Studienordnung

Studienordnung
Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig
Studienordnung
Bachelorstudiengang Medieninformatik
mit der gesondert ausgewiesenen Studienrichtung
Bibliotheksinformatik
- StudO-MIB Fassung vom 09.04.2013 auf der Grundlage von §§ 13 Abs. 4, 36 SächsHSFG
Bestätigt durch Beschluss des Fakultätsrats IMN vom 13.03.2013
Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung männlicher und
weiblicher Sprachformen verzichtet. Maskuline Personenbezeichnungen in dieser Ordnung
gelten gleichermaßen für Personen weiblichen Geschlechts.
Inhaltsverzeichnis
§1
§2
§3
§4
§5
§6
Geltungsbereich .............................................................................................2
Studienziel ....................................................................................................2
Zulassungsvoraussetzungen..............................................................................3
Aufbau und Inhalt des Studiums .......................................................................3
Studienberatung.............................................................................................5
Schlussbestimmungen .....................................................................................5
HTWK Leipzig, F IMN, Studienordnung zum Bachelorstudiengang Medieninformatik, StudO-MIB
§1
Geltungsbereich
(1) Diese Studienordnung legt auf der Grundlage der zugehörigen Prüfungsordnung das
Studienziel, die Zulassungsvoraussetzungen, den Aufbau und den Inhalt des Bachelorstudiengangs Medieninformatik (MIB) an der Fakultät Informatik, Mathematik und Naturwissenschaften (IMN) der HTWK Leipzig fest.
(2) Der Verlauf des Studiums ist im Studienablauf und Prüfungsplan (vgl. Anlage der
Prüfungsordnung) ausgewiesen. Er hat insoweit empfehlenden Charakter, als bei seiner
Beachtung der Bachelorgrad innerhalb der Regelstudienzeit von 6 Semestern erreicht werden
kann. Der Studienablauf- und Prüfungsplan wird durch die Modulbeschreibungen im Modulhandbuch (vgl. Anlage 1a und 1b) konkretisiert.
(3) Ziel, Zulassung, Aufbau und Inhalt der in das Studium integrierten berufspraktischen
Tätigkeit (Praxisphase) regelt die Praktikumsordnung (vgl. Anlage 3), die Bestandteil dieser Studienordnung ist.
(4) Ein Teilstudium ist mit reduziertem Inhalt auch über einen verkürzten Zeitraum von
maximal 2 Semestern möglich.
§2
Studienziel
(1) Das Studium soll auf die berufliche Tätigkeit vorbereiten und die erforderlichen fachlichen Kenntnisse, Fähigkeiten und Methoden so vermitteln, dass der Student zu wissenschaftlicher Arbeit, zu selbständigem Denken und zu verantwortungsbewusstem Handeln
befähigt wird. Neben der Vermittlung berufsbezogenen Wissens soll das Studium auch die
Grundlage für weiterführende wissenschaftliche Studien schaffen.
(2) Dem Studenten im Studiengang Medieninformatik soll die Fähigkeit vermittelt werden,
wissenschaftliche Methoden und Erkenntnisse selbstständig zur Analyse und Lösung von
Problemen auf dem Gebiet der Medieninformatik anzuwenden. Das analytische, logische
Denken in Strukturen und Konzepten soll ausgeprägt werden. Dazu erwirbt der Student
grundlegende Fachkenntnisse, praxis- und anwendungsbezogene Fähigkeiten auf Gebieten
der Praktischen, Technischen, Angewandten und Theoretischen Informatik vor dem Hintergrund der Erzeugung, Übertragung, Speicherung, Verarbeitung und Präsentation digitaler
Medien. Darüber hinaus werden übergreifende Fach- und Sozialkompetenzen (Schlüsselqualifikationen) und Strategien für lebenslanges Lernen vermittelt.
Die gesondert ausgewiesene und alternativ zu wählende Studienrichtung Bibliotheksinformatik zielt auf die Verbindung von Informatikkompetenz mit Kompetenz auf dem Gebiet
Bibliotheks- und Informationswissenschaft. In ihr werden grundlegende Fachkenntnisse und
praktische Fertigkeiten der Informatik mit grundlegenden Fachkenntnissen und praktischen
Fertigkeiten der Bibliotheks- und Informationswissenschaften verbunden. Zusätzlich werden
Kenntnisse auf für das Berufsprofil relevanten Gebieten der Medieninformatik vermittelt.
(3) Im Bachelorstudiengang Medieninformatik liegen die fachlichen Schwerpunkte auf folgenden Gebieten:
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• Zusammenspiel von Hardware und Software in modernen Rechnerarchitekturen
• Entwicklung von Software unter Einsatz fundierter Kenntnisse auf den Gebieten Betriebssysteme, Netzwerke und Datenbanken für klassische und mobile Systeme
• Grundlagen digitaler Medien und Spezifika der Erzeugung, Verarbeitung und Präsentation verschiedener Medienformen
• Entwicklung multimedialer Applikationen
In der Studienrichtung Bibliotheksinformatik werden Kompetenzen vermittelt, fundierte
Kenntnisse und Fähigkeiten auf den genannten Gebieten im Umfeld von Informationsdienstleistern wie Bibliotheken, Archiven und Dokumentationsstellen erfolgreich einsetzen
zu können.
Der Bachelorstudiengang Medieninformatik befähigt seine Absolventen zu einer aktiven Gestaltung komplexer medienbezogener informationsverarbeitender Prozesse in allen Bereichen
der Gesellschaft. Er eröffnet gut ausgebildeten Fachleuten national und international ausgezeichnete berufliche Entwicklungschancen, und zwar hauptsächlich
• in Unternehmen, die medienbezogene Software oder Hardware herstellen oder vertreiben (z.B. Entwicklung von lokalen oder vernetzten Multimedia-Anwendungen),
• in Unternehmen der Büro- und Telekommunikation, des E-Commerce, in Audio- und Videostudios,
• bei Beratungs- und Dienstleistungsunternehmen,
• in Werbeagenturen,
• in Institutionen zur Aus- und Weiterbildung
• und (insbesondere für Absolventen der Studienrichtung Bibliotheksinformatik) in wissenschaftlichen, öffentlichen und Spezialbibliotheken sowie anderen Informationsdienstleistungsunternehmen.
(4) Das Studium wird mit dem Erwerb des ersten berufsqualifizierenden Abschlusses „Bachelor of Science", abgekürzt „B.Sc.“, beendet.
§3
Zulassungsvoraussetzungen
(1) Die Zulassung zum Studium bestimmt sich nach den einschlägigen hochschulrechtlichen Bestimmungen, insbesondere nach dem Sächsischen Hochschulgesetz, dem Sächsischen Hochschulzulassungsgesetz und der Sächsischen Studienplatzvergabeverordnung sowie nach der Immatrikulationsordnung und Auswahlordnung der HTWK Leipzig.
(2) Über die Gleichwertigkeit von nachgewiesener Vorbildung und Hochschulzugangsberechtigung entscheidet im Zweifel der Prüfungsausschuss.
§4
Aufbau und Inhalt des Studiums
(1)
Das Studium wird in der Regel zum Wintersemester aufgenommen.
(2) Die Studieninhalte werden in Modulen vermittelt (modularer Aufbau). Module bezeichnen einen Verbund zeitlich begrenzter, in sich geschlossener, inhaltlich oder methodisch
ausgerichteter Lehrveranstaltungen. Jedes Modul wird mit einer Modulprüfung abgeschlossen, die nach Maßgabe des Prüfungsplans aus einer oder mehreren Prüfungen bestehen
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kann. Für erfolgreich absolvierte Module werden entsprechend ihrem hierzu erforderlichen
Zeitaufwand für
a)
b)
c)
d)
e)
die Teilnahme an Lehrveranstaltungen,
die Vor- und Nachbereitung von Lehrveranstaltungen,
die Ableistung der Praxisphase,
das Selbststudium sowie
die Vorbereitung auf und die Ablegung von Prüfungen
(sog. Arbeitslast oder workload) Punkte nach dem European Credit Transfer and Accumulation System (ECTS-Punkte, Leistungspunkte) vergeben. Ein ECTS-Punkt entspricht für einen
durchschnittlich leistungsfähigen Studenten einer Arbeitslast von 30 Zeitstunden.
(3) Vermittlungsformen in Lehrveranstaltungen können insbesondere Vorlesungen, Übungen, Seminare und Praktika sein. Nach Maßgabe der Modulbeschreibungen können Lehrveranstaltungen auch in einer Fremdsprache abgehalten werden.
(4) Im Rahmen des Bachelorstudiengangs Medieninformatik kann mit der Aufnahme des
Studiums die Studienrichtung Bibliotheksinformatik gewählt werden. Die aufgrund der
Wahlmöglichkeit resultierenden zwei Studienablaufpläne sind in der Anlage 1 zu finden.
(5) Der erfolgreiche Abschluss des Studiums erfordert den Erwerb von 180 ECTS-Punkten.
Nach Maßgabe des Studienablaufplans sind dabei aus den Pflichtmodulen 165 (170), aus
den Wahlpflichtmodulen 15 (10) ECTS-Punkte zu erbringen. Die Zahlen in Klammern beziehen sich auf den Fall, dass die Studienrichtung Bibliotheksinformatik gewählt wird. Unabhängig von dieser Wahl müssen im Rahmen der fachbezogenen Fremdsprachenausbildung 4
ECTS-Punkte erworben werden.
(6)
Die Module werden nach
a)
b)
c)
Pflichtmodulen, die jeder Student zu belegen hat und
Wahlpflichtmodulen, unter denen der Student innerhalb des Modulangebots des
Studiengangs auswählen kann und in bestimmten Umfang auswählen muss, und
Zusatzmodulen, die der Student über das Modulangebot des Studiengangs hinaus belegen kann,
unterschieden. Weitere Einzelheiten zu den Modulen ergeben sich aus den Modulbeschreibungen.
(7) Die Zulassung zu Wahlpflichtmodulen hat der Student auf dem Wege der Einschreibung
spätestens bis zum Ende der Einschreibungsfrist im vorherigen Semester zu beantragen.
Über die Zulassung entscheidet das Prüfungsamt im Einvernehmen mit dem Studiendekan
unter Berücksichtigung kapazitätsbedingter Möglichkeiten. Im Fall der Wahl eines Moduls an
einer anderen Fakultät bzw. Einrichtung erfordert eine Zulassung deren Zustimmung. Stellt
der Student keinen Antrag, kann ihn das Prüfungsamt von Amts wegen zulassen. Die Zulassung ist unanfechtbar.
(8) Anzahl und Inhalt der angebotenen Wahlpflichtmodule können verändert werden,
wenn die Berücksichtigung des aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisstandes oder eine
Verlagerung der Lehr- und Forschungsschwerpunkte dies erfordern. Werden für ein Wahl4
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pflichtmodul nicht mindestens zehn Studenten zugelassen, kann das Wahlpflichtmodul vom
Modulangebot gestrichen werden. Auf schriftlichen Antrag kann der Student an Stelle eines
Wahlpflichtmoduls für ein Zusatzmodul zugelassen werden. Über den Antrag entscheidet der
Prüfungsausschuss. Ein Anspruch darauf, dass der Student zu einem bestimmten Wahlpflichtmodul zugelassen oder ihm ein bestimmtes Wahlpflichtmodul angeboten wird, besteht
nicht.
(9) In der Regel im 6. Semester durchläuft der Student eine mindestens 12 Wochen dauernde Praxisphase (Praxisprojekt). Während der Dauer des Studiums hat der Student in einem Semester seiner Wahl an dem Veranstaltungszyklus des Studium generale teilzunehmen.
Empfohlen wird dafür das 2. Semester, bei Wahl der Studienrichtung Bibliotheksinformatik
das 4. Semester.
§5
Studienberatung
(1) Die allgemeine Studienberatung erfolgt durch das Dezernat Studienangelegenheiten
der HTWK Leipzig. Sie erstreckt sich insbesondere auf Fragen der Studienmöglichkeiten, der
Immatrikulation, Exmatrikulation und Beurlaubung sowie auf allgemeine studentische Angelegenheiten.
(2) Die studienbegleitende fachliche und organisatorische Beratung wird in Verantwortung
der Fakultät durchgeführt. Sie umfasst insbesondere Fragen zu Modulinhalten und zum Studienablauf. Im Rahmen vorhandener Kapazitäten finden, insbesondere zur Unterstützung
von Studienanfängern, Tutorien statt.
(3) In prüfungsrechtlichen Angelegenheiten, insbesondere zum Vorgehen gegen belastende Entscheidungen der HTWK Leipzig, berät der Justitiar.
(4) Wer nicht spätestens in der Prüfungsperiode des 2. Semesters wenigstens einen Prüfungserstversuch unternommen hat, muss sich einer Beratung nach Absatz 2 Satz 1 unterziehen.
§6
Schlussbestimmungen
(1) Die Studienordnung des Bachelorstudiengangs Medieninformatik wurde am 13. März
2013 vom Fakultätsrat der Fakultät IMN beschlossen. Sie tritt am Tage nach der Genehmigung durch das Rektorat 1 für nachfolgend immatrikulierende Jahrgänge in Kraft.
(2) Die Studienordnung des Studiengangs MIB wird im Internetportal der HTWK Leipzig
unter www.htwk-leipzig.de veröffentlicht.
1
genehmigt durch Beschluss vom 09.04.2013
5
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Anlagen
1.a) Modulhandbuch Studienrichtung ohne Bibliotheksinformatik
1.b) Modulhandbuch Studienrichtung mit Bibliotheksinformatik
2.)
Praktikumsordnung
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Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig
Studienordnung
Bachelorstudiengang Medieninformatik,
ohne die gesondert ausgewiesene Studienrichtung
Bibliotheksinformatik
Anlage 1a: Modulhandbuch
Fassung vom 09.04.2013
In diesem Handbuch ist jedes Modul in Tabellenform beschrieben. Insbesondere enthält jede
Beschreibung die Einordnung des Moduls, den Arbeitsaufwand, die ECTS-Punkte, eine kurze
inhaltliche Beschreibung sowie die Art der Prüfung. Über das Wort „oder‘‘ ausgewiesene
alternative Prüfungsformen kommen nur bei Nach- und Wiederholungsprüfungen zur
Anwendung.
Teil I
Pflichtmodule Fakultät Informatik, Mathematik und
Naturwissenschaften (IMN)
Kennzahl
1010
Bachelorstudiengang
Medieninformatiknformatik (MIB)
Pflichtmodul
Dozententeam
Theoretische Grundlagen der Informatik
verantwortlich
Prof. Dr. N.N.
Moduldauer
1 Semester
Regelsemester
Wintersemester
Leistungspunkte *)
7
Unterrichtssprache
Deutsch
Arbeitsaufwand
90 für Präsenzstudium, 120 h für Selbststudium
Voraussetzungen für die
Teilnahme
Lernziele/Kompetenzen
Keine
Lehrinhalte
Prüfungsvorleistungen
Prüfungen
Literaturempfehlungen
Verwendbarkeit
7
Nach erfolgreichem Abschluss des Moduls hat der Student vertiefte Kenntnisse der mathematisch /
theoretischen Grundlagen der Informatik. Er ist in der Lage mit aussagen- und prädikatenlogischen
Mitteln die Semantik von Programmen bzw. Programmteilen zu beschreiben und für kleine Beispiele
z.B. über Schleifeninvarianten die Korrektheit zu beweisen. Praktische Problemstellungen können
abstrakt mit formalen Methoden modelliert werden. Der Student kennt die Zusammenhänge zwischen
Automaten und Sprachen und kann diese jeweils ineinander überführen. Ferner ist er in der Lage die
Sprachen in die Chomsky-Hierarchie einzuordnen.
1. Einführung in Grundbegriffe der Informatik
2. Automaten und formale Sprachen (endliche Automaten, reguläre Sprachen, Akzeptanz der
Sprachen durch Automaten, Äquivalenz, Pumping-Lemma, Kellerautomaten, kontextfreie
Sprachen, Syntaxdiagramme und erweiterte Backus-Naur-Form, Turingmaschinen, ChomskyHierarchie)
3. Abstraktion (Modellbildung, Arten der Abstraktion, abstrakte Datentypen)
4. Semantik (Konzepte für Semantikdefinition, Vor- und Nachbedingungen, Schleifeninvarianten,
semantische Äquivalenz, Einführung in die Programmverifikation)
5. Algorithmik (Laufzeit und asymptotische Laufzeitabschätzung, Rekursion)
6. Einführung in Berechenbarkeit und Komplexitätstheorie (Überblick über die Bedeutung der
Loop- und While-Berechenbarkeit, Halteproblem, Churchsche These, Klassen P und NP)
Belege (PVB): wöchentliches Lösen von Übungsaufgaben
Lehrform Titel der Lehreinheit
Lehreinheitsformen und
1. Fachsemester/jedes
Wintersemester
Sommersemester
SWS
Prüfungsleistung
Leistungspunkte *)
Vorlesung 1010 „Theoretische Grundlagen der
4
(V)
Informatik“
Klausur (PK) 120 min
7
Seminar
1010 „Theoretische Grundlagen der
2
(S)
Informatik“
A. V. Aho, J. D. Ullman: „Informatik, Datenstrukturen und Konzepte der Abstraktion“, mitp, 1996.
J. E. Hopcroft, R. Motwani, J. D. Ullman: „Einführung in die Automatentheorie, formale Sprachen
und Komplexitätstheorie“, Pearson Studium, 2011.
U. Schöning, „Theoretische Informatik - kurz gefasst“, Spektrum Akademischer Verlag, 2008.
Pflichtmodul: INB,MIB, MIB Studienrichtung: Bibliotheksinformatik
*) 1 Leistungspunkt (LP) = 30 Aufwandsstunden
Fakultät Informatik, Mathematik und
Naturwissenschaften (IMN)
Kennzahl
1059
Bachelorstudiengang
Medieninformatik (MIB)
Pflichtmodul
Dozententeam
Diskrete Mathematik, Optimierung und lineare Algebra
verantwortlich
Prof. Dr. rer. nat. habil. Martin Grüttmüller
Prof. Dr. rer. nat. habil. Hans-Jürgen Dobner
Moduldauer
1 Semester
Regelsemester
Wintersemester
Leistungspunkte *)
Sommersemester
10
Unterrichtssprache
Deutsch
Arbeitsaufwand
LE 1051: Diskrete Mathematik und Optimierung
Präsenzzeit 60h, Vor- und Nachbereitungszeit 90h
LE 1052: Lineare Algebra
Präsenzzeit 60h, Vor- und Nachbereitungszeit 90h
Keine
Voraussetzungen für die
Teilnahme
Lernziele/Kompetenzen
1. Fachsemester/jedes
Wintersemester
10
LE 1051: Diskrete Mathematik und Optimierung
Nach erfolgreichem Abschluss des Teilmoduls haben die Studierenden grundlegende Kenntnisse auf
dem Gebiet diskreter mathematischer Strukturen erworben. Dazu gehört insbesondere das Erkennen
und Klassifizieren von Algebraischen- und Ordnungsstrukturen. Die Studierenden können logische
Argumentationen nachvollziehen und selber korrekt führen. Sie sind in der Lage Algorithmen zur
Lösung von Aufgaben einzusetzen und selbständig zu entwickeln. Darüber hinaus besitzen die
Studierenden Grundkenntnisse der Graphentheorie, kennen Standardoptimierungsprobleme und
können diese in geeigneten Anwendungsproblemen wiedererkennen. Weiter können Sie praktische
lineare Optimierungsprobleme modellieren und einer adäquaten Lösung zuführen.
LE 1052: Lineare Algebra
Nach erfolgreichem Abschluss des Teilmoduls kennen die Studierenden die Vektorraumstruktur und
wissen die geometrischen, arithmetischen sowie strukturbetont-abstrakten Aspekte
anwendungsbezogen einsetzen. Die Studierenden beherrschen alle theoretischen Gesichtspunkte der
Vektorräume, wozu der sichere Umgang mit den zentralen Begriffen - Lineare
Abhängigkeit/Unabhängigkeit, Basis, Dimension, Teilraumstrukturen und Lineare Abbildungen zählt. Die Studierenden lernen mit Linearen Gleichungssystemen eine der wichtigsten Aufgaben der
linearen Algebra kennen und eignen sich fundierte Kenntnisse zu deren Lösung und deren
Einordnung in den Gesamtkomplex der Linearen Algebra an. Ferner haben die Studierenden ein tiefes
Verständnis für den Zusammenhang zwischen Matrizen und linearen Abbildungen entwickelt. Mit der
Einführung der Determinanten und Eigenwerte verfügen sie über weitere Möglichkeiten zur
Charakterisierung von Matrizen und linearen Abbildungen.
Lehrinhalte
Prüfungsvorleistungen
LE 1051:
Logik und Mengen, Relationen und Funktionen, Rekursion und Algorithmen, Algebraische Strukturen,
Ordnungsstrukturen, Kombinatorik, Graphentheorie (Grundbegriffe, Eigenschaften von Graphen,
Optimierungsprobleme auf Graphen), Lineare Optimierung (Problemmodellierung, Graphische Lösung,
Simplexalgorithmus)
LE1052:
Algebraische Strukturen, Vektorräume, Basis und Dimension, Lineare Abbildungen und Matrizen,
Lineare Gleichungssysteme, Determinanten und Eigenwerte.
Belege (PVB)
Lehrform Titel der Lehreinheit
Lehreinheitsformen und
Prüfungen
Literaturempfehlungen
Verwendbarkeit
Prüfungsleistung
Leistungspunkte *)
Vorlesung 1051 „Diskrete Mathematik und
2
(V)
Optimierung“
Seminar
1051 „Diskrete Mathematik und
2
(S)
Optimierung“
Klausur (PK) 120 min
10
Vorlesung 1052 „Lineare Algebra“
2
(V)
Seminar
1052 „Lineare Algebra“
2
(S)
LE 1051:
M. Aigner, „Diskrete Mathematik“, Vieweg [ebook]
G. und S. Teschl, „Mathematik für Informatiker, Teil 1: Diskrete Mathematik und Lineare Algebra“,
Springer Verlag [ebook]
V. Turan, „Algorithmische Graphentheorie“, Oldenbourg Wissenschaftsverlag [ebook]
LE 1052:
O. Bretscher, “Linear Algebra with Applications”, Pearson, 2013.
H.-J. Dobner/G. Dobner, „Lineare Algebra“, Spektrum Akademischer Verlag, 2007.
D. Hachenberger, „Mathematik für Informatiker“, Addison-Wesley, 2008.
H. D: Vinod, “Hands_On Matrix Algebra Using R”, World Scientific Publ. Co., 2011.
Pflichtmodul: MIB,INB, MIB Studienrichtung Bibliotheksinformatik
*) 1 Leistungspunkt (LP) = 30 Aufwandsstunden SWS
Fakultät Informatik, Mathematik und
Naturwissenschaften (IMN)
Kennzahl
1060
Bachelorstudiengang
Medieninformatik (MIB)
Pflichtmodul
Dozententeam
verantwortlich
Moduldauer
Regelsemester
Multimedia-Grundkurs I
Prof. Dr. rer. nat. Klaus Hering
1 Semester
Wintersemester
Leistungspunkte *)
4
Unterrichtssprache
Deutsch
Arbeitsaufwand
Präsenzzeit 45 h, Selbststudium 30 h, Projekt 45h
Voraussetzungen für die
Teilnahme
Lernziele/Kompetenzen
keine
Lehrinhalte
Prüfungsvorleistungen
Prüfungen
Literaturempfehlungen
Verwendbarkeit
Entscheidungskompetenz für den Einsatz adäquater Medienformen; Verständnis technischer
Zusammenhänge, Anforderungen und Grenzen bei der computerbasierten Verarbeitung digitaler
Medien; Fähigkeit zur Arbeit in einem Team (über Projektaufgabe)
1. Grundbegriffe:
Information, Medien, Multimediales System, Einsatzgebiete multimedialer Anwendungen
2. Grundlagen der digitalen Medien
Medienformen (Text, Grafik/Bilder, Musik/Sprache, Animation, Video), Wahrnehmungsaspekte,
physikalische Hintergründe, Formate, Werkzeuge
3. Entwicklung multimedialer Anwendungen
Entwicklungsphasen, Werkzeuge
4. Multimedia und Internet
Multimediale Datenströme, Spezielle Anwendungen
Belege (wöchentlich Übungsblätter), Projekt (Projektaufgabe in Dreiergruppen)
SWS
Prüfungsleistung
Leistungspunkte *)
Vorlesung 1060 „Multimedia-Grundkurs I“
Klausur (120 min)
1
(V)
4
oder mündliche
Seminar
1060 „Multimedia-Grundkurs I“
Prüfung (ca. 20 min)
2
(S)
R. Malaka, A. Butz, H. Hussmann, „Medieninformatik: Eine Einführung“, Addison-Wesley, 2009.
M. Herczek, „Einführung in die Medieninformatik“, Oldenbourg Wissenschaftsverlag GmbH, 2007.
J. D. Gauchat, „HTML5, CSS3 & JavaScript: Die neuen Funktionen verstehen und sicher anwenden.“,
Wiley VCH, 2012.
S. Koch, „JavaScript: Einführung, Programmierung und Referenz“, 6. Auflage, dpunkt.verlag GmbH,
Heidelberg, 2011.
J. Beaird, „Gelungenes Webdesign“, 2. Auflage, dpunkt.verlag GmbH, Heidelberg, 2011.
Div. Schriftquellen und Internetquellen je nach Thematik und Zeitraum.
Pflichtmodul: MIB, MIB Studienrichtung Bibliotheksinformatik, Wahlpflichtmodul: AMB, Vorlesung ist
unter dem Namen „Multimedia-Grundlagen“ Bestandteil des Moduls „Elektronisches Publizieren I“ im
Studiengang BVB (FM)
*) 1 Leistungspunkt (LP) = 30 Aufwandsstunden
4
Vermittlung von grundlegenden Kenntnissen über Formen, Darstellung, Erzeugung, Verarbeitung,
Präsentation und Kombination digitaler Medien; Übungen dienen der Entwicklung von Fertigkeiten
bei der Webseitengestaltung unter Einsatz von HTML, Cascading Style Sheets und JavaScript;
Lehrform Titel der Lehreinheit
Lehreinheitsformen und
1. Fachsemester/jedes
Wintersemester
Sommersemester
Fakultät Informatik, Mathematik und
Naturwissenschaften (INM)
Kennzahl
2029
Bachelorstudiengang
Mediennformatik (MIB)
Pflichtmodul
Dozententeam
Anwendungsorientierte Programmierung
verantwortlich
Prof. Dr.-Ing. Dietmar Reimann
Prof. Dr. rer. nat Heinrich Krämer
Moduldauer
2 Semester
Regelsemester
Wintersemester
Leistungspunkte *)
4
Sommersemester
4
Unterrichtssprache
Deutsch
Arbeitsaufwand
LE 1020 „Anwendungsorientierte Programmierung I“:
Präsenzzeit 60 h, Vor- und Nachbereitungsarbeit 60 h
Voraussetzungen für die
Teilnahme
Lernziele/Kompetenzen
Lehrinhalte
Prüfungsvorleistungen
1. und 2. Fachsemester/jedes
akademische Jahr
8
LE 2020 „Anwendungsorientierte Programmierung II“:
Präsenzzeit 60 h, Vor- und Nachbereitungsarbeit 60 h
keine
LE 1020 „Anwendungsorientierte Programmierung I“:
Die Studenten erhalten eine Einführung in die Programmiersprache Java. Hierdurch sollen sie Syntax
und Semantik der Programmiersprachen Java kennen und verstehen lernen. Sie sollen in der Lage
sein, ihre Kenntnisse auf formale und textuelle Beschreibungen in Programmieraufgaben anzuwenden, um kleine Programme gemäß des imperativen und objektorientierten Programmierparadigmas (unter Nutzung einer integrierten Entwicklungsumgebung) zu erstellen und zu beurteilen.
LE 2020 „Anwendungsorientierte Programmierung II“:
Ziele: Vermittlung von Kenntnissen auf dem Gebiet der C-Programmierung
Aneignung praktischer Fähigkeiten und Fertigkeiten in der Erstellung von C-Programmen
LE 1020 „Anwendungsorientierte Programmierung I“:
• Imperative Programmierung
• Kontrollestrukturen
• Unterprogramme
• Objektorientiertes Programmieren
• Vererbung sowie Schnittstellen und Klassen als deren Implementierungen
• Ausnahmebehandlung
• Anwendung von generischen Datentypen, z.B. durch Arbeit mit dem Java
Collection Framework
• Einführung in die Gestaltung von graphischen Benutzeroberflächen LE 2020 „Anwendungsorientierte Programmierung II“:
• Datenstrukturen und Pointer
• Ein- und Ausgabe über das Terminal
• Funktionen und Datenübergabe
• Fileverarbeitung
• praktische Übungen zu Erstellung und Test von Anwendungsprogrammen in der
Programmiersprache C
LE 1020:
Belege (PVB): Drei selbständig erarbeitete Programme (Belege). Die Abnahme und Diskussion erfolgt
in jeweils einem Seminar
LE 2020: keine
Lehreinheitsformen und
Prüfungen
Literaturempfehlungen
Lehrform
Titel der Lehreinheit
SWS
Vorlesung
(V)
1020 „Anwendungsorientierte
Programmierung I“
Seminar
(S)
1020 „Anwendungsorientierte
Programmierung I“
2
Vorlesung
(V)
2020 „Anwendungsorientierte
Programmierung II“
2
Seminar
(S)
2020 „Anwendungsorientierte
Programmierung II“
Prüfungsleistung
Leistungspunkte *)
2
Klausur (PK)
120 min
4
Klausur (PK)
120 min
4
2
LE 1020:
C. Ullenboom, „Java ist auch nur eine Insel“, Galileo Computing, 2011.
J. Gosling, B. Joy, G. Steele, G. Bracha, A. Buckley, “The Java™ Language Specification”,
http://docs.oracle.com/javase/specs oder Prentice Hall, 2013.
LE 2020:
B. W. Kernighan, D.M. Ritchie, „Programmieren in C“, Carl Hanser Verlag, München 1995 und
nachfolgende Auflagen verschiedener Verlage.
M. Dausmann, U. Bröckl, J. Goll, D. Schoop, „C als erste Programmiersprache: Vom Einsteiger zum
Fortgeschrittenen“, Vieweg + Teubner, 2011.
Verwendbarkeit
Pflichtmodul: MIB,INB, MIB Studienrichtung Bibliotheksinformatik
*) 1 Leistungspunkt (LP) = 30 Aufwandsstunden
Fakultät Informatik, Mathematik und
Naturwissenschaften (IMN)
Kennzahl
2039
Bachelorstudiengang
Medieninformatik (MIB)
Pflichtmodul
Dozententeam
Digitaltechnik
verantwortlich
Prof. Dr. rer. nat. Heinrich Krämer
Moduldauer
2 Semester
Regelsemester
Wintersemester
5
Leistungspunkte *)
Unterrichtssprache
Deutsch
Arbeitsaufwand
Präsenzstudium 90 h, Selbststudium 90 h.
Voraussetzungen für die
Teilnahme
Lernziele/Kompetenzen
keine
Lehrinhalte
Prüfungsvorleistungen
Prüfungen
Literaturempfehlungen
Verwendbarkeit
1
6
Verständnis des prinzipiellen Aufbaus und der Arbeitsweise eines Digitalrechners; Vorstellung
moderner Konzepte der Rechnerarchitektur; Bewertung der Auswirkungen der Architektur auf die
Leistungsfähigkeit.
Befähigung zur Auswahl einer geeigneten Rechnerarchitektur für den jeweiligen Anwendungsfall.
LE 1030:
• Zahlensysteme, Festpunktformat, Gleitpunktformat
• Schaltnetze: Schaltalgebra, Logikminimierung (KV-Diagramme, Quine-McCluskey)
• Schaltwerke: Schaltwerksanalyse, elementare Schaltwerke, Automaten, Synthese,
Zustandsreduktion
• Codierungstheorie, Optimalcodes
• Aufbau eines einfachen Rechners
LE 2030:
• Schaltungstechnik
• Speicherhierarchie, Cashes, Speicherverwaltung, Massenspeicher
• Leistungsbewertung
• Parallelität auf Befehlsebene: Pipelining, Vektorrechner, VLIW, Superskalar
• Parallelität auf Thread-Ebene: SMP, MPP
keine
Lehrform Titel der Lehreinheit
Lehreinheitsformen und
1.+2. Fachsemester/jedes
akademische Jahr
Sommersemester
Vorlesung
(V)
Seminar
(S)
Vorlesung
(V)
1030 „Digitaltechnik I“
1030 „Digitaltechnik I“
2030 „Digitaltechnik II“
SWS
Prüfungsleistung
Leistungspunkte *)
2
Klausur (120 Minuten)
5
Klausur (120 Minuten)
1
2
2
B. Becker, P. Molitor, „Technische Informatik - eine einführende Darstellung“, Oldenbourg, 2008.
K. Henke, H.-D. Wuttke, „Schaltsysteme. Eine automatenorientierte Einführung.”, Addison-Wesley,
2006.
J. L. Hennessy, D. A. Patterson, „Computer Architecture: A Quantitative Approach”, 5th Ed., Morgan
Kaufmann Publishers, 2011.
D. A. Patterson, J. L. Hennessy, “Computer Organization and Design”, rev. 4th Ed., Morgan Kaufmann
Publishers, 2011.
Pflichtmodul: MIB
*) 1 Leistungspunkt (LP) = 30 Aufwandsstunden
Fakultät Informatik, Mathematik und
Naturwissenschaften (IMN)
Kennzahl
2040
Bachelorstudiengang
Medieninformatik (MIB)
Pflichtmodul
Dozententeam
Physik für Medieninformatiker
verantwortlich
Prof. Dr. rer. nat. habil. Rosemarie Hild
Moduldauer
1 Semester
Regelsemester
Wintersemester
Leistungspunkte *)
Unterrichtssprache
Arbeitsaufwand
Voraussetzungen für die
Teilnahme
Lernziele/Kompetenzen
Lehrinhalte
Prüfungsvorleistungen
Lehreinheitsformen und
Prüfungen
Literaturempfehlungen
Verwendbarkeit
2. Fachsemester/jedes
akademische Jahr
Sommersemester
0
4
4
Deutsch
Präsenzstudium 52h, Selbststudium 60h, Praktikum 8h
Keine
Vermittlung der physikalischen Grundlagen der optischen und akustischen Signalverarbeitung,
einschließlich der Lichttechnik und der Farbmetrik.
Kenntnisse der physikalischen Grundlagen zur Signalerzeugung (Schallerzeugung, bildgebende
Verfahre), Signalübertragung (Ausbreitung, Signalcharakterisierung), Signalverarbeitung
(Signalanalyse, Signalwandlung, Erkennung), Signaldetektion und Signalauswertung. Praktischer
Umgang mit Messmitteln zur Farbvalenzmetrik und Lichttechnik.
1. Grundbegriffe zu Lichttechnik und Farbmetrik
2. Grundlagen der Bildentstehung -Gesetze der geometrischen Optik
3. Schwingungen und Wellen
4. Entstehung und messtechnische Charakterisierung von Schallwellen
5. Wellenoptik und Fouriertheorie der optischen Abbildung als Grundlage der
6. Bildverarbeitung
7. Praktikum zur Farbmetrik und Lichttechnik
3 Belege, 2 Experimente (Praktikumsprotokolle)
Lehrform
Titel der Lehreinheit
Vorlesung
(V)
2040 „Physik für Medieninformatiker“
Seminar
(S)
2040 „Physik für Medieninformatiker“
SWS
2
2
Prüfungsleistung
Hausarbeit (30h im
Zeitraum von 6
Wochen)
Leistungspunkte *)
4
E. Hering, R. Martin, M. Stohrer, „Physik für Ingenieure‘‘, Springer-Verlag, 2012.
H. Stroppe, „Physik für Studenten der Natur- und Technikwissenschaften‘‘, Carl Hanser Verlag, 2011.
H. Lindner, „Physik für Ingenieure‘‘, Carl Hanser Verlag, 2011.
R. Pitka, St. Bohrmann, H. Stöcker, G. Terlecki, „Physik, Der Grundkurs‘‘, Verlag Harri
Deutsch, Frankfurt, 2009.
P. Dobrinski, G. Krakau, A. Vogel, „Physik für Ingenieure‘‘, Vieweg+Teubner, Stuttgart, 2009.
R. Wolfson, J. M. Pasachoff, „Physics: With Modern Physics for Scientists and Engineers’’, 2 Bände,
Longman, 1995, 1998.
