4 Arbeiten mit Netop Asset Control

4 Arbeiten mit Netop Asset Control
Version 1.0
Kurzanleitung
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Inhalt
Inhalt
1 .................................................................................................2
Netop Asset Control im Überblick
2 .................................................................................................4
Komponenten von Netop Asset Control
3 .................................................................................................6
Installation von Netop Asset Control
4 .................................................................................................7
Arbeiten mit Netop Asset Control
4.1...............................................................................................................8
Konfiguration von Netop Asset Control
4.2
...............................................................................................................10
Übersicht der Computer und Drucker
4.3
...............................................................................................................13
Übersicht der installierten Software
4.4
...............................................................................................................15
Lizenzverwaltung
4.5
...............................................................................................................17
Berichtserstellung
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Netop Asset Control im Überblick
1 Netop Asset Control im Überblick
Netop Asset Control erfasst Informationen über die Hardware und Software in Ihrem
Unternehmensnetzwerk und bietet einen umfassenden Überblick über die Computer, Drucker und
Anwendungen.
Alle Details werden in einem zentralen Manager-Modul dargestellt, das es dem IT-Administrator
erlaubt, Informationen nach Bedarf zu filtern, zu sortieren und zu gruppieren.
Erweiterte Funktionen zur benutzerspezifischen Filterung erlauben die Darstellung genau der
Computer, die in einem bestimmten Kontext relevant sind, beispielsweise der Computer, die im
letzten Jahr angeschafft wurden, oder der Computer, die die Systemvoraussetzungen für die
Installation des Betriebssystems Microsoft Vista erfüllen.
Die Anwendungen auf vernetzten Microsoft Windows-Computern werden automatisch analysiert
und registriert. Dabei werden Informationen über den Hersteller, die Version und den
Installationspfad erfasst. Die automatische Produkterkennung funktioniert zu fast 100 %. Falls
eine Anwendung nicht richtig erkannt wird, können die Informationen manuell ergänzt werden.
Vier verschiedene Kategorien von Produkten unterstützen die Implementierung eines
unternehmensspezifischen Workflows, in dessen Verlauf der IT-Administrator die automatisch
gefundenen Anwendungen überprüft und für die Nutzung innerhalb einer
Unternehmensumgebung freigibt.
Die Daten über die installierten Anwendungen werden mit Informationen über die Lizenzen
verknüpft, die das Unternehmen erworben hat. Dadurch wird es dem IT-Administrator möglich,
die Einhaltung der Lizenzverträge zu dokumentieren.
Netop Asset Control bietet die folgende Möglichkeiten:
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Netop Asset Control im Überblick
· Nachverfolgung installierter Anwendungen
· Überwachung der Anwendungsnutzung
· Verwaltung des Bestands an Softwarelizenzen
· Erstellung von Berichten
· Nutzung benutzerspezifischer Daten zur Nachverfolgung und Organisation von Computern
· Identifikation von Drucken im Netzwerk
· Automatische Überprüfung des gesamten Netzwerks
· Festlegung individueller Einstellungen für die Überprüfung der Client-Computer
· Erstellung einer Bestandsübersicht aller Hardwarekomponenten, einschließlich sämtlicher
Details zu BIOS, RAM, Festplattengröße, verfügbarem Speicherplatz, Grafikkarte,
Seriennummern, Druckern usw.
· Remote-Scan auf Basis bestimmter IP-Bereiche und ohne merkliche Leistungseinbußen auf den
überprüften Client-Computern sowie ohne permanente Installation von Software auf den
überprüften Computern
Wenn in der IT-Umgebung, in der Netop Asset Control installiert ist, noch weitere NetopProdukte genutzt werden, bietet das Kontextmenü in der Computerübersicht von Netop Asset
Control einfachen Zugriff auf Netop Remote Control, Netop Remote Management und
Netop File Manager.
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Komponenten von Netop Asset Control
2 Komponenten von Netop Asset Control
Dies sind die Komponenten für eine vollständige Installation von Netop Asset Control:
Netop Asset
Agent
Netop Asset Agent wird auf allen PCs und Servern installiert, die
regelmäßig überprüft werden sollen.
