Einführung zum Detektor

Einführung zum Detektor
Variable Agilent
Wellenlängendetektoren
der Serie 1200 Infinity
Benutzerhandbuch
Agilent Technologies
Hinweise
© Agilent Technologies, Inc. 2008,
2010-2011
Die Vervielfältigung, elektronische Speicherung, Anpassung oder Übersetzung dieses
Handbuchs ist gemäß den Bestimmungen
des Urheberrechtsgesetzes ohne vorherige
schriftliche Genehmigung durch Agilent
Technologies verboten.
Handbuch-Teilenummer
G1314-92033
Ausgabe
08/2011
Gedruckt in Deutschland
Agilent Technologies
Hewlett-Packard-Strasse 8
76337 Waldbronn, Germany
Dieses Produkt kann als Komponente
eines In-vitro-Diagnosesystem eingesetzt werden, sofern das System bei
den zuständigen Behörden registriert
ist und den einschlägigen
Vorschriften entspricht. Andernfalls
ist es nur für den allgemeinen
Laborgebrauch vorgesehen.
Gewährleistung
Agilent Technologies behält sich
vor, die in diesem Handbuch
enthaltenen Informationen jederzeit
ohne Vorankündigung zu ändern.
Agilent Technologies übernimmt
keinerlei Gewährleistung für die in
diesem Handbuch enthaltenen Informationen, insbesondere nicht für
deren Eignung oder Tauglichkeit für
einen bestimmten Zweck. Agilent
Technologies übernimmt keine Haftung für Fehler, die in diesem Handbuch enthalten sind, und für zufällige
Schäden oder Folgeschäden im
Zusammenhang mit der Lieferung,
Ingebrauchnahme oder Benutzung
dieses Handbuchs. Falls zwischen
Agilent und dem Benutzer eine
schriftliche Vereinbarung mit abweichenden Gewährleistungs bedingungen hinsichtlich der in diesem
Dokument enthaltenen Informationen
existiert, so gelten diese schriftlich
vereinbarten Bedingungen.
Technologielizenzen
Die in diesem Dokument beschriebene
Hardware und/oder Software wird/werden
unter einer Lizenz geliefert und dürfen nur
entsprechend den Lizenzbedingungen
genutzt oder kopiert werden.
Sicherheitshinweise
VORSICHT
Ein VORSICHT-Hinweis macht
auf Arbeitsweisen, Anwendungen o.ä.aufmerksam, die bei
falscher Ausführung zur Beschädigung des Produkts oder zum
Verlust wichtiger Daten führen
können. Wenn eine Prozedur mit
dem Hinweis VORSICHT gekennzeichnet ist, dürfen Sie
erst fortfahren, wenn Sie alle
angeführten Bedingungen verstanden haben und diese
erfüllt sind.
WARNUNG
Ein WARNUNG-Hinweis macht
auf Arbeitsweisen, Anwendungen o. ä. aufmerksam, die
bei falscher Ausführung zu Personenschäden, u. U. mit Todesfolge, führen können. Wenn eine
Prozedur mit dem Hinweis
WARNUNG gekennzeichnet ist,
dürfen Sie erst fortfahren, wenn
Sie alle angeführten Bedingungen verstanden haben und
diese erfüllt sind.
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
Inhalt dieses Handbuchs
Inhalt dieses Handbuchs
Dieses Handbuch gilt für
• den variablen Agilent Wellenlängendetektor 1290 Infinity (G1314E),
• den variablen Agilent Wellenlängendetektor 1260 Infinity (G1314F) und
• den variablen Agilent Wellenlängendetektor 1200 (G1314D) (obsolet).
Informationen zu anderen variablen Wellenlängendetektoren von Agilent finden Sie in separaten Handbüchern.
1 Einführung zum variablen Wellenlängendetektor
Dieses Kapitel gibt einen Überblick über den Detektor, die Geräte und die
internen Anschlüsse.
2 Hinweise zum Aufstellort und Spezifikationen
Dieses Kapitel enthält Informationen zu den Umgebungsanforderungen sowie
technische Daten und Leistungsspezifikationen.
3 Installation des Detektors
In diesem Kapitel wird die Installation des Detektors beschrieben.
4 LAN-Konfiguration
Dieses Kapitel enthält Informationen zum Anschluss des Detektors an den
Computer, auf dem die Agilent ChemStation installiert ist.
5 Verwendung des Detektors
Dieses Kapitel enthält Informationen zur Einrichtung des Detektors für eine
Analyse sowie eine Beschreibung der Grundeinstellungen.
6 Optimierung des Detektors
Dieses Kapitel enthält Hinweise zur Auswahl der Detektorenparameter und
der Durchflusszelle.
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
3
Inhalt dieses Handbuchs
7 Fehlerbehebung und Diagnose
Überblick über Funktionen zur Fehlerbehebung und zur Diagnose.
8 Fehlerbeschreibungen
Dieses Kapitel erläutert die Bedeutung der Fehlermeldungen des Detektors,
gibt Hinweise zu den möglichen Ursachen und empfiehlt Vorgehensweisen zur
Behebung der Fehlerbedingungen.
9 Testfunktionen
In diesem Kapitel werden die integrierten Testfunktionen des Detektors
beschrieben.
10 Wartung und Reparatur
Dieses Kapitel bietet allgemeine Informationen zur Wartung und Reparatur
des Detektors.
11 Ersatzteile und Verbrauchsmaterialien für die Wartung
Dieses Kapitel enthält Informationen zu Ersatzteilen.
12 Anschlusskabel
Dieses Kapitel enthält Informationen zu den Kabeln, die bei Agilent Modulen
verwendet werden.
13 Hardwareinformationen
Dieses Kapitel beschreibt den Detektor mit weiteren Einzelheiten zu Hardware und Elektronik.
14 Anhang
Dieses Kapitel enthält Zusatzinformationen zur Sicherheit und zum Internet
sowie rechtliche Hinweise.
4
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
Inhalt
Inhalt
1 Einführung zum variablen Wellenlängendetektor
9
Einführung zum Detektor 10
Überblick Optisches System 12
Frühwarnsystem für fällige Wartungen (EMF, Early Maintenance Feedback)
Geräteaufbau 20
2 Hinweise zum Aufstellort und Spezifikationen
18
21
Hinweise zum Aufstellort 22
Technische Daten 26
Leistungsspezifikationen G1314D 27
Leistungsspezifikationen G1314E 31
Leistungsspezifikationen G1314F 35
3 Installation des Detektors
39
Auspacken des Detektors 40
Optimieren der Geräteanordnung 42
Installation des Detektors 51
Flüssigkeitsanschlüsse am Detektor 54
4 LAN-Konfiguration
57
Vorbereitungen 58
Konfiguration der TCP/IP-Parameter 59
Konfigurationsschalter 60
Auswahl des Initialisierungsmodus 61
Dynamic Host Configuration Protocol (DHCP) 65
Auswahl der Verbindungskonfiguration 69
Automatische Konfiguration mit Bootp 70
Manuelle Konfiguration 81
Einrichtung des Computers und der Benutzeroberflächensoftware
5 Verwendung des Detektors
Einrichtung einer Analyse
87
89
90
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
5
Inhalt
Spezielle Einstellungen des Detektors
6 Optimierung des Detektors
104
115
Optimierung der Detektorsleistung 116
Anpassen der Durchflusszelle an die Säule
Einstellen der Detektorparameter 121
7 Fehlerbehebung und Diagnose
117
123
Überblick über die Anzeigen und Testfunktionen des Detektors 124
Statusanzeigen 125
Verfügbare Tests in Abhängigkeit von der Benutzeroberfläche 127
Agilent Lab Advisor-Software 128
8 Fehlerbeschreibungen
129
Was sind Fehlermeldungen? 131
Allgemeine Fehlermeldungen 132
Detektor-Fehlermeldungen 142
9 Testfunktionen
155
Intensitätstest 156
Zellentest 158
Überprüfung/Kalibrierung der Wellenlänge
ASTM-Drift- und Rauschtest 163
Rauschen-Schnelltest 164
Dunkelstromtest 165
Holmiumoxidtest 167
10 Wartung und Reparatur
160
171
Einführung in die Wartung 172
Warnungen und Vorsichtshinweise 173
Überblick über die Wartung 175
Reinigung des Moduls 176
Austausch einer Lampe 177
Austausch einer Durchflusszelle 180
Reparatur der Durchflusszellen 183
Verwendung der Küvettenhalter 186
6
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
Inhalt
Beseitigen von Leckagen 188
Austausch der Teile des Leckagesystems
Austauschen der Modul-Firmware 191
189
11 Ersatzteile und Verbrauchsmaterialien für die Wartung
193
Überblick über die Ersatzteile 194
Standarddurchflusszelle 10 mm / 14 µl 195
Mikro-Durchflusszelle 3 mm / 2 µL 197
Semi-Mikro-Durchflusszelle 6 mm / 5 µL 199
Hochdruck-Durchflusszelle 10 mm / 14 µL 201
Küvettenhalter 203
Sets 204
Leckageteile 205
12 Anschlusskabel
207
Kabelübersicht 208
Analogkabel 210
Remote-Kabel 212
BCD-Kabel 215
CAN/LAN-Kabel 217
RS-232-Kabel 218
13 Hardwareinformationen
219
Firmware-Beschreibung 220
Elektrische Anschlüsse 223
Schnittstellen 226
Einstellen des 8-Bit-Konfigurationsschalters
14 Anhang
233
237
Allgemeine Sicherheitsinformationen 238
Funkstörungen 241
Schallemission 242
UV-Strahlung 243
Informationen zu Lösungsmitteln 244
Konformitätserklärung für Filter aus HOX2 246
Agilent Technologies im Internet 247
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
7
Inhalt
8
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
1
Einführung zum variablen
Wellenlängendetektor
Einführung zum Detektor
10
Überblick Optisches System 12
Durchflusszelle 13
Lampe 14
Ausgangslinseneinheit 15
Eintrittsspalt 15
Filtereinheit 15
Spiegel M1 und M2 16
Gittereinheit 16
Strahlteiler 16
Photodioden 17
A/D-Wandler für Photodioden
17
Frühwarnsystem für fällige Wartungen (EMF, Early Maintenance
Feedback) 18
EMF-Zähler 18
Verwendung der EMF-Zähler 19
Geräteaufbau
20
Dieses Kapitel gibt einen Überblick über den Detektor, die Geräte und die internen Anschlüsse.
Agilent Technologies
9
1
Einführung zum variablen Wellenlängendetektor
Einführung zum Detektor
Einführung zum Detektor
Die in diesem Handbuch beschriebenen variablen Wellenlängendetektoren von
Agilent wurden für die bestmögliche optische Leistungsfähigkeit, Einhaltung
von GLP-Richtlinien und einfache Wartung konzipiert:
• Datenrate bis zu 20 Hz für Standard-HPLC (G1314D), siehe Tabelle 17 auf
Seite 110
• höhere Datenrate bis zu 80 Hz für schnelles HPLC (G1314F), siehe
Tabelle 18 auf Seite 111
• höhere Datenrate bis zu 160 Hz für ultraschnelles-HPLC (G1314E), siehe
Tabelle 19 auf Seite 111
• Datenwiederherstellungskarte DRC (G1314E) und damit einmaliger Schutz
vor Datenverlust “Einstellungen für die Wiederherstellung von
Analysendaten” auf Seite 112,
• Deuteriumlampe für höchste Intensität und sehr geringe Nachweisgrenzen
über einen Wellenlängenbereich von 190 bis 600 nm,
• Optionale Durchflusszellen-Kassette (Standard 10 mm, 14 µL; Hochdruck
10 mm, 14 µL; Mikro 3 mm, 2 µL; Semi-Mikro 6 mm, 5 µL) sind verfügbar
und können entsprechend den Anforderungen der Applikation eingesetzt
werden (weitere Typen werden ggf. zu einem späteren Zeitpunkt eingeführt),
• Einfacher Zugang zur Lampe und Durchflusszelle, um einen schnellen Austausch vornehmen zu können
• Eindeutige elektronische Identifizierung der Durchflusszelle und Lampe
mittels RFID-Tag (Radio Frequency Identification)
• Information zur Lampe: Bestellnummer, Seriennummer, Herstellungsdatum, Anzahl Zündungen, Brenndauer
• Information zu Zellen: Bestellnummer, Seriennummer, Herstellungsdatum, nominelle Streckenlänge, Volumen, Druckmaximum
• Eingebaute elektronische Temperatursteuerung (ETC) für verbesserte
Grundlinienstabilität
• Integrierter Holmiumoxidfilter zur schnellen Überprüfung der Wellenlängengenauigkeit
10
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
Einführung zum variablen Wellenlängendetektor
Einführung zum Detektor
HINWEIS
1
Diese Detektoren können nicht mit dem Steuermodul G1323B betrieben werden.
Verwenden Sie als lokale Steuereinheit den Instant Pilot (G4208A).
Spezifikationen finden Sie unter Tabelle 3 auf Seite 27.
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11
1
Einführung zum variablen Wellenlängendetektor
Überblick Optisches System
Überblick Optisches System
Das optische System des Detektors ist in der nachfolgenden Abbildung dargestellt. Als Lichtquelle dient eine Deuteriumbogenentladungslampe für den
ultravioletten (UV) Wellenlängenbereich von 190 bis 600 nm. Der Lichtstrahl
der Deuteriumlampe passiert eine Linse, eine Filtereinheit, den Eintrittsspalt,
einen sphärischen Spiegel (M1), ein Gitter, einen zweiten sphärischen Spiegel
(M2), einen Strahlteiler sowie eine Durchflusszelle und fällt dann auf die
Messdiode. Das UV-Licht wird beim Passieren der Durchflusszelle in Abhängigkeit von der Lösung in der Zelle teilweise absorbiert, und die Intensität
wird durch die Messphotodiode in ein elektrisches Signal umgewandelt. Ein
Teil des Lichts wird durch den Strahlteiler auf die Referenzdiode gelenkt, um
ein Vergleichssignal zur Kompensation von Intensitätsschwankungen der
Lichtquelle zu erhalten. Ein Spalt vor der Referenzphotodiode schneidet das
Licht der Messbandbreite heraus. Die Einstellung der Wellenlängen erfolgt
durch Drehen des Gitters, das über einen Schrittmotor direkt angetrieben
wird. Diese Konfiguration ermöglicht eine schnelle Änderung der Wellenlängeneinstellung. Der Sperrfilter wird über 370 nm in den Lichtweg geschwenkt,
um durch Reflexionen höherer Ordnung verursachte Lichtanteile zu verringern.
12
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
1
Einführung zum variablen Wellenlängendetektor
Überblick Optisches System
9ZjiZg^jbaVbeZ
;^aiZgZ^c]Z^i
:^cig^iihheVai
A^chZ
He^Z\ZaB&
BZhhY^dYZ
<^iiZg
9jgX][ajhhoZaaZ
He^Z\ZaB'
HigV]aiZ^aZg
GZ[ZgZcoY^dYZ
Abbildung 1 Optisches System des variablen Wellenlängendetektors
Durchflusszelle
Verschiedene Durchflusszellen-Kassetten können schnell und einfach eingesetzt werden.
Die Durchflusszellen sind mit einem integrierten RFID-Tag versehen, der die
spezifischen Informationen der Durchflusszelle beinhaltet (z. B. Bestellnummer, Zellenvolumen, Streckenlänge...). Ein RFID-Tag-Lesegerät liest diese
Informationen aus und überträgt sie an die Benutzeroberfläche.
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
13
1
Einführung zum variablen Wellenlängendetektor
Überblick Optisches System
G;>9"IV\
Abbildung 2 Durchflusszelle mit RFID-Tag
Tabelle 1 Durchflusszellendaten
STD
Semi-Mikro
Mikro
Hochdruck
Maximaler Druck
40 (4)
40 (4)
120 (12)
400 (40)
bar
Streckenlänge
10 (konisch)
6 (konisch)
3 (konisch)
10 (konisch)
mm
Volumen
14
5
2
14
µL
Einlass
Innendurchmesser
0.17
0.17
0.12
0.17
mm
Einlass Länge
750
750
310
310
mm
Auslass
Innendurchmesser
0.25
0.25
0.17
0.25
mm
Auslass Länge
120
120
120
120
mm
Materialien in
Kontakt mit
Lösungsmittel
Edelstahl, Quarz,
PTFE, PEEK
Edelstahl, Quarz,
PTFE
Edelstahl, Quarz,
PTFE
Edelstahl, Quarz,
Kapton
Lampe
Die Lichtquelle für den UV-Wellenlängenbereich ist eine Deuteriumlampe. Aufgrund der Plasmaentladung im Niederdruck-Deuteriumgas emittiert die
Lampe Licht im Wellenlängenbereich von 190 – 600 nm.
14
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
Einführung zum variablen Wellenlängendetektor
Überblick Optisches System
1
Die Lampe ist mit einem integrierten RFID-Tag versehen, der die spezifischen
Informationen der Lampe beinhaltet (z. B. Bestellnummer, Brenndauer...). Ein
RFID-Tag-Lesegerät liest diese Informationen aus und überträgt sie an die
Benutzeroberfläche.
Ausgangslinseneinheit
Die Ausgangslinse fokussiert den von der Deuteriumlampe kommenden Lichtstrahl auf den Eintrittsspalt.
Eintrittsspalt
Die Eintrittsspalteinheit besitzt einen austauschbaren Spalt. Der Standardspalt besitzt eine Breite von 1 mm. Für Kalibrierungszwecke und zur genauen
Ausrichtung des Lichtstrahls wird ein Lochspalt benötigt.
Filtereinheit
Die Filtereinheit wird elektromechanisch aktiviert. Während der Wellenlängenkalibrierung bewegt sie sich in den Lichtweg.
=dab^jbdm^Y[^aiZgb^iHeZgg[^aiZg
7aZcYZ
HeZgg[^aiZg
Abbildung 3 Filtereinheit
Die Filtereinheit ist mit zwei Filtern ausgestattet und prozessorgesteuert.
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1
Einführung zum variablen Wellenlängendetektor
Überblick Optisches System
OPEN
nichts im Lichtweg bei  < 370 nm
CUTOFF
Sperrfilter im Lichtweg bei  > 370 nm
HOLMIUM Holmiumoxidfilter für Wellenlängenprüfung
SHUTTER
zur Messung des Dunkelstroms der
Fotodioden
Eine Fotozelle bestimmt die korrekte Position.
Spiegel M1 und M2
Das Gerät besitzt zwei sphärische Spiegel (M1 und M2). Der Lichtstrahl ist vertikal und horizontal justierbar. Beide Spiegel sind identisch.
Gittereinheit
Das Gitter zerlegt den Lichtstrahl in seine Wellenlängen und reflektiert das
Licht auf den Spiegel Nr. 2.
Die Bezugsposition des Schrittmotors wird durch ein Blech an der Motorwelle
bestimmt, das den Lichtstrahl zu einem Photosensor unterbricht. Die Wellenlängenkalibrierung des Gitters erfolgt mit der Position nullter Ordnung und
der Emissionslinie bei 656 nm der Deuteriumlampe.
Strahlteiler
Der Strahlteiler spaltet den Lichtstrahl auf. Ein Teil passiert den Strahlteiler
ungehindert und fällt direkt auf die Messphotodiode. Der andere Teil des
Lichtstrahls wird auf die Referenzdiode reflektiert.
16
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Einführung zum variablen Wellenlängendetektor
Überblick Optisches System
1
Photodioden
In der Optikeinheit sind zwei Photodioden eingebaut. Die Messdiodeneinheit
ist auf der linken Seite der optischen Einheit eingebaut. Die Referenzdiode ist
an der Vorderseite der optischen Einheit eingebaut.
A/D-Wandler für Photodioden
Der Photodiodenstrom wird direkt in Digitaldaten umgewandelt. Die Daten
werden an die Hauptplatine des Detektors übertragen. Die A/D-Wandlerplatinen für die Photodioden befinden sich in der Nähe der Photodioden.
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
17
1
Einführung zum variablen Wellenlängendetektor
Frühwarnsystem für fällige Wartungen (EMF, Early Maintenance Feedback)
Frühwarnsystem für fällige Wartungen (EMF, Early Maintenance
Feedback)
Die Wartung erfordert den Austausch von Baugruppen, die hohen Belastungen
oder Verschleiß unterliegen. Im Idealfall entspricht die Häufigkeit, mit der
Baugruppen ausgetauscht werden, der Beanspruchung des Geräts sowie den
Einsatzbedingungen und nicht vorgegebenen Intervallen. Das Frühwarnsystem für fällige Wartungen (EMF, Early Maintenance Feedback) überwacht die
Belastung von Komponenten im Gerät und gibt eine Meldung aus, wenn die
vom Anwender vorgegebenen Grenzen erreicht sind. Die Anzeige in der Benutzeroberfläche erinnert daran, dass Wartungsarbeiten festzulegen sind.
EMF-Zähler
Das Detektormodul verfügt über einen EMF-Zähler für die Lampe. Der Zähler
wird mit der Benutzung der Lampe erhöht und kann mit einer Obergrenze versehen werden, die zur Ausgabe einer Meldung nach Erreichen der voreingestellten Obergrenze führt. Der Zähler kann in Abhängigkeit vom Lampentyp
nach einem Lampenwechsel wieder auf Null gesetzt werden.
Lampentyp
Zähler rücksetzbar
Lampe mit RFID-Tag
NEIN
Lampe ohne RFID-Tag
JA
Kommentar
mittels LMD oder Instant Pilot
In Ihrem Detektor sind folgende EMF-Zähler eingebaut:
• Betriebsstundenzähler für die Deuteriumlampe
• Anzahl Zündungen der UV-Lampe
18
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Einführung zum variablen Wellenlängendetektor
Frühwarnsystem für fällige Wartungen (EMF, Early Maintenance Feedback)
1
Verwendung der EMF-Zähler
Die vom Anwender einstellbaren Maximalwerte für die EMF-Zähler erlauben
die Anpassung des Frühwarnsystem für fällige Wartungen an die Anforderungen des Anwenders. Die nutzbare Lampenlebensdauer hängt von den Analysenanforderungen ab: hohe oder geringe Empfindlichkeit, gewünschte
Wellenlänge usw. Die Wahl eines Maximalwerts muss auf Grundlage der spezifischen Betriebsbedingungen des Geräts erfolgen.
Einstellen des EMF-Maximalwerts
Die Einstellung des EMF-Maximalwerts muss über ein oder zwei Wartungszyklen optimiert werden. Stellen Sie anfangs keinen EMF-Maximalwert ein.
Wenn aufgrund der Geräteleistung eine Wartung notwendig wird, notieren Sie
den vom Betriebsstundenzähler für die Lampe angezeigten Wert. Geben Sie
diesen Wert (oder einen etwas geringeren) als EMF-Maximalwert ein und stellen Sie den Zähler auf Null zurück. Sobald der Zähler das nächste Mal den eingestellten Maximalwert überschreitet, wird die Wartungsanzeige in der
Benutzeroberfläche aktiviert und erinnert so daran, dass die Wartung durchzuführen ist.
HINWEIS
Diese Funktion ist nur mittels LMD oder Instant Pilot nutzbar.
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
19
1
Einführung zum variablen Wellenlängendetektor
Geräteaufbau
Geräteaufbau
Das Design des Moduls kombiniert viele innovative Eigenschaften. Es verwendet Agilents E-PAC-Konzept für die Verpackung von elektronischen und
mechanischen Bauteilen. Dieses Konzept basiert auf der Verwendung von
Schaumstoffteilen aus expandiertem Polypropylen (EPP), mittels derer die
mechanischen Komponenten und elektronischen Platinen optimal eingebaut
werden. Der Schaumstoff ist in einem metallischen Innengehäuse untergebracht, das von einem äußeren Kunststoffgehäuse umgeben ist. Diese Verpackungstechnologie bietet folgende Vorteile:
• Befestigungsschrauben, Bolzen oder Verbindungen werden weitgehend
überflüssig; die Anzahl der Teile wird verringert, was ein schnelleres
Zusammen- bzw. Auseinanderbauen ermöglicht.
• In die Kunststoffschichten sind Luftkanäle eingelassen, durch welche die
Kühlluft exakt zu den richtigen Stellen geführt wird.
• Die Kunststoffschichten schützen die elektronischen und mechanischen
Teile vor Erschütterungen.
• Das innere Metallgehäuse schirmt die Geräteelektronik von elektromagnetischen Störfeldern ab und verhindert, dass von dem Gerät Kurzwellen
abgestrahlt werden.
20
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
2
Hinweise zum Aufstellort und
Spezifikationen
Hinweise zum Aufstellort
Technische Daten
22
26
Leistungsspezifikationen G1314D
27
Leistungsspezifikationen G1314E
31
Leistungsspezifikationen G1314F
35
Dieses Kapitel enthält Informationen zu den Umgebungsanforderungen sowie
technische Daten und Leistungsspezifikationen.
Agilent Technologies
21
2
Hinweise zum Aufstellort und Spezifikationen
Hinweise zum Aufstellort
Hinweise zum Aufstellort
Eine geeignete Umgebung ist für die optimale Leistungsfähigkeit des Geräts
wichtig.
Stromversorgung
Das Netzteil des Detektors passt auf unterschiedliche Stromversorgungen ein
(siehe “Technische Daten” auf Seite 26). Es arbeitet mit allen Spannungen im
angegebenen Bereich. Aus diesem Grund befindet sich auf der Rückseite des
Detektors kein Spannungswahlschalter. Es gibt keine von außen zugänglichen
Sicherungen, da automatische elektronische Sicherungen im Netzteil eingebaut sind.
WARNUNG
Auch im ausgeschalteten Zustand fließt im Gerät noch Strom.
Im Netzteil fließt noch Strom, selbst wenn der Netzschalter an der
Gerätevorderseite ausgeschaltet ist. Die Durchführung von Reparaturen am
Detektor kann zu Personenschäden wie z. B. Stromschlag führen, wenn das
Detektorgehäuse geöffnet wird, während das Gerät an die Netzspannung
angeschlossen ist.
➔ Der Detektor wird vollständig vom Netz getrennt, indem der Netzstecker aus der
Steckdose gezogen wird.
WARNUNG
Wird das Netzteil an höhere als die angegebenen Spannungen angeschlossen,
kann dies zu gefährlichen Überspannungen oder sogar zur Zerstörung des Geräts
führen.
➔ Schließen Sie das Gerät nur an die angegebene Netzspannung an.
22
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
2
Hinweise zum Aufstellort und Spezifikationen
Hinweise zum Aufstellort
VORSICHT
Unzugänglicher Netzstecker.
In einem Notfall muss es jederzeit möglich sein, das Gerät vom Stromnetz zu trennen.
➔ Stellen Sie sicher, dass der Netzstecker des Geräts einfach zugänglich ist und vom
Stromnetz getrennt werden kann.
➔ Lassen Sie hinter der Netzbuchse des Geräts genügend Platz zum Herausziehen des
Kabels.
Netzkabel
Zum Modul werden verschiedene Netzkabel angeboten. Der Buchse ist bei
allen Netzkabeln gleich. Sie wird an die Netzdose an der Geräterückseite angeschlossen. Die Stecker der Kabel sind den länderweise und regional unterschiedlichen Wandsteckdosen angepasst.
WARNUNG
Nicht vorhandene Erdung oder Verwendung eines nicht spezifizierten Netzkabels
Bei der Verwendung des Geräts ohne Erdung oder mit einem nicht spezifizierten
Netzkabel können Stromschläge und Kurzschlüsse verursacht werden.
➔ Betreiben Sie Ihr Gerät niemals an einer Spannungsquelle ohne Erdung.
➔ Verwenden Sie niemals ein anderes als das von Agilent zum Einsatz im jeweiligen
Land bereitgestellte Kabel.
WARNUNG
Verwendung nicht im Lieferumfang enthaltener Kabel
Die Verwendung von Kabeln, die nicht von Agilent Technologies geliefert wurden,
kann zu einer Beschädigung der elektronischen Komponenten oder zu
Personenschäden führen.
➔ Verwenden Sie niemals andere Kabel als die die von Agilent Technologies
mitgeliefert wurden um eine gute Funktionalität und EMC-gemäße
Sicherheitsbestimmungen zu gewährleisten.
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
23
2
Hinweise zum Aufstellort und Spezifikationen
Hinweise zum Aufstellort
WARNUNG
Nicht bestimmungsgemäße Verwendung der mitgelieferten Netzkabel
Nicht bestimmungsgemäße Verwendung von Kabeln kann zu Personenschaden und
Beschädigung elektronischer Geräte führen.
➔ Verwenden Sie Kabel, die Agilent Technologies mit diesem Gerät geliefert hat,
niemals anderweitig.
Platzbedarf
Aufgrund seiner Abmessungen und seines Gewichts (siehe “Technische
Daten” auf Seite 26) lässt sich der Detektor praktisch auf jedem Schreibtisch
oder Labortisch aufstellen. Das Gerät benötigt seitlich zusätzlich 2,5 cm
(1,0 inch) und an der Rückseite ca. 8 cm (3,1 inch) Platz für eine ausreichende
Luftzirkulation und die elektrischen Anschlüsse.
Soll auf dem Labortisch ein komplettes System der Serie Agilent 1200 Infinity
aufgestellt werden, müssen Sie sicherstellen, dass der Labortisch für das
Gesamtgewicht aller Module ausgelegt ist.
Der Detektor ist in waagrechter Lage zu betreiben!
Umgebung
Ihr Detektor arbeitet bei normaler Umgebungstemperatur und relativer Luftfeuchtigkeit gemäß den Spezifikationen unter “Technische Daten” auf Seite 26.
ASTM-Drifttests erfordern geringere Temperaturschwankungen als 2
°C/Stunde. Von Agilent veröffentlichte Driftspezifikationen (siehe auch “Leistungsspezifikationen G1314D” auf Seite 27) beziehen sich auf diese Bedingungen. Stärkere Schwankungen der Umgebungstemperatur können zu einer
stärkeren Drift führen.
Bessere Driftwerte werden durch geringere Temperaturschwankungen
erreicht. Die bestmöglichen Leistungswerte können bei möglichst geringen
Temperaturschwankungen von weniger als 1 °C/Stunde erreicht werden.
Kürzere Schwankungen als eine Minute sind vernachlässigbar.
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Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
Hinweise zum Aufstellort und Spezifikationen
Hinweise zum Aufstellort
VORSICHT
2
Kondensation im Inneren des Moduls
Eine Kondensation im Geräteinneren kann die Elektronik beschädigen.
➔ Vermeiden Sie die Lagerung, den Versand oder den Betrieb der Pumpe unter
Bedingungen, die zu einer Kondensation in der Pumpe führen können.
➔ Nach einem Transport bei kalten Temperaturen muss das Gerät zur Vermeidung von
Kondensation in der Verpackung verbleiben, bis es sich auf Raumtemperatur
erwärmt hat.
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
25
2
Hinweise zum Aufstellort und Spezifikationen
Technische Daten
Technische Daten
Tabelle 2
26
Technische Daten
Typ
Spezifikation
Anmerkungen
Gewicht
11 kg (25 lbs)
Abmessungen
(Höhe × Breite × Tiefe)
140 x 345 x 435 mm (5.5 x 13.5 x 17 inches)
Netzspannung
100 – 240 VAC, ± 10 %
Zeilenfrequenz
50 oder 60 Hz, ± 5 %
Stromverbrauch
220 VA, 85 W / 290 BTU
Umgebungstemperatur bei
Betrieb
0–55 °C (32–131 °F)
Umgebungstemperatur bei
Nichtbetrieb
-40 – 70 °C (-4 – 158 °F)
Luftfeuchtigkeit
< 95 %, bei 25 – 40 °C (77 – 104 °F)
Betriebshöhe
Bis zu 2000 m (6562 ft)
Max. Höhe bei Nichtbetrieb
Bis zu 4600 m (15091 ft)
Zur Aufbewahrung des
Moduls
Sicherheitsstandards: IEC,
CSA, UL
Installationskategorie II,
Verschmutzungsgrad 2
Nur für den Einsatz im
Innenbereich geeignet.
weiter Bereich
Maximal
nicht kondensierend
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
Hinweise zum Aufstellort und Spezifikationen
Leistungsspezifikationen G1314D
2
Leistungsspezifikationen G1314D
Leistungsspezifikationen G1314D
Tabelle 3 Leistungsspezifikationen
Typ
Spezifikation
Detektortyp
Zweistrahlphotometer
Lichtquelle
Deuteriumlampe
Wellenlängenbereich
190 – 600 nm
Die UV-Lampe ist mit einem RFID-Tag versehen,
das Daten zur Lampe enthält.
Kurzzeitrauschen
± 0,15·10-5 AU bei 230 nm
Unter den angegebenen Bedingungen. Siehe
“Spezifikationsbedingungen G1314D” auf
Seite 29 unter der Tabelle.
Drift
< 1·10-4 AU/h bei 230 nm
Unter den angegebenen Bedingungen. Siehe
“Spezifikationsbedingungen G1314D” auf
Seite 29 unter der Tabelle.
Linearität
> 2,5 AU (5 %) bei 265 nm
Unter den angegebenen Bedingungen. Siehe
“Spezifikationsbedingungen G1314D” auf
Seite 29 unter der Tabelle.
Wellenlängengenauig ± 1 nm
keit
Maximale
Aufzeichnungsrate
20 Hz
Bandbreite
6,5 nm typisch
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
Anmerkungen
Selbstkalibrierung mit den Linien der
Deuteriumlampe, Überprüfung mit
Holmiumoxidfilter
27
2
Hinweise zum Aufstellort und Spezifikationen
Leistungsspezifikationen G1314D
Tabelle 3 Leistungsspezifikationen
Typ
Spezifikation
Anmerkungen
Durchflusszellen
Standard: 14 µL Volumen, 10 mm
Zellenstreckenlänge und 40 bar (588 psi)
Druckmaximum
Hochdruck: 14 µL Volumen, Zellenstreckenlänge
und 400 bar (5880 psi) Druckmaximum
Mikro: 2 µL Volumen, 3 mm Zellenstreckenlänge
und 120 bar (1760 psi) Druckmaximum
Semi-Mikro: 5 µL Volumen, 6 mm
Zellenstreckenlänge und 40 bar (588 psi)
Druckmaximum
Alle Durchflusszellen sind für eine eindeutige
Identifizierung mit RFID-Tags ausgestattet.
Ersatzteile zur Reparatur der Durchflusszellen
sind erhältlich
Elektronische
Temperatursteuerung
(ETC)
Für eine verbesserte Basislinienstabilität in
instabiler Umgebung.
Steuerung und
Datenauswertung
Agilent ChemStation B.03.02 SR1 oder höher
Instant Pilot (G4208A) mit Firmware B.02.07
oder höher
Programmierbare Zeit
Wellenlänge, Referenz- und Probenscan,
Abgleich, Schritte, Lampe Ein/Aus
Spektralwerkzeuge
Stopp-Fluss Wellenlängenscan
Analogausgänge
Schreiber/Integrator: 100 mV oder 1 V,
Ausgangsbereich 0,001 – 2 AU, ein Ausgang
Datenübertragung
LAN-Karte auf Hauptplatine integriert,
Controller-Area Network (CAN), RS-232C,
APG-Remote: Ready-, Start-, Stopp- und
Shut-down-Signale
Sicherheit und
Wartung
Umfangreiche Diagnosefunktionen,
Fehlererkennung und -anzeige (über Instant
Pilot und Data System), Leckagedetektion,
sichere Handhabung von Leckagen, bei
Leckagen Signal zum Abschalten des
Pumpensystems. Geringe Spannungen in den
wichtigsten Wartungsbereichen
28
Steuerung und Datenauswertung
Nur Steuerung
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
Hinweise zum Aufstellort und Spezifikationen
Leistungsspezifikationen G1314D
2
Tabelle 3 Leistungsspezifikationen
Typ
Spezifikation
GLP-Eigenschaften
Wartungsvorwarnfunktion (EMF) zur
kontinuierlichen Verfolgung der Gerätenutzung
hinsichtlich der Lampenbrenndauer mit vom
Benutzer einstellbaren Höchstwerten und
Rückmeldung an den Benutzer. Elektronische
Aufzeichnung der Wartung und Fehler.
Überprüfung der Wellenlängengenauigkeit
mittels eingebauten Holmiumoxidfilters.