St. W. Koch, D. Halliday, R. Resnick, J. Walker, „Physik’’. Wiley-VCH, Weinheim, 2007, 2009. Mit
Lösungsband 2009, 2011.
Pflichtmodul: MIB
*) 1 Leistungspunkt (LP) = 30 Aufwandsstunden
Fakultät Informatik, Mathematik und
Naturwissenschaften (IMN)
Kennzahl
2050
Bachelorstudiengang
Medieninformatik (MIB)
Pflichtmodul
Dozententeam
Algorithmen und Datenstrukturen
verantwortlich
Prof. Dr. rer. nat. Karsten Weicker
Moduldauer
1 Semester
Regelsemester
Wintersemester
Leistungspunkte *)
7
Unterrichtssprache
Deutsch
Arbeitsaufwand
Präsenzzeit 90h, Vor- und Nachbereitungszeit 120h
Voraussetzungen für die
Teilnahme
Lernziele/Kompetenzen
Grundlagen der Informatik, Programmierkenntnisse
Lehrinhalte
Prüfungsvorleistungen
Prüfungen
Literaturempfehlungen
Verwendbarkeit
7
Die Studenten sollen Standarddatenstrukturen und -algorithmen kennen und verstehen.
Insbesondere sollen sie diese sowohl theoretisch als auch in praktischen Programmieraufgaben
anwenden können. Sie müssen wissen, welche Paradigmen im Algorithmenentwurf Anwendung
finden und unbekannte Algorithmen einordnen können. Kleine Laufzeitabschätzungen müssen
selbständig beherrscht und durchgeführt werden. Vor allem sollen die Studenten am Ende kritisch
informatische Probleme hinsichtlich ihrer Schwierigkeit und Algorithmen hinsichtlich ihrer Effizienz
beurteilen können.
1. Grundlagen
2. Einfache Suchalgorithmen (Listen und Felder)
3. Bäume (Suchbäume, AVL-Bäume, B-Bäume, optimale Suchbäume)
4. Sortieren (Quicksort, Heapsort, N-Wege-Mischen)
5. Hashing (extern, offen, Brent’s Algorithmus, erweiterbares Hashing)
6. Graphenalgorithmen (minimaler Spannbaum, kürzeste Wege, Flussprobleme)
Entwurfsparadigmen: Divide-and-Conquer, dynamisches Programmieren, Backtracking, Greedy
Belege (PVB): wöchentliche Aufgaben mit Präsentation der Lösung an der Tafel (in kooperativen
Gruppen), Programmieraufgaben. Jeweils 70% der Aufgaben müssen erfolgreich bearbeitet werden.
Lehrform Titel der Lehreinheit
Lehreinheitsformen und
2. Fachsemester/jedes
Sommersemester
Sommersemester
SWS
Prüfungsleistung
Leistungspunkte *)
Vorlesung 2050 „Algorithmen und
4
(V)
Datenstrukturen“
Klausur (PK) 120 min
7
Seminar
2050 „Algorithmen und
2
(S)
Datenstrukturen“
T. Ottmann, P. Widmayer, „Algorithmen und Datenstrukturen“, Spektrum Akad. Verlag, 2012.
T. H. Cormen, C. E. Leiserson, R. Rivest, C. Stein, „Algorithmen - Eine Einführung“, Oldenbourg,
2010.
R. Sedgewick, „Algorithmen in Java: Grundlagen, Datenstrukturen, Sortieren, Suchen“, AddisonWesley, 2003.
Pflichtmodul: MIB, MIB Studienrichtung Bibliotheksinformatik, INB
*) 1 Leistungspunkt (LP) = 30 Aufwandsstunden
Fakultät Informatik, Mathematik und
Naturwissenschaften (IMN)
Kennzahl
2060
Bachelorstudiengang
Medieninformatik (MIB)
Pflichtmodul
Dozententeam
Multimedia-Grundkurs II
verantwortlich
Prof. Dr. rer. nat. Prof. h.c. Klaus Hänßgen
Moduldauer
1 Semester
Regelsemester
Wintersemester
Sommersemester 2. Fachsemester/jedes Sommersemester
Leistungspunkte *)
4
Unterrichtssprache
Arbeitsaufwand
Deutsch
Voraussetzungen für die
Teilnahme
Lernziele/Kompetenzen
keine
Lehrinhalte
Prüfungsvorleistungen
Präsenzzeit 45h, Vor- und Nachbereitungszeit 45h, Beleg 30h
Vermittlung von Grundlagen auf dem Gebiet der Multimedia, zu deren Nutzung und zu den
Bedingungen / Voraussetzungen eines effektiven Einsatzes.
Aneignung praxisrelevanter Kenntnisse zu multimedialen Endgeräten; Verstehen der
Einsatzcharakteristika multimedialer Systeme; Befähigung zur Einschätzung solcher Systeme und
darauf nutzbarer Dienste; Befähigung zur Einbeziehung der Kenntnisse bei Nutzung von
Anwendungen und bei Entwicklungsarbeiten.
1. Technologische Voraussetzungen
2. Bedingungen für netzwerkorientierten multimedialen Datentransport
3. Kommunikationsmodelle und –dienste
4. Multimedia – Digitalisierung, Codecs, Präsentation, Systemaufbau
5. Multimediale Endgeräte
6. Netzwerk-Technik
7. Multimediale Kommunikation
8. Multimediale Anwendungen
keine
Lehrform Titel der Lehreinheit
Lehreinheitsformen und
Prüfungen
Literaturempfehlungen
Verwendbarkeit
4
SWS
Prüfungsleistung
Leistungspunkte *)
Beleg (schriftliche Ausarbeitung zu
vorgegebenem Thema, Bearbeitungszeit 4 Wochen), Fachvortrag (ca. 30
4
Minuten), Klausur (60 Minuten) oder
1
mündliche Prüfung (ca. 30 Minuten);
keine Kompensation.
J. F. Koegel Buford: „Multimedia Systems”, Addison Wesley, Reading, 1994.
W. Effelsberg, R. Steinmetz: „Video Compression Techniques. From JPEG to Wavelets“, dpunkt,
Heidelberg, 1997/2001.
T. Milde: „Videokompressionsverfahren im Vergleich. JPEG, MPEG, H.261, XCCC, Wavelets, Fraktale“,
dpunkt, Heidelberg, 1995/1999.
R. Steinmetz: „Multimedia-Technologie: Einführung und Grundlagen“, Springer, Berlin, 1993.
R. Steinmetz: „Multimedia-Technologie: Grundlagen, Komponenten und Systeme“, Springer, Berlin,
Heidelberg, 1999/2000.
Chr. Meinel, H. Sack, „Digitale Kommunikation: Vernetzen, Multimedia, Sicherheit: Vernetzung,
Multimedia, Sicherheit“, Springer-Verlag, 2009.
Pflichtmodul: MIB, MIB Studienrichtung Bibliotheksinformatik
Vorlesung
(V)
Seminar
(S)
2060 „MultimediaGrundkurs II“
2060 „MultimediaGrundkurs II“
*) 1 Leistungspunkt (LP) = 30 Aufwandsstunden
2
Fakultät Informatik, Mathematik und
Naturwissenschaften (IMN)
Kennzahl
2079
Bachelorstudiengang
Medieninformatik (MIB)
Pflichtmodul
Dozententeam
Gesellschaftliche Medienaspekte
Teilmodul 2071 Medienrecht
verantwortlich
RA Ralf Lehmann
Moduldauer
1 Semester
Regelsemester
Wintersemester
Leistungspunkte *)
Unterrichtssprache
Arbeitsaufwand
Voraussetzungen für die
Teilnahme
Lernziele/Kompetenzen
Lehrinhalte
Prüfungsvorleistungen
Lehreinheitsformen und
2. Fachsemester/jedes
akademische Jahr
Sommersemester
0
5
5
Deutsch
Präsenzzeit 60h, Selbststudium 45h, Projektarbeit und Übungen am „Fall“ 45h
Keine
Vermittlung von Grundwissen in Medienrecht, Medienpolitik und Medienarbeit; Vermittlung von
Kompetenz zur Einordnung aktueller medienpolitischer Ereignisse;
Übungen dienen dem Erlernen der Fähigkeit zum methodischen Herangehen an Falllösungen
1. Mediengrundrechte, Aufgaben der Medien
2. Struktur des Rundfunksystems in der BRD
3. Berichterstattung im öffentlichen Interesse; Journalistische Sorgfaltspflichten, Sonderrechte für
Journalisten, Redaktionsgeheimnis, Persönlichkeitsrechte, Recht am eigenen Bild; Schutz des
Persönlichkeitsrechts, der Menschenwürde und presserechtliche Ansprüche
4. Grundzüge des Urheberrecht- und Urhebervertragsrechts; verwandte Schutzrechte; Filmrecht;
Musikrecht, Recht der Privatkopie
5. Recht der „Neuen Medien“
Keine
Lehrform
Titel der Lehreinheit
Vorlesung
(V)
2071 „Medienrecht“
Seminar
(S)
2071 „Medienrecht“
SWS
Verwendbarkeit
Leistungspunkte *)
2
Prüfungen
Literaturempfehlungen
Prüfungsleistung
2
Klausur (PK) 120 min
oder mündliche
Prüfung (30 min)
5
K. E. Wenzel, „Das Recht der Wort- und Bildberichterstattung“, Verlag Dr. Otto Schmidt, Köln, 2003.
M. Paschke, „Medienrecht“, Springer-Verlag, 2009.
A. Hesse, „Rundfunkrecht“, 3. Aufl., München, 2003.
H. Schack, „Urheber- und Urhebervertragsrecht“, 5. Aufl., Verlag Mohr Siebeck, 2010.
F. Fechner, A. Wössner: „Journalistenrecht“, 2. Auflage, Verlag Mohr Siebeck, 2012.
U. Branahl, „Medienrecht: Eine Einführung“, VS Verlag, 2009.
U. Koch, D. Otto, M. Rüdlin, „Recht für Grafiker und Webdesigner“, Galileo Design, 2011
Pflichtmodul: MIB
*) 1 Leistungspunkt (LP) = 30 Aufwandsstunden
Fakultät Informatik, Mathematik und
Naturwissenschaften (IMN)
Kennzahl
2079
Bachelorstudiengang
Medieninformatik (MIB)
Pflichtmodul
Dozententeam
verantwortlich
Moduldauer
Regelsemester
Gesellschaftliche Medienaspekte
Teilmodul 2072 Medientheorie
N.N. (Professur Medientheorie und Medienrecht)
1 Semester
Wintersemester
Leistungspunkte *)
2. Fachsemester/jedes
akademische Jahr
Sommersemester
0
4
4
Unterrichtssprache
Deutsch
Arbeitsaufwand
Präsenzstudium 60h, Selbststudium und Gruppenarbeit 30h, Hausarbeit 30h
Voraussetzungen für die
Teilnahme
Lernziele/Kompetenzen
Keine
Lehrinhalte
Prüfungsvorleistungen
Lehreinheitsformen und
Prüfungen
Literaturempfehlungen
Verwendbarkeit
Erwerb einschlägigen wissenschaftstheoretischen Grundwissens; Überblick über die wichtigsten
Medientheorien bzw. medientheoretischen Richtungen, Wecken von Verständnis für die Relevanz, das
Erkenntnis- sowie Problemlösungspotential best. Medientheorien sowie ihre jeweilige Funktion;
Verständnis für die Funktion von Modellen und Prüfung ihrer prakt. Anwendbarkeit; Entwicklung der
Fähigkeiten zur Abstraktion und Modellbildung sowie zur Interpretation und Bewertung von Theorien
und formalen Lösungen; Fähigkeit, Medientheorien auf ihren konkreten Anwendungsbezug zu
beurteilen
1. Wissenschaftstheoretische Grundbegriffe (Theoriebegriff, Funktionen und Merkmale von
Theorien; Bedeutung und Funktion von Modellen anhand praktischer Beispiele, z.B.
Transportmodell der Kommunikation, Organon-Modell, Encoding-Decoding-Modell etc.)
2. Theorien der Medienwirkung; Rezeptionstheorien; Kritische Medientheorien und Cultural
Studies; medienökonomische Ansätze
3. Diskussion und Überprüfung der praktischen Relevanz von Medientheorien anhand aktueller
Beispiele
Projekt (Projektarbeit in Kleingruppen), Testat (schriftliche Beantwortung von Fragen)
Lehrform
Titel der Lehreinheit
Vorlesung
(V)
2072 „Medientheorie“
Seminar
(S)
2072 „Medientheorie“
SWS
2
2
Prüfungsleistung
Hausarbeit (30h im
Zeitraum von 6
Wochen)
Leistungspunkte *)
4
S. J. Baran, D. K. Davis, „Mass Communication Theory. Foundations, Ferment, and Future”, Belmont,
CA: Wadsworth, 1995.
T. Jones, J. MacDougall, J. Bennett, J. Bowker, „AS Media Studies for OCR”, London, 2001.
D. Krallmann, A. Zimmermann, „Grundkurs Kommunikationswissenschaft. Mit einem HypertextVertiefungsprogramm im Internet“, München, Wilhelm Fink Verlag, 2001.
D. McQuail, „Mass Communication Theory. An Introduction”, London u.a., Sage, 1994.
K. Merten, „Einführung in die Kommunikationswissenschaft. Bd. 1.: Grundlagen der
Kommunikationswissenschaft“, Münster u.a., Lit Verlag, 1999.
D. Kloock, A. Spahr, „Medientheorien. Eine Einführung“, 4. Aufl., UTB, 2012.
Pflichtmodul: MIB
*) 1 Leistungspunkt (LP) = 30 Aufwandsstunden
Fakultät Informatik, Mathematik und
Naturwissenschaften (IMN)
Kennzahl
3010
Bachelorstudiengang
Medieninformatik (MIB)
Pflichtmodul
Dozententeam
Analysis
verantwortlich
Dr. rer. nat. habil. Gerald Hofmann
Moduldauer
1 Semester
Regelsemester
Wintersemester
Leistungspunkte *)
5
Unterrichtssprache
Deutsch
Arbeitsaufwand
Voraussetzungen für die
Teilnahme
Lernziele/Kompetenzen
Präsenzzeit 60h, Vor- und Nachbereitungszeit 90h
Keine
Lehrinhalte
Prüfungsvorleistungen
5
Nach erfolgreichem Abschluss des Moduls kennen die Studierenden das Konzept der Konvergenz, das
ist die zentrale Idee der Analysis, die allen weiteren wesentlichen Begriffen Stetigkeit, Differenzierbarkeit und Integrierbarkeit zu Grunde liegt. Die Studierenden beherrschen die Konvergenz von
Folgen und Reihen und lernen mit den Landau Symbolen ihre Bedeutung in der Analyse von
Algorithmen kennen. Mit dem Begriff der Ableitung einer reellen Funktion erwerben sie Methoden um
Funktionen auf einem Computer darzustellen und auszuwerten. Mit der Integralrechnung wird die
Umkehrung der Differenzialrechnung eingeführt und mit der Flächenberechnung der geometrische
Aspekt herausgearbeitet.
Folgen und Reihen, Konvergenz, Funktionen, Differenzial- und Integralrechnung in einer
Veränderlichen, Taylorentwicklung.
Belege (PVB)
Lehrform Titel der Lehreinheit
Lehreinheitsformen und
Prüfungen
2.+3. Fachsemester/jedes
akademische Jahr
Sommersemester
Vorlesung
(V)
Seminar
(S)
„Analysis“
„Analysis“
SWS
Prüfungsleistung
2
Klausur (PK) 120 Min
2
Literaturempfehlungen
Verwendbarkeit
T. De Jong, “Analysis”, Pearson, 2012.
H.-J. Dobner, B. Engelmann, „Analysis I“, 2. Auflage, Hanser Fachbuchverlag, 2007.
H.-J. Dobner, B. Engelmann, „Analysis II“, Hanser Fachbuchverlag, 2003.
M. Oberguggenberger, A. Ostermann, „Analysis für Informatiker“, Springer, 2005.
G. B. Thomas, M. D. Weir, J. Hass, „Basisbuch Analysis“, 12. Auflage. Pearson, 2013.
Pflichtmodul: MIB,INB
*) 1 Leistungspunkt (LP) = 30 Aufwandsstunden
Leistungspunkte *)
5
Fakultät Informatik, Mathematik und
Naturwissenschaften (IMN)
Kennzahl
Bachelorstudiengang
Medieninformatik (MIB)
3039
Pflichtmodul
Dozententeam
Betriebssysteme/Rechnernetze
verantwortlich
Prof. Dr. -Ing. Dietmar Reimann
Moduldauer
2 Semester
Regelsemester
Wintersemester
Leistungspunkte *)
Unterrichtssprache
Arbeitsaufwand
Voraussetzungen für die
Teilnahme
Lernziele/Kompetenzen
Lehrinhalte
Prüfungsvorleistungen
6
Prüfungen
Literaturempfehlungen
Verwendbarkeit
6
Deutsch
LE 3010: Präsenzstudium 60 h, Selbststudium 60 h
LE 3020: Präsenzstudium 30 h, Selbststudium 30 h.
LE 3010: Fertigkeiten in der Programmierung
LE 3010: Vermittlung von Kenntnissen für die Erstellung von Anwendungsprogrammen unter Einsatz
spezifischer Mittel des Betriebssystems UNIX.
Aneignung praktischer Fähigkeiten und Fertigkeiten in der Erstellung von Kommandoprozeduren und
in der Anwendung von Betriebssystemfunktionen zur Programmierung paralleler Prozesse
LE 3020: Vermittlung von Grundkenntnissen auf dem Gebiet der Datenkommunikation über
Rechnernetze; Aneignung der grundlegenden Prinzipien und Arbeitsweisen von Rechnernetzen;
Einsatzmöglichkeiten, Funktionen und Komponenten des wichtigsten lokalen Rechnernetztyps.
LE 3010:
•
Kommandoprozeduren unter UNIX
•
Parallele Prozesse unter UNIX
•
Einfache Formen der Kommunikation paralleler Prozesse
Praktische Übungen zur Programmierung von Kommandoprozeduren und parallelen Prozessen
LE 3020:
•
Grundlagen der Datenkommunikation, Architekturmodelle für Kommunikationssysteme,
Geschwindigkeitsdefinitionen, Datenübertragung über metallische 2-Drahtleitungen und
Lichtwellenleiter
•
Arten der Datenkodierung zur digitalen und analogen Übertragung
•
Erkennung und Behandlung von Übertragungsfehlern, Verfahren zur Flusssteuerung
•
Ethernet: Mediumzugriffsverfahren, Aufbau der Datenpakete, Übertragungsmedien, Kopplung
von Netzwerken
•
Grundlagen der Internetprotokolle
LE 3010: Projektaufgaben am Computer, LE 3020: keine
Lehrform Titel der Lehreinheit
Lehreinheitsformen und
3. Fachsemester/jedes
akademische Jahr
Sommersemester
SWS
Prüfungsleistung
Leistungspunkte *)
Vorlesung 3010 „Betriebssysteme“
2
(V)
Projektaufgaben am
4
Computer
Seminar
3010 „Betriebssysteme“
2
(S)
Vorlesung 3020 „Rechnernetze“
2
Klausur (120 Minuten)
2
(V)
A. S. Tanenbaum, „Moderne Betriebssysteme“, Addison-Wesley, 2009.
R. Krienke, „Shell-Programmierung für UNIX und LINUX“, Carl Hanser Verlag, 2006.
J. S. Kurose, K. W. Ross, „Computernetzwerke: Der Top-Down-Ansatz“, Addison-Wesley, 2008.
A. S. Tanenbaum, D. J. Wetherall, „Computernetzwerke“, Addison-Wesley, 2012.
Pflichtmodul: MIB, MIB Studienrichtung Bibliotheksinformatik
*) 1 Leistungspunkt (LP) = 30 Aufwandsstunden
Fakultät Informatik, Mathematik und
Naturwissenschaften (IMN)
Kennzahl
3050
Bachelorstudiengang
Medieninformatik (MIB)
Dozententeam
Pflichtmodul
Datenbanken
verantwortlich
Prof. Dr.-Ing. Thomas Kudraß
Moduldauer
1 Semester
Regelsemester
Wintersemester
Leistungspunkte *)
5
Unterrichtssprache
Deutsch
Arbeitsaufwand
Präsenzzeit 60 h, Vor- und Nachbereitungsarbeit 90 h
Voraussetzungen für die
Teilnahme
Lernziele/Kompetenzen
keine
Lehrinhalte
Prüfungsvorleistungen
Literaturempfehlungen
Verwendbarkeit
5
Nach erfolgreichem Abschluss des Moduls hat der Student vertiefte Kenntnisse der grundlegenden
Problemstellungen der Datenbanktechnologie in einer anwendungsorientierten Sichtweise. Er versteht die wichtigsten technischen Voraussetzungen beim praktischen Einsatz eines Datenbankmanagementsystems (DBMS). Er beherrscht die Formulierung von Datenbankanfragen mittels SQL auf
einem vorgegebenen Datenbankschema. Er ist in der Lage, einen Datenbankentwurf durchzuführen,
ausgehend von einer Anforderungsanalyse, über die Modellierung bis hin zur Umsetzung in einem
konkreten DBMS. Dabei kennt er wichtige Entwurfskriterien und kann diese bei der Modellierung der
Datenbank berücksichtigen.
1. Grundkonzepte von Datenbanken
2. Entity-Relationship-Modellierung
3. Relationales Datenmodell (Grundlagen, Relationenalgebra & Relationenkalkül)
4. Logischer Datenbankentwurf (Modelltransformationen, Normalisierung)
5. Datenbanksprache SQL: Anfragen, DDL, DML
6. Integritätssicherung in Datenbanken: Constraints und Trigger
7. Transaktionen
8. Datensicherheit und Datenschutz
9. Erweiterungen relationaler Datenbanksysteme
praktische Übungen mit dem Datenbanksystem Oracle
Projekt (PVJ): Datenbank-Projekt (2 Belege und Praktikum)
Lehrform Titel der Lehreinheit
Lehreinheitsformen und
Prüfungen
3. Fachsemester/jedes
Wintersemester
Sommersemester
SWS
Prüfungsleistung
Leistungspunkte *)
Vorlesung 3050 „Datenbanken“
2
(V)
Klausur (PK) 120 min
5
Seminar
3050 „Datenbanken“
2
(S)
R. A. Elmasri, S. B. Navathe, „Grundlagen von Datenbanksystemen: Bachelorausgabe“, Pearson
Studium, 2009.
A. Kemper, A. Eickler, „Datenbanksysteme: Eine Einführung“, Oldenbourg-Verlag, 2011.
T. Kudraß, „Taschenbuch Datenbanken“, Hanser-Verlag, 2007.
K. Ramakrishnan, J. Gehrke, „Database Management Systems“, 3rd ed., McGraw-Hill, 2009.
Weitere aktuelle Literaturhinweise unter www.kudrass.de
Pflichtmodul: MIB,MIB Studienrichtung Bibliotheksinformatik, INB, AMB
*) 1 Leistungspunkt (LP) = 30 Aufwandsstunden
Fakultät Informatik, Mathematik und
Naturwissenschaften (IMN)
Kennzahl
Bachelorstudiengang
Medieninformatik (MIB)
3069
Pflichtmodul
Dozententeam
Englisch, Studium generale und Proseminar
verantwortlich
Prof. Dr. phil. Uwe Bellmann (LE 3061)
Prof. Dr. rer. nat. Karsten Weicker (LE 3063), Hochschulzentrum für überfachliche Bildung
(HUB) (LE 2062)
Moduldauer
2 Semester
Regelsemester
Wintersemester
Leistungspunkte *)
Unterrichtssprache
Arbeitsaufwand
Sommersemester
1
2.+3. Fachsemester/jedes
akademische Jahr
6
7
LE 3061 Englisch: Englisch, Teilmodule 2062 Studium generale und 3063 Proseminar: Deutsch
Teilmodul 3061 Englisch:
Präsenzzeit 30h, Vor- und Nachbereitungszeit 20h,
WebCourses (WC – interaktive WBTs mit individueller tutorieller Betreuung) 60h,
Prüfungen und Vorbereitungen 10h
Teilmodul 3063 Proseminar:
Präsenzzeit 15h, Projekt 45h
Teilmodul 2062 Studium generale:
Präsenzzeit 30h
Voraussetzungen für die
Teilnahme
Lernziele/Kompetenzen
LE 3061 Englisch:
Fachhochschulreife mit Englischkenntnissen auf mittlerem Niveau (entspricht Stufe B1-B2 GER,
Gemeinsamer Europäischer Referenzrahmen für Sprachen).
Bei Bedarf sollte zur Auffrischung der Vorkenntnisse zusätzlich ein Refresher-Course belegt werden.
LE 3063 Proseminar und LE 2062 Studium generale:
keine
LE 3061 Englisch:
Die Studierenden besitzen anwendungsbereite Kenntnisse und Fähigkeiten in Englisch für die fachund berufsbezogene Kommunikation auf Niveau Mittelstufe bis Oberstufe (B2-C1 GER).
Erfolgreiche Teilnehmer können die englische Sprache in beruflichen Situationen und Kontexten
erfolgreich verwenden, z.B. Fachtexte flüssig lesen, Fachvorträge verstehen und in Gesprächen und
Vorträgen eigene Standpunkte vertreten.
LE 3063 Proseminar:
Die Studierenden kennen Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens und können diese selbst im
eigenen Fachgebiet anwenden: Suche und Bewertung von Literatur, Einbettung der eigenen Arbeit,
Begutachtung von wissenschaftlichen/technischen Arbeiten, wissenschaftliches Schreiben, Halten
einer Präsentation zu einem wissenschaftlichen Thema.
LE 2062 Studium generale:
Das Studium generale hat das Ziel, den fächerübergreifenden Charakter von Lehre und Forschung
sowie die Zusammenhänge von Theorie und Praxis darzustellen. Die Studenten sollen befähigt
werden, über ihre Ausbildungsrichtung hinaus allgemeine Folgen der Anwendung technischer und
wissenschaftlicher Erkenntnisse beurteilen und verantwortungsbewusst handeln zu können.
Fachfremde Inhalte und die dazugehörigen Theorienbildungen sollen verständlich gemacht werden.
Der schnelle Struktur-wandel in Technik, Wirtschaft und Gesellschaft erfordert zunehmend Teamfähigkeit, Methodenkompetenz sowie Urteils- und Handlungsvermögen in politischen, ökonomischen,
ökologischen und interkulturellen Bereichen. Das Studium generale bietet die Möglichkeit, sich hin-
Lehrinhalte
sichtlich dieser Anforderungen zu bilden. Es erfüllt in besonderer Weise den Bildungsauftrag der
Hochschulen, wobei die intellektuelle Auseinandersetzung eine wichtige Grundlage des Lehrens und
Lernens sowie der Forschung ist. Dabei werden grundlegende Fähigkeiten vermittelt, die über das
fachliche Wissen im engeren Sinne hinausgehen. Es wird versucht, eine grundsätzliche Lernkompetenz, soziale und kulturelle Kompetenz sowie ethisches Denken auszuprägen sowie einen Zugang zu
einer produktiven Streitkultur und Kommunikationsfähigkeit und zu fachübergreifendem Denken und
Arbeiten zu vermitteln.
LE 3061 Englisch:
•
General and business English, e.g. presentations and public speaking in English, business
contacts face-to-face and on the phone, the language of English lectures, basics of traditional
commercial and email correspondence including job applications, CVs, and covering letters
•
English for specific purposes
•
Terminology
•
Basics and current trends in computer science
•
Technical English for students of science and engineering, e.g. numbers, mathematical
symbols and operations, databases, complex systems, programming, spreadsheets,
product lifestyle management, electronic learning, licenses
•
Grammar, e.g. adjectives, adverbs, articles, prepositions, pronouns, sentences, verbs,
cohesion, word formation
LE 3063 Proseminar:
• Vorträge zu verschiedenen Aspekten des wissenschaftlichen Arbeitens
• Erarbeitung, gegenseitige Begutachtung und Präsentation einer eigenen Arbeit entsprechend
der typischen Organisation einer wissenschaftlichen Tagung
LE 2062 Studium generale:
Angebotene Themenkomplexe:
• Politik, Ökonomie, Ökologie
• Technik- und Wissenschaftsgeschichte
• Wissenschafts-, Wirtschafts- und Technikethik
• Technikbewertung und Technikfolgenabschätzung
• Geschichte, ethische und philosophische Probleme
• Medienkompetenz
• Kunst und Kultur
• Kommunikations- und Kreativitätstraining
• Existenzgründung, Selbstständigkeit
Prüfungsvorleistungen
LE 3061 Englisch: PVH und erfolgreicher Abschluss des WebCourses
LE 3063 Proseminar und LE 2062 Studium generale: keine
Lehrform
Lehreinheitsformen und
Prüfungen
Literaturempfehlungen
Titel der Lehreinheit
SWS
Prüfungsleistung
Seminar
3061 „Englisch“
2
Referat (PR) 15 min
(S)
WebCourse 3061 „Englisch“
2
Computer (PC) 90 min
Seminar
3063 „Proseminar“
2
Projekt (PJ) 45 h
(S)
Vorlesung 2062 „Studium generale“
1
PT
(V)
LE 3061 Englisch:
www.webcourses.de
Weitere aktuelle Literaturhinweise werden in den Lehrveranstaltungen gegeben.
Leistungspunkte *)
4
2
1
LE 3063 Proseminar:
Balzert, H. et.al.: „Wissenschaftliches Arbeiten – Wissenschaft, Quellen, Artefakte, Organisation,
Präsentation“, W3L, in der aktuellen Auflage.
Verwendbarkeit
LE 2062 Studium generale:
themenspezifisch
Pflichtmodul: MIB
*) 1 Leistungspunkt (LP) = 30 Aufwandsstunden
Fakultät Informatik, Mathematik und
Naturwissenschaften (IMN)
Kennzahl
3070
Bachelorstudiengang
Medieninformatik (MIB)
Pflichtmodul
Dozententeam
Softwaretechnik
verantwortlich
Prof. Dr. rer. nat. Karsten Weicker
Moduldauer
1 Semester
Regelsemester
Wintersemester
3. Fachsemester/jedes
Wintersemester
Sommersemester
5
Leistungspunkte *)
5
Unterrichtssprache
Deutsch
Arbeitsaufwand
Präsenzzeit 60h, Vor- und Nachbereitungszeit 60h, Projekt 30h
Voraussetzungen für die
Teilnahme
Lernziele/Kompetenzen
Algorithmen und Datenstrukturen
Lehrinhalte
Prüfungsvorleistungen
Die Studenten kennen Grundlagen wie den Software-Lebenszyklus und gängige Methoden, Techniken
und Notationen der Software-Entwicklung. Sie verstehen die zentrale Rolle der
Anforderungsspezifikation und können ihr Wissen sowohl in kleinen Projekten anwenden als auch
vorliegende Pflichtenhefte hinsichtlich ihrer Qualität kritisch bewerten. Ebenso können existierende
Projekte hinsichtlich der Software-Architektur untersucht sowie für kleine Projekte selbige entwickelt
und umgesetzt werden. Werkzeuge für UML-Modellierung, Testen von Software, Refaktoring und
Quelltextdokumentation werden beherrscht.
In der Veranstaltung werden die Kompetenzen der Modellierungsfähigkeit, Projektplanung und
Systemdenken geschult.
• Überblick über den Software-Lebenszyklus, Gesetzmäßigkeiten des Software Engineering
• Anforderungsspezifikation (UML, GUI-Prototypen)
• Entwurf (Architekturprinzipien, Überblick über Software-Architekturen, Grob- und Feinentwurf,
Entwurfsmuster)
• Implementierung (Programmierrichtlinien, Unit-Tests, Refactoring)
• Projektmanagement (Prozessmodelle, Kostenschätzung, Aspekte der Planung, ReengineeringProjekte)
Testat (PVT): wöchentliche Bearbeitung von Aufgaben im Seminar
Projekt (PVJ): erfolgreiche Bearbeitung eines Anwendungsprojekts in kleinen Teams
Lehrform Titel der Lehreinheit
Lehreinheitsformen und
Prüfungen
Literaturempfehlungen
SWS
Prüfungsleistung
Leistungspunkte *)
Vorlesung 3070 „Softwaretechnik“
2
(V)
Klausur (PK) 120 min
5
Seminar
3070 „Softwaretechnik“
2
(S)
J. Ludewig, H. Lichter, „Software Engineering: Grundlagen, Menschen, Prozesse, Techniken“, dpunkt,
2010.
A. Endres, D. Rombach, “A Handbook of Software and Systems Engineering: Empirical Observations,
Laws and Theories”, Addison-Wesley Longman, 2003.
C. Rupp, B. Queins, B. Zengler, „UML 2 glasklar. Praxiswissen für die UML-Modellierung.“, Hanser,
2012.
G. Starke, „Effektive Software-Architekturen: Ein praktischer Leitfaden“, Hanser, 2011.
Verwendbarkeit
Pflichtmodul: MIB, Studienrichtung Bibliotheksinformatik, INB
*) 1 Leistungspunkt (LP) = 30 Aufwandsstunden
Fakultät Informatik, Mathematik und
Naturwissenschaften (IMN)
Kennzahl
4010
Bachelorstudiengang
Medieninformatik (MIB)
Pflichtmodul
Dozententeam
verantwortlich
Fortgeschrittene Programmierung
Prof. Dr. rer. nat. Johannes Waldmann
Moduldauer
1 Semester
Regelsemester
Wintersemester
Leistungspunkte *)
5
Unterrichtssprache
Deutsch
Arbeitsaufwand
Präsenzzeit 60h, Vor- und Nachbereitungszeit 90h
Voraussetzungen für die
Teilnahme
Lernziele/Kompetenzen
keine
Lehrinhalte
Prüfungsvorleistungen
3. Fachsemester/jedes
Wintersemester
Sommersemester
5
Student kennt fortgeschrittene Konzepte der Programmierung sowie ihre Ausprägungen in
verschiedenen Programmiersprachen. Student kann diese Konzepte bei konkreten
Programmieraufgaben anwenden.
1. algebraische Datentypen, Pattern Matching, Termersetzung
2. Funktionen (polymorph getypt, von höherer Ordnung), Lambda-Kalkül, Rekursionsmuster (map,
fold)
3. Typklassen, Interfaces,Unit-Tests, automatische Testfallerzeugung
4. Entwurfsmuster für Programme mit Zustandsänderungen
5. Bedarfsauswertung, unendliche Datenstrukturen, Iteratoren
6. Codequalität, Code smells, Refaktorisierung
Belege (PVB): Regelmäßiges und erfolgreiches Bearbeiten von Übungsaufgaben
Lehrform Titel der Lehreinheit
SWS
Prüfungsleistung
Leistungspunkte *)
Lehreinheitsformen und
Prüfungen
Literaturempfehlungen
Verwendbarkeit
Vorlesung 4010„Fortgeschrittene
2
(V)
Programmierung“
Klausur (PK) 120 min
Seminar
4010 „Fortgeschrittene
2
(S)
Programmierung“
M. Naftalin, Ph. Wadler, „Java generics and Collections“, O’Reilly, 2006.
B. O'Sullivan, D. Stewart, J. Goerzen, “Real World Haskell”, O'Reilly, 2008.
E. Gamma, R. Helm, R. E. Johnson, “Design Patterns”, Addison-Wesley, 1995.
Pflichtmodul: MIB, MIB Studienrichtung Bibliotheksinformatik, INB
*) 1 Leistungspunkt (LP) = 30 Aufwandsstunden
5
Fakultät Informatik, Mathematik und
Naturwissenschaften (IMN)
Kennzahl
4020
Bachelorstudiengang
Medieninformatik (MIB)
Pflichtmodul
Dozententeam
Computergrafik
verantwortlich
Prof. Dr.-Ing. Frank Jaeger
Moduldauer
1 Semester
Regelsemester
Wintersemester
Leistungspunkte *)
5
5
Unterrichtssprache
Deutsch
Arbeitsaufwand
Vorlesungspräsenzzeit 30 h, Vorlesungsnachbereitung 20 h
Übungspräsenzzeit 30 h, Übungsvorbereitung und Beleg 50 h,
Prüfung und Vorbereitung 20h
Programmierkenntnisse
Voraussetzungen für die
Teilnahme
Lernziele/Kompetenzen
Lehrinhalte
Prüfungsvorleistungen
Vermittlung von Kenntnissen zu Grundlagen der generativen Computergrafik wie Modellierung,
Transformation und Visualisierung von geometrischen Objekten.
