Access-Checker

Access-Checker
Benutzerhandbuch Access-Checker
Access-Checker
Access-Checker Version 2.1
Norman Neubert
Niederseelbacher Straße 45
65527 Niedernhausen
www.stromwerken.de
[email protected]
- vom 15.12.12 -
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Benutzerhandbuch Access-Checker
1 Inhaltsverzeichnis
1
INHALTSVERZEICHNIS........................................................................................................................... 2
2
EINLEITUNG ............................................................................................................................................... 3
3
DAS HAUPTMENÜ...................................................................................................................................... 4
4
DIE ANALYSE ............................................................................................................................................. 6
4.1
4.2
4.3
4.4
4.5
4.6
4.7
4.8
TABELLE „ERGEBNIS“.............................................................................................................................. 6
TABELLE „TABELLENINDIZES“ ...............................................................................................................10
TABELLE „RELATIONEN“ ........................................................................................................................10
TABELLE „USERBERECHTIGUNGEN“ .......................................................................................................11
TABELLE „USER“ ....................................................................................................................................12
TABELLE „GRUPPENBERECHTIGUNGEN“.................................................................................................12
TABELLE „GRUPPEN“..............................................................................................................................12
TABELLE „LOG“......................................................................................................................................13
5
NUTZUNG DES STROMWERKEN-ZERTIFIKATS.............................................................................14
6
VERSIONIERUNG......................................................................................................................................16
7
CHECKSUMMENALGORITHMUS ........................................................................................................17
8
KNOWN BUGS – BEKANNTE FEHLER ................................................................................................19
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Benutzerhandbuch Access-Checker
2 Einleitung
Access wird in Unternehmen häufig für die Abwicklung komplexer Geschäftsprozesse genutzt,
von der Kreditrisikosteuerung in Banken bis hin zur Gehaltsabrechnung in Privatunternehmen.
Der Access-Checker (ACC) soll Sie dabei unterstützen, die Komplexität einer Datenbank einschätzen zu können und Einsicht in die aktuellen Sicherheitseinstellungen und Berechtigungen
des Access-Programms zu erhalten. Ferner kann Sie das Tool bei der Freigabe von AccessAnwendungen (so genannte Applikationen auf Trägersystemen) unterstützen und als Dokumentierer dienen.
Der ACC wurde unter Excel97 entwickelt und unter Excel97, Excel2000, Excel2002 und Excel2003 getestet.
Revision
Besonders für Revisionen stellt der ACC eine erhebliche Erleichterung im Umgang mit AccessDateien dar, da nun auch Fachrevisoren und nicht nur IT-Spezialisten Access-Applikationen
auswerten und gezielt die Fachbereiche unterstützen können. Die Fachkompetenz und Beratungsqualität lässt sich verbessern und der bisher aufwändige Ressourceneinsatz verringern.
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3 Das Hauptmenü
Eventuell erhalten Sie, bevor das Menü erscheint, eine Passwortabfrage aus Access, ggf. auch
mehrfach für alle installierten Versionen:
Diese Sicherheitsabfrage erscheint immer dann, wenn Sie die Berechtigungsverwaltung von Access nutzen. Da der ACC vor dem Anzeigen des Hauptmenüs prüfen muss, welche AccessVersion installiert ist, wird die Sicherheitsabfrage ggf. notwendig.
Der ACC liegt als XLA-Datei vor und stellt sich nach Aufruf der Datei „Access-Checker.xla“ (einfach per Doppelklick im Explorer oder, falls der ACC bereits einmal aufgerufen wurde, über die
Menüleiste innerhalb Excel) wie folgt dar:
Links oben können Sie die Access-Version auswählen, mit der Sie die Analyse durchführen wollen. Wenn Sie z.B. eine Access 2002 Datenbank mit Access 97 analysieren wollen, erhalten Sie
bei der Analyse einen Fehler. Wählen Sie dann bitte eine höhere Access-Version aus.
Der „Beenden“-Knopf schließt den ACC wieder.
In der Hauptmenüleiste findet sich, auch nach dem Schließen von Excel, ein Menüpunkt mit dem
Namen „ACC“. Sie können über diesen Menüpunkt jederzeit das Hauptmenü des ACC erneut
aufrufen.
