Modulares Kamerasystem AutoDome

Modulares Kamerasystem AutoDome

Modulares Kamerasystem AutoDome

VG4-100 Serie

de

Benutzerhandbuch

Modulares Kamerasystem AutoDome | de

iii

Vorwort

Diese Anleitung beschreibt die Konfiguration und Steuerung der VG4-100 Serie AutoDome-Kamera.

Adressaten

Diese Anleitung ist für Bediener bestimmt, die mit CCTV-Konzepten und -Konfiguration vertraut sind.

Konventionen im Dokument

Konvention

Fettdruck

Kursivdruck

Unterstreichung

Courier

Bedeutung

Kennzeichnet ein Teil, eine Baugruppe oder ein Menü.

Kennzeichnet einen Verweis auf einen anderen Abschnitt, eine

Abbildung oder Tabelle.

Dient zur Betonung.

Kennzeichnet eine Option, die ausgewählt wird oder genau so eingegeben werden muss.

Symbole

Innerhalb des Dokuments können Ihnen diese Symbole begegnen. Erklärender Text neben jedem Symbol liefert zusätzliche Informationen zum Betrieb oder zur Sicherheit.

i

HINWEIS! Hinweise informieren Sie über wesentliche, aber nicht kritische

Informationen. Lesen Sie diese Hinweise sorgfältig durch, da alle hierin enthaltenen

Anweisungen Ihnen dabei helfen können, Fehler zu vermeiden.

!

VORSICHT! Vorsichtshinweise enthalten kritische Informationen, die Ihnen helfen, die Gefahr von Datenverlust oder Schäden am System zu verringern. Bitte beachten Sie diese Hinweise.

!

WARNUNG! Warnungen enthalten Informationen, die bei Nichtbeachtung zu Schäden am

System oder zu Verletzungen führen können. Nehmen Sie diese ernst.

Bosch Security Systems, Inc.

VG4-100 Serie Benutzerhandbuch F01U032610 | 1.0 | 2006.10

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de | Modulares Kamerasystem AutoDome

Kundendienst und Wartung

Falls das Gerät gewartet werden muss, setzen Sie sich bitte mit der nächsten Kundendienstzentrale von Bosch

Security Systems in Verbindung, um Rückgabeautorisation und Versandanweisungen einzuholen.

Kundendienstzentralen

USA

Telefon: 800-366-2283 oder 585-340-4162

Fax: 800-366-1329

E-Mail: [email protected]

CCTV-Ersatzteile

Telefon: 800-894-5215 oder 408-957-3065

Fax: 408-935-5938

E-Mail: [email protected]

Kanada

Telefon: 514-738-2434

Fax: 514-738-8480

Europa, Naher Osten und Asien

Tel.: +44 (0) 1495 274558

Fax:+44 (0) 1495 274280

E-Mail: [email protected]

Weitere Informationen finden Sie unter www.boschsecurity.com.

Zugehörige Veröffentlichungen

Die aktuellen Datenblätter finden Sie im neuesten Datenbuch von Bosch Security Systems. Um ein Exemplar des

Datenbuchs zu erhalten, wenden Sie sich an Ihren Bosch Vertreter vor Ort.

Eine aktuelle Liste unserer Veröffentlichungen finden Sie auch auf der Internetseite von Bosch Security Systems unter http://www.boschsecurity.com.

F01U032610 | 1.0 | 2006.10

VG4-100 Serie Benutzerhandbuch Bosch Security Systems, Inc.

Modulares Kamerasystem AutoDome

Inhaltsverzeichnis

1

2

3

4

7

8

5

5.1

5.2

5.3

6

6.1

6.2

6.3

6.4

6.4.1

6.4.2

6.5

6.5.1

6.5.2

Erste Schritte

Kamera-Einrichtung

Positionierung der Kamera

Justierung von Brennweite (Zoom) und Brennpunkt

Erweiterte Einrichtung

Aufrufen und Verwenden von Menüs

Funktionen des Hauptmenüs Main

Funktionen des Menüs Install

Konfigurieren der VG4-100 Serie IP AutoDome

Funktionsüberblick

Systemanforderungen

Anschluss der IP AutoDome an den PC

Konfiguration der IP-Kamera

Installation der benötigten Software

Ändern der Netzwerkeinstellungen

Anzeigen von Livebildern

Herstellen der Verbindung

Konfigurieren von Datenströmen

Fehlersuche

Glossar von CCTV-Begriffen

Index

Inhaltsverzeichnis | de

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15

15

16

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19

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de | Inhaltsverzeichnis Modulares Kamerasystem AutoDome

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VG4-100 Serie Benutzerhandbuch Bosch Security Systems, Inc.

Modulares Kamerasystem AutoDome

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Erste Schritte

Erste Schritte | de

3

Installieren und verkabeln Sie die 100 Serie AutoDome gemäß dem Installationshandbuch für

das modulare Kamerasystem AutoDome. Ein typisches System umfasst eine Tastatur, eine

Kreuzschiene, einen Monitor und entsprechende Verbindungskabel. Umfassende Installations- und Einrichtungsanweisungen für die einzelnen Systemkomponenten finden Sie im jeweiligen

Produkthandbuch.

Kamera-Einrichtung

Zur Unterstützung bei der Einrichtung kann das VG4-100 Serie Kameramodul über die 2,5-mm-

Miniaturmonitorbuchse auf der Kameraplatine an einen Monitor angeschlossen werden. Die

Monitorbuchse überträgt ein Composite-Video-Signal mit Synchronisierung. Die Verbindung kann über ein optional erhältliches Kabel (Teilenummer S1460, SAP-Nr. F01U500418) hergestellt werden.

Um auf die Monitorbuchse zuzugreifen, entfernen Sie die Kuppel und den undurchsichtigen

Einsatz:

1.

Führen Sie einen kleinen Schraubendreher durch die Keilnut im Abdeckring der Aufhängung ein, drehen Sie die Kuppel gegen den Uhrzeigersinn, und entfernen Sie die Kuppel.

Bei AutoDomes für den Deckeneinbau müssen Sie die kleine Schraube im Abdeckring lösen, bevor Sie die Kuppel drehen.

2.

Drücken Sie die beiden Sicherungsstifte an den Seiten des Kameramoduls zusammen, und ziehen Sie dann den Einsatz ab. Siehe Abbildung 2.1: 100 Serie Kameramodul unten.

Wenn Sie den Einsatz abnehmen, erhalten Sie Zugang zu den Menütasten und den Rändelschrauben für die Schwenk- und Neigejustierung. Siehe Abbildung 3.1: Justierung der Kamera-

position .

Sicherungsstifte (2)

Menütasten

Monitorbuchse

RÜCKANSICHT

Undurchsichtiger

Einsatz

VORDERANSICHT

Abb. 2.1 100 Serie Kameramodul

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de | Positionierung der Kamera

3

!

Modulares Kamerasystem AutoDome

Positionierung der Kamera

Die Position des Kameramoduls kann entlang der horizontalen, vertikalen und diagonalen (für

Azimut) Achsen verstellt werden. Achten Sie bei der Einstellung der Position darauf, dass die

Bildanzeige auf dem Monitor gerade ist. Gehen Sie wie folgt vor, um die Kamera nach dem

Entfernen des undurchsichtigen Einsatzes zu positionieren:

WARNUNG! Drehen Sie die Kamera nicht über die Anschläge hinaus, um eine Beschädigung des Kameramoduls zu verhindern.

!

1.

Bei horizontaler Justierung (Schwenken) lösen Sie die Rändelschraube am Befestigungsrahmen, und drehen Sie die Kamera (nach rechts oder links) in die gewünschte Position. Zwischen den Anschlägen kann die Kamera um 360° gedreht werden. Wenn vor der gewünschten Position ein Anschlag erreicht wird, drehen Sie sie in die entgegengesetzte

Richtung. Ziehen Sie die Rändelschraube wieder an, um die Position der Kamera zu fixieren.

2.

Bei vertikaler Justierung (Neigen) lösen Sie die Rändelschraube am Neigerad, und bringen Sie die Kamera (nach oben oder unten) in die gewünschte Position. Zwischen den

Anschlägen kann die Kamera um 110° geneigt werden. Ziehen Sie die Rändelschraube wieder an, um die Position der Kamera zu fixieren.

3.

Zum Ausgleichen von geneigten Decken oder Wandmontage drücken Sie die Kamera in

Richtung Rahmen, und drehen Sie sie, bis das Bild auf dem Monitor horizontal angezeigt wird. Zwischen den Anschlägen kann die Kamera um 300° gedreht werden.

VORSICHT! Die CCD-Bildsensoren sind besonders empfindlich und sollten mit äußerster Sorgfalt gehandhabt werden, um eine hohe Leistungsfähigkeit und längere Lebensdauer zu erzielen. Sie darf weder bei Betrieb noch bei Nichtverwendung direktem Sonnenlicht oder hellem

Scheinwerferlicht ausgesetzt werden. Vermeiden Sie helles Licht im Sichtfeld der Kamera.

Feststellvorrichtung für Kameramodul

(1)

Rändelschraube für horizontale

Justierung (Schwenken)

(2)

Rändelschraube am Neigerad

Abb. 3.1 Justierung der Kameraposition

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VG4-100 Serie Benutzerhandbuch

(3)

Diagonale Justierung

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Justierung von Brennweite (Zoom) und Brennpunkt | de 5

Justierung von Brennweite (Zoom) und Brennpunkt

Gehen Sie wie folgt vor, um Brennweite und Brennpunkt des Kameraobjektivs einzustellen:

1.

Wählen Sie Set Focus Now aus dem Menü Install.

2.

Zum Justieren der Brennweite lösen Sie die Feststellschraube für die Brennweite (Zoom) und drehen den Objektivmechanismus (WIDE oder TELE.), bis Sie das gewünschte Sichtfeld eingestellt haben. Siehe Abbildung 4.1: Justierung von Brennpunkt und Zoom unten.

3.

Zum Scharfstellen des Bildes auf dem Monitor lösen Sie die Feststellschraube für den

Brennpunkt (NEAR oder FAR), bis das Bild scharf ist.

4.

Wiederholen Sie die beiden Justierschritte, bis die gewünschte Ansicht eingestellt ist.

5.

Ziehen Sie die beiden Justierschrauben an.

6.

Verlassen Sie das Menü Install.

7.

Entfernen Sie zum Abschluss den Monitorstecker, und bringen Sie den undurchsichtigen

Einsatz und die Kuppel wieder an.

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Feststellschrauben für Brennpunkt und Zoom

Abb. 4.1 Justierung von Brennpunkt und Zoom

Erweiterte Einrichtung

Normalerweise bietet das VG4-100 Serie Kameramodul auch ohne weitere Einstellungen eine optimale Bildqualität. Für außergewöhnliche Einsatzbedingungen bietet die erweiterte Einrichtung jedoch zusätzliche Optimierungsmöglichkeiten. Es gibt zwei Menüs auf der obersten

Ebene des On-Screen Displays (OSD): das Menü Main und das Menü Install.

