Wöhrle Benutzerhandbuch für CS121 Serie +
Version: 2013-04-12
UPS WEB/SNMP MANAGER
CS121 Serie
+ Zusatzkomponenten
(CS121-Erweiterungen)
Benutzerhandbuch – Deutsch
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2
Benutzerhandbuch - Deutsch
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3
Benutzerhandbuch - Deutsch
3
1.
1.1
1.1.1
1.2
1.3
1.3.1
1.3.2
1.4
1.5
1.6
Die CS121-Familie
Der CS121-Adapter
Allgemeine Informationen
Modellübersicht
Lieferumfang
Funktionsübersicht des CS121
Funktionsumfang des CS121
Die Kommunikation mit dem CS121-Adapter
CS121-Übersicht der Anschlüsse und Meldeleuchten
Eine typische Installation – Der CS121 im Netzwerk
6
6
6
6
8
9
11
12
13
15
2.
Schnellstart
15
3.
3.1
3.1.1
3.1.2
3.2
3.3
3.3.1
3.3.2
3.3.3
3.3.4
3.3.4.1
3.3.4.2
3.3.4.3
3.4
4.
4.1
4.2
4.2.1
4.2.2
4.2.3
4.2.4
4.2.5
4.2.6
4.2.7
4.2.8
4.2.9
4.2.10
4.2.11
4.2.12
4.2.13
4.2.13.1
4.2.13.2
4.2.13.3
4.2.13.4
4.2.13.5
4.2.13.6
4.2.13.7
4.2.13.8
4.2.13.9
4.2.13.10
4.2.13.11
4.2.13.12
4.2.13.13
4.2.13.14
Grundinbetriebnahme CS121
Der Anschluß des CS121 ...
... über das LAN
... über die serielle Schnittstelle
Überprüfung der CS121-Anschlüsse
Einrichtung der Basis-Netzwerkkonfiguration
DHCP - Automatisches Beziehen einer IP-Adresse
Manuelle Einrichtung der statischen CS121 Netzwerkadresse
HTTP/Webbrowser-Konfiguration
Konfiguration mit Telnet / MS-HyperTerminal
Hauptmenü & IP-Einstellungen
USV-Einstellungen
Speichern der Konfiguration
Adapter-Neustart und Boot-Vorgang
Die Konfiguration des CS121
CS121 Menü „Status“
CS121 Menü „Configuration“
Datenübernahme und Sichern
USV-Modell & System
Netzwerk & Sicherheit
Der CS121 mit DHCP-Nutzung
Der CS121 mit ICMP Check
Funktion Deaktivierung HTTP Links
Konfiguration Static ARP Entries
Email
Email Trap
Email Trap Konfiguration
Timeserver
Sprache
Ereignisse / Alarm
Grundlagen der Ereignissteuerung
Threshold events
Logfile-Einträge
Email-Job
Email-To-SMS
RCCMD
AUX-Port und COM 3
SNMP
COM2 & AUX
SENSORMANAGER
RAS-Konfiguration
Scheduled Actions
Speichern der Konfiguration / Reboot
Lesen der Logfiles
16
16
16
16
16
17
17
18
18
20
20
21
22
23
23
24
25
25
26
27
28
29
30
30
30
32
33
34
35
36
36
38
38
39
40
40
41
41
43
46
47
48
49
49
4
4.3
4.3.1
4.3.2
4.3.3
4.3.3.1
4.3.3.2
4.3.3.3
4.3.3.4
4.3.3.5
4.3.3.6
4.3.3.7
4.3.3.8
4.4
RCCMD
RCCMD-Jobs
RCCMD-Jobs
Konfiguration von RCCMD Traps
RCCMD-Shutdown
Automatisches Zurücksetzen des Redundanz Alarms
RCCMD-Nachrichten (“Send RCCMD Message”)
RCCMD-Execute, -Command
Send RCCMD Trap
Send UPS shutdown
Wake on LAN (WOL)
Geplante Aufgaben (Scheduled Actions)
CS121 für Transfer Switches
52
52
53
53
55
59
60
60
63
63
64
64
65
5.
5.1
5.2
5.3
5.4
6.
6.1
6.1.1
6.1.2
6.1.3
6.1.4
6.2
6.3
6.4
Adapter Software-Updates (Firmware)
Firmwareupdate via Setup-tool
Firmwareupdate via FTP
Firmware-Flash, -Erneuerung, -Wiederherstellung
Anleitung zum Zurückspielen der “upsman.cfg”
Zusätzliche Software
RCCMD
RCCMD mit SSL auf Windows
RCCMD mit eigenen SSL Zertifikaten
RCCMD-Client als Relais-Station
Lizenzbestimmungen
jChart (DataLog Chart für alle Web-Browser)
gChart (DataLog Chart als Windows Internet Explorer Plug in)
USV-Monitor (UPSMON)
66
67
67
67
68
71
71
71
73
73
73
74
77
79
7.
7.1
7.1.1
7.1.2
7.1.3
7.1.4
7.2
7.2.1
7.3
7.3.1
7.3.2
7.3.3
7.3.4
7.3.5
7.4
7.5
7.6
7.7
7.8
7.8.1
8.
8.1
8.2
CS121-Erweiterungen
SiteSwitch4 (SS4) und SiteSwitch4AUX (SS4AUX)
SS4 - Funktionsübersicht
SS4 - Inhalt
Installation
Technische Daten
Sensor SM_T_COM
SM_T_COM Konfiguration
SENSORMANAGER & SENSORMANAGER II
Allgemeine Informationen
Installation und Netzwerkintegration
Besonderheiten des SENSORMANAGER II
Konfiguration des SENSORMANAGER II
Alarm Matrix des SENSORMANAGER II
RASMANAGER
GSM Modem – Benachrichtigung via SMS
LED-Matrix
MODBUS / PROFIBUS/LONBUS
UNMS (UPS-Network Management System)
SNMP
Fehlerbeseitigung – FAQ
Zusammenstellung der Probleme
Lösungen
80
80
81
81
81
82
82
83
84
84
85
88
89
90
91
92
94
95
96
97
99
99
99
Anhang/Appendix
A.1
A.2
A.3
A.4
108
CS121 - Technical data
108
CE- and UL-Certification
108
Cable and Circuit board configuration, Pin/AUX-Ports, SensorMan 109
CS121 WDP – Watchdog & Powermanager
113
5
A.5
A.6
A.7
A.8
A.9
A.10
A.11
A.12
A.13
A.14
A.15
A.16
A.17
A.18
A.19
A.20
A.21
A.22
Modbus Interface General information
Available Modbus Function Codes
Exception Codes
MODBUS Modes in the CS121 M (ASCII and RTU)
UPS Parameter
UPSMAN Status Bytes - Standard Device Status Bits
Bus termination
Configuration via Terminal or Telnet
TCP/IP - UDP Ports
MODBUS Cables
Available Variables of the CS121
Pin layout of Input-sockets of the SENSORMANAGER unit
Events/Alarms des CS121 – Beschreibung der Alarme
Beschreibung der Alarme für einphasige USVen
Konfiguration Microsoft SCOM 2007 als Trap Receiver (Monitor)
Telnet-Verbindungsaufbau
DHCP-Konfiguration via Telnet:
RARITAN Dominion PDU Configuration
Abbildungsverzeichnis
1.
1.1
113
114
115
115
116
135
136
136
137
137
138
139
140
144
145
155
155
156
159
Die CS121-Familie
Der CS121-Adapter
1.1.1
Allgemeine Informationen
Die CS121 Series ist eine Reihe von Produkten, die besonders für die Anlagenverwaltung im Bereich
des kritischen Ressourcenmanagements für technische Einrichtungen entwickelt wurden. Alle diese
Geräte besitzen dieselbe Kernfunktion als Endgerätemanager mit SNMP 1-Eigenschaften.
Die CS121 Geräte bekommen über SNMP Statusmeldungen von der USV und leiten daraus Info- und
Störungsmeldungen ab. Diese werden an ausgewählte Clients gesendet und/oder im Netz zur Ansicht
präsentiert.
Weiterhin kann ein Shutdown und Reboot ausgewählter Clients ausgelöst werden. Das geschieht über
RCCMD2 - Software, die auf den jeweiligen Clients installiert sein muss.
Dieses Handbuch beschreibt sowohl die Kernfunktion des CS121, als auch die Funktionen von
zusätzlichen Komponenten.
Der Aufbau und die Konfiguration der CS121 Geräte sind sehr universell. Die Anpassung muss an
viele verschiedene USV-Anlagen von weltweit angesiedelten Herstellern erfolgen können, die vielfach
unterschiedliche Fachterminologie verwenden. Dieses Handbuch kann diesbezüglich nicht auf alle
Varianten eingehen. Verschiedene Ausdrücke, Bildschirmmasken und beschriebene Details müssen
daher ggf. sinngemäß interpretiert werden.
1.2
Modellübersicht
Die CS121-Modelle:
Es gibt die CS121 als
externe Adapter und als
1
2
6
SNMP =
RCCMD =
Simple Network Management Protocol
Remote Control Command
Slotversionen (Herstellerspezifische Einschubkarte)
Gerät
CS121L
Funktion
SNMP-Adapter
CS121SC
CS121F
CS121R
CS121MOD
CS121CS MOD
CS121BL
SNMP-Adapter
SNMP-Adapter
SNMP-Adapter
SNMP-Adapter
SNMP-Adapter
SNMP-Adapter
CS121BSC
SNMP-Adapter
Anmerkungen
externer Adapter mit AC/DC-Wandler Stromversorgung
(Standard Modell mit externem Netzteil, 12V)
Slot Adapter für chinesische USV mit Slot.
Slot Adapter für FUJI UPS Japan
Slot Adapter für PILLER/CTA/RIELLO/AROS UPS Italien
Externer Adapter mit MODBUS Ausgang (RS485)
Slot Adapter mit MODBUS Ausgang (RS485)
Externer Adapter BUDGET-Model (ohne COM2- und AUXport)
Slot Adapter BUDGET-Model (ohne COM2- und AUX-port)
und weitere externe Geräte auf Basis des CS121 mit zusätzlichen Funktionen:
Gerät
SITEMANAGER
SITEMONITOR
SITESWITCH4
BACS
Funktion
Anmerkungen
SNMP-Adapter + Überwachung
Modem möglich
von USV-Anlagen und
Sensorenwerten.
Ansteuerung von Aktoren
SNMP-Adapter+ Überwachung von Modem möglich
USV-Anlagen und Sensorenwerten.
Ansteuerung von Aktoren
SNMP-Adapter
Batterieüberwachung
Eigenschaften der verschiedenen CS121-Geräte:
CS121
MODELS
CS121L
external
FEATURES and
OPTIONS
Second mini din 9
COM port for
RS232. AUX port
for digital input/
output. MODBUS
RS485 option.
Remote RAS
management
options.
CS121SC slot Like CS121 L
external.
CS121F
FUJI slot
Supported
CS121 COMMON FEATURES FOR ALL
UPS models MODELS *
All 1400 UPS All these CS121
models from
devices are capable of managing the
over 80
UPS models for which they are
different UPS
compatible via the UPS’s native serial
manuprotocol.
Each
CS121
integrates
facturers.
seamlessly into all contemporary SNMP
facility management systems.
All Chinese/
Taiwanese
standard slot
UPS models.
Second mini din 9 FUJI UPS
COM port for
RS232. AUX port
for digital input/
output. Remote
RAS management
options.
models have their own web server with
configurable event management for
automating responses to power and
UPS status conditions. This includes
Emails transmission, RCCMD net work
messages and shutdowns, logfile
entries, grafical logfile for statistics, UPS
shutdown functions and wake-up calls
for computers which have been
shutdowned before (wake-on-lan).
may be configured individually for all
actions and events
7
CS121R
Riello slot
Like CS121 F.
CS121BL
BUDGET
external
Economic CS121
with LAN UPS
management only.
(No AUX port for
dry contacts, no
COM2 interface for
modem or
environmental
sensors.
CS121BSC
Like CS121
BUDGET slot BUDGET External
CS121
MiniSlot
1.3
Like CS121 BSC
plus COM2
Multipurpose Port
Riello and
Aros UPS
have a built-in scheduler for regular
tasks like battery tests, battery
calibration and UPS shutdown/restore.
have a wide range of network
management features for alarming users
and managing other SNMP devices and
general overall Computer and Power
resource management via RCCMD.
All 1400 UPS
models from
over 50
different
manufacturer.
> 4MB include MODBUS-over-IP and an
optional MODEM interface.
offer
a
COM2
for
connecting
environmental sensors or for connecting
other products and software to manage
the UPS.
All Chinese/
Taiwanese
standard slot
UPS models.
have 2 years warranty and a free update
period of 3 years.
are made in Germany.
Minislots from
Soltec,
Voltronic and
others
Lieferumfang
Der Lieferumfang des CS121-Adapter beinhaltet standardmäßig eine Netzwerk-Adapter-Einheit mit
ergänzender Soft- und Hardware. (Bitte beachten Sie, daß in den Budget-Ausführungen nicht alle
Funktionen enthalten sind). Optional erhältlich ist auch ein Montageset für die Wand- und
Schienenmontage.
Produkt
Im Lieferumfang enthalten
Externe
Stromversorgung 1
Benutzerhandbuch
auf CD
x
x
x
x
CS121SC
(Slot Chinese)
x
x
x
CS121SCM
(Slot Chinese)
x
x
x
CS121F
(Slot FUJI)
x
x
x
CS121R
(Slot
RIELLO/AROS)
x
x
x
CS121L
(Extern)
8
Konfigurationskabel 2
Mini-8
Anschl.
RS-485
via COM2
(MODBUS)
x
CS121LM
(Extern)
x
x
CS121BL
(Budget Extern) 3
x
x
CS121BSC
(Budget Slot
Chinese) 3
1.3.1
x
x
x
x
1
(Für USA/CA UL: Supplied by NEC Class 2 Power supply only)
2
für die Konfiguration über die serielle Schnittstelle mit Terminalsoftware – und für den
Anschluß von optionalen Geräten an den CS121
3
(Konfiguration nur mit Netzwerkkabel)
Funktionsübersicht des CS121
Im SNMP Betrieb arbeitet der CS121 Adapter mit einem eingebauten Simple Network Management
Protocol (SNMP) Software Agent. Dieser Agent tauscht mit der USV über die Funktionen (Befehle)
„get“ und „set“ Statusdaten aus und leitet sog. „trap messages“ an vorbestimmte Empfänger weiter.
Diese „trap messages“ können den Benutzer über kritische Situationen der Unterbrechungsfreien
Stromversorgung (USV) informieren. Hierzu zählt z.B. das Umschalten auf Batteriebetrieb. Zusätzlich
kann der SNMP Adapter Remote Console Command (RCCMD) Signale versenden. Auf Rechnern, auf
denen die Software RCCMD installiert ist, können bestimmte Funktionen ausgelöst werden.
Besonders wichtig ist hier die Möglichkeit eines gezielten Shutdowns und Restarts.
Andererseits ist auch eine Steuerung der USV über diesen Weg möglich, z.B USV auf Bypass
schalten.
RCCMD ist eine für jeden Rechner einzeln lizenzpflichtige Zusatzsoftware.
Funktionsübersicht CS121 Professional
9
Funktionsübersicht CS121 BUDGET
Funktionsübersicht CS121 MINI
Funktionsübersicht CS121 R II
10
1.3.2
Funktionsumfang des CS121
SNMP Adapter CS121L/CS121 Slot: Der SNMP Adapter nimmt aufgrund seiner kompakten
Ausmaße nur wenig Platz in Anspruch. Der Adapter hat eine Größe von 69x126 mm. (Externer SNMP
Adapter.) – oder der Adapter kann in einen Erweiterungssteckplatz der USV integriert werden
(abhängig vom USV Modell)
Serielle Schnittstelle (COM 1 = UPS): Mit den DIP-Schaltern kann die serielle Schnittstelle
(COM2) in eine Konfigurations-Schnittstelle zur Installation bzw. in eine Kommunikations-Schnittstelle
für Modembetrieb umgeschaltet werden. Bei der MODBUS-Version wird COM2 als RS 485 ausgelegt
und steht für die Konfiguration nicht mehr zur Verfügung.
SNMP Traps senden: Grundaufgabe des Adapters ist es Alarmzustände der USV an eine
Überwachungsstation zu senden (Traps) oder alle USV Daten im Netzwerk zur Abfrage
bereitzustellen. Mit dieser Funktion kann z.B. die Spannungsversorgung und der Batteriezustand einer
USV von einer SNMP Managementstation überwacht werden. Über den Menüpunkt „Events & Alarms
“ können SNMP traps zu Testzwecken auch simuliert werden.
Fernbedienung: Über diese Funktion kann die USV beispielsweise auf Bypass geschaltet werden
(herstellerabhängig); ausgelöst wird dieses durch ein entsprechendes Kommando über die Network
Management Station oder durch die zur USV gehörige USV Management Software für das Web.
Telnet: Per Telnet kann jeder Adapter (nach der erstmaligen Initialisierung und Vergabe einer IPAdresse) über das Netzwerk basiskonfiguriert, umkonfiguriert weden. Andererseits können auch die
aktuellen Messwerte der USV über diesen Weg angezeigt werden.
Kompatibilität mit allen gängigen Network Management Systemen (NMS1): Der SNMP
Adapter ist mit fast allen gebräuchlichen Network Management Systems kompatibel, z.B. HP Open
View HP UNIX und Microsoft Windows NT, Novell NMS, Spectrum, Sun NetManager, IBM Net
View/600 u.a. Alle SNMP Systeme, die das Eincompilieren einer MIB erlauben – oder bereits die
Management Information Base (MIB2) Request for Comment (RFC3) 1628 für USV Systeme enthalten,
können mit dem Adapter betrieben werden.
Multiserver shut down via RCCMD: Der SNMP Adapter Typ CS121 kann mit allen RCCMD
Modulen der UPS-Management Software einen Netzwerk-Shut-Down einleiten. Ein auf TCP/IP
basierendes RCCMD Sendesignal wird an alle RCCMD Empfänger (Server im Netzwerk mit RCCMD
Empfänger Software) versendet. Damit kann z.B. ein Shutdown auf unbegrenzt vielen Computern
ausgelöst werden, unabhängig von deren Betriebssystem. RCCMD ist optionaler Bestandteil der USV
Management Software. USV-Management Software und RCCMD Lizenzen sind beim USV
Fachhändler erhältlich.
RS-232 USV Protokoll Router – Pipe- through: Der SNMP Adapter Typ CS121 kann das USV
Protokoll, welches über COM1 gelesen wird, direkt auf COM2 wieder ausgeben. Damit ergibt sich die
Möglichkeit weitere Software oder CS121 Daisy Chain an die USV anzuschließen ohne zusätzliche
Hardware (RS-232 Multiplexer) einzusetzen.
Zeitgenaues Logfile: Der CS121 besitzt ein eigenes Logfile, welches bei Verwendung eines
Timeservers im Netzwerk (Atomuhr im Internet oder ein Server mit Zeitserver Software als Referenz)
festhält, welche Alarme bisher aufgetreten sind. Auf dieses Logfile kann vom UPSMON, JAVAMON4
oder via FTP zugegriffen werden. Die Logfile Grösse beträgt 250 Zeilen. Bei Eintag einer neuen Zeile
wird die ältste automatisch gelöscht. Die Logfile Grösse beträgt 250 Zeilen und löscht älteren Einträge
automatisch und die internen Logfiles.
Email Client: Die CS121 Modelle besitzen einen Simple Mail Transfer Protokoll (SMTP)
kompatiblen Email Client, der automatisch Emails bei Alarmen versenden kann.
1
NMS
MIB
3
RFC
4
UPSMON
JAVAMON
2
=
=
=
=
=
Network Management System
Management Information Base
Request for Comment
Windows grafische Anzeige der USV Daten, seit 2012 ersetzt durch UPSVIEW
Java Software zur Anzeige von USV-Daten, seit 2010 ersetzt durch UPSVIEW
11
Netzwerk settings: Die CS121 Modelle können auf Ihre Netzwerkumgebung abgestimmt werden,
so kann z.B. 10Mbit oder 100 Mbit, Autosensing on/off eingestellt werden.
Webserver: Die CS121 Modelle besitzen einen Webserver, der alle Informationen des Gerätes
anzeigt. Mit dem UPSView kann auch eine grafische Darstellung der Daten angezeigt werden (Das
JAVAMON Modul wird nicht bei allen Versionen implementiert).
Netzwerkanschluss : Einen möglichen Einsatz des SNMP Adapters zeigt die Darstellung, in der
der SNMP-Adapter eine USV in einem Ethernet-Netzwerk überwacht. Der SNMP Adapter
kommuniziert mit der USV, um beispielsweise Informationen über die Spannungsversorgung Ihres
Systems zu erhalten.
Abbildung 1: CS121 in einer Netzwerk-Umgebung
1.4
Die Kommunikation mit dem CS121-Adapter
MODBUS
Modbus ist in industiellen Anwendungen das Standard-Protokoll, das zur Gebäudeüberwachung und
im Gebäudemanagement eingesetzt wird. Alle CS121 enthalten eine MODBUS over IP-Schnittstelle
und MODBUS over RS232. Das CS121MODBUS besitzt keine RS232-Schnittstelle am COM2Anschluß, sondern eine RS485-Schnittstelle. Bitte sehen Sie hierzu auch den Anhang, in dem sowohl
die Ausgangs-, als auch die Eingangsschnittstelle dokumentiert ist.
SNMP
Das SNMP (Simple Network Management Protocol) ist ein Internet-Standard-Protokoll, um Anlagen
über IP-Netzwerke zu überwachen. Das Protokoll ist definiert und standardisiert in sog. Request for
Comments (RFCs)-Spezifikationen. USV-Systeme verwenden im allgemeinen als Management
Information Base (MIB) die RFC 1628-Spezifikation, die USV-spezifische Geräte definiert.
Ihr Adapter „spricht“ SNMP USV Standard MIB RFC 1628. Diese MIB wird von den meisten SNMP
Software Produkten unterstützt. Daher ist es meist nicht notwendig eine MIB in die SNMP Software
einzucompilieren. Systeme, welche diese Standard UPSMIB noch nicht beinhalten, können die
RFC1628 von unserer Website herunterladen und die MIB nachträglich eincompilieren.
Hierzu kopieren Sie die MIB-Datei in das entsprechende MIB-Verzeichnis Ihrer SNMP Station und
compilieren Sie diese Datei. Suchen Sie zuerst jedoch im MIB2-Baum nach einer UPSMIB. Diese
sollte einer RFC1628 Standard MIB entsprechen.
UPSTCP
Der gängigste Weg um mit dem CS121-Adapter zu kommunizieren ist TCP. CS121 beinhaltet
UPSTCP, welches ihnen eine komplette API-Schnittstelle bietet, um ihren Adapter in das Netzwerk zu
integrieren. Diese Schnittstelle wird auf Wunsch an Hersteller von Software geliefert um eine eigene
12
Einbindnung zu ermöglichen. Alle anderen Anwender verwenden TCP für den Zugriff über ein
Webinterface (UPSVIEW, UPSMON, UNMS) oder SNMP oder MODBUS over IP.
1.5
CS121-Übersicht der Anschlüsse und Meldeleuchten
Für CS121L, LM, SC, SCM und andere Steckkarten-Ausführungen
Abbildung 2: Anschlüsse des CS121
(zu Abb. 1, Nr (1): LED-Status der Netzwerkverbindung: Die LED’s, die in der RJ45-Buchse
integriert sind, (vgl. Abbildung 2:) zeigen Grün, wenn eine Verbindung zum Netzwerk besteht und
Gelb bei Netzwerk-Kommunikation. Gelbes Blinken zeigt den Traffic an. Diese gelbe LED sollte nicht
ständig an sein, da sonst im Netzwerk erheblicher Broadcast Traffic die Kommunikation stört.
(zu Abb. 1, Nr (3): LED-Status des CS121 HW131: Die folgende Tabelle gilt nur für CS121
HW131. Bei Modellen vor 2006 gibt es den Zustand „rot und grün während Bootphase“ nicht.
Grüne LED
Rote LED
Adapter
AUS
AN
Der Adapter versucht, die USV zu initialisieren. Diese
Startprozedur kann bis zu 3 Minuten dauern.
Blinken
AUS
Normale Datenübertragung
AN
AN
Kommunikation mit der USV unterbrochen
13
Betriebszustand CS121 HW 131
Startprozedur 1, Entpacken des Betriebssystems
Startprozedur 2, Bootphase des Betriebssystems
Wenn an Ihrem CS121 HW131 während der Bootphase
die rote UND die grüne LED leuchten sollten, liegt das
an erheblichem Broadcast-Traffic in Ihrem Netzwerk
"receive buffer overflow". Die grüne LED symbolisiert
beim Booten, dass der "Traffic-Buffer" voll ist. Hinweis:
Broadcast sollte nach Möglichkeit über den Switch
ausgefiltert werden, da dies nur zu unnötigen
Performanceverlusten des CS121 HW131 führt.
LED-Signalisierung:
rot blinkend, grüne LED aus, kann bis 3
Minuten dauern. Wenn ein Fehler
auftritt, geht die rote LED nicht aus.
rot lange an
rot und grün während Bootphase
Normalbetrieb
grün langsam blinkend, dies signalisiert
die Abfragefrequenz zur USV
Kommunikation zur USV verloren
rot dauernd an
Abb. 1, Nr (5): DIP-Switches: Die DIP- (Kipp-) Schalter unterscheiden zwei verschiedene
Funktionen: Den Konfigurations- und den Betriebs-Modus und DHCP.
Abbildung 3: DIP- (Kipp-) Schalter: CS121L (links) im Konfigurationsmodus (IP 10.10.10.10) und
CS121SC (rechts) im normalen Betriebsmodus
Switch 1
Switch 2
Beschreibung
AN
AUS
Normaler Betriebsmodus,
konfigurierten IP-Adresse.
AUS
AUS
Konfigurationsmodus mit der voreingestellten IP-Adresse
10.10.10.10 und mit aktiver COM2-Schnittstelle zur
Konfiguration mit Terminalsoftware
der
Adapter
läuft
mit
der
Hinweis: Im Konfigurationsmodus ist nicht die vollständige Funktionalität des CS121
verfügbar! Bitte ändern sie die Netzwerkadresse des Adapters und stellen Sie
den DIP-Schalter 1 in Position ON, sobald Sie die Basis-Netzwerkeinstellungen
vorgenommen haben. Fahren Sie erst danach mit der weiteren Konfiguration
fort. Bitte folgen Sie dabei dem Ablauf in Abschnitt 2 Schnellstart.
Zusätzliche Information für den CS121BL/CS121BSC: Die BUDGET-Versionen haben keine
externe Schnittstelle COM2.
(zu Abb. 1, Nr (7): Stromzufuhr: Ein Netzteil (9-12V DC) versorgt den Adapter mit Strom (nur bei
den externen Modellen CS121L, CS121MOD, CS121BL).
Hinweis: Wenn Sie nicht das mitgelieferte Netzteil verwenden, beachten Sie bitte, daß die
Polarität richtig gesetzt ist. Der Adapter kann beschädigt warden, wenn die
14
falsche Polarität anliegt. Die Stromzufuhr sollte mindestens 9V betragen, 12V
werden empfohlen.
Für die externen CS121-Modelle C und Steckkarten-Ausführungen gibt es keine
separate Stromzufuhr, da die Geräte ihre Stromversorgung direkt von der USV
erhalten. Beide Varianten beinhalten einen variablen Eingang von 9-30V.
USV Schnittstellenkabel (nur bei externen Geräten): Verwenden Sie bitte das serielle Kabel des
Herstellers, das sie mit Ihrer USV erhalten haben, um die USV mit dem COM 1 des CS121-Adapters
zu verbinden. Bei Fragen kontaktieren Sie bitte den USV-Hersteller. Verwenden Sie bitte
ausschließlich das bei Ihrer USV mitgelieferte Original-RS232-USV-Kabel für die
Kommunikation. Wenn eine Kontakt-USV einsetzen, verwenden Sie bitte das spezielle Hersteller
Kabel. Bei Fragen bezüglich spezieller Anschlußkabel konsultieren Sie bitte Ihren USV-Händler.
1.6
Eine typische Installation – Der CS121 im Netzwerk
Eine typische Installation des CS121-Adapters, der eine USV in einem Ethernetzwerk steuert, zeigt
die folgende Abbildung. Der CS121-Adapter kommuniziert mit der USV, um Informationen über den
aktuellen Systemstatus der USV zu erhalten und entsprechend auszuwerten.
Abbildung 4: CS121 in einer Netzwerk-Umgebung
2.
Schnellstart
Der Schnellstart gibt Ihnen einen kurzen Überblick über die grundlegenden Funktionen des CS121,
gibt eine Anleitung, wie der SNMP-Adapter mit dem Netzwerk und der USV verbunden werden kann
und erläutert die grundlegenden Einstellmöglichkeiten.
Der SNMP-Adapter kann mit 3 verschiedenen Methoden konfiguriert werden: Telnet, Terminal und
HTTP. Diese Methoden unterscheiden sich im Typ der Benutzerschnittstelle und in dem erforderlichen
Anschluss: Die Telnet-Methode verwendet, wie die HTTP-Methode, für die Kommunikation eine
Netzwerkverbindung mit IP-Adresse und hat die gleiche Benutzerschnittstelle, wie die TerminalMethode. Die Terminal-Methode setzt voraus, dass der SNMP-Adapter mit einem seriellen Kabel an
den Hostrechner angeschlossen ist. Die Terminal- und die Telnet-Methode bieten dem Benutzer auf
alphanumerischen Zeichen basierende Textmenüs, mit denen die Konfigurationseinstellungen und
Kommandos vorgenommen werden können. Die HTTP-Methode bietet dem Benutzer eine auf
Formularen basierende Konfiguration, in der die Auswahlmöglichkeiten direkt eingegeben oder per
Drop-down-Menü ausgewählt werden können.
Wenngleich alle Konfigurationsmöglichkeiten, Telnet, Terminal und HTTP, im allgemeinen verfügbar
sind, wird später in diesem Handbuch vielfach nur die Konfiguration über HTTP beschieben.
Nachdem Sie das Hardware-Setup beendet und den SNMP-Adapter angeschlossen haben, stehen
Ihnen zur Konfiguration alle 3 Methoden zur Verfügung. Abhängig von der Konfigurationsmethode
15
muss der Adapter auf unterschiedliche Weise mit dem Netzwerk verbunden werden, entweder mit
einer seriellen Terminal-Verbindung oder indem eine Netzwerk-Route für die Telnet- oder HTTPVerbindung eingerichtet wird.
In jedem Fall ist für den Verbindungsaufbau ein Passwort erforderlich. Der CS121 akzeptiert zur
Anmeldung ausschließlich den Benutzernamen “admin”, das voreingestellte Passwort lautet:
“cs121–snmp”
3.
Grundinbetriebnahme CS121
3.1
Der Anschluß des CS121 ...
Im Allgemeinen können Sie für die Konfiguration des CS121 zwischen 3 Möglichkeiten wählen:
Über die LAN-Verbindung können Sie die Konfiguration über einen Webbrowser vornehmen.
Über die LAN-Verbindung können Sie die Konfiguration über Telnet. Die Konfiguration über Telnet
unterstützt die gleiche Oberfläche wie die Konfiguration mit Terminalprogramm
Über die serielle Schnittstelle (nur Modelle mit COM2) können Sie die Konfiguration mit einem
Terminalprogramm, wie z.B. Microsoft-HyperTerminal o. ä. und dem beiliegenden
Konfigurationskabel durchführen. Dieser Konfigurationsmodus erlaubt Ihnen, die grundlegenden
Einstellungen zur Netzwerkverbindung vorzunehmen und um Ereignisse und Aktionen zu
konfigurieren.
Die Konfiguration mit Webbrowser ist die weitgehendste und erlaubt Ihnen die vollständige
Auswahl aller Einstellungen. Wenn sie irgendeine Möglichkeit haben, empfehlen wir Ihnen, die
Konfiguration des CS121-Adapters über diesen Weg vorzunehmen.
3.1.1
... über das LAN
Verbinden Sie den CS121 mit einem RJ45 Kabel (wird nicht mitgeliefert) mit Ihrem LAN. Mittels
TELNET oder Webbrowser wird dann die Konfiguration vorgenommen.
3.1.2
... über die serielle Schnittstelle
Der SNMP-Adapter beinhaltet drei serielle Ports (nicht bei den BUDGET-Modellen), wobei COM1 (vgl.
obige Abbildung) für die Verbindung zur USV, COM2 für die Konfiguration des SNMP-Adapters
verwendet wird und COM3 für BACS. Das den Modellen mit COM2 mitgelieferte Konfigurationskabel
wird für die Verbindung zur Terminalsoftware verwendet.
Konfigurationskabel (nicht beim CS121BL/BSC):
Der Lieferumfang des CS121 enthält ein Konfigurationskabel, mit dem Sie die serielle Schnittstelle
COM2 des SNMP-Adapters mit dem seriellen Port des PCs verbinden. Für die Konfiguration ist ein
Dump-Terminal oder ein Terminal-Emulationsprogramm, wie z.B. MS-HyperTerminal, ausreichend.
Vergewissern Sie sich bitte während der Konfiguration des SNMP-Adapters, daß sich die DIP-Schalter
in der richtigen Position befinden.
CS121MINI/CS121 R_II:
Der DIP Switch Schalter 2 der für alle Geräte ‚DHCP ein und ausschaltet, muss bei diesem Typ auf
OFF bleiben, weil das Gerät sonst nicht startet (gilt für Baureihe CS121Minislot/CS125/CS121R_II
built 2008- 2010 from serial number 0123M-0001 to 0123M-1135).
3.2
Überprüfung der CS121-Anschlüsse
Nachdem der CS121-Adapter mit der USV und mit der seriellen Schnittstelle oder über das LAN mit
dem PC verbunden ist, sollten Sie die Verbindungen überprüfen bevor Sie mit der Konfiguration des
CS121 beginnen. Verfolgen Sie dabei bitte
16
1
Überprüfung der roten und grünen Status-LEDs gemäß Tabelle auf Seite 13
2
Überprüfung der gelben und grünen Status-LEDs
Tabelle auf Seite 13
3
Pingen des SNMP-Adapters
der RJ45 Buchse gemäß
Setzen Sie ein PING-Kommando von einer SNMP-Station oder von einem anderen PC in Ihrem
Netzwerk bzw. NMS ab. Wenn Sie keine Antwort erhalten, überprüfen Sie die Netzwerkverbindung
und die IP-Adresse des Adapters. Die IP-Adresse des Adapters lautet 10.10.10.10, wenn der DIPSchalter 1 auf Position OFF steht. (Konfigurationsmodus).
Hinweis: Unterschiedliche Antwortzeiten beim „Ping“ deuten nicht auf einen Fehler hin.
Aufgrund unterschiedlich ausgelegter USV-Protokolle beantwortet der Adapter
nicht jedes Ping-Signal mit derselben Geschwindigkeit. Wenn die USVProtokolle außerordertlich groß sind, kann sogar kurzfristig ein Timeout
auftreten. Bei einem permanenten Timeout handelt es sich jedoch um einen
Fehler.
3.3
Einrichtung der Basis-Netzwerkkonfiguration
Hinweis Für den Betrieb des CS121 mittels CrossCable (Ethernet-Kabel für DirektAnschluss) empfehlen wir folgende Einstellung: Den PC mit Cross-Cable auf eine IP Adresse aus dem
gleichen Netzwerk-Segment setzen, z.b. 10.10.10.11 UND als Gateway 0.0.0.0 angeben.
Verbinden Sie die Stromversorgung mit dem CS121 und verbinden Sie ein Netzwerkkabel mit Ihrem
Netzwerk-Switch/Hub oder ihrer PC/Workstation-Netzwerkkarte (Cross Kabel erforderlich). Ein
Netzwerk-Cross-Kabel ist ein PC-PC Netzwerkkabel, das keinen Switch oder Hub zwischen 2
Netzwerk Computern erfordert. (2) Wenn Sie solch ein Kabel nicht zur Verfügung haben, verbinden
Sie bitte den CS121 und Ihren PC mit einem Switch oder Hub. (1)
Abbildung 5: (1) Verbindung PC-Switch/Hub und CS121 (2) Verbindung PC-CrossKabel/Netzwerkkabel und CS121
3.3.1
DHCP - Automatisches Beziehen einer IP-Adresse
Standardmäßig ist DHCP AUS bei allen CS121. Ab der CS121 FirmWare Version 4.25.x kann über
den DIP-Switch 2 DHCP eingeschaltet werden. Dann wird automatisch eine DHCP-IP-Adresse beim
Booten vom DHCP Server bezogen. Um die erhaltene IP Adress oder Hostnamen herauszufinden
sollten Sie die MAC Adresse notieren und an ihrem DHCP Server suchen bzw. das Tool „Netfinder“
sich von der GENEREX Website laden. Dieses Tool sucht automatisch alle CS121 und BACS Geräte
im Netzwerk: http://www.generex.de/generex/download/software/install/NetFinder.zip
Da der CS121 auch für Multi-Servershutdown via RCCMD benutzt wird, und es sein kann, dass
der DHCP Server ausfällt, empfehlen wir statische IP Adressen zu verwenden. Aus diesem
Grund ist der Auslieferungszustand der CS121 immer mit DHCP OFF.
17
ACHTUNG: Diese Funktion DHCP ON/OFF über DIP SW 2 gilt nur für folgende Modelle:
CS121 HW 131 alle Modelle und BACS Webmanager Budget alle Modelle (gilt
nicht für CS121 HW 121, SiteManager, SiteMonitor, MiniSlot, Piller I/O Board)!
3.3.2
Manuelle Einrichtung der statischen CS121 Netzwerkadresse
Die Mindestanforderung für die Inbetriebnahme des SNMP-Adapters ist die Einstellung der IPAdresse, Subnetmaske und des USV-Modells.
Für die Konfiguration sind zuerst die DIP-Schalter des SNMP-Adapters zu setzen. Um den Adapter
in den Konfigurationsmodus zu bringen, müssen beide DIP-Schalter 1 und 2 auf der Position OFF
stehen. (Zu den DIP-Schaltern vgl. auch Abbildung 3:)
Hinweis Bei den Ausführungen mit slot card müssen Sie das Gerät aus dem Steckplatz
herausnehmen und wieder einstecken, um den Reboot-Prozess zu erzwingen.
Das Aus- und Einstecken des Adapters hat keine Auswirkung auf die USV; wir
empfehlen Ihnen aber dennoch dies nur zu tun, wenn an die USV keine Last
angeschlossen ist.
Sobald die Netzwerk-LED blinkt, fügen Sie bitte eine TCP/IP-Route für die IP-Adresse 10.10.10.10
an ihrem Rechner hinzu. Öffnen Sie hierzu ein cmd-Fenster (Eingabeaufforderung) und geben Sie den
Befehl "route add 10.10.10.10 <your computers IP address>“ ein. Weitere Informationen über die
Routen erhalten Sie mit dem Befehl “route print”. Hilfe zum Route-Befehl erhalten Sie mit “route -?”.
Testen Sie, ob der Adapter nun mit einem Ping zu erreichen ist: Geben Sie den Befehl “ping
10.10.10.10“ ein und sehen Sie, ob der Adapter antwortet. Dann könnnen Sie die Konfiguration mit
jeder Browser-, Telnet-, oder Terminal-Software beginnen.
3.3.3
HTTP/Webbrowser-Konfiguration
ACHTUNG: Für alle Eingaben von Konfigurationsdaten in die Web-Browser-Masken gilt:
Schließen Sie ALLE Eingabemasken über den Button Apply ab.
Wenn Sie alle Eingaben gemacht haben, wechseln Sie in das Menü Save Configuration
und wählen Save, Exit & Reboot.
WICHTIG:
Lassen Sie während des Speichervorganges das Telnet, Terminal oder WebbrowserFenster offen, bis die Verbindung zum Adapter unterbrochen wurde, oder bis Sie eine
Nachricht erhalten, dass der Adapter jetzt neu bootet. Wenn Sie das
Konfigurationsfenster zu schnell schließen, kann die Konfigurationsdatei
„upsman.cfg“ beschädigt werden.
