Speed Triple 1050

Speed Triple 1050
Vorwort
VORWORT
Dieses Handbuch enthält Informationen über Motorräder vom Typ Triumph Speed Triple.
Bewahren Sie dieses Benutzerhandbuch stets zusammen mit dem Motorrad auf und schlagen
Sie darin nach, wann immer Sie Informationen benötigen.
ceyd
Warnung, Vorsicht und
Hinweis
Vorsicht
Besonders wichtige Informationen in diesem
Handbuch sind in folgender Form dargestellt:
Dieses Symbol "Vorsicht" kennzeichnet
spezielle Anweisungen oder Verfahren, die,
wenn sie nicht streng befolgt werden, zur
Beschädigung oder Zerstörung von
Ausrüstung führen können.
Warnung
Dieses Symbol "Warnung" kennzeichnet
spezielle Anweisungen oder Verfahren,
deren Nichtbefolgung zu Verletzungsoder Lebensgefahr führt.
Hinweis:
•
Dieses
Symbol
"Hinweis"
kennzeichnet Punkte, die für
einen effizienteren und bequemeren Betrieb des Motorrads von
besonderer Bedeutung sind.
1
Vorwort
Warnaufkleber
Schalldämpfersystem
In bestimmten Bereichen des
Motorrads ist dieses Symbol
(siehe links) zu finden. Dieses
Symbol
bedeutet
"VORSICHT: SCHLAGEN SIE
IM HANDBUCH NACH" und
wird jeweils ergänzt durch
eine bildliche Darstellung des betreffenden
Themas.
Manipulationen
sind verboten.
Versuchen Sie niemals, das Motorrad zu
fahren oder irgendwelche Einstellungen
vorzunehmen, ohne vorher die betreffenden
Anweisungen
in
diesem
Handbuch
nachzuschlagen.
Siehe Seiten 12 und 13 für die genaue Lage
aller Aufkleber mit diesem Symbol. Wo dies
erforderlich ist, erscheint das Symbol auch
auf den Seiten, die die entsprechenden
Informationen enthalten.
Wartung
Um eine lange, sichere und problemfreie
Lebensdauer
Ihres
Motorrads
zu
gewährleisten, sollten Sie Wartungsarbeiten
ausschließlich von Triumph-Vertragshändlern
durchführen lassen.
Die Kenntnisse, Ausrüstung und Fertigkeiten,
die für die korrekte Wartung Ihres TriumphMotorrads erforderlich sind, sind nur bei
einem Triumph-Vertragshändler zu finden.
Um den Standort Ihres nächstgelegenen
Triumph-Händlers zu erfahren, besuchen Sie
die
Triumph
Webseite
unter
www.triumph.co.uk oder setzen Sie sich
telefonisch mit der offiziellen TriumphVertretung Ihres Landes in Verbindung. Die
Anschriften finden Sie im Serviceheft, das
diesem Handbuch beiliegt.
2
am
Schalldämpfersystem
Der Besitzer wird darauf hingewiesen, dass
gesetzliche Vorschriften unter Umständen
folgendes verbieten:
a)
Das Entfernen oder Unwirksammachen von Vorrichtungen oder
konstruktiven Bestandteilen zur
Schalldämpfung
an
einem
Neufahrzeug vor dessen Verkauf
oder Auslieferung an den Endkäufer
oder während des Betriebs des
Fahrzeugs, außer dies erfolgt zu
Wartungs-,
Reparaturoder
Austauschzwecken, und
b) das Betreiben dieses Fahrzeugs nach
Entfernen oder Unwirksammachen
einer solchen Vorrichtung oder eines
solchen konstruktiven Bestandteils.
Vorwort
Benutzerhandbuch
Vielen Dank, dass Sie sich für ein Motorrad
von Triumph entschieden haben. Dieses
Motorrad ist das Ergebnis der bewährten
Entwurfsund
Konstruktionstechnik,
eingehender Tests und des dauerhaften
Strebens von Triumph nach Überlegenheit
bei Zuverlässigkeit, Sicherheit und Leistung.
Bitte lesen Sie dieses Benutzerhandbuch
durch, bevor Sie mit dem Motorrad fahren,
um sich mit der richtigen Bedienung der
Kontrollelemente Ihres Motorrads, seinen
Eigenschaften, Fähigkeiten und Grenzen
gründlich vertraut zu machen.
Dieses Handbuch beinhaltet Tipps für
sicheres Fahren, behandelt jedoch nicht alle
Techniken und Fertigkeiten, die für das
sichere Fahren mit einem Motorrad
erforderlich sind.
Triumph empfiehlt allen Fahrern dringend,
das für den sicheren Betrieb des Motorrads
erforderliche Training zu absolvieren.
Warnung
Dieses Benutzerhandbuch und alle
anderen mitgelieferten Anleitungen sind
als Bestandteil des Motorrads zu
betrachten und sollten dauerhaft bei
diesem verbleiben, auch wenn es später
einmal verkauft werden sollte.
Alle Fahrer müssen vor dem Fahren dieses
Benutzerhandbuch und alle anderen
mitgelieferten Anleitungen durchlesen, um
sich mit der richtigen Bedienung der
Bedienelemente des Motorrads, seinen
Eigenschaften, Fähigkeiten und Grenzen
gründlich vertraut zu machen. Verleihen
Sie Ihr Motorrad nicht an andere Personen,
da es beim Fahren zu einem Unfall
kommen kann, wenn diese mit den
Bedienelementen Ihres Motorrads, seinen
Eigenschaften, Fähigkeiten und Grenzen
nicht vertraut sind.
3
Vorwort
Informationen
Die in dieser Publikation enthaltenen Angaben basieren auf den neuesten, zum Zeitpunkt der
Veröffentlichung verfügbaren Informationen. Triumph behält sich das Recht vor, jederzeit ohne
vorherige Ankündigung Änderungen vorzunehmen, ohne dass dem Unternehmen daraus
Verpflichtungen entstehen.
Jede Wiedergabe, ob ganz oder in Teilen, ist ohne schriftliche Genehmigung von
Triumph Motorcycles Limited untersagt.
© Copyright 04.2008 Triumph Motorcycles Limited, Hinckley, Leicestershire, England.
Veröffentlichung Nummer 3852431, Ausgabe 2.
Inhaltsverzeichnis
Dieses Handbuch enthält eine Reihe unterschiedlicher Abschnitte. Das nachstehende
Inhaltsverzeichnis wird Ihnen dabei helfen, den Beginn jedes Abschnitts aufzufinden. Im Fall
von längeren Abschnitten finden Sie an dieser Stelle dann ein weiteres Inhaltsverzeichnis, das
Ihnen beim Auffinden des spezifischen Themas hilft, zu dem Sie Informationen suchen.
Vorwort . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1
Warnaufkleber . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12
Kennzeichnung der Teile . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14
Seriennummern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17
Allgemeine Informationen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19
Fahren mit dem Motorrad . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 43
Zubehör, Ladung und Beifahrer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 53
Wartung und Einstellungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 57
Einlagern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 107
Spezifikationen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 109
4
Vorwort - Sicherheit Geht Vor
VORWORT - SICHERHEIT GEHT VOR
Das Motorrad
Warnung
Warnung
Dieses Motorrad ist ausschließlich für den
Straßengebrauch ausgelegt. Für eine
Verwendung im Geländebereich ist es
nicht geeignet.
Ein Betrieb im Gelände kann unter
Umständen zum Verlust der Kontrolle
über das Motorrad und in der Folge zu
einem Unfall mit Verletzungs- oder
Todesfolge führen.
Dieses Motorrad ist für den Gebrauch als
Zweirad ausgelegt, mit dem ein Fahrer
alleine oder (falls ein Beifahrersitz montiert
ist) zusammen mit einem Beifahrer
befördert werden kann.
Das
Gesamtgewicht
von
Fahrer,
möglichem
Beifahrer,
etwaigen
Zubehörteilen und Gepäckstücken darf die
maximale Zuladung von 197 kg nicht
überschreiten.
Warnung
Dieses Motorrad ist nicht für das Ziehen
von Anhängern oder die Montage eines
Seitenwagens ausgelegt. Das Anbringen
eines Seitenwagens und/oder Anhängers
kann zum Verlust der Kontrolle und zu
einem Unfall führen.
5
Vorwort - Sicherheit Geht Vor
Kraftstoffdämpfe und Abgase
Warnung
Warnung
BENZIN IST HOCH ENTZÜNDLICH:
Schalten Sie beim Betanken stets den
Motor ab.
Tanken Sie nicht und öffnen Sie den
Tankdeckel nicht in der Nähe von offenem
Feuer oder während Sie rauchen.
Achten Sie sorgfältig darauf, beim
Betanken kein Benzin auf Motor,
Auspuffrohre oder Auspuff-Schalldämpfer
zu verschütten.
Sollten Sie Benzin verschlucken, einatmen
oder in die Augen bekommen, begeben
Sie sich sofort in ärztliche Behandlung.
Spritzer auf der Haut sind sofort mit
Wasser und Seife abzuwaschen, und mit
Benzin
verschmutzte
Kleidung
ist
unverzüglich zu entfernen.
Kontakt
mit
Benzin
Verbrennungen
und
Hauterkrankungen führen.
6
kann
zu
ernsten
Starten Sie den Motor niemals in
geschlossenen Räumen und lassen Sie ihn
niemals in geschlossenen Räumen laufen.
Die Abgase sind giftig und können
innerhalb kurzer Zeit zu Bewusstlosigkeit
und zum Tod führen. Betreiben Sie Ihr
Motorrad stets im Freien oder in
ausreichend belüfteten Bereichen.
Vorwort - Sicherheit Geht Vor
Fahren mit dem Motorrad
Warnung
Warnung
Fahren Sie niemals mit dem Motorrad,
wenn Sie müde sind oder unter dem
Einfluss von Alkohol oder Drogen stehen.
Das Fahren unter Einfluss von Alkohol
oder Drogen ist gesetzwidrig.
Das Betreiben des Motorrads unter
Einfluss von Alkohol oder Drogen
vermindert die Fähigkeit des Fahrers, die
Kontrolle über das Motorrad zu behalten,
und kann zum Verlust der Kontrolle und
zu einem Unfall führen.
Warnung
Sämtliche Fahrer müssen im Besitz einer
gültigen Fahrerlaubnis für das Motorrad
sein. Die Benutzung des Motorrads ohne
gültige Fahrerlaubnis ist illegal und kann
eine Strafverfolgung nach sich ziehen.
Die Benutzung des Motorrads ohne eine
formelle Ausbildung in den korrekten
Fahrtechniken, die zum Erwerb der
Fahrerlaubnis
erforderlich
sind,
ist
gefährlich und kann zum Verlust der
Kontrolle über das Motorrad und zu
einem Unfall führen.
Fahren Sie stets defensiv und tragen Sie
die an anderer Stelle in diesem Vorwort
beschriebene Schutzkleidung. Denken Sie
daran, dass ein Motorrad im Fall eines
Unfalls nicht den gleichen Aufprallschutz
bietet wie ein Pkw.
Warnung
Dieses Triumph Motorrad muss innerhalb
der
gesetzlichen
Geschwindigkeitsbegrenzung für die jeweils befahrene
Straße betrieben werden. Das Betreiben
des Motorrads bei hohen Geschwindigkeiten kann Gefahren bergen, da die
verfügbare
Reaktionszeit
in
einer
gegebenen
Verkehrssituation
mit
zunehmender Fahrgeschwindigkeit stark
abnimmt. Vermindern Sie bei potenziell
gefährlichen
Fahrbedingungen
wie
schlechtem Wetter oder starkem Verkehr
stets die Geschwindigkeit.
7
Vorwort - Sicherheit Geht Vor
Sturzhelm und
Schutzkleidung
Warnung
Beobachten Sie ständig Straßenbelag,
Verkehrssituation und Windverhältnisse
und reagieren Sie entsprechend auf
Veränderungen. Zweiräder sind äußeren
Kräften unterworfen, die zu einem Unfall
führen können. Zu diesen Kräften gehören
unter anderem:
•
Windkräfte von vorbeifahrenden
Fahrzeugen,
•
Schlaglöcher, unebener
schadhafter Straßenbelag,
•
schlechtes Wetter,
•
Fahrerfehler.
oder
Betreiben Sie das Motorrad stets mit
mäßiger Geschwindigkeit und abseits von
starkem Verkehr, bis Sie sich gründlich mit
seinen Fahr- und Betriebseigenschaften
vertraut gemacht haben. Überschreiten Sie
niemals
die
gesetzlich
zulässige
Höchstgeschwindigkeit.
8
Warnung
Fahrer und Beifahrer müssen bei der Fahrt
stets
einen
Motorradsturzhelm,
Augenschutz, Handschuhe, lange Hosen
(die im Knie- und Knöchelbereich eng
anliegen müssen) und eine hellfarbene
Jacke tragen. Kleidung in leuchtenden
Farben erhöht die Sichtbarkeit des Fahrers
(oder
Beifahrers)
für
andere
Fahrzeugführer erheblich. Obwohl ein
vollständiger Schutz nicht möglich ist, kann
das Tragen korrekter Schutzkleidung das
Verletzungsrisiko bei der Fahrt vermindern.
Vorwort - Sicherheit Geht Vor
Lenker und Fußrasten
Warnung
Der Sturzhelm stellt einen der wichtigsten
Bestandteile der Motorradkleidung dar, da
er einen Schutz gegen Kopfverletzungen
bietet. Ihr Helm und der Ihres Beifahrers
sollten sorgfältig ausgewählt werden und
so passen, dass sie bequem und sicher zu
tragen sind. Ein Helm in einer leuchtenden
Farbe erhöht die Sichtbarkeit des Fahrers
(oder
Beifahrers)
für
andere
Fahrzeugführer.
Ein offener Helm bietet bei einem Unfall
einigen Schutz, besser schützt jedoch ein
Vollvisierhelm.
Tragen Sie stets ein Visier oder eine
zugelassene Schutzbrille, um für eine gute
Sicht zu sorgen und Ihre Augen zu
schützen.
Warnung
Der Fahrer muss die Kontrolle über das
Motorrad aufrechterhalten und zu diesem
Zweck zu jedem Zeitpunkt die Hände am
Lenker behalten.
Wenn der Fahrer die Hände vom Lenker
nimmt, hat dies nachteiligen Einfluss auf
Fahrverhalten
und
Stabilität
eines
Motorrads, was zum Verlust der Kontrolle
über das Motorrad und zu einem Unfall
führen kann.
Warnung
Fahrer und Beifahrer müssen während der
Benutzung des Fahrzeugs stets die
vorgesehenen Fußrasten verwenden.
Durch die Benutzung der Fußrasten
vermindert sich für Fahrer und Beifahrer
das Risiko eines versehentlichen Kontakts
mit Teilen des Motorrads und die
Verletzungsgefahr durch sich verfangende
Kleidungsstücke.
9
Vorwort - Sicherheit Geht Vor
Abstellen
Teile und Zubehör
Warnung
Warnung
Schalten Sie stets den Motor ab und
ziehen Sie den Zündschlüssel, bevor Sie
das
Motorrad
unbeaufsichtigt
zurücklassen. Durch Abziehen des
Schlüssels vermindern Sie das Risiko einer
Benutzung
des
Motorrads
durch
unbefugte oder ungeschulte Personen.
Besitzer eines Triumph-Motorrads sollten
sich darüber in Klaren sein, dass Teile,
Zubehör und Umbauten nur dann
zugelassen sind, wenn sie über eine
offizielle Zulassung von Triumph verfügen
und von einem Vertragshändler montiert
wurden.
Denken Sie beim Abstellen des Motorrads
stets an Folgendes:
Insbesondere ist es sehr gefährlich, Teile
oder Zubehörteile zu montieren oder
auszutauschen, für deren Montage die
elektrische
Anlage
oder
das
Kraftstoffsystem zerlegt oder erweitert
werden
müssen.
Jede
derartige
Modifikation
kann
zu
einem
Sicherheitsrisiko führen.
Legen Sie den ersten Gang ein, damit das
Motorrad nicht vom Ständer rollt.
Motor und Auspuffanlage sind nach dem
Fahren heiß. Stellen Sie das Motorrad
NICHT an Orten ab, an denen ein
Berühren durch Fußgänger, Tiere oder
Kinder wahrscheinlich ist.
Parken Sie nicht auf weichem oder stark
geneigtem Untergrund. Ein Abstellen
unter diesen Bedingungen kann dazu
führen, dass das Motorrad umstürzt.
Weitere Einzelheiten entnehmen Sie bitte
dem Abschnitt "Fahren mit dem
Motorrad" in diesem Benutzerhandbuch.
10
Die Montage von nicht zugelassenen
Teilen, Zubehörartikeln oder Umbauten
kann Einfluss auf das Fahrverhalten, die
Stabilität oder andere Aspekte des Betriebs
des Motorrads haben und dadurch unter
Umständen zu einem Unfall mit schweren
Verletzungen oder Todesfolge führen.
Triumph lehnt jede Haftung für Defekte ab,
die durch die Montage nicht zugelassener
Teile, Zubehörteile oder Umbauten bzw.
durch die Montage zugelassener Teile,
Zubehörteile oder Umbauten durch nicht
zugelassenes Personal entstehen.
Vorwort - Sicherheit Geht Vor
Wartung/Ausstattung
Warnung
Warnung
Ziehen Sie Ihren Triumph-Vertragshändler
zu Rate, wann immer Sie Zweifel an der
korrekten oder sicheren Funktionsweise
dieses Triumph-Motorrads haben.
Denken Sie daran, dass der fortgesetzte
Betrieb eines fehlerhaft arbeitenden
Motorrads zu einer Verstärkung eines
vorhandenen Fehlers führen und darüber
hinaus die Sicherheit beeinträchtigen kann.
Warnung
Das Betreiben eines Motorrads, bei dem
die Fußraste über den maximalen
Grenzwert hinaus verschlissen ist (wenn
die abgerundete Spitze der Fußraste zu
50% oder mehr abgetragen ist),
ermöglicht
unsichere
Seitenneigungswinkel des Motorrads.
Schräglagen mit nicht mehr sicheren
Neigungswinkeln können zu Instabilitäten,
zum Verlust der Kontrolle über das
Motorrad und zu Unfällen führen.
Stellen Sie sicher, dass die gesetzlich
vorgeschriebene Ausrüstung vollständig
installiert ist und einwandfrei funktioniert.
Das Entfernen oder Abändern der
Scheinwerfer,
Schalldämpfer,
Abgaskontroll- oder Geräuschdämpfungssysteme kann einen Gesetzesverstoß
darstellen. Fehlerhaft durchgeführte oder
unzulässige
Modifikationen
können
Einfluss auf das Fahrverhalten, die Stabilität
oder andere Aspekte des Betriebs des
Motorrads haben und dadurch unter
Umständen zu einem Unfall mit
Verletzungs- oder Todesfolge führen.
Warnung
Sollte das Motorrad in einen Unfall,
Aufprall oder Sturz verwickelt werden,
muss
es
von
einem
TriumphVertragshändler überprüft und repariert
werden. Jeder Unfall kann Schäden
hervorrufen, die, wenn sie nicht
fachgerecht repariert werden, unter
Umständen zu einem zweiten Unfall mit
Verletzungs- oder Todesfolge führen
können.
gaiy
1. Verschleißgrenze Fußraste
11
Warnaufkleber
WARNAUFKLEBER
Die auf dieser und den folgenden Seiten im Einzelnen aufgeführten Aufkleber sollen Sie auf
wichtige sicherheitsrelevante Informationen in diesem Handbuch aufmerksam machen. Stellen
Sie sicher, dass die mit diesen Aufklebern in Zusammenhang stehenden Informationen von
allen Fahrern verstanden und befolgt werden, bevor diese mit dem Motorrad fahren.
Lage der Warnaufkleber
Einfahren
(Seite 39)
R.P.M.
ceyg
Gangstellung
(Seite 46)
12
6
5
4
3
2
N
1
Antriebskette
(Seite 74)
Reifen
(Seite 89)
Warnaufkleber
WARNAUFKLEBER
Lage der Warnaufkleber (Fortsetzung)
Tägliche
Sicherheitskontrollen
(Seite 40)
Unverbleiter
Kraftstoff
(Seite 35)
Helm
(Seite 8)
ceyh
Kühlmittel
(Seite 67)
Motoröl
(Seite 63)
13
Kennzeichnung der Teile
KENNZEICHNUNG DER TEILE
1
8
2
9
10 11
3
4
12
5
6
13
14
7
ceyi
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
14
Scheinwerfer
Kühler/Kühlmittel-Druckverschluss
Kraftstoffeinfülldeckel
Kraftstofftank
Sitzverriegelung
Schalldämpfer
Rückleuchte
8. Vorderrad-Bremsscheibe
9. Vorderrad-Bremssattel
10.Vorderer Blinker
11. Ölkühler
12.Seitenständer
13.Schaltpedal
14.Antriebskette
Kennzeichnung der Teile
KENNZEICHNUNG DER TEILE
15
21
16
22
17
23
18
24
19
25
20
26
ceyj
15.Schalldämpfer
16.Bordwerkzeug
17. Batterie
18.Kühlmittel-Ausgleichsbehälter
19.Hinterer Bremsflüssigkeitsbehälter
20.Vorderradgabel
21. Hinterrad-Bremsscheibe
22.Hinterrad-Bremssattel
23.Hinteres Federbein
24.Bremspedal
25.Öltankdeckel/Peilstab
26.Kupplungszug
15
Kennzeichnung der Teile
Kennzeichnung der Teile (Fortsetzung)
1
2
11
3
4
12
5
13
6
7
8
9
10
14
ccmf
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
16
Kupplungshebel
Lichthupenschalter
Scheinwerfer-Abblendschalter
Warnleuchten
Bordcomputer-Display
Drehzahlmesser
Tachometer
8. Vorderer Bremsflüssigkeitsbehälter
9. Motorstoppschalter
10.Vorderrad-Bremshebel
11. Schalter Hupe
12.Blinkerschalter
13.Zündschalter
14.Starterknopf
Seriennummern
SERIENNUMMERN
Fahrzeugidentifikationsnummer (FIN)
Motor-Seriennummer
1
1
ccmy
cebx
1. FIN-Nummer
Die Fahrzeugidentifikationsnummer ist in den
Lenkkopfbereich des Rahmens eingeprägt.
Sie erscheint außerdem auf einem Schild, das
unmittelbar hinter dem Lenkkopf am
Rahmen angenietet ist.
1. Motor-Seriennummer
Die Motor-Seriennummer ist im Kurbelgehäuse, direkt über dem Kupplungsdeckel
eingeprägt.
Tragen Sie die Motor-Seriennummer in das
nachfolgende Feld ein.
Tragen Sie die Fahrzeugidentifikationsnummer in das nachfolgende Feld ein.
17
Seriennummern
Seite absichtlich frei gelassen
18
Allgemeine Informationen
ALLGEMEINE INFORMATIONEN
Inhaltsverzeichnis
Instrumentenanordnung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21
Tachometer und Kilometerzähler. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22
Drehzahlmesser . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22
Kilometerzähler/Tageskilometerzähler . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22
Uhr/Bordcomputer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23
Bedienung des Bordcomputers . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24
Einstellen der Uhr . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24
Zurücksetzen des Bordcomputers . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25
Kühlmitteltemperaturanzeige. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26
Gangwechselanzeige . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 27
Einstellen der Schwellwerte der Gangwechselanzeige. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28
Warnleuchten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28
Fahrtrichtungsanzeiger . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Fernlicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Niedriger Kraftstoffstand . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Leerlauf . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Öldruckwarnleuchte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Kühlmitteltemperaturwarnleuchte. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Motormanagement-Kontrollleuchte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Alarmanlagen-Anzeigelampe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
28
28
28
28
28
29
29
30
Zündschlüssel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30
Zündschalter/Lenkschloss . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31
Stellungen des Zündschalters . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31
Brems- und Kupplungshebel-Einstellvorrichtungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32
Lenkerschalter rechts . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 33
Motorstoppschalter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 33
Starterknopf . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 33
Lenkerschalter links . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 34
Scheinwerfer-Abblendschalter. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 34
Blinkerschalter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 34
19
Allgemeine Informationen
Schalter Hupe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 34
Lichthupenschalter. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 34
Kraftstoffanforderungen/Betanken . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 35
Kraftstoffsorte. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 35
Tankdeckel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 36
Befüllen des Kraftstofftanks . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 36
Ständer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 37
Seitenständer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 37
Bordwerkzeug und Handbuch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 38
Sitzverriegelung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 38
Sorgfältiger Umgang mit dem Sitz. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 38
Einfahren. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 39
Sicherer Betrieb . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 40
Tägliche Sicherheitskontrollen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 40
20
Allgemeine Informationen
Instrumentenanordnung
1
10
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
8.