Kenntnis der Funktionsweise von Grafikgeräten; Verständnis der Arbeitsweise von Grafikprogrammen;
Definition und Speichern von geometrischen Objekten; Anwendung mathematischer Kenntnisse bei
Objekttransformationen; Implementierung von Algorithmen der Computergrafik in einer
Programmiersprache.
1. Klassifizierung der Grafischen Datenverarbeitung
2. Gerätetechnik
3. Algorithmen der Computergrafik
4. Geometrische Transformationen
5. Visualisierung
6. Datenmodelle für geometrische Objekte
Prüfungsvorleistung am Computer (PVC): Bearbeitung einer Praktikumsaufgabe und Präsentation der
Ergebnisse am Computer.
Lehrform Titel der Lehreinheit
Lehreinheitsformen und
Prüfungen
Literaturempfehlungen
Verwendbarkeit
SWS
Prüfungsleistung
Leistungspunkte *)
Vorlesung 4020 „Computergrafik“
2
(V)
Klausur (PK) 120 min
5
Seminar
4020 „Computergrafik“
2
(S)
J. D. Foley, A. van Dam, S. K. Feiner, „Grundlagen der Computergraphik: Grundlagen, Konzepte,
Methoden“, Addison-Wesley, 1999.
J. Encarnação, W. Straßer, R. Klein, „Graphische Datenverarbeitung (in 2 Bänden)“, Oldenbourg,
1996.
B. Brüderlin, A. Meier, M. L. Johnson, „Computergrafik und Geometrisches Modellieren“, B. G.
Teubner, 2001.
K. Zeppenfeld, „Lehrbuch der Grafikprogrammierung: Grundlagen, Programmierung, Anwendung“,
Spektrum Akademischer Verlag, 2003.
M. Apetri, „3D-Grafik-Programmierung: Alle mathematischen Grundlagen.“, 2. Aufl., mitp, 2007.
Pflichtmodul: MIB, MIB Studienrichtung Bibliotheksinformatik, Wahlpflichtmodul: INB (Teil des INBBausteins „Technologie für Softwaresysteme“), Wahlpflichtmodul im Studiengang AMB
*) 1 Leistungspunkt (LP) = 30 Aufwandsstunden 4. Fachsemester/jedes
Sommersemester
Sommersemester
Fakultät Informatik, Mathematik und
Naturwissenschaften (IMN)
Kennzahl
4030
Bachelorstudiengang
Medieninformatik (MIB)
Pflichtmodul
Dozententeam
verantwortlich
Moduldauer
Mediengestaltung
Prof. Dr. rer. nat. Klaus Hering
1 Semester
Regelsemester
Wintersemester
Sommersemester
4. Fachsemester/jedes
Sommersemester
Leistungspunkte *)
0
5
5
Unterrichtssprache
Arbeitsaufwand
Deutsch
Voraussetzungen für die
Teilnahme
Lernziele/Kompetenzen
Kenntnisse im Umfang des Multimedia-Grundkurses I+II
Lehrinhalte
Prüfungsvorleistungen
Präsenzzeit 60 h, Selbststudium 15 h, Vortragsvorbereitung 15 h, Übungsaufgaben 60h
Im Mittelpunkt des Moduls steht die visuelle Mediengestaltung. Zunächst werden Aspekte der visuellen Wahrnehmung betrachtet. Die Studenten lernen, davon ausgehend Anforderungen an den Gestaltungsprozess unter Berücksichtigung von Aspekten des visuellen Gleichgewichts abzuleiten. Im
Detail wird das gestalterische Potenzial von Typografie, Form und Farbe vermittelt.
Begleitende Übungen sind u.a. auf die Wirkung minimaler Ausdrucksformen, die Signet- und
Postergestaltung und die Erzeugung von Animationen gerichtet. Von den Studenten ist ein Vortrag
mit Demonstrationsteil zu halten, der die Realisierung ausgewählter Prozesse aus dem Bereich der
visuellen Mediengestaltung mit einem selbst gewählten Werkzeug im Detail vorstellt. Verständnis der
wahrnehmungspsychologischen Grundlagen der visuellen Mediengestaltung und der Wirkung
grundlegender Ausdrucksmittel; Fähigkeit zur Entwicklung wirkungsvoller Präsentationen; WerkzeugKompetenz und Urteilsfähigkeit in Fragen der Mediengestaltung
1. Einführung: Medium, Multimedia, Medienobjekt-Beziehungen, Multimediales Gestalten
2. Gestaltung und kreative Prozesse
3. Grundlagen der visuellen Wahrnehmung: Visuelle Wahrnehmung, Räumliches Wahrnehmen,
Visuelles Gleichgewicht, Gestaltgesetze, Optische Täuschungen
4. Grundelemente der Gestaltung: Form/Gestalt, Grundelemente der visuellen Sprache,
Ordnungssysteme, Farbe und ihre Wirkung, Typografie, Schriftentwicklung, Zeichen (Syntax,
Semantik, Pragmatik)
5. Wirkungsvolle Präsentationen: Wissenschaftlicher/gewerblicher Bereich, Vortrag – Aufbau,
Rhetorik und Medieneinsatz
6. Corporate Design: Bestandteil der Corporate Identity zusammen mit Corporate Behaviour und
Corporate Communication, Corporate Design – Richtlinien an der HTWK Leipzig
Belege (Bearbeitung von Übungsaufgaben), Referat (Vortrag)
Lehrform Titel der Lehreinheit
Lehreinheitsformen und
Prüfungen
Literaturempfehlungen
SWS
Prüfungsleistung
Leistungspunkte *)
Vorlesung 4030 „Mediengestaltung“
2
(V)
Mündliche Prüfung
5
(ca. 20 min)
Seminar
4030 „Mediengestaltung“
2
(S)
P. Pisani, S. P. Radtke, W. Wolters, „Medienkompetenz: Handbuch Visuelle Mediengestaltung:
Visuelle Sprache - Grundlagen der Gestaltung - Konzeption digitaler Medien – Fotogestaltung und
Usability. “, Cornelsen: Scriptor, Berlin, 2012.
J. Böhringer, P. Bühler, P. Schlaich, „Kompendium der Mediengestaltung: Konzeption und
Gestaltungfür Digital- und Printmedien/ Produktion und Technik für Digital- und Printmedien.“, 2
Bände, Springer, Berlin, 2011.
Verwendbarkeit
R. Lankau, „Lehrbuch Mediengestaltung – Grundlagen der Kommunikation und Visualisierung“,
dpunkt.verlag, Heidelberg, 2007.
Ch. Fries, „Grundlagen der Mediengestaltung“, Carl Hanser Verlag, München, 2008.
W. Kandinsky, „Punkt und Linie zu Fläche“, 8. Auflage, Benteli Verlag Bern, 1986.
Pflichtmodul: MIB
*) 1 Leistungspunkt (LP) = 30 Aufwandsstunden Fakultät Informatik, Mathematik und
Naturwissenschaften (IMN)
Kennzahl
4040
Bachelorstudiengang
Medieninformatik (MIB)
Pflichtmodul
Dozententeam
Medienmarketing
verantwortlich
Prof. Dr. rer. nat. habil. Michael Frank
Moduldauer
1 Semester
Regelsemester
Wintersemester
Leistungspunkte *)
4. Fachsemester/jedes
akademische Jahr
Sommersemester
0
5
5
Unterrichtssprache
Deutsch
Arbeitsaufwand
Präsenzstudium 60h, Selbststudium 60h, Hausarbeit 30h
Voraussetzungen für die
Teilnahme
Lernziele/Kompetenzen
Keine
Lehrinhalte
Prüfungsvorleistungen
Erlernen der ökonomischen Grundsätze, Denkkategorien und Prinzipien, nach denen Medienunternehmen arbeiten (z.T. branchenspezifisch, Gewinnmärkte und Marktabhängigkeiten, Marketingziele,
Marketingstrategien und Marketingmix);
Ausprägung einer Mitarbeiterkompetenz für Medienunternehmen in Ökonomie und Beziehungsmarketing
1. Informationsgesellschaft, Medienunternehmen, Märkte
2. Medienmarketing in den entscheidenden Märkten
3. Marketing-Mix der 4 P’s
4. Marketingziele, Marketingstrategien, Beziehungsmarketing
5. Beziehungsmarketing von Abo-Zeitungen
6. Fernsehen in Dtl.: Entwicklung, Medienrecht, Medienmarketing
7. Internetökonomie am Beispiel von Medienunternehmen
8. Content-Syndication und Cross-Media Publishing
9. Marken und Medien
Hausarbeit
Lehrform
Lehreinheitsformen und
Prüfungen
Literaturempfehlungen
Titel der Lehreinheit
SWS
Prüfungsleistung
Leistungspunkte *)
Vorlesung 4040 „Medienmarketing“
Klausur (120 Minuten)
2
(V)
oder mündliche
5
Prüfung (ca. 30
Seminar
4040 „Medienmarketing“
2
Minuten)
(S)
P. Kotler, K. L. Keller, F. Bliemel, „Marketing-Management. Strategien für wertschaffendes Handeln‘‘,
12. Aufl., Addison-Wesley, 2007.
H. Meffert, Chr. Burmann, M. Kirchgeorg, „Marketing. Grundlagen marktorientierter
Unternehmensführung. Konzepte --- Instrumente --- Praxisbeispiele.‘‘, 9. Aufl., Gabler-Verlag,
Wiesbaden, 2011.
S. Huber, „Medienmarketing‘‘, Donau-Universität Krems, Abt. Telekommunikation, Information und
Medien, Krems, 2002.
I. Sjurts, „Strategien in der Medienbranche. Grundlagen und Fallbeispiele.‘‘, Gabler-Verlag,
Wiesbaden, 2002.
B. Müller-Kalthoff, B.: „Cross-Media Management. Content-Strategien erfolgreich umsetzen.‘‘,
Springer, Berlin, 2002.
Chr. Graf, „Einführung in die Medienwirtschaft‘‘, Oldenbourg Verlag, 2011.
M. Gläser. „Medienmanagement‘‘, Verlag Franz Vahlen, München, 2008/2010.
Verwendbarkeit
B. W. Wirtz, „Medien- und Internetmanagement.‘‘, 7. Aufl., Gabler-Verlag, Wiesbaden, 2010.
Chr. Anderson, B. Schöbitz, Dz. Vode, „Free - Kostenlos: Geschäftsmodelle für die Herausforderungen
des Internets‘‘, Campus-Verlag, 2009.
Pflichtmodul: MIB
*) 1 Leistungspunkt (LP) = 30 Aufwandsstunden Fakultät Informatik, Mathematik und
Naturwissenschaften (IMN)
Kennzahl
4089
Bachelorstudiengang
Medieninformatik (MIB)
Pflichtmodul
Dozententeam
verantwortlich
Softwareprojekt
Prof. Dr. rer. nat. Karsten Weicker
Moduldauer
2 Semester
Regelsemester
Wintersemester
3.+4. Fachsemester/jedes
akademische Jahr
Sommersemester
Leistungspunkte *)
3
Unterrichtssprache
Arbeitsaufwand
Deutsch
Präsenzzeit 30h, Projekt 210h
Voraussetzungen für die
Teilnahme
Lernziele/Kompetenzen
Gute Programmierkenntnisse (Modul 2029 Anwendungsorientierte Programmierung)
Lehrinhalte
Prüfungsvorleistungen
Prüfungen
Literaturempfehlungen
Verwendbarkeit
8
Die Studenten können typische Schnittstellenprobleme großer Projekte zu bewältigen. Die Studenten
können eigenständig eine Anforderungsspezifikation eines großen Projekts erstellen und den Entwurf
von Teilmodulen gestalten und umsetzen. Sie können fremden Code lesen und verstehen, haben erfolgreiche Strategien für den Umgang mit Fehlern, können Unit-Tests einsetzen, Reviews für alle relevanten Dokumente der Software-Entwicklung durchführen und den eigenen Quelltext dokumentieren. Jedes Teammitglied kann in einem eigenen Verantwortungsbereich Probleme hinsichtlich der
Planung und Durchführbarkeit beurteilen und dem Projektmanagement geeignete Maßnahmen vorschlagen. Dies schult die allgemeinen Kompetenzen der Teamarbeit, des Zeitmanagements, Durchsetzungsvermögen und Kompromissbereitschaft, das Präsentieren der eigenen Arbeit sowie die
Auseinandersetzung mit Aspekten des Projektmanagements.
LE 3080 „Softwareprojekt I“:
•
Vorstellung der Anforderungen
•
Teambildung
•
Erstellung einer Anforderungsspezifikation und einer Architekturvision mit Präsentationen an
mehreren Meilensteinen
LE 4080 „Softwareprojekt II“:
•
Erstellung einer produktiv einsetzbaren Software mit Präsentationen an mehreren
Meilensteinen
•
Poster-Abschlusspräsentation nach der ersten Phase
•
Wartungsphase, in der Fehler behoben und neue Anforderungen umgesetzt werden
•
Abschlusspräsentation als Vortrag
Keine
Lehrform Titel der Lehreinheit
Lehreinheitsformen und
5
SWS
Prüfungsleistung
Leistungspunkte *)
Praktikum 3080 „Softwareprojekt I“
Projekt (PJ) 210 h
1
(Abschlussbericht,
(P)
8
Metriken,
Praktikum 4080 „Softwareprojekt II“
1
)
Beobachtungen
(P)
J. Ludewig, H. Lichter, „Software Engineering“, dpunkt.verlag, 2010.
C. Rupp, B. Queins, B. Zengler, „UML 2 glasklar. Praxiswissen für die UML-Modellierung.“, Hanser,
2012.
H. Kellner, „Soziale Kompetenz für Ingenieure, Informatiker und Naturwissenschaftler“, Hanser,
2006.
U. Vigenschow, B. Schneider, I. Meyrose, „Soft Skills für Softwareentwickler: Fragetechniken,
Konfliktmanagement, Kommunikationstypen und -modelle“, dpunkt.verlag, 2011.
Pflichtmodul: MIB,MIB Studienrichtung Bibliotheksinformatik, INB
*) 1 Leistungspunkt (LP) = 30 Aufwandsstunden
Fakultät Informatik, Mathematik und
Naturwissenschaften (IMN)
Kennzahl
5010
Bachelorstudiengang
Medieninformatik (MIB)
Pflichtmodul
Dozententeam
verantwortlich
IT-Sicherheit
Prof. Dr. rer. nat. Uwe Petermann
Moduldauer
1 Semester
Regelsemester
Wintersemester
Leistungspunkte *)
5. Fachsemester/jedes
Wintersemester
Sommersemester
5
5
Unterrichtssprache
Deutsch
Arbeitsaufwand
Präsenzzeit 60h, Vor- und Nachbereitungszeit 90h
Voraussetzungen für die
Teilnahme
Lernziele/Kompetenzen
Kenntnisse zu Hard- und Software von Rechnern und Netzen sowie Softwareentwicklung
Lehrinhalte
Prüfungsvorleistungen
Die Studierenden lernen grundlegende Methoden zur systematischen Entwicklung von Sicherheitslösungen für Informatik-Systeme kennen. Sie lernen Vorgehensweisen nach international anerkannten Normen wie ISO 27001 kennen und anzuwenden.
Sie erwerben theoretische Kenntnisse und praktische Fähigkeiten und Fertigkeiten zur Bedrohungsanalyse, Konzeption und Durchführung von Maßnahmen zur Gewährleistung der Sicherheit von
Informatiksystemen.
•
Methode nach IT-Grundschutz zur systematischen Entwicklung von Sicherheitskonzepten.
•
Umsetzung von Sicherheitskonzepten mit Mitteln der Hard- und Software
•
Grundlegende Kenntnisse zu rechtlichen Belangen der IT-Sicherheit
•
Praktische Übungen zur Realisierung von Maßnahmen der Sicherheit
Präsentationen (PVP): Aufgaben mit Präsentation der Lösung
Lehrform
Titel der Lehreinheit
SWS
Prüfungsleistung
Leistungspunkte *)
Lehreinheitsformen und
Prüfungen
Literaturempfehlungen
Verwendbarkeit
Vorlesung
5010 „IT-Sicherheit“
2
(V)
Klausur (PK) 90 min
5
Seminar
5010 „IT-Sicherheit“
2
(S)
S. Fischer, Chr. Rensing, U. Rödig, „Open Internet Security: Von den Grundlagen zu den
Anwendungen”, Springer, 2008.
C. Eckert, „IT-Sicherheit: Konzepte - Verfahren - Protokolle“, Oldenburg, 2011.
M. Schumacher, U. Rödig, M.-L. Moschgath, „Hacker Contest: Sicherheitsprobleme. Lösungen,
Beispiele“, Springer, 2002.
A. Olbrich, „ITIL kompakt und verständlich“, Vieweg + Teubner, 2008.,
A. J. Menezes et al., „Handbook of Applied Cryptography”, CRC Press, 1996.
R. J. Anderson, “Security Engineering: a Guide to Build Dependable Distributed Systems, ” Wiley
Comp. Publ., 2008.
K. Mitnik, W. Simon, „Die Kunst der Täuschung“, mitp, 2003.
Pflichtmodul: MIB, MIB Studienrichtung Bibliotheksinformatik, INB
*) 1 Leistungspunkt (LP) = 30 Aufwandsstunden Fakultät Informatik, Mathematik und
Naturwissenschaften (IMN)
Kennzahl
5020
Bachelorstudiengang
Medieninformatik (MIB)
Pflichtmodul
Dozententeam
Multimediale Webprogrammierung
verantwortlich
Prof. Dr. rer. nat. habil. Michael Frank
Moduldauer
1 Semester
Regelsemester
Wintersemester
Leistungspunkte *)
5
5
Unterrichtssprache
Deutsch
Arbeitsaufwand
Präsenzzeit 60 h, Selbststudium 60 h, Projekt 30h
Voraussetzungen für die
Teilnahme
Lernziele/Kompetenzen
Grundkenntnisse in klassischem HTML und CSS, Kenntnisse in einer Programmiersprache, Verständnis
für XML-Strukturen und DOM
Erlernen der Grundlagen moderner Webprogrammierung mit HTML5, CSS3, APIs und JavaScriptBibliotheken unter Berücksichtigung von Aspekten unterschiedlicher Webbrowser. Mitdenken von
Cross-Media- und Cross-Plattform-Ansätzen, von Barrierefreiheit.
1. HTML5 und seine Strukturelemente, Dokumentstrukturierung
2. Grundlagen des CSS-Stylings, Boxendesign, Schatten, Farbverläufe, Transparenzen,
Transformationen, SVG-Nutzung
3. Nutzung von JavaScript und von JavaScript-Bibliotheken wie jQuery
4. Spezialaspekte wie Canvas, Drag&Drop, Geolocation, Storage, File, Audio und Video, u.a..
5. Weitere Aspekte ja nach Entwicklungen rund um HTML5.
Praktische Übungen aller Aspekte.
Übungsfragen und praktische Übungsaufgaben (wöchentlich)
Lehrinhalte
Prüfungsvorleistungen
Lehrform Titel der Lehreinheit
Lehreinheitsformen und
Prüfungen
Literaturempfehlungen
Verwendbarkeit
SWS
Prüfungsleistung
Leistungspunkte *)
Vorlesung 5020 „Multimediale
Klausur (120 min)
2
(V)
Webprogrammierung“
5
oder mündliche
Seminar
5020 „Multimediale
Prüfung (ca. 30 min)
2
(S)
Webprogrammierung“
J. D. Gauchat, „HTML5, CSS3 und JavaScript‘‘, Wiley-VCH, Weinheim, 2013.
M. Vollendorf, F. Bongers, „jQuery. Das Praxisbuch.’’, Galileo Press, Bonn, 2011.
F. Franke, J. Ippen, „Apps mit HTML5 und CSS3. Für iPhone, iPad und Android.‘‘, Galileo Press, Bonn,
2012.
Div. Schriftquellen und Internetquellen je nach Thematik und Zeitraum.
Pflichtmodul: MIB, MIB Studienrichtung Bibliotheksinformatik, INB
*) 1 Leistungspunkt (LP) = 30 Aufwandsstunden 5. Fachsemester/jedes
Wintersemester
Sommersemester
Fakultät Informatik, Mathematik und
Naturwissenschaften (IMN)
Kennzahl
5030
Bachelorstudiengang
Medieninformatik (MIB)
Pflichtmodul
Dozententeam
Multimedia-Datenbanken
verantwortlich
Prof. Dr.-Ing. Robert Müller
Moduldauer
1 Semester
Regelsemester
Wintersemester
Leistungspunkte *)
5. Fachsemester/jedes
akademische Jahr
Sommersemester
5
0
5
Unterrichtssprache
Deutsch
Arbeitsaufwand
Präsenzstudium 60h, Selbststudium 45h, Belegprojekt 45h
Voraussetzungen für die
Teilnahme
Lernziele/Kompetenzen
Gutes Verständnis relationaler SQL-Datenbanken,
Grundverständnis elektronischer Medien und ihrer Formate.
Vermittlung von Grundkenntnissen und Fertigkeiten zum Erstellen multi-medialer Datenbankanwendungen auf der Basis moderner SQL-Datenbanken.
Beherrschung von Grundprinzipien und Basisverfahren von Multimedia-Datenbank-Technologien und
Beherrschung von Entwurf, Datenmanagement und Datenretrieval bzgl. Text-, Bild-, Audio- und
Video-Datenbanken.
Multimedia-Datenbank-Technologien nehmen in praktisch allen Firmenumgebungen und Wirtschaftsbereichen ständig an Bedeutung zu, da elektronische Multimedia-Daten einen immer stärkeren Anteil
am Gesamtinformationsbestand von Informationssystemen innehaben. Die kompetente Einschätzung
dieser Technologien sowie deren Anwendung und Programmierung stellen somit wichtige Kernkompetenzen von Medieninformatikern dar.
1. Motivation und Grundlagen von Multimedia-Datenbanken
2. Architekturen von Multimedia-Datenbanken
3. Standards für Multimedia-Datenbanken (SQL:2003/MM etc.)
4. Einführung in Text-, Bild-, Audio- und Video-Datenbanken
5. Praktische Systeme (z.B. Oracle Intermedia)
6. Einführung in XML-Datenbanken
7. Einführung in Content Management-Systeme
Projekt (Projektaufgabe in Zweier- oder Dreiergruppen)
Lehrinhalte
Prüfungsvorleistungen
Lehrform
Lehreinheitsformen und
Prüfungen
Literaturempfehlungen
Verwendbarkeit
Titel der Lehreinheit
SWS
Prüfungsleistung
Leistungspunkte *)
Vorlesung 5030 „Multimedia-Datenbanken“
2
(V)
Klausur (90 min.)
5
Seminar
5030 „Multimedia-Datenbanken“
2
(S)
K. Meyer-Wegener, „Multimediale Datenbanken: Einsatz von Datenbanktechnik in MultimediaSystemen“, Teubner, 2003.
H. T. M. van der Zee, T. K. Shih, „Distributed Multimedia Databases: Techniques and Applications”,
IGI Publishing, 2003.
I. Schmitt, „Ähnlichkeitssuche in Multimedia-Datenbanken: Retrieval, Suchalgorithmen und
Anfragebehandlung“, Oldenbourg, 2005.
C. Calistru, „Data Organization and Search in Multimedia Databases: Databases and Information
Retrieval“, VDM Verlag, 2009.
Serkan Kiranyaz und Moncef Gabbouj, „Content-Based Management of Multimedia Databases:
Advanced Techniques for Multimedia Analysis and Retrieval“, Lambert Academic Publishing, 2012
M. Klettke und H. Meyer: „XML & Datenbanken. Konzepte, Sprachen und Systeme“, Dpunkt, 2002
Pflichtmodul: MIB, MIB Studienrichtung Bibliotheksinformatik, INB
*) 1 Leistungspunkt (LP) = 30 Aufwandsstunden Fakultät Informatik, Mathematik und
Naturwissenschaften (IMN)
Kennzahl
5040
Bachelorstudiengang
Medieninformatik (MIB)
Pflichtmodul
Dozententeam
Einführung in die BWL
verantwortlich
Dipl.-Kauffrau Gisela Schwetzler
Moduldauer
1 Semester
Regelsemester
Wintersemester
Leistungspunkte *)
5
Sommersemester
0
5. Fachsemester/jedes
akademische Jahr
5
Unterrichtssprache
Deutsch
Arbeitsaufwand
Präsenzstudium 60h, Selbststudium 30h, Lösung von Übungsaufgaben 30h, Referat 30h
Voraussetzungen für die
Teilnahme
Lernziele/Kompetenzen
Keine
Lehrinhalte
Prüfungsvorleistungen
Vermittlung von grundlegenden betriebswirtschaftlichen Kenntnissen und Fertigkeiten;
Fach- und methodische Kompetenzen:
Kennenlernen betriebswirtschaftlicher Begriffe und Denkweisen
Verstehen wichtiger betriebswirtschaftlicher Zusammenhänge
Kunden- und kostenorientiertes Denken am Arbeitsplatz
Grundlagen für die Existenzgründung
Einbindung in die Berufsvorbereitung: Die einzelnen betriebswirtschaftlichen Themen werden
theoretisch fundiert und erhalten dann durch realistische Fallbeispiele einen praktischen Bezug.
Zudem werden von den Studenten/innen in Gruppen Referate zu aktuellen Themen und zu
Fallbeispielen erarbeitet und präsentiert. Die Einführung in die
Betriebswirtschaftslehre ermöglicht den Medieninformatikern eine interdisziplinäre Sicht, die sie in
ihrer beruflichen Entwicklung auch im Hinblick auf Führungsaufgaben unterstützen wird.
1.Unternehmen und Umwelt
2.Typologie
3.Rechnungswesen intern (Kostenrechnung) und extern (Jahresabschluss)
4.Existenzgründung mit Businessplan
5.Marketing
6.Steuern
7.Insolvenzverfahren
8.Investitionsrechnung
9.Finanzierung
10. Fallbeispiel Filmglück AG
11. Controlling
12. Führung
Referat mit max. 4 Teilnehmern
Lehreinheitsformen und
Prüfungen
Literaturempfehlungen
Verwendbarkeit
Lehrform
Titel der Lehreinheit
Vorlesung
(V) mit integrierten
Übungen
5040 „Einführung in die BWL“
4
Prüfungsleistung
Klausur (120 Minuten)
oder mündliche
Prüfung (ca. 30
Minuten)
Leistungspunkte *)
5
J. Drukarczyk, „Finanzierung. Eine Einführung“, 9. Auflage, UTB, Stuttgart, 2008.
H. Meffert, Chr. Burmann, M. Kirchgeorg, „Marketing. Grundlagen marktorientierter
Unternehmensführung. Konzepte – Instrumente – Praxisbeispiele.“, 9. Aufl., Gabler-Verlag,
Wiesbaden, 2011.
J. Thommen, A.-Chr. Achleitner, „Allgemeine Betriebswirtschaftslehre. Umfassende Einführung aus
managementorientierter Sicht.“, 4. Auflage, Gabler-Verlag, Wiesbaden, 2012.
Pflichtmodul: MIB
*) 1 Leistungspunkt (LP) = 30 Aufwandsstunden
SWS
Fakultät Informatik, Mathematik und
Naturwissenschaften (IMN)
Kennzahl
6000
Bachelorstudiengang
Medieninformatik (MIB)
Pflichtmodul
Dozententeam
Praxisprojekt
verantwortlich
Prof. Dr.-Ing. Dieter Vyhnal
alle Professoren der Fakultät
Moduldauer
1 Semester
Regelsemester
Wintersemester
6. Fachsemester/jedes
Sommersemester
Sommersemester
Leistungspunkte *)
15
15
Unterrichtssprache
i.d.R. Deutsch
Arbeitsaufwand
450 h, d.h. 12 Wochen Tätigkeit auf einer Praxisstelle
Voraussetzungen für die
Teilnahme
Lernziele/Kompetenzen
Festlegung durch Prüfungsordnung und Praktikumsordnung
Lehrinhalte
Ziele: Das Praxisprojekt wird in einem Unternehmen oder in einer anderen Einrichtung der
Berufspraxis abgeleistet. Es dient der Vermittlung praktischer Erfahrungen und Fähigkeiten zur
Ergänzung der theoretischen Kenntnisse.
Kompetenzen: Der Studierende soll den Einsatz seiner Fachkenntnisse in der Praxis üben, praktische
Aufgaben und Zusammenhänge abstrahieren lernen und seine Kommunikations- und Teamfähigkeit
ausbauen. Abschließend soll er seine Fähigkeit unter Beweis stellen, die eigene Tätigkeit im
Praxisprojekt kompakt im Rahmen eines Vortrages darzustellen.
Einbindung in die Berufsvorbereitung: Das Praxisprojekt dient der unmittelbaren Berufsvorbereitung. Es
kann sehr gut zu einer persönlichen Sondierung und Kontaktherstellung zu potenziellen späteren
Arbeitgebern genutzt werden.
themenspezifisch
Prüfungsvorleistungen
Tätigkeitsnachweis der Praxisstelle, Praktikumsbericht des Studenten
Lehreinheitsformen und
Lehrform Titel der Lehreinheit
SWS
Prüfungsleistung
Leistungspunkte *)
Prüfungen
Literaturempfehlungen
Seminar
„Praxisprojekt“
(S)
themenspezifisch
Verwendbarkeit
Pflichtmodul: MIB, MIB Studienrichtung Bibliotheksinformatik, INB
*) 1 Leistungspunkt (LP) = 30 Aufwandsstunden
Präsentation (PP)
15
Fakultät Informatik, Mathematik und
Naturwissenschaften (IMN)
Kennzahl
9010
Bachelorstudiengang
Medieninformatik (MIB)
Pflichtmodul
Dozententeam
Bachelormodul
verantwortlich
alle Professoren der Fakultät (Betreuer der Arbeit)
Moduldauer
1 Semester
Regelsemester
Wintersemester
Leistungspunkte *)
15
15
Unterrichtssprache
Deutsch oder Englisch
Arbeitsaufwand
LE 9001: Selbständiges Arbeiten 430 h
LE 9002: Vorbereitung und Durchführung des Vortrags 20 h
Festlegung durch Prüfungsordnung
Voraussetzungen für die
Teilnahme
Lernziele/Kompetenzen
LE 9001 „Bachelorarbeit“:
Mit der Bachelorarbeit zeigt der Student, dass er in der Lage ist, ein umfangreiches Problem seines
Fachgebiets innerhalb einer vorgegebenen Frist mit üblichen fachspezifischen Methoden zu
bearbeiten und dazu eine schriftliche wissenschaftliche Arbeit zu verfassen. Das Thema wird durch
einen Professor (den Betreuer der Arbeit) festgelegt.
Lehrinhalte
LE 9002 „Bachelorkolloquium“:
Im Bachelorkolloquium stellt der Student die Fähigkeit unter Beweis, Inhalt, Methodik und
Ergebnisse seiner Arbeit objektiv und ansprechend zu präsentieren und in der wissenschaftlichen
Diskussion zu verteidigen.
themenspezifisch
Prüfungsvorleistungen
keine
Lehreinheitsformen und
Prüfungen
Lehrform Titel der Lehreinheit
SWS
Prüfungsleistung
9001 „Bachelorarbeit“
Hausarbeit (PH)
9002 „Bachelorkolloquium“
Kolloquium (PQ)
Leistungspunkte *)
15
Literaturempfehlungen
themenspezifisch
Verwendbarkeit
Pflichtmodul: MIB, MIB Studienrichtung Bibliotheksinformatik, INB
*) 1 Leistungspunkt (LP) = 30 Aufwandsstunden
4. Fachsemester/jedes
Sommersemester
Sommersemester
Teil II
Wahlpflichtmodule
Fakultät Informatik, Mathematik und
Naturwissenschaften (IMN)
Kennzahl
8010
Bachelorstudiengang
Medieninformatik (MIB)
Wahlpflichtmodul
Dozententeam
Autorensysteme
verantwortlich
Prof. Dr. rer. nat. Klaus Hering
Moduldauer
Regelsemester
1 Semester
Wintersemester
Leistungspunkte *)
4. oder 5. Fachsemester/jedes
Jahr
Sommersemester
5
0
5
Unterrichtssprache
Deutsch
Arbeitsaufwand
Präsenzzeit 60 h, Selbststudium 40 h, Projekt 50h
Voraussetzungen für die
Teilnahme
Lernziele/Kompetenzen
Kenntnisse im Umfang des Multimedia-Grundkurses I+II, Kenntnisse in Programmierung
Lehrinhalte
Prüfungsvorleistungen
Es werden Kenntnisse über Medienobjekt-Beziehungen vermittelt und Möglichkeiten behandelt, diese
in multimedialen Applikationen zu realisieren. Der Entwicklungsprozess multimedialer Applikationen
wird aus technischer und organisatorischer Sicht betrachtet und die Studenten lernen Autorensysteme als komplexe Werkzeuge verstehen, die diesen Entwicklungsprozess in allen seinen Phasen
begleiten können. Besonderer Wert wird auf die Verbindung grafisch-interaktiver Schritte mit den
Möglichkeiten der Programmierung in Skriptsprachen gelegt. Die Vorlesung wird von praktischen
Übungen mit einem ausgewählten Autorensystem (gegenwärtig: Adobe Director) und von einer damit
verbundenen Projektaufgabe begleitet.
Entscheidungskompetenz für die Auswahl adäquater Werkzeuge zur Erstellung multimedialer
Applikationen; Beherrschung grundlegender Arbeitstechniken bezüglich Autorensystemen; Fähigkeit
zur Arbeit in einem Team (über Projektaufgabe)
1. Begriffsbestimmung
Multimediales System, Medienobjekt-Beziehungen
2. Konzeption und Entwicklung multimedialer Anwendungen
Projektmanagement, technischer Entwicklungsprozess, Werkzeuge
3. Autorensysteme
Grundfunktionalität, Klassifizierung, Beispiele, Einsatz von Skriptsprachen
4. Spezielle Aspekte der Arbeit mit einem konkreten Autorensystem (gegenwärtig: Adobe Director)
Projekt (Projektaufgabe in Zweiergruppen)
Lehrform Titel der Lehreinheit
SWS
Prüfungsleistung
Leistungspunkte *)
Lehreinheitsformen und
Prüfungen
Literaturempfehlungen
Verwendbarkeit
Vorlesung 8010 „Autorensysteme“
2
(V)
Mündliche Prüfung
5
(ca. 20 min)
Seminar
8010 „Autorensysteme“
2
(S)
N. Weschkalnies, R. Ahmadi, I. Shabanov, „Adobe Flash CS6: Das umfassende Handbuch“, Galileo
Design, 2012
D. Elkins, D. Pinder, „E-Learning Uncovered: Articulate Storyline“, CreateSpace Independent
Publishing Platform, 2012.
Adobe Systems Incorporated, „Adobe Director 11 Benutzerhandbuch“, 2008.
Adobe Systems Incorporated, „Adobe Director 11 Skriptwörterbuch“, 2008.
Wahlpflichtmodul: MIB
*) 1 Leistungspunkt (LP) = 30 Aufwandsstunden
Fakultät Informatik, Mathematik und
Naturwissenschaften
Kennzahl
Bachelorstudiengang
8020
Medieninformatik (MIB)
Wahlpflichtmodul
Dozententeam
Computeranimation
verantwortlich
Prof. Dr.-Ing. Frank Jaeger
Moduldauer
1 Semester
Regelsemester
Wintersemester
Leistungspunkte *)
Unterrichtssprache
Arbeitsaufwand
5. Fachsemester/jeder
Wintersemester
Sommersemester
5
5
Deutsch
Vorlesungspräsenzzeit 15 h, Vorlesungsnachbereitung 30 h
Übungspräsenzzeit 45 h, Übungsvorbereitung 40 h,
Prüfung und Vorbereitung 20h
keine
Inhaltliche
Voraussetzungen
Lernziele/Kompetenzen Ziel: Verständnis der Computeranimation als Hilfsmittel zur Repräsentation von Informationen und
Zusammenhängen. Vermittlung von Grundkenntnissen zur Produktion einer Computeranimation
Lehrinhalte
Prüfungsvorleistungen
Fach- und methodische Kompetenzen:
• Räumliches Vorstellungsvermögen zur Anordnung von Körpern, Lichtquellen und Kameras
• Einstellen von Objekt und Materialparametern
• Definition des Ablaufes der Animation mit verschiedene Techniken
• Fertigstellen der Animation
1. Grundlagen der Computeranimation
2. Herstellung einer Computeranimation
3. Animationstechniken
4. Rendering
5. Videonachbearbeitung
keine
Lehrform Titel der Lehreinheit
Lehreinheitsformen und Vorlesung
(V)
Prüfungen
Literaturempfehlungen
8020 „Computeranimation
SWS
Prüfungsleistung
1
Prüfung am Computer
5
(PC) 90min.
