Modbus Instruction Manual for MBC - Bronkhorst High

Modbus Instruction Manual for MBC - Bronkhorst High
Benutzerhandbuch
Modbus slave interface
für digitale MultibusMassedurchfluss- und Druckmesser/-regler
Doc. no.: 9.19.035M Date: 16-10-2014
ACHTUNG
Es wird empfohlen, das vorliegende Benutzerhandbuch vor dem Einbau
und vor der Inbetriebnahme des Produktes sorgfältig zu lesen.
Die Nichtbeachtung der Anleitung kann Personenschäden
und/oder Beschädigungen der Anlage zur Folge haben.
Hauptsitz: Nijverheidsstraat 1a, NL-7261 AK Ruurlo, Niederlande, Tel. +31 573 458800, [email protected]
BRONKHORST®
Haftungsausschluss
Auch wenn die Inhalte dieses Handbuchs mit größter Sorgfalt erstellt und veröffentlicht wurden, übernehmen wir
keine gesetzliche oder sonstige Haftung für darin enthaltene Ungenauigkeiten, Irrtümer, unzutreffende Angaben oder
sonstige Fehler jeglicher Art. Die Angaben in diesem Handbuch dienen lediglich der Information und können ohne
vorherige Ankündigung geändert werden.
Bronkhorst High-Tech B.V.
Juli 2011
Symbole
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Hilfreiche Informationen. Diese Informationen erleichtern die Verwendung des
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Zeitraum von drei Jahren ab dem Versanddatum, vorausgesetzt, dass das Produkt entsprechend den
Bestellspezifikationen und den Anweisungen in diesem Handbuch verwendet und weder unsachgemäßem Gebrauch
noch Schäden durch mechanische Einwirkungen oder Kontamination ausgesetzt wird. Produkte, die nicht einwandfrei
funktionieren, können während der Gewährleistungsfrist kostenlos repariert oder ausgetauscht werden. Für
Reparaturen gilt in der Regel eine Gewährleistungsfrist von einem Jahr, es sei denn, die restliche Gewährleistungsfrist
ist länger.
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http://www.bronkhorst.com/files/corporate_headquarters/sales_conditions/en_general_terms_of_sales.pdf
Die Gewährleistung gilt für alle offenen und verdeckten Mängel, Zufallsfehler und nicht bestimmbare Ursachen.
Ausgeschlossen sind Störungen und Schäden, die vom Kunden verursacht wurden, wie z.B. Kontaminationen,
fehlerhafter elektrischer Anschluss, mechanische Einwirkungen usw.
Für die Wiederherstellung von Produkten, die zur Reparatur eingesandt wurden, bei denen ein
Gewährleistungsanspruch aber nicht oder nur teilweise besteht, werden die Kosten entsprechend in Rechnung
gestellt.
Die Bronkhorst High-Tech B.V. oder ein mit ihr verbundenes Unternehmen trägt die Versandkosten für ausgehende
Sendungen von Geräten und Teilen, die im Rahmen unserer Gewährleistung verschickt werden, sofern im Voraus
nichts anderes vereinbart wurde. Erfolgt die Anlieferung in unserem Werk oder bei unserer Servicestelle unfrei,
werden die Versandkosten den Reparaturkosten hinzugeschlagen. Import- und/oder Exportabgaben sowie Kosten
ausländischer Versandarten/Speditionen trägt der Kunde.
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INHALTSVERZEICHNIS
1
ALLGEMEINE PRODUKTINFORMATIONEN......................................................................................... 4
1.1
EINFÜHRUNG .................................................................................................................................................. 4
1.2
MULTIBUSTYPEN .............................................................................................................................................. 4
1.3
VERWEISE AUF ANDERE ANWENDBARE DOKUMENTE ................................................................................................ 5
1.3.1
Handbücher und Benutzeranleitungen ....................................................................................................... 5
1.3.2
Technische Zeichnungen ............................................................................................................................. 5
1.3.3
Softwaretools .............................................................................................................................................. 5
1.4
START IN KURZFORM ........................................................................................................................................ 6
2
FELDBUSINSTALLATION ................................................................................................................... 7
2.1
ALLGEMEINES .................................................................................................................................................. 7
2.2
MODBUS-STECKVERBINDER ................................................................................................................................ 7
2.2.1
Geschirmter modularer RJ45-Westernsteckverbinder ................................................................................ 7
2.2.2
Geschirmter A-kodierter M12-Steckverbinder ............................................................................................ 8
2.3
MODBUS-KABEL UND T-STÜCKE .......................................................................................................................... 9
2.3.1
RJ45-FTP-Kabel............................................................................................................................................ 9
2.3.2
M12 DeviceNet Drop-Kabel ....................................................................................................................... 10
2.4
BUSABSCHLUSS ...............................................................................................................................................11
2.4.1
Abschlusswiderstände ............................................................................................................................... 11
2.4.2
Vorspannungswiderstände ....................................................................................................................... 11
3
ÄNDERUNG VON SLAVE-ADRESSE UND BAUDRATE ........................................................................ 13
3.1
ÜBER DREHSCHALTER AN DER SEITE DES INSTRUMENTS (FALLS VORHANDEN) ................................................................13
3.2
ÜBER RS232: FLOWFIX ...................................................................................................................................13
3.3
ÜBER RS232: ANDERE PROGRAMME ..................................................................................................................14
3.4
ÜBER MIKROSCHALTER UND LEDS AUF DEM INSTRUMENT (FALLS VORHANDEN) ............................................................14
3.4.1
Anzeigen der Busadresse/MAC-ID und Baudrate ...................................................................................... 14
3.4.2
Ändern der Busadresse und Baudrate....................................................................................................... 15
3.5
ÜBER BENUTZERSCHNITTSTELLE (FALLS VORHANDEN) ..............................................................................................15
4
FUNKTIONSBESCHREIBUNG ........................................................................................................... 16
4.1
ALLGEMEINES .................................................................................................................................................16
4.2
IMPLEMENTIERUNGSKLASSE ...............................................................................................................................16
4.3
ANSPRECHZEIT................................................................................................................................................17
4.4
UNTERSTÜTZTE MODBUS-FUNKTIONEN................................................................................................................17
4.4.1
Read Holding Registers (03) ...................................................................................................................... 17
4.4.2
Write Single Register (06) ......................................................................................................................... 17
4.4.3
Write Multiple Registers (16) .................................................................................................................... 17
4.4.4
Diagnostics (08) ........................................................................................................................................ 18
4.4.5
Report Slave ID (17) .................................................................................................................................. 18
4.4.6
Verfügbare Parameter .............................................................................................................................. 19
5
FEHLERSUCHE................................................................................................................................ 21
5.1
5.2
5.3
6
SICHTPRÜFUNG ...............................................................................................................................................21
SCHRITT FÜR SCHRITT .......................................................................................................................................21
BUSDIAGNOSESTRING.......................................................................................................................................22
SERVICE ........................................................................................................................................ 23
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1 ALLGEMEINE PRODUKTINFORMATIONEN
1.1 Einführung
Dieses Handbuch behandelt die Modbus-Schnittstelle, die eine direkte
Verbindung zum Modbus für digitale Massedurchfluss- und
1)
Druckmesser/-regler von Bronkhorst bietet. Das Modbus-Instrument
verhält sich dabei als Slave. Dies bedeutet, dass die gesamte
Kommunikation (Befehle/Anzeigen) von einem Master-Gerät im selben
Modbus-System bestimmt wird. Meistens ist dies ein PC, der einen
Prozess überwacht. In diesem Handbuch wird erläutert, wie ein Instrument von Bronkhorst in einem Modbus-System
installiert wird.