Über das Menü Main können Sie die Bildoptimierungsfunktionen auswählen und einrichten.

Über das Menü Install können Sie Kamera-ID, Brennpunkt und Synchronisierungseinstellungen festlegen. Die Menüs Main und Install umfassen Einstellungen, die Sie direkt auswählen können, sowie Untermenüs für eine detailliertere Einrichtung.

HINWEIS! Welche Menüpunkte ausgewählt werden können, hängt von der Kombination aus verwendeter Kamera, CPU und COMM- (Kommunikations-)Modul ab. Die in diesem Handbuch beschriebene Menüauswahl ist typisch für ein VG4-100 Serie System.

VG4-100 Serie Benutzerhandbuch F01U032610 | 1.0 | 2006.10

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de | Erweiterte Einrichtung

5.1

Modulares Kamerasystem AutoDome

Aufrufen und Verwenden von Menüs

Fünf (5) Tasten dienen zur Navigation durch die Menüstruktur. Zum Aufrufen der Einrichtungsmenüs drücken Sie die mittlere Taste Auswahl, um das Menü Main zu öffnen und anzuzeigen.

Navigieren Sie mithilfe der vier Pfeiltasten durch die Menüs.

LINKS

OBEN

RECHTS

AUSWAHL

Menütasten

UNTEN

i i

Monitorbuchse

Abb. 5.1 Menütasten und Monitorbuchse

Verwenden Sie die Menütasten für Folgendes:

– Um das Menü Main oder einen Untermenüpunkt auszuwählen, drücken Sie die mittlere

Taste Menüauswahl.

– Um das Menü Install zu öffnen, drücken Sie die Taste Menüauswahl etwa 1,5 Sekunden lang.

– Um sich innerhalb eines Menüs nach oben oder unten zu bewegen, drücken Sie die Tasten Nach oben oder Nach unten.

– Um sich durch die Optionen zu bewegen oder Parameter einzustellen, drücken Sie die

Tasten Nach links oder Nach rechts.

HINWEIS! Um einen markierten Menüpunkt wieder auf die Werkseinstellung zurückzusetzen, drücken Sie zwei Mal schnell hintereinander die Taste Menüauswahl.

Um die OSD-Menüs von einem beliebigen Menüpunkt aus zu verlassen, halten Sie die Taste

Menüauswahl

gedrückt, bis das OSD ausgeblendet wird.

Die VG4-100 Serie unterstützt auch eine Vielzahl von Fernbedienmöglichkeiten zum Vornehmen von Kameraeinstellungen. Hierzu gehören:

– Eine Universaltastatur mit Bilinx über Koaxial oder UTP. Z. B. bei Einsatz eines Bosch

DiBos 8, eines Bilinx-fähigen DIVAR oder eines Allegiant-Systems.

– Ein PC, auf dem das optional erhältliche Konfigurations-Tool für Kameratechnologie

(CTFID) von Bosch mit einem USB-Bilinx-Adapter (Teile-Nr. VP-CFGSFT) läuft.

– Ein PC, der an ein TCP/IP-Netzwerk angeschlossen ist, in dem ein optionales AutoDome-

IP-Modul installiert ist.

HINWEIS! Um unbefugte Änderungen der Kameraeinstellungen zu verhindern, können die

Kameramenütasten mithilfe von Bilinx-Kommunikation über die CTFID-Software deaktiviert werden. Wählen Sie die Schaltfläche OnLine Config, aktiveren Sie dann den Zweig

Miscellaneous, und setzen Sie die Kameratasten auf Disable.

F01U032610 | 1.0 | 2006.10

VG4-100 Serie Benutzerhandbuch Bosch Security Systems, Inc.

Modulares Kamerasystem AutoDome

5.2

Funktionen des Hauptmenüs Main

Erweiterte Einrichtung | de

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In diesem Abschnitt finden Sie eine graphische Darstellung des Menüs Main und eine

Beschreibung aller Funktionen.

Menü MAIN

ALC

ALC

ENHANCE

COLOR

BLC

EXIT

ALC LEVEL

SHUTGAIN

PEAK AVERAGE

ALC SPEED

EXIT

SHUTGAIN

SHUTTER

DEFSHUT

SENSUP

ENHANCED

AUTO BLACK

GAIN

MAXGAIN

DAY/NIGHT

1

EXIT

DAY/NIGHT

SHARPNESS

DNR

XF-DYN

EXIT

DAY/NIGHT

SWITCH LVL

PRIORITY

IR CONTRAST

MONO BURST

EXIT

COLOR

WHITE BALANCE

WB SPEED

RED (GAIN)

GREEN

2

BLUE (GAIN)

SAT

EXIT

BLC

BLC

BLC LEVEL

BLC AREA

EXIT

AREA

1

Nur verfügbar bei Tag/Nacht-Modellen der Kamera. Bei anderen Modellen lautet die Option NightSense.

2

Nur verfügbar, wenn für White Balance der Modus Manual eingestellt ist.

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de | Erweiterte Einrichtung Modulares Kamerasystem AutoDome

Menü MAIN

Funktion

ALC

ENHANCE

COLOR

BLC

Auswahl Beschreibung

Wählt ein Untermenü aus. Ruft das Menü Auto Level Control auf.

Wählt ein Untermenü aus. Ruft das Menü Picture Enhancement auf.

Wählt ein Untermenü aus. Ruft das Menü Color Control auf.

ON, OFF, oder wählt ein Untermenü aus.

– Aktiviert Back Light Compensation (BLC).

– Ruft das Untermenü BLC auf.

Verlässt dieses Menü.

EXIT

Untermenü ALC

Funktion

ALC LEVEL

SHUTGAIN

Auswahl

(-15 bis +15)

Beschreibung

Passt den Videoausgangspegel an.

Wählt ein Untermenü aus. Ruft das Steuermenü Shutter und Gain auf.

PEAK AVERAGE (-15 bis +15) Passt das Verhältnis der Videoregelung zwischen

Spitzenwert und Durchschnitt an.

ALC SPEED Slow, Medium, Fast

EXIT

Passt die Geschwindigkeit (Langsam, Mittel,

Schnell) der Regelung des Videopegels an.

Kehrt zum Menü MAIN zurück.

Untermenü ALC > SHUTGAIN

Funktion

SHUTTER

DEFSHUT

FIXSHUT

SENSUP

GAIN

MAXGAIN

Auswahl

AES, FL, FIXED

1/60 (1/50), 1/100,

1/120, 1/250, 1/500,

1/1000, 1/2000, 1/5000,

1/10000

Beschreibung

AES (Auto Electronic Shutter): Die Kamera legt automatisch die optimale Shutter-

Geschwindigkeit fest.

FL (Flickerless): Vermeidet Interferenz von

Lichtquellen.

FIXED: Ermöglicht es dem Benutzer, die

Shutter-Geschwindigkeit festzulegen.

Die Kamera versucht, die ausgewählte Shutter-

Geschwindigkeit so lange zu verwenden, wie es die Lichtverhältnisse erlauben.

(Nur verfügbar, wenn für SHUTTER der Modus

AES eingestellt ist.)

Wählt die Shutter-Geschwindigkeit aus.

(Nur verfügbar, wenn für SHUTTER der Modus

FIXED eingestellt ist.)

1/60 (1/50), 1/100,

1/120, 1/250, 1/500,

1/1000, 1/2000, 1/5000,

1/10000

OFF oder (2x bis 10x)

AGC, FIXED

(0 bis 26)

Wählt die maximale Bildintegration der Kamera.

(Nur verfügbar, wenn für SHUTTER der Modus

AES eingestellt ist.)

– Modus AGC: Die Verstärkung der Kamera wird automatisch auf den niedrigsten Wert gesetzt, bei dem eine gute Bildqualität noch möglich ist.

– Modus FIXED: Es wird ein fester Verstärkungswert voreingestellt.

Wählt den höchsten Wert aus, den die Verstärkung im Modus AGC annehmen kann.

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Erweiterte Einrichtung | de

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Funktion

FIXGAIN

Auswahl

(0 bis 26)

Beschreibung

Wählt den Verstärkungswert aus.

(Nur verfügbar, wenn für GAIN der Modus FIXED eingestellt ist.)

DAY/NIGHT

3

Wählt ein Untermenü aus. Ruft das Menü Day/Night Control auf.

NIGHTSENSE AUTO, OFF, FORCED – Modus AUTO: Bei abnehmendem Licht schaltet die Kamera automatisch auf NIGHTSENSE

EXIT um.

– Modus OFF: NIGHTSENSE ist abgeschaltet.

– Modus FORCED: Für die Kamera ist der Modus

NIGHTSENSE (schwarzweiß) eingestellt.

Kehrt zum Menü ALC zurück.

3

Nur verfügbar bei Tag/Nacht-Modellen der Kamera. Bei Farbmodellen lautet die Option NightSense.

HINWEIS! Wenn SensUp aktiv ist, kann das Bild durch Flecken oder Rauschen beeinträchtigt werden. Dieses Verhalten ist normal. SensUp kann bei beweglichen Objekten zu

Bewegungsunschärfe führen.

Je nach der GAIN-Einstellung der Kamera sind einige Menüpunkte nicht aktiv.

Untermenü ALC > SHUTGAIN > DAY/NIGHT

Funktion Auswahl Beschreibung

DAY/NIGHT AUTO, COLOR, MONO – AUTO: Wechselt den Filter je nach Lichtverhältnissen der Szene zwischen COLOR und

MONO.

COLOR: Für normale Tageslichtbedingungen.

MONO: Entfernt den IR-Filter und sorgt so für volle IR-Empfindlichkeit.

SWITCH LEVEL (-15 bis +15)

PRIORITY COLOR, MOTION

Stellt die Videopegelschwelle ein, wenn die

Kamera in den Monochrombetrieb schaltet.

Im Modus AUTO:

COLOR: Überträgt ein Farbbild, solange die

Lichtverhältnisse es zulassen.

MOTION: Vermeidet Bewegungsunschärfe, solange die Lichtverhältnisse es zulassen.

IR CONTRAST NORMAL, ENHANCED

MONO BURST ON, OFF

EXIT

NORMAL: Optimiert den Kontrast bei

Schwarzweiß-Anwendungen mit Beleuchtung durch sichtbares Licht.

ENHANCED: Optimiert den Kontrast bei

Anwendungen mit starker IR-Beleuchtung.

ON: Der Farbburst bleibt auch im Schwarzweißmodus aktiv.

OFF: Der Farbburst im Videosignal ist im

Schwarzweißmodus ausgeschaltet.

Kehrt zum Menü SHUTGAIN zurück.

HINWEIS! Je nach der Einstellung für DAY/NIGHT der Kamera sind einige Menüpunkte nicht aktiv.