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Sollten Sie den ACC in ein neues Verzeichnis verschieben, dann führt der Aufruf im Menü zu
einem Fehler, da das Programm nicht mehr gefunden werden kann. Ein erneuter Aufruf der
Access-Checker.xla Datei, z.B. aus dem Explorer, behebt das Problem.
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4 Die Analyse
Der ACC liefert eine Excel-Mappe mit diversen Tabellen, die Informationen über die analysierte
Datei enthalten. Auf die Tabellen wird im Folgenden eingegangen. Vereinzelte Felder innerhalb
der Ergebnistabellen sind mit erläuternden Kommentaren versehen, damit Sie nicht immer im
Handbuch nachlesen müssen.
Nicht immer sind alle Felder ausgefüllt, teilweise werden Sie auch den Text -/- in einem Feld finden. Dies hängt entweder mit den unterschiedlichen Access-Versionen zusammen oder damit,
dass manche Werte in der Analysedatenbank nicht vorhanden sind.
In einigen Fällen finden Sie auch nur ein einfaches Minus-Zeichen (-) vor. Dies bedeutet, dass
der Wert zwar durch den ACC zugreifbar war aber keinen Inhalt hatte bzw. leer war.
Selbsterklärende Felder werden hier nicht gesondert erläutert.
4.1 Tabelle „Ergebnis“
In dieser Tabelle finden Sie die wesentlichsten Aussagen zu Ihrer gescannten Datenbank.
Aktueller User
Der während des Analysevorgangs in Access angemeldete
User. Nach Möglichkeit sollte dies immer ein Administrator
sein, damit das Ergebnis auch alle Informationen enthält.
Tabellen
Die Anzahl aller in der Datenbank vorhandenen Tabellen (exklusive Access-eigenen Tabellen wie z.B. MSysACEs,
MSysCmdbars etc.)
davon in anderen Datenbanken Access kann auf Tabellen in anderen Datenbanken zugreifen,
so genannte „verknüpfte“ oder „extern referenzierte“ Datenbanken.
Abfragen (SQLs)
Die Anzahl aller Abfragen in der Datenbank.
Formulare
Die Anzahl aller Formulare in der Datenbank.
Unterformulare
Die Anzahl aller Unterformulare in der Datenbank.
Reports
Die Anzahl aller Reports in der Datenbank.
Makros
Die Anzahl aller Makros in der Datenbank.
Makrozeilen
Die Anzahl aller Zeilen (mit Kommandos) in allen Makros.
Felder
Gibt die Gesamtanzahl aller Felder in allen Tabellen an. Wenn
z.B. in einer Tabelle 3 Felder für einen Datensatz vorhanden
sind und in einer anderen 5, dann würde hier 8 ausgegeben
werden. Ein Feld kann man mit einer Spalte in einer ExcelDatei vergleichen.
Datensätze
Die Gesamtanzahl aller in der Datenbank vorhandenen Datensätze aller Tabellen.
Daten
Dieser Wert setzt sich aus den Feldern aller Tabellen multipliziert mit den Datensätzen aller Tabellen zusammen. Wenn in
einer Tabelle 3 Felder und 10 Datensätze vorhanden sind und
in einer zweiten Tabelle 5 Felder und 20 Datensätze, dann
würde hier
3*10 + 5*20 = 130
ausgegeben werden.
Insgesamt lässt sich dadurch genau bestimmen, wie viele
Daten (im Datenbank-Sinne von „Datum“) in der Datenbank
enthalten sind.
Controls auf Formularen
Je größer die Zahl ist, desto aufwändiger müssen die technischen oder manuellen Kontrollen zur Wahrung der Datenqualität sein.
Jedes Element eines Formulars, sei es nun ein einfacher Text,
eine Liste, ein Eingabefeld oder ähnliches, ist ein so genann6/19
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tes „Control“.
Je mehr Controls in einer Datenbank vorhanden sind, um so
komplexer die Anwendung.
Davon
Erfassungsfelder
Programmierte
felder
Die Erfassung von Daten ist standardmäßig in Access (ohne
Berücksichtigung von Active-X-Elementen) in
- Eingabefeldern
- Optionsschaltflächen
- Kontrollkästchen
- Optionsgruppen
- Listenfeldern und
- Kombinationsfeldern
möglich. Wenn ein Formular keine Eingabefelder hat, dient es
rein informativen Zwecken.
