Benutzerhandbuch FMD

Benutzerhandbuch FMD
FileMaker Developer 7
Entwicklerhandbuch
TM
© 1996-2004 FileMaker, Inc. Alle Rechte vorbehalten.
FileMaker, Inc.
5201 Patrick Henry Drive
Santa Clara, California 95054, USA
FileMaker ist eine Marke von FileMaker, Inc., eingetragen in den USA und anderen
Ländern, und ScriptMaker und das Dateiordner-Logo sind Marken von FileMaker, Inc.
Die FileMaker-Dokumentation ist urheberrechtlich geschützt. Sie dürfen diese
Dokumentation ohne schriftliche Genehmigung von FileMaker weder vervielfältigen
noch verteilen. Diese Dokumentation darf ausschließlich mit einer gültigen, lizenzierten
Kopie der FileMaker-Software verwendet werden.
Alle in den Beispielen erwähnten Personen und Firmen sind rein fiktiv und jegliche
Ähnlichkeit mit bestehenden Personen und Firmen ist rein zufällig.
Die Danksagungen und Urheberrechtshinweise finden Sie im entsprechenden Dokument,
das mit der Software geliefert wurde.
Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website: www.filemaker.com.
Edition: 01
Inhalt
Kapitel 1
Erste Schritte
Über FileMaker Developer
Verwenden der FileMaker Developer-Dokumentation
Speicherort der PDF-Dokumentation
7
7
8
Registrierung und Kundendienst
Über den Lizenzschlüssel
Anmerkungen zum Lizenzvertrag
Erläuterung der TechInfo-Datenbank
8
9
9
9
Kapitel 2
Verwenden von FileMaker Developer-Funktionen
Erstellen von Datenbank-Design-Reports
Verwenden des Script-Debuggers
Verwenden der Funktion „Dateipflege“
Verwenden eigener Funktionen
Erstellen von eigenen Funktionen
Bearbeiten eigener Funktionen
Löschen eigener Funktionen
Duplizieren eigener Funktionen
11
12
14
15
15
17
17
17
Kapitel 3
Verwenden der Entwicklungswerkzeuge
Übersicht zur Vorbereitung Ihrer Lösungsdateien
Ändern Ihrer Datenbanklösungsdateien
Erstellen eines Fehlerprotokolls
Vorüberlegungen für eine Runtime-Datenbanklösung
Überprüfen von Dateiverweisen
19
20
23
23
24
Binden von Dateien für beide Plattformen
Binden der Datenbanken in Runtime-Datenbanklösungen
Wählen von Dateinamen für RuntimeDatenbanklösungen
Zuweisen von Drei-ZeichenDateinamenserweiterungen
Festlegen des Bindungsschlüssels
Ändern gebundener Runtime-Dateien
Speichern und Wiederverwenden der Einstellungen der
Entwicklungswerkzeuge
Ändern von Lösungseinstellungen
Konvertieren und Aktualisieren von Lösungsdateien
Importieren von Daten in aktualisierte RuntimeDatenbanklösungen
Entfernen der vollen Zugriffsrechte von Datenbanken
25
25
27
27
28
29
29
29
29
30
30
Kapitel 4
Verteilen von Runtime-Datenbanklösungen
Organisieren von Lösungskomponenten
Mac OS X-Runtime-Lösungspaket
DLL-Dateien für Windows-Runtime-Lösungen
Ordner „Extensions“ für Windows-Lösungen
Wahl einer Verteilungsmethode
Verringern der Lösungsgröße
Verwenden eines speziellen Installationsprogramms
Einsatz eines Komprimierungsprogramms
Bereitstellen von Lösungen über ein Netzwerk
Systemanforderungen
33
34
34
34
35
35
35
35
36
36
4
FileMaker Developer 7 Entwicklerhandbuch
Dokumentation der Installationsprozeduren
Starten von Runtime-Datenbanklösungen
Wiederherstellen beschädigter Dateien
Bereitstellen von Benutzerdokumentation
Erstellen eines Über-Layouts
Erstellen eines benutzerdefinierten Hilfe-Layouts
Gedruckte Dokumentation
Ihre Verantwortlichkeiten als Entwickler
Durchführen von Tests vor und nach dem Erstellen
Ihrer Lösung
Verteilen von Updates für Runtime-Datenbanklösungen
36
36
37
38
38
39
40
40
41
42
Kapitel 5
Anpassen von Datenbanklösungen
Kioskmodus
45
Navigation im Kioskmodus
Schließen von Kiosk-Lösungen
Erstellen von Kiosk-Lösungen
Verwenden von Scripts zur Steuerung der Lösung
Erstellen von Startscripts
Datenbankfenster im Kioskmodus zentrieren
Emulation von Menübefehlen und Steuerelementen
für Fenster
Erstellen dynamischer Tasten
Anpassen der Menüs „Über“, „Hilfe“ und „Scripts“
Hinzufügen von eigenen Scripts zum Menübefehl
„Über“
Hinzufügen von eigenen Scripts zum Menübefehl
„Hilfe“
Umbenennen des Menüs „Scripts“
45
46
46
47
47
48
48
49
50
50
52
53
Kapitel 6
Erstellen eigener Layout-Präsentationsstile
Verändern von FileMaker Developer-Präsentationsstilen
Anforderungen für Präsentationsstildateien
XML-Elemente für Präsentationsstile – Minimum
Entfernen von Elementen aus einer
Präsentationsstildatei
XML-Elemente für Layoutbereiche
XML-Elemente für Text
XML-Elemente und ihre Präsentationsstilattribute
Gültige Werte für Themenattribute
Festlegen von Standardwerten für Präsentationsstile
Verwenden von Werten für Muster und Farben
Einfügen von Kommentaren in Präsentationsstildateien
Überprüfen der Präsentationsstildateien auf Fehler
56
57
57
58
59
60
60
62
65
65
66
66
Kapitel 7
Entwickeln von FileMaker-Plugins als
Fremdanbieter
Über externe Funktionen
Über das Beispiel-Plugin
Installieren, Aktivieren und Konfigurieren des
Beispiel-Plugins
Beschreibung der externen Funktionen des
FMExample-Plugins
Verwenden des Beispiel-Plugins
Anpassen des Beispiel-Plugins
Anpassen der Beispielressourcen
Anpassen von FMPluginExample.cpp
Anpassen von FMPluginFunctions.cpp
67
67
68
69
70
71
72
72
72
Inhalt
Voraussetzungen zum Schreiben von Plugins für externe
Funktionen
API-Codedateien
Syntax von Optionszeichenfolgen
An das Plugin gesendete FileMaker-Meldungen
Initialisierungsmeldung
Shutdown-Meldung
Inaktivitätsmeldung
Voreinstellungsmeldung
Meldung über externe Funktion
GetString-Meldung
Verhindern möglicher Mac OS X-Ressourcenkonflikte
Dokumentation für Ihr Plugin
Registrieren Ihres Plugins
Überarbeiten einer Plugin-Registrierung
72
73
73
74
75
75
75
76
76
76
77
77
77
78
Anhang A
Funktionsvergleich zwischen der RuntimeAnwendung und FileMaker Pro
Programm- und Dokumenteinstellungen
Vergleich der Werkzeugleisten
Vergleich der Menübefehle
Ignorierte Scriptschritte
Gespeicherte Registrierungseinstellungen oder
Einstellungen
79
81
81
84
84
Index
87
5
6
FileMaker Developer 7 Entwicklerhandbuch
Kapitel 1
Erste Schritte
Willkommen bei FileMaker® Developer. FileMaker Developer
ist die Entwicklerversion von FileMaker Pro. Sie verfügt über
erweiterte Funktionen für Entwickler. Sie können entweder
FileMaker Pro oder FileMaker Developer verwenden, um Ihre
Datenbanklösungen zu erstellen und zu testen. Sie verwenden
FileMaker Developer, um Ihre Datenbanklösung in eine Runtimeoder Kiosk-Anwendung zu transformieren, die Sie den Benutzern
bereitstellen können.
Über FileMaker Developer
FileMaker Developer besitzt eine Reihe von Produktivitätsfunktionen speziell für Datenbankentwickler. Dies sind der ScriptDebugger, der Datenbank-Design-Report, die Dateipflege und
die Funktion „Eigene Funktionen“. Diese Funktionen werden
unter „Verwenden von FileMaker Developer-Funktionen“ auf
Seite 11 beschrieben.
Sie können Datenbanken für die Distribution erstellen, ohne
FileMaker Developer zu verlassen. Die Entwicklungswerkzeuge
sind ein integrierter Bestandteil von FileMaker Developer. Diese
Werkzeuge ermöglichen Ihnen nicht nur, Runtime-Datenbanken für
die Distribution zu erstellen, sie ermöglichen Ihnen auch, Dateien
unter Beibehaltung von Verknüpfungen umzubenennen, Benutzer
daran zu hindern, das Design Ihrer Datenbanken zu verändern und
Ihre Lösungen anzupassen. Die Entwicklungswerkzeuge werden
unter „Verwenden der Entwicklungswerkzeuge“ auf Seite 19
beschrieben.
Verwenden der FileMaker DeveloperDokumentation
Dieses Entwicklerhandbuch ist ein Teil der umfassenden
Dokumentation zu FileMaker Developer. Einige der Dokumente
werden sowohl gedruckt als auch im PDF-Format zur Verfügung
gestellt, während andere nur in PDF-Format verfügbar sind.
FileMaker Developer wird zudem mit einem vollständigen
Online-Hilfesystem geliefert.
Dieses Handbuch setzt voraus, dass Sie mit FileMaker Pro oder
FileMaker Developer vertraut sind und eine Datenbanklösung
erstellt haben, an der Sie die Funktionen von FileMaker Developer
anwenden möchten.
Hinweis Wenn sich in der Dokumentation eine Funktion oder
Vorgehensweise nur auf eine bestimmte Plattform bezieht, beziehen
sich auch die entsprechenden Anweisungen und Abbildungen auf die
entsprechende Plattform. Wenn Funktionen oder Vorgehensweisen
auf beiden Plattformen ähnlich sind, wird nur eine Abbildung
gezeigt, die sich auf Windows oder MacOS bezieht.
Die folgenden Handbücher sind enthalten:
1
FileMaker Developer Entwicklerhandbuch (dieses Handbuch):
beschreibt die Verwendung der in FileMaker Developer verfügbaren
Funktionen.
1 Handbuch Installation und neue Funktionen für FileMaker Pro
und FileMaker Developer : enthält Installationsanleitungen und
Informationen zu neuen Funktionen.
8
FileMaker Developer 7 Entwicklerhandbuch
1 FileMaker Pro Benutzerhandbuch: enthält wichtige Konzepte und
grundlegende Vorgehensweisen.
1 FileMaker Pro Lehrgang : enthält Lektionen, die Ihnen die
wichtigsten Funktionen von FileMaker Pro näher bringen.
1
FileMaker Instant Publishing-Handbuch : beschreibt, wie
FileMaker Pro- und FileMaker Developer-Datenbanken für
Webbrowser-Benutzer über ein Intranet oder das Internet zugänglich
gemacht werden.
1 Konvertieren von FileMaker-Datenbanken aus früheren
Versionen: enthält Informationen über das Konvertieren von
Datenbanken aus früheren Versionen zu FileMaker Pro 7- und
FileMaker Developer 7-Format.
1 Anpassen der FileMaker Pro-Vorlagen : beschreibt, wie die
mitgelieferten Datenbank-Vorlagendateien an Ihre Anforderungen
angepasst werden können.
1 FileMaker Pro Sicherheitshandbuch : beschreibt
Sicherheitsfragen, die bei der Verwendung von FileMakerProdukten zu berücksichtigen sind.
1
Installation der FileMaker ODBC- und JDBC-Client-Treiber :
beschreibt, wie Treiberdateien für die Verwendung von FileMakerProdukten mit OBDC- und JDBC-Anwendungen installiert werden.
1 FileMaker ODBC- und JDBC-Entwicklerhandbuch
: beschreibt die
Verwendung von ODBC und JDBC mit FileMaker-Produkten.
Um die PDF-Dateien anzuzeigen, benötigen Sie einen PDF-Reader.
Unter Mac OS X können Sie entweder die integrierte VorschauAnwendung oder den Adobe Reader verwenden. Windows-Benutzer
benötigen den Adobe Reader. Wenn Sie nicht über den Adobe
Reader verfügen, können Sie ihn von der Website von Adobe
unter www.adobe.com herunterladen.
Wichtig Sie können PDF-Dateien der FileMaker 7-Dokumentation
von www.filemaker.com/downloads herunterladen. Aktualisierungen
dieses Dokuments erhalten Sie ebenfalls auf der Website.
Alle PDF-Dateien verwenden das „tagged“ Adobe Portable
Document-Format (PDF). „Tagged“ PDF-Dateien eignen sich
für den Einsatz speziell für behinderte Benutzer entwickelter
Technologien, wie z. B. JAWS für Windows und Window-Eyes.
Weitere Informationen zu „tagged“ PDF-Dateien finden Sie auf
der Adobe-Website unter www.adobe.com.
Registrierung und Kundendienst
Bitte nehmen Sie sich die Zeit, das Produkt während der Installation
zu registrieren. Besuchen Sie hierzu die FileMaker-Website unter
www.filemaker.com/register oder wählen Sie in FileMaker Developer
Hilfe > Jetzt registrieren.
Informationen über technischen Support und Kundendienst finden
Sie unter:
Speicherort der PDF-Dokumentation
www.filemaker.com (für Kunden in Nordamerika)
Die meisten PDF-Handbücher befinden sich in dem Ordner,
in dem FileMaker Developer installiert wurde. Wenn Sie
FileMaker Developer am Standardspeicherort installiert haben,
befinden sich die PDF-Handbücher hier:
www.filemaker.com/int (für Kunden außerhalb Nordamerikas)
1
Windows: C:\Programme\FileMaker\FileMaker Developer 7\
Deutsche Extras\Elektronische Dokumentation
1 Mac OS: Macintosh HD/Programme/FileMaker Developer 7/
Deutsche Extras/Elektronische Dokumentation
oder wählen Sie Hilfe > FileMaker im Web. Auf der Website finden
Sie die Kundendienstoptionen, die den nordamerikanischen Kunden
zur Verfügung stehen, Links zu FileMaker-Websites weltweit und
Antworten auf häufig gestellte Fragen. Zudem können Sie von dort
auf die vom technischen Support verwendete TechInfo Knowledge
Base zugreifen. Wenn Sie keinen Internet-Zugang haben, finden Sie
weitere Informationen im FileMaker Service Directory, das in der
Erste Schritte
Packung enthalten ist. Kunden in Nordamerika können unter der
Nummer 1-800-965-9090 die verfügbaren Service-Möglichkeiten
erfahren.
Über den Lizenzschlüssel
Die FileMaker-Software wird mit einem einmaligen Lizenzschlüssel
ausgeliefert, der aus einer Zeichenfolge von 35 Zeichen besteht.
Verlieren Sie diesen Lizenzschlüssel nicht. Er kann nicht ersetzt
werden. Wir empfehlen, dass Sie den Lizenzschlüssel für den Fall,
dass Sie die Software neu installieren müssen, an einem sicheren Ort
aufbewahren.
Wichtig Sie müssen den Lizenzschlüssel während der Installation
eingeben, ansonsten wird die Software nicht installiert.
Der Lizenzschlüssel stellt die Einhaltung des EinzelbenutzerLizenzvertrags sicher, der die Verwendung einer (1) Kopie
der Software auf jeweils einem Computer gestattet (weitere
Informationen entnehmen Sie dem Software-Lizenzvertrag).
Wenn der Lizenzschlüssel ungültig ist oder bereits eine mit
demselben Lizenzschlüssel installierte Version der Anwendung
im Netzwerk läuft, zeigt FileMaker Pro eine Fehlermeldung an:
„FileMaker Developer wird von der maximalen Anzahl lizenzierter
Benutzer verwendet. Weitere Informationen finden Sie in Ihrer
Software-Dokumentation im Abschnitt über den Lizenzschlüssel.“
Wenn diese Fehlermeldung angezeigt wird, haben Sie einen
Lizenzschlüssel eingegeben, der bereits verwendet wird. Um
FileMaker Developer auf mehreren Computern zu installieren,
benötigen Sie einen eindeutigen Lizenzschlüssel für jeden Benutzer
oder eine Volume-Lizenz. Sie müssen für jeden Computer eine
Kopie von FileMaker Developer lizenzieren.
9
Anmerkungen zum Lizenzvertrag
Der FileMaker Developer-Lizenzvertrag erlaubt Ihnen die lizenzfreie
Verteilung einer unbegrenzten Anzahl von FileMaker Pro RuntimeDatenbanklösungen. Der Lizenzvertrag enthält jedoch Bedingungen,
die Sie einhalten müssen, einschließlich der folgenden:
1
Sie müssen den technischen Support für die Endbenutzer
vollständig übernehmen.
1
Sie müssen einen Eintrag „Info über“ bereitstellen, der Ihren
Namen, Ihre Adresse und Ihre Telefonnummer für den technischen
Support enthält. Weitere Informationen finden Sie unter „Erstellen
eines Über-Layouts“ auf Seite 38.
Hinweis Vor der Verwendung der FileMaker Developer-Software
müssen Sie die Bedingungen des FileMaker Developer-Lizenzvertrags,
die im Installationsprogramm von FileMaker Developer verfügbar
sind, lesen und diesen zustimmen.
Erläuterung der TechInfo-Datenbank
Die TechInfo Knowledge Base ist eine sehr gute Ressource
für technische Informationen über Produkte von FileMaker, Inc.
Diese FileMaker Pro-Datenbank ist für die Mitarbeiter des
technischen Supports die wichtigste Quelle bei der Bearbeitung
von Kundenanfragen. In der Datenbank finden Sie Fragen und
Antworten, Tipps, häufig gestellte Fragen (FAQs), Problemberichte,
Aktualisierungshinweise, Pressemitteilungen und eine Fülle weiterer
Informationen für Supportfachleute.
Die TechInfo Knowledge Base befindet sich auf der Website von
FileMaker, Inc. unter www.filemaker.com auf den Seiten für
Produkt-Support.
10
FileMaker Developer 7 Entwicklerhandbuch
Kapitel 2
Verwenden von FileMaker Developer-Funktionen
Zusätzlich zu allen in FileMaker Pro verfügbaren Funktionen
enthält FileMaker Developer eine Anzahl erweiterter Funktionen
für Entwicklung und Einsatz, um den Entwicklungsvorgang zu
beschleunigen und zu optimieren. Die in diesem Kapitel erläuterten
Funktionen von FileMaker Developer sind:
1 die Datenbank-Design-Report-Funktion für die Veröffentlichung
von umfassender Dokumentation über Datenbankschemata.
1 der Script-Debugger zum systematischen Testen und Debuggen
von FileMaker-Scripts.
1 die Funktionen zur Dateipflege, um die Größe von Datenbankdateien
zu komprimieren und ihre Leistung zu optimieren.
1 die Funktion für eigene Funktionen zur Erstellung von
benutzerdefinierten Funktionen für die Verwendung innerhalb
einer Datei.
FileMaker Developer verfügt ferner über Entwicklungswerkzeuge für
Erstellung, Anpassung und Einsatz von Runtime-Datenbanklösungen.
Siehe „Verwenden der Entwicklungswerkzeuge“ auf Seite 19.
Erstellen von Datenbank-Design-Reports
Verwenden Sie die Funktion „Datenbank-Design-Report“, um
das Schema Ihrer Datenbank zu dokumentieren und es in eine
HTML- oder XML-Datei zu schreiben. Sie können wählen, welche
Elemente und Datenbanktabellen der Datenbank, die Sie analysieren
möchten, aufgenommen werden. Die HTML-Version des Reports
verfügt über Hyperlinks und kann mit einem Webbrowser angezeigt
und gedruckt werden.
Mit der Funktion „Datenbank-Design-Report“ können Sie:
1
1
1
eine Textdarstellung Ihres Datenbankschemas analysieren.
Statistiken über die Struktur Ihrer Datenbank generieren.
die Informationen im Report verwenden, um die Struktur Ihrer
Datenbank wieder zu erstellen, falls die originalen Datenbankdateien
verloren gehen.
Ein Datenbank-Design-Report in HTML-Format enthält eine
Reportübersicht, die einen Überblick über die Elemente in jeder
Datenbankdatei enthält. Die Reportübersicht enthält Hyperlinks
zu Details aller Elemente in jeder Datenbankdatei. Ein DatenbankDesign-Report im XML-Format enthält die gleichen Informationen,
die direkt in ein anderes benötigtes Format konvertiert werden
können.
So erstellen Sie einen Datenbank-Design-Report:
1. Öffnen Sie alle Datenbankdateien, für die Sie einen DatenbankDesign-Report erstellen möchten.
Sie benötigen die vollen Zugriffsrechte für jede der Dateien, für
die Sie einen Datenbank-Design-Report erstellen möchten, und
die Dateien müssen in FileMaker Developer geöffnet sein. Sie
können einen Datenbank-Design-Report für lokale oder entfernte
Dateien erstellen.
2. Wählen Sie Datei > Datenbank-Design-Report (Windows) bzw.
Ablage > Datenbank-Design-Report (Mac OS).
3. Entfernen Sie alle Dateien aus der Liste Verfügbare Dateien,
die Sie aus dem Report ausschließen möchten, indem Sie das
Markierungsfeld für die jeweilige Datei deaktivieren.
12
FileMaker Developer 7 Entwicklerhandbuch
7. Wenn der Report nach der Erstellung nicht automatisch geöffnet
werden soll, deaktivieren Sie das Markierungsfeld für diese Option
im Abschnitt „Dateihandhabung“.
8. Klicken Sie auf Erstellen.
Verwenden des Script-Debuggers
Verwenden Sie den Script-Debugger, um Probleme in Scripts
in FileMaker-Datenbanken zu beheben. Der Script-Debugger
ermöglicht Ihnen, Ihre Scripts schrittweise auszuführen, um
Probleme zu erkennen, die bei der Scriptausführung entstehen
könnten.
Dialogfeld „Datenbank-Design-Report“
Sie steuern, wie der Script-Debugger das Script abarbeitet, indem
Sie die Schaltflächen im Fenster „Script-Debugger“ oder die Befehle
im Menü „Debug“ verwenden. Wenn Sie einen Schritt finden, der
geändert werden muss, können Sie den ScriptMaker™ über eine
Schaltfläche im Fenster „Script-Debugger“ öffnen.
4. Wenn es Dateien gibt, die Tabellen enthalten, die Sie aus dem
Report ausschließen möchten, wählen Sie die Datei in der Liste
Verfügbare Dateien aus.
Die Tabellen in der Datei werden in der Liste Felder von Tabellen in
ausgewählte Datei aufnehmen angezeigt. Sie können dann etwaige
Tabellen in der Liste deaktivieren.
Standardmäßig werden alle Tabellen in allen ausgewählten Dateien
analysiert.
5. Entfernen Sie Elemente, die Sie aus dem Report ausschließen
möchten.
Standardmäßig werden alle Elemente in allen ausgewählten Dateien
analysiert. Jedes ausgewählte Element, falls vorhanden, wird für
jede ausgewählte Datei analysiert.
6. Wenn der Report nicht im Standard-HTML-Format ausgegeben
werden soll, wählen Sie XML im Abschnitt „Reportformat“.
Fenster „Script-Debugger“
Verwenden von FileMaker Developer-Funktionen
Tipp Um den Script-Debugger aus dem Dialogfeld „Scripts
definieren“ zu aktivieren, halten Sie die Umschalttaste gedrückt
und klicken Sie auf die Schaltfläche „Ausführen“. Um den ScriptDebugger zu deaktivieren, drücken Sie die Strg-Taste (Windows)
oder die Befehlstaste (Mac OS) und klicken Sie auf „Ausführen“.
Weitere Informationen zu Tastaturbefehlen finden Sie in der Hilfe.
Der Script-Debugger erkennt die mit jedem Script verbundenen
Berechtigungen. Ein Script wird nur im Script-Debugger angezeigt,
wenn Sie über Bearbeitungsrechte für das Script verfügen und die
Zugriffsrechte für das Script auf „Veränderbar“ gesetzt sind.
Wenn ein Script mit auf „Veränderbar“ gesetzten Zugriffsrechten ein
Script mit dem Zugriff „Nur ausführbar“ ausführt, wird das Script
mit dem Zugriff „Nur ausführbar“ vollständig ausgeführt, ohne dass
seine Scriptschritte im Script-Debugger angezeigt werden. Wenn ein
Script mit dem Zugriff „Nur ausführbar“ ein Script mit dem Zugriff
„Veränderbar“ ausführt, werden nur die Scriptschritte des Scripts
mit dem Zugriff „Veränderbar“ im Script-Debugger angezeigt.
Weitere Informationen zu Scriptberechtigungen und dem Ausführen
von Scripts mit vollem Zugriff finden Sie in der Hilfe.
Auswahl
Ziel
Schritt beenden
Führen Sie alle Scriptschritte im aktuellen Script aus und
kehren Sie, wenn das Script ein Teilscript ist, zur Zeile
nach dem Schritt „Script ausführen“ im aufrufenden
Script zurück.
Wenn das Script kein Teilscript ist, bewirkt der Befehl
„Schritt beenden“, dass der Script-Debugger alle Scriptund Teilscriptschritte ausführt, bis er einen Haltepunkt
findet.
Ausführen
Alle Scriptschritte ausführen, bis ein Haltepunkt
gefunden wird.
Ausführung
beenden
Die Ausführung eines Scripts anhalten und ScriptDebugger schließen.
Nächsten Schritt
setzen
Den Ausführungszeiger auf den hervorgehobenen
Scriptschritt setzen.
Dieser Befehl übergibt die Kontrolle an den hervorgehobenen Schritt, führt den Schritt aber nicht aus.
Der hervorgehobene Schritt wird ausgeführt, wenn die
Scriptausführung wieder aufgenommen wird. Eventuelle
Schritte zwischen dem letzten ausgeführten Schritt und
dem vorgesehenen nächsten Schritt werden nicht
ausgeführt. Klicken Sie auf einen Schritt, um ihn
hervorzuheben, und klicken Sie dann auf „Nächsten
Schritt setzen“.
Haltepunkt setzen/
löschen
Einen Haltepunkt an der ausgewählten Zeile setzen
oder entfernen.
Haltepunkte können über den Script-Debugger oder
ScriptMaker gesetzt oder entfernt werden. Haltepunkte
werden mit der Datei, die das Script enthält, gespeichert.
Haltepunkte werden von FileMaker Pro und bei
deaktiviertem Script-Debugger ignoriert. Haltepunkte
ermöglichen dem Script-Debugger, große Abschnitte
des Scripts auszuführen, die nicht genauer betrachtet
werden müssen.
Um Scripts im Debug-Modus auszuführen, wählen Sie Scripts >
Scripts debuggen.
Auswahl
Ziel
Schritt
Script schrittweise ausführen.
Wenn der Scriptschritt „Script ausführen“ lautet, wird der
Script-Debugger das Teilscript ausführen und dann mit
der nächsten Zeile des aufrufenden Scripts fortfahren.
Der Script-Debugger wird alle Teilscriptschritte
ausführen, bis er auf einen Haltepunkt trifft.
Schritt beginnen
Script schrittweise ausführen.
Wenn der Scriptschritt „Script ausführen“ lautet, wird der
Script-Debugger zur ersten Zeile des Teilscripts springen
und auf eine Benutzereingabe warten, bevor er mit dem
nächsten Teilscriptschritt fortfährt.
13
14
FileMaker Developer 7 Entwicklerhandbuch
Auswahl
Ziel
Haltepunkte
entfernen
Alle Haltepunkte aus dem aktuellen Script entfernen.
Der Befehl „Haltepunkte entfernen“ befindet sich nur im
Menü „Debug“.
Zu ScriptMaker
gehen
Hält die Scriptausführung an und öffnet ScriptMaker,
damit Sie das Script bearbeiten können.
Der Befehl zum Öffnen von ScriptMaker wird nicht im
Menü „Debug“ angezeigt.
Hinweis Um das Debuggen eines Scripts richtig durchzuführen,
übergeht der Script-Debugger einige Scriptschritte. Der Scriptschritt
„AnwenderAbbruchZulassen setzen“ mit der Option „Aus“
verhindert nicht, dass Sie die Ausführung eines Scripts stoppen
können. Der Scriptschritt „Fenster anpassen“ mit den Optionen
„Ausblenden“ oder „Minimieren“ blendet das Fenster nicht aus oder
minimiert es nicht, wenn er über die Schaltflächen „Schritt“ oder
„Schritt beginnen“ auftritt.
Verwenden der Funktion „Dateipflege“
Verwenden Sie die Funktion „Dateipflege“, um die Performance
Ihrer Datenbankdateien zu verbessern. Die Option „Datei
komprimieren“ entfernt ungenutzten Speicherplatz aus einer Datei,
reduziert die Dateigröße und optimiert den Datenzugriff. Die Option
„Datei optimieren“ verbessert die Dateizugriffsgeschwindigkeit,
indem sie logisch zusammengehörende Daten näher zusammenbringt.
Beide Funktionen reduzieren die Bewegung des Lesekopfs. Die
Verbesserungen sind speziell dann zu bemerken, wenn Sie große
Dateien verwenden und Suchen oder Sortierungen durchführen oder
Scripts ausführen, die mit allen Datensätzen arbeiten.
Die Option „Datei komprimieren“ komprimiert die Datei,
indem sie ungenutzten Speicherplatz entfernt, teilweise gefüllte
Datenträgerseiten kombiniert und Datenlücken beseitigt. Diese
Funktion dient der Verringerung der Größe einer Datenbankdatei.
Wenn der Datei später mehr Daten hinzugefügt werden, sollten
Sie die Funktion „Datei komprimieren“ eventuell nicht nutzen,
denn sie erhöht die Fragmentierung beim Schreiben neuer Daten
in die Datenbank. Wenn Sie einer Datei, die komprimiert wurde,
Daten hinzufügen, können Sie sie über die Funktion „Datei
optimieren“ defragmentieren.
Die Option „Datei optimieren“ defragmentiert die Datei, um die
physische Anordnung der Daten an die logische Anordnung
anzupassen. Diese Funktion ist besonders von Nutzen, um die
Geschwindigkeit bei der Durchführung von Suchen und Sortierungen
in Dateien mit vielen Datensätzen zu verbessern. Sie können die
Option „Datei optimieren“ jederzeit verwenden, selbst für
Datenbanken, denen Daten hinzugefügt werden sollen.
Beide Optionen zur Dateipflege arbeiten an der aktuell geöffneten
Datenbankdatei, ohne eine weitere Kopie zu erstellen. Wenn Sie
Dateien im Netzwerk bereitstellen, haben die Clients keinen Zugriff
auf die Dateipflegefunktionen für diese Dateien.