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de | Erweiterte Einrichtung Modulares Kamerasystem AutoDome

WB SPEED

RED-GAIN

RED

GREEN

BLUE-GAIN

BLUE

SAT

EXIT

Untermenü ENHANCED

Funktion Auswahl

AUTO BLACK ON, OFF

SHARPNESS (-15 bis +15)

DNR

(Dynamische

Rauschunterdrückung)

XF-DYN

AUTO, OFF

OFF, LOW, MID, HIGH

EXIT

Untermenü COLOR

Funktion Auswahl

WHITE BALANCE ATW, AWB HOLD,

MANUAL

Slow, Medium, Fast

(-5 bis +5)

(-30 bis +30)

(-5 bis +5)

(-5 bis +5)

(-30 bis +30)

(-15 bis +5)

Beschreibung

ON: Verbessert automatisch die Detaildarstellung.

Passt die Bildschärfe an. 0 (null) ist die Standardeinstellung.

AUTO: Reduziert automatisch das Bildrauschen.

Dies kann bei beweglichen Objekten zu Bewegungsunschärfe führen.

OFF: DNR ist ausgeschaltet.

Modus XF-DYN: Optimiert automatisch den Bildkontrast.

Kehrt zum Menü MAIN zurück.

Beschreibung

ATW (Automatischer Weißabgleich): Ermöglicht der Kamera die kontinuierliche Anpassung für optimale Farbwiedergabe.

AWB HOLD: ATW wird angehalten, und die aktuellen Farbeinstellungen werden gespeichert.

MANUAL: Ermöglicht die manuelle Einstellung der Verstärkung für Rot, Grün und Blau auf den gewünschten Wert.

Passt die Geschwindigkeit der Weißabgleichregelung im ATW-Modus an.

– Im Modus ATW: Passt die Rot-Verstärkung an, um den Weißton zu optimieren.

– Im Modus Manual: Passt die Rot-Verstärkung an.

Im Modus Manual: Passt die Grün-Verstärkung an.

(Nicht verfügbar im Modus ATW.)

– Im Modus ATW: Passt die Blau-Verstärkung an, um den Weißton zu optimieren.

– Im Modus Manual: Passt die Blau-Verstärkung an.

Passt die Farbsättigung an.

(-15 erzeugt ein Schwarzweißbild.)

Kehrt zum Menü MAIN zurück.

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Untermenü BLC (Back Light Compensation)

Funktion Auswahl Beschreibung

BLC ON, OFF ON: Der Videopegel optimiert den ausgewählten

Bildbereich. Die übrigen Bildbereiche können

über- oder unterbelichtet sein. Dies ist normal.

BLC LEVEL (-15 bis +15) Passt das Verhältnis zwischen dem ausgewählten

BLC-Bereich und den übrigen Bereichen an.

BLC AREA

EXIT

Wählt ein Untermenü aus. Ruft das Menü Back Light Compensation zur

Bereichsauswahl für die Gegenlichtkompensation auf.

So legen Sie die Größe des BLC-Bereichs fest:

1.

Wählen Sie im Menü BLC die Option AREA aus. Auf dem Bildschirm wird der aktuelle

Bereich angezeigt, wobei die Ecke oben links blinkt.

2.

Bewegen Sie die blinkende Ecke des Bildes mithilfe der Tasten Nach oben, Nach unten, Nach links

und Nach rechts, um

Größe und Form des Bereichs zu ändern.

3.

Drücken Sie die mittlere Taste Menüauswahl

, um den blinkenden Cursor zur (diagonal) gegenüberliegenden Ecke zu bewegen.

Diese kann jetzt verwendet werden, um

Größe und Form des Bereichs zu ändern.

4.

Drücken Sie die Taste Menüauswahl erneut, um den Bereich zu speichern und das Menü

AREA zu verlassen.

Kehrt zum Menü MAIN zurück.

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VG4-100 Serie Benutzerhandbuch F01U032610 | 1.0 | 2006.10

12

de | Erweiterte Einrichtung

5.3

i

Funktionen des Menüs Install

Modulares Kamerasystem AutoDome

In diesem Abschnitt finden Sie eine graphische Darstellung des Menüs Install und eine

Beschreibung aller Funktionen.

Menü Install

Menü INSTALL

CAMERA ID

SET FOCUS NOW

COMM

SYNC

DEFAULTS

EXIT

INSTALL CAMERA ID

CAMERA ID

ID POSITION

EXIT

INSTALL SYNC

SYNC

VPHASE

EXIT

INSTALL DEFAULTS

RESTORE ALL?

EXIT

Menü INSTALL

Funktion

CAMERA ID

SET FOCUS NOW

COMM

SYNC

DEFAULTS

EXIT

Auswahl Beschreibung

Wählt ein Untermenü aus. Ruft das Untermenü Camera ID auf.

Öffnet die Objektivblende vollständig für den optimalen Brennpunkt.

Empfohlenes Verfahren für die Fokussierung:

1.

Lösen Sie die Feststellschraube für den

Brennpunkt.

2.

Markieren Sie im Menü INSTALL die Option

ON, OFF

SET FOCUS NOW

.

3.

Nehmen Sie die Brennpunktjustierung durch

Drehen des Mechanismus nach Bedarf vor.

4.

Ziehen Sie die Feststellschraube für den

Brennpunkt fest.

5.

Beenden Sie das Menü.

Aktiviert die Bilinx-Kommunikation. Siehe Hinweis unten.

Wählt ein Untermenü aus. Ruft die Synchronisationsfunktionen auf.

Wählt ein Untermenü aus. Setzt alle Einstellungen für alle Modi auf die

Werkseinstellungen zurück.

Verlässt dieses Menü.

HINWEIS! Bei Verwendung der Bilinx-Steuerung ist die Menüauswahl COMM ON/OFF nicht aktiv. Diese Funktion ist nur über die Menütasten der Kamera aufrufbar, wenn die CTFID-

Software nicht aktiv ausgeführt wird.

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Untermenü CAMERA ID

Funktion Auswahl

CAMERA ID

Beschreibung

Wählt ein Untermenü aus. So geben Sie einen Kameranamen ein (max.

17 Zeichen):

1.

Drücken Sie die Taste Menüauswahl, um die

Zeichenfolge für die Kamera-ID einzugeben.

2.

Geben Sie für den Kameranamen eine Zeichenfolge mit max. 17 Zeichen ein.

3.

Verwenden Sie die Tasten Nach oben und

Nach unten

, um ein Zeichen zu markieren.

4.

Mit den Pfeiltasten Nach links und Nach rechts

können Sie sich innerhalb der Zeichenfolge bewegen.

5.

Drücken Sie die Taste Menüauswahl, um die

Zeichenfolge zu speichern und zu verlassen.

6.

Verlassen Sie das Menü Camera ID.

ID POS OFF, TOP, BOT

Wählen Sie mithilfe der Pfeiltasten Nach links

EXIT und Nach rechts:

OFF: Die Kamera-ID wird nicht angezeigt.

TOP: Die Kamera-ID wird in der oberen linken

Ecke des Displays angezeigt.

BOT: Die Kamera-ID wird in der unteren linken

Ecke des Displays angezeigt.

(Die Kamera-ID wird nicht angezeigt, wenn das

OSD-Menü geöffnet ist.)

Kehrt zum Menü INSTALL zurück.

Untermenü SYNC

Funktion Auswahl

SYNC INTERNAL, LINE LOCK

VPHASE (0º bis 358º)

Beschreibung

INTERNAL: Die Kamera wird mit einem internen

Quarz synchronisiert. (Standard)

LINE LOCK: Die Kamera wird mit dem Versorgungsstrom synchronisiert, wodurch Bildrollen bei

Systemen mit mehreren Kameras verhindert wird.

Passt den vertikalen Phasen-Offset im Modus

LINE LOCK an.

(Nur aktiv, wenn eine gültige Stromversorgungsfrequenz festgestellt wird.)

Kehrt zum Menü INSTALL zurück.

EXIT

Untermenü DEFAULTS

Funktion Auswahl

RESTORE ALL? NO, YES

EXIT

Beschreibung

Wählen Sie mithilfe der Pfeiltasten Nach links und Nach rechts:

NO: Einstellungen nicht ändern.

YES: Alle Standardwerte wiederherstellen. Sie erhalten eine Bestätigungsmeldung.

Kehrt zum Menü INSTALL zurück.

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de | Konfigurieren der VG4-100 Serie IP AutoDome

6

6.1

Modulares Kamerasystem AutoDome

Konfigurieren der VG4-100 Serie IP AutoDome

Die VG4-100 Serie AutoDome kann mit einem optionalen IP-Modul bestellt werden, mit dem die AutoDome Bilder über ein TCP/IP-Netzwerk übertragen kann. Es ermöglicht dem Benutzer auch die Einstellung von Anzeige- und Betriebseinstellungen der Kamera und die Konfiguration der Netzwerkparameter.

Die VG4-100 Serie IP AutoDome verfügt im IP-Modul über einen Netzwerkvideoserver. Die

Hauptfunktion dieses Servers besteht darin, Videodaten (und Steuerdaten) für die Übertragung über ein TCP/IP-Netzwerk zu codieren. Durch die MPEG-4-Codierung eignet er sich optimal für die IP-Kommunikation und für den Fernzugriff auf digitale Videorekorder und

Multiplexer. Durch die Nutzung bereits bestehender Netzwerke ist eine schnelle und einfache

Integration in CCTV-Systeme oder lokale Netzwerke möglich. Videobilder von einer Kamera können auf mehreren Empfängern gleichzeitig empfangen werden.

Funktionsüberblick

Das IP-Modul erweitert die Funktionalität eines VG4-100 Serie Systems um Folgendes:

Funktion

Empfänger

Beschreibung

Sie können einen MPEG-4-kompatiblen Hardware-Decoder (z. B. den VIP XD) als Empfänger verwenden. Computer mit installierter

Decodierungs-Software (z. B. VIDOS) oder Computer, auf denen der

Web-Browser Microsoft Internet Explorer installiert ist, können auch

Videobilder empfangen.

Videocodierung Die Kamera verwendet den Komprimierungsstandard MPEG-4 und stellt sicher, dass die Datenrate selbst bei Bildern mit hoher Qualität gering bleibt und innerhalb eines weiten Bereichs an die jeweiligen Bedingungen angepasst werden kann.

Dual Streaming Codiert zwei Datenströme gleichzeitig gemäß zwei individuell festgelegten Profilen. Diese Funktion erzeugt zwei (2) Datenströme pro

Kamera, die unterschiedlichen Zwecken dienen können. Z. B. ein (1)

Datenstrom für lokale Aufzeichnung und ein (1) Datenstrom, der für die Übertragung über das LAN (Local Area Network) optimiert ist.

Multicast

Ermöglicht die gleichzeitige Echtzeitübertragung an mehrere Empfänger. Als Voraussetzung für Multicasting müssen im Netzwerk die

Protokolle UDP und IGMP V2 implementiert sein.

Konfiguration

Sie können alle Kameraeinstellungen von einem Web-Browser aus konfigurieren, der mit dem lokalen Netzwerk (Intranet) oder dem

Internet verbunden ist. Sie können außerdem die Firmware aktualisieren, Gerätekonfigurationen laden, Konfigurationseinstellungen speichern und diese Einstellungen von einer Kamera zu einer anderen kopieren.