2
11
3
12
4
13
Fernlicht-Kontrollleuchte
Anzeige Neutralstellung
Uhren-/Bordcomputer-Display
Öldruckwarnleuchte
Kühlmitteltemperaturwarnleuchte
Drehzahlmesser
Motormanagement-Kontrollleuchte
Alarmstatus-Anzeigelampe
(Alarmanlage ist Zubehör)
9. Gangwechselanzeige
5
6
14
7
8
15
9
16
10.Blinkeranzeige
11. Kraftstoffstand-Warnleuchte
12.Kühlmitteltemperaturanzeige
13.Tasten Blättern/Einstellen/
Tageskilometer
14.Kilometerzähler/
Tageskilometerzähler
15.Tachometer
16.Drehzahlmesser, roter Bereich
21
Allgemeine Informationen
Tachometer und
Kilometerzähler
Kilometerzähler/
Tageskilometerzähler
Der
digitale
Tachometer
zeigt
die
Fahrgeschwindigkeit des Motorrads an. Das
Display zeigt die Fahrgeschwindigkeit des
Motorrads in Schritten von einem
Stundenkilometer an.
Auf der Tachometerfläche sind der
elektronische Kilometerzähler und zwei
Tageskilometerzähler untergebracht. Einzelheiten zur Bedienung von Kilometerzähler
und
Tageskilometerzählern
sind
den
folgenden Seiten zu entnehmen.
2
3
1
Drehzahlmesser
Der Drehzahlmesser zeigt die Motordrehzahl
in Umdrehungen pro Minute (U/min.) an.
Auf der rechten Seite der Drehzahlskala
befindet sich der rote Bereich. Drehzahlen
(U/min.) im roten Bereich liegen über dem
empfohlenen Maximalwert und ebenfalls
über dem Bereich mit dem besten
Leistungsverhalten.
Vorsicht
Lassen Sie die Drehzahl niemals in den
roten Bereich gelangen, da dies zu
gravierenden Motorschäden führen kann.
22
ccmz
4
5
1. Anzeige Kilometerzähler/
Tageskilometerzähler
2. Taste Einstellen
3. Taste Tageskilometer
4. Anzeige Tageskilometerzähler 1
5. Anzeige Tageskilometerzähler 2
Der Kilometerzähler zeigt die Gesamtstrecke
an, die das Motorrad gefahren ist.
Der Kilometerzähler und die beiden
Tageskilometerzähler sind auf der gleichen
Anzeigeeinheit
zu
finden
wie
der
Tachometer.
Jeder
der
beiden
Tageskilometerzähler zeigt die Entfernung an,
die das Motorrad zurückgelegt hat, seit er
zum letzen Mal auf Null gestellt wurde.
Allgemeine Informationen
Uhr/Bordcomputer
Warnung
Versuchen Sie nicht, während der Fahrt
zwischen Kilometerzähler- und Tageskilometerzählermodus umzuschalten oder den
Tageskilometerzähler zurückzusetzen, da
dies zum Verlust der Kontrolle über das
Motorrad und zu einem Unfall führen
kann.
Verwenden Sie die Taste "Tageskilometer",
um
zwischen
den
Anzeigemodi
Kilometerzähler und Tageskilometerzähler
hin- und herzuschalten. Betätigen Sie die
Taste "Tageskilometer" mehrere Male, bis die
gewünschte Anzeige sichtbar ist. Die Anzeige
blättert in folgender Reihenfolge weiter:
•
Kilometerzähler
•
Tageskilometerzähler 1
•
Tageskilometerzähler 2
Um
einen
der
Tageskilometerzähler
zurückzusetzen, bringen Sie ihn auf die
Anzeige und drücken Sie dann gleichzeitig
für 2 Sekunden die Tasten "Tageskilometer"
und "Einstellen". Nach 2 Sekunden springt
der angezeigte Tageskilometerzähler auf Null
zurück.
1
ccna
2
1. Uhren-/Bordcomputer-Display
2. Taste Blättern
Die
Informationen
von
Uhr
und
Bordcomputer werden auf dem gleichen
Display angezeigt.
Der Bordcomputer liefert Angaben über
Kraftstoffverbrauch, Geschwindigkeit, Zeit
und Entfernung, die seit dem letzten
Zurücksetzen aufgezeichnet und berechnet
wurden.
Jede Anzeige bietet folgende Informationen:
Momentaner Kraftstoffverbrauch
Angabe des Kraftstoffverbrauchs in einem
gegebenen Zeitabschnitt.
Mittlerer Kraftstoffverbrauch
Angabe des mittleren Kraftstoffverbrauchs
seit dem letzten Zurücksetzen des
Bordcomputers. Nach dem Zurücksetzen
zeigt das Display Striche an, bis 0,1 km
zurückgelegt wurden.
23
Allgemeine Informationen
Einstellen der Uhr
Tageskilometer
Die seit dem letzten Zurücksetzen
zurückgelegte Gesamtstrecke.
Fahrtzeit
Die seit dem letzten
vergangene Gesamtzeit.
Zurücksetzen
Durchschnittsgeschwindigkeit
Warnung
Versuchen Sie nicht, die Uhr während der
Fahrt einzustellen, da dies zum Verlust der
Kontrolle über das Motorrad und zu
einem Unfall führen kann.
Die mittlere Geschwindigkeit wird vom
Zeitpunkt
des
letzten
Zurücksetzens
berechnet. Nach dem Zurücksetzen zeigt das
Display Striche an, bis 1 km zurückgelegt
wurde.
2
1
3
Höchstgeschwindigkeit
Angezeigt wird die seit dem letzten
Zurücksetzen erzielte Höchstgeschwindigkeit.
Bedienung des Bordcomputers
Anzeigebereich
Nach Einschalten der Zündung erscheint die
Uhranzeige.
Um
Zugriff
auf
die
Computerinformationen
zu
erlangen,
drücken Sie die Taste "Blättern".
Betätigen Sie die Taste "Blättern" mehrere
Male, bis die gewünschte Anzeige sichtbar
ist. Die Computeranzeige blättert in
folgender Reihenfolge weiter:
24
•
Uhr
•
Momentaner Kraftstoffverbrauch
•
Mittlerer Kraftstoffverbrauch
•
Tageskilometer
•
Fahrtzeit
•
Durchschnittsgeschwindigkeit
•
Höchstgeschwindigkeit
ccna
1.
2.
3.
4.
5.
5
4
Uhren-Display
Stundenangabe
Minutenangabe
Taste Einstellen
Taste Blättern
Um die Uhr zurückzusetzen, wählen Sie die
Uhren-Anzeige und drücken Sie gleichzeitig
die Tasten "Blättern" und "Einstellen". Nach
kurzer Zeit beginnt die Stundenanzeige der
Uhr zu blinken.
Allgemeine Informationen
Um sie angezeigten Stunden einzustellen,
vergewissern Sie sich, dass die Anzeige noch
blinkt und drücken Sie dann die Taste
"Blättern", um die Einstellung zu ändern.
Durch jeden einzelnen Tastendruck ändert
sich die Einstellung um eine Ziffer.
Zurücksetzen des Bordcomputers
1
Wenn die korrekte Stundenzahl angezeigt
wird, drücken Sie die Taste "Einstellen". Nun
beginnt die Minutenanzeige zu blinken. Die
Minutenanzeige wird auf die gleiche Art
eingestellt wie die Stundenanzeige.
Sobald Stunden und Minuten korrekt
eingestellt sind, drücken Sie die Taste
"Einstellen", um die vorgenommenen
Einstellungen zu bestätigen. Die Anzeige hört
nun auf zu blinken.
ccna
2
3
1. Bordcomputer-Display
2. Taste Blättern
3. Taste Einstellen
Warnung
Versuchen Sie nicht, während der Fahrt
zwischen
den
TageskilometerzählerAnzeigemodi umzuschalten oder den
Bordcomputer zurückzusetzen, da dies
zum Verlust der Kontrolle über das
Motorrad und zu einem Unfall führen
kann.
Um den Bordcomputer zurückzusetzen,
wählen Sie anstelle der Uhr eine der
Computeranzeigen, indem Sie kurz die Taste
"Blättern" drücken. Drücken Sie Tasten
"Blättern" und "Einstellen" gleichzeitig für
2 Sekunden. Nach Ablauf der 2 Sekunden
setzt der Bordcomputer zurück.
25
Allgemeine Informationen
Kühlmitteltemperaturanzeige
Vorsicht
Lassen Sie den Motor nicht weiter laufen,
wenn eine der Temperaturwarnungen
angezeigt wird, da dies zu gravierenden
Motorschäden führen kann.
1
ccna
1. Kühlmitteltemperaturanzeige
Die Kühlmitteltemperaturanzeige gibt die
Temperatur des Motorkühlmittels an.
Beim Einschalten der Zündung sind alle
10 Teilstriche der Anzeige sichtbar. Im Fall
eines Kaltstarts zeigt die Anzeige einen
Teilstrich an. Mit zunehmender Temperatur
werden mehr Teilstriche auf der Anzeige
angezeigt.
Der normale Temperaturbereich
zwischen 3 und 6 Teilstrichen.
liegt
Sollte die Kühlmitteltemperatur zu hoch sein,
zeigt die Anzeige 9 Teilstriche an und
beginnt zu blinken. Außerdem leuchtet die
Kühlmitteltemperaturwarnleuchte im Drehzahlmesser auf.
Sollte die Kühlmitteltemperatur weiter
steigen, blinken alle 10 Teilstriche auf der
Anzeige. Die Temperaturwarnleuchte im
Drehzahlmesser bleibt erleuchtet.
26
Allgemeine Informationen
Gangwechselanzeige
2
1
ccna
1.
2.
3.
4.
5.
6.
6
5
LED
Drehzahl
1. grüne LED
1.250 U/min. vor
eingestellter SchaltDrehzahl
2. grüne LED
1.000 U/min. vor
eingestellter SchaltDrehzahl
3. grüne LED
750 U/min. vor
eingestellter SchaltDrehzahl
1. gelbe LED
500 U/min. vor
eingestellter SchaltDrehzahl
2. gelbe LED
250 U/min. vor
eingestellter SchaltDrehzahl
2 rot blinkende
LEDs, alle anderen
LEDs aus
Eingestellte SchaltDrehzahl
Alle LEDs aus
500 U/min. oberhalb
eingestellter SchaltDrehzahl
3
4
Anzeigebildschirm
Drehzahlmesser
Gangwechselanzeige
Taste Tageskilometer
Taste Einstellen
Taste Blättern
Die Gangwechselanzeige gibt einen visuellen
Hinweis, wann die Gänge zu wechseln sind.
Die voreingestellten Schalt-Drehzahlen, bei
denen die Anzeige reagiert, können
entsprechend den Bedürfnissen des Fahrers
angepasst werden.
Die LEDs der Anzeige leuchten 1.250 U/min.
vor der eingestellten Schalt-Drehzahl
nacheinander in der folgenden Reihenfolge
auf:
Sobald der eingestellte Drehzahlwert um
500 U/min. überschritten wird, erlöschen die
LEDs, bis die Motordrehzahl wieder um
500 U/min. unter dem eingestellten Wert
liegen.
Die Gangwechselanzeige arbeitet nicht bei
Drehzahlen unterhalb 3.500 U/min., damit
die LEDs nicht im Leerlauf aufleuchten.
27
Allgemeine Informationen
Einstellen der Schwellwerte der
Gangwechselanzeige
Warnleuchten
Um die Einstellungen der Gangwechselanzeige zurückzusetzen, schalten Sie nur die
Zündung ein.
Fahrtrichtungsanzeiger
Drücken Sie die Tasten "Tageskilometer" und
"Blättern" gleichzeitig für 4 Sekunden. Nach
4 Sekunden bewegt sich die Drehzahlmessernadel auf den zuletzt eingestellten
Wert und das Wort "tAcHo" erscheint auf
dem Uhren-Anzeigefeld.
Drücken Sie die Taste "Einstellen" für
4 Sekunden. Nach 4 Sekunden setzt der
eingestellte Drehzahlwert auf Null zurück.
•
Durch erneutes Drücken der Taste
"Einstellen" zu diesem Zeitpunkt
wird
die
Gangwechselanzeige
abgeschaltet.
Um die Einstellung in Schritten von jeweils
1.000 U/min. zu ändern, drücken Sie die
Taste "Blättern". Durch den ersten
Tastendruck
wird
der
erste
Wert
3.500 U/min. eingestellt. Mit jedem weiteren
Tastendruck wird der Wert um 1.000 U/min.
erhöht.
Wenn der korrekte Wert angezeigt wird,
drücken Sie die Taste "Einstellen", um die
Eingabe zu bestätigen.
Nun kann die Einstellung in Schritten von
jeweils 100 U/min. erhöht werden.
Wenn der korrekte Wert angezeigt wird,
bestätigen Sie die Eingabe durch Drücken
der Taste "Einstellen".
28
Wenn der Blinkerschalter nach
links oder rechts bewegt wird,
blinkt die Blinkeranzeige im
gleichen Rhythmus wie die Blinker.
Fernlicht
Wenn
bei
eingeschalteter
Zündung der ScheinwerferAbblendschalter auf "Fernlicht"
gestellt wird, leuchtet die FernlichtKontrollleuchte auf.
Niedriger Kraftstoffstand
Die Kraftstoffstand-Warnleuchte
leuchtet auf, wenn sich noch
etwa 4,0 Liter Kraftstoff im Tank
befinden.
Leerlauf
Die Leerlauf-Warnleuchte zeigt
an, wenn sich das Getriebe im
Leerlauf befindet (kein Gang
eingelegt). Die Warnleuchte leuchtet, wenn
sich das Getriebe im Leerlauf befindet und
der Zündschalter auf AN steht.
Öldruckwarnleuchte
Sollte der Druck des Motoröls
bei laufendem Motor auf ein
gefährlich niedriges Niveau
sinken, leuchtet die Öldruckwarnleuchte im
Drehzahlmesser auf.
Allgemeine Informationen
Motormanagement-Kontrollleuchte
Vorsicht
Schalten Sie den Motor sofort aus, wenn
das Öldruckwarnlicht aufleuchtet. Starten
Sie den Motor erst wieder, wenn der
Fehler behoben ist.
Das Betreiben des Motors bei leuchtender
Öldruckwarnleuchte führt zu einem
gravierenden Motorschaden.
Beim Einschalten der Zündung leuchtet die
Öldruckwarnleuchte im Drehzahlmesser
auch bei abgeschaltetem Motor auf.
Kühlmitteltemperaturwarnleuchte
Sollte die Temperatur des
Motorkühlmittels bei laufendem
Motor auf ein gefährlich hohes
Niveau ansteigen, leuchtet die
Kühlmitteltemperaturwarnleuchte im Drehzahlmesser auf.
Vorsicht
Schalten Sie den Motor sofort aus, wenn
das
Kühlmitteltemperaturwarnlicht
erscheint. Starten Sie den Motor erst
wieder, wenn der Fehler behoben ist.
Das
Betreiben
des
Motors
bei
leuchtendem Kühlmitteltemperaturwarnlicht führt zu einem gravierenden
Motorschaden.
Beim Einschalten der Zündung leuchtet die
Kühlmitteltemperaturwarnleuchte im Drehzahlmesser auch bei abgeschaltetem Motor
auf.
Die Kontrollleuchte für das
Motormanagementsystem
leuchtet beim Einschalten der
Zündung auf (um dessen
Betriebsbereitschaft anzuzeigen), darf jedoch
bei laufendem Motor nicht aufleuchten.
Das Aufleuchten der MotormanagementKontrollleuchte bei laufendem Motor zeigt
an, dass in einem oder mehreren der vom
Motormanagementsystem
gesteuerten
Systeme ein Fehler aufgetreten ist. In einem
solchen Fall schaltet das Motormanagementsystem auf den "Notlauf"-Modus um, so dass
die Fahrt beendet werden kann, falls der
Fehler nicht so gravierend ist, dass der Motor
gar nicht mehr läuft.
Warnung
Senken Sie die Geschwindigkeit und
fahren Sie nicht mehr weiter als nötig,
wenn
die
MotormanagementKontrollleuchte leuchtet. Der Fehler kann
unter Umständen zu Beeinträchtigungen
bei Motorleistung, Abgasemissionen und
Kraftstoffverbrauch führen. Durch eine
verminderte
Motorleistung
können
gefährliche Fahrbedingungen entstehen,
die zum Verlust der Kontrolle über das
Motorrad und zu einem Unfall führen
können. Setzen Sie sich so schnell wie
möglich mit einem Triumph-Vertragshändler in Verbindung, um den Fehler
überprüfen und beheben zu lassen.
29
Allgemeine Informationen
Hinweis:
•
Wenn die Kontrollleuchte für das
Motormanagementsystem
bei
eingeschalteter Zündung blinkt,
setzen Sie sich so schnell wie
möglich mit einem TriumphVertragshändler in Verbindung,
um den Fehler beheben zu lassen.
In diesem Fall startet der Motor
nicht.
Zündschlüssel
2
1
Alarmanlagen-Anzeigelampe
Die
Alarmanlagen-Anzeigelampe leuchtet unter den
Bedingungen auf, die in der
Anleitung der Alarmanlage
(Zubehör) beschrieben sind.
Die Lampe funktioniert nur, wenn eine
Alarmanlage eingebaut ist.
1. Schild mit Schlüsselnummer
2. Schlüsselbart für Alarmanlage
Der Zündschlüssel dient zum Betätigen von
Lenkschloss/Zündschalter sowie darüber
hinaus zum Betätigen der Sitzverriegelung
und des Tankdeckels.
Bei Auslieferung des Motorrads durch das
Werk werden zwei Schlüssel zusammen mit
einem kleinen Schild bereitgestellt, auf dem
sich die Schlüsselnummer befindet. Notieren
Sie sich die Schlüsselnummer und bewahren
Sie den Zweitschlüssel und das Schild vom
Motorrad getrennt an einem sicheren Ort
auf.
Mitgeliefert wird außerdem ein Schlüsselbart
ohne Anhänger. Dieser ist für die ZubehörAlarmanlage bestimmt.
Ihr Triumph-Vertragshändler ist in der Lage,
Ihnen auf Basis der Schlüsselnummer einen
Ersatzschlüssel zu liefern oder mit dem
Originalschlüssel als Vorlage einen neuen
anzufertigen.
Vorsicht
Bewahren Sie den Ersatzschlüssel getrennt
vom Motorrad auf, da sich andernfalls die
Sicherheit in jeder Hinsicht verringert.
30
Allgemeine Informationen
Zündschalter/Lenkschloss
Hinweis:
•
PU
S
3
4
H
1
2
P
5
1.
2.
3.
4.
5.
Zündschalter/Lenkschloss
Stellung VERRIEGELT
Stellung AUS
Stellung AN
Parkstellung
Stellungen des Zündschalters
Bei dem Zündschalter handelt es sich um
einen schlüsselbetätigten Schalter mit
4 Stellungen. Der Schlüssel kann nur in den
Stellungen
AUS,
VERRIEGELT
oder
P (PARKEN) abgezogen werden.
VERRIEGELN: Drehen Sie den Schlüssel in
die Stellung AUS, drücken Sie ihn hinunter,
geben Sie ihn wieder frei und drehen Sie ihn
anschließend in die Stellung VERRIEGELT.
Lassen Sie das Lenkschloss nicht
für längere Zeit in der Stellung P,
da ansonsten die Batterie entladen
wird.
Warnung
Stellen Sie den Zündschalter aus
Sicherheitsgründen stets in die Stellung
AUS und ziehen Sie den Schlüssel ab,
wenn Sie das Motorrad unbeaufsichtigt
zurücklassen.
Eine unbefugte Benutzung des Motorrads
kann zu Verletzungen beim Fahrer, bei
anderen Verkehrsteilnehmern und bei
Fußgängern sowie zu Schäden am
Motorrad führen.
Warnung
In der Stellung VERRIEGELT oder P ist die
Lenkung blockiert.
Drehen Sie den Schlüssel niemals in die
Stellung VERRIEGELT oder P, während das
Motorrad in Bewegung ist, da dadurch die
Lenkung blockiert wird. Eine blockierte
Lenkung führt zum Verlust der Kontrolle
über das Motorrad und zu einem Unfall.
ABSTELLEN: Drehen Sie den Schlüssel von
der Stellung VERRIEGELT in die Stellung P.
Die Lenkung ist nun blockiert.
31
Allgemeine Informationen
Brems- und KupplungshebelEinstellvorrichtungen
Versuchen Sie nicht, die Hebel während
der Fahrt einzustellen, da dies zum Verlust
der Kontrolle über das Motorrad und zu
einem Unfall führen kann.
1
3
2
cdmj
1. Hebel
2. Einstellrad
3. Markierungsdreieck
Bei der Speed Triple ist sowohl am Brems- als
auch am Kupplungshebel ein Einsteller
angebracht. Die Einsteller ermöglichen das
Einstellen auf die Handgröße des Benutzers,
indem beim Abstand zwischen Lenker und
Hebeln
zwischen
vier
verschiedenen
Stellungen gewechselt werden kann.
Um die Einstellung an einem der Hebel
vorzunehmen, schieben Sie diesen nach
vorne und drehen Sie am Einstellrad, um
eine der nummerierten Positionen auf das
Markierungsdreieck
am
Hebelhalter
auszurichten.
Der Abstand vom Lenkergriff zum nicht
angezogenen Hebel ist in Einstellung sechs
(Bremshebel) bzw. vier (Kupplungshebel) am
kürzesten und in Einstellung eins am
längsten.
32
Warnung
Testen Sie das Motorrad nach dem
Einstellen der Hebel in einer verkehrsfreien
Umgebung, um sich mit den neuen
Hebeleinstellungen vertraut zu machen.
Verleihen Sie Ihr Motorrad nicht, da die
betreffende Person möglicherweise die
Ihnen
vertrauten
Hebeleinstellungen
verändert, was unter Umständen zum
Verlust der Kontrolle und zu einem Unfall
führen kann.
Allgemeine Informationen
Lenkerschalter rechts
Vorsicht
Belassen Sie den Zündschalter nur in der
Stellung AN, wenn der Motor läuft, da dies
ansonsten zu Schäden an elektrischen
Komponenten und zum Entladen der
Batterie führen kann.
1
Starterknopf
2
ccmh
Mit dem Starterknopf wird der elektrische
Anlasser betätigt. Damit der Anlassermotor
funktioniert, muss der Kupplungshebel
angezogen sein.
Hinweis:
1. Motorstoppschalter
2. Starterknopf
Motorstoppschalter
Für den Betrieb des Motorrads muss sich
nicht nur der Zündschalter sondern
zusätzlich auch der Stoppschalter in der
Stellung AN befinden.
•
Der Anlasser funktioniert auch bei
angezogenem
Kupplungshebel
nicht, wenn der Seitenständer
heruntergeklappt und ein Gang
eingelegt ist.
Der Motorstoppschalter ist für den Gebrauch
in Notfällen bestimmt. In einem Notfall, der
das Abschalten des Motors erforderlich
macht, schalten Sie den Motorstoppschalter
in die Stellung STOP.
Hinweis:
•
Obwohl der Motorstoppschalter
den Motor abschaltet, unterbricht
er
nicht
alle
elektrischen
Schaltkreise und kann daher beim
Wiederanlassen Probleme durch
eine
entladene
Batterie
verursachen. Im Normalfall ist
ausschließlich der Zündschalter
zum Abschalten des Motors zu
verwenden.
33
Allgemeine Informationen
Lenkerschalter links
Blinkerschalter
Wenn der Blinkerschalter nach links oder
rechts bewegt und wieder losgelassen wird,
blinken die entsprechenden Blinkeranzeigen.
Um die Blinkeranzeigen abzuschalten,
bewegen Sie den Schalter und lassen Sie ihn
wieder los.
4
Schalter Hupe
1
3
ccmg
1.
2.
3.
4.
2
Scheinwerfer-Abblendschalter
Blinkerschalter
Schalter Hupe
Lichthupenschalter
Scheinwerfer-Abblendschalter
Mit dem Scheinwerfer-Abblendschalter kann
zwischen Fern- und Abblendlicht gewählt
werden. Um das Fernlicht einzuschalten,
schieben Sie den Schalter nach vorne. Um
das Abblendlicht einzuschalten, schieben Sie
den Schalter nach hinten. Wenn das Fernlicht
eingeschaltet ist, leuchtet die FernlichtKontrollleuchte auf.
Hinweis:
•
34
Dieses Modell verfügt nicht über
einen An/Aus-Schalter für die
Beleuchtung. Scheinwerfer, Rückleuchte und Kennzeichenbeleuchtung funktionieren automatisch,
wenn die Zündung auf AN
geschaltet ist.
Wenn der Zündschalter auf AN steht und der
Schalter Hupe betätigt wird, erklingt die
Hupe.
Lichthupenschalter
Beim Betätigen des Lichthupenschalters wird
das Fernlicht eingeschaltet. Es bleibt solange
eingeschaltet, wie der Schalter betätigt wird,
und erlischt, sobald der Schalter losgelassen
wird.