Beachten Sie bitte, dass das Booten des CS121 bis zu 3 Minuten dauern kann. Während
der Bootphase kompiliert der CS121 die Einstellungen und wartet auf Antwort vom
Timeserver. Sobald die Startup-Prozedur abgeschlossen ist und alle angeforderten Daten
verfügbar (oder time-out) sind, beginnt die USV-Kommunikation, die rote LED erlischt und
die grüne LED blinkt, um den USV RS232-Datenverkehr anzuzeigen. Jetzt ist das Gerät
betriebsbereit, und Sie können die USV-Werte mit dem Webbrowser (http://<IPAdresse>) oder SNMP/MODBUS-Software abfragen. Natürlich ist dies auch mit den
Tools UPSMON, UPSVIEW, UNMS o. ä. möglich.
Die vollständige Konfiguration kann nur mit dem Webbrowser vorgenommen werden. Benutzen Sie für
die Verbindung die IP-Adresse 10.10.10.10, den
Benutzernamen “admin”
Und das
Passwort (“cs121-snmp”).
18
Beachten Sie für die Konfiguration mit Webbrowser Folgendes:
Wir empfehlen den Einsatz von Microsoft Internet Explorer 6.x (oder höher) oder Mozilla 1.3x.
Beachten Sie bitte, dass Java-Scripting aktiviert ist. Beim Internet Explorer befinden sich die
Einstellungen unter “Extras, Internetoptionen - Sicherheit”.
Ferner empfehlen wir Ihnen, niemals die “Zurück”-Funktion des Browser zu verwenden, da dadurch
Daten verloren gehen können.
Nachdem Sie eine HTTP-Verbindung aufgebaut haben (Eingabe der Adresse http://10.10.10.10),
werden sie zur Eingabe von Benutzername (”admin”) und Passwort (”cs121-snmp”) aufgefordert.
Abbildung 6: HTTP - Administrator Anmeldung
Hinweis: Wenn die HTTP-Methode nicht verfügbar ist, überprüfen Sie bitte, ob die
Anzeige UPS Status oben in der Monitormaske grün leuchtet.
Rufen Sie das Menü “UPS Model & System” auf, und wählen Sie Ihr USV Model aus der Drop
Down-Liste. Weitere Einstellungen wie Power, Baud Rate, Cable Type etc. werden dann automatisch
gesetzt und brauchen nicht bearbeitet zu werden. Bitte verändern Sie die Default-Einstellungen nur,
wenn Sie genaue Angaben von Ihrem USV-Hersteller haben!
Abbildung 7: HTTP - USV Model & System-Einstellungen
Bestätigen Sie Ihre Eingaben mit dem “Apply”-Button auf der rechten Seite.
Wechseln Sie in das Menü “Network & Security”, und geben Sie die gewünschte IP-Adresse, das
Gateway and Subnet Mask Ihres CS121-Adapters an.
19
Abbildung 8: HTTP – Netzwerk- und Sicherheitseinstellungen
Wechseln Sie in das Menü “Save Configuration”, und wählen Sie die Funktion „Save, Exit &
Reboot ”.
3.3.4
Konfiguration mit Telnet / MS-HyperTerminal
Die TELNET bzw. Terminalkonfiguration wird ab CS121 FirmWare 4.x nicht mehr für alle
Einstellungen verwendet, sondern bietet nur noch die Grundfunktionen (IP Adresse und andere
Netzwerkeinstellungen). Um den CS121 vollständig zu konfigurieren, muss mittels Webbrowser die
Konfiguration abgeschlossen werden.
3.3.4.1
Hauptmenü & IP-Einstellungen
Abbildung 9: Telnet - Hauptmenü
Um aus dem Hauptmenü eine Option zu wählen, geben Sie die entsprechende Nummer ein, und
drücken Sie <ENTER>. Das Programm zeigt Ihnen dann das gewünschte Menü.
Wählen Sie Option “1”, um das Menü “IP Settings” aufzurufen. Innerhalb dieses Menüs werden
die grundlegenden Netzwerkeinstellungen, wie IP-Adresse, Gateway etc. gemacht.
20
Abbildung 10: Telnet – IP-Einstellungen
Zur Änderung von Werten geben Sie die Nummer der Option, gefolgt von einem Leerzeichen und dem
neuen Wert ein. Bestätigen Sie dann mit <Enter>, und der neue Wert erscheint oben im Menü. Wenn
Sie zum Haupmenü zurückkehren möchten, drücken Sie 0 (Null) und <Enter>.
Zum Beispiel: Um die IP-Adresse des SNMP-Adapters, das Gateway und das Subnet zu ändern,
geben Sie ein:
1, <Leerzeichen>, die neue IP-Adresse des SNMP-Adapter, <Enter>
Enter Command => 1 192.10.200.0
Enter Command => 2 192.10.200.254
Enter Command => 3 255.255.255.0
Um einen System-Kontaktnamen einzugeben, wählen Sie Option 5, gefolgt von einem Leerzeichen
und dem Namen, der für den Adapter zuständig ist.
Enter Command => 5 Mr. Harry Hirsch
Entsprechend gehen Sie vor, wenn Sie den System-Namen oder den Standort setzen wollen.
Enter Command => 6 USV 1
Enter Command => 7 Gebäude 12
3.3.4.2
USV-Einstellungen
Wählen Sie Option 4 aus dem Hauptmenü, um das Menü “UPS Settings” aufzurufen. In diesem
Menü stellt der Benutzer das USV-Modell ein, mit dem der SNMP-Adapter verbunden ist. (i.d.R. an
COM1).
21
Abbildung 11: Telnet – USV-Einstellungen
Der CS121-Adapter unterscheidet hier zwischen Kabel- und seriellen Modellen. Bei Kabel wird der
Adapter und die Kontakt-Schnittstelle der USV mit einem speziellen Kabel verbunden. Serielle USVs
schliessen den Adapter mit dem seriellen USV-Kabel an (wird vom USV-Hersteller mitgeliefert). Die
Standardeinstellung ist seriell, wenn der Benutzer das USV-Modell wählt. Wenn eine KabelVerbindung besteht, wählen Sie bitte das entsprechende USV- und Kabel-Modell aus der Liste.
Der CS121 unterstützt sowohl serielle Modelle mit eigenem RS232-Protokoll als auch Kontakt-USVs
mit Kabeltyp O,C,1-10. Diese Kontaktkabel sind USV- oder Alarmsystem spezifisch und sollten vom
entsprechenden Hersteller unterstützt werden. In unserer Kabel-Dokumentation finden Sie
verschiedene Beispiele individueller Kabel.
Bitte wählen Sie das entsprechende USV-Modell mit den entsprechenden Parametern.
Hinweis: Wenn Sie das USV-Modell wählen, wird zur gleichen Zeit das
Kommunikationsprotokoll gewählt. Wenn Ihre USV nicht in der Liste aufgeführt
ist, fragen sie bitte Ihren USV-Hersteller, ob ein anderes Modell derselben Serie
gewählt werden kann.
Wählen Sie Option 1 um eine Auswahlliste mit den möglichen USV-Modellen zu erhalten.
Nachdem Sie Ihr Modell ausgewählt haben, können Sie die Default-Werte des Modells ändern, in dem
Sie die Option gefolgt von dem entsprechenden Wert eingeben.
Hinweis: Bitte verändern sie die Default-Einstellungen des USV-Modells nicht (wie z.B.
Baudrate), es sei denn, sie haben abweichende Angaben von Ihrem USVHersteller.
Bitte beachten Sie Option “D”: “System Shutdown (minutes before battery end – downtime)“: Dieser
Wert legt fest, wieviele Minuten vor einer kompletten Batterie-Entladung das Ereignis “System
Shutdown” ausgelöst wird. Die Shutdown-Zeit muss dabei so gross gewählt werden, dass genügend
Zeit für den System-Shutdown verbleibt, bevor die USV die Stromversorgung verliert. Kalkulieren Sie
diesen Wert deshalb grosszügig. Beträgt z. B. die Batteriezeit der USV 10 Minuten, während für die
Abarbeitung der eingestellten Aktionen für das Ereignis Shutdown 2,5 Minuten benötigt werden, dann
konfigurieren Sie für den Start des Shutdown 3 Minuten bevor die USV ausgeht. Somit stellen Sie
sicher, dass auf jeden Fall genügend Zeit verfügbar ist, um die entsprechenden Aktionen der
Ereignisse abzuschliessen.
3.3.4.3
Speichern der Konfiguration
Wählen Sie im CS121 „Save Configuration“ Menü die Funktion “Save, Exit and Reboot” des
Hauptmenüs (es kommt eine Meldung, dass die Verbindung zum Adapter verloren ist).
22
ACHTUNG: Lassen Sie das Telnet, Terminal oder Webbrowser-Fenster offen, bis die Verbindung zum
Adapter unterbrochen wurde, oder bis Sie eine Nachricht erhalten, dass der Adapter jetzt neu bootet.
Wenn Sie das Konfigurationsfenster zu schnell schliessen, kann die Konfigurationsdatei
„upsman.cfg“ beschädigt werden.
Hinweis: Unter Telnet und Terminal sind zur Konfiguration zahlreiche Optionen und
Einstellungen möglich, wie z. B. die Vergabe von Zugriffsberechtigungen für
SNMP, das Setzen von Anzeigen etc.. Allerdings bietet die Konfiguration über
HTTP/Webbrowser einen viel bequemeren Weg, um den CS121 zu
konfigurieren. Wenn Sie die Möglichkeit haben, sollten Sie deshalb die
Webbrower-Konfiguration nutzen.
3.4
Adapter-Neustart und Boot-Vorgang
Wichtig: Versäumen Sie bitte nicht das Speichern (siehe Abschnitt 3.3.4.3), bevor Sie die weiteren
Schritte unternehmen.
Nachdem Sie die Basis-IP- und Netzwerkeinstellungen vorgenommen haben, sollten Sie DIPSchalter 1 in die Position ON stellen (DIP-Schalter 2 bleibt auf OFF) und den Adapter neu booten.
Sie können den Bootvorgang einleiten, in dem Sie die Stromversorgung aus dem CS121 entfernen
und warten, bis der Adapter neu gestartet ist. Alternativ können sie den Adapter auch mit der RebootOption im “Save Configuration”-Menü starten. Sie erhalten dann den folgenden Hinweis:
Abbildung 12: HTTP – Hinweis: Adapter Neustart
Ein erfolgreicher Neustart des Adapters wird mit den CS121 USV- und Netzwerk-LED’s angezeigt.
Verbinden Sie Ihren Webbrowser erneut mit dem Adapter, in dem Sie jetzt die konfigurierte IPAdresse verwenden (z.B. http://192.168.123.123).
Der CS121-Adapter ist jetzt bereit für die weitere Konfiguration!
Hinweis: Wenn der HTTP-Dienst des Adapters nicht erreichbar ist, prüfen Sie, ob die
grüne Status LED blinkt. Erst wenn diese leuchtet, ist der Webserver bereit und
die USV Kommunikation aktiv. Testen Sie ausserdem, ob der Adapter mit einem
Ping erreichbar ist. Führen Sie hierfür den Befehl “ping <IP-Adresse>” aus.
Wenn der Adapter nicht antwortet, prüfen Sie die Netzwerkverbindung und das
Routing.
4.
Die Konfiguration des CS121
Hinweis: Nach dem Abschluss der Basis-Netzwerkkonfiguration, sollten Sie den DIPSchalter 1 in die Position ON gestellt haben (DIP-Schalter 2 bleibt auf OFF, oder
wenn Sie DHCP nutzen möchten auf ON). Bei den Steckkarten-Ausführungen
müssen Sie dafür den Adapter aus seinem Steckplatz entfernen und den DIPSchalter in die ON-Position stellen. Stecken Sie den Adapter dann erneut auf
seinen Steckplatz. Info: Das Ein- und Ausstecken der Karte ist unkritisch und
hat keinen Einfluss auf die USV-Stromversorgung.
23
4.1
CS121 Menü „Status“
Das Menü “System & Network Status” gibt Ihnen einen Überblick über die allgemeinen
Einstellungen.
Abbildung 13: HTTP - System & Network Status
Das Menü “UPS Status” zeigt Informationen über die aktuellen USV-Daten, vor allem über den
Ladezustand der Batterien und über die aktuell angeschlossene Last.
Abbildung 14: HTTP – USV-Status
Das Menü “UPS Functions” enthält Möglichkeiten, USV-Test- und Kontrollszenarios wie Batterietests
etc. durchzuführen. Die für diesen Menüpunkt angezeigten Masken können daher sehr unterschiedlich
sein. Sie sind auf das verwendete USV-Modell zugeschnitten, um dessen Funktionsumfang darstellen
zu können. Manche USVs lassen lediglich den An-/Aus-Zustand zu, andere bieten mehr Funktionen.
Abbildung 15: HTTP – Beispiel USV Funktionen
24
AUX & TEMPMAN Status:
Der AUX & TEMPMAN Status zeigt die aktuellen Messwerte der angeschlossenen
Umgebungssensoren SM_T_COM, SENSORMANAGER, TEMPMAN, CON_AUX oder CON_R_AUX.
Abbildung 16: HTTP - AUX & SensorMan Status
In der obigen Abbildung sehen Sie 2 Buttons, mit dem die Ports 1 und 2 an- und ausgeschaltet
werden können. Eine gelb leuchtende Glühlampe zeigt an, dass der Ausgang des entsprechenden
Ports aktiviert ist, während eine graue und unbeleuchtete Glühlampe anzeigt, dass der Port
ausgeschaltet ist und dadurch das angeschlossene Gerät nicht mit Strom versorgt wird. Die Buttons
“Switch Off” und “Switch On” sind Passwort geschützt (mit dem Passwort, das auch für die
Konfiguration eingestellt ist). Die Ports 3 & 4 sind konfiguriert als Input Sensoren, die OFF-Symbole
zeigen hier einen offenen Kontakt, ein Alarm würde mit einem geschlossenen Kontakt angezeigt. Der
AUX-Port des CS121 kann als Aus- oder Eingang konfiguriert werden oder als eine Mischung aus
beidem.
4.2
4.2.1
CS121 Menü „Configuration“
Datenübernahme und Sichern
ACHTUNG: Für alle Eingaben von Konfigurationsdaten in die Webbrowser-Masken gilt:
Schließen Sie alle Eingabemasken über den Button Apply ab.
Wenn Sie Alle Eingaben gemacht haben, wechseln Sie in das Menü Save Configuration
und führen Sie Funktion Save, Exit & Reboot aus.
WICHTIG: Lassen Sie das Telnet, Terminal oder Webbrowser-Fenster offen, bis die Verbindung zum
Adapter unterbrochen wurde, oder bis Sie eine Nachricht erhalten, dass der Adapter jetzt
neu bootet. Wenn Sie das Konfigurationsfenster zu schnell schließen, kann die
Konfigurationsdatei „upsman.cfg“ beschädigt werden.
Beachten Sie bitte, dass das Booten des CS121 bis zu 3 Minuten dauern kann. Während
der Bootphase kompiliert der CS121 die Einstellungen und wartet auf Antwort vom
Timeserver. Sobald die Startup-Prozedur abgeschlossen ist und alle angeforderten Daten
verfügbar (oder time-out) sind, beginnt die USV-Kommunikation, die rote LED erlischt und
die grüne LED blinkt, um den USV RS232-Datenverkehr anzuzeigen. Jetzt ist das Gerät
betriebsbereit, und Sie können die USV-Werte mit dem Webbrowser (http://<IP25
Adresse>) oder SNMP/MODBUS-Software abfragen. Natürlich ist dies auch mit den
Tools UPSMON, UPSVIEW, UNMS o. ä. möglich.
4.2.2
USV-Modell & System
Verwenden Sie dieses Menü für die Einstellungen zur Kommunikation zwischen dem CS121-Adapter
und der USV.
Abbildung 17: HTTP - UPS Model & System
Die Parameter UPS ID, System Name, -Location, -Contact sind vorgesehen, um Beschreibungen zur
USV und CS121/UNMS II abzulegen.
Hinweis: Verändern Sie bitte nicht die Parameter wie z.B. Baud Rate und Hold Time etc.,
es sei denn, Sie haben spezielle Anweisungen von Ihrem USV-Hersteller.
Beachten Sie bitte das Feld “System Shutdown Time”: Dieser Wert legt fest, wieviele Minuten vor
einer kompletten Batterieentladung das Ereignis “System Shutdown” ausgelöst wird. Achtung: Dieses
Event ist die letzte Aufgabe/Job, die der CS121 abarbeiten kann, bevor die USV endgültig abschaltet.
Verwenden Sie dieses Ereignis nicht, um Shutdown-Signale mit RCCMD auszulösen, da die
verbleibende Zeit in diesem Status nicht sicher ist! Es wird deshalb dringend empfohlen, das Ereignis
“Powerfail” für RCCMD Shutdowns zu verwenden, da diese in der Regel länger dauern!
Der Bereich „Custom Values“ beinhaltet 6 Felder, die verwendet werden können, um Kundenspezifische Kommentare zu Ihrer USV abzulegen.
26
4.2.3
Netzwerk & Sicherheit
Abbildung 18: HTTP - Network & Security Settings
Dieses Menü konfiguriert die Einstellungen der CS121-Netzwerkkarte, Passwörter und erlaubt das
Ein- und Ausschalten einiger Adapter- und Netzwerkdienste.
Hinweis: Wir empfehlen den Network Card Speed NICHT auf Auto einzustellen,
sondern fest auf die Geschwindigkeit Ihres Switches. Ausserdem
empfehlen wir, nur die TCP/IP und UDP Ports zu öffnen, die der CS121
benötigt. Bitte schauen Sie in das Kapitel Appendix A.12 für weitere
Informationen.
Wichtig: Um Fremdreboots aus dem Netzwerk abzuwehren, empfehlen wir, den Port
4000 an Ihrem Switch zu schliessen. Es muss allerdings bedacht werden,
dass damit auch die CS121 Firmware-Update-Möglichkeit abgeschaltet
wird. Bitte öffnen Sie den Port wieder, wenn Sie die Firmware updaten
möchten.
Unter anderem können Sie hier einstellen, daß der CS121 auch als RCCMD-Listener agieren soll.
Dies ermöglicht es für einen anderen UPSMAN Manager, CS121, SiteManager oder anderen RCCMD
kompatiblen Sender dem Adapter RCCMD-Signale zu senden, wie den Zustand eines AUX-Ports oder
andere Aktionen.
Ab der CS121 FirmWare Version 4.30.x gibt es die Möglichkeit, den TCP MSS Wert zu verändern. Die
Maximum Segment Size definiert die Anzahl von Bytes, die als Nutzdaten in einem TCP-Segment
versendet werden können. Der Standard ist 1460. Sollten Probleme mit einer VPN-Leitung auftreten,
verändern Sie den TCP MSS Wert auf 1100. Der TCP MSS Wert ist nur für HTTP gültig!
Außerdem können in diesem Menü die MODBUS-Einstellungen vorgenommen werden. Die
Konfiguration erfordert nur die folgenden Einträge:
Enable Modbus over IP: Jedes CS121-Modell kann auch USV-Daten über das MODBUS over IPProtokoll übertragen. (Port 502) Sie können jeden beliebigen MODBUS-Client verwenden, um USV27
Werte vom CS121 zu lessen. In den MODBUS-Varianten des CS121 ist auch eine RS485Schnittstelle verfügbar (erfordert spezielle Hardware). Als Standard-Einstellung ist das Modbus over
IP-Protokoll bereits aktiviert.
Modbus Slave Address: Tragen Sie hier die Nummer ein, in welcher (Bus-) Kette der Adapter sich
befindet.
Modbus Mode: RTU (binärer Modus) oder ASCII Modus Text Output. Wählen Sie hier den Wert aus
der Auswahlbox.
Hinweis: ASCII Modbus arbeitet mit Parameter 7,N,2. Bei gerader Parität (EVEN) :
7,E,1 Bei ungerader Parität (ODD) : 7,O,1. Im RTU Mode (binär) arbeitet
MODBUS mit 8,N,1.
Change Administrator Password: Das Passwort schützt den CS121 gegen unberechtigte Zugriffe
(Default: “cs121-snmp”). Für den Fall, dass Sie Ihr Passwort vergessen haben, gibt es die Möglichkeit,
ein neues Passwort zu generieren. Sprechen Sie hierfür bitte mit Ihren Hersteller.
Change UPSMON & SS4 Password: Die UPS Functions und SS4- (SITESWITCH 4) Funktionen
werden durch ein separates Passwort (Default: „cs121-snmp“) geschützt. Mit diesem Passwort, das
auch für die TCP/IP Verbindung zum UPSMON gilt, kann der Benutzer die USV ein- und ausschalten,
Batterietests durchführen, SITESWITCH 4 (SS4) Ausgänge schalten etc.; Der Benutzer hat damit aber
nicht die Berechtigung, die Konfiguration des CS121 zu verändern. Ausnahme: Wenn das
Administrator Passwort (default identisch) nicht verändert wurde. Der UPSMON ist ein Windows
Client, der sich ebenfalls über Netzwerk auf den CS121 verbinden kann. Das UPSMON & SS4
Passwort wird dabei als Zugangsschutz verwendet. Hinweis: Um den CS121 mit diesem Passwort zu
aktivieren, muss das neue UPSMON Passwort gespeichert (APPLY) und der CS121 danach mit
„SAVE & EXIT & REBOOT“ neu gestartet werden, sonst wird die Einstellung nicht übernommen.
Ab der CS121 FirmWare Version 4.52.x gibt es die Möglichkeit, einen Hostnamen einzutragen, wenn
man DHCP verwendet.
Ausserdem ist die Funktion „Force configured Gateway“ als Standard angeschaltet. Das bedeutet,
dass alle Anfragen exklusiv über das definierte Gateway geroutet werden. Wenn man diese Funktion
ausschaltet, werden alle Anfragen direkt zu der anfragenden IP-Adresse und deren MAC Adresse
geroutet.
4.2.4
Der CS121 mit DHCP-Nutzung
Ab der FirmWare Version 4.xx können Sie DHCP nutzen. Mit DHCP wird Ihrem CS121 automatisch
eine IP Adresse vom DHCP Server zugewiesen. Bitte beachten Sie, dass diese Adresszuweisung „fix“
sein sollte, da sonst RCCMD, welches die Absenderadressen prüft, eventuell nicht mehr funktioniert.
Wir empfehlen daher DHCP nicht zu verwenden, sollten Sie dies doch wünschen, so beachten Sie
bitte diesen Hinweis.
Klicken Sie in der CS121 Configuration auf „Network & Security“, und setzen Sie den Haken vor „Use
DHCP“.
28
Abbildung 19: HTTP - Network & Security DHCP Settings
Klicken Sie auf „Apply“, und booten Sie den CS121 mit der „Save, Exit & Reboot“ Funktion.
Fallback Adresse: Für den Fall, dass der DHCP Server nicht erreichbar ist, reicht ein Neustart des
CS121, um die „Fallback“ Adresse zu benutzen. Diese Adresse entspricht dann der in diesem Menü
konfigurierten Einstellungen. Sobald DHCP wieder zur Verfügung steht, kann mittels Neustart des
CS121 wieder die DHCP Adresse verwendet werden.
4.2.5
Der CS121 mit ICMP1 Check
Ab der FirmWare Version 4.26.x kann der CS121 nicht nur ICMP Anfragen beantworten, sondern er
kann auch selbst ICMP Anfragen versenden, um die Netzwerkqualität zu testen und im Notfall sich
selbst neuzustarten.
Abbildung 20: HTTP - Network & Security ICMP Check
Es können bis zu 3 IP-Adressen eingetragen werden, die per ICMP geprüft werden. Sollten alle 3
Adressen nicht mehr erreichbar sein, rebootet sich der CS121 nach 750 Sekunden (default) selbst.
Wir empfehlen, die IP-Adresse des Gateways sowie von 2 weiteren, ständig erreichbaren Rechnern
zu verwenden. Sollten Sie nur 1 oder 2 Adressen eintragen und die anderen bleiben auf „0.0.0.0“, so
reduziert sich die Anzahl der zu prüfenden Adressen und die Wahrscheinlichkeit einen Reboot
unnötigerweise einzuleiten, erhöht sich, weil weniger Alternativadressen zur Prüfung der
Netzwerkqualität zur Verfügung stehen. Sollte sich der CS121 bei aktivem ICMP Check sehr häufig
rebooten, so wird eine Netzwerkanalyse (z. B. Wireshark) benötigt, um die Ursache zu finden. Sollte
dies nicht möglich sein, so sollte als Sofortmassnahme auf Ihrem Switch alle Ports, die nicht vom
CS121 verwendet werden, gesperrt werden, um unnötigen Netzwerktraffic auszuschliessen. Die vom
CS121 verwendeten Ports finden Sie im Appendix A.12 auf Seite 108.
Hinweis:
Der CS121 unterstützt 3 Funktionen von ICMP via RFC 792 :
0 – Echo reply
3 – Destination unreachable
8 – Echo request
1
ICMP
=
Internet Control Message Protocol, entspricht einem “PING”
29
4.2.6
Funktion Deaktivierung HTTP Links
Ab der CS121 FirmWare Version 4.23 gibt es die Möglichkeit, folgende HTTP Links im Menü „Network
& Security“ zu deaktivieren:
Abbildung 21: HTTP – Network & Security Hide HTTP Links
Konfiguration Static ARP1 Entries
4.2.7
Ab der CS121 FirmWare Version 4.x gibt es die Möglichkeit, statische ARP Einträge im Menü
„Network & Security“ über „Static ARP Entries“ zu konfigurieren.
Abbildung 22: HTTP – Network & Security ARP Settings
In den ARP Settings kann festgelegt werden, welche IP-Adresse zu welcher MAC-Adresse fest
zugewiesen ist. Dadurch läuft für diese IP-Adresse der ARP-Eintrag nicht ab. Die ARP Tabelle wird
fest eingetragen und läuft somit niemals ab! Anwendungsfall: HP Teaming oder wo ein fester ARP
Eintrag gewünscht wird und die ARP Tabelle nicht automatisch erneuert werden kann.
4.2.8
Email
Wenn Sie mit dem CS121 auch Aktionen einrichten möchten, um abhängig von bestimmten
Ereignissen, Emails zu versenden, ist die Einstellung der Email-Parameter erforderlich.
1
ARP
30
=
Address Resolution Protocol
Abbildung 23: HTTP - Email Settings
In diesem Menü geben Sie bitte zunächst den Internet-Namen Ihres Mail Servers an. Wenn Sie keinen
DNS konfiguriert haben (Menü “Netzwerk & Sicherheit”), tragen Sie hier bitte die IP-Adresse des Mail
Servers ein. Beachten Sie bitte auch, dass der Absender-Name (z.B. [email protected]) kein
zufälliger Name sein darf. Bitte verwenden Sie ein existierendes Mail-Konto. Die meisten Server
erfordern genaue Konto- und Serverbezeichnungen, z. B. wäre [email protected] gültig,
während nur someone als Kontoname nicht ausreicht. Wenn der Servername oder Kontoname nicht
gültig ist, erhalten Sie die folgende Nachricht im CS121-Logfile “Mail: bad answer from mail server:
501 [email protected] server.com sender domain must exist.” Im Logfile wird auch jede Email
protokolliert, die erfolgreich versendet wurde.
Funktion „Attach AlarmLog to Email“: Diese Funktion kann an jede Email, die der CS121 sendet,
automatisch die AlarmLog Datei anhängen. Mit der Konfiguration Funktion « Attach all DataLogs to
Email » in der Email Konfiguration werden die AlarmLog, die UPSDataLog und die ExternalDataLog
Dateien automatisch angehängt. Zusätzlich enthält die Email die Parameter MAC-Address, UPS
Model, UPS Location, IP-Adresse des CS121, die System Time und Actual Event.
Funktion Email database interface format: Diese Funktion « Email database interface format » führt
zu einem Emailformat, welches maschinell lesbar ist. Dadurch wird die Überwachung und
Interpretation der Alarme durch die Email-Software ermöglicht.
Funktion Email logging: Hier kann die Anzahl bzw. Häufigkeit der Email Meldungen, die in das
Logfile geschrieben werden, definiert werden:
-
Never = Niemals
-
Always = Immer
-
Errors only = Nur Fehler, das bedeutet, es werden nur Emails von den Fehlern geloggt
Mail Server, die sich ausserhalb des LAN’s befinden, verlangen einen Benutzernamen und ein
Passwort. Das Login richten Sie ein, in dem Sie “Use EMail authentication” aktivieren und den
Benutzernamen und das Passwort (2fach) eingeben. Achtung: Verwenden Sie die “EMail
Authentication” nur, wenn der Mail Server ein Login verlangt. Das Passwort sollte mindestens 3 und
maximal 63 Zeichen lang sein.
Senden Sie eine Test-Email, um Ihre Einstellungen zu überprüfen, nach dem Sie die
Einstellungen bestätigt (Apply Button) haben. Ein kurzer Hinweis informiert sie darüber, ob die
Nachricht versendet werden konnte oder nicht.
Um die Einstellungen im Live-Betrieb nutzen zu können, müssen Sie den CS121 Adapter mit der
„Save, Exit & Reboot“ Funktion booten.
Hinweis: Wenn der Mail Server nicht erreicht werden konnte, vergewissern Sie sich bitte,
ob Sie im Menü “Network & Security” einen DNS angegeben haben. Es können
maximal 511 Zeichen übertragen werden.
31
4.2.9
Email Trap
Die « Email Trap » Funktion ermöglicht Geräten, deren Daten über das POP-Protokoll an den UNMS
II Dienst zu übermitteln. In der UNMS II AdminConsole kann dieser Verbindungstyp, wie die anderen
(UPSTCP, SNMP, RAS), per Gerät konfiguriert werden, um damit eine Fernüberwachung ihres CS121
zu erlauben. Im Unterschied zu anderen Fernüberwachungslösungen können mit den EmailTraps nur
per Email Daten versendet werden, eine Rückmeldung bzw. Eingriff durch die Fernwartung ist nicht
möglich. Fernwartung wird damit sehr einfach, aber beschränkt auf das Beobachten und ist daher
insbesondere für sicherheitskritische Kunden geeignet.
Transfer-Protokoll : POP
Nutzdaten : IDP, VDP, propritäre Daten
Datenformat : JSON (als Attachment)
Konfiguration Mail Server : Global für alle Verbindungen, in UNMS II AdminConsole
Konfiguration Mail Client : Per Gerät als Verbindungstyp, in UNMS II AdminConsole
Ein Email-Postfach/User für alle Geräte, unterschieden wird via IP- und MAC-Adresse
Abbildung 24: CS121 Email Settings
Das UNMS Email Trap Settings Fenster öffent die Konfiguration, die im folgenden Kapitel beschrieben
wird.
Wenn Email Trap eingericht ist, und die UNMS II eine TeleService Lizenz besitzt, dann kann jedes
Gerät mittels Emails überwacht werden. Auf der UNMS II wird dann jedes Gerät mit einem grafischen
Screen alle Messwerte mit einem Zeitstempel der letzten Aktualisierung anzeigen. Sobald ein
Statuswechsel stattfindet, werden diese Werte umgehend aktualisiert, wenn keine Statusänderung
vorkommt, werden die Messwerte nun im Zeittakt des « Heartbeat » erneuert.
32
Abbildung 25: UNMS II Screen mit Zeitstempel der letzten Messwertaktualisierung
4.2.10
Email Trap Konfiguration
Durch einen Eintrag in die Email Trap Konfiguration wird das System aktiviert. Mit dem Löschen der
Einträge wird es deaktiviert.
Import Settings: Für eine schnelle Übernahme der Einträge aus der Email Konfiguration der
vorhergehenden Seite, wurde der « IMPORT Settings » Knopf erstellt, damit können Sie ihre Email
Konfiguration aus der vorhergehenden Seite einfach übernehmen.
Hinweis : Die Email Trap Konfiguration entspricht der normalen Text Email Konfiguration auf der
vorhergehenden Seite, allerdings wird hier empfohlen, ein eigenes Email-Konto für die UNMS II Email
Traps einzurichten, weil sonst diese Emails nicht für den Benutzer lesbar sind und daher ihr EmailKonto unnötig belastet. Wir empfehlen ein eigenes Email-Konto für Email Traps einzurichten,
welches ausschliesslich von der UNMS II mit TELESERVICE verwendet wird. Nach der IMPORT
Settings Funktion sollten also die Parameter dem neuen Konto angepasst werden.
Der « Heartbeat » via Email ist ein zusätzliches Feature für die UNMS II mit TeleService. Es gibt einen
neuen « Heartbeat Timeout » für den Fall, dass die erwartete « Heartbeat-Email » nicht angekommen
ist. Damit wird eine Unterbrechung der Verbindung zum CS121/BACS überwacht. Bleibt bei der
UNMS II die « Heartbeat » Email länger als 12 Stunden aus, wird ein Alarm erzeugt.
Das Intervall für den Heartbeat wird auf dem CS121 konfiguriert Wir empfehlen als Bereich des
Heartbeat-Intervalls 12 Stunden.
Abbildung 26: UNMS Email Trap Settings
33
Mit dem Test-Button für die Email Trap Konfiguration kann manuell ein Abholen der Email ausgelöst
werden. In dem CS121 Logfile wird dann ein Text erscheinen, der das Absenden protokolliert. Bei der
UNMS II mit TeleService sollten nach 2-3 Minuten neue Messwerte erscheinen.
Abbildung 27: UNMS Email Trap Events
Die Standard-Auswahl der Email Trap Events zeigt an, welche kritischen Ereignisse wichtig zu
übermitteln sind (Standard). Wenn weitere Ereignisse gewünscht werden, so können diese hier
aktiviert werden und mit dem « APPLY » Knopf übernommen werden. Bitte vergessen Sie nicht, dass
nach ihren Einstellungen ein « SAVE & EXIT & REBOOT » notwendig ist.
4.2.11
Timeserver
Der CS121 benötigt den Zeitserver-Dienst, um die richtige Datums-/Zeitangaben von Ereignissen in
das lokale Logfile zu protokollieren. Wenn kein Zeitserver konfiguriert wurde, verwendet der CS121
einen Zeitstempel von 1970.
Abbildung 28: HTTP - Timeserver Settings
Der Adapter unterstützt bis zu 3 verschiedene Timeserver IP-Adressen. Beide Protokolle, RFC868
und SNTP sind dabei möglich. Tragen Sie die IP-Adresse eines beliebigen Timeservers in Ihrem LAN
oder aus dem Internet ein. Im Internet gibt es zahlreiche Timeserver-Dienste, die RFC868-TCPAnfragen unterstützen, z. B. unter 129.6.15.29 das “National Institute of Standards and Technology”
oder die “Physikalisch-Technische Bundesanstalt” unter der Adresse 192.53.103.103.
Hinweis: Der Timeserver wird unmittelbar nach dem Neustart des Adapters initialisiert.
Wenn die Synchronisierung fehl schägt, versucht der Adapter nach kurzer Zeit,
den nächsten konfigurierten Timeserver zu erreichen. Auf diese Weise versucht
sich der Adapter alle 24 Stunden mit dem Zeitserver zu synchronisieren.
Ausserdem ist es erforderlich, den UDP Port 123 in der Firewall freizuschalten!
34
Ab der CS121 FirmWare Version 4.28.x gibt es die Möglichkeit, die Zeit manuell zu synchronisieren.
Bitte beachten Sie, dass beim nächsten Reboot diese Synchronisierung verloren geht.
Hinweis für NEWAVE USV Type CONCE: Die NEWAVE USV hat eine Besonderheit:
Zeitsynchronisierung via MODBUS Kommando 99. Mit diesem Signal wird die interne Uhr des CS121
jede Nacht auf 01:00 Uhr zurückgesetzt, um die Korrektheit der internen Uhr zu optimieren. Um zu
verhindern, dass der CS121 Internet-Synchronisierungs-Prozess die interne Uhrzeit wieder verändert
(regulärer Prozess nach jedem Neustart und alle 24 Stunden), ist es erforderlich, den SNTP Zeitserver
im CS121 zu deaktivieren.
Jeder Windows-Computer bietet auch über die “Windows-Zeit” einen Zeitserver an, der die lokale Zeit
des PCs mit einer Internet-Zeit synchronisiert. Falls der CS121-Adapter keinen Internet-Zugang
besitzt, können Sie auch selbst einen Zeitserver-Dienst einrichten. Sie können hierfür jede beliebige
Freeware aus dem Internet verwenden. Alternativ können Sie auch unter www.generex.de einen
Timeserver-Dienst herunterladen.
Test der Timeserver-Verbindung: Diese Buttons testen die Verbindungen zu den Zeitservern.
Beachten Sie bitte, dass die Verbindung zu den Timeservern im Konfigurationsmodus nicht möglich ist
(IP 10.10.10.10).
Hinweise zur Verwendung eines Windows Rechners oder Linux Rechners als Timeserver, finden Sie
im Abschnitt FAQ.
4.2.12
Sprache
Ab der CS121 FirmWare Version 5.x unterstützt der CS121 die folgenden Sprachen :
-
Deutsch
Englisch
Chinesisch
Französisch
Spanisch
Polnisch
Portugiesisch
Abbildung 29: Sprachkonfiguration
Um dieses Feature nutzen zu können, könnte es erforderlich sein, in Ihrem Webbrowser Folgendes
einzustellen (Beispiel Internet Explorer 8) :
35
-
Öffnen Sie im IE8 die Extras, Internetoptionen
Klicken Sie auf « Sprache »
Listen Sie die Sprachen, die Sie verwenden möchten, in der gewünschten Reihenfolge auf.
Damit wird der CS121 immer in der von ihnen gewählten Sprache angezeigt. Mittels Klick
auf die „Flagge“, kann die Umstellung aber auch im laufenden Betrieb vorgenommen
werden, würde aber beim nächsten Browser Neustart wieder die Standardsprache
annehmen.
Abbildung 30: IE8 Internetoptionen - Sprachen
4.2.13
4.2.13.1
Ereignisse / Alarm
Grundlagen der Ereignissteuerung
Die Konfiguration des CS121 basiert auf Ereignissen, wobei ein Ereignis ein USV initiiertes Ereignis,
wie z. B. ein Stromausfall, geringer Batterieladezustand etc., als auch ein Ereignis sein kann, das vom
CS121-Adapter ausgelöst wird, wie Ereignisse vom AUX-Port oder von einem angeschlossenen
SENSORMANAGER.
Die CS121Konfiguration erlaubt Ihnen, zu jedem Ereignis eine oder mehrere Aktionen zuzuordnen.
Eine Aktion kann z. B. das Senden einer Email-Nachricht an spezifische Benutzer sein oder ein
Shutdown-Signal an einige Arbeitsstationen zu senden. Ausserdem ist es möglich anzugeben, wann
und wie oft eine Aktion ausgeführt werden soll.
Die Menüs im Bereich “Events / Alarms” bieten die grundlegenden Möglichkeiten zur Steuerung von
Ereignissen. Die Konfiguration des CS121 baut dafür auf einer Zuordnung von Ereignissen und
Aktionen auf. Der CS121 definiert zahlreiche Ereignisse, wie z. B. “Powerfail”, “UPS Battery bad”,
“Battery low” etc.. Für jedes dieser Ereignisse gibt Ihnen der CS121 die Möglichkeit, eine oder
mehrere Aktionen auszulösen. Eine Aktion kann z. B. ein Logfile-Eintrag sein (per Default werden fast
alle Ereignisse protokolliert), das Versenden von Emails oder das Auslösen eines RCCMD-Befehls
(z.B. Shutdown-Signale an verschiedene RCCMD-Clients).
In diesem Menü wird die Beziehung zwischen Systemereignissen (Alarmen) und den einzuleitenden
Aktionen definiert.
Zur Konfiguration von Ereignissen und Aktionen öffnen Sie bitte das Menü “Events / Alarms”, das
Ihnen einen Überblick über die Ereignisse mit der Anzahl von konfigurierten Aktionen zeigt.
36
Abbildung 31: HTTP - Event Configuration mit Tool-Tip
Wählen Sie das zu konfigurierende Ereignis, um in den Event Editor zu gelangen.
Abbildung 32: HTTP - Event Editor
Der Event Editor ermöglicht Ihnen das Bearbeiten, Löschen und Testen von bereits eingerichteten
Aktionen, sowie die Definition von weiteren Aktionen. Klicken Sie bitte auf die gewünschte Aktion, um
in den Job Editor zu gelangen, mit dem Sie die Konfiguration durchführen können.
