Street Triple / Street Triple R

Street Triple / Street Triple R
Vorwort
VORWORT
Dieses Handbuch enthält Informationen über die Motorräder Triumph Daytona 675,
Street Triple und Street Triple R. Bewahren Sie dieses Benutzerhandbuch stets zusammen mit
dem Motorrad auf und schlagen Sie darin nach, wann immer Sie Informationen benötigen.
cdks_1
Warnung, Vorsicht und
Hinweis
Vorsicht
Besonders wichtige Informationen in diesem
Handbuch sind in folgender Form dargestellt:
Dieses Symbol "Vorsicht" kennzeichnet
spezielle Anweisungen oder Verfahren, die,
wenn sie nicht streng befolgt werden, zur
Beschädigung oder Zerstörung von
Ausrüstung führen können.
Warnung
Dieses Symbol "Warnung" kennzeichnet
spezielle Anweisungen oder Verfahren,
deren Nichtbefolgung zu Verletzungsoder Lebensgefahr führt.
Hinweis:
•
Dieses Symbol "Hinweis" kennzeichnet Punkte, die für einen
effizienteren und bequemeren
Betrieb
des
Motorrads
von
besonderer Bedeutung sind.
1
Vorwort
Warnaufkleber
Schalldämpfersystem
In bestimmten Bereichen des
Motorrads ist dieses Symbol
(siehe links) zu finden. Dieses
Symbol
bedeutet
"VORSICHT: SCHLAGEN SIE
IM HANDBUCH NACH" und
wird jeweils ergänzt durch
eine bildliche Darstellung des betreffenden
Themas.
Manipulationen
sind verboten.
Wartung
Um eine lange, sichere und problemfreie
Lebensdauer
Ihres
Motorrads
zu
gewährleisten, sollten Sie Wartungsarbeiten
ausschließlich von Triumph-Vertragshändlern
durchführen
lassen.
Die
Kenntnisse,
Ausrüstung und Fertigkeiten, die für die
korrekte Wartung Ihres Triumph-Motorrads
erforderlich sind, sind nur bei einem
Triumph-Vertragshändler zu finden.
Um den Standort Ihres nächstgelegenen
Triumph-Händlers zu erfahren, besuchen Sie
die
Triumph
Webseite
unter
www.triumph.co.uk oder setzen Sie sich
telefonisch mit der offiziellen TriumphVertretung Ihres Landes in Verbindung. Die
Anschriften finden Sie im Serviceheft, das
diesem Handbuch beiliegt.
2
Schalldämpfersystem
Der Besitzer wird darauf hingewiesen, dass
gesetzliche Vorschriften unter Umständen
folgendes verbieten:
•
Das Entfernen oder Unwirksammachen von Vorrichtungen oder
konstruktiven Bestandteilen zur
Schalldämpfung
an
einem
Neufahrzeug vor dessen Verkauf
oder Auslieferung an den Endkäufer
oder während des Betriebs des
Fahrzeugs, außer dies erfolgt zu
Wartungs-,
Reparaturoder
Austauschzwecken, und
•
das Betreiben dieses Fahrzeugs nach
Entfernen oder Unwirksammachen
einer solchen Vorrichtung oder eines
solchen konstruktiven Bestandteils.
Versuchen Sie niemals, das Motorrad zu
fahren oder irgendwelche Einstellungen
vorzunehmen, ohne vorher die betreffenden
Anweisungen
in
diesem
Handbuch
nachzuschlagen.
Siehe Seite 12 für die genaue Lage aller
Aufkleber mit diesem Symbol. Wo dies
erforderlich ist, erscheint das Symbol auch
auf den Seiten, die die entsprechenden
Informationen enthalten.
am
Vorwort
Benutzerhandbuch
Vielen Dank, dass Sie sich für ein Motorrad
von Triumph entschieden haben. Dieses
Motorrad ist das Ergebnis der bewährten
Entwurfsund
Konstruktionstechnik,
eingehender Tests und des dauerhaften
Strebens von Triumph nach Überlegenheit
bei Zuverlässigkeit, Sicherheit und Leistung.
Bitte lesen Sie dieses Benutzerhandbuch
durch, bevor Sie mit dem Motorrad fahren,
um sich mit der richtigen Bedienung der
Kontrollelemente Ihres Motorrads, seinen
Eigenschaften, Fähigkeiten und Grenzen
gründlich vertraut zu machen.
Dieses Handbuch beinhaltet Tipps für
sicheres Fahren, behandelt jedoch nicht alle
Techniken und Fertigkeiten, die für das
sichere Fahren mit einem Motorrad
erforderlich sind.
Triumph empfiehlt allen Fahrern dringend,
das für den sicheren Betrieb des Motorrads
erforderliche Training zu absolvieren.
Warnung
Dieses Benutzerhandbuch und alle
anderen mitgelieferten Anleitungen sind
als Bestandteil des Motorrads zu
betrachten und sollten dauerhaft bei
diesem verbleiben, auch wenn es später
einmal verkauft werden sollte.
Alle Fahrer müssen vor dem Fahren dieses
Benutzerhandbuch und alle anderen
mitgelieferten Anleitungen durchlesen, um
sich mit der richtigen Bedienung der
Bedienelemente des Motorrads, seinen
Eigenschaften, Fähigkeiten und Grenzen
gründlich vertraut zu machen. Verleihen
Sie Ihr Motorrad nicht an andere Personen,
da es beim Fahren zu einem Unfall
kommen kann, wenn diese mit den
Bedienelementen Ihres Motorrads, seinen
Eigenschaften, Fähigkeiten und Grenzen
nicht vertraut sind.
Sie erhalten das vorliegende Handbuch bei
Ihrem Händler auch auf:
•
Englisch,
•
Französisch,
•
Italienisch,
•
Japanisch,
•
Niederländisch,
•
Schwedisch,
•
Spanisch.
3
Vorwort
Informationen
Die in dieser Publikation enthaltenen Angaben basieren auf den neuesten, zum Zeitpunkt der
Veröffentlichung verfügbaren Informationen. Triumph behält sich das Recht vor, jederzeit ohne
vorherige Ankündigung Änderungen vorzunehmen, ohne dass dem Unternehmen daraus
Verpflichtungen entstehen.
Jede Wiedergabe, ob ganz oder in Teilen, ist ohne schriftliche Genehmigung von
Triumph Motorcycles Limited untersagt.
© Copyright 05.2009 Triumph Motorcycles Limited, Hinckley, Leicestershire, England.
Veröffentlichung Nummer 3852811, Ausgabe 3.
Inhaltsverzeichnis
Dieses Handbuch enthält eine Reihe unterschiedlicher Abschnitte. Das nachstehende
Inhaltsverzeichnis wird Ihnen dabei helfen, den Beginn jedes Abschnitts aufzufinden. Im Fall
von längeren Abschnitten finden Sie an dieser Stelle dann ein weiteres Inhaltsverzeichnis, das
Ihnen beim Auffinden des spezifischen Themas hilft, zu dem Sie Informationen suchen.
Vorwort . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1
Warnaufkleber . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12
Kennzeichnung der Teile . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16
Seriennummern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21
Allgemeine Informationen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23
Fahren mit dem Motorrad . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 55
Zubehör, Ladung und Beifahrer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 65
Wartung und Einstellungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 69
Einlagern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 127
Spezifikationen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 129
4
Vorwort - Sicherheit Geht Vor
VORWORT - SICHERHEIT GEHT VOR
Das Motorrad
Warnung
Dieses Motorrad ist ausschließlich für den
Straßengebrauch ausgelegt. Für eine
Verwendung im Geländebereich ist es
nicht geeignet.
Ein Betrieb im Gelände kann unter
Umständen zum Verlust der Kontrolle
über das Motorrad und in der Folge zu
einem Unfall mit Verletzungs- oder
Todesfolge führen.
Warnung
Dieses Motorrad ist nicht für das Ziehen
von Anhängern oder die Montage eines
Seitenwagens ausgelegt. Das Anbringen
eines Seitenwagens und/oder Anhängers
kann zum Verlust der Kontrolle und zu
einem Unfall führen.
Kraftstoffdämpfe und Abgase
Warnung
BENZIN IST HOCH ENTZÜNDLICH:
Schalten Sie beim Betanken stets den
Motor ab.
Tanken Sie nicht und öffnen Sie den
Tankdeckel nicht in der Nähe von offenem
Feuer oder während Sie rauchen.
Achten Sie sorgfältig darauf, beim
Betanken kein Benzin auf Motor,
Auspuffrohre oder Auspuff-Schalldämpfer
zu verschütten.
Sollten Sie Benzin verschlucken, einatmen
oder in die Augen bekommen, begeben
Sie sich sofort in ärztliche Behandlung.
Spritzer auf der Haut sind sofort mit
Wasser und Seife abzuwaschen, und mit
Benzin
verschmutzte
Kleidung
ist
unverzüglich zu entfernen.
Kontakt mit Benzin kann zu Verbrennungen und ernsten Hauterkrankungen
führen.
Warnung
Dieses Motorrad ist für den Gebrauch als
Zweirad ausgelegt, mit dem ein Fahrer
alleine oder (falls ein Beifahrersitz montiert
ist) zusammen mit einem Beifahrer
befördert werden kann.
Das
Gesamtgewicht
von
Fahrer,
möglichem
Beifahrer,
etwaigen
Zubehörteilen und Gepäckstücken darf die
maximale Zuladung von 195 kg nicht
überschreiten.
Warnung
Starten Sie den Motor niemals in
geschlossenen Räumen und lassen Sie ihn
niemals in geschlossenen Räumen laufen.
Die Abgase sind giftig und können
innerhalb kurzer Zeit zu Bewusstlosigkeit
und zum Tod führen. Betreiben Sie Ihr
Motorrad stets im Freien oder in
ausreichend belüfteten Bereichen.
5
Vorwort - Sicherheit Geht Vor
Sturzhelm und
Schutzkleidung
Warnung
Fahrer und Beifahrer müssen bei der Fahrt
stets einen Motorradsturzhelm, Stiefel,
Augenschutz, Handschuhe, lange Hosen
(die im Knie- und Knöchelbereich eng
anliegen müssen) und eine hellfarbene
Jacke tragen. Kleidung in leuchtenden
Farben erhöht die Sichtbarkeit des Fahrers
(oder
Beifahrers)
für
andere
Fahrzeugführer erheblich. Obwohl ein
vollständiger Schutz nicht möglich ist, kann
das Tragen korrekter Schutzkleidung das
Verletzungsrisiko bei der Fahrt vermindern.
6
Warnung
Der Sturzhelm stellt einen der wichtigsten
Bestandteile der Motorradkleidung dar, da
er einen Schutz gegen Kopfverletzungen
bietet. Ihr Helm und der Ihres Beifahrers
sollten sorgfältig ausgewählt werden und
so passen, dass sie bequem und sicher zu
tragen sind. Ein Helm in einer leuchtenden
Farbe erhöht die Sichtbarkeit des Fahrers
(oder
Beifahrers)
für
andere
Fahrzeugführer.
Ein offener Helm bietet bei einem Unfall
einigen Schutz, besser schützt jedoch ein
Vollvisierhelm.
Tragen Sie stets ein Visier oder eine
zugelassene Schutzbrille, um für eine gute
Sicht zu sorgen und Ihre Augen zu
schützen.
Vorwort - Sicherheit Geht Vor
Abstellen
Teile und Zubehör
Warnung
Warnung
Schalten Sie stets den Motor ab und
ziehen Sie den Zündschlüssel, bevor Sie
das
Motorrad
unbeaufsichtigt
zurücklassen. Durch Abziehen des
Schlüssels vermindern Sie das Risiko einer
Benutzung
des
Motorrads
durch
unbefugte oder ungeschulte Personen.
Besitzer eines Triumph-Motorrads sollten
sich darüber in Klaren sein, dass Teile,
Zubehör und Umbauten nur dann
zugelassen sind, wenn sie über eine
offizielle Zulassung von Triumph verfügen
und von einem Vertragshändler montiert
wurden.
Denken Sie beim Abstellen des Motorrads
stets an Folgendes:
Insbesondere ist es sehr gefährlich, Teile
oder Zubehörteile zu montieren oder
auszutauschen, für deren Montage die
elektrische
Anlage
oder
das
Kraftstoffsystem zerlegt oder erweitert
werden
müssen.
Jede
derartige
Modifikation
kann
zu
einem
Sicherheitsrisiko führen.
Legen Sie den ersten Gang ein, damit das
Motorrad nicht vom Ständer rollt.
Motor und Auspuffanlage sind nach dem
Fahren heiß. Stellen Sie das Motorrad
NICHT an Orten ab, an denen ein
Berühren durch Fußgänger, Tiere oder
Kinder wahrscheinlich ist.
Parken Sie nicht auf weichem oder stark
geneigtem Untergrund. Ein Abstellen
unter diesen Bedingungen kann dazu
führen, dass das Motorrad umstürzt.
Weitere Einzelheiten entnehmen Sie bitte
dem Abschnitt "Fahren mit dem
Motorrad" in diesem Benutzerhandbuch.
Die Montage von nicht zugelassenen
Teilen, Zubehörartikeln oder Umbauten
kann Einfluss auf das Fahrverhalten, die
Stabilität oder andere Aspekte des Betriebs
des Motorrads haben und dadurch unter
Umständen zu einem Unfall mit schweren
Verletzungen oder Todesfolge führen.
Triumph lehnt jede Haftung für Defekte ab,
die durch die Montage nicht zugelassener
Teile, Zubehörteile oder Umbauten bzw.
durch die Montage zugelassener Teile,
Zubehörteile oder Umbauten durch nicht
zugelassenes Personal entstehen.
7
Vorwort - Sicherheit Geht Vor
Wartung/Ausstattung
Warnung
Warnung
Ziehen Sie Ihren Triumph-Vertragshändler
zu Rate, wann immer Sie Zweifel an der
korrekten oder sicheren Funktionsweise
dieses Triumph-Motorrads haben.
Denken Sie daran, dass der fortgesetzte
Betrieb eines fehlerhaft arbeitenden
Motorrads zu einer Verstärkung eines
vorhandenen Fehlers führen und darüber
hinaus die Sicherheit beeinträchtigen kann.
Das Betreiben eines Motorrads mit
Neigungswinkelindikatoren, die über den
maximalen Grenzwert hinaus verschlissen
sind (wenn vom Neigungsindikator 5 mm
verblieben sind), ermöglicht unsichere
Seitenneigungswinkel des Motorrads.
Schräglagen mit nicht mehr sicheren
Neigungswinkeln können zu Instabilitäten,
zum Verlust der Kontrolle über das
Motorrad und zu Unfällen führen.
1
1. Neigungswinkelindikator
8
Vorwort - Sicherheit Geht Vor
Warnung
Stellen Sie sicher, dass die gesetzlich
vorgeschriebene Ausrüstung vollständig
installiert ist und einwandfrei funktioniert.
Das Entfernen oder Abändern der
Scheinwerfer,
Schalldämpfer,
Abgaskontroll- oder Geräuschdämpfungssysteme
kann einen Gesetzesverstoß darstellen.
Fehlerhaft durchgeführte oder unzulässige
Modifikationen können Einfluss auf das
Fahrverhalten, die Stabilität oder andere
Aspekte des Betriebs des Motorrads haben
und dadurch unter Umständen zu einem
Unfall mit Verletzungs- oder Todesfolge
führen.
Warnung
Sollte das Motorrad in einen Unfall,
Aufprall oder Sturz verwickelt werden,
muss
es
von
einem
TriumphVertragshändler überprüft und repariert
werden. Jeder Unfall kann Schäden
hervorrufen, die, wenn sie nicht
fachgerecht repariert werden, unter
Umständen zu einem zweiten Unfall mit
Verletzungs- oder Todesfolge führen
können.
9
Vorwort - Sicherheit Geht Vor
Fahren mit dem Motorrad
Warnung
Warnung
Fahren Sie niemals mit dem Motorrad,
wenn Sie müde sind oder unter dem
Einfluss von Alkohol oder Drogen stehen.
Das Fahren unter Einfluss von Alkohol
oder Drogen ist gesetzwidrig.
Das Betreiben des Motorrads unter
Einfluss von Alkohol oder Drogen
vermindert die Fähigkeit des Fahrers, die
Kontrolle über das Motorrad zu behalten,
und kann zum Verlust der Kontrolle und
zu einem Unfall führen.
Warnung
Sämtliche Fahrer müssen im Besitz einer
gültigen Fahrerlaubnis für das Motorrad
sein. Die Benutzung des Motorrads ohne
gültige Fahrerlaubnis ist illegal und kann
eine Strafverfolgung nach sich ziehen.
Die Benutzung des Motorrads ohne eine
formelle Ausbildung in den korrekten
Fahrtechniken, die zum Erwerb der
Fahrerlaubnis
erforderlich
sind,
ist
gefährlich und kann zum Verlust der
Kontrolle über das Motorrad und zu
einem Unfall führen.
10
Fahren Sie stets defensiv und tragen Sie
die an anderer Stelle in diesem Vorwort
beschriebene Schutzkleidung. Denken Sie
daran, dass ein Motorrad im Fall eines
Unfalls nicht den gleichen Aufprallschutz
bietet wie ein Pkw.
Warnung
Dieses Triumph Motorrad muss innerhalb
der
gesetzlichen
Geschwindigkeitsbegrenzung für die jeweils befahrene
Straße betrieben werden. Das Betreiben
des
Motorrads
bei
hohen
Geschwindigkeiten kann Gefahren bergen,
da die verfügbare Reaktionszeit in einer
gegebenen
Verkehrssituation
mit
zunehmender Fahrgeschwindigkeit stark
abnimmt. Vermindern Sie bei potenziell
gefährlichen
Fahrbedingungen
wie
schlechtem Wetter oder starkem Verkehr
stets die Geschwindigkeit.
Vorwort - Sicherheit Geht Vor
Lenker und Fußrasten
Warnung
Beobachten Sie ständig Straßenbelag,
Verkehrssituation und Windverhältnisse
und reagieren Sie entsprechend auf
Veränderungen. Zweiräder sind äußeren
Kräften unterworfen, die zu einem Unfall
führen können. Zu diesen Kräften gehören
unter anderem:
•
Windkräfte von vorbeifahrenden
Fahrzeugen,
•
Schlaglöcher, unebener
schadhafter Straßenbelag,
•
schlechtes Wetter,
•
Fahrerfehler.
oder
Betreiben Sie das Motorrad stets mit
mäßiger Geschwindigkeit und abseits von
starkem Verkehr, bis Sie sich gründlich mit
seinen Fahr- und Betriebseigenschaften
vertraut gemacht haben. Überschreiten Sie
niemals
die
gesetzlich
zulässige
Höchstgeschwindigkeit.
Warnung
Der Fahrer muss die Kontrolle über das
Motorrad aufrechterhalten und zu diesem
Zweck zu jedem Zeitpunkt die Hände am
Lenker behalten.
Wenn der Fahrer die Hände vom Lenker
nimmt, hat dies nachteiligen Einfluss auf
Fahrverhalten
und
Stabilität
eines
Motorrads, was zum Verlust der Kontrolle
über das Motorrad und zu einem Unfall
führen kann.
Warnung
Fahrer und Beifahrer müssen während der
Benutzung des Fahrzeugs stets die
vorgesehenen Fußrasten verwenden.
Durch die Benutzung der Fußrasten
vermindert sich für Fahrer und Beifahrer
das Risiko eines versehentlichen Kontakts
mit Teilen des Motorrads und die
Verletzungsgefahr durch sich verfangende
Kleidungsstücke.
11
Warnaufkleber
WARNAUFKLEBER
Die auf dieser und den folgenden Seiten im Einzelnen aufgeführten Aufkleber sollen Sie auf
wichtige sicherheitsrelevante Informationen in diesem Handbuch aufmerksam machen. Stellen
Sie sicher, dass die mit diesen Aufklebern in Zusammenhang stehenden Informationen von
allen Fahrern verstanden und befolgt werden, bevor diese mit dem Motorrad fahren.
Lage der Warnaufkleber - Daytona 675
Windschutzscheibe
(Seite 94)
Kühlmittel
(Seite 78)
Einfahren
(Seite 51)
R.P.M.
cdkt1
Gangstellung
(Seite 58)
12
6
5
4
3
2
N
1
Antriebskette
(Seite 86)
Reifen
(Seite 105)
Warnaufkleber
Lage der Warnaufkleber - Daytona 675 (Fortsetzung)
Vorsicht
Sämtliche Warnhinweise und -aufkleber mit Ausnahme des Einfahraufklebers werden unter
Verwendung eines starken Klebers am Motorrad angebracht. In einigen Fällen werden die
Aufkleber vor dem Lackieren angebracht. Der Versuch, die Warnaufkleber zu entfernen,
führt daher zu Schäden an Karosserie oder Lackierung.
Unverbleiter
Kraftstoff
(Seite 46)
Tägliche
Sicherheitskontrollen
(Seite 52)
Helm
(Seite 6)
ccov_2
Motoröl
(Seite 75)
13
Warnaufkleber
Lage der Warnaufkleber - Street Triple und Street Triple R
Vorsicht
Sämtliche Warnhinweise und -aufkleber mit Ausnahme des Einfahraufklebers werden unter
Verwendung eines starken Klebers am Motorrad angebracht. In einigen Fällen werden die
Aufkleber vor dem Lackieren angebracht. Der Versuch, die Warnaufkleber zu entfernen,
führt daher zu Schäden an Karosserie oder Lackierung.
Einfahren
(Seite 51)
Kühlmittel
(Seite 78)
R.P.M.
Gangstellung
(Seite 58)
14
6
5
4
3
2
N
1
Antriebskette
(Seite 86)
Reifen
(Seite 105)
Warnaufkleber
Lage der Warnaufkleber - Street Triple und Street Triple R
(Fortsetzung)
Tägliche
Sicherheitskontrollen
(Seite 52)
Unverbleiter
Kraftstoff
(Seite 46)
Helm
(Seite 6)
Fuel Tank Support
S upport de rés ervoir de c arbura n t
T anks tütze
S upporto s erbato io c arbura nte
Soporte del depósito de combustible
S töd för bräns letank
S teun bra nds toftank
䑒㠨ኜዐኌኒኺዙእ
Kraftstofftankstütze
(Seite 114)
Motoröl
(Seite 75)
15
Kennzeichnung der Teile
KENNZEICHNUNG DER TEILE
Daytona 675
4
2
9
10
12
1
11
5
14
7
13
8
6
cdku_1
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
16
Vorderer Blinker
Scheinwerfer
Rückleuchte
Kühler/Kühlmittel-Druckverschluss
Ölkühler/Wärmetauscher
Antriebskette
Seitenständer
8. Schaltpedal
9. Vorderrad-Bremsscheibe
10.Vorderrad-Bremssattel
11. Kraftstofftank
12.Kraftstoffeinfülldeckel
13.Sitzverriegelung
14.Kühlmittel-Ausgleichsbehälter
3
Kennzeichnung der Teile
KENNZEICHNUNG DER TEILE
Daytona 675 (Fortsetzung)
26
17
16
18
19
15
24
20
25
21
23
22
cdku_2
15.Batterie
16.Bordwerkzeug
17. Hinterrad-Bremsscheibe
18.Hinterrad-Bremssattel
19.Hinterer Bremsflüssigkeitsbehälter
20.Hinteres Federbein
21. Öltankdeckel
22.Kupplungszug
23.Vorderradgabel
24.Bremspedal
25.Peilstab
26.Schalldämpfer
17
Kennzeichnung der Teile
Street Triple und Street Triple R
2
9
4
10
12
1
5
11
7
13
14
8
6
cbla_1
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
18
Vorderer Blinker
Scheinwerfer
Rückleuchte
Kühler/Kühlmittel-Druckverschluss
Ölkühler/Wärmetauscher
Antriebskette
Seitenständer
8. Schaltpedal
9. Vorderrad-Bremsscheibe
10.Vorderrad-Bremssattel
11. Kraftstofftank
12.Kraftstoffeinfülldeckel
13.Sitzverriegelung
14.Kühlmittel-Ausgleichsbehälter
3
Kennzeichnung der Teile
Street Triple und Street Triple R (Fortsetzung)
15
26
16
17
18
19
20
24
21 25
23
22
cblb_1
15.Batterie
16.Bordwerkzeug
17. Hinterrad-Bremsscheibe
18.Hinterrad-Bremssattel
19.Hinterer Bremsflüssigkeitsbehälter
20.Hinteres Federbein
21. Öltankdeckel
22.Kupplungszug
23.Vorderradgabel
24.Bremspedal
25.Peilstab
26.Schalldämpfer
19
Kennzeichnung der Teile
Alle Modelle (Abbildung zeigt Daytona 675)
1
2
13
3
12
11
7
9
8
mph
AMPM
H
km/h
SET-UP ODO TRIP 12
km/L/100km/h
mpg mph miles
4
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
20
5
6
Kupplungshebel
Lichthupenschalter
Scheinwerfer-Abblendschalter
Schalter Hupe
Blinkerschalter
Zündschalter
Vorderer Bremsflüssigkeitsbehälter
10
8. Vorderrad-Bremshebel
9. Motorstoppschalter
10.Starterknopf
11. Tachometer
12.Drehzahlmesser
13.Bordcomputer-Display
Seriennummern
SERIENNUMMERN
Fahrzeugidentifikationsnummer (FIN)
Motor-Seriennummer
1
1
cdly
cdlx
1. FIN-Nummer (Abbildung zeigt
Daytona 675)
Die Fahrzeugidentifikationsnummer (FIN) ist
im
Lenkkopfbereich
des
Rahmens
eingeprägt. Sie erscheint außerdem auf
einem Schild, das auf der linken Seite des
Lenkkopfs am Rahmen angenietet ist.
1. Motor-Seriennummer (Abbildung
zeigt Daytona 675)
Die
Motor-Seriennummer
ist
Kurbelgehäuse,
direkt
über
Kupplungsdeckel eingeprägt.
im
dem
Tragen Sie die Motor-Seriennummer in das
nachfolgende Feld ein.
Tragen Sie die Fahrzeugidentifikationsnummer in das nachfolgende Feld ein.
21
Seriennummern
Seite absichtlich frei gelassen
22
Allgemeine Informationen
ALLGEMEINE INFORMATIONEN
Inhaltsverzeichnis
Instrumentenanordnung (Abbildung zeigt Street Triple) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25
Tachometer und Kilometerzähler. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26
Drehzahlmesser . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26
Bordcomputer. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26
Kilometerzähler/ Tageskilometerzähler . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 27
Tageskilometerzähler. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 27
Zurücksetzen des Tageskilometerzählers . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28
Kilometerzähler . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28
Einstellen der Uhr . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29
Ändern der Maßeinheiten (metrisches, britisches oder US-System) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30
Gangwechselanzeige . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31
Modi der Gangwechselanzeige . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Einstellen der Schwellwerte der Gangwechselanzeige. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Ändern der eingestellten Drehzahl. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Ausschalten der Gangwechselanzeige . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
32
32
33
34
Rundentimer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 34
An- und Abschalten des Rundentimers . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Datenaufzeichnungsmodus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Aufzeichnen einer neuen Runde . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Datenabrufmodus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
35
35
36
36
Gangstellungsanzeige . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 38
Kühlmitteltemperaturanzeige. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 39
Warnleuchten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 40
Fahrtrichtungsanzeiger . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Fernlicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Niedriger Kraftstoffstand . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Leerlauf . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Öldruckwarnleuchte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Kühlmitteltemperaturwarnleuchte. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
40
40
40
40
40
40
23
Allgemeine Informationen
Motormanagement-Kontrollleuchte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 41
Alarmanlagen-Anzeigelampe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 41
Zündschlüssel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 42
Zündschalter/Lenkschloss . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 42
Stellungen des Zündschalters . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 42
Bremshebel-Einstellvorrichtung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 43
Lenkerschalter rechts . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 44
Motorstoppschalter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 44
Starterknopf . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 45
Lenkerschalter links . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 45
Scheinwerfer-Abblendschalter. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Blinkerschalter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Schalter Hupe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Lichthupenschalter. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
45
46
46
46
Kraftstoffanforderungen/ Betanken . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 46
Kraftstoffsorte. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 46
Tankdeckel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 47
Befüllen des Kraftstofftanks . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 48
Bordwerkzeug und Handbuch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 49
Ständer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 49
Seitenständer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 49
Sitzverriegelung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 50
Sorgfältiger Umgang mit dem Sitz. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 50
Fahrersitz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 50
Rücksitz/Sitzabdeckung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 51
Einfahren. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 51
Sicherer Betrieb . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 52
Tägliche Sicherheitskontrollen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 52
24
Allgemeine Informationen
Instrumentenanordnung (Abbildung zeigt Street Triple)
1
2
3
4
5
6
7
8
9
19
AMPM
mph
H
km/h
SET-UP ODO TRIP 12
km/L/100km/h
mpg mph miles
18
17
16
15
1. Uhr
2. Tachometer
3. Motormanagement-Kontrollleuchte
4. Blinkeranzeige links
5. Drehzahlmesser
6. Gangwechselanzeige
7. Drehzahlmesser, roter Bereich
8. Blinkeranzeige rechts
9. Anzeige Neutralstellung
10.Fernlicht-Kontrollleuchte
11. Kraftstoffstand-Warnleuchte
14
13 12
11
10
12.Statusanzeige
Alarmanlage/Wegfahrsperre
(Alarmanlage ist Zubehör)
13.Kühlmitteltemperaturwarnleuchte
14.Öldruckwarnleuchte
15.Anzeigebildschirm
16.Gangstellungsanzeige
17. Kühlmitteltemperaturanzeige
18.Taste B
19.Taste A
25
Allgemeine Informationen
Tachometer und
Kilometerzähler
Bordcomputer
Der
digitale
Tachometer
zeigt
die
Fahrgeschwindigkeit des Motorrads an. Das
Display zeigt die Fahrgeschwindigkeit des
Motorrads in Schritten von einem
Stundenkilometer an.
2
Der elektronische Kilometerzähler und die
beiden Tageskilometerzähler befinden sich
auf dem Anzeigebildschirm. Einzelheiten zur
Bedienung
von
Kilometerzähler
und
Tageskilometerzählern sind den folgenden
Seiten zu entnehmen.
Drehzahlmesser
Der Drehzahlmesser zeigt die Motordrehzahl
in Umdrehungen pro Minute (U/min.) an.
Am Ende der Drehzahlanzeige befindet sich
der rote Bereich. Drehzahlen (U/min.) im
roten Bereich liegen über dem empfohlenen
Maximalwert und ebenfalls über dem
Bereich mit dem besten Leistungsverhalten.
