Perfect PDF & Print 8-Produktfamilie – Handbuch

Perfect PDF & Print 8-Produktfamilie – Handbuch
IMPRESSUM
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INHALTSVERZEICHNIS
EINFÜHRUNG......................................................................................................................................................6
Neues in Perfect PDF & Print 8 ........................................................................................................................8
Perfect PDF ...............................................................................................................................................8
Perfect Print..............................................................................................................................................9
Lizenztypen ...................................................................................................................................................9
Support .......................................................................................................................................................10
INSTALLATION UND AKTIVIERUNG.....................................................................................................................11
Installation...................................................................................................................................................11
Aktivierung..................................................................................................................................................12
Installation auf anderem Computer (Reaktivierung) ...................................................................................12
Systemvoraussetzungen ...............................................................................................................................13
Programmstart.............................................................................................................................................13
Startmenü ..............................................................................................................................................13
PDF-DATEIEN MIT PDF-DRUCKER ERSTELLEN ......................................................................................................15
Virtueller Drucker.........................................................................................................................................15
Aus beliebigen Anwendungen drucken .........................................................................................................16
Drucker-Einstellungen - PDF-Profile ...............................................................................................................16
Profile (PDF- und Drucker-Einstellungen) ...................................................................................................18
INTEGRATION IN STANDARD-ANWENDUNGEN ..................................................................................................22
Produktkonfiguration ...................................................................................................................................22
Windows Explorer (Computer) ......................................................................................................................23
Mit dem Kontextmenü druckbare Dateien in PDF umwandeln ...................................................................23
Kachel-Ansicht und Vorschaufenster für PDF-Dateien................................................................................24
Standardmäßiger PDF-Viewer und Editor ..................................................................................................25
Microsoft Office-Anwendungen....................................................................................................................25
Einstellungen ..........................................................................................................................................27
OpenOffice.org-Anwendungen.....................................................................................................................27
Internet Explorer ..........................................................................................................................................29
Webseiten in PDF umwandeln..................................................................................................................29
PDFs im Webbrowser ansehen .................................................................................................................29
Firefox und Thunderbird ...............................................................................................................................29
Webseiten in PDF umwandeln..................................................................................................................30
PDFs im Webbrowser ansehen .................................................................................................................30
Import-Einstellungen und Profile ...................................................................................................................30
Import-Profile..........................................................................................................................................31
PDF-DOKUMENT...............................................................................................................................................37
Grundlegende Dokument-Eigenschaften ..................................................................................................37
Datei ......................................................................................................................................................38
Sicherheitseinstellungen (Verschlüsselung und Benutzerrechte)..................................................................38
Metadaten..............................................................................................................................................38
Dokument-Überarbeitungen (inkrementelle Updates) ................................................................................39
Reader-Optionen.................................................................................................................................... 40
Seiten, festes Layout.................................................................................................................................... 40
Dokumentgliederung (Lesezeichen) .............................................................................................................. 41
Kommentare............................................................................................................................................... 41
Hyperlinks (Verweise) und benannte Ziele ..................................................................................................... 42
Formulare, Felder und Steuerelemente (Widgets) .......................................................................................... 42
Ebenen (Gruppen mit optional sichtbaren Inhalten) ....................................................................................... 43
Portfolio und eingebettete Dateien............................................................................................................... 44
Schriftarten und Bilder................................................................................................................................. 44
Ereignisse und Aktionen, JavaScript verwenden............................................................................................. 45
JavaScript............................................................................................................................................... 48
Digitale Unterschriften................................................................................................................................. 48
PDF/A – Format für Langzeitarchivierung ...................................................................................................... 50
PERFECT PDF-PROGRAMM ............................................................................................................................... 51
Perfect PDF-Schaltfläche und Datei-Menü ..................................................................................................... 51
Perfect PDF 8-Schaltfläche....................................................................................................................... 51
Datei-Menü............................................................................................................................................ 51
Ribbon (Multifunktionsleiste)........................................................................................................................ 53
Start ...................................................................................................................................................... 54
Dokument ............................................................................................................................................. 55
Einfügen/Bearbeiten ............................................................................................................................... 56
Kommentare/Formulare .......................................................................................................................... 58
Portfolio................................................................................................................................................. 58
Ansicht .................................................................................................................................................. 59
Add-Ins.................................................................................................................................................. 60
Symbolleiste für den Schnellzugriff .......................................................................................................... 61
Status-Leiste................................................................................................................................................ 62
Copyright / Status................................................................................................................................... 62
Seiten-Information / Navigation............................................................................................................... 62
Kontext-Information ............................................................................................................................... 62
Dokumentansicht ................................................................................................................................... 63
Seitendarstellung und Zoom ................................................................................................................... 63
Arbeitsbereich / Programm-Modi.................................................................................................................. 63
Arbeitsbereich........................................................................................................................................ 63
Info-Leiste.............................................................................................................................................. 63
Programm-Modi / Dokumentansichten .................................................................................................... 64
Objektfenster .............................................................................................................................................. 66
Das Objektfenster verwenden ................................................................................................................. 66
Seiten .................................................................................................................................................... 68
Lesezeichen............................................................................................................................................ 69
Formularfelder........................................................................................................................................ 70
Kommentare und Formulare ................................................................................................................... 71
Seiteninhalt............................................................................................................................................ 72
Ebenen...................................................................................................................................................72
Dateien ..................................................................................................................................................73
Schriftarten.............................................................................................................................................73
Bilder......................................................................................................................................................74
Wichtige Werkzeug-Fenster und Dialoge .......................................................................................................75
Programmoptionen .................................................................................................................................76
Dokument-Eigenschaften ........................................................................................................................80
Drucken..................................................................................................................................................81
Clipart-Editor ..........................................................................................................................................84
Bild-Editor...............................................................................................................................................86
PDFs vergleichen .....................................................................................................................................88
Seiteninhalte bearbeiten...............................................................................................................................93
Inhaltselemente auswählen......................................................................................................................93
Allgemeine Aktionen für Inhaltselemente .................................................................................................94
PERFECT PRINT-PROGRAMM .............................................................................................................................96
Perfect Print-Schaltfläche und Datei-Menü.....................................................................................................96
Perfect Print-Schaltfläche .........................................................................................................................96
Datei-Menü ............................................................................................................................................96
Ribbon (Multifunktionsleiste) ........................................................................................................................98
Start.......................................................................................................................................................98
Dokument ............................................................................................................................................100
Layout ..................................................................................................................................................100
Gestaltung............................................................................................................................................102
Ansicht.................................................................................................................................................103
Programm-Modi ........................................................................................................................................105
Original ................................................................................................................................................105
Layout ..................................................................................................................................................106
Voransicht ............................................................................................................................................107
Layouts......................................................................................................................................................107
Layout-Typen ........................................................................................................................................107
Layout-Elemente und grundlegende Einstellungen ..................................................................................109
Layout-Typ: Seiten neu anordnen...........................................................................................................117
Layout Typ: Seiten umgestalten..............................................................................................................117
Layout-Typ: Broschüre ...........................................................................................................................119
Layout-Typ: Album................................................................................................................................121
Layout-Typ: Poster.................................................................................................................................122
Layout-Typ: Benutzerdefiniert ................................................................................................................123
Layout-Typ: Multisektion .......................................................................................................................124
Layout-Abschnitt: Leere Seiten...............................................................................................................125
Layout-Gestaltung.................................................................................................................................126
Wichtige Werkzeug-Fenster und Dialoge .....................................................................................................133
Programmoptionen ...............................................................................................................................133
Projekteigenschaften .............................................................................................................................137
Drucken............................................................................................................................................... 139
Originaldokumente und druckfertige Dokumente........................................................................................ 142
Originaldokument ................................................................................................................................ 142
Druckfertiges Dokument....................................................................................................................... 142
Perfect Print-Dateiformate ......................................................................................................................... 143
Portable Document Project (PDP)........................................................................................................... 143
Portable Document Template (PDT) ....................................................................................................... 143
EINFÜHRUNG
EINFÜHRUNG
Sehr geehrte Anwenderin, sehr geehrter Anwender,
Vielen Dank, dass Sie sich für Perfect PDF & Print 8 von soft Xpansion entschieden haben!
Das Programm bietet Ihnen die Möglichkeit, PDF-, PDF/A- und XPS-Dateien auf die
verschiedensten Arten zu erstellen, sie umzuwandeln, den Inhalt zu bearbeiten oder ihr Layout
zu verändern. Zudem ermöglicht die Integration in 14 weitverbreitete Windows-Anwendungen
(unter anderem Microsoft Office, OpenOffice.org, Internet-Browser und E-Mail-Programme) den
regelmäßigen und effizienten Einsatz des PDF-Formats bei der täglichen Arbeit mit Dokumenten.
Die Version 8 der Programmfamilie umfasst auch eine Anwendung zur Gestaltung von
druckfertigen Inhalten - Perfect Print. Bereits erstellte PDF-Dokumente lassen sich mit Perfect
Print ebenfalls neu gestalten. Darüber hinaus kann das Layout-Design von Drucksachen wie
beispielsweise Briefpapier, Rechnungen, Broschüren, Postern oder beliebigen Formularen mit
dem Programm erfolgen. Beide Anwendungen - Perfect PDF und Perfect Print - verwenden
denselben virtuellen Drucker. Druckaufträge können also für unterschiedliche Zwecke an diesen
einen Drucker gesandt werden.
Die Programmfunktionen lassen sich in drei Bereiche gliedern:
1) Kernfunktionen im Umfeld von PDF
6

Neue PDF-Dokumente aus unterschiedlichen
Anwendungen aus druckbaren Dateien erstellen

Integration in Standardanwendungen für Windows, zum Beispiel in Bürosoftware und
Webbrowser - PDF-Dateien mit nur wenigen Mausklicks erstellen und dabei Metadaten
aus den Originaldateien importieren, PDF Dateien direkt im Webbrowser ansehen, PDFs in
Miniaturansichten im Windows Explorer anzeigen

Bearbeitung des Seiteninhalts von PDFs (Text, Abbildungen), Dokumenteigenschaften und
Struktur ändern

Texte und Bilder exportieren, PDF-Dokumente per E-Mail versenden, Dokumente an
Microsoft SharePoint senden oder drucken. PDF-Dokumente oder einzelne Seiten aus
mehreren PDF-Dokumenten einschließlich Verknüpfungen und Kommentaren
zusammenfügen

Dokumente mittels Notizzetteln, Markierungen, Beschriftungen, Bleistift oder Radierer
kommentieren und diversen geformten Objekten (zum Beispiel Linien oder
Kommentarwolken) versehen

Dokumente mittels sicherer Verschlüsselung schützen und Zugriffsrechte für Bearbeitung,
Quellformaten
und
in
beliebigen
EINFÜHRUNG
Drucken oder Kopieren einschränken

Gestaltungselemente hinzufügen: Wasserzeichen, Kopf- und Fußzeilen, Stempel,
Hintergründe, Ebenen, Autotext-Objekte

Lesezeichen, Verknüpfungen, Seitennamen, Markierungen und geformte Objekte
einfügen, verfolgen und bearbeiten

Dateien als Anhang einfügen oder einbetten und PDF-Portfolios erstellen

Interaktive PDF-Formulare - Formulare erstellen, Felder einfügen, anordnen und
ausrichten. Ausfüllen, Drucken und Abspeichern der Formulare. Daten aus den
Formularen exportieren und weitergeben

Unterschreiben und zertifizieren von PDF-Dokumenten mittels digitaler Signaturen

PDF-Dokumente anzeigen, lesen und in ihnen navigieren (blättern, Verweise nutzen etc.)

Durchsuchen von PDF-Dokumenten, umfangreiche Suchen- und Ersetzen-Funktionen
2) Service-Funktionen mit einer Vielzahl zusätzlicher Werkzeuge und Optionen:

Suchen nach PDF-Dateien

Stapelverarbeitung von Dateien

PDF-Dateien vergleichen

Eingebettete Bilder bearbeiten

Schnappschüsse aus PDF-Dateien als Bilder erstellen

Lupe, Bereichszoom (Verschieben und Zoomen), Maßband
3) Zusätzliche Funktionen für die Gestaltung und das Layout von Dokumenten (Perfect Print):

Dokumente mit einem neuen Layout versehen - sieben Layout-Typen (Seiten neu
anordnen, Seiten umgestalten, Album, Broschüre, Poster, benutzerdefiniertes Layout,
mehrere Abschnitte)

Eigene Layouts erstellen

Zusätzliche Cliparts, Vektorgrafiken oder Texte hinzufügen

Umfangreiche Druckfunktionen
Perfect PDF & Print 8 basiert auf der PDF Xpansion-Technologie, die weltweit bereits in über
500.000 installierten Anwendungen eingesetzt wird.
Wir wünschen Ihnen viel Spaß und Erfolg bei der Arbeit mit Perfect PDF & Print 8!
7
EINFÜHRUNG
Neues in Perfect PDF & Print 8
Auch wenn Sie bereits eine ältere Version von Perfect PDF oder Perfect Print einsetzen, werden
Sie in der Version 8 neue Funktionen und hilfreiche Erweiterungen nutzen können!
Perfect PDF

Textbearbeitung:
automatische
Formatierung
von
Absätzen,
aus
klassischen
Textverarbeitungsprogrammen
bekannte
Standardaktionen
bei
MausTastaturbedienung (zum Beispiel Wortauswahl, zum nächsten/vorherigen Wort gehen)
und

Bildbearbeitung: spezieller Bild-Editor im Programm, mit dem eingebettete Bilder unmittelbar
im PDF-Dokument bearbeitet werden können

Vektorgrafiken: Formen können geändert werden, eigene Stile für Pfeilspitzen bei LinienObjekten

Formen- und Clipart-Galerien

Mächtiges und benutzerfreundliches Werkzeug zum Verändern von Objekten (Drehen,
Größe ändern, Bewegen) wie in Microsoft Word

Ausschneiden und Deckkraft ändern für Texte und Grafiken

Kommentare: verbesserte Befehle für Erstellung, Bearbeitung und Abspielen von Medien,
Erstellung von 3D-Szenen als Kommentare

PDF-Portfolio: Erstellen und Bearbeiten, Import aus Layoutvorlage-Dateien (NAV-Format)

Vergleich von zwei PDF-Dateien:


8
-
Ähnliche Seiten und Seitenbereiche finden, Ähnlichkeit von Seiten abschätzen
-
Gleichzeitiges Scrollen (Dokumente nebeneinander sehen)
-
Textänderungen hervorheben
-
Detaillierter Vergleich von zwei Seiten
Suche in PDF-Dateien:
-
Eingebettete Dateien durchsuchen
-
Dokumenteigenschaften durchsuchen (Titel, Thema, Schlüsselwörter)
-
Durchsuchen der Lesezeichen-Übersicht
-
Durchsuchen von Kommentaren
Stapelverarbeitung: Export in XPS, als Bilder, als einfacher Text (nur Text)
EINFÜHRUNG

Verschiedenes:
-
Deutlich erhöhte Geschwindigkeit beim Laden und bei der Anzeige von Dateien
-
PDF/A 1a und PDF/A 1b als PDF-Version für automatisierte PDF/A-Erstellung als Profile
festlegen
-
Veröffentlichung von PDF-Dateien in SharePoint
-
Integration in Microsoft Office 64 Bit-Version
-
Verwaltung vertrauenswürdiger Identitäten
-
Schriftenersetzung für nicht eingebettete Schriften
-
Unterstützung eingebetteter ICC-Profile
-
Bereichszoom (Verschieben und Zoomen)
Perfect Print

Ausstattung von PDF-Dokumenten
Formularfelder, Ebenen, Kommentare

Export als PDF: Gestaltungselemente als benannte Ebenen oder als Kommentare

Erweiterbare Gestaltungselemente

Poster: neue Eigenschaften
mit
Metadaten:
Lesezeichen,
benannte
Ziele,
Lizenztypen
Für Perfect PDF & Print 8 sind zwei Lizenztypen möglich:

Die Einzelplatzlizenz räumt das Recht ein, das Produkt an einem Arbeitsplatz (ein einziges
Betriebssystem auf einem einzigen Computer) zu installieren und zu verwenden. Bevor Sie
das Produkt an einem neuen Arbeitsplatz installieren, muss auf dem vorherigen Arbeitsplatz
die Deinstallation erfolgen. Zwei oder mehrere gleichzeitig installierte Kopien des Produkts
sind im Rahmen einer Einzelplatzlizenz nicht zulässig. Ebenso ist es nicht erlaubt, eine
Einzelplatzlizenz mit zwei oder mehreren gleichzeitigen Remote Desktop-Verbindungen und
für Citrix- oder Terminal Server-Installationen einzusetzen.

Die Lokale Netzwerklizenz (LNL) räumt das Recht ein, das Produkt gleichzeitig an mehreren
Arbeitsplätzen mit mehreren Benutzern zu installieren und zu verwenden. Hierzu muss ein
LNL-Dienst auf dem Server oder einem beliebigen Computer im lokalen Netzwerk installiert
und gestartet werden. Details zur LNL finden Sie auf unserer Website im Internet:
www.soft-xpansion.de.
9
EINFÜHRUNG
Support
Versionsupdates können über das Internet auf der Support-Webseite der Perfect PDF & PrintFamilie heruntergeladen werden.
Geben Sie Ihren Produktschlüssel in das dafür vorgesehene Feld ein, um Zugriff auf den Link für
die Updates zu erhalten. Sofern Sie Ihr Produkt bei uns registriert haben, senden wir per E-Mail
einen Hinweis, sobald Updates verfügbar sind. Auch andere Neuigkeiten gehen Ihnen auf
diesem Weg zu.
Technischer Support steht nach dem Kauf zur Verfügung. Gegenwärtig können Sie uns auf
folgenden Wegen erreichen (Änderungen sind möglich und werden an entsprechender Stelle
bekannt gegeben):
E-Mail: [email protected]
Telefon: +49 (0)1805 490 499* (Mo-Fr, 9:00 - 17:00 Uhr)
*) 14 Cent pro Minute aus dem deutschen Festnetz. Anrufe aus den deutschen Mobilfunknetzen
können bis zu 42 Cent pro Minute kosten.
Teilen Sie uns bitte für alle Supportanfragen Ihren Produktschlüssel mit. Der Schlüssel
hilft uns, Ihre genaue Produktversion zu ermitteln. Zusätzliche Informationen wie Screenshots,
Dateien (vom Programm erstellte Datei und/oder Ursprungsdatei), Fehlermeldungen, Ihre
Aktionen mit dem Programm und gegebenenfalls eine Beschreibung, welches
Programmverhalten Sie an einer bestimmten Stelle erwarten, sind empfehlenswert und
beschleunigen die Bearbeitung Ihrer Anfrage.
Vielen Dank für Ihre Unterstützung.
Ihr soft Xpansion-Team
10
INSTALLATION UND AKTIVIERUNG
INSTALLATION UND AKTIVIERUNG
Vor der Installation von Perfect PDF & Print 8 überprüfen Sie bitte, ob Ihr Computer die
Systemvoraussetzungen erfüllt. So wird sichergestellt, dass die Installation korrekt erfolgen kann
und das Leistungsvermögen des Programms optimal ausgenutzt wird.
Installation
Um Perfect PDF & Print 8 zu installieren und danach verwenden zu können, beachten Sie bitte
Folgendes:
1) Sofern Sie eine CD-Version erworben haben, legen Sie bitte die Programm-CD in Ihr CD/DVD-Laufwerk ein. Bei aktivierter Autorun-Funktion des Betriebssystems startet die Installation
nach dem Einlegen automatisch. Sofern die Installation nicht automatisch startet, führen Sie
einen Doppelklick auf die Datei „Setup.exe“ auf der CD/DVD aus.
2) Falls Sie über Electronic Software Distribution (ESD) eine Download-Version erworben haben,
öffnen Sie bitte den Windows Explorer und klicken doppelt auf die ZIP-Datei, die Sie zuvor
heruntergeladen haben. Entpacken Sie alle Dateien in einen Ordner auf Ihren Computer und
führen Sie einen Doppelklick auf die Datei „Setup.exe“ aus, die sich in diesem Ordner befindet.
3) Stellen Sie vor der Installation sicher, dass Sie in Windows über Administratorrechte verfügen.
Sofern Sie Windows Vista oder eine neuere Betriebssystem-Version verwenden, werden Sie in
einer speziellen Meldung gefragt, ob Sie es erlauben, dass das Installationsprogramm
Änderungen auf Ihrer Festplatte vornimmt. Damit ist die Installation von Perfect PDF & Print 8
gemeint. Diese Erlaubnis müssen Sie erteilen bzw. Ihren Systemadministrator darum bitten, dies
zu tun. Dabei kann es erforderlich sein, ein Kennwort einzugeben.
4) Wählen Sie im ersten Installationsfenster die Sprache, in der das Programm installiert werden
soll.
5) Befolgen Sie nun sorgfältig die Installationshinweise. Beachten Sie, dass das
Installationsprogramm Ihren Computer auf das Vorhandensein aller notwendigen Komponenten
überprüft. Fehlt zum Beispiel das „Microsoft Visual C++ 2010 Redistributable Package”, wird es
automatisch installiert und es wird eine entsprechende Meldung angezeigt.
6) Legen Sie fest, ob das Programm im Standardverzeichnis oder in einem anderen Ordner
installiert werden soll.
7) Geben Sie die Einstellungen für die Integration in Standard-Anwendungen an.
8) Im Laufe der Installation müssen Sie das Produkt aktivieren.
Nach der Aktivierung können Sie Perfect PDF & Print 8 sofort verwenden.
11
INSTALLATION UND AKTIVIERUNG
Zur Deinstallation von Perfect PDF & Print 8 öffnen Sie bitte die Windows-Systemsteuerung
und wählen in den Gruppen „Software“ beziehungsweise „Programme und Funktionen“ das
soft Xpansion Perfect PDF & Print 8-Deinstallationsprogramm aus der vorhandenen Liste.
Aktivierung
Sofern Sie eine Einzelplatz-Lizenz von Perfect PDF & Print 8 erworben haben, wird das
Produkt für einen einzigen Arbeitsplatz aktiviert.
Die Einzelplatz-Lizenz räumt Ihnen das Recht ein, das Produkt an einem einzigen Arbeitsplatz zu
verwenden, und zwar auf einem einzigen Betriebssystem und einem einzigen Computer. Für die
Installation an einem anderen Arbeitsplatz oder Computer muss die Software an dem vorherigen
Arbeitsplatz oder Computer deinstalliert werden.
Zwei oder mehr mit einer einzigen Einzelplatz-Lizenz gleichzeitig installierte Exemplare sind nicht
erlaubt. Ebenso sind mit einer Einzelplatz-Lizenz eine Citrix- oder Terminal Server-Installation
oder zwei und mehr simultane Remote Desktop-Verbindungen nicht zulässig. Bitte erwerben Sie
für diese Einsatzbereiche eine Lokale Netzwerk-Lizenz (LNL). Details zur LNL finden Sie auf der
Produkt-Webseite im Internet.
Sofern das Produkt nicht während der Installation aktiviert wurde, haben Sie später die
Möglichkeit, die Aktvierung nachzuholen: entweder beim Programmstart oder indem Sie den
Eintrag „Produktaktvierung“ im Startmenü des Programms aufrufen. Sie finden den Eintrag
unter „Start / Alle Programme / soft Xpansion / Perfect PDF & Print 8“.
Die Aktvierung kann auf zwei alternativen Wegen erfolgen: automatisch (über das Internet,
empfohlene Variante) oder indem Sie eine E-Mail senden, um den Aktvierungsschlüssel als
Datei zu erhalten. Bitte beachten Sie die Hinweise, die in den Aktivierungsdialogen angezeigt
werden.
Installation auf anderem Computer (Reaktivierung)
Wenn Sie Perfect PDF & Print 8 auf einem anderen PC einsetzen möchten, deinstallieren Sie
12
INSTALLATION UND AKTIVIERUNG
das Programm bitte zunächst vom ursprünglichen Computer, installieren es auf dem neuen und
aktivieren es für diesen Computer.
Im Laufe der Deinstallation wird ein Deinstallationscode angezeigt. Speichern Sie diesen Code
oder notieren Sie ihn, da er für die Installation des Programms auf dem neuen Computer
benötigt wird. Sie können den Code zum Beispiel verwenden, um selbstständig die OnlineReaktivierung durchzuführen, ohne sich an unser Support-Team wenden zu müssen. Sie
benötigen den Code aber auch, wenn Sie eine Reaktivierungsanfrage an den Soft XpansionSupport senden.
Systemvoraussetzungen
Um Perfect PDF & Print 8 installieren und starten zu können, muss Ihr Computer die folgenden
Voraussetzungen erfüllen:

Windows-kompatibler PC

Ab 60 MB freier Speicherplatz auf der Festplatte

Microsoft Windows 7 / Vista / XP (32- oder 64-Bit-Versionen)

Internet-Verbindung für die Programmaktivierung

Microsoft Office-Integration: Office 2010 / 2007 / 2003 (32- oder 64-Bit-Versionen)

Internet Explorer-Integration: Versionen 7.0 - 9.0 (32 oder 64 Bit)

Firefox/Thunderbird-Integration: Versionen 3.6-9.0, 32 Bit)

OpenOffice-Integration: Version 3 und höher, 32 Bit
Hinweis: Für nach der Veröffentlichung von Perfect PDF & Print 8 entwickelte Versionen von
Windows-Programmen (zum Beispiel Internet Explorer oder Firefox) kann keine Garantie für eine
korrekte Integration übernommen werden. Es kann deshalb sein, dass in solchen
Programmversionen die PDF-Erstellung zunächst nicht funktioniert, sondern erst Updates für
Perfect PDF & Print 8 dies ermöglichen.
Programmstart
Die Installation richtet ein Perfect PDF 8-Symbol auf dem Windows-Desktop ein.
Starten Sie das Programm, laden oder erstellen Sie ein PDF-Dokument und nutzen
Sie die umfangreichen Bearbeitungsmöglichkeiten des Programms für PDF-Dateien.
Startmenü
Im Startmenü von Windows wird bei der Installation die Programmgruppe „(Alle)
13
INSTALLATION UND AKTIVIERUNG
Programme\soft Xpansion\Perfect PDF & Print 8” eingerichtet. In dieser Gruppe finden Sie
folgende Verknüpfungen:

Perfect PDF 8 - das Hauptprogramm zum Erstellen von PDF-Dateien

Perfect Print 8 - das Perfect Print-Programm

Anwenderhandbuch - die Hilfe und Benutzeranleitung für das Hauptprogramm und seine
Komponenten (das Dokument, das Sie gerade lesen)

Produktaktivierung - die Produktaktivierung kann mit einem Klick auf diese Verknüpfung
nachgeholt werden, sofern Sie sie nicht im Rahmen der Installation durchgeführt haben.
Zudem wird Ihr Produktschlüssel nach der Aktivierung in der Titelleiste des
Produktaktivierung-Dialogs angezeigt.

Produktregistrierung - diese Verknüpfung öffnet das Webformular zur Registrierung des
Produkts. Wenn Sie sich registrieren, werden Sie automatisch über Neuerungen, Updates
und Aktionen informiert.

14
Produktkonfiguration - im Konfigurationsdialog verwalten Sie die Integration von
Produktkomponenten und Funktionen in andere Windows-Programme, zum Beispiel in
Microsoft Office-Anwendungen oder in den Internet Explorer.
PDF-DATEIEN MIT PDF-DRUCKER ERSTELLEN
PDF-DATEIEN MIT PDF-DRUCKER
ERSTELLEN
Die einfachste und am weitesten verbreitete Methode zur Umwandlung von elektronischen
Dokumenten in PDF ist die Verwendung eines PDF-Druckers: In jeder Anwendung, die
Dokumente ausdrucken kann, erfolgt dies über einen sogenannten PDF-Drucker oder virtuellen
Drucker. Dieser Drucker ist die zentrale Komponente der meisten Programme zur PDF-Erstellung.
Virtueller Drucker
Im Lauf der Installation von Perfect PDF & Print 8 wird der virtuelle Drucker „soft Xpansion
Perfect PDF & Print 8“ je nach verwendeter Betriebssystem-Version in der Gruppe „Drucker und
Faxgeräte” oder „Hardware und Sound“ in der Windows-Systemsteuerung eingerichtet.
Der Unterschied zwischen einem virtuellen und einem physikalischen Drucker liegt darin, dass
der virtuelle Drucker lediglich eine Software ist (Treiber und entsprechende Eigenschaften),
während der physikalische Drucker aus Treiber und Hardwaregerät besteht.
Ein virtueller Drucker gibt als Ergebnis eines Druckauftrags eine bestimmte Anzahl an Seiten im
EMF-Format aus. Diese EMF-Dateien werden dann weiterverarbeitet und in PDF-Seiten
umgewandelt.
15
PDF-DATEIEN MIT PDF-DRUCKER ERSTELLEN
In Windows lässt sich ein virtueller Drucker genauso wie ein physikalischer Drucker verwalten.
Aus diesem Grund kann er aus beliebigen druckfähigen Anwendungen heraus auch problemlos
eingesetzt werden.
Aus beliebigen Anwendungen drucken
Mit dem virtuellen Drucker „soft Xpansion Perfect PDF & Print 8” drucken Sie elektronische
Dokumente oder Daten aus jeder Anwendung, die über eine Druckfunktion verfügt.
Wählen Sie im „Drucken“-Dialog der Anwendung, in der Sie eine PDF-Datei erstellen möchten,
einfach den Drucker „soft Xpansion Perfect PDF & Print 8“ aus der Liste der verfügbaren
Drucker:
Die PDF-Drucker-Software empfängt den Druck-Output (Druckauftrag), den die Anwendung
erteilt hat, und wandelt ihn in ein PDF-Dokument um. Danach kann dieses Dokument
automatisch als PDF-Datei gespeichert werden. Oder es wird in das Perfect PDF-Programm
geladen, kann dort angesehen werden und steht auch zur Bearbeitung zur Verfügung.
Drucker-Einstellungen - PDF-Profile
Wie jeder andere Drucker verfügt auch der virtuelle Drucker „soft Xpansion Perfect PDF & Print
8” über den Dialog „Druckeinstellungen“.
16
PDF-DATEIEN MIT PDF-DRUCKER ERSTELLEN
Alle Einstellungen und Eigenschaften für die Verarbeitung von Druckaufträgen und die
Erstellung von PDF-Dokumenten werden in so genannten „Profilen“ zusammengefasst. In PDFProfilen kann der Anwender je nach Anwendung und/oder Dokumenttyp unterschiedliche
Kombinationen von PDF-Einstellungen speichern. Jedes Profil erhält einen eindeutigen Namen,
und anhand der Namen werden die Profile ausgewählt (aktiviert) und verwaltet.
Es sind auch einige vordefinierte Profile vorhanden, zum Beispiel Normal, Internet, E-Mail,
Druckvorstufe, Bearbeiten. Die Verwaltung der Profile ist über folgenden Dialog erreichbar:
Der Name des gegenwärtig aktiven Profils wird als Bezeichnung der obersten Schaltfläche
angezeigt, zum Beispiel „Normal”. Um das aktive Profil zu ändern, klicken Sie auf diese
Schaltfläche und wählen ein anderes aus. Die Einstellungen des neuen Profils werden
automatisch übernommen.
Es kann vorkommen, dass die Schaltflächen in dem Dialog deaktiviert sind. Dies kann zwei
Gründe haben:
1) Sofern Sie den Dialog mit dem Befehl „Druckereinstellungen …“ aus dem Ordner „Drucker“
bzw. „Drucker und Faxgeräte” oder im Perfect PDF & Print 8-Programm nach einem Klick auf
die Schaltfläche „PDF-Drucker“ aufgerufen haben, ist die Installation des virtuellen Druckers auf
Ihrem Computer fehlgeschlagen oder defekt. Bitte installieren Sie in dem Fall Perfect PDF &
17
PDF-DATEIEN MIT PDF-DRUCKER ERSTELLEN
Print 8 noch einmal.
2) Falls Sie den Dialog aus einer anderen Anwendung heraus aufgerufen haben, indem Sie in
deren „Drucken“-Dialog auf „Eigenschaften“ oder an anderer Stelle auf „PDF-Einstellungen“
geklickt haben, verfügen Sie in dieser Anwendung (zum Beispiel im Internet Explorer) aufgrund
ihrer Sicherheitseinstellungen über zu geringe Berechtigungen für den Zugriff auf die Befehle
des Dialogs. Verwenden Sie in diesem Fall „Druckereinstellungen …“ aus dem Ordner
„Drucker“ bzw. „Drucker und Faxgeräte”.
Klicken Sie auf die Schaltfläche „Ansehen/Ändern“, um die konkreten PDF-Einstellungen des
aktiven Profils in einem Profil-Dialogfenster anzusehen. Beachten Sie, dass vordefinierte Profile
nicht geändert werden können. Sie können aber diese Profile als Basis für Ihre eigenen
Einstellungen nehmen und Änderungen in einem Profil mit neuem Namen abspeichern.
Die Schaltflächen „Kopieren“, „Umbenennen“ und „Löschen“ dienen dem Erstellen neuer PDFProfile (durch das Kopieren eines vorhandenen Profils und der darauf folgenden Bearbeitung der
Kopie), der Vergabe eines neuen Namens und dem Löschen von selbst erstellten Profilen.
Profile (PDF- und Drucker-Einstellungen)
Ein PDF-Profil enthält die PDF- und Druckeinstellungen, die vom PDF-Drucker und vom Perfect
PDF-Programm bei der Verarbeitung von Druckaufträgen und bei der Umwandlung von Dateien
in PDF-Dokumente verwendet werden.
Um Profile anzusehen und/oder zu ändern, verwenden Sie das Profil-Dialogfenster. Im Profil sind
die Einstellungen (Eigenschaften) in Kategorien zusammengefasst, deren Bezeichnung Sie auf
der linken Seite des Profil-Dialogfensters sehen. Rechts stehen die Eigenschaften sowie deren
Einstellung oder Wert für die ausgewählte Kategorie. Hier können diese angesehen und
geändert werden.
Profil-Kategorie: PDF-Drucker
Die erste Kategorie enthält nur die Eigenschaften für den PDF-Drucker, nicht die Vorgaben für
die Umwandlung von Dateien in das PDF-Format.
Voreinstellungen für Druckauftrag festlegen
Die erste, zentrale Einstellung für den PDF-Drucker („Druckauftrag weiter verarbeiten”)
bestimmt, wie die Druckaufträge grundsätzlich verarbeitet werden sollen. In Abhängigkeit von
der hier getroffenen Auswahl stehen darunter jeweils andere Einstellungen zur Verfügung.
Mit „Druckauftrag für spätere Verwendung speichern” wird festgelegt, ob ein Druckauftrag als
temporäre Datei abgelegt wird. Falls das Häkchen gesetzt ist, können die Druckaufträge zu
späteren Zeitpunkten in die Perfect PDF- oder Perfect Print-Programme geladen und dort
weiterverarbeitet werden. Aktivieren Sie diese Option sehr sparsam und nur wenn sie
18
PDF-DATEIEN MIT PDF-DRUCKER ERSTELLEN
erforderlich ist, da die temporären Dateien einen nicht unerheblichen Speicherplatz auf der
Festplatte beanspruchen.
„Druckaufträge in einem Dokument zusammenfügen” ermöglicht es, mehrere Druckaufträge zu
sammeln und diese gemeinsam in einem Dokument zusammenzufassen. Hier kann in der
folgenden, zugehörigen Option für alle ankommenden Druckaufträge eine Wartezeit bis zum
Umwandeln in PDF angegeben werden. Die Seiten im Zieldokument werden in der Reihenfolge
angeordnet, in der die Druckaufträge aufgelaufen sind.
Drucker-Voreinstellungen
In dieser Gruppe sind für Drucker allgemein übliche Eigenschaften zusammengefasst. Im
Gegensatz zu einem echten Drucker können die Eigenschaften aber hier nahezu beliebig
festgelegt werden.
Die Eigenschaft „Auflösung (DPI)“ definiert die Druckqualität, die vor allem bei Anwendungen
wichtig ist, mit denen Raster-Grafiken gerendert und gedruckt werden.
Bei einem Klick ganz rechts in die Zeile „Unterstützte Papierformate“ wird ein Dialog geöffnet,
in dem die Liste der vom Programm unterstützten Papierformate (Papiergrößen) angezeigt wird.
Hier können auch neue Papierformate hinzugefügt oder vorhandene (zuvor selbst erstellte)
19
PDF-DATEIEN MIT PDF-DRUCKER ERSTELLEN
Formate entfernt werden. Hinweis: Diese Eigenschaft dient nicht dazu, die Papiergröße bei
einem zu druckenden Dokument festzulegen. Die Auswahl des Papiers (der Seitengröße) auf
Basis dieser Liste erfolgt nur in einer Druckanwendung, im Regelfall mit Druckdialog oder den
Einstellungen für das Seitenlayout.
Zusätzliche Optionen
Die Eigenschaften in dieser Gruppe ermöglichen eine noch präzisere Übernahme der Elemente
des Druckauftrags auf die PDF-Seiten: die Erkennung von Verknüpfungen (Internetadressen und
Weblinks) sowie von Absätzen in Texten. Durch die Erkennung kann die Umwandlung
verlangsamt werden. Es sind Fälle möglich, in denen die Umwandlung der Verknüpfungen und
Absätze nicht exakt erfolgt.
Profil-Kategorie: Dokument
In dieser Kategorie werden die Eigenschaften der PDF-Dokumente definiert, die mit dem
zugehörigen Profil erstellt werden sollen. Die Kategorie enthält zwei Gruppen.
Allgemeine Einstellungen
Hier werden die allgemeinen Eigenschaften einer PDF-Datei eingetragen: Titel, Thema, Verfasser,
Ursprungsanwendung und Schlüsselwörter. Sofern eine Ursprungsdatei in einem anderen
Format über ähnliche allgemeine Einstellungen verfügt, werden diese importiert und die
Angaben aus dem PDF-Profil werden ignoriert. Siehe auch „Import-Einstellungen” für weitere
Informationen.
Sicherheitseinstellungen
Die Sicherheitseinstellungen hängen von der Art der Verschlüsselung des Dokuments ab. Wenn
„Nicht verschlüsselt“ gewählt wurde, stehen keine weiteren Eigenschaften zur Verfügung.
Hinweis: Das Verschlüsselungsverfahren „Maximal“ kann nur gewählt werden, wenn in der
Kategorie „Datei“ die Eigenschaft „PDF-Version“ mindestens „1.7, erweitert, kompatibel mit
Adobe Reader, Version 9.0“ ist.
Nachdem ein Verschlüsselungsverfahren ausgewählt ist, können die folgenden Eigenschaften
festgelegt werden:

„Benutzerkennwort (zum Öffnen)” - wenn hier ein Kennwort vergeben wurde, ist dies
einzugeben, wenn ein verschlüsseltes Dokument in einem PDF-Betrachtungsprogramm
geöffnet werden soll.

