vermeiden. Lassen Sie Ihre Reifen stets von
einem Triumph-Vertragshändler montieren
und informieren Sie ihn darüber, dass die
Räder
mit
Reifendrucksensoren
ausgestattet sind.
Warnung
Der ABS-Computer von ABS-Modellen
arbeitet,
indem
er
die
relative
Geschwindigkeit
von
Vorderund
Hinterrad vergleicht. Die Verwendung
nicht empfohlener Reifen kann die
Geschwindigkeit der Reifen beeinflussen
und dazu führen, dass das ABS-System
nicht
funktioniert.
Dies
kann
möglicherweise zum Verlust der Kontrolle
über das Motorrad und zu einem Unfall in
Situationen führen, in denen das ABSSystem
normalerweise
funktionieren
würde.
Wartung und Einstellungen
Warnung
Sollte ein Reifen einen Platten haben, muss
er ersetzt werden. Das Nichtaustauschen
eines undichten Reifens oder das Betreiben
des Motorrads mit einem reparierten
Reifen kann zu Instabilität, zum Verlust der
Kontrolle oder zu einem Unfall führen.
Warnung
Montieren Sie keine Schlauchreifen auf
Felgen für schlauchlose Reifen. In diesem
Fall sitzt der Felgenring nicht und die
Reifen könnten auf den Felgen verrutschen
und dadurch eine rasche Entleerung des
Reifens verursachen, die zum Verlust der
Kontrolle über das Fahrzeug und zu einem
Unfall führen kann. Ziehen Sie niemals
einen Schlauch in einen schlauchlosen
Reifen ein. Dies führt zu Reibung im
Reifeninneren, und die entstehende Hitze
kann zum Platzen des Schlauchs und in
der Folge zu raschem Druckverlust, zum
Verlust der Kontrolle über das Motorrad
und zu einem Unfall führen.
Warnung
Falls Sie den Verdacht haben, dass ein
Reifen beschädigt sein könnte, etwa nach
einem Aufprall auf den Bordstein, bitten
Sie Ihren Triumph-Vertragshändler, den
Reifen von innen und außen zu
untersuchen. Denken Sie daran, dass
Reifenschäden nicht immer unbedingt von
außen sichtbar sind. Ein Betrieb des
Motorrads mit beschädigten Reifen kann
zum Verlust der Kontrolle über das
Motorrad und zu einem Unfall führen.
113
Wartung und Einstellungen
Warnung
Sollten Sie Ersatzreifen benötigen, wenden
Sie sich an Ihren Triumph-Vertragshändler,
der für die Auswahl einer richtigen
Kombination
aus
der
Liste
der
zugelassenen Reifen und für eine Montage
der
Reifen
entsprechend
den
Herstellerangaben sorgt.
Lassen Sie dem Reifen nach einem
Austausch Zeit, sich in die Felge
einzupassen (etwa 24 Stunden). Fahren Sie
während dieser Zeit vorsichtig, da ein
fehlerhaft eingepasster Reifen zum Verlust
der Kontrolle über das Motorrad und zu
einem Unfall führen kann.
Zu Beginn erzeugt der neue Reifen nicht
die gleichen Fahreigenschaften wie der
abgenutzte Reifen, und der Fahrer muss
eine angemessene Fahrstrecke (etwa
160 km) einräumen, um sich an die neuen
Fahreigenschaften zu gewöhnen.
24 Stunden nach dem Austausch muss
der Reifendruck geprüft und korrigiert
werden und die Reifen müssen auf
korrekten Sitz untersucht werden. Bei
Bedarf müssen entsprechende Korrekturen
vorgenommen werden.
Die
gleichen
Überprüfungen
und
Einstellungen sind vorzunehmen, wenn
nach dem Austausch 160 km zurückgelegt
worden sind.
114
Warnung
Ein Betreiben des Motorrads mit falsch
sitzenden Reifen, falschem Reifendruck
oder ohne hinreichende Gewöhnung an
die neuen Fahreigenschaften kann zum
Verlust der Kontrolle über das Motorrad
und zu einem Unfall führen.
Warnung
Reifen, die auf einem Rollenprüfstand
verwendet wurden, können schadhaft
werden. In einigen Fällen ist der Schaden
unter Umständen an der Außenfläche des
Reifens nicht sichtbar. Reifen sind nach
dieser Art der Nutzung zu ersetzen, da der
weitere Gebrauch eines beschädigten
Reifens zu Instabilität, zum Verlust der
Kontrolle über das Motorrad und zu
einem Unfall führen kann.
Wartung und Einstellungen
Batterie
Warnung
Für ein sicheres, stabiles Fahrverhalten des
Motorrads
ist
eine
präzise
Radauswuchtung erforderlich. Entfernen
oder
verändern
Sie
nicht
die
Radauswuchtgewichte. Eine fehlerhafte
Radauswuchtung kann zu Instabilität und
dadurch zum Verlust der Kontrolle über
das Motorrad und zu einem Unfall führen.
Sollte ein Auswuchten des Rads
erforderlich sein, z. B. nach einem
Reifenwechsel, setzen Sie sich mit Ihrem
Triumph-Vertragshändler in Verbindung.
Verwenden
Sie
ausschließlich
selbstklebende Gewichte. Anklemmgewichte können Schäden an Rad und Reifen
verursachen und so möglicherweise zu
Reifenentleerung, zum Verlust der
Kontrolle über das Motorrad und zu
einem Unfall führen.
Warnung
Unter bestimmten Umständen werden
durch die Batterie explosive Gase
freigesetzt. Halten Sie Funken, Feuer und
Zigaretten fern. Sorgen Sie für eine
angemessene Belüftung, wenn Sie die
Batterie
laden
oder
in
einem
geschlossenen Raum verwenden.
Die
Batterie
enthält
Schwefelsäure
(Batteriesäure). Der Kontakt mit Haut oder
Augen kann zu schweren Verbrennungen
führen. Tragen Sie Schutzkleidung und
einen Gesichtsschild.
Sollte Batteriesäure auf Ihre Haut
gelangen, spülen Sie die betroffene Stelle
sofort mit Wasser.
Sollte Batteriesäure in Ihre Augen
gelangen, spülen Sie die Augen
mindestens 15 Minuten lang mit Wasser
und BEGEBEN SIE SICH SOFORT IN
ÄRZTLICHE BEHANDLUNG.
Sollten Sie versehentlich Batteriesäure
verschlucken, trinken Sie viel Wasser und
BEGEBEN SIE SICH SOFORT IN
ÄRZTLICHE BEHANDLUNG.
BEWAHREN
SIE
BATTERIESÄURE
AUßERHALB DER REICHWEITE VON
KINDERN AUF.