Allgemeine Informationen
Kraftstoffanforderungen/
Betanken
Warnung
Um die mit dem Betanken verbundenen
Risiken zu verringern, beachten Sie stets
die folgenden Sicherheitsvorschriften:
Kraftstoffsorte
Ihr Triumph-Motor ist für die Verwendung
von bleifreiem Kraftstoff ausgelegt und liefert
die optimale Leistung, wenn die richtige
Kraftstoffsorte verwendet wird. Verwenden
Sie stets bleifreien Kraftstoff mit einer
Oktanzahl von 95 ROZ.
Vorsicht
In allen Ländern außer Australien,
Hongkong, Neuseeland und Südafrika
wird die Auspuffanlage zur Verringerung
der
Abgasemissionen
mit
einem
Katalysator ausgestattet. Der Katalysator
kann dauerhaft beschädigt werden, wenn
dem Motorrad der Kraftstoff ausgeht oder
wenn der Kraftstoffstand auf ein sehr tiefes
Niveau fällt. Vergewissern Sie sich stets,
dass Sie über genügend Kraftstoff für Ihre
beabsichtigte Fahrt verfügen.
Vorsicht
In den meisten Staaten, Bundesstaaten
oder Territorien ist die Verwendung von
verbleitem Kraftstoff verboten. Die
Verwendung von verbleitem Kraftstoff
führt zu Schäden am Katalysator (falls
montiert).
Benzin (Kraftstoff) ist extrem leicht
entzündlich und unter bestimmten
Umständen auch explosiv. Stellen Sie beim
Tanken die Zündung auf die Stellung AUS.
Rauchen Sie nicht.
Verwenden Sie keine Mobiltelefone.
Vergewissern Sie sich, dass der Bereich, in
dem das Fahrzeug betankt wird, gut
belüftet und frei von sämtlichen Flammoder Funkenquellen ist. Dies schließt
sämtliche Geräte ein, die über eine
Pilotflamme verfügen.
Befüllen Sie den Tank niemals bis zum
Füllstutzen. Sonnenwärme oder andere
Wärmequellen können zur Volumenausdehnung und zum Überlaufen des
Kraftstoffs führen und so eine Brandgefahr
hervorrufen.
Überzeugen Sie sich nach dem Betanken
stets davon, dass der Kraftstoffeinfülldeckel
korrekt verschlossen und verriegelt ist.
Da Benzin (Kraftstoff) extrem leicht
entzündlich
ist,
erzeugt
jede
Kraftstoffundichtigkeit, jedes Verschütten
von Kraftstoff oder jede Nichtbeachtung
der obenstehenden Sicherheitsratschläge
eine Brandgefahr, die zu Sachschäden,
Personenschäden oder Todesfällen führen
kann.
35
Allgemeine Informationen
Tankdeckel
Befüllen des Kraftstofftanks
Vermeiden Sie es, den Tank bei Regen oder
in staubiger Umgebung zu befüllen, wo
Stoffe aus der Luft in den Kraftstoff gelangen
und ihn verunreinigen können.
Vorsicht
1
2
1. Tankdeckel
2. Legende
Um den Tankdeckel zu öffnen, heben Sie die
Klappe, die das Schloss abdeckt. Stecken Sie
den Schlüssel ins Schloss und drehen Sie ihn
im Uhrzeigersinn.
Verunreinigter Kraftstoff kann zu Schäden
an Komponenten des Kraftstoffsystems
führen.
Befüllen Sie den Kraftstofftank langsam, um
ein Verschütten von Kraftstoff zu verhindern.
Befüllen Sie den Tank nicht weiter als bis zum
Ansatz des Einfüllstutzens. Dadurch wird
sichergestellt, dass im Tankinnern genügend
Luft zur Verfügung steht, falls sich der
Kraftstoff durch Aufnahme von Motor- oder
Sonnenwärme ausdehnt.
Um den Tankdeckel zu schließen, drücken
Sie ihn mit eingestecktem Schlüssel in seine
Position, bis das Schloss hörbar einrastet.
Ziehen Sie den Schlüssel ab und schließen
Sie die Schlossabdeckung.
1
2
Vorsicht
Das Schließen des Tankdeckels ohne
eingesteckten Schlüssel führt zu Schäden
an Deckel, Tank und Schließmechanismus.
cbdf
1. Maximaler Kraftstoffstand
2. Kraftstoffeinfüllstutzen
3. Mit Luft gefüllter Raum
36
3
Allgemeine Informationen
Ständer
Warnung
Seitenständer
Das Überbefüllen des Tanks kann zum
Verschütten von Kraftstoff führen.
Sollte Kraftstoff verschüttet werden,
wischen Sie ihn sofort gründlich ab und
entsorgen Sie das benutzte Material auf
sichere Weise.
Achten Sie sorgfältig darauf, keinen
Kraftstoff auf Motor, Auspuffrohre, Reifen
oder andere Teile des Motorrads zu
verschütten.
Da Kraftstoff extrem leicht entzündlich ist,
kann jede Kraftstoffundichtigkeit, jedes
Verschütten von Kraftstoff oder jede
Nichtbeachtung
der
obenstehenden
Sicherheitsratschläge eine Brandgefahr
hervorrufen,
die
zu
Sachschäden,
Verletzungen oder Todesfällen führen
kann.
Kraftstoff, der in die Nähe der oder auf die
Reifen verschüttet wird, vermindert die
Straßenhaftung des Reifens. Dies führt zu
gefährlichen Fahrbedingungen, die unter
Umständen zum Verlust der Kontrolle
über das Motorrad und zu einem Unfall
führen können.
Überzeugen Sie sich nach dem Betanken
stets davon, dass der Kraftstoffeinfülldeckel
korrekt verschlossen und verriegelt ist.
1
ccpp
1. Seitenständer
Das
Motorrad
verfügt
über
einen
Seitenständer, auf dem es abgestellt werden
kann.
Warnung
Das Motorrad besitzt ein Sperrsystem, um
das Fahren mit einem heruntergeklappten
Seitenständer zu verhindern.
Versuchen Sie niemals, mit heruntergeklapptem Seitenständer zu fahren oder
in den Sperrmechanismus einzugreifen, da
dies zu gefährlichen Fahrbedingungen
und dadurch zum Verlust der Kontrolle
über das Motorrad und zu einem Unfall
führt.
37
Allgemeine Informationen
Hinweis:
•
Sitzverriegelung
Wenn Sie den Seitenständer
benutzen, drehen Sie den Lenker
stets ganz nach links und lassen Sie
den ersten Gang eingelegt.
Wenn der Seitenständer vor der Fahrt
benutzt wurde, vergewissern Sie sich nach
dem Aufsitzen stets als Erstes, dass er
vollständig hochgeklappt ist.
1
Anweisungen zum sicheren Abstellen des
Motorrads finden Sie im Abschnitt "Fahren
mit dem Motorrad".
Bordwerkzeug und
Handbuch
Das Bordwerkzeug befindet sich in einem
eigens dafür vorgesehenen Kasten unter dem
Sitz.
ccqp
1. Sitzverriegelung
Die Sitzverriegelung befindet sich auf der
linken Seite des Batteriefachs, in einer Ebene
mit der Fußrasten-Befestigungsschiene. Um
den Sitz auszubauen, stecken Sie den
Zündschlüssel in die Sitzverriegelung und
drehen Sie ihn gegen den Uhrzeigersinn,
während Sie gleichzeitig auf das hintere
Sitzende drücken. Dadurch wird der Sitz aus
der Verriegelung gelöst und kann zum
Zweck des vollständigen Ausbaus aus dem
Motorrad nach hinten geschoben werden.
Sorgfältiger Umgang mit dem Sitz
Um Schäden an Sitz oder Sitzbezug zu
vermeiden, ist sorgfältig darauf zu achten,
dass der Sitz nicht fallen gelassen oder gegen
Flächen gelehnt wird, die Schäden an Sitz
oder Sitzbezug hervorrufen könnten.
38
Allgemeine Informationen
Einfahren
Vorsicht
Um Schäden an Sitz oder Sitzbezug zu
vermeiden, ist sorgfältig darauf zu achten,
dass der Sitz nicht fallen gelassen wird.
Lehnen Sie den Sitz nicht gegen das
Motorrad oder gegen Flächen, die den Sitz
oder Sitzbezug beschädigen könnten.
Legen Sie den Sitz stattdessen mit dem
Bezug nach oben auf einer sauberen,
ebenen, mit einem weichen Tuch
bedeckten Fläche ab.
Legen Sie keine Gegenstände auf dem
Sitz ab, die zu Schäden oder Flecken auf
dem Sitzbezug führen könnten.
Um den Sitz wieder einzubauen, haken Sie
ihn in seine Lasche unter dem Kraftstofftank
ein und drücken Sie ihn am hinteren Ende
nach unten, um die Sitzverriegelung
einrasten zu lassen.
Einfahren bezeichnet den Prozess während
der
ersten
Betriebsstunden
eines
Neufahrzeugs.
Insbesondere die Reibung im Inneren des
Motors ist höher, wenn die Komponenten
neu sind. Später, wenn die Komponenten
durch den fortgesetzten Betrieb des Motors
aufeinander "eingespielt" sind, vermindert
sich diese innere Reibung stark.
Dadurch, dass das Motorrad eine Zeit lang
mit Vorsicht betrieben wird, werden
niedrigere Abgasemissionen gewährleistet
sowie Leistung, Kraftstoffverbrauch und
Langlebigkeit des Motors und anderer
Komponenten optimiert.
Während der ersten 800 Kilometer:
Warnung
Um ein Lösen des Sitzes während der
Fahrt zu verhindern, ergreifen Sie den Sitz
nach jedem Einbau und ziehen Sie ihn
kräftig nach oben. Sollte der Sitz nicht
korrekt in der Verriegelung festsitzen, löst
er sich aus der Verriegelung. Ein lockerer
oder abgelöster Sitz kann zum Verlust der
Kontrolle über das Motorrad und zu
einem Unfall führen.
•
Fahren Sie nicht mit Vollgas.
•
Vermeiden Sie zu jedem Zeitpunkt
hohe Motordrehzahlen.
•
Vermeiden Sie es, längere Zeit mit
einer konstanten Drehzahl zu
fahren, egal ob schnell oder
langsam.
•
Vermeiden
Sie
aggressives
Anfahren, Bremsen und starkes
Beschleunigen, außer in einer
Notsituation.
•
Fahren Sie nicht mit Drehzahlen von
mehr als 3/4 der maximalen
Drehzahl.
39
Allgemeine Informationen
Nach
800 Kilometern
1500 Kilometer:
•
und
bis
Die Motordrehzahl kann schrittweise
und für kurze Zeiträume bis an die
Drehzahlgrenze
heran
erhöht
werden.
Sicherer Betrieb
Tägliche Sicherheitskontrollen
Während und nach dem Einfahren:
•
Überdrehen Sie den Motor im
kalten Zustand nicht.
•
Lassen Sie den Motor nicht arbeiten.
Schalten Sie stets herunter, bevor
der Motor anfängt zu "kämpfen".
•
Fahren Sie nicht mit unnötig hoher
Drehzahl. Einen Gang höher zu
schalten
hilft,
den
Kraftstoffverbrauch
und
die
Geräuschentwicklung abzusenken
und die Umwelt zu schützen.
Überprüfen Sie jeden Tag die folgenden
Punkte, bevor Sie fahren. Der benötigte
Zeitaufwand für diese Überprüfung ist
minimal, und sie hilft Ihnen dabei, Ihr
Motorrad sicher und zuverlässig zu fahren.
Sollten Sie während dieser Überprüfung
irgendwelche Unregelmäßigkeiten feststellen,
schlagen Sie im Abschnitt "Wartung und
Einstellungen" nach oder suchen Sie Ihren
Triumph-Vertragshändler auf, damit er das
Motorrad wieder in einen sicheren
Betriebszustand versetzt.
Warnung
Wenn Sie diese Überprüfung nicht jeden
Tag vor der Fahrt durchführen, kann dies
zu schweren Schäden am Motorrad oder
zu
einem
Unfall
mit
schweren
Verletzungen oder Todesfolge führen.
40
Allgemeine Informationen
Prüfen Sie:
Kraftstoff: Angemessener Vorrat im Tank,
keine
Kraftstoffundichtigkeiten
(siehe
Seite 35).
Motoröl: Korrekter Ölstand am Peilstab.
Füllen Sie bei Bedarf Öl mit der richtigen
Spezifikation nach. Keine Undichtigkeiten an
Motor oder Ölkühler (siehe Seite 63).
Antriebskette: Richtige Einstellung (siehe
Seite 74).
Reifen/Räder: Korrekter Reifendruck (kalter
Reifen).
Profiltiefe,
Schäden
an
Reifen/Rädern, Platten usw. (siehe Seite 89).
Muttern, Schrauben, Befestigungen:
Führen Sie eine Sichtprüfung durch, ob die
Komponenten
der
Lenkung
und
Radaufhängung, die Achsen und alle
Kontrollelemente richtig angezogen oder
befestigt sind. Untersuchen Sie alle Bereiche
auf lockere/beschädigte Befestigungen.
Lenkbewegung: Weich, aber nicht locker,
von Anschlag zu Anschlag. Kein Blockieren
der Steuerkabel (siehe Seite 82).
Bremsen: Ziehen Sie den Bremshebel an
und drücken Sie das Bremspedal hinunter,
um den korrekten Widerstand zu prüfen.
Untersuchen Sie jeden Hebel/jedes Pedal,
der/das vor dem Einsetzen des Widerstands
einen übermäßigen Weg zurücklegt oder
sich beim Betätigen schwammig anfühlt
(siehe Seite 78).
Bremsklötze: Auf allen Klötzen muss mehr
als 1,5 mm Verschleißmaterial vorhanden
sein (siehe Seite 79).
Bremsflüssigkeitsstand: Keine Undichtigkeiten im Bremsflüssigkeitskreislauf. Der
Bremsflüssigkeitsstand muss bei beiden
Behältern zwischen den Markierungen MAX
und MIN liegen (siehe Seite 80).
Vorderradgabel: Gleichmäßige Bewegung.
Keine Undichtigkeiten an Gabeldichtringen
(siehe Seite 84).
Gasgriff: Spiel am Gasgriff 2 - 3 mm.
Vergewissern Sie sich, dass der Gasgriff in die
Leerlaufstellung zurückkehrt, ohne hängen
zu bleiben (siehe Seite 70).
Kupplung: Weiches Betätigen und korrektes
Spiel im Kupplungszug (siehe Seite 73).
Kühlmittel: Keine Undichtigkeiten im
Kühlmittelkreislauf.
Prüfen
Sie
den
Kühlmittelstand im Ausgleichsbehälter (bei
kaltem Motor) (siehe Seite 66).
Elektrische Anlage: Beleuchtung und Hupe
funktionieren korrekt (siehe Seite 30).
Motor-Stopp: Stoppschalter schaltet den
Motor ab (siehe Seite 44).
Ständer: Klappt durch Federkraft vollständig
nach oben. Rückholfedern nicht zu schwach
und nicht beschädigt (siehe Seite 37).
41
Allgemeine Informationen
Seite absichtlich frei gelassen
42
Fahren mit dem Motorrad
FAHREN MIT DEM MOTORRAD
Inhaltsverzeichnis
Motor abschalten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 44
Motor anlassen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 45
Anfahren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 46
Schalten. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 46
Bremsen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 47
Abstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 49
Hinweise für Hochgeschwindigkeitsfahrten. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 51
Allgemeines . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Lenkung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Gepäck. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Bremsen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Reifen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Kraftstoff. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Motoröl . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Kühlmittel. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Elektrische Ausrüstung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Verschiedenes . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
51
51
52
52
52
52
52
52
52
52
43
Fahren mit dem Motorrad
Motor abschalten
1.
2.
3.
4.
5.
Motorstoppschalter
Starterknopf
Anzeige Neutralstellung
Stellung AN
Zündschalter
Schließen Sie die Drosselklappe vollständig.
Legen Sie den Leerlauf ein.
Schalten Sie die Zündung aus.
Legen Sie den ersten Gang ein.
Stellen Sie das Motorrad mit dem
Seitenständer auf einem festen, ebenen
Untergrund ab.
Lassen Sie das Lenkschloss einrasten.
44
P
H
S
4
N
5
IO
2
3
PU
1
IT
I GN
Vorsicht
Der Motor ist unter normalen Umständen
durch Drehen des Zündschalters in die
Stellung
AUS
abzuschalten.
Der
Motorstoppschalter ist ausschließlich für
den Gebrauch in Notfällen bestimmt.
Lassen
Sie
die
Zündung
nicht
eingeschaltet,
wenn
der
Motor
abgeschaltet ist. Dies kann zu Schäden an
der elektrischen Anlage führen.
Fahren mit dem Motorrad
Motor anlassen
Vergewissern Sie sich, dass sich der
Motorstoppschalter in der Stellung AN
befindet.
Vergewissern Sie sich, dass sich das Getriebe
im Leerlauf befindet.
Ziehen Sie den Kupplungshebel vollständig
an den Lenker heran.
Schalten Sie die Zündung ein.
Hinweis:
•
•
Beim Einschalten der Zündung
schlägt die Drehzahlmessernadel
voll aus und kehrt dann in die
Nullstellung zurück. Die Instrumenten-Warnleuchten gehen an
und anschließend wieder aus
(ausgenommen jene, die regulär
bis zum Anlassen des Motors
erleuchtet
bleiben
siehe
Seite 28). Es ist nicht nötig, mit
dem Anlassen des Motors zu
warten, bis die Instrumentennadel
wieder auf Null steht.
Wenn es sehr kalt ist, öffnen Sie
die Drosselklappe teilweise, um
den Kaltstart zu unterstützen.
Schließen Sie sie wieder, nachdem
der Start des Motors erfolgt ist.
Warnung
Starten Sie den Motor niemals in
geschlossenen Räumen und lassen Sie ihn
niemals in geschlossenen Räumen laufen.
Abgase sind giftig und können innerhalb
kurzer Zeit zu Bewusstlosigkeit und zum
Tod führen. Betreiben Sie Ihr Motorrad
stets im Freien oder in ausreichend
belüfteten Bereichen.
Vorsicht
Betätigen Sie den Anlasser nicht länger als
5 Sekunden hintereinander, da ansonsten
der Anlassermotor überhitzt und die
Batterie entladen wird. Warten Sie nach
jedem Startversuch 15 Sekunden, damit
der Anlasser abkühlen und die Batterie sich
erholen kann.
Lassen Sie den Motor nicht längere Zeit im
Leerlauf laufen, da dies zur Überhitzung
und in der Folge zu Schäden am Motor
führen kann.
Vorsicht
Ziehen Sie den Kupplungshebel vollständig
an den Lenker heran.
Die Öldruckwarnleuchte muss kurz nach
dem Start des Motors erlöschen.
Drücken Sie bei vollständig geschlossener
Drosselklappe den Starterknopf, bis der
Motor anspringt.
Falls die Öldruckwarnleuchte nach dem
Start des Motors nicht erlischt, schalten Sie
den Motor sofort aus und untersuchen Sie
die Ursache. Das Betreiben des Motors mit
zu
geringem
Öldruck
verursacht
gravierende Motorschäden.
45
Fahren mit dem Motorrad
•
Das Motorrad ist mit Motorsperrschaltern ausgestattet. Die
Schalter verhindern, dass der
Anlasser funktioniert, wenn sich das
Getriebe bei heruntergeklapptem
Seitenständer nicht im Leerlauf
befindet.
•
Sollte
der
Seitenständer
bei
laufendem Motor heruntergeklappt
werden und das Getriebe sich dabei
nicht im Leerlauf befinden, wird der
Motor unabhängig von der Stellung
der Kupplung abgeschaltet.
Anfahren
Ziehen Sie den Kupplungshebel an und
legen Sie den ersten Gang ein. Geben Sie ein
wenig Gas und lassen Sie die Kupplung
langsam kommen. Geben Sie ein wenig
mehr Gas, wenn die Kupplung zu greifen
beginnt, so dass die Motordrehzahl hoch
genug bleibt und der Motor nicht abgewürgt
wird.
Schalten
1
ceby
1. Schaltpedal
Nehmen Sie das Gas weg, während Sie
den Kupplungshebel ziehen. Wechseln
Sie in den nächsthöheren oder –
niedrigeren Gang. Geben Sie ein wenig
Gas, wenn Sie den Kupplungshebel
loslassen. Benutzen Sie stets die
Kupplung, wenn Sie den Gang wechseln.
Warnung
Achten Sie darauf, in den niedrigen
Gängen nicht zuviel oder zu schnell Gas
zu geben, da sich sonst möglicherweise
das Vorderrad vom Boden hebt
("Hochstart") und der Hinterreifen die
Traktion verliert (Durchdrehen des Rads).
Betätigen Sie den Gasgriff stets mit
Vorsicht, insbesondere wenn Sie mit dem
Motorrad nicht vertraut sind, da ein
"Hochstart" oder Traktionsverlust zum
Verlust der Kontrolle über das Motorrad
und zu einem Unfall führt.
46
Fahren mit dem Motorrad
Bremsen
Hinweis:
•
Der Gangwechselmechanismus ist
mit einer mechanischen Sperre
versehen. Das bedeutet, dass Sie
die einzelnen Gänge mit jeder
Bewegung des Schaltpedals jeweils
nur nacheinander in auf- oder
absteigender Reihenfolge wählen
können.
1
ccpf
Warnung
Wechseln Sie nicht in einen niedrigeren
Gang bei Geschwindigkeiten, die dann
eine zu hohe Motordrehzahl verursachen
würden. Dadurch könnte das Hinterrad
blockieren, was zum Verlust der Kontrolle
über das Motorrad und zu einem Unfall
führt. Außerdem können Motorschäden
die Folge sein. Das Herunterschalten ist so
zu gestalten, dass niedrige Motordrehzahlen dabei gewährleistet sind.
1. Vorderrad-Bremshebel
Warnung
BEACHTEN SIE BEIM BREMSEN
FOLGENDES:
Geben Sie kein Gas und kuppeln Sie nicht
aus, damit der Motor das Motorrad beim
Abbremsen unterstützen kann.
Schalten Sie nach und nach herunter, so
dass sich das Getriebe im ersten Gang
befindet, wenn das Motorrad zum
Stillstand kommt.
Betätigen Sie beim Bremsen stets beide
Bremsen gleichzeitig. Normalerweise ist
die vordere Bremse ein wenig stärker
anzuziehen als die hintere.
Schalten Sie nach Bedarf herunter oder
kuppeln Sie ganz aus, damit der Motor
nicht abgewürgt wird.
Lassen Sie die Bremsen niemals blockieren,
da dies zum Verlust der Kontrolle über das
Motorrad und zu einem Unfall führen
kann.
47
Fahren mit dem Motorrad
1
ccox
1. Bremspedal
Warnung
Im Fall einer Gefahrenbremsung beachten
Sie die Regeln des Herunterschaltens nicht.
Konzentrieren Sie sich darauf, vordere und
hintere Bremse so stark wie möglich
anzuziehen, ohne ins Schleudern zu
kommen. Fahrer sollten Gefahrenbremsungen in einer verkehrsfreien
Umgebung trainieren.
Triumph empfiehlt allen Fahrern dringend,
einen Einweisungskurs zu absolvieren, der
Hinweise
zum
sicheren
Bremsen
einschließt. Eine falsche Bremstechnik kann
zum Verlust der Kontrolle über das
Motorrad und zu einem Unfall führen.
48
Warnung
Seien Sie im Interesse Ihrer eigenen
Sicherheit beim Bremsen, Beschleunigen
oder Abbiegen extrem vorsichtig, da jede
unvorsichtige Handlung zum Verlust der
Kontrolle und zu einem Unfall führen
kann. Die getrennte Verwendung nur der
vorderen bzw. hinteren Bremse vermindert
die
Gesamtbremsleistung.
Extrembremsungen können zum Blockieren eines
oder beider Räder führen und so die
Kontrolle über das Motorrad verringern
und zu einem Unfall führen.
Wenn möglich, vermindern Sie die
Geschwindigkeit oder bremsen Sie vor
dem Einfahren in eine Kurve, da
Gaswegnehmen oder Bremsen in einer
Kurve zu Radschlupf und in der Folge zum
Verlust der Kontrolle und zu einem Unfall
führen kann.
Wenn Sie bei Regen oder Nässe oder auf
losem
Untergrund
fahren,
sind
Manövrierfähigkeit und Bremsvermögen
eingeschränkt. Unter diesen Bedingungen
müssen alle Ihre Handlungen gleichmäßig
erfolgen.
Plötzliches
Beschleunigen,
Bremsen oder Abbiegen kann unter
Umständen zum Verlust der Kontrolle und
zu einem Unfall führen.
Fahren mit dem Motorrad
Abstellen
Warnung
Wenn Sie ein langes, steiles Gefälle
hinunterfahren, schalten Sie herunter,
nutzen Sie die Motorbremse und
verwenden Sie die Bremsen nur
zwischendurch.