Schnappschüsse Ermöglicht das Erfassen und Speichern einzelner Videobilder als

JPEG-Dateien über die Web-Browser-Oberfläche.

Sicherung

Von der Web-Browser-Oberfläche aus können Sie Videobilder als

Dateien auf der Festplatte eines Computers speichern.

F01U032610 | 1.0 | 2006.10

VG4-100 Serie Benutzerhandbuch Bosch Security Systems, Inc.

Modulares Kamerasystem AutoDome

6.2

i

Systemanforderungen

Konfigurieren der VG4-100 Serie IP AutoDome | de

15

Die VG4-100 Serie IP AutoDome erfordert bestimmte Hardware und Software, damit ein

Benutzer Livebilder anzeigen und Kameraeinstellungen über ein TCP/IP-Netzwerk konfigurieren kann. Diese Anforderungen sind:

– Ein Computer mit dem Betriebssystem Microsoft Windows 2000 oder XP, Netzwerkzugang und der Web-Browser Microsoft Internet Explorer (ab Version 6.0), oder

– Ein Computer mit dem Betriebssystem Microsoft Windows 2000 oder XP, Netzwerkzugang und Empfangs-Software wie Bosch VIDOS oder Bosch Dibos 8.0. (weitere Informationen zu Software und Hardware von Bosch für IP-Kameras finden Sie unter www.boschsecurity.com), oder

– Einen MPEG-4-kompatiblen Hardware-Decoder von Bosch Security Systems (z. B. VIP XD) als Empfänger und einen angeschlossenen Videomonitor. (Weitere Informationen zu Software und Hardware von Bosch für IP-Kameras finden Sie unter www.boschsecurity.com.)

Wenn Sie einen Computer verwenden, auf dem Microsoft Internet Explorer oder eine Software von Bosch ausgeführt wird, muss dieser Computer folgende Mindestanforderungen erfüllen:

– Prozessor: 1,8 GHz Pentium IV

– RAM: 256 MB

– Videosystem: 128 MB Videospeicher, Anzeige mit 1024 x 768 Pixeln und mindestens

16 Bit Farbe

– Netzwerkschnittstelle: 100-BaseT

– DirectX: 9.0c

– Microsoft Internet Explorer ab Version 6.0

– Bosch MPEG ActiveX-Utility

– Java Virtual Machine (im Lieferumfang enthalten)

HINWEIS! Stellen Sie sicher, dass die Grafikkarte auf 16-Bit- oder 32-Bit-Farbe eingestellt ist.

Wenden Sie sich an den PC-Systemadministrator, wenn Sie weitere Unterstützung benötigen.

6.3

i

Anschluss der IP AutoDome an den PC

1.

Installieren Sie die IP AutoDome gemäß den Anweisungen im Installationshandbuch für

das modulare Kamerasystem AutoDome.

2.

Schließen Sie ein Ethernetkabel vom RJ45-Steckverbinder der IP AutoDome an einen dedizierten Netzwerk-Switch an, um das LAN (Local Area Network) zu umgehen.

3.

Schließen Sie den dedizierten Netzwerk-Switch an den RJ45-Steckverbinder des PC an.

(Siehe Option A unten.)

HINWEIS! Die IP AutoDome kann auch mit einem Ethernet-Crossover-Kabel mit RJ45-Steckern direkt an einen PC angeschlossen werden. (Siehe Option B unten.)

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de | Konfigurieren der VG4-100 Serie IP AutoDome Modulares Kamerasystem AutoDome

A

IP IP

AutoDome PC Net Switch

B

6.4

IP

AutoDome PC

Abb. 6.1 AutoDome IP – Systemkonfiguration

Konfiguration der IP-Kamera

Um die Kamera im Netzwerk zu betreiben, müssen Sie ihr eine im Netzwerk gültige IP-Adresse zuweisen. Die Standard-IP-Adresse ist 192.168.0.1. Möglicherweise müssen Sie diese Adresse

ändern, falls es zu Konflikten mit anderen Geräten in Ihrem Netzwerk kommt.

Um die Kamera korrekt für Ihr Netzwerk zu konfigurieren, benötigen Sie die folgenden Informationen:

– IP-Adresse des Gerätes: Die ID der Kamera in einem TCP/IP-Netzwerk. 140.10.2.110 ist z. B. eine gültige Syntax für eine IP-Adresse.

– Subnetzmaske: Maske, anhand der bestimmt wird, zu welchem Subnetz eine IP-Adresse gehört.

– IP-Adresse des Gateway: Knoten in einem Netzwerk, der als Tor zu einem anderen Netzwerk fungiert.

– Port: Endpunkt einer logischen Verbindung in TCP/IP- und UDP-Netzwerken. Die Port-Nummer identifiziert die Nutzung des Ports für die Verwendung über eine Firewall-Verbindung.

HINWEIS! Stellen Sie sicher, dass diese Netzwerkparameter der Kamera verfügbar sind, bevor

Sie mit der Konfiguration beginnen.

i

6.4.1

Die IP AutoDome wird standardmäßig wie folgt eingestellt:

– IP-Adresse: 192.168.0.1

– Subnetzmaske: 255.255.255.0

– IP-Adresse des Gateway: 0.0.0.0

Installation der benötigten Software

Zum Anzeigen von Livevideos müssen Sie Bosch MPEG ActiveX, DirectX und Java Virtual

Machine installieren.

Gehen Sie zur Installation der Software wie folgt vor:

1.

Legen Sie die CD mit der IP AutoDome-Software in das CD-ROM-Laufwerk des Computers ein.

2.

Klicken Sie auf die Windows-Schaltfläche Start, wählen Sie Ausführen und anschließend

Durchsuchen, um das CD-Laufwerk zu finden.

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Modulares Kamerasystem AutoDome

6.4.2

i

Konfigurieren der VG4-100 Serie IP AutoDome | de

17

3.

Öffnen Sie erst den Ordner Install, dann den Ordner MPEG_ActiveX, und doppelklicken

Sie anschließend auf die Datei MPEGAx.exe. Befolgen Sie die Anweisungen auf dem Bildschirm, um Bosch MPEG ActiveX zu installieren.

4.

Öffnen Sie den Ordner Tools, dann DirectX9 und anschließend DirectX9.0c, und doppelklicken Sie auf die Datei dxsetup.exe. Befolgen Sie die Anweisungen auf dem Bildschirm, um DirectX zu installieren.

5.

Öffnen Sie den Ordner Tools, dann den Ordner Java VM, und doppelklicken Sie auf die

.exe-Datei. Befolgen Sie die Anweisungen auf dem Bildschirm, um Java zu installieren.

Ändern der Netzwerkeinstellungen

Das IP-Modul hat die Standard-IP-Adresse 192.168.0.1. Um die IP-Adresse oder Netzwerkeinstellungen zu ändern, können Sie die Configuration Manager-Software auf der mitgelieferten

CD oder den AutoDome IP-Webserver verwenden.

HINWEIS! Wenden Sie sich an Ihren Netzwerkadministrator vor Ort, um eine gültige IP-Adresse,

Subnetzmaske und Gateway-IP-Adresse zu erhalten.

i

Verwenden des Configuration Manager

Der Configuration Manager ist ein optionales Netzwerk-Utility, das sich auf der AutoDome-CD befindet. So installieren Sie die Configuration Manager-Software:

1.

Browsen Sie zur CD, und doppelklicken Sie auf die .exe-Datei. Befolgen Sie die Anweisungen auf dem Bildschirm, um den Configuration Manager und bei Bedarf .NET Framework zu installieren.

2.

Um Änderungen an der Konfiguration vorzunehmen, ziehen Sie das Handbuch zum Configuration Manager zu Rate, das sich auf der CD im Ordner Documentation befindet.

Verwenden des AutoDome IP-Webservers

Die VG4-100 Serie IP AutoDome verfügt im IP-Modul über einen Netzwerkvideoserver. So konfigurieren Sie die Kamera mithilfe des AutoDome IP-Webservers:

HINWEIS! Je nach den Netzwerksicherheitseinstellungen des PC muss der Benutzer die neue

IP-Adresse zur Liste der „Vertrauenswürdigen Sites“ hinzufügen, damit die Browser-Steuerung funktioniert.

1.

Stellen Sie die IP-Adresse am PC auf 192.168.0.10 ein, um sicherzustellen, dass sich PC und IP AutoDome im gleichen Subnetz befinden.

2.

Starten Sie Microsoft Internet Explorer, und gehen Sie zur folgenden URL: http://192.168.0.1.

Der Web-Browser öffnet die Liveseite für die IP AutoDome, und es wird eine Sicherheitswarnmeldung angezeigt.

3.

Aktiveren Sie das Feld Immer vertrauen, und wählen Sie JA.

4.

Klicken Sie auf den Link Settings oben auf der Liveseite.

5.

Klicken Sie auf den Link Service Settings im linken Bereich der Seite „Settings“.

6.

Klicken Sie auf den Link Network, um die Seite „Network Settings“ zu öffnen.

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de | Konfigurieren der VG4-100 Serie IP AutoDome Modulares Kamerasystem AutoDome

i

Abb. 6.2 Seite „Network Settings“

7.

Konfigurieren Sie die Einstellungen auf dieser Seite mithilfe der Adressen, die Sie von

Ihrem Netzwerkadministrator erhalten haben.

HINWEIS! Klicken Sie auf den Link Help on this page?, wenn Sie weitere Informationen benötigen.

8.

Klicken Sie auf die Schaltfläche Set, um die Einstellungen zu speichern.

9.

Starten Sie eine weitere Instanz von Microsoft Internet Explorer.

10. Geben Sie die ursprüngliche IP-Adresse gefolgt von /reset (z. B. http://192.168.0.1/reset

) in die Adresszeile des Browsers ein, und klicken Sie auf

Wechseln zu

, um die IP AutoDome neu zu starten. Wenn Sie die IP AutoDome neu gestartet haben, verwenden Sie die neue IP-Adresse, um auf die Liveseite zuzugreifen.

11. Trennen Sie das IP AutoDome-Ethernetkabel vom dedizierten Netzwerk-Switch, und schließen Sie das Ethernetkabel an das LAN (Local Area Network) an.

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Modulares Kamerasystem AutoDome

6.5

6.5.1

6.5.2

i

Anzeigen von Livebildern

Konfigurieren der VG4-100 Serie IP AutoDome | de

19

Wenn die Netzwerkkabel ordnungsgemäß angeschlossen sind und die IP AutoDome eine gültige

IP-Adresse hat, können Sie mit Microsoft Internet Explorer Livebilder über das TCP/IP-Netzwerk ansehen.

Herstellen der Verbindung

Wenn die gesamte erforderliche Software auf Ihrem Computer installiert und die IP AutoDome mit den richtigen IP-Adressen konfiguriert ist, können Sie mithilfe von Microsoft Internet

Explorer eine Verbindung zur Kamera herstellen.

1.

Starten Sie Microsoft Internet Explorer.

2.

Geben Sie die IP-Adresse der IP AutoDome in die Adresszeile des Browsers ein, und klicken Sie auf Wechseln zu.

3.

