Thunderbird 1600

Thunderbird 1600
Vorwort
VORWORT
Dieses Handbuch enthält Informationen über das Triumph Motorrad Thunderbird. Bewahren
Sie dieses Benutzerhandbuch stets zusammen mit dem Motorrad auf und schlagen Sie darin
nach, wann immer Sie Informationen benötigen.
cfcu
Warnung, Vorsicht und
Hinweis
Vorsicht
Besonders wichtige Informationen in diesem
Handbuch sind in folgender Form dargestellt:
Dieses Symbol "Vorsicht" kennzeichnet
spezielle Anweisungen oder Verfahren, die,
wenn sie nicht streng befolgt werden, zur
Beschädigung oder Zerstörung von
Ausrüstung führen können.
Warnung
Dieses Symbol "Warnung" kennzeichnet
spezielle Anweisungen oder Verfahren,
deren Nichtbefolgung zu Verletzungsoder Lebensgefahr führt.
Hinweis:
•
Dieses Symbol "Hinweis" kennzeichnet Punkte, die für einen
effizienteren und bequemeren
Betrieb
des
Motorrads
von
besonderer Bedeutung sind.
1
Vorwort
Warnaufkleber
Wartung
In bestimmten Bereichen des
Motorrads ist dieses Symbol
(siehe links) zu finden. Dieses
Symbol
bedeutet
"VORSICHT: SCHLAGEN SIE
IM HANDBUCH NACH" und
wird jeweils ergänzt durch
eine bildliche Darstellung des betreffenden
Themas.
Um eine lange, sichere und problemfreie
Lebensdauer
Ihres
Motorrads
zu
gewährleisten, sollten Sie Wartungsarbeiten
ausschließlich von Triumph-Vertragshändlern
durchführen lassen.
Versuchen Sie niemals, das Motorrad zu
fahren oder irgendwelche Einstellungen
vorzunehmen, ohne vorher die betreffenden
Anweisungen
in
diesem
Handbuch
nachzuschlagen.
Um den Standort Ihres nächstgelegenen
Triumph-Händlers zu erfahren, besuchen Sie
die
Triumph
Webseite
unter
www.triumph.co.uk oder setzen Sie sich
telefonisch mit der offiziellen TriumphVertretung Ihres Landes in Verbindung. Die
Anschriften finden Sie im Serviceheft, das
diesem Handbuch beiliegt.
Siehe Seiten 12 und 13 für die genaue Lage
aller Aufkleber mit diesem Symbol. Wo dies
erforderlich ist, erscheint das Symbol auch
auf den Seiten, die die entsprechenden
Informationen enthalten.
2
Die Kenntnisse, Ausrüstung und Fertigkeiten,
die für die korrekte Wartung Ihres TriumphMotorrads erforderlich sind, sind nur bei
einem Triumph-Vertragshändler zu finden.
Vorwort
Schalldämpfersystem
Benutzerhandbuch
Manipulationen
sind verboten.
Vielen Dank, dass Sie sich für ein Motorrad
von Triumph entschieden haben. Dieses
Motorrad ist das Ergebnis der bewährten
Entwurfsund
Konstruktionstechnik,
eingehender Tests und des dauerhaften
Strebens von Triumph nach Überlegenheit
bei Zuverlässigkeit, Sicherheit und Leistung.
am
Schalldämpfersystem
Der Besitzer wird darauf hingewiesen, dass
gesetzliche Vorschriften unter Umständen
folgendes verbieten:
a)
Das Entfernen oder Unwirksammachen von Vorrichtungen oder
konstruktiven Bestandteilen zur
Schalldämpfung
an
einem
Neufahrzeug vor dessen Verkauf
oder Auslieferung an den Endkäufer
oder während des Betriebs des
Fahrzeugs, außer dies erfolgt zu
Wartungs-,
Reparaturoder
Austauschzwecken, und
b) das Betreiben dieses Fahrzeugs nach
Entfernen oder Unwirksammachen
einer solchen Vorrichtung oder eines
solchen konstruktiven Bestandteils.
Bitte lesen Sie dieses Benutzerhandbuch
durch, bevor Sie mit dem Motorrad fahren,
um sich mit der richtigen Bedienung der
Kontrollelemente Ihres Motorrads, seinen
Eigenschaften, Fähigkeiten und Grenzen
gründlich vertraut zu machen.
Dieses Handbuch beinhaltet Tipps für
sicheres Fahren, behandelt jedoch nicht alle
Techniken und Fertigkeiten, die für das
sichere Fahren mit einem Motorrad
erforderlich sind.
Triumph empfiehlt allen Fahrern dringend,
das für den sicheren Betrieb des Motorrads
erforderliche Training zu absolvieren.
Sie erhalten das vorliegende Handbuch bei
Ihrem Händler auch auf:
•
Englisch,
•
Französisch,
•
Italienisch,
•
Japanisch,
•
Niederländisch,
•
Portugiesisch,
•
Schwedisch,
•
Spanisch.
3
Vorwort
Hinweis:
Informationen
•
Die in dieser Publikation enthaltenen
Angaben basieren auf den neuesten, zum
Zeitpunkt der Veröffentlichung verfügbaren
Informationen. Triumph behält sich das Recht
vor, jederzeit ohne vorherige Ankündigung
Änderungen vorzunehmen, ohne dass dem
Unternehmen
daraus
Verpflichtungen
entstehen.
Für den Einbau einiger ZubehörMontagesätze muss der OriginalSoziussitz ausgebaut werden, in
dem das Handbuch untergebracht
ist. Stellen Sie in diesem Fall sicher,
dass das Benutzerhandbuch aus
dem Soziussitz entnommen und
stets am Motorrad mitgeführt
wird.
Warnung
Dieses Benutzerhandbuch und alle
anderen mitgelieferten Anleitungen sind
als Bestandteil des Motorrads zu
betrachten und sollten dauerhaft bei
diesem verbleiben, auch wenn es später
einmal verkauft werden sollte.
Alle Fahrer müssen vor dem Fahren dieses
Benutzerhandbuch und alle anderen
mitgelieferten Anleitungen durchlesen, um
sich mit der richtigen Bedienung der
Bedienelemente des Motorrads, seinen
Eigenschaften, Fähigkeiten und Grenzen
gründlich vertraut zu machen. Verleihen
Sie Ihr Motorrad nicht an andere Personen,
da es beim Fahren zu einem Unfall
kommen kann, wenn diese mit den
Bedienelementen Ihres Motorrads, seinen
Eigenschaften, Fähigkeiten und Grenzen
nicht vertraut sind.
4
Jede Wiedergabe, ob ganz oder in Teilen, ist
ohne schriftliche Genehmigung von Triumph
Motorcycles Limited untersagt.
© Copyright 05.2009 Triumph Motorcycles
Limited, Hinckley, Leicestershire, England.
Veröffentlichung
Ausgabe 2.
Nummer
3851651,
Vorwort
Inhaltsverzeichnis
Dieses Handbuch enthält eine Reihe unterschiedlicher Abschnitte. Das nachstehende
Inhaltsverzeichnis wird Ihnen dabei helfen, den Beginn jedes Abschnitts aufzufinden. Im Fall
von längeren Abschnitten finden Sie an dieser Stelle dann ein weiteres Inhaltsverzeichnis, das
Ihnen beim Auffinden des spezifischen Themas hilft, zu dem Sie Informationen suchen.
Vorwort . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1
Warnaufkleber . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12
Kennzeichnung der Teile . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14
Seriennummern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17
Allgemeine Informationen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19
Fahren mit dem Motorrad . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 43
Zubehör, Ladung und Beifahrer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 55
Wartung und Einstellungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 59
Einlagern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 109
Spezifikationen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 111
5
Vorwort - Sicherheit geht vor
VORWORT - SICHERHEIT GEHT VOR
Das Motorrad
Warnung
Dieses Motorrad ist ausschließlich für den
Straßengebrauch ausgelegt. Für eine
Verwendung im Geländebereich ist es
nicht geeignet.
Ein Betrieb im Gelände kann unter
Umständen zum Verlust der Kontrolle
über das Motorrad und in der Folge zu
einem Unfall mit Verletzungs- oder
Todesfolge führen.
Warnung
Dieses Motorrad ist nicht für das Ziehen
von Anhängern oder die Montage eines
Seitenwagens ausgelegt. Das Anbringen
eines Seitenwagens und/oder Anhängers
kann zum Verlust der Kontrolle und zu
einem Unfall führen.
Kraftstoffdämpfe und Abgase
Warnung
BENZIN IST HOCH ENTZÜNDLICH:
Schalten Sie beim Betanken stets den
Motor ab.
Tanken Sie nicht und öffnen Sie den
Tankdeckel nicht in der Nähe von offenem
Feuer oder während Sie rauchen.
Achten Sie sorgfältig darauf, beim
Betanken kein Benzin auf Motor,
Auspuffrohre oder Auspuff-Schalldämpfer
zu verschütten.
Sollten Sie Benzin verschlucken, einatmen
oder in die Augen bekommen, begeben
Sie sich sofort in ärztliche Behandlung.
Spritzer auf der Haut sind sofort mit
Wasser und Seife abzuwaschen, und mit
Benzin
verschmutzte
Kleidung
ist
unverzüglich zu entfernen.
Kontakt
mit
Benzin
Verbrennungen
und
Hauterkrankungen führen.
kann
zu
ernsten
Warnung
Dieses Motorrad ist für den Gebrauch als
Zweirad ausgelegt, mit dem ein Fahrer
alleine oder (falls ein Beifahrersitz montiert
ist) zusammen mit einem Beifahrer
befördert werden kann.
Das
Gesamtgewicht
von
Fahrer,
möglichem Beifahrer, etwaigen Zubehörteilen und Gepäckstücken darf die
maximale Zuladung von 231 kg nicht
überschreiten.
6
Warnung
Starten Sie den Motor niemals in
geschlossenen Räumen und lassen Sie ihn
niemals in geschlossenen Räumen laufen.
Die Abgase sind giftig und können
innerhalb kurzer Zeit zu Bewusstlosigkeit
und zum Tod führen. Betreiben Sie Ihr
Motorrad stets im Freien oder in
ausreichend belüfteten Bereichen.
Vorwort - Sicherheit geht vor
Sturzhelm und Schutzkleidung
Warnung
Fahrer und Beifahrer müssen bei der Fahrt
stets einen Motorradsturzhelm, Augenschutz, Handschuhe, Stiefel, lange Hosen
(die im Knie- und Knöchelbereich eng
anliegen müssen) und eine hellfarbene
Jacke tragen. Kleidung in leuchtenden
Farben erhöht die Sichtbarkeit des Fahrers
(oder
Beifahrers)
für
andere
Fahrzeugführer erheblich. Obwohl ein
vollständiger Schutz nicht möglich ist, kann
das Tragen korrekter Schutzkleidung das
Verletzungsrisiko bei der Fahrt vermindern.
Warnung
Der Sturzhelm stellt einen der wichtigsten
Bestandteile der Motorradkleidung dar, da
er einen Schutz gegen Kopfverletzungen
bietet. Ihr Helm und der Ihres Beifahrers
sollten sorgfältig ausgewählt werden und
so passen, dass sie bequem und sicher zu
tragen sind. Ein Helm in einer leuchtenden
Farbe erhöht die Sichtbarkeit des Fahrers
(oder
Beifahrers)
für
andere
Fahrzeugführer.
Ein offener Helm bietet bei einem Unfall
einigen Schutz, besser schützt jedoch ein
Vollvisierhelm.
Tragen Sie stets ein Visier oder eine
zugelassene Schutzbrille, um für eine gute
Sicht zu sorgen und Ihre Augen zu
schützen.
cbma
7
Vorwort - Sicherheit geht vor
Abstellen
Teile und Zubehör
Warnung
Warnung
Schalten Sie stets den Motor ab und
ziehen Sie den Zündschlüssel, bevor Sie
das Motorrad unbeaufsichtigt zurücklassen. Durch Abziehen des Schlüssels
vermindern Sie das Risiko einer Benutzung
des Motorrads durch unbefugte oder
ungeschulte Personen.
Besitzer eines Triumph-Motorrads sollten
sich darüber in Klaren sein, dass Teile,
Zubehör und Umbauten nur dann
zugelassen sind, wenn sie über eine
offizielle Zulassung von Triumph verfügen
und von einem Vertragshändler montiert
wurden.
Denken Sie beim Abstellen des Motorrads
stets an Folgendes:
Insbesondere ist es sehr gefährlich, Teile
oder Zubehörteile zu montieren oder
auszutauschen, für deren Montage die
elektrische
Anlage
oder
das
Kraftstoffsystem zerlegt oder erweitert
werden
müssen.
Jede
derartige
Modifikation
kann
zu
einem
Sicherheitsrisiko führen.
Legen Sie den ersten Gang ein, damit das
Motorrad nicht vom Ständer rollt.
Motor und Auspuffanlage sind nach dem
Fahren heiß. Stellen Sie das Motorrad
NICHT an Orten ab, an denen ein
Berühren durch Fußgänger, Tiere oder
Kinder wahrscheinlich ist.
Parken Sie nicht auf weichem oder stark
geneigtem Untergrund. Ein Abstellen
unter diesen Bedingungen kann dazu
führen, dass das Motorrad umstürzt.
Weitere Einzelheiten entnehmen Sie bitte
dem Abschnitt "Fahren mit dem
Motorrad" in diesem Benutzerhandbuch.
8
Die Montage von nicht zugelassenen
Teilen, Zubehörartikeln oder Umbauten
kann Einfluss auf das Fahrverhalten, die
Stabilität oder andere Aspekte des Betriebs
des Motorrads haben und dadurch unter
Umständen zu einem Unfall mit schweren
Verletzungen oder Todesfolge führen.
Triumph lehnt jede Haftung für Defekte ab,
die durch die Montage nicht zugelassener
Teile, Zubehörteile oder Umbauten bzw.
durch die Montage zugelassener Teile,
Zubehörteile oder Umbauten durch nicht
zugelassenes Personal entstehen.
Vorwort - Sicherheit geht vor
Wartung/Ausstattung
Warnung
Ziehen Sie Ihren Triumph-Vertragshändler
zu Rate, wann immer Sie Zweifel an der
korrekten oder sicheren Funktionsweise
dieses Triumph-Motorrads haben.
Denken Sie daran, dass der fortgesetzte
Betrieb eines fehlerhaft arbeitenden
Motorrads zu einer Verstärkung eines
vorhandenen Fehlers führen und darüber
hinaus die Sicherheit beeinträchtigen kann.
Warnung
Das Betreiben eines Motorrads mit
Neigungswinkelindikatoren, die über den
maximalen Grenzwert hinaus verschlissen
sind (Neigungswinkelindikator bis auf die
Mindestlänge von 5 mm verschlissen),
ermöglicht unsichere Seitenneigungswinkel
des Motorrads. Ersetzen Sie daher die
Neigungswinkelstifte stets, wenn sie bis auf
eine Länge von 5 mm verschlissen sind.
Schräglagen mit nicht mehr sicheren
Neigungswinkeln können zu Instabilitäten,
zum Verlust der Kontrolle über das
Motorrad und zu Unfällen führen.
Warnung
Stellen Sie sicher, dass die gesetzlich
vorgeschriebene Ausrüstung vollständig
installiert ist und einwandfrei funktioniert.
Das Entfernen oder Abändern der Scheinwerfer, Schalldämpfer, Abgaskontroll- oder
Geräuschdämpfungssysteme kann einen
Gesetzesverstoß darstellen. Fehlerhaft
durchgeführte
oder
unzulässige
Modifikationen können Einfluss auf das
Fahrverhalten, die Stabilität oder andere
Aspekte des Betriebs des Motorrads haben
und dadurch unter Umständen zu einem
Unfall mit Verletzungs- oder Todesfolge
führen.
Warnung
Sollte das Motorrad in einen Unfall,
Aufprall oder Sturz verwickelt werden,
muss
es
von
einem
TriumphVertragshändler überprüft und repariert
werden. Jeder Unfall kann Schäden
hervorrufen, die, wenn sie nicht
fachgerecht repariert werden, unter
Umständen zu einem zweiten Unfall mit
Verletzungs- oder Todesfolge führen
können.
5 mm
9
Vorwort - Sicherheit geht vor
Fahren mit dem Motorrad
Warnung
Fahren Sie niemals mit dem Motorrad,
wenn Sie müde sind oder unter dem
Einfluss von Alkohol oder Drogen stehen.
Das Fahren unter Einfluss von Alkohol
oder Drogen ist gesetzwidrig.
Das Betreiben des Motorrads unter
Einfluss von Alkohol oder Drogen
vermindert die Fähigkeit des Fahrers, die
Kontrolle über das Motorrad zu behalten,
und kann zum Verlust der Kontrolle und
zu einem Unfall führen.
Warnung
Sämtliche Fahrer müssen im Besitz einer
gültigen Fahrerlaubnis für das Motorrad
sein. Die Benutzung des Motorrads ohne
gültige Fahrerlaubnis ist illegal und kann
eine Strafverfolgung nach sich ziehen.
Die Benutzung des Motorrads ohne eine
formelle Ausbildung in den korrekten
Fahrtechniken, die zum Erwerb der
Fahrerlaubnis
erforderlich
sind,
ist
gefährlich und kann zum Verlust der
Kontrolle über das Motorrad und zu
einem Unfall führen.
10
Warnung
Fahren Sie stets defensiv und tragen Sie
die an anderer Stelle in diesem Vorwort
beschriebene Schutzkleidung. Denken Sie
daran, dass ein Motorrad im Fall eines
Unfalls nicht den gleichen Aufprallschutz
bietet wie ein Pkw.
Warnung
Dieses Triumph Motorrad muss innerhalb
der
gesetzlichen
Geschwindigkeitsbegrenzung für die jeweils befahrene
Straße betrieben werden. Das Betreiben
des
Motorrads
bei
hohen
Geschwindigkeiten kann Gefahren bergen,
da die verfügbare Reaktionszeit in einer
gegebenen
Verkehrssituation
mit
zunehmender Fahrgeschwindigkeit stark
abnimmt. Vermindern Sie bei potenziell
gefährlichen
Fahrbedingungen
wie
schlechtem Wetter oder starkem Verkehr
stets die Geschwindigkeit.
Vorwort - Sicherheit geht vor
Lenker und Fußrasten
Warnung
Beobachten Sie ständig Straßenbelag,
Verkehrssituation und Windverhältnisse
und reagieren Sie entsprechend auf
Veränderungen. Zweiräder sind äußeren
Kräften unterworfen, die zu einem Unfall
führen können. Zu diesen Kräften gehören
unter anderem:
•
Windkräfte von vorbeifahrenden
Fahrzeugen,
•
Schlaglöcher, unebener
schadhafter Straßenbelag,
•
schlechtes Wetter,
•
Fahrerfehler.
oder
Betreiben Sie das Motorrad stets mit
mäßiger Geschwindigkeit und abseits von
starkem Verkehr, bis Sie sich gründlich mit
seinen Fahr- und Betriebseigenschaften
vertraut gemacht haben. Überschreiten Sie
niemals
die
gesetzlich
zulässige
Höchstgeschwindigkeit.
Warnung
Der Fahrer muss die Kontrolle über das
Motorrad aufrechterhalten und zu diesem
Zweck zu jedem Zeitpunkt die Hände am
Lenker behalten.
Wenn der Fahrer die Hände vom Lenker
nimmt, hat dies nachteiligen Einfluss auf
Fahrverhalten
und
Stabilität
eines
Motorrads, was zum Verlust der Kontrolle
über das Motorrad und zu einem Unfall
führen kann.
Warnung
Fahrer und Beifahrer müssen während der
Benutzung des Fahrzeugs stets die
vorgesehenen Fußrasten verwenden.
Durch die Benutzung der Fußrasten
vermindert sich für Fahrer und Beifahrer
das Risiko eines versehentlichen Kontakts
mit Teilen des Motorrads und die
Verletzungsgefahr durch sich verfangende
Kleidungsstücke.
11
Warnaufkleber
WARNAUFKLEBER
Lage der Warnaufkleber – Thunderbird
Die auf dieser und den folgenden Seiten im Einzelnen aufgeführten Aufkleber sollen Sie auf
wichtige sicherheitsrelevante Informationen in diesem Handbuch aufmerksam machen. Stellen
Sie sicher, dass die mit diesen Aufklebern in Zusammenhang stehenden Informationen von
allen Fahrern verstanden und befolgt werden, bevor diese mit dem Motorrad fahren.
Kühlmittel
(Seite 68)
Tägliche
Sicherheitskontrollen
(Seite 41)
12
Warnaufkleber
Lage der Warnaufkleber – Thunderbird (Fortsetzung)
Vorsicht
Sämtliche Warnhinweise und -aufkleber mit Ausnahme des Einfahraufklebers werden unter
Verwendung eines starken Klebers am Motorrad angebracht. In einigen Fällen werden die
Aufkleber vor dem Lackieren angebracht. Der Versuch, die Warnaufkleber zu entfernen,
führt daher zu Schäden an Karosserie oder Lackierung.
Pb
Helm
(Seite 7)
Unverbleiter
Kraftstoff
(Seite 33)
Zahnriemen
(Seite 85)
Motoröl
(Seite 64)
Reifen
(Seite 91)
13
Kennzeichnung der Teile
KENNZEICHNUNG DER TEILE
1
2
14
1.
2.
3.
4.
5.
13
3
4
5
12
11
10
Scheinwerfer
Vorderer Blinker
Kupplungszug
Kraftstofftank
Inbusschlüssel (hinter der
Seitenverkleidung)
6. Handbuch/C-Schlüssel (unter dem
Soziussitz)
7. Bremsleuchte/Rückleuchte
14
6
9
8. Hinterrad-Bremsscheibe
9. Hinterrad-Bremssattel
10.Schaltpedal
11. Seitenständer
12.Motorkühler
13.Vorderrad-Bremssattel
14.Vorderrad-Bremsscheibe
7
8
Kennzeichnung der Teile
KENNZEICHNUNG DER TEILE
15
28
16
27
17
26
15.Hinterradaufhängung
16.Batterie (unter dem Sitz)
17. Kraftstoffeinfülldeckel
18.Vorderer Bremsflüssigkeitsbehälter
19.Kühlmittel-Druckverschluss (unter
dem Kraftstofftank)
20.Hupe
21. Vorderradgabel
18
25
19
24
20
23
21
22
22.Hinterer Bremsflüssigkeitsbehälter
23.Bremspedal
24.Öltankdeckel/Peilstab
25.Kühlmittel-Ausgleichsbehälter
(hinter der
Zahnriemenscheibenabdeckung)
26.Schalldämpfer
27.Zahnriemenscheibe
28.Hinterer Blinker
15
Kennzeichnung der Teile
1
2
3
4
5
6
7
8
TRIP
530;
cfbm
14
13
12
1. Kupplungshebel
2. Scheinwerfer-Abblendschalter
3. Nebelscheinwerferschalter
(Nebelscheinwerfer sind ein
Zubehörartikel)
4. Kupplungshebel-Einstellvorrichtung
5. Tachometer
6. Vorderer Bremsflüssigkeitsbehälter
7. Motorstoppschalter
16
11
10
8. Bremshebel
9. Taste Blättern
10.Starterknopf
11. Kilometerzähler
12.Drehzahlmesser
13.Schalter Hupe
14.Blinkerschalter
9
Seriennummern
SERIENNUMMERN
Fahrzeugidentifikationsnum
mer (FIN)
Motor-Seriennummer
Die Fahrzeugidentifikationsnummer ist in den
Lenkkopfbereich des Rahmens eingeprägt.
Sie erscheint außerdem auf einem Schild, das
unter dem Fahrersitz am Rahmen angenietet
ist.
Die Motor-Seriennummer ist auf der oberen
Kurbelgehäuse-Seite im hinteren Bereich
eingeprägt und von der linken Seite aus
hinter dem Anlassermotor sichtbar.
cfbw
cfbv
Tragen Sie die Fahrzeugidentifikationsnummer in das nachfolgende Feld ein.
Tragen Sie die Motor-Seriennummer in das
nachfolgende Feld ein.
17
Seriennummern
Seite absichtlich frei gelassen
18
Allgemeine Informationen
ALLGEMEINE INFORMATIONEN
Inhaltsverzeichnis
Instrumentenanordnung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21
Instrumente. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22
Tachometer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Drehzahlmesser. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Kilometerzähler/ Tageskilometerzähler/Uhr . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Tankuhr . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
22
22
22
23
Warnleuchten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24
Öldruckwarnleuchte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Kühlmitteltemperatur . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Motormanagement-Kontrollleuchte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Blinker . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Fernlicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Leerlauf . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Kraftstoffwarnleuchte. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Alarmanlage. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
ABS-Warnleuchte (Antiblockiersystem). . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
24
24
25
25
25
25
25
26
26
Zündschlüssel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26
Zündschalter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 27
Einbauposition des Schalters. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 27
Betätigung des Schalters . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 27
Stellungen des Zündschalters . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28
Lenkschlossschlüssel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29
Lenkschloss . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29
Lenkerschalter rechts . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30
Motorstoppschalter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30
Starterknopf . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31
Taste "Blättern" . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31
Lenkerschalter links . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32
Scheinwerfer-Abblendschalter. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32
Blinkerschalter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32
Schalter Hupe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32
19
Allgemeine Informationen
Nebelscheinwerferschalter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32
Kraftstoffanforderungen/ Betanken . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 33
Kraftstoffsorte. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 33
Tankdeckel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 34
Befüllen des Kraftstofftanks . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 35
Seitenständer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 36
Seitenverkleidung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 37
Bordwerkzeug und Handbuch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 37
Sitze. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 38
Sorgfältiger Umgang mit dem Sitz. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 38
Ausbauen des Fahrersitzes . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 39
Ausbauen des Soziussitzes . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 39
Einfahren. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 40
Sicherer Betrieb . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 41
Tägliche Sicherheitskontrollen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 41
20
Allgemeine Informationen
Instrumentenanordnung
1
2
3
TRIP
4
14
530;
13
5
6
12
11
10
9
8
7
cdga
1. Tachometer
2. Drehzahlmesser
3. Kilometerzähler/Tageskilometerzähler
/Uhr
4. Drehzahlmesser, roter Bereich
5. Blinkeranzeige rechts
6. Motormanagement-Kontrollleuchte
7. Fernlicht-Kontrollleuchte
8. Kühlmitteltemperaturwarnleuchte
9. Anzeige Neutralstellung
10.Öldruckwarnleuchte
11. Kraftstoffstand-Warnleuchte
12.Alarmstatus-Anzeigelampe
(Alarmanlage ist Zubehör)
13.Blinkeranzeige links
14.ABS-Warnleuchte (nur ABS-Modelle)
21
Allgemeine Informationen
Instrumente
Der Kilometerzähler zeigt die Gesamtstrecke
an, die das Motorrad gefahren ist.