Durch
dauerhaftes
Betätigen können die Bremsen überhitzen,
was Ihre Wirksamkeit vermindert.
Durch das Fahren mit dem Fuß auf dem
Bremspedal
oder
der
Hand
am
Bremshebel kann das Bremslicht ausgelöst
werden, was anderen Verkehrsteilnehmern
falsche Signale gibt. Es kann darüber
hinaus zur Überhitzung der Bremsen
führen, was die Bremswirkung vermindert.
Rollen Sie nicht mit ausgeschaltetem
Motor bergab und schleppen Sie das
Motorrad nicht ab. Die Druckschmierung
des Getriebes funktioniert nur bei
eingeschaltetem Motor. Eine ungenügende
Schmierung kann zur Beschädigung oder
zum Festfressen des Getriebes führen, was
zum plötzlichen Verlust der Kontrolle über
das Motorrad und zu einem Unfall führen
kann.
cms
Nehmen Sie den Gang heraus und stellen
Sie die Zündung auf die Stellung AUS.
Verriegeln Sie das Lenkerschloss, um den
Diebstahlschutz zu vergrößern.
Stellen Sie das Motorrad stets auf einem
festen, ebenen Untergrund ab, damit es nicht
umstürzt.
Wenn Sie das Motorrad an einem Gefälle
abstellen, parken Sie stets bergauf, damit das
Motorrad nicht vom Ständer rollt. Legen Sie
den ersten Gang ein, damit sich das
Motorrad nicht bewegt.
Parken Sie das Motorrad an einem seitlichen
Gefälle stets so, dass sich das Motorrad durch
das Gefälle zum Seitenständer hin neigt.
Stellen Sie das Motorrad niemals an einem
seitlichen Gefälle von mehr als 6° ab und
parken Sie niemals bergab.
49
Fahren mit dem Motorrad
Hinweis:
•
Wenn Sie nachts in der Nähe
fließenden Verkehrs parken oder
wenn Sie das Fahrzeug an einem
Ort abstellen, an dem Parklicht
gesetzlich
vorgeschrieben
ist,
lassen Sie Rücklicht, Kennzeichenbeleuchtung
und
Parklichter
angeschaltet, indem Sie den
Zündschalter auf die Stellung
P (Parken) stellen.
Lassen Sie den Schalter nicht für lange
Zeiträume in der Stellung P, da ansonsten die
Batterie entladen wird.
Warnung
Parken Sie nicht auf weichem Untergrund
oder stark abfallendem Gelände. Beim
Abstellen des Motorrads unter derartigen
Bedingungen kann es passieren, dass das
Fahrzeug umstürzt, was zu Sach- und
Personenschäden führen kann.
Warnung
Benzin ist extrem leicht entzündlich und
unter bestimmten Umständen auch
explosiv. Wenn sie in einer Garage oder
einem
anderen
Gebäude
parken,
vergewissern Sie sich, dass es gut belüftet
und frei von sämtlichen Flamm- oder
Funkenquellen ist. Dies schließt sämtliche
Geräte ein, die über eine Pilotflamme
verfügen.
Bei Nichtbeachtung des vorstehenden
Warnhinweises kann es unter Umständen
zu einem Brand kommen, der zu Sachund Personenschäden führen kann.
50
Warnung
Motor und Auspuffanlage sind nach dem
Fahren heiß. Stellen Sie das Motorrad
NICHT an Orten ab, an denen
Berührungen des Fahrzeugs durch
Fußgänger oder Kinder wahrscheinlich
sind.
Das Berühren von heißen Teilen des
Motors oder der Auspuffanlage kann
Verbrennungen an ungeschützter Haut
hervorrufen.
Fahren mit dem Motorrad
Hinweise für
Hochgeschwindigkeitsfahrten
Warnung
Dieses Triumph Motorrad muss innerhalb
der
gesetzlichen
Geschwindigkeitsbegrenzung für die jeweils befahrene
Straße betrieben werden. Das Betreiben
des
Motorrads
bei
hohen
Geschwindigkeiten kann Gefahren bergen,
da die verfügbare Reaktionszeit in einer
gegebenen
Verkehrssituation
mit
zunehmender Fahrgeschwindigkeit stark
abnimmt. Berücksichtigen Sie stets die
Wetter- und Verkehrsbedingungen und
verringern Sie die Geschwindigkeit
entsprechend.
Warnung
Betreiben Sie dieses Triumph-Motorrad im
Hochgeschwindigkeitsbereich
ausschließlich bei gesicherten Straßenrennen
oder
auf
abgeschlossenen
Rennstrecken.
Hochgeschwindigkeitsfahrten dürfen nur
von Fahrern unternommen werden, die die
erforderlichen Hochgeschwindigkeits-Fahrtechniken beherrschen und mit dem
Fahrverhalten des Motorrads in jeder
Situation vertraut sind.
Hochgeschwindigkeitsfahrten
unter
anderen
als
den
beschriebenen
Bedingungen sind gefährlich. Sie führen
zum Verlust der Kontrolle über das
Motorrad und zu einem Unfall.
Warnung
Die Fahreigenschaften eines Motorrads
können im Hochgeschwindigkeitsbereich
von denen abweichen, die Ihnen vom
Betrieb
bei
gesetzlich
erlaubten
Höchstgeschwindigkeiten vertraut sind.
Unternehmen Sie keine Hochgeschwindigkeitsfahrten, solange Sie nicht über
ausreichendes
Training
und
die
erforderlichen Fähigkeiten verfügen, da
eine falsche Fahrweise zu schweren
Unfällen führen kann.
Warnung
Die aufgeführten Punkte sind äußerst
wichtig und dürfen unter keinen
Umständen vernachlässigt werden. Ein
Problem,
das
bei
normalen
Fahrgeschwindigkeiten unter Umständen
nicht bemerkt wird, kann bei hohen
Geschwindigkeiten
äußerst
verstärkt
hervortreten.
Allgemeines
Vergewissern Sie sich, dass das Motorrad
entsprechend der "Tabelle Planmäßige
Wartungsarbeiten" gewartet wurde.
Lenkung
Prüfen Sie, ob sich der Lenker gleichmäßig
und ohne übermäßiges Spiel oder
schwergängige Abschnitte drehen lässt.
Stellen Sie sicher, dass die Steuerkabel die
Lenkung in keiner Weise behindern.
51
Fahren mit dem Motorrad
Gepäck
Stellen Sie sicher, dass Gepäckbehälter
geschlossen, verriegelt und sicher am
Motorrad befestigt sind.
Bremsen
Prüfen Sie, ob vordere und hintere Bremse
ordnungsgemäß funktionieren.
Reifen
Hochgeschwindigkeitsfahrten stellen eine
große Belastung der Reifen dar, und Reifen,
die in gutem Zustand sind, sind für ein
sicheres Fahren entscheidend. Untersuchen
Sie den Gesamtzustand der Reifen, stellen
Sie den korrekten Reifendruck ein (bei kalten
Reifen) und prüfen Sie, ob die Räder
ausgewuchtet sind. Bringen Sie die
Ventilkappen nach dem Prüfen des
Reifendrucks wieder fest an. Beachten Sie die
in den Abschnitten "Wartung" und
"Spezifikationen" enthaltenen Informationen
über das Überprüfen der Reifen und die
Reifensicherheit.
Kraftstoff
Sorgen Sie dafür, dass Sie über genügend
Kraftstoff für den erhöhten Kraftstoffverbrauch verfügen, der bei Hochgeschwindigkeitsfahrten auftritt.
Vorsicht
In allen Ländern außer Australien,
Hongkong, Neuseeland und Südafrika
wird die Auspuffanlage zur Verringerung
der
Abgasemissionen
mit
einem
Katalysator ausgestattet. Der Katalysator
kann dauerhaft beschädigt werden, wenn
dem Motorrad der Kraftstoff ausgeht oder
wenn der Kraftstoffstand auf ein sehr tiefes
Niveau fällt. Vergewissern Sie sich stets,
dass Sie über genügend Kraftstoff für Ihre
beabsichtigte Fahrt verfügen.
Motoröl
Stellen Sie sicher, dass der Motorölstand
korrekt ist. Stellen Sie sicher, dass Sorte und
Typ des Öls, das Sie zum Nachfüllen
verwenden, richtig sind.
Kühlmittel
Vergewissern Sie sich, dass sich der
Kühlmittelstand
an
der
oberen
Markierungslinie des Ausgleichsbehälters
befindet. (Überprüfen Sie den Stand stets bei
kaltem Motor.)
Elektrische Ausrüstung
Stellen Sie sicher, dass Scheinwerfer,
Rück-/Bremslicht, Blinker, Hupe usw.
ordnungsgemäß funktionieren.
Verschiedenes
Stellen Sie mit Hilfe einer Sichtprüfung fest,
ob alle Befestigungen angezogen sind.
52
Zubehör und Ladung
ZUBEHÖR UND LADUNG
Das Hinzufügen von Zubehörteilen und das
Befördern von zusätzlichem Gewicht können
die Fahreigenschaften des Motorrads
beeinflussen, die Stabilität verändern und
eine Verminderung der Fahrgeschwindigkeit
erforderlich machen. Die nachfolgenden
Informationen sollen als Leitfaden für die
potenziellen Risiken dienen, die durch das
Hinzufügen von Zubehörteilen zu einem
Motorrad und das Befördern von Beifahrern
und zusätzlichen Lasten entstehen.
Warnung
Falsches Beladen kann zu gefährlichen
Fahrbedingungen führen, die zu einem
Unfall führen können.
Warnung
Bauen Sie keine Zubehörteile an und
befördern Sie keine Ladung, durch die die
Kontrolle über das Motorrad beeinträchtigt
wird. Stellen Sie sicher, dass durch
Zubehör oder Ladung die Sichtbarkeit von
Beleuchtungselementen, die Bodenfreiheit,
die Schräglagenfähigkeit (d. h. der
Neigungswinkel), die Bedienung der
Bedienelemente, der Federweg, die
Bewegung der Vorderradgabel, die Sicht in
alle Richtungen oder andere Aspekte des
Motorradbetriebs
nicht
nachteilig
beeinflusst werden.
Stellen Sie stets sicher, dass beförderte
Lasten gleichmäßig auf beide Seiten des
Motorrads verteilt werden. Stellen Sie
sicher, dass die Ladung ordnungsgemäß
befestigt ist und sich nicht bewegt, solange
das Motorrad in Bewegung ist.
Überprüfen Sie stets regelmäßig die
Sicherheit der Ladung (jedoch nicht
während der Fahrt) und stellen Sie sicher,
dass die Ladung nicht über das Heck des
Motorrads hinausragt.
Überschreiten Sie niemals die zulässige
Nutzlast des Fahrzeugs von 197 kg.
Die zulässige Nutzlast ergibt sich aus der
Summe der Gewichte von Fahrer,
Beifahrer, etwaigen Zubehörteilen und
gegebenenfalls beförderter Ladung.
53
Zubehör und Ladung
Warnung
Warnung
Fahren Sie mit einem Motorrad, das mit
Zubehörartikeln versehen ist oder mit dem
Nutzlasten irgendeiner Art befördert
werden, niemals schneller als 130 km/h.
Geschwindigkeiten über 130 km/h sollten
mit einem Motorrad in beiden Fällen auch
dann nicht gefahren werden, wenn die
gesetzlich zulässige Höchstgeschwindigkeit
dies erlaubt.
Das Betreiben des Motorrads oberhalb der
geltenden gesetzlichen Geschwindigkeitsbegrenzungen ist nur auf einer dafür
zugelassenen abgeschlossenen Strecke
gestattet.
Das Vorhandensein von Zubehörartikeln
und/oder Nutzlasten verändert das
Fahrverhalten und die Stabilität des
Motorrads.
Betreiben Sie dieses Triumph-Motorrad im
Hochgeschwindigkeitsbereich
ausschließlich bei gesicherten Straßen-rennen
oder auf abgeschlossenen Rennstrecken.
Hochgeschwindigkeitsfahrten dürfen nur
von Fahrern unternommen werden, die die
erforderlichen
HochgeschwindigkeitsFahrtechniken beherrschen und mit dem
Fahrverhalten des Motorrads in jeder
Situation vertraut sind.
Wenn Sie die Stabilitätsveränderungen
nicht im nötigen Ausmaß berücksichtigen,
kann dies zum Verlust der Kontrolle über
das Motorrad oder zu einem Unfall führen.
Denken
Sie
daran,
dass
die
Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h
durch den Anbau nicht zugelassener
Zubehörartikel, unkorrekte Beladung,
abgenutzte Reifen, den allgemeinen
Zustand des Motorrads und schlechte
Straßen- oder Wetterbedingungen absinkt.
54
Warnung
Hochgeschwindigkeitsfahrten
unter
anderen
als
den
beschriebenen
Bedingungen sind gefährlich. Sie führen
zum Verlust der Kontrolle über das
Motorrad und zu einem Unfall.
Zubehör und Ladung
Warnung
Beifahrer sind darüber zu belehren, dass
sie durch plötzliche Bewegungen oder
Einnehmen einer falschen Sitzposition
einen Verlust der Kontrolle über das
Motorrad verursachen können.
Der Fahrer muss den Beifahrer auf
Folgendes hinweisen:
•
Es ist wichtig, dass der Beifahrer
während der Fahrt stillsitzt und die
Bedienung des Motorrads nicht
beeinträchtigt.
•
Seine Füße auf den Beifahrerfußrasten zu lassen und sich am
Sitzbankriemen oder an Taille
bzw.
Hüften
des
Fahrers
festzuhalten.
•
Den Beifahrer anzuweisen, sich
mit dem Fahrer in die Kurven zu
legen und sich nicht zur Seite zu
lehnen, solange der Fahrer dies
nicht tut.
Warnung
Befördern Sie keine Tiere auf Ihrem
Motorrad.
Tiere können plötzliche und unvorhersehbare Bewegungen machen, die zum
plötzlichen Verlust der Kontrolle über das
Motorrad und zu einem Unfall führen
können.
Warnung
Das Vorhandensein eines Beifahrers
beeinträchtigt die Fahr- und Bremseigenschaften eines Motorrads. Der Fahrer muss
bei der Fahrt mit einem Beifahrer Reserven
für diese veränderten Fahreigenschaften
einplanen und darf solche Fahrten nur
unternehmen, wenn er dafür geschult ist
und sich mit den dadurch hervorgerufenen
veränderten Betriebseigenschaften des
Motorrads vertraut gemacht hat und wohl
fühlt.
Ein Betrieb des Motorrads ohne das
Einplanen von Reserven für das
Vorhandensein eines Beifahrers kann zum
Verlust der Kontrolle über das Motorrad
und zu einem Unfall führen.
55
Zubehör und Ladung
Warnung
Versuchen Sie niemals, irgendwelche
Gegenstände zwischen Rahmen und
Kraftstofftank zu verstauen. Dies kann die
Lenkung einschränken und führt zum
Verlust der Kontrolle über das Motorrad
und in der Folge zu einem Unfall.
Lasten, die am Lenker oder an der
Vorderradgabel
angebracht
werden,
erhöhen die Masse der Lenkereinheit und
können
zu
einem
Verlust
der
Lenkkontrolle und in der Folge zu einem
Unfall führen.
Warnung
Sollte der Beifahrersitz zum Transport
kleiner Gegenstände verwendet werden,
dann müssen diese sicher befestigt sein,
dürfen ein Gewicht von 3,5 kg nicht
überschreiten, die Kontrolle des Motorrads
nicht beeinträchtigen und nicht seitlich
oder nach hinten über das Motorrad
hinausragen.
Das Befördern von Gegenständen, die
mehr als 3,5 kg wiegen, ungesichert sind,
die Kontrolle beeinträchtigen oder seitlich
bzw. nach hinten über das Motorrad
hinausragen kann zum Verlust der
Kontrolle über das Motorrad und zu
einem Unfall führen.
Selbst bei korrekter Beladung des
Rücksitzes mit kleinen Gegenständen ist
die Höchstgeschwindigkeit des Motorrads
auf 130 km/h zu verringern.
Warnung
Befördern Sie keinen Beifahrer, der nicht
groß genug ist, mit den Füßen die
vorgesehenen Fußrasten zu erreichen.
Ein Beifahrer, der nicht groß genug ist, die
Fußrasten zu erreichen, ist nicht in der
Lage, sicher auf dem Motorrad zu sitzen,
und
verursacht
unter
Umständen
Instabilitäten, die zum Verlust der Kontrolle
und zu einem Unfall führen können.
56
Wartung und Einstellungen
WARTUNG UND EINSTELLUNGEN
Inhaltsverzeichnis
Planmäßige Wartungsarbeiten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 60
Motoröl . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 63
Ölstand-Überprüfung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Öl- und Ölfilterwechsel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Entsorgen von Altöl und gebrauchten Ölfiltern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Ölspezifikation und -sorte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
64
65
66
66
Kühlsystem . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 67
Korrosionsschutzmittel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Kühlmittelstand überprüfen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Kühlmittelstand anpassen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Kühlmittel erneuern. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Motorkühler und Schläuche . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
67
68
68
69
69
Gashebel und Drosselklappensteuerung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 70
Überprüfung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .71
Kupplung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 73
Überprüfung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 74
Einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 74
Antriebskette. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 74
Schmieren der Kette . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Prüfen des Antriebskettenspiels . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Einstellen des Antriebskettenspiels . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Verschleißinspektion von Kette und Ritzeln . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
75
75
76
77
Bremsen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 78
Verschleißinspektion der Bremsen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Bremsklotzverschleißausgleich . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Scheibenbremsflüssigkeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Überprüfen und Anpassen des Bremsflüssigkeitsstands . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Bremslichtschalter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
78
79
79
80
81
Lenkung/Radlager . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 82
Überprüfen der Lenkung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 82
Prüfen des Lenkkopflagerspiels. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 82
57
Wartung und Einstellungen
Überprüfen der Radlager . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 83
Vorderradaufhängung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 84
Überprüfen der Vorderradgabel. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Einstelltabelle Radaufhängung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Einstellen der Vorderradaufhängung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Einstellen der Federvorspannung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Einstellen der Zugstufendämpfung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Einstellen der Druckstufendämpfung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Einstellen der Hinterradaufhängung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Einstellen der Zugstufendämpfung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Einstellen der Druckstufendämpfung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
84
85
86
86
86
87
87
87
88
Reifen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 89
Reifendruck . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Reifenverschleiß. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Empfohlene Mindestprofiltiefe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Austauschen der Reifen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
89
90
90
92
Batterie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 94
Ausbauen der Batterie. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Entsorgen der Batterie. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Batteriewartung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Selbstentladung der Batterie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Selbstentladung der Batterie bei Einlagerung oder seltenem Gebrauch des Motorrads .
Laden der Batterie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Einbauen der Batterie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
95
95
95
96
96
97
98
Sicherungskasten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 98
Identifizieren der Sicherungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 99
Scheinwerfer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 100
Scheinwerfer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 100
Austauschen der Scheinwerferbirne . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .101
Rückleuchte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 102
Austauschen der Rücklichteinheit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 102
Blinkeranzeigen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 102
Austauschen der Birne . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 102
Kennzeichenbeleuchtung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 103
Austauschen der Birne . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 103
58
Wartung und Einstellungen
Reinigung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 104
Vorbereitungen zum Waschen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Wobei Sie vorsichtig sein müssen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Nach dem Waschen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Unlackierte Aluminiumteile . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Reinigen der Auspuffanlage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Waschen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Trocknen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Schützen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
104
104
105
105
106
106
106
106
59
Wartung und Einstellungen
Planmäßige
Wartungsarbeiten
Um das Motorrad in einem sicheren und
zuverlässigen Zustand zu halten, müssen die
in diesem Abschnitt umrissenen Wartungsund Einstellarbeiten entsprechend den
Angaben in der Tabelle "Tägliche Prüfungen"
und
der
Tabelle
"Planmäßige
Wartungsarbeiten" durchgeführt werden. Im
Folgenden werden die bei der Durchführung
der täglichen Prüfungen zu befolgenden
Verfahren
sowie
einige
einfache
Einstellungen
und
Wartungspositionen
beschrieben.
Warnung
Um die in der Tabelle "Planmäßige
Wartungsarbeiten"
aufgeführten
Wartungspositionen korrekt ausführen zu
können,
werden
Spezialwerkzeuge,
Fachkenntnisse und Ausbildung benötigt.
Diese Kenntnisse und Ausrüstung sind nur
beim Triumph-Vertragshändler vorhanden.
Da das fehlerhafte Ausführen oder
Versäumen
von
Wartungsarbeiten
gefährliche Fahrbedingungen hervorrufen
kann, lassen Sie die planmäßige Wartung
dieses Motorrads stets durch einen
Triumph-Vertragshändler durchführen.
60
Warnung
Sämtliche Wartungspositionen sind äußerst
wichtig, und es darf keine von ihnen
vernachlässigt
werden.
Fehlerhaft
ausgeführte
Wartungsoder
Einstellarbeiten können zur Fehlfunktion
eines oder mehrerer Teile des Motorrads
führen. Ein Motorrad mit Fehlfunktionen
kann zum Verlust der Kontrolle und zu
einem Unfall führen.
Wetter-,
Bodenund
geografische
Bedingungen haben Auswirkungen auf die
Wartung. Das Wartungsschema ist so
anzupassen, dass es der speziellen
Umgebung, in der das Motorrad betrieben
wird, und den Anforderungen durch den
jeweiligen Besitzer gerecht wird.
Da das fehlerhafte Ausführen oder
Versäumen
von
Wartungsarbeiten
gefährliche Fahrbedingungen hervorrufen
kann, lassen Sie die planmäßige Wartung
dieses Motorrads stets durch einen
Triumph-Vertragshändler durchführen.
Triumph Motorcycles kann keine Haftung für
Sach- oder Personenschäden übernehmen,
die auf fehlerhafte Wartung oder falsche
Einstellungen
durch
den
Besitzer
zurückzuführen sind.
Wartung und Einstellungen
Beschreibung Tätigkeit
Kilometerstand in km oder Zeitraum, je nachdem, was zuerst eintritt
Erstinspektion
Inspektion
A
Inspektion
B
Inspektion
C
Inspektion
D
Inspektion
A
Alle/
jeden
800
1 Monat
10.000
1 Jahr
20.000
2 Jahre
30.000
3 Jahre
40.000
4 Jahre
50.000
5 Jahre
Motorölkühler - prüfen auf Undichtigkeiten
-
•
•
•
•
•
•
Motoröl - wechseln
-
•
•
•
•
•
•
Motorölfilter - wechseln
-
•
•
•
•
•
•
Ventilspiel - prüfen
-
•
•
Luftfilter - wechseln
-
•
•
Motorsteuergerät - prüfen auf gespeicherte
DTCs
-
Zündkerzen - prüfen
-
Zündkerzen - wechseln
-
Drosselklappengehäuse - abgleichen
-
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
Gasseilzüge - prüfen/einstellen
Tag
•
•
•
•
•
•
Kühlsystem - prüfen auf Undichtigkeiten
Tag
•
•
•
•
•
•
Kühlmittelstand -prüfen/einstellen
Tag
•
•
Kühlmittel - wechseln
•
•
-
•
•
Kraftstoffsystem - prüfen auf
Undichtigkeiten
Tag
•
•
•
•
•
•
Beleuchtung, Instrumente u. elektrische
Systeme - prüfen
Tag
•
•
•
•
•
•
Lenkung - prüfen auf Freigängigkeit
Tag
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
Lenkkopflager - prüfen/einstellen
-
Lenkkopflager - schmieren
-
Gabel - prüfen auf
Undichtigkeiten/Leichtgängigkeit
Gabelöl - wechseln
Bremsflüssigkeitsstand - prüfen
Tag
•
•
•
•
•
•
•
•
Tag
•
•
•
•
•
•
•
61
Wartung und Einstellungen
Beschreibung Tätigkeit
Kilometerstand in km oder Zeitraum, je nachdem, was zuerst eintritt
Alle/
jeden
Bremsflüssigkeit - wechseln
Erstinspektion
Inspektion
A
Inspektion
B
Inspektion
C
Inspektion
D
Inspektion
A
800
1 Monat
10.000
1 Jahr
20.000
2 Jahre
30.000
3 Jahre
40.000
4 Jahre
50.000
5 Jahre
•
-
•
•
•
•
•
•
•
Hauptbremszylinder - prüfen auf
Ölundichtigkeiten
•
•
•
•
•
•
Bremssättel - prüfen auf Undichtigkeiten
und festsitzende Kolben
•
•
•
•
•
•
Bremsklotzverschleiß - prüfen
Tag
Antriebskette - schmieren
Alle 300 km
Antriebskette - Verschleißprüfung
Alle 800 km
Kettendurchhang - prüfen/einstellen
Tag
Antriebsketten-Schleifschutz - prüfen
-
Hinteres Radlager - schmieren
-
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
Befestigungen - Sichtprüfung auf Festigkeit
Tag
•
•
•
•
•
•
Räder - prüfen auf Schäden
Tag
•
•
•
•
•
•
Reifenverschleiß/Reifenschäden - prüfen
Tag
•
•
•
•
•
•
Reifendruck - prüfen/einstellen
Tag
•
•
•
•
•
•
Kupplungszug - prüfen/einstellen
Tag
•
•
•
•
•
•
Sekundärluftsystem - prüfen
•
-
•
Tag
•
•
•
•
•
•
Klemmschrauben Sekundärauspuff prüfen/einstellen
-
•
•
•
•
•
•
Kraftstoff- und Verdampfungsschläuche* erneuern
-
Ständer - Funktion prüfen
*Verdampfungssystem nur bei kalifornischen Modellen.