1
cfio
1. Anzeigebildschirm
2. Taste A
Um Zugriff auf die Informationen des
Bordcomputers zu erhalten, drücken Sie
Taste A und lassen Sie sie wieder los, bis die
gewünschte Anzeige sichtbar ist. Die Anzeige
durchläuft die folgende Reihenfolge:
•
Vorsicht
Lassen Sie die Drehzahl niemals in den
roten Bereich gelangen, da dies zu
gravierenden Motorschäden führen kann.
Tageskilometerzähler 2
•
Rundentimer
•
Konfigurieren
Hinweis:
•
26
Tageskilometerzähler 1
•
Der Rundentimer ("Lap") wird nur
angezeigt, wenn er unter "set up"
eingeschaltet wird (siehe Seite 35).
Allgemeine Informationen
Kilometerzähler/
Tageskilometerzähler
1
Um Zugang zu den Informationen des
Tageskilometerzählers zu erlangen, stellen Sie
die Zündung auf AN. Drücken Sie Taste A
und lassen Sie sie wieder los, bis der
gewünschte Tageskilometerzähler auf dem
Anzeigebildschirm angezeigt wird.
Drücken Sie Taste B und lassen Sie sie wieder
los, bis die gewünschte Anzeige sichtbar ist.
Die Anzeige durchläuft die folgende
Reihenfolge:
3
2
cfin
4
5
1. Taste A
2. Taste B
3. Anzeige Kilometerzähler/
Tageskilometerzähler
4. Anzeige Tageskilometerzähler 1
5. Anzeige Tageskilometerzähler 2
•
Tageskilometer
•
Fahrtzeit
•
Durchschnittlicher
Kraftstoffverbrauch
•
Momentaner Kraftstoffverbrauch
•
Durchschnittsgeschwindigkeit
Die einzelnen Anzeigen liefern folgende
Informationen, berechnet jeweils seit dem
letzten Zurücksetzen des Tageskilometerzählers auf Null:
Tageskilometer
Die zurückgelegte Gesamtstrecke.
Fahrtzeit
Tageskilometerzähler
Die verstrichene Gesamtzeit.
Jeder der beiden Tageskilometerzähler zeigt
die vom Motorrad zurückgelegte Entfernung,
die
Fahrtzeit,
den
durchschnittlichen
Kraftstoffverbrauch,
den
momentanen
Kraftstoffverbrauch und die Durchschnittsgeschwindigkeit jeweils seit dem letzten
Zurücksetzen des Tageskilometerzählers auf
Null an.
Durchschnittlicher Kraftstoffverbrauch
Die
Angabe
des
durchschnittlichen
Kraftstoffverbrauchs.
Nach
dem
Zurücksetzen zeigt das Display zunächst
Striche an, bis 0,1 km zurückgelegt wurden.
27
Allgemeine Informationen
Die Angabe des Kraftstoffverbrauchs zu
einem gegebenen Zeitpunkt.
Um den Tageskilometerzähler zu verlassen,
drücken Sie Taste A und lassen Sie sie wieder
los, bis die gewünschte Anzeige sichtbar ist.
Durchschnittsgeschwindigkeit
Kilometerzähler
Die Durchschnittsgeschwindigkeit wird vom
Zeitpunkt des letzten Zurücksetzens des
Bordcomputers aus berechnet. Nach dem
Zurücksetzen zeigt das Display zunächst
Striche an, bis 1 km zurückgelegt wurde.
Beim Einschalten der Zündung wird
3 Sekunden lang der Kilometerzähler
angezeigt, bevor die Anzeige anschließend
den zuletzt gewählten Tageskilometerzähler
zeigt.
Momentaner Kraftstoffverbrauch
Warnung
Versuchen Sie nicht, während der Fahrt
zwischen
Kilometerzählerund
Tageskilometerzählermodus umzuschalten
oder
den
Tageskilometerzähler
zurückzusetzen, da dies zum Verlust der
Kontrolle über das Motorrad und zu
einem Unfall führen kann.
Zurücksetzen des
Tageskilometerzählers
Um
einen
der
Tageskilometerzähler
zurückzusetzen, wählen Sie ihn aus, lassen
Sie ihn anzeigen und drücken Sie dann
2 Sekunden lang Taste B. Nach 2 Sekunden
springt der angezeigte Tageskilometerzähler
auf Null zurück.
Hinweis:
•
28
Wenn ein Tageskilometerzähler
auf Null zurückgesetzt wird,
werden
Fahrtzeit,
durchschnittlicher Kraftstoffverbrauch
und Durchschnittsgeschwindigkeit
für diesen Tageskilometerzähler
ebenfalls auf Null gesetzt.
Der Kilometerzähler zeigt die Gesamtstrecke
an, die das Motorrad gefahren ist.
Um Zugriff auf den Kilometerzähler zu
erhalten, drücken Sie Taste A und lassen Sie
sie wieder los, bis "set up" (Konfigurieren) auf
dem Anzeigebildschirm zu sehen ist, und
drücken Sie dann Taste B. Drücken Sie
Taste A und lassen Sie sie wieder los, bis der
Kilometerzähler angezeigt wird.
Um den Kilometerzähler zu verlassen,
drücken Sie Taste A und lassen Sie sie wieder
los, bis "return" (Zurück) angezeigt wird, und
drücken Sie anschließend Taste B. Auf dem
Anzeigebildschirm
wird
jetzt
Trip 1
(Tageskilometerzähler 1) angezeigt.
Allgemeine Informationen
Einstellen der Uhr
Warnung
Versuchen Sie nicht, die Uhr während der
Fahrt einzustellen, da dies zum Verlust der
Kontrolle über das Motorrad und zu
einem Unfall führen kann.
Um die Uhr zurückzusetzen, stellen Sie die
Zündung auf die Stellung AN. Drücken Sie
Taste A und lassen Sie sie wieder los, bis
"set up"
(Konfigurieren)
auf
dem
Anzeigebildschirm angezeigt wird. Drücken
Sie Taste B, und "t-SEt" (Zeit einstellen) wird
angezeigt.
Drücken Sie Taste B erneut, und es wird
entweder 24 Hr (Uhr mit 24-StundenZeitdarstellung) oder 12 Hr (12-StundenZeitdarstellung) angezeigt. Drücken Sie
Taste A, um die gewünschte Zeitdarstellung
für die Uhr auszuwählen, und drücken Sie
anschließend Taste B. Die Stundenanzeige
beginnt zu blinken und das Wort "Hour"
(Stunde)
erscheint
auf
dem
Anzeigebildschirm.
Anzeigebildschirm. Die Minutenanzeige wird
auf die gleiche Art eingestellt wie die
Stundenanzeige.
Sobald Stunden und Minuten korrekt
eingestellt sind, drücken Sie Taste B, um die
Einstellung zu bestätigen. Auf dem
Anzeigebildschirm erscheint "t-SEt" (Zeit
einstellen). Drücken Sie Taste A und lassen
Sie sie wieder los, bis "return" (Zurück)
angezeigt
wird,
und
drücken
Sie
anschließend
Taste B.
Auf
dem
Anzeigebildschirm
wird
jetzt
Trip 1
(Tageskilometerzähler 1) angezeigt.
5
4
6
cfiq
Um
Stundenanzeige
zurückzusetzen,
vergewissern
Sie
sich,
dass
die
Stundenanzeige noch blinkt und das Wort
"Hour" (Stunde) noch angezeigt wird.
Drücken Sie Taste A, um die Einstellung zu
ändern. Durch jeden einzelnen Tastendruck
ändert sich die Einstellung um eine Ziffer.
Wird die Taste weiter gehalten, läuft die
Anzeige kontinuierlich, in Einzelzifferschritten, weiter.
3
2
1
1.
2.
3.
4.
Uhren-Display
Stundenangabe
Minutenangabe
Anzeigebildschirm (mit zum
Einstellen ausgewählter
Stundenanzeige)
5. Taste A
6. Taste B
Wenn die Stundenanzeige die korrekte
Stunde anzeigt, drücken Sie Taste B. Die
Minutenanzeige beginnt zu blinken und das
Wort "Min" (Minute) erscheint auf dem
29
Allgemeine Informationen
Ändern der Maßeinheiten
(metrisches, britisches oder
US-System)
Die Anzeige "Units" (Einheiten) verfügt über
die
vier
folgenden,
auswählbaren
Anzeigemodi:
•
mpg - Meilen pro britische Gallone,
•
mpg US - Meilen pro US-Gallone,
•
L/100 km - Liter pro 100 km
(metrisch),
•
km/L - Kilometer pro Liter
(metrisch).
Die Anzeigen liefern folgende Informationen:
mpg - (Meilen pro britische Gallone)
Die
Anzeige
auf
Tachometer
und
Kilometerzähler erfolgt in Meilen. Der
Kraftstoffverbrauch wird in britischen
Gallonen gemessen.
Warnung
Versuchen Sie nicht, die Anzeige "Units"
(Einheiten) während der Fahrt zu ändern,
da dies zum Verlust der Kontrolle über das
Motorrad und zu einem Unfall führen
kann.
Um Zugriff auf die Anzeige "Units"
(Einheiten) zu erlangen, stellen Sie die
Zündung auf die Stellung AN.
Drücken Sie Taste A und lassen Sie sie wieder
los, bis "set up" (Konfigurieren) auf dem
Anzeigebildschirm angezeigt wird, und
drücken Sie anschließend Taste B.
Drücken Sie Taste A und lassen Sie sie wieder
los, bis "UnitS" (Einheiten) angezeigt wird,
und drücken Sie anschließend Taste B.
2
mpg US - (Meilen pro US-Gallone)
Die
Anzeige
auf
Tachometer
und
Kilometerzähler erfolgt in Meilen. Der
Kraftstoffverbrauch wird in US-Gallonen
gemessen.
L/100 km (Liter pro 100 km, metrisch)
Die
Anzeige
auf
Tachometer
und
Kilometerzähler erfolgt in Kilometern. Der
Kraftstoffverbrauch wird in Litern pro 100 km
gemessen.
3
cfir
1
km/L - (Kilometer pro Liter, metrisch)
Die
Anzeige
auf
Tachometer
und
Kilometerzähler erfolgt in Kilometern. Der
Kraftstoffverbrauch wird in Kilometern pro
Liter Kraftstoff gemessen.
30
1. Anzeigebildschirm
2. Taste A
3. Taste B
Allgemeine Informationen
Drücken Sie Taste A und lassen Sie sie wieder
los, bis die gewünschte Anzeige sichtbar ist.
Die Anzeige durchläuft die folgende
Reihenfolge:
•
mpg - Meilen pro britische Gallone,
•
mpg US - Meilen pro US-Gallone,
•
L/100 km - Liter pro 100 km
(metrisch),
•
km/L - Kilometer pro Liter
(metrisch).
Gangwechselanzeige
Die Gangwechselanzeige gibt einen visuellen
Hinweis, wann die Gänge zu wechseln sind.
Alle Lampen der Gangwechselanzeige sind
blau.
2
3
Drücken Sie Taste B. Drücken Sie Taste A
oder B erst, wenn "UnitS" (Einheiten) auf
dem Anzeigebildschirm angezeigt wird.
Wenn "UnitS" (Einheiten) auf dem
Anzeigebildschirm angezeigt wird, drücken
Sie Taste A und lassen Sie sie wieder los, bis
"return" (Zurück) angezeigt wird, und
drücken Sie dann Taste B. Auf dem
Anzeigebildschirm
wird
jetzt
Trip 1
(Tageskilometerzähler 1) angezeigt.
4
1
1.
2.
3.
4.
Anzeigebildschirm
Gangwechselanzeige
Taste A
Taste B
31
Allgemeine Informationen
Modi der Gangwechselanzeige
Die Gangwechselanzeige verfügt über vier
programmierbare
Betriebsmodi,
die
nachfolgend beschrieben werden:
•
•
3-LED-Modus: Die ersten drei LEDs
leuchten
bei
Erreichen
des
eingestellten Schwellwerts auf und
bleiben an, bis die Drehzahl unter
den
eingestellten
Schwellwert
absinkt.
6-LED-Modus: Alle sechs LEDs
leuchten
bei
Erreichen
des
eingestellten Schwellwerts auf und
bleiben an, bis die Drehzahl unter
den
eingestellten
Schwellwert
absinkt.
Drücken Sie Taste A und lassen Sie sie wieder
los, bis "SHIFt" (Schaltung) angezeigt wird,
und drücken Sie anschließend Taste B. Der
aktuelle Modus wird angezeigt und die
entsprechenden Gangwechsel-LEDs leuchten
auf.
Drücken Sie Taste A und lassen Sie sie wieder
los, bis der gewünschte Gangwechselanzeigemodus angezeigt wird, und drücken
Sie anschließend Taste B. Die Anzeige
durchläuft die folgende Reihenfolge:
•
SE (Skala-Modus),
•
3 (3-LED-Modus),
•
6 (6-LED-Modus),
•
OFF (Gangwechselanzeige aus).
.
•
•
Modus OFF ("Aus"): Die LEDGangwechselanzeige
ist
ausgeschaltet.
SE-Modus: Die LEDs leuchten
nacheinander, im Abstand von
jeweils 250 U/min. auf, bis die
eingestellte Drehzahl erreicht ist. Bei
Erreichen der eingestellten Drehzahl
leuchten alle sechs LEDs.
Einstellen der Schwellwerte der
Gangwechselanzeige
Die Gangwechselanzeige arbeitet nicht bei
Drehzahlen unterhalb 3.500 U/min., damit
die LEDs nicht im Leerlauf aufleuchten.
Um die Modi der Gangwechselanzeige zu
ändern, schalten Sie die Zündung auf AN.
Drücken Sie Taste A und lassen Sie sie wieder
los, bis "set up" (Konfigurieren) auf dem
Anzeigebildschirm angezeigt wird, und
drücken Sie anschließend Taste B.
32
1
3
4
2
1. Gangwechselanzeige
2. Anzeigebildschirm (Abbildung zeigt
3-LED-Modus)
3. Taste A
4. Taste B
Allgemeine Informationen
Nach
Auswahl
des
Gangwechselanzeigemodus
bewegt
sich
die
Drehzahlmessernadel
auf
die
zuletzt
eingestellte
Position.
Auf
dem
Anzeigebildschirm wird die Drehzahl mit
blinkenden Tausenderstellen angezeigt.
Wenn der korrekte Einstellwert angezeigt
wird,
drücken
Sie
Taste B.
Die
Hunderterstellen der Drehzahl beginnen zu
blinken.
2
2
3
3
1
cfiu_1
1. Drehzahl, Tausenderstellen
2. Taste A
3. Taste B
Ändern der eingestellten Drehzahl
Um die Einstellung in Schritten von jeweils
1.000 U/min. zu ändern, drücken Sie Taste A.
Durch jedes weitere Drücken von Taste A
erhöht sich der eingestellte Wert in Schritten
von
1.000 U/min.
bis
zur
Drehzahlobergrenze. Bei Erreichen der
Drehzahlobergrenze springt die Einstellung
zurück auf 3.500 U/min.
Hinweis:
•
Wenn die Tausenderstellen der
Drehzahl
auf
die
Drehzahlobergrenze
eingestellt
werden, wird "SHIFt" (Schaltung)
angezeigt.
1
cfiu
1. Drehzahl, Hunderterstellen
2. Taste A
3. Taste B
Nun kann die Einstellung in Schritten von
jeweils 100 U/min., wiederum bis zur
Drehzahlobergrenze, geändert werden.
Hinweis:
•
In diesem Modus wird die Anzeige
nach dem Erreichen von 900 mit
dem nächsten Druck auf die
Taste A auf 000 zurückgesetzt.
Mit jedem Druck auf Taste A wird der
Einstellwert um 100 U/min. erhöht.
Wird die korrekte Einstellung angezeigt, wird
sie durch Drücken von Taste B bestätigt.
"SHIFt"
(Schaltung)
wird
auf
dem
Anzeigebildschirm angezeigt und alle
Gangwechsel-LEDs blinken.
Drücken Sie Taste A und lassen Sie sie wieder
los, bis "return" (Zurück) auf dem
33
Allgemeine Informationen
Anzeigebildschirm angezeigt wird, und
drücken Sie anschließend Taste B. Auf dem
Anzeigebildschirm
wird
jetzt
Trip 1
(Tageskilometerzähler 1) angezeigt.
Rundentimer
2
Ausschalten der
Gangwechselanzeige
Um den Modus OFF (Aus) auszuwählen,
vergewissern Sie sich, dass OFF auf dem
Anzeigebildschirm angezeigt wird. Drücken
Sie Taste B, und "SHIFt" (Schaltung) wird auf
dem Anzeigebildschirm angezeigt. Drücken
Sie Taste A und lassen Sie sie wieder los, bis
"return" (Zurück) auf dem Anzeigebildschirm
angezeigt
wird,
und
drücken
Sie
anschließend
Taste B.
Auf
dem
Anzeigebildschirm
wird
jetzt
Trip 1
(Tageskilometerzähler 1) angezeigt.
1
1
cfio
1. Anzeigebildschirm
2. Taste A
Der
Rundentimer
liefert
folgende
Informationen: Rundenzeit, Rundenanzahl,
Durchschnittsgeschwindigkeit,
Höchstgeschwindigkeit und zurückgelegte Strecke.
Die Anzeigen liefern folgende Informationen:
Rundenzeit
Die
verstrichene
Rundenzeit
(die
Rundennummer
wird
auf
der
Tachometeranzeige angezeigt). Die Daten
werden für jede Runde seit dem letzten
Zurücksetzen aufgezeichnet.
2
Hinweis:
•
1. Gangwechselanzeige
2. Anzeigebildschirm (Abbildung zeigt
Modus OFF)
Der Rundentimer wird
100 Minuten
auf
zurückgesetzt.
nach
Null
Rundenanzahl
Angezeigt wird die Anzahl aufgezeichneter
Runden seit dem letzten Zurücksetzen. Der
Rundentimer kann maximal 50 Runden
speichern.
34
Allgemeine Informationen
Höchstgeschwindigkeit
Die
pro
Runde
erreichte
Höchstgeschwindigkeit und die Rundennummer.
Warnung
Versuchen Sie nicht, während der Fahrt
zwischen
den
Anzeigemodi
des
Rundentimers umzuschalten, da dies zum
Verlust der Kontrolle über das Motorrad
und zu einem Unfall führen kann.
Durchschnittsgeschwindigkeit
Die pro Runde gefahrene Durchschnittsgeschwindigkeit und die Rundennummer.
Zurückgelegte Strecke
Die pro Runde zurückgelegte Strecke und
die Rundennummer.
Datenaufzeichnungsmodus
1
An- und Abschalten des
Rundentimers
2
Um
den
Rundentimer
anoder
auszuschalten, stellen Sie die Zündung auf
die Stellung AN.
Drücken Sie Taste A und lassen Sie sie wieder
los, bis "set up" (Konfigurieren) auf dem
Anzeigebildschirm angezeigt wird. Drücken
Sie anschließend Taste B.
Drücken Sie Taste A und lassen Sie sie wieder
los, bis "Lap" (Rundentimer) angezeigt wird,
und drücken Sie anschließend Taste B. Auf
dem Anzeigebildschirm blinkt das Wort
"ON" (An) oder "OFF" (Aus) auf.
Drücken Sie Taste A, um den gewünschten
Einstellmodus der Anzeige auszuwählen, und
drücken Sie anschließend Taste B. Drücken
Sie Taste A oder B erst, wenn "Lap"
(Rundentimer) auf der Anzeige erscheint.
Drücken Sie anschließend Taste A und lassen
Sie sie wieder los, bis "return" (Zurück)
angezeigt wird, und drücken Sie danach
Taste B. Auf dem Anzeigebildschirm wird
jetzt
Trip 1
(Tageskilometerzähler 1)
angezeigt.
Der Rundentimer verfügt über zwei
Betriebsmodi, den Datenaufzeichnungsmodus und den Datenabrufmodus.
3
cfiv
1. Rundentimer-Anzeige
2. Symbol "Uhr anhalten"
3. Rundentimer
Hinweis:
•
Der
Datenaufzeichnungsmodus
und
der
Datenabrufmodus
funktionieren nur, wenn der
Rundentimer ("Lap") eingeschaltet
ist.
Um
den
Datenaufzeichnungsmodus
auszuwählen, stellen Sie die Zündung auf die
Stellung AN.
Drücken Sie Taste A und lassen Sie sie wieder
los, bis "Lap" (Rundentimer) auf der Anzeige
erscheint, und drücken Sie anschließend
35
Allgemeine Informationen
Taste B. Auf der Tachometeranzeige sind
"L01" und das Symbol "Uhr anhalten" zu
sehen, und auf dem Anzeigebildschirm wird
der Rundentimer angezeigt.
Durch Drücken des Starterknopfs (nur bei
laufendem Motor) wird der Rundentimer
aktiviert. Die Anzeige zeigt die Rundenzeit in
Minuten,
Sekunden
und
Hundertstelsekunden an sowie das Symbol
"Uhr anhalten".
Datenabrufmodus
1
2
4
Aufzeichnen einer neuen Runde
5
3
cfiv_1
1.
2.
3.
4.
5.
1
Rundennummer
Symbol "Uhr anhalten"
Rundentimer
Taste A
Taste B
Der Zugang zum Datenabrufmodus ist auf
zwei Wegen möglich:
•
Ausgehend
von
der
Rundentimeranzeige drücken Sie
mit der Zündung in der Stellung AN
die Taste B.
•
Ausgehend
vom
Datenaufzeichnungsmodus drücken Sie
bei
laufendem
Motor
und
stehendem
Fahrzeug
den
Starterknopf
für
2 Sekunden.
Dadurch springt die Anzeige zurück
zur Anzeige "Lap". Drücken Sie von
diesem Punkt aus Taste B.
ccpc1
1. Starterknopf
Durch erneutes Drücken des Starterknopfs
am Rundenende wird der Beginn einer
neuen Runde registriert. Auf der Anzeige
wird 5 Sekunden lang die letzte Rundenzeit
und anschließend 5 Sekunden lang die neue
Rundennummer angezeigt. Danach werden
auf der Tachometeranzeige die aktuelle
Rundennummer
und
auf
dem
Anzeigebildschirm die aktuelle Rundenzeit
angezeigt.
36
Allgemeine Informationen
Hinweis:
•
Der
Zugang
zum
Datenabrufmodus während der Fahrt ist
nicht möglich.
Drücken Sie Taste B und lassen Sie sie wieder
los, um die verfügbaren Daten in folgender
Reihenfolge aufzurufen:
Nach
erfolgtem
Zugang
zum
Datenabrufmodus wird die Rundenzeit der
ersten Runde angezeigt. Die Rundennummer
wird auf dem Tachometer-Anzeigefeld
angezeigt.
1
2
•
Durchschnittsgeschwindigkeit (pro
Runde oder Summe aller Runden)
•
Höchstgeschwindigkeit (pro Runde
oder
erreichte
Höchstgeschwindigkeit)
•
Zurückgelegte Strecke (pro Runde
oder Summe aller Runden)
•
Rundenzeit
4
1
2
4
5
cfiv_1
1.
2.
3.
4.
5.
3
Rundennummer
Symbol "Uhr anhalten"
Rundentimer
Taste A
Taste B
Drücken Sie Taste A und lassen Sie sie wieder
los, bis die gewünschte Runde (bis zu einer
Höchstzahl von 50 Runden) angezeigt wird.
5
cfiw
3
1. Rundennummer
2. Symbol "Uhr anhalten"
3. Datenabrufmodus (Abbildung zeigt
Durchschnittsgeschwindigkeit)
4. Taste A
5. Taste B
Geschwindigkeit und Strecke werden in
Kilometern oder Meilen angezeigt, je
nachdem, welche Einheit auf dem
Tachometer angezeigt wird.
37
Allgemeine Informationen
Zurücksetzen und Verlassen des
Rundentimers
Gangstellungsanzeige
2
Um den Rundentimer zurückzusetzen und
zu verlassen, drücken Sie 2 Sekunden lang
Taste B. Nach 2 Sekunden wird der
Rundentimer zurückgesetzt und auf dem
Anzeigebildschirm wird "Lap" (Rundentimer)
angezeigt.
Dadurch
werden
die
gespeicherten Daten aller gespeicherten
Runden gelöscht.
Um
den
Datenabrufmodus
ohne
Zurücksetzen
des
Rundentimers
zu
verlassen, drücken Sie 2 Sekunden lang
Taste A. Auf dem Anzeigebildschirm wird
"Lap" (Rundentimer) angezeigt. Drücken Sie
Taste A und lassen Sie sie wieder los, wenn
die gewünschte Anzeige sichtbar ist.
1
cfix
1. Gangstellungsanzeige (Abbildung
zeigt Leerlaufstellung)
2. Gangstellungssymbol
Die Gangstellungsanzeige zeigt an, welcher
Gang (1 bis 6) eingelegt ist. Wenn sich das
Getriebe im Leerlauf befindet (kein Gang
eingelegt), zeigt die Anzeige "n".
1
cfix_1
1. Gangstellungsanzeige (Abbildung
zeigt 1. Gang)
38
Allgemeine Informationen
Kühlmitteltemperaturanzeige
1
Der normale Temperaturbereich
zwischen 3 und 5 Teilstrichen.
liegt
Sollte die Kühlmitteltemperatur zu hoch sein,
zeigt die Anzeige 8 Teilstriche an und
beginnt zu blinken. Außerdem leuchtet die
Kühlmitteltemperaturwarnleuchte im Drehzahlmesser auf.
Vorsicht
Lassen Sie den Motor nicht weiter laufen,
wenn eine der Temperaturwarnungen
angezeigt wird, da dies zu gravierenden
Motorschäden führen kann.
cfik
1. Kühlmitteltemperaturanzeige
Die Kühlmitteltemperaturanzeige gibt die
Temperatur des Motorkühlmittels an.
Beim Einschalten der Zündung sind alle
8 Teilstriche der Anzeige sichtbar. Im Fall
eines
Kaltstarts
zeigt
die
Anzeige
einen Teilstrich an. Mit zunehmender
Temperatur werden mehr Teilstriche auf der
Anzeige angezeigt. Im Fall eines Warmstarts
zeigt die Anzeige je nach Motortemperatur
die entsprechende Anzahl von Teilstrichen
an.
39
Allgemeine Informationen
Warnleuchten
Fahrtrichtungsanzeiger
Vorsicht
Wenn der Blinkerschalter nach
links oder rechts bewegt wird,
blinkt die Blinkeranzeige im
gleichen Rhythmus wie die Blinker.
Schalten Sie den Motor sofort aus, wenn
das Öldruckwarnlicht aufleuchtet. Starten
Sie den Motor erst wieder, wenn der
Fehler behoben ist.
Fernlicht
Das Betreiben des Motors bei leuchtender
Öldruckwarnleuchte führt zu einem
gravierenden Motorschaden.
Wenn
bei
eingeschalteter
Zündung der ScheinwerferAbblendschalter auf "Fernlicht"
gestellt wird, leuchtet die FernlichtKontrollleuchte auf.
Beim Einschalten der Zündung leuchtet die
Öldruckwarnleuchte im Drehzahlmesser
auch bei abgeschaltetem Motor auf.
Niedriger Kraftstoffstand
Kühlmitteltemperaturwarnleuchte
Die Kraftstoffstand-Warnleuchte
leuchtet auf, wenn sich noch
etwa 3,0 Liter Kraftstoff im Tank
befinden.
Leerlauf
Die Leerlauf-Warnleuchte zeigt
an, wenn sich das Getriebe im
Leerlauf befindet (kein Gang
eingelegt).
Die
Warnleuchte
leuchtet, wenn sich das Getriebe im Leerlauf
befindet und der Zündschalter auf AN steht.
Öldruckwarnleuchte
Sollte der Druck des Motoröls
bei laufendem Motor auf ein
gefährlich niedriges Niveau
sinken, leuchtet die Öldruckwarnleuchte im
Drehzahlmesser auf.
40
Sollte die Temperatur des
Motorkühlmittels bei laufendem
Motor auf ein gefährlich hohes
Niveau ansteigen, leuchtet die
Kühlmitteltemperaturwarnleuchte im Drehzahlmesser auf.
Vorsicht
Schalten Sie den Motor sofort aus, wenn
die Kühlmitteltemperaturwarnleuchte aufleuchtet. Starten Sie den Motor erst
wieder, wenn der Fehler behoben ist.
Das Betreiben des Motors bei leuchtender
Kühlmitteltemperaturwarnleuchte führt zu
einem gravierenden Motorschaden.
Beim Einschalten der Zündung leuchtet die
Kühlmitteltemperaturwarnleuchte im Drehzahlmesser auch bei abgeschaltetem Motor
auf.
Allgemeine Informationen
Motormanagement-Kontrollleuchte
Hinweis:
Die Kontrollleuchte für das
Motormanagementsystem leuchtet beim Einschalten der
Zündung auf (um dessen Betriebsbereitschaft
anzuzeigen), darf jedoch bei laufendem
Motor nicht aufleuchten.
•
Das Aufleuchten der MotormanagementKontrollleuchte bei laufendem Motor zeigt
an, dass in einem oder mehreren der vom
Motormanagementsystem
gesteuerten
Systeme ein Fehler aufgetreten ist. In einem
solchen
Fall
schaltet
das
Motormanagementsystem auf den "Notlauf"Modus um, so dass die Fahrt beendet
werden kann, falls der Fehler nicht so
gravierend ist, dass der Motor gar nicht mehr
läuft.
Wenn die Kontrollleuchte für das
Motormanagementsystem
bei
eingeschalteter Zündung blinkt,
setzen Sie sich so schnell wie
möglich mit einem TriumphVertragshändler in Verbindung,
um den Fehler beheben zu lassen.
In diesem Fall startet der Motor
nicht.
Alarmanlagen-Anzeigelampe
Die
AlarmanlagenAnzeigelampe leuchtet unter
den Bedingungen auf, die in
der Anleitung der Alarmanlage
(Zubehör) beschrieben sind.
Die Lampe funktioniert nur, wenn eine
Alarmanlage eingebaut ist.
Warnung
Senken Sie die Geschwindigkeit und
fahren Sie nicht mehr weiter als nötig,
wenn
die
MotormanagementKontrollleuchte leuchtet. Der Fehler kann
unter Umständen zu Beeinträchtigungen
bei Motorleistung, Abgasemissionen und
Kraftstoffverbrauch führen. Durch eine
verminderte
Motorleistung
können
gefährliche Fahrbedingungen entstehen,
die zum Verlust der Kontrolle über das
Motorrad und zu einem Unfall führen
können. Setzen Sie sich so schnell wie
möglich
mit
einem
TriumphVertragshändler in Verbindung, um den
Fehler überprüfen und beheben zu lassen.
