Kapitel 1 - Perceptive Industries, INC

Kapitel 1 - Perceptive Industries, INC
Handbuch
Multitrend Plus
Minitrend
Datenaufzeichnung
Interaktive Überwachung
Echtzeit-Bedienerschnittstelle
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Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis
Kapitel 1:
iii
Willkommen
Kommunikationsprodukte
1
............................................................................. 1
Echtzeitdaten .......................................................................................................... 1
Kreisförmiges Chart .............................................................................................. 2
Kommunikation ...................................................................................................... 2
Zähler ..................................................................................................................... 2
Sprachen ................................................................................................................ 2
Screen Designer ..................................................................................................... 3
Paßwortschutz ........................................................................................................ 3
Fuzzy-Logging ....................................................................................................... 3
Hardware-Optionen ............................................................................................... 3
Software ................................................................................................................. 3
Vutronik-Adapter ................................................................................................... 4
Sicherheit
....................................................................................................... 4
Symbole .................................................................................................................. 4
Statische Elektrizität .............................................................................................. 4
Installationskategorie ............................................................................................ 5
Sicherungen ........................................................................................................... 5
Kabel ...................................................................................................................... 5
WARNUNGEN UND SICHERHEITSVORKEHRUNGEN
........................ 5
Wichtige Hinweise ................................................................................................. 5
Gefährliche Spannungen ....................................................................................... 6
Kapitel 2:
Einleitung
7
Beschreibung ................................................................................................. 7
Speichermedien .............................................................................................. 7
Technische Daten ........................................................................................... 8
Analogeingangskarten ........................................................................................... 9
Universalkarte ..................................................................................................... 10
Schnellabtastkarte ................................................................................................ 12
Lineare Eingangskarte ......................................................................................... 14
Haupteigenschaften ...................................................................................... 14
Standard-Startbedingungstabelle ................................................................. 15
Echtzeit-Anzeigen ........................................................................................ 16
Statuszeile ............................................................................................................ 16
Balken .................................................................................................................. 16
Digitalanzeige ...................................................................................................... 16
Alarmanzeigen ..................................................................................................... 17
Pen-Symbole ........................................................................................................ 17
Skala .................................................................................................................... 17
Trend .................................................................................................................... 17
Einheiten und Skalen ........................................................................................... 18
Hintergrund-Bilder (Mimics) ............................................................................... 18
Screen Designer ................................................................................................... 18
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iii
Kapitel 3:
Installation
19
Auspacken ....................................................................................................19
Laden der Batterie ........................................................................................19
Mechanisch ...................................................................................................21
Minitrend V5 ........................................................................................................21
Abmessungen ........................................................................................................21
Tafelausschnitt ......................................................................................................21
Tafeleinbau ...........................................................................................................22
Elektrischer Anschluß
..................................................................................25
Kabel ....................................................................................................................25
Wechselstromversorgung ......................................................................................25
Gleichstrom ..........................................................................................................26
Analogeingangskarten ..................................................................................27
Universalkarte ...............................................................................................27
Anschlußdetails
....................................................................................................28
Schnellabtastkarte .........................................................................................29
Lineare Karte ................................................................................................30
Einstellung der Strom- oder Spannungsschalter
..................................................31
Transmitterspeisungskarten ..........................................................................31
Analogausgangskarte ....................................................................................32
Alarmkarten ..................................................................................................32
4- und 8-kanalige Relais-Alarmkarte ...................................................................33
8- und 16-kanalige digitale Alarm-Ein-/Ausgangskarte ......................................34
Digitale Eingänge ................................................................................................35
Kommunikationskarten
................................................................................35
Ethernet/RS485/RS232-Komm.-Karte ..................................................................35
Ethernet- und Modbus-TCP/IP-Schnittstelle ........................................................36
RS232-Schnittstelle ...............................................................................................36
RS485-Trendbus-Schnittstelle ...............................................................................36
RS485-Modbus/Profibus-Kommunikationskarte ..................................................37
Installation des Vutronik-Adapters .......................................................................38
Kapitel 4:
Kurzvorstellung
Die Tastatur
41
...................................................................................................41
Tasten/Schaltflächen .............................................................................................41
Stellrad .................................................................................................................41
Der Bildschirm
.............................................................................................41
Statuszeile .............................................................................................................42
Bildschirm-Layouts ..............................................................................................42
Wiedergabemodus ................................................................................................44
Markierung auf Chart ..........................................................................................44
Bildschirmanzeige ................................................................................................45
Kreisförmiges Chart .................................................................................46
Nachrichten ..........................................................................................................50
Ereignisliste ..........................................................................................................50
Hintergrundbilder ................................................................................................51
Einschalten ...................................................................................................52
Menüauswahl ................................................................................................53
Texteingabe ...................................................................................................53
Info ...............................................................................................................54
iv
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Kapitel 5:
Allgemeines Setup
55
Setup ............................................................................................................ 55
Bearbeiten .................................................................................................... 55
Allgemeines ................................................................................................. 56
Sprache ................................................................................................................ 56
Name .................................................................................................................... 56
Beschreibung ........................................................................................................ 57
ID-Nummer .......................................................................................................... 57
Standardlaufwerk ................................................................................................. 57
Uhrzeit einstellen ................................................................................................. 58
Bildschirm ............................................................................................................ 58
Optionscodes ....................................................................................................... 59
Paßwort ................................................................................................................ 59
Kommunikation (Option „Komm.”)
............................................................ 65
Ethernet / RS485 Trendbus / RS232 ..................................................................... 65
RS485-Modbus/Profibus-Karte ............................................................................ 69
Werk ..................................................................................................................... 71
Kapitel 6:
Analogeingangs-Setup
Analogeingänge
77
........................................................................................... 77
Eingang ................................................................................................................ 77
Aktivieren ............................................................................................................. 77
Name .................................................................................................................... 78
Einheiten .............................................................................................................. 78
Typ ........................................................................................................................ 78
Bereich ................................................................................................................. 78
Signalwert Anfang ............................................................................................... 79
Anfangsbereich .................................................................................................... 79
Signalvorbereitung .............................................................................................. 80
Wurzelziehen ........................................................................................................ 81
Anfangs- und Endwert der Maßeinheiten-Skala .................................................. 82
Thermoelement .................................................................................................... 83
Typ ........................................................................................................................ 83
Widerstandsthermometer ..................................................................................... 85
Temperaturkalibrierung ....................................................................................... 85
Verknüpfung mit ................................................................................................... 86
Abtastung ............................................................................................................. 87
Kapitel 7:
Pen-Setup
Pens
89
.............................................................................................................. 89
Pen ....................................................................................................................... 89
Aktivieren ............................................................................................................. 89
Name .................................................................................................................... 90
Beschreibung ........................................................................................................ 90
Mathematikfunktionen ......................................................................................... 90
Skala .................................................................................................................... 90
Alarme ................................................................................................................. 94
Totalmenge ........................................................................................................... 97
Aufzeichnung ...................................................................................................... 101
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v
Kapitel 8:
Relais/Digital
Relais/Digital
105
..............................................................................................105
Anmerkung: Mathematik-Funktionen bei ausfallsicherem Betrieb
Kapitel 9:
Analogausgang
Analogausgang
....................106
107
...........................................................................................107
Ausgang ..............................................................................................................107
Pen ......................................................................................................................107
Aktivieren ............................................................................................................108
Bereichsüberschreitung ......................................................................................108
Kapitel 10:
Setup fertigstellen
109
Setup fertigstellen .......................................................................................109
Laden ..........................................................................................................110
Speichern ....................................................................................................110
Kapitel 11:
Aufzeichnung
Aufzeichnung
111
.............................................................................................111
Aktiviert ..............................................................................................................111
Aufzeichnen auf Disk ..........................................................................................111
Disk auswerfen ...................................................................................................111
Daten speichern und Disk auswerfen .................................................................112
Aufzeichnen auf PC-Karte ..................................................................................112
Entnahme der PC-Karte vorbereiten .................................................................112
Disk überprüfen ..................................................................................................112
Kapitel 12:
Totalmengen
113
Alle Totalmengen starten ....................................................................................113
Alle Totalmengen stoppen ..................................................................................113
Alle Totalmengen zurücksetzen ...........................................................................113
Kapitel 13:
Zähler
115
Alle Alarmzähler ................................................................................................115
Alle Digitalzähler ...............................................................................................115
Alle Ereigniszähler .............................................................................................115
Alle Benutzerzähler ............................................................................................115
Kapitel 14:
Paßwort ändern
Ändern eines bestehenden Benutzer-Paßworts
vi
117
...........................................117
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Kapitel 15:
Layout
119
Layout-Konfiguration
................................................................................ 119
Auswählen und Umbenennen von Bildschirmen ................................................ 119
Auf dem Bildschirm angezeigte Pen-Skala ........................................................ 120
Screen Designer-Layout laden ........................................................................... 120
Layout speichern ................................................................................................ 120
Layout zurücksetzen ........................................................................................... 121
Darstellungsdauer und Vorschub ...................................................................... 121
Kapitel 16:
Kapitel 17:
Software
123
Software-Funktionen
.......................................................................................... 123
Systemanforderungen
................................................................................ 125
Pflege des Geräts
127
Anleitung zur Reinigung ............................................................................ 127
Diskettenlaufwerk ...................................................................................... 127
Reinigung des Diskettenlaufwerks ............................................................ 128
Reinigung
........................................................................................................... 129
Hintergrundbeleuchtung ............................................................................ 129
Betriebstemperatur ..................................................................................... 130
Frontplatte .................................................................................................. 130
Kalibrierung ............................................................................................... 130
Screen Designer ............................................................ 131
- Die Stärke von Non-plus-ultra-Design -
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......................................................... 131
vii
Anhang A – Qualitätsstandards
CE-Zeichen
133
.................................................................................................133
Anhang B – Batterie-Sicherheitsdaten
Komponente: Spannungsversorgung
Sicherheitsrichtlinien
.........................................................................................135
Komponente: Prozessor-Board
Sicherheitsrichtlinien
135
..........................................................135
...................................................................136
.........................................................................................136
Anhang C – Thermoelement
Anschlüsse
137
Interne Referenz .........................................................................................137
Externe Referenz bei 0°C ...........................................................................138
Externe Referenz bei spezifizierter Temperatur .........................................138
Externe Eingangsreferenz ...........................................................................139
Anhang D – Mathematische Ausdrücke
141
Konstanten ..........................................................................................................146
Boolesche Ausdrücke ..........................................................................................146
Ausfallsicherer Betrieb und Mathematik-Funktionen ........................................147
Anhang E – Transmitterspeisung
149
Transmitter mit Stromausgang ...................................................................149
Transducer mit Spannungsausgang ............................................................150
Transmitter mit Stromausgang ...................................................................151
Transducer mit Spannungsausgang ............................................................152
Anhang F– Fuzzy Logging
153
Was ist Fuzzy-Logging? .............................................................................153
Funktionsweise ...........................................................................................154
Anhang G – F0-Sterilisation
157
Die Bedeutung von F0
Index
viii
........................................................................................157
159
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Kapitel 1: Willkommen
Dieses Produkt ist branchenführend auf dem Gebiet papierloser Rekorder und
Datenerfassungssysteme. Die Rekorder bieten Mehrkanal-Anzeigefunktionen, was
einem Einzel-Rekorder die Durchführung mehrerer Funktionen ermöglicht, sowie ein
intuitives Einrichtverfahren für die einfache, schnelle Konfiguration vor-Ort.
Honeywell V5-Rekorder
Ein hochentwickeltes papierloses Aufzeichnungssystem mit einer Produktpalette,
Leistung und Softwarekapazität, die den meisten anspruchsvollen Betriebsanforderungen gerecht werden. Die Palette an Rekorderprodukten kombiniert mit unserem
umfassenden Paket an PC-basierten Softwarelösungen bieten unübertroffene Funktionalität mit einfachen, intuitiven Konfigurationen und graphischer Bedienoberfläche.
Kommunikationsprodukte
TrendServer ist das umfassendste Softwareprodukt des TrendManager Pro V5Softwarepakets. Minitrend V5 und Multitrend Plus V5 Rekorder sind mit Kommunikationskartenoptionen erhältlich.
• Ethernet/Trendbus RS485/RS232-Karte und Modbus TCP/IP über Ethernet (mit
Modbus X-Option), Browser und FTP-Kapazität.
• Kommunikationskarte 2 mit Modbus RS485- (mit Modbus X-Option) und ProfibusProtokollen.
Echtzeitdaten
Echtzeitdaten können über RS485 Trendbus- oder Ethernet-Verbindung vom
Rekorder an die TrendServer-Software übertragen werden. Daten können mit der
TrendServer-Software gespeichert, aufgezeichnet und graphisch dargestellt werden.
Ein neuer Kommunikationsserver dient zur Verwaltung des Kommunikationsstatus
zwischen dem Rekorder und der Software. Der Kommunikationsserver kann Eingänge
aktivieren und deaktivieren und Rekorder zwecks Echtzeitkommunikation zu einer
Datenbank hinzufügen. Der Zugriff auf Server ist über ein lokales Netzwerk oder über
Ethernet-Verbindung mit Fern-Link möglich. Der Benutzer kann die Echtzeitdaten dann
auf Fern-Servern abrufen.
Freigegebene
graphische Darstellung
Echtzeitdaten werden
neben historischen
Daten angezeigt
Echtzeitdaten im
blauen Bereich, Skalen
in Orange
Historische Daten im
weißen Bereich,
Skalen in Blau
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1
Merkmale
Neu!
Kreisförmiges Chart
Eine kreisförmige Chartanzeige ist jetzt auf dem Multitrend Plus V5 erhältlich. Das
kreisförmige Chart kann auf Anzeige vieler unterschiedlicher Zeitdauern von 1 bis 96
Wochen eingestellt werden. Zur einfachen Benutzung wurden vordefinierte StandardChartdauern und eine benutzerdefinierte Option zur Erstellung alternativer Chartdauern
eingestellt, um bestimmten Anwendungen zu entsprechen. Überschreiben Sie das Chart
oder erstellen Sie ein neues Chart, wenn jede Zeitdauer abgelaufen ist. Die Anzeige
umfaßt Digitalanzeigen aller auf dem Chart angezeigten Pens und Ereignisse und die
Funktion „Markierung auf Chart”. Siehe „Kreisförmiges Chart” auf Seite 46.
Kommunikation
Zwei Kommunikationskarten sind erhältlich. Die erste ist die Standard-Kommunikationskarte, die Ethernet-, Trendbus RS485, RS232, Modbus TCP-IP über Ethernet (mit Modbus
X-Option), Browser und FTP. Die zweite Karte ist die Kommunikationskarte 2, die für
Modbus RS485 mit Modbus X -Option oder Profibus-Protokoll verwendet werden kann.
Ein Ethernet-Anschluß steht für den Minitrend V5 und den Multitrend Plus V5 zur
Verfügung, der den Rekordern den Zugang zu Internet, WAP und E-Mail eröffnet. Die
gesamte Kommunikation wird durch einen Kommunikationsserver verwaltet, der nur mit
der TrendServer-Softwareoption erhältlich ist. Siehe „Ethernet / RS485 Trendbus /
RS232” auf Seite 65.
Modbus X
Modbus X unterscheidet sich von Standard-Modbus nur durch Umkehrung der 4-ByteReihenfolge des Gleitpunktes aus Gründen der Anwendungskompatibilität. Modbus X läuft
unter Verwendung von Option Modbus TCP/IP im Ethernet, auf der Standard-Kommunikationskarte oder durch Modbus RS485 auf der Kommunikationskarte 2.
Zähler
Zähler sind Teil des Ereignissystems des TrendManager Pro V5-Softwarepakets.
Zähler sind in vier Typen unterteilt: Alarm-, Digital-, Ereignis- und Benutzer-Zähler. Zähler
sind im TrendManager Pro V5-Softwarepaket mit einem spezifizierten Wert als
„Ursache” angelegt, die eine Wirkung hervorruft, wenn der Zähler den vorgegebenen
Wert erreicht hat. Zähler können über das Hauptmenü des Rekorders manuell
zurückgesetzt werden.
Sprachen
Die Rekorder-Firmware unterstützt 6 Sprachversionen.
2
•
Englisch (Großbritannien)
•
Englisch (USA)
•
Spanisch
•
Deutsch
•
Französisch
•
Italienisch
•
Portugiesisch (Brasilien)
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Screen Designer
Der Screen Designer dient dazu, eigene, uneingeschränkt konfigurierbare BildschirmLayouts für die Übertragung auf den Rekorder-Bildschirm zu entwickeln. Dieses DesignSoftwarepaket ist einzigartig für Honeywell und völlig kompatibel mit den Minitrend V5und Multitrend Plus V5-Rekordern.
Auf den kundenspezifischen Displays können Anlagenbilder, Diagramme,
Liniengrafiken, Balkengrafiken und digitale Anzeigen in den verschiedensten Größen
kombiniert werden. Für die Entwicklung eigener Grafiken und Hintergrundbilder steht mit
dem Screen Designer ein leistungsfähiges Softwarepaket zur Verfügung. Siehe „Screen
Designer” auf Seite 131.
Paßwortschutz
Mit dem Paßwortschutz steht ein sicherer Schutz für Eingaben zur Verfügung, um den
Rekorder vor unbefugten Eingriffen zu sichern.
Das Paßwort-Sicherheitssystem ist für zwei Ebenen verfügbar, das Standard Security
System (SSS) und das Extended Security System (ESS). Die Paßwort-Sicherheitsoption
muß beim Kauf des Rekorders angegeben werden. Der Rekorder wird vor Auslieferung mit
einem Code konfiguriert, welcher der Ebene des erforderlichen Paßwort-Sicherheitssystems entspricht. Hinweise zur Konfiguration der Paßworteinstellungen finden Sie unter
„Paßwort-Sicherheitssystem” auf Seite 59.
•
Zugriff auf alle Ebenen/Bildschirme, erfolgreich oder verweigert, wird auf
Nachrichtenseite mit dem Benutzernamen aufgezeichnet
•
10 benutzerdefinierte Paßwörter, plus Einrichtung zum Ändern des Paßworts.
•
4 Zugangsebenen für Bediener, Techniker, Leiter und Ingenieur
•
Paßwortänderungen werden aufgezeichnet
•
Datenaufzeichnung zu Prüfungszwecken.
Fuzzy-Logging
Dieses neue Verfahren zum Speichern von Daten ermöglicht:
•
Datenkomprimierung von 10:1. Im Vergleich zu konventionellen papierlosen
Schreibern kann also die zehnfache Datenmenge aufgezeichnet werden.
•
Automatische Erkennung und Aufzeichnung von Störspitzen im überwachten Prozeß.
•
Der selbstlernende Datenaufzeichnungs-Algorithmus paßt sein Verhalten an den
zu überwachenden Prozeß an.
Hardware-Optionen
•
8 MB bis 1 GB Speicher, als ATA Flash-Karte, RAM-Karte oder Festplatte.
•
Schnellabtastung.
•
Bis zu 8 Analogausgänge (4 - 20 mA).
•
24 V– Transmitterspeisung.
Software
TrendManager Pro V5-Softwarepaket bietet umfangreiche Online-Hilfefunktionen.
Die Hilfe bezieht sich sowohl auf die PC-Software als auch den Rekorder und enthält
detaillierte Anwendungshinweise zu den Rekorder-Funktionen. Kommunikation über
Ethernet/RS485 Trendbus/RS232-Karte mit Modbus TCP/IP-Fähigkeit oder RS485
Modbus/Profibus-Karte.
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3
Vutronik-Adapter
Diese Option steht Kunden zur Verfügung, die ihre alten Vutronik-Rekorder ohne
großen Aufwand ersetzen wollen. Rekorder für diese Version sind erhältlich. Bestellen
Sie hierzu diese Option über die Modellauswahlanleitung. Die Option ist auch als Kit
verfügbar. Dieses besteht aus einer Rückabdeckung mit eingebauten Anschlüssen, über
die das TDC-System bei Verwendung eines Vutronik-Rekorders direkt angeschlossen
werden kann. Es sind keine anderen Änderungen an der Verkabelung erforderlich. Diese
Option ist nicht für den Multitrend Plus V5 verfügbar. Siehe „Installation des VutronikAdapters” auf Seite 38.
Sicherheit
Diese Produktpalette erfüllt die Anforderungen der BS EN 61010-1:1993
„Sicherheitsanforderungen für elektrische Geräte in Meß-, Steuer- und Laboranwendungen”. Wenn die Geräte NICHT in Übereinstimmung wie vorgegeben eingesetzt
werden, können Schutzvorrichtungen des Geräts außer Kraft gesetzt sein.
Symbole
Auf dem Rekorder können sich Aufkleber mit folgenden Symbolen befinden:
Symbol
Bedeutung
Vorsicht - verweist auf
sicherheitsrelevante Hinweise im
Handbuch
Vorsicht - Gefahr von Stromschlägen
Gleichstrom
Schutzleiteranschluß
Erdungsanschluß
Statische Elektrizität
Auf allen Platinen und anderen elektronischen Baugruppen dieses Rekorders
befinden sich Komponenten, die durch elektrostatische Entladungen beschädigt werden
können. Bitte beachten Sie beim Umgang mit diesen Komponenten alle Vorsichtsmaßnahmen, die in BS CECC 00015 beschrieben sind („Basisspezifikationen: Schutz
elektrostatisch empfindlicher Bauteile”).
4
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Installationskategorie
• Installationskategorie - Installationskategorie II, Verunreinigungsgrad 2
Informationen über Spannung, Frequenz und Betriebsspannung finden Sie unter
„Technische Daten” auf Seite 8.
Sicherungen
Im Netzteil befindet sich eine Sicherung, die nicht vom Bediener gewechselt werden kann.
Kabel
Um alle Anforderungen des CE-Zeichens zu erfüllen, müssen alle an der
Geräterückseite angeschlossenen Kabel abgeschirmt und die Abschirmung an beiden
Seiten angeschlossen sein. Weiterhin muß an die Erdungsklemme an der Geräterückseite ein Erdungskabel (<1 mΩ) mit geringem Widerstand angeschlossen sein.
Hinweise zur elektrischen Installation finden Sie unter „Installation” auf Seite 19.
WARNUNGEN UND SICHERHEITSVORKEHRUNGEN
Wichtige Hinweise
1.
Vor dem Herstellen jeglicher anderer Anschlüsse am Rekorder ist der Schutzleiteranschluß an eine geeignete Schutzerde anzuschließen.
GEFAHR
UNTERBRECHUNG DES SCHUTZLEITERS
Jede Unterbrechung des externen Schutzleiters oder das Abklemmen des
Schutzleiters kann bei einer Funktionsstörung dazu führen, daß vom Rekorder eine
Gefahr ausgeht. Eine absichtliche Unterbrechung des Schutzleiters ist gefährlich.
Das Nichtbeachten dieser Anweisungen kann zum Tod oder zu schweren
Verletzungen führen.
Um die Anforderungen des Sicherheitsstandards EN61010 zu erfüllen, muß der
Rekorder mit einer der folgenden Trennvorrichtungen ausgestattet sein, die in Reichweite
des Bedieners installiert und entsprechend beschriftet sein müssen.
•
Ein Schalter oder Sicherungsschalter nach IEC947-1 und IEC947-3.
•
Eine trennbare Kupplung, die ohne Werkzeuge getrennt werden kann.
•
Ein herausziehbarer Stecker ohne Verriegelungsmechanismus, der in eine im
Gebäude installierte Steckdose eingesteckt werden kann.
2.
Wenn zu vermuten ist, daß eine Schutzvorrichtung des Geräts beschädigt oder
anderweitig wirkungslos wurde, ist der Rekorder sofort außer Betrieb zu nehmen und
gegen Wiedereinschalten zu sichern. Anschließend sollte der Kundendienst des
Herstellers benachrichtigt werden.
3.
Jegliche Einstellungen, Wartungs- und Reparaturarbeiten am geöffneten Rekorder und
bei anliegender Betriebsspannung sind gefährlich und sollten unterlassen werden.
4.
Wenn leitfähige Verunreinigungen wie Kondensation oder leitfähige Stäube auftreten
können, ist eine ausreichende Belüftung, Filterung oder Abdichtung des Rekorders
gegen diese Einflüsse vorzusehen.
43-TV-25-07-DE GLO, Ausgabe 12 08/02 UK
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5.
Dieser Rekorder ist mit verschiedenen Batterien ausgestattet, die eine gewisse Sorgfalt
bei Umgang und Entsorgung erfordern. Batterien dürfen nicht kurzgeschlossen werden.
Bei der Entsorgung der Batterien sind alle lokalen Vorschriften zu beachten.
Insbesondere dürfen Batterien nicht mit dem Hausmüll entsorgt werden.
WARNUNG
UNZULÄNGLICHE VERDRAHTUNG
Signal- und Spannungsversorgungs-Leitungen sind separat zu führen. Wenn dies aus
praktischen Gründen nicht realisierbar ist, sollten für die Signalverdrahtung
abgeschirmte Leitungen verwendet werden. Führen Signalleitungen gefährliche
Spannungen (definiert als >30 Veff und 42,4 Vss oder >60 V Gleichstrom) oder ist dies
im Falle eines Fehlers möglich, ist die gesamte Signalverdrahtung doppelt isoliert
auszuführen.
Das Nichtbeachten dieser Anweisungen kann zum Tod oder zu schweren
Verletzungen führen.
6.
Wenn das Gerät nicht in Übereinstimmung mit den Spezifikationen des Herstellers
eingesetzt wird, können Schutzvorrichtungen des Geräts unzureichend wirksam sein.
7.
Auch bei tragbaren Geräten muß der Schutzleiteranschluß mit einer geeigneten
Schutzerde verbunden sein, wenn an Meß-, Kommunikations- oder Relaisklemmen
gefährliche Spannungen anliegen können. Dies gilt auch, wenn der Rekorder vom Netz
getrennt ist.
Gefährliche Spannungen
Gefährliche Spannungen sind in EN61010-1 wie folgt definiert:
WARNUNG
GEFÄHRLICHE SPANNUNGEN
Spannungen von mehr als 30 Veff und 42,4 Vss oder 60 V Gleichstrom sind als
lebensgefährlich zu betrachten.
Zwecks weiterer Informationen siehe „Anhang B – Batterie-Sicherheitsdaten”
auf Seite 135.
Das Nichtbeachten dieser Anweisungen kann zum Tod oder zu schweren
Verletzungen führen.
6
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Kapitel 2: Einleitung
Honeywell V5, die neueste Generation papierloser Rekorder, eignet sich
hervorragend als Ersatz für konventionelle Schreiber.
Für die verschiedenen Aufgabenstellungen in der Wasseraufbereitungs-,
Prozeß-, Gas- und petrochemischen Industrie sowie in den Bereichen EVU und
Umwelttechnik stehen eine Reihe von Optionen zur Verfügung.
Sowohl Minitrend V5 als auch Multitrend Plus V5 bieten dank modernster
Industrie-LCDs mit hoher Helligkeit und großem Betrachtungswinkel ein
überzeugendes Datendisplay. Je nach Modell kann sowohl für den Minitrend V5
als auch den Rekorder Multitrend Plus V5 im Chart-Modus ein Bereich von bis
zu 8 Kurven dargestellt werden (benutzerdefinierte Bildschirme können mit Hilfe
der Software Screen Designer erstellt werden, siehe „Screen Designer” auf
Seite 131). Die Anzeigen zeigen Echtzeitdaten in Kombinationen aus ChartModus, Balkendiagrammen und Digitalanzeigen der Meßwerte. Als Option kann
jedem Eingangskanal eine Reihe von Alarmen zugewiesen werden.
Honeywell Rekorder sind frei programmierbar und können über die integrierte
Tastatur oder extern über einen PC mit der Software Trend Manager konfiguriert
werden. Rekorderkonfigurationen und -daten können zwischen dem PC und dem
Rekorder mittels einer 3,5-Zoll, 1,44 MB-Floppy oder über ein anderes Medium,
z.B. eine PCMCIA-Karte oder eine Zip-Diskette (falls installiert), übertragen werden.
Beschreibung
Ausführung
Minitrend V5
Multitrend Plus V5
Details
4- bis 16-Kanal-Rekorder mit Farb-LCD (TFT)
VGA-Auflösung und einer Diagonalen von 5,5".
8- bis 32-Kanal-Rekorder mit besonders hellem
Farb-LCD (TFT), SVGA-Auflösung (800 x 600
mm) und einer Diagonalen von 12,1"
Speichermedien
Medien
3.5” Diskette
(Option)
Schnittstellenkarte für PCMCIA-Speicher
(Standardinstallation)
Zip-Laufwerk*
(als Option im Multitrend Plus V5 installiert)
Kapazität
1,44 MB
8 MB bis über 5 GB
ATA-Typ 1, 2 oder 3
100MB
*LS120-Superlaufwerk wird nicht mehr hergestellt, aber vom Rekorder noch
unterstützt.
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7
Technische Daten
Bei der Einbautiefe ist die Stärke der Tafel nicht berücksichtigt.
Display-Technologie
Abmessungen (mm):
Frontrahmen (B x H)
Einbautiefe
Tafelausschnitt
Anzahl der Kanäle
Spannungsversorgung
Minitrend V5
Multitrend Plus V5
5,5" LCD (TFT)
12,1" LCD (TFT)
144 x 144 mm
285 mm
138 x 138 mm
4, 6, 8, 12 oder 16
90 - 250 V~
50/60 Hz
300 x 300 mm
285 mm
281 x 281 mm
8, 12, 16, 24 oder 32
90 - 250 V~
50/60 Hz
8-MB-RAM, akkugepuffert
4 MB RAM, akkugepuffert (8 MB
RAM als Option)
Lagerung
Interner Datenspeicher
Transferspeicher
Leistungsaufnahme
(maximal)
Alarme
Kommunikation
DC-Isol-Schnellabtastkarte
DC-Isol-Universalkarte
Relative Feuchte
Betriebstemperatur
Lagertemperatur
PCMCIA-Speicherschnittstelle*
(8 MB bis >5 GB)
PCMCIA-Speicherschnittstelle*
ATA-Karten des Typs 1, 2 oder
(8 MB bis >5 GB)
3
ATA-Karten des Typs 1, 2 oder
oder
3
100-MB-ZIP-Laufwerk
oder
oder
1,44-MB-Standarddiskette
1,44-MB-Standarddiskette
<50 VA (Wechselstrom), <30 W <50 VA (Wechselstrom), <50 W
(Gleichstrom) Max.
(Gleichstrom) Max.
4 Relais oder 8 Relais,
2 Ein-/Ausgänge - Schließer/Öffner 3 A 240 V~
(nicht für induktive Lasten, integriertes RC-Glied)
8 oder 16 Ein-/Ausgänge - 1 A 24 V–
(nicht für induktive Lasten)
Nur-Ethernet-Karte
Protokoll - Trendbus II™, Modbus TCP/IP über Ethernet (Modbus
X-Option)
Nur-RS485-Trendbus-Karte
Protocol - Trendbus II™
Ethernet/RS485/RS232-Komm.-Karte
Protokoll - Trendbus II™, Modbus TCP/IP über Ethernet (ModbusX-Option)RS232, Barcode (ASCII-Ausgabe).
RS485-Modbus/Profibus-Karte
Protokolle - Modbus™ (Modbus-X-Option) oder Profibus
<100 V Gleichspannung (zwischen den Kanälen oder zwischen
Erde und einem Kanal)
400 V Gleichspannung (zwischen den Kanälen oder zwischen
Erde und einem Kanal)
10 % bis 90 % r. F.
0 bis 40 °C
-10 bis 60 °C
*Die Schnittstellenkarte für PCMCIA-Speicher zählt zur Standardausstattung des
Minitrend V5 und Multitrend Plus V5.
8
43-TV-25-07-DE GLO, Ausgabe 12 08/02 UK
Analogeingangskarten
Analogeingangsoptionen
Auflösung
(Analogeingänge)
Universalkarte (UC)
Schnellabtastkarte
(FSC)
Lineare Karte (LC)
(NurMinitrend V5)
±100 mV, ±500 mV, ±1 V,
±10 V, 0-20 mA, 4-20 mA,
R/T, T/C
±100 mV, ±200 mV, ±1 V,
±10 V,±10 mA,±20 mA,
R/T, T/C
0 bis 20 mA, 4 bis 20 mA,
0 bis 5V, 0 bis 10 V– oder
festgelegte Teilbereiche
16-Bit
0,0015%
16-Bit
0,0015%
12-Bit
0,025%
Genauigkeit
(Analogeingänge)
Spannung
Bereich
Strom
Bereich
±100 mV (±0,1 %)
±500 mV (±0,1 %)
±1 V (±0,1 %)
±10 V (±0,1 %)
0 bis 20 mA (±0,2 %)
4−20 mA (±0,2 %)
(ausgerüstet mit
250 Ω-Widerstand)
±100 mV (±0,1 %)
±200 mV (±0,1 %)
±1 V (±0,1 %)
±10 V (±0,1 %),
0 bis 5 V (0,5 %)
0 bis 10 V (0,5 %)
±10 mA (±0,2 %)
±20 mA (±0,2 %)
(interner 10 Ω-Widerstand)
0 bis 20 mA (0,5 %)
4 bis 20 mA (0,5 %)
(interner 10 Ω-Widerstand)
Widerstandsthermometer
-
Brucherkennung
auf, ab oder keine
auf oder ab
Nicht zutreffend
Mindestspanne
20 °C
20 °C
Nicht zutreffend
Genauigkeit
±0,2% der vollen Spanne
±0,2% der vollen Spanne
Nicht zutreffend
±1 °C
±1 °C
Nicht zutreffend
-T/CmV, ca. 0,5 °C/100 Ω
-T/CmV, ca. 0,5 °C/100 Ω
(1 kΩ max.).
(1 kΩ max.).
-Widerstandsthermometer,
ca. 0,1 °C/ Ω (40 Ω max)
-Widerstandsthermometer,
ca. 0,1 °C/ Ω (40 Ω max)
Auswirkungen der
Umgebungstemperatur
Genauigkeit der
VergleichsstellenKompensation
Quellenwiderstand
Einfluß der Temperatur
- V, mV
0,005%/°C
- mA
0,02%/°C
- T/C
0,01%/°C
Nicht zutreffend
Nicht zutreffend
0,005%/°C
0.02%/°C
- mA
0,02%/°C
0.05%/°C
- T/C
0,01%/°C
Nicht zutreffend
- V, mV
-Widerstandsthermometer
0,035%/°C
-Widerstandsthermometer
0,035%/°C
Nicht zutreffend
Vergleichsstelleneffekt
0,05 °C/°C
0,03 °C/°C
Nicht zutreffend
Langzeit-Stabilität
0,1%/Jahr
0,1%/Jahr
0,1%/Jahr
Eingabeimpedanz
Stromschleifenwiderstand
Gleichstrom:250 Ω ± 5 %
alle anderen: >1 MΩ
Stromschleifenwiderstand
Gleichstrom:10 Ω ± 5 %
alle anderen: >1 MΩ
Stromschleifenwiderstand
Gleichstrom:10 Ω ± 5 %
alle anderen: >1 MΩ
43-TV-25-07-DE GLO, Ausgabe 12 08/02 UK
9
Universalkarte
Analogeingangsbereiche und Vergleichsgenauigkeit
Eingangssignal
(linear)
Thermoelemente
°C
Vergleichsgenauigkeit**
°F
±°C
±°F
B
100 bis 260
260 bis 538
538 bis 1820
212 bis 500
500 bis 1000
1000 bis 3300
16.7
4.5
2.3
30
8
4
0,13%/°C
0,13%/°C
0,13%/°C
C(W5)
0 bis 316
316 bis 1982
1982 bis 2300
32 bis 600
600 bis 3600
3600 bis 4172
2
1.7
2
3.5
3
3.5
0,06%/°C
0,06%/°C
0,06%/°C
E
-200 bis -130
-130 bis 1000
-328 bis -202
-202 bis 1832
14
1.3
25
2.3
0,06%/°C
0,06%/°C
J
-18 bis 871
0 bis 1600
0.6
1.2
0,03%/°C
K
-18 bis 1316
0 bis 2400
1.2
2
0,03%/°C
L
-200 bis 900
-328 bis 1652
2.75
5
0,03%/°C
N
-18 bis 1300
0 bis 2372
1.2
2
0,05%/°C
R
-18 bis 260
260 bis 1704
0 bis 500
500 bis 3100
2.8
1.2
5
2.2
0,1%/°C
0,1%/°C
S
-18 bis 260
260 bis 1704
0 bis 500
500 bis 3100
2.5
1.2
4.5
2.2
0,1%/°C
0,1%/°C
T
-184 bis -371
-300 bis 700
1.2
2
0,08%/°C
G(W)
1000 bis 2300
1832 bis 4200
1.2
2
Chromel/Copel
-50 bis 600
-58 bis 1110
1.8
3.2
2.4
Nickel-Kobalt
-50 bis 1360
-58 bis 2480
1.4
2.4
0,05%/°C
Widerstandsthermometer
10
Bereich
Temperaturbereich
Stabilität ±
Fehlerwert pro
1 Grad∆Τ
°C
°F
±°C
±°F
100-PtWiderstandsthermometer
-184 bis 649
-300 bis 1200
0.8
1.4
0,05%/°C
200-PtWiderstandsthermometer
-184 bis 649
-300 bis 1200
0.5
0.9
0,05%/°C
100 Nickel
-60 bis 180
-76 bis 356
2.5
4.5
0,05%/°C
120 Nickel
-80 bis 240
-112 bis 464
2.5
4.5
0,05%/°C
Cu10
-20 bis 250
-4 bis 482
1.4
2.5
0,05%/°C
Cu53
0 bis 150
32 bis 302
0.8
1.7
0,05%/°C
43-TV-25-07-DE GLO, Ausgabe 12 08/02 UK
Eingangssignal
(linear)
Bereich
Milliampère*
Vergleichsgenauigkeit**
± 0,2 % VBS*
± 0,2 % VBS*
± 0,1 % VBS
± 0,1 % VBS
± 0,1 % VBS
± 0,1 % VBS
4 bis 20 mA ~
0 bis 20 mA ~
Millivolt
-100 bis 100 mV ~
-500 bis 500 mV ~
Volt
Temperaturbereich
Stabilität ±
Fehlerwert pro
1 Grad∆Τ
-1 bis 1 V ~
-10 bis 10 V ~
0,01%/°C
0,01%/°C
0,01%/°C
0,01%/°C
0,01%/°C
0,01%/°C
* In die Toleranzen eingeschlossen ist der Shunt-Widerstand.
** Hierbei ist die Kalibrierung der Vergleichsstelle von ±1,0×C unter Verwendung der
„Eisbad”-Standardkalibrierungsmethode nicht mit eingeschlossen. Die Werksgenauigkeit
kann mittels einer Kalibrierung am Einsatzort verbessert werden.
Referenzwert/Temperatur: 20° C
Referenzwert/Feuchtigkeit: 65% RH 15%
Vergleichsstellenkompensation-Temperatureffekt: ±0.05° C/° C
Referenzwert/Abtastrate: 2 Hz (500 ms)
Genauigkeit der Vergleichsstelle: ±1,0° C
Langzeit-Stabilität: 0,2%/Jahr
Alle Genauigkeiten werden über den vollen Meßbereich gemessen (F.S.)
Universalkarte
Kalibrierungswerte
Eingangstyp
Thermoelemente
Eingangsbereich
°C
°F
Bereichswert
0%
100%
B
100 bis 1816
212 bis 3300
0,033 mV
13,769 mV
E
-200 bis 1000
-328 bis 1832
-8,825 mV
76,373 mV
J
-18 bis 871
0 bis 1600
-0,886 mV
50,060 mV
K
-18 bis 1816
0,692 mV
52,952 mV
L
-200 bis 900
328 bis 1652
-8,150 mV
53,140 mV
N
-18 bis 1300
0 bis 2372
-0,461 mV
47,513 mV
R
-18 bis 1704
0 bis 3100
-0,090 mV
20,281 mV
S
-18 bis 1704
0 bis 3100
-0,092 mV
17,998 mV
T
-184 bis 371
-300 bis 700
-5,341 mV
19,097 mV
G(W)
1000 bis 2300
1832 bis 4172
14,392 mV
38,380 mV
C(W5)
0 bis 2300
32 bis 4172
0,000 mV
36,931 mV
43-TV-25-07-DE GLO, Ausgabe 12 08/02 UK
0 bis 2400
11
Eingangstyp
Eingangsbereich
Chromel-Copel
Nickel-Kobalt
Bereichswert
50 bis 600
-58 bis 1112
-0,311 mV
49,020 mV
-50 bis 1360
58 bis 2480
-1,732 mV
71,109 mV
Widerstandsthermometer
IEC Alpha = 0,00385
°C
°F
0%
100%
100 Ohm
-184 bis 649
-300 bis 1200
25,18 Ohm
274,96 Ohm
200 Ohm
-184 bis 649
-300 bis 1200
50,36 Ohm
549,92 Ohm
100 Nickel RTD
-60 bis 180
-76 bis 356
69,50 Ohm
223,20 Ohm
120 Nickel RTD
-80 bis 240
-112 bis 464
66,60 Ohm
353,14 Ohm
10 Cu
-20 bis 250
-4 bis 482
8,265 Ohm
18,676 Ohm
53 Cu
0 bis 150
32 bis 302
53,00 Ohm
86,37 Ohm
Milliampère
4 bis 20 mA
0 bis 20 mA
4,00 mA
0,00 mA
20.00 mA
20.00 mA
Millivolt
-100 bis 100 mV-500 bis 500 mV-
-100,00 mV
-500,00 mV
100,00
500,00
Volt
-1 V– bis 1 V–
-10 V– bis 10 V–
-1,00 V
-10,00 V
1,00 V
10,00 V
Thermoelement-Spannungen gelten für eine Vergleichsstellen-Temperatur von 0°C /
32°F.