Seminar
8020„Computeranimation“
3
(S)
R. Derakshani, „Autodesk 3ds Max 2012“, Sybex-Verlag, 2012.
R. Brugger, „3D-Computergrafik und -animation“, Addison Wesley, 1998.
W. Leistner, H. Müller, A. Stößer, A.: „Fotorealistische Computeranimation“, Springer-Verlag, 2012.
Unterlagen zur Vorlesung stehen im Bildungsportal OPAL zur Verfügung
Verwendbarkeit
Weitere aktuelle Literaturhinweise werden in den Lehrveranstaltungen gegeben
Wahlpflichtmodul: INB, MIB, AMB
*) 1 Leistungspunkt (LP) = 30 Aufwandsstunden Leistungspunkte *)
Fakultät Informatik, Mathematik und
Naturwissenschaften (IMN)
Kennzahl
8030
Bachelorstudiengang
Medieninformatik (MIB)
Wahlpflichtmodul
Dozententeam
Digitale Fotografie
verantwortlich
Prof. Dr.-Ing. habil. Dieter Vyhnal
Moduldauer
1 Semester
Regelsemester
Wintersemester
Leistungspunkte *)
5
Unterrichtssprache
Deutsch
Arbeitsaufwand
Präsenzzeit 60 h, Selbststudium 90 h
Voraussetzungen für die
Teilnahme
Lernziele/Kompetenzen
Keine
Lehrinhalte
Prüfungsvorleistungen
Prüfungen
Literaturempfehlungen
Verwendbarkeit
5
SWS
Prüfungsleistung
Leistungspunkte *)
Vorlesung 8070 „Digitale Fotografie“
Klausur (120 min.)
2
(V)
5
oder mündliche
Seminar
8070 „Digitale Fotografie“
Prüfung (ca. 30 min.)
2
(S)
J. Gulbins, „Grundkurs Digital Fotografieren“, dpunkt. Verlag, Heidelberg, 2005.
B. Steinmüller, U. Steinmüller, „Die digitale Dunkelkammer“, dpunkt. Verlag, Heidelberg, 2004.
H. Wagalla, „Farbkorrektur“, MITP-Verlag, Bonn, 2003.
S. Kelby, „Das digitale Fotografiebuch“, Band 1-4, Addison-Wesley, 2006-2012.
Wahlpflichtmodul: MIB
*) 1 Leistungspunkt (LP) = 30 Aufwandsstunden 0
Vermittlung von Kenntnissen auf dem Gebiet der digitalen Kameratechnik sowie der fotografischen
Aufnahmetechnik mit den Schwerpunkten Bildgestaltung und Bildkomposition; Vermittlung von
Grundkenntnissen im Bereich der digitalen Bildbearbeitung und des Farbmanagements.
Fach- und methodische Kompetenzen: Aneignung von Fähigkeiten und Fertigkeiten im Bereich
Fotopraxis und Bildgestaltung sowie zur Bildbearbeitungspraxis
1. Sensortechnik
2. Kameratechnik
3. Bildkomposition
4. Farbmanagement
5. Bildbearbeitung
6. Bildverwaltung
Praktische Übungen zur Bildgestaltung und Bildkomposition mit Spiegelreflexkameras
Praktische Übungen zur digitalen Bildbearbeitung mit Adobe Photoshop
Belege (Praktikumsaufgaben)
Lehrform Titel der Lehreinheit
Lehreinheitsformen und
5. Fachsemester/jedes
Sommersemester
Sommersemester
Fakultät Informatik, Mathematik und
Naturwissenschaften (IMN)
Kennzahl
8040
Bachelorstudiengang
Medieninformatik (MIB)
Wahlpflichtmodul
Dozententeam
verantwortlich
Moduldauer
Regelsemester
Dokumentbeschreibungssprachen
Prof. Dr. rer. nat. habil. Michael Frank
1 Semester
Wintersemester
Leistungspunkte *)
5
Unterrichtssprache
Deutsch
Arbeitsaufwand
Präsenzzeit 60 h, Selbststudium 30 h, Projekt 60h
Voraussetzungen für die
Teilnahme
Lernziele/Kompetenzen
Keine
Lehrinhalte
Prüfungsvorleistungen
Prüfungen
Literaturempfehlungen
Verwendbarkeit
SWS
Prüfungsleistung
Leistungspunkte *)
Vorlesung 8040
2
(V)
„Dokumentbeschreibungssprachen“
Projekt
5
Seminar
8040
2
(S)
„Dokumentbeschreibungssprachen“
H. Erlenkötter, „XML - Extensible Markup Language von Anfang an", Rowohlt Taschenbuch Verlag,
Reinbek bei Hamburg, 2001/2003.
T. Hauser, „XML-Standards. schnell+kompakt.", Entwickler.Press, 2006/2010.
D. Koch, „XSLT schnell+kompakt", Entwickler.Press, 2007.
D. Koch, „XML für Webentwickler. Ein praktischer Einstieg.", Hanser, 2010.
Chr. Wenz, „Reguläre Ausdrücke schnell+kompakt", Entwickler.Press, 2006.
Th. J. Sebestyen, „XML: Einstieg für Anspruchsvolle", Addison-Wesley, München, 2010.
Spezifikationen des W3C zu den XML-Standards, weitere Empfehlungen im Kurs.
Wahlpflichtmodul: MIB, INB
*) 1 Leistungspunkt (LP) = 30 Aufwandsstunden 5
Erlernen der Syntax und Semantik der eXtensible Markup Language (XML), ihrer Strukturdefinitionen
Document Type Definition (DTD) und XML-Schema Definition (XSD) und der Darstellungssprache
eXtensible Stylesheet Language (XSLT-Fall);
Erwerb praktischer Fähigkeiten anhand eines umfangreichen Programmierprojekts;
Kurzeinführung in LaTeX als weiteres Beispiel
1. Einführung in XML als Datentransport und als Applikationssteuerungssprache, Einführung in
XML-Editoren
2. Wohlgeformtheit und Gültigkeit von Dokumenten
3. Strukturdefinition mit Document Type Definition (DTD)
4. Darstellung von XML-Inhalten als Webseiten mit CSS
5. Darstellung von XML-Inhalten als textbasierte, über Browser darstellbare Dateien mit XSLT
6. XML-Schema-Definitionen und ihre verschiedenen Designs
7. Kurzeinführung in LaTeX
Praktische Übungen aller Aspekte, großes Projekt zum Datentransport und zur Datendarstellung
Übungsfragen und -aufgaben (wöchentlich)
Lehrform Titel der Lehreinheit
Lehreinheitsformen und
5. Fachsemester/jedes
Wintersemester
Sommersemester
Fakultät Informatik, Mathematik und
Naturwissenschaften (IMN)
Kennzahl
Bachelorstudiengang
8050
Medieninformatik (MIB)
Wahlpflichtmodul
Dozententeam
E-Commerce
verantwortlich
Prof. Dr. rer. nat. habil. Michael Frank
Moduldauer
1 Semester
Regelsemester
Wintersemester
Leistungspunkte *)
0
Unterrichtssprache
Deutsch
Arbeitsaufwand
Voraussetzungen für die
Teilnahme
Lernziele/Kompetenzen
Präsenzzeit 60 h, Selbststudium 90 h
Keine
Lehrinhalte
Prüfungsvorleistungen
Prüfungen
Literaturempfehlungen
Verwendbarkeit
5
5
Systematisierung wesentlicher ökonomischer Prozesse, die durch Computerisierung unterstützt
werden; Analyse der eingesetzten Techniken und Technologien aus dem Bereich der Informatik,
eigene Versuche; Geschäftsprozesse im Internet
Fach- und methodische Kompetenzen: Analysefähigkeit, Erfahrungsgewinnung zu Wechselwirkungen
zwischen ökonomischen Erfordernissen, technologischen Möglichkeiten der Informatik und
geschäftlichem Erfolg von Lösungen, mit Ursachenforschung
1. Begriffsdefinition und Stufenmodelle zur Entwicklung des e-Commerce / e-Business
2. Praxisstudien zur Nutzung von Elementen des e-Business
3. Typologie von Internetanwendungen, Analysen, Perspektiven
4. e-Business: Geschäftsprozessanalysen und Einführungsstrategien
5. ERP-Systeme
6. Transaktions-, Katalogaustausch- und Klassifizierungsstandards
7. e-Marktplätze im Bereich B2B und B2C
8. e-Payment-Lösungen und ihre Relevanz
9. Geschäftsmodelltypologie B2C: Herleitung und Analysen von Haupttypen
10. Websites, Webshops und Portale
11. e-Procurement als wichtige e-Business-Entwicklung
12. Mobile Business, Mobile Commerce
13. e-Government – Stand der Entwicklungen
keine
Lehrform Titel der Lehreinheit
Lehreinheitsformen und
5. Fachsemester/jedes
Wintersemester
Sommersemester
SWS
Prüfungsleistung
Leistungspunkte *)
Vorlesung 8050 „E-Commerce“
2
Klausur (120 min.)
(V)
oder mündliche
5
Seminar
8050 „E-Commerce“
Prüfung (ca. 30 min.)
2
(S)
M. Merz, „E-Commerce und E-Business. Marktmodelle, Anwendungen und Technologien“,
dpunkt.verlag, Heidelberg, 2002.
B. W. Wirtz, „Electronic Business“, Gabler-Verlag, Wiesbaden, 2001/2004.
M. Manninger, K. M. Göschka, C. Schwaiger, „E-Commerce und M-Commerce - Die Technik“, HüthigVerlag, Heidelberg, 2003.
A. Meyer, „eBusiness & eCommerce: Management der digitalen Wertschöpfungskette“, SpringerVerlag, 2012.
T. Kollmann, „E-Business: Grundlagen Elektronischer Geschäftsprozesse in der Net Economy“, GablerVerlag, 2011.
Quellen und Software aus dem Internet. Spezifikationen zu den XML-Standards, weitere
Empfehlungen im Kurs.
Wahlpflichtmodul: MIB
*) 1 Leistungspunkt (LP) = 30 Aufwandsstunden Fakultät Informatik, Mathematik und
Naturwissenschaften (IMN)
Kennzahl
8060
Bachelorstudiengang
Medieninformatik (MIB)
Wahlpflichtmodul
Dozententeam
e-Learning
verantwortlich
Prof. Dr. rer. nat. Klaus Hering
Moduldauer
1 Semester
Regelsemester
Wintersemester
Leistungspunkte *)
0
5
Unterrichtssprache
Arbeitsaufwand
Deutsch
Voraussetzungen für die
Teilnahme
Lernziele/Kompetenzen
Kenntnisse im Umfang des Multimedia-Grundkurses I
Lehrinhalte
Prüfungsvorleistungen
Prüfungen
Literaturempfehlungen
Verwendbarkeit
5
Präsenzzeit 60 h, Selbststudium 30 h, Projekt 60h
e-Learning wird als interdisziplinäres Fachgebiet im Schnittpunkt von Informatik, Didaktik und
multimedialem Design vermittelt. Die Studenten sollen e-Learning als sinnvolle Ergänzung
traditioneller Lehr- und Lernformen begreifen und am Beispiel der eigenen Hochschule die Probleme
und das Potenzial der Entwicklung von e-Learning-Strukturen kennen lernen. Im Rahmen eines
Projekts ist auf Basis einer didaktischen Konzeption ein Lernmodul zu erstellen und zu evaluieren,
das im Kontext einer Lehrveranstaltung des eigenen Studienganges praktischen Einsatz finden soll.
Entscheidungskompetenz für die Wahl von e-Learning-Szenarien; Technische und didaktische
Fähigkeit zur Komposition und Evaluation von Lernmodulen unter Berücksichtigung der Zielgruppe;
Fähigkeit zur Arbeit in einem Team (über Projektaufgabe)
1. Grundbegriffe : Lernen und Lehren, Lerntheorien, e-Learning, Szenarien, Lernmanagement
2. Potenzial, Probleme und Entwicklung: Aktuelle Entwicklungslinien, Programme und Initiativen,
Projekte
3. Konzeption von e-Learning-Angeboten: Instruktionsdesign, Strukturierung des Vorgehens
4. Analyse und Planung: Zielgruppenanalyse, Wahl der Lehr-/Lernmethode, adäquater
Medieneinsatz
5. Entwicklung und Produktion: Werkzeugeinsatz, Rapid e-Learning, Text- und Bildgestaltung
6. Ausgewählte Aspekte: Evaluation, Standardisierung
Projekt (Projektaufgabe in Zweiergruppen)
Lehrform Titel der Lehreinheit
Lehreinheitsformen und
4. oder 5. Fachsemester/jedes
Jahr
Sommersemester
SWS
Prüfungsleistung
Leistungspunkte *)
Vorlesung 8060 „e-Learning“
2
(V)
Mündliche Prüfung
5
(ca. 20 min)
Seminar
8060 „e-Learning“
2
(S)
M. Ebner, S. Schön et al., „L3T: Lehrbuch für Lernen und Lehren mit Technologien“,
http://l3t.eu/homepage/das-buch/ebook, BIMS gem. e.V., 2011.
H. M. Niegemann et al., „Kompendium multimediales Lernen“, Springer, Berlin, 2008.
M. Kerres, „Mediendidaktik: Konzeption und Entwicklung mediengestützter Lernangebote“, 3. Aufl.,
Oldenbourg, 2012.
G. Siemens, „Connectivism: A Learning Theory for the Digital Age“, International Journal of
Instructional Technology & Distance Learning, Vol. 2 No.1, 2005.
L. J. Issing, P. Klimsa, „Information und Lernen mit Multimedia im Internet“, BELTZPVU, Weinheim,
2002.
Wahlpflichtmodul: MIB
*) 1 Leistungspunkt (LP) = 30 Aufwandsstunden Fakultät Informatik, Mathematik und
Naturwissenschaften (IMN)
Kennzahl
8070
Bachelorstudiengang
Medieninformatik (MIB)
Wahlpflichtmodul
Dozententeam
Drehbuch und Produktion
verantwortlich
N. N. (Nachfolge Prof. Dr. Wutka)
Moduldauer
1 Semester
Regelsemester
Wintersemester
Leistungspunkte *)
4. Fachsemester/jedes
akademische Jahr
Sommersemester
0
5
5
Unterrichtssprache
Deutsch
Arbeitsaufwand
Präsenzstudium 80h, Selbststudium 70h
Voraussetzungen für die
Teilnahme
Lernziele/Kompetenzen
keine
Lehrinhalte
Das Modul vermittelt Kenntnisse zu den wichtigsten produktionsorganisatorischen Voraussetzungen
wie kalkulative, finanzielle, technische und ablaufbezogene Aufschlüsselungen für die TV-Produktionsphase sowie zur Ableitung verständlicher und übersichtlicher Arbeitsanleitungen für alle an TVProduktionen beteiligten Personen. Demonstriert wird das Zusammenspiel von Herstellungsfaktoren,
Zeitabläufen, Handlungsgeschehen und Mitarbeitern in Organisationsplänen mit dem Ziel, TV-Produktionen effektiv, kostenarm, wirkungsstark und reibungslos gestalten zu können.
keine
Prüfungsvorleistungen
Die Studierenden sind in der Lage, Fernsehproduktionen auf der Grundlage von Drehbüchern
produktionsseitig so vorzubereiten, dass sie kosten- und zeitsparend sowie teamfördernd
durchgeführt werden können. Zugleich erkennen sie die erforderlichen Spielräume für die kreative
Umsetzung der Intentionen der Drehbuchautoren.
Lehrform
Titel der Lehreinheit
SWS
Prüfungsleistung
1
Hausarbeit (PH)
(2 Wochen)
Gewichtung 2/5
Literaturempfehlungen
Vorlesung Drehbuchgestaltung
(V)
Seminar
Drehbuchgestaltung
(S)
Vorlesung Konzeption Talk
(V)
Seminar
Konzeption Talk
(S)
Vorlesung Konzeption Szene
(V)
Seminar
Konzeption Szene
(S)
Gemäß aktueller Vorgabe.
Verwendbarkeit
Wahlpflichtmodul: MIB (s. Studiengang Fernsehproduktion-Bachelor)
Lehreinheitsformen und
Prüfungen
*) 1 Leistungspunkt (LP) = 30 Aufwandsstunden 1
1
1
0,5
0,5
Entwurf (PE)
(2 Wochen)
Gewichtung 2/5
Entwurf (PE)
(2 Wochen)
Gewichtung 1/5
Leistungspunkte *)
5
Fakultät Informatik, Mathematik und
Naturwissenschaften (IMN)
Kennzahl
8080
Bachelorstudiengang
Medieninformatik (MIB)
Wahlpflichtmodul
Dozententeam
verantwortlich
Moduldauer
Regelsemester
Grundlagen der AV-Technik
Prof. Dr.-Ing. habil. Dieter Vyhnal
1 Semester
Wintersemester
Leistungspunkte *)
0
Unterrichtssprache
Deutsch
Arbeitsaufwand
Präsenzzeit 60 h, Selbststudium 90 h
Voraussetzungen für die
Teilnahme
Lernziele/Kompetenzen
Keine
Lehrinhalte
Prüfungsvorleistungen
4. Fachsemester/jedes
Sommersemester
Sommersemester
5
5
Vermittlung von Kenntnissen auf dem Gebiet Audio- und Videotechnik mit den Schwerpunkten
analoge und digitale Videosignale, Bildaufnahmesysteme, Bildspeicherungs- und
Bildwiedergabesysteme
Fach- und methodische Kompetenzen: Aneignung von praktischen Fähigkeiten und Fertigkeiten zur
Videofilmproduktion und zur Nutzung von Software zum nichtlinearen Videoschnitt
1.
Analoge Videosignale
2.
Digitalisierung von Videosignalen
3.
Betriebsmesstechnik für Videosignale
4.
Technik von Videokameras
5.
Speicherung und Wiedergabe von Videosignalen
6.
Audiotechnik
Praktische Übungen zum Videoschnitt mit Adobe Premiere
Praktische Übungen zur Videoproduktion
Belege (Praktikumsaufgaben)
Lehrform Titel der Lehreinheit
SWS
Prüfungsleistung
Leistungspunkte *)
Lehreinheitsformen und
Prüfungen
Literaturempfehlungen
Verwendbarkeit
Vorlesung 8080 „Grundlagen der AV-Produktion“
Klausur (120 min.)
2
(V)
5
oder mündliche
Seminar
8080 „Grundlagen der AV-Produktion“
Prüfung (ca. 30 min.)
2
(S)
U. Schmidt, „Professionelle Videotechnik“, Springer, Berlin Heidelberg New York, 2003.
T. Petrasch, J. Zinke, „Einführung in die Videofilmproduktion“, Fachbuchverlag Leipzig, 2003.
T. Petrasch, J. Zinke, „Videofilm: Produktion und Konzeption“, Carl Hanser Verlag, 2012.
Wahlpflichtmodul: MIB
*) 1 Leistungspunkt (LP) = 30 Aufwandsstunden Fakultät Informatik, Mathematik und
Naturwissenschaften (IMN)
Kennzahl
8090
Bachelorstudiengang
Medieninformatik (MIB)
Wahlpflichtmodul
Dozententeam
verantwortlich
Moduldauer
Regelsemester
Mobile Plattformen
N. N.
1 Semester
Wintersemester
Leistungspunkte *)
5. Fachsemester/jedes
Sommersemester
Sommersemester
5
0
5
Unterrichtssprache
Deutsch
Arbeitsaufwand
Präsenzzeit 60 h, Selbststudium 60 h, Projekt 30 h
Voraussetzungen für die
Teilnahme
Lernziele/Kompetenzen
Grundkenntnisse in der Webprogrammierung oder in einer höheren Programmiersprache
Lehrinhalte
Prüfungsvorleistungen
Verständnis für die verschiedenen Entwicklungsansätze (web, hybrid, plattform) und Kenntnisse zu
den entsprechenden Entwicklungswegen erwerben; Kenntnisse zu Möglichkeiten von Cross-PlattformEntwicklungen aneignen; vertiefte praktische Kenntnisse zu einem der Entwicklungswege anhand
eines Projektes aufbauen
1. Ökosysteme von mobilen Plattformen am Markt, technische Charakteristika und Parameter, cross
mediale Ansätze
2. Apps und andere Arten von Anwendungen auf mobilen Plattformen
3. Programmiersprachen und Frameworks für die plattform- bzw. hybrid-orientierte
Entwicklungsweise, Entwicklungsansätze für Cross-Plattform-Entwicklungen
4. Entwicklungsumgebungen, Werkzeuge, Testumgebungen
5. Praktische Vertiefung von mindestens einem Entwicklungsansatz durch Erarbeiten der
Programmier-kenntnisse an einem kleinen Projekt
Keine
Lehrform Titel der Lehreinheit
SWS
Prüfungsleistung
Leistungspunkte *)
Lehreinheitsformen und
Literaturempfehlungen
Vorlesung 8090 „Mobile Plattformen“
2
(V)
Projekt
Seminar
8090 „Mobile Plattformen“
2
(S)
Literatur muss stets aktuell zusammengestellt werden, da der Markt sehr dynamisch ist.
Verwendbarkeit
Wahlpflichtmodul: MIB
Prüfungen
*) 1 Leistungspunkt (LP) = 30 Aufwandsstunden 5
Fakultät Informatik, Mathematik und
Naturwissenschaften (IMN)
Kennzahl
8100
Bachelorstudiengang
Medieninformatik (MIB)
Wahlpflichtmodul
Dozententeam
verantwortlich
Moduldauer
Regelsemester
Multimedia-Technologie
Prof. Dr. rer. nat. habil. Michael Frank
1 Semester
Wintersemester
Leistungspunkte *)
5
5
Unterrichtssprache
Arbeitsaufwand
Deutsch
Voraussetzungen für die
Teilnahme
Lernziele/Kompetenzen
HTML, Scripting, Grundlagen grafischen und multimedialen Gestaltens, Kenntnisse von
Datenformaten
Erlernen von Prinzipien multimedialen Gestaltens durch Programmierung interaktiver Präsentationen
unter zeitlicher Synchronisation stiller und kontinuierlicher Medien
und durch Programmierung von dynamisierten Vektorgrafiken;
Vermittlung der Grundlagen der eXtensible Markup Language (XML) und der
Möglichkeiten von standardisierten Open Source XML-Applikationen
1. Multimediale Dokumente, Hypertext, Hypervideo
2. Grundlagen der eXtensible Markup Language (XML)
3. Synchronized Multimedia Integration Language (SMIL), zeitliche Synchronisation von Medien in
multimedialen Systemen
4. Scalable Vector Graphics (SVG), Vektorgrafiken, Dynamisierung mit JavaScript, Nutzung in
HTML5
5. Übersichten über weitere XML-basierte multimediale Anwendungen
Programmierung je einer SMIL- und SVG-Anwendung
Lehrinhalte
Prüfungsvorleistungen
Präsenzzeit 60 h, Selbststudium 60 h, Projekte 30h
Lehrform Titel der Lehreinheit
Lehreinheitsformen und
Prüfungen
Literaturempfehlungen
Verwendbarkeit
SWS
Prüfungsleistung
Leistungspunkte *)
Vorlesung 8100 „Multimedia-Technologie“
Klausur (120 min)
2
(V)
5
oder mündliche
Seminar
8100 „Multimedia-Technologie“
Prüfung (ca. 30 min)
2
(S)
R. Steinmetz, „Multimedia-Technologie: Grundlagen, Komponenten und Systeme“, Springer-Verlag,
Berlin, 2000.
H. Erlenkötter, „XML – Extensible Markup Language von Anfang an“, Rowohlt Taschenbuch Verlag,
Reinbek bei Hamburg, 2001/2003. (oder andere XML-Einführungen)
D. C. A. Bulterman, L. Rutledge, „SMIL 2.0. Interactive Multimedia for Web and Mobile Devices.“,
Springer-Verlag, Berlin, 2004.
D. C. A. Bulterman, L. Rutledge, “SMIL 3.0: Flexible Multimedia for Web, Mobile Devices and Daisy
Talking Books“, Springer-Verlag, Berlin, 2008.
I. Fibinger, I.: „SVG – Scalable Vector Graphics. Praxiswegweiser und Referenz für den neuen
Vektorgrafikstandard.“, Markt+Technik Verlag, München, 2002.
A. Adam, A.: „SVG – Scalable Vector Graphics. Das Praxisbuch.“, Franzi‘s Verlag GmbH, Poing, 2002.
A. Watt, A. et al.: „SVG unleashed“, Sams Publishing, Indianapolis, USA, 2002.
Weitere Literatur, Tutorials und Beispiele aus dem Internet.
Wahlpflichtmodul: MIB
*) 1 Leistungspunkt (LP) = 30 Aufwandsstunden 5. Fachsemester/jedes
Wintersemester
Sommersemester
Fakultät Informatik, Mathematik und
Naturwissenschaften (IMN)
Kennzahl
8111
Bachelorstudiengang
Medieninformatik (MIB)
Dozententeam
verantwortlich
Moduldauer
Regelsemester
Wahlpflichtmodul
Studioproduktion I
Prof. Dr.-Ing. Uwe Kulisch
N.N. (Professur für Medienadäquate Inhalteaufbereitung)
1 Semester
Wintersemester
Leistungspunkte *)
4. Fachsemester/jedes
Wintersemester
Sommersemester
0
5
5
Unterrichtssprache
Arbeitsaufwand
Deutsch
Präsenzzeit 60 h, Selbststudium 45 h, Projekt 45h
Voraussetzungen für die
Teilnahme
Lernziele/Kompetenzen
Wissen zu den Grundlagen der AV-Technik und der AV-Produktion empfohlen.
Lehrinhalte
Prüfungsvorleistungen
Die Studenten haben ein Verständnis für fernsehadäquate Inhaltsaufbereitung sowie
Kenntnisse im Umgang mit Studiotechnik im TV-Bereich erworben.
Sie verstehen die Abläufe und Strukturen einer Fernsehproduktion und wissen, wie eine
Fernsehproduktion geplant, vorbereitet und durchgeführt wird.
Die Studenten haben eine 25minütige Sendung im Team sowohl technisch als auch
inhaltlich umgesetzt.
1. Umgang mit TV-Studiotechnik
2. Beleuchtung im Studio
3. Mikrofonierung
4. Konzipierung
5. Fernsehadäquate Inhaltsaufbereitung
6. Journalistische Darstellungsformen
7. Präsentation
8. Moderation
9. Casting
10. Umgang mit Studiogästen
keine
Lehrform
Titel der Lehreinheit
SWS
Prüfungsleistung
Leistungspunkte *)
Lehreinheitsformen und
Prüfungen
Literaturempfehlungen
Vorlesung 8111 „Studioproduktion I“
2
(V)
Projekt (PJ)
5
Seminar
8111 „Studioproduktion I“
2
(S)
U. Schmidt, „Professionelle Videotechnik: Grundlagen, Filmtechnik, Fernsehtechnik,
Geräte- und Studiotechnik in SD, HD, DI, 3D“, Springer-Verlag, 2009.
G. Schult, A. Buchholz, „Fernseh-Journalismus. Ein Handbuch für Ausbildung und Praxis.“,
Econ, 2006.
U. Schmidt, „Professionelle Videotechnik: Analoge und digitale Grundlagen, Filmtechnik,
Fernsehtechnik, HDTV, Kameras, Displays, Videorecorder, Produktion und Studiotechnik“,
Springer-Verlag, 2005.
J. Webers, „Handbuch der Tonstudiotechnik: Analoges und digitales Audio-Recording bei
Verwendbarkeit
Fernsehen, Film und Rundfunk“, 9. Auflage, Franzis Verlag, 2007.
J. Webers, „Handbuch der Film- und Videotechnik“, 8. Aufl., Franzis Verlag, 2007.
J. Webers, „Die Technik der audiovisuellen Medien: Film-Audio-Video“, mitp, 2011.
Wahlpflichtmodul: MIB, MTB, MMM
*) 1 Leistungspunkt (LP) = 30 Aufwandsstunden
Fakultät Informatik, Mathematik und
Naturwissenschaften (IMN)
Kennzahl
8112
Bachelorstudiengang
Medieninformatik (MIB)
Dozententeam
verantwortlich
Moduldauer
Regelsemester
Wahlpflichtmodul
Studioproduktion II
Prof. Dr.-Ing. Uwe Kulisch
1 Semester
Wintersemester
Leistungspunkte *)
5. Fachsemester/jedes
Wintersemester
Sommersemester
5
0
5
Unterrichtssprache
Arbeitsaufwand
Deutsch
Präsenzzeit 64 h, Selbststudium 24 h, Projekt 60h
Voraussetzungen für die
Teilnahme
Wissen zu den Grundlagen der AV-Technik und der AV-Produktion im Umfang des Kurses
„Studioproduktion I“ wird vorausgesetzt.
Lernziele/Kompetenzen
Die Studenten haben ein Verständnis für crossmediale Inhaltsaufbereitung und kennen
Vor- und Nachteilen unterschiedlicher Distributionswege.
Sie verstehen Abläufe und Strukturen einer crossmedialen Fernsehproduktion und wissen,
wie eine crossmediale Fernsehproduktion geplant, vorbereitet und durchgeführt wird.
Die Studenten haben ein crossmediales Fernsehformat sowohl technisch als auch inhaltlich
umgesetzt.
1. Umgang mit portabler TV-Produktions-/Sendetechnik
2. eigenverantwortliche Technikplanung
3. kreative Ideenentwicklung
4. Dramaturgie im TV
5. Formatentwicklung im Fernsehen
6. journalistische und technische Herausforderungen multimedialer Distributionswege
7. Einbindung interaktiver Elemente in die Sendungsplanung (Publikum und Zuschauer)
8. Crossmediale Verwertungskette
keine
Lehrinhalte
Prüfungsvorleistungen
Lehrform
Titel der Lehreinheit
SWS
Prüfungsleistung
Leistungspunkte *)
Lehreinheitsformen und
Prüfungen
Literaturempfehlungen
Vorlesung 8112 „Studioproduktion II“
(V)
Seminar
8112 „Studioproduktion II“
(S)
2
Projekt (PJ)
5
2
D. Koch-Gombert, „Fernsehformate und Formatfernsehen: TV-Angebotsentwicklung
in Deutschland zwischen Programmgeschichte und Marketingstrategie“, M-Press,
2005.
B. Kracke, [Hrsg.], „Cross-Media Strategien: Dialog über alle Medien“, GablerVerlag, 2001.•
U. Schmidt, „Professionelle Videotechnik“, Springer-Verlag, 2009.
J. Webers, „Handbuch der Film- und Videotechnik“, Franzis Verlag, 2007.
Verwendbarkeit
Wahlpflichtmodul: MIB, MTB, MMM
*) 1 Leistungspunkt (LP) = 30 Aufwandsstunden
Fakultät Informatik, Mathematik und
Naturwissenschaften (IMN)
Kennzahl
8120
Bachelorstudiengang
Medieninformatik (MIB)
Wahlpflichtmodul
Virtuelle Realität
Dozententeam
Prof. Dr.-Ing. habil. Dieter Vyhnal
verantwortlich
Moduldauer
Regelsemester
1 Semester
Wintersemester
Leistungspunkte *)
5
Unterrichtssprache
Arbeitsaufwand
Deutsch
Voraussetzungen für die
Teilnahme
Lernziele/Kompetenzen
Keine
Lehrinhalte
Prüfungsvorleistungen
Prüfungen
Literaturempfehlungen
Verwendbarkeit
0
5
Präsenzzeit 60 h, Selbststudium 90 h
Vermittlung von Kenntnissen zur Entwicklung und Gestaltung von virtuellen Welten
unterschiedlichen Immersionsgrades; Vermittlung von Grundkenntnissen zum Aufbau der
Hardwarekomponenten verschiedener VR-Systeme;
Fach- und methodische Kompetenzen: Vermittlung von Fachkompetenz zum Entwurf und zur
Programmierung interaktiver virtueller Welten mittels Virtools
1. Grundlagen und Begriffsbestimmung zu VR
2. Ausgabeperipherie
a. Stereoskopisches Sehen und technische Umsetzung
b. Dreidimensionales Hören und technische Umsetzung
c. Haptische Interfaces
3. Eingabeperipherie
a. Trackingsysteme
b. Datenhandschuh
c. Datenanzug
4. Komplexe VR-Systeme
5. VR-Applikationen und Direct X
Praktische Übungen zur Gestaltung und Realisierung interaktiver virtueller Welten und zur
interaktiven Steuerung von Objekten mittels Virtools
Belege (Praktikumsaufgaben)
Lehrform Titel der Lehreinheit
Lehreinheitsformen und
5. Fachsemester/jedes
Wintersemester
Sommersemester
SWS
Prüfungsleistung
Leistungspunkte *)
Vorlesung 8120 „Virtuelle Realität“
2
Klausur (120 min.)
(V)
5
oder mündliche
Seminar
8120 „Virtuelle Realität“
Prüfung (ca. 30 min.)
2
(S)
D. Scherfgen, „3D Spieleprogrammierung mit DirectX 9 und C++“, Carl Hanser Verlag, München Wien,
2003/2006.
S. Wigard, „Spieleprogrammierung mit DirectX 11 und C++“, Hüthig Jehle Rehm, 2010.
F. Eckgold, „Virtual Reality“, Vieweg & Sohn, Braunschweig/Wiesbaden, 1995.
M. Brill, „Virtuelle Realität (Informatik im Fokus)“, Springer, 2008.
Wahlpflichtmodul: MIB
*) 1 Leistungspunkt (LP) = 30 Aufwandsstunden Fakultät Informatik, Mathematik und
Naturwissenschaften (IMN)
Kennzahl
8130
Bachelorstudiengang
Medieninformatik (MIB)
Wahlpflichtmodul
Dozententeam
Datenbanken (Aufbaukurs)
verantwortlich
Prof. Dr.-Ing. Thomas Kudraß
Moduldauer
1 Semester
Regelsemester
Wintersemester
Leistungspunkte *)
5
Unterrichtssprache
Deutsch
Arbeitsaufwand
Präsenzzeit 60 h, Vor- und Nachbereitungsarbeit 90 h
Voraussetzungen für die
Teilnahme
Lernziele/Kompetenzen
Teilnahme am Modul Datenbanken
Lehrinhalte
Prüfungsvorleistungen
Prüfungen
Literaturempfehlungen
Verwendbarkeit
5
Nach erfolgreichem Abschluss des Moduls hat der Student vertiefte Kenntnisse bei der Entwicklung
von Datenbankanwendungen. Er kennt die Konzepte einer Datenbankprogrammiersprache und kann
diese bei der Lösung von praktischen Programmieraufgaben anwenden. Der Student kennt eine Reihe
von Datenbankmodellen, die das Relationenmodell erweitern bzw. alternativ dazu gesehen werden
können. Dabei erlernt der Student eine Vielzahl von Datenbankzugriffsschnittstellen mit unterschiedlichem Abstraktionsniveau und wendet diese bei Programmierübungen an. Er ist in der Lage, die Vorund Nachteile von unterschiedlichen Zugriffsschnittstellen bzw. Datenbankmodellen einzuschätzen.
Mit diesem gewonnenen Wissen wird der Student befähigt, bei der Entwicklung eines datenbankbasierten Informationssystems eine geeignete Systemarchitektur zu entwerfen und die Anforderungen der jeweiligen Anwendung zu berücksichtigen. Schwerpunktmäßig wird dieses Wissen auf die
Entwicklung von Datenbanken im Web angewendet.
• Datenbank-Anwendungsprogrammierung mit PL/SQL (Oracle)
• Objektrelationale und objektorientierte Datenbanken
• XML und Datenbanken (Speicherung von XML, Anfragesprachen: XML/SQL, XQuery)
• Java und Datenbanken (JDBC, Hibernate)
• NoSQL-Datenbanken
• Datenbanken im Web (Anwendungen, Systemarchitekturen, DB-Zugriffsschnittstellen)
Wöchentliche Programmieraufgaben. Jeweils 70% der Aufgaben müssen erfolgreich bearbeitet
werden.