Hinweis
Netop Asset Agent muss nicht unbedingt auf einem Computer installiert
sein, um diesen in eine Sofortprüfung einzubeziehen. Der Remote-Scan
eines einzelnen Computers auf Basis des Computernamens und des
Remote-Scans von Computern innerhalb eines IP-Bereichs können vom
Manager aus gestartet und durchgeführt werden, ohne irgendwelche
Software zu installieren. Details hierzu finden Sie in der Hilfe zu Netop
Asset Manager.
Netop Asset Agent kann außerdem in ein Anmeldeskript aufgenommen und
somit beim Starten des Computers aktiviert werden.
Der Agent läuft als Dienst und ist für die Benutzer vollständig transparent.
Auch sind auf den Computern keine Leistungseinbußen zu bemerken.
Jeder Agent platziert Erkennungsdaten im Erkennungsdatenordner auf der
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Komponenten von Netop Asset Control
Datenfreigabe. Die Erkennungsdaten werden dann von der Datenfreigabe in
den SQL-Server, den zentralen Datenspeicher, importiert.
Scan Agents laden die Konfigurationseinstellungen, beispielsweise für die
Überprüfungshäufigkeit, von der Datenfreigabe.
SQL-Server
und
Datenfreigabe
Der SQL Server ist der zentrale Datenspeicher und außerdem der Ort, an
dem die Netop Asset Control-Datenbank installiert ist.
Die Datenfreigabe ist eine einfache Ordnerstruktur, in der die von
sämtlichen Agenten gesammelten Daten enthalten sind. Zusätzlich zu den
Erkennungsdaten speichert die Datenfreigabe außerdem die AgentenKonfigurationseinstellungen und die Protokolldateien.
Außerdem enthält die Datenfreigabe die folgenden Netop Asset ControlKomponenten:
· Netop Asset Import – Verwaltung des Datenimports in die Datenbank auf
dem SQL-Server
· Netop Asset Sync – Datensynchronisierung zwischen dem SQL-Server
und dem Active Directory-Server
Die Datenfreigabe muss sich auf demselben Server befinden wie der SQLServer.
Netop Asset
Manager
Netop Asset Manager bildet die Schnittstelle zu den Daten, die von den
Agenten gesammelt wurden.
Der Manager importiert die Erkennungsdaten aus der Netop Asset ControlDatenbank auf dem SQL-Server und stellt Daten über Hard- und Software
zur Verfügung.
Der Manager bildet außerdem die Schnittstelle zur Konfiguration der
Agenten: Die Überprüfungshäufigkeit und weitere Einstellungen des
Agenten werden vom Manager definiert, im Konfigurationsordner
gespeichert und in einem wählbaren Intervall gespeichert.
Active
DirectoryServer
Ein Active Directory-Server (AD-Server) ist für die Ausführung von Netop
Asset nicht erforderlich. Wenn Active Directory jedoch bereits auf einem
oder mehreren Servern im Unternehmen verfügbar ist, kann Netop Asset
Control die Active Directory-Daten verarbeiten und beispielsweise eine
Datenfilterung nach Organisationseinheit durchführen.
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Installation von Netop Asset Control
3 Installation von Netop Asset Control
Die Installation von Netop Asset Control ist unkompliziert: Sie starten auf dem Computer, der als
Netop Asset-Manager dienen soll, das Installationsprogramm und folgen der Anleitung des
Assistenten. Sie müssen lediglich die Programmordner auswählen und angeben, ob das Programm
nur von Ihnen oder auch von anderen benutzt werden soll.
Nach Abschluss der Installation starten Sie den Netop Asset-Manager im Windows-Menü Start
erneut. Beim Öffnen von Netop Asset Manager wird automatisch ein Assistent für die Installation
der übrigen Netop Asset Control-Komponenten und für die erforderliche Konfiguration gestartet.
Der Assistent übernimmt die Installation der Serverkomponenten und Datenbank und sorgt dafür,
dass Netop Asset Manager für die neu installierte Datenbank eingerichtet wird.