115
Wartung und Einstellungen
Nehmen Sie die Batterie aus dem Kasten
heraus.
Warnung
Die Batterie enthält schädliche Substanzen.
Halten Sie Kinder stets von der Batterie
fern, unabhängig davon, ob diese im
Motorrad eingebaut ist oder nicht.
Bringen Sie keine Starthilfekabel an der
Batterie an, führen Sie die Batteriekabel
nicht zusammen und vertauschen Sie nicht
die Polarität der Kabel, da dadurch ein
Funke entstehen kann, der die Batteriegase
entzünden und ein Verletzungsrisiko
erzeugen könnte.
Ausbauen der Batterie
Heben Sie den Kraftstofftank an und stützen
Sie ihn ab (siehe Seite 88).
3
4
1
Warnung
Stellen Sie sicher, dass die Batteriepole den
Motorradrahmen nicht berühren, da dies
zu einem Kurzschluss oder Funkenschlag
führen kann, der die Batteriegase
entzünden und ein Verletzungsrisiko
schaffen könnte.
Entsorgen der Batterie
Sollte die Batterie jemals ersetzt werden
müssen, ist die Originalbatterie dem
Recycling zuzuführen, wodurch sichergestellt
wird, dass die Schadstoffe, aus denen die
Batterie besteht, die Umwelt nicht
verschmutzen.
Batteriewartung
Reinigen Sie die Batterie mit einem sauberen,
trockenen Tuch. Überzeugen Sie sich davon,
dass die Kabelanschlüsse sauber sind.
Warnung
2
cgfg
1.
2.
3.
4.
Batterie
Batterielasche
Minusklemme (schwarz)
Plusklemme (rot)
Entfernen Sie die Batterielasche.
Klemmen Sie die Batteriekabel ab, das
Minuskabel (schwarz) zuerst.
116
Batteriesäure ist ätzend und giftig und
verursacht Schäden auf ungeschützter
Haut.
Verschlucken
Sie
niemals
Batteriesäure und lassen Sie sie niemals in
Kontakt mit Ihrer Haut gelangen. Tragen
Sie zum Schutz vor Verletzungen beim
Umgang mit der Batterie stets Augen- und
Hautschutz.
Wartung und Einstellungen
Die Batterie ist komplett geschlossen und
erfordert keinerlei Wartung außer dem
Überprüfen der Spannung und dem
regelmäßigen Nachladen bei Bedarf, z. B.
während der Lagerung.
Ein Anpassen des Säurestands in der Batterie
ist nicht möglich. Der Verschlussstreifen darf
nicht entfernt werden.
Selbstentladung der Batterie
Vorsicht
Um eine maximale Lebensdauer zu
gewährleisten, muss das Ladeniveau der
Batterie aufrechterhalten werden.
Wird das Ladeniveau der Batterie nicht
aufrechterhalten, kann dies gravierende
innere
Schäden
an
der
Batterie
hervorrufen.
Unter normalen Umständen sorgt die
Ladeanlage des Motorrads dafür, dass die
Batterie vollständig geladen bleibt. Wird das
Motorrad jedoch nicht genutzt, dann entlädt
sich die Batterie nach und nach aufgrund
eines
normalen
Prozesses,
der
als
Selbstentladung bezeichnet wird. Die Uhr,
der Speicher des Motorsteuergeräts (ECM),
hohe Umgebungstemperaturen oder das
Hinzufügen elektrischer Sicherheitssysteme
oder anderer elektrischer Zubehörartikel
beschleunigen die Selbstentladung. Durch
das Abklemmen der Batterie vom Motorrad
während der Lagerung verlangsamt sich die
Selbstentladung.
Selbstentladung der Batterie bei
Einlagerung oder seltenem
Gebrauch des Motorrads
Überprüfen Sie während der Einlagerung
oder bei seltenem Gebrauch des Motorrads
die Batteriespannung wöchentlich mit Hilfe
eines Digitalmultimeters. Befolgen Sie dabei
die dem Messgerät beiliegende Anleitung
des Herstellers.
Sollte die Batteriespannung unter 12,7 V
fallen, muss die Batterie aufgeladen werden
(siehe Seite 118).
Wird das Entladen einer Batterie zugelassen
oder wird eine Batterie auch nur für kurze
Zeit im entladenen Zustand belassen, führt
dies zur Sulfatierung der Bleiplatten. Die
Sulfatierung ist ein normaler Bestandteil der
chemischen Reaktion im Inneren der Batterie.
Im Laufe der Zeit kann das Sulfat jedoch auf
den Platten kristallisieren und so eine
Erholung der Batterie schwierig oder
unmöglich machen. Ein solcher dauerhafter
Schaden wird durch die Garantie des
Motorrads nicht abgedeckt, da er nicht auf
einen Herstellungsfehler zurückgeht.
Durch das Aufrechterhalten des vollen
Batterieladezustands sinkt die Wahrscheinlichkeit eines Einfrierens bei Kälte. Das
Einfrieren
einer
Batterie
verursacht
gravierende innere Schäden an der Batterie.
117
Wartung und Einstellungen
Laden der Batterie
Wenn Sie Hilfe bei der Auswahl eines
Batterieladegeräts, beim Überprüfen der
Batteriespannung oder beim Laden der
Batterie benötigen, setzen Sie sich bitte mit
Ihrem lokalen Triumph Vertragshändler in
Verbindung.
Warnung
Durch die Batterie werden explosive Gase
freigesetzt. Halten Sie Funken, Feuer und
Zigaretten fern. Sorgen Sie für eine
angemessene Belüftung, wenn Sie die
Batterie
laden
oder
in
einem
geschlossenen Raum verwenden.
Die
Batterie
enthält
Schwefelsäure
(Batteriesäure). Der Kontakt mit Haut oder
Augen kann zu schweren Verbrennungen
führen. Tragen Sie Schutzkleidung und
einen Gesichtsschild.
Sollte Batteriesäure auf Ihre Haut
gelangen, spülen Sie die betroffene Stelle
sofort mit Wasser.
Sollte Batteriesäure in Ihre Augen
gelangen, spülen Sie die Augen
mindestens 15 Minuten lang mit Wasser
und BEGEBEN SIE SICH SOFORT IN
ÄRZTLICHE BEHANDLUNG.
Sollten Sie versehentlich Batteriesäure
verschlucken, trinken Sie viel Wasser und
BEGEBEN SIE SICH SOFORT IN
ÄRZTLICHE BEHANDLUNG.
BEWAHREN
SIE
BATTERIESÄURE
AUßERHALB DER REICHWEITE VON
KINDERN AUF.