Nicht jedes Eingabefeld muss zwingend mit einem Feld einer
Tabelle verbunden sein. In einem solchen Feld werden nur
Daten ausgegeben, die mit einer Tabelle verbunden sind.
Erfassungs- Programmierte Erfassungsfelder entsprechen den „normalen“
Erfassungsfeldern, nur dass diese nicht mit einer Tabelle verbunden sind. D.h., wenn in diesen Controls Werte erfasst werden, führt das nicht (direkt) zu einer Veränderungen der Daten
in Tabellen; meist hat der Programmierer hier spezielle Algorithmen hinterlegt, die auf Veränderungen im Erfassungsfeld
reagiert.
Acive-X-Steuerelemente
VBA-Module
VBA-Klassen-Module
So kann ein programmiertes Erfassungsfeld z.B. zur Selektion
unterschiedlicher Ansichten (Listenfeld) genutzt werden. Oder
das programmierte Erfassungsfeld führt zusätzliche Operationen (wie z.B. das automatische einberechnen der Mehrwertsteuer) durch, bevor das Feld in der Tabelle aktualisiert
wird.
Active-X-Elemente sind Fremdprogramme, die die Funktionsvielfalt von Access erweitern. Es kann sich hierbei um Eingabefelder aber auch jede andere denkbare Funktionalität handeln. Z.B. kann der Windows-Media-Player in Access eingebunden werden.
Die Anzahl aller Visual-Basic-For-Applications (VBA) –Module
(ohne Klassenmodule).
Die Anzahl aller Klassen-Module. Die Nutzung von Klassen ist
ein Indiz dafür, dass der Programmierer über weitreichende
Programmierkenntnisse verfügt.
Normale VBA-Module entstehen bereits, wenn man in Access
ein Button auf ein Formular zieht; nicht immer wissen „Entwickler“ darüber bescheid. Bei der Nutzung von Klassen ist
dies nicht mehr der Fall, der Entwickler weiß (wahrscheinlich)
sehr genau was er tut und ist entsprechend ausgebildet.
Formular-VBA-Module
Die Anzahl aller Formulare, die ein VBA-Modul haben. Formulare, die nur den Code:
Option Compare Database
Option Explicit
enthalten, gelten als leer!
Report-VBA-Module
Die Anzahl aller Reports, die ein VBA-Modul haben. Formulare, die nur den Code:
Option Compare Database
Option Explicit
enthalten, gelten als leer!
Codezeilen (ohne leere, ohne Die Gesamtanzahl aller Zeilen mit Code. In dieser Anzahl sind
Komm.)
Leerzeilen und Kommentare nicht enthalten!
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Indizes (in Tabellen)
Anzahl aller benutzten Indizes (alle Felder aller Tabellen, bei
denen „Indiziert“ nicht auf „Nein“ gesetzt ist. Systemtabellen
werden nicht berücksichtigt)
Referenzierte Datenbanken
Die Anzahl aller Datenbanken, die mit dieser Datenbank verknüpft sind.
Relationen
Die Anzahl aller Beziehungen zwischen Tabellen. Je mehr
Beziehungen es gibt, um so konsistenter ist der Dateninhalt
(aber um so komplexer ist auch das Datenbankmodell).
Relationsfelder (Beziehungs- Die Anzahl aller Felder aller Tabellen, die für die Beziehunfelder)
gen notwendig sind. Wenn Sie z.B. 2 Beziehungen (z.B. zwischen jeweils 2 Tabellen) haben und eine Beziehung aus 3
und die andere aus 4 Feldern besteht, dann wäre der hier
ausgegebene Wert 7.
Access
Access-Version
Die Access-Version, mit der die Analyse durchgeführt wurde.
Access 97 = 8.0
Access 2000 = 9.0
Access 2002 = 10.0
Etc.
VBA-Verweise
(VBA- Die Anzahl aller benutzten VBA-Bibliotheken. Im VBA-Editor
Bibliotheken):
kann man unter dem Menüpunkt Extras/Verweise Bibliotheken
im Projekt einbinden, um z.B. auf Outlook oder andere Applikationen zugreifen zu können.