Sie können die Optionen zusammen oder einzeln verwenden. Sie
können die Durchführung der Funktionen jederzeit unterbrechen,
wobei die bis zu diesem Zeitpunkt durchgeführte Komprimierung
und Defragmentierung erhalten bleibt.
1. Öffnen Sie eine Datenbankdatei.
2. Wählen Sie Datei > Dateipflege (Windows) bzw. Ablage >
Dateipflege (Mac OS).
3. Wählen Sie eine oder beide Optionen aus und klicken Sie dann
auf OK.
Verwenden von FileMaker Developer-Funktionen
15
1
Neu definierte Funktionen erscheinen in ihrer eigenen Kategorie
in der Funktionsliste der Dialogfelder „Formel angeben“ und
„Eigene Funktion definieren“.
1
Wenn Sie Ihre eigenen Funktionen nicht preisgeben wollen,
können Sie die Anzeige dieser Funktionen in den Dialogfeldern
deaktivieren.
1 Wenn Sie nicht über volle Zugriffsrechte verfügen und versuchen,
Dialogfeld „Dateipflege“
Ein Dateipflege-Statusdialogfeld zeigt Ihnen den Fortschritt der
Durchführung dieser Funktionen. Ein Meldungsfenster informiert
Sie, wenn die Dateipflege abgeschlossen ist.
Verwenden eigener Funktionen
Verwenden Sie die Funktion „Eigene Funktionen“, um eigene
Funktionen zu erstellen, die überall in der Datenbankdatei, in der
sie erstellt wurden, wiederverwendet werden können. Sobald die
Formeln für die Funktion geschrieben sind, können diese direkt auf
andere Felder angewendet oder in anderen Scripts benutzt werden,
ohne neu geschrieben zu werden.
Sie behalten eigene Funktionen bei und überarbeiten sie und die
Formeln, die sie enthalten, an einer einzigen zentralen Stelle.
Änderungen an der eigenen Funktion werden in alle Instanzen
übernommen, wo die eigene Funktion verwendet wird.
1
Jeder Benutzer der Datenbankdatei, die eine eigene Funktion
enthält, kann die Funktion verwenden, wenn er über die richtigen
Berechtigungen verfügt.
1
Eigene Funktionen können sowohl in FileMaker Pro als
auch in FileMaker Developer ausgeführt werden und sind
plattformübergreifend einsetzbar.
ein Script oder eine Formel mit einer eigenen Funktion zu bearbeiten,
die nur Benutzern mit vollen Zugriffsrechten zur Verfügung steht,
sehen Sie anstelle der eigenen Funktion die Zeichenfolge <Private
Funktion> . Sie können die Formel nicht ändern, solange <Private
Funktion> in der Formel angezeigt wird.
Erstellen von eigenen Funktionen
Sie müssen über volle Zugriffsrechte auf die aktuell aktive
Datenbank verfügen, um die Funktion „Eigene Funktionen“
verwenden zu können.
So erstellen Sie eine eigene Funktion:
1. Wählen Sie Datei > Definieren > Eigene Funktionen (Windows)
bzw. Ablage > Definieren > Eigene Funktionen (Mac OS).
2. Klicken Sie im Dialogfeld „Eigene Funktionen definieren“
auf Neu.
3. Geben Sie im Dialogfeld „Eigene Funktion bearbeiten“ einen
Namen in das Feld Funktionsname ein.
Namen für eigene Funktionen müssen folgende Kriterien erfüllen:
1
1
1
1
Der Name muss eindeutig sein.
Der Name darf keine Leerschritte enthalten.
Der Name darf nicht länger als 100 Zeichen sein.
Der Name darf keine Leerschritte enthalten. Stellen Sie sicher,
dass Sie Leerschritte durch Unterstriche ersetzen oder die
einzelnen Wörter zusammenschreiben.
16
FileMaker Developer 7 Entwicklerhandbuch
4. Definieren Sie eine Formel.
Weitere Informationen über das Definieren von Formeln finden
Sie in der Hilfe.
5. Wenn die Formel Parameter erfordert, geben Sie den
Parameternamen in das Feld Funktionsparameter ein und klicken
Sie auf das
Pluszeichen.
Hinzufügen von
Aktion
Einen
arithmetischen
Operator oder
Textoperator
einfügen
Klicken Sie auf einen Operator im Tastenblock.
Sie können einen Parameternamen bearbeiten oder löschen, indem
Sie ihn in der Liste auswählen und auf
Bearbeiten oder auf
Löschen klicken.
Einen
Wählen Sie den Operator in der Liste Operatoren.
Vergleichsoperator/
einen logischen
Operator einfügen
6. Klicken Sie im Formeleingabefeld an der Stelle, an der ein
Element erscheinen soll.
Eine Konstante
einfügen
Geben Sie den Wert ein.
7. Sie haben folgende Möglichkeiten:
Funktion
Doppelklicken Sie auf eine Funktion in der Funktionsliste.
Ersetzen Sie im Formeleingabefeld den Beispielplatzhalter
durch den gewünschten Wert bzw. Ausdruck.
Hinzufügen von
Aktion
Auf einen
Parameter
verweisen
Doppelklicken Sie in der Parameterliste auf einen
Parameternamen.
Sie können auch Parameternamen, Operatoren und Funktionen in
das Dialogfeld „Eigene Funktion bearbeiten“ eingeben, anstatt die
Listen oder den Tastenblock zu verwenden.
Menü „Anzeige“ (geöffnet)
Parameterliste
Funktionsliste
Formeleingabefeld
Ihre eigenen Parameter
erscheinen hier.
Dialogfeld „Eigene Funktion bearbeiten“
Verwenden von FileMaker Developer-Funktionen
8. Alle Konten ist die Standardoption für Verfügbarkeit und gestattet
allen Benutzern der aktuellen Datenbank, die eigene Funktion zu
sehen und zu verwenden.
9. Wenn die eigene Funktion nur den Benutzern mit vollen
Zugriffsrechten zur Verfügung stehen soll, wählen Sie Nur Konten
mit vollen Zugriffsrechten.
10. Klicken Sie auf OK.
Bearbeiten eigener Funktionen
Die Änderungen, die Sie an einer eigenen Funktion vornehmen,
werden überall auf die Funktion angewendet, wo sie verwendet wird.
17
Löschen eigener Funktionen
Sobald eine eigene Funktion gelöscht wurde, kann sie nicht mehr
verwendet werden.
Wenn Sie volle Zugriffsrechte auf eine Datenbank haben und eine
Formel bearbeiten, die eine gelöschte eigene Funktion aufruft, wird
der Name der Funktion durch die Zeichenfolge <Funktion nicht
vorhanden> ersetzt.
So löschen Sie eine eigene Funktion:
1. Wählen Sie Datei > Definieren > Eigene Funktionen (Windows)
bzw. Ablage > Definieren > Eigene Funktionen (Mac OS).
2. Wählen Sie aus der Liste mit Funktionsnamen die zu löschende
So bearbeiten Sie eine eigene Funktion:
eigene Funktion aus und klicken Sie auf Löschen.
1. Wählen Sie Datei > Definieren > Eigene Funktionen (Windows)
bzw. Ablage > Definieren > Eigene Funktionen (Mac OS).
3. Arbeiten Sie weiter mit den eigenen Funktionen oder klicken Sie
auf OK.
2. Wählen Sie aus der Liste mit Funktionsnamen die eigene
Funktion aus und klicken Sie auf Bearbeiten.
Duplizieren eigener Funktionen
3. Nehmen Sie im Dialogfeld „Eigene Funktionen bearbeiten“ die
Sie können eine Kopie einer eigenen Funktion machen und dann die
Kopie bearbeiten, um einen ähnlichen Vorgang auszuführen.
erforderlichen Änderungen vor und klicken Sie dann auf OK.
Um die Sortierfolge der Funktionen im Dialogfeld „Eigene Funktion
definieren“ zu ändern, wählen Sie eine Kategorie aus der Liste
Anzeige aus.
So duplizieren Sie eine eigene Funktion:
1. Nehmen Sie im Dialogfeld „Eigene Funktion bearbeiten“ Ihre
Änderungen vor.
2. Wählen Sie aus der Liste mit Funktionsnamen die zu
duplizierende eigene Funktion aus und klicken Sie auf Duplizieren.
2. Klicken Sie auf OK.
Die Kopie der Funktion wird in der Funktionsliste angezeigt und das
Wort „Kopie“ wird an den Namen angehängt.
3. Definieren Sie weitere eigene Funktionen oder klicken Sie auf
OK, um das Dialogfeld „Eigene Funktionen definieren“ zu schließen.
1. Wählen Sie Datei > Definieren > Eigene Funktionen (Windows)
bzw. Ablage > Definieren > Eigene Funktionen (Mac OS).
3. Arbeiten Sie weiter mit den eigenen Funktionen oder klicken Sie
auf OK.
18
FileMaker Developer 7 Entwicklerhandbuch
Kapitel 3
Verwenden der Entwicklungswerkzeuge
Mit den Entwicklungswerkzeugen von FileMaker Developer
können Sie:
1 Ihre Datenbankdateien zu einer Runtime-Datenbanklösung
binden, für deren Ausführung FileMaker Pro oder FileMaker
Developer nicht auf dem Computer installiert sein muss;
1 alle Datenbankdateien umbenennen und interne Verknüpfungen zu
Bezugsdateien und Scripts automatisch aktualisieren;
1
1
Ihre Datenbankdateien im Kioskmodus anzeigen;
ein Script in das Hilfe-Menü einfügen, das angepasste
Hilfeoptionen in der Hilfe-Datei der Datenbanklösung anzeigt;
1 ein eigenes Script zu einem Befehl im Menü „Über“ hinzufügen,
sodass Sie ein spezielles Fenster zu Ihrer Lösung anzeigen können;
1 den Namen des Menüs „Scripts“ ändern;
1 den Administratorzugriff von allen Konten entfernen und Benutzer
daran hindern, die meisten der Gestaltungs- und Strukturelemente
Ihrer Datenbank zu verändern;
1 die FileMaker Pro-Dateinamenerweiterung an Ihre Dateien
anhängen;
1 Ihr eigenes Logo oder eigene Grafiken in den Abschlussbildschirm
Ihrer Runtime-Datenbanklösung integrieren.
Bevor Sie mit der Erstellung Ihrer Datenbanklösung beginnen,
müssen Sie entscheiden, wie der Benutzer damit umgehen wird. Die
Datenbanklösung könnte die folgenden Komponenten enthalten:
1
1
eine primäre Datenbankdatei, die alle Zusatzdateien verbindet;
Scripts und Schaltflächen, die das Öffnen und Schließen von
Zusatzdateien, die Rückkehr zur Primärdatei, die Anzeige eines
Begrüßungsbildschirms oder das Beenden einer RuntimeAnwendung ermöglichen;
1 allgemeine Elemente und ein konsistentes Aussehen der
plattformübergreifenden Lösungen;
1 einen speziellen Layout-Präsentationsstil für jede Datei in
der Lösung;
1
1
ein Über-Layout, das Ihre Lösung vorstellt;
ein eigenes Hilfesystem, das Tipps für die Arbeit mit Ihrer
Lösung enthält;
1
mehrere Berechtigungen, die Zugriffsstufen für Layouts, Menüs,
bestimmte Tabellen, Datensätze, Felder usw. festlegen.;
1
passwortgeschützte Konten, denen Berechtigungen für die
Zugriffsstufe der Kontobenutzer zugewiesen sind.
Hinweis FileMaker Pro und FileMaker Developer ermöglichen
Ihnen jetzt, so viele Datenbanktabellen wie nötig in eine
Datenbankdatei zu integrieren. Diese Möglichkeit beseitigt einen
der Hauptgründe für die Verwendung mehrerer Dateien. Andere
Datenbankelemente, wie z. B. Scripts und Zugriffsrechte, werden
auf Dateiebene gespeichert, daher erzielen einige komplexe
Lösungen immer noch Vorteile aus der Nutzung mehrerer Dateien.
Übersicht zur Vorbereitung Ihrer
Lösungsdateien
Beim Entwerfen, Erstellen und Testen Ihrer Datenbanklösung,
sollten Sie sich stets vor Augen führen, wie der Benutzer damit
umgehen wird. Dem Benutzer sollten beispielsweise gut navigierbare
Scripts und Tasten, effektiv anwendbare Layouts und Themen sowie
ein Hilfesystem zur Verfügung stehen.
20
FileMaker Developer 7 Entwicklerhandbuch
Die Entwicklungswerkzeuge werden verwendet, um
Datenbanklösungsdateien zu modifizieren. Dieses Kapitel
beschreibt die drei Hauptphasen des Vorgangs:
1. Um Datenbanklösungsdateien zu modifizieren, ohne eine
Runtime-Datenbanklösung zu erstellen, siehe „Ändern Ihrer
Datenbanklösungsdateien“ auf Seite 20.
2. Um Dateien für eine Runtime-Datenbanklösung vorzubereiten
und sicherzustellen, dass ihre Dateiverweise in der Lösung
funktionieren, siehe „Vorüberlegungen für eine RuntimeDatenbanklösung“ auf Seite 23.
1
Wenn Sie mehrere Datenbankdateien verwenden, entscheiden
Sie, welche Datei als Primärdatei verwendet wird, die der Anwender
als erste öffnet. Die Primärdatei speichert die eigenen Einstellungen.
Speichern Sie in dieser Datei Navigationsfelder oder Scripts zu
anderen Zusatzdateien, ein Layout „Über“, ein angepasstes „Hilfe“Layout bzw. eine angepasste Hilfe-Datei oder eine Taste zum
Beenden der Anwendung.
1
Erstellen Sie Scripts und/oder Tasten, damit die Benutzer von der
Primärdatei zu Zusatzdateien und Layouts in der Lösung navigieren
können. Siehe „Verwenden von Scripts zur Steuerung der Lösung“
auf Seite 47.
3. Um eine Runtime-Datenbanklösung zu erstellen, siehe „Binden
der Datenbanken in Runtime-Datenbanklösungen“ auf Seite 25.
1
Im Folgenden finden Sie einige allgemeine Hinweise zur
Vorbereitung der Dateien Ihrer Lösung:
1
1 Erstellen Sie, falls gewünscht, ein spezielles Thema für alle
Layouts in Ihrer Datenbanklösung. Weitere Informationen finden
Sie unter „Erstellen eigener Layout-Präsentationsstile“ auf Seite 55.
1
Wenn Sie eine Lösung mit Versionen sowohl für Windows als
auch für Mac OS X erstellen, testen Sie die beiden Versionen der
Lösung auf ihrer jeweiligen Plattform. Weitere Informationen finden
Sie in der Hilfe.
1
Dokumentieren Sie Ihre Datenbanklösung. Siehe „Bereitstellen
von Benutzerdokumentation“ auf Seite 38.
Obwohl die Entwicklungswerkzeuge die Kopie einer Datei und
nicht das Original bearbeiten, sollten Sie vor Beginn eine
Sicherungskopie der Originaldateien anlegen.
Ändern Ihrer Datenbanklösungsdateien
Erzeugen Sie mithilfe der Entwicklungswerkzeuge eine neue
Gruppe von Datenbankdateien, um sie anzupassen oder um eine
Runtime-Datenbanklösung zu erstellen.
Wenn Sie mehrere Dateien anstelle von mehreren Tabellen in
einer Einzeldatei verwendet haben, sollten sich alle Dateien für
Ihre Lösung im selben Ordner befinden, bevor sie in eine RuntimeLösung gebunden werden. Wenn es nicht praktikabel ist, alle
Dateien in einem Ordner aufzubewahren, geben Sie unbedingt
einen Dateiverweis auf jede Datei an, der nur aus dem jeweiligen
Dateinamen besteht. Weitere Informationen finden Sie unter
„Überprüfen von Dateiverweisen“ auf Seite 24.
Hinweis Sie müssen Datenbankdateien von früheren Versionen
als FileMaker Pro 7.0 konvertieren, bevor Sie sie mit den
Entwicklungswerkzeugen bearbeiten können. Weitere
Informationen finden Sie im Handbuch Konvertieren von
FileMaker-Datenbanken aus früheren Versionen .
1 Geben Sie unbedingt jede Datei an, die sich auf die Lösung
bezieht, damit beim Ändern von Dateinamen alle Dateiverweise
aktualisiert werden.
2. Wählen Sie Datei > Entwicklungswerkzeuge (Windows) bzw.
Ablage > Entwicklungswerkzeuge (Mac OS).
So verwenden Sie die Entwicklungswerkzeuge:
1. Schließen Sie alle Datenbankdateien, die Sie anpassen möchten.
Verwenden der Entwicklungswerkzeuge
3. Wenn Sie die Entwicklungswerkzeuge bereits mit derselben
Datenbanklösung verwendet und Ihre Einstellungen gespeichert
haben, klicken Sie auf Einstellungen laden.
Ein Dialogfeld zum Öffnen einer Datei wird angezeigt, über das Sie
Ihre Einstellungsdatei finden können. Weitere Informationen finden
Sie unter „Speichern und Wiederverwenden der Einstellungen der
Entwicklungswerkzeuge“ auf Seite 29.
4. Klicken Sie auf Hinzufügen, um die Dateien anzugeben, die Sie
21
Wichtig Wenn Übereinstimmende Dateien innerhalb des Projektordners
überschreiben aktiviert ist, überschreiben die Entwicklungswerkzeuge
Dateien, die dieselben Namen wie diejenigen in der Dateiliste
aufweisen.
9. Sie haben folgende Möglichkeiten:
1 Um Ihre Datenbankdateien anzupassen oder die Dateien in eine
Runtime-Lösung zu binden, klicken Sie unter Lösungsoptionen
auf Angeben.
anpassen wollen.
5. Wenn Sie alle gewünschten Dateien hinzugefügt haben, führen
Sie eine der folgenden Aktionen aus:
Ziel
Aktion
Primärdatei
auswählen
Doppelklicken Sie in der Liste auf die Datei.
Datei umbenennen
Wählen Sie die Datei aus der Liste, geben Sie den
neuen Namen in das Feld Datei umbenennen ein und
klicken Sie auf Ändern.
Hinweis Geben Sie keine Dateinamenerweiterung ein.
Weitere Informationen finden Sie unter „Wählen von
Dateinamen für Runtime-Datenbanklösungen“ auf
Seite 27.
Eine Datei entfernen
Wählen Sie die Datei aus der Liste und klicken Sie auf
Entfernen.
6. Klicken Sie unter „Projektordner“ auf Angeben, um den
Speicherort für die Kopie der Datenbanklösung festzulegen.
7. Wählen oder erstellen Sie im Dialogfeld „Wählen Sie einen
Ordner für die Dateien dieses Projekts“ einen Ordner und klicken Sie
auf OK (Windows) bzw. Auswählen (Mac OS X).
8. Wenn die neuen Dateien keine früheren Dateiversionen
überschreiben sollen, deaktivieren Sie Übereinstimmende Dateien
innerhalb des Projektordners überschreiben.
Dialogfeld „Lösungsoptionen angeben“
1
Um eine Kopie Ihrer Datenbankdateien mit neuen Namen zu
erstellen, fahren Sie mit Schritt 12 fort.
22
FileMaker Developer 7 Entwicklerhandbuch
10. Aktivieren Sie im Dialogfeld „Lösungsoptionen angeben“ eine
oder mehrere Optionen.
Ziel
Aktion
Datenbanken
zu RuntimeAnwendungen
binden
Wählen Sie Runtime-Lösung(en) erstellen.
Weitere Informationen finden Sie unter „Binden der
Datenbanken in Runtime-Datenbanklösungen“ auf
Seite 25.
Hinweis Diese Option kann mit allen anderen
kombiniert werden, ausgenommen die Option
Datenbanken müssen eine FileMaker-Dateierweiterung
haben.
Permanent
jeglichen
administrativen
Zugriff auf Ihre
Lösung untersagen
Erzwingen, dass
Konten ohne volle
Zugriffsrechte
Ihre Lösung im
Kioskmodus öffnen
Dem Menü
„Scripts“ in Ihrer
Lösung einen
speziellen Namen
geben
Aktivieren Sie Administratorzugriff aus den Dateien
permanent entfernen.
Weitere Informationen finden Sie unter „Entfernen der
vollen Zugriffsrechte von Datenbanken“ auf Seite 30.
Wichtig Wenn der administrative Zugriff erst einmal
von der speziellen Lösung entfernt ist, kann er nicht
wiederhergestellt werden.
Aktivieren Sie Kioskmodus für Nicht-Administratorkonten
aktivieren.
Weitere Informationen finden Sie unter „Kioskmodus“
auf Seite 45.
Aktivieren Sie Name für „Scripts“-Menü.
Weitere Informationen finden Sie unter „Anpassen der
Menüs „Über“, „Hilfe“ und „Scripts““ auf Seite 50.
Ein angegebenes
Aktivieren Sie Script für „Hilfe“-Menü.
Script über den
Weitere Informationen finden Sie unter „Anpassen der
Menübefehl „Hilfe“ Menüs „Über“, „Hilfe“ und „Scripts““ auf Seite 50.
ausführen
Hinweis Diese Option ist nur verfügbar, wenn die
Primärdatei Scripts enthält.
Ziel
Aktion
Ein angegebenes
Aktivieren Sie Script für „Über“-Menü.
Script über den
Weitere Informationen finden Sie unter „Anpassen der
Menübefehl „Über“ Menüs „Über“, „Hilfe“ und „Scripts““ auf Seite 50.
ausführen
Hinweis Diese Option ist nur verfügbar, wenn die
Primärdatei Scripts enthält.
Hinzufügen der
FileMakerErweiterung zu
den Namen von
Datenbankdateien
Wählen Sie Datenbanken müssen eine FileMakerDateierweiterung haben.
Eine Protokolldatei
anlegen, um Fehler
während der
Verarbeitung
aufzuzeichnen
Aktivieren Sie Fehlerprotokoll für Verarbeitungsfehler
anlegen.
Hinweis Diese Option ist nicht verfügbar, wenn Sie
Runtime-Lösung(en) erstellen aktivieren. Mit dieser
Funktion können Sie Dateien, die keine Erweiterungen
aufweisen, Erweiterungen hinzufügen.
Weitere Informationen finden Sie im nächsten Abschnitt,
„Erstellen eines Fehlerprotokolls“.
11. Klicken Sie auf OK.
12. Um den Vorgang schnell wiederholen zu können, klicken Sie
auf Einstellungen speichern und wählen Sie einen Ordner und
Speicherort für Ihre Einstellungsdatei.
Weitere Informationen finden Sie unter „Speichern und
Wiederverwenden der Einstellungen der Entwicklungswerkzeuge“
auf Seite 29.
13. Klicken Sie auf Erstellen.
Die Entwicklungswerkzeuge kopieren alle ausgewählten Datenbankdateien samt den Änderungen, die mit den Entwicklungswerkzeugen durchgeführt wurden, in den Projektordner. Wenn die
Standardoption zum Überschreiben der Zieldateien aktiviert ist,
werden die von den Entwicklungswerkzeugen kopierten Dateien im
angegebenen Projektordner gespeichert. Wenn die Standardoption
zum Überschreiben der Zieldateien deaktiviert ist, wird der angegebene Projektordner verwendet, falls er leer ist. Andernfalls wird ein
neuer Ordner auf der Basis des Projektordnernamens angelegt.
Verwenden der Entwicklungswerkzeuge
Erstellen eines Fehlerprotokolls
1
Einige Fehler lösen keine Fehlermeldungen aus. Ein Fehlerprotokoll
erfasst mehr Einzelheiten über alle Fehler, die während der
Verarbeitung aufgetreten sind.
Sofern die Dateien Ihrer Runtime-Datenbanklösung nicht
passwortgeschützt sind, können Benutzer die Dateien in
FileMaker Pro oder FileMaker Developer öffnen und ändern.
Sie können auch festlegen, dass Ihre Dateien permanent
unverändert bleiben. Weitere Informationen finden Sie unter
„Entfernen der vollen Zugriffsrechte von Datenbanken“ auf
Seite 30.
So erstellen Sie ein Fehlerprotokoll:
1. Wählen Sie im Dialogfeld „Lösungsoptionen angeben“ die
Option Fehlerprotokoll für Verarbeitungsfehler anlegen.
2. Klicken Sie auf Angeben.
Wenn Sie keinen Dateinamen und Speicherort für das
Fehlerprotokoll angeben, wird es im Projektordner unter dem
Namen Protokolldatei.txt gespeichert.
3. Wählen Sie im Dialogfeld „Datei angeben“ einen Speicherort und
geben seinen Dateinamen für das Fehlerprotokoll ein.
Wenn während der Verarbeitung der Optionen ein Fehler auftritt, wird
der Fehler im Fehlerprotokoll aufgezeichnet. Eine Fehlermeldung
kann ebenfalls angeben, dass ein Fehler aufgetreten ist.
Vorüberlegungen für eine RuntimeDatenbanklösung
Es ist empfehlenswert, die folgenden Punkte zu klären, bevor Sie die
Dateien in die Runtime-Anwendung binden.
1
Sollen die Anwender Zusatzdateien öffnen und schließen
können?
In der Runtime-Anwendung gibt es keine Menüoptionen zum
Öffnen oder Schließen von Dateien. Wenn Sie erlauben, dass die
Benutzer Zusatzdateien öffnen und schließen, müssen Sie in Ihrer
Lösung entsprechende Scripts bereitstellen. Sie müssen in jeder
Zusatzdatei eine Taste oder ein Startscript platzieren, damit Benutzer
zur Primärdatei zurückkehren können.
23
Dürfen Benutzer die Datenbank ändern?
1
Möchten Sie eine plattformübergreifende RuntimeDatenbanklösung erstellen?
Weitere Informationen finden Sie unter „Binden von Dateien für
beide Plattformen“ auf Seite 25.
1
Wie werden Sie Updates an Ihre Benutzer verteilen?
Sie können es Benutzern erleichtern, Dateien in Ihrer RuntimeDatenbanklösung zu aktualisieren, indem Sie in die Primärdatei
Scripts integrieren, mit denen Benutzer ihre Daten exportieren
und in die aktualisierte Lösung importieren können. Siehe
„Importieren von Daten in aktualisierte RuntimeDatenbanklösungen“ auf Seite 30.
1
Werden Ihre Benutzer Berichte oder andere Informationen
aus der Runtime-Datenbanklösung ausdrucken?
Es empfiehlt sich, Seitenränder festzulegen, wenn die RuntimeDatenbanklösung auf verschiedenen Druckern ausgegeben wird.
Weitere Informationen finden Sie in der Hilfe.
1
Sollen die Benutzer eine Rechtschreibprüfung für die
Datensätze durchführen können?
Sie können die Sprache des Hauptwörterbuchs für Ihre
Datenbanklösung ändern, indem Sie eines der Wörterbücher wählen,
die mit FileMaker Developer geliefert wurden. Ihre Benutzer können
in der Runtime-Anwendung ein Anwenderwörterbuch hinzufügen
oder ändern. Weitere Informationen finden Sie in der Hilfe.
24
FileMaker Developer 7 Entwicklerhandbuch
1 Befinden sich die Originaldateien Ihrer Datenbanklösung in
mehreren Ordnern?
Weitere Informationen finden Sie im nächsten Abschnitt,
„Überprüfen von Dateiverweisen“.
Bei der Entwicklung einer Datenbank mit mehreren Dateien müssen
Sie eventuell einige der Dateien in separaten Ordnern unterbringen.
Bei der Erstellung einer Runtime-Datenbanklösung werden jedoch
alle Dateien in den selben Ordner wie die Runtime-Anwendungen
verschoben. Dies sollten Sie in Ihren Dateiverweisen berücksichtigen,
unabhängig davon, ob Ihre Lösung von einem einzigen Ordner
ausgeht.
Aus diesem Grund muss jeder Dateiverweis einen Pfad enthalten,
der nur den Dateinamen der referenzierten Datei enthält. Die
Runtime-Anwendung überprüft zwar bei Bedarf auch alle anderen
Dateiverweise, kann aber dann die Datei im selben Ordner finden,
indem sie sich befindet. Sie können dennoch alle absoluten oder
relativen Pfade im selben Dateiverweis belassen für den Fall, dass
die Dateien auch in FileMaker Pro oder FileMaker Developer
verwendet werden.
So überprüfen Sie Dateiverweise:
1. Wählen Sie Datei > Definieren > Dateiverweise (Windows) bzw.
Ablage > Definieren > Dateiverweise (Mac OS).
Primärdatei einer Beispiel-Runtime-Lösung
Überprüfen von Dateiverweisen
Ein Dateiverweis speichert den oder die Pfade, unter denen die
Runtime-Anwendung versucht, auf eine externe Tabelle, ein
externes Script oder eine externe Werteliste zuzugreifen. Jeder
Dateiverweis kann aus einem oder mehreren Pfaden bestehen, die
durch Absatzende-Zeichen getrennt sind. Dateipfade werden in der
angezeigten Reihenfolge durchsucht. Die Runtime-Anwendung
öffnet die erste Datei, die gefunden wird. Weitere Informationen
finden Sie in der Hilfe.
Tipp Sie sollten mehrere Tabellen in eine Datei setzen und damit
potenzielle Schwierigkeiten mit mehreren Dateien vermeiden.
Das Dialogfeld „Dateiverweise definieren“ listet alle Dateiverweise
in der aktuellen Datenbank auf. Stellen Sie sicher, dass die Pfadliste
für jede angegebene Datei einen Verweis allein auf den Dateinamen,
ohne jegliche Ordner, enthält. Der Verweis sieht folgendermaßen
aus: file:MeineDatei.fp7.
2. Wenn für eine Datei kein Verweis ohne Ordnerangabe besteht,
klicken Sie im Dialogfeld „Dateiverweise definieren“ auf Neu.
3. Geben Sie in der Pfadliste den Dateinamen einschließlich der
Dateinamenerweiterung ein.
4. Geben Sie für Dateiverweisname einen Namen ein. Dieser Name
wird in allen Listen aufgeführt, die Dateiverweise anzeigen.
5. Klicken Sie zum Speichern des Dateiverweises auf OK.
Verwenden der Entwicklungswerkzeuge
Binden von Dateien für beide Plattformen
Wenn die Lösung unter Windows verwendet wird, binden Sie
sie mit den Entwicklungswerkzeugen für Windows. Wenn die
Lösung mit Mac OS verwendet wird, binden Sie sie mit den
Entwicklungswerkzeugen für Mac OS X. Wenn Sie eine
plattformübergreifende Lösung erstellen, die sowohl unter
Windows als auch unter Mac OS X eingesetzt werden soll,
erstellen Sie zwei separate Runtime-Lösungen und binden Sie
die originalen Lösungsdateien zweimal: zuerst mit den FileMaker
Entwicklungswerkzeugen für Windows und dann mit den FileMaker
Entwicklungswerkzeugen für Mac OS X. Verwenden Sie für beide
Plattformen denselben Bindungsschlüssel. Denken Sie daran, dass
der Bindungsschlüssel zwischen Groß- und Kleinbuchstaben
unterscheidet.