Netop Asset Agent ist ein sehr kleines Programm (weniger als 300 KB), das auf den regelmäßig
überprüften Computern installiert wird. Der Agent kann beispielsweise in einem Anmeldeskript an
die Client-Computer verteilt werden. Alternativ dazu können Sie ein anderes Verfahren
einsetzen, das Sie normalerweise zur Verteilung von Software oder Updates im Netzwerk
nutzen. Nach der Verteilung wird Netop Asset Agent als Dienst installiert und ausgeführt. Das
Programm bleibt dabei für die Computerbenutzer vollständig transparent.
Details zur Installation finden Sie im Netop Asset Control-Installationshandbuch.
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Arbeiten mit Netop Asset Control
4 Arbeiten mit Netop Asset Control
Die folgenden Abschnitte vermitteln einen Überblick über die Hauptaufgaben, bei denen Sie
Netop Asset Control unterstützt:
Anpassung von Netop Asset Control
an die unternehmensspezifischen
Anforderungen
Nach Abschluss der Installation ist Netop Asset Control
einsatzbereit, und die Datenerfassung von den ClientComputern beginnt. Die Standardeinstellungen lassen
sich an das Bedarfsprofil des Unternehmens anpassen.
Dies gilt beispielsweise für die Überprüfungshäufigkeit
und die Speicherung von Verlaufsdaten.
Übersicht der Computer und Drucker
Die umfangreiche Computerübersicht erlaubt den
einfachen Zugriff auf Filter- und Sortierfunktionen, die
einen Überblick über genau die Informationen liefern, die
der IT-Administrator benötigt. Zu jedem einzelnen
Computer können alle Details zu Hardware und
installierter Software angezeigt werden.
In der Druckerübersicht sind Netzwerkdrucker sowie
lokale Drucker verzeichnet.
Übersicht der installierten Software
Fast 100 % der Software auf den Client-Computern wird
richtig erkannt und in die Produktübersicht
aufgenommen. Der IT-Administrator kann die Liste auf
geschäftsfremde Produkte überprüfen oder feststellen,
welche Produkte keine Lizenz erfordern.
Verwaltung von Softwarelizenzen
Die Liste der Produkte basiert auf einer Interpretation
der Daten, die vom Agenten während der Überprüfung
gefunden wurden. Die Lizenzliste dagegen ist eine
Datenbank aller Lizenzen, die vom Unternehmen gekauft
wurden. Durch Verknüpfung dieser beiden Datenmengen
lässt sich die Einhaltung von Lizenzbedingungen
überprüfen und dokumentieren. Diese Verknüpfung
geschieht bei der Erstellung einer Lizenz.
Für die Zählung von Lizenzen stehen verschiedene
Varianten zur Auswahl. Fünf davon sind integriert, wobei
zusätzliche Lizenzzählungsmethoden definiert werden
können.
Dokumentation der Nutzung von
Hardware und Software durch
Erstellung von Berichten
Eine Reihe von Standardberichten zeigt, welche Berichte
möglich sind. Die Berichte können von Netop Asset
Manager generiert oder auf einer Website zur Verfügung
gestellt werden, so dass auch Benutzer ohne Netop
Asset Control darauf zugreifen können.
Bei Bedarf lassen sich eigene dynamische Berichte zu
Hardware und Betriebssystemen erstellen. Diese
Berichte können auf vielen verschiedenen Kriterien
basieren, beispielsweise auf Betriebssystem, Hotfix,
Computertyp, RAM und freiem Festplattenspeicher.
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Arbeiten mit Netop Asset Control
Details zu den Verfahrensschritten und zur Arbeit mit Netop Asset Control finden Sie im Netop
Asset Control-Benutzerhandbuch. Das Menü Hilfe bietet ebenfalls Unterstützung zum
Produkt.
4.1 Konfiguration von Netop Asset Control
Zu den Parametern, die Sie mit größter Wahrscheinlichkeit an Ihren Bedarf anpassen werden,
gehören die Einstellungen für die Agentenkomponente, die die Client-Computer überprüft.
· Klicken Sie im Menü Extras auf Optionen und dann auf Scan Agent.