Tachometer
Es gibt zwei Tageskilometerzähler: Jeder der
beiden Tageskilometerzähler zeigt die
Entfernung
an,
die
das
Motorrad
zurückgelegt hat, seit er zum letzen Mal auf
Null gestellt wurde.
Der Tachometer zeigt die Fahrgeschwindigkeit des Motorrads an.
Drehzahlmesser
Der Drehzahlmesser zeigt die Motordrehzahl
in Umdrehungen pro Minute (U/min.) an.
Auf der rechten Seite der Drehzahlskala
befindet sich der rote Bereich. Drehzahlen
(U/min.) im roten Bereich liegen über dem
empfohlenen Maximalwert und ebenfalls
über dem Bereich mit dem besten
Leistungsverhalten.
Vorsicht
Lassen Sie die Drehzahl niemals in den
roten Bereich gelangen, da dies zu
gravierenden Motorschäden führen kann.
Kilometerzähler/
Tageskilometerzähler/Uhr
Warnung
Versuchen Sie nicht, während der Fahrt
zwischen Kilometerzähler- und Tageskilometerzählermodus umzuschalten oder
den Tageskilometerzähler zurückzusetzen,
da dies zum Verlust der Kontrolle über das
Motorrad und zu einem Unfall führen
kann.
Um
zwischen
den
Anzeigemodi
Tageskilometerzähler, Uhr und KraftstoffReichweite umzuschalten, betätigen Sie die
Taste "Blättern" (siehe unten) und lassen Sie
sie wieder los, bis die gewünschte Anzeige
sichtbar ist.
1
TRIP
1
cfcc
1. Anzeige Kilometerzähler/
Tageskilometerzähler
22
1. Taste Blättern
Allgemeine Informationen
Die Anzeige blättert in folgender Reihenfolge
weiter:
•
Kilometerzähler,
•
Tageskilometerzähler 1,
•
Tageskilometerzähler 2,
•
Uhr,
•
Kraftstoff-Reichweite.
Einstellen der Uhr
Warnung
Versuchen Sie nicht, die Uhr während der
Fahrt einzustellen, da dies zum Verlust der
Kontrolle über das Motorrad und zu
einem Unfall führen kann.
Um die Uhr zurückzusetzen, wählen Sie die
Uhren-Anzeige. Drücken Sie anschließend
4 Sekunden lang die Taste "Blättern" (siehe
Seite 31). Lassen Sie die Taste los, wenn die
Stundenanzeige zu blinken beginnt.
Um sie angezeigten Stunden einzustellen,
vergewissern Sie sich zunächst, dass die
Anzeige noch blinkt, und drücken Sie dann
die Taste "Blättern", um die Einstellung zu
ändern. Durch jeden einzelnen Tastendruck
ändert sich die Einstellung um eine Ziffer.
Wird die Taste weiter gehalten, läuft die
Anzeige
kontinuierlich,
in
Einzelzifferschritten, weiter.
Sobald die korrekte Stundenzahl angezeigt
wird, lassen Sie die Taste "Blättern"
4 Sekunden lang los. Nun beginnt die
Minutenanzeige
zu
blinken.
Die
Minutenanzeige wird auf die gleiche Art
eingestellt wie die Stundenanzeige.
Sind Stunden und Minuten korrekt
eingestellt, lassen Sie die Taste "Blättern"
4 Sekunden lang los und die Anzeige hört
auf zu blinken.
Zurücksetzen des Tageskilometerzählers
Um einen Tageskilometerzähler zurückzusetzen, wählen Sie den auf Null zu
stellenden Tageskilometerzähler aus und
lassen Sie ihn anzeigen. Drücken Sie
anschließend 4 Sekunden lang die Taste
"Blättern". Nach 4 Sekunden springt der
angezeigte Tageskilometerzähler auf Null
zurück.
Kraftstoff-Reichweite
Angabe der Entfernung, die mit der im Tank
verbliebenen Kraftstoffmenge voraussichtlich
zurückgelegt werden kann.
Tankuhr
1
TRIP
1. Tankuhr
Die Tankuhr zeigt die Menge des im Tank
vorhandenen Kraftstoffs an.
Bei eingeschalteter Zündung wird eine
Anzahl von Teilstrichen auf dem Display
angezeigt, die den Kraftstoffstand im Tank
angibt.
Bei vollem Tank werden alle 16 Teilstriche
angezeigt, bei leerem Tank keiner. Weitere
Markierungen auf der Anzeige stehen für
Kraftstoffstände zwischen voll und leer.
Werden drei Teilstriche angezeigt, leuchtet
die Kraftstoffstand-Warnleuchte auf und der
23
Allgemeine Informationen
Tageskilometerzähler schaltet um auf
Reichweiten-Anzeige (siehe Seite 23). Das
bedeutet, dass sich noch etwa 4,5 Liter
Kraftstoff im Tank befinden und Sie bei der
nächsten Gelegenheit tanken müssen.
Wird die Zündung aus- und wieder
eingeschaltet, ohne dass nachgetankt wurde,
zeigt das Instrument die Reichweite
automatisch nicht wieder an, sondern
wechselt zurück zur Tageskilometeranzeige,
die vor Erreichen des KraftstoffstandWarnniveaus zuletzt verwendet wurde.
Warnleuchten
Öldruckwarnleuchte
Sollte der Druck des Motoröls bei
laufendem Motor auf einen
gefährlich niedriges Niveau sinken,
leuchtet die Öldruckwarnleuchte auf.
Vorsicht
Schalten Sie den Motor sofort aus, wenn
das Öldruckwarnlicht aufleuchtet. Starten
Sie den Motor erst wieder, wenn der
Fehler behoben ist.
Hinweis:
•
Nach dem Tanken werden die
Anzeige der Tankuhr und der
verbleibenden
KraftstoffReichweite erst aktualisiert, wenn
das Motorrad wieder in Bewegung
ist. Die Aktualisierung kann je
nach Fahrstil bis zu fünf Minuten
dauern.
Das Betreiben des Motors bei leuchtender
Öldruckwarnleuchte führt zu einem
gravierenden Motorschaden.
Hinweis:
•
Beim Einschalten der Zündung
leuchtet die Öldruckwarnleuchte
auch bei abgeschaltetem Motor
auf.
Kühlmitteltemperatur
Sollte die Kühlmitteltemperatur auf
einen zu hohen Wert steigen,
leuchtet die Kühlmitteltemperaturwarnleuchte auf.
Vorsicht
Lassen Sie den Motor nicht weiter laufen,
wenn
die
KühlmitteltemperaturWarnleuchte aufleuchtet, da dies zu
gravierenden Motorschäden führen kann.
24
Allgemeine Informationen
MotormanagementKontrollleuchte
Die Kontrollleuchte für das
Motormanagementsystem leuchtet
beim Einschalten der Zündung auf (um
dessen Betriebsbereitschaft anzuzeigen), darf
jedoch bei laufendem Motor nicht
aufleuchten.
Das Aufleuchten der MotormanagementKontrollleuchte bei laufendem Motor zeigt
an, dass in einem oder mehreren der vom
Motormanagementsystem
gesteuerten
Systeme ein Fehler aufgetreten ist. In einem
solchen
Fall
schaltet
das
Motormanagementsystem auf den "Notlauf"Modus um, so dass die Fahrt beendet
werden kann, falls der Fehler nicht so
gravierend ist, dass der Motor gar nicht mehr
läuft.
Warnung
Senken Sie die Geschwindigkeit und
fahren Sie nicht mehr weiter als nötig,
wenn
die
MotormanagementKontrollleuchte leuchtet. Der Fehler kann
unter Umständen zu Beeinträchtigungen
bei Motorleistung, Abgasemissionen und
Kraftstoffverbrauch führen. Durch eine
verminderte
Motorleistung
können
gefährliche Fahrbedingungen entstehen,
die zum Verlust der Kontrolle über das
Motorrad und zu einem Unfall führen
können. Setzen Sie sich so schnell wie
möglich
mit
einem
TriumphVertragshändler in Verbindung, um den
Fehler überprüfen und beheben zu lassen.
Hinweis:
•
Wenn die Kontrollleuchte für das
Motormanagementsystem
bei
eingeschalteter Zündung blinkt,
setzen Sie sich so schnell wie
möglich mit einem TriumphVertragshändler in Verbindung,
um den Fehler beheben zu lassen.
In diesem Fall startet der Motor
nicht.
Blinker
Wenn der Blinkerschalter nach
links oder rechts bewegt wird,
blinken
die
entsprechenden
Blinkeranzeigen im gleichen Rhythmus wie
die Blinker.
Fernlicht
Wenn
bei
eingeschalteter
Zündung
der
ScheinwerferAbblendschalter auf "Fernlicht"
gestellt wird, leuchtet die FernlichtKontrollleuchte auf.
Leerlauf
Die Leerlauf-Warnleuchte zeigt an,
wenn sich das Getriebe im
Leerlauf befindet (kein Gang
eingelegt). Die Warnleuchte leuchtet, wenn
sich das Getriebe im Leerlauf befindet und
der Zündschalter auf AN steht.
Kraftstoffwarnleuchte
Die
Kraftstoffstand-Warnleuchte
leuchtet auf, wenn sich noch etwa
4,5 Liter Kraftstoff im Tank
befinden.
25
Allgemeine Informationen
Alarmanlage
Zündschlüssel
Die Alarmanlagen-Anzeigelampe
leuchtet unter den Bedingungen
auf, die in der Anleitung der
Alarmanlage (Zubehör) beschrieben sind.
2
ABS-Warnleuchte
(Antiblockiersystem)
Die ABS-Warnleuchte leuchtet auf
um anzeigen, dass die ABSFunktion nicht zur Verfügung steht. Es ist
normal, wenn Sie nach dem Anlassen des
Motors aufleuchtet und weiter leuchtet, bis
das Motorrad zum ersten Mal eine
Geschwindigkeit von über 10 km/h erreicht.
Sofern kein Fehler vorliegt, darf sie danach
erst wieder beim nächsten Anlassen des
Motors aufleuchten.
Sollte die ABS-Warnleuchte zu einem
anderen Zeitpunkt während der Fahrt
aufleuchten, weist dies auf eine Fehlfunktion
des ABS-Systems hin, die untersucht werden
muss.
Warnung
Sollte das ABS-System nicht funktionieren,
arbeitet das Bremssystem weiter wie eines
ohne ABS-Funktion. Fahren Sie nicht mehr
weiter als nötig, wenn die ABSWarnleuchte leuchtet. Setzen Sie sich so
schnell wie möglich mit einem TriumphVertragshändler in Verbindung, um den
Fehler überprüfen und beheben zu lassen.
Ein zu starkes Bremsen in dieser Situation
führt zum Blockieren der Räder, was zum
Verlust der Kontrolle über das Motorrad
und zu einem Unfall führt.
26
1
ceom
1. Schild mit Schlüsselnummer
2. Reserve-Schlüsselbart
Mit dem Zündschlüssel lässt sich nur der
Zündschalter betätigen. Das Lenkschloss wird
mit einem anderen Schlüssel betätigt.
Bei Auslieferung des Motorrads durch das
Werk werden zwei Zündschlüssel zusammen
mit einem kleinen Schild, auf dem sich die
Schlüsselnummer befindet, und ein ReserveSchlüsselbart für die Verwendung mit der
Triumph Zubehör-Alarmanlage mitgeliefert.
Notieren Sie sich die Schlüsselnummer und
bewahren Sie den Zweitschlüssel, den
Schlüsselbart und das Schild vom Motorrad
getrennt an einem sicheren Ort auf.
Ihr Triumph-Vertragshändler ist in der Lage,
Ihnen auf Basis der Schlüsselnummer einen
Ersatzschlüssel zu liefern oder mit dem
Originalschlüssel als Vorlage einen neuen
anzufertigen.
Allgemeine Informationen
Zündschalter
Vorsicht
Bewahren Sie den Ersatzschlüssel oder den
Schlüsselbart getrennt vom Motorrad auf,
da sich andernfalls die Sicherheit in jeder
Hinsicht verringert.
2
3
4
P
1
cfcg
1.
2.
3.
4.
Zündschloss
Stellung AUS
Stellung AN
Parkstellung
Einbauposition des Schalters
Der Zündschalter befindet sich auf der
rechten Motorradseite und liegt auf einer
Linie mit der Hinterkante des Kraftstofftanks.
Betätigung des Schalters
Bei dem Zündschalter handelt es sich um
einen schlüsselbetätigten Schalter mit drei
Stellungen. Der Schlüssel kann nur in den
Stellungen AUS oder P (PARKEN) abgezogen
werden.
Um den Schalter von AUS auf AN zu stellen,
stecken Sie den Schlüssel ins Schloss und
drehen Sie ihn im Uhrzeigersinn auf die
Stellung AN.
Um den Schalter von AN auf PARKEN zu
stellen, drücken Sie den Zylinder tiefer ins
Schloss und drehen Sie ihn im Uhrzeigersinn
auf die Stellung PARKEN. Nutzen Sie die
Stellung PARKEN nur, wenn Sie sich
27
Allgemeine Informationen
vorübergehend vom Motorrad entfernen
und die Parkleuchten dabei anbleiben
müssen.
Um den Schlüssel zurück auf AUS zu stellen,
drehen Sie den Schlüssel gegen den
Uhrzeigersinn.
Stellungen des Zündschalters
Motor aus. Alle
Stromkreise aus.
elektrischen
Motor
an.
Die
gesamte
elektrische Ausrüstung kann
verwendet werden.
Motor aus. Rückleuchte, Seitenund
Kennzeichenbeleuchtung
an, alle anderen elektrischen
Stromkreise unterbrochen.
Warnung
Stellen Sie den Zündschalter aus
Sicherheitsgründen stets in die Stellung
AUS oder PARKEN und ziehen Sie den
Schlüssel ab, wenn Sie das Motorrad
unbeaufsichtigt zurücklassen.
Eine unbefugte Benutzung des Motorrads
kann zu Verletzungen beim Fahrer, bei
anderen Verkehrsteilnehmern und bei
Fußgängern sowie zu Schäden am
Motorrad führen.
28
Hinweis:
•
Lassen Sie den Zündschalter nicht
für lange Zeiträume in der
Stellung P, da dadurch die Batterie
entladen wird.
Vorsicht
Am Zündschlüssel angebrachte zusätzliche
Schlüssel oder Schlüsselringe können
unter Umständen Schäden an den
lackierten oder polierten Komponenten
des Motorrads verursachen. Entfernen Sie
derartige Gegenstände vom Zündschlüssel, um Schäden an lackierten oder
polierten Komponenten beim Fahren mit
dem Motorrad zu vermeiden.
Allgemeine Informationen
Lenkschlossschlüssel
Lenkschloss
2
1
1
T908012
cfbx
1. Schlüsselschild Lenkschloss
Mit dem Lenkschlossschlüssel lässt sich nur
das Lenkschloss betätigen. Der Zündschalter
wird mit einem anderen Schlüssel betätigt.
Bei Auslieferung des Motorrads durch das
Werk werden zwei Lenkschlossschlüssel
zusammen mit einem kleinen Schild
bereitgestellt,
auf
dem
sich
die
Schlüsselnummer befindet. Notieren Sie sich
die Schlüsselnummer und bewahren Sie den
Zweitschlüssel und das Schild vom Motorrad
getrennt an einem sicheren Ort auf.
Ihr Triumph-Vertragshändler ist in der Lage,
Ihnen auf Basis der Schlüsselnummer einen
Ersatzschlüssel zu liefern oder mit dem
Originalschlüssel als Vorlage einen neuen
anzufertigen.
1. Lenkschloss
2. Lenkschlossabdeckung
Dieses Schloss verfügt über zwei mögliche
Stellungen. Der Schlüssel kann in der
eingerasteten und in der nicht eingerasteten
Stellung abgezogen werden.
Um das Lenkschloss zu aktivieren, stecken
Sie den Schlüssel ins Schloss, drücken Sie das
gesamte Schloss nach innen und drehen Sie
den
Schlüssel
dabei
gegen
den
Uhrzeigersinn. Drehen Sie gleichzeitig den
Lenker ganz nach links, bis das Schloss
einrastet. (In diesem Moment dreht sich das
Schloss und bewegt sich nach innen).
Vorsicht
Bewahren Sie den Ersatzschlüssel getrennt
vom Motorrad auf, da sich andernfalls die
Sicherheit in jeder Hinsicht verringert.
29
Allgemeine Informationen
Um das Lenkschloss zu öffnen, stecken Sie
den Schlüssel ins Schloss, drehen Sie den
Lenker leicht, um etwaigen Druck vom
Lenkschloss zu nehmen, und drehen Sie den
Schlüssel weiter gegen den Uhrzeigersinn,
bis das Schloss nach außen springt. Ziehen
Sie den Schlüssel ab.
Lenkerschalter rechts
1
2
3
Warnung
Öffnen Sie vor der Fahrt stets das
Lenkschloss, da es mit eingerastetem
Lenkschloss nicht möglich ist, den Lenker
zu drehen oder das Motorrad zu lenken.
Das Fahren ohne Kontrolle über die
Lenkung des Motorrads führt zum Verlust
der Kontrolle über das Motorrad und zu
einem Unfall.
5
4
cfcc
1.
2.
3.
4.
5.
Motorstoppschalter
Stellung AN
Stellung AUS
Starterknopf
Taste Blättern
Motorstoppschalter
Für den Betrieb des Motorrads muss sich
nicht nur der Zündschalter sondern
zusätzlich auch der Stoppschalter in der
Stellung AN befinden.
Der Motorstoppschalter ist für den Gebrauch
in Notfällen bestimmt. In einem Notfall, der
das Abschalten des Motors erforderlich
macht, schalten Sie den Motorstoppschalter
in die Stellung STOP.
30
Allgemeine Informationen
Hinweis:
Taste "Blättern"
•
Die Taste "Blättern" dient zur Betätigung der
folgenden Instrumentenfunktionen:
Obwohl der Motorstoppschalter
den Motor abschaltet, unterbricht
er nicht alle elektrischen Schaltkreise und kann daher beim
Wiederanlassen Probleme durch
eine
entladene
Batterie
verursachen. Im Normalfall ist
ausschließlich der Zündschalter
zum Abschalten des Motors zu
verwenden.
•
Kilometerzählerfunktionen
Seite 23),
•
Zurücksetzen des Tageskilometerzählers (siehe Seite 23),
•
Zurücksetzen
Seite 23).
der
Uhr
(siehe
(siehe
Vorsicht
Belassen Sie den Zündschalter nur in der
Stellung AN, wenn der Motor läuft, da dies
ansonsten zu Schäden an elektrischen
Komponenten und zum Entladen der
Batterie führen kann.
Starterknopf
Mit dem Starterknopf wird der elektrische
Anlasser betätigt. Damit der Anlassermotor
funktioniert, muss der Kupplungshebel
angezogen sein.
Hinweis:
•
Der Anlasser funktioniert auch bei
angezogenem
Kupplungshebel
nicht, wenn der Seitenständer
heruntergeklappt und ein Gang
eingelegt ist.
31
Allgemeine Informationen
Lenkerschalter links
Blinkerschalter
Hinweis:
4
1
•
Dieses Motorrad verfügt über ein
automatisches
Blinkerabschaltsystem. Das System wird acht
Sekunden nach Betätigen eines
Fahrtrichtungsanzeigers aktiv.
Wenn der Blinkerschalter nach links oder
rechts bewegt und wieder losgelassen wird,
blinken die entsprechenden Blinkeranzeigen.
2
3
cfce
1.
2.
3.
4.
Scheinwerfer-Abblendschalter
Blinkerschalter
Schalter Hupe
Nebelscheinwerferschalter
(Nebelscheinwerfer sind ein
Zubehörartikel)
Scheinwerfer-Abblendschalter
Mit dem Scheinwerfer-Abblendschalter kann
zwischen Fern- und Abblendlicht gewählt
werden. Um das Fernlicht einzuschalten,
schieben Sie den Schalter nach vorne. Um
das Abblendlicht einzuschalten, schieben Sie
den Schalter nach hinten. Wenn das Fernlicht
eingeschaltet ist, leuchtet die FernlichtKontrollleuchte auf.
Hinweis:
•
32
Dieses Modell verfügt nicht über
einen An/Aus-Schalter für die
Beleuchtung. Scheinwerfer, Rückleuchte
und
Kennzeichenbeleuchtung
funktionieren
automatisch, wenn die Zündung
auf AN geschaltet ist.
Das automatische Blinkerabschaltsystem wird
acht Sekunden nach Betätigen eines
Fahrtrichtungsanzeigers aktiv. Acht Sekunden
nach Einschalten des Blinkers, und nachdem
das Motorrad weitere 65 Meter zurückgelegt
hat, schaltet das automatische Blinkerabschaltsystem die Blinker aus. Die Blinker
können auch manuell ausgeschaltet werden.
Drücken Sie zum manuellen Ausschalten der
Blinker den Blinkerschalter und lassen Sie ihn
in der mittleren Stellung wieder los.
Schalter Hupe
Wenn der Zündschalter auf AN steht und der
Schalter Hupe betätigt wird, erklingt die
Hupe.
Nebelscheinwerferschalter
Der Nebelscheinwerferschalter ist für den
Einbau von Zusatz- oder Nebelscheinwerfern
vorgesehen, die bei Ihrem Triumph-Händler
als Zubehörartikel erhältlich sind.
Allgemeine Informationen
Kraftstoffanforderungen/
Betanken
Pb
cbny
Vorsicht
Die Auspuffanlage dieses Modells ist zur
Verringerung der Abgasemissionen mit
einem Katalysator ausgestattet. Der
Katalysator kann dauerhaft beschädigt
werden, wenn dem Motorrad der Kraftstoff
ausgeht oder wenn der Kraftstoffstand auf
ein sehr tiefes Niveau fällt. Vergewissern
Sie sich stets, dass Sie über genügend
Kraftstoff für Ihre beabsichtigte Fahrt
verfügen.
Vorsicht
cfcu
Kraftstoffsorte
In einigen Staaten, Bundesstaaten oder
Territorien ist die Verwendung von
verbleitem Kraftstoff verboten. Die
Verwendung von verbleitem Kraftstoff
führt zu Schäden am Katalysator.
Ihr Triumph-Motor ist für die Verwendung
von bleifreiem Kraftstoff ausgelegt und liefert
die optimale Leistung, wenn die richtige
Kraftstoffsorte verwendet wird. Verwenden
Sie stets bleifreien Kraftstoff mit einer
Oktanzahl von mindestens 91 ROZ.
33
Allgemeine Informationen
Tankdeckel
Warnung
Um die mit dem Betanken verbundenen
Risiken zu verringern, beachten Sie stets
die folgenden Sicherheitsvorschriften:
Benzin (Kraftstoff) ist extrem leicht
entzündlich und unter bestimmten
Umständen auch explosiv. Stellen Sie beim
Tanken die Zündung auf die Stellung AUS.
TRIP
530;
Rauchen Sie nicht.
1
Verwenden Sie keine Mobiltelefone.
Vergewissern Sie sich, dass der Bereich, in
dem das Fahrzeug betankt wird, gut
belüftet und frei von sämtlichen Flammoder Funkenquellen ist. Dies schließt
sämtliche Geräte ein, die über eine
Pilotflamme verfügen.
Befüllen Sie den Tank niemals bis zum
Füllstutzen. Sonnenwärme oder andere
Wärmequellen
können
zur
Volumenausdehnung
und
zum
Überlaufen des Kraftstoffs führen und so
eine Brandgefahr hervorrufen.
Überzeugen Sie sich nach dem Betanken
stets davon, dass der Kraftstoffeinfülldeckel
korrekt verschlossen ist.
Da Benzin (Kraftstoff) extrem leicht
entzündlich
ist,
erzeugt
jede
Kraftstoffundichtigkeit, jedes Verschütten
von Kraftstoff oder jede Nichtbeachtung
der obenstehenden Sicherheitsratschläge
eine Brandgefahr, die zu Sachschäden,
Personenschäden oder Todesfällen führen
kann.
34
cfbm
1. Tankdeckel
Um den Tankdeckel zu öffnen, drehen Sie
ihn gegen den Uhrzeigersinn und nehmen
Sie ihn vom Tankeinfüllstutzen ab.
Um den Deckel zu schließen, setzen Sie ihn
auf den Tankeinfüllstutzen und drehen Sie
ihn im Uhrzeigersinn, bis er dichtend auf
dem Einfüllstutzen sitzt. Befindet sich der
Deckel in der vollkommen geschlossenen
Position, verhindert ein Knarrenmechanismus
das Überdrehen des Deckels, indem er ein
Drehen des äußeren Teils des Deckels
unabhängig vom inneren ermöglicht.
Allgemeine Informationen
Befüllen des Kraftstofftanks
Vermeiden Sie es, den Tank bei Regen oder
in staubiger Umgebung zu befüllen, wo
Stoffe aus der Luft in den Kraftstoff gelangen
und ihn verunreinigen können.