62
•
Wartung und Einstellungen
Motoröl
Warnung
Halten Sie den Motorölstand innerhalb des
korrekten Bereichs, um eine korrekte
Funktion von Motor, Getriebe und Kupplung
zu gewährleisten, und wechseln Sie Öl und
Ölfilter entsprechend den Anforderungen für
planmäßige Wartungsarbeiten.
Ein Betrieb des Motorrads mit zu wenig,
zu altem oder verschmutztem Motoröl
führt zu beschleunigtem Motorverschleiß
und kann zum Festfressen von Motor oder
Getriebe führen. Ein Festfressen von Motor
oder Getriebe kann zum plötzlichen
Verlust der Kontrolle und zu einem Unfall
führen.
63
Wartung und Einstellungen
Ölstand-Überprüfung
3
2
4
1
ccpu
1.
2.
3.
4.
Einfüllöffnung
Einfülldeckel/Peilstab
Obere Markierung
Untere Markierung
Hinweis:
•
Der Ölstand im Motor wird nur
dann präzise angezeigt, wenn das
Motoröl
normale
Betriebstemperatur hat, das Motorrad
senkrecht (und nicht auf dem
Seitenständer) steht und der
Einfülldeckel/Peilstab vollständig
eingeschraubt ist.
Warnung
Starten Sie den Motor niemals in
geschlossenen Räumen und lassen Sie ihn
niemals in geschlossenen Räumen laufen.
Abgase sind giftig und können innerhalb
kurzer Zeit zu Bewusstlosigkeit und zum
Tod führen. Betreiben Sie Ihr Motorrad
stets im Freien oder in ausreichend
belüfteten Bereichen.
64
Vorsicht
Ein Betreiben des Motors mit zu wenig Öl
führt zu Schäden am Motor. Falls die
Öldruckwarnleuchte nicht erlischt, schalten
Sie den Motor sofort ab und untersuchen
Sie die Ursache.
Starten Sie den Motor und lassen Sie ihn
etwa fünf Minuten im Leerlauf laufen.
Schalten Sie den Motor aus und warten Sie
drei Minuten, damit sich das Öl setzen kann.
Entnehmen Sie bei senkrecht stehendem
Motorrad den Einfülldeckel/Peilstab, wischen
Sie den Peilstab sauber und schrauben Sie
ihn wieder vollständig ein.
Ziehen Sie den Einfülldeckel/Peilstab heraus.
Der Ölstand wird durch Linien auf dem
Einfülldeckel/Peilstab
angezeigt.
Bei
vollständiger Befüllung muss sich der
Ölstand
auf
Höhe
der
oberen
Peilstabmarkierung befinden.
Wartung und Einstellungen
Sollte der Ölstand unter der unteren
Markierung liegen, geben Sie langsam Öl
hinzu, bis der korrekte Stand erreicht ist.
Bringen Sie nach Erreichen des korrekten
Ölstands den Einfülldeckel/Peilstab wieder
an.
Lassen Sie den Motor gründlich warmlaufen,
schalten Sie ihn anschließend aus und stellen
Sie das Motorrad in senkrechter Position
sicher auf einem ebenen Untergrund ab.
Öl- und Ölfilterwechsel
Entfernen Sie die Ölablassschraube.
Platzieren Sie eine Ölauffangwanne unter
dem Motor.
Warnung
1
2
ccog
1. Ölablassschraube
2. Ölfilter
Motoröl und Filter sind gemäß den
Anforderungen für planmäßige Wartungsarbeiten auszutauschen.
Warnung
Längerer oder wiederholter Kontakt mit
Motoröl kann zum Austrocknen der Haut,
zu
Hautirritationen
und
Hautentzündungen führen. Darüber hinaus enthält
Altöl schädliche Verunreinigungen, die zu
Hautkrebs führen können. Tragen Sie stets
geeignete Schutzkleidung und vermeiden
Sie den Hautkontakt mit Altöl.
Das Öl ist beim Berühren unter
Umständen heiß. Vermeiden Sie einen
Kontakt mit dem heißem Öl, indem Sie
geeignete Schutzkleidung, Handschuhe,
einen Augenschutz usw. tragen. Kontakt
mit heißem Öl kann zu Verbrühungen
oder Verbrennungen der Haut führen.
Lösen und entfernen Sie den Ölfilter mit Hilfe
von Triumph Spezialwerkzeug T3880313.
Entsorgen Sie den alten Ölfilter auf
umweltverträgliche Weise.
Tragen Sie eine dünne Schicht sauberes
Motoröl auf den Dichtring des neuen
Ölfilters auf. Bringen Sie den Ölfilter an und
ziehen Sie ihn fest. Anzugsmoment 10 Nm.
Bringen Sie Ölablassschraube an und ziehen
Sie sie fest. Anzugsmoment 25 Nm.
Füllen Sie den Motor mit einem halb- oder
vollsynthetischen Motorrad-Motoröl 10W/40
oder 15W/50, das die Spezifikation API SH
(oder höher) UND JASO MA erfüllt.
Starten Sie den Motor und lassen Sie ihn für
mindestens 30 Sekunden im Leerlauf laufen.
65
Wartung und Einstellungen
Vorsicht
Ein Erhöhen der Motordrehzahl über
Leerlaufniveau, bevor das Öl sämtliche
Teile des Motors erreicht hat, kann zur
Beschädigung oder zum Festfressen des
Motors führen. Erhöhen Sie die Drehzahl
erst, nachdem der Motor 30 Sekunden
gelaufen ist, damit das Öl vollständig
zirkulieren kann.
Vorsicht
Sollte der Druck des Motoröls zu gering
sein, leuchtet die Öldruckwarnleuchte auf.
Falls die Lampe bei laufendem Motor nicht
erlischt, schalten Sie den Motor sofort ab
und untersuchen Sie die Ursache. Das
Betreiben des Motors mit zu geringem
Öldruck verursacht Schäden am Motor.
Vergewissern
Sie
sich,
dass
die
Öldruckwarnleuchte kurz nach dem Anlassen
verlischt.
Schalten Sie die Zündung aus, prüfen Sie
den Ölstand mit Hilfe des zuvor
beschriebenen Verfahrens und füllen Sie
innerhalb des Bereichs zwischen den
Markierungslinien Minimum und Maximum
des Peilstabs Öl nach.
66
Entsorgen von Altöl und
gebrauchten Ölfiltern
Schütten Sie zum Schutz der Umwelt kein Öl
auf den Boden, in Kanalisation oder Abflüsse
oder in Wasserläufe. Entsorgen Sie
gebrauchte Ölfilter nicht mit dem Hausmüll.
Erkundigen Sie sich im Zweifelsfall bei Ihren
Behörden vor Ort.
Ölspezifikation und -sorte
Hochleistungs-Einspritzmotoren von Triumph
sind
für
den
Einsatz
halb- oder
vollsynthetischer Motorrad-Motoröle 10W/40
oder 15W/50 gemäß Spezifikation API SH
(oder höher) UND JASO MA ausgelegt.
Setzen
Sie
dem
Motoröl
keinerlei
chemischen Zusatzstoffe zu. Das Motoröl
dient unter anderem zum Schmieren der
Kupplung, die infolge der Zugabe von
Zusatzstoffen rutschen könnte.
Verwenden
Sie
keine
mineralischen,
pflanzlichen, nicht detergierenden oder
Kastoröle und keine anderen, der geforderten
Spezifikation nicht entsprechenden Öle. Eine
Verwendung solcher Öle kann unter
Umständen zu einem sofortigen und
gravierenden Motorschaden führen.
Wartung und Einstellungen
Kühlsystem
Warnung
Wenden Sie das Kühlmittel stets
entsprechend den Herstellerangaben an.
Um eine wirkungsvolle Kühlung des Motors
sicherzustellen,
prüfen
Sie
den
Kühlmittelstand täglich, bevor Sie mit dem
Motorrad fahren, und füllen Sie Kühlmittel
nach, wenn der Stand zu niedrig ist.
Vorsicht
Das Kühlsystem des Motorrads ist ab Werk
mit einem Ganzjahres-Frostschutzmittel
versehen. Es ist grün, enthält eine 50%-ige
Ethylenglykol-Lösung und besitzt einen
Gefrierpunkt von -35°C.
Korrosionsschutzmittel
Zum Schutz des Kühlsystems vor Korrosion
ist die Verwendung von Korrosionsschutzmitteln
im
Kühlmittel
von
entscheidender Bedeutung.
Falls Kühlmittel ohne Korrosionsschutzmittel
verwendet wird, bilden sich Rost und
Kesselstein im Wassermantel und Kühler des
Kühlsystems. Dadurch setzen sich die
Kühlmittelkanäle
zu
und
die
Leistungsfähigkeit des Kühlsystems wird
erheblich herabgesetzt.
Das im Abschnitt Spezifikationen empfohlene
Frostschutzmittel, im Verhältnis 50/50 mit
destilliertem Wasser gemischt, sorgt für den
nötigen Korrosionsschutz.
Kühlmittelgemisch mit Korrosionsschutzund Frostschutzmitteln enthält giftige
Chemikalien, die schädlich für den
menschlichen Körper sind. Verschlucken
Sie
niemals
Frostschutzmittel
oder
Motorrad-Kühlmittel.
Um
Kühlmittel
auf
das
richtige
Mischungsverhältnis zu verdünnen, ist
destilliertes Wasser zu verwenden.
In Notfällen kann auch Leitungswasser zum
Kühlsystem hinzugefügt werden. Das
Kühlmittel muss dann jedoch so schnell wie
möglich ausgetauscht und durch das richtige
Mischungsverhältnis aus destilliertem Wasser
und frischem Kühlmittel ersetzt werden.
Vorsicht
Um
Kühlmittel
auf
das
richtige
Mischungsverhältnis zu verdünnen, ist
destilliertes Wasser zu verwenden. Die
Verwendung von hartem Wasser im
Kühlsystem
führt
zu
Kesselsteinablagerungen in Motor und Motorkühler
und zu einer wesentlich verminderten
Leistungsfähigkeit des Kühlsystems. Eine
verringerte
Leistungsfähigkeit
des
Kühlsystems kann dazu führen, dass der
Motor überhitzt und gravierende Schäden
erleidet.
67
Wartung und Einstellungen
Kühlmittelstand überprüfen
Kühlmittelstand anpassen
Warnung
Entfernen
Sie
den
Deckel
des
Ausgleichsbehälters oder den KühlerDruckverschluss nicht, solange der Motor
heiß ist. Wenn der Motor heiß ist, ist das
Kühlmittel innerhalb des Ausgleichsbehälters ebenfalls heiß und steht
außerdem unter Druck. Der Kontakt mit
diesem heißen, unter Druck stehenden
Kühlmittel verursacht Verbrühungen und
Hautschäden.
3
4
1
3
2
4
Lassen Sie den Motor abkühlen.
Entfernen Sie den Deckel des Ausgleichsbehälters und geben Sie durch die
Einfüllöffnung Kühlmittelgemisch hinzu, bis
der Stand die Markierung MAX erreicht.
Bringen Sie den Deckel wieder an.
Bauen Sie den Sitz wieder an.
ceya
1.
2.
3.
4.
•
Erfolgt
die
KühlmittelstandÜberprüfung
wegen
einer
vorangegangenen
Überhitzung
des
Kühlmittels,
prüfen
Sie
ebenfalls
den
Stand
im
Motorkühler und füllen Sie bei
Bedarf nach.
•
In Notfällen kann dem Kühlsystem
auch reines Wasser hinzugegeben
werden. Das Kühlmittel muss dann
jedoch so schnell wie möglich
ausgetauscht und durch das
richtige Mischungsverhältnis aus
destilliertem Wasser und frischem
Kühlmittel ersetzt werden.
Ausgleichsbehälter
Behälterverschluss
Eingepresste Markierung MAX
Eingepresste Markierung MIN
Stellen Sie das Motorrad senkrecht auf einem
ebenen Untergrund auf.
Bauen Sie den Sitz ab.
Prüfen Sie den Kühlmittelstand im
Ausgleichsbehälter. Der Kühlmittelstand muss
zwischen den in den Ausgleichsbehälter
eingepressten Markierungen MAX und MIN
liegen. Sollte der Kühlmittelstand den
Mindeststand unterschreiten, muss er
entsprechend angepasst werden.
68
Hinweis:
Wartung und Einstellungen
Kühlmittel erneuern
Lassen Sie das Kühlmittel durch einen
Triumph-Vertragshändler entsprechend den
planmäßigen
Wartungsanforderungen
erneuern.
Motorkühler und Schläuche
Prüfen Sie entsprechend den Anforderungen
für planmäßige Wartungsarbeiten die
Kühlerschläuche auf Risse oder Alterung und
die Schlauchschellen auf Festigkeit. Lassen Sie
etwaige defekte Teile durch Ihren TriumphVertragshändler erneuern.
Prüfen Sie Kühlergrill und Kühlerlamellen auf
Behinderungen des Luftstroms durch
Insekten, Blätter oder Schlamm. Entfernen Sie
etwaige
Behinderungen
mit
einem
Niederdruck-Wasserstrahl.
Vorsicht
Die
Verwendung
von
HochdruckWasserstrahlen, wie etwa aus einer
Autowaschanlage oder einem HaushaltsHochdruckwäscher,
können
zur
Beschädigung der Kühlerlamellen führen,
Undichtigkeiten verursachen und die
Funktionsfähigkeit
des
Motorkühlers
beeinträchtigen.
Stellen Sie sicher, dass der Luftstrom durch
den Motorkühler nicht durch das
Anbringen
nicht
zugelassener
Zubehörteile vor dem Motorkühler oder
hinter dem Kühlerventilator behindert oder
abgelenkt wird. Eine Störung der
Luftströmung des Motorkühlers kann zu
Überhitzung
und
dadurch
unter
Umständen zu Motorschäden führen.
Warnung
Der Ventilator arbeitet automatisch, wenn
der Motor läuft. Halten Sie stets Hände
und Kleidung vom Ventilator fern, da der
Kontakt mit dem rotierenden Ventilator zu
Verletzungen führen kann.
69
Wartung und Einstellungen
Gashebel und
Drosselklappensteuerung
Verfolgen Sie stets alle Änderungen, die
das Gefühl für den Gasgriff betreffen, mit
Wachsamkeit und lassen Sie das
Drosselklappensystem
von
einem
Triumph-Vertragshändler
überprüfen,
wenn Sie Änderungen auf diesem Gebiet
bemerken. Die Änderungen können auf
Verschleiß innerhalb des Mechanismus
zurückgehen,
der
zu
einem
Hängenbleiben der Drosselklappe führen
kann.
2
1
ccpf
1. Gasgriff
2. Korrekte Einstellung 2 - 3 mm
Warnung
Der Gasgriff steuert die Drosselklappen in
den Drosselklappeneinheiten. Sollten die
Gasseilzüge fehlerhaft eingestellt sein, so
dass sie entweder zu fest oder zu locker
sitzen,
ist
eine
Steuerung
der
Drosselklappe unter Umständen schwierig
und nachteilige Auswirkungen auf die
Leistung können die Folge sein.
Prüfen Sie das Gasgriffspiel gemäß den
Anforderungen
für
planmäßige
Wartungsarbeiten und nehmen Sie falls
nötig entsprechende Einstellungen vor.
70
Warnung
Eine fehlerhaft eingestellte, hängende oder
blockierte Drosselklappe führt zum Verlust
der Kontrolle über das Motorrad und zu
einem Unfall.
Wartung und Einstellungen
Überprüfung
Warnung
Die Verwendung des Motorrads mit
fehlerhaft eingestellten, falsch geführten,
hängenden
oder
beschädigten
Gasseilzügen beeinträchtigt die Funktion
der Drosselklappe und führt zum Verlust
der Kontrolle über das Motorrad und zu
einem Unfall.
Um fehlerhafte Einstellungen, falsche
Seilführung oder den fortdauernden
Gebrauch
einer
hängenden
oder
beschädigten Drosselklappe zu vermeiden,
lassen Sie Ihre Drosselklappe stets von
Ihrem Triumph-Vertragshändler prüfen
und einstellen.
Vergewissern Sie sich, dass sich die
Drosselklappe
leichtgängig,
ohne
übermäßige Kraftanstrengung öffnen lässt
und ohne hängen zu bleiben schließt. Lassen
Sie das Drosselklappensystem von einem
Triumph-Vertragshändler überprüfen, wenn
Sie ein Problem bemerken oder Zweifel
irgendwelcher Art haben.
Vergewissern Sie sich, dass der Gasgriff beim
Vor- und Zurückdrehen 2 - 3 mm Spiel hat.
Sollte die Größe des Spiels nicht korrekt sein,
empfiehlt Ihnen Triumph, die Einstellungen
von
Ihrem
Triumph-Vertragshändler
vornehmen zu lassen. In dringenden Fällen
kann die Einstellung der Drosselklappe
jedoch wie folgt durchgeführt werden:
71
Wartung und Einstellungen
3
2
4
1
1.
2.
3.
4.
Öffnungszug-Einsteller
Schließzug-Einsteller
Schließzug – Spiel-Messpunkt
Öffnungszug – Spiel-Messpunkt
Bauen Sie den Sitz ab.
Klemmen Sie die Batterie ab, das Minuskabel
(schwarz) zuerst.
Bauen Sie den Kraftstofftank aus.
Lösen Sie die Sicherungsmuttern an den
Öffnungszug-Einstellern.
Drehen Sie den Öffnungszug-Einsteller am
Drehgriff-Ende so, dass in jeder Richtung die
gleiche Einstellweite zur Verfügung steht.
Drehen Sie den Öffnungszug-Einsteller am
Drosselklappenende des Seilzugs so, dass am
Drehgriff 2 - 3 mm Spiel herrschen. Ziehen
Sie die Sicherungsmutter fest.
72
Nehmen Sie mit Hilfe der Einstellvorrichtung
nahe dem Drehgriff-Ende des Seilzugs alle
erforderlichen kleineren Einstellungen vor,
um ein Spiel von 2 - 3 mm zu erreichen.
Ziehen Sie die Sicherungsmutter fest.
Stellen Sie sicher, dass bei komplett
geschlossener Drosselklappe an dem an den
Drosselklappeneinheiten
angebrachten
Nocken ein Spiel von 2 - 3 mm im
Schließzug herrscht. Falls nötig, nehmen Sie
die Einstellung auf die gleiche Weise wie
beim Öffnungszug vor, bis ein Spiel von
2 - 3 mm herrscht.
Wartung und Einstellungen
Kupplung
Warnung
Stellen
Sie
sicher,
dass
die
Sicherungsmuttern
aller
Seilzüge
festgezogen
sind,
da
eine
lose
Sicherungsmutter zu einer hängenden
Drosselklappe führen kann.
Eine fehlerhaft eingestellte, hängende oder
blockierte Drosselklappe kann zum Verlust
der Kontrolle über das Motorrad und zu
einem Unfall führen.
2
1
Bauen Sie den Kraftstofftank wieder an.
Klemmen Sie die Batterie wieder an, das
Pluskabel (rot) zuerst.
ccpe
Bauen Sie die Sitze wieder an.
1. Kupplungshebel
2. Korrekte Einstellung 2 - 3 mm
Vergewissern Sie sich, dass sich die
Drosselklappe
leichtgängig,
ohne
übermäßige Kraftanstrengung öffnen lässt
und ohne hängen zu bleiben schließt.
Das Motorrad ist mit einer seilzugbetriebenen Kupplung ausgestattet.
Fahren
Sie
vorsichtig
zu
Ihrem
nächstgelegenen
Triumph-Vertragshändler
und lassen Sie ihn das Drosselklappensystem
gründlich überprüfen, bevor Sie das
Motorrad wieder fahren.
Wenn der Kupplungshebel übermäßiges
Spiel aufweist, trennt die Kupplung unter
Umständen nicht vollständig. Dies führt zu
Problemen beim Gangwechsel und beim
Einlegen des Leerlaufs. In deren Folge kann
es zum Abwürgen des Motors und zu
Schwierigkeiten bei der Kontrolle des
Motorrads
kommen.
Hat
der
Kupplungshebel dagegen zu wenig Spiel,
greift die Kupplung unter Umständen nicht
vollständig, so dass sie rutscht. Dies
vermindert die Leistung und führt zu
vorzeitigem Kupplungsverschleiß.
Das Spiel des Kupplungshebels ist gemäß
den
Anforderungen
für
planmäßige
Wartungsarbeiten zu überprüfen.
73
Wartung und Einstellungen
Antriebskette
Überprüfung
Vergewissern
Sie
sich,
dass
Kupplungshebel 2 - 3 mm Spiel hat.
der
Sollte das Spiel vom korrekten Wert
abweichen, muss es neu eingestellt werden.
Einstellen
Lockern Sie die gerändelte Sicherungsmutter
am Hebelende des Kupplungszugs und
drehen Sie Einstellbuchse, bis das korrekte
Spiel am Kupplungshebel erreicht ist.
Ziehen Sie die gerändelte Sicherungsmutter
gegen das Kupplungshebelmodul fest.
Wenn mit Hilfe des Hebel-Einstellers keine
korrekte Einstellung erreicht werden kann,
verwenden Sie den Kabeleinsteller am
unteren Ende des Zuges.
Lockern Sie die Einstell-Sicherungsmutter.
Drehen Sie den Außenzug-Einsteller, so dass
der Kupplungshebel 2 - 3 mm Spiel erhält.
Ziehen Sie die Sicherungsmutter fest.
Aus
Sicherheitsgründen
und
um
übermäßigen Verschleiß zu verhindern, muss
die
Antriebskette
entsprechend
den
Anforderungen
für
planmäßige
Wartungsarbeiten überprüft, eingestellt und
geschmiert werden. Extreme Einsatzbedingungen, wie Tausalz oder gestreute
Straßen,
erfordern
ein
häufigeres
Überprüfen, Einstellen und Schmieren der
Kette.
Wenn die Kette stark abgenutzt oder falsch
eingestellt ist (entweder zu fest oder zu
locker), kann sie von den Ritzeln springen
oder reißen. Ersetzen Sie die Antriebskette
daher immer, wenn sie abgenutzt oder
beschädigt ist, und verwenden Sie dabei
Triumph-Originalteile von einem TriumphVertragshändler.
Warnung
Eine lockere oder verschlissene Kette oder
eine Kette, die reißt oder von den Ritzeln
springt, könnte sich im Motorritzel
verfangen oder das Hinterrad blockieren.
Eine Kette, die sich im Motorritzel verfängt,
verursacht Verletzungen beim Fahrer und
führt zum Verlust der Kontrolle über das
Motorrad und zu einem Unfall.
Ebenso führt ein Blockieren des Hinterrads
zum Verlust der Kontrolle über das
Motorrad und zu einem Unfall.
74
Wartung und Einstellungen
Schmieren der Kette
Prüfen des Antriebskettenspiels
Eine Schmierung ist alle 300 km erforderlich,
ebenso nach Fahrten bei Nässe, auf nassen
Straßen und wann immer die Kette trocken
erscheint.
Verwenden
Sie
das
im
"Spezifikationen"
empfohlene
Kettenschmiermittel.
Abschnitt
Spezial-
Tragen Sie Schmiermittel auf die Seiten der
Rollen auf und lassen Sie das Motorrad
anschließend 8 Stunden unbenutzt stehen
(idealerweise über Nacht). Dadurch kann das
Öl in die O-Ringe der Kette usw. vordringen.
Wischen Sie vor dem Fahren
vorhandenes überschüssiges Öl ab.
1
etwa
Sollte die Kette besonders schmutzig sein,
reinigen Sie sie zuerst und tragen Sie
anschließend das Öl wie oben beschrieben
auf.
Vorsicht
Reinigen Sie die Kette nicht mit einer
Druckwäsche,
da
hierdurch
die
Komponenten der Kette beschädigt
werden können.
1. Maximale Auslenkung
Warnung
Stellen Sie vor Beginn der Arbeiten sicher,
dass das Motorrad stabil steht und
hinreichend abgestützt ist. Das trägt dazu
bei, Verletzungen von Personen oder
Schäden am Motorrad zu vermeiden.
Stellen Sie das
Seitenständer ab.
Motorrad
auf
dem
Drehen Sie das Hinterrad und suchen Sie die
Stelle, an der die Kette am stärksten gespannt
ist. Messen Sie die vertikale Auslenkung der
Kette in der Mitte zwischen den Kettenritzeln.