Wenn die AutoDome passwortgeschützt ist, fordert das System Sie auf, ein Passwort einzugeben.

4.

Geben Sie den Benutzernamen und das zugehörige Passwort in die entsprechenden Felder ein.

5.

Klicken Sie auf OK, um die IP AutoDome-Liveseite aufzurufen. Auf der Liveseite wird das

Videobild der Kamera angezeigt.

HINWEIS! Die IP AutoDome ermöglicht maximal fünf (5) Standardverbindungen und

25 Multicast-Verbindungen. Wenn Sie keine Verbindung zur AutoDome herstellen können, haben Sie möglicherweise die maximale Anzahl von Verbindungen für die Geräte- oder

Netzwerkkonfiguration überschritten.

Konfigurieren von Datenströmen

Die IP AutoDome codiert zwei Datenströme gleichzeitig gemäß zwei individuell festgelegten

Profilen. Diese Funktion erzeugt zwei (2) Datenströme pro Kamera, die unterschiedlichen

Zwecken dienen können. Z. B. ein (1) Datenstrom für lokale Aufzeichnung und ein (1) Datenstrom, der für die Übertragung über das LAN (Local Area Network) optimiert ist. Außerdem bietet die Kamera eine Motion JPEG-Option (M-JPEG). M-JPEG ist ein Videoformat, das JPEG-

Bildkomprimierung für jedes Bild des Videos verwendet.

Klicken Sie auf die Registerkarte MPEG-4 Stream 1, MPEG-4 Stream 2 oder M-JPEG, um zwischen den verschiedenen Darstellungen für das Kamerabild zu wechseln.

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de | Fehlersuche Modulares Kamerasystem AutoDome

7 Fehlersuche

Problem

Kein Video

Local Keys Disabled

(Tasten deaktiviert)

Kein Fernzugriff auf das Menü

Nur zeitweise Fernzugriff auf das Menü

Abhilfe

Bei Verwendung eines Bosch G4 Schaltkastens für Hängemontage:

1.

Vergewissern Sie sich, dass die grüne LED im Schaltkasten leuchtet. Diese LED zeigt an, dass der Transformator mit Netzstrom versorgt wird.

Falls die grüne LED nicht leuchtet:

2.

Überprüfen Sie die FX101 Sicherung auf Netzstrom zum Schaltkasten.

Wenn dies OK ist:

3.

Überprüfen Sie die FX102 Sicherung auf 24-V-Versorgung zur AutoDome-Aufhängung.

Wenn dies OK ist:

Bei Verwendung des Netzteils eines Fremdherstellers:

4.

Überprüfen Sie, ob der Netzstrom zum Schaltkasten aktiv ist.

Wenn dies OK ist:

5.

Überprüfen Sie, ob es eine 24-V-Ausgabe vom Transformator gibt.

Wenn dies OK ist:

6.

Überprüfen Sie, ob die Stromversorgung den Nennwerten für die Bosch AutoDome entspricht. Einzelheiten entnehmen Sie dem AutoDome-Datenblatt.

Wenn dies OK ist:

7.

Überprüfen Sie, ob die Stifte des Steckers auf dem AutoDome-Gehäuse verbogen sind.

Wenn dies OK ist:

8.

Überprüfen Sie die Integrität aller Drähte und Steckverbindungen zur AutoDome.

Wenn dies OK ist:

Wenn die AutoDome mit Strom versorgt wird:

9.

Entfernen Sie die Kamera- und CPU-Module aus dem AutoDome-Gehäuse, und überprüfen Sie, ob die grüne LED auf der Stromversorgungsplatine des Gehäuses leuchtet.

Falls die grüne LED nicht leuchtet:

10. Überprüfen Sie, ob die Sicherung auf der Stromversorgungsplatine des Gehäuses in

Ordnung ist. (Versuchen Sie, die Einheit auszutauschen, falls ein zusätzliches Kameramodul verfügbar ist.)

1.

Diese Meldung wird angezeigt, wenn die Kameramenütasten über das CTFID-Tool deaktiviert wurden. Wählen Sie OnLine Config>Installer Options>Miscellaneous>Camera Buttons>Disable.

1.

Die 100 Serie AutoDome verwendet entweder Bilinx oder optional TCP/IP für den

Fernzugriff auf Menüs.

2.

Vergewissern Sie sich, dass alle Koaxial-, Glasfaser und Ethernetkabel richtig angeschlossen sind. Siehe das Installationshandbuch für das modulare Kamerasystem AutoDome.

Wenn dies OK ist:

3.

Überprüfen Sie, ob Sie auf die AutoDome-OSD-Menüs zugreifen können.

Wenn dies OK ist:

Bei einer IP AutoDome:

4.

Überprüfen Sie, ob die Netzwerkeinstellungen für das LAN korrekt sind. Siehe

Abschnitt 6: Konfigurieren der VG4-100 Serie IP AutoDome.

1.

Überprüfen Sie, ob die gesamte Verdrahtung den von Bosch empfohlenen Standards,

Spezifikationen und Entfernungen entspricht. Siehe das Installationshandbuch für das

modulare Kamerasystem AutoDome.

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Modulares Kamerasystem AutoDome Fehlersuche | de

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Das Bild ist dunkel

Farben sind nicht korrekt

Der Hintergrund ist zu hell, um das Objekt zu erkennen

Das Video rollt, ist verrauscht oder verzerrt

1.

Überprüfen Sie, ob für die Verstärkungsregelung AGC eingestellt ist.

Wenn dies OK ist:

2.

Überprüfen Sie, ob für den ALC-Pegel der richtige Wert eingestellt ist.

Wenn dies OK ist:

3.

Überprüfen Sie, ob das Videokoaxialkabel nur an der Datenstation mit 75 Ω abgeschlossen ist. (Ein doppelter Abschluss führt zu einem dunklen Bild.)

Wenn dies OK ist:

4.

Überprüfen sie, ob die Kameraobjektivabdeckung abgenommen ist.

Wenn dies OK ist:

5.

Überprüfen Sie, ob die maximale Koaxial-Entfernung nicht überschritten wurde. Siehe das Installationshandbuch für das modulare Kamerasystem AutoDome.

Wenn dies OK ist:

6.

Setzen Sie alle Kameraeinstellung mithilfe des Menüs Install zurück.

1.

Setzen Sie den Weißausgleich auf den richtigen Wert zurück.

Wenn dies OK ist:

2.

Überprüfen Sie, ob die maximale Koaxial-Entfernung nicht überschritten wurde. Siehe das Installationshandbuch für das modulare Kamerasystem AutoDome.

Wenn dies OK ist:

3.

Setzen Sie die Weißabgleicheinstellung im Menü Color auf ATW zurück.

1.

Schalten Sie die Gegenlichtkompensation (BLC) ein.

2.

Passen Sie die BLC-Stufe an.

3.

Passen Sie den BLC-Bereich an.

1.

Vergewissern Sie sich, dass für den Synchronisierungsmodus die Option Internal

(Quarz) eingestellt ist.

Wenn dies OK ist:

2.

Überprüfen Sie, ob die maximale Koaxial-Entfernung nicht überschritten wurde. Siehe das Installationshandbuch für das modulare Kamerasystem AutoDome.

Wenn dies OK ist:

3.

Prüfen Sie die Integrität aller BNC-Steckverbinder und -Verbindungen.

Hinweis: Der Anschluss eines Netzwerkkabels an die Schnittstellenplatine einer Auto-

Dome ohne IP führt zur Videoverzerrung.

Tag/Nacht-Kamera schaltet nicht automatisch um, wenn das Bild dunkel ist.

Innerhalb der Enviro-

Dome-Kuppel ist es neblig.

4.

Entfernen Sie das Netzwerkkabel vom RJ-45-Steckverbinder der Schnittstellenplatine.

1.

Überprüfen Sie, ob für den Tag/Nacht-Modus AUTO eingestellt ist.

Wenn dies OK ist:

2.

Stellen Sie für die Verstärkungsregelung AGC ein.

Bei Verwendung eines Bosch Schaltkastens:

1.

Überprüfen Sie die FX103 Sicherung im Bosch Schaltkasten auf Strom (24 V) zum

Heizmodul.

Wenn dies OK ist:

2.

Überprüfen Sie die gesamte Verdrahtung und die Steckerstifte zum Heizmodul.

Bei Verwendung des Netzteils eines Fremdherstellers:

3.

Überprüfen Sie, ob die Stromversorgung den Nennwerten für die Bosch AutoDome entspricht. Einzelheiten entnehmen Sie dem AutoDome-Datenblatt.

Wenn dies OK ist:

4.

Überprüfen Sie die Leitungsspannung des Netzspannungseingangs.

Wenn dies OK ist:

5.

Überprüfen Sie, ob die maximale Drahtlänge von der Stromversorgung nicht überschritten wurde. Siehe das Installationshandbuch für das modulare Kamerasystem AutoDome.

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de | Fehlersuche Modulares Kamerasystem AutoDome

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Modulares Kamerasystem AutoDome Glossar von CCTV-Begriffen | de

23

8 Glossar von CCTV-Begriffen

A

Adresse

Jede AutoDome-Kamera besitzt im Kontrollsystem, in dem sie installiert ist, eine numerische

Adresse. Über diese Adresse wird die entsprechende Kuppel angesprochen. Die Adresse kann lokal mithilfe des Bilinx-Konfigurations-Tools für Kameratechnologie (CTFID) oder ferngesteuert mithilfe der Funktion für schnelle Adressierung (siehe schnelle Adressierung) eingestellt werden.

Apertur

Die Größe der Öffnung in der Blende, die steuert, wie viel Licht zum CCD-Sensor gelangt. Je größer die F-Stufenzahl ist, desto weniger Licht gelangt zum Sensor.

Auflösung

Ein Maß für die Feinheit der Details, die in einem Bild dargestellt werden können. Bei analogen Systemen wird sie normalerweise in Fernsehzeilen oder TVL gemessen. Je höher der

TVL-Wert ist, desto höher ist die Auflösung.

AutoBlack

Eine Technik zur Verstärkung des Videosignalpegels, um ein Videosignal mit ganzer Amplitude zu erhalten, auch wenn der Kontrast der Szene nicht den vollen Bereich abgedeckt

(Spiegelung, Dunst, Nebel usw.). Der dunkelste Teil des Signals wird auf Schwarz gesetzt, der hellste auf Weiß und der Kontrast auf diese Weise vergrößert.

AutoDome

Komplett integrierte Hochgeschwindigkeitskamera mit Neige-, Schwenk- und Zoomfunktion, die in ein Kuppelschutzgehäuse eingebaut ist und eine durchgehende Drehung um 360? zur

Überwachung der Szene ermöglicht.

Autofokus

Das Objektiv stellt sich laufend automatisch auf den richtigen Fokus ein, um das schärfste Bild zu erhalten.

AutoIris

Die Blendenöffnung des Objektivs wird automatisch eingestellt, um die richtige Beleuchtung des Kamerasensors zu gewährleisten.

Automatische Verstärkung

Die Elektronik, die die Verstärkung des Videosignals regelt.