Vorsicht
Verunreinigter Kraftstoff kann zu Schäden
an Komponenten des Kraftstoffsystems
führen.
Befüllen Sie den Kraftstofftank langsam, um
ein Verschütten von Kraftstoff zu verhindern.
Befüllen Sie den Tank nicht weiter als bis zum
Ansatz des Einfüllstutzens. Dadurch wird
sichergestellt, dass im Tankinnern genügend
Luft zur Verfügung steht, falls sich der
Kraftstoff durch Aufnahme von Motor- oder
Sonnenwärme ausdehnt.
2
1
Warnung
Das Überbefüllen des Tanks kann zum
Verschütten von Kraftstoff führen.
Sollte Kraftstoff verschüttet werden,
wischen Sie ihn sofort gründlich ab und
entsorgen Sie das benutzte Material auf
sichere Weise.
Achten Sie sorgfältig darauf, keinen
Kraftstoff auf Motor, Auspuffrohre, Reifen
oder andere Teile des Motorrads zu
verschütten.
Da Kraftstoff extrem leicht entzündlich ist,
kann jede Kraftstoffundichtigkeit, jedes
Verschütten von Kraftstoff oder jede
Nichtbeachtung
der
obenstehenden
Sicherheitsratschläge eine Brandgefahr
hervorrufen,
die
zu
Sachschäden,
Verletzungen oder Todesfällen führen
kann.
Kraftstoff, der in die Nähe der oder auf die
Reifen verschüttet wird, vermindert die
Straßenhaftung des Reifens. Dies führt zu
gefährlichen Fahrbedingungen, die unter
Umständen zum Verlust der Kontrolle
über das Motorrad und zu einem Unfall
führen können.
cbnm
1. Kraftstoffeinfüllstutzen
2. Maximaler Kraftstoffstand
Überzeugen Sie sich nach dem Betanken
stets davon, dass der Kraftstoffeinfülldeckel
korrekt verschlossen ist.
35
Allgemeine Informationen
Seitenständer
Hinweis:
•
Wenn Sie den Seitenständer
benutzen, drehen Sie den Lenker
stets ganz nach links und lassen Sie
den ersten Gang eingelegt.
Wenn der Seitenständer vor der Fahrt
benutzt wurde, vergewissern Sie sich nach
dem Aufsitzen stets als Erstes, dass er
vollständig hochgeklappt ist.
1
cfbo
1. Seitenständer
Das
Motorrad
verfügt
über
einen
Seitenständer, auf dem es abgestellt werden
kann.
Warnung
Das Motorrad besitzt ein Sperrsystem, um
das Fahren mit einem heruntergeklappten
Seitenständer zu verhindern.
Versuchen Sie niemals, mit heruntergeklapptem Seitenständer zu fahren oder
in den Sperrmechanismus einzugreifen, da
dies zu gefährlichen Fahrbedingungen
und dadurch zum Verlust der Kontrolle
über das Motorrad und zu einem Unfall
führt.
36
Anweisungen zum sicheren Abstellen des
Motorrads finden Sie im Abschnitt "Fahren
mit dem Motorrad".
Allgemeine Informationen
Seitenverkleidung
1
Bordwerkzeug und
Handbuch
2
2
2
cfhl
1. Seitenverkleidung (Abbildung zeigt
rechte Seite)
2. Einstecktüllen
1
cfbm
1. Soziussitz
2. C-Schlüssel
Ein Ausbau der Seitenverkleidung ist
erforderlich,
um
Zugang
zum
Sicherungskasten und zum Inbusschlüssel
des Bordwerkzeugs zu erhalten.
1
Ergreifen Sie zum Ausbauen einer der
Seitenverkleidungen das Verkleidungsteil fest
mit den Händen und ziehen Sie es vom
Motorrad weg, bis es sich von seinen
Haltestiften löst (wobei die Hülsen an ihrem
Platz bleiben müssen).
Setzen Sie zum Wiederanbringen die drei
Haltestifte in die Hülsen ein und drücken Sie
anschließend fest gegen das Verkleidungsteil,
um es zu befestigen.
Vergewissern
Sie
sich,
dass
das
Verkleidungsteil mit Hilfe der oberen und
unteren Haltestifte korrekt befestigt ist.
cfbm
1. Inbusschlüssel
Ergreifen
Sie
zum
Abschluss
das
Verkleidungsteil und vergewissern Sie sich,
dass er vollständig befestigt ist.
37
Allgemeine Informationen
Das Bordwerkzeug besteht aus einem
Inbusschlüssel für den Ausbau von Fahrerund Soziussitz und einem C-Schlüssel zum
Einstellen der Hinterradaufhängung. Der
Inbusschlüssel ist hinter der linken
Seitenverkleidung (siehe Seite 37) an einer
Halterung angebracht. Der C-Schlüssel ist
unter dem Soziussitz hinter dem Handbuch
untergebracht.
Bauen Sie den Soziussitz aus, um Zugang zu
dem Handbuch zu erhalten (siehe Seite 39).
Das Handbuch befindet sich an der
Unterseite des Soziussitzes.
Hinweis:
•
38
Für den Einbau einiger ZubehörMontagesätze muss der OriginalSoziussitz ausgebaut werden, in
dem das Handbuch untergebracht
ist. Stellen Sie in diesem Fall sicher,
dass das Benutzerhandbuch aus
dem Soziussitz entnommen und
stets am Motorrad mitgeführt
wird.
Sitze
Sorgfältiger Umgang mit dem Sitz
Um Schäden an den Sitzen oder Sitzbezügen
zu vermeiden, ist sorgfältig darauf zu achten,
dass die Sitze nicht fallen gelassen oder
gegen Flächen gelehnt werden, die Schäden
an den Sitzen oder Sitzbezügen hervorrufen
könnten.
Vorsicht
Um Schäden an den Sitzen oder
Sitzbezügen zu vermeiden, ist sorgfältig
darauf zu achten, dass die Sitze nicht fallen
gelassen werden. Lehnen Sie die Sitze
nicht gegen das Motorrad oder gegen
Flächen, die die Sitze oder Sitzbezüge
beschädigen könnten. Legen Sie die Sitze
stattdessen mit dem Bezug nach oben auf
einer sauberen, ebenen, mit einem
weichen Tuch bedeckten Fläche ab.
Legen Sie keine Gegenstände auf den
Sitzen ab, die zu Schäden oder Flecken auf
den Sitzbezügen führen könnten.
Allgemeine Informationen
Ausbauen des Fahrersitzes
Ausbauen des Soziussitzes
1
1
cfco
cfbm
1. Sitzbefestigung (Abbildung zeigt
rechte Seite)
Entfernen Sie zum Ausbauen des Fahrersitzes
mit Hilfe des Inbusschlüssels aus dem
Bordwerkzeug
die
beiden
seitlichen
Befestigungen. Heben Sie den Sitz am
hinteren Ende an, um ihn vollständig aus
dem Motorrad auszubauen.
1. Soziussitzbefestigung
Entfernen
Sie
zum
Ausbauen
Soziussitzes mit Hilfe des Inbusschlüssels
dem Bordwerkzeug (siehe Seite 37)
hintere Befestigung. Heben Sie den Sitz
hinteren Ende an, um ihn vollständig
dem Motorrad auszubauen.
Um den Sitz wieder einzubauen, haken Sie
ihn in seine Lasche unter dem Kraftstofftank
ein und ziehen Sie die beiden seitlichen
Befestigungen fest. Anzugsmoment 9 Nm.
des
aus
die
am
aus
1
2
T
Warnung
Um ein Lösen des Sitzes während der
Fahrt zu verhindern, ergreifen Sie den Sitz
nach jedem Einbau und ziehen Sie ihn
kräftig nach oben. Sollte der Sitz nicht
richtig festsitzen, kann er sich unter
Umständen aus der Verriegelung lösen.
Ein lockerer oder abgelöster Sitz kann zum
Verlust der Kontrolle über das Motorrad
und zu einem Unfall führen.
3
cfcn
1. Haken des Soziussitzes
2. Arretierungsstift
3. Soziussitzhalterung
39
Allgemeine Informationen
Haken Sie zum Wiederanbringen des Sitzes
seine beiden Haken und den Arretierungsstift
in die hinter dem Fahrersitz befindliche
Halterung ein. Montieren Sie die hintere
Befestigung und ziehen Sie sie fest.
Anzugsmoment 10 Nm.
Warnung
Um ein Lösen des Sitzes während der
Fahrt zu verhindern, ergreifen Sie den Sitz
nach jedem Einbau und ziehen Sie ihn
kräftig nach oben. Sollte der Sitz nicht
richtig festsitzen, kann er sich unter
Umständen aus der Verriegelung lösen.
Ein lockerer oder abgelöster Sitz kann zum
Verlust der Kontrolle über das Motorrad
und zu einem Unfall führen.
Einfahren
Einfahren bezeichnet den Prozess während
der
ersten
Betriebsstunden
eines
Neufahrzeugs.
Insbesondere die Reibung im Inneren des
Motors ist höher, wenn die Komponenten
neu sind. Später, wenn die Komponenten
durch den fortgesetzten Betrieb des Motors
aufeinander "eingespielt" sind, vermindert
sich diese innere Reibung stark.
Dadurch, dass das Motorrad eine Zeit lang
mit Vorsicht betrieben wird, werden
niedrigere Abgasemissionen gewährleistet
sowie Leistung, Kraftstoffverbrauch und
Langlebigkeit des Motors und anderer
Komponenten optimiert.
Während der ersten 800 Kilometer:
•
Fahren Sie nicht mit Vollgas.
•
Vermeiden Sie zu jedem Zeitpunkt
hohe Motordrehzahlen.
•
Vermeiden Sie es, längere Zeit mit
einer konstanten Drehzahl zu
fahren, egal ob schnell oder
langsam.
•
Vermeiden
Sie
aggressives
Anfahren, Bremsen und starkes
Beschleunigen,
außer
in
Notsituationen.
•
Fahren Sie nicht schneller als 3/4 der
Höchstgeschwindigkeit.
Nach
800
Kilometern
1.500 Kilometer:
•
40
und
bis
Die Motordrehzahl kann schrittweise
und für kurze Zeiträume bis an die
Drehzahlgrenze
heran
erhöht
werden.
Allgemeine Informationen
Während und nach dem Einfahren:
•
Überdrehen Sie den Motor im
kalten Zustand nicht.
•
Lassen Sie den Motor nicht arbeiten.
Schalten Sie stets herunter, bevor
der Motor anfängt zu "kämpfen".
•
Fahren Sie nicht mit unnötig hoher
Drehzahl. Einen Gang höher zu
schalten hilft, den Kraftstoffverbrauch und die Geräuschentwicklung abzusenken und die
Umwelt zu schützen.
Sicherer Betrieb
cbob
Tägliche Sicherheitskontrollen
Überprüfen Sie jeden Tag die folgenden
Punkte, bevor Sie fahren. Der benötigte
Zeitaufwand für diese Überprüfung ist
minimal, und sie hilft Ihnen dabei, Ihr
Motorrad sicher und zuverlässig zu fahren.
Sollten Sie während dieser Überprüfung
irgendwelche Unregelmäßigkeiten feststellen,
schlagen Sie im Abschnitt "Wartung und
Einstellungen" nach oder suchen Sie Ihren
Triumph-Vertragshändler auf, damit er das
Motorrad wieder in einen sicheren
Betriebszustand versetzt.
Warnung
Wenn Sie diese Überprüfung nicht jeden
Tag vor der Fahrt durchführen, kann dies
zu schweren Schäden am Motorrad oder
zu
einem
Unfall
mit
schweren
Verletzungen oder Todesfolge führen.
Prüfen Sie:
Kraftstoff: Angemessener Vorrat im Tank,
keine Kraftstoffundichtigkeiten (Seite 33).
Motoröl: Korrekter Ölstand am Peilstab.
Füllen Sie bei Bedarf Öl mit der richtigen
Spezifikation nach. Keine Undichtigkeiten an
Motor oder Ölkühler (Seite 64).
Zahnriemen: Richtige Einstellung. Keine
Schäden/Risse, abgenutzten Kanten oder
ausgebrochenen Zähne (Seite 85).
41
Allgemeine Informationen
Reifen/Räder: Korrekter Reifendruck (kalter
Reifen).
Profiltiefe,
Schäden
an
Reifen/Rädern, Platten usw. (Seite 91).
Vorderradgabel: Gleichmäßige Bewegung.
Keine Undichtigkeiten an Gabeldichtringen
(Seite 83).
Muttern, Schrauben, Befestigungen:
Führen Sie eine Sichtprüfung durch, ob die
Komponenten
der
Lenkung
und
Radaufhängung, die Achsen und alle
Kontrollelemente richtig angezogen oder
befestigt sind. Untersuchen Sie alle Bereiche
auf lockere/beschädigte Befestigungen.
Gasgriff: Spiel am Gasgriff 2 - 3 mm.
Vergewissern Sie sich, dass der Gasgriff in die
Leerlaufstellung zurückkehrt, ohne hängen
zu bleiben (Seite 71).
Lenkbewegung: Weich, aber nicht locker,
von Anschlag zu Anschlag. Kein Blockieren
der Steuerkabel (Seite 81).
Bremsen: Ziehen Sie den Bremshebel an
und drücken Sie das Bremspedal hinunter,
um den korrekten Widerstand zu prüfen.
Untersuchen Sie jeden Hebel/jedes Pedal,
der/das vor dem Einsetzen des Widerstands
einen übermäßigen Weg zurücklegt oder
sich beim Betätigen schwammig anfühlt
(Seite 75).
Bremsklötze: Auf allen Bremsklötzen muss
mehr
als
1,5 mm
Verschleißmaterial
vorhanden sein (Seite 75).
Bremsflüssigkeitsstand: Keine Undichtigkeiten im Bremsflüssigkeitskreislauf. Der
Bremsflüssigkeitsstand muss bei beiden
Behältern zwischen den Markierungen MAX
und MIN liegen (Seite 78).
42
Kupplung: Weiches Betätigen und korrektes
Spiel im Kupplungszug (Seite 74).
Kühlmittel: Keine Undichtigkeiten im
Kühlmittelkreislauf.
Prüfen
Sie
den
Kühlmittelstand im Ausgleichsbehälter (bei
kaltem Motor) (Seite 68).
Elektrische Anlage: Beleuchtung und Hupe
funktionieren korrekt (Seite 27).
Motor-Stopp: Stoppschalter schaltet den
Motor ab (Seite 44).
Ständer: Klappt durch Federkraft vollständig
nach oben. Rückholfedern nicht zu schwach
und nicht beschädigt (Seite 36).
Fahren mit dem Motorrad
FAHREN MIT DEM MOTORRAD
Inhaltsverzeichnis
Motor abschalten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 44
Motor anlassen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 44
Anfahren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 45
Schalten. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 46
Bremsen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 47
Nur für Modelle mit ABS (Antiblockiersystem) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 49
Abstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 51
Hinweise für Hochgeschwindigkeitsfahrten. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 53
Allgemeines . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Lenkung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Gepäck. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Bremsen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Reifen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Kraftstoff. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Motoröl . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Zahnriemen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Kühlmittel. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Elektrische Ausrüstung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Verschiedenes . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
53
53
54
54
54
54
54
54
54
54
54
43
Fahren mit dem Motorrad
2
1
TRIP
P
530;
3
4
cfcv
1.
2.
3.
4.
Zündschalter
Motorstoppschalter
Starterknopf
Neutralleuchte
Motor abschalten
Motor anlassen
Schließen Sie die Drosselklappe vollständig.
Vergewissern Sie sich, dass sich der
Motorstoppschalter in der Stellung AN
befindet.
Legen Sie den Leerlauf ein.
Schalten Sie die Zündung aus.
Legen Sie den ersten Gang ein.
Stellen Sie das Motorrad mit Hilfe des
Seitenständers auf einem festen, ebenen
Untergrund ab (siehe Seite 51).
Lassen Sie das Lenkschloss einrasten (siehe
Seite 29).
Vorsicht
Der Motor ist unter normalen Umständen
durch Drehen des Zündschalters in die
Stellung
AUS
abzuschalten.
Der
Motorstoppschalter ist ausschließlich für
den Gebrauch in Notfällen bestimmt.
Lassen
Sie
die
Zündung
nicht
eingeschaltet,
wenn
der
Motor
abgeschaltet ist. Dies kann zu Schäden an
der elektrischen Anlage führen.
44
Vergewissern Sie sich, dass sich das Getriebe
im Leerlauf befindet.
Schalten Sie die Zündung ein.
Hinweis:
•
Bei
eingeschalteter
Zündung
leuchten
die
InstrumentenWarnleuchten auf und gehen
anschließend
wieder
aus
(ausgenommen jene, die regulär
bis zum Anlassen des Motors
erleuchtet
bleiben
siehe
"Warnleuchten" auf Seite 24).
Ziehen Sie den Kupplungshebel vollständig
an den Lenker heran.
Fahren mit dem Motorrad
Drücken Sie bei vollständig geschlossener
Drosselklappe den Starterknopf, bis der
Motor anspringt.
Warnung
Starten Sie den Motor niemals in
geschlossenen Räumen und lassen Sie ihn
niemals in geschlossenen Räumen laufen.
Abgase sind giftig und können innerhalb
kurzer Zeit zu Bewusstlosigkeit und zum
Tod führen. Betreiben Sie Ihr Motorrad
stets im Freien oder in ausreichend
belüfteten Bereichen.
Vorsicht
Die Öldruckwarnleuchte muss kurz nach
dem Start des Motors erlöschen.
Falls die Öldruckwarnleuchte nach dem
Start des Motors nicht erlischt, schalten Sie
den Motor sofort aus und untersuchen Sie
die Ursache. Das Betreiben des Motors mit
zu
geringem
Öldruck
verursacht
gravierende Motorschäden.
•
Das
Motorrad
ist
mit
Motorsperrschaltern
ausgestattet.
Die Schalter verhindern, dass der
Anlasser funktioniert, wenn sich das
Getriebe bei heruntergeklapptem
Seitenständer nicht im Leerlauf
befindet.
•
Sollte
der
Seitenständer
bei
laufendem Motor heruntergeklappt
werden und das Getriebe sich dabei
nicht im Leerlauf befinden, wird der
Motor unabhängig von der Stellung
der Kupplung abgeschaltet.
Vorsicht
Betätigen Sie den Anlasser nicht länger als
5 Sekunden hintereinander, da ansonsten
der Anlassermotor überhitzt und die
Batterie entladen wird. Warten Sie nach
jedem Startversuch 15 Sekunden, damit
der Anlasser abkühlen und die Batterie sich
erholen kann.
Lassen Sie den Motor nicht längere Zeit im
Leerlauf laufen, da dies zur Überhitzung
und in der Folge zu Schäden am Motor
führen kann.
Anfahren
Ziehen Sie den Kupplungshebel an und
legen Sie den ersten Gang ein. Geben Sie ein
wenig Gas und lassen Sie die Kupplung
langsam kommen. Geben Sie ein wenig
mehr Gas, wenn die Kupplung zu greifen
beginnt, so dass die Motordrehzahl hoch
genug bleibt und der Motor nicht abgewürgt
wird.
45
Fahren mit dem Motorrad
Schalten
Hinweis:
•
1
Der Gangwechselmechanismus ist
mit einer mechanischen Sperre
versehen. Das bedeutet, dass Sie
die einzelnen Gänge mit jeder
Bewegung
des
Schaltpedals/Schalthebels jeweils
nur nacheinander in auf- oder
absteigender Reihenfolge wählen
können.
Warnung
cfcp
1. Schaltpedal
Nehmen Sie das Gas weg, wenn Sie den
Kupplungshebel ziehen. Wechseln Sie in den
nächsthöheren oder –niedrigeren Gang.
Geben Sie ein wenig Gas, wenn Sie den
Kupplungshebel loslassen. Benutzen Sie stets
die Kupplung, wenn Sie den Gang wechseln.
Warnung
Achten Sie darauf, in den niedrigen
Gängen nicht zuviel oder zu schnell Gas
zu geben, da sich sonst möglicherweise
das Vorderrad vom Boden hebt
("Hochstart") und der Hinterreifen die
Traktion verliert (Durchdrehen des Rads).
Betätigen Sie den Gasgriff stets mit
Vorsicht, insbesondere wenn Sie mit dem
Motorrad nicht vertraut sind, da ein
"Hochstart" oder Traktionsverlust zum
Verlust der Kontrolle über das Motorrad
und zu einem Unfall führt.
46
Wechseln Sie nicht in einen niedrigeren
Gang bei Geschwindigkeiten, die dann
eine zu hohe Motordrehzahl verursachen
würden. Dadurch könnte das Hinterrad
blockieren, was zum Verlust der Kontrolle
über das Motorrad und zu einem Unfall
führt. Außerdem können Motorschäden
die Folge sein. Das Herunterschalten ist so
zu gestalten, dass niedrige Motordrehzahlen dabei gewährleistet sind.
Fahren mit dem Motorrad
Bremsen
Warnung
BEACHTEN SIE BEIM BREMSEN
FOLGENDES:
Geben Sie kein Gas und kuppeln Sie nicht
aus, damit der Motor das Motorrad beim
Abbremsen unterstützen kann.
1
cfcq
2
Schalten Sie nach und nach herunter, so
dass sich das Getriebe im ersten Gang
befindet, wenn das Motorrad zum
Stillstand kommt.
Betätigen Sie beim Bremsen stets beide
Bremsen gleichzeitig. Normalerweise ist
die vordere Bremse ein wenig stärker
anzuziehen als die hintere.
Schalten Sie nach Bedarf herunter oder
kuppeln Sie ganz aus, damit der Motor
nicht abgewürgt wird.
Lassen Sie die Bremsen niemals blockieren,
da dies zum Verlust der Kontrolle über das
Motorrad und zu einem Unfall führen
kann.
1. Bremshebel
2. Bremspedal
47
Fahren mit dem Motorrad
Warnung
Im Fall einer Gefahrenbremsung beachten
Sie die Regeln des Herunterschaltens nicht.
Konzentrieren Sie sich darauf, vordere und
hintere Bremse so stark wie möglich
anzuziehen, ohne ins Schleudern zu
kommen. Fahrer sollten Gefahrenbremsungen in einer verkehrsfreien
Umgebung trainieren.
Triumph empfiehlt allen Fahrern dringend,
einen Einweisungskurs zu absolvieren, der
Hinweise
zum
sicheren
Bremsen
einschließt. Eine falsche Bremstechnik kann
zum Verlust der Kontrolle über das
Motorrad und zu einem Unfall führen.
Warnung
Üben Sie im Interesse Ihrer Sicherheit
extreme Vorsicht beim Bremsen (mit oder
ohne ABS-System), Beschleunigen oder
Abbiegen, da jede unvorsichtige Handlung
zum Verlust der Kontrolle und zu einem
Unfall führen kann. Die getrennte
Verwendung nur der vorderen bzw.
hinteren
Bremse
vermindert
die
Gesamtbremsleistung. Extrembremsungen
können zum Blockieren eines oder beider
Räder führen, was die Kontrolle über das
Motorrad verringert und zu einem Unfall
führt (siehe ABS-Warnhinweise weiter
unten).
Wenn möglich, vermindern Sie die
Geschwindigkeit oder bremsen Sie vor
dem Einfahren in eine Kurve, da
Gaswegnehmen oder Bremsen in einer
Kurve zu Radschlupf und in der Folge zum
Verlust der Kontrolle und zu einem Unfall
führen kann.
Wenn Sie bei Regen oder Nässe oder auf
losem
Untergrund
fahren,
sind
Manövrierfähigkeit und Bremsvermögen
eingeschränkt. Unter diesen Bedingungen
müssen alle Ihre Handlungen gleichmäßig
erfolgen.
Plötzliches
Beschleunigen,
Bremsen oder Abbiegen kann unter
Umständen zum Verlust der Kontrolle und
zu einem Unfall führen.
48
Fahren mit dem Motorrad
Warnung
Wenn Sie ein langes, steiles Gefälle
hinunterfahren, schalten Sie herunter,
nutzen Sie die Motorbremse und
verwenden Sie die Bremsen nur zwischendurch. Durch dauerhaftes Betätigen
können die Bremsen überhitzen, was Ihre
Wirksamkeit vermindert.
Durch das Fahren mit dem Fuß auf dem
Bremspedal
oder
der
Hand
am
Bremshebel kann das Bremslicht ausgelöst
werden, was anderen Verkehrsteilnehmern
falsche Signale gibt. Es kann darüber
hinaus zur Überhitzung der Bremsen
führen, was die Bremswirkung vermindert.
Rollen Sie nicht mit ausgeschaltetem
Motor bergab und schleppen Sie das
Motorrad nicht ab. Die Druckschmierung
des Getriebes funktioniert nur bei
eingeschaltetem Motor. Eine ungenügende
Schmierung kann zur Beschädigung oder
zum Festfressen des Getriebes führen, was
zum plötzlichen Verlust der Kontrolle über
das Motorrad und zu einem Unfall führen
kann.
Nur für Modelle mit ABS
(Antiblockiersystem)
Warnung
Ein eingebautes ABS-System verhindert
das Blockieren der Räder und maximiert
dadurch
die
Wirksamkeit
des
Bremssystems in Notsituationen und auf
rutschigem Untergrund. Die potenziell
kürzeren
Bremswege,
die
unter
bestimmten Umständen durch ein ABSSystem ermöglicht werden, sind kein
Ersatz für ein angemessenes Fahrverhalten.
Überschreiten Sie niemals die gesetzlich
zulässige Höchstgeschwindigkeit.
Fahren Sie niemals ohne die gebührende
Sorgfalt und Aufmerksamkeit, und
verringern Sie stets die Geschwindigkeit
entsprechend den Wetter-, Straßen- und
Verkehrsbedingungen.
Seien Sie vorsichtig, wenn Sie abbiegen.
Wenn beim Abbiegen die Bremsen
betätigt werden, ist das ABS-System nicht
in der Lage, Gewicht und Schwungkraft
des Motorrads auszugleichen. Dies kann
zum Verlust der Kontrolle über das
Motorrad und zu einem Unfall führen
kann.
