IGEMS R8

IGEMS R8

Installation

IGEMS R8

CAD/CAM/Schachteln

für Wasserstrahl-

Schneiden

Benutzerhandbuch

16-04-2009

Page 1

Installation

Kapitel 1.

Installation ................................................................................ 6

Anforderungen ........................................................................................... 6

1: Installieren der CAD/CAM Software IGEMS ................................................ 6

2: Hardwarelook (Dongel)-Treiber Installieren ............................................... 6

Kapitel 2.

IGEMS starten ............................................................................ 7

4: IGEMS Starten ....................................................................................... 7

Netzwerk Lizenzmanager ............................................................................. 7

Aktualisieren .............................................................................................. 8

Kapitel 3.

General CAD functionality .......................................................... 10

Sprache und Einheiten .............................................................................. 10

Zoom und Pan ......................................................................................... 10

Befehlszeile ............................................................................................. 10

Kurzbefehl ............................................................................................... 11

Koordinatensystem ................................................................................... 11

Objekt- Fang ............................................................................................ 12

Abstand ................................................................................................... 12

Raster, Ortho und Fang- Modus ................................................................. 13

Objekte wählen ........................................................................................ 13

Automatischer Basispunkt .......................................................................... 13

Rückgängig und Wiederherstellen ............................................................... 14

Kapitel 4.

. Objekte Zeichnen ................................................................... 15

Linie (L) .................................................................................................. 15

Punkt (Shift+P) ........................................................................................ 15

Kreis (C) .................................................................................................. 15

Kreis mit zwei Punkten .............................................................................. 16

Kreis mit drei Punkten ............................................................................... 16

Kreis mit zwei Punkten und einen Radius .................................................... 16

Ellipse ..................................................................................................... 16

Ellipse mit Zentrum ................................................................................... 17

Bogen ..................................................................................................... 17

Rechteck ................................................................................................. 17

Polylinie .................................................................................................. 17

Rechteck mit X, Y und Zentrum .................................................................. 17

Box ......................................................................................................... 18

Polygon ................................................................................................... 18

Spline ..................................................................................................... 18

Langloch ................................................................................................. 18

Vergrößern .............................................................................................. 19

Text (Shift T) ........................................................................................... 19

Flächenschwerpunkt ................................................................................. 19

Kapitel 5.

Objektposition .......................................................................... 20

Bewege (M) ............................................................................................. 20

Kopieren (Shift C) ..................................................................................... 20

Maßstab (S) ............................................................................................. 20

Drehen (R) .............................................................................................. 21

Spiegeln (M) ............................................................................................ 21

Löschen (E) ............................................................................................. 21

Polare Anordnung ..................................................................................... 21

Reihe ...................................................................................................... 22

Kapitel 6.

Objekte Modifizieren ................................................................. 23

Versetzen (O) .......................................................................................... 23

Auflösen (Explodieren) (X) ......................................................................... 23

Stutzen (T) .............................................................................................. 23

Dehnen ................................................................................................... 23

Verlängern ............................................................................................... 24

Radius ..................................................................................................... 24

Radius Null .............................................................................................. 24

Page 2

Installation

Fase........................................................................................................ 24

Verbinden (J) ........................................................................................... 25

Erweitertes Verbinden ............................................................................... 25

Polylinien Editor ....................................................................................... 25

Text Editieren (Strg+T) ............................................................................. 25

Region Zeichnen....................................................................................... 26

Text vom Klemmbrett einfügen .................................................................. 26

Löschen (E) ............................................................................................. 26

Bruch ...................................................................................................... 26

Differenz ................................................................................................. 26

Vereinigen ............................................................................................... 27

Grenzlinien Stutzen ................................................................................... 27

Kapitel 7.

Einstellungen ........................................................................... 28

Linien- und Layer Farbe ............................................................................ 28

Auto Skalieren .......................................................................................... 28

Lineare Bemaßung .................................................................................... 29

Radius Bemaßung..................................................................................... 29

Durchmesser Bemaßung ........................................................................... 29

Winkel Bemaßung .................................................................................... 29

Auto- Bemaßung ...................................................................................... 30

Kapitel 8.

Verschiedene Befehle ................................................................ 31

Abstand ................................................................................................... 31

Liste ....................................................................................................... 31

Parametrische Teile .................................................................................. 31

Formenbibliothek ...................................................................................... 32

Kapitel 9.

Layer, Farben und Drucken ....................................................... 35

Layer (Y) ................................................................................................. 35

Layer Optionen ........................................................................................ 35

Aktiven Layer wechseln ............................................................................. 35

Farbe ...................................................................................................... 36

Druck (Strg+P) ........................................................................................ 36

Zeichenbereich eingrenzen ........................................................................ 37

Kapitel 10.

Datei und Block ........................................................................ 38

Öffnen .................................................................................................... 38

Zeichnung Importieren .............................................................................. 38

Von AutoCAD nach IGEMS ......................................................................... 39

Speichern ................................................................................................ 39

Exportieren .............................................................................................. 39

Block ....................................................................................................... 40

Einfügen .................................................................................................. 40

Als Vorlage speichern ................................................................................ 41

Vorlage öffnen ......................................................................................... 41

Zeichnung säubern ................................................................................... 42

Kopie ...................................................................................................... 42

Kapitel 11.

Die SignMaker Option ............................................................... 43

Buchstaben (Fonts) .................................................................................. 43

Fliesen herstellen ..................................................................................... 44

Bild berechnen ......................................................................................... 44

Skew....................................................................................................... 45

Bild ......................................................................................................... 45

Kapitel 12.

Die CAM-Werkzeuge Option ....................................................... 47

Bereinigen ............................................................................................... 47

Kurvenoptimierung ................................................................................... 47

Vectorisieren ............................................................................................ 47

Kontur wiederherstellen ............................................................................ 48

Glätten .................................................................................................... 48

Objekt ausrichten ..................................................................................... 48

Polytrennen ............................................................................................. 49

Konturfehler suchen.................................................................................. 49

Page 3

Installation

Grenzlinien (Polylinien) .............................................................................. 49

Kapitel 13.

Der Arbeitsablauf in 2 D CAM ..................................................... 51

1: Geometrie erstellen............................................................................... 51

2: Teil aufnehmen .................................................................................... 51

3: Schneidweg hinzufügen ......................................................................... 52

4: Schneidauftrag hinzufügen .................................................................... 52

5: CNC-Datei erstellen ............................................................................... 53

Kapitel 14.

Schneidweg erstellen ................................................................ 55

Der Automatisch Befehl ............................................................................. 55

Der Befehl Einzel ...................................................................................... 57

Schnelles Schneiden ................................................................................. 58

Manuell ................................................................................................... 59

Markieren ................................................................................................ 59

Kapitel 15.

nicht verbundener Schneidweg .................................................. 61

Gemeinsame Schnittlinie ........................................................................... 61

Brücke .................................................................................................... 62

Spez. Schneiden ....................................................................................... 63

Abschneiden ............................................................................................ 63

Kapitel 16.

Verschiedene Befehle ................................................................ 65

Der Befehl Innenkontur ............................................................................. 65

HQCH (Schneiden von hochwertigen Rundlöchern) ....................................... 66

Schneidweg lösen ..................................................................................... 66

Brechen................................................................................................... 67

Schneidweg verbinden .............................................................................. 67

Teile verbinden ........................................................................................ 67

Teile trennen ........................................................................................... 68

Ein- Ausfahren ......................................................................................... 68

Überschneiden ......................................................................................... 68

Anbohren ................................................................................................ 69

An- Ausfahrroutine Standards .................................................................... 70

Einfügen, Ersetzen, Löschen ...................................................................... 70

Qualität ................................................................................................... 70

Klonen .................................................................................................... 71

Teil(e) zurücksetzen ................................................................................. 71

Text ........................................................................................................ 72

Teileabstand ............................................................................................ 72

Kontur glätten .......................................................................................... 72

Werkzeug Einstellungen ............................................................................ 73

Teil Editieren............................................................................................ 74

Kapitel 17.

Schneidauftrag und Postprozessorlauf ......................................... 75

Platte vorbereiten (Schneidauftrag) ............................................................ 75

Postprozess ............................................................................................. 77

Kapitel 18.

Simulation und Kostenberechnung .............................................. 79

Simulation ............................................................................................... 79

NC- Datenleser ......................................................................................... 79

Kostenüberschlag ..................................................................................... 80

Kapitel 19.

Blech ...................................................................................... 82

Blech ...................................................................................................... 82

Teilespeicher ............................................................................................ 83

Blech schließen ........................................................................................ 83

Blech öffnen ............................................................................................ 84

Innenteil.................................................................................................. 84

Blech teilen .............................................................................................. 84

Blech analysieren ..................................................................................... 85

Kapitel 20.

Maschineneinstellungen ............................................................ 86

Einstellungen ........................................................................................... 86

Schneidköpfe / Blech ................................................................................ 88

Kollision .................................................................................................. 89

AWJ Einstellungen .................................................................................... 89

Page 4

Installation

Kosten .................................................................................................... 90

Kapitel 21.

Materialeinstellungen ................................................................ 92

Maschinen Einstellungen ........................................................................... 94

Erweiterte Einstellungen für Wasserstrahl .................................................... 95

Laser Einstellungen ................................................................................... 96

Wasser, Autogen und Plasma Einstellungen ................................................. 96

Kapitel 22.

Kapitel 23.

Gemeinsamer Ordner und CAM-Einstellungen .............................. 98

Schachteln ............................................................................... 99

In Reihe Schachteln .................................................................................. 99

Schnelles Schachteln ................................................................................ 100

Rechteck Schachteln ................................................................................ 101

Kapitel 24.

Schachtelebene 2 .................................................................... 102

Auto- Schachteln ..................................................................................... 102

Kapitel 25.

Schräg- Schneiden bei Standard Teilen ...................................... 104

Schräg- Schneiden ................................................................................... 104

Kapitel 26.

Schrägschneiden bei komplizierten Geometrien ........................... 106

Schrägschneiden definieren ...................................................................... 106

Teil schneiden ......................................................................................... 107

Programm erstellen ................................................................................. 107

Kapitel 27.

Option Fliesen herstellen .......................................................... 108

Schritt 1: Erstellen der Zeichnung .............................................................. 108

Schritt 2: Fliesenschachteln ...................................................................... 109

Schritt 3: Fliesenschneiden ....................................................................... 110

Kapitel 28 Neues Berichtsystem .................................................................... 113

Dynamisches Dokument ........................................................................... 113

Speichern und exportieren ........................................................................ 113

Design Modus ......................................................................................... 114

Erstellung von Berichten außerhalb von IGEMS ........................................... 116

Kapitel 28.

Organisator ............................................................................ 117

Registrieren ............................................................................................ 117

Restblech registrieren .............................................................................. 118

Organizer ............................................................................................... 118

Eigenschaften ......................................................................................... 119

Profile .................................................................................................... 120

Das Organizer Ornatgramm ...................................................................... 121

Neue Datenbank ..................................................................................... 121

Datensicherung ....................................................................................... 121

Kapitel 29.

Drawing examples ................................................................... 122

Page 5

Installation

Kapitel 1.

Installation

Anforderungen

Sie sollten folgende Systemanforderungen beachten, bevor Sie mit der Installation von IGEMS beginnen. Einen Computer mit Windows 2000, Windows XP oder

Windows Vista. (Windows 98 und Millennium werden NICHT unterstützt). Eine

Maus mit einem Scrollrad.Wir empfehlen einen Prozessor mit mindestens 500 MHz und 512 MB verfügbaren RAM Speicher. Die Festplatte sollte mehr als 50 MB haben.

1: Installieren der CAD/CAM Software IGEMS

Wenn Sie IGEMS von unserer Web-Seite heruntergeladen haben, entpacken Sie bitte alle Dateien.Wenn Sie die IGEMS CD haben.Starten Sie die Installation durch

Anwahl der Install.exe.

Bild 1

Installieren Sie IGEMS und folgen Sie den Anweisungen am Bildschirm.

2: Hardwarelook (Dongel)-Treiber Installieren

Wenn Sie keinen Kopierschutz (Dongel) haben oder wenn der Hardware-Treiber schon installiert ist, gehen Sie bitte direkt zu Schritt 3. Bevor Sie Installation starten, entfernen Sie alle USB-Sticks. Befolgen Sie den Installations-

Anweisungen. Bitte stecken Sie den USB. Dongel erst in den USB- Port, nachdem

Installation beendet ist.

Bild 2

Wenn alles richtig Installiert ist erscheint links unten der Hinweiß das eine neue

Hardware gefunden wurde und verwendet werden kann.

Page 6

IGEMS starten

Kapitel 2.

IGEMS starten

Testsversion

Der einzige Unterschied zwischen der Testversion und der industriellen Version von

IGEMS ist, dass Sie in der Testversion nichts speichern können. Wenn Sie kein

Passwort haben, läuft IGEMS automatisch in Testmodus.Test- oder Industrielle

Version

Passwort starten.

Bild 3

Es erscheint folgendes Menü.

Bild 4

Passwort laden.

Wenn Sie ein permanentes Passwort erhalten haben, klicken Sie das "Passwort laden" Ikon und wählen Sie die xxx.PWD Datei an. Das Passwort basiert auf

Informationen die im Dongel oder der Festplatten Nr. hinterlegt sind.

Testcode

Wenn Sie IGEMS für eine begrenzte Zeit testen wollen, benötigen Sie einen temporären Code. Senden Sie den Trial Code (Buchstabenfolge siehe oben) an

IGEMS Software AB und Sie erhalten umgehend einen temporären Code. Aktivieren

Sie den Trial Code durch anklicken des Ikons "Testzeit Verlängerung", und tragen die Zahlenkombination ein.

4: IGEMS Starten

Starten Sie IGEMS neu um die Installation zu beenden.

Netzwerk Lizenzmanager

Die Netzwerk- Lizenz ist eine zusätzliche Option für IGEMS mit ihr ist es möglich

Page 7

IGEMS starten alle Lizenzen von einem als Server verwendetem Computer zu verwalten. Beispiel:

Sie haben eine Netzwerk-Lizenz haben und IGEMS auf mehreren Computern installiert ist, ist es möglich mit IGEMS von jedem Computer aus zu Arbeiten. Es hat aber immer nur ein Computer Zugriff auf den Server.1: (auf Server)Installieren

Sie die IGEMS Netzwerk Lizenz in einem Computer der mit dem Netzwerk verbunden ist.

2:

Installieren Sie den Dongel Treiber.

3:

Starten Sie den Netzwerk Lizenzmanager.Schreiben Sie das IP- und die

Portnummer des Servers auf. Aktivieren Sie Autostart.

4:

Laden Sie Ihr Passwort für den Netzwerk Lizenzmanager.

5: (andere PC`s)

Wiederholen Sie das folgende Verfahren auf allen Computern die verbunden sein sollen:

Installieren Sie IGEMS.

Starten Sie das Passwortprogramm. Tragen Sie die IP- und die

Portnummerein.

Bild 5

Aktualisieren

Um sicher zu sein, dass Sie mit der neuesten Version arbeiten überprüft Sie bitte ihre Version. Mit der Hilfe von unserem Servicezentrum können Sie dieses tun, Sie müssen sich nur im Internet mit uns verbinden.

Bild 6

Wenn Sie aktualisieren folgen Sie bitte den Anweisungen auf den Bildschirm.