Die Dateitypen, die in die
Produkterkennung einbezogen
werden sollen, können festgelegt
werden. Standardmäßig wird nach .
exe-Dateien gesucht. Zur
Beschleunigung des Vorgangs
können bestimmte Ordner
ausgeschlossen werden, etwa der
Papierkorb oder der Ordner, in dem
das Betriebssystem installiert ist.
Ebenso lassen sich bestimmte
Dateitypen ausschließen.
Die Häufigkeit, mit der die Agenten auf den Client-Computern ausgeführt werden und
Ergebnisdaten an den Manager übergeben, kann ebenfalls konfiguriert werden.
· Klicken Sie im Menü Extras auf Optionen und dann auf Intervalle.
Die Überprüfungshäufigkeit kann in
Minuten, Stunden oder Tagen
festgelegt werden. Normalerweise
werden Computer täglich
überprüft.
Zählen von Produktinstallationen.
Ein weiterer Parameter, dessen Einstellung Sie überprüfen, aber nicht unbedingt ändern werden,
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Arbeiten mit Netop Asset Control
ist die Methode, mit der Netop Asset Control die Produktinstallationen zählt. Das
Lizenzierungsschema eines Produkts ist normalerweise in jedem Lizenzvertrag anders geregelt.
Die Produktzählung muss daher mit den Lizenzbedingungen übereinstimmen. Netop Asset Control
kann alle Computer überprüfen, auf denen das Betriebssystem Microsoft Windows läuft,
einschließlich Server und Laptops.
Die Anzahl der Installationen eines bestimmten Produkts kann mit verschiedenen Methoden
gezählt werden:
Pro Computer
Die Gesamtzahl der Produktinstallationen auf allen Computern
Pro Windows-Installation
Die Gesamtzahl der Produktinstallationen auf allen Computern.
Wenn sich auf einem Computer mehrere Windows-Installationen
befinden und das Produkt unter jeder davon installiert ist, wird das
Produkt mehrfach gezählt.
Pro Benutzer
Die Gesamtzahl der Produktinstallationen. Wenn allerdings mehrere
Computer von demselben Benutzer verwendet werden, zählen
mehrere Produktinstallationen als eine Installation.
Gleichzeitige Verwendung
Die Gesamtzahl der Produktinstallationen, die gleichzeitig genutzt
werden. Diese Variante eignet sich für Produkte, die beliebig oft
installiert werden können, jedoch nur von einer bestimmten Anzahl
von Benutzern gleichzeitig verwendet werden dürfen.
Gleichzeitige Verwendung
pro Windows-Installation
Die Gesamtzahl der Produktinstallationen, die pro WindowsInstallation gleichzeitig genutzt werden.
Für jede Lizenz, die in Netop Asset Control erstellt wird, muss eine dieser fünf
Produktzählungsmethoden ausgewählt werden. Wenn keine der fünf Methoden die Bedingungen
eines Lizenzvertrags erfüllt, kann ein neuer Lizenztyp definiert werden. Diese könnte
beispielsweise ein Lizenztyp sein, der auf dem vorhandenen Typ Pro Windows-Installation,
basiert, jedoch die Computer ausschließt, die von Mitarbeitern in der
Qualitätssicherungsabteilung genutzt werden. Damit ließe sich die Klausel eines Lizenzvertrags
erfüllen, dass Installationen, die nicht für primäre geschäftliche Zwecke vorgesehen sind, keine
Lizenz erfordern.
Ein neuer Lizenztyp wird in demselben Dialogfeld definiert, in dem auch die vordefinierten Typen
zur Auswahl stehen:
1. Klicken Sie im MenüExtras auf Optionen und dann auf Lizenztypen.
2. Klicken Sie im Dialogfeld Optionen auf die Schaltfläche Hinzufügen.
3. Geben Sie einen geeigneten Namen und eine Beschreibung ein, wählen Sie die zugrunde
liegende Zählmethode und dann den Filter, mit dem alle Mitarbeiter der
Qualitätssicherungsabteilung ausgewählt werden.
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Arbeiten mit Netop Asset Control
Eine eigene Ansicht ist ein
benutzerdefinierter Filter.