Binden der Datenbanken in RuntimeDatenbanklösungen
Verwenden Sie die Entwicklungswerkzeuge, um eine eigenständige
Runtime-Datenbanklösung zu erzeugen, für deren Ausführung
FileMaker Pro bzw. FileMaker Developer nicht benötigt wird.
Die Entwicklungswerkzeuge erstellen eine Kopie Ihrer Dateien
und binden die Datenbankdatei oder -dateien zu einer RuntimeAnwendung mit dem von Ihnen angegebenen Namen.
Keiner der Befehle aus dem Untermenü Definieren des Menüs Datei
(Windows) bzw. Ablage (Mac OS) ist in der Runtime-Anwendung
verfügbar. Siehe „Funktionsvergleich zwischen der RuntimeAnwendung und FileMaker Pro“ auf Seite 79. Die FileMaker
Developer-Funktionen werden ebenfalls aus der RuntimeAnwendung entfernt.
25
Eine Runtime-Datenbank kann jedoch in FileMaker Pro oder
FileMaker Developer geöffnet werden. Die volle Funktionalität
dieser Anwendungen ist dann verfügbar, es sei denn, die vollen
Zugriffsrechte wurden entfernt. Weitere Informationen finden
Sie unter „Entfernen der vollen Zugriffsrechte von Datenbanken“
auf Seite 30.
Runtime-Datenbanklösungen können nicht über ein Netzwerk,
das Internet oder ein Intranet veröffentlicht werden, es sei denn,
Sie verwenden FileMaker Pro oder FileMaker Developer anstelle
der Runtime-Anwendung. Eine vollständige Liste der Unterschiede
zwischen der Runtime-Anwendung und FileMaker Pro finden Sie
unter „Funktionsvergleich zwischen der Runtime-Anwendung
und FileMaker Pro“ auf Seite 79.
Eventuell müssen Sie Ihre Datenbankdateien mehrmals binden,
bevor Sie sie zur Auslieferung an Ihre Benutzer vorbereiten.
Nachdem die Entwicklung abgeschlossen und die endgültige
Version gebunden und bereit zur Auslieferung ist, sollten Sie Ihre
Runtime-Lösung gründlich testen, um sicherzustellen, dass sie
sich erwartungsgemäß verhält. Weitere Informationen finden Sie
unter „Vorüberlegungen für eine Runtime-Datenbanklösung“ auf
Seite 23.
26
FileMaker Developer 7 Entwicklerhandbuch
Die Erweiterung wird verwendet, um die Lösungsdateien mit der
Runtime-Anwendung zu verbinden. Weitere Informationen finden
Sie unter „Zuweisen von Drei-Zeichen-Dateinamenserweiterungen“
auf Seite 27.
5. Geben Sie für Bindungsschlüssel einen Schlüssel in einer Länge
zwischen 1 und 24 Zeichen ein.
Der Bindungsschlüssel verknüpft die Runtime-Anwendung mit den
Datenbankdateien und stellt sicher, dass die gebundenen Dateien
von der richtigen Runtime-Anwendung geöffnet werden. Weitere
Informationen finden Sie unter „Festlegen des Bindungsschlüssels“
auf Seite 28.
Wichtig Beim Binden werden auch die Systemdateien für die
jeweilige Plattform installiert.
Ein Startscript in der Primärdatei aktiviert dieses Fensterlayout.
Weitere Informationen über die Voraussetzungen zur Verwendung
der Runtime-Datenbanklösung finden Sie in Kapitel 4, „Verteilen
von Runtime-Datenbanklösungen“ auf Seite 33.
So binden Sie Datenbankdateien in eine Runtime-Datenbanklösung:
1. Führen Sie die Schritte 1 bis 9 unter „Ändern Ihrer
Datenbanklösungsdateien“ auf Seite 20 aus.
2. Aktivieren Sie im Dialogfeld „Lösungsoptionen angeben“ die
Option Runtime-Lösung(en) erstellen.
3. Geben Sie in Runtime-Name einen Namen für Ihre Runtime-
Anwendung ein.
Der Runtime-Name wird als Name der Runtime-Anwendungsdatei
und als Name des Ordners verwendet, in dem die Dateien der
Runtime-Datenbanklösung gespeichert sind. Siehe dazu den
nächsten Abschnitt, „Wählen von Dateinamen für RuntimeDatenbanklösungen“.
4. Geben Sie in Erweiterung eine aus drei Zeichen bestehende
Dateinamenerweiterung ein.
6. Um dem Abschlussbildschirm ein Firmenlogo oder ein anderes
spezielles Bild hinzuzufügen, klicken Sie auf Angeben, wählen Sie
das Schlussbild und klicken Sie auf Auswählen.
Das Bild sollte mindestens 382 x 175 Pixel (72 dpi) betragen, da es
sonst verzerrt dargestellt wird. Die unterstützten Bildformate sind
JPEG und GIF.
7. Stellen Sie unter Verzögerung die Dauer für die Anzeige des
Schlussbildschirms in Sekunden ein.
Sie können die Wirkung Ihres speziellen Bildschirms prüfen, indem
Sie auf Vorschau klicken.
8. Klicken Sie nach dem Festlegen der Optionen auf OK.
9. Um den Vorgang schnell wiederholen zu können, klicken Sie auf
Einstellungen speichern und wählen Sie einen Ordner und Speicherort
für Ihre Einstellungsdatei.
Weitere Informationen finden Sie unter „Speichern und
Wiederverwenden der Einstellungen der Entwicklungswerkzeuge“
auf Seite 29.
10. Klicken Sie auf Erstellen.
Verwenden der Entwicklungswerkzeuge
Die Entwicklungswerkzeuge kopieren alle Runtime-Dateien in einen
neuen Ordner innerhalb des Projektordners, der nach der RuntimeLösung benannt ist. Informationen über die Zusammenstellung
der erforderlichen Dateien und die Übergabe Ihrer RuntimeDatenbanklösung an die Benutzer finden Sie in „Verteilen von
Runtime-Datenbanklösungen“ auf Seite 33.
Wählen von Dateinamen für RuntimeDatenbanklösungen
Berücksichtigen Sie bei der Wahl der Dateinamen für RuntimeDatenbanklösungen die Plattform, auf der Ihre Runtime-Lösung
verwendet wird, damit Ihre Scripts und Lookups ordnungsgemäß
funktionieren. Das Betriebssystem beschränkt die zulässige Anzahl
der Zeichen für Dateinamen.
Plattform
Zulässige Dateinamen
Mac OS X
255 Zeichen
Windows 2000, XP
255 Zeichen
Unter Windows dürfen Dateinamen nicht mit einem Leerzeichen
beginnen. Um plattformübergreifende Kompatibilität sicherzustellen,
dürfen Sie die folgenden Zeichen nicht in Dateinamen verwenden:
Anführungszeichen ("), Schrägstrich (/), umgekehrter Schrägstrich
(\), spitze Klammern (<>), Asterisk (*), Doppelpunkt (:), vertikale
Linie (|).
Zuweisen von Drei-Zeichen-Dateinamenserweiterungen
Die Drei-Zeichen-Dateinamenerweiterung verbindet alle Dateien
der Runtime-Lösung mit der Runtime-Anwendung. Wenn ein
Benutzer mehrere Runtime-Datenbanklösungen auf seinem
Rechner installiert hat, stellen die Dateinamenerweiterung und der
Bindungsschlüssel sicher, dass die richtige Runtime-Anwendung
gestartet wird, wenn auf eine Lösungsdatei doppelgeklickt wird.
Verwenden Sie eine Erweiterung, die auf den Computersystemen
Ihrer Benutzer eindeutig ist.
27
Die Entwicklungswerkzeuge aktualisieren automatisch alle Dateien
für die Verwendung der angegebenen Drei-Zeichen-Erweiterung
und hängen die Erweiterung an die Dateinamen an. Interne
Dateiverknüpfungen in Beziehungen, Scripts und externen
Wertelisten werden aktualisiert und an die neuen Dateinamen
angepasst.
Hinweis Unabhängig von den Dateinamenerweiterungen können
Runtime-Datenbankdateien weiterhin in FileMaker Pro und
FileMaker Developer geöffnet werden. Um zu verhindern, dass
Benutzer Ihre Runtime-Datenbanklösungen ändern, vergeben Sie
Passwörter mit bestimmten Zugriffsrechten oder aktivieren Sie
Administratorzugriff aus den Dateien permanent entfernen in den
Entwicklungswerkzeugen, bevor Sie die Dateien zu einer
Runtime-Datenbanklösung binden. Weitere Informationen
finden Sie unter „Entfernen der vollen Zugriffsrechte von
Datenbanken“ auf Seite 30.
Zuweisen der Erweiterung für Windows-Lösungen
Die Drei-Zeichen-Erweiterung registriert die Runtime-Anwendung
im Windows-Betriebssystem. Anhand der Erweiterung ermittelt
Windows, welche Anwendung gestartet werden muss, wenn auf eine
Lösungsdatei doppelgeklickt wird. Die Entwicklungswerkzeuge
hängen die Erweiterung während des Bindungsprozesses an alle
Datenbankdateien in der Runtime-Datenbanklösung an.
Zuweisen der Erweiterung für Mac OS X-Lösungen
Unter Mac OS X wird die Drei-Zeichen-Erweiterung zum
Erstellercode für die Runtime-Anwendung. Der Erstellercode
muss eindeutig sein, damit der Mac OS X Finder feststellen kann,
welche Anwendung ein Dokument erstellt hat. Der Erstellercode
wird in den Lösungsdateien und in der Runtime-Anwendung
gespeichert.
28
FileMaker Developer 7 Entwicklerhandbuch
Da ein Erstellercode aus vier Zeichen besteht, fügen die
Entwicklungswerkzeuge nach dem ersten Erweiterungszeichen
den Großbuchstaben „F“ ein. Beispiel: Aus der Drei-ZeichenStandarderweiterung „USR“ wird der Erstellercode „UFSR“.
Erstellercodes unterscheiden zwischen Groß- und Kleinbuchstaben.
Hinweis Erstellercodes sollten bei Apple Computer, Inc., registriert
werden, um sicherzustellen, dass der gewählte Erstellercode
eindeutig ist. Wenn der Erstellercode nicht eindeutig ist, werden
unter Umständen Lösungsdateien mit der falschen RuntimeAnwendung geöffnet. Verwenden Sie die Drei-Zeichen-Erweiterung
USR, da FileMaker den Erstellercode UFSR bei Apple Computer,
Inc. registriert hat. Wenden Sie sich an den Apple Developer Support
oder besuchen Sie die entsprechende Website unter www.apple.com,
um weitere Erstellercodes zu registrieren.
Konflikte aufgrund nicht eindeutiger Dateinamenerweiterungen
unter Windows
Wenn die Drei-Zeichen-Erweiterung nicht eindeutig ist, entstehen in
Windows möglicherweise Konflikte in der Registrierung. Beispiel:
Wenn Sie für Ihre Runtime-Datenbanklösung die Erweiterung .fp7
verwenden und Ihre Anwender FileMaker Pro installiert haben,
ändern sich alle FileMaker Pro-Dokumentsymbole zu RuntimeSymbolen. Darüber hinaus wird durch Doppelklicken auf ein
FileMaker Pro-Dokument nicht mehr automatisch die
FileMaker Pro-Anwendung geöffnet.
So stellen Sie die FileMaker Pro-Originaldokumentsymbole
wieder her:
1. Löschen Sie die Runtime-Anwendung.
2. Öffnen Sie ein Dokument in FileMaker Pro, schließen Sie es und
beenden Sie das Programm.
3. Starten Sie Ihren Computer neu.
Festlegen des Bindungsschlüssels
Der in den Entwicklungswerkzeugen angegebene Runtime-Name
wird als Name der Runtime-Anwendung und nach Wunsch auch als
Name des neuen Lösungsordners verwendet, der die gebundenen
Dateien der Runtime-Datenbanklösung enthält.
Der Runtime-Name wird in dieser Lösung als Ordner- und
Anwendungsname verwendet.
Der Bindungsschlüssel ist ein Code, mit dem die Entwicklungswerkzeuge während des Bindungsprozesses die Dateien intern mit
der Runtime-Anwendung verknüpfen. Wenn Sie einer RuntimeDatenbanklösung nachträglich Zusatzdateien hinzufügen müssen,
binden Sie die Dateien erneut mit dem gleichen Schlüssel.
Bei der Entwicklung einer Lösung für beide Plattformen verwenden
Sie für Windows und Mac OS X den gleichen Bindungsschlüssel.
Vergessen Sie nicht, dass der Bindungsschlüssel sowohl unter
Windows als auch mit Mac OS X zwischen Groß- und
Kleinbuchstaben unterscheidet.
Hinweis Verwenden Sie einen einprägsamen Bindungsschlüssel
und bewahren Sie ihn an einem sicheren Ort auf. (Hierfür können
Sie die Einstellungsdatei der Entwicklungswerkzeuge speichern:
siehe „Speichern und Wiederverwenden der Einstellungen der
Entwicklungswerkzeuge“ auf Seite 29.) Wenn Sie eine RuntimeDatenbanklösung ändern möchten und den Bindungsschlüssel
vergessen haben, müssen Sie alle Datenbankdateien mit einem
neuen Bindungsschlüssel neu binden und die gesamte Lösung neu
verteilen, einschließlich einer neuen Runtime-Anwendung.
Verwenden der Entwicklungswerkzeuge
Ändern gebundener Runtime-Dateien
Ändern von Lösungseinstellungen
Sie können eine gebundene Runtime-Datei in FileMaker Pro
und FileMaker Developer öffnen, um Änderungen an ihr
vorzunehmen. Wenn Sie jedoch beim Binden der Dateien die
Option Administratorzugriff aus den Dateien permanent entfernen
aktiviert haben, erhalten Sie keinen Zugriff mehr auf die
Dialogfelder „Datenbank definieren“, „Wertelisten definieren“,
„Dateiverweise definieren“, „Konten und Zugriffsrechte definieren“
und „Eigene Funktionen definieren“ sowie die Layout- und
ScriptMaker-Befehle. In diesem Fall müssen Sie die OriginalDatenbankdateien öffnen, die Änderungen in FileMaker Developer
durchführen und die Dateien dann erneut mit dem Bindungsschlüssel
dieser Runtime-Datenbanklösung binden.
So ändern Sie eine Einstellungsdatei:
29
1. Öffnen Sie die Entwicklungswerkzeuge.
2. Klicken Sie auf Einstellungen laden.
3. Suchen Sie die zu ändernde Einstellungsdatei und wählen Sie
sie aus.
4. Klicken Sie auf Laden.
5. Legen Sie Optionen fest.
6. Klicken Sie auf Einstellungen speichern und anschließend auf
Speichern.
7. Klicken Sie auf Ja, um die Datei zu ersetzen.
Weitere Informationen finden Sie unter „Verteilen von Updates für
Runtime-Datenbanklösungen“ auf Seite 42.
Ihre Änderungen werden gespeichert und können wiederverwendet
werden.
Speichern und Wiederverwenden der
Einstellungen der Entwicklungswerkzeuge
Konvertieren und Aktualisieren von
Lösungsdateien
Sie können die Einstellungen, die Sie im Dialogfeld „Entwicklungswerkzeuge“ festlegen, speichern und wiederverwenden. Die Einstellungen umfassen die Liste der zu ändernden Dateien. Nachdem
Sie Ihre Einstellungen in den Entwicklungswerkzeugen festgelegt
haben, klicken Sie auf Einstellungen speichern. Wählen Sie einen
Speicherort und einen Dateinamen für die Einstellungsdatei. Die
Erweiterung .sav wird automatisch hinzugefügt und sollte nicht
geändert werden. Sie können beliebig viele Einstellungsdateien
unter verschiedenen Speicherorten und Namen speichern.
Wenn Sie eine FileMaker Pro Runtime-Datenbanklösung mit dem
Solutions Development Kit (SDK) für FileMaker Pro 3.0 oder
früher, dem Binder-Dienstprogramm in der FileMaker Pro 4.0
Developer Edition oder dem Developer Tool in FileMaker
Developer 5.x und 6.0 entwickelt haben, können Sie die Lösung
aktualisieren und Ihren Benutzern die konvertierten Dateien zur
Verfügung stellen. Dateien, die mithilfe früherer Tools zu einer
Runtime-Anwendung gebunden wurden, müssen mit den
Entwicklungswerkzeugen neu gebunden werden.
Verwenden Sie die Einstellungsdatei der Entwicklungswerkzeuge,
um mit den Entwicklungswerkzeugen dieselben Vorgänge an Ihren
Datenbankdateien zu wiederholen. Klicken Sie beim Öffnen der
Entwicklungswerkzeuge auf Einstellungen laden, wählen Sie die
Einstellungsdatei aus und klicken Sie auf Laden.
Sie müssen FileMaker Pro-Dateien aus früheren Versionen in das
neue Dateiformat konvertieren. Sie können einzelne Dateien oder
mehrere Dateien gleichzeitig konvertieren. Weitere Informationen
über das Konvertieren von Dateien erhalten Sie im FileMaker Pro
Benutzerhandbuch sowie im Handbuch Konvertieren von
FileMaker-Datenbanken aus früheren Versionen .
30
FileMaker Developer 7 Entwicklerhandbuch
Sobald Sie die Dateien konvertiert haben, können Sie sie
aktualisieren, um die neueren Funktionen von FileMaker Pro
und FileMaker Developer zu nutzen. Erstellen Sie gegebenenfalls
Import-Scripts, damit Ihre Anwender bestehende Daten aus der
alten Runtime-Datenbanklösung in die neue aktualisierte Lösung
importieren können. Verwenden Sie die Entwicklungswerkzeuge,
um die Lösungsdateien zu einer neuen aktualisierten RuntimeDatenbanklösung zu binden. Weitere Informationen finden Sie
unter „Binden der Datenbanken in Runtime-Datenbanklösungen“
auf Seite 25.
Verteilen Sie die neue aktualisierte Runtime-Datenbanklösung mit
Anweisungen zur Aktualisierung der Dateien. Der Anwender muss
die alten Dateien in die neue Runtime-Anwendung konvertieren und
die Daten importieren.
Importieren von Daten in aktualisierte RuntimeDatenbanklösungen
Das Script sollte die folgende Funktionalität enthalten:
1
1
Datei konvertieren [<Name der alten Version der Lösungsdatei>]
Datensätze importieren [<alter Dateiname mit Erweiterung der
neuen Lösung>]
1
Datei schließen [<alter Dateiname mit Erweiterung der neuen
Lösung>]
4. Fügen Sie eine Taste für das Aktivieren des Scripts hinzu.
5. Wiederholen Sie die Schritte 3 und 4 für jede aktualisierte Datei.
6. Verwenden Sie die Entwicklungswerkzeuge, um die aktualisierten
Lösungsdateien zu einer neuen Runtime-Datenbanklösung zu
binden.
7. Testen Sie Ihre Tasten in der Runtime-Anwendung.
Verwenden Sie Beispieldaten, um sicherzustellen, dass die
Datensätze ordnungsgemäß importiert und in die richtigen Felder
eingefügt werden.
Sie können in die neuen Runtime-Datenbanklösungsdateien Scripts
integrieren, die es dem Anwender erlauben, Datensätze aus den alten
Runtime-Dateien zu importieren. Die alten Dateien müssen zuvor in
das neue Dateiformat konvertiert werden.
8. Verteilen Sie die neuen Lösungsdateien mit den definierten
Tasten.
Hinweis Verwenden Sie beim Erstellen Ihrer aktualisierten
Runtime-Lösung eine andere Erweiterung als für Ihre alte
Runtime-Lösung.
Benutzer können ihre alten Dateien in den Ordner „Alte
Lösungsdateien“ kopieren und die Tasten in den neuen Dateien
verwenden, um die alten Dateien zu konvertieren und Datensätze aus
ihnen in die neuen Lösungsdateien zu importieren.
So bereiten Sie Ihre aktualisierte Lösung für den Datenimport vor:
1. Legen Sie einen Ordner mit dem Namen „Alte Lösungsdateien“
in dem Ordner an, der die neuen Dateien der RuntimeDatenbanklösung enthält.
2. Legen Sie Kopien der alten Dateien der Runtime-Datenbanklösung
im Ordner „Alte Lösungsdateien“ ab.
3. Erstellen Sie in jeder aktualisierten Datei ein Script, das die
alte Lösungsdatei konvertiert und Datensätze daraus in die neue
Datei importiert.
9. Geben Sie den Benutzern Anleitungen zum Import der Daten in
die neuen Lösungsdateien.
Entfernen der vollen Zugriffsrechte von
Datenbanken
FileMaker Pro und FileMaker Developer schützen FileMakerDatenbanken anhand von Konten, Berechtigungen und erweiterten
Zugriffsrechten. Weitere Informationen finden Sie in der Hilfe. Mit
den Entwicklungswerkzeugen können Sie sämtliche administrativen
Konten von einer Datei entfernen. Weitere Informationen über
Konten und Berechtigungen finden Sie in der Hilfe.
Verwenden der Entwicklungswerkzeuge
Mit den Entwicklungswerkzeugen können Sie Benutzer daran
hindern, Aufbau und Gestaltung Ihrer Datenbankdateien und
eingerichtete Konten oder Zugriffsrechte zu ändern. Die Option
Administratorzugriff aus den Dateien permanent entfernen löscht aus
der Datenbank alle Konten mit der Berechtigung „Voller Zugriff“.
Keine Definieren-Dialogfelder sind mehr verfügbar, ausgenommen
die Registerkarte „Erweiterte Zugriffsrechte“ des Dialogfelds
„Konten und Zugriffsrechte“.
Hinweis Alle Datenbankdateien müssen mindestens über ein aktives
Konto verfügen, da sie sonst nicht geöffnet werden können. Sie
können die Option Administratorzugriff aus den Dateien permanent
entfernen nicht verwenden, wenn Konten mit vollen Zugriffsrechten
die einzig aktiven Konten der Datei sind. In diesem Fall erhalten Sie
eine entsprechende Fehlermeldung.
Wichtig Bei Auswahl dieser Option werden alle Konten mit
vollen Zugriffsrechten permanent aus der Datenbank gelöscht.
Damit wird der Zugriff auf den Layoutmodus und ScriptMaker
sowie alle Definieren-Dialogfelder, ausgenommen die Registerkarte
„Erweiterte Zugriffsrechte“ des Dialogfelds „Konten und
Zugriffsrechte“, für alle Datenbankdateien in der Lösung permanent
verhindert. Dies gilt unabhängig davon, ob sie in einer RuntimeAnwendung, in FileMaker Pro oder in FileMaker Developer
geöffnet werden. Struktur- und Designelemente der Dateien können
von niemandem geändert werden, auch Mitarbeiter von FileMaker,
Inc. sind dazu nicht in der Lage. Tabellen, Felddefinitionen,
Beziehungen, Scripts oder Zugriffsrechte können nur in der
Originaldatei geändert werden.
Bedenken Sie bei der Definition von Zugriffsrechten, welche
Anforderungen Ihre Benutzer langfristig an die Datenbank stellen.
Informieren Sie die Benutzer klar über erteilte Zugriffsrechte im
Über-Layout, und befolgen Sie die Richtlinien von FileMaker, Inc.
Weitere Informationen finden Sie unter „Hinzufügen von eigenen
Scripts zum Menübefehl „Über““ auf Seite 50.
31
32
FileMaker Developer 7 Entwicklerhandbuch
Kapitel 4
Verteilen von Runtime-Datenbanklösungen
Die letzten Schritte bei der Entwicklung Ihrer RuntimeDatenbanklösung bestehen darin, alle notwendigen Dateien
zusammenzupacken, zu bestimmen, wie Sie Ihre Lösung verteilen
möchten (z. B. auf einer CD-ROM oder über ein Netzwerk), und Ihre
Benutzer mit der für die Installation erforderlichen Dokumentation
zu versorgen. Zudem sollte Ihre Dokumentation Anleitungen zum
Starten der Runtime-Anwendung enthalten und Anweisungen für
den Fall, dass eine Datei beschädigt ist.
Organisieren von Lösungskomponenten
Wenn Sie Ihre Datenbankdateien in eine Runtime-Datenbanklösung
binden, erstellen die Entwicklungswerkzeuge einen neuen
Lösungsordner und platzieren die Runtime-Anwendung sowie die
gebundenen Primär- und Zusatzdateien und einen ExtensionsOrdner in diesen Ordner. Für Windows-Runtime-Lösungen gibt
es auch erforderliche DLL-Dateien (Dynamic Link Library).
Windows-Lösungsordner
Mac OS X-Lösungsordner
Runtime-Anwendung
Runtime-Anwendung
Paket
Gebundene Primär- und
Zusatzdateien
Gebundene Primär- und
Zusatzdateien
DLLs, die während des
Bindens generiert wurden
Extensions
(Erweiterungen)
Extensions
(Erweiterungen)
Dictionaries
(Wörterbücher)
Dictionaries
(Wörterbücher)
Sprachressourcen
-Ordner
Beispiel für Windows- und Mac OS X-Lösungsinhalte zur Verteilung
Wichtig Diese Dateien und Ordner dürfen nicht umbenannt werden.
Wenn Ihre Runtime-Datenbanklösung spezielle Dateien erfordert,
sollten Sie die Dateien mit den Runtime-Dateien zur Verfügung
stellen. Plugins sollten im Ordner „Extensions“ gespeichert sein.
Wenn ein Entwickler eine Schrift verwendet, die auf dem System
des Benutzers nicht verfügbar ist, ersetzt die Runtime-Anwendung
die Schrift. Wenn eine Schrift mit der Runtime-Anwendung geliefert
wird, sollten Sie dafür sorgen, dass sie vom Installationsprogramm
installiert wird. Siehe „Verwenden eines speziellen
Installationsprogramms“ auf Seite 35.
Neben den Runtime-Dateien müssen Sie den Benutzern
Installationsanweisungen zur Verfügung stellen. Weitere
Informationen finden Sie unter „Dokumentation der
Installationsprozeduren“ auf Seite 36.
34
FileMaker Developer 7 Entwicklerhandbuch
Mac OS X-Runtime-Lösungspaket
Die Entwicklungswerkzeuge generieren ein Runtime-Anwendungspaket für Mac OS X. Das Paket hat den Namen, den Sie
Ihrer Runtime-Lösung geben. Das Runtime-Anwendungspaket
enthält die Core-Ressourcen und den Code, die für die Ausführung
der Anwendung erforderlich sind. Der Inhalt des Pakets sollte
nicht geändert werden, außer um die Sprachressourcen-Dateien
zu entfernen. Weitere Informationen finden Sie unter „Verringern
der Lösungsgröße“ auf Seite 35.
Das Paket enthält den Ordner „Contents“ mit allen Informationen
über das Paket, sowie die Ordner „Frameworks“, „MacOS“ und
„Resources“. Der Ordner „Resources“ enthält die SprachressourcenOrdner (*.lproj). Das Paket kann mit dem Befehl „Paketinhalt
zeigen“ geöffnet werden.
Der Ordner „Extensions“ begleitet das Mac OS X-Paket und enthält
den Ordner „Dictionaries“. Der Ordner „Dictionaries“ enthält
Wörterbuchdateien (*.mpr) für alle unterstützten Sprachen.
Zusätzlich enthält er eine Datei für das Anwenderwörterbuch
(User.upr).
DLL-Dateien für Windows-Runtime-Lösungen
Die Entwicklungswerkzeuge generieren beim Binden eine Reihe
von Dynamic Link Libraries (DLLs). Diese befinden sich
gemeinsam mit der Runtime-Anwendung und gebundenen
Datenbankdateien im Lösungsordner. Sie müssen als Teil der
Runtime-Lösung geliefert werden. Wenn eine oder mehrere dieser
Dateien fehlen oder beschädigt werden, müssen sie ersetzt werden.
DBConverter.dll
omniORB400_rt.dll
DBEngine.dll
omnithread30_rt.dll
DOMSupport.dll
PlatformSupport.dll
FML10.dll
ProofReader.dll
FMLayout.dll
ssleay32.dll
FMOLE.dll
Support.dll
DBConverter.dll
omniORB400_rt.dll
FMRSRC.dll
XalanDOM.dll
FMScript.dll
XalanExtensions.dll
FMUserModel.dll
XalanSourceTree.dll
FMWrapper.dll
XalanTransformer.dll
GdiPlus.dll
XCore.dll
HBAM.dll
XDraw.dll
libeay32.dll
xerces.dll
mfc70u.dll
XercesParserLiaison.dll
MFCX.dll
XFC.dll
msvcp70.dll
XGrfx.dll
msvcp70d.dll
XMLEngine.dll
msvcr70.dll
XMLSupport.dll
msvcr70d.dll
XPath.dll
NSViews.dll
XSLT.dll
omniDynamic400_rt.dll
XText.dll
Ordner „Extensions“ für Windows-Lösungen
Der Ordner „Extensions“ von Windows-Runtime-Lösungen enthält
einen Ordner für jede unterstützte Sprache und einen WörterbuchOrdner. Jeder Sprachressourcen-Ordner enthält eine DLL-Datei
für die Sprache (FMRSRC.dll), eine Datei mit dem Text für die
Oberfläche, Dialogfelder und Fehlermeldungen (FMStrs.dls)
sowie eine Datei mit der Windows-Sprachkennung für die
Sprache (lang.dat).
Der Ordner „Extensions“ enthält auch den Ordner „Dictionaries“.
Der Ordner „Dictionaries“ enthält Wörterbuchdateien (*.mpr) für
alle unterstützten Sprachen. Zusätzlich enthält er eine Datei für das
Anwenderwörterbuch (User.upr).
Verteilen von Runtime-Datenbanklösungen
Wahl einer Verteilungsmethode
Nachdem Sie die Dateien, aus denen sich Ihre Lösung zusammensetzt,
organisiert haben, müssen Sie bestimmen, wie die Benutzer sie
installieren sollen. Sie können Ihre gebundene Lösung auf CD-ROM,
über ein Netzwerk oder über das Internet verteilen.
Verringern der Lösungsgröße
Wenn Sie die Verteilung Ihrer Runtime-Lösung über das Internet
beabsichtigen, sollten Sie die Größe der Lösung verringern, bevor
Sie sie zusammensetzen. Durch das Löschen von Wörterbüchern
und Sprachressourcen für Sprachen, die Ihre Datenbank nicht
unterstützt, verringern Sie die Anwendungsgröße.