41
Allgemeine Informationen
Zündschlüssel
Vorsicht
2
Bewahren Sie den Ersatzschlüssel getrennt
vom Motorrad auf, da sich andernfalls die
Sicherheit in jeder Hinsicht verringert.
Zündschalter/Lenkschloss
3
4
1
PU
S
ceom
1. Schild mit Schlüsselnummer
2. Dritter Schlüssel für die Alarmanlage
Ihr Triumph-Vertragshändler ist in der Lage,
Ihnen auf Basis der Schlüsselnummer einen
Ersatzschlüssel zu liefern oder mit dem
Originalschlüssel als Vorlage einen neuen
anzufertigen.
42
1
2
P
Der Zündschlüssel dient zum Betätigen von
Lenkschloss/Zündschalter sowie darüber
hinaus zum Betätigen der Sitzverriegelung
und des Tankdeckels.
Bei Auslieferung des Motorrads durch das
Werk werden zwei Schlüssel zusammen mit
einem kleinen Schild bereitgestellt, auf dem
sich die Schlüsselnummer befindet. Notieren
Sie sich die Schlüsselnummer und bewahren
Sie den Zweitschlüssel und das Schild vom
Motorrad getrennt an einem sicheren Ort
auf. Außerdem gibt es einen dritten Schlüssel
ohne Anhänger. Dieser ist für die ZubehörAlarmanlage bestimmt.
H
5
1.
2.
3.
4.
5.
Zündschalter/Lenkschloss
Stellung VERRIEGELT
Stellung AUS
Stellung AN
Parkstellung
Stellungen des Zündschalters
Bei dem Zündschalter handelt es sich um
einen schlüsselbetätigten Schalter mit
4 Stellungen. Der Schlüssel kann nur in den
Stellungen
AUS,
VERRIEGELT
oder
P (PARKEN) abgezogen werden.
VERRIEGELN: Drehen Sie den Schlüssel in
die Stellung AUS, drücken Sie ihn hinunter,
geben Sie ihn wieder frei und drehen Sie ihn
anschließend in die Stellung VERRIEGELT.
Allgemeine Informationen
ABSTELLEN: Drehen Sie den Schlüssel von
der Stellung VERRIEGELT in die Stellung P.
Die Lenkung ist nun blockiert.
BremshebelEinstellvorrichtung
Hinweis:
•
Lassen Sie das Lenkschloss nicht
für längere Zeit in der Stellung P,
da ansonsten die Batterie entladen
wird.
1
Warnung
Stellen Sie den Zündschalter aus
Sicherheitsgründen stets in die Stellung
AUS und ziehen Sie den Schlüssel ab,
wenn Sie das Motorrad unbeaufsichtigt
zurücklassen.
Eine unbefugte Benutzung des Motorrads
kann zu Verletzungen beim Fahrer, bei
anderen Verkehrsteilnehmern und bei
Fußgängern sowie zu Schäden am
Motorrad führen.
Warnung
In der Stellung VERRIEGELT oder P ist die
Lenkung blockiert.
Drehen Sie den Schlüssel niemals in die
Stellung VERRIEGELT oder P, während das
Motorrad in Bewegung ist, da dadurch die
Lenkung blockiert wird. Eine blockierte
Lenkung führt zum Verlust der Kontrolle
über das Motorrad und zu einem Unfall.
3
2
cdmj
1. Hebel (Abbildung zeigt Daytona 675)
2. Einstellrad
3. Markierungsdreieck
Am Bremshebel ist ein Einsteller angebracht.
Der Einsteller ermöglicht es, den Abstand
zwischen Lenker und Hebel zu wechseln, um
ihn auf die Handgröße des Benutzers
einzustellen. Bei der Daytona 675 und der
Street Triple R gibt es sechs Einstellpositionen,
bei der Street Triple vier.
Um den Hebel einzustellen, schieben Sie
diesen nach vorne und drehen Sie am
Einstellrad, um eine der nummerierten
Positionen auf das Markierungsdreieck am
Hebelhalter auszurichten.
Der Abstand vom Lenkergriff zum nicht
angezogenen Hebel ist in Einstellung sechs
(Daytona 675/Street Triple R) bzw. vier
(Street Triple) am kürzesten und in
Einstellung eins am längsten.
43
Allgemeine Informationen
Lenkerschalter rechts
Warnung
Versuchen Sie nicht, den Hebel während
der Fahrt einzustellen, da dies zum Verlust
der Kontrolle über das Motorrad und zu
einem Unfall führen kann.
Testen Sie das Motorrad nach dem
Einstellen
des
Hebels
in
einer
verkehrsfreien Umgebung, um sich mit
den neuen Hebeleinstellungen vertraut zu
machen. Verleihen Sie Ihr Motorrad nicht,
da die betreffende Person möglicherweise
die Ihnen vertrauten Hebeleinstellungen
verändert, was unter Umständen zum
Verlust der Kontrolle und zu einem Unfall
führen kann.
1
2
cdlz
1. Motorstoppschalter
2. Starterknopf
Motorstoppschalter
Für den Betrieb des Motorrads muss sich
nicht nur der Zündschalter sondern
zusätzlich auch der Stoppschalter in der
Stellung AN befinden.
Der Motorstoppschalter ist für den Gebrauch
in Notfällen bestimmt. In einem Notfall, der
das Abschalten des Motors erforderlich
macht, schalten Sie den Motorstoppschalter
in die Stellung STOP.
Hinweis:
•
44
Obwohl der Motorstoppschalter
den Motor abschaltet, unterbricht
er
nicht
alle
elektrischen
Schaltkreise und kann daher beim
Wiederanlassen Probleme durch
eine
entladene
Batterie
verursachen. Im Normalfall ist
ausschließlich der Zündschalter
zum Abschalten des Motors zu
verwenden.
Allgemeine Informationen
Lenkerschalter links
Vorsicht
Belassen Sie den Zündschalter nur in der
Stellung AN, wenn der Motor läuft, da dies
ansonsten zu Schäden an elektrischen
Komponenten und zum Entladen der
Batterie führen kann.
1
4
Starterknopf
Mit dem Starterknopf wird der elektrische
Anlasser betätigt. Damit der Anlassermotor
funktioniert, muss der Kupplungshebel
angezogen sein.
2
3
cdmf
Hinweis:
•
Der Anlasser funktioniert auch bei
angezogenem
Kupplungshebel
nicht, wenn der Seitenständer
heruntergeklappt und ein Gang
eingelegt ist.
Bei laufendem Motor fungiert der
Starterknopf als "Auslöse"-Taste für den
Rundentimer.
Durch
vorübergehendes
Drücken des Starterknopfs beginnt der
Rundentimer mit der Aufzeichnung der
nächsten Runde.
1.
2.
3.
4.
Scheinwerfer-Abblendschalter
Blinkerschalter
Schalter Hupe
Lichthupenschalter
Scheinwerfer-Abblendschalter
Mit dem Scheinwerfer-Abblendschalter kann
zwischen Fern- und Abblendlicht gewählt
werden. Um das Fernlicht einzuschalten,
schieben Sie den Schalter nach vorne. Um
das Abblendlicht einzuschalten, schieben Sie
den Schalter nach hinten. Wenn das Fernlicht
eingeschaltet ist, leuchtet die FernlichtKontrollleuchte auf.
Hinweis:
•
Dieses Modell verfügt nicht über
einen An/Aus-Schalter für die
Beleuchtung.
Scheinwerfer,
Rückleuchte und Kennzeichenbeleuchtung funktionieren automatisch, wenn die Zündung auf
AN geschaltet ist.
45
Allgemeine Informationen
Blinkerschalter
Wenn der Blinkerschalter nach links oder
rechts bewegt und wieder losgelassen wird,
blinken die entsprechenden Blinkeranzeigen.
Um die Blinkeranzeigen abzuschalten,
bewegen Sie den Schalter und lassen Sie ihn
wieder los.
Kraftstoffanforderungen/
Betanken
Kraftstoffsorte
Schalter Hupe
Wenn der Zündschalter auf AN steht und der
Schalter Hupe betätigt wird, erklingt die
Hupe.
Lichthupenschalter
Beim Betätigen des Lichthupenschalters wird
das Fernlicht eingeschaltet. Es bleibt solange
eingeschaltet, wie der Schalter betätigt wird,
und erlischt, sobald der Schalter losgelassen
wird.
Ihr Triumph-Motor ist für die Verwendung
von bleifreiem Kraftstoff ausgelegt und liefert
die optimale Leistung, wenn die richtige
Kraftstoffsorte verwendet wird. Daytona 675
Modelle benötigen bleifreien Kraftstoff mit
einer
Oktanzahl
von
MINDESTENS
95 ROZ. Für Street Triple und Street Triple R
Modelle kann bleifreier Kraftstoff mit einer
Oktanzahl von 91 ROZ oder mehr
verwendet werden.
Vorsicht
Die Auspuffanlage ist zur Verringerung der
Abgasemissionen mit einem Katalysator
ausgestattet.
Der
Katalysator
kann
dauerhaft beschädigt werden, wenn dem
Motorrad der Kraftstoff ausgeht oder wenn
der Kraftstoffstand auf ein sehr tiefes
Niveau fällt. Vergewissern Sie sich stets,
dass Sie über genügend Kraftstoff für Ihre
beabsichtigte Fahrt verfügen.
Vorsicht
In den meisten Staaten, Bundesstaaten
oder Territorien ist die Verwendung von
verbleitem Kraftstoff verboten. Die
Verwendung von verbleitem Kraftstoff
führt zu Schäden am Katalysator.
46
Allgemeine Informationen
Tankdeckel
Warnung
Um die mit dem Betanken verbundenen
Risiken zu verringern, beachten Sie stets
die folgenden Sicherheitsvorschriften:
Benzin (Kraftstoff) ist extrem leicht
entzündlich und unter bestimmten
Umständen auch explosiv. Stellen Sie beim
Tanken die Zündung auf die Stellung AUS.
1
2
Rauchen Sie nicht.
Verwenden Sie keine Mobiltelefone.
Vergewissern Sie sich, dass der Bereich, in
dem das Fahrzeug betankt wird, gut
belüftet und frei von sämtlichen Flammoder Funkenquellen ist. Dies schließt
sämtliche Geräte ein, die über eine
Pilotflamme verfügen.
Befüllen Sie den Tank niemals bis zum
Füllstutzen. Sonnenwärme oder andere
Wärmequellen
können
zur
Volumenausdehnung
und
zum
Überlaufen des Kraftstoffs führen und so
eine Brandgefahr hervorrufen.
Überzeugen Sie sich nach dem Betanken
stets davon, dass der Kraftstoffeinfülldeckel
korrekt verschlossen und verriegelt ist.
Da Benzin (Kraftstoff) extrem leicht
entzündlich
ist,
erzeugt
jede
Kraftstoffundichtigkeit, jedes Verschütten
von Kraftstoff oder jede Nichtbeachtung
der obenstehenden Sicherheitsratschläge
eine Brandgefahr, die zu Sachschäden,
Personenschäden oder Todesfällen führen
kann.
cbmm1
1. Tankdeckel
2. Legende
Um den Tankdeckel zu öffnen, heben Sie die
Klappe, die das Schloss abdeckt. Stecken Sie
den Schlüssel ins Schloss und drehen Sie ihn
im Uhrzeigersinn.
Um den Tankdeckel zu schließen, drücken
Sie ihn mit eingestecktem Schlüssel in seine
Position, bis das Schloss hörbar einrastet.
Ziehen Sie den Schlüssel ab und schließen
Sie die Schlossabdeckung.
Vorsicht
Das Schließen des Tankdeckels ohne
eingesteckten Schlüssel führt zu Schäden
an Deckel, Tank und Schließmechanismus.
47
Allgemeine Informationen
Befüllen des Kraftstofftanks
Vermeiden Sie es, den Tank bei Regen oder
in staubiger Umgebung zu befüllen, wo
Stoffe aus der Luft in den Kraftstoff gelangen
und ihn verunreinigen können.
Vorsicht
Verunreinigter Kraftstoff kann zu Schäden
an Komponenten des Kraftstoffsystems
führen.
Befüllen Sie den Kraftstofftank langsam, um
ein Verschütten von Kraftstoff zu verhindern.
Befüllen Sie den Tank nicht weiter als bis zum
Ansatz des Einfüllstutzens. Dadurch wird
sichergestellt, dass im Tankinnern genügend
Luft zur Verfügung steht, falls sich der
Kraftstoff durch Aufnahme von Motor- oder
Sonnenwärme ausdehnt.
1
2
3
Warnung
Das Überbefüllen des Tanks kann zum
Verschütten von Kraftstoff führen.
Sollte Kraftstoff verschüttet werden,
wischen Sie ihn sofort gründlich ab und
entsorgen Sie das benutzte Material auf
sichere Weise.
Achten Sie sorgfältig darauf, keinen
Kraftstoff auf Motor, Auspuffrohre, Reifen
oder andere Teile des Motorrads zu
verschütten.
Da Kraftstoff extrem leicht entzündlich ist,
kann jede Kraftstoffundichtigkeit, jedes
Verschütten von Kraftstoff oder jede
Nichtbeachtung
der
obenstehenden
Sicherheitsratschläge eine Brandgefahr
hervorrufen,
die
zu
Sachschäden,
Verletzungen oder Todesfällen führen
kann.
Kraftstoff, der in die Nähe der oder auf die
Reifen verschüttet wird, vermindert die
Straßenhaftung des Reifens. Dies führt zu
gefährlichen Fahrbedingungen, die unter
Umständen zum Verlust der Kontrolle
über das Motorrad und zu einem Unfall
führen können.
Überzeugen Sie sich nach dem Betanken
stets davon, dass der Kraftstoffeinfülldeckel
korrekt verschlossen und verriegelt ist.
cbdf
1. Maximaler Kraftstoffstand
2. Kraftstoffeinfüllstutzen
3. Mit Luft gefüllter Raum
48
Allgemeine Informationen
Bordwerkzeug und
Handbuch
Warnung
Das Bordwerkzeug befindet sich unter dem
Sitz (den Sitzen).
Das Motorrad besitzt ein Sperrsystem, um
das Fahren mit einem heruntergeklappten
Seitenständer zu verhindern.
Das Handbuch befindet sich unter dem Sitz
(bei Daytona 675 Rücksitz).
Versuchen
Sie
niemals,
mit
heruntergeklapptem Seitenständer zu
fahren oder in den Sperrmechanismus
einzugreifen, da dies zu gefährlichen
Fahrbedingungen und dadurch zum
Verlust der Kontrolle über das Motorrad
und zu einem Unfall führt.
Ständer
Seitenständer
Hinweis:
•
1
cdmg
1. Seitenständer
Wenn Sie den Seitenständer
benutzen, drehen Sie den Lenker
stets ganz nach links und lassen Sie
den ersten Gang eingelegt.
Wenn der Seitenständer vor der Fahrt
benutzt wurde, vergewissern Sie sich nach
dem Aufsitzen stets als Erstes, dass der
Ständer vollständig hochgeklappt ist.
Anweisungen zum sicheren Abstellen des
Motorrads finden Sie im Abschnitt "Fahren
mit dem Motorrad".
Das
Motorrad
verfügt
über
einen
Seitenständer, auf dem es abgestellt werden
kann.
49
Allgemeine Informationen
Sitzverriegelung
Fahrersitz
Sorgfältiger Umgang mit dem Sitz
Alle Modelle
Um Schäden an Sitz oder Sitzbezug zu
vermeiden, ist sorgfältig darauf zu achten,
dass der Sitz nicht fallen gelassen oder gegen
Flächen gelehnt wird, die Schäden an Sitz
oder Sitzbezug hervorrufen könnten.
1
Vorsicht
Um Schäden an Sitz oder Sitzbezug zu
vermeiden, ist sorgfältig darauf zu achten,
dass der Sitz nicht fallen gelassen wird.
Lehnen Sie den Sitz nicht gegen das
Motorrad oder gegen Flächen, die den Sitz
oder Sitzbezug beschädigen könnten.
Legen Sie den Sitz stattdessen mit dem
Bezug nach oben auf einer sauberen,
ebenen, mit einem weichen Tuch
bedeckten Fläche ab.
Legen Sie keine Gegenstände auf dem
Sitz ab, die zu Schäden oder Flecken auf
dem Sitzbezug führen könnten.
cdmh
1. Sitzverriegelung (Abbildung zeigt
Daytona 675)
Die Sitzverriegelung befindet sich auf der
linken Seite des Batteriefachs, in einer Ebene
mit der Fußrasten-Befestigungsschiene. Um
den Sitz auszubauen, stecken Sie den
Zündschlüssel in die Sitzverriegelung und
drehen Sie ihn gegen den Uhrzeigersinn,
während Sie gleichzeitig auf das hintere
Sitzende drücken. Dadurch wird der Sitz aus
der Verriegelung gelöst und kann zum
Zweck des vollständigen Ausbaus aus dem
Motorrad nach hinten geschoben werden.
Um den Sitz wieder einzubauen, haken Sie
ihn in seine Lasche unter dem Kraftstofftank
ein und drücken Sie ihn am hinteren Ende
nach unten, um die Sitzverriegelung
einrasten zu lassen.
50
Allgemeine Informationen
Einfahren
Warnung
Um ein Lösen des Sitzes während der
Fahrt zu verhindern, ergreifen Sie den Sitz
nach jedem Einbau und ziehen Sie ihn
kräftig nach oben. Sollte der Sitz nicht
richtig festsitzen, löst er sich aus der
Verriegelung. Ein lockerer oder abgelöster
Sitz kann zum Verlust der Kontrolle über
das Motorrad und zu einem Unfall führen.
Rücksitz/Sitzabdeckung
Nur Daytona 675
Einfahren bezeichnet den Prozess während
der
ersten
Betriebsstunden
eines
Neufahrzeugs.
Insbesondere die Reibung im Inneren des
Motors ist höher, wenn die Komponenten
neu sind. Später, wenn die Komponenten
durch den fortgesetzten Betrieb des Motors
aufeinander "eingespielt" sind, vermindert
sich diese innere Reibung stark.
Dadurch, dass das Motorrad eine Zeit lang
mit Vorsicht betrieben wird, werden
niedrigere Abgasemissionen gewährleistet
sowie Leistung, Kraftstoffverbrauch und
Langlebigkeit des Motors und anderer
Komponenten optimiert.
Während der ersten 800 Kilometer:
cdlp
1
•
Fahren Sie nicht mit Vollgas.
•
Vermeiden Sie zu jedem Zeitpunkt
hohe Motordrehzahlen.
•
Vermeiden Sie es, längere Zeit mit
einer konstanten Drehzahl zu
fahren, egal ob schnell oder
langsam.
•
Vermeiden
Sie
aggressives
Anfahren, Bremsen und starkes
Beschleunigen, außer in einer
Notsituation.
•
Fahren Sie nicht mit Drehzahlen von
mehr als 3/4 der maximalen
Drehzahl.
1. Rücksitzbefestigung
Abbauen der Rücksitzabdeckung oder des
Rücksitzes (falls vorhanden): Entfernen Sie
die Befestigung unterhalb der Polsterung.
Dadurch
kann
der
Rücksitz/die
Sitzabdeckung zum Zweck des vollständigen
Ausbaus nach vorne geschoben werden.
51
Allgemeine Informationen
Nach
800
1500 Kilometer:
•
Kilometern
und
bis
Die Motordrehzahl kann schrittweise
und für kurze Zeiträume bis an die
Drehzahlgrenze
heran
erhöht
werden.
Sicherer Betrieb
Tägliche Sicherheitskontrollen
Während und nach dem Einfahren:
•
Überdrehen Sie den Motor im
kalten Zustand nicht.
•
Lassen Sie den Motor nicht arbeiten.
Schalten Sie stets herunter, bevor
der Motor anfängt zu "kämpfen".
•
Fahren Sie nicht mit unnötig hoher
Drehzahl. Einen Gang höher zu
schalten
hilft,
den
Kraftstoffverbrauch und die Geräuschentwicklung abzusenken und die
Umwelt zu schützen.
Überprüfen Sie jeden Tag die folgenden
Punkte, bevor Sie fahren. Der benötigte
Zeitaufwand für diese Überprüfung ist
minimal, und sie hilft Ihnen dabei, Ihr
Motorrad sicher und zuverlässig zu fahren.
Sollten Sie während dieser Überprüfung
irgendwelche Unregelmäßigkeiten feststellen,
schlagen Sie im Abschnitt "Wartung und
Einstellungen" nach oder suchen Sie Ihren
Triumph-Vertragshändler auf, damit er das
Motorrad wieder in einen sicheren
Betriebszustand versetzt.
Warnung
Wenn Sie diese Überprüfung nicht jeden
Tag vor der Fahrt durchführen, kann dies
zu schweren Schäden am Motorrad oder
zu
einem
Unfall
mit
schweren
Verletzungen oder Todesfolge führen.
52
Allgemeine Informationen
Prüfen Sie:
Kraftstoff: Angemessener Vorrat im Tank,
keine Kraftstoffundichtigkeiten (Seite 46).
Motoröl: Korrekter Ölstand am Peilstab.
Füllen Sie bei Bedarf Öl mit der richtigen
Spezifikation nach. Keine Undichtigkeiten an
Motor oder Ölkühler (Seite 75).
Antriebskette:
(Seite 86).
Richtige
Einstellung
Reifen/Räder: Korrekter Reifendruck (kalter
Reifen).
Profiltiefe,
Schäden
an
Reifen/Rädern, Platten usw. (Seite 105).
Muttern, Schrauben, Befestigungen:
Führen Sie eine Sichtprüfung durch, ob die
Komponenten
der
Lenkung
und
Radaufhängung, die Achsen und alle
Kontrollelemente richtig angezogen oder
befestigt sind. Untersuchen Sie alle Bereiche
auf lockere/beschädigte Befestigungen.
Lenkbewegung: Weich, aber nicht locker,
von Anschlag zu Anschlag. Kein Blockieren
der Steuerkabel (Seite 95).
Bremsen: Ziehen Sie den Bremshebel an
und drücken Sie das Bremspedal hinunter,
um den korrekten Widerstand zu prüfen.
Untersuchen Sie jeden Hebel/jedes Pedal,
der/das vor dem Einsetzen des Widerstands
einen übermäßigen Weg zurücklegt oder
sich beim Betätigen schwammig anfühlt
(Seite 90).
Bremsklötze: Auf allen Klötzen muss mehr
als 1,5 mm Verschleißmaterial vorhanden
sein (Seite 90).
Bremsflüssigkeitsstand: Keine Undichtigkeiten im Bremsflüssigkeitskreislauf. Der
Bremsflüssigkeitsstand muss bei beiden
Behältern zwischen den Markierungen MAX
und MIN liegen (Seite 90).
Vorderradgabel: Gleichmäßige Bewegung.
Keine Undichtigkeiten an Gabeldichtringen
(Seite 97).
Gasgriff: Spiel am Gasgriff 2 - 3 mm.
Vergewissern Sie sich, dass der Gasgriff in die
Leerlaufstellung zurückkehrt, ohne hängen
zu bleiben (Seite 82).
Kupplung: Weiches Betätigen und korrektes
Spiel im Kupplungszug (Seite 85).
Kühlmittel: Keine Undichtigkeiten im
Kühlmittelkreislauf.
Prüfen
Sie
den
Kühlmittelstand im Ausgleichsbehälter (bei
kaltem Motor) (Seite 78).
Elektrische
Anlage:
Die
gesamte
Beleuchtung und die Hupe funktionieren
einwandfrei (Seite 42).
Motor-Stopp: Stoppschalter schaltet den
Motor ab (Seite 56).
Ständer: Klappt durch Federkraft vollständig
nach oben. Rückholfedern nicht zu schwach
und nicht beschädigt (Seite 49).
53
Allgemeine Informationen
Seite absichtlich frei gelassen
54
Fahren mit dem Motorrad
FAHREN MIT DEM MOTORRAD
Inhaltsverzeichnis
Motor abschalten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 56
Motor anlassen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 57
Anfahren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 58
Schalten. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 58
Bremsen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 59
Abstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61
Hinweise für Hochgeschwindigkeitsfahrten. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 63
Allgemeines . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Lenkung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Gepäck. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Bremsen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Reifen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Kraftstoff. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Motoröl . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Kühlmittel. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Elektrische Ausrüstung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Verschiedenes . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
63
63
64
64
64
64
64
64
64
64
55
Fahren mit dem Motorrad
Motor abschalten
3
1
mph
AMPM
H
km/h
SET-UP ODO TRIP 12
km/L/100km/h
mpg mph miles
2
5
ccpc_2
1.
2.
3.
4.
5.
Motorstoppschalter
Starterknopf
Anzeige Neutralstellung
Stellung AN
Zündschalter
Schließen Sie die Drosselklappe vollständig.
Legen Sie den Leerlauf ein.
Schalten Sie die Zündung aus.
Legen Sie den ersten Gang ein.
Stellen Sie das Motorrad mit dem
Seitenständer auf einem festen, ebenen
Untergrund ab.
Lassen Sie das Lenkschloss einrasten.
56
4
Vorsicht
Der Motor ist unter normalen Umständen
durch Drehen des Zündschalters in die
Stellung
AUS
abzuschalten.
Der
Motorstoppschalter ist ausschließlich für
den Gebrauch in Notfällen bestimmt.
Lassen
Sie
die
Zündung
nicht
eingeschaltet,
wenn
der
Motor
abgeschaltet ist. Dies kann zu Schäden an
der elektrischen Anlage führen.
Fahren mit dem Motorrad
Motor anlassen
Vergewissern Sie sich, dass sich der
Motorstoppschalter in der Stellung AN
befindet.
Vergewissern Sie sich, dass sich das Getriebe
im Leerlauf befindet.
Schalten Sie die Zündung ein.
Hinweis:
•
•
Beim Einschalten der Zündung
schlägt die Drehzahlmessernadel
voll aus und kehrt dann in die
Nullstellung
zurück.
Die
Instrumenten-Warnleuchten
leuchten
auf
und
gehen
anschließend
wieder
aus
(ausgenommen jene, die regulär
bis zum Anlassen des Motors
erleuchtet
bleiben
siehe
"Warnleuchten" auf Seite 40). Es ist
nicht nötig, mit dem Anlassen des
Motors zu warten, bis die
Instrumentennadel wieder auf Null
steht.
Wenn es sehr kalt ist, öffnen Sie
die Drosselklappe teilweise, um
den Kaltstart zu unterstützen.
Schließen Sie sie wieder, nachdem
der Start des Motors erfolgt ist.
Ziehen Sie den Kupplungshebel vollständig
an den Lenker heran.
Drücken Sie bei vollständig geschlossener
Drosselklappe den Starterknopf, bis der
Motor anspringt.
Warnung
Starten Sie den Motor niemals in
geschlossenen Räumen und lassen Sie ihn
niemals in geschlossenen Räumen laufen.
Abgase sind giftig und können innerhalb
kurzer Zeit zu Bewusstlosigkeit und zum
Tod führen. Betreiben Sie Ihr Motorrad
stets im Freien oder in ausreichend
belüfteten Bereichen.
Vorsicht
Betätigen Sie den Anlasser nicht länger als
5 Sekunden hintereinander, da ansonsten
der Anlassermotor überhitzt und die
Batterie entladen wird. Warten Sie nach
jedem Startversuch 15 Sekunden, damit
der Anlasser abkühlen und die Batterie sich
erholen kann.
Lassen Sie den Motor nicht längere Zeit im
Leerlauf laufen, da dies zur Überhitzung
und in der Folge zu Schäden am Motor
führen kann.
Vorsicht
Die Öldruckwarnleuchte muss kurz nach
dem Start des Motors erlöschen.
Falls die Öldruckwarnleuchte nach dem
Start des Motors nicht erlischt, schalten Sie
den Motor sofort aus und untersuchen Sie
die Ursache. Das Betreiben des Motors mit
zu
geringem
Öldruck
verursacht
gravierende Motorschäden.
57
Fahren mit dem Motorrad
•
Das
Motorrad
ist
mit
Motorsperrschaltern
ausgestattet.
Die Schalter verhindern, dass der
Anlasser funktioniert, wenn sich das
Getriebe bei heruntergeklapptem
Seitenständer nicht im Leerlauf
befindet.
•
Sollte
der
Seitenständer
bei
laufendem Motor heruntergeklappt
werden und das Getriebe sich dabei
nicht im Leerlauf befinden, wird der
Motor unabhängig von der Stellung
der Kupplung abgeschaltet.
Schalten
1
Anfahren
Ziehen Sie den Kupplungshebel an und
legen Sie den ersten Gang ein. Geben Sie ein
wenig Gas und lassen Sie die Kupplung
langsam kommen. Geben Sie ein wenig
mehr Gas, wenn die Kupplung zu greifen
beginnt, so dass die Motordrehzahl hoch
genug bleibt und der Motor nicht abgewürgt
wird.
cdma
1. Schaltpedal
Nehmen Sie das Gas weg, während Sie
den Kupplungshebel ziehen. Wechseln
Sie in den nächsthöheren oder
-niedrigeren Gang. Geben Sie ein
wenig
Gas,
wenn
Sie
den
Kupplungshebel loslassen. Benutzen Sie
stets die Kupplung, wenn Sie den Gang
wechseln.
Warnung
Achten Sie darauf, in den niedrigen
Gängen nicht zuviel oder zu schnell Gas
zu geben, da sich sonst möglicherweise
das Vorderrad vom Boden hebt
("Hochstart") und der Hinterreifen die
Traktion verliert (Durchdrehen des Rads).
Betätigen Sie den Gasgriff stets mit
Vorsicht, insbesondere wenn Sie mit dem
Motorrad nicht vertraut sind, da ein
"Hochstart" oder Traktionsverlust zum
Verlust der Kontrolle über das Motorrad
und zu einem Unfall führt.
58
Fahren mit dem Motorrad
Bremsen
Hinweis:
•
Der Gangwechselmechanismus ist
mit einer mechanischen Sperre
versehen. Das bedeutet, dass Sie
die einzelnen Gänge mit jeder
Bewegung des Schaltpedals jeweils
nur nacheinander in auf- oder
absteigender Reihenfolge wählen
können.
Warnung
Wechseln Sie nicht in einen niedrigeren
Gang bei Geschwindigkeiten, die dann
eine zu hohe Motordrehzahl verursachen
würden. Dadurch könnte das Hinterrad
blockieren, was zum Verlust der Kontrolle
über das Motorrad und zu einem Unfall
führt. Außerdem können Motorschäden
die Folge sein. Das Herunterschalten ist so
zu gestalten, dass niedrige Motordrehzahlen dabei gewährleistet sind.