75
Wartung und Einstellungen
Einstellen des Antriebskettenspiels
Die vertikale Auslenkung der Antriebskette
muss im Bereich von 40 - 50 mm liegen.
Warnung
Wenn
die
Hinterradnabe/der
Einstellexzenter nicht sicher befestigt ist,
kann dies beim Betrieb des Motorrads die
Stabilität und das Fahrverhalten des
Motorrads
beeinträchtigen.
Diese
Beeinträchtigung von Stabilität und
Fahrverhalten kann zum Verlust der
Kontrolle und zu einem Unfall führen.
Überprüfen Sie die Wirksamkeit
Hinterrad-Bremse. Korrigieren Sie
Zustand wenn nötig.
der
den
Warnung
1. Einstell-Klemmschraube
2. C-Schlüssel
3. Einstellexzenter
Lockern Sie die Einstell-Klemmschraube.
Drehen
Sie
die
Hinterradnabe/den
Einstellexzenter mit Hilfe des dem
Bordwerkzeug beiliegenden C-Schlüssels (im
Uhrzeigersinn zum Lockern, gegen den
Uhrzeigersinn zum Straffen), bis die Kette
korrekt eingestellt ist.
Ziehen Sie die Klemmschraube
Anzugsmoment 55 Nm.
Prüfen
Sie
Wiederholen
erforderlich.
76
fest.
das
Kettenspiel
erneut.
Sie die Einstellung falls
Ein Betreiben des Motorrads mit
fehlerhaften Bremsen ist gefährlich. Sie
müssen vor jedem weiteren Fahrversuch
zwecks Mängelbeseitigung Ihren TriumphVertragshändler
aufsuchen.
Das
Ausbleiben der Mängelbeseitigung kann
eine Verminderung der Bremsleistung zur
Folge haben. Dies kann zum Verlust der
Kontrolle über das Motorrad oder zu
einem Unfall führen.
Wartung und Einstellungen
Verschleißinspektion von Kette und
Ritzeln
Untersuchen Sie außerdem die Ritzel auf
ungleichmäßig oder übermäßig abgenutzte
Zähne.
6%23#(,)33%.%2
:!(.
-/4/22)4:%,
2
!"'%.54:4%2
:!(.
().4%2%32)4:%,
2ITZELVERSCHLEI”ZUR
6ERDEUTLICHUNGÓBERZEICHNET
CCOL
1. Maß über 20 Kettenglieder
2. Gewicht
Entfernen Sie den Kettenschutz.
Ziehen Sie die Kette straff, indem Sie ein
Gewicht von 10 - 20 kg an die Kette hängen.
Messen Sie am geraden Teil der Kette die
Länge von 20 Kettengliedern von der Mitte
des ersten Kettenbolzens bis zur Mitte des
21 Kettenbolzens. Nehmen Sie Messungen
an verschiedenen Stellen vor, da der
Kettenverschleiß
möglicherweise
ungleichmäßig ist.
Sollte die Länge das maximale Servicelimit
von 321 mm überschreiten, muss die Kette
ersetzt werden.
Drehen Sie das Hinterrad und untersuchen
Sie die Antriebskette auf beschädigte
Kettenrollen sowie lockere Kettenbolzen und
-glieder.
Sollten Unregelmäßigkeiten vorliegen, lassen
Sie die Antriebskette und/oder die Ritzel von
Ihrem Triumph-Vertragshändler ersetzen.
Montieren Sie den Kettenschutz wieder.
Warnung
Die Verwendung nicht zugelassener Ketten
kann dazu führen, dass die Kette reißt oder
von den Ritzeln springt.
Verwenden Sie eine Originalkette von
Triumph, wie sie im Triumph Teilekatalog
aufgeführt ist.
Vernachlässigen Sie niemals die Wartung
der Kette und lassen Sie Ketten stets durch
einen Triumph-Vertragshändler montieren.
77
Wartung und Einstellungen
Bremsen
Vorsicht
Verschleißinspektion der Bremsen
Sollten Sie Verschleiß an den Kettenritzeln
feststellen, ersetzen Sie Ritzel und
Antriebskette stets zusammen.
Das Ersetzen abgenutzter Ritzel ohne
gleichzeitiges Ersetzen der Kette führt zu
vorzeitigem Verschleiß der neuen Ritzel.
1
1
ceyl
1. Bremsklötze
Bremsklötze müssen entsprechend den
planmäßigen Wartungsanforderungen überprüft werden und sind zu ersetzen, wenn sie
bis auf die Mindestbelagdicke oder darüber
hinaus verschlissen sind, so dass das
Servicelimit erreicht oder überschritten ist.
Sollte die Belagdicke eines der Bremsklötze
(Vorder- oder Hinterradbremse) kleiner als
1,5 mm sein, sind sämtliche Bremsklötze an
diesem Rad zu erneuern.
78
Wartung und Einstellungen
Scheibenbremsflüssigkeit
Warnung
Bremsklötze sind stets als Radsatz zu
erneuern. Am Vorderrad, wo zwei
Bremssättel montiert sind, sind alle Klötze
an beiden Bremssätteln zu erneuern.
Das Ersetzen einzelner Bremsklötze hat
eine
Leistungsverminderung
des
Bremssystems zur Folge. Dies kann zu
einem Unfall führen.
Fahren Sie nach dem Einbau neuer
Bremsklötze extrem vorsichtig, bis die
neuen Bremsklötze eingefahren sind.
Überprüfen Sie den Bremsflüssigkeitsstand in
beiden
Bremsflüssigkeitsbehältern
und
erneuern
Sie
die
Bremsflüssigkeit
entsprechend den Anforderungen für
planmäßige Wartungsarbeiten. Verwenden
Sie ausschließlich Bremsflüssigkeit DOT 4,
wie
im
Abschnitt
"Spezifikationen"
empfohlen. Die Bremsflüssigkeit ist ebenfalls
zu erneuern, wenn sie Feuchtigkeit
aufgenommen
haben
oder
durch
Verschmutzungen verunreinigt sein sollte
oder wenn Sie dies vermuten.
Bremsklotzverschleißausgleich
Der Verschleiß von Bremsscheiben und
Bremsklötzen wird automatisch ausgeglichen
und hat keinerlei Auswirkungen auf die
Bedienung
des
Bremshebels
oder
Bremspedals. An den vorderen und hinteren
Bremsen befinden sich keine einzustellenden
Teile.
Warnung
Sollte sich der Bremshebel oder das
Bremspedal
beim
Betätigen
weich
anfühlen oder sollte der Hebelweg bzw.
Pedalweg übermäßig lang werden,
befindet sich möglicherweise Luft in den
Bremsleitungen oder es liegt ein Defekt
am Bremssystem vor.
Das Betreiben des Motorrads unter diesen
Bedingungen ist gefährlich. Vor jeder
weiteren Fahrt muss Ihr TriumphVertragshändler den Mangel beseitigen.
Das Fahren mit fehlerhaften Bremsen kann
zum Verlust der Kontrolle über das
Motorrad und zu einem Unfall führen.
79
Wartung und Einstellungen
Warnung
Überprüfen und Anpassen des
Bremsflüssigkeitsstands
Bremsflüssigkeit ist hygroskopisch, d. h.,
dass sie Feuchtigkeit aus der Luft
aufnimmt.
3
Aufgenommene Feuchtigkeit setzt den
Siedepunkt der Bremsflüssigkeit stark
herab und führt dadurch zu einer
Verminderung der Bremsleistung.
1
Erneuern Sie aus diesem Grund die
Bremsflüssigkeit stets entsprechend den
Anforderungen
für
planmäßige
Wartungsarbeiten.
2
Verwenden Sie stets neue Bremsflüssigkeit
aus einem versiegelten Behälter und
niemals solche aus unversiegelten oder
bereits geöffneten Behältern.
Mischen Sie niemals Bremsflüssigkeit
verschiedener Marken oder Sorten.
jajc
1. Vorderer Bremsflüssigkeitsbehälter,
obere Markierungslinie
2. Untere Markierungslinie
3. Sicherheitsclip
Prüfen Sie den Bremskreislauf auf
Undichtigkeiten
im
Bereich
von
Anschlussstücken,
Dichtungen
und
Verbindungen und prüfen Sie die
Bremsschläuche darüber hinaus auf Risse,
Alterung und Schäden.
Der
Bremsflüssigkeitsstand
in
den
Bremsflüssigkeitsbehältern
muss
(in
waagerechter Lage) zwischen der oberen
und unteren Niveaumarkierung gehalten
werden.
Beheben Sie etwa vorhandene Fehler stets,
bevor Sie mit dem Motorrad fahren.
Entfernen Sie den Behälterdeckel.
Das Nichtbeachten und Nichtbefolgen
eines dieser Punkte kann gefährliche
Fahrbedingungen hervorrufen, die zum
Verlust der Kontrolle über das Motorrad
und zu einem Unfall führen können.
Entfernen Sie den Sicherheitsclip (nur vorne).
Füllen Sie den Bremsflüssigkeitsbehälter bis
zur oberen Niveaumarkierung mit frischer
Bremsflüssigkeit DOT 4 aus einem
versiegelten Behälter auf.
Bringen Sie den Behälterdeckel wieder an
und stellen Sie dabei sicher, dass die
Membrandichtung korrekt eingebaut wird.
Setzen Sie den Sicherheitsclip wieder ein.
80
Wartung und Einstellungen
Bremslichtschalter
Warnung
Sollte der Bremsflüssigkeitsstand in einem
der Bremsflüssigkeitsbehälter merklich
fallen, suchen Sie Rat bei Ihrem TriumphVertragshändler, bevor Sie das Motorrad
fahren. Das Betreiben des Motorrads mit
zu geringem Bremsflüssigkeitsstand oder
mit
einer
Undichtigkeit
im
Bremsflüssigkeitskreislauf ist gefährlich und
kann zum Verlust der Kontrolle über das
Motorrad und zu einem Unfall führen.
Das
Bremslicht
wird
unabhängig
voneinander entweder durch die vordere
oder die hintere Bremse ausgelöst. Sollte das
Bremslicht beim Ziehen des Bremshebels
bzw. Treten des Bremspedals nicht
funktionieren, wenn sich die Zündung in der
Stellung AN befindet, lassen Sie Ihren
Triumph-Vertragshändler nach dem Fehler
suchen und ihn beheben.
Warnung
Das Betreiben des Motorrads mit defektem
Bremslicht ist verboten und gefährlich.
1
Das Betreiben eines Motorrads mit
defektem Bremslicht kann zu einem Unfall
mit Verletzungsfolgen für den Fahrer und
andere Straßenverkehrsteilnehmer führen.
2
cexy
1. Hinterer Bremsflüssigkeitsbehälter,
obere Markierungslinie
2. Untere Markierungslinie
81
Wartung und Einstellungen
Lenkung/Radlager
Prüfen des Lenkkopflagerspiels
Vorsicht
Stellen Sie sicher, dass das Motorrad stabil
steht und hinreichend auf einer geeigneten
Unterlage abgestützt ist, um ein
Verletzungsrisiko durch Umstürzen des
Motorrads während der Untersuchung zu
vermeiden. Üben Sie keine extreme Kraft
auf das jeweilige Rad aus und rucken Sie
nicht zu kräftig an dem jeweiligen Rad, da
das Motorrad dadurch instabil werden, von
seiner Unterlage herabstürzen und
Verletzungen verursachen könnte.
Stellen Sie sicher, dass der Ölsumpf durch
die Position des Stützblocks nicht
beschädigt wird.
Überprüfen der Lenkung
Schmieren Sie die Lenkkopflager und
untersuchen Sie ihren Zustand entsprechend
den
Anforderungen
für
planmäßige
Wartungsarbeiten.
Hinweis:
•
82
Untersuchen Sie die Radlager stets
zum gleichen Zeitpunkt wie die
Lenkkopflager.
Stellen Sie das Motorrad in senkrechter
Stellung auf einem ebenen Untergrund auf.
Heben Sie das Vorderrad an und stützen Sie
das Motorrad ab.
Stellen Sie sich vor das Motorrad, ergreifen
Sie das untere Ende der Vorderradgabel und
versuchen
Sie,
sie
vorund
zurückzubewegen.
Sollten Sie ein Spiel in den Lenkkopflagern
feststellen können, bitten Sie Ihren TriumphVertragshändler, etwaige Fehler zu suchen
und zu beheben, bevor Sie mit dem
Motorrad fahren.
Wartung und Einstellungen
Warnung
Das Betreiben des Motorrads mit falsch
eingestellten
oder
schadhaften
Lenkkopflagern ist gefährlich und kann
zum Verlust der Kontrolle über das
Motorrad und zu einem Unfall führen.
Entfernen Sie die Stützvorrichtung und
stellen Sie das Motorrad auf dem
Seitenständer ab.
Überprüfen der Radlager
Wenn die Radlager an Vorder- oder
Hinterrad ein Spiel in der Radnabe zulassen,
Geräusche verursachen, oder falls das Rad
nicht gleichmäßig dreht, lassen Sie Ihren
Triumph-Vertragshändler
die
Radlager
überprüfen.
Die Radlager müssen in den Zeitabständen
überprüft werden, die in der Tabelle
"Planmäßige Wartungsarbeiten" angegeben
sind.
Sollten Sie ein Spiel feststellen können, bitten
Sie Ihren Triumph-Vertragshändler, etwaige
Fehler zu suchen und zu beheben, bevor Sie
mit dem Motorrad fahren.
Ändern Sie die Position der Hebevorrichtung
und wiederholen Sie das gleiche Verfahren
für das Hinterrad.
Warnung
Ein Betreiben des Motorrads mit
verschlissenen oder beschädigten Vorderoder Hinterradlagern ist gefährlich, kann
die Stabilität und das Fahrverhalten des
Motorrads beeinträchtigen und so zu
einem Unfall führen. Lassen Sie das
Motorrad im Zweifelsfall durch einen
Triumph-Vertragshändler
untersuchen,
bevor Sie damit fahren.
Entfernen Sie die Stützvorrichtung und
stellen Sie das Motorrad auf dem
Seitenständer ab.
Stellen Sie das Motorrad in senkrechter
Stellung auf einem ebenen Untergrund auf.
Heben Sie das Vorderrad an und stützen Sie
das Motorrad ab.
Stellen Sie sich neben das Motorrad,
ergreifen Sie das obere Ende des Vorderrads
und rucken Sie es leicht von einer Seite zur
anderen.
83
Wartung und Einstellungen
Vorderradaufhängung
Überprüfen der Vorderradgabel
Untersuchen Sie jede Gabel auf Anzeichen
von Beschädigung, Kratzern auf der
Gleitfläche und auf Ölundichtigkeiten.
Sollten Sie Schäden oder Undichtigkeiten
vorfinden, setzen Sie sich mit einem
Triumph-Vertragshändler in Verbindung.
Prüfen Sie mit Hilfe des folgenden
Verfahrens, ob sich die Gabeln leichtgängig
bedienen lassen:
•
Stellen Sie das Motorrad auf einem
ebenen Untergrund auf.
•
Halten Sie den Lenker fest, ziehen
Sie die vordere Bremse an und
führen Sie eine Reihe von
Pumpbewegungen mit der Gabel
aus.
•
Sollten Sie Rauheit oder übermäßige
Steifigkeit
in
der
Bewegung
feststellen, setzen Sie sich mit ihrem
Triumph-Vertragshändler
in
Verbindung.
Hinweis:
•
Die Bewegung der Radaufhängung
wird
durch
die
Einstellungen beeinflusst.
Warnung
Das Betreiben des Motorrads mit defekter
oder beschädigter Radaufhängung ist
gefährlich und kann zum Verlust der
Kontrolle über das Motorrad und zu
einem Unfall führen.
84
Warnung
Versuchen Sie niemals, Teile der
Federbeine abzubauen, da alle Federbeine
unter Druck stehendes Öl enthalten.
Kontakt mit unter Druck stehendem Öl
kann zu Schädigungen der Haut und der
Augen führen.
Wartung und Einstellungen
Einstelltabelle Radaufhängung
BELADUNG
Einzelfahrer
Fahrer und Beifahrer
VORNE
HINTEN
Federvorspannung*
Zugstufendämpfung*
Druckstufendämpfung*
Zugstufendämpfung*
Druckstufendämpfung*
Standard
3,00
2,00
2,00
2,00
2,00
Weicher
3,00
2,50
2,50
2,50
2,50
Härter
3,00
1,50
1,50
1,50
1,50
3,00
2,00
1,50
0,75
0,75
* Anzahl Einstellerumdrehungen ab voll eingeschraubter Stellung.
Hinweis:
•
Die Angaben in diesen Tabellen
sind
nur
Richtwerte.
Die
erforderlichen
Einstellungen
können je nach Gewicht des
Fahrers und nach persönlichen
Vorlieben variieren. Informationen
zum
Einstellen
der
Radaufhängung finden Sie auf den
nachfolgenden Seiten.
Die Standardeinstellungen der Radaufhängung sorgen für ein bequemes Fahren
und
gute
Fahreigenschaften
im
Normalbetrieb mit einer Person. Die Tabelle
zeigt empfohlene Einstellungen für die
Vorder- und Hinterradaufhängung.
Warnung
Stellen Sie sicher, dass die korrekte
Abstimmung
von
Vorderund
Hinterradaufhängung erhalten bleibt. Ein
Ungleichgewicht bei der Aufhängungsabstimmung könnte die Fahreigenschaften
erheblich verändern und dadurch zum
Verlust der Kontrolle und zu einem Unfall
führen.
Entnehmen
Sie
weitere
Informationen aus der vorstehenden
Tabelle oder wenden Sie sich an Ihren
Triumph-Vertragshändler.
Warnung
Stellen
Sie
sicher,
dass
die
Einstellvorrichtungen auf beiden Seiten auf
den gleichen Wert eingestellt sind.
Unterschiedliche Einstellungen auf der
linken und rechten Seite könnten die
Fahreigenschaften erheblich verändern
und dadurch zum Verlust der Kontrolle
und zu einem Unfall führen.
85
Wartung und Einstellungen
Einstellen der
Vorderradaufhängung
Hinweis:
•
2
1
Das linke Gabelbein verfügt über
einen
Einsteller
für
die
Zugstufendämpfung. Am rechten
Gabelbein befindet sich eine
Einstellvorrichtung
für
die
Druckstufendämpfung.
Einstellen der Zugstufendämpfung
Es
gibt
nur
einen
Zugstufendämpfungseinsteller, der sich am oberen
Ende des linken Gabelbeins befindet.
ccpv
1. Federvorspannungseinsteller
2. Einsteller für Zug-/Druckstufendämpfung – (siehe Hinweise)
Einstellen der Federvorspannung
Die Federvorspannungseinsteller befinden
sich am oberen Ende jedes Gabelbeins.
Um die Federvorspannung zu verändern,
drehen Sie den Einsteller im Uhrzeigersinn,
um die Vorspannung zu erhöhen, oder
gegen den Uhrzeigersinn, um die
Vorspannung zu verringern. Stellen Sie die
Vorspannungseinsteller stets so ein, dass an
beiden Gabelbeinen die gleiche Anzahl von
Einteilungsstrichen sichtbar ist.
Hinweis:
•
86
Bei Auslieferung des Motorrads ab
Werk ist die Federvorspannung
auf Stufe 3 eingestellt.
Um die Zugstufendämpfung zu ändern,
drehen Sie den geschlitzten Einsteller im
Uhrzeigersinn, um die Zugstufendämpfung
zu erhöhen, oder gegen den Uhrzeigersinn,
um die Zugstufendämpfung zu verringern.
Zählen Sie stets die Anzahl der
Umdrehungen
vom
vollständig
eingeschraubten Zustand.
Hinweis:
•
Bei Auslieferung des Motorrads ab
Werk ist die Zugstufendämpfung
auf Stufe 2 eingestellt.
Wartung und Einstellungen
Einstellen der
Druckstufendämpfung
Einstellen der Zugstufendämpfung
Es gibt nur eine Einstellvorrichtung für die
Druckstufendämpfung, die sich am oberen
Ende des rechten Gabelbeins befindet.
Um die Druckstufendämpfung zu ändern,
drehen Sie den geschlitzten Einsteller im
Uhrzeigersinn, um die Druckstufendämpfung
zu erhöhen, oder gegen den Uhrzeigersinn,
um die Druckstufendämpfung zu verringern.
Zählen Sie stets die Anzahl der
Umdrehungen
vom
vollständig
eingeschraubten Zustand.
1
Hinweis:
•
Bei Auslieferung des Motorrads ab
Werk ist die Druckstufendämpfung
auf Stufe 2 eingestellt.
Einstellen der Hinterradaufhängung
An der Hinterradaufhängung lassen sich
Zug- und Druckstufendämpfung einstellen.
cexj
1. Zugstufendämpfungseinsteller
Der Zugstufendämpfungseinsteller befindet
sich
am
unteren
Ende
der
Hinterradaufhängung auf der linken Seite
des Motorrads.
Um die Zugstufendämpfung einzustellen,
drehen Sie den Einsteller im Uhrzeigersinn,
um die Zugstufendämpfung zu erhöhen,
oder gegen den Uhrzeigersinn, um die
Zugstufendämpfung zu verringern.
Hinweis:
•
Bei Auslieferung des Motorrads ab
Werk ist der Einsteller für die
Zugstufendämpfung auf Stufe 2
eingestellt.
87
Wartung und Einstellungen
Einstellen der
Druckstufendämpfung
Warnung
1
cexy
1. Einsteller für die
Druckstufendämpfung
Die Einstellvorrichtung für die Druckstufendämpfung
befindet
sich
am
Vorratsbehälter der Hinterradaufhängung.
Um die Druckstufendämpfung einzustellen,
drehen Sie den geschlitzten Einsteller im
Uhrzeigersinn, um die Druckstufendämpfung
zu erhöhen, oder gegen den Uhrzeigersinn,
um die Druckstufendämpfung zu verringern.
Hinweis:
•
88
Bei Auslieferung des Motorrads ab
Werk ist die Druckstufendämpfung
auf Stufe 2 eingestellt.
Die Federvorspannung der Hinterradaufhängung lässt sich vom Fahrer nicht
einstellen.
Jeder
Versuch,
die
Federvorspannung einzustellen, kann
gefährliche Fahrbedingungen hervorrufen,
die zum Verlust der Kontrolle über das
Motorrad und zu Unfällen führen können.
Wartung und Einstellungen
Reifen
Reifendruck
Der richtige Reifendruck sorgt für ein
Maximum an Stabilität, Fahrkomfort und
Reifenlebensdauer. Prüfen Sie vor der Fahrt
stets den Reifendruck am kalten Reifen.
Prüfen Sie den Reifendruck täglich und
korrigieren
Sie
ihn
gegebenenfalls.
Einzelheiten über den richtigen Reifendruck
entnehmen Sie bitte dem Abschnitt
"Spezifikationen".
Typische Reifenkennzeichnung
Dieses Motorrad ist mit schlauchlosen Reifen
und entsprechenden Ventilen und Felgen
ausgestattet. Verwenden Sie ausschließlich
Reifen mit der Kennzeichnung "TUBELESS"
(schlauchlos) und für schlauchlose Reifen
geeignete Ventile auf Felgen mit der
Kennzeichnung "SUITABLE FOR TUBELESS
TYRES" (für schlauchlose Reifen geeignet).
cexw
Radkennzeichnung
89
Wartung und Einstellungen
Reifenverschleiß
Warnung
Falscher
Reifendruck
führt
zu
übermäßigem
Verschleiß
und
Instabilitätsproblemen, die zum Verlust der
Kontrolle über das Motorrad und zu
einem Unfall führen können.
Zu geringer Reifendruck kann dazu
führen, dass der Reifen auf der Felge
rutscht oder sich von ihr löst. Zu hoher
Reifendruck führt zu Instabilität und
beschleunigtem Verschleiß.
Beide Zustände sind gefährlich, da sie zum
Verlust der Kontrolle über das Motorrad
und in der Folge zu einem Unfall führen
können.
Mit zunehmendem Verschleiß wird der
Reifen anfälliger für Reifenpannen und
Reifenversagen. Daher ist es nicht
empfehlenswert Reifen zu verwenden, bis sie
auf ein Minimum herunterverschlissen sind.
Empfohlene Mindestprofiltiefe
Messen Sie entsprechend der Tabelle
"Regelmäßige
Wartungsarbeiten"
die
Profiltiefe mit einem Tiefenmesser und
ersetzen Sie alle Reifen, die bis auf oder bis
unter die in der nachfolgenden Tabelle
angegebene, minimal zulässige Profiltiefe
verschlissen sind:
Unter 130 km/h
2 mm
Über 130 km/h
Hinten 3 mm
Vorne 2 mm
Warnung
Das Betreiben des Motorrads oberhalb der
geltenden gesetzlichen Geschwindigkeitsbegrenzungen ist nur auf einer dafür
zugelassenen abgeschlossenen Strecke
gestattet.