118
Vorsicht
Verwenden Sie kein Schnellladegerät für
KFZ-Batterien, da dies zum Überladen und
zu Schäden an der Batterie führen kann.
Sollte die Batteriespannung unter 12,7 V
fallen, muss die Batterie mit Hilfe eines von
Triumph zugelassenen Batterieladegeräts
aufgeladen werden. Befolgen Sie stets die
dem Batterieladegerät beiliegende Anleitung.
Bei längerer Lagerungsdauer (mehr als zwei
Wochen) ist die Batterie aus dem Motorrad
auszubauen und mit Hilfe eines von Triumph
zugelassenen Erhaltungsladers im geladenen
Zustand zu halten.
Ebenso ist die Batterie vor dem Laden aus
dem Motorrad auszubauen, wenn der
Ladezustand auf ein Niveau sinkt, bei dem
sich das Motorrad nicht mehr starten lässt.
Wartung und Einstellungen
Sicherungskästen
Einbauen der Batterie
1
Warnung
2
Stellen Sie sicher, dass die Batteriepole den
Motorradrahmen nicht berühren, da dies
zu einem Kurzschluss oder Funkenschlag
führen kann, der die Batteriegase
entzünden und ein Verletzungsrisiko
schaffen könnte.
Setzen Sie die Batterie in den Batteriekasten.
Klemmen Sie die Batterie wieder an, das
Pluskabel (rot) zuerst.
Tragen Sie zum Schutz vor Korrosion eine
leichte Fettschicht auf die Klemmen auf.
Versehen Sie
Schutzkappe.
den
Pluspol
mit
seiner
Bringen Sie die Batterielasche wieder an.
Senken Sie den Kraftstofftank ab und
befestigen Sie ihn (siehe Seite 89).
cgfd
1. Vorderer Sicherungskasten
2. Hinterer Sicherungskasten
Die beiden Sicherungskästen befinden sich
unter dem Sitz.
Warnung
Ersetzen Sie durchgebrannte Sicherungen
stets mit neuen Sicherungen der richtigen
Stärke (gemäß Angaben auf dem
Sicherungskastendeckel) und verwenden
Sie niemals stärkere Sicherungen. Die
Verwendung einer falschen Sicherung
kann zu einer elektrischen Störung und in
der Folge zu Schäden am Motorrad, zum
Verlust der Kontrolle über das Motorrad
und zu einem Unfall führen.
119
Wartung und Einstellungen
Identifizieren der Sicherungen
Vorderer Sicherungskasten
2
1
5
10
20
10
20
Die
in
den
Tabellen
aufgeführten
Sicherungskennzeichnungsnummern
stimmen mit denen überein, die auf dem
Sicherungskastendeckel aufgedruckt sind
(siehe Abbildung). Ersatzsicherungen sind im
rechten Winkel zu den aktuell verwendeten
Sicherungen angebracht und sind zu
ersetzen, wenn sie benötigt werden.
OPEN
6 EMPTY
5 5A
4 10A
3 10A
2 20A ABS
1 20A ABS
Das Durchbrennen einer Sicherung wird
dadurch angezeigt, dass sämtliche von dieser
Sicherung geschützten Systeme ausfallen.
Stellen Sie bei der Suche nach einer
durchgebrannten Sicherung mit Hilfe der
Tabellen fest, um welche Sicherung es sich
handelt.
3
3
20
10
5
cebw_2
1. Sicherungskasten
2. Sicherungskastendeckel
3. Ersatzsicherungen
Hinweis:
•
Bei Motorrädern ohne ABS sind
die Sicherungspositionen 1 und
2 nicht besetzt.
Abgesicherter
Stromkreis
120
Position
Stärke
(Ampere)
ABS
1
20
ABS
2
20
Rückleuchte,
Kennzeichenbeleuchtung,
Begrenzungslicht
3
10
Blinker
4
10
Alarmanlage,
Instrumentenbeleuchtung
5
5
Leer
6
-
Wartung und Einstellungen
Hinterer Sicherungskasten
Hauptsicherung
OPEN
6 EMPTY
5 10A
4 10A
3 15A
2 20A
1 20A
Die 30 A-Hauptsicherung befindet sich vor
der Batterie. Um Zugang zu dieser Sicherung
zu erlangen, muss die Frontverkleidung vom
Kraftstofftank abgebaut werden.
2
1
20
15
cebw_1
1
10
15
10
20
20
3
2
3
10
1. Sicherungskasten
2. Sicherungskastendeckel
3. Ersatzsicherungen
Abgesicherter
Stromkreis
Position
Stärke
(Ampere)
Abblend- und Fernlicht
1
20
MotormanagementSystem
2
20
Kühlerventilator
3
15
Kraftstoffpumpe
4
10
Zündschalter
5
10
Leer
6
-
cgfg_1
1. Hauptsicherung
2. Batterie
121
Wartung und Einstellungen
Scheinwerfer
Vorsicht
Scheinwerfer
Warnung
Passen Sie Ihre Fahrgeschwindigkeit den
Sicht- und Wetterbedingungen an, unter
denen Sie das Motorrad betreiben.
Stellen Sie sicher, dass die Scheinwerfer so
eingestellt sind, dass sie die Straße weit
genug voraus ausleuchten, ohne den
entgegenkommenden
Verkehr
zu
blenden. Falsch eingestellte Scheinwerfer
können die Sicht beeinträchtigen und so
zu einem Unfall führen.
Beim Betreiben des Motorrads auf einer
abgeschlossenen Rennstrecke werden Sie
unter Umständen aufgefordert, die
sichtbare Außenseite des Scheinwerfers
abzukleben
Ein abgeklebter Scheinwerfer überhitzt
und verursacht eine Verformung der
Außenseite. Unterbrechen Sie daher stets
den Scheinwerferanschluss, wenn die
Scheinwerfer
für
die
Fahrt
auf
abgeschlossenen Rennstrecken abgeklebt
werden.
Scheinwerfereinstellung - vertikal
Warnung
Versuchen
Sie
niemals,
einen
Scheinwerferkegel während der Fahrt
einzustellen.
Jeder Versuch, einen Scheinwerferkegel
während der Fahrt einzustellen, kann zum
Verlust der Kontrolle und zu einem Unfall
führen.
1
cgfc
1. Vertikale ScheinwerferEinstellschrauben
Die Einstellung des vertikalen Strahls des
linken und rechten Scheinwerfers kann nur
für
beide
Scheinwerfer
zusammen
vorgenommen werden. Eine getrennte
Einstellung ist nicht möglich.
Schalten Sie das Abblendlicht ein.
