Agilent ChemStation für CE Systeme

Agilent ChemStation für CE Systeme
Agilent ChemStation für
CE Systeme
Installation und Betrieb
Installing ChemStation für CE Systeme
Agilent Technologies
Hinweise
© Agilent Technologies, Inc. 1994,
1995 - 2007
Die Vervielfältigung, elektronische
Speicherung, Anpassung oder Übersetzung dieses Handbuchs ist gemäß
den Bestimmungen des Urheberrechtsgesetzes ohne vorherige schriftliche Genehmigung durch Agilent
Technologies verboten.
Microsoft ® - Microsoft is a U.S. registered trademark of Microsoft Corporation.
Handbuch-Teilenummer
G2172-92022
Ausgabe
02/2007
Gedruckt in Deutschland
Agilent Technologies
Hewlett-Packard-Strasse 8
76337 Waldbronn, Germany
Softwareversion
Dieses Handbuch bezieht sich auf die
Version B.03.0x der Agilent ChemStation-Software für CE-Systeme.
Gewährleistung
Agilent Technologies behält sich
vor, die in diesem Handbuch
enthaltenen Informationen jederzeit
ohne Vorankündigung zu ändern.
Agilent Technologies übernimmt
keinerlei Gewährleistung für die in
diesem Handbuch enthaltenen Informationen, insbesondere nicht für
deren Eignung oder Tauglichkeit für
einen bestimmten Zweck. Agilent
Technologies übernimmt keine Haftung für Fehler, die in diesem Handbuch enthalten sind, und für zufällige
Schäden oder Folgeschäden im
Zusammenhang mit der Lieferung,
Ingebrauchnahme oder Benutzung
dieses Handbuchs. Falls zwischen
Agilent und dem Benutzer eine
schriftliche Vereinbarung mit abweichenden Gewährleistungs- bedingungen hinsichtlich der in diesem
Dokument enthaltenen Informationen
existiert, so gelten diese schriftlich
vereinbarten Bedingungen.
Technologielizenzen
Die in diesem Dokument beschriebene Hardware und/oder Software
wird/werden unter einer Lizenz geliefert und dürfen nur entsprechend
den Lizenzbedingungen genutzt oder
kopiert werden.
Nutzungsbeschränkungen
Wenn Software für den Gebrauch
durch die US-Regierung bestimmt ist,
wird sie als „kommerzielle Computer-Software“ gemäß der Definition in
DFAR 252.227-7014 (Juni 1955), als
„kommerzielle Komponente“ gemäß
der Definition in FAR 2.101(a), als
„nutzungsbeschränkte Computer-Software“ gemäß der Definition in
FAR 52.227-19 (Juni 1987) (oder
einer vergleichbaren Agentur- oder
Vertragsregelung) ausgeliefert und
lizensiert. Nutzung, Vervielfältigung
oder Weitergabe von Software unterliegt den standardmäßigen Bestimmungen für kommerzielle Lizenzen
von Agilent Technologies. US-Regierung und -Behörden (außer Verteidigungsministerium) erhalten keine
Rechte, die über die Rechte an „nutzungsbeschränkter Computer-Software“ gemäß FAR 52.227-19(c)(1-2)
(Juni 1987) hinausgehen. Zur
US-Regierung zählende Benutzer
erhalten keine Rechte, die über die
Rechte an „nutzungsbeschränkter
Computer-Software“ gemäß
FAR 52.227-14 (Juni 1987) oder
DFAR 252.227-7015 (b)(2) (November 1995) hinausgehen, soweit in
irgendwelchen technischen Daten
anwendbar.
Sicherheitshinweise
VORSICHT
Ein VORSICHT-Hinweis macht auf
Arbeitsweisen, Anwendungen
o.ä.aufmerksam, die bei falscher
Ausführung zur Beschädigung
des Produkts oder zum Verlust wichtiger Daten führen können. Wenn
eine Prozedur mit dem Hinweis VORSICHT gekennzeichnet ist, dürfen Sie
erst fortfahren, wenn Sie alle angeführten Bedingungen verstanden
haben und diese erfüllt sind.
WARNUNG
Ein WARNUNG-Hinweis macht auf
Arbeitsweisen, Anwendungen o. ä.
aufmerksam, die bei falscher Ausführung zu Personenschäden, u. U.
mit Todesfolge, führen können.
Wenn eine Prozedur mit dem Hinweis WARNUNG gekennzeichnet
ist, dürfen Sie erst fortfahren, wenn
Sie alle angeführten Bedingungen
verstanden haben und diese erfüllt
sind..
Installing ChemStation für CE Systeme
Contents
Contents
1
Agilent ChemStation installieren
9
Vorgehensweise
10
Was ist erforderlich?
11
Inhalt der beiden CD-ROMs für die Agilent ChemStation
13
Agilent ChemStation-Module
13
Dienstprogramm zur Überprüfung der korrekten Installation
13
I/O-Bibliotheken für die Agilent 82350 A/B GPIB-Schnittstelle und die 82357A
USB-GPIB-Schnittstelle
14
BootP-Dienst
15
Produktdokumentation für die Agilent ChemStation
15
Welche Informationen findet man wo in der Produktdokumentation?
15
Wie werden aufgabenbezogene Informationen bereitgestellt?
16
Wo finde ich eine Beschreibung der Befehle und der Datenstruktur für die
Agilent ChemStation?
16
Wie erfahre ich nach der Aktualisierung von einer früheren Version, welche
Funktionen sich geändert haben?
16
Agilent ChemStation-Produktstruktur
18
Zusatzmodule für die Auswertung von Daten
18
Installation der Agilent ChemStation
20
Überblick
20
Vorgehensweise
20
Deinstallation der Agilent ChemStation
28
2
Konfigurieren der Analyseninstrumente
31
Ein Agilent CE-Instrument an den Agilent ChemStation-Computer anschließen (mit
GPIB)
32
Ein Agilent CE-Instrument an den Agilent ChemStation-Computer anschließen (mit
USB-GPIB-Schnittstelle)
33
Standard-GPIB-Adressen
34
Anschluss eines Agilent 1946/1956 MSD
34
Installing ChemStation für CE Systeme
3
Contents
3
Agilent ChemStation Configuration Editor verwenden
Das Agilent CE-Instrument konfigurieren
Konfigurieren der Pfadeinstellungen
Die Agilent ChemStation erstmalig starten
35
35
36
38
Agilent ChemStation testen
39
Überprüfung der Agilent ChemStation-Installation
40
Überblick
40
Qualifizierung der Installation
40
Agilent ChemStation-Dienstprogramm "Installation Verification" hinzufügen 41
Agilent ChemStation-Dienstprogramm "Installation Qualification" ausführen 41
Ergebnisse des Agilent ChemStation IQ-Dienstprogramms
42
Referenzdatei für die Installationsüberprüfung einer angepassten Installation
erstellen
44
Qualifizierung des Betriebs: Agilent ChemStation Verification Test
46
Überblick
46
Dienstprogramm "Verification Test" ausführen
46
Akzeptanzkriterien
47
4
Installationsdetails
49
GPIB und USB-GPIB-Kommunikation
50
Instrumenten-Kompatibilitätsmatrix
50
Agilent 82350 GPIB-Schnittstellenkarte
51
Installation der GPIB-Schnittstellenkarte im Computer
51
Verkabelung der GPIB-Karte
52
Konfiguration der Agilent 82350 GPIB-Schnittstellentreiber
54
GPIB-Kartenkonfiguration mit der Agilent ChemStation
60
Installation und Konfiguration des Agilent 82357 USB-GPIB-Schnittstellentreibers
unter Windows XP Professional
61
Hardware-Details für Agilent ChemStation-PCs
75
Minimale PC-Hardwareanforderungen für die Agilent ChemStation
75
Computer anderer Hersteller
76
Drucker für die Agilent ChemStation
77
Betriebssystem-Voraussetzungen
79
4
Installing ChemStation für CE Systeme
Contents
5
Die CE-MS-Zusatzsoftware und zugehörige Schnittstellenelemente installieren
und konfigurieren
81
Die CE-MS-Zusatzsoftware installieren
Installation der LAN-Kommunikation für das Agilent MSD
Installation von TCP/IP auf einem Windows XP System
Installation des Agilent BootP-Dienstprogramms
LAN-Client konfigurieren
1946/1956/6100-System konfigurieren
Anschluss des 1946B/1946C/1946D/1956A/1956B MSD oder des
6110A/6120A/6130A/6140A MS
Konfiguration des 1946/1956 MSD oder 6100 MS
Verwendung des Agilent BootP-Diensts
Was ist der Agilent BootP-Dienst?
Adressen
Verwendung des Agilent BootP-Dienstprogramms
Konfigurierung des Agilent-BootP-Dienstprogramms
Ermittlung der MAC-Adresse
Verwendung des Start-Managers
Konfiguration des Agilent BootP-Dienstes
Konfigurieren der G1369A LAN-Karte mittels BootP
Die HOSTS-Datei bearbeiten
Agilent ChemStation starten
CE-MS-Zusatzsoftware deinstallieren
Fehlerbehebung bei der LAN-Kommunikation
Überprüfen Sie, ob die IP-Adresse korrekt ist
Im Instrumenten-Logbuch findet sich häufig der Eintrag "Buffer Overrun"
(Pufferüberlauf)
Installing ChemStation für CE Systeme
82
84
84
86
88
91
91
91
94
94
95
95
96
96
98
99
101
104
105
107
109
109
110
5
Contents
6
Fehlerbehebung
111
Software-Startprobleme
113
Es muss ein Online-Core gekauft werden, um zusätzliche Module zu installieren
113
Die Agilent ChemStation kann in Ihrem System nicht gefunden werden. Vor der
Installation eines Instruments muss die Agilent ChemStation installiert werden
113
Die Agilent ChemStation Online-Sitzung beendet die Startroutine nicht
114
Angabe im Abschnitt [PCS…] der CHEMSTATION.INI nicht gültig oder Datei
existiert nicht
116
Allgemeine Schutzverletzung in Modul...
118
Probleme beim Drucken
120
Der Druck-Spooler der Agilent ChemStation stürzt nach Auftreten eines Fehlers
ab
120
Drucken in Multiinstrumenten-Konfigurationen
120
Wiederherstellung nach Abbruch eines Druckvorgangs
121
Druckermeldungen
122
Probleme mit dem Computer
125
Gelegentliche Aufhänger
125
Während einer Online-Sitzung stürzt das System ab
125
Datei kann nicht erstellt werden…
125
Langsamer Zugriff auf die Festplatte oder die Aktivitäts-LED der Festplatte
flackert ständig
126
Die Leistungsfähigkeit der Agilent ChemStation lässt mit der Zeit nach
126
Arbeiten mit dem Dienstprogramm WinDebug
127
Was kann das Dienstprogramm WinDebug?
127
WinDebug in Windows XP
127
Sammeln von Systeminformationen
130
Sammeln von Systeminformationen unter Windows XP
130
7
6
Versionsüberblick – Vorherige ChemStation-Versionen A/B
131
Einleitung
132
Installing ChemStation für CE Systeme
Contents
8
Agilent ChemStation-Versionszyklus A.x.x
Agilent ChemStation A.03.0x
Agilent ChemStation A.04.0x
Agilent ChemStation A.05.0x
Agilent ChemStation A.06.0x
Agilent ChemStation A.07.0x
Agilent ChemStation A.08.0x
Agilent ChemStation A.09.0x
Agilent ChemStation A.10.0x
Agilent ChemStation-Versionszyklus B.x.x
Agilent ChemStation B.01.0x
133
133
133
135
135
136
136
137
137
138
138
Konzepte des CE-Moduls
139
Spezifische CE Agilent ChemStation-Funktionen in der Ansicht "Method and Run
Control" (Methoden- und Analysenlaufsteuerung)
140
Tabelle "Vial" (Probenflasche)
140
Tabelle "Method Conflict" (Methodenkonflikt)
141
Tabelle "Sequence Conflict" (Sequenzkonflikt)
142
Methodensimulation
142
Peakspitzentyp
144
Kalibriertabellen
145
Standardkalibrierung
145
Kalibrierung des Protein-Molekulargewichts
146
Kalibrierung des DNA Basenpaars
146
Kalibrierung der Kapillar-Isoelektrischen Fokussierung
147
Auf Migrationszeit basierende Kalibrierungen in einer Sequenz verwenden 147
Reportstile für auf Migrationszeit basierende Kalibrierungen
147
Kalibrierung unter Verwendung der Mobilitätskorrektur
148
Berechnungen der effektiven Mobilität
149
Berechnungen der relativen Mobilität
152
Spezielle Reportstile für die Kapillarelektrophorese
154
Korrigierte Peakflächen
155
Systemeignungstest für die Kapillarelektrophorese
156
Kapazitätsfaktor k’
156
Installing ChemStation für CE Systeme
7
Contents
9
8
CE-MSD
Untergrundsubtraktion
Methoden-Unterverzeichnisse für unterschiedliche CE-Modi
157
157
158
Ergänzende Informationen
159
Konventionen für Versionsnummern der Agilent ChemStation
Kundensupport bei Agilent Technologies
Beim Agilent Technologies LSCA Center zur Kundenunterstützung anrufen
160
161
162
Installing ChemStation für CE Systeme
Installing ChemStation für CE Systeme
Installation und Betrieb
1 Agilent ChemStation installieren
Vorgehensweise
10
Was ist erforderlich?
11
Inhalt der beiden CD-ROMs für die Agilent ChemStation
13
Agilent ChemStation-Module
13
Dienstprogramm zur Überprüfung der korrekten Installation
13
I/O-Bibliotheken für die Agilent 82350 A/B GPIB-Schnittstelle
und die 82357A USB-GPIB-Schnittstelle
14
BootP-Dienst
15
Produktdokumentation für die Agilent ChemStation
15
Welche Informationen findet man wo in der
Produktdokumentation?
15
Wie werden aufgabenbezogene Informationen bereitgestellt? 16
Wo finde ich eine Beschreibung der Befehle und der
Datenstruktur für die Agilent ChemStation?
16
Wie erfahre ich nach der Aktualisierung von einer früheren
Version, welche Funktionen sich geändert haben?
16
Agilent ChemStation-Produktstruktur
Zusatzmodule für die Auswertung von Daten
Installation der Agilent ChemStation
18
18
20
Überblick
20
Vorgehensweise
20
Deinstallation der Agilent ChemStation
Agilent Technologies
28
9
1
Agilent ChemStation installieren
Vorgehensweise
Vorgehensweise
Um eine erfolgreiche Installation der Agilent ChemStation sowie der
analytischen Instrumente zu gewährleisten, ist es ratsam, die folgenden
detaillierten Anweisungen zu befolgen.
1 Überprüfen Sie die in „Was ist erforderlich?“ auf Seite 11 beschriebenen
Voraussetzungen in Bezug auf den Computer und das Betriebssystem.
2 Installieren Sie die Agilent ChemStation-Software, wie unter beschrieben.
3 Installieren und konfigurieren Sie die Treiber für die GPIB- oder
USB-GPIB-Kommunikation, wie unter „Installationsdetails“ auf Seite 49
beschrieben.
4 Installieren Sie die analytischen Instrumente wie in „Konfigurieren der
Analyseninstrumente“ auf Seite 31 beschrieben
5 Für CE-MS sind außerdem folgende zusätzliche Schritte erforderlich:
• Installation der CE-MSD-Zusatzsoftware
• Installation von TCP/IP und des Agilent BootP-Diensts
• Konfiguration des LAN-Clients und des BootP-Managers
• Konfiguration des MSD-Geräts
• Bearbeitung der Hosts-Datei
Alle erforderlichen Schritte werden unter „Die CE-MS-Zusatzsoftware und
zugehörige Schnittstellenelemente installieren und konfigurieren“ auf Seite 81
detailliert beschrieben.
6 Prüfen Sie die Installation wie in beschrieben.
HINWEIS
10
Detaillierte Anweisungen für die Aktualisierung einer älteren ChemStation-Version auf die
Version B.03.xx finden Sie im Upgrade Preparation Guide for Agilent ChemStation. Die
Dokumentation steht sowohl in gedruckter Form als auch als PDF-Datei im Verzeichnis
"Manuals" der ChemStation CD-ROM "CD 2 - Benutzerdokumentation und Zubehör" zur
Verfügung.
Installing ChemStation für CE Systeme
Agilent ChemStation installieren
Was ist erforderlich?
1
Was ist erforderlich?
Folgende Software- und Hardware-Mindestanforderungen müssen zum
Ausführen der Agilent ChemStation-Software erfüllt sein (weitere
Informationen hierzu finden Sie unter „Hardware-Details für
Agilent ChemStation-PCs“ auf Seite 75):
• Microsoft Windows XP (Service Pack 2)
HINWEIS
Die ChemStation-Version B.03.01 wird nur unter Windows XP Professional unterstützt.
In diesem Kapitel werden die Hardware und das Betriebssystem beschrieben,
die für eine erfolgreiche Installation und einen einwandfreien Betrieb der
Agilent ChemStation erforderlich sind.
• Für die Agilent ChemStation B.03.0x (und höher) wird ein PC mit einem
Intel Pentium IV-Prozessor mit mindestens 1,5 MHz benötigt. Bei der
Verwendung einer GPIB-Schnittstellenkarte wird ein freier PCI-Steckplatz
benötigt. Wenn Sie für die analytischen Geräte eine LAN-Verbindung
verwenden, benötigen Sie eine LAN-Schnittstellenkarte, die vom
Betriebssystem unterstützt wird. Zudem muss das
Microsoft-TCP/IP-Protokoll installiert sein. Die gesamte PC-Hardware und
Peripherie muss in der Hardware Compatibility List (HCL) von Microsoft
enthalten sein. Die HCL-Liste ist auf der Microsoft Homepage im Internet
(http://www.microsoft.com). Ist die Hardware Ihres Computers nicht in der
HCL-Liste aufgeführt, wird die Agilent ChemStation-Software auf Ihrem
System möglicherweise nicht korrekt arbeiten.
• Die Mindestanforderungen an den Arbeitsspeicher für Windows
XP-basierte Systeme lauten wie folgt: 512 MB RAM auf dem PC für eine
einzelne 3D-Instrumentenkonfiguration sowie für Konfigurationen mit
mehreren Instrumenten und installiertem Agilent ChemStore
C/S-Datenbankmodul (B.03.03 SR2).
• Ein PCI-kompatibler Steckplatz für die Agilent 82350A/B
GPIB-Schnittstelle.
Installing ChemStation für CE Systeme
11
1
Agilent ChemStation installieren
Was ist erforderlich?
HINWEIS
Die Karten HP 82335 und 82341C/D werden nicht unterstützt. Die Agilent 82350
A/B-Karten werden nur unter Windows XP-Systemen unterstützt, auf denen die Version
M.01.01 der I/O-Bibliotheken ausgeführt wird.
• Super VGA- oder Ultra VGA-Monitor und -Schnittstelle mit empfohlener
Bildschirmauflösung von 1280 x 1024.
• Ein integriertes Festplattenlaufwerk mit mindestens 40 GB
Festplattenplatz.
• Ein von Betriebssystem unterstütztes CD-ROM-Laufwerk (erforderlich für
die Installation).
• Vom Betriebssystem unterstütztes Zeigegerät.
• Vom Betriebssystem unterstützter Drucker, der eine Escape-Code-Sprache
(wie PCL) oder eine Seitenbeschreibungssprache (wie Postscript) versteht.
Host-basierte Drucker (z. B. GDI- oder PPA-Drucker) belasten die CPU mit
mehr Druckertasks und werden daher nicht für die Online-Arbeit mit der
Agilent ChemStation empfohlen.
12
Installing ChemStation für CE Systeme
1
Agilent ChemStation installieren
Inhalt der beiden CD-ROMs für die Agilent ChemStation
Inhalt der beiden CD-ROMs für die Agilent ChemStation
Ab ChemStation Version B.03.01 wird die Agilent ChemStation mit zwei
CD-ROMs ausgeliefert. Der Inhalt der CD-ROMs ist wie folgt aufgeteilt:
• CD 1 - Installation - enthält alle installierbaren Dateien, Firmware und
Kommunikations-Tools für die Installation des Systems
• CD 2 - Benutzerdokumentation und Zubehör - enthält die
ChemStation-Handbücher, Support-Dokumentation und Software-Zubehör,
z. B. die User Contributed Library (UCL)
Agilent ChemStation-Module
Die CD-ROM "CD 1 - Installation" enthält die ausführbaren Dateien für alle
Module der Agilent ChemStation-Produktgruppe. Für die Installation eines
Moduls benötigen Sie eine gültige Lizenzregistrierungsnummer. Diese Nummer
hebt den Schutz auf der CD-ROM auf. Die entsprechenden Nummern werden
mit Ihrem Originalprodukt mitgeliefert und dienen als Lizenznachweis.
Ein Konfigurationsprogramm (setup.exe) für die Agilent ChemStation-Module
befindet sich im Hauptverzeichnis der Agilent ChemStation-CD-ROM "CD 1 Installation".
Dienstprogramm zur Überprüfung der korrekten Installation
Die Agilent ChemStation wird mit einem Dienstprogramm ausgeliefert, mit
dem Sie Vollständigkeit und Funktionsfähigkeit einer neuen Installation
überprüfen und dokumentieren können. Dieses Programm wird automatisch
mit der Agilent ChemStation installiert.
Installing ChemStation für CE Systeme
13
1
Agilent ChemStation installieren
Inhalt der beiden CD-ROMs für die Agilent ChemStation
Agilent ChemStation Software Status Bulletin (SSB)
Das Software Status Bulletin ist ein Dokument, das die Ergebnisse der
Fehlerprotokollierung, -erfassung und Reparaturmethodologie bei Agilent
Technologies enthält und über den aktuellen Status der Agilent
ChemStation-Anwendungsprogramme Auskunft gibt (bekannte Fehler,
Möglichkeiten der Behebung, Zusatzinformationen).
Das SSB befindet sich auf der Agilent ChemStation-CD-ROM im Verzeichnis
SUPPORT\SSB.
Agilent ChemStation-Versionsüberblick
Der Versionsüberblick ist für Anwender gedacht, die ihr analytisches System
nach einer Aktualisierung auf eine neue Version der Anwendersoftware
möglicherweise überprüfen müssen. Die vorherigen Dateiversionen befinden
sich auf der Agilent ChemStation-CD-ROM im Verzeichnis SUPPORT\
HISTORY.
I/O-Bibliotheken für die Agilent 82350 A/B GPIB-Schnittstelle und
die 82357A USB-GPIB-Schnittstelle
I/O-Bibliotheken für die Agilent 82350 A/B GPIB-Schnittstelle und die 82357A
USB-GPIB-Schnittstelle
Die Agilent ChemStation-CD-ROM "CD 1 - Installation" enthält eine Version
der I/O-Bibliotheken, die erfolgreich mit der Version B.03.xx der Agilent
ChemStation getestet wurde. Die I/O-Bibliotheken müssen getrennt installiert
werden, um sowohl mit der GPIB-Karte als auch mit dem USB-GPIB-Gerät
benutzt werden zu können. Die Installation wird unter „Konfiguration der
Agilent 82350 GPIB-Schnittstellentreiber“ auf Seite 54 beschrieben.
14
Installing ChemStation für CE Systeme
Agilent ChemStation installieren
Inhalt der beiden CD-ROMs für die Agilent ChemStation
1
BootP-Dienst
Produktdokumentation für die Agilent ChemStation
Die Produktdokumentation für die Agilent ChemStation besteht aus
gedruckten Handbüchern zum Nachschlagen und einer themenbezogenen
Online-Dokumentation. Die Handbücher befinden sich auch auf der zweiten
ChemStation CD-ROM "CD 2 - Benutzerdokumentation und Zubehör" im
Verzeichnis MANUALS. Dort finden Sie zudem den erforderlichen Adobe
Acrobat Reader.
Erstanwender finden in der Online-Hilfe der Agilent ChemStation eine Übung,
in der die ersten notwendigen Schritte zur Steuerung und Verwendung des
Agilent Systems detailliert beschrieben werden.
Die implementierte XML-Schnittstelle wird ausführlich im XML Connectivity
Guide beschrieben, der ebenfalls als PDF auf der CD-ROM der Agilent
ChemStation enthalten ist. Informationen zur ECM-Integration mit der
ChemStation finden Sie im ECM Interface Guide, der sich ebenfalls im
Verzeichnis "Manuals" befindet.
Welche Informationen findet man wo in der
Produktdokumentation?
In den allgemeinen Handbüchern der Agilent ChemStation finden Sie
Rerefenzinformationen, d. h. die Erklärung allgemeiner Konzepte,
Berechnungsalgorithmen und Formeln. Die Referenzhandbücher enthalten in
der Regel keine aufgabenbezogenen Informationen (z. B. Anleitung zum
Konfigurieren einer Sequenz).
Die Handbücher für die Agilent ChemStation enthalten keine Einzelheiten zur
analytischen Hardware (außer den für die Installation und Konfiguration zum
Betrieb der Agilent ChemStation erforderlichen Informationen).
Installing ChemStation für CE Systeme
15
1
Agilent ChemStation installieren
Inhalt der beiden CD-ROMs für die Agilent ChemStation
Wie werden aufgabenbezogene Informationen bereitgestellt?
Aufgabenbezogene Informationen beschreiben die Durchführung einer
bestimmten Aufgabe und sind daher sehr kontextspezifisch. Die
kontextspezifischen Informationen dazu, wie eine bestimmte Aufgabe zu
bewältigen ist, finden Sie über die Hilfefunktion der Agilent ChemStation. Das
Hilfesystem können Sie durch Drücken der Funktionstaste F1, über das
Hilfemenü der Agilent ChemStation und über die Schaltfläche "Help" (Hilfe) in
den Dialogfeldern der Agilent ChemStation aufrufen.
Wählen Sie das Menü "Help/Help Topics" (Hilfe/Hilfethemen) und klicken Sie
auf den Indexeintrag für CE- oder LC-Aufgaben. Wählen Sie die spezifische
Aufgabe (Task), bei der Sie Hilfe benötigen.
Wo finde ich eine Beschreibung der Befehle und der Datenstruktur
für die Agilent ChemStation?
Fortgeschrittene Anwender und Systemprogrammierer können einen
Leitfaden zur Makroprogrammierung für Makros und eine Liste aller Befehle
für die Agilent ChemStation anfordern. Informationen über die Befehle finden
Sie im Hilfemenü der Agilent ChemStation unter "Help/Commands"
(Hilfe/Befehle). Die Informationen sind nach den einzelnen Befehlen
gegliedert. Die Befehle werden mit Syntax, Parametern, Rückgabewerten und
typischen Beispielen beschrieben.
Sie können den Leitfaden zur Makroprogrammierung auch im Hilfemenü der
Agilent ChemStation anfordern.
Wie erfahre ich nach der Aktualisierung von einer früheren Version,
welche Funktionen sich geändert haben?
Wenn Sie die Agilent ChemStation zum ersten Mal starten, können Sie sofort
in den Abschnitt "What's new" (Was ist neu) des Hilfeprogramms wechseln.
Auch später können Sie jederzeit im Inhaltsverzeichnis der Hilfedatei den
Abschnitt "New Features" (Neue Merkmale) auswählen, um die neuen
Eigenschaften der Agilent ChemStation kennen zu lernen.
16
Installing ChemStation für CE Systeme
Agilent ChemStation installieren
Inhalt der beiden CD-ROMs für die Agilent ChemStation
1
Für die Aktualisierung der Agilent ChemStation-Versionen A.xx.xx auf Version
B.03.0x steht das separate Handbuch Upgrade Preparation Guide for Agilent
ChemStation Rev. B.03.01 in gedruckter Form sowie als PDF-Datei im
Verzeichnis "Manuals" der Agilent ChemStation-CD-ROM "CD 2 Benutzerdokumentation und Zubehör" zur Verfügung.
Im Verzeichnis "support/history" auf der "CD 2 - Benutzerdokumentation und
Zubehör" befindet sich außerdem eine Auflistung aller Fehlerbehebungen seit
der letzten Version.
Installing ChemStation für CE Systeme
17
1
Agilent ChemStation installieren
Agilent ChemStation-Produktstruktur
Agilent ChemStation-Produktstruktur
Die Agilent ChemStation für GC, LC, LC/MS, CE und A/D besteht aus
verschiedenen Softwaremodulen zur Steuerung der Instrumente, zur
Datenerfassung, zur Datenanalyse und zur Protokollierung. Sie können auch
spezifische Module für bestimmte Trenntechniken beziehen, z. B. für die
Steuerung eines Gas- oder Flüssigkeitschromatographen. Eine
Einzelinstrumenten-Konfiguration kann erweitert werden, indem Sie ein
zusätzliches Instrumentensteuermodul integrieren. Daher ist eine einzige
Agilent ChemStation in der Lage, mehr als nur ein analytisches System zu
steuern, z. B. zwei Chromatographen mit derselben oder mit
unterschiedlichen Trenntechniken.