RFID für elektronische Kennzeichnung von
Durchflusszellen- und UV-Lampen-Bedingungen
(Streckenlänge, Volumen, Produktnummer,
Seriennummer, Test bestanden, Nutzung)
Gehäuse
Alle Materialien sind recyclebar.
Anmerkungen
Spezifikationsbedingungen G1314D
ASTM: „Standard Practice for Testing Variable Wavelength Photometric Detectors Used in Liquid Chromatography“ (Standardverfahren zum Testen variabler Wellenlängendetektoren in der Flüssigkeitschromatographie).
Referenzbedingungen: Standarddurchflusszelle, Streckenlänge 10 mm, Fluss
1 mL/min LC-gradiges Methanol.
Noise:
± 0,15·10-5 AU bei 230 nm, TC 2 s
RT = 2,2 * TC
Linearity:
Linearität gemessen mit Koffein bei 265 nm.
HINWEIS
Die Spezifikationen basieren auf der Lampe mit Standard-RFID-Tag (G1314-60101) und
können nicht erzielt werden, wenn andere Lampentypen oder veraltete Lampen verwendet
werden.
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
29
2
Hinweise zum Aufstellort und Spezifikationen
Leistungsspezifikationen G1314D
Die Durchführung der ASTM-Drifttests erfordert geringere Temperaturschwankungen als 2 °C/Stunde. Von Agilent veröffentlichte Driftspezifikationen beziehen sich auf diese Bedingungen. Stärkere Schwankungen der
Umgebungstemperatur können zu einer stärkeren Drift führen.
Bessere Driftwerte werden durch geringere Temperaturschwankungen
erreicht. Die bestmöglichen Leistungswerte können durch Minimierung der
Häufigkeit und Amplitude von Temperaturschwankungen auf weniger als 1
°C/Stunde erreicht werden. Kürzere Schwankungen als eine Minute sind vernachlässigbar.
Leistungstests sollten mit einer vollständig aufgewärmten Optikeinheit (mehr
als eine Stunde) durchgeführt werden. ASTM-Messungen erfordern, dass der
Detektor mindestens 24 Stunden vor Beginn des Tests eingeschaltet wird.
30
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
2
Hinweise zum Aufstellort und Spezifikationen
Leistungsspezifikationen G1314E
Leistungsspezifikationen G1314E
Tabelle 4 Leistungsspezifikationen G1314E
Typ
Spezifikation
Detektortyp
Zweistrahlphotometer
Lichtquelle
Deuteriumlampe
Wellenlängenbereich
190 – 600 nm
Die UV-Lampe ist mit einem
RFID-Tag versehen, das Daten zur
Lampe enthält.
Kurzzeitrauschen
± 0,15·10-5 AU bei 230 nm
Unter den angegebenen
Bedingungen. Siehe
“Spezifikationsbedingungen
G1314E” auf Seite 33 unter der
Tabelle.
Drift
< 1·10-4 AU/h bei 230 nm
Unter den angegebenen
Bedingungen. Siehe
“Spezifikationsbedingungen
G1314E” auf Seite 33 unter der
Tabelle.
Linearität
> 2,5 AU (5 %) bei 265 nm
Unter den angegebenen
Bedingungen. Siehe
“Spezifikationsbedingungen
G1314E” auf Seite 33 unter der
Tabelle.
Wellenlängengenauig ± 1 nm
keit
Maximale Datenrate
160 Hz
Bandbreite
6,5 nm typisch
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
Anmerkungen
Selbstkalibrierung mit den Linien
der Deuteriumlampe, Überprüfung
mit Holmiumoxidfilter
31
2
Hinweise zum Aufstellort und Spezifikationen
Leistungsspezifikationen G1314E
Tabelle 4 Leistungsspezifikationen G1314E
32
Typ
Spezifikation
Anmerkungen
Durchflusszellen
Standard: 14 µL Volumen, 10 mm
Zellenstreckenlänge und 40 bar
(588 psi) Druckmaximum
Hochdruck: 14 µL Volumen,
Zellenstreckenlänge und 400 bar
(5880 psi) Druckmaximum
Mikro: 2 µL Volumen, 3 mm
Zellenstreckenlänge und 120 bar
(1760 psi) Druckmaximum
Semi-Mikro: 5 µL Volumen, 6 mm
Zellenstreckenlänge und 40 bar
(588 psi) Druckmaximum
Alle Durchflusszellen sind für eine
eindeutige Identifizierung mit
RFID-Tags ausgestattet.
Ersatzteile zur Reparatur der
Durchflusszellen sind erhältlich
Elektronische
Temperatursteuerung
(ETC)
Für eine verbesserte
Basislinienstabilität in instabiler
Umgebung.
Steuerung und
Datenauswertung
Agilent ChemStation B.03.02 SR1 oder
höher
Instant Pilot (G4208A) mit Firmware
B.02.07 oder höher
Programmierbare Zeit
Wellenlänge, Referenz- und
Probenscan, Abgleich, Schritte,
Lampe Ein/Aus
Spektralwerkzeuge
Stopp-Fluss Wellenlängenscan
Analogausgänge
Schreiber/Integrator: 100 mV oder
1 V, Ausgangsbereich 0,001 – 2 AU,
ein Ausgang
Datenübertragung
LAN-Karte auf Hauptplatine integriert,
Controller-Area Network (CAN),
RS-232C, APG-Remote: Ready-, Start-,
Stopp- und Shut-down-Signale
Steuerung und Datenauswertung
Nur Steuerung
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
Hinweise zum Aufstellort und Spezifikationen
Leistungsspezifikationen G1314E
2
Tabelle 4 Leistungsspezifikationen G1314E
Typ
Spezifikation
Sicherheit und
Wartung
Umfangreiche Diagnosefunktionen,
Fehlererkennung und -anzeige (über
Instant Pilot und Data System),
Leckagedetektion, sichere
Handhabung von Leckagen, bei
Leckagen Signal zum Abschalten des
Pumpensystems. Geringe
Spannungen in den wichtigsten
Wartungsbereichen
GLP-Eigenschaften
Wartungsvorwarnfunktion (EMF) zur
kontinuierlichen Verfolgung der
Gerätenutzung hinsichtlich der
Lampenbrenndauer mit vom Benutzer
einstellbaren Höchstwerten und
Rückmeldung an den Benutzer.
Elektronische Aufzeichnung der
Wartung und Fehler. Überprüfung der
Wellenlängengenauigkeit mittels
eingebauten Holmiumoxidfilters.
RFID für elektronische Kennzeichnung
von Durchflusszellen- und
UV-Lampen-Bedingungen
(Streckenlänge, Volumen,
Produktnummer, Seriennummer, Test
bestanden, Nutzung)
Gehäuse
Alle Materialien sind recyclebar.
Anmerkungen
Spezifikationsbedingungen G1314E
ASTM: Standardverfahren zum Testen variabler Wellenlängendetektoren in
der Flüssigkeitschromatographie.
Referenzbedingungen: Standarddurchflusszelle, Streckenlänge 10 mm, Fluss
1 mL/min LC-gradiges Methanol.
Noise:
± 0,15·10-5 AU bei 230 nm, TC 2 s
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
33
2
Hinweise zum Aufstellort und Spezifikationen
Leistungsspezifikationen G1314E
RT = 2,2 * TC
Linearity:
Linearität gemessen mit Koffein bei 265 nm.
HINWEIS
Die Spezifikationen basieren auf der Lampe mit Standard-RFID-Tag (G1314-60101) und
können nicht erzielt werden, wenn andere Lampentypen oder veraltete Lampen verwendet
werden.
Die Durchführung der ASTM-Drifttests erfordert geringere Temperaturschwankungen als 2 °C/Stunde. Von Agilent veröffentlichte Driftspezifikationen beziehen sich auf diese Bedingungen. Stärkere Schwankungen der
Umgebungstemperatur können zu einer stärkeren Drift führen.
Bessere Driftwerte werden durch geringere Temperaturschwankungen
erreicht. Die bestmöglichen Leistungswerte können durch Minimierung der
Häufigkeit und Amplitude von Temperaturschwankungen auf weniger als 1
°C/Stunde erreicht werden. Kürzere Schwankungen als eine Minute sind vernachlässigbar.
Leistungstests sollten mit einer vollständig aufgewärmten Optikeinheit (mehr
als eine Stunde) durchgeführt werden. ASTM-Messungen erfordern, dass der
Detektor mindestens 24 Stunden vor Beginn des Tests eingeschaltet wird.
34
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
2
Hinweise zum Aufstellort und Spezifikationen
Leistungsspezifikationen G1314F
Leistungsspezifikationen G1314F
Tabelle 5 Leistungsspezifikationen G1314F
Typ
Spezifikation
Detektortyp
Zweistrahlphotometer
Lichtquelle
Deuteriumlampe
Wellenlängenbereich
190 – 600 nm
Die UV-Lampe ist mit einem
RFID-Tag versehen, das Daten zur
Lampe enthält.
Kurzzeitrauschen
± 0,25·10-5 AU bei 230 nm
Unter den angegebenen
Bedingungen. Siehe
“Spezifikationsbedingungen
G1314F” auf Seite 37 unter der
Tabelle.
Drift
< 1·10-4 AU/h bei 230 nm
Unter den angegebenen
Bedingungen. Siehe
“Spezifikationsbedingungen
G1314F” auf Seite 37 unter der
Tabelle.
Linearität
> 2,5 AU (5 %) bei 265 nm
Unter den angegebenen
Bedingungen. Siehe
“Spezifikationsbedingungen
G1314F” auf Seite 37 unter der
Tabelle.
Wellenlängengenauig ± 1 nm
keit
Maximale Datenrate
80 Hz
Bandbreite
6,5 nm typisch
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
Anmerkungen
Selbstkalibrierung mit den Linien
der Deuteriumlampe, Überprüfung
mit Holmiumoxidfilter
35
2
Hinweise zum Aufstellort und Spezifikationen
Leistungsspezifikationen G1314F
Tabelle 5 Leistungsspezifikationen G1314F
36
Typ
Spezifikation
Anmerkungen
Durchflusszellen
Standard: 14 µL Volumen, 10 mm
Zellenstreckenlänge und 40 bar
(588 psi) Druckmaximum
Hochdruck: 14 µL Volumen,
Zellenstreckenlänge und 400 bar
(5880 psi) Druckmaximum
Mikro: 2 µL Volumen, 3 mm
Zellenstreckenlänge und 120 bar
(1760 psi) Druckmaximum
Semi-Mikro: 5 µL Volumen, 6 mm
Zellenstreckenlänge und 40 bar
(588 psi) Druckmaximum
Alle Durchflusszellen sind für eine
eindeutige Identifizierung mit
RFID-Tags ausgestattet.
Ersatzteile zur Reparatur der
Durchflusszellen sind erhältlich
Elektronische
Temperatursteuerung
(ETC)
Für eine verbesserte
Basislinienstabilität in instabiler
Umgebung.
Steuerung und
Datenauswertung
Agilent ChemStation B.04.02 SP2 oder
höher
Instant Pilot (G4208A) mit Firmware
B.02.11 oder höher
Programmierbare Zeit
Wellenlänge, Referenz- und
Probenscan, Abgleich, Schritte,
Lampe Ein/Aus
Spektralwerkzeuge
Stopp-Fluss Wellenlängenscan
Analogausgänge
Schreiber/Integrator: 100 mV oder
1 V, Ausgangsbereich 0,001 – 2 AU,
ein Ausgang
Datenübertragung
LAN-Karte auf Hauptplatine integriert,
Controller-Area Network (CAN),
RS-232C, APG-Remote: Ready-, Start-,
Stopp- und Shut-down-Signale
Steuerung und Datenauswertung
Nur Steuerung
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
Hinweise zum Aufstellort und Spezifikationen
Leistungsspezifikationen G1314F
2
Tabelle 5 Leistungsspezifikationen G1314F
Typ
Spezifikation
Sicherheit und
Wartung
Umfangreiche Diagnosefunktionen,
Fehlererkennung und -anzeige (über
Instant Pilot und Data System),
Leckagedetektion, sichere
Handhabung von Leckagen, bei
Leckagen Signal zum Abschalten des
Pumpensystems. Geringe
Spannungen in den wichtigsten
Wartungsbereichen
GLP-Eigenschaften
Wartungsvorwarnfunktion (EMF) zur
kontinuierlichen Verfolgung der
Gerätenutzung hinsichtlich der
Lampenbrenndauer mit vom Benutzer
einstellbaren Höchstwerten und
Rückmeldung an den Benutzer.
Elektronische Aufzeichnung der
Wartung und Fehler. Überprüfung der
Wellenlängengenauigkeit mittels
eingebauten Holmiumoxidfilters.
RFID für elektronische Kennzeichnung
von Durchflusszellen- und
UV-Lampen-Bedingungen
(Streckenlänge, Volumen,
Produktnummer, Seriennummer, Test
bestanden, Nutzung)
Gehäuse
Alle Materialien sind recyclebar.
Anmerkungen
Spezifikationsbedingungen G1314F
ASTM: Standardverfahren zum Testen variabler Wellenlängendetektoren in
der Flüssigkeitschromatographie.
Referenzbedingungen: Standarddurchflusszelle, Streckenlänge 10 mm, Fluss
1 mL/min LC-gradiges Methanol.
Noise:
± 0,25·10-5 AU bei 230 nm, TC 2 s
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
37
2
Hinweise zum Aufstellort und Spezifikationen
Leistungsspezifikationen G1314F
RT = 2,2 * TC
Linearity:
Linearität gemessen mit Koffein bei 265 nm.
HINWEIS
Die Spezifikationen basieren auf der Lampe mit Standard-RFID-Tag (G1314-60101) und
können nicht erzielt werden, wenn andere Lampentypen oder veraltete Lampen verwendet
werden.
Die Durchführung der ASTM-Drifttests erfordert geringere Temperaturschwankungen als 2 °C/Stunde. Von Agilent veröffentlichte Driftspezifikationen beziehen sich auf diese Bedingungen. Stärkere Schwankungen der
Umgebungstemperatur können zu einer stärkeren Drift führen.
Bessere Driftwerte werden durch geringere Temperaturschwankungen
erreicht. Die bestmöglichen Leistungswerte können durch Minimierung der
Häufigkeit und Amplitude von Temperaturschwankungen auf weniger als 1
°C/Stunde erreicht werden. Kürzere Schwankungen als eine Minute sind vernachlässigbar.
Leistungstests sollten mit einer vollständig aufgewärmten Optikeinheit (mehr
als eine Stunde) durchgeführt werden. ASTM-Messungen erfordern, dass der
Detektor mindestens 24 Stunden vor Beginn des Tests eingeschaltet wird.
38
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
3
Installation des Detektors
Auspacken des Detektors 40
Beschädigte Verpackung 40
Checkliste Lieferumfang 40
Inhalt des Detektor-Zubehörkits
41
Optimieren der Geräteanordnung 42
Konfiguration mit einem Turm 42
Konfiguration mit zwei Türmen 47
Installation des Detektors
51
Flüssigkeitsanschlüsse am Detektor
54
In diesem Kapitel wird die Installation des Detektors beschrieben.
Agilent Technologies
39
3
Installation des Detektors
Auspacken des Detektors
Auspacken des Detektors
VORSICHT
Kondensation im Inneren des Detektors
Eine Kondensation im Geräteinneren kann die Elektronik beschädigen.
➔ Vermeiden Sie Lagerung, Versand oder Betrieb des Detektors unter Bedingungen,
die zu einer Kondensation im Detektor führen können.
➔ Nach einem Transport bei kalten Temperaturen muss das Gerät zur Vermeidung von
Kondensation in seiner Verpackung verbleiben, bis es sich auf Raumtemperatur
erwärmt hat.
Beschädigte Verpackung
Falls die Lieferverpackung äußerliche Schäden aufweist, wenden Sie sich bitte
sofort an den Agilent Kundendienst. Informieren Sie Ihren Kundendienstmitarbeiter, dass das Gerät auf dem Versandweg beschädigt worden sein könnte.
VORSICHT
Bei Ankunft beschädigt
Installieren Sie das Modul nicht, wenn Sie Anzeichen einer Beschädigung entdecken.
Es ist eine Überprüfung durch Agilent erforderlich, um zu beurteilen, ob das Gerät
intakt oder beschädigt ist.
➔ Setzen Sie den Agilent Kundendienst über den Schaden in Kenntnis.
➔ Ein Agilent Kundendienstmitarbeiter begutachtet das Gerät an Ihrem Standort und
leitet die erforderlichen Maßnahmen ein.
Checkliste Lieferumfang
Stellen Sie sicher, dass der Detektor mit vollständigem Zubehör geliefert
wurde. Eine Checkliste für den Lieferumfang finden Sie unten. Im Fall fehlender oder defekter Teile richten Sie sich bitte an die zuständige Niederlassung von Agilent Technologies.
40
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
Installation des Detektors
Auspacken des Detektors
3
Tabelle 6 Checkliste Variabler Wellenlängendetektor
Beschreibung
Anzahl
Variabler Wellenlängendetektor
1
Netzkabel
1
Durchflusszelle
Wie bestellt
Benutzerhandbuch auf Dokumentations-CD (Teil
der Lieferung - nicht modulspezifisch)
1
Zubehörkit
1
CompactFlash-Karte (G1314E)
1
Inhalt des Detektor-Zubehörkits
Der G1314E/F VWD wird geliefert mit Zubehör-Kit (Bestellnummer:
G1314-68755) (siehe “Zubehörkit” auf Seite 204).
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
41
3
Installation des Detektors
Optimieren der Geräteanordnung
Optimieren der Geräteanordnung
Wenn Sie Ihren Detektor als Teil eines vollständigen Agilent Systems der Serie
1200 Infinity einsetzen, können Sie die optimale Leistungsfähigkeit durch
Wahl der folgenden Konfiguration sicherstellen. Diese Anordnung optimiert
den Flussweg und gewährleistet dadurch ein minimales Verzögerungsvolumen.
Konfiguration mit einem Turm
Ein-Turm-Konfiguration für Agilent 1260 Infinity LC
Sie erzielen eine optimale Leistung, wenn Sie die Module des Agilent 1260 Infinity LC-Systems in folgender Anordnung installieren (siehe Abbildung 4 auf
Seite 43 und Abbildung 5 auf Seite 44). Diese Konfiguration optimiert den
Flussweg hinsichtlich minimalem Verzögerungsvolumen und minimiert den
erforderlichen Platzbedarf.
42
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
Installation des Detektors
Optimieren der Geräteanordnung
3
Lösungsmittelwanne
Vakuumentgaser
Pumpe
Lokale
Benutzeroberfläche
Automatischer
Probengeber
Säulenraum
Detektor
Abbildung 4 Empfohlene Geräteanordnung für den 1260 (Vorderansicht)
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
43
3
Installation des Detektors
Optimieren der Geräteanordnung
Remote-Kabel
CAN-Bus-Kabel zu
lokaler Benutzeroberfläche
Wechselstrom
CAN-Bus-Kabel
Analoges
Detektorsignal
(1 oder 2 Ausgänge
pro Detektor)
LAN an LC-ChemStation
(Standort von Detektor abhängig)
Abbildung 5 Empfohlene Geräteanordnung für den 1260 (Rückansicht)
Ein-Turm-Konfiguration für Agilent 1290 Infinity LC
Sie erzielen eine optimale Leistung, wenn Sie die Module des Agilent 1290 Infinity LC-Systems in folgender Anordnung installieren (siehe Abbildung 6 auf
Seite 45 und Abbildung 7 auf Seite 46). Diese Konfiguration optimiert den
Flussweg hinsichtlich minimalem Verzögerungsvolumen und minimiert den
erforderlichen Platzbedarf.
44
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
3
Installation des Detektors
Optimieren der Geräteanordnung
Die Agilent 1290 Infinity Binäre Pumpe sollte sich stets ganz unten im Turm
befinden.
>chiVciE^adi
AŽhjc\hb^iiZaWZ]~aiZg
9ZiZ`idg
H~jaZc[VX]
EgdWZc\ZWZg
EjbeZ
Abbildung 6 Empfohlene Geräteanordnung für den 1290 (Vorderansicht)
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
45
3
Installation des Detektors
Optimieren der Geräteanordnung
A6CojA88]ZbHiVi^dc
86C"7jh"@VWZa
oj>chiVciE^adi
6cVad\Zh9ZiZ`idgh^\cVa
dei^dcVa
LZX]hZahigdb
86C"7jh"@VWZa
Abbildung 7 Empfohlene Geräteanordnung für den 1290 (Rückansicht)
46
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
Installation des Detektors
Optimieren der Geräteanordnung
3
Konfiguration mit zwei Türmen
Zwei-Turm-Konfiguration für Agilent 1260 Infinity LC
Damit der Turm nicht zu hoch wird, wenn die Thermostateinheit des automatischen Probengebers zum System hinzugefügt wird, sollten zwei Türme gebildet werden. Einige Benutzer bevorzugen die niedrigere Höhe dieser
Anordnung auch ohne Thermostateinheit des automatischen Probengebers. Es
wird eine etwas längere Kapillare zwischen der Pumpe und dem automatischen Probengeber benötigt. (Siehe Abbildung 8 auf Seite 47 und
Abbildung 9 auf Seite 48).
Instant Pilot
Detektor
Säulenraum
Automatischer Probengeber
Thermostat für
den automatischen
Probengeber (optional)
Lösungsmittelwanne
Entgaser (optional)
Pumpe
Abbildung 8 Empfohlene Konfiguration mit zwei Türmen für 1260 (Vorderansicht)
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
47
3
Installation des Detektors
Optimieren der Geräteanordnung
LAN zu Steuersoftware
CAN-Bus-Kabel (zu Instant Pilot)
Thermo-Kabel (optional)
Remote-Kabel
Wechselstrom
Wechselstrom
CAN-Bus-Kabel
Wechselstrom
Abbildung 9 Empfohlene Konfiguration mit zwei Türmen für 1260 (Rückansicht)
Zwei-Turm-Konfiguration für Agilent 1290 Infinity LC
Damit der Turm nicht zu hoch wird, wenn die Thermostateinheit des automatischen Probengebers zum System hinzugefügt wird, sollten zwei Türme gebildet werden. Einige Benutzer bevorzugen die niedrigere Höhe dieser
Anordnung auch ohne Thermostateinheit des automatischen Probengebers. Es
wird eine etwas längere Kapillare zwischen der Pumpe und dem automatischen Probengeber benötigt. (Siehe Abbildung 10 auf Seite 49 und
Abbildung 11 auf Seite 50).
48
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
Installation des Detektors
Optimieren der Geräteanordnung
3
>chiVciE^adi
9ZiZ`idg
H~jaZc[VX]
AŽhjc\hb^iiZaWZ]~aiZg
EjbeZ
EgdWZc\ZWZg
I]ZgbdhiVi[“gYZc6AHdei^dcVa
Abbildung 10 Empfohlene Konfiguration mit zwei Türmen für 1290 (Vorderansicht)
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
49
3
Installation des Detektors
Optimieren der Geräteanordnung
A6CojA88]ZbHiVi^dc
86C"7jh"@VWZaoj>chiVciE^adi
6cVad\Zh9ZiZ`idgh^\cVa
dei^dcVa
86C"7jh"@VWZa
I]Zgbd`VWZa
dei^dcVa
LZX]hZahigdb
Abbildung 11 Empfohlene Konfiguration mit zwei Türmen für 1290 (Rückansicht)
50
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
3
Installation des Detektors
Installation des Detektors
Installation des Detektors
Erforderliche Teile
Anzahl
Best.-Nr.
Beschreibung
1
Detektor
1
Netzkabel
1
LAN-Kabel (Cross-Over- oder Twisted-Pair-Netzwerkkabel)
1
1
Agilent ChemStation oder sonstige Steuersoftware
G4208A
1
Steuermodul (Instant Pilot)
CompactFlash-Karte (nur G1314E)
Hinsichtlich sonstiger Kabel, siehe unten und Abschnitt “Kabelübersicht” auf
Seite 208.
Der Instant Pilot (G4208A) ist optional.
Vorbereitungen
Auf den anderen LC-Modulen muss die geeignete Firmware installiert sein, damit diese zusammen
mit dem Detektor funktionieren.
Aufstellplatz festlegen
Stromversorgung bereitstellen
Packen Sie den Detektor aus
HINWEIS
Bevor der Detekor zu einem vorhandenen System hinzugefügt wird ist sicherzustellen, dass
die vorhandenen Module auf eine Firmware-Version aktualisiert wurden, die von der
Steuersoftware unterstützt wird.
HINWEIS
Falls Sie die Schutzfunktion gegen Datenverlust verwenden wollen, stellen Sie bitte sicher,
dass die CompactFlash-Karte auf der Rückseite des G1314E VWD installiert ist.
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
51
3
Installation des Detektors
Installation des Detektors
1 Notieren Sie die MAC-Adresse der LAN-Schnittstelle (befindet sich auf der
Rückseite des Moduls unter dem Konfigurationsschalter (siehe Abbildung
unten). Sie benötigen diese für die LAN-Konfiguration, siehe Kapitel
LAN-Konfiguration.
7ZhiZaacjbbZgYZgEaVi^cZ
KZgh^dchXdYZ!=ZghiZaaZg!?V]gjcYLdX]ZYZg;Zgi^\jc\
B68"6YgZhhZ
=Zg\ZhiZaai^c
Abbildung 12 Rückansicht des Detektors
2 Prüfen Sie die Einstellungen des DIP-Schalters auf der Rückseite des Detektors. Alle Schalter sollten nach unten weisen (BOOTP-Modus). Sollte anderer Boot-Modus erforderlich ist, so sehen Sie bitte unter “Auswahl der
Verbindungskonfiguration” auf Seite 69 nach.
HINWEIS
Bei Auslieferung ist der Detektor auf die Standardkonfiguration (alle Schalter nach unten)
eingestellt.
3 Stellen Sie den Detektor in horizontaler Lage im Geräteturm oder auf einem
Labortisch bereit.
4 Stellen Sie sicher, dass der Netzschalter an der Vorderseite auf AUS steht.
5 Stecken Sie das Netzkabel in die Netzbuchse an der Rückseite des Detektors.
52
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
3
Installation des Detektors
Installation des Detektors
6 Schließen Sie das CAN-Kabel an die anderen Module an.
7 Schließen Sie das LAN-Kabel (z. B. von einer Agilent ChemStation, die als
Steuereinheit verwendet wird) an die LAN-Buchse des Detektors an.
HINWEIS
Bei Konfigurationen mit mehreren Detektoren muss aufgrund der höheren Datenlast die
LAN des Agilent Detektors mit der höchsten Datenrate verwendet werden.
8 Schließen Sie die Analogkabel an (optional).
9 Schließen Sie das APG-Remote-Kabel (optional) bei Geräten an, die nicht
zur Agilent Serie 1200 Infinity gehören.
10 Drücken Sie den Netzschalter links unten, um den Detektor einzuschalten.
Die Statusanzeige sollte grün leuchten.
Statusanzeige
grün/gelb/rot
Netzschalter
mit grüner Leuchte
HINWEIS
Der Detektor ist eingeschaltet, wenn der Netzschalter in gedrückter Position ist und die
grüne Lampe leuchtet. Der Detektor ist ausgeschaltet, wenn der Netzschalter hervorragt
und das grüne Licht nicht leuchtet.
HINWEIS
Der Detektor wird vollständig vom Netz getrennt, indem das Netzkabel aus der Steckdose
gezogen wird. Im Netzteil fließt noch Strom, selbst wenn der Netzschalter an der
Gerätevorderseite ausgeschaltet ist.
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
53
3
Installation des Detektors
Flüssigkeitsanschlüsse am Detektor
Flüssigkeitsanschlüsse am Detektor
Erforderliche
Werkzeuge
Beschreibung
Gabelschlüssel, 1/4 - 5/16 inch
(für Kapillarenverbindungen)
Erforderliche Teile
Anzahl
Best.-Nr.
Beschreibung
1
G1314-68755
Zubehör-Kit
Erforderliche
Hardware
Andere Module sind von der Systemeinrichtung abhängig
Vorbereitungen
Detektor ist im LC-System eingebaut.
WARNUNG
Giftige, entzündliche und gesundheitsgefährliche Lösungsmittel, Proben und
Reagenzien
Der Umgang mit Lösungsmitteln, Proben und Reagenzien kann Gesundheits- und
Sicherheitsrisiken bergen.
➔ Beachten Sie bei der Handhabung dieser Substanzen die geltenden
Sicherheitsvorschriften (z. B. durch Tragen von Schutzbrille, Handschuhen und
Schutzkleidung), die in den Sicherheitsdatenblättern des Herstellers beschrieben
sind, und befolgen Sie eine gute Laborpraxis.
➔ Das Volumen an Substanzen sollte auf das für die Analyse erforderliche Minimum
reduziert werden.
➔ Das Gerät darf nicht in einer explosionsgefährdeten Umgebung betrieben werden.
HINWEIS
54
Die Durchflusszelle wird mit einer Isopropanolfüllung geliefert (dies wird auch empfohlen,
wenn das Gerät und/oder die Durchflusszelle an einen anderen Standort gebracht werden).
Diese dient zur Verhinderung von Bruchschäden durch ungeeignete
Umgebungsbedingungen.
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
3
Installation des Detektors
Flüssigkeitsanschlüsse am Detektor
1 Drücken Sie die Schnappverschlüsse und nehmen Sie die 2 Lösen Sie die Schrauben des Blindtellers der
Frontplatte ab, um an den Innenbereich zu gelangen.
Durchflusszellen, indem Sie jede Schraube eine
Umdrehung drehen. Lösen Sie dann die Schrauben
vollständig. Dies ist erforderlich, um Probleme mit dem
Spiraleinsatz im Gussteil zu vermeiden.
3 Drücken Sie die Durchflusszelle vollständig in den Schlitz 4 Setzen Sie die Säule-Detektor-Kapillarleitung zusammen.
und ziehen Sie die Schrauben der Zelle (beide
gleichzeitig) bis zum mechanischen Anschlag fest.
Je nach eingesetzter Durchflusszelle kann hierfür eine
Kapillare aus PEEK oder Edelstahl geeignet sein.
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
55
3
Installation des Detektors
Flüssigkeitsanschlüsse am Detektor
5 Schließen Sie die neu angebrachte Verschraubung der
Kapillare an den Einlassanschluss an und verbinden Sie
das andere Ende der Kapillare mit der Säule.
7 Stellen Sie den Flüssigkeitsstrom ein und prüfen Sie, ob
6 Schließen Sie den Abflussschlauch aus PEEK am Auslass
an.
8 Setzen Sie die Frontplatte wieder ein.
Leckagen auftreten.
Die Installation des Detektors ist nun abgeschlossen.
HINWEIS
56
Der Detektor sollte nur mit installierter Frontabdeckung betrieben werden, um den Bereich
der Durchflusszelle vor starker Zugluft zu schützen.
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
4
LAN-Konfiguration
Vorbereitungen
58
Konfiguration der TCP/IP-Parameter
Konfigurationsschalter
59
60
Auswahl des Initialisierungsmodus
61
Dynamic Host Configuration Protocol (DHCP)
Allgemeine Informationen (DHCP) 65
Einrichtung (DHCP) 67
Auswahl der Verbindungskonfiguration
65
69
Automatische Konfiguration mit Bootp 70
Über das Agilent-BootP-Dienstprogramm 70
Wie das BootP-Dienstprogramm funktioniert 71
Situation: Es kann keine LAN-Kommunikation hergestellt werden
Installation des Agilent-BootP-Dienstprogramms 72
Zwei Methoden zur Feststellung der MAC-Adresse 74
Zuweisung von IP-Adressen unter Verwendung des
Agilent-BootP-Dienstprogramms 75
Änderung der IP-Adresse eines Geräts unter Verwendung des
Agilent-BootP-Dienstprogramms 79
Manuelle Konfiguration 81
Mit Telnet 82
Mit dem Instant Pilot (G4208A)
71
86
Einrichtung des Computers und der Benutzeroberflächensoftware
Einrichtung des Computers für die lokale Konfiguration 87
Einrichtung der Benutzeroberflächensoftware 88
87
Dieses Kapitel enthält Informationen zum Anschluss des Detektors an den
Computer, auf dem die Agilent ChemStation installiert ist.
Agilent Technologies
57
4
LAN-Konfiguration
Vorbereitungen
Vorbereitungen
Das Modul besitzt auf der Platine eine integrierte LAN-Schnittstelle.
1 Notieren Sie die MAC-Adresse (Media Access Control). Die MAC- oder Hardware-Adresse der LAN-Schnittstelle ist eine weltweit eindeutige Kennung.
Keine andere Netzwerkkomponente besitzt dieselbe Hardware-Adresse. Sie
finden die MAC-Adresse auf der Rückseite des Moduls auf einem Etikett
unter dem Konfigurationsschalter.
7ZhiZaacjbbZgYZgEaVi^cZ
KZgh^dchXdYZ!=ZghiZaaZg!?V]gjcYLdX]ZYZg;Zgi^\jc\
B68"6YgZhhZ
=Zg\ZhiZaai^c
Abbildung 13 Lage des Konfigurationsschalters und des MAC-Etiketts
2 Schließen Sie die LAN-Schnittstelle des Geräts
• über ein Crossover-Netzwerkkabel (Punkt-zu-Punkt) an der Netzwerkkarte des Computers oder
• über ein Standard-LAN-Kabel an einen Hub oder einen Schalter an.
58
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
LAN-Konfiguration
Konfiguration der TCP/IP-Parameter
4
Konfiguration der TCP/IP-Parameter
Damit die LAN-Schnittstelle ordnungsgemäß in einer Netzwerkumgebung
funktioniert, muss die LAN-Schnittstelle mit gültigen TCP/IP-Netzwerkparametern konfiguriert sein. Diese Parameter sind:
• IP-Adresse
• Subnetzmaske
• Standard-Gateway:
Zur Konfiguration der TCP/IP-Parameter stehen folgenden Methoden zur Verfügung:
• Automatische Anforderung der Parameter von einem netzwerkbasierten
BOOTP-Server (unter Verwendung des so genannten Bootstrap-Protokolls)
• Automatische Anforderung der Parameter von einem netzwerkbasierten
DHCP-Server (unter Verwendung des sogenannten Dynamic-Host-Configuration-Protokolls). Dieser Modus erfordert ein integriertes LAN-Modul oder
eine G1369C-LAN-Schnittstellenkarte, siehe “Einrichtung (DHCP)” auf
Seite 67
• Manuelle Einstellung der Parameter über Telnet
• Manuelle Einstellung der Parameter über den Instant Pilot (G4208A)
Die LAN-Schnittstelle unterscheidet zwischen mehreren Initialisierungsmodi.
Der Initialisierungsmodus (Init-Modus) legt fest, wie die aktiven TCP/IP-Parameter nach dem Einschalten ermittelt werden. Die Parameter können aus
einem Bootp-Zyklus oder einem Permanentspeicher abgerufen oder mit vorgegebenen Standardwerten initialisiert werden. Der Initialisierungsmodus wird
über den Konfigurationsschalter ausgewählt (siehe Tabelle 8 auf Seite 61).
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
59
4
LAN-Konfiguration
Konfigurationsschalter
Konfigurationsschalter
Der Konfigurationsschalter befindet sich an der Rückseite des Moduls, siehe
Abbildung unten.
Abbildung 14 Position des Konfigurationsschalters
Im Lieferzustand sind alle Schalter des Moduls auf „AUS“ gestellt (siehe Abbildung oben).
HINWEIS
Stellen Sie SW1 und SW2 zur LAN-Konfiguration auf „AUS“.
Tabelle 7 Werkseinstellungen
60
Initialisierungsmodus (Init-Modus)
Bootp, alle Schalter sind unten. Weitere Informationen finden
Sie unter Abbildung 15 auf Seite 61.
Verbindungskonfiguration
Übertragungsrate und Duplexmodus werden per
automatischer Aushandlung ermittelt. Informationen finden
Sie unter “Auswahl der Verbindungskonfiguration” auf
Seite 69
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
LAN-Konfiguration
Auswahl des Initialisierungsmodus
4
Auswahl des Initialisierungsmodus
Folgende Initialisierungsmodi (Init-Modi) können ausgewählt werden:
Tabelle 8 Schalter des Initialisierungsmodus
1
SW 6
SW 7
SW 8
Init-Modus
AUS
AUS
AUS
Bootp
AUS
AUS
EIN
Bootp und Speichern
AUS
EIN
AUS
Gespeicherte Parameter verwenden
AUS
EIN
EIN
Standardparameter verwenden
EIN
AUS
AUS
DHCP 1
Module ohne integriertes LAN, siehe G1369C LAN-Schnittstellenkarte
Bootp
Bei Auswahl des Initialisierungsmodus Bootp lädt das Modul die Parameter
von einem Bootp-Server herunter. Die abgerufenen Parameter sind sofort aktiv.