122
Wartung und Einstellungen
Lösen Sie die Klemmschrauben weit genug,
um eine begrenzte Bewegung der
Scheinwerfer zu ermöglichen.
Stellen Sie die Scheinwerferposition so ein,
dass sich die erforderliche Ausrichtung des
Strahls ergibt.
Ziehen Sie die Mutter fest. Anzugsmoment
30 Nm.
Wiederholen Sie das Verfahren für den
zweiten Scheinwerfer.
Überprüfen Sie die Ausrichtung
Scheinwerferstrahls erneut.
des
Ziehen Sie die Klemmschrauben fest, die
vordere zuerst. Anzugsmoment 15 Nm.
Schalten Sie die Scheinwerfer aus, wenn
beide zufriedenstellend justiert sind.
Überprüfen Sie die Ausrichtung
Scheinwerferstrahls erneut.
Austauschen der Scheinwerferbirne
des
Schalten Sie die Scheinwerfer aus, wenn sie
zufriedenstellend justiert sind.
Scheinwerfereinstellung - horizontal
1
Warnung
Die Birnen werden beim Gebrauch heiß.
Lassen Sie die Birnen vor der Handhabung
lange genug abkühlen. Vermeiden Sie es,
den Glaskolben der Birne zu berühren.
Sollte das Glas berührt oder verschmutzt
werden, reinigen Sie es vor der weiteren
Verwendung mit Alkohol.
Vorsicht
cgfc_1
1. Scheinwerfer-Befestigungsmutter
Der horizontale Strahl kann für beide
Scheinwerfer einzeln ausgerichtet werden.
Beide Scheinwerfer werden mit Hilfe des
gleichen Verfahrens eingestellt.
Die Verwendung nicht zugelassener
Scheinwerferbirnen kann zu Schäden an
der Scheinwerferlinse führen.
Verwenden
Sie
eine
OriginalScheinwerferbirne von Triumph, wie sie im
Triumph Teilekatalog aufgeführt ist.
Lassen Sie Ersatz-Scheinwerferbirnen stets
von
einem
Triumph-Vertragshändler
einbauen.
Schalten Sie das Abblendlicht ein.
Lockern Sie die Scheinwerfer-Befestigungsmutter.
Stellen Sie die horizontale Scheinwerferposition so ein, dass sich die erforderliche
Ausrichtung des Strahls ergibt.
123
Wartung und Einstellungen
Lösen Sie die drei Befestigungen und bauen
Sie die Frontverkleidung des Kraftstofftanks
aus.
Lösen Sie den Kompaktstecker vom
Hauptkabelbaum und bauen Sie den
Scheinwerfer aus.
1
1
2
2
2
cggw
cgfo
1. Frontverkleidung
2. Befestigungen
1. Kompaktstecker
Klemmen Sie die Batterie ab, das Minuskabel
(schwarz) zuerst.
Stützen Sie den Scheinwerfer ab, entfernen
Sie die Befestigungen und nehmen Sie den
Scheinwerfer aus seinem Gehäuse.
1
Lösen Sie den Kompaktstecker von der Birne
und entfernen Sie die Gummiabdeckung.
Lösen Sie die Kabelklemme von ihrem Clip
(entfernen Sie nicht die Schraube) und
nehmen Sie anschließend die Birne aus
Lampeneinheit heraus.
2
1
2
3
1
cgfm
1. Befestigungen
2. Scheinwerfergehäuse
124
cgfn
1. Scheinwerferbirne
2. Glühbirnenklemme
3. Standlicht-Birne
Wartung und Einstellungen
Austauschen der Standlicht-Birne:
Lösen Sie die Birnenfassung aus ihrer
Halterung, ohne an den Kabeln zu ziehen.
Entfernen Sie die Birne aus ihrer Fassung,
indem Sie sie leicht nach oben ziehen.
Die Installation verläuft für beide Birnen nach
dem umgekehrten Verfahren. Ziehen Sie die
Scheinwerferbefestigungen fest. Anzugsmoment 3 Nm.
Rückleuchte
Austauschen der Rücklichteinheit
Bei der Rücklicht-Lampeneinheit handelt es
sich um eine geschlossene, wartungsfreie
LED-Einheit.
Blinkeranzeigen
Austauschen der Birne
Vorsicht
Schließen Sie beim Wiederanklemmen der
Batterie das Pluskabel (rot) zuerst an.
1
Warnung
Schließen Sie die Batterie erst wieder an,
wenn die Montage abgeschlossen ist. Das
vorzeitige Anschließen der Batterie kann
zum Entzünden der Batteriegase führen
und dadurch ein Verletzungsrisiko
darstellen.
2
celc
Klemmen Sie die Batterie wieder an, das
Pluskabel (rot) zuerst.
1. Blinkerglas
2. Befestigungsschraube
Bauen Sie die Frontverkleidung wieder ein
und ziehen Sie die Befestigungen fest.
Anzugsmoment 3 Nm.
Das Blinkerglas wird bei beiden Blinkern
durch
eine
Befestigungsschraube
im
Scheinwerferglas in seiner Position gehalten.
Lösen Sie die Schraube und entfernen Sie
das Blinkerglas, um zwecks Austausch
Zugang zur Birne zu erlangen.
125
Wartung und Einstellungen
Kennzeichenbeleuchtung
Austauschen der Birne
Entfernen Sie die Frontverkleidung vom
Kraftstofftank.
Klemmen Sie die Batterie ab, das Minuskabel
(schwarz) zuerst.
Vorsicht
Ziehen Sie die Kennzeichenhalterung nicht
weiter als nötig, wenn Sie sich Zugang zu
der innen gelegenen Befestigungsmutter
der Kennzeichenleuchte verschaffen. Zu
weites Ziehen führt zu Schäden an der
Halterung.
Entfernen Sie die Befestigungen beider
hinterer Blinker.
2
Heben Sie die Kennzeichenhalterung
vorsichtig
an,
um
Zugang
zur
Sicherungsmutter zu erlangen.
Halten Sie die Sicherungsmutter gegen,
damit sie sich nicht drehen kann, und
entfernen
Sie
die
Befestigung
der
Kennzeichenleuchte. Nehmen Sie die
Sicherungsmutter auf.
Nehmen Sie die Leuchte von der Halterung
ab. Es ist nicht erforderlich, die elektrischen
Anschlüsse zu lösen.
Vorsicht
Um Schäden an den Kabeln zu vermeiden,
ziehen Sie die Birnenfassung nicht an den
Kabeln heraus. Ziehen Sie ausschließlich
an der Fassung.
Nehmen Sie vorsichtig die Birnenfassung von
der Rückseite der Leuchte ab. Bauen Sie die
Birne aus.