Kompiliert
Gibt an, ob die Datenbank (die Code-Module) kompiliert wurden. Die Ausführung von compiliertem VBA-Code ist erheblich
schneller als von uncompilierten.
Prod-Code
Mit Hilfe der ProductCode-Eigenschaft können Sie den „globalen eindeutigen Bezeichner“ (Globally Unique Identifier, GUID)
von Microsoft Access ermitteln.
Connect
Wert, der Informationen zur Herkunft einer offenen Verbindung, einer geöffneten Datenbank, einer in einer PassThrough-Abfrage verwendeten Datenbank oder einer verknüpften Tabelle bereitstellt. Häufig nicht gesetzt.
Query Timeout
Gibt an, wie viele Sekunden gewartet wird, bevor ein Fehler
aufgrund einer Wartezeit auftritt, wenn eine Abfrage auf einer
ODBC-Datenquelle ausgeführt wird.
Updatable
Gibt an, ob eine Datenbank veränderbar ist.
Database-Version
Version des ODBC-Treibers
ReplicaID
Der Rückgabewert ist ein Wert GUID (Globally Unique Identifier), der das Replikat oder den Entwurfs-Master (Design Master) eindeutig bezeichnet.
Datenbankfenster beim Start Mit diesem Wert wird festgelegt, ob das Datenbankfenster
anzeigen?
beim Öffnen Ihrer Anwendungsdatenbank angezeigt werden
soll oder nicht. Sie können z.B. ein Hauptformular öffnen,
wenn sich Ihre Anwendungsdatenbank öffnet, und das Datenbankfenster ausblenden, wenn dieser Wert „wahr“ ist.
Kontextmenüs anzeigen?
Mit Hilfe dieser Eigenschaft wird festgelegt, ob Ihre Anwendung zulassen soll, dass Microsoft Access eingebaute Kontextmenüs (Kontextmenü: Ein Menü, das eine Liste von Befehlen anzeigt, die sich auf ein bestimmtes Element beziehen.
Um ein Kontextmenü anzuzeigen, klicken Sie mit der rechten
Maustaste auf das Element, oder drücken Sie UMSCHALT+F10.) anzeigt. Zusammen mit „Volle Menüs erlaubt?“ kann verhindert werden, dass Benutzer eingebaute
Menüleisten-, Symbolleisten- oder Kontextmenübefehle verwenden, über die Sie Änderungen am Entwurf von Datenbankobjekten vornehmen können.
Volle Menüs erlaubt?
Wenn die vollen Menüs erlaubt sind, sind beim Öffnen der
Datenbankanwendung die unbeschränkten eingebauten Menüs von Microsoft Access verfügbar
Eingebaute Symbolleisten er- Durch Ausschalten der eingebauten Symbolleisten kann z.B.
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laubt?
verhindert werden, dass ein Benutzer in einer Datenbankanwendung eine eingebaute Microsoft Access-Symbolleiste (Datei öffnen, Datensatz löschen etc.) sieht.
Toolbars durch User anpass- Falls dieser Wert auf „wahr“ steht ist es möglich, Symbolleisbar?
ten, Menüleisten und Kontextmenüs anzupassen.
Schlaltfläche "Debuggen" akti- Gibt an, ob der Benutzer Visual Basic-Code anzeigen kann,
viert?
nachdem in einem Modul ein Laufzeitfehler eingetreten ist.
Zugriff auf VBA-Editor / Funkti- Mit dieser Eigenschaft wird festgelegt, ob spezielle Tastenfolonen erlaubt?
gen (ALT+F1 (F11), STRG+F11, STRG+UNTBR und
STRG+G) deaktiviert oder aktiviert sein sollen. Damit kann
verhindert werden, dass ein Benutzer das Datenbankfenster
durch Drücken von F11 anzeigt, in einem Visual Basic-Modul
durch Drücken von STRG+UNTBR den Unterbrechungsmodus aktiviert oder durch Drücken von STRG+G das Direktfenster anzeigt.
DBEngine
IniPath
Pfad zu den Parametern des Microsoft Jet-Datenbankmoduls
LoginTimeout
Dauer in Sekunden bis ein Fehler auftritt, wenn Sie versuchen,
sich an eine ODBC-Datenbank anzumelden
SystemDB
Aktueller Pfad der Arbeitsgruppeninformationsdatei.