Geringfügige Aktualisierungen werden im gleichen Verzeichnis installiert wie die

Vorgängerversion. Vom Benutzer geänderte Informationen werden nicht

überschrieben, wenn Sie geringfügige Aktualisierungen vornehmen. Für die

Installation einer neuen Version (R6, R7, R8) verwenden Sie bitte einen neuen

Ordner. Die Vorgängerversion wird hierbei nicht deinstalliert, Sie können neue und alte Version gleichzeitig ausführen.

Page 8

Page 9

IGEMS starten

General CAD functionality

Kapitel 3.

General CAD functionality

Sprache und Einheiten

Bild 7

Mit diesem Befehl können Sie die allgemeinen Einstellungen für das CAD/CAD

System einstellen. IGEMS unterstützen gegenwärtig 12 verschiedene Sprachen:

Tschechisch, Holländisch, Englisch, Finnisch, Französisch, Deutsch, Griechisch,

Italienisch, Polnisch, Russisch, Spanisch und Schwedisch.

Bild 8

Die Dateisperrung kann aktiviert werden, lässt sich aber nur auf IGEMS-

Zeichnungsdateien anwenden (ACD).

Zoom und Pan

Sie brauchen eine Rad-Maus, um optimal mit IGEMS arbeiten zu können.

Zoom: Sie vergrößern oder verkleinern durch drehen des Mausrads.

Pan: Durch Drücken und Halten des Mausrads können Sie die Zeichnung verschieben.

Zoom alles: mit einem Doppelklick auf das Mausrad. Die Zeichnung wird auf dem gesamten Bildschirm vergrößert.

Wenn das Mausrad nicht in dieser Weise funktioniert, überprüft Sie die

Mauseinstellungen. Das Scrollrad muss als mittlere Taste konfiguriert sein.

Befehlszeile

Es gibt keine Befehlszeile in IGEMS, aber das Programm fragt manchmal nach zusätzlicher Information. Diese Informationen werden immer links unten angezeigt.

Bild 9

Alles was in der eckigen Klammer steht [Bild] ist eine Standardeinstellung. Die

Page 10

General CAD functionality kann durchs Klicken der Leertast- oder Eingabetaste aktiviert werden.

Kurzbefehl

Wenn der Mauszeiger über einem Befehl steht können Sie den Kurzbefehl dafür sehen.

Bild 10

Wenn Sie einen Befehl wiederholen wollen, kann die Leertaste oder die

Eingabetaste dazu verwendetet werden.

Koordinatensystem

Das Koordinatensystem in IGEMS unterstützt das kartesische Koordinatensystem.

Dieses Koordinatensystem wird von den meisten CAD/CAM Systeme verwendet.

Bild 11

Wenn IGEMS Koordinaten erwartet und Sie Ziffern auf die Tastatur eingeben werden, wird der folgende Dialogkasten gezeigt.

Bild 12

Die Absoluten Koordinaten

beziehen sich immer auf den festen Null Punkt. Die Koordinaten X und Y werden immer mit einem Komma getrennt wie in folgendem Beispiel dargestellt:

110.5 , 220.18

Die Relativen Koordinaten

beziehen sich immer auf den letzten angegebenen Punkt. Die Koordinaten X und Y werden auch mit einem Komma getrennt und wie im folgendem Beispiel dargestellt:

@ 110 , 218.9

Page 11

General CAD functionality

Die Absoluten Polarkoordinaten

beziehen sich immer auf den festen Null Punkt. Der Winkel > wird wie im folgendem Beispiel dargestellt:

150 < 45

Die Relativen Polarkoordinaten

beziehen sich immer auf den letzten angegebenen Punkt. Der Winkel > wird wie im folgendem Beispiel dargestellt:

@ 180 < 225

Richtungskoordinate

Dies ist der schnellste Weg zum Eingeben von Koordinaten. Der Ortho- Modus muss aktiv sein, wenn Sie einen Wert in Relativ (@ 200) bzw. in Absolut (200) schreiben. Die Richtung in X oder in Y wird mit der Maus. Beispiel:

@ 200 oder 200.

Objekt- Fang

Wenn ein Befehl aktiv ist, können Sie, wenn Sie auf die rechte Maustaste klicken das Fang-Fenster öffnen. Das Fenster zeigt Ihnen die Liste der Fangmöglichkeiten die in IGEMS verwendet werden.

Bild 13

Mit diesen verschiedenen Fang- Optionen finden Sie die Koordinaten auf der

Zeichnung z.b. einen Endpunkt. Es ist auch möglich die Buchstaben für den

Objekt- Fang zu verwenden.

Punkt- Filter

Durch das Verwenden der Punktfilteroption können Sie einzelne X und Y

Koordinaten von verschiedenen Punkten auf der Zeichnung herausziehen, um einen neuen Punkt zu erstellen.

Fang- Filter

Die Fang- Option fragt nach dem Punkt, der als der letzter Punkt verwendet wurde. Diese Option wird normalerweise mit relativen Koordinaten verwendet.

Abstand

Mehrere Befehle in IGEMS fragen nach einem Abstandswert.

Beispiel:

Bild 14

Page 12

General CAD functionality

In diesem Beispiel haben Sie 3 Wahlmöglichkeiten.

Sie können den Wert in der eckigen Klammern [12,0000] mit der Eingabe akzeptieren.

Sie können einen neuen Wert eintragen.

Sie können zwei Punkte durch Messen eines Abstands auf dem Bildschirm anklicken.

Raster, Ortho und Fang- Modus

Diese Modi können mit den Ikons (siehe Bild unten) oder mit den Funktionstasten

F7, F8 und F9 aktiviert oder inaktiviert werden.

Bild 15

Raster-Modus

Dieser Modus zeigt ein Raster auf dem Bildschirm. Die Größe bzw. den Abstand zwischen den Rasterpunkten können in den Rastereinstellungen eingestellt werden.

Bild 16

Ortho- Modus

Manchmal ist es hilfreich Punkte anzuklicken die Senkrecht oder Waagerecht sind.

Dies kann durch Aktivieren des Ortho Modus getan werden.

Fang- Modus

Wenn dieser Modus aktiviert ist, fängt der Cursor die Gitterpunkte.

Objekte wählen

Viele Befehle benötigen ein Objekt um den Befehl ausführen zu können. Zum

Beispiel: Löschen, Bewege, Kopieren usw.Die gewählte Objektfunktion in IGEMS kann wie folgt aktiviert werden:

Wählen

Anklicken: Klicken Sie das Objekt an.

Fensterfunktion: Ziehen Sie ein Fenster von links nach rechts so das die zu wählenden Objekte vollständig im Fenster sind.

Fensterfunktion: Ziehen Sie ein Fenster von rechts nach links. Mit dieser

Fensterfunktion reicht es, wenn nur ein kleiner Teil des Objekts im Fenster ist.

Abwählen

Es wird auf die gleiche Weise getan, wie das Wählen, es muss nur die

Umschalttaste zu der gleichen Zeit aktiviert werden.

Automatischer Basispunkt

Viele Befehle wählen den Basispunkt automatisch:

Basispunkt festlegen [Auto]

Sie haben jetzt die Wahl, entweder selbst einen Punkt als Basispunkt festzulegen oder die Automatische Festlegung zu aktivieren, indem Sie die Leer- oder die

Eingabetaste betätigen. Die neue Option übernimmt die Erweiterungen aller

Page 13

General CAD functionality gewählten Objekte.

Rückgängig und Wiederherstellen

Bild 17

IGEMS hat eine Rückgängig und Wiederherstellen Funktion. Es können bis zu 10

Schritte Vorwärts bzw. Rückwärts gemacht werden.

Page 14

.

Objekte Zeichnen

Kapitel 4.

.

Objekte Zeichnen

Linie (L)

Bild 18

Dieser Befehl fragt nach einem Anfangspunkt und nach einem nächsten Punkt.

(Endpunkt der Linie) Der Befehl kann mit der Esc Taste oder mit der Leertaste unterbrochen werden. Die Rücktaste kann zum zurückgehen auf den letzten Punkt verwendet werden. Mit der speziellen Polaroption kann man eine Linie unter einem bestimmten Winkel zeichnen. Es kann auch der Kurzbefehl A dafür verwendet werden.

Bild 19

Punkt (Shift+P)

Der Befehl fragt nach der Punktpositionen. Der Befehl kann mit der Esc Taste oder mit der Leertaste unterbrochen werden.

Bild 20

Diese visuelle Darstellung des Punktes kann unter Format im Punktstil modifiziert werden.

Bild 21

Kreis (C)

Bild 22

Dieser Befehl erfordert einen Zentrenpunkt und einen Radius/Durchmesser. Sie können zwischen Radius-/Durchmessermodi durch Verwenden des D Schlüssels auf der Tastatur umschalten.

Page 15

.

Objekte Zeichnen

Kreis mit zwei Punkten

Bild 23

Dieser Befehl erstellt einen Kreis, der durch zwei Punkte geht.

Kreis mit drei Punkten

Bild 24

Dieser Befehl erstellt einen Kreis, der durch drei Punkte geht. Der Befehl wird oft zusammen mit der Fangmethode Tangente verwendet. Dadurch sind

Zentrumspunkte leichter zu finden.

Kreis mit zwei Punkten und einen Radius

Bild 25

Dieser Befehl erstellt einen Kreis mit einem bestimmten Radius, der durch zwei

Punkte geht.

Ellipse

Bild 26

Dieser Befehl erstellt eine Ellipse durch das Definieren des Achsendurchmesser und dem Achsenradius. Die Ellipse wird automatisch in eine Polylinie umgewandelt.

Page 16

.

Objekte Zeichnen

Ellipse mit Zentrum

Bild 27

Dieser Befehl erstellt eine Ellipse mit Hilfe eines Zentrum und zwei Achsenradien.

Die Ellipse wird automatisch in Polylinie umgewandelt.

Bogen

Bild 28

Mit IGEMS haben Sie mehrere Möglichkeiten einen Bogen zu Zeichnen.

Rechteck

Bild 29

Dieser Befehl erstellt ein Rechteck mit zwei entgegengesetzten Punkten.

Polylinie

Bild 30

Eine Polylinie ist eine Reihe von Linien und Bögen die zu einem Objekt zusammengefügt sind. Wenn Sie eine Polylinie zeichnen, können Sie zwischen dem

Linie- und Bogen Befehl, durch anklicken der Taste A auf der Tastatur, hin- und herschalten.

Rechteck mit X, Y und Zentrum

Bild 31

Page 17

.

Objekte Zeichnen

Dieser Befehl erstellt ein Rechteck durch die Eingabe einer Länge in X und Y

Größe, einem Einfügungspunkt und einem Rotationswinkel.

Box

Bild 32

Dieser Befehl erzeugt ein Rechteck um angewählte Objekte.

Polygon

Bild 33

Dieser Befehl erstellt ein Polygon durch eine Anzahl von Seiten, Radius und

Rotationswinkel. Sie können den Außen- oder Innen Radius durch betätigen der O

Taste auf der Tastatur umschalten.

Spline

Bild 34

Dieser Befehl erzeugt einen Spline der durch mehrere Punkten geht. Der Spline wird automatisch in eine Polylinie umgewandelt wenn der Befehl beendet wird.

Langloch

Bild 35

Dieser Befehl erstellt ein Langloch mit zwei Punkten und einem Radius.

Page 18

.

Objekte Zeichnen

Vergrößern

Bild 36

Der Befehl erzeugt einen Offset um ein angewähltes Objekt. Der Befehl fragt nach den Objekten und einem Radius.

Text (Shift T)

Bild 37

Bevor Sie den Text schreiben können, fragt der Befehl nach einem

Einfügungspunkt und der Textgröße. Durch Klicken mit der rechten Maustaste können Sie zwischen dem Rotationswinkel und der Texthöhe wechseln.

Bild 38

Flächenschwerpunkt

Bild 39

Dieser Befehl führt einen Punkt im Flächenschwerpunkt eines geschlossenen

Objekts ein.

Page 19

Objektposition

Kapitel 5.

Objektposition

Die in diesem Kapitel beschriebenen Befehle werden für verschiedene Funktionen verwendet, zum Beispiel Objekt wählen, Koordinaten, Objekt Fang usw.

Bewege (M)

Bild 40

Mit diesem Befehl werden Objekte bewegt. Es wird nach dem Basispunkt- und dem zweiten Punkt gefragt. Der Befehl kann mit Esc unterbrochen werden.

Kopieren (Shift C)

Bild 41

Mit diesem Befehl werden Objekte kopiert. Es wird nach dem Basispunkt- und dem zweiten Punkt gefragt. Der Befehl kann mit Esc unterbrochen werden.

Maßstab (S)

Bild 42

Dieser Befehl fragt zuerst nach dem Teil das skaliert werden soll dann nach dem

Einfügepunkt und dem Skalierfaktor. Durch klicken auf die rechte Maustaste öffnet sich ein Menü mit folgenden Möglichkeiten.

Bild 43

Länge in X: Diese Option berechnet den Skalierfaktor automatisch in der X

Richtung.

Länge in Y: Diese Option berechnet den Skalierfaktor automatisch in der Y

Richtung.

Maßstab Dehnen: Mit dieser Option können verschiedene Skalierfaktoren in X und Y eintragen werden.

Maßstab: Mit dieser Option können Sie einen “Kasten“ in X und Y um das

Objekt ziehen. Zum verändern des Maßstabes können Sie X- bzw. Y

Koordinaten eingeben. Es ist von Vorteil, wenn der Nullpunkt an der linken unteren Ecke des gewählten Objektes ist.

Referenz: Dieser Befehl fragt zuerst nach einer Referenzlänge und dann nach der neuen Länge.

Faktor: Arbeitet mit einen Skalierfaktor z. B. 2 = doppelte Größe, 0,5 =halbe

Größe.

Page 20

Objektposition

Drehen (R)

Bild 44

Dieser Befehl dreht ein Objekt um einen angegebenen Punkt. Anstatt einen

Rotationswinkel einzugeben, können Sie auch, durch anklicken der rechten

Maustaste ein Fenster öffnen und die Referenzoption verwenden.

Picture 1

Mit dieser Option können Sie eine relative Rotation von einem Referenzwinkel und einem neuen Winkel machen. Standard mäßig ist der Befehl Drehen ein

Bewegungsmodus. Es ist aber auch möglich im Kopiermodus zu drehen.

Standardmäßig ist der Befehl Drehen im Kopiermodus. Es ist aber auch möglich von den Umgebungseinstellungen aus zu drehen Die Einstellung dazu sehen Sie in

Bild 44.

Spiegeln (M)

Bild 45

Dieser Befehl fragt nach dem Objekt und dann nach einer Spiegelachse. Die gewählten Objekte sind nach der Spiegelung immer noch angewählt, wenn Sie das

Original löschen wollen, verwenden die Löschtaste oder Entf.

Löschen (E)

Bild 46

Dieser Befehl löscht die gewählten Objekte von der Zeichnung.

Polare Anordnung

Bild 47

Dieser Befehl kopiert die gewählten Objekte in einer Polaren Anordnung. Folgender

Dialogkasten wird gezeigt. Die Einstellungen im Dialogkasten sind selbsterklärend.