1
cdmi
1. Bremshebel (Abbildung zeigt
Daytona 675)
Warnung
BEACHTEN SIE BEIM BREMSEN
FOLGENDES:
Geben Sie kein Gas und kuppeln Sie nicht
aus, damit der Motor das Motorrad beim
Abbremsen unterstützen kann.
Schalten Sie nach und nach herunter, so
dass sich das Getriebe im ersten Gang
befindet, wenn das Motorrad zum
Stillstand kommt.
Betätigen Sie beim Bremsen stets beide
Bremsen gleichzeitig. Normalerweise ist
die vordere Bremse ein wenig stärker
anzuziehen als die hintere.
Schalten Sie nach Bedarf herunter oder
kuppeln Sie ganz aus, damit der Motor
nicht abgewürgt wird.
Lassen Sie die Bremsen niemals blockieren,
da dies zum Verlust der Kontrolle über das
Motorrad und zu einem Unfall führen
kann.
59
Fahren mit dem Motorrad
Warnung
1
cdmk
1. Bremspedal (Abbildung zeigt
Daytona 675)
Warnung
Im Fall einer Gefahrenbremsung beachten
Sie die Regeln des Herunterschaltens nicht.
Konzentrieren Sie sich darauf, vordere und
hintere Bremse so stark wie möglich
anzuziehen, ohne ins Schleudern zu
kommen. Fahrer sollten Gefahrenbremsungen in einer verkehrsfreien
Umgebung trainieren.
Triumph empfiehlt allen Fahrern dringend,
einen Einweisungskurs zu absolvieren, der
Hinweise
zum
sicheren
Bremsen
einschließt. Eine falsche Bremstechnik kann
zum Verlust der Kontrolle über das
Motorrad und zu einem Unfall führen.
60
Seien Sie im Interesse Ihrer eigenen
Sicherheit beim Bremsen, Beschleunigen
oder Abbiegen extrem vorsichtig, da jede
unvorsichtige Handlung zum Verlust der
Kontrolle und zu einem Unfall führen
kann. Die getrennte Verwendung nur der
vorderen bzw. hinteren Bremse vermindert
die
Gesamtbremsleistung.
Extrembremsungen können zum Blockieren eines
oder beider Räder führen und so die
Kontrolle über das Motorrad verringern
und zu einem Unfall führen.
Wenn möglich, vermindern Sie die
Geschwindigkeit oder bremsen Sie vor
dem Einfahren in eine Kurve, da
Gaswegnehmen oder Bremsen in einer
Kurve zu Radschlupf und in der Folge zum
Verlust der Kontrolle und zu einem Unfall
führen kann.
Wenn Sie bei Regen oder Nässe oder auf
losem
Untergrund
fahren,
sind
Manövrierfähigkeit und Bremsvermögen
eingeschränkt. Unter diesen Bedingungen
müssen alle Ihre Handlungen gleichmäßig
erfolgen.
Plötzliches
Beschleunigen,
Bremsen oder Abbiegen kann unter
Umständen zum Verlust der Kontrolle und
zu einem Unfall führen.
Fahren mit dem Motorrad
Abstellen
Warnung
Wenn Sie ein langes, steiles Gefälle
hinunterfahren, schalten Sie herunter,
nutzen Sie die Motorbremse und
verwenden Sie die Bremsen nur
zwischendurch.
Durch
dauerhaftes
Betätigen können die Bremsen überhitzen,
was Ihre Wirksamkeit vermindert.
Durch das Fahren mit dem Fuß auf dem
Bremspedal
oder
der
Hand
am
Bremshebel kann das Bremslicht ausgelöst
werden, was anderen Verkehrsteilnehmern
falsche Signale gibt. Es kann darüber
hinaus zur Überhitzung der Bremsen
führen, was die Bremswirkung vermindert.
Rollen Sie nicht mit ausgeschaltetem
Motor bergab und schleppen Sie das
Motorrad nicht ab. Die Druckschmierung
des Getriebes funktioniert nur bei
eingeschaltetem Motor. Eine ungenügende
Schmierung kann zur Beschädigung oder
zum Festfressen des Getriebes führen, was
zum plötzlichen Verlust der Kontrolle über
das Motorrad und zu einem Unfall führen
kann.
ccms
Nehmen Sie den Gang heraus und stellen
Sie die Zündung auf die Stellung AUS.
Verriegeln Sie das Lenkerschloss, um den
Diebstahlschutz zu vergrößern.
Stellen Sie das Motorrad stets auf einem
festen, ebenen Untergrund ab, damit es nicht
umstürzt.
Wenn Sie das Motorrad an einem Gefälle
abstellen, parken Sie stets bergauf, damit das
Motorrad nicht vom Ständer rollt. Legen Sie
den ersten Gang ein, damit sich das
Motorrad nicht bewegt.
Parken Sie das Motorrad an einem seitlichen
Gefälle stets so, dass sich das Motorrad durch
das Gefälle zum Seitenständer hin neigt.
Stellen Sie das Motorrad niemals an einem
seitlichen Gefälle von mehr als 6° ab und
parken Sie niemals bergab.
61
Fahren mit dem Motorrad
Hinweis:
•
Wenn Sie nachts in der Nähe
fließenden Verkehrs parken oder
wenn Sie das Fahrzeug an einem
Ort abstellen, an dem Parklicht
gesetzlich
vorgeschrieben
ist,
lassen Sie Rücklicht, Kennzeichenbeleuchtung
und
Parklichter
angeschaltet, indem Sie den
Zündschalter auf die Stellung
P (PARKEN) stellen.
Lassen Sie den Schalter nicht für lange
Zeiträume in der Stellung P, da ansonsten die
Batterie entladen wird.
Warnung
Benzin ist extrem leicht entzündlich und
unter bestimmten Umständen auch
explosiv. Wenn sie in einer Garage oder
einem
anderen
Gebäude
parken,
vergewissern Sie sich, dass es gut belüftet
und frei von sämtlichen Flamm- oder
Funkenquellen ist. Dies schließt sämtliche
Geräte ein, die über eine Pilotflamme
verfügen.
Bei Nichtbeachtung des vorstehenden
Warnhinweises kann es unter Umständen
zu einem Brand kommen, der zu Sachund Personenschäden führen kann.
Warnung
Parken Sie nicht auf weichem Untergrund
oder stark abfallendem Gelände. Beim
Abstellen des Motorrads unter derartigen
Bedingungen kann es passieren, dass das
Fahrzeug umstürzt, was zu Sach- und
Personenschäden führen kann.
Warnung
Motor und Auspuffanlage sind nach dem
Fahren heiß. Stellen Sie das Motorrad
NICHT an Orten ab, an denen
Berührungen des Fahrzeugs durch
Fußgänger oder Kinder wahrscheinlich
sind.
Das Berühren von heißen Teilen des
Motors oder der Auspuffanlage kann
Verbrennungen an ungeschützter Haut
hervorrufen.
62
Fahren mit dem Motorrad
Hinweise für
Hochgeschwindigkeitsfahrten
Warnung
Dieses Triumph Motorrad muss innerhalb
der
gesetzlichen
Geschwindigkeitsbegrenzung für die jeweils befahrene
Straße betrieben werden. Das Betreiben
des
Motorrads
bei
hohen
Geschwindigkeiten kann Gefahren bergen,
da die verfügbare Reaktionszeit in einer
gegebenen
Verkehrssituation
mit
zunehmender Fahrgeschwindigkeit stark
abnimmt. Berücksichtigen Sie stets die
Wetter- und Verkehrslage und verringern
Sie die Geschwindigkeit entsprechend.
Warnung
Betreiben Sie dieses Triumph-Motorrad im
Hochgeschwindigkeitsbereich
ausschließlich bei gesicherten Straßenrennen
oder auf abgeschlossenen Rennstrecken.
Hochgeschwindigkeitsfahrten dürfen nur
von Fahrern unternommen werden, die die
erforderlichen
HochgeschwindigkeitsFahrtechniken beherrschen und mit dem
Fahrverhalten des Motorrads in jeder
Situation vertraut sind.
Hochgeschwindigkeitsfahrten
unter
anderen
als
den
beschriebenen
Bedingungen sind gefährlich. Sie führen
zum Verlust der Kontrolle über das
Motorrad und zu einem Unfall.
Warnung
Die Fahreigenschaften eines Motorrads
können im Hochgeschwindigkeitsbereich
von denen abweichen, die Ihnen vom
Betrieb
bei
gesetzlich
erlaubten
Höchstgeschwindigkeiten vertraut sind.
Unternehmen
Sie
keine
Hochgeschwindigkeitsfahrten, solange Sie nicht
über ausreichendes Training und die
erforderlichen Fähigkeiten verfügen, da
eine falsche Fahrweise zu schweren
Unfällen führen kann.
Warnung
Die aufgeführten Punkte sind äußerst
wichtig und dürfen unter keinen
Umständen vernachlässigt werden. Ein
Problem,
das
bei
normalen
Fahrgeschwindigkeiten unter Umständen
nicht bemerkt wird, kann bei hohen
Geschwindigkeiten
äußerst
verstärkt
hervortreten.
Allgemeines
Vergewissern Sie sich, dass das Motorrad
entsprechend der "Tabelle Planmäßige
Wartungsarbeiten" gewartet wurde.
Lenkung
Prüfen Sie, ob sich der Lenker gleichmäßig
und ohne übermäßiges Spiel oder
schwergängige Abschnitte drehen lässt.
Stellen Sie sicher, dass die Steuerkabel die
Lenkung in keiner Weise behindern.
63
Fahren mit dem Motorrad
Gepäck
Stellen Sie sicher, dass Gepäckbehälter
geschlossen, verriegelt und sicher am
Motorrad befestigt sind.
Bremsen
Prüfen Sie, ob vordere und hintere Bremse
ordnungsgemäß funktionieren.
Reifen
Hochgeschwindigkeitsfahrten stellen eine
große Belastung der Reifen dar, und Reifen,
die in gutem Zustand sind, sind für ein
sicheres Fahren entscheidend. Untersuchen
Sie den Gesamtzustand der Reifen, stellen
Sie den korrekten Reifendruck ein (bei kalten
Reifen) und prüfen Sie, ob die Räder
ausgewuchtet sind. Bringen Sie die
Ventilkappen nach dem Prüfen des
Reifendrucks wieder fest an. Beachten Sie die
in den Abschnitten "Wartung" und
"Spezifikationen" enthaltenen Informationen
über das Überprüfen der Reifen und die
Reifensicherheit.
Kraftstoff
Sorgen Sie dafür, dass Sie über genügend
Kraftstoff
für
den
erhöhten
Kraftstoffverbrauch verfügen, der bei
Hochgeschwindigkeitsfahrten auftritt.
Vorsicht
Die Auspuffanlage ist zur Verringerung der
Abgasemissionen mit einem Katalysator
ausgestattet.
Der
Katalysator
kann
dauerhaft beschädigt werden, wenn dem
Motorrad der Kraftstoff ausgeht oder wenn
der Kraftstoffstand auf ein sehr tiefes
Niveau fällt. Vergewissern Sie sich stets,
dass Sie über genügend Kraftstoff für Ihre
beabsichtigte Fahrt verfügen.
Motoröl
Stellen Sie sicher, dass der Motorölstand
korrekt ist. Stellen Sie sicher, dass Sorte und
Typ des Öls, das Sie zum Nachfüllen
verwenden, richtig sind.
Kühlmittel
Vergewissern Sie sich, dass sich der
Kühlmittelstand
an
der
oberen
Markierungslinie des Ausgleichsbehälters
befindet. (Überprüfen Sie den Stand stets bei
kaltem Motor.)
Elektrische Ausrüstung
Stellen Sie sicher, dass Scheinwerfer,
Rück-/Bremslicht, Blinker, Hupe usw.
ordnungsgemäß funktionieren.
Verschiedenes
Stellen Sie mit Hilfe einer Sichtprüfung fest,
ob alle Befestigungen angezogen sind.
64
Zubehör und Ladung
ZUBEHÖR UND LADUNG
Das Hinzufügen von Zubehörteilen und das
Befördern von zusätzlichem Gewicht können
die Fahreigenschaften des Motorrads
beeinflussen, die Stabilität verändern und
eine Verminderung der Fahrgeschwindigkeit
erforderlich machen. Die nachfolgenden
Informationen sollen als Leitfaden für die
potenziellen Risiken dienen, die durch das
Hinzufügen von Zubehörteilen zu einem
Motorrad und das Befördern von Beifahrern
und zusätzlichen Lasten entstehen.
Warnung
Falsches Beladen kann zu gefährlichen
Fahrbedingungen führen, die zu einem
Unfall führen können.
Stellen Sie stets sicher, dass beförderte
Lasten gleichmäßig auf beide Seiten des
Motorrads verteilt werden. Stellen Sie
sicher, dass die Ladung ordnungsgemäß
befestigt ist und sich nicht bewegt, solange
das Motorrad in Bewegung ist.
Überprüfen Sie stets regelmäßig die
Sicherheit der Ladung (jedoch nicht
während der Fahrt) und stellen Sie sicher,
dass die Ladung nicht über das Heck des
Motorrads hinausragt.
Warnung
Bauen Sie keine Zubehörteile an und
befördern Sie keine Ladung, durch die die
Kontrolle über das Motorrad beeinträchtigt
wird. Stellen Sie sicher, dass durch
Zubehör oder Ladung die Sichtbarkeit von
Beleuchtungselementen, die Bodenfreiheit,
die Schräglagenfähigkeit (d. h. der
Neigungswinkel), die Bedienung der
Bedienelemente, der Federweg, die
Bewegung der Vorderradgabel, die Sicht in
alle Richtungen oder andere Aspekte des
Motorradbetriebs
nicht
nachteilig
beeinflusst werden.
Warnung
Das Betreiben des Motorrads oberhalb der
geltenden gesetzlichen Geschwindigkeitsbegrenzungen ist nur auf einer dafür
zugelassenen abgeschlossenen Strecke
gestattet.
Überschreiten Sie niemals die zulässige
Nutzlast des Fahrzeugs von 195 kg.
Die zulässige Nutzlast ergibt sich aus der
Summe der Gewichte von Fahrer,
Beifahrer, etwaigen Zubehörteilen und
gegebenenfalls beförderter Ladung.
65
Zubehör und Ladung
Warnung
Betreiben Sie dieses Triumph-Motorrad im
Hochgeschwindigkeitsbereich
ausschließlich bei gesicherten Straßenrennen
oder auf abgeschlossenen Rennstrecken.
Hochgeschwindigkeitsfahrten dürfen nur
von Fahrern unternommen werden, die die
erforderlichen
HochgeschwindigkeitsFahrtechniken beherrschen und mit dem
Fahrverhalten des Motorrads in jeder
Situation vertraut sind.
Hochgeschwindigkeitsfahrten
unter
anderen
als
den
beschriebenen
Bedingungen sind gefährlich. Sie führen
zum Verlust der Kontrolle über das
Motorrad und zu einem Unfall.
66
Warnung
Beifahrer sind darüber zu belehren, dass
sie durch plötzliche Bewegungen oder
Einnehmen einer falschen Sitzposition
einen Verlust der Kontrolle über das
Motorrad verursachen können.
Der Fahrer muss den Beifahrer auf
Folgendes hinweisen:
•
Es ist wichtig, dass der Beifahrer
während der Fahrt stillsitzt und die
Bedienung des Motorrads nicht
beeinträchtigt.
•
Seine
Füße
auf
den
Beifahrerfußrasten zu lassen und
sich am Sitzbankriemen oder an
Taille bzw. Hüften des Fahrers
festzuhalten.
•
Den Beifahrer anzuweisen, sich
mit dem Fahrer in die Kurven zu
legen und sich nicht zur Seite zu
lehnen, solange der Fahrer dies
nicht tut.
Zubehör und Ladung
Warnung
Befördern Sie keine Tiere auf Ihrem
Motorrad.
Tiere können plötzliche und unvorhersehbare Bewegungen machen, die zum
plötzlichen Verlust der Kontrolle über das
Motorrad und zu einem Unfall führen
können.
Warnung
Das Vorhandensein eines Beifahrers
beeinträchtigt die Fahr- und Bremseigenschaften eines Motorrads. Der Fahrer
muss bei der Fahrt mit einem Beifahrer
Reserven
für
diese
veränderten
Fahreigenschaften einplanen und darf
solche Fahrten nur unternehmen, wenn er
dafür geschult ist und sich mit den
dadurch hervorgerufenen veränderten
Betriebseigenschaften
des
Motorrads
vertraut gemacht hat und wohl fühlt.
Ein Betrieb des Motorrads ohne das
Einplanen von Reserven für das
Vorhandensein eines Beifahrers kann zum
Verlust der Kontrolle über das Motorrad
und zu einem Unfall führen.
Warnung
Versuchen Sie niemals, irgendwelche
Gegenstände zwischen Rahmen und
Kraftstofftank zu verstauen. Dies kann die
Lenkung einschränken und führt zum
Verlust der Kontrolle über das Motorrad
und in der Folge zu einem Unfall.
Lasten, die am Lenker oder an der
Vorderradgabel
angebracht
werden,
erhöhen die Masse der Lenkereinheit und
können
zu
einem
Verlust
der
Lenkkontrolle und in der Folge zu einem
Unfall führen.
Warnung
Befördern Sie keinen Beifahrer, der nicht
groß genug ist, mit den Füßen die
vorgesehenen Fußrasten zu erreichen.
Ein Beifahrer, der nicht groß genug ist, die
Fußrasten zu erreichen, ist nicht in der
Lage, sicher auf dem Motorrad zu sitzen,
und
verursacht
unter
Umständen
Instabilitäten, die zum Verlust der Kontrolle
und zu einem Unfall führen können.
67
Zubehör und Ladung
Warnung
Fahren Sie mit einem Motorrad, das mit
Zubehörartikeln versehen ist oder mit dem
Nutzlasten irgendeiner Art befördert
werden, niemals schneller als 130 km/h.
Geschwindigkeiten über 130 km/h sollten
mit einem Motorrad in beiden Fällen auch
dann nicht gefahren werden, wenn die
gesetzlich zulässige Höchstgeschwindigkeit
dies erlaubt.
Das Vorhandensein von Zubehörartikeln
und/oder Nutzlasten verändert das
Fahrverhalten und die Stabilität des
Motorrads.
Wenn Sie die Stabilitätsveränderungen
nicht im nötigen Ausmaß berücksichtigen,
kann dies zum Verlust der Kontrolle über
das Motorrad oder zu einem Unfall führen.
Denken Sie daran, dass die absolute
Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h
durch den Anbau nicht zugelassener
Zubehörartikel, unkorrekte Beladung,
abgenutzte Reifen, den allgemeinen
Zustand des Motorrads und schlechte
Straßen- oder Wetterbedingungen absinkt.
Warnung
Sollte der Beifahrersitz zum Transport
kleiner Gegenstände verwendet werden,
dann müssen diese sicher befestigt sein,
dürfen ein Gewicht von 5 kg nicht
überschreiten, die Kontrolle des Motorrads
nicht beeinträchtigen und nicht seitlich
oder nach hinten über das Motorrad
hinausragen.
Das Befördern von Gegenständen, die
mehr als 5 kg wiegen, ungesichert sind,
die Kontrolle beeinträchtigen oder seitlich
bzw. nach hinten über das Motorrad
hinausragen kann zum Verlust der
Kontrolle über das Motorrad und zu
einem Unfall führen.
Selbst bei korrekter Beladung des
Rücksitzes mit kleinen Gegenständen ist
die Höchstgeschwindigkeit des Motorrads
auf 130 km/h zu verringern.
Vorsicht
Sorgen Sie dafür, dass keine Gepäckstücke
auf oder über dem oberen Teil der
Heckverkleidung liegen.
Durch auf oder über dem oberen Teil der
Heckverkleidung liegende Gepäckstücke
könnte der Luftspalt zwischen Verkleidung
und Auspuff verschlossen werden, was zu
Schäden an der Verkleidung durch
Überhitzung führen könnte.
68
Wartung und Einstellungen
WARTUNG UND EINSTELLUNGEN
Inhaltsverzeichnis
Planmäßige Wartungsarbeiten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 72
Motoröl . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 75
Ölstand-Überprüfung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Öl- und Ölfilterwechsel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Entsorgen von Altöl und gebrauchten Ölfiltern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Ölspezifikation und -sorte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
75
76
78
78
Kühlsystem . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 78
Korrosionsschutzmittel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Überprüfen des Kühlmittelstands . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Kühlmittelstand anpassen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Kühlmittel erneuern. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Motorkühler und Schläuche . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
78
79
80
81
81
Drosselklappensteuerung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 82
Überprüfung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 83
Einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 83
Kupplung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 85
Überprüfung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 85
Einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 85
Antriebskette. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 86
Schmieren der Kette . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Prüfen des Antriebskettenspiels . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Einstellen des Antriebskettenspiels . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Verschleißinspektion von Kette und Ritzeln . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
86
87
87
88
Bremsen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 90
Verschleißinspektion der Bremsen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Bremsklotzverschleißausgleich . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Scheibenbremsflüssigkeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Überprüfen und Anpassen des Vorderrad-Bremsflüssigkeitsstands Daytona 675 und Street Triple R . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Überprüfen und Anpassen des Vorderrad-Bremsflüssigkeitsstands - Street Triple. . . . . .
Überprüfung und Anpassung des Hinterrad-Bremsflüssigkeitsstands . . . . . . . . . . . . . . .
Bremslichtschalter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
90
90
91
92
92
93
93
69
Wartung und Einstellungen
Reinigen der Windschutzscheibe. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 94
Lenkung/Radlager . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 95
Überprüfen der Lenkung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 95
Prüfen des Lenkkopflagerspiels. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 95
Überprüfen der Radlager . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 96
Vorderradaufhängung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 97
Überprüfen der Vorderradgabel. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 97
Einstelltabelle Vorderradaufhängung - Nur Daytona 675 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 98
Einstelltabelle Vorderradaufhängung - Nur Street Triple R . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 98
Einstellen der Vorderradaufhängung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 99
Einstellen der Federvorspannung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 99
Einstellen der Zugstufendämpfung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 99
Einstellen der Druckstufendämpfung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 100
Druckstufendämpfung für langsamen und schnellen Dämpfungshub. . . . . . . . . . . . . . 100
Hinterradaufhängung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 102
Einstelltabelle Hinterradaufhängung - Nur Daytona 675 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Einstelltabelle Hinterradaufhängung - Nur Street Triple R . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Einstellen der Hinterradaufhängung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Einstellen der Zugstufendämpfung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Einstellen der Druckstufendämpfung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Druckstufendämpfung für langsamen und schnellen Dämpfungshub. . . . . . . . . . . . . .
Einstellen der Druckstufendämpfung für langsamen Hub . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Einstellen der Druckstufen-dämpfung für schnellen Hub . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
102
102
103
103
103
104
104
104
Reifen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 105
Reifendruck . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Reifenverschleiß. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Empfohlene Mindestprofiltiefe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Austauschen der Reifen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
105
106
106
107
Batterie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 109
Ausbauen der Batterie. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .110
Entsorgen der Batterie. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .111
Batteriewartung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .111
Selbstentladung der Batterie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .111
Batteriewartung bei Einlagerung oder seltenem Gebrauch des Motorrads . . . . . . . . . . .112
Laden der Batterie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .112
Einbauen der Batterie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .113
70
Wartung und Einstellungen
Sicherungskasten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .113
Identifizieren der Sicherungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .115
Scheinwerfer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .116
Scheinwerfer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .116
Einstellen der Scheinwerfer - Daytona 675 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .117
Einstellen der Scheinwerfer - Street Triple und Street Triple R . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .118
Austauschen der Scheinwerferbirne - Daytona 675 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .119
Austauschen der Scheinwerferbirne - Street Triple und Street Triple R . . . . . . . . . . . . . .121
Rückleuchte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 122
Austauschen des Rücklichts - Alle Modelle . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 122
Blinkerleuchten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 122
Austauschen der Birne . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 122
Kennzeichenbeleuchtung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 122
Austauschen der Birne . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 122
Reinigung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 123
Vorbereitungen zum Waschen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Wobei Sie vorsichtig sein müssen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Nach dem Waschen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Unlackierte Aluminiumteile. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Reinigen der Auspuffanlage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Waschen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Trocknen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Schützen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
123
123
124
124
124
125
125
125
71
Wartung und Einstellungen
Planmäßige
Wartungsarbeiten
Um das Motorrad in einem sicheren und
zuverlässigen Zustand zu halten, müssen die
in diesem Abschnitt umrissenen Wartungsund Einstellarbeiten entsprechend den
Angaben in der Tabelle "Tägliche Prüfungen"
und
der
Tabelle
"Planmäßige
Wartungsarbeiten" durchgeführt werden. Im
Folgenden werden die bei der Durchführung
der täglichen Prüfungen zu befolgenden
Verfahren
sowie
einige
einfache
Einstellungen
und
Wartungspositionen
beschrieben.
Warnung
Um die in der Tabelle "Planmäßige
Wartungsarbeiten"
aufgeführten
Wartungspositionen korrekt ausführen zu
können,
werden
Spezialwerkzeuge,
Fachkenntnisse und Ausbildung benötigt.
Diese Kenntnisse und Ausrüstung sind nur
beim Triumph-Vertragshändler vorhanden.
Da das fehlerhafte Ausführen oder
Versäumen
von
Wartungsarbeiten
gefährliche Fahrbedingungen hervorrufen
kann, lassen Sie die planmäßige Wartung
dieses Motorrads stets durch einen
Triumph-Vertragshändler durchführen.
72
Warnung
Sämtliche Wartungspositionen sind äußerst
wichtig, und es darf keine von ihnen
vernachlässigt
werden.
Fehlerhaft
ausgeführte
Wartungsoder
Einstellarbeiten können zur Fehlfunktion
eines oder mehrerer Teile des Motorrads
führen. Ein Motorrad mit Fehlfunktionen
kann zum Verlust der Kontrolle und zu
einem Unfall führen.
Wetter-,
Bodenund
geografische
Bedingungen haben Auswirkungen auf die
Wartung. Das Wartungsschema ist so
anzupassen, dass es der speziellen
Umgebung, in der das Motorrad betrieben
wird, und den Anforderungen durch den
jeweiligen Besitzer gerecht wird.
Da das fehlerhafte Ausführen oder
Versäumen
von
Wartungsarbeiten
gefährliche Fahrbedingungen hervorrufen
kann, lassen Sie die planmäßige Wartung
dieses Motorrads stets durch einen
Triumph-Vertragshändler durchführen.
Triumph Motorcycles kann keine Haftung für
Sach- oder Personenschäden übernehmen,
die auf fehlerhafte Wartung oder falsche
Einstellungen
durch
den
Besitzer
zurückzuführen sind.
Wartung und Einstellungen
Beschreibung Tätigkeit
Kilometerstand in km oder Zeitraum, je nachdem, was zuerst eintritt
Erst
inspektion
Inspektion
A
Inspektion
B
Inspektion
C
Inspektion
D
Alle/
jeden
800
1 Monat
10.000
1 Jahr
20.000
2 Jahre
30.000
3 Jahre
40.000
4 Jahre
Tag
•
•
•
•
•
Motoröl - wechseln
-
•
•
•
•
•
Motorölfilter - wechseln
-
•
•
•
•
•
Ventilspiel - prüfen/einstellen
-
•
•
Luftfilter - wechseln
-
•
•
Motorsteuergerät - prüfen auf gespeicherte DTCs
-
Zündkerzen - prüfen
-
Zündkerzen - wechseln
-
Drosselklappengehäuse - abgleichen
-
Motorölkühler - prüfen auf Undichtigkeiten
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
Gasseilzüge - prüfen/einstellen
Tag
•
•
•
•
•
Kühlsystem - prüfen auf Undichtigkeiten
Tag
•
•
•
•
•
Kühlmittelstand - prüfen/einstellen
Tag
•
•
Kühlmittel - wechseln
•
•
-
•
Kraftstoffsystem - prüfen auf Undichtigkeiten,
Scheuerstellen usw.
Tag
•
•
•
•
•
Beleuchtung, Instrumente u. elektrische Systeme - prüfen
Tag
•
•
•
•
•
Lenkung - prüfen auf Freigängigkeit
Tag
•
•
•
•
•
•
•
•
•
Lenkkopflager - prüfen/einstellen
-
Lenkkopflager - schmieren
-
Gabel - prüfen auf Undichtigkeiten/Leichtgängigkeit
Gabelöl - wechseln
Bremsflüssigkeitsstand - prüfen
Tag
•
•
•
•
•
•
•
Tag
•
•
•
•
•
•
73
Wartung und Einstellungen
Beschreibung Tätigkeit
Kilometerstand in km oder Zeitraum, je nachdem, was zuerst eintritt
Alle/
jeden
Erst
inspektion
Inspektion
A
Inspektion
B
Inspektion
C
Inspektion
D
800
1 Monat
10.000
1 Jahr
20.000
2 Jahre
30.000
3 Jahre
40.000
4 Jahre
Bremsflüssigkeit - wechseln
Alle 2 Jahre
Bremsklotz - Verschleißumfang prüfen
Tag
•
•
•
•
•
Hauptbremszylinder - prüfen auf austretende
Bremsflüssigkeit
Tag
•
•
•
•
•
Bremssättel - prüfen auf austretende Bremsflüssigkeit und
festsitzende Kolben
Tag
•
•
•
•
•
Umlenkung der Hinterradaufhängung - prüfen/schmieren
-
•
Antriebskette - schmieren
•
Alle 300 km
Antriebskette - Verschleißprüfung
Alle 800 km
Kettendurchhang - prüfen/einstellen
Tag
Antriebsketten-Schleifschutz - prüfen
-
•
•
•
•
•
•
•
•
•
Befestigungen - Sichtprüfung auf Festigkeit
Tag
•
•
•
•
•
Räder - prüfen auf Schäden
Tag
•
•
•
•
•
-
•
•
•
•
•
Reifenverschleiß/Reifenschäden - prüfen
Tag
•
•
•
•
•
Reifendruck - prüfen/einstellen
Tag
•
•
•
•
•
Kupplungszug - prüfen/einstellen
Tag
•
•
•
•
•
Radlager - prüfen auf Verschleiß/Leichtgängigkeit
Sekundärluftsystem - prüfen/reinigen
Ständer - Funktion prüfen
•
Tag
Seilzüge Auslassventilklappen - prüfen/einstellen (nur
Daytona 675)
-
Klemmschrauben Sekundärauspuff - prüfen/einstellen
-
Kraftstoff- und Verdampfungsschläuche* - erneuern
-
•
•
*Verdampfungssystem nur bei kalifornischen Modellen.