Unter bestimmten Umständen kann ein
Motorrad mit ABS-System einen längeren
Bremsweg
benötigen
als
ein
entsprechendes Fahrzeug ohne ABS.
49
Fahren mit dem Motorrad
ABS-Warnleuchte
Die ABS-Warnleuchte leuchtet
auf um anzuzeigen, dass die
ABS-Funktion
nicht
zur
Verfügung steht. Es ist normal, wenn Sie nach
dem Anlassen des Motors aufleuchtet und
weiter leuchtet, bis das Motorrad zum ersten
Mal eine Geschwindigkeit von über 10 km/h
erreicht. Sofern kein Fehler vorliegt, darf sie
danach erst wieder beim nächsten Anlassen
des Motors aufleuchten.
Sollte die ABS-Warnleuchte zu einem
anderen Zeitpunkt während der Fahrt
aufleuchten, weist dies auf eine Fehlfunktion
des ABS-Systems hin, die untersucht werden
muss.
Hinweis:
•
•
50
Normalerweise nimmt der Fahrer
die ABS-Funktion als ein härteres
Gefühl oder ein Pulsieren in
Bremshebel und -pedal wahr. Da
das ABS-System kein integriertes
Bremssystem ist und Vorderradund
Hinterradbremse
nicht
gleichzeitig steuert, kann dieses
Pulsieren im Hebel, im Pedal oder
in
beiden
Bedienelementen
fühlbar sein.
Das ABS-System kann durch
plötzliche Veränderungen der
Straßenoberfläche
aktiviert
werden.
Warnung
Sollte das ABS-System nicht funktionieren,
arbeitet das Bremssystem weiter wie eines
ohne ABS-Funktion. Fahren Sie nicht mehr
weiter als nötig, wenn die ABSWarnleuchte leuchtet. Setzen Sie sich so
schnell wie möglich mit einem TriumphVertragshändler in Verbindung, um den
Fehler überprüfen und beheben zu lassen.
Ein zu starkes Bremsen in dieser Situation
führt zum Blockieren der Räder, was zum
Verlust der Kontrolle über das Motorrad
und zu einem Unfall führt.
Warnung
Die ABS-Warnleuchte leuchtet, wenn das
Motorrad auf einem Ständer abgestellt ist
und das Hinterrad für mehr als 30
Sekunden mit hoher Geschwindigkeit
angetrieben wird. Dieses Verhalten ist
normal.
Wenn die Zündung ausgeschaltet und das
Motorrad neu gestartet wird, leuchtet die
Warnleuchte, bis das Motorrad eine
Geschwindigkeit von über 30 km/h
erreicht.
Fahren mit dem Motorrad
Abstellen
Warnung
Der ABS-Computer arbeitet, indem er die
relative Geschwindigkeit von Vorder- und
Hinterrad vergleicht. Die Verwendung
nicht empfohlener Reifen kann die
Geschwindigkeit der Reifen beeinflussen
und dazu führen, dass das ABS-System
nicht
funktioniert.
Dies
kann
möglicherweise zum Verlust der Kontrolle
über das Motorrad und zu einem Unfall in
Situationen führen, in denen das ABSSystem
normalerweise
funktionieren
würde.
cfct
Nehmen Sie den Gang heraus und stellen
Sie die Zündung auf die Stellung AUS.
Verriegeln Sie das Lenkerschloss, um den
Diebstahlschutz zu vergrößern.
Stellen Sie das Motorrad stets auf einem
festen, ebenen Untergrund ab, damit es nicht
umstürzt.
Wenn Sie das Motorrad an einem Gefälle
abstellen, parken Sie stets bergauf, damit das
Motorrad nicht vom Ständer rollt. Legen Sie
den ersten Gang ein, damit sich das
Motorrad nicht bewegt.
Parken Sie das Motorrad an einem seitlichen
Gefälle stets so, dass sich das Motorrad durch
das Gefälle zum Seitenständer hin neigt.
Stellen Sie das Motorrad niemals an einem
seitlichen Gefälle von mehr als 6° ab und
parken Sie niemals bergab.
51
Fahren mit dem Motorrad
Hinweis:
•
Wenn Sie nachts in der Nähe
fließenden Verkehrs parken oder
wenn Sie das Fahrzeug an einem
Ort abstellen, an dem Parklicht
gesetzlich
vorgeschrieben
ist,
lassen Sie Rücklicht, Kennzeichenbeleuchtung
und
Parklichter
angeschaltet, indem Sie den
Zündschalter auf die Stellung P
(PARKEN) stellen.
Lassen Sie den Schalter nicht für lange
Zeiträume in der Stellung P, da ansonsten die
Batterie entladen wird.
Vergewissern Sie sich vor dem Losfahren,
dass
der
Seitenständer
vollständig
hochgeklappt ist.
Warnung
Parken Sie nicht auf weichem Untergrund
oder stark abfallendem Gelände. Beim
Abstellen des Motorrads unter derartigen
Bedingungen kann es passieren, dass das
Fahrzeug umstürzt, was zu Sach- und
Personenschäden führen kann.
52
Warnung
Benzin ist extrem leicht entzündlich und
unter bestimmten Umständen auch
explosiv. Wenn sie in einer Garage oder
einem
anderen
Gebäude
parken,
vergewissern Sie sich, dass es gut belüftet
und frei von sämtlichen Flamm- oder
Funkenquellen ist. Dies schließt sämtliche
Geräte ein, die über eine Pilotflamme
verfügen.
Bei Nichtbeachtung des vorstehenden
Warnhinweises kann es unter Umständen
zu einem Brand kommen, der zu Sachund Personenschäden führen kann.
Warnung
Motor und Auspuffanlage sind nach dem
Fahren heiß. Stellen Sie das Motorrad
NICHT an Orten ab, an denen
Berührungen des Fahrzeugs durch
Fußgänger oder Kinder wahrscheinlich
sind.
Das Berühren von heißen Teilen des
Motors oder der Auspuffanlage kann
Verbrennungen an ungeschützter Haut
hervorrufen.
Fahren mit dem Motorrad
Hinweise für
Hochgeschwindigkeitsfahrten
Warnung
Dieses Triumph Motorrad muss innerhalb
der
gesetzlichen
Geschwindigkeitsbegrenzung für die jeweils befahrene
Straße betrieben werden. Das Betreiben
des
Motorrads
bei
hohen
Geschwindigkeiten kann Gefahren bergen,
da die verfügbare Reaktionszeit in einer
gegebenen
Verkehrssituation
mit
zunehmender Fahrgeschwindigkeit stark
abnimmt. Berücksichtigen Sie stets die
Wetter- und Verkehrsbedingungen und
verringern Sie die Geschwindigkeit
entsprechend.
Warnung
Warnung
Die Fahreigenschaften eines Motorrads
können im Hochgeschwindigkeitsbereich
von denen abweichen, die Ihnen vom
Betrieb bei gesetzlich erlaubten Höchstgeschwindigkeiten
vertraut
sind.
Unternehmen Sie keine Hochgeschwindigkeitsfahrten, solange Sie nicht über
ausreichendes
Training
und
die
erforderlichen Fähigkeiten verfügen, da
eine falsche Fahrweise zu schweren
Unfällen führen kann.
Warnung
Die aufgeführten Punkte sind äußerst
wichtig und dürfen unter keinen
Umständen vernachlässigt werden. Ein
Problem,
das
bei
normalen
Fahrgeschwindigkeiten unter Umständen
nicht bemerkt wird, kann bei hohen
Geschwindigkeiten
äußerst
verstärkt
hervortreten.
Betreiben Sie dieses Triumph-Motorrad im
Hochgeschwindigkeitsbereich
ausschließlich bei gesicherten Straßenrennen
oder auf abgeschlossenen Rennstrecken.
Hochgeschwindigkeitsfahrten dürfen nur
von Fahrern unternommen werden, die die
erforderlichen Hochgeschwindigkeits-Fahrtechniken beherrschen und mit dem
Fahrverhalten des Motorrads in jeder
Situation vertraut sind.
Allgemeines
Hochgeschwindigkeitsfahrten
unter
anderen
als
den
beschriebenen
Bedingungen sind gefährlich. Sie führen
zum Verlust der Kontrolle über das
Motorrad und zu einem Unfall.
Prüfen Sie, ob sich der Lenker gleichmäßig
und ohne übermäßiges Spiel oder
schwergängige Abschnitte drehen lässt.
Stellen Sie sicher, dass die Steuerkabel die
Lenkung in keiner Weise behindern.
Vergewissern Sie sich, dass das Motorrad
entsprechend der "Tabelle Planmäßige
Wartungsarbeiten" gewartet wurde.
Lenkung
53
Fahren mit dem Motorrad
Gepäck
Stellen Sie sicher, dass Gepäckbehälter
geschlossen, verriegelt und sicher am
Motorrad befestigt sind.
Bremsen
Prüfen Sie, ob vordere und hintere Bremse
ordnungsgemäß funktionieren.
Reifen
Hochgeschwindigkeitsfahrten stellen eine
große Belastung der Reifen dar, und Reifen,
die in gutem Zustand sind, sind für ein
sicheres Fahren entscheidend. Untersuchen
Sie den Gesamtzustand der Reifen, stellen
Sie den korrekten Reifendruck ein (bei kalten
Reifen) und prüfen Sie, ob die Räder
ausgewuchtet sind. Bringen Sie die
Ventilkappen nach dem Prüfen des
Reifendrucks wieder fest an. Beachten Sie die
in den Abschnitten "Wartung" und
"Spezifikationen" enthaltenen Informationen
über das Überprüfen der Reifen und die
Reifensicherheit.
Kraftstoff
Sorgen Sie dafür, dass Sie über genügend
Kraftstoff für den erhöhten Kraftstoffverbrauch verfügen, der bei Hochgeschwindigkeitsfahrten auftritt.
Vorsicht
In vielen Ländern wird die Auspuffanlage
dieses Modells zur Verringerung der
Abgasemissionen mit einem Katalysator
ausgestattet.
Der
Katalysator
kann
dauerhaft beschädigt werden, wenn dem
Motorrad der Kraftstoff ausgeht oder wenn
der Kraftstoffstand auf ein sehr tiefes
Niveau fällt. Vergewissern Sie sich stets,
dass Sie über genügend Kraftstoff für Ihre
beabsichtigte Fahrt verfügen.
Motoröl
Stellen Sie sicher, dass der Motorölstand
korrekt ist. Stellen Sie sicher, dass Sorte und
Typ des Öls, das Sie zum Nachfüllen
verwenden, richtig sind.
Zahnriemen
Stellen Sie sicher, dass der Zahnriemen
korrekt eingestellt ist. Überprüfen Sie den
Riemen auf Verschleiß, Schäden/Risse,
abgenutzte Kanten oder ausgebrochene
Zähne.
Kühlmittel
Vergewissern Sie sich, dass sich der Kühlmittelstand an der oberen Markierungslinie
des Ausgleichsbehälters befindet. (Überprüfen Sie den Stand stets bei kaltem Motor.)
Elektrische Ausrüstung
Stellen Sie sicher, dass Scheinwerfer, Rück/Bremslicht,
Blinker,
Hupe
usw.
ordnungsgemäß funktionieren.
Verschiedenes
Stellen Sie mit Hilfe einer Sichtprüfung fest,
ob alle Befestigungen angezogen sind.
54
Zubehör und Ladung
ZUBEHÖR UND LADUNG
Das Hinzufügen von Zubehörteilen und das Befördern von zusätzlichem Gewicht können die
Fahreigenschaften des Motorrads beeinflussen, die Stabilität verändern und eine Verminderung
der Fahrgeschwindigkeit erforderlich machen. Die nachfolgenden Informationen sollen als
Leitfaden für die potenziellen Risiken dienen, die durch das Hinzufügen von Zubehörteilen zu
einem Motorrad und das Befördern von Beifahrern und zusätzlichen Lasten entstehen.
Warnung
Falsches Beladen kann zu gefährlichen
Fahrbedingungen führen, die zu einem
Unfall führen können.
Stellen Sie stets sicher, dass beförderte
Lasten gleichmäßig auf beide Seiten des
Motorrads verteilt werden. Stellen Sie
sicher, dass die Ladung ordnungsgemäß
befestigt ist und sich nicht bewegt, solange
das Motorrad in Bewegung ist.
Überprüfen Sie stets regelmäßig die
Sicherheit der Ladung (jedoch nicht
während der Fahrt) und stellen Sie sicher,
dass die Ladung nicht über das Heck des
Motorrads hinausragt.
Warnung
Bauen Sie keine Zubehörteile an und
befördern Sie keine Ladung, durch die die
Kontrolle über das Motorrad beeinträchtigt
wird. Stellen Sie sicher, dass durch
Zubehör
oder
Ladung
weder
Beleuchtungselemente, die Bodenfreiheit,
die Schräglagenfähigkeit (d. h. der
Neigungswinkel), die Bedienung der
Bedienelemente, der Federweg, die
Bewegung der Vorderradgabel, noch die
Sicht in alle Richtungen oder andere
Aspekte des Motorradbetriebs nachteilig
beeinflusst werden.
Überschreiten Sie niemals die zulässige
Nutzlast des Fahrzeugs von 231 kg.
Die zulässige Nutzlast ergibt sich aus der
Summe der Gewichte von Fahrer,
Beifahrer, etwaigen Zubehörteilen und
gegebenenfalls beförderter Ladung.
55
Zubehör und Ladung
Warnung
Fahren Sie mit einem Motorrad, das mit
Zubehörartikeln versehen ist oder mit dem
Nutzlasten irgendeiner Art befördert
werden, niemals schneller als 130 km/h.
Geschwindigkeiten über 130 km/h sollten
mit einem Motorrad in beiden Fällen auch
dann nicht gefahren werden, wenn die
gesetzlich zulässige Höchstgeschwindigkeit
dies erlaubt.
Das Vorhandensein von Zubehörartikeln
und/oder Nutzlasten verändert das
Fahrverhalten und die Stabilität des
Motorrads.
Wenn Sie die Stabilitätsveränderungen
nicht im nötigen Ausmaß berücksichtigen,
kann dies zum Verlust der Kontrolle über
das Motorrad oder zu einem Unfall führen.
Denken
Sie
daran,
dass
die
Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h
durch den Anbau nicht zugelassener
Zubehörartikel, unkorrekte Beladung,
abgenutzte Reifen, den allgemeinen
Zustand des Motorrads und schlechte
Straßen- oder Wetterbedingungen absinkt.
Warnung
Das Betreiben des Motorrads oberhalb der
geltenden gesetzlichen Geschwindigkeitsbegrenzungen ist nur auf einer dafür
zugelassenen abgeschlossenen Strecke
gestattet.
56
Warnung
Betreiben Sie dieses Triumph-Motorrad im
Hochgeschwindigkeitsbereich
ausschließlich bei gesicherten Straßenrennen
oder auf abgeschlossenen Rennstrecken.
Hochgeschwindigkeitsfahrten dürfen nur
von Fahrern unternommen werden, die die
erforderlichen Hochgeschwindigkeits-Fahrtechniken beherrschen und mit dem
Fahrverhalten des Motorrads in jeder
Situation vertraut sind.
Hochgeschwindigkeitsfahrten
unter
anderen
als
den
beschriebenen
Bedingungen sind gefährlich. Sie führen
zum Verlust der Kontrolle über das
Motorrad und zu einem Unfall.
Zubehör und Ladung
Warnung
Beifahrer sind darüber zu belehren, dass
sie durch plötzliche Bewegungen oder
Einnehmen einer falschen Sitzposition
einen Verlust der Kontrolle über das
Motorrad verursachen können.
Der Fahrer muss den Beifahrer auf
Folgendes hinweisen:
•
Es ist wichtig, dass der Beifahrer
während der Fahrt stillsitzt und die
Bedienung des Motorrads nicht
beeinträchtigt.
•
Seine
Füße
auf
den
Beifahrerfußrasten zu lassen und
sich am Sitzbankriemen oder an
Taille bzw. Hüften des Fahrers
festzuhalten.
•
Den Beifahrer anzuweisen, sich
mit dem Fahrer in die Kurven zu
legen und sich nicht zur Seite zu
lehnen, solange der Fahrer dies
nicht tut.
Warnung
Das Vorhandensein eines Beifahrers
beeinträchtigt die Fahr- und Bremseigenschaften eines Motorrads. Der Fahrer muss
bei der Fahrt mit einem Beifahrer Reserven
für diese veränderten Fahreigenschaften
einplanen und darf solche Fahrten nur
unternehmen, wenn er dafür geschult ist
und sich mit den dadurch hervorgerufenen
veränderten Betriebseigenschaften des
Motorrads vertraut gemacht hat und wohl
fühlt.
Ein Betrieb des Motorrads ohne das
Einplanen von Reserven für das
Vorhandensein eines Beifahrers kann zum
Verlust der Kontrolle über das Motorrad
und zu einem Unfall führen.
Warnung
Befördern Sie keinen Beifahrer, der nicht
groß genug ist, mit den Füßen die
vorgesehenen Fußrasten zu erreichen.
Ein Beifahrer, der nicht groß genug ist, die
Fußrasten zu erreichen, ist nicht in der
Lage, sicher auf dem Motorrad zu sitzen,
und
verursacht
unter
Umständen
Instabilitäten, die zum Verlust der Kontrolle
und zu einem Unfall führen können.
57
Zubehör und Ladung
Warnung
Versuchen Sie niemals, irgendwelche
Gegenstände zwischen Rahmen und
Kraftstofftank zu verstauen. Dies kann die
Lenkung einschränken und führt zum
Verlust der Kontrolle über das Motorrad
und in der Folge zu einem Unfall.
Lasten, die am Lenker oder an der
Vorderradgabel
angebracht
werden,
erhöhen die Masse der Lenkereinheit und
können
zu
einem
Verlust
der
Lenkkontrolle und in der Folge zu einem
Unfall führen.
Warnung
Befördern Sie keine Tiere auf Ihrem
Motorrad.
Tiere
können
plötzliche
und
unvorhersehbare Bewegungen machen,
die zum plötzlichen Verlust der Kontrolle
über das Motorrad und zu einem Unfall
führen können.
58
Warnung
Sollte der Beifahrersitz zum Transport
kleiner Gegenstände verwendet werden,
dann müssen diese sicher befestigt sein,
dürfen ein Gewicht von 5 kg nicht
überschreiten, die Kontrolle des Motorrads
nicht beeinträchtigen und nicht seitlich
oder nach hinten über das Motorrad
hinausragen.
Das Befördern von Gegenständen, die
mehr als 5 kg wiegen, ungesichert sind,
die Kontrolle beeinträchtigen oder seitlich
bzw. nach hinten über das Motorrad
hinausragen kann zum Verlust der
Kontrolle über das Motorrad und zu
einem Unfall führen.
Selbst bei korrekter Beladung des
Rücksitzes mit kleinen Gegenständen ist
die Höchstgeschwindigkeit des Motorrads
auf 130 km/h zu verringern.
Wartung und Einstellungen
WARTUNG UND EINSTELLUNGEN
Inhaltsverzeichnis
Planmäßige Wartungsarbeiten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61
Motoröl . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 64
Ölstand-Überprüfung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Öl- und Ölfilterwechsel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Entsorgen von Altöl und gebrauchten Ölfiltern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Ölspezifikation und -sorte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
64
65
67
67
Kühlsystem . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 68
Korrosionsschutzmittel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Kühlmittelstand überprüfen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Kühlmittelstand anpassen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Kühlmittel erneuern. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Motorkühler und Schläuche . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
68
69
69
70
70
Gasgriff und Drosselklappensteuerung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .71
Überprüfung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 72
Kupplung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 74
Überprüfung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 75
Einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 75
Bremsen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 75
Verschleißinspektion der Bremsen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Bremsklotzverschleißausgleich . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Scheibenbremsflüssigkeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Überprüfen und Anpassen des Bremsflüssigkeitsstands . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Bremslichtschalter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
75
76
76
78
79
Reinigen der Windschutzscheibe (falls als Zubehör montiert) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 80
Lenkung/Radlager . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 81
Überprüfen der Lenkung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 81
Prüfen des Lenkkopflagerspiels. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 81
Überprüfen der Radlager . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 82
Vorderradaufhängung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 83
Überprüfen der Vorderradgabel. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 83
Einstellen der Radaufhängung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 84
Empfohlene Aufhängungseinstellungen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 84
59
Wartung und Einstellungen
Zahnriemen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 85
Überprüfen der Zahnriemenspannung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 85
Einstellen der Zahnriemenspannung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 90
Reifen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 91
Reifendruck . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Reifenverschleiß. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Empfohlene Mindestprofiltiefe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Austauschen der Reifen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
91
91
92
93
Batterie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 96
Ausbauen der Batterie. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Entsorgen der Batterie. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Batteriewartung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Selbstentladung der Batterie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Selbstentladung der Batterie bei Einlagerung oder seltenem Gebrauch des Motorrads .
Laden der Batterie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Einbauen der Batterie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
97
97
97
98
98
98
99
Sicherungskasten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 100
Identifizieren der Sicherungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 100
Scheinwerfer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 102
Vertikale Scheinwerfereinstellung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 102
Horizontale Scheinwerfereinstellung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 103
Austauschen der Scheinwerferbirne . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 103
Rückleuchte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 105
Austauschen der Rücklichteinheit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 105
Blinker . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 105
Austauschen der Birne . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 105
Reinigung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 106
Vorbereitungen zum Waschen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Wobei Sie vorsichtig sein müssen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Nach dem Waschen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Unlackierte Aluminiumteile . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Reinigen der Auspuffanlage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Waschen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Trocknen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Schützen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
60
106
106
107
107
108
108
108
108
Wartung und Einstellungen
Planmäßige
Wartungsarbeiten
Um das Motorrad in einem sicheren und
zuverlässigen Zustand zu halten, müssen die
in diesem Abschnitt umrissenen Wartungsund Einstellarbeiten entsprechend den
Angaben in der Tabelle "Tägliche Prüfungen"
und
der
Tabelle
"Planmäßige
Wartungsarbeiten" durchgeführt werden. Im
Folgenden werden die bei der Durchführung
der täglichen Prüfungen zu befolgenden
Verfahren
sowie
einige
einfache
Einstellungen
und
Wartungspositionen
beschrieben.
Warnung
Um die in der Tabelle "Planmäßige
Wartungsarbeiten"
aufgeführten
Wartungspositionen korrekt ausführen zu
können,
werden
Spezialwerkzeuge,
Fachkenntnisse und Ausbildung benötigt.
Diese Kenntnisse und Ausrüstung sind nur
beim Triumph-Vertragshändler vorhanden.
Da das fehlerhafte Ausführen oder
Versäumen
von
Wartungsarbeiten
gefährliche Fahrbedingungen hervorrufen
kann, lassen Sie die planmäßige Wartung
dieses Motorrads stets durch einen
Triumph-Vertragshändler durchführen.
Warnung
Sämtliche Wartungspositionen sind äußerst
wichtig, und es darf keine von ihnen
vernachlässigt
werden.
Fehlerhaft
ausgeführte
Wartungsoder
Einstellarbeiten können zur Fehlfunktion
eines oder mehrerer Teile des Motorrads
führen. Ein Motorrad mit Fehlfunktionen
kann zum Verlust der Kontrolle und zu
einem Unfall führen.
Wetter-,
Bodenund
geografische
Bedingungen haben Auswirkungen auf die
Wartung. Das Wartungsschema ist so
anzupassen, dass es der speziellen
Umgebung, in der das Motorrad betrieben
wird, und den Anforderungen durch den
jeweiligen Besitzer gerecht wird.
Da das fehlerhafte Ausführen oder
Versäumen
von
Wartungsarbeiten
gefährliche Fahrbedingungen hervorrufen
kann, lassen Sie die planmäßige Wartung
dieses Motorrads stets durch einen
Triumph-Vertragshändler durchführen.
Triumph Motorcycles kann keine Haftung für
Sach- oder Personenschäden übernehmen,
die auf fehlerhafte Wartung oder falsche
Einstellungen
durch
den
Besitzer
zurückzuführen sind.
61
Wartung und Einstellungen
Beschreibung Tätigkeit
Kilometerstand in km oder Zeitraum, je nachdem, was zuerst eintritt
Erstinspektion
Inspektion A
Inspektion B
Inspektion C
Inspektion D
Alle/
jeden
800
1 Monat
10.000
1 Jahr
20.000
2 Jahre
30.000
3 Jahre
40.000
4 Jahre
Tag
•
•
•
•
•
Motoröl - wechseln
-
•
•
•
•
•
Motorölfilter - wechseln
-
•
•
•
•
•
Ventilspiel - prüfen
-
•
•
Luftfilter - wechseln
-
•
•
Motorsteuergerät - prüfen auf gespeicherte DTCs und
neueste Abstimmung
-
Zündkerzen - prüfen
-
Zündkerzen - wechseln
-
Drosselklappengehäuse - abgleichen
-
Motor - prüfen auf Undichtigkeiten
Gasseilzüge - prüfen/einstellen
Kühlsystem - prüfen auf Undichtigkeiten
Kühlmittelstand - prüfen/einstellen
Kühlmittel - wechseln
Kraftstoffsystem - prüfen auf Undichtigkeiten,
Scheuerstellen usw.