Sie werden nicht im Permanentspeicher des Moduls gespeichert. Daher sind
die Parameter nach einem Aus- und Einschalten des Moduls nicht mehr vorhanden.
7ddie
HZgkZg
6`i^kZg
EVgVbZiZg
Abbildung 15 Bootp (Prinzip)
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
61
4
LAN-Konfiguration
Auswahl des Initialisierungsmodus
Bootp & Store
Bei Auswahl von Bootp & Store werden die vom Bootp-Server abgerufenen Parameter sofort aktiv. Außerdem werden sie im Permanentspeicher des Moduls
gespeichert. Dies bedeutet, dass sie nach einem Aus- und Einschalten weiterhin vorhanden sind. Dadurch wird auf dem Modul eine Art einmalige
Bootp-Konfiguration ermöglicht.
Beispiel: Der Benutzer möchte nicht, dass ein Bootp-Server ständig in seinem
Netzwerk aktiv ist. Er kann aber vielleicht nur die Bootp-Konfigurationsmethode nutzen. In diesem Fall startet er den Bootp-Server vorübergehend und
schaltet das Modul im Initialisierungsmodus Bootp & Store ein. Nach dem
Abschluss des Bootp-Zyklus beendet der Benutzer den Bootp-Server und schaltet das Modul aus. Anschließend wählt er den Initialisierungsmodus Gespeicherte Parameter verwenden und schaltet das Modul wieder ein. Von diesem
Zeitpunkt an kann er die TCP/IP-Verbindung zum Modul mit den Parametern
herstellen, die er in diesem einzelnen Bootp-Zyklus abgerufen hat.
6`i^kZg
EVgVbZiZg
7ddie
HZgkZg
C^X]i[a“X]i^\Z
G6B
\ZheZ^X]ZgiZ
EVgVbZiZg
Abbildung 16 Bootp & Store (Bootp und Speichern, Prinzip)
HINWEIS
62
Verwenden Sie den Initialisierungsmodus „Bootp & Store“ nur bei Bedarf, da die
Speicherung im Permanentspeicher einige Zeit in Anspruch nimmt. Achten Sie daher
darauf, den Initialisierungsmodus Bootp zu verwenden, wenn das Modul nach jedem
Einschalten die Parameter von einem Bootp-Server abrufen soll!
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
LAN-Konfiguration
Auswahl des Initialisierungsmodus
4
Using Stored
Bei Auswahl des Initialisierungsmodus Using Stored werden die Parameter aus
dem Permanentspeicher des Moduls übernommen. Bei der Herstellung der
TCP/IP-Verbindung werden diese Parameter verwendet. Die Parameter wurden zuvor mittels einer der beschriebenen Methoden konfiguriert.
C^X]i[a“X]i^\Zh
G6B
6`i^kZg
EVgVbZiZg
<ZheZ^X]ZgiZ
EVgVbZiZg
Abbildung 17 Using Stored (Gespeicherte Parameter verwenden, Prinzip)
Using Default
Wenn Using Default ausgewählt ist, werden stattdessen die Werkseinstellungen
verwendet. Diese Parameter ermöglichen eine TCP/IP-Verbindung zur
LAN-Schnittstelle, ohne dass weitere Einstellungen vorgenommen werden
müssen (siehe Tabelle 9 auf Seite 63).
6`i^kZg
EVgVbZiZg
HiVcYVgY
EVgVbZiZg
Abbildung 18 Using Default (Standardparameter verwenden, Prinzip)
HINWEIS
Bei Verwendung der Standardadresse im LAN können Netzwerkprobleme auftreten. Geben
Sie in diesem Fall unverzüglich eine gültige Adresse ein.
Tabelle 9 Verwendung der Standardparameter
IP-Adresse:
192.168.254.11
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
63
4
LAN-Konfiguration
Auswahl des Initialisierungsmodus
Tabelle 9 Verwendung der Standardparameter
Subnetzmaske:
255.255.255.0
Standard-Gateway:
nicht angegeben
Da es sich bei der Standard-IP-Adresse um eine sogenannte lokale Adresse
handelt, erfolgt keine Weiterleitung durch die Netzwerkgeräte. Daher müssen
sich der Computer und das Modul im selben Subnetz befinden.
Der Benutzer kann mit der Standard-IP-Adresse eine Telnet-Sitzung starten
und die im Permanentspeicher des Moduls gespeicherten Parameter ändern.
Anschließend muss die Sitzung geschlossen werden. Wählen Sie dann den Initialisierungsmodus Gespeicherte Parameter verwenden, schalten Sie das
Gerät wieder ein und stellen Sie die TCP/IP-Verbindung mit den neuen Parametern her.
Wenn das Modul getrennt vom LAN über ein Cross-Over-Kabel oder einen
lokalen Hub direkt an den Computer angeschlossen ist, kann der Benutzer die
TCP/IP-Verbindung mit den Standardparametern herstellen.
HINWEIS
64
Im Modus Using Default werden die im Speicher des Moduls gespeicherten Parameter
nicht automatisch gelöscht. Sofern der Benutzer keine abweichenden Einstellungen
vorgenommen hat, sind sie nach einem Wechsel in den Modus Gespeicherte Parameter
verwenden weiterhin verfügbar.
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
4
LAN-Konfiguration
Dynamic Host Configuration Protocol (DHCP)
Dynamic Host Configuration Protocol (DHCP)
Allgemeine Informationen (DHCP)
Das Dynamic Host Configuration Protocol (DHCP) ist ein Protokoll zur Selbstkonfigurierung, das in IP-Netzwerken verwendet wird. Die DHCP-Funktion ist
auf allen Agilent HPLC-Modulen mit integrierter LAN-Schnittstelle und
"B"-Firmware (B.06.40 oder höher) verfügbar.
• G1314D/E/F VWD
• G1315C/D DAD
• G1365C/D MWD
• G4212A/B DAD
• Binäre Pumpe G4220A/B
• LAN-Schnittstellenkarte G1369C
• 1120/1220 LC System
Bei Auswahl des Initialisierungsmodus "DHCP" lädt die Karte die Parameter
von einem DHCP-Server herunter. Die abgerufenen Parameter sind sofort
aktiv. Sie werden nicht im Permanentspeicher der Karte gespeichert.
Die Karte fordert nicht nur die Netzwerkparameter an, sondern sendet auch
ihren Hostnamen an den DHCP-Server. Der Hostname entspricht der
MAC-Adresse der Karte, z. B. 0030d3177321. Der DHCP-Server haftet für die
Weiterleitung der Informationen zu Hostname/Adresse an den Domainnamensserver. Die Karte bietet keine Services zur Hostnamenlösung (z. B. NetBIOS).
DHCP-Server
Aktiver
Parameter
Abbildung 19 DHCP (Prinzip)
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
65
4
LAN-Konfiguration
Dynamic Host Configuration Protocol (DHCP)
HINWEIS
1 Es kann einige Zeit dauern, bis der DHCP-Server den DNS-Server mit den
Hostname-Informationen aktualisiert hat.
2 Es ist ggf. erforderlich, den Hostnamen mit dem DNS-Suffix vollständig zu qualifizieren,
z. B. 0030d3177321.country.company.com.
3 Der DHCP-Server kann den von der Karte vorgeschlagenen Hostnamen ggf. abweisen
und einen Namen gemäß den örtlichen Namensbestimmungen zuweisen.
66
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
4
LAN-Konfiguration
Dynamic Host Configuration Protocol (DHCP)
Einrichtung (DHCP)
Erforderliche Software Die Module im Geräteturm müssen mindestens die Firmware ab Set A.06.34 aufweisen und die oben
aufgeführten Module B.06.40 oder höher (es muss sich um dieselbe Firmware-Version handeln).
1 Notieren Sie die MAC-Adresse der LAN-Schnittstelle (auf der G1369C
LAN-Schnittstellenkarte oder der Hauptplatine). Diese MAC-Adresse befindet sich auf einem Etikett auf der Karte oder auf der Rückseite der Hauptplatine, z. B.0030d3177321.
Auf dem Instant Pilot kann die MAC-Adresse unter Details im Abschnitt
LAN gefunden werden.
Abbildung 20 LAN-Einstellung auf dem Instant Pilot
2 Stellen Sie den Konfigurationsschalter auf der LAN-Schnittstellenkarte
G1369C oder auf der Hauptplatine der oben genannten Module auf DHCP.
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
67
4
LAN-Konfiguration
Dynamic Host Configuration Protocol (DHCP)
Tabelle 10 LAN-Schnittstellenkarte G1369C (Konfigurationsschalter auf der Karte)
SW 4
SW 5
SW 6
SW 7
SW 8
Initialisierungsmodus
EIN
AUS
AUS
AUS
AUS
DHCP
Tabelle 11 LC-Module einschließlich 1120/1220 (Konfigurationsschalter hinten am Gerät)
SW 6
SW 7
SW 8
Initialisierungsmodus
EIN
AUS
AUS
DHCP
3 Schalten Sie das Modul ein, auf dem sich die LAN-Schnittstelle befindet.
4 Konfigurieren Sie Ihre Steuersoftware (z. B. Agilent ChemStation, LabAdvisor, Firmware Update Tool) und verwenden Sie die MAC-Adresse als Hostnamen, z. B. 0030d3177321.
Das LC-System sollte in der Steuersoftware angezeigt werden (siehe Hinweis in Abschnitt “Allgemeine Informationen (DHCP)” auf Seite 65).
68
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
4
LAN-Konfiguration
Auswahl der Verbindungskonfiguration
Auswahl der Verbindungskonfiguration
Die LAN-Schnittstelle unterstützt den Betrieb bei 10 oder 100 Mb/s im Volloder Halbduplexmodus. In den meisten Fällen wird der Vollduplexmodus
unterstützt, wenn das Netzwerkgerät, das die Verbindung herstellt (z. B. ein
Netzwerk-Switch oder ein Hub), die in IEEE 802.3u definierten Spezifikationen für die automatische Aushandlung unterstützt.
Wird eine Verbindung zu Netzwerkgeräten hergestellt, die die automatische
Aushandlung nicht unterstützen, konfiguriert sich die LAN-Schnittstelle
selbstständig für den Betrieb im 10- oder 100-Mb/s-Halbduplex-Modus.
Wird die LAN-Schnittstelle z. B. an einen 10-Mb/s-Hub angeschlossen, der die
automatische Aushandlung nicht unterstützt, wird die LAN-Schnittstelle automatisch für den Betrieb im 10-Mb/s-Halbduplex-Modus konfiguriert.
Wenn das Modul über die automatische Aushandlung keine Verbindung mit
dem Netzwerk herstellen kann, können Sie die Verbindung manuell mit Hilfe
der Konfigurationsschalter am Modul einrichten.
Tabelle 12 Schalter für die Verbindungskonfiguration
SW 3
SW 4
SW 5
Verbindungskonfiguration
AUS
-
-
Übertragungsrate und Duplexmodus werden
per automatischer Aushandlung ermittelt.
EIN
AUS
AUS
manuell eingestellt auf 10 Mb/s, Halbduplex
EIN
AUS
EIN
manuell eingestellt auf 10 Mb/s, Vollduplex
EIN
EIN
AUS
manuell eingestellt auf 100 Mb/s, Halbduplex
EIN
EIN
EIN
manuell eingestellt auf 100 Mb/s, Vollduplex
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
69
4
LAN-Konfiguration
Automatische Konfiguration mit Bootp
Automatische Konfiguration mit Bootp
HINWEIS
Die in diesem Kapitel genannten Beispiele funktionieren in Ihrer Umgebung nur, wenn Sie
eigene IP-, Subnetzmasken- und Gateway-Adressen verwenden.
HINWEIS
Stellen Sie sicher, dass der Schalter für die Detektorkonfiguration richtig eingestellt ist. Als
Einstellung sollte entweder BootP oder BootP &amp; Store gewählt werden (siehe
Tabelle 8 auf Seite 61).
HINWEIS
Stellen Sie sicher, dass der mit dem Netzwerk verbundene Detektor ausgeschaltet ist.
HINWEIS
Falls das Agilent-BootP-Dienstprogramm noch nicht auf Ihrem Computer installiert ist,
installieren Sie es. Sie finden es auf der DVD von Agilent ChemStation im Ordner BootP.
Über das Agilent-BootP-Dienstprogramm
Der Agilent BootP-Service dient der Zuordnung einer IP-Adresse an die
LAN-Schnittstelle.
Die Agilent BootP-Service-Software befindet sich auf der ChemStation-DVD.
Der Agilent BootP-Service wird für die zentrale Verwaltung der IP-Adressen
für Agilent Geräte in einem LAN auf einem Server oder PC in diesem LAN
installiert. Der BootP-Service ist nur für das TCP/IP-Netzwerkprotokoll geeignet und kann keine DHCP-Serverfunktion übernehmen.
70
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
4
LAN-Konfiguration
Automatische Konfiguration mit Bootp
Wie das BootP-Dienstprogramm funktioniert
Wenn ein Gerät eingeschaltet wird, sendet eine LAN-Schnittstelle eine
Anfrage, um eine IP-Adresse oder einen Host-Namen zu erhalten, und liefert
ihre Hardware-MAC-Adresse als Kennung. Der Agilent BootP-Service beantwortet diese Anfrage und vergibt eine vorher festgelegte IP-Adresse und einen
der Hardware-MAC-Adresse zugeordneten Host-Namen an das Gerät.
Das Gerät empfängt seine IP-Adresse und seinen Host-Namen. Die IP-Adresse
bleibt ihm zugeordnet, bis es abgeschaltet wird. Da das Gerät beim Abschalten
seine IP-Adresse verliert, muss der Agilent BootP-Service bei jedem Einschalten eines Geräts in Aktion treten. Läuft Agilent BootP-Service im Hintergrund,
erhält das Gerät seine IP-Adresse automatisch beim Einschalten.
Die Agilent LAN-Schnittstelle lässt sich so einstellen, dass sie die IP-Adresse
speichert und nicht verliert, wenn sie aus- und wieder eingeschaltet wird.
Situation: Es kann keine LAN-Kommunikation hergestellt werden
Wenn keine LAN-Kommunikation mit dem BootP-Dienstprogramm hergestellt
werden kann, überprüfen Sie auf Ihrem Computer das Folgende:
• Ist das BootP-Dienstprogramm gestartet? Das Dienstprogramm wird während der Installation von BootP nicht automatisch gestartet.
• Blockiert die Firewall das BootP-Dienstprogramm? Fügen Sie das
BootP-Dienstprogramm als Ausnahme hinzu.
• Verwendet die LAN-Schnittstelle den BootP-Modus anstatt "Gespeicherte
Parameter verwenden" oder "Standardparameter verwenden"?
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
71
4
LAN-Konfiguration
Automatische Konfiguration mit Bootp
Installation des Agilent-BootP-Dienstprogramms
Für das Installieren und Konfigurieren von Agilent BootP Service benötigen
Sie die IP-Adressen des Computers und der Geräte.
1 Melden Sie sich als Administrator oder Benutzer mit Administratorrechten an.
2 Schließen Sie alle Windows-Programme.
3 Legen Sie die Agilent ChemStation-DVD in das Laufwerk. Wenn das Programm automatisch startet, klicken Sie auf Cancel, um den Programmaufruf
zu stoppen.
4 Öffnen Sie den Windows Explorer.
5 Öffnen Sie das BootP-Verzeichnis der Agilent ChemStation-DVD und doppelklicken Sie auf BootPPackage.msi.
6 Falls nötig, klicken Sie das Agilent BootP Service...-Symbol in der Taskleiste an.
7 Das Welcome-Dialogfeld des Agilent BootP Service Setup Wizard wird aufgerufen. Klicken Sie auf Next.
8 Die End-User License Agreement wird angezeigt. Lesen Sie die Bestimmungen,
erklären Sie sich damit einverstanden und klicken Sie auf Next.
9 Es erscheint die Auswahl Destination Folder. Installieren Sie BootP im vorgegebenen Ordner oder klicken Sie auf Browse, um einen anderen Speicherort
auszuwählen. Klicken Sie auf Next.
Der vorgegebene Installationsordner ist:
C:\Program Files\Agilent\BootPService\
10 Klicken Sie auf Install, um mit der Installation zu beginnen.
72
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
4
LAN-Konfiguration
Automatische Konfiguration mit Bootp
11 Nach dem Laden der Dateien erscheint das BootP Settings-Dialogfeld.
Abbildung 21 BootP Settings-Dialogfeld
12 Im Bereich Default Settings können Sie, falls bekannt, Subnetzmaske und
Gateway eingeben.
Es können folgende Standardwerte verwendet werden:
• Subnetzmaske 255.255.255.0
• Standard-Gateway ist 10.1.1.101.
13 Klicken Sie im BootP Settings-Dialogfeld auf OK. Im Agilent BootP Service
Setup-Dialogfeld wird die Fertigstellung angezeigt.
14 Klicken Sie auf Finish, um das Agilent BootP Service Setup-Dialogfeld zu verlassen.
15 Entfernen Sie die DVD aus dem Laufwerk.
Damit ist die Installation beendet.
16 Starten Sie den BootP-Service. Gehen Sie auf dem Windows®-Desktop auf
Start > Control Panel > Services. Wählen Sie Agilent BootP Service und klicken
Sie auf Start.
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
73
4
LAN-Konfiguration
Automatische Konfiguration mit Bootp
Zwei Methoden zur Feststellung der MAC-Adresse
Protokollmitschnitt in BootP zur Ermittlung der MAC-Adresse verwenden
Wenn Sie die MAC-Adresse feststellen wollen, aktivieren Sie das Kontrollkästchen Do you want to log BootP requests?.
1 Öffnen Sie BootP Settings über Start > All Programs > Agilent BootP Service >
EditBootPSettings.
2 In BootP Settings... aktivieren Sie Do you want to log BootP requests?, um die
Protokollierung zu aktivieren.
Abbildung 22 BootP-Protokollierung aktivieren
Die Logdatei befindet sich in
C:\Documents and Settings\All Users\Application Data\Agilent\BootP\LogFile
Sie enthält für jedes Gerät, das Konfigurationsinformationen von BootP
anfordert, einen Eintrag mit der MAC-Adresse.
3 Klicken Sie auf OK, wenn Sie die Werte speichern wollen, oder auf Cancel,
um sie zu löschen. Der Vorgang ist beendet.
4 Änderungen der BootP-Einstellungen (d. h. EditBootPSettings) werden erst
mit dem darauffolgenden Beenden oder Starten des BootP-Services wirksam. Siehe “Stoppen des Agilent-BootP-Dienstprogramms” auf Seite 79
oder “Neustart des Agilent-BootP-Dienstprogramms” auf Seite 80.
5 Nach dem Konfigurieren der Geräte müssen Sie das Kontrollkästchen Do you
want to log BootP requests? wieder deaktivieren; andernfalls belegt die Protokolldatei sehr schnell viel Speicherplatz.
74
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
LAN-Konfiguration
Automatische Konfiguration mit Bootp
4
Feststellung der MAC-Adresse direkt vom Etikett der
LAN-Schnittstellenkarte
1 Schalten Sie das Gerät aus.
2 Lesen Sie die MAC-Adresse vom Etikett ab und notieren Sie diese.
Die MAC-Adresse ist auf ein Etikett auf der Rückseite des Moduls aufgedruckt. Es handelt sich um die Nummer unter dem Strichcode nach dem
Doppelpunkt (:). Sie beginnt normalerweise mit den Buchstaben AD, siehe
Abbildung 13 auf Seite 58.
3 Schalten Sie das Gerät an.
Zuweisung von IP-Adressen unter Verwendung des
Agilent-BootP-Dienstprogramms
Das Agilent BootP-Dienstprogramm weist die MAC-Adresse des Geräts einer
IP-Adresse zu.
MAC-Adresse über den BootP-Service ermitteln
1 Schalten Sie das Gerät aus und wieder ein.
2 Öffnen Sie nach Fertigstellung des Geräteselbsttests die Logdatei des
BootP-Services mit Notepad.
• Der vorgegebene Ort für die Logdatei ist C:\Documents and Settings\All
Users\Application Data\Agilent\BootP\LogFile.
• Die Logdatei wird nicht aktualisiert, solange sie geöffnet ist.
Ihr Inhalt sieht ungefähr so aus:
02/25/10 15:30:49 PM
Status: BootP Request received at outermost layer
Status: BootP Request received from hardware address: 0010835675AC
Error: Hardware address not found in BootPTAB: 0010835675AC
Status: BootP Request finished processing at outermost layer
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
75
4
LAN-Konfiguration
Automatische Konfiguration mit Bootp
3 Notieren Sie die Hardware (MAC)-Adresse (z. B. 0010835675AC).
4 Die Fehlermeldung bedeutet, dass der MAC-Adresse keine IP-Adresse zugewiesen wurde und die Tab-Datei keinen entsprechenden Eintrag aufweist.
Die MAC-Adresse ist in der Tab-Datei gespeichert, sobald eine IP-Adresse
zugewiesen wurde.
5 Schließen Sie die Logdatei, bevor Sie ein anderes Gerät einschalten.
6 Deaktivieren Sie nach dem Konfigurieren der Geräte das Kontrollkästchen
Do you want to log BootP requests?, da sonst die Logdatei zu viel Speicherplatz
belegt.
Hinzufügen aller Geräte zum Netzwerk unter Verwendung von BootP
1 Gehen Sie auf Start > All Programs > Agilent BootP Service und wählen Sie Edit
BootP Settings aus. Das BootP Settings-Dialogfeld wird aufgerufen.
2 Deaktivieren Sie das Kontrollkästchen Do you want to log BootP requests?,
sobald alle Geräte hinzugefügt wurden.
Nach dem Konfigurieren der Geräte muss das Kontrollkästchen Do you want
to log BootP requests? wieder deaktiviert werden, da sonst die Logdatei sehr
schnell viel Speicherplatz belegt.
3 Klicken Sie auf Edit BootP Addresses... Das Edit BootP Addresses-Dialogfeld wird
aufgerufen.
76
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
LAN-Konfiguration
Automatische Konfiguration mit Bootp
4
4 Klicken Sie auf Add.... Das Add BootP Entry-Dialogfeld wird aufgerufen.
Abbildung 23 BootP-Protokollierung aktivieren
5 Machen Sie für das Gerät folgende Eingaben:
• MAC-Adresse
• Hostname, geben Sie einen Hostnamen Ihrer Wahl ein.
Der Hostname muss mit alfabetischen Zeichen beginnen (z. B. LC1260)
• IP-Adresse
• Kommentar (optional)
• Subnetzmaske
• Gatewayadresse (optional)
Die eingegebene Konfigurationsinformation wird in der Registerkarte Datei
gespeichert.
6 Klicken Sie auf OK.
7 Verlassen Sie das Edit BootP Addresses-Dialogfeld, indem Sie auf Close klicken.
8 Verlassen Sie das BootP Settings-Dialogfeld, indem Sie auf OK klicken.
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
77
4
LAN-Konfiguration
Automatische Konfiguration mit Bootp
9 Änderungen der BootP Einstellungen (d. h. EditBootPSettings) werden erst
mit dem darauffolgenden Beenden oder Starten von BootP Service wirksam. Siehe “Stoppen des Agilent-BootP-Dienstprogramms” auf Seite 79
oder “Neustart des Agilent-BootP-Dienstprogramms” auf Seite 80.
10 Schalten Sie das Gerät aus und wieder ein.
Oder
Wenn Sie die IP-Adresse geändert haben, müssen Sie das Gerät aus- und
wieder einschalten, damit die Änderungen wirksam werden.
11 Überprüfen Sie die Konnektivität mit dem PING-Dienstprogramm. Öffnen
Sie ein Befehlsfenster und geben Sie z. B.
Ping 10.1.1.101 ein.
Die Tab-Datei befindet sich in
C:\Documents and Settings\All Users\Application Data\Agilent\BootP\TabFile
78
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
LAN-Konfiguration
Automatische Konfiguration mit Bootp
4
Änderung der IP-Adresse eines Geräts unter Verwendung des
Agilent-BootP-Dienstprogramms
Der Agilent BootP-Service startet automatisch beim Neustart Ihres PC.
Um Agilent BootP Service-Einstellungen zu ändern, müssen Sie den Dienst
beenden, die Änderungen durchführen und den Dienst wieder starten.
Stoppen des Agilent-BootP-Dienstprogramms
1 Gehen Sie in der Windows-Systemsteuerung auf Administrative Tools > Services . Das Dialogfeld Services wird aufgerufen.
Abbildung 24 Windows Dienste-Dialogfeld
2 Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Agilent BootP Service.
3 Wählen Sie Stop.
4 Schließen Sie die Services and Administrative Tools-Dialogfelder.
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
79
4
LAN-Konfiguration
Automatische Konfiguration mit Bootp
Bearbeiten der IP-Adresse und weitere Parameter in EditBootSettings
1 Gehen Sie auf Start > All Programs > Agilent BootP Service und wählen Sie Edit
BootP Settings aus. Das Dialogfeld BootP Settings wird aufgerufen.
2 Beim erstmaligen Öffnen des BootP Settings-Dialogfelds werden die Standardeinstellungen der Installation angezeigt.
3 Klicken Sie auf Edit BootP Addresses…, um die Tab-Datei zu bearbeiten.
Abbildung 25 Edit BootP Adresses-Dialogfeld
4 Klicken Sie im Edit BootP Addresses...-Dialogfeld auf Add..., um einen neuen
Eintrag zu erstellen, oder wählen Sie eine Zeile aus der Liste aus und klicken Sie auf Modify... oder Delete, um z. B. die IP-Adresse, die Anmerkung
oder die Subnetzmaske in der Tab-Datei zu ändern.
Wenn Sie die IP-Adresse ändern, müssen Sie das Gerät aus- und wieder einschalten, damit die Änderungen wirksam werden.
5 Verlassen Sie das Edit BootP Addresses...-Dialogfeld, indem Sie auf Close klicken.
6 Verlassen Sie das BootP Settings-Dialogfeld, indem Sie auf OK klicken.
Neustart des Agilent-BootP-Dienstprogramms
1 Gehen Sie in der Windows-Systemsteuerung auf Administrative Tools > Services.
Das Dialogfeld Services wird aufgerufen, siehe Abbildung 24 auf Seite 79.
2 Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Agilent BootP Service und klicken
Sie auf Start.
3 Schließen Sie die Services and Administrative Tools-Dialogfelder.
80
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
4
LAN-Konfiguration
Manuelle Konfiguration
Manuelle Konfiguration
Bei der manuellen Konfiguration werden nur die Parameter im Permanentspeicher des Moduls geändert. Sie wirkt sich nicht auf die aktiven Parameter
aus. Daher kann zu jedem Zeitpunkt eine manuelle Konfiguration vorgenommen werden. Damit die gespeicherten Parameter aktiv werden, muss das
Gerät aus- und wieder eingeschaltet werden, vorausgesetzt, die Schalter für
die Auswahl des Initialisierungsmodus lassen dies zu.
I:AC:I
H^iojc\
EZgbVcZciZg
6gWZ^ihheZ^X]Zg
<ZheZ^X]ZgiZ
EVgVbZiZg
HiZjZgjc\
BdYja
Abbildung 26 Manual Configuration (Manuelle Konfiguration, Prinzip)
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
81
4
LAN-Konfiguration
Manuelle Konfiguration
Mit Telnet
Wenn eine TCP/IP-Verbindung zum Modul möglich ist (die TCP/IP-Parameter
wurden mit einer beliebigen Methode eingestellt), können die Parameter in
einer Telnet-Sitzung verändert werden.
1 Öffnen Sie die (DOS-)Eingabeaufforderung, indem Sie in Windows auf
„START“ klicken und „Run...“ wählen. Geben Sie „cmd“ ein und klicken Sie
auf OK.
2 Geben Sie einen der folgenden Befehle an der (DOS-)Eingabeaufforderung
ein:
• c:\>telnet <IP address> oder
• c:\>telnet <host name>
Abbildung 27 Telnet - Start einer Sitzung
wo <IP address> für die Adresse steht, die in einem Bootp-Zyklus oder in
einer Konfigurationssitzung mit dem örtlichen Steuermodul zugewiesen
wurde, bzw. für die Standard-IP-Adresse (siehe
“Konfigurationsschalter” auf Seite 60).
Bei erfolgreicher Herstellung der Verbindung gibt das Modul folgende Antwort zurück:
Abbildung 28 Es wurde eine Verbindung zum Modul hergestellt
3 Geben Sie „?“ ein und drücken Sie die Eingabetaste. Die verfügbaren
Befehle werden angezeigt.
82
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
LAN-Konfiguration
Manuelle Konfiguration
4
Abbildung 29 Telnet-Befehle
Tabelle 13 Telnet-Befehle
Wert
Beschreibung
?
Anzeige der Syntax und Beschreibungen der Befehle
/
Anzeige der aktuellen LAN-Einstellungen
ip <x.x.x.x>
Einstellen einer neuen IP-Adresse
sm <x.x.x.x>
Einstellen einer neuen Subnetzmaske
gw <x.x.x.x>
Einstellen eines neuen Standard-Gateway
exit
Beenden der Shell und Speichern von Änderungen
4 Befolgen Sie folgende Syntax zur Änderung eines Parameters:
• Parameterwert, zum Beispiel:
ip 134.40.27.230
Drücken Sie dann die Eingabetaste. „Parameter“ bezieht sich auf den Konfigurationsparameter, den Sie definieren möchten, und „Wert“ bezieht sich
auf die Definitionen, die Sie diesem Parameter zuweisen. Nach jedem Parametereintrag erfolgt ein Zeilenumbruch.
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
83
4
LAN-Konfiguration
Manuelle Konfiguration
5 Sie können die aktuellen Einstellungen auflisten, indem Sie „/“ eingeben
und anschließend die Eingabetaste drücken.
>c[dgbVi^dcZcojgA6C"HX]c^iihiZaaZ
B68"6YgZhhZ!>c^i^Va^h^Zgjc\hbdYjh
9Zg>c^i^Va^h^Zgjc\hbdYjh^hiÈJh^c\HidgZY¸
<ZheZ^X]ZgiZEVgVbZiZgkZglZcYZc
V`i^kZI8E$>E":^chiZaajc\Zc
I8E$>E"HiVijh]^Zg/7ZgZ^i
KZgW^cYjc\ojb8dbejiZgb^iYZgHiZjZgjc\hhd[ilVgZ
]^Zgc^X]iVc\ZhX]adhhZc
Abbildung 30 Telnet - Aktuelle Einstellungen im Modus „Using Stored“ (Gespeicherte
Parameter verwenden)
6 Ändern Sie die IP-Adresse (in diesem Beispiel 134.40.27.99) und listen Sie
mit „/“ die aktuellen Einstellungen auf.
tcYZgjc\YZg>E":^chiZaajc\Vj[
9Zg>c^i^Va^h^Zgjc\hbdYjh^hiÈJh^c\HidgZY¸
<ZheZ^X]ZgiZEVgVbZiZgkZglZcYZc
V`i^kZI8E$>E":^chiZaajc\Zc
\ZheZ^X]ZgiZI8E$>E":^chiZaajc\Zc^bEZgbVcZciheZ^X]Zg
I8E$>E"HiVijh]^Zg/7ZgZ^i
KZgW^cYjc\ojb8dbejiZgb^iYZgHiZjZgjc\hhd[ilVgZ
]^Zgc^X]iVc\ZhX]adhhZc
Abbildung 31 Telnet - Ändern von IP-Einstellungen
84
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
LAN-Konfiguration
Manuelle Konfiguration
4
7 Geben Sie nach der Eingabe der Konfigurationsparameter
exit ein und drücken Sie die Eingabetaste, um beim Beenden die Parameter zu speichern.
Abbildung 32 Beenden der Telnet-Sitzung
HINWEIS
Wenn der Schalter für den Initialisierungsmodus nun auf den Modus „Using Stored“
(Gespeicherte Parameter verwenden) eingestellt wird, verwendet das Gerät bei einem
Neustart des Moduls die gespeicherten Einstellungen.
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
85
4
LAN-Konfiguration
Manuelle Konfiguration
Mit dem Instant Pilot (G4208A)
Bevor der Detektor mit dem Netzwerk verbunden wird, kann der Instant Pilot
(G4208A) zur Konfiguration der TCP/IP-Parameter verwendet werden.
1 Klicken Sie im Startbildschirm auf die Schaltfläche More.
2 Wählen Sie Configure.
3 Klicken Sie auf die Schaltfläche VWD.
4 Blättern Sie zu den LAN-Einstellungen.
Abbildung 33 Instant Pilot - LAN-Konfiguration
5 Klicken Sie auf die Schaltfläche Edit (nur verfügbar, wenn der Bearbeitungsmodus nicht aktiv ist), führen Sie die erforderlichen Änderungen durch und
klicken Sie auf Done.
6 Schließen Sie den Bildschirm, indem Sie auf Exit klicken.
86
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
LAN-Konfiguration
Einrichtung des Computers und der Benutzeroberflächensoftware
4
Einrichtung des Computers und der Benutzeroberflächensoftware
Einrichtung des Computers für die lokale Konfiguration
Im Folgenden wird beschrieben, wie Sie die TCP/IP-Einstellungen des Computers so ändern, dass sie den Standardparametern des Moduls in einer lokalen
Konfiguration entsprechen (siehe auch “Auswahl des
Initialisierungsmodus” auf Seite 61).
;:HI:>E"6YgZhhZ
VjidbVi^hX]Z>E"6YgZhhZb^iiZah9=8E
Zg[dgYZgiheZo^ZaaZCZiolZg`Z^chiZaajc\Zc
Abbildung 34 Änderung der TCP/IP-Einstellungen des Computers
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
87
4
LAN-Konfiguration
Einrichtung des Computers und der Benutzeroberflächensoftware
Einrichtung der Benutzeroberflächensoftware
Installieren Sie Ihre Benutzeroberflächensoftware gemäß Handbuch Einrichtung der Benutzeroberflächensoftware.
88
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
5
Verwendung des Detektors
Einrichtung einer Analyse 90
Vor der Verwendung des Systems 90
Anforderungen und Bedingungen 92
Optimierung des Systems 94
Vorbereitung des HPLC-Systems 94
Probe analysieren und Ergebnisse überprüfen
103
Spezielle Einstellungen des Detektors 104
Steuerungseinstellungen 104
Konfigurationseinstellungen 105
Online-Spektren 106
Scannen mit dem VWD 107
Einstellungen des Analogausgangs 108
Spezielle Sollwerte 109
Wiederherstellung von Analysendaten (G1314E)
112
Dieses Kapitel enthält Informationen zur Einrichtung des Detektors für eine
Analyse sowie eine Beschreibung der Grundeinstellungen.
Agilent Technologies
89
5
Verwendung des Detektors
Einrichtung einer Analyse
Einrichtung einer Analyse
Dieses Kapitel kann verwendet werden für
• die Vorbereitung des Systems,
• das Lernen der Einrichtung einer HPLC-Analyse und
• die Verwendung als Gerätetest zum Nachweis darüber, dass alle Module des
Systems korrekt installiert und angeschlossen sind. Es handelt sich nicht
um einen Test der Geräteleistung.
• Informationen über spezielle Einstellungen
Vor der Verwendung des Systems
Informationen zu Lösungsmitteln
Beachten Sie die Empfehlungen zur Verwendung von Lösungsmitteln im Kapitel „Lösungsmittel“ im Referenzhandbuch der Pumpe.
Initialisierung und Spülen des Systems
Nach einem Austausch der Lösungsmittel oder einer längeren Nichtbenutzung
des Lösungsmittelfördersystems, z. B. über Nacht, diffundiert Sauerstoff in
den Lösungsmittelkanal zwischen Lösungsmittelbehälter, Vakuumentgaser
(sofern im System vorhanden) und Pumpe. Flüchtige Lösungsmittelanteile
werden teilweise verdunstet. Daher ist das Spülen des Pumpensystems vor
dem Start einer Applikation erforderlich.