Schnellabtastkarte
Tabelle für Analogeingangsbereiche und Vergleichsgenauigkeit
Eingangstyp
°C
C(W5)
12
Vergleichsgenauigkeit
*
Bereich
°F
±°C
±°F
Temperaturbereich
Stabilität ±
Fehlerwert pro
1 Grad∆Τ
0 bis 2300
32 bis 4172
5,75
10,35
0,06%/°C
E
-200 bis -130
-130 bis 1000
-328 bis -202
-202 bis 1832
6
3
10,8
5,4
0,06%/°C
0,06%/°C
J
-200 bis 0
0 bis 1190
-328 bis 32
32 bis 2174
4,5
2,3
8
4
0,03%/°C
0,03%/°C
K
-200 bis 0
0 bis 1000
1000 bis 1350
-328 bis 32
32 bis 1832
1832 bis 2462
5
2,5
3
9
4,5
5,4
0,03%/°C
0,03%/°C
0,03%/°C
43-TV-25-07-DE GLO, Ausgabe 12 08/02 UK
Eingangstyp
Vergleichsgenauigkeit
*
Bereich
°C
±°C
°F
±°F
Temperaturbereich
Stabilität ±
Fehlerwert pro
1 Grad∆Τ
L
-200 bis 900
-328 bis 1652
2,75
5
0,03%/°C
N
-200 bis 0
0 bis 1300
-328 bis 32
32 bis 2732
1,5
1,5
2,7
2,7
0,05%/°C
0,04%/°C
T
-200 bis 0
0 bis 400
-58 bis 572
572 bis 3182
4,5
2
8
3,6
0,08%/°C
0,08%/°C
1000 bis 2300
1832 bis 4172
3,25
5,9
0,15%/°C
Nickel-Kobalt
-50 bis 1300
-58 bis 2372
1
1,8
0,05%/°C
Chromel/
Copel
-50 bis 600
-58 bis 1110
2
3,6
0,05%/°C
100-PtWiderstandsthermometer
-200 bis 650
-328 bis 1202
1,7
3,1
0,05%/°C
200-PtWiderstandsthermometer
-200 bis 180
-328 bis 356
4
7,2
0,05%/°C
100 Nickel
-60 bis 180
-76 bis 356
1,5
2,7
0,05%/°C
120 Nickel
-80 bis 240
-112 bis 464
1,75
3,2
0,05%/°C
G(W)
Eingang
Milliampère
Millivolt
Volt
Bereich
Genauigkeit in % der
vollen Spanne
-10 bis 10 mA
Gleichstrom
-20 bis 20 mA
Gleichstrom
-100 bis 100 mV
Gleichstrom
-200 bis 200 mV
Gleichstrom
-1 bis 1 V Gleichstrom
-10 bis 10 V Gleichstrom
±0,2%
±0,2%
±0,1%
±0,1%
±0,1%
±0,1%
Alle Genauigkeiten werden über den vollen Meßbereich gemessen (F.S.)
* Hierbei ist die Kalibrierung der Vergleichsstelle von ±1,0×C unter Verwendung der
„Eisbad”-Standardkalibrierungsmethode nicht mit eingeschlossen. Die Werksgenauigkeit
kann mittels einer Kalibrierung am Einsatzort verbessert werden.
Referenzwert/Temperatur: 20° C
Referenzwert/Feuchtigkeit: 65% RH 15%
Vergleichsstellenkompensation-Temperatureffekt: ±0.05° C/° C
Referenzwert/Abtastrate: 2 Hz (500 ms)
Genauigkeit der Vergleichsstelle: ±1,0° C
Langzeit-Stabilität: 0,2%/Jahr
43-TV-25-07-DE GLO, Ausgabe 12 08/02 UK
13
Lineare Eingangskarte
Linearkarte
Minitrend V5 Multitrend Plus V5
Eingangssignale
0-20 mA, 4-20 mA, 0-5 V, 0-10 V– oder
festgelegte Unterbereiche
Spannung
Gleichstrom
Eingangswiderstand > 1 MΩ
Bereich
0-5 V, 0-10 V
Auflösung
0,025%
Genauigkeit
0,5%
Einfluß der Umgebungstemperatur
0,02% / °C
Strom
Gleichstrom
Eingangswiderstand > 1 MΩ
Bereich
0-20 mA, 4-20 mA
Auflösung
0,025%
Genauigkeit
0,5%
Einfluß der Umgebungstemperatur
0,05% / °C
Haupteigenschaften
Rekorder-Funktion
Erklärung
Standard-Kommunikationskarte mit Ethernet,
Trendbus, Modbus TCP/IP (Modbus XOption) und RS232
Der Zugriff auf Rekorder-Daten erfolgt über eine
Ethernet-Verbindung.
Kommunikationskarte 2 - Modbus RS485
(Modbus X Option) und Profibus-Protokolle
14
Variable Protokolle für einfachere, zuverlässigere
und schnellere Kommunikation.
Paßwortschutz
Ermöglicht die Zugriffsbeschränkung auf RekorderMenüs in bestimmten Ebenen
Unabhängige Aufzeichnungsrate pro Pen.
Jeder Eingang kann optimal aufgezeichnet werden.
Einstellbare Chart-Geschwindigkeiten.
Datenansicht und -sammlung sind auf die
Prozeßvariablen optimiert.
Unabhängige Aufzeichnungskriterien
pro Pen - Einzelwert, MaxMin, Fuzzy.
Datensammlung ist auf Prozeßvariable optimiert.
Anzeige programmierbar auf mehrfarbige
Kurven, Digitalanzeigen aktueller Werte
sowie Balkendiagramme mit 250 ms
Aktualisierungsrate.
Optimale Prozeßvisualisierung, zugeschnitten auf
Prozeß und Präferenzen des Bedieners.
Unterschiedliche Pen-Farben für analoge und
digitale Anzeigen.
Optimale Erkennbarkeit.
Maximum und Minimum des Prozeßwerts
werden im Balkendiagrammen angezeigt.
Schnelles Erkennen von extremen
Prozeßzuständen.
43-TV-25-07-DE GLO, Ausgabe 12 08/02 UK
Rekorder-Funktion
Erklärung
Anzeige von Alarmsollwerten und
Bereichsüber-/unterschreitungen in
Balkendiagrammen.
Schnelles Erkennen kritischer
Prozeßabweichungen.
Skalenteilungen des Displays
programmierbar.
Simulierter, einfacher Wechsel des
„Papier-”Hintergrundes.
Pen-Namen, technische Einheiten und
Beschreibung frei definierbar
(bis zu 20 Zeichen).
Einfache Erkennung von Rekorder und Eingang.
Pro Pen programmierbare math. Ausdrücke.
Signalverarbeitung bereits im Rekorder.
Ereignismarkierungs- und
Aufzeichnungssystem über externe Schalter
oder Tastatur steuerbar.
Spezifische Ereignisse können definiert und
aufgezeichnet werden.
Wiedergabe von historischen und
Echtzeitdaten mit geteiltem Bildschirm.
Datenanalyse bereits im Rekorder möglich.
Selbstdiagnose im Rekorder.
Höhere Zuverlässigkeit durch Fehlererkennung.
Datenwiedergabe, Zoom, Scrollen und
Dehnen/Stauchen der Zeitachse.
Klare Darstellung von Langzeit-Trends und
Datenanalyse.
Umschaltbare Bedienerführungssprache.
Bedienerführung in 6 Sprachen verfügbar.
Screen Designer-Option
Erstellung eigener Bildschirm-Layouts
Standard-Startbedingungstabelle
Nach dem ersten Einschalten nimmt der Rekorder folgende Grundeinstellungen ein:
Menü
Allgemeine
Einstellung
Funktion
Grundeinstellung
Sprache
Englisch (Großbritannien)
Standardlaufwerk
Disk
Paßwortschutz
SSS aktiviert, ESS deaktiviert (falls betriebsbereit)
Werkseitige Laufwerke
Disk
Eingänge
Ausführung
Analogeingänge
Einstellung
Bereich
Abtastrate
Pen-Setup
Aufzeichnung
Einstellung
Layout
43-TV-25-07-DE GLO, Ausgabe 12 08/02 UK
Aktiviert
Strom (Lineare und Schnellabtastkarte)
Spannung (Universalkarte)
4 bis 20 mA (Lineare und Schnellabtastkarte)
+/- 10V (Universalkarte)
200 ms <5 Hz> (Lineare und Schnellabtastkarte)
500 ms <2 Hz> (Universalkarte)
Pen
Aktiviert
Skala
0-100 % (Auto-Format/Auto-Teilung)
Totalmenge
Deaktiviert
Aufzeichnung
Deaktiviert
Alarme
Deaktiviert
Aufzeichnung
Deaktiviert
Aufzeichnen auf Diskette
Deaktiviert
Bildschirme 1 und 2
Aktiviert
Bildschirme 3 bis 10
Deaktiviert
15
Echtzeit-Anzeigen
Statuszeile
In der Statuszeile werden verschiedene Prozeß- und Betriebszustände angezeigt:
Rekorder-Name
BildschirmName
SpeicherSymbol
DiskettenSymbol
PC-Karte
(wenn installiert)
BalkendiagrammAnzeige
Zeit und
Datum
Digitalanzeige
Alarmsymbol
Aufzeichnungsanzeige leuchtet rot, wenn
ein Alarm vorliegt
Balken
• MaxMin-Marker.
• Haupt- und Nebenteilungen.
• Anzeige des Alarmsollwerts.
• Variabel positionierbar.
• Automatisches Anhängen an
Trend.
• Völlig größeneinstellbar.
• Anzeige von Überschreitung
oder Unterschreitung des
Bereichs.
• Horizontal oder vertikal.
Digitalanzeige
16
• Variabel positionierbar.
• Völlig größeneinstellbar.
• Farbwechsel bei Alarm.
• Blinkende Darstellung.
• Automatisches Anhängen an
Leiste.
• Anzeige von Überschreitung
oder Unterschreitung des
Bereichs.
43-TV-25-07-DE GLO, Ausgabe 12 08/02 UK
Alarmanzeigen
• Symbol für Tiefalarm blinkt in
Cyan.
• Symbol für Hochalarm blinkt in
Gelb.
Pen-Symbole
• Pen-Symbole werden
bereitgestellt, wenn Leisten
sich nicht in Echtzeit bewegen
müssen.
• Anzeige von Überschreitung
oder Unterschreitung des
Bereichs.
Skala
Pen-Symbole
Trend
Skala
• Automatische oder definierbare
Skala.
• Horizontal oder ver tikal.
• Logarithmisch
Trend
• Teilung der Zeitachse variabel.
• Textmarker.
• Beliebige Kombination von Pens mit konventioneller, Fenster- oder
Wasserfall-Darstellung.
43-TV-25-07-DE GLO, Ausgabe 12 08/02 UK
17
Einheiten und Skalen
• Programmierbarer Text kann
mit bis zu 20 Zeichen
eingegeben werden.
Hintergrund-Bilder (Mimics)
• Ein Mimic ist ein „Hintergrund”, dem ein Bitmap-Bild überlager t ist. Hierzu
gehören Digitalanzeigen, Trends und Alarme.
Screen Designer
Durch direktes Herunterladen von Layouts von der Screen Designer- Software auf
die Rekorder-Bildschirme können Sie eigene Bildschirm-Layouts erstellen. Entwerfen Sie
Bildschirm-Displays und passen Sie sie Ihrem individuellen Bedarf an. Weiterhin können
eine bestimmte Aktivität zugewiesen und beliebige Kombinationen von Balkendiagrammen, Kurven oder Digitalanzeigen sowie Logos in das Bild integriert werden.
Siehe „Screen Designer” auf Seite 131.
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43-TV-25-07-DE GLO, Ausgabe 12 08/02 UK
Kapitel 3: Installation
Auspacken
Für den Fall, daß der Rekorder zurückgesendet werden soll, ist es ratsam, die
Originalverpackung und das Innenverpackungsmaterial aufzubewahren.
Anmerkung: Steht beim Versand des Rekorders die Originalverpackung nicht
zur Verfügung, packen Sie den Rekorder ERST in einen stabilen Kunststoffbeutel
ein, wenn VORHER Polystyrol-Flocken in den Karton einfüllt wurden. Bitte
beachten Sie diesen Hinweis, andernfalls erlischt die Garantie. Informationen zum
Transport finden Sie unter „Pflege des Geräts” auf Seite 127.
Laden der Batterie
ANMERKUNG
Stellen Sie sicher, daß die interne Batterie vor der Verwendung voll geladen
ist. Schalten Sie hierzu das Gerät ein und lassen Sie es mindestens 48
Stunden lang ununterbrochen laufen.
Die Backup-Zeit des Systems hängt von zwei Hauptkomponenten ab, der
Batterie und dem Speicher (DRAM). Die Batterie ist die Stromquelle, der DRAM der
Stromverbraucher. Beide können sich je nach Charge ändern.
Wenn die Batterie vollständig geladen und der Rekorder mit Strom versorgt ist,
bleibt die Batterie geladen, wenn der Rekorder ausgeschaltet ist, wird die Batterie
langsam entladen, der Speicher bleibt jedoch weiterhin mit Strom versorgt. Sie
können erwarten, daß die Batterie die Einstellungen im Speicher maximal 10 Tage
lang in einem Multitrend Plus V5 und maximal 20 Tage lang in einem Minitrend
V5 mit vollständig geladener Batterie beibehält. Je nach Typ des Rekorders ist der
Speicher (DRAM) am 11. oder 21. Tag entladen.
Wenn der Rekorder für kurze Zeiträume an- und für längere Zeiträume
ausgeschaltet ist, wird während der ausgeschalteten Zeit die Ladung der Batterie
zur Versorgung des Speichers (DRAM) verwendet. Schließlich wird die Batterie
vollständig entladen, wobei der Speicher verloren geht. Die Batterie kann nach 96
Stunden wieder aufgeladen werden, wenn sie jedoch vollständig entladen wurde
(bei ausgeschaltetem Rekorder), könnte sie permanent beschädigt und nicht mehr
in ihren vollständig geladenen Status zurückversetzt werden.
Für eine lange Batterie-Nutzungsdauer (mindestens 10 Jahre) sollte der
Rekorder eingeschaltet bleiben. Wenn der Rekorder regelmäßig ausgeschaltet
wird, sollte die Batterie regelmäßig wieder aufgeladen werden. Siehe “Isolierung
der Batterie” auf Seite 20.
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Isolierung der Batterie
(Nur Minitrend V5)
WARNUNG
GEFÄHRLICHE SPANNUNGEN
Schalten Sie den Rekorder ab, bevor sie die Rückplatte zur Reparatur entfernen.
Das Nichtbeachten dieser Anweisungen könnte zum Tod oder zu schweren
Verletzungen führen.
VORSICHT
BEACHTEN SIE ANTISTATIK-VORSICHTSMASSNAHMEN
Weitere Informationen finden Sie unter BS EN1000151:1992. Grundlegende technische
Daten. Schutz elektrostatisch empfindlicher Bauteile.
Antistatische Vorsichtsmaßnahmen MÜSSEN bei Kontakt mit elektronischen Bauteilen
Ihres Rekorders beachtet werden.
Mißachtung dieser Anweisungen kann zur Produktbeschädigung führen.
Um die Nutzungszeit Ihrer Batterie während längerer Lagerung zu erhalten, wird die
Trennung eines Links auf der Stromversorgungskarte empfohlen.
Finden Sie Link 1 (LK1) auf der Stormversorgungskarte, entfernen Sie jedoch den Link
nicht vollständig, da dieser bei Wiedergebrauch des Rekorders wieder geschlossen
werden muß. Ziehen Sie den Link ab, drehen Sie ihn um 90° und lassen sie nur einen Pin
angeschlossen. Dies unterbricht den Anschluß des Links, ohne daß er verloren geht.
Die Haltbarkeit „bei Nichtanschluß” von NiMH-Batterien beträgt zwischen 50 und 90
Tagen, wodurch eine Ladung von mindestens 48 Stunden notwendig ist, bevor die
Batterie ihre volle Leistungskapazität erreicht.
Link 1
Stromversorgungskarte
20
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Mechanisch
Minitrend V5
Abmessungen
Diese Geräte werden wie unten gezeigt in der Schalttafel montiert. Der Rekorder wird
von vorne in den Ausschnitt eingeschoben und durch zwei Montagebügel fixiert, die mit
zwei M4×16-mm-Flachkopf-Schrauben an die Tafel angedrückt werden.
Anmerkung: Weitere Informationen finden Sie unter „Technische Daten” auf Seite 8.
144,00
(5,67")
144,00
(5,67")
Nach oben gerichtet
befestigen
48,00
(1,89)
285,00
(10,43)
333,00
(12,00)
In die Tiefenabmessung sind 40 mm Abstand für
Stromkabel und Signalstecker eingerechnet.
Tafelausschnitt
138,00
(5,43")
Tafelaus
schnitt
Tafelaus
schnitt
138,00
(5,43")
>7,00
(0,28")
>6,00
(0,237")
Tafelaus
schnitt
Abstand für
benachbarte
Montage
Hinweise zur Vutronik-Tafelausschnittsinstallation finden Sie unter „Installation des
Vutronik-Adapters” auf Seite 38.
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Tafeleinbau
Tafel
Min. Tafeldicke
1,52 - 12,7 (0,60" - 0,500")
Montageklemme
M4 x 16 mm
Flachkopfschrauben
Max. Montagewinkel
±15° für LS120
Waagerecht
Max. Montagewinkel
±25° für Diskettenlaufwerk
Montageklemme
VORSICHT
BESCHÄDIGUNG DES GERÄTS
DIE MONTAGEKLEMMENSCHRAUBEN NICHT MIT EINEM
DREHMOMENT ÜBER 0,2 - 0,5 Nm/1,77 - 4,4 lbf-in FESTZIEHEN.
Multitrend Plus V5
Der Multitrend Plus V5- Montagekit besteht aus zwei Montagebügeln, die an der
Ober- und Unterseite des Gerätes anzubringen sind. Setzen Sie das Gerät in den
Tafelausschnitt ein und schieben Sie es hindurch. Lockern Sie von der Hinterseite der
Tafel aus jede Klemme, indem Sie die Schrauben soweit lösen, bis die gewünschte
Tafeldicke erzielt wird. Setzen Sie die Montageklemmen so ein, daß sie an der
Geräterückseite mit einem Schraubendreher angezogen werden können. Richten Sie
den Montagevorsprung im Loch des Gehäuses auf die Lippe des Vorsprungs im Gehäuse
aus. Vergewissern Sie sich, daß sich das Vorderende des Schraubbolzens im Loch an
der Vorderseite der Montageklemme befindet und die Montageklemme mit der Tafel bündig
ist. Dann mit einem für M6-Schraubbolzen geeigneten Flachkopf-Schraubendreher
festziehen.
Anmerkung: Keine Montagespezifikationen für mit der PC-Karte ausgestatteten
Rekorder. Maximaler Montagewinkel für LS120 beträgt 15° von der Horizontalen.
Maximaler Montagewinkel für 1,44 MB-Diskette beträgt 25° von der Horizontalen.
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Abmessungen
300,00
(11,81")
300,00
(11,81")
Nach oben gerichtet
befestigen
36,00
(1,88")
285,00
(11,22")
321,00
(12,64")
Tafelausschnitt
281,00
(11,06")
Tafelausschnitt
281,00
(11,06")
>20,00
(0,787")
>20,00
(0,787")
Tafelausschnitt
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Tafelausschnitt
Abstand für
benachbarte
Montage
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Tafeleinbau
Tafel
Montageklemme
Max. Montagewinkel
±15° für LS120
HORIZONTAL
Max. Montagewinkel
±25° für Diskettenlaufwerk
Montageklemme
Tafel-Klemmenvorrichtung
Schraubendreherschlitz
M6-Schraubbolzen
Montagevorsprung
MontageklemmenVorderseite
SchraubbolzenFixierloch
Anmerkung: Keine Montagespezifikationen für mit der PC-Karte ausgestatteten
Rekorder. Für das Iomega Zip-Laufwerk sind keine Montageanweisungen verfügbar, aber
wir empfehlen, einen Montagewinkel von 15° nicht zu überschreiten. Maximaler Montagewinkel für LS120 ist 15° von der Horizontalen. Maximaler Montagewinkel für 1,44 MBDiskette beträgt 25° von der Horizontalen.
VORSICHT
BESCHÄDIGUNG DER STEUEREINHEIT
DIE MONTAGEKLEMMENSCHRAUBEN NICHT MIT EINEM
DREHMOMENT ÜBER 0,2 - 0,5 Nm/1,77 - 4,4 lbf-in FESTZIEHEN.
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Elektrischer Anschluß
Vor der Installation sollte folgender Abschnitt durchgelesen werden: „Sicherheit” auf
Seite 4. Alle Anschlüsse am Gerät erfolgen über die Geräterückseite, deren Layout in
Abbildung 3.1 für Minitrend V5 und Multitrend Plus V5 angezeigt werden.
Kabel
Um alle Anforderungen des CE-Zeichens zu erfüllen, muß sämtliche an der
Geräterückseite angeschlossene Signalverdrahtung abgeschirmt und an beiden Seiten
angeschlossen sein. Siehe “Sicherheit” auf Seite 4.
Wechselstromversorgung
Die Wechselstromversorgung wird über die IEC-Gehäusestecker-Standardkonfiguration auf der Geräterückseite hergestellt; markiert mit 90 - 250 V~, 50-60 Hz (50 VA).
Anmerkung: Tafelausschnittgrößen finden Sie unter „Technische Daten” auf
Seite 8.
FIGURE 3.1
Schutzleiteranschluß
Minitrend V5- Wechselstromversorgung
Multitrend Plus V5- Wechselstromversorgung
an Geräterückseite
an Geräterückseite
WARNUNG
GERÄT UNBEDINGT ERDEN!
Achten Sie darauf, daß das Gerät beim Anschluß an eine Gleichstromversorgung an
eine Schutzerde angeschlossen ist.
Das Nichtbeachten dieser Anweisungen kann zum Tod oder zu schweren
Verletzungen führen.
43-TV-25-07-DE GLO, Ausgabe 12 08/02 UK
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Anmerkung: Die Honeywell-Geräte sind für den Tafeleinbau vorgesehen und
dementsprechend als permanent angeschlossene Geräte zu betrachten. Zur Trennung
von der Versorgung MUSS daher ein Schalter oder eine ähnliche Vorrichtung zur
Unterbrechung der Spannungsversorgung vorgesehen werden. Die Trennvorrichtung
muß in den Tafeleinbau einbezogen werden, deutlich markiert und in unmittelbarer Nähe
zum Honeywell-Gerät und in Griffweite des Bedieners angebracht werden. Auch bei
tragbaren Geräten muß die Schutzerde immer angeschlossen sein (auch wenn der
Rekorder von der Spannungsversorgung getrennt ist), falls eine der Analog-,
Kommunikations- oder Relaisklemmen eine gefährliche Spannung führen könnte.
Gleichstrom
Geräterückseitel Minitrend V5
Niederspannungsanschluß
ABBILDUNG 3.2
Niederspannung 12/24 oder 48 V-
Hochspannungsanschluß
ABBILDUNG 3.2a
Hochspannung 120-250 V–
Die Stromzufuhr zur Niederspannungs-Gleichstrom-Variante wird in Abbildung 3.2
für den Minitrend V5 und in Abbildung 3.3 für den Multitrend Plus V5 wie oben
gezeigt über einen 3-poligen Rechteckstecker angeschlossen. Die Hochspannungsvariante besitzt einen dreipoligen Socket-Anschluß wie oben gezeigt in Abbildung 3.2a
für den Minitrend V5 und Abbildung 3.3a für den Multitrend Plus V5
.
WARNUNG
GERÄT UNBEDINGT ERDEN!
Achten Sie darauf, daß das Gerät beim Anschluß an eine Gleichstromversorgung an eine
Schutzerde angeschlossen ist.
Das Nichtbeachten dieser Anweisungen kann zum Tod oder zu schweren Verletzungen
führen.
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43-TV-25-07-DE GLO, Ausgabe 12 08/02 UK
Multitrend Plus V5 Gleichstromversorgung an Geräterückseite
Niederspannungsanschluß
ABBILDUNG 3.3
Niederspannung 24 oder 48 V–
Hochspannungsanschluß
ABBILDUNG 3.3a
Hochspannung 120-250 V–
Analogeingangskarten
Es sind drei verschiedene Analogeingangskarten erhältlich:
•Schnellabtastkarte (FSC)
•Universalkarte (UC)
•Lineare Karte (nur Minitrend V5)
In den Minitrend V5 können zwei Analogeingangskarten eingebaut werden. Die
Steckpositionen sind auf der Geräterückseite gekennzeichnet. Die Steckplätze können
jede beliebige der drei Karten aufnehmen: die Universal- oder Schnellabtastkarte bzw.
die lineare Karte. Der oberste Steckplatz nimmt die Schnellabtastkarte auf (falls
vorhanden).
Der Multitrend Plus V5 verfügt über vier Position für Analogeingänge. Die Steckplatzpositionen sind auf der Rückplatte gekennzeichnet, wobei der oberste Steckplatz für
die eventuelle Installation der Schnellabtastkarte vorgesehen ist und die beiden anderen
Positionen die anderen Schnellabtastkarten oder die Universalkarte aufnehmen.
Die Universal-Analogkarte wie auch die Schnellabtastkarte können für den Anschluß
einer breiteren Spanne von Eingangssignalen an ein Gerät dienen, in der Regel
Thermoelemente oder Widerstandsthermometer. Die Universalkarte verfügt über eine
verbesserte Störspannungsfestigkeit und mehr Stabilität für Vergleichsstellenkompensation, Thermoelemente und Widerstandsthermometer.
Universalkarte
Sowohl an den Minitrend V5 als auch an den Multitrend Plus V5 kann eine Universaloder Schnellabtastkarte eingebaut werden. Der Multitrend Plus V5 ist mit zwischen 8
und 32 Kanälen ausgestattet; der Minitrend V5 bietet 8 oder 16 Eingangskanäle.
Die Verdrahtung erfolgt über eine 24-polige Klemmleiste, die auf der Platine an der
Geräterückseite aufgesteckt ist. Zu Identifikationszwecken ist der Anschluß orangefarben
gekennzeichnet.
43-TV-25-07-DE GLO, Ausgabe 12 08/02 UK
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In den Minitrend V5 können zwei Analogeingangskarten eingebaut werden. Die
Steckpositionen sind auf der Geräterückseite gekennzeichnet. Die Steckplätze können
jede beliebige der drei Karten aufnehmen: die lineare, Universal- oder Schnellabtastkarte. Der oberste Steckplatz nimmt die Schnellabtastkarte auf (falls installiert).
Der Multitrend Plus V5 verfügt über vier Position für Analogeingänge. Die Steckplatzpositionen sind auf der Rückplatte gekennzeichnet, wobei der oberste Steckplatz für
die eventuelle Installation der Schnellabtastkarte vorgesehen ist und die beiden anderen
Positionen die anderen Schnellabtastkarten oder die Universalkarte aufnehmen.
Die Universal-Analogkarte wie auch die Schnellabtastkarte können für den Anschluß
einer breite Spanne von Eingangssignalen an ein Gerät dienen, in der Regel
Thermoelemente oder Widerstandsthermometer. Die Universalkarte verfügt über eine
verbesserte Störspannungsfestigkeit und mehr Stabilität für Vergleichsstellenkompensation, Thermoelemente und Widerstandsthermometer.
Anschlußdetails
Für Millivolt (mV), Volt, Milliampère (mA) und Thermoelemente für jeden Kanal die „+”und „-”-Stifte verwenden.
Stromeingang
Für den Stromeingang (mA) einen 250 Ω-Widerstand an den „+”- und „-”-Stiften des
passenden 24-poligen Analog-Gegensteckers anbringen. Abbildung 3.5 auf Seite 29
zeigt einen an Kanal 5 installierten 250 Ω-(±0,1%)-Widerstand für Stromeingang (mA).
Thermoelemente
Die Thermoelementbereiche der Schnellabtastkarte lauten anders. Die Werte hierzu
finden Sie in der Tabelle „Analogeingangskarten” auf Seite 9.
Ein passender 24-poliger Analog-Gegenstecker wird mit zwei installierten Vergleichsstellenkompensation-Temperatursensoren verwendet, einem über die Stifte 1 und 2 und
dem anderen über Stifte 23 und 24 zur Verwendung mit Thermoelementen.
Abbildung 3.4 zeigt die Stift- und Kanalnummern für die Universalkarte. Ebenfalls
abgebildet sind an beiden Steckverbindern angebrachten Vergleichsstellenkompensation1- und 2-Sensoren.
ABBILDUNG3.4
Vergleichsstellenkompensation1-Sensor
Vergleichsstellenkompensation2-Sensor
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43-TV-25-07-DE GLO, Ausgabe 12 08/02 UK
Widerstandsthermometer
Die Bereiche des Widerstandsthermometers der Schnellabtastkarte lauten anders.
Die Werte hierzu finden Sie in der Tabelle „Analogeingangskarten” auf Seite 9.
Jeder Kanal verfügt über „+”- und „-”-Stecker, wobei der „*”-Stecker gemeinsam mit
dem nächsten Kanal für angeschlossene Widerstandsthermometer genutzt wird. Dies
funktioniert in Paaren: Kanäle 1 und 2 nutzen Stift 5(*) gemeinsam, Kanäle 3 und 4 Stift
10 (*), Kanäle 5 und 6 Stift 15(*) und Kanäle 7 und 8 Stift (20). Siehe Abbildung 3.5 auf
Seite 29.
ABBILDUNG 3.5
Widerstandsthermometeranschlüsse
nur 250 Ohm-Widerstand (mA)
Schnellabtastkarte
Sowohl an den Minitrend V5 als auch an den Multitrend Plus V5 kann eine Universaloder Schnellabtastkarte angebracht werden. Der Multitrend Plus V5 ist mit zwischen 8
und 32 Kanälen ausgestattet; der Minitrend V5 bietet 8 oder 16 Eingangskanäle. Die
Verdrahtung erfolgt über eine 24-polige Klemmleiste, die auf der Platine an der
Geräterückseite aufgesteckt ist.
In den Minitrend V5 können zwei Analogeingangskarten eingebaut werden. Die
Steckpositionen sind auf der Geräterückseite gekennzeichnet. Die Steckplätze können
jede beliebige der drei Karten aufnehmen: die Universal- oder Schnellabtastkarte bzw.
die lineare Karte. Die bevorzugte Karte in der oberen Steckplatzposition ist die
Schnellabtastkarte (falls installiert), aber auch die kann in diesem Steckplatz installiert
werden. Abbildung 3.7 auf Seite 31 zeigt die Abblendschalter auf der Seite des
Minitrend V5 -Rekorders zur Einstellung von Strom und Spannung.
Der Multitrend Plus V5 verfügt über vier Positionen zur Analogeingabe. Die
Steckplatzpositionen sind auf der Geräterückseite gekennzeichnet. Die bevorzugte Karte
in der oberen Steckplatzposition ist die Schnellabtastkarte (falls installiert), aber auch die
kann in diesem Steckplatz installiert werden. In die anderen Positionen können die
anderen Karten beliebig installiert werden. Die lineare Karte ist für diesen Rekorder nicht
verfügbar.
43-TV-25-07-DE GLO, Ausgabe 12 08/02 UK
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Die Universal-Analogkarte wie auch die Schnellabtastkarte können für den Anschluß
einer breiteren Spanne von Eingangssignalen an ein Gerät dienen, in der Regel Thermoelemente oder Widerstandsthermometer. Der Funktionsbereich der Schnellabtastkarte
ähnelt dem der Universalkarte. Die Abtastrate dieser Karte übertrifft die der
Universalkarte.
Schnellabtastrate
Abtastrate des Thermoelements/
Widerstandsthermometers
20 msec (50 Hz) 50 Messungen/
Sekunde
Nicht zutreffend
200 msec (5 Hz) 5 Messungen/
Sekunde
200 msec (5 Hz) 5 Messungen/
Sekunde
500 msec (2 Hz) zwei Messungen/
Sekunde
500 msec (2 Hz) zwei Messungen/
Sekunde
Stromeingang-Schaltereinstellungen
Abbildung 3.7 auf Seite 31 zeigt die Strom- und Spannungsschalter an der Seite
des -Rekorders zur Einstellung von Strom und Spannung
Thermoelemente
Die Bereiche des Thermoelements und des Widerstandsthermometers unterscheiden
sich von denen der Universalkarte. Die Werte hierzu finden Sie in der Tabelle
„Analogeingangskarten” auf Seite 9. Das Thermoelement ist für interne
Kompensation
angeschlossen.
Nähere
Informationen
zum
Anschluß
von
Thermoelementen anhand von anderen Kompensationsarten entnehmen Sie bitte
„Anhang C – Thermoelement Anschlüsse” auf Seite 137. Nähere Informationen zur
Einstellung von Thermoelement- oder Widerstandsthermometer-Eingängen finden Sie
unter „Thermoelement” auf Seite 83.
Die Schnellabtast karte kann für den Anschluß einer Spanne von Eingangssignalen
an ein Gerät dienen, in der Regel Thermoelemente oder Widerstandsthermometer. Diese
werden wie im Beispiel unten gezeigt angeschlossen. Das Drehmoment zum Anziehen
der Schrauben am 24-poligen Stecker beträgt 0,4 Nm/3,5 lbf-in. Schrauben nicht
überdrehen.
Lineare Karte
Lineare Karte (nur Minitrend V5 )
Die Anzahl der verfügbaren Kanäle hängt vom Modell und den Kundenspezifikationen ab.
Der erste verfügbare Kanal ist Kanal 1 (CH1), alle weiteren Kanäle sind fortlaufend
numeriert.
Abbildung 3.7 auf Seite 31 zeigt die Abblendschalter an der Seite des -Rekorders
zur Einstellung von Strom und Spannung.
30
43-TV-25-07-DE GLO, Ausgabe 12 08/02 UK
ABBILDUNG 3.6
ANALOGEINGÄNGE
Bestellnummer
Signal
0-5-V-Signal
4-20-mA-Signal
Das Drehmoment zum Anziehen der Schrauben am 24-poligen Stecker
beträgt 0,4 Nm/3,5 lbf-in. Schrauben nicht überdrehen.
Einstellung der Strom- oder Spannungsschalter
Diese Schalterstellungen sind für Strom- und Spannungspositionen nur auf der
Linearen Karte und der Schnellabtastkarte .
Strom- und Spannungseinstellungen für die Universalkarte finden Sie unter
„Stromeingang” auf Seite 28.
ABBILDUNG 3.7
Die 10-Ohm-Shunts für mA-Eingangsbereiche sind bereits in das Gerät integriert und
können mit Schaltern an der Seite des Rekorders zugeschaltet werden. Die Numerierung
von 1-8 entspricht dem Pen mit der gleichen Nummer.
• Untere Position = Shunt für mA-Bereich zugeschaltet
• Obere Position = Shunt ist abgeschaltet (Thermoelement- oder Widerstandsthermometereingang).
Abbildung 3.6 auf Seite 31 zeigt ein Bauteil mit 0-5 Volt, das an Kanal 1 angeschlossen ist,
und ein Bauteil mit 4 - 20 mA, das an Kanal 3 angeschlossen ist.
Transmitterspeisungskarten
Die Minitrend V5 - Transmitterspeisungsoption liefert 24 V Gleichspannung, 200 mA
und ist in der Spannungsversorgungskarte im Gerät installiert. Der Anschluß erfolgt über
einen 2-poligen Stecker an der Geräterückseite. Der passende Gegenstecker ist im
Lieferumfang enthalten. Informationen zu Spannungs- und Stromausgängen finden Sie in
„Anhang E – Transmitterspeisung” auf Seite 149.
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Beim Multitrend Plus V5 ist die Transmitterspeisungs-Option als separate PCKarte in Steckplatz F auf der Geräterückseite installiert. Sie ist ebenfalls mit 24 V
Gleichstrom, aber 1 A ausgestattet. Der Anschluß erfolgt über zwei 10-polige Stecker;
siehe nachstehendes Diagramm, passende Gegenstecker sind im Lieferumfang dieser
Option enthalten.
Analogausgangskarte
Beim Minitrend V5 wird die Analogausgangskarte in einem der beiden analogen
Steckplätze A oder B auf der Geräterückseite installiert, so daß lediglich eine weitere
Analogeingangskarte mit bis zu 8 Eingängen installiert werden kann. Beim Multitrend
Plus V5 kann diese Karte in einen der beiden analogen Steckplätze installiert werden,
A1 und/oder B1 ein, so daß zwei Steckplätze für Analogeingangskarten mit je
8 Eingängen verbleiben.
Eine Analogausgangskarte kann 2 oder 4 Ausgangskanäle für die Pen-gesteuerte
Analogübertragung von 4-20 mA-Signalen besitzen. Analogeingänge können kombiniert
und neu übertragen werden, wobei es sich um eine Gesamtsumme oder das Mittel
mehrerer Analogeingänge oder um ein beliebiges mathematisches Ergebnis handeln kann.
Das Drehmoment zum Anziehen der Schrauben am 24-poligen Stecker beträgt
0,4 Nm/3,5 lbf-in. Schrauben nicht überdrehen.
Kartenposition
Minitrend V5
Steckplatz A
Steckplatz B
Belegung der Analogausgangskarte
2-kanalige
Kartenposition
Analogausgangskarte
Multitrend
(Nummer des
Plus V5
Ausgangskanals)
Steckplatz A1
1 und 2
Steckplatz B1
5 und 6
4-kanalige
Analogausgangskarte
(Nummer des
Ausgangskanals)
1, 2, 3 und 4
5, 6, 7 und 8
Die Klemmenbelegung der 4- bis 20-mA-Ausgänge ist die gleiche wie bei den 4- bis
20-mA-Eingängen:
Alarmkarten
Informationen zur Einrichtung der Alarme finden Sie unter „Relais/Digital” auf
Seite 105.
Die Option Alarmkarte ist auf beiden Rekordern verfügbar. Im Minitrend V5 kann
eine 4 oder 8-kanalige Relais-Alarmkarte oder eine 8- oder 16-kanalige digitale Ein-/
Ausgangskarte in Steckplatz D auf der Geräterückseite installiert werden. Beim
32
43-TV-25-07-DE GLO, Ausgabe 12 08/02 UK
Multitrend Plus V5 können als Option zwei Alarmkarten installiert werden, die aus 4oder 8-kanaligen Relais-Alarmkarten und/oder 8- oder 16-kanaligen digitalen Ein/
Ausgangskarten kombiniert werden können. Die erste Alarmkarte wird in Steckplatz D
eingesetzt, die zweite in D2. Das Drehmoment zum Anziehen der Schrauben am 24poligen Stecker beträgt 0,4 Nm/3,5 lbf-in. Schrauben nicht überdrehen.
4- und 8-kanalige Relais-Alarmkarte
Der 24-polige Stecker an der Geräterückseite (Steckplatz „D”) ist mit Alarm Card
beschriftet. Die Relais sind als einpolige Wechsler mit einer Schaltleistung von 240 V AC,
3 A ausgeführt. Die Anschlußbelegung der 4- und 8-kanaligen Relais-Alarmkarten ist,
von links nach rechts numeriert, wie in der folgenden Abbildung dargestellt: NC
(Öffnerkontakt), C (Spannung), NO (Schließerkontakt). Durch das Relais gesteuerte
Geräte werden über eine 24-polige Klemmleiste an die Analogeingänge angeschlossen.
Die verfügbaren Alarmausgänge beginnen bei Kanal 1 und reichen bis zur maximalen
Anzahl der zugewiesenen Alarme. Das Drehmoment zum Anziehen der Schrauben am
24-poligen Stecker beträgt 0,4 Nm/3,5 lbf-in. Schrauben nicht überdrehen.
Ein Trockenkontaktrelais des Typs C wird für diesen Kartentyp verwendet.
Anmerkung: Bei 4-kanaligen Alarmkarten sind nur die Kanäle 1, 2, 3 und 4
vorhanden.
ALARMKARTE
Digitaleingang, Strom
erzeugend
Digitaleingang, Strom
erzeugend
Benötigt ein angeschlossenes Gerät eine Betriebsspannung, wie z.B. einen 12-VoltSummer, sollte dieses an den Schließerkontakt (NO) angeschlossen werden. Die
maximale Schaltleistung der Relais entnehmen Sie bitte der Tabelle „Technische
Daten” auf Seite 8.
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8- und 16-kanalige digitale Alarm-Ein-/Ausgangskarte
Die Alarm-Ein-/Ausgangskarte ist mit Relais mit einer Schaltleistung von 24 V-, 1 A
bestückt. Die Kontakte werden über zwei 16-polige Stecker (je eine Klemmleiste für 8
Kanäle) herausgeführt. Die Anschlüsse beider Karten sind von links nach rechts
numeriert, 1 bis 16 auf der linken Seite und 17 bis 32 auf der rechten. Jeder Kanal kann
als Eingang oder als Ausgang konfiguriert werden. Beim Betrieb als Ausgang ist der
Relaiskontakt im Ruhezustand geöffnet und schließt bei Alarm.
Ein Trockenkontaktrelais des Typs A wird für diesen Kartentyp verwendet.
16-kanalige Digital-Eingangs-/Ausgangskarte
8-kanalige Digital-Eingangs-/Ausgangskarte
KA1/KA2/KA3/KA4/KA5/KA6/KA7/KA8
Stirnseite des Geräts
KA9/KA10/KA11/KA12/KA13/KA14/KA15/KA16
Stirnseite des Geräts
Ansicht der 8 und 16 E/A-Anschlüsse von der Unterseite des Geräts
aus und mit der Front zum Betrachter hin
34
43-TV-25-07-DE GLO, Ausgabe 12 08/02 UK
Digitale Eingänge
Bei einer standardmäßigen 8- oder 16-kanaligen Digital-Ein-/Ausgangskarte können
alle Kanäle als Digitalkanäle verwendet werden, wenn sie nicht als Alarmausgänge
dienen. Als Eingangssignal dient ein potentialfreies Kontaktsignal an den Klemmen (NO)
und (C), wie in der folgenden Abbildung dargestellt.
Die 8-kanalige Relais-Alarmkarte verfügt über zwei digitale Eingänge an der rechten
Seite (I7 und I8).
Kommunikationskarten
Ethernet/RS485/RS232-Komm.-Karte
Diese Karte bietet Ethernet-, RS485-Trendbus- und RS232-Kommunikation. Modbus
TCP/IP (mit Modbus X-Optionen) ist über Ethernet verfügbar. Abbildung 3.1 ist eine
Ansicht der Standard-Kommunikationskarte, von der Rückseite des Rekorders aus
gesehen. Es gibt auch noch eine einfachere Ausführung dieser Karte, bei der nur die
RS485-Verbindung aktiviert ist. Lesen Sie zwecks vollständiger Anschlußdetails den Rest
dieses Kapitels.
ABBILDUNG 3.1
LEDs
RS485
5-poliger Socket
43-TV-25-07-DE GLO, Ausgabe 12 08/02 UK
RS232
9-poliger D-Typ
Ethernet
8-poliger RJ45
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Ethernet- und Modbus-TCP/IP-Schnittstelle
Dies ist ein 8-poliger RJ45-Socket-Molex 95040-288 für die Ethernet-Verbindung, pcbPosition J5. Standard-Ethernet-Verbindung.
Stift 1 liegt von der Rückseite des Geräts
aus gesehen rechts
2
4
6
8
8 7 6 5 4 3 2 1
1
3
5
7
RD+
TDTD+
RD-
Paßstifte
(nicht angeschlossen)
A
B
RS232-Schnittstelle
Dies ist ein 9-poliger D-Typ-Stecker (passender Gegenstecker nicht im Lieferumfang
enthalten), pcb-Position P1.
-DCD2
-DSR2
RXD2
-RTS2
TXD2
-CTS2
-DTR2
-R12
1 6 2 7 3 8 4 9 5
RS485-Trendbus-Schnittstelle
Dies ist ein 5-poliger Socket (passender Gegenstecker nicht im Lieferumfang enthalten),
pcb-Position J1.
Stift 1 liegt von der
Rückseite des Geräts aus
gesehen rechts
36
+TXA/RXA
-TXB/-RXB
5 4 3 2 1
43-TV-25-07-DE GLO, Ausgabe 12 08/02 UK
RS485-Modbus/Profibus-Kommunikationskarte
Abbildung 3.2 zeigt die Verbindungen für die RS485 Modbus/Profibus- Karte. Es gibt
einen 9-poligen D-Typ-Stecker der RS232-Schnittstelle für Profibus and einen 3-poligen
Stecker für RS485 Modbus (mit Option „Modbus X”).