Für LC/MS und CE/MS werden keine zusätzlichen Instrumente bei einem
PC-System unterstützt. Bei der CE werden zusätzliche CE-, LC- oder
GC-Instrumente nur als zusätzlich am PC vorhandene Instrumente
unterstützt. Ein gleichzeitiger Betrieb wird nicht unterstützt.
Beachten Sie den Speicherbedarf für jedes zusätzliche Instrumentenmodul
(siehe „Was ist erforderlich?“ auf Seite 11).
Zusatzmodule für die Auswertung von Daten
Normalerweise werden erfasste Daten in zwei Dimensionen (2D) erfasst, d. h.
durch die Messung des Detektorresponses als Funktion der Zeit.
Spektroskopische Detektoren können Daten dreidimensional (3D) erfassen, da
zusätzlich der Detektorresponse auf einer dritten Achse abgetragen wird (z. B.
Wellenlänge oder Masse). Das optionale "Spectral Evaluation Module"
(Spektrenauswertungsmodul) ermöglicht die Analyse und das Protokollieren
dieser dreidimensionalen Daten. Es ist im Lieferumfang der CE/MS-Module
enthalten. Für ein LC-Modul kann es optional bezogen werden.
Das Datenbankmodul Agilent ChemStore ist ein für alle Trenntechniken
geeignetes Modul zur Speicherung und Organisation von Daten.
Die Agilent ChemStation kann bis zu vier 2D-Instrumente oder bis zu zwei
3D-Instrumente gleichzeitig steuern.
18
Installing ChemStation für CE Systeme
Agilent ChemStation installieren
Agilent ChemStation-Produktstruktur
1
Beachten Sie den Speicherbedarf für jedes zusätzliche
Datenauswertungsmodul. Weitere Informationen zu unterstützten
Konfiguration und den jeweiligen Systemanforderungen finden Sie unter „Was
ist erforderlich?“ auf Seite 11.
<'&-%76HeZ`igZcVjhlZgijc\
jcY
8]ZbHidgZ8$H
9ViZcWVc`bdYja
<'&,%76
6\^aZci8]ZbHiVi^dc[“gA8
'98]gdbVid\gVe]^Z"7Vh^hbdYja
6$9
8:
HeZ`igZcVjhlZgijc\
BdYja(9
<8
A8
A8"BH9
Abbildung 1 Eine Kombination aus Modulen
Installing ChemStation für CE Systeme
19
1
Agilent ChemStation installieren
Installation der Agilent ChemStation
Installation der Agilent ChemStation
Überblick
In diesem Abschnitt wird beschrieben, wie Sie die CD-ROM "CD 1 Installation" für folgende Arbeitsschritte benutzen können:
• Agilent ChemStation erstmalig installieren
• Vorhandene Agilent ChemStation-Software aktualisieren
• Installation eines zusätzlichen Agilent ChemStation-Moduls
Vorgehensweise
Gehen Sie wie folgt vor, wenn Sie die CD-ROM "CD 1 - Installation" zur
Installation oder Aktualisierung der Agilent ChemStation benutzen.
Vor der Softwareinstallation:
HINWEIS
Detaillierte Anweisungen für eine Aktualisierung der Agilent ChemStation-Version A.xx.xx
auf die Version B.03.0x finden Sie im Upgrade Preparation Guide for Agilent ChemStation,
Version B.03.0x. Die Dokumentation steht sowohl in gedruckter Form als auch als
PDF-Datei im Verzeichnis "Manuals" der Agilent ChemStation CD-ROM "CD 2 Benutzerdokumentation und Zubehör" zur Verfügung.
1 Installieren Sie die Computer-Hardware. Wenn Sie Ihr Instrument über
eine GPIB- oder USB-GPIB-Verbindung anschließen, müssen Sie die
Kommunikationseinheit wie unter „GPIB und USB-GPIB-Kommunikation“
auf Seite 50 beschrieben anschließen.
2 Installieren Sie Windows XP Professional einschließlich der erforderlichen
Patches und/oder Service Packs auf Ihrem PC. Lesen Sie hierzu die
Dokumentation Ihres PCs oder Betriebssystems. Starten Sie das
Betriebssystem. Stellen Sie sicher, dass Sie als Administrator angemeldet
sind, da Änderungen an der Datei "ChemStation.ini" (unter: c:\windows)
und der Windows-Registrierung erfolgen.
20
Installing ChemStation für CE Systeme
Agilent ChemStation installieren
Installation der Agilent ChemStation
1
• Richten Sie den Computer ein:
Es wird empfohlen, die Regionsoptionen in der Systemsteuerung auf
"Englisch (USA)" zu setzen. Bei einer anderen Landeseinstellung sind
folgende Einstellungen verbindlich:
Dezimalzeichen = . (Punkt)
Währungstrennzeichen = , (Komma)
Listentrennzeichen = , (Komma)
• Bei einem PC, der nicht Bestandteil des Pakets ist, befolgen Sie die
Anweisungen des Dokuments Configure and Maintain your Agilent
ChemStation Computer, das als PDF-Datei auf der Agilent
ChemStation-CD-ROM enthalten ist. Diese Dokumentation beschreibt die
erforderlichen Systemeinstellungen für eine optimale Leistung der
Agilent ChemStation.
• Stellen Sie sicher, dass Ihr PC während der Installation der Agilent
ChemStation-Software nicht mit dem Internet verbunden ist. Es wird
besonders empfohlen, die neusten Sicherheitsupdates von Agilent und
neue Virendefinitionen zu installieren, bevor Sie den PC mit einem
Netzwerk verbinden.
3 Überprüfen Sie die Partitionierung der Festplatte Ihres Computers und
stellen Sie sicher, dass genügend Speicherplatz für die Agilent ChemStation
vorhanden ist. Auch für die Datenverzeichnisse muss ausreichender
Speicherplatz vorhanden sein (siehe „Konfigurieren der Pfadeinstellungen“
auf Seite 36).
4 Legen Sie die Agilent ChemStation CD-ROM "CD 1 - Installation" in das
CD-ROM-Laufwerk ein.
5 Wählen Sie im Startmenü der Taskleiste die Befehlsfolge Start > Einstellungen >
Systemsteuerung.
6 Geben Sie in der Befehlszeile diskdrive:\Setup (z. B. D:\Setup) ein und
klicken Sie auf OK. Es wird sofort das Installationsprogramm gestartet.
Falls dies eine Installation auf einem neuen Computer ist, fahren Sie mit
Schritt 8 fort. Wenn Sie nur das System aktualisieren oder ein zusätzliches
Instrument hinzufügen möchten, führen Sie zunächst die Schritte 6 und 7 aus.
Installing ChemStation für CE Systeme
21
1
Agilent ChemStation installieren
Installation der Agilent ChemStation
Abbildung 2
Wenn Sie Ihr System aktualisieren oder ein zusätzliches Modul hinzufügen
möchten, klicken Sie zur Fortsetzung auf Upgrade. Im nächsten Schritt müssen
Sie zwischen der Aktualisierung oder Installation eines zusätzlichen
Instruments wählen:
Abbildung 3
Mit einem Nein können zusätzliche Instrumente über den Startbildschirm der
Installation hinzugefügt werden.
22
Installing ChemStation für CE Systeme
1
Agilent ChemStation installieren
Installation der Agilent ChemStation
Durch Auswahl von Ja wird der Upgrade-Vorgang gestartet und das
Setup-Programm aktualisiert sämtliche auf dem PC vorhandene
Agilent ChemStation-Software. Dadurch ist gewährleistet, dass alle
Instrumentenmodule der Agilent ChemStation in derselben Version vorliegen.
Nachdem Sie eine bereits installierte Version der Agilent
ChemStation-Software aktualisiert haben, können Sie angeben, ob Sie
zusätzliche Module, z. B. zusätzliche Instrumentensteuerungen oder
Zusatzsoftware installieren möchten. Wenn das nicht der Fall ist, können Sie
die folgenden Arbeitsschritte auslassen und sofort mit der neuen Version der
Agilent ChemStation arbeiten.
Abbildung 4
7 Wenn Sie ein zusätzliches Modul installieren möchten, müssen Sie die
Nummer des Instruments angeben, das Sie hinzufügen oder ändern
möchten.
Installing ChemStation für CE Systeme
23
1
Agilent ChemStation installieren
Installation der Agilent ChemStation
Abbildung 5 Geräteauswahl für die Installation
Wählen Sie eine Gerätenummer und klicken Sie auf Hinzufügen/Ändern.
Abbildung 6 Konfigurationsfenster
24
Installing ChemStation für CE Systeme
1
Agilent ChemStation installieren
Installation der Agilent ChemStation
8 Ab Agilent ChemStation B.03.01 wird Microsoft .NET Framework 2.0
verwendet. Es verbessert die Sicherheit und die Geschwindigkeit der
verwendeten Anwendungen und bietet eine Basis für Programme, die in
unterschiedlichen Programmiersprachen geschrieben wurden. Wenn
Microsoft.NET Framework noch nicht auf dem Computer installiert ist,
erzwingt die Agilent ChemStation die Installation von Microsoft.NET
Framework 2.0. Microsoft.NET Framework ist auf der ChemStation
CD-ROM "CD 1 - Installation" im Verzeichnis "Installables,
dotnetFramework 2.0" verfügbar. Es wird eine Meldung mit dem genauen
Speicherort der Datei angezeigt. Führen Sie die Datei "dotnetfx20.exe" aus.
Abbildung 7 Microsoft .NET Framework-Installationsmeldung
Nach der Installation des Microsoft .NET-Frameworks muss das System neu
gestartet werden. Nach dem Systemneustart wird die
Agilent ChemStation-Installation fortgesetzt.
9 Wählen Sie das gewünschte Softwaremodul in der Liste der verfügbaren
Produkte im Dialogfeld Instrument konfigurieren aus und klicken Sie auf
Hinzufügen (siehe Abbildung 6 auf Seite 24).
10 Geben Sie die Lizenzregistrierungsnummer des gewählten Moduls im Feld
Neue Lizenznummer an und klicken Sie auf Hinzufügen.
Die richtige Produkt- und Lizenznummer sind auf Ihr Softwarezertifikat and
das Registrierungspaket aufgedruckt (siehe das Beispiel für ein
Lizenzregistierungsetikett).
Installing ChemStation für CE Systeme
25
1
Agilent ChemStation installieren
Installation der Agilent ChemStation
:
A
E
B
6
H
Figure 8 Example License Registration Label
Wenn Sie für dieses Gerät ein weiteres Modul installieren möchten, z. B. ein
zusätzliches Datenauswertungsmodul, fahren Sie mit Schritt 6 fort. Wenn Sie
mehrere Instrumentensteuermodul-Lizenzen für diesen Computer erworben
haben, klicken Sie auf OK und fahren Sie mit Schritt 7 fort, um es als
zusätzliches Modul zu installieren.
11 Überprüfen Sie, ob der Pfad zur richtigen Partition der Festplatte führt,
wobei als Standard C:\ vorgegeben ist. Klicken Sie im Dialogfeld
"Instrument Setup" (Instrument einrichten) auf "Install" (Installieren), um
fortzufahren.
HINWEIS
Die Agilent ChemStation fügt eine Pfadangabe zur PATH-Umgebungsvariable des
Betriebssystems hinzu, z. B. c:\Chem32;c:\Chem32\sys.
12 Das Einrichtungsprogramm fordert Sie zur Konfiguration neu installierter
Instrumente auf. Bei einer Neuinstallation erscheint der
Konfigurationseditor sofort. Sie können diese Option auch überspringen
und die Instrumente später konfigurieren.
Abbildung 9 Ausführen des Konfigurationseditors
26
Installing ChemStation für CE Systeme
1
Agilent ChemStation installieren
Installation der Agilent ChemStation
Klicken Sie auf Ja, um den Agilent Configuration Editor aufzurufen und Ihre
Instrumente zu konfigurieren. Klicken Sie auf Nein, um das
Installationsprogramm zu beenden und zu Windows zurückzukehren.
13 Die Installation Ihrer Software ist nun abgeschlossen. Das
Konfigurationsprogramm hat Änderungen in Ihrer
CHEMSTATION.INI-Datei vorgenommen und eine Sicherungskopie der
vorherigen CHEMSTATION.INI-Datei unter den Dateinamen
CHEMSTATION.XXX (d. h. chemstation.000, chemstation.001,
chemstation.002, chemstation.003) im Verzeichnis C:\CHEM32\BACKUP
angelegt.
Nehmen Sie die CD-ROM aus dem Laufwerk und bewahren Sie sie an einem
sicheren Ort auf.
Bewahren Sie die Lizenznummern an einem sicheren Ort auf. Sie werden für
die erneute Installation Ihrer Software oder für zukünftige Aktualisierungen
benötigt.
14 Nach der Installation und Konfiguration der Agilent ChemStation-Software
beenden Sie Windows und starten das System neu, bevor Sie die
Agilent ChemStation-Software starten.
Installing ChemStation für CE Systeme
27
1
Agilent ChemStation installieren
Deinstallation der Agilent ChemStation
Deinstallation der Agilent ChemStation
Es kann notwendig werden, die Agilent ChemStation zu deinstallieren, um sie
z. B. an einem anderen Speicherort neu zu installieren.
Sie können die Agilent ChemStation-Installation vollständig mit der
Windows-Deinstallationsroutine (Systemsteuerung > Software) entfernen.
Führen Sie zur Deinstallation folgende Schritte durch:
HINWEIS
Wenn noch andere Produkte aus der Agilent ChemStation Plus-Reihe installiert sind, warnt
Sie die Deinstallationsroutine, dass ein Zusatzprogramm (wie ChemStore oder
ChemAccess) gefunden wurde. Zusatzsoftware muss mit der
Windows-Deinstallationsroutine (Systemsteuerung > Software) deinstalliert werden.
Deinstallieren Sie diese Produkte mit Hilfe der Windows-Routine, BEVOR Sie die Agilent
Chemstation B.0x.0x entfernen. Dazu gehören auch alle Service-Releases oder Patches für
die Agilent ChemStation, die für die zu deinstallierende Agilent ChemStation-Version
installiert wurden. Das System erfordert eine manuelle Änderung der Datei
"ChemStation.ini". Einzelheiten hierzu finden Sie in der entsprechenden
Software-Dokumentation des Agilent ChemStation Plus-Produkts.
1 Wenn die Agilent ChemStation gerade ausgeführt wird, schließen Sie alle
Sitzungen und starten Sie den Computer neu.
2 Wählen Sie Start > Einstellungen > Systemsteuerung > Software. Wählen Sie
Agilent ChemStation B.03.01 und klicken Sie auf Ändern/Entfernen. Der
Assistent wird gestartet und fragt, ob eine Aktualisierung erfolgen oder die
Agilent ChemStation deinstalliert werden soll. Wählen Sie die Option
Entfernen und klicken Sie auf Weiter.
3 Sie werden gebeten, die Deinstallation zu bestätigen. Klicken Sie zum
Fortsetzen auf Ja.
28
Installing ChemStation für CE Systeme
Agilent ChemStation installieren
Deinstallation der Agilent ChemStation
1
Abbildung 10 Deinstallationsmeldung
4 Das System erstellt während der Deinstallation ein Backup der Daten,
Methoden, Sequenzen und UV-Bibliotheken der Agilent ChemStation sowie
der benutzerdefinierten Reportvorlagen, Einstellungsdateien (für
CE/MSD-Systeme) und, falls vorhanden, der benutzerdefinierten Makros
wie user.mac.
Hierzu erstellt das System ein Verzeichnis, z. B. c:\Chem32_Backup, zur
Speicherung dieser Daten. Die Originalstruktur der Daten bleibt erhalten.
Beispiel:
• \CHEM32_Backup\1\
• \CHEM32_Backup\2\
• \CHEM32_Backup\3\
• \CHEM32_Backup\4\
Sie enthält alle Daten, Methoden, Sequenzen und Einstellungsdateien
(falls das CE-MSD-Add-On installiert wurde) für die Instrumente 1 bis 4.
• \CHEM32_Backup\REPSTYLE enthält ihre eigenen Reporte
• \CHEM32_Backup\SPECLIBS enthält Ihre Spektrenbibliotheken
• \CHEM32_Backup\CHEMSTOR enthält lokale Agilent
ChemStore-Datenbanken
• \CHEM32_Backup\CORE enthält ggf. das benutzerdefinierte Makro
"user.mac"
5 Es wird der gesamte Ordner CHEM32 von Ihrer Festplatte gelöscht
6 Die Agilent ChemStation-Pfadangabe wird aus der Umgebungsvariable
PATH des Windows-Betriebssystems entfernt.
Installing ChemStation für CE Systeme
29
1
30
Agilent ChemStation installieren
Deinstallation der Agilent ChemStation
Installing ChemStation für CE Systeme
Installing ChemStation für CE Systeme
Installation und Betrieb
2 Konfigurieren der
Analyseninstrumente
Ein Agilent CE-Instrument an den Agilent ChemStation-Computer
anschließen (mit GPIB)
32
Ein Agilent CE-Instrument an den Agilent ChemStation-Computer
anschließen (mit USB-GPIB-Schnittstelle)
33
Standard-GPIB-Adressen
34
Anschluss eines Agilent 1946/1956 MSD
34
Agilent ChemStation Configuration Editor verwenden
35
Das Agilent CE-Instrument konfigurieren
35
Konfigurieren der Pfadeinstellungen
36
Die Agilent ChemStation erstmalig starten
38
Agilent Technologies
31
2
Konfigurieren der Analyseninstrumente
Ein Agilent CE-Instrument an den Agilent ChemStation-Computer anschließen (mit GPIB)
Ein Agilent CE-Instrument an den
Agilent ChemStation-Computer anschließen (mit GPIB)
Wie im Benutzerhandbuch zum Agilent CE-Instrument (Teilenummer
G1600-90009) beschrieben, benötigen Sie zwei GPIB-Kabel und ein
Start/Stoppkabel, um das Instrument von der Agilent ChemStation aus
betreiben zu können.
Mit dem ersten GPIB-Kabel werden die Daten vom Instrument der
Zentraleinheit an den integrierten Diodenarray-Detektor gesendet. Mit dem
zweiten GPIB-Kabel wird es an den Agilent ChemStation-Computer
angeschlossen.
Da zeitkritische Veranstaltungen, z. B. Start-/Stoppimpulse nicht über den
GPIB-Bus übertragen werden, ist ein zusätzliches Start-/Stoppkabel
erforderlich. Mit diesem Kabel wird das Basisinstrument an den integrierten
Detektor angeschlossen.
Verbinden Sie den GPIB-Stecker auf der Rückseite des Agilent CR-Instruments
mit dem GPIB-Anschluss am Computer. Siehe Abbildung 11 auf Seite 32.
&<E>7"@VWZa[“gYZc6chX]ajhhkdc969jcYOZcigVaZ^c]Z^i
'<E>7"@VWZa[“gYZc6chX]ajhhVcYZcE8
(HiVgi$Hidee"@VWZa
)$*CZio`VWZa
+=VjeicZio`VWZa
&
(
)
*
'
+
Abbildung 11 Rückseite des Agilent CE-Instruments
32
Installing ChemStation für CE Systeme
Konfigurieren der Analyseninstrumente
Ein Agilent CE-Instrument an den Agilent ChemStation-Computer anschließen (mit
USB-GPIB-Schnittstelle)
2
Ein Agilent CE-Instrument an den
Agilent ChemStation-Computer anschließen (mit
USB-GPIB-Schnittstelle)
Ab Agilent ChemStation Version B.01.03 ist es möglich, die 82357A
USB-GPIB-Schnittstelle zu verwenden. Diese Verbindung erfordert die 82357A
USB-GPIB-Schnittstelle, ein GPIB-Kabel und ein Start-/Stoppkabel, um das
Instrument von der Agilent ChemStation aus betreiben zu können. Die
USB-GPIB-Schnittstelle stellt die Verbindung zwischen dem CE-Instrument
und dem Agilent ChemStation-Computer her. Mit dem GPIB-Kabel werden die
Daten vom Instrument der Zentraleinheit an den integrierten
Diodenarray-Detektor gesendet. Da zeitkritische Veranstaltungen, z. B.
Start-/Stoppimpulse nicht über den GPIB-Bus übertragen werden, ist ein
zusätzliches Start-/Stoppkabel erforderlich. Mit diesem Kabel wird das
Basisinstrument an den integrierten Detektor angeschlossen.
Verbinden Sie die USB-GPIB-Schnittstelle auf der Rückseite des Agilent
CE-Instruments mit dem USB-Anschluss am Computer. Siehe Abbildung 12
auf Seite 33.
Abbildung 12 USB-GPIB-Schnittstellenverbindung
Installing ChemStation für CE Systeme
33
2
Konfigurieren der Analyseninstrumente
Ein Agilent CE-Instrument an den Agilent ChemStation-Computer anschließen (mit
USB-GPIB-Schnittstelle)
Standard-GPIB-Adressen
Das Agilent CE-Instrument wird mit den Standard-GPIB-Adressen
ausgeliefert, die in Tabelle 1 auf Seite 34 aufgeführt sind.
Tabelle 1 Standard-GPIB-Adressen des Agilent CE-Instruments
Agilent CE-Komponente
Standard-GPIB-Adresse
Zentraleinheit
19
Integrierter
Diodenarray-Detektor
17
Anschluss eines Agilent 1946/1956 MSD
Anschluss eines Agilent 1946/1956 MSD
Die Agilent Chemstation Version B.02.0x unterstützt die folgenden
MSD-Systeme:
Tabelle 2 Supported MS Instruments
Agilent CE-Komponente
Standard-GPIB-Adresse
Agilent 1100/1200 Series
LC/MSD
G1946B / G1946C /G1956A / G1956B
Agilent 6100 Series Single
Quad LC/MS
G6110A /G6120A /G6130A / G6140A
Weitere Informationen finden Sie im System Installation Manual für die
Agilent Serie 1100/1200 LC/MSD.
34
Installing ChemStation für CE Systeme
2
Konfigurieren der Analyseninstrumente
Agilent ChemStation Configuration Editor verwenden
Agilent ChemStation Configuration Editor verwenden
Nach der Installation der Agilent ChemStation-Software müssen Sie das
komplette Analysensystem konfigurieren. Dies ist erforderlich, damit die
Agilent ChemStation weiß, welche Analyseninstrumente angeschlossen sind.
Die Standardadressen eines Agilent CE-Instruments werden in der Agilent
ChemStation automatisch konfiguriert. Sie müssen die Konfiguration nur
ändern, wenn Sie die Standard-GPIB-Adressen ändern.
Das Agilent CE-Instrument konfigurieren
In diesem Abschnitt wird beschrieben, wie Sie das Agilent CE-Instrument über
die Agilent ChemStation für CE-Systeme einrichten.
Die Konfiguration ist in der Regel bereits mit den Standard-GPIB-Adressen für
die Kommunikation vorkonfiguriert. Wenn dies nicht der Fall ist oder
Änderungen erforderlich sind, können Sie auf den Agilent ChemStation
Configuration Editor zugreifen und Ihre eigenen Parameter definieren. Die
Standardschritte sind im Folgenden beschrieben:
1 Starten Sie den Agilent ChemStation Configuration Editor.
2 Wählen Sie im Menü Konfigurieren/Instrumente.
3 Wählen Sie "Agilent CE System" in der Liste aus.
4 Geben Sie Ihrem analytischen Instrument einen Namen.
5 Legen Sie fest, ob die Instrumentensitzung beim Start der Agilent
ChemStation gestartet werden soll. Wenn Sie Nein wählen, können Sie das
Instrument zu einem späteren Zeitpunkt starten, indem Sie das Menü
Dienstprogramme des Symbols für die aktive Agilent ChemStation wählen.
6 Geben Sie Ihre bevorzugte Fenstergröße an: Normal, Symbol oder Vollbild.
7 Klicken Sie auf OK.
8 Wählen Sie "Help" (Hilfe), um die werkseitig festgelegten
Standard-GPIB-Adressen abzurufen.
9 Legen Sie die GPIB-Adresse des Agilent CE-Instruments fest (die
Standardadresse ist 19).
Installing ChemStation für CE Systeme
35
2
Konfigurieren der Analyseninstrumente
Agilent ChemStation Configuration Editor verwenden
10 Wählen Sie den Diodenarray-Detektor im Listenfeld Module aus.
11 Legen Sie die GPIB-Adresse fest und wählen Sie Hinzufügen, um den
Diodenarray-Detektor zur Liste Ausgewählte Module hinzuzufügen
(Standardadresse ist 17).
12 Wählen Sie "OK" aus, um zum Konfigurationseditor zurückzukehren.
13 Speichern Sie die Konfiguration, indem Sie auf Speichern im Menü Datei
klicken und Beenden im Konfigurationseditor wählen.
Konfigurieren der Pfadeinstellungen
Der Konfigurationseditor ermöglicht die Angabe verschiedener
Standardpfadnamen für Ihre Sequenzen, Methoden und Datensätze. So
können Datensätze auf einem separaten Laufwerk gespeichert werden.
Beginnend mit B.02.01 ist es außerdem möglich, den Pfad für Methoden,
Sequenzen und Datendateien in der Agilent ChemStation über die
Voreinstellungen zu konfigurieren.
In diesem Abschnitt wird beschrieben, wie Sie unterschiedliche Pfadangaben
für Ihre Methoden, Sequenzen und Datensätze konfigurieren können. Die
Standardangaben der AgilentChemStation werden angegeben.
VORSICHT
Die Standardmethode und -sequenz werden als Vorlage für neue Sequenzen und
Methoden genommen.
Sie können keine weiteren Methoden und Sequenzen einrichten.
• Löschen Sie auf keinen Fall die Standardmethode und -sequenz ("DEF_XX.S" und
"DEF_XX.M", wobei XX für die Methode steht: LC, GC oder CE).
HINWEIS
Bevor Sie die Pfadangaben mit dem Konfigurationseditor ändern, müssen Sie die
entsprechenden Verzeichnisse anlegen.
1 Wählen Sie im Menü "Configure" (Konfiguration) den Menüpunkt "Paths"
(Pfadnamen).
2 Geben Sie einen Pfadnamen für Ihre Datensätze an. Standard = C:\
CHEM32\1\DATA\
36
Installing ChemStation für CE Systeme
Konfigurieren der Analyseninstrumente
Agilent ChemStation Configuration Editor verwenden
2
3 Geben Sie einen Pfadnamen für Ihre Methoden an. Standard = C:\CHEM32\
1\METHODS\
4 Geben Sie einen Pfadnamen für Ihre Sequenzen an. Standard = C:\
CHEM32\1\SEQUENCE\
5 Durch Auswahl von "OK" aktualisieren Sie Ihre Pfadangaben und kehren
zum Konfigurationseditor zurück.
HINWEIS
Alle Pfadnamen müssen mit einem umgekehrten Schrägstrich (\) eingegeben werden.
Installing ChemStation für CE Systeme
37
2
Konfigurieren der Analyseninstrumente
Die Agilent ChemStation erstmalig starten
Die Agilent ChemStation erstmalig starten
Nach Abschluss der Konfiguration kann die Agilent ChemStation gestartet
werden. Bevor Sie sie starten, müssen Sie jedoch die Analyseninstrumente
einschalten.
VORSICHT
Alle Geräte, die über eine GPIB-Schnittstelle verfügen und nicht eingeschaltet sind,
können nicht mit der Agilent ChemStation kommunizieren.
Die Agilent ChemStation meldet für das entsprechende Gerät, dass keine
Stromversorgung vorhanden ist.
• Zur Vermeidung von Kommunikationsfehlern auf dem GPIB-Bus raten wir dringend
davon ab, Module ein- oder auszuschalten, während die Agilent ChemStation läuft.
38
Installing ChemStation für CE Systeme
Installing ChemStation für CE Systeme
Installation und Betrieb
3 Agilent ChemStation testen
Überprüfung der Agilent ChemStation-Installation
40
Überblick
40
Qualifizierung der Installation
40
Agilent ChemStation-Dienstprogramm "Installation Verification"
hinzufügen
41
Agilent ChemStation-Dienstprogramm "Installation
Qualification" ausführen
41
Ergebnisse des Agilent ChemStation IQ-Dienstprogramms
42
Referenzdatei für die Installationsüberprüfung einer angepassten
Installation erstellen
44
Qualifizierung des Betriebs: Agilent ChemStation Verification Test 46
Überblick
46
Dienstprogramm "Verification Test" ausführen
46
Akzeptanzkriterien
47
Agilent Technologies
39
3
Agilent ChemStation testen
Überprüfung der Agilent ChemStation-Installation
Überprüfung der Agilent ChemStation-Installation
Überblick
Nach der Installation der Software des Agilent ChemStation-Systems auf
Ihrem PC und der Konfiguration des analytischen Systems muss aufgrund
Ihrer internen Validierungsvorschriften möglicherweise ein Test der
Systemintegrität zur Verifizierung der Einsatzbereitschaft des Systems
durchgeführt werden.