90
Wartung und Einstellungen
Warnung
Betreiben Sie dieses Triumph-Motorrad im
Hochgeschwindigkeitsbereich
ausschließlich bei gesicherten Straßenrennen
oder auf abgeschlossenen Rennstrecken.
Hochgeschwindigkeitsfahrten dürfen nur
von Fahrern unternommen werden, die die
erforderlichen
HochgeschwindigkeitsFahrtechniken beherrschen und mit dem
Fahrverhalten des Motorrads in jeder
Situation vertraut sind. Hochgeschwindigkeitsfahrten unter anderen als den
beschriebenen
Bedingungen
sind
gefährlich. Sie führen zum Verlust der
Kontrolle über das Motorrad und zu
einem Unfall.
Warnung
Ein Betreiben des Motorrads mit
übermäßig verschlissenen Reifen ist
gefährlich und hat negative Auswirkungen
auf Traktion, Stabilität und Fahrverhalten,
was zum Verlust der Kontrolle über das
Motorrad und zu einem Unfall führen
kann.
Wenn es bei schlauchlosen Reifen zu einer
Reifenpanne kommt, vollzieht sich der
Luftverlust oft sehr langsam. Überprüfen
Sie Reifen stets sehr genau auf Löcher.
Prüfen Sie die Reifen auf Schnitte,
eingedrungene Nägel oder andere
scharfkantige Objekte. Ein Betreiben des
Motorrads mit Reifen, die Luft verlieren
oder beschädigt sind, hat negative
Auswirkungen
auf
Stabilität
und
Fahrverhalten, was zum Verlust der
Kontrolle über das Motorrad oder zu
einem Unfall führen kann.
Prüfen Sie die Felgen auf Dellen oder
Verformung. Ein Betreiben des Motorrads
mit schad- oder mangelhaften Rädern oder
Reifen ist gefährlich und kann zum Verlust
der Kontrolle über das Motorrad und zu
einem Unfall führen.
Wenden Sie sich für den Austausch oder
eine Sicherheitsprüfung von Reifen stets an
Ihren Triumph-Vertragshändler.
91
Wartung und Einstellungen
Austauschen der Reifen
Alle Triumph-Motorräder werden sorgfältig
und
ausgiebig
unter
einer
Reihe
unterschiedlicher Fahrbedingungen getestet,
um zu gewährleisten, dass für jedes Modell
die effektivsten Reifenkombinationen zum
Gebrauch zugelassen werden. Es ist von
entscheidender Bedeutung, dass beim Kauf
von Austauschreifen zugelassene Reifen in
zugelassenen Kombinationen verwendet
werden. Die Verwendung nicht zugelassener
Reifen oder zugelassener Reifen in nicht
zugelassenen Kombinationen kann zur
Instabilität des Motorrads und zu einem
Unfall führen. Einzelheiten über zugelassene
Reifenkombinationen entnehmen Sie bitte
dem Abschnitt "Spezifikationen". Lassen Sie
Reifen
stets
von
Ihrem
TriumphVertragshändler montieren und auswuchten,
da dieser über die notwendige Ausbildung
und die notwendigen Fähigkeiten verfügt,
um eine sichere und effektive Montage zu
gewährleisten.
Warnung
Sollte ein Reifen einen Platten haben, muss
er ersetzt werden. Das Nichtaustauschen
eines undichten Reifens oder das Betreiben
des Motorrads mit einem reparierten
Reifen kann zu Instabilität, zum Verlust der
Kontrolle oder zu einem Unfall führen.
92
Warnung
Montieren Sie keine Schlauchreifen auf
Felgen für schlauchlose Reifen. In diesem
Fall sitzt der Felgenring nicht und die
Reifen könnten auf den Felgen verrutschen
und dadurch eine rasche Entleerung des
Reifens verursachen, die zum Verlust der
Kontrolle über das Fahrzeug und zu einem
Unfall führen kann. Ziehen Sie niemals
einen Schlauch in einen schlauchlosen
Reifen ein. Dies führt zu Reibung im
Reifeninneren, und die entstehende Hitze
kann zum Platzen des Schlauchs und in
der Folge zu raschem Druckverlust, zum
Verlust der Kontrolle über das Motorrad
und zu einem Unfall führen.
Warnung
Falls Sie den Verdacht haben, dass ein
Reifen beschädigt sein könnte, etwa nach
einem Aufprall auf den Bordstein, bitten
Sie Ihren Triumph-Vertragshändler, den
Reifen von innen und außen zu
untersuchen. Denken Sie daran, dass
Reifenschäden nicht immer unbedingt von
außen sichtbar sind. Ein Betrieb des
Motorrads mit beschädigten Reifen kann
zum Verlust der Kontrolle über das
Motorrad und zu einem Unfall führen.
Wartung und Einstellungen
Warnung
Sollten Sie Ersatzreifen benötigen, wenden
Sie sich an Ihren Triumph-Vertragshändler,
der für die Auswahl einer richtigen
Kombination
aus
der
Liste
der
zugelassenen Reifen und für eine Montage
der
Reifen
entsprechend
den
Herstellerangaben sorgt.
Lassen Sie dem Reifen nach einem
Austausch Zeit, sich in die Felge
einzupassen (etwa 24 Stunden). Fahren Sie
während dieser Zeit vorsichtig, da ein
fehlerhaft eingepasster Reifen zum Verlust
der Kontrolle über das Motorrad und zu
einem Unfall führen kann.
Zu Beginn erzeugt der neue Reifen nicht
die gleichen Fahreigenschaften wie der
abgenutzte Reifen, und der Fahrer muss
eine angemessene Fahrstrecke (etwa
160 km) einräumen, um sich an die neuen
Fahreigenschaften zu gewöhnen.
Warnung
Ein Betreiben des Motorrads mit falsch
sitzenden Reifen, falschem Reifendruck
oder ohne hinreichende Gewöhnung an
die neuen Fahreigenschaften kann zum
Verlust der Kontrolle über das Motorrad
und zu einem Unfall führen.
Warnung
Reifen, die auf einem Rollenprüfstand
verwendet wurden, können schadhaft
werden. In einigen Fällen ist der Schaden
unter Umständen an der Außenfläche des
Reifens nicht sichtbar. Reifen sind nach
dieser Art der Nutzung zu ersetzen, da der
weitere Gebrauch eines beschädigten
Reifens zu Instabilität, zum Verlust der
Kontrolle über das Motorrad und zu
einem Unfall führen kann.
24 Stunden nach dem Austausch muss
der Reifendruck geprüft und korrigiert
werden und die Reifen müssen auf
korrekten Sitz untersucht werden. Bei
Bedarf müssen entsprechende Korrekturen
vorgenommen werden.
Die
gleichen
Überprüfungen
und
Einstellungen sind vorzunehmen, wenn
nach dem Austausch 160 km zurückgelegt
worden sind.
93
Wartung und Einstellungen
Batterie
Warnung
Für ein sicheres, stabiles Fahrverhalten des
Motorrads
ist
eine
präzise
Radauswuchtung erforderlich. Entfernen
oder
verändern
Sie
nicht
die
Radauswuchtgewichte. Eine fehlerhafte
Radauswuchtung kann zu Instabilität und
dadurch zum Verlust der Kontrolle über
das Motorrad und zu einem Unfall führen.
Sollte ein Auswuchten des Rads
erforderlich sein, z. B. nach einem
Reifenwechsel, setzen Sie sich mit Ihrem
Triumph-Vertragshändler in Verbindung.
Verwenden
Sie
ausschließlich
selbstklebende
Gewichte.
Anklemmgewichte können Schäden an
Rad und Reifen verursachen und so
möglicherweise zu Reifenentleerung, zum
Verlust der Kontrolle über das Motorrad
und zu einem Unfall führen.
Warnung
Unter bestimmten Umständen werden
durch die Batterie explosive Gase
freigesetzt. Halten Sie Funken, Feuer und
Zigaretten fern. Sorgen Sie für eine
angemessene Belüftung, wenn Sie die
Batterie
laden
oder
in
einem
geschlossenen Raum verwenden.
Die
Batterie
enthält
Schwefelsäure
(Batteriesäure). Der Kontakt mit Haut oder
Augen kann zu schweren Verbrennungen
führen. Tragen Sie Schutzkleidung und
einen Gesichtsschild.
Sollte Batteriesäure auf Ihre Haut
gelangen, spülen Sie die betroffene Stelle
sofort mit Wasser.
Sollte Batteriesäure in Ihre Augen
gelangen, spülen Sie die Augen
mindestens 15 Minuten lang mit Wasser
und BEGEBEN SIE SICH SOFORT IN
ÄRZTLICHE BEHANDLUNG.
Sollten Sie versehentlich Batteriesäure
verschlucken, trinken Sie viel Wasser und
BEGEBEN SIE SICH SOFORT IN
ÄRZTLICHE BEHANDLUNG.
BEWAHREN
SIE
BATTERIESÄURE
AUßERHALB DER REICHWEITE VON
KINDERN AUF.
94
Wartung und Einstellungen
Nehmen Sie die Batterie aus dem Kasten
heraus.
Warnung
Die Batterie enthält schädliche Substanzen.
Halten Sie Kinder stets von der Batterie
fern, unabhängig davon, ob diese im
Motorrad eingebaut ist oder nicht.
Bringen Sie keine Starthilfekabel an der
Batterie an, führen Sie die Batteriekabel
nicht zusammen und vertauschen Sie nicht
die Polarität der Kabel, da dadurch ein
Funke entstehen kann, der die Batteriegase
entzünden und ein Verletzungsrisiko
erzeugen könnte.
Ausbauen der Batterie
4
Warnung
Stellen Sie sicher, dass die Batteriepole den
Motorradrahmen nicht berühren, da dies
zu einem Kurzschluss oder Funkenschlag
führen kann, der die Batteriegase
entzünden und ein Verletzungsrisiko
schaffen könnte.
Entsorgen der Batterie
Sollte die Batterie jemals ersetzt werden
müssen, ist die Originalbatterie dem
Recycling zuzuführen, wodurch sichergestellt
wird, dass die Schadstoffe, aus denen die
Batterie besteht, die Umwelt nicht
verschmutzen.
3
Batteriewartung
Reinigen Sie die Batterie mit einem sauberen,
trockenen Tuch. Überzeugen Sie sich davon,
dass die Kabelanschlüsse sauber sind.
Warnung
2
1
ccqt
1.
2.
3.
4.
Batterie
Batterielasche
Minusklemme (schwarz)
Plusklemme (rot)
Bauen Sie den Sitz ab.
Entfernen Sie die Batterielasche.
Klemmen Sie die Batteriekabel ab, das
Minuskabel (schwarz) zuerst.
Batteriesäure ist ätzend und giftig und
verursacht Schäden auf ungeschützter
Haut.
Verschlucken
Sie
niemals
Batteriesäure und lassen Sie sie niemals in
Kontakt mit Ihrer Haut gelangen. Tragen
Sie zum Schutz vor Verletzungen beim
Umgang mit der Batterie stets Augen- und
Hautschutz.
Die Batterie ist komplett geschlossen und
erfordert keinerlei Wartung außer dem
Überprüfen der Spannung und dem
95
Wartung und Einstellungen
regelmäßigen Nachladen bei Bedarf, z. B.
während der Lagerung.
Ein Anpassen des Säurestands in der Batterie
ist nicht möglich. Der Verschlussstreifen darf
nicht entfernt werden.
Selbstentladung der Batterie
Vorsicht
Um eine maximale Lebensdauer zu
gewährleisten, muss das Ladeniveau der
Batterie aufrechterhalten werden.
Wird das Ladeniveau der Batterie nicht
aufrechterhalten, kann dies gravierende
innere
Schäden
an
der
Batterie
hervorrufen.
Unter normalen Umständen sorgt die
Ladeanlage des Motorrads dafür, dass die
Batterie vollständig geladen bleibt. Wird das
Motorrad jedoch nicht genutzt, dann entlädt
sich die Batterie nach und nach aufgrund
eines
normalen
Prozesses,
der
als
Selbstentladung bezeichnet wird. Die Uhr,
der Speicher des Motorsteuergeräts (ECM),
hohe Umgebungstemperaturen oder das
Hinzufügen elektrischer Sicherheitssysteme
oder anderer elektrischer Zubehörartikel
beschleunigen die Selbstentladung. Durch
das Abklemmen der Batterie vom Motorrad
während der Lagerung verlangsamt sich die
Selbstentladung.
96
Selbstentladung der Batterie bei
Einlagerung oder seltenem
Gebrauch des Motorrads
Überprüfen Sie während der Einlagerung
oder bei seltenem Gebrauch des Motorrads
die Batteriespannung wöchentlich mit Hilfe
eines Digitalmultimeters. Befolgen Sie dabei
die dem Messgerät beiliegende Anleitung
des Herstellers.
Sollte die Batteriespannung unter 12,7 V
fallen, muss die Batterie aufgeladen werden
(siehe Seite 97).
Wird das Entladen einer Batterie zugelassen
oder wird eine Batterie auch nur für kurze
Zeit im entladenen Zustand belassen, führt
dies zur Sulfatierung der Bleiplatten. Die
Sulfatierung ist ein normaler Bestandteil der
chemischen Reaktion im Inneren der Batterie.
Im Laufe der Zeit kann das Sulfat jedoch auf
den Platten kristallisieren und so eine
Erholung der Batterie schwierig oder
unmöglich machen. Ein solcher dauerhafter
Schaden wird durch die Garantie des
Motorrads nicht abgedeckt, da er nicht auf
einen Herstellungsfehler zurückgeht.
Durch das Aufrechterhalten des vollen
Batterieladezustands
sinkt
die
Wahrscheinlichkeit eines Einfrierens bei Kälte.
Das Einfrieren einer Batterie verursacht
gravierende innere Schäden an der Batterie.
Wartung und Einstellungen
Laden der Batterie
Wenn Sie Hilfe bei der Auswahl eines
Batterieladegeräts, beim Überprüfen der
Batteriespannung oder beim Laden der
Batterie benötigen, setzen Sie sich bitte mit
Ihrem lokalen Triumph Vertragshändler in
Verbindung.
Warnung
Durch die Batterie werden explosive Gase
freigesetzt. Halten Sie Funken, Feuer und
Zigaretten fern. Sorgen Sie für eine
angemessene Belüftung, wenn Sie die
Batterie
laden
oder
in
einem
geschlossenen Raum verwenden.
Die
Batterie
enthält
Schwefelsäure
(Batteriesäure). Der Kontakt mit Haut oder
Augen kann zu schweren Verbrennungen
führen. Tragen Sie Schutzkleidung und
einen Gesichtsschild.
Vorsicht
Verwenden Sie kein Schnellladegerät für
KFZ-Batterien, da dies zum Überladen und
zu Schäden an der Batterie führen kann.
Sollte die Batteriespannung unter 12,7 V
fallen, muss die Batterie mit Hilfe eines von
Triumph zugelassenen Batterieladegeräts
aufgeladen werden. Befolgen Sie stets die
dem Batterieladegerät beiliegende Anleitung.
Bei längerer Lagerungsdauer (mehr als zwei
Wochen) ist die Batterie aus dem Motorrad
auszubauen und mit Hilfe eines von Triumph
zugelassenen Erhaltungsladers im geladenen
Zustand zu halten.
Ebenso ist die Batterie vor dem Laden aus
dem Motorrad auszubauen, wenn der
Ladezustand auf ein Niveau sinkt, bei dem
sich das Motorrad nicht mehr starten lässt.
Sollte Batteriesäure auf Ihre Haut
gelangen, spülen Sie die betroffene Stelle
sofort mit Wasser.
Sollte Batteriesäure in Ihre Augen
gelangen, spülen Sie die Augen
mindestens 15 Minuten lang mit Wasser
und BEGEBEN SIE SICH SOFORT IN
ÄRZTLICHE BEHANDLUNG.
Sollten Sie versehentlich Batteriesäure
verschlucken, trinken Sie viel Wasser und
BEGEBEN SIE SICH SOFORT IN
ÄRZTLICHE BEHANDLUNG.
BEWAHREN
SIE
BATTERIESÄURE
AUßERHALB DER REICHWEITE VON
KINDERN AUF.
97
Wartung und Einstellungen
Sicherungskasten
Einbauen der Batterie
Warnung
Stellen Sie sicher, dass die Batteriepole den
Motorradrahmen nicht berühren, da dies
zu einem Kurzschluss oder Funkenschlag
führen kann, der die Batteriegase
entzünden und ein Verletzungsrisiko
schaffen könnte.
1
Setzen Sie die Batterie in den Batteriekasten.
Klemmen Sie die Batterie wieder an, das
Pluskabel (rot) zuerst.
ceya
Tragen Sie zum Schutz vor Korrosion eine
leichte Fettschicht auf die Klemmen auf.
1. Sicherungskasten
Versehen Sie
Schutzkappe.
Der Sicherungskasten befindet sich unter
dem Sitz.
den
Pluspol
mit
seiner
Bringen Sie die Batterielasche wieder an.
Bauen Sie den Sitz wieder an.
Um Zugang zum Sicherungskasten zu
erlangen, muss der Sitz ausgebaut werden.
Warnung
Ersetzen Sie durchgebrannte Sicherungen
stets mit neuen Sicherungen der richtigen
Stärke (gemäß Angaben auf dem
Sicherungskastendeckel) und verwenden
Sie niemals stärkere Sicherungen. Die
Verwendung einer falschen Sicherung
kann zu einer elektrischen Störung und in
der Folge zu Schäden am Motorrad, zum
Verlust der Kontrolle über das Motorrad
und zu einem Unfall führen.
98
Wartung und Einstellungen
Identifizieren der Sicherungen
Die Sicherungen sind wie nachfolgend
gezeigt an einer neben jeder Sicherung im
Sicherungskastengehäuse
eingeprägten
Nummer zu erkennen. Diese Nummern
entsprechen denen in der nachstehenden
Tabelle. Sicherungen ohne Nummer sind
Ersatzsicherungen, die ersetzt werden sollten,
wenn sie verwendet werden.
8
9
20
20
15
20
5
10
5
30
10
10
1
2
3
4
11
10
5
30
1
Position
Stärke
(Ampere)
1
5
Zündschalter
2
30
Blinker, Bremslicht,
Hupe
3
10
Alarmanlage,
Diagnoseanschluss,
Instrumente
4
10
Leer
5
-
MotormanagementSystem
6
20
Kühlerventilator
7
15
Abblend- und Fernlicht,
AnlasserMagnetschalter
8
20
Rückleuchte,
Kennzeichenbeleuchtung,
Begrenzungslicht
9
5
Instrumente,
Kraftstoffpumpenrelais,
EMS-Relais, Starterrelais
30
7
30
6
Abgesicherter
Stromkreis
2
Identifizieren der Sicherungen
Leer
10
-
Hauptsicherung
11
30
99
Wartung und Einstellungen
Scheinwerfer
Scheinwerfereinstellung - vertikal
Scheinwerfer
Warnung
Passen Sie Ihre Fahrgeschwindigkeit den
Sicht- und Wetterbedingungen an, unter
denen Sie das Motorrad betreiben.
Stellen Sie sicher, dass die Scheinwerfer so
eingestellt sind, dass sie die Straße weit
genug voraus ausleuchten, ohne den
entgegenkommenden
Verkehr
zu
blenden. Falsch eingestellte Scheinwerfer
können die Sicht beeinträchtigen und so
zu einem Unfall führen.
Warnung
Versuchen
Sie
niemals,
einen
Scheinwerferkegel während der Fahrt
einzustellen.
Jeder Versuch, einen Scheinwerferkegel
während der Fahrt einzustellen, kann zum
Verlust der Kontrolle und zu einem Unfall
führen.
ccqq
1
1. Abdeckungsbefestigungen vertikaler
Strahleinsteller
Die Einstellung des vertikalen Strahls des
linken und rechten Scheinwerfers kann nur
für
beide
Scheinwerfer
zusammen
vorgenommen werden. Eine getrennte
Einstellung ist nicht möglich.
Schalten Sie das Abblendlicht ein.
Entfernen Sie die Einstellerabdeckung.
Lösen Sie die Klemmschraube weit genug,
um eine begrenzte Bewegung der
Scheinwerfer zu ermöglichen.
Stellen Sie die Scheinwerferposition so ein,
dass sich die erforderliche Ausrichtung des
Strahls ergibt.
Ziehen Sie die Klemmschraube
Anzugsmoment 15 Nm.
Überprüfen Sie die
ausrichtung erneut.
fest.
Scheinwerferstrahl-
Schalten Sie die Scheinwerfer aus, wenn
beide zufriedenstellend justiert sind.
Bringen Sie die Einstellerabdeckung wieder
an.
100
Wartung und Einstellungen
Austauschen der Scheinwerferbirne
Scheinwerfereinstellung - horizontal
1
2
3
1
cbnp
ccqr
1. Horizontale Strahleinsteller
Der horizontale Strahl kann für beide
Scheinwerfer einzeln ausgerichtet werden.
Beide Scheinwerfer werden mit Hilfe des
gleichen Verfahrens eingestellt.
Warnung
Schalten Sie das Abblendlicht ein.
Lösen
Sie
die
Scheinwerfergehäuses.
Befestigung
1. Scheinwerferbirne
2. Glühbirnenklemme
3. Standlicht-Birne
des
Stellen Sie die horizontale Scheinwerferposition so ein, dass sich die erforderliche
Ausrichtung des Strahls ergibt.
Ziehen Sie die Klemmschraube fest. Anzugsmoment 15 Nm.
Die Birnen werden beim Gebrauch heiß.
Lassen Sie die Birnen vor der Handhabung
lange genug abkühlen. Vermeiden Sie es,
den Glaskolben der Birne zu berühren.
Sollte das Glas berührt oder verschmutzt
werden, reinigen Sie es vor der weiteren
Verwendung mit Alkohol.
Wiederholen Sie das Verfahren für den
zweiten Scheinwerfer.
Bauen Sie den Sitz ab.
Überprüfen Sie die
lausrichtung erneut.
Scheinwerferstrah-
Klemmen Sie die Batterie ab, das Minuskabel
(schwarz) zuerst.
Schalten Sie die Scheinwerfer aus, wenn
beide zufriedenstellend justiert sind.
Lösen Sie die Befestigung, mit der die
Scheinwerferklemme
am
Scheinwerfergehäuse befestigt ist.
Stützen Sie den Scheinwerfer ab, während
Sie die Klemme entfernen.
101
Wartung und Einstellungen
Nehmen Sie den Scheinwerfer aus seinem
Gehäuse und stützen Sie ihn weiter ab, damit
die Kabel nicht überdehnt werden.
Rückleuchte
Lösen Sie den Kompaktstecker von der
Scheinwerferbirne und entfernen Sie die
Gummiabdeckung.
Bei der Rücklicht-Lampeneinheit handelt es
sich um eine geschlossene, wartungsfreie
LED-Einheit.
Lösen Sie die Kabelklemme von ihrem Clip
(entfernen Sie nicht die Schraube) und
nehmen Sie anschließend die Birne aus
Lampeneinheit heraus.
Blinkeranzeigen
Entfernen Sie die
Scheinwerfereinheit.
Glühbirne
aus
Austauschen der Rücklichteinheit
Austauschen der Birne
der
Austauschen der Standlicht-Birne:
Lösen Sie die Birnenfassung aus ihrer
Halterung, ohne an den Kabeln zu ziehen.
Entfernen Sie die Birne aus ihrer Fassung,
indem Sie sie leicht nach oben ziehen.
1
Die Installation verläuft für beide Birnen nach
dem umgekehrten Verfahren. Ziehen Sie die
Scheinwerferklemme fest. Anzugsmoment
4 Nm.
2
Vorsicht
Schließen Sie beim Wiederanklemmen der
Batterie das Pluskabel (rot) zuerst an.
Warnung
Schließen Sie die Batterie erst wieder an,
wenn die Montage abgeschlossen ist. Das
vorzeitige Anschließen der Batterie kann
zum Entzünden der Batteriegase führen
und dadurch ein Verletzungsrisiko
darstellen.
102
celc
1. Blinkerglas
2. Befestigungsschraube
Das Blinkerglas wird bei beiden Blinkern
durch
eine
Befestigungsschraube
im
Scheinwerferglas in seiner Position gehalten.
Lösen Sie die Schraube und entfernen Sie
das Blinkerglas, um zwecks Austausch
Zugang zur Birne zu erlangen.
Wartung und Einstellungen
Kennzeichenbeleuchtung
die Anschlussstecker der Kennzeichenleuchte
zu lösen.
Austauschen der Birne
Bauen Sie den Sitz ab.
Vorsicht
Klemmen Sie die Batterie ab, das Minuskabel
(schwarz) zuerst.
Vorsicht
Ziehen Sie nicht stärker als nötig am
hinteren Kotflügel, wenn Sie sich Zugang
zu der innen gelegenen Befestigungsmutter
der
Kennzeichenleuchte
verschaffen. Ein zu starkes Biegen des
Kotflügels führt zu Schäden.