1
2
1
1. Befestigung, linke Seite
2. Kennzeichenhalterung
cgfk
1. Kennzeichenbeleuchtung
2. Birnenfassung
126
Wartung und Einstellungen
Die
Installation
erfolgt
nach
dem
umgekehrten Verfahren, wobei Folgendes zu
beachten ist:
Ziehen Sie die Lampenbefestigung fest.
Anzugsmoment 2 Nm.
Ziehen Sie die Befestigungen der hinteren
Blinker fest. Anzugsmoment 3 Nm.
Klemmen Sie die Batterie wieder an, das
Pluskabel (rot) zuerst.
Bringen Sie die Frontverkleidung wieder an
und ziehen Sie die Seitenbefestigungen fest.
Anzugsmoment 3 Nm.
Reinigung
Häufiges, regelmäßiges Reinigen ist ein
wesentlicher Bestandteil der Wartung Ihres
Motorrads. Wenn Sie Ihr Motorrad
regelmäßig
reinigen,
wird
sein
Erscheinungsbild für viele Jahre bewahrt. Eine
Reinigung mit kaltem Wasser und
Autoreiniger ist zu jedem Zeitpunkt wichtig,
insbesondere jedoch, nachdem das Motorrad
Seeluft,
Meerwasser,
staubigen
oder
schlammigen Straßen ausgesetzt war, sowie
im Winter, wenn die Straßen behandelt
werden, um sie schnee- und eisfrei zu
machen.
Verwenden
Sie
keine
Haushaltsreiniger, da der Gebrauch solcher
Produkte zu vorzeitiger Korrosion führt.
Obwohl
die
Korrosion
bestimmter
Gegenstände von der Garantie des
Motorrads abgedeckt ist, wird vom Besitzer
erwartet, dass er die vorstehende vernünftige
Empfehlung zum Schutz vor Korrosion und
zur
Verbesserung
des
äußeren
Erscheinungsbilds des Motorrads befolgt.
Vorbereitungen zum Waschen
Vor dem Waschen des Motorrads müssen
Vorkehrungen getroffen werden, um Wasser
von folgenden Stellen fernzuhalten:
Hintere Auspufföffnungen: Abdecken mit
einer Plastiktüte, die mit Gummibändern
befestigt wird.
Kupplungs- und Bremshebel, Schaltergehäuse am Lenker: Abdecken mit
Plastiktüten.
Zündschalter und Lenkschloss: Schlüsselloch
mit Klebeband abdecken.
127
Wartung und Einstellungen
Nehmen Sie Schmuck wie Ringe, Uhren,
Reißverschlüsse oder Gürtelschnallen ab, die
Kratzer oder andere Schäden an lackierten
oder polierten Oberflächen verursachen
könnten.
Verwenden Sie für die Reinigung von
lackierten/polierten
Oberflächen
und
Fahrgestell getrennte Schwämme oder
Reinigungstücher. Bereiche des Fahrgestells
(wie Räder und Kotflügel-Unterseiten) sind
scheuernden
Straßenschmutzund
Staubpartikeln
ausgesetzt,
die
unter
Umständen zu Kratzern auf lackierten oder
polierten Oberflächen führen können, wenn
lediglich ein und dieselben Schwämme oder
Reinigungstücher verwendet werden.
Wobei Sie vorsichtig sein müssen
Vermeiden Sie es, Wasser mit großer Kraft in
die Nähe folgender Komponenten zu
spritzen:
•
Instrumente,
•
Bremszylinder und Bremssättel,
•
unterhalb des Kraftstofftanks,
•
Lenkkopflager,
•
Lufteinlasskanäle.
Vorsicht
Spritzen Sie auf keinen Fall Wasser unter
den Kraftstofftank. Wasser, das im Bereich
der Lufteinlasskanäle verspritzt wird (die
sich
unter
der
Vorderseite
des
Kraftstofftanks befinden), könnte in Airbox
und Motor gelangen und Schäden an
beiden Komponenten verursachen.
128
Vorsicht
Die
Nutzung
von
HochdruckWaschanlagen wird nicht empfohlen. Bei
der
Nutzung
von
HochdruckWaschanlagen könnte Wasser in das
Innere von Lagern und anderen
Komponenten gepresst werden und
dadurch einen vorzeitigen Verschleiß
durch Korrosion und den Verlust der
Schmierung verursachen.
Hinweis:
•
Die
Verwendung
von
stark
alkalischen
Seifen
hinterlässt
Rückstände auf lackierten Flächen
und kann darüber hinaus zu
Wasserflecken führen. Verwenden
Sie
zur
Unterstützung
des
Reinigungsprozesses
stets
schwach alkalische Seife.
Nach dem Waschen
Entfernen Sie Plastiktüten und Klebeband
und reinigen Sie die Lufteinlässe.
Schmieren Sie die Drehzapfen, Schrauben
und Muttern.
Testen Sie die Bremsen, bevor Sie das
Motorrad fahren.
Starten Sie den Motor und lassen Sie ihn für
5 Minuten laufen. Stellen Sie eine
angemessene Entlüftung der Abgase sicher.
Nehmen Sie Wasserrückstände mit einem
trockenen Tuch auf. Lassen Sie kein Wasser
am Motorrad zurück, da dies zu Korrosion
führt.
Wartung und Einstellungen
Unlackierte Aluminiumteile
Warnung
Wachsen oder schmieren Sie niemals die
Bremsscheiben.
Der
Verlust
von
Bremsleistung und ein Unfall könnten die
Folge sein. Reinigen Sie die Bremsscheibe
mit einem ölfreien Marken-Bremsscheibenreiniger.
Pflege des Sitzes
Vorsicht
Die Nutzung von Chemikalien oder
Hochdruckwäschern für die Reinigung des
Sitzes wird nicht empfohlen. Die
Verwendung von Chemikalien oder
Hochdruckwäschern kann zu Schäden am
Sitzbezug führen.
Um das äußere Erscheinungsbild des Sitzes
zu bewahren, reinigen Sie ihn mit einem
Schwamm oder Reinigungstuch
und
verwenden Sie Wasser und Seife.
Teile wie Brems- und Kupplungshebel, Räder,
Motorabdeckungen, obere und untere
Gabelbrücke müssen bei einigen Modellen
auf die richtige Weise gereinigt werden,
damit Ihr äußeres Erscheinungsbild erhalten
bleibt. Setzen Sie sich mit Ihrem Händler in
Verbindung, wenn Sie sich unsicher sind,
welche
Teile
Ihres
Motorrads
aus
unlackiertem Aluminium sind.