Version
Kommentare (in Prozent)
VBA-Code (Module, Klasen,
Formulare und Reports)
Makrozeilen
Tabellen
Abfragen (SQLs)
Formulare
Reports
Das Microsoft Jet-Datenbankmodul ermöglicht Ihnen, Arbeitsgruppen zu definieren und für jeden Benutzer in der Arbeitsgruppe unterschiedliche Zugriffsberechtigungen für die einzelnen Objekt in der Datenbank festzulegen. Die Arbeitsgruppe
wird durch die Arbeitsgruppeninformationsdatei, die normalerweise „system.mdw“ genannt wird, definiert. Damit Benutzer
Zugriff auf gesicherte Objekte in der Datenbank haben, benötigt DAO den Pfad dieser Arbeitsgruppeninformationsdatei.
Der Pfad kann für DAO entweder durch Festlegen in der Windows-Registrierung oder durch die Einstellung der SystemDBEigenschaft angegeben werden. Beim Setup wird standardmäßig einfach „system.mdw“ ohne Pfadangabe eingerichtet.
DAO-Version (Datenzugriffsobjekte, Eine Programmierschnittstelle zum Zugreifen auf und Bearbeiten von Datenbankobjekten.)
Gibt an, wie viel Prozent der Zeilen aller VBA-Module einen
Kommentar enthalten, der mindestens 8 Zeichen lang ist.
Gibt an, wie viel Prozent aller Makrozeilen mit einem mindestens 8 Zeichen langen Kommentar ausgestattet sind.
Gibt an, wie viele Tabellen mit einem Kommentar mit mindestens 20 Zeichen ausgestattet sind. Kommentare können hinzugefügt werden, in dem man im Datenbankfenster das Objekt
mit der rechten Maustaste anklickt und „Eigenschaften“ auswählt.
Gibt an, wie viele Abfragen mit einem Kommentar mit mindestens 20 Zeichen ausgestattet sind. Kommentare können hinzugefügt werden, in dem man im Datenbankfenster das Objekt
mit der rechten Maustaste anklickt und „Eigenschaften“ auswählt.
Gibt an, wie viele Formulare mit einem Kommentar mit mindestens 20 Zeichen ausgestattet sind. Kommentare können
hinzugefügt werden, in dem man im Datenbankfenster das
Objekt mit der rechten Maustaste anklickt und „Eigenschaften“
auswählt.
Gibt an, wie viele Reports mit einem Kommentar mit mindestens 20 Zeichen ausgestattet sind. Kommentare können hinzugefügt werden, in dem man im Datenbankfenster das Objekt
mit der rechten Maustaste anklickt und „Eigenschaften“ auswählt.
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Makros
VBA-Module
Gibt an, wie viele Makros mit einem Kommentar mit mindestens 20 Zeichen ausgestattet sind. Kommentare können hinzugefügt werden, in dem man im Datenbankfenster das Objekt
mit der rechten Maustaste anklickt und „Eigenschaften“ auswählt.
Gibt an, wie viele VBA-Module mit einem Kommentar mit mindestens 20 Zeichen ausgestattet sind. Kommentare können
hinzugefügt werden, in dem man im Datenbankfenster das
Objekt mit der rechten Maustaste anklickt und „Eigenschaften“
auswählt.
Liste VBA-Verweise (Bibliotheken)
Diese Liste enthält alle genutzten VBA-Bibliotheken. Im VBA-Editor kann man unter dem Menüpunkt Extras/Verweise Bibliotheken im Projekt einbinden, um z.B. auf Outlook oder andere Applikationen zugreifen zu können.
Wenn Sie hier Einträge finden, die als Namen "-/-" ausgeben bedeutet dies, dass die Bibliothek
nicht auf dem PC installiert ist und der Wert "Bibliothek nicht vorhanden" auf „wahr“ steht. Es ist
wahrscheinlich, dass sich die Applikation bei der Ausführung fehlerhaft verhält.
4.2 Tabelle „Tabellenindizes“
In dieser Übersicht werden alle relevanten Werte aller Tabellen ausgegeben, inklusive Indizes.
4.3 Tabelle „Relationen“
In dieser Tabelle sind alle Verknüpfungen und die betreffenden Felder zwischen Tabellen enthalten.