90
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
Verwendung des Detektors
Einrichtung einer Analyse
5
Tabelle 14 Verschiedene Lösungsmittel zum Spülen des Systems
Zeitpunkt
Lösungsmittel
Kommentare
Nach einer Installation
Isopropanol
Bestes Lösungsmittel zum Entfernen
von Luft aus dem System
Beim Wechsel zwischen Normalphase
und Umkehrphase
Isopropanol
Nach einer Installation
Ethanol oder Methanol
Als Alternative und zweite Wahl
anstelle von Isopropanol, wenn dieses
nicht zur Verfügung steht.
Zur Reinigung des Systems beim
Einsatz von Pufferlösungen
Bidestilliertes Wasser
Bestes Lösungsmittel zum Lösen
auskristallisierter Puffersalze
Bestes Lösungsmittel zum Entfernen
von Luft aus dem System
Bidestilliertes Wasser
Nach einem Lösungsmittelwechsel
Nach der Installation von Dichtungen
für Normalphasenlösungsmittel
(P/N 0905-1420)
HINWEIS
Bestes Lösungsmittel zum Lösen
auskristallisierter Puffersalze
Hexan 5% Isopropanol
Gute Benetzungseigenschaften
Die Pumpe sollte niemals bei leeren Schläuchen in den Spülbetrieb geschaltet werden. Sie
sollte niemals trocken laufen. Saugen Sie mit einer Spritze so viel Lösungsmittel in die
Schläuche, dass sie bis zum Pumpeneingang befüllt sind, bevor Sie den Spülbetrieb mit der
Pumpe fortsetzen.
1 Öffnen Sie das Spülventil an Ihrer Pumpe durch Drehen gegen den Uhrzeigersinn und wählen Sie eine Durchflussrate von 3-5 ml/min.
2 Spülen Sie alle Schläuche mit mindestens 30 ml Lösungsmittel.
3 Stellen Sie die für Ihre Applikation korrekte Flussrate ein und schließen
Sie das Spülventil.
HINWEIS
Pumpen Sie für ca. 10 Minuten Lösungsmittel durch Ihr System, bevor Sie Ihre Applikation
starten.
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
91
5
Verwendung des Detektors
Einrichtung einer Analyse
Anforderungen und Bedingungen
Was Sie benötigen
Die folgende Tabelle führt die Elemente auf, die Sie für die Einrichtung der
Analyse benötigen. Einige davon sind optional (nicht für das Basissystem
erforderlich).
Tabelle 15 Was Sie benötigen
Agilent System
der Serie 1200
Infinity
Pumpe (plus Entgasung)
Automatischer Probengeber
Detektor, Standard-Durchflusszelle installiert
Entgaser (optional)
Säulenraum (optional)
Agilent ChemStation
Instant Pilot G4208, optional für grundlegenden Betrieb.
Das System muss korrekt für die LAN-Kommunikation mit der Agilent
ChemStation eingerichtet sein
Säule:
Zorbax Eclipse XDB-C8, 4,6 x 150 mm, 5 µm, Art.-Nr. 993967-906
Standard:
Art.-Nr. 01080-68704 0,15 Gew.-% Dimethylphthalat, 0,15 Gew.-% Diethylphthalat,
0,01 Gew.-% Biphenyl, 0,03 Gew.-% o-Terphenyl in Methanol
Bedingungen
Es erfolgt eine Einzelinjektion des isokratischen Teststandards unter den in
Tabelle 16 auf Seite 92 vorgegebenen Bedingungen:
Tabelle 16 Bedingungen
92
Fluss
1,5 mL/min
Stoppzeit
8 min
Lösungsmittel
100 % (30 % Wasser/70 % Acetonitril)
Temperatur
Umgebung
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
5
Verwendung des Detektors
Einrichtung einer Analyse
Tabelle 16 Bedingungen
Wellenlänge
Probe 254 nm
Injektionsvolumen
1 µL
Säulentemperatur (optional):
25 °C oder Umgebung
Typisches Chromatogramm
Ein typisches Chromatogramm ist in Abbildung 35 auf Seite 93 dargestellt.
Das exakte Profil des Chromatogramms ist von den chromatographischen
Bedingungen abhängig. Schwankungen in der Lösungsmittelqualität, Säulenverpackung, Standardkonzentration und Säulentemperatur haben allesamt
potenzielle Auswirkungen auf Peak-Retention und Ansprechzeit.
Abbildung 35 Typisches Chromatogramm mit UV-Detektor
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
93
5
Verwendung des Detektors
Einrichtung einer Analyse
Optimierung des Systems
Die für diese Analyse verwendeten Einstellungen sind spezifisch für diesen
Zweck. Für andere Applikationen kann das System auf verschiedene Weise
optimiert werden. Information dazu im Abschnitt “Optimierung der
Detektorsleistung” auf Seite 116.
Vorbereitung des HPLC-Systems
1 Schalten Sie den Computer und den Bildschirm der Agilent ChemStation
ein.
2 Schalten Sie die Module ein.
3 Starten Sie die Agilent ChemStation Software. Wenn die Pumpe, der automatische Probengeber, der thermostatisierte Säulenofen und der Detektor
gefunden werden, sollte der Bildschirm der Agilent ChemStation aussehen
wie in Abbildung 36 auf Seite 94. Der Systemstatus ist rot (Not Ready).
Systemstatus
Online-Plotfenster
Detailfenster
Abbildung 36 Startbildschirm Agilent ChemStation (Method and Run Control)
94
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
Verwendung des Detektors
Einrichtung einer Analyse
5
4 Schalten Sie die Detektorlampe, die Pumpe und den automatischen Probengeber ein, indem Sie in der grafischen Benutzeroberfläche auf die Schaltfläche
System On oder auf die Schaltflächen unterhalb der Modulsymbole klicken.
Nach einiger Zeit werden die Pumpe, der thermostatisierte Säulenofen und der
Detektor grün angezeigt.
Abbildung 37 Einschalten der HPLC-Module
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
95
5
Verwendung des Detektors
Einrichtung einer Analyse
5 Spülen Sie die Pumpe. Weitere Informationen finden Sie unter “Initialisierung und Spülen des Systems” auf Seite 90.
6 Damit der Detektor eine stabile Basislinie erzeugen kann, muss er mindestens 60 Minuten aufgewärmt werden (Beispiel: Abbildung 38 auf Seite 96).
HINWEIS
Zum Erzielen einer reproduzierbaren Chromatographie müssen der Detektor und die Lampe
mindestens eine Stunde eingeschaltet sein. Andernfalls ist es möglich, dass die Basislinie
noch driftet (abhängig von der Umgebung).
=Z^ojc\hhiZjZgjc\^hi6JH
=Z^ojc\hhiZjZgjc\^hi6C
Abbildung 38 Stabilisierung der Basislinie nach Einschalten des Detektors
7 Wenn Sie die isokratische Pumpe verwenden, füllen Sie in die Lösungsmittelflasche eine Mischung aus doppelt destilliertem HPLC-Wasser (30 %) und
Acetonitril (70 %). Für binäre und quaternäre Pumpen können separate Flaschen verwendet werden.
96
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
5
Verwendung des Detektors
Einrichtung einer Analyse
8 Klicken Sie auf die Schaltfläche Load Method und wählen Sie DEF_LC.M und
drücken Sie auf OK. Alternativ dazu können Sie im Methodenfenster einen
Doppelklick auf der Methode ausführen. Die Standard-LC-Methodenparameter werden an die Agilent Module der Serie 1200 Infinity übertragen.
Abbildung 39 Laden der LC-Standardmethode
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
97
5
Verwendung des Detektors
Einrichtung einer Analyse
9 Klicken Sie auf ein Modulsymbol (Abbildung 40 auf Seite 98) und wählen
Sie die Option Setup. Abbildung 41 auf Seite 99 zeigt die Detektoreinstellungen (ändern Sie die Detektorparameter zu diesem Zeitpunkt nicht).
Abbildung 40 Geöffnete Menüs der Module
10 Geben Sie die in Tabelle 16 auf Seite 92 angegebenen Pumpenparameter
ein.
98
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
Verwendung des Detektors
Einrichtung einer Analyse
•
1 Signal mit individueller Wellenlängeneinstellung
•
Stopp und Nachspülzeit können bei Bedarf eingestellt
werden
•
Die Peakbreite ist von den Peaks im Chromatogramm
abhängig, siehe “Peakbreiteneinstellungen” auf
Seite 109.
•
Zeitplan für programmierbare Aktionen während der
Analyse
•
Grenzwerte Nullpunktverschiebung: 1 bis 99 % in
Schritten von 1 %
•
Dämpfungsgrenzwerte: 0,98 bis 4000 mAU bei
diskreten Werten für 100 mV oder 1 V volle Skala
•
zusätzliche Signale können zusammen mit dem
normalen Signal gespeichert werden (zu
Diagnosezwecken)
•
Automatischer Abgleich auf Null Extinktion (am
Analogausgang plus Abstand) bei Analysestart
und/oder -ende
•
siehe “Spezielle Sollwerte” auf Seite 109.
5
Abbildung 41 Detektoreinstellungen (Standard)
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
99
5
Verwendung des Detektors
Einrichtung einer Analyse
11 Pumpen Sie zur Äquilibrierung die aus Wasser und Acetonitril (30/70 %)
bestehende mobile Phase 10 Minuten lang durch die Säule.
12 Klicken Sie auf die Schaltfläche
und wählen Sie Change..., um die Informationen zum Signaldiagramm anzuzeigen. Wählen Sie Pump: Pressure und
VWD A: Signal 254 als Signale. Stellen Sie den Y-Bereich des VWD auf 1 mAU,
die Verschiebung auf 20 % und die Druckverschiebung auf 50 %. Geben Sie
als Bereich der X-Achse 15 Minuten ein. Klicken Sie auf OK, um den Bildschirm zu schließen.
Abbildung 42 Fenster „Edit Signal Plot“ (Signaldiagramm bearbeiten)
100
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
5
Verwendung des Detektors
Einrichtung einer Analyse
Das Onlinediagramm (Abbildung 43 auf Seite 101) zeigt die Signale für
den Pumpendruck und die Detektorextinktion an. Durch Auswahl von
Adjust werden die Signale auf den Verschiebungswert zurückgesetzt, durch
Balance wird ein Abgleich des Detektors ausgeführt.
EjbeZcYgjX`
:mi^c`i^dcKL9
Abbildung 43 Fenster „Online Plot“ (Onlinediagramm)
13 Wenn beide Basislinien stabil sind, stellen Sie den Y-Bereich für das Detektorsignal auf 100 mAU ein.
HINWEIS
Bei erstmaliger Verwendung einer neuen UV-Lampe kann es für einige Zeit zu einer
Anfangsdrift (Einbrenneffekt) kommen.
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
101
5
Verwendung des Detektors
Einrichtung einer Analyse
14 Wählen Sie den Menüpunkt RunControl > Sample Info und geben Sie Informationen zur Applikation ein (Abbildung 44 auf Seite 102). Klicken Sie auf OK,
um den Bildschirm zu schließen.
Abbildung 44 Probeninformationen
15 Füllen Sie den Inhalt einer Ampulle mit einer isokratischen Standardprobe
in ein Gefäß. Verschließen Sie das Gefäß anschließend mit einer Kappe und
stellen Sie es in den automatischen Probengeber (Position 1).
102
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
5
Verwendung des Detektors
Einrichtung einer Analyse
Probe analysieren und Ergebnisse überprüfen
1 Wählen Sie zum Starten einer Analyse den Menüpunkt RunControl > Run
Method.
2 Damit werden die Module gestartet und der Online-Plot der Agilent
ChemStation zeigt das resultierende Chromatogramm.
Abbildung 45 Chromatogramm mit isokratischer Testprobe
HINWEIS
Informationen zur Nutzung der Datenanalysefunktionen finden Sie im Handbuch Nutzung
Ihrer ChemStation, das mit Ihrem System mitgeliefert wurde.
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
103
5
Verwendung des Detektors
Spezielle Einstellungen des Detektors
Spezielle Einstellungen des Detektors
In diesem Kapitel werden spezielle Einstellungen des Detektors beschrieben.
Steuerungseinstellungen
•
•
•
•
•
•
Lamp: UV-Lampe ein-/ausschalten.
At Power On: Die Lampe wird beim Start automatisch
eingeschaltet.
Error Method: Verwendung von Fehlermethode oder
laufender Methode (im Falle eines Fehlers).
Analog Output Range: Der Bereich kann auf 100 mV
oder 1 V volle Skala eingestellt werden (siehe
“Einstellungen des Analogausgangs” auf Seite 108.
Automatic Turn On: Lampen können programmiert
werden (der Detektor muss dazu eingeschaltet sein).
Help: Online-Hilfe.
Abbildung 46 Einstellungen zur Detektorsteuerung
104
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
5
Verwendung des Detektors
Spezielle Einstellungen des Detektors
Konfigurationseinstellungen
•
•
Temperature Control Die Temperatur in der Optikeinheit
wird konstant gehalten (einige Grad über
Umgebungstemperatur), und die Stabilität der Basislinie in
instabilen Umgebungen wird verbessert. Siehe auch unten
stehenden Hinweis.
UV lamp tag Automatischer Betrieb bei Agilent Lampen mit
RFID-Tags. Wenn eine Lampe ohne RFID-Tag verwendet
wird, wird das Detektorsymbol grau (Lampen-Tag nicht
bereit) und die Analyse wird deaktiviert.
Die Spezifikation bezieht sich auf eine Lampe mit RFID-Tag.
Use UV lamp anyway - hier können Sie Lampen ohne RFID
auswählen, wie für VWD oder DAD (unterschiedliche
Heizung).
•
•
Die richtige Auswahl ist für eine optimale Leistung und
Lebensdauer wichtig.
Cell tag für Agilent Durchflusszellen mit RFID-Tag. Wenn
eine Lampe ohne RFID-Tag verwendet wird, wird das
Detektorsymbol grau (Lampen-Tag nicht bereit) und die
Analyse wird deaktiviert.
Help Online-Hilfe.
Der Detektorstatus zeigt das „Zellen-Tag“ in gelb an, falls keine
Durchflusszelle mit einem ID-Tag eingesetzt ist. Das
Detektorsymbol ist grau, d. h. das System ist nicht bereit.
Abbildung 47 Konfigurationseinstellungen des
Detektors
HINWEIS
Wenn die Temperatur in der Durchflusszelle ein entscheidender Faktor für Ihre
Chromatographie ist oder Ihre Umgebungsbedingungen stabil sind, können Sie die
Temperatursteuerung ausschalten. Dadurch wird die Temperatur in der Optikeinheit und in
der Durchflusszelle um einige Grad gesenkt.
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
105
5
Verwendung des Detektors
Spezielle Einstellungen des Detektors
Online-Spektren
1 Um die Online-Spektren anzuzeigen, wählen Sie Online Spectra.
HINWEIS
Dieses Online-Spektrum wurde während einer alleinigen Stopp-Fluss-Bedingung
aufgenommen, während der Peak in der Durchflusszelle gehalten wird. Siehe “Scannen mit
dem VWD” auf Seite 107.
Abbildung 48 Fenster „Online Spectra“ (Online-Spektren)
2 Ändern Sie den Extinktions- und den Wellenlängenbereich je nach Bedarf.
106
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
5
Verwendung des Detektors
Spezielle Einstellungen des Detektors
Scannen mit dem VWD
HINWEIS
Der Zugriff auf die Scan-Funktion ist nur während der Analyse möglich.
1 Richten Sie einen Analysenlauf ein.
2 Starten Sie einen Analysenlauf.
3 Während der Analyse auf der Basislinie, wählen Sie aus dem Menü Instrument > More VWD > Blank Scan.
Ein Hintergrundscan wird im Speicher abgelegt.
•
•
•
Schritt 1: Blank Scan (Bildscan): Ein Scan des
Hintergrunds (Lösungsmittel) wird im Speicher
abgelegt.
Schritt 2: Sample Scan (Probescan):: Ein Scan des
jeweiligen Peaks erfolgt, während der Peak in der
Durchflusszelle verbleibt (Stopp-Fluss-Bedingung).
Online Spectrum: Sample Scan minus Blank Scan.
4 Wenn der gewünschte Peak in die Durchflusszelle gelangt, halten Sie den Fluss
an (indem Sie die Durchflussrate auf Null einstellen oder das Spülventil öffnen) und warten Sie kurz, damit sich die Konzentration stabilisieren kann.
HINWEIS
Wenn Sie die Pumpe ausschalten, wird der Analysenlauf gestoppt und ein Zugriff auf den
Probenscan ist nicht möglich.
5 Wählen Sie im Menü Instrument > More VWD > Sample Scan.
Im unter “Spezielle Sollwerte” auf Seite 109 definierten Bereich wird ein Probenscan vorgenommen und im Fenster „Online Spectra“ (Online-Spektren,
siehe “Online-Spektren” auf Seite 106) wird das Ergebnis angezeigt (Probenscan abzüglich des Blindwertscans).
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
107
5
Verwendung des Detektors
Spezielle Einstellungen des Detektors
Einstellungen des Analogausgangs
1 Wählen Sie zum Ändern des Ausgabebereichs der Analogausgänge den Eintrag VWD Control.
2 Um den Abstand und die Dämpfung zu ändern, wählen Sie VWD Signal > More.
•
•
•
Analog Output Range: Der Bereich kann auf
100 mV oder 1 V volle Skala eingestellt werden.
Zero Offset: kann auf 100 mV oder 1 V volle Skala
eingestellt werden.
Attenuation Limits: 0,98 bis 4000 mAU bei
diskreten Werten für 100 mV oder 1 V volle Skala.
Abbildung 49 Einstellungen für die Analogausgabe
Abbildung 50 Einstellungen für die Analogausgabe
3 Ändern Sie die Werte, falls erforderlich.
108
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
5
Verwendung des Detektors
Spezielle Einstellungen des Detektors
Spezielle Sollwerte
1 Um den Abstand und die Dämpfung zu ändern, wählen Sie VWD Signal >
More > Special Setpoints.
•
•
•
Signal Polarity: kann auf negativ umgeschaltet
werden (bei Bedarf).
Enable analysis when lamp is off: falls der VWD
nicht in einer Doppeldetektoreinrichtung (Lampe
ausgeschaltet) verwendet wird, stoppt die
Nicht-Bereit-Bedingung die Analyse nicht.
Scan Range / Step: Wird verwendet für
Stopp-Fluss-Scannen, siehe “Scannen mit dem
VWD” auf Seite 107.
Abbildung 51 Spezielle Sollwerte
Peakbreiteneinstellungen
HINWEIS
Verwenden Sie keine kürzere Peakbreite als notwendig, siehe Einzelheiten unten.
1 Zur Änderung der Peakbreiteneinstellungen, wählen Sie Setup Detector Signals.
2 Im Abschnitt Peakwidth (Responsetime) klicken Sie auf die Dropdown-Liste.
3 Ändern Sie die Peakbreite nach Ihren Anforderungen.
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
109
5
Verwendung des Detektors
Spezielle Einstellungen des Detektors
Peakwidth ermöglicht es Ihnen, die
Peakbreite (Ansprechzeit) für Ihre Analyse
auszuwählen. Die Peakbreite ist als Breite des
Peaks in Minuten bei halber Peakhöhe
definiert. Setzen Sie die Peakbreite auf den
Wert, den Sie für den schmalsten Peak im
Chromatogramm erwarten. Über die
Peakbreite wird die optimale Ansprechzeit für
Ihren Detektor eingestellt. Der Peakdetektor
ignoriert alle Peaks, die deutlich schmaler
oder breiter sind als die eingestellte
Peakbreite. Die Ansprechzeit ist die Zeit
zwischen 10 % und 90 % des Ausgangssignals
als Antwort auf eine Eingangs-Stufenfunktion.
Limits: Wenn Sie die Peakbreite (in Minuten)
festlegen, wird die entsprechende
Ansprechzeit automatisch eingestellt und die
entsprechende Datenrate für die
Signalaufnahme wird ausgewählt, wie in
Tabelle 17 auf Seite 110, Tabelle 18 auf
Seite 111 und Tabelle 19 auf Seite 111 gezeigt.
Abbildung 52 Einstellung der Peakbreite
Tabelle 17 Peakbreite - Ansprechzeit - Datenrate (G1314D)
110
Peakbreite bei halber Höhe
[Min]
Ansprechzeit [s]
Datenrate [Hz]
<0,005
<0,12
20
>0,005
0,12
20
>0,01
0,25
20
>0,025
0,5
20
>0,05
1,0
10
>0,10
2,0
5
>0,20
4,0
2,5
>0,40
8,0
1,25
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
Verwendung des Detektors
Spezielle Einstellungen des Detektors
5
Tabelle 18 Peakbreite - Ansprechzeit - Datenrate (G1314F)
Peakbreite bei halber Höhe
[Min]
Ansprechzeit [s]
Datenrate [Hz]
<0,003125
<0,0625
80
>0,003125
0,0625
80
>0,00625
0,125
80
>0,0125
0,25
40
>0,025
0,5
20
>0,05
1
10
>0,1
2
5
>0,2
4
2,5
>0,4
8
1,25
Tabelle 19 Peakbreite - Ansprechzeit - Datenrate (G1314E)
Peakbreite bei halber Höhe
[Min]
Ansprechzeit [s]
Datenrate [Hz]
<0,0012
<0,03
160
>0,0012
0,03
160
>0,0025
0,06
160
>0,005
0,12
80
>0,01
0,25
40
>0,025
0,5
20
>0,05
1,0
10
>0,1
2,0
5
>0,2
4,0
2,5
>0,4
8,0
1,25
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
111
5
Verwendung des Detektors
Spezielle Einstellungen des Detektors
Wiederherstellung von Analysendaten (G1314E)
HINWEIS
Diese Funktion wird nicht von der ChemStation B.03.02 SR1 unterstützt. Sie wird in der
ChemStation B.04.01 implementiert. Die Abbildungen in diesem Kapitel stammen von
einem G1315C DAD VL+. Die Abbildungen von einem G1314E VWD sind gleich.
Einstellungen für die Wiederherstellung von Analysendaten
VORSICHT
Zur Verwendung des Wiederherstellungsmodus muss die CompactFlash-Karte im
Detektor installiert sein.
Wird die LAN-Verbindung unterbrochen, werden keine Daten gespeichert.
➔ Lassen Sie die CompactFlash-Karte stets eingesteckt.
Der Detektor unterstützt das Analysen-Buffering, was bedeutet, dass eine
Anzahl Analysedaten (*.uv und *.ch Dateien) auf einem Speichermedium
(CompactFlash-Karte) im Detektor gespeichert werden, bis diese entweder
überschrieben werden oder der Detektor neu gestartet wird.
Bei einem zeitweiligen Netzwerkausfall oder wenn der PC die Daten nicht konstant aufnehmen kann, werden die gespeicherten Daten automatisch an die
ChemStation übertragen, wenn die Netzwerkverbindung wiederhergestellt ist
bzw. der PC die Daten aufnehmen kann, so dass es nicht zu Datenverlusten
kommt.
Im Falle eines permanenten Netzwerkausfalls ermöglicht es Ihnen das Dialogfeld
Wiederherstellung von Analysendaten, die gespeicherten Daten im Datenverzeichnis wiederherzustellen. Von dort aus können Sie die Dateien in das Verzeichnis kopieren, in dem sich die beschädigten oder unvollständigen Dateien
befinden.
HINWEIS
Bei sehr großen Wiederherstellungsdateien kann es viel Zeit in Anspruch nehmen, diese in
der Agilent ChemStation wiederherzustellen.
Im Falle eines Netzwerkproblems wird eine Sequenz angehalten.
HINWEIS
Wird bei der Wiederherstellung die Fehlermeldung „Method/Sequence stopped“
(Methode/Sequenz angehalten) angezeigt, wird dies im Geräteprotokoll als „No Run data
available in device“ (Keine Analysendaten im Gerät verfügbar) verzeichnet.
Siehe in diesem Falle “No Run Data Available In Device” auf Seite 153.
112
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
Verwendung des Detektors
Spezielle Einstellungen des Detektors
5
Automatische Wiederherstellung von Analysendaten bei zeitweiligen
Kommunikationsfehlern
Tabelle 20 Automatische Wiederherstellung von Analysendaten bei zeitweiligen Kommunikationsfehlern
Situation
Reaktion
Alle OK
•
•
•
•
Analyse läuft - Datenanalyse
Analyse / Rohdaten
Vergangene Analysezeit läuft
Daten werden auf PC und Karte gespeichert
LAN-Unterbrechungen
•
•
•
•
•
Analyse läuft - Datenanalyse
Analyse / Rohdaten
Fehler Stromausfall
Vergangene Analysezeit stoppt
Daten werden weiterhin auf Karte gespeichert
LAN funktioniert
erneut
•
•
•
•
•
•
•
Analyse läuft - Datenanalyse
Analyse / Rohdaten
Fehler Stromausfall wird gelöscht
Vergangene Analysezeit läuft bei aktueller Zeit weiter
Spektrenzähler läuft weiter
Daten werden weiterhin auf PC und Karte gespeichert
ChemStation versucht bereits, fehlende Daten hinzuzufügen
(dies ist von der Datenlast abhängig).
Stoppen Sie die
vergangene Zeit
•
•
•
•
Analyse läuft - Datenanalyse
Voranalyse / Rohdaten
Vergangene Analysezeit stoppt
ChemStation fügt weiterhin fehlende Daten hinzu
Analyse endet
•
•
•
Bereit
Analyse abgeschlossen
Voranalyse / Bereit
HINWEIS
Auf ChemStation
Falls das Statusfenster des Detektors nicht geöffnet ist, werden Sie nur die Fehlermeldung
Power Fail und die lange Analyse-läuft-Information bemerken, bis die Daten von der Platte
wiederhergestellt sind.
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
113
5
Verwendung des Detektors
Spezielle Einstellungen des Detektors
Manuelle Wiederherstellung von Analysendaten bei permanenten
Kommunikationsfehlern
siehe unten stehenden
Hinweis
Start einer
Wiederherstellung
L^ZYZg]ZghiZaajc\YZg6cVa
Nach einer
Wiederherstellung
HINWEIS
Wird bei der Wiederherstellung die Fehlermeldung „Methode/Sequenz angehalten"
angezeigt, wird dies im Geräteprotokoll als „Keine Analysendaten im Gerät verfügbar"
verzeichnet.
Siehe in diesem Falle “No Run Data Available In Device” auf Seite 153.
114
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
6
Optimierung des Detektors
Optimierung der Detektorsleistung
116
Anpassen der Durchflusszelle an die Säule
Einstellen der Detektorparameter
117
121
Dieses Kapitel enthält Hinweise zur Auswahl der Detektorenparameter und der
Durchflusszelle.
Agilent Technologies
115
6
Optimierung des Detektors
Optimierung der Detektorsleistung
Optimierung der Detektorsleistung
Die Leistungsfähigkeit des Detektors kann durch die geeignete Wahl von Parametern optimiert werden.
Folgende Informationen bieten Ihnen Hinweise, wie Sie die beste Detektorleistung erzielen. Diese Regeln bilden einen guten Start für die Entwicklung neuer
Applikationen. Sie stellen Faustregeln für die Optimierung der Detektorparameter dar.
116
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
6
Optimierung des Detektors
Anpassen der Durchflusszelle an die Säule
Anpassen der Durchflusszelle an die Säule
Die nachstehenden Tabellen empfehlen die zur verwendeten Säule passenden
Durchflusszellen. Wenn sich mehrere Zellentypen eignen, erzielen Sie mit der
größeren Zelle eine bessere Nachweisgrenze. Bei Verwendung kleinerer Durchflusszellen erzielen Sie eine höhere Peakauflösung.
Standard-HPLC-Anwendungen
Abbildung 53 Wahl der Durchflusszelle bei Standard-HPLC-Applikationen
Ultraschnelle Trennung mit RRLC-Systemen
Abbildung 54 Wahl der Durchflusszelle für den G1314E (für ultraschnelle Trennungen mit
RRLC-Systemen)
• (+) Für eine ultraschnelle Analyse mit Stufengradienten liefert die Mikrodurchflusszelle (2 µL, 3 mm) die beste Leistung
• (++) Bei Hochauflösung hat die Analysezeit nicht die höchste Priorität.
Höhere Verzögerungsvolumina werden akzeptiert. Für das höchste
Signal-Rausch-Verhältnis empfehlen wir deshalb die Verwendung von
Dämpfer und Mischer.
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
117
6
Optimierung des Detektors
Anpassen der Durchflusszelle an die Säule
• Falls längeren Säulen (> 50 mm) für höhere Auflösungen verwendet werden, ist die nächstgrößere Durchflusszelle die bevorzugte Wahl für eine
höhere Empfindlichkeit.
Streckenlänge der Durchflusszelle
Das Gesetz nach Lambert-Beer beschreibt einen linearen Zusammenhang zwischen der Streckenlänge und der Extinktion.
wobei
T
die Transmission ist, die als Quotient aus Intensität des durchgelassenen Lichtes und
des ursprünglichen Lichtes angegeben wird, I0,
e
der Extinktionskoeffizient ist, der für eine gegebene Substanz charakteristisch ist und
bei präzisen Bedingungen wie Wellenlänge, Lösungsmittel und Temperatur bestimmt
wird,
C [mol/L] die Konzentration der absorbierenden Spezies,
d [cm]
die Streckenlänge der benutzten Messzelle ist.
Daher ermöglichen Durchflusszellen mit größerer Streckenlänge eine höhere
Signalstärke. Obwohl mit der Streckenlänge auch das Rauschen zunimmt, verbessert sich das Signal-zu-Rausch-Verhältnis. Zum Beispiel nimmt das Rauschen bei Abbildung 55 auf Seite 119 um weniger als 10 % zu, das Signal
hingegen um 70 %, indem die Streckenlänge von 6 mm auf 10 mm vergrößert
wird.
Bei Erhöhung der Streckenlänge nimmt normalerweise auch das Zellenvolumen zu. In unserem Beispiel von 5 – 14 µL. Das führt zu einer Peakverbreiterung. Das Beispiel zeigt, dass dies die Auflösung in gezeigter
Gradiententrennung nicht beeinträchtigt.
Als Faustregel sollte das Volumen der Durchflusszelle etwa 1/3 des Peakvolumens in halber Peakhöhe betragen. Sie können Ihr Peakvolumen bestimmen,
indem Sie die Peakbreite aus dem Integrationsprotokoll nehmen, das Ergebnis
mit der Flussrate multiplizieren und dann durch drei teilen.
118
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
6
Optimierung des Detektors
Anpassen der Durchflusszelle an die Säule
6cVanhZZ^cZhEZhi^o^YhiVcYVgYh
:mi^c`i^dc
+bbdei^hX]ZHX]^X]iY^X`Z
&%bbdei^hX]ZHX]^X]iY^X`Z
OZ^ib^c
Abbildung 55 Einfluss der optischen Schichtdicke der Zelle auf die Signalhöhe
Normalerweise werden Analysen mit UV-Detektoren durchgeführt, indem die
Messwerte mit internen oder externen Standards verglichen werden. Zur
Überprüfung der photometrischen Genauigkeit des variablen Wellenlängendetektors der Serie Agilent 1200 Infinity ist es erforderlich, genauere Informationen zu den Streckenlängen der VWD-Durchflusszellen zu kennen.
Die richtige Response ist:
erwartete Response * Korrekturfaktor
Nachstehend finden Sie die Einzelheiten zu den Durchflusszellen der variablen Wellenlängendetektoren der Serie Agilent 1200 Infinity:
Tabelle 21 Korrekturfaktoren für VWD-Durchflusszellen von Agilent
Bestellnummer
Streckenlänge
(tatsächlich)
Korrekturfaktor
Standard-Durchflusszelle 10 mm, 14 µL (Bestellnummer: G1314-60186)
10,15 ± 0,19 mm
10/10.15
Semi-Mikro-Durchflusszelle 6 mm, 5 µL (Bestellnummer: G1314-60183)
6,10 ± 0,19 mm
6/6.10
Mikro-Durchflusszelle 3 mm, 2 µL (Bestellnummer: G1314-60187)
2,80 ± 0,19 mm
3/2.8
Hochdruck-Durchflusszelle 10 mm, 14 µL (Bestellnummer: G1314-60182)
10,00 ± 0,19 mm
10/10
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
119
6
Optimierung des Detektors
Anpassen der Durchflusszelle an die Säule
HINWEIS
120
Bitte beachten Sie jedoch auch den minimalen Einfluss der Toleranz der
Dichtscheibendicke und deren Anzugsmoment, das allerdings mit maschineller
Genauigkeit und geringen Abweichungen eingestellt wird.
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
6
Optimierung des Detektors
Einstellen der Detektorparameter
Einstellen der Detektorparameter
1 Stellen Sie die Peakbreite so nah wie möglich auf die Breite eines schmalen,
interessierenden Peaks, gemessen in dessen halber Höhe, ein. Weitere Informationen finden Sie unter “Peakbreiteneinstellungen” auf Seite 109.
2 Wählen Sie die Messwellenlänge
• bei einer höheren Wellenlänge als die Sperr-Wellenlänge der mobilen
Phase,
• eine Wellenlänge, bei der die Analysensubstanz ein starkes Absorptionsvermögen besitzt, wenn Sie die kleinste Nachweisgrenze erreichen möchten,
• eine Wellenlänge, bei der die Analysensubstanz ein geringes Absorptionsvermögen aufweist, wenn Sie hohe Konzentrationen analysieren
möchten und
• vorzugsweise eine Wellenlänge in einem Bereich, in dem das Spektrum
relativ flach ist, um eine bessere Linearität zu erzielen.
3 Eine weitere Optimierung ist über die zeitgesteuerte Änderung von Parameterwerten möglich.
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
121
6
122
Optimierung des Detektors
Einstellen der Detektorparameter
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
7
Fehlerbehebung und Diagnose
Überblick über die Anzeigen und Testfunktionen des Detektors
124
Statusanzeigen 125
Stromversorgungsanzeige 125
Modulstatusanzeige 126
Verfügbare Tests in Abhängigkeit von der Benutzeroberfläche
Agilent Lab Advisor-Software
127
128
Überblick über Funktionen zur Fehlerbehebung und zur Diagnose
Agilent Technologies
123
7
Fehlerbehebung und Diagnose
Überblick über die Anzeigen und Testfunktionen des Detektors
Überblick über die Anzeigen und Testfunktionen des Detektors
Statusanzeigen
Der Detektor besitzt zwei Statusanzeigen, die den Betriebszustand (Vorbereitung, Analyse und Fehlerstatus) des Detektors wiedergeben. Die Statusanzeigen ermöglichen eine schnelle optische Überprüfung des Betriebszustands des
Detektors “Statusanzeigen” auf Seite 125.
Fehlermeldungen
Im Falle einer elektronischen, mechanischen oder hydraulischen Fehlfunktion
gibt der Detektor über die Benutzeroberfläche eine Fehlermeldung aus. Für
jede Fehlermeldung finden Sie eine kurze Beschreibung des Fehlers, eine Aufzählung der möglichen Ursachen und eine Reihe von empfohlenen Maßnahmen zur Behebung des Problems. Im Wartungshandbuch finden Sie weitere
Informationen.
Testfunktionen
Zur Fehlerbehebung und Betriebsprüfung nach dem Austausch interner Komponenten stehen zahlreiche Testfunktionen zur Verfügung. Im Wartungshandbuch und/oder der Benutzeroberfläche finden Sie weitere Informationen.
Überprüfung/Rekalibrierung der Wellenlänge
Die Rekalibrierung der Wellenlänge wird nach einer Reparatur interner Komponenten und in festen Zeitabständen empfohlen, um den fehlerfreien Betrieb
des Detektors sicherzustellen. Der Detektor verwendet die Deuterium-Alphaund -Beta-Emissionslinien für die Wellenlängenkalibrierung (siehe “Überprüfung/Kalibrierung der Wellenlänge” auf Seite 160).
Diagnosesignale
Der Detektor verfügt über mehrere Signale (interne Temperaturen, Spannungen und Ströme von Lampen) zur Diagnose von Basislinienproblemen. Im
Wartungshandbuch finden Sie weitere Informationen.
124
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
7
Fehlerbehebung und Diagnose
Statusanzeigen
Statusanzeigen
An der Vorderseite des Detektors befinden sich zwei Statusanzeigen. Die
Anzeige links unten informiert über die Stromversorgung, die Anzeige rechts
oben über den Betriebszustand des Detektors.