74
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
Wartung und Einstellungen
Motoröl
Ölstand-Überprüfung
5
4
Halten Sie den Motorölstand innerhalb des
korrekten Bereichs, um eine korrekte
Funktion von Motor, Getriebe und Kupplung
zu gewährleisten, und wechseln Sie Öl und
Ölfilter entsprechend den Anforderungen für
planmäßige Wartungsarbeiten.
1
3
2
cdlq
Warnung
Ein Betrieb des Motorrads mit zu wenig,
zu altem oder verschmutztem Motoröl
führt zu beschleunigtem Motorverschleiß
und kann zum Festfressen von Motor oder
Getriebe führen. Ein Festfressen von Motor
oder Getriebe kann zum plötzlichen
Verlust der Kontrolle und zu einem Unfall
führen.
1. Einfüllöffnung
2. Position des Peilstabs im
Kurbelgehäuse
3. Peilstab
4. Obere Markierung
5. Untere Markierung
Warnung
Starten Sie den Motor niemals in
geschlossenen Räumen und lassen Sie ihn
niemals in geschlossenen Räumen laufen.
Abgase sind giftig und können innerhalb
kurzer Zeit zu Bewusstlosigkeit und zum
Tod führen. Betreiben Sie Ihr Motorrad
stets im Freien oder in ausreichend
belüfteten Bereichen.
Vorsicht
Ein Betreiben des Motors mit zu wenig Öl
führt zu Schäden am Motor. Falls die
Öldruckwarnleuchte nicht erlischt, schalten
Sie den Motor sofort ab und untersuchen
Sie die Ursache.
75
Wartung und Einstellungen
Starten Sie den Motor und lassen Sie ihn
etwa fünf Minuten im Leerlauf laufen.
Öl- und Ölfilterwechsel
Schalten Sie den Motor aus und warten Sie
anschließend mindestens drei Minuten, bis
sich das Öl gesetzt hat.
Ziehen Sie den Peilstab heraus, wischen Sie
ihn sauber und schrauben Sie ihn wieder
vollständig ein.
2
Hinweis:
•
•
Der Ölstand im Motor wird nur
dann exakt angezeigt, wenn der
Motor
normale
Betriebstemperatur hat, das Motorrad
senkrecht steht (nicht auf dem
Seitenständer) und der Peilstab
vollständig hineingeschraubt ist.
Füllen
Sie
durch
die
Peilstaböffnung im Kurbelgehäuse
kein Öl nach.
Ziehen Sie den Peilstab heraus.
Der Ölstand wird durch Linien auf dem
Peilstab angezeigt. Bei vollständiger Befüllung
muss sich der Ölstand auf Höhe der oberen
Peilstabmarkierung befinden.
Sollte der Ölstand unter der unteren
Markierung liegen, nehmen Sie den
Einfülldeckel ab und geben Sie nach und
nach durch die Einfülldeckelöffnung im
Kupplungsdeckel Öl hinzu, bis der korrekte
Stand erreicht ist.
Setzen Sie nach Erreichen des korrekten
Ölstands den Peilstab wieder ein und bringen
Sie den Einfülldeckel wieder an.
76
cdga
1
1. Ölablassschraube
2. Ölfilter
Motoröl und Filter sind gemäß den
Anforderungen
für
planmäßige
Wartungsarbeiten auszutauschen.
Warnung
Längerer oder wiederholter Kontakt mit
Motoröl kann zum Austrocknen der Haut,
zu
Hautirritationen
und
Hautentzündungen führen. Darüber hinaus
enthält Altöl schädliche Verunreinigungen,
die zu Hautkrebs führen können. Tragen
Sie stets geeignete Schutzkleidung und
vermeiden Sie den Hautkontakt mit Altöl.
Lassen Sie den Motor gründlich warmlaufen,
schalten Sie ihn anschließend aus und stellen
Sie das Motorrad in senkrechter Position
sicher auf einem ebenen Untergrund ab.
Wartung und Einstellungen
Bauen Sie die untere Verkleidung ab (nur bei
Daytona 675).
Platzieren Sie eine Ölauffangwanne unter
dem Motor.
Entfernen Sie die Ölablassschraube.
Warnung
Das Öl ist beim Berühren unter
Umständen heiß. Vermeiden Sie einen
Kontakt mit dem heißem Öl, indem Sie
geeignete Schutzkleidung, Handschuhe,
einen Augenschutz usw. tragen. Kontakt
mit heißem Öl kann zu Verbrühungen
oder Verbrennungen der Haut führen.
Lösen und entfernen Sie den Ölfilter mit Hilfe
von Triumph Spezialwerkzeug T3880313.
Entsorgen Sie den alten Ölfilter auf
umweltverträgliche Weise.
Tragen Sie eine dünne Schicht sauberes
Motoröl auf den Dichtring des neuen
Ölfilters auf. Bringen Sie den Ölfilter an und
ziehen Sie ihn fest. Anzugsmoment 10 Nm.
Bringen Sie Ölablassschraube wieder an und
ziehen Sie sie fest. Anzugsmoment 25 Nm.
Füllen Sie den Motor mit einem halb- oder
vollsynthetischen Motorrad-Motoröl 10W/40
oder 15W/50, das die Spezifikation API SH
(oder höher) und JASO MA erfüllt.
Starten Sie den Motor und lassen Sie ihn für
mindestens 30 Sekunden im Leerlauf laufen.
Vorsicht
Ein Erhöhen der Motordrehzahl über
Leerlaufniveau, bevor das Öl sämtliche
Teile des Motors erreicht hat, kann zur
Beschädigung oder zum Festfressen des
Motors führen. Erhöhen Sie die Drehzahl
erst, nachdem der Motor 30 Sekunden
gelaufen ist, damit das Öl vollständig
zirkulieren kann.
Vorsicht
Sollte der Druck des Motoröls zu gering
sein, leuchtet die Öldruckwarnleuchte auf.
Falls die Lampe bei laufendem Motor nicht
erlischt, schalten Sie den Motor sofort ab
und untersuchen Sie die Ursache. Das
Betreiben des Motors mit zu geringem
Öldruck verursacht Schäden am Motor.
Vergewissern
Sie
sich,
dass
die
Öldruckwarnleuchte kurz nach dem Anlassen
verlischt.
Schalten Sie die Zündung aus, prüfen Sie
den Ölstand mit Hilfe des zuvor
beschriebenen Verfahrens und füllen Sie
innerhalb des Bereichs zwischen den
Markierungslinien Minimum und Maximum
des Peilstabs Öl nach.
Bringen Sie die untere Verkleidung wieder an
(Nur bei Daytona 675).
77
Wartung und Einstellungen
Entsorgen von Altöl und
gebrauchten Ölfiltern
Schütten Sie zum Schutz der Umwelt kein Öl
auf den Boden, in Kanalisation oder Abflüsse
oder in Wasserläufe. Entsorgen Sie
gebrauchte Ölfilter nicht mit dem Hausmüll.
Erkundigen Sie sich im Zweifelsfall bei Ihren
Behörden vor Ort.
Ölspezifikation und -sorte
Hochleistungs-Einspritzmotoren von Triumph
sind
für
den
Einsatz halboder
vollsynthetischer Motorrad-Motoröle 10W/40
oder 15W/50 gemäß Spezifikation API SH
(oder höher) und JASO MA ausgelegt.
Setzen Sie dem Motoröl keinerlei chemische
Zusatzstoffe zu. Das Motoröl dient unter
anderem zum Schmieren der Kupplung, die
infolge der Zugabe von Zusatzstoffen
rutschen könnte.
Verwenden
Sie
keine
mineralischen,
pflanzlichen, nicht detergierenden oder
Kastoröle und keine anderen, der geforderten
Spezifikation nicht entsprechenden Öle. Eine
Verwendung solcher Öle kann unter
Umständen zu einem sofortigen und
gravierenden Motorschaden führen.
78
Kühlsystem
Um eine wirkungsvolle Kühlung des Motors
sicherzustellen,
prüfen
Sie
den
Kühlmittelstand täglich, bevor Sie mit dem
Motorrad fahren, und füllen Sie Kühlmittel
nach, wenn der Stand zu niedrig ist.
Hinweis:
•
Das Kühlsystem des Motorrads ist
ab Werk mit einem GanzjahresHybrid-OAT-Kühlmittel
(Hybrid
Organic
Acid
Technology)
versehen. Es ist grün, enthält eine
50%-ige Frostschutzmittellösung
auf Ethylenglykol-Basis und besitzt
einen Gefrierpunkt von -35°C.
Korrosionsschutzmittel
Zum Schutz des Kühlsystems vor Korrosion
ist die Verwendung von Korrosionsschutzmitteln
im
Kühlmittel
von
entscheidender Bedeutung.
Falls Kühlmittel ohne Korrosionsschutzmittel
verwendet wird, bilden sich Rost und
Kesselstein im Wassermantel und Kühler des
Kühlsystems. Dadurch setzen sich die
Kühlmittelkanäle
zu
und
die
Leistungsfähigkeit des Kühlsystems wird
erheblich herabgesetzt.
Wartung und Einstellungen
Überprüfen des Kühlmittelstands
Warnung
HD4X Hybrid-OAT-Kühlmittel enthält
Korrosions- und Frostschutzmittel, die für
Aluminiummotoren und –kühler geeignet
sind. Wenden Sie das Kühlmittel stets
entsprechend den Herstellerangaben an.
Hinweis:
•
Der Kühlmittelstand ist bei kaltem
Motor zu prüfen (Raum- oder
Umgebungstemperatur).
Daytona 675
Kühlmittel
mit
Korrosionsund
Frostschutzmitteln
enthält
giftige
Chemikalien, die schädlich für den
menschlichen Körper sind. Verschlucken
Sie
niemals
Frostschutzmittel
oder
Motorrad-Kühlmittel.
1
Hinweis:
•
Das von Triumph gelieferte HD4X
Hybrid-OAT-Kühlmittel ist fertig
angemischt und muss vor den
Befüllen oder Nachfüllen des
Kühlsystems
nicht
verdünnt
werden.
2
3
cdle
1.
2.
3.
4.
4
Ausgleichsbehälter
Behälterverschluss
Markierung MAX
Markierung MIN
Stellen Sie das Motorrad senkrecht auf einem
ebenen
Untergrund
auf.
Der
Ausgleichsbehälter ist von der linken Seite
des Motorrads aus zwischen hinterem Ende
der unteren Verkleidung und Rahmen
sichtbar.
Prüfen Sie den Kühlmittelstand im
Ausgleichsbehälter. Der Kühlmittelstand muss
zwischen den Markierungen MAX und MIN
liegen. Sollte der Kühlmittelstand den
Mindeststand unterschreiten, muss er
entsprechend angepasst werden.
79
Wartung und Einstellungen
Kühlmittelstand anpassen
Street Triple und Street Triple R
Warnung
FHOH
1.
2.
3.
4.
Ausgleichsbehälter
Behälterverschluss
Markierung MAX
Markierung MIN
Stellen Sie das Motorrad senkrecht auf einem
ebenen Untergrund auf.
Entfernen
Sie
den
Deckel
des
Ausgleichsbehälters oder den KühlerDruckverschluss nicht, solange der Motor
heiß ist. Wenn der Motor heiß ist, ist das
Kühlmittel innerhalb des Motorkühlers
ebenfalls heiß und steht außerdem unter
Druck. Der Kontakt mit diesem heißen,
unter
Druck
stehenden
Kühlmittel
verursacht
Verbrühungen
und
Hautschäden.
Lassen Sie den Motor abkühlen.
Daytona 675
Der Deckel des Ausgleichsbehälters kann
von der linken Seite des Motorrads aus
zwischen hinterem Ende der unteren
Verkleidung und Rahmen entfernt werden.
Bauen
Sie
den
Sitz
ab.
Der
Ausgleichsbehälter befindet sich zwischen
den Rahmenlängsrohren unterhalb des
Sitzes.
Street Triple und Street Triple R
Prüfen Sie den Kühlmittelstand im
Ausgleichsbehälter. Der Kühlmittelstand muss
zwischen den Markierungen MAX und MIN
liegen. Sollte der Kühlmittelstand den
Mindeststand unterschreiten, muss er
entsprechend angepasst werden.
Alle Modelle
80
Bauen Sie den Sitz aus, um Zugang zum
Ausgleichsbehälter zu erlangen.
Entfernen
Sie
den
Deckel
des
Ausgleichsbehälters und geben Sie durch die
Einfüllöffnung Kühlmittelgemisch hinzu, bis
der Stand die Markierung MAX erreicht.
Bringen Sie den Deckel wieder an.
Wartung und Einstellungen
Alle Modelle
Hinweis:
•
•
Erfolgt
die
KühlmittelstandÜberprüfung
wegen
einer
vorangegangenen
Überhitzung
des
Kühlmittels,
prüfen
Sie
ebenfalls
den
Stand
im
Motorkühler und füllen Sie bei
Bedarf nach.
In Notfällen kann auch destilliertes
Wasser
zum
Kühlsystem
hinzugefügt werden. Anschließend
muss dann allerdings so schnell
wie möglich das Kühlmittel
abgelassen und das Kühlsystem
mit HD4X Hybrid-OAT-Kühlmittel
neu befüllt werden.
Vorsicht
Die Verwendung von hartem Wasser im
Kühlsystem
führt
zu
Kesselsteinablagerungen in Motor und Motorkühler
und zu einer wesentlich verminderten
Leistungsfähigkeit des Kühlsystems. Eine
verringerte
Leistungsfähigkeit
des
Kühlsystems kann dazu führen, dass der
Motor überhitzt und gravierende Schäden
erleidet.
Kühlmittel erneuern
Lassen Sie das Kühlmittel durch einen
Triumph-Vertragshändler entsprechend den
planmäßigen
Wartungsanforderungen
erneuern.
Motorkühler und Schläuche
Kühlerschläuche auf Risse oder Alterung und
die Schlauchschellen auf Festigkeit. Lassen Sie
etwaige defekte Teile durch Ihren TriumphVertragshändler erneuern.
Prüfen Sie Kühlergrill und Kühlerlamellen auf
Behinderungen des Luftstroms durch
Insekten, Blätter oder Schlamm. Entfernen Sie
etwaige
Behinderungen
mit
einem
Niederdruck-Wasserstrahl.
Warnung
Der Ventilator arbeitet automatisch, wenn
der Motor läuft. Halten Sie stets Hände
und Kleidung vom Ventilator fern, da der
Kontakt mit dem rotierenden Ventilator zu
Verletzungen führen kann.
Vorsicht
Die
Verwendung
von
HochdruckWasserstrahlen, wie etwa aus einer
Autowaschanlage oder einem HaushaltsHochdruckwäscher,
können
zur
Beschädigung der Kühlerlamellen führen,
Undichtigkeiten verursachen und die
Funktionsfähigkeit
des
Motorkühlers
beeinträchtigen.
Stellen Sie sicher, dass der Luftstrom durch
den Motorkühler nicht durch das
Anbringen
nicht
zugelassener
Zubehörteile vor dem Motorkühler oder
hinter dem Kühlerventilator behindert oder
abgelenkt wird. Eine Störung der
Luftströmung des Motorkühlers kann zu
Überhitzung
und
dadurch
unter
Umständen zu Motorschäden führen.
Prüfen Sie entsprechend den Anforderungen
für planmäßige Wartungsarbeiten die
81
Wartung und Einstellungen
Drosselklappensteuerung
2
1
1. Gasgriff (Abbildung zeigt
Daytona 675)
2. Korrekte Einstellung, 2 - 3 mm
Warnung
Der Gasgriff steuert die Drosselklappen in
den Drosselklappeneinheiten. Sollten die
Gasseilzüge fehlerhaft eingestellt sein, so
dass sie entweder zu fest oder zu locker
sitzen,
ist
eine
Steuerung
der
Drosselklappe unter Umständen schwierig
und nachteilige Auswirkungen auf die
Leistung können die Folge sein.
Prüfen Sie das Gasgriffspiel gemäß den
Anforderungen
für
planmäßige
Wartungsarbeiten und nehmen Sie falls
nötig entsprechende Einstellungen vor.
82
Warnung
Verfolgen Sie stets alle Änderungen, die
das Gefühl für den Gasgriff betreffen, mit
Wachsamkeit und lassen Sie das
Drosselklappensystem
von
einem
Triumph-Vertragshändler
überprüfen,
wenn Sie Änderungen auf diesem Gebiet
bemerken. Die Änderungen können auf
Verschleiß innerhalb des Mechanismus
zurückgehen,
der
zu
einem
Hängenbleiben der Drosselklappe führen
kann.
Eine fehlerhaft eingestellte, hängende oder
blockierte Drosselklappe führt zum Verlust
der Kontrolle über das Motorrad und zu
einem Unfall.
Wartung und Einstellungen
Überprüfung
Einstellen
Warnung
Die Verwendung des Motorrads mit
fehlerhaft eingestellten, falsch geführten,
hängenden
oder
beschädigten
Gasseilzügen beeinträchtigt die Funktion
der Drosselklappe und führt zum Verlust
der Kontrolle über das Motorrad und zu
einem Unfall.
Um fehlerhafte Einstellungen, falsche
Seilführung oder den fortdauernden
Gebrauch
einer
hängenden
oder
beschädigten Drosselklappe zu vermeiden,
lassen Sie Ihre Drosselklappe stets von
Ihrem Triumph-Vertragshändler prüfen
und einstellen.
Vergewissern Sie sich, dass sich die
Drosselklappe
leichtgängig,
ohne
übermäßige Kraftanstrengung öffnen lässt
und ohne hängen zu bleiben schließt. Lassen
Sie das Drosselklappensystem von einem
Triumph-Vertragshändler überprüfen, wenn
Sie ein Problem bemerken oder Zweifel
irgendwelcher Art haben.
CDML
Vergewissern Sie sich, dass der Gasgriff beim
Vor- und Zurückdrehen 2 - 3 mm Spiel hat.
Sollte die Größe des Spiels nicht korrekt sein,
empfiehlt Ihnen Triumph, die Einstellungen
von
Ihrem
Triumph-Vertragshändler
vornehmen zu lassen. In dringenden Fällen
kann die Einstellung der Drosselklappe
jedoch wie folgt durchgeführt werden:
1.
2.
3.
4.
Öffnungszug-Einsteller
Schließzug-Einsteller
Schließzug – Spiel-Messpunkt
Gasgriff (Abbildung zeigt
Daytona 675)
5. Öffnungszug – Spiel-Messpunkt
83
Wartung und Einstellungen
Bauen Sie den Sitz ab.
Klemmen Sie die Batterie ab, das Minuskabel
(schwarz) zuerst.
Bauen Sie den Kraftstofftank aus.
Bauen Sie die Airbox aus.
Lösen Sie die Sicherungsmuttern an den
Öffnungszug-Einstellern.
Drehen Sie den Öffnungszug-Einsteller am
Gasgriff-Ende so, dass in jeder Richtung die
gleiche Einstellweite zur Verfügung steht.
Drehen Sie den Öffnungszug-Einsteller am
Drosselklappenende des Seilzugs so, dass am
Gasgriff ein Spiel von 2 - 3 mm herrscht.
Ziehen Sie die Sicherungsmutter fest.
Ziehen Sie die Sicherungsmuttern
Einstellvorrichtung fest.
der
Warnung
Stellen
Sie
sicher,
dass
die
Sicherungsmuttern
aller
Seilzüge
festgezogen
sind,
da
eine
lose
Sicherungsmutter zu einer hängenden
Drosselklappe führen kann.
Eine fehlerhaft eingestellte, hängende oder
blockierte Drosselklappe kann zum Verlust
der Kontrolle über das Motorrad und zu
einem Unfall führen.
Nehmen Sie mit Hilfe der Einstellvorrichtung
nahe dem Gasgriff-Ende des Seilzugs alle
erforderlichen kleineren Einstellungen vor,
um ein Spiel von 2 - 3 mm zu erreichen
erreichen. Ziehen Sie die Sicherungsmutter
der Einstellvorrichtung fest.
Bauen Sie die Airbox wieder ein.
Stellen Sie sicher, dass bei komplett
geschlossener Drosselklappe an dem an den
Drosselklappeneinheiten
angebrachten
Nocken ein Spiel von 2 - 3 mm im
Schließzug herrscht. Falls nötig, nehmen Sie
die Einstellung auf die gleiche Weise wie
beim Öffnungszug vor, bis ein Spiel von
2 - 3 mm herrscht.
Vergewissern Sie sich, dass sich die
Drosselklappe
leichtgängig,
ohne
übermäßige Kraftanstrengung öffnen lässt
und ohne hängen zu bleiben schließt.
84
Bauen Sie den Kraftstofftank wieder an.
Klemmen Sie die Batterie wieder an, das
Pluskabel (rot) zuerst.
Bauen Sie den Sitz wieder an.
Fahren
Sie
vorsichtig
zu
Ihrem
nächstgelegenen
Triumph-Vertragshändler
und lassen Sie ihn das Drosselklappensystem
gründlich überprüfen, bevor Sie das
Motorrad wieder fahren.
Wartung und Einstellungen
Kupplung
Überprüfung
Vergewissern
Sie
sich,
dass
Kupplungshebel 2 - 3 mm Spiel hat.
der
Sollte das Spiel vom korrekten Wert
abweichen, muss es neu eingestellt werden.
Einstellen
Lockern Sie die gerändelte Sicherungsmutter
am Hebelende des Kupplungszugs und
drehen Sie Einstellbuchse, bis das korrekte
Spiel am Kupplungshebel erreicht ist.
2
1
ccpe1
1. Kupplungshebel
2. 2 - 3 mm
Das
Motorrad
ist
mit
einer
seilzugbetriebenen Kupplung ausgestattet.
Wenn der Kupplungshebel übermäßiges
Spiel aufweist, trennt die Kupplung unter
Umständen nicht vollständig. Dies führt zu
Problemen beim Gangwechsel und beim
Einlegen des Leerlaufs. In deren Folge kann
es zum Abwürgen des Motors und zu
Schwierigkeiten bei der Kontrolle des
Motorrads kommen.
Ziehen Sie die gerändelte Sicherungsmutter
gegen das Kupplungshebelmodul fest.
Wenn mit Hilfe des Hebel-Einstellers keine
korrekte Einstellung erreicht werden kann,
verwenden Sie den Kabeleinsteller am
unteren Ende des Zuges.
Lockern Sie die Einstell-Sicherungsmutter.
Drehen Sie den Außenzug-Einsteller, so dass
der Kupplungshebel 2 - 3 mm Spiel erhält.
Ziehen Sie die Sicherungsmutter fest.
Hat der Kupplungshebel dagegen zu wenig
Spiel, greift die Kupplung unter Umständen
nicht vollständig, so dass sie rutscht. Dies
vermindert die Leistung und führt zu
vorzeitigem Kupplungsverschleiß.
Das Spiel des Kupplungshebels ist gemäß
den
Anforderungen
für
planmäßige
Wartungsarbeiten zu überprüfen.
85
Wartung und Einstellungen
Antriebskette
Aus
Sicherheitsgründen
und
um
übermäßigen Verschleiß zu verhindern, muss
die
Antriebskette
entsprechend
den
Anforderungen
für
planmäßige
Wartungsarbeiten überprüft, eingestellt und
geschmiert
werden.
Extreme
Einsatzbedingungen, wie Tausalz oder
gestreute Straßen, erfordern ein häufigeres
Überprüfen, Einstellen und Schmieren der
Kette.
Wenn die Kette stark abgenutzt oder falsch
eingestellt ist (entweder zu fest oder zu
locker), kann sie von den Ritzeln springen
oder reißen. Ersetzen Sie die Antriebskette
daher immer, wenn sie abgenutzt oder
beschädigt ist, und verwenden Sie dabei
Triumph-Originalteile von einem TriumphVertragshändler.
Warnung
Eine lockere oder verschlissene Kette oder
eine Kette, die reißt oder von den Ritzeln
springt, könnte sich im Motorritzel
verfangen oder das Hinterrad blockieren.
Eine Kette, die sich im Motorritzel verfängt,
verursacht Verletzungen beim Fahrer und
führt zum Verlust der Kontrolle über das
Motorrad und zu einem Unfall.
Ebenso führt ein Blockieren des Hinterrads
zum Verlust der Kontrolle über das
Motorrad und zu einem Unfall.
86
Schmieren der Kette
Eine Schmierung ist alle 300 km erforderlich,
ebenso nach Fahrten bei Nässe, auf nassen
Straßen und wann immer die Kette trocken
erscheint.
Verwenden
Sie
das
im
"Spezifikationen"
empfohlene
Kettenschmiermittel.
Abschnitt
Spezial-
Tragen Sie Schmiermittel auf die Seiten der
Rollen auf und lassen Sie das Motorrad
anschließend 8 Stunden unbenutzt stehen
(idealerweise über Nacht). Dadurch kann das
Öl in die O-Ringe der Kette usw. vordringen.
Wischen Sie vor dem Fahren
vorhandenes überschüssiges Öl ab.
etwa
Sollte die Kette besonders schmutzig sein,
reinigen Sie sie zuerst und tragen Sie
anschließend das Öl wie oben beschrieben
auf.
Vorsicht
Reinigen Sie die Kette nicht mit einer
Druckwäsche,
da
hierdurch
die
Komponenten der Kette beschädigt
werden können.
Wartung und Einstellungen
Prüfen des Antriebskettenspiels
Einstellen des Antriebskettenspiels
Bei der Daytona 675 muss die vertikale
Auslenkung der Antriebskette im Bereich von
24 - 30 mm liegen.
Bei der Street Triple und der Street Triple R
muss die vertikale Auslenkung der
Antriebskette im Bereich von 13 - 32 mm
liegen.
2
1
CDKV
1. Maximale Auslenkung
3
Warnung
Stellen Sie vor Beginn der Arbeiten sicher,
dass das Motorrad stabil steht und
hinreichend abgestützt ist. Das trägt dazu
bei, Verletzungen von Personen oder
Schäden am Motorrad zu vermeiden.
Stellen Sie das Motorrad auf einem ebenen
Untergrund ab und halten sie es senkrecht,
ohne dabei eine Gewichtskraft auszuüben.
Drehen Sie durch Schieben des Motorrads
das Hinterrad und suchen Sie die Stelle, an
der die Kette am stärksten gespannt ist.
Messen Sie die vertikale Auslenkung der
Kette in der Mitte zwischen den Kettenritzeln.
cdlf
1. Stellschraube
2. Sicherungsmutter Stellschraube
3. Hinterradachsenmutter
Lockern Sie die Radachsenmutter.
Lösen Sie die Sicherungsmuttern an der
linken und rechten Kettenstellschraube.
Drehen
Sie
die
Stellschrauben
im
Uhrzeigersinn, um das Kettenspiel zu
vergrößern, und gegen den Uhrzeigersinn,
um es zu verringern. Drehen Sie beide
Stellschrauben dabei gleich weit.
Wenn das Kettenspiel auf das korrekte Maß
eingestellt ist, schieben Sie das Rad in eine
Position, in der es festen Kontakt mit der
Einstellvorrichtung hat. Ziehen Sie beide
Einstell-Sicherungsmuttern
mit
dem
Anzugsmoment
27 Nm
und
die
87
Wartung und Einstellungen
Hinterradachsenmutter mit dem Anzugsmoment 110 Nm fest.
Prüfen
Sie
Wiederholen
erforderlich.
Verschleißinspektion von Kette und
Ritzeln
das
Kettenspiel
erneut.
Sie die Einstellung falls
Warnung
Wenn die Einstell-Sicherungsmuttern nicht
sicher befestigt sind oder die Radachse
locker ist, kann dies beim Betrieb des
Motorrads die Stabilität und das
Fahrverhalten
des
Motorrads
beeinträchtigen. Diese Beeinträchtigung
von Stabilität und Fahrverhalten kann zum
Verlust der Kontrolle und zu einem Unfall
führen.
Überprüfen Sie die Wirksamkeit
Hinterrad-Bremse. Korrigieren Sie
Zustand wenn nötig.
der
den
CDKW
1. Maß über 20 Kettenglieder
2. Gewicht
Entfernen Sie den Kettenschutz.
Ziehen Sie die Kette straff, indem Sie ein
Gewicht von 10 - 20 kg an die Kette hängen.
Warnung
Ein Betreiben des Motorrads mit
fehlerhaften Bremsen ist gefährlich. Sie
müssen vor jedem weiteren Fahrversuch
zwecks Mängelbeseitigung Ihren TriumphVertragshändler
aufsuchen.
Das
Ausbleiben der Mängelbeseitigung kann
eine Verminderung der Bremsleistung zur
Folge haben. Dies kann zum Verlust der
Kontrolle über das Motorrad oder zu
einem Unfall führen.
88
Messen Sie am geraden Teil der Kette die
Länge von 20 Kettengliedern von der Mitte
des ersten Kettenbolzens bis zur Mitte des
21. Kettenbolzens. Nehmen Sie Messungen
an verschiedenen Stellen vor, da der
Kettenverschleiß möglicherweise ungleichmäßig ist.
Sollte die Länge das maximale Servicelimit
von 319 mm überschreiten, muss die Kette
ersetzt werden.
Wartung und Einstellungen
Drehen Sie das Hinterrad und untersuchen
Sie die Antriebskette auf beschädigte
Kettenrollen sowie lockere Kettenbolzen und
-glieder.
Untersuchen Sie außerdem die Ritzel auf
ungleichmäßig oder übermäßig abgenutzte
Zähne.
6%23#(,)33%.%2
:!(.
-/4/22)4:%,
!"'%.54:4%2
:!(.
().4%2%32)4:%,
Warnung
Die Verwendung nicht zugelassener Ketten
kann dazu führen, dass die Kette reißt oder
von den Ritzeln springt.
Verwenden Sie eine Originalkette von
Triumph, wie sie im Triumph Teilekatalog
aufgeführt ist.
Vernachlässigen Sie niemals die Wartung
der Kette und lassen Sie Ketten stets durch
einen Triumph-Vertragshändler montieren.
Vorsicht
2ITZELVERSCHLEI”ZUR
6ERDEUTLICHUNGÓBERZEICHNET
CCOL
Sollten Unregelmäßigkeiten vorliegen, lassen
Sie die Antriebskette und/oder die Ritzel von
Ihrem Triumph-Vertragshändler ersetzen.
Sollten Sie Verschleiß an den Kettenritzeln
feststellen, ersetzen Sie Ritzel und
Antriebskette stets zusammen.
Das Ersetzen abgenutzter Ritzel ohne
gleichzeitiges Ersetzen der Kette führt zu
vorzeitigem Verschleiß der neuen Ritzel.
Montieren Sie den Kettenschutz wieder.
89
Wartung und Einstellungen
Bremsen
Verschleißinspektion der Bremsen
Warnung
Bremsklötze sind stets als Radsatz zu
erneuern. Am Vorderrad, wo zwei
Bremssättel montiert sind, sind alle Klötze
an beiden Bremssätteln zu erneuern.