1)
Bronkhorst:
Dies beinhaltet Bronkhorst High-Tech B.V., Bronkhorst Cori-Tech B.V. und
M+W Instruments GmbH.
Genauere Informationen über Modbus finden Sie unter www.modbus.org oder auf der Website der
(lokalen) Modbus-Organisation Ihres Landes (wenn vorhanden).
Die Umsetzung der Modbus-Schnittstelle basiert auf folgenden Standards:
[1]
Modbus_Application_Protocol_V1_1b.pdf 28. Dezember 2006
[2]
Modbus_over_serial_line_V1_02.pdf
20. Dezember 2006
1.2 Multibustypen
Im Jahr 2000 entwickelte Bronkhorst seine ersten digitalen Instrumente nach
dem „Multibus“-Prinzip. Die Grundplatine der Instrumente enthielt alle
allgemeinen Funktionen, die zum Messen und Regeln des Masseflusses
notwendig waren, darunter Alarm-, Summier- und Diagnosefunktionen.
Analoge E/A-Signale sowie eine RS232-Schnittstelle waren hierbei Standard.
®
Ergänzend dazu können Zusatzschnittstellen mit DeviceNet™, Profibus-DP ,
Modbus, FLOW-BUS oder EtherCAT-Protokolle integriert werden. Die erste
Generation (MBC-I) basierte auf einem 16-Bit-Controller von Fujitsu. Sie
wurde 2003 durch den Multibus Typ 2 (MBC-II) abgelöst. Auch diese Version basierte auf dem 16-Bit-Controller von
Fujitsu, zeichnete sich jedoch durch einige Verbesserungen gegenüber dem MBC-I aus, darunter die Stromsteuerung
des Ventils. Dadurch wurden die Wärmeerzeugung reduziert und die Regeleigenschaften verbessert. Die neueste
Version des Multibus-Controllers Typ 3 (MBC3) wird 2011 eingeführt. Sie baut auf einem 72 MHz 32 Bit NXP ARM
Controller auf und verfügt über AD- und DA-On-Board-Controller, wodurch eine
störfreie Messung und Regelung des Ventils ohne Verzögerungen ermöglicht wird.
Der interne Regelkreis ist 6 Mal schneller verglichen mit dem MBC-II, weshalb sich die
Regelstabilität deutlich verbessert hat. Außerdem wurden Funktionen wie der
Verpolungsschutz, die Einschaltstrombegrenzung und der Überspannungsschutz
verbessert.
MBC3-Instrumente sind an dem links unten auf dem Typenschild
platzierten „MBC3“ zu erkennen (siehe Beispiel).
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1.3 Verweise auf andere anwendbare Dokumente
Die Handbücher und Anleitungen für digitale Instrumente sind modular aufgebaut. Allgemeine Hinweise enthalten
Informationen über die Funktionsweise und Installation der Instrumente. Betriebsanleitungen erläutern die Nutzung
der Merkmale und Parameter der digitalen Instrumente. Feldbusspezifische Informationen dienen zur Erklärung der
Installation und Verwendung des im Instrument installierten Feldbusses.
1.3.1
Handbücher und Benutzeranleitungen
Allgemeine Hinweise
Instrumenttyp-basiert
Betriebsanleitungen
Dokument 9.19.022
Bronkhorst High-Tech
Allgemeine Hinweise digitale Massdurchfluss- und
Druckmesser/-regler
Dokument 9.19.023
Feldbusspezifische
Informationen
Dokument 9.19.024
FLOW-BUS-Schnittstelle
Dokument 9.19.025
Dokument 9.19.031
PROFIBUS-DP-Schnittstelle
Bronkhorst Cori-Tech
Allgemeine Hinweise CORI-FLOW
Dokument 9.19.026
Dokument 9.19.050
Betriebsanleitung für
digitale MultibusMassedurchfluss- und
Druckmesser/-regler
Bronkhorst Cori-Tech
Allgemeine Hinweise mini CORI-FLOW
Dokument 9.19.044
Bronkhorst High-Tech
Allgemeine Hinweise digitales LIQUI-FLOW L30
DeviceNet-Schnittstelle
Dokument 9.19.035
Modbus-Schnittstelle
Dokument 9.19.027
RS232-Schnittstelle mit
FLOW-BUS-Protokoll
M+W Instruments
Benutzerhandbuch MASS-STREAM D-6300
Dokument 9.19.063
EtherCAT-Schnittstelle
1.3.2
Technische Zeichnungen
Anschlussplan laboratory-style FLOW-BUS
Anschlussplan IN-FLOW FLOW-BUS
Anschlussplan CORI-FLOW FLOW-BUS
Anschlussplan LIQUI-FLOW L30 digital FLOW-BUS
1.3.3
(dokument nr. 9.18.063)
(dokument nr. 9.18.052)
(dokument nr. 9.18.048)
(dokument nr. 9.18.074)
Softwaretools
FlowPlot
FlowView
Flowfix
FlowDDE
Alle diese Dokumente finden Sie unter:
http://www.bronkhorst.com/en/downloads
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1.4 Start in Kurzform
Alle notwendigen Einstellungen für dieses Modul wurden bereits von Bronkhorst vorgenommen.
Der schnellste Weg, dieses Modul in Ihrer eigenen Modbus-Umgebung betriebsfähig zu machen, ist die sorgfältige
Ausführung der folgenden Schritte.
START
Master
vorhanden
Einstellen der SlaveAdresse und Baudrate des
Instruments
Anschließen des
Instruments
Test
Stellen Sie sicher, dass Ihr Modbus-Master im System installiert ist.
Die Instrumente werden mit der Adresse 1 und einer Baudrate von 19200 Baud an
den Kunden geliefert. Die Slave-Adresse lässt sich am einfachsten mit den
Drehschaltern am Instrument ändern. Außerdem kann das FLOWFIX-Programm zum
Ändern der Slave-Adresse und Baudrate über die RS232-Verbindung verwendet
werden (ggf. ist ein Neustart des Instruments notwendig, damit die Änderungen
übernommen werden). Slave-Adresse und Baudrate können auch mit dem Taster
(falls vorhanden) auf dem Instrument geändert werden.
Schließen Sie das Instrument physisch an das Modbus-Netzwerk an.
Testen Sie die Kommunikation zwischen Ihrem Master und dem/den Instrument(en).
Bereit
Instrumente mit kombinierten RS232/RS485-Signalleitungen und ohne Benutzerschnittstelle erkennen
den Bustyp beim Start automatisch.
Warnung: Dieses Gerät besitzt eine herstellerspezifische Pinbelegung am RJ45-Anschluss, die sich von
der empfohlenen Modbus-Pinbelegung unterscheidet.