Statusanzeige
grün/gelb/rot
Netzschalter
mit grüner Leuchte
Abbildung 56 Lage der Statusanzeigen
Stromversorgungsanzeige
Die Stromversorgungsanzeige ist in den Hauptnetzschalter integriert. Wenn
der Schalter grün leuchtet, wird das Gerät mit Strom versorgt.
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
125
7
Fehlerbehebung und Diagnose
Statusanzeigen
Modulstatusanzeige
Die Modulstatusanzeige zeigt einen von sechs möglichen Betriebszuständen
an:
• Wenn die Statusanzeige AUS ist und der Netzschalter leuchtet, befindet sich
das Modul in der Vorlaufphase und ist bereit, eine Analyse zu beginnen.
• Die grüne Statusanzeige weist darauf hin, dass das Modul eine Analyse
durchführt (Analysenlauf-Modus).
• Die gelbe Anzeige bedeutet, dass das Modul nicht betriebsbereit ist. Das
Modul ist solange nicht betriebsbereit, bis eine bestimmte Betriebsbedingung erreicht bzw. beendet wird (beispielsweise direkt nach der Änderung
eines Sollwerts) oder bis die Ausführung einer Selbsttestfunktion abgeschlossen ist.
• Ein Fehlerzustand wird durch eine rote Anzeigenleuchte dargestellt. In diesem Fall hat das Modul ein internes Problem erkannt, das den ordnungsgemäßen Betrieb des Moduls beeinträchtigt. Normalerweise erfordert dieser
Zustand ein Eingreifen seitens des Anwenders (z. B. bei Leckagen oder
defekten internen Komponenten). Bei Auftreten einer Fehlerbedingung
wird die Analyse immer unterbrochen.
Falls der Fehler während einer Analyse auftritt, wird dieser innerhalb des
LC-Systems weitergeleitet, d. h. eine rote LED kann auf ein Problem eines
anderen Moduls hinweisen. Verwenden Sie die Statusanzeige Ihrer Benutzeroberfläche, um die Ursache des Fehlers / das fehlerhafte Modul ausfindig
zu machen.
• Eine blinkende Anzeige signalisiert, dass sich das Modul im residenten
Modus befindet (z. B. während eines Updates der Hauptfirmware).
• Eine schnell blinkende Anzeige signalisiert, dass sich das Modul im Bootloader-Modus befindet (z. B. während eines Updates der Hauptfirmware).
Ist dies der Fall, versuchen Sie, das Modul neu zu starten oder führen einen
Kaltstart durch.
126
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
Fehlerbehebung und Diagnose
Verfügbare Tests in Abhängigkeit von der Benutzeroberfläche
7
Verfügbare Tests in Abhängigkeit von der Benutzeroberfläche
HINWEIS
Die verfügbaren Tests und die Anzeigen und Reports hängen von der verwendeten
Benutzeroberfläche ab.
Für die Tests wird die Verwendung der Agilent Diagnose-Software empfohlen (siehe
“Agilent Lab Advisor-Software” auf Seite 128).
In Zukunft wird die Benutzeroberfläche die Diagnosen und Tests möglicherweise nicht
mehr anzeigen. Stattdessen ist dann die Agilent Diagnose-Software zu verwenden.
Die Agilent ChemStation wird dann keine Wartungs-/Testfunktionen mehr enthalten.
Tabelle 22 Verfügbare Tests in Abhängigkeit von der Benutzeroberfläche
Schnittstellentest
Diagnose-Software
Agilent ChemStation
Instant Pilot G4208A
Überprüfung/Re-Kalibrierung der
Wellenlänge
Ja (*)
Tests (*)
Wartung (*)
Lampenintensität
Ja (*)
Tests (*)
Diagnose (*)
Holmiumtest
Ja (*)
Tests (*)
Diagnose (*)
Zellentest
Ja (*)
Tests (*)
Nicht zutreffend
D/A-Wandler-Test
Ja (*)
Tests (*)
Nicht zutreffend
Filter / Gitter Motortest
Ja
Tests (*)
Befehlszeile (***)
Testchromatogramm
Ja
Befehlszeile (**)
Befehlszeile (***)
Spektrum (Leer, Probe, Holmium)
Ja
Nicht zutreffend
Steuerung
Service-Dialogfeld
nur für Service
Nicht zutreffend
nur für Service
(*) die Schnittstelle zeigt eine Grafik oder eine entspricht/entspricht nicht
Information.
(**) erfordert einen Befehl mittels Befehlszeile
(***) erfordert einen Befehl mittels Befehlszeile im Wartungsmodus
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
127
7
Fehlerbehebung und Diagnose
Agilent Lab Advisor-Software
Agilent Lab Advisor-Software
Die Agilent Lab Advisor-Software ist ein eigenständiges Produkt, das mit oder
ohne Datensystem verwendet werden kann. Die Agilent Lab Advisor-Software
hilft Laboren bei der Verwaltung hochqualitativer chromatographischer
Ergebnisse und kann ein einzelnes Agilent LC- oder alle konfigurierten Agilent
GC- und LC-Systeme im Labor-Intranet in Echtzeit überwachen.
Die Software Agilent Lab Advisor bietet Diagnosefunktionen für alle Agilent
Module der Serie 1200 Infinity. Dazu gehören Diagnosefunktionen, Kalibriervorgänge und Wartungsvorgänge.
Der Benutzer kann mit der Agilent Lab Advisor-Software auch den Status der
LC-Geräte überwachen. Die Wartungsvorwarnfunktion Early Maintenance
Feedback (EMF) erinnert an fällige Wartungen. Zusätzlich kann der Anwender
einen Statusbericht für jedes einzelne LC-Gerät erstellen. Die Test- und Diagnosefunktionen der Agilent Lab Advisor-Software können von den Beschreibungen in diesem Handbuch abweichen. Detaillierte Informationen finden Sie
in den Hilfedateien der Agilent Lab Advisor-Software.
Bei den Gerätehilfsprogrammen handelt es sich um eine Basisversion von Lab
Advisor mit eingeschränkter Funktionalität, die zur Installation, Nutzung und
Wartung erforderlich ist. Sie umfassen keine erweiterten Reparatur-, Fehlersuch- und Überwachungsfunktionen.
128
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
8
Fehlerbeschreibungen
Was sind Fehlermeldungen?
131
Allgemeine Fehlermeldungen 132
Timeout 132
Shutdown 133
Remote Timeout 134
Lost CAN Partner 135
Leak 136
Leak Sensor Open 137
Leak Sensor Short 138
Compensation Sensor Open 138
Compensation Sensor Short 139
Fan Failed 140
Open Cover 141
Detektor-Fehlermeldungen 142
UV lamp: no current 142
UV lamp: no voltage 143
Ignition Failed 144
No heater current 145
Wavelength calibration setting failed 146
Wavelength holmium check failed 147
Grating or Filter Motor Errors 148
Wavelength test failed 149
Cutoff filter doesn't decrease the light intensity at 250 nm 150
ADC Hardware Error 150
Illegal temperature value from sensor at fan assembly 151
Illegal Temperature Value from Sensor at Air Inlet 151
Heater at fan assembly failed 152
Heater Power At Limit 152
Agilent Technologies
129
8
Fehlerbeschreibungen
Agilent Lab Advisor-Software
No Run Data Available In Device
Cover Violation 153
153
Dieses Kapitel erläutert die Bedeutung der Fehlermeldungen des Detektors,
gibt Hinweise zu den möglichen Ursachen und empfiehlt Vorgehensweisen zur
Behebung der Fehlerbedingungen.
130
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
Fehlerbeschreibungen
Was sind Fehlermeldungen?
8
Was sind Fehlermeldungen?
Fehlermeldungen werden auf der Benutzeroberfläche angezeigt, wenn es sich
um einen elektronischen bzw. mechanischen Fehler oder einen Fehler am
Flusssystem handelt, der vor der Weiterführung der Analyse behoben werden
muss. (Beispielsweise könnte die Reparatur oder der Austausch eines Verschleißteiles erforderlich sein.) In einem solchen Fall leuchtet die rote Statusanzeige an der Vorderseite des Moduls, und der Fehler wird im Gerätelogbuch
festgehalten.
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
131
8
Fehlerbeschreibungen
Allgemeine Fehlermeldungen
Allgemeine Fehlermeldungen
Allgemeine Fehlermeldungen gelten für alle Agilent HPLC-Module und können
auch bei anderen Modulen erscheinen.
Timeout
Error ID: 0062
Zeitüberschreitung
Das vorgegebene Zeitlimit wurde überschritten.
Mögliche Ursache
Empfohlene Maßnahme
1 Die Analyse wurde erfolgreich beendet, und
Suchen Sie im Logbuch nach dem Ereignis und
nach der Ursache für den Status „Nicht bereit“.
Starten Sie die Analyse bei Bedarf nochmals.
die Timeout-Funktion hat das Modul wie
gefordert ausgeschaltet.
2 Während einer Sequenz oder einer Analyse
mit mehreren Injektionen war das Modul
länger als das vorgesehene Zeitlimit nicht
betriebsbereit.
132
Suchen Sie im Logbuch nach dem Ereignis und
nach der Ursache für den Status „Nicht bereit“.
Starten Sie die Analyse bei Bedarf nochmals.
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
8
Fehlerbeschreibungen
Allgemeine Fehlermeldungen
Shutdown
Error ID: 0063
Herunterfahren
Ein externes Gerät hat ein Shutdown-Signal auf der Remote-Leitung erzeugt.
Das Modul überwacht fortlaufend die am Remote-Eingang anliegenden Statussignale. Die Fehlermeldung wird erzeugt, wenn am Kontaktstift 4 des
Remote-Steckers ein tiefpegeliges Eingangssignal (NIEDRIG) anliegt.
Mögliche Ursache
Empfohlene Maßnahme
1 In einem anderen, über den CAN-Bus
Beseitigen Sie das Leck im externen Gerät,
bevor Sie das Modul neu starten.
angeschlossenen Modul, wurde ein Leck
detektiert.
2 In einem externen Gerät, das über den
Remote-Anschluss mit dem System
verbunden ist, wurde ein Leck entdeckt.
3 Ein externes, über den Remote-Anschluss
mit dem System verbundenes Gerät wurde
abgeschaltet.
4 Der Entgaser hat kein ausreichendes
Vakuum für die Eluentenentgasung erzeugt.
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
Beseitigen Sie das Leck im externen Gerät,
bevor Sie das Modul neu starten.
Überprüfen Sie, ob externe Geräte abgeschaltet
sind.
Kontrollieren Sie den Vakuumentgaser auf
Fehlerbedingungen. Weitere Informationen
finden Sie im Wartungshandbuch des Entgasers
bzw. der Pumpe 1260 mit eingebautem Entgaser.
133
8
Fehlerbeschreibungen
Allgemeine Fehlermeldungen
Remote Timeout
Error ID: 0070
Zeitüberschreitung am Remote-Eingang
Am Remote-Eingang wird weiterhin eine fehlende Betriebsbereitschaft gemeldet. Wenn eine Analyse gestartet wird, erwartet das System, dass alle „Nicht
bereit“-Bedingungen (z. B. aufgrund eines Detektorabgleichs) innerhalb einer
Minute nach Analysenstart auf „Bereit“ umschalten. Andernfalls wird nach
einer Minute eine entsprechende Fehlermeldung ausgegeben.
Mögliche Ursache
Empfohlene Maßnahme
1 Fehlende Betriebsbereitschaft bei einem der Stellen Sie sicher, dass das nicht betriebsbereite
an die Remote-Leitung angeschlossenen
Geräte.
2 Defektes Remote-Kabel
Tauschen Sie das Remote-Kabel aus.
3 Defekte Komponenten in dem Gerät, das
Überprüfen Sie das Gerät auf Defekte (siehe
dazu das Handbuch des entsprechenden
Geräts).
nicht betriebsbereit ist.
134
Gerät korrekt installiert und ordnungsgemäß für
die Analyse vorbereitet ist.
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
8
Fehlerbeschreibungen
Allgemeine Fehlermeldungen
Lost CAN Partner
Error ID: 0071
Verlorener CAN-Partner
Während einer Analyse ist die interne Synchronisation oder Kommunikation
zwischen einem oder mehreren Systemmodulen verloren gegangen.
Der Systemprozessor überwacht permanent die Systemkonfiguration. Diese
Fehlermeldung wird erzeugt, wenn ein oder mehrere Module laut Überprüfung
nicht mehr korrekt an das System angeschlossen sind.
Mögliche Ursache
Empfohlene Maßnahme
1 CAN-Kabel ist nicht angeschlossen.
•
Vergewissern Sie sich, dass alle CAN-Kabel
ordnungsgemäß angeschlossen sind.
•
Alle CAN-Kabel müssen ordnungsgemäß
installiert sein.
2 Defektes CAN-Kabel
Tauschen Sie das CAN-Kabel aus.
3 Hauptplatine in einem anderen Modul ist
Schalten Sie das System aus. Starten Sie es
erneut, und stellen Sie fest, welche Module
nicht vom System erkannt werden.
defekt.
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
135
8
Fehlerbeschreibungen
Allgemeine Fehlermeldungen
Leak
Error ID: 0064
Leck
Es wurde ein Leck im Modul entdeckt.
Die Signale von zwei Temperaturfühlern (Lecksensor und der auf der Platine
befindliche Sensor zur Temperaturkompensation) werden von der Leckerkennungsschaltung verwendet, um festzustellen, ob ein Leck vorhanden ist. Wenn
ein Leck auftritt, kühlt sich der Lecksensor durch das Lösungsmittel ab.
Dadurch ändert sich der Widerstand des Lecksensors. Diese Änderung wird
durch die Sensorschaltung auf der Hauptplatine registriert.
136
Mögliche Ursache
Empfohlene Maßnahme
1 Verschraubungen sind locker.
Stellen Sie sicher, dass alle Verschraubungen
fest angezogen sind.
2 Kapillarleitung ist gebrochen.
Tauschen Sie defekte Kapillarleitungen aus.
3 Undichte Durchflusszelle.
Tauschen Sie die Teile der Durchflusszelle aus.
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
Fehlerbeschreibungen
Allgemeine Fehlermeldungen
8
Leak Sensor Open
Error ID: 0083
Lecksensor offen
Der Lecksensor im Modul ist ausgefallen (Stromkreis unterbrochen).
Der Stromfluss durch den Lecksensor hängt von der Temperatur ab. Ein Leck
wird entdeckt, wenn das Lösungsmittel den Lecksensor abkühlt und sich der
Stromfluss innerhalb bestimmter Grenzen ändert. Wenn die Stromstärke den
unteren Grenzwert unterschreitet, wird eine Fehlermeldung ausgegeben.
Mögliche Ursache
Empfohlene Maßnahme
1 Lecksensor ist nicht an die Hauptplatine
Wenden Sie sich an einen Agilent
Kundendienstmitarbeiter.
angeschlossen.
2 Der Lecksensor ist defekt.
Wenden Sie sich an einen Agilent
Kundendienstmitarbeiter.
3 Lecksensor ist nicht richtig verlegt und wird
Wenden Sie sich an einen Agilent
Kundendienstmitarbeiter.
von einem Metallteil eingeklemmt.
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
137
8
Fehlerbeschreibungen
Allgemeine Fehlermeldungen
Leak Sensor Short
Error ID: 0082
Lecksensor kurzgeschlossen
Der Lecksensor im Modul ist ausgefallen (Kurzschluss).
Der Stromfluss durch den Lecksensor hängt von der Temperatur ab. Ein Leck
wird entdeckt, wenn das Lösungsmittel den Lecksensor abkühlt und sich
dadurch der Stromfluss innerhalb bestimmter Grenzwerte ändert. Die Fehlermeldung wird erzeugt, sobald der Strom über den oberen Grenzwert ansteigt.
Mögliche Ursache
Empfohlene Maßnahme
1 Der Lecksensor ist defekt.
Wenden Sie sich an einen Agilent
Kundendienstmitarbeiter.
2 Lecksensor ist nicht richtig verlegt und wird
Wenden Sie sich an einen Agilent
Kundendienstmitarbeiter.
von einem Metallteil eingeklemmt.
Compensation Sensor Open
Error ID: 0081
Sensor zur Temperaturkompensation offen
Der Sensor zur Kontrolle der Umgebungstemperatur (NTC) auf der Hauptplatine des Moduls ist ausgefallen (Stromkreis unterbrochen).
Der Widerstand am Temperaturkompensator (NTC) auf der Hauptplatine
hängt von der Umgebungstemperatur ab. Anhand der Widerstandsänderung
gleicht die Leckschaltung Schwankungen der Umgebungstemperatur aus.
Wenn die Widerstandsänderung im Fühler die Obergrenze übersteigt, wird
eine Fehlermeldung ausgegeben.
138
Mögliche Ursache
Empfohlene Maßnahme
1 Defekte Hauptplatine.
Wenden Sie sich an einen Agilent
Kundendienstmitarbeiter.
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8
Fehlerbeschreibungen
Allgemeine Fehlermeldungen
Compensation Sensor Short
Error ID: 0080
Sensor zur Temperaturkompensation kurzgeschlossen
Der Sensor zur Kontrolle der Umgebungstemperatur (NTC) auf der Hauptplatine des Moduls ist ausgefallen (Kurzschluss).
Der Widerstand am Temperaturkompensator (NTC) auf der Hauptplatine
hängt von der Umgebungstemperatur ab. Anhand der Widerstandsänderung
gleicht die Leckschaltung Schwankungen der Umgebungstemperatur aus. Die
Fehlermeldung wird erzeugt, sobald der Widerstand über den Sensor unter
den unteren Grenzwert fällt.
Mögliche Ursache
Empfohlene Maßnahme
1 Defekte Hauptplatine.
Wenden Sie sich an einen Agilent
Kundendienstmitarbeiter.
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139
8
Fehlerbeschreibungen
Allgemeine Fehlermeldungen
Fan Failed
Error ID: 0068
Lüfter ausgefallen
Der Lüfter im Modul ist ausgefallen.
Mit Hilfe des Hallsensors auf dem Lüftersockel überwacht die Hauptplatine
die Lüftergeschwindigkeit. Falls die Lüftergeschwindigkeit eine bestimmte
Zeit lang einen bestimmten Grenzwert unterschreitet, wird eine Fehlermeldung erzeugt.
Dies ist der Fall, wenn der Lüfter 5 Sekunden lang nur zwei Umdrehungen pro
Sekunde durchführt.
Abhängig vom Modul werden bestimmte Bauteile (z. B. die Lampe im Detektor) abgeschaltet, um sicherzustellen, dass das Modul innen nicht überhitzt.
140
Mögliche Ursache
Empfohlene Maßnahme
1 Lüfterkabel ist nicht angeschlossen.
Wenden Sie sich an einen Agilent
Kundendienstmitarbeiter.
2 Lüfter ist defekt.
Wenden Sie sich an einen Agilent
Kundendienstmitarbeiter.
3 Defekte Hauptplatine.
Wenden Sie sich an einen Agilent
Kundendienstmitarbeiter.
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Fehlerbeschreibungen
Allgemeine Fehlermeldungen
8
Open Cover
Error ID: 0205
Abdeckung offen
Das obere Schaumstoffteil wurde entfernt.
Der Sensor auf der Hauptplatine erkennt, ob das obere Schaumteil vorhanden
ist. Wenn das Schaumstoffteil entfernt wurde, wird der Lüfter abgeschaltet
und es wird eine Fehlermeldung ausgegeben.
Mögliche Ursache
Empfohlene Maßnahme
1 Das obere Schaumstoffteil wurde entfernt.
Wenden Sie sich an einen Agilent
Kundendienstmitarbeiter.
2 Der Sensor wird durch das obere
Wenden Sie sich an einen Agilent
Kundendienstmitarbeiter.
Schaumstoffteil nicht aktiviert.
3 Verschmutzter oder defekter Sensor.
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Wenden Sie sich an einen Agilent
Kundendienstmitarbeiter.
141
8
Fehlerbeschreibungen
Detektor-Fehlermeldungen
Detektor-Fehlermeldungen
Folgende Fehler sind spezifisch für den Detektor.
UV lamp: no current
Error ID: 7450
UV-Lampe: kein Stromfluss
Durch die Lampe fliesst kein Strom. Der Prozessor überwacht weiterhin den
Anodenstrom, der während des Betriebs von der Lampe gezogen wird. Wenn
der Anodenstrom den unteren Grenzwert unterschreitet, wird eine Fehlermeldung ausgegeben.
Mögliche Ursache
Empfohlene Maßnahme
1 Lampe nicht angeschlossen.
Vergewissern Sie sich, dass der Lampenstecker
richtig angeschlossen ist.
2 Oberes Schaumstoffteil wurde bei
Wenden Sie sich an einen Agilent
Kundendienstmitarbeiter.
eingeschalteter Lampe herausgenommen.
3 Defekte Lampe oder Lampe eines
Ersetzen Sie die Lampe.
Drittherstellers.
142
4 Defekte Hauptplatine.
Wenden Sie sich an einen Agilent
Kundendienstmitarbeiter.
5 Defektes Netzteil.
Wenden Sie sich an einen Agilent
Kundendienstmitarbeiter.
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8
Fehlerbeschreibungen
Detektor-Fehlermeldungen
UV lamp: no voltage
Error ID: 7451
UV-Lampe: keine Spannung
An der Lampe liegt keine Spannung an. Der Prozessor überwacht weiterhin
die Anodenspannung der Lampe während des Betriebs. Wenn die Anodenspannung den unteren Grenzwert unterschreitet, wird eine Fehlermeldung
ausgegeben.
Mögliche Ursache
Empfohlene Maßnahme
1 Defekte Lampe oder Lampe eines
Ersetzen Sie die Lampe.
Drittherstellers.
2 Defektes Netzteil.
Wenden Sie sich an einen Agilent
Kundendienstmitarbeiter.
3 Defekte Hauptplatine.
Wenden Sie sich an einen Agilent
Kundendienstmitarbeiter.
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143
8
Fehlerbeschreibungen
Detektor-Fehlermeldungen
Ignition Failed
Error ID: 7452
Zündung fehlgeschlagen
Die Lampe hat nicht gezündet. Der Prozessor überwacht in der Zündphase den
Stromfluss durch die Lampe. Wenn der Lampenstrom nicht innerhalb von 2 –
5 s über den unteren Grenzwert steigt, wird die Fehlermeldung generiert.
Mögliche Ursache
Empfohlene Maßnahme
1 Lampe nicht angeschlossen.
Vergewissern Sie sich, dass die Lampe
angeschlossen ist.
2 Defekte Lampe oder Lampe eines
Ersetzen Sie die Lampe.
Drittherstellers.
144
3 Defektes Netzteil.
Wenden Sie sich an einen Agilent
Kundendienstmitarbeiter.
4 Defekte Hauptplatine.
Wenden Sie sich an einen Agilent
Kundendienstmitarbeiter.
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Fehlerbeschreibungen
Detektor-Fehlermeldungen
8
No heater current
Error ID: 7453
Kein Lampenheizungsstrom
Kein Heizstrom für die Lampe im Sensor. Beim Zünden der Lampe kontrolliert
der Prozessor den Heizstrom. Wenn der Lampenstrom nicht innerhalb von 1
über den unteren Grenzwert steigt, wird die Fehlermeldung generiert.
Mögliche Ursache
Empfohlene Maßnahme
1 Lampe nicht angeschlossen.
Vergewissern Sie sich, dass die Lampe
angeschlossen ist.
2 Die Zündung startet bei fehlendem
Wenden Sie sich an einen Agilent
Kundendienstmitarbeiter.
Schaumteil.
3 Defekte Hauptplatine.
Wenden Sie sich an einen Agilent
Kundendienstmitarbeiter.
4 Defekte Lampe oder Lampe eines
Ersetzen Sie die Lampe.
Drittherstellers.
5 Defektes Netzteil.
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Kundendienstmitarbeiter.
145
8
Fehlerbeschreibungen
Detektor-Fehlermeldungen
Wavelength calibration setting failed
Error ID: 7310
Einstellung der Wellenlängenkalibrierung fehlgeschlagen
Bei der Wellenlängenkalibrierung wurde kein Intensitätsmaximum gefunden.
Kalibrierung 0 fehlgeschlagen:
Nullpunktkalibrierung fehlgeschlagen.
Kalibrierung 1 fehlgeschlagen:
656 nm Kalibrierung fehlgeschlagen.
Mögliche Ursache
Empfohlene Maßnahme
1 Lampe ist ausgeschaltet.
Schalten Sie die Lampe ein.
2 Fehlerhafte Installation der Durchflusszelle.
Überprüfen Sie, ob die Durchflusszelle korrekt
installiert ist.
3 Durchflusszelle ist verschmutzt oder enthält
Reinigen/bzw. ersetzen Sie die Fenster der
Durchflusszelle oder entfernen Sie die
Luftblasen.
Luftblasen.
4 Intensität ist zu gering.
Setzen Sie eine neue Lampe ein.
5 Aktuelle Schrittweite zu weit vom Maximum • Wiederholen Sie die Kalibrierung.
entfernt.
146
•
Wenden Sie sich an einen Agilent
Kundendienstmitarbeiter.
6 Falsch ausgerichtete/defekte Gittereinheit.
Wenden Sie sich an einen Agilent
Kundendienstmitarbeiter.
7 Defekte Hauptplatine.
Wenden Sie sich an einen Agilent
Kundendienstmitarbeiter.
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8
Fehlerbeschreibungen
Detektor-Fehlermeldungen
Wavelength holmium check failed
Error ID: 7318
Wellenlängenholmiumprüfung fehlgeschlagen
Der Holmiumoxidtest im Sensor ist misslungen. Beim Holmiumoxidfiltertest
positioniert der Detektor den Holmiumoxidfilter im Lichtweg und vergleicht
die gemessenen Absorptionsmaxima mit den erwarteten Werten. Die Fehlermeldung wird erzeugt, wenn die gemessenen Maxima ausserhalb der Grenzwerte liegen.
Mögliche Ursache
Empfohlene Maßnahme
1 Falsch ausgerichtete/defekte Gittereinheit.
•
Vergewissern Sie sich, dass die
Durchflusszelle richtig eingebaut ist und frei
von Verschmutzungen ist (Zellfenster, Puffer
usw.).
•
Führen Sie den Filtertest aus um
festzustellen, ob der Filtermotorantrieb
defekt ist. Falls ein Defekt vorliegt, wenden
Sie sich an einen Agilent
Kundendienstmitarbeiter.
•
Führen Sie den Gitterantriebstest durch um
festzustellen, ob der Gitterantrieb defekt ist.
Falls ein Defekt vorliegt, wenden Sie sich an
einen Agilent Kundendienstmitarbeiter.
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147
8
Fehlerbeschreibungen
Detektor-Fehlermeldungen
Grating or Filter Motor Errors
Error ID: Grating: 7800, 7801, 7802, 7803, 7804, 7805, 7806, 7808, 7809;
Filter: 7810, 7811, 7812, 7813, 7814, 7815, 7816
Fehlermeldungen Gitter- oder Filtermotor
Ein Motortest ist misslungen.
Test 0 fehlgeschlagen:
Filtermotor.
Test 1 Fehlgeschlagen:
Gittermotor.
Bei den Motortests fährt jeder Motor zu seiner Endposition um festzustellen,
ob der Endsensor anspricht. Die Fehlermeldung wird erzeugt, wenn die Endposition nicht gefunden wird.
Mögliche Ursache
Empfohlene Maßnahme
1 Motor nicht angeschlossen.
Wenden Sie sich an einen Agilent
Kundendienstmitarbeiter.
2 Defekter Motor.
Wenden Sie sich an einen Agilent
Kundendienstmitarbeiter.
3 Defektes/fehlendes Gitter bzw.
Wenden Sie sich an einen Agilent
Kundendienstmitarbeiter.
defekter/fehlender Filter.
4 Kabel/Anschluss defekt
148
Wenden Sie sich an einen Agilent
Kundendienstmitarbeiter.
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Fehlerbeschreibungen
Detektor-Fehlermeldungen
8
Wavelength test failed
Error ID: 7890
Wellenlängentest fehlgeschlagen
Die automatische Überprüfung der Wellenlängenkalibrierung nach dem Zünden der Lampe ist misslungen. Nach dem Einschalten der Lampe wartet der
Detektor 1 min um die Lampe aufzuheizen. Danach wird eine Überprüfung der
Deuteriumemissionslinie 656 nm mithilfe der Referenzdiode durchgeführt.
Wenn die Emissionslinie mehr als 3 nm vom eigentlichen Wert bei 656 nm entfernt liegt, wird die Fehlermeldung erzeugt.
Mögliche Ursache
Empfohlene Maßnahme
1 Kalibrierung ist fehlerhaft.
Kalibrieren Sie den Detektor neu.
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149
8
Fehlerbeschreibungen
Detektor-Fehlermeldungen
Cutoff filter doesn't decrease the light intensity at 250 nm
Error ID: 7813
Der Sperrfilter reduziert die Lichtintensität bei 250 nm nicht
Die automatische Überprüfung des Filters nach dem Zünden der Lampe ist
misslungen. Wenn die Lampe eingeschaltet wird, positioniert der Detektor den
Sperrfilter im Lichtweg. Bei einwandfreier Funktion des Filters ist eine Verringerung in der Lampenintensität zu beobachten. Wenn der erwartete Intensitätsverlust nicht auftritt, wird die Fehlermeldung erzeugt.
Mögliche Ursache
Empfohlene Maßnahme
1 Motor nicht angeschlossen.
Wenden Sie sich an einen Agilent
Kundendienstmitarbeiter.
2 Defekter Motor.
Wenden Sie sich an einen Agilent
Kundendienstmitarbeiter.
3 Defektes/fehlendes Gitter bzw.
Wenden Sie sich an einen Agilent
Kundendienstmitarbeiter.
defekter/fehlender Filter.
4 Kabel/Anschluss defekt
Wenden Sie sich an einen Agilent
Kundendienstmitarbeiter.
ADC Hardware Error
Error ID: 7830, 7831
A/D-Wandler Hardwarefehler
A/D-Konverter Hardware defekt.
150
Mögliche Ursache
Empfohlene Maßnahme
1 A/D-Konverter Hardware defekt.
Wenden Sie sich an einen Agilent
Kundendienstmitarbeiter.
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
8
Fehlerbeschreibungen
Detektor-Fehlermeldungen
Illegal temperature value from sensor at fan assembly
Error ID: 1071
Ungültiger Temperaturwert vom Sensor der Lüftereinheit
Dieser Temperatursensor hat einen Wert außerhalb des zulässigen Bereichs
zurückgegeben. Der Parameter dieses Ereignisses entspricht der gemessenen
Temperatur in 1/100 Grad Celsius. Aus diesem Grund wird die Temperatursteuerung abgeschaltet.
Mögliche Ursache
Empfohlene Maßnahme
1 Verschmutzter oder defekter Sensor.
Wenden Sie sich an einen Agilent
Kundendienstmitarbeiter.
2 Der Detektor wird unter unzulässigen
Vergewissern Sie sich, dass die
Umgebungsbedingungen im zulässigen Bereich
sind.
Umgebungsbedingungen betrieben.
Illegal Temperature Value from Sensor at Air Inlet
Error ID: 1072
Ungültiger Temperaturwert vom Sensor des Lufteinlasses
Dieser Temperatursensor (auf der Detektor-Hauptplatine) hat einen Wert
außerhalb des zulässigen Bereichs zurückgegeben. Der Parameter dieses
Ereignisses entspricht der gemessenen Temperatur in 1/100 Grad Celsius. Aus
diesem Grund wird die Temperatursteuerung abgeschaltet.
Mögliche Ursache
Empfohlene Maßnahme
1 Der Temperatursensor ist defekt.
Wenden Sie sich an einen Agilent
Kundendienstmitarbeiter.
2 Der Detektor wird unter unzulässigen
Vergewissern Sie sich, dass die
Umgebungsbedingungen im zulässigen Bereich
sind.
Umgebungsbedingungen betrieben.
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
151
8
Fehlerbeschreibungen
Detektor-Fehlermeldungen
Heater at fan assembly failed
Error ID: 1073
Heizung an Lüftereinheit ausgefallen
Jedes Mal, wenn die Deuteriumlampe oder die Wolframlampe (nur DAD) einoder ausgeschaltet wird, führt die Heizung einen Selbsttest aus. Wenn der Test
fehlschlägt, wird ein Fehlerereignis erstellt. Aus diesem Grund wird die Temperatursteuerung abgeschaltet.
Mögliche Ursache
Empfohlene Maßnahme
1 Defekter Anschluss oder defektes Kabel.
Wenden Sie sich an einen Agilent
Kundendienstmitarbeiter.
2 Defekte Heizung.
Wenden Sie sich an einen Agilent
Kundendienstmitarbeiter.
Heater Power At Limit
Error ID: 1074
Heizungsleistung am Limit
Die verfügbare Leistung der Heizung hat das obere oder untere Limit erreicht.
Dieses Ereignis wird nur einmal pro Analysenlauf gesendet. Der Parameter
gibt an, welches Limit erreicht wurde:
0 bedeutet, dass das obere Limit erreicht wurde (starker Abfall der Umgebungstemperatur).
1 bedeutet, dass das untere Limit erreicht wurde (starker Anstieg der Umgebungstemperatur).
Mögliche Ursache
Empfohlene Maßnahme
1 Exzessive Veränderung in der
Warten Sie, bis die Temperatursteuerung
ausgleicht.
Umgebungstemperatur.
152
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
Fehlerbeschreibungen
Detektor-Fehlermeldungen
8
No Run Data Available In Device
Keine Analysendaten im Gerät verfügbar
In sehr seltenen Fällen ist die Kapazität der CompactFlash-Karte nicht ausreichend. Dies kann beispielsweise dann passieren, wenn die Unterbrechung der
LAN-Kommunikation länger andauert und der Detektor spezielle Einstellungen verwendet (z. B. volle Datenrate bei 80 Hz plus volle Spektren plus alle
Signale) beim Datenbuffering.
Mögliche Ursache
Empfohlene Maßnahme
1 CompactFlash-Karte voll.
•
Beheben Sie die Kommunikationsstörung.
•
Verringern Sie die Datenrate.
Cover Violation
Error ID: 7461
Fehlende Abdeckung
Das obere Schaumstoffteil wurde entfernt.
Der Sensor auf der Hauptplatine erkennt, ob das obere Schaumteil vorhanden
ist. Wenn das Schaumteil nicht vorhanden ist, während die Lampen eingeschaltet sind (oder wenn versucht wird, z. B. die Lampen bei entferntem
Schaumteil einzuschalten), werden die Lampen ausgeschaltet und die Fehlermeldung generiert.
Mögliche Ursache
Empfohlene Maßnahme
1 Das obere Schaumstoffteil wurde entfernt.
Wenden Sie sich an einen Agilent
Kundendienstmitarbeiter.
2 Der Sensor wird durch das obere
Wenden Sie sich an einen Agilent
Kundendienstmitarbeiter.
Schaumstoffteil nicht aktiviert.
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
153
8
154
Fehlerbeschreibungen
Detektor-Fehlermeldungen
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
9
Testfunktionen
Intensitätstest 156
Intensitätstest 156
Zellentest
158
Überprüfung/Kalibrierung der Wellenlänge
ASTM-Drift- und Rauschtest
Rauschen-Schnelltest
160
163
164
Dunkelstromtest 165
Dark Current Test Failed
Holmiumoxidtest 167
Holmium Oxide Test Failed
166
169
In diesem Kapitel werden die integrierten Testfunktionen des Detektors
beschrieben.
Agilent Technologies
155
9
Testfunktionen
Intensitätstest
Intensitätstest
Beim Intensitätstest wird die Intensität der Deuteriumlampe über den gesamten VWD-Wellenlängenbereich (190 -600 nm) gemessen. Mithilfe dieses Tests
kann die Leistung der Lampe festgestellt und überprüft werden, ob die Fenster
der Durchflusszelle verschmutzt oder kontaminiert sind. Beim Start des Tests
ist die Verstärkung auf Null festgesetzt. Um Einflüsse durch absorbierende
Lösungsmittel auszuschalten, sollte die Durchflusszelle während des Tests mit
Wasser gefüllt sein. Das Aussehen des Intensitätsspektrums hängt hauptsächlich von den Charakteristika der Lampe, des Gitters und der Diodeneigenschaften ab. Deswegen werden die Intensitätsspektren verschiedener Geräte
auch leicht differieren. Die nachstehende Abbildung zeigt ein typisches Intensitätstestspektrum.