ABBILDUNG 3.2
LED
Profibus
9-poliger D-Typ
Modbus RS485
3-poliger Socket
Profibus-Schnittstelle
5
9 4
8
3 7
2 6
1
Schutzerde
Positive Spannung
Für Betriebsspannung reserviert
Für Betriebsspannung reserviert
RX/TX Data-P
RX/TX Data-N
Control-P
Control-P
Schutzerde-Isolierung
Der Profibus-Stecker ist ein 9-poligen D-Typ-Stecker.
RS485 Modbus-Schnittstelle
RS485 Modbus ist ein 3-poliger Stecker, der auch für den Zugang zur Modbus-XOption verwendet wird.
Kommunikationserdung
RS485 B - (umgekehrt)
RS485 A - (nicht umgekehrt)
3
43-TV-25-07-DE GLO, Ausgabe 12 08/02 UK
2
1
37
Installation des Vutronik-Adapters
Nicht für Multitrend Plus V5 erhältlich
Der Minitrend V5 -Rekorder kann bereits ab Werk mit einer Rückabdeckung mit
eingebauten Anschlüssen geliefert werden, in die das Kabel von einem TDC-System
unter Verwendung von Vutronik Trend-Rekordern direkt eingesteckt werden kann. Diese
Abdeckung kann auch nachträglich am Rekorder angebracht werden und ist als Kit
erhältlich. Hierbei sind keine Änderungen an der Verkabelung erforderlich.
Installationsanweisungen für das nachträgliche Anbringen der VutronikAdapterplatten
1. Die 4 selbstwindenden Schrauben und vibrationsfesten Unterlegscheiben entfernen, mit
denen die Geräterückseite am Gehäuse befestigt ist.
2. Die Geräterückseite festhalten und die zwei- und dreipoligen Steckverbinder an der Adapter-
Baugruppe in den Rekorder einstecken.
3. Die Adapter-Baugruppe an der Rückseite des Gehäuses mit Hilfe der 4 selbstschneidenden
Schrauben und vibrationsfesten Unterlegscheiben befestigen.
Analogeingänge
Die Vutronik TDC Trend-Rekorder verfügen über 2 oder 3 Analogeingänge mit 1 bis 5
V–. Zusätzliche Eingänge können über den Zugangssteckplatz auf der Unterseite des
Adapters angeschlossen werden.
Anschlußdetails
Diese Tabelle zeigt den Kabelbaum Zwischen der Rückseite des HoneywellRekorders und der Adapterplatte. Prüfen Sie, welche Analogeingabekarte im Rekorder
installiert ist, da die Anschlußdetails unterschiedlich sind. Der IEEE 488-Steckverbinder
ist der 50-polige, an der Adapterplatte installierte Steckverbinder.
Adapterplatte
IEEE 488
mit 50-fach
Steckverbinder
Kabelfarbe
Universalanalogkarte
mit 24-fach
Steckverbinder an
Rekorderrückseite
Analoge Eingangskarte mit
schneller Abtastrate und
24-fach Steckverbinder an
Rekorderrückseite
1
Blau
3
2
3
Orange
6
5
7
Grün
24V– 3-fach
Steckverbinder an
Rekorderrückseite
3
17
Violett
25
Schwarz
8
8
26
Grau
4
1
28
Gelb
7
4
28
Braun
9
7
50
Rot
2
1
Start/Stopp-Chart-Funktionen
Der Minitrend V5 zeichnet ununterbrochen auf, bis er über die Tastaturfunktionen
manuell gestoppt wird. Das TDC-System nutzt einen Chart-Motor, um die Chart am
Vutronik-Rekorder zu starten und zu stoppen. Digitaleingänge können separat
angeschlossen werden, um die Aufzeichnungsfunktion mit Hilfe der TMP V5-Software
zu starten bzw. zu stoppen. Auf der Unterseite des Adapters befindet sich ein Zugangssteckplatz.
38
43-TV-25-07-DE GLO, Ausgabe 12 08/02 UK
Abmessungen des Tafelausschnitts
Der Tafelausschnitt ist größer als der des Minitrend V5 : 138 mm x 138 mm. Der
Tafelausschnitt für den Vutronik-Adapter ist 144 mm x 138 mm. Eine entsprechende
Adapterplatte ist über Ihren Händler erhältlich. Die Abmessungen der Adapterplatte
lauten 180 mm x 160 mm.
Der Minitrend V5 mit der Adapterplatte kann auch anstelle der DPR112/113Rekorder verwendet werden, welche die Vutronik-Rekorder ersetzt haben.
43-TV-25-07-DE GLO, Ausgabe 12 08/02 UK
39
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43-TV-25-07-DE GLO, Ausgabe 12 08/02 UK
Kapitel 4: Kurzvorstellung
Die Tastatur
Tasten/Schaltflächen
Um eine Option am unteren Bildschirmrand einzublenden, drücken Sie die Taste
unmittelbar unter der jeweiligen Option. Die über den Tasten angezeigten Optionen
ändern sich entsprechend der jeweils verfügbaren Funktionen.
Stellrad
Das Stellrad besitzt zwei Funktionen:
1. Navigation durch eine Liste von Menüoptionen
2.
Auswahl der gewünschten Option
3. Aktivierung der Chart-Geschwindigkeit und des Wiedergabemodus (Siehe
„Wiedergabemodus” auf Seite 44.)
Um eine Option aus einem Dropdown-Menü zu wählen, drehen Sie das Stellrad,
bis sich der Cursor (die hell unterlegte Zeile) auf der gewünschten Option befindet
und drücken Sie das Stellrad wie eine Taste ein.
Der Bildschirm
Beim Minitrend V5 erfolgt die Datenanzeige auf einer Farb-LED (TFT) mit
VGA-Auflösung, einer Diagonalen von 5,5 Zoll und superbreiten Betrachtungswinkeln.
Der Multitrend Plus V5 besitzt eine besonders helle 12,1-Zoll-Farb-LCD (TFT) mit
SVGA-Auflösung und breiten Betrachtungswinkeln. Nach der Funktionsauswahl
werden die entsprechenden Menüs eingeblendet.
43-TV-25-07-DE GLO, Ausgabe 12 08/02 UK
41
Statuszeile
Rekorder-Name
BildschirmName
SpeicherSymbol
DiskettenSymbol
PC-Karte
(wenn installiert)
BalkendiagrammAnzeige
Zeit und
Datum
Digitalanzeige
Aufzeichnungsanzeige
Alarmsymbol
leuchtet rot, wenn
ein Alarm vorliegt
Im normalen Betriebszustand sind die Symbole für Chip, Diskette und PC-Karte grün.
Das Chip-Symbol bezieht sich auf den bereits belegten RAM-Speicherplatz und färbt sich
orange, wenn 80 % des Speichers belegt sind. Das Disketten-Symbol stellt den auf der
Diskette belegten Speicherplatz dar und wird bei 95 % rot. Das PC-Symbol schließlich zeigt
den auf der PCMCIA-Karte (wenn installiert) belegten Speicherplatz an und wechselt
ebenfalls bei 95 % auf rot. Das Alarmsymbol wechselt auf rot, wenn ein Alarm vorliegt. Im
linken Bereich der Statuszeile werden der gegenwärtig dargestellte Rekorder-Name und
die Bildschirmnummer angezeigt. Ganz rechts werden Datum und Uhrzeit angezeigt.
Bildschirm-Layouts
In den folgenden Abbildungen werden einige Beispiele für verschiedene BildschirmLayouts gezeigt. Alle im Setup für einen Pen spezifizierten Informationen bleiben in allen
Bildschirm-Layouts konsistent. Das Chart zeigt bis zu 8 Kanäle pro Bildschirm. Bei
Auswahl dieses Elements werden alle auf dem Bildschirm im konventionellen Modus
angezeigten Pens in den Chart-Modus umgewandelt. Wenn Sie das Stellrad drehen,
während ein Chart angezeigt wird, erscheint ein Pfeilcursor. Drehen Sie das Stellrad, wenn
eine Karte angezeigt wird, und ein Cursor wird angezeigt. Drehen Sie das Stellrad, um das
Kontextmenü aufzurufen. Hier kann die Chart-Rate ausgewählt werden. Der gelb
hinterlegte Bereich des Charts weist auf einen Alarmzustand hin.
Chart mit Digitalanzeigen
Unterer
Skalenwert
Pen-Symbole
Oberer
Skalenwert
Pfeilcursor
Anzeige für
geänderte
Einstellung
Zeit/DatumLinien
Hauptteilungen
der Skala
Digitalanzeige
Alarmstatus
(gelb)
ChartGeschwindigkeitsneueinstellung
(Kontextmenü)
42
HochalarmSymbol
Chart mit Digitalanzeigen
43-TV-25-07-DE GLO, Ausgabe 12 08/02 UK
Digitalanzeige: Der Digitalanzeige -Bildschirm kann bis zu 8 Meßwerte mit zugehöriger
Pen-Informationen digital anzeigen. Der Multitrend Plus V5 verfügt über Digitalanzeigen
mit kreisförmigen und normalen Chart-Bildschirmen. Siehe „Bildschirmanzeige” auf
Seite 45.
PenKennzeichen
SkalenEinheiten
HochalarmSymbol
Digitalanzeige
Digitalanzeige für acht Kanäle pro Bildschirm
Balkendiagramme: Die Daten werden als Balkendiagramm dargestellt, mit dem
Minimum links und dem Maximum rechts. Es werden alle für den Kanal im Setup
ausgewählten Informationen angezeigt. Hierzu zählen Pen-Nr. bzw. Pen-Name,
Skaleninformationen bezüglich Min/Max-Werten und eine Digitalanzeige. Beim Minitrend V5
können bis zu 4 Balkendiagramme pro Bildschirmseite angezeigt werden, beim
Multitrend Plus V5 bis zu 8 Balkendiagramme. Wenn Sie das Stellrad drehen, erscheint
ein Pfeilcursor. Weiteres Drehen des Stellrades bewegt diesen Cursor auf und ab und wählt
so zwischen den Kanälen. Wenn Sie das Stellrad drücken, erscheint ein Menü zum
Zurücksetzen der Min/Max-Werte des Balkendiagramms.
Obere PenSkala
BildschirmName
Anfangswert
Pen-Skala
Min/MaxWerte
PenSkaleneinheiten
Hauptteilungen
der Skala
Pen-Kennzeichen
Min/MaxMenü
Digitalanzeige
Balkendiagramm mit Digitalanzeige für 4 Kanäle pro Bildschirm
43-TV-25-07-DE GLO, Ausgabe 12 08/02 UK
43
Wiedergabemodus
Der Wiedergabemodus ist nur in Chartanzeigen, Chartanzeigen mit (Minitrend V5 )
oder Chartanzeigen mit Balkenanzeige (Multitrend Plus V5 ) verfügbar. Im Wiedergabemodus erfolgt die Wiedergabe des Bildschirmspeicherinhalts. Ausgewählt wird dieser
Modus durch Drehen des Stellrads, um den Cursor aufzurufen, und anschließendem
Drücken des Stellrads, um das Menü einzublenden. Haben Sie Wiederholen gewählt,
ändert sich der Chart-Hintergrund auf einen grauen Hintergrund. Gleichzeitig ändert sich
die Menüzeile am unteren Bildschirmrand. Die Bezeichnung der Schaltfläche rechts auf der
Menüleiste lautet Normal , dies ist die Geschwindigkeit, mit der sich das Chart beim Drehen
des Stellrads bewegt. Drücken Sie das Stellrad, um diese Geschwindigkeit auf Schnell
oder Langsam zu ändern. Um das Chart auf der Zeitachse rückwärts zu bewegen, drehen
Sie das Stellrad entgegen dem Uhrzeigersinn. Um das Chart vorwärts zu bewegen, drehen
Sie das Stellrad im Uhrzeigersinn. Pen-Symbole, Balkendiagramme und Digitalanzeigen
zeigen auch im Wiedergabemodus die Echtzeit-Meßwerte an.
Pen-Symbole
BildschirmMenü mit
WiederholungsOption
Wiedergabegeschwindigkeitssteuerung
MaxMin: Die Min- und Max-Werte können nur bei Balkendiagramm-Seiten
zurückgesetzt werden. Drehen und drücken Sie das Stellrad, um das Menü für Balkendiagramme einzublenden, und setzen Sie mit MaxMin zurücksetzen die Werte eines
Kanals oder mit Alle MaxMin zurücksetzen die Min/Max-Werte aller Kanäle zurück.
Markierung auf Chart
Diese Option markiert die aktuelle Zeit und das Datum der Eingabe mit einer Linie, die über
den ganzen Bildschirm reicht und die beschriftet werden kann. Es können bis zu 80 Zeichen
eingegeben werden, die über die gesamte Breite des Multitrend Plus V5 -Bildschirms
hinweg angezeigt werden. Beim Minitrend V5 können 40 Zeichen über den Bildschirm
hinweg angezeigt werden, der gesamte Text kann jedoch auf der Nachrichtenseite in Form
von zwei Textzeilen geprüft werden.
Die Option Markierung auf Chart kann z.B. zur Kennzeichnung eines Bedienerwechsels
oder zur Unterscheidung verschiedener Chargen verwendet werden. Diese Funktion kann
auch verwendet werden, um den Zeitpunkt des Auftretens oder Verlöschens eines Alarms
zu vermerken, wenn eine Alarmkarte installiert ist.
Drehen und drücken Sie das Stellrad, während ein Chart angezeigt wird, um das ChartMenü aufzurufen. Wählen Sie Markierung auf Chart und geben Sie den erforderlichen
Text ein.
44
43-TV-25-07-DE GLO, Ausgabe 12 08/02 UK
Vordefinierte Marker können im TrendManager Pro V5-Softwarepaket zusammengestellt
und als Teil der Einstellungen in den Rekorder importiert werden. Wenn Markierung auf
Chart gewählt wird, erscheint eine Liste von 20 vordefinierten Markern. Wählen Sie einen
Marker anhand des Stellrads, diese können jederzeit bearbeitet werden.
Siehe „Relais/Digital” auf Seite 105. Alle Aktivitäten werden auf der NachrichtenBildseite aufgezeichnet, siehe „Nachrichten” auf Seite 50.
Bildschirmanzeige
Die Bildschirmanzeige ist nicht-flüchtig , was in diesem Zusammenhang bedeutet, daß
der Rekorder nach dem Neueinschalten wieder die Bildschirmseite anzeigt, die unmittelbar
vor dem Ausschalten aktiv war. Sowohl der Minitrend V5 als auch der Multitrend Plus
V5 bieten konfigurierbare Bildschirm-Layouts. Eine Bildschirmseite mit Hilfe von
Digitalanzeigen, Balkendiagramme, vertikale und horizontale Charts erstellt werden. Beide
Rekorder-Modelle ermöglichen es, Charts und Balkendiagramme zu kombinieren. Beim
Multitrend Plus V5 können zusätzlich auch Chart- und Balkendiagramme auf der
gleichen Bildschirmseite dargestellt werden. Siehe „Layout” auf Seite 119.
Informationen über das Erstellen eigener Bildschirm-Layouts finden Sie unter Siehe
„Screen Designer” auf Seite 131.
43-TV-25-07-DE GLO, Ausgabe 12 08/02 UK
45
Multitrend Plus V5
Das folgende Beispiel zeigt einen Bildschirm eines Multitrend Plus V5 im
Chart+Balken- Modus, also einer kombinierten Darstellung von Chart und Balkendiagrammen. Der Chart+Balken- Modus ist nur beim Multitrend Plus V5 verfügbar und
bietet Platz für bis zu 8 Balkendiagramme und ein komplettes Chart.
Digitalanzeige
Min/MaxWerte
Pen-Symbole
PenKennzeichen
HochalarmSymbol
TiefalarmSymbol
Unterer
Skalenwert
Oberer
Skalenwert
PenSkaleneinheiten
Alarmzustand
(gelb)
Hauptteilungen
der Skala
Zeit/DatumLinien
Kreisförmiges Chart
Eine der neuesten Eigenschaften des Multitrend Plus V5 ist das kreisförmige
Chart. Das kreisförmige Chart beginnt an der 12-Uhr-Position und bewegt sich im Uhrzeigersinn. Alle aktivierten Pens werden als Trend auf dem kreisförmigen Chart und als
Digitalanzeige angezeigt. Der vollständige Rekorder-Status wird mit Bildschirm- und
Rekordernamen, Zeit- und Datenanzeigen und Speicher, Disketten- und Alarmstatusanzeigen angezeigt. Volle Wiedergabekapazität ist verfügbar, um dem Benutzer das
Durchsuchen vorheriger Daten zu ermöglichen.
Die Dauer des Chart kann von einer vordefinierten Auswahl der Chartdauerzeiten
eingestellt werden, oder es kann die benutzerdefinierte Option benutzt werden, um eine
spezifische Zeitdauer für die Länge des Charts einzustellen. Wenn das Chart seinen
vollen 360° Schaltkreis durchlaufen hat, kann das Chart entweder durch Löschen des
nächsten Abschnitts auf „Überschreiben” eingestellt werden oder es kann ein neues Chart
erstellt werden.
46
43-TV-25-07-DE GLO, Ausgabe 12 08/02 UK
Chart-Teilungen
Die Chart-Teilungen für die Pen-Skala werden dem ersten angezeigten Pen
entnommen. Die Teilungen für jede Skala müssen in der Konfiguration für jeden einzelnen
Pen wie bei anderen Chart-Modi eingestellt werden. Wenn somit Pen 1 der erste mit einer
Skala von 0-50 mit einer Haupt-Teilung bei 25 und kleineren Teilungen bei jeweils 5 ist,
wird diese Skala für das ganze Chart angezeigt. Die Skala jedes Pens wird neben der
entsprechenden Pen-Farbe angezeigt. Siehe Pen-Skala. Die Zeiteinteilungen werden je
nach voller Zeitdauer des Charts automatisch berechnet.
Pen-Identifier
Jeder aktivierte Pen ist auf dem kreisförmigen Chart durch ein kleines Farboval am
äußeren Ende des der Farbe dieses Pens entsprechenden Diagramms zu finden. Dies ist
der Pen-Identifier. Der erste Pen-Identifier steht am oberen Ende des Charts, und jeder
darauf folgende Pen wird dann gleichmäßig im Uhrzeigersinn angeordnet.
Pen-Skala
Jeder angezeigte Pen hat seine eigene Skala neben dem entsprechenden PenIdentifier. Die Skala für jeden Pen kann unterschiedlich sein. Das Chart kann jedoch nur
einen Satz von Teilungen anzeigen, und dieser wird vom ersten angezeigten Pen definiert.
Marker-Identifier
Der Marker-Identifier ist ein Buchstabe, der nach einem Ereignis am äußersten Rand
des kreisförmigen Charts zu finden ist. Unterschiedliche Marker zeigen unterschiedliche
Ereignisse an.
„P” - Stromausfall
„S” - Änderung der Einstellung
„R” - Chart zurücksetzen
„E” - Ereignisliste (einschließlich Alarmauslösung)
„?” - Unbekannt
„a bis t” - Benutzerdefinierter Marker. Dieser Marker wird zur Anzeige eines
benutzerdefinierten Ereignisses verwendet. Bei jeder Plazierung eines
Markers erscheint ein Buchstabe von „a” bis „t”.
43-TV-25-07-DE GLO, Ausgabe 12 08/02 UK
47
Rekordername und Bildschirmnummer
Speicherplatz
Festplattenspeicher
Chart-Dauer
Alarm
Anzeige
Zeit und
Datum
Digitalanzeige
Hochalarm
Anzeige
Benutzerdefinierte
Anzeige (a)
Ereignistest 1,
19:24:52
Markierung auf
Chart-Ereignis (E)
Mark 1, 09:25:57
Kontextmenü
Alarmereignis
An und danach
Aus (E) 09:43:20,
09:43:51
Pen-Skala
Markierung auf ChartEreignis (E) Mark 2,
9.41 Uhr
Pen-Identifier
Benutzerdefinierte
Anzeige (b) Ereignistest 2,
09:40:30
Nachrichtenseite
Kreisförmiges-Chart-Kontextmenü
Drehen Sie das Stellrad, um den Cursorpfeil zu erzeugen, drücken Sie dann das
Stellrad zur Aktivierung des Kontextmenüs. Das Kontextmenü enthält Optionen für die
Anzeige des kreisförmigen Chart:
48
43-TV-25-07-DE GLO, Ausgabe 12 08/02 UK
Wiedergabe
Der Wiedergabemodus läßt sich einfach identifizieren, da der Chart-Hintergrund grau
wird. Drehen Sie das Stellrad um einen Klick, um die vorherigen Chart-Daten Abschnitt für
Abschnitt (Überschreibungsmodus) oder Bildschirm für Bildschirm (Neues-Chart-Modus)
zu durchsuchen.
Markierung auf Chart (Option)
Durch Auswahl dieser Option und einer entsprechenden Überschrift, die auf der
Nachrichtenseite erscheint, kann ein Chart manuell mit einer Markierung versehen werden.
Das Chart wird mit einer Linie versehen, die bis zum äußersten Rand, an der sich der
Marker Identifier befindet, reicht. Siehe „Marker-Identifier”.
Überschreiben wenn voll
Dies ist die Standardeinstellung für das kreisförmige Chart, im Gegensatz zur Option
„Neues Chart”. Das Chart ist voll, wenn es seine volle 360° Umdrehung abgeschlossen hat
und zum Anfang zurückgekehrt ist. Mit Auswahl der Überschreibungsoption wird der erste
Abschnitt des Charts gelöscht, um diesen mit neuen Daten zu überschreiben. Wenn die
gegenwärtigen Daten den nächsten Abschnitt erreicht haben, wird auch dieser Abschnitt
für die neuen Daten gelöscht. Dieser Abschnitt wird mit allen Abschnitten des Diagramms
fortgesetzt.
Falls voll, neues Chart
Wenn das Chart seine vollständige 360° Drehung beendet hat und zum Anfang
zurückgekehrt ist, wird das entsprechende Diagramm gelöscht und ein neues Diagramm
von der 12-Uhr-Position begonnen.
Dauern, vordefiniert
Zur Vereinfachung der Einstellung wurde eine Auswahl bevorzugter Chart-Längen
vordefiniert und in dieses Kontextmenü integriert. 1 Stunde, 4 Stunden, 8 Stunden und 12
Stunden: 1 Tag, 2 Tage, 5 Tage und 31 Tage: 1 Woche, 2 Wochen und 4 Wochen. Wählen
Sie die benutzerdefinierte Option zur Eingabe anderer Chartlängen aus. Die StandardChart-Dauer beträgt eine Stunde.
Dauer: benutzerdefiniert
Eine Auswahl vordefinierter Zeitperioden für die Länge des Charts wurde erstellt und in
dieses Kontextmenü integriert. Die Standard-Chart-Dauer beträgt eine Stunde. Sollte der
Benutzer eine andere Chart-Länge benötigen, kann diese Option verwendet werden. Die
Dauer bezieht sich auf die Zeitdauer der vollen 360° Umdrehung vom Anfang bis zur
Rückkehr an die 12-Uhr-Position. Drehen Sie das Stellrad zur Markierung und Auswahl
dieser Option, um das Chart-Dauer-Menü zu erzeugen. Wählen Sie zwischen Wochen,
Tagen und Stunden.
Die Stundenzahl reicht von 2 bis 36 Stunden (1, 4, 8 und 12 Stunden sind vordefiniert)
Die Anzahl der Tage reicht von 3 bis 30 Tagen (1, 2, 5 und 31 Tage sind vordefiniert)
Die Anzahl der Wochen reicht von 3 bis 96 Wochen (1, 2 und 4 Wochen sind vordefiniert)
43-TV-25-07-DE GLO, Ausgabe 12 08/02 UK
49
Nachrichten
Falls eine Situation eintritt, die eine Warnmeldung notwendig macht, blinkt die
NACHRICHTEN-Schaltfläche gelb. Falls ein Fehler auftritt, blinkt die NACHRICHTENSchaltfläche rot.
Weiterhin werden auf der Nachrichtenseite alle Änderungen des Setups verzeichnet.
•
•
•
•
•
•
Grün - Normaler Status
Gelb - Warnmeldungen
Rot - Fehler
Blau - Alarm Ein/Digitaler Eingang Ein
Magenta - Alarm Aus/Digitaler Eingang Aus
Dunkelgrün - Benutzerinformationen, z.B. Markierung auf Chart oder Paßwort/
Benutzerzugriff
Drücken Sie die Schaltfläche Rückblick , um dieses Menü aufzurufen
Drücken Sie die Schaltfläche Zurück , um zur Haupt-Bildschirmseite zurückzukehren.
Die Schaltfläche Rückblick ruft am unteren Bildschirmrand eine andere Schaltflächenleiste
mit den folgenden Optionen auf: Beenden zur Rückkehr zur Haupt-Nachrichtenseite und
Datum an/aus zum Ein- und Ausblenden des Datums. Auf, Ab dienen zum Bildlauf nach
Seite und die Richtungstaste dient zum Bildlauf nach Zeile oder Seite, je nach Auswahl am
Stellrad. Die Enter- Taste wird erst bei Drehen des Stellrads aktiv. Wenn der Pfeilcursor
erscheint, drücken Sie Enter. Dadurch wird die Ereignisliste aktiviert.
Informationen über die Eingabe von Text in die Nachrichten-Bildseite finden Sie unter
„Markierung auf Chart” auf Seite 44. Informationen über das Anzeigen von Nachrichten
finden Sie unter „Nachrichten” auf Seite 50.
Ereignisliste
Um die Ereignisliste zu aktivieren, rufen Sie zunächst die
Nachrichten-Seite auf und drehen Sie das Stellrad, bis der Pfeilcursor
erscheint. Betätigen Sie nun das Stellrad, um die Ereignisliste
einzublenden. Hier kann die Option Datum ein- und ausgeschaltet sowie
die Rückblick-Menüleiste aufgerufen werden. Die Filter-Option ermöglicht
die Anzeige spezifischer Ereignisse, wie z. B. die Anzeige von Alarmen. Zurücksetzen löscht
alle vorliegenden Meldungen, Beenden löscht das Ereignislisten-Menü wieder vom
Bildschirm.
50
43-TV-25-07-DE GLO, Ausgabe 12 08/02 UK
Hintergrundbilder
Hintergrundbilder und Benutzerdefinierte Bildschirme sind nicht in der
Grundausstattung der Rekorder enthalten und müssen als Option erworben werden.
Informationen zu benutzerdefinierten Bildschirmen finden Sie unter „Screen Designer”
auf Seite 131.
Sowohl der Minitrend V5 als auch der Multitrend Plus V5 akzeptieren detaillierte
Anlagenbilder. In die Hintergrundbilder können dann digitale Echtzeitbilder und Balken-
diagramme eingefügt werden; siehe hierzu die Abbildungen unten. Das in Abbildung 4.1
gezeigte Hintergrundbild enthält ein Menü zur Auswahl der verschiedenen
Datenanzeigeformate.
Prozeßansicht mit eingeblendetem Menü
ABBILDUNG 4.1
Filterbett
ABBILDUNG 4.1a
Kartenansicht
Tanklager
ABBILDUNG 4.1b
ABBILDUNG 4.1c
43-TV-25-07-DE GLO, Ausgabe 12 08/02 UK
51
Einschalten
Der zuerst angezeigte Bildschirm ist der unten gezeigte „Startbildschirm” nach dem
Einschalten. Dieser Bildschirm erscheint nur für kurze Zeit vor dem Wechseln zum letzten
gewählten Bildschirm, bevor das Gerät ausgeschaltet wird, beim ersten Einschalten, und er
zeigt die Balkendiagramme mit allen verfügbaren Pens. Um das Bildschirm-Layout zu
ändern, drücken Sie die Taste Bildschirm und bewegen Sie den Cursor mit dem Stellrad in
der Bildschirm-Auswahlliste auf und ab. Drücken Sie das Stellrad, wenn Sie die
gewünschte Bildschirmanzeige mit dem Cursor gewählt haben. Sind keine anderen
Bildschirme verfügbar, lesen Sie bitte unter „Layout” auf Seite 119, wie neue BildschirmLayouts erstellt werden.
Anmerkung: Die oben rechts angezeigte Flagge zeigt die Grundeinstellung für die
Sprache an.
Startbildschirm
nach dem
Einschalten
Nicht-flüchtige Anzeige von Bildschirmseiten
Sowohl der Minitrend V5 als auch der Multitrend Plus V5 bieten eine nichtflüchtige Anzeige. Dies bedeutet, daß der Rekorder die Anzeige mit den Daten von vor dem
Ausschalten oder Zurücksetzen fortsetzt. Das folgende Beispiel veranschaulicht, wie sich
dieses Merkmal auswirkt. Das erste Chart zeigt die Daten vor dem Trennen der Betriebsspannung oder dem Zurücksetzen des Rekorders. Das zweite Chart zeigt, was passiert,
wenn die Betriebsspannung wiederhergestellt wird. Es entstand kein Datenverlust, alle
historischen Chartdaten blieben während des Ausfalls im gleichen Format erhalten. Der
Rekorder wählt nach dem Einschalten immer die Bildschirmseite an, die vor einer
Unterbrechung der Spannungsversorgung aktiv war.
Vor dem Ausschalten oder Zurücksetzen
52
Nach dem Einschalten oder Zurücksetzen
43-TV-25-07-DE GLO, Ausgabe 12 08/02 UK
Menüauswahl
Im unteren Bildschirmbereich befindet sich eine „Bildschirm-Menüleiste”. Drücken Sie
die Taste direkt unterhalb der Option, die Sie wählen möchten. Wenn eine Option aus der
Menüleiste ausgewählt wurde, kann mit Hilfe des Stellrads durch die Menüoptionen
geblättert werden, um Menüoptionen zu markieren. Das Stellrad kann in beiden Richtungen
gedreht werden: gegen den Uhrzeigersinn, um nach unten zu blättern, und im Uhrzeigersinn
um, nach oben zu blättern. Wenn die gewünschte Option markiert wurde, drücken Sie das
Stellrad einmal, um sie zu markieren.Je nach Funktion führt das Drücken von Tasten/
Schaltflächen oder des Stellrads dazu, daß ein weiteres Menü eingeblendet wird.
Bildschirm-Menüleiste
Drücken Sie die Schaltfläche unter dem entsprechenden Titel
in der Bildschirm-Menüleiste, um die Option auszuwählen.
Drehen des Stellrads im Uhrzeigersinn fährt den Cursor nach oben. Drehen entgegen
dem Uhrzeigersinn fährt den Cursor nach unten. Drücken Sie auf das Stellrad, um die
Auswahl einzugeben.
Texteingabe
Für viele Konfigurationsaufgaben in den Einrichtungsmenüs sind Texteingaben
erforderlich. Das Prinzip der Texteingabe ist in allen Funktionen ähnlich. Wenn Text
eingegeben werden muß, erscheint ein Textfeld auf dem Bildschirm. Drücken Sie auf das
Stellrad, um die Zeichentabelle einzublenden. Sie können sich nun durch Drehen des
Stellrads durch die Zeilen bewegen und diese durch Drücken auswählen. Drehen Sie das
Stellrad nochmals, um das gewünschte Zeichen auszuwählen, und drücken Sie auf das
Stellrad, um es auszuwählen. Wiederholen Sie diese Schritte, bis alle Buchstaben
eingegeben sind. Um ein Leerzeichen einzugeben, bewegen Sie den Cursor auf ein leeres
Feld in der Tabelle.
Informationen über die Eingabe von Text in die Nachrichten-Bildseite finden Sie unter
„Markierung auf Chart” auf Seite 44. Informationen über das Anzeigen von Nachrichten
finden Sie unter „Nachrichten” auf Seite 50.
Bitte beachten Sie, daß sich beim Aufruf der Texteingabe-Funktion die Menüleiste
verändert hat. Mit Editor schließen können Sie ohne Änderungen zum Menü zurückkehren. Hierbei dient Annehmen zum Übernehmen der eingegebenen Informationen,
Einfügen zum Einfügen von Zeichen in das Eingabefeld oder den Nummernblock und
Löschen zum Löschen von Eingabefehlern. Wird das Stellrad gedrückt, wählt es das
jeweils hervorgehobene Zeichen oder die hervorgehobene Zeile aus. Drücken Sie zum
Schluß unter der Bildschirm-Menüleiste auf die Tastaturtasten Annehmen gefolgt von
Fertigstellen und Übernehmen , um die Änderungen vorzunehmen.
43-TV-25-07-DE GLO, Ausgabe 12 08/02 UK
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Zeichenblock
Zeichenauswahlblock
Leerzeichen
Info
Rufen Sie das Hauptmenü mit der Taste „Hauptmenü” auf und drehen Sie das Stellrad,
bis Über hervorgehoben ist. Drücken Sie auf das Stellrad, um technische Daten zu Ihrem
Rekorder abzurufen. Es werden folgende Informationen angezeigt:
•Firmware-Version (Lader)
•Seriennummer, eindeutige Nummer des Rekorders
•Sitzungsnummer (Aufnahmestart und -stopp)
Verfügbare Optionen wie:
•Math. Funktionen
•Totalmengen
•Ereignisse usw.
•ESS (falls zutreffend)
•Kundeneigene Bilder
•Hintergrundbilder
•Webserver
Kommunikationsfunktionen Ihres Rekorders, wie etwa
•E-Mail:
•Trendbus
•Modbus
•Profibus
•Anzahl weiterer Pens
Um die Anzeige vom Bildschirm zu löschen, drücken Sie die Taste unter dem Feld OK .
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43-TV-25-07-DE GLO, Ausgabe 12 08/02 UK
Kapitel 5: Allgemeines Setup
Setup
Die Setup-Menüs für Minitrend V5 und Multitrend Plus V5 haben die
gleiche Struktur. Die Multitrend Plus V5- Menüs unterscheiden sich lediglich in
der Anzahl der verfügbaren Eingangskanäle und Pens.
Um die Konfiguration des Rekorders zu ändern, wählen Sie Hauptmenü in der
am unteren Bildschirmrand angezeigten Menüleiste. Drücken Sie hierzu die
Schaltfläche unmittelbar unterhalb der Option. Drehen Sie das Stellrad, um Setup
hervorzuheben und drücken Sie das Stellrad ein, um diese Option zu aktivieren.
Das Setup-Menü wird nun eingeblendet und enthält drei Optionen. Die Option
Bearbeiten dient zur Konfiguration des Rekorders. Die Option Laden ermöglicht
den Import von Konfigurationen aus dem TrendManager Pro V5-Softwarepaket
oder einem anderen Rekorder. Informationen zum Laden einer Konfiguration
finden Sie unter „Laden” auf Seite 110. Die Option Speichern speichert
importierte Konfigurationen, siehe „Speichern” auf Seite 110.
Extended Security System (Erweitertes Sicherheitssystem/ESS):
Rekordern mit ESS (Extended Security System) wird jeder weitere Zugang vom
Hauptmenü aus verweigert. Zur Fortsetzung ist ein Standard-Benutzername
erforderlich. Der Benutzername lautet „Eng” und das Paßwort „PASS”. Dies sollte nur
durch den Administrator erfolgen, der dann andere Benutzer in den Rekorder
eingeben kann. Bitte lesen Sie den Abschnitt über das Paßwort-Sicherheitssystem,
um die Paßworteinstellung zu konfigurieren.
Bearbeiten
Wählen Sie Bearbeiten , um den Rekorder zu konfigurieren. Es erscheint nun
das Menü Allgemein für allgemeine Einstellungen. Die Menüoptionen werden auf
den folgenden Seiten eingehend beschrieben. Ein kleiner schwarzer Pfeil zur
Rechten zeigt an, daß es ein Untermenü gibt. Grau angezeigte Optionen sind nicht
verfügbar.
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55
.
Siehe „Allgemeines Setup” auf Seite 55.
Siehe „Analogeingangs-Setup” auf Seite 77.
Siehe „Pen-Setup” auf Seite 89.
Siehe „Relais/Digital” auf Seite 105.
Siehe „Analogausgang” auf Seite 107.
Allgemeines
Sprache
Die erste Option im Menü „Allgemein” ist Sprache. Drücken Sie das Stellrad ein, um
das Menü für die Spracheinstellung zu aktivieren. Wählen Sie die erforderliche Sprache.
Das Fenster zum Rücksetzen erscheint. Drücken Sie die drei angezeigten Schaltflächen
gleichzeitig, um den Rekorder zurückzusetzen. Der Rekorder zeigt daraufhin alle
Meldungen in der gewählten Sprache an.
Name
Funktion: Rekorder-Name
Ausführung: 20 alphanumerische Zeichen
Beschreibung: Vom Anwender programmierbare Kennung
Die zweite Option des Menüs Allgemein ist Name und dient zur Eingabe einer
Kennung. Heben Sie den Eintrag hervor und drücken Sie das Stellrad, um den RekorderNamen am unteren Bildschirmrand anzuzeigen (der Cursor steht auf dem ersten Zeichen,
siehe unten). Drücken Sie noch einmal, um den verfügbaren Zeichensatz anzuzeigen.
Um den Text zu bearbeiten, navigieren Sie durch Drehen des Stellrads durch die Zeilen.
Drücken Sie das Stellrad, wenn die Zeile mit dem gewünschten Buchstaben
hervorgehoben ist. Drehen Sie das Stellrad noch einmal, um den jeweiligen Buchstaben
zu identifizieren. Betätigen Sie das Stellrad, um das Zeichen auszuwählen. Wenn der
Name vollständig ist, drücken Sie die Schaltfläche Annehmen unter der Menüleiste.
Siehe „Setup fertigstellen” auf Seite 109.
56
43-TV-25-07-DE GLO, Ausgabe 12 08/02 UK
Beschreibung
Funktion: Rekorder-Beschreibung
Ausführung: 50 alphanumerische Zeichen
Beschreibung: Vom Anwender programmierbare Kennung
Zum Anzeigen oder Ändern der Beschreibung gehen Sie vor wie unter Option
„Name” beschrieben.
ID-Nummer
Funktion: ID-Nummer des Rekorders
Ausführung: 4 numerische Zeichen
Beschreibung: Adresse des Rekorders
Grundeinstellung: Individuelle Geräte-ID des Geräts
Bei der Kommunikation in Netzwerken muß jeder an das Netzwerk angeschlossene
Rekorder eine eigene Geräte-ID haben. Zum Anzeigen oder Ändern der Geräte-ID gehen
Sie vor wie unter Option „Name” beschrieben.
Standardlaufwerk
Dieses Menü zeigt, wo die Daten zum Rekorder-Setup und
zu den Ereignissen gespeichert werden; entweder auf Disk
oder PCMCIA-Speicherkarte (falls installiert).
Paßwort- und Layout-Dateien werden auch auf dem Standardlaufwerk gespeichert.
Um die aufgezeichneten Daten auf einem Pen zu speichern, muß der Pen auf
Aufzeichnung eingestellt sein. Bei der Einrichtung der Aufzeichnungen kann über eine
Option festgelegt werden, an welches Gerät die aufgezeichneten Pen-Daten gesendet
werden. Siehe „Aufzeichnung” auf Seite 101.
43-TV-25-07-DE GLO, Ausgabe 12 08/02 UK
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Uhrzeit einstellen
Funktion: Anzeige von Uhrzeit und Datum
Ausführung: 6 Zahlen (Zeit) bzw. 8 Zahlen (Datum)
Beschreibung: Einstellung von Uhrzeit und Datum auf der Echtzeituhr des
Rekorders.
Grundeinstellung: Mit der Echtzeituhr verknüpft
Drücken Sie bei der Option Zeit einstellen des Menüs Allgemein („Setup” auf
Seite 55) die Richtungstaste, um das aktuelle Datum und die aktuelle Uhrzeit wie hier
gezeigt einzublenden. Um die Uhrzeit und/oder das Datum zu ändern, befolgen Sie die
gleichen Anweisungen wie unter Name. Die Uhrzeit wird in Stunden, Minuten und
Sekunden angezeigt, wobei die einzelnen Digitalensätze durch einen Doppelpunkt
getrennt sind. Das Datum wird nach Tag, Monat und Jahr angezeigt, getrennt durch
Schrägstriche. Zwischen Zeit- und Datumsangabe ist ein Leerzeichen einzugeben.
Anmerkung: Das Datum wird – durch Schrägstriche getrennt – im Format Tag /
Monat / Jahr angezeigt. Zur klaren Definition von Zeit und Datum sollten sie durch eine
Leerstelle getrennt sein.
Bildschirm
Funktion: Bildschirmfunktionen
Ausführung: Menüauswahl, Wartezeit 1 bis 255
Minuten
Beschreibung: Löscht den Bildschirm, wenn während einer vorgegebenen Wartezeit
keine Aktivität erfolgte.
Grundeinstellung: Deaktiviert
Die Funktion Bildschirm ist beim Minitrend V5 seit Juli 2000 und beim Multitrend
Plus V5 seit Juni 2001 erhältlich. Der Benutzer kann die Helligkeit des Bildschirms durch
Hervorheben und Auswählen der Option Helligkeit einstellen. Drehen Sie das Stellrad,
um die Bildschirmhelligkeit entweder zu erhöhen oder zu reduzieren.
Die Funktion Schoner dient zur Reduzierung der Bildschirmabnutzung. Heben Sie diese
Option hervor und schalten Sie sie entweder Ein ! oder Aus x, indem Sie das Stellrad
drücken.
Diese Zeitspanne wird unter Wartezeit auf 1 bis 255 Minuten eingestellt. Heben Sie diese
Option hervor und drücken Sie das Stellrad, um das Texteingabefeld aufzurufen. Geben
Sie die gewünschte Wartezeit ein. Siehe „Texteingabe” auf Seite 53.
Die Option Chart-Papier ändert den Hintergrund jedes Charts auf dem Rekorder in
Schwarz oder Weiß. Die Grundeinstellung ist Weiß.
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Optionscodes
Funktion: Anzeige der Seriennummer und Ausstattung mit Optionen
Ausführung: 15 alphanumerische Zeichen, in zwei Segmente unterteilt.
Beschreibung: Seriennummer mit 6 Zeichen, zur Gerätekennung vom Werk
vorprogrammiert. Plus ein 9-Zeichen-Optionscode, vollkommen upgradefähig mit
Optionserweiterungen.
Grundeinstellung: Vom Werk individuell eingestellter Code
Der Optionscode ist eine für jeden Rekorder einmalig vergebene Codenummer, die
auch Informationen zur Aktivierung bestimmer Optionen enthält. Er kann und darf NUR
dann verändert werden, wenn zusätzliche Optionen für diesen Rekorder erworben
wurden. Die ersten sechs Ziffern des Codes geben die Seriennummer des Rekorders an.
Die anderen neun Ziffern sind die verfügbaren codierten Optionen. Der gesamte Code ist
mit einer CRC-Prüfsumme versehen, um ungültigen Eingaben vorzubeugen.
Paßwort
Paßwort-Sicherheitssystem
Schützt Systemeingaben auf verschiedenen Ebenen.