1
2
Das Ersetzen einzelner Bremsklötze hat
eine
Leistungsverminderung
des
Bremssystems zur Folge. Dies kann zu
einem Unfall führen.
Fahren Sie nach dem Einbau neuer
Bremsklötze extrem vorsichtig, bis die
neuen Bremsklötze eingefahren sind.
cbmz
1. Bremsklötze
2. Mindestbelagdicke
Bremsklötze müssen entsprechend der
Tabelle "Planmäßige Wartungsarbeiten"
überprüft werden und sind zu ersetzen,
wenn sie bis auf die Mindestbelagdicke oder
darüber hinaus verschlissen sind, so dass das
Servicelimit erreicht oder überschritten ist.
Sollte die Belagdicke eines der Bremsklötze
(vordere oder hintere Bremse) kleiner als
1,5 mm sein, sollte einer der Bremsklötze also
bis auf den Boden der Nut verschlissen sein,
sind sämtliche Bremsklötze an diesem Rad zu
erneuern.
90
Bremsklotzverschleißausgleich
Der Verschleiß von Bremsscheiben und
Bremsklötzen wird automatisch ausgeglichen
und hat keinerlei Auswirkungen auf die
Bedienung
des
Bremshebels
oder
Bremspedals. An den vorderen und hinteren
Bremsen befinden sich keine einzustellenden
Teile.
Wartung und Einstellungen
Warnung
Warnung
Sollte sich der Bremshebel oder das
Bremspedal
beim
Betätigen
weich
anfühlen oder sollte der Hebelweg bzw.
Pedalweg übermäßig lang werden,
befindet sich möglicherweise Luft in den
Bremsleitungen oder es liegt ein Defekt
am Bremssystem vor.
Bremsflüssigkeit ist hygroskopisch, d. h.,
dass sie Feuchtigkeit aus der Luft
aufnimmt.
Das Betreiben des Motorrads unter diesen
Bedingungen ist gefährlich. Vor jeder
weiteren Fahrt muss Ihr TriumphVertragshändler den Mangel beseitigen.
Erneuern Sie aus diesem Grund die
Bremsflüssigkeit stets entsprechend den
Anforderungen
für
planmäßige
Wartungsarbeiten.
Das Fahren mit fehlerhaften Bremsen kann
zum Verlust der Kontrolle über das
Motorrad und zu einem Unfall führen.
Verwenden Sie stets neue Bremsflüssigkeit
aus einem versiegelten Behälter und
niemals solche aus unversiegelten oder
bereits geöffneten Behältern.
Scheibenbremsflüssigkeit
Überprüfen Sie den Bremsflüssigkeitsstand in
beiden
Bremsflüssigkeitsbehältern
und
erneuern
Sie
die
Bremsflüssigkeit
entsprechend den Anforderungen für
planmäßige Wartungsarbeiten. Verwenden
Sie ausschließlich Bremsflüssigkeit DOT 4,
wie
im
Abschnitt
"Spezifikationen"
empfohlen. Die Bremsflüssigkeit ist ebenfalls
zu erneuern, wenn sie Feuchtigkeit
aufgenommen
haben
oder
durch
Verschmutzungen verunreinigt sein sollte
oder wenn Sie dies vermuten.
Aufgenommene Feuchtigkeit setzt den
Siedepunkt der Bremsflüssigkeit stark
herab und führt dadurch zu einer
Verminderung der Bremsleistung.
Mischen Sie niemals Bremsflüssigkeit
verschiedener Marken oder Sorten.
Prüfen Sie den Bremskreislauf auf
Undichtigkeiten
im
Bereich
von
Anschlussstücken,
Dichtungen
und
Verbindungen und prüfen Sie die
Bremsschläuche darüber hinaus auf Risse,
Alterung und Schäden.
Beheben Sie etwa vorhandene Fehler stets,
bevor Sie mit dem Motorrad fahren.
Das Nichtbeachten und Nichtbefolgen
eines dieser Punkte kann gefährliche
Fahrbedingungen hervorrufen, die zum
Verlust der Kontrolle über das Motorrad
und zu einem Unfall führen können.
91
Wartung und Einstellungen
Überprüfen und Anpassen des
Vorderrad-Bremsflüssigkeitsstands Daytona 675 und Street Triple R
Überprüfen und Anpassen des
Vorderrad-Bremsflüssigkeitsstands Street Triple
3
1
2
jajc
1. Vorderer Bremsflüssigkeitsbehälter,
obere Markierungslinie
2. Untere Markierungslinie
3. Sicherheitsclip
Der
Bremsflüssigkeitsstand
in
den
Bremsflüssigkeitsbehältern
muss
(in
waagerechter Lage) zwischen der oberen
und unteren Niveaumarkierung gehalten
werden.
Entfernen Sie den Sicherheitsclip.
Entfernen Sie den Behälterdeckel.
Füllen Sie den Bremsflüssigkeitsbehälter bis
zur oberen Niveaumarkierung mit frischer
Bremsflüssigkeit DOT 4 aus einem
versiegelten Behälter auf.
Bringen Sie den Behälterdeckel wieder an
und stellen Sie dabei sicher, dass die
Membrandichtung korrekt eingebaut wird.
Setzen Sie den Sicherheitsclip wieder ein.
92
1. Vorderer Bremsflüssigkeitsbehälter,
obere Markierungslinie
2. Untere Markierungslinie
Der Bremsflüssigkeitsstand in den Bremsflüssigkeitsbehältern muss (in waagerechter
Lage) zwischen der oberen und unteren
Niveaumarkierung gehalten werden.
Prüfen
Sie
zur
Überprüfung
des
Bremsflüssigkeitsstands den im Fenster auf
der Vorderseite des Bremsflüssigkeitsbehälters sichtbaren Flüssigkeitsstand.
Lösen Sie zum Anpassen des Flüssigkeitsstands die Deckelschrauben, nehmen Sie
den Behälterdeckel ab und notieren Sie sich
dabei die Einbauposition der Dichtmembran.
Füllen Sie den Bremsflüssigkeitsbehälter bis
zur oberen Niveaumarkierung mit frischer
Bremsflüssigkeit DOT 4 aus einem
versiegelten Behälter auf.
Bringen Sie den Behälterdeckel wieder an
und stellen Sie dabei sicher, dass die
Membrandichtung korrekt zwischen Deckel
und Behälter sitzt. Ziehen Sie die
Deckelbefestigungsschrauben fest.
Wartung und Einstellungen
Überprüfung und Anpassung des
Hinterrad-Bremsflüssigkeitsstands
Alle Modelle
1
Bremslichtschalter
Das
Bremslicht
wird
unabhängig
voneinander entweder durch die vordere
oder die hintere Bremse ausgelöst. Sollte das
Bremslicht beim Ziehen des Bremshebels
bzw. Treten des Bremspedals nicht
funktionieren, wenn sich die Zündung in der
Stellung AN befindet, lassen Sie Ihren
Triumph-Vertragshändler nach dem Fehler
suchen und ihn beheben.
Warnung
2
Das Betreiben des Motorrads mit defektem
Bremslicht ist verboten und gefährlich.
cdlg
1. Hinterer Bremsflüssigkeitsbehälter,
obere Markierungslinie
2. Untere Markierungslinie
Das Betreiben eines Motorrads mit
defektem Bremslicht kann zu einem Unfall
mit Verletzungsfolgen für den Fahrer und
andere Straßenverkehrsteilnehmer führen.
Warnung
Sollte der Bremsflüssigkeitsstand in einem
der Bremsflüssigkeitsbehälter merklich
fallen, suchen Sie Rat bei Ihrem TriumphVertragshändler, bevor Sie das Motorrad
fahren. Das Betreiben des Motorrads mit
zu geringem Bremsflüssigkeitsstand oder
mit einer Undichtigkeit im Bremsflüssigkeitskreislauf ist gefährlich und kann
zum Verlust der Kontrolle über das
Motorrad und zu einem Unfall führen.
93
Wartung und Einstellungen
Reinigen der
Windschutzscheibe
Warnung
Nur Daytona 675
Versuchen
Sie
niemals,
die
Windschutzscheibe während der Fahrt zu
reinigen, da das Loslassen des Lenkers
zum Verlust der Kontrolle über das
Fahrzeug und zu einem Unfall führen
kann.
Reinigen Sie die Windschutzscheibe mit einer
milden Seifen- oder Reinigungsmittellauge
und lauwarmem Wasser. Spülen Sie nach
dem Reinigen gründlich und wischen Sie mit
einem weichen, faserfreien Tuch trocken.
Der Betrieb des Motorrads mit einer
beschädigten
oder
zerkratzten
Windschutzscheibe schränkt die Frontsicht
des
Fahrers
ein.
Jede
derartige
Einschränkung der Frontsicht ist gefährlich
und kann einen Unfall mit Verletzungsoder Todesfolge zur Folge haben.
Vorsicht
Produkte wie Fensterscheibenreiniger,
Insektenentferner,
Wasserabweiser,
Scheuermittel,
Benzin
oder
starke
Lösungsmittel wie Alkohol, Aceton,
Tetrachlorkohlenstoff usw. führen zu
Schäden an der Windschutzscheibe.
Lassen Sie solche Produkte niemals in
Kontakt mit der Scheibe gelangen.
Sollte
die
Transparenz
der
Windschutzscheibe durch Kratzer oder
Oxidationsspuren herabgesetzt sein, die nicht
entfernt werden können, muss sie ersetzt
werden.
94
Vorsicht
Ätzende Chemikalien wie Batteriesäure
führen
zu
Schäden
an
der
Windschutzscheibe. Lassen Sie ätzende
Chemikalien niemals in Kontakt mit der
Windschutzscheibe gelangen.
Wartung und Einstellungen
Lenkung/Radlager
Prüfen des Lenkkopflagerspiels
Vorsicht
Stellen Sie sicher, dass das Motorrad stabil
steht und hinreichend auf einer geeigneten
Unterlage abgestützt ist, um ein
Verletzungsrisiko durch Umstürzen des
Motorrads während der Untersuchung zu
vermeiden. Üben Sie keine extreme Kraft
auf das jeweilige Rad aus und rucken Sie
nicht zu kräftig an dem jeweiligen Rad, da
das Motorrad dadurch instabil werden, von
seiner Unterlage herabstürzen und
Verletzungen verursachen könnte.
Stellen Sie sicher, dass der Ölsumpf durch
die Position des Stützblocks nicht
beschädigt wird.
Überprüfen der Lenkung
Schmieren Sie die Lenkkopflager und
untersuchen Sie ihren Zustand entsprechend
den
Anforderungen
für
planmäßige
Wartungsarbeiten.
Hinweis:
•
Untersuchen Sie die Radlager stets
zum gleichen Zeitpunkt wie die
Lenkkopflager.
cdlh
Prüfen des Lenkspiels
(Abbildung zeigt Daytona 675)
Überprüfung
Stellen Sie das Motorrad in senkrechter
Stellung auf einem ebenen Untergrund auf.
Heben Sie das Vorderrad an und stützen Sie
das Motorrad ab.
Stellen Sie sich vor das Motorrad, ergreifen
Sie das untere Ende der Vorderradgabel und
versuchen
Sie,
sie
vorund
zurückzubewegen.
Sollten Sie ein Spiel in den Lenkkopflagern
feststellen können, bitten Sie Ihren TriumphVertragshändler, etwaige Fehler zu suchen
und zu beheben, bevor Sie mit dem
Motorrad fahren.
95
Wartung und Einstellungen
Warnung
Das Betreiben des Motorrads mit falsch
eingestellten oder schadhaften Lenkkopflagern ist gefährlich und kann zum
Verlust der Kontrolle über das Motorrad
und zu einem Unfall führen.
Entfernen Sie die Stützvorrichtung und
stellen Sie das Motorrad auf dem
Seitenständer ab.
Sollten Sie ein Spiel feststellen können, bitten
Sie Ihren Triumph-Vertragshändler, etwaige
Fehler zu suchen und zu beheben, bevor Sie
mit dem Motorrad fahren.
Ändern Sie die Position der Hebevorrichtung
und wiederholen Sie das gleiche Verfahren
für das Hinterrad.
Warnung
Wenn die Radlager an Vorder- oder
Hinterrad ein Spiel in der Radnabe zulassen,
Geräusche verursachen, oder falls das Rad
nicht gleichmäßig dreht, lassen Sie Ihren
Triumph-Vertragshändler
die
Radlager
überprüfen.
Ein Betreiben des Motorrads mit
verschlissenen oder beschädigten Vorderoder Hinterradlagern ist gefährlich, kann
die Stabilität und das Fahrverhalten des
Motorrads beeinträchtigen und so zu
einem Unfall führen. Lassen Sie das
Motorrad im Zweifelsfall durch einen
Triumph-Vertragshändler
untersuchen,
bevor Sie damit fahren.
Die Radlager müssen in den Zeitabständen
überprüft werden, die in der Tabelle
"Planmäßige Wartungsarbeiten" angegeben
sind.
Entfernen Sie die Stützvorrichtung und
stellen Sie das Motorrad auf dem
Seitenständer ab.
Überprüfen der Radlager
Stellen Sie das Motorrad in senkrechter
Stellung auf einem ebenen Untergrund auf.
Heben Sie das Vorderrad an und stützen Sie
das Motorrad ab.
Stellen Sie sich neben das Motorrad,
ergreifen Sie das obere Ende des Vorderrads
und rucken Sie es leicht von einer Seite zur
anderen.
96
Wartung und Einstellungen
Vorderradaufhängung
Warnung
Überprüfen der Vorderradgabel
Versuchen Sie niemals, Teile der
Federbeine abzubauen, da alle Federbeine
unter Druck stehendes Öl enthalten.
Kontakt mit unter Druck stehendem Öl
kann zu Schädigungen der Haut und der
Augen führen.
Untersuchen Sie jede Gabel auf Anzeichen
von Beschädigung, Kratzern auf der
Gleitfläche und auf Ölundichtigkeiten.
Sollten Sie Schäden oder Undichtigkeiten
vorfinden, setzen Sie sich mit einem
Triumph-Vertragshändler in Verbindung.
Prüfen Sie mit Hilfe des folgenden
Verfahrens, ob sich die Gabeln leichtgängig
bedienen lassen:
•
Stellen Sie das Motorrad auf einem
ebenen Untergrund auf.
•
Halten Sie den Lenker fest, ziehen
Sie die vordere Bremse an und
führen Sie eine Reihe von
Pumpbewegungen mit der Gabel
aus.
•
Sollten Sie Rauheit oder übermäßige
Steifigkeit
in
der
Bewegung
feststellen, setzen Sie sich mit ihrem
Triumph-Vertragshändler
in
Verbindung.
•
Die Bewegung der Radaufhängung
wird durch die Einstellungen
beeinflusst (Nur Daytona 675 und
Street Triple R).
Hinweis:
•
Die
Daytona 675
und
die
Street Triple R werden vom Werk
mit den in der entsprechenden
Radaufhängungstabelle
angegebenen Standardeinstellungen
für
die
Vorderradaufhängung
ausgeliefert.
•
Die Angaben in diesen Tabellen
sind
nur
Richtwerte.
Die
erforderlichen
Einstellungen
können je nach Gewicht des
Fahrers
und
persönlichen
Vorlieben variieren. Informationen
zum
Einstellen
der
Radaufhängung finden Sie auf den
nachfolgenden Seiten.
•
Bei der Street Triple lässt sich die
Vorderradaufhängung
nicht
einstellen.
Warnung
Das Betreiben des Motorrads mit defekter
oder beschädigter Radaufhängung ist
gefährlich und kann zum Verlust der
Kontrolle über das Motorrad und zu
einem Unfall führen.
97
Wartung und Einstellungen
Einstelltabelle Vorderradaufhängung - Nur Daytona 675
Federvorspannung¹
Zugstufendämpfung²
Langsamer
Druckstufendämpfungshub²
Schneller
Druckstufendämpfungshub¹
Standard Sport
7,5
9
9
3
Weicher
7,5
14
14
5
7,5
11
11
4
Beladung
Einzelfahrer
Fahrer und Beifahrer
¹ Anzahl der Umdrehungen ab voll eingeschraubter Stellung.
² Anzahl Klicks von voll eingeschraubter Stellung.
Einstelltabelle Vorderradaufhängung - Nur Street Triple R
Beladung
Einzelfahrer
Federvorspannung¹
Zugstufendämpfung²
Druckstufendämpfung²
Standard
7
4
4
Weicher
7
6
6
Sport
7
2
2
7
4
4
Fahrer und Beifahrer
¹ Anzahl der Umdrehungen ab voll eingeschraubter Stellung.
² Anzahl Klicks von voll eingeschraubter Stellung.
Die
Standardeinstellungen
der
Radaufhängung sorgen für ein bequemes
Fahren und gute Fahreigenschaften im
Normalbetrieb mit einer Person. Die
Aufhängungseinstellungen
"Sport"
der
Street Triple R
sorgen
für
sportliche
Fahreigenschaften
bei
leichten
Zugeständnissen an den Komfort des
Fahrers. Die vorstehenden Tabellen zeigen
empfohlene
Einstellungen
für
die
Vorderradaufhängung.
98
Warnung
Stellen Sie sicher, dass die korrekte
Abstimmung
von
Vorderund
Hinterradaufhängung erhalten bleibt. Ein
Ungleichgewicht bei der Aufhängungsabstimmung könnte die Fahreigenschaften
erheblich verändern und dadurch zum
Verlust der Kontrolle und zu einem Unfall
führen.
Entnehmen
Sie
weitere
Informationen aus den Einstelltabellen für
die Vorder- und Hinterradaufhängung
oder wenden Sie sich an Ihren TriumphVertragshändler.
Wartung und Einstellungen
Einstellen der Federvorspannung
Warnung
Stellen
Sie
sicher,
dass
die
Einstellvorrichtungen auf beiden Seiten auf
den gleichen Wert eingestellt sind.
Unterschiedliche Einstellungen auf der
linken und rechten Seite könnten die
Fahreigenschaften erheblich verändern
und dadurch zum Verlust der Kontrolle
und zu einem Unfall führen.
Einstellen der
Vorderradaufhängung
Daytona 675 und Street Triple R
2
1
Die Federvorspannungseinsteller befinden
sich am oberen Ende jedes Gabelbeins.
Um die Federvorspannung zu verändern,
drehen Sie den Einsteller im Uhrzeigersinn,
um die Vorspannung zu erhöhen, oder
gegen den Uhrzeigersinn, um die
Vorspannung zu verringern. Stellen Sie die
Vorspannungseinsteller stets so ein, dass an
beiden Gabelbeinen die gleiche Anzahl von
Einteilungsstrichen sichtbar ist.
Einstellen der Zugstufendämpfung
Die Zugstufendämpfungseinsteller befinden
sich am oberen Ende jedes Gabelbeins.
Um die Zugstufendämpfung zu ändern,
drehen Sie den geschlitzten Einsteller im
Uhrzeigersinn, um die Zugstufendämpfung
zu erhöhen, oder gegen den Uhrzeigersinn,
um die Zugstufendämpfung zu verringern.
Zählen Sie stets die Anzahl der Klicks vom
vollständig eingeschraubten Zustand und
setzen Sie beide Gabelbeine auf den
gleichen Einstellwert.
cdli
1. Federvorspannungseinsteller
2. Zugstufendämpfungseinsteller
99
Wartung und Einstellungen
Einstellen der
Druckstufendämpfung
Street Triple R
Die
Einstellvorrichtung
für
die
Druckstufendämpfung befindet sich in der
Nähe des unteren Endes beider Gabelbeine,
neben der Radachse.
Druckstufendämpfung für
langsamen und schnellen
Dämpfungshub
Daytona 675
Die Druckstufendämpfung mit langsamem
Dämpfungshub ist für Eigenschaften der
Fahrbahn gedacht, die eine langsame
Kompression von Vorderradgabel und
Hinterradaufhängung hervorrufen.
Die Druckstufendämpfung mit schnellem
Dämpfungshub ist für Eigenschaften der
Fahrbahn gedacht, die eine schnelle
Kompression von Vorderradgabel und
Hinterradaufhängung hervorrufen.
1
Die Einsteller für langsamen und schnellen
Druckstufendämpfungshub der Vorderradgabel befinden sich nahe dem unteren
Ende jedes Gabelbeins.
cdlj
1. Einsteller für die
Druckstufendämpfung
Um die Druckstufendämpfung zu ändern,
drehen Sie den geschlitzten Einsteller im
Uhrzeigersinn, um die Druckstufendämpfung
zu erhöhen, oder gegen den Uhrzeigersinn,
um die Druckstufendämpfung zu verringern.
Zählen Sie stets die Anzahl der Klicks vom
vollständig eingeschraubten Zustand und
setzen Sie beide Gabelbeine auf den
gleichen Einstellwert.
1
2
cfdp
1. Einsteller für langsamen Hub
2. Einsteller für schnellen Hub
100
Wartung und Einstellungen
Einstellen der Druckstufendämpfung für
langsamen Hub
Um
die
Druckstufendämpfung
für
langsamen Hub einzustellen, drehen Sie den
geschlitzten Einsteller im Uhrzeigersinn, um
die Druckstufendämpfung zu erhöhen, oder
gegen den Uhrzeigersinn, um die
Druckstufendämpfung zu verringern. Zählen
Sie stets die Anzahl der Klicks vom
vollständig eingeschraubten Zustand und
setzen Sie beide Gabelbeine auf den
gleichen Einstellwert.
Hinweis:
•
Der Einsteller für langsamen Hub
dreht sich mit dem Einsteller für
schnellen Hub. Dies hat keinerlei
Auswirkungen auf die Einstellung
der Druckstufendämpfung für
langsamen Hub.
Einstellen der Druckstufendämpfung für
schnellen Hub
Um die Druckstufendämpfung für schnellen
Hub einzustellen, drehen Sie den Einsteller
im
Uhrzeigersinn,
um
die
Druckstufendämpfung zu erhöhen, oder
gegen den Uhrzeigersinn, um die
Druckstufendämpfung zu verringern. Zählen
Sie stets die Anzahl der Umdrehungen vom
vollständig eingeschraubten Zustand und
setzen Sie beide Gabelbeine auf den
gleichen Einstellwert.
101
Wartung und Einstellungen
Hinterradaufhängung
Einstelltabelle Hinterradaufhängung - Nur Daytona 675
Zugstufen
dämpfung²
Beladung
Langsamer
Druckstufen
dämpfungshub²
Schneller
Druckstufen
dämpfungshub¹
3
Standard - Sport
9
9
Weicher
13
14
5
11
9
4
Einzelfahrer
Fahrer und Beifahrer
¹ Anzahl der Umdrehungen ab voll eingeschraubter Stellung.
² Anzahl Klicks von voll eingeschraubter Stellung.
Einstelltabelle Hinterradaufhängung - Nur Street Triple R
Beladung
Zugstufendämpfung¹
Einzelfahrer
Druckstufendämpfung¹
Standard
8
8
Weicher
10
10
Sport
Fahrer und Beifahrer
6
6
8
4
¹ Anzahl der Klicks ab voll eingeschraubter Stellung.
Hinweis:
Warnung
Stellen Sie sicher, dass die korrekte
Abstimmung
von
Vorderund
Hinterradaufhängung erhalten bleibt. Ein
Ungleichgewicht bei der Aufhängungsabstimmung könnte die Fahreigenschaften
erheblich verändern und dadurch zum
Verlust der Kontrolle und zu einem Unfall
führen.
Entnehmen
Sie
weitere
Informationen aus den Einstelltabellen für
die Vorder- und Hinterradaufhängung
oder wenden Sie sich an Ihren TriumphVertragshändler.
102
•
Die
Daytona 675
und
die
Street Triple R werden vom Werk
mit den in der entsprechenden
Radaufhängungstabelle
angegebenen Standardeinstellungen
für
die
Hinterradaufhängung
ausgeliefert (siehe Seite 102).
•
Die Angaben in diesen Tabellen
sind
nur
Richtwerte.
Die
erforderlichen
Einstellungen
können je nach Gewicht des
Fahrers
und
persönlichen
Vorlieben variieren. Informationen
zum
Einstellen
der
Radaufhängung finden Sie auf den
nachfolgenden Seiten.
Wartung und Einstellungen
•
Bei der Street Triple lässt sich die
Hinterradaufhängung
nicht
einstellen.
Einstellen der
Druckstufendämpfung
Nur Street Triple R
Einstellen der Hinterradaufhängung
Daytona 675 und Street Triple R
An der Hinterradaufhängung lassen sich
Zug- und Druckstufendämpfung einstellen.
Einstellen der Zugstufendämpfung
1
cdlk
1
1. Einsteller für die
Druckstufendämpfung
cdll
1. Zugstufendämpfungseinsteller
Der Zugstufendämpfungseinsteller befindet
sich
am
unteren
Ende
der
Hinterradaufhängung auf der linken Seite
des Motorrads.
Um die Zugstufendämpfung einzustellen,
drehen Sie den Einsteller im Uhrzeigersinn,
um die Zugstufendämpfung zu erhöhen,
oder gegen den Uhrzeigersinn, um die
Zugstufendämpfung zu verringern.
Die
Einstellvorrichtung
für
die
Druckstufendämpfung befindet sich neben
dem
Vorratsbehälter
der
Hinterradaufhängung.
Um die Druckstufendämpfung einzustellen,
drehen Sie den geschlitzten Einsteller im
Uhrzeigersinn, um die Druckstufendämpfung
zu erhöhen, oder gegen den Uhrzeigersinn,
um die Druckstufendämpfung zu verringern.
103
Wartung und Einstellungen
Druckstufendämpfung für
langsamen und schnellen
Dämpfungshub
Einstellen der Druckstufendämpfung für schnellen Hub
Um die Druckstufendämpfung für schnellen
Hub einzustellen, drehen Sie den Einsteller
im
Uhrzeigersinn,
um
die
Druckstufendämpfung zu erhöhen, oder
gegen den Uhrzeigersinn, um die
Druckstufendämpfung zu verringern. Zählen
Sie stets die Anzahl der Umdrehungen vom
vollständig eingeschraubten Zustand.
Nur Daytona 675
Hinweis:
•
1
2
cfdq
1. Einsteller für langsamen Hub
2. Einsteller für schnellen Hub
Die Einsteller für langsamen und schnellen
Druckstufendämpfungshub befinden sich
neben
dem
Vorratsbehälter
der
Hinterradaufhängung.
Einstellen der
Druckstufendämpfung für
langsamen Hub
Um
die
Druckstufendämpfung
für
langsamen Hub einzustellen, drehen Sie den
geschlitzten Einsteller im Uhrzeigersinn, um
die Druckstufendämpfung zu erhöhen, oder
gegen den Uhrzeigersinn, um die
Druckstufendämpfung zu verringern. Zählen
Sie stets die Anzahl der Klicks vom
vollständig eingeschraubten Zustand.
104
Der Einsteller für langsamen Hub
dreht sich mit dem Einsteller für
schnellen Hub. Dies hat keinerlei
Auswirkungen auf die Einstellung
der Druckstufendämpfung für
langsamen Hub.
Warnung
Die
Federvorspannung
der
Hinterradaufhängung lässt sich vom Fahrer
nicht einstellen.
Jeder Versuch, die Federvorspannung
einzustellen,
kann
gefährliche
Fahrbedingungen hervorrufen, die zum
Verlust der Kontrolle über das Motorrad
und zu Unfällen führen können.
Wartung und Einstellungen
Reifen
Reifendruck
Der richtige Reifendruck sorgt für ein
Maximum an Stabilität, Fahrkomfort und
Reifenlebensdauer. Prüfen Sie vor der Fahrt
stets den Reifendruck am kalten Reifen.
Prüfen Sie den Reifendruck täglich und
korrigieren
Sie
ihn
gegebenenfalls.
Einzelheiten über den richtigen Reifendruck
entnehmen Sie bitte dem Abschnitt
"Spezifikationen".
ccom1
Reifenkennzeichnung
Dieses Motorrad ist mit schlauchlosen Reifen
und entsprechenden Ventilen und Felgen
ausgestattet. Verwenden Sie ausschließlich
Reifen mit der Kennzeichnung "TUBELESS"
(schlauchlos) und für schlauchlose Reifen
geeignete Ventile auf Felgen mit der
Kennzeichnung "SUITABLE FOR TUBELESS
TYRES" (für schlauchlose Reifen geeignet).
cdlm
Radkennzeichnung
105
Wartung und Einstellungen
Empfohlene Mindestprofiltiefe
Warnung
Falscher
Reifendruck
führt
zu
übermäßigem
Verschleiß
und
Instabilitätsproblemen, die zum Verlust der
Kontrolle über das Motorrad und zu
einem Unfall führen können.
Zu geringer Reifendruck kann dazu
führen, dass der Reifen auf der Felge
rutscht oder sich von ihr löst. Zu hoher
Reifendruck führt zu Instabilität und
beschleunigtem Verschleiß.
Beide Zustände sind gefährlich, da sie zum
Verlust der Kontrolle über das Motorrad
und in der Folge zu einem Unfall führen
können.
Reifenverschleiß
Mit zunehmendem Verschleiß wird der
Reifen anfälliger für Reifenpannen und
Reifenversagen. Es wird geschätzt, dass 90%
aller Reifenprobleme in den letzten 10% der
Laufflächenlebensdauer (bei 90% Verschleiß)
auftreten. Daher ist es nicht empfehlenswert
Reifen zu verwenden, bis sie auf ein
Minimum herunterverschlissen sind.
106
Messen Sie entsprechend der Tabelle
"Regelmäßige
Wartungsarbeiten"
die
Profiltiefe mit einem Tiefenmesser und
ersetzen Sie alle Reifen, die bis auf oder bis
unter die in der nachfolgenden Tabelle
angegebene, minimal zulässige Profiltiefe
verschlissen sind:
Unter 130 km/h
2 mm
Über 130 km/h
Hinten 3 mm
Vorne 2 mm
Warnung
Das Betreiben des Motorrads oberhalb der
geltenden gesetzlichen Geschwindigkeitsbegrenzungen ist nur auf einer dafür
zugelassenen abgeschlossenen Strecke
gestattet.
Warnung
Betreiben Sie dieses Triumph-Motorrad im
Hochgeschwindigkeitsbereich
ausschließlich bei gesicherten Straßenrennen
oder auf abgeschlossenen Rennstrecken.
Hochgeschwindigkeitsfahrten dürfen nur
von Fahrern unternommen werden, die die
erforderlichen
HochgeschwindigkeitsFahrtechniken beherrschen und mit dem
Fahrverhalten des Motorrads in jeder
Situation vertraut sind. Hochgeschwindigkeitsfahrten unter anderen als den
beschriebenen
Bedingungen
sind
gefährlich. Sie führen zum Verlust der
Kontrolle über das Motorrad und zu
einem Unfall.