Lehrform Titel der Lehreinheit
Lehreinheitsformen und
5. Fachsemester/jedes
Wintersemester
Sommersemester
SWS
Prüfungsleistung
Leistungspunkte *)
Vorlesung 8130 „Datenbanken (Aufbaukurs)“
2
(V)
Mündliche Prüfung
5
(PM) 30 min
Seminar
8130 „Datenbanken (Aufbaukurs)“
2
(S)
M. Skulschus, M. Wiederstein, „Oracle, PL/SQL und XML“, Comelio Medien, 2011.
H. Wehr, B. Müller, „Java Persistence API 2: Hibernate, EclipseLink, OpenJPA und Erweiterungen“,
Carl Hanser Verlag, 2012.
B. Brauer, A. Friedland, J. Hampe, S. Edlich, „NoSQL: Einstieg in die Welt nichtrelationaler Web 2.0
Datenbanken“, Carl Hanser Verlag, 2011.
Weitere aktuelle Literaturhinweise unter www.kudrass.de
Wahlpflichtmodul: INB, MIB, Pflichtmodul: MIB Studienrichtung Bibliotheksinformatik
*) 1 Leistungspunkt (LP) = 30 Aufwandsstunden Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig
Studienordnung
Bachelorstudiengang Medieninformatik,
nur die gesondert ausgewiesene Studienrichtung
Bibliotheksinformatik
Anlage 1b: Modulhandbuch
Fassung vom 09.04.2013
In diesem Handbuch ist jedes Modul in Tabellenform beschrieben. Insbesondere enthält jede
Beschreibung die Einordnung des Moduls, den Arbeitsaufwand, die ECTS-Punkte, eine kurze
inhaltliche Beschreibung sowie die Art der Prüfung. Über das Wort „oder‘‘ ausgewiesene
alternative Prüfungsformen kommen nur bei Nach- und Wiederholungsprüfungen zur
Anwendung.
Teil I
Pflichtmodule Fakultät Informatik, Mathematik und
Naturwissenschaften (IMN)
Kennzahl
1010
Bachelorstudiengang
Medieninformatik (MIB)
Studienrichtung Bibliotheksinformatik
Pflichtmodul
Dozententeam
Theoretische Grundlagen der Informatik
verantwortlich
Prof. Dr. N.N.
Moduldauer
1 Semester
Regelsemester
Wintersemester
Leistungspunkte *)
7
Unterrichtssprache
Deutsch
Arbeitsaufwand
90 für Präsenzstudium, 120 h für Selbststudium
Voraussetzungen für die
Teilnahme
Lernziele/Kompetenzen
Keine
Lehrinhalte
Prüfungsvorleistungen
Prüfungen
Literaturempfehlungen
Verwendbarkeit
SWS
Prüfungsleistung
Leistungspunkte *)
Vorlesung 1010 „Theoretische Grundlagen der
4
(V)
Informatik“
Klausur (PK) 120 min
7
Seminar
1010 „Theoretische Grundlagen der
2
(S)
Informatik“
A. V. Aho, J. D. Ullman: „Informatik, Datenstrukturen und Konzepte der Abstraktion“, mitp, 1996.
J. E. Hopcroft, R. Motwani, J. D. Ullman: „Einführung in die Automatentheorie, formale Sprachen
und Komplexitätstheorie“, Pearson Studium, 2011.
U. Schöning, „Theoretische Informatik - kurz gefasst“, Spektrum Akademischer Verlag, 2008.
Pflichtmodul: INB, MIB, MIB Studienrichtung: Bibliotheksinformatik
*) 1 Leistungspunkt (LP) = 30 Aufwandsstunden
7
Nach erfolgreichem Abschluss des Moduls hat der Student vertiefte Kenntnisse der mathematisch /
theoretischen Grundlagen der Informatik. Er ist in der Lage mit aussagen- und prädikatenlogischen
Mitteln die Semantik von Programmen bzw. Programmteilen zu beschreiben und für kleine Beispiele
z.B. über Schleifeninvarianten die Korrektheit zu beweisen. Praktische Problemstellungen können
abstrakt mit formalen Methoden modelliert werden. Der Student kennt die Zusammenhänge zwischen
Automaten und Sprachen und kann diese jeweils ineinander überführen. Ferner ist er in der Lage die
Sprachen in die Chomsky-Hierarchie einzuordnen.
1. Einführung in Grundbegriffe der Informatik
2. Automaten und formale Sprachen (endliche Automaten, reguläre Sprachen, Akzeptanz der
Sprachen durch Automaten, Äquivalenz, Pumping-Lemma, Kellerautomaten, kontextfreie
Sprachen, Syntaxdiagramme und erweiterte Backus-Naur-Form, Turingmaschinen, ChomskyHierarchie)
3. Abstraktion (Modellbildung, Arten der Abstraktion, abstrakte Datentypen)
4. Semantik (Konzepte für Semantikdefinition, Vor- und Nachbedingungen, Schleifeninvarianten,
semantische Äquivalenz, Einführung in die Programmverifikation)
5. Algorithmik (Laufzeit und asymptotische Laufzeitabschätzung, Rekursion)
6. Einführung in Berechenbarkeit und Komplexitätstheorie (Überblick über die Bedeutung der
Loop- und While-Berechenbarkeit, Halteproblem, Churchsche These, Klassen P und NP)
Belege (PVB): wöchentliches Lösen von Übungsaufgaben
Lehrform Titel der Lehreinheit
Lehreinheitsformen und
1. Fachsemester/jedes
Wintersemester
Sommersemester
Fakultät Informatik, Mathematik und
Naturwissenschaften (INM)
Kennzahl
2029
Bachelorstudiengang
Mediennformatik (MIB)
Pflichtmodul
Dozententeam
Anwendungsorientierte Programmierung
verantwortlich
Prof. Dr.-Ing. Dietmar Reimann
Prof. Dr. rer. nat Heinrich Krämer
Moduldauer
2 Semester
Regelsemester
Wintersemester
Leistungspunkte *)
4
Sommersemester
4
Unterrichtssprache
Deutsch
Arbeitsaufwand
LE 1020 „Anwendungsorientierte Programmierung I“:
Präsenzzeit 60 h, Vor- und Nachbereitungsarbeit 60 h
Voraussetzungen für die
Teilnahme
Lernziele/Kompetenzen
Lehrinhalte
Prüfungsvorleistungen
1. und 2. Fachsemester/jedes
akademische Jahr
8
LE 2020 „Anwendungsorientierte Programmierung II“:
Präsenzzeit 60 h, Vor- und Nachbereitungsarbeit 60 h
keine
LE 1020 „Anwendungsorientierte Programmierung I“:
Die Studenten erhalten eine Einführung in die Programmiersprache Java. Hierdurch sollen sie Syntax
und Semantik der Programmiersprachen Java kennen und verstehen lernen. Sie sollen in der Lage
sein, ihre Kenntnisse auf formale und textuelle Beschreibungen in Programmieraufgaben anzuwenden, um kleine Programme gemäß des imperativen und objektorientierten Programmierparadigmas (unter Nutzung einer integrierten Entwicklungsumgebung) zu erstellen und zu beurteilen.
LE 2020 „Anwendungsorientierte Programmierung II“:
Ziele: Vermittlung von Kenntnissen auf dem Gebiet der C-Programmierung
Aneignung praktischer Fähigkeiten und Fertigkeiten in der Erstellung von C-Programmen
LE 1020 „Anwendungsorientierte Programmierung I“:
• Imperative Programmierung
• Kontrollestrukturen
• Unterprogramme
• Objektorientiertes Programmieren
• Vererbung sowie Schnittstellen und Klassen als deren Implementierungen
• Ausnahmebehandlung
• Anwendung von generischen Datentypen, z.B. durch Arbeit mit dem Java
Collection Framework
• Einführung in die Gestaltung von graphischen Benutzeroberflächen LE 2020 „Anwendungsorientierte Programmierung II“:
• Datenstrukturen und Pointer
• Ein- und Ausgabe über das Terminal
• Funktionen und Datenübergabe
• Fileverarbeitung
• praktische Übungen zu Erstellung und Test von Anwendungsprogrammen in der
Programmiersprache C
LE 1020:
Belege (PVB): Drei selbständig erarbeitete Programme (Belege). Die Abnahme und Diskussion erfolgt
in jeweils einem Seminar
LE 2020: keine
Lehreinheitsformen und
Prüfungen
Literaturempfehlungen
Lehrform
Titel der Lehreinheit
Vorlesung
(V)
1020 „Anwendungsorientierte
Programmierung I“
SWS
Prüfungsleistung
Leistungspunkte *)
2
Seminar
(S)
1020 „Anwendungsorientierte
Programmierung I“
2
Vorlesung
(V)
2020 „Anwendungsorientierte
Programmierung II“
2
Seminar
(S)
2020 „Anwendungsorientierte
Programmierung II“
Klausur (PK)
120 min
4
Klausur (PK)
120 min
4
2
LE 1020:
C. Ullenboom, „Java ist auch nur eine Insel“, Galileo Computing, 2011.
J. Gosling, B. Joy, G. Steele, G. Bracha, A. Buckley, “The Java™ Language Specification”,
http://docs.oracle.com/javase/specs oder Prentice Hall, 2013.
LE 2020:
B. W. Kernighan, D.M. Ritchie, „Programmieren in C“, Carl Hanser Verlag, München 1995 und
nachfolgende Auflagen verschiedener Verlage.
M. Dausmann, U. Bröckl, J. Goll, D. Schoop, „C als erste Programmiersprache: Vom Einsteiger zum
Fortgeschrittenen“, Vieweg + Teubner, 2011.
Verwendbarkeit
Pflichtmodul: MIB,INB
*) 1 Leistungspunkt (LP) = 30 Aufwandsstunden
Fakultät Informatik, Mathematik und
Naturwissenschaften (IMN)
Kennzahl
1030
Bachelorstudiengang
Medieninformatik (MIB)
Studienrichtung Bibliotheksinformatik
Pflichtmodul
Dozententeam
Einführung in die Bibliotheks- und Informationswissenschaft
verantwortlich
Prof. Dr. Gerhard Hacker, Prof. Dr. Andrea Nikolaizig
Moduldauer
1 Semester
Regelsemester
Wintersemester
Leistungspunkte *)
4
Unterrichtssprache
Deutsch
Arbeitsaufwand
Präsenzzeit 45h, Selbststudium 75h
Voraussetzungen für die
Teilnahme
Lernziele/Kompetenzen
keine
Lehrinhalte
Prüfungsvorleistungen
1. Fachsemester/jedes
akademische Jahr
Sommersemester
0
4
Überblicksartige Kenntnisse der grundlegenden Voraussetzungen für die gegenwärtigen und
perspektivischen Aufgaben, Funktionen und Arbeitsweisen von Bibliotheken sowie anderer
informationsvermittelnder Einrichtungen; Kenntnis der für das Thema erforderlichen Terminologie;
Grundkenntnisse der Wissenschaftsorganisation; überblicksartige Kenntnis von Aufgaben,
Gegenständen und Zielen der Bibliotheks- und Informationswissenschaft.
Grundkenntnisse über den wissenschaftlichen Erkenntnisprozess und seiner Methoden.
1. Deutsches Bibliotheks- und Informationswesen und die Bibliotheks- und Informationswissenschaft
im Kontext gesellschaftlicher Strukturen und Aufgaben in der Wissenschaft, der Bildung und der
Kultur
2. Definitionskonzepte des Begriffes bzw. der Institution „Bibliothek“ und davon bestimmte Rollen,
Arbeitsweisen und Wirkungsfelder
3. Wissenschaftsorganisation der Bibliotheks- und Informationswissenschaft
4. Problem- und Anwendungsfelder der Bibliotheks- und Informationswissenschaft
5. Methoden der Bibliotheks- und Informationswissenschaft im wissenschaftlichen Erkenntnisprozess
Keine
Lehrform
Titel der Lehreinheit
Prüfungen
Vorlesung
(V)
1030 Einführung in die Bibliotheksund Informationswissenschaft
Literaturempfehlungen
•
SWS
Prüfungsleistung
Lehreinheitsformen und
Verwendbarkeit
Mündliche Prüfung 20
min.
4
K. P. Böttger, „Basiskenntnis Bibliothek: Eine Fachkunde für Fachangestellte für Medien- und
Informationsdienste - Fachrichtung Bibliothek“, Bock & Herchen, 4. Auflage, 2009.
•
K. Gantert, R. Hacker, „Bibliothekarisches Grundwissen: The Basics of Librarianship“, Sauer de
Gruyter; Auflage, 2008.
•
H. Rösch, J. Seefeldt, K. Umlauf, E. Plassmann, „Bibliotheken und Informationsgesellschaft in
Deutschland. Eine Einführung.“, Harrassowitz, 2011.
•
Literaturempfehlungen werden zu Beginn der Lehrveranstaltung zur Verfügung gestellt
Pflichtmodul: MIB, Studienrichtung Bibliotheksinformatik
*) 1 Leistungspunkt (LP) = 30 Aufwandsstunden
3
Leistungspunkte *)
Fakultät Informatik, Mathematik und
Naturwissenschaften (IMN)
Kennzahl
1059
Bachelorstudiengang
Medieninformatik (MIB)
Studienrichtung Bibliotheksinformatik
Pflichtmodul
Dozententeam
Diskrete Mathematik, Optimierung und lineare Algebra
verantwortlich
Prof. Dr. rer. nat. habil. Martin Grüttmüller
Prof. Dr. rer. nat. habil. Hans-Jürgen Dobner
Moduldauer
1 Semester
Regelsemester
Wintersemester
Leistungspunkte *)
Sommersemester
10
Unterrichtssprache
Deutsch
Arbeitsaufwand
LE 1051: Diskrete Mathematik und Optimierung
Präsenzzeit 60h, Vor- und Nachbereitungszeit 90h
LE 1052: Lineare Algebra
Präsenzzeit 60h, Vor- und Nachbereitungszeit 90h
Keine
Voraussetzungen für die
Teilnahme
Lernziele/Kompetenzen
1. Fachsemester/jedes
Wintersemester
10
LE 1051: Diskrete Mathematik und Optimierung
Nach erfolgreichem Abschluss des Teilmoduls haben die Studierenden grundlegende Kenntnisse auf
dem Gebiet diskreter mathematischer Strukturen erworben. Dazu gehört insbesondere das Erkennen
und Klassifizieren von Algebraischen- und Ordnungsstrukturen. Die Studierenden können logische
Argumentationen nachvollziehen und selber korrekt führen. Sie sind in der Lage Algorithmen zur
Lösung von Aufgaben einzusetzen und selbständig zu entwickeln. Darüber hinaus besitzen die
Studierenden Grundkenntnisse der Graphentheorie, kennen Standardoptimierungsprobleme und
können diese in geeigneten Anwendungsproblemen wiedererkennen. Weiter können Sie praktische
lineare Optimierungsprobleme modellieren und einer adäquaten Lösung zuführen.
LE 1052: Lineare Algebra
Nach erfolgreichem Abschluss des Teilmoduls kennen die Studierenden die Vektorraumstruktur und
wissen die geometrischen, arithmetischen sowie strukturbetont-abstrakten Aspekte
anwendungsbezogen einsetzen. Die Studierenden beherrschen alle theoretischen Gesichtspunkte der
Vektorräume, wozu der sichere Umgang mit den zentralen Begriffen - Lineare
Abhängigkeit/Unabhängigkeit, Basis, Dimension, Teilraumstrukturen und Lineare Abbildungen zählt. Die Studierenden lernen mit Linearen Gleichungssystemen eine der wichtigsten Aufgaben der
linearen Algebra kennen und eignen sich fundierte Kenntnisse zu deren Lösung und deren
Einordnung in den Gesamtkomplex der Linearen Algebra an. Ferner haben die Studierenden ein tiefes
Verständnis für den Zusammenhang zwischen Matrizen und linearen Abbildungen entwickelt. Mit der
Einführung der Determinanten und Eigenwerte verfügen sie über weitere Möglichkeiten zur
Charakterisierung von Matrizen und linearen Abbildungen.
Lehrinhalte
LE 1051:
Logik und Mengen, Relationen und Funktionen, Rekursion und Algorithmen, Algebraische Strukturen,
Ordnungsstrukturen, Kombinatorik, Graphentheorie (Grundbegriffe, Eigenschaften von Graphen,
Optimierungsprobleme auf Graphen), Lineare Optimierung (Problemmodellierung, Graphische Lösung,
Simplexalgorithmus)
LE1052:
Prüfungsvorleistungen
Algebraische Strukturen, Vektorräume, Basis und Dimension, Lineare Abbildungen und Matrizen,
Lineare Gleichungssysteme, Determinanten und Eigenwerte.
Belege (PVB)
Lehrform Titel der Lehreinheit
Lehreinheitsformen und
Prüfungen
Literaturempfehlungen
Verwendbarkeit
Prüfungsleistung
Leistungspunkte *)
Vorlesung 1051 „Diskrete Mathematik und
2
(V)
Optimierung“
Seminar
1051 „Diskrete Mathematik und
2
(S)
Optimierung“
Klausur (PK) 120 min
10
Vorlesung 1052 „Lineare Algebra“
2
(V)
Seminar
1052 „Lineare Algebra“
2
(S)
LE 1051:
M. Aigner, „Diskrete Mathematik“, Vieweg [ebook]
G. und S. Teschl, „Mathematik für Informatiker, Teil 1: Diskrete Mathematik und Lineare Algebra“,
Springer Verlag [ebook]
V. Turan, „Algorithmische Graphentheorie“, Oldenbourg Wissenschaftsverlag [ebook]
LE 1052:
O. Bretscher, “Linear Algebra with Applications”, Pearson, 2013.
H.-J. Dobner/G. Dobner, „Lineare Algebra“, Spektrum Akademischer Verlag, 2007.
D. Hachenberger, „Mathematik für Informatiker“, Addison-Wesley, 2008.
H. D: Vinod, “Hands_On Matrix Algebra Using R”, World Scientific Publ. Co., 2011.
Pflichtmodul: INB, MIB, MIB Studienrichtung Bibliotheksinformatik
*) 1 Leistungspunkt (LP) = 30 Aufwandsstunden
SWS
Fakultät Informatik, Mathematik und
Naturwissenschaften (IMN)
Kennzahl
Bachelorstudiengang
1060
Medieninformatik (MIB)
Studienrichtung Bibliotheksinformatik
Pflichtmodul
Dozententeam
verantwortlich
Moduldauer
Regelsemester
Multimedia-Grundkurs I
Prof. Dr. rer. nat. Klaus Hering
1 Semester
Wintersemester
Leistungspunkte *)
4
Unterrichtssprache
Arbeitsaufwand
Deutsch
Voraussetzungen für die
Teilnahme
Lernziele/Kompetenzen
keine
Lehrinhalte
Prüfungsvorleistungen
1. Fachsemester/jedes
Wintersemester
Sommersemester
4
Präsenzzeit 45 h, Selbststudium 30 h, Projekt 45h
Vermittlung von grundlegenden Kenntnissen über Formen, Darstellung, Erzeugung, Verarbeitung,
Präsentation und Kombination digitaler Medien; Übungen dienen der Entwicklung von Fertigkeiten
bei der Webseitengestaltung unter Einsatz von HTML, Cascading Style Sheets und JavaScript;
Entscheidungskompetenz für den Einsatz adäquater Medienformen; Verständnis technischer
Zusammenhänge, Anforderungen und Grenzen bei der computerbasierten Verarbeitung digitaler
Medien; Fähigkeit zur Arbeit in einem Team (über Projektaufgabe)
1. Grundbegriffe:
Information, Medien, Multimediales System, Einsatzgebiete multimedialer Anwendungen
2. Grundlagen der digitalen Medien
Medienformen (Text, Grafik/Bilder, Musik/Sprache, Animation, Video), Wahrnehmungsaspekte,
physikalische Hintergründe, Formate, Werkzeuge
3. Entwicklung multimedialer Anwendungen
Entwicklungsphasen, Werkzeuge
4. Multimedia und Internet
Multimediale Datenströme, Spezielle Anwendungen
Belege (wöchentlich Übungsblätter), Projekt (Projektaufgabe in Dreiergruppen)
Lehrform Titel der Lehreinheit
SWS
Prüfungsleistung
Leistungspunkte *)
Lehreinheitsformen und
Prüfungen
Literaturempfehlungen
Verwendbarkeit
Vorlesung 1060 „Multimedia-Grundkurs I“
1
Klausur (120 min)
(V)
oder mündliche
4
Seminar
1060 „Multimedia-Grundkurs I“
Prüfung (ca. 20 min)
2
(S)
R. Malaka, A. Butz, H. Hussmann, „Medieninformatik: Eine Einführung“, Addison-Wesley, 2009.
M. Herczek, „Einführung in die Medieninformatik“, Oldenbourg Wissenschaftsverlag GmbH, 2007.
J. D. Gauchat, „HTML5, CSS3 & JavaScript: Die neuen Funktionen verstehen und sicher anwenden.“,
Wiley VCH, 2012.
S. Koch, „JavaScript: Einführung, Programmierung und Referenz“, 6. Auflage, dpunkt.verlag GmbH,
Heidelberg, 2011.
J. Beaird, „Gelungenes Webdesign“, 2. Auflage, dpunkt.verlag GmbH, Heidelberg, 2011.
Div. Schriftquellen und Internetquellen je nach Thematik und Zeitraum.
Pflichtmodul: MIB, MIB Studienrichtung Bibliotheksinformatik, Wahlpflichtmodul: AMB, Vorlesung ist
unter dem Namen „Multimedia-Grundlagen“ Bestandteil des Moduls „Elektronisches Publizieren I“ im
Studiengang BVB (FM)
*) 1 Leistungspunkt (LP) = 30 Aufwandsstunden
Fakultät Informatik, Mathematik und
Naturwissenschaften (IMN)
Kennzahl
2050
Bachelorstudiengang
Medieninformatik (MIB)
Studienrichtung Bibliotheksinformatik
Pflichtmodul
Dozententeam
Algorithmen und Datenstrukturen
verantwortlich
Prof. Dr. rer. nat. Karsten Weicker
Moduldauer
1 Semester
Regelsemester
Wintersemester
Leistungspunkte *)
7
Unterrichtssprache
Deutsch
Arbeitsaufwand
Präsenzzeit 90h, Vor- und Nachbereitungszeit 120h
Voraussetzungen für die
Teilnahme
Lernziele/Kompetenzen
Grundlagen der Informatik, Programmierkenntnisse
Lehrinhalte
Prüfungsvorleistungen
Prüfungen
Literaturempfehlungen
Verwendbarkeit
7
Die Studenten sollen Standarddatenstrukturen und -algorithmen kennen und verstehen.
Insbesondere sollen sie diese sowohl theoretisch als auch in praktischen Programmieraufgaben
anwenden können. Sie müssen wissen, welche Paradigmen im Algorithmenentwurf Anwendung
finden und unbekannte Algorithmen einordnen können. Kleine Laufzeitabschätzungen müssen
selbständig beherrscht und durchgeführt werden. Vor allem sollen die Studenten am Ende kritisch
informatische Probleme hinsichtlich ihrer Schwierigkeit und Algorithmen hinsichtlich ihrer Effizienz
beurteilen können.
1. Grundlagen
2. Einfache Suchalgorithmen (Listen und Felder)
3. Bäume (Suchbäume, AVL-Bäume, B-Bäume, optimale Suchbäume)
4. Sortieren (Quicksort, Heapsort, N-Wege-Mischen)
5. Hashing (extern, offen, Brent’s Algorithmus, erweiterbares Hashing)
6. Graphenalgorithmen (minimaler Spannbaum, kürzeste Wege, Flussprobleme)
Entwurfsparadigmen: Divide-and-Conquer, dynamisches Programmieren, Backtracking, Greedy
Belege (PVB): wöchentliche Aufgaben mit Präsentation der Lösung an der Tafel (in kooperativen
Gruppen), Programmieraufgaben. Jeweils 70% der Aufgaben müssen erfolgreich bearbeitet werden.
Lehrform Titel der Lehreinheit
Lehreinheitsformen und
2. Fachsemester/jedes
Sommersemester
Sommersemester
SWS
Prüfungsleistung
Leistungspunkte *)
Vorlesung 2050 „Algorithmen und
4
(V)
Datenstrukturen“
Klausur (PK) 120 min
7
Seminar
2050 „Algorithmen und
2
(S)
Datenstrukturen“
T. Ottmann, P. Widmayer, „Algorithmen und Datenstrukturen“, Spektrum Akad. Verlag, 2012.
T. H. Cormen, C. E. Leiserson, R. Rivest, C. Stein, „Algorithmen - Eine Einführung“, Oldenbourg,
2010.
R. Sedgewick, „Algorithmen in Java: Grundlagen, Datenstrukturen, Sortieren, Suchen“, AddisonWesley, 2003.
Pflichtmodul: MIB, MIB Studienrichtung Bibliotheksinformatik, INB
*) 1 Leistungspunkt (LP) = 30 Aufwandsstunden
Fakultät Informatik, Mathematik und
Naturwissenschaften (IMN)
Kennzahl
2060
Bachelorstudiengang
Medieninformatik (MIB)
Studienrichtung Bibliotheksinformatik
Pflichtmodul
Dozententeam
Multimedia-Grundkurs II
verantwortlich
Moduldauer
Prof. Dr. rer. nat. Prof. h.c. Klaus Hänßgen
1 Semester
Regelsemester
Wintersemester
Sommersemester
4
Leistungspunkte *)
Unterrichtssprache
Arbeitsaufwand
Deutsch
Voraussetzungen für die
Teilnahme
Lernziele/Kompetenzen
keine
Lehrinhalte
Prüfungsvorleistungen
Prüfungen
Literaturempfehlungen
Verwendbarkeit
4
Präsenzzeit 45h, Vor- und Nachbereitungszeit 45h, Beleg 30h
Vermittlung von Grundlagen auf dem Gebiet der Multimedia, zu deren Nutzung und zu den
Bedingungen / Voraussetzungen eines effektiven Einsatzes.
Aneignung praxisrelevanter Kenntnisse zu multimedialen Endgeräten; Verstehen der
Einsatzcharakteristika multimedialer Systeme; Befähigung zur Einschätzung solcher Systeme und
darauf nutzbarer Dienste; Befähigung zur Einbeziehung der Kenntnisse bei Nutzung von
Anwendungen und bei Entwicklungsarbeiten.
1. Technologische Voraussetzungen
2. Bedingungen für netzwerkorientierten multimedialen Datentransport
3. Kommunikationsmodelle und –dienste
4. Multimedia – Digitalisierung, Codecs, Präsentation, Systemaufbau
5. Multimediale Endgeräte
6. Netzwerk-Technik
7. Multimediale Kommunikation
8. Multimediale Anwendungen
Keine
Lehrform Titel der Lehreinheit
Lehreinheitsformen und
2. Fachsemester/jedes
Sommersemester
SWS
Prüfungsleistung
Leistungspunkte *)
Beleg (schriftliche Ausarbeitung zu
vorgegebenem Thema, Bearbeitungszeit 4 Wochen), Fachvortrag (ca. 30
4
Minuten), Klausur (60 Minuten) oder
1
mündliche Prüfung (ca. 30 Minuten);
keine Kompensation.
J. F. Koegel Buford: „Multimedia Systems”, Addison Wesley, Reading, 1994.
W. Effelsberg, R. Steinmetz: „Video Compression Techniques. From JPEG to Wavelets“, dpunkt,
Heidelberg, 1997/2001.
T. Milde: „Videokompressionsverfahren im Vergleich. JPEG, MPEG, H.261, XCCC, Wavelets, Fraktale“,
dpunkt, Heidelberg, 1995/1999.
R. Steinmetz: „Multimedia-Technologie: Einführung und Grundlagen“, Springer, Berlin, 1993.
R. Steinmetz: „Multimedia-Technologie: Grundlagen, Komponenten und Systeme“, Springer, Berlin,
Heidelberg, 1999/2000.
Chr. Meinel, H. Sack, „Digitale Kommunikation: Vernetzen, Multimedia, Sicherheit: Vernetzung,
Multimedia, Sicherheit“, Springer-Verlag, 2009.
Pflichtmodul: MIB, MIB Studienrichtung Bibliotheksinformatik
Vorlesung
(V)
Seminar
(S)
2060 „MultimediaGrundkurs II“
2060 „MultimediaGrundkurs II“
*) 1 Leistungspunkt (LP) = 30 Aufwandsstunden
2
Fakultät Informatik, Mathematik und
Naturwissenschaften (IMN)
Kennzahl
2070
Bachelorstudiengang
Medieninformatik (MIB)
Studienrichtung Bibliotheksinformatik
Pflichtmodul
Dozententeam
verantwortlich
Moduldauer
Regelsemester
Informationspraktikum
Prof. Dr. Andrea Nikolaizig
1 Semester
Wintersemester
Leistungspunkte *)
5
Unterrichtssprache
Deutsch
Arbeitsaufwand
150 Stunden, keine Präsenzzeit an der Hochschule
Voraussetzungen für die
Teilnahme
Lernziele/Kompetenzen
keine
Lehrinhalte
Prüfungsvorleistungen
Prüfungen
Literaturempfehlungen
Verwendbarkeit
5
Erwerb von Grundwissen über Verfahrensabläufe wie Geschäftsgang und Benutzung in Bibliotheken,
sowie über deren Management. Erwerb von Grundwissen über IT-gesteuerte Prozesse der Verwaltung,
Beschaffung und Bewirtschaftung von Bibliotheksbeständen. Einblicke in die IT-gesteuerte
Vernetzung von computerbasierten Wissensbeständen mittels Informationssystemen für
Bibliotheksnutzer.
Im Informationspraktikum sollen die Studenten wesentliche Aufgaben, Tätigkeiten und
Arbeitsabläufe in einer Bibliothek oder in einer anderen informationsvermittelnden Einrichtung
kennen lernen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der IT-gestützten Verwaltung der Wissensbestände
und von deren Zugängen für Öffentlichkeiten.
Schriftlicher Praktikumsbericht
Lehrform
Lehreinheitsformen und
2. Fachsemester/jedes
akademische Jahr
Sommersemester
Titel der Lehreinheit
SWS
Prüfungsleistung
Leistungspunkte *)
4 Wo
PT
5
Unterrichts 2070 Informationspraktikum
begleitend
es
Praktikum
(P)
K. P. Böttger, „Basiskenntnis Bibliothek: Eine Fachkunde für Fachangestellte für Medien- und
Informationsdienste - Fachrichtung Bibliothek“, Bock & Herchen, 4. Auflage, 2009.
K. Gantert, R. Hacker, „Bibliothekarisches Grundwissen: The Basics of Librarianship“, Sauer de
Gruyter; Auflage, 2008.
H. Rösch, J. Seefeldt, K. Umlauf, E. Plassmann, „Bibliotheken und Informationsgesellschaft in
Deutschland. Eine Einführung.“, Harrassowitz, 2011.
Pflichtmodul: MIB, Studienrichtung Bibliotheksinformatik
*) 1 Leistungspunkt (LP) = 30 Aufwandsstunden Fakultät Informatik, Mathematik und
Naturwissenschaften (IMN)
Kennzahl
2080
Bachelorstudiengang
Medieninformatik (MIB)
Studienrichtung Bibliotheksinformatik
Pflichtmodul
Dozententeam
Informationsvermittlung und Bibliographie
verantwortlich
N.N.
Moduldauer
2 Semester
Regelsemester
Wintersemester
Leistungspunkte *)
5
Unterrichtssprache
Arbeitsaufwand
Deutsch
Voraussetzungen für die
Teilnahme
Lernziele/Kompetenzen
keine
Lehrinhalte
Prüfungsvorleistungen
2. Fachsemester/jedes
akademische Jahr
Sommersemester
5
Präsenzzeit 60 Stunden, Selbststudium 90 Stunden
Verständnis der historischen Entwicklung und der gegenwärtigen Struktur der bibliographischen
Informationsvermittlung; Erkenntnis der Notwendigkeit und Kenntnis der Methoden einer
gesteuerten Diversifikation bibliothekarischer Informationsdienstleistungen zur Befriedigung des je
verschiedenartig ausgeprägten Informationsbedarfs; Kenntnis grundlegender
allgemeinbibliographischer Informationsmittel; Grundlegende Fähigkeit zur gezielten Auswahl und
Bewertung von bibliographischen Informationsmitteln
1. Bibliographische und informatorische Terminologie
2. Typologie der Informationsquellen
3. Die nationalbibliographische Arbeit in Deutschland
4. Einführung in Methoden und Probleme der bibliographischen Recherche
5. Grundlegende Informationsmittel zum Nachweis deutsch- und fremdsprachiger Medien
6. Entwicklung und Einsatz von Kriterien zur Bewertung und Auswahl von bibliographischen
Informationsmitteln
keine
Lehrform
Titel der Lehreinheit
SWS
Prüfungsleistung
Leistungspunkte *)
Lehreinheitsformen und
Prüfungen
Literaturempfehlungen
Verwendbarkeit
Vorlesung 2080 Informationsvermittlung und
2
Klausur (PK) 120 min.
5
(V)
Bibliographie
Seminar
2080 Informationsvermittlung und
2
(S)
Bibliographie
K. P. Böttger, „Basiskenntnis Bibliothek: Eine Fachkunde für Fachangestellte für Medien- und
Informationsdienste - Fachrichtung Bibliothek“, Bock & Herchen, 4. Auflage, 2009.
K. Gantert, R. Hacker, „Bibliothekarisches Grundwissen: The Basics of Librarianship“, Sauer de
Gruyter; Auflage, 2008.
H. Rösch, J. Seefeldt, K. Umlauf, E. Plassmann, „Bibliotheken und Informationsgesellschaft in
Deutschland. Eine Einführung.“, Harrassowitz, 2011.
M. Lauber-Reymann, „Informationsressourcen: Ein Handbuch für Bibliothekare und
Informationsspezialisten“, de Gruyter, 2010. Pflichtmodul: MIB, Studienrichtung Bibliotheksinformatik
*) 1 Leistungspunkt (LP) = 30 Aufwandsstunden
Fakultät Informatik, Mathematik und
Naturwissenschaften (IMN)
Kennzahl
2090
Bachelorstudiengang
Medieninformatik (MIB)
Studienrichtung Bibliotheksinformatik
Pflichtmodul
Dozententeam
IT-gestützte Informationsbereitstellung durch Bibliotheken
verantwortlich
Prof. M.A. Regine Scheffel
Moduldauer
1 Semester
Regelsemester
Wintersemester
Leistungspunkte *)
0
Unterrichtssprache
Deutsch
Arbeitsaufwand
Präsenzzeit 60h, Selbststudium 90h
Voraussetzungen für die
Teilnahme
Lernziele/Kompetenzen
keine
Lehrinhalte
Prüfungsvorleistungen
2. Fachsemester/jedes
akademische Jahr
Sommersemester
5
5
Kenntnisse unterschiedlicher Datenbankmanagementsysteme für den Aufbau bibliographischer
Datenbanken und zur Unterstützung des bibliothekarischen Geschäftsgangs; Fähigkeit zum
methodischen Vorgehen bei Softwarevergleich und -wahl sowie Fähigkeiten und Fertigkeiten zur
Anwendung ausgewählter Bibliotheksinformationssysteme; Kenntnisse über neue Entwicklungen von
Standards mit Relevanz für Datengenerierung, -speicherung, -bereitstellung, und -austausch durch
und zwischen Bibliotheken; Kenntnisse über Ansätze zur Verbesserung kundenorientierter Dienstleistungen und ausgewählter Aspekte der Informationsbereitstellung in Bibliotheken
1. Bibliotheksspezifische Vertiefung auf dem Gebiet „Anwendung von Datenbanksystemen“
2. IST- und SOLL-Analyse, Pflichtenheft und Softwarevergleich
3. Standards zur Datengenerierung (z. B. RDA, Metadaten), zur Datenrecherche, zur Datenübergabe
und -integration in verteilten Systemen (z. B. Z39.50, OAI PMH, Datenaustauschformate)
4. Konzeptionen zur kundenorientierten Informationsbereitstellung durch Bibliotheken (z. B.
Suchmaschinentechnologie, Portallösungen, Catalogue Enrichment)
5. Aspekte des Umgangs mit Netzpublikationen (z. B. Open Access, Persistent Identifier, digitale
Langzeitarchivierung)
Keine
Lehrform
Titel der Lehreinheit
SWS
Prüfungsleistung
Leistungspunkte *)
Lehreinheitsformen und
Prüfungen
Literaturempfehlungen
Verwendbarkeit
Vorlesung 2090 IT-gestützte Informationsbereit2
Klausur (PK) 120 min.