Es folgt ein kurzes Beispiel zur Konfiguration eines RCCMD-Shutdown-Signals.
Im Allgemeinen wird das Ereignis “Powerfail” (wird in manchen Umgebungen auch als “On Battery
Mode” bezeichnet) verwendet, um RCCMD-Shutdown-Signale zu senden, wenn gewünscht mit
Verzögerung (“do after”) oder abhängig von der “Remaining time” (verbleibender Autonomiezeit).
Abbildung 33: HTTP – Event Editor, Beispiel einer Shutdown-Konfiguration
Zusätzlich sollten alle Aktionen von dem Ereignis “Powerfail” auch im Ereignis “Battery low”
ohne Verzögerung eingetragen werden.
Der Event Editor bietet Ihnen 3 Befehle für jeden Job: Edit, Delete und Test. Bitte beachten Sie: Der
Test löst die Ausführung des Jobs unmittelbar aus, was u. a. bedeutet, dass der Test eines RCCMDShutdowns unmittelbar das Shutdown-Signal an den Client sendet! Sie sollten deshalb den Shutdown
erst testen, wenn Sie das Shutdown-Skript auf der Client-Seite deaktiviert haben (RCCMD
Konfiguration, Button Configure shutdown).
Alle Jobs sind erst gespeichert, nachdem Sie über das CS121 „Save Configuration“ Menü die
Funktion “Save, Exit & Reboot” ausgeführt haben, das Gerät neu gestartet wurde und im normalen
Betriebsmodus läuft.
Die Anzahl der Jobs pro Ereignis ist begrenzt. Die CS121-Serie mit 4MB erlaubt bis zu 50 Jobs, ab
16MB sogar mehr als 100 Jobs möglich (ungefähre Angabe, abhängig von den eingerichteten Jobs)
Wenn Sie mehr Jobs einrichten wollen, müssen Sie RCCMD als Relaisstation konfigurieren (siehe
Kapitel 6.1.4).
Im Appendix „Events of CS121“ dieses Handbuches werden die Alarme / Events des CS121
anhand diverser USV Modelle beschrieben.
37
4.2.13.2
Threshold events
Manche USV-Modelle erlauben Ihnen, die Grenzwerte für einige USV-spezifische Ereignisse selbst
individuell festzulegen. Der CS121 unterstützt diese Funktionen, wenn die USV diese Option zur
Verfügung stellt. In diesem Fall, wird im Menü “Event configuration” am unteren Ende der Seite ein
zusätzlicher Link “Configure threshold events” angezeigt. Nach dem Klick gelangen Sie zum
Konfigurations Menü “Threshold Events”, in dem Sie sog. individuelle Grenzwert-Ereignisse neu
anlegen können.
Abbildung 34: HTTP – Treshold event
Ab der CS121 FirmWare Version 4.27.x besteht die Möglichkeit, auch für die analogen SensorEingänge (Temperatur, Luftfeuchte etc.), zusätzliche Vor-Schwellenwerte zu konfigurieren. In diesem
Beispiel wurde für einen SM_T_COM Temperaturfühler ein Vor-Schwellenalarm für den Wert
Temperatur niedrig von 13°C und für den Wert Temperatur hoch von 37°C konfiguriert. Die analogen
Werte für externe Sensoren sind durch die Variabel “SM_analogue 1-8” konfigurierbar. Die
eigentlichen Schwellenwerte für Temperatur niedrig von 10°C und Temperatur hoch von 40°C wurden
im Menü “COM2 & AUX” für den SM_T_COM definiert.
Abbildung 35: HTTP – COM2 Treshold event SM_T_COM
4.2.13.3
Logfile-Einträge
Für die meisten Ereignisse sind bereits Logfile-Einträge vorkonfiguriert. Um einen neuen Eintrag zu
konfigurieren, geben Sie bitte im Feld “Text” den gewünschten Logfile-Eintrag ein und wählen auf der
rechten Seite, wann und wie oft die Nachricht ins Logfile geschrieben werden soll.
38
Abbildung 36: HTTP - Job Editor: Logfile-Eintrag
Beispiel: Wenn Sie den Text “Stromausfall” als Text eingeben, wird alle 100 Sekunden zyklisch ins
Logfile die Nachricht “Powerfail” geschrieben, solange das Ereignis aktiv ist. Auch andere Aktionen
wie z. B. das Generieren von Emails, RCCMD-Shutdown, USV-Dialer etc., werden in ähnlicher Weise
konfiguriert. Für jedes Ereignis kann eine unbegrenzte Anzahl von Aktionen, die sofort oder mit
Verzögerung ausgeführt werden, eingerichtet werden.
4.2.13.4
Email-Job
Abbildung 37: HTTP - Job Editor: Email-Job
Die Anlage eines Email Jobs ersehen Sie aus der obigen Abbildung.
Hinweis: Bitte beachten Sie, dass die Einstellungen im Menü “Email” gültig sind!
Neben reinen Text-Nachrichten (bis zu 511 Zeichen) können auch Variablen in die Email des CS121
Adapters integeriert werden. Eine Liste von möglichen Variablen sind im Anhang dokumentiert. Bitte
beachten Sie, dass die Variablen nur gefüllt werden, wenn das Ereignis tatsächlich eintritt, nicht beim
Test (Eine Simulation ist daher nicht möglich; die vollständig generierte Nachricht erhalten Sie nur,
wenn Sie einen wirklichen Alarm auslösen).
Vgl. Sie bitte die Abbildung 36: Dort werden die Variablen #MODEL und #AUTONOMTIME ersetzt
durch ihre aktuellen Werte zum Zeitpunkt des Auslösens der Aktion. Beachten Sie bitte auch die
Syntax, dass jede Variable mit dem Zeichen # beginnen muss und am Ende ein Leerzeichen hat.
Bestätigen Sie die Einstellungen, und testen Sie den Job im “Event Editor”, um sicherzustellen,
dass die Email richtig versendet wird.
Kontinuierliche Jobs:
Um einen Job zu definieren, der kontinuierlich, z. B. täglich, ausgeführt wird, richten Sie einen Job im
Ereignis „UPSMAN started“ ein, wie in der folgenden Abbildung gezeigt:
39
Abbildung 38: HTTP - Job Editor: Continuous event job
4.2.13.5
Email-To-SMS
Um eine SMS Nachricht als Event Benachrichtigung zu versenden, empfehlen wir die Methode EmailTo-SMS. Dies ist zwar teurer als die kostenfreie Modemvariante, jedoch zuverlässiger und funktioniert
in allen Ländern mit GSM Netzwerken.
Hierbei wird eine E-Mail Adresse eines Mobilfunkteilnehmers als Empfänger angegeben. Die USV
Eventbenachrichtigung erfolgt als SMS beim Empfänger.
Bitte beachten Sie hierzu bitte folgende Methode:
GSM Provider T-Systems D1
Ihre D1 E-Mail-Adresse lautet [email protected] (z.B.:[email protected]). Wichtig ist
dabei, dass Sie Ihren E-Mail Empfang am Handy öffnen. Dieses erfolgt, in dem Sie eine SMS mit dem
Inhalt OPEN an die Nummer 8000 schicken. Sie erhalten als Antwort Ihre Email als SMS.
Nur der Betreff oder das Textfeld von der Email wird als SMS gesendet (max. 160 Zeichen).
Wichtig: Wenn Sie das Empfangen von Emails stoppen möchten, senden Sie eine SMS mit dem Inhalt
„CLOSE“ an die Nummer 8000.
GSM Provider Vodafone
In Deutschland lautet der Vodafone Email-To-SMS Servername „vodafone-sms.de“, die EmailAdresse z. B. [email protected]
Wichtig ist dabei, dass Sie Ihren E-Mail Empfang am Handy öffnen. Dieses erfolgt, in dem Sie eine
SMS mit dem Inhalt OPEN an die Nummer 3400 schicken. Sie erhalten als Antwort Ihre Email als
SMS.
Nur der Betreff oder das Textfeld von der Email wird als SMS gesendet.
Wichtig: Wenn Sie das Empfangen von Emails stoppen möchten, senden Sie eine SMS mit dem Inhalt
„CLOSE“ an die Nummer 3400.
Andere Provider
Bitte kontaktieren Sie Ihren Mobilfunk Anbieter für weitere Informationen zur Nutzung und Einstellung
der Email-To-SMS-Funktion in Ihrem Land.
4.2.13.6
RCCMD
Die Funktionen des RCCMD sind so umfangreich, dass diese in einem eigenen Abschnitt behandelt
werden.
40
4.2.13.7
AUX-Port und COM 3
Abbildung 39: HTTP - Job Editor: Switch AUX-Port
Im Allgemeinen wird der AUX-Port für zusätzliche Kontakte verwendet, die als Ein- oder Ausgang
konfiguriert werden können (z. B. als Eingang für Alarm-Kontakte einer Klimaanlage und als Ausgang,
um eine Steckerbuchse zu schalten, die einen Beeper startet etc.). Wenn die Kontakte als Input
geschaltet sind, können sie als Ereignis im Menü “Event Settings” behandelt werden. Umgekehrt
können für die Kontakte Jobs eingerichtet werden, wenn sie als Ausgänge geschaltet sind.
Ausserdem wird der AUX-Port genutzt, um einen SITESWITCH4/AUX Stromabnehmer
anzuschliessen, wodurch die AUX-Portfunktionen als Ausgänge behandelt werden. Für den AUX-Port
bieten wir verschiedene “Add-ons” an, wie z. B. SS4AUX, SM_IO Relaybox, SM_BUZZ Alarmbeeper
etc.. Ein vollständiger Überblick über die verschiedenen Zusatzmodule für den AUX-Port finden sie im
Abschnitt 7 CS121-Erweiterungen dieses Handbuchs, sowie in den jeweiligen Datenblättern (auf
www.generex.de). Wir empfehlen für die Verwendung von Alarmkontakten den Terminaladapter
CON_AUX für eingehende Alarme und das Modell CON_R_AUX für eingehende und ausgehende
Alarme (Outputs). Diese Geräte sind bereits für die Verwendung am AUX vorgesehen und sorgen für
eine betriebssichere Verbindung zu ihren externen Alarmgeräten.
Weitere Details zu AUX und COM 3 finden Sie in den FAQs.
4.2.13.8
SNMP
In diesem Menü definieren Sie die Zugriffsberechtigungen für die SNMP-Communities. Dies betrifft z.
B. die SNMP-Management-Tools, Trap-Empfänger etc.. Die CS121 Firmware Version 4.44.x
unterstützt SNMP V3. SNMP V3 erfordert die Definition von mindestens einem SNMP V3 User auf
beiden Seiten (CS121, SNMP Management Tool). Die folgenden SNMP V3 Security Level stehen zur
Verfügung:
No auth, no priv: Keine Authentifizierung und kein Privatbereich nötig, aber ein SNMP V3
User
Auth, no priv: Authentifizierung (SNMP V3 User, SNMP V3 Passwort), aber kein
Privatbereich
Auth, priv: Authentifizierung (SNMP V3 User, SNMP V3 Passwort) und SNMP V3
Privatbereich Passwort
41
Abbildung 40: HTTP – SNMP Settings
Netzwerk Server Einstellungen
Im Menü “Network & Security” kann der Benutzer hierfür verschiedene Optionen aktivieren oder
deaktivieren. Telnet oder SNMP kann an- oder ausgeschaltet werden, und der
UPSVIEW/UNMS/RCCMD Traps/UPSMON-Zugriff kann blockiert werden. Auch kann die
Netzwerkgeschwindigkeit ausgewählt werden, sowie der gewünschte Sicherheitslevel.
Hinweis: Bitte stellen Sie sicher, dass im Menü “Network & Security” die Option “SNMP
Agent” aktiviert ist.
Das Menü bietet eine Spalte für 10 Manager IP-Adressen mit den entsprechenden
Zugriffsberechtigungen, den Befehlen und einem Beispiel. Tragen sie hier die Manager ein, die auf
den SNMP-Adapter Zugriff erhalten sollen, die Community-Namen (Passwort) und welches Recht der
Manager erhalten soll, lesen und schreiben oder nur lesen.
Hinweis: Ab CS1221 FirmWare 4.x bedeutet kein Eintrag, dass alle Zugriff haben! Ab
einem Eintrag hat nur noch diese IP-Adresse Zugriff!
Einrichten von Trap-Empfängern
Legen Sie hier fest, welche IP-Manager von Ihrem SNMP-Adapter Traps (Nachrichten) erhalten
sollen. Tragen Sie hierfür als Trap-Receiver die IP-Adressen der SNMP-Manager ein.
In diesem Menü tragen Sie auch die Berechtigungen und “cold boot traps” ein. Wenn aktiviert, werden
diese Traps an den SNMP Trap-Empfänger in der Empfänger-Liste gesendet.
SNMP Trap Test
In diesem Menü können SNMP-Traps getestet werden, wobei die Traps nur für Testzwecke verwendet
werden und keine “echten” Traps darstellen. Der Empfänger muss auch in der Liste konfiguriert sein,
um diesen Test durchzuführen. Speichern Sie ausserdem ihre Einstellungen, und booten sie den
42
CS121, bevor sie die Kommunikation mit den konfigurierten IP-Adressen testen (nicht möglich im
Konfigurationsmodus). Beim Auslösen eines SNMP Test Traps, erhalten Sie die Abfolge „Powerfail“
und „ Power restored“, also die Simulation eines Stromausfalls als SNMP Trap.
4.2.13.9
COM2 & AUX
COM2
In diesem Menü werden die allgemeinen Einstellungen zur COM2 und AUX-Konfiguration
vorgenommen.
Abbildung 41: HTTP - COM2 Modus Überblick
Configuration Mode:
Setzt den COM2 Port in den Konfigurations-Modus für die Konfiguration über COM2 mit dem
beiliegenden Konfigurationskabel (Standard).
Hinweis: Solange DIP-Switch
Konfigurationsmodus.
1
OFF
ist,
läuft
der
COM2-Port
immer
im
Hinweis: Bitte beachten Sie, dass der Pipe Through Mode nicht für alle USV Modelle
unterstützt wird. Bitte kontaktieren Sie GENEREX via [email protected], um
zu erfragen, ob Ihr USV Modell diesen Modus unterstützt.
Pipe-Through Mode 1:
(De-)Aktiviert den “Pipe Through Mode am COM2. Wenn aktiviert, wird das RS232-Protokoll der USV
zum COM2 des Adapters übertragen, so dass sie nun jede andere RS232-Software an den Adapter
anschliessen können und parallel zum CS121 das RS232 USV-Protokoll der USV nutzen können.
Dies macht den Gebrauch von Multiplexer-Hardware unnötig, da nun 2 parallel arbeitende serielle
Schnittstellen an ihrer USV verwendet werden können. Erinnerung: Wenn Sie diese Funktion aktiviert
haben, können Sie den Adapter nicht länger mit dem seriellen Kabel konfigurieren. Sie sollten die
Änderung dann in jedem Falle über HTTP durchführen. Als Konfigurationskabel zwischen dem CS121
und ihrer Anwendung verwenden Sie bitte das Original CS121 Konfigurationskabel.
Hinweis: Bitte beachten Sie, dass es erforderlich ist, die gleiche Baud Rate der USV als
COM2 Baud Rate im CS121 zu definieren! Dies gilt für Pipe-Through Mode 1
und Pipe-Through Mode 2!
43
Pipe-Through Mode 2 (für USVen mit komplexeren Protokollen):
Entsprechend dem Pipe-Through Mode 1 werden die USV-Daten an den COM2 durchgeleitet, jedoch
nicht direkt. Um die internen Prozesse des Adapters zu beschleunigen, werden die USV-Daten
zunächst im Speicher aufbereitet, bevor sie am COM2 zur Verfügung gestellt werden. Im PipeThrough Mode 2 sind wie beim Pipe-Through Mode 1 nur lesende Zugriffe möglich.
Abbildung 42: Pipe Thru Installation
MODBUS/SPI3
Die Auswahl von MODBUS/SPI3 im Drop-Down-Menü der COM2 Einstellungen aktiviert die CS121
MODBUS bzw. SPI3-Profibus Funktion. Bei den Standard CS121 Geräten wird MODBUS via RS232
aktiviert. Bei den CS121 LM bzw. SCM kommuniziert der COM2 mit RS485. Anhand der CS121
Seriennummer 0124-... können Sie erkennen, ob Sie einen CS121 besitzen, der über eine RS485Schnittstelle verfügt. Der CS121_SPI3 Profibus und der LONBus Converter werden an COM2 mit
RS232 Port verbunden. Wählen Sie auch hierfür die Konfiguration MODBUS/SPI3 aus.
TEMPMAN & SENSORMANAGER I & II:
44
Abbildung 43: HTTP - COM2 & AUX
Der TEMPMAN und SENSORMANAGER sind Erweiterungen des CS121 Adapters, die am COM2 des
Adapters abgeschlossen werden, wobei das aktuellere Produkt der SENSORMANAGER ist. Diese
Geräte werden einfach in den CS121 eingesteckt. Für den Betrieb sind lediglich die COM2
Einstellungen des CS121 auf TempMan oder SENSORMAN einzustellen. Die Konfiguration kann über
HTTP einfach vorgenommen werden. Beachten Sie bitte das Drop-Down-Menü und die Eingabefelder
dieser Seite. Eingehende Erläuterungen zu den SENSORMAN-Einstellungen finden Sie im folgenden
Abschnitt.
RAS-Modus (not supported after 2011)
Die Auswahl des RAS-Eintrags im Drop-Down-Menü der COM2 Einstellungen aktiviert die CS121
RASManager-Funktion. Diese Funktion ist nur funktionsbereit, wenn ein RASMANAGER (CS121 mit
eingebautem Modem) verwendet wird und ein gültiger RASMANAGER Lizenzschlüssel verfügbar ist
(optional, gehört zum RASMANAGER). Wenn es auch möglich ist, diesen Modus im Telnet-Menü
auszuwählen, können die RASMANAGER Einstellungen nur über die HTTP-Schnittstelle des CS121
vorgenommen werden. Vgl. auch “RAS Configuration” für weitere Einstellungen.
GSM Modem
Ein GSM Modem ermöglicht die Benachrichtigung bzw. Weiterleitung der USV Events/Alarms via
SMS. Bitte schauen Sie in Kapitel 7.5 für weitere Informationen.
SiteManager II, SiteManager II/v3
Die COM2 Auswahl SiteManager 2, SiteManager 2/v3 aktiviert die Kommunikation zwischen dem
CS121 und einem SiteManager. Der SiteManager ist ein professionelles Gebäude-ManagementGerät, das über 8 konfigurierbare, analoge Eingänge, 8 digitale Eingänge und 8 schaltbare
Relaiskontakte verfügt. Bitte schauen Sie in das SiteManager II Benutzerhandbuch für weitere
Informationen.
SiteMonitor II
Die COM2-Auswahl SiteMonitor 2 aktiviert die Kommunikation zwischen dem CS121 und einem
SiteMonitor 2. Der SiteMonitor 2 ist ein professionelles Gebäude-Management-Gerät, das über 64
digitale Eingänge für die verschiedensten Kontaktmelder verfügt. Bitte schauen Sie in das SiteMonitor
II Benutzerhandbuch für weitere Informationen.
45
SM_T_COM
Der SM_T_COM ist ein Temperatursensor für den CS121 und dient zur Überwachung und Steuerung
von USV-Räumen, Serverräumen usw..
SM_T_H_COM
Der SM_T_H_COM ist ein Kombisensor (Temperatur und Luffeuchte) für den CS121 und dient zur
Überwachung und Steuerung von USV-Räumen, Serverräumen usw.. Bitte schauen Sie in das
SM_T_H_COM Datenblatt für weitere Informationen.
AUX- und SITESWITCH4-Einstellungen
Der AUX-Port ist ein Ein-/Ausgang, um externe Kontaktgeräte, wie Alarme anzuschliessen oder um
einen SS4AUX SITESWITCH anzuschließen. Der SITESWITCH4 (SS4) ist ein eigenständiger
Leistungsschalter mit einem eingebauten CS121. Der SS4AUX ist dabei eine kostengünstige und
praktische Erweiterung des CS121-Adapters, um über den eingebauten AUX-Port des CS121 bis zu 4
Stomanschlüsse individuell an- und auszuschalten. In dem die entsprechende Nummer eingegeben
wird, wird der AUX-Port (4Pins) als Eingang oder Ausgang geschaltet.
Der AUX-Port kann nur Signale lesen, wenn der Port als Eingang geschaltet wurde. Als Ausgang kann
der AUX-Port Signale, z. B. zu einem Optokoppler geleitet werden. Nach dem Reboot bleibt der Status
der Schalter in dem Status vor dem Reboot.
Im Folgenden wird die Konfiguration des AUX-Ports mit der HTML-Schnittstelle beschrieben. Alle
AUX-Ports 1-4 können manuell als Ausgang geschaltet werden, so dass im Falle eines Alarms der
CS121 im Menü “Events” konfiguriert werden kann, wie die Ports individuell geschaltet werden sollen.
Wenn alle Ports als Ausgänge geschaltet sind, ist dies identisch mit dem Aktivieren des SS4-Modus.
Der SS4-Modus wird aktiviert, wenn ein SITESWITCH4 am AUX-Port des CS121 angeschlossen wird.
Wenn die Ausgänge deaktiviert sind, werden die AUX-Ports als Eingänge geschaltet, um Signale, wie
ein Eingang von einem Alarmkontakt, zu überwachen. Wenn z. B. der Port 2 zur Überwachung eines
Alarms als Eingang geschaltet ist, kann der CS121 auch konfiguriert werden, um auf den Alarm am
Port 2 zu reagieren und ein an einem anderen Port angeschlossenes Gerät an- oder auszuschalten.
Der Ausgang sollte mit einer Einschalt-Sequenz konfiguriert werden, so dass z. B. ein File Server an
Port 1 nach dem Einschalten der Stromzufuhr hochgefahren wird. Mit dem Feld Powerup Delay
(Verzögerung der Stromeinschaltung) kann definiert werden, wieviele Sekunden nach dem
Einschalten der Stromzufuhr ein angeschlossenes Gerät angeschaltet werden soll. Z. B. 10 im Feld
Powerpup Delay verursacht das Einschalten des File Servers an Port 1 10 Sekunden nach dem die
Stromverbindung wieder besteht. Bitte beachten Sie, dass die Funktion “Save, Exit & Reboot” keine
Stromeinschaltung auslöst. Um ein PowerUp zu verursachen, muss die Stromzufuhr des Adapters
unterbrochen werden. Der Unterschied zwischen dem Reboot und PowerUp ist erwähnenswert, wenn
die AUX-Kontakte betrachtet werden. Während des Reboots bleibt der aktuelle Status der Ports
unverändert, es sei denn, die Einstellungen der Ports wurden von Ausgang auf Eingang oder
umgekeht geändert. Ein PowerUp bringt die Ports in die eingestellten PowerUp-Einstellungen.
Hinweis: Ab der HW131 ist es erforderlich, wenn die AUX Ports von „Unused“ auf Inbzw. Output definiert werden, dass ein Kabel mit Pull-Down Widerständen oder
ein CON_AUX bzw. CON_R_AUX angeschlossen wird, ansonsten sind die
Status-Anzeigen der AUX Ports undefiniert und können jederzeit den Status
ändern!
4.2.13.10
SENSORMANAGER
Der SENSORMANAGER ist eine Mess- und Datenaufzeichnungs-Einheit, die das individuelle Messen
und Überwachen von 8 analogen Messgeräten (0-20mA) und 4 digitalen Alarmeingängen oder 4
Ausgängen (z. B. Relays) erlaubt. Zum SENSORMANAGER finden Sie ein eigenes Kapitel in diesem
Handbuch, worin die Funktionalitäten und Anwendungsgebiete sowie eingehend die zahlreichen
verschiedenen Einstellmöglichkeiten erläutert werden. Vgl. Abschnitt 7.3 SENSORMANAGER
Im allgemeinen wird die SENSORMANAGER-Einheit mit seinem COM1 Port an den COM2 Port des
CS121 angeschlossen, der im SENSORMANAGER-Modus konfiguriert sein muss.
46
Mit der separaten Konfigurationsseite “Sensor Manager Settings”, können Sie u. a. Grenzwerte
definieren, wann Ereignisse ausgelöst werden sollen.
Abbildung 44: HTTP – Sensor Manager Einstellungen
4.2.13.11
RAS-Konfiguration
In der folgenden Abbildung sehen Sie die Standard Einstellungen für den RASManager, dem CS121
mit eingebautem Modem. Wie bei den meisten CS121 Geräten, kann die Funktionalität des
RASManagers durch den Erwerb eines PPP Lizenzschlüssels und durch den Anschluss eines
unterstützten Modems aktiviert werden. Der RASManager, die UNMS II Software und der TeleService
beinhalten ein eigenes Benutzerhandbuch, in dem die Funktionen und Einstellungen detailliert
beschrieben werden.
Abbildung 45: HTTP - RAS Manager Einstellungen
47
4.2.13.12
Scheduled Actions
Abbildung 46: HTTP – Edit Scheduled Actions
Mit dem Scheduler können Sie folgende Aktionen planen:
Self Test: Ein Self Test ist ein kurzer Hardware Test, der das Gerät kurz auf Entladung umschaltet.
Battery Test: Ein Self Test ist ein kurzer Batterie Test, der die Batterie kurz auf Entladung umschaltet.
Custom Test: Ein Custom Test prüft, ob die Batterien mindestens die “Downtime” noch halten
können.
Full Test: Ein Full USV Test wird zur Kalibirierung der USV verwendet und entlädt die Batterien bis
zur „Battery Low“ Grenze. Dieser Test sollte höchstens einmal im Jahr ausgeführt werden, um die
Batterien nicht zu belasten und zu schädigen.
Online (Inverter Mode): Aktion zum Schalten in den “Normal Mode” (Stromzufuhr zur Batterie).
Dieser Status ist der normale USV Betrieb. Es ist eigentlich nicht notwendig, einen Schedulerbefehl
hierfür zu programmieren.
Offline (Bypass Mode): Aktion zum Schalten in den Bypass Mode. Damit wird der Inverter der USV
nicht verwendet, und der Strom würde nicht gepuffert, wenn ein Ausfall jetzt stattfindet. Dieser Betrieb
zeigt einen Fehlerzustand der USV an, bitte rufen Sie den USV Service, um das Problem zu
beheben.
Shutdown UPS: Diese Aktion löst ein Abschalten der USV aus. Dies kann eingerichtet werden, z. B.
im Falle eines niedrigen Ladezustands der Batterie oder eines Feueralarms oder wenn ein kompletter
Stromausfall eingetreten ist.
Achtung: Dieser Befehl unterbricht die Stromversorgung! (nur möglich, wenn die USV diese Funktion
unterstützt)
Switch UPS Outlet: Aktion zum getrennten Schalten des USV Ausgangs, z. B. Steckdosen. Diese
Funktion ist nicht bei allen USV Modellen vorhanden.
Switch AUX Port: Im Allgemeinen wird der AUX-Port für zusätzliche Kontakte verwendet, die als Einoder Ausgang konfiguriert werden können, z. B. als Eingang für Alarm-Kontakte einer Klimaanlage
und als Ausgang, um eine Steckerbuchse zu schalten, die z. B. einen Alarmsummer startet etc..Wenn
die Kontakte als Input geschaltet sind, können sie als Ereignis im Menü “Event Settings” behandelt
werden. Umgekehrt können für die Kontakte Jobs eingerichtet werden, wenn sie als Ausgänge
geschaltet sind. Der Menüpunkt Switch AUX Port betrifft nur die Ausgänge, Eingänge können damit
NICHT geschaltet werden.
RCCMD Shutdown: Hier können IP-Adressen von Computern mit RCCMD-Anschluss (Empfänger)
eingetragen werden, die per Termin abgeschaltet werden können. Der CS121-Adapter kann dann
einen sog. Multi-Server Shutdown durchführen. Die Zeit für solch eine Prozedur hängt von der
konfigurierten Abschaltzeit des Adapters (default: Zeitdauer der verbleibenden Batteriekapazität in
Minuten während eines langen Stromausfalls) oder von einem Countdown-Zähler ab. Erweiterte
CS121 Adapter können mehr Ereignisse (z. B. niedriger Batterieladezustand, defekte Batterie,
Verbindung verloren) als RCCMD-Signale verwenden. Fragen Sie bitte Ihren USV Hersteller nach
weiteren Information.
48
RCCMD Message: Mit dieser Aktion kann eine Text-Nachricht als RCCMD-Event versendet werden.
Text-Nachrichten werden an RCCMD-Empfänger gesendet. Das macht es möglich, Text-Nachrichten
via RCCMD an Windows oder UNIX Rechner mit “NET SEND” respektiv “WALL” zu versenden (ab
Version 2 oder höher). Somit können auch Netzwerk Benutzer mit verschiedenen Betriebssystemen
benachrichtigt werden.
Auf dem entsprechenden RCCMD Client muss mind. RCCMD Version 2 laufen. RCCMD Version 1
kann nur ein Ereignis verarbeiten.
RCCMD Command: Dieses RCCMD-Signal veranlasst einen RCCMD-Empfänger (z. B. einen
anderen CS121, RCCMD Client oder SITEMANAGER, SITESWITCH4 etc.) ein RCCMD EXECUTE
Kommando auszuführen, z. B. um auf einem entfernten RCCMD Client ein Programm zu starten.
Native UPS Command: (Nur für Programmierer) Aktion zum Ausführen von USV eigenen Befehlen.
Voraussetzung: Benutzer kennt die “Command IDs” und die dazugehörigen Parameter. Dieses
Kommando benötigt zusätzliche Parameter, welche USV abhängig sind. Wenn sie eines dieser
Kommandos verwenden wollen, erfragen sie dieses bei ihrem USV Hersteller unter Angabe ihres USV
Modells und der Firmware Version.
(De-) Activate Event: Aktion um bestimmte Events/Alarme ein- bzw. auszuschalten.
Send WOL: WOL steht für “Wake on LAN”. Diese Funktion sendet Datenpakete, um andere
Computer in einem lokalen Netzwerk “aufzuwecken”. Benutzen Sie diese Funktion im Ereignis
“UPSMAN started”, um Rechner wiederzubeleben, die zuvor nach einem Stromausfall
heruntergefahren wurden, durch den der CS121 oder die USV vollständig abgeschaltet wurden.
Zusätzlich können Sie das WOL-Signal im Ereignis “Power restored” verwenden.
Hinweis: Nicht alle Netzwerkkarten unterstützen diese Funktion und manche Netzwerkkarten schützen
diese Funktion mit einem Passwort. Aktivieren Sie bitte diese Funktion in den BIOS-Einstellungen des
Motherboards des Zielrechners. Bitte beachten Sie, dass „Autosensing“ im CS121 und dem Switch auf
„ON“ gestellt ist!
Send Periodic Email: Diese Aktion bietet die Möglichkeit, regelmässig die LogFiles via Email zu
versenden.
4.2.13.13
Speichern der Konfiguration / Reboot
Wenn Sie mit Ihren Einstellungen zufrieden sind, wählen Sie “Save, Exit & Reboot” und warten, bis
der Adapter Sie über den Reboot-Prozess informiert. Schliessen Sie dabei NICHT das Fenster Ihres
Webbrowsers!
4.2.13.14
Lesen der Logfiles
Das CS121-Alarmlog enthält das Alarm-Protokoll von Ereignissen, die in der Ereignissteuerung als
Alarme eingestuft wurden. Es enthält die benutzerspezifischen Alarm Einstellungen des CS121,
ebenso wie die Ereignisse, die im USV eigenen Protokoll als Alarme eingestuft sind. Diese Einträge
beinhalten z. B. auch CS121 spezielle Administrator Email Nachrichten, die zu einem höheren
Alarmlevel gehören, wie es der Fall wäre, wenn nur die im USV-Protokoll definierten Alarme
aufgezeichnet würden. Zur Veranschaulichung einige typische Logfile-Einträge durch die USV:
Der CS121 protokolliert die Zeit nach dem Neustart:
01/17/2007,16:21:45, Synchronized with timeserver 192.53.103.103. OK
Dies zeigt die erfolgreiche Synchronisation mit dem Timeserver an.
01/17/2007,16:23:39, UPSMAN <UPS model> has started
Die USV-Kommunikation läuft, und das Gerät befindet sich im normalen Betriebsmodus. Dies ist der
Standard-Eintrag nach einem erfolgreichen Neustart des CS121.
Die folgenden Einträge resultieren aus benutzerspezifischen Einstellungen (und Administrator EmailEinträgen):
49
01/17/2007,16:28:39, MAIL: subject "CS121 Event 4" successfully sent.
Alle mit “Event X” gekennzeichneten Alarme stammen aus der Liste der “Event Configuration” des
Webbrowsers. Ereignis 4 ist in dieser speziellen USV das Ereignis “UPSMAN started”. Das bedeutet,
dass eine Email mit dem Text "UPSMAN started" versendet wurde.
01/17/2007,16:28:47, MAIL: subject "CS121 Event 16" successfully sent
In diesem Fall wurde der Scheduler aktiviert und meldet sich betriebsbereit. Der Scheduler führt
periodisch einen Selbst Test durch, der per Email an den CS121-Administrator weitergeleitet wird.
01/17/2007,16:28:47,MAIL: subject "CS121 Event 26" successfully sent
01/17/2007,16:29:03,MAIL: subject "CS121 Event 27" successfully sent
01/17/2007,16:29:28,MAIL: subject "CS121 Event 28" successfully sent
01/17/2007,16:30:46,MAIL: subject "CS121 Event 29" successfully sent
Dies sind 4 E-Mails, die den Status der AUX-Ports anzeigen (zusätzlicheVerbindungen für externe
Alarme), die eingerichtet wurden, um Nachricht über das Status LOW zu geben. Da der AUX-Status
nur entweder auf High oder Low gesetzt werden kann und der CS121 nicht selbst das Gerät
kennzeichnen kann, wird beim Startup als Default eine Alarm E-Mail vom CS121 an den angegebenen
Administrator gesendet mit dem Startup-Status jedes einzelnen angeschlossenen Alarms. In diesem
Fall ist es an dem Administrator zu entscheiden, ob die E-Mails einen Alarm anzeigen oder nicht.
01/17/2007,16:34:48,MAIL: subject "CS121 Event 38" successfully sent
01/17/2007,16:35:12,MAIL: subject "CS121 Event 39" successfully sent
01/17/2007,16:35:16,MAIL: subject "CS121 Event 40" successfully sent
01/17/2007,16:35:28,MAIL: subject "CS121 Event 41" successfully sent
01/17/2007,16:35:33,MAIL: subject "CS121 Event 42" successfully sent
01/17/2007,16:35:40,MAIL: subject "CS121 Event 43" successfully sent
01/17/2007,16:35:51,MAIL: subject "CS121 Event 44" successfully sent
01/17/2007,16:35:57,MAIL: subject "CS121 Event 45" successfully sent
Diese 8 Emails senden Informationen über analoge Sensoren (Temperatur, Luftfeuchtigkeit etc.), die
am SENSORMANAGER angeschlossen sind und anzeigen, dass alle kontrollierten Werte innerhalb
des Toleranzbereichs sind oder dass kein Sensor am Gerät oder Anschluß-Port angeschlossen ist.
01/17/2007,16:36:30,MAIL: subject "CS121 Event 54" successfully sent
01/17/2007,16:36:41,MAIL: subject "CS121 Event 55" successfully sent
01/17/2007,16:36:48,MAIL: subject "CS121 Event 56" successfully sent
01/17/2007,16:36:57,MAIL: subject "CS121 Event 57" successfully sent
Diese 4 E-Mails zeigen an, daß die digitalen Sensoren (für Klimaanlage, Feueralarm und dergleichen)
des SENSORMANAGERS sich im normalen Status befinden – oder dass kein Sensor angeschlossen
ist.
01/17/2007,17:41:12,MAIL: subject "CS121 Event 62" successfully sent
01/17/2007,17:41:36,MAIL: subject "CS121 Event 63" successfully sent
01/17/2007,17:43:23,MAIL: subject "CS121 Event 64" successfully sent
01/17/2007,17:44:01,MAIL: subject "CS121 Event 65" successfully sent
Diese 4 Emails zeigen den Status der digitalen Alarmkontakte der Sensoren an (für Notabschaltung,
Feuerlöscher und dergleichen), die am SENSORMANAGER angeschlossen sind. Sie zeigen entweder
den Status Normal oder dass nichts angeschlossen wurde.
01/17/2007,17:52:13,MAIL: subject "CS121 Event 70" successfully sent
Diese Email zeigt an, dass kein SENSORMANAGER angeschlossen ist, obwohl im CS121 angegeben
wurde, dass eine Verbindung zu einem SENSORMANAGER besteht. Dies informiert den
Administrator, dass der CS121 nicht korrekt konfiguriert ist. In diesem Fall sollten die Einstellungen
korrigiert werden.
Alle diese Emails können beim Neustart auftreten und dann ggf. gelöscht werden. Danach ist jede
Email als Alarm zu betrachten!
Im CS121 DataLog werden die USV-Daten mit einem Zeitstempel protokolliert.
50
Abbildung 47: HTTP – CS121 DataLog
Im CS121 ExternalDeviceLog werden die Daten der angeschlossenen Geräte (z. B. Temperatur
Sensor) protokolliert.
Abbildung 48: HTTP – CS121 ExternalDeviceLog
In Abbildung 67 ist die Protokollierung eines SM_T_H_COM zu sehen, Sensor 1 für die Temperatur,
Sensor 2 für die Luftfeuchte.
Bei einigen USV Modellen werden die UPS Events direkt aus der USV importiert und können über das
CS121 Menü LogFiles, “UPS Events”
51
einge
Abbildung 49: HTTP – CS121 UPS Events Newave Concept Power Series
4.3
RCCMD
RCCMD (Remote Console Command) ist der weltweit erfolgreichste Shutdown-Client für heterogene
Netzwerke und ist der sicherste Weg, vielfältige Meldungen und Shutdown-Sequenzen aus der USV
einzuleiten. RCCMD Clients “hören” auf einen RCCMD Server, der im allgemeinen eine UPSMANSoftware, CS121 oder ein sonstiger USV-Manager mit RCCMD-Lizenz ist. Ein RCCMD Server ist
innerhalb des CS121 integriert und steuert RCCMD Clients im Falle eines USV-Alarms. Dafür benötigt
RCCMD einen Listener auf jedem Client Computer, der ein RCCMD Signal empfangen soll. Für die
Installation von RCCMD auf der Client Seite folgen Sie bitte der Anleitung im Abschnitt 6.1 RCCMD.
RCCMD Clients sind optional und keine Freeware! Die meisten CS121-Adapter beinhalten bereits
eine Standard Client Lizenz, einige USV Hersteller fügen weitere Lizenzen hinzu, andere liefern in der
Standardausführung keine Lizenz mit dem CS121.
Sprechen Sie mit Ihrem USV-Hersteller, und fragen Sie nach den Lizenzbestimmungen für RCCMD in
Verbindung mit Ihrem CS121, und vermeiden Sie die Lizenznummer mehr als einmal zu installieren.
4.3.1
RCCMD-Jobs
Rufen Sie im Webbrowser das Menü “Events / Alarms” auf, um die Hauptseite zu öffnen, auf der alle
zu konfigurierenden Ereignisse aufgelistet sind. Im Folgenden erhalten Sie einige grundlegende
Informationen über wichtige Ereignisse, die gewöhnlich von jedem CS121 Adapter konfiguriert
werden.
“Powerfail”
Das Ereignis wird ausgelöst, wenn die USV die Stromversorgung verliert. Dieses Ereignis wird i.d.R.
verwendet, um Shutdownaktionen mittels RCCMD einzuleiten. Sie können solche Aufgaben mit dem
“Remaining time”-Parameter versehen, um die von der USV gelieferte Überbrückungszeit zu
verwenden anstelle des „Countdown“ timers.
52
Das Event „Powerfail“ ist das wichtigste Event für den Eintrag von Zeitgesteuerten Routinen wie z.b.
Shutdown von Rechnern im Netzwerk in Abhängigkeit des USV Ladezustandes.