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2 FELDBUSINSTALLATION
2.1 Allgemeines
Modbus ist ein Feldbus-Kommunikationssystem über Dreidrahtleitungen auf Basis des RS485-Standards für den
Austausch von Parameterwerten. In diesem System ist jedes Instrument/Gerät für seine eigene jeweilige Aufgabe,
aber auch für den Austausch von Parameterwertinformationen mit anderen Instrumenten/Geräten, die am selben
Modbus-System angeschlossen sind, mit einem Mikrocontroller ausgerüstet.
Die Umsetzung der Modbus-Schnittstelle basiert auf folgenden Standards:
[1]
Modbus_Application_Protocol_V1_1b.pdf 28. Dezember 2006
[2]
Modbus_over_serial_line_V1_02.pdf
20. Dezember 2006
Die physikalische Schicht und das Kommunikationsprotokoll werden beim Empfang von Meldungen
automatisch erkannt. Diese Meldungen müssen mit der richtigen Kombination von physikalischer
Schicht und Kommunikationsprotokoll gesendet werden. Der Kommunikationserkennungsmodus ist
nach jedem Hochfahren aktiv.
Bronkhorst empfiehlt, in einem Bussystem nicht mehr als 127 Instrumente zu verwenden.
2.2 Modbus-Steckverbinder
2.2.1
Geschirmter modularer RJ45-Westernsteckverbinder
Warnung: Dieses Gerät besitzt eine herstellerspezifische Pinbelegung am RJ45-Anschluss, die sich von
der empfohlenen Modbus-Pinbelegung unterscheidet.
Der geschirmte modulare RJ45-Westernsteckverbinder (keine IP65-Ausführung) hat folgende Pinbelegung:
RJ45-Steckverbinder
Anschlussbuchse
Pinnummer
Beschreibung
1
8
1
+15…24 VDC Versorgung
2
0V
3
Schirm
4
0V
5
+15…24 VDC Versorgung
6
0 V (Modbus allgemein)
7
D0 Modbus (A/A')
8
D1 Modbus (B/B')
Die maximale Kontaktbelastung für RJ45-Steckverbinder beträgt 1,5 A.
Die Pinbelegung für MASS-VIEW Instrumente finden Sie im Handbuch 9.17.051.
http://www.bronkhorst.com/en/downloads/instruction_manuals/
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2.2.2
Geschirmter A-kodierter M12-Steckverbinder
Der runde M12-Chassissteckverbinder (IP65-Ausführung) hat folgende Pinbelegung:
M12-Steckverbinder
Männlich
Weiblich
Nr.
Beschreibung
1
Schirm
2
+15…24 VDC Versorgung
3
0V
4
D1 Modbus (B/B')
5
D0 Modbus (A/A')
5
4
3
1
2
A-kodiert
Die maximale Kontaktbelastung für M12-Steckverbinder beträgt 4 A.
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2.3 Modbus-Kabel und T-Stücke
2.3.1
RJ45-FTP-Kabel
Zum Anschließen von Instrumenten an den Modbus sind geschirmte Kabel mit mindestens 3 Adern (nur für Daten)
erforderlich. Empfohlen werden verdrillte Kabel für die RS485-Kommunikation mit einer Impedanz von 100 oder
120 Ohm. Alle Modbus-Kabel von Bronkhorst haben auch integrierte Adern für die Spannungsversorgung. Für den
Einsatz im EL-FLOW-Bereich (nicht IP65) sollten am besten geschirmte (und folienummantelte) Twisted-PairPatchkabel mit modularen RJ45-Steckverbindern (mit 8 Pins für Daten und Spannungsversorgung) verwendet werden.
Geschirmtes RJ45-FTP-CAT.5e-Kabel
Geschirmtes FTP-Kabel
Geschirmte RJ45-Steckverbinder
Spannungstrenner
7.03.241 Modulares Y-Adapter-Kabel
CAT.5e-Kabel sind mit folgendem Draht erhältlich:
2
26 AWG (Drahtdurchmesser 0,140 mm mit einem Widerstand von 137 Ohm/km).
2
24 AWG (Drahtdurchmesser 0,205 mm mit einem Widerstand von 86 Ohm/km).
Weitere Informationen über Cat.5e-Kabel finden Sie unter:
http://en.wikipedia.org/wiki/Category_5_cable
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2.3.2
M12 DeviceNet Drop-Kabel
Für den Einsatz im IN-FLOW- oder CORI-FLOW-Bereich (IP65-Anwendungen) werden am besten DeviceNet Drop-Kabel
verwendet, die beidseitig mit M12-Stecker und M12-Buchse versehen sind (mit 5 Pins für Daten und
Spannungsversorgung).
M12-Kabel
M12-Abschlusswiderstand
T-Stück
T-Stück-Verkabelung
Für Fälle, in denen die Versorgung des Instruments oder der Datentransport über größere Entfernungen erfolgt, bietet
Bronkhorst auch spezielle RS485 Modbus-Datenkabel mit geringerem Spannungsverlust an. Bronkhorst kann Sie
beraten, wann diese Spezialkabel zu empfehlen sind. In den meisten Fällen genügen jedoch die Standard-Patchkabel.
Wenn in einem System mehrere Kabel verwendet werden, müssen diese nach dem Daisy-Chain-Prinzip so
angeschlossen werden, dass das gesamte Modbus-System nur einen Anfang und ein Ende hat. Für einen solchen
Anschluss der Instrumente an den Bus bietet Bronkhorst spezielle Verbindungskabel an, die es ermöglichen, ein
entsprechend geschaltetes Netzwerk von Modbus-Modulen einzurichten.
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2.4
Busabschluss
Um die beste Qualität der Datenübertragung zu erreichen, muss der Modbus richtig abgeschlossen werden.
2.4.1
Abschlusswiderstände
Ein Widerstand wird parallel zu der „A“- und „B“-Leitung des Empfängers in Übereinstimmung mit dem vom
Kabelhersteller angegebenen Wellenwiderstand der Datenleitung (120 Ω ist ein üblicher Wert) hinzugefügt. Dieser
Wert beschreibt den charakteristischen Widerstand der Übertragungsleitung und ist nicht von der Leitungslänge
abhängig. Abschlusswiderstände von weniger als 90 Ω sollten nicht verwendet werden. Die Abschlusswiderstände
dürfen nur an den äußeren Enden der Datenleitung platziert sein (siehe Widerstände RT1 und RT2 im
Abschlussschema), und in einem System ohne Repeater sollten nicht mehr als zwei Abschlüsse angebracht werden.