„Besitzerkennwort (zum Bearbeiten)“ - diese Option ist bei allen Verschlüsselungsverfahren
zwingend erforderlich. Das hier vergebene Kennwort ist beim Öffnen eines Dokuments
einzugeben, wenn für das Dokument alle Möglichkeiten zur Bearbeitung, einschließlich der
Änderung der Sicherheitseinstellungen, eingeräumt sein sollen.
20
PDF-DATEIEN MIT PDF-DRUCKER ERSTELLEN
„Zugriffsrechte” können bei allen Verschlüsselungsverfahren vergeben werden. Mit ihnen
wird festgelegt, welche Aktionen der Benutzer mit einer PDF-Datei vornehmen kann: zum
Beispiel drucken, Inhalte kopieren, bearbeiten.
Nur der Besitzer eines Dokuments kann Sicherheitseinstellungen von verschlüsselten Dateien
nachträglich ändern. Besitzer ist der Anwender, der über das Besitzerkennwort verfügt.
Profil-Kategorie: Datei
In dieser Kategorie wird festgelegt, mit welchen Einstellungen ein PDF-Dokument als Datei zu
speichern ist. Geben Sie hier zum Beispiel die PDF-Version an und bestimmen Sie, ob Schriften
eingebettet werden sollen, wie vorhandene Bilder komprimiert werden und wie die PDF-Datei im
PDF-Betrachtungsprogramm angezeigt wird.
In den folgenden Unterkapiteln aus dem Kapitel „PDF-Dokument” lesen Sie Details zu den
Einstellungen der Kategorie „Datei“:

„Dokument-Einstellungen\Datei-Einstellungen”:
„PDF-Version”,
optimieren”, „Einstellungen für das Anzeigeprogramm”

„Schriften und Bilder“: Einbettung von Schriften, Einstellungen für Bilder
„Für
das
Internet
21
INTEGRATION IN STANDARD-ANWENDUNGEN
INTEGRATION IN STANDARDANWENDUNGEN
Nach der Installation von Perfect PDF & Print 8 mit den entsprechenden Optionen der
„Produktkonfiguration“ ist das Programm in die folgenden Anwendungen integriert:

Windows Explorer (Computer)

Microsoft Office

OpenOffice.org

Internet Explorer

Mozilla Firefox und Thunderbird
Produktkonfiguration
Die Integration wird bei der Installation automatisch ausgeführt, wenn die Kontrollkästchen im
entsprechenden Dialog aktiviert sind. Zudem kann dieser Dialog auch über den Befehl
„Produktkonfiguration“ im Startmenü-Ordner von Perfect PDF & Print 8 aufgerufen werden.
Die Einstellungen der Integration lassen sich hier verwalten. So können Einstellungen neu
gemacht oder später geändert werden.
Hinweis: Bevor Sie die Konfiguration ändern, sollte Sie alle geöffneten Anwendungen
schließen, mindestens aber jene, für die Sie die Einstellungen der Integration verändern
22
INTEGRATION IN STANDARD-ANWENDUNGEN
möchten.
Die Integration in die genannten Standardanwendungen ermöglicht Ihnen die Erstellung von
PDFs aus anderen Dateien oder aus dynamischen Dateien sowie das Öffnen des PDF-Programms
mit nur wenigen Mausklicks.
Windows Explorer (Computer)
Wenn das Programm in den Windows Explorer integriert ist, können Sie

unterschiedliche Dateien in PDFs umwandeln, und zwar mit wenigen Mausklicks,

in Perfect PDF-Programm nach der Umwandlung PDF-Dateien automatisch öffnen, und

direkt im Windows Explorer die wesentlichen Dokumenteigenschaften und die PDF-Seiten in
einer Vorschau sehen.
Mit dem Kontextmenü druckbare Dateien in PDF umwandeln
Perfect PDF & Print 8 wandelt zum einen Text-, RTF-, XPS- und Bild-Dateien in das PDF-Format.
Dafür sind keine weiteren Anwendungen erforderlich. Darüber hinaus wird eine große Anzahl
anderer Dateiformate auch in ihren eigenen Ursprungsanwendungen unterstützt, zum Beispiel
Microsoft Office. Diese Anwendungen müssen auf Ihrem Computer installiert sein.
Klicken Sie im Windows Explorer mit der rechten Maustaste auf eine oder mehrere Dateien, die
Sie umwandeln möchten. Dann wird das Kontextmenü für diese Datei(en) angezeigt. Falls die
Umwandlung dieser Datei(en) in PDF möglich ist, sehen Sie den Menüeintrag „Perfect PDF und
Print 8“ sowie das zugehörige Untermenü.
Die ersten beiden Einträge sind verfügbar, wenn Sie nur eine einzige Datei markiert
beziehungsweise ausgewählt haben.
„PDF-Datei erstellen und speichern” erstellt aus der gewählten Datei unter Beibehaltung des
Namens und des Speicherorts (Ordner) der Ursprungsdatei eine PDF-Datei (Erweiterung „PDF”).
23
INTEGRATION IN STANDARD-ANWENDUNGEN
„Im Perfect PDF-Programm öffnen” erstellt aus der gewählten Datei ein PDF-Dokument und
öffnet es im Perfect PDF-Programm, ohne eine Datei zu erstellen. Das Dokument können Sie
dann falls erforderlich bearbeiten und im Programm selbst als Datei speichern.
„Im Perfect Print-Programm öffnen” erstellt aus der gewählten Datei ein PDF-Dokument und
öffnet es im Perfect Print 8-Programm, ebenfalls ohne eine Datei zu erstellen. Für das
Dokument können Sie dann falls erforderlich das Layout ändern und es in Perfect Print 8 selbst
als Datei abspeichern.
„Mit Assistent umwandeln …” wird ein Assistent gestartet, mit dem Schritt für Schritt eine oder
mehrere Dateien als PDFs gespeichert werden können. Mehr Informationen zu diesem
Assistenten erhalten Sie im Kapitel „Stapelverarbeitung“ -> „Dateien in PDF umwandeln“.
Der Befehl „An Perfect PDF & Print 8 weitergeben“ leitet die ausgewählte Datei an den virtuellen
Drucker weiter, wendet bei der Weitergabe die Einstellungen des aktiven Profils an und
verarbeitet die gewählte Datei.
„PDF-Einstellungen” öffnet den Dialog zum Ansehen und zur Verwaltung der PDF-Profile. Mit
einem Klick auf „Import-Einstellungen” wird der Dialog zur Festlegung der Import-Profile
geöffnet.
Sofern der Menüeintrag „Perfect PDF und Print 8“ im Kontextmenü nicht vorhanden ist, fehlt
entweder die Integration des Programms in den Windows Explorer. Über den Befehl
„Produktkonfiguration“ im Startmenü-Ordner von Perfect PDF & Print 8 stellen Sie die
Integration her, indem Sie das entsprechende Kontrollkästchen in der Befehlsgruppe
„Integration in den Windows Explorer“ aktivieren. Oder Sie haben eine Datei ausgewählt, die
gar nicht in das PDF-Format umgewandelt werden kann, zum Beispiel eine ZIP- oder EXE-Datei.
Hinweis: Wenn bei Ihnen nach der Installation von Perfect PDF & Print 8 das Problem auftritt,
dass der Windows Explorer gelegentlich abstürzt, deaktivieren Sie alle Kontrollkästchen in der
Befehlsgruppe „Integration in den Windows Explorer“ im „Produktkonfiguration“-Dialog und
prüfen Sie, ob das Problem dann weiter besteht.
Kachel-Ansicht und Vorschaufenster für PDF-Dateien
Wenn die Option „Kacheln“ aktiviert ist, werden PDF-Dateien im Windows Explorer nicht mit
dem üblichen Standardsymbol für PDFs, sondern mit einer Miniaturansicht der ersten Seite der
Datei angezeigt. Diese Funktion wird allerdings erst ab Windows Vista unterstützt. Die
Symbolgröße bei „Ansichten“ im Windows Explorer sollte dabei mindestens auf „Mittelgroße
Symbole“ eingestellt sein.
Daneben wird auch das Vorschaufenster unterstützt, das Windows-Versionen ab Vista bieten.
Wenn das Vorschaufenster aktiviert und eine PDF-Datei in der Dateiliste ausgewählt ist, wird der
Inhalt der Datei im rechten Bereich des Windows Explorer-Fensters angezeigt. Mithilfe des
24
INTEGRATION IN STANDARD-ANWENDUNGEN
Scrollbalkens am rechten Rand kann dann eine Vorschau der Seiten der PDF-Datei angesehen
werden. Das Vorschaubild wird entsprechend der Größe des rechten Fensterbereichs skaliert.
Die Integration von Perfect PDF & Print 8 in den Windows Explorer fügt außerdem für alle PDFDateien den zusätzlichen Registerreiter „Perfect PDF & Print 8” in den Standarddialog
„Eigenschaften“ ein, der im Kontextmenü der Datei geöffnet werden kann. Auf dem Reiter
sehen Sie die allgemeinen Eigenschaften der PDF-Datei auf einen Blick.
Standardmäßiger PDF-Viewer und Editor
Im Windows Explorer können Sie für jedes Dateiformat festlegen, mit welcher Anwendung eine
Datei geöffnet oder bearbeitet werden soll. Für PDF-Dateien ist dies automatisch das Perfect
PDF-Programm, sofern im Produktkonfiguration-Dialog die Option „Perfect PDF standardmäßig
zur Anzeige von PDFs verwenden“ aktiviert ist.
Microsoft Office-Anwendungen
Perfect PDF & Print 8 wird in die Microsoft Office-Programme Word, Excel, PowerPoint,
Outlook, Visio und Project integriert.
Dazu fügt das Installationsprogramm in den Ribbon der genannten Office-Anwendungen eine
neue Gruppe, „Perfect PDF & Print 8” ein. Daneben erhält das Datei-Menü der jeweiligen
Anwendung der Befehl „Als PDF-Datei speichern“. Microsoft Office-Programmen ohne Ribbon
wird die Symbolleiste „Perfect PDF & Print 8” hinzugefügt. Bitte berücksichtigen Sie die
Systemvoraussetzungen, die für die korrekte Integration erfüllt sein müssen.
Als PDF-Datei speichern
Mit dem Befehl „Als PDF-Datei speichern“ werden geöffnete Microsoft Office-Dokumente in
PDF umgewandelt und als Datei gespeichert oder im Perfect PDF-Programm geöffnet. Alternativ
können die Dokumente auch auf dem installierten PDF-Drucker ausgegeben werden.
Die Integration und der „Als PDF-Datei speichern“-Befehl ermöglichen nicht nur die schnelle
Erstellung von PDF-Dokumenten und Dateien, sondern auch die Übernahme der Metadaten aus
dem Microsoft Office- in das PDF-Dokument. Metadaten sind Informationen wie beispielsweise
das Inhaltsverzeichnis inklusive Verweisen, daneben Lesezeichen, Links, Formularfelder oder
Kommentare. Weitere Informationen über die Übernahme von Metadaten können dem
Abschnitt „Import-Einstellungen und Profile“ entnommen werden.
25
INTEGRATION IN STANDARD-ANWENDUNGEN
Klicken Sie auf „Als PDF-Datei speichern“, so wird der folgende Dialog angezeigt, in dem unter
anderem der Ordner angegeben werden kann, in den die PDF-Datei abgespeichert werden soll.
Wenn die Option „Pfad der Ursprungsdatei für PDF-Datei verwenden“ aktiviert ist, wird für das
PDF-Dokument standardmäßig derselbe Pfad (Speicherort) und derselbe Name wie für die
Ursprungsdatei, die umgewandelt wird, verwendet. Die Dateierweiterung wird allerdings „pdf“.
Ist das entsprechende Kontrollkästchen nicht aktiviert, erfolgt die Speicherung in den Ordner,
der bereits bei der vorherigen Erstellung einer PDF-Datei verwendet wurde. Zudem können sie
immer einen ganz anderen Dateinamen und Ordner festlegen, nachdem Sie auf das OrdnerSymbol rechts in dem Dialog klicken.
Ist das Kontrollkäschen vor „Datei im Standard-Reader für PDFs öffnen“ aktiv, wird die PDF-Datei
nach dem Speichern in dem Programm geöffnet, das als standardmäßiger PDF-Viewer und
Editor eingestellt ist.
Aktivieren Sie den zweiten Auswahlkopf in dem Dialog, um das Dokument in Perfect PDFProgramm zu öffnen.
Mit dem dritten Auswahlkopf bestimmen Sie, dass das Dokument nicht als PDF-Datei
gespeichert werden soll. Es wird vielmehr an den PDF-Drucker gesandt und von diesem
entsprechend dem aktiven PDF-Profil weiter verarbeitet. Ein Beispiel wäre: Sie möchten mehrere
Dokumente zusammenfügen, die aus unterschiedlichen Microsoft Office-Anwendungen
stammen. Dann aktivieren Sie die Option „Druckaufträge in einem Dokument zusammenfügen“
im PDF-Profil und den dritten Auswahlknopf im Dialog „Als PDF-Datei speichern“. Dieses
Vorgehen ermöglicht außerdem, nicht nur Seiteninhalte in PDF umzuwandeln, sondern auch
Metadaten aus dem Ursprungsdokument in die PDF-Datei zu übernehmen (siehe auch „ImportEinstellungen und Profile”).
An Perfect PDF & Print 8 weitergeben
Wählen Sie diesen Befehl, um Microsoft Office-Dokumente in PDF umzuwandeln und im Perfect
26
INTEGRATION IN STANDARD-ANWENDUNGEN
Print-Programm zu öffnen oder an den virtuellen Drucker zu senden.
Mit dem Befehl erfolgt die Übernahme der Metadaten aus dem Microsoft Office- in das
umgewandelte Dokument. Metadaten sind Informationen wie beispielsweise das
Inhaltsverzeichnis inklusive Verweisen, daneben Lesezeichen, Links, Formularfelder oder
Kommentare. Weitere Informationen über die Übernahme von Metadaten können dem
Abschnitt „Import-Einstellungen und Profile“ entnommen werden.
Einstellungen
Mausklicks auf „PDF-Einstellungen“ und „Import-Einstellungen“ öffnen den jeweiligen Dialog
zur Verwaltung der PDF-Profile und der Import-Profile.
Wählen Sie das zu Ihren Aufgaben passende Profil für Metadaten-Import und für PDF-Dokument
oder ändern Sie es, bevor Sie auf „Als PDF-Datei speichern“ klicken.
OpenOffice.org-Anwendungen
Perfect PDF & Print 8 wird standardmäßig auch in die OpenOffice.orgAnwendungen Writer, Calc, Draw, Impress und Math integriert. In diese
Programme wird die Symbolleiste „Perfect PDF & Print 8” eingefügt. Bitte berücksichtigen Sie die
Systemvoraussetzungen, die für die korrekte Integration erfüllt sein müssen.
Mit dem Befehl „Als PDF-Datei speichern“ werden geöffnete OpenOffice.org-Dokumente mit
den Einstellungen der aktiven PDF-Profile und Import-Profile in PDF umgewandelt und als Datei
gespeichert oder im Perfect PDF-Programm geöffnet. Alternativ können die Dokumente auch
auf dem installierten PDF-Drucker ausgegeben werden.
Wählen Sie den Befehl „An Perfect PDF & Print 8 weitergeben“, um geöffnete Dokumente in
PDF umzuwandeln und im Perfect Print-Programm zu öffnen oder an den virtuellen Drucker zu
senden.
Mausklicks auf „PDF-Einstellungen“ und „Import-Einstellungen“ öffnen den jeweiligen Dialog
zur Verwaltung der PDF-Profile und der Import-Profile.
Wählen Sie das zu Ihren Aufgaben passende Profil für den Metadaten-Import und für das PDF27
INTEGRATION IN STANDARD-ANWENDUNGEN
Dokument oder ändern Sie es, bevor Sie auf „Als PDF-Datei speichern“ klicken.
28
INTEGRATION IN STANDARD-ANWENDUNGEN
Internet Explorer
Mit der Installation von Perfect PDF & Print 8 werden standardmäßig zwei Komponenten in
den Internet Explorer eingefügt: die Werkzeugleiste für die Umwandlung von Webseiten in PDF
und ein eingebettetes PDF-Betrachtungsprogramm (PDF-Viewer) für die Anzeige von PDFDokumenten direkt im Browserfenster. Bitte berücksichtigen Sie die Systemvoraussetzungen, die
für die korrekte Integration erfüllt sein müssen.
Webseiten in PDF umwandeln
Mit dem Befehl „Als PDF-Datei speichern” erstellen Sie aus der aktuell im Webbrowser
geöffneten Seite eine PDF-Datei. Dabei werden die Einstellungen aus dem aktiven PDF-Profil und
aus dem aktiven Import-Profil verwendet.
Falls die Integration von Perfect PDF & Print 8 in den Internet Explorer im
„Produktkonfiguration“-Dialog nicht aktiviert oder in den Internetoptionen des Internet Explorer
die Option „Geschützten Modus aktivieren“ eingeschaltet ist, können Sie alternativ wie folgt
vorgehen: Drucken Sie die Webseite über den PDF-Drucker aus. Rufen Sie dazu den StandardDialog „Drucken“ des Internet Explorer auf und wählen den Drucker „soft Xpansion Perfect PDF
& Print 8”.
Der Befehl „An Perfect PDF & Print 8 weitergeben” dient dazu, die geöffnete Webseite in PDF
umzuwandeln und in Perfect Print-Programm zu öffnen oder sie an den virtuellen Drucker zu
senden.
Mausklicks auf „PDF-Einstellungen“ und „Import-Einstellungen“ öffnen den jeweiligen Dialog
zur Verwaltung der PDF-Profile und der Import-Profile.
Wählen Sie das zu Ihren Aufgaben passende Profil für den HTML-Import und für PDF-Dokument
oder ändern Sie es, bevor Sie auf „Als PDF-Datei speichern“ klicken.
PDFs im Webbrowser ansehen
Wenn Sie im Internet auf PDF-Dateien stoßen, müssen Sie diese nicht zuerst abspeichern und
dann öffnen. Sofern Perfect PDF & Print 8 installiert ist, können Sie PDF-Dokumente direkt in
einem eigenen Browserfenster ansehen, da das Programm einen PDF-Viewer in den Internet
Explorer einfügt. Geöffnete PDF-Dateien können Sie auch abspeichern, indem Sie auf die
„Speichern“-Schaltfläche in der Symbolleiste des Viewers klicken.
Firefox und Thunderbird
Mit der Installation von Perfect PDF & Print 8 werden standardmäßig zwei Komponenten in
29
INTEGRATION IN STANDARD-ANWENDUNGEN
Firefox und Thunderbird eingefügt: die Werkzeugleiste für die Umwandlung von Webseiten in
PDF und ein eingebettetes (PDF-Viewer) für die Anzeige von PDF-Dokumenten direkt im
Browserfenster. Bitte berücksichtigen Sie die Systemvoraussetzungen, die für die korrekte
Integration erfüllt sein müssen.
Webseiten in PDF umwandeln
Mit dem Befehl „Als PDF-Datei speichern“ erstellen Sie aus der aktuell im Firefox geöffneten
Seite oder der in Thunderbird geöffneten E-Mail-Nachricht eine PDF-Datei. Dabei werden die
Einstellungen aus dem aktiven PDF-Profil verwendet.
Falls die Integration von Perfect PDF & Print 8 in Firefox und Thunderbird im
„Produktkonfiguration“-Dialog nicht aktiviert wurde, können Sie alternativ wie folgt vorgehen:
Drucken Sie die Webseite über den PDF-Drucker aus. Rufen Sie dazu den Standard-Dialog
„Drucken“ in Firefox und Thunderbird auf und wählen den Drucker „soft Xpansion Perfect PDF
& Print 8”.
Der Befehl „An Perfect PDF & Print 8 weitergeben” dient dazu, die geöffnete Webseite oder EMail-Nachricht in PDF umzuwandeln und in Perfect Print-Programm zu öffnen oder sie an den
virtuellen Drucker zu senden.
Ein Mausklick auf „PDF-Einstellungen“ öffnet den Dialog zur Verwaltung der PDF-Profile.
Wählen Sie das zu Ihren Aufgaben passende Profil oder ändern Sie es, bevor Sie auf „Als PDFDatei speichern“ klicken.
Hinweis: In Firefox und Thunderbird gibt es keine Funktionen zum Metadaten-Import aus
diesen beiden Anwendungen.
PDFs im Webbrowser ansehen
Wenn Sie im Internet auf PDF-Dateien stoßen, müssen Sie diese nicht zuerst abspeichern und
danach öffnen. Sofern Perfect PDF & Print 8 installiert ist, können Sie PDF-Dokumente direkt in
einem eigenen Browserfenster ansehen, da das Programm einen PDF-Viewer in Firefox einfügt.
Geöffnete PDF-Dateien können Sie auch abspeichern, indem Sie auf die „Speichern“Schaltfläche in der Symbolleiste des Viewers klicken.
Import-Einstellungen und Profile
Die Integration von Perfect PDF & Print 8 in Standard-Anwendungen erlaubt nicht nur mit
wenigen Mausklicks die Erstellung von PDF-Dokumenten aus anderen Datei-Typen, sondern
auch den Import von Metadaten aus den Ursprungsdateien.
So werden zum Beispiel beim Import von Metadaten aus Word-Dokumenten auch so hilfreiche
30
INTEGRATION IN STANDARD-ANWENDUNGEN
Informationen wie die Links übernommen. Sogar der Index (das Stichwortverzeichnis) kann in
das PDF-Dokument importiert werden, obwohl es sich im Sinne der Begrifflichkeit von Word hier
nicht um Metadaten handelt.
Alle Eigenschaften und Einstellungen bezüglich des Imports von Metadaten in ein PDFDokument sind in so genannten „Profilen“ zusammengefasst. Ein Profil ermöglicht es dem
Anwender, je nach Einsatzzweck oder zu druckendem Dokument unterschiedliche
Zusammenstellungen von Eigenschaften und Einstellungen zu bilden und für den schnellen
Zugriff abzuspeichern. Jedes Import-Profil erhält einen eindeutigen Namen, auf dessen Basis man
die Profile auswählen und verwalten kann.
Der Dialog zur Verwaltung der Import-Profile wird mit einem Mausklick auf „ImportEinstellungen“ aufgerufen. Aussehen und Funktionen des Dialogs entsprechen dem für PDFProfile.
Import-Profile
Die Eigenschaften und Einstellungen für Import-Profile können im folgenden Dialogfenster
angesehen und geändert werden.
Links sehen Sie die Kategorien beziehungsweise Anwendungen, für die Einstellungen gemacht
31
INTEGRATION IN STANDARD-ANWENDUNGEN
werden können. Rechts sind die möglichen Einstellungen und Werte der jeweiligen Kategorie
aufgeführt und können dort geändert werden.
Microsoft Word
Die Import-Einstellungen für Microsoft Word-Dateien sind im Vergleich zu anderen
Anwendungen und Dateiformaten am umfangreichsten. In den „Dokument-Eigenschaften“
wird festgelegt, ob die allgemeinen beschreibenden Eigenschaften (Titel, Thema, Verfasser,
Schlüsselwörter) so wie im PDF-Profil definiert vergeben oder aus dem Word-Dokument in die
PDF-Datei übernommen werden sollen.
Die Eigenschaft „Sicherheitsoptionen für PDF-Datei“ legt fest, ob und wenn ja wie eine PDFDatei verschlüsselt werden soll:

„Aus PDF-Einstellungen übernehmen” ist zu wählen, wenn der Verschlüsselungsgrad so sein
soll, wie im PDF-Profil definiert.

