HP ProLiant DL180 Gen9 Server Benutzerhandbuch

HP ProLiant DL180 Gen9 Server Benutzerhandbuch

HP ProLiant DL180 Gen9 Server

Benutzerhandbuch

Übersicht

Dieses Dokument wendet sich an Personen, die für die Installation, Verwaltung und

Fehlerbeseitigung von Servern und

Speichersystemen zuständig sind. HP setzt voraus, dass Sie über die erforderliche

Ausbildung für Wartungsarbeiten an

Computersystemen verfügen und sich der Risiken bewusst sind, die beim Betrieb von Geräten mit gefährlichen Spannungen auftreten können.

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Inhaltliche Änderungen dieses Dokuments behalten wir uns ohne Ankündigung vor.

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Vorsatz bleibt hiervon unberührt.

Teilenummer: 775439-041

September 2014

Ausgabe: 1

Linux® ist in den USA und anderen

Ländern eine eingetragene Marke von

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Microsoft® und Windows® sind eingetragene US-Marken der Microsoft

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microSD ist in den USA und/oder anderen

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Red Hat® ist in den USA und anderen

Ländern eine eingetragene Marke von

Red Hat, Inc.

VMware® ist in den USA und/oder unter anderen Rechtshoheiten eine eingetragene

Marke von VMware, Inc.

Inhaltsverzeichnis

1 Beschreibung der Komponenten ...................................................................................................................... 1

Komponenten auf der Vorderseite ....................................................................................................... 1

Informationen auf der herausziehbaren Lasche mit der Seriennummer .............................................. 2

LEDs und Tasten auf der Vorderseite .................................................................................................. 2

Stromversorgungsfehler-LEDs ............................................................................................ 5

Komponenten auf der Rückseite .......................................................................................................... 5

LEDs auf der Rückseite ........................................................................................................................ 6

Steckplatzdefinitionen des PCIe-Riser-Board ...................................................................................... 6

Komponenten der Systemplatine ......................................................................................................... 7

DIMM-Steckplatzpositionen ................................................................................................. 8

Systemwartungsschalter ...................................................................................................... 9

NMI-Funktionalität .............................................................................................................. 10

Laufwerksnummerierung .................................................................................................................... 10

HP SmartDrive LED-Definitionen ....................................................................................................... 11

FBWC-Modul LED-Statusanzeigen .................................................................................................... 12

Lüfterpositionen .................................................................................................................................. 14

2 Betrieb ............................................................................................................................................................. 15

Einschalten des Servers ..................................................................................................................... 15

Herunterfahren des Servers ............................................................................................................... 15

Herausziehen des Servers aus dem Rack ......................................................................................... 15

Herausnehmen des Servers aus dem Rack ....................................................................................... 17

Entfernen der Sicherheitsblende (optional) ........................................................................................ 18

Zugriff auf die Rückwand des Produkts .............................................................................................. 18

Öffnen des Kabelführungsarms ......................................................................................... 18

Entfernen der Zugangsabdeckung ..................................................................................................... 19

Anbringen der Zugangsabdeckung .................................................................................................... 20

Entfernen der PCI-Riser-Käfige .......................................................................................................... 20

Einbauen der PCI-Riser-Käfige .......................................................................................................... 22

Entfernen des Luftleitblechs ............................................................................................................... 23

Installieren des Luftleitblechs ............................................................................................................. 25

3 Setup ............................................................................................................................................................... 27

Optionale Installationsservices ........................................................................................................... 27

Optimale Betriebsumgebung .............................................................................................................. 27

Erforderliche Luftzirkulation und Mindestabstände ............................................................ 27

DEWW iii

iv

Temperaturanforderungen ................................................................................................. 28

Stromversorgungsanforderungen ...................................................................................... 29

Erforderliche elektrische Erdung ........................................................................................ 29

Serverspezifische Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen ............................................................ 30

Rack-Vorsichtsmaßnahmen ............................................................................................................... 31

Identifizieren des Inhalts des Server-Versandkartons ........................................................................ 31

Installieren der Hardwareoptionen ..................................................................................................... 32

Einbauen des Servers im Rack .......................................................................................................... 32

Installieren des Klettverschluss-Riemens für Rackschienen .............................................................. 34

Installieren des Betriebssystems ........................................................................................................ 35