Ausführung: Texteingabe
Beschreibung: Beschränkt den Zugang im Rekorder durch Paßwortschutz auf
verschiedenen Ebenen.
Grundeinstellung: SSS aktiviert, ESS deaktiviert.
Es gibt zwei Paßwort-Sicherheitssysteme. Zum besseren Verständnis des Paßwortsystems
Ihres Rekorders lesen Sie bitte diesen Abschnitt. Um herauszufinden, welches
Paßwortsystem in den Rekorder konfiguriert wurde, gehen Sie zum Hauptmenü und wählen
Sie Info . Wenn ESS eine ✓ hat, lautet so das eingestellte Paßwort-Sicherheitssystem.
Wenn ESS ein x hat, lautet das eingestellte Paßwort-Sicherheitssystem SSS.
Das ESS funktioniert ähnlich wie das SSS, enthält jedoch zusätzliche Sicherheitsfunktionen,
die während des Einstellungsverfahrens detailliert angegeben werden.
Administrator
Es wird empfohlen, einen Administrator zuzuweisen, der für die Paßworteinstellung und kontrolle zuständig ist. Der Administrator kann andere Benutzer anlegen und deren
Zugangsebenen zuweisen. Der Administrator ist außerdem für das Entfernen von Verriegelungssituationen verantwortlich, falls ein Benutzer mehr als drei Mal ein falsches Paßwort
eingibt. Der Administrator ist für alle Probleme mit dem Paßwortsystem zuständig und
kontaktiert im Zweifelsfall den Händler.
Der Administrator hat die höchste, als „Eng”-Status bezeichnete Zugangsebene. „Eng”Status kann jedem Benutzer zugewiesen werden, es ist jedoch empfehlenswert, diesen
Status einer begrenzten Anzahl von Benutzern zu erteilen, denn diese Ebene ermöglicht
dem Benutzer die Änderung der Paßwortsystemeinstellung.
Standard Security System (SSS) aktiv
Beim ersten Einschalten der Rekorder mit dem SSS werden alle Paßwörter deaktiviert. Der
Benutzer erhält nun ohne ein Paßwort Zugang zu allen Bereichen des Rekorders mit
Ausnahme der Paßworteinstellung. Nur der Administrator oder ein Benutzer mit Status
„Eng” mit einem Standard-Paßwort können zu diesem Zeitpunkt eingegeben werden. Wenn
mehrere Benutzer erstellt werden, erscheinen sie in diesem Menü.
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Extended Security System (ESS) aktiv
Auf einem ESS-aktivierten Rekorder wird der Zugang vom Hauptmenü aus verweigert. Bei
der ersten Eingabe des Rekorders werden Sie zur Eingabe des Standard-Benutzernamens
und des Paßwortes aufgefordert. Der Standard-Benutzername ist „Eng” und das StandardPaßwort ist „PASS”. Dies sollte nur durch den Administrator erfolgen, der dann andere
Benutzer in den Rekorder eingeben kann. Eine Auflistung der erweiterten Hochsicherheitsfunktionen für diese Option finden Sie unter „Extended Security System (ESS)Funktionen” auf Seite 60. Der ESS-Zugang wird vom Hauptmenü immer verweigert, und das
Paßwortsystem kann nicht deaktiviert werden.
Extended Security System (ESS)-Funktionen
ESS hat folgende erweiterte Sicherheitsfunktionen:
•
Verriegelung bei Wiederholung des Paßworts: Wenn der Benutzer mehr als drei Mal
eingeben, wird der Benutzer „ausgesperrt”, bis ein Master-Zurücksetzen des
Paßworts erfolgt. Kontaktieren Sie Ihren Administrator.
•
Keine erneute Benutzung für: Vom Benutzer konfigurierbar wird die Anzahl der dem
Benutzer nicht erlaubten Eingaben desselben Paßworts eingegeben. Geben Sie
eine Zahl von 4 bis 12 Eingaben ein.
•
Ablaufdauer in (Tagen): Vom Benutzer konfigurierbar wird eingestellt, wie lange ein
Paßwort gültig sein wird. Geben Sie eine Zahl von 1 bis 190 Tagen ein.
•
Wartezeit in (Min.) Vom Benutzer konfigurierbar setzt diese Funktion den Bildschirm
auf einen Verfahrensbildschirm zurück, wenn der Rekorder für einen festgesetzten
Zeitraum nicht bedient wird. Geben Sie eine Zahl von 1 bis 10 Minuten ein.
Tabelle 1: Paßwortsicherheit
Funktionen des Sicherheitssystems
ESS
✓
Paßwort aktivieren/deaktivieren
Optionsfunktionen
✓
Verriegelung bei erneuter Eingabe des Paßworts
✓
Keine erneute Eingabe für (4 bis 12 Mal)
✓
Ablauf in (Tagen) 1 bis 190 Tagen
✓
Wartezeit in (Min.) 1 bis 10 Minuten
✓
✓
Anzahl der Benutzer = 10
✓
Anzahl der Benutzer = 20
✓
Benutzernamen von der Auswahlliste eingeben
Benutzernamen eingeben
60
SSS
✓
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Information über Paßwortbenutzerebene
„Eng”-Status ist die höchste Zugangsebene. Von dieser Ebene aus kann der
Administrator mit „Eng”-Status andere Benutzer sowie deren Zugangsebene auf Bildschirme innerhalb des Rekorders zuweisen. Nachdem der Benutzer vom Administrator in
den Rekorder eingegeben wurde, gibt der Benutzer beim ersten Einloggen ein Paßwort
seiner Wahl ein. Er kann das Paßwort jederzeit ändern, siehe „Paßwort ändern” auf
Seite 117. Jeder Benutzer, u.a. „Eng”, ist dafür verantwortlich, sich sein eigenes Paßwort
zu merken.
Anmerkung: Der Administrator hat keinen Zugriff auf die Paßwörter anderer Benutzer.
Wenn ein Benutzer sein Paßwort vergißt, muß er aus dem Rekorder gelöscht werden und
neu starten. Wenn der Administrator sein Paßwort vergißt und kein Zugang möglich ist,
wenden Sie sich an uns unter Honeywell zur Erteilung eines Übersteuerungspaßworts/benutzernamen nach vorheriger Abstimmung. Das rechts oben auf dem Bildschirm
erscheinende Datum ist für die Erteilung eines Übersteuerungspaßworts oder –
benutzernamens erforderlich. Nur für ESS ist außerdem eine Seriennummer erforderlich,
die im Infomenü zu finden ist.
• Maximale Länge eines Benutzernamens = 8 Zeichen
• Maximale Länge des Paßworts = 6 Zeichen
.
Paßwortaktivierung (nur für SSS)
Vom Menü Allgemein wählen Sie Paßwort versehen Sie die Option mit einem Haken, um
sie zu aktivieren. Diese Option ist auf Rekordern mit ESS nicht verfügbar.
Optionen (nur ESS)
Für Rekorder mit SSS erscheint diese Funktion in Grau.
Keine erneute Benutzung für
Der Benutzer darf das selbe Paßwort, das zuvor mindestens viermal (zwischen 4 und 12Mal) benutzt wurde, nicht benutzen.
Ablaufdauer in (Tagen)
Stellen Sie die Gültigkeitsdauer eines Paßworts ein. Eine bestimmte Anzahl (zwischen 1 und
190) von Tagen, nach denen das Paßworts eines Benutzers abläuft, kann eingegeben
werden. Anschließend ist nach Eingabe des alten Paßworts ein neues Paßwort erforderlich,
bevor Zugang zu anderen Funktionen erfolgen kann.
Geben sie die Anzahl (1 bis 190) der Tage bis zum Ablauf der Gültigkeitsdauer ein.
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Wartezeit in (Min.)
Diese Funktion setzt den Bildschirm auf einen vorherigen Verfahrensbildschirm zurück,
wenn der Rekorder für einen festgesetzten Zeitraum nicht bedient wird. Wenn sich der
Benutzer zur Durchführung einer bestimmten Aufgabe einloggt und innerhalb einer
zwischen 1 und 10 Minuten festgesetzten Zeit keine Handlung erfolgt, wird der Rekorder bei
automatischem Ausloggen des Benutzers in einen normalen sicheren Status (vorherigen
Verfahrensbildschirm) zurückgesetzt. Wenn der Benutzer eine Einstellung des Rekorders
konfiguriert und diese innerhalb der erlaubten Zeitspanne nicht beendet, werden alle
Änderungen dieser Protokolldatei gelöscht. Geben Sie die Anzahl der Minuten von 1 bis 10
ein, bevor der Verfahrensbildschirm wieder erscheint und ein automatisches Log Off erfolgt.
Schützen
Diese Menüs sind nur für den Administrator und andere Benutzer mit „Eng”-Status
verfügbar.
Es gibt im Rekorder sieben Bereiche, die vor Benutzern geschützt werden können. Der
Zugang zu diesen Bereichen kann über die Menüs Schützen und Menü geschützt für
zugewiesen werden.
Wählen Sie jeden der sieben Bereiche, Setup, Aufzeichnung, Layout, Bildschirm,
Totalmengen, Zähler und *Kontextmenüs . Bestimmen Sie, auf welcher Benutzerebene
jeder Bereich geschützt werden soll. Benutzerebenen sind: Bediener, Techniker oder
Leiter . Nicht geschützt erlaubt Zugang zu allen Bereichen außer der Paßwortoption.
*Kontextmenüs sind nicht sichtbare Menüs, die aktiviert werden müssen, um auf dem
Bildschirm zu erscheinen. Sie sind im Hauptanzeigediagramm, Digitalanzeigen, Balkendiagramm und Nachrichtenbildschirm eingebettet. Drehen Sie das Stellrad und drücken Sie
bei einem davon Eingabe, um das Kontextmenü zu aktivieren .
62
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Es gibt vier Benutzerebenen:
•
Ingenieur (Eng) - Höchste Zugangsebene einschließlich Leiter, Techniker und
Operator.
•
Leiter - Zweithöchste Ebene, umfaßt Zugangsprivilegien für Techniker und Operatoren
•
Techniker - Dritte Ebene, umfaßt Zugangsprivilegien für Operatoren
•
Operator - Vierte Ebene, die niedrigste aller Zugangsebenen
Beachten Sie, daß das Menü mit Menü geschützt für beschriftet ist. Diese Tabelle
beschreibt das Zuweisen von Zugangsprivilegien. Menü geschützt für umfaßt den
höchsten benutzerdefinierten Schutz, d.h. wenn für das Setup Schutz vor dem Leiter
gewählt wurde, funktionieren weder die Paßwörter vom Leiter, Techniker noch Bediener ,
und nur der Ingenieur besitzt Zugang.
Die Standard-Zugangsebene zum Rekorder ist Operator, d.h. die niedrigste Ebene. Alle
Benutzer des Rekorders haben Zugang zu dieser Ebene.
Das Paßwortsystem basiert auf folgender Prioritätenhierarchie:
Prioritätentabelle
Oberste Ebene - Ingenieur
- Leiter
- Techniker
Unterste Ebene - Operator
Zugriff nur für...
Zugangsschutz für...
Zugriff gesperrt für...
Ingenieur
Leiter und niedriger
Leiter, Techniker und Operator
Ingenieur und Leiter
Techniker und niedriger
Techniker und Operator
Ing., Leiter, Techniker
Operator und niedriger
Bediener
Ing., Leiter, Techniker, Operator
Nicht geschützt
Zugriff auf alle Benutzer
Paßworteingabe
Zugang nur für Benutzer mit „Eng”-Status. Für Rekorder mit SSS müssen Sie vor dem
ersten Durchlaufen dieses Menüs ein Standardpaßwort eingeben.
Der Administrator oder andere Benutzer mit Status „Eng” haben Zugang zu diesen Menüs
und können bis zu 20 Benutzernamen für ESS und 10 Benutzernamen erstellen, wobei alle
Benutzernamen unterschiedlich sein müssen. Die maximale Länge eines Benutzernamens beträgt 8 Zeichen. Jeder Benutzer besitzt eine Ebene: Techniker, Leiter oder
Ingenieur. Nach Erstellung eines Benutzers muß dieser beim ersten Einloggen in den
Rekorder ein Paßwort mit maximal 6 Zeichen eingeben.
Neuen Benutzer eingeben (nur durch Administrator).
Alle neuen Benutzer müssen in den Rekorder eingegeben und deren Zugangsebene
eingestellt werden. Dies sollte durch den Administrator erfolgen, da dieser über „Eng”-Status
und Zugang zu diesem Menü verfügt.
Wählen Sie im Paßwortmenü die Option Benutzer und anschließend aus dem Menü einen
freien (keinen Benutzer) . Wählen Sie dann Benutzer erstellen , um das Eingabefeld für
Benutzernamen aufzurufen. Das Menü Benutzerdetails erscheint. Geben Sie Benutzernamen ein und drücken Sie die Schaltfläche ANNEHMEN, um zum Menü zurückzukehren.
43-TV-25-07-DE GLO, Ausgabe 12 08/02 UK
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Die maximale Länge eines Benutzernamens beträgt 8 Zeichen. Dann wählen Sie Ebene,
markieren und wählen Sie die diesem Benutzer erteilte Zugangsebene aus. Nach Angabe
aller Benutzer und Zuweisung ihrer Schutzebene drücken Sie FERTIGSTELLEN und
ÜBERNEHMEN.
Benutzer löschen (Nur durch Administrator)
Wählen Sie den gewünschten Benutzer von der Liste aus und drücken Sie die Eingabetaste,
markieren Sie Benutzer löschen und drücken Sie erneut die Eingabetaste. Der Benutzer
wird sofort gelöscht.
Eingabe des Benutzers
Wenn der Benutzer das Paßwortmenü zum ersten Mal aufruft, wird er aufgefordert, ein
neues Paßwort einzugeben. Zur Bestätigung, müssen neue Paßworte mit maximal
6 Zeichen erneut eingegeben werden.
Nach Eingabe eines Benutzer-Paßworts wird die zugehörige Zugangsebene sofort gültig,
und Benutzer können nur auf die vom Administrator festgelegten Bereiche zugreifen.
Jeder Benutzer, einschließlich des Administrators ist dafür verantwortlich, sich sein eigenes
Paßwort zu merken. Der Administrator oder eine andere Person mit Status „Eng” hat keinen
Zugang zu den Paßwörtern anderer Benutzer. Wenn ein Benutzer sein Paßwort vergißt,
muß er gelöscht werden und neu starten.
Benutzer können ihr Paßwort jederzeit ändern. Siehe Paßwort ändern.
Paßwort ändern
Um ein Paßwort zu ändern, gehen Sie zum Hauptmenü und wählen Paßwort ändern.
Geben Sie den Benutzer und das aktuelle Paßwort des Benutzers ein. Geben Sie das
neue Paßwort ein und dann noch einmal zur Bestätigung. Dieses neue Paßwort ist nun
aktiv.
Verfolgbarkeit des Paßwort-Benutzers
Jedesmal, wenn ein in einen Rekorder eingegebener Benutzer auf einen geschützten
Bereich zugreift, wird dies auf der Nachrichtenseite aufgezeichnet. Die Nachricht zeigt
den Namen des Benutzers und den Bereich an, zu dem dieser Zugang erwünscht. Sie
zeigt außerdem an, ob der Benutzer je nach zugeordneter Benutzerebene Zugang erhielt
Zugang gewährt oder ob ihm der Zugriff verweigert wurde Verweigert . Die
Nachrichtenseite zeigt auch an, ob eine Paßworteinstellung fehlschlug Fehlgeschlagen.
Paßwörter laden
Diese Funktion dient zum Laden der Paßworteinstellungen von einer Diskette in den
Rekorder. Dies umschließt alle definierten Paßwörter sowie deren Zuordnung zu den
Ebenen. Siehe „Paßwörter speichern” auf Seite 65.
64
43-TV-25-07-DE GLO, Ausgabe 12 08/02 UK
Paßwörter speichern
Diese Funktion speichert alle Paßworteinstellungen, einschließlich der Zuordnung zu
Ebenen, auf Diskette. Diese Funktion ist besonders nützlich, wenn mehrere Rekorder mit
den gleichen Paßworteinstellungen konfiguriert werden sollen. Siehe „Paßwörter
laden” auf Seite 64.
Paßwörter zurücksetzen
Die Funktion Paßwörter zurücksetzen dient zum Zurücksetzen aller Paßwörter. Dabei
werden alle Paßwörter zurückgesetzt oder gelöscht. Das Paßwort für „Eng” ist fest
vorgegeben und bleibt erhalten.
Kommunikation (Option „Komm.”)
Es gibt eine Reihe von Kommunikationskarten , die sowohl im Minitrend V5 als
auch im Multitrend Plus V5 installiert werden können. In diesem Abschnitt werden die
einzelnen Karten und die zur Herstellung der Kommunikation erforderlichen,
unterschiedlichen Menüs behandelt.
Ethernet / RS485 Trendbus / RS232
Diese Karte kann Ethernet-, RS485-Trendbus- und RS232-Kommunikation bieten.
Modbus TCP/IP ist über Ethernet und die Modbus X-Option verfügbar.
Funktion: Externe Kommunikationsfunktionen
Ausführung: Menüauswahl
Beschreibung: Kommunikationsanschlüsse zur
Handhabung des Datentransfers
Grundeinstellung: Alle deaktiviert. Aktivieren Sie „Komm.” im Menü „Werk”, um sie
zu aktivieren.
Um diese Kommunikationskarte im Rekorder zu aktivieren, gehen Sie zur Option
Werk im Menü Allgemeines Setup. Wählen Sie Komm. und aktivieren Sie die Option.
Dem Rekorder wird dadurch mitgeteilt, daß eine Standard-Kommunikationskarte im
Gerät installiert wurde. Siehe „Komm.- Ports” auf Seite 75.
Nähere Einzelheiten zu Rekorder-Einstellung, Systemkonfiguration, Anschluß und
Installationsanforderungen finden Sie im Honeywell-Kommunikationshandbuch (43-TV25-08-DE).
Ethernet
Ethernet ist ein lokales Netzwerkprotokoll, das zur Anschluß- und Kommunikationsherstellung zwischen Computern und anderen Geräten dient. Die Ethernet-Protokolloption der Rekorder ermöglicht den Datentransfer zwischen dem Rekorder und einem
PC mit Trend Server- Software. Ethernet-Verbindungen können so eingerichtet werden,
daß sie Verbindungen zwischen vielen Rekordern und verschiedenen Computern und
anderen Geräten herstellen. Weitere Informationen finden Sie im HoneywellKommunikationshandbuch.
43-TV-25-07-DE GLO, Ausgabe 12 08/02 UK
65
IP-Auflösung
IP-Auflösung beschreibt einen Mechanismus, der den Zusammenhang zwischen IPAdresse und Ethernet-Adresse herstellt. Dabei können zur Zuweisung der IP-Adresse
verschiedene Protokolle verwendet werden. Die Grundeinstellung ist mit den Optionen
BOOTP und DHCP festgelegt. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Netzwerkadministrator,
welche IP-Auflösung verwendet werden muß.
IP-Adresse
Dies ist eine Kennungsadresse für die
Kommunikation
zwischen
zwei
Peripheriegeräten. Die IP-Adresse gibt
einen bestimmten Rekorder oder ein
bestimmtes Gerät an. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Netzwerkadministrator, welche IPAdresse eingestellt werden muß. Weitere Informationen finden Sie im HoneywellKommunikationshandbuch für Minitrend V5 und Multitrend Plus V5 .
Standard-Gateway
Dieser Konfigurationsparameter wird an alle an das Netzwerk angeschlossenen
Geräte gesendet. Wenn eine IP-Adresse im lokalen Netzwerk nicht auffindbar ist, wird
der Verkehr zwischen Unternetzen vom Standard-Gateway geleitet. Wenden Sie sich
zwecks Informationen über Standard-Gateways an Ihren IT-Netzwerkadministrator.
Subnet-Maske
Die Subnet-Maske dient als Filter bei der Auswertung von IP-Adressen. Ein einzelnes
IP-Netzwerk kann in viele Unternetzwerke eingeteilt werden, indem einige der MS-Bits
des Host-Adressenteils der IP-Adresse als Subnet verwendet werden. Eine Maske ist
einfach ein Bildschirm mit Nummern, auf dem Ihnen mitgeteilt wird, unter welcher
Nummer sie nachsehen sollen. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Netzwerkadministrator,
welcher Wert als Subnet-Maske eingestellt werden muß.
Protokoll
Protokolle definieren das Format, in dem die
Daten vom Rekorder auf einen PC oder zwischen
anderen
Geräten
und
Peripheriegeräten
übertragen wird. Die Protokolloptionen für die
Standard-Kommuni-kationskarte sind Ethernet,
Trendbus RS485 oder Modbus TCP I/P. Modbus TCP/IP ist durch die EthernetVerbindung mit der Option Modbus X möglich. Wenn keine der beiden erforderlich ist,
wählen Sie Keine . Wenn die Option Kein aus-gewählt ist, kann Ethernet trotzdem für
FTP-Downloads oder HTTP-Browser verwendet werden. Die Option „Keine” deaktiviert
Trendbus, Modbus oder Modbus X, ohne dabei Standardoptionen zu deaktivieren. Siehe
„Kommunikation” auf Seite 3.
66
43-TV-25-07-DE GLO, Ausgabe 12 08/02 UK
Sockets
Dieser Begriff bezeichnet ein Softwareobjekt,
das eine Anwendung mit einem Netzwerk
verbindet. Dabei wird anhand eines Programm ein
Socket geöffnet, und es werden Daten in das bzw.
aus dem Socket gelesen und geschrieben. Es
handelt sich um ein Softwareobjekt, nicht um eine
physische Komponente.
Die Socket- Nummer sollte sich nicht ändern. Sie darf für Netzwerkübertragungen nur
von fortgeschrittenen Benutzern geändert werden. Die Socket-Nummern werden je nach
Art des Socket eingestellt.
HTTP dient zum Browsen im Web mit Trend Server über eine Ethernet-Verbindung.
FTP dient zum Importieren von Daten vom Rekorder mit Trend Server über eine
Ethernet-Verbindung. Wählen Sie für die Modbus X-Option „Modbus”.
E-Mail
Die Funktion E-Mail wird in Verbindung mit „TrendManager Pro V5 Suite ”
verwendet. Richten Sie E-Mail-Informationen im Rekorder und in TrendManager V5
Pro-Softwarepaket ein. E-Mails können auf Wunsch vom Rekorder an einen
bezeichneten PC gesendet werden, z.B. die Auswirkung eines Ereignisses usw.
Verwenden Sie diese Menüoption, um unter E-Mail-Serveraddresse die Adresse eines
E-Mail-Servers zu definieren, damit die an den Rekorder gesendeten Informationen
effektiv zugestellt werden. Versehen Sie die Option mit einem Haken, um sie zu
aktivieren.
Der Rekorder kann Mitteilungen versenden, die von einem externen E-Mail-Server
weitergeleitet werden. Der E-Mail-Server wird nach seiner IP-Adresse gesucht, die in den
Kommunikations-Einstelloptionen festgelegt wurde. Wenn der Rekorder eine E-Mail
versendet, sucht er den vorgegebenen E-Mail-Server und sendet die Nachricht mit dem
SMTP-Protokoll (Simple Message Transfer Protocol) an diesen Server. SMTP ermöglicht
es dem Rekorder, E-Mails zu versenden, ohne selbst eine eigene E-Mail-Adresse zu
besitzen. Dies bedeutet jedoch auch, daß der E-Mail-Server keine Nachricht an den
Rekorder zurücksenden kann.
43-TV-25-07-DE GLO, Ausgabe 12 08/02 UK
67
Mail-Server
Ethernet
Rekorder
LAN
Lokales Netzwerk
RS232
Alle
Konfiguration
sollten
identisch sein, sowohl beim Gerät,
an das übertragen wird, als auch
beim Gerät, von dem Daten
empfangen werden.
Die Datenrate oder Baudrate
gibt die Geschwindigkeit der
Datenübertragung an.
Die Datenbits werden als ein
Zeichen, in diesem Fall ein ASCIIZeichen, bezeichnet.
Die Parität stellt sicher, daß
Daten genau und richtig übertragen
werden. Das Paritätsbit wird an
das Ende des übertragenen Datenbits angehängt. Stellen Sie die
Parität auf „Keine”, „Ungerade”
oder „Gerade”. Das sendende und
empfangende Gerät müssen in
ihren Einstellungen übereinstimmen.
Stopbits
kennzeichnen
Ende eines Zeichens.
das
Protokolle definieren StandardFormate für Datenpakete, die zur
Übertragung der Daten verwendet
werden. ASCII ist ein numerisches
Standard-Codeformat
für
die
Umwandlung und Übertragung von
Daten.
Das serielle Datenformat umfaßt
in der Regel ein Startbit, zwischen
fünf und acht Datenbits und ein
Stopbit. Ein Paritätsbit und ein
zusätzliches Stopbit müssen ebenfalls einbezogen werden
68
Startbit
Datenbits
Paritäts- Stopbit
bits
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RS485
Das Menü RS485 wurde für den Einsatz
mit Trendbus auf seine Grundeinstellung
gesetzt. Keine dieser Optionen müssen für
die RS485-Schnittstelle geändert werden.
Gehen Sie zur Aktivierung zum Element
Protokoll und wählen Sie Trendbus. Die Option Keine deaktiviert Trendbus, ohne dabei
Standardoptionen zu deaktivieren.
RS232 (Vorderseite)
Die Menüs sind die gleichen wie bei
RS232. Dies ist eine 5-V-Verbindung, die in
erster Linie für das Upgrade von
Softwarerevisionen verwendet wird. Siehe
„RS232” auf Seite 68.
RS485-Modbus/Profibus-Karte
Funktion: Externe Kommunikationsfunktionen
Ausführung: Menüauswahl
Beschreibung: Kommunikationsanschlüsse zur Handhabung des Datentransfers.
Grundeinstellung: Keine
Diese Kommunikationskarte 2 bietet Modbus RS485 mit der Option Modbus X oder
Profibus -Protokolle oder zur Kommunikation benutzter Kanäle. Es kann immer nur ein
Protokoll oder Kanal auf einmal eingesetzt werden, Modbus RS485 oder Profibus.
Für diese Kommunikationskarte ist keine Aktivierung von Komm. im Menü „Werk”
erforderlich.
Nähere Einzelheiten zu Rekorder-Einstellung, Systemkonfiguration, Anschluß und
Installationsanforderungen finden Sie im Honeywell-Kommunikationshandbuch.
Zur Aktivierung der Kommunikationskarte im Rekorder wählen Sie die Option Set up
vom Hauptmenü, dann Bearbeiten . Wählen Sie Allgemein und dann Werk. Vom Menü
„Werk” wählen Sie Komm.-Ports und ein Menü mit den zur Verfügung stehenden Ports
erscheint. Wählen sie einen Port und drücken Sie „Fertigstellen” und „Übernehmen”.
Kehren Sie zum Hauptmenü zurück.
Software
Wählen Sie „Komm.” und aktivieren
Sie die gewünschte Option. Dem
Rekorder wurde mitgeteilt, daß eine
Kommunikationskarte installiert wurde
und welche Kommunika-tionsoptionen
verfügbar
sind,
siehe
„Kommunikationsport”.
Nach Rückkehr zum Hauptmenü
wählen Sie Komm. Wählen Sie ent-weder
Keine, Modbus oder Profibus, Modbus X ist über die Option „Modbus” zugänglich.
Modbus-Speicherzuweisungsadressen finden Sie im Kommunikationshandbuch.
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69
MODBUS
Das MODBUS RS485 -Protokoll definiert
eine Nachrichtenstruktur, die Steuerungen
unabhängig von der Art der von ihnen
benutzten Kommunikationsnetzwerke erkennt und verwendet. Mit Aktivieren
aktivieren Sie das Menü.
Adresse (1-247) Dies ist eine dreistellige Nebenadresse, die für jeden Rekorder
eindeutig sein muß. Dies ist eine Gruppe von Zahlen in einer RS485-Schleife. Geben Sie
eine in der gezeigten Spanne liegende Adreßzahl ein.
Baudrate ist die Geschwindigkeit der Datenübertragung in Bits/Sek.
Die Byte-Formatoption umfaßt drei Ziffern bestehend aus
•
8 Datenbits, pro Zeichen
•
Paritätseinstellung auf Keine, Gerade oder Ungerade .
Dadurch wird die genaue Datenübertragung sichergestellt.
Das Paritätsbit wird an das Ende eines zu übertragenden
Datenbits angehängt. Das sendende und empfangende
Gerät müssen die gleiche Paritätseinstellung haben.
•
Stopbits, die das Ende der Zeichenfolge signalisieren 1 oder 2 .
Leitungsgeschwindigkeit (x10 ms) Diese Angabe gilt für 2-Draht-Leitungstypen. Die
Daten müssen vollständig übertragen sein, bevor die Leitung umgekehrt werden kann und
Daten empfangen werden können oder umgekehrt.
Tx ungültige Zeit (x10 ms) Die zulässige Zeitspanne zwischen dem Übertragen und
Lesen von Daten.
Modbus X unterscheidet sich von Modbus RS485 nur durch Umkehrung der 4-ByteReihenfolge des Gleitpunktes aus Gründen der Anwendungskompatibilität.
PROFIBUS
PROFIBUS kann sowohl für kritische
Hochgeschwindigkeitsanwendungen
als
auch für komplexe Kommunikationsaufgaben eingesetzt werden. Dieses System
verwendet Profibus DP mit Master- und
Nebengeräten. Der Rekorder ist das
Nebengerät. Es gibt zwei verschiedene Betriebsmodi, azyklisch und zyklisch; siehe unten.
Mit Aktivieren aktivieren Sie das Menü.
Adresse (3-126 ) Wählen Sie diese und verwenden Sie für jeden Rekorder eine
unterschiedliche Adressierung. Adressen 1 und 2 sind für das/die Master-Gerät(e). Geben
Sie eine in der gezeigten Spanne liegende Adreßzahl ein. Für jeden Rekorder muß eine
andere Zahl verwendet werden.
Azyklischer Puffer (5-240) Hierbei handelt es sich um auf Wunsch gesendete Daten.
Die Puffergröße ist die Datenmenge, die der Puffer speichern und senden kann. Siehe
„Puffer-Einstellung” auf Seite 71.
Zyklischer Eingangspuffer (0-244) und Zyklischer Ausgangspuffer (0-244) Hierbei
handelt es sich um Daten, die anhand eines Abfragezyklus übertragen und empfangen
werden. Die Übertragungsleitungen werden gescannt, um ihren Status zu prüfen und zu
bestätigen, wann Daten gesendet oder empfangen werden sollen. Die Zykluszeit in ms ist
reproduzierbar und errechenbar. Ausgabedaten vom Nebengerät werden in einer
numerischen Zeichenfolge gesendet und vom Master-Gerät dechiffriert. Siehe „PufferEinstellung” auf Seite 71.
70
43-TV-25-07-DE GLO, Ausgabe 12 08/02 UK
Pen-Daten können für gewählte Pens konfiguriert werden, um das Senden von Daten
via Abfragezyklus an das Master-Gerät zu ermöglichen. Beispielsweise könnten die Pens
1, 2, 3 und 5 so eingerichtet werden, daß Daten in einem Zeitgabezyklus einer zyklischen
Datenübertragung gesendet werden. Die übrigen Pens würden dann darauf eingerichtet
werden, Daten nur auf Wunsch zu senden, d.h. per azyklischer Datenübertragung.
Puffer-Einstellung
Master- und Nebengeräte müssen die gleiche Puffergröße haben, die durch die
Anwendungs- und Master-Konfiguration vorgegeben wird.
Anmerkung: Die Gesamtpuffergröße für alle drei Puffer darf 448 Bytes an zu
übertragenden Daten nicht überschreiten.
Werk
Funktion: Kalibrierung des Geräts und Konfiguration der Alarmkarten
Ausführung: Menüauswahl
Beschreibung: Kalibrierung der Analogaleingangskarten und Konfiguration von
Relaisausgängen und digitalen Eingängen.
Grundeinstellung: Nicht zutreffend
Drücken Sie bei der Option Werk des Menüs Allgemein wie gezeigt in „Setup” auf
Seite 55 das Stellrad, um die unten abgebildeten Untermenüs einzublenden. Die ersten
beiden Menüpunkte dienen zur Kalibrierung der analogen Ein- und Ausgangssignale der
Schnellabtastkarte und der linearen Karte. Die Option Laufwerke ermöglicht Ihnen
entsprechend der Ausstattung des Rekorders die Auswahl von 1,44 MB-Disketten,
LS120/Zip oder PC-Karten. Überprüfen Sie, mit welcher Art Laufwerk das System
ausgerüstet ist, und wählen Sie das gewünschte Speichermedium. Setup zurücksetzen
bewirkt ein Zurücksetzen auf die Werkseinstellungen, wenn diese Option hervorgehoben
und das Stellrad gedrückt wird. Befolgen Sie während dieses Verfahrens die
Anweisungen am Bildschirm.
Eingang kalibrieren (nur Schnellabtastkarten und lineare Karten)
Siehe „Kalibrierung der Universalkar te” auf Seite 72.
Je nach Art der installierten Analogeingangskarte(n) werden die Karten in den
Untermenüs innerhalb Eingang kalibrieren als Lineare oder Schnellabtastkarte identifiziert. Weiterhin wird auch die Anzahl der Kanäle angezeigt. Ist sowohl eine lineare als
auch eine Schnellabtastkarte installiert, wird die Schnellabtastkarte im allgemeinen im
oberen Steckplatz installiert. Die Eingänge für jede Karte werden kalibriert, indem im
Menü ein Abwärts-Bildlauf durchgeführt und der gewünschte Eingang mit dem Stellrad
hervorgehoben und ausgewählt wird. Die einzelnen Eingangskanäle können ein- oder
43-TV-25-07-DE GLO, Ausgabe 12 08/02 UK
71
ausgeschaltet werden, indem Sie Eingänge anwählen und in der Option Kalibrieren den
entsprechenden Eingang mit einem Häkchen oder mit einem X versehen.
Wählen Sie Analog In „Alle”, um die zu kalibrierenden Kanäle mit einer
identifizieren.
! zu
„F” bedeutet, daß für die Kalibrierung dieses Eingangs die Werkseinstellung verwendet
wird. Bei einem Ausfall der Spannungsversorgung bleibt diese Kalibrierung erhalten.
Eingangskanäle können einzeln kalibriert werden, was durch das Fehlen des „F”
angezeigt wird. Die anderen Eingänge sind davon nicht betroffen und werden auf die
Werkseinstellungen kalibriert.
Siehe
„Einstellung
der
Vergleichsstellenkompensation-Kalibrierung
(nur Schnellabtastkarte)” auf Seite 73.
Schnellabtastkarte
Lineare Karte
Kalibrierung der Universalkarte
Auf die Kalibrierung wird über das Menüelement Werk im Menü Allgemein
zugegriffen. Wählen Sie Eingang kalibrieren , um das MenüKalibrieren aufzurufen. Die
Universalkarte wird als „Universal” identifiziert. Von dort gelangen Sie zum kartenspezifischen Menü.
Der Kalibrierungsbereich liegt standardmäßig bei ± 10 V, wobei der hier gezeigte
Kalibrierungsbereich durch die Einstellung des Eingangsbereichs festgelegt wird. Um
den Kalibrierungsbereich zu ändern, muß zuerst der Eingangsbereich geändert werden.
Siehe hierzu Kapitel „Analogeingangs-Setup” auf Seite 77.
Sobald der Bereich korrigiert wurde, wählen Sie den Kanal. Wählen Sie dann aus den
beiden Optionen Werkskalibrierung zurücksetzen und Kalibrieren die Option Kalibrieren . Prüfen Sie, ob der Bereich stimmt, und folgen Sie den Anweisungen auf dem
Bildschirm.
72
43-TV-25-07-DE GLO, Ausgabe 12 08/02 UK
Einstellung der Vergleichsstellenkompensation-Kalibrierung
(nur Schnellabtastkarte)
Funktion: Kalibrieren der Vergleichsstellenkompensation
Ausführung: Menüauswahl
Beschreibung: Kalibrierung der Vergleichsstellenkompensation auf der
Schnellabtastkarte
Grundeinstellung: Nicht zutreffend
Anmerkung: Stellen Sie vor Kalibrierung der Vergleichsstellenkompensation
sicher, daß Sie die in diesem Verfahren beschriebenen richtigen Testteile und
sowohl die Rekorder-Einstellungen als auch die Layouts und alle Daten für
zukünftiges Laden gespeichert haben. Speicherung der Vergleichsstellenkompensation-Konstante an einem Speicherplatz, von dem aus diese im Falle ungewollter
Löschung jederzeit aufgerufen werden kann.
Jede Karte muß im Rekorder einzeln kalibriert werden.
1. Stellen Sie sicher, daß die Abblendschalter der zur kalibrierenden Analogkarte(n) auf
V eingestellt sind. Weitere Einzelheiten finden Sie im Benutzerhandbuch.
2.
Stellen Sie die Rekorder-Eingangskarte(n) auf folgende Konfiguration ein. Stellen Sie
vom Menü „Analog In” jede der folgenden Eingänge als Widerstands-thermometer
(R/T) ein. Benutzen Sie den ersten auf jeder Karte eingebauten Analogkanal.
A1 ist der erste Eingang, wenn eine Analogkarte eingebaut wird, A9 ist der erste
Eingang auf Karte 2, A17 und A25 sind die ersten Analogeingänge für Karten 3 und
4. Analogkarten 3 und 4 sind nur auf dem 180 mm-Rekorder vorhanden.
3.
Stellen Sie die zweiten Eingänge für jede Karte als Thermoelement-Eingang als Typ K
ein. Analogeingang A2 für Karte 1, A10 für Karte 2, A18 für Karte 3, A26 für Karte 4.
43-TV-25-07-DE GLO, Ausgabe 12 08/02 UK
73
4.
Stellen Sie im Pen-Menü die ersten beiden Pens jeder angepaßten Karte auf 0100° C ein. Pen 1 und Pen 2 für Karte 1, Pen 9 und Pen 10 für Karte 2, Pen 17 und
Pen 18 für Karte 3 und Pen 25 und Pen 26 für Karte 4.
Wenn der Rekorder innerhalb der unter 1 bis 4 beschriebenen Parameter konfiguriert
wurde, beenden Sie die Einstellung mit „Fertigstellen”, „Übernehmen” und „Verwerfen”.
Einzelheiten zur Verdrahtung (nur Schnellabtastkarte)
Nur Schnellabtastkarte
Benutzen Sie einen Widerstandsthermometer sensor, um die tatsächliche Temperatur
an den Thermoelement-Klemmen an der Geräterückseite zu messen. Temperaturabweichungen zwischen den gemessenen Thermoelementanschlüssen und der
Vergleichsstellenkompensation führen zu einem berechneten Ausgleich der Vergleichsstellenkompensationstemperatur.
Abbildung 1 auf Seite 7 zeigt, wie ein Widerstandsthermometer zur Messung der
Temperatur der Klemmen über den ersten Kanal zu verdrahten ist. Dies muß für den ersten
Kanal jeder Schnellabtastkarte vorgenommen werden. Für diese Kalibrierung muß Kanal 1
auf die Messung mit einem Widerstandsthermometer eingestellt sein, alle anderen Kanäle
(2) für Thermoelemente vom Typ K.
Abbildung 1.
Kanal 1
Stift 24
Kanal 2
1
2
3
4
5
6
-
+
*
-
+
*
Einführung von
WiderstandsthermometerSensor in das Terminal
Widerstandsthermometersensor
(positiv)
Verdrahtung mit
Terminal
Widerstandsthermometersensor
(negativ)
Widerstandsthermometer-Kompensation
Nachdem der Rekorder innerhalb dieser Parameter konfiguriert wurde, prüfen Sie die auf
dem Chart angezeigten Pens. Pen 1 für Karte 1, Pen 9 für Karte 2, Pen 17 für Karte 3 und
Pen 25 für Karte 4 sollten jetzt die lokale Umgebungstemperatur anzeigen. Pen 2 für
Karte 1, Pen 10 für Karte 2, Pen 18 für Karte 3 und Pen 26 für Karte 4 zeigen den
Vergleichsstellenkompensation-Wert für den Rekorder. Gewähren Sie dem Rekorder 45
Minuten zur Stabilisierung, nach dessen Archivierung die VergleichsstellenkompensationKalibrierung vorgenommen werden kann.
74
43-TV-25-07-DE GLO, Ausgabe 12 08/02 UK
Vergleichsstellenkompensation-Kalibrierung (nur Schnellabtastkarte)
Kehren sie zum ersten Menü zurück und wählen Sie „Setup”, „Bearbeiten”, „Allgemein”, um
zum untenstehenden Menü zu gelangen. Wählen Sie „Werk” Die Schnellabtastkarte
erscheint in den Menüs als „Schnellkarte”.
Im Menü „Eingang kalibrieren” werden nun der Kartentyp, ihre Steckplatzposition und die
Anzahl der Kanäle angezeigt. Die Eingänge für jede Karte werden kalibriert, indem im Menü
ein Abwärts-Bildlauf durchgeführt und der gewünschte Eingang mit dem Stellrad hervorgehoben und ausgewählt wird. Die einzelnen Eingangskanäle können ein- oder ausgeschaltet werden, indem Sie Eingänge anwählen und in der Option Kalibrieren den
entsprechenden Eingang mit einem Häkchen oder mit einem X versehen.
Die Option „Vergleichsstellenkompensation” ist am Ende des Schnellscanmenüs zu finden.
Wählen Sie diese und folgen Sie der Prüfliste und den Anweisungen auf dem Bildschirm.
Kehren Sie nach der Kalibrierung zum Hauptmenü zurück und wählen Sie die Nachrichtenseite. Hier sind die Kartensteckplätze 1, 2, 3 oder 4 angezeigt, und der Temperaturfehlermesser (C) erkennt, daß die in dieser Steckplatzposition befindliche Karte kalibriert wurde.
Laufwerke
Funktion: Wahl des Diskettenlaufwerks
Typ: Menüauswahl
Beschreibung: Verfügbare Laufwerke
Grundeinstellung: Floppy
Vor Verlassen des Werks werden in diesem Menü die installierten Laufwerke
eingetragen. Entweder ein 1,44-MB-Diskettenlaufwerk oder ein LS-120/Zip- Laufwerk,
wobei beide die Erweiterung um eine PC-Karte (PCMCIA) ermöglichen. Die als Option
käufliche PC-Karte kann als Speicherkarten-Schnittstelle oder Festplatte verwendet
werden. Ihre Größe ist beliebig, von einer 8-MB-Flash-Karte bis hin zu einer 1-GB-Festplatte. Die Zip-Option ist nur für Multitrend Plus V5 erhältlich. Das Diskettenlaufwerk
ist für beide Rekorder die Grundeinstellung.
Komm.- Ports
Funktion: Externe Kommunikationseinrichtung
Typ: Menüauswahl
Beschreibung: Kommunikationsanschlüsse zur
Abwicklung von Datenübertragungen
Grundeinstellung: Nicht zutreffend
Wählen Sie, welche Anschlüsse von Ethernet, RS485 und/oder RS232 verwendet
werden sollen. Siehe „Ethernet / RS485 Trendbus / RS232” auf Seite 65.