„PDF schützen, wenn Word-Dokument geschützt ist” legt für geschützte Word-Dokumente
eine Verschlüsselung an, wobei das zu verwendende Kennwort zusätzlich abgefragt wird.
Nicht geschützte Word-Dokumente werden bei der Umwandlung in PDF nicht verschlüsselt.
Mit „Umzuwandelnde Seiten” bestimmen Sie, welche Seiten den Dokuments in PDF
umgewandelt werden: alle, die geraden oder ungeraden Seiten, oder ein bestimmter
Seitenbereich.
In den weiteren Optionen wird die Übernahme für unterschiedliche Metadaten-Typen
angegeben: Verweise (Links), Inhaltsverzeichnis, Felder, Anmerkungen. Aktivieren Sie die
Kontrollkästchen für die Daten, die Sie übernehmen möchten.
In zusätzlichen Optionen wird dann für weitere Elemente des Word-Dokuments festgelegt, ob
sie übernommen werden sollen.
Microsoft Excel
In dieser Gruppe finden Sie die Import-Einstellungen für die Umwandlung von ExcelArbeitsmappen in PDF-Dateien.
Die ersten drei Einstellungen sind mit denen bei Word-Dokumenten vergleichbar, mit den
entsprechenden Änderungen, die für Excel-Arbeitsblätter anstelle von Word-Dokumenten
erforderlich sind.
In den weiteren Optionen wird die Übernahme für unterschiedliche Metadaten-Typen
angegeben: Links, Lesezeichen, Felder, Steuerelemente, Anmerkungen. Aktivieren Sie die
Kontrollkästchen für die Daten, die Sie übernehmen möchten.
In zusätzlichen Optionen wird dann für weitere Elemente des Excel-Dokuments (Kopf-/Fußzeilen,
Gitternetzlinien, Zeilen- und Spaltenköpfe) festgelegt, ob sie übernommen werden sollen.
32
INTEGRATION IN STANDARD-ANWENDUNGEN
Microsoft PowerPoint
In dieser Gruppe finden Sie die Import-Einstellungen für die Umwandlung PowerPointPräsentationen in PDF-Dateien.
Die ersten drei Einstellungen sind mit denen bei Word-Dokumenten vergleichbar, mit den
entsprechenden Änderungen,
Dokumenten erforderlich sind.
die
für
PowerPoint-Präsentationen
anstelle
von
Word-
In den weiteren Optionen wird die Übernahme für unterschiedliche Metadaten-Typen
angegeben: Links und Kommentare. Aktivieren Sie die Kontrollkästchen für die Daten, die Sie
übernehmen möchten.
In zusätzlichen Optionen wird dann für weitere Elemente der PowerPoint-Präsentation (unter
anderem ausgeblendete Folien, Folienrahmen) festgelegt, ob und wenn ja wie sie übernommen
werden sollen.
Microsoft Outlook
In dieser Gruppe sind die Import-Einstellungen und Optionen für die Umwandlung von E-MailNachrichten, Aufgaben und anderer Outlook-Objekte in PDF zusammengefasst.
In den „Objekt-Eigenschaften” wird hier festgelegt, ob die allgemeinen beschreibenden
Eigenschaften (Titel, Thema, Verfasser) so wie im PDF-Profil definiert vergeben oder aus dem
Outlook-Objekt (beispielsweise Nachricht oder Aufgabe) in die PDF-Datei übernommen werden
sollen.
„Nachrichtenformat“ definiert, aus welchem E-Mail-Format heraus die Umwandlung in PDF
erfolgen soll. Bei „Anhänge“ geben Sie an, ob Anhänge, die einer Nachricht beigefügt sind,
ignoriert oder bei der Umwandlung in die PDF-Datei eingebettet werden sollen.
Microsoft Visio
In dieser Gruppe sind die Import-Einstellungen und Optionen für die Umwandlung von VisioZeichnungen in PDF zusammengefasst.
Die ersten beiden Optionen sind mit denen bei Word-Dokumenten vergleichbar, mit den
entsprechenden Änderungen, die für Visio-Zeichnungen anstelle von Word-Dokumenten
erforderlich sind.
In den weiteren Optionen wird die Übernahme für unterschiedliche Metadaten-Typen
angegeben: Links und Anmerkungen. Aktivieren Sie die Kontrollkästchen für die Daten, die Sie
übernehmen möchten.
Microsoft Project
In dieser Gruppe sind die Import-Einstellungen und Optionen für die Umwandlung von Project33
INTEGRATION IN STANDARD-ANWENDUNGEN
Dateien in PDF zusammengefasst.
Die ersten beiden Optionen sind mit denen bei Word-Dokumenten vergleichbar, mit den
entsprechenden Änderungen, die für Project-Dateien von Word-Dokumenten erforderlich sind.
In zusätzlichen Optionen wird dann für weitere Elemente der Project-Datei (unter anderem
Legende, leere Seiten, Markups, Notizen, Zeitachse) festgelegt, ob und wenn ja wie sie
übernommen werden sollen. Aktivieren Sie die Kontrollkästchen für die Daten, die Sie
übernehmen möchten.
Microsoft XPS
In dieser Gruppe sind die Import-Optionen für die Umwandlung von Microsofts XPS-Dateien in
PDF zusammengefasst. Aktivieren Sie die Kontrollkästchen für die Elemente, die Sie übernehmen
möchten. Mit „Textblöcke zusammenfügen“ können Sie kleinere Textblöcke aus dem XPSDokument in größere Blöcke in der PDF-Datei zusammenfassen.
Open Office
In dieser Gruppe sind die Import-Einstellungen und Optionen für die Umwandlung von
OpenOffice-Dokumenten und Dateien in PDF zusammengefasst.
In den „Dokument-Eigenschaften“ wird festgelegt, ob die allgemeinen beschreibenden
Eigenschaften (Titel, Thema, Verfasser, Schlüsselwörter) so wie im PDF-Profil definiert vergeben
oder aus dem OpenOffice-Dokument in die PDF-Datei übernommen werden sollen.
Mit „Umzuwandelnde Seiten” bestimmen Sie, welche Seiten des Dokuments in PDF
umgewandelt werden: alle, die geraden oder ungeraden Seiten, oder ein bestimmter
Seitenbereich.
In den weiteren Optionen wird die Übernahme für unterschiedliche Metadaten-Typen
angegeben: Verweise (Links), Inhaltsverzeichnis, Felder, Anmerkungen. Aktivieren Sie die
Kontrollkästchen für die Daten, die Sie übernehmen möchten.
HTML
In dieser Kategorie sind die Optionen für die Umwandlung von Webseiten und HTML-Dateien in
PDF zusammengefasst. Diese Optionen gelten nur für die Integration in den Internet Explorer,
nicht bei der Verwendung von Firefox. Bei letzterem werden sie wegen technischer
Beschränkungen nicht berücksichtigt.
Der wichtigste Unterschied zwischen HTML- und PDF-Dateien liegt darin, dass HTML-Dokumente
nicht aus einzelnen Seiten bestehen und über kein festes Seitenlayout verfügen. Aus diesem
Grund sind für die Umwandlung eines HTML-Dokuments zuerst ein vorbereitendes Seitenlayout,
eine Seitengröße und die Position für die Elemente jeder Seite zu bestimmen. Dasselbe ist auch
in einem Web-Browser vor dem Ausdruck von HTML-Seiten auf einen physikalischen Drucker
34
INTEGRATION IN STANDARD-ANWENDUNGEN
erforderlich. Leider können aber automatisch nicht alle HTML-Dokumente und Webseiten
angemessen und qualitativ hochwertig in einzelne Seiten aufgeteilt werden - weder für den
Ausdruck auf Papier noch für die Umwandlung in PDF.
Sofern Sie also mit dem Ergebnis der Umwandlung in PDF nicht zufrieden sind, ändern Sie die
Seitengröße und die Ausrichtung mit den Befehlen aus der Gruppe „Seitengröße und Ränder“.
Hier legen Sie für das PDF-Dokument die gewünschte Seitengröße und die Ränder, also den
nicht bedruckten beziehungsweise nicht mit Inhalt belegten Bereich, fest. Der HTML-Inhalt wird
dann innerhalb der Seitenränder platziert.
Manche Webseiten enthalten breite Bilder oder Tabellen mit fester Breite, die über die
angegebene Seiten- beziehungsweise Papierbreite hinausgehen. Für solche Webseiten aktivieren
Sie die Option „Webseite an Papierbreite anpassen”, um die Größe des Seiteninhalts bei der
PDF-Erstellung proportional so zu ändern, dass er in den Bereich innerhalb der Seitenränder
passt.
Entsprechend wird die Textgröße auf solchen Seiten gegenüber der Darstellung im Webbrowser
reduziert, und zwar auch bei einer Zoomstufe von 100%. Wenn Sie die Option deaktivieren,
wird der Inhalt von breiten Seiten nicht automatisch angepasst. Stattdessen wird die Papiergröße
proportional erhöht, um den gesamten Seiteninhalt in die PDF-Datei übernehmen zu können.
Die Seitengröße wird dann nicht nur von der eingestellten (festen) Größe abweichen, sondern in
der Regel auch kein Standardmaß haben.
Bei Verwendung der Option „Vertikale Überlappung beim Seitenumbruch“ wird verhindert, dass
eine Textzeile genau auf einem Seitenumbruch (unterer und oberer Bereich von zwei
aufeinanderfolgenden Seiten) liegt und der Text somit auf beiden Seiten teilweise abgeschnitten
ist oder doppelt erscheint. Sie können hier Werte zwischen 3 und 8 mm angeben. Der optimale
Wert hängt von der Schriftgröße ab, die auf der Webseite verwendet wird.
Bei „Links (Verweise)“ legen Sie fest, ob diese in das PDF-Dokument übernommen werden sollen
oder nicht. Lokale Links sind solche, die auf eine Seite mit demselben Domainnamen wie die
umzuwandelnde Seite verweisen. Globale Links verweisen entsprechend auf Seiten mit anderen
Domainnamen.
Bei aktivierter Option unter „Felder“ werden Webformulare im PDF-Dokument in Formularfelder
umgewandelt.
Die Optionen unter „Site-Struktur“ ermöglichen die Übernahme einer Gruppe von Webseiten
(zum Beispiel eine komplette Website) in ein PDF-Dokument. So kann auch ein OnlineBenutzerhandbuch in einem PDF-Dokument zusammengefasst und gespeichert werden.
„Unterseiten importieren“ übernimmt zunächst die geladene Webseite in das PDF-Dokument.
Danach werden die von dieser Seite durch Links in Bezug genommenen Seiten umgewandelt,
wobei alle Seiten der Website analysiert und nur lokale Links (die auf dieselbe Domain
35
INTEGRATION IN STANDARD-ANWENDUNGEN
verweisen) einbezogen werden. Jede Seite wird nur einmal umgewandelt, auch wenn mehr als
ein Verweis auf die Seite existiert. Die „Verzweigungstiefe“ gibt an, wie tief gehend die Website
berücksichtigt werden soll. Wir empfehlen, maximal eine Tiefe von 3 bis 4 zu wählen.
Aktivieren Sie „Weitere Webseiten importieren (andere Domains)“, wenn auch externe
Webseiten in das PDF-Dokument eingefügt werden sollen.
Bild
In dieser Kategorie sind die Optionen für die Umwandlung von Bild- Dateien in PDF
zusammengefasst. Es können die weit verbreiteten Formate JPEG, TIFF, GIF, BMP und PNG
umgewandelt werden.
Mit „Seitengröße und Ränder“ können eine gewünschte Seitengröße und Breite der
Seitenränder für die PDF-Datei angegeben werden. Das importierte Bild wird dann immer
innerhalb der Seitenränder platziert. Wählen Sie bei „Anpassen und Ausrichtung“ die Option
„Seitengröße an Bild anpassen“, so wird die angegebene Seitengröße ignoriert und die Seite
erhält die Größe des Bildes plus Breite der Seitenränder.
Mit „Auflösung (DPI)“ variieren Sie die Bildauflösung für den Import in das PDF-Format. Die
Bildgröße wird nicht geändert.
Text
In dieser Kategorie stehen Import-Optionen für die Umwandlung von Textdateien (einfacher Text
und RTF-Text) in PDF zur Verfügung.
Die Eigenschaften Schriftart, Farbe und Textausrichtung können nur auf einfachen Text
angewandt werden.
In den Eigenschaften „Seitengröße und Ränder“ wird festgelegt, welche Größe die PDF-Seiten
haben muss und wie breit die Seitenränder sein sollen.
Design-Optionen
Hier bestimmen Sie die Farbgebung für verschiedene importierte Elemente.
Bei „Steuerelemente in PDF-Dateien” legen Sie das Standarddesign für in die PDF-Datei
importierte Formularfelder fest.
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PDF-DOKUMENT
PDF-DOKUMENT
Ein PDF-Dokument ist ein Dokument, das im Portable Document Format (PDF) gespeichert wird
und die Dateiendung „PDF“ hat. Dieses Format wurde 1993 vom Unternehmen Adobe Systems
als offener Standard für den Austausch von elektronischen Dokumenten vorgestellt. Mit ihm
sind Dokumente von der verwendeten Hard- und Software unabhängig. Jede PDF-Datei umfasst
ein Dokument und eine vollständige Beschreibung des Seiteninhalts mit festem Layout,
einschließlich Text, Schriften, Abbildungen und weiterer Informationen, die zur Anzeige
erforderlich sind.
Zwischen 1993 und 2006 hat Adobe Systems das PDF-Format aktiv weiterentwickelt und bis zur
Version 1.7 sieben jeweils neue Versionen veröffentlicht. Das PDF-Format hat mittlerweile in den
verschiedensten Bereichen des elektronischen Dokumentenmanagements weltweite Verbreitung
gefunden. Es ist heute ein de facto-Standard in unterschiedlichen Einsatzbereichen.
Zu Beginn des Jahres 2007 hat Adobe Systems dann bei der International Organization for
Standardization (ISO) die Registrierung des PDF-Formats als ISO-Standard beantragt. Im Juli 2008
wurde der auf PDF-Version 1.7 basierende Standard „ISO 32000-1“ durch die ISO freigegeben
und veröffentlicht. PDF ist damit auch de jure als Standard registriert.
PDF-Dateien enthalten die Dokumentdaten in binärer Form, sodass ein spezielles Programm
erforderlich ist, um die Dateien ansehen zu können - ein PDF-Betrachtungsprogramm (PDFReader). Um eine PDF-Datei speichern zu können, wird ebenfalls ein spezielles Programm
benötigt - ein PDF-Erstellungsprogramm (PDF-Writer). Und um PDF-Dateien bearbeiten zu
können, ist ein PDF-Bearbeitungsprogramm erforderlich - ein PDF-Editor. In Perfect PDF sind
Funktionen für diese drei Aufgabenbereiche in einem Programm zusammengefasst. Als
Anwender können Sie alle Aufgaben rund um PDF-Dokumente mit dieser Anwendung lösen.
In der Struktur eines PDF-Dokuments existiert eine Vielzahl an miteinander in Beziehung
stehenden Objekten, unter anderem Seiten, Kommentare, Bilder und Schriften. Wenn Sie
Perfect PDF einsetzen, müssen Sie die Besonderheiten von PDFs nicht im Einzelnen kennen und
gesondert berücksichtigen, um diese Dokumente zu bearbeiten. Die interne Integrität und
Korrektheit wird von Perfect PDF sichergestellt. Gleichzeitig steht auch professionellen
Anwendern ein mächtiges Werkzeug zur Arbeit mit PDF-Dateien zur Verfügung.
Grundlegende Dokument-Eigenschaften
Hier sind die Eigenschaften zusammengefasst, die der Identifizierung eines Dokuments sowie der
Katalogisierung und Suche nach Dokumenten in externen Datenbanken dienen. Es sind dies
Titel, Thema, Verfasser, Schlüsselwörter, Ursprungsanwendung. Es sollte mindestens der Titel
des Dokuments angegeben werden. In Perfect PDF finden Sie diese Eigenschaften nach einem
Klick auf die Perfect PDF 8-Schaltfläche links oben im Datei-Menü im Dialog „Dokument37
PDF-DOKUMENT
Eigenschaften“.
Datei
Datei-Eigenschaften definieren die technischen Ausprägungen, in denen ein PDF-Dokument als
Datei gespeichert ist: PDF-Version und Optimierung für den Einsatz im Internet. In Perfect PDF
finden Sie diese Eigenschaften nach einem Klick auf die Perfect PDF 8-Schaltfläche links oben im
Datei-Menü im Dialog „Dokument-Eigenschaften“.
Sicherheitseinstellungen (Verschlüsselung und Benutzerrechte)
In dieser Kategorie werden die Dokumentensicherheit und die Zugriffsregeln festgelegt Verschlüsselung und Verschlüsselungsgrad (Algorithmus, Schlüssellänge), Besitzer- und
Benutzerkennwort, Zugriffsrechte.
Das Besitzerkennwort sollte für Anwender vergeben werden, die ohne Einschränkungen Zugriff
auf das Dokument erhalten sollen, einschließlich der Möglichkeit, Rechte, die Verschlüsselung
und Kennwörter zu ändern.
Das Benutzerkennwort ist für Anwender gedacht, die in dem Umfang Zugriff auf das Dokument
haben sollen, den der Besitzer (häufig der Verfasser) des Dokuments festlegt. Ein mit dem
Benutzerkennwort geschütztes Dokument kann geöffnet werden, es lassen sich aber keine
Rechte, Verschlüsselung und Kennwörter festlegen oder ändern. Sofern das Dokument
verschlüsselt wurde, aber kein Benutzerkennwort vorhanden ist, kann jeder Anwender das
Dokument öffnen und bearbeiten, ohne ein Kennwort eingeben zu müssen. Seine Zugriffsrechte
sind aber in dem Maße eingeschränkt, in dem es der Besitzer festgelegt hat.
Für das PDF-Format können acht Zugriffsrechte vergeben werden, um die Verwendung des
Dokuments durch den Anwender zu steuern: Drucken, Kopieren und Entnehmen von Inhalt,
Formularfelder ausfüllen sowie Veränderungen am Dokument vornehmen (Struktur ändern,
Inhalt bearbeiten, Kommentare hinzufügen, entfernen, ändern.
In Perfect PDF finden Sie diese Eigenschaften nach einem Klick auf die Perfect PDF 8Schaltfläche links oben im Datei-Menü im Dialog „Dokument-Eigenschaften“.
Metadaten
Metadaten beschreiben die Charakteristika oder Eigenschaften eines Dokuments und erweitern
die grundlegenden Dokument-Eigenschaften. Mit ihrer Hilfe können Anwender und
Anwendungen effizienter mit Dokumenten arbeiten. In Anwendungen wird durch Metadaten
der Einsatz von Dokumenten erleichtert, selbst wenn diese Anwendungen das ursprüngliche
Dateiformat des Dokuments nicht kennen. Metadaten können auch den Nutzen der
Zusammenarbeit an Dokumenten im Rahmen von Produktionsprozessen deutlich erhöhen. So
kann beispielsweise eine Bilddatei Metadaten wie Arbeitstitel, Beschreibung, Miniaturansicht
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PDF-DOKUMENT
oder Informationen zu den Rechten am geistigen Eigentum enthalten.
Damit unterschiedliche Anwendungen Metadaten tatsächlich verwenden können, muss ein
gemeinsamer Standard existieren, den alle Anwendungen verstehen. Die Extensible Metadata
Platform (XMP) stellt einen solchen Standard bereit. XMP-kodierte und als XML formatierte
Daten unterstützen eine große Vielzahl an Workflows und Werkzeugumgebungen. Eine
Lokalisierung ist möglich und Unicode wird unterstützt.
In Perfect PDF finden Sie im Dokument vorhandene Metadaten nach einem Klick auf die Perfect
PDF 8-Schaltfläche links oben im Datei-Menü im Dialog „Dokument-Eigenschaften“.
Dokument-Überarbeitungen (inkrementelle Updates)
Im PDF-Format können alle Änderungen an einem PDF-Dokument einer PDF-Datei beigefügt
werden, während die ursprüngliche Version erhalten bleibt (inkrementelles Update). Eine PDFDatei, die ein inkrementelles Update enthält, besteht aus zwei Teilen: eine Kopie der PDF-Daten
aus der Datei mit der ursprünglichen Version des Dokuments und Daten, in denen die
Änderungen dokumentiert sind. Letzteres ist das inkrementelle Update. Eine PDF-Datei kann
mehrere nacheinander erfolgte Updates enthalten, also mehr als eine Version des Dokuments.
Professionelle PDF-Programme können jede beliebige Dokumentversion (DokumentÜberarbeitung) laden. Einfache PDF-Software lädt hingegen immer die zuletzt gespeicherte
Version. Perfect PDF bietet beide Modi, und es ist eine spezielle Option vorhanden, mit der
zwischen den Modi gewechselt werden kann. Wenn die Option aktiviert ist und die PDF-Datei
zwei oder mehr Überarbeitungen enthält, zeigt das Programm beim Laden der Datei die Liste der
vorhandenen Überarbeitungen zur Auswahl der gewünschten Version an. Falls die Option
deaktiviert ist, wird immer die letzte Version geladen. Die Option heißt „Bei vorhandenen
Dokument-Überarbeitungen immer deren Auswahl anbieten“ und ist im Dialog „DateiMenü/Programmoptionen/Dokument“ zu aktivieren.
Informationen über vorhandene Dokument-Überarbeitungen im PDF-Dokument findet man in
Perfect PDF im Dialog „Dokument-Eigenschaften“.
Perfect PDF bietet einen Modus zum Nachverfolgen von Überarbeitungen beziehungsweise
Änderungen. Die Änderungen werden zwar nicht so wie aus Microsoft Word bekannt im
Dokument angezeigt, können aber als inkrementelles Update in der PDF-Datei gespeichert
werden. So ist eine Versionsverwaltung innerhalb einer einzigen Datei mit dem Programm
möglich.
Der Modus „Änderungen verfolgen“ wird im Programm nur dann aktiviert, wenn eine PDF-Datei
mit dem Befehl „Öffnen (Änderungen nach Speichern sichtbar)“ geladen wird. Und die
Versionsverwaltung des Dokuments wird nur dann aktiviert, wenn das Dokument mit dem
Befehl „PDF (Änderungen und Original in einer Datei)“ gespeichert wird. Dieser Befehl ist nur
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PDF-DOKUMENT
verfügbar, wenn zuvor beim Öffnen der Datei „Änderungen verfolgen“ aktiviert wurde.
Einer der wichtigen Vorteile von inkrementellen Updates liegt in der Möglichkeit, digital
unterschriebene Dokumente zu ändern, ohne dass die Unterschrift dadurch ungültig wird. Der
Grund: Die Änderung wirkt sich nicht auf die signierte(n) Version(en) des Dokuments aus. Die
inkrementellen Updates (Versionen) sind mit Blick auf die digitalen Unterschriften voneinander
unabhängig.
Wenn Sie eine PDF-Datei, die eine signierte Dokumentversion enthält, ohne inkrementelles
Update speichern, wird die Unterschrift ungültig. Das gilt unabhängig davon, ob Änderungen
durchgeführt wurden und um welche Änderungen es sich handelt. Aus demselben Grund kann
ein Dokument auch nur dann mehr als einmal signiert werden, wenn man inkrementelle
Updates verwendet. Es muss also der Modus „Änderungen verfolgen“ in Perfect PDF aktiviert
sein.
Reader-Optionen
Das PDF-Format ermöglicht es, im Dokument die gewünschten Einstellungen für die
Benutzeroberfläche und das Dokumentlayout im PDF-Reader anzugeben. Es handelt sich hier
nicht um Standard-Einstellungen und sie werden auch nicht von allen PDF-Readern unterstützt.
Die meisten Programme, zu denen auch der Adobe Reader gehört, verwenden Sie aber beim
Laden und Anzeigen eines PDF-Dokuments.
Seiten, festes Layout
Das PDF-Format basiert auf dem Prinzip des sogenannten „Dokument mit festem Layout“, was
auch als WYSIWIG (What You See Is What You Get) bekannt ist. Dies ist die Grundlage von PDF,
denn es wurde von Anfang an entwickelt, um ein Format zur Verfügung zu haben, in dem
elektronische Dokumente ohne große Änderungsmöglichkeiten gespeichert werden sollen.
Ein PDF-Dokument besteht immer aus einer festen Anzahl von Seiten. Als Teil des Layouts
bleiben im PDF-Dokument alle Elemente des Seiteninhalts immer exakt an derselben Position,
und zwar unabhängig von den zur Anzeige und zum Ausdrucken verwendeten Geräten.
Das Aussehen der Seiten ist durch eine Abfolge grafischer Elemente (Kombination von Text,
Grafiken und Bilder) bestimmt, die auf ihnen platziert werden. Es ist vollständig festgelegt, das
heißt alle Layout- und Formatierungsangaben stammen aus der Anwendung, in der die Seiten
erstellt wurden.
Bei der Umwandlung von Dokumenten aus anderen Formaten mit festem Layout (zum Beispiel
XPS) in PDF transformiert Perfect PDF die Ursprungsobjekte unmittelbar in PDF.
Um Dokumente mit nicht festem Layout (zum Beispiel einfacher Text, RTF-Text oder HTML)
umzuwandeln, ist der ursprüngliche Inhalt auf eine feste Anzahl von Seiten mit einer bestimmten
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PDF-DOKUMENT
Größe zu verteilen. Der Inhalt jeder Seite erhält dabei ein festes Layout, das nachträglich nicht
mehr geändert werden kann.
Perfect PDF bietet vielfältige Funktionen zur Bearbeitung der Seiteninhalte: Hinzufügen,
Entfernen und Ändern von Seiten, Texten und Text-Eigenschaften, Bilder und grafische Elemente
(siehe „Bearbeiten-Modus“ für Details). Die automatische Anpassung des Seiteninhalt-Layouts
wie zum Beispiel in Microsoft Word, dessen Dokumente über kein festes Layout verfügen, ist
allerdings nicht möglich. Aus diesem Grund kann ein PDF-Dokument auch nicht in das WordFormat umgewandelt werden, wenn Sie das ursprüngliche PDF-Layout beibehalten möchten und
gleichzeitig die üblichen Bearbeitungsmöglichkeiten von Word nicht einschränken.
Dokumentgliederung (Lesezeichen)
PDF-Dokumente enthalten optional auch eine Gliederung in Form von Lesezeichen. Mit dieser
kann sich der Anwender durch das Dokument bewegen und darin von einer Stelle im Dokument
zu einer anderen „springen“, ohne das Dokument Seite für Seite durchblättern zu müssen. Die
Gliederung hat eine hierarchische Baumstruktur und fungiert als Inhaltsverzeichnis des
Dokuments.
Wählen Sie den „Lesezeichen“ in Perfect PDF, um die Dokumentgliederung anzusehen und
Lesezeichen in Ihrem PDF-Dokument anzulegen, zu verwenden und zu bearbeiten.
Kommentare
Das grundlegende Prinzip des PDF-Formats ist wie früher erwähnt, dass Dokumente in diesem
Format nicht umfangreich geändert werden sollen. Es stehen aber dennoch - oder gerade
deshalb - umfangreiche Möglichkeiten bereit, den Inhalt von PDF-Dateien zu kommentieren. Als
Kommentartypen stehen unter anderem Notizzettel, Textmarkierung, Stempel, Wasserzeichen,
Textboxen, Formen, Freihand-Markierung, Audio, Video und 3D-Illustrationen zur Verfügung.
Jedes Kommentarobjekt ist mit einer oder mehreren Dokumentseiten verknüpft. Kommentare
werden üblicherweise durch ein Symbol oder ein grafisches Element auf der (den) zugehörigen
Seite(n) repräsentiert und der Kommentarinhalt wird in einem rechteckigen Bereich
(Kommentarbereich) angezeigt. Eigentlicher Seiteninhalt (Abfolge grafischer Elemente) und
Kommentarinhalt sind zwei eigenständige Strukturen. Ihre Elemente haben aus technischer Sicht
eine jeweils eigene Natur und können nicht miteinander vermischt werden. Bei der
Bildschirmanzeige oder im Ausdruck auf Papier wird der Seiteninhalt vor den Kommentaren
gezeichnet. In der Regel bieten PDF-Programme die Möglichkeit, Kommentare je nach ihrem Typ
optional mit auf den Seiten anzuzeigen und/oder auszudrucken.
Fast alle Kommentartypen sind interaktiv: Der Anwender kann das Kommentarobjekt verändern,
um die Anzeige seinen Bedürfnissen und Präferenzen anzupassen. Diese Veränderungen lassen
41
PDF-DOKUMENT
das eigentliche PDF-Dokument unangetastet, sondern ändern nur die Darstellung des
Kommentars im Anzeigefenster des Programms. So kann beispielsweise der Kommentar zu
einem Notizzettel als Popup angezeigt oder ein Video-Kommentar abgespielt werden.
Alle Kommentare zu einer Dokumentseite sehen Sie in Perfect PDF im Fensterbereich
„Kommentare und Formulare“, nachdem Sie den gleichnamigen Typ in der Objektleiste
ausgewählt haben. Die Befehle zum Bearbeiten der Kommentare finden Sie im Menü unterhalb
der Objektleiste oder auf dem Registerreiter „Kommentare/Formulare“ im Ribbon.
Hyperlinks (Verweise) und benannte Ziele
Wie jedes andere moderne Format für elektronische Dokumente ermöglicht PDF durch
Hyperlinks, Dokumente sowie Bereiche innerhalb eines Dokuments miteinander zu verknüpfen.
Technisch gesehen sind Verweise eine spezielle Form von Kommentaren. Im Gegensatz zu den
anderen Kommentaren gibt es für Verweise aber kein Symbol oder ein grafisches Element, das
sie repräsentiert. Ein Bereich der Seite wird zur Platzierung des Verweises definiert, und dieser
liegt über einem Inhaltselement, zum Beispiel als blauer, unterstrichener Text oder als Bild. Der
Verweis referenziert als Ziel eine Seite oder einen Seitenbereich in demselben Dokument, eine
andere PDF-Datei, eine E-Mail- oder Internetadresse.
Wenn in einem Dokument viele Verweise auf dieselbe Seite oder auf denselben Seitenbereich
vorhanden sind, kann man in PDF-Dateien sogenannte „benannte Ziele“ definieren. Sie sind mit
Lesezeichen in Microsoft Word vergleichbar. Ein solches Zielobjekt hat im gesamten Dokument
einen eindeutigen Namen und ist mit einem rechteckigen Bereich auf einer PDF-Seite verknüpft,
zum Beispiel auf einer Formel in einem Text. Alle Verweise in dem PDF-Dokument, die dieses
Objekt referenzieren, können den Namen des benannten Ziels erhalten. Solche Verweise sind
komfortabler und eindeutiger als Verweise auf der Basis von Seitenzahlen.
Verweise und benannte Ziele mit Bezug zu einer konkreten Seite werden in Perfect PDF im
Fensterbereich „Kommentare und Formulare“ aufgelistet. Die Befehle zum Hinzufügen oder
Bearbeiten der Verweise und benannten Ziele finden Sie hier im Menü unterhalb der Objektleiste
oder auf dem Registerreiter „Dokument“ in der Gruppe „Navigation“ im Ribbon.
Formulare, Felder und Steuerelemente (Widgets)
PDF-Dokumente können Formularfelder enthalten. Mögliche Typen sind Textfeld,
Kontrollkästchen, Auswahlknopf, Kombinationsfeld, Auswahlliste, Schaltfläche, Barcode- oder
Unterschriftsfeld. Ein Formularfeld ist ein Objekt, in das Felddaten abgelegt und gespeichert
werden. Je nach Typ verfügt das Feld über unterschiedliche Eigenschaften. Jedes Feld hat zudem
im gesamten Dokument einen eindeutigen Namen. Der Name kann hierarchisch aufgebaut sein,
das heißt er besteht aus mehreren Teilen, die durch einen Punkt voneinander getrennt sind. So
können die Namen strukturiert werden, zum Beispiel bei den drei Feldern mit den Namen
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PDF-DOKUMENT
„Adresse.Stadt“, „Adresse.PLZ” und „Adresse.Straße“, die alle zur Gruppe „Adresse” gehören.
Jedes Feldobjekt ist in der Regel mit einem speziellen Kommentarobjekt-Steuerelement
verknüpft. Die PDF-Community nennt diese Elemente „Widgets“. Steuerelement-Objekte und
andere Kommentare, die auf den Seiten platziert sind, stehen für Werte oder Zustände der
Felder, die mit ihnen verknüpft sind. Die Steuerelemente erlauben dem Anwender, FormularfeldWerte zu ändern und das elektronische Formular im PDF-Dokument auszufüllen.
Grundsätzliches Aussehen und Umfang der Interaktivität eines Steuerelements werden durch die
Auswahl des Feldobjekt-Typs definiert. Zwei Beispiele: Das mit einem Textfeld verbundene
Steuerelement ermöglicht es, einen Text einzugeben und zu ändern, während das
Steuerelement für ein Auswahllistenfeld eine Liste mit unterschiedlichen Werten repräsentiert,
aus der ein Wert ausgewählt werden kann.
Im PDF-Format können auch Feldobjekte ohne ein Steuerelement platziert werden. Diese Felder
sind für den Anwender nicht sichtbar und können nur programmtechnisch verwendet werden.
Außerdem können mehrere Steuerelemente mit einem Feldobjekt verbunden werden - diese
Steuerelemente zeigen denselben Wert an. Wenn Sie den Wert in einem der Steuerelemente
ändern, wird es im verbundenen Feldobjekt geändert.
In Perfect PDF sehen Sie die Liste der verfügbaren Felder, wenn Sie in der Objektleiste auf das
Symbol für „Formularfelder” klicken. Steuerelemente, wie die anderen Kommentartypen,
werden auf dem Registerreiter „Kommentare/Formulare” angezeigt. Befehle zum Bearbeiten der
Formularfelder und Steuerelemente finden Sie im Objektmenü oder auf dem Registerreiter
„Kommentare/Formulare”.
Ebenen (Gruppen mit optional sichtbaren
Inhalten)
Optional sichtbare Inhalte sind als Block aus grafischen Elementen ein Teil des Seiteninhalts, der
vom Anwender oder vom Verfasser eines Dokuments alternativ angezeigt oder ausgeblendet
werden kann. Diese Möglichkeit ist in Anwendungsbereichen wie beispielsweise CADZeichnungen, Druckvorlagen mit mehreren Ebenen, Karten oder mehrsprachigen Dokumenten
hilfreich.
Eine Ebene (im PDF-Format als „Gruppe mit optional sichtbaren Inhalten“ bezeichnet) ist ein mit
einem Namen bezeichnetes Objekt, das aus einer Zusammenstellung optionaler Inhaltsblöcke
besteht, und vom Anwender im PDF-Reader sichtbar oder unsichtbar gemacht werden kann. Die
Grafiken, die zu einer solchen Gruppe gehören, können auf unterschiedliche Seiten im
Dokument verteilt sein.
Die im Dokument vorhanden Ebenen sehen Sie in Perfect PDF, wenn Sie in der Objektleiste auf
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PDF-DOKUMENT
das Symbol für „Ebenen” klicken. Befehle zum Bearbeiten der Ebenen finden Sie im
Objektmenü.
Portfolio und eingebettete Dateien
Neben dem PDF-Hauptdokument kann eine PDF-Datei eine beliebige Anzahl an eingebetteten
Dateien enthalten. Die Speicherung der Daten aus diesen Dateien erfolgt ähnlich wie in einer
ZIP-Datei. Bei den eingebetteten Dateien handelt es sich üblicherweise ebenfalls um PDFDateien. So kann zum Beispiel eine Benutzeranleitung, die aus mehreren Kapiteln besteht, diese
Kapitel als separate PDF-Dokumente enthalten. Außer PDFs können die eingebetteten Dateien
auch beliebige andere Formate haben.
Die Liste der eingebetteten Dateien sehen Sie in Perfect PDF, wenn Sie in der Objektleiste auf
das Symbol für „Dateien” klicken. Befehle zum Einbetten, Entfernen und Exportieren von
Dateien finden Sie im Objektmenü und im Ribbon auf dem Registerreiter „Dokument“ in der
Gruppe „Dateien“.
Seit der PDF-Version 1.7 erlaubt das PDF-Format die Erstellung von PDF-Portfolios. Ein Portfolio
ist eine PDF-Datei, die aus anderen Dateien besteht, aber kein Hauptdokument enthält.
Stattdessen enthält es seine Pseudo-Seite, die angezeigt wird, wenn die Datei in einem (älteren)
PDF-Reader angezeigt wird, der keine PDF-Portfolios unterstützt. In aktuellen PDF-Readern
werden umgekehrt Pseudo-Seiten nicht angezeigt.
Sie können mit den Befehlen auf dem Registerreiter „Portfolio” neue Portfolios erstellen und
vorhandene bearbeiten. Der Registerreiter wird in einem eigenen Programmfenster von Perfect
PDF angezeigt, nachdem Sie eine Portfolio-Datei geöffnet oder die Erstellung eines neuen
Portfolios mit dem Befehl „Perfect PDF 8-Schaltfläche/Neu (aus)/Leeres Portfolio“ eingeleitet
haben.
Schriftarten und Bilder
Jedes Textzeichen in der Computertypografie (und in PDF-Dokumenten) ist ein abstraktes Symbol
und ein Schriftzeichen eine spezielle grafische Darstellung dieses Zeichens.
Schriftzeichen sind in Schriftarten zusammengefasst. Eine Schriftarten-Datei definiert
Schriftzeichen für einen bestimmten Zeichensatz. Jedes Schriftzeichen ist ein kleines Programm,
in einer Sprache für einen bestimmten Zweck geschrieben, beispielsweise die „TrueType“ oder
„Type 1“ Schriftformate. Diese Sprache wird vom PDF-Programm verstanden und dazu
verwendet, Textzeichen zu erstellen.
In einem PDF-Dokument ist eine Schriftart als Objekt enthalten, das den Schrifttyp, den
PostScript-Namen und Informationen darüber enthält, wie eine Ersatzschrift aus dem Fundus der
Systemschriften bereitgestellt wird, wenn die Schriftart nicht in die PDF-Datei eingebettet ist.
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PDF-DOKUMENT
Optional können die Schriftzeichen-Daten als Objekt in die PDF-Datei eingefügt werden
(eingebettete Schrift). Dadurch wird die PDF-Datei zwar größer, garantiert aber unabhängig vom
verwendeten Computer die korrekte Textdarstellung.
Wenn die Schriftart nicht eingebettet wird, können bei der Darstellung der Buchstaben und
Zeichen Fehler auftreten. Oder es werden, zum Bespiel bei arabischen oder asiatischen Sprachen,
die spezielle Schriften erfordern, gar keine Buchstaben und Zeichen dargestellt.
Die Liste der in das PDF-Dokument eingebetteten Schriftarten sowie detaillierte Informationen
über jede Schriftart sehen Sie in Perfect PDF, wenn Sie in der Objektleiste auf das Symbol für
„Schriftarten” klicken. Befehle zum Verwalten der Schriftarten finden Sie im Objektmenü.
Das PDF-Format erlaubt die Verwendung von Rasterbildern (Bitmaps) als grafische Elemente für
den Seiteninhalt, die Darstellung von Kommentaren, Miniaturseiten und andere Elemente des
PDF-Dokuments.
Jedes Bitmap-Objekt hat die folgenden Eigenschaften: Breite (Anzahl Punkte beziehungsweise
Pixel in einer Zeile), Höhe (Anzahl Zeilen in der Bitmap), Farbtiefe (Anzahl der verfügbaren Farben
pro Pixel - einfarbig, Farbpalette oder True Color), Farbraum (abstraktes mathematisches Modell
zur Beschreibung der digitalen Farben - entweder das übliche RGB-, CYMK-, Graustufen- oder
ein anderes Modell) und Methode der Datenkompression (Kompressionsalgorithmus für BitmapDaten). Die folgenden Kompressionsalgorithmen können in PDFs verwendet werden: ZIP, RLE,
JPEG, JPEG2000, CCITT und JBIG2. Alle erwähnten Eigenschaften wirken sich auf die Bildqualität
und die Größe der PDF-Datei aus: eine höhere Qualität bedeutet gleichzeitig eine größere PDFDatei. Um die Dateigröße zu verringern, ändern Sie die Methode der Datenkompression, die
Bildgröße oder andere Bildeigenschaften solange, wie Ihnen die Qualität ausreicht.
Die verwendeten Bilder sollten immer in die PDF-Datei eingebettet werden.
Die Liste der im PDF-Dokument verwendeten Bilder sowie detaillierte Informationen über jedes
Bild sehen Sie in Perfect PDF, wenn Sie in der Objektleiste auf das Symbol für „Bilder” klicken.
Befehle zum Bearbeiten der Bilder finden Sie im Objektmenü.
Ereignisse und Aktionen, JavaScript verwenden
Wenn Sie auf einer PDF-Seite auf einen Verweis klicken, zeigt der PDF-Reader in der Regel die
Dokumentseite an, auf die durch den Verweis Bezug genommen wird. Das ist die
Standardaktion für das Ereignis „Maustaste loslassen“ (Loslassen der linken Maustaste), das
heißt die übliche Aktion „Zu Seite gehen“, wobei die konkrete Seitennummer definiert ist.
Im PDF-Format kann eine ganze Reihe von bestimmten Ereignistypen mit konkreten Aktionen in
Beziehung gesetzt werden. Ein konkretes Ereignis löst dann automatisch eine zuvor definierte
Aktion aus. Ein Ereignis ist entweder eine bestimmte Statusänderung von Objekten im PDF45
PDF-DOKUMENT
Dokument oder eine interaktive Aktion des Anwenders. Folgende Aktionen sind möglich:

Zu einem Ziel im aktuell geöffneten Dokument gehen

Zu einem Ziel in einem anderen Dokument gehen

Zu einem Ziel in eingebetteter Datei gehen

Zu Internetadresse gehen oder eine E-Mail-Nachricht verfassen

Anwendung starten, in der Regel um eine Datei aufzurufen

Feld(er) oder Kommentar anzeigen/verbergen

Formulardaten an eine Internetadresse senden

Formulardaten zurücksetzen

Formulardaten aus Datei importieren

Den Staus von Gruppen mit optional sichtbaren Inhalten (Ebenen) festlegen

Audio abspielen

Video abspielen

Mediabefehl zum Abspielen von Inhalten aufrufen

JavaScript ausführen

Eine vom PDF-Viewer vordefinierte Aktion ausführen
Im PDF-Format sind sechs Ereignisse möglich, die das Dokument als Ganzes betreffen:

Beim Öffnen des Dokuments

Beim Schließen des Dokuments (JavaScript-Aktion)

Nach dem Speichern (JavaScript-Aktion

Vor dem Speichern (JavaScript-Aktion)

Nach dem Drucken (JavaScript-Aktion)

Vor dem Drucken (JavaScript-Aktion)
Die Aktionen, die in einem Dokument diesen Ereignissen zugeordnet sind, werden in Perfect
PDF nach einem Klick auf die Perfect PDF 8-Schaltfläche links oben im Programmfenster im
Dialog „Datei-Menü/Dokument-Eigenschaften/Ereignisse und Aktionen“ angezeigt.
Zwei Ereignisse können sich auf eine konkrete Dokumentseite beziehen:
46
PDF-DOKUMENT

Beim Öffnen (Anzeigen) der Seite

Beim Schließen der Seite
Die Aktionen, die in einem Dokument diesen Ereignissen zugeordnet sind, werden im
Objektfenster bei den Eigenschaften für „Seiten“ angezeigt.
Die folgenden Ereignisse
Steuerelemente) möglich:
sind
für
Kommentare
(einschließlich
Verknüpfungen

Mauszeiger wird auf Kommentarbereich bewegt

Mauszeiger wird von Kommentarbereich wegbewegt

Maustaste innerhalb des Kommentarbereichs drücken

Maustaste innerhalb des Kommentarbereichs loslassen

Fokussierung des Kommentars

Fokusverlust des Kommentars

Öffnen der Seite, die den Kommentar enthält

Schließen der Seite, die den Kommentar enthält

Seite, die den Kommentar enthält, im PDF-Reader wird sichtbar

Seite, die den Kommentar enthält, ist im PDF-Reader nicht mehr sichtbar
und
Und zusätzlich nur für Steuerelemente (Widgets) gibt es:

Ausführung einer JavaScript-Aktion, wenn der Anwender eine Taste drückt, um in ein Textoder ein Kombinationsfeld etwas einzutragen oder wenn in einer Auswahlliste eine Auswahl
geändert wird

JavaScript-Aktion, um den Wert in einem Feld zu formatieren, bevor das Widget angezeigt
wird

JavaScript-Aktion, wenn der Wert in einem Feld geändert wird

JavaScript-Aktion, um den Wert eines Felds neu zu berechnen, weil dieses oder ein anderes
Feld sich geändert hat
Es kann auch die Aktion für die Änderung eines Konturs festgelegt werden.
In Perfect PDF werden Aktionen zu diesen Ereignissen in den Eigenschaften von Kommentarund Lesezeichenobjekten angezeigt, wenn Sie in der Objektleiste auf die Symbole für
„Kommentare und Formulare“ und für „Lesezeichen“ und dann in der Objektliste auf ein
Kommentar-, Formular-oder Lesezeichenobjekt klicken.
47
PDF-DOKUMENT
JavaScript
JavaScript-Code kann durch Aktionen aufgerufen werden, die mit Lesezeichen, Verweisen,
Seiten und Dokumentereignissen verbunden sind. Auch in PDF-Formularen können Sie JavaScript
einsetzen. Dabei wird der JavaScript-Code in Formularen am häufigsten verwendet, um Daten
zu formatieren, Berechnungen durchzuführen, Daten zu valideren und Aktionen zuzuweisen.
Skripte auf Feldebene sind mit einem bestimmten Formularfeld oder Feldern verbunden, zum
Beispiel mit einer Schaltfläche. Dieser Skripttyp wird ausgeführt, wenn eine Aktion wie
„Maustaste loslassen“ ausgeführt wird.
Digitale Unterschriften
Digitale Unterschriften werden zur Authentisierung von PDF-Dokumente mit Verfahren der
Computer-Kryptographie verwendet. Sie helfen dabei, Folgendes sicherzustellen:

Authentifizierung: Sie soll sicherstellen, dass der Unterzeichner eines Dokuments tatsächlich
der ist, der er zu sein erklärt.

Integrität: Sie soll sicherstellen, dass der Inhalt nach der Unterzeichnung nicht geändert oder
verfälscht wurde.

Unleugbarkeit: Sie soll sicherstellen, dass allen Beteiligten gegenüber die Herkunft des
unterzeichneten Dokuments nachgewiesen werden kann und verhindert, dass der
Unterzeichner einer Nachricht zu einem späteren Zeitpunkt abstreitet, mit der Nachricht
beschäftigt gewesen zu sein.
Um die obigen Punkte sicherzustellen, hat der Verfasser sein PDF-Dokument mithilfe eines
Zertifikats digital zu signieren. Ein Zertifikat bescheinigt die Identität des Verfassers und weist die
Echtheit der Unterschrift nach. Zertifikate werden von einem Zertifizierungsdienstanbieter
ausgestellt und können, ähnlich wie ein Führerschein, ablaufen und entzogen werden.
Für die Überprüfung der genannten drei Anforderungen muss das PDF-Programm den Nachweis
erbringen, dass die Unterschrift die folgenden Kriterien erfüllt:

Die digitale Unterschrift ist gültig

Das mit der digitalen Unterschrift verbundene Zertifikat ist aktuell (nicht abgelaufen)

Die unterzeichende Person oder Organisation ist vertrauenswürdig

Das mit der digitalen Unterschrift verbundene Zertifikat wurde von einem seriösen, auch
selbst vertrauenswürdigen Zertifizierungsdiensteanbieter ausgestellt
Vertrauenswürdigkeit bedeutet hier, dass man dem Individuum oder der Organisation vertraut,
an den das Zertifikat ausgestellt wurde, weil bereits dem Aussteller des Zertifikats, üblicherweise
48
PDF-DOKUMENT
ein Zertifizierungsdiensteanbieter, vertraut wird.
Ein Zertifizierungsdiensteanbieter ist eine kommerzielle Organisation, die digitale Zertifikate
(digitale Identifikatoren oder Kennungen) ausgibt, nachverfolgt, an wen welches Zertifikat
ausgegeben wurde, Zertifikate unterschreibt, um ihre Gültigkeit zu belegen, und verfolgt,
welche Zertifikate entzogen oder abgelaufen sind. In vielen Unternehmen werden digitale
Kennungen vom Systemadministrator vergeben. Um eine Kennung für den privaten Gebrauch
zu erhalten, müssen Sie sich an einen Zertifizierungsdiensteanbieter wenden.
Unterschriften werden durch Berechnung eines Zahlenwerts erstellt, der eine Kurzfassung aller
Daten im Dokument ist. Der Zahlenwert wird in der PDF-Datei abgelegt. Bei der Überprüfung der
Unterschrift wird der Zahlenwert neu errechnet und mit dem in der PDF-Datei abgelegten Wert
verglichen. Wenn beide Zahlenwerte gleich sind, wurde das Dokument nicht verändert.
Unterschiede in den Werten besagen, dass seit der Unterzeichnung des Dokuments Änderungen
erfolgt sind.
Optional kann jede Unterschrift auch mit einem Zeitstempel versehen werden. Bei einer mit
einem Zeitstempel ausgestatteten Unterschrift wird durch eine externe Stelle belegt, wann
genau die Datei unterzeichnet wurde. So kann nachgewiesen werden, dass die unterzeichnete
Dokumentversion und die Unterschrift zu demselben Zeitpunkt existiert haben. Ein
vertrauenswürdiger Zeitstempel wird von einer vertrauenswürdigen dritten Partei erstellt, einem
Zeitstempel-Anbieter (ZSA). Wenn der ZSA als vertrauenswürdig eingestuft werden kann, lässt
sich zuverlässig überprüfen, ob das Dokument nach dem durch den Zeitstempel belegten
Zeitpunkt unterzeichnet wurde. Wenn Sie Ihr Dokument mit einem Zeitstempel versehen,
gefährdet das nicht die Vertraulichkeit Ihres Dokuments - nur eine Kurzfassung der Unterschrift
wird an den ZSA gesandt beziehungsweise verlässt Ihrem Computer.
Häufig muss eine Entscheidung von mehreren Personen getroffen werden. Dann sind mehrere
Unterschriften erforderlich, damit ein Dokument autorisiert werden kann. Dann folgt
„Unterschrift auf Unterschrift“. Das bedeutet, dass der erste Unterzeichner das Dokument
unterschreibt, und dann der zweite das Dokument und die erste Unterschrift. Erst wenn die
letzte Unterschrift beigefügt ist, gilt das Dokument als endgültig unterschrieben. Das PDF-Format
erlaubt solche aufeinander folgende Mehrfach-Unterschriften, aber jede neue Unterschrift muss
als inkrementelles Update (neue Überarbeitung des Dokuments) ausgeführt werden.
Jede Unterschrift muss mit einem Unterschriftsfeld im Dokument verbunden sein. Dazu kann ein
leeres Feld verwendet oder ein neues Feldobjekt eingefügt werden. Auch kann ein
Unterschriftsfeld optional mit einem eigenen Widget verbunden werden, mit einer sichtbaren,
grafischen Darstellung der Signatur, die auf einer Seite platziert wird. Wenn eine Unterschrift
ohne sichtbare Darstellung verwendet wird, spricht man von einer „versteckten Unterschrift“.
Die Befehle zum Unterschreiben von Dokumenten und für die Verifikation vorhandener
Unterschriften finden man in Perfect PDF auf dem Registerreiter „Dokument“ in der Gruppe
49
PDF-DOKUMENT
„Digitale Unterschriften“.
PDF/A – Format für Langzeitarchivierung
PDF/A hat sich zweifellos als Standard für die Langzeitarchivierung von elektronischen
Dokumenten etabliert.
Im September 2005 ist das Format als
ISO-Standard 19005
veröffentlicht worden. Dieser Standard legt ein Dateiformat fest, das auf PDF basiert (PDFVersion 1.4). Das PDF-Format garantiert keine Reproduzierbarkeit über einen langen Zeitraum
oder vollständige Unabhängigkeit von einer Software und dem Ausgabegerät. Um die
Einhaltung beider Prinzipien sicherzustellen, mussten bestimmte Eigenschaften der PDFSpezifikation präziser definiert und eingeschränkt werden. So ist für PDF/A-Konformität unter
anderem erforderlich, dass alle Schriften in das Dokument eingebettet werden und die
Verschlüsselung des Dokuments, transparente Grafiken und die Wiedergabe von Audio und
Video sind nicht erlaubt.
50
PERFECT PDF-PROGRAMM
PERFECT PDF-PROGRAMM
Das Perfect PDF-Programm wird im Windows-Startmenü über den Eintrag „(Alle)
Programme/soft xpansion/Perfect PDF & Print 8“ oder mit einem Doppelklick auf das
Perfect PDF 8-Symbol auf dem Desktop aufgerufen.
Das Programm wird mit einem leeren Dokumentfenster gestartet und Sie können ein neues PDFDokument erstellen oder ein vorhandenes Dokument öffnen. Es können mehrere
Dokumentfenster geöffnet werden. Diese sind voneinander vollkommen unabhängig. Nach dem
Schließen des letzten Dokumentfensters wird das Programm automatisch geschlossen. Sie
schließen das Programm mit dem „Schließen”-Befehl im Datei-Menü.
Perfect PDF-Schaltfläche und Datei-Menü
Die in einem Programm bisher üblichen Menüs und Symbolleisten sind in Perfect PDF durch die
Perfect PDF-Schaltfläche, das Datei-Menü und den Ribbon ersetzt. Dies sind die wesentlichen
Bestandteile der Benutzeroberfläche.
Perfect PDF 8-Schaltfläche
Klicken Sie auf die Perfect PDF 8-Schaltfläche, um das Datei-Menü zu öffnen. Hier stehen
unter anderem die auch aus dem Datei-Menü anderer Programme bekannten Befehle
zum Öffnen, Speichern und Drucken der Dateitypen zur Verfügung, die das Programm
unterstützt.
Datei-Menü
Um das Menü zu öffnen, klicken Sie auf die Perfect PDF-Schaltfläche.
Das Datei-Menü enthält grundlegende Befehle zur Arbeit mit PDF-Dateien.
Neu (aus)
Erstellt ein leeres Dokument oder importiert eine Datei in ein PDF-Dokument und öffnet es in
einem neuen Fenster.
Zusammenfügen
Erstellt ein neues PDF-Dokument aus zwei oder mehr PDF-Dateien und öffnet es in einem neuen
Fenster.
Öffnen (STRG+O)
Lädt ein bestehendes PDF-Dokument aus einer PDF-Datei in das aktuelle Fenster. Das Dokument
kann alternativ auch im Modus „Änderungen verfolgen“ geladen werden.
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PERFECT PDF-PROGRAMM
Speichern (STRG+S)
Speichert ein geöffnetes und geändertes Dokument in die ursprüngliche PDF-Datei. Bei einem
neuen Dokument werden Sie nach dem gewünschten Speicherort gefragt.
Speichern als
Speichert das geöffnete Dokument als PDF-, PDF/A- oder XPS-Datei oder exportiert es in TextDatei oder als Bilder.
Einer E-Mail beifügen als
Fügt das geöffnete Dokument als PDF-, PDF/A-, XPS-, Text- oder Bilderdatei(en) einer E-Mail als
Anhang bei.
An SharePoint weitergeben
Speichert das geöffnete Dokument als PDF-Datei und gibt es an den SharePoint-Arbeitsbereich
weiter.
Drucken (STRG+P)
Druckt das geöffnete Dokument auf dem gewählten Drucker aus. Die Druckereinstellungen
können im Drucken-Fenster festgelegt werden.
Schließen (Alt+F4)
Schließt das entsprechende Dokumentfenster. Wenn Änderungen vorhanden sind, die noch
nicht gespeichert wurden, wird das Speichern vorgeschlagen. Andere geöffnete
Dokumentfenster bleiben geöffnet. Dieser Befehl bewirkt dasselbe wie die standardmäßige
„Schließen“-Schaltfläche (Schließkreuz rechts oben im Programmfenster).
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PERFECT PDF-PROGRAMM
Dokument-Eigenschaften (STRG+D)
Öffnet den Dokument-Eigenschaften-Dialog.
Programmoptionen (STRG+K)
Öffnet den Programmoptionen-Dialog.
PDF-Drucker
Öffnet den Dialog für Drucker-Einstellungen und PDF-Profile.
Beenden
Schließt alle geöffneten Dokumentfenster und beendet das Programm. Wenn in Dokumenten
Änderungen vorhanden sind, die noch nicht gespeichert wurden, wird das Speichern
vorgeschlagen.
Ribbon (Multifunktionsleiste)
Der Ribbon soll Ihnen helfen, schnell die Befehle zu finden, die für die Lösung einer Aufgabe
benötigt werden. Im Ribbon werden zusammengehörige Befehle auf Registerreitern und
darunter in Gruppen zusammengefasst. Sie erscheinen nebeneinander wie auf einem Band
aufgereiht (darum der englische Begriff „Ribbon“), nicht mehr untereinander wie sonst in
53
PERFECT PDF-PROGRAMM
Windows-Programmen. Jeder Registerreiter bezieht sich auf eine spezielle Aktivität, zum Beispiel
die Dokumentenverwaltung oder die Festlegung des Layouts für ein Dokument.
Mit den Befehlen unter „Stil“ ganz rechts oben legen Sie das Design der Multifunktionsleiste
und anderer Elemente der Benutzeroberfläche fest.
Start
Auf dem ersten Registerreiter sind allgemeine Befehle in Gruppen zusammengefasst. Die Befehle
dieses Reiters können grundsätzlich in allen Programm-Modi verwendet werden.
Zwischenablage
In dieser Gruppe stehen die üblichen Aktionen zur Verfügung, die bei Verwendung der
Zwischenablage von Windows möglich sind: Einfügen (STRG+V oder Shft+Einfg), Ausschneiden
(STRG +X oder Shft+Entf), Kopieren (STRG+C oder STRG+Einfg). Diese Befehle können für PDFObjekte allerdings nur im aktuell geöffneten PDF-Dokument verwendet werden.
Rückgängig
Der Rückgängig-Befehl (STRG+Z) dient dazu, die vorherige Aktion rückgängig zu machen. Mit
„Wiederherstellen“ (STRG+Y) wird die vorherige Aktion wiederhergestellt beziehungsweise
wiederholt. „Alles Rückgängig“ macht alle vorherigen Aktionen rückgängig.
Navigation
Mit den Befehlen in dieser Gruppe bewegen Sie sich durch das geöffnete Dokument.
Finden (STRG+F)
Hiermit wird die Schnellsuche nach jedem Treffer für ein spezielles Wort oder eine spezielle
Formulierung im Seiteninhalt des PDF-Dokuments gestartet. Es können Tastenkombinationen
verwendet werden: F3 (Suche nach dem nächsten Treffer) und Shift+F3 (Suche nach dem
vorherigen Treffer).
Erweiterte Suche
Die erweiterte Suche funktioniert ähnlich, allerdings wird eine Liste der Einträge im gesamten
Text sowie einige Worte des jeweiligen Kontexts der Treffer (falls vorhanden) angezeigt, und
zwar in der Reihenfolge der Seiten. Sie können sich durch die Trefferliste bewegen.
Ersetzen (STRG+H)
Hiermit ist eine schnelle Textersetzung für jeden Treffer (ein spezielles Wort oder eine spezielle
Formulierung) im Seiteninhalt des PDF-Dokuments möglich. Geben Sie den zu suchenden und
den einzufügenden Text ein und klicken Sie danach auf „Finden“. Danach haben Sie zwei
Möglichkeiten:
54
PERFECT PDF-PROGRAMM

Drücken Sie „Ersetzen“, um den hervorgehobenen Text zu ersetzen.