Kraftstofffilter - wechseln
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
Tag
•
•
•
•
•
-
•
•
•
•
•
Tag
•
•
•
-
Tag
•
•
•
•
•
•
•
-
•
•
Beleuchtung, Instrumente u. elektrische Systeme prüfen
Tag
•
•
•
•
•
Lenkung - prüfen auf Freigängigkeit
Tag
•
•
•
•
•
Lenkkopflager - prüfen/einstellen
-
•
•
•
•
•
Lenkkopflager - schmieren
-
62
•
•
Wartung und Einstellungen
Beschreibung Tätigkeit
Gabel - prüfen auf Undichtigkeiten/Leichtgängigkeit
Gabelöl - wechseln
Bremsflüssigkeitsstand - prüfen
Kilometerstand in km oder Zeitraum, je nachdem, was zuerst eintritt
Erstinspektion
Inspektion A
Inspektion B
Inspektion C
Inspektion D
Alle/
jeden
800
1 Monat
10.000
1 Jahr
20.000
2 Jahre
30.000
3 Jahre
40.000
4 Jahre
Tag
•
•
•
•
•
•
-
Tag
•
•
Bremsflüssigkeit - wechseln
•
•
•
Alle 2 Jahre
Tag
•
•
•
•
•
Bremssättel - prüfen auf austretende Bremsflüssigkeit
und festsitzende Kolben
-
•
•
•
•
•
Hauptbremszylinder - prüfen auf austretende
Bremsflüssigkeit
-
•
•
•
•
•
Zahnriemenspannung - prüfen und einstellen
Tag
•
Zahnriemen - untersuchen auf Verschleiß oder
Schäden
Tag
Räder - prüfen auf Schäden
Tag
Bremsklötze - Verschleißumfang prüfen
Rad- und Riemenscheibenlager - prüfen auf
Verschleiß/Leichtgängigkeit
Alle 4.000 km
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
Reifenverschleiß/Reifenschäden - prüfen
Tag
•
•
•
•
•
Reifendruck - prüfen/einstellen
Tag
•
•
•
•
•
Befestigungen - Sichtprüfung auf Festigkeit
Tag
•
•
•
•
•
Kupplungszug - prüfen/einstellen
Tag
•
•
•
•
•
Seitenständer - Funktion prüfen
Tag
•
•
•
•
•
Kraftstoff- und Verdampfungsschläuche* - erneuern
-
•
*Verdampfungssystem nur bei kalifornischen Modellen.
63
Wartung und Einstellungen
Motoröl
Ölstand-Überprüfung
cbnz
Halten Sie den Motorölstand innerhalb des
korrekten Bereichs, um eine korrekte
Funktion von Motor, Getriebe und Kupplung
zu gewährleisten, und wechseln Sie Öl und
Ölfilter entsprechend den Anforderungen für
planmäßige Wartungsarbeiten.
1
Warnung
Ein Betrieb des Motorrads mit zu wenig,
zu altem oder verschmutztem Motoröl
führt zu beschleunigtem Motorverschleiß
und kann zum Festfressen von Motor oder
Getriebe führen. Ein Festfressen von Motor
oder Getriebe kann zum plötzlichen
Verlust der Kontrolle und zu einem Unfall
führen.
1
2
3
cfdd
1. Einfülldeckel/Peilstab
2. Markierung Maximum
3. Markierung Minimum
Vorsicht
Stellen Sie sicher, dass bei einem
Ölwechsel oder beim Nachfüllen von Öl
keine Fremdkörper oder Verunreinigungen
in den Motor gelangen. Verunreinigungen,
die in den Motor gelangen, können zu
Schäden am Motor führen.
Schalten Sie den Motor aus.
Reinigen Sie den Bereich um den
Einfülldeckel/Peilstab herum sorgfältig, bevor
Sie diesen entfernen.
Entfernen Sie Einfülldeckel/Peilstab vom
Kurbelgehäuse, wischen Sie den Peilstab
sauber und bringen Sie den Einfülldeckel/
Peilstab wieder an. Schrauben Sie ihn
vollständig hinein.
64
Wartung und Einstellungen
Hinweis:
Öl- und Ölfilterwechsel
•
Motoröl und Filter sind gemäß den
Anforderungen für planmäßige Wartungsarbeiten zu erneuern.
Der tatsächliche Ölstand wird
angezeigt, wenn das Motorrad
senkrecht steht (nicht auf dem
Seitenständer)
und
der
Tankdeckel/Peilstab
vollständig
hineingeschoben ist.
Entfernen Sie den Tankdeckel/Peilstab.
Der maximale Ölstand wird durch eine
Markierung auf dem Tankdeckel/Peilstab
angezeigt. Bei korrektem Ölstand muss der
angezeigte Ölstand zwischen den auf dem
Peilstab befindlichen Markierungslinien für
Maximum und Minimum liegen.
Sollte der Ölstand zu niedrig sein, geben Sie
langsam Öl hinzu, bis der korrekte Stand
erreicht ist.
Montieren Sie nach Erreichen des korrekten
Ölstands den Tankdeckel/Peilstab.
Folgen Sie zum Wechseln von Motoröl und
Filter den umseitigen Anweisungen.
Warnung
Längerer oder wiederholter Kontakt mit
Motoröl kann zum Austrocknen der Haut,
zu
Hautirritationen
und
Hautentzündungen führen. Darüber hinaus enthält
Altöl schädliche Verunreinigungen, die zu
Hautkrebs führen können. Tragen Sie stets
geeignete Schutzkleidung und vermeiden
Sie den Hautkontakt mit Altöl.
Lassen Sie den Motor gründlich warmlaufen.
Schalten Sie den Motor anschließend aus
und stellen Sie das Motorrad in senkrechter
Position sicher ab.
Warten Sie vor dem Ablassen fünf Minuten,
damit sich das Öl setzen kann.
Warnung
Das Öl ist beim Berühren unter
Umständen heiß. Vermeiden Sie einen
Kontakt mit dem heißem Öl, indem Sie
geeignete Schutzkleidung, Handschuhe,
einen Augenschutz usw. tragen. Kontakt
mit heißem Öl kann zu Verbrühungen
oder Verbrennungen der Haut führen.
65
Wartung und Einstellungen
Platzieren Sie eine Ölauffangwanne unter
dem Motor.
Versehen Sie die Ölablassschraube mit einer
neuen Unterlegscheibe, bringen Sie sie
wieder an und ziehen Sie sie fest.
Anzugsmoment 25 Nm.
2
1
cfdb
1. Ölablassschraube
2. Motorsumpf
Entfernen Sie die Ölablassschraube an der
Unterseite des Ölsumpfes und lassen Sie das
Öl ab.
1. Ölfilter
Platzieren Sie die Ölauffangwanne unter dem
Ölfilter.
Lösen und entfernen Sie den Ölfilter mit Hilfe
von Triumph Spezialwerkzeug T3880313.
Entsorgen Sie den alten Ölfilter auf
umweltverträgliche Weise.
Tragen Sie eine dünne Schicht sauberes
Motoröl auf den Dichtring des neuen
Ölfilters auf. Bringen Sie den Ölfilter an und
ziehen Sie ihn fest. Anzugsmoment 10 Nm.
Füllen Sie den Öltank bis zur Markierung
Maximum
mit
einem
halboder
vollsynthetischen Motorrad-Motoröl 10W/40
oder 15W/50, das die Spezifikation API SH
(oder höher) und JASO MA erfüllt.
Starten Sie den Motor und lassen Sie ihn für
mindestens 30 Sekunden im Leerlauf laufen.
66
Wartung und Einstellungen
Vorsicht
Ein Erhöhen der Motordrehzahl über
Leerlaufniveau, bevor das Öl sämtliche
Teile des Motors erreicht hat, kann zur
Beschädigung oder zum Festfressen des
Motors führen. Erhöhen Sie die Drehzahl
erst, nachdem der Motor 30 Sekunden
gelaufen ist, damit das Öl vollständig
zirkulieren kann.
Vorsicht
Sollte der Druck des Motoröls zu gering
sein, leuchtet die Öldruckwarnleuchte auf.
Falls die Lampe bei laufendem Motor nicht
erlischt, schalten Sie den Motor sofort ab
und untersuchen Sie die Ursache. Das
Betreiben des Motors mit zu geringem
Öldruck verursacht Schäden am Motor.
Vergewissern
Sie
sich,
dass
die
Öldruckwarnleuchte kurz nach dem Anlassen
verlischt.
Schalten Sie die Zündung aus, prüfen Sie
den Ölstand mit Hilfe des zuvor
beschriebenen Verfahrens und füllen Sie
innerhalb des Bereichs zwischen den
Markierungslinien Minimum und Maximum
des Peilstabs Öl nach.
Entsorgen von Altöl und
gebrauchten Ölfiltern
Schütten Sie zum Schutz der Umwelt kein Öl
auf den Boden, in Kanalisation oder Abflüsse
oder in Wasserläufe. Entsorgen Sie
gebrauchte Ölfilter nicht mit dem Hausmüll.
Erkundigen Sie sich im Zweifelsfall bei Ihren
Behörden vor Ort.
Ölspezifikation und -sorte
Hochleistungs-Einspritzmotoren von Triumph
sind für die Verwendung von halb- oder
vollsynthetischen
Motorrad-Motorölen
10W/40 oder 15W/50 gemäß Spezifikation
API SH (oder höher) und JASO MA
ausgelegt.
Setzen Sie dem Motoröl keinerlei chemische
Zusatzstoffe zu. Das Motoröl dient unter
anderem zum Schmieren der Kupplung, die
infolge der Zugabe von Zusatzstoffen
rutschen könnte.
Verwenden
Sie
keine
mineralischen,
pflanzlichen, nicht detergierenden oder
Kastoröle und keine anderen, der geforderten
Spezifikation nicht entsprechenden Öle. Eine
Verwendung solcher Öle kann unter
Umständen zu einem sofortigen und
gravierenden Motorschaden führen.
67
Wartung und Einstellungen
Kühlsystem
Warnung
HD4X Hybrid-OAT-Kühlmittel enthält
Korrosions- und Frostschutzmittel, die für
Aluminiummotoren und –kühler geeignet
sind. Wenden Sie das Kühlmittel stets
entsprechend den Herstellerangaben an.
Um eine wirkungsvolle Kühlung des Motors
sicherzustellen,
prüfen
Sie
den
Kühlmittelstand täglich, bevor Sie mit dem
Motorrad fahren, und füllen Sie Kühlmittel
nach, wenn der Stand zu niedrig ist.
Kühlmittel
mit
Korrosionsund
Frostschutzmitteln
enthält
giftige
Chemikalien, die schädlich für den
menschlichen Körper sind. Verschlucken
Sie
niemals
Frostschutzmittel
oder
Motorrad-Kühlmittel.
Hinweis:
•
Das Kühlsystem des Motorrads ist
ab Werk mit einem GanzjahresHybrid-OAT-Kühlmittel
(Hybrid
Organic
Acid
Technology)
versehen. Es ist grün, enthält eine
50%-ige Frostschutzmittellösung
auf Ethylenglykol-Basis und besitzt
einen Gefrierpunkt von -35°C.
Korrosionsschutzmittel
Zum Schutz des Kühlsystems vor Korrosion
ist
die
Verwendung
von
Korrosionsschutzmitteln im Kühlmittel von
entscheidender Bedeutung.
Falls Kühlmittel ohne Korrosionsschutzmittel
verwendet wird, bilden sich Rost und
Kesselstein im Wassermantel und Kühler des
Kühlsystems. Dadurch setzen sich die
Kühlmittelkanäle zu und die Leistungsfähigkeit des Kühlsystems wird erheblich
herabgesetzt.
68
Hinweis:
•
Das von Triumph gelieferte HD4X
Hybrid-OAT-Kühlmittel ist fertig
angemischt und muss vor den
Befüllen oder Nachfüllen des
Kühlsystems
nicht
verdünnt
werden.
Wartung und Einstellungen
Kühlmittelstand überprüfen
Kühlmittelstand anpassen
Warnung
2
1
Entfernen
Sie
den
Deckel
des
Ausgleichsbehälters oder den KühlerDruckverschluss nicht, solange der Motor
heiß ist. Wenn der Motor heiß ist, ist das
Kühlmittel innerhalb des Motorkühlers
ebenfalls heiß und steht außerdem unter
Druck. Der Kontakt mit diesem heißen,
unter
Druck
stehenden
Kühlmittel
verursacht
Verbrühungen
und
Hautschäden.
3
4
cfbp
1.
2.
3.
4.
Zahnriemenabdeckung
Ausgleichsbehälter
Markierung MAX
Markierung MIN
Lassen Sie den Motor abkühlen.
1
2
Stellen Sie das Motorrad senkrecht auf einem
ebenen Untergrund auf.
Der
Kühlmittelstand
innerhalb
des
Ausgleichsbehälters kann überprüft werden,
ohne dass irgendwelche Abdeckungen
entfernt werden müssen. Der Ausgleichsbehälter ist von der rechten Seite des
Motorrads aus durch eine Öffnung an der
Hinterseite
der
Zahnriemenabdeckung
sichtbar.
Prüfen Sie den Kühlmittelstand im
Ausgleichsbehälter. Der Kühlmittelstand muss
zwischen den Markierungen MAX (obere
Linie) und MIN (untere Linie) liegen. Sollte
der Kühlmittelstand den Mindeststand
unterschreiten, muss er entsprechend
angepasst werden.
f
2
1. Zahnriemenabdeckung
2. Schrauben der
Zahnriemenabdeckung
Bauen Sie die Zahnriemenabdeckung wie
folgt aus: Lösen Sie die vier Schrauben von
der Abdeckung und bauen Sie sie aus.
Entfernen
Sie
den
Deckel
des
Ausgleichsbehälters und geben Sie durch die
Einfüllöffnung Kühlmittelgemisch hinzu, bis
69
Wartung und Einstellungen
der Stand die Markierung MAX erreicht.
Bringen Sie den Deckel wieder an.
Hinweis:
•
Erfolgt
die
KühlmittelstandÜberprüfung
wegen
einer
vorangegangenen
Überhitzung
des
Kühlmittels,
prüfen
Sie
ebenfalls
den
Stand
im
Motorkühler und füllen Sie bei
Bedarf nach.
•
In Notfällen kann auch destilliertes
Wasser
zum
Kühlsystem
hinzugefügt werden. Anschließend
muss dann allerdings so schnell
wie möglich das Kühlmittel
abgelassen und das Kühlsystem
mit HD4X Hybrid-OAT-Kühlmittel
neu befüllt werden.
Kühlmittel erneuern
Lassen Sie das Kühlmittel durch einen
Triumph-Vertragshändler entsprechend den
planmäßigen
Wartungsanforderungen
erneuern.
Motorkühler und Schläuche
Prüfen Sie entsprechend den Anforderungen
für planmäßige Wartungsarbeiten die
Kühlerschläuche auf Risse oder Alterung und
die Schlauchschellen auf Festigkeit. Lassen Sie
etwaige
defekte
Teile
durch
Ihren
Triumph-Vertragshändler erneuern.
1
Vorsicht
Die Verwendung von hartem Wasser im
Kühlsystem
führt
zu
Kesselsteinablagerungen in Motor und Motorkühler
und zu einer wesentlich verminderten
Leistungsfähigkeit des Kühlsystems. Eine
verringerte
Leistungsfähigkeit
des
Kühlsystems kann dazu führen, dass der
Motor überhitzt und gravierende Schäden
erleidet.
Bringen Sie die Zahnriemenabdeckung wie
folgt wieder an: Legen Sie die Abdeckung
am Kurbelgehäuse an. Montieren Sie die vier
Schrauben und ziehen Sie sie fest.
Anzugsmoment 9 Nm.
70
2
cfgt
1. Kühlergrill
2. Kühlerlamellen
Prüfen Sie Kühlergrill und Kühlerlamellen auf
Behinderungen des Luftstroms durch
Insekten, Blätter oder Schlamm. Entfernen Sie
etwaige
Behinderungen
mit
einem
Niederdruck-Wasserstrahl.
Wartung und Einstellungen
Warnung
Gasgriff und
Drosselklappensteuerung
Der Ventilator arbeitet automatisch, wenn
der Motor läuft. Halten Sie stets Hände
und Kleidung vom Ventilator fern, da der
Kontakt mit dem rotierenden Ventilator zu
Verletzungen führen kann.
2
Vorsicht
Die
Verwendung
von
HochdruckWasserstrahlen, wie etwa aus einer
Autowaschanlage oder einem HaushaltsHochdruckwäscher,
können
zur
Beschädigung der Kühlerlamellen führen,
Undichtigkeiten verursachen und die
Funktionsfähigkeit
des
Motorkühlers
beeinträchtigen.
1
cfcd
1. Gasgriff
2. Korrekte Einstellung 2 - 3 mm
Stellen Sie sicher, dass der Luftstrom durch
den Motorkühler nicht durch das
Anbringen
nicht
zugelassener
Zubehörteile vor dem Motorkühler oder
hinter dem Kühlerventilator behindert oder
abgelenkt wird. Eine Störung der
Luftströmung des Motorkühlers kann zu
Überhitzung
und
dadurch
unter
Umständen zu Motorschäden führen.
71
Wartung und Einstellungen
Überprüfung
Warnung
Der Gasgriff steuert die Drosselklappen in
den Drosselklappeneinheiten. Sollten die
Gasseilzüge fehlerhaft eingestellt sein, so
dass sie entweder zu fest oder zu locker
sitzen,
ist
eine
Steuerung
der
Drosselklappe unter Umständen schwierig
und nachteilige Auswirkungen auf die
Leistung können die Folge sein.
Prüfen Sie das Gasgriffspiel gemäß den
Anforderungen
für
planmäßige
Wartungsarbeiten und nehmen Sie falls
nötig entsprechende Einstellungen vor.
Verfolgen Sie stets alle Änderungen, die
das Gefühl für den Gasgriff betreffen, mit
Wachsamkeit und lassen Sie das
Drosselklappensystem
von
einem
Triumph-Vertragshändler
überprüfen,
wenn Sie Änderungen auf diesem Gebiet
bemerken. Die Änderungen können auf
Verschleiß innerhalb des Mechanismus
zurückgehen,
der
zu
einem
Hängenbleiben der Drosselklappe führen
kann.
Eine fehlerhaft eingestellte, hängende oder
blockierte Drosselklappe führt zum Verlust
der Kontrolle über das Motorrad und zu
einem Unfall.
72
Warnung
Die Verwendung des Motorrads mit
fehlerhaft eingestellten, falsch geführten,
hängenden
oder
beschädigten
Gasseilzügen beeinträchtigt die Funktion
der Drosselklappe und führt zum Verlust
der Kontrolle über das Motorrad und zu
einem Unfall.
Um fehlerhafte Einstellungen, falsche
Seilführung oder den fortdauernden
Gebrauch
einer
hängenden
oder
beschädigten Drosselklappe zu vermeiden,
lassen Sie Ihre Drosselklappe stets von
Ihrem Triumph-Vertragshändler prüfen
und einstellen.
Vergewissern Sie sich, dass sich die
Drosselklappe
leichtgängig,
ohne
übermäßige Kraftanstrengung öffnen lässt
und ohne hängen zu bleiben schließt. Lassen
Sie das Drosselklappensystem von einem
Triumph-Vertragshändler überprüfen, wenn
Sie ein Problem bemerken oder Zweifel
irgendwelcher Art haben.
Vergewissern Sie sich, dass der Gasgriff beim
Vor- und Zurückdrehen 2 - 3 mm Spiel hat.
Sollte die Größe des Spiels nicht korrekt sein,
empfiehlt Ihnen Triumph, die Einstellungen
von
Ihrem
Triumph-Vertragshändler
vornehmen zu lassen. In dringenden Fällen
kann die Einstellung der Drosselklappe
jedoch wie folgt durchgeführt werden:
Wartung und Einstellungen
1
2
1
2
3
4
cfhu
e
1. Öffnungszug-Einsteller
2. Einstell-Sicherungsmutter
Öffnungszug
3. Schließzug-Einsteller
4. Einstell-Sicherungsmutter Schließzug
Lösen Sie die Sicherungsmutter
Öffnungszug-Einsteller.
am
Drehen Sie den Öffnungszug-Einsteller am
Drehgriff-Ende so, dass am Gasgriff ein Spiel
von 2 - 3 mm herrscht. Ziehen Sie die
Sicherungsmutter fest.
1. Schließzug
2. Drosselklappennocken
Stellen Sie sicher, dass bei komplett
geschlossener Drosselklappe an dem an den
Drosselklappeneinheiten
angebrachten
Nocken 2 - 3 mm Spiel im Schließzug
herrschen. Dieser ist von unterhalb des
Kraftstofftanks auf der rechten Motorradseite
aus
zugänglich.
(Der
Ausbau
des
Kraftstofftanks ist nicht erforderlich.) Falls
nötig, nehmen Sie die Einstellung auf die
gleiche Weise wie beim Öffnungszug vor
(d.h. am Drehgriff-Ende), bis ein Spiel von
2 - 3 mm herrscht.
73
Wartung und Einstellungen
Kupplung
Warnung
Stellen Sie sicher, dass die Sicherungsmuttern beider Seilzüge festgezogen sind,
da eine lose Sicherungsmutter zu einer
hängenden Drosselklappe führen kann.
Eine fehlerhaft eingestellte, hängende oder
blockierte Drosselklappe kann zum Verlust
der Kontrolle über das Motorrad und zu
einem Unfall führen.
Vergewissern Sie sich, dass sich die
Drosselklappe
leichtgängig,
ohne
übermäßige Kraftanstrengung öffnen lässt
und ohne hängen zu bleiben schließt.
Fahren
Sie
vorsichtig
zu
Ihrem
nächstgelegenen
Triumph-Vertragshändler
und lassen Sie ihn das Drosselklappensystem
gründlich überprüfen, bevor Sie das
Motorrad wieder fahren.
JS
1.
2.
3.
4.
Kupplungshebel
Korrekte Einstellung, 1 - 2 mm
Gerändelte Sicherungsmutter
Einstellhülse
Das
Motorrad
ist
mit
einer
seilzugbetriebenen Kupplung ausgestattet.
Wenn der Kupplungshebel übermäßiges
Spiel aufweist, trennt die Kupplung unter
Umständen nicht vollständig. Dies führt zu
Problemen beim Gangwechsel und beim
Einlegen des Leerlaufs. In deren Folge kann
es zum Abwürgen des Motors und zu
Schwierigkeiten bei der Kontrolle des
Motorrads
kommen.
Hat
der
Kupplungshebel dagegen zu wenig Spiel,
greift die Kupplung unter Umständen nicht
vollständig, so dass sie rutscht. Dies
vermindert die Leistung und führt zu
vorzeitigem Kupplungsverschleiß.
Das Spiel des Kupplungshebels ist gemäß
den
Anforderungen
für
planmäßige
Wartungsarbeiten zu überprüfen.
74
Wartung und Einstellungen
Bremsen
Überprüfung
Vergewissern
Sie
sich,
dass
Kupplungshebel 1 - 2 mm Spiel hat.
der
Verschleißinspektion der Bremsen
Sollte das Spiel vom korrekten Wert
abweichen, muss es neu eingestellt werden.
Einstellen
1
Lockern Sie die gerändelte Sicherungsmutter
am Hebelende des Kupplungszugs und
drehen Sie Einstellbuchse, bis das korrekte
Spiel am Kupplungshebel erreicht ist.
2
Ziehen Sie die gerändelte Sicherungsmutter
gegen das Kupplungshebelmodul fest.
Wenn mit Hilfe des Hebel-Einstellers keine
korrekte Einstellung erreicht werden kann,
verwenden Sie den Kabeleinsteller am
unteren Ende des Zuges, der sich links vom
Motorkühler, neben dem Rahmen befindet .
Lockern Sie die Einstell-Sicherungsmutter.
Drehen Sie den Außenzug-Einsteller, so dass
der Kupplungshebel 1 - 2 mm Spiel erhält.
Ziehen Sie die Sicherungsmutter fest.
cbmz
1. Bremsklötze
2. Mindestbelagdicke
Bremsklötze müssen entsprechend den
planmäßigen
Wartungsanforderungen
überprüft werden und sind zu ersetzen,
wenn sie bis auf die Mindestbelagdicke oder
darüber hinaus verschlissen sind, so dass das
Servicelimit erreicht oder überschritten ist.
Sollte die Belagdicke eines der Bremsklötze
(vordere oder hintere Bremse) kleiner als
1,5 mm sein, sollte einer der Bremsklötze also
bis auf den Boden der Nut verschlissen sein,
sind sämtliche Bremsklötze an diesem Rad zu
erneuern.
75
Wartung und Einstellungen
Warnung
Bremsklötze sind stets als Radsatz zu
erneuern. Am Vorderrad, wo zwei
Bremssättel montiert sind, sind alle Klötze
an beiden Bremssätteln zu erneuern.
Das Ersetzen einzelner Bremsklötze hat
eine Leistungsverminderung des Bremssystems zur Folge. Dies kann zu einem
Unfall führen.
Fahren Sie nach dem Einbau neuer
Bremsklötze extrem vorsichtig, bis die
neuen Bremsklötze eingefahren sind.
Bremsklotzverschleißausgleich
Der Verschleiß von Bremsscheiben und
Bremsklötzen wird automatisch ausgeglichen
und hat keinerlei Auswirkungen auf die
Bedienung
des
Bremshebels
oder
Bremspedals. An den vorderen und hinteren
Bremsen befinden sich keine einzustellenden
Teile.
76
Warnung
Sollte sich der Bremshebel oder das
Bremspedal
beim
Betätigen
weich
anfühlen oder sollte der Hebelweg bzw.
Pedalweg übermäßig lang werden,
befindet sich möglicherweise Luft in den
Bremsleitungen oder es liegt ein Defekt
am Bremssystem vor.
Das Betreiben des Motorrads unter diesen
Bedingungen ist gefährlich. Vor jeder
weiteren Fahrt muss Ihr TriumphVertragshändler den Mangel beseitigen.
Das Fahren mit fehlerhaften Bremsen kann
zum Verlust der Kontrolle über das
Motorrad und zu einem Unfall führen.
Scheibenbremsflüssigkeit
Überprüfen Sie den Bremsflüssigkeitsstand in
beiden
Bremsflüssigkeitsbehältern
und
erneuern
Sie
die
Bremsflüssigkeit
entsprechend den Anforderungen für
planmäßige Wartungsarbeiten. Verwenden
Sie ausschließlich Bremsflüssigkeit DOT 4,
wie
im
Abschnitt
"Spezifikationen"
empfohlen. Die Bremsflüssigkeit ist ebenfalls
zu erneuern, wenn sie Feuchtigkeit
aufgenommen
haben
oder
durch
Verschmutzungen verunreinigt sein sollte
oder wenn Sie dies vermuten.