Benutzerdefinierte Filter können zur
Selektion von Daten aus dem gesamten,
übergreifenden Bestand von Informationen
zu Hardware, Software und Druckern
erstellt werden:
Weitere Details zu den Konfigurationsoptionen finden Sie im Abschnitt "Konfiguration von Netop
Asset Manager" im Benutzerhandbuch zu Netop Asset Control.
4.2 Übersicht der Computer und Drucker
Öffnen Sie den Knoten Computer, um festzulegen, wie die Computer im Netzwerk dargestellt
werden sollen. Die Standardfilter gestatten die Strukturierung der Computer nach
Organisationseinheit in Active Directory, nach Computerhersteller, nach IP-Adresse oder
benutzerdefinierten Datenfeldern.
· Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Knoten Computer und dann auf das
gewünschte Filterkriterium:
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Arbeiten mit Netop Asset Control
Die Darstellung basiert auf den Informationen in der SQL-Datenbank. Für die Filterung nach
Organisationseinheit in AD synchronisiert sich die SQL-Datenbank in konfigurierbaren
Zeitabständen mit Active Directory.
Sortieren von Computerinformationen in der Übersichtsdarstellung
Die Computerinformationen in der Übersicht lassen sich sortieren. Außerdem können die
Spaltenfolge angepasst und die Informationsdetails modifiziert werden.
1. Klicken Sie im Menü Ansicht auf Spalten
anzeigen.
2. Wählen Sie im Dialogfeld Details auswählen die
Details aus der Liste, die angezeigt werden sollen.
Mit den Schaltflächen Nach oben und Nach unten
kann die Spaltenfolge verändert werden. Mit dem
Feld für die Breite wird die Spaltenbreite angepasst.
Alternativ dazu können die Spaltenfolge, die
Spaltenbreite und die Sortierrichtung auch direkt im
Spaltenkopf geändert werden.
Detaillierte Informationen zu allen Computern
· Zur Anzeige aller Details über einen Computer klicken Sie mit der rechten Maustaste in die
betreffende Zeile und dann auf Details.
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Arbeiten mit Netop Asset Control
Erstellung und Nutzung von eigenen Ansichten
Eine eigene Ansicht ist ein benutzerdefinierter Filter, mit dem exakt die Computer für die Anzeige
ausgewählt werden können, die in einem bestimmten Kontext relevant sind. Beispiele:
· Computer, die von den Mitarbeitern in der Qualitätssicherungsabteilung genutzt werden
· Computer von Mitarbeitern, die das Unternehmen verlassen haben
· Computer, die innerhalb des letzten Jahres angeschafft wurden
· Computer mit weniger als 512 MB RAM
· Computer, die die Systemvoraussetzungen des Betriebssystems Microsoft Vista erfüllen
· Computer, die älter als zwei Jahre sind
Eigene Ansichten dienen zur Filterung der gesamten Computerliste als Basis für Berichte sowie
zur Definition von Lizenzen und Zählverfahren.
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Arbeiten mit Netop Asset Control
Nachdem eine eigene Ansicht definiert wurde, kann diese als Basis für neue eigene Ansichten
verwendet werden. Beispielsweise könnten die beiden eigenen Ansichten
· Computer mit einer CPU-Taktrate unter 2 GHz und weniger als 512 MB RAM
· Computer mit dem Betriebssystem Windows XP und deren Name mit "ENTW" beginnt
kombiniert werden, um herauszufinden, ob sich in der Entwicklungsabteilung langsame Computer
mit Windows XP befinden. Voraussetzung ist natürlich, dass die Computernamen in der Abteilung
konsequent mit "ENTW" beginnen.
Übersicht aller Drucker im Netzwerk
Klicken Sie auf den Knoten Drucker, um eine Übersicht aller Drucker im Netzwerk zu erhalten.
Druckerinformationen basieren auf den Druckertreibern, die auf dem Computer installiert sind.
Netop Asset Control leitet Marke und Modell des physischen Geräts aus den installierten
Druckertreibern ab. Wenn für dasselbe physische Gerät verschiedene Treiber vorhanden sind,
werden Marke und Modell aus dem Treiber übernommen, der am häufigsten verwendet wird.