Um den hervorgehobenen Treffer nicht zu ersetzen und den nächsten Treffer zu finden,
drücken Sie wieder „Finden“.
Bei der Textersetzung wird das Layout des Seiteninhalts nicht geändert. Es kann vorkommen,
dass eine Ersetzung ohne Veränderung der verwendeten Schriftart nicht möglich ist. In diesem
Fall muss zum Ersetzen der „Bearbeiten“-Modus des Programms verwendet werden.
Gehe zu (STRG+G)
Um sich zu einer bestimmten Seite im Dokument zu bewegen, wählen Sie diesen Befehl.
Vorherige Anzeige / Nächste Anzeige
Die „Anzeige“-Befehle ermöglichen den direkten Sprung zu einer im Laufe der Seitenaufrufe
zuvor (Alt+Pfeil nach links) oder nachher (Alt+ Pfeil nach rechts) angezeigten Seite, immer
bezogen auf die aktuell angezeigte Seite und in umgekehrter Reihenfolge. So finden Sie direkt
PDF-Seiten, die Sie früher angesehen haben, indem ihr „Betrachtungsweg“ zurückverfolgt wird.
PDF-Reader-Werkzeuge
In dieser Gruppe sind die Befehle zusammengefasst, die im Programm-Modus „PDF-Reader”
verwendet werden. Sie ist in drei Untergruppen aufgeteilt:

Die Befehle „Normal“, „Hand“, „Auswahl“ (Text oder Bild) und „Zoom“ (Vergrößern,
Verkleinern, Dynamisch) für das Anzeigemodul für PDF-Dateien im „PDF-Reader“-Modus

In der zweiten Untergruppe finden sich das Werkzeug zum Verschieben & Zoomen, die Lupe,
das Schnappschuss-Werkzeug und das Maßband.

Die letzte Untergruppe enthält den Befehl „Im Adobe Reader öffnen“. Das aktuell geladene
PDF-Dokument wird hiermit im Adobe Reader geöffnet. Bei Änderungen wird das Dokument
zuvor in einer temporären Datei gespeichert. Sie können mit diesem Befehl zum Beispiel
überprüfen, wie ein bearbeitetes Dokument im Adobe Reader dargestellt wird. Darüber
hinaus gibt es Funktionen wie Animationen in PDF-Portfolios und 3D-Kommentare, die im
Perfect PDF-Programm nicht angezeigt werden können. Der Befehl ist nur aktiv, wenn auf
Ihrem Computer der Adobe Reader installiert ist.
Hilfe
Hier stehen das Benutzerhandbuch, Links auf Internetseiten zum Produkt und ein „Über …“Dialog zur Verfügung, in dem die Programmversion in der Titelleiste zu finden ist.
Dokument
Dieser Registerreiter enthält Befehle zur Arbeit mit Dokumentseiten, zur Navigation im
55
PERFECT PDF-PROGRAMM
Dokument, zu Gestaltungselementen, eingebetteten Dateien, digitalen Unterschriften und zu
Java-Skripten im Dokument. Für PDF-Portfolios ist der Reiter ausgeblendet.
Seiten
Diese Gruppe hält die Aktionen bereit, die auf der Ebene der Seiten durchgeführt werden
können: Einfügen neuer (leerer) Seiten, Import oder Kopieren von Seiten aus anderen
Dokumenten, Seiten in eine andere PDF-Datei exportieren, löschen, drehen, Größe verändern,
Seiten zusammenfassen oder ausdrucken. Diese Befehle sind auch im Menü des Objekttyps
„Seiten“ verfügbar.
Navigation
Diese
Gruppe
enthält
Befehle
zum
Hinzufügen
von
Verweisen,
Lesezeichen
(Gliederungselemente) und benannten Zielen. Darüber hinaus ist hier ein Befehl zur Vergabe von
Seitennamen in der Objektliste vorhanden.
Gestaltung
Die vorhandenen Objekte sind in der Regel in Galerien sortiert.
Diese Gruppe enthält Befehle zum Hinzufügen von Hintergründen, Wasserzeichen, Kopf- und
Fußzeilen und Ebenen auf einer oder mehreren Seiten eines Dokuments. Klicken Sie im
Galeriefenster mit der rechten Maustaste auf ein Element zu bearbeiten oder zu löschen.
Dateien
Diese Gruppe enthält Befehle zum Hinzufügen von eingebetteten Dateien, Anlagen und
Medien-Kommentaren.
Digitale Unterschriften
In dieser Gruppe sind die Befehle rund um digitale Unterschriften in PDF-Dokumenten
zusammengefasst: unterschreiben, zertifizieren, vorhandene Unterschriften ansehen und
überprüfen, Verwaltung der Liste vertrauenswürdiger Identitäten.
JavaScript
Hier finden Sie einen JavaScript-Editor und eine JavaScript-Konsole. Beides wird in der Regel nur
von Software-Entwicklern benötigt.
Einfügen/Bearbeiten
Auf diesem Registerreiter finden Sie die Befehle zum Einfügen und Bearbeiten von
Seiteninhalten. Um die Befehle verwenden zu können, muss der „Bearbeiten”-Modus aktiv sein.
Für PDF-Portfolios ist der Reiter ausgeblendet.
56
PERFECT PDF-PROGRAMM
Einfügen
Mit den Befehlen aus dieser Gruppe fügen Sie Inhaltsobjekte auf der aktiven Seite ein. Das
können formatierte Textblöcke, Autotext-Objekte, Rasterbilder oder Vektorobjekte aus der
Formen-Galerie sein. Wird ein Befehl aus der „Einfügen“-Gruppe ausgewählt, wird automatisch
der „Bearbeiten“-Modus aktiviert, sofern ein anderer Modus aktiv war.
Schrift
Die zweite Gruppe enthält Befehle zur Textformatierung: unter anderem Arten, Größe und Stile
(beispielsweise Fett, Kursiv, Unterstrichen) für Schriften oder die Farbe. Beachten Sie, dass ein
Textobjekt auf der aktiven Seite ausgewählt sein muss, damit diese Formatierungsbefehle
verwendet werden können. Siehe „Texte bearbeiten und formatieren” für weitere Details.
Absatz
Hier finden Sie die Befehle zur Absatzformatierung: Schattierung, Rahmen,
Ausrichtung, Zeilenabstand, Zeilenumbruch und Tabulator-Sprung. Beachten
Sie, dass ein Absatzobjekt auf der aktiven Seite ausgewählt sein muss, damit
diese Formatierungsbefehle verwendet werden können. Siehe „Texte
bearbeiten und formatieren” für weitere Details.
Form
Diese Gruppe enthält Aktionen zur Formatierung von Formobjekten: Füllbefehle, Rahmen- und
Linieneigenschaften. Beachten Sie, dass ein Formobjekt auf der aktiven Seite ausgewählt sein
muss, damit diese Befehle verwendet werden können. Siehe „Seiteninhalt bearbeiten“ für
weitere Details.
Bild
Hier sind die Werkzeuge zur Bearbeitung von Rasterbildern zusammengefasst. Siehe „BildEditor” für weitere Details.
Objekt
Die Befehle dieser Gruppe sind für die Festlegung der Deckkraft und das Herstellen von
Ausschnitten von Inhaltsobjekten gedacht. Beachten Sie, dass Sie eines oder mehrere Objekte
auf der aktiven Seite ausgewählt haben müssen, bevor Sie diese Befehle verwenden können.
Siehe „Seiteninhalt bearbeiten“ für weitere Details.
Anordnen
Diese Gruppe enthält Befehle zum Gruppieren, Ausrichten und Anordnen von Inhaltsobjekten.
Sie können zum Beispiel ändern, in welcher Reihenfolge Objekte übereinander liegen, das heißt
die die Z-Ordnung variieren. Beachten Sie, dass Sie eines oder mehrere Objekte auf der aktiven
Seite ausgewählt haben müssen, bevor Sie diese Befehle verwenden können. Siehe „Seiteninhalt
57
PERFECT PDF-PROGRAMM
bearbeiten“ für weitere Details.
Umwandeln
Das Ändern der Größe sowie das Drehen und Spiegeln von Inhaltsobjekten erfolgt mit den
Befehlen aus dieser Gruppe. Beachten Sie, dass Sie eines oder mehrere Objekte auf der aktiven
Seite ausgewählt haben müssen, bevor Sie diese Befehle verwenden können. Siehe „Seiteninhalt
bearbeiten“ für weitere Details.
Kommentare/Formulare
Dieser Registerreiter enthält die Befehle zum Einfügen und Formatieren von Kommentaren und
Formularfeldern in PDF-Dokumente. Um die Befehle verwenden zu können, müssen Sie den
„Kommentare und Formulare“-Modus aktivieren. Für PDF-Portfolios ist der Reiter ausgeblendet.
Kommentare
In dieser Gruppe sind die Befehle zusammengefasst, mit denen Kommentare auf der aktiven
Seite platziert werden können. Dabei können unterschiedliche Kommentartypen verwendet
werden, zum Beispiel Notizzettel, Stempel, Freihand-Bleistiftzeichnungen, Formobjekte oder
Textmarkierungen. Wenn Sie einen Kommentar einfügen, wird automatisch der Modus
„Kommentare und Formulare“ aktiviert, sofern ein anderer Modus aktiv ist.
Formularfelder
In dieser Gruppe sind die Befehle zusammengefasst, mit denen Formularfelder auf der aktiven
Seite platziert werden können. Mögliche Formularfeldtypen sind: Textfeld, Kontrollkästchen,
Auswahlknopf, Kombinationsfeld, Auswahlliste, Schaltfläche, Barcode- oder Unterschriftsfeld.
Wenn Sie ein Formularfeld einfügen, wird automatisch der Modus „Kommentare und
Formulare“ aktiviert, sofern ein anderer Modus aktiv ist.
Anordnen
Mit den Befehlen dieser Gruppe können Kommentare und Formularfeld-Objekte aneinander
ausgerichtet und zueinander angeordnet werden. So können Sie beispielsweise mit dem Befehl
„Z-Ordnung“ die Reihenfolge ändern, in der Formularfelder beim Drücken der Tabulator-Taste
den Fokus erhalten, mit der Sie sich also beim Drücken dieser Taste durch das PDF-Formular
bewegen.
Beachten Sie, dass Sie eines oder mehrere Objekte auf der aktiven Seite ausgewählt haben
müssen, bevor Sie diese Befehle verwenden können. Siehe „Inhaltsobjekte formatieren” für
weitere Details.
Portfolio
Dieser Registerreiter enthält Befehle für die Gestaltung von PDF-Portfolios und eingebetteten
58
PERFECT PDF-PROGRAMM
Dateien. Er ist nur für PDF-Portfolios eingeblendet.
Ansicht
Auf diesem Registerreiter finden Sie die Befehle zur Festlegung der Anzeige eines Dokuments im
Programm. Das schließt neben den möglichen Dokumentansichten auch das Ein- und
Ausblenden von Fensterbereichen, Zoom-Möglichkeiten, die Seitendarstellung und die
Verwaltung der Fenster ein.
Dokumentansichten
Mit dieser Gruppe wechseln Sie zwischen den Dokumentansichten und damit gelichzeitig
zwischen den Programm-Modi. Die Schaltfläche der jeweils aktivierten Ansicht ist in Orange
hervorgehoben.
Einblenden/Ausblenden
In dieser Gruppe aktivieren und deaktivieren Sie Kontrollkästchen, um damit Fenstereiche der
Benutzeroberfläche ein- und auszublenden: Info- und Statusleiste, Objektfenster, Lineale,
Kommentar-Panel.
Aktivieren Sie „Felder hervorheben”, um Formularfelder in einem PDF-Dokument leichter als
solche erkennen zu können. Die Hervorhebung erfolgt in der „PDF-Reader“-Ansicht.
Zoomfaktor
Hier ändern Sie mit den vorhandenen Befehlen den Zoomfaktor und damit die Anzeigegröße des
PDF-Dokuments:

„Zoom anpassen ...“ ermöglicht die Eingabe eines selbst festgelegten Prozentwerts oder die
Auswahl eines vorgegebenen Werts

„Originalgröße“ setzt den Wert für die Anzeigegröße auf100%

„Breite anpassen“ legt die Anzeigegröße so fest, dass Sie die Dokumentseiten in ihrer
ganzen Breite (vom linken bis zum rechten Rand) sehen

„Höhe anpassen“ legt die Anzeigegröße so fest, dass Sie die Dokumentseiten in ihrer ganzen
Höhe (vom oberen bis zum unteren Rand) sehen

„Ganze Seite anpassen“ legt die Anzeigegröße so fest, dass Sie die Dokumentseiten in ihrer
ganzen Höhe und Breite, also die gesamte Seite, sehen
Seitendarstellung
In dieser Gruppe sind die Befehle zum Ändern des Seitenlayouts für das angezeigte PDFDokument zusammengefasst. Layout-Änderungen sind vor allem dann sinnvoll, wenn Sie aus
dem Dokument heraus zoomen wollen, um einen Überblick über das Layout des gesamten
59
PERFECT PDF-PROGRAMM
Dokuments zu erhalten. Die folgenden Optionen stehen zur Verfügung:

„Einzelne Seite“- Es wird genau eine Seite im Dokumentfenster angezeigt, keine Teile
anderer Seiten sind sichtbar

„Einzelne Seite, fortlaufend“- Die Seiten werden in einer Spalte mit der Breite einer Seite
nacheinander fortlaufend angezeigt

„Zwei Seiten“ - genau zwei aufeinander folgende Seiten werden im Dokumentfenster
angezeigt, keine Teile anderer Seiten sind sichtbar

„Zwei Seiten, fortlaufend“ - jeweils zwei aufeinander folgende Seiten werden im
Dokumentfenster spaltenweise nacheinander fortlaufend angezeigt

Album - die Seiten werden fortlaufend und spaltenweise angezeigt, wobei 3, 4, 6 oder 8
Spalten möglich sind
Wenn ein PDF-Dokument aus mehr als zwei Seiten besteht und „Zwei Seiten“ oder „Album“
ausgewählt ist, können Sie die erste Seite in der ersten Zeile separat anzeigen lassen, indem Sie
die Option „Erste Seite separat“ wählen.
Die Dokumentseiten können mit den beiden zur Verfügung stehenden Schaltflächen „Nach links
drehen“ und „Nach rechts drehen“ entweder um 90 Grad nach links oder nach rechts gedreht
werden. Dies ändert nur die Anzeige der Seiten, nicht ihre tatsächliche Ausrichtung im
Dokument.
Fenster
Mit den Befehlen dieser Gruppe verwalten Sie die Dokumentfenster des Programms. „Neues
Fenster“ öffnet ein neues, leeres Fenster.
Mit „Umschalten“ wechseln Sie schnell zwischen mehreren geöffneten Dokumentfenstern,
indem Sie ein den Namen der jeweils geöffneten Datei wählen. „Alle anordnen“ ordnet mehrere
geöffnete Fenster entweder nebeneinander („Nebeneinander“) oder einander überlappend
(„Überlappend“) an. Im zweiten Fall kann man für alle Fenster die Titelleiste sehen.
Add-Ins
Dieser Registerreiter enthält zusätzliche PDF-Befehle, die die Funktionen von Perfect PDF &
Print 8 erweitern, sogenannte Add-Ins.
Stapelverarbeitung
Hier sind Befehle und Assistenten für die Umwandlung und Weiterverarbeitung von Dateien im
Stapelverarbeitungsmodus zusammengefasst.
Dateien in PDF umwandeln
60
PERFECT PDF-PROGRAMM
Dieser Assistent hilft dabei, mehrere Dateien in PDFs umzuwandeln oder in einer PDF-Datei
zusammenzufügen. Sie können den Assistenten auch direkt vom Windows Explorer aus über das
Kontextmenü starten, nachdem Sie zuvor die entsprechenden Dateien ausgewählt haben.
Allerdings muss dafür die Integration von Perfect PDF & Print 8 in den Windows Explorer
aktiviert sein.
Wenn Microsoft Office-Dateien (beispielsweise aus Word oder Excel) mit dem Assistenten
umgewandelt werden sollen, muss die Integration in die entsprechende Office-Anwendung
aktiviert sein (zum Beispiel Word für die Umwandlung von DOC- oder DOCX-Dateien).
Um PDF-Dateien zusammenzufügen, müssen Sie den „Zusammenfügen”-Befehl verwenden.
PDF-Dateien weiterverarbeiten
Diese Befehle beziehen sich auf bestehende PDF-Dateien: in PDF/A umwandeln,
Sicherheitseinstellungen ändern, unterschreiben, Gestaltungselemente hinzufügen.
Export aus PDF-Dateien
Mit diesen Befehlen werden mehrere PDF-Dateien auf einmal in Text-, XPS- oder Bild-Dateien
exportiert und gespeichert.
PDF-Dateien durchsuchen
Mit dem Befehl werden mehrere PDF-Dateien auf einmal durchsucht. Falls in die durchsuchten
PDFs andere PDF-Dateien eingebettet oder PDFs als Anhang beigefügt sind, können Sie die
beigefügten Dateien optional in die Durchsuchung einbeziehen. Dabei wird der Text der PDFSeiten durchsucht, optional können auch grundlegende Dokumenteigenschaften, Lesezeichen
und Kommentare durchsucht werden.
PDFs vergleichen
Hinter diesem nützlichen Befehl verbergen sich Funktionen, um zwei PDF-Dokumente
miteinander zu vergleichen. Die Funktion findet Gruppen mit ähnlichen Seiten in zwei
Dokumenten (Originaldokument und geändertes Dokument) und vergleicht die Inhalte von
Seitenpaaren in diesen Dokumenten.
Hier können auch zwei PDF-Dokumente in einem Fenster synchronisiert (gleichzeitig)
durchgescrollt werden, um sie nebeneinander zu betrachten.
Symbolleiste für den Schnellzugriff
Die Symbolleiste für den Schnellzugriff ist eine Leiste, auf der Befehle abgelegt und von der
Befehle auch wieder entfernt werden können. Auf der Leiste platzieren Sie am besten die
Befehle und Funktionen, die Sie häufig bei der Arbeit mit Perfect PDF & Print 8 benötigen. Die
Befehle sind unabhängig von der Ribbon-Struktur und vom angezeigten Registerreiter.
61
PERFECT PDF-PROGRAMM
Die Symbolleiste für den Schnellzugriff kann an zwei Positionen im Programm platziert werden,
nämlich

links oben im Programmfenster, neben der Perfect PDF 8-Schaltfläche (standardmäßige
Position), oder

unter der Multifunktionsleiste.
Nach einem Mausklick auf
in der Symbolleiste für den Schnellzugriff können Sie die Leiste
Ihren Bedürfnissen anpassen, das heißt die Position von Schaltflächen auf der Leiste ändern oder
Schaltflächen hinzufügen, die Befehlen aus dem Ribbon entsprechen.
Status-Leiste
Die Status-Leiste befindet sich ganz unten im Dokumentfenster. In diesem horizontalen
Fensterbereich finden Sie Informationen über den aktuellen Status dessen, was Sie im Fenster
sehen sowie andere kontextbezogene Informationen. Darüber hinaus können Sie hier auch
verschiedene Einstellungen zur Dokument-Anzeige festlegen (zum Beispiel Dokumentansichten,
Seitendarstellung, Zoomfaktor).
Copyright / Status
Das erste Element ganz links ist die Copyright-Information zum Produkt. Klicken Sie darauf, um
mehr über das Unternehmen soft Xpansion zu erfahren.
Sofern Sie das Dokument mit der Option „Änderungen verfolgen“ geöffnet haben, wird dies
hier angezeigt.
Bei Aktionen, deren Bearbeitung länger dauert, sehen Sie hier einen Fortschrittsbalken.
Seiten-Information / Navigation
Die aktuell angezeigte Seite und die Gesamtseitenzahl des Dokuments, basierend auf der
physikalischen Zählung der Seiten, werden hier dargestellt. Nach einem Mausklick auf diese
Information öffnet sich ein Dialog, in dem man direkt eine bestimmte Seitenzahl eingeben und
zu dieser springen kann. Mit den blauen Pfeiltasten kann man die anzuzeigende Seite ebenfalls
ändern. Die beiden grünen Pfeile können verwendet werden, um sich im Dokument zwischen
den bereits angezeigten Dokumentseiten vor und zurückzubewegen.
Auf dem Registerreiter „Start” im Ribbon stehen in den Gruppen „Navigation“ weitere Befehle
zum Durchblättern des Dokuments zur Verfügung.
Kontext-Information
In diesem Bereich der Statusleiste werden Informationen zur aktuellen Seitengröße und zur
62
PERFECT PDF-PROGRAMM
Mauszeigerposition auf der Seite angezeigt.
Dokumentansicht
Die Schaltflächen zum Wechseln der Dokumentansicht und des Programm-Modus.
Seitendarstellung und Zoom
Die Schaltflächen zum Ändern der Seitendarstellung (Layout) und des Zoomfaktors für das
angezeigte Dokument. Klicken Sie auf die Prozentzahl, um eine vorgegebene Zahl auszuwählen
oder eine eigene Zahl anzugeben. Sie können die Anzeige aber auch sehr schnell mit dem
Schieberegler auf die gewünschte Größe ändern. Auf dem Registerreiter „Ansicht” im Ribbon
stehen in den Gruppen „Zoomfaktor“ und „Seitendarstellung“ weitere Befehle zur Verfügung.
Arbeitsbereich / Programm-Modi
Arbeitsbereich
In der Mitte des Dokumentfensters befindet sich der Arbeitsbereich, in dem ein geöffnetes PDFDokument angezeigt wird. Üblicherweise sehen Sie hier nur eine Seite oder einen Seitenbereich
auf einmal. Am rechten und unteren Rand steht jeweils eine Scroll-Leiste zur Verfügung, wenn
das geöffnete Dokument aufgrund des eingestellten Zoomfaktors nicht vollständig auf dem
Bildschirm angezeigt werden kann. Sie können auch die Pfeiltasten oder das Mausrad
verwenden, um sich im Dokument zu bewegen.
Mit den bereits zuvor erwähnten Elementen der Benutzeroberfläche in Ribbon und Status-Leiste
steuern Sie die Seitendarstellung im Arbeitsbereich, die Ausrichtung und Größe der angezeigten
Seiten und blättern im Dokument.
PDF-Portfolio
Ein PDF-Portfolio enthält keine Seiten, sondern nur eingebettete Dateien. Der Arbeitsbereich
listet hier die eingebetteten Dateien und Ordner anstelle von Seiten auf. Das ist mit dem
Windows Explorer vergleichbar, wenn dort eine ZIP-Archivdatei angezeigt wird: Sie können sich
mit der Maus oder Tastatur zwischen den Ordnern in einem Portfolio bewegen und eingebettete
Dateien in einem neuen Fenster öffnen. Drag & Drop können verwendet werden, um neue
Dateien in das Portfolio einzufügen oder um Dateien aus dem Portfolio in einen Ordner im
Windows Explorer zu kopieren.
Wenn ein Portfolio im Programm geöffnet ist, stehen zudem viele weitere Funktionen und
Befehle auf dem Registerreiter „Portfolio“ zur Verfügung.
Info-Leiste
Die Info-Leiste befindet sich oberhalb des Arbeitsbereichs. Sie enthält je nach Dokumentansicht
63
PERFECT PDF-PROGRAMM
und Programm-Modus unterschiedliche Hinweistexte für die Verwendung von aktivierten
Objekten. Die Texte erläutern, welche Aktionen mit einem aktivierten Objekt möglich sind,
welche Werkzeuge dabei zur Verfügung stehen und was der Anwender dabei tun muss.
Neben den Hinweistexten findet man rechts auf der Info-Leiste häufig auch Befehle. Diese
Befehle sehen aus wie Internet-Links (blauer, unterstrichener Text). Um einen Befehl vom
Programm auszuführen zu lassen, klicken Sie darauf.
Die Hintergrundfarbe der Info-Leiste wird gelb, wenn ein aktives Werkzeug die Ausführung einer
Aktion erwartet. Dann ist der sogenannte exklusive Werkzeugmodus aktiv. Wenn beispielsweise
das Ausschnitt-Werkzeug aktiv ist, bleibt die Info-Leiste solange gelb, bis der gewünschte
rechteckige Ausschnittbereich ausgewählt und der Befehl „Übernehmen“ angeklickt wurde.
Danach befindet sich das Programm wieder im Normalmodus. Jeder andere Befehl (mit
Ausnahme des vom Programm für das aktive Werkzeug erwarteten Befehls) führt dazu, dass der
exklusive Werkzeugmodus beendet wird. Allerdings sind Scrollen und Zoomen möglich: Diese
beiden Aktionen können im exklusiven Werkzeugmodus verwendet werden.
Programm-Modi / Dokumentansichten
Die Seiten eines PDF-Dokuments enthalten unterschiedliche Objekte, zum Beispiel Texte, Bilder,
Kommentare, Formularfelder.
Perfect PDF 8 bietet eine Vielzahl an Funktionen zur Bearbeitung und Verwendung dieser
Objekte. Dabei sind die Objekte auf der Dokumentseite verteilt und können einander
überlagern. So kann es schwierig oder sogar unmöglich sein, ein bestimmtes Objekt
auszuwählen und zu verwenden oder zu bearbeiten. Um die Arbeit mit unterschiedlichen
Objekttypen zu vereinfachen, gibt es in Perfect PDF 8 drei zentrale Programm-Modi, die
zunächst auszuwählen sind: „PDF-Reader“-, „Bearbeiten“-, „Kommentare und Formulare“Modus.
Zwischen den Programm-Modi wechseln Sie mit den Dokumentansichten-Schaltflächen, die auf
dem Registerreiter „Ansicht“ in der Gruppe „Dokumentansichten“ oder in der Status-Leiste zu
finden sind.
Die aktive Schaltfläche (und der aktuelle Modus) sind auf dem Ribbon und in der Status-Leiste
gelb hervorgehoben. Manche Befehle auf dem Ribbon führen dazu, dass automatisch in den
erforderlichen Modus gewechselt wird. So führen zum Beispiel die Befehle zum Einfügen von
Text oder Bildern dazu, dass der „Bearbeiten“-Modus aktiviert wird.
Wenn ein Dokument in der „PDF-Reader“-Ansicht betrachtet wird, sind die Befehle zum
Bearbeiten und Kommentieren nicht verfügbar. Das Dokument wird dann so wie in anderen
PDF-Reader-Programmen angezeigt, und verschiedene Reader-Befehle wie die zum Ansehen von
vorhandenen Kommentaren und für das Ausfüllen von Formularfeldern können verwendet
64
PERFECT PDF-PROGRAMM
werden.
Die Dokumentansichten „Lesen-“ und „Vollbild-Lesen“ sind mit der „PDF-Reader“-Ansicht
verwandt. Hier wird aber eine jeweils andere Benutzeroberfläche verwendet.
PDF-Reader
In der PDF-Reader-Ansicht können keine Änderungen am PDF-Dokument vorgenommen
werden. Die Ansicht zeigt ein Dokument wie in einem normalen PDF-Reader, beziehungsweise
wie es nach dem Speichern in anderen PDF-Programmen aussieht. Es können Texte und Bilder
ausgewählt und kopiert, Kommentare geändert oder Formulare ausgefüllt werden.
Auf dem Registerreiter „Start“ stehen in der Gruppe „PDF-Reader-Werkzeuge“ einige StandardBefehle und Maus-Aktionen zur Verfügung: neben den Befehlen zur Text- oder Bildauswahl
auch die Werkzeuge „Verschieben und Zoomen“, „Lupe“, „Schnappschuss“ und „Maßband“.
Im Gegensatz zu den anderen zentralen Programm-Modi gibt es zum „PDF Reader“-Modus zwei
verwandte Modi: „Lesen-“ und „Vollbild-Lesen“, bei denen lediglich eine jeweils andere
Benutzeroberfläche verwendet wird.
Lesen
Der einzige Unterschied zwischen den Modi „Lesen“ und „PDF-Reader“ ist, dass bei „Lesen“ der
Arbeitsbereich fast das gesamte Programmfenster ausfüllt. Die Elemente der Benutzeroberfläche
werden bis auf den Ribbon, in einer verkleinerten Form (als Systemmenü), ausgeblendet. Dieser
Modus stellt das Lesen eines Dokuments in den Vordergrund. Elemente, die zum Lesen nicht
benötigt werden, sind ausgeblendet. Die Ribbon-Befehle können gewählt werden, nachdem
man auf einen der Menüeinträge am oberen Rand des Programmfensters geklickt hat.
Vollbild-Lesen
In dieser Ansicht sind die Elemente der Benutzeroberfläche vollständig ausgeblendet,
einschließlich der Ränder des Programmfensters. „Vollbild-Lesen“ entspricht der entsprechenden
Ansicht in anderen Programmen. Die aktuelle Seite wird auf einem schwarzen Hintergrund
platziert und Sie können mit den üblichen Standardfunktionen durch das Dokument blättern:
Bild nach oben/Bild nach unten, Mausrad oder Pfeiltasten. Im Dokument vorhandene Verweise
können ebenfalls verwendet werden.
Bearbeiten
In diesem Modus kann der Seiteninhalt (Texte, Bilder, Vektorgrafiken) bearbeitet werden.
Kommentare und interaktive Formularfelder lassen sich hier nicht bearbeiten beziehungsweise
ausfüllen. Diese Aktionen können in „Kommentare und Formulare“- oder in der „PDF-Reader“Ansicht ausgeführt werden. Kommentare und Formularfelder werden in dieser Dokumentansicht
mit einer zusätzlichen Transparenz versehen, damit man sie von den zentralen Seiteninhalten
65
PERFECT PDF-PROGRAMM
unterscheiden kann.
Nachdem man im der Objektleiste auf das Symbol für „Seiteninhalt“ geklickt hat, werden
darunter die Seiteninhalt-Elemente in einer Liste aufgeführt. Klicken Sie auf ein Element in der
Liste, wird es rechts im Arbeitsbereich markiert und umgekehrt.
Details zum Bearbeiten von Inhaltsobjekten finden Sie unter „Seiteninhalt bearbeiten”.
Kommentare und Formulare
In diesem Modus können im PDF-Dokument Kommentare verwendet und interaktive Formulare
erstellt und bearbeitet werden. Kommentare und Formularfelder werden hier anders dargestellt
als in der „Bearbeiten- und der „PDF-Reader“-Ansicht. Beide Objekttypen sind hier geometrische
Elemente, die auf der Seite bewegt, in der Größe verändert und gelöscht werden können.
Der Anwender kann in diesem Modus die mit den Formularfeldern verknüpften Steuerelemente
entfernen und neue erstellen, ihre Position und Größe ändern oder die Reihenfolge, mit der
Felder per Tabulator-Taste den Fokus erhalten, variieren. Zudem können den Feldern Ereignisse
und Aktionen zugeordnet werden. Das Ausfüllen von Formularfeldern ist allerdings nur im PDFReader-Modus möglich.
Ähnliche Aktionen sind auch für Kommentare möglich. Hierzu zählen die Änderung ihrer
geometrischen Form und anderer Eigenschaften sowie des Designs und die Zuordnung von
Aktionen zu unterschiedlichen Ereignissen.
Nachdem man im der Objektleiste auf das Symbol für „Kommentare und Formulare“ geklickt
hat, werden darunter die Kommentar-Elemente für die aktuelle Seite in einer Liste aufgeführt.
Klicken Sie auf ein Element in der Liste, wird es rechts im Arbeitsbereich markiert und
umgekehrt.
Um eine Vorschau der „fertigen” Kommentare und Formularfelder zu sehen und ihre Funktion
zu prüfen, wechseln Sie in den „PDF-Reader“- Modus.
Objektfenster
Ein PDF-Dokument enthält nicht nur die Seiten, sondern auch andere Objekte, die eine Vielzahl
an hilfreichen Informationen enthalten und deren Eigenschaften Ihren Erfordernissen angepasst
werden können. Hier sind beispielsweise Lesezeichen, Kommentare oder Formularfelder zu
nennen.
Links neben dem Arbeitsbereich finden Sie das Objektfenster. In ihm werden die Objekte und
Informationen angezeigt, die nicht auf den Dokumentseiten dargestellt werden. In dem Fenster
können diese Objekte und ihre Einstellungen zudem geändert werden.
Das Objektfenster verwenden
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PERFECT PDF-PROGRAMM
Das Objektfenster kann für neun Objekttypen detaillierte Informationen über die jeweiligen
Objekte anzeigen. Allerdings nicht gleichzeitig - die Anzeige ist immer nur für eines der Objekte
aktiv. Man erfährt hier, aus welchen Objekten die im Dokumentfenster sichtbare PDF-Datei
bereits besteht oder welche hinzugefügt werden können. Zudem erlaubt es die direkte
Änderung von Objekteigenschaften oder das Hinzufügen und Entfernen von Objekten.
Sie können das Objektfenster ausblenden, indem Sie das Kontrollkästchen vor „Objektfenster“
auf dem Registerreiter „Ansicht“ in der Gruppe „Einblenden/Ausblenden“ deaktivieren.
Objektleiste
In der Objektleiste, die sich ganz oben im Objektfenster
befindet, werden mit einem Mausklick auf die
Schaltflächen die Objekttypen ausgewählt, die in der darunter liegenden Objektliste angezeigt
werden
sollen. Die Schaltfläche für den jeweils ausgewählten Objekttyp ist farbig
hervorgehoben. Der Name des Objekttyps wird unter der Leiste angezeigt.
Objektmenü
Unterhalb der Objektleiste befindet sich das Objektmenü, in dem die konkreten Befehle gewählt
werden, die für den ausgewählten Objekttyp zur Verfügung stehen. Die Befehle werden durch
Symbole dargestellt und unterscheiden sich je nach
Objekttyp. Manche der hier vorhandenen Befehle sind
auch auf dem Ribbon vorhanden, andere findet man nur im Objektmenü.
Objektliste
Die Objektliste zeigt für das geöffnete PDF-Dokument die einzelnen Objekte entweder als
Namen in einer Baumstruktur, als Liste oder als Kombination von Namen und Vorschaubildern.
So werden beispielsweise Seiten als eine Liste oder Lesezeichen als Baumstruktur dargestellt.
In der Objektliste wählen Sie ein Objekt aus, indem Sie mit der linken Maustaste auf seine
67
PERFECT PDF-PROGRAMM
Bezeichnung klicken. Die Bezeichnung wird dann wie in Windows üblich farbig markiert und im
Bereich unterhalb der Liste werden die zugehörigen Eigenschaften angezeigt. Sie können bei
einigen Objekttypen (zum Beispiel „Seiten“), die STRG-Taste beim Markieren gedrückt halten,
um mehrere Objekte auszuwählen. Klicken Sie beispielsweise auf eine „Seite“ in der Liste, wird
im Arbeitsbereich die entsprechende Seite angezeigt. Oder beim Klicken auf eine
Feldbezeichnung beim Objekttyp „Formularfelder“, wird im Arbeitsbereich die Seite angezeigt,
auf der sich das Formularfeld befindet und das Element erhält den Fokus.
Objekteigenschaften
Die Objekteigenschaften (Spalte „Eigenschaft“) und ihre konkreten Ausprägungen („Einstellung
oder Wert“) werden hier für das in der darüber stehenden Liste ausgewählte Objekt in einer
zweispaltigen Tabelle angezeigt. Sie können in einigen Fällen auch direkt in der Tabelle geändert
werden, nachdem man in das Feld „Einstellung
oder Wert“ geklickt hat. In anderen Fällen werden
nach dem Klick in das Feld weitere Dialoge
geöffnet, und erst in diesen werden die
Eigenschaften festgelegt oder geändert. Und
drittens besteht die Möglichkeit, dass eine
Eigenschaft gar nicht geändert werden kann - sie
ist dann deaktiviert (ausgegraut).
Im unteren Bereich befinden sich zwei
Verknüpfungen
(„Übernehmen“
und
„Abbrechen“), mit denen Änderungen der
Eigenschaften ausgeführt oder verworfen werden
müssen. Sie können die Einstellungen für mehrere
Eigenschaften nacheinander ändern und danach
auf „Übernehmen“ klicken, um diese Änderungen
auf einmal durchzuführen.
Solange eine Änderung noch nicht mit einem Mausklick auf die entsprechende Schaltfläche
übernommen oder verworfen wurde, sind die beiden Verknüpfungen aktiv und dieser Status
wird zusätzlich durch ein rotes Dreieck mit weißem Ausrufezeichen am linken Rand angezeigt.
Seiten
Für den Objekttyp „Seiten“ wird im Objektfenster die Liste der Seiten, Seitennamen oder
Vorschaubilder für jede Seite angezeigt. Wenn auf eines der Elemente geklickt wird, zeigt der
Arbeitsbereich die entsprechende Seite an. Die Ansicht kann in den „Objektfenster-Optionen“
(siehe Objektmenü) geändert werden.
Hier finden sich die Befehle zum Bearbeiten der Seitenstruktur und zum Einfügen oder Löschen
68
PERFECT PDF-PROGRAMM
von Dokumentseiten: Einfügen neuer leerer Seiten, Import oder Kopieren von Seiten aus
anderen Dokumenten, Seiten als PDF-Datei exportieren, Seiten löschen, Seitenreihenfolge
ändern, Seiten drehen oder Seitengröße ändern, Seiteninhalte zusammenfügen, Seiten drucken
und Autotext-Objekte aktualisieren.
Die meisten Befehle können auch im Ribbon auf dem Registerreiter „Dokument“ in der Gruppe
„Seiten“ aufgerufen werden.
Im Objekteigenschaften-Bereich des Objektfensters sind die Seiteneigenschaften aufgeführt. Hier
können Größe und Drehung der ausgewählten Seite(n), Seitenname, Optionen für die
Vorschaubilder sowie diverse Aktionen in Abhängigkeit von den Ereignissen „Öffnen der Seite“
und „Schließen der Seite“ festgelegt oder geändert werden.
Lesezeichen
Für den Objekttyp „Lesezeichen“ wird im Objektfenster unter anderem die Gliederung des
Dokuments dargestellt. Die PDF-Community spricht hier üblicherweise von „Lesezeichen“. Die
Gliederung zeigt in einer hierarchischen Baumstruktur die Inhalte des Dokuments durch die
verwendeten Überschriften und Zwischenüberschriften. Wenn auf ein Element in der
Baumstruktur geklickt wird, wird entweder im aktuellen Dokument geblättert, ein anderes PDFDokument aufgerufen oder eine Webseite geöffnet. Die hierarchische Baumstruktur kann nach
Bedarf auf- und zugeklappt werden.
Lesezeichen werden bei der Erstellung des PDF-Dokuments automatisch aus den
Gliederungsüberschriften generiert, die in Microsoft- und OpenOffice-Dokumenten vorhanden
sind.
Neue Lesezeichen lassen sich über den Befehl „Neu“ im Objektmenü oder über „Neues
Lesezeichen“ in der Gruppe „Navigation“ auf dem Registerreiter „Dokument“ einfügen. Wenn
Sie zu einem bestehenden Eintrag ein untergeordnetes Lesezeichen einfügen möchten, klicken
Sie zunächst auf den übergeordneten Eintrag und verwenden danach „Neu“ beziehungsweise
„Neues Lesezeichen“. Andernfalls wird das neue Lesezeichen auf der ersten Hierarchieebene
eingefügt.
Ein Lesezeichenname kann geändert werden, nachdem man ihn zweimal angeklickt hat. Dabei
ist zu beachten, dass es sich um keinen „klassischen“ Doppelklick handeln soll, sondern um
einen „langsamen“, bei dem zwischen dem ersten und zweiten Klick einen kurzen Moment
gewartet werden muss.
Um das Ziel des Lesezeichens oder mit ihm verbundene Aktionen anzusehen oder zu ändern,
wählen Sie es in der Objektliste aus und verwenden Sie den Objekteigenschaften-Bereich.
Klicken Sie im Objektmenü auf „Löschen“, um ein Lesezeichen, einschließlich der
untergeordneten Lesezeichen, zu löschen. Im Objektmenü können Sie außerdem die
69
PERFECT PDF-PROGRAMM
Lesezeichen-Hierarchie mit den dort vorhandenen Pfeiltasten ändern.
Formularfelder
Beim Objekttyp „Formularfelder“ werden im Objektfenster die im Dokument vorhandenen
Formularfelder aufgelistet. Jedes Feld hat einen im gesamten Dokument nur einmal vergebenen
Namen. Der Name kann hierarchisch sein, das heißt er besteht aus mehreren Begriffen, die
durch Punkte voneinander getrennt sind. Damit wird die Gruppierung der Namen in der
Formularstruktur erleichtert, beispielsweise durch drei Felder „Adresse.Stadt“, „Adresse.PLZ”
und „Adresse.Straße“, die alle zur Gruppe „Adresse“ gehören. Je nach der bei „ObjektfensterOptionen“ gemachten Auswahl werden die Formularfelder als Liste oder als Baum angezeigt.
Klicken Sie bei diesem Objekttyp auf ein Element in der Liste oder im Baum, so wechselt das
Programm in den „Kommentare/Formulare“-Modus (falls ein anderer Modus aktiv ist), blättert
im Arbeitsbereich zu der Seite, auf der das Feld-Steuerelement vorhanden ist, und wählt es aus
beziehungsweise markiert es.
Neue Felder lassen sich über den Befehl „Neu“ im Objektmenü oder mit einem Mausklick auf
eines der Symbole in der Gruppe „Formularfelder“ auf dem Registerreiter
„Kommentare/Formulare“ einfügen.
Der Name für ein neues oder bestehendes Feld kann geändert werden, nachdem man es
zweimal angeklickt hat. Dabei ist zu beachten, dass es sich um keinen „klassischen“ Doppelklick
handeln soll, sondern um einen „langsamen“, bei dem zwischen dem ersten und zweiten Klick
einen kurzen Moment gewartet werden muss.
Durch die Verwendung der oben erwähnten Punkte im Namen lassen sich Feldelemente
hierarchisieren.
Klicken Sie im Objektmenü auf „Löschen“, um ein Feld oder eine Gruppe von Feldern zu
löschen. Wenn Sie ein Feld löschen, werden alle Steuerelemente gelöscht, die mit diesem Feld
verbunden sind.
Um die wichtigsten Eigenschaften eines Felds anzusehen oder zu ändern, wählen Sie es in der
Objektliste aus und verwenden Sie den Objekteigenschaften-Bereich.
Mit einem Mausklick auf „Formulardaten verwalten“ im Objektmenü oder in der Gruppe
„Formularfelder“ auf dem Registerreiter „Kommentare/Formulare“ erhalten Sie eine Reihe von
Befehlen, die für die Arbeit mit Formulardaten wichtig sind:

Berechnungsreihenfolge von Feldern

Formulardaten senden

Export in FDF-Datei
70
PERFECT PDF-PROGRAMM

Import aus FDF-Datei

Export in XFDF-Datei
Der Befehl „Formulardesign-Modus“ wird verwendet, um im „Kommentare/Formulare“-Modus
für den Arbeitsbereich einen speziellen Design-Modus für Formularobjekte einzuschalten. Falls
dieser Modus eingeschaltet ist, werden auf den Dokumentseiten für Formularfelder blaue
Rahmen und die Feldnamen sichtbar. Diese Informationen helfen bei der Gestaltung des
Formulars.
Kommentare und Formulare
Beim Objekttyp „Kommentare und Formulare“ werden im Objektfenster die im Dokument
vorhandenen Kommentare aufgelistet. Die Darstellung erfolgt in einer zweistufigen Struktur: Auf
der ersten Ebene werden die Dokumentseiten angezeigt, auf der zweiten die Kommentarobjekte
der jeweiligen Seite.
Klicken Sie bei diesem Objekttyp auf ein Element, so wechselt das Programm in den
„Kommentare/Formulare“-Modus (falls ein anderer Modus aktiv ist), blättert im Arbeitsbereich
zu der Seite, auf der das Kommentarobjekt vorhanden ist, und wählt es aus beziehungsweise
markiert es.
Neue Kommentarobjekte lassen sich über den Befehl „Neu“ im Objektmenü oder mit einem
Mausklick auf eines der Symbole in der Gruppe „Kommentare“ auf dem Registerreiter
„Kommentare/Formulare“ einfügen. Da in Perfect PDF & Print 8 auch Verweise, Dateien und
Medien-Kommentare zu den Kommentarobjekten zählen, können diese auch über die Befehle
„Neuer Verweis“ in der Gruppe „Navigation“ auf dem Reiter „Dokument“, über „Neue Anlage“
in der Gruppe „Dateien“ auf dem Reiter „Dokument“ und über „Neuer Medien-Kommentar“ in
der Gruppe „Dateien“ eingefügt werden.
Klicken Sie im Objektmenü auf „Löschen“, um einen Kommentar zu löschen.
Um die Eigenschaften eines Kommentars anzusehen oder zu ändern, wählen Sie ihn in der
Objektliste aus und verwenden Sie den Objekteigenschaften-Bereich. Je nach Kommentartyp
stehen hier unterschiedliche Eigenschaften zur Verfügung.
Weitere nützliche Befehle im Objektmenü sind (je nach Kommentartyp):

Gehe zu (für Verweise und benannte Ziele)

Notiz öffnen (für Notizzettel, Stempel und Markierungen)

Formbearbeitung starten (für Formen wie beispielsweise Linie, Rechteck, Kreis)

Steuerelement-Design (für Formularfeld-Steuerelemente)
71
PERFECT PDF-PROGRAMM
Der Befehl „Formulardesign-Modus“ wird verwendet, um im „Kommentare/Formulare“-Modus
für den Arbeitsbereich einen speziellen Design-Modus für Formularobjekte einzuschalten. Falls
dieser Modus eingeschaltet ist, werden auf den Dokumentseiten für Steuerelemente blaue
Rahmen und die Feldnamen sichtbar. Diese Informationen helfen bei der Gestaltung eines
Formulars.
Die
„Objektfenster-Optionen“
enthalten
eine
Reihe
von
Befehlen
hinsichtlich
der
Standardeinstellungen für die Erstellung neuer Kommentarobjekte, zur Gestaltung der Anzeige
von Formular-Steuerelementen und zur Darstellung der Objektliste.
Seiteninhalt
Beim Objekttyp „Seiteninhalt“ werden im Objektfenster die auf der aktuellen Seite vorhandenen
Inhaltsobjekte aufgelistet, sofern die „Bearbeiten“-Ansicht aktiv ist. Falls er nicht aktiv ist, klicken
Sie einfach in den Objektliste-Bereich des Programmfensters, damit das Programm automatisch
in die Bearbeiten-Ansicht wechselt. Die Seiteninhalt-Objekte werden in einem hierarchischen
Objektbaum oder alternativ als hierarchische Liste angezeigt. Die Baumstruktur kann auf- und
zugeklappt werden. Bei der hierarchischen Liste geht dies nicht, aber hier können mehrere
Objekte nacheinander markiert und Aktionen können auf die Objekte gleichzeitig angewandt
werden.
Die „Objektfenster-Optionen“ enthalten Befehle zur Anzeige des Objektfensters. Wenn Sie in
der Objektliste ein Objekt anklicken, wird es im Arbeitsbereich markiert (ausgewählt).
Neue Seiteninhaltobjekte lassen sich über die entsprechenden Befehle im Objektmenü oder mit
einem Mausklick auf eines der Symbole in der Gruppe „Einfügen“ auf dem Registerreiter
„Einfügen/Bearbeiten“ hinzufügen. Mit dem „Objekt kopieren“-Befehl aus dem Objektmenü
werden bestehende Objekte kopiert.
Klicken Sie im Objektmenü auf „Löschen“, um ein Seiteninhaltobjekt zu löschen. Wenn eine
Gruppe verbundener Objekte oder ein zusammengesetztes Objekt gelöscht wird, werden die
jeweils untergeordneten Objekte ebenfalls gelöscht.
Mit „Alle auswählen“ im Objektmenü wird der gesamte Inhalt einer Seite ausgewählt.
Ebenen
Beim Objekttyp „Ebenen“ wird im Objektfenster die Liste der im Dokument verwendeten,
benannten Ebenen (Blöcke aus optional sichtbaren Seiteninhalten) angezeigt. In der Liste zeigen
zwei Status-Symbole links neben dem Namen der Ebene, ob sie sichtbar und/oder gesperrt ist.
Das linke der beiden Symbole im Kästchen ist zu sehen, wenn die Ebene sichtbar ist. Das rechte
Symbol ist zu sehen, wenn die Ebene gesperrt ist. Klicken Sie auf die Kästchen, um zwischen den
beiden Stati zu wechseln. Der jeweilige Status wird darüber hinaus auch im
Objekteigenschaften-Bereich des Programmfensters angezeigt.
72
PERFECT PDF-PROGRAMM
Mit dem ersten Befehl ganz links im Objektmenü erstellen Sie eine neue benannte Ebene. Sie
müssen selbstverständlich auch Seiteninhalte mit der Ebene verbinden, um sie verwenden zu
können. Es besteht zudem die Möglichkeit, Inhalte aus PDF-Dateien zu importieren, diese auf
der aktuellen Seite oder auf einem Seitenbereich zu platzieren und für die Inhalte eine neue
Ebene zu erstellen. Dies erfolgt mit dem zweiten Befehl („Ebene aus PDF importieren“) im
Objektmenü oder mit dem Befehl „Ebenen“ aus der Gruppe „Gestaltung“ auf dem
Registerreiter „Dokument“.
Wenn eine Ebene gelöscht werden soll, ist anzugeben, was mit dem optionalen Seiteninhalt
geschehen soll, der mit der Ebene verbunden ist:

„Optional sichtbaren Inhalt behalten“ löscht diesen Inhalt nicht, verschmelzt ihn aber mit
dem normalen, festen Seiteninhalt, das heißt es ist dann kein optionaler Inhalt mehr

„Optional sichtbaren Inhalt entfernen“ löscht diesen Inhalt von allen Seiten, auf denen er
vorhanden ist
Das Löschen von Ebenen erfolgt mit dem Befehl ganz rechts im Objektmenü.
Dateien
Beim Objekttyp „Dateien“ wird im Objektfenster die Liste der in das PDF-Dokument
eingebetteten Dateien angezeigt. In den Objektfenster-Optionen können Sie festlegen, dass alle
Dateien in der Objektliste angezeigt werden sollen, die als Anlage oder Medien-Kommentar dem
Dokument beigefügt sind. In dieser Auflistung finden Sie dann auch Metadaten, JavaScript- und
dynamische XFA-Formulardaten, sofern solche Daten im Dokument enthalten sind. Mit einem
Doppelklick auf den Dateinamen in der Liste öffnen Sie die Datei mit der Anwendung, mit der
die jeweilige Dateiendung verknüpft ist.
Neue Dateien lassen sich mit dem Befehl „Neu“ im Objektmenü oder mit einem Mausklick auf
einen der Befehle in der Gruppe „Dateien“ auf dem Registerreiter „Dokument“ einbetten.
Klicken Sie im Objektmenü auf „Löschen“, um eine eingebettete Seite zu löschen. Dateien, die
in Kommentaren oder Document Streams verwendet werden, können nicht gelöscht werden.
Mit dem Befehl „Speichern unter“ speichern Sie die in der Objektliste markierte, eingebettete
Datei außerhalb der PDF-Datei auf Ihrer Festplatte. Der „Öffnen“-Befehl wird die in der
Objektliste markierte, eingebettete Datei mit der Anwendung öffnen, mit der die jeweilige
Dateiendung verknüpft ist.
Die Eigenschaften (Dateiname, Größe, Datum, Beschreibung) von in der Objektliste markierten,
eingebetteten Dateien werden unterhalb der Objektliste angezeigt. Die Beschreibung kann hier
geändert werden, die anderen Eigenschaften nicht.
Schriftarten
73
PERFECT PDF-PROGRAMM
Beim Objekttyp „Schriftarten“ wird im Objektfenster die Liste der im PDF-Dokument
verwendeten Schriften angezeigt.
In der Liste zeigen zwei Symbole links neben dem Namen der Schriftart, ob sie eingebettet ist
sowie den Schrifttyp. Diese Informationen werden darüber hinaus auch im ObjekteigenschaftenBereich des Programmfensters angezeigt.
Wenn die Schriftart nicht eingebettet ist, verwendet das Programm eine lokal vorhandene
Systemschriftart (Schriftartenersetzung), um den Dokumenttext anzuzeigen oder auszudrucken.
Den Namen der für die Ersetzung verwendeten Schrift finden Sie in den Objekteigenschaften in
der Zeile „Vorhandene Systemschriftart“. Klicken Sie in der Objektliste auf das linke Kästchen vor
der Schriftart, um diese beim Speichern in die PDF-Datei einzubetten oder
Einbettung zu deaktivieren.
eine aktivierte
Klicken Sie auf den „Einbetten“-Befehl im Objektmenü, um eine generelle Festlegung für alle
verwendeten Schriftarten zu treffen, wie hinsichtlich der Einbettung beim Speichern verfahren
werden soll.
Der Befehl „Schriftartenersetzung verwenden (nur für nicht eingebettete Schriften)“ im
Objektmenü kann verwendet werden, wenn für ausgewählte nicht eingebettete Schriftarten
eine Ersetzung definiert werden soll. Nach dieser Festlegung muss das PDF-Dokument neu
geladen werden.
Bilder
Beim Objekttyp „Bilder“ sehen Sie im Objektfenster die Liste der im PDF-Dokument vorhandenen
Rasterbilder oder aber Miniaturansichten dieser Bilder. Welche der beiden Möglichkeiten Sie
sehen, hängt von der Einstellung in den Objektfenster-Optionen ab.
Im Objekteigenschaften-Bereich des Programmfensters wird für ein in der Liste beziehungsweise
in den Miniaturansichten markiertes Bild angezeigt: Breite und Höhe, Format, Größe, Farbraum,
Komprimierung und komprimierte Größe.
„Gemeinsame(r) Komprimierung und Farbraum für alle Bilder“ im Objektmenü definiert für alle
vorhandenen Bilder beim Speichern einheitliche Parameter für diese bedien Eigenschaften fest.
Diese Einstellung wird aus technischen Gründen eventuell ignoriert. So können einfarbige oder
indizierte Bilder beispielsweise nicht mit JPEG-Komprimierung versehen werden.
„Bildqualität beim Speichern reduzieren“ legt Regeln (Grenzen und Methoden) für das
Downsampling der im Dokument vorhandenen Bilder fest, die beim Speichern des Dokuments
gelten sollen.
Mit „Bild-Komprimierung und Farbraum ändern“ werden für ein ausgewähltes (markiertes) Bild
die genannten Eigenschaften beim Speichern des Dokuments geändert. Auch diese Einstellung
74
PERFECT PDF-PROGRAMM
wird aus technischen Gründen eventuell ignoriert (siehe oben, „Gemeinsame(r) Komprimierung
und Farbraum für alle Bilder“).
Der „Bild bearbeiten“-Befehl ist zu wählen, wenn das ausgewählte Bild im Bild-Editor bearbeitet
werden soll. Mit „Speichern unter“ speichert man das Bild außerhalb der PDF in einer eigenen
Datei ab.
Wichtige Werkzeug-Fenster und Dialoge
In den Programmfenstern können Sie mit Hilfe des Datei-Menüs, mit den Befehlen auf dem
Ribbon und mit weiteren Steuerelementen Dialogboxen und Service-Fenster öffnen.
So lassen sich beispielsweise die Programmoptionen, Dokument-Eigenschaften, Einstellungen
des PDF-Druckers und der Drucken-Dialog über das Datei-Menü aufrufen. Bei vielen Befehlen
aus dem Ribbon werden Dialogboxen verwendet, um Parameter und Eigenschaften eines
auszuführenden Befehls festzulegen.
Tabelle für Objekteigenschaften
In den meisten Dialogen sind die Eigenschaften als Tabelle aufgeführt. Zudem findet man hier
„Ok“/ „Übernehmen“ und „Abbrechen“-Schaltflächen. Die Tabellen für Objekteigenschaften
bestehen aus zwei Spalten, in denen die jeweils verfügbaren Eigenschaften und Optionen
aufgelistet sind und verändert werden können. Die linke Spalte enthält die Bezeichnungen der
Eigenschaften, rechts stehen die zugehörigen Ausprägungen („Einstellung oder Wert“).
Eigenschaften, die in einem Dialog nicht geändert werden können, sind deaktiviert (ausgegraut).
Bei den Eigenschaften, deren Ausprägung geändert werden kann, lassen sich diese entweder
75
PERFECT PDF-PROGRAMM
auswählen oder eingeben, nachdem man in einer Zeile in die rechte Spalte geklickt hat. Wenn
eine Eigenschaft zwingend erforderlich ist, wird die Eigenschaft-Zeile in Rot dargestellt.
Programmoptionen
Nach einem Mausklick auf die Perfect PDF-Schaltfläche klicken Sie im geöffneten Datei-Menü
unten auf „Programmoptionen“, um die grundlegenden Programm-Einstellungen
(beispielsweise zur Anzeige, zu den Werkzeugen und zur Umwandlung in PDF) anzusehen und
gegebenenfalls Ihren Wünschen anzupassen.
In dem Dialogfenster sind links die verfügbaren Kategorien der Programmoptionen aufgelistet.
Auf der rechten Seite werden dann in der Tabelle für Objekteigenschaften die in der
ausgewählten Kategorie verfügbaren Optionen aufgelistet. Einmal gemachte Einstellungen
bleiben solange aktiv, bis sie geändert werden.
Allgemein
„Willkommen-Bildschirm anzeigen“ blendet beim Programmstart ein leeres Dokumentfenster
mit aktuellen Informationen ein oder aus.
„Beim Starten auf standardmäßigen PDF-Reader prüfen“ legt das Perfect PDF-Programm als
76
PERFECT PDF-PROGRAMM
standardmäßigen PDF-Viewer und Editor fest.
„Anlagen oder eingebettete Dateien dürfen mit externen Programmen geöffnet werden“ trägt
der Tatsache Rechnung, dass Anlagen oder eingebettete Dateien ein potenzielles Risiko tragen
können, da sie eventuell schädliche Inhalte transportieren, andere gefährliche Dateien öffnen
oder Anwendungen starten. Mit Perfect PDF können Sie PDF-Dateien immer öffnen und
speichern, aber andere Dateitypen lassen sich nur dann aus dem Programm heraus öffnen,
wenn diese Option aktiviert ist.
„Schriftartenersetzung verwenden (nur für nicht eingebettete Schriften)“ ermöglicht es,
Schriftarten, die nicht PDF eingebettet sind, durch auf dem System vorhandene Schriften
ersetzen zu lassen.
Internet
„Internet-Verweise aktivieren“ trägt der Tatsache Rechnung, dass auch ein Klick auf einen
Internet-Link ein potenzielles Risiko darstellt. Bösartige Webseiten können schädliche Inhalte auf
Ihren Computer übertragen oder heimlich Daten sammeln. Wenn Sie diese Risiken ausschalten
möchten, können sie die Option deaktivieren.
„Versand von Formulardaten über das Internet aktivieren“ trägt der Tatsache Rechnung, dass
bösartige Skripte in PDF-Formularen im Hintergrund Formulardaten über das Internet versenden
können. Wenn Sie davon ausgehen, dass dieses Risiko bei Ihnen nicht besteht und Sie die
Versandmöglichkeit benötigen, können Sie die Option aktivieren.
Aktionen
„Aktionen ausführen, die Ereignissen zugeordnet sind“ trägt der Tatsache Rechnung, dass eine
Aktion, die einem Ereignis zugeordnet ist, ein potenzielles Sicherheitsrisiko darstellt. Wenn Sie
davon ausgehen, dass dieses Risiko bei Ihnen nicht besteht und Sie Aktionen benötigen, können
Sie die Option aktivieren.
„Aktionen ausführen, die Anwendungen oder Dateien aufrufen“ trägt der Tatsache Rechnung,
dass beim Auslösen von Aktionen gefährliche Dateien geöffnet oder Anwendungen gestartet
werden können. Wenn Sie davon ausgehen, dass dieses Risiko bei Ihnen nicht besteht und Sie
das Aufrufen von Programmen und das Öffnen von Dateien benötigen, können Sie die Option
aktivieren.
JavaScript
„JavaScript aktivieren“ – check this option to enable JavaScript execution in PDF documents.
Wenn die Option „Warnhinweis anzeigen, wenn Dokument JavaScript-Code enthält und dessen
Ausführung versucht wird” aktiviert ist, wird ein entsprechender Hinweis angezeigt, sobald ein
PDF-Dokument versucht, JavaScript-Code auszuführen.
77
PERFECT PDF-PROGRAMM
„Serializing globaler Daten aktivieren” erlaubt das
Lesen und Schreiben von globalen
Objektdaten in JavaScript. Wenn Sie davon ausgehen, dass das mit der Option verbundene
Risiko bei Ihnen nicht besteht und Sie die Lese- und Schreib-Möglichkeit benötigen, können Sie
die Option aktivieren.
„Fehlermeldungen in der JavaScript-Konsole anzeigen, nicht als Hinweisfenster” kann aktiviert
werden, wenn JavaScript eine große Zahl an modalen Warnhinweisen ausgibt.
Dokument
Einstellungen beim Öffnen
„Geöffnete Dateien sperren“: Für größere PDF-Dateien ist es manchmal sinnvoll, nicht die
gesamte Datei beim Öffnen vollständig in den Arbeitsspeicher zu laden. So wird die Datei
schneller geöffnet und der Bedarf an Arbeitsspeicher ist reduziert. In diesem Fall ist die geöffnete
Datei gesperrt und kann nicht überschrieben werden.
„Beim Öffnen einer verschlüsselten Datei immer nach Besitzerkennwort fragen”: Wenn Sie diese
Option aktivieren, können Sie das Dokument erst nach Eingabe des richtigen Besitzerkennworts
bearbeiten.
„Bei vorhandenen Dokument-Überarbeitungen immer deren Auswahl anbieten”: Wenn das
Dokument Überarbeitungen (Änderungen, Revisions) enthält, wird beim Öffnen gefragt, welcher
Überarbeitungsstand geladen werden soll.
„Warnhinweis anzeigen, falls die Datei XFA-Daten enthält“: Wenn eine PDF-Datei ein XFAFormular enthält, wird eine Warnmeldung angezeigt. Dies ist insoweit wichtig, als Perfect PDF
beim Ändern des PDF-Formulars das XFA-Formular unverändert lässt.
„Formularfelder um dynamische Formulare (XFA) erweitern, falls vorhanden”: Aktivieren Sie
diese Option, wenn erweiterte Stil-Informationen zu Formularfeldern aus XFA-Daten verwendet
werden sollen.
„Dokumentübergreifende Verweise in neuem Fenster öffnen”: Wenn die Option aktiviert ist,
werden externe oder eingebettete Zieldokumente in einem neuen Programmfenster geöffnet.
„Reader-Einstellungen aus Dokument verwenden”: Wenn Reader-Einstellungen im PDFDokument vorhanden sind, werden sie verwendet, andernfalls die Programmoptionen aus der
Kategorie „Viewer“.
Die letzte Option zum Öffnen von Dateien ist „Eingebettete Farbprofile verwenden, falls
vorhanden (verlangsamt den Ladevorgang)“.
Einstellungen beim Speichern
„Vorher alle Autotext-Objekte aktualisieren” aktualisiert alle Autotext-Objekte vor dem
78
PERFECT PDF-PROGRAMM
Speichern, versieht sie also mit den aktuellen Werten (beispielsweise Datum oder Uhrzeit).
Die Option „Dynamisches Formular (XFA) entfernen“ ist für PDF-Formulare sinnvoll, bei denen
nach Änderungen in dem Dokument Abweichungen zum XFA-Formular bestehen.
Viewer
Maßeinheiten und Auflösung
Mit der Option „Maßeinheiten” wird die Maßeinheit (Zentimeter, Millimeter, Zehntelmillimeter,
Punkte oder Zoll) geändert, die im Programm bei Maßangaben standardmäßig verwendet
werden soll.
„Auflösung” legt fest, in welcher Größe die Seiten im Dokumentfenster angezeigt werden: 72
dpi, 96 dpi, 120dpi, 150 dpi, benutzerdefiniert (Hinweis: dpi, also dots per inch, ist eine
Maßeinheit für die Bildschirm- und Druckauflösung).
Rendering
„Textglättung von Windows verwenden“: Das Kontrollkästchen vor dieser Option muss
deaktiviert sein, wenn Zeichen in einem Text schärfer hervortreten sollen, damit sie bei
Vergrößerung besser lesbar sind. Wenn Sie das Kontrollkästchen aktivieren, wird eine neue Zeile
eingeblendet, in der die Methode der Textglättung gewählt werden kann. „Auch für
eingebettete Schriften“ kann ebenfalls aktiviert werden.
Mit der Option „Qualität der Bildinterpolation“ legen Sie die Skalierung eines Bildes fest.
„Direct2D-Beschleunigung verwenden“ kann aktiviert werden, wenn die Hardware Ihres
Computers die Direct2D-Beschleunigung unterstützt. Ist dies nicht der Fall, ist die Option
deaktiviert (ausgegraut).
Auswahl und Markierung
„Ausgewählter Text (Farbe)“: Mit der hier angegebenen Farbe werden ausgewählte Texte oder
Bilder farbig hervorgehoben.
„Auswahlrahmen (Farbe)“: Mit der hier angegebenen Farbe werden Auswahlrahmen von
Objekten farbig hervorgehoben.
„Textbearbeitung (Hintergrundfarbe)“: Mit der hier angegebenen Farbe wird der Bereich des
Texteditors farbig hervorgehoben. Die Standardfarbe ist gelb.
Seitenanzeige
Standardlayout
„Seitenlayout“ legt fest, welches Seitenlayout der PDF-Datei standardmäßig bei der Anzeige im
Dokumentfenster verwendet werden soll.
79
PERFECT PDF-PROGRAMM
„Zoomen“ bestimmt die Einpassung in das Dokumentfenster und „Zoomfaktor“ die
Vergrößerung oder Verkleinerung in Prozent der originalen Seitengröße beim Öffnen eines
Dokuments.
Weitere Seiten-Einstellungen
„Seiten-Cache verwenden“: Wenn diese Option eingeschaltet ist, wird das Programm die
aktuelle Seite in den Arbeitsspeicher laden und dadurch schneller anzeigen.
„Kommentare anzeigen“: Bei aktivierter Option werden die Kommentare im Reader-Modus
angezeigt.
„Seite (Hintergrundfarbe)“: Auswahl der Hintergrundfarbe der Seiten beim Anzeigen. Die
standardmäßige Hintergrundfarbe für die Seiten im Arbeitsbereich ist Weiß
Benutzer-Information
In dieser Kategorie geben Sie Benutzername, Organisation, E-Mail-Adresse und Kontoname bei
Windows-Anwendung an.
Dokument-Eigenschaften
Nach dem Öffnen einer PDF-Datei mit Perfect PDF erhalten Sie auf Wunsch Informationen über
das entsprechende Dokument, beispielsweise zu den grundlegenden Dokument-Eigenschaften,
den Dateieigenschaften oder zu den Sicherheitseinstellungen.
Diese Informationen werden entweder von der Person festgelegt, die das Dokument erstellt hat,
oder aber automatisch vergeben. Sie finden die Informationen, nachdem Sie im Datei-Menü auf
„Dokument-Eigenschaften“ geklickt haben.
In dem Dialog stehen links die Kategorien, in die die Dokumenteigenschaften aufgeteilt sind:

Dokument

Datei

Sicherheitseinstellungen

Reader-Optionen

Ereignisse und Aktionen
Details zu den Dokument-Eigenschaften finden Sie im Unterkapitel „PDF-Dokument/DokumentEigenschaften”.
In der Tabelle für Objekteigenschaften sehen Sie auf der rechten Seite die Eigenschaften, die in
eine Kategorie zur Verfügung stehen oder ändern diese.
80
PERFECT PDF-PROGRAMM
Drucken
Im Drucken-Fenster lassen sich mit diversen Einstellungen und Optionen die Details des
Druckvorgangs festlegen, so dass das PDF-Dokument so ausgegeben wird, wie Sie es möchten.
In
dem
Fenster,
Registerkarte
„Druckeinstellungen“,
sehen
Sie
oben
die
Einstellungsmöglichkeiten zu Drucker und Papier („Drucker“). Stellen Sie sicher, dass für den
Ausdruck der gewünschte Drucker in der Liste bereits ausgewählt ist oder wählen Sie den
passenden Drucker aus. Der „Perfect PDF & Print 8“-Drucker ist in der Liste nicht vorhanden.
Klicken Sie auf „Eigenschaften” um zusätzliche Optionen für den ausgewählten Drucker
festzulegen.
Stellen Sie darüber hinaus sicher, dass die eingestellte Papiergröße ausreicht, um die
Dokumentseiten wie gewünscht auszudrucken und dass auch die Papierausrichtung korrekt ist.
Mit „Seiten“ stehen allgemeine Druck-Optionen zur Verfügung, die Standard in nahezu allen
Windows-Anwendungen vorhanden sind:

Ausdruck aller Seiten, einzelner Seiten oder eines Seitenbereichs

Drucken in umgekehrter Reihenfolge

Falls der gewählte Drucker das Drucken in mehreren Exemplaren unterstützt, können Sie die
81
PERFECT PDF-PROGRAMM
Anzahl der Exemplare angeben und nach Aktivieren des Kontrollkästchens „Sortieren“ die
Exemplare in der richtigen Reihenfolge sortieren lassen.

Falls der gewählte Drucker den doppelseitigen Druck (auch bekannt als Duplex-Druck)
unterstützt, können Sie das Kontrollkästchen „Duplex“ aktivieren und dann unter
Berücksichtigung der Hinweise aus dem Drucker-Handbuch die PDF-Datei auf beide
Papierseiten drucken.
Hinweis: Sofern der gewählte Drucker den Duplex-Druck nicht unterstützt, können Sie in
Perfect PDF stattdessen manuellen Duplex-Druck verwenden. Aktivieren Sie dazu „Manuell
Duplex” in der Auswahlliste. Bei dieser Option muss der Papierstapel von Hand aus dem
Papierfach herausgenommen und umgedreht werden, um nach der Vorder- auch die Rückseite
der Blätter zu bedrucken. Das Umdrehen kann nach Aufforderung durch das Programm
erfolgen.
Das Drucker-Fenster ist gleichzeitig auch ein Vorschaufenster, in dem die Auswirkungen der
unterschiedlichen Optionen angezeigt werden, und unten links ein Steuerelement für die
Bestimmung der in der Vorschau angezeigten Seite und mit der Seitennummer. Rechts davon
wird die Gesamtseitenzahl des Dokuments angegeben („Blätteranzahl“). Die Prozentzahl
daneben zeigt die Skalierung der Seite beim Drucken als Prozentsatz (bezogen auf die
Originalgröße der Seite) an.
Im „Papiereinstellungen“ sind die folgenden speziellen Druckoptionen verfügbar:
„Papier automatisch auswählen“: Wenn Sie diese Option aktivieren, ermittelt das Programm für
die Dokumentseiten entsprechend ihrer Größe automatisch die optimale Papiergröße. Die
vorgegebene Einstellung „Papier“ aus den allgemeinen Druck-Optionen wird in diesem Fall
ignoriert. Diese Option ist hilfreich, wenn PDF-Dokumente mit unterschiedlichen Seitengrößen
auf einem Drucker mit verschieden großen Papierfächern gedruckt werden sollen.
„Papier automatisch drehen“: Wenn Sie diese Option aktivieren, ermittelt das Programm für die
Dokumentseiten automatisch die optimale Ausrichtung. Die vorgegebene Ausrichtung
(„Hochformat“, Querformat“) aus den darüber stehenden allgemeinen Druck-Optionen wird in
diesem Fall ignoriert.
„Zentrieren“: platziert die Seiten automatisch in der Blattmitte.
Weitere Einstellungen können Sie in der Registerkarte „Erweiterte Druckeinstellungen“ machen:
82
PERFECT PDF-PROGRAMM
Die Optionen zur Seitenskalierung vergrößern, verkleinern oder teilen beim Drucken die Seiten:

„Seite in Originalgröße drucken“: Hier wird die Seite ausgehend vom oberen linken Bereich
ohne Anpassung an das Papierformat gedruckt. Bereiche, die nicht auf das Papier passen,
werden nicht gedruckt.

„Seite in bedruckbaren Bereich einpassen“: Hier wird die Seite verkleinert oder vergrößert,
damit sie vollständig in den bedruckbaren Bereich des aktuell ausgewählten Papierformats
passt.

„Seite auf bedruckbaren Bereich verkleinern“: Hier wird die Seitengröße ausschließlich
verkleinert, damit die Seite auf ein gewähltes (kleineres) Papier passt. Ein Vergrößern von
Seiten in Anpassung an größeres Papier findet nicht statt. Wenn ein Bereich ausgewählt
wird, der größer als der bedruckbare Bereich des aktuell ausgewählten Papierformats ist,
wird es entsprechend dem bedruckbaren Bereich skaliert.