Automatischer Weißabgleich

Eine Funktion, mit der eine Farbkamera die Ausgabefarbe automatisch anpassen kann, so dass unabhängig von der verwendeten Beleuchtung ein natürlicher Farbton entsteht.

AutoPan

Die Kamera schwenkt laufend zwischen den rechten und linken Limiteinstellungen.

AutoPivot

Beim vertikalen Neigen der Kamera wird die Kamera gedreht, um die richtige Ausrichtung des

Bilds beizubehalten.

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de | Glossar von CCTV-Begriffen Modulares Kamerasystem AutoDome

AutoPlayback

Diese Funktion zeichnet die Sequenz der Schwenk-/Neige-/Zoombewegungen der AutoDome für die spätere Wiedergabe auf, so dass ein eingestelltes Muster automatisch wiederholt werden kann. Diese Funktion wird häufig als Rundgang bezeichnet.

AutoScaling

Wenn die Kamera die Größe eines Objekts auf dem Monitorbildschirm vergrößert, werden das

Neigen und Schwenken verlangsamt, so dass die relative Geschwindigkeit auf dem Bildschirm für ähnliche Joystick-Steuerpositionen konstant bleibt.

AutoTrack

Eine patentierte Technologie, mit der Bewegungserkennung in die Kamera integriert wird.

Dies ermöglicht eine Verfolgung von Objekten und eine Vergrößerung auf die optimale Größe und Perspektive.

B

Bildstabilisierung

Ein Algorithmus, der Kamerawackeln in der vertikalen und horizontalen Achse praktisch eliminiert und so zu außergewöhnlicher Bildschärfe führt.

Bilinx

Ein Kommunikationsformat, das Fernbedienung, Konfiguration und Aktualisierungen über das

Videokabel (Koax oder passives UTP) ermöglicht.

Biphase

Protokoll für Schwenken/Neigen/Zoom für Bosch Produkte.

BPS (Bilder pro Sekunde)

Ein Maß für die Geschwindigkeit, mit der Bilder angezeigt werden, um einen Videostream zu erzeugen. Eine Geschwindigkeit von 25 BPS (PAL) oder 30 BPS (NTSC) wird allgemein als

Full-Motion-Video angesehen.

Brennweite

Der Abstand vom optischen Zentrum des Objektivs zum Bild eines Objekts, das sich in unendlicher Entfernung vom Objektiv befindet. Große Brennweiten ergeben ein kleines

Sichtfeld (Teleobjektiveffekt), während kleine Brennweiten ein großes Sichtfeld ergeben.

C

CCD-Format

Gibt die Größe des verwendeten Kamerasensors an. Im Allgemeinen gilt, je größer der Sensor, desto empfindlicher ist die Kamera, und desto besser ist die Bildqualität. Das Format wird in

Zoll angegeben, z. B. 1/4" oder 1/3". Siehe Charge Coupled Device (CCD).

CCD (Charge Coupled Device)

Der gängigste Typ von Halbleiter-Bildsensoren, der in CCTV-Kameras verwendet wird. Der

Sensor wandelt Lichtenergie in elektrische Signale um.

CCTV (Closed Circuit TeleVision)

Ein Videosystem, das Fernsehsignale über ein geschlossenes System (kein Rundfunk)

überträgt.

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Modulares Kamerasystem AutoDome Glossar von CCTV-Begriffen | de

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CTFID (Konfigurations-Tool für Kameratechnologie)

Bosch Software für die Konfiguration und Aktualisierung von Kameras und anderen entfernten

Geräten über Videokabel mithilfe von Bilinx und zur Speicherung der Einstellungen für die spätere Verwendung.

D

Default-Shutter

Bei dieser Funktion kann die Shuttergeschwindigkeit auf einen schnellen Wert eingestellt werden, um Bewegungsunschärfen zu reduzieren und ein detailliertes und scharfes Bild von sich schnell bewegenden Objekten zu erhalten, solange genügend Licht zur Verfügung steht.

Wenn jedoch weniger Licht zur Verfügung steht und andere Anpassungen nicht mehr helfen, kehrt der Shutter wieder zur Standardeinstellung zurück, um die gewohnt ausgezeichnete

Empfindlichkeit beizubehalten.

Digitale Bildstabilisierung

Siehe Bildstabilisierung.

DNR (Dynamic Noise Reduction, dynamische Rauschunterdrückung)

Eine digitale Videoverarbeitungstechnologie, die das Rauschen (Bildartefakte) im Bild misst und automatisch reduziert.

E

Empfindlichkeit

Ein Maß für die Lichtmenge, die erforderlich ist, um ein Standard-Videosignal zu erzeugen.

Empfindlichkeitswerte werden in Lux angegeben.

EnviroDome

AutoDome mit Schutz vor Umwelteinflüssen, der einen Außeneinsatz unter fast allen

Klimabedingungen ermöglicht.

Ethernet

Das gängigste Verfahren für den Zugriff auf ein LAN (Local Area Network). Ethernet entspricht dem Standard IEEE 802.3. Der Ethernet-Standard unterstützt Datenübertragungsraten von

10 Mbit/s, 100 Mbit/s und 1000 Mbit/s (Gigabit).

Erweiterte Alarmsteuerung (AAC)

Das flexible und ausgeklügelte Alarmmanagement-Teilsystem der AutoDome, das das Erstellen von „Regeln“ ermöglicht, die definieren, welche Eingänge welche Ausgänge aktivieren (siehe

Alarmregel). In der einfachsten Form könnte eine Regel definieren, welcher Eingang welchen

Ausgang aktivieren soll. In einer komplexeren Form kann eine Regel so programmiert werden, dass sie einem bestimmten Tastaturbefehl (vordefiniert oder neu festgelegt) zugeordnet wird und eine Kuppelfunktion ausführt (oder eine beliebige Kombination dieser Möglichkeiten).

Erweiterte Diagnose

Die Kombination von integrierten OSDs (On Screen Displays) und Status-LEDs von Bosch, die zur Überprüfung kritischer Kameraparameter wie interne Temperatur, Eingangsspannungspegel und Netzwerkkonnektivität verwendet wird. Damit kann ein Techniker schnell Problemquellen ermitteln und sichergehen, dass der Kuppelbetrieb innerhalb der korrekten Grenzwerte erfolgt.

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de | Glossar von CCTV-Begriffen Modulares Kamerasystem AutoDome

F

Farbtemperatur

Ein Maß für die relative Farbe der Beleuchtung. Allgemein verwendet für die Angabe des automatischen Korrekturbereichs einer Farbkamera.

F-Stufe

Siehe F-Zahl.

F-Zahl

Das Standardmaß für die Objektivapertur, d. h. der Blendendurchmesser geteilt durch die

Brennweite des Objektivs. Je kleiner die maximale Apertur (oder F-Zahl) ist, desto weniger

Licht gelangt durch das Objektiv.

G

Gateway-Adresse

Knoten in einem Netzwerk, der als Tor zu einem anderen Netzwerk fungiert.

Gegenlichtkompensation

Verstärkt selektiv einen Teil des Bildes, um große Kontrastunterschiede zu kompensieren, wenn nur ein Teil des Bildes hell beleuchtet ist (z. B. eine Person in einem sonnendurchfluteten Türeingang).

H

Hybrid-Streaming

Die Fähigkeit zum gleichzeitigen Streamen von IP-Video über ein LAN oder WAN sowie von

CVBS-Video über Koaxialkabel oder Lichtwellenleiter.

I

Infrarotbeleuchtung

Elektromagnetische Strahlung (Licht) mit einer größeren Wellenlänge, als mit bloßem Auge erkennbar ist. IR-Beleuchtung tritt vor allem in der Dämmerung und bei Glühlampen auf. IR-

Leuchtmittel gibt es in der Form von Leuchten mit entsprechenden Filtern, LEDs oder Lasern.

CCD-Sensoren sind weniger empfindlich für IR als für sichtbares Licht, aber IR kann das

Gesamtbeleuchtungsniveau deutlich steigern und so ein besseres Bild bei schwacher

Beleuchtung ermöglichen.

Interessenbereich

Die Definition eines bestimmten Bereichs innerhalb eines Sichtfelds für den

Bewegungsmeldungsalgorithmus, um nur in diesem Bereich Bewegung zu erfassen.

IP 66

Der IP-Code (Eintrittsschutz) gibt den Schutzfaktor an, den Gehäuse elektrischen Geräten bieten. Die erste Zahl gibt den Schutz interner Geräte gegen den Eintritt von festen

Fremdkörpern an. Die zweite Zahl gibt den Schutz interner Geräte gegen schädigenden

Wassereintritt an. Höhere Zahlen weisen auf höheren Schutz hin. Siehe auch NEMA.

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IP-Adresse

Die Adresse eines Gerätes, das an ein IP-Netzwerk angeschlossen ist. Jedes Gerät in einem

IP-Netzwerk muss eine eindeutige Adresse verwenden. Jedes IP-Datenpaket enthält eine

Quelladresse (Sender) und eine Zieladresse (Empfänger). Jede IP-Adresse besteht aus 32 Bit, die in vier „Oktette“ von je 8 Bit aufgeteilt sind (x.x.x.x). IP-Adressen liegen im Bereich von

0.0.0.0 bis 255.255.255.255.

IRE (Institute of Radio Engineers)

Ein Maß für die Videoamplitude, das den Bereich von der unteren Synchronisierung bis zum

Spitzenweißpegel in 140 gleiche Einheiten aufteilt. 140 IRE entsprechen 1 V Spitze-Spitze

Aktives Video liegt im Bereich von 100 IRE.

K

Kabelkategorie

Anwendungs- und Bandbreiten-Klassifizierungssystem für UTP-Verkabelung. Die Kategorien

1 bis 6 basieren auf EIA/TIA-568-B-Normen. Kategorie wird normalerweise mit CAT abgekürzt.

UTP-Kategorie 5, 5e und 6 werden für Ethernet-Datenverkabelungsanwendungen eingesetzt.

Die Entfernung für Ethernet-Verkabelungen ist bei Verwendung von UTP-Verkabelung auf maximal 100 m begrenzt.

Kabelkompensation

Eine Technologie, die eine Verschlechterung des Bildes aufgrund von Signalverlusten bei der

Videoübertragung über lange Kabelstrecken verhindert.

L

Lichtwellenleiterübertragung

Bezeichnet die Übertragung von Video und/oder Daten über Lichtwellenleiter.

Lichtwellenleiter sind dünne Glasfasern, die für die Übertragung von Lichtwellen konstruiert wurden. Video und Daten werden digitalisiert und in eine Reihe von Lichtimpulsen konvertiert.

Die Verwendung von Lichtwellenleitern zur Video- und Datenübertragung bietet mehrere

Vorteile gegenüber dem Senden elektrischer Signale über Kupferdrähte. Lichtimpulse werden nicht durch Störstrahlung in der Umgebung beeinträchtigt, wodurch die Fehlerquote wesentlich geringer ist. Lichtwellenleiter überbrücken wesentlich größere Entfernungen, ohne dass Repeater oder Signalregeneratoren erforderlich sind. Sie sind wesentlich sichererer, da sie schwieriger anzuzapfen sind und Abhörer in der Leitung erkannt werden können.