So verringern Sie die Größe Ihrer Lösung:
Windows
4. Halten Sie die Control-Taste gedrückt, während Sie auf das
Runtime-Anwendungspaket klicken und wählen Sie „Paketinhalt
zeigen“.
5. Öffnen Sie den Ordner „Resources“ im Ordner „Contents“.
6. Löschen Sie Sprachressourcen-Ordner (*.lproj) für Sprachen,
die Ihre Lösung nicht unterstützt.
Verwenden eines speziellen Installationsprogramms
Sie sollten ein spezielles Installationsprogramm verwenden,
um Ihre Runtime-Anwendungslösung für die Installation durch
Benutzer einzurichten. Zwar kann das Konfigurieren einer
speziellen Installationsanwendung, die automatisch RuntimeDatenbankdateien installiert, aufwändiger sein als die Verwendung
eines Komprimierungsprogramms, aber für gewöhnlich haben
die Benutzer weniger Probleme bei der Installation Ihrer
Runtime-Lösung.
1. Öffnen Sie den Ordner „Extensions“, der in den RuntimeLösungsordner kopiert wurde.
Dies sind einige benutzerdefinierte Installationsanwendungen,
die Sie einsetzen können:
2. Löschen Sie Sprachressourcen-Ordner für Sprachen, die Ihre
Lösung nicht unterstützt.
1 MindVision Installer VISE (Windows und Mac OS X) von
MindVision, Inc. (www.mindvision.com)
Wichtig Löschen Sie nicht den Sprachressourcen-Ordner für
Englisch.
1 InstallShield MultiPlatform (Windows und Mac OS X) von
InstallShield Software Corporation (www.installshield.com)
3. Öffnen Sie den Ordner „Dictionaries“.
1 StuffIt InstallerMaker (Mac OS X) von Aladdin Systems
(www.aladdinsys.com)
4. Löschen Sie Wörterbücher für Sprachen, die Ihre Lösung nicht
unterstützt.
Einsatz eines Komprimierungsprogramms
Mac OS X
1. Öffnen Sie den Ordner „Extensions“, der in den Runtime-
Lösungsordner kopiert wurde.
2. Öffnen Sie den Ordner „Dictionaries“.
3. Löschen Sie Wörterbücher für Sprachen, die Ihre Lösung
nicht unterstützt.
35
Wenn Ihre Runtime-Datenbanklösung nicht komplex ist und
Sie auf die technische Erfahrung Ihrer Endbenutzer vertrauen,
können Sie anstelle eines speziellen Installationsprogramms ein
Komprimierungsprogramm verwenden. Zum Komprimieren
von Dateien können Sie beispielsweise eine der folgenden
Anwendungen verwenden:
36
FileMaker Developer 7 Entwicklerhandbuch
1 WinZip für Windows (Windows 2000, XP) von WinZip
Computing, Inc. (www.winzip.com)
1 Stellen Sie die Software und die Anleitung zur Verfügung, die die
Benutzer benötigen, um die Lösungsdateien zu dekomprimieren.
1 StuffIt Deluxe (Windows und Mac OS X) von Aladdin Systems
(www.aladdinsys.com)
1 Informieren Sie die Benutzer über die Minimalausstattung und
Software-Anforderungen.
Bereitstellen von Lösungen über ein Netzwerk
Vorschläge zu weiteren Informationen, die Sie Ihrer RuntimeDatenbanklösung beifügen können, finden Sie unter „Bereitstellen
von Benutzerdokumentation“ auf Seite 38.
Benutzer können Ihre Runtime-Datenbanklösung nur dann über ein
Netzwerk gemeinsam benutzen, wenn sie mit FileMaker Pro oder
FileMaker Developer, die auf ihren Rechnern installiert sind, auf die
Dateien zugreifen. Sie müssen über ein Hauptpasswort verfügen,
um den Netzwerkzugriff auf die Datei zu aktivieren oder zu ändern.
Für eine optimale Leistung können Sie die Lösungsdateien mit
FileMaker Server verwenden.
Informationen über FileMaker Server und FileMaker Pro sowie
Details zu Lizenzverkäufen erhalten Sie auf der Website von
FileMaker, Inc. unter www.filemaker.com.
Systemanforderungen
Um Ihre FileMaker Pro-Runtime-Datenbanklösung auszuführen,
benötigen die Benutzer die gleiche Mindestausstattung und
-software, die für FileMaker Developer erforderlich ist (siehe
das Handbuch Installation und neue Funktionen für FileMaker Pro
und FileMaker Developer). Zudem benötigen die Benutzer
Anleitungen zum Installieren und Starten Ihrer Lösung sowie
Informationen über das Wiederherstellen beschädigter Dateien.
Dokumentation der Installationsprozeduren
Sie müssen den Benutzern Anleitungen für die Installation Ihrer
Runtime-Datenbanklösung zur Verfügung stellen. Sie sollten
Folgendes dokumentieren:
1 Liefern Sie schriftliche Anleitungen zum Kopieren oder
Installieren Ihrer Lösung auf der Festplatte der Benutzer.
Starten von Runtime-Datenbanklösungen
Nachdem ein Benutzer das Installationsprogramm für Ihre RuntimeAnwendung ausgeführt hat, sind die Dateien auf seiner Festplatte
installiert. Die Drei-Zeichen-Erweiterung der Lösung wird im
Betriebssystem (Windows) oder in den Systemeinstellungen
(Mac OS X) registriert. Durch diese Registrierung kann das
Betriebssystem die Runtime-Lösung ermitteln und starten, wenn
der Benutzer auf die Primärdatei oder auf Zusatzdateien der
Lösung doppelklickt. Wenn Sie auf die Primär- oder Zusatzdatei
doppelklicken, bevor die Runtime-Anwendung die Erweiterung
registriert hat, wird die Runtime-Anwendung nicht gefunden.
Doppelklick
zum Starten
Runtime-Anwendung- Symbol
Primärdatei-Symbol
Wichtig Der Benutzer sollte die Lösung starten, indem er auf das
Symbol der Runtime-Anwendung und nicht auf das Symbol der
Primärdatei doppelklickt. Das Doppelklicken auf Symbole der
Primär- oder Zusatzdateien kann abhängig davon zu Fehlern führen,
wo sich weitere Kopien der Runtime-Anwendung auf der Festplatte
befinden. Wenn der Benutzer mehrere Lösungen mit der gleichen
Dateierweiterung auf seinem Computer gespeichert hat und auf das
Symbol der Primärdatei doppelklickt, wird die zuletzt installierte
Runtime-Anwendung geöffnet, die u. U. nicht die korrekte
Anwendung für die Primärdatei Ihrer Lösung ist.
Verteilen von Runtime-Datenbanklösungen
Bei jedem Öffnen der Runtime-Anwendung wird nach der
Primärdatei gesucht, mit der sie gebunden wurde. Falls die
Primärdatei nicht gefunden wird, wird der Benutzer aufgefordert,
die Primärdatei zu lokalisieren.
Weisen Sie Benutzer darauf hin, dass sie die Primär- oder
Zusatzdateien nicht umbenennen sollten. Anderenfalls funktionieren
Beziehungen und externe Scripts u. U. nicht einwandfrei.
Hinweis Wenn Sie eine Änderung an Ihrer Lösung vornehmen,
stellen Sie sicher, dass die Benutzer ihre Daten in Ihre aktualisierte
Lösung importieren können. Fügen Sie ein Script bei, das einer
Schaltfläche angefügt ist und das es den Benutzern erleichtert,
ihre Daten in die neuen Lösungsdateien zu importieren. Weitere
Informationen finden Sie unter „Importieren von Daten in
aktualisierte Runtime-Datenbanklösungen“ auf Seite 30.
Wiederherstellen beschädigter Dateien
Stromausfälle, Hardware-Probleme oder andere Faktoren
können eine FileMaker Pro-Datenbankdatei beschädigen. Falls
Ihre Datenbanklösung beschädigt wird, müssen die Benutzer die
beschädigte Datei wiederherstellen. Wenn die Runtime-Anwendung
eine beschädigte Datei entdeckt, fordert ein Dialogfeld den Benutzer
auf, sich an den Entwickler zu wenden. Selbst wenn das Dialogfeld
nicht geöffnet wird, können Dateien beschädigt werden und sich
unkalkulierbar verhalten.
Sobald Sie wissen, welche Datei beschädigt ist, können Sie sie über
den Befehl „Wiederherstellen“ wiederherstellen, falls Sie FileMaker
Pro oder FileMaker Developer installiert haben. Wenn der Benutzer
jedoch nur über die Runtime-Anwendung verfügt, befindet sich der
Befehl „Wiederherstellen“ nicht im Menü „Datei“ (Windows) bzw.
„Ablage“ (Mac OS).
37
So stellen Sie eine beschädigte Datei wieder her:
1 Drücken Sie an einem Windows-Rechner Strg+Umschalt, während Sie auf das Symbol der Runtime-Anwendung doppelklicken.
Halten Sie die Tasten gedrückt, bis das Dialogfeld „Beschädigte
Datei öffnen“ angezeigt wird.
1 Drücken Sie an einem Mac OS X-Rechner Option + 3, während
Sie auf das Symbol der Runtime-Anwendung doppelklicken. Halten
Sie die Tasten gedrückt, bis das Dialogfeld „Beschädigte Datei
öffnen“ angezeigt wird.
Während des Wiederherstellungsvorgangs wird von der RuntimeAnwendung:
1
1
eine neue Datei erstellt.
die beschädigte Datei umbenannt, indem „Alt“ an das Ende des
Dateinamens angehängt wird (z.B. „Kontakt-Manager“ wird zu
„Kontakt-Manager Alt“).
1
der wiederhergestellten Datei der ursprüngliche Name zugeteilt.
Falls der Benutzer ein ungewöhnliches Verhalten bei den
wiederhergestellten Dateien feststellt, sollte er am besten die
Backup-Sicherung verwenden, die vor der Beschädigung erstellt
wurde, oder sich an Sie wenden, um technische Hilfestellung
zu erhalten.
In Ihrer Dokumentation müssen Sie die Benutzer anweisen, wie
sie nach der Wiederherstellung einer Datei verfahren sollen.
Anweisungen an die Benutzer:
1. Stellen Sie die beschädigte Lösungsdatei mit der oben
beschriebenen Methode für den von Ihnen verwendeten Computer
wieder her.
2. Öffnen Sie die wiederhergestellte Lösungsdatei mit der RuntimeAnwendung.
3. Wählen Sie Datei > Kopie speichern unter (Windows) bzw.
Ablage > Kopie speichern unter (Mac OS).
38
FileMaker Developer 7 Entwicklerhandbuch
4. Wählen Sie im Dialogfeld den Eintrag „Komprimierte Kopie
(kleiner)“ aus dem Einblendmenü Speichern (Windows) bzw. Typ
(Mac OS X), benennen Sie die Datei und klicken Sie auf Speichern.
Erstellen eines Über-Layouts
5. Legen Sie eine Kopie der Originaldatenbank an und importieren
Sie die Daten der wiederhergestellten Datei in die Kopie.
Für Runtime-Datenbanklösungen schreibt die FileMaker DeveloperLizenz die Erstellung eines Über-Layouts vor, damit sich die
Anwender an Sie wenden können, wenn sie technische Unterstützung
benötigen. FileMaker, Inc. kann anhand des Layouts „Über“
feststellen, ob eine Datenbank mit FileMaker Developer oder
FileMaker Pro erstellt wurde.
Bereitstellen von Benutzerdokumentation
Weitere Informationen über den vorgeschriebenen Inhalt eines
Über-Layouts für eine Runtime-Datenbanklösung finden Sie unter
„Ihre Verantwortlichkeiten als Entwickler“ auf Seite 40.
Geben Sie der komprimierten Datei den gleichen Namen wie der
Originaldatei.
Sie sollten Dokumentation für Ihre Datenbanklösung zur
Verfügung stellen, unabhängig davon, ob die Datenbank in
FileMaker Pro oder FileMaker Developer geöffnet werden muss
oder eine eigenständige Runtime-Datenbanklösung darstellt. Es
gibt verschiedene Möglichkeiten, eine Dokumentation zu Ihrer
Datenbanklösung zu erstellen. Sie können z. B. ein gedrucktes
Handbuch, ein Online-Hilfesystem und ein Über-Layout erzeugen,
das von jedem Layout der Lösung aus zugänglich ist.
Erstellen Sie eigene Über- und Hilfe-Layouts, in denen Sie
beschreiben, um welche Datenbank es sich handelt, wie sie
verwendet wird und wo der Anwender weitere Informationen
findet. Verwenden Sie dann die Entwicklungswerkzeuge, um
Scripts mit Menübefehlen zu verknüpfen, die das Über- und das
Hilfe-Layout öffnen.
Hinweis Das FileMaker Pro- und das FileMaker DeveloperHilfesystem ist in Runtime-Anwendungen nicht verfügbar. Die Hilfe
auf der Statusleiste (Windows) und Hilfe-Tags (Mac OS X) sind
jedoch vorhanden.
Beispiel eines Über-Layouts
So erstellen Sie ein Über-Layout:
1. Wählen Sie Ansicht > Layout.
2. Wählen Sie Layouts > Neues Layout/Neuer Bericht.
3. Geben Sie Über <Ihre Lösung> in das Feld
„Layoutname“ ein.
Verteilen von Runtime-Datenbanklösungen
Hinweis In Runtime-Datenbanklösungen muss das Wort „Über“ im
Layoutnamen stehen. Darüber hinaus muss das Layout bestimmte
Informationen enthalten. Siehe „Ihre Verantwortlichkeiten als
Entwickler“ auf Seite 40.
4. Wählen Sie Leeres Layout.
5. Klicken Sie auf Fertig stellen.
6. Fügen Sie Ihr Logo, andere Grafiken und Ihre Firmendaten in
das Layout ein.
Erstellen eines benutzerdefinierten Hilfe-Layouts
Erstellen Sie ein Hilfe-Layout für Anweisungen zur Verwendung
Ihrer Lösung und geben Sie entsprechende Daten ein. Erstellen
Sie dann ein Script in der Primärdatei Ihrer Lösung, um das
Hilfesystem anzuzeigen. Fügen Sie den Scriptnamen mit den
Entwicklungswerkzeugen dem Hilfe-Menü hinzu. Weitere
Informationen finden Sie unter „Hinzufügen von eigenen Scripts
zum Menübefehl „Hilfe““ auf Seite 52.
7. Fügen Sie Text ein, der den Benutzern mitteilt, ob die
Lösungsdateien passwortgeschützt sind oder ob Berechtigungen
für vollen Zugriff entfernt wurden.
Den exakten juristischen Wortlaut finden Sie unter „Ihre
Verantwortlichkeiten als Entwickler“ auf Seite 40.
8. Erstellen Sie eine Schaltfläche, mit der Ihre Anwender in das
Hauptlayout der Primärdatei zurückkehren können.
9. Wählen Sie Scripts > ScriptMaker und erstellen Sie ein Script,
das in das Layout „Über“ wechselt.
1
Schließen Sie das Wort „Über“ in den Scriptnamen ein.
10. Erstellen Sie mit den Entwicklungswerkzeugen einen
Menübefehl, der das Layout „Über“ anzeigt.
Die Entwicklungswerkzeuge verwenden den Scriptnamen als
Menübefehlnamen. „Hinzufügen von eigenen Scripts zum
Menübefehl „Über““ auf Seite 50.
So zeigen Sie das Layout „Über“ an, wenn die Runtime-Anwendung
gestartet wird:
1. Öffnen Sie die Primärdatei der Datenbanklösung.
2. Wählen Sie Datei > Dateioptionen > Öffnen/Schließen (Windows)
bzw. Ablage > Dateioptionen > Öffnen/Schließen (Mac OS).
3. Wählen Sie Umschalten zu Layout und wählen Sie das Über-Layout
aus dem Einblendmenü.
39
Ein Kiosk-Beispiel mit einem einzelnen Hilfe-Layout
40
FileMaker Developer 7 Entwicklerhandbuch
1
Wie erhalten Sie technische Unterstützung?
Sie können in die Dokumentation auch die folgenden Empfehlungen
aufnehmen:
1
Raten Sie davon ab, Lösungsdateien umzubenennen (ausgenommen
die Runtime-Anwendung). Unter Umständen ist die Lösung sonst
nicht mehr lauffähig.
1 Legen Sie Ihren Anwendern nahe, Daten regelmäßig zu sichern.
Um diesen Vorgang teilweise zu automatisieren, können Sie Scripts
zum Sichern von Kopien der Lösungsdateien einfügen. Weitere
Informationen finden Sie in der Hilfe.
Beispiel einer Runtime-Lösung mit einem separaten Hilfefenster
Gedruckte Dokumentation
Zusätzlich zu einem Online-Hilfesystem sollten Sie eine gedruckte
Dokumentation zur Verfügung stellen. Die Dokumentation sollte
Installationsanweisungen enthalten und eine kurze Bedienungsanleitung für den Fall, dass ein Anwender die Datei der Lösung nicht
öffnen kann.
Weitere Elemente, die sich für eine gedruckte Dokumentation
eignen:
1
1
1
1
1
Ihre Verantwortlichkeiten als Entwickler
Wenn Sie Datenbankdateien mit Passwörtern verteilen oder die
Berechtigung für vollen Zugriff entfernt haben und FileMaker, Inc.,
diese Dateien nicht für Ihre Kunden reparieren soll, müssen Sie
folgende Aktionen ausführen:
Wie installieren Sie die gebundene Lösung?
1. Informieren Sie Ihre Kunden schriftlich (und bewahren Sie diese
Wie installieren Sie benutzerdefinierte Dateien?
Mitteilung auf), dass Ihre Datenbanklösung Passwörter und/oder
Daten enthält, für die ausschließlich Sie zuständig sind.
Wie stellen Sie auf neue Lösungsdateien um?
Wie verwenden Sie das Hilfesystem?
Wie starten Sie die Datenbanklösung? (Siehe „Starten von
Runtime-Datenbanklösungen“ auf Seite 36.)
1
Wichtig Die gedruckte Dokumentation oder eine Textdatei sollte
die E-Mail-Adresse oder die Telefonnummer des technischen
Kundendienstes enthalten für den Fall, dass die Dateien Ihrer
Runtime-Datenbanklösung beschädigt werden. Wenn eine
Datenbankdatei beschädigt ist, kann der Anwender unter
Umständen nicht mehr auf das Layout „Über“ mit Ihren
Kontaktinformationen zugreifen.
Welche Maßnahmen ergreifen Sie bei beschädigten Dateien?
(Siehe „Wiederherstellen beschädigter Dateien“ auf Seite 37.)
2. Jede Datei in Ihrer Runtime-Datenbanklösung muss ein ÜberLayout enthalten, das von jedem Layout der Datenbank aus
zugänglich ist.
Weitere Informationen hierzu finden Sie unter „Hinzufügen von
eigenen Scripts zum Menübefehl „Über““ auf Seite 50 und
„Erstellen eines Über-Layouts“ auf Seite 38.
Verteilen von Runtime-Datenbanklösungen
3. Der Layoutname muss mit dem Wort „Über“ beginnen.
4. Das Layout „Über“ muss die folgenden Informationen enthalten:
1
1
1
Name der Lösung
Ihren Firmennamen und Kontaktinformation
Ihre Support-Bestimmungen (z. B. wie und wann technische
Unterstützung zur Verfügung gestellt wird)
41
Durchführen von Tests vor und nach dem
Erstellen Ihrer Lösung
Sie müssen die Funktionsfähigkeit der Datenbanklösung
verifizieren, indem Sie sie vor und nach der Anpassung mit den
Entwicklungswerkzeugen gründlich testen.
So stellen Sie die Qualität Ihrer speziellen Datenbanklösung sicher:
5. Das Layout „Über“ muss exakt diese Warnung enthalten:
„WARNUNG: Diese Datenbanklösung enthält Passwörter, die nur vom
oben genannten Entwickler vergeben werden.“
6. Wenn volle Zugriffsrechte permanent aus Ihrer Datenbanklösung
entfernt wurden, indem Sie die Option Administratorzugriff aus den
Dateien permanent entfernen in den Entwicklungswerkzeugen
aktiviert haben, muss das Über-Layout exakt die folgende Warnung
enthalten:
„WARNUNG: Diese Datei kann nicht angepasst werden. Wenden Sie sich
an den oben genannten Entwickler, wenn Sie Informationen über eine
Anpassung dieser Lösung wünschen.“
Der Schutz durch Konten und Zugriffsrechte in einer FileMakerDatei kann nicht in jedem Fall verhindern, dass Kunden auf Dateien
zugreifen. FileMaker kann nicht garantieren, dass ein Kunde nicht
in der Lage ist, das Passwort durch Lösungen oder Werkzeuge
von anderen Anbietern zu identifizieren oder zu umgehen. Daher
empfiehlt FileMaker, dass Sie geeignete Maßnahmen ergreifen,
um Ihren Beratungs- und Entwicklungsaufwand zu schützen, ohne
sich allein auf das Passwort zu verlassen. Weitere Informationen
über Konten und Berechtigungen finden Sie in der Hilfe.
Eventuelle Auseinandersetzungen mit einem Kunden müssen Sie
direkt mit dem Kunden lösen. FileMaker kann und wird nicht
versuchen, derartige Konflikte zu lösen.
1 Testen Sie jede Funktion und Option in Ihrer Lösung. Wenn Sie
eine Lösung für beide Plattformen entwickelt haben, müssen Sie sie
sowohl unter Windows als auch unter Mac OS X testen.
1 Stellen Sie sicher, dass Ihre Runtime-Datenbanklösung keine
FileMaker Pro-Standardfunktion verwendet, die in der RuntimeAnwendung ausgeblendet oder deaktiviert ist. Weitere
Informationen finden Sie unter „Funktionsvergleich zwischen der
Runtime-Anwendung und FileMaker Pro“ auf Seite 79.
1 Prüfen Sie, ob alle Scripts und Schaltflächen ordnungsgemäß
funktionieren. Dies ist vor allen dann wichtig, wenn Sie Ihre
Lösung im Kioskmodus anzeigen. Weitere Informationen finden
Sie unter „Kioskmodus“ auf Seite 45.
1 Testen Sie Ihre Installationsanweisungen und andere
Anweisungen in der Dokumentation.
1 Testen Sie die Darstellung der Datenbank-Layouts auf Monitoren
mit unterschiedlichen Farbtiefen und Auflösungen und mit dem
kleinsten Monitorformat, das Ihre Anwender unter Umständen
verwenden könnten.
1 Testen Sie Ihre Runtime-Datenbanklösung mit echten Daten. Dies
ist vor allem für die Benutzer einer früheren Version der RuntimeAnwendung von Bedeutung, die bei einer Umstellung ihre Daten in
die neuen Lösungsdateien importieren müssen.
1 Stellen Sie sicher, dass alle Zusatzdateien und DLLs (Windows)
vorhanden sind.
1 Führen Sie Ihre Datenbanklösung Benutzern vor, für die die
Lösung vorgesehen ist, um eventuelle Beeinträchtigungen der
Anwendbarkeit aufzudecken.
42
FileMaker Developer 7 Entwicklerhandbuch
1 Installieren Sie die gebundenen Datenbankdateien auf einem
anderen Computer und prüfen Sie, ob alle mit der Primärdatei
verknüpften Dateien vorhanden sind.
1 Wenn Sie Passwörter zuweisen oder vollen Zugriff dauerhaft
unterbinden, sollten Sie alle Zugriffsebenen testen. Stellen Sie
sicher, dass Ihre Datenbanklösung ein Layout „Über“ mit
Informationen über die gewährten Zugriffsrechte enthält. Weitere
Informationen finden Sie unter „Erstellen eines Über-Layouts“ auf
Seite 38 und „Ihre Verantwortlichkeiten als Entwickler“ auf
Seite 40.
Wichtig Bewahren Sie eine nicht gebundene Version aller Dateien
der Runtime-Datenbanklösung auf, vor allem dann, wenn Sie
die vollen Zugriffrechte permanent entfernt haben. Weitere
Informationen finden Sie unter „Entfernen der vollen Zugriffsrechte
von Datenbanken“ auf Seite 30.
Verteilen von Updates für RuntimeDatenbanklösungen
Wenn Sie Funktionserweiterungen oder Modifikationen an der
Primärdatei Ihrer Runtime-Datenbanklösung vornehmen, können
Sie die aktualisierte Datei an die Benutzer verteilen, ohne sie neu
zu binden. Wenn Sie jedoch den Namen der Primärdatei ändern,
müssen Sie die Datei neu binden und eine neue Version der RuntimeAnwendung zusammen mit der aktualisierten Datei verteilen.
Um neue oder aktualisierte Zusatzdateien für Ihre RuntimeDatenbanklösung zu verteilen, müssen Sie sie zuerst mit dem
ursprünglichen Bindungsschlüssel binden. Wenn Sie eine neue
Zusatzdatei verteilen, für die neue Dateiverweise in der Hauptdatei
erforderlich sind oder mit der andere Dateien interagieren müssen,
müssen Sie alle geänderten Dateien aktualisieren.
Wenn Sie den ursprünglichen Bindungsschlüssel Ihrer RuntimeDatanbanklösung vergessen und eine Datei aktualisieren oder
hinzufügen möchten, müssen Sie alle Datenbankdateien mit
einem neuen Bindungsschlüssel binden und die gesamte Lösung
neu verteilen.
So verteilen Sie eine aktualisierte Primärdatei:
1. Öffnen Sie die ursprüngliche Primärdatei aus Ihrer Kopie der
Runtime-Lösung in FileMaker Developer.
2. Nehmen Sie die Änderungen an der Primärdatei vor.
3. Erstellen Sie bei Bedarf ein Import-Script, damit Benutzer ihre
vorhandenen Daten in die neue Primärdatei importieren können.
Weitere Informationen finden Sie unter „Importieren von Daten in
aktualisierte Runtime-Datenbanklösungen“ auf Seite 30.
4. Senden Sie den Benutzern eine Kopie der neuen Primärdatei mit
einer Anleitung zum Ersetzen der alten Primärdatei im Ordner der
Runtime-Datenbanklösung.
So verteilen Sie eine neue oder aktualisierte Zusatzdatei:
1. Erstellen Sie in FileMaker Developer die neue Zusatzdatei oder
öffnen Sie die ursprüngliche Zusatzdatei (bevor sie gebunden wurde)
und nehmen Sie die Änderungen wie erforderlich vor.
2. Erstellen Sie bei Bedarf ein Import-Script, damit Benutzer ihre
vorhandenen Daten in die neue Datei importieren können.
Weitere Informationen finden Sie unter „Importieren von Daten in
aktualisierte Runtime-Datenbanklösungen“ auf Seite 30.
3. Binden Sie mit den Entwicklungswerkzeugen alle Dateien der
Runtime-Datenbanklösung neu und fügen Sie die neue bzw.
aktualisierte Zusatzdatei ein.
Verwenden Sie den gleichen Bindungsschlüssel wie für die
Primärdatei. Beachten Sie, dass der Bindungsschlüssel zwischen
Groß- und Kleinbuchstaben unterscheidet. Weitere Informationen
finden Sie unter „Binden der Datenbanken in RuntimeDatenbanklösungen“ auf Seite 25.
Verteilen von Runtime-Datenbanklösungen
4. Senden Sie den Benutzern eine Kopie der neuen bzw.
aktualisierten Datei zusammen mit einer Anleitung zu ihrer
Platzierung im Ordner der Runtime-Datenbanklösung, wobei
die alte Datei, falls nötig, ersetzt wird.
Solange sich der Bindungsschlüssel nicht geändert hat, müssen
Sie die Runtime-Anwendung oder andere Lösungsdateien nicht
neu verteilen.
43
44
FileMaker Developer 7 Entwicklerhandbuch
Kapitel 5
Anpassen von Datenbanklösungen
Sie können FileMaker Developer verwenden, um Ihre Lösungen
weiter anzupassen.
1 Verwenden Sie die Entwicklungswerkzeuge, um eine Lösung zu
erstellen, die Ihre Datenbank im Kioskmodus anzeigt. Wenn andere
Benutzer ohne Administrationskonten eine Kiosk-Lösung öffnen,
wird sie im Vollbildmodus ohne Werkzeugleisten, Menüs oder
sonstige Fenstersteuerungen angezeigt.
1 Verwenden Sie ScriptMaker, um Scripts zu erstellen, die dann
Tasten zugewiesen werden können. Die Runtime-Anwendung
besitzt keine Menübefehle oder Schaltflächen in Werkzeugleisten,
um andere Dateien zu öffnen oder zu schließen. Sie müssen in
Runtime- und Kiosk-Lösungen Tasten mit Scripts verwenden,
um andere Dateien zu öffnen oder zu schließen. Scripts und
Tasten können für andere Steuerungen in Datenbanklösungen
verwendet werden.
1 Verwenden Sie die Entwicklungswerkzeuge, um die Über-,
Hilfe- und Scripts-Menüs in Datenbanklösungen und RuntimeDatenbanklösungen anzupassen.
Kioskmodus
Im Kioskmodus können Sie Ihre Datenbanklösung oder RuntimeDatenbanklösung im Vollbildmodus ohne Werkzeugleisten oder
Menüs anzeigen. Den Kioskmodus können Sie beispielsweise verwenden, um Ihre Datenbank Benutzern an einem Informationsstand
zur Verfügung zu stellen. Sie können Ihre Datenbank so gestalten,
dass sie mit einem Touchscreen läuft.
Datenbankdateien, die in FileMaker Pro und FileMaker Developer
oder in der Runtime-Anwendung geöffnet werden, können zu
Dateien umgewandelt werden, bei denen Konten mit bestimmten
Berechtigungen die Dateien im Kioskmodus öffnen müssen.
Wenn Sie eine Lösung für den Kioskmodus erstellen, müssen Sie
berücksichtigen, wie Benutzer in Ihrer Lösung navigieren können
und wie sie Ihre Lösung beenden. Weitere Informationen über
Konten und Berechtigungen finden Sie in der Hilfe.
Navigation im Kioskmodus
Die Primärdatei ist die Hauptdatenbank, die Benutzer als Erstes
im Kioskmodus angezeigt bekommen. Da sich im Kioskmodus
keine Menüs oder Steuerelemente für Fenster befinden, muss die
Primärdatei Tasten enthalten, auf die die Benutzer klicken können,
um durch die Lösung zu navigieren, Dateien zu schließen und
FileMaker Pro, FileMaker Developer oder die Runtime-Anwendung
zu beenden.