Einschalten und Auswählen von Startoptionen im UEFI-Startmodus ................................................ 36

Registrieren des Servers .................................................................................................................... 36

4 Installation der Hardwareoptionen .................................................................................................................. 37

Einführung .......................................................................................................................................... 37

Sicherheits-Frontrahmen (Option) ...................................................................................................... 37

Laufwerksoptionen ............................................................................................................................. 37

Richtlinien zur Laufwerksinstallation .................................................................................. 38

Installieren eines Nicht-Hot-Plug-Laufwerks ...................................................................... 38

Installieren eines Hot-Plug-Festplattenlaufwerks ............................................................... 40

SFF-Hot-Plug-Laufwerkskäfigoption mit 8 Einschüben ...................................................................... 41

Option zur Aktivierung eines LFF-Hot-Plug-Laufwerks mit 12 Einschüben ........................................ 45

Laufwerkskabeloptionen ..................................................................................................................... 53

Anschließen der Mini-SAS-Y-Kabeloption für LFF-Hot-Plug-Laufwerkskonfigurationen mit 8 Einschüben ............................................................................................................... 53

Anschließen der Mini-SAS-Y-Kabeloption für SFF-Hot-Plug-Laufwerkskonfigurationen mit 8 Einschüben ............................................................................................................... 57

Controller-Optionen ............................................................................................................................ 60

Installationsrichtlinien für Speichercontroller ..................................................................... 61

Installieren eines Speichercontrollers und FBWC-Moduls ................................................. 61

Installieren eines HP Smart Storage Akkus ....................................................................... 64

Optionaler Käfig für optisches Laufwerk ............................................................................................. 67

Prozessoroption ................................................................................................................................. 69

Optionaler redundanter Lüfter ............................................................................................................ 75

Richtlinien zur Lüfterbestückung ........................................................................................ 76

Installieren der Lüfteroption ............................................................................................... 76

Speicheroptionen ............................................................................................................................... 78

HP SmartMemory .............................................................................................................. 79

Architektur des Speichersubsystems ................................................................................. 79

Ein-, zwei- und vierreihige DIMMs ..................................................................................... 80

DIMM-Identifizierung .......................................................................................................... 80

DEWW

Speicherkonfigurationen .................................................................................................... 81

Advanced ECC-Speicherkonfiguration .............................................................. 82

Speicherkonfiguration für Online-Ersatzspeicher .............................................. 82

Allgemeine Richtlinien zur Bestückung von DIMM-Steckplätzen ...................................... 82

Richtlinien zur Advanced ECC-Bestückung ...................................................... 83

Bestückungsrichtlinien für Online-Ersatzspeicher ............................................. 83

Installieren eines DIMM ..................................................................................................... 83

PCI-Riser-Käfig-Baugruppenoptionen ................................................................................................ 84

Optionale Erweiterungskarten ............................................................................................................ 87

Dediziertes iLO-Managementmodul, Option ...................................................................................... 88

Aktivieren des dedizierten iLO-Managementmoduls ......................................................... 90

Optionales HP Trusted Platform Module ............................................................................................ 91

Installieren der Trusted Platform Module-Karte ................................................................. 92

Aufbewahren des Schlüssels/Kennwortes für die Wiederherstellung ................................ 94

Aktivieren des Trusted Platform Module ............................................................................ 94

5 Verkabelung .................................................................................................................................................... 95

Übersicht über die Verkabelung ......................................................................................................... 95

Speicherverkabelung .......................................................................................................................... 95

Verkabelung des LFF-Nicht-Hot-Plug-SATA-Laufwerks mit 4 Einschüben ....................... 96

Verkabelung des LFF-Nicht-Hot-Plug-SATA-Laufwerks mit 8 Einschüben ....................... 96

Verkabelung des LFF-Hot-Plug-SATA-Laufwerks mit 8 Einschüben ................................ 97

Verkabelung des LFF-Hot-Plug-SAS/SATA-Laufwerks mit 8 Einschüben ........................ 97

Verkabelung des LFF-Hot-Plug-SAS/SATA-Laufwerks mit 12 Einschüben ...................... 98

Verkabelung des SFF-Hot-Plug-SATA-Laufwerks mit 8 Einschüben ................................ 99

Verkabelung des SFF-Hot-Plug-SAS/SATA-Laufwerks mit 8 Einschüben ........................ 99