2.4.2
Vorspannungswiderstände
Wenn sich ein RS-485-Netzwerk im Ruhezustand befindet, sind alle Knoten (Nodes) im Empfangsmodus („Listen“). In
diesem Zustand gibt es keine aktiven Treiber im Netzwerk, alle Treiber befinden sich im Tri-State. Ohne
Netzwerkantrieb ist der Status der Leitung unbekannt. Wenn der Spannungspegel an den A- und B-Eingängen des
Empfängers weniger als ±200 mV beträgt, ist der logische Pegel am Ausgang der Empfänger der Wert des letzten
empfangenen Bits. Damit im Ruhezustand die richtige Spannung beibehalten wird, müssen Vorspannungswiderstände
angebracht werden, um die Datenleitungen in den Ruhezustand zu bringen. Die Vorspannungswiderstände sind
lediglich ein Pull-up-Widerstand (RB1) an der D1 Modbus (B/B')-Datenleitung und ein Pull-down-Widerstand (auf
Masse) an der D0 Modbus (A/A')-Datenleitung. Im „Abschlussschema“ wird die Platzierung der
Vorspannungswiderstände an einem Sende-/Empfangsgerät dargestellt. Der Wert der Vorspannungswiderstände
hängt vom Abschluss und der Anzahl der Nodes im System ab. Ziel ist es, genug DC-Ruhestrom im Netzwerk zu
erzeugen, um mindestens 200 mV zwischen der B- und A-Datenleitung aufrechtzuerhalten. Betrachten Sie folgendes
Beispiel für die Berechnung der Vorspannungswiderstände.
Ideale Situation:
Abschlusswiderstände: 120 Ohm
Empfängerwiderstand:
ausgelassen
Vorspannung:
5 VDC
Die gewünschte Situation hat mindestens 200 mV zwischen A- und B-Leitung und eine Gleichtaktspannung von 2,5 V.
Mindeststrom daher:
Maximaler Gesamtwert der Vorspannungswiderstände:
Maximaler Wert jedes Vorspannungswiderstands:
200 mV / 60 Ohm = 3,33 mA
(5 V – 0,2 V) / 3,33 mA = 1440 Ohm
720 Ohm
Situation mit 127 Nodes:
Abschlusswiderstände: 120 Ohm
Empfängerwiderstand:
12 kOhm
Anzahl der Instrumente: 127
Vorspannung:
5 VDC
Die gewünschte Situation hat mindestens 200 mV zwischen A- und B-Leitung und eine Gleichtaktspannung von 2,5 V.
Gesamtabschlusswiderstand:
120 // 120 // 12000* 127 = 120 // 120 // 94,5 = 36,7 Ohm
Mindeststrom daher:
200 mV / 36,7 Ohm = 5,45 mA
Maximaler Gesamtwert der Vorspannungswiderstände:
(5 V – 0,2 V) / 5,45 mA = 880 Ohm
Maximaler Wert jedes Vorspannungswiderstands:
440 Ohm
Es können niedrigere Werte herangezogen werden (abhängig von der maximalen Stromaufnahme der Widerstände).
Bronkhorst empfiehlt folgende Widerstandswerte für folgende Spannungen.
VersorgungsAbschlussPull-upPull-downspannungswiderstände
VorspannungsVorspannungsabschluss
widerstand
widerstand
+5 V
121 Ohm
392 Ohm
392 Ohm
+10 V
121 Ohm
1210 Ohm
392 Ohm
+15 V
121 Ohm
2210 Ohm
392 Ohm
+24 V
121 Ohm
3480 Ohm
392 Ohm
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Bronkhorst bietet spezielle Anfangsabschlussstecker mit der Widerstandsschaltung an. Diese gewährleisten einen
korrekten Abschluss, liefern aber auch eine definierte Spannung an der Modbus D1- und D0-Leitung, was für eine
höhere Zuverlässigkeit des Bussystems sorgt.
Ein Endabschlussstecker wird ebenfalls von Bronkhorst angeboten und bewirkt einen korrekten Abschluss am Ende
des Busses.
Der Abschluss kann über spezielle Abschlussstecker erfolgen, die von Bronkhorst angeboten werden.
Abschlussschema
Modbus-System
+15…24Vdc
RB1
976 Ohm
D1 Modbus (B/B’)
RT1
121 Ohm
D0 Modbus (A/A’)
RT2
121 Ohm
RB2
392 Ohm
Begin termination (RED)
RJ45
703297
703298
Anfangsabschlussstecker
Endabschlussstecker
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End termination (BLACK)
M12
703515
Anfangsabschlussstecker
Modbus interface
703321
Endabschlussstecker
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3 ÄNDERUNG VON SLAVE-ADRESSE UND BAUDRATE
Standardinstrumente werden mit der Adresse 1 und einer Baudrate von 19200 Baud an den Kunden geliefert.
Die Slave-Adresse und Baudrate der Mess- und Regelgeräte von Bronkhorst mit Modbus-Slave können so geändert
werden, dass die Instrumente in Ihr bestehendes Modbus-Netzwerk passen. Standard-Baudraten für Modbus sind
9600, 19200 (Standard) und 38400.
3.1 Über Drehschalter an der Seite des Instruments (falls vorhanden)
An der Seite des Instruments sind Drehschalter und ein Schild mit der
Erläuterung der Schalter platziert. Stellen Sie sicher, dass die Schalter mit einem
geeigneten Schraubendreher betätigt werden.
Die Schalter haben die folgende Funktion: ADDRESS (00 – 99)
Mit dem ADDRESS-Schalter kann die Instrumentadresse eingestellt werden.
MSD steht für den Zehner und LSD für den Einer der Dezimalzahl. Adresse 25 beispielsweise bedeutet MSD auf 2 und
LSD auf 5. Die Standardschalterstellung ist 00. In dieser Stellung kann die Adresse mit der Software programmiert
werden. Die mit der Software programmierbare Standardadresse ist 1.
Während der Initialisierung des Instruments werden die Adressschalter gelesen. Wenn die Schalter eine gültige
Modbus-Adresse spezifiziert haben, d.h. einen Wert von 1 bis 99, dann wird dieser Wert verwendet. Wenn sich die
angegebene Adresse von dem im Instrument gespeicherten Wert unterscheidet, dann wird die neue Adresse im
Instrument gespeichert.
Ein Verstellen der Drehschalter während des Betriebs wirkt sich erst auf die aktuelle Adresse aus, wenn
das Instrument erneut eingeschaltet und/oder neu initialisiert wird.
Wenn die Adresseinstellung über die Drehschalter vorgenommen wird, kann die Adresse nicht über RS232 oder über den Mikroschalter geändert werden.
3.2 Über RS232: FlowFix
„Offline“ über den RS232-Kommunikationsanschluss arbeitet ein spezielles Programmtool namens FlowFix.
FlowFix ist ein Tool für Multibus-Instrumente, das für alle Feldbusse verwendet werden kann und dem Benutzer die
Möglichkeit gibt,
• die Slave-Adresse zu ändern,
• die Baudrate anzuzeigen und optional zu ändern,
• eine Service-Protokolldatei zu erstellen, die im Störfall an Bronkhorst zu senden ist.
Schließen Sie Ihr Mess-/Regelgerät von Bronkhorst als Modbus-Slave-Instrument mit dem Spezialkabel mit einem
T-Stück (mit männlichem und weiblichem 9-poligen D-Sub-Steckverbinder) auf der einen Seite und einem weiblichen
9-poligen D-Sub-Steckverbinder auf der anderen Seite
(Teilenummer 7.03.366) an einem freien COM-Port an.
Der einzelne D-Sub-Steckverbinder wird mit dem COMPort und der weibliche D-Sub-Steckverbinder des T-Stücks
mit dem männlichen D-Sub-Steckverbinder des
Instruments verbunden. Standardkabel sind ca. 3 Meter
lang. Die zulässige maximale Länge zwischen PC und
Instrument beträgt ca. 10 Meter.