Der Intensitätstest ist verfügbar im
• Agilent Lab Advisor (bevorzugtes Werkzeug).
• Agilent Instant Pilot G4208A, über More-Diagnosis-VWD-Lamp Intensity Test.
Auswertung der Testergebnisse
Agilent Lab Advisor und Instant Pilot werten drei Werte automatisch aus und
zeigen die Grenzwerte für jeden Wert, den Durchschnitt, das Minimum und
das Maximum aller Datenpunkte sowie passed oder failed für jeden Wert an.
156
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
9
Testfunktionen
Intensitätstest
Intensitätstest mit Agilent LabAdvisor
Abbildung 57 Intensitätstest mit Agilent LabAdvisor
Intensitätstest nicht bestanden
Mögliche Ursache
Empfohlene Maßnahme
1 Leere Durchflusszelle
Vergewissern Sie sich, dass die Durchflusszelle
mit Wasser gefüllt ist.
2 Fenster der Durchflusszelle schmutzig
Wiederholen Sie den Test bei entfernter
Durchflusszelle. Tauschen Sie die
Durchflusszellenfenster aus, wenn dieser Test
erfolgreich ist.
3 Defekte Optik
Wenden Sie sich an einen Agilent
Kundendienstmitarbeiter.
4 Defekte Lampe oder Optik.
Ersetzen Sie die Lampe.
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
157
9
Testfunktionen
Zellentest
Zellentest
Der Zellentest vergleicht die jeweils von der Probediode und der Referenzdiode gemessene Intensität der Deuteriumlampe (ungefiltert und nicht logarithmiert), während sich das Gitter in der kalibrierten Position befindet. Das
resultierende Intensitätsverhältnis (Probe:Referenz) ist ein Maß für die Lichtmenge, die durch die Durchflusszelle absorbiert wird.
Mithilfe dieses Tests kann festgestellt werden, ob die Fenster der Durchflusszelle verschmutzt oder kontaminiert sind. Bei Testbeginn ist die Verstärkung
auf -1 gestellt. Um Einflüsse durch absorbierende Lösungsmittel auszuschalten, sollte die Durchflusszelle während des Tests mit Wasser gefüllt sein.
Grenzwerte: Kein echter Grenzwert. Grund hierfür ist, dass es von der Position/Ausrichtung der Referenzseite abhängig ist (Lichtteiler - Referenzblende Referenzdiode). Deshalb kann der Wert der Referenzseite höher/niedriger ausfallen als der Wert der Probenseite.
Bei sauberer Zelle liegen die Zählungen für Probe und Referenz (Photoelektronenstrom) im gleichen Bereich. Falls die Probenseite viel niedrigere Werte
anzeigt als die Referenzseite, liegt ggf. eine Störung der Durchflusszelle vor.
Voraussetzung:
Spülen Sie die Durchflusszelle mit einem Fluss von 1 mL/min während mindestens 10 Minuten durch.
Wahrscheinliche Ursache
Vorgeschlagene Vorgehensweise
Zelle kontaminiert
Spülen Sie die Durchflusszelle
Zellenfenster kontaminiert
Reinigen/ersetzen Sie die Zellenfenster
Mechanische Störung
Überprüfen Sie die Zellenposition
Im Agilent Instant Pilot G4208A sind die Photoelektronenstromwerte über
More > Diagnosis > VWD > LampIntensity Test verfügbar. Siehe Abbildung 59 auf
Seite 159.
158
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
Testfunktionen
Zellentest
9
Abbildung 58 Zellentest mit Lab Advisor
Überprüfung des Photoelektronenstroms mit dem Instant Pilot
Abbildung 59 Überprüfung des Fotostroms mit dem Instant Pilot
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
159
9
Testfunktionen
Überprüfung/Kalibrierung der Wellenlänge
Überprüfung/Kalibrierung der Wellenlänge
Die Wellenlängenkalibrierung des Sensors erfolgt mit der Position nullter Ordnung und 656 nm der Position der Emissionslinie der Deuteriumlampe. Die
Kalibrierung besteht aus zwei Schritten. Zuerst wird das Gitter in der Position
nullter Ordnung kalibriert. Die genaue Position des Schrittmotors, in der das
Maximum nullter Ordnung auftritt, wird geräteintern gespeichert. Anschließend wird das Gitter mithilfe der Emissionslinie des Deuteriums bei 656 nm
kalibriert und die Motorposition, bei der das Intensitätsmaximum auftritt,
wird ebenfalls im Detektor gespeichert.
Zusätzlich zur Kalibrierung nullter Ordnung und 656 nm (Alpha-Emissionslinie) werden die Beta-Emissionslinie bei 486 nm und die drei Holmiumlinien
für den vollständigen Wellenlängenkalibrierungsvorgang herangezogen. Diese
Holmiumlinien liegen bei 360,8 nm, 418,5 nm und 536,4 nm.
HINWEIS
Die Überprüfung/Kalibrierung der Wellenlänge dauert ungefähr 2,5 min. Sie kann in den
ersten 10 min nach dem Einschalten der Lampe nicht durchgeführt werden, da
Wellenlängenverschiebungen beim Aufheizen die Messungen stören.
Beim ON der Lampe wird die Position der 656 nm-Emissionslinie der Deuteriumlampe automatisch überprüft.
Die Überprüfung/Kalibrierung der Wellenlänge ist verfügbar in
• Agilent Lab Advisor (bevorzugtes Werkzeug).
• Agilent Instant Pilot G4208A, über More-Diagnosis-VWD-Calibration.
Wann muss der Detektor kalibriert werden?
Der Detektor wird im Werk kalibriert und sollte unter normalen Betriebsbedingungen keine Neukalibrierung erfordern. In folgenden Fällen ist eine Neukalibrierung jedoch ratsam:
• Nach einer Wartung (Durchflusszelle oder Lampe),
• nach einer Reparatur von Komponenten der Optikeinheit
• nach dem Austausch der Optikeinheit oder der VWD-Hauptplatine,
160
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
9
Testfunktionen
Überprüfung/Kalibrierung der Wellenlänge
• in regelmäßigen Abständen, mindestens einmal pro Jahr (beispielsweise
vor einer Betriebsprüfung/Leistungsprüfung)
• wenn die chromatographischen Ergebnisse darauf schließen lassen, dass
der Detektor eine Neukalibrierung erfordert
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
161
9
Testfunktionen
Überprüfung/Kalibrierung der Wellenlänge
Überprüfung/Kalibrierung der Wellenlänge mit Agilent LabAdvisor
Abbildung 60 Überprüfung/Kalibrierung der Wellenlänge mit Agilent LabAdvisor
162
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
Testfunktionen
ASTM-Drift- und Rauschtest
9
ASTM-Drift- und Rauschtest
Der ASTM-Drift- und Rauschtest ermittelt das Detektorrauschen über einen
Zeitraum von 20 Minuten. Der Test erfolgt mit HPLC-Wasser, das mit
1 mL/min durch die Durchflusszelle fließt. Nach Abschluss des Tests wird das
Rauschergebnis automatisch angezeigt.
Abbildung 61 ASTM-Drift- und Rauschtest mit Agilent LabAdvisor
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
163
9
Testfunktionen
Rauschen-Schnelltest
Rauschen-Schnelltest
Der Rauschen-Test misst das Rauschen des Detektors beim Durchfluss von
HPLC-Wasser durch die Durchflusszelle bei 1 mL/min in einminütigen Intervallen über einen Zeitraum von 5 Minuten.
Das Rauschen des Detektors wird berechnet, indem die maximale Amplitude
für alle zufälligen Variationen des Detektorsignals, die in Frequenzen von
mehr als einem Zyklus pro Stunde auftreten, verwendet wird. Das Rauschen
wird für fünf einminütige Intervalle ermittelt und basiert auf dem akkumulierten Peak-zu-Peak-Rauschen der Intervalle. Es werden mindestens sieben
Datenpunkte pro Zyklus für die Berechnung verwendet.
Die Zyklen bei der Rauschermittlung überlappen nicht.
Um zuverlässige Ergebnisse zu erhalten, muss die Lampe mindestens 10 Minuten vor der Messung eingeschaltet werden.
Abbildung 62 Rauschen-Schnelltest mit Agilent LabAdvisor
164
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
Testfunktionen
Dunkelstromtest
9
Dunkelstromtest
Mit diesem Test wird der Leckstrom der Proben- und Referenzkreisläufe gemessen. Der Test wird verwendet, um defekte Proben- oder Referenzdioden bzw.
A/D-Wandlerdioden zu ermitteln, die eine Nicht-Linearität oder exzessives Basislinienrauschen verursachen können. Während des Tests ist die Lampe ausgeschaltet. Als Nächstes wird der Leckstrom beider Dioden gemessen.
Abbildung 63 Dunkelstromtest mit Agilent LabAdvisor
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
165
9
Testfunktionen
Dunkelstromtest
Dark Current Test Failed
Dunkelstromtest fehlgeschlagen
Mögliche Ursache
Empfohlene Maßnahme
1 Defekte Probe oder Referenzdiode.
Wenden Sie sich an einen Agilent
Kundendienstmitarbeiter.
2 Defekte Probe oder defekte Referenzplatine
Wenden Sie sich an einen Agilent
Kundendienstmitarbeiter.
des A/D-Wandlers.
3 Defekte Hauptplatine.
166
Wenden Sie sich an einen Agilent
Kundendienstmitarbeiter.
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
9
Testfunktionen
Holmiumoxidtest
Holmiumoxidtest
Dieser Test überprüft die Kalibrierung des Detektors gegen die drei Wellenlängen-Maxima des eingebauten Holmiumoxidfilters. Der Test zeigt die Differenz
zwischen den erwarteten und gemessenen Maxima an. Die nachstehende
Abbildung zeigt ein Holmiumtestspektrum.
Der Holmiumoxidtest ist verfügbar im
• Agilent Lab Advisor (bevorzugtes Werkzeug).
• Agilent Instant Pilot G4208A, über More-Diagnosis-VWD-Holmium Spectrum
Test.
Der Test verwendet die folgenden Holmiummaxima:
• 360,8 nm
• 418,5 nm
• 536,4 nm
HINWEIS
Siehe auch “Konformitätserklärung für Filter aus HOX2” auf Seite 246.
Wann ist der Test durchzuführen
• nach Rekalibrierung,
• als Teil der Betriebsprüfung/Leistungsüberprüfung oder
• nach Durchflusszellenwartung oder -reparatur.
Auslegung der Ergebnisse
Der Test gilt als erfolgreich bestanden, wenn sich alle drei Wellenlängen innerhalb von ± 1 nm des erwarteten Werts befinden. Dies zeigt an, dass der Detektor korrekt kalibriert ist.
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
167
9
Testfunktionen
Holmiumoxidtest
Holmiumoxidtest mit Agilent LabAdvisor
Abbildung 64 Holmiumoxidtest mit Agilent LabAdvisor
168
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
9
Testfunktionen
Holmiumoxidtest
Holmium Oxide Test Failed
Negatives Testergebnis
Mögliche Ursache
Empfohlene Maßnahme
1 Detektor nicht kalibriert.
Kalibrieren Sie den Detektor neu.
2 Verschmutzte oder defekte Durchflusszelle.
Wiederholen Sie den Test bei entfernter
Durchflusszelle. Tauschen Sie die
Durchflusszellenkomponenten aus, wenn dieser
Test erfolgreich ist.
3 Verschmutzter oder defekter
Führen Sie den Holmiumoxidfiltertest durch.
Falls der Test fehlschlägt, wenden Sie sich an
einen Agilent Kundendienstmitarbeiter.
Holmiumoxidfilter.
4 Optische Fehlausrichtung.
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
Wenden Sie sich an einen Agilent
Kundendienstmitarbeiter.
169
9
170
Testfunktionen
Holmiumoxidtest
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
10
Wartung und Reparatur
Einführung in die Wartung
172
Warnungen und Vorsichtshinweise
Überblick über die Wartung
Reinigung des Moduls
Austausch einer Lampe
175
176
177
Austausch einer Durchflusszelle
Reparatur der Durchflusszellen
180
183
Verwendung der Küvettenhalter
Beseitigen von Leckagen
173
186
188
Austausch der Teile des Leckagesystems
Austauschen der Modul-Firmware
189
191
Dieses Kapitel bietet allgemeine Informationen zur Wartung und Reparatur des
Detektors.
Agilent Technologies
171
10 Wartung und Reparatur
Einführung in die Wartung
Einführung in die Wartung
Das Modul ist besonders wartungsfreundlich. Die Wartung kann von der Vorderseite aus, mit dem Modul im Systemturm durchgeführt werden.
HINWEIS
Das Modul enthält keine Innenteile, die gewartet werden können.
Öffnen Sie das Modul nicht.
172
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
10
Wartung und Reparatur
Warnungen und Vorsichtshinweise
Warnungen und Vorsichtshinweise
WARNUNG
Giftige, entzündliche und gesundheitsgefährliche Lösungsmittel, Proben und
Reagenzien
Der Umgang mit Lösungsmitteln, Proben und Reagenzien kann Gesundheits- und
Sicherheitsrisiken bergen.
➔ Beachten Sie bei der Handhabung dieser Substanzen die geltenden
Sicherheitsvorschriften (z. B. durch Tragen von Schutzbrille, Handschuhen und
Schutzkleidung), die in den Sicherheitsdatenblättern des Herstellers beschrieben
sind, und befolgen Sie eine gute Laborpraxis.
➔ Das Volumen an Substanzen sollte auf das für die Analyse erforderliche Minimum
reduziert werden.
➔ Das Gerät darf nicht in einer explosionsgefährdeten Umgebung betrieben werden.
WARNUNG
Augenschäden durch Detektorlicht
Das Licht der UV-Lampe des optischen Systems in diesem Produkt kann bei
direktem Blickkontakt zu Augenverletzungen führen.
➔ Schalten Sie die Lampe des optischen Systems immer aus, bevor Sie diese
entfernen.
WARNUNG
Stromschlag
Reparaturarbeiten am Modul können zu Personenschäden, z. B. einem Stromschlag,
führen, wenn die Abdeckung geöffnet ist.
➔ Nehmen Sie die Abdeckung des Moduls nicht ab.
➔ Nur zertifizierte Personen sind befugt, Reparaturen im Innenbereich des Moduls
durchzuführen.
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
173
10 Wartung und Reparatur
Warnungen und Vorsichtshinweise
WARNUNG
Personenschäden oder Schäden am Produkt
Agilent ist weder ganz noch teilweise für Schäden verantwortlich, die durch
unsachgemäße Verwendung, unbefugte Änderungen, Anpassungen oder
Modifikationen der Produkte, Nichteinhaltung der in den Benutzerhandbüchern von
Agilent beschriebenen Verfahren oder die unrechtmäßige Nutzung der Produkte
entstehen.
➔ Produkte von Agilent dürfen nur gemäß der in den produktspezifischen
Benutzerhandbüchern von Agilent beschriebenen Art und Weise verwendet
werden.
VORSICHT
Sicherheitsstandards für externe Geräte
➔ Wenn Sie externe Geräte an das System anschließen, stellen Sie sicher, dass diese
gemäß den für die Art von externem Gerät geltenden Sicherheitsstandards getestet
und zugelassen wurden.
174
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
10
Wartung und Reparatur
Überblick über die Wartung
Überblick über die Wartung
Auf den Folgenden Seiten werden Wartungen (einfache Reparaturen)
beschrieben, die am Detektor vorgenommen werden können, ohne das Gehäuse öffnen zu müssen.
Tabelle 23 Einfache Reparaturen
Aktion
Häufigkeit der Ausführung
Hinweise
Austausch der
Deuteriumlampe
Wenn Rausch- oder Drifterscheinungen die für die
Analyse zulässigen Grenzwerte übersteigen oder wenn
die Lampe nicht gezündet werden kann.
Führen Sie nach dem Austausch einen
VWD-Test durch.
Austausch der
Durchflusszelle
Wenn für die Analyse ein anderer Durchflusszellentyp
benötigt wird.
Führen Sie nach dem Austausch einen
VWD-Test durch.
Reinigen oder
Austausch von
Durchflusszellenteilen
Bei Leckagen oder wenn die Intensität aufgrund
verschmutzter Durchflusszellenfenster abfällt.
Prüfen Sie nach der Reparatur auf
Druckdichtigkeit.
Trocknen des
Leckagesensors
Bei Auftreten einer Leckage.
Prüfen Sie auf Leckagen.
Austausch des
Leckagesystems
Wenn Teile gebrochen oder korrodiert sind.
Prüfen Sie auf Leckagen.
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
175
10 Wartung und Reparatur
Reinigung des Moduls
Reinigung des Moduls
Das Gehäuse des Moduls ist stets sauber zu halten. Die Reinigung sollte mit
einem weichen, mit Wasser oder einer milden Spülmittellösung angefeuchteten Lappen erfolgen. Verwenden Sie keine zu nassen Lappen, da sonst Flüssigkeit in das Gerät tropfen könnte.
WARNUNG
Flüssigkeit, die in den Elektronikraum des Moduls tropft.
Flüssigkeit in der Elektronik des Moduls kann zu einem Stromschlag führen und das
Modul beschädigen.
➔ Verwenden Sie für die Reinigung kein übermäßig nasses Tuch.
➔ Vor dem Öffnen von Verschraubungen müssen daher alle Lösungsmittelleitungen
entleert werden.
176
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
Wartung und Reparatur
Austausch einer Lampe
10
Austausch einer Lampe
Wann erforderlich
Wenn Rauschen oder Drifterscheinungen die für die Applikation zulässigen Grenzen übersteigen
oder wenn die Lampe nicht gezündet werden kann.
Erforderliche
Werkzeuge
Beschreibung
Schraubendreher Pozidriv 1 PT3
Erforderliche Teile
Vorbereitungen
Anzahl Best.-Nr.
Beschreibung
1
Deuteriumlampe (mit RFID-Kennung)
G1314-60101
Schalten Sie die Lampe aus.
HINWEIS
Wenn Sie anstelle der VWD-Lampe eine Agilent DAD-Lampe benutzen möchten, müssen
Sie die Lampeneinstellungen in der VWD-Konfiguration auf den entsprechenden
Lampentyp umstellen. Damit wird sichergestellt, dass die Filamentheizung der DAD-Lampe
wie im DAD erfolgt.
HINWEIS
Die Spezifikation bezieht sich auf eine Standardlampe mit RFID-Tag (G1314-60101). Andere
oder ältere Lampen müssen diese Werte nicht erreichen.
WARNUNG
Verletzung bei Berührung einer heißen Lampe
Wenn der Detektor in Gebrauch war, ist die Lampe möglicherweise heiß.
➔ Warten Sie in diesem Fall, bis die Lampe abgekühlt ist.
WARNUNG
Verletzungsgefahr durch scharfe Metallkanten
➔ Seien Sie vorsichtig, wenn Sie das RFI-Blech auf der Ventilatorrückseite berühren.
Es ist scharfkantig.
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
177
10 Wartung und Reparatur
Austausch einer Lampe
VORSICHT
Elektronische Platinen und Komponenten sind empfindlich gegenüber
elektrostatischen Entladungen.
➔ Um zufällige elektrostatische Entladungen durch Berühren der Bauteile im
Geräteinneren zu vermeiden, sollten Sie zuvor eine Metallwand des Gehäuses
berühren.
1 Drücken Sie die Schnappverschlüsse und nehmen Sie die 2 Lösen Sie die Schrauben der Heizung und nehmen Sie
Frontplatte ab, um an den Innenbereich zu gelangen.
diese ab.
3 Lösen Sie die Schrauben der Lampe und bauen Sie diese
4 Setzen Sie das Heizelement wieder ein.
aus. Setzen Sie eine neue Lampe ein und schließen Sie
sie wieder an.
178
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
Wartung und Reparatur
Austausch einer Lampe
10
Nächste Schritte:
5 Setzen Sie die Frontplatte wieder ein.
6 Stellen Sie den Betriebsstundenzähler für die Lampe zurück, wie in der Dokumentation der Benutzeroberfläche
beschrieben (nur für Lampen ohne ID-Tag).
7 Schalten Sie die Lampe ein.
8 Lassen Sie die Lampe länger als 10 Minuten aufwärmen.
9 Führen Sie eine “Überprüfung/Kalibrierung der Wellenlänge” auf Seite 160 durch, um die korrekte Positionierung der
Lampe zu überprüfen.
HINWEIS
Wenn der Detektor während des Austausches ausgeschaltet war, benötigt er eine
Aufwärmzeit von 60 Minuten. Während dieser Zeit sollten keine Messungen durchgeführt
werden.
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
179
10 Wartung und Reparatur
Austausch einer Durchflusszelle
Austausch einer Durchflusszelle
Wann erforderlich
Wenn für die Analysenanwendung ein anderer Durchflusszellentyp benötigt wird oder wenn die
Durchflusszelle repariert werden muss.
Erforderliche
Werkzeuge
Beschreibung
Gabelschlüssel, 1/4 Zoll
für Kapillarenverbindungen
Erforderliche Teile
Anzahl Beschreibung
1
Durchflusszelle
Einzelheiten zu Durchflusszellen finden Sie unter
• “Standarddurchflusszelle 10 mm / 14 µl” auf Seite 195
• “Mikro-Durchflusszelle 3 mm / 2 µL” auf Seite 197
• “Semi-Mikro-Durchflusszelle 6 mm / 5 µL” auf Seite 199
• “Hochdruck-Durchflusszelle 10 mm / 14 µL” auf Seite 201
Vorbereitungen
Schalten Sie die Lampe aus.
1 Drücken Sie die Schnappverschlüsse und nehmen Sie die 2 Schrauben Sie die Einlass- und Auslasskapillaren ab.
Frontplatte ab, um an den Bereich der Durchflusszelle zu
gelangen.
180
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
Wartung und Reparatur
Austausch einer Durchflusszelle
3 Lösen Sie beide Flügelschrauben gleichzeitig und nehmen
Sie die Durchflusszelle heraus.
10
HINWEIS
Falls Sie Teile der Durchflusszelle warten wollen, siehe
“Überblick über die Ersatzteile” auf Seite 194 oder die
mit Ihrer Durchflusszelle gelieferten Informationen.
4 Ersetzen Sie die Durchflusszelle und ziehen Sie die beiden 5 Setzen Sie die Frontplatte wieder ein.
Flügelschrauben fest. Schließen Sie die Einlass- und
Auslasskapillaren wieder an der Durchflusszelle an.
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
181
10 Wartung und Reparatur
Austausch einer Durchflusszelle
Nächste Schritte:
6 Prüfen Sie auf Leckagen, indem Sie Flüssigkeit durch den Detektor pumpen und die Durchflusszelle (außerhalb des
Durchflusszellenraums) und alle Kapillaranschlüsse beobachten.
7 Setzen Sie die gewünschte Durchflusszelle ein.
8 Führen Sie eine “Überprüfung/Kalibrierung der Wellenlänge” auf Seite 160 durch, um die korrekte Positionierung der
Durchflusszelle zu überprüfen.
9 Setzen Sie die Frontplatte wieder ein.
182
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
Wartung und Reparatur
Reparatur der Durchflusszellen
10
Reparatur der Durchflusszellen
Erforderliche Teile
Anzahl Beschreibung
1
Durchflusszelle
Einzelheiten zu Durchflusszellen unter
• “Standarddurchflusszelle 10 mm / 14 µl” auf Seite 195
• “Mikro-Durchflusszelle 3 mm / 2 µL” auf Seite 197
• “Semi-Mikro-Durchflusszelle 6 mm / 5 µL” auf Seite 199
• “Hochdruck-Durchflusszelle 10 mm / 14 µL” auf Seite 201
HINWEIS
Die gezeigten Zellteile unterscheiden sich abhängig vom Durchflusszellentyp. Detaillierte
Teileskizzen finden Sie auf den oben erwähnten Seiten.
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
183
10 Wartung und Reparatur
Reparatur der Durchflusszellen
&"OZaaZchX]gVjWZ
'"@Z\Za[ZYZgc
("E::@G^c\hX]Z^WZ&
)"9^X]ihX]Z^WZ&`aZ^cZy[[cjc\
*"FjVgo[ZchiZg
+"9^X]ihX]Z^WZ'\gd›Zy[[cjc\
,"E::@G^c\hX]Z^WZ'
-"G;>9"IV\
&
'
,
*
+
)
*
(
'
&
Abbildung 65 Standard-Durchflusszelle
1 Auseinanderbauen der Durchflusszelle.
a Drehen Sie die Zellenschraube mit einem 4-mm-Inbusschlüssel heraus.
b Entfernen Sie die Ringscheiben aus Edelstahl mit Hilfe einer Pinzette.
VORSICHT
Zerkratzte Fenster durch Verwendung von Pinzetten
Wenn die Fenster mit Hilfe einer Pinzette abgenommen werden, kann dadurch die
Oberfläche der Fenster zerkratzt werden.
➔ Verwenden Sie daher zum Abnehmen der Fenster keine Pinzette.
c Entfernen Sie den PEEK-Ring, das Fenster und die Dichtung.
d Wiederholen Sie die Schritte a bis c für das andere Fenster (halten Sie
die Teile getrennt, damit diese nicht vermischt werden).
184
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
10
Wartung und Reparatur
Reparatur der Durchflusszellen
2 Reinigung der Zellenbestandteile
a Gießen Sie Isopropanol in die Zellenöffnung und wischen Sie diese mit
einem fusselfreien Tuch sauber.
b Reinigen Sie die Fenster mit Ethanol oder Methanol. Trocknen Sie die
Fenster mit einem flusenfreien Tuch.
HINWEIS
Benutzen Sie immer neue Dichtungen.
3 Zusammenbau der Durchflusszelle
a Halten Sie den Flusszellenblock horizontal und setzen Sie die Dichtung
ein. Vergewissern Sie sich, dass beide Zellenöffnungen sichtbar sind.
HINWEIS
Die Dichtungen Semi-Mikro 1 und 2 (Teile 6 und 7, “Semi-Mikro-Durchflusszelle 6 mm / 5
µL” auf Seite 199) sehen sehr ähnlich aus. Verwechseln Sie diese nicht miteinander.
b Legen Sie das Fenster auf die Dichtung.
c Legen Sie den PEEK-Ring auf das Fenster.
d Setzen Sie die Kegelfedern ein. Achten Sie darauf, dass die Kegelfedern
zum Fenster weisen. Ansonsten kann beim Anziehen der Zellenschraube
das Quarzfenster zerbrechen.
e Drehen Sie die Zellenschraube in die Durchflusszelle und ziehen Sie die
Schraube an.
4 Wiederholen Sie den Vorgang für die andere Seite der Zelle.
5 Schließen Sie die Kapillaren wieder an.
6 Führen Sie einen Leckagetest durch. Falls dieser OK ist, können Sie die
Durchflusszelle einsetzen.
7 Führen Sie eine “Überprüfung/Kalibrierung der Wellenlänge” auf Seite 160
durch, um die korrekte Positionierung der Durchflusszelle zu überprüfen.
8 Setzen Sie die Frontplatte wieder ein.
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
185
10 Wartung und Reparatur
Verwendung der Küvettenhalter
Verwendung der Küvettenhalter
Der Küvettenhalter kann anstelle einer Durchflusszelle im variablen Wellenlängendetektor eingebaut werden. Standardküvetten, die z. B. eine Holmiumoxidprobe (National Institute of Standards & Technology, NIST) enthalten,
können darin befestigt werden.
Dies kann für Wellenlängenüberprüfungen benutzt werden.
Erforderliche Teile
Anzahl Best.-Nr.
Beschreibung
1
Küvettenhalter
1
186
G1314-60200
Küvette mit "Standard", z. B. NIST-zertifizierte Holmiumoxidprobe.
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
Wartung und Reparatur
Verwendung der Küvettenhalter
10
1 Finden Sie die Position des Küvettenhalters auf der Platte. 2 Schrauben Sie die Halteklammer ab.
3 Setzen Sie die Küvette mit der Probe in den Halter ein.
4 Bringen Sie die Halteklammer wieder an und fixieren Sie
Hierbei muss die klare Seite der Küvette sichtbar sein.
A^X]ilZ\
die Küvette.
@aVgZHZ^iZ
Nächste Schritte:
5 Installieren Sie den Küvettenhalter im Gerät.
6 Führen Sie die Wellenlängenüberprüfung/Kalibrierung “Überprüfung/Kalibrierung der Wellenlänge” auf Seite 160 durch,
um die korrekte Position des Küvettenhalters zu überprüfen.
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
187
10 Wartung und Reparatur
Beseitigen von Leckagen
Beseitigen von Leckagen
Wann erforderlich
Bei einer Leckage im Bereich der Durchflusszelle oder an einer Kapillarverschraubung.
Erforderliche
Werkzeuge
Beschreibung
Zellstofftuch
Gabelschlüssel, 1/4 Zoll
für Kapillarenverbindungen
1 Nehmen Sie die Frontplatte ab.
2 Trocknen Sie den Leckagesensorbereich mit einem Zellstofftuch.
3 Achten Sie bei den Kapillaranschlüssen und im Bereich der Durchflusszelle
auf Leckagen und beheben Sie diese gegebenenfalls.
4 Setzen Sie die Frontplatte wieder ein.
6W[VaaVjhaVhh
AZX`V\ZhZchdgZ^c]Z^i
Abbildung 66 Trocknen des Leckagesensors
188
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
Wartung und Reparatur
Austausch der Teile des Leckagesystems
10
Austausch der Teile des Leckagesystems
Wann erforderlich
Wenn die Teile korrodiert oder gebrochen sind.
Erforderliche
Werkzeuge
Keine
Erforderliche Teile
Anzahl
Best.-Nr.
Beschreibung
1
5041-8389
Leckagetrichterhalterung
1
5061-3356
Leckagetrichter
1
5062-2463
Flexschlauch 5 m
1 Nehmen Sie die Frontplatte ab, um an das Leckagesystem zu gelangen.
2 Ziehen Sie den Leckagetrichter aus seiner Halterung.
3 Nehmen Sie den Leckagetrichter mit der Leitung ab.
4 Ersetzen Sie den Leckagetrichter und/oder die Leitung.
5 Setzen Sie den Leckagetrichter mit der Leitung in seine Position.
6 Befestigen Sie den Leckagetrichter an seiner Halterung.
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
189
10 Wartung und Reparatur
Austausch der Teile des Leckagesystems
7 Setzen Sie die Frontplatte wieder ein.
AZX`V\Zig^X]iZg
AZX`V\Zig^X]iZg]VaiZgjc\
AZX`V\ZaZ^ijc\
Abbildung 67 Ersetzen von Teilen des Abflusssystems
190
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
10
Wartung und Reparatur
Austauschen der Modul-Firmware
Austauschen der Modul-Firmware
Wann erforderlich
Die Installation neuerer Firmware kann notwendig sein:
• wenn eine neue Version Probleme der aktuell installierten Version behebt, oder
• um auf allen Systemen dieselbe (validierte) Version zu nutzen.
Die Installation älterer Firmware kann notwendig sein:
• um auf allen Systemen dieselbe (validierte) Version zu nutzen, oder
• wenn ein neueres Modul mit einer neueren Version in das System eingefügt wird, oder
• falls die Steuerungssoftware anderer Hersteller nur mit bestimmten Versionen kompatibel ist.
Erforderliche
Werkzeuge
Beschreibung
LAN/RS-232 Update-Tool für die Firmware
Oder
Agilent Diagnose-Software
Oder
Instant Pilot G4208A
Erforderliche Teile
Anzahl
Beschreibung
1
Firmware, Werkzeuge und Dokumentationen von der Agilent Website
Vorbereitungen
Weitere Informationen finden Sie in der Dokumentation, die im Lieferumfang des Update-Tools für
die Firmware enthalten ist.
Führen Sie zur Änderung der Firmware des Moduls folgende Schritte aus:
1 Laden Sie die erforderliche Firmware, das neuste LAN/RS-232 FW Update
Tool und die Dokumentation von der Agilent Website.
• http://www.chem.agilent.com/scripts/cag_firmware.asp.
2 Zum Laden der Firmware auf das Modul befolgen Sie bitte die in der Dokumentation enthaltenen Anweisungen.
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
191
10 Wartung und Reparatur
Austauschen der Modul-Firmware
Tabelle 24 Modulspezifische Informationen
G1314D
G1314E
G1314F
Gelieferte Firmware
B.06.20
B.06.20
B.06.30
Kompatibilität mit
Modulen der Serien
1100/1200
Wenn der G1314D in einem
System verwendet wird, muss
die Firmware aller anderen
Module Version A.06.10 oder
B.06.10 oder höher sein
(Hauptsystem und residentes
System). Andernfalls
funktioniert die Kommunikation
nicht.
Wenn der G1314E in einem
System verwendet wird, muss
die Firmware aller anderen
Module Version A.06.10 oder
B.06.10 oder höher sein
(Hauptsystem und residentes
System). Andernfalls
funktioniert die Kommunikation
nicht.
Wenn der G1314F in einem
System verwendet wird, muss
die Firmware aller anderen
Module Version A.06.30 oder
B.06.30 oder höher sein
(Hauptsystem und residentes
System). Andernfalls
funktioniert die Kommunikation
nicht.
Konvertierung
nach/Emulation von
G1314B oder G1314C
Nicht möglich wegen
unterschiedlicher Hardware
und elektronischer Plattform
192
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
11
Ersatzteile und Verbrauchsmaterialien
für die Wartung
Überblick über die Ersatzteile
194
Standarddurchflusszelle 10 mm / 14 µl
Mikro-Durchflusszelle 3 mm / 2 µL
195
197
Semi-Mikro-Durchflusszelle 6 mm / 5 µL
199
Hochdruck-Durchflusszelle 10 mm / 14 µL
Küvettenhalter
Sets
201
203
204
Leckageteile
205
Dieses Kapitel enthält Informationen zu Ersatzteilen.
Agilent Technologies
193
11 Ersatzteile und Verbrauchsmaterialien für die Wartung
Überblick über die Ersatzteile
Überblick über die Ersatzteile
Best.-Nr.
Beschreibung
5181-1516
CAN-Kabel
5181-1519
CAN-Kabel, Modul zu Modul 1 m
G1314-60101
Deuteriumlampe (mit RFID-Kennung)
G1314-60186
Standard-Durchflusszelle 10 mm, 14 µL
(mit RFID-Kennung)
G1314-60187
Mikro-Durchflusszelle 3 mm, 2 µL
(mit RFID-Kennung)
G1314-60183
Semi-Mikro-Durchflusszelle 6 mm, 5 µL
(mit RFID-Kennung)
G1314-60182
Hochdruck-Durchflusszelle 10 mm, 14 µL
(mit RFID-Kennung)
G1314-60200
Küvettenhalter
5067-4691
Gerätevorderseite DAD/VWD/FLD (1260/1290)
5065-9982
Frontabdeckung 1200 (G1314D)
Einzelheiten zu Durchflusszellen unter
• “Standarddurchflusszelle 10 mm / 14 µl” auf Seite 195,
• “Mikro-Durchflusszelle 3 mm / 2 µL” auf Seite 197,
• “Semi-Mikro-Durchflusszelle 6 mm / 5 µL” auf Seite 199 und
• “Hochdruck-Durchflusszelle 10 mm / 14 µL” auf Seite 201.
194
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
Ersatzteile und Verbrauchsmaterialien für die Wartung
Standarddurchflusszelle 10 mm / 14 µl
11
Standarddurchflusszelle 10 mm / 14 µl
Item Best.-Nr.