5
(V)
stellung durch Bibliotheken
Seminar
2090 IT-gestützte Informationsbereit2
(S)
stellung durch Bibliotheken
H. Rösch, J. Seefeldt, K. Umlauf, E. Plassmann, „Bibliotheken und Informationsgesellschaft in
Deutschland. Eine Einführung.“, Harrassowitz, 2011.
Literaturempfehlungen werden zu Beginn der Lehrveranstaltung zur Verfügung gestellt
Pflichtmodul: MIB, Studienrichtung Bibliotheksinformatik
*) 1 Leistungspunkt (LP) = 30 Aufwandsstunden Fakultät Informatik, Mathematik und
Naturwissenschaften (IMN)
Kennzahl
3020
Bachelorstudiengang
Medieninformatik (MIB)
Studienrichtung Bibliotheksinformatik
Pflichtmodul
Dozententeam
Inhaltserschließung
verantwortlich
N. N., Dipl.-Bibl. (Univ.) Ursula Orbeck
Moduldauer
1 Semester
Regelsemester
Wintersemester
Leistungspunkte *)
Unterrichtssprache
Arbeitsaufwand
Voraussetzungen für die
Teilnahme
Lernziele/Kompetenzen
Lehrinhalte
Prüfungsvorleistungen
5
Prüfungen
Literaturempfehlungen
Verwendbarkeit
0
5
Deutsch
Präsenzzeit 60h, Selbststudium 90h
keine
Verständnis der Prinzipien klassifikatorischer und verbaler Sacherschließung; grundlegende Fähigkeit
zur Sacherschließung mit Hilfe von DDC, UDC, RVK sowie KAB und ASB; grundlegende Fähigkeiten zur
Anwendung der RSWK; Kenntnis weiterer bedeutsamer bibliothekarischer Klassifikationen
1. Überblick über Arten und Formen klassifikatorischer und verbaler Sacherschließung
2. Geschichte der Sacherschließung im Überblick
3. Grundlagen der Klassifikationstheorie
4. Formen und Methoden der klassifikatorischen Sacherschließung
5. Einführung in bibliothekarisch relevante Universalklassifikationen für wissenschaftliche (DDC,
UDC, RVK) und Öffentliche Bibliotheken (KAB, ASB)
6. Überblick über weitere bibliothekarische Klassifikationen: LCC, BK, SfB
7. Einführung in die koordinierende Indexierung
8. Einführung in die Regeln für den Schlagwortkatalog (RSWK)
Keine
Lehrform
Lehreinheitsformen und
3. Fachsemester/jedes
akademische Jahr
Sommersemester
Titel der Lehreinheit
SWS
Prüfungsleistung
Leistungspunkte *)
Vorlesung 3020 Inhaltserschließung
2
Klausur (PK) 120 min.
5
(V)
Seminar
3020 Inhaltserschließung
1
(S)
Übung (Ü) 3020 Inhaltserschließung
1
K. Gantert, R. Hacker, „Bibliothekarisches Grundwissen: The Basics of Librarianship“, Sauer de
Gruyter; Auflage, 2008.
Literaturempfehlungen werden zu Beginn der Lehrveranstaltung zur Verfügung gestellt
Pflichtmodul: MIB, Studienrichtung Bibliotheksinformatik
*) 1 Leistungspunkt (LP) = 30 Aufwandsstunden
Fakultät Informatik, Mathematik und
Naturwissenschaften (IMN)
Kennzahl
Bachelorstudiengang
Medieninformatik (MIB)
Studienrichtung Bibliotheksinformatik
3039
Pflichtmodul
Dozententeam
Betriebssysteme/Rechnernetze
verantwortlich
Prof. Dr. -Ing. Dietmar Reimann
Moduldauer
2 Semester
Regelsemester
Wintersemester
Leistungspunkte *)
Unterrichtssprache
Arbeitsaufwand
Voraussetzungen für die
Teilnahme
Lernziele/Kompetenzen
Lehrinhalte
Prüfungsvorleistungen
6
Prüfungen
Literaturempfehlungen
Verwendbarkeit
6
Deutsch
LE 3010: Präsenzstudium 60 h, Selbststudium 60 h
LE 3020: Präsenzstudium 30 h, Selbststudium 30 h.
LE 3010: Fertigkeiten in der Programmierung
LE 3010: Vermittlung von Kenntnissen für die Erstellung von Anwendungsprogrammen unter Einsatz
spezifischer Mittel des Betriebssystems UNIX.
Aneignung praktischer Fähigkeiten und Fertigkeiten in der Erstellung von Kommandoprozeduren und
in der Anwendung von Betriebssystemfunktionen zur Programmierung paralleler Prozesse
LE 3020: Vermittlung von Grundkenntnissen auf dem Gebiet der Datenkommunikation über
Rechnernetze; Aneignung der grundlegenden Prinzipien und Arbeitsweisen von Rechnernetzen;
Einsatzmöglichkeiten, Funktionen und Komponenten des wichtigsten lokalen Rechnernetztyps.
LE 3010:
•
Kommandoprozeduren unter UNIX
•
Parallele Prozesse unter UNIX
•
Einfache Formen der Kommunikation paralleler Prozesse
Praktische Übungen zur Programmierung von Kommandoprozeduren und parallelen Prozessen
LE 3020:
•
Grundlagen der Datenkommunikation, Architekturmodelle für Kommunikationssysteme,
Geschwindigkeitsdefinitionen, Datenübertragung über metallische 2-Drahtleitungen und
Lichtwellenleiter
•
Arten der Datenkodierung zur digitalen und analogen Übertragung
•
Erkennung und Behandlung von Übertragungsfehlern, Verfahren zur Flusssteuerung
•
Ethernet: Mediumzugriffsverfahren, Aufbau der Datenpakete, Übertragungsmedien, Kopplung
von Netzwerken
•
Grundlagen der Internetprotokolle
LE 3010: Projektaufgaben am Computer, LE 3020: keine
Lehrform Titel der Lehreinheit
Lehreinheitsformen und
3. Fachsemester/jedes
akademische Jahr
Sommersemester
SWS
Prüfungsleistung
Leistungspunkte *)
Vorlesung 3010 „Betriebssysteme“
2
(V)
Projektaufgaben am
4
Computer
Seminar
3010 „Betriebssysteme“
2
(S)
Vorlesung 3020 „Rechnernetze“
2
Klausur (120 Minuten)
2
(V)
A. S. Tanenbaum, „Moderne Betriebssysteme“, Addison-Wesley, 2009.
R. Krienke, „Shell-Programmierung für UNIX und LINUX“, Carl Hanser Verlag, 2006.
J. S. Kurose, K. W. Ross, „Computernetzwerke: Der Top-Down-Ansatz“, Addison-Wesley, 2008.
A. S. Tanenbaum, D. J. Wetherall, „Computernetzwerke“, Addison-Wesley, 2012.
Pflichtmodul: MIB, MIB Studienrichtung Bibliotheksinformatik
*) 1 Leistungspunkt (LP) = 30 Aufwandsstunden
Fakultät Informatik, Mathematik und
Naturwissenschaften (IMN)
Kennzahl
3040
Bachelorstudiengang
Medieninformatik (MIB)
Studienrichtung Bibliotheksinformatik
Pflichtmodul
Dozententeam
verantwortlich
Moduldauer
Regelsemester
Medienerschließung
Prof. Dr. Kornelia Richter
1 Semester
Wintersemester
Leistungspunkte *)
5
Unterrichtssprache
Deutsch
Arbeitsaufwand
Präsenzzeit 60h, Selbststudium 90h
Voraussetzungen für die
Teilnahme
Lernziele/Kompetenzen
keine
Lehrinhalte
Prüfungsvorleistungen
Prüfungen
Literaturempfehlungen
Verwendbarkeit
0
5
Beherrschung der grundlegenden Terminologie; Kenntnis wesentlicher Methoden der Medien- und
Bestandserschließung; Grundkenntnisse über Regelwerke zur Formalerschließung, insbesondere RAK;
Fähigkeit zur Recherche in nach den Regeln der Preußischen Instruktionen geordneten Zettel- und
Imagekatalogen bzw. Bibliographien
Überblickskenntnisse zur Sacherschließung; Fähigkeit zur Anwendung alphabetischer
Ordnungsverfahren, insbesondere nach den Regeln für die alphabetische Katalogisierung (RAK)
1. Funktion und Enumerationsprinzipien von Katalogen, Bibliographien und anderen
Informationsmitteln
2. Regelwerke zur formalen und inhaltlichen Erschließung im Überblick
3. Grundprinzipien der bibliographischen Beschreibung
4. Alphabetische Ordnung nach RAK
5. Grundbegriffe der Bildung von Ordnungswörtern nach den Regeln der Preußischen Instruktionen
Keine
Lehrform
Lehreinheitsformen und
3. Fachsemester/jedes
akademische Jahr
Sommersemester
Titel der Lehreinheit
SWS
Prüfungsleistung
Leistungspunkte *)
Klausur (PK) 120 min.
5
Vorlesung 3040 Medienerschließung
2
(V)
Seminar
3040 Medienerschließung
1
(S)
Übung (Ü) 3040 Medienerschließung
1
K. Gantert, R. Hacker, „Bibliothekarisches Grundwissen: The Basics of Librarianship“, Sauer de
Gruyter; Auflage, 2008.
Literaturempfehlungen werden zu Beginn der Lehrveranstaltung zur Verfügung gestellt
Pflichtmodul: MIB Studienrichtung Bibliotheksinformatik
*) 1 Leistungspunkt (LP) = 30 Aufwandsstunden
Fakultät Informatik, Mathematik und
Naturwissenschaften (IMN)
Kennzahl
3050
Bachelorstudiengang
Medieninformatik (MIB)
Studienrichtung Bibliotheksinformatik
Pflichtmodul
Dozententeam
Datenbanken
verantwortlich
Prof. Dr.-Ing. Thomas Kudraß
Moduldauer
1 Semester
Regelsemester
Wintersemester
Leistungspunkte *)
5
Unterrichtssprache
Deutsch
Arbeitsaufwand
Präsenzzeit 60 h, Vor- und Nachbereitungsarbeit 90 h
Voraussetzungen für die
Teilnahme
Lernziele/Kompetenzen
keine
Lehrinhalte
Prüfungsvorleistungen
Literaturempfehlungen
Verwendbarkeit
5
Nach erfolgreichem Abschluss des Moduls hat der Student vertiefte Kenntnisse der grundlegenden
Problemstellungen der Datenbanktechnologie in einer anwendungsorientierten Sichtweise. Er versteht die wichtigsten technischen Voraussetzungen beim praktischen Einsatz eines Datenbankmanagementsystems (DBMS). Er beherrscht die Formulierung von Datenbankanfragen mittels SQL auf
einem vorgegebenen Datenbankschema. Er ist in der Lage, einen Datenbankentwurf durchzuführen,
ausgehend von einer Anforderungsanalyse, über die Modellierung bis hin zur Umsetzung in einem
konkreten DBMS. Dabei kennt er wichtige Entwurfskriterien und kann diese bei der Modellierung der
Datenbank berücksichtigen.
1. Grundkonzepte von Datenbanken
2. Entity-Relationship-Modellierung
3. Relationales Datenmodell (Grundlagen, Relationenalgebra & Relationenkalkül)
4. Logischer Datenbankentwurf (Modelltransformationen, Normalisierung)
5. Datenbanksprache SQL: Anfragen, DDL, DML
6. Integritätssicherung in Datenbanken: Constraints und Trigger
7. Transaktionen
8. Datensicherheit und Datenschutz
9. Erweiterungen relationaler Datenbanksysteme
praktische Übungen mit dem Datenbanksystem Oracle
Projekt (PVJ): Datenbank-Projekt (2 Belege und Praktikum)
Lehrform Titel der Lehreinheit
Lehreinheitsformen und
Prüfungen
3. Fachsemester/jedes
Wintersemester
Sommersemester
SWS
Prüfungsleistung
Leistungspunkte *)
Vorlesung 3050 „Datenbanken“
2
(V)
Klausur (PK) 120 min
5
Seminar
3050 „Datenbanken“
2
(S)
R. A. Elmasri, S. B. Navathe, „Grundlagen von Datenbanksystemen: Bachelorausgabe“, Pearson
Studium, 2009.
A. Kemper, A. Eickler, „Datenbanksysteme: Eine Einführung“, Oldenbourg-Verlag, 2011.
T. Kudraß, „Taschenbuch Datenbanken“, Hanser-Verlag, 2007.
K. Ramakrishnan, J. Gehrke, „Database Management Systems“, 3rd ed., McGraw-Hill, 2009.
Weitere aktuelle Literaturhinweise unter www.kudrass.de
Pflichtmodul: MIB, MIB Studienrichtung Bibliotheksinformatik, INB, AMB
*) 1 Leistungspunkt (LP) = 30 Aufwandsstunden
Fakultät Informatik, Mathematik und
Naturwissenschaften (IMN)
Kennzahl
3070
Bachelorstudiengang
Medieninformatik (MIB)
Studienrichtung Bibliotheksinformatik
Pflichtmodul
Dozententeam
Softwaretechnik
verantwortlich
Prof. Dr. rer. nat. Karsten Weicker
Moduldauer
1 Semester
Regelsemester
Wintersemester
3. Fachsemester/jedes
Wintersemester
Sommersemester
5
Leistungspunkte *)
5
Unterrichtssprache
Deutsch
Arbeitsaufwand
Präsenzzeit 60h, Vor- und Nachbereitungszeit 60h, Projekt 30h
Voraussetzungen für die
Teilnahme
Lernziele/Kompetenzen
Algorithmen und Datenstrukturen
Lehrinhalte
Prüfungsvorleistungen
Die Studenten kennen Grundlagen wie den Software-Lebenszyklus und gängige Methoden, Techniken
und Notationen der Software-Entwicklung. Sie verstehen die zentrale Rolle der
Anforderungsspezifikation und können ihr Wissen sowohl in kleinen Projekten anwenden als auch
vorliegende Pflichtenhefte hinsichtlich ihrer Qualität kritisch bewerten. Ebenso können existierende
Projekte hinsichtlich der Software-Architektur untersucht sowie für kleine Projekte selbige entwickelt
und umgesetzt werden. Werkzeuge für UML-Modellierung, Testen von Software, Refaktoring und
Quelltextdokumentation werden beherrscht.
In der Veranstaltung werden die Kompetenzen der Modellierungsfähigkeit, Projektplanung und
Systemdenken geschult.
1. Überblick über den Software-Lebenszyklus, Gesetzmäßigkeiten des Software Engineering
2. Anforderungsspezifikation (UML, GUI-Prototypen)
3. Entwurf (Architekturprinzipien, Überblick über Software-Architekturen, Grob- und Feinentwurf,
Entwurfsmuster)
4. Implementierung (Programmierrichtlinien, Unit-Tests, Refactoring)
5. Projektmanagement (Prozessmodelle, Kostenschätzung, Aspekte der Planung, ReengineeringProjekte)
Testat (PVT): wöchentliche Bearbeitung von Aufgaben im Seminar
Projekt (PVJ): erfolgreiche Bearbeitung eines Anwendungsprojekts in kleinen Teams
Lehrform Titel der Lehreinheit
Lehreinheitsformen und
Prüfungen
Literaturempfehlungen
Verwendbarkeit
SWS
Prüfungsleistung
Leistungspunkte *)
Vorlesung 3070 „Softwaretechnik“
2
(V)
Klausur (PK) 120 min
5
Seminar
3070 „Softwaretechnik“
2
(S)
J. Ludewig, H. Lichter, „Software Engineering: Grundlagen, Menschen, Prozesse, Techniken“, dpunkt,
2010.
A. Endres, D. Rombach, “A Handbook of Software and Systems Engineering: Empirical Observations,
Laws and Theories”, Addison-Wesley Longman, 2003.
C. Rupp, B. Queins, B. Zengler, „UML 2 glasklar. Praxiswissen für die UML-Modellierung.“, Hanser,
2012.
G. Starke, „Effektive Software-Architekturen: Ein praktischer Leitfaden“, Hanser, 2011.
Pflichtmodul: MIB, Studienrichtung Bibliotheksinformatik, INB
*) 1 Leistungspunkt (LP) = 30 Aufwandsstunden
Fakultät Informatik, Mathematik und
Naturwissenschaften (IMN)
Kennzahl
4010
Bachelorstudiengang
Medieninformatik (MIB)
Studienrichtung Bibliotheksinformatik
Pflichtmodul
Dozententeam
verantwortlich
Fortgeschrittene Programmierung
Prof. Dr. rer. nat. Johannes Waldmann
Moduldauer
1 Semester
Regelsemester
Wintersemester
Leistungspunkte *)
5
Unterrichtssprache
Deutsch
Arbeitsaufwand
Präsenzzeit 60h, Vor- und Nachbereitungszeit 90h
Voraussetzungen für die
Teilnahme
Lernziele/Kompetenzen
keine
Lehrinhalte
Prüfungsvorleistungen
3. Fachsemester/jedes
Wintersemester
Sommersemester
5
Student kennt fortgeschrittene Konzepte der Programmierung sowie ihre Ausprägungen in
verschiedenen Programmiersprachen. Student kann diese Konzepte bei konkreten
Programmieraufgaben anwenden.
1. algebraische Datentypen, Pattern Matching, Termersetzung
2. Funktionen (polymorph getypt, von höherer Ordnung), Lambda-Kalkül, Rekursionsmuster (map,
fold)
3. Typklassen, Interfaces,Unit-Tests, automatische Testfallerzeugung
4. Entwurfsmuster für Programme mit Zustandsänderungen
5. Bedarfsauswertung, unendliche Datenstrukturen, Iteratoren
6. Codequalität, Code smells, Refaktorisierung
Belege (PVB): Regelmäßiges und erfolgreiches Bearbeiten von Übungsaufgaben
Lehrform Titel der Lehreinheit
SWS
Prüfungsleistung
Leistungspunkte *)
Lehreinheitsformen und
Prüfungen
Literaturempfehlungen
Verwendbarkeit
Vorlesung 4010„Fortgeschrittene
2
(V)
Programmierung“
Klausur (PK) 120 min
Seminar
4010 „Fortgeschrittene
2
(S)
Programmierung“
M. Naftalin, Ph. Wadler, „Java generics and Collections“, O’Reilly, 2006.
B. O'Sullivan, D. Stewart, J. Goerzen, “Real World Haskell”, O'Reilly, 2008.
E. Gamma, R. Helm, R. E. Johnson, “Design Patterns”, Addison-Wesley, 1995.
Pflichtmodul: MIB, MIB Studienrichtung Bibliotheksinformatik, INB
*) 1 Leistungspunkt (LP) = 30 Aufwandsstunden
5
Fakultät Informatik, Mathematik und
Naturwissenschaften (IMN)
Kennzahl
4020
Bachelorstudiengang
Medieninformatik (MIB)
Studienrichtung Bibliotheksinformatik
Pflichtmodul
Dozententeam
Computergrafik
verantwortlich
Prof. Dr.-Ing. Frank Jaeger
Moduldauer
1 Semester
Regelsemester
Wintersemester
Leistungspunkte *)
5
5
Unterrichtssprache
Deutsch
Arbeitsaufwand
Vorlesungspräsenzzeit 30 h, Vorlesungsnachbereitung 20 h
Übungspräsenzzeit 30 h, Übungsvorbereitung und Beleg 50 h,
Prüfung und Vorbereitung 20h
Programmierkenntnisse
Voraussetzungen für die
Teilnahme
Lernziele/Kompetenzen
Lehrinhalte
Prüfungsvorleistungen
Vermittlung von Kenntnissen zu Grundlagen der generativen Computergrafik wie Modellierung,
Transformation und Visualisierung von geometrischen Objekten.
Kenntnis der Funktionsweise von Grafikgeräten; Verständnis der Arbeitsweise von Grafikprogrammen;
Definition und Speichern von geometrischen Objekten; Anwendung mathematischer Kenntnisse bei
Objekttransformationen; Implementierung von Algorithmen der Computergrafik in einer
Programmiersprache.
1. Klassifizierung der Grafischen Datenverarbeitung
2. Gerätetechnik
3. Algorithmen der Computergrafik
4. Geometrische Transformationen
5. Visualisierung
6. Datenmodelle für geometrische Objekte
Prüfungsvorleistung am Computer (PVC): Bearbeitung einer Praktikumsaufgabe und Präsentation der
Ergebnisse am Computer.
Lehrform Titel der Lehreinheit
Lehreinheitsformen und
Prüfungen
Literaturempfehlungen
Verwendbarkeit
SWS
Prüfungsleistung
Leistungspunkte *)
Vorlesung 4020 „Computergrafik“
2
(V)
Klausur (PK) 120 min
5
Seminar
4020 „Computergrafik“
2
(S)
J. D. Foley, A. van Dam, S. K. Feiner, „Grundlagen der Computergraphik: Grundlagen, Konzepte,
Methoden“, Addison-Wesley, 1999.
J. Encarnação, W. Straßer, R. Klein, „Graphische Datenverarbeitung (in 2 Bänden)“, Oldenbourg,
1996.
B. Brüderlin, A. Meier, M. L. Johnson, „Computergrafik und Geometrisches Modellieren“, B. G.
Teubner, 2001.
K. Zeppenfeld, „Lehrbuch der Grafikprogrammierung: Grundlagen, Programmierung, Anwendung“,
Spektrum Akademischer Verlag, 2003.
M. Apetri, „3D-Grafik-Programmierung: Alle mathematischen Grundlagen.“, 2. Aufl., mitp, 2007.
Pflichtmodul: MIB, MIB Studienrichtung Bibliotheksinformatik, Wahlpflichtmodul: INB (Teil des INBBausteins „Technologie für Softwaresysteme“), Wahlpflichtmodul im Studiengang AMB
*) 1 Leistungspunkt (LP) = 30 Aufwandsstunden 4. Fachsemester/jedes
Sommersemester
Sommersemester
Fakultät Informatik, Mathematik und
Naturwissenschaften (IMN)
Kennzahl
4030
Bachelorstudiengang
Medieninformatik (MIB)
Studienrichtung Bibliotheksinformatik
Pflichtmodul
Dozententeam
Formalerschließung
verantwortlich
Dipl.-Bibl. (Univ.) Ursula Orbeck
Moduldauer
1 Semester
Regelsemester
Wintersemester
0
Leistungspunkte *)
Unterrichtssprache
Deutsch
Arbeitsaufwand
Präsenzzeit 60h, Selbststudium 90h
Voraussetzungen für die
Teilnahme
Lernziele/Kompetenzen
keine
Lehrinhalte
Prüfungsvorleistungen
Lehreinheitsformen und
4. Fachsemester/jedes
akademische Jahr
Sommersemester
5
5
Umfassende theoretische Kenntnisse der formalen bibliographischen Beschreibung nach RAK;
Fähigkeiten im Umgang mit RAK und in der Anwendung von RAK und RDA für die bibliographische
Beschreibung von gedruckten Medien; Grundkenntnisse der computergestützten Formalerschließung
1. Grundbegriffe der bibliographischen Beschreibung nach den Regeln für die alphabetische
Katalogisierung (RAK) und dem Regelwerk Resource Description and Access (RDA)
2. Gruppen der bibliographischen Beschreibung nach RAK
3. Das Maschinelle Austauschformat für Bibliotheken (MAB) und seine Kategorien für die einzelnen
Gruppen der bibliographischen Beschreibung
4. Ansetzung von Personennamen nach RAK und RDA, Nutzung der Gemeinsamen Normdatei (GND)
5. Katalogisierung von Einzelwerken, Sammlungen und anonymen Werken nach RAK und RDA
Keine
Lehrform
Titel der Lehreinheit
SWS
Seminar
(S)
4030 Formalerschließung
2
Übung (Ü)
4030 Formalerschließung
2
Prüfungsleistung
Klausur (PK) 120 min.
Leistungspunkte *)
5
Prüfungen
Literaturempfehlungen
Literaturempfehlungen werden zu Beginn der Lehrveranstaltung zur Verfügung gestellt
Verwendbarkeit
Pflichtmodul: MIB, Studienrichtung Bibliotheksinformatik
*) 1 Leistungspunkt (LP) = 30 Aufwandsstunden
Fakultät Informatik, Mathematik und
Naturwissenschaften (IMN)
Kennzahl
4069
Bachelorstudiengang
Medieninformatik (MIB)
Studienrichtung Bibliotheksinformatik
Pflichtmodul
Dozententeam
Englisch, Studium generale und Proseminar
verantwortlich
Diplom-Lehrerin Regina Bruch (LE 3063)
Prof. Dr. rer. nat. Karsten Weicker (LE 4062), Hochschulzentrum für überfachliche Bildung
(HUB) (LE 4063)
Moduldauer
2 Semester
Regelsemester
Wintersemester
Leistungspunkte *)
4
Sommersemester
3.+4. Fachsemester/jedes
akademische Jahr
3
7
Unterrichtssprache
LE 3063 Englisch: Englisch, Teilmodule 4062 Studium generale und 4063 Proseminar: Deutsch
Arbeitsaufwand
Teilmodul 3063 Englisch: Präsenzzeit 60h, Selbststudium und Prüfungen 60h
Teilmodul 4062 Proseminar: Präsenzzeit 15h, Projekt 45h
Teilmodul 4063 Studium generale: Präsenzzeit 30h
Voraussetzungen für die
Teilnahme
LE 3063 Englisch:
Fachhochschulreife mit Englischkenntnissen auf mittlerem Niveau (entspricht Stufe B1-B2 GER,
Gemeinsamer Europäischer Referenzrahmen für Sprachen).
Bei Bedarf sollte zur Auffrischung der Vorkenntnisse zusätzlich ein Refresher-Course belegt werden.
Lernziele/Kompetenzen
LE 4062 Proseminar und LE 4063 Studium generale:
keine
LE 3063 Englisch:
Kenntnis des bibliotheksspezifischen Fachvokabulars im Englischen und Fähigkeit, dieses korrekt
anzuwenden; Fähigkeit, fremdsprachige Aktivitäten (Lesen, Hören, Sprechen, Verfassen von
Schriftstücken) auf Vorgänge in Bibliotheken und anderen Informationseinrichtungen anzuwenden;
Fähigkeit zur aktiven Teilnahme an einer englischsprachigen Fachdiskussion; Kenntnisse von
Spezifika des englischsprachigen ausländischen Bibliothekswesens
LE 4062 Proseminar:
Die Studierenden kennen Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens und können diese selbst im
eigenen Fachgebiet anwenden: Suche und Bewertung von Literatur, Einbettung der eigenen Arbeit,
Begutachtung von wissenschaftlichen/technischen Arbeiten, wissenschaftliches Schreiben, Halten
einer Präsentation zu einem wissenschaftlichen Thema.
LE 4063 Studium generale:
Das Studium generale hat das Ziel, den fächerübergreifenden Charakter von Lehre und Forschung
sowie die Zusammenhänge von Theorie und Praxis darzustellen. Die Studenten sollen befähigt
werden, über ihre Ausbildungsrichtung hinaus allgemeine Folgen der Anwendung technischer und
wissenschaftlicher Erkenntnisse beurteilen und verantwortungsbewusst handeln zu können.
Fachfremde Inhalte und die dazugehörigen Theorienbildungen sollen verständlich gemacht werden.
Der schnelle Struktur-wandel in Technik, Wirtschaft und Gesellschaft erfordert zunehmend Teamfähigkeit, Methodenkompetenz sowie Urteils- und Handlungsvermögen in politischen, ökonomischen,
ökologischen und interkulturellen Bereichen. Das Studium generale bietet die Möglichkeit, sich
hinsichtlich dieser Anforderungen zu bilden. Es erfüllt in besonderer Weise den Bildungsauftrag der
Hochschulen, wobei die intellektuelle Auseinandersetzung eine wichtige Grundlage des Lehrens und
Lernens sowie der Forschung ist. Dabei werden grundlegende Fähigkeiten vermittelt, die über das
fachliche Wissen im engeren Sinne hinausgehen. Es wird versucht, eine grundsätzliche
Lernkompetenz, soziale und kulturelle Kompetenz sowie ethisches Denken auszuprägen sowie einen
Zugang zu einer produktiven Streitkultur und Kommunikationsfähigkeit und zu fachübergreifendem
Denken und Arbeiten zu vermitteln.
Lehrinhalte
LE 3063 Englisch:
Mündliche und schriftliche Kommunikation zu relevanten technischen, bibliothekstechnischen und
wirtschaftlichen Sachverhalten in berufsbezogenen Situationen
LE 4062 Proseminar:
• Vorträge zu verschiedenen Aspekten des wissenschaftlichen Arbeitens
• Erarbeitung, gegenseitige Begutachtung und Präsentation einer eigenen Arbeit entsprechend
der typischen Organisation einer wissenschafltichen Tagung
LE 4063 Studium generale:
Angebotene Themenkomplexe:
• Politik, Ökonomie, Ökologie
• Technik- und Wissenschaftsgeschichte
• Wissenschafts-, Wirtschafts- und Technikethik
• Technikbewertung und Technikfolgenabschätzung
• Geschichte, ethische und philosophische Probleme
• Medienkompetenz
• Kunst und Kultur
• Kommunikations- und Kreativitätstraining
• Existenzgründung, Selbstständigkeit
Prüfungsvorleistungen
LE 3063, 4061 Englisch: keine
LE 4062 Proseminar und LE 4063 Studium generale: keine
Lehrform Titel der Lehreinheit
Lehreinheitsformen und
Prüfungen
Literaturempfehlungen
SWS
Prüfungsleistung
LE 1 / LE 3063 „Englisch“
Klausur (PK) 60 min /
2, LE 3
4
Referat (PR) und
(S)
Klausur (PK) 60 min
Seminar
4062 „Proseminar“
2
Projekt (PJ) 45 h
(S)
Vorlesung 4063 „Studium generale“
1
PT
(V)
LE 3063 Englisch:
Reader werden zu Beginn der Lehrveranstaltung als Kopiervorlage zur Verfügung gestellt
Zusatz -und Übungsmaterial (Computer, Audio, Video, Print) im SLZ
Leistungspunkte *)
4
2
1
LE 4062 Proseminar:
Balzert, H. et.al.: „Wissenschaftliches Arbeiten – Wissenschaft, Quellen, Artefakte, Organisation,
Präsentation“, W3L, in der aktuellen Auflage.
Verwendbarkeit
LE 4063 Studium generale:
themenspezifisch
Pflichtmodul: MIB Studienrichtung Bibliotheksinformatik
*) 1 Leistungspunkt (LP) = 30 Aufwandsstunden
Fakultät Informatik, Mathematik und
Naturwissenschaften (IMN)
Kennzahl
4089
Bachelorstudiengang
Medieninformatik (MIB)
Studienrichtung Bibliotheksinformatik
Pflichtmodul
Dozententeam
verantwortlich
Softwareprojekt
Prof. Dr. rer. nat. Karsten Weicker
Moduldauer
2 Semester
Regelsemester
Wintersemester
Leistungspunkte *)
Unterrichtssprache
Arbeitsaufwand
Voraussetzungen für die
Teilnahme
Lernziele/Kompetenzen
Lehrinhalte
Prüfungsvorleistungen
3
Prüfungen
Literaturempfehlungen
Verwendbarkeit
5
8
Deutsch
Präsenzzeit 30h, Projekt 210h
Gute Programmierkenntnisse (Modul 2029 Anwendungsorientierte Programmierung)
Die Studenten können typische Schnittstellenprobleme großer Projekte zu bewältigen. Die Studenten
können eigenständig eine Anforderungsspezifikation eines großen Projekts erstellen und den Entwurf
von Teilmodulen gestalten und umsetzen. Sie können fremden Code lesen und verstehen, haben erfolgreiche Strategien für den Umgang mit Fehlern, können Unit-Tests einsetzen, Reviews für alle relevanten Dokumente der Software-Entwicklung durchführen und den eigenen Quelltext dokumentieren. Jedes Teammitglied kann in einem eigenen Verantwortungsbereich Probleme hinsichtlich der
Planung und Durchführbarkeit beurteilen und dem Projektmanagement geeignete Maßnahmen vorschlagen. Dies schult die allgemeinen Kompetenzen der Teamarbeit, des Zeitmanagements, Durchsetzungsvermögen und Kompromissbereitschaft, das Präsentieren der eigenen Arbeit sowie die
Auseinandersetzung mit Aspekten des Projektmanagements.
LE 3080 „Softwareprojekt I“:
•
Vorstellung der Anforderungen
•
Teambildung
•
Erstellung einer Anforderungsspezifikation und einer Architekturvision mit Präsentationen an
mehreren Meilensteinen
LE 4080 „Softwareprojekt II“:
•
Erstellung einer produktiv einsetzbaren Software mit Präsentationen an mehreren
Meilensteinen
•
Poster-Abschlusspräsentation nach der ersten Phase
•
Wartungsphase, in der Fehler behoben und neue Anforderungen umgesetzt werden
•
Abschlusspräsentation als Vortrag
keine
Lehrform Titel der Lehreinheit
Lehreinheitsformen und
3.+4. Fachsemester/jedes
akademische Jahr
Sommersemester
SWS
Prüfungsleistung
Leistungspunkte *)
Praktikum 3080 „Softwareprojekt I“
Projekt (PJ) 210 h
1
(Abschlussbericht,
(P)
8
Metriken,
Praktikum 4080 „Softwareprojekt II“
1
)
Beobachtungen
(P)
J. Ludewig, H. Lichter, „Software Engineering“, dpunkt.verlag, 2010.
C. Rupp, B. Queins, B. Zengler, „UML 2 glasklar. Praxiswissen für die UML-Modellierung.“, Hanser,
2012.
H. Kellner, „Soziale Kompetenz für Ingenieure, Informatiker und Naturwissenschaftler“, Hanser,
2006.
U. Vigenschow, B. Schneider, I. Meyrose, „Soft Skills für Softwareentwickler: Fragetechniken,
Konfliktmanagement, Kommunikationstypen und -modelle“, dpunkt.verlag, 2011.
Pflichtmodul: MIB,MIB Studienrichtung Bibliotheksinformatik, INB
*) 1 Leistungspunkt (LP) = 30 Aufwandsstunden
Fakultät Informatik, Mathematik und
Naturwissenschaften (IMN)
Kennzahl
5010
Bachelorstudiengang
Medieninformatik (MIB)
Studienrichtung Bibliotheksinformatik
Pflichtmodul
Dozententeam
verantwortlich
IT-Sicherheit
Prof. Dr. rer. nat. Uwe Petermann
Moduldauer
1 Semester
Regelsemester
Wintersemester
Leistungspunkte *)
5. Fachsemester/jedes
Wintersemester
Sommersemester
5
5
Unterrichtssprache
Deutsch
Arbeitsaufwand
Präsenzzeit 60h, Vor- und Nachbereitungszeit 90h
Voraussetzungen für die
Teilnahme
Lernziele/Kompetenzen
Kenntnisse zu Hard- und Software von Rechnern und Netzen sowie Softwareentwicklung
Lehrinhalte
Prüfungsvorleistungen
Die Studierenden lernen grundlegende Methoden zur systematischen Entwicklung von Sicherheitslösungen für Informatik-Systeme kennen. Sie lernen Vorgehensweisen nach international anerkannten Normen wie ISO 27001 kennen und anzuwenden.
Sie erwerben theoretische Kenntnisse und praktische Fähigkeiten und Fertigkeiten zur Bedrohungsanalyse, Konzeption und Durchführung von Maßnahmen zur Gewährleistung der Sicherheit von
Informatiksystemen.
•
Methode nach IT-Grundschutz zur systematischen Entwicklung von Sicherheitskonzepten.
•
Umsetzung von Sicherheitskonzepten mit Mitteln der Hard- und Software
•
Grundlegende Kenntnisse zu rechtlichen Belangen der IT-Sicherheit
•
Praktische Übungen zur Realisierung von Maßnahmen der Sicherheit
Präsentationen (PVP): Aufgaben mit Präsentation der Lösung
Lehrform
Titel der Lehreinheit
SWS
Prüfungsleistung
Leistungspunkte *)
Lehreinheitsformen und
Prüfungen
Literaturempfehlungen
Verwendbarkeit
Vorlesung
5010 „IT-Sicherheit“
2
(V)
Klausur (PK) 90 min
5
Seminar
5010 „IT-Sicherheit“
2
(S)
S. Fischer, Chr. Rensing, U. Rödig, „Open Internet Security: Von den Grundlagen zu den
Anwendungen”, Springer, 2008.