“System Shutdown”
Das Ereignis “System Shutdown” wird ausgelöst, wenn die konfigurierte “System Shutdown Time” (im
Menue “UPS model and system”) erreicht ist. Das bedeutet, daß voraussichtlich nur noch die
konfigurierten Minuten verbleiben, bis die Batterieleistung erschöpft ist.
Dieses Ereignis sollte nur verwendet werden für Operationen, die direkt in Zusammenhang mit einem
Shutdown stehen. Weitere Aufgaben sollten im Ereignis “Powerfail” abgearbeitet werden.
Hinweis: Dieses Event ist die letzte Aufgabe, die der CS121 erledigen kann, bevor die
USV endgültig abschaltet. Verwenden Sie dieses Ereignis nicht, um ShutdownSignale mit RCCMD auszulösen, da die verbleibende Zeit in diesem Status nicht
sicher ist! Es wird deshalb dringend empfohlen, das Ereignis “Powerfail” für
RCCMD shutdowns zu verwenden!
“Battery low”
Das Ereignis “Battery low” wird von der USV ausgelöst, wenn der Ladezustand der Batterie einen
kritischen Zustand erreicht hat.
“UPSMAN started”
Das Ereignis “UPSMAN started” wird periodisch ausgelöst, solange sich der Adapter im normalen
Betriebszustand befindet. Sie können dieses Ereignis dazu verwenden, um Aktionen zu starten, die im
(fehlerlosen) normalen Betriebszustand ausgeführt werden sollen.
4.3.2
RCCMD-Jobs
Voraussetzung für die Einrichtung eines RCCMD-Jobs (z. B. Shutdown) auf einem Netzwerkrechner
ist die Installation der RCCMD Client Software auf der Client Workstation. Für die Installation der
RCCMD Client Software auf der Client-Workstation folgen Sie bitte der Beschreibung im Abschnitt 6
Zusätzliche Software.
4.3.3
Konfiguration von RCCMD Traps
RCCMD Traps sind „Push“ Nachrichten (ähnlich SNMP Traps), die der CS121 an seine angemeldeten
RCCMD Clients versendet. Die RCCMD Traps sind ausschliesslich Textnachrichten, die im RCCMD
Client Messageboxfenster erscheinen.
Um RCCMD Traps manuell zu konfigurieren, stehen folgende Standard USV-Variablen zu Verfügung:
#OUTPOWER – Ausgangsleistung in %
#BATTCAP – Batterie Kapazität in %
#INVOLT – Eingangsspannung in V
#TEMPDEG – Temperatur in °Celsius
#AUTONOMTIME – Autonomiezeit in Minuten
#LASTTSTBUPT – Letzter Test Batterie Überbrückungszeit in Minuten
#STATUS – Status
#ISTEST – im Testmodus
#LASTERR – Letzter Fehler
#TIMEUNTILSHTDWN – Zeit bis zum Shutdown in Minuten
#RUNTIME – Laufzeit in Minuten
#INCURR – Eingangsstrom in A
53
#BATTVOLT – Batterie Spannung in V
#INFREQ - Eingangsfrequenz in %
#OUTFREQ – Ausgangsfrequenz in %
#CNT_PF – Anzahl Powerfailures (Stromausfälle)
#CNT_BL – Anzahl Battery Low (Battery Low Events)
#CNT_SD – Anzahl Shutdowns
#CNT_SA – Anzahl Shutdown active (aktive Shutdowns)
#CNT_TF – Anzahl Test Failures (Testfehler)
#INPHASES – Anzahl Eingangsphasen
#OUTPHASES – Anzahl Ausgangsphasen
Beispiel-Konfiguration für einen RCCMD Trap Job für den Event “Power restored”:
Abbildung 50: HTTP - Job Editor: RCCMD Trap Job, Event “Power restored
Sie können beliebige Texte/Masseinheiten einfügen. Vor und nach der Variablen (#MODEL) müssen
Leerzeichen eingefügt werden. Wenn mehrere Variablen gesendet werden sollen, werden diese mit
einem “.” und einem Leerzeichen getrennt.
Powerfail on #MODEL restored. Battery Capacity #BATTCAP %. Input Voltage
#INVOLT V.
Der RCCMD Trap würde wie folgt empfangen werden :
Abbildung 51: HTTP - Job Editor: RCCMD Trap
Weil der CS121-Adapter eine aktive Rolle übernimmt, wenn er seine Aktionen “Message”,
“Shutdown” und “Command” ausführt (was auch als das Senden von RCCMD-Signalen an einen
RCCMD-Client bezeichnet wird), ist es erforderlich, die IP-Adresse und den Port (Standard ist 6003) in
die beiden Parameter einzutragen. Zusätzlich muß der RCCMD-Client entweder ganz ohne Sender54
Filter oder mit der konfigurierten IP-Adresse des UPSMAN-Servers (CS121) konfiguriert werden.
Diese Konfigurationen finden statt, wenn der RCCMD-Client installiert wird. Weitere detailliertere
Informationen befinden sich in dem Benutzerhandbuch der RCCMD-Software.
Achtung: Bei der Funktion RCCMD Command muss für jeden Client ein einzelner Job konfiguriert
werden. Es ist nicht möglich, mehrere Clients/IP-Adressen in einem Job aufzufordern, einen Befehl
auszuführen.
RCCMD beinhaltet auch die Funktion “RCCMD Trap”. RCCMD Trap ist eine Methode, um den an
den CS121 angebundenen RCCMD Stationen Informationen zu senden. RCCMD Traps rufen an allen
RCCMD Stationen Nachrichten auf. Weil RCCMD in diesem Modus eine aktive Rolle übernimmt,
müssen Empfänger Informationen in den Parametern dieses Jobs angegeben werden.
Vorraussetzung für RCCMD Trap ist jedoch, dass die RCCMD Trap Box im Menü “Network & Security
Settings” aktiviert ist.
Der CS121 Adapter setzt die auf Parametern basierende RCCMD Version 4 ein, die auf demselben
RCCMD Port verschiedene Aktionen ausführen kann. RCCMD Version 1 Clients können nur eine
Aktion ausführen (Shutdown als Default, so dass jedes RCCMD-Signal auf dem RCCMD Client zu
einem Shutdown führt). RCCMD Version 3 kann auch redundante USV-Installationen behandeln (z.B.
Computer mit 2 Stromversorgungen und 2 USVs). RCCMD 4 unterstützt SSL Verschlüsselung.
Hinweis: Bei allen RCCMD Ereignissen erscheint in jedem Ereignis eine Liste der als
RCCMD-Empfänger konfigurierten Benutzer.
Die Anzahl von RCCMD Clients ist begrenzt und abhängig von der Größe des zur Verfügung
stehenden RAMs.
Jedoch können nur jeweils 50 Clients zur selben Zeit benachrichtigt werden, was bedeutet, dass die
ersten 50 RCCMD Clients zuerst ausgeführt werden, dann die nächsten 50 usw.. Wir empfehlen
Ihnen, die Parameter der RCCMD Jobs so zu terminieren, dass immer weniger als 50 Befehle zur
gleichen Zeit ausgeführt werden. Ausserdem empfehlen wir Ihnen, einen RCCMD Client als Relay
Station einzusetzen, wenn Sie mehr als 50 Clients von einem einzelnen CS121 aus erreichen
möchten (siehe Abschnitt 6.1.2 RCCMD als Relay Station).
Hinweis: Der RCCMD-Timeout beträgt 10 Sekunden, was bedeutet, dass nach dieser
Zeit die Kommunikation zum RCCMD-Client unterbrochen und ein LogfileEintrag geschrieben wird. Wenn vom Client die Nachricht OK empfangen wurde,
wird dies als erfolgreicher Shutdown angesehen und ggf. mit dem Shutdown der
nächsten 50 Clients fortgesetzt. Ohne SSL kann höchstens jede Minute ein
Batch von 50 RCCMD-Clients ausgeführt werden.
Hinweis: Alle Netzwerkkomponenten wie Router, Hubs, usw. brauchen eine USVUnterstützung, weil es sonst nicht möglich ist, alle RCCMD Clients während des
Netzwerk Shutdowns zu erreichen.
4.3.3.1
RCCMD-Shutdown
Abbildung 52: HTTP - Job Editor: RCCMD Shutdown, Event “Powerfail”
Hier können IP-Adressen von Computern mit RCCMD Client eingetragen werden. Der CS121 Adapter
kann dann einen sogenannten Multi-Server Shutdown durchführen. Die Zeit für solch eine Aktion
hängt von der verbleibenden Batteriekapazität in Minuten während eines langen Stromausfalls oder
55
von einem Countdown-Zähler ab. Erweiterte CS121 Adapter können mehr Ereignisse (z. B. niedriger
Batterieladezustand, defekte Batterie, Verbindung verloren) als RCCMD-Signale verwenden.
Bei der Konfiguration der Timer Box ist darauf zu achten, dass die Zeitangaben ausserhalb der Timer
Box (Immediately, once und Scheduled in) IMMER ausgeführt werden. Die Zeitangaben innerhalb der
Timer Box (Every/After seconds, After seconds & repeat, After seconds on battery, At seconds
remaining time) werden nur ausgeführt, wenn zu dem Zeitpunkt des Countdowns der Alarm noch
anliegt.
Hinweis: Aus Sicherheitsgründen empfehlen wir Ihnen einige Shutdown-Einträge auf das
Ereignis “Battery low” einzurichten, aber in diesem Ereignis ohne zeitliche
Verzögerung, um zu vermeiden, daß der Server den Strom verliert, bevor der
Shutdown ausgeführt wurde.
Wenn zur Konfiguration Telnet oder HTTP verwendet wird, kann der RCCMD
Befehl getestet werden, ohne die Stromzufuhr der USV zu unterbrechen. Im
Webbrowser drücken Sie dafür lediglich den Test Button, um das Shutdown
Signal unmittelbar auszulösen.
Um die Kommunikation zwischen RCCMD’s zu überprüfen, müssen Sie die
RCCMD Logfiles auf beiden Seiten einsehen. Im CS121 befindet sich das
Logfile innerhalb des Alarmlogs, auf der RCCMD Client Seite finden Sie das
Logfile
im
RCCMD-Ordner,
z.
B.
„rccmd.log“
im
Verzeichnis
C:\Programme\RCCMD.
Beispiel für die Konfiguration eines RCCMD Shutdowns
Klicken Sie im CS121 Webbrowser Menü „Configuration“ auf Events/Alarms. Wählen Sie den Event
Nr. 1 Powerfail aus.
Abbildung 53: HTTP – Event Configuration
Klicken Sie auf „Add new job“.
Abbildung 54: HTTP – Event Editor
Wählen Sie im Job Editor die Funktion “Send RCCMD Shutdown to remote client” aus:
56
Abbildung 55: HTTP – Job Editor
Tragen Sie in dem dafür vorgesehenen Feld die IP-Adresse des Client ein, der den Shutdown
empfangen soll.
Beschreibung der „When“ Zeiteinstellungen:
„Immediately, once“: Der Job wird sofort einmal ausgeführt, wenn der Event TRUE ist!
„Scheduled in“: Der Job wird ausgeführt, wenn der Event TRUE ist, mit einer Verzögerung in x
Sekunden. Unbeachtet ob der Event noch TRUE ist oder nicht, nach der Verzögerung wird der Job auf
jeden Fall ausgeführt.
Die Zeiteinstellungen in der blaugerahmten Scheduler Box werden nur dann ausgeführt, wenn der
Event auch nach der Verzögerung noch TRUE ist! Beispiel: Wenn ein Job mit „do after 10 seconds“
definiert wurde, wird dieser nur ausgeführt, wenn der Event nach 10 Sekunden immer noch TRUE ist.
„Every x seconds“: Der Job wird alle x Sekunden ausgeführt, so lange der Event TRUE ist.
„After x seconds“: Der Job wird einmal nach den definierten Sekunden ausgeführt, wenn der Event
dann noch TRUE ist.
„After x seconds and repeat“: Der Job wird nach x Sekunden ausgeführt. Der Intervall wird so lange
wiederholt, bis der Event nicht mehr TRUE ist.
„After x seconds on battery“: Der Job wird nach x Sekunden ausgeführt, wenn die USV dann noch
im Batteriebetrieb ist, d.h. wenn der Stromausfall nach dem Ablauf der Verzögerung noch anliegt.
„At seconds remaining time“: Der Job wird ausgeführt, wenn die USV eine Rest-Autonomiezeit von
x hat, die von der USV gelesen wurde oder von der internen CS121 Routine errechnet wurde. Dieser
Job ist nur dann zu empfehlen, wenn die Autonomiezeit der USV als zuverlässig angesehen werden
kann.
Die Remaining Time (verbleibende Zeit) ist als Autonomiezeit in Sekunden definiert, die sich aus der
aktuellen Entladezeit und der Downtime errechnet (konfiguriert in dem Menü „UPS Model & System“,
Standard ist 3/6 Minuten). Diese Zeit ist verbleibend (remaining), bis die USV ausgeht!
Abbildung 56: HTTP – Job Editor / Function
In diesem Beispiel wurde ein RCCMD Shutdown für den Powerfail Event konfiguriert. Das Shutdown
Signal soll nach 5 Minuten (300 Sekunden) gesendet werden. Klicken Sie nach der Konfiguration auf
“Apply”. Danach speichern Sie die Änderungen auf dem Adapter über das Menü “Save Configuration”
und führen die “Save, Exit & Reboot” Funktion aus. Danach ist diese Einstellung „scharf“!
57
Abbildung 57: HTTP – CS121 Configuration Manager
Wir empfehlen einen Test Ihrer Konfiguration durchzuführen, bevor Sie die Shutdown Funktion im
Live-Betrieb einsetzen. Klicken Sie im Event Editor für Powerfail auf “Test” (Job Type: RCCMD SD).
Abbildung 58: HTTP – Event Editor / Test
Nach dem Sie auf “Test” geklickt haben (Achtung! Der Shutdown wird sofort und ohne
Berücksichtigung der konfigurierten Verzögerung ausgeführt), erscheint folgende Meldung:
Abbildung 59: HTTP – Job Test Page
Im “AlarmLog” des CS121 können Sie das erfolgreiche Senden des Signals sehen:
58
Abbildung 60: HTTP – AlarmLog
OK (RCCMDConn01): Dies bedeutet, dass die RCCMD Connection 1 erfolgreich das Signal
abgegeben hat.
4.3.3.2
Automatisches Zurücksetzen des Redundanz Alarms
RCCMD Clients können für Redundanzen konfiguriert werden. Sollte ein RCCMD Redundanz Client
ein Shutdown Signal erhalten, so reduziert sich die Redundanz um 1. Bei einem weiteren Signal
könnte dann der Shutdown ausgelöst werden.
„Send RCCMD cancel shutdown“ kann verwendet werden, um automatisch einen vorher
abgesendeten Shutdown zu verwerfen. Wenn ein Shutdown unterdrückt wurde, wegen der zu diesem
Zeitpunkt noch vorhandenen Redundanz, das Problem aber zwischenzeitlich an der USV gelöst
wurde, kann mittels einem „Send RCCMD cancel shutdown“ der Alarm zurückgesetzt werden. Durch
diesen Befehl wird der RCCMD Client, der vorher das Shutdownsignal erhalten hat, aufgefordert,
dieses wieder rückgängig zu machen.
Dieses Kommando kann individuell in jedem Event/Alarm Ihrer CS121 oder BACS Webmanager
Konfiguration eingefügt werden, macht allerdings nur dann Sinn, wenn der Event, der diesen Befehl
absendet, auch tatsächlich dann aktiv ist, wenn die USV wieder als OK angesehen werden kann.
Dafür geignet sind Beispielsweise die Events „POWER RESTORED“, BATTERY LOW OFF“,
„UPSMAN STARTED“ und „GENERAL ALARM OFF“, wenn diese in Ihrem CS121 für diesen USV Typ
angeboten werden. In diese „Entwarnungs-Ereignisse“ würde dann der Job Send RCCMD cancel
shutdown“ eingetragen werden, sodass z. B. beim Neustart der USV, der Event „UPSMAN STARTED“
automatisch den betreffenden RCCMD Client wieder auf „normal“ zurücksetzt.
Alternativ: Sollte der Job „Send RCCMD cancel shutdown“ in Ihrem CS121, UPSMAN oder BACS
Webmanager nicht vorhanden sein, kann alternativ auch der Job „Send RCMD Command to remote
client“ oder „Send RCCMD Execute to remote client“ verwendet werden.
Der Parameter „WAKEUP“ hat die gleiche Funktion wie „Send RCCMD cancel shutdown“ und setzt
den Redundanz Level eines RCCMD Clients in den Ausgangszustand zurück. Auch hier eignen sich
die Events/Alarme „POWER RESTORED“, BATTERY LOW OFF“, „UPSMAN STARTED“ und
„GENERAL ALARM OFF“ besonders, um die Funktion „Send RCCMD Command to remote client“ mit
dem „WAKEUP“ Befehl zu konfigurieren.
59
Abbildung 61: HTTP – Job Editor: RCCMD WAKEUP
Klicken Sie im CS121 Menü “Events/Alarms” auf “Power Restord”, und fügen Sie einen neuen Job
hinzu. Wählen Sie die Funktion “Send RCMD Command to remote client” aus, tragen Sie die
entsprechende IP-Adresse des Clients ein. Mit Klicken auf “Cancel RCCMD Shutdown”, wird
automatisch der Befehl “WAKEUP” indie Command-Zeile geschrieben.
Abbildung 62: “WAKEUP” Befehl im RCCMD Log
4.3.3.3
RCCMD-Nachrichten (“Send RCCMD Message”)
Mit diesem Job kann eine Text-Nachricht als RCCMD-Event versendet werden. Text-Nachrichten
werden an RCCMD-Empfänger gesendet. Das macht es möglich, Text-Nachrichten via RCCMD an
Windows oder Unix-Rechner zu versenden. Somit können auch Netzwerk-Benutzer mit verschiedenen
Betriebssystemen benachrichtigt werden.
Hinweis: Auf dem entsprechenden RCCMD-Client muß RCCMD Version 2 oder höher
laufen. RCCMD Version 1 kann nur ein – z.B. Shutdown – Ereignis verarbeiten.
4.3.3.4
RCCMD-Execute, -Command
Dieses RCCMD-Signal veranlasst einen RCCMD-Empfänger (z.B. ein anderer CS121, RCCMD Client
oder SITEMANAGER, SITESWITCH4 etc.) ein Programm oder einen Befehl auszuführen.
60
Abbildung 63: HTTP - Job Editor: RCCMD execute/command (notepad)
Jeder CS121, SITEMANAGER, SITESWITCH kann auch als RCCMD-Listener agieren, vgl. Sie bitte
die folgenden Beispiele:
Anwendungsbeispiel 1
Der CS121-Adapter als RCCMD-Listener
Wenn es notwendig ist, einen Befehl oder ein benutzerdefiniertes Skript mit Parametern aufzurufen,
dann müssen Sie diese Befehle als ausführbares Batchfile auf dem RCCMD Client vorbereiten.
Das folgende Beispiel setzt den Status des AUX-Ausgangs 2 auf „high“. Damit dieses Kommando mit
einem CS121 als RCCMD-Client funktioniert, müssen die folgenden vier Kriterien erfüllt sein:
Der Schalter “RCCMD-Listener” ist aktiviert and der RCCMD Listener Port ist gesetzt (im Menü
“Network & Security”)
Das Ziel AUX-port muss als "use as Output" konfiguriert sein (Menü AUX, vgl. entsprechendes
Kapitel)
Anwendungsbeispiel 2
Der CS121 schaltet einen Ausgang an einem anderen CS121, SITEMANAGER II oder
SENSORMANAGER II
SS4: Der CS121 im SITESWTICH4 empfängt ein externes RCCMD Signal, um einen Ausgang am
SITESWITCH4 (Power Switch) zu schalten.
Remote AUX Schaltung auf einem anderen CS121: Um z. B. ein Alarmsignal von einem CS121 an
einen entfernten CS121 weiterzugeben, um dort angeschlossene AUX Geräte zu schalten, z. B. eine
Hupe.
Beispiel A: Wenn Sie von einem CS121, UPSMAN, SITEMANAGER II, SITEMONITOR II,
SITESWITCH4 oder einem sonstigen RCCMD Sender ein Signal zu einem anderen RCCMD Client
senden möchten, z. B. um an dem AUX-Port einen Ausgang zu schalten, gehen Sie bitte wie folgt vor:
Hinweis: Um den Empfänger als RCCMD Listener einzurichten, sind ein paar
Grundeinstellungen im Menü “Netzwerk & Sicherheit” erforderlich: Bitte
vergewissern Sie sich, dass die Option “RCCMD Listener” aktiviert ist und der
RCCMD Listener Port angegeben ist (standardmässig ist der Listener-Port
6002).
Abbildung 64: HTTP – Aktivierung des RCCMD Listeners
Im Allgemeinen können von jedem RCCMD-Sender 3 Parameter übertragen werden.
61
Einen Ausgang schalten: Syntax: „|UPSCMD|20000|x,y“
wobei “x” den Port angibt von 1-8 (4 Ports am CS121 AUX, SENSORMANAGER und SITESWITCH
und 8 Ausgänge am SITEMANAGER)
y=1 => einschalten
y=0 => ausschalten
“20000” ist der Befehl um Ausgänge zu schalten. (für andere Befehle kontaktieren Sie bitte den
GENEREX support)
Syntax-Beispiel:
|UPSCMD|20000|1,1
|UPSCMD|20000|1,0
|UPSCMD|20000|2,1
|UPSCMD|20000|8,0
=
=
=
=
Output 1 an
Output 1 aus
Output 2 an
Output 8 aus
Abbildung 65: HTTP - Job Editor: RCCMD-Befehl
Beispiel B: Wenn Sie von einem Rechner RCCMD Client , z. B. UPSMAN oder RCCMD Software von
Windows, UNIX oder MAC OS ein Signal an einen CS121 senden wollen, um einen AUX Kontakt zu
schalten, dann gehen Sie wie folgt vor: Es folgt ein Syntax-Beispiel mit der IP-Adresse
192.168.202.165:
C:\RCCMD\
rccmd -se "EXECUTE |AUX|1|1" -a 192.168.202.165 -p 6002
ACHTUNG! Das Leerzeichen nach dem EXECUTE ist wichtig!
Allgemeine Syntax für das Schalten von AUX Ports:
Befehl
|AUX|1|0
|AUX|1|1
|AUX|2|0
|AUX|2|1
|AUX|3|0
|AUX|3|1
|AUX|4|0
|AUX|4|1
Reaktion
Port1, auf
Port1, auf
Port2, auf
Port2, auf
Port3, auf
Port3, auf
Port4, auf
Port4, auf
low setzen
high setzen
low setzen
high setzen
low setzen
high setzen
low setzen
high setzen
Bestätigung eines digitalen Alarms: Sie können diese Syntax auch verwenden, um z.B. Alarme
aus digitalen Eingangssignalen zu bestätigen (z.B. Feueralarm, Tür offen, Klimaanlage ausser Betrieb
62
etc.), die in der UNMS Software als “neue Alarme” angezeigt werden. Wenn z.B. ihre UNMS Software
einen aktiven Alarm zeigt, den Sie durch einen am CS121 oder SITEMANAGER angeschlossenen
Schalter bestätigen möchten, dann können Sie die folgende Syntax verwenden, mit der Sie Ihr Gerät
so programmieren können, dass es ein “ACK”-Signal an den Empfänger sendet. Danach zeigt die
UNMS die Meldung “Alarm acknowledged – recovery action in progress”.
Syntax : |UPSCMD|20001|x
wobei x den Port angibt von 1-8. („20001“ ist der “ACK”-Befehl für digitale Signale)
Syntax-Beispiel: |UPSCMD|20001|2
Dieser Befehl bestätigt den digitalen Alarm 2 am SITEMANAGER, SITEMONITOR, SITESWITCH
oder CS121 AUX-Eingang.
Bestätigung eines analogen Alarms: Das “ACK”-Signal kann auch mit analogen Alarmen wie
Temperatur Grendwerten ausgelöst werden:
Syntax : |UPSCMD|20002|x
wobei x den Port angibt von 1-8. („20002“ ist der “ACK”-Befehl für analoge Signale)
Syntax-Beispiel: |UPSCMD|20001|4
Dieser Befehl bestätigt den analogen Alarm 4 eines SITEMANAGER, SITEMONITOR, SITESWITCH
oder CS121 AUX-Eingangs in der UNMS II Software.
4.3.3.5
Send RCCMD Trap
RCCMD Trap ist das automatisierte Benachrichtigungssystem des CS121, das mit RCCMD Clients
arbeitet. Die Nachrichten sind vordefiniert und enthalten Variablen, z.B. #MODEL und anderen
Werten.
Abbildung 66: HTTP - Job Editor: RCCMD-Trap
4.3.3.6
Send UPS shutdown
Dieser Job löst ein Abschalten der USV aus. Dies kann eingerichtet werden, z.B. im Falle eines
niedrigen Ladezustands der Batterie oder eines Feueralarms oder wenn ein Not-Aus erforderlich ist.
Achtung: Dieser Befehl unterbricht die Stromversorgung! (Nur möglich, wenn die USV
diese Funktion unterstützt.)
Abbildung 67: HTTP - Job Editor: Shutdown UPS-Job
Das obige Beispiel gibt an, dass 60 Sekunden nach dem Eintreten des Ereignis “Powerfail”, die USV
einen Shutdown-Befehl erhält; und nach 120 Sekunden, seit das Ereignis “Powerfail” nicht mehr
besteht (Stromversorgung wiederhergestellt), die USV wieder gestartet wird. Es gibt 2 verschiedene
SD-Types: „Output“ schaltet z.B. eine Steckdose und „System“ (USV).
63
4.3.3.7
Wake on LAN (WOL)
Abbildung 68: HTTP - Job Editor: Wake on LAN
WOL steht für “Wake on LAN”. Diese Funktion sendet Datenpakete, um andere Computer in einem
lokalen Netzwerk “aufzuwecken”. Benutzen Sie diese Funktion im Ereignis “UPSMAN started”, um
Rechner wiederzubeleben, die zuvor nach einem Stromausfall heruntergefahren wurden, durch den
der CS121 oder die USV vollständig abgeschaltet wurden. Zusätzlich können Sie das WOL-Signal im
Ereignis “Power restored” verwenden.
Hinweis: Nicht alle Netzwerkkarten unterstützen diese Funktion und manche
Netzwerkkarten schützen diese Funktion mit einem Passwort. Aktivieren Sie
bitte diese Funktion in den BIOS-Einstellungen des Motherboards des
Zielrechners.
Achtung: Wenn WOL Signale in unterschiedliche Subnetze gesendet werden sollen, ist es
erforderlich, dass der Switch, der Zielrechner und auch der CS121 auf
„Autosensing“ konfiguriert sind!
4.3.3.8
Geplante Aufgaben (Scheduled Actions)
Mit dem Menü “scheduled actions” können Sie geplante Aufgaben Ihres CS121 oder Facility Manager
SITEMANAGER definieren. Kombiniert mit anderen Facility Management-Functionen des CS121Adapters können mit den geplanten Aufgaben viele verschiedene Aufgaben behandelt werden, z.B.
das Ein-/Ausschalten der USV, die Durchführung von Batterietests, das Schalten in den sog. “grünen
Modus”, Bypass-Modus oder das regelmässige Versenden einer Email mit angehängten LogFiles und
Synchronisieren der Uhrzeit etc..
Abbildung 69: HTTP - Scheduled Actions USV Test
Nachdem Sie den Button “Add new action” gedrückt haben, erhalten Sie ein Konfigurationsfenster, in
dem Sie neue Einträge im Planer des Adapters anlegen können. Dies ist ein sehr dynamisches und
vielseitiges Konfigurationsfenster, das sich automatisch an den jeweils ausgewählten Job anpasst.
Beobachten Sie die verschiedenen Konfigurationsmöglichkeiten während Sie einfach unterschiedliche
Aktionen auswählen. Dies erleichtert die individuelle Gestaltung der Aufgaben. Zusätzlich macht das
Fenster die Planung von wiederkehrenden Ereignissen sehr einfach, indem es für jeden neuen Eintrag
die Wahlmöglichkeiten ONCE, DAILY, WEEKLY und MONTHLY anbietet.
64
Hinweis: Bitte überprüfen Sie die Timeserver-Einstellungen auf ihre Richtigkeit, wenn sie
“scheduled actions” einrichten. Ein nicht erreichbarer Timeservice wird mit einer Meldung am oberen
Rand des Menüs “Scheduled Actions” angezeigt.
4.4
CS121 für Transfer Switches
Der CS121 wird auch für automatische Transferswitche verwendet (ATS/STS).
Darstellung ändert sich dann je nach Hersteller, unten sehen Sie Beispiele.
Die grafische
Abbildung 70: HTTP – Statusseite Socomec Transfer Switch
65
Abbildung 71: HTTP – Statusseite Eaton Transfer Switch
Alle Transferswitchtypen wie z.b. SOCOMEC ASYS, AEG und PILLER verwenden die erweiterte
RFC1628 SNMP MIB (Download). Ausnahme: Die Modelle SOCOMEC STS und LTM benötigen eine
eigene MIB (STS LTM MIB), die auf unserer Webseite als Download bereitsteht:
http://www.generex.de/index.php?option=com_content&task=view&id=63&Itemid=104
5.
Adapter Software-Updates (Firmware)
Gewöhnlich enthält der CS121-Adapter bereits eine spezifische Firmware-Version und braucht nicht
upgedatet zu werden, es sein denn, es gibt ein Problem oder Sie finden eine Update-Anforderung auf
Ihrer Webseite (verwenden Sie bitte den “Firmware Update“-Link auf der CS121-Seite).
Wenn Sie den CS121 via LAN angeschlossen haben, wird Ihnen im Menü „Web Links“ unter Punkt
„Firmware Update“ angezeigt, ob Sie ein Update durchführen sollten (rote Schrift) oder nicht (grüne
Schrift).
Abbildung 72: HTTP - Firmware Update Page
Hinweis: Wir empfehlen Ihnen dringend, jede Firmware unter Version 2.69 auf den
aktuellen Stand zu bringen. Die aktuellen Firmware-Updates sind erhältlich
unter Download bei www.generex.de.
66
Hinweis: Jede Unterbrechung des Firmware-Updates kann Ihren Adapter beschädigen. In
diesem Fall müssen Sie den Adapter mit spezieller Software reformatieren. (Vgl.
folgenden Abschnitt Firmware-Flash, -Erneuerung, -Wiederherstellung).
Kontaktieren Sie ggf. Ihren USV Hersteller-Support, um weitere Informationen
zu erhalten.
Die Boot-Prozedur des CS121-Adapters führt folgende Schritte durch:
Die Firmware wird entpackt
Die Firmware wird gestartet
Der Steuerprozess (UPSMAN) wird gestartet und es wird versucht, die USV-Verbindung
herzustellen
Dienste, wie z.B. der HTTP-Service, werden gestartet.
Es gibt zwei Wege, um Ihre Firmware-Version upzudaten, über das Setup-Tool oder via FTP.
5.1
Firmwareupdate via Setup-tool
Firmware-Updates sind frei erhältlich unter www.generex.de bzw. Ihrer USV Herstellerseite. Laden Sie
die spezifische Version herunter. (Beachten Sie Ihre OEM ID. Bei Verwendung einer anderen
Firmware, also mit einer anderen OEM ID, sind nicht die notwendigen Daten für Ihre USV hinterlegt.
Eine Inbetriebsetzung wird nicht möglich sein, oder es ist mit Fehlfunktionen zu rechnen). Folgen Sie
der Setup-Prozedur. Falls nötig, fragen Sie Ihren USV-Hersteller nach weiteren Informationen.
5.2
Firmwareupdate via FTP
Downloaden können Sie das Update-File von www.generex.de oder Ihrer USV Herstellerseite.
Ein Firmware-Update via FTP ändert nicht nur das operative System des CS121. Wenn Sie USVHerstellerdaten ändern möchten, müssen Sie auch die Datei upstyp.ups überschreiben. Bitte fragen
Sie ihren USV Herstellersupport nach weiteren Informationen.
5.3
Firmware-Flash, -Erneuerung, -Wiederherstellung
Allgemeine Informationen über den Upgrade-Prozess des CS121 – Bekannte Probleme und
einleitende Vorkehrungen:
Jedes Repair verursacht eine Löschung aller vorherigen Einstellungen. Der Adapter muss deshalb
nach dem Update rekonfiguriert werden. Die laufenden Einstellungen können gespeichert werden
indem über eine FTP-Verbindung die upsman.cfg-Datei aus dem flash-Verzeichnis in ein lokales
Verzeichnis kopiert wird (vgl. oben). Diese Datei enthält alle Informationen über die aktuellen
Einstellungen des CS121 als formatierter Text. Kopieren Sie diese Datei nicht wieder zurück auf den
Adapter nach dem Update als Ersatz für das neue upsman.cfg File. Die Informationen müssen über
die reguläre Konfiguration des Adapters gesetzt werden (HTTP). Beachten Sie bitte, dass die HTTPSchnittstelle oft neuere Einstellungen enthält, die (noch) nicht in der Telnet- oder TerminalKonfiguration verfügbar sind.
Jede Wiederherstellung sollte unter der Default-IP-Adresse 10.10.10.10 durchgeführt werden.
Stellen Sie vor dem Start DIP-Switch 1 und 2 in die Position OFF.
Vermeiden sie bitte den Einsatz von Routern und Switches zwischen ihrem Computer und dem
CS121. Verwenden Sie, falls verfügbar, Hubs (empfohlen) oder eine Direktverbindung.
Anleitung zur Wiederherstellung:
Im Falle, dass das CS121 nicht mehr läuft, irgendeinen Defekt oder ein anderes Problem hat, stellen
Sie bitte DIP Switch 1 auf OFF und führen den folgenden Ablauf durch:
1. Entfernen Sie bitte vor dem Start des Updates die Stromversorgung des CS121 (Slot-Karten
müssen aus dem Slot gezogen werden.)
2. Setzten Sie eine Route für die Default IP-Adresse 10.10.10.10 (Befehlssyntax für Windows: “route
add 10.10.10.10 <Ihre IP-Adresse>”. Altenativ können Sie die Route auch mit dem Flash-Tool setzen,
indem Sie die Checkbox “Set Route” markieren).
67
5.4
Anleitung zum Zurückspielen der “upsman.cfg”
ACHTUNG: Das Zurückspielen einer upsman.cfg Datei ist nur problemlos möglich, wenn es sich um
dasselbe Zielgerät (Hardware Device Type) handelt wie das Original. Wenn Sie eine upsman.cfg Datei
auf ein neues Gerät mit anderem Device Type laden wollen (z. B. von CS121 HW121 auf CS121 HW
131 16MB) dann bitte den GENEREX Support kontaktieren für eine Überprüfung ihrer upsman.cfg!
Die folgende Beschreibung ist nur gültig, wenn Sie ihre upsman.cfg Datei auf ein identisches Gerät
wieder hochladen wollen (z. B. nach einer Neuformatierung oder Update, die alten Einstellungen
wieder einspielen). Der USV Modellname wird nicht gelöscht und muss daher nach dem Flashen der
neuen CS121 FirmWare noch vorhanden sein!
Klicken Sie im Browser im Menü links unter Configuration auf „Save Configuration“. Im CS121
Configuration Manager mit der rechten Maustaste auf „Backup Configuration“, wählen „Ziel speichern
unter“ aus und wählen den Pfad auf ihrer Festplatte aus, wo Sie die upsman.cfg abspeichern
möchten.
Abbildung 73: CS121-Configuration Manager
Via FTP: Geben Sie im Adressfeld Ihres Browsers folgendes ein: ftp://“IP-Adresse des CS121“,
danach werden Sie nach dem Benutzernamen „admin“ und einem Passwort „cs121-snmp“ gefragt. Im
Ordner „flash“ finden Sie die upsman.cfg.
Abbildung 74: CS121-FTP-Zugriff
68
Abbildung 75: CS121-FTP-Kontextmenü
Abbildung 76: CS121-FTP-Ordner
Abbildung 77: CS121-FTP-Upsman.cfg
Nach dem Sie den CS121 upgedated haben, öffnen Sie die „neue“ und die gesicherte upsman.cfg in
einem Editor. Nun überprüfen Sie, ob die Parameter der „neuen“ Datei in der gesicherten Datei
69
enthalten sind. Wenn nicht, müssen die fehlenden Parameter der „neuen“ Datei in die gesicherte
Datei kopiert werden.
Jetzt kann die gesicherte upsman.cfg wie folgt auf den Adapter zurückgespielt werden: Via FTP im
Ordner „flash“ die upsman.cfg „überschreiben“.
Abbildung 78: CS121-FTP-Ordnerersetzen
Nun muss der CS121 stromlos gemacht werden bzw. vom Slot gelöst werden, oder Sie rebooten den
Adapter via Webbrowser (NICHT mit „Save, Exit & Reboot“).
Abbildung 79: CS121-Reboot
Beim Reboot wird die gesicherte upsman.cfg geladen und der Adapter erhält die Konfiguration vor
dem Update.
70
6.
6.1
Zusätzliche Software
RCCMD
RCCMD ist das Client-Modul, um eine unbegrenzte Zahl von Computern mit beliebigen
Betriebssystemen in USV Management Systemen zu integrieren. Der Hauptzweck dabei ist,
Shutdown-Signale an RCCMD-Clients oder in andere Netzwerke oder Betriebssysteme zu
übermitteln.
Abbildung 80: RCCMD - Überblick
Das Handbuch von RCCMD finden Sie unter folgenden Link:
http://www.generex.de/generex/download/manuals/manual_RCCMD_Win_Unix_Mac_en.pdf
Im Folgenden wird nur der den CS121 betreffende Teil von RCCMD beschrieben. Die eigentliche
RCCMD Softwarebeschreibung entnehmen Sie bitte dem obigen Link zum Handbuch von RCCMD.
6.1.1
RCCMD mit SSL auf Windows
Das Secure Sockets Layer (SSL) Protokoll ist ein kryptografisches Protokoll, das Sicherheit und
Datenintegrität für Kommunikationen in TCP/IP Netzwerken bietet. Um RCCMD mit SSL zu
verwenden muss dies im RCCMD Client also auch im CS121 eingestellt werden. Die RCCMD Client
Konfiguration entnehmen Sie dem Handbuch von RCCMD. Die Einstellungen im CS121 werden
nachfolgend beschrieben:
Stellen Sie über einen Webbrowser eine Verbindung zum CS121 SNMP Adapter her. Klicken Sie im
Konfigurations-Menü auf “Network & Security”, und setzen Sie den Haken bei “Use RCCMD SSL”.
71
Abbildung 81: Network & Security Einstellungen
Das SSL Netzwerk Feature erfordert einen korrekten Zeitstempel. Konfigurieren Sie im „Timeserver“
Menü eine entsprechende IP-Adresse.
Abbildung 82: Timeserver Konfiguration
Klicken Sie auf das „Save Configuration“ Menü, und bestätigen Sie Ihre Einstellungen mit „Save, Exit
& Reboot“.
Abbildung 83: Speichern der Einstellungen
72
6.1.2
RCCMD mit eigenen SSL Zertifikaten
In diesem Abschnitt beschreiben wir, wie man ein eigenes SSL Zertifikat mit RCCMD nutzen kann, z.
B. OpenSSL ( http://www.openssl.org ):
Mit der Nutzung von OpenSSL ist es sehr einfach, sein eigener Zertifizierer zu werden. Nutzen Sie
einfach diesen Befehl:
CA.pl –newca
Fertig! Vergewissern Sie sich, dass Sie einen gebräuchlichen CN (gewöhnlichen Namen) verwendet
haben.
Erstellen des RCCMD Zertifikats
Nun müssen Sie Ihr Zertifikat für RCCMD erstellen. Da es für die Verifizierung den CN nutzt, sollte das
Zertifikat diesen Namen auch enthalten, den Sie für das CA gewählt haben. Die private Schlüssel
muss nicht verschlüsselt werden, um den RCCMD Client (Dienst) zu starten. Dafür nutzen wir die “nodes” Option und den “-newreq” Befehl:
CA.pl –newreq –nodes
Signieren mit CA:
CA.pl –sign
Erstellen Sie nun eine leere Datei mit dem Namen “rccmd.pem”, und kopieren Sie die
Zertifizierungsinformationen von “newcert.pem” (RCCMD Zertifikat), “newkey.pem” (Privater
Schlüssel) und “cacert.pem” (CA) in diese Datei. Bitte beachten Sie, dass das exakte Kopieren
erforderlich ist, damit Sie es ohne Probleme nutzen können.