Um Schäden an den Kabeln zu vermeiden,
ziehen Sie die Birnenfassung nicht an den
Kabeln heraus. Ziehen Sie ausschließlich
an der Fassung.
Entnehmen Sie die Birnenfassung vorsichtig
aus dem hinteren Bereich der Kennzeichenleuchte und nehmen Sie die Birne heraus.
1
2
Entfernen Sie die Innenbefestigung des
hinteren Kotflügels. Ziehen Sie den Kotflügel
vorsichtig nach oben, um Zugang zur
Befestigungsmutter der Kennzeichenleuchte
zu erlangen.
ceyb
1. Kennzeichenbeleuchtung
2. Birnenfassung
1
ceya
1. Innere Befestigung hinterer Kotflügel
Halten Sie die Mutter fest und entfernen Sie
die Befestigungsschraube der Kennzeichenleuchte. Nehmen Sie die Mutter vom
Kotflügel.
Nehmen Sie die Kennzeichenleuchte vom
hinteren Kotflügel ab. Es ist nicht erforderlich,
Die
Installation
erfolgt
nach
dem
umgekehrten Verfahren, wobei Folgendes zu
beachten ist:
Ziehen Sie die Befestigung der Kennzeichenleuchte mit einem Anzugsmoment von
3 Nm fest.
Ziehen Sie die Befestigungen des hinteren
Kotflügels mit einem Anzugsmoment von
6 Nm fest.
Klemmen Sie die Batterie wieder an, das
Pluskabel (rot) zuerst.
103
Wartung und Einstellungen
Reinigung
Häufiges, regelmäßiges Reinigen ist ein
wesentlicher Bestandteil der Wartung Ihres
Motorrads. Wenn Sie Ihr Motorrad
regelmäßig
reinigen,
wird
sein
Erscheinungsbild für viele Jahre bewahrt. Eine
Reinigung mit kaltem Wasser und
Autoreiniger ist zu jedem Zeitpunkt wichtig,
insbesondere jedoch, nachdem das Motorrad
Seeluft,
Meerwasser,
staubigen
oder
schlammigen Straßen ausgesetzt war, sowie
im Winter, wenn die Straßen behandelt
werden, um sie schnee- und eisfrei zu
machen.
Verwenden
Sie
keine
Haushaltsreiniger, da der Gebrauch solcher
Produkte zu vorzeitiger Korrosion führt.
Obwohl
die
Korrosion
bestimmter
Gegenstände von der Garantie des
Motorrads abgedeckt ist, wird vom Besitzer
erwartet, dass er die vorstehende vernünftige
Empfehlung zum Schutz vor Korrosion und
zur
Verbesserung
des
äußeren
Erscheinungsbilds des Motorrads befolgt.
oder polierten
könnten.
Oberflächen
verursachen
Verwenden Sie für die Reinigung von
lackierten/polierten
Oberflächen
und
Fahrgestell getrennte Schwämme oder
Reinigungstücher. Bereiche des Fahrgestells
(wie Räder und Kotflügel-Unterseiten) sind
scheuernden
Straßenschmutzund
Staubpartikeln
ausgesetzt,
die
unter
Umständen zu Kratzern auf lackierten oder
polierten Oberflächen führen können, wenn
lediglich ein und dieselben Schwämme oder
Reinigungstücher verwendet werden.
Wobei Sie vorsichtig sein müssen
Vermeiden Sie es, Wasser mit großer Kraft in
die Nähe folgender Komponenten zu
spritzen:
•
Instrumente,
•
Bremszylinder und Bremssättel,
•
unterhalb des Kraftstofftanks,
•
Lenkkopflager,
•
Lufteinlasskanäle.
Vorbereitungen zum Waschen
Vor dem Waschen des Motorrads müssen
Vorkehrungen getroffen werden, um Wasser
von folgenden Stellen fernzuhalten:
Hintere Schalldämpferöffnungen: Abdecken
mit einer Plastiktüte, die mit Gummibändern
befestigt wird.
Kupplungs- und Bremshebel, Schaltergehäuse am Lenker: Abdecken mit
Plastiktüten.
Zündschalter und Lenkschloss: Schlüsselloch
mit Klebeband abdecken.
Nehmen Sie Schmuck wie Ringe, Uhren,
Reißverschlüsse oder Gürtelschnallen ab, die
Kratzer oder andere Schäden an lackierten
104
Vorsicht
Spritzen Sie auf keinen Fall Wasser unter
den Kraftstofftank. Wasser, das im Bereich
der Lufteinlasskanäle verspritzt wird (die
sich
unter
der
Vorderseite
des
Kraftstofftanks befinden), könnte in Airbox
und Motor gelangen und Schäden an
beiden Komponenten verursachen.
Wartung und Einstellungen
Vorsicht
Die
Nutzung
von
HochdruckWaschanlagen wird nicht empfohlen. Bei
der
Nutzung
von
HochdruckWaschanlagen könnte Wasser in das
Innere von Lagern und anderen
Komponenten gepresst werden und
dadurch einen vorzeitigen Verschleiß
durch Korrosion und den Verlust der
Schmierung verursachen.
Hinweis:
•
Die
Verwendung
von
stark
alkalischen
Seifen
hinterlässt
Rückstände auf lackierten Flächen
und kann darüber hinaus zu
Wasserflecken führen. Verwenden
Sie
zur
Unterstützung
des
Reinigungsprozesses
stets
schwach alkalische Seife.
Nach dem Waschen
Entfernen Sie Plastiktüten und Klebeband
und reinigen Sie die Lufteinlässe.
Schmieren Sie die Drehzapfen, Schrauben
und Muttern.
Warnung
Wachsen oder schmieren Sie niemals die
Bremsscheiben.
Der
Verlust
von
Bremsleistung und ein Unfall könnten die
Folge sein. Reinigen Sie die Bremsscheibe
mit
einem
ölfreien
MarkenBremsscheibenreiniger.
Unlackierte Aluminiumteile
Teile wie Brems- und Kupplungshebel
müssen auf die richtige Weise gereinigt
werden, damit Ihr äußeres Erscheinungsbild
erhalten bleibt.
Verwenden
Sie
einen
MarkenAluminiumreiniger ohne scheuernde oder
ätzende Bestandteile.
Reinigen Sie Aluminiumteile regelmäßig,
insbesondere nach dem Fahren bei rauen
Wetterbedingungen. In diesem Fall müssen
die entsprechenden Komponenten nach
jedem Gebrauch des Motorrads mit der
Hand gewaschen und abgetrocknet werden.
Garantieansprüche, die auf unzureichende
Wartung zurückzuführen sind, werden nicht
akzeptiert.
Testen Sie die Bremsen, bevor Sie das
Motorrad fahren.
Starten Sie den Motor und lassen Sie ihn für
5 Minuten laufen. Stellen Sie eine
angemessene Entlüftung der Abgase sicher.
Nehmen Sie Wasserrückstände mit einem
trockenen Tuch auf. Lassen Sie kein Wasser
am Motorrad zurück, da dies zu Korrosion
führt.
105
Wartung und Einstellungen
Reinigen der Auspuffanlage
Schützen
Sämtliche Teile der Auspuffanlage Ihres
Motorrads müssen regelmäßig gereinigt
werden, damit ihr äußeres Erscheinungsbild
nicht dauerhaft beeinträchtigt wird. Diese
Anweisungen gelten gleichermaßen für
Komponenten aus Chrom, gebürstetem
Edelstahl und Kohlefaser.
Reiben Sie nach dem Trocknen der
Auspuffanlage "Motorex 645 Clean and
Protect" in die Oberfläche ein.
Hinweis:
•
Die Auspuffanlage muss abgekühlt
sein, bevor Sie gewaschen wird,
damit
keine
Wasserflecken
entstehen.
Waschen
Verwenden Sie eine Mischung aus kaltem
Wasser und mildem Autoreiniger. Verwenden
Sie keine stark alkalischen Seifen, wie sie
häufig in Autowaschanlagen verwendet
werden, da diese Rückstande hinterlassen.
Waschen Sie die Auspuffanlage mit einem
weichen Tuch. Verwenden Sie keine
scheuernden Gegenstände wie Schleifpads
oder Stahlwolle. Diese zerstören die
behandelte Oberfläche.
Spülen Sie die Auspuffanlage gründlich ab.
Stellen Sie sicher, dass weder Wasser noch
Seife in die Schalldämpfer eindringen.
Trocknen
Wischen Sie die Auspuffanlage so weit wie
möglich mit einem weichen Tuch trocken.
Lassen Sie zum Trocknen nicht den Motor
laufen, weil es sonst zu Fleckenbildung
kommt.
106
Vorsicht
Silikonhaltige
Produkte
führen
zur
Verfärbung des Chroms und dürfen nicht
verwendet werden. Ebenso führt der
Gebrauch von scheuernden Reinigern und
Polituren zu Schäden am System. Auch sie
dürfen nicht verwendet werden.
Es wird empfohlen, die Auspuffanlage
regelmäßig
mit
einem
Oberflächenschutzmittel zu bearbeiten, da dies das
äußere Erscheinungsbild der Anlage sowohl
schützt als auch verbessert.
Einlagern
EINLAGERN
Vorbereitungen für das
Einlagern
Reinigen und trocknen Sie das gesamte
Motorrad gründlich.
Befüllen Sie den Kraftstofftank mit bleifreiem
Kraftstoff der richtigen Sorte und fügen Sie
einen Benzin-Stabilisatorzusatz hinzu (falls
verfügbar). Befolgen Sie dabei die Anleitung
des Stabilisator-Herstellers.
Warnung
Benzin ist extrem leicht entzündlich und
unter bestimmten Umständen auch
explosiv. Schalten Sie die Zündung aus.
Rauchen Sie nicht. Vergewissern Sie sich,
dass der Bereich gut belüftet und frei von
sämtlichen Flamm- oder Funkenquellen ist.
Dies schließt sämtliche Geräte ein, die über
eine Pilotflamme verfügen.
Entfernen Sie die Zündkerze von jedem
Zylinder und geben Sie einige Tropfen
(5 ccm) Motoröl in jeden Zylinder. Bedecken
Sie die Zündkerzenöffnungen mit einem
geeigneten Tuch oder Lappen. Stellen Sie
den Motorstoppschalter auf AN und drücken
Sie den Starterknopf für einige Sekunden,
um die Zylinderwand mit Öl zu überziehen.
Setzen Sie die Zündkerzen ein und ziehen
Sie sie fest. Anzugsmoment 12 Nm.
Wechseln Sie Motoröl und Filter (siehe
Seite 63).
Überprüfen Sie den Reifendruck und passen
Sie ihn bei Bedarf an (siehe Seite 89).
Bocken Sie das Motorrad auf einem Ständer
auf, so dass beide Räder über dem Boden
schweben. (Falls das nicht möglich ist, stellen
Sie es mit Vorder- und Hinterrad auf Bretter,
um
Feuchtigkeit
von
den
Reifen
fernzuhalten.)
Sprühen Sie Korrosionsschutzöl auf sämtliche
unlackierten Metallflächen, um sie vor Rost
zu schützen. (Es gibt eine große Zahl von
Produkten auf dem Markt. Ihr Händler kann
Sie vor Ort beraten.) Verhindern Sie, dass Öl
auf Kunststoffteile, Bremsscheiben oder in die
Bremssattel gelangt.
Schmieren Sie die Antriebskette und stellen
Sie sie bei Bedarf ein (siehe Seite 74).
Vergewissern Sie sich, dass das Kühlsystem
mit
einer
50 %
Mischung
aus
Frostschutzmittel und destilliertem Wasser
gefüllt ist (siehe Seite 66).
Bauen Sie die Batterie aus und lagern Sie sie
an einem Ort, an dem sie nicht direktem
Sonnenlicht,
Feuchtigkeit
oder
Frost
ausgesetzt ist. Während der Einlagerung des
Motorrads sollte sie etwa alle zwei Wochen
langsam (mit einem Ladestrom von einem
Ampere oder weniger) geladen werden
(siehe Seite 94).
Lagern Sie das Motorrad in einem kühlen,
trockenen
Bereich
ohne
direkte
Sonneneinstrahlung und mit minimalen
täglichen Temperaturschwankungen.
Decken Sie das Motorrad mit einem
geeigneten porösen Überzug ab, damit sich
kein Staub und Schmutz auf dem Fahrzeug
absetzen kann. Vermeiden Sie dabei die
Verwendung von Kunststoff oder ähnlichen,
nicht
atmungsaktiven,
beschichteten
Materialien,
die
den
Luftaustausch
einschränken, so dass sich Wärme und
Feuchtigkeit stauen können.
107
Einlagern
Vorbereitungen nach dem
Einlagern
Bauen Sie die Batterie ein (falls ausgebaut)
(siehe Seite 94).
War das Motorrad länger als vier Monate
eingelagert, wechseln Sie das Motoröl (siehe
Seite 63).
Überprüfen Sie sämtliche Punkte, die im
Abschnitt "Tägliche Sicherheitskontrollen"
aufgelistet sind.
Bauen Sie vor dem Anlassen des Motors die
Zündkerzen von jedem Zylinder aus.
Klappen Sie den Seitenständer herunter.
108
Drehen Sie den Motor am Anlassermotor
einige Male, bis die Öldruckwarnleuchte
erlischt.
Setzen Sie die Zündkerzen wieder ein und
ziehen Sie sie fest. Anzugsmoment 12 Nm.
Starten Sie den Motor.
Überprüfen Sie den Reifendruck und passen
Sie ihn bei Bedarf an (siehe Seite 89).
Reinigen Sie
gründlich.
Prüfen Sie
Funktion.
die
das
gesamte
Bremsen
auf
Motorrad
korrekte
Führen Sie eine Testfahrt mit geringer
Geschwindigkeit durch.
Spezifikationen
SPEZIFIKATIONEN
Abmessungen
Gesamtlänge . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
2.056 mm
Gesamtbreite. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
777 mm
Gesamthöhe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
1.250 mm
Radstand . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
1.425 mm
Sitzhöhe. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
830 mm
Gewichtsangaben
Trockengewicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
189 kg
Max. Nutzlast . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
197 kg
Motor
Typ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
3-Zyl. Reihenmotor
Hubraum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
1050 cc
Bohrung x Hub . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
79 x 71,4 mm
Verdichtungsverhältnis . . . . . . . . . . . . . . . . . .
12,0:1
Nummerierung der Zylinder . . . . . . . . . . . . .
Von links nach rechts
Laufende Zylindernummer. . . . . . . . . . . . . . .
1 links
Zündfolge . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
1-2-3
Startsystem . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Elektrischer Anlasser
Fahrleistungen
Nennleistung (DIN 70020) . . . . . . . . . . . . . .
132 PS bei 9.250 U/min.
Maximales Drehmoment . . . . . . . . . . . . . . . .
105 Nm bei 7.550 U/min.
109
Spezifikationen
Schmierung
Schmierung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Druckumlaufschmierung (Nasssumpf)
Motorölfüllmengen
Trockenfüllung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
3,5 Liter
Öl- /Filterwechsel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
3,2 Liter
Nur Ölwechsel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
3,0 Liter
Kühlsystem
Kühlmitteltyp . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Mobil Antifreeze
Verhältnis Wasser*/Frostschutz . . . . . . . . . . . .
50/50
Kühlmittelvolumen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
2,4 Liter
Thermostat öffnet (nominal) . . . . . . . . . . . . . .
85°C
Kraftstoffsystem
Typ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Elektronische Kraftstoffeinspritzung
Einspritzventile . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Elektromagnetisch gesteuert
Kraftstoffpumpe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Tauchpumpe, elektrisch
Kraftstoffdruck (Nenndruck) . . . . . . . . . . . . . .
3 bar
Kraftstoff
Typ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
95 ROZ bleifrei
Tankvolumen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
18 Liter
*Verwenden Sie ausschließlich destilliertes Wasser
110
Spezifikationen
Zündung
Zündanlage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Digital-induktiv
Elektronischer Drehzahlbegrenzer (U/min.) .
9.500 (U/min.)
Zündkerze . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
NGK CR8EK
Elektrodenabstand. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Abstand 0,7 mm
Toleranz Elektrodenabstand . . . . . . . . . . . . . .
+0.05/-0,1 mm
Getriebe
Getriebetyp . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
6-Gang, mit Dauereingriff
Kupplungsart. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Nass, Mehrscheiben
Endantriebskette . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
DID X-Ring
Übersetzungsverh. Primärantrieb. . . . . . . . . .
1,75:1 (60/105)
Übersetzungsverhältnisse:
Übersetzung Endantrieb. . . . . . . . . . . . . . . . .
2,333:1 (18/42)
1. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
2,733:1 (15/41)
2. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
1,947:1 (19/37)
3. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
1,545:1 (22/34)
4. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
1,292:1 (24/31)
5. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
1,154:1 (26/30)
6. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
1,074:1 (27/29)
111
Spezifikationen
Reifen
Reifendruck (kalt):
Vorne . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
2,35 bar
Hinten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
2,90 bar
Reifengröße vorne . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
120/70 ZR17
Reifengröße hinten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
180/55 ZR17
Zugelassene Reifen
Option 1, vorne . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Metzeler Sportec M3 C
Option 1, hinten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Metzeler Sportec M3
Option 2, vorne . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Bridgestone BT015 G
Option 2, hinten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Bridgestone BT015 E
Option 3, vorne und hinten . . . . . . . . . . . . . .
Dunlop Sportmax Qualifier
Warnung
Verwenden Sie die empfohlenen Reifen AUSSCHLIEßLICH in den angegebenen
Kombinationen. Mischen Sie nicht Reifen verschiedener Hersteller oder Reifen
unterschiedlicher Spezifikation desselben Herstellers, da dies zum Verlust der Kontrolle über
das Motorrad und zu einem Unfall führen kann.
112
Spezifikationen
Elektrische Ausrüstung
Batterie. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
12 V, 10 Ah
Lichtmaschine . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
12 V, 35 A/min.
Scheinwerfer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
2 x 12 V, 60/55 W, H4 Halogen
Rück-/Bremsleuchte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
LED
Blinkerleuchten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
12 V, 10 W
Rahmen
Lenkkopfwinkel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
23,5°
Nachlaufstrecke. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
84 mm
Anzugsdrehmomente
Ölfilter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
10 Nm
Ölablassschraube . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
25 Nm
Zündkerze . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
12 Nm
Hinterradeinstellexzenter . . . . . . . . . . . . . . . .
55 Nm
Flüssigkeiten und Schmierstoffe
Motoröl . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Halb- oder vollsynthetisches MotorradMotoröl 10W/40 oder 15W/50 mit der
Spezifikation API SH (oder höher) und
JASO MA, wie z. B. Mobil 1 Racing 4T
Bremsflüssigkeit. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Mobil Universal Brems- und
Kupplungsflüssigkeit DOT 4
Kühlmittel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Mobil Antifreeze
Lager und Drehzapfen . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Mobil Fett HP 222
Antriebskette . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Mobil Kettenspray oder Mobilube HD 80
113
Spezifikationen
Seite absichtlich frei gelassen
114
Index
INDEX
A
F
Abmessungen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 109
Antriebskette. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 74
Einstellen des Spiels. . . . . . . . . . . . . . 76
Prüfen der Auslenkung . . . . . . . . . . . 75
Schmierung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 75
Verschleißinspektion . . . . . . . . . . . . . 77
Anzugsdrehmomente . . . . . . . . . . . . . . . 113
Fahrleistungen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 109
Fahrzeugidentifikationsnummer . . . . . . . . 17
Flüssigkeiten und Schmierstoffe . . . . . . . 113
B
Batterie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 94
Ausbau. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 95
Einbau . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 98
Entsorgung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 95
Wartung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 95
Blinkeranzeigen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 102
Bordwerkzeug . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 38
Bremsen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 78
Brems- und KupplungshebelEinstellvorrichtungen . . . . . . . . . . . . . 32
Bremsen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 47
Bremsklotzverschleißausgleich . . . . . 79
Flüssigkeitsstand . . . . . . . . . . . . . . . . 80
Lichtschalter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 81
Scheibenbremsflüssigkeit . . . . . . . . . 79
Verschleißinspektion . . . . . . . . . . . . . 78
D
Drehzahlmesser . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22
E
Einfahren. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 39
Einlagern
Vorbereitungen für das Einlagern. . 107
Vorbereitungen nach dem
Einlagern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 108
Elektrische Ausrüstung . . . . . . . . . . . . . . . 113
G
Gänge
Schalten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 46
Gangwechselanzeige . . . . . . . . . . . . . . . . 27
Gashebel und Drosselklappensteuerung . 70
Getriebe. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 111
Gewichtsangaben . . . . . . . . . . . . . . . . . . 109
I
Instrumentenanordnung. . . . . . . . . . . . . . 21
K
Kennzeichenbeleuchtung . . . . . . . . . . . . 103
Kennzeichnung der Teile . . . . . . . . . . . . . 14
Kilometerzähler/Tageskilometerzähler . . . 22
Kraftstoff . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 110
Kraftstoffanforderungen . . . . . . . . . . . . . . 35
Befüllen des Kraftstofftanks . . . . . . . . 36
Kraftstoffsorte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 35
Tankdeckel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 36
Kraftstoffsystem . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 110
Kühlmitteltemperaturanzeige . . . . . . . . . . 26
Kühlsystem . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 67, 110
Korrosionsschutzmittel . . . . . . . . . . . . 67
Stand anpassen . . . . . . . . . . . . . . . . . 68
Stand überprüfen. . . . . . . . . . . . . . . . 68
Wechseln . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 69
Kupplung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 73
Einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 74
Überprüfung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 74
115
Index
L
Lenkerschalter links . . . . . . . . . . . . . . . . .
Blinkerschalter . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Lichthupenschalter. . . . . . . . . . . . . . .
Schalter Hupe . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Scheinwerfer-Abblendschalter. . . . . .
Lenkerschalter rechts . . . . . . . . . . . . . . . .
Motorstoppschalter . . . . . . . . . . . . . .
Starterknopf . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Lenkung/Radlager . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Überprüfung . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
S
34
34
34
34
34
33
33
33
82
82
M
Motor
Motor abschalten. . . . . . . . . . . . . . . . 44
Motor anlassen . . . . . . . . . . . . . . . . . 45
Seriennummer. . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17
Spezifikationen . . . . . . . . . . . . . . . . 109
Motoröl . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 63
Entsorgen von Öl und Filtern . . . . . . 66
Öl- und Ölfilterwechsel . . . . . . . . . . . 65
Ölstand-Überprüfung . . . . . . . . . . . . 64
Sorte und Spezifikation . . . . . . . . . . . 66
R
Rahmen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 113
Reifen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 89, 112
Austausch. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 92
Mindestprofiltiefe. . . . . . . . . . . . . . . . 90
Reifendruck . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 89
Reinigung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 104
Auspuffanlage . . . . . . . . . . . . . . . . . 106
Nach dem Waschen . . . . . . . . . . . . 105
Schützen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 106
Trocknen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 106
Unlackierte Aluminiumteile. . . . . . . 105
Vorbereitung . . . . . . . . . . . . . . . . . . 104
Waschen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 106
Wobei Sie vorsichtig sein müssen. . 104
Rückleuchte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 102
116
Scheinwerfer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 100
Austauschen der Birne. . . . . . . . . . . 101
Horizontale Einstellung . . . . . . . . . . 101
Vertikale Einstellung. . . . . . . . . . . . . 100
Schmierung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 110
Seitenverkleidung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 63
Sicherheit. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5
Abstellen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10
Fahren mit dem Motorrad. . . . . . . . . . 7
Kraftstoffdämpfe und Abgase . . . . . . . 6
Lenker und Fußrasten . . . . . . . . . . . . . 9
Motorrad . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5
Sturzhelm und Schutzkleidung . . . . . . 8
Tägliche Kontrollen . . . . . . . . . . . . . . 40
Teile und Zubehör. . . . . . . . . . . . . . . 10
Wartung/Ausstattung. . . . . . . . . . . . . 11
Sicherungskasten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 98
Sitzverriegelung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 38
Sorgfältiger Umgang mit dem Sitz . . . . . 38
Ständer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 37
Seitenständer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 37
T
Tachometer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22
U
Uhr/Bordcomputer . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23
V
Vorderradaufhängung . . . . . . . . . . . . . . . 84
Einstellen der
Druckstufendämpfung. . . . . . . . . 86, 87
Einstellen der Federvorspannung . . . 86
Einstellen der Zugstufendämpfung. . 86
Einstelltabelle . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 84
Überprüfen der Gabel . . . . . . . . . . . . 84
Index
W
Z
Warnhinweise
Lage der Warnaufkleber . . . . . . . . . . . 12
Warnaufkleber . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2
Warnung, Vorsicht und Hinweis. . . . . . 1
Warnleuchten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28
Zubehör . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 53
Zündung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 111
Legende . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30
Schalter/Lenkschloss . . . . . . . . . . . . . 31
117
Index
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