C. Eckert, „IT-Sicherheit: Konzepte - Verfahren - Protokolle“, Oldenburg, 2011.
M. Schumacher, U. Rödig, M.-L. Moschgath, „Hacker Contest: Sicherheitsprobleme. Lösungen,
Beispiele“, Springer, 2002.
A. Olbrich, „ITIL kompakt und verständlich“, Vieweg + Teubner, 2008.,
A. J. Menezes et al., „Handbook of Applied Cryptography”, CRC Press, 1996.
R. J. Anderson, “Security Engineering: a Guide to Build Dependable Distributed Systems, ” Wiley
Comp. Publ., 2008.
K. Mitnik, W. Simon, „Die Kunst der Täuschung“, mitp, 2003.
Pflichtmodul: MIB, Studienrichtung Bibliotheksinformatik, INB
*) 1 Leistungspunkt (LP) = 30 Aufwandsstunden
Fakultät Informatik, Mathematik und
Naturwissenschaften (IMN)
Kennzahl
5020
Bachelorstudiengang
Medieninformatik (MIB)
Studienrichtung Bibliotheksinformatik
Pflichtmodul
Multimediale Webprogrammierung
Dozententeam
Prof. Dr. rer. nat. habil. Michael Frank
verantwortlich
Moduldauer
Regelsemester
1 Semester
Wintersemester
Leistungspunkte *)
5. Fachsemester/jedes
Wintersemester
Sommersemester
5
5
Unterrichtssprache
Arbeitsaufwand
Deutsch
Voraussetzungen für die
Teilnahme
Lernziele/Kompetenzen
Grundkenntnisse in klassischem HTML und CSS, Kenntnisse in einer Programmiersprache, Verständnis
für XML-Strukturen und DOM
Erlernen der Grundlagen moderner Webprogrammierung mit HTML5, CSS3, APIs und JavaScriptBibliotheken unter Berücksichtigung von Aspekten unterschiedlicher Webbrowser. Mitdenken von
Cross-Media- und Cross-Plattform-Ansätzen, von Barrierefreiheit.
1. HTML5 und seine Strukturelemente, Dokumentstrukturierung
2. Grundlagen des CSS-Stylings, Boxendesign, Schatten, Farbverläufe, Transparenzen,
Transformationen, SVG-Nutzung
3. Nutzung von JavaScript und von JavaScript-Bibliotheken wie jQuery
4. Spezialaspekte wie Canvas, Drag&Drop, Geolocation, Storage, File, Audio und Video, u.a..
5. Weitere Aspekte ja nach Entwicklungen rund um HTML5.
Praktische Übungen aller Aspekte.
Übungsfragen und praktische Übungsaufgaben (wöchentlich)
Lehrinhalte
Prüfungsvorleistungen
Präsenzzeit 60 h, Selbststudium 60 h, Projekt 30h
Lehrform Titel der Lehreinheit
SWS
Prüfungsleistung
Leistungspunkte *)
Lehreinheitsformen und
Prüfungen
Literaturempfehlungen
Verwendbarkeit
Vorlesung 5020 „Multimediale
Klausur (120 min)
2
(V)
Webprogrammierung“
5
oder mündliche
Seminar
5020 „Multimediale
Prüfung (ca. 30 min)
2
(S)
Webprogrammierung“
J. D. Gauchat, „HTML5, CSS3 und JavaScript‘‘, Wiley-VCH, Weinheim, 2013.
M. Vollendorf, F. Bongers, „jQuery. Das Praxisbuch.’’, Galileo Press, Bonn, 2011.
F. Franke, J. Ippen, „Apps mit HTML5 und CSS3. Für iPhone, iPad und Android.‘‘, Galileo Press, Bonn,
2012.
Div. Schriftquellen und Internetquellen je nach Thematik und Zeitraum.
Pflichtmodul: MIB, Studienrichtung Bibliotheksinformatik
*) 1 Leistungspunkt (LP) = 30 Aufwandsstunden
Fakultät Informatik, Mathematik und
Naturwissenschaften (IMN)
Kennzahl
Bachelorstudiengang
5030
Medieninformatik (MIB)
Studienrichtung Bibliotheksinformatik
Pflichtmodul
Dozententeam
verantwortlich
Moduldauer
Regelsemester
Multimedia-Datenbanken
Prof. Dr.-Ing. Robert Müller
1 Semester
Wintersemester
Leistungspunkte *)
Unterrichtssprache
Arbeitsaufwand
Voraussetzungen für die
Teilnahme
Lernziele/Kompetenzen
Lehrinhalte
Prüfungsvorleistungen
5
Prüfungen
Literaturempfehlungen
Verwendbarkeit
0
5
Deutsch
Präsenzstudium 60h, Selbststudium 45h, Belegprojekt 45h
Gutes Verständnis relationaler SQL-Datenbanken,
Grundverständnis elektronischer Medien und ihrer Formate.
Vermittlung von Grundkenntnissen und Fertigkeiten zum Erstellen multi-medialer Datenbankanwendungen auf der Basis moderner SQL-Datenbanken.
Beherrschung von Grundprinzipien und Basisverfahren von Multimedia-Datenbank-Technologien und
Beherrschung von Entwurf, Datenmanagement und Datenretrieval bzgl. Text-, Bild-, Audio- und
Video-Datenbanken.
Multimedia-Datenbank-Technologien nehmen in praktisch allen Firmenumgebungen und
Wirtschaftsbereichen ständig an Bedeutung zu, da elektronische Multimedia-Daten einen immer
stärkeren Anteil am Gesamtinformationsbestand von Informationssystemen innehaben. Die
kompetente Einschätzung dieser Technologien sowie deren Anwendung und Programmierung stellen
somit wichtige Kernkompetenzen von Medieninformatikern dar.
1. Motivation und Grundlagen von Multimedia-Datenbanken
2. Architekturen von Multimedia-Datenbanken
3. Standards für Multimedia-Datenbanken (SQL:2003/MM etc.)
4. Einführung in Text-, Bild-, Audio- und Video-Datenbanken
5. Praktische Systeme (z.B. Oracle Intermedia)
6. Einführung in XML-Datenbanken
7. Einführung in Content Management-Systeme
Projekt (Projektaufgabe in Zweier- oder Dreiergruppen)
Lehrform
Lehreinheitsformen und
5. Fachsemester/jedes
akademische Jahr
Sommersemester
Titel der Lehreinheit
SWS
Prüfungsleistung
Leistungspunkte *)
Vorlesung 5030 „Multimedia-Datenbanken“
2
(V)
Klausur (90 min.)
5
Seminar
5030 „Multimedia-Datenbanken“
2
(S)
K. Meyer-Wegener, „Multimediale Datenbanken: Einsatz von Datenbanktechnik in MultimediaSystemen“, Teubner, 2003.
H. T. M. van der Zee, T. K. Shih, „Distributed Multimedia Databases: Techniques and Applications”,
IGI Publishing, 2003.
I. Schmitt, „Ähnlichkeitssuche in Multimedia-Datenbanken: Retrieval, Suchalgorithmen und
Anfragebehandlung“, Oldenbourg, 2005.
C. Calistru, „Data Organization and Search in Multimedia Databases: Databases and Information
Retrieval“, VDM Verlag, 2009.
Serkan Kiranyaz und Moncef Gabbouj, „Content-Based Management of Multimedia Databases:
Advanced Techniques for Multimedia Analysis and Retrieval“, Lambert Academic Publishing, 2012
M. Klettke und H. Meyer: „XML & Datenbanken. Konzepte, Sprachen und Systeme“, Dpunkt Verlag,
2002
Pflichtmodul: MIB, MIB Studienrichtung Bibliotheksinformatik, INB
*) 1 Leistungspunkt (LP) = 30 Aufwandsstunden
Fakultät Informatik, Mathematik und
Naturwissenschaften (IMN)
Kennzahl
Bachelorstudiengang
5040
Medieninformatik (MIB)
Studienrichtung Bibliotheksinformatik
Wahlpflichtmodul (Pflichtmodul BI)
Dokumentbeschreibungssprachen
Dozententeam
Prof. Dr. rer. nat. habil. Michael Frank
verantwortlich
Moduldauer
Regelsemester
1 Semester
Wintersemester
Leistungspunkte *)
5
Unterrichtssprache
Arbeitsaufwand
Deutsch
Voraussetzungen für die
Teilnahme
Lernziele/Kompetenzen
Keine
Lehrinhalte
Prüfungsvorleistungen
5. Fachsemester/jedes
Wintersemester
Sommersemester
5
Präsenzzeit 60 h, Selbststudium 30 h, Projekt 60h
Erlernen der Syntax und Semantik der eXtensible Markup Language (XML), ihrer Strukturdefinitionen
Document Type Definition (DTD) und XML-Schema Definition (XSD) und der Darstellungssprache
eXtensible Stylesheet Language (XSLT-Fall);
Erwerb praktischer Fähigkeiten anhand eines umfangreichen Programmierprojekts;
Kurzeinführung in LaTeX als weiteres Beispiel
1. Einführung in XML als Datentransport und als Applikationssteuerungssprache, Einführung in
XML-Editoren
2. Wohlgeformtheit und Gültigkeit von Dokumenten
3. Strukturdefinition mit Document Type Definition (DTD)
4. Darstellung von XML-Inhalten als Webseiten mit CSS
5. Darstellung von XML-Inhalten als textbasierte, über Browser darstellbare Dateien mit XSLT
6. XML-Schema-Definitionen und ihre verschiedenen Designs
7. Kurzeinführung in LaTeX
Praktische Übungen aller Aspekte, großes Projekt zum Datentransport und zur Datendarstellung
Übungsfragen und -aufgaben (wöchentlich)
Lehrform Titel der Lehreinheit
SWS
Prüfungsleistung
Leistungspunkte *)
Lehreinheitsformen und
Prüfungen
Literaturempfehlungen
Verwendbarkeit
Vorlesung 5040
2
(V)
„Dokumentbeschreibungssprachen“
Projekt
5
Seminar
5040
2
(S)
„Dokumentbeschreibungssprachen“
H. Erlenkötter, „XML - Extensible Markup Language von Anfang an", Rowohlt Taschenbuch Verlag,
Reinbek bei Hamburg, 2001/2003.
T. Hauser, „XML-Standards. schnell+kompakt.", Entwickler.Press, 2006/2010.
D. Koch, „XSLT schnell+kompakt", Entwickler.Press, 2007.
D. Koch, „XML für Webentwickler. Ein praktischer Einstieg.", Hanser, 2010.
Chr. Wenz, „Reguläre Ausdrücke schnell+kompakt", Entwickler.Press, 2006.
Th. J. Sebestyen, „XML: Einstieg für Anspruchsvolle", Addison-Wesley, München, 2010.
Spezifikationen des W3C zu den XML-Standards, weitere Empfehlungen im Kurs.
Pflichtmodul: MIB Studienrichtung Bibliotheksinformatik, Wahlpflichtmodul: MIB
*) 1 Leistungspunkt (LP) = 30 Aufwandsstunden
Fakultät Informatik, Mathematik und
Naturwissenschaften (IMN)
Kennzahl
5050
Bachelorstudiengang
Medieninformatik (MIB)
Wahlpflichtmodul
Dozententeam
Datenbanken (Aufbaukurs)
verantwortlich
Prof. Dr.-Ing. Thomas Kudraß
Moduldauer
1 Semester
Regelsemester
Wintersemester
Leistungspunkte *)
5
Unterrichtssprache
Deutsch
Arbeitsaufwand
Präsenzzeit 60 h, Vor- und Nachbereitungsarbeit 90 h
Voraussetzungen für die
Teilnahme
Lernziele/Kompetenzen
Teilnahme am Modul Datenbanken
Lehrinhalte
Prüfungsvorleistungen
Prüfungen
Literaturempfehlungen
Verwendbarkeit
5
Nach erfolgreichem Abschluss des Moduls hat der Student vertiefte Kenntnisse bei der Entwicklung
von Datenbankanwendungen. Er kennt die Konzepte einer Datenbankprogrammiersprache und kann
diese bei der Lösung von praktischen Programmieraufgaben anwenden. Der Student kennt eine Reihe
von Datenbankmodellen, die das Relationenmodell erweitern bzw. alternativ dazu gesehen werden
können. Dabei erlernt der Student eine Vielzahl von Datenbankzugriffsschnittstellen mit unterschiedlichem Abstraktionsniveau und wendet diese bei Programmierübungen an. Er ist in der Lage, die Vorund Nachteile von unterschiedlichen Zugriffsschnittstellen bzw. Datenbankmodellen einzuschätzen.
Mit diesem gewonnenen Wissen wird der Student befähigt, bei der Entwicklung eines datenbankbasierten Informationssystems eine geeignete Systemarchitektur zu entwerfen und die Anforderungen der jeweiligen Anwendung zu berücksichtigen. Schwerpunktmäßig wird dieses Wissen auf die
Entwicklung von Datenbanken im Web angewendet.
• Datenbank-Anwendungsprogrammierung mit PL/SQL (Oracle)
• Objektrelationale und objektorientierte Datenbanken
• XML und Datenbanken (Speicherung von XML, Anfragesprachen: XML/SQL, XQuery)
• Java und Datenbanken (JDBC, Hibernate)
• NoSQL-Datenbanken
• Datenbanken im Web (Anwendungen, Systemarchitekturen, DB-Zugriffsschnittstellen)
Wöchentliche Programmieraufgaben. Jeweils 70% der Aufgaben müssen erfolgreich bearbeitet
werden.
Lehrform Titel der Lehreinheit
Lehreinheitsformen und
5. Fachsemester/jedes
Wintersemester
Sommersemester
SWS
Prüfungsleistung
Leistungspunkte *)
Vorlesung 5050 „Datenbanken (Aufbaukurs)“
2
(V)
Mündliche Prüfung
5
(PM) 30 min
Seminar
5050 „Datenbanken (Aufbaukurs)“
2
(S)
M. Skulschus, M. Wiederstein, „Oracle, PL/SQL und XML“, Comelio Medien, 2011.
H. Wehr, B. Müller, „Java Persistence API 2: Hibernate, EclipseLink, OpenJPA und Erweiterungen“,
Carl Hanser Verlag, 2012.
B. Brauer, A. Friedland, J. Hampe, S. Edlich, „NoSQL: Einstieg in die Welt nichtrelationaler Web 2.0
Datenbanken“, Carl Hanser Verlag, 2011.
Weitere aktuelle Literaturhinweise unter www.kudrass.de
Pflichtmodul: MIB Studienrichtung Bibliotheksinformatik, Wahlpflichtmodul: INB, MIB
*) 1 Leistungspunkt (LP) = 30 Aufwandsstunden Fakultät Informatik, Mathematik und
Naturwissenschaften (IMN)
Kennzahl
6000
Bachelorstudiengang
Medieninformatik (MIB)
Studienrichtung Bibliotheksinformatik
Pflichtmodul
Dozententeam
Praxisprojekt
verantwortlich
Prof. Dr.-Ing. Dieter Vyhnal
alle Professoren der Fakultät
Moduldauer
1 Semester
Regelsemester
Wintersemester
Leistungspunkte *)
Unterrichtssprache
Arbeitsaufwand
Voraussetzungen für die
Teilnahme
Lernziele/Kompetenzen
6. Fachsemester/jedes
Sommersemester
Sommersemester
15
15
i.d.R. Deutsch
450 h, d.h. 12 Wochen Tätigkeit auf einer Praxisstelle
Festlegung durch Prüfungsordnung und Praktikumsordnung
Lehrinhalte
Ziele: Das Praxisprojekt wird in einem Unternehmen oder in einer anderen Einrichtung der
Berufspraxis abgeleistet. Es dient der Vermittlung praktischer Erfahrungen und Fähigkeiten zur
Ergänzung der theoretischen Kenntnisse.
Kompetenzen: Der Studierende soll den Einsatz seiner Fachkenntnisse in der Praxis üben, praktische
Aufgaben und Zusammenhänge abstrahieren lernen und seine Kommunikations- und Teamfähigkeit
ausbauen. Abschließend soll er seine Fähigkeit unter Beweis stellen, die eigene Tätigkeit im
Praxisprojekt kompakt im Rahmen eines Vortrages darzustellen.
Einbindung in die Berufsvorbereitung: Das Praxisprojekt dient der unmittelbaren Berufsvorbereitung.
Es kann sehr gut zu einer persönlichen Sondierung und Kontaktherstellung zu potenziellen späteren
Arbeitgebern genutzt werden.
themenspezifisch
Prüfungsvorleistungen
Tätigkeitsnachweis der Praxisstelle, Praktikumsbericht des Studenten
Lehreinheitsformen und
Lehrform Titel der Lehreinheit
SWS
Prüfungsleistung
Leistungspunkte *)
Prüfungen
Literaturempfehlungen
Seminar
„Praxisprojekt“
(S)
themenspezifisch
Verwendbarkeit
Pflichtmodul: MIB, MIB Studienrichtung Bibliotheksinformatik, INB
*) 1 Leistungspunkt (LP) = 30 Aufwandsstunden
Präsentation (PP)
15
Fakultät Informatik, Mathematik und
Naturwissenschaften (IMN)
Kennzahl
9010
Bachelorstudiengang
Medieninformatik (MIB)
Studienrichtung Bibliotheksinformatik
Pflichtmodul
Dozententeam
Bachelormodul
verantwortlich
alle Professoren der Fakultät (Betreuer der Arbeit)
Moduldauer
1 Semester
Regelsemester
Wintersemester
Leistungspunkte *)
Unterrichtssprache
Arbeitsaufwand
Voraussetzungen für die
Teilnahme
Lernziele/Kompetenzen
4. Fachsemester/jedes
Sommersemester
Sommersemester
15
15
Deutsch oder Englisch
LE 9001: Selbständiges Arbeiten 430 h
LE 9002: Vorbereitung und Durchführung des Vortrags 20 h
Festlegung durch Prüfungsordnung
LE 9001 „Bachelorarbeit“:
Mit der Bachelorarbeit zeigt der Student, dass er in der Lage ist, ein umfangreiches Problem seines
Fachgebiets innerhalb einer vorgegebenen Frist mit üblichen fachspezifischen Methoden zu
bearbeiten und dazu eine schriftliche wissenschaftliche Arbeit zu verfassen. Das Thema wird durch
einen Professor (den Betreuer der Arbeit) festgelegt.
Lehrinhalte
LE 9002 „Bachelorkolloquium“:
Im Bachelorkolloquium stellt der Student die Fähigkeit unter Beweis, Inhalt, Methodik und
Ergebnisse seiner Arbeit objektiv und ansprechend zu präsentieren und in der wissenschaftlichen
Diskussion zu verteidigen.
themenspezifisch
Prüfungsvorleistungen
keine
Lehreinheitsformen und
Lehrform Titel der Lehreinheit
SWS
Prüfungsleistung
Leistungspunkte *)
Prüfungen
9001 „Bachelorarbeit“
Hausarbeit (PH)
9002 „Bachelorkolloquium“
Kolloquium (PQ)
15
Literaturempfehlungen
themenspezifisch
Verwendbarkeit
Pflichtmodul: MIB, MIB Studienrichtung Bibliotheksinformatik, INB
*) 1 Leistungspunkt (LP) = 30 Aufwandsstunden Teil II
Wahlpflichtmodule A
Fakultät Informatik, Mathematik und
Naturwissenschaften (IMN)
Kennzahl
8410
Bachelorstudiengang
Medieninformatik (MIB)
Studienrichtung Bibliotheksinformatik
Wahlpflichtmodul
Dozententeam
Einführung in die BWL
verantwortlich
Dipl.-Kauffrau Gisela Schwetzler
Moduldauer
1 Semester
Regelsemester
Wintersemester
5
Leistungspunkte *)
Unterrichtssprache
Arbeitsaufwand
Deutsch
Voraussetzungen für die
Teilnahme
Lernziele/Kompetenzen
Keine
Lehrinhalte
Prüfungsvorleistungen
Sommersemester
0
5. Fachsemester/jedes
akademische Jahr
5
Präsenzstudium 60h, Selbststudium 30h, Lösung von Übungsaufgaben 30h, Referat 30h
Vermittlung von grundlegenden betriebswirtschaftlichen Kenntnissen und Fertigkeiten;
Fach- und methodische Kompetenzen:
•
Kennenlernen betriebswirtschaftlicher Begriffe und Denkweisen
•
Verstehen wichtiger betriebswirtschaftlicher Zusammenhänge
•
Kunden- und kostenorientiertes Denken am Arbeitsplatz
•
Grundlagen für die Existenzgründung
Einbindung in die Berufsvorbereitung: Die einzelnen betriebswirtschaftlichen Themen werden
theoretisch fundiert und erhalten dann durch realistische Fallbeispiele einen praktischen Bezug.
Zudem werden von den Studenten/innen in Gruppen Referate zu aktuellen Themen und zu
Fallbeispielen erarbeitet und präsentiert. Die Einführung in die
Betriebswirtschaftslehre ermöglicht den Medieninformatikern eine interdisziplinäre Sicht, die sie in
ihrer beruflichen Entwicklung auch im Hinblick auf Führungsaufgaben unterstützen wird.
1. Unternehmen und Umwelt
2. Typologie
3. Rechnungswesen intern (Kostenrechnung) und extern (Jahresabschluss)
4. Existenzgründung mit Businessplan
5. Marketing
6. Steuern
7. Insolvenzverfahren
8. Investitionsrechnung
9. Finanzierung
10. Fallbeispiel Filmglück AG
11. Controlling
12. Führung
Referat mit max. 4 Teilnehmern
Lehreinheitsformen und
Prüfungen
Literaturempfehlungen
Verwendbarkeit
Lehrform
Titel der Lehreinheit
Vorlesung
(V) mit integrierten
Übungen
8410 „Einführung in die BWL“
4
Prüfungsleistung
Klausur (120 Minuten)
oder mündliche
Prüfung (ca. 30
Minuten)
Leistungspunkte *)
5
J. Drukarczyk, „Finanzierung. Eine Einführung“, 9. Auflage, UTB, Stuttgart, 2008.
H. Meffert, Chr. Burmann, M. Kirchgeorg, „Marketing. Grundlagen marktorientierter
Unternehmensführung. Konzepte – Instrumente – Praxisbeispiele.“, 9. Aufl., Gabler-Verlag,
Wiesbaden, 2011.
J. Thommen, A.-Chr. Achleitner, „Allgemeine Betriebswirtschaftslehre. Umfassende Einführung aus
managementorientierter Sicht.“, 4. Auflage, Gabler-Verlag, Wiesbaden, 2012.
Pflichtmodul: MIB, Studienrichtung Bibliotheksinformatik
*) 1 Leistungspunkt (LP) = 30 Aufwandsstunden
SWS
Fakultät Informatik, Mathematik und
Naturwissenschaften (IMN)
Kennzahl
8420
Bachelorstudiengang
Medieninformatik (MIB)
Studienrichtung Bibliotheksinformatik
Wahlpflichtmodul
e-Learning
Dozententeam
Prof. Dr. rer. nat. Klaus Hering
verantwortlich
Moduldauer
Regelsemester
1 Semester
Wintersemester
Leistungspunkte *)
Unterrichtssprache
Arbeitsaufwand
Voraussetzungen für die
Teilnahme
Lernziele/Kompetenzen
Lehrinhalte
Prüfungsvorleistungen
0
Prüfungen
Literaturempfehlungen
Verwendbarkeit
5
5
Deutsch
Präsenzzeit 60 h, Selbststudium 30 h, Projekt 60h
Kenntnisse im Umfang des Multimedia-Grundkurses I
e-Learning wird als interdisziplinäres Fachgebiet im Schnittpunkt von Informatik, Didaktik und
multimedialem Design vermittelt. Die Studenten sollen e-Learning als sinnvolle Ergänzung
traditioneller Lehr- und Lernformen begreifen und am Beispiel der eigenen Hochschule die Probleme
und das Potenzial der Entwicklung von e-Learning-Strukturen kennen lernen. Im Rahmen eines
Projekts ist auf Basis einer didaktischen Konzeption ein
Lernmodul zu erstellen und zu evaluieren, das im Kontext einer Lehrveranstaltung des eigenen
Studienganges praktischen Einsatz finden soll.
Entscheidungskompetenz für die Wahl von e-Learning-Szenarien; Technische und didaktische
Fähigkeit zur Komposition und Evaluation von Lernmodulen unter Berücksichtigung der Zielgruppe;
Fähigkeit zur Arbeit in einem Team (über Projektaufgabe)
1. Grundbegriffe : Lernen und Lehren, Lerntheorien, e-Learning, Szenarien, Lernmanagement
2. Potenzial, Probleme und Entwicklung: Aktuelle Entwicklungslinien, Programme und Initiativen,
Projekte
3. Konzeption von e-Learning-Angeboten: Instruktionsdesign, Strukturierung des Vorgehens
4. Analyse und Planung: Zielgruppenanalyse, Wahl der Lehr-/Lernmethode, adäquater
Medieneinsatz
5. Entwicklung und Produktion: Werkzeugeinsatz, Rapid e-Learning, Text- und Bildgestaltung
6. Ausgewählte Aspekte: Evaluation, Standardisierung
Projekt (Projektaufgabe in Zweiergruppen)
Lehrform Titel der Lehreinheit
Lehreinheitsformen und
4. oder 5. Fachsemester/jedes
Jahr
Sommersemester
SWS
Prüfungsleistung
Leistungspunkte *)
Vorlesung 8420 „e-Learning“
2
(V)
Mündliche Prüfung
5
(ca. 20 min)
Seminar
8420 „e-Learning“
2
(S)
M. Ebner, S. Schön et al., „L3T: Lehrbuch für Lernen und Lehren mit Technologien“,
http://l3t.eu/homepage/das-buch/ebook, BIMS gem. e.V., 2011.
H. M. Niegemann et al., „Kompendium multimediales Lernen“, Springer, Berlin, 2008.
M. Kerres, „Mediendidaktik: Konzeption und Entwicklung mediengestützter Lernangebote“, 3. Aufl.,
Oldenbourg, 2012.
G. Siemens, „Connectivism: A Learning Theory for the Digital Age“, International Journal of
Instructional Technology & Distance Learning, Vol. 2 No.1, 2005.
L. J. Issing, P. Klimsa, „Information und Lernen mit Multimedia im Internet“, BELTZPVU, Weinheim,
2002.
Wahlpflichtmodul: MIB Studienrichtung Bibliotheksinformatik
*) 1 Leistungspunkt (LP) = 30 Aufwandsstunden
Fakultät Informatik, Mathematik und
Naturwissenschaften (IMN)
Kennzahl
8430
Bachelorstudiengang
Medieninformatik (MIB)
Studienrichtung Bibliotheksinformatik
Wahlpflichtmodul
Dozententeam
Human Computer Interaction
verantwortlich
Prof. Dr. rer. nat. habil. Michael Frank
Moduldauer
1 Semester
Regelsemester
Wintersemester
Leistungspunkte *)
2. Fachsemester/jedes
Sommersemester
Sommersemester
0
5
5
Unterrichtssprache
Deutsch
Arbeitsaufwand
Präsenzzeit 60h, Vor- und Nachbereitungszeit 15h, Projekt 15h
Voraussetzungen für die
Teilnahme
Lernziele/Kompetenzen
keine
Lehrinhalte
Prüfungsvorleistungen
Die Studenten kennen die grundlegende Herangehensweise von HCI, die Anforderungen in ihren
verschiedenen Formalisierungen, sowie kognitive, ethische und ökonomische Aspekte. Die
Wichtigkeit der Bedienung von Lebenszielen der Nutzer bei der Bereitstellung von Software für
Arbeitsabläufe wird verstanden. Sie benutzen situationsgerecht mehrere Arten von Usability-Tests
und sind in der Lage, diese neuen Erfordernissen anzupassen. Die Herausforderung der Organisation
von Produktionsprozessen mit konsequenter Usability-Orientierung im Softwarebereich wird
angenommen und mit Grundlagen des Usability-Engineerings angegangen. Anhand von
Webtechnologien werden Möglichkeiten der barrierearmen Gestaltung von Interaktionsoberflächen
beherrscht, bei grundsätzlichem Verständnis der Problematik. Die Zusatzthemen geben
grundsätzliche Einblicke und Einstiege in Teilgebiete von HCI, die nicht ausführlich behandelt
werden können. In den Veranstaltungen werden die Kompetenzen des Einfühlungsvermögens in
Lebens- und Arbeitssituationen von Menschen, des Nutzens bewährter Organisations-, Design- und
Testmethoden geschult. Gleichzeitig wird ein Gefühl der Lösbarkeit auftretender Probleme gefestigt.
1. Mensch-Maschine-Interaktion als Themengebiet der Informatik
2. Ergonomie, Usability, Interaktionsdesign: Möglichkeiten zur Beschreibung der Anforderungen;
Wahrnehmung, Lernverhalten und Psychologie; Aufgaben versus Ziele; Usability-Tests als Mittel
der Verifizierung, konkrete Testmethoden und -abläufe; Usability-Engineering
3. Barrierefreiheit, Accessibility: Anforderungen und Problemdimensionen; behinderten- und
altersgerechte Programmierung, praktische Realisierung mit entsprechenden Programmierweisen
von Webseiten
4. Aktuelle Themen und Entwicklungen im Multimedia-Bereich: Informationsvisualisierung;
systemische Hilfe zu Software; Roboter und Menschen, CHI; innovative Interaktionsmethoden;
Augmented Reality; Gamification u.a.
Erfolgreiche Bearbeitung eines vorgegebenen Anwendungsprojekts.
Lehrform Titel der Lehreinheit
SWS
Prüfungsleistung
Leistungspunkte *)
Lehreinheitsformen und
Prüfungen
Literaturempfehlungen
Vorlesung 8430 „Human Computer Interaction“
2
Klausur (PK) (120
(V)
min) oder mündliche
5
Seminar
8430 „Human Computer Interaction“
Prüfung (ca. 30 min)
2
(S)
M. Dahm, „Grundlagen der Mensch-Computer-Interaktion“, Pearson, München, 2006 oder neuer.
M. Herczeg, „Software-Ergonomie: Theorien, Modelle und Kriterien für gebrauchstaugliche interaktive
Computersysteme“, Oldenbourg, 2009 oder neuer.
F. Sarodnik, H. Brau, „Methoden der Usability Evaluation. Wissenschaftliche Grundlagen und
Verwendbarkeit
praktische Anwendungen.“, Verlag Hans Huber, Bern, 2011 oder neuer.
R. Dorau, „Emotionales Interaktionsdesign: Gesten und Mimik interaktiver Systeme“, Springer-Verlag,
Berlin, März 2011 oder neuer.
A. Cooper, R. M. Reimann, D. Cronin, “About Face”, John Wiley & Sons Ltd., 2010 oder neuer.
J. E. Hellbusch, K. Probiesch, „Barrierefreiheit verstehen und umsetzen“, Dpunkt, 2011.
Weitere Quellen werden zu den jeweiligen Themen genannt, es gibt eine Literaturliste.
Wahlpflichtmodul: MIB Studienrichtung Bibliotheksinformatik
*) 1 Leistungspunkt (LP) = 30 Aufwandsstunden
Fakultät Informatik, Mathematik und
Naturwissenschaften (IMN)
Kennzahl
8440
Bachelorstudiengang
Medieninformatik (MIB)
Studienrichtung Bibliotheksinformatik
Wahlpflichtmodul
Mediengestaltung
Dozententeam
Prof. Dr. rer. nat. Klaus Hering
verantwortlich
Moduldauer
1 Semester
Regelsemester
Wintersemester
Sommersemester
4. Fachsemester/jedes
Sommersemester
Leistungspunkte *)
0
5
5
Unterrichtssprache
Deutsch
Arbeitsaufwand
Präsenzzeit 60 h, Selbststudium 15 h, Vortragsvorbereitung 15 h, Übungsaufgaben 60h
Voraussetzungen für die
Teilnahme
Lernziele/Kompetenzen
Kenntnisse im Umfang des Multimedia-Grundkurses I+II
Lehrinhalte
Prüfungsvorleistungen
Im Mittelpunkt des Moduls steht die visuelle Mediengestaltung. Zunächst werden Aspekte der
visuellen Wahrnehmung betrachtet. Die Studenten lernen, davon ausgehend Anforderungen an den
Gestaltungsprozess unter Berücksichtigung von Aspekten des visuellen Gleichgewichts abzuleiten. Im
Detail wird das gestalterische Potenzial von Typografie, Form und Farbe vermittelt.
Begleitende Übungen sind u.a. auf die Wirkung minimaler Ausdrucksformen, die Signet- und
Postergestaltung und die Erzeugung von Animationen gerichtet. Von den Studenten ist ein Vortrag
mit Demonstrationsteil zu halten, der die Realisierung ausgewählter Prozesse aus dem Bereich der
visuellen Mediengestaltung mit einem selbst gewählten Werkzeug im Detail vorstellt.
Verständnis der wahrnehmungspsychologischen Grundlagen der visuellen Mediengestaltung und der
Wirkung grundlegender Ausdrucksmittel; Fähigkeit zur Entwicklung wirkungsvoller Präsentationen;
Werkzeug-Kompetenz und Urteilsfähigkeit in Fragen der Mediengestaltung
1. Einführung: Medium, Multimedia, Medienobjekt-Beziehungen, Multimediales Gestalten
2. Gestaltung und kreative Prozesse
3. Grundlagen der visuellen Wahrnehmung: Visuelle Wahrnehmung, Räumliches Wahrnehmen,
Visuelles Gleichgewicht, Gestaltgesetze, Optische Täuschungen
4. Grundelemente der Gestaltung: Form/Gestalt, Grundelemente der visuellen Sprache,
Ordnungssysteme, Farbe und ihre Wirkung, Typografie, Schriftentwicklung, Zeichen (Syntax,
Semantik, Pragmatik)
5. Wirkungsvolle Präsentationen: Wissenschaftlicher/gewerblicher Bereich, Vortrag – Aufbau,
Rhetorik und Medieneinsatz
6. Corporate Design: Bestandteil der Corporate Identity zusammen mit Corporate Behaviour und
Corporate Communication, Corporate Design – Richtlinien an der HTWK Leipzig
Belege (Bearbeitung von Übungsaufgaben), Referat (Vortrag)
Lehrform
Titel der Lehreinheit
SWS
Prüfungsleistung
Leistungspunkte *)
Lehreinheitsformen und
Prüfungen
Literaturempfehlungen
Vorlesung 8440 „Mediengestaltung“
2
(V)
Mündliche Prüfung
5
(ca. 20 min)
Seminar
8440 „Mediengestaltung“
2
(S)
P. Pisani, S. P. Radtke, W. Wolters, „Medienkompetenz: Handbuch Visuelle Mediengestaltung:
Visuelle Sprache - Grundlagen der Gestaltung - Konzeption digitaler Medien – Fotogestaltung und
Usability. “, Cornelsen: Scriptor, Berlin, 2012.
J. Böhringer, P. Bühler, P. Schlaich, „Kompendium der Mediengestaltung: Konzeption und Gestaltung
für Digital- und Printmedien/ Produktion und Technik für Digital- und Printmedien.“, 2 Bände,
Verwendbarkeit
Springer, Berlin, 2011.
R. Lankau, „Lehrbuch Mediengestaltung – Grundlagen der Kommunikation und Visualisierung“,
dpunkt.verlag, Heidelberg, 2007.
Ch. Fries, „Grundlagen der Mediengestaltung“, Carl Hanser Verlag, München, 2008.