Verwenden
Sie
einen
MarkenAluminiumreiniger ohne scheuernde oder
ätzende Bestandteile.
Reinigen Sie Aluminiumteile regelmäßig,
insbesondere nach dem Fahren bei rauen
Wetterbedingungen. In diesem Fall müssen
die entsprechenden Komponenten nach
jedem Gebrauch des Motorrads mit der
Hand gewaschen und abgetrocknet werden.
Garantieansprüche, die auf unzureichende
Wartung zurückzuführen sind, werden nicht
akzeptiert.
Reinigen der Auspuffanlage
Sämtliche Teile der Auspuffanlage Ihres
Motorrads müssen regelmäßig gereinigt
werden, damit ihr äußeres Erscheinungsbild
nicht dauerhaft beeinträchtigt wird. Diese
Anweisungen gelten gleichermaßen für
Komponenten aus Chrom, gebürstetem
Edelstahl und Kohlefaser.
Hinweis:
•
Die Auspuffanlage muss abgekühlt
sein, bevor Sie gewaschen wird,
damit
keine
Wasserflecken
entstehen.
129
Wartung und Einstellungen
Waschen
Schützen
Verwenden Sie eine Mischung aus kaltem
Wasser und mildem Autoreiniger. Verwenden
Sie keine stark alkalischen Seifen, wie sie
häufig in Autowaschanlagen verwendet
werden, da diese Rückstande hinterlassen.
Reiben Sie nach dem Trocknen der
Auspuffanlage "Motorex 645 Clean and
Protect" in die Oberfläche ein.
Waschen Sie die Auspuffanlage mit einem
weichen Tuch. Verwenden Sie keine
scheuernden Gegenstände wie Schleifpads
oder Stahlwolle. Diese zerstören die
behandelte Oberfläche.
Spülen Sie die Auspuffanlage gründlich ab.
Stellen Sie sicher, dass weder Wasser noch
Seife in die Schalldämpfer eindringen.
Trocknen
Wischen Sie die Auspuffanlage so weit wie
möglich mit einem weichen Tuch trocken.
Lassen Sie zum Trocknen nicht den Motor
laufen, weil es sonst zu Fleckenbildung
kommt.
130
Vorsicht
Silikonhaltige
Produkte
führen
zur
Verfärbung des Chroms und dürfen nicht
verwendet werden. Ebenso führt der
Gebrauch von scheuernden Reinigern und
Polituren zu Schäden am System. Auch sie
dürfen nicht verwendet werden.
Es wird empfohlen, die Auspuffanlage
regelmäßig
mit
einem
Oberflächenschutzmittel zu bearbeiten, da dies das
äußere Erscheinungsbild der Anlage sowohl
schützt als auch verbessert.
Einlagern
EINLAGERN
Vorbereitungen für das
Einlagern
Reinigen und trocknen Sie das gesamte
Motorrad gründlich.
Befüllen Sie den Kraftstofftank mit bleifreiem
Kraftstoff der richtigen Sorte und fügen Sie
einen Benzin-Stabilisatorzusatz hinzu (falls
verfügbar). Befolgen Sie dabei die Anleitung
des Stabilisator-Herstellers.
Warnung
Benzin ist extrem leicht entzündlich und
unter bestimmten Umständen auch
explosiv. Schalten Sie die Zündung aus.
Rauchen Sie nicht. Vergewissern Sie sich,
dass der Bereich gut belüftet und frei von
sämtlichen Flamm- oder Funkenquellen ist.
Dies schließt sämtliche Geräte ein, die über
eine Pilotflamme verfügen.
Entfernen Sie die Zündkerze von jedem
Zylinder und geben Sie einige Tropfen
(5 ccm) Motoröl in jeden Zylinder. Bedecken
Sie die Zündkerzenöffnungen mit einem
geeigneten Tuch oder Lappen. Stellen Sie
den Motorstoppschalter auf AN und drücken
Sie den Starterknopf für einige Sekunden,
um die Zylinderwand mit Öl zu überziehen.
Setzen Sie die Zündkerzen ein und ziehen
Sie sie fest. Anzugsmoment 12 Nm.
Wechseln Sie Motoröl und Filter (siehe
Seite 81).
Überprüfen Sie den Reifendruck und passen
Sie ihn bei Bedarf an (siehe Seite 109).
Bocken Sie das Motorrad auf einem Ständer
auf, so dass beide Räder über dem Boden
schweben. (Falls das nicht möglich ist, stellen
Sie es mit Vorder- und Hinterrad auf Bretter,
um
Feuchtigkeit
von
den
Reifen
fernzuhalten.)
Sprühen Sie Korrosionsschutzöl auf sämtliche
unlackierten Metallflächen, um sie vor Rost
zu schützen. (Es gibt eine große Zahl von
Produkten auf dem Markt. Ihr Händler kann
Sie vor Ort beraten.) Verhindern Sie, dass Öl
auf Kunststoffteile, Bremsscheiben oder in die
Bremssattel gelangt.
Schmieren Sie die Antriebskette und stellen
Sie sie bei Bedarf ein (siehe Seite 94).
Vergewissern Sie sich, dass das Kühlsystem
mit einer 50 % Mischung aus Kühlmittel und
destilliertem Wasser gefüllt ist (siehe
Seite 85). (Beachten Sie dabei, dass das von
Triumph gelieferte HD4X Hybrid-OATKühlmittel fertig angemischt ist und nicht
verdünnt werden muss.)
Bauen Sie die Batterie aus und lagern Sie sie
an einem Ort, an dem sie nicht direktem
Sonnenlicht,
Feuchtigkeit
oder
Frost
ausgesetzt ist. Während der Einlagerung des
Motorrads sollte sie etwa alle zwei Wochen
langsam (mit einem Ladestrom von einem
Ampere oder weniger) geladen werden
(siehe Seite 115).
Lagern Sie das Motorrad in einem kühlen,
trockenen
Bereich
ohne
direkte
Sonneneinstrahlung und mit minimalen
täglichen Temperaturschwankungen.
131
Einlagern
Decken Sie das Motorrad mit einem
geeigneten porösen Überzug ab, damit sich
kein Staub und Schmutz auf dem Fahrzeug
absetzen kann. Vermeiden Sie dabei die
Verwendung von Kunststoff oder ähnlichen,
nicht
atmungsaktiven,
beschichteten
Materialien,
die
den
Luftaustausch
einschränken, so dass sich Wärme und
Feuchtigkeit stauen können.
Bauen Sie vor dem Anlassen des Motors die
Zündkerzen von jedem Zylinder aus.