Page 21

Objektposition

Bild 48

Reihe

Bild 49

Dieser Befehl kopiert das gewähltes Objekt in einer rechteckigen Reihe. Durch anwählen des Befehls wird der folgender Dialogkasten gezeigt.

Bild 50

Die Einstellungen im Dialogkasten erklären sich selbst. Hierzu einige Bemerkungen.

Abstand in X und Y

Der eingegebene Abstand ist die Größe des gewählten Objekts in X und Y. Durch anklicken der Pfeil- Ikons, siehe Bild 51, können Sie den Abstand der Teile verändern. Der einfachste Weg ist aber den Wert einzuschreiben.

Page 22

Objekte Modifizieren

Kapitel 6.

Objekte Modifizieren

Versetzen (O)

Bild 51

Dieser Befehl erstellt einen Offset (Vergrößert od. Verkleinert) das angewählte

Objekt. Der Befehl fragt nach dem Abstand, (Maß) und der jeweiligen Seite. Wenn

Sie die Strg oder die Umschalttaste gedrückt halten, wenn Sie die Seite anklicken, können Sie ein Nicht gestutzten Offset oder Offset mit Außenbogen erstellen.

Auflösen (Explodieren) (X)

Bild 52

Dieser Befehl löst (Explodiert) ein in sich geschlossenes Teil oder eine Polylinie auf.

Der entgegengesetzte Befehl ist Verbinden.

Stutzen (T)

Bild 53

Der Befehl Stutzen löscht die Teile eines Objekts, die sich mit anderen Objekten

überschneiden.

Bild 2

Sie können jetzt den Teil des Objekts anklicken, den Sie löschen möchten. Wenn

Sie die Umschalttaste gedrückt halten, wird die Stutz-Funktion umgekehrt und das gesamte Objekt mit Ausnahme des angeklickten Teils wird gelöscht.

Dehnen

Bild 54

Der Befehl Dehnen dehnt Objekte bis an die Grenze anderer Objekte aus.

Page 23

Objekte Modifizieren

Bild 3

Bei der Auswahl der Grenzkanten können Sie die Objekte wählen, die Sie dehnen möchten.

Verlängern

Bild 55

Der Befehl verlängert das gewählte Objekt.

Radius

Bild 56

Dieser Befehl erstellt einen tangentialen Bogen zwischen zwei Objekten. Wenn das

Objekt eine Polylinie ist und Sie die Strg Taste unten halten werden alle Ecken angewählt.

Radius Null

Bild 57

Dieser Befehl arbeitet so wie der Radius Befehl, nur das der Radius immer Null wird.

Fase

Bild 58

Dieser Befehl benötigt zwei Abstände (A und B) und zwei Linien. Mit eine

Fasenlinie werden die Linien verbunden.

Page 24

Objekte Modifizieren

Verbinden (J)

Bild 59

Mit diesem Befehl werden mehrere Linien zu einer Polylinie zusammengefügt. Es dürfen allerdings keine Lücken zwischen den Linien bzw. keine Überlappungen sein.

Bild 60

Das Ergebnis wird in der Informationszeile angezeigt. Der entgegengesetzte Befehl ist Auflösen.

Erweitertes Verbinden

Bild 61

Der Befehl Erweitertes Verbinden ist dem Befehl Verbinden ähnlich. Mit einer variablen Toleranz Angabe kann eine Lücke oder eine Überlappung geschlossen werden.

Polylinien Editor

Bild 62

Wenn Sie Polylinie analysieren oder modifizieren wollen können Sie diesen Befehl verwenden.

Bild 63

Sie können jede Linie der Polylinie durch Klicken analysieren.

Text Editieren (Strg+T)

Bild 64

Dieser Befehl ermöglicht es einen vorhandenen Text zu ändern.

Page 25

Objekte Modifizieren

Region Zeichnen

Bild 65

Dieser Befehl erstellt eine Region von einer oder mehreren geschlossenen

Polylinien.

Text vom Klemmbrett einfügen

Bild 66

Mit diesem Befehl kann IGEMS einen Text in einfügen. Der Text wird als Block eingefügt. Wenn Sie den Text modifizieren müssen, muss der Block zuvor explodiert werden.

Bild 67

Löschen (E)

Der Löschen Befehl kann nur bei angewählten Objekten verwendet werden. Es darf kein anderer Befehl aktiv sein.

Bruch

Bild 68

Dieser Befehl löst ein Objekt in mehreren Teilen auf.

Differenz

Bild 69

Dieser Befehl entfernt einen Bereich durch Subtrahieren eines anderen Bereichs.

Beide Bereiche müssen geschlossene Objekte sein.

Page 26

Objekte Modifizieren

Bild 70

Die Abbildung oben zeigt das Ergebnis des Befehls Differenz.

Vereinigen

Bild 71

Der Befehl Vereinigen erstellt ein neues geschlossenes Objekt. Alle Bereiche müssen geschlossene Objekte sein.

Bild 72

Grenzlinien Stutzen

Bild 73

Dieser Befehl stutzt und löscht alle Teile, die in oder außerhalb eines geschlossenen Objekts sind.

Page 27

Einstellungen

Kapitel 7.

Einstellungen

Die allgemeinen Einstellungen für alle Bemaßen Befehle werden in den

Einstellungen behandelt.

Bild 74

Die meisten Einstellungen sind erklären sich selbst. Hierzu noch einige

Bemerkungen.

Linien- und Layer Farbe

Es ist möglich eine Farbe für die Linie und den Text zu definieren. Diese Farbe wird automatisch aufgerufen wenn sie den Befehl Bemaßen verwenden. Sie können auch einen Layer definieren, er wird immer wenn Sie etwas Bemaßen, verwendet.

Durch Anwenden des speziellen Layer ist es leicht, die Bemaßung ein bzw. auszuschalten.

Auto Skalieren

Bild 75

Wenn Sie den Befehl Auto Skalieren auf eine Zeichnungsgröße einstellen wird die

Page 28

Einstellungen

Bemaßung Automatisch berechnet. Wenn Sie das Ikon anklicken, siehe Bild oben, wird die angewählte Größe neu berechnet.

Wert-Skalieren

Bei Verwendung der neuen Variable “Wert-Skalieren” schlägt IGEMS Ihnen den skalierten Wert der Dimension Text vor.

Lineare Bemaßung

Bild 76

Dieser Befehl macht eine Waagerechte, Senkrechte oder Ausgerichtete Bemaßung.

Wenn Sie ein vorhandenes Objekt messen wollen, müssen Sie nur das Objekt anklicken. Wenn Sie den Abstand zwischen zwei Objekten messen wollen, dann drücken Sie die Leertaste und geben die zwei Endpunkte ein.

Radius Bemaßung

Bild 77

Dieser Befehl Bemaßt einen Radius.

Durchmesser Bemaßung

Bild 78

Dieser Befehl Bemaßt den Durchmesser.

Winkel Bemaßung

Bild 79

Dieser Befehl erzeugt eine Winkelbemaßung durch Anklicken von zwei Linien. Falls noch kein Objekt bestimmt worden ist, können Sie die Eingabetaste drücken und die Vektoren definieren, indem Sie drei Punkte auswählen.

Page 29

Einstellungen

Auto- Bemaßung

Bild 80

Dieser Befehl entspricht nicht der Standardbemaßung. Die Position in X, Y und der

Radius werden in der Zeichnung dargestellt.

Page 30

Verschiedene Befehle

Kapitel 8.

Verschiedene Befehle

Abstand

Bild 81

Dieser Befehl benötigt zwei Punkte um den Abstand zu ermitteln. Das

Abstandsmaß wird in der Befehlszeile angezeigt.

Bild 82

Liste

Bild 83

Dieser Befehl zeigt Information über gewählte Objekte.

Bild 84

Parametrische Teile

Bild 85

Mit diesem Befehl können Sie Parametrische Geometrien erstellen. Es ist auch möglich neue Parametrische Teile zu erstellen. Für weitere Informationen wenn Sie sich bitte an die Fa. IGEMS.

Page 31

Verschiedene Befehle

Bild 86

Klicken Sie auf ein Symbol

Bild 87

Die Geometrie kann als Block oder als einzelnes Objekt geöffnet werden. Es ist auch möglich, die Geometrie mit einem Rotationswinkel zu öffnen.

Formenbibliothek

Wenn Sie dieselbe Form häufig einfügen, können Sie sie jetzt auch in der

Formenbibliothek abspeichern.

Page 32

Verschiedene Befehle

Hinzufügen von Formen zur Bibliothek

Führen Sie die folgenden Schritte aus, wenn Sie Ihrer Bibliothek neue Formen hinzufügen wollen:

Schritt 1:

Erstellen Sie die Geometrie.

Die Position der Geometrie ist wichtig, da der Nullpunkt 0,0 als Basispunkt für die

Geometrie dient. In dem folgenden Beispiel haben wir die Geometrie so angelegt, dass der absolute Nullpunkt 0,0 mit Punkt A zusammenfällt.

Picture 4

Schritt 2:

Führen Sie den Befehl Parametrische Teile aus.

Picture 5

Drücken Sie die Taste Parametrische Teile.

Picture 6

Drücken Sie die Taste Hinzufügen und geben Sie Namen für die neue Form ein.

Picture 7

Wählen Sie schließlich die Geometrie aus.

Auswählen von Objekten (Auswählen von Geometrien)

Page 33

Verschiedene Befehle

Die Geometrieform ist jetzt in der Bibliothek gespeichert und kann jederzeit wiederverwendet werden.

Picture 8

Einfügen von Geometrieformen aus der Bibliothek

Führen Sie den Befehl Parametrische Teile aus. Wählen Sie die Geometrieform aus, die Sie einfügen wollen.

Picture 9

Wenn Sie nur die Geometrieform einfügen wollen, verwenden Sie die Taste Einzel.

Wenn Sie mehrere Geometrieformen einfügen wollen, verwenden Sie die Taste

Mehrfach. Von diesem Dialogfenster aus können Sie auch den Winkel der eingefügten Geometrieform verändern oder die Geometrieform als Block darstellen.

Page 34

Layer , Farben und Drucken

Kapitel 9.

Layer, Farben und Drucken

Layer (Y)

Bild 88

IGEMS unterstützt eine unbegrenzte Anzahl von Layer. Wenn Sie DXF Datei erstellen wollen, die von anderen CAD Systemen verwendet werden soll, achten

Sie darauf der gleiche Layer nicht einen anderen Namen bekommt

Layer Optionen

Bild 89

In diesem Dialogkasten können Sie neue Layer erstellen, Layer löschen und eine bestimmte Farbe einem Layer zuweisen oder verändern. Wenn Sie einen Layer löschen werden alle Objekte auf dieser Layer auch gelöscht.

Aktiven Layer wechseln

Bild 90

Sie können den aktiven Layer in der Layerliste ändern. Alle Objekte werden in dem neuen Layer dargestellt.

Page 35

Layer , Farben und Drucken

Farbe

Bild 91

Sie können die Farbe durch anwählen einer anderen Farbe aus der Liste ändern.

Die Farbe "vom Layer" bedeutet, dass die aktive Farbe die in der Layereinstellung definierte Farbe ist.

Bild 92

Wenn Sie eine andere Farbe verwenden wollen als die in der Liste dann klicken Sie auf das Ikon Farbe.

Druck (Strg+P)

Bild 93

Der Druckbefehl öffnet den folgenden Dialogkasten.

Bild 94

Es können durch das Anklicken der einzelnen Ikons verschiede Druckstile aufgerufen werden.

Page 36

Layer , Farben und Drucken

Bild 95

In diesem Dialogkasten können Sie die Farben die auf dem Bildschirm verwendet werden auch Ausdrucken. Sie können auch verschiedene Dicken von Linien erstellen. Der Farbmodus kontrolliert, wie die verschiedenen Farben auf dem

Papier.

Zeichenbereich eingrenzen

Wenn Sie immer wieder den gleichen Zeichenbereich verwenden, dann mag es hilfreich sein, die Grenzen des Zeichenbereichs festzulegen.

Bild 10

Wenn Sie diese Funktion verwenden wollen, klicken Sie auf „Druckgrenzen“ im

Befehl Zeichenbereich.

Page 37

Datei und Block

Kapitel 10.

Datei und Block

Öffnen

Bild 96

Folgende Dateien können als Standard in IGEMS geöffnet werden:

ACD (von IGEMS geschaffene Dateien)

DWG (AutoCAD Zeichnungsdateien).

DXF (Draing Exhange Format)

Wenn Sie die Option Daten Ein und Auslesen haben, können Sie auch folgende

Dateien öffnen:

CBF

GEO

TAG

MEC

IGS

PRT

PS

von (CAMbAL Cut)

ORD

von (Tobs)

von (Taglio)

von (Omax)

von (Lantek) von (IGES)

von (Admicut)

von (PostScript)

EPS von (Verkapseltes PostScript)

WMF von (Windows Metafile)

Wenn Sie eine Datei öffnen, wird sie in einem separaten Zeichnungsfenster geöffnet. Es können mehrere Zeichnungen gleichzeitig geöffnet werden.

Bild 97

Zeichnung Importieren

Bild 98

Wenn sie den Befehl Import verwenden, werden alle angewählten Dateien in die geöffnete Zeichnung Importiert.

Page 38

Datei und Block

Bild 99

Wenn Sie Strg oder Leertaste beim Zeichnungen Importieren gedrückt halten, werden zusätzliche Informationen wie zum Beispiel Text oder einen Dateinamen mit Importiert. Der Unterschied zwischen der Strg- und Umschalt-Taste besteht darin, dass Sie die Textgröße mit der Umschalt-Taste verändern können. Diese

Textinformation kann später auch zum Markieren bzw. zum Erstellen einer NC-

Datei oder zum Schachteln verwendet werden.

Von AutoCAD nach IGEMS

Bild 100

Wenn Sie eine Zeichnung von AutoCAD kopieren wollen, können Sie diese Funktion dazu benutzen.

Speichern

Bild 101

Dieser Befehl sichert die Zeichnung. Das Standardformat für IGEMS ist ACD, und alle in diesem Format gesicherte Information kann von IGEMS wiederverwendet werden. Das DXF Format sollte nur für Kommunikation mit anderer Software verwendet werden.

Exportieren

Bild 102

Dieser Befehl fragt nach der zu Exportierenden Zeichnungen. Die Information kann als eine ACD oder eine DXF Datei gesichert werden.

Page 39

Datei und Block

Block

Bild 103

Die Blockbeschreibung ist in der Zeichnung, anstatt in einer Datei gesichert. Wenn

Sie einen Block(e) erstellen wollen sollten Sie zuerst die Blöcke erstellen und dann die Zeichnung als Bock sichern. Der Blockbefehl zeigt folgenden Dialogkasten.

Bild 104

Einfügen

Bild 105

Der Befehl zeigt alle in der Zeichnung verfügbare Blöcke.

Bild 106

Page 40

Datei und Block

Als Vorlage speichern

Bild 107

Eine Vorlage ist eine Zeichnung, die jedes Mal verwendet werden kann, wenn Sie eine neue Zeichnung erstellen. Wenn Sie eine Vorlage erstellen wollen gehen Sie wie folgt von:

Starten Sie eine neue Zeichnung

Definieren Sie Layer und Farben.

Definieren Sie Blöcke.

Zeichnen Sie Objekte.

Benennen Sie die Zeichnung und sichern Sie als Vorlage.