43-TV-25-07-DE GLO, Ausgabe 12 08/02 UK
75
Die Ethernet- Verbindung ist nur bei Minitrend V5 und Multitrend Plus V5
erhältlich. Die Standard-Kommunikationskarte bietet Anschlußmöglichkeiten an Web und
E-Mail (TCP/IP) oder Trendbus RS485 oder beides. In der Grundeinstellung ist die
Ethernet-Option aktiviert. Die Ethernet-Karte ist erforderlich, um Daten über das Trend
Server- Software-Paket zu importieren. Die Ethernet-Option bietet außerdem über einen
Webbrowser Zugang zu Rekorder-Daten im Internet.
Dieses Menü ist deaktiviert, wenn die RS485 Modbus/Profibus-Karte installiert ist. Die
Kommunikationskarte 2 verwendet RS485 Modbus mit der Modbus X-Option und
Profibus -Protokollen, wobei jeweils nur eine Option zur Verfügung steht. Siehe „RS485Modbus/Profibus-Karte” auf Seite 69.
Filter
Funktion: Störsignalminderung
Typ: Menüauswahl
Beschreibung: Glättung bedeutender Signaländerungen
Grundeinstellung: GCA
Dämpfung und GCA sind Filter zur Störsignalminderung, die sich unterschiedlicher
Methoden zur Glättung bedeutender und plötzlicher Änderungen des Signals bedienen. Die
Dämpfungsoption bildet den Mittelwert des Signals über der eingestellten Zeit. GCA
dagegen bedient sich vorheriger und gegenwärtiger Meßwerte, führt je nach Größe des
Unterschieds zwischen zwei Messungen einen Algorithmus durch und berechnet sofort eine
neue Position.
Dämpfung/Gca sind nur aktiviert, wenn ein Thermoelement oder Widerstandsthermometer ausgewählt ist. Dämpfung ist auf der Schnellabtastkarte für die Abtastrate von
20 ms (50 Hz) nicht verfügbar.
Setup zurücksetzen
Bei Auswahl dieser Option werden mit Ausnahme des Layouts sämtliche
Benutzerkonfigurationen gelöscht.
76
43-TV-25-07-DE GLO, Ausgabe 12 08/02 UK
Kapitel 6: Analogeingangs-Setup
Analogeingänge
Positionieren Sie den Cursor auf der
Option Analog In des Menüs Setup und
drücken Sie das Stellrad, um das rechts
gezeigte Menü einzublenden.
Das Menü „Analog In” enthält Optionen
für die Verarbeitung von Analogeingangssignalen und deren Umwandlung, die sich
für die späteren Phasen des Aufzeichnungsprozesses eignen, z.B. für mathematische Funktionen . Je nach den im
Gerät installierten Optionen kann eine
unterschiedliche Anzahl von Analogkanälen gewählt werden. Kanäle können
entweder auf die gleiche Konfiguration
eingestellt oder individuell konfiguriert
werden.
Es folgt eine Beschreibung der Optionen des Menüs Analog In .
Eingang
Funktion: Auswahl der Eingangskanäle
Ausführung: Auswahl der Voreinstellung
Beschreibung: Festlegen und Einrichten der Eingangskanal-Konfiguration
Grundeinstellung: A1 (Analogeingangskanal 1)
Der Menüpunkt Eingang dient zur Auswahl des Analogeingangs. Beim Minitrend
V5 sind 4-16 Eingänge verfügbar und beim Multitrend Plus V5 8-32
Eingangskanäle verfügbar. Der erste Eingang wird im Menü angeführt, in diesem
Fall z.B. „A1”. Zur Einstellung eines anderen Eingangskanals drücken Sie das
Stellrad, drehen Sie es, bis der gewünschte Kanal angezeigt wird, und drücken Sie
es erneut.
Aktivieren
Funktion: Aktivierung der Analogkanäle
Ausführung: Ein/Aus-Schalter
Beschreibung: Aktiviert jeden Analogkanal.
Grundeinstellung: Aktiviert
Der Analogeingang wird hierbei mit einem Kippschalter aktiviert, der im
ausgeschalteten Zustand ein x bzw. im eingeschalteten Zustand ein ! anzeigt.
43-TV-25-07-DE GLO, Ausgabe 12 08/02 UK
77
Name
Funktion: Bezeichnung des Analogkanals
Ausführung: 20 alphanumerische Zeichen
Beschreibung: Vom Anwender programmierbare Kennung
Grundeinstellung: Nicht zutreffend
Dies ist der Name des aktiven Analogeingangskanals. Nach Anwählen dieser Option
und Drücken des Stellrads erscheint unten im Bildschirm ein Eingabefenster, in dem der
Name angezeigt wird. Zur Bearbeitung des Namens befolgen Sie die Anweisungen unter
Siehe “Texteingabe” auf Seite 53.
Einheiten
Funktion: Maßeinheit
Ausführung: 10 alphanumerische Zeichen
Beschreibung: Die Einheit für die Messung des jeweiligen Eingangskanals
Grundeinstellung: Nicht zutreffend
Hier wird die Maßeinheit des gewählten Eingangs eingegeben, z.B. % oder °C. Nach
Anwählen dieser Option und Drücken des Stellrads erscheint unten im Bildschirm ein
Eingabefenster, in dem der Name angezeigt wird. Drücken Sie noch einmal, um den
Optionsbildschirm einzublenden. Zur Bearbeitung der Maßeinheiten befolgen Sie die
Anweisungen unter „Texteingabe” auf Seite 53.
Typ
Funktion: Art des Eingangssignals
Ausführung: Menüauswahl
Beschreibung: Einstellung der Eingangssignalart für einen Kanal
Grundeinstellung: Hängt vom Typ der installierten Analogeingangskarte ab.
Um eine Option zu wählen, drehen Sie das Stellrad, bis die gewünschte Option
hervorgehoben erscheint, und drücken Sie das Stellrad dann zur Auswahl der Option.
Anweisungen zur Einstellung von Thermoelementen und Widerstandsthermometern
finden Sie unter „Thermoelement” auf Seite 83.
Weitere Informationen über Thermoelement-Verbindungen finden Sie unter „Anhang C
– Thermoelement Anschlüsse” auf Seite 137.
Bereich
Funktion: Einstellung des Eingangsbereichs
Ausführung: Menüauswahl
Beschreibung: Auswahl des Wertebereichs
Grundeinstellung: 20 mA
Dieser Wert hängt von dem Typ des gewählten Eingangs ab. Informationen zu den
Eingangsbereichen für Thermoelemente oder Widerstandsthermometer finden Sie unter
„Thermoelement” auf Seite 83.
78
43-TV-25-07-DE GLO, Ausgabe 12 08/02 UK
Signalwert Anfang
Funktion: Unterer Grenzwert des Eingangssignals.
Ausführung: 8 numerische Zeichen
Beschreibung: Dies ist der untere Grenzwert des Eingangsbereichs.
Grundeinstellung: 4 mA
Bei Auswahl von Signalwert Anfang gibt es nun zwei wählbare Unteroptionen;
entweder Spezifizieren , wodurch ein Eingabefenster aufgerufen wird, in das ein Wert
eingegeben werden muß; siehe „Texteingabe” auf Seite 53. Die andere Methode zur
Einstellung eines Eingangs, Einzeln , besteht im Anlegen bekannter Signalwerte an den
Eingang. Diese Werte sind intern kalibriert, d.h. Anfangs- und Endwert beziehen sich auf
Werte, die dem Gerät bekannt sind.
Anfangsbereich
Funktion: Oberer Grenzwert des Eingangssignals.
Ausführung: 7 numerische Zeichen
Beschreibung: Eingangswert, der dem oberen Grenzwert der Skala entspricht.
Grundeinstellung: 20 mA
Die Einstellung erfolgt wie für den Signalwert Anfang beschrieben.
Anmerkung: Anfangs- und Endwert müssen innerhalb des gewählten Eingangsbereichs liegen.
43-TV-25-07-DE GLO, Ausgabe 12 08/02 UK
79
Signalvorbereitung
Funktion: Signalvorbereitung
Ausführung: Menüauswahl
Beschreibung: Dämpfen von Störsignalen und Filtern von Transienten
Grundeinstellung: Aus
Dämpfung
Dämpfung ist auf der Schnellabtastkarte für die Abtastrate von 20 ms
(50 Hz) nicht verfügbar. Dämpfung sind nur aktiviert, wenn ein Thermoelement oder Widerstandsthermometer ausgewählt ist.
Die Dämpfungsoption bildet den Mittelwert des Signals über die
eingestellte Zeit. Die Signaldämpfung kann in einem Bereich von 1 bis 15 Sekunden
eingestellt werden.
Transientenfilter
Der Transientenfilter dient ebenfalls zum Ausfiltern elektrischer Störimpulse.
Dieser Filter kann so eingestellt werden, daß er kurzzeitige positive oder negative
Abweichungen der Signalamplitude vom Basiswert unterdrückt, wenn die Amplitude
innerhalb kurzer Zeit wieder auf den Basiswert zurückkehrt.
Stellen Sie die Option Transienten filter so ein, daß eine bestimmte Art von Impuls
nicht berücksichtigt wird. Die Breite des abzulehnenden Impulses kann zwischen 1 und
15 Sekunden eingestellt werden. The Tiefe des Impulses wird als Prozentsatz der
Spanne eingegeben. Die Spanne wird durch die Maßeinheiten-Skala definiert, z.B.
Anzeigewert Anfang = -10, Anzeigewert Ende = +10. Geben Sie die Tiefe der
Impulsspitze als Prozentsatz der Spanne = 20 ein.
Liegt das Signal innerhalb des Prozentsatzes der Spanne, wird es aufgezeichnet.
Liegt es außerhalb dieses Bereichs, wird es mit dem gleichen Wert wie der vorherige
Meßwert aufgezeichnet.
Siehe “Anfangs- und Endwert der Maßeinheiten-Skala” auf Seite 82.
80
43-TV-25-07-DE GLO, Ausgabe 12 08/02 UK
Wurzelziehen
Funktion: Aktivierung des Wurzelziehens
Ausführung: Ein/Aus-Schalter
Beschreibung: Aktiviert das Wurzelziehen bei einem bestimmten Kanal
Grundeinstellung: Deaktiviert
Umschaltfunktion, mit der zwischen aktiviert (!) und deaktiviert (x) gewechselt
werden kann. Hierbei handelt es sich um eine Methode für die Umwandlung eines nichtlinearen Signals in ein lineares Signal.
Das Wurzelziehen beim Analogeingang dient zur Linearisierung bestimmter Sensoren, die
über einen nicht-linearen Ausgang verfügen – z.B. bei der Durchflußberechnung. Wenn Sie
also im Abschnitt „Analogeingang” die Option für Wurzelziehen aktivieren, werden folgende
Berechnungen durchgeführt.
Das Verhältnis des von Ihnen eingestellten Analogeingangsbereichs wird auf 0 bis 1 gesetzt.
Folglich wird jeder Sensoreingang durch eine Zahl zwischen 0 und 1 wiedergegeben.
Dann wird die Quadratwurzel berechnet.
Das Ergebnis wird dann wieder auf ein Verhältnis im benutzerdefinierten Bereich gesetzt.
Die resultierende „Linearisierung” sieht graphisch folgendermaßen aus:
• Serie 1 - Linearisierer
• Serie 2 - Rohfeldsignal
1.2
1
0.8
Series1
0.6
Series2
0.4
0.2
43-TV-25-07-DE GLO, Ausgabe 12 08/02 UK
21
19
17
15
13
11
9
7
5
3
1
0
81
Anfangs- und Endwert der Maßeinheiten-Skala
Funktion: Einstellen von Maßeinheiten
Ausführung: 7 numerische Zeichen
Beschreibung: Zur Zuweisung von Maßeinheiten zum Anfangs- und Endwert der
Analogeingänge.
Grundeinstellung: Anzeigewert Anfang = 0, Anzeigewert Ende = 100
Diese Funktion kann am einfachsten anhand des Fenster Setup in dem
TrendManager Pro V5-Softwarepaket beschrieben werden (siehe unten).
1. Der Eingangsbereich
liegt zwischen -10 und
+10 V. Der Unterbereich
ist auf -10 bis 0 V
eingestellt
2. Die EingangsMaßeinheitenskala
beträgt 0 bis 150 %,
wobei jedoch eine
Spanne von -10 bis
0 Volt verwendet wird,
d.h. 50 % des
Eingangsbereichs
3. Die Pen-Skala
beträgt 0 bis 200,
die EingangsMaßeinheitenskala
jedoch nur 75 % davon
Der Eingangsbereich, linke Skala, beträgt zwischen -10 und +10 V, die Daten zeigen
jedoch nur 50 % der Skala. Die Maßeinheitenskala in der Mitte beträgt 0-150 %,
verwendet jedoch nur 50 % der Daten aus der Eingangsskala (-10 to 0). Die resultierende
Auswirkung ist ein „Vergrößern” des Signals, d.h. das Signal erscheint größer, wobei 50 %
der Eingangsskala anstatt die gesamte Maßeinheiten-Eingangsskala zu sehen sind. Die
Pen-Skala, rechte Skala, hat einen Bereich von 0 bis 200, zeigt jedoch, daß die
Maßeinheiten-Eingangsskala davon nur 75 % liest. Die resultierende Auswirkung ist ein
„Verkleinern” des Signals.
In diesem Beispiel werden am Eingang anliegende -10 V auf der Pen-Skala als Null
abgelesen, am Eingang anliegende 0 V werden auf der Pen-Skala als 150 V abgelesen.
Die oberen Grenzwerte der Pen-Skala (150-200) werden nie verwendet.
82
43-TV-25-07-DE GLO, Ausgabe 12 08/02 UK
Thermoelement
Funktion: Temperaturmessung
Ausführung: Menüauswahl
Beschreibung: Auswahl der Thermoelement-Einstellungen
Grundeinstellung: Typ K
Ein Thermoelement ist ein mit elektrischem Schaltkreis ausgestatteter
Temperaturaufnehmer, der aus zwei unterschiedlichen Materialien besteht. Es wird eine
Spannung erzeugt, die von den Temperaturen an den Vergleichsstellen abhängt und die
Grenzwerte des unterschiedlichen Materials bildet.
Wenn der Rekorder über die Option T/C (Thermoelement) verfügt, ändert sich das
Menü Analog In so, daß spezifische Einstellungen für Thermoelemente vorgenommen
werden können. Folgen Sie den angezeigten Menüs für die einzelnen Eingangsarten.
Geben Sie für Thermoelemente die Art der einzustellenden Vergleichsstelle, die
Maßeinheit an, und ob bei einem Bruch des Thermoelements eine Signalumleitung
erforderlich ist.
Siehe „Technische Daten” auf Seite 8, für jeden Kartentyp verfügbare analoge
Eingangsbereiche ebenfalls siehe Referenzgenauigkeitstabelle.
Diese Bereiche beziehen sich auf die Schnellabtastkarte
Unter „Analogeingangsbereiche und Vergleichsgenauigkeit” auf Seite 10 finden
Sie die Analogeingangsbereiche für die Thermoelementbereiche der Universalkarte, wie
auch Tabellen zur Referenzgenauigkeit.
Typ
Funktion: Art des Thermoelement-Eingangs
Ausführung: Menüauswahl
Beschreibung: Einstellung der Eingangssignalart für einen Kanal
Grundeinstellung: Typ K
Dieser Menüpunkt dient zur Auswahl des jeweils erforderlichen Thermoelement-Typs.
Die verschiedenen Thermoelement-Typen sind aus unterschiedlichem Material gefertigt
und haben entsprechend unterschiedliche Temperaturbereiche. Siehe Menüs weiter oben.
43-TV-25-07-DE GLO, Ausgabe 12 08/02 UK
83
Vergleichsstelle
Funktion: Temperaturreferenz
Ausführung: Menüauswahl
Beschreibung: Messung der Temperatur an der
Vergleichsstelle
Grundeinstellung: Intern automatisch
Intern automatisch - Als Vergleichsstelle für die Temperaturmessung dient ein
interner Sensor des Rekorders.
Extern 0 ° C - Bei der Kompensation wird davon ausgegangen, daß die Vergleichsstelle
auf 0 ° C gehalten wird, um ein externes Referenzsignal von 0 mV zu erzeugen.
Extern spezifiziert - Verwendet eine Vergleichsstelle , für die eine konstante
Temperatur erhalten wird. Geben Sie die Temperatur an, auf die der
Vergleichsstellensensor eingestellt werden soll.
Extern Eingang - Bei dieser Kompensation wird ein Thermoelement oder ein
Widerstandsthermometer verwendet, das an einen anderen Kanal angeschlossen ist
und als Vergleich dient.
Maßeinheit
Funktion: Maßeinheit
Ausführung: Menüauswahl
Beschreibung: Die Einheit für die Messung des jeweiligen Eingangskanals
Grundeinstellung: ° C
Wählen Sie im Menüfeld die entweder für die Thermoelement- oder Widerstandsthermometer-Eingänge erforderlichen Maßeinheiten.
Signalumleitung
Funktion: Leitet das Signal in eine angegebene Richtung um, falls es zu einem Bruch
im Thermoelement kommt.
Ausführung: Menüauswahl
Beschreibung: Wenn diese Option aktiviert ist, wird das Signal im Falle eines
Thermoelementbruchs in eine angegebene Richtung geführt.
Grundeinstellung: Skalenanfang
Auf diese Weise kann das Signal im Falle eines Thermoelementbruchs an den oberen
Rand der Skala (Hochstufung ) geführt werden. Hierbei handelt es sich um eine
Umschaltfunktion, die zwischen aktiviert (!) und deaktiviert (x) gewechselt werden kann.
Bei Geräten der Firmwareversion .EH oder neuer ist auch eine ZurückstufungsOption verfügbar, mit der das Signal im Falle eines Thermoelementbruchs an den
unteren Rand der Skala geführt werden kann. Es gibt auch eine AUS-Option, bei deren
Aktivierung keine Signalumleitung im Falle eines Thermoelementbruchs erfolgt. Zur
Erkennung der im Rekorder verwendeten Firmware-Version, drücken Sie auf die
Schaltfläche „Hauptmenü” und wählen Sie die Option „Über”. Die Firmware-Version
erscheint in der ersten Zeile, z.B. Firmware = 01.ES (RELEASE).
84
43-TV-25-07-DE GLO, Ausgabe 12 08/02 UK
Widerstandsthermometer
Funktion: Temperaturmessung
Ausführung: Menüauswahl
Beschreibung: Die Messung des
Widerstands eines
Gegenstandes liefert dessen
Temperatur.
Grundeinstellung: Typ – Pt100, Einheiten – ° C
Für die Option Widerstandsthermometer ändert sich das Menü Analog In so, daß
vom Anwender spezifische Einstellungen vorgenommen werden können. Die
Schnellabtastkarte und die lineare Karte können mit allen WiderstandsthermometerEingängen außer Cu10 (Kupfer 10) und Cu53 eingesetzt werden.
Die Eingangsbereiche des Widerstandsthermometers sowie die Vergleichsgenauigkeit finden Sie unter „Technische Daten” auf Seite 8.
Folgen Sie den angezeigten Menüs für die einzelnen Eingangsarten. Für
Einstellungen des Widerstandsthermometers ist nur die Maßeinheit aus diesem Menü
erforderlich.
Der Widerstand eines Widerstandsthermometers erhöht sich mit zunehmender
Temperatur.
Temperaturkalibrierung
Funktion: Kompensation von Fehlern bei Thermoelementen und
Widerstandsthermometern
Ausführung: Menüauswahl
Beschreibung: Anpassung von Thermoelement- und Widerstandsmessungen
Grundeinstellung: Keine
Sowohl bei Thermoelementen als auch bei Widerstandsthermometern kann es
erforderlich sein, eine zusätzliche Temperaturkalibrierung vorzunehmen, um
systembedingte Meßfehler auszugleichen. Über die Option Kalibrierungspunkt einstellen
kann für jeden Eingang eine Einpunkt-Kalibrierung eingerichtet werden.
Wählen Sie „Hauptmenü”, dann „Setup”, „Bearbeiten”, „Analog In”. Vorausgesetzt, daß
der Typ der Eingabe auf Thermoelement eingestellt ist, wird die Option Temp. kalibrieren
aktiviert. Zur Aktivierung der Einstellung eines Kalibrierungspunktes wählen Sie
Kalibrierung verwenden . Damit wird ein weiteres Menü aufgerufen, in dem die Option
Einpunkt-Kalibrierung aktiviert wird.
Einpunkt-Kalibrierung ermöglicht dem Bediener, wenn nötig, die Kalibrierung der
Temperaturmessungen eines bestimmten Kanals, z.B. wenn ein Ofen zur
Temperaturmessung sowohl einen Rekorder als auch eine Steuerung verwendet. Das
Thermoelement des Rekorders mißt 48°C, und die Steuerung mißt 51°C. Der Rekorder
kann durch Eingabe von 51°C in die Einpunktkalibrierung auf die selbe Temperatur wie die
Steuerung kalibriert werden.
Dies wirkt sich auf alle Temperaturmessungen für diesen bestimmten Eingangskanal aus.
Die Kalibrierung kann in °C, °F oder Kelvin erfolgen.
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85
Wenden Sie sich für weitere Informationen über Rekorderkalibrierung an Ihren Händler.
Verknüpfung mit
Funktion: Verknüpfung der Eingangs-Maßeinheitenskala mit der Pen-Skala.
Ausführung: Auswahl eines Pens
Beschreibung: Unterstützt die Verknüpfung der Pen-Skala und Maßeinheitenskala
oder deren Unabhängigkeit voneinander.
Grundeinstellung: Keine
Mit dieser Option werden Informationen zu einem Eingang mit einem gegebenen Pen
verknüpft. Die Grundeinstellung ist Verknüpfung mit . Wenn Sie nicht möchten, daß sich
die Skalen eines Eingangs zusammen verändern, stellen Sie diese Option auf Keine . Im
aktiven Zustand wird eine Verbindung zwischen der Pen-Skala, der Maßeinheitenskala
und der Eingangsskala hergestellt. Wenn also die Pen-Skala geändert wird, werden die
Maßeinheitenskala und die Eingangsskala ebenfalls geändert. Um eine Verknüpfungsoption zu ändern oder zu bearbeiten, heben Sie sie hervor und drücken zur Auswahl das
Stellrad. Drehen Sie das Stellrad, bis die erforderliche Pen-ID angezeigt wird. Drücken
Sie dann das Rad zur Auswahl des Pens. Drücken Sie Fertigstellen in der BildschirmMenüleiste und anschließend Übernehmen .
86
43-TV-25-07-DE GLO, Ausgabe 12 08/02 UK
Abtastung
Funktion: Abtastrate des Analogeingangs
Ausführung: Menüauswahl
Beschreibung: Einstellung der Abtastrate für die Eingangskarte
Grundeinstellung: Normal, Grundeinstellung der Abtastrate auf 500 ms (2 Hz)
Abtastratenmenü für
die lineare Karte (LC)
Es handelt sich hierbei um
Abtastratenmenüs für die
Schnellabtastkarte (UFC)
Anmerkung: Die Einstellung der Abtastrate bezieht sich auf die Karte, nicht auf
einzelne Eingänge.
Bei Auswahl der 500-ms-(2 Hz)Option für Thermoelement-/Widerstandsthermometer
oder Normal, erscheint ein Filter -Menü. Wählen Sie entweder 50 oder 60 Hz; hierbei
handelt es sich um einen Netzfilter zur Reduzierung des Rauschens bei der gewählten
Frequenz.
Lineare und Schnellabtastkarte
Die Analogeingangsabtastung „Normal” bezieht sich auf die Geschwindigkeit, mit der
die Karte bei Verwendung von Spannungs- oder Stromeingängen betrieben wird. Bei
„Thermoelement- und Widerstandsthermometer”-Eingängen ist die Abtastrate die
Geschwindigkeit, mit der die Karte betrieben wird, wenn einer oder mehrere Eingänge
auf Thermoelement- oder Widerstandsthermometer-Signale eingestellt sind. Table 1 auf
Seite 88.
Universalkarte
Diese Karte besitzt eine Abtastrate von 500 ms (2 Hz) zweimal pro
Sekunde für Thermoelement- oder Widerstandsthermometer-Signale
bei der Einstellung „Normal”. Zur verbesserten Störspannungsfestigkeit ist die Filterfunktion verfügbar.
43-TV-25-07-DE GLO, Ausgabe 12 08/02 UK
87
Table 1: Abtastraten des Analogeingangs
Normale Abtastrate
der
Schnellabtastkarte
Abtastrate des
Thermoelements/
Widerstandsthermometers der
Schnellabtastkarte
20 ms (50 Hz)
50 Messungen/
Sekunde
Nicht zutreffend
200 ms (5 Hz)
5 Messungen/
Sekunde
200 ms (5 Hz)
5 Messungen/
Sekunde
200 ms (5 Hz)
5 Messungen/
Sekunde
500 ms (2 Hz)
2 Messungen/
Sekunde
500 ms (2 Hz)
2 Messungen/
Sekunde
500 ms (2 Hz)
zwei Messungen/
Sekunde
Abtastrate der
linearen Karte
Universalkarte
Normale Abtastrate
Universalkarte
Abtastrate des
Thermoelements/
Widerstandsthermometers
500 ms (2 Hz)
zwei Messungen/
Sekunde
500 ms (2 Hz)
zwei Messungen/
Sekunde
2 s (1/2 Hz)
Messungen alle
2 Sekunden
Die Pen-Geschwindigkeiten werden durch die Abtastrate nicht beeinflußt. So kann das
Aufzeichnungsintervall bei allen Eingangsarten auf einen höheren Wert als die Abtastrate
eingestellt werden. Die Abtastrate von 500 ms (2 Hz) ermöglicht den Einsatz des 50/60 Hz
Digitalen Filters, der externe Störsignale (Netzbrummen) unterdrückt und eine stabilere
Messung bewirkt.
Abbildung 1 zeigt als Beispiel zwei analoge Eingangskarten mit je 8 Eingängen. Karte
1 hat die Stromeingänge A1 bis A8, die mit einer Abtastrate von 500 ms (2 Hz) abgefragt
werden. Karte 2 verfügt über die 8 Thermoelement-Eingänge A9 bis A16, die ebenfalls
auf eine Abtastrate von 500 ms (2 Hz) eingestellt sind. Die Pen-Aufzeichnungsrate ist für
beide Karten, also alle Eingänge von A1 bis A16, auf 1 Aufzeichnung pro Sekunde
eingestellt.
PenAufzeichnungsrate,
z.B. 1 Aufzeichnung
pro Sekunde
P1 = A1+ A9
88
Mathematische
Ausdrücke
ABBILDUNG 6.1
Karte 1
8 Stromeingänge A1 bis A8
Abtastrate 500 ms (2 Hz)
Karte 2
8 Thermoelement-Eingänge A9 bis A16
Abtastrate 500 ms (2 Hz)
43-TV-25-07-DE GLO, Ausgabe 12 08/02 UK
Kapitel 7: Pen-Setup
Pens
Alle verfügbaren Pens können als Trend in einem Chart, als Balkendiagramm
oder als Digitalanzeige dargestellt werden. Pens können mit dem Menü „Layout” in
Gruppen angezeigt und einem Bildschirm zugewiesen werden. Siehe „Layout”
auf Seite 119. Ein Pen kann so zugewiesen werden, daß er Maßeinheiten oder
einen mathematischen Ausdruck anzeigt.
Beachten Sie, daß jeder Pen nur auf jeweils einem Laufwerk aufgezeichnet
werden kann. Soll derselbe Pen auf beiden Laufwerken aufgezeichnet werden,
muß ein zusätzlicher Pen verwendet werden. Der Minitrend V5 , der mit der
Mathematik-Option ausgestattet, verfügt über 8 zusätzliche Pens, beim Multitrend
Plus V5 sind es 16 zusätzliche Pens. Weitere Pens sind auf Anfrage verfügbar.
Heben Sie die Option Pens des Menüs Setup mit
dem Cursor hervor und drücken Sie das Stellrad, um
das hier gezeigte Menü einzublenden.
Pen
Funktion: Auswahl des Pens
Ausführung: Auswahl der Voreinstellung
Beschreibung: Auswahl und Konfiguration des
Pens
Grundeinstellung: P1 (Pen 1)
Im Menü wird der erste Pen angezeigt, P1. Um alternative Pens einzurichten,
heben Sie die Option „Pen” mit dem Cursor hervor, drücken Sie zur Auswahl der
Option das Stellrad und drehen Sie es dann. Die verfügbaren Pens werden der
Reihe nach durchlaufen. Betätigen Sie das Stellrad, um den gewünschten Pen
aufzurufen.
Aktivieren
Funktion: Aktivieren des Pens
Ausführung: Aktivierung über das Stellrad (Ein/Aus)
Beschreibung: Aktivieren der Pens
Grundeinstellung: Aktiviert
Drücken des Stellrads schaltet zwischen aktiviert (!) und deaktiviert (x) um.
Jeder Pen kann individuell konfiguriert werden.
43-TV-25-07-DE GLO, Ausgabe 12 08/02 UK
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Name
Funktion: Aktive Bezeichnung des Pens
Ausführung: 18 alphanumerische Zeichen
Beschreibung: Ein kurzer Name oder ein Kennzeichen als Bezeichnung des Pens
Grundeinstellung: Pen 1
Ein hier eingegebener Name wird in den folgenden Grafik-Bildschirmen als
Bezeichnung des Pens verwendet. Nach Hervorheben dieser Option und Drücken des
Stellrads erscheint unten im Bildschirm ein Eingabefenster, in dem das Pen-Kennzeichen
angezeigt wird. Zur Bearbeitung des Kennzeichens befolgen Sie die Anweisungen unter
„Texteingabe” auf Seite 53.
Beschreibung
Funktion: Pen-Funktion
Ausführung: 18 alphanumerische Zeichen
Beschreibung: Eingabe zusätzlicher Informationen für diesen Pen
Grundeinstellung: Nicht zutreffend
Nach Hervorheben dieser Option und Drücken des Stellrads erscheint unten im
Bildschirm ein Eingabefenster mit der aktuellen Beschreibung des Pens. Zur
Bearbeitung des Namens befolgen Sie die Anweisungen unter „Texteingabe” auf
Seite 53.
Mathematikfunktionen
Funktion: Mathematische Berechnungen
Ausführung: 256 alphanumerische Zeichen
Beschreibung: Eingabe eines mathematischen Ausdrucks, der diesem Pen
zugewiesen ist.
Grundeinstellung: A1 (für Pen1)
Analoge Signale können mathematischen Operationen unterzogen werden, bevor sie
als Pen dargestellt werden. Nach Hervorheben dieser Option und Drücken des Stellrads
erscheint unten im Bildschirm ein Eingabefenster mit der aktuellen Definition der
mathematischen Funktion. Weitere Informationen zu mathematischen Funktionen finden
Sie im „Anhang D – Mathematische Ausdrücke” auf Seite 141. Um den
mathematischen Ausdruck zu bearbeiten, befolgen Sie die Anweisungen unter
„Texteingabe” auf Seite 53.
Skala
Funktion: Konfiguration der Pen-Skala
Ausführung: Menüauswahl
Beschreibung: Eingabe von Informationen zur Einrichtung der Pen-Skala
Grundeinstellung: Nicht zutreffend
Bei Auswahl von Skala wird ein Untermenü eingeblendet, in dem eine weitere, hier
angezeigte Option erscheint. Benutzen Sie das Stellrad, um die gewünschte Option
hervorzuheben. Zur Bearbeitung der Maßeinheiten befolgen Sie die Anweisungen unter
„Texteingabe” auf Seite 53.
90
43-TV-25-07-DE GLO, Ausgabe 12 08/02 UK
Maßeinheit
Funktion: Maßeinheiten für die Skala
Ausführung: 10 alphanumerische Zeichen
Beschreibung: Die Maßeinheit für diesen Pen.
Grundeinstellung: %
Geben Sie hier die gewünschte Maßeinheit für die Skalenmessung ein. Nach
Hervorheben dieser Option und Drücken des Stellrads erscheint unten im Bildschirm ein
Eingabefenster, in dem die aktuelle Maßeinheit angezeigt wird. Zur Bearbeitung der
Maßeinheiten befolgen Sie die Anweisungen unter „Texteingabe” auf Seite 53.
Endwert
Funktion: Oberer Skalengrenzwert
Ausführung: 7 alphanumerische Zeichen
Beschreibung: Skalenwert, der am oberen Skalenrand angezeigt wird.
Grundeinstellung: 100
Unter Endwert wird der obere Skalengrenzwert eines Pens eingegeben, der oben in
der graphischen Anzeige eines Pens erscheint. Um diese Werte zu ändern oder zu
bearbeiten, befolgen Sie die Anweisungen für „Texteingabe” auf Seite 53.
Anfangswert
Funktion: Unterer Skalengrenzwert
Ausführung: 7 alphanumerische Zeichen
Beschreibung: Skalenwert, der am unteren Skalenrand angezeigt wird.
Grundeinstellung: 0
Unter Anfangswert wird der untere Skalengrenzwert eines Pens eingegeben, der
unten in der graphischen Anzeige eines Pens erscheint. Um diese Werte zu ändern oder
zu bearbeiten, befolgen Sie die Anweisungen für „Texteingabe” auf Seite 53.
43-TV-25-07-DE GLO, Ausgabe 12 08/02 UK
91
Skalierungsfaktor
Funktion: Skalenwertmultiplikator
Ausführung: 8 alphanumerische Zeichen
Beschreibung: Skalierungsfaktor zur Darstellung von Pens in einem gewünschten
Wertebereich.
Grundeinstellung: Kein
Um das Anzeigen von großen Zahlen im Graphen zu vermeiden, wird am unteren
Rand des Graphen ein Faktor (Multiplikator) aufgeführt, mit dem die Werte auf der Skala
multipliziert werden können, um den tatsächlich gewünschten Wert wiederzugeben. Der
Skalierungsfaktor hat keine Auswirkung auf den gegenwärtig angezeigten Wert – er
dient lediglich als Referenz für den Benutzer. Um diese Werte zu ändern oder zu
bearbeiten, befolgen Sie die Anweisungen für „Texteingabe” auf Seite 53.
Format
Funktion: Anzahl der Dezimalstellen für die Pen-Skala
Ausführung: Einzelnes numerisches Zeichen
Beschreibung: Skalenformat des Pens mit bis zu 6 Dezimalstellen
Grundeinstellung: Auto = Automatisch aktiviert
Bei der automatischen Formatierung der Pen-Skala werden standardmäßig 3 Dezimalstellen
angezeigt. Deaktivieren Sie die Einstellung Automatisch, um die Anzahl der Dezimalstellen
manuell festzulegen. Siehe Tabelle für automatische Dezimalstelleneinstellungen.
Dezimalstellen
Siehe Tabelle für automatische Dezimalstelleneinstellung
Spanne der Skala
kleiner als
10
100
1000
10.000
Anzahl der
Dezimalstellen
4
3
2
1
Teilungen
Funktion: Einstellung für Haupt- und Nebenteilungen
Ausführung: Haupt- und Nebenunterteilungen, 10 numerische Zeichen
Beschreibung: Ermöglicht die Unterteilung der Anzeige in Haupt- und
Nebenteilungen.
Grundeinstellung: Automatisch aktiviert
Der Chart-Hintergrund ist in Haupt- und Nebenteilungen eingeteilt, die durch dünne
blaue Linien dargestellt werden. In Balkendiagrammen werden Haupt-Teilungen
numerisch dargestellt. Um diese Werte zu ändern oder zu bearbeiten, befolgen Sie die
Anweisungen für „Texteingabe” auf Seite 53.
92
43-TV-25-07-DE GLO, Ausgabe 12 08/02 UK
Logarithmische Skala
Funktion: Aktivierung einer logarithmischen Skala zum Betrieb mit einem Pen
Typ: Ein- oder ausschalten, Nummernbereich für logarithmische Skala einstellen
Beschreibung: Anzeige einer logarithmischen Skala entsprechend den eingestellten
Bereichen pro Pen
Standard: Deaktiviert
Aktiviert
Um die logarithmische Skala aktivieren, wählen Sie zuerst die Option Logarithmische
Skala aus dem Menü Skala , markieren Sie dann im Menü „Logarithmische Skala” den
Eintrag Aktiviert , und drücken Sie das Stellrad, um das x in ein ! umzuwandeln. Damit
wird eine logarithmische Skala für diesen Pen erstellt.
Ausgangswert hoch 10
Geben Sie in das Textfeld den niedrigsten numerischen Wert hoch 10 für die
logarithmische Skala ein.
Beispiel: Bei einer logarithmischen Skala zwischen 104 und 1010:
Geben Sie die niedrigste Ziffer für den Anfangswert von 4 hoch 10 ein.
Zehnerpotenzen
Geben Sie in das Textfeld die niedrigste Anzahl von Zehnerpotenzen für die
logarithmische Skala ein.
Beispiel: Bei einer logarithmischen Skala zwischen 104 und 1010:
Geben Sie als Zehnerpotenz 6 ein (die Differenz zwischen 104 und 1010 ist 6 Zehnerpotenzen).
Pen-Skalen
Pen-Skalen werden nach der zuerst in der Bildschirmkonfigurations-Layoutliste
erscheinenden Skala bestimmt. Siehe „Auf dem Bildschirm angezeigte Pen-Skala”
auf Seite 120. Der am oberen Ende der Liste erscheinende Pen wird auf dem Bildschirm
angezeigt.
In diesem in Abbildung 7.1 auf Seite 94 dargestellten Beispiel wird die Skala für
Pen 4 gezeigt; Pen 4 ist eine logarithmische Skala.
Auf einem Bildschirm mit Chart -Anzeige wird die logarithmische Skala mit dem Faktor
„hoch 10” gekennzeichnet. Hierbei gilt das Format En. Abbildung 7.1 auf Seite 94 zeigt
eine vertikale logarithmische Skala für Pen 4 von 104, mit der Kennzeichnung E4, bis
1010, mit der Kennzeichnung E10. Innerhalb jeder Zehnerpotenz befinden sich größere
und kleinere Unterteilungen.
43-TV-25-07-DE GLO, Ausgabe 12 08/02 UK
93
ABBILDUNG 7.1
Logarithmische Skalen, die als Balkendiagramme angezeigt werden, treten im selben
„En”-Format auf wie in der logarithmischen Chart-Skala: E4 bis E10, dazwischen die
größere und kleinere Unterteilungen.
Digitalwert , Max. und Min. werden in Gleitkommaformat angezeigt. x.yE±nn.
Alarme
Funktion: Alarmkonfiguration pro
Pen
Ausführung: Menüauswahl
Beschreibung: Konfiguration der
Alarme für einen gegebenen Pen
Grundeinstellung: 0
Relaisausgangskarten
Digitale Ein/Ausgangskarten
4-Relais-Ausgang
(3 A, 240 V~ Nennspannung)
8 Digitalein-/-ausgänge
(24 V–, 1 A Nennspannung)
8 Relaisausgänge / 2 Digitaleingänge
(3 A / 240 V~ Nennspannung)
16 Digitalein-/-ausgänge
(24 V–, 1 A Nennspannung)
Insgesamt stehen 64 Alarme zur Verfügung, die den Pens beliebig zugewiesen
werden können. So können zum Beispiel Pen 1 zwei, Pen 2 vier und Pen 3 acht Alarme
zugeordnet werden. Damit werden 14 der 64 möglichen Alarme verwendet. Pen 1
verwendet Alarm Nummer 1 und 2, Pen 2 die Alarme Nummer 3 bis 6 und Pen 3 die
Alarme Nummer 7 bis 14. Dabei bleibt der Ablauf der Einstellung immer gleich. Alarme
können so konfiguriert werden, daß sie bei bestimmten Niveaus ausgelöst werden und
auf verschiedene Arten reagieren.
94
43-TV-25-07-DE GLO, Ausgabe 12 08/02 UK
Heben Sie im Menü Pens die Option Alarme hervor und wählen Sie sie aus. Daraufhin
wird das Menü Alarme angezeigt. Ein Alarm kann einem Pen mit der Option neuer Alarm
zugewiesen und konfiguriert werden; siehe „Neuer Alarm” auf Seite 95. Über diese
Option können bestehende Alarme durch Auswahl von Alarm bearbeiten bearbeitet
werden; siehe „Alarm bearbeiten” auf Seite 95. Alarme können mit der Option Alarm
löschen von bestimmten Pens gelöscht werden; siehe „Alarm löschen” auf Seite 95.
Neuer Alarm
Funktion: Definiert einen neuen Alarm.
Ausführung: Menüauswahl
Beschreibung: Konfigurieren eines oder mehrerer neuer
Alarme für einen gegebenen Pen.
Grundeinstellung: Alarm 1
• Alarm - Als Vorgabe wird Alarm 1 angezeigt, möglich
sind je nach Alarmkarte 8 oder 16.
• Alarm einrichten - Aktiviert das Konfigurationsmenü für diesen Alarm.
Nähere Einzelheiten zum Menü finden Sie unter „Alarm bearbeiten” auf Seite 95.
Alarm löschen
Funktion: Löschen eines bestehenden Alarme
Ausführung: Menüauswahl
Beschreibung: Löscht einen bestehenden Alarm und
dessen Konfiguration.
Grundeinstellung: Erster aktiver Alarm eines
gegebenen Pens
• Alarmauswahl - Heben Sie Alarm mit dem Cursor
hervor und drücken Sie das Stellrad. Drehen Sie nun das Stellrad, um die richtige
Alarmnummer auszuwählen und drücken Sie das Stellrad.
• Löschen - Heben Sie „Löschen” mit dem Cursor hervor und drücken Sie das
Stellrad.
Alarm bearbeiten
Funktion: Bearbeiten von Alarmeinstellungen
Ausführung: Menüauswahl
Beschreibung: Anzeigen und Bearbeiten von bestehenden Alarmen
Grundeinstellung: Erster aktiver Alarm eines gegebenen Pens
Benutzen Sie dieses Menü, um die Alarmkonfiguration für die einzelnen Pens
vorzunehmen.
Alarm - Heben Sie die Alarmnummer mit dem Cursor hervor und wählen Sie Alarm ;
drehen Sie das Stellrad, um einen Bildlauf durch die für diesen Pen verfügbaren
Alarme vorzunehmen und drücken Sie zur Auswahl das Stellrad.
43-TV-25-07-DE GLO, Ausgabe 12 08/02 UK
95
Aktiviert - Die Menüoption lautet entweder Immer oder
deaktiviert , was durch Drehen des Stellrads zum
Hervorheben von Aktiviert aktiviert und dann durch
Drücken des Stellrads gewählt wird. Wählen Sie aus dem
nächsten Menü die entsprechende Option zum Ein- (!)
oder Ausschalten (x).
Name - Oder der Name, anhand dessen der Alarm identifiziert werden kann. Heben
Sie diese Option mit dem Cursor hervor und drücken Sie das Stellrad zweimal. Zur
Bearbeitung der Bezeichnung befolgen Sie die Anweisungen unter „Texteingabe”
auf Seite 53.