Starten Sie FlowFix.exe und wählen Sie den COM-Port
aus.
Daraufhin erscheint der Konfigurationsbildschirm.
Geben Sie die Slave-Adresse und die Baudrate ein und
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klicken Sie auf [OK].
Gültige Werte für die Slave-Adresse liegen zwischen 1 und 247, gültige Werte für die Baudrate sind 9600, 19200,
38400, 57600 und 115200. Die geänderten Werte sind direkt nach der Änderung wirksam.
3.3 Über RS232: Andere Programme
Die Anzeige und/oder Änderung der Slave-Adresse oder Baudrate ist auch mit anderen Programmen über RS232 und
den COM-Port Ihres PCs mit 38400 Baud möglich.
Weitere Informationen über das RS232-Protokoll sind im Dokument 9.19.027 Handbuch RS232Schnittstelle enthalten.
Dieses Dokument finden Sie unter:
http://www.bronkhorst.com/en/downloads/instruction_manuals/
3.4 Über Mikroschalter und LEDs auf dem Instrument (falls vorhanden)
Mit dem Mikroschalter auf dem Instrument können die Einstellungen der Slave-Adresse und der Baudrate ausgelesen
und geändert werden. Die LEDs zeigen die Zehnerstellen der Adresse mit grünem Blinken und die Einerstellen mit
rotem Blinken an. Für die Anzeige der Baudrate blinken beide LEDs.
3.4.1
Anzeigen der Busadresse/MAC-ID und Baudrate
Ein kurzes dreimaliges Drücken des Schalters im Abstand von max. 1 Sekunde im normalen Betriebs-/Arbeitszustand
bringt das Instrument dazu, seine Busadresse/MAC-ID und Baudrate zu signalisieren.
Für die Anzeige der Busadresse/MAC-ID blinkt die grüne LED die Anzahl der Zehner und die rote LED die Anzahl der
Einer in der Nummer. Für die Anzeige der eingestellten Baudrate blinken beide LEDs.
Die Blinkzeichen werden „Zählblinkzeichen“ genannt und haben das Leuchtmuster 0,5 Sek. an, 0,5 Sek. aus.
LED-Anzeigen für Busadresse und Baudrate
Rote LED
Dauer
Signal

 Rot
0 ... 12 Sek.
Zehner in der Busadresse für das
Aus
maximal
Instrument
Anzahl der
Einer in der Busadresse für das Instrument
0 ... 9 Sek.
Aus
Zählblinkzeichen
maximal
(0...9)
Eingestellte Baudrate für das Instrument
1 = 9600 Baud
Anzahl der
Anzahl der
2 = 19200 Baud
1 ... 5 Sek.
Zählblinkzeichen
Zählblinkzeichen (1…5)
3 = 38400 Baud
maximal
(1...5)
4 = 57600 Baud (nur Typ MBC3)
5 = 115200 Baud (nur Typ MBC3)
Hinweis: Der Wert Null wird durch eine Periode von 1 Sek. aus (0,5 Sek. aus + 0,5 Sek. aus) signalisiert.
Grüne LED

 Grün
Anzahl der
Zählblinkzeichen (0…12)
Beispiele:
• Für die Busadresse 35 und 9600 Baud blinkt die grüne LED 3 Mal, die rote LED 5 Mal und blinken beide LEDs
1 Mal.
• Für die Busadresse 20 und 19200 Baud blinkt die grüne LED 2 Mal, die rote LED 0 Mal und blinken beide LEDs
2 Mal.
• Für die Busadresse 3 und 38400 Baud blinkt die grüne LED 0 Mal, die rote LED 3 Mal und blinken beide LEDs
3 Mal.
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3.4.2
Ändern der Busadresse und Baudrate
Hierzu ist ein kurzes fünfmaliges Drücken des Schalters im Abstand von max. 1 Sekunde im normalen Betriebs-/
Arbeitszustand notwendig. Innerhalb des Time-out-Zeitrahmens von 60 Sekunden kann mit dem Ändern der
Busadresse/MAC-ID des Instruments begonnen werden. Bei bestimmten Feldbussystemen muss außerdem die
Baudrate ausgewählt werden. Andere Feldbussysteme haben nur eine Baudrate oder die Baudrateneinstellung des
Masters wird automatisch übernommen. In diesen Fällen ist eine Auswahl der Baudrate nicht nötig und kann
übersprungen werden.
Vorgehensweise zum Ändern der Busadresse und Baudrate
Schritt
Aktion
Signal
Dauer
Handhabung
1
Start
Schalter im normalen Betriebs-/Arbeitszustand im
Abstand von max. 1 Sekunde 5x kurz drücken.

2
Einstellen der
 grüne LED blinkt
Time-out: Schalter drücken und grüne Blinkzeichen für die
Zehner der
0,1 Sek. an
60 Sek.
Zehner der Busadresse zählen.
Loslassen, wenn die gewünschte Anzahl gezählt
Busadresse
0,1 Sek. aus
wurde.
Zählblinkzeichen
Es wird bis max. 12 hochgezählt und dann wieder
starten bei
bei 0 begonnen.
Schalterbetätigung:
Missglückt die Zählung, Schalter gedrückt halten
0,5 Sek. an,
0,5 Sek. aus
und noch einmal neu zählen.

3
Einstellen der
 rote LED blinkt
Time-out: Schalter drücken und rote Blinkzeichen für die
Einer der
0,1 Sek. an
60 Sek.
Einer der Busadresse zählen.
Loslassen, wenn die gewünschte Anzahl gezählt
Busadresse
0,1 Sek. aus
wurde.
Zählblinkzeichen
Es wird bis max. 9 hochgezählt und dann wieder
starten bei
bei 0 begonnen.
Schalterbetätigung:
Missglückt die Zählung, Schalter gedrückt halten
0,5 Sek. an
0,5 Sek. aus
und noch einmal neu zählen.
4
Einstellen der
sowohl 
 rote
Time-out: Schalter drücken und rote und grüne Blinkzeichen
Baudrate der
als auch 
 grüne
60 Sek.
für die Baudrateneinstellung zählen.
LED blinken
Loslassen, wenn die gewünschte Anzahl gezählt
Feldbus0,1 Sek. an
wurde.
kommunikation
0,1 Sek. aus
1 = 9600 Baud
Es wird bis max. 5 hochgezählt und dann wieder
2 = 19200 Baud
Zählblinkzeichen
bei 0 begonnen.
3 = 38400 Baud
starten bei
Missglückt die Zählung, Schalter gedrückt halten
4 = 57600 Baud
Schalterbetätigung:
und noch einmal neu zählen.
5 = 115200 Baud
0,5 Sek. an,
Hinweis: Die Auswahl von 0 bedeutet: Keine
0,5 Sek. aus
Änderung
Das Instrument kehrt wieder in den normalen Betriebs-/Arbeitszustand zurück. Die Änderungen sind wirksam, wenn
sie innerhalb des Time-out-Zeitrahmens vorgenommen wurden.
Der Wert Null wird durch eine Periode von 1 Sek. aus (0,5 Sek. aus + 0,5 Sek. aus) signalisiert.