Nutzung des eigenen RCCMD Zertifikats
Führen Sie die folgenden Schritte auf jedem RCCMD Client und Sender aus, um die Konfiguration
abzuschliessen.
Stellen Sie ein Backup von der existierenden “rccmd.pem” her
Ersetzen Sie die “rccmd.pem” mit Ihrer eigenen
Starten Sie den RCCMD Client neu
Starten Sie den RCCMD Sender neu
6.1.3
RCCMD-Client als Relais-Station
Um eine größere Anzahl von RCCMD-Empfängern zu erreichen als der CS121 über die EVENT
Konfiguration bedienen kann, muss der RCCM-Client als Relais-Station eingerichtet werden. Der
Client wird dabei so konfiguriert, dass er ein RCCMD-Signal erhält, das ihn veranlasst, eine BatchDatei auszuführen (siehe oben). Diese Batch-Datei sendet dann das RCCMD-Signal an weitere
Empfänger. Sehen Sie zum Einrichten von RCCMD als Relais Station das RCCMD
Benutzerhandbuch.
6.1.4
Lizenzbestimmungen
Beachten Sie bitte, dass sie für jeden Computer, der ein RCCMD-Shutdown-Signal erhalten soll, eine
separate Lizenz benötigen! Der Lizenzschlüssel darf nur einmal pro Installation verwendet werden!
Gewöhnlich enthält die CS121-Adapter Lieferung bereits eine Einzellizenz für den RCCMD-Shutdown
eines Computers. Wenn mehrere Computer in den Shutdown-Prozess einbezogen werden sollen,
müssen zusätzliche Lizenzen erworben werden. Wenn Sie einige hundert Computer in Ihrem LAN
73
oder WAN innerhalb derselben Unternehmung oder Organisation herunterfahren möchten, fragen Sie
ihren USV-Händler nach einer Enterprise-Lizenz, die den Gebrauch eines einzigen Lizenzschlüssels
für alle Computer zulässt (optional).
6.2
jChart (DataLog Chart für alle Web-Browser)
jChart ist ein GENEREX Web 2.0 Control-Chart für alle Web-Browser, das einfach und übersichtlich
das LogFile des CS121 visualisiert und ab der CS121 FirmWare 4.27.x enthalten ist.
Abbildung 84: jChart Ansicht des CS121 DataLogs
Um eine zusätzliche Identifizierung einer farblichen Linie und deren Messwert, zu dem gewünschten
Zeitpunkt, sich anzeigen zu lassen, positionieren Sie den Mauszeiger entsprechend. Wenn ein
Timeserver konfiguriert wurde, werden die Daten vor dem Jahr 2000 automatisch herausgefiltert.
74
Abbildung 85: Linienidentifizierung und Anzeige des Messwertes
Um sich nur die gewünschten Werte im Diagramm anzeigen zu lassen, klicken Sie auf „Unselect All
Lines“, und setzen Sie einen Haken in die entsprechenden Linien.
Abbildung 86: Linienverlauf der Lasten
75
Um einen bestimmten Bereich zu vergrössern, klicken Sie mit der linken Maustaste in den
gewünschten Bereich, und ziehen Sie ein entsprechendes Rechteck von links oben nach rechts unten.
In dem kleinen Chart-Fenster sehen Sie den vergrösserten Bereich im Ausgangszustand.
Abbildung 87: Vergrössern (Zoom-In) eines Bereiches
Klicken Sie auf „Reset Zoom“, um den Ausgangszustand wiederherzustellen.
Wenn Sie die vorgegebenen Farben für die Werte ändern möchten, klicken Sie mit der linken
Maustaste in die farbliche Box vor dem gewünschten Wert, und wählen Sie eine Farbe aus.
Abbildung 88: Farbliche Änderung der Werte
76
6.3
gChart (DataLog Chart als Windows Internet Explorer Plug in)
gChart ist ein GENEREX plug-in für den Microsoft Internet Explorer, der unter www.generex.de frei
verfügbar ist. gChart ist eine grafische ActiveX-Komponente für den Internet Explorer und visualisiert
einfach und übersichtlich das Logfile des CS121-Adapters. Damit entdecken Sie USV-Probleme
einfacher und können Ihr System schneller optimieren. Sie können mit der Maus durch die Daten
navigieren, indem Sie die Zoom-Funktionen verwenden oder in Echtzeit kontinuierliche (interpolierte)
Datenwerte betrachten. Die Auswahl der Daten kann individuell angepasst werden, indem in der
Legende Werte ein- und ausgeblendet werden.
Abbildung 89: gchart Plug-in für den Internet Explorer
Sehen Sie gChart im Echtberieb auf http://q01.generex.de/ .
Um diese Funktion zu aktivieren, müssen im Internet Explorer folgende Einstellungen vorgenommen
werden:
Klicken Sie über das Menü „Extras“ in die Internetoptionen.
Wählen Sie den Karteireiter „Sicherheit“ aus.
Klicken Sie auf „Vertrauenswürdige Sites“, dann auf „Sites“ und fügen Sie die gewünschte IP-Adresse
hinzu.
77
Abbildung 90: Internetoptionen des Internet Explorers
Schliessen Sie die geöffneten Fenster via „Schließen“ und „Ok“.
Klicken Sie erneut in die Internetoptionen und auf Sicherheit. Über „Stufe anpassen“ gelangen Sie in
die Sicherheitseinstellungen der „Vertrauenswürdigen Sites“.
Abbildung 91: Sicherheitseinstellungen
Aktivieren Sie die folgenden Optionen:
78
ActiveX-Steuerelemente ausführen, die für Skripting sicher sind
ActiveX-Steuerelemente ausführen, die für Skripting nicht als sicher markiert sind
ActiveX-Steuerelemente und Plugins ausführen
Ausführung
von
bisher
nicht
Eingabeaufforderung zulassen
verwendeten
ActiveX-Steuerelementen
ohne
Unsignierte ActiveX-Steuerelemente herunterladen
Skripting/Active Skripting aktivieren
Schliessen Sie die geöffneten Fenster mit „Ok“, und starten Sie den Internet Explorer mit der
gewünschten Seite neu.
6.4
USV-Monitor (UPSMON)
Der USV-Monitor UPSMON ist die Windows Überwachungs- und Kommando-Schnittstelle für
UPSMAN. Sie ist in der Standard- und in kundenspezifischen Ausführungen verfügbar und bei der
UPSMAN Lizenz enthalten.
Um UPSMAN-Daten über das Netzwerk benutzerfreundlich anzuzeigen, werden die Module UPSMON
und UPSView kostenfrei geliefert. Der UPSMON ist ein Client für alle Microsoft-Plattformen. Der
UPSView kann auf allen Plattformen gestartet werden, auf denen eine JAVA-Laufzeitumgebung
installiert ist. Als Netzwerkverbindung zwischen dem UPSMAN und den Management-Oberflächen
wird eine (TCP/IP)-Verbindung verwendet. Beide grafischen Oberflächen können an die USV
Hersteller-spezifischen Anforderungen angepasst werden, weshalb das Erscheinungsbild des
UPSMON bei fast jedem USV-Hersteller unterschiedlich ist. Dadurch werden auch die verschiedenen
USV-Systeme mit allen verschiedenen Funktion abgebildet. USV-Systeme mit seriellen Schnittstellen
enthalten oft eine Vielzahl von Messwerten und Statusinformationen, die mittels Übersichten oder
Blockdiagrammen angezeigt werden können. Andere Geräte, wie z.B. Diesel-Generatoren oder
zusätzliche Messeinheiten können mit dieser Management-Software über das Netzwerk integriert
werden. Ein separater Passwort-Schutz kann eingerichtet werden, wenn das Gerät zusätzliche
Remote-Steuerungsbefehle unterstützt. Auch die Werte und Status-Informationen, die im UPSMANLogfile gespeichert sind, können von jedem Computer mit installiertem UPS-Monitor eingesehen
werden.
Eigenschaften von UPSMON:
Überwachung aller USV-Systeme, die im Netzwerk über UPSMAN / SNMP-Adapter
angeschlossen sind.
gChart, dynamisches, grafisches Tool zur Visualisierung der Logfiles
Fernüberwachung aller USV-Systeme über das Netzwerk
Grafische Anzeige der USV Eingangsdaten (Spannung, Strom)
Auslesen und Anzeigen der UPSMAN Ereignis-Logfiles
Programmierung des UPSMAN-Planers (scheduler)
Grafische Anzeige mit allen USV-Informationen
Grafische Anzeige auch unter UNIX, MAC (JAVAMON)
Alle Aktionen können auch mit dem CS121 via Webbrowser ausgeführt werden. UPSMON wird hier
nicht benötigt, kann aber eingerichtet werden.
79
7.
7.1
CS121-Erweiterungen
SiteSwitch4 (SS4) und SiteSwitch4AUX (SS4AUX)
Abbildung 92: SideSwitch4 and SS4 AUX
Der SITEWITCH4AUX ist eine leistungsstarke Erweiterung des CS121-Adapters. Er kann an USV
oder USV-ähnliche Geräte angeschlossen werden, ist aber auch als eigenständige Lösung einsetzbar.
Der SITESWITCH hat 4 Stromausgänge, die über die Ereignissteuerung des CS121 oder über jeden
anderen RCCMD verträglichen Sender wie SITEMANAGER oder SITEMONITOR gesteuert werden
können.
Abbildung 93: CS121-Installation mit SideSwitch4
Durch den Einsatz des integrierten Webservers ermöglicht der SITESWITCH4 die Überwachung und
Fernsteuerung seiner 4 Stromausgänge. Die Stromausgänge können individuell an- und
ausgeschaltet werden. Dies kann entweder manuell über die Webbrowser-Konfiguration oder den
UPSMON erfolgen oder automatisch über den Event Manager des CS121 bzw. ein CS121
kompatibles Gerät. Wenn eine Aktion über den Event-Manager des CS121 ausgeführt wird kann die
Schaltung der Stromausgänge mit Verzögerung oder zeitgesteuert über den integrierten Scheduler
konfiguriert werden. Sowohl der UPSMON als auch der HTML-Zeitplaner kann dafür eingesetzt
werden, eine zeitgesteuerte Stromschaltung zu konfigurieren. Diese Funktion kann auch mit der
UNMS UPS Network Management Software ausgeführt werden.
Hinweis: (nur SS4, nicht SS4AUX) Wenn Sie eine USV mit dem SS4 einsetzen möchten,
müssen Sie die entsprechende CS121-Firmware auf dem SS4 installieren. Die
Default-Firmware des SS4 (OEM-ID 27) ist an dem Einsatz ohne USV als
eingenständiger Fern-Stromschalter ausgerichtet. Für den Einsatz einer USV
am SS4 müssen Sie den Konfigurationsschalter “Exchange COM Ports”
aktivieren und dann das Konfigurationskabel verwenden, um die USV an den
SS4 anzuschliessen.
80
Abbildung 94: Exchange COM Ports 1 & 2 for SS4
7.1.1
SS4 - Funktionsübersicht
4 konfigurierbare Kaltgerätesteckdosen mit einer Schaltleistung von 230V/8A
Status-Anzeige der Steckdosen
(Profibus/LONbus optional)
via
HTML,
UPSMON,
UNMS,
SNMP
oder
MODBUS
Steuerung über das interne CS121 oder via Remote-CS121 bzw. RCCMD-kompatibles Gerät
Fernsteuerung der Steckdosen über den Webbrowser (passwort-geschützt)
LED-Status der Steckdosen
Schmales Metallgehäuse mit 1.5RU, designed für 19’’-Gestellbauweise (Einbaurahmen beiliegend)
Hohe Schaltleistung (8A), Eingang mit IEC 16A
Programmierbare Stromschaltung via HTML und UPSMON-Scheduler
Verzögerung von alarmgesteuerten (z.B. USV-Alarme) Stromschaltungen auf COM1 des CS121
7.1.2
SS4 - Inhalt
SITESWITCH4
16A IEC 230V Stromkabel
2 Stahlrahmen for 19“-Gestellbauweise
Benutzerhandbuch
Nutzen Sie bitte das aktuelle Handbuch. Es steht zum Download auf unserer Webseite
www.generex.de.
7.1.3
Installation
Die Verbraucher werden am SS4 mit dem IEW 250 VAC/6A-Kabel verbunden. Der SS4 besitzt 4 IEC
250VAC/6A Gehäusestecker, die einzeln an- und ausgeschaltet werden können. Zur GrenzAbschaltleistung beachten Sie bitte die speziellen Hinweise. Eine Überschreitung dieses Limits führt
zu einer Abschaltung durch die SS4-Sicherung, wodurch alle Geräte stromlos werden.
Hinweis: Bevor Sie am SITESWITCH4 verschiedene Verbraucher anschliessen oder am
SS4 bereits angeschlossene Stromabnehmer in Betrieb nehmen, achten Sie
bitte darauf, dass der SITESWITCH4 nicht am Stromnetz angeschlossen ist,
indem Sie das Stromkabel aus der Steckdose entfernen.
Verwenden Sie bitte für den Einbau des SS4 in einem 19’’-Schrank die speziellen
Montagehalterungen. Platzieren sie den SS4 so, dass die Vorderseite des SS4 sicher im 19’’-Schrank
verschraubt werden kann und beachten Sie, dass Sie von hinten die Stromkabel anschliessen
können.
Erst wenn alle Stromabnehmer am SS4 angeschlossen sind, kann das IEC 16 Stromkabel
angeschlossen werden. Nach dem Stromanschluss leuchtet die grüne “Power”-LED und die 4 „Power
Socket Status LED” für die jeweiligen Steckdosen sollten aus sein. Dies bedeutet, dass keine der
Dosen mit Strom versorgt wird und folglich die angeschlossenen Geräte vom Strom abgetrennt sind.
81
Der CS121 stellt für den SS4 eine Benutzerschnittstelle zur Verfügung, mit der der Benutzer sich
wahlweise mit UPSMON, einem Webbrowser, UNMS oder einem SNMP-Programm verbinden kann.
Die Kommunikation erfolgt entweder über ein Modem oder über eine Netzwerkverbindung. Nähere
Informationen zur Konfiguration erhalten Sie auch im Abschnitt
AUX- und SITESWITCH4Einstellungen.
7.1.4
Technische Daten
Eingangsspannung
:
230V AC +/- 5%
Max. Stromeingang
:
16A
Max. Stromausgang pro Dose:
8A (Load at cos phi 1)
Maße
:
260x180x60mm (BxTxH), with 19” : 1,5U
Betriebstemperatur
:
0-40°C / rel.Luftfeuchte 0-95% ohne Kondensation
7.2
Sensor SM_T_COM
Der SM_T_COM ist ein Temperaturfühler für den GENEREX CS121. Er unterstützt einen
Temperaturbereich von -25° - 100° Celsius (-13° –212° Fahrenheit) und hat ein 1,8 Meter langes
Kabel zum Anschluß an den CS121 COM2-Port. Der SM_T_COM dient zur Überwachung und
Steuerung von 19’’-Schaltschränken, USV-Räumen, Serverräumen sowie für industrielle
Anwendungen. Die „Plug-and-play“-Verbindung stellt sicher, dass der Sensor sehr einfach und sicher
in Betrieb zu nehmen ist.
Abbildung 95: Der Sensor SM_T_COM
Abbildung 96: CS121-Installation mit Temperaturfühler SM_T_COM
Der SM_T_COM (auch als SM_T_H – eine Kombination von Temperatur- und Luftfeuchtigkeitssensor
- erhältlich) ist ein Temperatursensor mit einem RS232-Protokoll, der direkt am CS121 COM2-Port
angeschlossen werden kann (nicht bei den BUDGET-Ausführungen).
Der SM_T_COM zeigt Ihnen die aktuellen Messwerte direkt auf der CS121-Webseite. Sie haben dort
auch die Möglichkeit, Alarme zu konfigurieren, sodass Emails oder Nachrichten versendet werden,
wenn der Messwert die eingestellten Grenzwerte überschreitet. SM_T_COM wird einfach über das
82
original CS121-TEMP-Kabel (wird mit jedem CS121 SC und L mitgeliefert) am COM2 des CS121
angeschlossen. Die Konfiguration erfolgt einfach, indem Sie in der Webbrowser-Konfiguration unter
“COM2 & AUX” den Modus auf “SM_T_COM” einstellen, die Einstellung bestätigen (Apply) und mit
“Save, Exit & Reboot” den CS121 neu starten. Die Konfiguration von Grenzwerten und Ereignisssen
erfolgt über das Menü “Events & Alarms” und die SM_T_COM-Konfigurations-Seite.
7.2.1
SM_T_COM Konfiguration
Abbildung 97: CS121-SM_T_COM Settings
Tragen Sie die gewünschten Werte für die Schwellenwerte niedrig (low) und (high) hoch ein.
Im Sensorbereich (Offset) kann jeder Sensor kalibriert werden, d.h. wenn man den gemessenen Wert
um 5°C höher stellen will, kann man den Standardbereich von 0.0 auf 5.0 verändern. Somit ist man in
der Lage, die Messwerte auf ein geeichtes Thermometer einzustellen.
Die folgenden Funktionen können auf SM_T_COM Events definiert werden (siehe Abbildung unten).
Abbildung 98: CS121-SM_T_COM Funktionen
Ab der CS121 FirmWare Version 4.26.x gibt es die Möglichkeit, Threshold Events für die analogen
Inputs zu definieren. Klicken Sie hierfür in dem Menü „Events/Alarms“ auf „Configure Threshold
Events“.
Abbildung 99: CS121-Konfiguration Threshold Events der analogen Inputs
83
In diesem Beispiel wurde für den SM_analogue 1ein unterer Schwellenwert von 13 definiert, in diesem
Fall für die Temperatur in °C, der nach der Ausführung von „Save, Exit & Reboot“ auch in der Event
Configuration erscheint.
Abbildung 100:
7.3
7.3.1
CS121-Konfiguration Threshold Event für SM_analogue 1
SENSORMANAGER & SENSORMANAGER II
Allgemeine Informationen
Wenn mehr als 1 oder 2 Umgebungs-Messwerte auswerten möchten, dann können Sie anstatt des
SM_T_COMs den SENSORMANGER einsetzen. Dieses Gerät ist eine Datenmess- und
Aufzeichnungseinheit für das individuelle Messen und Überwachen von 8 analogen Messgeräten (010V oder 0-20mA) und 4 digitalen Alarmeingängen oder 4 Ausgängen (offene Stromabnehmer).
Abbildung 101:
84
SENSORMANAGER (SensorMan)
Der SENSORMANAGER ist eine Erweiterung für die CS121 Professional, BACS WEBMANAGER,
CS121 MINI und CS121_R_II. Der SENSORMANAGER beinhaltet eine universelle Remote Sensor
Control Box für die Überwachung von Temperatur, Luftfeuchtigkeit und vielen anderen Arten von
Sensoren, sowie für die Handhabung von digitalen Ein-/Ausgängen mit 8 analogen Eingängen (0-10V)
und 4 digitalen Ein- oder Ausgängen (48 V, 500mA). Die digitalen Ausgänge sind als im Normalbetrieb
offen oder geschlossen konfigurierbar. Digitale Eingänge werden direkt durchgeleitet oder direkt mit
dem RJ11-Anschluss verbunden. Mit einem speziellen Verbindungskabel zur Aufteilung der Signale
auf zwei Anschlüsse können zwei Sensoren an einem RJ11-Anschluss angebracht werden.
Einsatzbereiche:
Überwachung von Temperatur, Luftfeuchtigkeit oder anderen analogen Daten in Computerräumen
mit automatisierter Anbindung an Alarmsysteme.
Alarme können individuell konfiguriert werden für auslösende Kontakte wie Feuer, Rauch oder
Einbruch und für analoge Geräte wie Luftfeuchtigkeit, Temperatur, Druck oder Füllstände etc. können
Maximal- und Minimalwerte festgelegt werden. Jeder Sensor, der seine Werte im Bereich zwischen 0 10 V übermittelt, kann am SENSORMANAGER angeschlossen werden.
Protokollierung von Daten und Alarmen, automatische Shutdows von Netzwerkrechnern und andere
Aktionen können als Reaktion auf kritische Daten ausgelöst werden.
Die Konfiguration und Verfolgung des Systembetriebs kann fernbedient einfach über den
Webbrowser erfolgen. Das ereignisgesteuerte Alarmsystem des CS121 informiert den Administrator
über Probleme und kann automatisch Computer und andere Geräte (z.B. mit der Erweiterung
SITESWITCH4 oder SITEMANAGER) ausschalten.
Wichtig:
Neue Firmware für den CS121 ist erhältlich unter Download bei www.generex.de.
7.3.2
Installation und Netzwerkintegration
Abbildung 102:
CS121-Installation mit SENSORMANAGER
In der obigen Abbildung sehen sie die Installation zur Überwachung und Reaktion auf
SENSORMANAGER-Einganssignale. Dafür wird der COM2-Port des CS121 auf den Modus
“SensorMan” gestellt und die AUX- und Sensoren Ein- und Ausgänge konfiguriert. Im CS121 ist es
möglich, Aktionen zu definieren, die durch Ereignisse an den Sensoren des SENSORMANAGER
ausgelöst werden.
Verbinden der SENSORMANAGER Box
Der SENSORMANAGER sollte mit dem Original-Konfigurationskabel des CS121 an COM2 verbunden
werden.
Die Sensoren für den SENSORMANAGER können Sie mit einem RJ12-Kabel direkt an die
Inputklemmleisten 1-4 anschliessen. In der Konfiguration können Sie nur bis zu max. 4 Sensoren
85
verbinden. Wenn Sie alle 8 analogen Inputs nutzen möchten, brauchen Sie ein Splitter oder Sie
schliessen die Sensoren direkt an die Input Kanäle, wie oben beschrieben.
Wenn Sie den Sensortype SM benutzen, können Sie einen zweiten SM Sensor am Input des ersten
Sensors anschliessen. Sie können nicht mehr als zwei SM Sensoren in Reihe schalten.
Für die Verbindung eines Alarm Kontakt an den SM Sensor, sollten Sie die Input/Output Kontakte des
ersten Sensors nutzen, aber nicht beide. Es ist nur ein digitaler Input/Output pro Anschluss verfügbar.
Andere Sensoren: Wenn Sie andere Sensoren als SM, EE oder TM nutzen, brauchen Sie einen
Splitter, wenn Sie mehr als einen Sensor zu einem Input des SENSORMANAGERS anschliessen
möchten.
Wenn Sie die Sensoren im SENSORMANAGER einstellen möchten, versichern Sie sich, dass in Ihrer
Konfiguration der richtige Sensor Type definiert wurde.
Abbildung 103:
SENSORMANAGER Einstellungen
Wenn Sie einen Splitter (Artikelnr. SPSMRJ) benutzen, ist es möglich, bis zu 8 Sensoren und 4
Kontakte am SENSORMANAGER anzuschliessen. Ein MOUNTING KIT ist erhältlich, um den
SENSORMANAGER an Wänden und Geländern anzubringen.
Die Stromversorgung des SENSORMANAGERS sollte auch, mit einem SM-CS121-Kabel, einen
externen CS121 versorgen, wenn Sie das Power Out des SENSORMANAGERS mit dem Power In
des CS121 verbinden.
Inbetriebnahme des SENSORMANAGER
Verbinden Sie die Sensoren mit dem SENSORMANAGER. Schliessen Sie den SENSORMANAGER
mit Hilfe des Mini8-DBSub9 Kabel an den COM2 Port des CS121 an. Stecken Sie die
Stromversorgung in eine der USV Ausgänge. Kontrollieren Sie die LEDs auf der Unterseite des
SENSORMANAGERS: Die rechte LED sollte blinken (reading request from CS121 COM2), die linke
sollte konstant leuchten (Power Supply on). Die blinkende LED zeigt die Anfragen des CS121 an, die
andere die Betriebsbereitschaft.
86
Abbildung 104:
SENSORMANAGER LEDs
Hinweis: Der CS121 COM2 Port muss als „SENSORMAN“ (für den SENSORMANAGER II
„SensorMan 2“) konfiguriert werden, andererseits wird der CS121 keine Anfragen an den
SENSORMANAGER starten.
Die neueste Version des CS121 Handbuchs ist hier erhältlich:
http://www.generex.de/wwwfiles/dokus/1/cs121/german/pdf/cs121.pdf
Wenn der SENSORMANAGER in Betrieb ist, können Sie die Werte in dem AUX-Menü des CS121
Webbrowsers ansehen und bearbeiten.
Abrage der analogen Temperaturwerte mit Variablen:
#TEMP1
#TEMP2
#TEMP3
#TEMP4
#TEMP5
#TEMP6
#TEMP7
#TEMP8
PIN-Belegung der Inputklemmleisten der SENSORMANAGER Box:
INPUT 1:
Pin 1
Voltage 9-24Volt +
Pin 2
Analog Kanal 1 (0-10V+)
Pin 3
Analog Kanal 5 (0-10V+)
Pin 4
Ground
Pin 5
OUTPUT: Offener Stromabnehmer OUT 9-24 V, max. 30mA
Pin 6
INPUT: Digital Input 9-24V
INPUT 2:
Pin 1
Voltage 9-24Volt +
Pin 2
Analog Kanal 2 (0-10V+)
Pin 3
Analog Kanal 6 (0-10V+)
Pin 4
Ground
Pin 5
OUTPUT: Offener Stromabnehmer OUT 9-24 V, max. 30mA
Pin 6
INPUT: Digital Input 9-24V
INPUT 3:
Pin 1
Voltage 9-24Volt +
87
Pin 2
Analog Kanal 3 (0-10V+)
Pin 3
Analog Kanal 7 (0-10V+)
Pin 4
Ground
Pin 5
OUTPUT: Offener Stromabnehmer OUT 9-24 V, max. 30mA
Pin 6
INPUT: Digital Input 9-24V
INPUT 4:
Pin 1
Voltage 9-24 Volt +
Pin 2
Analog Kanal 4 (0-10V+)
Pin 3
Analog Kanal 8 (0-10V+)
Pin 4
Ground
Pin 5
OUTPUT: Offener Stromabnehmer OUT 9-24 V, max. 30mA
Pin 6
INPUT: Digital Input 9-24 V
Beispiel:
Alarm INPUT Kontakt:
Wenn der Alarm Input Kontakt in Gebrauch ist, sollten Sie den Alarm Kontakt Input 1, Pin 6 und die
Stromversorgung, Pin 1, verbinden. In dem CS121 können Sie konfigurieren, ob bei einem Alarm ein
High Signal gesetzt wird oder nicht.
OUTPUT Kontakt:
Wenn Sie Relais umschalten oder High Signale an Outputs setzen möchten, sollten Sie den Output
Kontakt, zum Beispiel mit Input 1, Pin 5, des Relais verbinden und konfigurieren den CS121 als
„Output“ für dieses Signal. Dann konfigurieren Sie Ihre Events im CS121 und stellen das Output als
High oder Low ein.
Sensor Verbindung:
Der Sensor arbeitet mit 0-10 Volt. Die Spannung sollte direkt an die Kanäle 1-8 angeschlossen
werden und der CS121 stellt nun die Werte im Webbrowser dar. Im CS121 Event Manager können
Sie Alarm-Schwellenwerte und Aktionen konfigurieren.
7.3.3
Besonderheiten des SENSORMANAGER II
Ein gravierender Gegensatz zum CS121 und dem alten SENSORMANAGER ist, dass die
Konfigurationsdaten des SENSORMANAGER II auf dem PIC Baustein im SM II nicht flüchtig
gespeichert werden.
Bestätigte Alarme werden im SENSORMANAGER II in der Statusleiste gelb angezeigt. Rot werden
noch nicht bestätigte Alarme dargestellt (beim SENSORMANAGER: Alarm gelb, egal, ob bestätigt
oder nicht).
Nach dem Klicken auf die „Apply“ Taste, ist in der SENSORMANAGER II Konfiguration kein Rebooten
mehr nötig, da sich eine eigene Speichereinheit auf dem SM II befindet.
Wenn die Kommunikation zwischen SENSORMANAGER II und dem CS121 unterbrochen ist, wird
dies durch die drei Statusdioden in blau dargestellt.
Die Statusseite des SENSORMANAGER II wurde verändert. Die analagoen Messwerte werden nun
vertikal dargestellt.
88
Abbildung 105:
7.3.4
HTTP – SENSORMANAGER II Statusseite
Konfiguration des SENSORMANAGER II
Der SENSORMANAGER II bietet die Möglichkeit, Vor-Schwellenwert-Alarme sowohl für die niedrige,
als auch die hohe Schwelle zu definieren.
Neben dem Feld „Name“ des Inputs, können Sie die Alarm-Schwellenwerte, den Sensorbereich und
die Masseinheiten setzen. Beachten Sie, dass die Alarmwerte nur aktiv sind, wenn die Boxen
daneben angehakt sind. In den Dropdownmenüs der Sensor Types sind bereits einige Sensor Modelle
aufgelistet, die sogar schon vordefinierte Werte für den jeweiligen Typ enthalten. Wählen Sie „Custom“
aus, um individuelle Einstellungen zu setzen.
Im Sensorbereich (Sensor Range) kann jeder Sensor kalibriert werden, d.h. wenn man den
gemessenen Wert um 5°C höher stellen will, kann man den Standardbereich von 0-100 auf 5-100
verändern. Somit ist man in der Lage, die Messwerte auf ein geeichtes Thermometer einzustellen.
In dem Feld “Hysteresis” können Sie den Anwendungsbereich definieren, der in der angegebenen
Höhe von den Werten abweichen darf, ohne das ein Alarm ausgelöst wird. Das ist wichtig, zum
Beispiel für die Temperatur-Messwerte, welche nicht konstant steigen bzw. sinken.
Im Feld „Lograte“ können Sie die Zeitstände in Sekunden angeben, in der die Messwerte in das
Logfile geschrieben werden.
Abbildung 106:
HTTP – SENSORMANAGER II Konfiguration Analog Inputs
89
Abbildung 107:
HTTP – SENSORMANAGER II Konfiguration Outlets
Ausserdem ist es möglich, einen Zeitwert für jedes Outlet zu definieren. Dies bestimmt, wie lange ein
Outlet geschaltet ist (in Sekunden). Setzen Sie den Zeitwert auf „0“, ist das Outlet ohne zeitliche
Begrenzung geschaltet.
Hinweis: Wenn Sie die Namensfelder der Analog-, Digital Inputs und Outlets leer lassen
möchten, geben Sie bitte Folgendes in die einzelnen Felder ein: &nbsp;
7.3.5
Alarm Matrix des SENSORMANAGER II
Die folgende Alarm Matrix gibt Ihnen mehrere Möglichkeiten, Abhängigkeiten zwischen verschiedenen
Alarm Status zu konfigurieren und verschiedenen Outlets anzufügen. Dies macht es Ihnen möglich,
ein Alarm Szenario in Abhängigkeit des Status der verschiedenen Sensoren abzuwickeln (zum
Beispiel, ein Alarm Szenario nur dann eintritt, wenn 2 Temperatur-Sensoren sich ausserhalb der
definierten Werte befinden, oder wenn die Klimaanlage nicht aktiv ist).
Abbildung 108: Alarm Matrix – Merker Konfiguration
In der oberen Abbildung sehen Sie die Alarm Matrix mit 8 Merkern (Markers), die gesetzt oder
ungesetzt sind. Jeder Merker ist dabei ein neuer Status, der spezielle Alarm Szenarios zu Folge hat.
Zum Beispiel: In der oberen Abbildung ist konfiguriert, dass Merker 1 gesetzt wird, wenn am analogen
Input 1 oder 3 ein Alarm eingetreten ist. Ausserdem wird Merker 2 gesetzt, wenn am digitalen Input 2
und am analogen Input 2 ein Alarm zur selben Zeit eintritt (ein Alarm allein ist nicht ausreichend, um
Merker 2 zu setzen). Folglich ist es möglich, jeden Merker in Abhängigkeit von verschiedenen digitalen
und/oder analogen Input Status zu setzen.
Nach dem Sie die Bedingungen definiert haben, wann Merker gesetzt bzw. ungesetzt werden, können
Sie detaillieren, wann eine Aktion ausgeführt wird, wann ein Merker gesetzt/ungesetzt wird. Demnach
haben Sie 2 Möglichkeiten: Sie können die Aktionen über die Event Konfiguration ausführen, was in
dem Kapitel 3.2.5 „Ereignisse / Alarm“ beschrieben ist. Dies ist möglich, da jeder Merker seinen
eigenen Event „Alarm Merker X“ hat, der über die Event Konfiguration definiert werden kann.
90
Die zweite Möglichkeit ist, ein Relay Output in Abhängigkeit von dem Status von einem oder mehreren
Merker zu schalten. Dafür steht Ihnen die Output Matrix zur Verfügung (siehe Abbildung unten). In
diesem Beispiel ist konfiguriert, dass Output 4 angeschaltet wird, wenn Merker 1 oder Merker 2
gesetzt sind oder im umgekehrten Fall, wenn die „Ouput Inverted“ Box angehakt ist. Das Nutzen der
Alarm Matrix bietet Ihnen mehrere Möglichkeiten, Outputs in Abhängigkeit von Input Alarmen zu
schalten.
Abbildung 109: Alarm Matrix – Schalten der Relay Outputs
Wenn in der Alarm Matrix Outputs in Abhängigkeit von Input Alarmen verknüpft worden, sind die
Knöpfe für das manuelle Schalten der Outputs nicht mehr vorhanden. Stattdessen erscheint der
Hinweis „set by marker“.
Abbildung 110: HTTP – SENSORMANAGER II Status Anzeige der Outlets
Abrage der analogen Temperaturwerte mit Variablen:
#SM2_ANALOG0
#SM2_ANALOG1
#SM2_ANALOG2
#SM2_ANALOG3
#SM2_ANALOG4
#SM2_ANALOG5
#SM2_ANALOG6
#SM2_ANALOG7
7.4
RASMANAGER
Der RASMANAGER verteilt Alarmsignale von überwachten Geräten, wie USV, SENSORMANAGER,
SITEMANAGER, Kontaktalarme u.ä. an Überwachungsstationen oder Email-Empfänger. Jeder UNMS
II/Teleservice Computer (Windows) kann als Überwachungsstation eingesetzt werden. Die einzige
Anforderung ist die Einrichtung eines PPPServers auf der Überwachungsstation. Nachdem die
Verbindung zwischen RAS-Manager und der Überwachungsstation hergestellt ist, wird ein RCCMDSignal gesendet, das, abhängig von der Konfiguration, Logeinträge schreiben, aber auch Emails oder
SMS senden oder Programme ausführen kann.
91
Abbildung 111:
7.5
RASMANAGER – Netzwerkintegration
GSM Modem – Benachrichtigung via SMS
Ab der CS121 FirmWare Version 4.17.x gibt es eine neue Funktion, die es ermöglicht, eine
Benachrichtigung via SMS zu versenden (nur absenden, nicht empfangen).
Nutzen Sie das CS121 Konfigurations-Kabel und einen Adapter-Stecker (PINs 2, 3, 5, GENEREX
Artikelnr.: GSM_A) für die Verbindung zwischen GSM Modem und dem CS121. Wählen Sie in dem
Menü “COM2 & AUX” das “GSM Modem” für den COM2 Modus.
Achtung: Es ist erforderlich, die PIN-Code-Abfrage der SIM-Karte zu deaktivieren.
Abbildung 112:
PIN-Belegung Adapter-Stecker GSM_A
Alternativ können Sie auch selbst ein Mini8 – DSUB9 Kabel für das Siemens GSM TMA T35i Modem
anfertigen, nachfolgend die Beschreibung:
92
Abbildung 113:
Mini8-DSUB9 Kabel Querschnitt
Abbildung 114:
COM2 Mode: GSM Modem
Über das Menü “Events / Alarms” können Sie eine entsprechende Funktion für ein Ereignis
hinzufügen. Wählen Sie für die SMS-Benachrichtigung die Funktion “Send SMS with GSM modem”
hinzu, und tragen Sie die Telefonnummer des Empfängers und die Nachricht in die entsprechenden
Felder ein.
Abbildung 115:
Konfiguration der Funktion „Send SMS with GSM modem“
93
Achtung: Bitte verwenden Sie keine Umlaute bei den Nachrichten!
Statusanzeige LED
Betriebszustand:
SIM Karte nicht vorhanden
SIM Karte aktiv
Abbildung 116:
LED-Signalisierung:
Langsam rot blinkend
Schnell rot blinkend
Siemens GSM TMA T35i Modem
Im Menü „System & Network Status“ können Sie den Signalpegel des Modems sehen, um so Ihre
Antenne optimal ausrichten zu können. Grün bedeutet ein gutes Signal ist vorhanden.
Abbildung 117:
7.6
GSM Signal Quality Anzeige
LED-Matrix
Die LED-Matrix-Anzeige ist eine Fernanzeigeeinheit für verteilte RCCMD-Nachrichten über das
Ethernet.
94
Abbildung 118:
LED-Matrix Anzeige – Netzwerkintegration
Jedes Gerät, das als RCCMD-Sender betrieben werden kann, wie z.B. ein Computer mit UPSMANSoftware, RCCMD Clients, CS121-Webmanager und andere RCCMD2-kompatible Produkte können
Textnachrichten oder Messwerte der Umgebung an die LED-Matrix senden sowie einen akustischen
Alarm auslösen, wenn ein sofortiges Eingreifen erforderlich ist.
Darüber hinaus können die Benutzer auch den eingebauten Webserver nutzen, um Alarme und
Nachrichten anzuzeigen, ohne dass ein RCCMD Sender nötig ist. Der Benutzer gibt dafür einfach am
Webbrowser eine Nachricht ein, die direkt an der LED-Matrix angezeigt wird.
Für die ausführliche Beschreibung schauen Sie bitte in das LED-Matrix Benutzerhandbuch.
7.7
MODBUS / PROFIBUS/LONBUS
MODBUS
MODBUS ist ein serielles Kommunikationsprotokoll, das mit programmierbaren logischen Controllern
(PLCs) eingesetzt wird. MODBUS ist zum Standard-Kommunikationsprotokoll in der Industrie
geworden, und ist inzwischen das am weitesten verbreitete Hilfsmittel, mit dem in der Industrie
elektronische Geräte verbunden werden. MODBUS erlaubt die Kommunikation zwischen vielen im
selben Netzwerk angeschlossenen Geräten, z.B. ein System, das Temperatur und Luftfeuchtigkeit
misst und die Ergebnisse an einen Computer meldet. MODBUS wird oft dazu verwendet, einen
Überwachungsrechner mit einer Remote Terminal Unit (RTU) in Überwachungs- und
Aufzeichnungssystemen (SCADA) anzubinden.
Die CS121-Serie unterstützt allgemein MODBUS over IP sowie MODBUS over RS232. Zusätzlich
beinhaltet die CS121-MODBUS-Serie am COM2-Port eine RS485-Schnittstelle, an die ein 485Bussystem angeschlossen werden kann (optional).
Hinweis: Ab der CS121 FirmWare Version 4.26.x hat sich der MODBUS Response
verändert. Anfragen, die von der USV oder anderen Geräten nicht supportet
werden, werden mit den Werten -9999 oder mit -1 beantwortet. Dadurch lassen
sich eindeutig die Werte identifizieren, die nicht unterstützt werden.
95
Abbildung 119:
CS121MODBUS Installation
PROFIBUS, LONBus und andere Feldbusse
PROFIBUS (Process Field Bus) ist der verbreiteste Typ von sog. Feldbus-Systemen mit mehr als 14
Millionen Knoten (2006) weltweit. PROFIBUS wurde 1991/1993 unter DIN 19245 eingeführt, wurde
1996 zu EN 50170 und ist seit 1999 in den IEC 61158/IEC 61784 Standard eingegliedert.
Um den CS121 in eine PROFIBUS-Umgebung zu integrieren bietet GENEREX ein Profibus Gateway
an, das den MODBUS-Ausgang des CS121 in eine PROFIBUS-Umgebung transformiert. Auf ähnliche
Weise erfolgt die Einbindung in LONBus Systeme oder andere von GENEREX angebotene Feldbus
Converter.