Typ - Der Alarm kann als Hoch- oder als Tiefalarm konfiguriert werden. Rufen Sie
das Menü Typ auf und wählen Sie im eingeblendeten Menü zwischen Hoch oder Tief.
Schwelle - Die Option Schwelle gibt den Maßeinheitenwert an und muß im Skala Satz für den gegebenen Pen eingestellt werden. Heben Sie den Schwellenwert mit
dem Cursor hervor, drücken Sie das Stellrad zweimal und befolgen Sie die
Anweisungen. Siehe „Texteingabe” auf Seite 53.
Alarm aufzeichnen - Diese Option kann ein- (!) oder ausgeschaltet (x) werden. Im
aktivierten Zustand wird die Alarmaktivität im Systemereignis-Bildschirm
aufgezeichnet, der während des normalen Aufzeichnens durch Drücken von
NACHRICHTEN auf der Hauptmenüleiste aufgerufen werden kann.
Relais aktivieren - Je nach installierter Alarmkarte können 4 bis 16 Relais zur
Verfügung stehen. In diesem Menü wird der Status für jedes Relais angezeigt, wobei
jedes Relais separat aktiviert (!) oder deaktiviert (x) werden kann. Wählen Sie aus,
welche Relais beim Auslösen eines Alarm schließen sollen.
Relais - Nur funktionsfähig, wenn Relais Aktivieren aktiviert wird. Hier wird die
Nummer des Relais angezeigt, das bearbeitet wird. Schalten Sie „Aktivieren” um, um
das Relais zu aktivieren (!) oder zu deaktivieren (x).
Hysterese - Dies ist im Prinzip ein Toleranzniveau für eine Alarmschwelle. Bei
Aktivierung dieser Option kann die Option Adjust Schwelle zur Anpassung der
Alarmschwelle eingestellt werden. Hiermit kann einer Alarmschwelle ein bestimmter
Prozentsatz der Maßeinheitenspanne hinzugefügt werden.
Wird in diesem Beispiel ein Tiefalarm mit einem Hysteresewert von 10 %
gewählt, muß ein aufgezeichneter Wert die Alarmschwelle um mindestens 10 % der
Gesamtskala unterschreiten, bevor ein Alarm ausgelöst wird. Aktivieren - Schaltet
zwischen Ein (!) und Aus (x) um.
Symmetrisch - Der Hysteresewert ist auf beide Seiten einer Alarmschwelle
verteilt. Auch in diesem Beispiel wurde eine Hysterese von 10 %, gewählt, in der
Einstellung Symmetrisch muß der Meßwert jedoch nur 5 % unterhalb der
Alarmschwelle liegen, um den Alarm auszulösen. Damit der Alarmzustand aufhört,
muß der Meßwert über 5 % des Gesamtskalawerts des Alarme ansteigen.
96
43-TV-25-07-DE GLO, Ausgabe 12 08/02 UK
Tiefalarm mit
10 % symmetrischer
Hysterese
• Schwelle anpassen - Heben Sie die Option mit dem Cursor hervor und wählen Sie
sie durch Drücken des Stellrads aus. Drücken Sie das Stellrad noch zweimal, um
die numerischen Menüleisten für die Eingabe des Einstellwerts anzuzeigen.
Informationen zur Eingabe von Werten finden Sie unter „Texteingabe” auf
Seite 53.
Dämpfung - Wenn diese Funktion aktiviert ist, muß die Alarmbedingung über die
eingestellte Zeit hinweg erfüllt sein, um den Alarm auszulösen
Wird z.B. ein Hochalarm mit einer Dämpfungszeit von 3 Minuten eingestellt, muß
das Eingangssignal drei Minuten lang ununterbrochen über der Alarmschwelle
bleiben, damit das Gerät den Alarm aktiviert. Wenn das Eingangssignal vor Ablauf
von 3 Minuten unter die Alarmschwelle abfällt, wird der Dämpfungszeitgeber
zurückgesetzt und startet beim nächsten Überschreiten der Alarmschwelle wieder neu.
Totalmenge
F0-Sterilisation
Weitere Informationen finden Sie unter „Anhang G – F0-Sterilisation” auf
Seite 157.
Funktion: Summieren der Werte für einen Pen
Ausführung: Menüauswahl
Beschreibung: Ein in Temperatur gemessener Gesamtwert
Grundeinstellung: Deaktiviert
• Aktiviert:Umschaltfunktion zum Aktivieren (!) bzw. Deaktivieren (x) der F0Gesamtmenge für diesen Pen.
• F0 Gesamt für Abschluß: Geben Sie den für den Abschlußdurchlauf erforderlichen Wert F0 ein.
43-TV-25-07-DE GLO, Ausgabe 12 08/02 UK
97
• Starttemperatur: Geben Sie die Temperatur ein, an der die Aufrechnung begonnen
wird.
• z-Faktor: Geben Sie den z-Faktor für die Temperatur ein.
• Abkühlphase mit einbeziehen: Schaltet die Summierung der Abkühlphase ein
oder aus.
So wird die F0-Summierung für einen Pen eingeschaltet:
1.
Wählen Sie im Hauptmenü |Setup | Bearbeiten| Pens, und wählen Sie die gewünschte
Pen-Anzahl aus dem Menü „Pens” aus.
2.
Wählen Sie Gesamtmenge | F0-Sterilisation, markieren Sie anschließend die
Menüoption „Aktiviert” im Menü „F0-Sterilisation”, und drücken Sie die Eingabetaste.
3.
Wählen Sie den Menüartikel „F0-Gesamtwerte zum Vervollständigen”, und drücken Sie
die Eingabetaste. Geben Sie anschließend den gewünschten Wert in das
Bearbeitungsfeld ein, und drücken Sie dann „Annehmen”.
4.
Wählen Sie den Menüartikel „Starttemperatur”, und drücken Sie die Eingabetaste.
Geben Sie anschließend die gewünschte Starttemperatur in Grad Celsius ein, und
drücken Sie dann „Annehmen”.
5.
Wählen Sie den Menüartikel „z-Faktor”, und drücken Sie die Eingabetaste. Geben Sie
anschließend den gewünschten z-Faktorwert in Grad Celsius ein, und drücken Sie dann
„Annehmen”.
6.
Wählen Sie den Menüartikel „Abkühlphase mit einschließen” aus, und schalten Sie den
Wert entsprechend ein oder aus, indem Sie die Eingabetaste drücken.
7.
Drücken Sie auf „Zurück” bzw. „Fertigstellen” und dann auf „Übernehmen”, um die
Änderungen vorzunehmen.
Allgemeine Totalmenge
Funktion: Summieren der Werte für einen Pen
Typ: Menüauswahl
Beschreibung: Eine über ein Zeitintervall gemessene Summe
Standard: Deaktiviert
Die Funktion Allgemeine Gesamtmenge ist normalerweise mit den Durchflußüberwachungsanwendungen verbunden, wobei die Eingabe in den Rekorder als
Durchflußrate (z.B. in Litern pro Sekunde) und die Gesamtdurchflußmenge (in
98
43-TV-25-07-DE GLO, Ausgabe 12 08/02 UK
Kubikmetern) über einen bestimmten Zeitraum hinweg gemessen wird. Totalmengen
können einzelnen Pens zugewiesen werden. Um die Totalmengen für einen Pen
auszuwählen, wählen Sie Gesamtmenge aus dem Pens-Setup-Menü. Dadurch wird
das Untermenü „Gesamtmenge” aufgerufen. Wählen Sie „Allgemeine Totalmenge”, um
das folgende Menü aufzurufen:
• Aktiviert: Umschaltfunktion zum Aktivieren (!) bzw. Deaktivieren (x) der
Totalmenge für diesen Pen.
• Rückfluß ignorieren: Falls der Durchflußwert eine negative Zahl annimmt, z.B. wenn
der Durchflußmesser ausgeschaltet wurde und die Option Rückfluß ignorieren
nicht aktiviert (x) ist, wird mit dem Abziehen der Totalmenge vom Gesamtwert
begonnen. Wenn diese Option aktiviert (!) ist, werden alle negativen Werte ignoriert
und der Gesamtwert bleibt auch bei ausgeschaltetem Durchflußmesser erhalten.
• Standardform: Wenn diese Funktion aktiviert ist, werden die Gesamtwerte
unabhängig von der Länge der Zahl immer im Standardformat (z.B. 2.76823e+09)
angezeigt.
Anzeigen des Standardformats
• Maßeinheit: Die Maßeinheit für die Totalmenge.
• Faktor:
Der
Totalmengenfaktor
für
die
Eingabemaßeinheiten in den Totalmengenwert.
Umwandlung
von
Pen-
• Bereichgrenze: Drücken Sie das Stellrad, um die Mindest- und Höchstbereiche
durch Umschalten zu aktivieren (!).
• Min.: Kann nur angewählt werden, wenn die Bereichsgrenze aktiviert ist. Stellen
Sie den minimalen Grenzwert für den Bereich der Totalmenge ein.
• Max.: Kann nur angewählt werden, wenn die Bereichsgrenze aktiviert ist. Stellen
Sie den maximalen Grenzwert für den Bereich der Totalmenge ein.
43-TV-25-07-DE GLO, Ausgabe 12 08/02 UK
99
• Fortschreiben: Kann nur angewählt werden, wenn die Bereichsgrenze aktiviert ist.
Wenn die Totalmenge den maximalen Grenzwert der Skala überschreitet, wird die
Totalmenge auf den minimalen Grenzwert zurückgesetzt. Beim Aktivieren wird
jeder über den maximalen Grenzwert der Skala hinausgehende Betrag
fortgeschrieben.
Maximaler
10000
Grenzwert der Skala
8000
6000
4000
2000
Minimaler
Grenzwert der Skala 100
In diesem Beispiel wurde ein Skalenbereich von 100 bis 10000 und eine
Schrittweite von 500 gewählt. Wenn der Wert den maximalen Grenzwert der Skala
erreicht, ergibt sich ein Übertrag von 100. (Bei 100 beginnend ergeben 20 Schritte
zu 500 einen Betrag von 10100.) Wenn die Option „Fortschreiben” aktiviert ist, wird
100 zum nächsten minimalen Grenzwert der Skala addiert.
Anzeigen von Totalmengen
Wählen Sie einen freien Pen, um die Totalmenge eines anderen Pens mit dem
mathematischen Ausdruck anzuzeigen. Siehe „Anhang D – Mathematische
Ausdrücke” auf Seite 141.
In diesem Beispiel wird Pen 1 (P1) dazu
verwendet, die Totalmenge von Pen 2 (2) anzuzeigen. Pen 2 (2) wird hier als durch 10 geteilt
angezeigt, dieser Divisor ist u.U. zur Teilung der
Totalmenge erforderlich, damit diese nicht den PenSkalen-Grenzwert 1.000.000 überschreitet.
P1 = T[2,10]
Anmerkung: Lassen Sie den Divisor (10) nicht
weg, es muß ein Divisor hinzugefügt werden, selbst
wenn er 1 beträgt.
100
43-TV-25-07-DE GLO, Ausgabe 12 08/02 UK
Aufzeichnung
Funktion: Pen-spezifische Konfiguration der Aufzeichnung
Ausführung: Menüauswahl
Beschreibung: Eingabe der zum Speichern auf Diskette relevanten Informationen
Grundeinstellung: Deaktiviert
Durch Auswahl von Aufzeichnung werden Untermenüs aufgerufen, in denen weitere
Optionen erscheinen. Diese werden im Weiteren genauer aufgeführt.
Anmerkung: Beachten Sie, daß jeder Pen nur auf jeweils einem Laufwerk
aufgezeichnet werden kann. Soll derselbe Pen auf beiden Laufwerken aufgezeichnet
werden, muß ein zusätzlicher Pen verwendet werden. Dem zusätzlichen Pen kann ein
Name gegeben werden, um ihn als Duplikat zu kennzeichnen.
Normal
Funktion: Konfiguration des normalen Aufzeichnungsmodus
Ausführung: Menüauswahl
Beschreibung: Bestimmter Pen während des Vorgangs
Grundeinstellung: Nicht zutreffend
Mit dieser Option werden weitere Konfigurationsmenüs aufgerufen. Wenn die
Aufzeichnung im Hauptmenü aktiviert wurde, müssen Typ, Methode und Aufzeichnungsrate der Aufzeichnung eingestellt werden.
Aktiviert
Funktion: Aktivieren der Aufzeichnung
Ausführung: Aktivierung über das Stellrad (Ein/Aus)
Beschreibung: Aktivieren der Aufzeichnung für einen Pen
Grundeinstellung: Deaktiviert
Umschaltfunktion, mit der zwischen aktiviert (!) oder deaktiviert (x) gewechselt
werden kann. Die Aufzeichnungsparameter können für jeden Pen separat eingestellt
werden.
43-TV-25-07-DE GLO, Ausgabe 12 08/02 UK
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Typ
Funktion: Art der Aufzeichnung
Ausführung: Menüauswahl
Beschreibung: Das Format der Datenaufzeichnung
Grundeinstellung: Laufend
Wenn die Aufzeichnung aktiviert wurde, kann als Typ der Aufzeichnung Laufend ,
Aufzeichnung bei einem Ereignis oder Fuzzy gewählt werden.
Wählen Sie für laufende Aufzeichnung „Laufend” und gehen Sie dann zu „Methode”
auf Seite 102.
Fuzzy logging ist völlig neu beim
Minitrend V5 und dem Multitrend Plus V5 .
Mit Fuzzy Logging wurde ein sicheres Datenspeicherungsverfahren entwickelt, das
die Aufzeichnung mit einem selbstlernenden Algorithmus so an den Prozeß anpaßt, daß
Daten mit einer variablen Rate aufgezeichnet werden können. Siehe „Anhang F– Fuzzy
Logging” auf Seite 153.
Fuzzy-Logging setzt intelligente Algorithmen ein, um die effektivste und effizienteste
Kombination von Abtastrate, Speicherkapazität und Aufzeichnungsdauer zu nutzen.
Wählen Sie Fuzzy, um dieses Menü aufzurufen.
Aktivieren Sie die Fuzzy-Aufzeichnung mit einem (!)
und wählen Sie die Option Aufzeichnungsrate an.
Unter dieser Option können Sie mit den Parametern Wert
und Maßeinheit die gewünschte Aufzeichnungsrate
einstellen.
AutoAnpassen stellt sicher, daß der letzte gemessene Datenwert aufgezeichnet wird,
bevor das Signal den unter Band A oder Band B eingestellten Toleranzbereich verläßt.
Bei der Darstellung in einer Grafik wird die Darstellung des Eingangssignals automatisch
an diesen letzten Meßwert angepaßt.
Band A % dient zur Eingabe des Toleranzbereichs für das Eingangssignal. Es wird als
Prozentwert des zulässigen Toleranzbereichs über und unter dem Eingangssignal
angegeben.
Mit Band B verwenden können Sie einen zweiten Toleranzbereich aktivieren (!).
Band B % dient zur Eingabe eines zweiten, engeren Toleranzbereichs für das
Eingangssignal. Es wird als Prozentwert des zulässigen Toleranzbereichs über und unter
dem Eingangssignal angegeben und muß innerhalb des durch Band A spezifizierten
Bereichs liegen.
Methode
Funktion: Art der Aufzeichnung
Ausführung: Menüauswahl
Beschreibung: Die Art und Weise, auf die aufgezeichnete Daten
gesammelt werden.
Grundeinstellung: Einzeln
Die Aufzeichnungsoption Laufend erfordert unter Methode die Angabe der
Datenaufzeichnungsmethode.
102
43-TV-25-07-DE GLO, Ausgabe 12 08/02 UK
• Mit Einzeln wird der letzte Meßwert aufgezeichnet.
• Durchschnitt zeichnet den Mittelwert aller Werte auf, die seit dem letzten
Aufzeichnungszyklus gemessen wurden.
• MaxMin zeichnet den größten und den kleinsten Meßwert seit dem letzten
Aufzeichnungszyklus an.
Aufzeichnungsrate
Funktion: Aufzeichnungsrate,
Geschwindigkeit
Ausführung: Menüauswahl
Beschreibung: Einstellung, wie oft Daten
aufgezeichnet werden
Grundeinstellung: Wert = 10, Einheit =
Sekunden
Die Aufzeichnungsrate wird festgelegt,
indem Sie zuerst unter Maßeinheit die gewünschte Einheit der Aufzeichnung auswählen
und dann unter Wert den gewünschten Wert eingeben. Um diese Werte zu ändern oder
zu bearbeiten, befolgen Sie die Anweisungen unter „Texteingabe” auf Seite 53.
Falls die erforderliche Einheit „ms” ist, wird das Fenster zur Eingabe der Werte wie
hier abgebildet angezeigt. Die Werte werden in Hertz (Hz) angegeben und anschließend
in den entsprechenden Zeitwert umgerechnet, z.B. in „ms”: 5 Hz = 200 ms.
Medium
Funktion: Speichern der aufgezeichneten Daten
Ausführung: Menüauswahl
Beschreibung: Speichern der aufgezeichneten Daten auf
Diskette oder auf PC-Karte
Grundeinstellung: Disk
Durch Auswahl von Medium können Sie aufgezeichnete Daten je nach Verfügbarkeit
entweder auf Diskette oder PC-Karte speichern.
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Kapitel 8: Relais/Digital
Die Option Relais/Digital ist beim Rekorder nur verfügbar, wenn die installierte
Alarmkarte sowohl mit Ein- als auch Ausgängen ausgestattet ist. Als Option stehen
vier Alarmkarten zu Verfügung. Alle Eingänge sind nur für potentialfreie Kontaktsignale geeignet.
Relais-Alarmkarten
Spezifikationen
Relais-Alarmkarte, 4 Kanäle (Nur Ausgang)
3A, 240 V~
Relais-Alarmkarte, 8 Kanäle (8 Ausgänge/2 Eingänge)
3A, 240 V~
Binäre Ausgangskarte, 8 Kanäle (8 Eingänge/8 Ausgänge)
1 A, 24 V–
Binäre Ausgangskarte, 16 Kanäle (16 Eingänge/16 Ausgänge)
1 A, 24 V–
Relais/Digital
Funktion: Konfiguration der Relais und digitalen
Ein-/Ausgänge
Ausführung: Menüauswahl
Beschreibung: Zur Konfiguration des Status von Relais
und digitalen Ein-/Ausgängen
Grundeinstellung: Kanal 1, Name D1, Status EIN - Ein,
Status AUS - Aus, Als Eingang x, Als Ausgang !,
Ausfallsicher x, Digitalsignale aufzeichnen - Aus.
Wählen Sie alle erforderlichen Optionen des Menüs Relais/Digital aus:
Kanal: Drücken Sie das Stellrad und drehen Sie es, um die Kanalnummer für die
Konfiguration als Relais/digitaler Eingang- oder als Ausgangskanal zu wählen.
Name: 15 alphanumerische Zeichen
Drücken Sie das Stellrad zweimal, um die Zeichentabelle zu aktivieren. Weisen Sie
einen Namen zu, anhand dessen das Relais/der digitale Ein-/Ausgang identifiziert
werden kann.
Status EIN: 11 alphanumerische Zeichen
Drücken Sie das Stellrad zweimal, um die Option „Digital Status EIN” zu aktivieren
und die Zeichentabelle aufzurufen. Der hier eingegebene Text wird in der
Nachrichtenseite angezeigt, wenn ein Relais/digitaler Ein-/Ausgang den Status
„Status EIN” aufweist.
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Status AUS: 11 alphanumerische Zeichen
Drücken Sie das Stellrad zweimal, um die Option „Digital Status AUS” zu aktivieren und
die Zeichentabelle aufzurufen. Der hier eingegebene Text wird in der Nachrichtenseite
angezeigt, wenn ein Relais/digitaler Ein-/Ausgang den Status „Status AUS” aufweist.
Als Eingang: Schalten Sie diesen Kanal mit der Option „Als Eingang” als Eingang ein
(!) oder aus (x).
Als Ausgang: Schalten Sie diesen Kanal mit der Option „Als Ausgang” als Eingang als
Ausgang ein (!) oder aus (x).
Ausfallsicher: Schalten Sie hier den ausfallsicheren Betrieb ein (!) oder aus (x).
Der ausfallsichere Betrieb eines Ausgangs kann für jeden Kanal separat eingestellt
werden. Wenn diese Betriebsart aktiviert ist, ist das Relais im Normalzustand (ohne
Alarm) angezogen und fällt ab, wenn ein Alarm auftritt. Bei einem Ausfall der
Spannungsversorgung fällt das Relais ebenfalls ab, so daß durch einen Ausfall der
Spannungsversorgung kein Alarm unerkannt bleibt.
Anmerkung: Mathematik-Funktionen bei ausfallsicherem Betrieb
Bitte beachten Sie, daß die Mathematik-Funktionen bei Verwendung von Ausgangsrelais den tatsächlichen Status eines Relais melden, nicht den logischen Status.
Dieses Verhalten läßt sich an einem Beispiel gut verdeutlichen:
Wenn Pen 1 (P1) gleich dem Status des Ausgangskanals 4 (O4) ist und kein Alarm vorliegt, hat P1 bei
ausfallsicherem Betrieb den Wert 1, da es im Ruhezustand
angezogen ist.
P1= O4
Digitalsignale aufzeichnen:
Diese Einstellung kann für jeden digitalen Eingang separat vorgenommen werden. Die
Grundeinstellung ist Off (Aus), so daß kein Alarm- oder digitales Eingangs-Ereignis in der
Nachrichtenliste oder auf einem Chart aufgezeichnet wird.
Verwenden Sie dieses Menü,
wenn digitale Ereignisse entweder
nur in der Liste, also der Ereignisliste, oder in Liste + Chart aufgezeichnet werden sollen. Wiederholen
Sie diese Einstellung für alle Kanäle.
Siehe „Nachrichten” auf Seite 50.
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43-TV-25-07-DE GLO, Ausgabe 12 08/02 UK
Kapitel 9: Analogausgang
Analogausgang
Anschlußdetails finden Sie unter “Analogausgangskar te” auf Seite 32.
Ausgang
Funktion: Kanalnummer des Ausgangs
Ausführung: Menüauswahl
Beschreibung: Auswahl des für den Analogausgang bestimmten
Ausgangskanals
Grundeinstellung: Erster verfügbarer Kanal
Analogausgangskarten sind mit 2 oder 4 Kanälen verfügbar. Die erste
Ausgangskanalnummer, die dieser Karte zugeordnet ist, hängt davon ab, in
welchem Steckplatz die Karte installiert ist.
Pen
Funktion: Auswahl des Pens
Ausführung: Auswahl der Voreinstellung
Beschreibung: Auswahl und Konfiguration des Pens
Grundeinstellung: Pen 1
Im Menü wird der erste Pen (P1) angezeigt. Um alternative Pens einzurichten,
heben Sie die Option „Pen” mit dem Cursor hervor, drücken Sie zur Auswahl der
Option das Stellrad und drehen Sie es dann. Die verfügbaren Pens werden der
Reihe nach durchlaufen. Drücken Sie das Stellrad, wenn der gewünschte Pen
angewählt ist.
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Aktivieren
Funktion: Aktivieren des Pens
Ausführung: Aktivierung über das Stellrad (Ein/Aus)
Beschreibung: Aktivieren der Pens
Grundeinstellung: Deaktiviert
Umschaltfunktion, mit der zwischen aktiviert (!) oder deaktiviert (x) gewechselt
werden kann. Die Einstellungen können für jeden Pen separat vorgenommen werden.
Bereichsüberschreitung
Funktion: Aktivierung der Bereichsüberschreitung
Ausführung: Aktivierung über das Stellrad (Ein/Aus)
Beschreibung: Zum Ermöglichen der Bereichsüberschreitung eines
Analogausgangs
Grundeinstellung: Deaktiviert (x)
Wenn ein Pen den Bereich der voreingestellten Skala bei aktivierter Option
„Bereichsüberschreitung” überschreitet, ist eine Bereichsüberschreitung durch den
Analogausgang zulässig. Das entsprechende Signal beträgt an beiden Skalenrändern 4
% des Bereichs.
Ausgangsrate
Funktion: Analogausgangsrate, Geschwindigkeit
Ausführung: Menüauswahl
Beschreibung: Stellten Sie diese Option auf die
Ausgangsrate des Analogausgangs ein
Grundeinstellung: Wert = 200 ms (5 Hz)
Wie gezeigt stehen zwei Optionen für die Analogausgangsrate zur Auswahl. Benutzen
Sie das Stellrad, um die gewünschte Option anzuwählen.
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Kapitel 10: Setup fertigstellen
Setup fertigstellen
Während Sie mit den Menüs Bearbeiten, Setup Änderungen am RekorderSetup vornehmen, zeichnet der Rekorder die Daten weiterhin mit den
ursprünglichen Einstellungen auf. Wenn Sie das neue Setup fertiggestellt haben,
wählen Sie ÜBERNEHMEN und der Rekorder fragt anhand einer Meldung, ob die
zuvor aufgezeichneten Daten und das vorherige Setup auf Diskette gespeichert
werden sollen. Wenn die während der Durchführung des neuen Setups
aufgezeichneten Daten nicht erforderlich sind, wählen Sie VERWERFEN .
Wenn das Setup abgeschlossen ist, wählen Sie in der Menüleiste am unteren
Bildschirmrand die Schaltfläche FERTIGSTELLEN . Sie können nun die neue
Konfiguration entweder mit der Option ÜBERNEHMEN übernehmen, mit
ABBRECHEN abbrechen und ohne Änderungen des Setups zum Hauptmenü
zurückkehren oder mit ZURÜCK zum vorherigen Menü zurückkehren.
Wenn Sie ÜBERNEHMEN gedrückt haben, erscheint ein Fenster mit den
Optionen SPEICHERN zum Speichern der erfaßten Daten, VERWERFEN zum
Verwerfen der erfaßten Daten sowie AUSWERFEN zum Auswerfen der eingelegten
Diskette, um eine andere Diskette einzulegen. Während des Speichervorgangs mit
SPEICHERN erscheint eine Sanduhr auf dem Bildschirm, weiterhin sind die für
Diskettenzugriffe typischen Geräusche zu hören.
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Laden
Funktion: Import eines gespeicherten Setups in den Rekorder
Ausführung: Aktivierte Schaltfläche
Beschreibung: Für den Import eines Setups aus dem TrendManager Pro V5Softwarepaket oder einem anderen Rekorder
Grundeinstellung: Nicht zutreffend
Verwenden Sie diese Option, um ein gespeichertes Setup von der Diskette in den
Rekorder zu importieren. Einige Anwendungsbeispiele für das Laden von Setups sind:
1. Sie haben mit dem TrendManager Pro V5-Softwarepaket ein Setup konfiguriert
und auf Diskette gespeichert.
2.
Das Setup eines anderen Rekorders ist sehr ähnlich, so daß für diesen Rekorder nur
geringfügige Änderungen vorgenommen werden müssen.
3.
Ein Rekorder wird für verschiedene Aufgaben eingesetzt, die alle ein unterschiedliches
Setup benötigen.
Das Laden eines Setups unterbricht die laufende Aufzeichnung und führt dazu,
daß das aktuelle Setup heruntergefahren und gespeichert wird. Anschließend wird
das neue Setup ausgeführt.
Wählen Sie aus dem Hauptmenü die Option „Setup” und drehen Sie das Stellrad, bis
sich der Cursor auf der Option Laden befindet. Drücken Sie das Stellrad, um diese
Funktion aufzurufen. In dem nun eingeblendeten Import- Bildschirm stehen zwei
Optionen zur Auswahl. Folgen Sie den Bildschirmanweisungen, um den Ladevorgang
auszuführen oder abzubrechen.
Speichern
Funktion: Ausschließliches Speichern des Setups (es werden keine Daten gespeichert)
Ausführung: Menüauswahl
Beschreibung: Speichern des Rekorder-Setups auf Diskette zur Verwendung im
TrendManager Pro V5-Softwarepaket oder in einem anderen Rekorder
Grundeinstellung: Nicht zutreffend
Nach Fertigstellen eines neuen Setups (durch Eingaben in Menüs oder Laden eines
Setups) können Sie Speichern wählen, um das Setup zu speichern. Bitte beachten Sie,
daß beim Speichern eines Setups die gleichen Einschränkungen gelten wie beim Laden.
Drehen Sie das Stellrad, bis sich der Cursor auf Speichern befindet und drücken Sie das
Stellrad, um den Speichervorgang zu beginnen. Vergewissern Sie sich immer, daß eine
Diskette in das Laufwerk eingelegt ist, bevor Sie diese Funktion ausführen.
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43-TV-25-07-DE GLO, Ausgabe 12 08/02 UK
Kapitel 11: Aufzeichnung
Aufzeichnung
Aktiviert
Funktion: Aktivieren der Aufzeichnung
Ausführung: Ein/Aus-Schalter
Beschreibung: Aktiviert die Aufzeichnung von Daten
Grundeinstellung: Deaktiviert
Umschaltfunktion, mit der zwischen aktiviert (!) oder deaktiviert (x) gewechselt
werden kann. Das Diskettenlaufwerk ist das Standardlaufwerk für Aufzeichnungen.
In der Aufzeichnungs-Einrichtung sollten alternative Laufwerke zur Aufzeichnung
zugewiesen werden.
Aufzeichnen auf Disk
Funktion: Aktivieren der Aufzeichnung auf Diskette
Ausführung: Ein/Aus-Schalter
Beschreibung: Aktivieren der Aufzeichnung auf Diskette
Grundeinstellung: Deaktiviert
Umschaltfunktion, die im deaktivierten Zustand ein (x) und im aktivierten
Zustand, wenn die Aufzeichnung auf Diskette erfolgen kann, ein (!) anzeigt.
Disk auswerfen
Funktion: Auswerfen der Diskette zu deren Austausch
Ausführung: Aktivierung über die Richtungstaste
Beschreibung: Ermöglicht das Entnehmen der Diskette aus dem Laufwerk
Grundeinstellung: Nicht zutreffend
Diese Funktion dient zum Auswerfen der Diskette aus dem Laufwerk. Zum
Auswerfen von Disketten mit den aktuellen Daten immer die Option „Daten
speichern und Disk auswerfen” wählen. Soll ohne eine Speicherung der neuesten
Daten lediglich die Diskette ausgeworfen werden, drehen Sie das Stellrad, bis Disk
auswerfen markiert ist, und drücken Sie das Stellrad. Bitte beachten Sie, daß
LS120 und Zip außer beim Hochfahren nicht manuell aus dem Laufwerk
entnommen werden können.
43-TV-25-07-DE GLO, Ausgabe 12 08/02 UK
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Daten speichern und Disk auswerfen
Funktion: Erfaßte Daten auf Diskette schreiben
Ausführung: Aktivierung über die Richtungstaste
Beschreibung: Schreiben von Meßdaten auf Diskette zu einem beliebigen Zeitpunkt
Grundeinstellung: Nicht zutreffend
Mit dieser Option können intern gespeicherte Daten und das Rekorder-Setup zu einem
beliebigen Zeitpunkt auf Diskette gesichert werden, ohne das Speicherintervall des
Rekorders abzuwarten. Diese Funktion kann nur angewählt werden, wenn eine Diskette in
das Laufwerk eingelegt ist. Wenn Aufzeichnen auf Disk deaktiviert wurde, wird die Option
Daten speichern und Disk auswerfen grau dargestellt, um anzuzeigen, daß sie nicht
verfügbar ist. Bevor Sie diese Funktion aufrufen, sollten Sie immer kontrollieren, ob eine
Diskette in das Laufwerk eingelegt ist und die Diskette mit der Funktion Disk überprüfen
überprüfen, bevor Sie Daten auf Diskette speichern. Siehe „Disk überprüfen” auf
Seite 112. Sie können diese Option verwenden, um aufgezeichnete Datenblocks außerhalb
des normalen Schreibzyklus auf Diskette zu sichern. Drehen Sie das Stellrad, bis die Option
Daten speichern und Disk auswerfen hervorgehoben erscheint und drücken Sie das
Stellrad, um die Diskette auszuwerfen.
Aufzeichnen auf PC-Karte
Funktion: Aktivieren der Aufzeichnung auf PCMCIA-Karte
Ausführung: Ein/Aus-Schalter
Beschreibung: Aktivieren der Aufzeichnung auf PCMCIA-Karte
Grundeinstellung: Aktiviert
Schalten Sie mit dem Stellrad zwischen aktiviert (!), wenn die Aufzeichnung auf
PCMCIA-Karte erfolgen soll, oder deaktiviert (x) um.
Entnahme der PC-Karte vorbereiten
Funktion: Erfaßte Daten auf Medium schreiben
Ausführung: Aktivierung über die Richtungstaste
Beschreibung: Schreiben von Meßdaten auf PC-Karte zu einem beliebigen Zeitpunkt
Grundeinstellung: Nicht zutreffend
Mit dieser Option können intern gespeicherte Daten und das Rekorder-Setup zu einem
beliebigen Zeitpunkt auf PCMCIA-Karte gesichert werden, ohne das Speicherintervall des
Rekorders abzuwarten. Der Speichervorgang kann jederzeit unterbrochen oder
abgebrochen werden. Weiterhin kann die PCMCIA-Karte während der Datenübertragung
jederzeit entnommen werden. Drehen Sie das Stellrad, bis die Option Entnahme der PCKarte vorbereiten hervorgehoben erscheint und drücken Sie das Stellrad, um die PC-Karte
auszuwerfen.
Disk überprüfen
Funktion: Prüfen der Diskette
Ausführung: Aktivierung über die Richtungstaste
Beschreibung: Zugriff auf die Diskette und Prüfung des Diskettenstatus
Grundeinstellung: Nicht zutreffend
Verwenden Sie vor dem Speichern von Daten auf Diskette die Funktion Disk überprüfen ,
um dem Rekorder mitzuteilen, daß eine Diskette eingelegt ist. Während die Funktion auf die
Diskette zugreift und diese überprüft, erscheint eine Sanduhr auf dem Bildschirm.
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43-TV-25-07-DE GLO, Ausgabe 12 08/02 UK
Kapitel 12: Totalmengen
Die Option Totalmenge wird in diesem Menü erst aktiv, wenn Totalmenge aktiviert
wurde.
Informationen über das Einrichten von Totalmengen im Menü „Pen Setup” finden
Sie unter „Totalmenge” auf Seite 97.
Alle Totalmengen starten
Wählen Sie die Option Start Totalmenge und aktivieren Sie sie durch Drücken des
Stellrads. Die Funktion wird sofort wirksam.
Alle Totalmengen stoppen
Wählen Sie die Option Stop Totalmenge und aktivieren Sie sie durch Drücken des
Stellrads. Die Funktion wird sofort wirksam.
Alle Totalmengen zurücksetzen
Wählen Sie die Option Totalmenge zurücksetzen und aktivieren Sie sie durch
Drücken des Stellrads. Die Funktion wird sofort wirksam.
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Kapitel 13: Zähler
Zähler sind Teil des Ereignis systems des Minitrend V5 und des Multitrend
Plus V5 . Das Ereignissystem wird über das TrendManager Pro V5Softwarepaket eingerichtet und konfiguriert. Ereignisse sind bestimmte Zustände
oder Operationen, die definiert und mit Datum und Uhrzeit des Auftretens protokolliert werden können. Sie können dann über die Nachrichtenseite des Rekorders
abgerufen werden. Ereignisse können so angelegt werden, daß sie ein Ergebnis
verursachen, wenn während der Aufzeichnung eine bestimmte Bedingung erfüllt
ist. Zähler arbeiten also nach dem Prinzip „Ursache” und „Wirkung” .
Zähler können als „Ursache” eines Ereignisses verwendet werden. Sie werden
so eingestellt, daß sie das Auftreten eines bestimmten Zustands zählen und bei
Erreichen eines bestimmten Wertes ein Ereignis melden.
Dieses Menü dient ausschließlich zum Zurücksetzen von Zählern. Die Zähler
sind in verschiedene Kategorien unterteilt, entsprechend des Struktur des
TrendManager Pro V5-Softwarepakets .
Alle Alarmzähler
Drücken Sie das Stellrad, um alle Alarmzähler automatisch zurückzusetzen.
Alle Digitalzähler
Drücken Sie das Stellrad, um alle Digitalzähler automatisch zurückzusetzen.
Alle Ereigniszähler
Drücken Sie das Stellrad, um alle Ereigniszähler automatisch zurückzusetzen.
Alle Benutzerzähler
Drücken Sie das Stellrad, um alle Benutzerzähler automatisch zurückzusetzen.
43-TV-25-07-DE GLO, Ausgabe 12 08/02 UK
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43-TV-25-07-DE GLO, Ausgabe 12 08/02 UK
Kapitel 14: Paßwort ändern
Ändern eines bestehenden Benutzer-Paßworts
Hier kann der Benutzer sein Paßwort jederzeit ändern.
Der Benutzer muß bereits im Rekorder eingegeben sein und über ein Paßwort
verfügen. Benutzer können nur von jemandem auf „Eng”-Ebene in den Rekorder
eingegeben werden. Auf „Eng”-Ebene findet die Eingabe sämtlicher Benutzer und
die Zuweisung ihrer Zugangsprivilegien statt. Siehe „Paßwort” auf Seite 59.
Wählen Sie Paßwort ändern und dann unter Benutzer wählen den
Benutzernamen. Geben Sie das gegenwärtige Paßwort und dann das neue Paßwort
ein. Zur Bestätigung muß das neue Paßwort noch einmal eingegeben werden.
Das neue Paßwort ist jetzt im System und wird beim Einloggen des Benutzers
angefordert.
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43-TV-25-07-DE GLO, Ausgabe 12 08/02 UK
Kapitel 15: Layout
Layout-Konfiguration
Auswählen und Umbenennen von Bildschirmen
Wählen Sie im Menü Layout-Konfiguration einen Bildschirm aus, z.B.
Bildschirm 1 . Der Bildschirm wird Aktiviert , indem er mit einem ! versehen wird.
Bezeichnung ist der Name, der diesem Bildschirm zugewiesen ist. Er kann, wie
oben gezeigt, umbenannt werden. Positionieren Sie hierzu den Cursor auf
Bezeichnung und drücken Sie das Stellrad zweimal, um die Zeichentabelle
aufzurufen. Drehen Sie dann das Stellrad und wählen Sie den Text, siehe
„Texteingabe” auf Seite 53.
Die Methode, anhand welcher der Bildschirm dargestellt wird, hängt davon ab,
ob Sie über einen Minitrend V5 oder einen Multitrend Plus V5 verfügen, beide
Geräte verwenden Balkendiagramme, Charts oder Digitalanzeigen . Der
Minitrend V5 verfügt über Charts und Digitalanzeigen und der Multitrend
Plus V5 verfügt über Charts und Balkendiagramme. Beispiele dieser Bildschirmarten finden Sie unter „Bildschirmanzeige” auf Seite 45. Geben Sie schließlich
noch alle Kanäle und Pens, die auf dem Bildschirm vorhanden sein sollen, ein. Die
mit Bildschirm 1-10 bezeichneten Bildschirmseiten sind über die folgenden Menüs
konfigurierbar. Charts, Charts mit Digitalanzeige und Charts mit Balkendiagrammen können horizontal oder vertikal ausgerichtet sein.
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Diese Konfiguration von Bildschirmen ermöglicht, Pens in einer Bildschirmseite zu
gruppieren, etwa um vier Pens für die Messung der Thermoelementtemperatur eines
bestimmten Bereichs in einem Chart gemeinsam darzustellen.
Auf dem Bildschirm angezeigte Pen-Skala
Die auf dem Bildschirm angezeigte Pen-Skala wird durch den Pen bestimmt, der am
Listenanfang im jeweiligen Bildschirm erscheint. In der in diesem Abschnitt dargestellten
Grafik ist Pen 1 am Listenanfang; d.h. die für diesen Pen eingerichtete Skala wird auf
dem Bildschirm angezeigt. Sie können dies ändern, indem Sie bis zum ersten Pen auf
Kanal 1 herunterfahren und diesen mit dem Stellrad auswählen. Drehen Sie das Stellrad,
um die Pen-Nummer zu ändern. Auf dem Bildschirm wird nun die der am Listenanfang
gezeigten Pen-Nummer entsprechende Skala angezeigt.
Screen Designer-Layout laden
Layouts, die mit dem Screen Designer erstellt wurden, können über Diskette, LS120oder Zip-Disketten bzw. PCMCIA eingelesen werden. Um ein Layout zu laden, legen Sie
zunächst die Diskette ein, auf der das gewünschte Bildschirm-Layout gespeichert ist.
Wählen Sie aus dem Hauptmenü die Option Layout und anschließend die Option Layout
laden , die sich unten im Menü Layout-Konfiguration befindet. Daraufhin wird eine
Auswahl der verfügbaren Layouts angezeigt.
Innerhalb des Screen Designer gibt es eine Funktion, mit der Layouts bestimmten
Bildschirmen zugewiesen werden können, z.B. kann ein Layout mit großen
Digitalanzeigen dem Bildschirm namens Screen 1 und ein Layout mit vertikalen
Balkendiagrammen dem Screen 2 zugewiesen werden.
Bei einem Layout, das aus dem Screen Designer geladen wurde, bezeichnet der
Ausdruck Methode das gleiche wie Vorlage im Screen Designer. Weitere Informationen
über das Screen Designer- Paket finden Sie unter Siehe “Screen Designer” auf
Seite 131.
Layout speichern
Verwenden Sie diese Funktion, um Bildschirm-Layouts auf Diskette zu speichern, etwa
um diese in anderen Rekordern zu verwenden oder im Screen Designer zu bearbeiten.
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43-TV-25-07-DE GLO, Ausgabe 12 08/02 UK
Layout zurücksetzen
Layout zurücksetzen löscht alle in den Rekorder geladenen Layouts.
Darstellungsdauer und Vorschub
Die folgenden Tabellen zeigen die Chart-Geschwindigkeit (Chart-Vorschub) in
Millimetern pro Stunde, die Darstellungsdauer auf dem Bildschirm und den für die
Wiedergabe-Funktion verfügbaren Pufferspeicher-Zeitraum an. Die Tabellen enthalten
sowohl für den Minitrend V5 als auch den Multitrend Plus V5 Zeitangaben.
Minitrend V5 Zeitangaben
Minitrend V5 4 MB RAM
ChartGeschwindigkeit
mm pro Stunde
1
5
Für die Wiedergabe
verfügbarer PufferspeicherZeitraum
Darstellungsdauer
auf dem Bildschirm
Tage
Stunden
Min.
Sek.
Tage
Stunden
Min.
2,71
0,00
65,00
13,00
3,25
2,17
1,08
3900,00
780,00
195,00
130,00
65,00
32,50
6,50
3,25
23400,00
46800,00
11700,00
780,00
3900,00
1950,00
390,00
195,00
39,0
19,50
59,29
11,86
2,96
1,98
1,00
1423,00
284,60
71,15
47,43
23,72
11,86
2,37
1,19
85380,00
17076,00
4269,00
2845,8
1423,20
711,60
142,20
71,40
14,24
7,10
20
30
60
120
600
1200
6000
12000
Multitrend Plus V5 Chart-Geschwindigkeiten
Multitrend Plus V5 8 MB RAM
ChartGeschwindigkeit
mm pro Stunde
1
5
20
30
60
120
600
1200
6000
12000
43-TV-25-07-DE GLO, Ausgabe 12 08/02 UK
Für die Wiedergabe
verfügbarer PufferspeicherZeitraum
Darstellungsdauer
auf dem Bildschirm
Tage
Stunden
6,92
1,38
166,00
33,20
8,30
5,53
2,77
1,38
Min.