Wenn der Wert Null gewünscht wird, drücken Sie den Schalter kurz und lassen Sie ihn innerhalb von
1 Sek. wieder los.
Vor jeder Aktion mit Blinkzeichenzählung blinken die zur Zählung benutzten LEDs mit hoher Frequenz.
(Leuchtmuster: 0,1 Sek. an, 0,1 Sek. aus). Sobald der Schalter gedrückt wird, hört die LED (oder beide
LEDs) damit auf und die Zählsequenz beginnt.
3.5 Über Benutzerschnittstelle (falls vorhanden)
Eine Beschreibung der Benutzerschnittstelle finden Sie im Handbuch des Instruments.
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4 FUNKTIONSBESCHREIBUNG
4.1 Allgemeines
Bei den hier vorhandenen Informationen handelt es sich um die grundlegenden Informationen, die für die Installation
eines Modbus-Systems benötigt werden.
Die Umsetzung der Modbus-Schnittstelle basiert auf folgenden Standards:
[1]
Modbus_Application_Protocol_V1_1b.pdf 28. Dezember 2006
[2]
Modbus_over_serial_line_V1_02.pdf
20. Dezember 2006
4.2 Implementierungsklasse
Die physikalische Schicht und die Datenverbindungsschicht sind passend zur Implementierungsklasse „basic slave“ wie
im Dokument [2] „MODBUS over Serial Line specification and implementation guide V1.02“ beschrieben eingerichtet.
Die folgenden Optionen wurden umgesetzt:
Allgemeine Einstellungen
Parameter
Optionen
Adressierung
Adresse konfigurierbar von 1 bis 247 (Standard
1)
Sendungsunterstützung ja
Baudrate
9600
19200 (Standard)
38400
57600 Baud (nur Typ MBC3)
115200 Baud (nur Typ MBC3)
elektrische Schnittstelle RS485-Zweidrahtverkabelung
Datenbits
RTU = 8, ASCII = 7
Stoppbits
1
MBCII / CORI-FLOW / M+W
Parameter
Optionen
Parität
gerade
Übertragungsmodus
RTU
Der Einsatz von keiner Parität benötigt 2
Stoppbits
Bemerkungen
Nicht konfigurierbar
Nicht konfigurierbar
MBC3 / EL-FLOW Base
Parameter
Optionen
Parität
gerade / ungerade / keine
Übertragungsmodus
RTU / ASCII
MASS-VIEW
Parameter
Parität
Übertragungsmodus
Bemerkungen
Bemerkungen
Konfigurierbar
Konfigurierbar (MBC3)
Automatische Erkennung (EL-FLOW Base)
Optionen
gerade
RTU / ASCII
Bemerkungen
Nicht konfigurierbar
Konfigurierbar
Genauere Informationen über Modbus finden Sie unter www.modbus.org oder auf der Website der
(lokalen) Modbus-Organisation Ihres Landes (wenn vorhanden).
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4.3 Ansprechzeit
Dieses Slave-Gerät reagiert innerhalb von 100 ms auf jede gültige Anfrage des Masters. Das bedeutet, dass das
Antwortzeitlimit (response timeout) des Masters höher oder gleich 100 ms eingestellt werden muss.
4.4 Unterstützte Modbus-Funktionen
In diesem Abschnitt werden die unterstützten Modbus-Funktionscodes beschrieben. Nähere Informationen finden Sie
in Dokument [1].
4.4.1
Read Holding Registers (03)
Code
02
Name
ILLEGAL DATA ADDRESS
03
04
ILLEGAL DATA VALUE
SLAVE DEVICE FAILURE
Mögliche Ausnahmeantworten
Bedeutung
falls eine nicht existierende Adresse oder ein Teil eines MultiregisterParameters gelesen wird (float, long usw.)
falls weniger als 1 oder mehr als 125 Register gelesen werden
falls ein „write-only“-Register gelesen werden soll
Warnung: Die maximale Nachrichtenanzahl für Read Holding Registers-Funktionen ist 100 Byte bei
9600 Baud (200 Byte bei 19200 Baud und 400 Byte bei 38400 Baud). Wenn diese Anzahl überschritten
wird, können die Rückmeldungen fehlerhaft sein.
4.4.2
Write Single Register (06)
Code
02
Name
ILLEGAL DATA ADDRESS
04
04
SLAVE DEVICE FAILURE
SLAVE DEVICE FAILURE
4.4.3
Mögliche Ausnahmeantworten
Bedeutung
falls in eine nicht existierende Adresse oder in einen Teil eines
Multiregister-Parameters geschrieben werden soll (float, long usw.)
falls in ein „read-only“-Register geschrieben werden soll
falls ein ungültiger Wert in das Register geschrieben werden soll
Write Multiple Registers (16)
Code
02
Name
ILLEGAL DATA ADDRESS
03
04
04
ILLEGAL DATA VALUE
SLAVE DEVICE FAILURE
SLAVE DEVICE FAILURE
Mögliche Ausnahmeantworten
Bedeutung
falls in eine nicht existierende Adresse oder in einen Teil eines
Multiregister-Parameters geschrieben werden soll (float, long usw.)
falls weniger als 1 oder mehr als 123 Register gelesen werden
falls in ein „read-only“-Register geschrieben werden soll
falls ein ungültiger Wert in das Register geschrieben werden soll
Wenn beim Beschreiben der Register eine dieser Ausnahmeantworten auftaucht, werden die in alle nachfolgenden
Register geschriebenen Werte verworfen (ignoriert).
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4.4.4
Diagnostics (08)
Die folgenden Unterfunktionen werden unterstützt
Unterfunktionscode (dez.)
Name
00
Return Query Data
10
Clear Counters and Diagnostics Register
11
Return Bus Message Count
12
Return Bus Communication Error Count
13
Return Bus Exception Error Count
14
Return Slave Message Count
15
Return Slave No Response Count
16
Return Slave NAK Count (immer 0)
17
Return Slave Busy Count (immer 0)
18
Return Bus Character Overrun Count
Warnung: Die maximale Nachrichtenanzahl für die Return Query Data-Unterfunktion ist 100 Byte bei
9600 Baud (200 Byte bei 19200 Baud und 400 Byte bei 38400 Baud). Wenn diese Anzahl überschritten
wird, können die Rückmeldungen fehlerhaft sein.
Code
01
03
04
4.4.5
Name
ILLEGAL FUNCTION
ILLEGAL DATA VALUE
SLAVE DEVICE FAILURE
Mögliche Ausnahmeantworten
Bedeutung
falls eine Unterfunktion nicht unterstützt wird
falls ein falscher Wert in das Datenfeld eingefügt wird
falls ein ungültiger Wert in das Register geschrieben werden soll
Report Slave ID (17)
Das Feld „Slave ID“ in der Rückmeldung ist ein String mit den gleichen Inhalten wie der FlowDDE-Parameter 1 (IdentNummer + Versions-Nr./Serien-Nr.). Das Feld „Run Indicator Status“ in dieser Meldung zeigt „ON“ an, wenn sich das
Gerät im normalen Betriebszustand befindet (FB_NORMAL).