Wartung und Einstellungen
Warnung
Warnung
Bremsflüssigkeit ist hygroskopisch, d. h.,
dass sie Feuchtigkeit aus der Luft
aufnimmt.
Sollte das ABS-System nicht funktionieren,
arbeitet das Bremssystem weiter wie ein
Standardsystem ohne ABS-Funktion. Ein
zu starkes Bremsen in dieser Situation
führt zum Blockieren der Räder, was zum
Verlust der Kontrolle über das Motorrad
und zu einem Unfall führt.
Aufgenommene Feuchtigkeit setzt den
Siedepunkt der Bremsflüssigkeit stark
herab und führt dadurch zu einer
Verminderung der Bremsleistung.
Senken Sie die Geschwindigkeit und
fahren Sie nicht mehr weiter als nötig,
wenn die Warnleuchte leuchtet. Setzen Sie
sich so schnell wie möglich mit einem
Triumph-Vertragshändler in Verbindung,
um den Fehler überprüfen und beheben
zu lassen.
Erneuern Sie aus diesem Grund die
Bremsflüssigkeit stets entsprechend den
Anforderungen
für
planmäßige
Wartungsarbeiten.
Verwenden Sie stets neue Bremsflüssigkeit
aus einem versiegelten Behälter und
niemals solche aus unversiegelten oder
bereits geöffneten Behältern.
Mischen Sie niemals Bremsflüssigkeit
verschiedener Marken oder Sorten.
Prüfen Sie den Bremskreislauf auf
Undichtigkeiten
im
Bereich
von
Anschlussstücken,
Dichtungen
und
Verbindungen und prüfen Sie die
Bremsschläuche darüber hinaus auf Risse,
Alterung und Schäden.
Beheben Sie etwa vorhandene Fehler stets,
bevor Sie mit dem Motorrad fahren.
Hinweis:
•
Bei Modellen mit ABS-System ist
zum Entlüften des Bremssystems
ein Spezialwerkzeug erforderlich.
Setzen Sie sich mit Ihrem
Triumph-Vertragshändler
in
Verbindung,
wenn
die
Bremsflüssigkeit erneuert oder das
Hydrauliksystem gewartet werden
muss.
Das Nichtbeachten und Nichtbefolgen
eines dieser Punkte kann gefährliche
Fahrbedingungen hervorrufen, die zum
Verlust der Kontrolle über das Motorrad
und zu einem Unfall führen können.
77
Wartung und Einstellungen
Überprüfen und Anpassen des
Bremsflüssigkeitsstands
Bringen Sie den Behälterdeckel wieder an
und stellen Sie dabei sicher, dass die
Membrandichtung korrekt eingebaut wird.
Ziehen
Sie
die
Schrauben
fest.
Anzugsmoment 2 Nm.
Vorderradbremsen
2
Hinterradbremse
3
1
dga
1. Vorderrad-Bremsflüssigkeitsbehälter,
untere Markierungslinie
2. Obere Markierungslinie
3. Flüssigkeitsstands-Sichtfenster
Der Bremsflüssigkeitsstand in den Bremsflüssigkeitsbehältern muss (in waagerechter
Lage) zwischen der oberen und unteren
Niveaumarkierung gehalten werden.
Prüfen Sie zur Überprüfung des VorderradBremsflüssigkeitsstands den im Fenster auf
der Vorderseite des Bremsflüssigkeitsbehälters sichtbaren Flüssigkeitsstand.
Lösen Sie die Schrauben, mit denen der
Deckel des vorderen Bremsflüssigkeitsbehälters befestigt ist, und nehmen Sie den
Deckel anschließend ab.
Füllen Sie den Bremsflüssigkeitsbehälter bis
zur oberen Niveaumarkierung mit frischer
Bremsflüssigkeit DOT 4 aus einem
versiegelten Behälter auf.
78
FILP
1. Hinterrad-Bremsflüssigkeitsbehälter,
Flüssigkeitsstands-Sichtfenster
2. Obere Markierungslinie
3. Untere Markierungslinie
Der Hinterrad-Bremsflüssigkeitsstand ist von
der rechten Seite aus sichtbar, ohne dass der
Behälter ausgebaut oder die Abdeckung
abgenommen werden muss.
Um den Hinterrad-Bremsflüssigkeitsstand
anzupassen, lösen Sie die Befestigung, mit
der Behälter und Deckel am Rahmen
befestigt sind, und nehmen Sie Behälter und
Deckel ab. Legen Sie den Deckel beiseite.
Nehmen Sie den Behälterdeckel ab und
notieren Sie sich dabei die Einbauposition der
darin befindlichen Dichtmembran.
Wartung und Einstellungen
Füllen Sie den Bremsflüssigkeitsbehälter bei
senkrecht stehendem Motorrad bis zur
oberen
Niveaumarkierung
mit
Bremsflüssigkeit DOT 4 aus einem
versiegelten Behälter auf.
Bringen Sie den Behälterdeckel wieder an
und stellen Sie dabei sicher, dass die
Membrandichtung korrekt zwischen Deckel
und Behälter sitzt.
Legen Sie Behälter und Deckel am Rahmen
an und befestigen Sie die Komponenten mit
Hilfe der zuvor entfernten Befestigung.
Ziehen Sie die Befestigungen fest.
Anzugsmoment 5 Nm.
Warnung
Sollte der Bremsflüssigkeitsstand in einem
der Bremsflüssigkeitsbehälter merklich
fallen, suchen Sie Rat bei Ihrem
Triumph-Vertragshändler, bevor Sie das
Motorrad fahren. Das Betreiben des
Motorrads mit zu geringem Bremsflüssigkeitsstand
oder
mit
einer
Undichtigkeit im Bremsflüssigkeitskreislauf
ist gefährlich und kann zum Verlust der
Kontrolle über das Motorrad und zu
einem Unfall führen.
Bremslichtschalter
Das
Bremslicht
wird
unabhängig
voneinander entweder durch die vordere
oder die hintere Bremse ausgelöst. Sollte das
Bremslicht beim Ziehen des Bremshebels
bzw. Treten des Bremspedals nicht
funktionieren, wenn sich die Zündung in der
Stellung AN befindet, lassen Sie Ihren
Triumph-Vertragshändler nach dem Fehler
suchen und ihn beheben.
Warnung
Das Betreiben des Motorrads mit defektem
Bremslicht ist verboten und gefährlich.
Das Betreiben eines Motorrads mit
defektem Bremslicht kann zu einem Unfall
mit Verletzungsfolgen für den Fahrer und
andere Straßenverkehrsteilnehmer führen.
79
Wartung und Einstellungen
Reinigen der
Windschutzscheibe (falls als
Zubehör montiert)
Reinigen Sie die Windschutzscheibe mit einer
milden Seifen- oder Reinigungsmittellauge
und lauwarmem Wasser. Spülen Sie nach
dem Reinigen gründlich und wischen Sie mit
einem weichen, faserfreien Tuch trocken.
Warnung
Versuchen Sie niemals, die Windschutzscheibe während der Fahrt zu reinigen, da
das Loslassen des Lenkers zum Verlust der
Kontrolle über das Fahrzeug und zu einem
Unfall führen kann.
Der Betrieb des Motorrads mit einer
beschädigten
oder
zerkratzten
Windschutzscheibe schränkt die Frontsicht
des
Fahrers
ein.
Jede
derartige
Einschränkung der Frontsicht ist gefährlich
und kann einen Unfall mit Verletzungsoder Todesfolge zur Folge haben.
Vorsicht
Produkte wie Fensterscheibenreiniger,
Insektenentferner,
Wasserabweiser,
Scheuermittel,
Benzin
oder
starke
Lösungsmittel wie Alkohol, Aceton,
Tetrachlorkohlenstoff usw. führen zu
Schäden an der Windschutzscheibe.
Lassen Sie solche Produkte niemals in
Kontakt mit der Windschutzscheibe
gelangen.
Sollte die Transparenz der Windschutzscheibe durch Kratzer oder Oxidationsspuren
herabgesetzt sein, die nicht entfernt werden
können, muss sie ersetzt werden.
80
Vorsicht
Ätzende Chemikalien wie Batteriesäure
führen
zu
Schäden
an
der
Windschutzscheibe. Lassen Sie ätzende
Chemikalien niemals in Kontakt mit der
Windschutzscheibe gelangen.
Wartung und Einstellungen
Lenkung/Radlager
Prüfen des Lenkkopflagerspiels
Überprüfen der Lenkung
Schmieren Sie die Lenkkopflager und
untersuchen Sie ihren Zustand entsprechend
den
Anforderungen
für
planmäßige
Wartungsarbeiten.
Hinweis:
•
Untersuchen Sie die Radlager stets
zum gleichen Zeitpunkt wie die
Lenkkopflager.
Warnung
FIJW
Stellen Sie sicher, dass das Motorrad stabil
steht und hinreichend auf einer geeigneten
Unterlage abgestützt ist, um ein
Verletzungsrisiko durch Umstürzen des
Motorrads während der Untersuchung zu
vermeiden. Üben Sie keine extreme Kraft
auf das jeweilige Rad aus und rucken Sie
nicht zu kräftig an dem jeweiligen Rad, da
das Motorrad dadurch instabil werden, von
seiner Unterlage herabstürzen und
Verletzungen verursachen könnte.
Stellen Sie sicher, dass der Ölsumpf durch
die Position des Stützblocks nicht
beschädigt wird.
Stellen Sie das Motorrad in senkrechter
Stellung auf einem ebenen Untergrund auf.
Heben Sie das Vorderrad an und stützen Sie
das Motorrad ab.
Stellen Sie sich vor das Motorrad, ergreifen
Sie das untere Ende der Vorderradgabel und
versuchen
Sie,
sie
vorund
zurückzubewegen.
Sollten Sie ein Spiel in den Lenkkopflagern
feststellen können, bitten Sie Ihren
Triumph-Vertragshändler, etwaige Fehler zu
suchen und zu beheben, bevor Sie mit dem
Motorrad fahren.
Warnung
Das Betreiben des Motorrads mit falsch
eingestellten
oder
schadhaften
Lenkkopflagern ist gefährlich und kann
zum Verlust der Kontrolle über das
Motorrad und zu einem Unfall führen.
Entfernen Sie die Stützvorrichtung und
stellen Sie das Motorrad auf dem
Seitenständer ab.
81
Wartung und Einstellungen
Überprüfen der Radlager
Ändern Sie die Position der Hebevorrichtung
und wiederholen Sie das gleiche Verfahren
für das Hinterrad.
Warnung
Ein Betreiben des Motorrads mit
verschlissenen oder beschädigten Vorderoder Hinterradlagern ist gefährlich, kann
die Stabilität und das Fahrverhalten des
Motorrads beeinträchtigen und so zu
einem Unfall führen. Lassen Sie das
Motorrad im Zweifelsfall durch einen
Triumph-Vertragshändler
untersuchen,
bevor Sie damit fahren.
FIJY
Wenn die Radlager an Vorder- oder
Hinterrad ein Spiel in der Radnabe zulassen,
Geräusche verursachen, oder falls das Rad
nicht gleichmäßig dreht, lassen Sie Ihren
Triumph-Vertragshändler
die
Radlager
überprüfen.
Die Radlager müssen in den Zeitabständen
überprüft werden, die in der Tabelle
"Planmäßige Wartungsarbeiten" angegeben
sind.
Stellen Sie das Motorrad in senkrechter
Stellung auf einem ebenen Untergrund auf.
Heben Sie das Vorderrad an und stützen Sie
das Motorrad ab.
Stellen Sie sich neben das Motorrad,
ergreifen Sie das obere Ende des Vorderrads
und rucken Sie es leicht von einer Seite zur
anderen.
Sollten Sie ein Spiel feststellen können, bitten
Sie Ihren Triumph-Vertragshändler, etwaige
Fehler zu suchen und zu beheben, bevor Sie
mit dem Motorrad fahren.
82
Entfernen Sie die Stützvorrichtung und
stellen Sie das Motorrad auf dem
Seitenständer ab.
Wartung und Einstellungen
Vorderradaufhängung
Überprüfen der Vorderradgabel
Warnung
Das Betreiben des Motorrads mit defekter
oder beschädigter Radaufhängung ist
gefährlich und kann zum Verlust der
Kontrolle über das Motorrad und zu
einem Unfall führen.
Warnung
Untersuchen Sie jede Gabel auf Anzeichen
von Beschädigung, Kratzern auf der
Gleitfläche und auf Ölundichtigkeiten.
Versuchen Sie niemals, Teile der
Federbeine abzubauen, da alle Federbeine
unter Druck stehendes Öl enthalten.
Kontakt mit unter Druck stehendem Öl
kann zu Schädigungen der Haut und der
Augen führen.
Sollten Sie Schäden oder Undichtigkeiten
vorfinden, setzen Sie sich mit einem
Triumph-Vertragshändler in Verbindung.
Prüfen Sie mit Hilfe des folgenden
Verfahrens, ob sich die Gabeln leichtgängig
bedienen lassen:
•
Stellen Sie das Motorrad auf einem
ebenen Untergrund auf.
•
Halten Sie den Lenker fest, ziehen
Sie die vordere Bremse an und
führen Sie eine Reihe von
Pumpbewegungen mit der Gabel
aus.
•
Sollten Sie Rauheit oder übermäßige
Steifigkeit
in
der
Bewegung
feststellen, setzen Sie sich mit ihrem
Triumph-Vertragshändler
in
Verbindung.
83
Wartung und Einstellungen
Einstellen der Radaufhängung
Warnung
Vorderradaufhängung
Die Vorderradaufhängung wird im Werk
festgelegt und ist nicht einstellbar.
Stellen Sie sicher, dass die Einstellvorrichtungen
an
beiden
hinteren
Federbeinen auf den gleichen Wert
eingestellt
sind.
Verschiedene
Einstellungen auf der linken und rechten
Seite können Fahrverhalten und Stabilität
beeinflussen und dadurch zum Verlust der
Kontrolle über das Motorrad und zu
einem Unfall führen.
Hinterradaufhängung
1
2
Empfohlene
Aufhängungseinstellungen
Die Stellungen der Einstellvorrichtung
beginnen mit Stufe Eins bei ganz nach links
gedrehter Einstellvorrichtung. Insgesamt gibt
es fünf Stellungen. Position Eins beinhaltet
die geringste Federvorspannung.
cfgr
1. Hinterradaufhängung
2. Einstellwerkzeug
An der Hinterradaufhängung lässt sich
lediglich die Vorspannung einstellen.
Um die Federvorspannungseinstellungen der
Hinterradaufhängung zu ändern, führen Sie
das
dem
Bordwerkzeug
beiliegende
Einstellwerkzeug in das dafür vorgesehene
Loch im Einstellring.
Drehen Sie den Einstellring im Uhrzeigersinn,
um die Federvorspannung zu erhöhen, und
gegen den Uhrzeigersinn, um sie zu
verringern. Bei Auslieferung aus dem Werk
steht die Vorspannungs-Einstellvorrichtung
auf Stellung 1.
84
Fahrbedingungen
Vorspannungseinstellungen
Aufhängung
Nur Fahrer
Stellung 1
Fahrer und
Beifahrer
Stellung 5
Fahrer, Beifahrer
und Gepäck
Stellung 5
Hinweis:
•
Die Einzelangaben in der Tabelle
dienen lediglich als Richtwerte. Die
erforderlichen
Einstellungen
können je nach Gewicht des
Fahrers und Beifahrers sowie nach
persönlichen Vorlieben variieren.
Wartung und Einstellungen
Zahnriemen
Überprüfen der
Zahnriemenspannung
!
Aus Sicherheitsgründen und um übermäßigen Verschleiß zu verhindern, muss der
Zahnriemen
entsprechend
den
Anforderungen
für
planmäßige
Wartungsarbeiten überprüft, eingestellt und
erneuert
werden.
Extreme
Einsatzbedingungen, wie Tausalz oder gestreute
Straßen, erfordern ein häufigeres Überprüfen
und Einstellen.
Wenn der Zahnriemen stark abgenutzt oder
falsch eingestellt ist (entweder zu fest oder zu
locker),
kann
er
von
den
Zahnriemenscheiben springen oder reißen.
Ersetzen Sie einen abgenutzten oder
beschädigten Zahnriemen daher stets durch
ein
Triumph-Originalteil
von
einem
Triumph-Vertragshändler. Der Zahnriemen
muss nicht geschmiert werden.
Die Zahnriemenspannung ist mit dem
Triumph Spezialwerkzeug T3880126 zu
überprüfen, das bei Ihrem TriumphVertragshändler erhältlich ist.
2
3
1
7
4
5
cfhc
6
Spezialwerkzeug T3880126
1.
2.
3.
4.
Kraftskala - 4,5 kgf Markierung
O-Ring
Auslenkungsschieber
Auslenkungsskala (in
0,5 mm Schritten)
5. O-Ring
6. Riemengabel
7. Kraftskala (Nullposition)
Die Zahnriemenspannung kann an dem auf
dem Seitenständer abgestellten Motorrad
gemessen werden. Sofern verfügbar, kann
das Motorrad auch auf dem Ständer
T3880803 (erhältlich bei Ihrem TriumphVertragshändler) aufgebockt werden. Das
Mess- und Einstellverfahren ist identisch, die
Spezifikation für die Riemenspannung ist
jedoch
bei
den
beiden
Verfahren
verschieden.
85
Wartung und Einstellungen
Die Zahnriemenspannung muss am kalten
Zahnriemen (d.h. Umgebungstemperatur)
gemessen werden.
Spezifikation Zahnriemenspannung
Motorrad auf
Seitenständer
5,5 bis 7,0 mm
Motorrad auf Ständer
T3880803
7,5 bis 9,0 mm
Messen Sie die Zahnriemenauslenkung wie
folgt:
Hinweis:
•
Die Zahnriemenspannung wird gemessen,
indem eine Kraft von 4,5 Kilogramm-Force
(kgf) auf den Kolben von Spezialwerkzeug
T3880126 aufgebracht wird, nachdem dieses
am Untergurt des Zahnriemens angesetzt
wurde. Durch diese Kraft wird der Riemen
ausgelenkt.
Anschließend
kann
die
Riemenauslenkung anhand einer auf dem
Werkzeug befindlichen Skala gemessen
werden.
Im Zuge der Beschreibung des
nachfolgenden Verfahrens wird
zur Verdeutlichung der Auspuff
abgebildet. Es ist jedoch nicht
erforderlich,
den
Auspuff
auszubauen, um die Zahnriemenspannung
zu
prüfen
oder
einzustellen.
•
Schieben Sie den kleinen O-Ring
des Werkzeugs T3880126 am
Werkzeug
entlang
in
die
Nullposition der Kraftskala.
1
3
hc
1
2
1. 4,5 Kilogramm-Force wirken auf den
Riemen
2. Größe der Auslenkung
86
1. Kraftskala
2. O-Ring
3. Nullposition
2
Wartung und Einstellungen
•
Schieben
Sie
den
Auslenkungsschieber und seinen O-Ring
am Werkzeug herab, so dass er
nicht die untere Zahnriemenabdeckung berührt, wenn das
Werkzeug
am
Zahnriemen
angesetzt wird. Drehen Sie den
Auslenkungsschieber, so dass er die
untere Riemenabdeckung berührt,
wenn das Werkzeug am Motorrad
angesetzt wird.
•
Setzen Sie die Riemengabel des
Werkzeugs behutsam auf die Mitte
des Zahnriemen-Untergurts und
stellen Sie dabei sicher, dass der
Hauptteil des Werkzeugs die
Zahnriemenabdeckung zu diesem
Zeitpunkt NICHT berührt.
1
4
3
5
3
2
2
cfhd
1
cfhd
1. Spezialwerkzeug T3880126
2. Auslenkungsschieber
3. O-Ring
1.
2.
3.
4.
5.
Zahnriemen
Spezialwerkzeug T3880126
Riemengabel
Untere Zahnriemenabdeckung
Auslenkungsschieber
87
Wartung und Einstellungen
•
Schieben
Sie
den
Auslenkungsschieber und seinen
O-Ring nach oben, bis der Schieber
gerade
die
Riemenabdeckung
berührt, und achten Sie dabei
darauf,
den
Riemen
nicht
auszulenken.
Bringen Sie in Aufwärtsrichtung
Kraft auf die Riemenspannungslehre
auf, bis die 4,5 kgf Markierung auf
der Kraftskala erreicht ist. Während
die Kraft aufgebracht wird, muss der
Auslenkungsschieber
fest
und
unbeweglich an der Riemenabdeckung verbleiben.
1
2
5
•
1
4
3
3
2
4
cfhd
1.
2.
3.
4.
5.
88
Zahnriemen
Riemengabel
Auslenkungsschieber
O-Ring
Untere Zahnriemenabdeckung
cfhe
1.
2.
3.
4.
Zahnriemen
Skala
Untere Zahnriemenabdeckung
Kraftskala
Wartung und Einstellungen
•
Nehmen Sie das Werkzeug ab,
achten Sie dabei darauf, weder den
O-Ring
noch
den
Auslenkungsschieber zu verschieben, und
lesen Sie die Riemenauslenkung von
der auf dem Werkzeug befindlichen
Skala ab. Die Riemenauslenkung
entspricht dem Abstand zwischen
der
Oberseite
des
Auslenkungsschiebers
und
der
Unterkante des O-Rings. Die Schritte
auf der Skala sind 0,5 mm weit.
Sollte die Zahnriemenauslenkung außerhalb
der nachfolgend angegebenen Grenzwerte
liegen, muss der Zahnriemen eingestellt
werden (siehe Seite 90).
Spezifikation Zahnriemenspannung
Motorrad auf
Seitenständer
5,5 bis 7,0 mm
Motorrad auf Ständer
T3880803
7,5 bis 9,0 mm
4
3
2
1
1.
2.
3.
4.
Riemenauslenkung
Skala
Auslenkungsschieber
O-Ring
•
Wiederholen Sie die Messung an
verschiedenen Punkten entlang des
Zahnriemens, um den Punkt zu
ermitteln, an dem dieser am
stärksten gespannt ist. Stellen Sie die
Zahnriemenspannung stets an dem
Punkt des Zahnriemens ein, der die
stärkste Spannung aufweist.
89
Wartung und Einstellungen
Einstellen der Zahnriemenspannung
•
Wenn die Riemenspannung auf das
korrekte Maß eingestellt ist, schieben
Sie das Rad in eine Position, in der es
festen Kontakt mit der Einstellvorrichtung hat. Stellen Sie sicher,
dass das Rad so ausgerichtet ist, dass
die Achseinstellmarkierungen auf
beiden Seiten der Hinterradschwinge gleich sind.
•
Ziehen
Sie
beide
EinstellSicherungsmuttern
mit
dem
Anzugsmoment 27 Nm und die
Hinterradachsenmutter mit dem
Anzugsmoment 110 Nm fest.
•
Überprüfen Sie die Zahnriemenspannung erneut (siehe Seite 85).
Wiederholen Sie die Einstellung falls
erforderlich.
Hinweis:
•
Stellen Sie die Zahnriemenspannung stets an dem Punkt des
Zahnriemens ein, der die stärkste
Spannung aufweist.
•
Stellen Sie die Zahnriemenspannung stets bei kaltem Motor
und am kalten Zahnriemen ein.
4
2
5
Warnung
3
1
s
1.
2.
3.
4.
5.
90
Radachsenmutter
Einstellmutter
Einstell-Sicherungsmutter
Einstellmarkierungen
Achseinstellmarkierungen
•
Lockern Sie die Radachsenmutter.
•
Lösen Sie die Sicherungsmuttern an
der
linken
und
rechten
Einstellvorrichtung.
•
Drehen Sie die Stellmuttern im
Uhrzeigersinn, um die Riemenspannung zu erhöhen, und gegen
den Uhrzeigersinn, um sie zu
verringern. Drehen Sie beide
Stellmuttern dabei gleich weit.
Wenn die Einstell-Sicherungsmuttern nicht
sicher befestigt sind oder die Radachse
locker ist, kann dies beim Betrieb des
Motorrads die Stabilität und das
Fahrverhalten des Motorrads beeinträchtigen. Diese Beeinträchtigung von
Stabilität und Fahrverhalten kann zum
Verlust der Kontrolle und zu einem Unfall
führen.
Wartung und Einstellungen
Reifen
Kennzeichnung "SUITABLE FOR TUBELESS
TYRES" (für schlauchlose Reifen geeignet).
Reifendruck
b
Der richtige Reifendruck sorgt für ein
Maximum an Stabilität, Fahrkomfort und
Reifenlebensdauer. Prüfen Sie vor der Fahrt
stets den Reifendruck am kalten Reifen.
Prüfen Sie den Reifendruck täglich und
korrigieren
Sie
ihn
gegebenenfalls.
Einzelheiten über den richtigen Reifendruck
entnehmen Sie bitte dem Abschnitt
"Spezifikationen".
Warnung
Falscher
Reifendruck
führt
zu
übermäßigem Verschleiß und Instabilitätsproblemen, die zum Verlust der Kontrolle
über das Motorrad und zu einem Unfall
führen können.
FIKE
1. Reifenkennzeichnung
Zu geringer Reifendruck kann dazu
führen, dass der Reifen auf der Felge
rutscht oder sich von ihr löst. Zu hoher
Reifendruck führt zu Instabilität und
beschleunigtem Verschleiß.
Beide Zustände sind gefährlich, da sie zum
Verlust der Kontrolle über das Motorrad
und in der Folge zu einem Unfall führen
können.