Vorbereitungen nach dem
Einlagern
Überprüfen Sie den Reifendruck und passen
Sie ihn bei Bedarf an (siehe Seite 109).
Bauen Sie die Batterie ein (falls ausgebaut)
(siehe Seite 115).
War das Motorrad länger als vier Monate
eingelagert, wechseln Sie das Motoröl (siehe
Seite 81).
Überprüfen Sie sämtliche Punkte, die im
Abschnitt "Tägliche Sicherheitskontrollen"
aufgelistet sind.
132
Klappen Sie den Seitenständer herunter.
Drehen Sie den Motor am Anlassermotor
einige Male, bis die Öldruckwarnleuchte
erlischt.
Setzen Sie die Zündkerzen wieder ein und
ziehen Sie sie fest. Anzugsmoment 12 Nm.
Starten Sie den Motor.
Reinigen Sie
gründlich.
Prüfen Sie
Funktion.
die
das
gesamte
Bremsen
auf
Motorrad
korrekte
Führen Sie eine Testfahrt mit geringer
Geschwindigkeit durch.
Spezifikationen
SPEZIFIKATIONEN
Abmessungen
Gesamtlänge . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
2.100 mm
Gesamtbreite. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
795 mm
Gesamthöhe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
1.110 mm
Radstand . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
1.435 mm
Sitzhöhe. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
825 mm
Gewichtsangaben
Nassgewicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
214 kg
Max. Nutzlast . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
195 kg
Motor
Typ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
3-Zyl. Reihenmotor
Hubraum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
1050 cc
Bohrung x Hub . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
79 x 71,4 mm
Verdichtungsverhältnis . . . . . . . . . . . . . . . . . .
12,0:1
Nummerierung der Zylinder . . . . . . . . . . . . .
Von links nach rechts
Laufende Zylindernummer. . . . . . . . . . . . . . .
1 links
Zündfolge . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
1-2-3
Startsystem . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Elektrischer Anlasser
Fahrleistungen
Nennleistung (DIN 70020) . . . . . . . . . . . . . .
135 PS bei 9.400 U/min.
Maximales Drehmoment . . . . . . . . . . . . . . . .
111 Nm bei 7.750 U/min.
133
Spezifikationen
Schmierung
Schmierung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Druckumlaufschmierung (Nasssumpf)
Motorölfüllmengen
Trockenfüllung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
3,5 Liter
Öl- /Filterwechsel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
3,2 Liter
Nur Ölwechsel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
3,0 Liter
Kühlsystem
Kühlmitteltyp . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Triumph HD4X Hybrid OAT Kühlmittel
Verhältnis Wasser/Frostschutz . . . . . . . . . . . .
50/50 (wird angemischt von Triumph
geliefert)
Kühlmittelvolumen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
2,4 Liter
Thermostat öffnet (nominal) . . . . . . . . . . . . . .
85°C
Kraftstoffsystem
Typ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Elektronische Kraftstoffeinspritzung
Einspritzventile . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Elektromagnetisch gesteuert
Kraftstoffpumpe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Tauchpumpe, elektrisch
Kraftstoffdruck (Nenndruck) . . . . . . . . . . . . . .
3 bar
Kraftstoff
Typ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
95 ROZ bleifrei
Tankvolumen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
17,5 Liter
134
Spezifikationen
Zündung
Zündanlage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Digital-induktiv
Elektronischer Drehzahlbegrenzer
(U/min.) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
9.500 (U/min.)
Zündkerze . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
NGK CR8EK
Elektrodenabstand. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Abstand 0,7 mm
Toleranz Elektrodenabstand . . . . . . . . . . . . . .
+0,05/-0,1 mm
Getriebe
Getriebetyp . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
6-Gang, mit Dauereingriff
Kupplungsart. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Nass, Mehrscheiben
Endantriebskette . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
RK X-Ring
Übersetzungsverh. Primärantrieb. . . . . . . . . .
1,75:1 (60/105)
Übersetzungsverhältnisse:
Übersetzung Endantrieb. . . . . . . . . . . . . . . . .
2,333:1 (18/43)
1. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
2,733:1 (15/41)
2. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
1,947:1 (19/37)
3. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
1,545:1 (22/34)
4. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
1,292:1 (24/31)
5. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
1,154:1 (26/30)
6. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
1,074:1 (27/29)
135
Spezifikationen
Reifen
Reifendruck (kalt):
Vorne . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
2,35 bar
Hinten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
2,90 bar
Reifengröße vorne . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
120/70 ZR17
Reifengröße hinten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
190/55 ZR17
Zugelassene Reifen
Option 1, vorne und hinten . . . . . . . . . . . . . .
Metzeler Racetec K3 Interact
Option 2, vorne und hinten . . . . . . . . . . . . . .
Bridgestone Battlax BT003 RS
Option 3, vorne und hinten . . . . . . . . . . . . . .
Bridgestone Battlax BT016
Option 4, vorne und hinten . . . . . . . . . . . . . .
Pirelli Diablo Rosso
Option 5, vorne und hinten . . . . . . . . . . . . . .
Michelin Power Pure
Option 6, vorne und hinten . . . . . . . . . . . . . .
Michelin Pilot Road 2
Warnung
Verwenden Sie die empfohlenen Reifen AUSSCHLIEßLICH in den angegebenen
Kombinationen. Mischen Sie nicht Reifen verschiedener Hersteller oder Reifen
unterschiedlicher Spezifikation desselben Herstellers, da dies zum Verlust der Kontrolle über
das Motorrad und zu einem Unfall führen kann.
136
Spezifikationen
Elektrische Ausrüstung
Batterie. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
12 V, 12 Ah
Lichtmaschine . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
12 V, 35 A/min.
Scheinwerfer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
2 x 12 V, 60/55 W, H4 Halogen
Rück-/Bremsleuchte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
LED
Blinkerleuchten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
12 V, 10 W
Rahmen
Lenkkopfwinkel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
23.0°
Nachlaufstrecke. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
91 mm
Anzugsdrehmomente
Ölfilter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
10 Nm
Ölablassschraube . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
25 Nm
Zündkerze . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
12 Nm
Hinterradeinstellexzenter . . . . . . . . . . . . . . . .