Die nächste Auswahlliste in diesem Dialog betrifft die Auswahl der Druckqualität: Um Toner
oder Tinte zu sparen, kann die Druckqualität zwischen „Hohe Qualität“ und „Entwurf“
variiert werden.
„Druckerränder ignorieren“: Nach dem Aktivieren dieser Option werden die Seiten bis zum Rand
des Blattes gedruckt. Ist die Option deaktiviert, wird die Seite geringfügig um die Breite der
Druckerränder verschoben auf dem Blatt positioniert und je nach der Auswahl der folgenden
83
PERFECT PDF-PROGRAMM
Optionen auch verkleinert (siehe Vorschau-Bereich und Optionen zur Seitenskalierung).
„Seite als Rasterbild drucken“: Wählen Sie diese Option, wenn die Dokumentseiten nicht als
einzelne gerenderte Objekte, sondern als Bild gedruckt werden sollen. Die Option ist vor allem
beim Drucken von Dokumenten mit komplexen Inhalten sinnvoll, weil so die Gefahr von Fehlern
reduziert wird.
„Mehrseitendruck“: Die zugehörigen Einstellungen ermöglichen das sogenannte „N-UpDrucken“. In diesem Modus werden mehrere Seiten auf ein Blatt gedruckt. Nach dem Aktivieren
des Kontrollkästchens werden die weiteren Steuerelemente aktiv, damit Sie durch Festlegung der
Zeilen- und Spaltenzahl auf einem Blatt die Anzahl der Seiten bestimmen können, die pro Blatt
gedruckt werden sollen. Zudem lassen sich Seitenanordnung und Ränder festlegen.
„Kommentare drucken“: Hier wird nach einem Mausklick auf „Einstellungen“ festgelegt,
welche Kommentartypen auf Papier ausgegeben werden sollen.
Clipart-Editor
Manche Befehle im Ribbon sind als so genannte Dropdown-Steuerelemente für Galerien
ausgestaltet. Das sind Fensterbereiche, die aufklappen und mit einem Scrollbalken versehen sind.
In diesen Bereichen wird eine Miniaturbilder-Liste angezeigt, wobei jedes Bild jeweils ein Element
darstellt.
In dem Galeriefenster finden Sie unterhalb der Liste einige Menübefehle. Solche Galerien werden
außer bei Clipart-Bildern bei folgenden Befehlen auf dem Ribbon verwendet:

Befehle zur Platzierung von Seiten-Gestaltungselementen in der Gruppe „Gestaltung“ auf
dem Registerreiter „Dokument“

Befehle zur Bearbeitung von Seiteninhalt in der Gruppe „Einfügen“ auf dem Registerreiter
„Einfügen/Bearbeiten“

Befehle zum Hinzufügen einiger Kommentartypen, zum Beispiel beim „Stempel“ in der
Gruppe „Kommentare“ auf dem Registerreiter „Kommentare/Formulare“
Um einen Befehl auszuführen, klicken Sie mit der linken Maustaste auf ein Clipart-Element und
84
PERFECT PDF-PROGRAMM
wählen es damit aus. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf ein Element, so öffnet sich ein
Kontextmenü, das die beiden Befehle „Bearbeiten“ und „Entfernen“ enthält. Das Menü
unterhalb der Galerie-Elemente enthält in der Regel zwei oder drei weitere Befehle für das
Hinzufügen (aus der Seite einer PDF-Datei) und das Erstellen von Elementen oder einen weiteren
speziellen Befehl.
Das Hinzufügen aus der Seite einer PDF-Datei ist die übliche Methode, um ein Element in eine
Galerie einzufügen. Das Element sollte in einer passenden externen Anwendung erstellt werden,
also zum Beispiel ein Briefbogen in Microsoft Word oder ein Diagramm in PowerPoint oder Visio.
Sobald es fertig ist, können Sie das Element mit dem soft Xpansion Perfect PDF & Print 8-Drucker
als PDF-Datei abspeichern. Danach verwenden Sie den „Seite aus PDF …“-Befehl, um das neue
Element in die Galerie einzufügen. Bei mehrseitigen PDF-Dateien können Sie auch die konkrete
Seite angeben, die eingefügt werden soll.
Die Befehle „Neue(s) … in Galerie aufnehmen“ und „Bearbeiten“ werden verwendet, um ein
neues Galerie-Element in einem speziellen „Clipart-Editor“ zu erstellen oder ein bestehendes
Element dort zu bearbeiten. Der Editor hat denselben Aufbau wie das Dokumentfenster: Ribbon,
Status-Leiste, sowie links Objektmenü, Objektliste und Tabelle der Objekteigenschaften. Der
zentrale Bereich ist wie im Dokumentfenster der Arbeitsbereich. Im Clipart-Editor gibt es aber
keine Perfect PDF 8-Schaltfläche und kein Datei-Menü, und der Ribbon hat lediglich die beiden
Registerreiter „Start“ und „Einfügen/Bearbeiten“.
85
PERFECT PDF-PROGRAMM
Der Registerreiter „Start“ unterscheidet sich beim Clipart-Editor von dem des HauptprogrammFensters, da er nicht über dieselben Befehle verfügt. Die Gruppen „Zwischenablage“ und
„Rückgängig“ enthalten dieselben Befehle. Anders als im Hauptprogramm-Fenster ist im Editor
die Gruppe „Clipart“ vorhanden, die die drei Befehle „Größe ändern“, „Änderungen speichern“
und „Editor schließen“ enthält. Mit dem Befehl „Größe ändern“ ändern Sie die Größe des
Clipart-Elements. Die beiden anderen Befehle werden verwendet, um die Clipart-Editor mit oder
ohne Speichern der Änderungen zu schließen.
Der Registerreiter „Einfügen/Bearbeiten“ im Clipart Editor verfügt über dieselben
Befehlsgruppen wie der gleichnamige Reiter im Ribbon des Hauptprogramm-Fensters. Das
Objektmenü entspricht ebenfalls dem Menü für den Objekttyp „Seiteninhalt“ im
Dokumentfenster. Die Funktionalität des Arbeitsbereichs entspricht der im „Bearbeiten“-Modus
des Programms.
Der Clipart-Editor ist für das übergeordnete Hauptfenster ein modales Fenster, das heißt Sie
können solange nicht zum Hauptfenster des Programms wechseln und dort weiterarbeiten, wie
der Clipart-Editor geöffnet ist.
Bild-Editor
Der Inhalt von PDF-Dokumenten kann auch aus Rasterbildern bestehen. Dabei ist es eventuell
86
PERFECT PDF-PROGRAMM
erforderlich, kleinere Korrekturen an den Bildern vorzunehmen, beispielsweise bei der Größe,
der Farbbalance oder dem Format. Vielleicht sind auch kleine Ergänzungen erforderlich. Der BildEditor von Perfect PDF & Print bietet entsprechende Möglichkeiten. Für eine umfangreiche
Bearbeitung benötigen Sie aber eventuell eine spezielle Bildbearbeitungssoftware.
Wählen Sie zuerst das zu bearbeitende Bild aus. Danach starten Sie den Bild-Editor auf einem
der folgenden drei Wege: Aufrufen des „Bild bearbeiten“-Befehls im Menü des Objekttyps
„Bilder“, Doppelklick auf das Bild im Arbeitsbereich im Bearbeiten-Modus des Programms, oder
Aufrufen des „Bearbeiten”-Befehls in der Gruppe „Bild“ auf dem Registerreiter
„Einfügen/Bearbeiten“.
Der Bild-Editor steht in einem eigenen Programmfenster zur Verfügung. Er bietet ein eigenes
Ribbon-Menü und zeigt das Bild in seinem Arbeitsbereich an. Die Funktionalität entspricht der
eines einfachen Bildbearbeitungsprogramms. Die Funktionen können aber lediglich für Bilder
verwendet werden, die Teile eines PDF-Dokuments sind.
Der Ribbon des Bild-Editors enthält die folgenden Befehlsgruppen:

„Zwischenablage“ enthält die Standardbefehle für die Verwendung der Zwischenablage.

„Änderungen“ enthält die Standardbefehle für das Rückgängig machen von Befehlen.

„Werkzeuge“ enthält Auswahl- und Zeichenwerkzeuge, nämlich
o
„Auswählen“ dient der Auswahl eines Bildbereichs (Rechteck, Ellipse oder Freihand).
87
PERFECT PDF-PROGRAMM
Solange ein Bereich ausgewählt ist, können alle anderen Werkzeuge nur auf diesen
Bereich angewandt werden. Das Auswahl-Werkzeug verfügt über eine eigene
Befehlsgruppe im Ribbon.
o „Beschneiden" dient dem Beschneiden eines Bilds im Rahmen des ausgewählten
Bereichs. Es können immer nur rechteckige Bereiche ausgeschnitten werden.
o Der „Stift“ kann als Zeichenwerkzeug verwendet werden. Es stehen zwei
Einstellungen zur Festlegung der Stiftfarbe zur Verfügung: „Farbe“ zur Auswahl aus
einer Farbpalette und „Farbauswahl“ durch Anklicken der gewünschten Farbe im Bild.
o Der „Pinsel“ kann ebenfalls als Zeichenwerkzeug verwendet werden. Form, Größe
und Farbe sind in speziellen Befehlsgruppen auf einem Ribbon zusammengefasst.
o Mit dem „Radierer“ können Pixel im bearbeiteten Bild gelöscht werden. Zum Radieren
ist ein Bild mit Alphakanal erforderlich. Sie werden vor dem Bearbeiten mit dem
Radierer gefragt, ob Sie dem Hinzufügen des Alpha-Kanals zustimmen.

Die Gruppe „Effekte“ fasst unterschiedliche Farbeffekte zusammen.

Die „Bild“-Gruppe enthält „Eigenschaften“ „Änderungen übernehmen” und „Änderungen
verwerfen“. In den „Eigenschaften“ können Sie Bildgröße und Format ändern.
„Änderungen übernehmen” speichert durchgeführte Änderungen und schließt den BildEditor, während „Änderungen verwerfen“ den Editor ohne Speichern von Änderungen
schließt.
Der Bild-Editor ist für das übergeordnete Hauptfenster ein modales Fenster, das heißt Sie können
solange nicht zum Hauptfenster des Programms wechseln und dort weiterarbeiten, wie der BildEditor geöffnet ist.
PDFs vergleichen
Diese Funktion ist in Version 8 neu hinzugekommen. Sie bietet Ihnen einzigartige Möglichkeiten,
zwei PDF-Dokumente zu vergleichen.
Klicken Sie auf dem Registerreiter „Add-Ins“ zuerst auf „PDFs vergleichen“. Der Befehl ist in
allen Programm-Modi verfügbar. Es wird ein neues Fenster geöffnet, in dem der Vergleich der
PDF-Dateien erfolgt. Das Fenster enthält ein Ribbon-Menü, eine Status-Leiste, links einen
Bereich, in dem die zu vergleichenden Seiten als Symbole zu sehen sind, sowie in der Mitte und
rechts einen zweigeteilten Arbeitsbereich, in dem die beiden zu vergleichenden Dokumente
angezeigt werden. Nach dem Öffnen des Fensters erscheint automatisch ein „Öffnen“-Dialog, in
dem die zu vergleichende PDF-Datei ausgewählt und geöffnet werden kann. Sofern bereits ein
Dokument im Programm geöffnet ist, wird nur ein „Öffnen“-Dialog für die Auswahl der
zweiten, im Arbeitsbereich rechts angezeigten Datei präsentiert.
88
PERFECT PDF-PROGRAMM
Selbstverständlich können aus dem Fenster heraus jederzeit auch andere PDF-Dateien in den
linken und/oder rechten Bereich geladen und verglichen werden. Dazu verwenden Sie die
Befehle aus der Gruppe „PDF-Dateien öffnen“. Die Positionen der Dateien können mit dem
Befehl „Positionen tauschen“ in der Gruppe „Ansicht“ auch gewechselt werden.
Oben im linken Fensterbereich sind die zu vergleichenden Dokumentseiten als Symbole inklusive
der Seitennummer zu sehen. Die jeweils aktuell im Arbeitsbereich angezeigten Seiten sind mit
Pfeilen markiert. Nachdem man den Befehl „Ähnliche Seiten finden“ aufgerufen hat, spiegelt
die Farbe der Symbole den Grad der Ähnlichkeit der Seitenpaare aus den beiden Dokumenten
wider. Solange ein Vergleich nicht stattgefunden hat, sind alle Seiten-Symbole gelb. Klicken Sie
auf die Seiten-Symbole, um sich im jeweiligen Dokument zur Seite mit der entsprechenden
Nummer zu bewegen.
Scrollen synchronisieren
Diese Funktion kann entweder im Rahmen des Vergleichs von Dateien oder unabhängig davon
genutzt werden. Wenn Sie zwei Dokumente synchron im mittleren und rechten Fensterbereich
ansehen möchten, aktivieren Sie einfach das Kontrollkästchen vor „Scrollen synchronisieren“ in
der Gruppe „Ansicht“ auf dem Registerreiter „Vergleichen“. Danach wird die gegenwärtige
Position für die Dokumente im Arbeitsbereich fixiert. Ausgehend von dieser Position werden die
Dokumente dann beim Scrollen gleichzeitig in dieselbe Richtung bewegt. Wenn Sie die
Ausgangsposition ändern möchten, deaktivieren Sie „Scrollen synchronisieren“, ändern die
Position und aktivieren die Option wieder. Sofern die Dokumente nicht dieselbe Seitenzahl
haben, kann nach dem Erreichen des Endes des kürzeren Dokuments nur noch im längeren
89
PERFECT PDF-PROGRAMM
weitergescrollt werden. Die relative Position ändert sich in diesem Fall in beiden Dokumenten.
Ähnliche Seiten finden
In der Regel vergleichen Sie nicht zwei unterschiedliche Dokumente, sondern unterschiedliche
Versionen desselben Dokuments. Aus diesem Grund werden die meisten Seiten denselben Inhalt
haben, und die Unterscheide müssen im Einzelfall gesucht und gefunden werden.
Der Befehl „Ähnliche Seiten finden“ sollte verwendet werden, wenn Sie Seiten paarweise
vergleichen möchten und Ihr Ziel ist, die identischen und die sehr unterschiedlichen Seiten zu
finden. Die Farbe der Seitensymbole zeigt Ihnen den Grad der Ähnlichkeit der Seiten: Helle, fast
weiße Symbole bedeuten, dass es keine Unterschiede bei einem Seitenpaar gibt. Ein blauer
Farbton steht für ähnliche Seiten mit einigen Unterschieden, und rote Seitensymbole zeigen an,
dass die Seiten deutliche Unterschiede aufweisen.
Wenn Sie die Seitenstruktur in Ihrem Dokument geändert haben (beispielsweise durch Löschen,
Hinzufügen oder Verscheiben von Seiten), ist ein Vergleich von Seiten mit denselben Nummern
nicht sinnvoll. „Ähnliche Seiten finden“ durchsucht beide Dokumente und findet Seitenbereiche
mit hoher Ähnlichkeit. Das Ergebnis des Vergleichs wird links oben in dem Dialog angezeigt. Im
zweiten Schritt können Sie dann die ähnlichen Seiten paarweise vergleichen. Wählen Sie dazu
den Befehl „Textänderungen hervorheben“ in der Gruppe „Werkzeuge“. Dann werden alle
Unterschiede auf den Seiten im Arbeitsbereich farbig hervorgehoben und links unten in einer
Liste zusammengestellt.
Die Ausführung des Befehls „Ähnliche Seiten finden“ kann durch die Festlegung diverser
Einstellungen im folgenden Dialogfenster genauer präzisiert werden:
90
PERFECT PDF-PROGRAMM
Zu vergleichende Seiten
Hier wird angegeben, welche Seiten aus den Dokumenten auf Ähnlichkeit durchsucht werden
sollen:
die gesamten Dokumente, ab der im Arbeitsbereich jeweils angezeigten Seite (kann in beiden
Dokumenten unterschiedlich sein) oder in extra anzugebenden Seitenbereichen.
Suchradius
Dies ist ein sehr wichtiger Suchparameter: Die Zuverlässigkeit der Ergebnisse hängt vom
Suchradius ab. Je größer der Suchradius, desto größer die Zuverlässigkeit. Umgekehrt bedeutet
ein größerer Suchradius auch eine längere Dauer des Suchprozesses. Die Werte für den
Suchradius geben an, wie viele Seiten, beginnend mit den aktuell im Arbeitsbereich angezeigten
Seiten, in beiden Dokumenten durchsucht werden sollen. Im Folgenden finden Sie einige
Empfehlungen für die Festlegung des Suchradius.
„Seite für Seite“ ist die schnellste Methode, die aber am unzuverlässigsten ist, da sie nur Seiten
mit derselben Seitenzahl durchsucht.
„2 Seiten” liefert ebenfalls schnell Ergebnisse. Diese Option sollte eingesetzt werden, wenn in
den Dokumenten die Struktur nur unwesentlich verändert wurde und nur kleine Änderungen
enthalten sind, die allenfalls zu einer Verschiebung von Inhalten um wenige Seiten nach vorne
oder nach hinten führen könnten.
„5 / 10 Seiten” bietet eine gute Ausgewogenheit zwischen Suchzeit und Zuverlässigkeit der
Ergebnisse, wenn in einem der Dokumente neue Seitenblöcke vorhanden sind oder Seiten
gelöscht wurden.
Mit der Option „20 / 50 Seiten” finden Sie größere Strukturänderungen in Ihrem Dokument,
wobei die Suche sehr viel länger als bei allen anderen Optionen dauert. Sie ist auch für relativ
umfangreiche Dokumente wichtig, die mehrere Hundert Seiten umfassen.
Nur Text
Auch dieses Kontrollkästchen ist sowohl für die Zuverlässigkeit der Suche als auch für die
Suchgeschwindigkeit von Bedeutung. Sie sollten die Option aktivieren, wenn Sie vor allem an
textlichen Änderungen interessiert sind, weniger an Formatierungsdetails, und sofern die
Dokumente viel Text enthalten. Das spart Zeit und zudem werden Unterschiede, die Sie eventuell
nicht besonders interessieren, nicht angezeigt.
Wenn Sie umgekehrt Dokumente vergleichen, die wenig Text und viele Bilder enthalten, wird bei
aktivierter „Nur Text“-Option eventuell das Suchergebnis sein, dass alle Seiten ähnlich sind. In
diesem Fall sollten Sie die Option deaktivieren.
Klicken Sie in dem Dialog auf „OK“, um den Suchprozess zu starten. Ein Fortschrittsbalken mit
91
PERFECT PDF-PROGRAMM
Prozentangabe zeigt den Verlauf des Vergleichs. Der Suchprozess kann mit einem Mausklick auf
„Abbrechen“ oder durch Drücken der Esc-Taste jederzeit abgebrochen werden.
Während der Suche wird der Fortschrittsindikator angezeigt. Der Vorgang kann mit dem
Abbrechen-Button bzw. Esc abgebrochen werden.
Um die Vergleichsergebnisse des Befehls „Ähnliche Seiten finden“ zu löschen und den
Ursprungszustand im linken Fensterbereich wieder herzustellen, klicken Sie auf „Zurücksetzen“
in der Gruppe „Dateien vergleichen“ auf dem Ribbon.
Textänderungen hervorheben
Mit diesem Befehl werden alle Textunterschiede auf den verglichenen Seiten markiert
(hervorgehoben). Wenn Sie auf den Seiten scrollen, sehen Sie die Hervorhebungen nicht sofort,
damit das Scrollen nicht unnötig verlangsamt wird. Um die Markierungen sehen zu können,
unterbrechen Sie das Scrollen und warten wenige Sekunden. Die Farbe der Hervorhebung hängt
von der Art der Änderung ab: Löschen, Hinzufügen oder Ändern von Text.
Nach Aktivierung der Option „Änderungen anzeigen” in der Gruppe „Ansicht” werden die
Textänderungen im linken Fensterbereich unterhalb der Seitensymbole aufgelistet. Wenn Sie auf
einen Eintrag aus dieser Liste klicken, wird auf der Seite, auf der die entsprechende Änderung
gefunden wurde, ein Popup-Fenster angezeigt, in dem Sie sehen können, was geändert wurde.
Seiten anhand ihres Inhalts vergleichen
Mit diesem Befehl werden zwei Seiten verglichen, und zwar jeweils eine aus den beiden
Dokumenten. Sie finden den Dialog in der Ribbon-Gruppe „Werkzeuge“. Zu dem Befehl gehört
ein eigener Dialog, in dem seine Einstellungen gemacht werden:
In den Zeilen „Linke Seite“ / „Rechte Seite“ geben Sie die Nummern der Seiten an, die
verglichen werden sollen. Standardmäßig sind hier die im Arbeitsbereich aktuell angezeigten
Seiten ausgewählt. Diese Seiten sind bei den Seitensymbolen mit Pfeilen markiert.
Wenn „Position und Größe von Objekten vergleichen“ aktiviert ist, werden auch geometrische
Parameter (Größe und Position) berücksichtigt.
„Textformatierung vergleichen” vergleicht darüber hinaus die Textformatierung, sofern die
Option aktiviert ist.
Das Ergebnis des Befehls „Seiten anhand ihres Inhalts vergleichen” ist eine Liste von
Unterschieden (Änderungen) für die beiden verglichenen Seiten. Die Liste wird im linken
Fensterbereich unterhalb der Seitensymbole angezeigt. Wenn Sie auf einen Eintrag aus dieser
Liste klicken, wird ein farbiger Rahmen um das entsprechende Inhaltselement in Arbeitsbereich
angezeigt. Die Farbe dieses Rahmens hängt davon ab, um welche Art von Änderung es sich
handelt.
92
PERFECT PDF-PROGRAMM
Seiteninhalte bearbeiten
Um den Seiteninhalt in einem PDF-Dokument bearbeiten zu können, müssen Sie den
Programmmodus „Bearbeiten“ aktivieren. Dann wird links im Programmfenster, im oberen
Bereich des Objektfensters, automatisch der Begriff „Seiteninhalt“ und darunter das
Objektmenü für Seiteninhalt-Objekte eingeblendet. Ist das bei Ihnen nicht der Fall, muss
„Objektfenster“ in der Gruppe „Einblenden/Ausblenden“ auf dem Registerreiter „Ansicht“
aktiviert werden. Sobald Sie im Bereich der Objektliste „Klicken Sie, um die Seite zu bearbeiten
…“ sehen, klicken Sie auf diese Aufforderung oder in den Arbeitsbereich. In der Objektliste
werden dann die Objekte aufgelistet, die sich auf der aktuellen Seite befinden. Beim Scrollen
durch ein mehrseitiges Dokument wird die genannte Aufforderung für jede Seite erneut
angezeigt, und Sie können den Inhalt der aktiven Seite bearbeiten oder weiter durch das
Dokument scrollen.
Hinweis: Die Elemente in der Objektliste sind in der Reihenfolge angeordnet, in der sie auf einer
Seite angezeigt werden: Das erste (obere) Element wird zuerst angezeigt, das letzte (untere)
Element zuletzt. Bei der Z-Ordnung wird das letzte Element oberhalb beziehungsweise auf dem
ersten Element angeordnet. Berücksichtigen Sie dies, indem Sie die Z-Ordnung ändern oder
direkt auf einer Seite (im Dokumentfenster) auf die Elemente (Objekte) klicken.
Inhaltselemente auswählen
Um ein bestimmtes Inhaltsobjekt bearbeiten zu können, müssen Sie es in der Objektliste oder im
Arbeitsbereich mit einem Mausklick auswählen. In der Objektliste können Sie auch die Pfeiltasten
verwenden. In der Objektliste können auch mehrere Objekte gleichzeitig ausgewählt werden.
Dazu halten Sie die Strg- oder Shift-Taste gedrückt, während Sie ein Objekt anklicken. Das ist
das in Windows übliche Standardverfahren, um mehrere Elemente zu markieren. Das Markieren
von mehreren Elementen ist auch im Arbeitsbereich des Programms möglich. Drücken Sie die
linke Maustaste und halten Sie sich gedrückt, während Sie ausgehend von einem Punkt durch
Bewegen der Maus ein Rechteck aufziehen, das die zu markierenden Objekte enthält.
Ausgehend von dem Punkt (linke obere Ecke des Rechtecks) bewegen Sie die Maus solange
nach unten, bis Sie alle gewünschten Objekte markiert haben und damit die rechte untere Ecke
des aufgezogenen Rechtecks erreichen. Hier lassen Sie die Maustaste los. Alle Elemente, die in
dem Rechteck liegen - ob vollständig oder teilweise - werden als ausgewählt markiert. Die
markierten Objekte werden in der Objektliste und im Arbeitsbereich hervorgehoben. Im
Arbeitsbereich erfolgt dies durch einen Rahmen mit gestrichelten Linien und innerhalb dieses
Rahmens mit einem „Ziegelsteinmuster“. Um alle Elemente auf einer Seite zu markieren, klicken
Sie auf „Alle auswählen“ im Objektmenü oder verwenden das Tastenkürzel Strg+A.
Es kann vorkommen, dass die Auswahl und Markierung des gewünschten Elements im
Arbeitsbereich zunächst schwierig erscheint. Das ist beispielsweise der Fall, wenn ein
93
PERFECT PDF-PROGRAMM
zusammengesetztes Objekt bereits ausgewählt ist und Sie eines seiner untergeordneten Objekte
auswählen möchten, oder wenn ein anderes Objekt das Objekt überlagert, das sie auswählen
möchten. Hier stehen Ihnen zwei Möglichkeiten zur Verfügung:

Wenn Sie das gewünschte Element anhand seines Namens oder des Objekttyps in der
Objektliste links im Programmfenster identifizieren können, wählen Sie es dort aus.

Aktivieren
Sie
das
Kontrollkästchen
vor
der
Eigenschaft
„Gesperrt“
in
den
Objekteigenschaften, klicken Sie außerhalb der Seite um die Objektauswahl
zurückzusetzen und klicken Sie noch einmal auf das gewünschte Objekt. Es wird dann
ausgewählt, sofern es nicht von anderen Elementen überlagert ist. Ist es doch überlagert,
wiederholen Sie die zuvor beschriebenen Schritte für das überlagernde Objekt.
Allgemeine Aktionen für Inhaltselemente
Das Hinzufügen neuer Elemente auf einer Seite oder Aktionen mit Elementen erfolgt mit
Befehlen auf den Registerreiter „Einfügen/Bearbeiten“. Einige der Befehle sind nur für jeweils ein
einzelnes Element verfügbar, beispielsweise das Bearbeiten eines Textblocks oder die
Bildbearbeitung. Andere Befehle - zum Beispiel „Gruppieren“ sind nur verfügbar, wenn mehr als
ein einzelnes Objekt markiert ist. Befehle, die nicht verfügbar sind, sind ausgegraut. Somit sehen
Sie sofort, welche Befehle für markierte Objekte verfügbar sind.
Markierte Elemente können in die Zwischenablage kopiert und an andere Stelle eingefügt
werden – innerhalb eines Dokuments und zwischen unterschiedlichen Dokumenten. Allerdings
ist das Verschieben von Dokumenten zwischen zwei Programmfenstern auf diese Weise nicht
möglich. Einzelne Texte oder Rasterbilder können aber aus Perfect PDF & Print 8 in andere
Anwendungen eingefügt werden und umgekehrt.
Der farbige Rahmen, der ein markiertes Objekt im Arbeitsbereich umschließt, wird im Programm
Markierungsrahmen genannt. Er ermöglicht diverse Aktionen mit dem markierten Objekt.
Der Markierungsrahmen um ein Objekt ist sichtbar, nachdem Sie es mit der linken Maustaste
angeklickt haben. Danach können Sie das Objekt auf der aktiven Seite bewegen, indem Sie die
linke Maustaste erneut drücken und bei gedrückt gehaltener Taste den Mauszeiger an die
gewünschte Position verschieben. Lassen Sie die Maustaste los, nimmt das Objekt seine neue
Position ein. Sie können ein mit Markierungsrahmen versehenes Objekt außerdem mit den
Pfeiltasten bewegen (ein Tastendruck entspricht einem Pixel). Wenn Sie gleichzeitig mit den
Pfeiltasten noch die Strg- oder Shift-Taste drücken, erfolgt eine Bewegung des markierten
Objekts um 10 beziehungsweise 50 Pixel.
Die Größe des markierten Objekts kann mit den blauen Anfasspunkten auf den Rahmenlinien
verändert werden. Für Textobjekte ist dies nur im „Auto-Layout“-Modus möglich. Um eine
Größenänderung mit einem der Anfasspunkte vorzunehmen und gleichzeitig die
94
PERFECT PDF-PROGRAMM
Größenverhältnisse beizubehalten, drücken Sie während des Ziehens der Maus zusätzlich zur
linken Maustaste auch die Strg-Taste und halten sie gedrückt. Wenn Sie anstelle der Strg- die
Shift-Taste drücken, wird die Objektmitte beibehalten und alle 4 Ränder werden gleichzeitig
bewegt.
Auch der Start- oder Endpunkt einer Linie oder eines Pfeilobjekts kann verschoben werden. Dazu
verwenden Sie einen gelben, rautenförmigen Ziehpunkt.
Auch beim Einfügen eines neuen Formobjekts kann mithilfe des Markierungsrahmens die
Position und Größe des Objekts festgelegt werden. Bei Linien und Pfeilen erhalten Sie exakt
horizontal oder vertikal verlaufende Objekte, wenn Sie beim Ziehen der Maus in die
entsprechende Richtung die Strg-Taste gedrückt halten. Beim Einfügen anderer Formobjekte
dient das gleichzeitige Drücken der Strg-Taste dazu, horizontal und vertikal gleichmäßige
Objekte (zum Beispiel Quadrat oder Kreis) zu platzieren.
Ein markiertes Objekt kann auch gedreht werden. Klicken Sie dazu mit der linken Maustaste auf
den kreisrunden, grünen Drehpunkt am oberen Ende des Markierungsrahmens und halten die
Maustaste gedrückt, während Sie den Mauszeiger bewegen. Wenn Sie die Maustaste loslassen,
verbleibt das Objekt in der dann aktuellen Position.
Mit den gelben, rautenförmigen Ziehpunkten verändern Sie je nach markiertem Formobjekt
zudem dessen Aussehen.
Wenn Sie doppelt auf ein Textobjekt klicken, wird der interne Text-Editor zum Bearbeiten und
Formatieren des Textblocks aktiviert. Analog wird bei einem Doppelklick auf ein Rasterbild der
Bild-Editor geöffnet.
Sofern mehrere Objekte markiert sind, können diese links oder rechts an einem Objekt aus der
Gruppe der markierten Objekte ausgerichtet werden. Das Objekt, an dem die anderen
ausgerichtet werden sollen, hat in seinem Markierungsrahmen ein dunkleres (dichteres) Muster
als die auszurichtenden Objekte. Es ist standardmäßig das Objekt, das zuletzt - unter
Verwendung der Strg-Taste - ausgewählt (markiert) wurde.
Sie können das Objekt ändern, an dem die anderen ausgerichtet werden sollen. Klicken Sie es
dazu in der Gruppe der markierten Objekte an. Sein Muster wird dunkler und dichter. Mit den
„Ausrichtung“-Befehlen in der Ribbon-Gruppe „Anordnen“ legen Sie dann fest, wie die Objekte
ausgerichtet werden sollen.
95
PERFECT PRINT-PROGRAMM
PERFECT PRINT-PROGRAMM
Das Perfect Print-Programm wird im Windows-Startmenü über den Eintrag „(Alle)
Programme/soft Xpansion/Perfect PDF & Print 8“ oder mit einem Doppelklick auf das
Perfect Print 8-Symbol auf dem Desktop aufgerufen.
Nach dem Programmstart wird ein Perfect Print-Projektdatei-Fenster geöffnet und Sie können ein
neues Layout erstellen oder eine bestehende Vorlage öffnen. Es können mehrere, voneinander
unabhängige Projektdatei-Fenster gleichzeitig geöffnet werden. Das Schließen des letzten
Fensters beendet automatisch das Programm. Sie schließen das Programm mit dem „Schließen”Befehl im Datei-Menü.
Perfect Print-Schaltfläche und Datei-Menü
Die in einem Programm bisher üblichen Menüs und Symbolleisten sind in Perfect Print durch
die Perfect Print-Schaltfläche, das Datei-Menü und den Ribbon ersetzt. Dies sind die
wesentlichen Bestandteile der Benutzeroberfläche.
Perfect Print-Schaltfläche
Klicken Sie auf die Perfect Print 8-Schaltfläche, um das Datei-Menü zu öffnen. Hier
stehen unter anderem die auch aus dem Datei-Menü anderer Programme bekannten
Befehle zum Öffnen, Speichern und Drucken der Dateitypen zur Verfügung, die das Programm
unterstützt.
Datei-Menü
Um das Menü zu öffnen, klicken Sie auf die Perfect Print-Schaltfläche.
Das Datei-Menü enthält grundlegende Befehle zur Arbeit den Programm-Dateien.
Neu
Der Befehl erstellt eine neue PDP-Datei und öffnet dafür ein weiteres Programmfenster.
Öffnen (STRG+O)
Der Befehl lädt ein Projekt aus einer bestehenden PDP-Datei, und Sie können es bearbeiten
und/oder ausdrucken.
Save (STRG+S)
Der Befehl speichert ein geöffnetes, bearbeitetes Projekt in einer bestehenden PDP-Datei. Bei
einem neuen Projekt müssen Sie einen Speicherort angeben.
96
PERFECT PRINT-PROGRAMM
Speichern unter
Der Befehl speichert ein geöffnetes Projekt als PDP-Datei. Sie müssen einen Speicherort
angeben.
Per E-Mail als Anlage senden
Der Befehl fügt das geöffnete Projekt als PDP-Dokument einer E-Mail als Anlage bei.
Drucken (STRG+P)
Der Befehl dient dazu, das druckfertige Dokument (geöffnetes Projekt) auf dem gewählten
Drucker ausdrucken.
Schließen (ALT+F4)
Dieser Befehl dient dazu, das aktuelle Projekt-Fenster zu schließen. Falls Änderungen nicht
gespeichert wurden, wird vor dem Schließen ein Warnhinweis angezeigt. Andere Perfect Print
8-Fenster bleiben geöffnet. Der Befehl hat dieselbe Auswirkung wie der Standard-Button
(Schließkreuz) rechts oben.
Projekteigenschaften (STRG+D)
Klicken Sie hier, um die grundlegenden Eigenschaften des Projekts anzusehen und zu ändern,
das gerade im Programm geöffnet ist.
Programmoptionen (STRG+K)
Klicken Sie hier, um die Optionen für die Einrichtung der Grundeinstellungen des Programms
anzusehen und zu ändern.
97
PERFECT PRINT-PROGRAMM
Virtueller Drucker
Klicken Sie hier, um den Dialog für die Einstellungen des virtuellen Druckers und für
Druckerprofile zu öffnen.
Beenden
Anders als bei dem Befehl „Schließen“ werden mit diesem Befehl alle geöffneten Perfect PrintFenster und Dokumente geschlossen und die Anwendung wird komplett beendet. Falls
Änderungen nicht gespeichert wurden, wird vor dem Schließen ein Warnhinweis angezeigt.
Ribbon (Multifunktionsleiste)
Der Ribbon soll Ihnen helfen, schnell die Befehle zu finden, die für die Lösung einer Aufgabe
benötigt werden. Im Ribbon werden zusammengehörige Befehle auf Registerreitern und
darunter in Gruppen zusammengefasst. Sie erscheinen nebeneinander wie auf einem Band
aufgereiht (darum der englische Begriff „Ribbon“), nicht mehr untereinander wie sonst in
Windows-Programmen. Jeder Registerreiter bezieht sich auf eine spezielle Aktivität, zum Beispiel
die Dokumentenverwaltung oder die Festlegung des Layouts für ein Dokument.
Mit den Befehlen unter „Stil“ ganz rechts oben legen Sie das Design der Multifunktionsleiste
und anderer Elemente der Benutzeroberfläche fest.
Start
Der Registerreiter ganz links enthält einige Gruppen mit allgemeinen Befehlen, die in allen
Programm-Modi zur Verfügung stehen.
Zwischenablage
In dieser Gruppe stehen die üblichen Aktionen zur Verfügung, die bei Verwendung der
Zwischenablage von Windows möglich sind: Einfügen (STRG+V oder Shft+Einfg), Ausschneiden
(STRG +X oder Shft+Entf), Kopieren (STRG+C oder STRG+Einfg).
Rückgängig
Der Rückgängig-Befehl (STRG+Z) dient dazu, die vorherige Aktion rückgängig zu machen. Mit
„Wiederherstellen“ (STRG+Y) wird die vorherige Aktion wiederhergestellt beziehungsweise
wiederholt. „Alles Rückgängig“ macht alle vorherigen Aktionen rückgängig.
Navigation
Mit den Befehlen in dieser Gruppe bewegen Sie sich durch das geöffnete Dokument.
Finden (STRG+F)
Hiermit wird die Schnellsuche nach jedem Treffer für ein spezielles Wort oder eine spezielle
98
PERFECT PRINT-PROGRAMM
Formulierung im Seiteninhalt eines PDF-Dokuments gestartet. Es können Tastenkombinationen
verwendet werden: F3 (Suche nach dem nächsten Treffer) und Shift+F3 (Suche nach dem
vorherigen Treffer).
99
PERFECT PRINT-PROGRAMM
Gehe zu (STRG+G)
Um sich zu einer bestimmten Seite im Dokument oder im Layout zu bewegen, wählen Sie diesen
Befehl.
Reader-Werkzeuge
In dieser Gruppe sind die Befehle zusammengefasst, die im Programm-Modus „Original” oder
„Voransicht“ als Reader-Werkzeuge verwendet werden. Sie ist in zwei Untergruppen aufgeteilt:

Die Befehle „Normal“, „Hand“, „Auswahl“ (Text oder Bild) und „Zoom“ (Vergrößern,
Verkleinern, Dynamisch) der ersten Untergruppe für die Anzeige von PDF-Dateien im „PDFReader“-Modus