Abbildung 120:
7.8
CS121 PROFIBUS Installation
UNMS (UPS-Network Management System)
UNMS II ist ein USV-Netzwerkmonitor, der Sie über den Status Ihrer Stromversorgungssysteme
informiert, bevor das Clients, Endbenutzer oder Management-Tools tun. UNMS ist in einer begrenzten
Version Teil jeder UPSMAN-Lizenz. (Die UPSMAN Suite enthält UPSMAN RS232/USB UPS
Manager, UPSMON für Windows und UNMS II –auf 9 USV begrenzt) Der UNMS Server führt zyklisch
eine Überprüfung der ausgewählten USV-Dienste durch. Wenn dabei Probleme erkannt werden, kann
der UNMS-Server auf verschiedene Art und Weise Nachrichten an administrative Stellen senden. (z.B.
per Email) Über den Webbrowser (Web Console) kann jederzeit auf aktuelle Statusinformationen,
aufgezeichnete Daten aus der Vergangenheit oder auf spezielle Reports zugegriffen werden.
96
Abbildung 121:
UNMS-Installation
7.8.1
SNMP
Die CS121 können neben UPSMON, Webbrowser, MODBUS, PROFIBUS, LONBUS, Email usw.
auch via SNMP (z.B. Nagios) überwacht werden. Die RFC1628 UPS MIB ist vorhanden.
Die Installation und Einrichtung des SNMP-Browsers auf Ihrem Rechner ist in Anhang A.19
beschrieben.
MIB-Einbindung in Ihre NMS
Standard-NMS-Installationen erfordern für jedes zu überwachende Gerät die spezifische MIB
(Management Information Base). Um den CS121 zu überwachen ist im allgemeinen die für USVSysteme Standard-MIB RFC1628 in Ihre NMS einzubinden.
Um CS121-Adapter in Ihrem Netzwerk zu identifizieren, können sie die MAC-Adresse verwenden. Die
MAC-Adresse der CS121-Adapter beginnt immer mit 00-03-05-XX-XX-XX; die vollständige Adresse
des Adapters sehen Sie auf der Webbrowser-Konfigurationsseite im Menü „System & Network
Status“. Der Adapter sollte bereits vollständig installiert und funktionsfähig sein. Bitte lesen Sie die
folgenden Hinweise zur Konfiguration und die Funktionsbeschreibungen des Adapters:
Die MIB muss auf jeder Management-Station geladen werden, auf der eine USV über einen USV
SNMP-Agent überwacht werden soll. Die MIB bestimmt, welche USV-Parameter überwacht werden
können und kontrolliert die SNMP-Befehle „get“ und „set“.
Um die Installation und Konfiguration des SNMP-Adapters abzuschliessen, müssen Sie die
erforderlichen MIBs in das NMS einbinden. Jede NMS mit einem MIB-Compiler kann den SNMPAdapter managen.
97
Führen Sie ein “get”- und ein “set”-Kommando aus, und überprüfen Sie den Zugriff auf den SNMPAdapter, falls ein “get”- oder “set”-Befehl scheitert. Der Manager muss Leserechte haben, um einen
“get”-Befehl auszuführen und Lese- und Schreibrechte für einen “set”-Befehl.
Für Anleitungen, wie MIBs in die gängigsten NMS-Systeme, wie Novell’s NetWare Management
Station, Hewlett-Packard´s OpenView Network Node Manager und SunConnect, SunNet Manager,
SCOM, Nagios, iReasoning eingebunden werden können, vgl.:
iso.org.dod.internet.mgmt.mib2.upsMIB
Bitte beachten Sie, dass der CS121 die Standard-MIB verwendet, die in der meisten SNMP-Software
bereits enthalten ist. Diese MIB heisst UPSMIB und korrespondiert mit dem Standard RFC1628. In
den meisten Fällen ist deshalb ein Kompilieren der MIB nicht erforderlich.
Bitte überprüfen Sie Ihr MIB-Verzeichnis, bevor Sie die RFC1628 kompilieren!
Konfigurieren der NMS
Binden Sie die MIB der Geräte ein (kompilieren), falls die Standard USV MIB RFC1628 (nur CS121)
nicht vorhanden ist.
Fügen Sie das SNMP-Adapter-Objekt zur Management Map hinzu, und richten Sie Ereignisse ein
(z.B. Nachricht an den Anwender)
Pingen Sie den SNMP-Adapter
Auf Grund verschiedener Kompiliervorgänge der SNMP-Software, ist es nicht möglich, die
allgemeinen Abläufe detaillierter zu beschreiben. Die Kompilierung einer MIB-Datei wird in den
allgemeinen SNMP-Softwarehandbüchern erläutert. Setzen Sie sich bitte mit dem Support in
Verbindung, wenn Ihre Fragen in den Handbüchern nicht beantwortet sind.
Nach dem Kompilieren kann die USV Software mit einem MIB-Browser zyklisch abgefragt und Ihre
USV-Daten eingelesen werden. Geben Sie bitte die entsprechende MIB-Variable an, und setzen Sie
die TCP/IP-Zieladresse des Adapters. Der Adapter wird dann mit seinen Daten auf die Anfragen
antworten.
Alternativ kann auch der Windows UPSMON, JAVAMON oder der UPS SNMP WATCH der
DataWatch Pro Software verwendet werden. Die USV-Daten werden dann grafisch angezeigt und die
internen USV-Informationen, die nur für den technischen Support von Interesse sind, werden
ausgeblendet. Darüber hinaus kann der UPS SNMP WATCH auch Gruppen von USV-Geräten
überwachen, um parallel redundante USV-Systeme zu managen.
Als optische Komponente der HP OpenView Software kann für den UPSMAN/CS121 ein zusätzliches
Modul angefordert werden.
Hinweis: Zusatzmodul für HP OPENVIEW für WINDOWS NT und für HP OPENVIEW für
HP UNIX: Diese Software fügt sich selbst in die HP Openview Node ManagerOberfläche ein und zeigt USV-Geräte als Objekte an in den Farben Grün(OK),
Grün und Rot (Alarm). Die grafische Oberfläche wird mit einem Mauseklick
gestartet (JAVAMON oder Windows UPSMON) und zeigt die aktuellen USVDaten.
Hinweis: Ab der CS121 FirmWare Version 4.26.x hat sich der SNMP Response
verändert. Es werden nur noch Anfragen von Werten beantwortet, die die USV
liefert. Daten die nicht mehr vorhanden sind, werden nicht mehr mit dem Wert 0
oder -1 beantwortet. Bei einem SNMP Walk werden nur noch die supporteten
OIDs der USV beantwortet.
98
8.
8.1
Fehlerbeseitigung – FAQ
Zusammenstellung der Probleme
Problem 1: Zeitserver / Timeserver nicht vorhanden.
s. Seite 99
Lösung 1
Problem 2: Besitzt mein CS121 einen AUX oder eine COM 3
Schnittstelle ?
s. Seite 105
Lösung 2
Problem 3: Wie kann man die MAC Adresse ändern ?
s. Seite 105
Lösung 3
Problem 4: Wo ist die MAC Seriennummer der Hauptplatine ?
s. Seite 106
Lösung 4
Problem 5: Inform USV Pyramid DSP Series mit UPS Slotkarte
startet die USV Kommunikation nicht oder die externe
RS232 Kommunikation startet nicht.
s. Seite 106
Lösung 5
Problem 6: CS121 rebootet sich nach kurzer Zeit immer wieder im s. Seite 99
Firmennetzwerk.
Lösung 6
Problem 7: Versenden von RCCMD Signalen, im CS121 AlarmLog s. Seite 107
ist folgender Fehler zu sehen:...
Lösung 7
Problem 8: Keine Kommunikation zur APC USV SURTD ab 2011
s. Seite 107
Lösung 8
Problem 9: In größeren schnellen Netzwerken wie CISCO oder auch s. Seite 107
HP Procurve mit Autosensing Switches können
Probleme mit dem CS121 Adaptern beim Reboot
entstehen.
Lösung 9
Problem 10: Stromversorgung im USV-Slot ist nicht ausreichend.
Lösung 10
8.2
s. Seite 107
Lösungen
Problem 1: Zeitserver / Timeserver nicht vorhanden.
Lösung 1: Konfigurieren Sie Windows oder Linux als Timeserver
Microsoft Windows SNTP Timeserver: Als Zeitgeber können Sie jeden beliebigen Windows-PC
verwenden. Um den Microsoft Windows Timeserver zu verwenden, müssen Sie den Dienst “Windows
Time Server” konfigurieren.
Abbildung 122:
MS-Timeservices
Für die weitere Konfiguration rufen Sie das Windows-Menü “Datum und Zeit” auf (mit einem
Doppelklick auf die Uhr am i.d.R. unteren rechten Bildschirmrand). Wenn Sie den Zeitgeber-Dienst
aktiviert haben, erscheint nach kurzer Zeit die Reiterkarte “Internet Time”. Prüfen Sie dort, ob der
Zeitgeber-Dienst richtig arbeitet. Nachdem Sie den Dienst eingerichtet haben, sollten Sie Ihren
99
Rechner neu starten, und prüfen, ob der Zeitgeber-Dienst richtig gestartet wird. Fahren Sie erst dann
mit der Konfiguration des CS121-Timeservers fort.
Hinweis: Bitte prüfen Sie auch, ob der Timeserver-Dienst im LAN erreichbar ist. Ggf.
müssen Sie Firewall-Einstellungen anpassen, sodaß der Dienst auch im Netz
erreichbar ist. Es ist erforderlich, den UDP Port 123 freizuschalten.
Bei Windows Server 2003 und 2008 ist es erforderlich, den NTP-Server manuell in der Registry zu
aktivieren. Öffnen Sie folgenden Pfad in der Registry:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\W32Time\TimeProviders\NtpServer
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf „Enabled“, und ändern Sie „Value Data“ von 0 auf 1.
Danach starten Sie den W32 Time Service neu.
100
Abbildung 123:
Registry NTP-Server
NTP Zeit Synchronisation (UNIX)
Das Network Time Protocol ist definiert in RFC1305 und ermöglicht den Transfer und die Wartung der
Zeitfunktionen über verteilte Netzwerk Systeme.
Basis Konfiguration
Der folgende Befehl führt die Synchronisation des lokalen Systems zu einem anderen Server durch,
um die genaueste Zeit zu erhalten, bevor man mit der NTP Server Konfiguration beginnt:
[bash]#ntpd –b
Wenn dieser Befehl nicht funktioniert, nehem Sie diesen:
[bash]#ntp –b
101
Abbildung 124:
Bash ntpd -b
Erstellen Sie ein Backup von dem Original-File (/etc/ntp.conf):
[bash]#cp /etc/ntp.conf /etc/ntp.conf.original
Editieren Sie die Konfiguration wie folgt:
[bash]#vi /etc/ntp.conf
Die folgenden Angaben sind im /etc/ntp.conf File erforderlich:
#Finding a Time Source.
# The default configuration for ntpd servers after version 4.2 uses the NTP #Pool for the
default server sources.
Server 0.pool.ntp.org
server 1.pool.ntp.org
server 2.pool.ntp.org
# Access Controls.
restrict default kod nomodify notrap noquery nopeer
#The NTP Pool servers have been listed as a time source already (ver 4.2 #onwards), and
they too need restrictions applied so the local server can #synchronise from them. Ensure
the access control parameters are strict #enough that the remote servers can only be used
for queries.
restrict 0.pool.ntp.org mask 255.255.255.255 nomodify notrap
noquery
restrict 1.pool.ntp.org mask 255.255.255.255 nomodify notrap
noquery
restrict 2.pool.ntp.org mask 255.255.255.255 nomodify notrap
noquery
# To allow all the workstations inside the internal private network to be able to query the
#time from your server, use the following access control rule (adjust subnet if needed).
restrict 192.168.1.0 mask 255.255.255.0 nomodify notrap
102
server
fudge
driftfile
broadcastdelay
keys
Starten des NTP
127.127.1.0
# local clock
127.127.1.0 stratum 10
/var/lib/ntp/drift
0.008
/etc/ntp/keys
[bash]#ntpd –b
Wenn dieser Befehl nicht funktioniert, nehmen Sie diesen:
[bash]#ntp –b
Abbildung 125:
Bash ntp -b
Sie sollten nun die Runlevels setzen, die für den NTPD Service erforderlich sind und danach
neustarten:
chkconfig --level 2345 ntpd on
/etc/init.d/ntpd restart
or
chkconfig --level 2345 ntp on
/etc/init.d/ntp restart
Abbildung 126:
Runlevel
Mit dem folgenden Befehl können Sie überprüfen, welche Runlevels aktiv sind:
[bash]# chkconfig --list ntpd
or
[bash]# chkconfig --list ntp
Abbildung 127:
Check config
103
Um zu überprüfen, ob der Service erfolgreich gestartet ist, führen Sie folgenden Befehl aus:
[bash]# grep ntpd /var/log/messages
Abbildung 128:
Log Messages
Nutzen Sie das NTP Query Tool:
bash]# ntpq –pn
104
Abbildung 129:
NTP Query
Problem 2: Besitzt mein CS121 einen AUX oder eine COM3 Schnittstelle?
Lösung 2: AUX und COM3 befinden sich im selben RJ10-Port AUX. Der COM3 wird ausschliesslich
für das BACS Batterie Management genutzt.
Der CS121 L (externe Box) verfügt ab der Seriennummer 0121-10417 (ausgeliefert ab dem
31.07.2008) über einen COM3 Port. Der CS121 SC (Slot Card) verfügt ab der Seriennummer 012309428 (ausgeliefert ab dem 03.09.2008) auch über einen COM3 Port. Die AUX-Port Belegung ist je
nach Hardwaretyp unterschiedlich, sehen Sie dazu Abbildung 72 und 76.
Problem 3: Wie kann man die MAC Adresse ändern ?
Lösung 3: Die Änderung der MAC-Adresse des CS121 erfolgt in 4 Schritten:
1. Verbinden Sie den CS121 mit Ihrem Netzwerk, nachdem Sie das Gerät erfolgreich mit neuer
Firmware bespielt haben.
2. Verbinden Sie Ihren Rechner mit dem CS121, indem Sie in der Windows Kommandzeile den Befehl
“hymon.exe <IP-Adresse des CS121> 4000" eingeben.
Beispiel: "hymon 10.10.10.10 4000"
Alternativ können sie das Batchfile "login_HynetOS.bat" öffnen und dort einfach die IP-Adresse
ändern. (Achtung: Die Verwendung von Hymon setzt eine installierte Java Laufzeitversion 1.3 oder
höher voraus.)
3. Jetzt sollten Sie mit dem CS121 über Kommandozeile verbunden sein:
c:\CS121\CS121_Mac_Adresse>hymon 192.168.202.123 4000
Connecting to target 192.168.202.123...ok.
192.168.202.123:/>
4. Geben Sie in der Kommandozeile den Befehl "set MAC <GENEREX MAC Identifier>" ein.
Dann können Sie “exit” eingeben und den CS121 neu booten.
GENEREX MAC Identifier - Address code:
Der GENEREX Adressbereich für MAC-Adressen lautet:
Modell CS121 Hardware 131, Typ L,SC,Modbus Version 2005:
00-03-05-0E-XX-XX
Modell CS121 Hardware 121, Typ L,SC,Modbus Version 2005:
105
00-03-05-02-XX-XX
Modell CS121 Hardware 131, Typ BSC,BL (Budget):
00-03-05-0F-XX-XX
Modell CS121 Hardware 121, Typ BSC,BL (Budget):
00-03-05-02-XX-XX
BACS, SiteMonitor, SiteManager:
00-03-05-0A-xx-xx
wobei XX-XX für den HEX-Code der Seriennummer (dezimal) der GENEREX CS121-Hauptplatine (!)
steht.
Problem 4: Wo ist die MAC Seriennummer der Hauptplatine ?
Lösung 4: Es handelt sich hierbei nicht um die Seriennummer des CS121 selbst, sondern um die
Seriennummer der CS121 Hauptplatine! Beim CS121 Slot befindet sich diese Nummer auf einem
weissen Aufkleber auf der Platine mit der Beschriftung “SN:B (oder C)-xxxxx QC:Passed”. Die
Nummer nach SN:B (oder C) ist die Seriennummer der Hauptplatine (Sollten Sie den Aufkleber nicht
auf der Platine finden, wenden Sie sich bitte an Ihren USV-Hersteller).
Bei den Ausführungen des CS121 als externes Gerät müssen sie das Gehäuse öffnen, um den
Aufkleber zu sehen.
Beispiel 1: Wenn auf Ihrem Aufkleber steht "SN:B-40985", dann lautet der korrekte Befehl, um die
MAC-Adresse zu setzen: "set MAC 00-03-05-02-A0-19".
[Alternativ können Sie auch die Produkt-Seriennummer (e.g. 0123-11328) verwenden:
Beispiel 2 : Wenn Ihr Adapter die Seriennummer "0123-11328" hat, dann ist der korrekte Befehl um
die MAC-Adresse zu setzen: "set MAC 00-03-05-02-2C-40"]
Problem 5: Inform USV Pyramid DSP Series mit UPS Slotkarte startet die USV Kommunikation nicht
oder die externe RS232 Kommunikation startet nicht.
Lösung 5: Bringen Sie die DIP-Switches 1 und 2 auf dem Mainboard der USV in die Position „ON“,
wenn Sie eine interne CS121 SNMP-Slotkarte verwenden. Bitte verwenden Sie die Position „OFF“,
wenn Sie einen externen CS121 SNMP Web-Adapter via RS232-Schnittstelle nutzen möchten.
Abbildung 130:
Mainboard Inform Pyramid DSP
Problem 6: CS121 rebootet sich nach kurzer Zeit immer wieder im Firmennetzwerk.
Lösung 6: Die Netzwerk Monitoring Software „WhatsUp Gold“ ist gestartet. Diese Software wird z.Zt.
nicht supported. „WhatsUp Gold“ beenden, Problem gelöst.
106
Problem 7: Versenden von RCCMD Signalen, im CS121 AlarmLog ist folgender Fehler zu sehen:
Abbildung 131:
CS121 AlarmLog, ProtMan Connection
Lösung 7: Stellen Sie im CS121 Menü „Network & Security“ den „Network Card Speed“ auf
„100FULL“.
Abbildung 132:
CS121 Network Card Speed Konfiguration
Problem 8: Keine Kommunikation zur APC USV SURTD ab 2011
Lösung 8: Dieses USV-Modell spricht ein proprietäres Protokoll. Um eine Kommunikation aufbauen
zu können, ist die Verwendung der APC Slotkarte Legacy (AP9620) notwendig.
Problem 9: In größeren schnellen Netzwerken wie CISCO oder auch HP Procurve mit Autosensing
Switches können Probleme mit dem CS121 Adaptern beim Reboot entstehen.
Lösung 9: Wenn dieses eintritt und Switches im Einsatz sind, dann ist die Ursache vermutlich das
Autosensing der Netzwerkgeschwindigkeit. Da auch beim CS121 Autosensing per
Default auf ON steht, kann dies dazu führen, dass die beiden Geräte über längere Zeit
versuchen sich gegenseitig auf eine Geschwindigkeit einzustellen. Dieser Prozess kann
länger dauern und manchmal auch nie erfolgreich beendet werden. Dadurch ist die CPU
des Switches stark belastet, was dazu führen kann, dass die gesamte
Netzwerkperformance beeinträchtigt wird oder sogar ganz ausfällt. In diesem Fall legen
Sie fest, welche Netzwerkgeschwindigkeit gewünscht wird. Dann über die CS121
Konfiguration die Geschwindigkeit von AUTO auf den gewünschten Wert z.B. "100half"
einstellen.
Problem 10: Stromversorgung im USV-Slot ist nicht ausreichend.
Lösung 10: Ab der CS121 FirmWare Version 4.30.x gibt es Geräte, die mit nur 88MHz betrieben
werden können. Mit Umstellung auf 88MHz wird der Eigenverbrauch des CS121 halbiert.
Solche CS121 sind dann zu verwenden, wenn die Stromversorgung im USV-Slot nicht
ausreichend ist.
107
Anhang/Appendix
A.1
CS121 - Technical data
Product
Power
Size
Weight
Operating
temperature
CS121L
(Extern)
12VDC
300 mA.
12,5 x 7 x 2,8 cm
210 gr.
< 40° C
CS121SC
(Slot chinese)
13,5 x 6 x 1,5 cm
66 gr.
< 40° C
CS121F
(Slot FUJI)
7,5 x 8 x 1,5 cm
64 gr.
< 40° C
CS121R
(Slot RIELLO)
14,5 x 7,5 x 1,5 cm
80 gr.
< 40° C
CS121MOD
(MODBUS Extern)
12,5 x 7 x 2,8 cm
210 gr.
< 40° C
12,5 x 7 x 2,8 cm
202 gr.
< 40° C
12,5 x 7 x 2,8 cm
59 gr.
< 40° C
CS121BL
(Budget Extern)
12VDC
300mA.
CS121BSC
(Budget Slot Chinese)
CS121-L
CS121-C
CS121 Slot
Power supply
12 V DC
12 V DC
12 V DC
Power output
350mA
100mA bei 12V 100mA bei 12V
Size
69x126 mm
69x126 mm
60x120 mm
Ethernet connections
10/ 100Base-T
10/ 100Base-T
10/ 100Base-T
RS-232 interface
2
2
2
LED’s
4
4
4
DIP Switches
2
2
2
0 – 40 °C
0 – 40 °C
0 – 40 °C
Operating temperature
Humidity
operations
during
normal 10-80%, no condensation
A.2
CE- and UL-Certification
Both models, CS121L and CS121SC, are certificated by Underwriters Laboratories Inc. or ETL for the
US and Canada with the power supply 12 V DC, 300 mA.
As well, for both hardware specifications 121 and 131 of CS121-Adapter a certification of Conformity
has been drawn up. Please see the download page at www.generex.de to get a copy of the
certifications and documents.
108
A.3
Cable and Circuit board configuration, Pin/AUX-Ports, SensorMan
Abbildung 133:
Cable configuration HW121 COM2
CS121 HW121/HW131 configuration cable with handshake
Abbildung 134:
Cable configuration HW121/HW131 COM2
Pin Layout CS121 COM1:
Abbildung 135:
External D-SUB 9-polig male
Pin1:
DCD
Pin6:
DSR
Pin2:
RxD
Pin7:
RTS
109
Pin3
TxD
Pin8:
CTS
Pin4
DTR
Pin9:
RI
Pin5
GND
Abbildung 136:
Slot version: Circuit board connection
Pin1: -> GND
Pin2: -> VDD
Pin3: -> TxD
Pin4: -> RxD
Pin9: -> GND
Pin8 connected with Pin 10
Abbildung 137:
Pin COM2 Mini-DIN 8 pol
Mini DIN 8 socket RS-232:
Pin1:
Pin2:
Pin3:
Pin4:
Pin5:
Pin6:
Pin7:
Pin8:
Schirm ->
-> DCD
-> RxD
-> TxD
-> DTR
-> DSR
-> RTS
-> CTS
-> RI
GND
RS-485 (optional):
Pin1: -> RS485/B(+)
Pin5: -> RS485/A(-)
110
Abbildung 138:
AUX-Port (Hardware Revision 1.1 = from Serial numbers 0121-1203, 0122-00198,
0123-00564 onwards) RJ11 6-pol
Pin1:
Pin2:
Pin3:
Pin4:
Pin5:
Pin6:
-> +3,3V
-> Input/Output 1
-> Input/Output 2
-> Input/Output 3
-> Input/Output 4
-> GND
The maximum input voltage is 3,3V. The input signals may be fed from external power sources or feed
directly from Pin 1. If the external power supply delivers more than 3,3V a pre-resistor has to be fitted.
The input resistance of the input is 1,5 k
When using a opto coupler switch, a Pull up resistor of 1,5kOhm has to be used.
Output-voltage: If configured as OUTPUT, every Pin delivers 3.3 Volt/10mA.
Abbildung 139:
Example (Inputs): Opener or closer contact (only on hardware model CS121)
Abbildung 140:
Opto coupler logic
111
Abbildung 141:
Example (Inputs)
Abbildung 142:
Examples: AUX Input on hardware model CS131 only, left side “pull-down”, right
side “pull-up” configuration
Abbildung 143:
AUX Port Assignment
AUX port assignment for CS121 HW131 L from serial number 0121-10417 and CS121 HW131 SC
from serial number 0123-09428:
PIN 1: 3,3V
PIN 2: AUX port 0: disposable
PIN 3: AUX port 1: disposable
PIN 4: AUX port 2: RX from COM3 (input)
PIN 5: AUX port 3: TX from COM3 (output)
PIN 6: GND
112
A.4
CS121 WDP – Watchdog & Powermanager
Der CS121 WDP ist ein Watchdog und Powermanager (Piggyback Board) für den CS121/BACS
Webmanager. Es ist ein separater Chipsatz, der auf den CS121/BACS montiert werden kann und als
Hardware Watchdog arbeitet, um den Prozessor zu resetten (Kaltstart), wenn ein Heartbeat Signal
nicht innerhalb eines 60 Sekunden Intervalls empfangen wird.
Watchdog Funktion: Der Watchdog startet 5 Minuten, nach dem der CS121 gestartet ist. Wenn der
Watchdog nicht innerhalb von 120 Sekunden kein Alive Signal vom Prozessor empfängt, wird es die
Stromversorgung für einen Kaltstart unterbrechen.
Powermanager Funktion: Zusätzlich überprüft der CS121 WDP die Eingangsstromversorgung und
blockt den Startvorgang des Prozessors, bis die Stromversorgung stabil ist und mindestens eine
Spannung von 8 Volt erreicht hat. Dies verhindert Startprobleme bei nicht stabilen Stromversorgungen
oder anderen Stromversorgungs Problemen in USV Slots.
Dieses Produkt arbeitet als Add-On für alle CS121 basierten Produkte mit einer internen
Anschlussbuchse, wie alle BACS Webmanager Budget, CS121 SC, L, SCM, LM und die CS121
Budget Serie mit 16MB Flash ROM, die nach dem Jahr 2010 hergestellt wurden.
Installation: Vergewissern Sie sich, dass die Stromzufuhr unterbrochen ist, bevor Sie den CS121
WDP auf die CS121 Platine stecken, wie in den folgenden Bildern zu sehen. Der CS121 WDP startet
seine Funktion ohne Konfiguration sofort nach der Montage. Um die Watchdog Funktionalität zu
verwenden, ist die CS121 FirmWare Version 4.28.x oder höher notwendig. Die Powermanager
Funktion ist nicht FirmWare abhängig.
Abbildung 144:
CS121 WDP auf einem CS121 SC/BSC – Ansicht von links und von hinten
Abbildung 145:
CS121 WDP PIN-Verbindung, Draufsicht
A.5
Modbus Interface General information
113
For remote control and monitoring of devices the MODBUS interface in each CS121 M can read out
measurement values, events, status and other information in a master-slave protocol.
Note:
Please note that not all UPS models support all or specific measurement values
(e.g. battery low).
Communication Parameters:
ASCII Mode works at CS131 & CS121 platforms with communcation parameters
7/E/2, or 7/E/1 or with 7/N/2 from baudrate 1200 to 38400. We recommend for ASCII
the use of 7/N/2 and the highest baudrate supported by your device.
RTU Mode works at CS131 & CS121 platforms with communcation parameters 8/E/1
or 8/N/2 or 8/N/1 or 8/E/2 or 8/O/2 or with 8/O/1 from baudrate 1200 to 38400. We
recommend for RTU the use of 8/E/1 and the highest baudrate supported by your
device.
MODBUS Parameter
If you receive faulty answers (Timeout Errors, Transaction ID Errors, Write Errors etc.), it may be, that
the polling cycle was defined to fast. This causes the non answered polling requests or even to a
reboot of the CS121 through the integrated Watchdog, because the system is overloaded. Further on
it can come to delayed answers during the MODBUS over IP or rather RS485 polling due to traffic into
the bus or network, because the CS121 is a multi device, which has to handle several tasks at the
same time.
NOTE: Please define a response timeout of at least 2000ms (at a fast MODBUS over IP or RS485
network/bus or rather higher accordingly, e.g. 4000ms at slow connections). The timeout has to be
increased until the errors stay out.
A.6
Available Modbus Function Codes
Implemented MODBUS functions in the CS121 M units:
01H
Read Coils
02H
Read Discrete Inputs
03H
Read Holding Registers
04H
Read Input Registers
05H
Write Single Coil
Which functions are supported depends on the connected UPS. For standard UPS only functions 03H
and 04H are available. In this case the CS121 M makes no difference between function 03H and 04H.
The baud rate is adjustable up to 38400 Baud.
114
Note:
A.7
Please note that the MODBUS adapter client allows a timeout of 40ms at 9600
baud for one value.
Exception Codes
Except for broadcast messages, when a master device sends a query to a slave device it expects a
normal response. One of four possible events can occur from the master's query:
If the slave device receives the query without a communication error, and can handle the query
normally, it returns a normal response.
If the slave does not receive the query due to a communication error, no response is returned. The
master program will eventually process a timeout condition for the query.
If the slave receives the query, but detects a communication error parity, LRC, or CRC, no response is
returned. The master program will eventually process a timeout condition for the query.
If the slave receives the query without a communication error, but cannot handle it (for example, if the
request is to read a non existent register the slave will return an exception response informing the
master of the nature of the error.
Available Exception codes:
Code
Meaning
01H
Illegal
The command received in the query is not defined.
02H
Illegal
Address:
The address received in the query is not defined for the slave.
04H
Slave
Internal slave device error.
A.8
Function:
Device
Failure:
MODBUS Modes in the CS121 M (ASCII and RTU)
MODBUS Command
The following tables contain the general command descriptions and examples with ASCII and RTU
framing.
Read Words (Functions 03h and 04h)
For the CS121 there is normally no difference between these two functions.
Query:
slave no function code address of first word word count
to read
1 byte
1 byte
High byte
Checksum
LRC or CRC
Low byte High byte
Low byte
1 or 2 byte(s)
Answer:
slave no function code Byte count high byte low byte
of
first first word
word
1 byte
1 byte
1 byte
1 byte
of bytes
with Checksum
contents of n LRC or CRC
words
1 byte
n * 2 bytes
1 or 2 byte(s)
Example: Read Words, Function 04h, ASCII Mode
Read one word at address 63h (= 99 decimal):
Query:
Byte
1
2, 3
Meaning
Lead- Slave
ing
numcolon ber
4, 5
6, 7
Function
code
address of first word count
word to read
read
high
byte
8, 9
low
byte
10, 11
high
byte
12, 13
low
byte
14, 15
to LRC
16
17
Carria line
ge
feed
return LF
115
ASCII :
0 1
HEX
[30][31] [30][34] [30][30] [36][33] [30][30] [30][31] [39][37] [0D]
[3A]
0 4
0 0
6 3
0 0
0 1
9 7
<CR> <LF>
[0A]
Answer:
Byte
1
Meaning
leadin Slave function byte
g
number code
count
colon
2, 3
4, 5
0 2
8, 9
10, 11
content LRC
s of the
word
high
byte
low
byte
1 2
3 4
12, 13
14
15
carriag line
e return feed
LF
ASCII :
0 1
HEX
[30][31] [30][34] [30][32] [31][32] [33][34] [42][33] [0D]
[3A]
0 4
6, 7
B 3
<CR>
<LF>
[0A]
ASCII: Data, which will send over the link as ASCII characters.
HEX: Hexadecimal values of the data
 The word at address contains the value 1234h = 4660 decimal.
Example: Read Words, Function 04h, RTU Mode
Read one word at address 63h (= 99 decimal):
Query:
Byte
1
2
3
4
5
6
Meani silent
Slave function address of first word count
ng
interval number code
word to read
read
>= 3.5
charact
ers
RTU
[01]
[04]
7
8
to CRC
silent
interval
high
byte
low
byte
high
byte
low
byte
low
byte
High
byte
[00]
[63]
[00]
[01]
[C1]
[D4]
>= 3.5
charact
ers
HEX
Answer:
Byte
1
2
3
silent
Slave
function
byte
Meani
interval number code
count
ng
>= 3.5
charact
ers
4
5
Content CRC
s of
the
word
6
7
Silent
interval
>= 3.5
charact
ers
RTU
HEX
high
byte
low
byte
low
byte
high
byte
[12]
[34]
[B4]
[47]
[01]
[04]
[02]
 The word at address contains the value 1234h = 4660 decimal.
A.9
UPS Parameter
Bitte beachten: Der „Typ U/S“ definiert, ob die Antwort ein mathematisches Vorzeichen (+/-) hat oder
nicht. „Typ U“ bedeutet unsigned (ohne Vorzeichen), „Typ S“ bedeutet signed (mit Vorzeichen). Die
Antwort kann negativ oder positiv sein.
Einige Clients (z. B. MODBUS Poll) verwenden „MODBUS Adressen“ mit einem gültigen
Bereich von 0-65535. Da es aber auch Clients gibt, die „MODBUS Register“ mit einem gültigen
Bereich von 1-65536 verwenden, ist es erforderlich, eine 1 zur Adresse hinzu zu addieren!
116
Wenn Sie eine PILLER USV mit einer CS121 FirmWare Version 4.29.3 oder höher im Einsatz
haben, schauen Sie bitte für die entsprechenden MODBUS-Werte in das Benutzerhandbuch Ihrer
USV. Sollte gleichzeitig ein BACS System angeschlossen sein, sind die BACS Werte via MODBUS
nicht abrufbar.
Adresse Typ
100
U
101
U
102
U
103
U
104
S
105
S
106
S
107
S
108
S
109
U
110
111
112
113
114
115
116
117
118
119
120
121
122
123
124
125
126
127
128
129
130
131
132
133
134
135
136
137
138
139
S
U
U
U
U
U
U
U
U
U
U
U
U
U
U
U
U
U
U
U
U
U
U
U
U
U
U
U
U
U
Funktion Name
3/4
OUTP0WER0
3/4
OUTP0WER1
3/4
OUTP0WER2
3/4
BATTCAP
3/4
INVOLT0
3/4
INVOLT1
3/4
INVOLT2
3/4
TEMPDEG
3/4
AUTONOMTIME
3/4
STATUS (e. g. UPS normal = “4”,
Powerfail = “12”, Battery test
running = “68”, Bypass = “5” )
3/4
BATTVOLT
3/4
INFREQ0
3/4
INFREQ1
3/4
INFREQ2
3/4
CNT_PF
3/4
Alarm Battery Bad
3/4
Alarm: On Battery
3/4
Alarm: Battery Low
3/4
Alarm: Battery Depleted
3/4
Alarm: Over temperature
3/4
Alarm: Input Bad
3/4
Alarm: Output Bad
3/4
Alarm: Output Overload
3/4
Alarm: On Bypass
3/4
Alarm: Bypass Bad
3/4
Alarm: Output Off as requested.
3/4
Alarm: UPS Off as requested.
3/4
Alarm: Charger Failed
3/4
Alarm: UPS Output Off
3/4
Alarm: UPS System Off
3/4
Alarm: Fan Failure
3/4
Alarm: fuse failure
3/4
Alarm: general fault
3/4
Alarm: diagnose test failed
3/4
Alarm: communication lost
3/4
Alarm: awaiting power
3/4
Alarm: shutdown pending
3/4
Alarm: shutdown imminent
3/4
Alarm: test in progress
3/4
AUX Port 1
140
U
3/4
AUX Port 2
141
U
3/4
AUX Port 3
Beschreibung
Länge
Outpower Phase 1
1
Outpower Phase 2 %
1
Outpower Phase 3 %
1
Battery Capacity %
1
Input Voltage Phase 1 V
1
Input Voltage Phase 2 V
1
Input Voltage Phase 3 V
1
Temperature C°
1
Autonomy Time minutes
1
UPS Status (ASCII HEX)
1
Please note UPSMAN status bytes
table below
Battery Voltage V
1
Input Frequency Hz Phase 1
1
Input Frequency Hz Phase 2
1
Input Frequency Hz Phase 3
1
Powerfail Counter
1
1 = active; 0 = not active
1
1 = active; 0 = not active
1
1 = active; 0 = not active
1
1 = active; 0 = not active
1
1 = active; 0 = not active
1
1 = active; 0 = not active
1
1 = active; 0 = not active
1
1 = active; 0 = not active
1
1 = active; 0 = not active
1
1 = active; 0 = not active
1
1 = active; 0 = not active
1
1 = active; 0 = not active
1
1 = active; 0 = not active
1
1 = active; 0 = not active
1
1 = active; 0 = not active
1
1 = active; 0 = not active
1
1 = active; 0 = not active
1
1 = active; 0 = not active
1
1 = active; 0 = not active
1
1 = active; 0 = not active
1
1 = active; 0 = not active
1
1 = active; 0 = not active
1
1 = active; 0 = not active
1
1 = active; 0 = not active
1
1 = active (high)
1
0 = not active (low)
1 = active (high)
1
0 = not active (low)
1 = active (high)
1
0 = not active (low)
117
142
U
3/4
143
144
U
U
3/4
3/4
145
146
147
148
149
150
U
U
U
U
U
U
3/4
3/4
3/4
3/4
3/4
3/4
AUX Port 4
1 = active (high)
0 = not active (low)
Sensormanager/SMTCOM sensor 1 Analog value
Sensormanager/SMTHCOM sensor Analog value
2
Sensormanager sensor 3
Analog value
Sensormanager sensor 4
Analog value
Sensormanager sensor 5
Analog value
Sensormanager sensor 6
Analog value
Sensormanager sensor 7
Analog value
Sensormanager sensor 8
Analog value
1
1
1
1
1
1
1
1
1
Section OEM NEWAVE UPS Type
Concept Power
99
U
16
139
U
3/4
140
141
142
143
U
U
U
U
3/4
3/4
3/4
3/4
144
U
3/4
145
U
3/4
146
147
U
U
3/4
3/4
148
U
3/4
149
U
3/4
150
U
3/4
151
U
3/4
152
153
U
U
3/4
3/4
154
155
156
157
158
U
U
U
U
U
3/4
3/4
3/4
3/4
3/4
118
Timesyncronization signal
Command 16 (write) : When this
signal is
set, the CS121 sets the internal
clock to 01:00 of the same day.
Command 3 and 4 (read) is not
allowed – please use address 99
only for writing to synchronize the
clock to 01:00:00.