Reifenverschleiß
D
1. Radkennzeichnung
Dieses Motorrad ist mit schlauchlosen Reifen
und entsprechenden Ventilen und Felgen
ausgestattet. Verwenden Sie ausschließlich
Reifen mit der Kennzeichnung "TUBELESS"
(schlauchlos) und für schlauchlose Reifen
geeignete Ventile auf Felgen mit der
Mit zunehmendem Verschleiß wird der
Reifen anfälliger für Reifenpannen und
Reifenversagen. Es wird geschätzt, dass 90%
aller Reifenprobleme in den letzten 10% der
Laufflächenlebensdauer (bei 90% Verschleiß)
auftreten. Daher ist es nicht empfehlenswert
Reifen zu verwenden, bis sie auf ein
Minimum herunterverschlissen sind.
91
Wartung und Einstellungen
Empfohlene Mindestprofiltiefe
Messen Sie entsprechend der Tabelle
"Regelmäßige
Wartungsarbeiten"
die
Profiltiefe mit einem Tiefenmesser und
ersetzen Sie alle Reifen, die bis auf oder bis
unter die in der nachfolgenden Tabelle
angegebene, minimal zulässige Profiltiefe
verschlissen sind:
Unter 130 km/h
2 mm
Über 130 km/h
Hinten 3 mm
Vorne 2 mm
Warnung
Das Betreiben des Motorrads oberhalb der
geltenden gesetzlichen Geschwindigkeitsbegrenzungen ist nur auf einer dafür
zugelassenen abgeschlossenen Strecke
gestattet.
92
Warnung
Betreiben Sie dieses Triumph-Motorrad im
Hochgeschwindigkeitsbereich
ausschließlich bei gesicherten Straßenrennen
oder auf abgeschlossenen Rennstrecken.
Hochgeschwindigkeitsfahrten dürfen nur
von Fahrern unternommen werden, die die
erforderlichen
HochgeschwindigkeitsFahrtechniken beherrschen und mit dem
Fahrverhalten des Motorrads in jeder
Situation
vertraut
sind.
Hochgeschwindigkeitsfahrten unter anderen als
den beschriebenen Bedingungen sind
gefährlich. Sie führen zum Verlust der
Kontrolle über das Motorrad und zu
einem Unfall.
Wartung und Einstellungen
Austauschen der Reifen
Warnung
Ein Betreiben des Motorrads mit
übermäßig verschlissenen Reifen ist
gefährlich und hat negative Auswirkungen
auf Traktion, Stabilität und Fahrverhalten,
was zum Verlust der Kontrolle über das
Motorrad und zu einem Unfall führen
kann.
Wenn es bei schlauchlosen Reifen zu einer
Reifenpanne kommt, vollzieht sich der
Luftverlust oft sehr langsam. Überprüfen
Sie Reifen stets sehr genau auf Löcher.
Prüfen Sie die Reifen auf Schnitte,
eingedrungene Nägel oder andere
scharfkantige Objekte. Ein Betreiben des
Motorrads mit Reifen, die Luft verlieren
oder beschädigt sind, hat negative
Auswirkungen
auf
Stabilität
und
Fahrverhalten, was zum Verlust der
Kontrolle über das Motorrad oder zu
einem Unfall führen kann.
Prüfen Sie die Felgen auf Dellen oder
Verformung. Ein Betreiben des Motorrads
mit schad- oder mangelhaften Rädern oder
Reifen ist gefährlich und kann zum Verlust
der Kontrolle über das Motorrad und zu
einem Unfall führen.
Wenden Sie sich für den Austausch oder
eine Sicherheitsprüfung von Reifen stets an
Ihren Triumph-Vertragshändler.
Alle Triumph-Motorräder werden sorgfältig
und
ausgiebig
unter
einer
Reihe
unterschiedlicher Fahrbedingungen getestet,
um zu gewährleisten, dass für jedes Modell
die effektivsten Reifenkombinationen zum
Gebrauch zugelassen werden. Es ist von
entscheidender Bedeutung, dass beim Kauf
von Austauschreifen zugelassene Reifen in
zugelassenen Kombinationen verwendet
werden. Die Verwendung nicht zugelassener
Reifen oder zugelassener Reifen in nicht
zugelassenen Kombinationen kann zur
Instabilität des Motorrads und zu einem
Unfall führen. Einzelheiten über zugelassene
Reifenkombinationen entnehmen Sie bitte
dem Abschnitt "Spezifikationen". Lassen Sie
Reifen
stets
von
Ihrem
TriumphVertragshändler montieren und auswuchten,
da dieser über die notwendige Ausbildung
und die notwendigen Fähigkeiten verfügt,
um eine sichere und effektive Montage zu
gewährleisten.
Warnung
Der ABS-Computer von ABS-Modellen
arbeitet,
indem
er
die
relative
Geschwindigkeit
von
Vorderund
Hinterrad vergleicht. Die Verwendung
nicht empfohlener Reifen kann die
Geschwindigkeit der Reifen beeinflussen
und dazu führen, dass das ABS-System
nicht
funktioniert.
Dies
kann
möglicherweise zum Verlust der Kontrolle
über das Motorrad und zu einem Unfall in
Situationen führen, in denen das
ABS-System normalerweise funktionieren
würde.
93
Wartung und Einstellungen
Warnung
Sollte ein Reifen einen Platten haben, muss
er ersetzt werden. Das Nichtaustauschen
eines undichten Reifens oder das Betreiben
des Motorrads mit einem reparierten
Reifen kann zu Instabilität, zum Verlust der
Kontrolle oder zu einem Unfall führen.
Warnung
Montieren Sie keine Schlauchreifen auf
Felgen für schlauchlose Reifen. In diesem
Fall sitzt der Felgenring nicht und die
Reifen könnten auf den Felgen verrutschen
und dadurch eine rasche Entleerung des
Reifens verursachen, die zum Verlust der
Kontrolle über das Fahrzeug und zu einem
Unfall führen kann. Ziehen Sie niemals
einen Schlauch in einen schlauchlosen
Reifen ein. Dies führt zu Reibung im
Reifeninneren, und die entstehende Hitze
kann zum Platzen des Schlauchs und in
der Folge zu raschem Druckverlust, zum
Verlust der Kontrolle über das Motorrad
und zu einem Unfall führen.
94
Warnung
Falls Sie den Verdacht haben, dass ein
Reifen beschädigt sein könnte, etwa nach
einem Aufprall auf den Bordstein, bitten
Sie Ihren Triumph-Vertragshändler, den
Reifen von innen und außen zu
untersuchen. Denken Sie daran, dass
Reifenschäden nicht immer unbedingt von
außen sichtbar sind. Ein Betrieb des
Motorrads mit beschädigten Reifen kann
zum Verlust der Kontrolle über das
Motorrad und zu einem Unfall führen.
Wartung und Einstellungen
Warnung
Sollten Sie Ersatzreifen benötigen, wenden
Sie sich an Ihren Triumph-Vertragshändler,
der für die Auswahl einer richtigen
Kombination
aus
der
Liste
der
zugelassenen Reifen und für eine Montage
der
Reifen
entsprechend
den
Herstellerangaben sorgt.
Lassen Sie dem Reifen nach einem
Austausch Zeit, sich in die Felge
einzupassen (etwa 24 Stunden). Fahren Sie
während dieser Zeit vorsichtig, da ein
fehlerhaft eingepasster Reifen zum Verlust
der Kontrolle über das Motorrad und zu
einem Unfall führen kann.
Zu Beginn erzeugt der neue Reifen nicht
die gleichen Fahreigenschaften wie der
abgenutzte Reifen, und der Fahrer muss
eine angemessene Fahrstrecke (etwa
160 km) einräumen, um sich an die neuen
Fahreigenschaften zu gewöhnen.
24 Stunden nach dem Austausch muss
der Reifendruck geprüft und korrigiert
werden und die Reifen müssen auf
korrekten Sitz untersucht werden. Bei
Bedarf müssen entsprechende Korrekturen
vorgenommen werden.
Die
gleichen
Überprüfungen
und
Einstellungen sind vorzunehmen, wenn
nach dem Austausch 160 km zurückgelegt
worden sind.
Ein Betreiben des Motorrads mit falsch
sitzenden Reifen, falschem Reifendruck
oder ohne hinreichende Gewöhnung an
die neuen Fahreigenschaften kann zum
Verlust der Kontrolle über das Motorrad
und zu einem Unfall führen.
Warnung
Reifen, die auf einem Rollenprüfstand
verwendet wurden, können schadhaft
werden. In einigen Fällen ist der Schaden
unter Umständen an der Außenfläche des
Reifens nicht sichtbar. Reifen sind nach
dieser Art der Nutzung zu ersetzen, da der
weitere Gebrauch eines beschädigten
Reifens zu Instabilität, zum Verlust der
Kontrolle über das Motorrad und zu
einem Unfall führen kann.
Warnung
Für ein sicheres, stabiles Fahrverhalten des
Motorrads ist eine präzise Radauswuchtung erforderlich. Entfernen oder
verändern Sie nicht die Radauswuchtgewichte.
Eine
fehlerhafte
Radauswuchtung kann zu Instabilität und
dadurch zum Verlust der Kontrolle über
das Motorrad und zu einem Unfall führen.
Sollte ein Auswuchten des Rads
erforderlich sein, z. B. nach einem
Reifenwechsel, setzen Sie sich mit Ihrem
Triumph-Vertragshändler in Verbindung.
Verwenden Sie ausschließlich selbstklebende Gewichte. Anklemmgewichte
können Schäden an Rad und Reifen
verursachen und so möglicherweise zu
Reifenentleerung, zum Verlust der
Kontrolle über das Motorrad und zu
einem Unfall führen.
95
Wartung und Einstellungen
Batterie
Warnung
Warnung
Unter bestimmten Umständen werden
durch die Batterie explosive Gase
freigesetzt. Halten Sie Funken, Feuer und
Zigaretten fern.
Sorgen Sie für eine
angemessene Belüftung, wenn Sie die
Batterie
laden
oder
in
einem
geschlossenen Raum verwenden.
Die
Batterie
enthält
Schwefelsäure
(Batteriesäure). Der Kontakt mit Haut oder
Augen kann zu schweren Verbrennungen
führen. Tragen Sie Schutzkleidung und
einen Gesichtsschild.
Sollte Batteriesäure auf Ihre Haut
gelangen, spülen Sie die betroffene Stelle
sofort mit Wasser.
Sollte Batteriesäure in Ihre Augen
gelangen, spülen Sie die Augen
mindestens 15 Minuten lang mit Wasser
und BEGEBEN SIE SICH SOFORT IN
ÄRZTLICHE BEHANDLUNG.
Sollten Sie versehentlich Batteriesäure
verschlucken, trinken Sie viel Wasser und
BEGEBEN SIE SICH SOFORT IN
ÄRZTLICHE BEHANDLUNG.
BEWAHREN
SIE
BATTERIESÄURE
AUßERHALB DER REICHWEITE VON
KINDERN AUF.
96
Die Batterie enthält schädliche Substanzen.
Halten Sie Kinder stets von der Batterie
fern, unabhängig davon, ob diese im
Motorrad eingebaut ist oder nicht.
Bringen Sie keine Starthilfekabel an der
Batterie an, führen Sie die Batteriekabel
nicht zusammen und vertauschen Sie nicht
die Polarität der Kabel, da dadurch ein
Funke entstehen kann, der die Batteriegase
entzünden und ein Verletzungsrisiko
erzeugen könnte.
Wartung und Einstellungen
Ausbauen der Batterie
2
Entsorgen der Batterie
1
4
Sollte die Batterie jemals ersetzt werden
müssen, ist die Originalbatterie dem
Recycling zuzuführen, wodurch sichergestellt
wird, dass die Schadstoffe, aus denen die
Batterie besteht, die Umwelt nicht
verschmutzen.
Batteriewartung
Reinigen Sie die Batterie mit einem sauberen,
trockenen Tuch. Überzeugen Sie sich davon,
dass die Kabelanschlüsse sauber sind.
Warnung
3
cfhk
1.
2.
3.
4.
Batterie
Batterielasche
Minusklemme
Plusklemme (gekennzeichnet durch
rotes Klebeband am Kabel)
Bauen Sie den Fahrersitz aus (siehe Seite 39).
Entfernen Sie die Batterielasche.
Klemmen Sie die Batteriekabel ab, das
Minuskabel (schwarz) zuerst.
Nehmen Sie die Batterie aus dem Kasten
heraus.
Warnung
Stellen Sie sicher, dass die Batteriepole den
Motorradrahmen nicht berühren, da dies
zu einem Kurzschluss oder Funkenschlag
führen kann, der die Batteriegase
entzünden und ein Verletzungsrisiko
schaffen könnte.
Batteriesäure ist ätzend und giftig und
verursacht Schäden auf ungeschützter
Haut.
Verschlucken
Sie
niemals
Batteriesäure und lassen Sie sie niemals in
Kontakt mit Ihrer Haut gelangen. Tragen
Sie zum Schutz vor Verletzungen beim
Umgang mit der Batterie stets Augen- und
Hautschutz.
Die Batterie ist komplett geschlossen und
erfordert keinerlei Wartung außer dem
Überprüfen der Spannung und dem
regelmäßigen Nachladen bei Bedarf, z. B.
während der Lagerung (siehe nachfolgende
Abschnitte).
Ein Anpassen des Säurestands in der Batterie
ist nicht möglich. Der Verschlussstreifen darf
nicht entfernt werden.
97
Wartung und Einstellungen
Selbstentladung der Batterie
Vorsicht
Um eine maximale Lebensdauer zu
gewährleisten, muss das Ladeniveau der
Batterie aufrechterhalten werden.
Wird das Ladeniveau der Batterie nicht
aufrechterhalten, kann dies gravierende
innere
Schäden
an
der
Batterie
hervorrufen.
Unter normalen Umständen sorgt die
Ladeanlage des Motorrads dafür, dass die
Batterie vollständig geladen bleibt. Wird das
Motorrad jedoch nicht genutzt, dann entlädt
sich die Batterie nach und nach aufgrund
eines
normalen
Prozesses,
der
als
Selbstentladung bezeichnet wird. Die Uhr,
der Speicher des Motorsteuergeräts (ECM),
hohe Umgebungstemperaturen oder das
Hinzufügen elektrischer Sicherheitssysteme
oder anderer elektrischer Zubehörartikel
beschleunigen die Selbstentladung. Durch
das Abklemmen der Batterie vom Motorrad
während der Lagerung verlangsamt sich die
Selbstentladung.
Selbstentladung der Batterie bei
Einlagerung oder seltenem
Gebrauch des Motorrads
Überprüfen Sie während der Einlagerung
oder bei seltenem Gebrauch des Motorrads
die Batteriespannung wöchentlich mit Hilfe
eines Digitalmultimeters. Befolgen Sie dabei
die dem Messgerät beiliegende Anleitung
des Herstellers.
Sollte die Batteriespannung unter 12,7 Volt
fallen, muss die Batterie aufgeladen werden
(siehe Seite 98).
98
Wird das Entladen einer Batterie zugelassen
oder wird eine Batterie auch nur für kurze
Zeit im entladenen Zustand belassen, führt
dies zur Sulfatierung der Bleiplatten. Die
Sulfatierung ist ein normaler Bestandteil der
chemischen Reaktion im Inneren der Batterie.
Im Laufe der Zeit kann das Sulfat jedoch auf
den Platten kristallisieren und so eine
Erholung der Batterie schwierig oder
unmöglich machen. Ein solcher dauerhafter
Schaden wird durch die Garantie des
Motorrads nicht abgedeckt, da er nicht auf
einen Herstellungsfehler zurückgeht.
Durch das Aufrechterhalten des vollen
Batterieladezustands
sinkt
die
Wahrscheinlichkeit eines Einfrierens bei Kälte.
Das Einfrieren einer Batterie verursacht
gravierende innere Schäden an der Batterie.
Laden der Batterie
Wenn Sie Hilfe bei der Auswahl eines
Batterieladegeräts, beim Überprüfen der
Batteriespannung oder beim Laden der
Batterie benötigen, setzen Sie sich bitte mit
Ihrem lokalen Triumph Vertragshändler in
Verbindung.
Wartung und Einstellungen
Warnung
Durch die Batterie werden explosive Gase
freigesetzt. Halten Sie Funken, Feuer und
Zigaretten fern. Sorgen Sie für eine
angemessene Belüftung, wenn Sie die
Batterie
laden
oder
in
einem
geschlossenen Raum verwenden.
aufgeladen werden. Bauen Sie die Batterie
stets vor dem Laden aus dem Motorrad aus
und befolgen Sie die dem Batterieladegerät
beiliegende Anleitung.
Bei längerer Lagerungsdauer (mehr als zwei
Wochen) ist die Batterie aus dem Motorrad
auszubauen und mit Hilfe eines von Triumph
zugelassenen Erhaltungsladers im geladenen
Zustand zu halten.
Die
Batterie
enthält
Schwefelsäure
(Batteriesäure). Der Kontakt mit Haut oder
Augen kann zu schweren Verbrennungen
führen. Tragen Sie Schutzkleidung und
einen Gesichtsschild.
Ebenso ist die Batterie vor dem Laden aus
dem Motorrad auszubauen, wenn der
Ladezustand auf ein Niveau sinkt, bei dem
sich das Motorrad nicht mehr starten lässt.
Sollte Batteriesäure auf Ihre Haut
gelangen, spülen Sie die betroffene Stelle
sofort mit Wasser.
Einbauen der Batterie
Sollte Batteriesäure in Ihre Augen
gelangen, spülen Sie die Augen
mindestens 15 Minuten lang mit Wasser
und BEGEBEN SIE SICH SOFORT IN
ÄRZTLICHE BEHANDLUNG.
Warnung
Stellen Sie sicher, dass die Batteriepole den
Motorradrahmen nicht berühren, da dies
zu einem Kurzschluss oder Funkenschlag
führen kann, der die Batteriegase
entzünden und ein Verletzungsrisiko
schaffen könnte.
Sollten Sie versehentlich Batteriesäure
verschlucken, trinken Sie viel Wasser und
BEGEBEN SIE SICH SOFORT IN
ÄRZTLICHE BEHANDLUNG.
Setzen Sie die Batterie in den Batteriekasten.
BEWAHREN
SIE
BATTERIESÄURE
AUßERHALB DER REICHWEITE VON
KINDERN AUF.
Klemmen Sie die Batterie wieder an, das
Pluskabel (gekennzeichnet durch rotes
Klebeband) zuerst.
Tragen Sie zum Schutz vor Korrosion eine
leichte Fettschicht auf die Klemmen auf.
Vorsicht
Verwenden Sie kein Schnellladegerät für
KFZ-Batterien, da dies zum Überladen und
zu Schäden an der Batterie führen kann.
Versehen Sie
Schutzkappe.
den
Pluspol
mit
seiner
Bringen Sie die Batterielasche wieder an.
Bauen Sie den Fahrersitz wieder ein (siehe
Seite 39).
Sollte die Batteriespannung unter 12,7 Volt
fallen, muss die Batterie mit Hilfe eines von
Triumph zugelassenen Batterieladegeräts
99
Wartung und Einstellungen
Sicherungskasten
Identifizieren der Sicherungen
Das Durchbrennen einer Sicherung wird
dadurch angezeigt, dass sämtliche von dieser
Sicherung geschützten Systeme ausfallen.
Verwenden Sie bei der Suche nach einer
durchgebrannten
Sicherung
die
nachfolgenden Tabellen, um festzustellen,
um welche Sicherung es sich handelt.
1
Modelle ohne ABS:
Position
1
cfgp
Abgesicherter
Stromkreis
Stärke
(Ampere)
Abblend- und
Fernlicht, AnlasserMagnetschalter
15
10
1. Sicherungskasten
2
Reserve
Der Sicherungskasten befindet sich hinter der
rechten Seitenverkleidung.
3
Zusatzscheinwerfer
5
4
Kühlerventilator
15
Um Zugang zum Sicherungskasten zu
erlangen, muss die rechte Seitenverkleidung
ausgebaut werden (siehe Seite 37).
5
MotormanagementSystem
20
6
Zubehörsteckdose,
Griffheizung
15
7
Alarmanlage,
Instrumente
10
8
Zusatzbeleuchtung,
Nebelscheinwerfer
10* oder
15*
Warnung
Ersetzen Sie durchgebrannte Sicherungen
stets mit neuen Sicherungen der richtigen
Stärke (gemäß Angaben auf dem
Sicherungskastendeckel) und verwenden
Sie niemals stärkere Sicherungen. Die
Verwendung einer falschen Sicherung
kann zu einer elektrischen Störung und in
der Folge zu Schäden am Motorrad, zum
Verlust der Kontrolle über das Motorrad
und zu einem Unfall führen.
Hupe, Bremsschalter
10
Zündung,
Anlasserstromkreis
10
11
Hauptsicherung
30
12
Reserve
30
* Verweis auf den Aufkleber im Deckel des
Sicherungskastens
Hinweis:
•
100
9
10
Die
auf
der
nachfolgenden
Abbildung angegebenen Zahlen
entsprechen den Nummern der
Sicherungen in der vorstehenden
Tabelle.
Wartung und Einstellungen
Hinweis:
Spare
11
6
Spare
•
10
30
30
10
5
15
15
10
15
10
15
10
10
Die
auf
der
nachfolgenden
Abbildung angegebenen Zahlen
entsprechen den Nummern der
Sicherungen in der vorstehenden
Tabelle.
20
Spare
Spare
1
Spare
10
30
30
5
20
15
15
10
10
15
20
15
20
MotorradVorderseite
10
5 Sicherungszieher
11
6
Modelle mit ABS:
Spare
Position
1
Abgesicherter
Stromkreis
Stärke
(Ampere)
Abblend- und
Fernlicht, AnlasserMagnetschalter
15
2
ABS
20
3
Zusatzscheinwerfer
5
4
Kühlerventilator
15
5
MotormanagementSystem
20
6
Zubehörsteckdose,
Zusatzbeleuchtung,
Nebelscheinwerfer
15* oder
20*
7
Alarmanlage,
Instrumente,
Griffheizung
10
8
ABS
20
9
Hupe, Bremsschalter
10
10
Zündung,
Anlasserstromkreis
10
11
Hauptsicherung
30
12
Reserve
30
1
5 Sicherungszieher
MotorradVorderseite
* Verweis auf den Aufkleber im Deckel des
Sicherungskastens
101
Wartung und Einstellungen
Scheinwerfer
Vertikale Scheinwerfereinstellung
Warnung
Passen Sie Ihre Fahrgeschwindigkeit den
Sicht- und Wetterbedingungen an, unter
denen Sie das Motorrad betreiben.
Stellen Sie sicher, dass der Lichtkegel der
Scheinwerfer so ausgerichtet ist, dass er die
Straße weit genug voraus ausleuchtet,
ohne den entgegenkommenden Verkehr
zu
blenden.
Falsch
eingestellte
Scheinwerfer
können
die
Sicht
beeinträchtigen und so zu einem Unfall
führen.
1
cfgy
1. Vertikale Strahleinstellung
Schalten Sie das Abblendlicht ein.
Warnung
Versuchen
Sie
niemals,
einen
Scheinwerferkegel während der Fahrt
einzustellen.
Jeder Versuch, einen Scheinwerferkegel
während der Fahrt einzustellen, kann zum
Verlust der Kontrolle und zu einem Unfall
führen.
Lösen Sie die Klemmschraube weit genug,
um eine begrenzte Bewegung des
Scheinwerfers zu ermöglichen.
Passen Sie Position des Scheinwerfers so an,
dass sich die erforderliche Ausrichtung des
Strahls ergibt.
Ziehen Sie die Klemmschraube
Anzugsmoment 9 Nm.
fest.
Überprüfen Sie die Scheinwerferstrahlausrichtung erneut.
Schalten Sie den Scheinwerfer aus, wenn der
Scheinwerferstrahl zufriedenstellend justiert
ist.
102
Wartung und Einstellungen
Horizontale
Scheinwerfereinstellung
Austauschen der Scheinwerferbirne
Um Zugang zu den Birnen zu erlangen,
muss der Scheinwerfer vom Scheinwerfergehäuse abmontiert werden.
Warnung
Die Birnen werden beim Gebrauch heiß.
Lassen Sie die Birnen vor der Handhabung
lange genug abkühlen. Vermeiden Sie es,
den Glaskolben der Birne zu berühren.
Sollte das Glas berührt oder verschmutzt
werden, reinigen Sie es vor der weiteren
Verwendung mit Alkohol.
2
1
Bauen Sie den Vordersitz ab.
fgy
1. Horizontale Strahleinstellung
2. Scheinwerferhalterung
Schalten Sie das Abblendlicht ein.
Lösen Sie die Befestigung der Scheinwerferhalterung.
Stellen Sie die horizontale Position von
Scheinwerfer und Halterung so ein, dass sich
die erforderliche Ausrichtung des Strahls
ergibt.
Ziehen
Sie
die
Befestigung
der
Scheinwerferhalterung fest. Anzugsmoment
27 Nm.
Überprüfen
Sie
die
strahlausrichtung erneut.
Klemmen Sie die Batterie ab, das Minuskabel
(schwarz) zuerst.
Lösen Sie die Befestigungen, mit denen die
Scheinwerferklemme
am
Scheinwerfergehäuse befestigt ist.
Stützen Sie den Scheinwerfer ab, während
Sie die Klemme entfernen.
Nehmen Sie den Scheinwerfer aus seinem
Gehäuse und stützen Sie ihn weiter ab, damit
die Kabel nicht überdehnt werden.
Scheinwerfer-
Schalten Sie den Scheinwerfer aus, wenn der
Scheinwerferstrahl zufriedenstellend justiert
ist.
103
Wartung und Einstellungen
Lösen Sie den Kompaktstecker von der
Scheinwerferbirne und entfernen Sie die
Gummiabdeckung.
Entfernen Sie die Birne aus ihrer Fassung,
indem Sie sie leicht nach oben ziehen.
2
1
R
cfgn
1. Kompaktstecker
2. Gummiabdeckung
Lösen Sie die Kabelklemme von ihrem Clip
und nehmen Sie anschließend die Birne aus
der Lampeneinheit heraus.