Ein Drucker wird eindeutig über die jeweilige Kombination von Host und Port identifiziert.
4.3 Übersicht der installierten Software
Klicken Sie auf den Knoten Produkte, um eine Liste der installierten Softwareprodukte zu
erhalten, die bei der Überprüfung der Client-Computer gefunden wurden.
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Arbeiten mit Netop Asset Control
Netop Asset Control sucht auf den Client-Computern nach Software-Informationen, wertet
diese Informationen aus und erstellt eine Liste der erkannten Produkte. Bei der ersten
Überprüfung werden alle Produkte aufgelistet. Wenn bei nachfolgenden Überprüfungen
zusätzliche Installationen vorhandener Produkte gefunden werden, wird die Produktanzahl
aktualisiert. Werden neue Produkte gefunden, wird das Produkt in die Liste aufgenommen und
der Zähler aktualisiert.
Produkte genehmigen
Neue Produkte erhalten zunächst den Status Bereit zur Genehmigung. Dies signalisiert, dass
ein Produkt erkannt wurde und dass noch nicht festgelegt ist, ob diese Produkt vom
Unternehmen genehmigt wurde und verwendet wird. Der Systemadministrator oder der ITBeauftragte hat die Aufgabe, die Produktlizenzen zu überprüfen und zu ermitteln, ob das Produkt
zu denen gehört, für die das Unternehmen eine Lizenz zur Installation und Nutzung besitzt. Der
nächste Schritt besteht darin, die Produkte in der Liste Bereit zur Genehmigung zu
überprüfen und als genehmigt oder nicht genehmigt zu kennzeichnen.
· Wählen Sie in der Liste Bereit zur Genehmigung eines oder mehrere Produkte aus, klicken
Sie mit der rechten Maustaste darauf, und wählen Sie unter Status die Option Genehmigt
bzw. Nicht genehmigt.
Wenn ein Produkt genehmigt wurde, verbleibt es in der Kategorie Genehmigt. Der Produktzähler
wird nur dann erhöht, wenn später zusätzliche Installationen gefunden werden.
Je nach Art des Softwareprodukts und abhängig von den Lizenzierungsvoraussetzungen können
Produkte auch in der Liste Genehmigt (keine Lizenz erforderlich) anstatt in der Liste
Genehmigt platziert werden. Produkte in der Liste Genehmigt (keine Lizenz erforderlich)
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Arbeiten mit Netop Asset Control
sind typischerweise Freeware-Produkte, für die keine Lizenz erforderlich ist (z. B. Messenger,
Skype oder Acrobat Reader).
Wenn das Unternehmen keine Lizenz für ein Produkt besitzt, setzt der Systemadministrator den
Status auf Nicht genehmigt. Zusätzlich ermittelt der Systemadministrator, ob das Produkt für
das Unternehmen von Nutzen ist und entscheidet, ob eine Lizenz erworben wird, damit das
Produkt genehmigt werden kann. Alternativ dazu kann der Systemadministrator mithilfe der
Liste Computer die Computer und Benutzer identifizieren, die die betreffenden Produkte
verwenden, und die Benutzer auffordern, die nicht genehmigte Software zu entfernen.
Grundsätzlich erfordert die Liste Nicht genehmigt die eine oder andere Maßnahme.
4.4 Lizenzverwaltung
Klicken Sie auf den Knoten Lizenzverwaltung, um eine vollständige Liste der Lizenzen
anzuzeigen, und zwar unabhängig von dem Vertrag, unter dem diese erworben wurden.
Die Knoten Hersteller, Lieferanten und
Verträge bilden eine nicht-hierarchische
Datenbank. Die Knoten ermöglichen
unterschiedliche Ansichten der Lizenzen:
Wenn Sie beispielsweise die Knoten unter
Lieferanten erweitern, wird eine Liste der
Lizenzen angezeigt, die vom ausgewählten
Lieferanten stammen.
Sortieren von Lizenzinformationen in der Übersichtsdarstellung
Ebenso wie die Computerinformationen lassen sich auch die Lizenzinformationen in der Übersicht
sortieren. Außerdem können die Spaltenfolge angepasst und die Informationsdetails modifiziert
werden.