Manual Bypass Switch Closed
0 = open
1 = closed
OUTPUT_VOLT0
Outputvoltage Phase 1
OUTPUT_VOLT1
Outputvoltage Phase 2
OUTPUT_VOLT2
Outputvoltage Phase 3
OutputCurrent Phase A * 10
Output Current Phase 1 in Ampere
*10
OutputCurrent Phase B * 10
Output Current Phase 1 in Ampere
*10
OutputCurrent Phase C * 10
Output Current Phase 1 in Ampere
*10
xid3017 Bits 0-15
Statusbit of UPS 1 = true, 0 = false
xid3017 Bits 16-31
Statusbit, for details please contact
NEWAVE
xid645 Bits 0-15
Alarmbit, for details please contact
NEWAVE
xid645 Bits 16-31
Alarmbit, for details please contact
NEWAVE
xid645 Bits 32-47
Alarmbit, for details please contact
NEWAVE
xid645 Bits 48-63
Alarmbit, for details please contact
NEWAVE
Sensormanager/SMTCOM sensor 1 Analog value
Sensormanager/SMTHCOM sensor Analog value
2
Sensormanager sensor 3
Analog value
Sensormanager sensor 4
Analog value
Sensormanager sensor 5
Analog value
Sensormanager sensor 6
Analog value
Sensormanager sensor 7
Analog value
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
159
160
U
U
3/4
3/4
161
U
3/4
162
U
3/4
163
U
3/4
164
U
3/4
165
U
3/4
166
U
3/4
Sensormanager sensor 8
Analog value
TrueOutputPower Phase A in KW True Output Power Current Phase
1 in Kilowatt
TrueOutputPower Phase A in KW True Output Power Current Phase
1 in Kilowatt
TrueOutputPower Phase A in KW True Output Power Current Phase
1 in Kilowatt
AUX Port 1
1 = active (high)
0 = not active (low)
AUX Port 2
1 = active (high)
0 = not active (low)
AUX Port 3
1 = active (high)
0 = not active (low)
AUX Port 4
1 = active (high)
0 = not active (low)
1
1
1
1
1
1
1
1
Section OEM MASTERGUARD
139
141
142
143
144
145
146
147
148
149
150
U
U
U
U
U
U
U
U
U
U
U
3/4
3/4
3/4
3/4
3/4
3/4
3/4
3/4
3/4
3/4
3/4
PXWARN
FAULT CODE 1
FAULT CODE 2
FAULT CODE 3
FAULT CODE 4
BADBATTBLOCK 1
BADBATTBLOCK 1
BADBATTBLOCK 1
BADBATTBLOCK 1
BADBATTBLOCK 1
BADBATTBLOCK 1
Section OEM RITTAL
Extension
Digital Input Status(DI)
0
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
bit
bit
bit
bit
bit
bit
bit
bit
bit
bit
bit
2
2
2
2
2
2
2
2
2
2
2
Bypass working
Bypass Interruption
Rectifier Failure
Inverter Failure
Over Temperature
Over Load
0
Battery Voltage too Low
Fuse broken
Battery discharging
0
11~30 bit
After 31 bit
2
2
For future expansion
Venders own definition
2
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
PMC
Status 0: Normal, Status 1: Alert
Status 0: Normal, Status 1: Alert
Status 0: Normal, Status 1: Alert
Status 0: Normal, Status 1: Alert
Status 0: Normal, Status 1: Alert
Status 0: Normal, Status 1: Alert
Status 0: Normal, Status 1: Alert
Status 0: Normal, Status 1: Alert
Status 0: Normal, Status 1: Alert
Status 0: Normal, Status 1: Alert
Status 0: Floating charge
Status 1: Instant charging
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
Analog Measurement point (AI)
00
word 4
U in R phase
input voltage
0.1 Volt
2
119
01
word 4
02
word 4
03
word 4
04
word 4
05
word 4
06
07
word 4
word 4
08
word 4
09
word 4
10
word 4
11
word 4
12
word 4
13
word 4
14
word 4
15
word 4
16
word 4
17
word 4
18
word 4
19
word 4
20
word 4
21
word 4
22
word 4
23
word 4
24
word 4
25
word 4
26
word 4
U in S phase
input voltage
U in T phase
input voltage
I in R phase
input current
I in S phase
input current
I in T phase
input current
F input frequency
U out R phase
output voltage
U out S phase
output voltage
U out T phase
output voltage
I out R phase
output current
I out S phase
output current
I out T phase
output current
P out
output power
P out
output power
PF
output power factor
U Bypass
R phase voltage
U Bypass
S phase voltage
U Bypass
T phase voltage
F out
output frequency
U Bat
battery voltage
I charch Bat
battery charging/discharging
Temp 1
battery temperature
Temp 2
battery temperature
Temp 3
battery temperature
Temp 4
battery temperature
Temp 5
UPS shelf temperature
0.1 Volt
2
0.1 Volt
2
0.1A
2
0.1A
2
0.1A
2
0.1Hz
0.1 Volt
2
2
0.1 Volt
2
0.1 Volt
2
0.1A
2
0.1A
2
0.1A
2
0.1kVA
2
0.1kW
2
0.01Cos
2
0.1 Volt
2
0.1 Volt
2
0.1 Volt
0.1Hz
0.1 Volt
0.1A
0.1degC
0.1degC
0.1degC
0.1degC
0.1degC
Digital output (DO)
Function 1 to read data; 5 to control the function
0
120
bit
1/5
UPS Turn On
1
2
3
4
5~10
After
bit
bit
bit
bit
bit
1/5
1/5
1/5
1/5
UPS Shut down
Alarm Reset
Battery Instant Charging
Battery Floating Charging
For future expansion
Vender self definition
Section OEM Rittal
Type
Extension
139
U
3/4
140
141
142
143
U
U
U
U
3/4
3/4
3/4
3/4
144
U
3/4
145
U
3/4
146
147
U
U
3/4
3/4
148
U
3/4
149
U
3/4
150
U
3/4
151
U
3/4
152
153
U
U
3/4
3/4
154
155
156
157
158
159
160
U
U
U
U
U
U
U
3/4
3/4
3/4
3/4
3/4
3/4
3/4
161
U
3/4
162
U
3/4
163
U
3/4
164
U
3/4
165
U
3/4
166
U
3/4
from CS121
PMC New
version 4.22.14
Manual Bypass Switch Closed
firmware
0 = open
1 = closed
OUTPUT_VOLT0
Outputvoltage Phase 1
OUTPUT_VOLT1
Outputvoltage Phase 2
OUTPUT_VOLT2
Outputvoltage Phase 3
OutputCurrent Phase A * 10
Output Current Phase 1 in Ampere
*10
OutputCurrent Phase B * 10
Output Current Phase 1 in Ampere
*10
OutputCurrent Phase C * 10
Output Current Phase 1 in Ampere
*10
xid3017 Bits 0-15
Statusbit of UPS 1 = true, 0 = false
xid3017 Bits 16-31
Statusbit, for details please contact
NEWAVE
xid645 Bits 0-15
Alarmbit, for details please contact
NEWAVE
xid645 Bits 16-31
Alarmbit, for details please contact
NEWAVE
xid645 Bits 32-47
Alarmbit, for details please contact
NEWAVE
xid645 Bits 48-63
Alarmbit, for details please contact
NEWAVE
Sensormanager/SMTCOM sensor 1 Analog value
Sensormanager/SMTHCOM sensor Analog value
2
Sensormanager sensor 3
Analog value
Sensormanager sensor 4
Analog value
Sensormanager sensor 5
Analog value
Sensormanager sensor 6
Analog value
Sensormanager sensor 7
Analog value
Sensormanager sensor 8
Analog value
TrueOutputPower Phase A in KW True Output Power Current Phase
1 in Kilowatt
TrueOutputPower Phase A in KW True Output Power Current Phase
1 in Kilowatt
TrueOutputPower Phase A in KW True Output Power Current Phase
1 in Kilowatt
AUX Port 1
1 = active (high)
0 = not active (low)
AUX Port 2
1 = active (high)
0 = not active (low)
AUX Port 3
1 = active (high)
0 = not active (low)
AUX Port 4
1 = active (high)
0 = not active (low)
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
121
Section OEM Netminder for all LT and MD types
Adresse Typ Funktion Name
Beschreibung
Länge
100
U
3/4
INVOLT
Input Voltage
1
101
U
3/4
OUTPUTVOLT
Output Voltage
1
102
U
3/4
BATTVOLT
Battery Voltage
1
103
U
3/4
OUTPUTCURR
Output Current
1
104
U
3/4
LOADPERC
Load (%)
1
105
U
3/4
OUTPUTPOW
Output Power in W
1
106
U
3/4
KVA
KVA
1
107
U
3/4
FREQUENCY
Frequency
1
108
U
3/4
CS121UPSSTAT
CS121 UPS Status
1
109
U
3/4
Alarm: Battery Bad
1 = active; 0 = not active
1
110
U
3/4
Alarm: On Battery
1 = active; 0 = not active
1
111
U
3/4
Alarm: Battery Low
1 = active; 0 = not active
1
112
U
3/4
Alarm: Battery Depleted
1 = active; 0 = not active
1
113
U
3/4
Alarm: Overtemperature
1 = active; 0 = not active
1
114
U
3/4
Alarm: Input Bad
1 = active; 0 = not active
1
115
U
3/4
Alarm: Output Bad
1 = active; 0 = not active
1
116
U
3/4
Alarm: Output Overload
1 = active; 0 = not active
1
117
U
3/4
Alarm: On Bypass
1 = active; 0 = not active
1
118
U
3/4
Alarm: Bypass Bad
1 = active; 0 = not active
1
119
U
3/4
Alarm: Ouput Off As Requested
1 = active; 0 = not active
1
120
U
3/4
Alarm: UPS Off As Requested
1 = active; 0 = not active
1
121
U
3/4
Alarm: Charger Failed
1 = active; 0 = not active
1
122
U
3/4
Alarm: UPS Output Off
1 = active; 0 = not active
1
123
U
3/4
Alarm: UPS System Off
1 = active; 0 = not active
1
124
U
3/4
Alarm: Fan Failure
1 = active; 0 = not active
1
125
U
3/4
Alarm: Fuse Failure
1 = active; 0 = not active
1
122
126
U
3/4
Alarm: General Fault
1 = active; 0 = not active
1
127
U
3/4
Alarm: Diagnosis Test Failed
1 = active; 0 = not active
1
128
U
3/4
Alarm: Communication Lost
1 = active; 0 = not active
1
129
U
3/4
Alarm: Awaiting Power
1 = active; 0 = not active
1
130
U
3/4
Alarm: Shutdown Pending
1 = active; 0 = not active
1
131
U
3/4
Alarm: Shutdown Imminent
1 = active; 0 = not active
1
132
U
3/4
Alarm: Test In Progress
1 = active ; 0 = not active
1
133
U
3/4
AUX Port 1
1 = active (high) ; 0 = not
active (low)
1
134
U
3/4
AUX Port 2
1 = active (high) ; 0 = not
active (low)
1
135
U
3/4
AUX Port 3
1 = active (high) ; 0 = not
active (low)
1
136
U
3/4
AUX Port 4
1 = active (high) ; 0 = not
active (low)
1
137
U
3/4
SensorManager/SMTH_COM,
Sensor 1
Analog Value
1
138
U
3/4
SensorManager/SMTH_COM,
Sensor 2
Analog Value
1
139
U
3/4
SensorManager/Sensor 3
Analog Value
1
140
U
3/4
SensorManager/Sensor 4
Analog Value
1
141
U
3/4
SensorManager/Sensor 5
Analog Value
1
142
U
3/4
SensorManager/Sensor 6
Analog Value
1
143
U
3/4
SensorManager/Sensor 7
Analog Value
1
144
U
3/4
SensorManager/Sensor 8
Analog Value
1
Section OEM Netminder for all other types
Adresse
Typ Funktion
Name
Beschreibung
Länge
100
U
3/4
INVOLT
Input Voltage (l1-n)
1
101
U
3/4
INVOLT
Input Voltage (l2-n)
1
123
102
U
3/4
INVOLT
Input Voltage (l1-l2)
1
103
U
3/4
OUTPUTVOLT
Output Voltage (l1-n)
1
104
U
3/4
OUTPUTVOLT
Output Voltage (l2-n)
1
105
U
3/4
OUTPUTVOLT
Output Voltage /(l1-l2)
1
106
U
3/4
OUTPUTCURR
Output Current (l1-n)
1
107
U
3/4
OUTPUTCURR
Output Current (l2-n)
1
108
U
3/4
OUTPUTWAT
Output Watts (l1-n)
1
109
U
3/4
OUTPUTWAT
Output Watts (l2-n)
1
110
U
3/4
OUTPUTWAT
Output Watts (l1-l2)
1
111
U
3/4
OUTPUTWATTOT
Output watts (total)
1
112
U
3/4
OUTPUTVA
Output VA (l1-n)
1
113
U
3/4
OUTPUTVA
Output VA (l2-n)
1
114
U
3/4
OUTPUTVA
Output VA (l1-l2)
1
115
U
3/4
OUTPUTVATOT
Output VA (total)
1
116
U
3/4
OUTPUTLOAD
Output Load (l1-n)
1
117
U
3/4
OUTPUTLOAD
Output Load (l2-n)
1
118
U
3/4
OUTPUTFREQ
Output Frequency
1
119
U
3/4
BATTVOLT
Battery Voltage
1
120
U
3/4
PERCBATT
Percentage Battery
1
121
U
3/4
DCCHARGECURR
DC Charging Current
1
122
U
3/4
CS121UPSSTAT
CS121 UPS Status
1
123
U
3/4
Alarm: Battery Bad
1 = active; 0 = not active
1
124
U
3/4
Alarm: On Battery
1 = active; 0 = not active
1
125
U
3/4
Alarm: Battery Low
1 = active; 0 = not active
1
126
U
3/4
Alarm: Battery Depleted
1 = active; 0 = not active
1
127
U
3/4
Alarm: Overtemperature
1 = active; 0 = not active
1
128
U
3/4
Alarm: Input Bad
1 = active; 0 = not active
1
129
U
3/4
Alarm: Output Bad
1 = active; 0 = not active
1
130
U
3/4
Alarm: Output Overload
1 = active; 0 = not active
1
131
U
3/4
Alarm: On Bypass
1 = active; 0 = not active
1
132
U
3/4
Alarm: Bypass Bad
1 = active; 0 = not active
1
133
U
3/4
Alarm: Ouput Off As Requested
1 = active; 0 = not active
1
124
134
U
3/4
Alarm: UPS Off As Requested
1 = active; 0 = not active
1
135
U
3/4
Alarm: Charger Failed
1 = active; 0 = not active
1
136
U
3/4
Alarm: UPS Output Off
1 = active; 0 = not active
1
137
U
3/4
Alarm: UPS System Off
1 = active; 0 = not active
1
138
U
3/4
Alarm: Fan Failure
1 = active; 0 = not active
1
139
U
3/4
Alarm: Fuse Failure
1 = active; 0 = not active
1
140
U
3/4
Alarm: General Fault
1 = active; 0 = not active
1
141
U
3/4
Alarm: Diagnosis Test Failed
1 = active; 0 = not active
1
142
U
3/4
Alarm: Communication Lost
1 = active; 0 = not active
1
143
U
3/4
Alarm: Awaiting Power
1 = active; 0 = not active
1
144
U
3/4
Alarm: Shutdown Pending
1 = active; 0 = not active
1
145
U
3/4
Alarm: Shutdown Imminent
1 = active; 0 = not active
1
146
U
3/4
Alarm: Test In Progress
1 = active; 0 = not active
1
147
U
3/4
AUX Port 1
1 = active (high) ; 0 = not
active (low)
1
148
U
3/4
AUX Port 2
1 = active (high) ; 0 = not
active (low)
1
149
U
3/4
AUX Port 3
1 = active (high) ; 0 = not
active (low)
1
150
U
3/4
AUX Port 4
1 = active (high) ; 0 = not
active (low)
1
151
U
3/4
SensorManager/SMTH_COM,
Sensor 1
Analog Value
1
152
U
3/4
SensorManager/SMTH_COM,
Sensor 2
Analog Value
1
153
U
3/4
SensorManager/Sensor 3
Analog Value
1
154
U
3/4
SensorManager/Sensor 4
Analog Value
1
155
U
3/4
SensorManager/Sensor 5
Analog Value
1
156
U
3/4
SensorManager/Sensor 6
Analog Value
1
157
U
3/4
SensorManager/Sensor 7
Analog Value
1
125
158
U
3/4
SensorManager/Sensor 8
Analog Value
1
Section OEM POWERTRONIX
Adresse
Name
MIZAR
ALCOR
QUASAR
SUPERNOVAE
100
Outpower Phase 1 %
x
x
x
101
Outpower Phase 2 %
x
x
x
102
Outpower Phase 3 %
x
x
x
103
Battery Capacity %
x
x
x
104
Input Voltage Phase 1 V
x
x
x
105
Input Voltage Phase 2 V
x
x
x
106
Input Voltage Phase 3 V
x
x
107
Temperature °C
x
not
supported
x
x
108
Autonomy Time minutes
x
x
x
109
UPS Status (ASCII Hex)
x
x
x
110
Battery Voltage V
x
x
x
111
Input Frequency Phase 1 Hz
not supported
x
not supported
112
Input Frequency Phase 2 Hz
not supported
x
not supported
113
Input Frequency Phase 3 Hz
not supported
x
not supported
114
Powerfail Counter
x
x
x
115
Alarm: Battery Bad
x
x
x
116
Alarm: On Battery
x
x
117
Alarm: Battery Low
not supported
118
Alarm: Battery Depleted
x
119
Alarm: Overtemperature
x
x
not
supported
not
supported
not
supported
120
Alarm: Input Bad
x
x
x
121
Alarm: Output Bad
not supported
x
not supported
122
Alarm: Output Overload
x
x
x
123
Alarm: On Bypass
x
x
x
124
Alarm: Bypass Bad
x
x
x
125
Alarm: Output Off As Requested x
x
x
126
Alarm: UPS Off As Requested
x
x
126
x
x
x
x
127
Alarm: Charger Failed
x
x
128
Alarm: UPS Output Off
x
x
x
129
Alarm: UPS Sytem Off
not supported
not supported
130
Alarm: Fan Failure
x
131
Alarm: Fuse Failure
not supported
x
not
supported
not
supported
132
Alarm: General Fault
x
x
133
Alarm: Diagnose Test Failed
not supported
x
not
supported
134
Alarm: Communication Lost
x
x
135
Alarm: Awaiting Power
not supported
136
Alarm: Shutdown Pending
not supported
137
Alarm: Shutdown Imminent
not supported
138
Alarm: Test In Progress
x
x
not
supported
not
supported
not
supported
not
supported
139
AUX Port 1
x
x
x
140
AUX Port 2
x
x
x
141
AUX Port 3
x
x
x
142
AUX Port 4
x
x
x
x
not supported
not supported
not supported
not supported
not supported
not supported
Section Borri 4000 Std. E-Tec 310 to 380 (m) Salicru
Panel
SLC/NX/DL/CUBE
Adresse
Typ Funktion Name
Beschreibung
Länge
97
U
3/4
AUTONOMTIME
Autonomy Time in minutes 1
98
U
3/4
BATTCAP
Battery capacity in percent 1
99
U
3/4
OUTPUT
Outputvoltage in Volt
1
100
U
3/4
OUTFREQ0
1
101
U
3/4
SOLAWROV0
102
U
3/4
SOLAWROV1
103
U
3/4
SOLAWROV2
104
U
3/4
SOLAWROC0
105
U
3/4
SOLAWROC1
106
U
3/4
SOLAWROC2
Output Frequency
For details please contact
your manufacturer
For details please contact
your manufacturer
For details please contact
your manufacturer
For details please contact
your manufacturer
For details please contact
your manufacturer
For details please contact
your manufacturer active
107
U
3/4
OUTPOWER0
Outpower Phase 1 %
1
1
1
1
1
1
1
127
108
U
3/4
OUTPOWER1
Outpower Phase 2 %
1
109
U
3/4
OUTPOWER2
Outpower Phase 3 %
1
110
U
3/4
SOLSETEMPBAD
Temperature bad
1
111
U
3/4
SOLSEINPUTBAD
Input bad
1
112
U
3/4
SOLSEOVERLOAD
Overload
1
113
U
3/4
SOLSEBYPASSFAULT
Bypass fault
1
114
U
3/4
SOLSECHARGERFAULT
Charger fault
1
115
U
3/4
SOLSEGENERALFAULT
General fault
1
116
U
3/4
SOLSESDPENDING
Shutdown pending
1
117
U
3/4
SOLSETESTRESULT
118
U
3/4
Test result
For details please contact
(SNMPALARMS&0x80000)>>19 your manufacturer
Section MHD Modular Multimatic
Modular
1
1
AEG Protect 1. Modular,
ENIGMA
100
U
3/4
OUTPOWER0
Outpower Phase 1 %
1
101
U
3/4
OUTPOWER1
Outpower Phase 2 %
1
102
U
3/4
OUTPOWER2
Outpower Phase 3 %
1
103
U
3/4
BATTCAP
Battery Capacity %
1
104
S
3/4
INVOLT0
Input Voltage Phase 1 V
1
105
S
3/4
INVOLT1
Input Voltage Phase 2 V
1
106
S
3/4
INVOLT2
Input Voltage Phase 3 V
1
107
S
3/4
TEMPDEG
Temperature C°
1
108
S
3/4
AUTONOMTIME
Autonomy Time minutes
1
109
U
3/4
STATUS (e. g. UPS normal =
"4", Powerfail = "12", Battery
test running = "68", Bypass =
"5")
UPS Status (ASCII HEX), please
note UPSMAN status bytes table
below
1
110
U
3/4
BATTVOLT
Battery Voltage V
1
111
U
3/4
INFREQ0
Input Frequency Hz Phase 1
1
112
U
3/4
INFREQ1
Input Frequency Hz Phase 2
1
113
U
3/4
INFREQ2
Input Frequency Hz Phase 3
1
128
114
U
3/4
CNT_PF
Powerfail Counter
1
115
U
3/4
(SNMPALARMS&0x1)
Alarm Battery Bad
1
116
U
3/4
(SNMPALARMS&0x2)>>1
Alarm: On Battery
1
117
U
3/4
(SNMPALARMS&0x4)>>2
Alarm: Battery Low
1
118
U
3/4
(SNMPALARMS&0x8)>>3
Alarm: Battery Depleted
1
119
U
3/4
(SNMPALARMS&0x10)>>4
Alarm: Over temperature
1
120
U
3/4
(SNMPALARMS&0x20)>>5
Alarm: Input Bad
1
121
U
3/4
(SNMPALARMS&0x40)>>6
Alarm: Output Bad
1
122
U
3/4
(SNMPALARMS&0x80)>>7
Alarm: Output Overload
1
123
U
3/4
(SNMPALARMS&0x100)>>8
Alarm: On Bypass
1
124
U
3/4
(SNMPALARMS&0x200)>>9
Alarm: Bypass Bad
1
125
U
3/4
(SNMPALARMS&0x400)>>10
Alarm: Output Off as requested.
1
126
U
3/4
(SNMPALARMS&0x800)>>11
Alarm: UPS Off as requested.
1
127
U
3/4
(SNMPALARMS&0x1000)>>1
2
Alarm: Charger Failed
1
128
U
3/4
(SNMPALARMS&0x2000)>>1
3
Alarm: UPS Output Off
1
129
U
3/4
(SNMPALARMS&0x4000)>>1
4
Alarm: UPS System Off
1
130
U
3/4
(SNMPALARMS&0x8000)>>1
5
Alarm: Fan Failure
1
131
U
3/4
(SNMPALARMS&0x10000)>>
1
Alarm: fuse failure
1
132
U
3/4
(SNMPALARMS&0x20000)>>
1
Alarm: general fault
1
133
U
3/4
(SNMPALARMS&0x40000)>>
1
Alarm: diagnose test failed
1
134
U
3/4
(SNMPALARMS&0x80000)>>
1
Alarm: communication lost
1
135
U
3/4
(SNMPALARMS&0x100000)>
>
Alarm: awaiting power
1
136
U
3/4
(SNMPALARMS&0x200000)>
>
Alarm: shutdown pending
1
137
U
3/4
(SNMPALARMS&0x400000)>
>
Alarm: shutdown imminent
1
138
U
3/4
(SNMPALARMS&0x800000)>
>
Alarm: test in progress
1
139
U
3/4
AUX1STATE
AUX Port 1
1
140
U
3/4
AUX2STATE
AUX Port 2
1
141
U
3/4
AUX3STATE
AUX Port 3
1
129
142
U
3/4
AUX4STATE
AUX Port 4
1
143
U
3/4
TEMP1
Sensormanager/SMTCOM sensor 1
1
144
U
3/4
TEMP2
Sensormanager/SMTHCOM sensor 2
1
145
U
3/4
TEMP3
Sensormanager sensor 3
1
146
U
3/4
TEMP4
Sensormanager sensor 4
1
147
U
3/4
TEMP5
Sensormanager sensor 5
1
148
U
3/4
TEMP6
Sensormanager sensor 6
1
149
U
3/4
TEMP7
Sensormanager sensor 7
1
150
U
3/4
TEMP8
Sensormanager sensor 8
1
151
U
3/4
AEESerModulePresent(1)
Status data, for details
contact Effekta directly
please
1
152
U
3/4
AEESerModulePresent(2)
Status data, for details
contact Effekta directly
please
1
153
U
3/4
AEESerModulePresent(3)
Status data, for details
contact Effekta directly
please
1
154
U
3/4
AEESerModulePresent(4)
Status data, for details
contact Effekta directly
please
1
155
U
3/4
AEESerModulePresent(5)
Status data, for details
contact Effekta directly
please
1
156
U
3/4
AEESerModulePresent(6)
Status data, for details
contact Effekta directly
please
1
157
U
3/4
AEESerModuleError(1,1)
Status data, for details
contact Effekta directly
please
1
158
U
3/4
AEESerModuleError(1,2)
Status data, for details
contact Effekta directly
please
1
159
U
3/4
AEESerModuleError(1,3)
Status data, for details
contact Effekta directly
please
1
160
U
3/4
AEESerModuleError(1,4)
Status data, for details
contact Effekta directly
please
1
161
U
3/4
AEESerModuleError(2,1)
Status data, for details
contact Effekta directly
please
1
162
U
3/4
AEESerModuleError(2,2)
Status data, for details
contact Effekta directly
please
1
130
163
U
3/4
AEESerModuleError(2,3)
Status data, for details
contact Effekta directly
please
1
164
U
3/4
AEESerModuleError(2,4)
Status data, for details
contact Effekta directly
please
1
165
U
3/4
AEESerModuleError(3,1)
Status data, for details
contact Effekta directly
please
1
166
U
3/4
AEESerModuleError(3,2)
Status data, for details
contact Effekta directly
please
1
167
U
3/4
AEESerModuleError(3,3)
Status data, for details
contact Effekta directly
please
1
168
U
3/4
AEESerModuleError(3,4)
Status data, for details
contact Effekta directly
please
1
169
U
3/4
AEESerModuleError(4,1)
Status data, for details
contact Effekta directly
please
1
170
U
3/4
AEESerModuleError(4,2)
Status data, for details
contact Effekta directly
please
1
171
U
3/4
AEESerModuleError(4,3)
Status data, for details
contact Effekta directly
please
1
172
U
3/4
AEESerModuleError(4,4)
Status data, for details
contact Effekta directly
please
1
173
U
3/4
AEESerModuleError(5,1)
Status data, for details
contact Effekta directly
please
1
174
U
3/4
AEESerModuleError(5,2)
Status data, for details
contact Effekta directly
please
1
175
U
3/4
AEESerModuleError(5,3)
Status data, for details
contact Effekta directly
please
1
176
U
3/4
AEESerModuleError(5,4)
Status data, for details
contact Effekta directly
please
1
177
U
3/4
AEESerModuleError(6,1)
Status data, for details
contact Effekta directly
please
1
178
U
3/4
AEESerModuleError(6,2)
Status data, for details
contact Effekta directly
please
1
179
U
3/4
AEESerModuleError(6,3)
Status data, for details
contact Effekta directly
please
1
131
180
U
3/4
AEESerModuleError(6,4)
Status data, for details
contact Effekta directly
please
1
181
U
3/4
AEESerModuleWarning(1)
Status data, for details
contact Effekta directly
please
1
182
U
3/4
AEESerModuleWarning(2)
Status data, for details
contact Effekta directly
please
1
183
U
3/4
AEESerModuleWarning(3)
Status data, for details
contact Effekta directly
please
1
184
U
3/4
AEESerModuleWarning(4)
Status data, for details
contact Effekta directly
please
1
185
U
3/4
AEESerModuleWarning(5)
Status data, for details
contact Effekta directly
please
1
186
U
3/4
AEESerModuleWarning(6)
Status data, for details
contact Effekta directly
please
1
187
U
3/4
AEESerModuleState(1)
Status data, for details
contact Effekta directly
please
1
188
U
3/4
AEESerModuleState(2)
Status data, for details
contact Effekta directly
please
1
189
U
3/4
AEESerModuleState(3)
Status data, for details
contact Effekta directly
please
1
190
U
3/4
AEESerModuleState(4)
Status data, for details
contact Effekta directly
please
1
191
U
3/4
AEESerModuleState(5)
Status data, for details
contact Effekta directly
please
1
192
U
3/4
AEESerModuleState(6)
Status data, for details
contact Effekta directly
please
1
193
U
3/4
AEESerModuleVolt(1)
Status data, for details
contact Effekta directly
please
1
194
U
3/4
AEESerModuleVolt(2)
Status data, for details
contact Effekta directly
please
1
195
U
3/4
AEESerModuleVolt(3)
Status data, for details
contact Effekta directly
please
1
196
U
3/4
AEESerModuleVolt(4)
Status data, for details
contact Effekta directly
please
1
132
197
U
3/4
AEESerModuleVolt(5)
Status data, for details
contact Effekta directly
please
1
198
U
3/4
AEESerModuleVolt(6)
Status data, for details
contact Effekta directly
please
1
199
U
3/4
AEESerModuleCurr(1)
Status data, for details
contact Effekta directly
please
1
200
U
3/4
AEESerModuleCurr(2)
Status data, for details
contact Effekta directly
please
1
201
U
3/4
AEESerModuleCurr(3)
Status data, for details
contact Effekta directly
please
1
202
U
3/4
AEESerModuleCurr(4)
Status data, for details
contact Effekta directly
please
1
203
U
3/4
AEESerModuleCurr(5)
Status data, for details
contact Effekta directly
please
1
204
U
3/4
AEESerModuleCurr(6)
Status data, for details
contact Effekta directly
please
1
UPS values plus the
Section Inform Pyramid DSP/Online Standard
following
UPS
DSP
151
152
153
154
155
156
U
U
U
U
U
U
3 / 4 OUTPUT_VOLT0
3 / 4 OUTPUT_VOLT1
3 / 4 OUTPUT_VOLT2
3 / 4 OUTPUT_CURRENT0
3 / 4 OUTPUT_CURRENT1
3 / 4 OUTPUT_CURRENT2
Outputvoltage Phase 1
Outputvoltage Phase 2
Outputvoltage Phase 3
Output Current Phase 1 in Ampere *10
Output Current Phase 2 in Ampere *10
Output Current Phase 3 in Ampere *10
Section Transfer Switches
All Transfer Switch vendors, except PILLER
1
U 3 / 4 Sources Asynchronous
2
3
4
5
6
7
8
9
10
U
U
U
U
U
U
U
U
U
Warning, input current difference, switching might not be
possible
Alarm, switching failure
Alarm, switching failure
Supplied from input A
Supplied from input B
Supplied via bypass from input A
Supplied via bypass from input B
Alarm, input A failure, problem with voltage
Alarm, input B failure, problem with voltage
General alarm
3 / 4 Static Switch A Failure
3 / 4 Static Switch B Failure
3 / 4 On Static Switch A
3 / 4 On Static Switch B
3 / 4 On Manual Bypass A
3 / 4 On Manual Bypass A
3 / 4 Source A Failure
3 / 4 Source B Failure
3 / 4 General Fault
11 U 3 / 4 Redundancy Lost
12 U 3 / 4 Output Overload
13 U 3 / 4 Output Failure
Redundancy lost,
To much load
Output failure
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
133
Section
EverExceed
Inverter
100
101
102
103
104
105
106
107
108
109
TEMPDEG
INFREQ0
INVOLT0
OUTFREQ0
OUTPUT_VOLT0
EX_OUT_VA0
STATUS
EX_EXTSTATUS
STATUS&1
(STATUS&0x02)>>2
U
U
U
U
U
U
U
U
U
U
110 U
111 U
3/4
3/4
3/4
3/4
3/4
3/4
3/4
3/4
3/4
3/4
3 / 4 (STATUS&0x100)>>8
3 / 4 (STATUS&0x2000)>>13
Temperature in Degrees
Line frequency
Line voltage
Frequency
Output voltage
Output power
GENEREX UPS status (see below)
Alarm information
Bypass mode, 1 = on, 0 = off
Output active, 1 = on, 0 = off
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
Overload, 1 = on, 0 = off
General alarm, 1 = on, 0 = off
1
1
UPS Status EverExceed
Hex-Value
Dec-Value
Description
UPS_SB_BYPASS_MODE
0x0001
1
Bypass mode
UPS_SB_OUTPUT_ACT
0x0004
4
Output active
UPS_SB_OUTPUT_HIGH
0x0100
256
Overload
UPS_SB_UPS_FAILED
0x2000
8192
General alarm
Section
Gamatronic DC
System
100
101
102
103
104
105
106
107
108
109
TEMPDEG
INVOLT0
OUTPUT_VOLT0
EX_OUT_CURR0
EX_OUT_WATT0
BATTVOLT
EX_BATT_CURRPOS
EX_NOM_VOLT
EX_NOM_CURR
STATUS
U
U
U
U
U
U
U
U
U
U
110 U
111
112
113
114
115
116
134
U
U
U
U
U
U
3/4
3/4
3/4
3/4
3/4
3/4
3/4
3/4
3/4
3/4
3 / 4 (EX_EXTSTATUS &
0xffff0000)>>16
3 / 4 EX_EXTSTATUS & 0xffff
3 / 4 (STATUS&0x02)>>2
3 / 4 (STATUS&0x20)>>5
3 / 4 (STATUS&0x40)>>6
3 / 4 (STATUS&0x100)>>8
3 / 4 (STATUS&0x2000)>>13
Temperature in Degrees
1
AC Input Voltage Phase 1
1
DC Output Voltage
1
Total Output Current
1
Output Power in Watt
1
Battery Voltage
1
Battery Current
1
Nominal Voltage
1
Nominal Current
1
GENEREX UPS Status (see below) 1
Bytes 98-99 (Device Status)
1
Bytes 100-101 (Device Status)
Output active, 1 = on, 0 = off
Overtemperature, 1 = on, 0 = off
Test active, 1 = on, 0 = off
Overload, 1 = on, 0 = off
General alarm, 1 = on, 0 = off
1
1
1
1
1
1
UPS Status Gamatronic DC System
Hex-Value
Dec-Value
Description
UPS_SB_OUTPUT_ACT
0x0004
4
Output active
UPS_SB_OVER_TEMP
0x0020
32
Overtemperature
UPS_SB_TEST_ACT
0x0040
64
Test active
UPS_SB_OUTPUT_HIGH
0x0100
256
Overload
UPS_SB_UPS_FAILED
0x2000
8192
General alarm
Other
OEM’s
A.10
->See OEM MODBUS
Defaultadress 100 – 146 above
UPSMAN Status Bytes - Standard Device Status Bits
UPS Status
Hex-Value
Dec-Value
Description
UPS_SB_BYPASS_MODE
0x0001
1
power piped thru
UPS_SB_SHUTDOWN
0x0002
2
shutdown ups
UPS_SB_OUTPUT_ACT
0x0004
4
inverter on = UPS OK
UPS_SB_BACKUP_MODE
0x0008
8
battery power
UPS_SB_BATTERY_LOW
0x0010
16
low battery err
UPS_SB_OVER_TEMP
0x0020
32
over temp err
UPS_SB_TEST_ACT
0x0040
64
test in progress
UPS_SB_INPUT_HIGH
0x0080
128
over power err
UPS_SB_OUTPUT_HIGH
0x0100
256
over load err
UPS_SB_INVERTER_FAILURE 0x0200
512
Inverter error
UPS_SB_BATTERY_BAD
0x0400
1024
Battery error
UPS_SB_ECO_MODE
0x0800
2048
eco - bypass
UPS_SB_INVERTER_WARN
0x1000
4096
eco - bypass
UPS_SB_UPS_FAILED
0x2000
8192
prser flag
UPS_SB_COMM_LOST
0x4000
16384
for snmp
135
UPS Status
Hex-Value
Dec-Value
Description
UPS_SB_DVG_ALARM
0x8000
32768
SiteManager/SiteMonitor
Example (decimal):
STATUS= „5” means UPS_SB_OUTPUT_ACT (4) + UPS_SB_BYPASS_MODE (1) are active ! = UPS
on Bypass!
STATUS= „12” means UPS_SB_OUTPUT_ACT (4) + UPS_SB_BACKUP_MODE (8) are active ! =
UPS Powerfail!
STATUS= „22” means UPS_SB_OUTPUT_ACT (4) + UPS_SB_BACKUP_MODE
UPS_SB_BATTERY_LOW (10) are active ! = UPS Powerfail and Battery low!
(8)
+
STATUS= „4” means UPS_SB_OUTPUT_ACT (4) + no other alarms = UPS OK
A.11
Bus termination
If the CS121 is the last device on the RS-485 Bus, set the jumper for the bus termination. (120 Ohm)
The jumper is already set in newly delivered adapters. Please remove the 4 screws at the underside of
the adapter in order to open the box. You will find the jumper J1 near the network connector, near the
PCB shows a “+” symbol. (see fig.) Default is OFF = CS121 is NOT last device. To terminate the
RS485 bus at your CS121, please close the Jumper.
Abbildung 146:
A.12
MODBUS - Jumper
Configuration via Terminal or Telnet
Please use Telnet (network connection) for the configuration with the default IP address 10.10.10.10.
Put DIP switch 1 into the “OFF” position. If you have a RS-232/ RS-485 converter available you can
also use a HyperTerminal via COM2 with both DIP switches in the “OFF” position.
136
Abbildung 147:
A.13
CS121 COM2 Settings
TCP/IP - UDP Ports
The following are ports of the CS121 SNMP Adapter. These are the ports that have to be made
available in the Firewall in order to use all of the CS121 functions:
Echo
echo
7/tcp
7/udp
WOL
9/udp
ftp-data
20/tcp
ftp
21/tcp
telnet
23/tcp
smtp
25/tcp
http
80/tcp
snmp
161/udp
snmptrap
162/udp
time (rfc868) 37/tcp
time (sntp) 123/tcp
rccmd
6003
Upsmon
5769
Modbus over IP 502/tcp
Update flash 4000/udp
Note:
To avoid unnecessary network traffic, please disable all other ports into your
switch, if this is possible. This would bring more stability and faster responses in
large networks with a lot of broadcast.
The UPSMON port 5769 is required for the following:
-
UPSMON Windows
-
RCCMD and UNMS II alive check
A.14
Port forwarding (unblocking of several CS121 into the network via own ports into other
networks)
Support of all other commands and functions via UPSTCP.
MODBUS Cables
The following cable (Cable 112) is used for connecting the Schneider Electrics TSX SCY CM6030
MODBUS device and the CS121 MODBUS adapter.
137
Abbildung 148:
MODBUS - Cable 112
NOTE: it is very important that the Shield is connected to the MINI 8 housing and to the MODBUS
requesting device common ground!
A.15
Available Variables of the CS121
Note:
Not all variables are supported from all UPS-models. Please try the use of the
variable to see, whether your UPS supports the variable or not.
Variable
Meaning
OUTPUT_VOLT
Output voltage - only supported from specified USV manufactures
OUTPUT_CURRENT Output currency
SECSONBATT
Seconds, since the event power outage has been released
STATUS
Actual UPS state
INVOLT0
Input voltage, phase 1
INVOLT1
Input voltage, phase 2
INVOLT2
Input voltage, phase 3
INCURR
Input currency
BATTVOLT
Battery voltage
TEMPDEG
Ambient or operating temperature – depends on the UPS-Model
AUTONOMTIME
Power-on time left over under actual charge
BATTCAP
Capacity of the battery in percent
OUTPOWER0
Load in percent, phase 1
OUTPOWER1
Load in percent, phase 2
OUTPOWER2
Load in percent, phase 3
INFREQ0
Input frequency, phase 1
INFREQ1
Input frequency, phase 2
INFREQ2
Input frequency, phase 3
OUTFREQ0
Output frequency, phase 1
138
OUTFREQ1
Output frequency, phase 2
OUTFREQ2
Output frequency, phase 3
CONNECT
ID of the used UPS protocol
CABLE
ID of the used cable type
POWER
Configurated UPS Power
LOAD
Configurated Load
HOLDTIME
Configurated hold time
RECHARGETIME
Configurated time for a complete battery charging
MODEL
UPS model name
TIMEREMAIN
Resttime (AUTONOMTIME-POWERREMAIN)
LOCALTIME
Local timestamp
OUTPHASES
Output phase
INPHASES
Input phase
LOCATION
UPS-Adapter location
DATE
Date
TIME
Time
ATTACHED_DEVICES Attached devices
BATTINSTDATE
Battery installation date
AGENTSOFTREV
Firmware version
MANUFACTURER
Manufacturer
TEMP1,
…,
TEMP8
Actual measurement for sensors 1-8, used for SensorMan settings
only
TEMP1LOCATION,
…,
TEMP8LOCATION
Configurated sensor 1-8 location
TEMP1UNIT,
…,
TEMP8UNIT
Configurated sensor 1-8 unit
CUSTOM1TEXT,
…,
CUSTOM6TEXT
Configurated Custom Text 1-6
A.16
Pin layout of Input-sockets of the SENSORMANAGER unit
INPUT 1:
Pin 1 Input Voltage 9-24Volt +
Pin 2 Analog Channel 1 (0-10V+)
Pin 3 Analog Channel 5 (0-10V+)
Pin 4 Ground
Pin 5 OUTPUT: Open collector OUT 9-24 V, max. 30mA
Pin 6 INPUT: Digital Input 9-24V
INPUT 2:
Pin 1 Input Voltage 9-24Volt +
Pin 2 Analog Channel 2 (0-10V+)
Pin 3 Analog Channel 6 (0-10V+)
139
Pin 4 Ground
Pin 5 OUTPUT: Open collector OUT 9-24 V, max. 30mA
Pin 6 INPUT: Digital Input 9-24V
INPUT 3:
Pin 1 Input Voltage 9-24Volt +
Pin 2 Analog Channel 3 (0-10V+)
Pin 3 Analog Channel 7 (0-10V+)
Pin 4 Ground
Pin 5 OUTPUT: Open collector OUT 9-24 V, max. 30mA
Pin 6 INPUT: Digital Input 9-24V
INPUT 4:
Pin 1 Input Voltage 9-24 Volt +
Pin 2 Analog Channel 4 (0-10V+)
Pin 3 Analog Channel 8 (0-10V+)
Pin 4 Ground
Pin 5 OUTPUT: Open collector OUT 9-24 V, max. 30mA
Pin 6 INPUT: Digital Input 9-24
A.17
Events/Alarms des CS121 – Beschreibung der Alarme
Die Events/Alarme unterscheiden sich je nach USV-Hersteller. Im folgenden Beispiel beschreiben wir
die Ereignisse am Beispiel einer NEWAVE USV, welche in ähnlicher Form den Alarmen und
notwendigen Reaktionen anderer USV Hersteller entsprechen. In jedem Fall sind alle Alarme, die nicht
POWERFAIL, SYSTEM SHUTDOWN, BATTERY LOW, UPSMAN STARTED und AUX sind, dem
Servicepartner ihrer USV mitzuteilen, da es eventuell ein Hardwarefehler der USV sein könnte! Die
genannten Alarme sind allgemeingültig und erfordern nur im Fall POWERFAIL und BATTERY LOW
eine eventuelle Benutzerreaktion, z. B. in Form einer Konfiguration für einen automatisierten
Shutdown von Computern via RCCMD.