Qualifizierung der Installation
Das Dienstprogramm "Installation Verification" der Agilent ChemStation
verwendet werkseitig mitgelieferte Referenzdateien, um das Vorhandensein,
die Richtigkeit und die Integrität der benötigten Agilent
ChemStation-Systemdateien (ausführbare Programmdateien, binäre
Registrierungsdateien, Makrodateien, Initialisierungsdateien, Hilfedateien,
benutzerdefinierte Reportvorlagen) zu prüfen. Dieser Vorgang wird als
"Installation Qualification" (Installationsqualifizierung, IQ) bezeichnet.
Die Dateiintegrität wird durch den Vergleich der Prüfsumme der installierten
Dateien (32-Bit Cross-Redundancy-Check, CRC) mit der Prüfsumme der im
Installationsmaster von Agilent Technologies abgelegten Originaldateien
festgestellt. Die Dateieinzelheiten des Installationsmasters werden in den
sogenannten Referenzdateien geliefert. Veränderte oder beschädigte Dateien
haben unterschiedliche Prüfsummen, weshalb sie vom IQ-Dienstprogramm
erkannt werden.
Die Integrität der Referenzdateien selbst wird ebenso mit Hilfe von
Prüfsummen ermittelt. Wenn ein Dienstprogramm zur Überprüfung der
Installation ausgeliefert wird, das eine nach ihrer Generierung geänderte
Referenzdatei beinhaltet, wird dies im Report angezeigt (Abschnitt invalid
reference files, ungültige Referenzdateien).
40
Installing ChemStation für CE Systeme
3
Agilent ChemStation testen
Überprüfung der Agilent ChemStation-Installation
HINWEIS
Die von Agilent Technologies bereitgestellten Patches oder andere Änderungen sind in den
neuen Referenzdateien nicht enthalten. Mit jedem Patch wird ein "IQT Patch Wizard"
ausgeliefert, der die IQ-Daten für das installierte System enthält.
Agilent ChemStation-Dienstprogramm "Installation Verification"
hinzufügen
Das Dienstprogramm "Installation Verification" der Agilent ChemStation wird
automatisch installiert, die zugehörigen IQ-Referenzdateien werden auf die
Festplatte Ihres Computers kopiert, und die entsprechenden Symbole werden
der Programmgruppe "Agilent ChemStation" hinzugefügt.
Agilent ChemStation-Dienstprogramm "Installation Qualification"
ausführen
Doppelklicken Sie in der Programmgruppe "Agilent ChemStation" auf das
Symbol "Installation Qualification".
HINWEIS
Vergewissern Sie sich, dass die Agilent ChemStation geschlossen ist, bevor Sie das
Dienstprogramm "Installation Verification" laufen lassen.
Die Prüfsummenberechnung für alle Agilent ChemStation-Systemdateien
kann mehrere Minuten dauern. Ein Informationsfeld zeigt den Namen der
gerade analysierten Systemdatei an.
Installing ChemStation für CE Systeme
41
3
Agilent ChemStation testen
Überprüfung der Agilent ChemStation-Installation
Abbildung 13 Analyzing file
Ergebnisse des Agilent ChemStation IQ-Dienstprogramms
Das Dienstprogramm "Installation Verification" der Agilent ChemStation zeigt
die Ergebnisse der Überprüfung auf dem Bildschirm an. Auf Wunsch kann
auch ein Report generiert werden.
Bei einer kompletten und fehlerfreien Installation wird bei der
Installationsüberprüfung keine Fehlermeldung ausgegeben, und im Report
werden keine Dateien als fehlend oder verändert angeführt.
Wenn im Report Dateien als fehlend oder verändert angeführt werden, zeigt
das Dienstprogramm "Installation Verification" in der Informationszeile die
Fehlermeldung "Installation Verification completed with error(s)"
(Installationsprüfung mit Fehlern beendet).
Die Agilent ChemStation-Installationsverifizierungsreporte enthalten
folgende Dateikategorien:
42
Installing ChemStation für CE Systeme
3
Agilent ChemStation testen
Überprüfung der Agilent ChemStation-Installation
Abbildung 14 Beispiel für Systemänderungen, die vom Dienstprogramm "Installation Verification" gefunden wurden
Der gedruckte Report enthält die im überprüften System verwendeten
Lizenzregistrierungsnummern. Er listet auch die Referenzdateien (Name und
Datumscode) auf, die für die Installationsüberprüfung verwendet wurden.
Beispielreport:
ChemStation Installation Verification
Installed licenses
XM00000000
Reference files
z. B. sys\lc3d.ref (29. May 2004, 12:43)
Installing ChemStation für CE Systeme
43
3
Agilent ChemStation testen
Überprüfung der Agilent ChemStation-Installation
Identical files
(...)
hpced02.exe 1.1.5.1 238B APG Configuration Editor
hpfabs00.dll 1.0.3.3 9BC0 support functions
(...)
Referenzdatei für die Installationsüberprüfung einer angepassten
Installation erstellen
Die Agilent ChemStation weist eine offene Architektur auf, so dass erfahrene
Benutzer ihren eigenen angepassten Code hinzufügen können. In gesetzlich
geregelten Umgebungen ist es generelle Praxis, solche Anpassungen,
Ergänzungen oder Veränderungen zu dokumentieren. Damit Sie Ihre
Änderungen verfolgen können, können Sie das Dienstprogramm "Installation
Verification" der Agilent ChemStation zum Erstellen einer Referenzdateiliste
für das angepasste System benutzen. Sie können diese Referenzdatei zur
Qualifizierung der Vollständigkeit und Integrität der angepassten
Agilent ChemStation und als Dokument zur Verfolgung der Änderungen für
zukünftige Modifikationen benutzen. Das Programm sucht nach Dateien mit
den Erweiterungen *.dlc, *.dll, *.drv, *.enu, *.exe, *.hlp, *.ini, *.mac und*.mcx.
Wenn Sie zum Beispiel die Dateiinhalte zusammen mit den zugehörigen
Prüfsummen für Ihre Installation erzeugen möchten, führen Sie das
Dienstprogramm "Installation Verification" mit folgenden Optionen über die
Befehlszeile aus:
C:\CHEM32\SYS\HPVERI00.EXE -f custom.ref
Fügen Sie die damit erzeugte Referenzdatei Ihrer Projektdokumentation bei.
Wenn Sie automatisch einen Qualifizierungstest für die Installation
durchführen möchten, erzeugen Sie ein Symbol unter Windows, das unter
"Datei/Eigenschaften" folgende Befehlszeile enthält:
hpveri00.exe -r custom.ref
44
Installing ChemStation für CE Systeme
Agilent ChemStation testen
Überprüfung der Agilent ChemStation-Installation
HINWEIS
3
Eine vollständige Beschreibung der Befehlszeilenoptionen des Dienstprogramms
"Installation Verification" finden Sie im Hilfesystem des Dienstprogramms. Die
Installationsverifizierung überprüft keine Methoden-, Sequenzen- oder Datendateien. Diese
Dateien sind im unveränderlichen, binären Format von Agilent Technologies gespeichert
und werden beim Laden in die Agilent ChemStation auf ihre Integrität geprüft.
Installing ChemStation für CE Systeme
45
3
Agilent ChemStation testen
Qualifizierung des Betriebs: Agilent ChemStation Verification Test
Qualifizierung des Betriebs: Agilent ChemStation Verification
Test
Überblick
Die Agilent ChemStation stellt eine Testfunktion zur Verfügung, mit der die
Betriebsfähigkeit der Systemsoftware geprüft wird (Verification Test). Das
System vergleicht berechnete Integrations- und Quantifizierungsergebnisse
aus von Agilent gelieferten oder vom Benutzer erstellten Daten- und
Methodendateien mit den Ergebnissen, die früher erstellt und in einer nicht
veränderbaren, durch Prüfsummen geschützten binären Registrierungsdatei
gespeichert sind.
Wenn Sie einen Agilent-Detektor der Serie 1100/1200, ein Agilent CE-Gerät in
einem integrierten DAD (G1600A), ein Agilent LC/MSD-System der Serie
1100/1200 oder ein Agilent Single Quad LC/MSD-System der Serie 6100
betreiben, kann der Verification Test um einen Datenerfassungstest erweitert
werden. Der Verification Test erstellt einen Report mit einer Auflistung der
getesteten Konfiguration, den Einzelheiten der Überprüfung (wie verwendete
Datendatei und Methode) und den Testergebnissen, aus denen hervorgeht, ob
das System die jeweiligen Testschritte erfolgreich abgeschlossen hat oder
nicht.
Dienstprogramm "Verification Test" ausführen
• Nachdem Sie die Agilent ChemStation installiert und das Dienstprogramm
"Installation Verification" erfolgreich abgeschlossen haben, können Sie die
Agilent ChemStation starten.
• Wählen Sie in der Ansicht "Verification" (Verifizierung) die Option "Run
Test" (Test starten) und führen Sie die Verifikationsprozedur mit dem
Namen "devault.val" durch.
• Nähere Informationen dazu finden Sie in der Online-Hilfe im Abschnitt
"Analytical Tasks" (Analyseaufgaben).
46
Installing ChemStation für CE Systeme
Agilent ChemStation testen
Qualifizierung des Betriebs: Agilent ChemStation Verification Test
3
Akzeptanzkriterien
Der Test wurde erfolgreich abgeschlossen, wenn aus dem Report des
"Verification Tests" hervorgeht, dass alle Testschritte erfolgreich durchlaufen
wurden. Dies sagt aus, dass die internen Komponenten wie der
Befehlsprozessor, die Methodenverarbeitung, die interne Speicherverwaltung
für Datenobjekte, Register und Tabellen, das Datenanalysemodul für die
Peakidentifizierung, die Peakquantifizierung, die Reportformatierung und der
Druck-Spooler der Agilent ChemStation voll funktionstüchtig sind.
Schlägt der Test fehl, zeigt der "Verification Test Report" an, welcher Teil des
Tests nicht den Akzeptanzkriterien entsprochen hat. Stellen Sie sicher, dass
Sie die richtige Verifizierungsprozedur verwendet haben. Schlägt der
Verifizierungstest weiterhin fehl, wird eine Neuinstallation der
Agilent ChemStation empfohlen. Löschen Sie die vorhandene
Systeminstallation nicht, da die Installationsprozedur die Originaldateien der
Agilent ChemStation über die vorhandenen Dateien kopiert.
Installing ChemStation für CE Systeme
47
3
48
Agilent ChemStation testen
Qualifizierung des Betriebs: Agilent ChemStation Verification Test
Installing ChemStation für CE Systeme
Installing ChemStation für CE Systeme
Installation und Betrieb
4 Installationsdetails
GPIB und USB-GPIB-Kommunikation
50
Instrumenten-Kompatibilitätsmatrix
50
Agilent 82350 GPIB-Schnittstellenkarte
51
Installation der GPIB-Schnittstellenkarte im Computer
51
Verkabelung der GPIB-Karte
52
Konfiguration der Agilent 82350 GPIB-Schnittstellentreiber
54
Bei Einsatz der Schaltfläche "Autoadd" (Autom. hinzufügen) in
IOCFG werden Voreinstellungen installiert, die mit der Agilent
ChemStation nicht kompatibel sind
60
GPIB-Kartenkonfiguration mit der Agilent ChemStation
60
Installation und Konfiguration des Agilent 82357
USB-GPIB-Schnittstellentreibers unter Windows XP Professional 61
Hardware-Details für Agilent ChemStation-PCs
75
Minimale PC-Hardwareanforderungen für die
Agilent ChemStation
75
Computer anderer Hersteller
76
Drucker für die Agilent ChemStation
77
Energy-Star-Richtlinien werden bei der analytischen Hardware
nicht unterstützt
78
Betriebssystem-Voraussetzungen
Agilent Technologies
79
49
4
Installationsdetails
GPIB und USB-GPIB-Kommunikation
GPIB und USB-GPIB-Kommunikation
Analyseninstrumente, die mit der Agilent ChemStation via GPIB
kommunizieren, benötigen für die Kommunikation eine auf Ihrem Computer
installierte GPIB-Karte oder USB-GPIB-Schnittstelle. Sie können eine Agilent
82350 A, die Agilent 82350B PCI High-Performance GPIB-Schnittstellenkarte
oder die Agilent 82357A USB-GPIB-Schnittstelle verwenden.
Instrumenten-Kompatibilitätsmatrix
Die folgende Tabelle erleichtert die Auswahl der richtigen Schnittstelle für Ihr
System.
HINWEIS
Bei der GPIB-Kommunikation werden die Agilent 82350 A/B-Karten unter Windows XP
Professional für die Module CE, 1046 FLD und 1049 ECD unterstützt. Beachten Sie, dass ab
Agilent ChemStation Version B.01.01 die Module Agilent 35900E und Agilent 1100/1200
nur unter Verwendung der LAN-Kommunikation unterstützt werden. Systeme, die diese
Module enthalten, müssen eine LAN-Verbindung erhalten, BEVOR das Upgrade auf Agilent
ChemStation Version B.03.0x ausgeführt wird.
Tabelle 3 Kompatibilitätsmatrix für GPIB und analytische Hardware
Instrumententyp
Agilent 82350 A/B GPIB-Karte
Agilent 82357A
USB-GPIB-Schnittstelle
HP 1090 LC
Ja
Ja
Agilent 1100/1200 LC
Nein
Nein
HP G1600A CE
Ja
Ja
G1946B/C/D MSD
Nein
Nein
G1956A/B MSD
Nein
Nein
50
Installing ChemStation für CE Systeme
4
Installationsdetails
GPIB und USB-GPIB-Kommunikation
Instrumententyp
Agilent 82350 A/B GPIB-Karte
Agilent 82357A
USB-GPIB-Schnittstelle
G6110A/G6120A/G6130A/G6140A
MS
Nein
Nein
35900E
Nein
Nein
HINWEIS
Die GPIB-Karte reagiert empfindlich auf elektrostatische Aufladung und muss vorsichtig
behandelt werden, um eine Beschädigung zu vermeiden. Halten Sie sie nur an den Kanten
fest, und berühren Sie keine elektronischen Bauteile. Arbeiten Sie während der Installation
mit antistatischen Hilfsmitteln wie einer Erdungsunterlage und Antistatik-Armbändern.
Agilent 82350 GPIB-Schnittstellenkarte
Die Agilent 82350 ist eine PCI GPIB-Schnittstellenkarte. Daher sind keine
zusätzlichen Einstellungen, wie die Änderung der I/O-Basisadresse,
erforderlich.
Installation der GPIB-Schnittstellenkarte im Computer
Diese Karte kann in verschiedenen Computern installiert werden. Daher sind
die folgenden Anweisungen allgemein gehalten. Treten während der
Installation Schwierigkeiten auf, schauen Sie in Ihrem Computerhandbuch
nach oder wenden Sie sich an Ihren Händler.
WARNUNG
Seien Sie im Umgang mit Hochspannung vorsichtig.
Sie kann Ihre Gesundheit schädigen.
• Schalten Sie Ihren Computer AUS und ziehen Sie den Netzstecker des PCs und
aller angeschlossenen Geräte heraus, bevor Sie Gehäuseteile entfernen.
1 Schalten Sie Ihren Computer AUS, ziehen Sie den Netzstecker heraus und
entfernen Sie dann die Abdeckung(en) des Computers.
Installing ChemStation für CE Systeme
51
4
Installationsdetails
GPIB und USB-GPIB-Kommunikation
2 Wählen Sie einen freien PCI-Steckplatz für die 82350 GPIB-Karte. Am
besten stecken Sie die GPIB-Karte nicht unmittelbar neben eine
Grafikkarte. Da der GPIB-Anschluss breiter als ein normaler
Computeranschluss ist, kann es sein, dass Sie die benachbarten Anschlüsse
freilassen müssen.
3 Lösen Sie die Befestigungsschraube an der Abdeckplatte des Steckplatzes
und entfernen Sie sie.
4 Fassen Sie die Karte an den Kanten an und stecken Sie sie in den
Steckplatz. Stellen Sie sicher, dass die Kontaktleiste der Karte fest sitzt.
Befestigen Sie die Karte mit der Befestigungsschraube.
5 Setzen Sie die Abdeckhaube(n) des Computers auf. Schließen Sie den
Computer an das Stromnetz an und starten Sie ihn.
Verkabelung der GPIB-Karte
Bei der Verbindung von GPIB-Geräten müssen einige Grundregeln beachtet
werden.
1 Schalten Sie den Computer wenn möglich immer aus und trennen Sie ihn
und alle angeschlossenen Geräten vom Netz, bevor Sie die GPIB-Kabel
anschließen.
2 Stellen Sie anhand der mit jedem analytischen Instrument gelieferten
Dokumentation dessen GPIB-Adresse fest, bevor Sie es anschließen. Es ist
nicht möglich, dass zwei Geräte dieselbe Adresse benutzen. Verändern Sie
ggf. die Adresseinstellungen zur Vermeidung von Doppelbelegungen.
Notieren Sie sich die vergebenen Adressen. Diese Informationen werden
später benötigt.
3 Versuchen Sie, kurze GPIB-Kabel mit Längen von 2 m oder weniger zu
benutzen.
• GPIB-Kabel (0,5 m) (10833D)
• GPIB-Kabel (1,0 m) (10833A)
• GPIB-Kabel (2,0 m) (10.833B)
• GPIB-Kabel (4,0 m) (10833C)
4 Schließen Sie das GPIB-Kabel an den GPIB-Anschluss des Computers an.
5 Stellen Sie sicher, dass alle GPIB-Stecker fest miteinander verbunden sind.
Lockere Steckverbindungen erzeugen Fehler, die nur schwer zu finden sind.
52
Installing ChemStation für CE Systeme
4
Installationsdetails
GPIB und USB-GPIB-Kommunikation
WARNUNG
In Übereinstimmung mit der IEEE-488-Spezifikation für den Mehrzweckbus (GPIB)
ist der Bus nicht für dynamische Konfigurationen geeignet.
Schalten Sie auf keinen Fall den Strom bei einem GPIB-Instrument an, das an den
Bus angeschlossen ist, während andere GPIB-Instrumente aktiv mit dem
GPIB-Controller kommunizieren. Andernfalls könnte die Kommunikation dieser
Instrumente möglicherweise durch Spannungsspitzen gestört werden. Mitunter
kann es erforderlich sein, alle Instrumente neu einzuschalten, darunter auch den
GPIB-Controller (d. h. im Normalfall die Agilent ChemStation).
• Verbinden Sie die GPIB-Geräte in einer Reihe.
6 Verbinden Sie die GPIB-Geräte in einer Reihe. Eine Reihe wird aufgebaut,
indem ein GPIB-Gerät mit dem folgenden und dieses wiederum mit dem
nächsten GPIB-Gerät usw. verbunden wird. Vermeiden Sie sternförmige
Konfigurationen (bei denen mehrere Geräte über einen zentralen Punkt
miteinander verbunden sind).
Installing ChemStation für CE Systeme
53
4
Installationsdetails
Konfiguration der Agilent 82350 GPIB-Schnittstellentreiber
Konfiguration der Agilent 82350 GPIB-Schnittstellentreiber
Nach der GPIB-Karteninstallation im Computer ist die Installation des
entsprechenden Treibers und der Konfigurationssoftware erforderlich. Diese
befinden sich auf der Agilent ChemStation-CD-ROM "CD 1 - Installation" im
Verzeichnis "\IO Libs". Auf den CD-ROMs befindet sich auch eine
Installationsanweisung für die I/O-Bibliotheken. Bei der Installation der
I/O-Bibliotheken gehen Sie folgendermaßen vor:
HINWEIS
Für die Agilent ChemStation B.03.01 und höhere Versionen muss die Version M.01.01 der
I/O-Bibliotheken verwendet werden. Diese Bibliotheken werden unter Windows XP
unterstützt.
1 Suchen Sie im Windows-Explorer im Verzeichnis "\GPIB" auf der Agilent
ChemStation-CD-ROM "CD 1- Installation" nach der Datei m0101.exe und
starten Sie diese. Folgen Sie den Anweisungen im Installationsassistenten
(siehe Abbildung 15 auf Seite 55). Dieser installiert die Standard Interface
Control Library (SICL) auf Ihrem Computer, aktualisiert die Registrierung
und legt eine neue Programmgruppe namens "Agilent I/O Libraries" an.
Der InstallShield Wizard wird aufgerufen und die I/O-Bibliotheken werden
installiert.
54
Installing ChemStation für CE Systeme
4
Installationsdetails
Konfiguration der Agilent 82350 GPIB-Schnittstellentreiber
Abbildung 15 InstallShield Wizard
2 Wählen Sie Weiter/Ja, um den Lizenzbestimmungen zuzustimmen und die
Readme-Informationen zu lesen. Im nächsten Schritt wird der Bildschirm
"Selection Screen for the Installation" (Auswahlbildschirm für die
Installation) geöffnet.
3 Wählen Sie Vollständige Installation zur Installation der SICL-Bibliotheken
und VISA-Komponenten (siehe Abbildung 16 auf Seite 56). Wählen Sie
Weiter, damit das System mit der Installation der SICL-und
VISA-Komponenten der I/O-Bibliotheken beginnt.
Installing ChemStation für CE Systeme
55
4
Installationsdetails
Konfiguration der Agilent 82350 GPIB-Schnittstellentreiber
Abbildung 16 Wählen Sie die vollständige Installation von SICL und VISA.
4 Wählen Sie nach erfolgreicher Installation I/O-Konfiguration starten zur
Konfiguration der I/O-Schnittstellenkarte.
56
Installing ChemStation für CE Systeme
Installationsdetails
Konfiguration der Agilent 82350 GPIB-Schnittstellentreiber
4
5 Wählen Sie aus der Liste der verfügbaren Schnittstellenarten die richtige
Schnittstellenart aus: "82350 PCI GPIB" für die Agilent 82350-Platine (siehe
Abbildung 17).
Abbildung 17 Auswahl der passenden Schnittstellenart im Bildschirm "I/O Config"
(I/O-Konfiguration)
6 Wählen Sie Konfigurieren. Das Konfigurationsprogramm "IOCFG.EXE"
versucht, die gewählte GPIB-Schnittstellenkarte im PC zu finden, um die
entsprechenden Ressourcen der Karte zuzuordnen.
HINWEIS
Wird die installierte GPIB-Karte von Ihrem PC nicht erkannt, fahren Sie mit fort. Sie können
auch die Installationsanweisungen lesen, die auf den Agilent ChemStation-CD-ROMs
enthalten sind.
Installing ChemStation für CE Systeme
57
4
Installationsdetails
Konfiguration der Agilent 82350 GPIB-Schnittstellentreiber
7 Setzen Sie den SICL-Schnittstellennamen auf "hp82341", die Busadresse auf
30 und das Flag "System Controller" wie in Abbildung 18 auf Seite 58
gezeigt. Beachten Sie, dass das Erscheinungsbild abhängig von der
installierten GPIB-Karte leicht variieren kann.
Abbildung 18 Konfigurieren der GPIB-Schnittstelle für die Benutzung mit der Agilent
ChemStation
HINWEIS
Der SICL-Schnittstellenname hp82341 muss mit Kleinbuchstaben eingegeben werden.
8 Klicken Sie auf OK. Die konfigurierte GPIB-Karte sollte nun unter
"Configured Interfaces" (Konfigurierte Schnittstellen) im Bildschirm
Schnittstellenkonfiguration aufgelistet sein (Abbildung 19 auf Seite 59).
HINWEIS
58
Damit sie von der Agilent ChemStation erkannt wird, muss der SICL-Schnittstellenname
"hp82341" lauten, auch wenn Sie eine Agilent 82350 GPIB-Schnittstellenkarte installiert
haben.
Installing ChemStation für CE Systeme
Installationsdetails
Konfiguration der Agilent 82350 GPIB-Schnittstellentreiber
VORSICHT
4
Wenn Sie eine Agilent 82350A-Karte durch eine Agilent 82350B-Karte austauschen
oder umgekehrt, entfernen Sie vor dem Austausch der Karten die Konfiguration mit
Hilfe des Programms "I/O Config" (I/O-Konfiguration) in der Programmgruppe "I/O
Libraries" (I/O-Bibliotheken).
• Nach dem Austausch müssen Sie das Programm "IOCFG.EXE" erneut laufen lassen,
um die richtigen Treiber für die installierte Karte zu konfigurieren.
• Starten Sie das Programm "I/O Config" (I/O-Konfiguration) oder den "Visa
Assistant" (VISA-Assistent) nicht, während die ChemStation läuft.
9 Sie haben die GPIB-Schnittstellenkarte jetzt erfolgreich konfiguriert.
Starten Sie den Computer neu, um die Installation abzuschließen.
Abbildung 19 Der Bildschirm "Interface Configuration" (Schnittstellenkonfiguration) zeigt
jetzt die konfigurierte GPIB-Karte.
Installing ChemStation für CE Systeme
59
4
Installationsdetails
Konfiguration der Agilent 82350 GPIB-Schnittstellentreiber
Der Bildschirm "Interface Configuration" (Schnittstellenkonfiguration) kann
von der Programmgruppe "I/O Libraries" (I/O-Bibliotheken) aus durch die
Auswahl von "I/O Config" (I/O-Konfiguration) erreicht werden.
Bei Einsatz der Schaltfläche "Autoadd" (Autom. hinzufügen) in
IOCFG werden Voreinstellungen installiert, die mit der Agilent
ChemStation nicht kompatibel sind
Das Dienstprogramm "I/O Config" verfügt über die Schaltfläche "Autoadd"
(Autom. hinzufügen). Verwenden Sie die Schaltfläche "Autoadd" (Autom.
hinzufügen) auf keinen Fall, da sonst Voreinstellungen gewählt werden, die
mit der Agilent ChemStation nicht kompatibel sind. Konfigurieren Sie die
I/O-Bibliotheken interaktiv, wie beschrieben.
GPIB-Kartenkonfiguration mit der Agilent ChemStation
Verwenden Sie für die Konfiguration der Agilent 82350 GPIB-Schnittstelle für
die Benutzung mit der Agilent ChemStation die folgenden Werte. Die
verfügbaren Felder hängen von der Art der installierten Schnittstelle ab. Siehe
*** 'Konfigurieren der GPIB-Schnittstelle für die Benutzung mit der Agilent
ChemStation' on page 58 ***.
SICL-Schnittstell
enname
Der SICL-Schnittstellenname ist ein symbolischer Name, mit dem die Agilent
ChemStation arbeitet, um diese GPIB-Schnittstelle zu identifizieren und
anzusprechen. Die Standardeinstellung der Agilent ChemStation für diesen
Namen ist "hp82341" (ohne die Anführungszeichen). Der gleiche symbolische
Name wird für beide Schnittstellenarten verwendet. Er muss in
Kleinbuchstaben eingegeben werden.
VISA-Schnittstell
enname
Der Standard-VISA-Schnittstellenname ist "GPIB0" (diese Einstellung wird von
der Agilent ChemStation nicht benutzt und muss deshalb nicht geändert
werden).
60
Installing ChemStation für CE Systeme
Installationsdetails
Installation und Konfiguration des Agilent 82357 USB-GPIB-Schnittstellentreibers unter Windows XP
Professional
Logische Einheit
Busadresse
Systemcontroller
4
Die Nummer der logischen Einheit wird von der
Schnittstellensteuerungsbibliothek (Standard Interface Control Library =
SICL) verwendet, um diese GPIB-Schnittstelle eindeutig zu identifizieren.
Diese Nummer ist eine ganze Zahl im Bereich 0-10000. Die Agilent
ChemStation verwendet die Standardeinstellung "7".
Die Busadresse bestimmt die Adresse der GPIB-Schnittstelle im GPIB-Bus. Die
Agilent ChemStation verwendet die Busadresse "30" für den Systemcontroller.
Der Systemcontroller bestimmt, welches Gerät sendet und welches empfängt.
Jedes Gerät am GPIB-Bus muss eine eindeutige GPIB-Busadresse und genau
ein Gerät als Systemcontroller haben. Bei Installationen der Agilent
ChemStation ist der Systemcontroller immer die auf dem Computer
installierte GPIB-Karte.
Installation und Konfiguration des Agilent 82357
USB-GPIB-Schnittstellentreibers unter Windows XP
Professional
Der USB-GPIB-Schnittstellentreiber (I/O-Bibliotheken) muss vor dem
Anschluss der Schnittstellen-Einheit installiert werden.
1 Suchen Sie im Windows-Explorer im Verzeichnis "\IO_Libs" auf der
ChemStation-CD-ROM "CD 1 - Installation" nach der Datei "m0101.exe" und
führen Sie sie aus. Folgen Sie den Anweisungen des
Installations-Assistenten. Dieser installiert die Standard Interface Control
Library (SICL) auf Ihrem Computer, aktualisiert die Registrierung und legt
eine neue Programmgruppe namens "Agilent I/O Libraries" an.