Wartung und Einstellungen
Austauschen der Reifen
Warnung
Ein Betreiben des Motorrads mit
übermäßig verschlissenen Reifen ist
gefährlich und hat negative Auswirkungen
auf Traktion, Stabilität und Fahrverhalten,
was zum Verlust der Kontrolle über das
Motorrad und zu einem Unfall führen
kann.
Wenn es bei schlauchlosen Reifen zu einer
Reifenpanne kommt, vollzieht sich der
Luftverlust oft sehr langsam. Überprüfen
Sie Reifen stets sehr genau auf Löcher.
Prüfen Sie die Reifen auf Schnitte,
eingedrungene Nägel oder andere
scharfkantige Objekte. Ein Betreiben des
Motorrads mit Reifen, die Luft verlieren
oder beschädigt sind, hat negative
Auswirkungen
auf
Stabilität
und
Fahrverhalten, was zum Verlust der
Kontrolle über das Motorrad oder zu
einem Unfall führen kann.
Prüfen Sie die Felgen auf Dellen oder
Verformung. Ein Betreiben des Motorrads
mit schad- oder mangelhaften Rädern oder
Reifen ist gefährlich und kann zum Verlust
der Kontrolle über das Motorrad und zu
einem Unfall führen.
Wenden Sie sich für den Austausch oder
eine Sicherheitsprüfung von Reifen stets an
Ihren Triumph-Vertragshändler.
Alle Triumph-Motorräder werden sorgfältig
und
ausgiebig
unter
einer
Reihe
unterschiedlicher Fahrbedingungen getestet,
um zu gewährleisten, dass für jedes Modell
die effektivsten Reifenkombinationen zum
Gebrauch zugelassen werden. Es ist von
entscheidender Bedeutung, dass beim Kauf
von Austauschreifen zugelassene Reifen in
zugelassenen Kombinationen verwendet
werden. Die Verwendung nicht zugelassener
Reifen oder zugelassener Reifen in nicht
zugelassenen Kombinationen kann zur
Instabilität des Motorrads und zu einem
Unfall führen. Einzelheiten über zugelassene
Reifenkombinationen entnehmen Sie bitte
dem Abschnitt "Spezifikationen". Lassen Sie
Reifen
stets
von
Ihrem
TriumphVertragshändler montieren und auswuchten,
da dieser über die notwendige Ausbildung
und die notwendigen Fähigkeiten verfügt,
um eine sichere und effektive Montage zu
gewährleisten.
Warnung
Sollte ein Reifen einen Platten haben, muss
er ersetzt werden. Das Nichtaustauschen
eines undichten Reifens oder das Betreiben
des Motorrads mit einem reparierten
Reifen kann zu Instabilität, zum Verlust der
Kontrolle oder zu einem Unfall führen.
107
Wartung und Einstellungen
Warnung
Montieren Sie keine Schlauchreifen auf
Felgen für schlauchlose Reifen. In diesem
Fall sitzt der Felgenring nicht und die
Reifen könnten auf den Felgen verrutschen
und dadurch eine rasche Entleerung des
Reifens verursachen, die zum Verlust der
Kontrolle über das Fahrzeug und zu einem
Unfall führen kann. Ziehen Sie niemals
einen Schlauch in einen schlauchlosen
Reifen ein. Dies führt zu Reibung im
Reifeninneren, und die entstehende Hitze
kann zum Platzen des Schlauchs und in
der Folge zu raschem Druckverlust, zum
Verlust der Kontrolle über das Motorrad
und zu einem Unfall führen.
Warnung
Falls Sie den Verdacht haben, dass ein
Reifen beschädigt sein könnte, etwa nach
einem Aufprall auf den Bordstein, bitten
Sie Ihren Triumph-Vertragshändler, den
Reifen von innen und außen zu
untersuchen. Denken Sie daran, dass
Reifenschäden nicht immer unbedingt von
außen sichtbar sind. Ein Betrieb des
Motorrads mit beschädigten Reifen kann
zum Verlust der Kontrolle über das
Motorrad und zu einem Unfall führen.
Warnung
Sollten Sie Ersatzreifen benötigen, wenden
Sie sich an Ihren Triumph-Vertragshändler,
der für die Auswahl einer richtigen
Kombination
aus
der
Liste
der
zugelassenen Reifen und für eine Montage
der
Reifen
entsprechend
den
Herstellerangaben sorgt.
Lassen Sie dem Reifen nach einem
Austausch Zeit, sich in die Felge
einzupassen (etwa 24 Stunden). Fahren Sie
während dieser Zeit vorsichtig, da ein
fehlerhaft eingepasster Reifen zum Verlust
der Kontrolle über das Motorrad und zu
einem Unfall führen kann.
Zu Beginn erzeugt der neue Reifen nicht
die gleichen Fahreigenschaften wie der
abgenutzte Reifen, und der Fahrer muss
eine angemessene Fahrstrecke (etwa
160 km) einräumen, um sich an die neuen
Fahreigenschaften zu gewöhnen.
24 Stunden nach dem Austausch muss
der Reifendruck geprüft und korrigiert
werden und die Reifen müssen auf
korrekten Sitz untersucht werden. Bei
Bedarf müssen entsprechende Korrekturen
vorgenommen werden.
Die
gleichen
Überprüfungen
und
Einstellungen sind vorzunehmen, wenn
nach dem Austausch 160 km zurückgelegt
worden sind.
Ein Betreiben des Motorrads mit falsch
sitzenden Reifen, falschem Reifendruck
oder ohne hinreichende Gewöhnung an
die neuen Fahreigenschaften kann zum
Verlust der Kontrolle über das Motorrad
und zu einem Unfall führen.
108
Wartung und Einstellungen
Batterie
Warnung
Reifen, die auf einem Rollenprüfstand
verwendet wurden, können schadhaft
werden. In einigen Fällen ist der Schaden
unter Umständen an der Außenfläche des
Reifens nicht sichtbar. Reifen sind nach
dieser Art der Nutzung zu ersetzen, da der
weitere Gebrauch eines beschädigten
Reifens zu Instabilität, zum Verlust der
Kontrolle über das Motorrad und zu
einem Unfall führen kann.
Warnung
Warnung
Unter bestimmten Umständen werden
durch die Batterie explosive Gase
freigesetzt. Halten Sie Funken, Feuer und
Zigaretten fern. Sorgen Sie für eine
angemessene Belüftung, wenn Sie die
Batterie
laden
oder
in
einem
geschlossenen Raum verwenden.
Die
Batterie
enthält
Schwefelsäure
(Batteriesäure). Der Kontakt mit Haut oder
Augen kann zu schweren Verbrennungen
führen. Tragen Sie Schutzkleidung und
einen Gesichtsschild.
Für ein sicheres, stabiles Fahrverhalten des
Motorrads
ist
eine
präzise
Radauswuchtung erforderlich. Entfernen
oder
verändern
Sie
nicht
die
Radauswuchtgewichte. Eine fehlerhafte
Radauswuchtung kann zu Instabilität und
dadurch zum Verlust der Kontrolle über
das Motorrad und zu einem Unfall führen.
Sollte Batteriesäure auf Ihre Haut
gelangen, spülen Sie die betroffene Stelle
sofort mit Wasser.
Sollte ein Auswuchten des Rads
erforderlich sein, z. B. nach einem
Reifenwechsel, setzen Sie sich mit Ihrem
Triumph-Vertragshändler in Verbindung.
Sollten Sie versehentlich Batteriesäure
verschlucken, trinken Sie viel Wasser und
BEGEBEN SIE SICH SOFORT IN
ÄRZTLICHE BEHANDLUNG.
Verwenden
Sie
ausschließlich
selbstklebende
Gewichte.
Anklemmgewichte können Schäden an Rad und
Reifen verursachen und so möglicherweise
zu Reifenentleerung, zum Verlust der
Kontrolle über das Motorrad und zu
einem Unfall führen.
BEWAHREN
SIE
BATTERIESÄURE
AUßERHALB DER REICHWEITE VON
KINDERN AUF.
Sollte Batteriesäure in Ihre Augen
gelangen, spülen Sie die Augen
mindestens 15 Minuten lang mit Wasser
und BEGEBEN SIE SICH SOFORT IN
ÄRZTLICHE BEHANDLUNG.
109
Wartung und Einstellungen
Street Triple und Street Triple R
Warnung
Die Batterie enthält schädliche Substanzen.
Halten Sie Kinder stets von der Batterie
fern, unabhängig davon, ob diese im
Motorrad eingebaut ist oder nicht.
Bringen Sie keine Starthilfekabel an der
Batterie an, führen Sie die Batteriekabel
nicht zusammen und vertauschen Sie nicht
die Polarität der Kabel, da dadurch ein
Funke entstehen kann, der die Batteriegase
entzünden und ein Verletzungsrisiko
erzeugen könnte.
Ausbauen der Batterie
Daytona 675
3
FHOG
1.
2.
3.
4.
Batterie
Minusklemme (schwarz)
Plusklemme (rot)
Batterielasche
Bauen Sie den Fahrersitz aus.
4
1
2
Entfernen Sie die Batterielasche.
Klemmen Sie die Batteriekabel ab, das
Minuskabel (schwarz) zuerst.
Nehmen Sie die Batterie aus dem Kasten
heraus.
Warnung
cdlt
1.
2.
3.
4.
Batterie
Minusklemme (schwarz)
Plusklemme (rot)
Batterielasche
110
Stellen Sie sicher, dass die Batteriepole den
Motorradrahmen nicht berühren, da dies
zu einem Kurzschluss oder Funkenschlag
führen kann, der die Batteriegase
entzünden und ein Verletzungsrisiko
schaffen könnte.
Wartung und Einstellungen
Entsorgen der Batterie
Sollte die Batterie jemals ersetzt werden
müssen, ist die Originalbatterie dem
Recycling zuzuführen, wodurch sichergestellt
wird, dass die Schadstoffe, aus denen die
Batterie besteht, die Umwelt nicht
verschmutzen.
Batteriewartung
Reinigen Sie die Batterie mit einem sauberen,
trockenen Tuch. Überzeugen Sie sich davon,
dass die Kabelanschlüsse sauber sind.
Warnung
Batteriesäure ist ätzend und giftig und
verursacht Schäden auf ungeschützter
Haut.
Verschlucken
Sie
niemals
Batteriesäure und lassen Sie sie niemals in
Kontakt mit Ihrer Haut gelangen. Tragen
Sie zum Schutz vor Verletzungen beim
Umgang mit der Batterie stets Augen- und
Hautschutz.
Die Batterie ist komplett geschlossen und
erfordert keinerlei Wartung außer dem
Überprüfen der Spannung und dem
regelmäßigen Nachladen bei Bedarf, z. B.
während der Lagerung.
Selbstentladung der Batterie
Vorsicht
Um eine maximale Lebensdauer zu
gewährleisten, muss das Ladeniveau der
Batterie aufrechterhalten werden.
Wird das Ladeniveau der Batterie nicht
aufrechterhalten, kann dies gravierende
innere
Schäden
an
der
Batterie
hervorrufen.
Unter normalen Umständen sorgt die
Ladeanlage des Motorrads dafür, dass die
Batterie vollständig geladen bleibt. Wird das
Motorrad jedoch nicht genutzt, dann entlädt
sich die Batterie nach und nach aufgrund
eines
normalen
Prozesses,
der
als
Selbstentladung bezeichnet wird. Die Uhr,
der Speicher des Motorsteuergeräts (ECM),
hohe Umgebungstemperaturen oder das
Hinzufügen elektrischer Sicherheitssysteme
oder anderer elektrischer Zubehörartikel
beschleunigen die Selbstentladung. Durch
das Abklemmen der Batterie vom Motorrad
während der Lagerung verlangsamt sich die
Selbstentladung.
Ein Anpassen des Säurestands in der Batterie
ist nicht möglich. Der Verschlussstreifen darf
nicht entfernt werden.
111
Wartung und Einstellungen
Batteriewartung bei Einlagerung
oder seltenem Gebrauch des
Motorrads
Warnung
Überprüfen Sie während der Einlagerung
oder bei seltenem Gebrauch des Motorrads
die Batteriespannung wöchentlich mit Hilfe
eines Digitalmultimeters. Befolgen Sie dabei
die dem Messgerät beiliegende Anleitung
des Herstellers.
Durch die Batterie werden explosive Gase
freigesetzt. Halten Sie Funken, Feuer und
Zigaretten fern. Sorgen Sie für eine
angemessene Belüftung, wenn Sie die
Batterie
laden
oder
in
einem
geschlossenen Raum verwenden.
Sollte die Batteriespannung unter 12,7 V
fallen, muss die Batterie aufgeladen werden
(siehe Seite 112).
Die
Batterie
enthält
Schwefelsäure
(Batteriesäure). Der Kontakt mit Haut oder
Augen kann zu schweren Verbrennungen
führen. Tragen Sie Schutzkleidung und
einen Gesichtsschild.
Wird das Entladen einer Batterie zugelassen
oder wird eine Batterie auch nur für kurze
Zeit im entladenen Zustand belassen, führt
dies zur Sulfatierung der Bleiplatten. Die
Sulfatierung ist ein normaler Bestandteil der
chemischen Reaktion im Inneren der Batterie.
Im Laufe der Zeit kann das Sulfat jedoch auf
den Platten kristallisieren und so eine
Erholung der Batterie schwierig oder
unmöglich machen. Ein solcher dauerhafter
Schaden wird durch die Garantie des
Motorrads nicht abgedeckt, da er nicht auf
einen Herstellungsfehler zurückgeht.
Durch das Aufrechterhalten des vollen
Batterieladezustands
sinkt
die
Wahrscheinlichkeit eines Einfrierens bei Kälte.
Das Einfrieren einer Batterie verursacht
gravierende innere Schäden an der Batterie.
Laden der Batterie
Wenn Sie Hilfe bei der Auswahl eines
Batterieladegeräts, beim Überprüfen der
Batteriespannung oder beim Laden der
Batterie benötigen, setzen Sie sich bitte mit
Ihrem lokalen Triumph Vertragshändler in
Verbindung.
112
Sollte Batteriesäure auf Ihre Haut
gelangen, spülen Sie die betroffene Stelle
sofort mit Wasser.
Sollte Batteriesäure in Ihre Augen
gelangen, spülen Sie die Augen
mindestens 15 Minuten lang mit Wasser
und BEGEBEN SIE SICH SOFORT IN
ÄRZTLICHE BEHANDLUNG.
Sollten Sie versehentlich Batteriesäure
verschlucken, trinken Sie viel Wasser und
BEGEBEN SIE SICH SOFORT IN
ÄRZTLICHE BEHANDLUNG.
BEWAHREN
SIE
BATTERIESÄURE
AUßERHALB DER REICHWEITE VON
KINDERN AUF.
Vorsicht
Verwenden Sie kein Schnellladegerät für
KFZ-Batterien, da dies zum Überladen und
zu Schäden an der Batterie führen kann.
Wartung und Einstellungen
Sollte die Batteriespannung unter 12,7 V
fallen, muss die Batterie mit Hilfe eines von
Triumph zugelassenen Batterieladegeräts
aufgeladen werden. Befolgen Sie stets die
dem Batterieladegerät beiliegende Anleitung.
Sicherungskasten
Daytona 675
Bei längerer Lagerungsdauer (mehr als zwei
Wochen) ist die Batterie aus dem Motorrad
auszubauen und mit Hilfe eines von Triumph
zugelassenen Erhaltungsladers im geladenen
Zustand zu halten.
Ebenso ist die Batterie vor dem Laden aus
dem Motorrad auszubauen, wenn der
Ladezustand auf ein Niveau sinkt, bei dem
sich das Motorrad nicht mehr starten lässt.
Einbauen der Batterie
cdmm
Pfeil: Sicherungskasten
Warnung
Stellen Sie sicher, dass die Batteriepole den
Motorradrahmen nicht berühren, da dies
zu einem Kurzschluss oder Funkenschlag
führen kann, der die Batteriegase
entzünden und ein Verletzungsrisiko
schaffen könnte.
Setzen Sie die Batterie in den Batteriekasten.
Klemmen Sie die Batterie wieder an, das
Pluskabel (rot) zuerst.
Tragen Sie zum Schutz vor Korrosion eine
leichte Fettschicht auf die Klemmen auf.
Versehen Sie
Schutzkappe.
den
Pluspol
mit
seiner
Bringen Sie die Batterielasche wieder an.
Bauen Sie den Fahrersitz wieder ein.
Der Sicherungskasten befindet sich unter
dem linken Cockpit-Verkleidungseinsatz.
Um Zugang zum Sicherungskasten zu
erlangen, muss der Cockpit-Verkleidungseinsatz ausgebaut werden.
Warnung
Ersetzen Sie durchgebrannte Sicherungen
stets mit neuen Sicherungen der richtigen
Stärke (gemäß Angaben auf dem
Sicherungskastendeckel) und verwenden
Sie niemals stärkere Sicherungen. Die
Verwendung einer falschen Sicherung
kann zu einer elektrischen Störung und in
der Folge zu Schäden am Motorrad, zum
Verlust der Kontrolle über das Motorrad
und zu einem Unfall führen.
113
Wartung und Einstellungen
Street Triple und Street Triple R
Entfernen Sie die vorderen Kraftstofftankbefestigungen und klappen Sie den
Kraftstofftank an der Vorderseite nach oben.
Halten Sie den Kraftstofftank in der
angehobenen Position und setzen Sie die
Kraftstofftankstütze in die Kraftstofftankbefestigungspunkte
an
Rahmen
und
Kraftstofftank ein.
2
3
1
CELF
4
Pfeil: Sicherungskasten
Der Sicherungskasten befindet sich unter
dem Kraftstofftank.
Bauen Sie den Sitz aus, um Zugang zum
Sicherungskasten zu erlangen.
Entfernen Sie die Kraftstofftankstütze aus
ihrer Einbauposition in der Sitzunterseite.
CELG
1. Kraftstofftankstütze
2. Sitz
114
1.
2.
3.
4.
Kraftstofftankstütze
Kraftstofftank
Befestigungspunkt, Kraftstofftank
Befestigungspunkt, Rahmen
Wartung und Einstellungen
Daytona 675
Warnung
Abgesicherter
Stromkreis
Position
Stärke
(Ampere)
Abblend- und Fernlicht,
Starterrelais
1
15
Zündschalter,
Anlasserstromkreis
2
10
Zusatzbeleuchtung
3
5
Hupe, Blinker,
Alarmanlage
4
10
Kühlerventilator
5
15
Motormanagement
6
20
Identifizieren der Sicherungen
Die
in
den
Tabellen
aufgeführten
Sicherungskennzeichnungsnummern
stimmen mit denen überein, die auf dem
Sicherungskastendeckel aufgedruckt sind
(siehe Abbildung). Ersatzsicherungen sind im
rechten Winkel zu den aktuell verwendeten
Sicherungen angebracht und sind zu
ersetzen, wenn sie benötigt werden.
2
20
1
3
15
10
5
10
10
Das Durchbrennen einer Sicherung wird
dadurch angezeigt, dass sämtliche von dieser
Sicherung geschützten Systeme ausfallen.
Stellen Sie bei der Suche nach einer
durchgebrannten Sicherung mit Hilfe der
Tabellen fest, um welche Sicherung es sich
handelt.
15
Ersetzen Sie durchgebrannte Sicherungen
stets mit neuen Sicherungen der richtigen
Stärke (gemäß Angaben auf dem
Sicherungskastendeckel) und verwenden
Sie niemals stärkere Sicherungen. Die
Verwendung einer falschen Sicherung
kann zu einer elektrischen Störung und in
der Folge zu Schäden am Motorrad, zum
Verlust der Kontrolle über das Motorrad
und zu einem Unfall führen.
15
20
1 15A
2 10A
3 5A
4 10A
5 15A
6 20A
OPEN
cebw
1. Sicherungskasten
2. Sicherungskastendeckel
3. Ersatzsicherungen
115
Wartung und Einstellungen
Scheinwerfer
Street Triple und Street Triple R
Abgesicherter
Stromkreis
Position
Stärke
(Ampere)
Abblend- und Fernlicht,
Starterrelais
1
20
Zündschalter,
Anlasserstromkreis
2
10
Zusatzbeleuchtung
3
5
Hupe, Blinker,
Alarmanlage
4
10
Kühlerventilator
5
15
Motormanagement
6
20
Warnung
$
$
$
!
$
$
23(1
FHEZ
1. Sicherungskasten
2. Sicherungskastendeckel
3. Ersatzsicherungen
Hinweis:
•
116
Scheinwerfer
Der
Anlasser-Magnetschalter
verfügt über eine zusätzliche 30 A
Sicherung,
die
direkt
am
Magnetschalter unterhalb des
Fahrersitzes angebracht ist.
Passen Sie Ihre Fahrgeschwindigkeit den
Sicht- und Wetterbedingungen an, unter
denen Sie das Motorrad betreiben.
Stellen Sie sicher, dass die Scheinwerfer so
eingestellt sind, dass sie die Straße weit
genug voraus ausleuchten, ohne den
entgegenkommenden
Verkehr
zu
blenden. Falsch eingestellte Scheinwerfer
können die Sicht beeinträchtigen und so
zu einem Unfall führen.
Warnung
Versuchen
Sie
niemals,
einen
Scheinwerferkegel während der Fahrt
einzustellen.
Jeder Versuch, einen Scheinwerferkegel
während der Fahrt einzustellen, kann zum
Verlust der Kontrolle und zu einem Unfall
führen.
Wartung und Einstellungen
Vorsicht
Beim Betreiben des Motorrads auf einer
abgeschlossenen Rennstrecke werden Sie
unter Umständen aufgefordert, die
sichtbare Außenseite des Scheinwerfers
abzukleben.
Ein abgeklebter Scheinwerfer überhitzt
und verursacht eine Verformung der
Außenseite. Unterbrechen Sie daher stets
den Scheinwerferanschluss, wenn die
Scheinwerfer
für
die
Fahrt
auf
abgeschlossenen Rennstrecken abgeklebt
werden.
Einstellen der Scheinwerfer Daytona 675
Jeder Scheinwerfer kann mit Hilfe von
vertikalen und horizontalen Stellschrauben
an der Rückseite justiert werden.
5
1
2
3
4
cdmw
1.
2.
3.
4.
5.
Horizontale Stellschraube (links)
Vertikale Stellschraube (links)
Horizontale Stellschraube (rechts)
Vertikale Stellschraube (rechts)
Achsschrauben (Stellen Sie diese
Schrauben NICHT ein)
Schalten Sie das Abblendlicht ein.
Vorsicht
Verstellen Sie die Achsschrauben nicht, da
sich dadurch der Scheinwerfer-Reflektor
vom Scheinwerfer löst, was zu irreparablen
Schäden am Scheinwerfer führt.
117
Wartung und Einstellungen
Drehen Sie die vertikalen Stellschrauben an
beiden Scheinwerfern im Uhrzeigersinn, um
den Lichtkegel anzuheben, oder entgegen
dem Uhrzeigersinn, um ihn abzusenken.
Einstellen der Scheinwerfer Street Triple und Street Triple R
Vertikale Einstellung
Drehen Sie die horizontale Stellschraube am
rechten Scheinwerfer im Uhrzeigersinn, um
den Lichtkegel nach links zu verstellen, oder
entgegen dem Uhrzeigersinn, um ihn nach
rechts zu verstellen.
Am linken Scheinwerfer drehen Sie die
horizontale Stellschraube im Uhrzeigersinn,
um den Lichtkegel nach rechts zu verstellen,
oder entgegen dem Uhrzeigersinn, um ihn
nach links zu verstellen.
Schalten Sie die Scheinwerfer aus, wenn sie
zufriedenstellend justiert sind.
ccqq
1
1. Abdeckungsbefestigungen vertikaler
Strahleinsteller
Die Einstellung des vertikalen Strahls des
linken und rechten Scheinwerfers kann nur
für
beide
Scheinwerfer
zusammen
vorgenommen werden. Eine getrennte
Einstellung ist nicht möglich.
Schalten Sie das Abblendlicht ein.
Entfernen Sie die Einstellerabdeckung.
Lösen Sie die Klemmschraube weit genug,
um eine begrenzte Bewegung der
Scheinwerfer zu ermöglichen.
Stellen Sie die Scheinwerferposition so ein,
dass sich die erforderliche Ausrichtung des
Strahls ergibt.
Ziehen Sie die Klemmschraube
Anzugsmoment 15 Nm.
Überprüfen
Sie
die
strahlausrichtung erneut.
118
fest.
Scheinwerfer-
Wartung und Einstellungen
Schalten Sie die Scheinwerfer aus, wenn
beide zufriedenstellend justiert sind.
Austauschen der
Scheinwerferbirne - Daytona 675
Bringen Sie die Einstellerabdeckung wieder
an.
Vorsicht
Horizontale Einstellung
Die Verwendung nicht zugelassener
Scheinwerferbirnen kann zu Schäden an
der Scheinwerferlinse führen.
Verwenden
Sie
eine
OriginalScheinwerferbirne von Triumph, wie sie im
Triumph Teilekatalog aufgeführt ist.
Lassen Sie Ersatz-Scheinwerferbirnen stets
von
einem
Triumph-Vertragshändler
einbauen.
Sollte ein Austausch der Birne für das
Abblendlicht erforderlich werden, ist es nicht
nötig, den Scheinwerfer auszubauen.
1
ccqr
1. Horizontale Strahleinsteller
Der horizontale Strahl kann für beide
Scheinwerfer einzeln ausgerichtet werden.
Beide Scheinwerfer werden mit Hilfe des
gleichen Verfahrens eingestellt.
Schalten Sie das Abblendlicht ein.
Lösen
Sie
die
Scheinwerfergehäuses.
Befestigung
des
Stellen
Sie
die
horizontale
Scheinwerferposition so ein, dass sich die
erforderliche Ausrichtung des Strahls ergibt.
Ziehen Sie die Klemmschraube
Anzugsmoment 15 Nm.
fest.
Wiederholen Sie das Verfahren für den
zweiten Scheinwerfer.
Überprüfen
Sie
die
strahlausrichtung erneut.
2
1
cdls
1. Scheinwerfereinheit
2. Glühbirnen-Sicherungsring
(Abbildung zeigt rechte Seite)
Scheinwerfer-
Schalten Sie die Scheinwerfer aus, wenn
beide zufriedenstellend justiert sind.
119
Wartung und Einstellungen
Austauschen der Standlicht-Birne
Warnung
Die Birnen werden beim Gebrauch heiß.
Lassen Sie die Birne vor der Handhabung
lange genug abkühlen. Vermeiden Sie es,
den Glaskolben der Birne zu berühren.
Sollte das Glas berührt oder verschmutzt
werden, reinigen Sie es vor der weiteren
Verwendung mit Alkohol.
2
1
Zum Austauschen der Glühbirne:
Bauen Sie den Fahrersitz aus.
Klemmen Sie die Batterie ab, das Minuskabel
(schwarz) zuerst.
Entfernen Sie die vier Schrauben und
nehmen Sie die Glühbirnenabdeckung von
der zu ersetzenden Birne ab.
dem
dem
Die
Installation
erfolgt
umgekehrten Verfahren.
Nehmen Sie den Glühbirnen-Sicherungsring
von der Scheinwerfereinheit ab, indem Sie
ihn entgegen dem Uhrzeigersinn drehen.
Die
Installation
erfolgt
umgekehrten Verfahren.
120
aus
nach
1. Birnenfassung
2. Standlicht-Birne
Die Standlichtbirnen befinden sich links und
rechts von jedem Scheinwerfer. Entfernen Sie
zum Austauschen einer Birne die beiden
Schrauben,
nehmen
Sie
die
Glühbirnenabdeckung ab, lösen Sie die
Gummifassung vom Scheinwerfer und
ziehen Sie die Birne heraus.
Lösen Sie den Mehrfachstecker von der
Glühbirnenfassung.
Nehmen Sie die Glühbirne
Glühbirnen-Sicherungsring.
cdlr
nach
dem
Wartung und Einstellungen
Austauschen der Scheinwerferbirne
- Street Triple und Street Triple R
Nehmen Sie den Scheinwerfer aus seinem
Gehäuse und stützen Sie ihn weiter ab, damit
die Kabel nicht überdehnt werden.
Lösen Sie den Kompaktstecker von der
Scheinwerferbirne und entfernen Sie die
Gummiabdeckung.
Lösen Sie die Kabelklemme von ihrem Clip
(entfernen Sie nicht die Schraube) und
nehmen Sie anschließend die Birne aus
Lampeneinheit heraus.
1
2
Austauschen der Standlicht-Birne
Austauschen der Standlicht-Birne:
3
cbnp
1. Scheinwerferbirne
2. Glühbirnenklemme
3. Standlicht-Birne
Lösen Sie die Birnenfassung aus ihrer
Halterung, ohne an den Kabeln zu ziehen.
Entfernen Sie die Birne aus ihrer Fassung,
indem Sie sie leicht nach oben ziehen.
Die Installation verläuft für beide Birnen nach
dem umgekehrten Verfahren. Ziehen Sie die
Scheinwerferklemme fest. Anzugsmoment
4 Nm.
Warnung
Die Birnen werden beim Gebrauch heiß.
Lassen Sie die Birnen vor der Handhabung
lange genug abkühlen. Vermeiden Sie es,
den Glaskolben der Birne zu berühren.
Sollte das Glas berührt oder verschmutzt
werden, reinigen Sie es vor der weiteren
Verwendung mit Alkohol.
Warnung
Schließen Sie die Batterie erst wieder an,
wenn die Montage abgeschlossen ist. Das
vorzeitige Anschließen der Batterie kann
zum Entzünden der Batteriegase führen
und dadurch ein Verletzungsrisiko
darstellen.
Bauen Sie den Sitz ab.
Klemmen Sie die Batterie ab, das Minuskabel
(schwarz) zuerst.
Lösen Sie die Befestigung, mit der die
Scheinwerferklemme
am
Scheinwerfergehäuse befestigt ist.
Vorsicht
Schließen Sie beim Wiederanklemmen der
Batterie das Pluskabel (rot) zuerst an.
Stützen Sie den Scheinwerfer ab, während
Sie die Klemme entfernen.
121
Wartung und Einstellungen
Rückleuchte
Kennzeichenbeleuchtung
Austauschen des Rücklichts - Alle
Modelle
Austauschen der Birne
Bei der Rücklicht-Lampeneinheit handelt es
sich um eine geschlossene, wartungsfreie
LED-Einheit.
Blinkerleuchten
Vorsicht
Um Schäden an den Kabeln zu vermeiden,
ziehen Sie die Birnenfassung nicht an den
Kabeln heraus.