Bevor Sie festlegen, wie die Navigation in einer Kiosk-Lösung
erfolgen soll, planen Sie die Navigation auf Papier. Bestimmen Sie,
was geschehen soll, wenn auf eine Schaltfläche geklickt wird, und
stellen Sie Navigationshilfen zur Verfügung, um von jedem Layout
aus an den Anfang der Lösung zu gelangen. Wenn Sie den Zugriff
der Anwender noch genauer kontrollieren möchten, erstellen Sie
Startscripts, die beim Öffnen einer Datei ein bestimmtes Layout
anzeigen.
1 Wenn Ihre Kiosk-Lösung auf einem Touchscreen angezeigt wird,
sollten Sie große Tasten verwenden und ausreichend Platz zwischen
den Tasten lassen.
1 Versuchen Sie, die Anzahl der Optionen in einem Fenster
einzuschränken.
46
FileMaker Developer 7 Entwicklerhandbuch
1 Im Seitenansichtsmodus sind Tasten deaktiviert. Daher müssen
Sie sicherstellen, dass nach jedem Scriptschritt zur Aktivierung des
Seitenansichtsmodus der Befehl „Scriptpause setzen“ folgt. Legen
Sie ferner fest, wie lange der Seitenansichtsmodus aktiviert bleibt,
ehe das Script in den Blätternmodus zurückkehrt. Setzen Sie einen
Scriptschritt „Blätternmodus aktivieren“ nach dem Scriptschritt
„Scriptpause setzen“.
Erstellen von Kiosk-Lösungen
Der Kioskmodus wird ignoriert, wenn die Lösung von Konten mit
vollen Zugriffsrechten, Berechtigungen, die die Verwaltung von
erweiterten Zugriffsrechten ermöglichen, oder Berechtigungen,
die das Ändern von Layouts, Wertelisten und Scripts erlauben,
geöffnet wird.
Um Ihre Lösung im Kioskmodus anzuzeigen, müssen Sie:
Hinweis Bei geöffneter Kiosk-Lösung ist der Zugriff auf das
Betriebssystem eingeschränkt. Unter Windows können Sie Alt+Tab
drücken, um von Ihrer Kiosk-Datenbanklösung zu einer anderen
Anwendung zu wechseln.
Schließen von Kiosk-Lösungen
Befindet sich in Ihrer Kiosk-Lösung keine Taste „Beenden“, muss
der Benutzer das Verlassen der Anwendung erzwingen, indem er die
Tastenkombination Alt+F4 (Windows) betätigt. Der erzwungene
Abbruch wird nicht empfohlen, weil er zu Datenfehlern oder
Beschädigung geöffneter Dateien führen kann.
So stellen Sie sicher, dass die Benutzer Zugriff auf die Primärdatei
haben und die Anwendung verlassen können:
1
Legen Sie in jeder Zusatzdatei ein Startscript an, das die
Primärdatei öffnet.
1 Legen Sie in jeder Zusatzdatei eine Taste „Hauptmenü“ an, die das
Startscript ausführt, um die Primärdatei zu öffnen.
1
Legen Sie in der Primärdatei eine Taste „Beenden“ an.
Informationen zum Erstellen von Tasten und Scripts, die fehlende
Menüoptionen und Steuerelemente für Fenster emulieren, finden
Sie unter „Emulation von Menübefehlen und Steuerelementen
für Fenster“ auf Seite 48.
1 ein Konto mit eingeschränkten Berechtigungen oder ein spezielles
Kiosk-Konto erstellen.
1 den Kioskmodus aktivieren. Während Sie den Kioskmodus
aktivieren, können Sie die Datenbank gleichzeitig als RuntimeLösung binden.
1 die Standardoption für die Anmeldung bei der Datei mit dem
Admin-Konto aufheben.
So erstellen Sie ein Kiosk-Konto:
1. Öffnen Sie die Datenbanklösung und wählen Sie Datei >
Definieren > Konten und Zugriffsrechte (Windows) bzw. Ablage >
Definieren > Konten und Zugriffsrechte (Mac OS).
2. Klicken Sie im Dialogfeld „Konten und Zugriffsrechte“ auf Neu.
3. Geben Sie im Dialogfeld „Konto bearbeiten“ einen Kontonamen
ein, klicken Sie bei „Kontostatus“ auf Aktiv und wählen Sie Neue
Berechtigungen aus der Liste „Berechtigungen“.
4. Geben Sie im Dialogfeld „Berechtigungen bearbeiten“ einen
Namen und eine Beschreibung für die Berechtigungen ein.
5. Wählen Sie für „Layouts“, „Wertelisten“ und „Scripts“ entweder
Für alle nur Anzeige oder Für alle kein Zugriff.
6. Deaktivieren Sie die Option Erweiterte Zugriffsrechte verwalten.
7. Aktivieren Sie die anderen Optionen je nach Bedarf.
8. Klicken Sie auf OK.
Anpassen von Datenbanklösungen
So aktivieren Sie den Kioskmodus:
1. Führen Sie die Schritte 1 bis 9 unter „Ändern Ihrer
Datenbanklösungsdateien“ auf Seite 20. aus.
47
Verwenden von Scripts zur Steuerung
der Lösung
4. Klicken Sie auf OK.
Mithilfe von Scripts können Sie große Teile Ihrer Datenbanklösung
automatisieren, das Verhalten von Startscripts steuern, Menübefehle
und Steuerungselemente für Fenster emulieren, navigieren und noch
vieles mehr. Weitere Informationen über das Automatisieren von
Aufgaben mithilfe von Scripts finden Sie in der Hilfe.
5. Um den Vorgang schnell wiederholen zu können, klicken Sie auf
Einstellungen speichern und wählen Sie einen Ordner und Speicherort
für Ihre Einstellungsdatei.
Hinweis Verwenden Sie die Option „Scripts debuggen“ im Menü
„Scripts“, um Scripts zu testen. Weitere Informationen finden Sie
unter „Verwenden des Script-Debuggers“ auf Seite 12.
2. Wählen Sie im Dialogfeld „Lösungsoptionen angeben“ die
Option Kioskmodus für Nicht-Administratorkonten aktivieren.
3. Aktivieren Sie die anderen Optionen je nach Bedarf.
Weitere Informationen finden Sie unter „Speichern und
Wiederverwenden der Einstellungen der Entwicklungswerkzeuge“
auf Seite 29.
6. Klicken Sie auf Erstellen.
Wenn Sie die Dateien nicht in eine Runtime-Anwendung gebunden
haben, kopieren die Entwicklungswerkzeuge die ausgewählten
Datenbankdateien in den Projektordner. Wenn Sie die Dateien
in eine Runtime-Anwendung gebunden haben, kopieren die
Entwicklungswerkzeuge alle Runtime-Dateien in einen neuen
Ordner innerhalb des Projektordners, der nach der Runtime-Lösung
benannt ist.
Erstellen von Startscripts
Mithilfe von Startscripts können Sie festlegen, welche Daten
angezeigt werden, wenn ein Anwender eine Datei Ihrer Lösung
öffnet. Sie können beispielsweise das angezeigte Layout und die
Größe, die Position und den Zoomfaktor des Fensters bestimmen.
Ein Beispiel für ein Startscript finden Sie in der Hilfe.
So erstellen Sie ein Startscript:
1. Öffnen Sie die Primärdatei der Datenbank.
2. Wählen Sie Scripts > ScriptMaker und erstellen Sie ein Script, das
die gewünschten Aktionen ausführt.
So ändern Sie die Standardoption für die Anmeldung bei der Datei
mit dem Administratorkonto:
3. Wählen Sie Datei > Dateioptionen > Öffnen/Schließen (Windows)
bzw. Ablage > Dateioptionen > Öffnen/Schließen (Mac OS).
1. Öffnen Sie die Datenbankdatei und wählen Sie Datei >
Dateioptionen (Windows) bzw. Ablage > Dateioptionen (Mac OS).
4. Wählen Sie für Beim Öffnen dieser Datei die Option Script
2. Deaktivieren Sie auf der Registerkarte „Öffnen/Schließen“ die
Option Anmelden mit.
3. Klicken Sie auf OK.
ausführen und dann das erstellte Script aus der Einblendliste.
48
FileMaker Developer 7 Entwicklerhandbuch
Wichtig Führen Sie vor Einsetzen des Scriptschritts „Fenster
anpassen“ alle Scriptschritte aus, die sich auf die Darstellungsfläche
des Fensters auswirken (wie beispielsweise „Gehe zu Layout“
oder „Statusbereich umschalten“). Nach der Bestimmung der
Fenstergröße fügen Sie den Scriptschritt „Fenster anpassen“ ein.
Der Scriptschritt „Fenster anpassen“ kann unter Umständen ein
Fenster mit einer Taste „Programm beenden“ überdecken. Stellen
Sie sicher, dass Benutzer die Kiosk-Datenbanklösung leicht
schließen können.
Emulation von Menübefehlen und Steuerelementen
für Fenster
Mithilfe der folgenden Scriptschritte emulieren Sie Menübefehle
und Steuerungselemente für Fenster.
Beispiel für ein dateispezifisches Dialogfeld „Dateioptionen“
5. Klicken Sie auf OK.
Für Emulation dieser
Oberflächenelemente
Erstellen Sie Tasten mit diesen
zugewiesenen Scriptschritten
Menübefehle
Scriptschritte für beliebigen Menübefehl
(beispielsweise „Sortieren“, „Drucken“ und
„Einstellungen“)
Zoomsteuerungen
„Fenster anpassen“ oder „Zoomstufe setzen“
Statusbereichsteuerung
Statusbereich ein-/ausblenden
Einblendmenü „Modus“
„Blätternmodus aktivieren“, „Suchenmodus
aktivieren“ oder „Seitenansichtsmodus
aktivieren“
Vertikaler Rollbalken
Fenster rollen (wenn das Layout länger als ein
Bildschirm ist)
Hoizontaler Rollbalken
Fenster rollen (wenn das Layout breiter als ein
Bildschirm ist)
Nun wird das angegebene Script bei jedem Öffnen der Datei
automatisch ausgeführt.
Datenbankfenster im Kioskmodus zentrieren
Um die Datenbank in der Mitte eines Kiosk-Bildschirms zu
zentrieren, erstellen Sie ein Startscript mit den Scriptschritten
„Fenster anpassen“ und „Zoomstufe setzen“. Wird eine Datei im
Kioskmodus geöffnet, passiert zweierlei:
1
Das Datenbankfenster richtet sich an den Layoutobjekten am
rechten unteren Rand des Layouts aus.
1
Wenn das Fenster kleiner als die verfügbare Bildschirmfläche ist,
wird es in der Mitte des Bildschirms zentriert.
Fenstergröße und -position Fensterposition/-größe ändern
Anpassen von Datenbanklösungen
49
Erstellen dynamischer Tasten
Globales Wiederholfeld
Durch Verwendung von Scripts und Formeln, um den Status von
Tastenfeldern auszuwerten, können Sie dynamische Tasten erstellen,
die sich beim Anklicken ändern.
So erstellen Sie dynamische Tasten:
1. Definieren Sie das Feld für die dynamische Taste.
2. Erstellen Sie das Script für die dynamische Taste.
Anzahl von Wiederholungen
3. Verknüpfen Sie Feld und Script.
Das folgende Beispiel zeigt, wie Sie eine Taste erstellen können,
die sich beim Anklicken ändert.
So definieren Sie das Feld für die dynamische Taste:
1. Wählen Sie Datei > Definieren > Datenbank (Windows) bzw.
Ablage > Definieren > Datenbank (Mac OS) und klicken Sie auf die
Registermarke Felder.
2. Erstellen Sie ein Feld Symbole mit Feldtyp Medien.
3. Klicken Sie auf Optionen > Speicher.
4. Aktivieren Sie die Option Globale Speicherung verwenden und
geben Sie für Maximale Anzahl von Wiederholungen die Anzahl der
Tastenzustände ein.
5. Klicken Sie auf OK.
Einem Wiederholfeld hinzugefügte Grafiktasten
Tipp Stellen Sie sicher, dass alle Grafiken die gleiche Größe
besitzen.
7. Wählen Sie Datei > Definieren > Datenbank (Windows) bzw.
Ablage > Definieren > Datenbank (Mac OS) und klicken Sie auf die
Registermarke Felder.
8. Erstellen Sie ein Medienfeld mit dem Namen Tasten.
9. Klicken Sie auf Optionen > Automatische Eingabe.
10. Klicken Sie bei „Berechneter Wert“ auf Angeben und geben Sie
folgende Funktion ein:
HoleWiederholfeldwert (Symbole; 1)
6. Wählen Sie im Blätternmodus das Feld „Symbole“ aus und
11. Klicken Sie auf OK.
wählen Sie im Menü Einfügen > Bild, um dem Feld „Symbole“
Grafiken hinzuzufügen.
So erstellen Sie das Script für die dynamische Taste:
1. Wählen Sie Scripts > ScriptMaker und klicken Sie auf Neu.
2. Benennen Sie das Script Tasten umschalten.
3. Fügen Sie den Scriptschritt Feldwert setzen hinzu.
4. Klicken Sie bei „Zielfeld angeben“ auf Angeben.
5. Doppelklicken Sie auf „Tasten“.
6. Klicken Sie bei „Berechnetes Ergebnis“ auf Angeben.
50
FileMaker Developer 7 Entwicklerhandbuch
7. Schreiben Sie eine Falls-Funktion, die jeden HoleWiederholfeldwert-Testausdruck für die Symbolnummer auswertet und die Zahl
um eins nach oben zählt.
Anpassen der Menüs „Über“, „Hilfe“
und „Scripts“
Sie können die Menüleiste in Ihrer Datenbanklösung so anpassen,
dass ein spezielles Script als Menübefehl im Hilfe-Menü bzw. im
Anwendungsmenü (Mac OS X) angezeigt wird. Sie können auch das
Menü „Scripts“ umbenennen. Angepasste Einstellungen werden in
der Primärdatei Ihrer Lösung gespeichert.
Falls-Funktion für dynamische Tasten
8. Klicken Sie auf OK.
So verknüpfen Sie Feld und Script:
1. Wählen Sie Ansicht > Layout.
2. Wählen Sie das Feld „Tasten“ aus und wählen Sie dann Format >
Feldverhalten.
3. Deaktivieren Sie unter Feld kann aktiviert werden beide Optionen
und klicken Sie auf OK.
4. Wählen Sie Format > Taste.
Hinzufügen von eigenen Scripts zum Menübefehl „Über“
Verwenden Sie die Entwicklungswerkzeuge, um dem Menübefehl
„Über“ ein eigenes Script für Ihre Datenbank- oder Runtime-Lösung
hinzuzufügen. Das eigene Script zeigt dem Benutzer ein ÜberLayout an, das Ihre Lösung beschreibt und dem Benutzer
notwendige Informationen über die Lösung anzeigt.
Wenn die Entwicklungswerkzeuge Ihre Datenbankdateien
verarbeiten, erstellen sie einen Menübefehl namens „Über <Ihre
Lösung>“ und platzieren den Befehl in das Hilfe-Menü (Windows)
bzw. in das Anwendungsmenü (Mac OS X). Weitere Informationen
finden Sie unter „Erstellen eines Über-Layouts“ auf Seite 38.
5. Wählen Sie Script ausführen und geben Sie „Tasten
umschalten“ an.
6. Klicken Sie auf OK.
Sie können in den Blätternmodus wechseln und Ihre dynamische
Taste testen. Weitere Informationen über das Verwenden von Tasten
mit Scripts finden Sie in der Hilfe.
Eigener Befehl „Über“ in einer
Runtime-Anwendung (Windows)
Eigener Befehl „Über“ in FileMaker Developer (Windows)
Anpassen von Datenbanklösungen
Eigener Befehl „Über“ in
FileMaker Developer (Mac OS X)
51
Eigener Befehl „Über“ in einer
Runtime-Anwendung (Mac OS X)
In Runtime-Anwendungen ersetzt der eigene Über-Befehl den Über
FileMaker Pro Runtime-Befehl. Wenn Sie beim Binden der Dateien zu
einer Runtime-Datenbanklösung kein Über-Script angeben, wird der
Befehl Über FileMaker Pro Runtime in das Hilfe-Menü (Windows)
bzw. in das Anwendungsmenü (Mac OS X) der RuntimeAnwendung eingefügt.
Dieses Dialogfeld wird standardmäßig angezeigt, wenn Sie für den Befehl
„Über“ kein eigenes Script angeben.
Hinweis In einer Runtime-Datenbanklösung muss ein Über-Layout
eingefügt werden, das Informationen über Ihr Unternehmen und
Kontaktinformationen für die technische Unterstützung enthält.
Wenn Sie in Ihre Runtime-Datenbanklösung ein Über-Layout
im von FileMaker vorgeschriebenen Format einfügen, werden
Mitarbeiter von FileMaker Inc. darüber in Kenntnis gesetzt, dass
sie unautorisierten Benutzer keine technische Unterstützung
leisten, um die Lösung zu öffnen. Weitere Informationen finden
Sie unter „Anmerkungen zum Lizenzvertrag“ auf Seite 9 und „Ihre
Verantwortlichkeiten als Entwickler“ auf Seite 40.
52
FileMaker Developer 7 Entwicklerhandbuch
Weitere Informationen finden Sie unter „Erstellen eines ÜberLayouts“ auf Seite 38.
Hinzufügen von eigenen Scripts zum Menübefehl „Hilfe“
Sie können Ihr eigenes Hilfesystem für Ihre Lösung erstellen.
Erstellen Sie ein Hilfe-Layout oder eine Hilfe-Datei und
verwenden Sie ein Script, um es bzw. sie zu öffnen. Mit den
Entwicklungswerkzeugen fügen Sie den Scriptnamen dem
Hilfe-Menü hinzu. In Runtime-Anwendungen ersetzt der eigene
Hilfe-Scriptbefehl den FileMaker Developer-Hilfebefehl. Weitere
Informationen finden Sie unter „Erstellen eines benutzerdefinierten
Hilfe-Layouts“ auf Seite 39.
Das Layout „Über“ in der Runtime-Lösung enthält eine Taste, die zum
Hauptfenster zurückführt.
Eigener Befehl „Hilfe“ in einer
Runtime-Anwendung (Windows)
So fügen Sie ein eigenes Script zum Menübefehl „Über“ in Ihre
Lösung ein:
1. Führen Sie die Schritte 1 bis 9 unter „Ändern Ihrer
Datenbanklösungsdateien“ auf Seite 20 aus.
2. Wählen Sie im Dialogfeld „Lösungsoptionen angeben“ die
Eigener Befehl „Hilfe“ in
FileMaker Developer (Windows)
Option Script für Über-Menübefehl.
3. Wählen Sie ein Script aus der Einblendliste „Script“ aus.
4. Aktivieren Sie die anderen Optionen je nach Bedarf.
5. Klicken Sie auf OK.
Eigener Befehl „Hilfe“ in einer
Runtime-Anwendung (Mac OS X)
6. Klicken Sie auf Erstellen.
Wenn Sie die Dateien nicht in eine Runtime-Anwendung gebunden
haben, kopieren die Entwicklungswerkzeuge die ausgewählten
Datenbankdateien in den Projektordner. Wenn Sie die Dateien
in eine Runtime-Anwendung gebunden haben, kopieren die
Entwicklungswerkzeuge alle Runtime-Dateien in einen neuen
Ordner innerhalb des Projektordners, der nach der Runtime-Lösung
benannt ist.
Eigener Befehl „Hilfe“ in
FileMaker Developer (Mac OS X)
Anpassen von Datenbanklösungen
53
So fügen Sie einen eigenen Hilfe-Befehl in das Hilfe-Menü Ihrer
Lösung ein:
1. Führen Sie die Schritte 1 bis 9 unter „Ändern Ihrer
Datenbanklösungsdateien“ auf Seite 20 aus.
2. Wählen Sie im Dialogfeld „Lösungsoptionen angeben“ die
Option Script für Hilfe-Menübefehl.
3. Wählen Sie ein Script aus der Einblendliste Scriptname aus.
4. Aktivieren Sie die anderen Optionen je nach Bedarf.
5. Klicken Sie auf OK.
6. Klicken Sie auf Erstellen.
Wenn Sie die Dateien nicht in eine Runtime-Anwendung gebunden
haben, kopieren die Entwicklungswerkzeuge die ausgewählten
Datenbankdateien in den Projektordner. Wenn Sie die Dateien
in eine Runtime-Anwendung gebunden haben, kopieren die
Entwicklungswerkzeuge alle Runtime-Dateien in einen neuen
Ordner innerhalb des Projektordners, der nach der Runtime-Lösung
benannt ist.
Weitere Informationen finden Sie unter „Erstellen eines
benutzerdefinierten Hilfe-Layouts“ auf Seite 39.
Umbenennen des Menüs „Scripts“
Verwenden Sie die Entwicklungswerkzeuge, um das Menü „Scripts“
in Ihrer Datenbanklösung umzubenennen. Die Einstellung wird in
der Primärdatei der Lösung gespeichert. Der neue Menüname wird
in der Menüleiste von FileMaker Developer und in einer RuntimeAnwendung angezeigt.
Datenbanklösung mit Menü „Scripts“
Datenbanklösung mit umbenanntem Menü „Scripts“
Hinweis Der Menüname darf nicht länger als 30 Zeichen sein.
So benennen Sie das Menü „Scripts“ für Ihre Lösung um:
1. Führen Sie die Schritte 1 bis 9 unter „Ändern Ihrer
Datenbanklösungsdateien“ auf Seite 20 aus.
2. Wählen Sie im Dialogfeld „Lösungsoptionen angeben“ die
Option Name für Scripts-Menü.
3. Geben Sie einen Namen für das Menü ein.
Windows Wenn Sie einen Tastaturbefehl festlegen möchten, geben
Sie vor dem Zeichen, das als Tastaturbefehl verwendet werden soll,
ein kaufmännisches Und (&) ein. Geben Sie z. B. Be&richte ein,
um das Menü „Berichte“ mit der Taste „r“ aufzurufen.
1. Aktivieren Sie die anderen Optionen je nach Bedarf.
2. Klicken Sie auf OK.
3. Klicken Sie auf Erstellen.
Wenn Sie die Dateien nicht in eine Runtime-Anwendung gebunden
haben, kopieren die Entwicklungswerkzeuge die ausgewählten
Datenbankdateien in den Projektordner. Wenn Sie die Dateien
in eine Runtime-Anwendung gebunden haben, kopieren die
Entwicklungswerkzeuge alle Runtime-Dateien in einen neuen
Ordner innerhalb des Projektordners, der nach der Runtime-Lösung
benannt ist.
54
FileMaker Developer 7 Entwicklerhandbuch
Kapitel 6
Erstellen eigener Layout-Präsentationsstile
In FileMaker Pro und FileMaker Developer werden eine Vielzahl
von Layout-Präsentationsstilen verwendet, um die Farben, Muster,
Schriftarten und Rahmen von Text, Feldern und Bereichen in einem
neuen Layout zu beschreiben.
Ein Präsentationsstil ist ein Extensible Markup Language (XML)Dokument, das in einem Texteditor (wie Notepad für Windows oder
BBEdit für Mac OS X) oder einem XML-Editor (wie XML SPY
oder XMetaL) gelesen und bearbeitet werden kann. Sie können einen
bestehenden Präsentationsstil anpassen oder einen eigenen erstellen
und dann mit dem „Assistent für neues Layout“ den betreffenden
Präsentationsstil zuweisen, wenn Sie Layouts für Ihre Datenbanken
erstellen. Nachdem Sie das Layout erstellt haben, können Sie im
Füllfarbe und Füllmuster für
Kopfbereich
Feldbeschriftung
Layoutmodus Attribute des Präsentationsstils ändern. Es ist jedoch
nicht möglich, einem bestehenden Layout einen Präsentationsstil
zuzuweisen.
Hinweis Ein FileMaker-Präsentationsstil ist kein Stylesheet und
enthält keine Positionierungsangaben für die Objekte in einem
Layout.
Weitere Informationen über:
1 das Verwenden von Layout-Präsentationsstilen und das
Entwerfen von Layouts finden Sie in der Hilfe.
1 XML und seine Einsatzmöglichkeiten finden Sie unter
www.filemaker.com/xml.
Text in Kopfbereich
Füllfarbe und Füllmuster für Datenbereich
Feldtext
Feldfüllung, Feldrahmen und
Schatteneffekt
Text in Fußbereich
Füllfarbe und Füllmuster für Fußbereich
Erstellen Sie Präsentationsstile, um Text und Hintergrundfüllungen in Layoutbereichen,
Feldern und Feldbeschriftungen automatisch verschiedene Stile zuzuweisen.
56
FileMaker Developer 7 Entwicklerhandbuch
1 das Veröffentlichen Ihrer Datenbank im Web in XML-Format
finden Sie im PDF-Handbuch FileMaker Instant PublishingHandbuch.
Einzeiliges
Element
Verändern von FileMaker DeveloperPräsentationsstilen
FileMaker Pro und FileMaker Developer enthalten Präsentationsstildateien, die verändert werden können. Eine Präsentationsstildatei
besteht aus mehr als einem Präsentationsstil. Zum Beispiel enthält
die Datei Blue_gold.fth zwei Präsentationsstile: „Blau und Gelb
Bildschirm“ (für die Bildschirmanzeige) und „Blau und Gelb Druck“
(für die Druckausgabe).
Wichtig Die XML-Datei für einen Layout-Präsentationsstil muss
korrekt aufgebaut und syntaktisch korrekt sein. Weitere Informationen finden Sie unter „Anforderungen für Präsentationsstildateien“
auf Seite 57 und „Überprüfen der Präsentationsstildateien auf
Fehler“ auf Seite 66.
So ändern Sie einen Präsentationsstil:
1. Erstellen Sie eine Kopie der Präsentationsstildateien im
Ordner „Themes“.
Windows: FileMaker Developer 7\Extensions\German\Themes\
oder
Mac OS X: FileMaker Developer 7/ FileMaker Developer.app/Contents/
Resources/German.lproj/Themes/
Wichtig Die Anzahl der Präsentationsstildateien ist auf 50 begrenzt.
2. Benennen Sie die Kopie um und hängen Sie die Dateinamenerweiterung .fth an den neuen Dateinamen an.
Belassen Sie die neue Datei im Ordner „Themes“. Der „Assistent für
neues Layout“ zeigt nur dann eine Präsentationsstiloption an, wenn
sich die Präsentationsstildatei im Ordner „Themes“ befindet und die
Datei die Dateinamenerweiterung .fth aufweist.
3. Öffnen Sie die Präsentationsstildatei in einem Texteditor.
Mehrzeiliges
Element
Attribute
4. Ändern Sie den Namen eines Präsentationsstils, indem Sie den
Wert des Elements THEMENAME durch einen neuen Namen
ersetzen.
<THEMENAME VALUE="Rotweißer Bildschirm" />
Hinweis Wenn Ihr THEMENAME-Wert Zeichen des oberen
ASCII-Bereichs enthält, können Sie mit dem Attribut HINT
sicherstellen, dass der Präsentationsstilname sowohl auf der
Windows- als auch auf der Mac OS X-Plattform angezeigt wird.
Weitere Informationen finden Sie unter „Gültige Werte für
Themenattribute“ auf Seite 62.
5. Ändern Sie die Werte der anderen Elemente und Attribute.
Wenn Sie beispielsweise in einem Layout die Hintergrundfarbe
des Datenbereichs zu Hellrot ändern möchten, ändern Sie den
Hexadezimalwert (Hex) der Farbe zu #9933CC:
<BODYPART>
<FILL COLOR = “#9933CC” PATTERN = “2” />
Entsprechende Richtlinien finden Sie in der Tabelle unter „Gültige
Werte für Themenattribute“ auf Seite 62 und „Verwenden von
Werten für Muster und Farben“ auf Seite 65.
Erstellen eigener Layout-Präsentationsstile
6. Entfernen Sie alle Elemente, die Sie nicht angeben möchten.
Entfernen Sie das gesamte einzeilige oder mehrzeilige Element,
einschließlich der Start- und End-Tags. Weitere Informationen
finden Sie unter „Entfernen von Elementen aus einer
Präsentationsstildatei“ auf Seite 58.
57
Wenn die neuen Präsentationsstile nicht im „Assistent für neues
Layout“ angezeigt werden, ist möglicherweise ein Syntaxfehler
aufgetreten. Weitere Informationen finden Sie unter „Überprüfen der
Präsentationsstildateien auf Fehler“ auf Seite 66.
7. Blättern Sie nach unten zum nächsten FMTHEME-Element und
wiederholen Sie diese Schritte, um den Wert von THEMENAME
und anderen Elementen wie gewünscht zu ändern.
Anforderungen für
Präsentationsstildateien
8. Speichern Sie die Datei im Textformat mit der Dateinamenerweiterung „.fth“ im Ordner „Themes“ (im Ordner „FileMaker Developer“).
FileMaker Developer-Layout-Präsentationsstile sind in einem
XML-Dokument beschrieben, das im Textformat gespeichert ist.
Jede Textdatei muss die Dateinamenerweiterung „.fth“ besitzen und
sich im Ordner „Themes“ (im Ordner „FileMaker Developer“)
befinden.
Jeder neue Wert für THEMENAME wird im „Assistent für neues
Layout“ als Layout-Präsentationsstil angezeigt.
9. Wählen Sie in FileMaker Developer Layouts > Assistent für neues
Layout, um Ihren Präsentationsstil zuzuweisen.
Folgen Sie den Anweisungen des Assistenten. Die dritte Karte zeigt
Ihnen eine Liste der Präsentationsstile, die zur Auswahl stehen.
XML ähnelt in vielen Beziehungen HTML. Im Gegensatz zu HTML
muss jedoch die XML-Datei für Layout-Präsentationsstile richtig
aufgebaut sein und syntaktisch korrekt sein. Ein fehlendes
obligatorisches Element oder Attribut oder nicht zusammenpassende
Start- und End-Tags machen das Dokument unbrauchbar und
FileMaker Developer kann das XML nicht parsen und die
Präsentationsstile im „Assistent für neues Layout“ nicht anzeigen.
XML-Elemente für Präsentationsstile – Minimum
Jede Präsentationsstildatei muss mit einer Anweisung zur
Verarbeitung eines XML-Dokuments beginnen, durch die die
Datei als XML-Dokument gemäß der XML 1.0-Spezifikation
deklariert wird. Zusätzlich muss ein XML-Dokument für einen
Layout-Präsentationsstil die Start- und End-Tags <FMTHEMES>
und </FMTHEMES> für die Datei enthalten. Dieses FMTHEMESWurzel-Element kann ein oder mehrere FMTHEME-Elemente
enthalten.
Die Namen Ihrer eigenen Präsentationsstile werden als Optionen im
„Assistent für neues Layout“ angezeigt.