Code
04
Seite 18
Name
SLAVE DEVICE FAILURE
Mögliche Ausnahmeantworten
Bedeutung
falls ein interner Fehler aufgetreten ist
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4.4.6
Verfügbare Parameter
Modbus-Register (im Datenmodell) sind von 1 bis 65536 nummeriert. In einer Modbus-PDU (Protocol Data Unit) sind
diese Register von 0 bis 65535 adressiert. Dieses Modell der Adressierung wird in Abschnitt 4.4 des Dokuments [1]
beschrieben.
In der folgenden Tabelle sind die gebräuchlichsten Parameter aufgelistet.
PARAMETERNAME
Wink
Initreset
Valve output
Measure
Setpoint
Setpoint slope
Analog input
Control mode
Sensor type
Capacity unit index
Fluid number
Alarm info
Temperature
Alarm limit maximum
Alarm limit minimum
Alarm mode
Alarm setpoint mode
Alarm new setpoint
Alarm delay
Reset alarm enable
Counter value
Counter unit index
Counter limit
Counter setpoint mode
Counter new setpoint
Counter mode
Reset counter enable
Identification number
Normal step c. resp.
Stable situation c. resp.
Open from zero c. resp.
Calibration mode
Monitor mode
Reset
Bridge potmeter
Modbus slave address
Polynomial constant A
Polynomial constant B
Polynomial constant C
Polynomial constant D
Sensor differentiator dn
Sensor differentiator up
Capacity
Fluid name
Capacity unit
Fmeasure
FSetpoint
Temperature
Capacity 0%
Counter value
Counter limit
Counter unit
Device type
BHTModel number
Serial number
Customer model
Firmware version
Seite 19
PARAMETER- ZUTYP
GRIFF
Unsigned char
Unsigned char
Unsigned int
Unsigned int
Unsigned int
Unsigned int
Unsigned int
Unsigned char
Unsigned char
Unsigned char
Unsigned char
Unsigned char
Unsigned int
Unsigned int
Unsigned int
Unsigned char
Unsigned char
Unsigned int
Unsigned char
Unsigned char
Unsigned int
Unsigned char
Unsigned int
Unsigned char
Unsigned int
Unsigned char
Unsigned char
Unsigned char
Unsigned char
Unsigned char
Unsigned char
Unsigned char
Unsigned char
Unsigned char
Unsigned char
Unsigned char
Float
Float
Float
Float
Float
Float
Float
String (10 bytes)
String (7 bytes)
Float
Float
Float
Float
Float
Float
String (4 bytes)
String (6 bytes)
String (14 bytes)
String (16 bytes)
String (16 bytes)
String (5 bytes)
W
RW
RW
R
RW
RW
R
RW
RW
RW
RW
R
R
RW
RW
RW
RW
RW
RW
RW
RW
RW
RW
RW
RW
RW
RW
RW
RW
RW
RW
RW
RW
W
RW
RW
RW
RW
RW
RW
RW
RW
RW
RW
RW
R
RW
R
RW
RW
RW
R
R
RW
RW
RW
R























MODBUS-REGISTER
PDU-ADDRESSE
REGISTERNUMMER
Hex
Dez.
Hex
Dez.
0x0000
0x000A
0x001F
0x0020
0x0021
0x0022
0x0023
0x0024
0x002E
0x002F
0x0030
0x0034
0x0427
0x0C21
0x0C22
0x0C23
0x0C25
0x0C26
0x0C27
0x0C29
0x0D01
0x0D02
0x0D03
0x0D05
0x0D06
0x0D08
0x0D09
0x0E2C
0x0E45
0x0E51
0x0E52
0x0E61
0x0E62
0x0E68
0x0E85
0x0FAA
0x8128..0x8129
0x8130..0x8131
0x8138..0x8139
0x8140..0x8141
0x8158..0x8159
0x8160..0x8161
0x8168..0x8169
0x8188..0x818C
0x81F8..0x81FB
0xA100..0xA101
0xA118..0xA119
0xA138..0xA139
0xA1B0..0xA1B1
0xE808..0xE809
0xE818..0xE819
0xE838..0xE839
0xF108..0xF10A
0xF110..0xF116
0xF118..0xF11F
0xF120..0xF127
0xF128..0xF12A
0
10
31
32
33
34
35
36
46
47
48
52
1063
3105
3106
3107
3109
3110
3111
3113
3329
3330
3331
3333
3334
3336
3337
3628
3653
3665
3666
3681
3682
3688
3717
4010
33064..33065
33072..33073
33080..33081
33088..33089
33112..33113
33120..33121
33128..33129
33160..33164
33272..33275
41216..41217
41240..41241
41272..41273
41392..41393
59400..59401
59416..59417
59448..59449
61704..61706
61712..61718
61720..61727
61728..61735
61736..61738
0x0001
0x000B
0x0020
0x0021
0x0022
0x0023
0x0024
0x0025
0x002F
0x0030
0x0031
0x0035
0x0428
0x0C22
0x0C23
0x0C24
0x0C26
0x0C27
0x0C28
0x0C2A
0x0D02
0x0D03
0x0D04
0x0D06
0x0D07
0x0D09
0x0D0A
0x0E2D
0x0E46
0x0E52
0x0E53
0x0E62
0x0E63
0x0E69
0x0E86
0x0FAB
0x8129..0x812A
0x8131..0x8132
0x8139..0x81A
0x8141..0x8142
0x8159..0x815A
0x8161..0x8162
0x8169..0x816A
0x8189..0x818D
0x81F9..0x81FC
0xA101..0xA102
0xA119..0xA11A
0xA139..0xA13A
0xA1B1..0xA1B2
0xE809..0xE80A
0xE819..0xE81A
0xE839..0xE83A
0xF109..0xF10B
0xF111..0xF117
0xF119..0xF120
0xF121..0xF128
0xF129..0xF12B
1
11
32
33
34
35
36
37
47
48
49
53
1064
3106
3107
3108
3110
3111
3112
3114
3330
3331
3332
3334
3335
3337
3338
3629
3654
3666
3667
3682
3683
3689
3718
4011
33065..33066
33073..33074
33081..33082
33089..33090
33113..33114
33121..33122
33129..33130
33161..33165
33273..33276
41217..41218
41241..41242
41273..41274
41393..41394
59401..59402
59417..59418
59449..59450
61705..61707
61713..61719
61721..61728
61729..61736
61737..61739
Modbus interface
Bemerkung
Wert 14592
Bereich 0..32767
Siehe adr. 0xA138
Siehe adr. 0xE808
Siehe adr. 0xE818
Siehe adr. 0x0427
Siehe adr. 0x0D01
Siehe adr. 0x0D03
9.19.035
BRONKHORST®
PARAMETERNAME
PARAMETERTYP
ZUGRIFF
Usertag
String (13 bytes)
RW
PID-Kp
Float
RW 
PID-Ti
Float
PID-Td
Density actual
MODBUS REGISTERS
PDU-ADDRESSE
REGISTERNUMMER
Hex
Dez.
Hex
Dez.