Verkabelung des FBWC-Moduls ...................................................................................................... 100

Verkabelung des HP Smart Storage Akkus ..................................................................................... 101

Verkabelung des optischen Laufwerks ............................................................................................. 102

Lüfterverkabelung ............................................................................................................................. 102

Verkabelung des HP 550-W-Netzteils (Nicht-Hot-Plug) ................................................................... 103

Vorderseitige Verkabelung ............................................................................................................... 103

6 Software und Konfigurationsprogramme ...................................................................................................... 106

Servermodus .................................................................................................................................... 106

Product QuickSpecs (Produkt-ID) .................................................................................................... 106

HP iLO .............................................................................................................................................. 106

Active Health System ....................................................................................................... 107

HP RESTful API-Unterstützung für HP iLO ..................................................................... 108

Integrated Management Log ............................................................................................ 108

HP Insight Remote Support ............................................................................................. 109

DEWW v

vi

HP Insight Remote Support Central Connect ................................................. 109

HP Insight Online Direct Connect ................................................................... 109

HP Insight Online ............................................................................................ 110

Intelligent Provisioning ..................................................................................................................... 110

HP Insight Diagnostics ..................................................................................................... 110

HP Insight Diagnostics Datenerfassungsfunktionalität .................................... 111

Erase Utility ...................................................................................................................... 111

Scripting Toolkit für Windows und Linux .......................................................................................... 111

HP Service Pack for ProLiant ........................................................................................................... 112

HP Smart Update Manager ............................................................................................. 112

HP UEFI System Utilities .................................................................................................................. 112

Verwenden von HP UEFI System Utilities ....................................................................... 113

Flexible Startsteuerung .................................................................................................... 113

Wiederherstellen und Anpassen von Konfigurationseinstellungen .................................. 114

„Secure Boot“-Konfiguration ............................................................................................ 114

Integrierte UEFI-Shell ...................................................................................................... 115

Integrierte UEFI-Diagnose ............................................................................................... 115

HP RESTful API-Unterstützung für UEFI ......................................................................... 115

Erneutes Eingeben der Seriennummer und Produkt-ID des Servers .............................. 115

Dienstprogramme und Funktionen ................................................................................................... 116

HP Smart Storage Administrator ..................................................................................... 116

ROMPaq Utility ................................................................................................................ 116

Automatic Server Recovery (Automatische Serverwiederherstellung) ............................ 117

Unterstützung für USB ..................................................................................................... 117

Externe USB-Funktionalität ............................................................................. 117

Unterstützung für redundantes ROM ............................................................................... 117

Sicherheitsvorteile ........................................................................................... 118

System auf dem neuesten Stand halten .......................................................................................... 118

Treiber ............................................................................................................................. 118

Software und Firmware .................................................................................................... 118

Versionskontrolle ............................................................................................................. 118

HP Betriebssystem- und Virtualisierungssoftware-Unterstützung für ProLiant Server .... 119

HP Technology Service Portfolio ..................................................................................... 119

Änderungskontrolle und proaktive Benachrichtigung ...................................................... 119

7 Fehlerbeseitigung ......................................................................................................................................... 120

Ressourcen für die Fehlerbeseitigung .............................................................................................. 120

8 Auswechseln der Systembatterie .................................................................................................................. 121

DEWW

9 Zulassungshinweise ...................................................................................................................................... 123

Sicherheit und Einhaltung behördlicher Bestimmungen ................................................................... 123

Kennzeichnung für Belarus, Kasachstan, Russland ........................................................................ 123

Inhaltsdeklaration der RoHS-Materialien für die Türkei .................................................................... 124

Inhaltsdeklaration der RoHS-Materialien für die Ukraine ................................................................. 124

Garantieinformationen ...................................................................................................................... 124

10 Elektrostatische Entladung ......................................................................................................................... 125

Schutz vor elektrostatischer Entladung ............................................................................................ 125

Erdungsmethoden zum Schutz vor elektrostatischer Entladung ...................................................... 125

11 Technische Daten ....................................................................................................................................... 126

Umgebungsanforderungen ............................................................................................................... 126

Mechanische Daten .......................................................................................................................... 126

Technische Daten zum Netzteil ........................................................................................................ 127

12 Support und andere Ressourcen ................................................................................................................ 128

Vor Kontaktieren von HP .................................................................................................................. 128

HP Kontaktinformationen ................................................................................................................. 128

Customer Self Repair ....................................................................................................................... 128

13 Akronyme und Abkürzungen ...................................................................................................................... 130

14 Feedback zur Dokumentation ..................................................................................................................... 134

Index ................................................................................................................................................................. 135

DEWW vii

1 Beschreibung der Komponenten

Komponenten auf der Vorderseite

LFF-Modell mit 8 Laufwerkseinschüben

Nr.