Lichtwellenleiter verfügen außerdem über eine enorme Bandbreite. Eine einzige Faser kann

Trillionen Bit pro Sekunde übertragen. Es gibt zwei Hauptarten von Lichtwellenleitern:

Singlemode und Multimode. Singlemode-Leiter werden verwendet, wenn große Entfernungen

überbrückt werden müssen, normalerweise mehr als 2 km (siehe Singlemode). Multimode-

Leiter werden normalerweise verwendet, um kleinere Entfernungen zu überbrücken, z. B. innerhalb von Gebäuden oder auf kleinen Geländen (siehe Multimode).

Lux

Die internationale Maßeinheit (SI-Einheit) der Lichtstärke. Sie entspricht der Beleuchtung einer Fläche in 1 Meter Entfernung durch eine einzige Kerze.

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de | Glossar von CCTV-Begriffen Modulares Kamerasystem AutoDome

M

MJPEG

Motion JPEG ist ein digitaler Videocodierungsstandard, bei dem jedes Videobild einzeln zu einem JPEG-Bild komprimiert wird.

Modaldispersion (oder Intermodaldispersion)

Eine Verbreiterung einer Signalform über weite Strecken. Modaldispersion tritt in Multimode-

Leitern auf, weil Licht von verschiedenen Reflexionspfaden (d. h. Modes) im Leiter abprallt.

Bei zunehmender Entfernung beginnt der Pfad (Mode), sich zu verbreitern, und die

Ankunftszeit der unterschiedlichen Lichtstrahlen beginnt zu variieren. Eine große Varianz

(Dispersion) vergrößert die Gefahr, dass der optische Empfänger die eingehenden Signale falsch interpretiert. Modaldispersion stellt ein ernsthaftes Problem bei Multimode-Leitern dar.

MPEG-4

Ein digitaler Codierungs- und Komprimierungsstandard für Videos, der Interframe-Codierung verwendet, um die Größe des zu übertragenden Videostreams deutlich zu reduzieren. Bei der

Interframe-Codierung besteht eine Videosequenz aus sog. Keyframes, die das gesamte Bild enthalten. Zwischen den Keyframes befinden sich Deltaframes, bei denen nur die inkrementellen Unterschiede codiert werden. Das ermöglicht oft eine wesentliche

Komprimierung, da sich bei vielen Videosequenzen von einem Bild zum nächsten nur wenige

Pixel ändern.

Multimode-Leiter

Ein LWL mit einem größeren Kern (normalerweise 50 oder 62,5 µm) als ein Singlemode-Leiter.

Der Kern kann aus Kunststoff- oder Glasfaser bestehen und ist der am häufigsten verwendete

Leiter für kurze Entfernungen, wie z. B. in LANs. Die Bezeichnung Multimode kommt daher, dass Lichtstrahlen mehrere Reflexionspfade (Modes) innerhalb des Leiters zurücklegen können. Das bedeutet, dass Licht unter unterschiedlichen Winkeln in den Kern eintreten kann, wodurch es einfacher ist, breitere Lichtquellen, wie z. B. LEDs, anzuschließen.

LWL-Schnittstellen und auf Multimode-Leitern basierende Übertragungssysteme sind kostengünstiger als solche, die auf Singlemode-Leitern basieren. Durch die Verwendung unterschiedlicher Reflexionspfade (Modes) erhöht sich jedoch die Modaldispersion (siehe

Modaldispersion), und die Entfernungen, die mit dieser Art von optischen Leitern überbrückt werden können, sind geringer.

Multi-Protokoll

Ein Protokoll ist eine Vereinbarung oder ein Standard, der Verbindung, Kommunikation und

Datenübertragung zwischen zwei Geräten steuert oder ermöglicht. Bei PTZ-Kameras wie der

AutoDome bezeichnet Protokoll den Standard, der das Schwenken, Neigen und Zoomen der

Kamera steuert. Da die PTZ-Protokolle jedes Herstellers von Kuppelkameras unterschiedlich sind, ist Multi-Protokoll-Unterstützung erforderlich, um Kuppelsysteme von Drittherstellern zu unterstützen. AutoDome-Kameras unterstützen die Pelco-Protokolle „D“ und „P“ sowie das

Bosch-eigene Biphase-Protokoll (siehe Biphase).

N

NEMA (National Electrical Manufacturers Association)

Spezifikationsstandards bezüglich der Betriebsumgebung für eine Vielzahl elektrischer Geräte.

Neigung

Kamerabewegung in vertikaler Richtung.

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Modulares Kamerasystem AutoDome Glossar von CCTV-Begriffen | de

29

NightSense

Ein Verfahren zur Steigerung der Empfindlichkeit von hochauflösenden Bosch Farbkameras um 9 dB (Faktor 3) durch die Kombination des Signals des Farbbildes in einem einzigen

Schwarzweißbild.

NPT (National Pipe Thread)

Ein US-amerikanischer Standard für Kegelgewinde. NPT-Größen messen den Nenn-

Innendurchmesser des Rohrs. NPT-Gewinde bilden eine Dichtung, wenn die Gewinde gegeneinander gepresst werden.

O

OSD (On-Screen Display)

Menüs werden auf dem Displaymonitor angezeigt.

P

Pixel

Die kleinste adressierbare Einheit eines Displaybildschirms oder Bitmap-Bildes.

Punktfokus

Aktivierung des Autofokus für drei Sekunden nach der Kamerabewegung.

Pressurized Trockenstickstoff-Dome-Gehäuse

Ein Gehäuse für den Außeneinsatz, das vor Smog, Feuchtigkeit, Schmutz und Staub schützt.

Privatsphärenausblendung

Das Ausblenden eines bestimmten Bereichs, der dann nicht angezeigt werden kann.

R

Regel

Alarmmanagement-Teilsystem der AutoDome, das Regeln der Form „wenn, dann“ verwendet, um bei Eintreten eines Ereignisses bestimmte Aktionen auszuführen.

RS232/485

Eine Kommunikationsschnittstelle für die Steuerung und Firmwareaktualisierungen der

AutoDome-Produkte durch Drittanbieter.

Rundgang

Aufgezeichnete Rundgänge mit einer Gesamtlänge von 15 Minuten. Aufgezeichnete

Rundgänge bestehen aus Steuerbefehlen, die ggf. erneut wiedergegeben werden können. Die

Angaben zur Kameraposition werden für größte Flexibilität gespeichert (einschließlich

Schwenken, Neigen, Zoom usw.).

Bosch Security Systems, Inc.

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30

de | Glossar von CCTV-Begriffen Modulares Kamerasystem AutoDome

S

Schnelle Adressierung

Ein System für die Ferneinstellung der AutoDome-Adresse von einem Steuerungssystem aus.

Schwenken

Kamerabewegung in horizontaler Richtung.

Sektorausblendung

Das Ausblenden von Video in jedem der 16 Schwenksektoren.

SensUp

Steigert die Kameraempfindlichkeit durch eine Erhöhung der Integrationszeit am CCD. Dazu wird das Signal einer Reihe aufeinander folgender Videobilder integriert, um Signalstörungen zu reduzieren.

Sichtfeld

Ein Maß für den sichtbaren Bereich innerhalb des Sichtfelds der Kamera. Je größer die

Brennweite, desto kleiner das Sichtfeld. Je kleiner die Brennweite, desto größer das Sichtfeld.

Singlemode-Leiter

Ein LWL mit einem Silika-Kern (z. B. Glas) mit einem Durchmesser von weniger als 10 µm.

Diese Leiter werden für Hochgeschwindigkeitsübertragungen über lange Strecken eingesetzt.

Sie bieten größere Bandbreiten als Multimode-Leiter, können aufgrund des kleineren

Kerndurchmessers aber nur schwer an die Lichtquelle gekoppelt werden. Singlemode-LWL-

Systeme verwenden kostspieligere Laser-basierte Lichtquellen.

Subnetzmaske

Bei der Aufteilung in Subnetze wird ein großes Netzwerk in mehrere kleinere unterteilt. Je nach Netzwerkklasse (A, B oder C) sind einige Nummern der IP-Adressbits für die

Netzwerkadresse (Subnetz) reserviert und einige für die Hostadresse. Adressen der Klasse A verwenden beispielsweise 8 Bit für die Subnetzadresse und 24 Bit für den Host-Teil der

Adresse. Subnetzmasken der Klasse A werden mit 255.0.0.0 bezeichnet. Adressen der Klasse

B (je 16 Bit für Subnetz und Hostadresse) verwenden eine Subnetzmaske von 255.255.0.0.

Adressen der Klasse C (8 Bit für das Subnetz und 24 Bit für die Hostadresse) verwenden eine

Subnetzmaske von 255.255.255.0.

Symmetrieübertrager

Ein Gerät, das ein symmetrisches Videosignal (wie z. B. in einem Twisted-Pair-Kabel) in ein unsymmetrisches Signal (wie z. B. für Koax-Kabel) konvertiert. Bei einer symmetrischen Leitung, wie z. B. Twisted Pair, sind die beiden Drähte elektrisch gleich. Bei einer unsymmetrischen

Leitung, wie z. B. Koax, hat eine Leitung andere elektrische Eigenschaften als die andere.

T

Tag/Nacht (IR-empfindlich)

Eine AutoDome-Kamera, die in Situationen mit ausreichenden Lichtverhältnissen (tagsüber) normale Farbbilder erstellt und deren Empfindlichkeit bei schlechten Lichtverhältnissen

(nachts) gesteigert werden kann. Um dies zu erreichen, wird der IR-Cutfilter entfernt, der für eine gute Farbwiedergabe erforderlich ist. Die Empfindlichkeit kann noch weiter gesteigert werden, indem eine Reihe von Frames integriert wird, um das Signal-Rausch-Verhältnis der

Kamera zu steigern.

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VG4-100 Serie Benutzerhandbuch Bosch Security Systems, Inc.

Modulares Kamerasystem AutoDome Glossar von CCTV-Begriffen | de

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TCP/IP (Transmission Control Protocol/Internet Protocol)

Ein Kommunikationsprotokollsatz, der zwei Datenübertragungsverfahren ermöglicht. TCP ist ein verbindungsbasiertes Protokoll, das sicherstellt, dass Daten intakt und vollständig ankommen. UDP ist ein verbindungsloses Protokoll, das einfach Pakete versendet. UDP wird im Allgemeinen für Streaming-Medien verwendet, während TCP eingesetzt wird, wenn eine fehlerfreie Lieferung erforderlich ist.

Tri-Streaming

Eine Codiertechnologie von Bosch, die zwei separate MPEG-4-Videostreams und einen

MJPEG-Stream gleichzeitig erzeugt. Durch diese erweiterte Streaming-Funktion können

Benutzer Liveansicht und Aufzeichnungsgeräte unabhängig voneinander anpassen, um bestimmten Standort- und Unternehmensanforderungen gerecht zu werden.