58
FileMaker Developer 7 Entwicklerhandbuch
Ein XML-Editor erwartet, dass diese Zeichen als Zeichen-Entitäten
kodiert sind:
Zeichen
codiert als
Kaufmännisches Und (&)
&amp;
kleiner als (<)
&lt;
größer als (>)
&gt;
Apostroph (‘)
&apos;
Anführungszeichen (“)
&quot;
Minimale Elemente für eine Präsentationsstildatei
Die Speicherung aller Präsentationsstile (FMTHEME-Elemente) in
einer Datei ist sinnvoll, wenn Sie die Anzeige der Präsentationsstile
im „Assistent für neues Layout“ organisieren möchten. Die
Reihenfolge, in der FMTHEME-Elemente in der Datei aufgeführt
sind, bestimmt die Reihenfolge, in der die THEMENAME-Werte
angezeigt werden.
Hinweis Werte für das Element THEMENAME können alle
Zeichen aus dem ASCII-Zeichensatz enthalten. Wenn Sie Ihre
Präsentationsstile jedoch mit einem XML-Editor erstellen oder
die Präsentationsstile auf anderen Plattformen verwenden möchten,
sind bestimmte Maßnahmen erforderlich.
Wird das Zeichen anstelle der Zeichenentität verwendet, tritt
im XML-Editor ein Fehler auf. FileMaker Pro und FileMaker
Developer interpretieren Zeichenentitäten jedoch nicht neu.
Werte im THEMENAME-Element werden exakt wie eingegeben
angezeigt. Sie können dieses Problem vermeiden, indem Sie Ihre
Präsentationsstile mit einem Texteditor erstellen oder einfach den
Fehler im XML-Editor ignorieren. Ihre Präsentationsstilnamen
werden im „Assistent für neues Layout“ exakt so angezeigt,
wie sie eingegeben wurden.
Wenn Sie beabsichtigen, Ihre Präsentationsstile unter Windows
und Mac OS X zu verwenden, können Sie mit dem Attribut HINT
sicherstellen, dass Zeichen des oberen ASCII-Bereichs (z. B. das
Akzent-Zeichen) auf beiden Plattformen korrekt dargestellt werden.
Weitere Informationen finden Sie unter „Gültige Werte für
Themenattribute“ auf Seite 62.
Entfernen von Elementen aus einer Präsentationsstildatei
Präsentationsstildateien enthalten mehrzeilige Elemente für Felder,
Feldbeschriftungen, Text und jeden Bereich in einem Layout.
Jedes dieser Elemente enthält weitere mehrzeilige und einzeilige
Elemente. Sie können jedes Element entfernen, vorausgesetzt Sie
entfernen das gesamte Element, d. h. alles, was sich innerhalb
der Start- und End-Tags des Elements befindet, und die Startund End-Tags selbst.
Erstellen eigener Layout-Präsentationsstile
FileMaker Developer verwendet für alle entfernten Elemente
Standardwerte. Weitere Informationen finden Sie unter „Festlegen
von Standardwerten für Präsentationsstile“ auf Seite 65.
Ein einzeiliges Element, z. B. das Element PEN, beginnt mit <PEN
und endet mit /> in einer einzigen Zeile:
59
Elemente für Layoutbereiche können in einem FMTHEMEElement im XML-Dokument in jeder beliebigen Reihenfolge
aufgelistet werden. Wenn jedoch zwei identische Elemente
aufgelistet werden (z. B. zwei BODYPART-Elemente),
verwendet FileMaker Developer nur die Attribute des letzten
BODYPART-Elements in der Liste.
<PEN COLOR="#000066" PATTERN="2" SIZE="0" />
Ein mehrzeiliges Element hat Start- und End-Tags in
unterschiedlichen Zeilen:
<BORDER>
</BORDER>
Wenn Sie ein mehrzeiliges Element entfernen möchten, löschen Sie
die Start- und End-Tags und alle Elemente dazwischen. Um z. B. ein
mehrzeiliges BORDER-Element in der Datei „Blue_gold.fth“ zu
entfernen, löschen Sie alle drei Zeilen:
Dieses mehrzeilige
Element beschreibt
<TITLEHEADERPART>
</TITLEHEADERPART>
<HEADERPART>
</HEADERPART>
<LEADGRANDSUMPART>
</LEADGRANDSUMPART>
<BORDER>
<PEN COLOR="#000000" PATTERN="2" SIZE="1" />
</BORDER>
<LEADSUBSUMPART>
XML-Elemente für Layoutbereiche
</LEADSUBSUMPART>
Zur Beschreibung der Bereiche eines Layouts kann ein FMTHEMEElement die folgenden mehrzeiligen Elemente enthalten. Jedes
Layoutbereichelement enthält weitere Elemente zur Beschreibung
von Hintergrundfüllung, Text, Feldbeschriftungen und Feldern im
Layoutbereich.
<BODYPART>
</BODYPART>
diesen Layoutbereich
Kopf 1. Seite – wird nur einmal am Anfang
der ersten Bildschirmanzeige bzw. der ersten
Seite angezeigt
Kopfbereich – wird am Anfang der ersten
Bildschirmanzeige oder Seite angezeigt
(außer auf der ersten, wenn ein Bereich
„Kopf 1. Seite“ vorhanden ist).
Vorangestelltes Gesamtergebnis –
am Anfang eines Berichts wird ein
Auswertungsfeld für alle Datensätze in
der Ergebnismenge angezeigt. Pro
Layout ist nur ein vorangestellter
Gesamtergebnisbereich möglich.
Vorangestelltes Zwischenergebnis –
oberhalb des Datenbereichs wird ein
Auswertungsfeld für eine Datensatzgruppe
angezeigt, die nach dem Gruppierfeld
sortiert ist. Sie können bis zu neun
vorangestellte Zwischenergebnisbereiche
anlegen. Jedes LEADSUBSUMPARTElement muss ein PARTNUMBER-Element
enthalten, um es von anderen Elementen zu
unterscheiden.
Datenbereich — wird in der Mitte des
Bildschirms bzw. der Seite angezeigt.
Ein Layout kann nur einen Datenbereich
besitzen.
60
FileMaker Developer 7 Entwicklerhandbuch
Dieses mehrzeilige
Element beschreibt
<TRAILSUBSUMPART>
</TRAILSUBSUMPART>
<TRAILGRANDSUMPART>
</TRAILGRANDSUMPART>
<FOOTERPART>
diesen Layoutbereich
Nachgestelltes Zwischenergebnis –
unterhalb des Datenbereichs wird ein
Auswertungsfeld für eine Datensatzgruppe
angezeigt, die nach dem Gruppierfeld
sortiert ist. Sie können bis zu neun
nachgestellte Zwischenergebnisbereiche
anlegen. Jedes TRAILSUBSUMPARTElement muss ein PARTNUMBER-Element
enthalten, um es von anderen Elementen zu
unterscheiden.
Nachgestelltes Gesamtergebnis – am Ende
eines Berichts wird ein Auswertungsfeld
für alle Datensätze in der Ergebnismenge
angezeigt. Pro Layout ist nur ein
nachgestellter Gesamtergebnisbereich
möglich.
Fußbereich – wird am Ende jeder
Bildschirmanzeige oder Seite angezeigt
(außer auf der ersten, wenn ein Bereich
„Fuß 1. Seite“ vorhanden ist).
Das Element FIELD beschreibt Text (Daten) in Feldern und Feldrahmen. Das Element TEXTLABEL wird für Feldbeschriftungstexte
verwendet. Feldnamen werden im Datenbereich eines Layouts oder
in anderen Bereichen, z. B. im Kopfbereich von Listenberichten,
angezeigt. Das Element TEXT beschreibt den gesamten anderen
Text in einem Layoutbereich, z. B. den Titeltext im Kopfbereich.
XML-Elemente und ihre Präsentationsstilattribute
Die nachfolgenden Tabellen beschreiben die von FileMaker Developer
unterstützten mehr- und einzeiligen XML-Elemente in einem
Layout-Präsentationsstile-Dokument. Unbekannte Elemente
werden von FileMaker Developer ignoriert.
Tabelle der mehrzeiligen Elemente
Diese mehrzeiligen
Elemente
können folgende Elemente enthalten
FMTHEMES
FMTHEME
(erforderlich)
Das FMTHEMES-Wurzel-Element kann
mehrere FMTHEME-Elemente enthalten.
FMTHEME
VERSION
Hinweis Obwohl ein Präsentationsstil jeden Layoutbereich
beschreiben kann, bestimmt der Layouttyp, den Sie im „Assistent für
neues Layout“ festlegen, welche Bereiche in Ihrem neuen Layout
oder Bericht angezeigt werden.
(erforderlich)
THEMENAME (erforderlich)
TITLEHEADERPART
FILL
Informationen zu Layoutbereichen finden Sie in der Hilfe.
HEADERPART
FIELD
LEADGRANDSUMPART
TEXT
BODYPART
TEXTLABEL
</FOOTERPART>
<TITLEFOOTPART>
</TITLEFOOTPART>
Fuß 1. Seite – wird nur einmal am Ende
der ersten Bildschirmanzeige oder Seite
angezeigt.
XML-Elemente für Text
Jedes Layoutbereichselement kann die Elemente FIELD,
TEXTLABEL und TEXT enthalten, mit denen die Eigenschaften
von Text oder Daten im Bereich beschrieben werden.
THEMEDEFAULT
Ein beliebiges oder alle Layoutbereich-Elemente
TRAILGRANDSUMPART
FOOTERPART
TITLEFOOTPART
Erstellen eigener Layout-Präsentationsstile
61
Tabelle der einzeiligen Elemente
Diese mehrzeiligen
Elemente
können folgende Elemente enthalten
LEADSUBSUMPART
FILL
TRAILSUBSUMPART
FIELD
PARTNUMBER
TEXT
TEXTLABEL
Die folgende Tabelle beschreibt die korrekte Syntax für alle
einzeiligen Elemente und ihre Attribute. Beispiele für Attributwerte
sind fett gedruckt. Eine Liste der zulässigen Werte für diese Attribute
finden Sie im nächsten Abschnitt unter „Gültige Werte für
Themenattribute.“
FIELD
BASELINE
Diese einzeiligen
Elemente
müssen die folgenden Attribute enthalten
(Text/Daten in einem Feld)
BORDER
CHARSTYLE
COLOR
CHARSTYLE
FONT
EFFECT
SIZE
FILL
STYLE
TEXT
CHARSTYLE
Syntaxbeispiel:
(Text in einem Bereich,
außer Feldbeschriftungen
oder Felddaten)
EFFECT
<CHARSTYLE FONT=“Verdana, Helvetica, Arial”
SIZE=“18” STYLE=“BOLD, ITALIC”
COLOR=“#FFFFFF” />
TEXTLABEL
CHARSTYLE
(Text in einer
Feldbeschriftung)
EFFECT
FILL
PEN
EFFECT
<EFFECT VALUE=“EMBOSS” />
FILL
COLOR
FILL
PATTERN
PEN
Syntaxbeispiel:
BASELINE
ONOFF
(Unterstreichen von
Felddaten)
PEN
BORDER
PEN
(Feldrahmen)
SIDES
<FILL COLOR= “#000066” PATTERN= “2” />
ONOFF
<ONOFF VALUE=“OFF” />
PARTNUMBER
<PARTNUMBER VALUE=“0” />
PEN
COLOR
PATTERN
SIZE
Die Elemente BORDER und EFFECT verwenden die gleiche
Linienstärke. Wenn sie gemeinsam verwendet werden, gilt der für
BORDER festgelegte Linienstärkenwert auch für die EFFECTStärke. Der Linienstärkewert muss größer als null sein, um einen
Effekt oder Rahmen sichtbar zu machen.
Syntaxbeispiel:
<PEN COLOR=“#000066” PATTERN=“2” SIZE=“0”
/>
SIDES
<SIDES VALUE=“BOTTOM” />
62
FileMaker Developer 7 Entwicklerhandbuch
Diese einzeiligen
Elemente
müssen die folgenden Attribute enthalten
THEMENAME
HINT (optional)
VALUE
Syntax-Beispiele:
<THEMENAME VALUE=“Farngrün Druck” />
<THEMENAME HINT=“MAC” VALUE=“Grün
Druck” />
THEMEDEFAULT
VALUE
Syntaxbeispiel:
<THEMEDEFAULT VALUE=“CURRENT”/>
Gültige Werte für Themenattribute
Die folgende Tabelle beschreibt die Attributwerte, die
FileMaker Developer in einem Layout-Präsentationsstil unterstützt.
Werte müssen in Anführungszeichen (“ ”) angegeben werden. Wenn
ein Anführungszeichen fehlt, kann FileMaker Developer kein XMLParsing durchführen und den Präsentationsstil nicht im „Assistent
für neues Layout“ anzeigen.
Dieses
Attribut
beschreibt die folgenden
Eigenschaften
und kann diese Werte
enthalten
COLOR
Hex-Werte für RGB-Farben für
Hintergrundfüllungen, Text und
Rahmen in Layoutbereichen,
Felder, Textblöcke und
Feldbeschriftungen
COLOR = “#FFFFFF”
Weitere Informationen finden Sie unter „Festlegen von
Standardwerten für Präsentationsstile“ auf Seite 65.
VERSION
VALUE
Um eine Farbe anzuzeigen, darf
das PATTERN-Attribut nicht auf
„1“ (entspricht transparent)
gesetzt sein.
Syntaxbeispiel:
<VERSION VALUE=“Ver. 1.0”/>
Das Element VERSION wird von FileMaker Developer
zur Zeit nicht, möglicherweise aber in künftigen
Versionen unterstützt.
FileMaker DeveloperPräsentationsstile verwenden
Web-sichere Palettenfarben, um
sicherzustellen, dass die Farbe
auf allen Computern gleich
dargestellt wird.
COLOR = “#33FF00”
COLOR = “#CC9966”
Oder jeder beliebige
6-stellige Hex-Wert
(eine Kombination aus
den Zahlen 0-9 oder den
Buchstaben A-F), dem das
Nummernzeichen (#)
vorangestellt ist.
Siehe „Verwenden von Werten für
Muster und Farben“ auf Seite 65.
EFFECT
Relief-, Gravur- oder
Schlagschatten-3D-Effekte
für ein Feld, Text oder eine
Feldbeschriftung.
VALUE = “EMBOSS”
VALUE = “ENGRAVE”
VALUE =
“DROPSHADOW”
Wird dieses Attribut in Verbindung
mit einem Feldrahmen verwendet, VALUE = “NONE”
ist die Linienstärke des Effekts
identisch mit der Linienstärke des
Rahmens. Der Linienstärke-Wert
muss größer als null sein, um den
Effekt oder den Rahmen sichtbar
zu machen.
Erstellen eigener Layout-Präsentationsstile
Dieses
Attribut
beschreibt die folgenden
Eigenschaften
und kann diese Werte
enthalten
Dieses
Attribut
beschreibt die folgenden
Eigenschaften
und kann diese Werte
enthalten
FONT
Der Name der Schrift. Es können
mehrere Schriftnamen durch
Komma getrennt angegeben
werden. Im Layout wird die erste
Schrift verwendet, die auf dem
Computer eines Anwenders
verfügbar ist.
FONT = “Times New
Roman”
PARTNUMBER
Unterscheiden zwischen voranund nachgestellten Bereichen für
Zwischenergebnisse in einem
Layout.
VALUE =“0”
Dieses Attribut wird in allen
anderen Bereichen ignoriert.
FileMaker Developer unterstützt
die Werte 0-9, andere Werte
werden ignoriert.
VALUE =“3”
Hinweis Schriftwerte
unterscheiden zwischen Groß- und
Kleinschreibung und müssen im
Satzstil mit Großbuchstaben am
Anfang eingegeben werden.
HINT
ONOFF
FONT = “Geneva”
FONT = “New York,
Times, Helvetica, Arial”
Oder jede andere
verfügbare Schrift.
(Wählen Sie in
FileMaker Developer
Format > Schrift, um die
verfügbaren Schriften
anzuzeigen.)
Der Name der Plattform, auf der
der Präsentationsstil und der
Zeichensatz bearbeitet wird. Dieses
Attribut stellt sicher, dass alle
Zeichen des oberen ASCII-Bereichs
im THEMENAME-Wert (z. B.
ein Akzent über einem Buchstaben
im Präsentationsstilnamen) in
FileMaker Developer sowohl unter
Windows als auch unter Mac OS X
angezeigt werden. Japanische
Zeichen werden unterstützt, wenn
SHIFTJIS angegeben ist.
HINT = “WIN”
Ob ein Feldrahmen angezeigt wird
oder nicht.
VALUE =“ON”
VALUE =“1”
VALUE =“2”
VALUE =“4”
VALUE =“5”
VALUE =“6”
VALUE =“7”
VALUE =“8”
VALUE =“9”
PATTERN
HINT = “MAC”
HINT = “WIN/ROMAN”
HINT = “MAC/ROMAN”
HINT = “WIN/
SHIFTJIS”
HINT = “MAC/
SHIFTJIS”
Eines von 64 gültigen Mustern
aus der Füllmusterpalette von
FileMaker Developer. Verwendet
für Hintergrundfüllungen in
Layoutbereichen, Feldern, Text
und Feldbeschriftungen sowie für
Feldrahmen, Feldbeschriftungen
und Text.
Siehe „Verwenden von Werten für
Muster und Farben“ auf Seite 65.
SIDES
VALUE =“OFF”
63
Eine der vier Seiten in einem
Feldrahmen.
PATTERN = “1”
PATTERN = “47”
PATTERN = “64”
PATTERN = “NONE”
PATTERN = “SOLID”
PATTERN = “LTGRAY”
PATTERN = “GRAY”
PATTERN =
“DKGRAY”
VALUE="TOP"
VALUE="BOTTOM"
Um alle vier Seiten zu beschreiben, VALUE="LEFT"
können Sie die vier Werte
VALUE="RIGHT"
kombinieren.
Oder jede beliebige
Kombination, z. B.:
VALUE= “TOP
BOTTOM LEFT RIGHT”
VALUE= “LEFT TOP”
64
FileMaker Developer 7 Entwicklerhandbuch
Dieses
Attribut
beschreibt die folgenden
Eigenschaften
und kann diese Werte
enthalten
Dieses
Attribut
beschreibt die folgenden
Eigenschaften
SIZE
Die Punktgröße für eine Schrift.
Jede gültige Punktgröße kann
angegeben werden.
SIZE = “36”
STYLE
Zeichenstile für Text in Feldern,
Textblöcken und Feldbeschriftungen. Es können mehrere Stile durch
Komma oder Leerschritt getrennt
angegeben werden.
(für das
Element
FONT)
SIZE
(für das
Element
PEN)
Wenn eine Schriftgröße auf dem
Computer oder für eine bestimmte
Schrift nicht vorhanden ist, ersetzt
sie FileMaker Developer durch die
nächste Größe.
Stärke in Pixel für die
Begrenzung von Textblöcken,
Feldbeschriftungen und
Feldrahmen.
SIZE = “12”
SIZE = “9”
SIZE = “0”
SIZE = “-1”
SIZE = “1” bis
Der Wert für NONE ist „0“ und der SIZE = “8”
SIZE = “12”
Wert für HAIRLINE ist „-1“.
Wenn diese Linienstärke
Feldrahmen zugeordnet wird,
wird sie auch als Linienstärke
eines EFFECT-Attributs (z. B.
DROPSHADOW) verwendet und
muss einen Wert größer als null
aufweisen.
und kann diese Werte
enthalten
STYLE = “PLAIN”
STYLE = “BOLD”
STYLE = “ITALIC”
STYLE = “STRIKEOUT”
STYLE =
Es wird nicht geprüft, ob sich Stile
“STRIKETHRU”
widersprechen, z. B. UPPERCASE
STYLE =
und LOWERCASE.
“SMALLCAPS”
Der Stilwert PLAIN setzt alle
STYLE =
anderen Stilwerte außer Kraft.
“UNDERLINE”
Die Werte STRIKEOUT und
STYLE =
STRIKETHRU sind identisch.
“WORDUNDERLINE”
STYLE =
“DBLUNDERLINE”
STYLE =
“UPPERCASE”
STYLE =
“LOWERCASE”
STYLE = “TITLECASE”
STYLE =
“SUPERSCRIPT”
STYLE = “SUBSCRIPT”
STYLE = “CONDENSE”
STYLE = “EXTEND”
STYLE = “ITALIC,
BOLD, SMALLCAPS”
Erstellen eigener Layout-Präsentationsstile
Festlegen von Standardwerten für
Präsentationsstile
1
2
3
4
5
6
7
65
8
FileMaker Pro und FileMaker Developer ersetzen ungültige
oder fehlende Attribute durch Standardwerte. Sie können für
jeden Präsentationsstil in der Präsentationsstildatei festlegen,
ob als Standardwerte die aktuellen Layouteinstellungen (die
sich ändern, wenn ein Benutzer sie ändert) oder die StandardLayouteinstellungen (die gleichen Werte, die FileMaker Pro
beim erstmaligen Anlegen einer Datei verwendet) verwendet
werden sollen.
<THEMEDEFAULT VALUE=”CURRENT”/>
<THEMEDEFAULT VALUE=”STANDARD”/>
Wenn Sie für das THEMEDEFAULT-Element im Thema keinen
Wert angeben, verwendet FileMaker Developer automatisch die
Standard-Layoutwerte.
Verwenden von Werten für Muster
und Farben
Die Muster in der FileMaker Pro- und FileMaker DeveloperMusterpalette sind fortlaufend nummeriert. Die Nummerierung
beginnt in der obersten Reihe und verläuft von links nach rechts,
wobei der Wert für das oberste linke Muster 1 ist. Fünf Muster in der
ersten Reihe können auch als Wort angegeben werden. NONE (= 1),
SOLID (= 2), DKGRAY (= 6), GRAY (= 7) und LTGRAY (=8).
Hinweis Das erste Muster (Wert = 1) ist transparent, das zweite
Muster (Wert = 2) ist deckend. Für Objekte mit einer Farbfüllung
müssen Sie das deckende Muster verwenden.
57 58 59 60 61 62 63 64
Die Nummerierung der Musterattributwerte beginnt in der obersten
linken Ecke der Füllmusterpalette mit 1 und endet in der rechten
unteren Ecke mit 64.
Präsentationsstile beschreiben Farben mithilfe 6-stelliger Hexadezimalwerte (z. B. #CC9966), die in den meisten Grafikprogrammen,
die mit einer Farbpalette arbeiten, verfügbar sind.
Präsentationsstile sollten Web-sichere Farben für Datenbanken
verwenden, die von mehreren Plattformen geöffnet oder auf
Monitoren mit unterschiedlicher Auflösung oder in einem Netzwerk
angezeigt werden. Wenn Ihre Datenbanken jedoch nur auf einer
einzigen Plattform bzw. nur auf einem hochauflösenden RGBFarbmonitor angezeigt werden, erhalten Sie ein breiteres
Farbspektrum und eine bessere Farbdarstellung.
Die FileMaker Pro- und FileMaker Developer-Farbpalette enthält
nur Web-sichere Farben. Informationen zur Verwendung der
Farbpalette finden Sie in der Hilfe. Weitere Informationen zur
Verwendung von Mustern und Farben in einem Layout finden Sie
in der Hilfe.
66
FileMaker Developer 7 Entwicklerhandbuch
Einfügen von Kommentaren in
Präsentationsstildateien
1 Alle obligatorischen Elemente sind vorhanden, einschließlich
ihrer Start- und End-Tags.
<?xml version="1.0" standalone="yes" ?>
Sie können zusätzliche Informationen in Ihre XMLPräsentationsstildateien einfügen, indem Sie die Informationen in
Kommentar-Tags einschließen:
<FMTHEMES>
<FMTHEME>
<THEMENAME VALUE="Rotweiß Bildschirm" />
<!- - mein Kommentar hier - ->
FileMaker Pro und FileMaker Developer ignorieren alle
unbekannten (aber syntaktisch korrekten) XML-Elemente, die
Sie einfügen. Daher sind Ihre Präsentationsstildateien mit anderen
FileMaker Pro und FileMaker Developer-Versionen abwärts- und
aufwärtskompatibel.
Überprüfen der Präsentationsstildateien
auf Fehler
FileMaker Pro und Developer können ein XML-Präsentationsstildokument nicht parsen, wenn es nicht korrekt aufgebaut ist. Die
Gültigkeit der XML in Ihren Dokumenten wird ebenfalls nicht
geprüft. Wenn ein obligatorisches Element fehlt oder falsch ist,
ignoriert FileMaker Developer das gesamte Dokument.
Überprüfen Sie die Punkte in der nachfolgenden Liste, wenn Ihre
neuen Layout-Präsentationsstile nicht wie erwartet im „Assistent für
neues Layout“ erscheinen:
1
1
1
Die Themendatei besitzt die Dateinamenerweiterung .fth.
Die Themendatei liegt im Textformat vor.
Die Themendatei befindet sich im Ordner „Themen“ im
FileMaker Developer-Programmordner.
</FMTHEME>
</FMTHEMES>
1 Alle Elemente sind vollständig. Es fehlen keine Attribute, Werte,
Anführungszeichen, Start- oder End-Tags.
1 Alle Werte müssen in Anführungszeichen (“Wert”) angegeben
werden. Es gibt keine fehlenden öffnenden oder schließenden
Anführungszeichen und alle Werte sind vorhanden (keine leeren
Anführungszeichen “”).
1
1
1
1
Alle Elemente und Attribute sind korrekt geschrieben.
Alle Attributwerte sind korrekt geschrieben und gültig.
Jedes einzeilige Element endet mit />.
Alle mehrzeiligen Elemente sind richtig geschrieben und haben
zusammenpassende Start- und End-Tags, z. B. <BODYPART> und
</BODYPART>.
Kapitel 7
Entwickeln von FileMaker-Plugins als Fremdanbieter
C- bzw. C++-Programmierer, die mit den anspruchsvolleren
Formeln und Berechnungen in FileMaker Pro und FileMaker
Developer vertraut sind, können Plugins für externe Funktionen
erstellen und damit die Funktionalität von FileMaker Pro erweitern.
Die Plugins können Rekursion und Schleifen nutzen oder auf andere
Programmierschnittstellen aufsetzen. Benutzer können Ihre Plugins
in FileMaker Pro, FileMaker Developer und FileMaker Server
aktivieren und Ihre externen Funktionen in ihren Formelfeldern
und Scripts verwenden.
Plugins müssen bei FileMaker registriert werden. Die FileMakerWebsite (www.filemaker.com) enthält ein Plugin-Registrierungsformular und eine Datenbank mit allen registrierten Plugins.
Sie können den Inhalt dieser Datenbank durchsuchen, um eine
Vorstellung der bereits vorhandenen Plugins zu erhalten, und auch
Ihre eigenen Plugins auflisten. Weitere Informationen finden Sie
unter „Registrieren Ihres Plugins“ auf Seite 77.
Über externe Funktionen
Die FileMaker Developer-CD enthält ein Beispielprojekt für ein
Plugin, das Sie ändern können, um Ihre eigenen externen Funktionen
einzufügen. Benutzer können über das Dialogfeld „Formel angeben“
auf Ihre Plugins zugreifen.
Gehen Sie wie folgt vor, um Ihre eigenen Plugins vorzubereiten:
1. Bearbeiten Sie die Plugin-Beispieldateien, um Ihren eigenen
Programmiercode einzufügen.
2. Kompilieren und testen Sie Ihr eigenes Plugin.
3. Registrieren Sie Ihr Plugin bei FileMaker.
4. Installieren Sie die kompilierte Plugin-Datei für Ihre Benutzer.
So greifen Sie als Benutzer auf externe Funktionen zu:
1. Aktivieren Sie das Plugin im Dialogfeld „Einstellungen“.
2. Konfigurieren Sie das Plugin, falls erforderlich.
3. Definieren oder bearbeiten Sie ein Formelfeld.
4. Wählen Sie im Dialogfeld „Formel angeben“ den Eintrag
Funktionsname(Parameter 1...) als Formel.
Um alle externen Funktionen zu sehen, wählen Sie Externe Funktionen
aus der Einblendliste „Ansicht“.
Über das Beispiel-Plugin
Das Plugin-Beispielprojekt soll veranschaulichen, wie ein
vollständiges Plugin aussieht. Sie können die Dateien des
Beispielprojekts kompilieren, um ein Plugin mit mehreren
externen Funktionen anzulegen, auf das Benutzer über das
Dialogfeld „Formel angeben“ zugreifen können. Sie können
den Quellcode der Beispieldateien in einem beliebigen
Texteditor überprüfen und ändern.
Das Plugin-Beispiel enthält sieben externe Funktionen. Weitere
Informationen finden Sie unter „Beschreibung der externen
Funktionen des FMExample-Plugins“ auf Seite 69.
Die Plugin-Beispieldateien enthalten alle erforderlichen Quellcodes,
um das Plugin für die Plattformen Windows und Mac OS X zu
kompilieren. Neben dem Plugin-Quellcode enthält FileMaker
Developer auch Projektdateien für CodeWarrior Development
Studio, Mac OS X Edition 8.3 und Microsoft Visual Studio
.NET 2002.
68
FileMaker Developer 7 Entwicklerhandbuch
Die Plugin-Beispieldateien befinden sich im Ordner
Deutsche Extras\Beispiele\FMExample auf der FileMaker DeveloperCD. Die Plugin-Quellcode-Beispieldateien befinden sich in
Unterordnern im FMExample Plugin-Ordner. Die folgenden
Tabellen beschreiben einige der Ordner und Dateien.
Inhalt des Ordners „Support“
Datei/Ordner
Beschreibung
FMPluginExample.rc
Enthält die Ressourcen für die WindowsPlattform.
FMPluginExample.nib
Enthält die Ressourcen für die Mac OS XPlattform.
Inhalt des FMExample-Ordners
Ordner
Beschreibung
FMPluginExample.strings Enthält die Zeichenfolgen für die Mac OS XPlattform.
Ordner „Example“
Enthält alle Dateien, die Teil von FMExample sind.
FMPluginFunctions.cpp
Ordner „Headers“
Enthält Funktionsdefinitionen für die FileMakerAPI. Verteilen Sie diese nicht an Benutzer, die keine
Lizenz für FileMaker Developer haben.
Enthält Code für die Implementierung der
externen Funktionen in FMExample.
FMPluginFunctions.h
Enthält Definitionen für externe Funktionen,
einschließlich Funktions-IDs.
Enthält Bibliotheksdateien für die FileMaker-API.
Verteilen Sie diese nicht an Benutzer, die keine
Lizenz für FileMaker Developer haben.