3

4

1

2

Beschreibung

LFF-Laufwerkskäfig mit 4 Einschüben (Box 1)

LFF-Laufwerkskäfig mit 8 Einschüben (Box 2)

USB 3.0-Anschluss (in Servern mit Schnellentriegelungs-Rack-Montagebügeln)

USB 2.0-Anschluss (in Servern mit Rändelschrauben-Rack-Montagebügeln)

SFF-Laufwerksmodell mit 8 Einschüben

DEWW

Nr.

1

Beschreibung

HP Universal Medieneinschub (Box 1, für die optische Laufwerkskäfigoption)

Komponenten auf der Vorderseite 1

5

6

3

4

Nr.

2

Beschreibung

SFF-Laufwerkskäfig mit 8 Einschüben (Box 2, für die zweite SFF-

Laufwerkskäfigoption mit 8 Einschüben)

Fixierter SFF-Laufwerkskäfig mit 8 Einschüben (Box 3)

Herausziehbare Lasche mit der Seriennummer (

Informationen auf der herausziehbaren Lasche mit der Seriennummer auf Seite 2

)

USB 2.0-Anschluss (in Servern mit Rändelschrauben-Rack-Montagebügeln)

USB 3.0-Anschluss (in Servern mit Schnellentriegelungs-Rack-Montagebügeln)

Informationen auf der herausziehbaren Lasche mit der

Seriennummer

Die vertikal ausgerichtete Seriennummernlasche im SFF-Chassis ist doppelseitig. Die folgenden

Serveretiketten werden auf dieser herausziehbaren Lasche angebracht:

Linke Seite – Etikett mit der Seriennummer des Servers und Etikett mit dem

Bestandskennzeichen des Benutzers

Rechte Seite – Etikett mit Standard-iLO-Kontoinformationen und Etikett mit dem QR-Code

Scannen Sie mit Ihrem Mobilgerät das Etikett mit dem QR-Code, um die Seite für Server-

Mobilprodukte ( http://www.hp.com/qref/dl180gen9 ) anzuzeigen. Diese Seite enthält Links zu

Server-Setup-Informationen, Ersatzteilnummern, QuickSpecs, Fehlerbehebungsressourcen und andere hilfreiche Produkt-Links.

Bei dem LFF-Chassis sind diese Serveretiketten stattdessen an der vorderen Kante der

Zugangsabdeckung angebracht.

LEDs und Tasten auf der Vorderseite

LEDs und Tasten auf der Vorderseite in einem LFF-Chassis mit Rändelschrauben-Rack-

Montagebügeln

2 Kapitel 1 Beschreibung der Komponenten DEWW

DEWW

LEDs und Tasten auf der Vorderseite in einem LFF-Chassis mit Schnellentriegelungs-Rack-

Montagebügeln

LEDs und Tasten auf der Vorderseite in einem SFF-Chassis mit Rändelschrauben-Rack-

Montagebügeln

LEDs und Tasten auf der Vorderseite in einem SFF-Chassis mit Schnellentriegelungs-Rack-

Montagebügeln

LEDs und Tasten auf der Vorderseite 3

Nr.

Beschreibung Zustand

1

2

Geräteidentifikationsschalter mit LED*

Zustands-LED*

Blaue Daueranzeige = Aktiviert

Blaue Blinkanzeige:

1 Hz/Zyklus pro Sekunde = Remote-Management oder

Firmwareaktualisierung wird ausgeführt

4 Hz/Zyklus pro Sekunde = Manuelle iLO Neustartsequenz eingeleitet

8 Hz/Zyklus pro Sekunde = Manuelle iLO Neustartsequenz läuft

Aus = Deaktiviert

Grüne Daueranzeige = Normal

Grüne Blinkanzeige (1 Hz/Zyklus pro Sekunde) = iLO wird neu gestartet

Gelbe Blinkanzeige = Eingeschränkter Systemzustand

Rote Blinkanzeige (1 Hz/Zyklus pro Sekunde) = Systemzustand kritisch**

3 NIC-Status-LED* Grüne Daueranzeige = Verbindung mit dem Netzwerk

Grüne Blinkanzeige (1 Hz/Zyklus pro Sekunde) = Netzwerk aktiv

Aus = Keine Netzwerkaktivität

4 Netz-/Standby-Taste und

Netz-LED*

Grüne Daueranzeige = System eingeschaltet

Grüne Blinkanzeige (1 Hz/Zyklus pro Sekunde) = Einschaltsequenz läuft

Gelbe Daueranzeige = System im Standby-Modus

Aus = Kein Strom†

* Wenn alle vier in dieser Tabelle beschriebenen LEDs gleichzeitig blinken, ist ein Stromversorgungsfehler

aufgetreten. Weitere Informationen finden Sie unter „Stromversorgungsfehler-LEDs“ ( Stromversorgungsfehler-LEDs auf Seite 5 ).

** Wenn die Zustands-LED einen eingeschränkten oder kritischen Zustand meldet, überprüfen Sie das System-IML oder verwenden Sie iLO, um den Systemzustand zu ermitteln.

† Stromausfall der Einrichtung, Netzkabel nicht angeschlossen, keine Netzteile installiert, Netzteil ausgefallen oder vorderes I/O-Kabel nicht angeschlossen.

4 Kapitel 1 Beschreibung der Komponenten DEWW

Stromversorgungsfehler-LEDs

Die folgende Tabelle enthält eine Liste der Stromversorgungsfehler-LEDs und der betroffenen

Subsysteme. Nicht alle Stromversorgungsfehler werden von allen Servern verwendet.

Subsystem

Systemplatine

Prozessor

Arbeitsspeicher

Riser-Board-PCIe-Steckplätze

FlexibleLOM

Herausnehmbarer HP Flexible Smart Array-Controller/Smart SAS HBA-Controller

Systemplatinen-PCIe-Steckplätze

Stromversorgungs-Backplane oder Speicher-Backplane

Netzteil

LED-Verhalten

Blinkt 1 Mal

Blinkt 2 Mal

Blinkt 3 Mal

Blinkt 4 Mal

Blinkt 5 Mal

Blinkt 6 Mal

Blinkt 7 Mal

Blinkt 8 Mal

Blinkt 9 Mal

Komponenten auf der Rückseite

DEWW

Nr.

1

2

3

4

5

6

7

8

Beschreibung

PCIe3-Steckplätze 1–3 (primär, verknüpft mit Prozessor 1)

PCIe3-Steckplätze 1–3 (sekundär, verknüpft mit Prozessor 2)

Nicht-Hot-Plug-Netzteil

NIC-Anschluss 2

NIC 1/gemeinsam genutzter iLO-Anschluss

Monitoranschluss

USB 3.0-Anschlüsse

Dedizierter iLO-Anschluss (optional)

Komponenten auf der Rückseite 5

LEDs auf der Rückseite

Nr.

1

2

Beschreibung

UID-LED

Netzteil-LED

Zustand

Blaue Daueranzeige = Aktiviert

Blaue Blinkanzeige:

1 Hz/Zyklus pro Sekunde = Remote-Management oder

Firmwareaktualisierung wird ausgeführt

4 Hz/Zyklus pro Sekunde = Manuelle iLO-Neustartsequenz eingeleitet

8 Hz/Zyklus pro Sekunde = Manuelle iLO-Neustartsequenz läuft

Aus = Deaktiviert

Grüne Daueranzeige = System eingeschaltet

Aus = Kein Strom

Steckplatzdefinitionen des PCIe-Riser-Board

Steckplatz PCIe3 Riser mit 2 Steckplätzen

1, 2

Steckplatz 1 = Volle Länge, volle Höhe

PCIe3 x16 (16, 8, 4, 1)

3

Steckplatz 1 = Halbe Länge, volle Höhe —

PCIe3 Riser mit 3 Steckplätzen

1, 2

PCIe3 x8 (8, 4, 1) 3

6 Kapitel 1 Beschreibung der Komponenten DEWW

Steckplatz

PCIe3 Riser mit 2 Steckplätzen 1, 2

Steckplatz 2 = Halbe Länge, volle Höhe PCIe3 x8 (8, 4, 1)