55 Nm
Flüssigkeiten und Schmierstoffe
Motoröl . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Halb- oder vollsynthetisches MotorradMotoröl 10W/40 oder 10W/50 mit der
Spezifikation API SH (oder höher) und
JASO MA, wie z. B. Castrol Power 1
Racing 4T 10W-40 (vollsynthetisch)
Bremsflüssigkeit. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Brems- und Kupplungsflüssigkeit DOT 4
Kühlmittel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Triumph HD4X Hybrid-OAT-Kühlmittel
Lager und Drehzapfen . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Fett nach Spezifikation NLGI 2
Antriebskette . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Für O-Ring-Ketten geeignetes Kettenspray
137
Spezifikationen
Seite absichtlich frei gelassen
138
Index
INDEX
A
F
Abmessungen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 133
ABS-Warnleuchte (Antiblockiersystem) . . 44
Antriebskette. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 94
Einstellen des Spiels. . . . . . . . . . . . . . 96
Prüfen der Auslenkung . . . . . . . . . . . 95
Schmierung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 95
Verschleißinspektion . . . . . . . . . . . . . 97
Anzugsdrehmomente . . . . . . . . . . . . . . 137
Fahrleistungen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 133
Fahrzeugidentifikationsnummer . . . . . . . . 17
Flüssigkeiten und Schmierstoffe . . . . . . . 137
B
Batterie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 115
Ausbau. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 116
Einbau . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 119
Entsorgung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 116
Laden . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 118
Wartung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 116
Blinkeranzeigen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 125
Bordwerkzeug . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 54
Bremsen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 98
Brems- und KupplungshebelEinstellvorrichtungen . . . . . . . . . . . . . 47
Bremsen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 63
Bremsklotzverschleißausgleich . . . . . 99
Flüssigkeitsstand . . . . . . . . . . . . . . . . 101
Lichtschalter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 102
Scheibenbremsflüssigkeit . . . . . . . . 100
Verschleißinspektion . . . . . . . . . . . . . 98
E
Einfahren. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 56
Einlagern
Vorbereitungen für das Einlagern. . . 131
Vorbereitungen nach dem
Einlagern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 132
Elektrische Ausrüstung . . . . . . . . . . . . . . 137
G
Gänge
Gangwechselanzeige . . . . . . . . . . . . . 29
Schalten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 62
Gashebel und Drosselklappensteuerung . 90
Getriebe. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 135
Gewichtsangaben . . . . . . . . . . . . . . . . . . 133
I
Instrumententafel . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Ändern der Maßeinheiten . . . . . . . . .
Drehzahlmesser . . . . . . . . . . . . . . . . .
Einstellen der Uhr . . . . . . . . . . . . . . .
Tachometer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Tageskilometerzähler . . . . . . . . . . . . .
22
27
23
26
23
24
K
Kennzeichenbeleuchtung . . . . . . . . . . . . 126
Kennzeichnung der Teile . . . . . . . . . . . . . 14
Kraftstoff . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 134
Kraftstoffanforderungen . . . . . . . . . . . . . . 50
Befüllen des Kraftstofftanks . . . . . . . . 52
Kraftstoffsorte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 50
Tankdeckel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 51
Kraftstoffsystem . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 134
Kühlmitteltemperaturanzeige . . . . . . . . . . 37
Kühlsystem . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 85, 134
Korrosionsschutzmittel . . . . . . . . . . . . 85
Stand anpassen . . . . . . . . . . . . . . . . . 86
Stand überprüfen. . . . . . . . . . . . . . . . 86
Wechseln . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 87
139
Index
Kupplung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 93
Einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 94
Überprüfung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 94
L
Lenkerschalter links . . . . . . . . . . . . . . . . . 49
Blinkerschalter . . . . . . . . . . . . . . . . . . 50
Lichthupenschalter. . . . . . . . . . . . . . . 50
Schalter Hupe . . . . . . . . . . . . . . . . . . 50
Scheinwerfer-Abblendschalter. . . . . . 49
Lenkerschalter rechts . . . . . . . . . . . . . . . . 48
Motorstoppschalter . . . . . . . . . . . . . . 48
Starterknopf . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 49
Lenkung/Radlager . . . . . . . . . . . . . . . . . 102
Überprüfung . . . . . . . . . . . . . . . . . . 103
M
Motor
Motor abschalten. . . . . . . . . . . . . . . . 60
Motor anlassen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61
Seriennummer. . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17
Spezifikationen . . . . . . . . . . . . . . . . 133
Motoröl . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 81
Entsorgen von Öl und Filtern . . . . . . 84
Öl- und Ölfilterwechsel . . . . . . . . . . . 83
Ölstand-Überprüfung . . . . . . . . . . . . 82
Sorte und Spezifikation . . . . . . . . . . . 84
P
Pflege des Sitzes . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 54
R
Rahmen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 137
Reifen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 109, 136
Austausch. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 112
Mindestprofiltiefe. . . . . . . . . . . . . . . . 111
Reifendruck . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 110
Reifendruck-Überwachungssystem
(TPMS) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 38
Reifendruck-Warnleuchte . . . . . . . . . . . . . 44
140
Reinigung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Auspuffanlage . . . . . . . . . . . . . . . . .
Nach dem Waschen . . . . . . . . . . . .
Schützen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Trocknen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Unlackierte Aluminiumteile . . . . . . .
Vorbereitung . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Waschen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Wobei Sie vorsichtig sein müssen . .
Rückleuchte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
127
129
128
130
130
129
127
130
128
125
S
Scheinwerfer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 122
Austauschen der Birne. . . . . . . . . . . 123
Horizontale Einstellung . . . . . . . . . . 123
Vertikale Einstellung. . . . . . . . . . . . . 122
Schmierung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 134
Sicherheit. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5
Abstellen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10
Fahren mit dem Motorrad. . . . . . . . . . 7
Kraftstoffdämpfe und Abgase . . . . . . . 6
Lenker und Fußrasten . . . . . . . . . . . . . 9
Motorrad . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5
Sturzhelm und Schutzkleidung . . . . . . 8
Tägliche Kontrollen . . . . . . . . . . . . . . 57
Teile und Zubehör. . . . . . . . . . . . . . . 10
Wartung/Ausstattung. . . . . . . . . . . . . 11
Sicherungskasten . . . . . . . . . . . . . . . . . . 119
Sitzverriegelung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 54
Ständer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 53
Seitenständer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 53
V
Vorderradaufhängung . . . . . . . . . . . . . .
Einstellen der
Druckstufendämpfung. . . . . . . . . . .
Einstellen der Federvorspannung . .
Einstelltabelle . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Überprüfen der Gabel . . . . . . . . . . .
104
107
106
104
104
Index
W
Z
Warnhinweise
Lage der Warnaufkleber . . . . . . . . . . . 12
Warnaufkleber . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2
Warnung, Vorsicht und Hinweis. . . . . . 1
Warnleuchten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 42
Zubehör . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 71
Zündung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 135
Legende . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 45
Schalter/Lenkschloss . . . . . . . . . . . . . 46
141
Index
Seite absichtlich frei gelassen
142
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