In der zweiten Untergruppe finden sich das Werkzeug zum Verschieben & Zoomen, die Lupe
und das Schnappschuss-Werkzeug.
Hilfe
Hier stehen das Benutzerhandbuch, Links auf Internetseiten zum Produkt und ein „Über …“Dialog zur Verfügung, in dem die Programmversion in der Titelleiste zu finden ist.
Dokument
Der Registerreiter „Dokument“ besteht aus zwei Befehlsgruppen:
• „Originaldokument“ - die Originaldokuments laden und bearbeiten
• „Druckfertiges Dokument“ - das druckfertige Dokument ausdrucken, als PDF, PDF/A und
Bilder speichern oder versenden
Originaldokument
Hier sind die mit den Seiten des Originaldokuments möglichen Aktionen zusammengefasst:
Seiten einfügen oder aus anderen Dokumenten importieren, löschen, drehen, die Größe
verändern oder drucken. Die entsprechenden Befehle findet man auch im Objektmenü, wenn
der Programm-Modus „Original“ aktiv ist.
Druckfertiges Dokument
Hier sind die mit dem druckfertigen Dokument möglichen Aktionen zusammengefasst: Seiten
drucken, druckfertigen Dokument als PDF- oder PDF/A-Datei speichern, als PDF einer E-Mail
beifügen oder Seiten als Bilder exportieren. Die entsprechenden Befehle findet man auch im
Objektmenü, wenn der Programm-Modus „Voransicht“ aktiv ist.
Layout
Dieser Registerreiter stellt die vorhandenen Layout-Typen und die Aktionen zur Verfügung, die
100
PERFECT PRINT-PROGRAMM
mit den Layouts möglich sind.
Vorlagen
Der Befehl „Zuletzt verwendete Layouts“ in dieser Gruppe listet in einen Menü die 10 letzten
Layouts, die als PDT-Datei gespeichert wurden. Wählen Sie hier ein Layout aus, ersetzt es die
aktuell verwendete Variante.
Layout-Typ
Die Gruppe enthält die sieben vorhandenen Layout-Typen. Nach der Auswahl eines Typs können
die Layout-Eigenschaften im Objekt-Fenster bearbeitet werden. Mehr dazu siehe im Unterkapitel
„Layout-Typen“. Wenn Sie auf die sieben Schaltflächen klicken, werden die zugehörige LayoutStruktur und grundlegende Einstellungen links im Programmfenster angezeigt und sofort auf Ihr
Dokument angewandt. Mit dem „Rückgängig“-Befehl in der Schnellzugriff-Leiste gehen Sie
jeweils zurück zum vorherigen Layout.
Aktionen
Folgende Aktionen stehen in dieser Gruppe zur Verfügung:
„Zurücksetzen (Leeren)“ – ein auf das Dokument angewandtes Layout entfernen und durch das
Standardlayout ersetzen, das in den Programmoptionen als Standard festgelegt wurde. Mit dem
„Rückgängig“-Befehl in der Schnellzugriff-Leiste gehen Sie jeweils zurück zum vorherigen
Layout.
„Aus PDT laden“ – Es wird eine PDT-Datei (Portable Document Template) ausgesucht und ein
Layout geladen. Die Datei enthält ein fertiges, zu einem früheren Zeitpunkt erstelltes Layout, das
das gegenwärtig aktive Layout ersetzt.
„Als PDT speichern“ – Das im Programm gegenwärtig aktive Layout wird als PDT-Datei
gespeichert.
Abschnitte
Mit den Befehlen dieser Gruppe verwalten Sie die Abschnitte im Layout-Typ „Mehrere
Abschnitte“.
„Neuen Abschnitt einfügen“ fügt einen der anderen sechs Layout-Typen oder leeren Seiten vor
dem aktuellen Abschnitt ein. So erstellen Sie ein Multisektion-Layout, das aus mehreren LayoutTypen besteht. Für jeden Layout-Typ können Sie festlegen, für welche Seiten ein Abschnitt
gelten soll. Standardmäßig werden alle Seiten des Originaldokuments in jedem LayoutAbschnitt verwendet. Mit dem Befehl „Diese Seiten verwenden“ in den Objekteigenschaften
ändern Sie diese Einstellung.
„Abschnitt kopieren“
fügt den gegenwärtig in der Objektliste (Layoutbaum) markierten
101
PERFECT PRINT-PROGRAMM
Abschnitt als Kopie hinter diesem
Gestaltungselemente des Abschnitts.
ein
und
übernimmt
alle
Eigenschaften
und
„Abschnitt löschen“ löscht den gegenwärtig in der Objektliste (Layoutbaum) markierten
Abschnitt. Es kann zum Löschen auch die „Entf“-Taste verwendet werden. Mit dem
„Rückgängig“-Befehl in der Schnellzugriff-Leiste widerrufen Sie den Löschvorgang.
„Reihenfolge ändern“ wird verwendet, um die Anordnung der Layout-Abschnitte im Dokument
zu ändern. „Anfang“, „Nach oben“, „Nach unten“, „Ende” bewegen den gegenwärtig in der
Objektliste (Layoutbaum) markierten Abschnitt an die erste Position, eine Position nach oben,
eine nach unten oder an die letzte Position. Die Änderung der Positionen sehen Sie sofort im
Layoutbaum.
Gestaltung
Hier sind die Funktionen zur Erstellung und Bearbeitung von dekorativen Gestaltungselementen
für Ihr Perfect Print-Projekt zusammengefasst. Im Abschnitt „Layout-Gestaltung“ lesen Sie
Details zu diesem Thema.
Einfügen
In dieser Gruppe finden sich die Gestaltungselement-Typen, die Sie in Perfect Print verwenden
können: Text, Bilder (Rasterbilder und EMF-Dateien), PDF-Dateien, Rechtecke, horizontale und
vertikale Linien. Gestaltungselemente können nur in Vordergrund- und/oder Hintergrundebenen
eines Layouts eingefügt werden und stehen immer zu einem konkreten übergeordneten Objekt
(zum Beispiel Blatt, Platzhalter, Rechteck) in Bezug. Sie werden im übergeordneten Objekt in der
linken oberen Ecke platziert.
Aktionen
Der „Bearbeiten“-Befehl kann nur für Text- und Bild-Gestaltungselemente verwendet werden.
Zum Ändern der Eigenschaften stehen drei Wege zur Verfügung: Verschieben und/oder Ziehen
mit der Maus (zum Beispiel zum Ändern von Position und Größe), Ändern von „Einstellung oder
Wert“ im Bereich unterhalb des Objektbaums oder Doppelklick auf das Gestaltungselement.
Mit dem Befehl „Löschen“ wird das ausgewählte Gestaltungselement aus dem Layout entfernt.
„Kopieren“ erstellt eine Kopie des aktuell markierten Gestaltungselements.
Mit „Reihenfolge ändern“ wird die Reihenfolge der Gestaltungselemente im Objektbaum
verändert. Die Befehle „Anfang“, „Nach oben“, „Nach unten“, „Ende“ bewegen ein
Gestaltungselement innerhalb derselben Ebene des Baumes. „Heraufstufen“ („Herabstufen“)
bewegt ein Gestaltungselement auf eine höhere (niedrigere) Ebene in der Hierarchie des
Objektbaums. Aus einem so behandelten Objekt wird also ein übergeordnetes oder ein
untergeordnetes Objekt.
102
PERFECT PRINT-PROGRAMM
„Standardeigenschaften“
Gestaltungselementen.
dienen
der
Festlegung
des
grundsätzlichen
Designs
von
Text
In dieser Gruppe sind die Werkzeuge für die Textformatierung zusammengefasst. Das sind
Standardbefehle, über die jeder Texteditor verfügt:
• Schrifttyp und Größe
• Fett, Kursiv
• Textfarbe
• „Formatierung löschen“ dient dazu, eine Formatierung wieder in den Ursprungszustand
zurückzuführen, wenn diese zuvor mit den vorgenannten Formatierbefehlen geändert
wurde.
• Der Befehl „Dynamisches Feld einfügen“ ermöglicht Ihnen, einen Text mit sich ändernden
Werten (Autotext) zu versehen, die von diversen Faktoren abhängen können (beispielsweise
Datum, Seitenzahl)
Stift und Pinsel
Mit den Befehlen in dieser Gruppe werden die Eigenschaften der drei Gestaltungselemente
„Horizontale Linie“, „Vertikale Linie“ und „Rechteck“ geändert: Füllfarbe, Rahmenfarbe,
Linienstärke und Linienstil.
Ansicht
Dieser Registerreiter fasst die Ansicht-Optionen für die Programmoberfläche und für die
geladenen Dokumente zusammen.
Anzeigen/Ausblenden
In dieser Gruppe werden die Fensterelemente „Infoleiste“, „Objektfenster“, „Statusleiste“ und
„Lineal“ durch Aktivieren/Deaktivieren der entsprechenden Kontrollkästchen ein- und
ausgeblendet. Das Kontrollkästchen „Layoutfenster teilen“ wird aktiviert, um bei aktivem
Layout-Modus gleichzeitig das Originaldokument und das druckfertige Dokument im
Arbeitsbereich zu sehen.
Originaldokument / Seitenansicht
Diese Gruppen enthalten die Befehle, mit denen die Größe der im Arbeitsbereich angezeigten
Dokumentseiten und die Seitenausrichtung verändert werden. Der Befehl „Zoom“ und seine
Unterbefehle sind in allen Modi verfügbar und können nicht nur im Ribbon, sondern auch in der
Statusleiste aufgerufen werden.
103
PERFECT PRINT-PROGRAMM
Zoom
Mit diesem Befehl wir die Größe der im Arbeitsbereich angezeigten Dokumentseiten
(Originaldokument oder druckfertiges Dokument) auf verschiedenen Wegen geändert:

Mit dem Befehl „Zoom anpassen …“ wird die Anzeige durch benutzerdefinierte, von Hand
eingegebene Werte oder durch vom Programm vorgegebene Werte verändert.

„Originalgröße“ zeigt die Dokumentseiten mit dem Zoomfaktor 100% an.

Bei „Breite anpassen“ wird nur die Breite der Dokumentseite an die Breite des
Dokumentfensters angepasst. Man sieht so die gesamte Dokumentseite von ihrem linken
zum rechten Rand.

„Höhe anpassen“ passt dementsprechend nur die Höhe an, so dass man die gesamte
Dokumentseite von ihrem oberen zum unteren Rand sieht.

„Seite anpassen“ passt Breite und Höhe an, so dass man die gesamte Dokumentseite
vollständig sieht.
Seitendarstellung
Die Seitendarstellung für das Originaldokument oder das druckfertige Dokument kann wie folgt
aussehen. Die Änderung der Darstellung ist vor allem sinnvoll, um aus dem Dokument
herauszuzoomen und einen Überblick über das Layout zu erhalten.

„Einzelne Seite“- Es wird genau eine Seite im Dokumentfenster angezeigt, keine Teile
anderer Seiten sind sichtbar

„Einzelne Seite, fortlaufend“- Die Seiten werden in einer Spalte mit der Breite einer Seite
nacheinander fortlaufend angezeigt

„Zwei Seiten“ - genau zwei aufeinander folgende Seiten werden im Dokumentfenster
angezeigt, keine Teile anderer Seiten sind sichtbar

„Zwei Seiten, fortlaufend“ - jeweils zwei aufeinander folgende Seiten werden im
Dokumentfenster spaltenweise nacheinander fortlaufend angezeigt

Album - die Seiten werden fortlaufend und spaltenweise angezeigt, wobei 3, 4, 6 oder 8
Spalten möglich sind
Wenn ein Dokument aus mehr als zwei Seiten besteht und „Zwei Seiten“ oder „Album“
ausgewählt ist, können Sie die erste Seite in der ersten Zeile separat anzeigen lassen, indem Sie
die Option „Erste Seite separat“ wählen.
Seitenausrichtung
Außerdem können die Dokumentseiten mit dem Befehl „Seitenausrichtung“ gedreht werden.
104
PERFECT PRINT-PROGRAMM
Sie drehen unter Verwendung der beiden zur Verfügung stehenden Schaltflächen die Seiten mit
einem Mausklick jeweils entweder um 90 Grad nach links oder nach rechts. Die Drehung ändert
nur für die Anzeige der Seiten, nicht die tatsächliche Ausrichtung im Dokument.
Fenster
Mit den Befehlen in dieser Gruppe wird die Anzeige der Programmfenster organisiert. „Neues
Fenster“ öffnet ein neues, leeres Perfect Print-Projektfenster. Wenn mehr als ein Fenster geöffnet
ist, können Sie Anordnung und Größe der Fenster ändern, um alle angezeigt zu bekommen.
„Alle anordnen“ ordnet die geöffneten Fenster entweder nebeneinander oder einander
überlappend an. Bei der überlappenden Anordnung sehen sie die Titelleiste jedes Fensters. Mit
„Umschalten“ holen Sie bei mehreren geöffneten Fenstern jeweils das gewünschte Fenster in
den Vordergrund.
Programm-Modi
Perfect Print verfügt über drei zentrale Anzeige-Modi: Original, Layout und Voransicht. Die
Aktivierung der Modi erfolgt im Objekt-Fenster mit den drei Schaltflächen unterhalb des
Ribbons.
Original
In diesem Modus wird im Arbeitsbereich das Originaldokument angezeigt. Man kann es aber
hier nicht nur ansehen, sondern auch seine Struktur ändern: Seiten einfügen (leere Seiten, aus
einem Druckauftrag, einer PDF-Datei, XPS-Datei, Textdatei, Bilddatei, aus einem gescannten
Bild), Seiten duplizieren (kopieren), verschieben und einfügen, Seite(n) löschen oder das
Dokument ausdrucken.
Die entsprechenden Befehle findet man zum einen links im Objektfenster auf der Menüleiste.
Darunter werden die Seiten des Originaldokuments aufgelistet. Zum anderen können die Befehle
auf dem Registerreiter „Dokument“ in der Gruppe „Originaldokument“ aufgerufen werden.
Der Arbeitsbereich zeigt das Originaldokument. Sie können mit der Maus eine oder (mit Maus
und STRG-Taste) mehrere Seiten auswählen. Ein Klick mit der rechten Maustaste öffnet ein
Kontextmenü für verschiedene Aktionen, die mit den Seiten des Originaldokuments ausgeführt
werden können.
105
PERFECT PRINT-PROGRAMM
Im Original-Modus können auch die Befehle aus den Gruppen „Navigieren“ und „ReaderWerkzeuge“ auf dem Registerreiter „Start” verwendet werden.
Layout
Der Layout-Modus ist der zentrale Programm-Modus. In ihm wird das Layout der druckfertigen
Dokumente erstellt und bearbeitet. Die wichtigsten der im Layout-Modus möglichen Befehle
können links im Objektfenster auf der Menüleiste aufgerufen werden. Unter der Menüleiste ist
der Struktur-Baum der Layout-Elemente zu sehen.
In diesem Modus wird eine Layout-Vorlage ausgewählt, die Eigenschaften werden festgelegt
und das Ergebnis, die Vorschau des druckfertigen Dokuments, ist sofort im Arbeitsbereich zu
sehen. Jede Seite dieses Dokuments repräsentiert ein Blatt der Layout-Vorlage.
Die im Strukturbaum ausgewählten Layout-Objekte werden im Arbeitsbereich durch einen
speziellen Rahmen markiert. Sie können in der Regel auch mit der linken Maustaste angeklickt
und damit ausgewählt werden. Wenn ein Objekt auf diese Weise nicht ausgewählt werden kann
liegt das daran, dass es von anderen Objekten überdeckt ist. Für solche Fälle klicken Sie mit der
rechten Maustaste auf eine Seite und wählen die versteckten Objekte im Kontextmenü aus.
Details über die Layout-Eigenschaften und darüber, wie sie geändert werden, können im
106
PERFECT PRINT-PROGRAMM
Unterabschnitt „Layout-Elemente und grundlegende Eigenschaften“ nachgelesen werden.
Um Originaldokument und druckfertiges Dokument nebeneinander zu sehen, aktivieren Sie die
Option „Layout-Fenster teilen“ auf dem Registerreiter „Ansicht“.
Voransicht
Der Voransicht-Modus dient als Dokumentenansicht für das druckfertige Dokument. Sie sehen
im Objektfenster die Liste der Seiten des Dokuments und im Arbeitsbereich die Vorschau der
Seiten selbst.
Die in der Voransicht verfügbaren Befehle findet man zum einen links im Objektfenster auf der
Menüleiste. Zum anderen können die Befehle auf dem Registerreiter „Dokument“ in der Gruppe
„Druckfertiges Dokument“ aufgerufen werden.
Im Voransicht-Modus können auch die Befehle aus den Gruppen „Navigieren“ und „ReaderWerkzeuge“ auf dem Registerreiter „Start” verwendet werden.
Layouts
Die zentrale Aufgabe von Perfect Print ist es, Ihnen zu helfen, Ihren Druckoutput oder andere
digitale Dokumente (Originaldokumente) mit Hilfe von Layout-Vorlagen und verschiedenen
leistungsfähigen Funktionen neu zu strukturieren oder umzugestalten. Unter anderem kann die
Seitenabfolge oder Seitengröße und die Platzierung der Seiteninhalte auf den Blättern geändert
werden. Oder Sie versehen die Seiten mit zusätzlichen Gestaltungselementen (zum Beispiel
Briefköpfe, Wasserzeichen, Stempel, Kopf- und Fußzeile).
Layout-Typen
Perfect Print ermöglicht die Verwendung von sechs eigenständigen Layout-Typen sowie von
Layouts, die aus mehreren Abschnitten bestehen können und so die sechs anderen Typen
miteinander kombinieren (Multisektion-Layout). Die Layouts können Sie durch Änderung der
Layout-Eigenschaften an Ihre Bedürfnisse anpassen. Die vorhandenen Layouts sind:
• „Seiten neu anordnen“ für die Änderung der Reihenfolge der Seiten des Originaldokuments
oder eines druckfertigen Dokuments. Hier können keine Seiteneigenschaften geändert werden.
• „Seiten umgestalten“ für den Ausdruck einer Seite eines Originaldokuments auf ein Blatt,
wobei Eigenschaften wie beispielsweise Seitengröße, Ausrichtung oder Ränder geändert werden
können. Zusätzlich kann das Design der Seiten mithilfe spezieller Gestaltungselemente verändert
werden.
• „Broschüre“ für die Darstellung eines längeren, mehrseitigen Texts (beispielsweise ein Flyer,
eine wissenschaftliche Arbeit oder eine Benutzeranleitung für ein Produkt) in Buchform, also
immer zwei Seiten auf einem Blatt im Querformat.
107
PERFECT PRINT-PROGRAMM
• Bei einem „Album“ werden mehrere Seiten des Originaldokuments auf einem Blatt des
druckfertigen Dokuments platziert. Unter anderem kann die Anzahl der Seiten sowie ihre Größe
und Ausrichtung angegeben werden.
• „Poster“ für die Vergrößerung und Verteilung eines großen Bildes auf mehreren Blättern,
wobei das Ziel ist, die einzelnen Bildteile nach dem Ausdruck als Poster zusammenzufügen
beziehungsweise zusammenzukleben.
• „Benutzerdefiniert“ für ein Layout-Design mit maximaler Flexibilität. So können zum Beispiel
mehrere verschiedene Seiten in unterschiedlicher Reihenfolge und Ausrichtung auf einem Blatt
platziert, gespeichert und ausgedruckt werden. Alle vorgenannten Eigenschaften sind bei einem
benutzerdefinierten Layout möglich.
• Im Multisektion-Layout können Sie die sechs anderen Layout-Typen in einem einzigen Layout
so kombinieren, dass auf die einzelnen Abschnitte jeweils einer der vorgenannten Typen
angewendet wird.
Um den Layout-Typ zu ändern, klicken Sie einfach auf die Schaltflächen in der Gruppe „LayoutTyp“ auf dem Registerreiter „Layout“.
108
PERFECT PRINT-PROGRAMM
Layout-Elemente und grundlegende Einstellungen
Alle Layouts außer dem Multisektion-Layout enthalten genau einen Abschnitt. Das MultisektionLayout besteht demgegenüber aus mehreren Abschnitten, und jeder Abschnitt hat genau einen
Layout-Typ. Die einzelnen Abschnitte werden im Objektbaum jeweils auf der obersten Ebene,
das heißt am weitesten links, dargestellt. Dort kann man die Layout- oder Abschnittsnamen
lesen.
Abschnitt
Es gibt unterschiedliche Abschnittstypen mit unterschiedlichen Eigenschaften. Mit Ausnahme des
Layout-Typs „Seiten neu anordnen“ haben allerdings alle Typen zwei Standardelemente: Blatt
und Platzhalter.
Jeder Abschnittstyp verfügt über allgemeine Einstellungen. Diese kann man ansehen, wenn man
im Objektbaum auf die Layout- oder Abschnittsnamen klickt. Die Einstellungen sind in zwei
Bereichen zusammengefasst: „Originalseiten“ und „Druckfertige Seiten“.
Originalseiten
„Diese Seiten verwenden“
Dieser Befehl bedeutet: bestimmte Seiten aus dem Originaldokument in ein druckfertige
Dokument übernehmen (erste Seite, letzte Seite, gerade Seiten, ungerade Seiten, Seitenbereich,
außer Seitenbereich, alle), also für diese Seiten das Layout ändern.
„Seitenbereich“ und „Außer Seitenbereich“
Wenn Sie bei „Diese Seiten verwenden“ die Option „Seitenbereich“ wählen, ist in der Zeile
darunter ein Seitenbereich anzugeben. Tragen Sie hier die gewünschten Seitenzahlen ein.
Einzelne, nicht zusammenhängende Seiten trennen Sie durch Kommata, für mehrere
zusammenhängende Seiten setzen Sie einen Bindestrich zwischen die erste und letzte Seite, also
zum Beispiel 1,3,4,5-12.
Für Seiten, die nicht in die Layoutänderung einbezogen werden sollen, wählen Sie „Außer
Seitenbereich“ und verfahren bei der Auswahl der Seiten entsprechend.
„Ausschluss-Modus“
Diese Eigenschaft kann nur bei einem Multisektion-Layout verwendet werden. Aktvierung
beziehungsweise Deaktivierung dieses Modus bedeuten Folgendes:

„Ausschluss-Modus“ aktiviert – Es werden diejenigen Seiten des Originaldokuments in
die Auswahl einbezogen, bei denen in vorherigen, weiter oben im Objektbaum platzieren
Abschnitten dieser Modus bereits aktiviert ist. Zudem sind dann jene Seiten nicht mehr
für die folgenden Abschnitte verfügbar, die bei „Diese Seiten verwenden“ festgelegt
109
PERFECT PRINT-PROGRAMM
wurden und für die die Option „Ausschluss-Modus“ ebenfalls aktiviert ist.

„Ausschluss-Modus“ deaktiviert – Es werden alle Seiten des Originaldokuments in die
Auswahl einbezogen. Die Festlegung bei „Diese Seiten verwenden“ hängt nicht davon
ab, welche Seiten in vorherigen Abschnitten ausgeschlossen wurden.
Verwenden Sie diese Einstellung zum Beispiel, wenn Ihr Dokument aus einer Titelseite, gefolgt
von zwei Seiten mit einer speziellen Formatierung (beispielweise einem Inhaltsverzeichnis) und
danach einem Haupttext mit den restlichen Seiten besteht. In diesem Fall wählen Sie bei „Diese
Seiten verwenden“ die Option „Erste” für den ersten Abschnitt, danach „2-3“ als Seitenbereich
für den zweiten Abschnitt und schließlich „Alle“ für den dritten Abschnitt. Dabei für alle drei
Bereiche bitte die Option “Ausschluss-Modus“ aktivieren.
„Umgekehrte Seitenanordnung“
Wenn diese Option aktiviert ist, werden die bei „Diese Seiten verwenden“ angegebenen Seiten
des Originaldokuments im druckfertigen Dokument in umgekehrter Reihenfolge verwendet und
platziert.
„Seitenanzahl einschränken“
Diese Option dient dazu, zum Beispiel die Auswahl „gerade Seiten“ aus „Diese Seiten
verwenden“ weiter für einen Abschnitt einzuschränken. Falls Sie diese Option aktivieren, müssen
Sie die konkrete Anzahl der Seiten in der nachfolgenden Eigenschaft „Seitenanzahl“ angeben.
„Seitenanzahl“
Das ist die maximale Anzahl an Seiten für den Layoutabschnitt, falls diese mit der Option
„Seitenanzahl einschränken“ beschränkt werden soll.
Druckfertige Seiten
„Seiten des Abschnitts einfügen“
Diese Eigenschaft steht für den zweiten und alle weiteren Abschnitte des Multisektion-Layouts
zur Verfügung. Zu jedem Abschnitt gehören bestimmte, „eigene“ Seiten. Diese werden mit dem
zugehörigen Layout-Typ im druckfertigen Dokument platziert. Die Eigenschaft „Seiten des
Abschnitts einfügen“ definiert, wo die Seiten für den jeweils gewählten (im Objektbaum
markierten) Layoutabschnitt im druckfertigen Dokument platziert werden. Es sind die folgenden
Platzierungen möglich:
• Vor bereits platzierten Seiten – am Anfang des druckfertigen Dokuments
• Fortlaufend (Standardeinstellung) – nach den Seiten des vorherigen Abschnitts
• Nach bereits platzierten Seiten - am Ende des druckfertigen Dokuments
110
PERFECT PRINT-PROGRAMM
„Umgekehrte Seitenanordnung“
Im druckfertigen Dokument werden die Seiten in umgekehrter Reihenfolge platziert.
„Seitenanzahl einschränken“
Die Anzahl der dem druckfertigen Dokument hinzuzufügenden Seiten kann auf den hier
gewählten Wert begrenzt werden.
„Seitenanzahl“
Die maximale Anzahl an hinzuzufügenden Seiten.
Blatt
Das Layout-Element „Blatt“ steht üblicherweise für ein Blatt Papier. Es kommt in allen LayoutTypen außer bei „Seiten neu anordnen“ vor. Blätter sehen Sie in der hierarchischen Ordnung
des Objektbaums immer unterhalb der Bezeichnung des Layout-Typs:
Blätter können zudem über das Kontextmenü im Arbeitsbereich des Programms ausgewählt
werden. Das jeweils ausgewählte Blatt wird durch einen Rahmen wie den Folgenden
hervorgehoben:
Blaue Ränder zeigen den nicht gedruckten Bereich (siehe
„Ränder“).
Mithilfe der Ziehpunkte können Größe und Position des
gedruckten Bereichs geändert werden. Dazu muss der
Mauszeiger auf den Ziehpunkt gelegt und bei gedrückter
linker Maustaste bewegt werden.
Jedes Blatt verfügt über zwei Ebenen, auf denen Gestaltungselemente platziert werden
können: Hintergrund und Vordergrund. Beide Ebenen werden im Objektbaum angezeigt. Sie
sehen die Ebenen in der hierarchischen Ordnung des Objektbaums immer unterhalb des
Layout-Elements „Blatt“.
Die Größe eines Blatts kann auf drei Wegen festgelegt werden:

Auswahl aus den Papierformaten, die in Windows beziehungsweise in Perfect Print
111
PERFECT PRINT-PROGRAMM
standardmäßig vorhanden sind: A5, A4 etc.

Auswahl der Option „Benutzerdefinierte Größe“ und manuelle Angabe der Höhe und Breite

Entscheidung für die Option „Vorlage auswählen…“ (letzter Eintrag in der Liste der
Papiergrößen und Auswahl des gewünschten Papiers aus der Herstellerliste
„Querformat“
Hier stellen Sie ein, ob Ihr Layout das Blatt im Hochformat oder im Querformat platzieren soll.
„Ränder“
Bezeichnet die Randabmessungen (nicht bedruckbare Bereiche in der aktuell eingestellten
Maßeinheit) eines Blatts, und zwar „Links”, „Oben“, „Rechts” und „Unten”. Die Originalseite
wird innerhalb des druckbaren Bereiches platziert. Falls die Seite größer als der Bereich ist, wird
der Seiteninhalt abgeschnitten.
Platzhalter
Platzhalter sind Zellen auf dem druckfertigen Dokument, auf denen die Originalseiten platziert
werden. Der bedruckbare Bereich eines Blatts kann je nach dem gewählten Layout-Typ einen
oder mehrere Platzhalter enthalten.
In Abhängigkeit von den Eigenschaften der Platzhalter kann der Inhalt jeder Originalseite
ausgerichtet, in der Größe geändert oder beschnitten werden, und zwar relativ zur Größe und
Position der Platzhalter auf der Seite.
In obiger Abbildung sehen Sie vier Platzhalter bei dem Layout-Typ „Album“. Die einzelnen
Platzhalter wählen Sie zur Bearbeitung aus, indem Sie sie im Objektbaum oder im Arbeitsbereich
anklicken. Platzhalter haben eine spezielle Randmarkierung und können mithilfe von
Anfasspunkten in der Größe geändert werden:
112
PERFECT PRINT-PROGRAMM
Die Anfasspunkte werden nur verfügbar wenn im Objektbaum der Objekttyp „Blatt“ markiert
ist.
Klicken Sie im Objektfenster „Platzhalter“ an, um die Eigenschaften eines Platzhalters, also des
Platzes auf einem Blatt, der für eine Seite eines Originaldokuments bestimmt ist, bearbeiten zu
können:
Je nach Layout-Typ steht eine unterschiedliche Zahl an Platzhaltern zur Verfügung:
„Seiten neu anordnen“ – keine Blätter und keine Platzhalter
„Seiten umgestalten“ – ein Platzhalter für jedes Blatt
„Broschüre“ – genau zwei Platzhalter (linke und rechte Blatthälfte)
„Album“ – m*n Platzhalter (m ist die Anzahl Zeilen, n ist die Anzahl Spalten), mindestens ein
Platzhalter, maximal 10*10 Platzhalter
„Poster“ – m*n Platzhalter, m und n hängen von der Postergröße ab
„Benutzerdefiniertes Layout“ – frei wähl- und platzierbare Anzahl an Platzhaltern
Für jeden Platzhalter existiert ein untergeordnetes Element „Hintergrund“, mit dem dieser mit
einem oder mehreren Gestaltungselementen versehen werden kann. Zudem können für jeden
Platzhalter bestimmte Eigenschaften festgelegt werden, die vom gewählten Layout-Typ
abhängen.
113
PERFECT PRINT-PROGRAMM
„Position und Größe (Breite und Höhe)“
Diese Eigenschaften hängen außer beim benutzerdefinierten Layout davon ab, was für das Blatt
festgelegt wurde. Bei diesem Layout können die Eigenschaften frei geändert werden. So können
beispielsweise für das Blatt die Anzahl an Platzhaltern und die Blattränder geändert werden, und
die Platzhalter-Eigenschaften ändern sich außer beim benutzerdefinierten Layout entsprechend.
„Anpassen“
Mit „Anpassen“ legt man fest, wie eine Seite auf einem Blatt platziert wird. Mögliche
Alternativen sind:
„Keine Anpassung“ – keine Ausrichtung, keine Anpassung der Größe. Falls der Inhalt größer als
der Platzhalter ist, wird er abgeschnitten.
„Seite anpassen“ – Falls die Seite kleiner als der Platzhalter ist, wird sie dort ohne Änderungen
platziert. Die Proportionen der Seite (Breite/Höhe) werden beibehalten.
„Seite verkleinern“ – Reduktion der Seitengröße, falls sie größer als der Platzhalter ist. Die
Proportionen der Seite (Breite/Höhe) werden beibehalten.
„Breite anpassen“ – falls die Seitenbreite kleiner als die Breite des Platzhalters ist, wird die Seite
so vergrößert, dass ihre Breite mit der des Platzhalters korrespondiert. Falls sie größer ist, wird sie
abgeschnitten. Die Proportionen der Seite (Breite/Höhe) werden beibehalten.
„Breite verkleinern“ – falls die Seitenbreite größer als die Breite des Platzhalters ist, wird die Seite
so verkleinert, dass ihre Breite mit der des Platzhalters korrespondiert. Die Proportionen der Seite
(Breite/Höhe) werden beibehalten.
„Höhe anpassen“ – falls die Seitenhöhe kleiner als die Höhe des Platzhalters ist, wird die Seite
so vergrößert, dass ihre Höhe mit der des Platzhalters korrespondiert. Falls sie größer ist, wird sie
abgeschnitten. Die Proportionen der Seite (Breite/Höhe) werden beibehalten.
„Höhe verkleinern“ – falls die Seitenhöhe größer als die Höhe des Platzhalters ist, wird die Seite
so verkleinert, dass ihre Höhe mit der des Platzhalters korrespondiert. Die Proportionen der Seite
(Breite/Höhe) werden beibehalten.
„Ausfüllen“ – die Seite wird in dem Platzhalter so platziert, dass sowohl die Breite als auch die
Höhe mit denen des Platzhalters korrespondieren. Die Proportionen der Seite (Breite/Höhe)
werden geändert, wenn sie nicht denen des Platzhalters entsprechen.
„Drehen“
„Drehen“ bestimmt, ob und wie eine Seite im Platzhalter gedreht wird. Der Inhalt wird gedreht,
aber Höhe und Breite der Seite hängen nicht davon ab, wie gedreht wird und werden falls
möglich entsprechend der Einstellung unter „Anpassen“ geändert. „Automatisch drehen“
114
PERFECT PRINT-PROGRAMM
bedeutet, dass die Drehung der Seite um 90° nur dann erfolgt, wenn dadurch die
Seitenskalierung reduziert wird, das heißt wenn der Seiteninhalt dann näher am Original ist.
„Spiegeln“
Die Seite kann horizontal oder vertikal gespiegelt werden, oder die Spiegelung kann
unterbleiben.
„Horizontale Ausrichtung“
Die Eigenschaft bestimmt, wie eine Seite auf einem Blatt horizontal ausgerichtet wird, nämlich
links, rechts oder zentriert.
115
PERFECT PRINT-PROGRAMM
„Vertikale Ausrichtung“
Die Eigenschaft bestimmt, wie eine Seite auf einem Blatt vertikal ausgerichtet wird, nämlich
oben, unten oder in der Mitte.
„Als benannte Ebene einfügen“
Diese Option ist nur im Zusammenhang mit einem späteren Speichern des Dokuments als PDFDatei sinnvoll, da PDF-Dateien mehrere Ebenen haben können. Falls die Option aktiviert ist,
werden die Seiten auf diesem Platzhalter beim Speichern als PDF als benannte Ebene betrachtet
und können in der PDF-Datei entsprechend den Eigenheiten der Ebene ausgeblendet werden.
„Ebenenname“
Der Name der Ebene, die als benannte Ebene eingefügt werden soll. Diese Zeile ist nur sichtbar,
wenn die vorherige Eigenschaft aktiviert wurde.
Hintergrund und Vordergrund
Hintergrund und Vordergrund sind spezielle Ebenen und untergeordnete Elemente für die
Gestaltung von Blatt und Platzhalter. Ein Blatt kann Gestaltungselemente im Hintergrund und
Vordergrund enthalten, ein Platzhalter nur im Vordergrund.
Die Größe von Hintergrund und Vordergrund für ein Blatt entspricht der Größe des Blatts selbst.
Die Größe des Vordergrunds für einen Platzhalter entspricht der Größe des Platzhalters selbst.
Die Reihenfolge, in der Gestaltungselemente und Seiteninhalt angezeigt werden, ist:
1) Gestaltungselemente auf dem Hintergrund
2) Seiteninhalt auf dem Platzhalter
3) Gestaltungselemente auf dem Vordergrund des Platzhalters
4) Gestaltungselemente auf dem Vordergrund des Blatts
116
PERFECT PRINT-PROGRAMM
Layout-Typ: Seiten neu anordnen
Dies ist der einfachste Layout-Typ. Er kann für die Umstrukturierung eines Originaldokuments
eingesetzt werden. Das druckfertige Dokument hat dann eine andere Seitenreihenfolge.
Seitengröße und Ausrichtung bleiben unverändert
Das Dokument kann auch mit Gestaltungselementen versehen werden, und zwar mit
Elementen, die als Vordergrund platziert werden.
Layout Typ: Seiten umgestalten
Das Layout mit dem breitesten Anwendungsbereich. Folgende Aktionen sind möglich:
Seitenreihenfolge verändern, Seiten verschieben, anders ausrichten, drehen oder den
Seiteninhalt auf einem Blatt skalieren. Die Seitenränder können ebenfalls geändert werden.
Auf jedem Blatt befinden sich genau ein Platzhalter und eine Dokumentseite. Der Platzhalter
kann auch geleert werden.
117
PERFECT PRINT-PROGRAMM
Es stehen Vorder- und Hintergrund-Ebene zur Verfügung, auf denen Gestaltungselemente
platziert werden können.
In diesem Layout-Typ kann eine spezielle Eigenschaft festgelegt werden: „An Originalseite
anpassen“. Wenn das Kontrollkästchen aktiv ist, wird für die Größe der Seiten des druckfertigen
Dokuments die Größe der Originalseiten genommen. Die Zeile „Größe“ zur Angabe der
Blattgröße wird dann ausgeblendet.
118
PERFECT PRINT-PROGRAMM
Layout-Typ: Broschüre
Mit diesem Layout können aus Ihren Texten schnell und komfortabel Broschüren und
Dokumente in Buchform erstellt und ausgedruckt werden.
Dieses Layout enthält immer zwei Platzhalter: einen für links platzierte Seiten, einen für rechts
platzierte Seiten. Somit werden immer zwei Originalseiten auf
einem Blatt platziert.
Da beide Platzhalter einheitlich festgelegt werden sollten,
werden die meisten Änderungen, die Sie beim linken
Platzhalter vornehmen, automatisch auch auf den rechten
angewandt.
Im Booklet-Layout gibt es zwei spezielle Eigenschaften: „Layout“ und „Faltlinie“.
Mit der „Layout“-Eigenschaft wird festgelegt, wie die Seiten auf die Blätter gedruckt werden
sollen: als elektronisches Buch, mit Duplex-Druck oder manuellem Duplex-Druck.
„Elektronisches Buch“ bedeutet, dass der Inhalt eines Dokuments nacheinander auf jeweils eine
Blattseite platziert wird. Dieser Modus wird üblicherweise verwendet, wenn ein Dokument nicht
ausgedruckt, sondern als elektronisches Dokument am Computerbildschirm angesehen werden
soll (siehe das Beispiel unten).
„Duplex-Druck“ bedeutet, dass alle Blätter beidseitig bedruckt werden. Dieser Modus ist nur für
Dokumente sinnvoll, die auf Papier ausgedruckt werden sollen, nicht für die Betrachtung am
Bildschirm. Die Option „Duplex-Druck“ kann eingesetzt werden, wenn Ihr Drucker den DuplexDruck auch hardwareseitig unterstützt und Sie diese Option in den Drucker-Eigenschaften
aktiviert haben. In diesem Fall bedruckt die Druck-Software von einem Blatt Papier immer
Vorder- und Rückseite, bevor das nächste Blatt bedruckt wird.
Die Option „Manueller Duplex-Druck” ermöglicht ebenfalls, dass beide Seiten eines Blatts
bedruckt werden. Der manuelle Duplex-Druck kann von jedem Druckergerät ausgeführt werden,
dessen Druck-Software diese Option bietet. Hier müssen nach dem Aktivieren der Option die
Blätter von Hand aus dem Papierfach herausgenommen und umgedreht werden. Der manuelle
119
PERFECT PRINT-PROGRAMM
Duplex-Druck hat nur einen Einsatzzweck: die Erstellung einer PDF-Datei zum Ausdrucken in
einer anderen Software, die keine Duplex-Optionen bietet. Perfect Print bietet in seinen
Drucker-Einstellungen beide Optionen für den Duplex-Druck.
Für ein neunseitiges Originaldokument gilt bei den drei Optionen jeweils die folgende
Seitenreihenfolge:
Gedrucktes
Buch, DuplexDrucker
Elektronisches
Buch
Blatt 1
1
2
Blatt 1
Seite 1
Blatt 2
3
4
Blatt 1
Seite 2
Blatt 3
5
6
Blatt 2
Seite 1
Blatt 4
7
8
Blatt 2
Seite 2
Blatt 5
9
1
2
Gedrucktes Buch,
Manueller Duplex
Blatt 1
Seite 1
1
Blatt 2
Seite 1
3
3
Blatt 3
Seite 1
8
5
4
9
Blatt 3
Seite 2
6
7
Blatt 3
Seite 1
8
5
Blatt 2
Seite 2
4
9
Blatt 3
Seite 2
6
7
Blatt 2
Seite 2
2
„Faltlinie“
Aktivieren Sie dieses Kontrollkästchen, wenn eine Faltlinie zwischen den gegenüberliegenden
Seiten, in der Mitte der Blätter, gedruckt werden soll. Für die Faltlinie können Sie Farbe,
Linienbreite und Muster angeben.
120
PERFECT PRINT-PROGRAMM
Layout-Typ: Album
Beim Album-Layout werden mehrere Seiten des OriginalDokuments auf einem Blatt des druckfertigen Dokuments
platziert. Das Ziel ist dabei, das Dokument kompakter
auszudrucken und so Platz, Papier und Toner zu sparen. Es ist
für
kompaktes
Drucken
gedacht,
bei
dem
das
Dokument nicht unbedingt
oft und detailliert gelesen
werden muss.
Das
Album-Layout
enthält
zwischen einem und m*n
Platzhalter.
Wenn
ein
Platzhalter verwendet wird,
entspricht es dem „Seiten
umgestalten“-Layout.
Über folgende Eigenschaften verfügt nur das Album-Layout:
Die „Anzahl Zeilen“ und „Anzahl Spalten“ ist die horizontale und vertikale Anzahl von Zellen je
Zeile und Spalte.
Die „Anordnung der Zellen des Albums“ ist die Anordnung der Originalseiten in den Zellen des
druckfertigen Dokuments.
„Horizontaler Abstand“ und „Vertikaler Abstand“ bezeichnet den Abstand zwischen den Zellen
auf einem Blatt.
121
PERFECT PRINT-PROGRAMM
Layout-Typ: Poster
Mit dem Poster-Layout werden große Bilder oder andere Dokumente, die im Original auf einer
Seite vorliegen, auf mehrere Seiten verteilt. Klebebereiche und Schnittlinien werden vom
Programm nach den von Ihnen angegebenen Werten ermittelt.
Spezielle Eigenschaften eines Blatts beim Poster-Layout sind Breite des Kleberands, Klebelinie,
Klebebereich, Schnittlinie. Im Einzelnen bedeuten diese Eigenschaften folgendes:
„Breite des Kleberands“ bezeichnet die Breite des Kleberands auf jedem Blatt.
„Klebelinie“ ist die Farbe der gedruckten Linien, die den Rand des Klebebereichs markieren.
„Klebebereich” ist die Farbe, in der der Klebebereich gedruckt wird. Er wird mit gedruckt, um
anzuzeigen, wo geklebt werden soll.
„Schnittlinie“ bezeichnet die Farbe, in der die Schnittlinien auf Papier ausgegeben werden
können, sofern diese Linien erforderlich sind.
122
PERFECT PRINT-PROGRAMM
Zusätzliche Eigenschaften für das Poster-Layout werden angezeigt, wenn Sie im Objektbaum auf
den mit „Poster“ bezeichneten Platzhalter klicken.
„Größe anpassen“: Wählen Sie diese Eigenschaft, wenn die Postergröße auf eine bestimmte
Papiergröße angepasst (begrenzt) werden soll, zum Beispiel A 1. Nachdem Sie das
Kontrollkästchen für die Option aktiviert haben, legen Sie in der Zeile „Größe“ die Größe des
Posters fest. Außerdem kann in diesem Fall bestimmt werden, ob das Poster in Hoch- oder in
Querformat platziert werden soll.
„Größe anpassen, %“: Wenn „Größe anpassen“ aktiviert ist, wird mit dieser Option die Größe
der Originalseite geändert. Ein Wert von 200 % beispielsweise verdoppelt die Postergröße in der
Höhe und der Breite. Sie benötigen dann zum Ausdrucken viermal so viel Papier.
„Blatt automatisch drehen“:Die Blätter werden um 90° gedreht, falls ihre Ausrichtung nicht der
des gesamten Posters entspricht (Hoch- oder Querformat). Falls also das Poster und die Seiten im
Querformat vorliegen, passiert nichts, wenn Sie das Kontrollkästchen aktivieren. Ist die
Ausrichtung unterschiedlich, werden die Blätter um 90° im Uhrzeigersinn gedreht.
Layout-Typ:
Benutzerdefiniert
Das wichtigste Merkmal
des
benutzerdefinierten
Layouts ist, dass Sie so viele
Platzhalter
erstellen
können, wie Sie möchten.
Auch
in
deren
Ausgestaltung
(Höhe,
Breite, Position) sind Sie
frei. Daneben kann jeder
Platzhalter gedreht und
ausgerichtet werden, gespiegelt, und als benannte Ebene eingefügt werden.
Bei diesem Layout-Typ stehen für Platzhalter einige spezielle Aktionen zur Verfügung:
123
PERFECT PRINT-PROGRAMM
Platzhalter hinzufügen, entfernen, duplizieren (einschließlich seiner Einstellungen) und
Platzhalter-Reihenfolge ändern.
Es steht für diese Aktionen auch ein Kontextmenü zur Verfügung (im Objektbaum Klick auf
einen Platzhalter mit der rechten Maustaste). Außerdem kann ein Platzhalter umbenannt
werden. Klicken Sie dazu zunächst auf den Platzhalternamen, sodass er blau markiert ist. Klicken
Sie dann noch einmal auf den Namen und geben schließlich den neuen Namen ein.
Die Dokumentseiten werden entsprechend den allgemeinen Regeln in den Platzhaltern platziert.
Layout-Typ: Multisektion
Das Multisektion-Layout ist kein eigenständiger Layout-Typ,
sondern die Kombination mehrerer Layouts in einem
beziehungsweise für ein Originaldokument. MultisektionLayouts bestehen aus mehreren Abschnitten, wobei die
Abschnitte die zuvor genannten sechs Layout-Typen haben
können.
Ein Beispiel für ein Multisektion-Layout:
Standardmäßig werden bei diesem Layout-Typ alle Seiten des
Originaldokuments in einem Abschnitt platziert, sodass in
einem druckfertigen Dokument, das aus drei Abschnitten
besteht, alle Originalseiten drei Mal vorhanden sind. Setzen
Sie aus diesem Grund bei Multisektion-Layouts für jeden
Abschnitt den Befehl „Diese Seiten verwenden“ ein, um die
Seiten anzugeben, die in den Abschnitt übernommen werden
sollen.
Für Multisektion-Layouts beachten Sie bitte für jeden Layout-Abschnitt außerdem die beiden
folgenden wichtigen Eigenschaften, die nur hier zur Verfügung stehen:
Im „Ausschluss-Modus“ wird angegeben, welche Originalseiten im aktuellen und in den
folgenden Abschnitten verwendet werden sollen.
124
PERFECT PRINT-PROGRAMM
„Seiten des Abschnitts einfügen“ steht für den zweiten und alle weiteren Abschnitte des
Multisektion-Layouts zur Verfügung. Es sind die folgenden Optionen Verfügbar