FMPluginGlobalDefines.h Enthält von FMExample verwendete Konstanten
sowie Compiler-Richtlinien zur Steuerung der
Codekompilierung.
Ordner „Libraries“
FMPluginPrefs.cpp
Enthält Code für die Implementierung des
Konfigurationsdialogfelds in FMExample.
FMPluginPrefs.h
Enthält Definitionen für das Konfigurationsdialogfeld.
MacExample.plc
Enthält die Paketdefinition für die Mac-Plattform.
Resource.h
Enthält Definitionen für die Ressourcendatei.
Inhalt des Ordners „Example“
Datei/Ordner
Beschreibung
FMPluginExample.cpp Enthält Code für die Implementierung von
FMExample.
MacExample.fmplugin
Kompiliertes Mac OS X-Plugin-Paket.
MacExample.mcp
CodeWarrior 8-Projektdatei.
WinExample.sln
Microsoft Visual Studio .NET-Projektdatei.
WinExample.vcproj
Microsoft Visual C++-Projektdatei, verwendet von
WinExample.sln.
WinExample.fmx
Kompiliertes Windows 2000-, XP-Plugin.
Ordner „Support“
Enthält alle zusätzlichen Ressourcen und Code,
den FMPluginExample.cpp verwendet.
Installieren, Aktivieren und Konfigurieren
des Beispiel-Plugins
Die Plugin-Dateien für externe Funktionen müssen im geeigneten
Ordner installiert und in FileMaker Pro, FileMaker Developer oder
FileMaker Server aktiviert werden, bevor sie verwendet werden
können. Einige Plugins müssen zudem noch vom Benutzer
konfiguriert werden.
Informationen über die Installation von Web Publishing-Plugins
finden Sie im Handbuch FileMaker Instant Web Publishing .
Entwickeln von FileMaker-Plugins als Fremdanbieter
69
Um ein Plugin zu installieren, ziehen Sie die Plugin-Datei in den
Ordner „Extensions“ im FileMaker Developer 7-Ordner. Unter
Windows muss die Plugin-Erweiterung .fmx lauten. Unter Mac
OS X muss die Plugin-Erweiterung fmplugin lauten.
Die Schaltfläche Konfigurieren ist nur verfügbar, wenn das sechste
Zeichen in der Optionszeichenfolge des ausgewählten Plugins ein
„Y“ ist. Weitere Informationen finden Sie unter „Syntax von
Optionszeichenfolgen“ auf Seite 73.
So aktivieren Sie ein Plugin:
3. Folgen Sie den Anleitungen im Konfigurationsdialogfeld, um das
Plugin zu konfigurieren.
1. Öffnen Sie das Dialogfeld „Einstellungen“.
4. Klicken Sie auf OK.
Windows: Wählen Sie Bearbeiten > Einstellungen.
Mac OS X: Wählen Sie FileMaker Developer > Einstellungen.
2. Klicken Sie auf die Registerkarte Plugins.
3. Wählen Sie das Plugin aus der Liste.
In der Liste werden nur die Plugins angezeigt, die im richtigen
Ordner im FileMaker Developer-Programmordner installiert
worden sind.
Beschreibung der externen Funktionen des
FMExample-Plugins
Das in den Microsoft Visual C++ und CodeWarrior-Beispielprojekten enthaltene Plugin FMExample fügt FileMaker Pro,
FileMaker Developer und FileMaker Server die folgenden
externen Funktionen hinzu.
Name und Parameter
der Funktion
Die Beschreibung
des Plugins wird in
einer RessourcenZeichenfolge
definiert.
XMpl_Add
(number1; number2)
Addiert „number1“ und „number2“ und gibt das
Ergebnis zurück. Die Funktion ist dieselbe wie
beim Plus-Operator im Formelmodul.
XMpl_Append
(textToAppend ...)
Verwendet eine Liste mit mehreren
Textparametern, verkettet sie und gibt das
Ergebnis zurück. Die Funktion ist dieselbe wie
beim Ampersand-Operator im Formelmodul.
XMpl_Evaluate
(calcToEvaluate)
Nimmt eine einfache oder komplexe Formel,
berechnet sie und gibt das Ergebnis zurück. Alle
von FileMaker unterstützten Formeln können an
diese Funktion übergeben werden. Die Funktion
ist identisch mit der Funktion „Berechne“ im
Formelmodul.
XMpl_NumToWords
(number)
Gibt eine Zahl (number) im Bankscheck-Format
zurück. So wird beispielsweise 44,345 als
„Vierundvierzig Euro und 34 Cent“ wiedergegeben.
Alle Ziffern nach der zweiten Dezimalstelle sowie
alle alphabetischen Zeichen werden ignoriert.
Klicken Sie auf den Namen eines Plugins, um es zu aktivieren.
So konfigurieren Sie ein Plugin:
1. Wählen Sie das Plugin im Dialogfeld „Einstellungen“ aus.
2. Klicken Sie auf Konfigurieren.
Beschreibung der externen Funktion
70
FileMaker Developer 7 Entwicklerhandbuch
Name und Parameter
der Funktion
XMpl_StartScript
(filename; scriptname)
Beschreibung der externen Funktion
Führt das durch den Parameter „scriptname“
angegebene Script an der Datei aus, die im
Parameter „filename“ angegeben ist.
XMpl_UserFormatNumb Gibt den Parameter als Zeichenfolge wieder,
er (textOrNumber)
die gemäß den Angaben im Dialogfeld
„Konfiguration“ formatiert ist. Verwenden
Sie diese Funktion, um Text oder Zahlen wie
Telefonnummern, Postleitzahlen usw. zu
formatieren.
Die Formatierung erfolgt von rechts nach links.
Jedes #-Zeichen in der Formatzeichenfolge wird
durch das nächste Zeichen in der Parameterfolge
ersetzt. Alle übrigen #-Zeichen werden durch
Nullen ersetzt.
Verwenden des Beispiel-Plugins
So greifen Sie auf die externen Funktionen zu:
1. Öffnen Sie das Dialogfeld „Einstellungen“.
Windows: Wählen Sie Bearbeiten > Einstellungen.
Mac OS X: Wählen Sie FileMaker Developer > Einstellungen.
2. Klicken Sie auf die Registerkarte Plugins.
3. Wählen Sie FMExample.
Da das Beispiel-Plugin eine Funktion enthält, die konfiguriert
werden muss, wird die Schaltfläche Konfigurieren aktiviert.
4. Klicken Sie auf Konfigurieren.
Das angezeigte Dialogfeld „Konfiguration“ hängt vom Quellcode
des Plugins ab. Die Funktion „XMpl_UserFormatNumber“ im
FMExample-Plugin zeigt das folgende Konfigurationsdialogfeld an.
Diese Funktion demonstriert reine Client-Funktionalität und das Plugin-Konfigurationsdialogfeld.
XMpl_FormatNumber
(formatString;
textOrNumber)
Identisch mit XMpl_UserFormatNumber, aber
„formatString“ wird als Parameter angegeben.
Diese Funktion illustriert eine Funktion, die im
Dialogfeld „Formel angeben“ für automatische
Eingabe sichtbar ist und auch Aufrufe von
FileMaker Server und Instant Web Publishing
unterstützt.
Dialogfeld, das beim Konfigurieren des Beispiel-Plugins geöffnet wird
5. Klicken Sie auf OK, um das Standardformat zu verwenden oder
geben Sie ein neues Format ein.
Die #-Zeichen werden durch Zahlen ersetzt. Der übrige Text in der
Formatzeichenfolge bleibt bestehen.
6. Klicken Sie auf OK, um das Dialogfeld „Einstellungen“ zu
schließen.
7. Wählen Sie in FileMaker Developer Definieren > Datenbank >
Felder.
Entwickeln von FileMaker-Plugins als Fremdanbieter
71
8. Erstellen Sie ein Formelfeld.
9. Wählen Sie im Dialogfeld „Formel angeben“ die Option Externe
Funktionen aus der Einblendliste Ansicht.
11. Ersetzen Sie den Parameter-Platzhalter durch den erforderlichen
bzw. die erforderlichen Parameter für die Funktion.
12. Wenn die Formel Ihren Vorstellungen entspricht, klicken Sie
auf OK.
13. Klicken Sie auf OK, um das Dialogfeld „Datenbank definieren“
zu schließen.
10. Doppelklicken Sie auf eine externe Funktion, um sie in das
Formelfeld aufzunehmen.
Jeder Aufruf einer externen Funktion benötigt den Namen der
aufzurufenden externen Funktion und die Parameterwerte der
Funktion, selbst wenn der Wert null ist (“”).
Anpassen des Beispiel-Plugins
Das Beispiel-Plugin in FileMaker Developer wurde so konzipiert,
dass es leicht geändert werden kann und Sie Ihre eigenen Funktionen
einfügen können. Sie müssen die folgenden Änderungen
vornehmen:
1
Versionsinformation in FMPluginExample.strings und
FMPluginExample.rc
72
FileMaker Developer 7 Entwicklerhandbuch
1 Plugin- und Funktionsnamen in FMPluginExample.strings und
FMPluginExample.rc
1
1
Konfigurationsfunktion in FMPluginPrefs.cpp
Definitionen und Kodierung von externen Funktionen in
FMPluginFunctions.cpp
Anpassen der Beispielressourcen
Sie müssen die folgenden Änderungen an den PluginBeispieldateien vornehmen, um ein benutzerdefiniertes Plugin für
eine externe Funktion zu erstellen:
1
Ändern Sie die Versionsvariablen und Zeichenfolgen gemäß Ihren
Anforderungen.
1 Passen Sie die Einstellungen im Konfigurationsdialogfeld Ihren
Anforderungen an.
1
1
1
Geben Sie die korrekten Werte für Optionszeichenfolgen an.
Bearbeiten Sie Plugin-Namen und Beschreibung.
Definieren Sie Ihre Funktionsnamen und Funktionsprototypen.
Anpassen von FMPluginExample.cpp
Nehmen Sie Ihre Änderungen an FMPluginExample.cpp in den
Funktionen vor, die in der folgenden Tabelle aufgeführt sind.
Funktionsname
Anpassung
Do_PluginInit
Geben Sie Ihre eigene eindeutige Plugin-ID für
„pluginID“ an. Registrieren Sie jede Funktion,
indem Sie ihren Namen, ihre Beschreibung und
die zu verwendende Funktion angeben. Rufen Sie
fmx::ExprEnv::RegisterExternalFunction auf,
um Ihre Funktionen zu registrieren.
Do_PluginIdle
Fügen Sie beliebige Inaktivitätsverarbeitung hinzu,
die Ihr Plugin benötigt.
Do_PluginShutdown
Ändern Sie die Aufrufe von UnRegisterExternalFunction so, dass die Registrierung, die in
Do_PlugInit erfolgt ist, umgekehrt wird. Rufen
Sie fmx::ExprEnv::UnRegisterExternalFunction
auf, um die Registrierung Ihrer Funktionen zurückzunehmen.
Anpassen von FMPluginPrefs.cpp
Diese Datei enthält die Funktion Do_PluginPrefs zur
Implementierung des Konfigurationsdialogfelds. Ändern oder
entfernen Sie diesen Code wie erforderlich.
Anpassen von FMPluginFunctions.cpp
Überarbeiten oder entfernen Sie die Funktionen in der Datei
FMPluginFunctions.cpp und definieren Sie Ihre eigenen.
Do_PluginInit verweist beim Berechnen von externen Funktionen
in Formeln auf diese Funktionen.
Voraussetzungen zum Schreiben von
Plugins für externe Funktionen
FileMaker-Plugins sind äußerst praktisch, wenn sie eine
einzige Funktion oder ein Set an Funktionen mit ähnlichen
Eigenschaften enthalten. Beim Planen des Plugins sollten Sie
bedenken, dass Entwickler, die Ihr Plugin anwenden, eventuell
einige Programmierkonventionen nicht verstehen, die für Sie
selbstverständlich sind. Das Format jedes Funktionsparameters
sollte für den typischen Benutzer verständlich sein.
Entwickeln von FileMaker-Plugins als Fremdanbieter
API-Codedateien
Syntax von Optionszeichenfolgen
Der Ordner „Headers“ enthält zehn API-Codedateien:
FMXExtern.h, FMXCalcEngine.h, FMXBinaryData.h,
FMXDateTime.h, FMXTextStyle.h FMXTypes.h, FMXFixPt.h,
FMXClient.h, FMXText.h und FMXData.h. Die Dateien lassen sich
nicht in Form von (Klartext-)Quellcode verteilen, können nicht
geändert werden und stehen nur zur Verfügung, damit Lizenznehmer
von FileMaker Developer Plugins zur Verwendung mit FileMakerProdukten kompilieren können. Nicht alle Dateien sind für die
Erstellung jedes Plugin-Typs erforderlich.
Die Optionszeichenfolge muss für Plugins 11 Zeichen umfassen.
Die Datei FMXExtern.h ist unbedingt erforderlich. Die Datei
FMXExtern.h definiert den Parameterblock (die gemeinsame
Datenstruktur, die von Ihrem Plugin und von FileMaker Pro,
FileMaker Developer oder FileMaker Server genutzt wird) sowie
einige gemeinsam genutzte Funktionsaufrufe. Die Funktionsaufrufe
dienen zur Manipulation der Parameter- und ErgebnisZugriffsnummern im Parameterblock.
Die Datei FMXExtern.h definiert die Callback-Funktionen für
Operationen der Rückwärtskompatibilität und die verschiedenen
Arten von Plugin-Events (FileMaker Pro-, FileMaker Developeroder FileMaker Server-Meldungen), die in einer FMExternCallSwitchDefinition an das Plugin gesendet werden.
FMExternCallStruct definiert die Struktur des Parameterblocks.
FMExternCallPtr ist ein Zeiger auf die Struktur und gFMExternCallPtr
ist eine globale Variable, die in Ihrem Code definiert sein sollte.
Die Datei FMXCalcEngine.h enthält die „register“- und die
„unregister“-Funktion. Sie wird in den meisten Plugins verwendet,
da die Plugins wahrscheinlich Funktionen registrieren müssen.
Die Funktionalität der übrigen API-Codedateien wird durch die
Kommentare beschrieben, die in den Dateien selbst angegeben sind.
73
Die ersten vier Zeichen einer Optionszeichenfolge stellen die ID des
FileMakerPro-Plugins dar. Die ID muss für jedes Plugin eindeutig
sein und darf nicht mit F, FM oder Web beginnen. Für Mac OS X wird
empfohlen, den Erstellertyp des Plugins auf denselben Wert zu
setzen. Die ID darf nur die unteren alphanumerischen ASCIIZeichen enthalten (z. B. 0-9, A-Z und a-z).
Hinweis Damit die ID mit hoher Wahrscheinlichkeit eindeutig
ist, sollten Sie sie auf der Apple Developer Support-Website
registrieren, auch wenn Sie keine Mac OS X-Version des Plugins
erstellen. Um Plugin-IDs als Erstellercodes zu registrieren,
verwenden Sie die Entwickler-Supportseiten auf der Apple
Computer-Website unter www.apple.com/developer. Weitere
Informationen finden Sie unter „Registrieren Ihres Plugins“ auf
Seite 77.
Das fünfte Zeichen der Optionszeichenfolge ist immer 1, das achte,
zehnte und elfte ist immer n. Andere Werte für diese Flags sind für
die Verwendung von FileMaker reserviert.
Moc31YnnYnn ist beispielsweise eine Optionszeichenfolge für ein
Plugin mit der ID Moc3 (Zeichen 1-4), das eine Konfiguration
erfordert (Zeichen 6 = Y), die den neuen Registrierungsstil und
Funktions-Callbacks verwendet (Zeichen 7 = n) und spezielle
Inaktivitätszeit erfordert (Zeichen 9 = Y).
Tabelle der Zeichen für Optionszeichenfolgen
Zeichen in
der Optionszeichenfolge Beschreibung der Zeichen
1-4
5
Die Zeichen 1-4 bezeichnen die Plugin-ID. Registrieren Sie die
ID als Erstellercode auf der Apple Developer Support-Website
unter www.filemaker.com/developers/index.html.
Zeichen 5 ist immer 1.
74
FileMaker Developer 7 Entwicklerhandbuch
Zeichen in
der Optionszeichenfolge Beschreibung der Zeichen
6
Setzen Sie das sechste Zeichen der Optionszeichenfolge auf Y,
wenn für das Plugin im Dialogfeld „Einstellungen“ die
Schaltfläche „Konfigurieren“ aktiviert sein soll. Verwenden
Sie n, wenn keine Plugin-Konfiguration erforderlich ist. Ist das
Flag auf Y gesetzt, müssen Sie die kFMXT_DoAppPreferencesMeldung behandeln. Weitere Informationen finden Sie unter
„An das Plugin gesendete FileMaker-Meldungen“ auf Seite 74.
7
Setzen Sie das Zeichen auf n, damit der neue Registrierungsstil
für Plugins und Funktions-Callbacks im FMExample
demonstriert wird. Setzen Sie es nur auf Y, wenn ihr Plugin
die alte Zeichenfolgenliste der Funktion und einen externen
Callback benötigt.
8
Zeichen 8 ist immer n.
9
Setzen Sie das neunte Zeichen der Optionszeichenfolge auf Y,
wenn die kFMXT_Idle-Meldung benötigt wird. Für einfache
externe Funktionen ist die Meldung nicht erforderlich und kann
deaktiviert werden, indem das Zeichen auf n gesetzt wird.
10
Zeichen 10 ist immer n.
11
Zeichen 11 ist immer n.
Namenskonventionen für externe Funktionen
Für alle externen Funktionen eines Plugins muss das Präfix des
Funktionsnamens ein eindeutiger Wert mit vier oder fünf Zeichen
sein und darf nicht mit den Zeichen FM oder Web beginnen.
Quelltexte mit vier Zeichen sind von FileMaker reserviert.
Beispielsweise lautet das Präfix des Funktionsnamens des
FMPluginExample-Plugins „XMpl“.
FileMaker verwaltet die Namenskonventionen für Plugins, Dateien
und Funktionspräfixe. Aus diesem Grund sollten Sie Ihr Plugin
registrieren. FileMaker hat bestimmte Namenskonventionen für
externe Funktionen reserviert. Weitere Informationen finden Sie
unter „Registrieren Ihres Plugins“ auf Seite 77.
An das Plugin gesendete FileMakerMeldungen
Es gibt sechs Aufrufe, die FileMaker Pro, FileMaker Developer
oder FileMaker Server vom Plugin anfordern kann. Meldungen,
die an das Plugin gesendet werden, werden im Feld whichCall des
Parameterblocks FMExternCallStruct bereitgestellt, der in der Datei
FMExtern.h definiert ist.
1
1
1
1
1
kFMXT_Init — die Initialisierungsmeldung
kFMXT_Shutdown — die Shutdown-Meldung
kFMXT_Idle — die Inaktivitätsmeldung
kFMXT_DoAppPreferences — die Einstellungsmeldung
kFMXT_External — die „Externe Funktion“-Meldung,
die bisherige Plugins erhalten, für die Zeichen 7 in der
Optionszeichenfolge auf Y gesetzt ist und die ihre Funktionen
im alten externen Stil registrieren
1
kFMXT_GetString — die GetString-Meldung, die Plugins
erhalten, die den neuen Registrierungsstil verwenden, wenn die
Plugins die Optionszeichenfolge, den Plugin-Namen und die
Beschreibung liefern
Entwickeln von FileMaker-Plugins als Fremdanbieter
Initialisierungsmeldung
Die Initialisierungsmeldung kFMXT_Init wird immer an das Plugin
gesendet, wenn es in FileMaker Pro, FileMaker Developer oder
FileMaker Server aktiviert wird. Dies kann bereits beim Start von
FileMakerPro geschehen oder erst später, abhängig davon, ob das
Plugin im Dialogfeld „Einstellungen“ aktiviert wurde.
Das Plugin kann als Reaktion auf die Initialisierungsmeldung zwei
mögliche Werte liefern:
1 kBadExtnVersion wird zurückgegeben, wenn die übergebene
Versionsnummer kleiner als der Wert von kMinExtnVersion oder
größer als der Wert von kMaxExtnVersion ist. Dadurch wird
verhindert, dass das Plugin auf einer API-Version ausgeführt
wird, die nicht mit der API-Version kompatibel ist, mit der es
kompiliert wurde.
1 kCurrentExtnVersion ist der einzige gewünschte Rückgabewert.
Er veranlasst, dass das Plugin aktiviert wird.
Beim Plugin FMPluginExample wird die Funktion Do_PluginInit
aufgerufen, wenn die Initialisierungsmeldung eingeht. Die Funktion
Do_PluginInit überprüft zunächst, in welcher API-Version das Plugin
kompiliert wurde, um im Anschluss die Kompatibilität zur
geladenen FileMaker Pro-Version zu überprüfen. Dann prüft die
Funktion, ob für das Plugin Voreinstellungen festgelegt wurden,
und stellt diese gegebenenfalls ein. Sind keine Voreinstellungen
vorhanden, so werden die Standardwerte verwendet.
Unter Windows werden diese Voreinstellungen als Registrierungseinträge gespeichert. In Mac OS X werden sie in einer Datei innerhalb des Ordners „Preferences“ im Systemordner gespeichert.
Aufgrund der unterschiedlichen Speicherung dieser Informationen
auf den beiden Plattformen, verwendet die Funktion Do_PluginInit
Präprozessoranweisungen, die beim Kompilieren den richtigen
Code einbinden.
75
Wenn die Voreinstellungen korrekt eingestellt sind und die richtige
API-Version verwendet wird, gibt die Funktion Do_PluginInit im
FMPluginExample-Plugin kCurrentExtnVersion zurück.
Nachdem Sie die Voreinstellungen festgelegt haben, registrieren Sie
jede externe Funktion, indem Sie ihren Namen, ihre Beschreibung
und die zu verwendende Funktion angeben. Verwenden Sie
fmx::ExprEnv::RegisterExternalFunction, um Ihre Funktionen zu
registrieren.
Shutdown-Meldung
Die Shutdown -Meldung kFMXT_Shutdown wird immer an das
Plugin gesendet, wenn es in FileMaker Pro, FileMaker Developer
oder FileMaker Server deaktiviert wird. Dies kann bereits beim
Ändern von FileMakerPro geschehen oder erst später, abhängig
davon, ob das Plugin im Dialogfeld „Einstellungen“ deaktiviert
wurde.
Das Plugin FMPluginExample teilt dem Heap keinen persistenten
Speicher zu und zeigt daher keine Reaktion, wenn es die ShutdownMeldung erhält. Sie sollten eine Clean-up-Funktion in Ihrem Plugin
implementieren, die Speicher im Heap wieder freigibt und etwaige
benutzte Betriebssystemdienste beendet. Ein Plugin kann mehrmals
während einer Sitzung aktiviert und wieder deaktiviert werden,
sodass die Freigabe des vom Plugin belegten Speichers wichtig
ist. Entfernen Sie die Registrierung jeder externen Funktion,
die während der Initialisierungsmeldung mit
fmx::ExprEnv::UnRegisterExternalFunction registriert wurde.
Inaktivitätsmeldung
Die Inaktivitätsmeldung kFMXT_Idle wird bei Inaktivität nur dann
an das Plugin gesendet, wenn in der Optionszeichenfolge das
Inaktivitäts-Flag auf Y gesetzt wurde und das Plugin gerade
aktiviert ist.
76
FileMaker Developer 7 Entwicklerhandbuch
Es gibt fünf Situationen, in denen diese Meldung vom FileMakerProgramm aufgerufen wird:
Wenn der Parameter idleLevel ungleich null ist, wurde die Routine
aufgerufen, während das Programm ein Script ausführte oder vom
Benutzer gesteuert wurde. Eine der folgenden vier Meldungen
wurde gesendet:
Meldung
Bedeutung
kFMXT_UserNotIdle = 1
Der Benutzer hat innerhalb der letzten
30 Sekunden eine Aktion ausgeführt.
kFMXT_ScriptPaused = 2
Der Benutzer führt ein Script aus, das
unterbrochen wurde.
kFMXT_ScriptRunning = 3
Der Benutzer führt ein Script aus.
kFMXT_Unsafe = 4
Dasselbe, wie wenn der Parameter
unsafeCalls auf Wahr gesetzt wird.
Sie sollten daher keine zeitaufwändigen Aktionen über die
Benutzeroberfläche oder für Ereignisverarbeitung ausführen,
wenn der Parameter idleLevel ungleich null ist.
Auch wenn das Programm Leerlaufzeit ermittelt und die Inaktivität
intern abwickelt, wird die Inaktivitätsmeldung gesendet.
Meldung
Bedeutung
kFMXT_UserIdle = 0
Der Benutzer hat innerhalb der letzten
30 oder mehr Sekunden keine Aktion
ausgeführt.
Voreinstellungsmeldung
Die Meldung für Voreinstellungen, kFMXT_DoAppPreferences,
wird gesendet, wenn der Anwender im Dialogfeld „Einstellungen“
für das gewählte Plugin auf die Schaltfläche Konfigurieren klickt.
Das Plugin sollte ein Dialogfeld öffnen, in dem der Benutzer
spezifische, für das Plugin erforderliche Konfigurationsdaten
einstellen kann. Erfordert das Plugin vom Benutzer definierbare
Voreinstellungen, so sollten Sie die Benutzeroberfläche hier
implementieren. Die Schaltfläche Konfigurieren ist nur verfügbar,
wenn das sechste Zeichen in der Optionszeichenfolge ein „Y“ ist.
Weitere Informationen finden Sie unter „Syntax von
Optionszeichenfolgen“ auf Seite 73.
Alle Optionen, die gespeichert werden müssen, sollten unter
Windows in einen eigenen Registrierungseintrag und in Mac OS X
in eine eigene Voreinstellungsdatei gesetzt werden.
Das Plugin FMExample muss ein Konfigurationsdialogfeld für die
Funktion XMpl_UserFormatNumber implementieren, sodass das Flag
in der Optionszeichenfolge gesetzt wurde (Xmpl1Ynnnnn) und nach
dem Empfang der Voreinstellungsmeldung die Funktion
Do_PluginPrefs aufgerufen wird.
Meldung über externe Funktion
Die Meldung über externe Funktionen, kFMXT_External, ist eine
ältere Meldung für Plugins im früheren Stil. Sie wird nicht mehr für
Plugins benötigt, die im neuen Stil registriert wurden.
GetString-Meldung
Die GetString-Meldung kFMXT_GetString wird an das Plugin
gesendet, wenn FileMaker Pro, FileMaker Developer oder
FileMaker Server eine der folgenden Zeichenfolgen aus dem
Plugin abrufen möchte. Der Plugin-Entwickler kann entscheiden,
wo die Zeichenfolgen gespeichert werden.
Zeichenfolge
Bedeutung
kFMXT_OptionsStr = 131
Die Optionszeichenfolge
kFMXT_NameStr = 128
Der Plugin-Name
kFMXT_AppConfigStr = 129
Der Hilfetext, der im Dialogfeld
„Einstellungen“ angezeigt wird.
Entwickeln von FileMaker-Plugins als Fremdanbieter
Verhindern möglicher Mac OS XRessourcenkonflikte
Auf Mac OS X-Systemen können Probleme auftreten, wenn Ihr
Plugin für eine Ressource dieselbe ID verwendet, die FileMaker Pro,
FileMaker Developer, FileMaker Server oder ein anderes Plugin für
denselben Ressourcentyp bereits verwendet.
Um potenzielle Konflikte hinsichtlich der Ressourcen-ID zwischen
Ihrem Plugin und anderen Anwendungen oder Plugins zu
vermeiden, sollten Sie die folgenden Richtlinien einhalten:
1
Verwenden Sie ID-Nummern zwischen 23 000 und 24 999.
Verwenden Sie fest kodierte IDs aus diesem Bereich für Ihre
Dialogfelder, Sounds, Symbole und andere Ressourcen, um
Konflikte mit FileMaker Pro-, FileMaker Developer- oder
FileMaker Server-Ressourcen zu vermeiden. FileMaker verwendet
für seine Anwendungsressourcen keine IDs in diesem Bereich.
1
Setzen Sie die aktuelle Ressourcendatei auf Ihr Plugin
Um Konflikte mit Plugins zu vermeiden, die dieselben RessourcenIDs verwenden, sollten Sie mithilfe des Mac OS X-Toolbox-Aufrufs
im Ressourcenmanager die aktuelle Ressourcendatei auf Ihr Plugin
setzen, bevor Ressourcenobjekte aus der Ressourcendatei abgerufen
werden.
Fügen Sie in Zeilen, die Ressourcen verwenden oder auf Ressourcen
verweisen, den folgenden Code ein:
UseResFile (pb -> resourceID) ;
Wenn FileMaker Pro, FileMaker Developer oder FileMaker Server
das Plugin lädt, vergibt die Anwendung die Ressourcen-ID, und
zwar im Parameterblock neben den Variablen param2 und param3
in der Datei „FMExtern.h“. Weitere Informationen finden Sie
unter „API-Codedateien“ auf Seite 73.
77
Dokumentation für Ihr Plugin
Ihr Plugin sollte eine Beispieldatenbank mit den Feldern und Scripts
enthalten, die für eine Demonstration der externen Funktionen des
Plugins erforderlich sind. Zudem sollten Sie eine Dokumentation
schreiben, die jede externe Funktion und die zugehörigen Parameter
erläutert.
Für Anregungen zur Beschreibung Ihres Plugins sollten Sie andere
Plugins für externe Funktionen ansehen, die bei FileMaker unter
www.filemaker.com registriert wurden.
Registrieren Ihres Plugins
Sie sollten Ihr Plugin mit externen Funktionen bei FileMaker
registrieren, um sicherzustellen, dass es eindeutig ist und nicht
bereits verwendet wird. Durch die Registrierung wird das Plugin
zudem anderen Kunden angezeigt, die nach einem Plugin suchen,
das ihren Anforderungen entspricht.
Bevor Sie Ihr Plugin registrieren, können Sie in der Suche
nachsehen, ob der Plugin-Name oder die Optionszeichenfolgen-ID,
die Sie anfordern, bereits zugewiesen wurden.
Sie müssen jedes Plugin separat registrieren. Um Ihr Plugin zu
registrieren, wechseln Sie unter www.filemaker.com zum SupportAbschnitt.
78
FileMaker Developer 7 Entwicklerhandbuch
Überarbeiten einer Plugin-Registrierung
Wenn Sie die Informationen über ein Plugin, das Sie bereits
registriert haben, überarbeiten möchten, müssen Sie eine E-MailNachricht an FileMaker unter [email protected] senden.