Der InstallShield Wizard wird aufgerufen und die I/O-Bibliotheken werden
installiert.
Installing ChemStation für CE Systeme
61
4
Installationsdetails
Installation und Konfiguration des Agilent 82357 USB-GPIB-Schnittstellentreibers unter Windows XP
Professional
Abbildung 20 InstallShield Wizard
2 Wenn das Titelfenster angezeigt wird (siehe ), klicken Sie auf Weiter, um
zum Bildschirm "License Agreement" (Lizenzvereinbarung) zu gelangen.
Klicken Sie dort auf Ja, um die Lizenzbestimmungen zu akzeptieren und das
Readme anzuzeigen.
Abbildung 21 Installationsbildschirm "IO Libraries" (I/O-Bibliotheken)
3 Klicken Sie auf Weiter, um den Bildschirm "Select Type of Installation"
(Installationsart auswählen) aufzurufen.
62
Installing ChemStation für CE Systeme
Installationsdetails
Installation und Konfiguration des Agilent 82357 USB-GPIB-Schnittstellentreibers unter Windows XP
Professional
4
4 Wählen Sie die Installationsoption Vollständige Installation, um sowohl
SICL-Bibliotheken als auch VISA-Komponenten zu installieren. Das System
wechselt zum nächsten Bildschirm und zeigt die aktuellen Einstellungen an
(siehe ).
Abbildung 22 Installationsoptionen
5 SICL wird standardmäßig unter "C:\Programme\Agilent\IO libraries"
installiert. VISA wird standardmäßig unter "C:\Programme\VISA\winnt"
installiert. Klicken Sie auf Weiter, wenn Sie die Standardeinstellung
übernehmen möchten, oder gehen Sie zurück und legen Sie das gewünschte
Verzeichnis mit Hilfe der Option "Custom Installation" (Benutzerdefinierte
Installation) fest. Nach einem Klick auf Weiter werden die I/O-Bibliotheken
installiert.
6 Die I/O-Bibliotheken sind nun erfolgreich installiert. Beenden Sie die
Installation ohne Durchsicht der Readme-Datei und ohne "IO Config"
(I/O-Konfiguration) auszuführen. Verlassen Sie den Bildschirm mit Fertig
stellen und starten Sie das System neu.
7 Stecken Sie die 82357A USB-GPIB-Schnittstelle in den GPIB-Anschluss der
GPIB-Karte des Instruments. Wenn mehrere Module (z. B. HP
1090-Zentraleinheit und DAD) mit einem GPIB-Kabel verbunden werden,
Installing ChemStation für CE Systeme
63
4
Installationsdetails
Installation und Konfiguration des Agilent 82357 USB-GPIB-Schnittstellentreibers unter Windows XP
Professional
muss das USB-Schnittstellengerät mit dem GPIB-Anschluss verbunden
werden (siehe ).
Abbildung 23 82357A USB-GPIB-Schnittstelle bei einem HP 1090/DAD
8 Verbinden Sie den USB-Stecker der 182357A USB-GPIB-Schnittstelle mit
dem USB-Steckplatz Ihres Computers. Der Hardware-Assistent erkennt das
USB-Gerät und der Assistent für das Suchen neuer Hardware wird gestartet
(siehe Abbildung 24 auf Seite 65).
64
Installing ChemStation für CE Systeme
4
Installationsdetails
Installation und Konfiguration des Agilent 82357 USB-GPIB-Schnittstellentreibers unter Windows XP
Professional
9 Wählen Sie Option 1 und klicken Sie auf Next worauf die Installation startet
(siehe Abbildung 24).
Abbildung 24 Assistent für das Suchen neuer Hardware (Windows XP), erste Erkennung
Installing ChemStation für CE Systeme
65
4
Installationsdetails
Installation und Konfiguration des Agilent 82357 USB-GPIB-Schnittstellentreibers unter Windows XP
Professional
10 Um die Schnittstelle zu initialisieren, wählen Sie Option 1 und klicken Sie auf
Weiter. Die Initialisierung wird gestartet (see Abbildung 25).
Abbildung 25 Assistent für das Suchen neuer Hardware (Windows XP), erste Erkennung
66
Installing ChemStation für CE Systeme
Installationsdetails
Installation und Konfiguration des Agilent 82357 USB-GPIB-Schnittstellentreibers unter Windows XP
Professional
4
11 Das System initialisiert das USB-Gerät. Dies kann einige Sekunden dauern
(siehe Abbildung 26).
Abbildung 26 Initialisierung der 82357A USB-GPIB-Schnittstelle unter Windows XP, erste
Erkennung
12 Wählen Sie Fertig stellen, um den Assistenten nach der Initialisierung des
Hardwaretreibers zu schließen (siehe Abbildung 27 auf Seite 68). Die
Installing ChemStation für CE Systeme
67
4
Installationsdetails
Installation und Konfiguration des Agilent 82357 USB-GPIB-Schnittstellentreibers unter Windows XP
Professional
Initialisierung des USB-Geräts ist abgeschlossen. Nun muss die Installation
durchgeführt werden.
Abbildung 27 Durchführen der Gerätetreiber-Installation unter Windows XP
13 Der Hardware-Assistent erkennt nun das USB-GPIB-Gerät ein zweites Mal
und der Assistent für das Suchen neuer Hardware wird erneut angezeigt (siehe
Abbildung 28).
14 Wählen Sie Option 1 und klicken Sie auf Weiter (siehe Abbildung 28).
68
Installing ChemStation für CE Systeme
Installationsdetails
Installation und Konfiguration des Agilent 82357 USB-GPIB-Schnittstellentreibers unter Windows XP
Professional
4
Abbildung 28 Assistent für das Suchen neuer Hardware (Windows XP), zweite Erkennung
Installing ChemStation für CE Systeme
69
4
Installationsdetails
Installation und Konfiguration des Agilent 82357 USB-GPIB-Schnittstellentreibers unter Windows XP
Professional
15 Wählen Sie Option 1 und klicken Sie auf Weiter, um die Installation zu starten
(siehe Abbildung 29).
Abbildung 29 Assistent für das Suchen neuer Hardware (Windows XP), zweite Erkennung
16 Das System richtet das 82357A USB-GPIB-Schnittstellengerät für den
Betrieb ein. Dies kann einige Sekunden dauern (siehe Abbildung 30 auf
70
Installing ChemStation für CE Systeme
4
Installationsdetails
Installation und Konfiguration des Agilent 82357 USB-GPIB-Schnittstellentreibers unter Windows XP
Professional
Seite 71). Bitte warten Sie, bis der Konfigurationsbildschirm angezeigt wird
(siehe Schritt 14).
Abbildung 30 Installation der 82357A USB-GPIB-Schnittstelle unter Windows XP, zweite
Erkennung
Installing ChemStation für CE Systeme
71
4
Installationsdetails
Installation und Konfiguration des Agilent 82357 USB-GPIB-Schnittstellentreibers unter Windows XP
Professional
17 Die installierte USB-GPIB-Schnittstelle wird automatisch vom System
erkannt. Wählen Sie Annehmen, um das Dienstprogramm "IO Configuration"
(I/O-Konfiguration) zu starten (siehe Abbildung 31).
Abbildung 31 USB- GPIB-Schnittstelle gefunden
72
Installing ChemStation für CE Systeme
Installationsdetails
Installation und Konfiguration des Agilent 82357 USB-GPIB-Schnittstellentreibers unter Windows XP
Professional
4
18 Wählen Sie als SICL-Schnittstellenname hp82341 und als Busadresse 30, wie
in Abbildung 32 gezeigt. Klicken Sie zum Abschluss der Konfiguration auf
"OK".
Abbildung 32 Konfiguration der 82357A USB-GPIB-Schnittstelle
HINWEIS
Der SICL-Schnittstellenname hp82341 muss mit Kleinbuchstaben eingegeben werden.
19 Wählen Sie Fertig stellen, um den Assistenten nach der Installation des
Hardwaretreibers zu schließen (siehe Abbildung 33 auf Seite 74). Wenn die
Installation des USB-Geräts abgeschlossen ist, zeigt der Assistent für neue
Installing ChemStation für CE Systeme
73
4
Installationsdetails
Installation und Konfiguration des Agilent 82357 USB-GPIB-Schnittstellentreibers unter Windows XP
Professional
Hardware eine Meldung in der Taskleiste rechts unten an: "Die neue
Hardware wurde installiert und kann jetzt verwendet werden."
Abbildung 33 Durchführen der Gerätetreiber-Installation unter Windows XP
74
Installing ChemStation für CE Systeme
Installationsdetails
Hardware-Details für Agilent ChemStation-PCs
4
Hardware-Details für Agilent ChemStation-PCs
In diesem Kapitel werden die Hardware und das Betriebssystem beschrieben,
die für eine erfolgreiche Installation und einen einwandfreien Betrieb der
Agilent ChemStation erforderlich sind.
Für die Agilent ChemStation B.03.01 (und höher) wird ein PC mit einem Intel
Pentium IV-Prozessor mit mindestens 1,5 MHz benötigt.
Bei Verwendung einer GPIB-Schnittstellenkarte wird ein freier PCI-Steckplatz
benötigt. Einzelheiten zu den Anforderungen für die GPIB-Schnittstelle oder
für das USB-GPIB-Gerät finden Sie im Abschnitt „GPIB und
USB-GPIB-Kommunikation“ auf Seite 50.
Wenn Sie für die analytischen Geräte eine LAN-Verbindung verwenden,
benötigen Sie eine LAN-Schnittstellenkarte, die vom Betriebssystem
unterstützt wird. Zudem muss das Microsoft-TCP/IP-Protokoll installiert sein.
Die gesamte PC-Hardware und Peripherie muss in der Hardware
Compatibility List (HCL) von Microsoft enthalten sein. Die HCL-Liste ist auf
der Microsoft Homepage im Internet (http://www.microsoft.com). Ist die
Hardware Ihres Computers nicht in der HCL-Liste aufgeführt, wird die Agilent
ChemStation-Software auf Ihrem System möglicherweise nicht korrekt
arbeiten.
Minimale PC-Hardwareanforderungen für die Agilent ChemStation
Tabelle 4 Hardware-Mindestanforderungen für Systeme mit Windows XP
Prozessor
Pentium IV 1,5 GHz
Bildschirmauflösung (empfohlen)
Super-VGA (1280 × 1024)
Massenspeicher
40 GB Festplatte und CD-ROM
Einzel-/Multi-3D-Instrumentenkonfiguration
512 MB RAM
Installing ChemStation für CE Systeme
75
4
Installationsdetails
Hardware-Details für Agilent ChemStation-PCs
HINWEIS
CE-MSD-Instrument
512 MB RAM
Instrumentenkonfiguration mit dem Agilent ChemStore
C/S-Datenbankmodul (Version B.03.03 SR2)
512 MB RAM
Beachten Sie, dass nur ein CE/MSD mit dem PC-System verbunden sein sollte. Es können
mehrere CE-Systeme installiert und zusammen mit einem LC-System verwendet werden,
die gleichzeitige Ausführung mehrerer CE- oder gemischter Systeme wird NICHT
unterstützt.
Computer anderer Hersteller
Die Agilent ChemStation wurde für den sicheren Betrieb auf verschiedensten
PCs entwickelt, die mit Zubehör und Peripheriegeräten ausgestattet sind, die
dem Programmierungsstandard für die Intel PC-Plattform und Microsoft
Windows-Betriebssysteme entsprechen.
Agilent Technologies hat die Tests der Agilent ChemStation-Software jedoch
hauptsächlich mit Geräten von Agilent Technologies durchgeführt. Alle
Angaben zu Konfigurationen in diesem Handbuch gelten für
Hewlett-Packard/Compaq Kayak-, Vectra- und EVO-Computer und sind
eventuell nicht für die Computer anderer Hersteller optimiert. So könnte
beispielsweise die Standardeinstellung der GPIB-Schnittstellen zu Problemen
mit der Speicherkonfiguration von Computern anderer Hersteller als HP
führen.
Zusätzliche Zubehörschnittstellenplatinen können Konflikte mit anderen mit
Hardware zusammenhängenden Ressourcen (I/O-Anschlüsse,
Interrupt-Einstellungen, DMA-Kanäle) verursachen.
Verwenden Sie bei Computern anderer Hersteller als HP das mitgeliefertes
Dienstprogramm zur Konfiguration des Computers. Überprüfen Sie die
mitgelieferte Dokumentation und eventuelles Zubehör, um
Ressourcen-Konflikte bei der Konfiguration des PCs zu verhindern, vor allem
in Hinblick auf die GPIB-Schnittstelle.
76
Installing ChemStation für CE Systeme
4
Installationsdetails
Hardware-Details für Agilent ChemStation-PCs
Drucker für die Agilent ChemStation
Die Agilent ChemStation arbeitet mit Druckern, die mit dem Betriebssystem
kompatibel sind. Die Drucker können lokal (vorzugsweise parallel) oder an
den Netzwerkanschluss des Computers angeschlossen werden. Serielle
Druckerschnittstellen werden zwar vom Betriebssystem unterstützt, aber die
Geschwindigkeit ist möglicherweise beeinträchtigt. Drucker im Netzwerk
müssen von einem Netzwerkserver aus betrieben werden, dessen
Netzwerkprotokoll vom Microsoft-Betriebssystem unterstützt wird.
Wir empfehlen Druckertypen, die eine Escape-Code-Sprache (wie PCL) oder
eine Seitenbeschreibungssprache (wie Postscript) verstehen. Von der
Zentraleinheit gesteuerte Drucker (z. B. GDI- oder PPA-Drucker) belasten die
CPU mit mehr Druckertasks und werden daher nicht für die Online-Arbeit mit
der Agilent ChemStation empfohlen.
Beste Druckergebnisse mit Ihrer Agilent ChemStation erzielen Sie mit HP
LaserJet-Druckern. High Performance HP DeskJet-Drucker können verwendet
werden, wenn der erforderliche Druckumfang gering ist. Zusätzliche
Informationen zu empfohlenen Versionen der jeweiligen Druckertreiber finden
Sie in der Datei "readme.txt".
Agilent Technologies hat nicht alle Druckertreiber und Kombinationen von
Druckertreibern getestet, die von Windows unterstützt werden.
Leistungsfähigkeit und Qualität des Ausdrucks können bei Druckern und
Druckertreibern anderer Hersteller variieren.
Zum Zeitpunkt der Drucklegung dieses Handbuchs waren folgende Drucker
(Tabelle 5) erfolgreich überprüft.
Tabelle 5 Drucker, die mit der Agilent ChemStation B.03.0x erfolgreich getestet wurden
Druckermodell
Anmerkungen zum Treiber
HP LaserJet 2420D
HP PCL 6 Treiber
HP LaserJet 4050 und HP LaserJet 4100
HP PCL 6 Treiber oder PCL5e
HP LaserJet 4200
HP PCL 6 Treiber
HP LaserJet 4250
HP PCL 6 Treiber
HP LaserJet P3005D
HP PCL 6 Treiber
Installing ChemStation für CE Systeme
77
4
Installationsdetails
Hardware-Details für Agilent ChemStation-PCs
HP Color LaserJet 2500TN
HP PCL 6 Treiber
OfficeJet Pro K550DTWN
HP PCL 3 Treiber
HINWEIS
Beachten Sie, dass diese Liste nicht vollständig ist. Sie enthält keine Drucker und
Druckertreiber, die nach Drucklegung dieses Handbuchs auf den Markt gebracht wurden.
Wenn Ihr Drucker hier nicht angeführt ist, wurde er nicht geprüft. Das bedeutet jedoch
nicht zwangsläufig, dass dieses Gerät nicht mit der Agilent ChemStation
zusammenarbeitet.
HINWEIS
Wir empfehlen Ihnen die Drucker der Hewlett-Packard LaserJet-Reihe. Durch ihre
begrenzte Druckleistung (<8 Seiten pro Minute) und Papiervorlagekapazität (weniger als
150 Seiten) sind einige günstige Drucker ungeeignet für den Betrieb im nicht überwachten
Modus mit hohem Datendurchsatz mit der Agilent ChemStation, obwohl sie in der Tabelle 5
auf Seite 77angeführt sind. Dies gilt z. B. für Multigerätekonfigurationen oder die
Durchführung von Sequenzen mit vielen Injektionen und relativ kurzen Laufzeiten (z. B.
kürzer als 5 Minuten).
Energy-Star-Richtlinien werden bei der analytischen Hardware
nicht unterstützt
Das BIOS und das Betriebssystem vieler moderner Computer unterstützen die
Energy-Star-Richtlinien. Nach einer vorgegebenen Leerlaufzeit schaltet das
BIOS das System zum Energiesparen in den Standby-Modus, in dem der
Bildschirm, die Festplatte und andere Komponeten abgeschaltet sind und die
vom PC erzeugte Ausgangsleistung und die interne Prozessorfrequenz
herabgesetzt werden.
Eine Herabsetzung der Prozessorfrequenz oder der
Festplattengeschwindigkeit würde die Echtzeitsteuerung und die
Datenerfassung beeinträchtigen. Dies würde bedeuten, dass der
instrumenteneinterne Pufferspeicher überlastet würde – mit anderen Worten:
es würden Daten verloren gehen. Die Energy-Star-Richtlinien werden nicht in
Systemen unterstützt, die für die Online-Arbeit mit analytischer Hardware
verwendet werden.
78
Installing ChemStation für CE Systeme
Installationsdetails
Hardware-Details für Agilent ChemStation-PCs
4
Betriebssystem-Voraussetzungen
Windows XP Professional (Service Pack 2) ist das unterstützte Betriebssystem
für die Agilent ChemStation-Software zur Datenerfassung und -auswertung.
Aktuelle Informationen über unterstützte Betriebssysteme erhalten Sie bei
Ihrem lokalen Kundendienstzentrum.
HINWEIS
Die ChemStation-Version B.03.01 wird nur unter Windows XP Professional unterstützt.
Wenn Sie die Analyseninstrumente mittels LAN anschließen, muss das
Microsoft-TCP/IP-Protokoll installiert und konfiguriert sein.
Installing ChemStation für CE Systeme
79
4
80
Installationsdetails
Hardware-Details für Agilent ChemStation-PCs
Installing ChemStation für CE Systeme
Installing ChemStation für CE Systeme
Installation und Betrieb
5 Die CE-MS-Zusatzsoftware und
zugehörige Schnittstellenelemente
installieren und konfigurieren
Die CE-MS-Zusatzsoftware installieren
82
Installation der LAN-Kommunikation für das Agilent MSD
84
Installation von TCP/IP auf einem Windows XP System
84
Installation des Agilent BootP-Dienstprogramms
86
LAN-Client konfigurieren
88
1946/1956/6100-System konfigurieren
91
Anschluss des 1946B/1946C/1946D/1956A/1956B MSD oder
des 6110A/6120A/6130A/6140A MS
91
Konfiguration des 1946/1956 MSD oder 6100 MS
Verwendung des Agilent BootP-Diensts
91
94
Was ist der Agilent BootP-Dienst?
94
Adressen
95
Verwendung des Agilent BootP-Dienstprogramms
95
Konfigurierung des Agilent-BootP-Dienstprogramms
96
Ermittlung der MAC-Adresse
96
Verwendung des Start-Managers
98
Konfiguration des Agilent BootP-Dienstes
99
Konfigurieren der G1369A LAN-Karte mittels BootP
101
Die HOSTS-Datei bearbeiten
104
Agilent ChemStation starten
105
CE-MS-Zusatzsoftware deinstallieren
107
Fehlerbehebung bei der LAN-Kommunikation
109
Überprüfen Sie, ob die IP-Adresse korrekt ist
109
Im Instrumenten-Logbuch findet sich häufig der Eintrag "Buffer
Overrun" (Pufferüberlauf)
110
Agilent Technologies
81
5
Die CE-MS-Zusatzsoftware und zugehörige Schnittstellenelemente installieren und konfigurieren
Die CE-MS-Zusatzsoftware installieren
Die CE-MS-Zusatzsoftware installieren
Wenn Sie die G2201BA CE-MSD-Zusatzsoftware erworben haben, müssen Sie
die gesamte Software gemäß folgendem Verfahren installieren:
HINWEIS
Chemstation Version B.03.01 unterstützt folgende MSD-Systeme:
G1946B / 1946C / G1946D / G1956A / G1956B / G6110A / G6120A / G6130A / G6140A
1 Installieren Sie die G1601BA Agilent ChemStation für CE-Systeme gemäß .
2 Installieren Sie die I/O-Bibliotheken gemäß „Konfiguration der Agilent
82350 GPIB-Schnittstellentreiber“ auf Seite 54.
3 Öffnen Sie den Windows-Explorer.
4 Wählen Sie im rechten Fenster das CD-ROM-Laufwerk aus. Dies ist in der
Regel Laufwerk "D:" oder "E:"
5 Doppelklicken Sie auf das Verzeichnis "G2201", um es zu öffnen.
6 Doppelklicken Sie auf "setup.exe", um das Setup-Programm für das
G2201BA CE-MSD-Add-on auszuführen. Das folgende Dialogfeld wird
angezeigt.
Abbildung 34 Instrument wählen, das über Funktionen für die Massenspektrometrie verfügen soll
82
Installing ChemStation für CE Systeme
Die CE-MS-Zusatzsoftware und zugehörige Schnittstellenelemente installieren und konfigurieren
Die CE-MS-Zusatzsoftware installieren
5
7 Wählen Sie die Nummer des Instruments, zu dem das CE-MSD-Zusatzmodul
hinzugefügt werden soll.
8 Geben Sie die Lizenznummer des G2201BA-Produkts ein und wählen Sie
Hinzufügen, um sie zur Liste der Lizenznummern hinzuzufügen und die
Zusatzsoftware zu installieren.
9 Wählen Sie Nein, wenn folgende Meldung angezeigt wird: Möchten Sie ein
weiteres Modul für die Instrumentensteuerung installieren?.
10 Nach der Installation werden Sie aufgefordert, den Konfigurationseditor zu
starten, um die Instrumente zu konfigurieren. Führen Sie diesen Schritt
nicht aus, sondern wählen Sie Nein, um MSC jetzt zu konfigurieren. Dieser
Schritt wird zu einem späteren Zeitpunkt ausgeführt.
Installing ChemStation für CE Systeme
83
5
Die CE-MS-Zusatzsoftware und zugehörige Schnittstellenelemente installieren und konfigurieren
Installation der LAN-Kommunikation für das Agilent MSD
Installation der LAN-Kommunikation für das Agilent MSD
Da eine Standard-LAN-Verbindung erforderlich ist, um den 1946/1956
MSD-Detektor oder Agilent Detektoren der Serie 6100 und die
1100/1200-Pumpe anzuschließen, müssen Sie sicherstellen, dass der PC und
die analytischen Instrumente ordnungsgemäß miteinander kommunizieren.
Die Kommunikation verwendet das TCP/IP-Protokoll, das als
Netzwerkprotokoll auf dem PC installiert sein muss. Zur Konfiguration der
JetDirect-Karte, die zum Anschluss des Analyseninstruments an das LAN
verwendet wird, wird das Bootstrap-Protokoll verwendet, das einen
BootP-Dienst erfordert.
In diesem Kapitel wird die Installation des TCP/IP-Protokolls auf Windows
XP-Systemen beschrieben. Windows XP-Systeme werden normalerweise mit
vorinstalliertem TCP/IP ausgeliefert. Es werden auch Anweisungen für das
Agilent BootP-Dienstprogramm mitgeliefert, die erforderlich sind, um die
TCP/IP-Parameter für Ihr Instrument zu konfigurieren.
Installation von TCP/IP auf einem Windows XP System
1 Wählen Sie im Startmenü der Taskleiste die Befehlsfolge Start > Einstellungen >
Systemsteuerung.
2 Öffnen Sie das Fenster "Netzwerk und DFÜ-Verbindungen", markieren Sie
die Netzwerkverbindung, klicken Sie mit der rechten Maustaste und wählen
Sie Eigenschaften.
3 Wählen Sie auf der Registerkarte "Allgemein" die Option "Internet Protokoll
(TCP/IP)" und wählen Sie "Eigenschaften".
4 Wählen Sie "Folgende IP-Adresse verwenden”, damit das System keine
DHCP-Adresse benutzt (siehe „DHCP-Server“ auf Seite 110).
5 Wenn Ihr Computer an ein lokales Netzwerk angeschlossen ist, fragen Sie
Ihre IT-Abteilung nach einer gültigen IP-Adresse, einem Gateway, einer
Teilnetzmaske, einem DNS- und einem WINS-Server. Wenn Sie ein eigenes
Netzwerk aufbauen und nicht an andere Netzwerke angebunden sind,
können Sie die Einstellungen aus dem Beispiel in Tabelle 6 auf Seite 85
verwenden. Gateway, DNS und WINS IP-Adressen müssen in diesem Fall
84
Installing ChemStation für CE Systeme
5
Die CE-MS-Zusatzsoftware und zugehörige Schnittstellenelemente installieren und konfigurieren
Installation der LAN-Kommunikation für das Agilent MSD
nicht konfiguriert werden, da Ihr System mit keinem derartigen Teil eines
Netzwerks kommunizieren muss. Abbildung 35 auf Seite 86 zeigt ein
Beispiel für die TCP/IP-Konfiguration unter Windows XP.
HINWEIS
Sie benötigen eine IP-Adresse pro Gerät. Das heißt, eine Adresse für den PC, eine weitere
für den MSD und eine dritte für die 1100/1200-Pumpe.
Tabelle 6 Beispiel für IP-Adressen
PC oder Instrumente
IP-Adresse
Teilnetzmaske
PC 1
10.1.1.100
255.255.255.0
Instrumentenmodul 1 (MSD)
10.1.1.101
255.255.255.0
Instrumentenmodul 2
(1100/1200-Pumpe)
10.1.1.102
255.255.255.0
...
....
255.255.255.0
Installing ChemStation für CE Systeme
85
5
Die CE-MS-Zusatzsoftware und zugehörige Schnittstellenelemente installieren und konfigurieren
Installation der LAN-Kommunikation für das Agilent MSD
Abbildung 35 TCP/IP Configuration Screen
Installation des Agilent BootP-Dienstprogramms
Wenn Sie einen lokalen BootP-Server/Dienst verwenden möchten oder ein
BootP-Server/Dienst bereits in Ihrem Netzwerk in Betrieb ist, leiten Sie die
Informationen unter „Adressen“ auf Seite 95 an Ihren Systemadministrator
weiter.
1 Legen Sie die Agilent ChemStation CD-ROM "CD 1 - Installation" in das
CD-ROM-Laufwerk ein.
2 Schließen Sie alle Windows Programme.
3 Legen Sie die Agilent ChemStation CD-ROM "CD 1 - Installation" in das
CD-ROM-Laufwerk ein.
4 Öffnen Sie den Datei-Explorer und führen einen Doppelklick auf x:\Bootp\
Agilent Bootp Service.exe aus, wobei x: Der Laufwerksbuchstabe des
CD-ROM-Laufwerkes ist.
86
Installing ChemStation für CE Systeme
Die CE-MS-Zusatzsoftware und zugehörige Schnittstellenelemente installieren und konfigurieren
Installation der LAN-Kommunikation für das Agilent MSD
5
5 Befolgen Sie zur Installation des Agilent BootP-Dienstprogramms die
Anweisungen auf dem Bildschirm. Lesen Sie zuerst die Datei "readme.txt",
da diese aktuelle Informationen enthalten kann, die erst nach Drucklegung
dieses Handbuchs bekannt wurden.
6 Nach Abschluss der Installation erscheint der Bildschirm
BootP-Einstellungen. Der Bildschirm BootP-Einstellungen enthält die
unkonfigurierten Vorgabewerte. Diese werden bei der Konfiguration
angepasst.
Abbildung 36 BootP-Einstellungen
Installing ChemStation für CE Systeme
87
5
Die CE-MS-Zusatzsoftware und zugehörige Schnittstellenelemente installieren und konfigurieren
LAN-Client konfigurieren
LAN-Client konfigurieren
Für den 1946/1956 MSD und das LC/MS der Serie 6100 müssen die
I/O-Bibliotheken installiert und der LAN-Client konfiguriert sein. Wenn die
I/O-Bibliotheken nicht installiert sind, finden Sie weitere Informationen und
Installationsanweisungen unter „Konfiguration der Agilent 82350
GPIB-Schnittstellentreiber“ auf Seite 54.
Um den LAN-Client zu konfigurieren, führen Sie die folgenden Schritte aus:
HINWEIS
Für die ChemStation B.03.01 und höhere Versionen muss die Version M.01.01 der
I/O-Bibliotheken verwendet werden. Weitere Informationen darüber, welche Version von
der ChemStation-Version unterstützt wird, finden Sie in der Datei "readme.txt".
1 Starten Sie das Konfigurationsdienstprogramm "IOCFG.EXE", indem Sie in
der Programmgruppe "I/O Libraries" (I/O-Bibliotheken) den Eintrag "I/O
Config" (I/O-Konfiguration) wählen. Wählen Sie hierzu Start > Programme,
Agilent IO Libraries, IO Config.