U

UTP (Unshielded Twisted Pair)

Eine Variante der Twisted-Pair-Verkabelung. UTP-Kabel sind nicht von einer Abschirmung umgeben. Die Adern in einem Twisted-Pair-Kabel sind miteinander verdrillt, um die Interferenz von anderen Paaren im Kabel zu minimieren. UTP ist der gängigste Kabeltyp für

Telefonanwendungen sowie das am häufigsten eingesetzte Netzwerkkabel.

V

Virtuelle Maskierung

Eine einzigartige Technologie von Bosch, die die Erschaffung „unsichtbarer“ Bereiche ermöglicht, in denen Bewegungen nicht aufgezeichnet werden. Diese unsichtbaren Masken

ähneln der Privatsphärenausblendung, aber die AutoTrack II- und

Videobewegungserkennungsalgorithmen der AutoDome können sie sehen. So kann die

AutoDome Bereiche mit unerwünschter Bewegung ignorieren.

VMD (Videobewegungserkennung)

Ein Algorithmus zur Bewegungserkennung, bei dem die Kamera das aktuelle Bild mit einem

Referenzbild vergleicht und die Anzahl der Pixel (siehe Pixel) zählt, die sich zwischen den beiden Bildern verändert haben. Wenn die Anzahl der geänderten Pixel eine benutzerdefinierte Schwelle überschreitet, wird ein Alarm ausgelöst.

Voreingestellter Rundgang

Eine Folge voreingestellter Aufnahmen, die zu einem vorprogrammierten Rundgang des von der AutoDome-Kamera überwachten Bereichs kombiniert sind.

Voreinstellung

Eine voreingestellte und gespeicherte Kombination von Schwenk-, Neige- und

Zoompositionen, mit der eine voreingestellte Ansicht abgerufen werden kann. Dies wird auch voreingestellte Aufnahme genannt.

X

XF-Dynamic

Eine hochpräzise digitale Signalverarbeitungstechnologie mit 15 Bit von Bosch, die den dynamischen Bereich von Dinion

XF

Kameras erweitert, um Details in Bildbereichen mit starker und schwacher Beleuchtung gleichzeitig zu erfassen und so die im Bild sichtbaren

Informationen zu maximieren.

Bosch Security Systems, Inc.

VG4-100 Serie Benutzerhandbuch F01U032610 | 1.0 | 2006.10

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de | Glossar von CCTV-Begriffen

Zoom

Modulares Kamerasystem AutoDome

Z

Ändern der effektiven Brennweite, damit verschiedene Sichtfelder den Bildbereich ausfüllen können. Zoom kann optisch sein, d. h. das Objektiv wird eingestellt, oder digital, d. h. ein ausgewählter Teil der Ansicht wird elektronisch vergrößert.

F01U032610 | 1.0 | 2006.10

VG4-100 Serie Benutzerhandbuch Bosch Security Systems, Inc.

Modulares Kamerasystem AutoDome Index | de

33

Index

A

Abdeckring-Keilnut 3

AES 8

AGC 8

ALC

Option 8

Pegel 8

Speed (Option) 8

Untermenü 8

Allegiant-System 6

Anzeigen von Livebildern 19

Area (Option) 11

ATW 10

Modus 10

Auswahltaste 6

Auto Black (Option) 10

AutoDome

IP

/reset 18

Anzeigen von Livebildern 19

Gateway-Adresse 16

IP-Adresse 16

Liveseite 17

Network Settings (Seite) 17

Port 16

Steuern 19

Subnetzmaske 16

Systemanforderungen 15

Automatischer elektronischer Shutter 8

Automatischer Weißabgleich 10

Automatischer Weißabgleich, Halten 10

AWB halten 10

B

Back Light Compensation (Untermenü) 11

Befehle

/reset 18

OFF-42-ENTER 21

Betriebssystem

Windows 2000 15

Windows XP 15

Bilinx 6, 12

USB-Adapter 6

Blauverstärkung 10

BLC (Option) 8

BLC (Untermenü) 11

Bosch MPEG ActiveX 15, 16

Brennpunkt 5

Bild

Far 5

Near 5

Feststellschraube 5

Brennweite 5

Feststellschraube 5

Tele 5

Wide 5

C

CCD 4

Bosch Security Systems, Inc.

Codierung

Video 14

Color

Option 8

Untermenü 10

COMM

Modul 5

Option 12

Configuration Manager 17

CPU 5

CTFID 6

D

Dateien dxsetup.exe 17

JPEG 14

M-JPEG 19

MPEG-4 14, 15

MPEGAx.exe 17

Datenströme 19

Day/Night

Option 9

Day/Night (Option) 9

Day/Night (Untermenü) 9

Defaults

Option 12

Untermenü 13

Defshut (Option) 8

DiBos 6, 15

DirectX 15, 16, 17

DIVAR 6

DNR (Option) 10

Dual Streaming 14 dxsetup.exe 17

Dynamic Noise Reduction (Option) 10

E

Enhance (Option) 8

Enhanced (Untermenü) 10

Ethernet 6

Kabel 15, 18

F

Farbe

Burst 9

Sättigung 10

Fester Modus 8, 9

Firmware 14

Fixgain (Option) 9

Fixshut (Option) 8

FL 8

Flimmerfrei 8

Forced-Modus 9

G

Gain (Option) 8

Gateway-Adresse 16

Geneigte Decke 4

Geräte-IP-Adresse 16

Gerätekonfiguration

Konfigurieren

IP AutoDome

Geräte 14

VG4-100 Serie Benutzerhandbuch F01U032610 | 1.0 | 2006.10

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de | Index Modulares Kamerasystem AutoDome

Grünverstärkung 10

H

Horizontale Justierung 4

I

ID Position (Option) 13

IGMP V2 14

Install (Menü) 5, 6, 8, 12

IP 14

Adresse 16, 17

Gerät 16

Modul 6, 14

IR

Beleuchtungsniveau 9

Contrast (Option) 9

Filter 9

J

Java VM 17

JPEG 14

Justierung

Brennpunkt 5

Kameraposition 4

Neigen 4

Objektiv 5

Schwenken 4

K

Kabel

Ethernet 6

Koaxial 6

UTP 6

Kamera

Einrichtung 3

Abdeckring-Keilnut 3

Erweitert 5

Sicherungsstift 3

Undurchsichtiger Einsatz 3

ID 12, 13

Untermenü 13

Zeichenfolge 13

Positionierung 4

Koaxialkabel 6

Konfigurations-Tool für Kameratechnologie 6

Konfigurieren

IP AutoDome 16

/reset 18

Datenströme 19

IP-Adresse des Geräts 16

Liveseite 17

Netzwerkeinstellungen 17

Port 16

Subnetzmaske 16

TCP/IP 16

UDP 16

Verbindung 19

Netzwerkeinstellungen 17

Konfigurieren der IP-Kamera 16

Kuppel 5

L

Line-Lock 13

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VG4-100 Serie Benutzerhandbuch

Livebilder 19

Liveseite 17, 19

M

Main (Menü) 5, 6, 7

Manueller Modus 10

Maxgain (Option) 8

Menüauswahltaste 6, 11, 13

Menüs

Aufrufen 6

Install 5, 6, 8, 12

Main 5, 6, 7

Navigieren 6

Menütasten

Menüauswahl 6, 11, 13

Nach links 6, 11

Nach oben 6, 11

Nach rechts 6, 11

Nach unten 6, 11

Microsoft Internet Explorer 14, 15

M-JPEG 19

M-JPEG (Option) 19

Modus

ATW 10

Fest 8, 9

Forced 9

Manuell 10

Schwarzweiß 9

XF-DYN 10

Monitorbuchse 3

Mono Burst (Option) 9

MPEG-4 14, 15

Stream 1 19

Stream 2 19

MPEGActiveX 17

MPEGAx.exe 17

Multicast 14

N

Navigation

Taste Nach links 6, 11

Taste Nach oben 6, 11

Taste Nach rechts 6, 11

Taste Nach unten 6, 11

Neigen 4

Neigerad 4

Network Settings (Seite) 17

Netzwerk

Ethernetkabel 15

Gateway-Adresse 16

IGMP V2 14

IP 14

Adresse 16

Port 16

Subnetzmaske 16

TCP/IP 14

UDP 14

Nightsense (Option) 9

O

Objektiv 5

Mechanismus 5

Bosch Security Systems, Inc.

Modulares Kamerasystem AutoDome

OFF-42-ENTER 21

OSD 6

P

Peak Average (Option) 8

Port 16

Positionierung

Kamera 4

Geneigte Decke 4

Wandmontage 4

Priority (Option) 9

Protokoll

IGMP V2 14

TCP/IP 14

UDP 14

R

/reset 18

Restore all (Option) 13

Rotverstärkung 10

S

SAT (Option) 10

Saturation (Option) 10

Schaltpegel 9

Schnappschüsse 14

Schwarzweißmodus 9

Schwenken 4

SensUp 9

Option 8

Set focus now (Option) 12

Sharpness (Option) 10

Shutgain

Option 8

Untermenü 8

Shutter (Option) 8

Sicherungsstift 3

Software

Bosch MPEG ActiveX 16

DirectX 15, 16 dxsetup.exe 17

Konfigurations-Tool für Kameratechnologie 6

MPEGActiveX 17

MPEGAx.exe 17

Windows 2000 15

Windows XP 15

Standardwerte wiederherstellen 13

Subnetzmaske 16

Synchronization

Option 12

Untermenü 13

T

TCP/IP 6, 14

U

UDP 14

Undurchsichtiger Einsatz 3, 4, 5

Universaltastatur 6

USB 6

UTP-Kabel 6

Bosch Security Systems, Inc.

VG4-100 Serie Benutzerhandbuch

V

Vertikale Justierung 4

Videosignal 3

VIDOS 14, 15

VIP XD 14, 15

VP-CFGSFT 6

VPHASE (Option) 13

W

Wandmontage 4

Weißabgleich 10

Weißabgleichgeschwindigkeit 10

White Balance

Option 10

X

XF-DYN

Modus 10

Option 10

Index | de

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F01U032610 | 1.0 | 2006.10

36

de | Index Modulares Kamerasystem AutoDome

F01U032610 | 1.0 | 2006.10

VG4-100 Serie Benutzerhandbuch Bosch Security Systems, Inc.

Amerika:

Bosch Security Systems

130 Perinton Parkway

Fairport, New York, 14450

USA

Telefon

Fax

+1 800 289 0096

+1 585 223 9180

www.boschsecurity.us

Europa, Naher Osten, Asien:

Bosch Security Systems B.V.

Postbus 80002

5600 JB Eindhoven

Telefon:

Fax:

+31 40 2577 200

+31 40 2577 202 [email protected]

www.boschsecurity.nl

© Bosch Security Systems, Inc., 2006; F01U032610 | 1.0 | 2006.10

www.boschsecurity.com

Asiatisch-Pazifischer Raum:

Bosch Security Systems Pte Ltd.

38C Jalan Pemimpin

Singapur 577180

Telefon +65 6319 3450

Fax +65 63139 3499

www.boschsecurity.com

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