Entfernen der Parklichtbirne:
Lösen Sie die Birnenfassung aus ihrer
Halterung, ohne an den Kabeln zu ziehen.
1. Scheinwerferbirne
2. Glühbirnenklemme
3. Parklichtbirne
Die Installation verläuft für beide Birnen nach
dem umgekehrten Verfahren. Ziehen Sie die
Scheinwerferklemme fest. Anzugsmoment
3 Nm.
Vorsicht
Schließen Sie beim Wiederanklemmen der
Batterie das Pluskabel (rot) zuerst an.
Warnung
Schließen Sie die Batterie erst wieder an,
wenn die Montage abgeschlossen ist. Das
vorzeitige Anschließen der Batterie kann
zum Entzünden der Batteriegase führen
und dadurch ein Verletzungsrisiko
darstellen.
104
Wartung und Einstellungen
Rückleuchte
Austauschen der Rücklichteinheit
Drücken Sie die Birne zum Austauschen
leicht nach innen und drehen Sie sie gegen
den Uhrzeigersinn.
Bei der Rücklicht-Lampeneinheit handelt es
sich um eine geschlossene, wartungsfreie
LED-Einheit.
Blinker
Austauschen der Birne
FIKL
1. Blinkerglas
2. Positionslasche
3. Birne
Die Installation der Birne erfolgt nach dem
umgekehrten Verfahren, wobei Folgendes zu
beachten ist:
FIKK
1. Schraubendreher
Entfernen Sie mit Hilfe eines flachen
Schraubendrehers vorsichtig das Blinkerglas
vom Blinker, um Zugang zur Glühbirne zu
erhalten und diese austauschen zu können.
Vorsicht
Stellen Sie beim Anbringen des
Blinkerglases
sicher,
dass
die
Positionslasche und das Blinkergehäuse
korrekt aufeinander ausgerichtet sind.
Richten Sie zum Anbringen des Blinkerglases
Positionslasche und Blinkergehäuse korrekt
aufeinander aus und drücken Sie gegen das
Glas, bis die Befestigungsclips das Glas
halten.
105
Wartung und Einstellungen
Reinigung
Häufiges, regelmäßiges Reinigen ist ein
wesentlicher Bestandteil der Wartung Ihres
Motorrads. Wenn Sie Ihr Motorrad
regelmäßig
reinigen,
wird
sein
Erscheinungsbild für viele Jahre bewahrt. Eine
Reinigung mit kaltem Wasser und
Autoreiniger ist zu jedem Zeitpunkt wichtig,
insbesondere jedoch, nachdem das Motorrad
Seeluft,
Meerwasser,
staubigen
oder
schlammigen Straßen ausgesetzt war, sowie
im Winter, wenn die Straßen behandelt
werden, um sie schnee- und eisfrei zu
machen.
Verwenden
Sie
keine
Haushaltsreiniger, da der Gebrauch solcher
Produkte zu vorzeitiger Korrosion führt.
Obwohl
die
Korrosion
bestimmter
Gegenstände von der Garantie des
Motorrads abgedeckt ist, wird vom Besitzer
erwartet, dass er die vorstehende vernünftige
Empfehlung zum Schutz vor Korrosion und
zur
Verbesserung
des
äußeren
Erscheinungsbilds des Motorrads befolgt.
Vorbereitungen zum Waschen
Vor dem Waschen des Motorrads müssen
Vorkehrungen getroffen werden, um Wasser
von folgenden Stellen fernzuhalten.
Hintere Auspufföffnungen: Abdecken mit
einer Plastiktüte, die mit Gummibändern
befestigt wird.
Kupplungs- und Bremshebel, Schaltergehäuse am Lenker: Abdecken mit
Plastiktüten.
Zündschalter und Lenkschloss: Schlüsselloch
mit Klebeband abdecken.
Nehmen Sie Schmuck wie Ringe, Uhren,
Reißverschlüsse oder Gürtelschnallen ab, die
Kratzer oder andere Schäden an lackierten
106
oder polierten
könnten.
Oberflächen
verursachen
Verwenden Sie für die Reinigung von
lackierten/polierten
Oberflächen
und
Fahrgestell getrennte Schwämme oder
Reinigungstücher. Bereiche des Fahrgestells
(wie Räder und Kotflügel-Unterseiten) sind
scheuernden
Straßenschmutzund
Staubpartikeln
ausgesetzt,
die
unter
Umständen zu Kratzern auf lackierten oder
polierten Oberflächen führen können, wenn
lediglich ein und dieselben Schwämme oder
Reinigungstücher verwendet werden.
Wobei Sie vorsichtig sein müssen
Vermeiden Sie es, Wasser mit großer Kraft in
die Nähe folgender Komponenten zu
spritzen:
•
Instrumente,
•
Bremszylinder und Bremssättel,
•
unterhalb des Kraftstofftanks,
•
Lenkkopflager.
Vorsicht
Spritzen Sie auf keinen Fall Wasser unter
den Fahrersitz. An der Unterseite des
Fahrersitzes ist der Luftansaugtrakt des
Motors befestigt, so dass in diesem Bereich
verspritztes Wasser in die Airbox und den
Motor gelangen und Schäden an beiden
Komponenten verursachen könnte.
Wartung und Einstellungen
Vorsicht
Die
Nutzung
von
HochdruckWaschanlagen wird nicht empfohlen. Bei
der
Nutzung
von
HochdruckWaschanlagen könnte Wasser in das
Innere von Lagern und anderen
Komponenten gepresst werden und
dadurch einen vorzeitigen Verschleiß
durch Korrosion und den Verlust der
Schmierung verursachen.
Hinweis:
•
Die
Verwendung
von
stark
alkalischen
Seifen
hinterlässt
Rückstände auf lackierten Flächen
und kann darüber hinaus zu
Wasserflecken führen. Verwenden
Sie
zur
Unterstützung
des
Reinigungsprozesses
stets
schwach alkalische Seife.
Nach dem Waschen
Entfernen Sie Plastiktüten und Klebeband
und reinigen Sie die Lufteinlässe.
Schmieren Sie die Drehzapfen, Schrauben
und Muttern.
Warnung
Wachsen oder schmieren Sie niemals die
Bremsscheiben.
Der
Verlust
von
Bremsleistung und ein Unfall könnten die
Folge sein. Reinigen Sie die Bremsscheibe
mit
einem
ölfreien
MarkenBremsscheibenreiniger.
Unlackierte Aluminiumteile
Teile wie Brems- und Kupplungshebel
müssen auf die richtige Weise gereinigt
werden, damit Ihr äußeres Erscheinungsbild
erhalten bleibt.
Verwenden
Sie
einen
MarkenAluminiumreiniger ohne scheuernde oder
ätzende Bestandteile.
Reinigen Sie Aluminiumteile regelmäßig,
insbesondere nach dem Fahren bei rauen
Wetterbedingungen. In diesem Fall müssen
die entsprechenden Komponenten nach
jedem Gebrauch des Motorrads mit der
Hand gewaschen und abgetrocknet werden.
Garantieansprüche, die auf unzureichende
Wartung zurückzuführen sind, werden nicht
akzeptiert.
Testen Sie die Bremsen, bevor Sie das
Motorrad fahren.
Starten Sie den Motor und lassen Sie ihn für
5 Minuten laufen. Stellen Sie eine
angemessene Entlüftung der Abgase sicher.
Nehmen Sie Wasserrückstände mit einem
trockenen Tuch auf. Lassen Sie kein Wasser
am Motorrad zurück, da dies zu Korrosion
führt.
107
Wartung und Einstellungen
Reinigen der Auspuffanlage
Trocknen
Sämtliche Teile der Auspuffanlage Ihres
Motorrads müssen regelmäßig gereinigt
werden, damit ihr äußeres Erscheinungsbild
nicht dauerhaft beeinträchtigt wird. Diese
Anweisungen gelten gleichermaßen für
Komponenten aus Chrom, gebürstetem
Edelstahl und Kohlefaser.
Wischen Sie die Auspuffanlage so weit wie
möglich mit einem weichen Tuch trocken.
Lassen Sie zum Trocknen nicht den Motor
laufen, weil es sonst zu Fleckenbildung
kommt.
Hinweis:
•
Die Auspuffanlage muss abgekühlt
sein, bevor Sie gewaschen wird,
damit
keine
Wasserflecken
entstehen.
Waschen
Verwenden Sie eine Mischung aus kaltem
Wasser und mildem Autoreiniger. Verwenden
Sie keine stark alkalischen Seifen, wie sie
häufig in Autowaschanlagen verwendet
werden, da diese Rückstande hinterlassen.
Waschen Sie die Auspuffanlage mit einem
weichen Tuch. Verwenden Sie keine
scheuernden Gegenstände wie Schleifpads
oder Stahlwolle. Diese zerstören die
behandelte Oberfläche.
Spülen Sie die Auspuffanlage gründlich ab.
Stellen Sie sicher, dass weder Wasser noch
Seife in die Auspuffrohre eindringt.
108
Schützen
Reiben Sie nach dem Trocknen der
Auspuffanlage "Motorex 645 Clean and
Protect" in die Oberfläche ein.
Vorsicht
Silikonhaltige
Produkte
führen
zur
Verfärbung des Chroms und dürfen nicht
verwendet werden.
Ebenso führt der
Gebrauch von scheuernden Reinigern zu
Schäden am System. Auch sie dürfen nicht
verwendet werden.
Es wird empfohlen, die Auspuffanlage
regelmäßig
mit
einem
Oberflächenschutzmittel zu bearbeiten, da dies das
äußere Erscheinungsbild der Anlage sowohl
schützt als auch verbessert.
Einlagern
EINLAGERN
Vorbereitungen für das
Einlagern
Reinigen und trocknen Sie das gesamte
Motorrad gründlich.
Befüllen Sie den Kraftstofftank mit bleifreiem
Kraftstoff der richtigen Sorte und fügen Sie
einen geeigneten Benzin-Stabilisatorzusatz
hinzu (falls verfügbar). Befolgen Sie dabei die
Anleitung des Stabilisator-Herstellers.
Warnung
Benzin ist extrem leicht entzündlich und
unter bestimmten Umständen auch
explosiv. Schalten Sie die Zündung aus.
Rauchen Sie nicht. Vergewissern Sie sich,
dass der Bereich gut belüftet und frei von
sämtlichen Flamm- oder Funkenquellen ist.
Dies schließt sämtliche Geräte ein, die über
eine Pilotflamme verfügen.
Entfernen Sie eine der Zündkerzen von
jedem Zylinder und geben Sie einige Tropfen
(5 ml) Motoröl in jeden Zylinder. Bedecken
Sie die Zündkerzenöffnungen mit einem
geeigneten Tuch oder Lappen. Stellen Sie
den Motorstoppschalter auf AN und drücken
Sie den Starterknopf für einige Sekunden,
um die Zylinderwand mit Öl zu überziehen.
Setzen Sie die Zündkerzen ein und ziehen
Sie sie fest. Anzugsmoment 20 Nm.
Bocken Sie das Motorrad auf einem Ständer
auf, so dass beide Räder über dem Boden
schweben. (Falls das nicht möglich ist, stellen
Sie es mit Vorder- und Hinterrad auf Bretter,
um
Feuchtigkeit
von
den
Reifen
fernzuhalten.)
Sprühen Sie Korrosionsschutzöl auf sämtliche
unlackierten Metallflächen, um sie vor Rost
zu schützen. (Es gibt eine große Zahl von
Produkten auf dem Markt. Ihr Händler kann
Sie vor Ort beraten.) Verhindern Sie, dass Öl
auf Kunststoffteile, Bremsscheiben oder in die
Bremssattel gelangt.
Vergewissern Sie sich, dass das Kühlsystem
mit einer 50 % Mischung aus Kühlmittel und
destilliertem Wasser gefüllt ist (siehe
Seite 68). (Beachten Sie dabei, dass das von
Triumph gelieferte HD4X Hybrid-OATKühlmittel fertig angemischt ist und nicht
verdünnt werden muss.)
Bauen Sie die Batterie aus und lagern Sie sie
an einem Ort, an dem sie nicht direktem
Sonnenlicht,
Feuchtigkeit
oder
Frost
ausgesetzt ist. Während der Einlagerung des
Motorrads sollte sie etwa alle zwei Wochen
langsam (mit einem Ladestrom von einem
Ampere oder weniger) geladen werden
(siehe Seite 96).
Lagern Sie das Motorrad in einem kühlen,
trockenen
Bereich
ohne
direkte
Sonneneinstrahlung und mit minimalen
täglichen Temperaturschwankungen.
Wechseln Sie Motoröl und Filter (siehe
Seite 65).
Überprüfen Sie den Reifendruck und passen
Sie ihn bei Bedarf an (siehe Seite 91).
109
Einlagern
Decken Sie das Motorrad mit einem
geeigneten porösen Überzug ab, damit sich
kein Staub und Schmutz auf dem Fahrzeug
absetzen kann. Vermeiden Sie dabei die
Verwendung von Kunststoff oder ähnlichen,
nicht
atmungsaktiven,
beschichteten
Materialien,
die
den
Luftaustausch
einschränken, so dass sich Wärme und
Feuchtigkeit stauen können.
Vorbereitungen nach dem
Einlagern
Bauen Sie die Batterie ein (falls ausgebaut)
(siehe Seite 99).
War das Motorrad länger als vier Monate
eingelagert, wechseln Sie das Motoröl (siehe
Seite 65).
Überprüfen Sie sämtliche Punkte, die im
Abschnitt "Tägliche Sicherheitskontrollen"
aufgelistet sind.
Bauen Sie vor dem Anlassen des Motors die
Zündkerzen von jedem Zylinder aus.
Klappen Sie den Seitenständer herunter.
Drehen Sie den Motor am Anlassermotor
einige Male, bis die Öldruckwarnleuchte
erlischt.
Setzen Sie die Zündkerzen wieder ein und
ziehen Sie sie fest. Anzugsmoment 20 Nm.
Starten Sie den Motor.
Überprüfen Sie den Reifendruck und passen
Sie ihn bei Bedarf an (siehe Seite 91).
Überprüfen Sie die Zahnriemenspannung
und stellen Sie sie bei Bedarf ein (siehe
Seite 85).
Reinigen Sie
gründlich.
Prüfen Sie
Funktion.
die
das
gesamte
Bremsen
auf
Motorrad
korrekte
Führen Sie eine Testfahrt mit geringer
Geschwindigkeit durch.
110
Spezifikationen
SPEZIFIKATIONEN
Spezifikationen - Thunderbird
Abmessungen
Abmessungen
Gesamtlänge . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
2.340 mm
Gesamtbreite. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
880 mm
Gesamthöhe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
1.120 mm
Radstand . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
1.615 mm
Sitzhöhe. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
700 mm
Gewichtsangaben
Trockengewicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
308 kg
Max. Nutzlast . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
230 kg
111
Spezifikationen
Motor
Typ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Flüssigkeitsgekühlter ParallelZweizylindermotor, 270° Steuerwinkel
Hubraum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
1.596 cm3
Bohrung x Hub . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
103,8 x 94,3 mm
Verdichtungsverhältnis . . . . . . . . . . . . . . . . . .
9,7:1
Laufende Zylindernummer. . . . . . . . . . . . . . .
Von links nach rechts
Zündfolge . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
1-2
Fahrleistungen
Nennleistung (DIN). . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
84,5 PS bei 4.800 U/min.
Maximales Drehmoment . . . . . . . . . . . . . . . .
149,5 Nm bei 2.400 U/min.
Schmierung
Schmiersystem . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Nasssumpf
Motorölfüllmengen
Trockenfüllung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
6,0 Liter
Öl- /Filterwechsel. . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
4,2 Liter
nur Ölwechsel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
4,0 Liter
112
Spezifikationen
Kühlsystem
Kühlmitteltyp . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Triumph HD4X Hybrid OAT Kühlmittel
Verhältnis Wasser/Kühlmittel . . . . . . . . . . . . .
50/50 (wird angemischt von Triumph
geliefert)
Kühlmittelvolumen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
2,55 Liter
Thermostat öffnet (nominal) . . . . . . . . . . . . . .
82°C
Kraftstoffsystem
Typ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Sequentielle elektronische
Kraftstoffeinspritzung
Kraftstoffpumpe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Tauchpumpe, elektrisch
Kraftstoffdruck . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
3,5 bar
Kraftstoff
Typ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
91 ROZ bleifrei
Tankvolumen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
21,7 Liter
Zündung
Zündanlage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Digital-elektronisch
Zündkerze . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
NGK DPR6EA-9, 2 pro Zylinder
Abstand . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
0,9 mm
113
Spezifikationen
Getriebe
Getriebetyp . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
6-Gang, Kraftübertragung per Dauereingriff
mit Getriebedämpfer
Kupplungsart. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Nass, Mehrscheiben
Endantrieb . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Zahnriemen
Übersetzungsverh. Primärantrieb. . . . . . . . . .
1,440:1 (85/59)
Übersetzungsverhältnis:
1.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Gang
2,875:1 (46/16)
2. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Gang
1,958:1 (47/24)
3. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Gang
1,536:1 (43/28)
4. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Gang
1,219:1 (39/32)
5. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Gang
1,029:1 (35/34)
6. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Gang
0,909:1 (30/33)
Übersetzung Endantrieb. . . . . . . . . . . . . . . . .
2,214:1 (62/28)
114
Spezifikationen
Reifen
Reifendruck (kalt)
Vorne . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
2,48 bar
Hinten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
2,62 bar
Zugelassene Reifen
Option 1
Vorne . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Metzeler ME880 Marathon 120/70ZR19
Hinten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Metzeler ME880 Marathon 200/50ZR17
Option 2
Vorne . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Dunlop D208 F 120/70ZR19
Hinten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Dunlop D208 200/50ZR17
Warnung
Verwenden Sie die empfohlenen Reifen AUSSCHLIEßLICH in den angegebenen
Kombinationen. Mischen Sie nicht Reifen verschiedener Hersteller oder Reifen
unterschiedlicher Spezifikation desselben Herstellers, da dies zum Verlust der Kontrolle über
das Motorrad und zu einem Unfall führen kann.
Elektrische Ausrüstung
Batterie. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
12 Volt, 18 Ah
Lichtmaschine . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
42 A bei 2.000 U/min.
45 A bei 6.000 U/min.
Scheinwerfer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
12 V, 60/55 W, H4 Halogen
Rück-/Bremsleuchte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
LED
Blinkerleuchten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
12 V, 10 W
115
Spezifikationen
Rahmen
Lenkkopfwinkel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
31,2°
Nachlaufstrecke. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
151 mm
Anzugsdrehmomente
Ölfilter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
10 Nm
Ölablassschraube . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
25 Nm
Zündkerze . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
20 Nm
Flüssigkeiten und Schmierstoffe
Motoröl . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Halb- oder vollsynthetisches MotorradMotoröl 10W/40 oder 15W/50 mit der
Spezifikation API SH (oder höher) und
JASO MA, wie z. B. Mobil 1 Racing 4T
Brems- und Kupplungsflüssigkeit . . . . . . . . . .
Mobil Universal Brems- und
Kupplungsflüssigkeit DOT 4
Kühlmittel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Triumph HD4X Hybrid OAT Kühlmittel
(fertig angemischt)
Lager und Drehzapfen . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Mobil Fett HP 222
116
Index
INDEX
A
F
Abmessungen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 111
Abstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 51
Anfahren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 45
Anzugsdrehmomente . . . . . . . . . . . . . . . 116
Ausbauen des Fahrersitzes. . . . . . . . . . . . 39
Ausbauen des Soziussitzes. . . . . . . . . . . . 39
Fahrleistungen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 112
Fahrzeugidentifikationsnummer . . . . . . . . 17
Flüssigkeiten und Schmierstoffe . . . . . . . 116
B
Batterie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 96
Ausbau. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 97
Einbau . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 99
Entsorgung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 97
Wartung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 97
Blinker . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 105
Austauschen der Birne . . . . . . . . . . 105
Bordwerkzeug und Handbuch . . . . . . . . 37
Bremsen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 75
Bremsen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 47
Bremsklotzverschleißausgleich . . . . . 76
Flüssigkeit überprüfen und anpassen 78
Lichtschalter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 79
Scheibenbremsflüssigkeit . . . . . . . . . 76
Verschleißinspektion der Bremsen . . 75
D
Drehzahlmesser . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22
E
Einlagern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 109
Vorbereitungen für das Einlagern. . 109
Vorbereitungen nach dem Einlagern 110
Elektrische Ausrüstung . . . . . . . . . . . . . . . 115
G
Gänge
Schalten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 46
Gasgriff und Drosselklappensteuerung . . 71
Überprüfung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 72
Getriebe. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 114
Gewichtsangaben . . . . . . . . . . . . . . . . . . 111
H
Hochgeschwindigkeitsfahrten. . . . . . . . . . 53
I
Instrumentenanordnung. . . . . . . . . . . . . . 21
K
Kilometerzähler/Tageskilometerzähler . . . 22
Kraftstoff . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 113
Kraftstoffanforderungen . . . . . . . . . . . . . . 33
Befüllen des Kraftstofftanks . . . . . . . . 35
Kraftstoffsorte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 33
Tankdeckel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 34
Tanken . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 33
Kraftstoffsystem . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 113
Kühlsystem . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 68, 113
Korrosionsschutzmittel . . . . . . . . . . . . 68
Kühlerschläuche . . . . . . . . . . . . . . . . . 70
Kühlmittel erneuern . . . . . . . . . . . . . . 70
Stand anpassen . . . . . . . . . . . . . . . . . 69
Stand überprüfen. . . . . . . . . . . . . . . . 69
Kupplung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 74
Einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 75
Überprüfung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 75
117
Index
L
Lenkerschalter links . . . . . . . . . . . . . . . . . 32
Blinkerschalter . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32
Schalter Hupe . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32
Scheinwerfer-Abblendschalter. . . . . . 32
Lenkerschalter rechts . . . . . . . . . . . . . . . . 30
Motorstoppschalter . . . . . . . . . . . . . . 30
Starterknopf . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31
Lenkung/Radlager . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 81
Auf Spiel überprüfen. . . . . . . . . . . . . . 81
Überprüfen der Lenkung . . . . . . . . . . 81
Überprüfen der Radlager . . . . . . . . . 82
M
Motor
Motor abschalten. . . . . . . . . . . . . . . . 44
Motor anlassen . . . . . . . . . . . . . . . . . 44
Seriennummer. . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17
Spezifikationen . . . . . . . . . . . . . . . . . 112
Motoröl . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 64
Entsorgen von Öl und Filtern . . . . . . 67
Öl- und Ölfilterwechsel . . . . . . . . . . . 65
Spezifikation und –sorte . . . . . . . . . . 67
Stand überprüfen . . . . . . . . . . . . . . . 64
N
Nebelscheinwerferschalter . . . . . . . . . . . . 32
P
Planmäßige Wartungsarbeiten . . . . . . . . . . 61
R
Radaufhängung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 83
Einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 84
Empfohlene Einstellungen. . . . . . . . . 84
Rahmen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 116
Reifen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 91
Austausch. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 93
Mindestprofiltiefe. . . . . . . . . . . . . . . . 92
Reifendruck . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 91
Reifenverschleiß. . . . . . . . . . . . . . . . . . 91
118
Reinigen der Windschutzscheibe . . . . . . . 80
Reinigung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 106
Auspuffanlage . . . . . . . . . . . . . . . . . 108
Nach dem Waschen . . . . . . . . . . . . 107
Schützen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 108
Trocknen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 108
Unlackierte Aluminiumteile . . . . . . . 107
Vorbereitungen zum Waschen . . . . 106
Waschen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 108
Wobei Sie vorsichtig sein müssen . . 106
Rückleuchte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 105
S
Scheinwerfer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 102
Austauschen der Birne. . . . . . . . . . . 103
Horizontale Einstellung . . . . . . . . . . 103
Vertikale Einstellung. . . . . . . . . . . . . 102
Schmierung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 112
Seitenständer. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 36
Seitenverkleidung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 37
Sicherer Betrieb. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 41
Tägliche Sicherheitskontrollen . . . . . . 41
Sicherheit geht vor . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6
Abstellen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8
Das Motorrad. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6
Fahren mit dem Motorrad. . . . . . . . . 10
Kraftstoffdämpfe und Abgase . . . . . . . 6
Lenker und Fußrasten . . . . . . . . . . . . 11
Sturzhelm und Schutzkleidung . . . . . . 7
Teile und Zubehör. . . . . . . . . . . . . . . . 8
Wartung und Ausstattung . . . . . . . . . . 9
Sicherungskasten . . . . . . . . . . . . . . . . . . 100
Identifizieren der Sicherungen . . . . 100
Index
Sitze. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 38
Sorgfältiger Umgang mit dem Sitz . . . . . 38
Spezifikationen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 111
T
Tachometer. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22
Tankuhr. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23
W
Warnhinweise . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1
Benutzerhandbuch . . . . . . . . . . . . . . . . 3
Informationen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4
Lage der Warnaufkleber . . . . . . . 12, 13
Schalldämpfersystem. . . . . . . . . . . . . . . 3
Warnaufkleber . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2
Warnleuchten . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24
Warnung, Vorsicht und Hinweis. . . . . . 1
Wartung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2
Z
Zahnriemen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 85
Einstellen der Spannung . . . . . . . . . . 90
Überprüfen der Spannung . . . . . . . . 85
Zündung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 113
Betätigung des Zündschalters . . . . . . 27
Einbauposition Zündschalter . . . . . . . 27
Legende . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26
Lenkschloss . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29
Lenkschlossschlüssel . . . . . . . . . . . . . 29
Zündschalter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 27
119
Index
Seite absichtlich frei gelassen
120
Was this manual useful for you? yes no
Thank you for your participation!

* Your assessment is very important for improving the work of artificial intelligence, which forms the content of this project

Download PDF

advertisement