Sek.
Tage
Stunden
Min.
9960,00 597600,00 127,22 3053,23 183193,80
1992,00 119520,00 25,44 610,65
36639,00
498,00 29880,00
6,36
152,66
9159,60
332,00 19920,00
4,24
101,77
6106,20
166,00
9960,00
2,12
50,89
3053,40
83,00
4980,00
1,06
25,44
1526,40
16,60
996,00
5,09
305,40
8,30
498,00
2,54
152,40
1,66
99,6
0,51
0,83
0,25
121
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43-TV-25-07-DE GLO, Ausgabe 12 08/02 UK
Kapitel 16: Software
Software-Funktionen
1.
Konfliktfreie Bearbeitung von Grafiken des selben Rekorders oder der selben Echtzeit-Datenquelle durch
mehrere Benutzer gleichzeitig.
2.
Zeitachse gibt den Zeitwert der angezeigten Daten in folgenden Maßeinheiten an: Jahr, Monat, Tag,
Stunden, Minuten, Sekunden, Zehntel-, Hundertstel- und Millisekunden.
3.
Daten, die von Rekordern in verschiedenen Datenbanken aufgezeichnet wurden, können in der gleichen
Grafik kombiniert und dargestellt werden.
4.
Ein Datensucher kann auf Wunsch in der Grafik eingeblendet werden.
5.
Nahtlose graphische Darstellung von Daten lokaler und externer Datenbanken.
6.
Vollständige Client-Server-Implementierung.
7.
Kompatibilität mit dem Screen
8.
Das FTP-Protokoll (File Transfer Protocol) zum Transfer von Daten über das Internet ermöglicht
Downloads und den Import von Daten über Ethernet-Verbindungen zu einem oder mehreren Rekordern.
9.
Fuzzy Logging - Ein selbstlernendes Verfahren zum Aufzeichnen von Daten mit einer variablen, an den
Prozeß angepaßten Aufzeichnungsrate. Eine verlustfreie Datenkompressionsrate von 10:1 reduziert den
Speicherbedarf.
Designer- Softwarepaket.
10. Ereignissystem nach dem „Ursache”- und „Wirkungs”-Prinzip mit bis zu 24 möglichen Triggerkriterien und
bis zu 15 verschiedenen Reaktionsmöglichkeiten.
11. Kompatibel mit Windows™ 98SE, 2000, ME, XP und NT4#.
12. Paßwortschutz - sichert den Zugang zu Bildschirmeingaben, beschränkt den Zugriff auf den Rekorder und
verfügt über mehrere Schutzebenen.
13. Browser-Zugriff auf Rekorder mit IP-Adresse (Netzwerk-Anwendungen).
14. Upload von Setups über Ethernet vom PC auf einen Rekorder mit IP-Adresse.
15. Ereignissystem wurde um ereignisgesteuerten E-Mail-Versand und Zähler für Alarm-, Digital-, System-
und Benutzerereignisse erweitert.
16. Ereignisfilter reduziert die in der Grafik angezeigten Ereignisse auf einen bestimmten Typ, z.B. Alarm-,
Digital-, System-, Benutzer oder Markerereignisse.
17. Protokoll-Verwaltung ermöglicht dem Benutzer die Datenaufzeichnung zu Prüfungszwecken, z.B. wer sich
ein- oder ausloggt und welche Aktionen vom Benutzer durchgeführt wurden.
18. Echtzeitdatentransfer an
TrendServer für die Anzeige, graphische Darstellung und Aufzeichnung.
19. Protokollverbindungen des Typs RS485 Modbus- und Profibus (mit Modbus X-Option).
20. Ein Kommunikationsserver zur Verwaltung des Kommunikationsstatus des Rekorders bei einer seriellen
oder Ethernet-Verbindung.
21. Fernserver- und Datenbankzugang über einen Ethernet-Link
22.
Ethernet/RS485 Trendbus/RS232-Karte verfügt über Modbus-TCP/IP-Fähigkeiten durch
Ethernet, mit Modbus X-Option.
Die Punkte 5, 6, 8, 13, 14, 17, 18, 19, 20, 21 und 22 beziehen sich nur auf TrendServer Pro .
43-TV-25-07-DE GLO, Ausgabe 12 08/02 UK
123
Merkmale
TrendViewer
TrendManager
Pro
TrendServer
Pro
Komplette Konfiguration beliebiger Rekorder am PC
!
!
Simulation beliebiger Rekorder am PC
!
!
Datenimport von Diskette
!
!
!
Ausdruck aller Grafik- und Konfigurationsdaten
! nur
Grafikdaten
!
!
Archivieren von Daten in einer sicheren Datenbank
!
!
E-Mail-Rekorder-Konfigurationen und Daten im WWW
!
!
Dateiexport im CSV-Format
!
!
Export mit OPC-Links
!
Bis zu 256 Geräte an einer RS485-Schnittstelle
!
Ethernet-Anschluß mit TCP/IP
!
Werksweite Verteilung aller Rekorderdaten über lokales
Netzwerk
!
FTP über Ethernet
!
Fuzzy-Logging aktivieren
!
!
Ereignissystem
!
!
!
!#
Lauffähig unter Windows 95, 98, 2000 und NT
!
Paßwortschutz
!
Zugriff auf Rekorder über Web-Browser
!
Setup über Ethernet an Rekorder senden
!
Protokoll-Verwaltung zur Prüfungszwecken
!
Wiedergabe von historischen und Echtzeitdaten auf
einem geteiltem Bildschirm.
!
Abruf von Echtzeitdaten für die graphische Darstellung
und Aufzeichnung
!
Ethernet/RS485 Trendbus-Kommunikation
!
RS485Modbus- (mit Modbus X) oder ProfibusKommunikation aktivieren
!
Kommunikationsserver für die Verwaltung des
Kommunikationsstatus jedes Rekorders.
!
Lokale und externe Links über Ethernet für den Zugriff
auf andere Server.
!
# TrendServer kann nur unter Windows™ NT Version 4.0 mit Service-Pack 6 oder höher
für TMP Version 5.*.3.6 oder höher und Firmware-Version **.GM oder höher ausgeführt
werden.
124
43-TV-25-07-DE GLO, Ausgabe 12 08/02 UK
Systemanforderungen
TrendViewer und TrendManager Pro setzen die folgenden Mindestanforderungen
voraus:
•
•
•
•
•
200-MHz-Pentium-Prozessor
•
Windows™-Versionen 98SE, 2000, ME, XP, NT 4.0 mit
Service Pack 3 (oder höher)
•
•
•
Mindestens 32 MB RAM (64 MB empfohlen)
3,5-Zoll-Diskettenlaufwerk
LS120/Zip-Laufwerk
CD-ROM-Laufwerk
Monitor - empfohlene Mindest-Auflösung 1024x768,
High-Color.
10 MB freier Festplattenspeicher
eine Maus
Für TrendServer Pro gelten die folgenden Mindestanforderungen: -
•
•
•
•
450-MHz-Pentium-Prozessor
•
•
2-GB-Festplattenlaufwerk
•
•
•
128 MB RAM (256 MB empfohlen)
CD-ROM-Laufwerk
LS120/Zip-Laufwerk
Monitor - empfohlene Mindest-Auflösung 1024x768,
High-Color.
Windows™-Versionen 98SE, 2000, ME, XP, NT 4.0 mit
Service Pack 3 (oder höher)
TCP/IP-Protokoll muß installiert sein
eine Maus
TCP/IP (Transmission Control Protocol/Internet Protocol) ist das wichtigste
Transport-Protokoll des Internets. Es dient zur Steuerung der Verbindung und
Übertragung von Daten in heterogenen Systemen.
Bei allen Programmen des TrendManager Pro V5-Softwarepakets läßt sich durch
mehr Arbeitsspeicher, schnellere CPU’s und größere Festplatten die Leistung der
Software verbessern.
Anmerkung: Für die Archivierung von Daten sollten mindestens 100 MB auf der
Festplatte zur Verfügung stehen. Bitte beachten Sie, daß der Speicherbedarf auf der
Festplatte zunimmt, je mehr Daten und Meßwerte aufgezeichnet werden. Bei
TrendViewer ist dies nicht erforderlich.
43-TV-25-07-DE GLO, Ausgabe 12 08/02 UK
125
126
43-TV-25-07-DE GLO, Ausgabe 12 08/02 UK
Kapitel 17: Pflege des Geräts
Ihr neuer Rekorder wurde nach ISO9000-Qualitätsverfahren entwickelt und gefertigt.
Er wird lange Zeit störungsfrei funktionieren.
Die Honeywell-Produktpalette an Rekordern enthält keine vom Benutzer zu
wartenden Teile. Sollte eine Funktionsstörung auftreten, wenden Sie sich bitte an Ihre
nächste Kundendienst-Niederlassung (oder einen autorisierten Vertreter), um die
Rücksendung des Geräts zur Reparatur abzusprechen.
Anleitung zur Reinigung
Schalten Sie den Rekorder vor der Reinigung aus.
Reinigen Sie das Gerät mit einem weichen Leinentuch und warmem Seifenwasser.
Lösemittel und längerer Kontakt mit Reinigungsmitteln kann zu Schäden der Frontplatte
führen. Wenn Sie ein Tuch zur Reinigung verwenden, sollte das Tuch feucht, jedoch
NICHT naß sein, um dem Eindringen von Wasser in das Gerät vorzubeugen.
Diskettenlaufwerk
Für das 3,5-Zoll-Floppy-, LS120-, Zip- bzw. PCMCIA-Laufwerk (je nach Ausstattung)
KEINE Gegenstände außer der passenden Diskette einführen. Disketten sollten
vorsichtig parallel zur Öffnung des Laufwerks entnommen werden. Achten Sie darauf,
die Diskette nicht zu verkanten, um Beschädigungen des Laufwerks vorzubeugen.
Sollte die Diskette nicht korrekt ausgeworfen werden, könnte sie sich verklemmt
haben. Ziehen Sie die Diskette NIEMALS heraus, wenn Sie Widerstand spüren. Um die
Diskette zu entfernen, schieben Sie sie zuerst behutsam wieder in das Laufwerk hinein,
wählen Sie dann mit dem Stellrad Aufzeichnung im Hauptmenü aus, heben Sie Disk
auswerfen hervor und drücken Sie das Stellrad, um die Diskette freizugeben. Stellen
Sie dabei sicher, daß die Ursache der Blockierung behoben wird. Bei Bedarf
wiederholen Sie diese Schritte.
Sollte sich eine Diskette im Laufwerk verklemmt haben, versuchen Sie NICHT, diese
gewaltsam zu entfernen. Wenden Sie sich an Honeywell oder eine autorisierte
Vertriebsstelle.
VORSICHT
BESCHÄDIGUNG VON DISKETTEN VORBEUGEN
Um Schäden an den Schreib-/Leseköpfen des Diskettenlaufwerks zu
vermeiden, entnehmen Sie die Diskette aus dem Laufwerk, bevor der
Rekorder bewegt oder transportiert wird.
Mißachtung
führen.
43-TV-25-07-DE GLO, Ausgabe 12 08/02 UK
dieser Anweisungen
kann
zur
Produktbeschädigung
127
Reinigung des Diskettenlaufwerks
Das Diskettenlaufwerk ist eine sehr zuverlässige Komponente. Es wird
viele Jahre lang störungsfrei funktionieren, wenn Sie folgende
Hinweise beachten:
1.
Verwenden Sie ausschließlich hochwertige Markendisketten. Wir empfehlen formatierte
1,44-MB-Disketten von Verbatim, Maxell, Fuji oder Sony bzw. formatierte 120-MB„Super”-Disketten von Imation und Maxell.
2.
Verwenden Sie NIEMALS als Mengenware erhältliche Disketten „mit unbekannten
Markennamen” oder Disketten mit dem „Namensschild” eines KomponentenGroßhandelsunternehmens. Die Erfahrung zeigt, daß solche Disketten zwar oft die ISO-,
ECMA- oder ANSI-Standards erreichen, aber nicht die Langlebigkeit oder
Datensicherheit bei höheren Temperaturen aufweisen, wie sie von Disketten bewährter
Hersteller erwartet werden kann.
3.
Alle sechs Monate sollten die Schreib-/Leseköpfe mit einer Reinigungsdiskette gereinigt
werden, beim Betrieb unter rauhen oder staubigen Bedingungen auch öfter.
•
1,44-MB-Disketten - Verwenden Sie nur trockene Reinigungsdisketten.
VORSICHT
VERWENDEN SIE GEEIGNETE REINIGUNGSMATERIALIEN
Bitte beachten Sie die TEAC FD-235HF-7291 Micro-Laufwerksspezifikationen.
Verwenden Sie für diese Laufwerke NIEMALS „nasse” Reinigungsdisketten.
Sie sind nicht dafür geeignet.
Mißachtung dieser Anweisungen kann zur Produktbeschädigung führen.
•
128
120-MB-LS120 Super-Diskettenlaufwerk - Verwenden Sie eine geeignete „feuchte”
Reinigungsdiskette, z.B. die Imation LS120.
4.
Bei kritischen Anwendungen sollten häufig neue Disketten verwendet werden.
5.
Um das Risiko beschädigter oder verschlissener Disketten zu minimieren, sollten
Disketten alle 4 Monate gegen neue Disketten ausgetauscht werden.
6.
Disketten dürfen nur eingelegt oder entnommen werden, wenn die „In Betrieb”-Anzeige
nicht leuchtet.
7.
Berühren Sie Disketten immer nur am Kunststoffgehäuse – NIE am Magnetmedium.
8.
Halten Sie Magneten von Disketten fern.
9.
Bewahren Sie Disketten an einem sicheren Ort auf. Ihre Daten sind wertvoll – schützen
Sie die Disketten vor extremen Temperaturen, Feuchte und Staub.
10.
Lassen Sie die Diskette nicht länger als 2 Monate im Laufwerk, wenn keine
Aufzeichnung vorgenommen wird.
11.
Schalten Sie die „Auto Sensing”-Funktion zur automatischen Erkennung von Disketten
im Aufzeichnungs-Menü ab, wenn keine Daten auf Diskette aufgezeichnet werden.
43-TV-25-07-DE GLO, Ausgabe 12 08/02 UK
Reinigung
LS120-Diskettenlaufwerke
Feuchten Sie die Oberfläche der Reinigungsdiskette mit 2 bis 3 Tropfen
Reinigungsflüssigkeit an. Beachten Sie die Herstellerangaben. (Trockenreinigung nur in
den USA verfügbar).
Legen Sie die Diskette ein, warten Sie, bis die In Betrieb-Anzeige verlischt und
entnehmen Sie die Diskette wieder. Wiederholen Sie diese Schritte dreimal.
Zip-Laufwerke
Iomega Zip-Laufwerke sind so konzipert, daß auch ohne Säuberungsgeräte oder dienste die Originalqualität beibehalten. Durch die Verwendung von AbspielkopfreinigungsDisketten wird das Zip-Laufwerk beschädigt.
PC-Karten-Laufwerke
Flash-Karten sind aus Halbleitermaterial gefertigt und erfordern keine Reinigung.
Beachten Sie jedoch stets die Herstellerangaben. Festplattenlaufwerke sind abgedichtet
und erfordern keine Reinigung. Beachten Sie jedoch stets die Herstellerangaben.
Hintergrundbeleuchtung
1.
Bei Zimmertemperatur beträgt die MTTF der Hintergrundbeleuchtung 22.000 Stunden,
die MTTFL 10.000 Stunden.
MTTF ist definiert als die Zeit, nach der 50 % einer Charge von Hintergrundbeleuchtungen
mehr als die Hälfte ihrer ursprünglichen Helligkeit haben. Anders formuliert beträgt die
Wahrscheinlichkeit, daß ein Display nach 22.000 Stunden mehr als die Hälfte seiner
ursprünglichen Helligkeit hat, mehr als 50 %.
MTTFL ist definiert als die Zeit, nach der 90 % einer Charge von Hintergrundbeleuchtungen mehr als die Hälfte ihrer ursprünglichen Helligkeit haben, d.h. ein Display
hat nach 10.000 Stunden mit einer Wahrscheinlichkeit von 90 % mindestens die Hälfte
seiner ursprünglichen Helligkeit.
2.
Bei höheren Temperaturen reduzieren sich diese Zeiten.
3.
Die Hintergrundbeleuchtung ist eine sich allmählich aufbrauchende Komponente und
hält NICHT ewig.
4.
Für Anwendungen, in denen besonderer Wert auf große Helligkeit gelegt wird, sollte ein
Austausch der Hintergrundbeleuchtung alle 12 Monate eingeplant werden.
5.
Helligkeitsregelung ist beim Minitrend V4 , Teletrend V5 und nun auch beim
Minitrend V5 und dem Multitrend Plus V5 verfügbar. Die Werkseinstellung für die
Helligkeit beträgt ca. 75 % der maximalen Helligkeit, wodurch die Lebensdauer der
Hintergrundbeleuchtung in etwa verdoppelt wird. (Es gilt die Quadratregel).
43-TV-25-07-DE GLO, Ausgabe 12 08/02 UK
129
Betriebstemperatur
Eine Beschreibung der Betriebstemperaturen finden Sie unter „Technische Daten” auf
Seite 8. Der Betrieb bei Temperaturen von mehr als 50 °C über einen längeren Zeitraum
hinweg führt zu einer schnellen Alterung des Displays und kann zu weiteren Schäden
führen.
Wenn das Gerät aus einer kalten Umgebung in eine warme gebracht wurde, achten Sie
darauf, daß das Gerät eine Temperatur von mindestens 12 °C hat oder lassen Sie es für 1
Stunde bei Zimmertemperatur ruhen, bevor Sie die Spannungsversorgung einschalten. Auf
diese Weise sollte sichergestellt sein, daß keine kondensierte Feuchtigkeit im Gerät
verblieben ist.
Frontplatte
Beim Umgang mit diesem Gerät ist insbesondere bei der Frontplatte große Sorgfalt und
Vorsicht angebracht. Scharfkantige oder harte Objekte können die Frontplatte oder das
Display beschädigen. Scheuernde Materialien führen zur Beschädigung der Frontplatte.
Kalibrierung
Um maximale Genauigkeit zu erzielen, wird empfohlen, die Rekorder-Kalibrierung
mindestens jährlich oder gemäß den jeweiligen industriellen Sicherheitsvorschriften
durchzuführen. Siehe “Eingang kalibrieren (nur Schnellabtastkarten und lineare
Karten)” auf Seite 71.
130
43-TV-25-07-DE GLO, Ausgabe 12 08/02 UK
Screen Designer
- Die Stärke von Non-plus-ultra-Design -
Willkommen beim Screen Designer für Minitrend V5 und Multitrend Plus V5
Rekorder. Dieses komplette Software-Paket bietet Ihnen die Freiheit, Bildschirmseiten mit
eigenen Prozeß- und Anlagenbildern optimal auf Ihren Prozeß abzustimmen.
Screen Designer ermöglicht Ihnen die Erstellung eigener Bildschirm-Layouts, die
dann am Rekorder-Bildschirm dargestellt werden. In diesen Layouts können beliebige
Anzeigenelemente wie Trendcharts, Digitalanzeigen, Balkendiagramme, Bitmaps, digitalisierte Bilder und Anlagenbilder kombiniert werden. Die Flexibilität, das Erscheinungsbild
für alle Arten von Anzeigenelementen zu modifizieren, ermöglicht die Erstellung wirklich
individueller Anzeigen.
Das Screen Designer -Softwarepaket ist kompatibel mit Minitrend V5 und
Multitrend Plus V5- Rekordern. Auf diese Weise können Layouts auf einen oder
mehrere Rekorder geladen werden, um eine homogene und standardisierte Darstellung
der Prozeßdaten zu erreichen.
Diese Software kann mit dem Trend Manager Pro V5-Softwarepaket verwendet
werden.
43-TV-25-07-DE GLO, Ausgabe 12 08/02 UK
131
Warum benötigen Sie Screen Designer?
Screen Designer wurde entwickelt, um dem stetig wachsenden Bedürfnis nach
sofortiger Verfügbarkeit von Informationen gerecht zu werden, die auf ein effizientes und
intuitives Erfassen durch den Bediener optimiert sind. Dieses Software-Tool ermöglicht
dem Benutzer die rasche Entwicklung individuell angepaßter Bildschirme zur Darstellung
einfach lesbarer Daten.
Der Bildschirm kann zu einem komplexen Informationsdisplay werden, das Meßwerte
überwacht und Daten erfaßt. Verwenden Sie den Screen Designer, um Ihre Prozeßdaten klar und präzise darzustellen.
Funktionsweise
Grafikelemente, auch als Widgets bezeichnet, werden auf einer leeren Vorlagenseite
angeordnet, die den Bildschirm des Rekorders darstellt. Die Grafikelemente bestehen aus
einzelnen Objekten, die entsprechend der Aufgabenstellung modifiziert werden können.
Jedes Widget zeigt Daten in anderen Formaten an, z.B. Charts, Balkendiagrammen oder
Digitalanzeigen. Diese können zusammen mit Bitmaps zur Erstellung eines exklusiven
Bildschirmdesigns verwendet werden. Widgets bilden die Grundelemente, um Datenaktivitäten auf verschiedenste Weise auf dem Rekorder-Bildschirm darzustellen. Die
benutzerdefinierten Screen Layouts werden im Flash-Speicher der Rekorder mit 8-MBProzessorkarte und im Batterie-unterstützten Speicher gespeichert.
Wenden Sie sich an Ihren Händler, um weitere Informationen zum neuen Screen
Designer -Softwarepaket und zum Update Ihres Rekorders mit Funktionen für eigene
Grafiken und Bildschirme zu erhalten.
Beispiele von Bildschirm-Designs auf einem Minitrend V5 .
132
43-TV-25-07-DE GLO, Ausgabe 12 08/02 UK
Anhang A – Qualitätsstandards
CE-Zeichen
Honeywell V5-Rekorder entsprechen der Niederspannungs-Richtlinie 72/23/EEC
mit den Nachträgen 93/68/EEC sowie der Richtlinie über elektromagnetische
Verträglichkeit 89/336 EWG mit den Nachträgen 91/263/EEC, 92/31/EEC, 93/68/EEC
und 93/97/EEC.
43-TV-25-07-DE GLO, Ausgabe 12 08/02 UK
133
Diese Seite wurde bewußt frei gelassen
134
43-TV-25-07-DE GLO, Ausgabe 12 08/02 UK
Anhang B – Batterie-Sicherheitsdaten
Komponente: Spannungsversorgung
Ausführung
3/V150H
Chemisches System
NiOOH | KOH | MH - wiederaufladbar
Spannung
3,6 V
Zellentyp
V150H
Nennkapazität (mAh)
Gewicht
150
19
Ungefährer Anteil (%)
des Gesamtgewichts
Aktive Stoffe*
Passive Stoffe*
Nickelhydroxid - Ni(OH)2
10
Wasserstoffspeichernde
Mischmetall-Legierung
10 - 11
Kaliumhydroxid - KOH
8
Stahl
40 - 50
Metallisches Nickel
20 - 25
Kunststoff
3
* Alle Zellentypen sind abgedichtete Knopfzellen, die keine chemische
Gefahrenquelle darstellen, solange die Zelle dicht bleibt.
Anmerkung: Siehe „Laden der Batterie” auf Seite 19.
Sicherheitsrichtlinien
•
Von Kindern fernhalten. Bei Verschlucken sofort einen Arzt aufsuchen.
•
Nicht ins Feuer werfen oder mechanisch beschädigen, anderenfalls kann
die Zelle aufplatzen und toxische Stoffe freisetzen.
•
Nicht kurzschließen - Brandgefahr.
•
Nicht direkt an der Batterie löten.
•
Ladetemperatur-Bereich beachten: 0 bis +65°C.
•
Batteriefach oder Batterieanschluß sollten so konstruiert sein, daß eine
Umkehrpolung der Batterie nicht möglich ist.
•
Batterien unterschiedlicher elektrochemischer Systeme, Strom/SpannungsKennwerte oder Marken nicht gemischt verwenden.
•
Bei der Entsorgung von Batterien alle relevanten Vorschriften beachten.
V150H ist ein UL-zugelassenes Bauteil: Kategorie BBET2, Nr. MH13664.
43-TV-25-07-DE GLO, Ausgabe 12 08/02 UK
135
Komponente: Prozessor-Board
Ausführung
6032
IEC
CR2032
System
Li/MnO 2 /org. Elektrolyt
Spannung
3,0 V
Zellentyp
6032
Nennkapazität (mAh)
18 mAh
Gewicht
3g
Ungefährer Anteil (%)
des Gesamtgewichts
Aktive Stoffe
Passive Stoffe
Mangandioxid (MnO2)
29
Propylencarbonat (PC)
4.3
1,2 Dimethoxiethan (DME)
2.1
Metallisches Lithium (Li)
2
Kohlenstoff (C)
0.9
Lithiumperchlorat (LiCIO)
0.3
Edelstahl
57.6
Kunststoff
3.8
Sicherheitsrichtlinien
136
•
Von Kindern fernhalten, insbesondere solche Batterien, die in offene Zylinder
nach ISO/DP 8124/2.2 Seite 17 passen.
•
Bei Verschlucken einer Batterie oder Zelle sofort einen Arzt aufsuchen.
•
Äußert wichtig: Beim Einsetzen der Batterien Polarität beachten (+ und -).
•
Nicht versuchen, verbrauchte Batterien durch Aufladen, Erhitzen oder andere
Methoden zu regenerieren.
•
Batterie nicht in Feuer werfen.
•
Batterie nicht öffnen oder beschädigen.
•
Neue Batterien nicht mit gebrauchten kombiniert einsetzen. Batterien
unterschiedlicher elektrochemischer Systeme, Strom/Spannungs-Kennwerte oder
Marken nicht gemischt verwenden. Werden diese Hinweise nicht beachtet,
können Batterien über das normale Maß hinaus verbraucht werden. Damit steigt
die Gefahr, daß Batterien undicht werden.
•
Batterien nicht kurzschließen.
43-TV-25-07-DE GLO, Ausgabe 12 08/02 UK
Anhang C – Thermoelement
Anschlüsse
Nachstehend werden verschiedene Anschlußverfahren für Thermoelemente nach
Referenz angezeigt.
Interne Referenz
MeßVergleichsstelle
Eingangsklemmen an
der Geräterückseite
des Rekorders
V
+
ThermoelementKabel
A
Wert
in ° C
Zusätzl.
(Volt) NachschlagEingänge
tabelle
(C+D)
(Konvertierung
von Spannungswerten in
C Wert in Volt
Temperatur)
Eingänge
multipliziert (A*B)
D
B
Wert in V/ ° C
je nach Art des
Thermoelements
Temperaturwert in
math. Ausdruck
ThermoelementTabelle
Interne Referenz ist die Vergleichsstelle, an der das Thermoelement an die
Eingangsklemmen des Rekorders angeschlossen ist. Die Temperatur an den
Klemmen wird durch einen Temperatursensor auf der Geräterückseite des
Rekorders gemessen. Der Meßwert dieses Sensors wird in der ThermoelementTabelle für den verwendeten Thermoelement-Typ „nachgeschlagen”. Die diesem
Meßwert entsprechende Spannung in Volt wird dann als Referenz für die
Thermoelement-Messung benutzt.
43-TV-25-07-DE GLO, Ausgabe 12 08/02 UK
137
Externe Referenz bei 0°C
ThermoelementKabel
Kupferdraht
0° C
(Volt)
0 Volt
V
+
MeßVergleichs- Vergleichs- Eingang
stelle, wird Terminale an
stelle
der Geräterückbei 0 ° C
seite des
gehalten
Rekorders
Nachschlagtabelle
(Konvertierung von
Spannungswerten in
Temperatur)
Temperaturwert in
math. Ausdruck
Externe Referenz bei 0 °C wird beibehalten, indem die Vergleichsstelle bei 0 °C
gehalten wird. Der negative Eingang dient dann als 0-Volt-Referenz. Somit kann die
Thermoelement-Spannung direkt dem Polynom zur Berechnung der Temperatur
übergeben werden.
Externe Referenz bei spezifizierter Temperatur
Thermoelement- Kupferdraht
Kabel
-
°
45 C
MeßVergleichsstelle
0 Volt
V
D
+
Eingang
Terminale an
der GeräterückVergleichs- seite des
stelle, wird Rekorders
bei 45 ° C
gehalten
C
A
Zusätzl.
Eingänge (Volt)
(C+D)
Nachschlagtabelle
(Konvertierung von
Spannungswerten
in Temperatur)
Wert in Volt
Eingänge
multipliziert (A*B)
B
Wert in V/ ° C
je nach Art des
Thermoelements
Temperaturwert in
math. Ausdruck
Thermoelement-Tabelle
Externe Referenz bei festgelegter Temperatur ist die Vergleichsstelle, die auf einer
von 0 °C abweichenden, konstanten Temperatur gehalten werden kann. Diese Temperatur in den Einstellungsenüs festgelegt werden. Diese Referenztemperatur wird auf die
gleiche Weise eingesetzt wie der mit der internen Referenz- Methode vom Temperatursensor ermittelte Wert.
138
43-TV-25-07-DE GLO, Ausgabe 12 08/02 UK
Externe Eingangsreferenz
Kupferdraht
A
_
An separaten
Eingang
angeschlossenes
TemperaturMeßgerät.
Normalerweise
RTD-Eingang
Thermoelement
Tabelle
Nominale
Signalverarbeitung
*
+
B
Eingang
Terminale
an der
Geräterückseite des
Rekorders
Eingänge
multipliziert (A+B)
C
_
PT100
V
0 Volt
+
ThermoelementKabel
Wert in V/ ° C
je nach Art des
Thermoelements
D
Temperaturwert in
math. Ausdruck
Wert in Volt
Zusätzl. (Volt) Nachschlagtabelle
(Konvertierung
Eingänge
von
(C+D)
Spannungswerten
in Temperatur)
Kupferdraht
Externe Eingangsreferenz ist der bei dieser Methode ermittelte Referenztemperaturmeßwert. Dieser Wert wird durch ein anderes Temperaturmeßgerät ermittelt, das an
einen anderen Eingang angeschlossen ist. Dieses Eingangssignal wird wie ein
„normales” Temperatursignal verarbeitet und dann als Temperaturwert dem ThermoelementSignalverarbeitungssystem übergeben.
43-TV-25-07-DE GLO, Ausgabe 12 08/02 UK
139
Diese Seite wurde bewußt frei gelassen
140
43-TV-25-07-DE GLO, Ausgabe 12 08/02 UK
Anhang D – Mathematische
Ausdrücke
Ein mathematischer Ausdruck besteht aus einer Anzahl von Termen. Ein Term ist die
kleinste zulässige Komponente eines mathematischen Ausdrucks und kann eine
Variable, ein Operator oder eine Funktion sein. Einige Operatoren und Funktionen haben
in einem mathematischen Ausdruck denselben Effekt – z.B. zieht sowohl $ als auch
SQRT die Wurzel eines Operanden.
Ein Operand kann eine Konstante oder eine Variable sein. Die verfügbaren Variablen
werden im Folgenden beschrieben.
In den folgenden Beispielen wird P1 (Pen1) das Ergebnis des grau unterlegten
mathematischen Ausdrucks zugewiesen. Wenn ein Pen ausgewählt wird, wird
automatisch eine Pen-Nummer (P1) vorgegeben.
•An - Der Buchstabe „A”, gefolgt von einer Zahl,
bewirkt, daß der Wert eines Analogeingangs (durch die
Zahl spezifiziert) in den mathematischen Ausdruck
eingesetzt wird. Hier stellt Pen 1 den Wert des
Analogeingangs 1 dar.
P1= A1
•In - Der Buchstabe „I”, gefolgt von einer Zahl, bewirkt,
P1= I1*I2
daß der Wert eines digitalen Eingangs (durch die Zahl
spezifiziert) in den mathematischen Ausdruck eingesetzt wird. In diesem Beispiel wird der digitale Eingang 1 mit dem digitalen Eingang 2
multipliziert und das Ergebnis als Pen 9 dargestellt. Da digitale Eingänge nur den
Wert 1 oder 0 annehmen können, entspricht dieses Beispiel effektiv einer UNDVerknüpfung (d.h., die digitalen Eingänge 1 und 2 müssen beide 1 sein, damit das auf
Pen 9 dargestellte Ergebnis 1 ist). Siehe „Boolesche Ausdrücke” auf Seite 146.
•On - Der Buchstabe „O”, gefolgt von einer Zahl,
P1= O1
bewirkt, daß der Zustand eines Relais-Ausgangs (durch
die Zahl spezifiziert) in den mathematischen Ausdruck
eingesetzt wird. Ein Relais-Ausgang hat den Wert 1, wenn er aktiv ist, und den Wert 0,
wenn er inaktiv ist.
•Operatoren - haben einen oder zwei Operanden. Zur Erstellung eines gültigen
mathematischen Ausdrucks muß bei einwertigen Operatoren ein Operand nach dem
Operator stehen, während ein zweiwertiger Operator je einen Operanden auf beiden
Seiten benötigt. So ist # ein einwertiger Operator, wie in #2 (2 zum Quadrat), während
* ein zweiwertiger Operator ist, wie in 2*3 (2 multipliziert mit 3).
•Neu beim Minitrend V5 und Multitrend Plus V5
P1= MU
sind MU (Memory Use, belegter RAM-Speicher), DU
(Disk Use, belegte Disk-Kapazität) und PU (PC card
Use, belegte PCMCIA-Kartenkapazität), die den Wert des belegten Speicherplatzes in
Prozent angeben.
Anmerkung: Wenn Sie die MU- und DU-Funktion im Trend Manager Pro V5Softwarepaket eingeben, müssen Sie das Kästchen „Komplexe Variablen”
ankreuzen.
43-TV-25-07-DE GLO, Ausgabe 12 08/02 UK
141
Die verfügbaren Funktionen und Operatoren für mathematische Ausdrücke sind
nachfolgend beschrieben. Haben eine Funktion und ein Operator denselben Effekt, sind
beide aufgeführt. Ein U neben dem Operator kennzeichnet einen einwertigen Operator, B
einen zweiwertigen Operator.
FUNKTION
AUSDRUCK
BEISPIEL
+
AdditionsOperator + (B)
Analogeingang 1 addiert mit
Analogeingang 4, dargestellt auf Pen 1.
P1 = A1+A4
-
SubtraktionsOperator - (B)
Analogeingang 1 subtrahiert von
Analogeingang 2, dargestellt auf Pen 1.
P1 = A2-A1
-
VorzeichenwechselOperator - (U)
Das Vorzeichen des Wertes von
Analogeingang 1 wird umgekehrt. Ein
Wert von 6 wird als -6 dargestellt und
umgekehrt.
*
MultiplikationsOperator * (B)
Der Wert von Analogeingang 2
multipliziert mit 2.
/
DivisionsOperator: / (B)
Analogeingang 1 dividiert durch
Analogeingang 3
SQRT
Quadratwurzel.
Funktion: SQRTOperator: $(U)
Pen 1 stellt die Quadratwurzel der
Summe von Eingang 3
und Eingang 4 dar.
SQ
Quadrat. Funktion
SQ-Operator: # (U)
Der Wert von Eingang 3 zum Quadrat
wird auf Pen 1 dargestellt.
ROUND
Runden.
Funktion: ROUND
Der Wert von Analogeingang 2 dividiert
durch 4 wird auf die nächste ganze Zahl
gerundet.
RECIPROCAL
Reziprokwert.
Operator: ! (U)
Der Reziprokwert von Analogeingang 2
wird auf Pen 1 dargestellt. (Könnte auch
als 1/A2 ausgedrückt werden).
ABS
Absolutwert.
Funktion: ABSOperator: & (U)
Das Ergebnis von Eingang 4
subtrahiert von Eingang 1 wird immer
positiv dargestellt. Bei A1 = 2 und
A4 = 3,5 wäre der auf Pen 1 dargestellte
Wert 1,5 und nicht -1,5.
142
ANZEIGE
P1 = -A1
P1 = A2*2
P1 = A1/A3
P1 = SQRT[A3+A4]
P1 = SQ[A3]
P1 = ROUND[A2/4]
P1 = ! A2
P1 = ABS[A1-A4]
43-TV-25-07-DE GLO, Ausgabe 12 08/02 UK
FUNKTION
AUSDRUCK
T
Weist den
Totalmengenwert
eines Pens zu.
LOG
Logarithmus zur
Basis 10. Funktion:
LOG-Operator: @ (U)
Dekadischer Logarithmus (LOG10) des
Eingangs 1 dargestellt auf Pen 1.
LN
Natürlicher
Logarithmus.
Funktion: LN
Natürlicher Logarithmus (logn) des
Eingangs 2 dargestellt auf Pen 1.
LO
Niedrigerer Wert.
Funktion: LO
Pen 1 stellt den niedrigeren Wert von
Eingang 1 und Eingang 3 dar. Die zu
vergleichenden Eingänge müssen durch
ein Komma getrennt werden.
P1 = LO[A1,A3]
HI
Höherer Wert.
Funktion: HI
Pen 1 stellt den höheren Wert von
Eingang 1 und Eingang 3 dar.
P1 = HI[A1,A3]
Wurzel.
ROOT
POWER
MODULUS
OVER
UNDER
INSIDE
OUTSIDE
Operator:
~ (B)
Potenz. Operator:
^ (B)
ModulOperator:%(B)
BEISPIEL
Pen 1 zeigt die Totalmenge von Pen 2
dividiert durch 10 an.
Anmerkung: Lassen Sie den Divisor
nicht weg (10),
selbst wenn er 1 beträgt.
P1 = T[2,10]
P1 = LOG[A1]
P1 = LN[A2]
Die dritte Wurzel von Eingang 1,
dargestellt auf Pen 1.
P1 = A1~ 3
Der Wert von Eingang 2 hoch 3
(Kubikwert), dargestellt auf Pen 1.
P1 = A2^ 3
Der Wert von Eingang 2 (A2) wird durch
20 dividiert, und NUR der Rest wird auf
Pen 1 dargestellt. Das Signal hat also
einen Wertebereich von 0 bis 19.
Über
Wenn der Analogeingang „A1” über „10”
liegt, erhält P1 den Wert von A1.
Rückgabewert von „0”,
falls kleiner als „10”.
Unter
Wenn der Analogeingang „A1” unter
„10” liegt, erhält P1 den Wert von A1.
Rückgabewert von „0”,
falls größer als „10”.
Innerhalb Bereich
P1 gleich „X”, wenn „x” innerhalb der
Bereiche von „y” und „z” liegt. P1 kehrt
auf „0” zurück, wenn „x” nicht innerhalb
der Bereiche von „y” und „z” liegt.
Außerhalb Bereich
P1 gleich „x”, wenn „x” außerhalb der
Bereiche von „y” und „z” liegt. P1 kehrt
auf „0” zurück, wenn „x” nicht außerhalb
der Bereiche von „y” und „z” liegt.
43-TV-25-07-DE GLO, Ausgabe 12 08/02 UK
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P1 = A2%2O
P1 = OVER[A1,10]
P1 = UNDER[A1,10]
P1 = INSIDE[x,y,z]
P1 = OUTSIDE[x,y,z]
143
FUNKTION
144
AUSDRUCK
BEISPIEL
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SIN
Sinus
Der Wert von P1 ist des Sinus von A1.
A1 ist in Radianten angegeben
(2pi Radianten je 360°C)
COS
Kosinus
Der Wert von P1 ist der Kosinus von A1.
A1 ist in Radianten angegeben
(2pi Radianten je 360°C)
TAN
Tangens
Der Wert von P1 ist der Tanges von A1.
A1 ist in Radianten angegeben
(2pi Radianten je 360°C)
F2C
Fahrenheit nach
Celsius
Wandelt Grad Fahrenheit
in Grad Celsius um.
P1 = F2C[P2]
C2F
Celsius nach
Fahrenheit
Wandelt Grad Celsius in
Grad Fahrenheit um.
P1 = C2F[P2]
A
Indizierter
Analogwert
P1 ist gleich der indizierte Analogwert
von 1 + I1 (bei I1 = 1 ist P1 = A2),
(bei I1= O, P1 = A1)
P1 = A[1+I1]
I
Indizierter
Digitaleingang
P1 ist gleich der indizierte Digitaleingang
von 1 + O1 (bei O1 = 1 ist P1 = I2)
P1 = I[1+O1]
O
Indizierter
Relaisausgang
P1 ist gleich der indizierte
Relaisausgang von 1-A1
(bei A1 = O ist P1 = O1)
P1 = O[1-A1]
EVAL
Evaluation
Ergibt 0, wenn x = O, andernfalls 1.
RAV
Laufender Mittelwert
Funktion: R
P1 stellt den laufenden Mittelwert dar von:
x = Analogeingang, z.B. A1
y = Anzahl der Meßwerte, max. 500
z = Meßintervall (in ms)
DELAY
Verzögerungswert
P1 ist gleich der „Verzögerung” von
Eingang A1, Anzahl der Messungen (10),
jede Sekunde (1000 ms).
P1 = DELAY[A1,10,1000]
Exp
Exponent
Berechnet den Exponentialwert.
(P1 = 7,389056).
P1 = EXP [2]
FL
Abrunden
Rundet auf die nächste ganze Zahl ab.
P1 = SIN[A1]
P1 = COS[A1]
P1 = TAN[A1]
P1 = EVAL[x]
P1 = RAV[x,y,z]
P1 = FL[x]
43-TV-25-07-DE GLO, Ausgabe 12 08/02 UK
FUNKTION
AUSDRUCK
BEISPIEL
CE
Aufrunden
Rundet auf die nächste ganze Zahl auf.
CJC
Vergleichsstellenkompensation
P1 stellt den Wert der Vergleichsstelle dar.
„x” ist die Kartennummer von 1 bis 4.
CA
Alarmzähler
Wenn „x” die Alarmnummer ist,
stellt P1 den Alarmzählerwert dar.
CD
Digitaler Zähler
Wenn „x” die Digitaleingangsnummer
ist, stellt P1 den Digitalzählerwert dar.
P1 = CDx
CE
Ereigniszähler
Wenn „x” die Ereignisnummer ist,
stellt P1 den Ereigniszählerwert dar.
P1 = CEx
CU
Benutzerzähler
Wenn „x” die Nummer eines
Benutzerzählers ist, stellt P1 den Wert
dieses Zählers dar.