Bild 108

Vorlage öffnen

Bild 109

Wählen Sie eine Vorlage und klicken auf "Öffnen".

Bild 110

Page 41

Datei und Block

Zeichnung säubern

Bild 111

Dieser Befehl entfernt alle ungenutzte Blöcke und alle ungenutzten Layer auf der

Zeichnung.

Kopie

Bild 112

IGEMS unterstützt einige Windows Standard Befehle (Strg+C). Dieser Befehl ist

Ideal für das Kopieren von Zeichnungen zu Zeichnung.

Der Befehl zum Einfügen der Zeichnung ist (Strg+V).

Page 42

Die SignMaker Option

Kapitel 11.

Die SignMaker Option

Buchstaben (Fonts)

Bild 113

Der Befehl Buchstaben kann TrueType Schrifttypen importieren und die

Information in CAD Geometrie umwandeln.

Bild 114

Wenn Sie mehr Schrifttypen hinzufügen wollen, können Sie die Standard Windows

Schrifttypen Verzeichnis …”IGEMS_R8//Plugins/Signmaker/FonTracer/Schrifttypen" hinzufügen.

Bild 115

Das Ergebnis ist eine Polylinie mit Linien und Bögen.

Page 43

Die SignMaker Option

Fliesen herstellen

Bild 116

Dieser Befehl erstellt Fliesen in Rech- oder Sechsecke innerhalb eines angegebenen Bereichs.

Bild 117

Bild berechnen

Bild 118

Bild 119

Dieser Befehl hat mehrere Optionen die für eine Optimieren des Ergebnisses verwendet werden können.

Bild 120

Klicken Sie auf das in vorherigem Bild gezeigte Ikon.

Page 44

Die SignMaker Option

Bild 121

Außenlinien

In Beispiel A sehen Sie das Ergebnis der Außenlinien Methode. Diese Methode kann man anwenden, wenn Sie ein Bild haben in dem die Bereiche von Schwarz und Weiß sich sehr gut unterscheiden. Diese Option erstellt eine geschlossene

Polylinien um die schwarzen Bereiche herum.

Innenlinie

In Beispiel B können Sie das Ergebnis der Kurven Methode sehen. Diese Methode wird angewendet, wenn Sie Linien haben die eine Geometrie beschreiben. Diese

Option erzeugt eine Polylinie im Zentrum von den Linien.

Skew

Bild 11

Mit diesem Gefehl können Sie das Objekt seitwärts neigen.

Bild 12

Das Beispiel zeigt, wie der Befehl Skew auf Objekte aus dem Image Tracer angewendet wird.

Bild

Über den Bild können Sie Bitmap-Bilddateien als Hintergrund einfügen und verwenden.

Bild 13

Sie führen den Befehl aus, indem Sie die Bild-Taste anklicken.

Page 45

Die SignMaker Option

Bild 14

Sie können JPG- und BMP-Dateien verwenden.

Nach dem Einfügen empfiehlt es sich, den Befehl Skalieren zu verwenden, damit das Bild die richtige Größe hat. Sie können das Bild wie alle anderen

Zeichenobjekte in IGEMS kopieren, skalieren, drehen und spiegeln.

Page 46

Die CAM-Werkzeuge Option

Kapitel 12.

Die CAM-Werkzeuge Option

Bereinigen

Bild 122

Dieser Befehl entfernt doppelte Objekte, überlappende Geometrie und fügt Lücken in der Geometrie zusammen.

Bild 123

Die Objekte, die Bereinigt werden sollen, müssen Linien, Bögen oder Kreise sein.

Wenn diese Objekte aus einer Polylinien bestehen, müssen sie vorher Explodiert werden. Der Löschen Befehl wird nicht sehr oft gebraucht. Das Anklicken des

Bereinigen Ikon führt den Befehl aus.

Bild 124

In der Informationszeile wird das Ergebnis angezeigt.

Kurvenoptimierung

Bild 125

Alle Objekte müssen Polylinien sein. Dieser Befehl optimiert die Polylinie. Kurze

Segmente werden in längere Linien oder Bögen umgewandelt. Der Befehl benötigt eine Toleranz, das Ergebnis der Kurvenoptimierung wird in der Informationszeile angezeigt.

Bild 126

Vectorisieren

Bild 127

Dieser Befehl erzeugt das Gegenteil, er wandelt alle Bögen in lineare Vektoren um.

Wenn Sie diese Funktion benötigen, fügen Sie diese Taste bitte Ihrer Taskleiste

Page 47

Die CAM-Werkzeuge Option hinzu.

Kontur wiederherstellen

Bild 128

Dieser Befehl fragt nach einem Ersatzobjekt und danach nach dem zu ersetzenden

Objekt. Das gewählte Objekt wird durch das Ersatzobjekt ersetzt.

Bild 129

A ist die Kontur vor und B nach dem Befehl. R ist das Ersatzobjekt und die

Rechtecke sind die Objekte die zu ersetzen sind.

Glätten

Bild 130

Glätten kann ein Teil einer Polylinie durch einen Bogen oder eine Zeile ersetzen.

Bild 131

Glätten fragt nach einem Anfangspunkt (A) und einem Endpunkt (B). Die Linien zwischen den Punkten werden durch einen Bogen ersetzt.

Objekt ausrichten

Bild 132

Dieser Befehl richtet Objekte aus.

Bild 133

Der Befehl funktioniert wie nachfolgenden beschrieben:

Page 48

Die CAM-Werkzeuge Option

Wählen Sie das Objekt das ausgerichtet werden soll (das Rechteck C wählen)

Wählen Sie die erste Kante (die Kante D wählen)

Wählen Sie zweite Kante (die Kante E wählen)

Der Befehl rotiert das gewählte Objekt wie im Bild oben dargestellt.

Polytrennen

Bild 134

Dieser Befehl fügt zwei geschlossene Polylinien zusammen oder teilt eine geschlossene Polylinie in zwei.

Bild 135

Wenn Sie auf die zwei Punkte (A und B) klicken, die außerhalb des geschlossenen

Objekts sind, dann wird das Objekt geteilt sein. Wenn Sie zwei Punkte picken, die drinnen geschlossene Objekte (C und D) sind, dann werden die Objekte zusammengefügt.

Konturfehler suchen

Bild 136

Dieser Befehl macht rote Kreise auf Lücken und gelbe Kreise, wenn Objekte

überlappt sind.

Bild 137

Grenzlinien (Polylinien)

Bild 138

Dieser Befehl kann geschlossene Polylinien erstellen.

Bild 139

Klicken Sie in die Fläche des Teils von der Sie die neue Polylinie erstellen wollen.

Page 49

Die CAM-Werkzeuge Option

Klicken Sie danach auf die Leertaste um die Polylinie zu bewegen. Klicken Sie nochmals auf die Leertaste um den Befehl zu beenden.

Page 50

Kapitel 13.

Der Arbeitsablauf in 2 D CAM

Der Arbeitsablauf in 2 D CAM

Der Arbeitsablauf für das Erstellen einer NC Datei in IGEMS kann in 5 Schritten beschrieben werden.

1: Geometrie erstellen

Das Teil muss von einer vorhandenen Geometrie erstellt werden. Die Geometrie kann auf drei verschiedene Arten erstellt werden.

1. Das Teil mit den CAD-Befehlen in IGEMS gezeichnet werden.

2. Es kann von anderen CAD-Systemen importiert werden.

3. Es kann aus Parametrischen Teilen erstellt werden.

Die Geometrie, die eine Außen- bzw. Innenkontur beschreibt, muss frei von Lücken und überlappenden Linien sein.

2: Teil aufnehmen

Bild 140

Bild 141

Durch Klicken auf das Ikon- "Kontur" können Sie die Objekte anwählen. Durch das

Klicken auf das Ikon "offene Kontur" werden die Objekte angewählt die aus einer nicht geschlossenen Kontur z.B. einer Linie oder einer Kontur die Teilweise aus offene Konturen besteht.

Folgendes Info-Fenster öffnet sich

Bild 142

Diese Information kann vom Organizer Modul verwendet und auch als Bericht ausgedruckt werden.

1. Name: Er wird für die Identifizierung des Teils verwendet. Das Zeichen "#" kann als Nummer die fortlaufend weitergezählt wird verwendet werden.

Page 51

Der Arbeitsablauf in 2 D CAM

2. Anzahl: Die Anzahl der Teile die produziert werden sollen.

3. Datum: Das Datum kann auf Berichten ausgedruckt werden.

4. Kunde : Kundennamen

Geometrie Optimierung

Bild 143

Wir empfehlen Ihnen die Geometrie Optimierung immer zu verwenden. Der Wert der Geometrie Optimierung muss größer als der maximale Werkzeugradius sein, der von der Maschine verwendet wird.

3: Schneidweg hinzufügen

Es gibt verschiedene Befehle einen Schneidweg hinzuzufügen. Einer von ihnen ist der "Einzel" Befehl.

Bild 144

Bild 145

Klicken Sie auf das Ikon "Einzel" und erstellen damit den Schneidweg für jede

Anfangsposition. Beginnen Sie mit der Geometrie, die zuerst geschnitten werden soll.

4: Schneidauftrag hinzufügen

Mit dem Befehl Blech vorbereiten (1 2 3) erteilen Sie einen Schneidauftrag. Der

Schneidauftrag legt den Nullpunkt fest und die Eilgänge zwischen den Teilen.

(unser Beispiel hat nur ein Teil).

Page 52

Bild 146

Der Arbeitsablauf in 2 D CAM

Bild 147

Nullpunkt festlegen

Sie können den "Nullpunkt" auf jede Position festlegen.

Bild 148

Andere Optionen werden später im Handbuch beschrieben.

Sie können auch direkt zu Schritt 5 gehen. In diesem Fall werden in Schritt 5 die

Standardwerte von Blech vorbereiten verwendet.

5: CNC-Datei erstellen

Der letzter Schritt erstellt die CNC- Datei.

Page 53

Der Arbeitsablauf in 2 D CAM

Bild 149

Wenn Sie die Werkzeugradius-Kompensation von IGEMS verwenden, müssen Sie den Werkzeugdurchmesser im Befehl eingeben.

Bild 15

Falls Sie Schritt 4 (Blech vorbereiten) übersprungen haben, fragt der Befehl sie nach den Postprozess-Teilen.

Bild 150

Der Postprozessorlauf wird durch anklicken des Start Ikon ausgeführt. Es wird eine

NC- Datei und ein Bericht erstellt. Diese Dateien können durch anklicken auf die

Ikons Bericht oder NC-Datei zeigen geöffnet werden.

Page 54

Schneidweg erstellen

Kapitel 14.

Schneidweg erstellen

Es gibt verschiedene Befehle einen Schneidweg zu erstellen. Die unterschiedlichen

Befehle haben verschiedene Niveaus.

Der Automatisch Befehl

Bild 151

Dieser Befehl erstellt Automatisch ein Schneidweg für ein oder mehrere Teile. Er eignet sich perfekt für geschachtelte Teile.

Bild 152

Bild 153

Page 55

Schneidweg erstellen

Außenkontur und Innenkontur Einstellungen

Die Werte auf der linken Seite (siehe Bild oben) werden für das Anbohren, dass

Schneiden, die Qualität und die Radiuskorrektur verwendet.

Spezielle Befehle

Bild 154

Oft ist es von Vorteil das Ein- und Ausfahren an eine der Ecken zu legen. Dieser

Befehl kann als "Ecke" definiert werden. Wenn es keine Möglichkeit dafür gibt, testet der Befehl ob möglich ist die "Alternative" zu verwenden. Der Befehl sollte mit der Anbohrart definiert werden mit der Sie an die Geometrie anfahren wollen.

Ein und Ausfahren platzieren

Bild 155

Diese Einstellungen kontrollieren die interne Schneidwege zwischen den Löchern.

Es wird auch kontrolliert wo die Ein- und Ausfahrlinien platziert werden sollen.

Optimierung

Bild 156

Wenn Ihre Maschine unbegrenzten Speicherplatz hat oder Sie einen sequentiellen

Postprozessor haben der lange NC-Dateien erstellt haben, bekommen Sie ein besseres Ergebnis wenn Sie die Optimierung "Startposition" verwenden.

Wenn Sie eine ältere NC Maschine mit begrenztem Speicherplatz haben und Ihr

Postprozessor eine NC- Datei erstellt die aus einem Hauptprogramm und

Unterprogramme aufgebaut sind, sollten Sie Optimierung "gleiche Kopien" verwenden es macht die NC-Datei viel kleiner.

Einstellungen

Bild 157

Konturen Ignorieren

Wenn Sie schon einen Schneidweg auf einem Teil haben und dann "Ignorieren" aktivieren wird der bestehende Schneidweg ignoriert.

Alle Bohrungen zuerst

Wenn Sie die Option "alle Bohrungen zuerst" verwenden werden alle

Innenkonturen zuerst abgearbeitet. Diese Option wird hauptsächlich für die

Page 56

Schneidweg erstellen

Einschnitte beim Brennschneiden verwendet. Die Option "mit Teil verbinden" löst oder verbindet den Schneidweg mit dem Teil.

Der Befehl Einzel

Bild 158

Der Befehl "Einzel" erfordert mehr Schritte, gibt Ihnen aber auch mehr Kontrolle den Schneidweg und die Ein- und Ausfahrlinien zu bestimmen. Der "Einzel" Befehl erfordern ein anklicken jeder Kontur auf dem Teil.

Bild 159

Radiuskompensation Links- oder Rechts der Kontur

Die Angaben der Radiuskompensation werden auch für das Kontrollieren der An- und Ausfahrlinien verwendet. Es wird auch die Schnittqualität und die

Werkzeugradiuskompensation darüber kontrolliert.

Spezielles Anfahren

Bild 160

In vielen Fällen ist es gut die An- und Ausfahrlinie an eine Ecke der Kontur zu platzieren. Diese An- und Ausfahrlinie kann als "Ecke" definiert werden. Wenn die

Kontur keine Ecke hat dann versucht der Befehl, wenn es möglich ist, eine

Alternative An- und Ausfahrlinie zu verwenden.

Page 57

Schneidweg erstellen

Verschiedene

Bild 161

Mit diesen Einstellungen können Sie kontrollieren ob der Schneidweg mit dem Teil verbunden sein soll. Hier wird auch die Kollisionskontrolle aktiviert.

Schnelles Schneiden

Bild 162

Der Befehl "schnelles Schneiden" kann überall verwendet werden, wird aber hauptsächlich verwendet wenn nur einige Segmente des Teils zu schneiden sind.

Bild 163

Bild 164

Mit der Option "Schlitz" können Sie einem offenen Teil einen Schneidweg hinzufügen, das sich auf geschlossenen Kontur befinden. Der Schneidweg folgt der

Geometrie.

Bild 165

Mit der Option "Kontur" können Sie der Innen- und Außenkontur einen Schneidweg hinzufügen.

Anfahrwinkel

Diese Option kann nur zusammen mit der Option "Kontur" verwendet werden.

Page 58

Schneidweg erstellen

Manuell

Bild 166

Der Befehl "Manuell" ist der flexibelste Befehl für das Erstellen eines Schneidweg.