1. Klicken Sie im Menü Ansicht auf Spalten
anzeigen.
2. Wählen Sie im Dialogfeld Details auswählen die
Details aus der Liste, die angezeigt werden sollen.
Mit den Schaltflächen Nach oben und Nach unten
kann die Spaltenfolge verändert werden. Mit dem
Feld für die Breite wird die Spaltenbreite angepasst.
Alternativ dazu können die Spaltenfolge, die
Spaltenbreite und die Sortierrichtung auch direkt im
Spaltenkopf geändert werden.
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Arbeiten mit Netop Asset Control
Erstellen einer neuen Lizenz
Zu jeder Lizenz gehören ein Name und eine Reihe von Parametern, beispielsweise die Anzahl der
Lizenzen, der Preis, das Kaufdatum und das Ablaufdatum.
Die Erstellung neuer Lizenzen gestaltet sich am einfachsten, wenn die Client-Computer
mindestens einmal überprüft wurden. Bei der Überprüfung der Client-Computern wird unter
anderem eine Liste der erfassten Produkte erstellt. Diese kann dazu verwendet werden, die
Lizenz einem erfassten Produkt zuzuordnen.
Voraussetzung für die Erstellung einer Lizenz ist außerdem ein Vertrag. Jeder Lizenz muss ein
vorhandener Vertrag zugrunde liegen. Ein Vertrag kann die Basis für mehrere Lizenzen sein.
Ein Vertrag enthält immer die folgenden Informationen:
· Das Software-Unternehmen, das das Produkt entwickelt hat: der Hersteller – beispielsweise
Microsoft Corporation.
· Das Software-Unternehmen, das das Produkt verkauft hat: der Lieferant – beispielsweise
buycheapsoftware.com
So erstellen Sie eine neue Lizenz:
1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Knoten Lizenzverwaltung und dann auf
Neue Lizenz.
2. Wählen Sie auf der Registerkarte Allgemein einen Vertrag aus, und geben Sie einen
aussagekräftigen Namen für die Lizenz ein. Geben Sie außerdem ein, wie viele Lizenzen
durch den Vertrag abgedeckt sind, und wählen Sie ein Kaufdatum aus.
Die übrigen Felder auf der Registerkarte Allgemein sind optional. Deren Nutzung hängt in der
Regel von der unternehmensspezifischen Systemumgebung ab.
3. Wählen Sie auf der Registerkarte Lizenzierte Produkte das Produkt aus, für das die Lizenz
erworben wurde.
4. Wählen Sie auf der Registerkarte Lizenzanzahl einen Lizenztyp aus. Damit legen Sie fest,
wie Lizenzen gezählt werden. Wie im Abschnitt Konfiguration von Netop Asset Control
16
Arbeiten mit Netop Asset Control
erwähnt, stehen fünf integrierte Zählmethoden zur Verfügung, wobei zusätzliche
Lizenzzählungsmethoden definiert werden können.
4.5 Berichtserstellung
Netop Asset Control bietet eine Reihe von Standardberichten als Beispiele dafür, welche
Berichte möglich sind.
Nicht verwendete
Software
Eine Liste der Softwareprodukte, die installiert wurden, jedoch nicht
verwendet werden (= nicht gestartet wurden). Die Liste enthält
Informationen zur Softwareversion sowie die Namen der Computer,
auf denen die Software installiert ist.
Lizenzeinhaltung
Eine Liste der Lizenzen, die im System vorhanden sind. Zu jeder
Lizenz sind folgende Informationen enthalten:
· Anzahl der erworbenen Lizenzen.
· Die Anzahl der tatsächlichen Produktinstallationen.
· Die Anzahl der Lizenzen, die noch für Produktinstallationen genutzt
werden können. Diese Zahl kann negativ sein und signalisiert damit,
dass mehr Produktinstallationen durchgeführt wurden, als die Anzahl
der Lizenzen eigentlich zulässt.