Austauschen der Birne
FHOF
1. Blinkerglas
2. Befestigungsschraube
Das Blinkerglas wird bei beiden Blinkern
durch
eine
Befestigungsschraube
im
Scheinwerferglas in seiner Position gehalten.
Lösen Sie die Schraube und entfernen Sie
das Blinkerglas, um zwecks Austausch
Zugang zur Birne zu erlangen.
122
Nehmen Sie vorsichtig die GummiBirnenfassung aus der Rückseite der
Kennzeichenbeleuchtungseinheit heraus und
lösen Sie die Birne.
Die
Installation
erfolgt
umgekehrten Verfahren.
nach
dem
Wartung und Einstellungen
Reinigung
Häufiges, regelmäßiges Reinigen ist ein
wesentlicher Bestandteil der Wartung Ihres
Motorrads. Wenn Sie Ihr Motorrad
regelmäßig
reinigen,
wird
sein
Erscheinungsbild für viele Jahre bewahrt. Eine
Reinigung mit kaltem Wasser und
Autoreiniger ist zu jedem Zeitpunkt wichtig,
insbesondere jedoch, nachdem das Motorrad
Seeluft,
Meerwasser,
staubigen
oder
schlammigen Straßen ausgesetzt war, sowie
im Winter, wenn die Straßen behandelt
werden, um sie schnee- und eisfrei zu
machen.
Verwenden
Sie
keine
Haushaltsreiniger, da der Gebrauch solcher
Produkte zu vorzeitiger Korrosion führt.
Obwohl
die
Korrosion
bestimmter
Gegenstände von der Garantie des
Motorrads abgedeckt ist, wird vom Besitzer
erwartet, dass er die vorstehende vernünftige
Empfehlung zum Schutz vor Korrosion und
zur
Verbesserung
des
äußeren
Erscheinungsbilds des Motorrads befolgt.
Vorbereitungen zum Waschen
Vor dem Waschen des Motorrads müssen
Vorkehrungen getroffen werden, um Wasser
von folgenden Stellen fernzuhalten.
Hintere Auspufföffnungen: Abdecken mit
einer Plastiktüte, die mit Gummibändern
befestigt wird.
Kupplungsund
Bremshebel,
Schaltergehäuse am Lenker: Abdecken mit
Plastiktüten.
Zündschalter und Lenkschloss: Schlüsselloch
mit Klebeband abdecken.
Nehmen Sie Schmuck wie Ringe, Uhren,
Reißverschlüsse oder Gürtelschnallen ab, die
Kratzer oder andere Schäden an lackierten
oder polierten Oberflächen verursachen
könnten.
Verwenden Sie für die Reinigung von
lackierten/polierten
Oberflächen
und
Fahrgestell getrennte Schwämme oder
Reinigungstücher. Bereiche des Fahrgestells
(wie Räder und Kotflügel-Unterseiten) sind
scheuernden
Straßenschmutzund
Staubpartikeln
ausgesetzt,
die
unter
Umständen zu Kratzern auf lackierten oder
polierten Oberflächen führen können, wenn
lediglich ein und dieselben Schwämme oder
Reinigungstücher verwendet werden.
Wobei Sie vorsichtig sein müssen
Vermeiden Sie es, Wasser mit großer Kraft in
die Nähe folgender Komponenten zu
spritzen:
•
Instrumente,
•
Bremszylinder und Bremssättel,
•
unterhalb des Kraftstofftanks,
•
Lenkkopflager,
•
Lufteinlasskanal
Scheinwerfer.
oberhalb
der
Vorsicht
Wasser,
das
im
Bereich
des
Lufteinlasskanals verspritzt wird, könnte in
Airbox und Motor gelangen und Schäden
an beiden Komponenten verursachen.
123
Wartung und Einstellungen
Vorsicht
Die
Nutzung
von
HochdruckWaschanlagen wird nicht empfohlen. Bei
der
Nutzung
von
HochdruckWaschanlagen könnte Wasser in das
Innere von Lagern und anderen
Komponenten gepresst werden und
dadurch einen vorzeitigen Verschleiß
durch Korrosion und den Verlust der
Schmierung verursachen.
Hinweis:
•
Die
Verwendung
von
stark
alkalischen
Seifen
hinterlässt
Rückstände auf lackierten Flächen
und kann darüber hinaus zu
Wasserflecken führen. Verwenden
Sie
zur
Unterstützung
des
Reinigungsprozesses
stets
schwach alkalische Seife.
Nach dem Waschen
Entfernen Sie Plastiktüten und Klebeband
und reinigen Sie die Lufteinlässe.
Schmieren Sie die Drehzapfen, Schrauben
und Muttern.
Testen Sie die Bremsen, bevor Sie das
Motorrad fahren.
Starten Sie den Motor und lassen Sie ihn für
5 Minuten laufen. Stellen Sie eine
angemessene Entlüftung der Abgase sicher.
Nehmen Sie Wasserrückstände mit einem
trockenen Tuch auf. Lassen Sie kein Wasser
am Motorrad zurück, da dies zu Korrosion
führt.
124
Warnung
Wachsen oder schmieren Sie niemals die
Bremsscheiben.
Der
Verlust
von
Bremsleistung und ein Unfall könnten die
Folge sein. Reinigen Sie die Bremsscheibe
mit
einem
ölfreien
MarkenBremsscheibenreiniger.
Unlackierte Aluminiumteile
Teile wie Brems- und Kupplungshebel
müssen auf die richtige Weise gereinigt
werden, damit Ihr äußeres Erscheinungsbild
erhalten bleibt.
Verwenden
Sie
einen
MarkenAluminiumreiniger ohne scheuernde oder
ätzende Bestandteile.
Reinigen Sie Aluminiumteile regelmäßig,
insbesondere nach dem Fahren bei rauen
Wetterbedingungen. In diesem Fall müssen
die entsprechenden Komponenten nach
jedem Gebrauch des Motorrads mit der
Hand gewaschen und abgetrocknet werden.
Garantieansprüche, die auf unzureichende
Wartung zurückzuführen sind, werden nicht
akzeptiert.
Reinigen der Auspuffanlage
Sämtliche Teile der Auspuffanlage Ihres
Motorrads müssen regelmäßig gereinigt
werden, damit ihr äußeres Erscheinungsbild
nicht dauerhaft beeinträchtigt wird.
Hinweis:
•
Die Auspuffanlage muss abgekühlt
sein, bevor Sie gewaschen wird,
damit
keine
Wasserflecken
entstehen.
Wartung und Einstellungen
Waschen
Schützen
Verwenden Sie eine Mischung aus kaltem
Wasser und mildem Autoreiniger. Verwenden
Sie keine stark alkalischen Seifen, wie sie
häufig in Autowaschanlagen verwendet
werden, da diese Rückstande hinterlassen.
Reiben Sie nach dem Trocknen der
Auspuffanlage "Motorex 645 Clean and
Protect" in die Oberfläche ein.
Waschen Sie die Auspuffanlage mit einem
weichen Tuch. Verwenden Sie keine
scheuernden Gegenstände wie Schleifpads
oder Stahlwolle. Diese zerstören die
behandelte Oberfläche.
Spülen Sie die Auspuffanlage gründlich ab.
Stellen Sie sicher, dass weder Wasser noch
Seife in die Schalldämpfer eindringen.
Trocknen
Wischen Sie die Auspuffanlage so weit wie
möglich mit einem weichen Tuch trocken.
Lassen Sie zum Trocknen nicht den Motor
laufen, weil es sonst zu Fleckenbildung
kommt.
Vorsicht
Silikonhaltige
Produkte
führen
zur
Verfärbung des Chroms und dürfen nicht
verwendet werden. Ebenso führt der
Gebrauch von scheuernden Reinigern und
Polituren zu Schäden am System. Auch sie
dürfen nicht verwendet werden.
Es wird empfohlen, die Auspuffanlage
regelmäßig
mit
einem
Oberflächenschutzmittel zu bearbeiten, da dies das
äußere Erscheinungsbild der Anlage sowohl
schützt als auch verbessert.
125
Wartung und Einstellungen
Seite absichtlich frei gelassen
126
Einlagern
EINLAGERN
Vorbereitungen für das
Einlagern
Reinigen und trocknen Sie das gesamte
Motorrad gründlich.
Befüllen Sie den Kraftstofftank mit bleifreiem
Kraftstoff der richtigen Sorte und fügen Sie
einen Benzin-Stabilisatorzusatz hinzu (falls
verfügbar). Befolgen Sie dabei die Anleitung
des Stabilisator-Herstellers.
Warnung
Benzin ist extrem leicht entzündlich und
unter bestimmten Umständen auch
explosiv. Schalten Sie die Zündung aus.
Rauchen Sie nicht. Vergewissern Sie sich,
dass der Bereich gut belüftet und frei von
sämtlichen Flamm- oder Funkenquellen ist.
Dies schließt sämtliche Geräte ein, die über
eine Pilotflamme verfügen.
Entfernen Sie die Zündkerze von jedem
Zylinder und geben Sie einige Tropfen (5 ml)
Motoröl in jeden Zylinder. Bedecken Sie die
Zündkerzenöffnungen mit einem geeigneten
Tuch oder Lappen. Stellen Sie den
Motorstoppschalter auf AN und drücken Sie
den Starterknopf für einige Sekunden, um
die Zylinderwand mit Öl zu überziehen.
Setzen Sie die Zündkerzen ein und ziehen
Sie sie fest. Anzugsmoment 12 Nm.
Wechseln Sie Motoröl und Filter (siehe
Seite 76).
Überprüfen Sie den Reifendruck und passen
Sie ihn bei Bedarf an (siehe Seite 133).
Bocken Sie das Motorrad auf einem Ständer
auf, so dass beide Räder über dem Boden
schweben. (Falls das nicht möglich ist, stellen
Sie es mit Vorder- und Hinterrad auf Bretter,
um
Feuchtigkeit
von
den
Reifen
fernzuhalten.)
Sprühen Sie Korrosionsschutzöl auf sämtliche
unlackierten Metallflächen, um sie vor Rost
zu schützen. (Es gibt eine große Zahl von
Produkten auf dem Markt. Ihr Händler kann
Sie vor Ort beraten.) Verhindern Sie, dass Öl
auf Kunststoffteile, Bremsscheiben oder in die
Bremssattel gelangt.
Schmieren Sie die Antriebskette und stellen
Sie sie bei Bedarf ein (siehe Seite 86).
Vergewissern Sie sich, dass das Kühlsystem
mit einer 50 % Mischung aus Kühlmittel und
destilliertem Wasser gefüllt ist (siehe
Seite 78). (Beachten Sie dabei, dass das von
Triumph gelieferte HD4X Hybrid-OATKühlmittel fertig angemischt ist und nicht
verdünnt werden muss.)
Bauen Sie die Batterie aus und lagern Sie sie
an einem Ort, an dem sie nicht direktem
Sonnenlicht,
Feuchtigkeit
oder
Frost
ausgesetzt ist. Während der Einlagerung des
Motorrads sollte sie etwa alle zwei Wochen
langsam (mit einem Ladestrom von einem
Ampere oder weniger) geladen werden
(siehe Seite 109).
Lagern Sie das Motorrad in einem kühlen,
trockenen
Bereich
ohne
direkte
Sonneneinstrahlung und mit minimalen
täglichen Temperaturschwankungen.
127
Einlagern
Decken Sie das Motorrad mit einem
geeigneten porösen Überzug ab, damit sich
kein Staub und Schmutz auf dem Fahrzeug
absetzen kann. Vermeiden Sie dabei die
Verwendung von Kunststoff oder ähnlichen,
nicht
atmungsaktiven,
beschichteten
Materialien,
die
den
Luftaustausch
einschränken, so dass sich Wärme und
Feuchtigkeit stauen können.
Bauen Sie vor dem Anlassen des Motors die
Zündkerzen von jedem Zylinder aus.
Vorbereitungen nach dem
Einlagern
Überprüfen Sie den Reifendruck und passen
Sie ihn bei Bedarf an (siehe Seite 133).
Bauen Sie die Batterie ein (falls ausgebaut)
(siehe Seite 113).
War das Motorrad länger als vier Monate
eingelagert, wechseln Sie das Motoröl (siehe
Seite 76).
Überprüfen Sie sämtliche Punkte, die im
Abschnitt "Tägliche Sicherheitskontrollen"
aufgelistet sind.
128
Klappen Sie den Seitenständer herunter.
Drehen Sie den Motor am Anlassermotor
einige Male, bis die Öldruckwarnleuchte
erlischt.
Setzen Sie die Zündkerzen wieder ein und
ziehen Sie sie fest. Anzugsmoment 12 Nm.
Starten Sie den Motor.
Reinigen Sie
gründlich.
Prüfen Sie
Funktion.
die
das
gesamte
Bremsen
auf
Motorrad
korrekte
Führen Sie eine Testfahrt mit geringer
Geschwindigkeit durch.
Spezifikationen
SPEZIFIKATIONEN
Daytona 675
Street Triple
Street Triple R
Gesamtlänge . . . . . . . . . . . . . .
2.010 mm
2.000 mm
2.030 mm
Gesamtbreite. . . . . . . . . . . . . .
700 mm
750 mm
755 mm
Gesamthöhe . . . . . . . . . . . . . .
1.121 mm
1.165 mm
1.185 mm
Radstand . . . . . . . . . . . . . . . . .
1.395 mm
1.390 mm
1.385 mm
Sitzhöhe. . . . . . . . . . . . . . . . . .
825 mm
810 mm
805 mm
Trockengewicht . . . . . . . . . . . .
165 kg
167 kg
167 kg
Max. Nutzlast . . . . . . . . . . . . .
195 kg
195 kg
195 kg
Typ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
3-Zylinder
Reihenmotor
3-Zylinder
Reihenmotor
3-Zylinder
Reihenmotor
Hubraum . . . . . . . . . . . . . . . . .
674,8 cm3
674,8 cm3
674,8 cm3
Bohrung x Hub . . . . . . . . . . . .
74 x 52,3 mm
74 x 52,3 mm
74 x 52,3 mm
Verdichtungsverhältnis . . . . . .
12,65:1
12,65:1
12,65:1
Nummerierung der Zylinder .
Von links nach
rechts
Von links nach
rechts
Von links nach
rechts
Laufende Zylindernummer. . .
1 links
1 links
1 links
Zündfolge . . . . . . . . . . . . . . . .
1-2-3
1-2-3
1-2-3
Startsystem . . . . . . . . . . . . . . .
Elektrischer
Anlasser
Elektrischer
Anlasser
Elektrischer
Anlasser
Abmessungen
Gewichtsangaben
Motor
129
Spezifikationen
Daytona 675
Street Triple
Street Triple R
Nennleistung (DIN 70020) . .
128 PS bei
12.600 U/min.
108,2 PS bei
11.700 U/min.
108,2 PS bei
11.700 U/min.
Maximales Drehmoment . . . .
73 Nm bei
11.900 U/min.
68 Nm bei
9.200 U/min.
68 Nm bei
9.200 U/min.
Druckschmierung
(Nasssumpf)
Druckschmierung
(Nasssumpf)
Druckschmierung
(Nasssumpf)
Trockenfüllung. . . . . . . . . . . . .
3,5 Liter
3,5 Liter
3,5 Liter
Öl- /Filterwechsel . . . . . . . . . .
3,1 Liter
3,1 Liter
3,1 Liter
Nur Ölwechsel . . . . . . . . . . . .
2,9 Liter
2,9 Liter
2,9 Liter
Kühlmitteltyp . . . . . . . . . . . . . .
Triumph HD4X
Hybrid-OATKühlmittel
Triumph HD4X
Hybrid-OATKühlmittel
Triumph HD4X
Hybrid-OATKühlmittel
Verhältnis Wasser/Frostschutz
50/50 (wird
angemischt von
Triumph geliefert)
50/50 (wird
angemischt von
Triumph geliefert)
50/50 (wird
angemischt von
Triumph geliefert)
Kühlmittelvolumen . . . . . . . . .
2,4 Liter
2,4 Liter
2,4 Liter
Thermostat öffnet (nominal) . .
71°C
71°C
71°C
Fahrleistungen
Schmierung
Schmierung . . . . . . . . . . . . . . .
Motorölfüllmengen
Kühlsystem
130
Spezifikationen
Daytona 675
Street Triple
Street Triple R
Typ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Elektronische
Kraftstoffeinspritzung
Elektronische
Kraftstoffeinspritzung
Elektronische
Kraftstoffeinspritzung
Einspritzventile . . . . . . . . . . . .
Elektromagnetisch
gesteuert
Elektromagnetisch
gesteuert
Elektromagnetisch
gesteuert
Kraftstoffpumpe . . . . . . . . . . .
Tauchpumpe,
elektrisch
Tauchpumpe,
elektrisch
Tauchpumpe,
elektrisch
Kraftstoffdruck (Nenndruck) . .
3 bar
3 bar
3 bar
Typ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
95 ROZ bleifrei
91 ROZ bleifrei
91 ROZ bleifrei
Tankvolumen. . . . . . . . . . . . . .
17,4 Liter
17,4 Liter
17,4 Liter
Zündanlage . . . . . . . . . . . . . . .
Digital-induktiv
Digital-induktiv
Digital-induktiv
Elektronischer
Drehzahlbegrenzer (U/min.) .
14.000 (U/min.)
13.000 (U/min.)
13.000 (U/min.)
Zündkerze . . . . . . . . . . . . . . . .
NGK CR9EK
NGK CR9EK
NGK CR9EK
Elektrodenabstand. . . . . . . . . .
0,7 mm
0,7 mm
0,7 mm
Toleranz Elektrodenabstand . .
+0,05/-0,1 mm
+0,05/-0,1 mm
+0,05/-0,1 mm
Kraftstoffsystem
Kraftstoff
Zündung
131
Spezifikationen
Daytona 675
Street Triple
Street Triple R
Getriebetyp . . . . . . . . . . . . . . .
6-Gang, mit
Dauereingriff
6-Gang, mit
Dauereingriff
6-Gang, mit
Dauereingriff
Kupplungsart. . . . . . . . . . . . . .
Nass,
Mehrscheiben
Nass,
Mehrscheiben
Nass,
Mehrscheiben
Endantriebskette . . . . . . . . . . .
RK O-Ring
RK O-Ring
RK O-Ring
Übersetzungsverh.
Primärantrieb. . . . . . . . . . . . . .
1,848:1 (46/85)
1,848:1 (46/85)
1,848:1 (46/85)
Übersetzung Endantrieb. . . . .
2,937:1 (16/47)
2,937:1 (16/47)
2,937:1 (16/47)
1.Gang . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
2,313:1 (16/37)
2,615:1 (13/34)
2,615:1 (13/34)
2.Gang. . . . . . . . . . . . . . . . . . .
1,857:1 (21/39)
1,857:1 (21/39)
1,857:1 (21/39)
3.Gang. . . . . . . . . . . . . . . . . . .
1,565:1 (23/36)
1,565:1 (23/36)
1,565:1 (23/36)
4.Gang. . . . . . . . . . . . . . . . . . .
1,350:1 (20/27)
1,350:1 (20/27)
1,350:1 (20/27)
5.Gang. . . . . . . . . . . . . . . . . . .
1,238:1 (21/26)
1,238:1 (21/26)
1,238:1 (21/26)
6.Gang. . . . . . . . . . . . . . . . . . .
1,136:1 (22/25)
1,136:1 (22/25)
1,136:1 (22/25)
Getriebe
Übersetzungsverhältnisse:
132
Spezifikationen
Daytona 675
Street Triple
Street Triple R
Vorne . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
2,35 bar
2,35 bar
2,35 bar
Hinten . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
2,50 bar
2,90 bar
2,90 bar
Reifengröße vorne . . . . . . . . .
120/70 ZR 17
120/70 ZR 17
120/70 ZR 17
Reifengröße hinten . . . . . . . . .
180/55 ZR 17
180/55 ZR 17
180/55 ZR 17
Reifen
Reifendruck (kalt):
Warnung
Verwenden Sie die empfohlenen Reifen AUSSCHLIEßLICH in den angegebenen
Kombinationen. Mischen Sie nicht Reifen verschiedener Hersteller oder Reifen
unterschiedlicher Spezifikation desselben Herstellers, da dies zum Verlust der Kontrolle über
das Motorrad und zu einem Unfall führen kann.
Daytona 675
Street Triple
Street Triple R
Option 1, vorne . . . . . . . . . . . .
Pirelli Diablo
Super Corsa SP
Bridgestone
Battlax BT016 F
Dunlop Sportmax
Qualifier
Option 1, hinten . . . . . . . . . . .
Pirelli Diablo
Super Corsa SP
Bridgestone
Battlax BT016 R
Dunlop Sportmax
Qualifier
Option 2, vorne . . . . . . . . . . .
Dunlop Qualifier
Dunlop Sportmax
Qualifier
Bridgestone
BT015 G
Option 2, hinten . . . . . . . . . . .
Dunlop Qualifier
Dunlop Sportmax
Qualifier
Bridgestone
BT015 E
Zugelassene Reifen:
133
Spezifikationen
Daytona 675
Street Triple
Street Triple R
Option 3, vorne . . . . . . . . . . .
Metzeler M3 C
Pirelli Dragon
Supercorsa Pro
-
Option 3, hinten . . . . . . . . . . .
Metzeler M3
Pirelli Dragon
Supercorsa Pro
-
Option 4, vorne . . . . . . . . . . .
-
Bridgestone
BT015 G
-
Option 4, hinten . . . . . . . . . . .
-
Bridgestone
BT015 E
-
Batterietyp . . . . . . . . . . . . . . . .
YTX9 - BS
YTX9 - BS
YTX9 - BS
Batterie-Nennleistung . . . . . . .
12 V, 8 Ah
12 V, 8 Ah
12 V, 8 Ah
Lichtmaschine . . . . . . . . . . . . .
12 V, 33,5 A bei
4.000 U/min.
12 V, 33,5 A bei
4.000 U/min.
12 V, 33,5 A bei
4.000 U/min.
Zugelassene Reifen
(Fortsetzung):
Elektrische Anlage
Scheinwerfer . . . . . . . . . . . . . .
1 x 12 V,
2 x 12 V,
2 x 12 V,
55 W,
55/60 W,
55/60 W,
H7 Halogen
(linke Seite)
1 x 12 V,
H4 Halogen
H4 Halogen
65 W,
H9 Halogen
(rechte Seite)
Rück-/Bremsleuchte . . . . . . . .
LED
LED
LED
Blinkerleuchten . . . . . . . . . . . .
12 V, 10 W
12 V, 10 W
12 V, 10 W
Lenkkopfwinkel . . . . . . . . . . . .
23,9°
24,3°
23,9°
Nachlaufstrecke. . . . . . . . . . . .
92,4 mm
95,3 mm
92,4 mm
Rahmen
134
Spezifikationen
Alle Modelle
Anzugsdrehmomente
Ölfilter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
10 Nm
Ölablassschraube . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
25 Nm
Zündkerze . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
12 Nm
Hinterradachse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
110 Nm
Kettenspanner-Sicherungsmutter . . . . . . . . . .
27 Nm
Flüssigkeiten und Schmierstoffe
Motoröl . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Halb- oder vollsynthetisches MotorradMotoröl 10W/40 oder 15W/50 mit der
Spezifikation API SH (oder höher) und
JASO MA, wie z. B. Mobil 1 Racing 4T
Brems- und Kupplungsflüssigkeit . . . . . . . . . .
Mobil Universal Brems- und
Kupplungsflüssigkeit DOT 4
Kühlmittel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Triumph HD4X Hybrid-OAT-Kühlmittel
Lager und Drehzapfen . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Mobil Fett HP 222
Antriebskette . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Mobil Kettenspray oder Mobilube HD 80
135
Spezifikationen
Seite absichtlich frei gelassen
136
Index
INDEX
A
F
Abmessungen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 129
Antriebskette. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 86
Einstellen des Spiels. . . . . . . . . . . . . . 87
Prüfen der Auslenkung . . . . . . . . . . . 87
Schmierung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 86
Verschleißinspektion . . . . . . . . . . . . . 88
Anzugsdrehmomente . . . . . . . . . . . . . . 135
Fahrersitz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 50
Fahrleistungen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 130
Fahrzeugidentifikationsnummer . . . . . . . . 21
Flüssigkeiten und Schmierstoffe . . . . . . . 135
B
Batterie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 109
Ausbau. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 110
Einbau . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 113
Entsorgung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 111
Laden . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 112
Wartung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 111
Blinkerleuchten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 122
Bordwerkzeug . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 49
Bremsen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 90
Brems- und KupplungshebelEinstellvorrichtungen . . . . . . . . . . . . . 43
Bremsen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 59
Bremsklotzverschleißausgleich . . . . . 90
Flüssigkeitsstand . . . . . . . . . . . . . . . . 92
Lichtschalter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 93
Scheibenbremsflüssigkeit . . . . . . . . . . 91
Verschleißinspektion . . . . . . . . . . . . . 90
D
Drosselklappensteuerung . . . . . . . . . . . . . 82
E
Einfahren. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 51
Einlagern
Vorbereitungen für das
Einlagern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 127
Vorbereitungen nach dem
Einlagern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 128
Elektrische Anlage . . . . . . . . . . . . . . . . . 134
G
Gänge
Gangstellungsanzeige . . . . . . . . . . . . 38
Gangwechselanzeige . . . . . . . . . . . . . 31
Schalten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 58
Getriebe. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 132
Gewichtsangaben . . . . . . . . . . . . . . . . . . 129
H
Hinterradaufhängung . . . . . . . . . . . . . . . 102
Einstellen der
Druckstufendämpfung. . . . . . . . . . . 103
Einstellen der
Zugstufendämpfung . . . . . . . . . . . . 103
Einstelltabelle
Hinterradaufhängung Nur Daytona 675 . . . . . . . . . . . . . . 102
Einstelltabelle
Hinterradaufhängung Nur Street Triple R. . . . . . . . . . . . . . 102
Hinweise für
Hochgeschwindigkeitsfahrten. . . . . . . . . . 63
I
Instrumententafel . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Ändern der Maßeinheiten . . . . . . . . .
Drehzahlmesser . . . . . . . . . . . . . . . . .
Einstellen der Uhr . . . . . . . . . . . . . . .
Tachometer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Tageskilometerzähler . . . . . . . . . . . . .
25
30
26
29
26
27
137
Index
K
Kennzeichenbeleuchtung. . . . . . . . . . . . 122
Kennzeichnung der Teile . . . . . . . . . . . . . . 16
Kilometerzähler. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28
Kraftstoff . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 131
Kraftstoffanforderungen . . . . . . . . . . . . . . 46
Befüllen des Kraftstofftanks . . . . . . . . 48
Kraftstoffsorte. . . . . . . . . . . . . . . . . . . 46
Tankdeckel. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 47
Kraftstoffsystem. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 131
Kühlmitteltemperaturanzeige . . . . . . . . . . 39
Kühlsystem . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 78
Korrosionsschutzmittel . . . . . . . . . . . 78
Stand anpassen . . . . . . . . . . . . . . . . . 80
Überprüfen des Kühlmittelstands . . . 79
Wechseln . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 81
Kupplung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 85
Einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 85
Überprüfung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 85
L
Lenkerschalter links . . . . . . . . . . . . . . . . .
Blinkerschalter . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Lichthupenschalter. . . . . . . . . . . . . . .
Schalter Hupe . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Scheinwerfer-Abblendschalter. . . . . .
Lenkerschalter rechts . . . . . . . . . . . . . . . .
Motorstoppschalter . . . . . . . . . . . . . .
Starterknopf . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Lenkung/Radlager . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Überprüfung . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
45
46
46
46
45
44
44
45
95
95
M
Motor
Motor abschalten. . . . . . . . . . . . . . . . 56
Motor anlassen . . . . . . . . . . . . . . . . . 57
Seriennummer. . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21
Spezifikationen . . . . . . . . . . . . . . . . 129
Motoröl . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 75
Entsorgen von Öl und Filtern . . . . . . 78
Öl- und Ölfilterwechsel . . . . . . . . . . . 76
138
Ölstand-Überprüfung . . . . . . . . . . . . 75
Sorte und Spezifikation . . . . . . . . . . . 78
R
Rahmen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 134
Reifen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 105
Austausch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 107
Mindestprofiltiefe . . . . . . . . . . . . . . . 106
Reifendruck . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 105
Reinigen der Windschutzscheibe . . . . . . . 94
Reinigung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 123
Auspuffanlage . . . . . . . . . . . . . . . . . 124
Nach dem Waschen . . . . . . . . . . . . 124
Schützen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 125
Trocknen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 125
Unlackierte Aluminiumteile . . . . . . . 124
Vorbereitung . . . . . . . . . . . . . . . . . . 123
Waschen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 125
Wobei Sie vorsichtig sein müssen . . 123
Rückleuchte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 122
Rücksitz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 51
Rundentimer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 34
S
Scheinwerfer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 116
Austauschen der Birne. . . . . . . . . . . 119
Einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 117
Parklicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 121
Schmierung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 130
Sicherheit. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5
Abstellen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7
Fahren mit dem Motorrad. . . . . . . . . 10
Kraftstoffdämpfe und Abgase . . . . . . . 5
Lenker und Fußrasten . . . . . . . . . . . . 11
Motorrad . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5
Sturzhelm und Schutzkleidung . . . . . . 6
Tägliche Kontrollen . . . . . . . . . . . . . . 52
Teile und Zubehör. . . . . . . . . . . . . . . . 7
Wartung/Ausstattung. . . . . . . . . . . . . . 8
Index
Sicherungskasten . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Sitzverriegelung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Ständer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Seitenständer . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
113
50
49
49
V
Vorderradaufhängung . . . . . . . . . . . . . . . 97
Einstellen der
Druckstufendämpfung . . . . . . . . . . 100
Einstellen der
Federvorspannung . . . . . . . . . . . . . . 99
Einstellen der
Zugstufendämpfung . . . . . . . . . . . . . 99
Einstelltabelle
Vorderradaufhängung Nur Daytona 675 . . . . . . . . . . . . . . . 98
Einstelltabelle
Vorderradaufhängung Nur Street Triple R . . . . . . . . . . . . . . 98
Überprüfen der Gabel. . . . . . . . . . . . 97
W
Warnhinweise
Lage der Warnaufkleber . . . . . . . . . . 12
Warnaufkleber . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2
Warnung, Vorsicht und Hinweis . . . . . 1
Warnleuchten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 40
Z
Zubehör . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 65
Zündung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 131
Legende . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 42
Schalter/Lenkschloss . . . . . . . . . . . . . 42
139
Index
Seite absichtlich frei gelassen
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