Bild 167

Durch Verwenden des Befehl "Manuell" können Sie den Schneidweg Schritt für

Schritt erstellen.Des weiteren sind folgende Befehle verfügbar:

1. Eilgang:

"A" nach "B" ein

Eilgang: Schaltet den Wasserstahl aus und fügt einen Eilgang von

2. Start:

3. Linie:

Schaltet den Wasserstrahl ein.

Schneidet linear zum gewählten Punkt.

4. Nächster: Schneidet zum nächstem Objekt.

5. Folge bis: Der Schneidweg geht bis zur angewählte Position.

6. Qualität: Die Schnittqualität kann auch zwischen verschiedenen Objekten geändert werden.

7. Ereignis: Es ist möglich, anderes Ereignis hinzuzufügen, das der

Postprozessor kontrollieren kann. Der Postprozessor muss für diese Funktionen optimiert sein.

8. Zurück: Macht den Befehl rückgängig.

9. Schleifen: Eckschleifen aktivieren oder inaktivieren.

10. Fertig: Beendet den Befehl. Der Schneidweg wird gespeichert

11. Schließen: Der Schneidweg wird nicht gespeichert.

Die Befehlszeile

Es ist von Vorteil sich die Befehlszeile genauer anzusehen. In vielen Fällen können

Sie die Voreinstellung verwenden. Die voreingestellten Befehle werden mit der

Leertaste auf der Tastatur aktiviert.

Markieren

Bild 168

Der Befehl "Markieren" aktiviert die Funktionen in der Maschine mit der Sie ihr

Material markieren können. Mit einer Wasserstrahl Maschine können Sie auch mit reinem Wasser oder mit Abrasiv Zusatz Markieren.

Page 59

Schneidweg erstellen

Bild 169

Wenn Sie Markierungen haben die mit dem Teil verbunden sein sollen, dann muss das zu Markierende Objekt mit der "offene Kontur" Taste angewählt werden.

Bild 170

Der Befehl "Markierung" kann auf allen normalen Objekten als Polylinien, Bögen und Linien verwendet werden. Er kann auch zum Erstellen von Punkten und Texte verwendet werden.

Attribute

Attribute sind fakultative Textinformationen, die für Maschinen mit mehr als einer

Methode zum Markierung verwendet werden können. Das Attribut informiert den

Postprozessor über zu verwendende Ausrüstung.

Mehrfach oder Einzel

Wenn Sie die Mehrfach Taste wählen, dann können Sie zu der selben Zeit mehrere

Objekte anwählen. Wenn Sie die Einzeln Taste verwenden, müssen Sie jedes

Objekt anklicken.

Page 60

nicht verbundener Schneidweg

Kapitel 15.

nicht verbundener Schneidweg

Ein Schneidweg der mit dem Teil verbunden ist, ist einfach zu behandeln. Wenn

Sie das Teil bewegen, bewegt sich auch der Schneidweg. Manchmal ist es aber notwendig einen Schneidweg zu erstellen der nicht mit dem Teil verbunden ist.

Folgende Befehle erstellen einen nicht mit dem Teil verbundenen Schneidweg.

Gemeinsame Schnittlinie

Je nach der Geometrie der Teile können Sie manchmal viel Zeit durch das

Verwenden des Befehls "gemeinsame Schnittlinie" einsparen.

Bild 171

Der Befehl wird gestartet durchs anklicken des Ikons "gemeinsame Schnittlinie".

Bild 172

Bild 173

Dieser Dialogkasten zeigt die Option "Plattenweise". Diese Methode schneidet so lange gerade Linien wie es möglich ist. Der Teilabstand muss der gleiche sein wie der Durchmesser des Wasserstrahls.

Page 61

nicht verbundener Schneidweg

Bild 174

Die Option "Teil weise" beendet jedes Teil bevor das nächste Teil geschnitten wird.

Bild 175

Die Option "Linien erstellen" erstellt nur Linien. Diese Linien können für den Befehl

"schnelles Schneiden" oder "Manuell" verwendet werden.

Brücke

Bild 176

Der Befehl "Brücke" fügt zwei oder mehr Teile mit einem kleinen Steg dazwischen zusammen. Dieser Befehl wird oft bei kleinen Teilen verwendet, um sie zu vermeiden das sie im Schneidbecken verloren gehen.

Bild 177

Page 62

nicht verbundener Schneidweg

Bild 178

Wenn Sie OK drücken, können Sie die Anfahrlinie und die Brücken einfügen.

Spez. Schneiden

Bild 179

Der Befehl "spez . Schneiden" erstellt einen Schneidweg mit nur einem Bohrbefehl für alle gewählten Teile. Dieser Befehl wird oft Verwendung für Materialien bei denen das Anbohren schwierig ist.Der Befehl findet auch beim Brennschneiden

Anwendung.

Bild 180

Dieser Befehl kann nur auf Teilen verwendet werden, die schon einen Schneidweg haben. Der Befehl fügt andere Schneidwege zusammen. Bevor Sie diesen Befehl ausprobieren, verwendet Sie den Befehl "Einzel" und stellen die An- und

Ausfahrlinien in eine gute Positionen.

Bild 181

Um Zeit zu sparen ist es besser eine Schnittgeschwindigkeit zu verwenden die so hoch wie möglich sein sollte. Wenn Sie Ok drücken bittet der Befehl Sie die Teile anzuwählen. Der Schneidweg wird in dieser Reihenfolge erstellt.

Abschneiden

Bild 182

Page 63

nicht verbundener Schneidweg

Dieser Befehl wurde speziell Entworfen um etwas abzuschneiden. Der Befehl kann den Höhensensor kontrollieren ob er aktiv und inaktiv sein soll.

Bild 183

Die Einstellungen werden im folgendem Dialogkasten kontrolliert.

Bild 184

Im Kästchen "Abstand" wird der Abstand zwischen den einzelnen Abtastpunkten eingetragen (Höhensensor Ein-/Aus-Punkte). Beispiel: Der Höhensensor fährt alle

20 mm auf das Teil und wieder hoch.

Page 64

Verschiedene Befehle

Kapitel 16.

Verschiedene Befehle

Der Befehl Innenkontur

Bild 185

Dieser Befehl kann für verschiedene Anwendungen verwendet werden. Das

Ergebnis von diesen Befehl wird vom Postprozessor kontrolliert.

Bild 186

Einige Beispiele:

1. Kann für kleine Löcher verwendet werden.

2. Für das Kontrollieren von Bohreinheiten.

3. Für die Kontrolle von Multioperationsmakros wie Bohren und den Anzapfen.

4. Kann durch die Maschine definierte Maschinenmakros ausführen.

Bild 187

Der Befehl fragt zuerst nach einem Filterobjekt. Durch Verwenden des Filters können Sie leicht Kreise mit einem bestimmten Radius oder einem Block mit einem bestimmten Attribut wählen.Der Befehl bringt dann folgende Information zum

Postprozessor:

1. X und Y Position vom Block, Kreisen und Punkten.

2. Das Attribut.

3. Den Radius, wenn Sie einen Kreis wählen.

4. Der Winkel des Blocks.

Achtung!

Dies ist ein für Anpassungen erstellter Befehl. Das Ergebnis ist vom

Postprozessor abhängig.

Page 65

Verschiedene Befehle

Bild 188

HQCH (Schneiden von hochwertigen Rundlöchern)

Die Funktion HQCH dient zum Schneiden von hochwertigen Rundlöchern (High

Quality Circular Holes = HQCH)

Diese Option wird über den Befehl Innenkontur aktiviert.

Bild 16

Das vorgegebene Attribut heißt HQCH. Indem Sie dieses Attribut verwenden, können Sie kleine Rundlöcher von hoher Qualität schneiden. Gültige Durchmesser beginnen bei 1.2*Max Werkzeugdurchmesser.

Bild 17

Die HQCH-Funktion ist zeitaufwendiger als das Standardschneiden, führt jedoch auch zu deutlich besseren Ergebnissen.

Schneidweg lösen

Bild 189

Dieser Befehl kann verwendet werden, um ein verbundenen Schneidweg in einen gelösten Schneidweg umzuwandeln. Der Befehl fragt nach einem oder mehreren

Teile, die ein Schneidweg haben. Das Ergebnis ist, dass Teil und Schneidweg

Page 66

Verschiedene Befehle getrennt sind.

Brechen

Bild 190

Dieser Befehl bricht ein gelösten Schneidweg in zwei Teile auf.

Durch Klicken auf den “Eilgang“ (A) wird der Schneidweg geteilt.

Bild 191

Schneidweg verbinden

Bild 192

Dieser Befehl verbindet den Schneidweg mit einem Teil. Wählen Sie zuerst das Teil und danach den Schneidweg an.

Teile verbinden

Bild 193

Mit diesem Befehl können Sie mehrere Teile zu einem Teil zusammenfügen.

Wählen Sie zuerst das Hauptteil dann die anderen Teile. Der Name, die Anzahl das

Datums- und Kundeninformation werden vom Hauptteil übernommen. Dieser

Befehl kann einen Teil aus mehreren externen Teilen erstellen.

Page 67

Verschiedene Befehle

Teile trennen

Bild 194

Dieser Befehl kann nur bei zusammengefügten Teilen verwendet werden.

Wenn der Teil ein Schneidweg hat, wird der Schneidweg entfernt bevor die Teile geteilt werden.

Ein- Ausfahren

Bild 195

Bild 196

Die An- Ausfahr Einstellungen kann auch im "Einzel" bzw. "Automatisch" Befehl durch anklicken auf einen der rechteckigen Kästchen aktiviert werden.

Bild 197

Überschneiden

Die Geometrie der An- bzw. Ausfahrlinien kann durch das überschreiben der Werte eingestellt werden. Siehe Bild oben. Der Wert im Kästchen Überschneiden kann

Page 68

Verschiedene Befehle auch negativ sein.

Linearer Stanzwert

Bild 18

Bei Verwendung des Stanztyps 0 besteht die Möglichkeit, die lineare Stanzdistanz aus der Baustoffdatenbank als Überschneidwert zu verwenden.

Anbohren

Bild 198

Folgende Möglichkeiten des Anbohrens haben Sie: o Auf der Kontur wird verwendet wenn man direkt auf der Kontur einstechen und schneiden will. Das Anfahren bzw. Anbohren auf der Kontur wird sehr oft zum

Schneiden von kleinen Löchern verwendet. o Beim Direkt Anbohren wird keine Wartezeit verwendet. Das Anbohren erfolgt linear während des Schneidens. Es kann mit Radiuskorrektur verwendet werden. o HD-Stationär Anbohren wird nicht oft verwendet. Die Zeit für das Anbohren wird vom Material bzw. der Materialdicke bestimmt. o HD-Zirkular Anbohren bedeutet, dass der Wasserstrahl eine kreisförmige

Bewegungen macht während des Anbohrens. Der Durchmesser des Bohrloches und die Anzahl der Umdrehungen wird vom Material bzw. der Materialdicke bestimmt. o ND Stationär Anbohren wird nicht sehr oft angewendet. Diese Anbohrmethode erstellt zuerst alle Löcher im Niederdruck, bevor mit Hochdruck die Kontur geschnitten wird.

O ND Zirkular Anbohren, Diese Anbohrmethode erstellt zuerst alle Löcher im

Niederdruck, bevor mit Hochdruck die Kontur geschnitten wird. Der

Durchmesser des Bohrloches und die Anzahl der Umdrehungen ist vom

Material bzw. der Materialdicke abhängig.

Neu und Löschen

Bild 199

Diese Ikons werden für das Erstellen von einer neuen Anfahrroutine bzw. für das

Löschen verwendet.

Page 69

Verschiedene Befehle

An- Ausfahrroutine Standards

Bild 200

Wenn Sie diese Ikons aktivieren wird die gewählte An- Ausfahrroutine immer für das aktive Material Standard. Dies ist eine wichtige Funktion, wenn Sie eine extra gestaltete An- Ausfahrroutine für ein spezielles Material haben müssen.

Einfügen, Ersetzen, Löschen

Bild 201

Diese Ikons können nicht aktiviert werden, wenn Sie die Führungsbibliothek von

Automatisch oder Einzel gestartet haben. Durch Verwenden dieses Befehls können

Sie die An- bzw. Ausfahrlinien auf dem Teil einfügen, ersetzen oder löschen.

Bild 202

Qualität

Bild 203

Bei den meisten Befehlen ist es möglich, die Schnittqualität einzustellen, wenn ein

Schneidweg erstellt wird. Durch Verwenden des Befehles Qualität können Sie die

Qualitäten auch danach verändern.Drücken Sie das Ikon Qualität und wählen Sie das Teil an das Sie ändern wollen.

Bild 204

Folgende Optionen sind verfügbar: o Mit Malen können Sie Teile einer Geometrie, durch anklicken von zwei Punkte und die Auswahl einer Seite, verändern. Wenn Sie doppelt auf die Geometrie klicken bekommt die ganze Geometrie die selbe Qualität. o Alles verändert das Teil mit der angewählten Qualität.

Page 70

Verschiedene Befehle o Zaun, ermöglicht es einen Zaun um einen Bereich zu machen. Alles das in diesem Bereich hat die gewählte Qualität.

O Mit dem Befehl andere Teile können Sie andere Teile auf der Zeichnung anwählen. Die Teile bekommen die gewählte Qualität.

Bild 205

Im diesem Beispiel oben bekommt alles das im Innern des Zaun liegt die angewählte Qualität.

Klonen

Bild 206

Durch das Verwenden des Befehls "Klonen" können Sie die Eigenschaften von einem Teil auf ein anderes übertragen. Wählen Sie das Teil das Sie Klonen wollen an.

Bild 207

Folgende Optionen sind verfügbar: o Qualität, hier wird die Qualitätsinformation in ein anderes Teil geklont. o Schneidweg, der Befehl klont den Schneidweg. o Teil diese Option klont das vollständige Teil.

Teil(e) zurücksetzen

Bild 208

Manchmal ist es notwendig das Teil wieder in eine CAD Geometrie umzuwandeln.

Folgendes Bild zeigt ein Teil vor und nach dem Anwenden.

Bild 209

Page 71

Verschiedene Befehle

Text

Bild 210

Dieser Befehl platziert den Namen des Teils auf dem Teil. Wählen Sie die Teile und geben Sie die Texthöhe ein.

Bild 211

Wenn Sie die eingestellte Texthöhe auf Null setzen können Sie den Text entfernen.

Teileabstand

Bild 212

Dieser Befehl zeigt den Abstand zwischen zwei Teilen. Starten Sie den Befehl und wählen die zwei Teile an. Der Abstand wird in der Informationszeile gezeigt.

Kontur glätten

Bild 213

Dieser Befehl wurde fürs Laserschneiden in dickes Material entwickelt. Er generiert

Radien an allen Ecken einer geschlossenen Polylinie. Wenn Sie die Umschalttaste gedrückt halten werden alle Ecken außer der nächsten abgerundet.

Page 72

Verschiedene Befehle

Bild 214

Werkzeug Einstellungen

Bild 215

Viele Maschinen sind mit mehr als einem Schneidkopf ausgerüstet. Die

Einstellungen der Schneidköpfe werden im Befehl "Werkzeug Einstellungen" eingegeben. Bei der Anwahl öffnet sich der folgende Dialogkasten.

Bild 216

Werkzeuge aktivieren

Mit dem Aktivieren der einzelnen Ikons werden die Schneidköpfe 1- 8 angewählt.