Beschreibung
G1314-60186
Standarddurchflusszelle 10 mm, 14 µL, 40 bar
(mit RFID-Tag)
5062-8522
Kapillarsäule - Detektor PEEK 600 mm Länge, 0,17 mm Innendurchmesser,
1/16 Zoll Außendurchmesser
G1314-65061
Zellreparatur-Satz einschließlich 2x Dichtung Nr. 1, 2x Dichtung Nr. 2, 2x
Fensterquarz
1
G1314-65062
Zellenschrauben-Satz
2
79853-29100
Satz mit Kegelfedern, 10 Stk./Packung
3
G1314-65066
Ringset Nr.2 (IN kleine Öffnung, Innendurchmesser 1 mm) PEEK, 2
St./Packung
4
G1314-65064
Dichtungen Nr. 2 IN (kleine Öffnung Innendurchmesser 1 mm), KAPTON
10 St./Packung
5
79853-68742
Fensterquarzset, 2 St./Packung
6
G1314-65063
Dichtungsset Nr.1 (OUT große Öffnung, Innendurchmesser 2,4 mm)
KAPTON, 2 St./Packung
7
G1314-65065
Ringset Nr.1 (OUT große Öffnung, Innendurchmesser 2,4 mm) PEEK, 2
St./Packung
8
G1314-44010
Clip für RFID-Kennung
9
0515-4780
Schraube für Klammer, M2.2 4,5 mm lang
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
195
11 Ersatzteile und Verbrauchsmaterialien für die Wartung
Standarddurchflusszelle 10 mm / 14 µl
1
9
2 (3x)
1 Zellenschraube
8
7
5
2 konische Feder
3 Dichtungsring Nr. 2 IN
6
4 Dichtung Nr. 2 IN
5 Quarzfenster
4
5
6 Dichtung Nr. 1 OUT
3
7 Dichtungsring Nr. 1 OUT
2 (3x)
8 RFID-Clip
1
9 Schraube
Abbildung 68 Standard-Durchflusszelle
196
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
Ersatzteile und Verbrauchsmaterialien für die Wartung
Mikro-Durchflusszelle 3 mm / 2 µL
11
Mikro-Durchflusszelle 3 mm / 2 µL
Item Best.-Nr.
Beschreibung
G1314-60187
Mikro-Durchflusszelle 3 mm, 2 µL, 120 bar
(mit RFID-Tag)
5021-1823
Kapillarsäule - Detektor Edelstahl 400 mm lang, 0,12 mm
Innendurchmesser
1
79883-22402
Fensterschraube
2
5062-8553
Federringset (10 St./Packung)
3
79883-28801
Andrückscheibe
4
79883-22301
Fensterhalterung
5
1000-0488
Quarzfenster
6
G1315-68710
Dichtung VORN (PTFE), 1,3 mm Bohrung, Einlassseite (12 St.)
7
79883-68702
Dichtung HINTEN (PTFE), 1,8 mm Bohrung, Auslassseite (12 St.)
8
G1314-44010
Clip für RFID-Kennung
9
0515-4780
Schraube für Klammer, M2.2 4,5 mm lang
G1314-87301
Kapillare EIN (0,12 mm, 310 mm lang)
G1314-87302
Kapillare AUS (0,17 mm, 120 mm lang)
G1315-68713
Zellenreparaturset Semi-Mikro, einschließlich Fensterschraubenset,
Dichtungsset HINTEN, Dichtungsset VORNE und 4 mm
Sechskantschlüssel
79883-68703
Fensterschraubenset, einschließlich 2 Quarzfenster, 2
Kompressionsdichtungen, 2 Fensterhalter, 2 Fensterschrauben und 10
Federdichtungen
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
197
11 Ersatzteile und Verbrauchsmaterialien für die Wartung
Mikro-Durchflusszelle 3 mm / 2 µL
1
1 - Fensterschraube
9
2 (5x)
3
2 - Dichtungen
8
4
5
3 - Kompressionsdichtung
7
4 - Fensterhalter
5 - Quarzfenster
6
6 - Dichtung vorne
5
7 - Dichtung hinten
4
3
2 (5x)
8 - RFID-Clip
1
9 - Schraube
Abbildung 69 Mikro-Durchflusszelle
198
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
Ersatzteile und Verbrauchsmaterialien für die Wartung
Semi-Mikro-Durchflusszelle 6 mm / 5 µL
11
Semi-Mikro-Durchflusszelle 6 mm / 5 µL
HINWEIS
Die Semi-Mikro-Dichtungen Nr. 1 und 2 (Posten 6 und 7) sehen sehr ähnlich aus.
Verwechseln Sie diese nicht.
Item Best.-Nr.
Beschreibung
G1314-60183
Semi-Mikro-Durchflusszelle 6 mm, 5 µL
(mit RFID-Kennung)
5021-1823
Kapillarsäule - Detektor Edelstahl 400 mm lang, 0,12 mm
Innendurchmesser
G1314-20047
Zellenschraube
G1314-65056
Semi-Mikrozellen-Set, einschließlich zwei Quarzfenster, eine Dichtung Nr.
1, eine Dichtung Nr. 2 und zwei PTFE-Dichtungen.
2
79853-29100
Satz mit Kegelfedern, 10 Stk./Packung
3
79853-22500
SST-Ring, 2 St./Packung
4
79853-68743
PTFE-Dichtung (runde Öffnung Innendurchmesser 2,5 mm,
Außendurchmesser 8 mm), (10 St./Packung)
5
79853-68742
Fensterquarzset, 2 St./Packung
1
6
Halbmikrodichtung Nr. 1 (lange Öffnung 1,5 x 3,5 mm), PTFE
7
Halbmikrodichtung Nr. 2 (lange Öffnung 2 x 4 mm), PTFE
8
G1314-44010
Clip für RFID-Kennung
9
0515-4780
Schraube für Klammer, M2.2 4,5 mm lang
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
199
11 Ersatzteile und Verbrauchsmaterialien für die Wartung
Semi-Mikro-Durchflusszelle 6 mm / 5 µL
1
9
2 (3x)
1 - Zellenschraube
3
2 - konische Feder
3 - Dichtungsring SST
4
8
5
7
4 - PTFE-Dichtung
5 - Quarzfenster
6
6 - Semimikrodichtung Nr. 1
5
4
3
2 (3x)
7 - Semimikro-Dichtung Nr. 2
1
8 - Clip für RFID-Tag
9 - Schrauben für Clips
Abbildung 70 Semimikro-Durchflusszelle
200
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
Ersatzteile und Verbrauchsmaterialien für die Wartung
Hochdruck-Durchflusszelle 10 mm / 14 µL
11
Hochdruck-Durchflusszelle 10 mm / 14 µL
Item Best.-Nr.
1
Beschreibung
G1314-60182
Hochdruck-Durchflusszelle 10 mm, 14 µL, 400 bar
(mit RFID-Tag)
G1315-87311
Kapillarsäule - Detektor 380 mm lang, 0,17 Innendurchmesser
(einschließlich Ferrule vorn 15,8 mm und Dichtung 15,8 mm).
G1314-20047
Zellenschraube
G1314-65054
Hochdruck-Durchflusszellen-Kit, enthält: zwei Fenster, zwei
Kapton-Dichtungen und zwei PEEK-Ringscheiben
2
PEEK Ringset
3
Fensterquarzset
4
Dichtungsset, KAPTON
5
G1314-44010
Clip für RFID-Kennung
6
0515-4780
Schraube für Klammer, M2.2 4,5 mm lang
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
201
11 Ersatzteile und Verbrauchsmaterialien für die Wartung
Hochdruck-Durchflusszelle 10 mm / 14 µL
6
1 - Zellenschraube
2 - Ring PEEK
3 - Quarzfenster
1
5
2
3
4
4 - Dichtung KAPTON
5 - RFID-Clip
4
3
6 - Schraube
2
1
Abbildung 71 Hochdruck-Durchflusszelle
202
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
Ersatzteile und Verbrauchsmaterialien für die Wartung
Küvettenhalter
11
Küvettenhalter
Informationen zur Verwendung des Küvettenhalters finden Sie in “Verwendung der Küvettenhalter” auf Seite 186.
Best.-Nr.
Beschreibung
G1314-60200
Küvettenhalter
Abbildung 72 Küvettenhalter
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
203
11 Ersatzteile und Verbrauchsmaterialien für die Wartung
Sets
Sets
HPLC Systemwerkzeugset
HPLC Systemwerkzeugset (Bestellnummer: G4203-68708) umfasst einiges
Zubehör und Werkzeuge, die für die Installation und Wartung des Moduls notwendig sind.
Zubehörkit
Zubehör-Kit (Bestellnummer: G1314-68755) umfasst Zubehör und Werkzeuge,
die für die Installation und Reparatur des Moduls notwendig sind.
204
Best.-Nr.
Beschreibung
0100-1516
Verschraubungen PEEK, 2/pk
5062-8535
Abflusszubehörkit, PEEK Kapillare 0,25 mm Innendurchmesser, 1/16
Außendurchmesser, 500 mm lang plus 2 MT PTFE-Schläuche Innendurchmesser
0,8 m, 1/16 Außendurchmesser
5063-6527
Leitungen
Innendurchmesser 6 mm, Außendurchmesser 9 mm, 1,2 m (zum Abfluss)
5181-1516
CAN-Kabel Agilent Modul zu Modul 0.5 m
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
Ersatzteile und Verbrauchsmaterialien für die Wartung
Leckageteile
11
Leckageteile
Item Best.-Nr.
Beschreibung
3
5041-8388
Leckagetrichter
4
5041-8389
Leckagetrichterhalterung
5
5041-8387
Leitungsschelle
6
5062-2463
Flexschlauch 5 m PP, 6.5
7
5062-2463
Flexschlauch 5 m PP, 6.5
*
(
)
+
,
Abbildung 73 Teile des Leckagesystems
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
205
11 Ersatzteile und Verbrauchsmaterialien für die Wartung
Leckageteile
206
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
12
Anschlusskabel
Kabelübersicht
Analogkabel
208
210
Remote-Kabel
BCD-Kabel
212
215
CAN/LAN-Kabel
RS-232-Kabel
217
218
Dieses Kapitel enthält Informationen zu den Kabeln, die bei Agilent Modulen
verwendet werden.
Agilent Technologies
207
12 Anschlusskabel
Kabelübersicht
Kabelübersicht
HINWEIS
Verwenden Sie ausschließlich Originalkabel von Agilent Technologies, um eine
einwandfreie Funktion und die Einhaltung der Sicherheits- und EMC-Bestimmungen zu
gewährleisten.
Analogkabel
Best.-Nr.
Beschreibung
35900-60750
Steckverbindung, Agilent Modul zu 3394/6-Integratoren
35900-60750
Agilent 35900A A/D-Wandler
01046-60105
Analogkabel (BNC zu Universalanschluss, Kabelschuhe)
Remote-Kabel
Best.-Nr.
Beschreibung
03394-60600
Steckverbindung, Agilent Modul zu 3396A (Serie I)-Integratoren
3396 Serie II / 3395A-Integrator, siehe Details in Abschnitt “Remote-Kabel” auf
Seite 212
03396-61010
Steckverbindung, Agilent Modul zu 3396 (Serie III)-/3395B-Integratoren
5061-3378
Steckverbindung, Agilent Modul zu Agilent 35900 A/D-Wandler (oder HP
1050/1046A/1049A)
01046-60201
Steckverbindung Agilent Modul - Universalanschluss
BCD-Kabel
208
Best.-Nr.
Beschreibung
03396-60560
Steckverbindung, Agilent Modul zu 3396-Integratoren
G1351-81600
Steckverbindung Agilent Modul - Universalanschluss
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
Anschlusskabel
Kabelübersicht
12
CAN-Kabel
Best.-Nr.
Beschreibung
5181-1516
CAN-Kabel, Agilent Modul zu Modul 0.5 m
5181-1519
CAN-Kabel, Agilent Modul zu Modul 1 m
LAN-Kabel
Best.-Nr.
Beschreibung
5023-0203
Ausgekreuztes Netzwerkkabel, abgeschirmt, 3 m (für Punkt-zu-Punkt-Anschluss)
5023-0202
Twisted Pair-Netzwerkkabel, abgeschirmt, 7 m (für Punkt-zu-Punkt-Anschluss)
RS-232 Kabel
Best.-Nr.
Beschreibung
G1530-60600
RS-232 Kabel, 2 m
RS232-61600
RS-232 Kabel, 2,5 m
Gerät zu PC, 9x9-Pin-Buchse. Dieses Kabel hat eine spezielle Pinbelegung und
kann nicht zum Anschließen von Druckern und Plottern verwendet werden. Es
wird auch als „Nullmodemkabel“ bezeichnet und verwendet volles Handshaking,
d. h die Pinverbindungen sind wie folgt: 1-1, 2-3, 3-2, 4-6, 5-5, 6-4, 7-8, 8-7, 9-9.
5181-1561
RS-232 Kabel, 8 m
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
209
12 Anschlusskabel
Analogkabel
Analogkabel
An einem Ende dieser Kabel befindet sich ein BNC-Stecker, der an Agilent-Module angeschlossen wird. Der Anschluss am anderen Ende ist abhängig
vom anzuschließenden Gerät.
Agilent Modul zu 3394/6-Integratoren
p/n 35900-60750
Pin 3394/6
Pin Agilent
Modul
1
Signalname
Nicht belegt
2
Abschirmung
Analog -
3
Zentrum
Analog +
Agilent Modul zu BNC-Steckverbindung
p/n 8120-1840
210
Kontakt BNC
Pin Agilent
Modul
Signalname
Abschirmung
Abschirmung
Analog -
Zentrum
Zentrum
Analog +
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
Anschlusskabel
Analogkabel
12
Agilent Modul an Universalanschluss
p/n 01046-60105
Stift
Stift Agilent
Modul
1
Signal
Nicht belegt
2
Schwarz
Analog -
3
Rot
Analog +
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
211
12 Anschlusskabel
Remote-Kabel
Remote-Kabel
An einem Ende dieser Kabel befindet sich ein Agilent Technologies
APG-Remote-Stecker (AGP = Analytical Products Group), der an die Agilent-Module angeschlossen wird. Die Art des Steckers am anderen Kabelende
ist von dem anzuschließenden Gerät abhängig.
Agilent Modul an 3396A-Integratoren
p/n 03394-60600
Stift 3396A
Stift Agilent
Modul
Signal
9
1 - Weiß
Digitale Masse
Nicht belegt
2 - Braun
Vorbereitung
Niedrig
3
3 - Grau
Start
Niedrig
Nicht belegt
4 - Blau
Abschalten
Niedrig
Nicht belegt
5 - Rosa
Nicht belegt
Nicht belegt
6 - Gelb
Einschalten
Hoch
5,14
7 - Rot
Bereit
Hoch
1
8 - Grün
Stopp
Niedrig
Nicht belegt
9 - Schwarz
Startanfrage
Niedrig
13, 15
Aktiv
(TTL)
Nicht belegt
Agilent Modul zu Integratoren der Serie II / 3395A-Integratoren
Verwenden Sie das Kabel Steckverbindung, Agilent Modul zu 3396A (Serie
I)-Integratoren (Bestellnummer: 03394-60600) und trennen Sie den Kontaktstift Nr. 5 auf der Integratorseite. Andernfalls gibt der Integrator START und
nicht BEREIT aus.
212
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
Anschlusskabel
Remote-Kabel
12
Agilent Modul zu Integratoren der Serie 3396 III/ 3395B-Integratoren
p/n 03396-61010
Pin 33XX
Pin Agilent
Modul
Signalname
9
1 - Weiß
Digitale Masse
Nicht belegt
2 - Braun
Vorbereitung
Niedrig
3
3 - Grau
Start
Niedrig
Nicht belegt
4 - Blau
Abschalten
Niedrig
Nicht belegt
5 - Rosa
Nicht belegt
Nicht belegt
6 - Gelb
Einschalten
Hoch
14
7 - Rot
Bereit
Hoch
4
8 - Grün
Stopp
Niedrig
Nicht belegt
9 - Schwarz
Startanfrage
Niedrig
13, 15
Aktiv
(TTL)
Nicht belegt
Agilent Modul zu Agilent 35900 A/D-Wandler
p/n 5061-3378
Pin 35900 A/D Pin Agilent
Modul
Signalname
1 - Weiß
1 - Weiß
Digitale Masse
2 - Braun
2 - Braun
Vorbereitung
Niedrig
3 - Grau
3 - Grau
Start
Niedrig
4 - Blau
4 - Blau
Abschalten
Niedrig
5 - Rosa
5 - Rosa
Nicht belegt
6 - Gelb
6 - Gelb
Einschalten
Hoch
7 - Rot
7 - Rot
Bereit
Hoch
8 - Grün
8 - Grün
Stopp
Niedrig
9 - Schwarz
9 - Schwarz
Startanfrage
Niedrig
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
Aktiv
(TTL)
213
12 Anschlusskabel
Remote-Kabel
Agilent Modul an Universalanschluss
p/n 01046-60201
214
Farbe
Stift Agilent
Modul
Signal
Aktiv
(TTL)
Weiß
1
Digitale Masse
Braun
2
Vorbereitung
Niedrig
Grau
3
Start
Niedrig
Blau
4
Abschalten
Niedrig
Rosa
5
Nicht belegt
Gelb
6
Einschalten
Hoch
Rot
7
Bereit
Hoch
Grün
8
Stopp
Niedrig
Schwarz
9
Startanfrage
Niedrig
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
12
Anschlusskabel
BCD-Kabel
BCD-Kabel
Ein Ende dieser Kabel weist einen 15-poligen Stecker auf, der an die Agilent-Module angeschlossen wird. Die Art des Steckers am anderen Kabelende
ist von dem anzuschließenden Gerät abhängig.
Agilent Modul zu Universalanschluss
p/n G1351-81600
Farbe
Pin Agilent
Modul
Signalname
BCD-Ziffer
Grün
1
BCD 5
20
Violett
2
BCD 7
80
Blau
3
BCD 6
40
Gelb
4
BCD 4
10
Schwarz
5
BCD 0
1
Orange
6
BCD 3
8
Rot
7
BCD 2
4
Braun
8
BCD 1
2
Grau
9
Digitale
Masse
Grau
Grau/rosa
10
BCD 11
800
Rot/blau
11
BCD 10
400
Weiß/grün
12
BCD 9
200
Braun/grün
13
BCD 8
100
Nicht belegt
14
Nicht belegt
15
+5V
Niedrig
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
215
12 Anschlusskabel
BCD-Kabel
Agilent Modul zu 3396-Integratoren
p/n 03396-60560
216
Pin 3396
Pin Agilent
Modul
Signalname
BCD-Ziffer
1
1
BCD 5
20
2
2
BCD 7
80
3
3
BCD 6
40
4
4
BCD 4
10
5
5
BCD0
1
6
6
BCD 3
8
7
7
BCD 2
4
8
8
BCD 1
2
9
9
Digitale
Masse
Nicht belegt
15
+5V
Niedrig
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
12
Anschlusskabel
CAN/LAN-Kabel
CAN/LAN-Kabel
An beiden Kabelenden befindet sich ein Modulstecker für den Anschluss an
die CAN- bzw. LAN-Buchse der Agilent-Module.
CAN-Kabel
Best.-Nr.
Beschreibung
5181-1516
CAN-Kabel, Agilent Modul zu Modul 0.5 m
5181-1519
CAN-Kabel, Agilent Modul zu Modul 1 m
LAN-Kabel
Best.-Nr.
Beschreibung
5023-0203
Ausgekreuztes Netzwerkkabel, abgeschirmt, 3 m (für Punkt-zu-Punkt-Anschluss)
5023-0202
Twisted Pair-Netzwerkkabel, abgeschirmt, 7 m (für Punkt-zu-Punkt-Anschluss)
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
217
12 Anschlusskabel
RS-232-Kabel
RS-232-Kabel
218
Best.-Nr.
Beschreibung
G1530-60600
RS-232 Kabel, 2 m
RS232-61600
RS-232 Kabel, 2,5 m
Gerät zu PC, 9x9-Pin-Buchse. Dieses Kabel hat eine spezielle Pinbelegung und
kann nicht zum Anschließen von Druckern und Plottern verwendet werden. Es
wird auch als „Nullmodemkabel“ bezeichnet und verwendet volles Handshaking,
d. h die Pinverbindungen sind wie folgt: 1-1, 2-3, 3-2, 4-6, 5-5, 6-4, 7-8, 8-7, 9-9.
5181-1561
RS-232 Kabel, 8 m
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
13
Hardwareinformationen
Firmware-Beschreibung
220
Elektrische Anschlüsse 223
Rückansicht des Moduls 224
Informationen zur Seriennummer des Geräts
Schnittstellen 226
Überblick über Schnittstellen
225
228
Einstellen des 8-Bit-Konfigurationsschalters
Spezielle Einstellungen 235
233
Dieses Kapitel beschreibt den Detektor mit weiteren Einzelheiten zu Hardware
und Elektronik.
Agilent Technologies
219
13 Hardwareinformationen
Firmware-Beschreibung
Firmware-Beschreibung
Die Firmware des Geräts besteht aus zwei unabhängigen Teilen:
• einem nicht gerätespezifischen Teil namens Residentes System
• einem gerätespezifischen Teil namens Hauptsystem
Residentes System
Der residente Teil der Firmware ist für alle Agilent Module der Serien
1100/1200/1220/1260/1290 identisch. Seine Eigenschaften sind:
• vollständige Kommunikationsfähigkeiten (CAN, LAN und RS-232C)
• Speicherverwaltung
• Fähigkeit zur Aktualisierung der Firmware auf dem 'Hauptsystem'
Hauptsystem
Seine Eigenschaften sind:
• vollständige Kommunikationsfähigkeiten (CAN, LAN und RS-232C)
• Speicherverwaltung
• Fähigkeit zur Aktualisierung der Firmware auf dem 'Residenten System'
Zusätzlich umfasst das Hauptsystem die Gerätefunktionen, die aufgeteilt sind
in allgemeine Funktionen wie
• Synchronisierung über APG-Remote durchführen,
• Fehlerhandhabung,
• diagnostische Funktionen,
• oder modulspezifische Funktionen wie z. B.
• interne Ereignisse wie Lampensteuerung, Filterbewegungen,
• Rohdatensammlung und Umwandlung in Extinktion.
220
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
13
Hardwareinformationen
Firmware-Beschreibung
Firmware-Aktualisierungen
Firmware-Aktualisierungen können über Ihre Benutzeroberfläche durchgeführt werden:
• Aktualisierungswerkzeug für PC und Firmware mit lokalen Dateien auf der
Festplatte
• Instant Pilot (G4208A) mit Dateien von einem USB-Stick
• Agilent LabAdvisor Software B.01.03 und höher
Die Regelungen zur Dateibenennung lauten wie folgt:
PPPP_RVVV_XXX.dlb, wo
PPPP die Produktnummer ist, zum Beispiel 1315AB für den G1315A/B DAD,
R die Firmware-Version ist, zum Beispiel A für G1315B oder B für G1315C
DAD,
VVV die Versionsnummer ist, z. B. ist 102 die Version 1.02,
XXX ist die Bauzahl der Firmware.
Anleitungen zur Aktualisierung von Firmware finden Sie im Abschnitt Austauschen der Firmware im Kapitel "Wartung" oder in der Dokumentation der
Firmware-Aktualisierungswerkzeuge.
HINWEIS
Die Aktualisierung des Hauptsystems kann nur im residenten System erfolgen. Die
Aktualisierung des residenten Systems kann nur im Hauptsystem erfolgen.
Die Firmware von Hauptsystem und residentem System müssen aus dem gleichen Set
stammen.
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
221
13 Hardwareinformationen
Firmware-Beschreibung
Residentes System
Aktualisierung
Hauptfirmware
Hauptsystem
Aktualisierung
residente Firmware
Abbildung 74 Aktualisierungsmechanismus der Firmware
HINWEIS
Manche Module haben eine Downgrade-Einschränkung wegen der Version ihrer
Hauptplatine oder deren anfänglicher Firmware-Version. Ein G1315C DAD SL kann zum
Beispiel nicht unter die Firmware-Version B.01.02 oder auf eine Version A.xx.xx
downgegradet werden.
Manche Module können umgestellt werden (z. B. von G1314C auf G1314B), um den Betrieb
in einer spezifischen Steuersoftwareumgebung zu ermöglichen. In diesem Fall kommen die
Funktionen des Zieltyps zur Anwendung und die ursprünglichen Funktionen gehen
verloren. Nach erneuter Umstellung (z. B. von G1314B auf G1314C) sind die ursprünglichen
Funktionen wieder verfügbar.
Alle diese spezifischen Informationen sind in der Dokumentation beschrieben, die mit den
Firmware-Aktualisierungswerkzeugen geliefert wird.
Die Firmware-Aktualisierungswerkzeuge, Firmware und Dokumentation sind
auf der Agilent Website verfügbar.
• http://www.chem.agilent.com/EN-US/SUPPORT/DOWNLOADS/FIRMWARE/Pages/LC.aspx
222
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
Hardwareinformationen
Elektrische Anschlüsse
13
Elektrische Anschlüsse
• Der CAN-Bus ist ein serieller Bus mit hoher Datenübertragungsrate. Beide
CAN-Bus-Anschlüsse werden für den internen Datentransfer zwischen
Modulen und für die Synchronisation verwendet.
• Ein Analogausgang liefert Signale für Integratoren oder Datenverarbeitungssysteme.
• Der REMOTE-Anschluss kann in Verbindung mit anderen Analysengeräten
von Agilent Technologies verwendet werden, um Funktionen wie Starten,
Anhalten, allgemeines Abschalten, Vorbereiten usw. zu nutzen.
• Der RS-232C-Anschluss kann verwendet werden, um das Modul von einem
Computer aus über eine RS-232C-Verbindung zu steuern. Dieser Anschluss
wird über den Konfigurationsschalter aktiviert und konfiguriert.
• Die Netzanschlussbuchse erlaubt eine Eingangsspannung von 100 –
240 VAC ± 10 % bei einer Frequenz von 50 oder 60 Hz. Der maximale Stromverbrauch variiert je nach Modul. Das Modul verfügt über ein Universalnetzteil. Es gibt daher keinen Spannungswahlschalter. Es gibt keine von
außen zugänglichen Sicherungen, da elektronische Automatiksicherungen
im Netzteil eingebaut sind.
HINWEIS
Verwenden Sie ausschließlich Originalkabel von Agilent Technologies, um eine
einwandfreie Funktion und die Einhaltung der Sicherheits- und EMC-Bestimmungen zu
gewährleisten.
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
223
13 Hardwareinformationen
Elektrische Anschlüsse
Rückansicht des Moduls
Abbildung 75 Rückansicht des Detektors
HINWEIS
224
Der Steckplatz für die CompactFlash-Karte wird nur für den G1314E VWD verwendet.
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
Hardwareinformationen
Elektrische Anschlüsse
13
Informationen zur Seriennummer des Geräts
Seriennummerinformation für Serie 1200 und 1290 Infinity
Die Seriennummer auf den Gerätetiketten enthält die folgenden Angaben:
CCYWWSSSSS
Format
CC
Herstellungsland
• DE = Deutschland
• JP = Japan
• CN = China
YWW
Jahr und Woche der letzten umfassenden
Produktionsänderung, 820 steht beispielsweise für Woche 20
in 1998 oder 2008
SSSSS
„echte“ Seriennummer
Seriennummerinformation für 1260 Infinity
Die Seriennummer auf den Gerätetiketten enthält die folgenden Angaben:
CCXZZ00000
Format
CC
Herstellungsland
• DE = Deutschland
• JP = Japan
• CN = China
X
Alfabetisches Zeichen A-Z (verwendet durch Hersteller)
ZZ
Alfanumerischer Code 0-9, A-Z, wo jede Kombination eindeutig
ein Modul bezeichet (es kann nicht mehr als einen Code für
dasselbe Modul geben)
00000
Seriennummer
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
225
13 Hardwareinformationen
Schnittstellen
Schnittstellen
Die Agilent Gerätemodule der Serie 1200 Infinity weisen folgende Schnittstellen auf:
Tabelle 25 Schnittstellen für Agilent Gerätemodule der Serie 1200 Infinity
Modul
CAN
LAN/BCD
(optional)
LAN
(integriert)
RS-232
Analog APG-Remote Spezial
G1310B Iso-Pumpe
G1311B Quat-Pumpe
G1311C Quat-Pumpe VL
G1312B Bin-Pumpe
G1312C Bin-Pumpe VL
1376A Kap.-Pumpe
G2226A Nano-Pumpe
G5611A Bioinerte
Quat-Pumpe
2
Ja
Nein
Ja
1
Ja
G4220A/B Bin-Pumpe
2
Nein
Ja
Ja
Nein
Ja
G1361A Vorb.-Pumpe
2
Ja
Nein
Ja
Nein
Ja
CAN-DC- OUT für
CAN-Folgegeräte
G1329B ALS
G2260A Vorb.-ALS
2
Ja
Nein
Ja
Nein
Ja
THERMOSTAT für
G1330B
G1364B FC-PS
G1364C FC-AS
G1364D FC-S
G1367E HiP ALS
G1377A HiP mikro ALS
G2258A DL ALS
G5664A Bioinertes FC-AS
G5667A Bioinerter
automatischer
Probengeber
2
Ja
Nein
Ja
Nein
Ja
THERMOSTAT für
G1330B
CAN-DC- OUT für
CAN-Folgegeräte
G4226A ALS
2
Ja
Nein
Ja
Nein
Ja
Pumps
Samplers
226
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
Hardwareinformationen
Schnittstellen
13
Tabelle 25 Schnittstellen für Agilent Gerätemodule der Serie 1200 Infinity
Modul
CAN
LAN/BCD
(optional)
LAN
(integriert)
RS-232
Analog APG-Remote Spezial
G1314B VWD VL
G1314C VWD VL+
2
Ja
Nein
Ja
1
Ja
G1314E/F VWD
2
Nein
Ja
Ja
1
Ja
G4212A/B DAD
2
Nein
Ja
Ja
1
Ja
G1315C DAD VL+
G1365C MWD
G1315D DAD VL
G1365D MWD VL
2
Nein
Ja
Ja
2
Ja
G1321B FLD
G1362A RID
2
Ja
Nein
Ja
1
Ja
G4280A ELSD
Nein
Nein
Nein
Ja
Ja
Ja
EXT Kontakt
AUTOZERO
G1170A Ventilantrieb
2
Nein
Nein
Nein
Nein
Nein
Erfordert ein
HOST-Modul mit
integriertem LAN (z. B.
G4212A oder G4220A
mit Firmware
mindestens Version
B.0640 oder C.06.40)
bzw. mit einer
zusätzlichen LAN-Karte
G1369C
G1316A/C TCC
2
Nein
Nein
Ja
Nein
Ja
G1322A DEG
Nein
Nein
Nein
Nein
Nein
Ja
AUX
G1379B DEG
Nein
Nein
Nein
Ja
Nein
Nein
AUX
Detectors
Others
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
227
13 Hardwareinformationen
Schnittstellen
Tabelle 25 Schnittstellen für Agilent Gerätemodule der Serie 1200 Infinity
Modul
CAN
LAN/BCD
(optional)
LAN
(integriert)
RS-232
Analog APG-Remote Spezial
G4227A Flex Cube
2
Nein
Nein
Nein
Nein
Nein
G4240A CHIP CUBE
2
Ja
Nein
Ja
Nein
Ja
HINWEIS
CAN-DC- OUT für
CAN-Folgegeräte
THERMOSTAT für
G1330A/B (NICHT
VERWENDET)
Der Detektor (DAD/MWD/FLD/VWD/RID) ist der bevorzugte Zugangspunkt für die
Steuerung über LAN. Die modulübergreifende Kommunikation erfolgt über CAN.
• CAN-Buchsen zum Anschluss von anderen Modulen
• LAN-Buchse als Schnittstelle für die Steuersoftware
• RS-232C als Schnittstelle zu einem Computer
• REMOTE-Anschluss als Schnittstelle zu anderen Agilent Produkten
• Analogausgangsbuchse(n) für den Signalausgang
Überblick über Schnittstellen
CAN
Die CAN-Schnittstelle dient der Datenübertragung zwischen den Gerätemodulen. Es handelt sich um ein zweiadriges serielles Bussystem, das hohes Datenaufkommen und Echtzeitanforderungen unterstützt.
LAN
Die Module haben entweder einen Steckplatz für eine LAN-Karte (z. B. Agilent
G1369A/B LAN-Schnittstelle) oder eine integrierte LAN-Schnittstelle (z. B.
Detektoren G1315C/D DAD und G1365C/D MWD). Diese Schnittstelle ermöglicht die Steuerung des Moduls/Systems über einen angeschlossenen Computer
mit der entsprechenden Steuerungssoftware.
228
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
Hardwareinformationen
Schnittstellen
HINWEIS
13
Wenn das System einen Agilent Detektor (DAD/MWD/FLD/VWD/RID) umfasst, sollte das
LAN aufgrund der höheren Datenlast mit dem DAD/MWD/FLD/VWD/RID verbunden
werden. Wenn das System keinen Agilent Detektor umfasst, sollte die LAN-Schnittstelle in
der Pumpe oder im automatischen Probengeber installiert werden.
RS-232C (seriell)
Der RS-232C-Anschluss wird zur Steuerung des Moduls von einem Computer
mit entsprechender Software aus verwendet. Diese Schnittstelle kann durch
den Konfigurationsschalter an der Rückseite des Pumpenmoduls konfiguriert
werden. Informationen hierzu finden Sie unter Einstellungen für die
RS-232C-Datenkommunikation.
HINWEIS
Bei Hauptplatinen mit integriertem LAN ist keine Konfiguration möglich. Diese sind wie
folgt vorkonfiguriert:
• 19.200 Baud
• 8 Datenbits ohne Parität
• es werden immer ein Start- und ein Stoppbit verwendet (nicht änderbar)
Die RS-232C-Schnittstelle ist als DCE (Data Communication Equipment,
Datenübertragungseinrichtung) ausgelegt mit einem 9-poligen männlichen
SUB-D-Anschluss. Die Stifte sind wie folgt definiert:
Tabelle 26 RS-232C-Belegungstabelle
Pin
Richtung
Funktion
1
Ein
DCD
2
Ein
RxD
3
Aus
TxD
4
Aus
DTR
5
Masse
6
Ein
DSR
7
Aus
RTS
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
229
13 Hardwareinformationen
Schnittstellen
Tabelle 26 RS-232C-Belegungstabelle
Pin
Richtung
Funktion
8
Ein
CTS
9
Ein
RI
<Zg~i
B~cca^X] LZ^Wa^X]
E8
LZ^Wa^X] B~cca^X]
Abbildung 76 RS-232 Kabel
Analogsignalausgabe
Die Analogsignalausgabe kann an eine Aufzeichnungsvorrichtung geleitet werden. Einzelheiten dazu finden Sie in der Beschreibung der Hauptplatine des
Moduls.
APG-Remote
Der APG-Remote-Anschluss kann in Verbindung mit anderen Analysegeräten
von Agilent Technologies benutzt werden, um Funktionen wie allgemeines
Abschalten, Vorbereiten usw. zu nutzen.
Diese Remote-Steuerung gestattet die Verbindung zwischen einzelnen Geräten
oder Systemen zur Durchführung koordinierter Analysen.
Es wird der Subminiatur-D-Steckverbinder verwendet. Das Modul verfügt über
einen Remote-Anschluss, mit gleichzeitig Ein- und Ausgang (verdrahtete
ODER-Schaltung).
230
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
13
Hardwareinformationen
Schnittstellen
Um innerhalb eines verteilten Analysesystems maximale Sicherheit zu
gewährleisten, dient eine Signalleitung (SHUT DOWN) dazu, in kritischen Situationen alle Module abzuschalten. Zur Erkennung, ob alle angeschlossenen
Module eingeschaltet oder ordnungsgemäß am Netz sind, ist eine Leitung vorgesehen, die den Einschaltzustand aller angeschlossenen Module registriert.POWER ON Die Steuerung des Analysenlaufs erfolgt über die Signale
READY (bereit für die folgende Analyse), gefolgt von START des Analysenlaufs
und optional STOP der Analyse, die auf den entsprechenden Signalleitungen
ausgelöst werden. Zusätzlich können die Signale PREPARE und START REQUEST
übermittelt werden. Die Signalpegel sind wie folgt festgelegt:
• Standard-TTL-Pegel (0 V ist logisch wahr, + 5,0 V ist falsch)
• „Lüfter aus“ ist 10
• Eingangswiderstand beträgt 2,2 kOhm bei +5,0 V, und
• Ausgang ist vom Typ offener Kollektor, Eingänge/Ausgänge (verdrahtete
ODER-Schaltung).
HINWEIS
Alle gängigen TTL-Schaltkreise funktionieren mit einem Netzteil von 5 V. Ein TTL-Signal ist
als "Niedrig" (low) oder L definiert, wenn es zwischen 0 V und 0,8 V liegt, und als "Hoch"
(high) oder H, wenn es zwischen 2,0 V und 5,0 V liegt (in Bezug auf den Erdungsanschluss).