0xF131..0xF137
61745..61751
0xF2A9..0xF2AA
62121..62122
RW 
0xF130..0xF136
61744..61750
0xF2A8..0xF2A9 62120..62121
0xF2B0..0xF2B1 62128..62129
0xF2B1..0xF2B2
62129..62130
Float
RW 
0xF2B8..0xF2B9
62136..62137
0xF2B9..0xF2BA
62137..62138
Float
R
0xF478..0xF479
62584..62585
0xF479..0xF47A
62585..62586
Dynamic display factor
Float
RW 
0xF508..0xF509
62728..62729
0xF509..0xF50A
62729..62730
Static display factor
Float
RW 
0xF510..0xF511
62736..62737
0xF511..0xF512
62737..62738
Exponential smoothing
Float
RW 
62753..62754
Long integer
RW 
0xF520..0xF521 62752..62753
0xFD48..0xFD49 64840..64841
0xF521..0xF522
Modbus baudrate
0xFD49..0xFD4A
64841..64842
Bemerkung
Nähere Informationen und Bedeutungen sind im Dokument 9.19.023 Betriebsanleitung für digitale
Instrumente enthalten.
Dieses Dokument finden Sie unter:
http://www.bronkhorst.com/en/downloads/instruction_manuals/
• Die Spalte Zugriff gibt an, ob ein Parameter gelesen (R) und/oder geschrieben (W) werden kann.
• Wenn ein Byte-Parameter gelesen wird, sind die oberen 8 Bits im Modbus-Register 0. Wenn ein
Byte-Parameter geschrieben wird, müssen die oberen 8 Bits auf 0 gesetzt werden.
• Lange ganzzahlige Parameter (Long integer) haben eine Länge von 4 Byte und sind an zwei
aufeinanderfolgenden Modbus-Registern abgebildet. Das erste Register enthält Bit 32-16, das
zweite Register Bit 15-0.
• Parameter mit Gleitkomma (Float) haben eine Länge von 4 Byte und sind an zwei
aufeinanderfolgenden Modbus-Registern abgebildet. Floats haben das „Single precision IEEE“Format (1 Vorzeichenbit, 8 Bits für Exponent und 23 Bits für Bruchzahl). Das erste Register enthält
Bit 32-16, das zweite Register Bit 15-0.
• String-Parameter können eine Länge von maximal 16 Byte haben und bis zu 8 Modbus-Register
verwenden, wobei jedes Register 2 Zeichen (Bytes) enthält. Das obere Byte des ersten Registers
enthält das erste Zeichen des Strings. Wenn Strings geschrieben werden, sollte der Schreibvorgang
immer mit dem ersten Register als vollständiger Block beginnen (es ist nicht möglich, nur Teile des
Strings zu schreiben). Wenn der String kürzer ist als die spezifizierte maximale Länge, sollte der
String mit einer 0 beendet werden.
• Die Parameter Temperature, Counter value und Counter limit finden sich in der Parametertabelle
als vorzeichenlose ganzzahlige Variante und als Fließkommavariante. Nur die Gleitkommavariante
unterstützt den vollen Parameterbereich und die Auflösung.
Seite 20
Modbus interface
9.19.035
BRONKHORST®
5 FEHLERSUCHE
5.1 Sichtprüfung
Bei Problemen mit dem Instrument können LED-Anzeigen (falls vorhanden) sehr hilfreich sein.
In der Regel wird die grüne LED für die Statusanzeige des Instruments verwendet, zum Beispiel für normalen Betrieb
oder Spezialfunktionsmodus. Die rote LED leuchtet im Fall eines Ausfalls der Hardware kontinuierlich. Im normalen
Betrieb schaltet sich die rote LED während des Empfangs oder der Sendung von Daten mit der Modbus-Schnittstelle
ein.
Weitere Informationen sind im Dokument 9.19.023 Betriebsanleitung für digitale Instrumente
enthalten.
Dieses Dokument finden Sie unter:
http://www.bronkhorst.com/en/downloads/instruction_manuals/
5.2 Schritt für Schritt
START
Prüfen des Masters
Alle Modbus-Einstellungen Ihres Masters prüfen. Master- und Geräteeinstellungen
müssen gleich sein, eingestellte Baudrate und Parität prüfen.
Prüfen von Slave-Adresse
und Baudrate
Slave-Adresse und Baudrate des Geräts (Slave) prüfen.
Prüfen von Verkabelung
und Abschluss
Verkabelung und Busabschluss des Modbus-Systems prüfen.
Prüfen der
Spannungsversorgung
Reset
Prüfen der Diagnose
Spannungsversorgung prüfen. Die Instrumente benötigen +15 VDC oder +24 VDC.
Reset des Instruments und/oder Neustart Ihres Masters versuchen.
Busdiagnosestring prüfen. Siehe unten.
Bereit
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Modbus interface
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BRONKHORST®
5.3 Busdiagnosestring
Der Busdiagnosestring findet sich im Servicebericht, der bei Verwendung von FlowFix erstellt werden kann. Der String
ist auch als Parameter 202 in der Bronkhorst FlowDDE-Anwendung verfügbar.
Das Format des Strings ist „mAAAA eBBBB sCCCC cDDDD“, wobei AAAA, BBBB, CCCC und DDDD hexadezimale
Platzhalter des 16-Bit-Zählers sind:
•
AAAA = Zählung von Busmeldungen (CPT1)
•
BBBB = Zählung von Buskommunikationsfehlern (CPT2)
•
CCCC = Zählung von Slave-Meldungen (CPT4)
•
DDDD = Zählung von Überschreitungen der Buszeichen (CPT8)
Die folgende Tabelle könnte bei der Suche nach der Ursache der Kommunikationsproblemen am Modbus hilfreich
sein. Nach dem Kommunikationsversuch zwischen Master und Slave sollte dieser String grundsätzlich ausgelesen
werden, ohne in der Zwischenzeit die Spannungsversorgung auszuschalten.
mAAAA
=0000
eBBBB
=0000
sCCCC
=0000
cDDDD
=0000
>0000
=0000
=0000
=0000
=0000
>0000
=0000
=0000
>0000
>0000
>0000
=0000
=0000
>0000
=0000
>0000
>0000
=0000
>0000
=0000
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Diagnose
Keine Kommunikation vom Slave erkannt; RS485-Netzwerk prüfen,
insbesondere die Signale D0 und D1.
Slave erkennt gültige Modbus-Meldungen für andere Adressen;
sicherstellen, dass der Master die richtige Slave-Adresse verwendet.
Slave erkennt ungültige Meldungen am Bus; sicherstellen, dass der
Master die richtige Baudraten- und Paritätseinstellung hat.
Slave erkennt sowohl gültige als auch ungültige Meldungen;
sicherstellen, dass RS485-Busabschluss und Polarisierung richtig
angewendet werden und die maximal zulässige Anzahl von Geräten
nicht überschritten wurde. Siehe Kapitel 2 für nähere Informationen.
Slave hat Bytes schneller erhalten, als sie verarbeitet werden
können; sicherstellen, dass der Master mit der richtigen Baudrate
arbeitet. Es kann eine niedrigere Baudrate ausprobiert werden.
Slave hat kein Problem erkannt; sicherstellen, dass das
Anwendungszeitlimit (Time-out) des Masters auf einen Wert >
100 ms eingestellt ist.
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BRONKHORST®
6 SERVICE
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 +31 573 45 88 39
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