Klicken Sie danach auf Anwenden und wählen die Teile an. Anschließend können

Sie die Teile und ihren "Schatten" sehen. Der Abstand zwischen allen

Schneidköpfen wird im Kästchen Kopfabstand eingetragen.

Bild 217

Minimaler Abstand

Durch Verwenden dieser Option wird der Kopfabstand automatisch errechnet.

Bild 218

Gleicher Abstand

Diese Option fragt nach einer Platte. Die Platte wird in so viele Bereiche geteilt wie

Page 73

Verschiedene Befehle

Werkzeuge aktiv sind.

Teil Editieren

Bild 219

Mit dem Editierteilbefehl können Sie die Parameter wechseln die mit dem

Schneidweg des Teils verbunden sind.

Bild 220

Interner Schneidauftrag

Mit den Funktionen Manuell, nächster Punkt, Links-Rechts und Spread können Sie den internen Schneidauftrag zwischen den Teilen ändern.

Bild 221

Durch das Verschieben der ausgewählten Geometrie mit den Pfeiltasten können Sie den internen Schneidauftrag verändern.

Andere Optionen

Löschen: Diese Option löscht die gewählte Geometrie.

Eilgang: Erstellt einen zusätzlichen Eilgang zwischen zwei Geometrien.

Anfahren: Mit dieser Option können Sie die An- bzw. Ausfahrgeometrie und das Anbohren ändern.

Null Punkt: Normalerweise ist der Null Punkt des Teils in der linken unteren

Ecke. Er kann mit dieser Option geändert werden.

Page 74

Schneidauftrag und Postprozessorlauf

Kapitel 17.

Schneidauftrag und Postprozessorlauf

Platte vorbereiten (Schneidauftrag)

Bild 222

Sie müssen ein Schneidweg erstellt haben, bevor Sie diesen Befehl verwenden können. Wählen Sie alle Teile, die in die Schnittreihenfolge einbezogen werden sollen, an. Folgender Dialogkasten wird gezeigt.

Bild 223

Durch Klicken auf das Plus oder Minuszeichen können Sie Teile entfernen oder hinzufügen.

Bild 224

Null Punkt

Das Programm hat einen Standard Nullpunkt. Durch anklicken des folgenden Ikons können Sie den Null Punkt in eine andere Position ändern.

Bild 225

Page 75

Schneidauftrag und Postprozessorlauf

Schneidauftrag

Diese Einstellungen kontrollieren den Schneidweg zwischen den Teilen.

Bild 226

Durch Anwählen eines Algorithmus und danach Anwenden können Sie die

Schnittfolge ändern. Die Schnittfolge kann auch durch Verwenden der folgenden

Ikons verändert werden.

Bild 227

Umfahren

Mit diesem Befehl können Sie Teile im Eilgang umfahren. Sie erzeugen einen neuen Weg der die Teile im Eilgang umfährt. Die Teile müssen kleiner sein als die in den Kästchen angegebene Größe in X und Y sind.

Bild 228

Durch anklicken des Befehls "Kollision" können Sie einen Eilgang um die Teile erzeugen. Mit dem "spez . Eilgang" Befehl erstellen Sie automatisch einen

Schneidweg ohne einen diagonalen Eilgang zwischen den Teilen.

Bild 229

Durch anklicken des Kästchen Eilgang können Sie zusätzliche Eilgänge zwischen den verschiedenen Teilen erschaffen.

Letzter Punkt

Manchmal ist es erforderlich mit einem Eilgang aus der Platte heraus zu fahren.

Dieses kann durch anklicken des folgenden Ikons gemacht werden.

Bild 230

Zählen

Diese Funktion fügt Nummern auf alle Teile ein. Die Nummernfolge entspricht dem

Schneidweg.

Bild 231

Stop

Durch Klicken auf das folgende Ikon können Sie einen Stop einfügen.

Page 76

Schneidauftrag und Postprozessorlauf

Bild 232

Postprozess

Der Befehl wird ausgeführt, wenn Sie die unten abgebildete Taste anklicken. Wenn

Sie keinen Schneidauftrag haben, fragt der Befehl nach den Teilen, die geschnitten werden sollen, und erstellt dann den Schneidauftrag.

Bild 233

Wenn Sie mehr als einen Schneidauftrag haben, müssen Sie wählen welchen Sie verwenden wollen. Dies machen Sie durch anklicken der grünlich farbigen Linie, die den Schneidauftrag darstellt. Auf der Seite beschriebenen CAM- Einstellungen können Sie eine automatische Überprüfung aktivieren.

Bild 234

Sie können durch klicken auf das Kästchen Start den Postprozessorlauf starten.

Das NC- Programm bzw. den Bericht können Sie durch anklicken des jeweiligen

Kästchens aufrufen.

Page 77

Schneidauftrag und Postprozessorlauf

Bild 235

Andere Einstellungen

Wenn Sie ein anderes Material bzw. Maschine wählen wollen, können Sie dies indem Sie das Kästchen Wechseln anklicken. Wenn Sie eine sehr lange NC Datei haben, wird der Postprozessorlauf schneller, wenn Sie das Ikon Konsole aktivieren.

Page 78

Simulation und Kostenberechnung

Kapitel 18.

Simulation und Kostenberechnung

Sie haben folgende Optionen in IGEMS verfügbar.

Simulation

Bild 236

Sie müssen einen Schneidweg oder einen Schneidauftrag erstellt haben um die

Simulation zu starten. Sie können die Simulationsgeschwindigkeit und die

Positionen in der folgenden Dialogbox kontrollieren.

Bild 237

NC- Datenleser

Bild 238

Nur Standard- DIN ISO und ESSI Dateien werden in diesem Befehl unterstützt.

Page 79

Simulation und Kostenberechnung

Bild 239

Wenn das Ergebnis nicht gut ist, dann kann es sein das die Einstellung von

"steigenden Bögen" geändert werden muss. Sie können auch den Null Punkt verändern. Sie haben auch eine Option mit der Sie schrittweise verwenden bzw. den Eilgang betrachten können. Wenn Sie den schrittweise Modus verwenden, können Sie durch anklicken der Leertaste schrittweise vorwärts gehen.

Kostenüberschlag

Bild 240

Wählen Sie Teile für die Berechnung aus.

Bild 241

Page 80

Simulation und Kostenberechnung

In diesem Dialogfenster finden Sie die Kosten für die gewählten Teile. Durch anklicken auf die Taste Bericht wird ein Bericht erstellt den Sie ausdrucken können.

Page 81

Blech

Kapitel 19.

Blech

Blech

Bild 242

Alle geschlossene Geometrien können als Blech verwendet werden.

Bild 243

Dieser Befehl hat folgende Optionen:

Name: Dieser Name wird auf den Berichten ausgedruckt und auch vom

Organisatorenmodul verwendet.

Anzahl: Dieser Wert wird im Schachtelmodul und vom Organisatorenmodul verwendet.

Randabstand: Ist der Abstand um das Blech, wo keine Teile geschachtelt werden.

Text: Enthält den Wert in X und Y, wo der Name des Bleches auf dem Blech gestellt wird.

Texthöhe: Wenn Sie den Wert 0 eintragen wird kein Text eingegeben.

Größen vordefinieren

Bild 19

Mit den Tasten + und – können Sie vordefinierte Blechgrößen hinzufügen oder entfernen. Durch Klicken auf die Taste Einfügen fügen Sie das Blech in die

Zeichnung ein.

Page 82

Geometrie definieren

Bild 244

Sie können ein Rechteck als Blech definieren oder eine Kontur die aus einer geschlossenen Polylinie besteht. Z.B. ein Restblech.

Teilespeicher

Blech

Bild 245

Alle Teile haben eine Eigenschaft, die Anzahl der Teile. Durch Verwenden des

Teilespeicher können Sie sehen wie viele Teile verwendet wurden und die Anzahl aller anderen Teile auf der Zeichnung.

Bild 246

Im Bild oben sehen Sie das 0 von 30 Teilen das Blech geschachtelt wurden. Wenn

Sie die rechte Maustaste auf ein Teil halten, können Sie weitere Informationen von dem Teil sehen.

Blech schließen

Bild 247

Wenn Sie das Blech schließen werden alle Teile auf dem Blech in Ausschnitte umgewandelt. Auf dem Bild unterhalb sehen das Ergebnis eines geschlossenen

Blechs. b

Bild 248

Page 83

Blech

Blech öffnen

Bild 249

Es ist manchmal wichtig die Geometrie auf einem vorhandenen Blech zu ändern.

Dieses können Sie durch verwenden des Befehls "offenes Blech" Sie können das

Blech Explodieren und dann die Teile auf dem Blech bewegen oder löschen.

Solange Sie die externe Geometrie vom Blech nicht ändern, sind alle Eigenschaften

(Name und Anzahl) unverändert.

Innenteil

Bild 250

Wenn Sie Teile mit großen innen Geometrien haben, ist es gut die inneren

Bereiche als Restbleche zu behalten. Mit diesem Befehl können Sie dieses tun. Die neuen Bleche haben alle Eigenschaften wie das Originalblech.

Bild 251

Blech teilen

Bild 252

Mit diesem Befehl können Sie ein geschlossenes Blech in zwei oder mehr Bleche teilen. Sie müssen ein Schneidweg oder eine Polylinie haben die beschreibt wo das

Blech geteilt werden soll.

Page 84

Blech

Bild 253

Blech analysieren

Bild 254

Dieser Befehl dient zum automatischen Erstellen von Inventaren von Blechen. Die

Information wird im Organisator Modul verwendet.

Bild 255

In den CAM Einstellungen können Sie die Definition des Großen, Mittleren und

Kleinen Bereichs ändern.

Page 85

Maschineneinstellungen

Kapitel 20.

Maschineneinstellungen

Schwerpunkt von IGEMS ist das Wasserstrahl- und Plasma/Autogenschneiden. Wir unterstützen aber auch Kunden, die Maschinen verwenden, die mit reinem Wasser oder Laser arbeiten. Die AWJ Option (Advance WaterJet Option) können Sie nur auswählen, wenn Sie über diese Option verfügen.

Bild 256

Bild 257

IGEMS unterstützt eine unbegrenzte Anzahl von Maschinen. Bevor Sie den

Schneidweg erstellen wählen Sie die passende Maschine dazu an. Wenn Sie eine neue Maschine oder Änderung definieren müssen klicken bei Maschine + Material auf das Ikon mit den drei Punkten. Siehe Bild oben.

Bild 258

Auf der linken Seite sehen Sie die Liste der vorhandenen Maschinen. Durchs

Anwählen des entsprechenden Ikons, weiter unten, können Sie eine Maschine löschen oder eine neue erzeugen.

Einstellungen

Diese Einstellungen sind für dieselbe Art von Maschinen. Die meisten Einstellungen erklären sich selbst, hier sind einige Bemerkungen dazu.

Bild 259

Page 86

Maschineneinstellungen

Postprozessor

Achten Sie darauf das Sie den Postprozessor verwenden der für Ihre

Schneidmaschine erstellt wurde. Wenn Sie einen Postprozessor hinzufügen oder kopieren wollen, können Sie mit der linken Maustaste einen Klick auf der

Postprozessorliste machen.

Bild 260

Ecke

Diese Einstellung kontrolliert die Position des Null Punkts.

interne IGEMS Radiuskompensation verwenden

Wenn Sie diese Option verwenden, wird der Schneidweg mit der

Radiuskompensation von IGEMS berechnet. Die Größe des Ausgleichs ist das gleiche wie der Werkzeugdurchmesser. Wenn Sie diese Option nicht verwenden, wird der Schneidweg von der Maschine (mit Hilfe von G41 bzw. G42) ausgeglichen.

interne IGEMS Schrägschnitt- Kalkulation verwenden

Diese Einstellung wird nur von der IGEMS 5 Achs Option verwendet. Die

Einstellungen sind von der Maschine und dem Postprozessor abhängig. Wenn Sie die interne Schrägschnitt- Kalkulation von IGEMS verwenden wird der

Werkzeugausgleich von IGEMS berechnet.

Projekt Modus

Wenn Sie den Projekt Modus aktivieren, werden der NC- und der Bericht-Pfad auf den gleichen Pfad umgestellt, der auch für die Zeichnungsdatei verwendet wird.

Wenn Sie den Postprozess anzuwenden versuchen und Sie haben eine Zeichnung, die noch nicht gespeichert ist, fragt IGEMS Sie zunächst, ob Sie die Zeichnung speichern wollen.

Durchmesser

Diese Einstellung wird von IGEMS für die interne Werkzeugradiuskorrektur verwendet. Der Wert wird auch als Standardwert für den Schachtel- bzw. Blech schließen Befehl verwendet.

Max. Werkzeugdurchmesser

Wichtig!

Dieser Wert muss größer sein als der Durchmesser der Fokusierdüse

(Abrasivstrahl) der verwendet wird.

Schnellvorschub Z

Diese Information berechnet die Zeit, die benötigt wird, um das Schneidwerkzeug

Page 87

Maschineneinstellungen hinaus- und hinabzubewegen. Der obere und untere Abstand des Werkzeugs wird durch den Hubhöhenwert kontrolliert.

Schnelle Beschleunigung

Der Beschleunigungsparameter dient zum Schnelltransport auf der XY-Fläche und der Z-Achse. Wenn Sie ein Teil mit vielen Löchern (vielen Wirbeln) haben, hilft

Ihnen dieser Wert, die genaue Schneidzeit zu erreichen.

Schnelle Verzögerung

Dieser Wert wird nur für die Feinabstimmung der Zeit verwendet. Dieser Wert wird nach jeder Ausschaltung hinzugefügt.

Schneidköpfe / Blech

Bild 261

Die meisten Einstellungen erklären sich selbst. Hier sind noch einige Bemerkungen dazu.

Werkzeuge

Bild 262

Diese Einstellung kontrolliert die Werkzeugausrichtung und das Werkzeug, das dass Meisterwerkzeug sein wird.

Sicherheitsabstand Z-Achse

Wenn Sie eine Maschine mit einer NC-gesteuerten Z Achse haben, wird der eingegebene Wert für den Sicherheitsabstand der Z Achse beim Eilgang verwendet.

Max. Werkzeuge

Setzen Sie diesen Wert auf die maximale Anzahl von Schneidköpfe die Ihre

Maschine hat.

Abstand

Stellen Sie diese Werte auf den min.- bzw. max. Abstand zwischen den

Schneidköpfen ein.

Randabstand

Dies ist der Abstand um das Blech in dem keine Teile geschachtelt werden.

Page 88

Maschineneinstellungen

Kollision

Bild 263

Hier können Sie den Standardwert für die Kollisionseinstellungen im Blech ändern.

AWJ Einstellungen

Die meisten Einstellungen erklären sich selbst. Hier sind noch einige Bemerkungen dazu.

Bild 264

Pumpenkapazität

Dieser Wert beeinflusst nicht die Schnittgeschwindigkeit die im Programm verwendet wird. Er wird nur für die Berechnung der Pumpe verwendet.

Abrasiv

Bild 265

Alle eingetragenen Werte beeinflussen die Schnittgeschwindigkeit. Achten Sie darauf, dass alle Werte korrekt eingetragen sind.

Page 89

Maschineneinstellungen

Hinweis

Bild 20

Wenn Sie diese Taste anklicken, können Sie die empfohlene Verteilung von Orifice

(Drossel), Nozzles (Düsen)und Abrasive Flow (Strahlmittelstrom) einsehen.