Geben Sie unbedingt die folgenden Informationen an:
1 die Registrierungs-ID, die beim ersten Registrieren des Plugins
zugewiesen wurde
1
1
1
1
Ihren Namen
den vollständigen Namen Ihrer Firma
die Telefonnummer, unter der Sie tagsüber erreichbar sind
den Namen des Plugins, dessen Registrierungsinformationen Sie
überarbeiten wollen
Geben Sie alle gewünschten Änderungen an. Falls erforderlich,
senden Sie die überarbeitete Plugin-Datei ein. Eine Bestätigung der
Überarbeitung wird Ihnen zugesandt.
Anhang A
Funktionsvergleich zwischen der Runtime-Anwendung
und FileMaker Pro
Wenn Sie auf das Symbol von FileMaker Pro doppelklicken, um die
Anwendung zu starten, wird das Dialogfenster „Neue Datenbank“
angezeigt, in dem Sie eine Datenbankdatei auswählen können. Wenn
Sie eine FileMaker Pro-Runtime-Anwendung starten, wird die
primäre gebundene Datenbankdatei automatisch geöffnet.
Andere grundlegende Unterschiede zwischen der RuntimeAnwendung und FileMaker Pro sind folgende:
1
Alle Datenbank-Gestaltungsfunktionen sind in der RuntimeAnwendung entfernt oder verborgen worden.
Dies sind u. a. die Dialogfelder „Datenbank definieren“,
„Wertelisten definieren“, „Dateiverweise definieren“ und „Konten
und Zugriffsrechte definieren“, der Layoutmodus und ScriptMaker.
1 Eigene, mit FileMaker Developer erstellte Funktionen
funktionieren in der Runtime-Anwendung, Benutzer von RuntimeAnwendungen können jedoch eigene Funktionen weder verändern
noch neue erstellen.
1 Einige andere Menübefehle sind aus der Runtime-Anwendung
entfernt worden.
Sie können z. B. mit der Runtime-Anwendung keine Datenbank
erstellen, öffnen oder schließen. (Gebundene RuntimeDatenbankdateien müssen über eine spezielle Schaltfläche oder
ein Script zum Schließen bzw. Öffnen anderer Dateien verfügen.
Es gibt keinen Schließbefehl in einem Runtime-Datenbankfenster.)
1 Das Menü „Scripts“ kann in der Runtime-Anwendung einen
anderen Namen haben.
1 Die FileMaker Pro-Hilfe ist in der Runtime-Anwendung nicht
verfügbar. Das Hilfemenü und das Runtime-Menü können jedoch
angepasste „Über“- und „Hilfe“-Menübefehle enthalten.
1 Einige Werkzeuge sind in den Werkzeugleisten im Blättern-,
Suchen- und Seitenansichtsmodus der Runtime-Anwendung nicht
verfügbar.
1 Plugins für externe Funktionen können im Dialogfeld
„Einstellungen“ aktiviert werden.
1 FileMaker Pro-Datei-Sharing, das Bereitstellen einer Datenbank
im Web oder das Kommunizieren mit einem Java-Applet erfordert
FileMaker Pro oder FileMaker Developer. Sie können jedoch eine
kompatible Version von FileMaker Server verwenden, um RuntimeLösungsdateien bereitzustellen.
1 AppleScript-Begriffe werden unterstützt, aber nicht OLEAutomation bei der Runtime-Anwendung auf Windows-Rechnern.
Programm- und Dokumenteinstellungen
In der Runtime-Anwendung sind die folgenden Optionen auf der
Registerkarte Allgemein des Dialogfelds „Einstellungen“ nicht
verfügbar:
1
1
Kontrollkästchen Vorlagen in Dialog „Neue Datenbank“ anzeigen
Kontrollkästchen Zuletzt geöffnete Dateien zeigen
80
FileMaker Developer 7 Entwicklerhandbuch
Die Registerkarte „Layout“ wird im Dialogfeld „Einstellungen“ der
Runtime-Anwendung zur Registerkarte „Farbe“.
Allgemeine
Einstellungen in einer
Runtime-Anwendung
(Mac OS X)
Allgemeine
Einstellungen in
einer RuntimeAnwendung
(Windows)
Das Dialogfeld „Dateioptionen“ verfügt in der Runtime-Anwendung
nicht über die Registerkarten „Öffnen/Schließen“ und „Text“,
sondern nur über die Registerkarte „Rechtschreibung“ wie unten
abgebildet.
Dialogfeld
„Dateioptionen“
in FileMaker Pro
Dialogfeld
„Dateioptionen“
in einer RuntimeAnwendung
Funktionsvergleich zwischen der Runtime-Anwendung und FileMaker Pro
Vergleich der Werkzeugleisten
Windows
In der Runtime-Anwendung sind die Werkzeuge „Neue Datenbank“
und „Öffnen“ in der Standard-Werkzeugleiste (im Blättern-, Suchenund Seitenansichtsmodus) nicht verfügbar.
Das Werkzeug „Hilfe“ der Standard-Werkzeugleiste ist in der
Runtime-Anwendung inaktiv, es sei denn ein angepasstes HilfeScript wurde angegeben.
Befehl im Menü „Datei“
(Windows) bzw. „Ablage“
(Mac OS)
Dateioptionen
Passwort ändern
1
1
1
1
1
1
Datensätze importieren
Datensätze exportieren
Werkzeugleisten in FileMaker Pro
Kopie speichern als
Wiederherstellen
Beenden
Werkzeugleisten in einer Runtime-Anwendung
1 Drücken
Rückgängig/Widerrufen
Ausschneiden
Kopieren
Neue Datenbank
Öffnen
Remote öffnen
Letzte öffnen
Schließen
RT
Mac OS X
Pro
RT
Einfügen
Inhalte einfügen
Löschen
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
Alles auswählen
Suchen/Ersetzen
Rechtschreibung
Objekt
Feldinhalte exportieren
Pro
RT
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
2
1
Sie Strg+Umschalt 2 Drücken Sie Option+3
Befehl im Menü „Bearbeiten“
Die folgenden Tabellen zeigen die Menübefehle, die in
FileMaker Pro (Pro) und in der Runtime-Anwendung (RT)
verfügbar sind.
Windows
1
1
1
1
Windows
Vergleich der Menübefehle
Pro
1
1
1
Papierformat
Drucken
Befehl im Menü „Datei“
(Windows) bzw. „Ablage“
(Mac OS)
Mac OS X
RT
1
1
1
1
Definieren
Drucker einrichten
Die Textformatierung-Werkzeugleiste ist in der RuntimeAnwendung und in FileMaker Pro gleich.
Pro
81
Mac OS X
Pro
RT
Pro
RT
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
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1
1
1
1
1
82
FileMaker Developer 7 Entwicklerhandbuch
Windows
Befehl im Menü „Bearbeiten“
Sharing
Einstellungen
Pro
Mac OS X
RT
1
1
Pro
Windows
RT
Befehl im Menü „Einfügen“
Zeit
1
Benutzername
Aus Index
Windows
Befehl im Menü „Ansicht“
Blätternmodus
Suchenmodus
Layoutmodus
Seitenansichtsmodus
Als Formular anzeigen
Als Liste anzeigen
Als Tabelle anzeigen
Werkzeugleisten
Statusleiste
Statusbereich
Textlineal
Vergrößern
Verkleinern
Mac OS X
Aus zuletzt besuchtem Datensatz
Pro
RT
Pro
RT
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
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1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
Befehl im Menü „Format“
Größe
Stil
Ausrichtung
Zeilenabstand
Textfarbe
Text
Neuer Datensatz
Befehl im Menü „Einfügen“
Bild
QuickTime
Ton
Datei
Objekt
Datum
Datensatz löschen
Mac OS X
Pro
RT
Pro
RT
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
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1
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RT
Pro
RT
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1
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1
1
1
1
1
Mac OS X
Pro
RT
Pro
RT
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1
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1
1
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1
1
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1
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1
Pro
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Pro
RT
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1
1
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1
1
1
1
1
1
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1
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1
1
1
1
1
1
1
1
Windows
Befehl im Menü „Datensätze“
Datensatz duplizieren
Windows
Pro
Windows
Schrift
1
1
1
1
1
Mac OS X
Alle Datensätze löschen
Alle Datensätze anzeigen
Ausschluss anzeigen
Datensatz ausschließen
Mehrere ausschließen
Letzte Abfrage ändern
Datensätze sortieren
Unsortiert
Mac OS X
Funktionsvergleich zwischen der Runtime-Anwendung und FileMaker Pro
Windows
Befehl im Menü „Datensätze“
Feldinhalt ersetzen
Referenz wiederholen
Datensatz wiederherstellen
Mac OS X
Windows
Pro
RT
Pro
RT
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
Befehl im Menü „Fenster“
Vertikal nebeneinander
Fenster überlappen
Symbole anordnen
Mac OS X
Pro
RT
Pro
RT
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
Alle einblenden
Windows
Befehl im Menü „Abfragen“
(Suchenmodus)
Neue Abfrage hinzufügen
Abfrage duplizieren
Abfrage löschen
Alle Datensätze anzeigen
Suchen
Ergebnismenge einschränken
Ergebnismenge erweitern
Abfrage wiederherstellen
Mac OS X
Pro
RT
Pro
RT
1
1
1
1
1
1
1
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1
1
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1
1
1
1
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1
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1
1
Windows
Befehl im Menü „Scripts“
ScriptMaker
<Scriptnamen>
Pro
Mac OS X
RT
Pro
1
1
1
1
1
Windows
Befehl im Menü „Fenster“
Neues Fenster
Fenster einblenden
Fenster ausblenden
Fenster minimieren
Horizontal nebeneinander
RT
<Namen geöffneter Dateien>
FileMaker Pro Hilfe
Tastaturbefehle
FileMaker auf dem Web
Feedback an FileMaker senden
Jetzt registrieren
Über FileMaker Pro
1
<Name des Hilfe-Scripts
für die Runtime-Lösung>
(wird angezeigt, wenn ein
benutzerdefiniertes Hilfe-Script
angegeben ist)
Pro
RT
Pro
RT
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
Pro
1 Siehe
Mac OS X
RT
1
1
1
1
1
1
Über FileMaker Pro Runtime
(wird angezeigt, wenn kein
benutzerdefiniertes Über-Script
angegeben ist)
Über <Runtime-Lösung>
(wird angezeigt, wenn ein
benutzerdefiniertes Über-Script
angegeben ist)
Mac OS X
1
Windows
Befehl im Menü „Hilfe“
83
Tabelle „Befehl im Programmmenü“
Pro
RT
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
84
FileMaker Developer 7 Entwicklerhandbuch
Nur Mac OS X
Programmmenübefehl
Über FileMaker Pro
Pro
1
Über FileMaker Pro Runtime (wird angezeigt, wenn
kein benutzerdefiniertes Über-Script angegeben ist)
Über <Runtime-Lösung> (wird angezeigt, wenn ein
benutzerdefiniertes Über-Script angegeben ist)
Sharing
Einstellungen
Dienste
FileMaker Pro ausblenden
1
1
1
1
<Runtime-Lösung> ausblenden
Andere ausblenden
Alle einblenden
FileMaker Pro beenden
<Runtime-Lösung> beenden
RT
1
1
1
1 Hilfe (führt spezielles Hilfe-Script aus, das beim Binden
spezifiziert wurde)
1
1
1
Netzwerkzugriff einstellen
Neue Datei
1
Dateioptionen (teilweise verfügbar; Registerkarte
„Rechtschreibung“ wird geöffnet)
1
1
1
1
1
1
1
1
1
Remote öffnen
SQL Query ausführen
Externes Script ausführen (wenn die angegebene Datei nicht
mit der Runtime-Anwendung gebunden wurde)
1 Datei öffnen (wenn die angegebene Datei nicht mit der
Runtime-Anwendung gebunden wurde)
Gespeicherte Registrierungseinstellungen
oder Einstellungen
Windows-Registrierungseinstellungen
1
FileMaker Pro speichert die Registrierungseinstellungen unter
HKEY_CURRENT_USER\Software\FileMaker\FileMaker Pro\7.0
Ignorierte Scriptschritte
Da einige Funktionen aus der Runtime-Anwendung entfernt worden
sind, werden die folgenden Scriptschritte von ihr ignoriert.
1
1
1
1
1
Definieren - Datenbank
Werteliste definieren
Definieren - Dateiverweise
Sharing - FileMaker Netzwerk
ScriptMaker
FileMaker Developer speichert die Registrierungseinstellungen
unter
HKEY_CURRENT_USER\Software\FileMaker\FileMaker Pro\7.0D
Die Runtime-Anwendung speichert die Registrierungseinstellungen
unter
HKEY_CURRENT_USER\Software\FileMaker\<Lösungsname>\7.0
Hinweis Die Dateinamenerweiterung für die RuntimeDatenbankdateien wird unter HKEY_CLASSES_ROOT registriert.
Funktionsvergleich zwischen der Runtime-Anwendung und FileMaker Pro
Mac OS X-Einstellungen
FileMaker Pro speichert seine Einstellungen in der Datei
FileMaker Pro 7.0 Prefs im Ordner „FileMaker Preferences“.
FileMaker Developer speichert seine Einstellungen in der Datei
FileMaker Pro 7.0D Prefs im Ordner „FileMaker Preferences“. Die
Runtime-Anwendung speichert ihre Einstellungen in der Datei
<Lösungsname> 7 Prefs im Ordner „FileMaker Preferences“.
85
86
FileMaker Developer 7 Entwicklerhandbuch
Index
A
Administrative Konten
aus einer Datei entfernen 30
Aktualisieren der Runtime-Datenbanken 29
Anforderungen an Über-Layouts 40
Anführungszeichen ("), Zeichenentität 58
AnwenderAbbruchZulassen setzen,
Scriptschritt 14
Anwenderwörterbuch 34
Apostroph (’), Zeichenentität 58
Apple Computer, Inc. 28, 73
AppleScript-Begriffe bei RuntimeAnwendungen 79
ASCII-Zeichen
in Präsentationsstilnamen 63
Plugin-IDs 73
Assistent für neues Layout 55, 57
aus Runtime-Anwendungen drucken 23
B
Befehle im Menü „Abfragen“, verfügbar in
Runtime-Anwendung 83
Befehle im Menü „Ansicht“, verfügbar in
Runtime-Anwendungen 82
Befehle im Menü „Bearbeiten“, verfügbar in
Runtime-Anwendungen 81
Befehle im Menü „Datei“ (Windows) bzw.
„Ablage“ (Mac OS), verfügbar in RuntimeAnwendungen 81
Befehle im Menü „Datensätze“, verfügbar in
Runtime-Anwendungen 82
Befehle im Menü „Einfügen“, verfügbar in
Runtime-Anwendungen 82
Befehle im Menü „Fenster“, verfügbar in
Runtime-Anwendungen 83
Befehle im Menü „Format“, verfügbar in
Runtime-Anwendungen 82
Befehle, Menüverfügbar in Runtime-Anwendungen 81
Zugriff verweigern 30
Benennen von Runtime-Datenbanklösungen
26, 28
Benutzerinteraktion mit Datenbanklösung 19
Berechtigungen 30, 45
Bereiche, Layout- 59
Beschädigte Runtime-Dateien,
Wiederherstellung 37
Binden 25
plattformübergreifende Lösungen 25,
28
Bindungsschlüssel
für Runtime-Datenbanklösungen
einstellen 28
Runtime-Datenbanklösungen
aktualisieren 42
Blätternmodus aktivieren (Scriptschritt) 46
Blätternmodus aktivieren, Scriptschritt 48
Blätternmodus in Runtime-Anwendungen 79
C
C/C++ 67
D
Datei öffnen (Scriptschritt) 84
Dateien
Benennung 27
beschädigte wiederherstellen 37
für Entwicklungswerkzeuge angeben 20
komprimieren 14
konvertieren 20, 29
optimieren 14
Runtime-Dateien komprimieren 35
schließen im Kioskmodus 45
umbenennen 21
Dateinamenerweiterungen
für Datenbankdateien 22
Plugins 69
registriert von Runtime-Anwendungen
36
Registrierungskonflikte (Windows) 28
Runtime-Datenbanken 27
Dateioptionen (Scriptschritt) 84
Dateioptionen verfügbar in RuntimeAnwendung 80
Dateipflegefunktion 14
Datei komprimieren, Option 14
Datei optimieren, Option 14
Dateiverweise 24
Datenbank-Design-Reports 11
Datenbankfenster im Kioskmodus zentrieren
48
Datenbankschemata 11
Datenbankstatistiken 11
Datenbankstruktur, neu erstellen 11
Datenbank-Vorlagendateien 8
Datenbereich, Layoutbereiche 59
Debuggen von Scripts 12
Definieren - Dateiverweise (Scriptschritt) 84
Definieren - Datenbank (Scriptschritt) 84
Defragmentieren von Dateien 14
Dictionaries-Ordner 34
Do_Init (Funktion) 75
Dokumentation
Datenbanklösungen 38, 40
Installation von Runtime-Datenbanken
37
Plugins für externe Funktionen 77
Dokumentsymbole wiederherstellen
(Windows) 28
Drucken, Scriptschritt 48
Dynamic Link Libraries (DLLs) 33, 34
88
FileMaker Developer 7 Entwicklerhandbuch
E
Eigene Funktionen 15
bearbeiten 17
deaktivieren der Anzeige 15
duplizieren 17
erstellen 15
löschen 17
Einstellungen der Entwicklungswerkzeuge
speichern 29
Einstellungen verfügbar in RuntimeAnwendung 79
Einstellungen, Scriptschritt 48
Einstellungsdatei 29
Einzeilige XML-Elemente für LayoutPräsentationsstile 58
Elektronische Dokumentation 8
Elemente in Layout-Präsentationsstilen 57
Emulation von Oberflächenelementen 48
Entwicklungswerkzeuge 19
Einstellungen speichern 29
Erstellercodes 27
Erweiterte Zugriffsrechte 30
Erweiterungen, Dateiname. Siehe
Dateinamenerweiterungen
Erweiterungen-Ordner 33
Extensible Markup Language (XML). Siehe
XML
Extensions-Ordner
Speicherort für Plugins 69
Externe Funktionen 67
Externe Funktion-Meldung für Plugins 76
Externes Script ausführen (Scriptschritt) 84
F
Farbpalette 65
Farbwerte für Layout-Präsentationsstile 65
Fehlerprotokoll 23
Fenster anpassen, Scriptschritt 14, 48
Fenster rollen, Scriptschritt 48
Fensterposition/-größe ändern, Scriptschritt 48
FileMaker Developer
Dokumentation 7
Lizenzvertrag 9
Upgrade von früheren Versionen 29
FileMaker Pro, verfügbare Menüs 81
FileMaker Server 36, 67, 79
fmplugin-Dateinamenerweiterung 69
fmx-Dateinamenerweiterung 69
Fragmentierte Dateien 14
Funktionen
eigene 15
externe 67
Fuß 1. Seite, Layoutbereiche 60
Fußbereich, Layoutbereiche 60
G
Gehe zu Layout, Scriptschritt 48
Gesetzliche Bestimmungen 9
GetString-Meldung für Plugins 76
Größe
von Datenbankdateien 14
von Lösungen 35
größer als (>), Zeichenentität 58
H
Haltepunkte, Script 13
Hexadezimalwerte (Hex) für LayoutPräsentationsstile 65
Hilfe
Menübefehle, verfügbar in RuntimeAnwendungen 83
Werkzeug in der Werkzeugleiste in
Runtime-Anwendungen 81
Hilfe (Scriptschritt) 84
Hilfe-Layout 39
erstellen 39
Zugriff über Menübefehl 52
HTML-Format für Datenbank-Design-Report
11
I
Importieren von Datensätzen 30
Inaktivitätsmeldung für Plugins 75
Inhalt, Ordner (Mac OS X) 34
Initialisierungsmeldung für Plugins 75
Installationsanleitungen 7
FileMaker Developer auf mehreren
Computern 9
für Benutzer von Runtime-Datenbanken
36
Installationscode Siehe Lizenzschlüssel
Installationsprogramme für RuntimeDatenbanken 35
InstallShield 35
Internet
Datenbanken im 8
Runtime-Anwendungen im 25
J
JDBC, Verwendung mit FileMaker-Produkten
8
K
Kaufmännisches Und (&), Zeichenentität 58
Kioskmodus 45
Beispiel-Hilfefenster 39
Dateien schließen 45
Datenbankfenster zentrieren 48
Vorbereiten von Datenbanken 45
kleiner als (<), Zeichenentität 58
Komprimieren von Dateien 14
Komprimierungsprogramme für RuntimeDatenbanken 35
Konten und Zugriffsrechte 30, 41
Konvertieren von Dateien aus früheren
Versionen 20, 29
Kopf 1. Seite, Layoutbereiche 59
Kopfbereich, Layoutbereiche 59
Kundendienst
Index
für FileMaker Developer 8
für Runtime-Lösungen 37
L
Layoutbereiche 59
Layoutmodus-Befehle
nicht verfügbar für Entwickler 31
nicht verfügbar in RuntimeAnwendungen 79
Layout-Präsentationsstile
Attribute für einzeilige Elemente 61
Attributwerte 62
einzeilige Elemente 58, 60
Elemente für Layoutbereiche 59
Elemente für Layouttext 60
erstellen 55
Farbwerte 65
grundlegende Anforderungen 57
Kommentar-Tags 66
mehrzeilige Elemente 58, 60
Musterwerte 65
Standardwerte 65
überprüfen auf Fehler 66
verändern 56
Lizenzschlüssel 9
Lizenzvertrag 9
Logo, zu Runtime-Lösung hinzufügen 26
Lösungen. Siehe Runtime-Datenbanklösungen
Meldungen
an Plugins für externe Funktionen
senden 74
Fehlerprotokoll 23
Menübefehle
eigenes Hilfe-Layout 52
eigenes Über-Layout 50
Standard-Über-Runtime-Layout 51
verfügbar in Runtime-Anwendungen 81
Zugriff verweigern 30
Microsoft Visual Studio .NET 67
Microsoft Windows
gespeicherte
Registrierungseinstellungen 84
Runtime-Anwendungskomponenten 34
MindVision Installer VISE 35
Minimalanforderungen, RuntimeDatenbanklösungen 36
Musterpalette 65
N
Nachgestelltes Gesamtergebnis,
Layoutbereiche 60
Nachgestelltes Zwischenergebnis,
Layoutbereiche 60
Navigieren im Kioskmodus 45
Netzwerkzugriff einstellen (Scriptschritt) 84
Neue Datei (Scriptschritt) 84
Neue Datenbank (Werkzeug) 81
M
Mac OS X
Erstellercodes 27
gespeicherte Einstellungen 85
Ressourcenkonflikte 77
Runtime-Anwendungspaket 34
Mehrere Dateien pro Datenbankdatei 24
Mehrere Datenbankdateien 20
Mehrere Tabellen pro Datenbankdatei 19
Mehrzeilige XML-Elemente für LayoutPräsentationsstile 58
O
Oberflächenelemente, Emulation 48
ODBC, Verwendung mit FileMakerProdukten 8
Öffnen
Dateien in Runtime-Anwendungen 23,
25
Runtime-Datenbanken in FileMaker Pro
und FileMaker Developer 27, 29
Öffnen (Werkzeug) 81
89
OLE-Automation bei Runtime-Anwendungen
79
Optimieren von Dateien 14
Optionszeichenfolge, Syntax für Plugins 73
Ordner „Dictionaries“ 34
Ordnerstruktur
Beispiel-Plugin 68
Lösung 24, 33
P
Paket, Runtime-Anwendung (Mac OS X) 34
Paketinhalt zeigen, Befehl (Mac OS X) 34
Passwörter 27, 39
erforderliche Warnung in Über-Layout
41
Performance, verbessern 14
Pfade, Datei 24
Plattformübergreifende Lösungen 25
Plugins
bei Apple registrieren 73
bei FileMaker registrieren 67, 77
Beispielprojekt 67
erforderliche Syntax für
Optionszeichenfolgen 73
externe Funktions-Plugins 74
IDs 73, 78
in Runtime-Anwendungen 79
installieren 68
konfigurieren 69, 74, 76
Registrierung ändern 78
Ressourcen-ID-Konflikte (Mac OS X)
77
vorbereiten 67
Web Publishing-Plugins installieren 68
Plugins für externe Funktionen 67
aktivieren 69
Dokumentation 77
in Runtime-Anwendungen 79
Meldungen an FileMaker Pro 74
Plugin-ID 73
Plugins konfigurieren 74
90
FileMaker Developer 7 Entwicklerhandbuch
aktualisieren 29, 42
Benennung 27
Berichte drucken 23
beschädigte Dateien wiederherstellen 37
Dateien öffnen in 23
Dateien vorbereiten 20
Datensätze importieren 30
eigenes Über-Layout 50, 51
erforderliche DLL-Dateien (Windows)
34
erstellen 20, 25
Größe 35
Installation dokumentieren 37
konvertieren 29
Rechtschreibprüfung 23
Über-Layouts 38, 40
Präsentationsstile. Siehe LayoutPräsentationsstile
Primärdatei 20
aktualisieren 42
gespeicherte Einstellung für Namen des
Scripts-Menüs 53
im Kioskmodus 45
Probleme beim Doppelklicken auf
Symbol 36
Symbol 36
Zusatzdateien verbinden 19
Programm beenden, Scriptschritt 48
Programmmenübefehle, verfügbar in RuntimeAnwendungen 84
Projektordner 27
und die Entwicklungswerkzeuge 22
R
S
Rechtschreibprüfung in Runtime-Lösungen 23
Registrieren
FileMaker Developer 8
Plugin-IDs 73
Registrierung
gespeicherte Einstellungen 84
Konflikte durch
Dateinamenerweiterungen 28
Remote öffnen (Scriptschritt) 84
Reports, Datenbank 11
Runtime-Anwendungen
Aktivieren von Plugins 79
gespeicherte Mac OS X-Einstellungen
85
gespeicherte WindowsRegistrierungseinstellungen 84
ignorierte Scriptschritte 84
Symbol 36
verfügbare Menübefehle 81
verfügbare Werkzeugleisten 81
Vergleich zu FileMaker Pro 79
Runtime-Datenbanklösungen
Sav-Dateinamenserweiterung 29
Schemata, Datenbank 11
Schlussbildschirm in Runtime-Lösungen 26
Schlüssel, Bindungs- 28
Schriften 55, 63
nicht auf System des Benutzers
verfügbar 33
Script-Debugger 12
Ausführen von Scripts im DebugModus 13
Schaltflächen und Befehle 13
Überschreiben von Scriptschritten 14
Zugriffsrechte, erforderlich für
Ausführung 13
ScriptMaker (Scriptschritt) 84
ScriptMaker, öffnen aus dem Script-Debugger
heraus 12
ScriptMaker-Befehle
nicht verfügbar für Entwickler 31
nicht verfügbar in RuntimeAnwendungen 79
Scriptpause setzen (Scriptschritt) 46
Scripts
debuggen 12
für die Navigation im Kioskmodus 45
für Emulation von Menübefehlen und
Steuerungselementen für Fenster 48
mit Über- und Hilfe-Befehlen
verknüpfen 38
Runtime-Datenbanken öffnen 23
Scriptschritte, von RuntimeAnwendungen ignorierte 84
Start 47, 48
um Befehle in Runtime-Lösungen zu
ersetzen 45
Scripts (Menü)
Befehle, verfügbar in RuntimeAnwendungen 83
Tastaturbefehl für neuen Namen 53
umbenennen 53
SDK für FileMaker Pro 3.0 29
Seitenansichtsmodus
in Runtime-Anwendungen 79
Scriptschritt 46
Seitenansichtsmodus aktivieren, Scriptschritt
48
Seitenränder 23
Sharing - FileMaker Netzwerk (Scriptschritt)
84
Shutdown-Meldung für Plugins 75
Sicherheitsbedenken 8
Sichern der Originaldateien 20
Sortieren, Scriptschritt 48
Sprachressourcen-Ordner für RuntimeDatenbanken (Windows) 34
SQL Query ausführen (Scriptschritt) 84
Startscripts
erstellen 47
für die Anzeige eigener Layouts 26
Statistiken, Datenbank 11
Statusbereich ein-/ausblenden, Scriptschritt 48
Statusleisten-Hilfe (Windows) 38
Struktur, Datenbank 11
Index
StuffIt 36
Suchenmodus aktivieren, Scriptschritt 48
Suchenmodus in Runtime-Anwendungen 79
Symbole für Lösung 36
Vorangestelltes Gesamtergebnis,
Layoutbereiche 59
Vorangestelltes Zwischenergebnis,
Layoutbereiche 59
Voreinstellungsmeldung für Plugins 76
T
Tabellen, Datenbank
ausschließen aus dem DatenbankDesign-Report 12
mehrere pro Datei 19
Tastaturbefehle 13
Tasten, dynamische erstellen 49
TechInfo Knowledge Base 8, 9
Technischer Support
für FileMaker Developer 8
für Runtime-Lösungen 9, 37
Testen von Datenbanklösungen 41
Texteditoren 55
Touchscreen, Kioskmodus 45
U
Über FileMaker Pro Runtime, StandardMenübefehl 51
Überarbeiten der Plugin-Registrierung 78
Über-Layout 9
erforderlicher Inhalt 41
erstellen 38
Zugriff über Menübefehl 51
Umbenennen von Dateien 21
Updates verteilen 42
W
Webbrowser-Benutzer 8
Web-sichere Farben 62, 65
Websites
Apple Computer, Inc. 28
Apple Entwickler-Support 73
FileMaker, Inc. 8
Werkzeugleiste
FileMaker Pro 81
Runtime-Anwendung 81
Werteliste definieren (Scriptschritt) 84
Wiederherstellen beschädigter RuntimeDateien 37
WinZip für Windows 36
Wörterbücher 23
löschen 35
X
XML
Anweisung zur Verarbeitung eines
XML-Dokuments 57
Dokumente für LayoutPräsentationsstile 55
Editoren 55
Format für Datenbank-Design-Report
11
XML 1.0-Spezifikation 57
Zeichen-Entitäten 58
V
Verteilen von Runtime-Datenbanklösungen
Bedingungen 9
Erläuterung 33
Methoden 35
Updates verteilen 42
Verweise, Datei 24
Verzögerung, Schlussbildschirm 26
Volume-Lizenz 9
Z
Zoomstufe setzen, Scriptschritt 48
Zugriffsrechte 22, 41
Zugriffsrechte, erweitert 30
Zugriffsrechte, volle
91
erforderlich für Bearbeitung von
Formeln mit eigenen Funktionen 15
erforderlich, um einen DatenbankDesign-Report zu erstellen 11
Konten mit voller Zugriffsberechtigung
löschen 30
Zusatzdateien
aktualisieren 42
öffnen 23
Probleme beim Doppelklicken auf
Symbole 36
92
FileMaker Developer 7 Entwicklerhandbuch
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