PCIe3 Riser mit 3 Steckplätzen

PCIe3 x8 (8, 4, 1)

1, 2

Steckplatz 3 = Halbe Länge, volle Höhe — PCIe3 x8 (8, 4, 1)

1 Beide PCI-Riser-Käfig-Baugruppenoptionen können entweder in der primären oder in der sekundären PCIe-Riser-Position installiert werden. Anweisungen zum Installieren dieser Optionen finden Sie unter „PCI-Riser-Käfig-Baugruppenoptionen“

(

PCI-Riser-Käfig-Baugruppenoptionen auf Seite 84

). Zur Unterstützung der Installation an der sekundären PCIe-Riser-

2

Position ist ein zweiter Prozessor erforderlich.

Der Server wird mit einem installierten primären PCI-Riser-Käfig und einem sekundären PCI-Riser-Käfig-Blindmodul geliefert.

3

Erweiterungskarten voller Länge können nur in Steckplatz 1 beider Riser-Boards installiert werden.

Komponenten der Systemplatine

DEWW

Nr.

5

6

7

1

2

3

4

Beschreibung

FlexibleLOM-Sideband-Signalanschluss

Systembatterie

Primäre PCIe-Riser-Board-Anschlüsse*

Dedizierter iLO-Modulanschluss

MicroSD-Kartensteckplatz

Reserviert

Anschluss für optisches SATA-Laufwerk

Komponenten der Systemplatine 7

Nr.

Beschreibung

8

9

22

23

24

25

18

19

20

21

14

15

16

17

10

11

12

13

Interner USB 3.0-Anschluss (für USB-Flash-Geräte)

Vorderer USB 3.0-Anschluss (für den USB 3.0-Anschluss am rechten

Schnellentriegelungs-Rack-Montagebügel)

Mini-SAS-Anschluss 1

Mini-SAS-Anschluss 2

Vorder I/O-Anschluss

Prozessor 1

DIMM-Steckplätze von Prozessor 1

Lüfteranschluss 5

Lüfteranschluss 4

Reserviert

DIMM-Steckplätze von Prozessor 2

Lüfteranschluss 3

Lüfteranschluss 2

Lüfteranschluss 1

Reserviert

Identifizierungssignal-Anschluss für LFF-Laufwerk mit 12 Einschüben

GPU-Netzanschluss

24-poliger Netzteilanschluss

26

27

28

29

HP Smart Storage Akku-Anschluss

20-poliger Laufwerksnetzanschluss

16-poliger Sideband-Signalanschluss des Netzteils

10-poliger RPS-Anschluss

30

31

Prozessor 2

NMI-Sockel

32

33

TPM-Anschluss

Anschlüsse des sekundären PCIe-Riser-Board*

34 Systemwartungsschalter

* Weitere Informationen zu den Riser-Bord-Steckplätzen, die von den integrierten PCI-Riser-Anschlüssen unterstützt werden, finden Sie unter „Steckplatzdefinitionen des PCIe-Riser Boards (

Steckplatzdefinitionen des PCIe-Riser-Board auf Seite 6 ).“

DIMM-Steckplatzpositionen

DIMM-Steckplätze sind für jeden Prozessor sequenziell (1 bis 8) nummeriert. Die unterstützten AMP-

Modi verwenden die Buchstabenzuordnungen für Bestückungsrichtlinien.

8 Kapitel 1 Beschreibung der Komponenten DEWW

Systemwartungsschalter

Position

S1

S6

S7

S8

S9

S10

S11

S12

S2

S3

S4

S5

Standardeinstellung

Aus

Aus

Aus

Aus

Aus

Aus

Funktion

Aus = iLO 4-Sicherheit ist aktiviert.

Ein = iLO 4-Sicherheit ist deaktiviert.

Aus = Die Systemkonfiguration kann geändert werden.

Ein = Die Systemkonfiguration ist gesperrt.

Reserviert

Reserviert

Aus = Das Kennwort für den Systemstart ist aktiviert.

Ein = Das Kennwort für den Systemstart ist deaktiviert.

Aus = Keine Funktion

Ein = ROM sieht die Systemkonfiguration als ungültig an.

Aus = UEFI als Standardstartmodus

Ein = Legacy als Standardstartmodus

Reserviert

Reserviert

Reserviert

Reserviert

Reserviert

Für den Zugriff auf das redundante ROM müssen S1, S5 und S6 eingeschaltet sein.