„Vor bereits platzierten Seiten“ – am Anfang der bisher bestehenden Seitenfolge im
druckfertigen Dokument

„Fortlaufend“ (Standardeinstellung) – nach den Seiten des vorherigen Abschnitts

„Nach bereits platzierten Seiten“ - am Ende der bisher bestehenden Seitenfolge im
druckfertigen Dokument
Auf dem Registerreiter „Layout“ im Ribbon stehen in der Gruppe „Abschnitte“ folgende
Befehle zur Verwaltung der Layout-Abschnitte zur Verfügung: „Neuen Abschnitt
einfügen“, „Abschnitt kopieren“, „Abschnitt löschen“, „Reihenfolge ändern“. Das
Einfügen eines neuen Abschnitts kann darüber hinaus über die Schaltfläche „Mehrere
Abschnitte“ in der Gruppe „Layout-Typ“ erfolgen.
Layout-Abschnitt: Leere Seiten
„Leere Seiten“ können ebenfalls als spezielle Abschnitte in
einem Multisektion-Layout eingefügt werden. Dabei handelt
es sich aber um keinen Layout-Typ.
Leere Seiten lassen sich an beliebigen Stellen im druckfertigen
Dokument
einfügen.
Sie
können
mit
speziellen
Gestaltungselementen versehen werden, sodass sie zum
Beispiel als Titelseite oder für andere spezielle Zwecke
(Werbe-Anzeige in einem Handbuch etc.) fungieren können.
125
PERFECT PRINT-PROGRAMM
Layout-Gestaltung
Mit den Werkzeugen, die im Rahmen der Layout-Gestaltung zur Verfügung stehen, fügen Sie
Text, Raster- und Vektorgrafiken oder ganze PDF-Dokumente auf den Seiten Ihrer druckfertigen
Dokumente ein. Das können zum Beispiel Firmenadressen, Logos, Signaturen oder
Anmerkungen sein. Im Programm und in dieser Benutzeranleitung nennen wir diese Objekte
„Gestaltungselemente“.
Auf der Registerkarte „Gestaltung” finden sich die Gestaltungselement-Typen, die Sie im
Programm verwenden können: Text, Bilder (Rasterbilder und EMF-Dateien), PDF-Dateien,
Rechtecke, horizontale und vertikale Linien.
Hinweis: Alle Arten von Gestaltungselementen, zum Beispiel Hintergrundfarbe, Farbverläufe,
Verzierungen oder beliebig formatierte Texte können auch mit spezieller Design-Software erstellt
und dann als PDF-Datei eingefügt werden. Somit sind die Möglichkeiten, Ihr druckfertiges
Dokument mit anspruchsvollen Gestaltungselementen zu versehen, nahezu unbegrenzt.
Gestaltungselemente können innerhalb der ihnen übergeordneten Objekte mit der Maus oder
mit den Pfeiltasten bewegt werden. Dabei bedeutet ein Tastendruck/Klick eine relativ geringe
Änderung der Position um einen Bildpunkt. Drücken Sie die STRG- und Pfeiltaste gleichzeitig, um
eine deutlich größere Bewegung des Gestaltungselements (ca. 7 Punkte) zu erreichen.
Allgemeine Einstellungen
Alle Gestaltungselemente verfügen über zwei gemeinsame Eigenschaftsgruppen: „Horizontale
Platzierung“ und „Vertikale Platzierung“. Innerhalb dieser Gruppen stehen folgende
Untereigenschaften zur Verfügung:
„Verfahren beim Anpassen der Größe“
Die Optionen sind hier:

„Originalgröße“ (für Text, Bilder oder PDF-Dokumente) – Das Gestaltungselement wird
mit seiner Originalgröße eingefügt.

„Benutzerdefinierte Größe“ (für alle Gestaltungselemente) – Das Gestaltungselement
wird mit der Größe eingefügt, die Sie in den Zeilen „Breite“ und/oder „Höhe“
angeben. Beachten Sie, dass dabei die Maßeinheit verwendet wird, die in den
Programmoptionen eingestellt ist.

An
übergeordnetes
Objekt
anpassen
(für
alle
Gestaltungselemente)
–
Das
Gestaltungselement wird hinsichtlich der horizontalen und/oder vertikalen Richtung an
der Breite und Höhe des im Objektbaum übergeordneten Objekts ausgerichtet.
„Breite“ - Die Breite eines Gestaltungselements in der aktuell gewählten Maßeinheit.
126
PERFECT PRINT-PROGRAMM
„Höhe“ Die Höhe eines Gestaltungselements in der aktuell gewählten Maßeinheit.
„Horizontale Ausrichtung“ / „Vertikale Ausrichtung“
Die horizontale Ausrichtung und vertikale Ausrichtung kann links, rechts, zentriert, oben, unten
oder in der Mitte sein.
„Horizontaler Abstand“ / „Vertikaler Abstand“
Der Abstand von links/rechts oder oben/unten in Bezug auf das übergeordnete
Gestaltungselement oder den Hintergrund/Vordergrund in der aktuell gewählten Maßeinheit.
Reihenfolge der Gestaltungselemente und deren Änderung
Für jedes Gestaltungselement wird seine Ebenenposition durch die Position in der Struktur des
Objektbaums bestimmt. Es gilt: Je niedriger die Position des Gestaltungselements auf derselben
Ebene im Objektbaum ist, desto höher ist sie im druckfertigen Dokument.
Im folgenden Beispiel sehen Sie zwei Gestaltungselemente (Text und Rechteck) jeweils in
unterschiedlicher Reihenfolge: links jeweils die Struktur des Objektbaums, rechts das Ergebnis im
druckfertigen Dokument. Im zweiten Beispiel wird der Text durch das Rechteck überdeckt.
Text-Gestaltungselement
Bei diesem Gestaltungselement handelt es sich um Text in einem unsichtbaren Rahmen. Sie
fügen ihn über die Registerkarte „Gestaltung“ ein, indem Sie in der dortigen Gruppe
„Einfügen“ auf „Text“ klicken. Um den Text zu bearbeiten, stehen drei alternative Wege zur
Verfügung:
1) Klicken Sie den Text doppelt an
127
PERFECT PRINT-PROGRAMM
2) Rufen Sie in der Gruppe „Aktionen“ den Befehl „Bearbeiten“ auf
3) Klicken Sie auf „Texteditor starten“ ganz rechts in der Infoleiste
Die Bearbeitung beenden Sie mit einem Mausklick auf „Texteditor beenden“ in der Infoleiste oder klicken Sie einfach außerhalb der Textbox.
Hinweis: Die Schaltflächen zum Einfügen und Bearbeiten von Text sind nur verfügbar, wenn im
Objektbaum die Bezeichnungen „Hintergrund“ oder „Vordergrund“ beziehungsweise „Text“
aktiviert sind, sofern also ein konkretes Objekt ausgewählt ist.
Text-Gestaltungselemente können wie folgt formatiert werden: Schriftart und Größe, Fett,
Kursiv, Textfarbe, Ausrichtung in der Textbox, Formatänderung rückgängig machen.
Eine weitere Option ist „Dynamisches Textfeld einfügen”. Hiermit können vorbereitete
Textblöcke eingefügt werden, deren Inhalt automatisch aktualisiert wird. Die folgenden
selbsterklärenden Textblöcke sind möglich:
Fügen Sie zum Beispiel zwei dynamische Text-Gestaltungselemente ein, sehen Sie bei aktivem
Text-Editor dies:
Sobald Sie den Texteditor beenden, werden die echten (aktuellen) Werte eingefügt:
Beim Drucken eines Dokuments mit dynamischen Textfeldern oder wenn Sie es in PDF
umwandeln, werden ebenfalls die aktuellen Werte für beispielsweise Datum oder Seitennummer
128
PERFECT PRINT-PROGRAMM
eingesetzt.
Bild- oder PDF-Gestaltungselement
Gestaltungselemente können auch Rasterbilder (Dateiformate bmp, jpg, png, gif oder tif),
Vektorgrafiken (EMF-Dateien) oder PDF-Dateien sein. Mit PDF-Dateien stehen Ihnen
Gestaltungsmöglichkeiten zur Verfügung, die einfache Bilddateien nicht bieten. Sie können
beliebige Dokumente, zum Beispiel aus Microsoft Word, PowerPoint oder aus anderen
Programmen, in PDF umwandeln und dann in Perfect Print als Vorder- oder Hintergrund
verwenden. Somit sind die Möglichkeiten, Ihr druckfertiges Dokument mit anspruchsvollen BildGestaltungselementen für Vordergründe oder für Hintergründe zu versehen, nahezu
unbegrenzt.
Wählen Sie zum Beispiel eine Seite aus einer PDF-Datei als Hintergrund, wird der PDF-Inhalt
unter dem Dokumentinhalt platziert; verwenden Sie die Seite hingegen als Vordergrund oder
Maske, so wird der PDF-Inhalt auf dem Dokumentinhalt platziert.
Hinweise

Texte, Bilder und andere Objekte einer PDF-Datei werden automatisch als solche erkannt.
Bereiche der PDF, die keine Inhalte haben, werden als transparent behandelt.

Wenn Sie ein druckfertiges Dokument als PDF-Datei speichern, werden alle Elemente der
PDF-Datei, die als Gestaltungselement eingefügt wurde, einschließlich ihrer Eigenschaften
und vorhandener Schriftarten, in die neue PDF-Datei übernommen. Es kann also sein, das
dieselbe Schriftart einmal eingebettet ist und einmal nicht, je nachdem, ob sie gemäß den
PDF-Einstellungen im eingefügten PDF-Gestaltungselement einerseits und im eigentlichen
Dokumentinhalt andererseits eingebettet wurde.
Neue Bild- oder PDF-Gestaltungselemente einfügen
Um ein Bild- oder PDF-Gestaltungselement einzufügen, aktivieren Sie die Registerkarte
„Gestaltung“ und wählen dann in der Gruppe „Einfügen“ den Befehl „Bild oder PDF“. Solange
die Favoriten-Liste für Gestaltungselemente leer ist, werden zwei übereinanderliegende Dialoge
geöffnet. Zuerst ist in diesem Fall nur ein klassischer „Öffnen“-Dialog von Windows zugänglich.
Hier können Sie die Bild- oder PDF-Datei auswählen, die das Gestaltungselement enthalten soll,
das Sie einfügen möchten.
129
PERFECT PRINT-PROGRAMM
Nach der Datei-Auswahl wird deren Inhalt im Fenster „Bild-Gestaltungselement hinzufügen“
angezeigt. Falls Sie eine mehrseitige PDF-Datei als Quelle für das Gestaltungselement gewählt
haben, können Sie im nächsten Schritt die konkrete Seite der PDF-Datei auswählen, die in das
Layout übernommen werden soll. Klicken Sie die gewünschte Seite dazu einfach an, sie wird zur
Verdeutlichung mit einem gestrichelten Rahmen markiert:
130
PERFECT PRINT-PROGRAMM
Nach einem Klick auf „Übernehmen“ wird die dann gewählte PDF-Seite oder Bilddatei als
Gestaltungselement in das Layout eingefügt.
Sie können alternativ auch auf das soeben erläuterte Vorgehen zum sofortigen Einfügen des
Inhalts aus einer Datei verzichten. Dazu klicken Sie im „Öffnen“-Dialog auf „Abbrechen“. Dann
steht ein leeres Fenster „Bild-Gestaltungselement hinzufügen“ zur Verfügung. In diesem Fenster
haben Sie in der Gruppe „Bild oder PDF auswählen“ in jedem Fall folgende Möglichkeiten, ein
Gestaltungselement hinzuzufügen oder zu ersetzen: aus der Zwischenablage (Befehl „Einfügen
aus Zwischenablage“), aus einer Datei („Aus Datei laden“), aus den Bildern, die sich bereits im
Layout („Aus Layout übernehmen“) befinden oder (falls vorhanden) aus der Favoriten-Liste.
Das gewählte Bild/die gewählte Seite der PDF-Datei wird mit einem Klick auf die Schaltfläche
„Übernehmen“ an der ausgewählten Stelle in das aktuelle Layoutprojekt übernommen. Mit
einem Doppelklick auf das Bild/die Seite erreichen Sie dasselbe. Mit „Abbrechen“ wird die
Übernahme nicht ausgeführt.
Wenn „Anzeigen“ (in der Gruppe „Favoriten“) aktiv ist, können die Bild- oder PDFGestaltungselemente in einer Favoritengalerie angesehen werden, die zuvor mit dem Befehl
„Hinzufügen“ zusammengestellt wurde. Mit „Entfernen“ löscht man nicht mehr benötigten
131
PERFECT PRINT-PROGRAMM
Elemente aus der Favoriten-Liste.
Gegenwärtig verwendete Bild- oder PDF-Gestaltungselemente verwalten
Folgende Aktionen können Sie mit dem bereits vorhandenen Element vornehmen, nachdem Sie
es im Objektbaum doppelt angeklickt haben:
Wenn „Anzeigen“ in der Gruppe „Gegenwärtiges Bild“ aktiv ist, wird nur das Bild- oder PDFGestaltungselement dargestellt, das gegenwärtig im Objektbaum aktiviert ist.
„In Favoritenliste einfügen“
Das Bild wird (noch einmal) in die Favoritenliste eingefügt, wenn Sie auf den Befehl in der
Gruppe „Gegenwärtiges Bild“ klicken.
„In Datei exportieren“
Mit diesem Befehl speichern Sie das Gestaltungselement als separate Datei ab, und zwar (nur) in
dem Format der Originaldatei. Ein PDF-Gestaltungselement kann also als PDF-Datei gespeichert
werden.
Rechteck und Linie
Es können auch Vektorgrafikobjekte als Gestaltungselemente in Ihr Layout und in druckfertige
Dokumente eingefügt werden. Sie fügen diese Objekte über die Registerkarte „Gestaltung“ ein,
indem Sie in der dortigen Gruppe „Einfügen“ auf „Rechteck“, „Horizontale Linie“ oder
„Vertikale Linie“ klicken. Die zentralen Eigenschaften sind dieselben wie die allgemeinen
Einstellungen für die anderen Gestaltungselemente.
Spezielle Eigenschaften für Rechtecke und Linien finden sich in der Gruppe „Stift
und Pinsel“. Sie beziehen sich auf Füllfarbe, Rahmenfarbe, Linienstärke und
Linienstil.
Gestaltungselemente gruppieren und ausrichten
Im Objektbaum kann die Hierarchie der Gestaltungselemente angesehen und bearbeitet werden.
So können einzelne Elemente gruppiert, ausgerichtet und in ihrem Verhältnis zueinander
festgelegt werden. Um zum Beispiel mehrere Elemente gemeinsam zu bewegen und dabei ihre
relative Position zueinander beizubehalten, gehen Sie wie folgt vor:
Erstellen Sie ein Gestaltungselement „Rechteck“.
Erstellen Sie einige weitere Gestaltungselemente, die Sie innerhalb des
Rechtecks in einer Gruppe zusammenfassen möchten, wobei das
132
PERFECT PRINT-PROGRAMM
Rechteck das übergeordnete Element sein soll
Alle Änderungen der Position des Rechtecks wirken sich genauso auf die Gestaltungselemente
innerhalb des Rechtecks, also auf die untergeordneten Elemente, aus.
Mit dem passenden Befehl in der Gruppe „Stift und Pinsel” („Rahmenfarbe: Keine“) können Sie
das übergeordnete Rechteck nun unsichtbar machen.
Änderungen von horizontaler/vertikaler Ausrichtung und der Abstände der Gestaltungselemente
werden für die Gruppe nun innerhalb des unsichtbaren, übergeordneten Rechtecks ausgeführt.
Wichtige Werkzeug-Fenster und Dialoge
Programmoptionen
Klicken
Sie
auf
die
Perfect
Print-Schaltfläche
und
danach
auf
die
Schaltfläche
„Programmoptionen“, so werden die grundlegenden Programm-Einstellungen von Perfect
Print angezeigt und können Ihren Wünschen angepasst werden.
Es gibt drei Kategorien von Programmoptionen: Projekt/Layout, Viewer und BenutzerInformation.
133
PERFECT PRINT-PROGRAMM
Projekt / Layout
„Geöffnete Dateien sperren“
Welche Dateien (entsprechend ihrer Größe) nach dem Öffnen im Programm zum Bearbeiten
oder Löschen durch andere Programme gesperrt sind, wird mit dieser Option festgelegt. Für
größere Dateien ist es manchmal sinnvoll, nicht die gesamte Datei beim Öffnen zu lesen,
sondern nur einen Teil. So wird die Datei schneller geöffnet. In diesem Fall muss die Datei für
andere Anwendungen gesperrt sein.
„Für neue Projekte einen Layout-Typ als Standard auswählen“
Der Layout-Typ oder die Layout-Vorlage (PDT-Datei), der/die für neue Dokumente oder nach der
Auswahl des Befehls „Zurücksetzen (Leeren)“ (siehe Gruppe „Aktionen“ auf dem Registerreiter
„Layout“) standardmäßig verwendet werden soll. Die Layout-Typen „Benutzerdefiniert“ und
„Mehrere Abschnitte“ können hier nicht gewählt werden, weil sie vom Anwender erstellt
werden und über keine eigenen Eigenschaften verfügen.
„Gestaltungselemente durch Referenz duplizieren, nicht kopieren“
Standardmäßig werden alle Gestaltungselemente in einem Layout durch Referenzen auf das
jeweilige Objekt dupliziert. Auf diese Weise wird die Größe der Layout-Dateien so klein wie
134
PERFECT PRINT-PROGRAMM
möglich gehalten, was beispielsweise bei großen Bild-Gestaltungselementen von Bedeutung ist.
Sofern Sie physikalische Kopien von Gestaltungselementen als Duplikate in ein Layout einfügen
möchten, darf das Kontrollkästchen nicht aktiviert sein.
Viewer
Maßeinheiten und Auflösung
Hier wird zunächst die Maßeinheit (Zentimeter, Millimeter, Zehntelmillimeter, Punkte oder Zoll)
geändert, die im Programm bei Maßangaben standardmäßig verwendet werden soll. Das gilt
zum Beispiel für Breiten-, Höhen- oder Positionsangaben für den Mauszeiger in der Status-Leiste
(Hinweis: ein Punkt = 1/72 Zoll).
Mit der „Auflösung“ variieren Sie, unter Berücksichtigung der Bildschirmauflösung, in welcher
Größe die Seiten im Dokumentfenster angezeigt werden: 72 dpi, 96 dpi, 120dpi, 150 dpi,
benutzerdefiniert (Hinweis: dpi, also dots per inch, ist eine Maßeinheit für die Bildschirm- und
Druckauflösung).
Rendering
„Textglättung von Windows verwenden“
Das Kontrollkästchen vor dieser Option muss deaktiviert sein, wenn Zeichen in einem Text
135
PERFECT PRINT-PROGRAMM
schärfer hervortreten sollen, damit sie bei Vergrößerung besser lesbar sind. Wenn Sie das
Kontrollkästchen aktivieren, wird eine neue Zeile eingeblendet, in der die Methode der
Textglättung gewählt werden kann. Verwenden Sie die Methode „Clear Type“, wenn Sie über
einen LCD-Monitor verfügen, sonst die Methode „Standard“.
„Qualität der Bildinterpolation“
Die Bildinterpolation dient der Skalierung eines Bildes und damit seiner Qualität. Eine bessere
Qualität bedeutet gleichzeitig eine Erhöhung der Größe der jeweiligen Datei. Sie wählen
zwischen „Gering“, „Normal“ und „Hoch“, und entscheiden damit auch über die Tendenz der
Dateigröße.
„Direct2D-Beschleunigung verwenden“
Wenn Sie diese Option aktivieren, wird das Rendering-Ergebnis, vor allem bei Dokumenten mit
vielen Vektorgrafiken, in einigen Fällen verbessert. Die Hardware Ihres Computers muss
Direct2D-Beschleunigung unterstützen. Ist dies nicht der Fall, ist die Option deaktiviert
(ausgegraut).
Auswahl und Markierung
„Ausgewählter Text (Farbe)“
Mit der hier angegebenen Farbe werden ausgewählte Texte oder Bilder farbig hervorgehoben.
„Auswahlrahmen (Farbe)“
Mit der hier angegebenen Farbe werden Auswahlrahmen farbig hervorgehoben.
„Textbearbeitung (Hintergrundfarbe)“
Mit der hier angegebenen Farbe wird der Bereich des Texteditors farbig hervorgehoben. Die
Standardfarbe ist gelb.
„Seitenhintergrund (Farbe)“
Die Hintergrundfarbe der Seiten beim Anzeigen kann hier festgelegt werden. Die
standardmäßige Hintergrundfarbe für die Seiten im Arbeitsbereich ist Weiß.
136
PERFECT PRINT-PROGRAMM
Benutzer-Information
Benutzername, Organisation und E-Mail-Adresse können in diesen Zeilen angegeben werden.
Der Kontoname bei Windows-Anmeldung wird hier ebenfalls angezeigt. Da der Kontoname an
anderer Stelle auf Ihrem Computer festgelegt wird, kann er in Perfect Print nicht geändert
werden.
Projekteigenschaften
In diesem Dialog werden grundlegende Eigenschaften für das geöffnete Perfect Print-Projekt
festgelegt beziehungsweise angezeigt. Ein Projekt besteht in Perfect Print aus einem Dokument
und einem Layout für dieses Dokument. Es wird als PDP-Datei gespeichert.
Die Eigenschaften eines Projekts sind auf zwei Kategorien aufgeteilt: Projekt und Layout.
137
PERFECT PRINT-PROGRAMM
Projekt
In dieser Kategorie ist aufgeführt: Titel, Thema, Verfasser und Sicherheit (Kennwort), die alle in
dem Dialog anzugeben und/oder veränderbar sind. Daneben findet man hier die Anzahl der
Seiten des Originaldokuments und des druckfertigen Dokuments. Diese Eigenschaften werden
an anderen Stellen im Programm festgelegt und im Eigenschaften-Dialog lediglich
(unveränderbar) angezeigt.
138
PERFECT PRINT-PROGRAMM
Layout
In dieser Kategorie ist aufgeführt: Bezeichnung, Beschreibung, Layout-Typ (wird an anderer
Stelle im Programm festgelegt, hier nicht veränderbar), Version (wird automatisch vergeben, hier
nicht veränderbar). Daneben kann in den Zeilen unterhalb von „In PDF-Dokument übernehmen“
festgelegt werden, wie hinsichtlich der dort genannten PDF-Objekte in einem Perfect PrintProjekt verfahren werden soll.
Drucken
Im Drucken-Fenster lassen sich mit diversen Einstellungen und Optionen die Details des
Druckvorgangs festlegen, so dass das PDF-Dokument so ausgegeben wird, wie Sie es möchten.
139
PERFECT PRINT-PROGRAMM
In
dem
Fenster,
Registerkarte
„Druckeinstellungen“,
sehen
Sie
oben
die
Einstellungsmöglichkeiten zu Drucker und Papier („Drucker“). Stellen Sie sicher, dass für den
Ausdruck der gewünschte Drucker in der Liste bereits ausgewählt ist oder wählen Sie den
passenden Drucker aus. Der „Perfect PDF & Print 8“-Drucker ist in der Liste nicht vorhanden.
Klicken Sie auf „Eigenschaften” um zusätzliche Optionen für den ausgewählten Drucker
festzulegen.
Stellen Sie darüber hinaus sicher, dass die eingestellte Papiergröße ausreicht, um die
Dokumentseiten wie gewünscht auszudrucken und dass auch die Papierausrichtung korrekt ist.
Mit „Seiten“ stehen allgemeine Druck-Optionen zur Verfügung, die Standard in nahezu allen
Windows-Anwendungen vorhanden sind:

Ausdruck aller Seiten, einzelner Seiten oder eines Seitenbereichs

Drucken in umgekehrter Reihenfolge

Falls der gewählte Drucker das Drucken in mehreren Exemplaren unterstützt, können Sie die
Anzahl der Exemplare angeben und nach Aktivieren des Kontrollkästchens „Sortieren“ die
Exemplare in der richtigen Reihenfolge sortieren lassen.

Falls der gewählte Drucker den doppelseitigen Druck (auch bekannt als Duplex-Druck)
unterstützt, können Sie das Kontrollkästchen „Duplex“ aktivieren und dann unter
140
PERFECT PRINT-PROGRAMM
Berücksichtigung der Hinweise aus dem Drucker-Handbuch die Datei auf beide Papierseiten
drucken.
Hinweis: Sofern der gewählte Drucker den Duplex-Druck nicht unterstützt, können Sie in
Perfect Print stattdessen manuellen Duplex-Druck verwenden. Aktivieren Sie dazu „Manuell
Duplex” in der Auswahlliste. Bei dieser Option muss der Papierstapel von Hand aus dem
Papierfach herausgenommen und umgedreht werden, um nach der Vorder- auch die Rückseite
der Blätter zu bedrucken. Das Umdrehen kann nach Aufforderung durch das Programm
erfolgen.
Das Drucker-Fenster ist gleichzeitig auch ein Vorschaufenster, in dem die Auswirkungen der
unterschiedlichen Optionen angezeigt werden, und unten links ein Steuerelement für die
Bestimmung der in der Vorschau angezeigten Seite und mit der Seitennummer. Rechts davon
wird die Gesamtseitenzahl des Dokuments angegeben („Blätteranzahl“). Die Prozentzahl
daneben zeigt die Skalierung der Seite beim Drucken als Prozentsatz (bezogen auf die
Originalgröße der Seite) an.
Im „Papiereinstellungen“ sind die folgenden speziellen Druckoptionen verfügbar:
„Papier automatisch auswählen“: Wenn Sie diese Option aktivieren, ermittelt das Programm für
die Dokumentseiten entsprechend ihrer Größe automatisch die optimale Papiergröße. Die
vorgegebene Einstellung „Papier“ aus den allgemeinen Druck-Optionen wird in diesem Fall
ignoriert. Diese Option ist hilfreich, wenn Dokumente mit unterschiedlichen Seitengrößen auf
einem Drucker mit verschieden großen Papierfächern gedruckt werden sollen.
„Papier automatisch drehen“: Wenn Sie diese Option aktivieren, ermittelt das Programm für die
Dokumentseiten automatisch die optimale Ausrichtung. Die vorgegebene Ausrichtung
(„Hochformat“, Querformat“) aus den darüber stehenden allgemeinen Druck-Optionen wird in
diesem Fall ignoriert.
„Zentrieren“: platziert die Seiten automatisch in der Blattmitte.
Weitere Einstellungen können Sie in der Registerkarte „Erweiterte Druckeinstellungen“ machen:
Die Optionen zur Seitenskalierung vergrößern, verkleinern oder teilen beim Drucken die Seiten:

„Seite in Originalgröße drucken“: Hier wird die Seite ausgehend vom oberen linken Bereich
ohne Anpassung an das Papierformat gedruckt. Bereiche, die nicht auf das Papier passen,
werden nicht gedruckt.

„Seite in bedruckbaren Bereich einpassen“: Hier wird die Seite verkleinert oder vergrößert,
damit sie vollständig in den bedruckbaren Bereich des aktuell ausgewählten Papierformats
passt.

„Seite auf bedruckbaren Bereich verkleinern“: Hier wird die Seitengröße ausschließlich
141
PERFECT PRINT-PROGRAMM
verkleinert, damit die Seite auf ein gewähltes (kleineres) Papier passt. Ein Vergrößern von
Seiten in Anpassung an größeres Papier findet nicht statt. Wenn ein Bereich ausgewählt
wird, der größer als der bedruckbare Bereich des aktuell ausgewählten Papierformats ist,
wird es entsprechend dem bedruckbaren Bereich skaliert.

Die nächste Auswahlliste in diesem Dialog betrifft die Auswahl der Druckqualität: Um Toner
oder Tinte zu sparen, kann die Druckqualität zwischen „Hohe Qualität“ und „Entwurf“
variiert werden.
„Druckerränder ignorieren“: Nach dem Aktivieren dieser Option werden die Seiten bis zum Rand
des Blattes gedruckt. Ist die Option deaktiviert, wird die Seite geringfügig um die Breite der
Druckerränder verschoben auf dem Blatt positioniert und je nach der Auswahl der folgenden
Optionen auch verkleinert (siehe Vorschau-Bereich und Optionen zur Seitenskalierung).
„Seite als Rasterbild drucken“: Wählen Sie diese Option, wenn die Dokumentseiten nicht als
einzelne gerenderte Objekte, sondern als Bild gedruckt werden sollen. Die Option ist vor allem
beim Drucken von Dokumenten mit komplexen Inhalten sinnvoll, weil so die Gefahr von Fehlern
reduziert wird.
Originaldokumente und druckfertige Dokumente
In Perfect Print werden zwei Dokumentarten unterschieden: Originaldokument und
druckfertiges Dokument.
Originaldokument
Ein Originaldokument ist ein bereits existierendes Quelldokument (PDF-, XPS-, Text-, Bilddatei,
eingescanntes Bild oder Druckauftrag), das Sie aus einer beliebigen Ursprungsanwendung mit
dem Perfect Print-Drucker „drucken“.
Das Originaldokument besteht aus einzelnen Seiten. Diese können neu angeordnet, umgestaltet,
und/oder mit Gestaltungselementen versehen werden. Funktionen zum manuellen Anordnen
von Originalseiten, also zum Einfügen, Verschieben, Drehen, Löschen, und Ändern der Größe
oder Reihenfolge stehen zur Verfügung. Diese Funktionen lassen sich auf dem Registerreiter
„Dokument“ in der Gruppe „Originaldokument“ oder alternativ im Kontextmenü mit einem
rechten Mausklick auf eine Seite aufrufen. Für die Nutzung des Kontextmenüs muss der Modus
„Original“ aktiviert sein. Seiteninhalte können dabei nicht geändert werden.
Druckfertiges Dokument
Ein druckfertiges Dokument entsteht nach der Anwendung eines Layouts auf ein
Originaldokument. Das Ergebnis sehen Sie sofort im Voransicht-Modus von Perfect Print. Es
handelt sich dabei um eine Anzahl virtueller Seiten, die mit einem Drucker auf Papier
ausgegeben und als PDF- oder Bilddatei gespeichert werden können. Diese Funktionen lassen
142
PERFECT PRINT-PROGRAMM
sich auf dem Registerreiter „Dokument“ in der Gruppe „Druckfertiges Dokument“ oder
alternativ über die Schaltflächen im Objektfenster aufrufen, sofern der Voransicht-Modus
aktiviert ist.
Druckfertige Dokumente können als PDP-Datei gespeichert werden. So können Sie das Layout
des Dokuments auch zu einem späteren Zeitpunkt selbst bearbeiten oder an Ihre Kollegen zur
Bearbeitung weitergeben, bevor die finale Version erstellt wird.
Perfect Print-Dateiformate
Perfect Print verwendet zwei eigene Dateiformate: Portable Document Project (.pdp) und
Portable Document Template (.pdt).
Portable Document Project (PDP)
PDP ist in Perfect Print das zentrale Dateiformat. In ihm wird das Dokumentenprojekt
gespeichert.
In der Projektdatei werden der Inhalt des Originaldokuments und die Layoutvorlage gespeichert.
Letztere enthält die Information, wie das Originaldokument geändert werden soll, um es zu
einem druckfertigen Dokument zu machen. Die PDP-Datei enthält alle Objekte (Texte, Bilder,
Formatierungen) und Informationen, die zur Erstellung eines druckfertigen Dokuments
erforderlich sind. Das Projekt kann somit auch auf einen anderen Computer übertragen werden,
auf dem Perfect Print installiert ist und lässt sich dort bearbeiten.
Die Aktionen, die mit Projekten (PDP-Dateien) ausgeführt werden können, finden Sie in Perfect
Print nach einem Mausklick auf die Perfect Print-Schaltfläche links oben im Programmfenster.
Eine PDP-Datei kann auch als Layoutvorlage (PDT-Datei) verwendet werden. In diesem Fall wird
aus einem Projekt nur das Layout geladen.
Portable Document Template (PDT)
PDT-Dateien enthalten in Perfect Print die Layout-Vorlage und ihre Eigenschaften. Im
Unterschied zur Projektdatei (PDP-Datei) enthält eine PDT-Datei kein Dokument.
Eine Vorlage (PDT-Datei) enthält alle Informationen, die zur Anwendung eines Layouts
erforderlich sind. Die Vorlage kann somit auch auf einen anderen Computer übertragen werden,
auf dem Perfect Print installiert ist und lässt sich dort auf ein beliebiges Originaldokument
anwenden. Zudem kann die Vorlage auf dem anderen Computer bearbeitet werden.
Die Aktionen, die mit Layoutvorlagen und mit PDT-Dateien ausgeführt werden können, finden
Sie in Perfect Print auf dem Registerreiter „Layout“.
Layoutvorlagen können auch aus PDP-Dateien geladen werden, denn diese enthalten wie oben
143
PERFECT PRINT-PROGRAMM
beschrieben auch eine Layoutvorlage.
144
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