USV Event
Bedeutung
Powerfail
Stromausfall - Anlage läuft auf Batterie und Autonomiezeit nimmt ab.
HINWEIS: In dieses EVENT werden die RCCMD Shutdowns
eingetragen, um bei einem länger andauernden Stromausfall,
den Shutdown von Netzwerkrechnern einzuleiten!
Power Restored
Stromversorgung wiederhergestellt
System Shutdown
Event ist TRUE, wenn die Remaining Time bei einer Entladung
erreicht oder unterschritten ist. D.h. Autonomiezeit nur noch wenige
Sekunden verfügbar, Abschaltung der USV steht unmittelbar bevor.
UPSMAN Started
USV Überwachungs-Dienst im CS121 gestartet. Dieser EVENT ist
immer TRUE, solange der CS121 läuft und damit ideal geeignet für
ständig wiederkehrende Aufgaben, wie z. B. das Versenden von
Emails immer nach Neustart der USV oder in regelmässigen
Abständen Logfileeinträge zu erzeugen.
UPS Connection Lost
USV RS232 Kommunikation verloren, Gerät versucht
Wiederherstellung der Verbindung.
140
UPS Connection Restored
Battery Low
Output Breaker Open
USV RS232 Kommunikation wiederhergestellt
Die Autonomie der Batterie hat die programmierbare "Low Battery"
Schwelle erreicht, Abschaltung der USV steht unmittelbar bevor.
HINWEIS: In dieses EVENT werden die RCCMD Shutdowns,
identisch zum EVENT POWERFAIL, eingetragen, allerdings
OHNE Verzögerung! (Notfallshutdown, wenn Batterien zu
schwach werden, muss umgehend erfolgen!)
Ausgangstrenner geöffnet. USV von der Last isoliert. Keine
Versorgung der Verbraucher.
Output Breaker Closed
Ausgangstrenner geschlossen. Last kann versorgt werden.
Handumgehung geschlossen (aktiv). Last wird direkt durch das Netz
Maintenance Breaker Closed versorgt.
Inverter Breaker Closed
Handumgehung offen (inaktiv). Last kann durch USV versorgt
werden. Normalstellung für USV gesicherten Betrieb
Wechselrichterschütz ist offen. Die Last ist durch die USV nicht
geschützt.
Wechselrichterschütz ist geschlossen. Die Last wird durch den WR
versorgt. Normalzustand.
Battery Breaker Open
Batterietrenner geöffnet - keine Batteriepufferung aktiv!
Battery Breaker Closed
Batterietrenner geschlossen - OK, Normalzustand.
UPS Off
USV aus
UPS On
USV an
New Alarm
Neuer Alarm, Hupe wurde aktiviert.
Buzzer Off
Hupe aus
General Alarm
Ein Alarm ist aufgetreten. Alarm LED auf der USV leuchtet.
General Alarm Off
Kein weiterer Alarm ist aktiv. Alarm LED auf USV ist aus.
Overtemperature
Übertemperatur der USV
Temperature Ok
Temperatur der USV wieder im Normalbereich
Output Bad
USV Ausgangsstörung (z. B. Spannung oder Frequenz)
Output Okay
Overload
USV Ausgang OK
USV Überlast, reduzieren Sie umgehend die USV Last, sonst droht
Abschaltung
No More Overload
Keine Überlast mehr
Bypass Bad
Bypass Störung am Eingang (z. B. Spannung oder Frequenz)
Bypass Ok
Bypass ist in Ordnung
UPS Shutdown Canceled
UPS Shutdown
USV Shutdown Prozedur abgebrochen
USV Shutdown Prozedur eingeleitet, Gerät schaltet sich ab oder ist
abgeschaltet
Charger Fault
Batterielader Fehler
Maintenance Breaker Open
Inverter Breaker Open
141
Charger Ok
Batterielader wieder okay
System Off
USV Ausgang wird oder ist ausgeschaltet
System Off Canceled
USV Ausgang ausschalten abgebrochen
Bypass On
Bypass eingeschaltet
Bypass Off
Bypass ausgeschaltet
Battery Depleted
Input Bad
Batterie entleert
Stromausfall am Eingang , Event wird zusammen mit Powerfail
ausgelöst
Mains Input Okay
Stromversorgung am Eingang wiederhergestellt
Fan Failure
USV Lüfter Fehler
Fan Ok
Awaiting Power
USV Lüfter OK
Warten auf Eingangsspannung, bevor USV automatisch gestartet
wird
Shutdown Pending
USV Shutdown / Ausschaltung steht an …
Shutdown Imminent
USV Shutdown bevorstehend
Unit Powerfail
Stromausfall an einem USV-Modul
Unit Power Restored
Strom USV-Modul wiederhergestellt
Redundancy Lost
USV Redundanz verloren, Last zu hoch oder USV Module für
Redundanz stehen nicht mehr zur Verfügung
Inverter Failure
Wechselrichter Fehler
Emergency Power Off
Not-Aus, USV wurde notabgeschaltet
Synchronization Error
Synchronisationsfehler zwichen den Parallelmodulen oder zur
Einspeisung, z. B. bei Dieselgeneratorenstromversorgung.
ECO Mode On
Sparmodus an. Last auf Bypass
ECO Mode Off
Sparmodus aus. Last auf Wechselrichter
Battery Weak
Battery Need Replacement
Batterie schwach
Batterie muss getauscht werden, nach Batterietausch bitte USV neu
starten
Battery Ok
Batterie OK
Rectifier On
Gleichrichter an
Rectifier Of
Gleichrichter aus
Inverter Off
Wechselrichter aus
Inverter On
Wechselrichter an
Booster On
Spannungsbooster der Batterie ist an
Booster Off
Spannungsbooster der Batterie aus
Battery Discharging
Batterie entlädt
142
Battery Charging
Batterie lädt
Load Is Supplied
USV Last ist versorgt. Normalbetrieb
Fuses Failure
Sicherungs Fehler
Fuses Ok
Sicherungen OK
Battery Grounding Error
Batterie-Erdungsfehler
Generator On
Generator an
Generator Off
Generator aus
Output Normal
Ausgang normal. Normalbetrieb
Redundancy Ok
Redundanz steht zur Verfügung
AUX Port 1 High
AUX Port 1 geöffnet
AUX Port 2 High
AUX Port 2 geöffnet
AUX Port 3 High
AUX Port 3 geöffnet
AUX Port 4 High
AUX Port 4 geöffnet
AUX Port 1 Low
AUX Port 1 geschlossen
AUX Port 2 Low
AUX Port 2 geschlossen
AUX Port 3 Low
AUX Port 3 geschlossen
AUX Port 4 Low
AUX Port 4 geschlossen
Schematische Zeichnung einer USV, hier am Beispiel NEWAVE
Symbolfarben:
Gelb = Fuse
Hellgrün = Automatic Breaker
143
Grün = Manual Breaker
A.18
Beschreibung der Alarme für einphasige USVen
USV Event
Bedeutung
Powerfail
Stromausfall - Anlage läuft auf Batterie und Autonomiezeit nimmt ab.
HINWEIS: In dieses EVENT werden die RCCMD Shutdowns
eingetragen, um bei einem länger andauernden Stromausfall, den
Shutdown von Netzwerkrechnern einzuleiten!
Power restored
Stromversorgung wiederhergestellt
System Shutdown
Event ist TRUE, wenn die Remaining Time bei einer Entladung erreicht
oder unterschritten ist. D.h. Autonomiezeit nur noch wenige Sekunden
verfügbar, Abschaltung der USV steht unmittelbar bevor.
UPSMAN started
USV Überwachungs-Dienst im CS121 gestartet. Dieser EVENT ist
immer TRUE, solange der CS121 läuft und damit ideal geeignet für
ständig wiederkehrende Aufgaben, wie z. B. das Versenden von Emails
immer nach Neustart der USV oder in regelmässigen Abständen
Logfileeinträge zu erzeugen.
UPS connection lost
USV RS232 Kommunikation verloren, Gerät versucht Wiederherstellung
der Verbindung.
UPS connection restored USV RS232 Kommunikation wiederhergestellt
UPS Battery Old
USV Batterien zu alt, wenden Sie sich an Ihren USV Service
Overload
USV Überlast, reduzieren Sie umgehend die USV Last, sonst droht
Abschaltung
Load Normal
Keine Überlast mehr
Overtemperature
Übertemperatur der USV
Temperature Normal
Temperatur der USV wieder im Normalbereich
Bypass on
Bypass eingeschaltet
Bypass off
Bypass ausgeschaltet
Battery low
Die Autonomie der Batterie hat die programmierbare "Low Battery"
Schwelle erreicht, Abschaltung der USV steht unmittelbar bevor.
HINWEIS: In dieses EVENT werden die RCCMD Shutdowns,
identisch zum EVENT POWERFAIL, eingetragen, allerdings OHNE
Verzögerung! (Notfallshutdown, wenn Batterien zu schwach
werden, muss umgehend erfolgen!)
UPS battery bad
USV Baterien befinden sich im schlechten Zustand
Scheduler Shutdown
Dieser Event hat keine Bedeutung und wird in der nächsten CS121
FirmWare Version entfernt
Input bad
Stromausfall am Eingang , Event wird zusammen mit Powerfail
ausgelöst
144
Load >80%
Last ist über 80%
Load >90%
Last ist über 90%
General Alarm
Ein Alarm ist aufgetreten. Alarm LED auf der USV leuchtet.
General Alarm canceled
Kein weiterer Alarm ist aktiv. Alarm LED auf USV ist aus.
Manual Bypass on
Manueller Bypass eingeschaltet
Manual Bypass off
Manueller Bypass ausgeschaltet
Charger fault
Batterielader Fehler
AUX Port 1 High
AUX Port 1 geöffnet
AUX Port 2 High
AUX Port 2 geöffnet
AUX Port 3 High
AUX Port 3 geöffnet
AUX Port 4 High
AUX Port 4 geöffnet
AUX Port 1 Low
AUX Port 1 geschlossen
AUX Port 2 Low
AUX Port 2 geschlossen
AUX Port 3 Low
AUX Port 3 geschlossen
AUX Port 4 Low
AUX Port 4 geschlossen
A.19
Konfiguration Microsoft SCOM 2007 als CS121 Trap Receiver (Monitor)
Im folgenden Abschnitt beschreiben wir die Konfiguration von Microsoft Operations Manager 2007
(SCOM/OpsMgr) als CS121 SNMP Trap Receiver und als Alarm auslösender SNMP trapbasierter
Monitor, wenn spezielle Traps vom CS121 empfangen wurden.
Installation des SNMP-Dienstes (auf Windows Server 2003)
Klicken Sie in der Systemsteuerung auf „Hinzufügen/Entfernen von Programmen“
Klicken Sie auf „Hinzufügen/Entfernen von Windows Komponenten“
Wählen Sie „Management und Monitoring Tools“, und klicken Sie auf « Details »
Aktivieren Sie „Simple Network Management Protocol“, optional „WMI SNMP Provider“,
und klicken Sie „Ok“
Klicken Sie auf „Weiter“ und „Beenden“
Konfiguration des SNMP Dienstes (auf Windows Server 2003)
Schliessen Sie das Fenster „Hinzufügen/Entfernen von Programmen“
Klicken Sie auf „Start“, „Ausführen“, geben Sie services.msc ein, und klicken Sie auf
„Return“.
Wählen Sie „SNMP Dienst“, öffnen Sie mit der rechten Maustaste das Kontextmenü, und
klicken Sie auf Eigenschaften
145
Abbildung 149:
SNMP Dienst Eigenschaften
Klicken Sie auf “Sicherheit”
Aktivieren Sie “Send Authentication Traps”, geben Sie bei “Community” “public” ein, und
klicken Sie auf “Hinzufügen zur Liste”. Setzen Sie die “Rights” auf “Read/Create”.
Aktivieren Sie “SNMP-Pakete von jedem Host annehmen”, nutzen Sie die “Hinzufügen”
Taste, um IP-Adressen der Überwachungsgeräte, die SNMP Traps senden, hinzuzufügen.
Starten Sie den SNMP Dienst neu
WICHTIG! SNMP Community Strings sind schreibungsabhängig!
Aktivierung des SNMP Trap Dienstes (auf Windows Server 2003)
Wählen Sie in der Dienste-Verwaltung SNMP Trap aus
Wählen Sie im Kontext Menü des SNMP Trap Dienstes die folgenden Einstellungen aus :
Starttyp : Automatisch, klicken Sie auf « Starten », um den Dienst zu starten
146
Abbildung 150:
Aktivierung SNMP Trap
Konfiguration des OpsMgr als SNMP Trap Empfänger
Es ist erforderlich den CS121 zu konfigurieren, dass dieser SNMP Anfragen vom OpsMgr Server
akzeptiert. Ausserdem muss auf beiden Seiten der selbe SNMP Community String (public)
eingetragen sein.
Bitte schauen Sie in das CS121 Benutzerhandbuch, für weitere Information zu dieser Konfiguration.
Konfiguration von einem oder mehreren Alarm auslösenden SNMP trapbasierten Monitoren
Erstellen Sie ein entsiegeltes Management Paket, um die SNMP basierten
Überwachungsrichtlinien zu speichern.
Abbildung 151:
Management Paket Eigenschaften
Klicken Sie auf « Create a Monitor Wizard » in der « Operations Console ».
Wählen Sie auf der « Select a Monitor Type » Seite das Folgende aus : Expand SNMP ->
Trap Based Detection -> Simple Trap Detection -> Event Monitor – Single Event und Single
Event.
Wählen Sie das entsiegelte Management Paket aus der Liste aus, und klicken Sie auf
« Next ».
147
Abbildung 152:
Select a Monitor Type Fenster
Führen Sie das Folgende auf der « General Properties » Seite aus :
Geben Sie einen Namen ein, z.B. “UPS On Battery Monitor”, fügen Sie eine Beschreibung
des Monitors hinzu.
Klicken Sie auf “Select”, “View all targets”, klicken Sie auf ein “Target”, z.B. “SNMP Network
Device”, und klicken Sie auf “Ok”.
Wenn Sie den Monitor später aktivieren möchten, nehmen Sie den Haken von “Monitor is
enabled” heraus, und klicken Sie “Ok”.
148
Abbildung 153:
General Properties Fenster
Wählen Sie auf der Seite « Configure the trap OIDs to collect » « Use discovery community
string ».
Klicken Sie in das Feld « Object Identifier Properties, und geben Sie die erste OID ein, die
Sie überwachen wollen : 1.3.6.1.2.1.33.2.3 (upsTrapAlarmEntryAdded), und klicken Sie auf
« Next ».
149
Abbildung 154:
Configure the trap OIDs to collect Fenster
Klicken Sie in das Feld « Parameter Name » auf der Seite « Build Event Expression », und
geben Sie die Trap Parameter Variabel, die Sie nutzen möchten, ein :
/DataItem/SnmpVarBinds/SnmpVarBind[2]/Value
Klicken Sie in das Feld « Operator », und wählen Sie « Equals » aus.
Klicken Sie in das Feld « Value », und geben Sie die OID ein : 1.3.6.1.2.1.33.1.6.3.2
(upsAlarmOnBattery)
Abbildung 155:
150
Build Event Expression Fenster
Wählen Sie auf der Seite « Configure the trap OIDs to collect » « Use discovery community
string ».
Klicken Sie in das Feld « Object Identifier Properties, und geben Sie die zweite OID ein, die
Sie überwachen wollen : 1.3.6.1.2.1.33.2.4 (upsTrapAlarmEntryRemoved), und klicken Sie
auf « Next ».
Abbildung 156:
Configure the trap OIDs to collect Fenster
Klicken Sie in das Feld « Parameter Name » auf der Seite « Build Event Expression », und
geben Sie die Trap Parameter Variabel, die Sie nutzen möchten, ein :
/DataItem/SnmpVarBinds/SnmpVarBind[2]/Value
Klicken Sie in das Feld « Operator », und wählen Sie « Equals » aus.
Klicken Sie in das Feld « Value », und geben Sie die OID ein : 1.3.6.1.2.1.33.1.6.3.2
(upsAlarmOnBattery)
Auf der Seite « Configure Health » wählen Sie « Critical » unter « Health State » von der « Monitor
Condition » « First Event Raised ».
151
Abbildung 157:
Configure Health Fenster
Auf der Seite « Configure Alerts » können Sie die Eigenschaften der Alarme definieren,
z.B. :
Geben Sie den Namen des Alarms, z.B. UPS On Battery, ein.
Optional können Sie eine Beschreibung des Alarms eingeben. Wenn Sie auf die Taste
« … » klicken, können Sie das « Target » und die « Data Variables » hinzufügen.
Wählen Sie eine Priorität aus der Liste.
Wählen Sie den Schwierigkeitsgrad unter « Severity » aus, und klicken Sie auf « Create ».
152
Abbildung 158:
Configure Alerts Fenster
Finden Sie Ihren SNMP aktivierten CS121 in dem OpsMgr
Starten Sie den Discovery Wizard über das Kontextmenü in der Administration.
Wählen Sie die Netzwerkgeräte auf der Seite « What would you like to manage » aus, und
klicken Sie auf « Next ».
Geben Sie die Start- und End-IP-Adresse auf der Seite « Discovery Method » ein.
Tragen Sie die SNMP Community ein, die Sie überwachen wollen.
Geben Sie den Management Server ein, der die CS121 Traps empfangen soll, und klicken
Sie auf « Discover ».
153
Abbildung 159:
Discovery Method Fenster
Der Suchvorgang für ein einzelnes Gerät kann ein paar Minuten dauern. Wenn Sie eine IP-Range
angeben, kann es etwas länger dauern.
Wählen Sie auf der Seite « Select Objects to Manage » die gewünschten Geräte für die
Überwachung aus.
Klicken Sie auf der « Summary Page » auf « Finish ». Die Objekte werden in der « Network
Device Node » Seite von der « Operations Console Administration » dargestellt.
Die Überwachung der SNMP aktivierten Geräte startet automatisch. Alle Traps von den CS121
Zielgeräten werden als Alarme in der « Operations Console » angezeigt.
154
A.20
Telnet-Verbindungsaufbau
Für den Aufruf von Telnet geben Sie bitte den Befehl „telnet <IP-Adresse>“ ein, wobei die IP-Adresse
im Konfigurationsmodus immer 10.10.10.10 lautet.
Für die Konfiguration mit einem Terminalprogramm (z.B. MS-HyperTerminal), muss das serielle
Verbindungskabel mit COM2 verbunden sein. Verwenden Sie für den Verbindungsaufbau bitte die
folgenden Einstellungen:
Baud rate
Data bits
Parity
Stop Bits
Flow Control
Xon/Xoff
Handshaking
CR/LF
Local Echo
Terminal Type
Abbildung 160:
Adapter
9600
8
None
1
None
None
OFF
OFF
ANSI (VT100)
Terminal Verbindungseinstellungen
Bestätigen Sie bitte das Fenster mit OK, wenn Sie die Parameter eingestellt haben. Das Terminal ist
jetzt bereit für die Kommunikation mit dem SNMP-Adapter und nach der Passwort-Eingabe erhalten
Sie das Hauptmenü (das Default-Passwort ist “cs121–snmp”).
Hinweis: Die Anzahl der Passwort-Zeichen ist begrenzt. Benutzen Sie bitte kein
Passwort, das länger als 15 Zeichen ist, wenn Sie mit Telnet arbeiten möchten.
A.21 DHCP-Konfiguration via Telnet:
Stellen Sie eine Verbindung zum CS121 Adapter via Telnet her. Klicken Sie sich mit der „1“ in das
Menü (IP Address, Gateway Address), das den Menüpunkt „5“ enthält (Set DHCP server).
Abbildung 161:
HTTP – DHCP Settings via Telnet
Um DHCP zu aktivieren, geben Sie bitte Folgendes ein:
155
5 255.255.255.255
Sie können hier natürlich auch die Adresse des DHCP-Servers eintragen, wenn Ihnen diese bekannt
ist. Um DHCP zu deaktivieren, geben Sie bitte Folgendes ein:
5 0.0.0.0
Verlassen Sie das Menü mit der Eingabe „0“ und „S“. Der CS121 arbeitet nach dem Booten mit der
gewünschten Funktion.
A.22
RARITAN Dominion PDU Configuration
Im folgenden Abschnitt beschreiben wir, wie ein RARITAN PDU Typ Dominion durch einen RCCMD
Client, CS121 oder jedem anderen RCCMD kompatiblen Gerät gesteuert werden kann:
1. Installieren Sie RCCMD auf einem Windows OS, und kopieren/erstellen Sie ein Batch-File, wie das
Folgende, in das RCCMD Verzeichnis (Standard: C:\Program Files\RCCMD), und verwenden Sie ein
SNMPWalk Tool von einer Open Source mit der obligatorischen Auslieferungs-Datei “Copying.txt”.
Diese Datei ist gesetzlich zulässig enthalten (Open Source).
Abbildung 162:
“pxout.bat”
Das Batch-File wurde “pxout.bat” genannt und erwartet 4 Parameter:
IP-Adresse oder Hostname vom Raritan Gerät
SNMP Community String (mit Write Access)
Outlet Nummer (1 bis 12)
0 = aus, 1 = an
2. Das Batch-File “pxout.bat” akzeptiert nun mehrere Parameter von eingehenden RCCMD
Kommandos und übersetzt diese in SNMP Set Commands für das Raritan.
Das “pxout.bat” akzeptiert die folgende Syntax:
“pxout.bat” <IP-Adresse> <Community> <Outlet> <an/aus>
IP-Adresse: Die IP-Adresse des Raritan
Community: Der Community String für “Write Access”, konfiguriert auf dem Raritan oder
SNMP Set Commands, Standard ist “public”
Outlet: Die Nummer des Raritan Outlet von 1 bis 12, der geschaltet werden soll
An/Aus: Das Signal, das Sie übertragen möchten, “0” ist aus, “1” ist an
Beispiel: “pxout.bat 192.168.200.11 public 0” dieses Beispiel wird das Raritan Gerät mit der
IP-Adresse 192.168.200.11 das Outlet 4 ausschalten.
156
Wenn dies manuell von Ihrem Windows/RCCMD PC manuell funktioniert, können Sie mit Schritt 3
fortfahren.
3. Wählen Sie nun einen gewünschten CS121 Event, und fügen Sie ein RCCMD Kommando hinzu,
welches zu dem Windows PC gesendet wird, wo RCCMD läuft und die “pxout.bat” Datei liegt.
Abbildung 163:
CS121 Konfiguration von einem Relay-Kommando
Das Ziel von dem RCCMD Kommando ist der Windows PC mit RCCMD und der “pxout.bat” mit der
IP-Adresse 192.168.200.41. Wenn der Event “UPS Major Alarm Added” auftritt, wird dieser Job das
Kommando “pxout.bat 192.168.222.43 public2 1 0” sofort ausführen, um den Outlet Nummer 4 auf
dem Raritan mit der IP-Adresse 192.168.222.43 auszuschalten.
Tipp: Sie sollten RCCMD als Hintergrundprozess auf diesem Windows PC stoppen, um besser
erkennen zu können, was passiert. Stoppen Sie den RCCMD Dienst, öffnen Sie eine Kommando-Zeile
in dem RCCMD Verzeichnis, und starten Sie “rccmd.exe –debug”. Die Software läuft nun im
Vordergrund, und Sie können die Kommunikation beobachten.
4. Das Raritan Gerät mit der FirmWare 1.4.1 ist leider buggy. Hier ist der Workaround:
Der Standard Community String für das Raritan ist identisch gesetzt auf “read” und “write” zu “public”,
aber diese Konfiguration ist falsch! Es müsste anders sein.
Lösung: Stoppen Sie den SNMP Agent auf dem Raritan, ändern Sie die Community für “write” auf jede
andere als “public”, und starten Sie den Dienst neu!
157
Abbildung 164:
Raritan Device Settings
Der Standard Raritan User ist “admin, Passwort “nimda”.
Achtung! Dies funktioniert nicht mit dem MS Internet Explorer! Verwenden Sie jeden anderen
Webbrowser, z. B. Mozilla Firefox.
Abbildung 165:
Raritan SNMP Settings
Klicken Sie auf « Stop », ändern Sie die Konfiguration für « Write Community », z. B. auf « public2 »,
und starten Sie neu
158
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: CS121 in einer Netzwerk-Umgebung ........................................................................... 12
Abbildung 2: Anschlüsse des CS121 ................................................................................................ 13
Abbildung 3: DIP- (Kipp-) Schalter: CS121L (links) im Konfigurationsmodus (IP 10.10.10.10) und
CS121SC (rechts) im normalen Betriebsmodus ........................................................... 14
Abbildung 4: CS121 in einer Netzwerk-Umgebung ........................................................................... 15
Der Schnellstart gibt Ihnen einen kurzen Überblick über die grundlegenden Funktionen des CS121,
gibt eine Anleitung, wie der SNMP-Adapter mit dem Netzwerk und der USV verbunden
werden kann und erläutert die grundlegenden Einstellmöglichkeiten. ........................... 15
Abbildung 5: (1) Verbindung PC-Switch/Hub und CS121 (2) Verbindung PC-CrossKabel/Netzwerkkabel und CS121 ................................................................................. 17
Abbildung 6: HTTP - Administrator Anmeldung ................................................................................. 19
Abbildung 7: HTTP - USV Model & System-Einstellungen ................................................................ 19
Abbildung 8: HTTP – Netzwerk- und Sicherheitseinstellungen .......................................................... 20
Abbildung 9: Telnet - Hauptmenü ..................................................................................................... 20
Abbildung 10: Telnet – IP-Einstellungen ............................................................................................. 21
Abbildung 11: Telnet – USV-Einstellungen ......................................................................................... 22
Abbildung 12: HTTP – Hinweis: Adapter Neustart............................................................................... 23
Abbildung 13: HTTP - System & Network Status ................................................................................ 24
Abbildung 14: HTTP – USV-Status ..................................................................................................... 24
Abbildung 15: HTTP – Beispiel USV Funktionen ................................................................................ 24
Abbildung 16: HTTP - AUX & SensorMan Status ................................................................................ 25
Abbildung 17: HTTP - UPS Model & System ...................................................................................... 26
Abbildung 18: HTTP - Network & Security Settings ............................................................................. 27
Abbildung 19: HTTP - Network & Security DHCP Settings .................................................................. 29
Abbildung 20: HTTP - Network & Security ICMP Check...................................................................... 29
Abbildung 21: HTTP – Network & Security Hide HTTP Links .............................................................. 30
Abbildung 22: HTTP – Network & Security ARP Settings .................................................................... 30
Abbildung 23: HTTP - Email Settings .................................................................................................. 31
Abbildung 24: CS121 Email Settings .................................................................................................. 32
Abbildung 25: UNMS II Screen mit Zeitstempel der letzten Messwertaktualisierung ........................... 33
Abbildung 26: UNMS Email Trap Settings .......................................................................................... 33
Abbildung 27: UNMS Email Trap Events ............................................................................................ 34
Abbildung 28: HTTP - Timeserver Settings ......................................................................................... 34
Abbildung 29: Sprachkonfiguration ..................................................................................................... 35
Abbildung 30: IE8 Internetoptionen - Sprachen................................................................................... 36
Abbildung 31: HTTP - Event Configuration mit Tool-Tip ...................................................................... 37
Abbildung 32: HTTP - Event Editor ..................................................................................................... 37
Abbildung 33: HTTP – Event Editor, Beispiel einer Shutdown-Konfiguration ....................................... 37
Abbildung 34: HTTP – Treshold event ................................................................................................ 38
Abbildung 35: HTTP – COM2 Treshold event SM_T_COM................................................................. 38
Abbildung 36: HTTP - Job Editor: Logfile-Eintrag ................................................................................ 39
Abbildung 37: HTTP - Job Editor: Email-Job ....................................................................................... 39
Abbildung 38: HTTP - Job Editor: Continuous event job ..................................................................... 40
Abbildung 39: HTTP - Job Editor: Switch AUX-Port ............................................................................ 41
Abbildung 40: HTTP – SNMP Settings................................................................................................ 42
Abbildung 41: HTTP - COM2 Modus Überblick ................................................................................... 43
Abbildung 42: Pipe Thru Installation ................................................................................................... 44
Abbildung 43: HTTP - COM2 & AUX .................................................................................................. 45
Abbildung 44: HTTP – Sensor Manager Einstellungen ....................................................................... 47
Abbildung 45: HTTP - RAS Manager Einstellungen ............................................................................ 47
Abbildung 46: HTTP – Edit Scheduled Actions ................................................................................... 48
Abbildung 47: HTTP – CS121 DataLog .............................................................................................. 51
Abbildung 48: HTTP – CS121 ExternalDeviceLog .............................................................................. 51
Abbildung 49: HTTP – CS121 UPS Events Newave Concept Power Series ....................................... 52
Abbildung 50: HTTP - Job Editor: RCCMD Trap Job, Event “Power restored ...................................... 54
159
Abbildung 51: HTTP - Job Editor: RCCMD Trap ................................................................................. 54
Abbildung 52: HTTP - Job Editor: RCCMD Shutdown, Event “Powerfail” ............................................ 55
Abbildung 53: HTTP – Event Configuration ........................................................................................ 56
Abbildung 54: HTTP – Event Editor .................................................................................................... 56
Abbildung 55: HTTP – Job Editor........................................................................................................ 57
Abbildung 56: HTTP – Job Editor / Function ....................................................................................... 57
Abbildung 57: HTTP – CS121 Configuration Manager ........................................................................ 58
Abbildung 58: HTTP – Event Editor / Test .......................................................................................... 58
Abbildung 59: HTTP – Job Test Page................................................................................................. 58
Abbildung 60: HTTP – AlarmLog ........................................................................................................ 59
Abbildung 61: HTTP – Job Editor: RCCMD WAKEUP ........................................................................ 60
Abbildung 62: “WAKEUP” Befehl im RCCMD Log .............................................................................. 60
Abbildung 63: HTTP - Job Editor: RCCMD execute/command (notepad) ............................................ 61
Abbildung 64: HTTP – Aktivierung des RCCMD Listeners .................................................................. 61
Abbildung 65: HTTP - Job Editor: RCCMD-Befehl .............................................................................. 62
Abbildung 66: HTTP - Job Editor: RCCMD-Trap ................................................................................. 63
Abbildung 67: HTTP - Job Editor: Shutdown UPS-Job ........................................................................ 63
Abbildung 68: HTTP - Job Editor: Wake on LAN................................................................................. 64
Abbildung 69: HTTP - Scheduled Actions USV Test ........................................................................... 64
Abbildung 70: HTTP – Statusseite Socomec Transfer Switch ............................................................. 65
Abbildung 71: HTTP – Statusseite Eaton Transfer Switch .................................................................. 66
Abbildung 72: HTTP - Firmware Update Page .................................................................................... 66
Abbildung 73: CS121-Configuration Manager ..................................................................................... 68
Abbildung 74: CS121-FTP-Zugriff ....................................................................................................... 68
Abbildung 75: CS121-FTP-Kontextmenü ............................................................................................ 69
Abbildung 76: CS121-FTP-Ordner ...................................................................................................... 69
Abbildung 77: CS121-FTP-Upsman.cfg .............................................................................................. 69
Abbildung 78: CS121-FTP-Ordnerersetzen ........................................................................................ 70
Abbildung 79: CS121-Reboot ............................................................................................................. 70
Abbildung 80: RCCMD - Überblick...................................................................................................... 71
Abbildung 81: Network & Security Einstellungen ................................................................................ 72
Abbildung 82: Timeserver Konfiguration ............................................................................................. 72
Abbildung 83: Speichern der Einstellungen ........................................................................................ 72
Abbildung 84: jChart Ansicht des CS121 DataLogs ............................................................................ 74
Abbildung 85: Linienidentifizierung und Anzeige des Messwertes....................................................... 75
Abbildung 86: Linienverlauf der Lasten ............................................................................................... 75
Abbildung 87: Vergrössern (Zoom-In) eines Bereiches ....................................................................... 76
Abbildung 88: Farbliche Änderung der Werte ..................................................................................... 76
Abbildung 89: gchart Plug-in für den Internet Explorer ........................................................................ 77
Abbildung 90: Internetoptionen des Internet Explorers ........................................................................ 78
Abbildung 91: Sicherheitseinstellungen .............................................................................................. 78
Abbildung 92: SideSwitch4 and SS4 AUX .......................................................................................... 80
Abbildung 93: CS121-Installation mit SideSwitch4 .............................................................................. 80
Abbildung 94: Exchange COM Ports 1 & 2 for SS4............................................................................. 81
Abbildung 95: Der Sensor SM_T_COM .............................................................................................. 82
Abbildung 96: CS121-Installation mit Temperaturfühler SM_T_COM .................................................. 82
Abbildung 97: CS121-SM_T_COM Settings ....................................................................................... 83
Abbildung 98: CS121-SM_T_COM Funktionen................................................................................... 83
Abbildung 99: CS121-Konfiguration Threshold Events der analogen Inputs........................................ 83
Abbildung 100:
CS121-Konfiguration Threshold Event für SM_analogue 1 ...................... 84
Abbildung 101:
SENSORMANAGER (SensorMan) .......................................................... 84
Abbildung 102:
CS121-Installation mit SENSORMANAGER ............................................ 85
Abbildung 103:
SENSORMANAGER Einstellungen ......................................................... 86
Abbildung 104:
SENSORMANAGER LEDs ...................................................................... 87
Abbildung 105:
HTTP – SENSORMANAGER II Statusseite ............................................. 89
Abbildung 106:
HTTP – SENSORMANAGER II Konfiguration Analog Inputs ................... 89
Abbildung 107:
HTTP – SENSORMANAGER II Konfiguration Outlets .............................. 90
160
Abbildung 108:
Alarm Matrix – Merker Konfiguration ........................................................ 90
Abbildung 109:
Alarm Matrix – Schalten der Relay Outputs ............................................. 91
Abbildung 110:
HTTP – SENSORMANAGER II Status Anzeige der Outlets ..................... 91
Abbildung 111:
RASMANAGER – Netzwerkintegration .................................................... 92
Abbildung 112:
PIN-Belegung Adapter-Stecker GSM_A................................................... 92
Abbildung 113:
Mini8-DSUB9 Kabel Querschnitt .............................................................. 93
Abbildung 114:
COM2 Mode: GSM Modem ..................................................................... 93
Abbildung 115:
Konfiguration der Funktion „Send SMS with GSM modem“ ...................... 93
Abbildung 116:
Siemens GSM TMA T35i Modem............................................................. 94
Abbildung 117:
GSM Signal Quality Anzeige .................................................................... 94
Abbildung 118:
LED-Matrix Anzeige – Netzwerkintegration .............................................. 95
Abbildung 119:
CS121MODBUS Installation .................................................................... 96
Abbildung 120:
CS121 PROFIBUS Installation................................................................. 96
Abbildung 121:
UNMS-Installation .................................................................................... 97
Abbildung 122:
MS-Timeservices ..................................................................................... 99
Abbildung 123:
Registry NTP-Server.............................................................................. 101
Abbildung 124:
Bash ntpd -b .......................................................................................... 102
Abbildung 125:
Bash ntp -b ............................................................................................ 103
Abbildung 126:
Runlevel ................................................................................................ 103
Abbildung 127:
Check config .......................................................................................... 103
Abbildung 128:
Log Messages ....................................................................................... 104
Abbildung 129:
NTP Query ............................................................................................ 105
Abbildung 130:
Mainboard Inform Pyramid DSP ............................................................ 106
Abbildung 131:
CS121 AlarmLog, ProtMan Connection ................................................. 107
Abbildung 132:
CS121 Network Card Speed Konfiguration ............................................ 107
Abbildung 133:
Cable configuration HW121 COM2 ........................................................ 109
Abbildung 134:
Cable configuration HW121/HW131 COM2 ........................................... 109
Abbildung 135:
External D-SUB 9-polig male ................................................................. 109
Abbildung 136:
Slot version: Circuit board connection .................................................... 110
Abbildung 137:
Pin COM2 Mini-DIN 8 pol....................................................................... 110
Abbildung 138:
AUX-Port (Hardware Revision 1.1 = from Serial numbers 0121-1203, 012200198, 0123-00564 onwards) RJ11 6-pol................................................................... 111
Abbildung 139:
Example (Inputs): Opener or closer contact (only on hardware model
CS121)
111
Abbildung 140:
Opto coupler logic .................................................................................. 111
Abbildung 141:
Example (Inputs) ................................................................................... 112
Abbildung 142:
Examples: AUX Input on hardware model CS131 only, left side “pull-down”,
right side “pull-up” configuration ................................................................................. 112
Abbildung 143:
AUX Port Assignment ............................................................................ 112
Abbildung 144:
CS121 WDP auf einem CS121 SC/BSC – Ansicht von links und von hinten
113
Abbildung 145:
CS121 WDP PIN-Verbindung, Draufsicht .............................................. 113
Abbildung 146:
MODBUS - Jumper ................................................................................ 136
Abbildung 147:
CS121 COM2 Settings........................................................................... 137
Abbildung 148:
MODBUS - Cable 112 ........................................................................... 138
Abbildung 149:
SNMP Dienst Eigenschaften .................................................................. 146
Abbildung 150:
Aktivierung SNMP Trap ......................................................................... 147
Abbildung 151:
Management Paket Eigenschaften ........................................................ 147
Abbildung 152:
Select a Monitor Type Fenster ............................................................... 148
Abbildung 153:
General Properties Fenster .................................................................... 149
Abbildung 154:
Configure the trap OIDs to collect Fenster ............................................. 150
Abbildung 155:
Build Event Expression Fenster ............................................................. 150
Abbildung 156:
Configure the trap OIDs to collect Fenster ............................................. 151
Abbildung 157:
Configure Health Fenster ....................................................................... 152
Abbildung 158:
Configure Alerts Fenster ........................................................................ 153
Abbildung 159:
Discovery Method Fenster ..................................................................... 154
Abbildung 160:
Terminal Verbindungseinstellungen ....................................................... 155
Abbildung 161:
HTTP – DHCP Settings via Telnet ......................................................... 155
161
Abbildung 162:
Abbildung 163:
Abbildung 164:
Abbildung 165:
162
“pxout.bat” ............................................................................................. 156
CS121 Konfiguration von einem Relay-Kommando ............................... 157
Raritan Device Settings ......................................................................... 158
Raritan SNMP Settings .......................................................................... 158
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