P1 = CUx
ASIN
Umkehrfunktion
von SIN
Der Wert von P1 ist der SIN-Umkehrwert
von A1. A1 ist in Radianten angegeben
(2pi Radianten je 360°C)
P1 = ASIN[A1]
ACOS
Umkehrfunktion
von COS
Der Wert von P1 ist der COS-Umkehrwert
von A1. A1 ist in Radianten angegeben
(2pi Radianten je 360°C)
P1 = ACOS[A1]
ATAN
Umkehrfunktion
von TAN
Der Wert von P1 ist der TAN-Umkehrwert
von A1. A1 ist in Radianten angegeben
(2pi Radianten je 360°C)
P1 = ATAN[A1]
SINH
Hyperbolischer SIN
von „x”
Der Wert von P1 ist der hyperbolische
SIN von A1. A1 ist in Radianten
angegeben (2pi Radianten je 360°C)
P1 = SINH[A1]
COSH
Hyperbolischer COS
von „x”
Der Wert von P1 ist der hyperbolische
COS von A1. A1 ist in Radianten
angegeben (2pi Radianten je 360°C)
P1 = COSH[A1]
TANH
Hyperbolischer TAN
von „x”
Der Wert von P1 ist der hyperbolische
TAN von A1. A1 ist in Radianten
angegeben (2pi Radianten je 360°C)
P1 = TANH[A1]
ASINH
Hyperbolischer SINUmkehrwert von „x”
Der Wert von P1 ist der hyperbolische
SIN-Umkehrwert von A1. A1 ist in
Radianten angegeben
(2pi Radianten je 360°C)
ACOSH
Hyperbolischer COSUmkehrwert von „x”
Der Wert von P1 ist der hyperbolische
COS-Umkehrwert von A1. A1 ist in
Radianten angegeben
(2pi Radianten je 360°C)
43-TV-25-07-DE GLO, Ausgabe 12 08/02 UK
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P1 = CE[x]
P1 = CJC[x]
P1 = CAx
P1 = ASINH[A1]
P1 = ACOSH[A1]
145
FUNKTION
AUSDRUCK
ATANH
Hyperbolischer TANUmkehrwert von „x”
AL
BEISPIEL
Der Wert von P1 ist der hyperbolische
TAN-Umkehrwert von A1. A1 ist in
Radianten angegeben
(2pi Radianten je 360°C)
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P1 = ATANH[A1]
P1 zeigt den Alarmstatus für AL1 an.
64 verfügbare Alarmtypen, AL1 bis AL64
Rückgabewert von „1” für aktiven Alarm
und „0” für inaktiven Alarm
Alarmstatus
P1 = AL1
Konstanten
Eine Konstante kann am Ende einer mathematischen Gleichung addiert werden.
Die folgenden Konstanten sind verfügbar.
Konstante
Wert
Beschreibung
Π
3.14159
Das Verhältnis des Umfangs eines Kreises
zu seinem Durchmesser
C
2,99792e+008
Lichtgeschwindigkeit
Vmol
22.4138
Das Molekularvolumen in der Einheit ml/Mol.
g
9.80665
Schwerkraft
Planck
6,62608e-034
Entspricht dem Verhältnis der Energie eines (E)
Quants zur Energie seiner Frequenz
Boltzmann
1,38066e-023
Durchschnittsenergie eines Moleküls bei seiner
absoluten Temperatur
Ladung e
1,60218e-019
Elementarladung (Elektron, Proton)
Avogadro
6,02214e+023
Anzahl von Partikeln pro Partikelmolekül
Boolesche Ausdrücke
Boolesche Ausdrücke können mit Variablen für Relaisausgänge (O) und Digitale
Eingänge (I) erstellt werden. Für einfache Logikanwendungen können AND- und OROperatoren zwischen diesen Variablen mit den Operatoren * und + vorgenommen
werden. Eine weitreichendere Möglichkeit besteht darin, daß diese Variablen und
Operatoren dazu verwendet werden können, nur bestimmte Teile eines mathematischen
Ausdrucks auszuwerten oder einen Teil eines Ausdrucks auf Null zu setzen. Das folgende
Beispiel zeigt eine Anwendung für diese Verwendung von Booleschen Ausdrücken.
Beispiel: Die Temperaturen zweier nebeneinanderstehender Brennöfen werden
überwacht. Ofen 1 wird mit Analogeingang 1 aufgezeichnet, Ofen 2 mit dem Analogeingang 2. Es wurde festgestellt, daß die Temperatur von Ofen 2 um 2 % der Temperatur
von Ofen 1 ansteigt, sobald Ofen 1 eine Temperatur von 750 °C erreicht. Wie kann der
Rekorder konfiguriert werden, damit dieser Anstieg um 2 % nicht in die Aufzeichnung mit
einfließt?
1.
146
Für Analogeingang 1 wird ein Hoch-Alarm gesetzt, der Relaisausgang 1 aktiviert, wenn
die Temperatur 750 °C überschreitet.
43-TV-25-07-DE GLO, Ausgabe 12 08/02 UK
2.
Geben Sie als mathematischen Ausdruck für Analogeingang 2 Folgendes ein: P2 = A2 ( (A1/50) * O1). Solange die Temperatur von Ofen 1 niedriger als 750°C ist, bleibt O1 =
0. Der obige mathematische Ausdruck ergibt als P2 = A2 - 0, also nur den Wert von A2.
Liegt die Temperatur des Ofens 1 über 750 °C, ist O1 = 1. Somit fließt der Term A1/50
(=2 % des Wertes von A1) in den Ausdruck ein und wird vom Wert von A2 subtrahiert.
Das Ergebnis dieser Berechnung ist die Temperatur des Ofens 2 ohne den Einfluß von
Ofen 1.
Berechnungen werden in der Reihenfolge, in der sie geschrieben sind, also von links
nach rechts, durchgeführt. So ergibt sich für den Ausdruck P1 = A1 + A2/2 * A3 folgende
Reihenfolge der Auswertung:
A1 + A2
dann r / 2
dann r *A3
Dabei ist „r” das Ergebnis der Berechnung, die in der jeweils vorhergehenden Zeile
ausgeführt wurde. Diese Reihenfolge kann durch runde Klammern beeinflußt werden z.B. P1 = A1 + (A2/2) * A3 erzeugt ein anderes Ergebnis als das obige Beispiel, da A2
durch 2 geteilt wird, bevor der Wert zu A1 addiert wird.
Leerzeichen werden in mathematischen
Ausdrücken nicht berücksichtigt und können
an beliebigen Stellen des 250 Zeichen
langen Eingabefeldes verwendet werden.
In einem mathematischen Ausdruck
können mehr als ein Satz Klammern
verwendet werden. Wenn Sie beispielsweise
den Wert der Quadratwurzel von Analogeingang 3 auf die nächste Ganzzahl
aufrunden möchten, würde der Ausdruck auf
eine von drei Arten geschrieben werden
(siehe nebenstehend).
Im ersten und dritten Beispiel können die
runden Klammern, die A3 einschließen,
auch wegfallen. Sie dienen hier nur dem
einfacheren Verständnis des Ausdrucks.
P1 = ROUND[$(A3)]
P1 = #(SQRT[A3])
P1 = #($(A3))
Ausfallsicherer Betrieb und Mathematik-Funktionen
Bitte beachten Sie, daß die mathematischen Ausdrücke den tatsächlichen Status
eines Relais melden, nicht den logischen Status.
Wenn Pen 1 (P1) gleich dem Status des Ausgangskanals 4 (O4) ist und kein Alarm vorliegt, hat P1 bei
ausfallsicherem Betrieb den Wert 1, da es im Ruhezustand
angezogen ist.
43-TV-25-07-DE GLO, Ausgabe 12 08/02 UK
P1= O4
147
Diese Seite wurde bewußt frei gelassen
148
43-TV-25-07-DE GLO, Ausgabe 12 08/02 UK
Anhang E – Transmitterspeisung
Transmitter mit Stromausgang
Die Transmitterspeisung dient zur Versorgung von Transmittern oder
Transducern, deren Ausgangssignal vom Rekorder aufgezeichnet wird.
Minitrend V5
Der Minitrend V5 ist mit einer Transmitterspeisung ausgestattet, die bei 24 V
(+/- 1 V) maximal 200 mA liefert.
Die Anschlüsse an die Transmitter werden
„Transmitterspeisungskarten” auf Seite 31.
unten
gezeigt:
Siehe
Wenn mehr als ein Transmitter angeschlossen ist, sind die Meßeingänge für
diese Kanäle untereinander nicht mehr galvanisch getrennt.
43-TV-25-07-DE GLO, Ausgabe 12 08/02 UK
149
Transducer mit Spannungsausgang
Minitrend V5
Auch Transducer mit Spannungsausgang können über die Transmitterspeisung
versorgt werden. Die maximale Stromversorgung beträgt 200 mA bei 24 V.
Die
Anschlüsse
an
die
Transducer
„Transmitterspeisungskarten” auf Seite 31.
150
werden
unten
gezeigt.
Siehe
43-TV-25-07-DE GLO, Ausgabe 12 08/02 UK
Transmitter mit Stromausgang
Multitrend Plus V5
Der Multitrend Plus V5 verfügt über das gleiche Speisungssystem, kann jedoch bis
zu insgesamt 1 A bei 24 V bereitstellen und hat Anschlüsse für 10-ve und 10+ve an der
Geräterückseite. Siehe „Transmitterspeisungskarten” auf Seite 31.
43-TV-25-07-DE GLO, Ausgabe 12 08/02 UK
151
Transducer mit Spannungsausgang
Multitrend Plus V5
Die
Anschlüsse
an
die
Transmitter
„Transmitterspeisungskarten” auf Seite 31.
152
werden
unten
gezeigt:
Siehe
43-TV-25-07-DE GLO, Ausgabe 12 08/02 UK
Anhang F– Fuzzy Logging
Was ist Fuzzy-Logging?
Fuzzy-Logging ist ein Echtzeit-Verfahren zur Datenkompression. Dieses Patent
US 6,405,155 B2, wurde von bei Honeywell als Alternative zu konventionellen
Aufzeichnungsverfahren entwickelt.
Papierlose Rekorder werden in erster Linie zur Aufzeichnung von
außergewöhnlichen Vorgängen eingesetzt. Die meiste Zeit verbringen sie jedoch
mit der Darstellung und Aufzeichnung gerader Linien. Fuzzy-Logging wurde
entwickelt, um die Effizienz der Datenspeicherung zu verbessern, und ist
besonders effektiv bei der Aufzeichnung außergewöhnlicher Vorgänge, wenn im
Normalbetrieb gewöhnlich statische Eingangsignale vorliegen.
Fuzzy-Logging durchsucht den Datenstrom in Echtzeit nach geraden Linien,
unabhängig von der Steigung der Linie (konstante, ansteigende oder abfallende
Werte). Wie aus der Mathematik bekannt, ist eine gerade Linie mit 2 Punkten
genau definiert. Besteht die Gerade z. B. aus 10 Punkten, sind 8 Punkte völlig
überflüssig und können ohne Verlust der Genauigkeit ignoriert werden. FuzzyLogging leistet genau dies – es unterteilt die Daten in gerade Linien und löscht
überflüssige Punkte.
Welchem Zweck dient Fuzzy Logging?
Es
hilft
Ihnen,
die
beste
Kombination
von
Abtastrate,
Speicherkapazität
und
Aufzeichnungsdauer zu ermitteln, so
daß sich dieser Sachverhalt gut an
einem
„Tortendiagramm”
verdeutlichen läßt.
Fuzzy-Logging wurde entwickelt,
um alle drei Segmente dieser Torte zu
maximieren. Effektiv wird die „Torte” damit ein Stückchen größer.
Das Ergebnis ist ein Verfahren, das reale, praktische Vorteile gegenüber
konventionellen Aufzeichnungsverfahren bietet:
1.
Die Speicherkapazität von Disketten ist nicht so schnell erschöpft. Disketten
müssen weniger häufig gewechselt werden, und Besuche vor Ort werden
seltener.
2.
Bei einer gegebenen Disketten-Kapazität können schnellere Abtastraten gewählt
werden, um eine bessere Auflösung der Prozeßdaten zu erhalten.
3.
Es können längere Aufzeichnungszeiten realisiert werden.
43-TV-25-07-DE GLO, Ausgabe 12 08/02 UK
153
4.
Geringerer Festplatten-Speicherbedarf bei der Archivierung auf dem PC.
5.
Schnellere graphische Darstellung der Daten.
6.
Geringere Dateigrößen bei der Fernübertragung.
Funktionsweise
Fuzzy-Logging zeichnet keine Datenpunkte auf, die auf einer geraden Linie liegen.
Die folgende Abbildung veranschaulicht dieses Verfahren:
Time
Zeit
7
6
5
4
3
2
1
7
6
5
4
3
2
1
7
6
5
4
3
2
1
Input
Signal
Eingangssignal
Kontinuierlich
Continuously Sampled
erfaßte
data: Daten:
Fuzzy Logged data:
Fuzzy-Logging-Daten:
Nur
12 Punkte!
12 points
only!
Bei Veränderungen in der „Steilheit”
‘slope’ requires
istChanging
die Aufzeichnung
von mehr
more data points
to be logged,
Datenpunkten
erforderlich,
um die
Form
korrektthe
zu erfassen.
to capture
shape correctly.
Markierte Punkte: Mit # markierte Punkte werden NICHT aufgezeichnet, da sie auf
einer „imaginären” Geraden liegen, die durch die mit • markierten Punkte definiert wird.
Die mit Fuzzy Logging aufgezeichnete Kurve ist identisch mit der Kurve der
kontinuierlich erfaßten Daten, benötigt jedoch weniger als die Hälfte der Punkte.
154
43-TV-25-07-DE GLO, Ausgabe 12 08/02 UK
Sehr schön! Aber was passiert mit den „Signalspitzen” meiner
Trendkurve? Entgehen sie mir?
NEIN, Sie verpassen keine „Spitzen”, „Störspitzen” oder „Transienten” – gerade das
sind ja die wesentlichen Punkte einer Aufzeichnung!
Da Fuzzy-Logging eine adaptive Technik ist, zeichnet sie Daten so schnell wie nötig
auf, um alle Veränderungen zu erfassen.
Auch wenn nicht alle Punkte aufgezeichnet werden, ist die eigentliche „Abtastrate”
des Eingangs genau diejenige, die für ein konventionelles Aufzeichnungsverfahren
benutzt würde.
Gut, aber was passiert bei langsam driftenden Eingängen?
Auch hier – Kein Problem. Der Algorithmus arbeitet in „Echtzeit”, d. h. in dem
Moment, in dem der Meßwert erfaßt wird. Da der Algorithmus den vorher
aufgezeichneten Meßwert kennt, kann er berechnen, wo der nächste Punkt sein muß,
wenn er auf einer bereits gebildeten Geraden liegt. Ist der Meßwert nicht gleich diesem
vorberechneten Wert ist, wird der Punkt aufgezeichnet, da er nicht mehr auf dieser
Geraden liegt.
Fuzzy Logging sucht nach geraden Linien – mit beliebiger Steigung. Also nicht nur
in der Horizontalen.
Das überzeugt mich. Haben Sie Anwendungsbeispiele?
Beispiel 1.) Durchfluß- und Druckmessung bei einer Hauptwasserleitung
Es wurde ein Rekorder zur Überwachung des Durchflusses bei einer Hauptwasserleitung installiert. Bei Spitzenlasten trat ein starker Abfall von Druck- und Durchflußrate
auf, und die Ursache für diese Störung sollte gefunden werden.
•
Der Rekorder mußte über
„Störspitzen” zu erfassen.
eine
schnelle
Abtastrate
verfügen,
um
•
Der Aufzeichnungszeitraum mußte sich über viele Tage und Wochen
erstrecken. Daher war eine große Speicherkapazität unbedingt erforderlich.
Mit einer schnellen Abtastrate und einer normalen Aufzeichnungsmethode wäre die
Speicherkapazität einer Diskette nach ungefähr einem Tag erschöpft, was nicht
akzeptabel ist.
Da sich bei dieser Anwendung lange Perioden geringer Aktivität (relativ konstante
Durchflußrate) mit kurzen Perioden hoher Aktivität (schnelle Änderungen der
Durchflußrate) abwechseln, eignet sie sich ideal für Fuzzy Logging.
Während der Stunden stabilen Durchflusses, in denen die Durchflußrate mehr oder
weniger konstant blieb, erreichte das Fuzzy-Logging Kompressionsverhältnisse von bis
zu 1:100. Sobald jedoch eine Störspitze auftauchte, war es durch die schnelle Abtastrate
möglich, alle Punkte zu erfassen und aufzuzeichnen.
Beispiel 2.) Temperaturmessung in einem Kühlhaus
In einem Kühlhaus traten zufällige, schnelle Temperaturänderungen auf, die mit
einem Rekorder untersucht werden sollten. Eine Messung mit konventioneller
Aufzeichnung konnte aufzeigen, daß Temperaturschwankungen auftraten, wegen zu
43-TV-25-07-DE GLO, Ausgabe 12 08/02 UK
155
geringer Auflösung konnte die zugrundeliegende Ursache jedoch nicht festgestellt
werden.
Wie bereits in Beispiel 1 zeigten sich über einen langen Zeitraum hinweg konstante
Werte, die jedoch von kleinen sprunghaften Temperaturanstiegen unterbrochen wurden.
Um die Ursache für die Schwankungen zu ergründen, war eine bessere zeitliche
Auflösung der Daten erforderlich. Diese Anwendung eignete sich wiederum ideal für
Fuzzy-Logging, da die langen Zeitabschnitte ohne Temperaturveränderung Kompressionsraten von über 1:50 ermöglichten.
Beispiel 3.) Aufgezeichnete Daten
Das nachstehende Diagramm zeigt ein Beispiel tatsächlicher Datenaufzeichnungen –
einmal
mit
der
Fuzzy
Logging-Methode
(oben)
und
dann
der
Meßdatenaufzeichnungsmethode (unten) – die vom gleichen Analogeingang abgeleitet
werden.
Das Diagramm veranschaulicht, wie wenige Datenpunkte ausreichen, um die gleiche
Kurve wie bei der Aufzeichnung aller Punkte zu erzeugen.
Aufzeichnung mit
Fuzzy-Logging
MeßdatenAufzeichnung
Diagramm 2.
Anmerkung: Dieser Datenauszug zeigt eine 56-stündige Temperaturmessung. Sie
erzeugt eine Datenmenge von 1 MB bei Aufzeichnung aller einzelnen Meßwerte und eine
Datenmenge von ca. 40 KB bei Fuzzy-Logging.
Dies entspricht einem Kompressionsverhältnis von 1:25!!
Kann Fuzzy-Logging noch mehr?
Ja! Fuzzy-Logging kann für die Aufzeichnung „mit einem Tastendruck” verwendet
werden.
In Anwendungen, in denen das Prozeßverhalten oder die ideale Abtastrate noch
unbekannt ist, bietet sich Fuzzy-Logging an. Da es die Aufzeichnungsrate dem
Eingangssignal anpaßt, kann es die optimale Aufzeichnungsrate für Sie ermitteln.
156
43-TV-25-07-DE GLO, Ausgabe 12 08/02 UK
Anhang G – F0-Sterilisation
Die Bedeutung von F0
Der Wert F0 wird in der Pharmaindustrie und ähnlichen Branchen bei der
Sterilisation von Artikeln verwendet. Eine Arbeit über diese Methode finden Sie
unter http://www.fedegari.com/protech/protech.htm. Sie finden hier jedoch eine
kurze Zusammenfassung, in die wesentliche Bedeutung der verwendeten Begriffe
erläutert wird.
Wenn Gegenstände der Sterilisation durch Erhitzung ausgesetzt werden, hängt
die Rate, in der Mikroorganismen abgetötet werden, von der Temperatur ab.
Bisher wurden Gegenstände sterilisiert, indem man sie bei 250 °F (= 121,11 °C)
hält, wobei der Wert F0 für eine Sterilisation lediglich die entsprechende Zeit bei
dieser Temperatur darstellt, in der derselbe Effekt erreicht würde. Für viele
„normale” Mikroorganismen reduziert jede Minute bei 121,11 °C die vorhandene
Anzahl um einen Faktor von 10; also würde ein Halten von 15 Minuten die Anzahl
um einen Faktor von 1015 reduzieren.
Zeit/Min.
ABBILDUNG G.1
Zeit/Min.
ABBILDUNG G.2
Wenn man eine Probe von Zimmertemperatur auf 121,11 °C in 1 Sekunde
erhitzen und sie dort für 15 Minuten halten und dann wieder in 1 Sekunde auf
Zimmertemperatur abkühlen könnte, sähe das Temperatur/Zeitprofil etwa wie die
Spur in ABBILDUNG G.1 auf Seite 157 und der Wert F0 würde 15 lauten, also 15
Minuten bei 121,11 °C.
In der Praxis müßte das Objekt natürlich einer anfänglichen Erhitzungsperiode
bis zu dieser Temperatur ausgesetzt und später wieder auf Zimmertemperatur
abgekühlt werden, also mehr entsprechend dem Profil in ABBILDUNG G.2 auf
Seite 157. Während dieser Erhitzung, dem Halten auf einer Temperatur und
43-TV-25-07-DE GLO, Ausgabe 12 08/02 UK
157
anschließenden Abkühlen werden Mikroorganismen in unterschiedlichen
Geschwindigkeiten abgetötet, und der Wert F0 wird berechnet, indem man den
Effekt bei den entsprechenden Temperaturen summiert (vorausgesetzt er liegt über
einer definierten Starttemperatur – siehe unten).
T 121 . 11
F0
Die Berechnung erfolgt anhand dieses Ausdrucks,
t
10
z
wobei T die Temperatur in °C und ∆t die in dieser Temperatur verbrachte Zeit ist.
Der in dieser Gleichung auftretende z-Faktor ist der Temperaturkoeffizient für die
Zerstörung von Mikroorganismen und ist die Erhöhung der Temperatur in °C, die
eine 10-fache Erhöhung der Sterilisationsrate verursacht.
Diese Aufrechnung erfolgt erst, sobald die Temperatur eine bestimmte
Starttemperatur erreicht hat. Beispiel: Wurde in ABBILDUNG G.2 auf Seite 157
diese Starttemperatur auf 100 °C gesetzt (ein üblicher Wert), beginnt die F0Aufrechnung bei t = 8 Minuten, sobald die Temperatur erstmals diesen Wert erreicht.
Aufgrund dieses kleinen, jedoch steigenden Beitrags zu F0, sobald T 100 °C
erreicht, und da in dieser Spur die Temperatur 121,1 °C überschreitet, erreicht der
Wert F0 die Zahl 15 zur Zeit t = 20 Minuten. Zu diesem Zeitpunkt ist die Sterilisation
abgeschlossen und der Kühlvorgang beginnt.
In manchen Anwendungen darf der Wert F0, der schließlich erreicht wird, wenn
die Probe wieder auf die Starttemperatur abgekühlt wird (in diesem Beispiel 100
°C), berichtet werden, sodaß der Beitrag unter der Kurve bis t = 22 Minuten im
berichteten Wert F0 eingeschlossen wäre. Der Endwert F0 wäre dann vielleicht
16,1, wobei bis zu t = 20 Minuten 15 erreicht wurde und die weiteren 1,6 während
des Abkühlens auf 100 °C anfielen, zwischen t = 20 Minuten und t = 22 Minuten.
Die beim Einrichten der Totalmenge für F0 verwendeten Begriffe und ihre
Standardwerte werden in dieser Tabelle zusammengefaßt.
Begriff
158
Standardwerte
Definition
Zulässiger
Bereich
F0
Die entsprechende Zeit in Minuten bei 121,11 °C,
in der dasselbe Sterilisierungsmaß erreicht würde
15
1 - 999
z Faktor
Die Temperaturerhöhung in °C, die eine 10-fache
Erhöhung der Sterilisationsrate verursacht
10
5 - 20
Start
Temperatur
Die Temperatur in °C, oberhalb derer die Beiträge
zu F0 gezählt werden können
100
90 - 120
Einschließlich
Abkühlphase
Falls WAHR, können die Beiträge zu F0 mit
eingeschlossen werden, nachdem der Zielwert
erreicht wurde und solange die Temperatur noch
oberhalb der Starttemperatur liegt. Falls FALSCH,
sind diese Beiträge nicht mit eingeschlossen
FALSCH
-
43-TV-25-07-DE GLO, Ausgabe 12 08/02 UK
Index
A
Abmessungen, mechanisch
Abtastrate
...............................21
Digitalfilter ................................................................88
Lineare und Schnellabtastkarte .............................87
Universalkarte ..........................................................87
Abtastung ...................................................................87
Administrator, Paßwort ......................................59
Alarm bearbeiten .............................................95, 96
Alarm erstellen .......................................................95
Alarm löschen .........................................................95
Alarmanzeigen ........................................................17
Alarmdämpfung ......................................................97
Alarme .........................................................................94
Bearbeiten ...........................................................95, 96
Dämpfung .................................................................97
Hysterese ...................................................................96
Löschen .....................................................................95
Neuer Alarm .............................................................95
Relais aktivieren .......................................................96
Alarmkarte
Anschlüsse ................................................................32
Digitale Eingänge ....................................................35
Allgemein (Menü)
Beschreibung ............................................................57
Bildschirmfunktionen .............................................58
Datum einstellen ......................................................58
ID-Nummer ..............................................................57
Name ..........................................................................56
Optionscode ..............................................................59
Paßworteinstellung ..................................................59
Sprache ......................................................................56
Standardlaufwerk .....................................................57
Uhrzeit einstellen .....................................................58
Allgemeiner Totaliser ..........................................98
Allgemeines ..............................................................56
Analogausgang
Einrichtung .............................................................107
Analogausgangskarte
Anschlüsse ................................................................32
Bereichsüberschreitung ........................................108
Analogeingänge
Einheiten ................................................................... 78
Name ......................................................................... 78
Signalvorbereitung .................................................. 80
Signalwert Anfang .................................................. 79
Transientenfilter ...................................................... 80
Typ ............................................................................. 78
Analogeingangskarten
Einstellung von Strom oder Spannung ................ 27
Typen
........................................................................ 27
Anfangs- und Endwert der Maßeinheiten-Skala
Anhang A
82
Qualitätsstandards ................................................. 133
Anhang B
Batterie-Sicherheitsdaten ..................................... 135
Anhang C
Thermoelement-Anschlüsse ................................ 137
Anhang D
Mathematischer Ausdruck ................................... 141
Anhang E
Transmitterspeisung .............................................. 149
Anhang F
Fuzzy-Logging ...................................................... 153
Anhang G
F0-Sterilisation ...................................................... 157
Anschlußdetails, Universalkarte ................... 28
Auf dem Bildschirm angezeigte Pen-Skala 120
Aufzeichnen auf PC-Karte ............................. 112
Aufzeichnung ......................................................... 111
Aufzeichnen auf PC-Karte .................................. 112
Aufzeichnung auf Diskette .................................. 111
Disk überprüfen ..................................................... 112
Diskette auswerfen ................................................ 111
PC-Karte entfernen ............................................... 112
Aufzeichnung auf Diskette .............................. 111
Aufzeichnung von Geräten ............................. 103
Aufzeichnung von Pens .................................... 101
Aufzeichnungsrate ................................................ 103
Methode .................................................................. 102
Typ ........................................................................... 102
Ausfallsicherer Betrieb und MathematikFunktionen
Relaisausgaben ...................................................... 147
Auspacken
................................................................. 19
Anfangsbereich ........................................................79
Bereich .......................................................................78
Dämpfung .................................................................80
Eingang ......................................................................77
43-TV-25-07-DE GLO, Ausgabe 12 08/02 UK
159
B
E
Balken ......................................................................... 16
Balkendiagramm ................................................... 16
Batterie-Sicherheitsdaten
Echtzeit-Anzeigen
Prozessor-Board .................................................... 136
Sicherheitsdaten ..................................................... 135
Sicherheitsrichtlinien ............................................ 135
Spannungsversorgung ........................................... 135
Bearbeiten, Setup-Menüs .................................. 55
Bereichsüberschreitung, Analogausgangskarte
108
Beschreibung, Rekorder ..................................... 57
Betriebstemperatur ............................................ 130
Bildschirm
Anzeige ..................................................................... 45
Auswählen .............................................................. 119
Funktionen ................................................................ 58
Technische Daten .................................................... 41
Umbenennen .......................................................... 119
Bildschirm-Layouts
.............................................. 42
Balkendiagramm-Anzeige ..................................... 43
Chart mit Digitalanzeigen ...................................... 42
Digitalanzeige .......................................................... 43
Boolesche mathematische Ausdrücke ....... 146
C
CE-Zeichen
............................................................ 133
D
Darstellungsdauer und Vorschub ............... 121
Datum einstellen .................................................... 58
Digitalanzeige ........................................................ 16
Digitale Eingänge ................................................. 35
Digitalfilter .............................................................. 88
Digitalsignale aufzeichnen ............................. 106
Disk überprüfen ................................................... 112
Diskette auswerfen ............................................. 111
Diskettenlaufwerk ............................................... 127
Diskettenlaufwerk, Reinigung ...................... 128
................................................. 16
Alarmanzeigen ......................................................... 17
Balken ....................................................................... 16
Digital ........................................................................ 16
Einheiten und Skalen .............................................. 18
Hintergrund-Bilder (Mimics) ................................ 18
Pen-Symbole ............................................................ 17
Screen Designer ....................................................... 18
Skala .......................................................................... 17
Statusleiste ................................................................ 16
Trend/Chart .............................................................. 17
Einbau
Wechselstromversorgung ....................................... 25
Eingang kalibrieren ............................................. 71
Eingänge/Ausgänge, Relais/Digital .......... 105
Einheiten und Skalen .......................................... 18
Einrichtung
Laden ....................................................................... 110
Speichern ................................................................ 110
Einrichtungen von Diskette laden .............. 110
Einrichtungen von Diskette speichern ...... 110
Einschalten ............................................................... 52
Einstellung von Strom oder Spannung ....... 31
Einzelheiten zur Verdrahtung
(Schnellabtastkarte) ............................ 74
Elektrischer Anschluß ......................................... 25
E-Mail ......................................................................... 67
Ereignisliste ....................................................... 50, 51
Ereignisse, Zähler ............................................... 115
Ethernet ..................................................................... 65
E-Mail ....................................................................... 67
IP-Adresse ................................................................ 66
IP-Auflösung ............................................................ 66
Protokoll .................................................................... 66
Sockets ...................................................................... 67
Standard-Gateway ................................................... 66
Subnet-Maske .......................................................... 66
Extended Security System (Erweitertes
Sicherheitssystem/ESS) ...................... 60
Externe Referenz, Thermoelement .............. 138
F
F0-Sterilisation
Anhang G ................................................................ 157
Totalmengen-Pens ................................................... 97
Filter ............................................................................ 76
Frontplatte .............................................................. 130
Fuzzy-Logging
Anhang F ................................................................ 153
160
43-TV-25-07-DE GLO, Ausgabe 12 08/02 UK
G
GCA-Filter ................................................................76
Gefährliche Spannungen .....................................6
Geräte-ID, Rekorder ............................................57
H
Haupteigenschaften, Rekorder .......................14
Hintergrundbeleuchtung ..................................129
Hintergrundbilder .................................................51
Hintergrund-Bilder (Mimics) ..........................18
Hysterese ...................................................................96
I
Info ................................................................................54
Installation
Alarmkarten ..............................................................32
Analogausgangskarte ..............................................32
Auspacken .................................................................19
Elektrisch ..................................................................25
Kabel ..........................................................................25
Kommunikationskarten ...........................................35
Laden der Batterie ...................................................19
Mechanisch ...............................................................19
Rekorder ....................................................................21
Tafelausschnitt ..........................................................21
Tafeleinbau ................................................................22
Transmitterspeisungskarten ...................................31
Universalkarte ..........................................................27
Installation des Vutronik-Adapters ...............38
Interne Referenz, Thermoelement ...............137
IP-Adresse .................................................................66
IP-Auflösung ............................................................66
Kommunikationskarte
Einrichtung ...............................................................65
Ethernet .....................................................................65
Ethernet/RS485/RS232 ...........................................65
Modbus ......................................................................70
Profibus ......................................................................70
RS232 ........................................................................68
RS485 ........................................................................69
RS485 Modbus/Profibus .........................................69
Kommunikationskarte, Anschlüsse ...............35
Kreisförmiges Chart ............................................46
Kontextmenü ............................................................ 48
L
Laden der Batterie ................................................19
Laufwerke ..................................................................75
Layout speichern .................................................120
Layout zurücksetzen ........................................... 121
Layout-Einrichtung
Bildschirm auswählen ........................................... 119
Bildschirme umbenennen .....................................119
Darstellungsdauer und Vorschub ........................121
Layout speichern ....................................................120
Layout zurücksetzen ..............................................121
Pen-Skala ................................................................120
Screen Designer-Layout laden ............................120
Layout-Konfiguration ........................................119
Lineare Karte ..........................................................30
Technische Daten .......................................................9
M
Markierung auf Chart (Option) .....................44
Mathematik-Funktionen bei ausfallsicherem
Betrieb
Relaisausgänge .......................................................106
Mathematische Ausdrücke
K
Kabel ..............................................................................5
Kalibrierung ..........................................................130
Kalibrierung der Universalkarte ...................72
Komm.-Ports ............................................................75
43-TV-25-07-DE GLO, Ausgabe 12 08/02 UK
Anhang D ................................................................141
Boolesche Ausdrücke ............................................146
MaxMin zurücksetzen
Mechanisch
..........................................44
Abmessungen ...........................................................21
Rekorder-Montage ...................................................19
Tafelausschnitt ..........................................................21
Tafeleinbau ................................................................22
Menüauswahl ..........................................................53
Modbus-Konfiguration ........................................70
161
N
Nachrichtenseite .................................................... 50
Name, Rekorder ..................................................... 56
Neuer Alarm ............................................................ 95
Nicht-flüchtige Anzeige von Bildschirmseiten
Profibus-Konfiguration ...................................... 70
Protokoll, Ethernet ............................................... 66
Prozessor-Board
Batterie-Sicherheitsdaten ..................................... 136
Sicherheitsrichtlinien ............................................ 136
Puffer-Einstellung
................................................. 71
52
Q
O
Qualitätsstandards
Anhang A ................................................................ 133
CE-Zeichen ............................................................. 133
Optionen, Paßwort (nur ESS) ......................... 61
Optionscode ............................................................. 59
R
P
Paßwort ändern ............................................. 64, 117
Paßwort laden ......................................................... 64
Paßwort speichern ................................................ 65
Paßwort zurücksetzen ......................................... 65
Paßwort, ändern .................................................. 117
Paßworteinstellung .............................................. 59
Administrator ........................................................... 59
Extended Security System (Erweitertes
Sicherheitssystem/ESS) .................................... 60
Optionen (nur ESS) ................................................. 61
Paßwort laden ........................................................... 64
Paßwort speichern ................................................... 65
Paßwort zurücksetzen ............................................. 65
Paßwortbenutzerebene ............................................ 61
Schützen .................................................................... 62
Standard Security System ...................................... 59
Verfolgbarkeit .......................................................... 64
PC-Karte entfernen
Pen-Einrichtung
.................................................................. 89
Alarme ....................................................................... 94
Beschreibung ............................................................ 90
Format ....................................................................... 92
Mathematikfunktionen ........................................... 90
Name ......................................................................... 90
Skalen-Einheiten ..................................................... 91
Skalenkonfiguration ................................................ 90
Skalierungsfaktor .................................................... 92
Totalmenge ............................................................... 97
Pen-Symbole ............................................................ 17
Pflege des Geräts ................................................ 127
162
................................................................ 127
Haupteigenschaften ................................................. 14
Startbedingungstabelle ........................................... 15
Rekorder-Installation
Relais/Digital
.......................................... 21
Digitalsignale aufzeichnen .................................. 106
Eingänge/Ausgänge .............................................. 105
Relaisalarm .............................................................. 96
RS232 (Vorderseite) ............................................. 69
RS232-Konfiguration .......................................... 68
RS485-Konfiguration .......................................... 69
S
............................................ 112
Aufzeichnung ......................................................... 101
Aufzeichnungstyp ................................................. 102
Medium ................................................................... 103
Methode .................................................................. 102
Rate .......................................................................... 103
Pen-Setup
Reinigung
Rekorder
Schnellabtastkarte
Eingangsbereiche/Vergl.Genauigk. ...................... 12
Einstellung der VergleichsstellenkompensationKalibrierung ........................................................ 73
Einzelheiten zur Verdrahtung ................................ 74
Kalibrieren der Vergleichsstellenkompensation . 75
Technische Daten ...................................................... 9
Thermoelemente ...................................................... 30
Screen Designer
..................................................... 18
Layout laden ........................................................... 120
Screen Designer-Software
Setup
.............................. 131
fertigstellen ............................................................. 109
Setup zurücksetzen ............................................... 76
Setup, Rekorder ...................................................... 55
Sicherheit .................................................................... 4
Batterie .................................................................... 135
43-TV-25-07-DE GLO, Ausgabe 12 08/02 UK
Gefährliche Spannungen ..........................................6
Installationskategorie ................................................5
Kabel ............................................................................5
Sicherungen ................................................................5
Statische Elektrizität ..................................................4
Symbole .......................................................................4
Warnungen und Sicherheitsvorkehrungen .............5
Sicherheitsrichtlinien
Prozessor-Board .....................................................136
Spannungsversorgung ...........................................135
Sicherungen
Skala
................................................................5
Merkmale ..................................................................17
Skalenkonfiguration
.............................................90
Format ........................................................................92
Maßeinheit ................................................................91
Skalierungsfaktor .....................................................92
Software
...................................................................123
Systemanforderungen ...........................................125
Spannungsversorgung
Batterie ....................................................................135
Sicherheitsrichtlinien ............................................135
Speichermedien ........................................................7
Sprache .......................................................................56
Standard Security System
Externe Referenz ...................................................138
Interne Referenz .....................................................137
Thermoelemente
Universalkarte ..........................................................28
Thermoelemente, Schnellabtastkarte
Totaliser Pens
..........30
Allgemeine Totalmenge ..........................................98
Totalmengen ...........................................................113
Totalmengen, Anzeigen .....................................100
Totalmengen-Einrichtung
Alle Totalmengen starten ......................................113
Alle Totalmengen stoppen .................................... 113
Alle Totalmengen zurücksetzen ..........................113
Totalmengen-Pens
F0-Sterilisation .........................................................97
Totalmenge-Pens ....................................................97
Transducer mit Spannungsausgang ...........150
Transmitter mit Stromausgang .....................149
Transmitternetzteil
Anhang E ................................................................. 149
Transmitterspeisungskarten
Installation ................................................................31
Trend/Chart
..............................................................17
Paßwort ......................................................................59
Standard-Gateway ................................................66
Standardlaufwerk ..................................................57
Standard-Startbedingungstabelle ..................15
Statuszeile .................................................................16
Stromeingang
Universalkarte ..........................................................28
Subnet-Maske ..........................................................66
Systemanforderungen ........................................125
T
Tafelausschnitt ........................................................21
Tafeleinbau ...............................................................22
Tastatur .......................................................................41
Technische Daten
Eingangstyptabelle, Universalkarte ......................10
Rekordertyp ................................................................8
Tabellen für Eingangsbereiche/Genauigkeit,
Schnellabtastkarte ...............................................12
Temperaturkalibrierung .....................................85
Texteingabe ...............................................................53
Thermoelement
Einheiten ...................................................................84
Konfiguration ............................................................83
Signalumleitung .......................................................84
Typ ..............................................................................83
Vergleichsstelle ........................................................84
Thermoelement-Anschlüsse
Anhang C ................................................................137
43-TV-25-07-DE GLO, Ausgabe 12 08/02 UK
U,V,W,X,Y,Z
Uhrzeit einstellen
Universalkarte
..................................................58
Anschlußdetails ........................................................ 28
Anschlüsse ................................................................27
Eingangsbereich, Vergleichsgenauigkeit .............10
Kalibrierung ..............................................................72
Kalibrierungswerte ..................................................11
Stromeingang ............................................................ 28
Technische Daten .......................................................9
Thermoelemente ......................................................28
Widerstandsthermometer ........................................29
Vergleichsstellenkompensation-Kalibrierung
(Schnellabtastkarte) .............................75
Einrichtung ...............................................................73
Verknüpfen mit Maßeinheiten .........................86
Warnungen und Sicherheitsvorkehrungen ..5
Wartung
Betriebstemperatur ................................................130
Diskettenlaufwerk ..................................................127
Frontplatte ...............................................................130
Hintergrundbeleuchtung .......................................129
Kalibrierung ............................................................130
Reinigung ................................................................127
Wartung des Rekorders .....................................127
Wechselstromversorgung ...................................25
Werk .............................................................................71
Widerstandsthermometer
Konfiguration ...........................................................85
Maßeinheit ................................................................84
163
Universalkarte .......................................................... 29
Wiedergabemodus
................................................. 44
MaxMin zurücksetzen ............................................ 44
Wurzelziehen ........................................................... 81
Zähler ........................................................................ 115
Zähler-Einrichtung
Alle Alarmzähler ................................................... 115
Alle Benutzerzähler .............................................. 115
Alle Digitalzähler .................................................. 115
Alle Ereigniszähler ................................................ 115
164
43-TV-25-07-DE GLO, Ausgabe 12 08/02 UK
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1
3
Ruf
Produkte
Wie beurteilen Sie den Ruf von Honeywell
Wie finden Sie unseren Produktbereich?
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Zutreffendes bitte ankreuzen
Ein erfolgreiches Unternehmen mit sehr gutem Ruf
Ein Unternehmen mit gutem Ruf
Ein Unternehmen, daß keinen guten Ruf genießt
Keine Ansicht - neutral
2
Wie beurteilen Sie unsere Vertriebsmitarbeiter in
den folgenden Bereichen?
Sehr gut
Gut
Mäßig
Geschwindigkeit der Reaktion
Qualität der Reaktion
Reaktion bei Nachfragen
Service - insgesamt
Wie beurteilen Sie unseren technischen SupportService in den folgenden Bereichen?
Zutreffendes ankreuzen
Sehr gut
Gut
Mäßig
Geschwindigkeit der Reaktion
Reaktion bei Nachfragen
Wie könnte unser Service verbessert werden?
..........................................................................
..........................................................................
Wie häufig werden Sie von unseren
Vertriebsmitarbeitern besucht? Alle...
6-12 Monate
Ist das im Vergleich zu unseren Mitbewerbern...
Häufiger
4
Allgemein
Nur aufgrund des Preises
Service - insgesamt
3-6 Monate
Haben Sie noch andere Bemerkungen?
............................................................................
............................................................................
Gibt es Produkte, die wir nicht anbieten und von denen
Sie sich wünschen würden, daß wir sie anbieten?
Oder gibt es Produkte, die wir verbessern könnten?
............................................................................
............................................................................
Verbesserungen an existierenden Produkten
............................................................................
............................................................................
............................................................................
Wenn Sie Stamm- oder Neukunde sind, aufgrund welcher
Kriterien haben Sie sich für Honeywell entschieden?
Qualität der Reaktion
1-3 Monate
Die angebotenen Produkte sind schlechter als die der
Mitbewerber
Die angebotenen Produkte sind von gleicher Qualität
wie die der Mitbewerber
Service
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Die angebotenen Produkte sind besser als die der
Mitbewerber
Seltener
Gleich oft
Auf einer Skala von 1-10 (Beste Note: 10)
beurteilen Sie...
Qualität der Handbücher/Produktliteratur
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Technische Kenntnisse unserer
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