Bild 21

Schnittgeschwindigkeitskontrolle

Bild 266

Einige Maschinensteuerungen haben die Möglichkeit die Schnittgeschwindigkeit zu interpolieren. (zum Beispiel die FLIN Funktionieren in der Siemenssteuerung 840

D). Verwenden Sie die "Schnittgeschwindigkeitsinterpolation" nur wenn Ihre

Steuerung die Möglichkeit dazu hat.

Die "Winkel Kontrolle" wird nur angewendet wenn Sie eine 5 Achs Maschine haben.

Diese aktiviert die Winkelkontrolle je nach Schnittgeschwindigkeit.

Info

Bild 267

Dieser Bereich zeigt das Ergebnis der Schneidparameter. Die Information in der

Klammer () sind die Werte für Maximale Anzahl von Schneidköpfen.

Kosten

Bild 268

Diese Einstellungen sind die Standardeinstellungen für die geschätzten Kosten. Die

Page 90

Maschineneinstellungen

Einstellungen beeinflussen die Information in den AWJ Einstellungen.

Page 91

Materialeinstellungen

Kapitel 21.

Materialeinstellungen

Bild 269

Für den Schneidweg muss eine Maschine und Material angewählt sein. Wenn Sie ein Material auswählen oder verändern wollen, wählen Sie es aus der Materialliste aus. Es ist auch möglich eine Option zu aktivieren die automatisch eine neue leere

Zeichnung erstellt wenn Sie das aktives Material ändern (siehe Seite). Wenn Sie ein neue Material oder Änderung definieren müssen klicken bei Maschine + Material auf das Ikon mit den drei Punkten. Siehe Bild unten.

Bild 270

Die meisten Einstellungen sind selbsterklärend hier sind einige Bemerkungen dazu.

Maschine + Material

Bild 271

Bei manchen Materialien ist es nicht möglich sie mit einigen Maschinentypen zu schneiden. Diese Einstellung kontrolliert die Verbindung zwischen der Maschine und den Materialien. Wenn Sie nur einen Maschinentyp haben, können Sie alle anderen Kontrollkästchen deaktivieren.

Page 92

Materialeinstellungen

Bild 272

Multi auswählen

Sie können ein oder mehrere Materialien auf der Liste auswählen. Der Befehl unterstützt die Windows Standardanwendung von Strg und Shift. Durch

Verwenden dieser Tasten können Sie leicht zu gleichen Zeit mehrere Materialien behandeln.

Material Bibliothek

Bild 273

Durch Verwenden dieser vier Ikons können die Sie Exportieren, Importieren und

Materialien löschen.

Page 93

Materialeinstellungen

Maschinen Einstellungen

Schnittgeschwindigkeit

Bild 274

In dieser Datenbank können Sie die Schneid Parameter für alle Qualität definieren.

Die scharfen Parameter sind wie folgt:

Qualitätsebene: Dies ist eine globale Einstellung, ein niedriger Wert ist eine grobe Qualität, und ein höherer Wert ist eine gute Qualität. Normale Werte

• dieser Einstellungen sind 1,5 bis 5.

Vorschub: Dieser Wert wird von geraden Linien und dem Bogenradius der größer als die Materialdicke verwendet. niedriger Vorschub: Dieser Wert wird bei Ecken verwendet bei denen der

Winkel weniger als 90 Grad ist.

Reduz . Schritte: Ist die Anzahl der Schritte beim Beschleunigen bzw.

Abbremsen.

Beschleunigungsabstand: Ist die Gesamtlänge aller Beschleunigungsschritte.

Verzögerungsabstand: Ist die Gesamtlänge aller Verzögerungsschritte.

Beschleunigungs

Verzögerungs -

- Abstand: Ist die Länge jedes Beschleunigungsschritts.

Abstand: Ist die Länge jedes Verzögerungsschritts.

Faktor: Dieser Wert geht in eine Formel ein, die die Schnittgeschwindigkeit berechnet. Wenn der Wert 1,0 ist, dann ist der Wert entsprechend der Formel.

Faktor: Dies kontrolliert die Verbindung zwischen der Formel und dem niedrigen Vorschub.

Bogenfaktor: Dieser Wert kontrolliert die Schnittgeschwindigkeit von Bögen.

Wenn Sie diesen Wert z. B. hoch setzen erhöhen Sie die

Schnittgeschwindigkeit von kleinen Bögen. Der Standard Wert ist 1,0.

Winkelabweichung: Dies wird nur von einigen Maschinen unterstützt. Sie können eine andere Werkzeugradiuskorrektur bei anderer Qualität verwenden.

Default-Taste:

Mit der Default Taste werden die vorgegebenen Einstellungen wieder hergestellt.

Materialvariable

Der Wert der Materialvariablen zeigt an, wie schnell das Material mit Abrasiv geschnitten werden kann. Auch dieser Wert geht in eine Formel ein.

Bild 275

Wenn Sie die Materialvariable für ein Material verändern wird die

Schnittgeschwindigkeit in der Datenbank neu berechnet. Wenn Sie auf das Ikon

"Buch" klicken, haben Sie eine Liste von verschiedenen Materialien und Variablen.

Wenn Sie das Ikon "Berechnung" anklicken wird der folgende Dialogkasten gezeigt.

Page 94

Materialeinstellungen

Bild 276

Mit einem Testschnitt und dem Maß der Kerbtiefe können Sie den Faktor der

Materialvariable für ein bestimmtes Material berechnen.

Erweiterte Einstellungen für Wasserstrahl

Die meisten Einstellungen sind selbsterklärend hier sind einige Bemerkungen dazu.

Bild 277

Die Werte fürs Anbohren sind individuell für alle Materialien und Dicken.

Strahlmittelstrom

Mit IGEMS R8 können Sie verschiedene Menge an Strahlmittel für Markierung,

Stanzen und Schneiden verwenden. Wenn Sie die von der Maschine vorgegebene

Einstellung verwenden möchte, so stellen Sie den Wert auf “By machine” ein.

Lineares Stanzen

Der lineare Stanzwert ist die Länge des Schneidweges durch das Material bei niedriger Geschwindigkeit und mittlerer Schneidqualität. Diese Stanzart wird bei den Stanzttypen 0 (Start bei Geometrie) und 1 (direkter Start) verwendet.

Page 95

Materialeinstellungen

Picture 22

Linearstanzen ist die Methode, mit der man das Material am schnellsten stanzt.

Abstand der Teile

Abstand der Teile wird bei Schachtelbefehlen als Defaultwert verwendet.

Laser Einstellungen

Bild 278

Die Technologie und Optionsinformation werden für verschiedene Dinge verwendet. Die Werte werden im Postprozessor verwendet.

Die Kosten für den Verbrauch von Gas und andere Kosten beziehen sich auf

Bohrzeit und die Schnittlänge.

Die Schnittgeschwindigkeit ist von der Schnittqualität abhängig.

Wasser, Autogen und Plasma Einstellungen

Bild 279

Page 96

Materialeinstellungen

Die Einstellungen für diese drei Maschinen sind identisch. Die meisten

Einstellungen sind erklären sich selbst. Dennoch hierzu einige Bemerkungen.

Die Technologie und Optionsinformation werden für verschiedene Dinge verwendet. Die Werte werden im Postprozessor verarbeitet.

Die Kosten beziehen sich auf Bohrzeit und die Schnittlänge.

Wenn Sie eine andere Max. und Min. Schnittsgeschwindigkeit wählen werden die Werte für die Qualität und fürs Berechnen der verschiedenen

Geschwindigkeiten verwendet.

Page 97

Gemeinsamer Ordner und CAM-Einstellungen

Kapitel 22.

Gemeinsamer Ordner und CAM-Einstellungen

Wenn Sie IGEMS auf mehreren Computern installieren wollen ist es von Vorteil die gleichen Materialien, An- und Ausfahrroutinen und andere Einstellungen zu haben.

Wenn Sie den gemeinsamen Ordner (Shared Folder) verwenden wollen, führten

Sie die folgenden Schritte aus.

1:

Erstellen Sie alle Maschinen, Materialien und An- und Ausfahrroutinen die Sie benötigen in Ihrem ersten Computer.

2:

Erzeugen Sie einen neuen gemeinsamen Ordner auf dem Netzwerk, achten Sie darauf, dass Sie Rechte zum lesen und schreiben haben und kopieren alle Daten des gemeinsamen Ordners des ersten PC`s in den Ordner.

3:

Öffnen Sie die CAM-Einstellungen durch anklicken des Ikons. Siehe Bild unten

Bild 280

Folgender Dialogkasten öffnet sich

Bild 281

4:

Ändern Sie den gemeinsamen Ordner auf allen anderen Computern, die von IGEMS verwendet werden.

Page 98

Schachteln

Kapitel 23.

Schachteln

Auf Schachtelebene 1 gibt es drei verschiedene Schachtelbefehle.

In Reihe Schachteln

Bild 282

Dieser Schachtelbefehl kann Teile und geschlossene Objekte schachteln. Der

Befehl hat zwei verschiedene Modi, die von der Geometrie abhängig sind.

Bild 283

Wenn Sie auf OK klicken definieren Sie einen rechteckigen Schachtelbereich.

Formen Modus

Bild 284

Dieser Modus erstellt ein rechteckiges Raster.

Kreis Modus

Bild 285

Dieser Modus schachtelt nicht in einem Raster er verwendet eine optimale

Methode die eine maximale Anzahl von einzelnen Teilen schachtelt.

Page 99

Schachteln

Schnelles Schachteln

Bild 286

Dieser Befehl platziert einzelne Teile oder Geometrien mit einem spezifizierten

Abstand in Bezug auf andere Teile oder Geometrien. Schnelles Schachteln kann mit

Teilen oder geschlossenen Geometrien arbeiten.

Bild 287

Sie können folgende Unterbefehle während Sie das schnelle Schachteln verwenden. Siehe Bild oben.

Bild 288

Teil ausrichten

Bild 289

Wenn Sie das Teil und die zwei Mittelpunkte nahe bei einander halten, richtet die

Option Ausrichten die Teilekanten auf einander aus.

Bild 290

Page 100

Schachteln

Rechteck Schachteln

Bild 291

Dieser Befehl kann nur Teile verarbeiten, dafür kann er aber gleichzeitig mehrere

Teile verwenden. Wählen Sie die Teile und tragen Sie den Teilabstand ein. Der

Befehl Schachtelt dynamisch so viele Teile wie sie in der Anzahl beim Befehl "Teil aufnehmen" eingegeben sind.

Bild 292

Dieser Befehl ist schnell und einfach zu verwenden. Der Schachtelalgorithmus basiert auf Rechtecken. Wenn das Teil eine rechteckige Form hat erzielt man ein sehr gutes Schachtelergebnis.

Page 101

Schachtelebene 2

Kapitel 24.

Schachtelebene 2

Auto- Schachteln

Bild 293

Dieser Befehl schachtelt Teile automatisch.

Bild 294

Einige dieser Einstellungen müssen erklärt werden.

Schneidkopf

Bild 295

Die Einstellung kontrolliert wie viele Schneidköpfe fürs Schachteln verwendet werden sollen. Wenn Sie den Befehl "Abstand" auf Variable setzen, dann

Schachtelt der Befehl so viele Teile als möglich mit so vielen Schneidköpfen wie möglich. Wenn es nicht möglich ist, alle Schneidköpfe zu verwenden, dann versucht der Befehl weniger Schneidköpfe zu verwenden. Der Befehl wird, wenn es nicht anders möglich, nur noch ein Schneidkopf verwenden.

Page 102

Schachtelebene 2

Bild 296

Wenn der Befehl "Abstand" auf Wert steht, dann verwendet der Schachtelbefehl den im Teileabstand angegebenen Wert. Wenn er auf Variabel steht, verwendet er die in der Maschineneinstellungen definierten Abstände. Wenn er auf Gleich steht teilt der Befehl das Blech zu gleichen Teilen auf. Der Abstand ist abhängig vor der

Anzahl der Schneidköpfe.

Bild 297

Bild 298

Dies könnte z. B. das Ergebnis einer automatischen Schachtelung mit einer variabler Anzahl von Schneidköpfen sein.

Bild 299

Page 103

Schräg Schneiden bei Standard Teilen

Kapitel 25.

Schräg- Schneiden bei Standard Teilen

Diese Option kann nur verwendet werden wenn Sie das IGEMS Modul für Schräg-

Schneiden und eine 5 Achs- Maschine haben.

Schräg- Schneiden

Bild 300

Mit diesem Befehl können Sie eine Schräge bei einem Standard Teile schneiden. Es wird der gleiche Postprozessor wie beim 2D- Schneiden verwendet.( Es muss der neueste Postprozessor sein) Der Befehl in nachfolgenden Dialogkasten erklärt.

Dazu noch einige Bemerkungen.

Bild 301

Rechtwinklig

Bild 302

Diese Methode heißt Rechtwinklig weil der Schneidkopf senkrecht zur Oberfläche des Teils steht. Siehe Bild 313. Es können die Oberseite oder die Unterseite geschnitten werden. Folgende Einstellungen kontrollieren den Schneidwinkel und

Page 104

die Schnitttiefe.

Bild 303

Fester Winkel

Schräg Schneiden bei Standard Teilen

Bild 304

Wenn Sie mit einem feststehenden Winkel arbeiten wollen wird immer der gleiche

Werkzeugwinkel für den ganzen Schneidweg verwendet. Sie können den

Schnittwinkel und die Richtung des Schnitts mit der folgenden Einstellungen kontrollieren.

Bild 305

Die Bedeutung Richtung ist folgende:

Die Richtung des Wasserstrahl wenn sie auf den Strahl von der Z-Achse aus schauen.

Bild 306

Page 105

Schrägschneiden bei komplizierten Geometrien

Kapitel 26.

Schrägschneiden bei komplizierten

Geometrien

Mit IGEMS ist es nun auch möglich kompliziertere Geometrien für 5 Achs- Schnitte zu erstellen. Diese Option erstellt ein spezielles Teil. Das Teil kann nicht fürs

Schachteln verwendet werden.

Schrägschneiden definieren

Bild 307

Das Teil das zu definieren ist, muss eine geschlossene Kontur sein, nur so kann die obere bzw. die untere Seite genau definiert werden. Jedes Paar (obere und untere

Seite) wird Kante genannt. Wenn Sie diesen Befehl ausführen, wählen Sie bitte erst die Ober- und dann die Unterseite der äußeren Geometrie aus.

Kontur Oberseite auswählen:

Kontur Unterseite auswählen:

Bild 308

Alle Kanten müssen eine Verbindungen zwischen der Ober- und der Unterkante haben. Sie können auch andere Befehle für das Definieren der richtigen

Verbindungen ausprobieren.Zur Überprüfung können Sie die 3D Graphik verwenden.

Bild 309

Page 106

Schrägschneiden bei komplizierten Geometrien

Teil schneiden

Bild 310

Sie müssen das Teil definiert haben bevor Sie diesen Befehl verwenden können.

Der Befehl ist dem manuellen Befehl sehr ähnlich. Den Schneidweg sollte zwischen den Verbindungen gemacht werden.

Bild 311

Programm erstellen

Bild 312

Nachdem Sie den Schneidweg erstellt haben kann das Programm erzeugt werden.