Wenn Position 6 des Systemwartungsschalters sich in der Position „Ein“ befindet, ist das System dazu bereit, alle Systemkonfigurationseinstellungen im CMOS und NVRAM zu löschen.

DEWW Komponenten der Systemplatine 9

ACHTUNG: Beim Löschen des CMOS und/oder NVRAM werden die Konfigurationsdaten gelöscht.

Es ist wichtig, dass Sie den Server ordnungsgemäß konfigurieren, damit kein Datenverlust auftritt.

HINWEIS: Stellen Sie dem Wechsel in den Legacy-BIOS-Startmodus über den Switch S7 sicher, dass der HP Dynamic Smart Array B140i Controller deaktiviert ist. Verwenden Sie den B140i-

Controller nicht, wenn sich der Server im Legacy-BIOS-Startmodus befindet.

NMI-Funktionalität

Ein NMI-Absturzabbild erstellt ein Absturzabbild-Protokoll, bevor ein nicht reagierendes System zurückgesetzt wird.

Die Analyse eines Absturzabbild-Protokolls ist ein wesentlicher Bestandteil bei der Diagnose von

Ausfallsicherheitsproblemen, wie z. B. bei abgestürzten Betriebssystemen, Gerätetreibern und

Anwendungen. Viele Abstürze führen dazu, dass das System nicht mehr reagiert, und

Administratoren es neu starten müssen. Beim Zurücksetzen des Systems werden jedoch alle

Informationen gelöscht, die bei der Problemanalyse erforderlich wären. Mit der NMI-Funktion können diese Daten in einem Speicherauszug gespeichert werden, bevor ein System-Reset durchgeführt wird.

Um das System zum Aufruf des NMI-Handlers und zum Erstellen eines Absturzabbild-Protokolls zu veranlassen, führen Sie einen der folgenden Schritte durch:

Verwenden Sie die virtuelle NMI-Funktion von iLO.

Schließen Sie die NMI-Steckbrücke kurz (siehe Komponenten der Systemplatine auf Seite 7 ).

Weitere Informationen finden Sie auf der HP Website ( http://www.hp.com/support/NMI ).

Laufwerksnummerierung

Nicht-Hot-Plug-LFF-Laufwerksmodell mit 4 Einschüben

Hot-Plug-LFF-Laufwerksmodell mit 8 Einschüben

Hot-Plug-LFF-Laufwerksmodell mit 12 Einschüben

10 Kapitel 1 Beschreibung der Komponenten DEWW

Hot-Plug-SFF-Laufwerksmodell mit 8 Einschüben

Hot-Plug-SFF-Laufwerksmodell mit 16 Einschüben

HP SmartDrive LED-Definitionen

HP SmartDrives sind Repräsentanten der neuesten HP Laufwerkstechnologie und werden mit

ProLiant Gen8 Servern und Server Blades unterstützt. Das HP SmartDrive wird von älteren Servern und Server Blades nicht unterstützt. Ein HP SmartDrive ist (wie in der folgenden Abbildung gezeigt) an seinem Träger zu erkennen.

Wenn ein Laufwerk als Teil eines Arrays konfiguriert und an einen eingeschalteten Controller angeschlossen wird, geben die Laufwerks-LEDs über den Zustand des Laufwerks Auskunft.

DEWW

2

3

Nr.

1

LED

Lokalisieren

Aktivitätsmeldung

Nicht entfernen

Zustand

Blaue Daueranzeige

Blaue Blinkanzeige

Grüne Rotationsanzeige

Aus

Weiße Daueranzeige

Definition

Das Laufwerk wird von einer

Host-Anwendung identifiziert.

Die Firmware des

Laufwerksträgers wird aktualisiert oder muss aktualisiert werden.

Laufwerksaktivität

Keine Laufwerksaktivität

Das Laufwerk darf nicht entfernt werden. Das

Ausbauen des Laufwerks führt zum Ausfall mindestens eines logischen Laufwerks.

HP SmartDrive LED-Definitionen 11

Nr.

LED Zustand Definition

4 Laufwerksstatus

Aus

Grüne Daueranzeige

Grüne Blinkanzeige

Gelbe/Grüne Blinkanzeige

Das Ausbauen des

Laufwerks führt nicht zum

Ausfall eines logischen

Laufwerks.