Tabelle 27 Signalverteilung am Remote-Anschluss
Pin
Signal
Beschreibung
1
DGND
Digitale Masse
2
PREPARE
(L) Anforderung zur Analysenvorbereitung (z. B. Kalibrierung,
Detektorlampe ein). Empfänger ist jedes beliebige Modul, das
Aktivitäten vor der Analyse ausführt.
3
START
(L) Anforderung, eine Laufzeittabelle zu starten. Empfänger ist jedes
beliebige Modul, das laufzeitabhängige Aktivitäten ausführt.
4
SHUT DOWN
(L) System hat ernsthafte Probleme (z. B. Leckage: Pumpe wird
gestoppt). Empfänger ist jedes beliebige Modul, das zur Reduzierung
des Sicherheitsrisikos beitragen kann.
5
6
Nicht belegt
POWER ON
(H) Alle mit dem System verbundenen Module werden eingeschaltet.
Empfänger ist jedes beliebige Modul, das von Operationen anderer
Module abhängt.
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
231
13 Hardwareinformationen
Schnittstellen
Tabelle 27 Signalverteilung am Remote-Anschluss
Pin
Signal
Beschreibung
7
READY
(H) Das System ist bereit für die nächste Analyse. Empfänger ist jeder
Sequenzcontroller.
8
STOP
(L) Das System soll so schnell wie möglich betriebsbereit gemacht
werden (z. B. Lauf beenden, Injektion abbrechen oder beenden).
Empfänger ist jedes beliebige Modul, das laufzeitabhängige
Aktivitäten ausführt.
9
START REQUEST
(L) Anforderung zum Start des Injektionszyklus (z. B. durch Starten
eines beliebigen Moduls). Empfänger ist der automatische
Probengeber.
Spezial-Schnittstellen
Einige Module haben modulspezifische Schnittstellen/Anschlüsse. Diese werden in der entsprechenden Moduldokumentation beschrieben.
232
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
13
Hardwareinformationen
Einstellen des 8-Bit-Konfigurationsschalters
Einstellen des 8-Bit-Konfigurationsschalters
Der 8-Bit-Konfigurationsschalter befindet sich auf der Rückseite des Moduls.
Die Schalterstellungen legen Konfigurationsparameter für das LAN, das serielle Übertragungsprotokoll und gerätespezifische Initialisierungsprozeduren
fest.
Alle Module mit integriertem LAN, z. B. G1315/65C/D, G1314D/E/F,
G4212A/B, G4220A/B:
• Standardmäßig sind ALLE Schalter UNTEN (beste Einstellungen).
• Bootp-Modus für LAN und
• 19200 Baud, 8 Datenbits / 1 Stoppbit ohne Parität für RS-232
• Bei bestimmten LAN-Modi müssen die Schalter 3 - 8 wie erforderlich eingestellt werden.
• Bei Boot/Test-Modi müssen die Schalter 1 und 2 OBEN und der erforderliche Modus eingestellt sein.
HINWEIS
Verwenden Sie für den normalen Betrieb die Standardeinstellungen (besten Einstellungen).
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
233
13 Hardwareinformationen
Einstellen des 8-Bit-Konfigurationsschalters
Abbildung 77 Position des Konfigurationsschalters (das Beispiel zeigt den G4212A DAD)
HINWEIS
Stellen Sie SW1 und SW2 zur LAN-Konfiguration auf „AUS“. Detaillierte Informationen zu
den LAN-Einstellungen bzw. zur LAN-Konfiguration finden Sie im Kapitel
LAN-Konfiguration.
Tabelle 28 8-Bit-Konfigurationsschalter (mit integriertem LAN)
Modus
SW 1
SW 2
0
0
LAN
234
Funktion
SW 3
SW 4
SW 5
Verbindungskonfiguration
SW 6
SW 7
SW 8
Auswahl des Init-Modus
Automatische Aushandlung
0
x
x
x
x
x
10 MBit, Halbduplex
1
0
0
x
x
x
10 MBit, Vollduplex
1
0
1
x
x
x
100 MBit, Halbduplex
1
1
0
x
x
x
100 MBit, Vollduplex
1
1
1
x
x
x
Bootp
x
x
x
0
0
0
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
13
Hardwareinformationen
Einstellen des 8-Bit-Konfigurationsschalters
Tabelle 28 8-Bit-Konfigurationsschalter (mit integriertem LAN)
Bootp und Speichern
x
x
x
0
0
1
Gespeicherte Parameter verwenden
x
x
x
0
1
0
Standardparameter verwenden
x
x
x
0
1
1
TEST
1
1
System
NVRAM
Boot-residentes System
1
x
Auf Standarddaten zurücksetzen (Kaltstart)
x
x
x
1
Legende:
0 (Schalter unten), 1 (Schalter oben), x (beliebige Position)
HINWEIS
Bei Auswahl des Modus „TEST“ sind die LAN-Einstellungen wie folgt: „Automatische
Aushandlung“ und „Gespeicherte Parameter verwenden“.
HINWEIS
Ausführungen zum "Boot-residenten System" und zu "Auf Standarddaten zurücksetzen
(Kaltstart)" finden Sie in “Spezielle Einstellungen” auf Seite 235.
Spezielle Einstellungen
Die speziellen Einstellungen sind für bestimmte Aktionen erforderlich (normalerweise in einem Service-Fall).
HINWEIS
Die Tabellen enthalten Einstellungen für Module mit und ohne integriertes LAN. Sie sind
mit "LAN" und "kein LAN" gekennzeichnet.
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
235
13 Hardwareinformationen
Einstellen des 8-Bit-Konfigurationsschalters
Boot-Resident
Prozeduren zur Aktualisierung der Firmware erfordern diesen Modus, falls
beim Laden der Firmware (Haupt-Firmware-Komponente) Fehler auftreten.
Wenn Sie folgende Schalterstellungen verwenden und das Gerät wieder einschalten, verbleibt die Gerätefirmware im residenten Modus. Das Gerät kann
nicht als Modul betrieben werden. Es werden nur die Basisfunktionen des
Betriebssystems verwendet, zum Beispiel für die Kommunikation. In diesem
Modus kann die Hauptfirmware geladen werden (mithilfe von
Update-Hilfsprogrammen).
Tabelle 29 Boot-Resident-Einstellungen (integriertes LAN)
LAN
Modusauswahl
SW1
SW2
SW3
SW4
SW5
SW6
SW7
SW8
TEST/BOOT
1
1
1
0
0
0
0
0
Erzwungener Kaltstart
Ein erzwungener Kaltstart kann durchgeführt werden, um das Modul in einen
definierten Modus mit Standard-Parametereinstellungen zu versetzen.
VORSICHT
Datenverlust
Ein erzwungener Kaltstart löscht alle Methoden und Daten, die im nicht flüchtigen
Speicher gespeichert sind. Hiervon ausgenommen sind die Diagnose- und
Reparatur-Logbücher.
➔ Speichern Sie Ihre Methoden und Daten, bevor Sie einen erzwungenen Kaltstart
ausführen.
Wenn Sie folgende Schaltereinstellungen verwenden und das Gerät wieder einschalten, wird ein erzwungener Kaltstart durchgeführt.
Tabelle 30 Einstellungen für erzwungenen Kaltstart (integriertes LAN)
LAN
236
Modusauswahl
SW1
SW2
SW3
SW4
SW5
SW6
SW7
SW8
TEST/BOOT
1
1
0
0
0
0
0
1
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
14
Anhang
Allgemeine Sicherheitsinformationen 238
Sicherheitssymbole 238
Allgemeine Sicherheitsinformationen 239
Sicherheitsstandards 239
Betrieb 239
Funkstörungen
241
Schallemission
242
UV-Strahlung
243
Informationen zu Lösungsmitteln
244
Konformitätserklärung für Filter aus HOX2
Agilent Technologies im Internet
246
247
Dieses Kapitel enthält Zusatzinformationen zur Sicherheit und zum Internet
sowie rechtliche Hinweise.
Agilent Technologies
237
14 Anhang
Allgemeine Sicherheitsinformationen
Allgemeine Sicherheitsinformationen
Sicherheitssymbole
Tabelle 31 Sicherheitssymbole
Symbol
Beschreibung
Ist ein Bauteil mit diesem Symbol gekennzeichnet, sollte der Benutzer die
Bedienungsanleitung sorgfältig lesen, um Verletzungen zu vermeiden und
einer Beschädigung des Bauteils vorzubeugen.
Hochspannung
Erdungsanschluss
Augenschäden können eintreten, falls das von der Deuteriumlampe im
Detektor erzeugte Licht direkt in das Auge fällt.
Das Gerät ist mit diesem Symbol versehen, wenn heiße Oberflächen
vorhanden sind, mit denen der Benutzer nicht in Berührung kommen sollte.
WARNUNG
Eine WARNUNG
weist Sie auf Situationen hin, die Personenschäden oder tödliche Verletzungen
verursachen können.
➔ Übergehen Sie nicht diesen Hinweis, bevor Sie die Warnung nicht vollständig
verstanden haben und entsprechende Maßnahmen getroffen haben.
VORSICHT
Der Sicherheitshinweis VORSICHT
weist Sie auf Situationen hin, die zu einem möglichen Datenverlust oder zu einer
Beschädigung des Geräts führen können.
➔ Fahren Sie bei einem Achtungs-Hinweis erst dann fort, wenn Sie ihn vollständig
verstanden und entsprechende Maßnahmen getroffen haben.
238
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
14
Anhang
Allgemeine Sicherheitsinformationen
Allgemeine Sicherheitsinformationen
Die folgenden allgemeinen Sicherheitshinweise müssen in allen Betriebsphasen sowie bei der Wartung und Reparatur des Geräts beachtet werden. Die
Nichtbeachtung dieser Vorsichtsmaßnahmen bzw. der speziellen Warnungen
innerhalb dieses Handbuchs verletzt die Sicherheitsstandards der Entwicklung, Herstellung und vorgesehenen Nutzung des Geräts. Agilent Technologies
übernimmt keine Haftung, wenn der Kunde diese Vorschriften nicht beachtet.
WARNUNG
Stellen Sie die ordnungsgemäße Verwendung der Geräte sicher.
Der vom Gerät bereitgestellte Schutz kann beeinträchtigt sein.
➔ Der Bediener sollte dieses Gerät so verwenden, wie in diesem Handbuch
beschrieben.
Sicherheitsstandards
Dies ist ein Gerät der Sicherheitsklasse I (mit Erdungsanschluss). Es wurde
entsprechend internationaler Sicherheitsstandards gefertigt und getestet.
Betrieb
Beachten Sie vor dem Anlegen der Netzspannung die Installationsanweisungen. Darüber hinaus sind folgende Punkte zu beachten.
Während des Betriebs darf das Gerätegehäuse nicht geöffnet werden. Vor dem
Einschalten des Gerätes müssen sämtliche Massekontakte, Verlängerungskabel, Spartransformatoren und angeschlossenen Geräte über eine geerdete
Netzsteckdose angeschlossen werden. Bei einer Unterbrechung des Erdungsanschlusses besteht die Gefahr eines Stromschlags, der zu ernsthaften Personenschäden führen kann. Das Gerät muss außer Betrieb genommen und gegen
jede Nutzung gesichert werden, sofern der Verdacht besteht, dass die Erdung
beschädigt ist.
Stellen Sie sicher, dass nur Sicherungen für entsprechenden Stromfluss und
des angegebenen Typs (normal, träge usw.) als Ersatz verwendet werden. Die
Verwendung reparierter Sicherungen und das Kurzschließen von Sicherungshaltern sind nicht zulässig.
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
239
14 Anhang
Allgemeine Sicherheitsinformationen
Einige in diesem Handbuch beschriebenen Einstellarbeiten werden bei an das
Stromnetz angeschlossenem Gerät und abgenommener Gehäuseabdeckung
durchgeführt. Dabei liegen im Gerät an vielen Punkten sehr hohe Spannungen
an, die im Falle eines Kontaktschlusses zu Personenschäden führen können.
Sämtliche Einstellungs-, Wartungs- und Reparaturarbeiten am geöffneten
Gerät sollte nach Möglichkeit nur durchgeführt werden, wenn das Gerät von
der Netzspannung getrennt ist. Solche Arbeiten dürfen nur von erfahrenem
Personal durchgeführt werden, das über die Gefahren ausreichend informiert
ist. Wartungs- und Einstellarbeiten an internen Gerätekomponenten dürfen
nur im Beisein einer zweiten Person durchgeführt werden, die im Notfall erste
Hilfe leisten kann. Tauschen Sie keine Komponenten aus, solange das Netzkabel angeschlossen ist.
Das Gerät darf nicht in Gegenwart von brennbaren Gasen oder Dämpfen
betrieben werden. Ein Betrieb von elektrischen Geräten unter diesen Bedingungen stellt eine große Sicherheitsgefahr dar.
Bauen Sie keine Austauschteile ein und nehmen Sie keine nicht autorisierten
Veränderungen am Gerät vor.
Kondensatoren innerhalb des Geräts können noch geladen sein, obwohl das
Gerät von der Netzversorgung getrennt worden ist. In diesem Gerät treten
gefährliche Spannungen auf, die zu ernsthaften Personenschäden führen können. Die Handhabung, Überprüfung und Einstellung des Geräts ist mit äußerster Vorsicht auszuführen.
Beachten Sie bitte beim Arbeiten mit Lösungsmitteln sämtliche Sicherheitsmaßnahmen (beispielsweise Tragen von Schutzbrille, Arbeitshandschuhen
und Sicherheitskleidung), die vom Lieferanten des Lösungsmittels in den
Sicherheitsdatenblättern aufgeführt sind, besonders bei Verwendung von
toxischen oder gefährdenden Lösungsmitteln.
240
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
Anhang
Funkstörungen
14
Funkstörungen
Die von Agilent Technologies gelieferten Kabel sind bestens gegen Störstrahlung abgeschirmt. Alle Kabel entsprechen den Sicherheits- und EMC-Anforderungen.
Tests und Messungen
Wenn Test- und Messgeräte mit nicht abgeschirmten Kabeln verwendet werden und/oder Messungen an offenen Aufbauten durchgeführt werden, hat der
Benutzer sicherzustellen, dass unter diesen Betriebsbedingungen die Anlage
der oben genannten Genehmigung entspricht.
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
241
14 Anhang
Schallemission
Schallemission
Herstellerbescheinigung
Diese Erklärung dient der Erfüllung der Bedingungen der deutschen Richtlinie
für Geräuschemissionen vom 18. Januar 1991.
Dieses Gerät hat einen Schallpegel von weniger als 70 dB (Bedienerposition).
• Schallpegel Lp < 70 dB (A)
• Am Arbeitsplatz
• Im Normalbetrieb
• Gemäß ISO 7779:1988/EN 27779/1991 (Typprüfung)
242
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
Anhang
UV-Strahlung
14
UV-Strahlung
Die Abstrahlung von ultravioletter Strahlung (200-315 nm) durch dieses Gerät
ist begrenzt, so dass die Strahlenbelastung für die ungeschützte Haut oder die
Augen des Bedienungs- oder Servicepersonals geringer als die folgenden zulässigen Grenzwerte ist:
Tabelle 32 Grenzwerte für UV-Strahlung
Exposition/Tag
Effektive Strahlungsstärke
8 Stunden
0.1 µW/cm2
10 Minuten
5,0 µW/cm2
Typischerweise sind die Strahlungswerte erheblich geringer als diese Grenzwerte:
Tabelle 33 Typische Werte für UV-Strahlung
Position
Effektive Strahlungsstärke
Lampe eingebaut, 50 cm Abstand
durchschnittlich 0,016 µW/cm2
Lampe eingebaut, 50 cm Abstand
maximal 0,14 µW/cm2
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
243
14 Anhang
Informationen zu Lösungsmitteln
Informationen zu Lösungsmitteln
Beachten Sie die folgenden Empfehlungen bei der Wahl der Lösungsmittel.
Durchflusszelle
Vermeiden Sie den Gebrauch alkalischer Lösungen (pH > 9,5), welche Quarz
und damit die optischen Eigenschaften der Durchflusszelle verändern können.
Vermeiden Sie ein Auskristallisieren von Pufferlösungen. Dies kann zu einem
Verschluss oder zu einer Beschädigung der Durchflusszelle führen.
Beim Transport der Durchflusszelle bei Temperaturen unter 5 °C muss sichergestellt sein, dass die Zelle mit Alkohol gefüllt ist.
Wässrige Lösungen in der Durchflusszelle können zu Algenwachstum führen.
Lassen Sie deshalb keine wässrigen Lösungsmittel in der Durchflusszelle stehen. Fügen Sie einen geringen Prozentsatz organischer Lösungsmittel zu (z. B.
Acetonitril oder Methanol ~ 5%).
Lösungsmittel
Braune Glasware kann Algenwachstum verhindern.
Filtrieren Sie alle Lösungsmittel, da kleine Partikel die Kapillarleitungen und
Ventile dauerhaft verstopfen können. Vermeiden Sie den Gebrauch der folgenden Stahl korrodierenden Lösungsmittel:
• Lösungen von Alkalihalogeniden und deren entsprechenden Säuren (z. B.
Lithiumjodid, Kaliumchlorid).
• Hohe Konzentrationen anorganischer Säuren (z. B. Salpetersäure, Schwefelsäure) insbesondere bei höheren Temperaturen (sofern es die chromatographische Methode erlaubt, diese gegen Phosphorsäure oder Phosphatpuffer
austauschen, die weniger korrodierend sind).
• Halogenierte Lösungsmittel oder Gemische, die Radikale und/oder Säuren
bilden, wie beispielsweise:
2CHCl3 + O2 -> 2COCl2 + 2HCl
244
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
Anhang
Informationen zu Lösungsmitteln
14
Diese Reaktion, die wahrscheinlich durch Edelstahl katalysiert wird, läuft
in getrocknetem Chloroform schnell ab, wenn der Trocknungsprozess den
als Stabilisator fungierenden Alkohol entfernt.
• Chromatographiereine Ether, die Peroxide enthalten können (z. B. THF,
Dioxan, Di-isopropylether). Filtrieren Sie solche Ether über trockenem Aluminiumoxid, an dem die Peroxide adsorbiert werden.
• Lösungen von organischen Säuren (Essigsäure, Ameisensäure usw.) in organischen Lösungsmitteln. So greift zum Beispiel eine 1-prozentige Lösung
von Essigsäure in Methanol Stahl an.
• Lösungen, die starke Komplexbildner enthalten (z. B. EDTA = Ethylendiamintetraessigsäure).
• Mischungen von Tetrachlorkohlenstoff mit 2-Propanol oder THF.
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
245
Konformitätserklärung für Filter aus HOX2
Konformitätserklärung für Filter aus HOX2
246
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
Agilent Technologies im Internet
Agilent Technologies im Internet
Die neuesten Informationen über Produkte und Dienstleistungen von Agilent Technologies erhalten Sie im Internet unter
http://www.agilent.com
Wählen Sie Products/Chemical Analysis
Auf diesem Wege können Sie auch die aktuellste Firmware der Agilent 1200 Modulserie herunterladen.
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
247
Begiffserklärung
Begiffserklärung
A
D
L
Agilent BootP Service Setup Wizard
Agilent BootP Service Setup-Assistenten
Analog Output Range
Spannungsbereich des Analogausgangs
At Power On
Beim Einschalten
Attenuation Limits
Dämpfungsgrenzwerte
Automatic Turn On
Automatisches Einschalten
Details
Einzelheiten
Detectors
Detektoren
Done
Fertig
Lamp
Lampe
Limits
Grenzwerte
Linearity:
Linearität:
Load Method
Methode laden
B
Bootp
BootpBootp & Store
Bootp und Speichern
BootP & Store
BootP und Speichern
Bootp & Store
Bootp und Speichern
Browse
Durchsuchen
C
Cancel
Abbrechen
Cell tag
Zellen-Tag:
CUTOFF
SPERRUNG
E
Edit
Bearbeiten
Edit BootP Addresses...
Edit BootP Addresses
Enable analysis when lamp is off
Analyse bei abgeschalteter Lampe
ermöglichen
End-User License Agreement
Endbenutzer-Lizenzvereinbarung
Error Method
Fehlermethode
Exit
Beenden
M
Method and Run Control
Methoden- und Analysensteuerung
More-Diagnosis-VWD-Calibration
Mehr-Diagnose-VWD-Kalibrierung
More-Diagnosis-VWD-Holmium Spectrum
Test
Mehr-Diagnose-VWD-Holmiumspektrumtest
More-Diagnosis-VWD-Lamp Intensity Test
Mehr-Diagnose-VWD-Lampenintensitätstest
F
N
failed
nicht bestanden
Finish
Fertig stellen
Next
Weiter
Noise:
Rauschen:
Not Ready
Nicht bereit
H
Help
Hilfe
O
ON
Einschalten
248
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
Begiffserklärung
OPEN
OFFEN
Others
Sonstige
P
passed
bestanden
Peakwidth
Peakbreite
Peakwidth (Responsetime)
Peakbreite (Ansprechzeit)
Peakwidth Settings
Einstellungen der Peakbreite
POWER ON
Einschalten
Pumps
Pumpen
S
T
Temperature Control
Temperatursteuerung:
U
Using Default
Standardparameter verwenden
Using Stored
Gespeicherte Parameter verwenden
UV lamp tag
Tag der UV-Lampe:
W
Welcome
Willkommen
Z
Zero Offset
Nullpunktverschiebung
Samplers
Probengeber
Scan Range / Step
Scanbereich / Schritt
Services
Dienste
Services and Administrative Tools
Dienste/Verwaltung
SHUTTER
BLENDE
Signal Polarity
Signalpolarität
Special Setpoints
Spezielle Sollwerte
Stop
Anhalten
System On
System ein
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
249
Index
Index
8
8-Bit-Konfigurationsschalter
integriertes LAN 233
A
Abmessungen 26
Agilent Diagnose-Software 128
Agilent Lab Advisor 128
Agilent Lab Advisor-Software 128
Agilent
Einrichtung der
Benutzeroberflächensoftware 87
im Internet 247
Allgemeine Fehlermeldungen 132
Analog
Kabel 210
Analogausgang 28
Analogsignal 230
Anordnung
Module im Turm 42
APG-Remote 230
ASTM
Umgebungsbedingungen 24
ASTM-Drift 163
Aufwärmen
des Detektors 96
Aufzeichnungsrate
Datenrate 35, 31, 27
Ausgangslinseneinheit 15
Auspacken 40
Auswahl der
Verbindungskonfiguration 69
Auswahl des Initialisierungsmodus 61
250
Automatische Konfiguration mit
Bootp 70
B
Bandbreite 6,5 nm 27, 31, 35
BCD
Kabel 215
Beer-Lambert
Extinktion 118
Betriebshöhe 26
Betriebstemperatur 26
BootP Service
beenden 79
Einstellungen 80
Neustart 80
Bootp
automatische Konfiguration 70
gespeicherte Parameter
verwenden 63
Initialisierungsmodi 61
Standardparameter verwenden 63
und Speichern 62
BootP-Service
Installation 72
C
CAN 228
Kabel 217
Checkliste Lieferumfang
Chromatogramm 93
40
D
Daten
technische 26
Datenrate
Aufzeichnungsrate 35, 31, 27
Datenübertragung 28, 32, 36
Datenwiederherstellung
DRC 112
Detektor-Fehlermeldungen 142
Detektortyp 27, 31, 35
DHCP
allgemeine Informationen 65
Einrichtung 67
Diagnose
Signale 124
Diagnose-Software 128
Diagnostische
Testfunktionen 155
DRC
Wiederherstellung von
Analysendaten 112
Drift
Anfänglich 101
Durchflusszelle
Hochdruck (Ersatzteile) 201
Konfiguration 105
Korrekturfaktoren 119
Mikro (Ersatzteile) 197
mit RFID-Tag 13
Semimikro (Ersatzteile) 199
Standard (Ersatzteile) 195
Typen und Daten 36, 32, 28
Durchflusszellen
passend zur Anwendung 117
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
Index
E
Eigenschaften
GLP 37, 33, 29
Sicherheit und Wartung 37, 33, 28
Einführung 10
Optisches System 12
Einrichtung des Computers und der
Benutzeroberflächensoftware 87
Einrichtung des Detektors 98
Einrichtung einer Analyse 90
Einstellungen
der Peakbreite 109
des Analogausgangs 108
Einstellungen des
Analogausgangs 108
Peakbreite 109
Eintrittsspalteinheit 15
Elektrische Anschlüsse
Beschreibung 223
EMF
Frühwarnsystem für fällige
Wartungen 18
EMF-Zähler
Höchstwerte einstellen 19
Verwendung der Zähler 19
Ersatzteile
und Materialien für die
Wartung 193
Extinktion
Lambert-Beer 118
F
Fehlerbehebung
Diagnosesignale 124
Fehlermeldungen 131, 124
Statusanzeigen 124, 125
Testfunktionen 124
Übersicht 124
Verfügbare Tests in Abhängigkeit von
der Benutzeroberfläche 127
Fehlermeldungen
Detektor 142
Filterprüfung fehlgeschlagen 150
Gitter-/Filtermotor defekt 148
Heizungsfehler 152
Heizungsleistung am Limit 152
Herunterfahren 133
Holmiumoxidtest
fehlgeschlagen 147
Kalibrierung fehlgeschlagen 146
Kein Heizstrom 145
Keine Analysendaten im Gerät
verfügbar 153
Lampe, kein Stromfluss 142
Lampe, keine Spannung 143
Lampe, Zündung
fehlgeschlagen 144
Leck 136
Lecksensor kurzgeschlossen 138
Lecksensor offen 137
Lüfter ausgefallen 140
Remote Timeout 134
Sensor zur Temperaturkompensation
kurzgeschlossen 139
Sensor zur Temperaturkompensation
offen 138
Start ohne Abdeckung 141, 141
Ungültiger Temperaturwert vom Sensor
der Lüftereinheit 151
Ungültiger Temperaturwert vom Sensor
des Lufteinlasses 151
Verlorener CAN-Partner 135
Wellenlängenprüfung
fehlgeschlagen 149
Zeitüberschreitung 132
Fehlermeldung
A/D-Wandler-Hardware 150
Fehlersuche
Testfunktionen 155
Filtereinheit
Optikeinheit 15
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
Filter
Optikeinheit 15
Firmware
Aktualisierungen 221, 191, 191
Aktualisierungswerkzeug 221
Beschreibung 220
Hauptsystem 220
Residentes System 220
Upgrade/Downgrade 191, 191
Frequenzbereich 26
Funkstörungen 241
Funktionen 10
G
Geräteanordnung 42, 48
Rückansicht 48
Geräteaufbau 20
Geräteumgebung
Netzkabel 23
Geräuschemission 242
Gewicht 26
Gitter
Einheit 16
H
Herunterfahren 133
Hinweise zu Algen 244
Hinweise zum Aufstellort
Stromversorgung 22
Umgebungsbedingungen 24
Holmiumoxidfilter 15
Holmiumoxid
Konformitätserklärung 246
I
Informationen zu Lösungsmitteln
Informationen
Geräuschemission 242
Lösungsmittel 244
244
251
Index
zum Küvettenhalter 186
Zur UV-Strahlung 243
Installation
der Flüssigkeitsanschlüsse 54
Detektor 51
Platzbedarf 24
Instant Pilot G4208A 10
Internet 247
K
Kabel
Analog 210, 208
BCD 215, 208
CAN 217, 209
LAN 217, 209
Remote 212, 208
RS-232 218, 209
Übersicht 208
zum Anschluss der ChemStation 48
zum Anschluss von APG-Remote 48
zum Anschluss von CAN 48
zum Anschluss von LAN 48
Kondensation 25
Konfiguration der TCP/IP-Parameter 59
Konfiguration
ein Turm 42, 42, 44
RFID-Tag (Lampe und
Durchflusszelle) 105
Temperatursteuerung 105
zwei Türme, Rückansicht 50
zwei Türme, Vorderansicht 49
zwei Türme 47, 48
Konfigurationsschalter
Position 60
Konformitätserklärung 246
Korrekturfaktoren für
Durchflusszellen 119
Küvettenhalter
Ersatzteile 203
252
L
Lampe
Anfangsdrift 101
Intensitätstest 156
Konfiguration 105
mit RFID-Tag 14
Typ 35, 31, 27
LAN-Konfiguration 57
LAN
Auswahl der
Verbindungskonfiguration 69
Auswahl des
Initialisierungsmodus 61
automatische Konfiguration mit
Bootp 70
Bootp und Speichern 62
Bootp 61
Einrichtung des Computers und der
Benutzeroberflächensoftware 87
gespeicherte Parameter
verwenden 63
Kabel 217
Konfiguration der
TCP/IP-Parameter 59
Konfigurationsschalter 60
manuelle Konfiguration mit
Telnet 82
manuelle Konfiguration 81
Standardparameter verwenden 63
Vorbereitungen 58
Leckagen
beseitigen 188
Leckageteile 205
Leck 136
Lecksensor kurzgeschlossen 138
Lecksensor offen 137
Leistung
Optimierung 116
Spezifikationen 27
Linearität 27, 31, 35
Lüfter ausgefallen 140
Luftfeuchtigkeit 26
M
MAC-Adresse
ermitteln 75
Manuelle Konfiguration
LAN 81
Manuelle
Wiederherstellung von
Analysendaten 114
Max. Höhe bei Nichtbetrieb 26
Meldungen
Keine Analysendaten im Gerät
verfügbar 153
Meldung
A/D-Wandler Hardwarefehler 150
Calibration lost (Verlust der
Kalibrierung) 149
Filterprüfung fehlgeschlagen 150
Gitter-/Filtermotor defekt 148
Heizungsfehler 152
Heizungsleistung am Limit 152
Holmiumoxidtest
fehlgeschlagen 147
Kalibrierung fehlgeschlagen 146
Kein Heizstrom 145
Lampe, kein Stromfluss 142
Lampe, keine Spannung 143
Lampe, Zündung
fehlgeschlagen 144
Remote Timeout 134
Start ohne Abdeckung 141, 141
Ungültiger Temperaturwert vom Sensor
der Lüftereinheit 151
Ungültiger Temperaturwert vom Sensor
des Lufteinlasses 151
Wellenlängenprüfung
fehlgeschlagen 149
Methode
laden 97
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
Index
N
R
Netzkabel 23, 48
Netzspannung 26
Radio Frequency Identification
Durchflusszelle und Lampe 10
Rauschen und Linearität
Spezifikationen 37, 33, 29
Rauschen, Kurzzeit 27, 31, 35
Rauschen-Schnelltest 164
Rauschtest 163
Reinigung 176
Rekalibrierung der Wellenlänge 124
Remote
Kabel 212
Reparaturen
Einführung 171
Firmware austauschen 191, 191
Vorsichtshinweise und
Warnungen 173
Reparatur
Überblick über einfache
Reparaturen 175
RFID
Radio Frequency Identification 10
RS-232C 229
Kabel 218
O
Online
Diagramm 101
OnlineSpektren 106
Optikeinheit
Ausgangslinseneinheit 15
Durchflusszelle 13
Eintrittsspalteinheit 15
Gittereinheit 16
Lampe 14
Photodioden 17
Platinen für Photodioden 17
Schrittmotor 16
Spiegel 16
Strahlteiler 16
Optimierung
Detektorleistung 116
System 94
P
Parameter
Detektor 98
Photodiode
Einheiten 17
Platinen 17
photometrische Genauigkeit 119
Platinen
A/D-Wandlerplatinen für
Photodioden 17
Platzbedarf 24
Probe analysieren 103
Probeninfo 102
S
Scannen 107
Schäden bei Anlieferung 40
Schnittstellen 226
Schrittmotor 16
Sensor zur Temperaturkompensation
kurzgeschlossen 139
Sensor zur Temperaturkompensation
offen 138
Seriennummer
Beschreibung 225, 225
Sicherheit
Allgemeine Informationen 239
Standards 26
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
Symbole 238
Sicherheitsklasse I 239
Signale
Diagnose 124
Signal
Diagramm 100
Spannungsbereich
des Analogausgangs 108
Spektralwerkzeuge 28
Spektren
Online 106
Sperrfilter 15
Spezial-Schnittstellen 232
Spezielle Einstellungen
Boot-resident 236
erzwungener Kaltstart 236
Spezielle Sollwerte 109
Spezifikationen 29, 33, 37
Leistung 27
Rauschen und Linearität 37, 33, 29
Technische Daten 26
Spiegel
Einheiten 16
Stabile Basislinie 96
Statusanzeigen 124, 125
Statusanzeige 126
Steuerung und Datenauswertung 28,
32, 36
Stopp-Fluss-Bedingung 106
Strahlteiler 16
Stromverbrauch 26
Stromversorgung 22
T
Technische Daten 26
Technische
Daten 26
Telnet
Konfiguration 82
253
Index
Temperatur bei Nichtbetrieb 26
Temperaturfühler 136
Temperatursteuerung 28, 32, 36
Konfiguration 105
Testfunktionen 124, 155
Tests
Holmiumoxid 167
Intensität Deuteriumlampe 156
Kalibrierung der Wellenlänge 160
Verfügbare Tests in Abhängigkeit von
der Benutzeroberfläche 127
Ü
Überblick
Optisches System 12
Strahlengang 12
Systemüberblick 12
U
Umgebungstemperatur bei Betrieb
Umgebungstemperatur bei
Nichtbetrieb 26
Umgebung 24
UV-Strahlung 243
26
Online-Spektren 106
Probe analysieren 103
Scannen 107
Spezielle Sollwerte 109
Verwendung
Aufwärmen 96
des Detektors 89
Detektorparameter 98
Drift 96
Einrichtung des Detektors 98
Einschalten 95
Einstellungen der Peakbreite 109
EMF 18
Initialisierung und Spülen des
Systems 90
Küvettenhalter 186
Onlinediagramm 101
Probeninfo 102
Signaldiagramm 100
Spezielle Einstellungen 104
Stabile Basislinie 96
Stopp-Fluss-Bedingung 106
Typisches Chromatogramm 93
Vorbereitung des HPLC-Systems 94
Vorbereitung des HPLC-Systems 94
Vorsichtshinweise und Warnungen 173
V
Verlorener CAN-Partner 135
Verpackung
beschädigt 40
Verwenden
Steuerungseinstellungen 104
Verwendung von
Einstellungen des
Analogausgangs 108
Verwendung von
Anforderungen und
Bedingungen 92
Einrichtung einer Analyse 90
Methode laden 97
254
Definition von 172
Einführung 171
Ersatzteile finden Sie unter 'Ersatzteile
für die Wartung' 193
Lampen austauschen 177
Leckagen beseitigen 188
Standard-Durchflusszelle 183
Übersicht 175
Verwenden des Küvettenhalters 186
Wellenlänge
Bereich 190-600 nm 35, 31, 27
Genauigkeit 35, 31, 27
Kalibrierung 160
Rekalibrierung 124
Werkzeugset
HPLC-System 204
Wiederherstellung von Analysedaten
keine Analysedaten verfügbar
in 153
Wiederherstellung von Analysendaten
automatisch 113
Z
Zeilenfrequenz 26
Zeitüberschreitung 132
Zellentest 158
W
Warnungen und Vorsichtshinweise 173
Wartungsersatzteile
Hochdruck-Durchflusszelle 201
Küvettenhalter 203
Leckageteile 205
Mikro-Durchflusszelle 197
Semimikro-Durchflusszelle 199
Standard-Durchflusszelle 195
Wartung
Austausch der Firmware 191, 191
Austausch des Leckagesystems 189
Austausch einer Durchflusszelle 180
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
Anhang
Index
Benutzerhandbuch zum Agilent VWD der Serie 1200 Infinity
14
255
www.agilent.com
Inhalt dieses Handbuchs
Dieses Handbuch umfasst technische Referenzinformationen über den variablen Agilent Wellenlängendetektor 1290 (G1314E), den
variablen Agilent Wellenlängendetektor 1260
Infinity (G1314F) und den variablen Agilent
Wellenlängendetektor der Serie 1200 (G1314D)
(obsolet).
Das Handbuch enthält folgende Themen:
• Einführung und Spezifikationen
• Installation
• Verwendung und Optimierung
• Fehlerbehebung und Diagnose
• Wartung und Reparatur
• Teilebezeichnung
• Hardwareinformationen
• Sicherheitshinweise und weitere Informationen
Agilent Technologies 2008, 2010-2011
Printed in Germany
08/2011
*G1314-92033*
*G1314-92033*
G1314-92033
Agilent Technologies
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* Your assessment is very important for improving the work of artificial intelligence, which forms the content of this project

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