Abbildung 37 LAN-Client im Bildschirm "I/O Config" (I/O-Konfiguration) auswählen
88
Installing ChemStation für CE Systeme
5
Die CE-MS-Zusatzsoftware und zugehörige Schnittstellenelemente installieren und konfigurieren
LAN-Client konfigurieren
2 Wählen Sie in der Liste der verfügbaren Schnittstellentypen die Option
LAN-Client (siehe Abbildung 37 auf Seite 88).
3 Wählen Sie Konfigurieren, um das Dialogfeld LAN-Client-Konfiguration zu
öffnen.
4 Verwenden Sie die Einstellungen wie in Abbildung 38 auf Seite 89 angegeben
und wählen Sie OK.
Abbildung 38 LAN-Client konfigurieren
VORSICHT
Durch das Starten von Kommunikations-Tools während der Steuerung eines
Online-Geräts kann die Kommunikation mit Ihrem Gerät unterbrochen werden.
Die Kommunikation mit dem Gerät wurde unterbrochen.
• Starten Sie das Programm "I/O Config" oder den "Visa Assistant" nicht, während
die ChemStation läuft.
Installing ChemStation für CE Systeme
89
5
Die CE-MS-Zusatzsoftware und zugehörige Schnittstellenelemente installieren und konfigurieren
LAN-Client konfigurieren
5 Sie haben den LAN-Client nun erfolgreich konfiguriert. Starten Sie den
Computer neu, wenn Sie aufgefordert werden, die Installation
abzuschließen.
Abbildung 39 Der Bildschirm "Interface Configuration" (Schnittstellenkonfiguration) zeigt
jetzt den konfigurierten LAN-Client.
90
Installing ChemStation für CE Systeme
5
Die CE-MS-Zusatzsoftware und zugehörige Schnittstellenelemente installieren und konfigurieren
1946/1956/6100-System konfigurieren
1946/1956/6100-System konfigurieren
Anschluss des 1946B/1946C/1946D/1956A/1956B MSD oder des
6110A/6120A/6130A/6140A MS
Schließen Sie das CE-Instrument an den PC an wie in „Ein Agilent
CE-Instrument an den Agilent ChemStation-Computer anschließen (mit
GPIB)“ auf Seite 32 beschrieben. Zum Einrichten des MSD und der
1100/1200-Pumpe sind zusätzlich folgende Kabel und Geräte erforderlich:
• Standard-12-Port-Hub (Teile-Nr. G2402A)
• 3 CAT 5 LAN-Kabel, abgeschirmt (Teile-Nr. G1530-61480)
• JetDirect-Karte (Teile-Nr. G1369A)
Setzen Sie die JetDirect-Karte in den Zubehörsteckplatz der 1100/1200-Pumpe
ein. Schließen Sie den PC, die 1100/1200-Pumpe und das MSD mit den drei
Standard-LAN-Kabeln an den Hub an. Schließen Sie das MSD und die
1100/1200-Pumpe mit Hilfe der Kabel für den Remote-Start an das
CE-Instrument an.
HINWEIS
Schließen Sie die Geräte nicht an den Cascade-Port des Hubs an (dies ist in der Regel der
erste oder letzte Port). Dieser Port wird nur verwendet, um den Hub mit einem LAN zu
verbinden.
Konfiguration des 1946/1956 MSD oder 6100 MS
Wählen Sie in der Programmgruppe "ChemStation" den Eintrag
Konfigurationseditor.
1 Wählen Sie Instrumente im Menü Konfigurieren, um die Analysengeräte zu
konfigurieren.
2 Wählen Sie in der Liste der Instrumenttypen "3D-CE/MS System" aus, geben
Sie einen Instrumentennamen ein und klicken Sie auf OK.
3 Fügen Sie die 1100/1200-Pumpe zur Konfiguration hinzu, indem Sie in der
Liste der verfügbaren Module "1100/1200 Access" (1100/1200-Zugriff)
Installing ChemStation für CE Systeme
91
5
Die CE-MS-Zusatzsoftware und zugehörige Schnittstellenelemente installieren und konfigurieren
1946/1956/6100-System konfigurieren
wählen. Klicken Sie auf die Optionsschaltfläche LAN und anschließend auf
Hinzufügen (Abbildung 48 auf Seite 105).
Abbildung 40 Systemzugriff konfigurieren (1100/1200-Pumpe)
HINWEIS
Wenn sich die GPIB-Adressen des CE-Instruments von den Standardadressen
unterscheiden (19 für das CE-Instrument und 17 für den CE-Diodenarray-Detektor), müssen
Sie die Konfiguration entsprechend ändern.
4 Geben Sie die IP-Adresse ein, die Sie von der IT-Abteilung für die
1100/1200-Pumpe erhalten haben, oder verwenden Sie 10.1.1.102 und
klicken Sie auf OK.
5 Wählen Sie nun in der Liste der verfügbaren Detektoren den 1946/1956
MSD oder den 6100 MS aus (Abbildung 48 auf Seite 105) und wiederholen
Sie das oben für den Detektor beschriebene Verfahren. Sie können
10.1.1.101 als IP-Adresse für das 1946/1956 MSD verwenden, wenn das
System nicht mit einem lokalen Netzwerk verbunden ist. Bei der Serie 6100
muss die feste IP-Adresse zuerst entsprechend Ihrer Netzwerk-Einrichtung
geändert werden. Informationen hierzu finden Sie im
Installationshandbuch für Agilent Single Quad LC/MS-Systeme der Serie
6100, Teilenr. G1960-90011.
92
Installing ChemStation für CE Systeme
Die CE-MS-Zusatzsoftware und zugehörige Schnittstellenelemente installieren und konfigurieren
1946/1956/6100-System konfigurieren
5
Abbildung 41 MSD konfigurieren
6 Speichern Sie die Konfiguration, indem Sie auf Speichern im Menü Datei
klicken und den Konfigurationseditor schließen.
Abbildung 42 Endgültige Konfiguration für CE-MS
Installing ChemStation für CE Systeme
93
5
Die CE-MS-Zusatzsoftware und zugehörige Schnittstellenelemente installieren und konfigurieren
Verwendung des Agilent BootP-Diensts
Verwendung des Agilent BootP-Diensts
Was ist der Agilent BootP-Dienst?
Der Agilent BootP-Server ermöglicht eine zentrale Verwaltung der IP-Adressen
für Agilent-Instrumente in einem LAN. Der Server läuft auf dem an ein LAN
angeschlossenen Instrumenten-PC, auf dem das TCP/IP-Netzwerkprotokoll
ausgeführt wird. Auf diesem PC darf kein DHCP-Server oder anderer
BootP-Dienst gestartet sein.
Wenn ein Instrument eingeschaltet wird, fordert die Agilent JetDirect-Karte in
dem Instrument eine IP-Adresse oder einen Hostnamen an und sendet dazu
die eigene Hardware-Adresse als Kennung. Die Abfrage kann bis zu 5 Minuten
dauern. Der Agilent BootP-Dienst beantwortet diese Anfrage und schickt dem
anfordernden Instrument eine zuvor definierte IP-Adresse und einen mit der
Hardware-Adressse verbundenen Hostnamen.
Die G1369A LAN-Karte, mit der die Agilent 1100/1200-Module in das LAN
eingebunden werden, ist nicht in der Lage, Einstellungen zu speichern.
Folglich fordert die Karte bei jedem Start des Instruments vom Netzwerk eine
IP-Adresse sowie Informationen zur Einstellung an. Die Ausführung des
BootP-Protokolls auf der G1369A LAN-Karte entspricht RFC 951 und
RFC 1048.
Der BootP-Dienst muss bereits gestartet sein, bevor die Karte ihre
Anforderung sendet. Der BootP-Dienst muss so konfiguriert sein, dass er die
Hardware-Adresse (MAC-Adresse) der G1369A LAN-Karte kennt. Ein
einzelner BootP-Dienst kann mehrere G1369A LAN-Karten konfigurieren.
Wenn Ihr Netzwerk bereits einen BootP-Dienst verwendet, lesen Sie unter
„Konfigurieren der G1369A LAN-Karte mittels BootP“ auf Seite 101 weiter.
Wenn Sie noch keinen BootP-Dienst haben, empfehlen wir Ihnen das Agilent
BootP-Dienstprogramm, das sich auf der Agilent ChemStation CD-ROM "CD 1 Installation" befindet.
94
Installing ChemStation für CE Systeme
Die CE-MS-Zusatzsoftware und zugehörige Schnittstellenelemente installieren und konfigurieren
Verwendung des Agilent BootP-Diensts
5
Adressen
Bevor Sie den BootP-Dienst installieren und konfigurieren, müssen Sie die
IP-Adressen des Computers und der Instrumente, die Teilnetzmaske und das
Gateway kennen. Wenn sich das System in einem geschlossenen LAN befindet,
können die folgenden Standardadressen verwendet werden.
Tabelle 7 Beispiel /Standardadressen
Gerät
Adresse
PC
10.1.1.100
Inst. - 1 , LC, z. B. 1100/1200 Pumpe
10.1.1.101
Inst. - 2, 1946/1956 MSD
10.1.1.102
Inst. - 2, MS der Serie 6100
192.168.254.12
Teilnetzmaske
255.255.255.0
Gateway
10.1.1.100
Verwendung des Agilent BootP-Dienstprogramms
Das Agilent BootP-Dienstprogramm ermöglicht die Konfiguration der G1369A
LAN-Karte. Sie können im Start-Manager des Programms einfach die
MAC-Adresse und die IP-Adresse für die Konfiguration eintragen. Der
Start-Manager zeigt eine Auflistung der aktuell konfigurierten MAC-Adressen
und ermöglicht die Änderung der aktuellen Einstellungen.
Installing ChemStation für CE Systeme
95
5
Die CE-MS-Zusatzsoftware und zugehörige Schnittstellenelemente installieren und konfigurieren
Verwendung des Agilent BootP-Diensts
Abbildung 43
Konfigurierung des Agilent-BootP-Dienstprogramms
Bevor Sie den BootP-Server konfigurieren, müssen Sie die IP-Adressen des
Computers und der Instrumente, die Teilnetzmaske und das Gateway kennen.
Die MAC- oder Hardware-Adresse der G1369A LAN-Karte ist ein weltweit
einzigartiges Merkmal. Keine andere Netzwerkkomponente besitzt dieselbe
Hardware-Adresse. Die MAC-Adresse ist auf der Karte aufgedruckt oder kann
während der Konfiguration ausgelesen werden:
HINWEIS
Wenn der PC nach der Installation des Agilent BootP-Dienstes neu gestartet wurde, wird
der Agilent BootP-Dienst automatisch beim nächsten Systemstart gestartet. Zur Änderung
der BootP-Einstellungen muss der Server angehalten werden. Nach den Änderungen muss
er neu gestartet werden. Einzelheiten hierzu sind in diesem Abschnitt dokumentiert.
Ermittlung der MAC-Adresse
1 Suchen Sie die MAC-Adresse auf der installierten LAN-Karte. Die Nummer
ist auf der Platine eingraviert. Schreiben Sie sich die MAC-Adresse auf,
bevor Sie die Karte in das Modul einsetzen. Um die Karte aus dem System
zu entfernen, schalten Sie das Modul aus, bevor Sie die LAN-Karte
96
Installing ChemStation für CE Systeme
5
Die CE-MS-Zusatzsoftware und zugehörige Schnittstellenelemente installieren und konfigurieren
Verwendung des Agilent BootP-Diensts
entnehmen. Notieren Sie sich die MAC-Adresse aus dem entsprechendem
Feld. Setzen Sie die Karte wieder ein und schalten Sie das Modul ein.
- OR -
Benutzen Sie den Agilent BootP-Dienst zur Ermittlung der MAC-Adresse.
2 Um die MAC-Adresse des Instruments mit dem Agilent BootP-Dienst zu
ermitteln, müssen Sie das LC-Modul mit der LAN-Karte aus- und wieder
einschalten.
3 Öffnen Sie nach dem erneuten Einschalten des Moduls die Protokolldatei
mit dem Notepad-Programm. Der Inhalt wird ähnlich der Meldung in der
folgenden Abbildung sein:
Abbildung 44 MAC-Adressen in der BootP-Protokolldatei
4 Notieren Sie sich die MAC-Adresse, hier als Hardware-Adresse bezeichnet.
5 Schließen Sie die Protokolldatei, bevor Sie ein weiteres Instrument
einschalten. Um ein weiteres Instrument hinzuzufügen, müssen Sie die
Schritte 1-3 wiederholen, um die MAC-Adresse für die jeweiligen
Instrumente zu ermitteln.
HINWEIS
Die Protokolldatei wird nicht aktualisiert, wenn die Datei geöffnet ist.
Installing ChemStation für CE Systeme
97
5
Die CE-MS-Zusatzsoftware und zugehörige Schnittstellenelemente installieren und konfigurieren
Verwendung des Agilent BootP-Diensts
Verwendung des Start-Managers
1 Um das Instrument mit dem Netzwerk zu verbinden, wählen Sie Start >
Programme > Agilent BootP Service > BootP-Einstellungen bearbeiten. Der
Bildschirm BootP-Einstellungen wird angezeigt.
2 Löschen Sie die Markierung bei BootP-Abfragen protokollieren?.
3 Klicken Sie auf Start-Manager.
Das Dialogfeld BootP-Manager wird angezeigt.
Abbildung 45
4 Klicken Sie auf Hinzufügen. Der Bildschirm BootP-Eintrag hinzufügen wird
geöffnet.
5 Tragen Sie für Ihre Instrumente Folgendes ein:
• MAC-Adresse
• Hostname
• IP-Adresse
• Anmerkung, falls erforderlich
• Teilnetzmaske
• Gateway-Adresse
6 Klicken Sie OK.
7 Verlassen Sie den Launch Manager und starten Sie das LC-Modul erneut.
98
Installing ChemStation für CE Systeme
5
Die CE-MS-Zusatzsoftware und zugehörige Schnittstellenelemente installieren und konfigurieren
Verwendung des Agilent BootP-Diensts
8 Führen Sie zur Überprüfung der IP-Adresse einen Ping auf die Adresse aus.
Konfiguration des Agilent BootP-Dienstes
Der BootP-Dienst startet automatisch mit dem PC. Um ein weiteres
Instrument hinzuzufügen oder die Konfiguration zu ändern, muss der Dienst
angehalten werden. Nach dem Anwenden der Änderungen muss der Dienst
neu gestartet werden.
1 Um den BootP-Dienst anzuhalten, wählen Sie Start > Einstellungen >
Systemsteuerung und dann Verwaltung > Dienste. Das Dialogfeld Dienste wird
angezeigt.
Abbildung 46 Service screen
2 Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Agilent BootP Service.
Installing ChemStation für CE Systeme
99
5
Die CE-MS-Zusatzsoftware und zugehörige Schnittstellenelemente installieren und konfigurieren
Verwendung des Agilent BootP-Diensts
3 Wählen Sie Beenden.
4 Schließen Sie die Bildschirme Dienste und Verwaltung.
5 Wählen Sie zur Änderung der Tabellendatei BootP-Tabellendatei beibehalten?.
Bei der Installation wurde eine Standard-Tabellendatei erstellt und unter
Programme\Gemeinsame Dateien\Agilent Shared\BootP\bin\TabFile
gespeichert. Sie enthält die Konfigurationsangaben dieses Bildschirms. Bei
Bedarf können Sie
• die Einstellung Speicherort der Bootptab-Datei ändern, indem Sie rechts auf
Durchsuchen klicken (es muss eine gültige BootP-Tabellendatei vorhanden
sein).
• eine eigene Vorlage für die Tabellendatei erstellen, indem Sie Vorlage für
BootP-Datei erstellen? wählen und dann auf Vorlage erstellen klicken.
6 Markieren Sie Möchten Sie BootP-Anforderungen protokollieren?. Die
Standardprotokolldatei wurde bei der Installation angelegt und befindet
sich unter Programme\Gemeinsame Dateien\Agilent Shared\BootP\bin\
LogFile. Sie enthält einen Eintrag für jede BootP-Anfrage eines Geräts nach
Konfigurationsangaben. Falls erforderlich können Sie die Einstellung
Speicherort der Bootplog-Datei ändern, indem Sie rechts auf "Browse"
(Durchsuchen) klicken (es muss eine gültige BootP-Tabellendatei
vorhanden sein).
7 Führen Sie die erforderlichen Änderungen durch, z. B. indem Sie einen
neuen Protokolleintrag für ein neues Instrument erzeugen und die
Einstellungen des neuen Instruments mit dem Launch Manager bearbeiten.
8 Löschen Sie die Markierung bei BootP-Abfragen protokollieren?.
9 Klicken Sie auf OK, um die Eingaben zu speichern oder auf Cancel, um sie zu
verwerfen. Das Programm wird beendet.
10 Um den BootP-Dienst neu zu starten, wählen Sie Start > Einstellungen >
Systemsteuerung und dann Verwaltung > Dienste. Das Dialogfeld Dienste wird
angezeigt.
11 Wählen Sie Starten.
12 Hiermit wird die Konfiguration abgeschlossen.
100
Installing ChemStation für CE Systeme
5
Die CE-MS-Zusatzsoftware und zugehörige Schnittstellenelemente installieren und konfigurieren
Verwendung des Agilent BootP-Diensts
Konfigurieren der G1369A LAN-Karte mittels BootP
Damit eine interne G1369A LAN-Karte BootP benutzen kann, muss die
Standardeinstellung: bootp=YES gesetzt sein. Dies ist die werkseitige
Standardeinstellung, die auf einem Agilent 1100/1200-System über eines der
Agilent 1100/1200-Steuermodule aufgerufen werden kann. Wählen Sie in der
Systemansicht des Steuermoduls Configure > MIO für das Modul, in dem die
G1369A LAN-Karte eingebaut ist, und blättern Sie zu dem entsprechenden
Punkt hinunter.
HINWEIS
Solange das MIO-Dialogfeld auf dem Agilent 1100/1200-Steuermodul geöffnet ist, kann die
Agilent ChemStation nicht mit dem Agilent 1100/1200-System kommunizieren.
Um die Einstellung zu ändern, muss die Karte zurückgesetzt werden, was mit
jedem neuen Start des Agilent 1100/1200-Moduls geschieht, in dem die
G1369A LAN-Karte eingesetzt ist.
Der BootP-Dienst verwendet eine Datei namens Bootptab, auf der alle
notwendigen Informationen gespeichert sind. Über das
BootP-Dienstprogramm auf der Agilent ChemStation-CD-ROM kann die
Bootptab-Datei leicht aufgerufen werden. Wenn bereits ein BootP-Dienst
installiert ist, muss der Systemverwalter mit folgenden Informationen
versorgt werden, damit die Bootptab-Datei richtig konfiguriert werden kann:
# CAG Bootptab file
# global defaults
global.defaults:\
sm=:\
gw=:
#agilent
LC-1:\
ht=1:\
ha=0060B0047394:\
ip=10.10.10.2:\
Installing ChemStation für CE Systeme
101
5
Die CE-MS-Zusatzsoftware und zugehörige Schnittstellenelemente installieren und konfigurieren
Verwendung des Agilent BootP-Diensts
sm=255.255.255.255:\
gw=0.0.0.0:\
vm=auto:\
hn:\
bs=auto:\
T145=64:T146=01:T147=01
Die Einträge werden im Folgenden beschrieben.
• # LC1100 G1369A LAN-Karte - Instrument 1
Jeder Eintrag innerhalb einer Zeile, der nach einem # steht, ist eine
Anmerkung und wird vom BootP-Dienst ignoriert.
• LC-1:\
Hostname des Instruments. Die Kommunikation über den Hostnamen kann
nur genutzt werden, wenn ein DNS-Server (Domain Name System) für den
Namen eingerichtet oder in der HOSTS-Datei ein entsprechender Eintrag
vorhanden ist (windows\system32\drivers\etc\hosts).
• ha=0060B0047394:\
Dies ist die Hardware- oder MAC-Adresse der G1369A LAN-Karte. Sie ist
normalerweise auf der Karte aufgedruckt. Falls nicht, schauen Sie unter
„Ermittlung der MAC-Adresse“ auf Seite 96.
• ip=10.10.10.2:\
Dies ist die IP-Adresse, die der Karte übermittelt wird. Die Adresse muss im
Konfigurationseditor der Agilent ChemStation eingestellt werden.
• sm=255.255.255.0:\
Dies ist die Adresse der Teilnetzmaske, die der Karte übermittelt wird.
• gw=
Dies ist die Gateway-Adresse, die der Karte übermittelt wird.
• T145=64:T146=01:T147=01
Diese Parameter bestimmen die Pufferverwaltung der G1369A LAN-Karte.
Das Instrument im LAN benötigt diese Angaben für den ordnungsgemäßen
Betrieb, sie sollten nicht geändert werden.
102
Installing ChemStation für CE Systeme
Die CE-MS-Zusatzsoftware und zugehörige Schnittstellenelemente installieren und konfigurieren
Verwendung des Agilent BootP-Diensts
5
Je nach Netzwerkkonfiguration benötigen Sie möglicherweise zusätzliche
Einträge für die Teilnetzmaske und das Standard-Gateway. Diese Werte
müssen von Ihrem Netzwerkverwalter eingestellt werden.
Installing ChemStation für CE Systeme
103
5
Die CE-MS-Zusatzsoftware und zugehörige Schnittstellenelemente installieren und konfigurieren
Die HOSTS-Datei bearbeiten
Die HOSTS-Datei bearbeiten
Um mit dem MSD kommunizieren zu können, erfordert die ChemStation einen
Eintrag in der HOSTS-Datei, die sich im Unterverzeichnis "\system32\drivers\
etc" des Windows-Verzeichnisses befindet. Bearbeiten Sie die HOSTS-Datei wie
im Folgenden beschrieben:
1 Öffnen Sie die HOSTS-Datei im Verzeichnis "<windows>\system32\drivers\
etc".
2 Geben Sie die IP-Adresse und den Hostnamen für das MSD ein, wie in
Abbildung 47 auf Seite 104 beschrieben.
3 Speichern Sie die Änderungen an der Datei.
Wenn Sie in einem Netzwerk arbeiten, in dem ein DNS-Server für die
Namensauflösung verwendet wird, und dem MSD eine gültige IP-Adresse und
ein Host-Name zugewiesen ist, dann ist der Eintrag in der HOSTS-Datei nicht
erforderlich.
Abbildung 47 HOSTS-Datei bearbeiten
HINWEIS
104
Stellen Sie sicher, dass die HOSTS-Datei nicht die Erweiterung ".txt" erhält.
Installing ChemStation für CE Systeme
5
Die CE-MS-Zusatzsoftware und zugehörige Schnittstellenelemente installieren und konfigurieren
Agilent ChemStation starten
Agilent ChemStation starten
Wenn Sie die Agilent ChemStation das erste Mal starten, werden im Dialogfeld
1100/1200-Systemzugriff konfigurieren die 1100/1200-Module angezeigt, die bei
der Initialisierung der Instrumente gefunden wurden. Erkannte Module
werden zusammen mit der Seriennummer als "online" aufgeführt (grünes
Symbol).
Abbildung 48 Systemzugriff konfigurieren
Nicht gefundene Module sind als "offline" gekennzeichnet. Wählen Sie die als
"online" markierte 1100/1200-Pumpe und fügen Sie sie zur Konfiguration
hinzu (siehe Abbildung 48 auf Seite 105). Das Dialogfeld
1100/1200-Systemzugriff konfigurieren kann im Menü Instrument der Ansicht
Methoden- und Analysenlaufsteuerung geöffnet werden, wenn Vollständige Menüs
angezeigt werden.
Installing ChemStation für CE Systeme
105
5
Die CE-MS-Zusatzsoftware und zugehörige Schnittstellenelemente installieren und konfigurieren
Agilent ChemStation starten
Abbildung 49 MS-Systemzugriff konfigurieren
Beim ersten Start der Agilent Chemstation wird zudem ein zweiter
Konfigurationsbildschirm für das MSD angezeigt. 1946B/C/D, 1956A/B und 61X0
A werden erkannt und zusammen mit den Seriennummern als "online"
aufgeführt (gekennzeichnet durch ein grünes Symbol). Wählen Sie das als
"online" markierte MSD und fügen Sie es zur Konfiguration hinzu. Nachdem
Sie die Konfiguration geändert haben, muss die Agilent ChemStation erneut
geladen werden, damit die Änderungen aktiv werden.
106
Installing ChemStation für CE Systeme
5
Die CE-MS-Zusatzsoftware und zugehörige Schnittstellenelemente installieren und konfigurieren
CE-MS-Zusatzsoftware deinstallieren
CE-MS-Zusatzsoftware deinstallieren
In einigen Fällen ist es erforderlich, die CE-MS-Zusatzsoftware zu
deinstallieren. Sie können die CE-MS-Software vollständig mit der
Windows-Deinstallationsroutine (Systemsteuerung > Software) entfernen.
Führen Sie zur Deinstallation folgende Schritte durch:
1 Wenn die Agilent ChemStation gerade ausgeführt wird, schließen Sie alle
Sitzungen und starten Sie den Computer neu.
2 Wählen Sie Start > Einstellungen > Systemsteuerung > Software. Wählen Sie
Agilent G2201 ChemStation CEMS Addon und klicken Sie auf Ändern/Entfernen.
Der Assistent startet und fragt, ob die CE-MS-Software geändert, repariert
oder deinstalliert werden soll. Wählen Sie die Option Entfernen und klicken
Sie auf Weiter.
Abbildung 50
3 Während der Deinstallation der CE-MS-Zusatzsoftware werden die
MS-spezifischen Agilent ChemStation-Daten, Methoden, Sequenzen,
UV-Bibliotheken, Vorlagen für benutzerdefinierte Reporte,
Optimierungsdateien und, sofern vorhanden, Vorlagen für
Installing ChemStation für CE Systeme
107
5
Die CE-MS-Zusatzsoftware und zugehörige Schnittstellenelemente installieren und konfigurieren
CE-MS-Zusatzsoftware deinstallieren
benutzerdefinierte Makros nicht entfernt. Diese werden in den Ordnern des
CE-Instrument unverändert beibehalten. Ein Backup wird nur dann
erstellt, wenn Sie die CE Agilent ChemStation entfernen (siehe
„Deinstallation der Agilent ChemStation“ auf Seite 28).
108
Installing ChemStation für CE Systeme
5
Die CE-MS-Zusatzsoftware und zugehörige Schnittstellenelemente installieren und konfigurieren
Fehlerbehebung bei der LAN-Kommunikation
Fehlerbehebung bei der LAN-Kommunikation
Überprüfen Sie, ob die IP-Adresse korrekt ist
Überprüfen Sie, ob die IP-Adresse korrekt ist
1 Überprüfen Sie die IP-Adresse und Teilnetzmaske des Agilent
1100/1200-Systems gegebenenfalls mit Hilfe des Steuermoduls. Wählen Sie
in der Systemdarstellung des Steuermoduls Konfigurieren > MIO für das
Modul an, in dem die G1369A LAN-Karte eingebaut ist, und suchen Sie die
IP-Adresse der G1369A LAN-Karte heraus.
HINWEIS
Solange das MIO-Dialogfeld auf dem Agilent 1100/1200-Steuermodul geöffnet ist, kann die
ChemStation nicht mit dem Agilent 1100/1200-System kommunizieren.
Überprüfen Sie, ob die Grundkommunikation möglich ist
Überprüfen Sie mit Hilfe des Befehls "Ping", ob die IP-Adresse ansprechbar ist.
1 Öffnen Sie eine Eingabeaufforderung auf Ihrem PC.
2 Geben Sie ping 10.1.1.102 ein und drücken Sie die Eingabetaste.Dabei
muss 10.1.1.102 durch die entsprechende IP-Adresse oder den
festgelegten Hostnamen ersetzt werden.
Der Befehl "ping" fordert von der IP-Adresse ein Antwortsignal, wobei Teile
der Windows-TCP/IP-Einstellungen übergangen werden. Bei einem
erfolgreichen Ping-Befehl erscheint Folgendes: Antwort vom 10.1.1.102: Bytes=32
Zeit<10ms TTL=128
Sollte die Nachricht Zeitüberschreitung der Anforderung auf dem Bildschirm
erscheinen, ist die IP-Adresse durch den Ping-Befehl nicht ansprechbar.
Ausfall der Stromversorgung in der Agilent ChemStation gemeldet
Wenn Ihre Agilent ChemStation ein Analyseninstrument, das für
LAN-Kommunikation konfiguriert ist, nicht ansprechen kann, sollten Sie zur
Fehlerbehebung folgende Schritte durchführen.