Es erscheint der folgende Dialogkasten. Durch Bestätigen mit OK wird ein NC-

Programm für den Schnitt mit der 5 Achsanlage generiert.

Page 107

Option Fliesen herstellen

Kapitel 27.

Option Fliesen herstellen

Diese IGEMS-Option bietet Ihnen die Möglichkeit, auf einfachem Weg Fliesen herzustellen. Im folgenden sind die einzelnen Arbeitsschritte dargestellt:

Schritt 1: Erstellen der Zeichnung

Der erste Schritt besteht darin, die Zeichnung zu erstellen. Für das Beispiel haben wir den Font Tracer und die Geometrie von Webdings True Type Font verwendet.

Verwenden Sie den Befehl Zusammenführen um geschlossene Polylinien aller

Objekte zu erstellen.

Bild 23

Im nächsten Schritt werden die Farben eingestellt. Die Farbe muss nicht die gleiche sein wie auf den fertigen Fliesen. Die Farben sollen die Fliesen in verschiedene Bündel unterteilen.

Bild 24

Fügen Sie die Fliesen mit dem Befehl Fliese ein.

Bild 25

Der Befehl Fliese fragt nach der ersten und zweiten Ecke des Bereichs, der mit

Fliesen bedeckt werden soll.

Page 108

Option Fliesen herstellen

Bild 26

Legen Sie die Fliesendaten fest.

Die Länge X der Fliese und die Länge Y der Fliese ergeben die Fliesengröße.

Die Fugengröße ist der Abstand zwischen den Fliesen.

Bild 27

Schritt 2: Fliesenschachteln

Die Option Fliesenschachteln schachtelt automatisch eine Geometrie auf den

Fliesen. Führen Sie den Befehl aus, indem Sie auf die folgende Taste drücken.

Bild 28

Die Option Fliesenschachteln hat die folgenden Einstellungen.

Bild 29

Kante

Bild 30

Die Fliesen sind auf der Außenkontur mitunter abgeschrägt. Diese Abschrägung

Page 109

Option Fliesen herstellen wird wie eine Kante behandelt und die Option Fliesenschachteln bringt kein

Mittelteil auf der Kante an.

Abstand der Teile

Diese Einstellung kontrolliert, wie dicht einzelne Teile auf derselben Fliese verschachtelt werden können.

Drehung

Bild 31

Die Drehungsoptionen umfassen: Keine Drehung, 90 oder 180 Grad Drehung.

Keine Drehung: wird verwendet, wenn das Teil nur im gleichen Winkel angebracht werden soll wie in der Zeichung. Diese Einstellung erfordert ggf.

• mehr Fliesen als die andren Optionen.

180 Grad Drehung: wird verwendet, falls D auch an der gleichen Stelle

• angebracht werden kann wie B.

90 Grad Drehung: Wenn die Fliesen in Hinsicht auf Geometrie, Farbe und

Struktur symmetrisch sind, wird die 90 Grad Drehung empfohlen. Das bedeutet, dass das Teil an jedem beliebigen Seite der Fliese angebracht werden kann (A, B, C oder D).

Wenn Sie die OK-Taste drücken, erhalten Sie die folgenden Aufforderungen:

Filterobjekt auswählen: (Klicken Sie auf eine Fliese.)

Dieser Befehl versieht alle Fliesen mit einer Nummer.

Polys auswählen: (Wählen Sie die Fliesen und die Innenseiten-Geometrie aus.)

Bild 32

Die Option Fliesenschachteln schachtelt nur Teile, die geschnitten werden müssen.

Schritt 3: Fliesenschneiden

Dieser Befehl fügt automatisch den Werkzeugweg und die Schneidreihenfolge der einzelnen Teile hinzu.

Der Befehl Fliesen schneiden wird durch Anklicken der folgenden Taste ausgeführt:

Page 110

Option Fliesen herstellen

Bild 33

Der Befehl gibt Ihnen die nachstehenden Wahlmöglichkeiten

Bild 34

Schneidparameter

Sie können die Schneidparameter wie Qualität, Stanzen und Einfahrlänge auf normalem Weg kontrollieren.

Befestigungsparameter

Dieser Befehl kann nur ausgeführt werden, wenn in der Maschine eine Befestigung eingebaut ist.

Bild 35

Die Werte Reihen, Spalten, Delta Y und Delta X beziehen sich auf die

Abmessungen und die Konstruktion der Befestigung. Der Basispunkt für die CNC wird automatisch in der linken unteren Ecke positioniert.

Stop

Nach dem Schneiden der ersten acht Fliesen (in diesem Beispiel), fährt die

Maschine automatisch in Parkposition. Diese kann durch die Stop X und Stop Y

Werte definiert werden.

Kompensation

Bild 36

Page 111

Option Fliesen herstellen

Wenn Sie mit der Werkzeugkompensation schneiden (Beispiel A), können Sie

Fliesen herstellen, ohne dabei Fugenkitt zu produzieren. Schneiden ohne

Fugenkittgröße bedeutet, dass Sie die maschinell bearbeiteten Fliesen manuell nachbearbeiten müssen, und zwar weil alle Innenkanten den gleichen Radius aufweisen wie der Schneidestrahl und die Außenkanten scharf sind.

Die am meisten verbreitete Methode besteht darin, Fliesen ohne

Werkzeugkompensation zu schneiden (Beispiel B). Wenn Sie ohne

Werkzeugkompensation schneiden, ist die Fugenkittgröße zwischen den Fliesen die gleiche wie der Durchmesser des Schneidstrahls. Diese Fliesen, die mit dieser

Schneidmethode bearbeitet werden, passen auch ohne manuelle Nachbearbeitung.

Aufkleber

Der Befehl erstellt eine Textdatei, aus der die Nummernposition jeder einzelne

Fliese des Layouts hervorgeht.

Bild 37

Diese Datei kann in Excel oder einem ähnlichen Programm, aber auch dazu verwendet werden, Aufkleber an jedem Fliesenteil auszudrucken.

Werkzeugweg und Schneidreihenfolge

Bild 38

Wenn Sie die OK-Taste drücken, erhalten Sie folgende Aufforderung

Wählen Sie die Teile aus (Wählen Sie alle Teile aus)

Der Befehl fügt nun den Werkzeugweg und die Schneidreihenfolgen automatisch hinzu. Sie können die CNC-Datei erstellen, in dem Sie wie gewohnt die

Postprozess-Taste drücken.

Page 112

Kapitel 28

Neues Berichtsystem

IGEMS verwenden für alle Berichte das gleiche Berichtsystem.

Kapitel 28

Neues Berichtsystem

Bild 39

Dynamisches Dokument

Das Berichtsystem ist zugleich ein einfaches Textverarbeitungssystem, in das Sie

Ihren eigenen Text und ihre eigenen Bilder und Tabellen eingeben können.

Bild 40

Speichern und exportieren

Dokumente werden als RTF-Dateien gespeichert. Die RTF-Datei wird vom Windows

Betriebssystem unterstützt und kann auch in andere Programme exportiert werden. Sie benötigen daher keine Spezialanwendung, um in IGEMS erstellte

Berichte zu lesen und anzusehen.

Page 113

Kapitel 28

Neues Berichtsystem

Bild 41

Mit dem Befehl Exportieren können Sie die Berichte in Formaten ihrer Wahl (DOC,

PDF, etc.) speichern.

Design Modus

Durch Betätigung der F5-Taste können Sie vom Normal- in den Design-Modus umschalten. Im Design-Modus können Sie die Vorlagendateien entwerfen, die im

Normal-Modus verwendet werden, wenn Sie die Information einsehen.

Die Standardvorlagen sind schreibgeschützt. Wenn Sie Ihre eigenen Vorlagen erstellen wollen, müssen Sie die Dateien unter anderen Namen speichern. Falls Sie mehrer Vorlagen erstellt haben, fragt das Programm beim Start des

Berichtfensters, welche Vorlage Sie verwenden möchten.

Bild 42

Bild 43

Unformatierter Text (Statischer Text)

Sie können jeden beliebigen Text in diesem Dokument schreiben. Dieser Text wird nicht verändert, wenn Sie in den Normal-Modus umschalten. Ein Beispielt ist der

Bericht mit dem Titel “My Report” („Mein Bericht“) im obigen Bild.

Page 114

Kapitel 28

Neues Berichtsystem

Übersetzungen (Dynamischer Text)

Als dynamischer Text können nur Variablen verwendet werden, die im

Übersetzungsfeld definiert sind. Der dynamische Text ist nur erforderlich, wenn Sie

Berichte schreiben, die in mehrere Sprachen übersetzt werden. Gehen Sie mit dem

Mauszeiger an eine beliebige Stelle und doppelklicken Sie auf eine Variable im

Übersetzungsfeld.

Bild 44

Die Variable in {geschweiften Klammern} wird in der Sprache ersetzt, die IGEMS gerade verwendet.

Bild 45

Oberhalb der Felder Daten und Übersetzung wird der Wert der ausgewählten

Variable angezeigt.

Datenvariablen

Die Variable innerhalb der Zeichen << und >> wird durch die Werte der Variable ersetzt. Sie können die Variable auf gleiche Weise ersetzen wie die Übersetzung.

Die Tags können (auf Wunsch) in verschiedenen Textstilen formatiert werden.

Bild 46

Durch Betätigung der F5-Taste können Sie in den Normal-Modus zurückschalten und sich das Ergebnis ansehen.

Page 115

Kapitel 28

Neues Berichtsystem

Listen

Variablennamen mit Punkt können für verschiedene Teile verwendet werden.

Durch Verwendung einer Liste können Sie gesonderte Angaben zu den verschiedenen Teilen einsehen.

Bild 47

Pro List sollten Sie nicht mehr als eine Linie verwenden. Diese wird auf die Zahl der

Teil erweitert, die in dem Bericht erfasst sind. Wenn Sie ein Bild verwenden, so muss dieses als zusätzliches Argument eingesetzt werden. Das ergibt sich aus obiger Vorlage.

Bild 48

Erstellung von Berichten außerhalb von IGEMS

Bei jeder CNC-Datei, die Sie erstellen, erstellt der Postprozessor eine Datendatei.

Die Datei wird in dem vom Bericht-Pfad in den Einstellungen der Maschine angegebenen Verzeichnis gespeichert (oder, falls Sie im Projekt-Modus arbeiten, im Verzeichnis der Zeichnungen). Die Datendatei trägt den gleichen Namen wie die

CNC-Datei, mit der zusätzlichen Erweiterung „.RIG“ (kurz für „Report IGems“).

Indem Sie die RIG-Datei doppelt anklicken, startet das Berichtprogramm. Hierzu müssen Sie allerdings zuvor IGEMS auf dem Computer installieren, mit dem Sie arbeiten. Um die Berichte zu verwenden, müssen Sie keine Lizenz erwerben.

Page 116

Organisator

Kapitel 28.

Organisator

Das Modul Organisator ist eine IGEMS Option. Wenn Sie den Organisator verwenden, müssen Sie nie manuell Ihre Teile und Bleche speichern, dies wird automatisch von der Software getan.

Registrieren

Bild 313

Wenn sie den Befehl "Register" verwenden, werden alle Daten für jedes neue Teil bzw. Blech im gemeinsamen Ordner abgespeichert. Weiterhin werden Information

über das Teil (Kunde, Anzahl usw.) in einer Datenbank gesichert.

Bild 314

In Bild oben sehen Sie 12 Teile und ein Blech. Beim Registrieren sehen Sie folgende Informationen.

Bild 315

Im Bild oben sehen Sie zwei Teile die zu Fertigen sind. Die Anzahl ist je 30 Stück.

Die Anzahl der produzierten Teile heruntergezählt. Es wurde auch ein neues Blech registriert, es wird auch, wenn es mehr als ein Blech ist, heruntergezählt.

Das Herunterzählen der Teile bzw. Bleche erfolgt nur wenn Sie eine Schneidauftrag

Page 117

Organisator vergeben haben. Wenn Sie Teile und Bleche ohne einen Schneidauftrag registrieren werden die Teile und Bleche nur gesichert.

Bild 316

Die registrierten Teile verändern ihre Farbe. Die neue Farbe ist Blau.

Restblech registrieren

Wenn Sie das Restblatt sichern wollen, müssen Sie das Blech vor dem Registrieren

Schließen. (siehe Kapitel 18).

Bild 317

Wenn Sie das Restblatt Registrieren haben öffnet sich folgendes Fenster.

Bild 318

Das Restblatt wird als neues Blech in der Datenbank definiert und gespeichert.

Organizer

Bild 319

Im Organizer befinden Sie alle Registrierte Teile und Bleche.

Page 118

Organisator

Bild 320

Eigenschaften

Durch einen Doppelklick auf eine Zeile wird der folgende Dialogkasten geöffnet. Sie können hier weitere Informationen für jedes Teil oder Blech anlegen und speichern.

Bild 321

Benutzervariable können im Hauptfenster definiert werden.

Page 119

Organisator

Bild 322

Profile

Bild 323

Das Profil ist der Inhalt eines Filters. Artenordnung und sichtbarer Spalten. Durch

Verwenden des rechten Mausknopfs auf eine Spalte, bekommen Sie mehrere

Wahlmöglichkeiten um Ihr eigenes Profil zu erstellen. Das neue Profil zu späteren

Anwendung gespeichert werden.

Bild 324

In IGEMS sind einige Standardfilter vorhanden die Sie benutzen können. Das Filter

Hinzufügen zeigt Ihnen, das gleiche Material und die Materialdicke das in IGEMS aktiv ist.

Bild 325

Wenn Sie die Objekte die aufgelistet sind, und danach Einfügen anklicken werden die Teile und Bleche in IGEMS eingefügt.

Page 120

Organisator

Das Organizer Ornatgramm

Bild 326

Alle Informationen sind in verschiedenen Unterverzeichnissen den Organizer

Verzeichnisse gespeichert.

Neue Datenbank

Der Organizer wird mit einer Datenbank, in der Teile und Bleche zum Ausprobieren sind, installiert. Wenn Sie mit eine neue leere Datenbank beginnen möchten, löschen Sie das vollständige Organisatorenverzeichnis. Eine neue leere Datenbank wird dann automatisch erstellt.

Datensicherung

Wenn Sie eine Datensicherung Ihrer Eingaben machen wollen, machen Sie bitte eine vollständige Kopie des gemeinsamen Ordners.

Page 121

Drawing examples

Kapitel 29.

Drawing examples

Drawing 1

Drawing 2

Drawing 3

Page 122

Drawing examples

Drawing 4

Drawing 5

Drawing 6

Drawing 7

Page 123

Drawing examples

Drawing 8

Drawing 9

Drawing 10

Page 124

Drawing examples

Drawing 11

Drawing 12

Drawing 13

Page 125

Drawing examples

Drawing 14

Drawing 15

Drawing 16

Page 126

Drawing examples

Drawing 17

Drawing 18

Drawing 19

Page 127

Drawing examples

Drawing 20

Drawing 21

Drawing 22

Page 128

Drawing 23

Drawing examples

Drawing 24

Drawing 25

Drawing 26

Page 129

Drawing examples

26. März 2007

Copyright IGEMS Software AB

Page 130

Was this manual useful for you? yes no
Thank you for your participation!

* Your assessment is very important for improving the work of artificial intelligence, which forms the content of this project

Download PDF

advertisement

Table of contents