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4.4 Tabelle „Userberechtigungen“
Die Tabelle „Userberechtigungen“ enthält alle in der Datenbank hinterlegten User inklusive der
Berechtigungen auf alle Objekte (Formulare, Tabellen etc.) dieser Datenbank. Ein X bedeutet,
dass das Privileg gesetzt ist, ein Strich (-), dass es nicht gesetzt ist. Eigenschaften, die bei einem
Objekt keine Auswirkung (zumindest auf den aktuell von Microsoft gelieferten Dokumentationen)
werden leer gelassen bzw. sind ausgegraut.
Bitte beachten Sie, dass ein User auch diversen Gruppen zugehörig sein kann und sich dadurch
evtl. zusätzliche Berechtigungen ergeben. Generell sollten auf Benutzerebene keine Berechtigung vergeben werden, da dies zu erheblichen Zusatzaufwänden in der Administration führt; die
Administration auf Gruppenebene ist wirtschaftlicher.
Mittels des Autofilters können Sie gezielt Benutzerberechtigungen selektieren und prüfen.
Die Berechtigungen entsprechen den über den Menüpunkt Extras/Zugriffsrechte/Benutzer- und
Gruppenberechtigungen… editierbaren Privilegien:
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Feld
Öffnen / Ausführen
Entwurf lesen
Entwurf ändern
Verwalten
Daten lesen
Daten aktualisieren
Daten einfügen
Daten löschen
DB-Admin
DB-Exklusiv
Bedeutung
Der Benutzer kann die Definition (Tabellen, Macros, Formulare, Reports, Module; bei Tabellen einschließlich Spalten- und Indexinformationen) lesen.
Der Benutzer kann die die Definition (Tabellen, Macros, Formulare,
Reports, Module; bei Tabellen einschließlich Spalten- und Indexinformationen) ändern oder löschen.
Der Benutzer hat vollen Zugriff auf das Objekt (er kann alles!)
Der Benutzer kann Daten aus Tabellen abrufen.
Der Benutzer kann Datensätze in Tabellen ändern.
Der Benutzer kann Datensätze zu Tabellen hinzufügen.
Der Benutzer kann Datensätze in Tabellen löschen.
Der Benutzer kann die Datenbank replizieren und das Datenbankkennwort ändern (nicht zulässig bei Document-Objekten).
Der Benutzer hat exklusiven Datenbankzugriff.
4.5 Tabelle „User“
In dieser Tabelle sind alle in Access vorhandenen User aufgelistet.
4.6 Tabelle „Gruppenberechtigungen“
Die Tabelle „Gruppenberechtigungen“ entspricht in ihrem Aufbau der Tabelle Userberechtigungen, nur eben für Gruppen. Bitte bedenken Sie, dass Gruppen- und Userberechtigungen sich
immer ergänzen!
4.7 Tabelle „Gruppen“
Die Gruppentabelle zeigt die einzelnen Gruppen mit den darin enthaltenen Usern an.
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4.8 Tabelle „Log“
Im Log werden alle Fehler bei der Analyse aufgezeigt. Z.B. gibt es diverse vom ACC analysierte
Felder erst in höheren Access-Versionen. Für jeden nicht auswertbaren Wert wird ein Logeintrag
generiert. Tolerierbare Fehler wären sogenannte „Warnings“, die als Hinweis dienen. Nicht tolerierbare Fehler (also Programmfehler) haben „Error“ vor dem eigentlichen Fehlertext stehen. Bitte
sein Sie so freundlich und informieren uns bei dieser Art Fehler.
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5 Nutzung des Stromwerken-Zertifikats
Sollten die Sicherheitseinstellungen in Excel auf „Mittel“ oder „Hoch“ stehen, so können Sie ein
Zertifikat für den Excel-Sheet-Checker installieren.
Das Zertifikat findet sich im Ordner und heißt stromwerken.cer. Falls Sie die Installation des Zertifikats manuell auf dem Client durchführen müssen (im Normalfall übernimmt dies die zentrale
Administration), öffnen Sie im Internet-Explorer über Extras/Internetoptionen den Reiter „Inhalte“.
Wählen Sie dort den Button „Zertifikate“
Wählen Sie den Reiter „Vertrauenswürdige Stammzertifizierungsstellen“ aus, klicken dann auf
„Importieren“ und wählen das Zertifikat im nun folgenden Dialog aus.