Installing ChemStation für CE Systeme
109
5
Die CE-MS-Zusatzsoftware und zugehörige Schnittstellenelemente installieren und konfigurieren
Fehlerbehebung bei der LAN-Kommunikation
Identifizierung mittels Hostname
Wenn Sie das Agilent 1100/1200-System über den Hostnamen identifizieren,
vergewissern Sie sich, dass der verwendete Hostname und die IP-Adresse im
DNS-Server richtig eingestellt sind oder dass der entsprechende Eintrag in der
HOSTS-Datei vorhanden ist. Siehe „Konfigurieren der G1369A LAN-Karte
mittels BootP“ auf Seite 101. Versuchen Sie, die IP-Adresse im
Konfigurationseditor zu verwenden.
Überprüfen Sie, ob die G1369A LAN-Karte richtig konfiguriert ist
Um sicherzustellen, dass alle Parameter der G1369A LAN-Karte korrekt
eingestellt sind, verwenden Sie das Agilent BootP-Dienstprogramm auf der
Agilent ChemStation-CD-ROM und dekativieren Sie alle anderen Methoden
zum Konfigurieren der G1369A LAN-Karte des Instruments. Installieren Sie
den BootP-Dienst entsprechend der Beschreibung unter „Installation des
Agilent BootP-Dienstprogramms“ auf Seite 86 und konfigurieren Sie ihn für
die MAC-Adresse des LAN-Instruments. Starten Sie den PC und das
Instrument neu und prüfen Sie, ob der BootP-Dienst die G1369A LAN-Karte
richtig konfiguriert hat. Auf diese Weise können Sie sicherstellen, dass die
Parameter zur Pufferverwaltung in der G1369A LAN-Karte für das
Analyseninstrument richtig eingestellt sind.
DHCP-Server
Prüfen Sie, ob kein DHCP-Server die Verwendung des Agilent BootP-Dienstes
stört, da diese Server ebenfalls auf eine BootP-Anfrage reagieren.
Möglicherweise senden sie dem Instrument auch mit jedem Neustart eine
unterschiedliche IP-Adresse.
Im Instrumenten-Logbuch findet sich häufig der Eintrag "Buffer
Overrun" (Pufferüberlauf)
Wenden Sie sich an Ihren Systemverwalter, um prüfen zu lassen, ob das
Netzwerk aufgrund der Datenerfassung durch die Instrumente nicht in der
Lage ist, Daten weiterzuleiten. Die Ursache kann auch eine falsch
konfigurierte G1369A LAN-Karte sein.
110
Installing ChemStation für CE Systeme
Installing ChemStation für CE Systeme
Installation und Betrieb
6 Fehlerbehebung
Software-Startprobleme
113
Es muss ein Online-Core gekauft werden, um zusätzliche Module
zu installieren
113
Die Agilent ChemStation kann in Ihrem System nicht gefunden
werden. Vor der Installation eines Instruments muss die
Agilent ChemStation installiert werden
113
Die Agilent ChemStation Online-Sitzung beendet die Startroutine
nicht
114
Angabe im Abschnitt [PCS…] der CHEMSTATION.INI nicht gültig
oder Datei existiert nicht
116
Allgemeine Schutzverletzung in Modul...
Probleme beim Drucken
118
120
Der Druck-Spooler der Agilent ChemStation stürzt nach
Auftreten eines Fehlers ab
120
Drucken in Multiinstrumenten-Konfigurationen
120
Wiederherstellung nach Abbruch eines Druckvorgangs
121
Druckermeldungen
122
Probleme mit dem Computer
125
Gelegentliche Aufhänger
125
Während einer Online-Sitzung stürzt das System ab
125
Datei kann nicht erstellt werden…
125
Langsamer Zugriff auf die Festplatte oder die Aktivitäts-LED der
Festplatte flackert ständig
126
Die Leistungsfähigkeit der Agilent ChemStation lässt mit der Zeit
nach
126
Arbeiten mit dem Dienstprogramm WinDebug
127
Was kann das Dienstprogramm WinDebug?
127
WinDebug in Windows XP
127
Sammeln von Systeminformationen
Agilent Technologies
130
111
6
Fehlerbehebung
Fehlerbehebung bei der LAN-Kommunikation
Sammeln von Systeminformationen unter Windows XP
112
130
Installing ChemStation für CE Systeme
Fehlerbehebung
Software-Startprobleme
6
Software-Startprobleme
Es muss ein Online-Core gekauft werden, um zusätzliche Module zu
installieren
Wahrscheinlich wurde eine alte Version der Agilent ChemStation auf diesem
Computer installiert, aber das Unterverzeichnis CHEM32 wurde vor dem Start
von Setup gelöscht. Die Konfigurationsdatei CHEMSTATION.INI enthält noch
Informationen über die bereits gelöschte Installation der Agilent ChemStation
in den Abschnitten [PCS] and [PCS,...]. Löschen Sie die Abschnitte [PCS]
in CHEMSTATION.INI.
Die Agilent ChemStation kann in Ihrem System nicht gefunden
werden. Vor der Installation eines Instruments muss die
Agilent ChemStation installiert werden
Wenn Sie ein zusätzliches Instrumentensteuermodul anschließen möchten,
müssen Sie zunächst die Basissoftware (Core) der Agilent ChemStation (z. B.
G1601BA) installieren.
Installing ChemStation für CE Systeme
113
6
Fehlerbehebung
Software-Startprobleme
Die Agilent ChemStation Online-Sitzung beendet die Startroutine
nicht
Keine gültige Lizenz...
Um die Agilent ChemStation einsetzen zu können, müssen Sie die
Lizenznummer eingeben, die Sie im Registrierungspaket finden, das auf den
Installationsdatenträgern der Agilent ChemStation enthalten ist. Sie müssen
für jedes Modul, das Sie installieren, eine Lizenznummer eingeben.
Falls Sie die Agilent ChemStation selbst installieren, werden Sie vom
Installationsprogramm aufgefordert, die Lizenznummer des entsprechenden
Instrumentenmoduls einzugeben.
Falls die Agilent ChemStation-Basissoftware von Agilent Technologies
vorinstalliert wurde, müssen Sie noch die Software des Instrumentenmoduls
installieren und die Lizenznummer eingeben.
Falls Sie die Lizenznummer bei der Installation nicht angegeben haben,
müssen Sie das Dienstprogramm zur Lizenzregistrierung über die
Agilent ChemStation-Gruppe im Windows-Programmmanager starten. Das
Dienstprogramm zur Registrierung fordert Sie auf, die richtige(n)
Lizenznummer(n) einzugeben.
Die Agilent ChemStation initialisiert kein Instrumentenmodul, für das keine
gültige Lizenznummer eingegeben wurde.
Instrument nicht gefunden
Die Kommunikation via GPIB mit dem konfigurierten Instrument oder
Instrumentenmodul ist nicht möglich. Folgende Gründe können vorliegen:
• Das Instrument ist ausgeschaltet.
• Die Einstellung der GPIB-Adresse des Instruments stimmt nicht mit der in
der Agilent ChemStation konfigurierten Adresse überein
• Das GPIB-Kabel ist nicht richtig angeschlossen.
• Die GPIB-Karte wurde nicht korrekt konfiguriert (siehe „Konfiguration der
Agilent 82350 GPIB-Schnittstellentreiber“ auf Seite 54).
• Die GPIB-Karte ist nicht mit Ihrem PC kompatibel.
114
Installing ChemStation für CE Systeme
Fehlerbehebung
Software-Startprobleme
6
Systemstatus lautet "Not Ready" (Nicht bereit)
Gründe für das Vorliegen des Status "Not Ready" (Nicht bereit) werden vom
Instrument registriert. Mögliche Gründe für diesen Status bei
Agilent CE-Instrumenten werden in den Begleitdokumenten der Instrumente
beschrieben.
HPNLS01.DLL kann nicht gefunden werden
Diese Datei wird von Windows benötigt, um die Datei C:\CHEM32\CORE\
HPCORE.EXE zu laden.
Die Agilent ChemStation startet nicht. Sie erhalten Fehlermeldungen, die
bsagen, dass bei der Initialisierung der Agilent ChemStation auf bestimmte
Bibliotheken nicht zugegriffen werden konnte. Sie können alle
Mitteilungsfelder mit den Fehlermeldungen schließen.
Stellen Sie sicher, dass die Agilent ChemStation-Hauptverzeichnisse (Vorgabe:
C:\CHEM32 und C:\CHEM32\SYS) in der Pfad-Angabe der Umgebungsvariablen
des Betriebssystems enthalten sind. Geben Sie dazu in der
MS-DOS-Eingabeaufforderung PATH ein. Werden die benötigten
Systemverzeichnisse in der Pfad-Einstellung aufgeführt, schließen Sie alle
Anwendungsprogramme und starten den Computer neu.
Installing ChemStation für CE Systeme
115
6
Fehlerbehebung
Software-Startprobleme
Angabe im Abschnitt [PCS…] der CHEMSTATION.INI nicht gültig
oder Datei existiert nicht
Initialisierung der Datei fehlgeschlagen
Die Agilent ChemStation meldet einen Fehler bei der Initialisierung der
Dateistruktur. Stellen Sie sicher, dass die Pfadeinstellungen für die Daten,
Methoden und Sequenzen der Agilent ChemStation auf vorhandene
Verzeichnisse auf Ihrem PC verweisen. Sie können die aktiven Einstellungen
mit dem Konfigurationseditor überprüfen.
Suchen Sie den Abschnitt [PCS…] in der Datei
ChemStation.iniCHEMSTATION.INI, der in der Fehlermeldung genannt wurde
(z. B. [PCS,1]), und prüfen Sie den Inhalt des Schlüsseleintrags.
Liegt der Fehler im Eintrag _Exe(cution)$ vor, müssen Sie überprüfen, ob
der Schlüssel _EXEPATH$ den richtigen Pfad für die Basismodule der
Agilent ChemStation enthält (Vorgabe: C:\CHEM32\CORE\).
Falls gemeldet wird, dass der Eintrag _Meth(od)File$ inkonsistent ist,
müssen Sie sicherstellen, dass das Verzeichnis für Instrumentenmethoden (z.
B. C:\CHEM32\1\METHOD) ein Methodenverzeichnis namens
def_lc.m;default:method;method:defaultdef_ce.m enthält.
Falls gemeldet wird, dass der Eintrag _Seq(uence)File$ inkonsistent ist,
müssen Sie sicherstellen, dass das Verzeichnis für Instrumentsequenzen (z. B.
C:\CHEM32\1\SEQUENCE) eine Sequenzdatei namens def_ce.s enthält.
Falls eine oder beide Dateien nicht vorhanden sind, müssen Sie eine
Sicherungskopie wiederherstellen, die entsprechenden Dateien und
Verzeichnisse eines anderes Agilent ChemStation-Instruments kopieren oder
die Software neu installieren.
Exception in dialogs.c
Die Agilent ChemStation wurde nicht ordnungsgemäß beendet und startet
nicht neu. Dies wird gewöhnlich durch bestimmte Bibliotheken der
Anwendung verursacht, die immer im PC-Arbeitsspeicher aktiv sind.
Schließen Sie alle Anwendungen, und starten Sie Windows neu.
116
Installing ChemStation für CE Systeme
6
Fehlerbehebung
Software-Startprobleme
Der Konfigurationseditor lässt sich nicht ausführen
Durch manuelle Änderungen der Windows-Konfigurationsdatei
CHEMSTATION.INI oder wenn die Datei CHEMSTATION.INI eine
Beschädigung aufweist, können Syntaxfehler oder inkonsistente Angaben in
den Agilent ChemStation-Abschnitten der Datei auftreten, so dass der
Konfigurationseditor nicht mehr startet.
Die beste Abhilfe stellt das Zurückspeichern einer fehlerlosen Sicherungskopie
der Datei CHEMSTATION.INI dar. Falls keine Sicherungskopie verfügbar ist,
kann der Abschnitt zur Konfiguration manuell entfernt werden und mit dem
Konfigurationseditor neu angelegt werden. Ändern Sie hierzu die Datei
CHEMSTATION.INI mit dem Windows-Editor und löschen Sie die Abschnitte
unter den Titelzeilen [PCS,1], [PCS,2], [PCS,3] und [PCS,4],
einschließlich der Abschnittstitel. Ändern Sie die Zeilen für Geräte und
Instrumente im Hauptabschnitt [PCS] wie folgt:
devices= instruments=
Entfernen Sie alle anderen Angaben zu Geräten. Nun sollte sich der
Konfigurationseditor ausführen lassen. Fügen Sie die Instrumente Ihrer
Systemkonfiguration hinzu, und konfigurieren Sie die Geräte erneut.
Falls die Informationen in der Konfiguration weiterhin inkonsistent sind und
sich der Konfigurationseditor nicht öffnen lässt, empfehlen wir das Löschen
des Abschnitts [PCS] in der Datei CHEMSTATION.INI und die Neuinstallation
der Software.
Installing ChemStation für CE Systeme
117
6
Fehlerbehebung
Software-Startprobleme
Autostart-Makro fehlgeschlagen
Bei der Initialisierung führt die Agilent ChemStation automatisch Makros aus
einer definierten Liste mit Makros aus. Ein Ausführungsfehler (run time
error) führte zum Abbruch des Autostart-Makros.
Ein Text mit einer Fehlermeldung wird in der (roten) Hinweiszeile der
Agilent ChemStation angezeigt.
Wenn Sie Ihren eigenen Code zum Anpassungsmakro in der Datei User.Mac im
Hauptverzeichnis der Agilent ChemStation (Standardpfad: C:\CHEM32\CORE)
hinzugefügt haben, überprüfen Sie, ob alle in dieser Makrodatei geladenen
Makros richtig angegeben sind.
Falls Sie das Problem nicht finden oder isolieren können, benennen Sie
User.Mac in Usr.Mac um und starten Sie die Agilent ChemStation neu. Falls
die Fehlermeldung nicht mehr erscheint, sollten Sie Ihren angepassten
Makrocode nach Fehlern durchsehen.
Bleibt der Fehler weiter bestehen, ist möglicherweise die Arbeitskopie des
Konfigurationsregisters der Agilent ChemStation beschädigt. Geben Sie dem
Konfigurationsregister einen anderen Namen, oder löschen Sie es im
entsprechenden Instrumentenverzeichnis:
• Das Konfigurationsregister für Instrument 1 (online) ist C:\CHEM32\1\
CONFIG.REG oder
• Das Konfigurationsregister für Instrument 1 (offline) ist C:\CHEM32\1\
CONF_OFF.REG.
Alternativ kann es auch sein, dass eine der Makrodateien der
Agilent ChemStation verändert oder beschädigt ist. In diesem Fall müssen Sie
die Agilent ChemStation-Software neu installieren.
Allgemeine Schutzverletzung in Modul...
Das Betriebssystem meldet eine allgemeine Schutzverletzung, wenn ein
Anwendungsprogramm versucht hat, in einen Speicherbereich zu schreiben,
der von einer anderen Anwendung oder einem anderen Vorgang belegt ist.
Möglicherweise wurde die allgemeine Schutzverletzung durch einen
Systemfehler verursacht. Um eine allgemeine Schutzverletzung zu
diagnostizieren, ist es unbedingt erforderlich, die genaue Fehlermeldung und
118
Installing ChemStation für CE Systeme
Fehlerbehebung
Software-Startprobleme
6
die Speicheradresse, in der der Fehler auftrat zu protokollieren, damit der Teil
des Anwendungsprogramms identifiziert werden kann, auf den der Fehler
zurückzuführen ist.
Windows ermöglicht die Nachverfolgung der Schutzverletzungen mit einem
Dienstprogramm namens WinDebug (WinDbg). Weitere Einzelheiten zu
diesem Programm finden Sie unter „Was kann das Dienstprogramm
WinDebug?“ auf Seite 127.
Installing ChemStation für CE Systeme
119
6
Fehlerbehebung
Probleme beim Drucken
Probleme beim Drucken
Der Druck-Spooler der Agilent ChemStation stürzt nach Auftreten
eines Fehlers ab
Falls der Drucker-Spooler der Agilent ChemStation nach einem Druckerfehler
nicht fortfährt, versuchen Sie ihn mit dem folgenden Befehl über die
Befehlszeile der Agilent ChemStation zu initialisieren:
_LoadServiceResetPrinting
Der Agilent ChemStation-Spooler fragt nach, ob alle ausstehenden
Druckaufträge verworfen werden sollen. Wenn Sie die ausstehenden Aufträge
nicht abbrechen möchten, klicken Sie auf No. Wenn der Druckfehler erneut
auftritt, müssen Sie Ihre Daten speichern, alle Anwendungen schließen und
Windows und die Agilent ChemStation neu starten, um die Betriebsumgebung
neu zu initialisieren.
Drucken in Multiinstrumenten-Konfigurationen
Gleichzeitiges Drucken von mehreren Agilent ChemStation-Instrumenten (z.
B. als Teil einer Sequenz) kann zu Ressourcenkonflikten und zu Druckfehlern
führen.
Falls Druckprobleme auftreten, die vermutlich auf das kurzzeitige Fehlen von
Systemressourcen zurückgehen, weil mehrere Programme parallel drucken,
können Sie die Häufigkeit, mit der die Agilent ChemStation CPU-Zeit an
andere Programme zurückgibt, durch folgende Eingabe auf der Befehlszeile
der Agilent ChemStation reduzieren:
_LoadServiceChromSplYield 2000
Dieser Befehl gibt an, wie oft (in Millisekunden) der
Agilent ChemStation-Spooler anderen Programmen die CPU-Nutzung
ermöglicht. Der Standardwert ist 300ms. Eine Erhöhung dieser Zahl erhöht
die Druckgeschwindigkeit auf Kosten der Geschwindigkeit der
Benutzerschnittstelle und sollte daher nur im automatischen Modus
vorgenommen werden.
120
Installing ChemStation für CE Systeme
6
Fehlerbehebung
Probleme beim Drucken
Zum dauerhaften Ändern dieser Einstellung müssen Sie sie zu einer
Makrodatei namens USER.MAC im Agilent ChemStation-Hauptverzeichnis
(Vorgabe: C:\CHEM32\CORE) hinzufügen. Damit wird der Befehl bei jedem
Start der Agilent ChemStation ausgeführt. Welche Möglichkeiten Ihnen das
Makro USER.MAC, sonst noch bietet, die Druckereinstellungen an Ihre
persönlichen Bedürfnisse anzupassen, ist in der Online-Hilfe Macro
Programming Guide dargestellt.
Wiederherstellung nach Abbruch eines Druckvorgangs
Falls die Kommunikation mit dem Drucker aus irgendeinem Grund einfriert
und daher der aktuelle Ausdruck nicht fertig gestellt wird, sind zwei Abhilfen
möglich, je nachdem ob der Drucker an Ihren PC lokal oder über ein Netzwerk
angeschlossen ist:
Ist Ihr Drucker lokal an den Computer angeschlossen,
• können Sie ihn über die Steuerkonsole des Druckers selbst zurücksetzen.
• Ist der Drucker jedoch an ein Netzwerk angeschlossen, müssen Sie ein
Kommunikationsproblem im Netzwerk beheben. Dazu überprüfen Sie die
Verkabelung sowie den Drucker-Spooler des Servers, Sie können aber auch
versuchen, ihn über das Bedienfeld des Druckers selbst zurücksetzen.
Auf Ihrem PC muss der Druckertreiber oder der Druckmanager von Windows
zurückgesetzt werden. Dies kann auf zwei Weisen geschehen:
• Falls ein Dialogfeld mit der Meldung Drucken... oder einer ähnlichen
Meldung und der Schaltfläche Abbrechen erscheint, klicken Sie auf
Abbrechen.
• Falls stattdessen ein Symbol des Druckmanagers von Windows sichtbar ist,
schließen Sie diesen und verwerfen Sie die aktuellen Druckaufträge.
Tritt das Problem weiterhin auf, versuchen Sie, den Windows-Spooler-Dienst
anzuhalten und neu zu starten. Wählen Sie in der Windows Systemsteuerung
"Dienste" aus, bewegen Sie sich in der dann erscheinenden Liste nach unten
und markieren Sie den Punkt Druckwarteschlange. Wählen Sie Beenden, um den
Dienst anzuhalten und starten Sie ihn erneut durch Auswahl von Starten.
Wenn der Agilent ChemStation-Spooler Druckerfehler meldet, werden die
entsprechenden Fehlermeldungen im Mitteilungsfenster anzeigt, z. B.:
Printing problem 106, with page file: c:\CHEM32\1\temp\~p3d0004.tmp
Installing ChemStation für CE Systeme
121
6
Fehlerbehebung
Probleme beim Drucken
Diese fehlerhaften Druckaufträge können durch einen Befehl über die
Befehlszeile ausgedruckt werden. Ein Beispiel:
MFPrint "c:\CHEM32\1\temp\~p3d0004.tmp"
Vergessen Sie nicht, die temporären Dateien nach Anfertigung der Ausdrucke
zu löschen.
Druckermeldungen
Druckproblem 100
Eine Datei, die zum aktuellen Druckauftrag gehört, kann nicht gefunden
werden. Überprüfen Sie die Dateistruktur auf der Festplatte auf
Fehlerfreiheit.
Druckprobleme 101, 102, 106, 108, 110, 210, 212, 300
Wegen zu geringer Systemressourcen oder zu geringem freiem Platz auf der
Festplatte konnte auf eine Datei weder im Speicher noch auf der Festplatte
zugegriffen werden.
Für das Auffinden freier Systemressourcen verwenden Sie den
Windows-Task-Manager. Drücken Sie "Strg+Alt+Entf" und wählen Sie
Task-Manager. Auf der Registerkarte "Systemleistung" finden Sie den
verfügbaren physischen Speicher. Falls weniger als 30 % freie
Systemressourcen zur Verfügung stehen, sollten Sie Ihre Arbeit speichern, alle
Windows Anwendungen beenden und Windows neu starten.
Druckproblem 104
Die zu druckende Seite konnte nicht in den Arbeitsspeicher geladen werden.
Überprüfen Sie die Größe des freien Arbeitsspeichers.
122
Installing ChemStation für CE Systeme
6
Fehlerbehebung
Probleme beim Drucken
Druckproblem 202
Der Druckertreiber konnte nicht initialisiert werden.
Setzen Sie den Agilent ChemStation-Spooler zurück und überprüfen Sie den
Druckernamen und die Version des Druckertreibers. Ziehen Sie die Liste der
getesteten Drucker auf der Agilent ChemStation Software CD-ROM (CD 2Benutzerdokumentation und Zubehör" zu Rate.
Überprüfen Sie die verfügbaren Systemressourcen.
Druckproblem 204
Eine zu druckende Seite konnte nicht an den Druckertreiber gesandt werden.
Stellen Sie sicher, dass Ihr Drucker korrekt konfiguriert, verbunden und
online ist.
Druckprobleme 206, 208, 302
Die Steuerzeichenfolge zur Initialisierung einer neuen Seite oder zur
Markierung des Endes des Druckauftrags konnte nicht an den Druckertreiber
gesandt werden.
Stellen Sie sicher, dass Ihr Drucker korrekt konfiguriert, verbunden und
online ist.
Druckproblem 214
Ein Druckauftrag konnte nicht aus der Warteschlange des Druckers entfernt
werden. Entweder ist der Druckauftrag im temporären Verzeichnis nicht
vorhanden oder die Warteschlangendatei der Agilent ChemStation
(hpspl100.que) existiert nicht.
HINWEIS
Die Warteschlangendatei und die temporären Dateien der Agilent ChemStation dürfen
nicht gelöscht werden, solange die Agilent ChemStation läuft.
Druckprobleme 400, 401, 402, 403
Der Agilent ChemStation-Spooler konnte nicht richtig initialisiert werden.
Falls dies infolge früherer Fehler auftritt, sichern Sie Ihre Arbeit, beenden Sie
alle Programme und starten Sie Windows neu.
Installing ChemStation für CE Systeme
123
6
Fehlerbehebung
Probleme beim Drucken
Teile eines Chromatogramms in einem Report fehlen oder es erscheinen
unübliche Schriftarten im Report
Ursache hierfür könnte eine ungenügende Zahl freier Systemressourcen von
Windows sein. Entweder laufen zu viele Programme, oder ein oder mehrere
Programme haben Systemressourcen nicht wieder freigegeben. Überprüfen Sie
mit dem Windows-Task-Manager die prozentualen freien Systemressourcen.
Wenn weniger als 30 % der Systemressourcen frei sind, sollten Sie Ihre Arbeit
speichern, alle Anwendungen schließen und Windows neu starten.
124
Installing ChemStation für CE Systeme
Fehlerbehebung
Probleme mit dem Computer
6
Probleme mit dem Computer
Gelegentliche Aufhänger
Sie können DOS-Befehle wie CHKDSK einsetzen, um sicherzustellen, dass die
Dateistruktur keine Inkonsistenzen aufweist. Sollten Sie solche
Inkonsistenzen auf der Festplatte des PCs finden, müssen Sie diese beheben.
Informationen zur Wartung Ihres Computers finden Sie im Handbuch
"Configure and Maintain your Agilent ChemStation Computer", das als
PDF-Datei im Verzeichnis "Manuals" der Agilent ChemStation-CD-ROM "CD 2 Benutzerdokumentation und Zubehör" enthalten ist.
Während einer Online-Sitzung stürzt das System ab
Wenn Ihr System während des Versuchs, eine GPIB-Verbindung mit dem
Chromatographen herzustellen, abstürzt, könnte ein Hardwarekonflikt
zwischen der GPIB-Karte und einer anderen Erweiterung des PCs (z. B. einer
beschleunigten Grafikkarte, einer Infrarotschnittstelle oder einer Soundkarte)
vorliegen. Die Verwendung eines anderen I/O-Anschlusses und/oder eines
anderen Interruptlevels für die GPIB-Karte kann das Problem beheben.
Verwenden Sie die Informationen zur Konfiguration der GPIB-Karte in diesem
Handbuch.
Datei kann nicht erstellt werden…
Überprüfen Sie den freien Plattenplatz auf Ihrem System. Löschen Sie nicht
benötigte Dateien wie z. B. zurückgebliebene temporäre Dateien oder derzeit
nicht benötigte archivierte Datendatein, die Sie zuvor auf einem
Backup-Medium gesichert haben. Informationen zur Wartung Ihres Computers
finden Sie im Handbuch "Configure and Maintain your Agilent ChemStation
Computer", das als PDF-Datei im Verzeichnis "Manuals" der Agilent
ChemStation-CD-ROM "CD 2 - Benutzerdokumentation und Zubehör"
enthalten ist.
Installing ChemStation für CE Systeme
125
6
Fehlerbehebung
Probleme mit dem Computer
Langsamer Zugriff auf die Festplatte oder die Aktivitäts-LED der
Festplatte flackert ständig
Die Festplatte kann fragmentiert sein. Verwenden Sie ein
Defragmentierungsprogramm, um die logische Ordnung der Dateicluster auf
Ihrer Festplatte zu reorganisieren. Wenn die Leistung Ihres Systems im
Allgemeinen schlecht ist und wenn häufige lang andauernde Zugriffe auf die
Festplatte erfolgen, hat Ihr System wahrscheinlich zuwenig Arbeitsspeicher
und greift daher häufig auf den virtuellen Speicher zu.
• Schließen Sie nicht benötigte Programme.
• Rufen Sie über die Computerverwaltung das Dienstprogramm zur
Datenträgerverwaltung auf (klicken Sie beispielsweise mit der rechten
Maustaste auf das Symbol Arbeitsplatz und wählen Sie Verwalten).
• Prüfen Sie, ob der Festplatten-Cache eingerichtet und optimal konfiguriert
ist.
Die Leistungsfähigkeit der Agilent ChemStation lässt mit der Zeit
nach
Wenn Sie längere Zeit (Tage oder Wochen) ununterbrochen arbeiten, ohne
Windows zwischendurch zu schließen, ist es möglich, dass sich nicht mehr
benötigte Datenbruchstücke ansammeln, die nicht vollständig aus dem
Speicher gelöscht werden. Zur Lösung des Problems empfehlen wir einen
Neustart des PCs.
Die Windows Service Packs sind auf der Microsoft-Homepage erhältlich.
Folgendes muss vor der Installation von Service Packs geprüft werden:
• Ob das Service Pack Leistungsprobleme behebt
• Ob das Service Pack die derzeit verwendete Agilent ChemStation-Version
unterstützt.
126
Installing ChemStation für CE Systeme
6
Fehlerbehebung
Arbeiten mit dem Dienstprogramm WinDebug
Arbeiten mit dem Dienstprogramm WinDebug
Was kann das Dienstprogramm WinDebug?
Microsoft hat Diagnoseprogramme entwickelt, die ausführliche Informationen
zum internen Status von Windows liefern, wenn allgemeine
Schutzverletzungen im System auftreten. WinDbg.exe ist eine Version des
Debuggers mit grafischer Oberfläche und unterstützt sowohl das User-Modeals auch das Kernel-Mode-Debugging.