· Das Datum, an dem die Client-Computer das letzte Mal überprüft
wurden, und die die aktualisierte Anzahl der tatsächlichen
Produktinstallationen.
Hardwarebestand
Eine Liste der Computer mit folgenden Details:
· Computername.
· Der Benutzer, der sich zuletzt angemeldet hat.
· Universally Unique Identifier (Eine 128-Bit-Zahl zur eindeutigen
Identifikation des Computers) (UUID) des Computers.
· Version des Basic Input Operating System (BIOS).
· Daten zur Central Processing Unit (CPU).
· CPU-Geschwindigkeit.
· Speichergröße in MB.
· Anzahl ungenutzter Speichersteckplätze.
· Typ der Netzwerkkarte.
· Typ der Grafikkarte.
· Festplattengröße in Byte.
· Computerseriennummer.
· Monitor-Seriennummer.
· Betriebssystem.
Standardmäßig basieren diese Berichte auf allen gegenwärtig verfügbaren Daten. Zur Filterung
der Daten erstellen Sie eine geeignete eigene Ansicht zur Identifizierung der relevanten
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Arbeiten mit Netop Asset Control
Computer und wählen bei der Generierung eines Berichts diese eigene Ansicht aus.
Beispiele
· Ein nach Abteilungen gegliederter Hardware-Bestandsbericht ist zum Beispiel hilfreich, wenn
Hardware-Updates geplant sind. Die gesammelten Daten könnten dann nach Abteilungen
gefiltert werden.
· In einem Unternehmen mit mehreren, geographischen verteilten Standorten könnte ein Bericht
hilfreich sein, in dem die Software verzeichnet ist, die an den einzelnen Standorten nicht
verwendet wird. Die gesammelten Daten könnten dann nach Kostenstelle oder Abteilung
gefiltert werden.
Per Voreinstellung schließt der Berichtszeitraum den jeweils aktuellen Tag ein. Wenn Sie ein
anderes Datumsintervall wünschen, wählen Sie ein Startdatum und ein Enddatum aus. Die
Filterung nach Datumsintervallen könnte beispielsweise bei der Analyse von Anschaffungsplänen
für Hardware und Software hilfreich sein, oder um ein Geschäftsjahr zu erfassen oder die
Lizenzeinhaltung innerhalb eines bestimmten Zeitraums zu dokumentieren.
Möglichkeiten zur Veröffentlichung eines Berichts
Die Berichte können in Netop Asset Manager generiert, angezeigt und gespeichert werden.
Verfügbare Ausgabeformate sind pdf, xls und csv.
Für Benutzer wie beispielsweise den CFO oder den Finanzleiter, die Netop Asset Control nicht
täglich benutzen, aber dennoch an den von Netop Asset Control gesammelten Daten interessiert
sind, können innerhalb kürzester Zeit Berichte erstellt und auf einer Intranet-Site des
Unternehmens veröffentlicht werden. Hierzu wird ein Link zu dem Server gesetzt, auf dem die
Berichte generiert und gespeichert werden.
Erstellung eigener Berichte
Mithilfe von eigenen Ansichten lassen sich praktisch alle Daten aus Netop Asset Control
extrahieren, in das Format CSV exportieren und dann beispielsweise in Excel präsentieren.
Eigene Ansichten sind mit erweiterten Filtern vergleichbar, denn nachdem eine eigene Ansicht
definiert wurde, kann diese als Basis für neue eigene Ansichten verwendet werden.
Die eigenen Ansichten in Netop Asset Control sind Beispiele für die Berichte, die mit den eigenen
Ansichten erstellt werden können:
· Computer, auf denen sich Video- oder Musikdateien befinden, die auf der Festplatte mehr als
X MB belegen.
· Computer, die nicht auf Windows Vista aktualisiert werden können.
· Computer mit einer langsamen CPU und wenig Arbeitsspeicher (RAM).
· Computer, die von den Mitarbeitern in einer bestimmten Abteilung genutzt werden.
Zur Definition von eigenen Ansichten werden zunächst ein oder mehrere Kriterien aus einer Liste
ausgewählt. Anschließend wird festgelegt, ob eines oder alle Kriterien erfüllt sein müssen.
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