W. Kandinsky, „Punkt und Linie zu Fläche“, 8. Auflage, Benteli Verlag Bern, 1986.
Pflichtmodul: MIB
*) 1 Leistungspunkt (LP) = 30 Aufwandsstunden
Fakultät Informatik, Mathematik und
Naturwissenschaften (IMN)
Kennzahl
8450
Bachelorstudiengang
Medieninformatik (MIB)
Studienrichtung Bibliotheksinformatik
Wahlpflichtmodul
Dozententeam
Medienmarketing
verantwortlich
Prof. Dr. rer. nat. habil. Michael Frank
Moduldauer
1 Semester
Regelsemester
Wintersemester
Leistungspunkte *)
4. Fachsemester/jedes
akademische Jahr
Sommersemester
0
5
5
Unterrichtssprache
Arbeitsaufwand
Voraussetzungen für die
Teilnahme
Lernziele/Kompetenzen
Deutsch
Lehrinhalte
1. Informationsgesellschaft, Medienunternehmen, Märkte
2. Medienmarketing in den entscheidenden Märkten
3. Marketing-Mix der 4 P’s
4. Marketingziele, Marketingstrategien, Beziehungsmarketing
5. Beziehungsmarketing von Abo-Zeitungen
6. Fernsehen in Dtl.: Entwicklung, Medienrecht, Medienmarketing
7. Internetökonomie am Beispiel von Medienunternehmen
8. Content-Syndication und Cross-Media Publishing
9. Marken und Medien
Hausarbeit
Prüfungsvorleistungen
Lehreinheitsformen und
Präsenzstudium 60h, Selbststudium 60h, Hausarbeit 30h
Keine
Erlernen der ökonomischen Grundsätze, Denkkategorien und Prinzipien, nach denen
Medienunternehmen arbeiten (z.T. branchenspezifisch, Gewinnmärkte und Marktabhängigkeiten,
Marketingziele, Marketingstrategien und Marketingmix);
Ausprägung einer Mitarbeiterkompetenz für Medienunternehmen in Ökonomie und
Beziehungsmarketing
Lehrform
Titel der Lehreinheit
Vorlesung
(V)
8460 „Medienmarketing“
Seminar
(S)
8460 „Medienmarketing“
SWS
2
Prüfungen
Literaturempfehlungen
2
Prüfungsleistung
Klausur (120 Minuten)
oder mündliche
Prüfung (ca. 30
Minuten)
Leistungspunkte *)
5
P. Kotler, K. L. Keller, F. Bliemel, „Marketing-Management. Strategien für wertschaffendes Handeln“,
12. Aufl., Addison-Wesley, 2007.
H. Meffert, Chr. Burmann, M. Kirchgeorg, „Marketing. Grundlagen marktorientierter
Unternehmensführung. Konzepte – Instrumente – Praxisbeispiele.“, 9. Aufl., Gabler-Verlag,
Wiesbaden, 2011.
S. Huber, „Medienmarketing“, Donau-Universität Krems, Abt. Telekommunikation, Information und
Medien, Krems, 2002.
I. Sjurts, „Strategien in der Medienbranche. Grundlagen und Fallbeispiele.“, Gabler-Verlag,
Wiesbaden, 2002.
B. Müller-Kalthoff, B.: „Cross-Media Management. Content-Strategien erfolgreich umsetzen.“,
Verwendbarkeit
Springer, Berlin, 2002.
Chr. Graf, „Einführung in die Medienwirtschaft“, Oldenbourg Verlag, 2011.
M. Gläser. „Medienmanagement“, Verlag Franz Vahlen, München, 2008/2010.
B. W. Wirtz, „Medien- und Internetmanagement.“, 7. Aufl., Gabler-Verlag, Wiesbaden, 2010.
Chr. Anderson, B. Schöbitz, Dz. Vode, „Free - Kostenlos: Geschäftsmodelle für die Herausforderungen
des Internets“, Campus-Verlag, 2009.
Wahlpflichtmodul: MIB Studienrichtung Bibliotheksinformatik
*) 1 Leistungspunkt (LP) = 30 Aufwandsstunden
Fakultät Informatik, Mathematik und
Naturwissenschaften (IMN)
Kennzahl
8460
Bachelorstudiengang
Medieninformatik (MIB)
Studienrichtung Bibliotheksinformatik
Wahlpflichtmodul
Mobile Plattformen
Dozententeam
N. N.
verantwortlich
Moduldauer
Regelsemester
1 Semester
Wintersemester
Leistungspunkte *)
5. Fachsemester/jedes
Sommersemester
Sommersemester
5
0
5
Unterrichtssprache
Deutsch
Arbeitsaufwand
Präsenzzeit 60 h, Selbststudium 60 h, Projekt 30 h
Voraussetzungen für die
Teilnahme
Lernziele/Kompetenzen
Grundkenntnisse in der Webprogrammierung oder in einer höheren Programmiersprache
Lehrinhalte
Prüfungsvorleistungen
Verständnis für die verschiedenen Entwicklungsansätze (web, hybrid, plattform) und Kenntnisse zu
den entsprechenden Entwicklungswegen erwerben; Kenntnisse zu Möglichkeiten von Cross-PlattformEntwicklungen aneignen; vertiefte praktische Kenntnisse zu einem der Entwicklungswege anhand
eines Projektes aufbauen
1. Ökosysteme von mobilen Plattformen am Markt, technische Charakteristika und Parameter, crossmediale Ansätze
2. Apps und andere Arten von Anwendungen auf mobilen Plattformen
3. Programmiersprachen und Frameworks für die plattform- bzw. hybrid-orientierte
Entwicklungsweise, Entwicklungsansätze für Cross-Plattform-Entwicklungen
4. Entwicklungsumgebungen, Werkzeuge, Testumgebungen
5. Praktische Vertiefung von mindestens einem Entwicklungsansatz durch Erarbeiten der
Programmierkenntnisse an einem kleinen Projekt
Keine
Lehrform Titel der Lehreinheit
SWS
Prüfungsleistung
Leistungspunkte *)
Lehreinheitsformen und
Prüfungen
Literaturempfehlungen
Verwendbarkeit
Vorlesung 8460 „Mobile Plattformen“
2
(V)
Projekt
Seminar
8460 „Mobile Plattformen“
2
(S)
Literatur muss stets aktuell zusammengestellt werden, da der Markt sehr dynamisch ist.
Wahlpflichtmodul: MIB Studienrichtung Bibliotheksinformatik
*) 1 Leistungspunkt (LP) = 30 Aufwandsstunden
5
Fakultät Informatik, Mathematik und
Naturwissenschaften (IMN)
Kennzahl
8470
Bachelorstudiengang
Medieninformatik (MIB)
Studienrichtung Bibliotheksinformatik
Wahlpflichtmodul
Multimedia-Technologie
Dozententeam
Prof. Dr. rer. nat. habil. Michael Frank
verantwortlich
Moduldauer
Regelsemester
1 Semester
Wintersemester
Leistungspunkte *)
5. Fachsemester/jedes
Wintersemester
Sommersemester
5
5
Unterrichtssprache
Deutsch
Arbeitsaufwand
Präsenzzeit 60 h, Selbststudium 60 h, Projekte 30h
Voraussetzungen für die
Teilnahme
Lernziele/Kompetenzen
HTML, Scripting, Grundlagen grafischen und multimedialen Gestaltens, Kenntnisse von
Datenformaten
Erlernen von Prinzipien multimedialen Gestaltens durch Programmierung interaktiver Präsentationen
unter zeitlicher Synchronisation stiller und kontinuierlicher Medien
und durch Programmierung von dynamisierten Vektorgrafiken;
Vermittlung der Grundlagen der eXtensible Markup Language (XML) und der
Möglichkeiten von standardisierten Open Source XML-Applikationen
1. Multimediale Dokumente, Hypertext, Hypervideo
2. Grundlagen der eXtensible Markup Language (XML)
3. Synchronized Multimedia Integration Language (SMIL), zeitliche Synchronisation von Medien in
multimedialen Systemen
4. Scalable Vector Graphics (SVG), Vektorgrafiken, Dynamisierung mit JavaScript, Nutzung in
HTML5
5. Übersichten über weitere XML-basierte multimediale Anwendungen
Programmierung je einer SMIL- und SVG-Anwendung
Lehrinhalte
Prüfungsvorleistungen
Lehrform Titel der Lehreinheit
SWS
Prüfungsleistung
Leistungspunkte *)
Lehreinheitsformen und
Prüfungen
Literaturempfehlungen
Verwendbarkeit
Vorlesung 8470 „Multimedia-Technologie“
Klausur (120 min)
2
(V)
5
oder mündliche
Seminar
8470 „Multimedia-Technologie“
Prüfung (ca. 30 min)
2
(S)
R. Steinmetz, „Multimedia-Technologie: Grundlagen, Komponenten und Systeme“, Springer-Verlag,
Berlin, 2000.
H. Erlenkötter, „XML – Extensible Markup Language von Anfang an“, Rowohlt Taschenbuch Verlag,
Reinbek bei Hamburg, 2001/2003. (oder andere XML-Einführungen)
D. C. A. Bulterman, L. Rutledge, „SMIL 2.0. Interactive Multimedia for Web and Mobile Devices.“,
Springer-Verlag, Berlin, 2004.
D. C. A. Bulterman, L. Rutledge, “SMIL 3.0: Flexible Multimedia for Web, Mobile Devices and Daisy
Talking Books“, Springer-Verlag, Berlin, 2008.
I. Fibinger, I.: „SVG – Scalable Vector Graphics. Praxiswegweiser und Referenz für den neuen
Vektorgrafikstandard.“, Markt+Technik Verlag, München, 2002.
A. Adam, A.: „SVG – Scalable Vector Graphics. Das Praxisbuch.“, Franzi‘s Verlag GmbH, Poing, 2002.
A. Watt, A. et al.: „SVG unleashed“, Sams Publishing, Indianapolis, USA, 2002.
Weitere Literatur, Tutorials und Beispiele aus dem Internet.
Wahlpflichtmodul: MIB Studienrichtung Bibliotheksinformatik
*) 1 Leistungspunkt (LP) = 30 Aufwandsstunden
Teil II
Wahlpflichtmodule B
Fakultät Informatik, Mathematik und
Naturwissenschaften (IMN)
Kennzahl
8610
Bachelorstudiengang
Medieninformatik (MIB)
Studienrichtung Bibliotheksinformatik
Wahlpflichtmodul
Dozententeam
verantwortlich
Moduldauer
Regelsemester
Geschichtswissenschaftliche Fachinformation
N. N.
1 Semester
Wintersemester
Leistungspunkte *)
5
Unterrichtssprache
Deutsch
Arbeitsaufwand
Präsenzzeit 60h, Selbststudium 90h
Voraussetzungen für die
Teilnahme
Lernziele/Kompetenzen
keine
Lehrinhalte
Prüfungsvorleistungen
4. oder 5. Fachsemester/jedes
zweite akademische Jahr
Sommersemester
5
5
Grundlegende Kenntnis der Begrifflichkeiten: Geschichte, Geschichtsbild, Geschichtsbewusstsein,
Geschichtswissenschaft, Geschichtsschreibung; Vertrautheit mit dem polydimensionalen Charakter
von Geschichte und dessen Auswirkungen auf bibliothekarische Klassifikationen; Kenntnis der
Spezifika des Informationsbedarfs in der Geschichtswissenschaft und in den historischen
Hilfswissenschaften; Vertrautheit mit den Begriffen Quelle, Quellenkunde und Quellenkritik; Kenntnis
der wichtigsten Informationsanbieter in der Geschichtswissenschaft sowie grundlegender
geschichtswissenschaftlicher Informationsmittel; Fähigkeit zur Recherche in grundlegenden
geschichtswissenschaftlichen Fachinformationsmitteln; Fähigkeiten zur Erstellung kleinerer
fachgebundener Informationsmittel
1. Fachspezifischer Informationsbedarf in der Geschichtswissenschaft und in den historischen
Hilfswissenschaften
2. Fachinterne und bibliothekarische Klassifikationen
3. Einführung in die historische Quellenkunde und Überblick über die historischen
Hilfswissenschaften und die ihnen eigenen Informationsmittel
4. Organisation der geschichtswissenschaftlichen Fachinformation im nationalen und internationalen
Rahmen; wesentliche Fachinformationsmittel in der Geschichtswissenschaft
5. Grundlagen der Erarbeitung fachgebundener Informationsmittel
keine
Lehrform
Titel der Lehreinheit
SWS
Prüfungsleistung
Prüfungen
Seminar
(S)
8610 Geschichtswissenschaftliche
Fachinformation
Literaturempfehlungen
Literaturempfehlungen werden zu Beginn der Lehrveranstaltung zur Verfügung gestellt
Verwendbarkeit
Wahlpflichtmodul: MIB Studienrichtung Bibliotheksinformatik
Lehreinheitsformen und
*) 1 Leistungspunkt (LP) = 30 Aufwandsstunden
4
Klausur (PK) 120 min.
Leistungspunkte *)
5
Fakultät Informatik, Mathematik und
Naturwissenschaften (IMN)
Kennzahl
8620
Bachelorstudiengang
Medieninformatik (MIB)
Studienrichtung Bibliotheksinformatik
Wahlpflichtmodul
Dozententeam
Information Retrieval
verantwortlich
Prof. M.A. Regine Scheffel
Moduldauer
1 Semester
Regelsemester
Wintersemester
Leistungspunkte *)
5
Unterrichtssprache
Deutsch
Arbeitsaufwand
Präsenzzeit 60h, Selbststudium 90h
Voraussetzungen für die
Teilnahme
Lernziele/Kompetenzen
keine
Lehrinhalte
Prüfungsvorleistungen
5. Fachsemester/jedes
akademische Jahr
Sommersemester
0
5
Kenntnisse über die Abgrenzung von Onlinedatenbanken und Suchmaschinen; Kenntnisse der
Strukturen und aktuellen Entwicklungen im Bereich der Fachinformation; Kenntnisse zu Aufbau und
Inhalt wichtiger Datenbanken aus unterschiedlichen Fachgebieten; Fähigkeiten zur Vorbereitung,
Durchführung und Nachbereitung von Recherchen
1. Überblick über die (Fach-)Informationslandschaft in Abgrenzung zu allgemeiner Information aus
Netzen
2. Grundlagen des Information Retrieval
3. Arten und Inhalte von Online-Datenbanken
4. Methoden des Information Retrieval, Entwicklung von Recherchestrategien
5. Neue Entwicklungen bei Retrieval und Online-Bereitstellung von Fachinformation
Keine
Lehrform
Titel der Lehreinheit
SWS
Prüfungsleistung
Seminar
(S)
8620 Information Retrieval
Prüfungen
Literaturempfehlungen
Übung (Ü) 8620 Information Retrieval
2
Literaturempfehlungen werden zu Beginn der Lehrveranstaltung zur Verfügung gestellt
Verwendbarkeit
Wahlpflichtmodul: MIB Studienrichtung Bibliotheksinformatik
Lehreinheitsformen und
*) 1 Leistungspunkt (LP) = 30 Aufwandsstunden
2
Klausur (PK) 120 min.
Leistungspunkte *)
5
Fakultät Informatik, Mathematik und
Naturwissenschaften (IMN)
Kennzahl
8630
Bachelorstudiengang
Medieninformatik (MIB)
Studienrichtung Bibliotheksinformatik
Wahlpflichtmodul
Dozententeam
Inhaltserschließung: Vertiefung
verantwortlich
N. N., Dipl.-Bibl. (Univ.) Ursula Orbeck
Moduldauer
1 Semester
Regelsemester
Wintersemester
Leistungspunkte *)
5
Unterrichtssprache
Deutsch
Arbeitsaufwand
Präsenzzeit 60h, Selbststudium 90h
Voraussetzungen für die
Teilnahme
Lernziele/Kompetenzen
keine
Lehrinhalte
Prüfungsvorleistungen
Lehreinheitsformen und
4. oder 5. Fachsemester/jedes
akademische Jahr
Sommersemester
5
5
Kenntnis der Metatextformen gemäß DIN 1426; Fähigkeiten und Fertigkeiten im Annotieren,
Vertiefte Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten in der Anwendung der RSWK; Vertiefte
Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten in der Anwendung von DDC deutsch, UDC, RVK, KAB und
ASB
1. Grundlagen der Inhaltserschließung durch Metatexte
2. RSWK als bedeutendstes deutsches Regelwerk zur gebundenen verbalen Indexierung
3. Wichtigste Universalklassifikationen für deutsche Bibliotheken (DDC deutsch, UDC, RVK, KAB, ASB)
Keine
Lehrform
Titel der Lehreinheit
Seminar
(S)
8630 Inhaltserschließung: Vertiefung
SWS
2
Prüfungsleistung
Klausur (PK) 120 min.
Prüfungen
Literaturempfehlungen
Übung (Ü) 8630 Inhaltserschließung: Vertiefung
2
Literaturempfehlungen werden zu Beginn der Lehrveranstaltung zur Verfügung gestellt
Verwendbarkeit
Wahlpflichtmodul: MIB Studienrichtung Bibliotheksinformatik
*) 1 Leistungspunkt (LP) = 30 Aufwandsstunden
Leistungspunkte *)
5
Fakultät Informatik, Mathematik und
Naturwissenschaften (IMN)
Kennzahl
8640
Bachelorstudiengang
Medieninformatik (MIB)
Studienrichtung Bibliotheksinformatik
Wahlpflichtmodul
Dozententeam
Medizinische Fachinformation
verantwortlich
N. N.
Moduldauer
1 Semester
Regelsemester
Wintersemester
Leistungspunkte *)
5
Unterrichtssprache
Arbeitsaufwand
Deutsch
Voraussetzungen für die
Teilnahme
Lernziele/Kompetenzen
keine
Lehrinhalte
Prüfungsvorleistungen
4. oder 5. Fachsemester/jedes
zweite akademische Jahr
Sommersemester
5
5
Präsenzzeit 60h, Selbststudium 90h
Kenntnis der Spezifika des Informationsbedarfs in der Medizin, der Aufgaben und Ziele medizinischer
Dokumentation und ihrer charakteristischen Methoden; Kenntnis der charakteristischen Merkmale
wichtiger Fachklassifikationen in der Medizin (ICD, ICPM, SNOMED, TNM), Vertiefte und
anwendungsbereite Kenntnis der Medical Subject Headings; Verständnis der historischen Entwicklung
des Informationstransfers in der Medizin; Kenntnis der wichtigsten Informationsanbieter in der
Medizin; Kenntnis von und Fähigkeit zur Recherche in grundlegenden medizinischen
Fachinformationsmittel; Fähigkeiten zur Erstellung kleinerer fachgebundener Informationsmittel
1. Fachspezifischer Informationsbedarf in der Medizin: Charakteristik u. Typologie
2. Einführung in Aufgaben, Ziele und Methoden der medizinischen Dokumentation
3. Medizinische Fachklassifikationen und fachbibliographische Sacherschließung
4. Geschichte des Informationstransfers in der Medizin
5. Organisation der medizinischen Fachinformation im nationalen und internationalen Rahmen;
wesentliche Fachinformationsmittel in der Medizin
6. Grundlagen der Erarbeitung fachgebundener Informationsmittel
keine
Lehrform
Titel der Lehreinheit
SWS
Prüfungsleistung
Prüfungen
Seminar
(S)
8640 Medizinische Fachinformation
Literaturempfehlungen
Literaturempfehlungen werden zu Beginn der Lehrveranstaltung zur Verfügung gestellt
Verwendbarkeit
Wahlpflichtmodul: MIB Studienrichtung Bibliotheksinformatik
Lehreinheitsformen und
*) 1 Leistungspunkt (LP) = 30 Aufwandsstunden 4
Klausur (PK) 120 min.
Leistungspunkte *)
5
Fakultät Informatik, Mathematik und
Naturwissenschaften (IMN)
Kennzahl
8650
Bachelorstudiengang
Medieninformatik (MIB)
Studienrichtung Bibliotheksinformatik
Wahlpflichtmodul
Dozententeam
Öffentlichkeitsarbeit
verantwortlich
Prof. Dr. Andrea Nikolaizig
Moduldauer
1 Semester
Regelsemester
Wintersemester
Leistungspunkte *)
5
Unterrichtssprache
Deutsch
Arbeitsaufwand
Präsenzzeit 60h, Selbststudium 90h
Voraussetzungen für die
Teilnahme
Lernziele/Kompetenzen
keine
Lehrinhalte
Prüfungsvorleistungen
Lehreinheitsformen und
5. Fachsemester/jedes
akademische Jahr
Sommersemester
0
5
Kenntnisse und grundlegende Fähigkeiten zur Planung von Öffentlichkeitsarbeit, Erkennen
notwendiger Ressourcen; Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten der notwendigen Arbeitsschritte
für die Realisierung einzelner Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit; Fähigkeit zur Adaption des
Einzelbeispiels auf andere Anwendungsfälle
1. Ziele, Zielgruppen und Methoden der Öffentlichkeitsarbeit von Bibliotheken und
Informationseinrichtungen
2. Öffentlichkeitsarbeit in der Organisationsstruktur von Bibliotheken und Informationseinrichtungen
3. Planungsprozess der Öffentlichkeitsarbeit, Qualifikationsanforderungen an das Personal
4. Bearbeitung eines Fallbeispiels mit den Instrumenten der Öffentlichkeitsarbeit/ Werbung:
Planung, Realisierung, Evaluierung, Präsentation
Keine
Lehrform
Titel der Lehreinheit
Seminar
(S)
8650 Öffentlichkeitsarbeit
SWS
1
Prüfungsleistung
Hausarbeit
Prüfungen
Literaturempfehlungen
Übung (Ü) 8650 Öffentlichkeitsarbeit
3
Literaturempfehlungen werden zu Beginn der Lehrveranstaltung zur Verfügung gestellt
Verwendbarkeit
Wahlpflichtmodul: MIB Studienrichtung Bibliotheksinformatik
*) 1 Leistungspunkt (LP) = 30 Aufwandsstunden Leistungspunkte *)
5
Fakultät
Informatik, Mathematik
und Naturwissenschaften
Anlage 2 zur Studienordnung
der Bachelorstudiengänge Informatik und Medieninformatik
Praktikumsordnung
für die
Bachelorstudiengänge
Informatik
Medieninformatik
an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur (HTWK) Leipzig
(PraktO–B IN MI)
vom 9. April 2013
§1
Geltungsbereich
Diese Ordnung gilt für die Studierenden der Bachelorstudiengänge Informatik und Medieninformatik an
der Fakultät Informatik, Mathematik und Naturwissenschaften der Hochschule für Technik, Wirtschaft
und Kultur Leipzig.
§2
Inhalt
Diese Ordnung ist ergänzender Teil der Studienordnungen der Bachelorstudiengänge Informatik und
Medieninformatik (StudO-INB bzw. StudO-MIB). Das Informationspraktikum findet im zweiten Fachsemester der Studienrichtung Bibliotheksinformatik der Studienrichtung Medieninformatik statt, entweder
vor Beginn oder nach Ende der Präsenzzeit dieses Semesters. Die Praxisphase beinhaltet im sechsten
Fachsemester die Bearbeitung eines Praxisprojektes und die Anfertigung der Bachelorarbeit. Diese Ordnung betrifft allein das Praxisprojekt.
Für ein Informationspraktikum bzw. Praxisprojekt im Ausland, das seitens der Hochschule besonders gefördert wird, gilt diese Ordnung analog.
§3
Ziel des Informationspraktikums und des Praxisprojekts
Im Informationspraktikum sollen die Studenten wesentliche Aufgaben, Tätigkeiten und Arbeitsabläufe
in einer Bibliothek oder in einer anderen informationsvermittelnden Einrichtung kennen lernen.
Das Praxisprojekt ist als integrierter Bestandteil des Studiums grundsätzlich dem Ausbildungsziel des
Studiengangs INB bzw. MIB untergeordnet. Das Praxisprojekt hat insbesondere das Ziel, eine enge Verbindung zwischen Studium und Berufspraxis herzustellen und die Studierenden in die Berufswirklichkeit zu versetzen. Dabei sollen die Studierenden ihren eigenen theoretischen Kenntnisstand anhand
der berufsspezifischen Praxisanforderungen überprüfen und ableiten, wo und in welcher Richtung sie
ihr theoretisches Wissen vertiefen und erweitern müssen. Gleichzeitig können die Studenten ihre besonderen Neigungen, Fähigkeiten und Fertigkeiten mit den Anforderungen einzelner Tätigkeitsbereiche
vergleichen und damit die Wahl ihres künftigen Einsatzes nach Studienabschluss mit größerer Sicherheit treffen. Ebenso soll das Praxisprojekt zur Vertiefung sozialer Kompetenzen beitragen.
§4
Einsatzgebiete
(1)
Das Informationspraktikum wird in einer bibliothekarischen Einrichtung oder bei einem ITDienstleister für Bibliotheken bzw. für bibliothekarische Informationssysteme absolviert.
(2)
Das Praxisprojekt umfasst die Bearbeitung einer Schwerpunktaufgabe in einem IT-Projekt. Als
Tätigkeiten kommen beispielsweise in Frage:
•
•
•
•
•
•
Kommerzielle oder wissenschaftlich-technische Anwendungsprogrammierung
Systemprogrammierung (Betriebssysteme, Compiler)
Programmierung von (multimedialen) Informationssystemen, Datenbankanwendungen und Informationsvisualisierungen
Programmierung von Anwendungen für mobile Geräte
Entwicklung, Adaption und Einsatz von Content Management Systemen
Programmierung von E-Learning-Systemen
•
•
•
•
•
•
•
(3)
Mediengestaltung oder digitale Spieleentwicklung
Entwicklung von CAD-Systemen
Hardwareentwicklung
Administration von Rechnernetzen
Evaluation und Bewertung von Softwaresystemen
Entwurf von Anwendungskonzepten und Einsatzvorbereitung von IT-Systemen
Unternehmen der Informationswirtschaft, Bibliotheken und deren IT-Dienstleistern
Nicht als Praxisprojekt anerkannt werden beispielsweise:
•
•
•
•
•
Tätigkeit auf Messen und Ausstellungen
Verkaufs- und Vertriebstätigkeit
Anwendungsberatung zum Einsatz von Standardsoftware
Kurzzeitige Anwenderschulung
Reine Literaturstudien
(4)
Die Praxisphase kann in Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, des Dienstleistungsbereiches, in Institutionen der öffentlichen Hand und in Forschungseinrichtungen absolviert werden.
§5
Umfang und Zeiträume
(1)
Das Informationspraktikum umfasst 150 Stunden praktische Tätigkeit in Einrichtungen, die starken Bezug zur Bibliotheksinformatik haben (Vollzeittätigkeit).
(2)
Das Praxisprojekt umfasst mindestens 12 Wochen praktische Tätigkeit im Berufsfeld (Vollzeittätigkeit). Dabei werden den Studenten in geeigneten Ausbildungsstellen – nachfolgend Praxisstellen genannt – praktische Erfahrungen und Kenntnisse zur Ergänzung der theoretischen Ausbildung vermittelt.
(3)
Für die Praxisphase ist das 6. Fachsemester vorgesehen. Das Praxisprojekt muss bis spätestens
2 Wochen vor dem Ende der Vorlesungszeit im Sommersemester abgeschlossen sein. Über Ausnahmen
entscheidet der Praktikumsbeauftragte des jeweiligen Studienganges.
§6
Zulassung
(1)
Das Informationspraktikum hat keine Zulassungsvoraussetzungen.
(2)
Die Zulassung zur Praxisphase setzt in der Regel das Bestehen aller in der Studienordnung für
die ersten drei Fachsemester vorgesehenen Prüfungen voraus. Über Ausnahmen entscheidet der Prüfungsausschuss auf Antrag des Studenten unter Einbeziehung des Praktikumsbeauftragten des betreffenden Studienganges. Eine Zulassung kann erteilt werden, wenn absehbar ist, dass die noch offenen
Prüfungsleistungen aus dem Grundstudium bis zum Beginn der Praxisphase erbracht werden können.
(2)
Die Zulassung zum Informationspraktikum bzw. zum Praxisprojekt setzt weiterhin die Einreichung folgender Unterlagen an das Praktikantenamt voraus:
a) Ausgefüllter Antrag auf Zulassung zum Informationspraktikum bzw. Praxisprojekt (Formblatt)
b) Ausbildungsvertrag (Formblatt der Hochschule oder der Praxisstelle, 3fach),
c) Ausbildungsplan.
(3)
Die unter (2) genannten Unterlagen sind spätestens 4 Wochen vor Beginn der Zeit des Informationspraktikums bzw. der Praxisphase einzureichen. Über Ausnahmen entscheidet der Praktikumsbeauftragte des jeweiligen Studienganges.
(4)
Das Praktikantenamt entscheidet aufgrund der eingereichten Unterlagen über die Zulassung
zum Informationspraktikum bzw. Praxisprojekt. Die Zulassung wird auf dem Zulassungsantrag vermerkt.
§7
Praxisstelle, Betreuung
(1)
Bei der Auswahl von Praxisstellen werden die Studenten durch den Praktikumsbeauftragten beraten und unterstützt. Jeder Student sollte sich selbst um eine geeignete Praxisstelle und den Abschluss eines entsprechenden Ausbildungsvertrages bemühen. Bleibt die Suche des Studenten erfolglos,
so kann ihm eine geeignete Praxisstelle vom Praktikumsbeauftragten zugewiesen werden.
(2)
Mit der Praxisstelle ist ein Ausbildungsplan abzustimmen und schriftlich zu formulieren. Der
Ausbildungsplan wird vom Betrieb für die Ausbildung des Studenten entwickelt und ist verbindlich. Er
soll die vorgesehenen Tätigkeiten mit den dafür geplanten Zeiten und den Namen der Betreuer im Betrieb enthalten. Der Ausbildungsplan muss den in §§ 3 und 4 genannten Richtlinien für die Ausbildung
in der Praxisphase entsprechen.
(3)
Dem Praktikantenamt der Fakultät obliegt die organisatorische Betreuung des Studenten während der Praxisphase und die Pflege der Beziehungen zu den Praxisstellen. Das Praktikantenamt wird
repräsentiert durch die Praktikumsbeauftragten für die Studiengänge Informatik und Medieninformatik.
(4)
Der Student erhält von Seiten der Fakultät einen Hochschullehrer als fachlichen Betreuer, der
am Ende auch für die Bewertung des Praxisprojekts verantwortlich ist. Der Student hält Kontakt zum
Hochschulbetreuer und unterrichtet ihn regelmäßig über den Fortgang der Arbeiten. Der Student hat
das Vorschlagsrecht bei der Auswahl eines Hochschullehrers und kann dabei Unterstützung durch den
Praktikumsbeauftragten des jeweiligen Studiengangs erhalten.
(5)
Die Praxisstelle gewährleistet die im Ausbildungsvertrag festgelegten Bedingungen und sichert,
dass der Student entsprechend des Ausbildungsplanes eingesetzt wird.
(6)
Während der Praktikantentätigkeit hat der Student die Weisungen des Beauftragten der Praxisstelle zu befolgen und die Arbeitsordnung etc. der Einrichtung einzuhalten.
(7)
Bei Zweifeln am zweckentsprechenden Einsatz des Studenten in der Praxisstelle wirkt der Praktikumsbeauftragte auf Abhilfe hin.
(8)
In Ausnahmefällen, soweit ausreichend Praxisstellen nachweislich nicht zur Verfügung stehen
oder ein Praktikum infolge wirtschaftlicher Probleme des Praktikumsbetriebs abgebrochen werden muss,
kann das Praxisprojekt durch gleichwertige Teilprojekte ersetzt werden. Die Entscheidung darüber obliegt dem Prüfungsausschuss.
§8
Ausbildungsvertrag
(1)
Jeder Student schließt vor Beginn des Informationspraktikums bzw. des Praxisprojektes mit der
Praxisstelle einen Ausbildungsvertrag ab (Formblätter der Hochschule oder der Praxisstelle).
(2)
Der Ausbildungsvertrag wird in drei gleichlautenden Ausfertigungen von den Vertragsschließen-
den (Student, Praxisstelle) unterzeichnet und vom Praktikumsbeauftragten nach inhaltlicher Prüfung
gegengezeichnet. Erst mit dieser Gegenzeichnung ist das Praktikum als Praxisprojekt im Sinne der Studienordnung anerkannt. Es ist ein kurzer Ausbildungsplan zu erstellen und einzureichen.
(3)
Der Student ist während der Praxisphase nur im Rahmen von Aufenthalten an der HTWK über die
Hochschule unfallversichert. Im Betrieb ist er nach §2 Abs. 1 und nach §133 Abs. 1 SGB VII den Beschäftigten des Praktikumsbetriebs gleichgestellt und somit durch den Betrieb bei dessen Berufsgenossenschaft gesetzlich unfallversichert. Über alle Gefahren im Betrieb ist der Student in der Praxisstelle
zu belehren. Diese Arbeits- und Unfallschutzbelehrung erfolgt aktenkundig zum Tätigkeitsbeginn.
(4)
Alle mit dem Ausbildungsvertrag in Verbindung stehenden Ausgaben trägt der Student. Eine
Aufwandsvergütung seitens der Praxisstelle ist anzustreben.
(5)
Die Hochschule kommt für Schäden, die der Student während der Praxisphase verursacht, nicht
auf. Sofern keine Gruppenhaftpflichtversicherung besteht, wird empfohlen, eine private Haftpflichtversicherung für Studierende abzuschließen. Die Praxisstelle ist berechtigt, den Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung zu fordern.
§9
Anerkennung des Praxisprojektes
(1)
Jeder Student fertigt einen Praktikumsbericht an. Darin sind insbesondere seine Aufgaben während der Praxisphase, die Einbindung seiner Tätigkeit in den Arbeitsablauf der Praxisstelle, Art und Umfang der verwendeten Werkzeuge und Methoden sowie eine persönliche Einschätzung des Nutzeffekts
und eventueller Schwierigkeiten im Rahmen des Praxisprojekts wiederzugeben. Der Praxisbericht ist zusammen mit dem von der Praxisstelle zu bestätigenden Tätigkeitsnachweis (Formblatt) beim Praktikantenamt einzureichen.
(2)
Praktikumsbericht und Tätigkeitsnachweis sind spätestens zwei Wochen nach Ableistung der
Praxisphase im Praktikantenamt abzugeben. Eine Kopie des Praktikumsberichts ist dem betreuenden
Hochschullehrer vom Studenten rechtzeitig vor dem Kolloquium zugänglich zu machen.
(3)
Zum Praktikumsbericht wird ein Kolloquium durchgeführt. Das Kolloquium wird durch den betreuenden Hochschullehrer bewertet. Auf der Grundlage dieser Bewertung und der im Absatz 2 genannten Unterlagen entscheidet das Praktikantenamt, ob das Praxisprojekt erfolgreich abgeleistet wurde
bzw. ob es ganz oder teilweise zu wiederholen ist.
(4)
Eine komplette Wiederholung des Informationspraktikums bzw. des Praxisprojektes unterliegt
den Regelungen für erste und zweite Wiederholungsprüfungen gemäß Prüfungsordnung. Nach einem
dritten nicht positiv bewerteten Abschluss des Informationspraktikums bzw. des Praxisprojekts hat der
Student den Prüfungsanspruch verloren.
(5)
Bei unvorhersehbarem und nicht in der Person des Praktikanten begründetem Wechsel der Praxisstelle ist durch Beschluss des Prüfungsausschusses – auch bei geringfügiger Kürzung des Tätigkeitsumfanges – eine Anerkennung des Praxisprojekts möglich.
§ 10
Freistellungen
(1)
Während des Informationspraktikums und der Praxisphase als festem Studienbestandteil bleibt
der Student Angehöriger der HTWK Leipzig mit seinen Rechten und Pflichten.
(2)
Während des Informationspraktikums bzw. der Praxisphase hat der Student keinen Rechtsan-
spruch auf Urlaub. Die Praxisstelle kann in der Praxisphase eine Freistellung von bis zu 10 Werktagen
gewähren.
(3)
Für während des Informationspraktikums bzw. der Praxisphase eventuell nachzuholende Prüfungsleistungen ist nach Absprache mit dem Beauftragten der Praxisstelle Freistellung zu gewähren.
Der Student muss sich in der Praxisphase für beabsichtigte Prüfungsteilnahmen fristgerecht im Prüfungsamt anmelden.
§ 11
Praxisprojekt im Ausland
(1) Das Informationspraktikum bzw. das Praxisprojekt kann auch in Firmen und Einrichtungen außerhalb Deutschlands absolviert werden, sofern die Tätigkeit den Grundsätzen von § 3 genügt.
(2) Die Rechtsstellung des Studenten ergibt sich auch bei einem Informationspraktikum bzw. einer
Praxisphase im Ausland aus den Bestimmungen von § 8. In Bezug auf Unfall-, Kranken- und Haftpflichtversicherungen sind durch den Studenten die Besonderheiten des Aufenthaltslandes zu berücksichtigen und gegebenenfalls zusätzliche Vorkehrungen zu treffen. Die gesetzliche Unfallversicherung
der BRD gilt im Ausland nicht.
§ 12
Schlussbestimmungen
Die Anlagen 1-3 (1: Ausbildungsvertrag; 2: Tätigkeitsnachweis; 3: Antrag auf Zulassung) sind verbindliche Formen der Vertragsgestaltung und Berichterstattung.
Anmerkungen:
Anstelle von Anlage 1 kann auch ein von der Praxisstelle vorgegebenes Formular verwendet werden.
Ausländische Dokumente sind in deutscher oder englischer Sprache bzw. in beglaubigter Übersetzung
vorzulegen.
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