Das Windows-Debugging-Paket gibt es in drei Versionen: eine 32-Bit-Version
für x86-Binärdateien, eine 64-Bit-Version für Itanium-Binärdateien und eine
64-Bit-Version für AMD64-Binärdateien. Für PCs aus einem Agilent-Paket
installieren Sie die 32-Bit-Version für x86-Binärdateien.
Bei einem Fehler in einer Applikation erstellt WinDbg automatisch eine
besondere Dump-Datei (Speicherauszugsdatei) im Stammverzeichnis des
Dateisystems. Sie erreichen somit die Einzelheiten zu den Umständen, unter
denen der Fehler aufgetreten ist und speichern diese in der Auszugsdatei.
Falls generelle Schutzverletzungen sporadisch oder sogar regelmäßig
auftreten, beraten Sie sich mit Hilfe dieses Auszugs mit dem Lieferanten der in
Frage kommenden Anwendung über mögliche Fehlerursachen.
WinDebug in Windows XP
Das Windows-Debugging-Paket gibt es in drei Versionen: eine 32-Bit-Version
für x86-Binärdateien, eine 64-Bit-Version für Itanium-Binärdateien und eine
64-Bit-Version für AMD64-Binärdateien. Für PCs aus einem Agilent-Paket
installieren Sie die 32-Bit-Version für x86-Binärdateien.
Führen Sie den Setup aus, um WinDbg auf Ihrem System zu installieren. Der
Installationsassistent öffnet sich und der Benutzer muss den
Lizenzbestimmungen zustimmen. Klicken Sie nach Eingabe der Benutzerdaten
auf Weiter und wählen Sie als Installationsart Typisch. Bei Bedarf können Sie
auch einen Installationsort angeben. Klicken Sie anschließend auf Weiter, um
mit der Installation zu beginnen. Unter "Start > Programme" wird in Windows
die neue Gruppe "Debugging Tools" eingerichtet.
Installing ChemStation für CE Systeme
127
6
Fehlerbehebung
Arbeiten mit dem Dienstprogramm WinDebug
HINWEIS
Nur der Systemadministrator kann die Einstellungen zum Programmabsturz ändern.
HINWEIS
Die Pfadangaben und Schlüsselangaben für die Eingabe in der Befehlszeile und in der
Registrierung hängen vom WinDbg-Installationsverzeichnis ab.
HINWEIS
Die Dump-Datei beinhaltet bewusst den ganzen Speicherinhalt und kann daher eine
beträchtliche Größe aufweisen. Die Größe der Dump-Datei hängt von den festgelegten
Werten ab. Komprimieren Sie die Dump-Datei und speichern Sie sie auf einem externen
Medium oder einer anderen Partition, um genug freien Platz im ChemStation-System zu
behalten.
1 WinDbg muss als Standard-Debugger für Ihr Betriebssystem bestimmt
werden. Um WinDbg als Standard-Debugger festzulegen, öffnen Sie die
Eingabeaufforderung durch "Start > Ausführen" und geben Sie in der
Befehlszeile "cmd" ein. Führen Sie in der Befehlszeile das Programm
WinDbg einmal mit dem Parameter -I aus, um die entsprechenden Einträge
in der Registrierung zu erstellen oder zu ändern:
z. B.: C:\Programme\Debugging Tools for Windows\windbg.exe -I
Nach der Ausführung dieses Befehls erscheint eine Meldung über die
erfolgreiche oder fehlerhafte Ausführung. Wenn WinDbg als Debugger nach
Programmabstürzen eingerichtet ist, wird es jedes Mal aufgerufen, wenn ein
Programm abstürzt.
2 Es muss noch ein Eintrag in der Registrierung geändert werden, um den
Informationsgehalt zu definieren, der bei einem Systemabsturz in die
Dump-Datei eingetragen wird. Die geänderten Argumente sind erforderlich,
128
Installing ChemStation für CE Systeme
6
Fehlerbehebung
Arbeiten mit dem Dienstprogramm WinDebug
um automatisch alle Speicherinformationen des fehlerhaften Programms
auszulesen. Die Argumentoptionen finden Sie über die WinDbg Hilfe.
Klicken Sie auf Start > Ausführen und geben "regedit" in die Befehlszeile
ein, um die Registrierung zu öffnen. Öffnen Sie den Registrierungszweig
\\HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\Windows NT\
CurrentVersion\AeDebug
Hier muss der Schlüssel DEBUGGER geändert werden. Nach einem
Doppelklick auf die variablen Daten können Sie deren Wert ändern. Ändern
Sie den Wert von
“C:\Programme\Debugging Tools for Windows\windbg.exe" -p %ld -e %ld -g
in
“C:\Programme\Debugging Tools for Windows\windbg.exe" -p %ld -e %ld -Q
-c ".dump -ma -u \user.dmp;q".
Der Wert der Variablen data kann für bestimmte Fehlerbehebungen
unterschiedlich sein. Daher kann es während einer Fehlerbehebung
erforderlich sein, den DEBUGGER-Eintrag in der Registrierung nochmals
zu ändern.
3 Bei einem Fehler wird eine Dump-Datei namens
"user_<date>_<time>_<pdid>.p" im Stammverzeichnis des Dateisystems
abgelegt. Notieren Sie alle Einzelheiten zur Instrumentenkonfiguration und
eine Beschreibung der Umstände und Arbeitsabläufe, die zu dem Fehler
geführt haben, und sichern dies zusammen mit dem Speicherauszug. Leiten
Sie diese Informationen an den Hersteller der Anwendung weiter.
Installing ChemStation für CE Systeme
129
6
Fehlerbehebung
Sammeln von Systeminformationen
Sammeln von Systeminformationen
Sammeln von Systeminformationen unter Windows XP
Windows XP Professional enthält ein umfassendes Berichterstellungs- und
Diagnoseprogramm, das Informationen über die Treiber der Geräte, über die
Netzwerknutzung und die Systemressourcen, wie IRQ, DMA und I/O-Adressen,
sammelt und darstellt. Diese Anwendung heißt "Systeminformationen" und
befindet sich bei den Systemprogrammen im Zubehörmenü von Windows.
Hardware-Konflikte werden normalerweise in die Windows Ereignisanzeige
eingetragen, wenn z. B. Windows eine Anwendung aufgrund eines falsch
konfigurierten Geräts nicht starten kann.
Bei Windows XP Professional ist die Fehlerprotokollierung implementiert und
standardmäßig aktiviert.
So gelangen Sie zu den Einstellungen für die Protokollierung:
1 Klicken Sie auf Start.
2 Klicken Sie auf die Registerkarte Erweitert.
3 Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Arbeitsplatz und anschließend auf
Eigenschaften.
4 Klicken Sie auf Fehlerberichterstattung.
Weitere Informationen finden Sie in der Hilfe von Windows XP Professional.
130
Installing ChemStation für CE Systeme
Installing ChemStation für CE Systeme
Installation und Betrieb
7 Versionsüberblick – Vorherige
ChemStation-Versionen A/B
Einleitung
132
Agilent ChemStation-Versionszyklus A.x.x
133
Agilent ChemStation A.03.0x
133
Agilent ChemStation A.04.0x
133
Agilent ChemStation A.05.0x
135
Agilent ChemStation A.06.0x
135
Agilent ChemStation A.07.0x
136
Agilent ChemStation A.08.0x
136
Agilent ChemStation A.09.0x
137
Agilent ChemStation A.10.0x
137
Agilent ChemStation-Versionszyklus B.x.x
Agilent ChemStation B.01.0x
Agilent Technologies
138
138
131
7
Versionsüberblick – Vorherige ChemStation-Versionen A/B
Einleitung
Einleitung
Mit der Agilent ChemStation-Version B.0x.0x erfolgte für die
Agilent ChemStation ein entscheidender Entwicklungsschritt mit neuen
Funktionen und Strukturen. Der Wechsel zur Versionsnummer B kennzeichnet
die umfassende Versionsänderung. Nach diesen Änderungen war Agilent
ChemStation Rev. B.01.03 die erste Version, die CE- und CE/MS-Instrumente
unterstützt.
Dieses Kapitel enthält eine Zusammenfassung der neu eingeführten
Funktionen in der Versionsfolge von A.03.x bis B.02.0.x. Informationen zu
allen implementierten Fehlerbehebungen finden Sie im Verzeichnis "HISTORY"
auf der ChemStation CD-ROM "CD 2 - Benutzerdokumentation und Zubehör".
132
Installing ChemStation für CE Systeme
Versionsüberblick – Vorherige ChemStation-Versionen A/B
Agilent ChemStation-Versionszyklus A.x.x
7
Agilent ChemStation-Versionszyklus A.x.x
Agilent ChemStation A.03.0x
Methoden beinhalten nun auch einen dilution factor (Verdünnungsfaktor)
zusätzlich zu dem Multiplier (Faktor), der bereits in den Methoden der Version
A.02.xx enthalten war.
Informationen zur Säule werden gespeichert, wenn die neue Software zum
ersten Mal gestartet wird. Sie müssen die aktuell installierte Säule im Fenster
"Columns Information” (Säuleninformationen) anwählen, um diese
Informationen in Reporte einbinden zu können. Die Säuleninformationen
werden nur für Säulen gespeichert, die für das aktuelle System genutzt und
beschrieben wurden. Säuleninformationen aus Methoden von anderen
Systemen werden nicht gespeichert.
In Version A.03.01 der Software wurde die Auswahl eines Berechnungsmodus
für Flächen eingeführt. Sie haben die Wahl zwischen der gemessenen und der
korrigierten Peakfläche. Die korrigierte Fläche wird anschließend für die
Kalibrierung und in allen Reporten verwendet. Die Spalte "Corrected Peak
area" (Korrigierte Peakfläche) im CE-Mobilitätsreport ist daher redundant und
wurde gelöscht.
Agilent ChemStation A.04.0x
Ab der Version A.04.01 unterstützt die Agilent ChemStation den verbesserten
Integrator. Die Verwendung des verbesserten Integrators ist optional.
Methoden, die aus früheren Versionen der Agilent ChemStation importiert
wurden, können weiterhin den früheren Integrationsalgorithmus verwenden.
Die Benutzeroberfläche erlaubt die Konvertierung einer Methode, die aus
einer früheren Version der Agilent ChemStation importiert wurde. Ist eine
Methode konvertiert, müssen Sie den neuen erweiterten
Integrationsalgorithmus benutzen. Eine Rückkonvertierung ist nicht möglich.
Zur Beurteilung des neuen erweiterten Integrationsalgorithmus der
Agilent ChemStation empfehlen wir, eine Sicherungskopie der
Originalmethode anzulegen.
Installing ChemStation für CE Systeme
133
7
Versionsüberblick – Vorherige ChemStation-Versionen A/B
Agilent ChemStation-Versionszyklus A.x.x
Die Parametersätze des früheren Agilent ChemStation-Integrators und des
neuen verbesserten Integrators sind unterschiedlich. Beispielsweise stellt ein
Parameter wie der "Initial Threshold" (Anfangsschwellenwert) die 2. Potenz
einer detektorspezifischen Konstante dar.
Der verbesserte Integrator verwendet die echten physikalischen Dimensionen
für die Einstellung der Intergrationsparameter wie Steigungsempfindlichkeit
(Response/Zeit) oder der Schwellenwert für die Höhe (Response).
Die von den beiden Integratoren berechneten Ergebnisse können in realen
Chromatogrammen voneinander abweichen. Dies resultiert aus den
Unterschieden der Bestimmung der Basislinien, Schultern und tangential
abgetrennten Peaks.
Das interne Speicherformat für Quantifizierungsdaten wurde geändert.
Ältere Versionen als A.04.01 verwendeten eine Gleitpunktschreibweise mit
einfacher Genauigkeit für die interne Speicherung von Quantifizierungsdaten.
Die interne Genauigkeit der Quantifizierungsergebnisse entspricht 7 Stellen.
In Version A.04.01 wurde das interne Speicherformat zur
Gleitkommaschreibweise mit doppelter Genauigkeit geändert, so dass die
interne Genauigkeit der Quantifizierungsergebnisse nun 15 Stellen beträgt.
Die folgenden Änderungen wurden in das Benutzeroberfläche für die
Sequenzierung und in der internen Struktur der Agilent ChemStation
implementiert.
• Die Sequenztabelle (Sequence Table) wurde durch eine Schaltfläche
"Append Line" (Zeile hinzufügen) ergänzt.
• Die hartcodierte Verknüpfung zwischen den Probeinformationen und den
spezifischen Probenflaschen wurde entfernt, um Sequenzzeilen einfacher
ausschneiden, kopieren und einfügen zu können.
• Das Fenster "Partial Sequence" wurde mit der Schaltfläche "Print"
(Drucken) versehen.
• Bessere Integration der "Sequence Summary" (Sequenzübersicht) in der
Sequenz-Benutzeroberfläche. Das "Sequence Summary Setup" ist nun durch
ein Menü mit Namen "Sequence Output" zu erreichen.
• Die "Sequence Recalibration Table" (Sequenz-Rekalibrierungstabelle) wurde
aus der Methode entfernt.
134
Installing ChemStation für CE Systeme
7
Versionsüberblick – Vorherige ChemStation-Versionen A/B
Agilent ChemStation-Versionszyklus A.x.x
• Ein neuer Probentyp für Qualitätskontrollproben wurde eingeführt.
"Control Samples" (Kontrollproben) können zum Überprüfen der
Systemeignung für die Messungen verwendet werden. Es werden dann eine
bestimmte Anzahl definierter Proben analysiert, bevor die tatsächlichen
Proben bearbeitet werden. Wurden die Kriterien für die Systemeignung
nicht erfüllt, kann die Sequenz optional vor der Analyse der tatsächlichen
Proben gestoppt werden.
Agilent ChemStation A.05.0x
Der Standardalgorithmus für die Versionen A.05.01 und höher der
Agilent ChemStation ist der neue verbesserte Integrator. In früheren
Versionen war dies der alte Standardintegrator. Methoden zur Datenanalyse
können auf die Nutzung des neuen Integrators umgestellt werden.
Die Benutzeroberfläche für die Funktion Peak Purity (Peakreinheit) für CE,
LC und LC/MS wurde vereinfacht. Dabei mussten jedoch Änderungen an den
Parametern vorgenommen werden, die in der Datenanalysemethode
gespeichert werden. Wenn Sie auf die erweiterte Funktion für die Peakreinheit
umstellen, werden die bisherigen Einstellungen für die Spektren in einer
Textdatei mit dem Namen SPCOPS.OLD im Verzeichnis METHOD gespeichert.
Wenn Sie die Methode für die Peakreinheit auf die erweiterte Funktion
umgestellt haben, können Sie nicht mehr zu Ihrer bisherigen Methode
zurückkehren. Erstellen Sie vor der Umstellung eine Sicherheitskopie Ihrer
bisherigen Methode.
Agilent ChemStation A.06.0x
Seit Version A.04.01 enthält der verbesserte Integrator eine Option für die
erweiterte Basislinienführung. Im Vergleich zu der Version A.05.01 wurde die
Option der tangentialen Anpassung verbessert. Die Standardeinstellung für
beide Optionen hat sich im Vergleich zu Version A.05.01 nicht verändert.
Die Kalibriertabelle wurde um die Wichtungen 1/Y und 1/Y2 für die
Kalibrierpunkte ergänzt.
Man kann Reporte nun auch als HTM-Dateien ausgeben, um sie direkt auf
einen Webserver stellen zu können.
Installing ChemStation für CE Systeme
135
7
Versionsüberblick – Vorherige ChemStation-Versionen A/B
Agilent ChemStation-Versionszyklus A.x.x
Die Möglichkeit, basierend auf effektiven oder relativen Mobilitätswerten zu
kalibrieren, wurde hinzugefügt, um die Peakerkennung zu verbessern. Mit
dieser neuen Funktion kann der Benutzer die Änderungen in Migrationszeiten
aufgrund unstabilen elektroosmotischen Flusses (EOF) korrigieren.
Agilent ChemStation A.07.0x
Die Funktion Sequence Filldown erlaubt dem Anwender die Änderung von
Sequenztabellen-Spalteneinstellungen für einen bestimmten
Probenflaschenbereich. Sequenztabellen-Spalten können gewählt und Werte
für die Methode, Probenart, für das Aktualisieren von Responsefaktoren und
der Zeit eingegeben werden. Proben- und Dateinamen können mit einem
Präfix und einer sich automatisch erhöhenden Nummer versehen werden.
In einer neuen Benutzeroberfläche wurde die Möglichkeit hinzugefügt, den
Peakspitzentyp anzugeben: "Highest Point" (Höchster Punkt), "Parabolic
Interpolation" (Parabolische Interpolation), "Center Of Gravity"
(Schwerpunkt) oder "Gauss Fit" (Gauss-Anpassung).
Die benutzerdefinierte Reporterstellung bietet nun die Möglichkeit, die in
A.06.01 eingeführten Mobilitätsberechnungen zu verwenden.
Quantifizierungsaufgaben können nun basierend auf
Biopolymer-Größenkalibrierung (Ferguson-Plots) für SDS-Protein unter
Verwendung der Optionen "Protein Molecular Weight Calibration”
(Kalibrierung des Protein-Molekulargewichts), "DNA Base-Pair Calibration"
(Kalibrierung des DNA-Basenpaars) oder "Capillary Isoelectric Focusing
Calibration” (Kalibrierung der Kapillar-Isoelektrischen Fokussierung (cIEF).
Agilent ChemStation A.08.0x
Mit der Version A.08.0x können Sie ein Upgrade der Agilent ChemStation auf
das ChemStation Plus Security Pack vornehmen, das die FDA-Anforderungen
aus CFR 21 Teil 11 unterstützt.
Die Agilent ChemStation ermöglicht nun unter Verwendung der
CE-MSD-Zusatzsoftware die Steuerung des 1946B MSD über LAN.
136
Installing ChemStation für CE Systeme
7
Versionsüberblick – Vorherige ChemStation-Versionen A/B
Agilent ChemStation-Versionszyklus A.x.x
Agilent ChemStation A.09.0x
Die Agilent ChemStation A.09.0x-Software verfügt über die neueren J.02.00
GPIB-Treiber und SICL-Bibliotheken für die 82350A und 82341C
GPIB-Karten.
Die 35900D A/D-Karte wird nicht mehr unterstützt (die Karte basierte auf
dem alten ISA-Busstandard).
Agilent ChemStation A.10.0x
Die Agilent ChemStation A.10.0x-Software verfügt über die neueren J.02.01
GPIB-Treiber und SICL-Bibliotheken für die 82350A- und 82341C
GPIB-Karten.
Installing ChemStation für CE Systeme
137
7
Versionsüberblick – Vorherige ChemStation-Versionen A/B
Agilent ChemStation-Versionszyklus B.x.x
Agilent ChemStation-Versionszyklus B.x.x
Agilent ChemStation B.01.0x
Agilent ChemStation-Version B.01.xx unterstützt die Verwendung langer
Dateinamen und bietet eine höhere Bildschirmauflösung sowie
Verbesserungen und Erweiterungen für den Integrator.
Die Unterstützung von USB-GPIB-Schnittstellen wurde für die GPIB-basierte
Kommunikation mit LC- und CE-Systemen (HP 1090, HP 1046, HP1049, CE,
CE/MS) eingerichtet.
• Version B.01.03 der Agilent ChemStation für CE-Systeme enthält folgende
Verbesserungen:
• Mehr Flexibilität zum Definieren von Sollwerten für den den Einsatz von
Probenflaschen bei der Sequenzeinrichtung
• Erhöhte Produktivität für CE Agilent ChemStation-Kunden, da
Instrumentensollwerte für jede Sequenzzeile direkt in der Sequenztabelle
bearbeitet werden können.
Agilent ChemStation B.02.0x
Agilent ChemStation Revision B.02.xx unterstützt die M.01.01 GPIB-Treiber
und SICL-Bibliotheken für die 82350A/B-Karte genauso wie die 82357
USB-GPIB-Schnittstelle. Die Software enthält ein verbessertes Design der
Benutzeroberfläche sowie eine auf Bäumen und Tabellen basierte Navigation.
Dies ermöglicht eine schnelle und flexible Datenhandhabung sowie die
Möglichkeit, flexible Speicherablageorte für Daten, Methoden und Sequenzen
zu konfigurieren. Ein neues Packaging-Konzept stellt die Konsistenz für
Sequenzen und einzelne Beispieldaten sicher und verwendet die neuen
Möglichkeiten zur Datenansicht und Wiederverarbeitung in der
Navigationstabelle der Datenanalyse.
138
Installing ChemStation für CE Systeme
Installing ChemStation für CE Systeme
Installation und Betrieb
8 Konzepte des CE-Moduls
Spezifische CE Agilent ChemStation-Funktionen in der Ansicht
"Method and Run Control" (Methoden- und Analysenlaufsteuerung)
140
Tabelle "Vial" (Probenflasche)
140
Tabelle "Method Conflict" (Methodenkonflikt)
141
Tabelle "Sequence Conflict" (Sequenzkonflikt)
142
Methodensimulation
142
Peakspitzentyp
144
Kalibriertabellen
145
Standardkalibrierung
145
Kalibrierung des Protein-Molekulargewichts
146
Kalibrierung des DNA Basenpaars
146
Kalibrierung der Kapillar-Isoelektrischen Fokussierung
147
Auf Migrationszeit basierende Kalibrierungen in einer Sequenz
verwenden
147
Reportstile für auf Migrationszeit basierende Kalibrierungen 147
Kalibrierung unter Verwendung der Mobilitätskorrektur
148
Berechnungen der effektiven Mobilität
149
Berechnungen der relativen Mobilität
152
Spezielle Reportstile für die Kapillarelektrophorese
154
Korrigierte Peakflächen
155
Systemeignungstest für die Kapillarelektrophorese
156
Kapazitätsfaktor k’
CE-MSD
156
157
Untergrundsubtraktion
Methoden-Unterverzeichnisse für unterschiedliche CE-Modi
Agilent Technologies
157
158
139
8
Konzepte des CE-Moduls
Spezifische CE Agilent ChemStation-Funktionen in der Ansicht "Method and Run Control" (Methodenund Analysenlaufsteuerung)
Spezifische CE Agilent ChemStation-Funktionen in der Ansicht
"Method and Run Control" (Methoden- und
Analysenlaufsteuerung)
Tabelle "Vial" (Probenflasche)
HINWEIS
Funktioniert nur in der Online-Sitzung.
Die Tabelle "Vial" (Probenflasche) ist eine Tabelle, die die Probenflaschen im
Probenteller nicht nur mit Proben, sondern auch mit aufgabenspezifischen
Probenflaschen, z. B. Puffer, Spülflaschen, Probenflaschen für saubere
Röhrchen und Auffanggefäß, verknüpft. Die Probenflaschentabelle ist mit der
Sequenztabelle verknüpft. Beim Laden einer Sequenz werden die
Informationen aus der Sequenztabelle in die Tabelle "Vial" (Probenflasche)
kopiert. Die Einträge in der Tabelle "Vial" (Probenflasche) werden jedoch nicht
in die Sequenztabelle zurück übertragen. Das Dialogfeld "Vial Table Advanced
Settings” (Erweiterte Einstellungen für die Probenflaschentabelle) wird
angezeigt, wenn Sie in der Tabelle "Vial" (Probenflasche) auf die Schaltfläche
"Advanced" (Erweitert) klicken. In diesem Dialogfeld können Sie
Warnmeldungen zu Konflikten zwischen der Tabelle "Vial" (Probenflasche)
und der Methode oder Sequenz und die Verwendung symbolischer Namen
aktivieren. Um zu überprüfen, ob zwischen der Tabelle "Vial" (Probenflasche)
und der Methode und Sequenz Konflikte bestehen, müssen Sie die Option
"Enable vial table checks and warnings" (Überprüfung und Warnmeldungen
der Probenflaschentabelle aktivieren) wählen.
Beim Laden einer Methode oder Sequenz werden die Zuordnungen der
Probenflaschen in der Tabelle "Vial" (Probenflasche) und die Zuordnungen in
der Methode oder Sequenz auf Übereinstimmung hin überprüft. Wenn
zwischen den Zuordnungen der Probenflaschen Konflikte vorhanden sind,
können diese mit Hilfe der Konflikttabellen leicht behoben werden.
140
Installing ChemStation für CE Systeme
Konzepte des CE-Moduls
Spezifische CE Agilent ChemStation-Funktionen in der Ansicht "Method and Run Control" (Methodenund Analysenlaufsteuerung)
HINWEIS
8
Position 49 im Probenteller wird für die Nadel-Waschflasche verwendet und Position 50
bleibt leer, um die Hebevorrichtung in die Ausgangsposition zurückzufahren. Diese
Positionen sind in der Tabelle "Vial" (Probenflasche) nicht enthalten.
Die Spalte Used in (Verwendet in) der Tabelle "Vial" (Probenflasche)
ermöglicht die Verwendung der angegebenen Probenflasche. Für die Felder
Used in (Verwendet in) gibt es fünf gültige Einträge:
Don’t Care
Methode
Sequence
System
No consistency check is made
The vial is referenced in the method
The vial is referenced in the Sequence Table
Dies ist eine spezielle Probenflasche, die zur Systemkonfiguration gehört. Der
Name muss einer der folgenden symbolischen Namen sein: @INLET (die
Einlass-Probenflasche), @OUTLET (die Auslass-Probenflasche), @FLUSH (die
Wasch-Probenflasche), @WASTE (das Auffanggefäß), @clean tubes (die
Probenflasche, die für das Reinigen der Auffüllröhrchen verwendet wird)
@USER X (wobei X ein Wert zwischen 1 und 10 sein kann) (der
Sequenz-Platzhalter) Diese Option ermöglicht die Angabe einzelner
Probenflaschennummern für die symbolischen Namen, die in der Methode
verwendet werden. Auf diese Weise kann der Benutzer unterschiedliche
Probenflaschen für "Inlet Home" (Einlass-Ausgangsposition), "Outlet Home"
(Auslass-Ausgangsposition), "Replenishment" (Auffüllen), "Preconditioning"
(Vorbereitung), "Postconditioning" (Nachbereitung) usw. für jede Zeile in der
Sequenz angeben.
Not Used
An dieser Position ist keine gültige Probenflasche vorhanden.
Tabelle "Method Conflict" (Methodenkonflikt)
Die Tabelle "Method Conflict" (Methodenkonflikt) wird angezeigt, wenn Sie
eine Methode laden, in der Probenflaschen definiert sind, die einen Konflikt
mit den in der Probenflaschentabelle definierten Probenflaschen verursachen.
Die Tabelle "Method Conflict" (Methodenkonflikt) ist in zwei Hälften aufgeteilt.
Die linke Hälfte enthält ein Abbild der Probenflaschentabelle und die rechte
Hälfte zeigt die Konflikt verursachenden Probenflaschen.
Installing ChemStation für CE Systeme
141
8
Konzepte des CE-Moduls
Spezifische CE Agilent ChemStation-Funktionen in der Ansicht "Method and Run Control" (Methodenund Analysenlaufsteuerung)
Zum Beheben dieser Konflikte können Sie die Probenflasche entweder
ersetzen (Einzelpfeil) oder sie aus der Methode an die nächste freie Position in
der Probenflaschentabelle verschieben (Doppelpfeil). Dieser Vorgang kann für
jede Probenflasche in der Tabelle ausgeführt werden, die einen Konflikt
verursacht
Wenn benutzerdefinierte Probenflaschen (mit symbolischen Namen wie
@User1, @User2) verwendet werden, kann der Konflikttest für diese
Probenflaschen nicht ausgeführt werden, da ohne die Sequenzinformationen
nicht ermittelt werden kann, ob ein Konflikt vorhanden ist oder nicht.
Tabelle "Sequence Conflict" (Sequenzkonflikt)
Die Tabelle "Sequence Conflict" (Sequenzkonflikt) wird angezeigt, wenn Sie
eine Methode einrichten oder laden, in der Probenflaschen definiert sind, die
einen Konflikt mit den in der Probenflaschentabelle definierten
Probenflaschen verursachen. Die Tabelle "Sequence Conflict"
(Sequenzkonflikt) ist in zwei Hälften aufgeteilt. Die linke Hälfte enthält ein
Abbild der Probenflaschentabelle und die rechte Hälfte zeigt die Konflikt
verursachenden Probenflaschen.
Zum Beheben der Konflikte können Sie die Informationen in der
Probenflaschentabelle mit den Informationen aus der Sequenztabelle
überschreiben. Wenn der Konflikt von einem Systemeintrag verursacht wird,
kann der Eintrag nicht überschrieben werden. Sie können die Tabelle
"Sequence Conflict" (Sequenzkonflikt) auch schließen, ohne die Konflikte zu
lösen.
Wenn benutzerdefinierte Probenflaschen (in den Spalten @User1, @User2
usw.) verwendet werden, kann der Konflikttest für diese Probenflaschen nicht
ausgeführt werden, da ohne die Methodeninformationen nicht ermittelt
werden kann, ob ein Konflikt vorhanden ist oder nicht.