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Bei zentraler Administration des Zertifikats wird auf die entsprechende Hilfe von Excel verwiesen.
Konfigurieren Sie Excel nun so, dass Excel bei zertifizierten Dateien von Stromwerken die Ausführung von Makros erlaubt. Innerhalb von Excel ist dies beim ersten Öffnen eines StromwerkenAddIns möglich.
An dieser Stelle auch herzlichen Dank an Herrn Nitsch und Herrn Welsch für die unterstützende
Dokumentation bei der Zertifikatsinstallation.
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6 Versionierung
In diesem Kapitel werden die Veränderungen zur Vorgängerversion erläutert.
Bitte lesen Sie sich bei einem Update von einer älteren Version unbedingt vor Installation alle
Veränderungen durch, um abschätzen zu können, ob die Verbesserungen für Sie auch den gewünschten Effekt haben. Besonders beachtenswerte Sachverhalte sind rot gekennzeichnet und
unterstrichen!
Von Version 1.0 auf Version 1.1
• In der Ergebnisansicht wurde eine neue Tabelle „SQLs“ hinzu gefügt. In dieser Ansicht
werden alle Abfragen, auch die aus Reports, ausgegeben.
Von Version 1.1 auf Version 2.0
• Anbindung des Access-Checkers an die IDV-Suite
• Office 2007 / 2010 Unterstützung
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7 Checksummenalgorithmus
Zur Nachvollziehbarkeit wird in diesem Absatz der Checksummenalgorithmus erläutert:
Die Checksumme ist zu Programmbeginn 0
Für jedes Zeichen eines Elements wird folgende Berechnung ausgeführt:
For counter = 1 To Len(tLine)
checksum = (checksum + CLng(Asc(Mid(tLine, counter, 1))) * counter) Mod ChecksumMod
Next counter
Der ASCII-Wert jedes Zeichens einer Zeile wird mit der Position des Zeichens innerhalb der Zeile
multipliziert und mit Hex 100000 ( = dezimal 1048576) modulus genommen (Restwertdivision der
Zahl; der Wert, der übrig bleibt, wenn man eine Ganzzahldivision zweier Zahlen durchführt) und
dann zum aktuellen Checksummenwert hinzuaddiert. Die Modulus-Operation verhindert einen
„Überlauf“ der Checksumme und gewährleistet, dass kein Checksummenwert größer als HEX
100000 wird. Durch die Multiplikation mit der Position des Zeichens wird verhindert, dass ein Austausch von Zeichen in der gleichen Zeile „nicht bemerkt“ wird.
Folgende Elemente werden für die Checksummenberechnung herangezogen:
Tabellen und Felder
Abfragen
Formulare
Berichte
Makros
Module
Es werden auch alle VBA-Module (Module, Report-Module, Formular-Module) der Checksummenüberprüfung unterzogen, vorausgesetzt, die VBA-Module können vom ACC gelesen werden
(kein Passwort).
Folgende Elemente werden nicht einer Checksummenüberprüfung unterzogen
Die Daten in den Tabellen selbst
Systemtabellen
"Seiten" (HTML-Zugriffsdateien, die in Access erzeugt werden können)
Access-Berechtigungen (falls überhaupt gesetzt), da sich diese im Tagesgeschäft ändern
können (neue / gelöschte User etc.)
Folgende Parameter in allen Elementen werden nicht für die Checksummenberechnung herangezogen, da sie sich laufen durch die Verwendung von Access verändern oder unwesentlich für
das Programm selbst sind.
LastUpdated
Hwnd
LogicalPageWidth
PrtMip
PrtDevMode
PrtDevNames
Properties
NameMap
GUID
Attributes
RecordCount
ListWidth
ColumnWidths
ColumnWidth
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WindowWidth
WindowHeight
InsideWidth
InsideHeight
WindowTop
WindowLeft
Width
Height
Top
Left
ConflictTable
ReplicaFilter
PartialReplica
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8 Known Bugs – Bekannte Fehler
Bekannte Fehler sind solche Fehler, die entweder noch nicht entfernt wurden oder toleriert werden.
Tolerierte Fehler:
- Keine -
Bekannte sonstige Fehler:
- Keine -
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