Methodensimulation
Zum Überprüfen der Methode können Sie die Simulationsfunktion verwenden.
Während der Simulation reflektiert das Diagramm die Aktionen, die für die
Methode ausgeführt würden, d. h. die in der Methode angegebenen
142
Installing ChemStation für CE Systeme
Konzepte des CE-Moduls
Spezifische CE Agilent ChemStation-Funktionen in der Ansicht "Method and Run Control" (Methodenund Analysenlaufsteuerung)
8
Probenflaschen werden für die Hebevorgänge angezeigt und Strom und
Spannung werden so angezeigt, wie sie in einem tatsächlichen Analysenlauf
angewendet werden würden. Die Simulation nimmt weniger Zeit als eine
Analyse in Anspruch, d. h. jeder Schritt dauert ca. drei Sekunden. Ein Schritt
entspricht einer Änderung im CE-Diagramm.
Um die Simulation zu starten, laden Sie die zu simulierende Methode und
wählen Sie Simulation im Menü Instrument.
Installing ChemStation für CE Systeme
143
8
Konzepte des CE-Moduls
Peakspitzentyp
Peakspitzentyp
Anders als LC-, GC- oder MS-Peaks können CE-Peaks durchaus asymmetrisch
sein. Aufgrund der unterschiedlichen Peakformen bei CE ist die Möglichkeit,
Integrationsparameter auszuwählen, um die höchste Genauigkeit und
Reproduzierbarkeit zu erzielen, sehr wichtig.
Die folgenden Peakspitzentypen sind verfügbar, wenn Sie im Dropdown-Menü
“Integration” die Option “Peak Top Type” (Peakspitzentyp) wählen:
Highest Point (Höchster Punkt)
• wird ausgewählt, wenn der Peak dreieckig ist
• wenn unterschiedliche Konzentrationen verwendet werden
Parabolic Interpolation (Parabolische Interpolation)
• wird für das Tailing nicht getrennter Peaks verwendet
Center of Gravity (Schwerpunkt)
• bietet genauere Berechnungen bei dreieckigen Peaks
• Proben mit ähnlichen Konzentrationen
Gauss Fit (Gauss-Anpassung)
• wird für symmetrische Peaks verwendet
144
Installing ChemStation für CE Systeme
Konzepte des CE-Moduls
Kalibriertabellen
8
Kalibriertabellen
In der Dropdown-Liste für die Kalibriertabelle sind vier unterschiedliche
Kalibriertypen verfügbar.
Standardkalibrierung
Die Standardkalibrierung basiert auf der Peakfläche oder -höhe. Wenn Sie
Standardkalibrierung wählen, können Sie die Option Signale separat berechnen
oder Mit korrigierten Flächen berechnen wählen.
Sie wählen die Option "Calculate Signals Separately" (Signale separat
berechnen), wenn Sie sicherstellen möchten, dass in der Berechnung von
Norm%-Reporten das Mengenprozent separat aufgezeichneter Signale für jedes
Signal 100 % ergibt. Wenn Sie die Option Signale separat berechnen deaktivieren,
ergibt das Mengenprozent aller Signale 100 %. Die Auswahl der Option Signale
separat berechnen ist eine Voraussetzung für das Sortieren der Signale in der
Kalibriertabelle.
Wählen Sie Mit korrigierten Flächen berechnen, um eine Korrektur an der
Peakfläche basierend auf der Migrationszeit vorzunehmen. In diesem Modus
wird die Fläche durch die Migrationszeit dividiert, was die Reproduzierbarkeit
in der quantitativen Analyse verbessern kann, wenn die Migrationszeiten
instabil sind.
Zusätzlich zur Standardkalibrierung gibt es drei 3
Kapillarelektrophorese-spezifische Kalibrierungen, die auf der Migrationszeit
eines Signals basieren. Wenn die Datendatei mehrere Signale enthält, darf
gemäß der Signalbeschreibung in der Kalibriermethode nur ein Signal
ausgewählt und aus der Datendatei extrahiert werden. Das Format der
Kalibriertabellen ist vom ausgewählten Kalibriertyp abhängig.
Quantifizierungsaufgaben können nun basierend auf der Kalibrierung der
Biopolymer-Größe (Ferguson-Plot) für das SDS-Protein ausgeführt werden.
Installing ChemStation für CE Systeme
145
8
Konzepte des CE-Moduls
Kalibriertabellen
Kalibrierung des Protein-Molekulargewichts
Für die Kalibrierung des Protein-Molekulargewichts ist ein Kalibrierstandard
mit Komponenten mit bekannten Molekulargewichten und ein Referenzpeak
erforderlich. Die Kalibriergleichung lautet wie folgt:
wobei
MW das Molekulargewicht ist
tref die Migrationszeit des Referenzpeaks ist
t die Migrationszeit ist
k0 und k1 die Koeffizienten der linearen Gleichung sind
Die Kalibriertabelle enthält für alle Komponenten den Namen, die
Migrationszeit
(relative Migrationszeit), das Molekulargewicht und
.
Kalibrierung des DNA Basenpaars
Die DNA Basenpaar-Kalibrierung ist mit der Kalibrierung des
Protein-Molekulargewichts vergleichbar. Sie verwendet jedoch keinen
Referenzpeak, sondern erfordert einen Kalibrierstandard mit einer bekannten
Anzahl an Basenpaaren. Die Kalibriergleichung lautet wie folgt:
wobei
#BP die Anzahl der Basenpaare ist
t die Migrationszeit ist
k0 und k1 die Koeffizienten der linearen Gleichung sind
Die Kalibriertabelle enthält für alle Komponenten den Namen, die
Migrationszeit,
, die Basenpaare und
.
146
Installing ChemStation für CE Systeme
8
Konzepte des CE-Moduls
Kalibriertabellen
Kalibrierung der Kapillar-Isoelektrischen Fokussierung
Die Kapillar-Isoelektrische Fokussierung (cIEF) erfordert einen
Kalibrierstandard mit Standardproteinen bekannter isoelektrischer Punkte
(pI). Die Kalibriergleichung lautet wie folgt:
wobei
pI der isoelektrische Punkt ist
t die Migrationszeit ist
k0 und k1 die Koeffizienten der linearen Gleichung sind
Die Kalibriertabelle enthält für alle Komponenten den Namen, die
Migrationszeit und den isoelektrischen Punkt (pl).
Auf Migrationszeit basierende Kalibrierungen in einer Sequenz
verwenden
Auf Migrationszeit basierende Kalibrierungen und Neukalibrierungen können
in eine Sequenz einbezogen werden. Es werden jedoch nur explizite
Kalibrierungen und zyklische Neukalibrierungen unterstützt. Umschließende
Neukalibrierungen werden nicht unterstützt. Für auf Migrationszeit
basierende Kalibrierungen ist kein Sequenz-Übersichtsreport verfügbar.
Reportstile für auf Migrationszeit basierende Kalibrierungen
Die für auf Migrationszeit basierende Kalibrierungen verfügbaren Reportstile
sind auf kurze (quantitative Testergebnisse) und vollständige Reporte
(Kopfzeile, Probeninformationen, Instrumentenbedingungen, Logbuch,
quantitative Ergebnisse und Peakreinheitsdiagramm) begrenzt.
Installing ChemStation für CE Systeme
147
8
Konzepte des CE-Moduls
Kalibrierung unter Verwendung der Mobilitätskorrektur
Kalibrierung unter Verwendung der Mobilitätskorrektur
Minimale Abweichungen an der Pufferzusammensetzung, der Temperatur des
Analysenlaufs oder der Viskosität sowie der Adsorption an der Kapillarwand
können sich auf den EOF auswirken und zu seiner Instabilität führen. Die sich
daraus ergebende Änderung des EOF kann zu einer hohen
Standardabweichung der Migrationszeit führen. Korrekturen der
Mobilitätswerte können die Auswirkungen der Abweichungen der
Migrationszeit von Analysenlauf zu Analysenlauf signifikant reduzieren,
indem die Migrationszeit eines Referenzpeaks für die Mobilität überwacht
wird. Dies wiederum führt zu einer erhöhten Reproduzierbarkeit der
Migrationszeit.
Der Referenzpeak für die Mobilität sollte mit den folgenden Prioritäten
ausgewählt werden:
• Wählen Sie den Peak mit dem höchsten Signal
• Wählen Sie den am stärksten isoliertesten Peak
• Der EOF-Marker oder der interne Standard kann ebenfalls als Referenzpeak
für die Mobilität verwendet werden
• Vergrößern Sie das Suchfenster, damit der Referenzpeak für die Mobilität
immer angezeigt wird
• Wenn im Suchfenster mehrere Peaks angezeigt werden, wird der Peak mit
dem höchsten Signal automatisch als Referenzpeak für die Mobilität
ausgewählt.
Es sind zwei Korrekturarten für Mobilitätswerte verfügbar:
Korrektur der
effektiven
Mobilität
Hierbei werden die effektiven Mobilitätswerte aller Peaks verwendet.
Erforderlich sind die Daten zum Spannungsanstieg und das
Elektropherogramm.
Die Korrektur der effektiven Mobilität ermöglicht zudem, dass die
tatsächlichen effektiven Mobilitätswerte für alle Probenkomponenten
ermittelt werden können.
148
Installing ChemStation für CE Systeme
8
Konzepte des CE-Moduls
Kalibrierung unter Verwendung der Mobilitätskorrektur
Korrektur der
relativen
Mobilität
Hierbei sind keine Spannungsdaten erforderlich, sondern es wird für alle
Messungen eine konstante Spannung angenommen.
Berechnungen der effektiven Mobilität
Zusätzlich zu einem Referenzpeak umfassen die Anforderungen für die
Korrektur der effektiven Mobilität einen neutralen Marker, der der
Geschwindigkeit des elektroosmotischen Flusses (EOF) entspricht. Im
Folgenden sind einige der gängigsten Marker und die dazugehörigen
Wellenlängen aufgeführt:
Tabelle 8 Gängige EOF-Marker
Substanz
Wellenlänge
1-Propanol
210 nm
Aceton
330 nm
Acetonitril
190 nm
Benzen
280 nm
Guanosin
252 nm
Mesityloxid
253 nm
Methanol
205 nm
Phenol
218 nm
Pyridin
315 nm
Tetrahydrofuran
212 nm
Uracil
259 nm
Die Daten der Spannung als Funktion der Zeit und die Kapillarmaße werden
entweder mit der Datendatei gespeichert oder können beim Einrichten der
Kalibriertabelle manuell eingegeben werden. Das Speichern der
Spannungsdaten während des Analysenlaufs ist die genaueste Methode.
Stellen Sie außerdem sicher, dass zusammen mit der Methode auch die
Installing ChemStation für CE Systeme
149
8
Konzepte des CE-Moduls
Kalibrierung unter Verwendung der Mobilitätskorrektur
Kapillarmaße gespeichert werden. Um Signale erneut zu verarbeiten, die ohne
Spannungsdaten/Kapillarmaße erfasst wurden, geben Sie die Spannungs- und
Anstiegszeit manuell im Feld "Voltage and Capillary Dimensions" (Spannung
und Kapillarmaße) des Dialogfelds ein.
Aus diesen Daten wird die effektive Mobilität der einzelnen Komponenten
ermittelt.
Allgemein
Die scheinbare Mobilität eines Probenpeaks wird durch folgende Gleichung
definiert:
wobei
l die effektive Länge der Kapillare ist (die Länge vom Punkt der Injektion bis
zum Punkt der Erkennung)
L die Gesamtlänge der Kapillare ist
V(t) die durchschnittliche Spannung von der Zeit 0 bis zur Migrationszeit t des
Peaks ist
Die durchschnittliche Spannung wird entweder aus der gemessenen Spannung
oder aus dem in der Methode angegebenen Spannungsanstieg ermittelt. Hierzu
werden folgende Gleichungen verwendet:
Wenn t < tR, dann
Wenn t > tR, dann
wobei
t die Migrationszeit des Referenzpeaks ist
tR die Anstiegszeit ist
V die Endspannung ist
Die Gleichung für die Mobilität kann durch Einführung eines Koeffizienten
vereinfacht werden:
150
Installing ChemStation für CE Systeme
8
Konzepte des CE-Moduls
Kalibrierung unter Verwendung der Mobilitätskorrektur
Die relative oder scheinbare Mobilität ist dann
Die effektive oder tatsächliche Mobilität ist
wobei
µapp die scheinbare Mobilität eines beliebigen Peaks ist
µEOF die scheinbare Mobilität eines neutralen Markers ist
Komponenten mit einer niedrigeren Geschwindigkeit als der des EOF (in der
Regel Anionen) führen zu negativen Werten für die effektive Mobilität.
Kalibrierung
Die tatsächliche Mobilität eines Probenpeaks, die als Referenzpeak für die
Mobilität für zukünftige Messungen verwendet werden soll, wird unter
Verwendung der Migrationszeit eines neutralen Markers ermittelt (
):
Anschließend werden die effektive Mobilitätswerte aller Peaks berechnet und
als erwartete Mobilitätswerte gespeichert:
Die Kalibriertabelle enthalt dann in den Spalten für die erwartete
Migrationszeit und die erwartete Mobilität die gemessene Migrationszeit und
die berechnete tatsächliche Mobilität für die einzelnen Substanzen.
Mobilitätsberechnung
Der tatsächliche Wert von
für die Mobilität ermittelt:
Installing ChemStation für CE Systeme
wird unter Verwendung des Referenzpeaks
151
8
Konzepte des CE-Moduls
Kalibrierung unter Verwendung der Mobilitätskorrektur
Anschließend wird die erwartete Migrationszeit der einzelnen Peaks
angepasst:
Die berechneten Werte werden für die Peakidentifizierung verwendet und
ersetzen die Werte in der Kalibriertabelle.
Neukalibrierung
Die Migrationszeit des Referenzpeaks für die Mobilität wird verwendet, um
den tatsächlichen Wert von
zu berechnen:
Anschließend wird die erwartete Migrationszeit der einzelnen Peaks
angepasst:
Dann werden die Mobilitätswerte aktualisiert:
Während einer Kalibrierung werden die erwarteten Werte für die
Migrationszeit sowie die tatsächlichen Mobilitätswerte in der Kalibriertabelle
aktualisiert.
Berechnungen der relativen Mobilität
Korrekturen an der Migrationszeit, die auf den relativen Mobilitätswerten
basieren, können ebenfalls ausgeführt werden. In diesem Fall sind
EOF-Marker, Spannungswerte oder Kapillardimensionen nicht erforderlich.
Die Software korrigiert Migrationszeitverschiebungen, zeigt aber keine
Mobilitätswerte an.
Allgemein
Genau wie bei Berechnungen der effektiven Mobilität wird der Koeffizient
152
Installing ChemStation für CE Systeme
8
Konzepte des CE-Moduls
Kalibrierung unter Verwendung der Mobilitätskorrektur
für Berechnungen der relativen Mobilität verwendet, um die Beziehung
zwischen Mobilität und Migrationszeit zu beschreiben:
Der Unterschied ist, dass bei den Gleichungen für die relative Mobilität k
sowohl als Zähler als auch als Nenner eines Bruchs erscheint, d. h., das
Kapillarmaße kann ignoriert werden. Der Faktor k wird wie folgt berechnet:
wobei
die durchschnittliche Spannung von der Zeit 0 bis zur
Migrationszeit t des Peaks ist.
Wenn der Spannungsparameter auf “Ignore” (Ignorieren) gesetzt ist, ist k eine
Konstante und kann aus den Gleichungen für die erwartete Migrationszeit
entfernt werden (siehe unten).
Die folgenden Gleichungen beschreiben den allgemeinen Fall für
,
obwohl die Software bei der Berechnung von k alle Fälle berücksichtigt.
Kalibrierung
Es wird ein Referenzpeak für die Mobilität identifiziert und dessen
Migrationszeit (
) wird gespeichert. Die erwarteten Migrationszeiten
(
) aller anderen Peaks werden gespeichert.
Mobilitätsberechnung
Nach der Erkennung des Referenzpeaks wird die erwartete Migrationszeit für
alle Peaks entsprechend der tatsächlichen Migrationszeit des Referenzpeaks
für die Mobilität angepasst:
Anschließend wird die Migrationszeit des Referenzpeaks aus dem letzten
Kalibrierungslauf aktualisiert:
Installing ChemStation für CE Systeme
153
8
Konzepte des CE-Moduls
Spezielle Reportstile für die Kapillarelektrophorese
Spezielle Reportstile für die Kapillarelektrophorese
Der Agilent ChemStation für CE-Systeme wurden folgende Reportstile
hinzugefügt:
CE Mobility
Enthält quantitative Textergebnisse, besonders zur scheinbaren Mobilität. Sie
können diesen Reportstil nur verwenden, wenn Sie vor der Erfassung die
Informationen zu den verwendeten Kapillaren eingegeben und das
Spannungssignal gespeichert haben. Die scheinbare Mobilität wird gemäß der
folgenden Formel berechnet.
wobei
l die effektive Kapillarlänge (cm) ist
L die Kapillargesamtlänge (cm) ist
t die Migrationszeit ist (min)
V die Spannung ist (kV)
Wird die Korrektur der effektiven Mobilität (siehe „Berechnungen der
effektiven Mobilität“ auf Seite 149) aktiviert, wird die Spalte für den Peaktyp
in einfachen Reporten (z. B. ESTD-Reporte) durch eine Spalte für die Mobilität
ersetzt. Der Bericht "CE Mobility" (CE-Mobilität) enthält an Stelle der
scheinbaren Mobilitätswerte die effektiven Mobilitätswerte.
154
Installing ChemStation für CE Systeme
Konzepte des CE-Moduls
Korrigierte Peakflächen
8
Korrigierte Peakflächen
Mit der Agilent ChemStation für CE-Systeme können Sie an Stelle der
normalen Flächenberechnung korrigierte Peakflächen verwenden. Diese
Flächen werden bei der Standardkalibrierung und in Reporten verwendet.
Um diese Funktion zu aktivieren, wählen Sie Mit korrigierten Flächen berechnen,
um eine Korrektur der Peakfläche basierend auf der Migrationszeit
vorzunehmen. In diesem Modus wird die Fläche durch die Migrationszeit
dividiert, was die Reproduzierbarkeit in der quantitativen Analyse verbessern
kann, wenn die Migrationszeiten instabil sind.
Die korrigierte Fläche wird gemäß der folgenden Formel berechnet.
wobei
Ac die korrigierte Peakfläche ist (mAU)
A die Peakfläche ist (mAU·s)
t die Migrationszeit ist (min)
Diese korrigierte Fläche wird gelegentlich auch als normalisierte Fläche
bezeichnet.
Installing ChemStation für CE Systeme
155
8
Konzepte des CE-Moduls
Systemeignungstest für die Kapillarelektrophorese
Systemeignungstest für die Kapillarelektrophorese
Kapazitätsfaktor k’
Bei der Kapillarelektrophorese kann der Kapazitätsfaktor k’ nicht in allen
Betriebsarten automatisch berechnet werden. Weitere Informationen hierzu
finden Sie im Handbuch High Performance Capillary Electrophoresis . Einen
Primer für die Formeln finden Sie ebenfalls in diesem Handbuch. Die in den
Reporten aufgeführten Werte sind nur für die Agilent ChemStation für LC
3D-Systeme gültig, da die Agilent ChemStation für CE-Systeme dieselben
Algorithmen wie die Agilent ChemStation für LC 3D-Systeme verwendet.
156
Installing ChemStation für CE Systeme
8
Konzepte des CE-Moduls
CE-MSD
CE-MSD
Untergrundsubtraktion
Wenn Sie die Option Untergrundsubtraktion (BSB) wählen, wird das zuletzt
ausgewählte Massenspektrum von den einzelnen Punkten im aktuellen
Elektropherogramm subtrahiert. Die sich daraus ergebenden Daten werden im
selben Verzeichnis und mit demselben Namen wie die ursprüngliche
Datendatei gespeichert, die Dateiendung lautet jedoch .BSB.
Die neue Datendatei wird zur aktuellen Datendatei und das
Elektropherogramm mit dem subtrahierten Untergrund wird angezeigt. Ein
Datensatz der Anzahl der ausgeführten Untergrundsubtraktionen wird im
Header der Datendatei gespeichert.
Wenn Sie die BSB-Daten in tabellarischer Form anzeigen, treten aufgrund der
Präzision der Datendarstellung möglicherweise Unterschiede auf.
HINWEIS
Die Textdateien "HELP" im LC/MSD-System beziehen sich nur auf LC- und nicht auf
CE-Parameter. Einige Funktionen, die in der LC/MSD-Software verfügbar sind, sind in
CE/MSD-Anwendungen entweder nicht verfügbar oder nicht zutreffend, werden aber LC
verwendet. Die Funktion für die Peakzuordnung ist für CE-MS nicht verfügbar und daher
nicht aktiviert. In CE-MS findet die UV- und MS-Erkennung bei unterschiedlichen Längen
der Trennkapillare statt. Aufgrund der unterschiedlichen Auflösung bei unterschiedlichen
effektiven Längen ist eine Peakzuordnung nicht möglich.
Installing ChemStation für CE Systeme
157
8
Konzepte des CE-Moduls
Methoden-Unterverzeichnisse für unterschiedliche CE-Modi
Methoden-Unterverzeichnisse für unterschiedliche CE-Modi
Methoden in CE sind abhängig vom ausgewählten CE-Modus. Daher werden
sie im Unterverzeichnis "Method" in unterschiedlichen Unterverzeichnissen
gespeichert:
CE
CEC
Enthält Methoden für den CEC-Modus
CEp
Enthält Methoden für den Modus CE plus Druck
CEMS
CEMSp
158
Enthält Methoden für den CE-Modus
Enthält Methoden für den Modus CE-MS
Enthält Methoden für den CE MS plus-Druckmodus
Installing ChemStation für CE Systeme
Installing ChemStation für CE Systeme
Installation und Betrieb
9 Ergänzende Informationen
Konventionen für Versionsnummern der Agilent ChemStation
160
Kundensupport bei Agilent Technologies
161
Beim Agilent Technologies LSCA Center zur Kundenunterstützung
anrufen
162
Agilent Technologies
159
9
Ergänzende Informationen
Konventionen für Versionsnummern der Agilent ChemStation
Konventionen für Versionsnummern der Agilent ChemStation
Die Versionsnummern folgen dem nachfolgend erläuterten Schema:
P.RR.xxY
P-
Identifikationsbuchstabe einer Produktserie. Dieser Buchstabe ist identisch
mit dem Suffix der Produktnummer.
Beispiel:
Das B in der Produktnummer G2170BA bedeutet, dass der Versionscode mit
dem Serienkennbuchstaben B beginnt. Agilent Technologies lässt diesen
Serienkennbuchstaben zur Zeit so lange unverändert, wie die Software
denselben Zweck dient bzw. dieselbe Funktion beibehält. Das A bedeutet, dass
es sich um die Sprachversion "Amerikanisches Englisch" handelt.
160
RR-
Dies ist die Hauptversionsnummer. Änderungen dieser Kodierung bedeuten
normalerweise signifikante Verbesserungen der Software, die eine
vollständige Revalidierung des Systems beim Einsatz gemäß behördlicher
Vorgaben erfordern. Diese Versionen können auch Fehlerbehebungen und
geänderte Dokumentationen beinhalten.
xx-
Dies ist die untergeordnete Versionsnummer. In diesen Versionen sind
Softwarefehler korrigiert, die Änderungen sind von begrenztem Umfang. Sie
können kleinere Verbesserungen oder neue Optionen enthalten, aber die
Gesamtfunktionalität ist unverändert. Eine Änderung der untergeordneten
Versionsnummer erfordert normalerweise keine Revalidierung des Systems
bei Einsatz unter behördlicher Kontrolle. Diese Versionen beinhalten nur
Fehlerbehebungen, die die Genauigkeit der Handbücher nicht betreffen.
Y-
stellt den Lokalisierungscode dar. Dieser Buchstabe kennzeichnet die
lokalisierte Version der Software. B.01.01C steht beispielsweise für die
chinesische Version der Agilent ChemStation. Dieser zusätzliche Code ist nur
bei lokalisierten Versionen vorhanden. Die Standardversion in
amerikanischem Englisch hat kein Suffix namens Y.
Installing ChemStation für CE Systeme
Ergänzende Informationen
Kundensupport bei Agilent Technologies
9
Kundensupport bei Agilent Technologies
Agilent Technologies bietet zum Erreichen maximaler Produktivität mit Ihrer
analytischen Software von Agilent Technologies verschiedene Möglichkeiten
der professionellen Hilfestellung an. Dieser Service wird von unseren
Response Centern zur Kundenunterstützung beinahe weltweit erbracht.
Das Agilent Technologies-Netzwerk der Response Center für den
Kundensupport ermöglicht Ihnen Zugang zu Fachpersonal, das Ihnen bei der
Lösung von Schwierigkeiten bei der Bedienung der Geräte und dem Einsatz
der analytischen Software von Agilent Technologies behilflich ist.
Normalerweise wird die Unterstützung über das Telefon abgewickelt, sie kann
aber auf ferngesteuerte Unterstützung via Modem ausgedehnt werden, sofern
Sie uns dazu ermächtigen.
Für Ihre Softwarelösung von Agilent Technologies steht der Software-Support
zur Verfügung. Die Dauer der Unterstützung von einem Jahr kann zu sehr
günstigen Konditionen auf zwei Jahre erweitert werden. Die
Supportleistungen umfassen Anspruch auf telefonische Hilfe, automatische
Software-Upgrades sofort nach Erscheinen und die regelmäßige Lieferung von
Software Status Bulletins mit wichtigen Informationen zu bekannten
Problemen und verfügbaren Ausweichlösungen für Ihre analytische Software
von Agilent Technologies. Weitere Informationen zur Inanspruchnahme dieser
Services erhalten Sie bei Ihrem lokalen Agilent Kundendienstrepräsentanten.
Dieser informiert Sie über verfügbare Kundendienstleistungen wie Beratung,
Abstimmung auf Kundenwünsche, Entwicklung und Schulung zu analytischen
Softwareprodukten von Agilent Technologies.
Für die von Agilent Technologies erhältlichen Support- und Update-Dienste
gelten die in Ihrem Lande bei der Bestellung gültigen Preise, Vertragsklauseln
und Bedingungen.
Installing ChemStation für CE Systeme
161
9
Ergänzende Informationen
Beim Agilent Technologies LSCA Center zur Kundenunterstützung anrufen
Beim Agilent Technologies LSCA Center zur
Kundenunterstützung anrufen
Wenn Sie beim Agilent Technologies Center zur Kundenunterstützung
anrufen, sollten Sie an Ihrem Computer sitzen und die Produktdokumentation
zur Hand haben.
Wir empfehlen, die unten aufgeführten Informationen möglichst vollständig
bereitzulegen:
• das Etikett des Registration Packets mit der Produktnummer, dem
Versionscode und der Lizenzregistrierungsnummer Ihrer analytischen
Software.
• den genauen Wortlaut der aufgetretenen Fehlermeldung(en).
• eine Liste der Instrumentenmodule, die an Ihren Computer angeschlossen
sind, einschließlich der zugehörigen Seriennummern. Zur Generierung
dieser Liste können Sie die Seriennummern der Agilent ChemStation
verwenden (Method/Run control>Instrument (nur in der Ansicht Full Menu
verfügbar) > Serial numbers und Columns).
• einen Ausdruck der Dump-Datei (siehe „Was kann das Dienstprogramm
WinDebug?“ auf Seite 127)
• einen vollständigen Ausdruck der Windows Systeminformationen
• eine Beschreibung der Umstände, unter denen der Fehler aufgetreten ist.
162
Installing ChemStation für CE Systeme
Ergänzende Informationen
Beim Agilent Technologies LSCA Center zur Kundenunterstützung anrufen
Installing ChemStation für CE Systeme
9
163
www.agilent.com
In diesem Handbuch
In diesem Handbuch wird Folgendes
beschrieben:
• Die Computer-Hardware der Agilent
ChemStation installieren.
• Das Agilent CE-Einzelinstrumenten-System
G1601A installieren (besteht aus der
Basissoftware und den zusätzlichen
CE-Modulen für die Instrumentensteuerung,
Datenerfassung und -verarbeitung).
• Die CE-MSD-Zusatzsoftware auf einer
vorhanden Agilent ChemStation für
CE-Systeme G1601A installieren.
• Das CE-Instrument an die Agilent
ChemStation anschließen und das
Analysensystem konfigurieren.
• Die Agilent ChemStation-Software unter
Windows starten.
©
Agilent Technologies 1994, 1995 - 2007
Gedruckt in Deutschland
02/2007
*G2172-92022*
*G2172-92022*
G2172-92022
Agilent Technologies
Was this manual useful for you? yes no
Thank you for your participation!

* Your assessment is very important for improving the work of artificial intelligence, which forms the content of this project

Download PDF

advertisement