Das Laufwerk gehört zu mindestens einem logischen

Laufwerk.

Das Laufwerk wird gerade wiederhergestellt oder führt eine Umstellung der RAID-

Ebene, Umstellung der Strip-

Größe,

Kapazitätserweiterung oder lokale Laufwerkserweiterung durch oder löscht.

Das Laufwerk gehört zu mindestens einem logischen

Laufwerk und meldet den wahrscheinlichen Ausfall des

Laufwerks.

Gelbe Blinkanzeige Das Laufwerk ist nicht konfiguriert und meldet den wahrscheinlichen Ausfall des

Laufwerks.

Das Array ist ausgefallen.

Gelbe Daueranzeige

Aus Das Laufwerk wird nicht von einem RAID-Controller konfiguriert.

Die blaue Lokalisieren-LED befindet sich hinter dem Entriegelungshebel und ist sichtbar, sobald sie leuchtet.

FBWC-Modul LED-Statusanzeigen

Das Cashe-Modul besitzt drei einfarbige LEDs (ein gelbes und zwei grüne). Die LEDs werden auf der

Rückseite des Cache-Moduls dupliziert, um die Ansicht des Status zu erleichtern.

1 – Gelb

Aus

2 – Grün

Aus

12 Kapitel 1 Beschreibung der Komponenten

3 – Grün

Aus

Bedeutung

Das FBWC-Modul ist nicht eingeschaltet.

DEWW

DEWW

1 – Gelb 2 – Grün 3 – Grün Bedeutung

Aus

Aus

Aus

Aus

Aus

Aus

Aus

Alle 2 Sekunden blinkend Alle 2 Sekunden blinkend Der Cache-Mikrocontroller wird über seinen Bootloader ausgeführt und empfängt neuen Flash-Code von dem

Host-Controller.

Einmal pro Sekunde blinkend Einmal pro Sekunde blinkend Das FBWC-Modul wird eingeschaltet und der Akku wird aufgeladen.

Aus

Aus

Einmal pro Sekunde blinkend Das FBWC-Modul befindet sich im Leerlauf und der

Akku wird aufgeladen.

Ein Das FBWC-Modul befindet sich im Leerlauf und der

Akku wurde aufgeladen.

Ein Ein

Einmal pro Sekunde blinkend Aus

Ein

Einmal pro Sekunde blinkend Einmal pro Sekunde blinkend Aus

Einmal pro Sekunde blinkend Einmal pro Sekunde blinkend Ein

Einmal pro Sekunde blinkend Ein

Aus

Aus

Das FBWC-Modul befindet sich im Leerlauf, der Akku wurde aufgeladen und der

Cache enthält Daten, die noch nicht auf die Laufwerke geschrieben wurden.

Eine Sicherung des DDR-

Inhalts im FBWC-Modul läuft derzeit.

Die aktuelle Sicherung wurde ohne Fehler abgeschlossen.

Die aktuelle Sicherung ist fehlgeschlagen, und Daten gingen verloren.

Während des vorherigen oder aktuellen Systemstarts ist ein

Stromversorgungsfehler aufgetreten. Die Daten sind möglicherweise beschädigt.

Es liegt eine

Übertemperaturbedingung vor.

Zweimal pro Sekunde blinkend

Zweimal pro Sekunde blinkend

Ein

Zweimal pro Sekunde blinkend

Zweimal pro Sekunde blinkend

Ein

Aus

Ein

Aus

Der Akku ist nicht an der

Systemplatine angeschlossen.

Der Akku wird seit

10 Minuten aufgeladen, wurde aber nicht ausreichend zum

Durchführen einer vollständigen Sicherung aufgeladen.

Die aktuelle Sicherung ist abgeschlossen, während der

FBWC-Modul LED-Statusanzeigen 13

1 – Gelb

Ein

Lüfterpositionen

2 – Grün

Ein

3 – Grün

Ein

Bedeutung

Sicherung traten jedoch

Stromschwankungen auf.

Der Mikrocontroller des

FBWC-Moduls ist ausgefallen.

14 Kapitel 1 Beschreibung der Komponenten DEWW

2 Betrieb

Einschalten des Servers

Zum Einschalten des Servers drücken Sie den Netz-/Standbyschalter.

Herunterfahren des Servers

Vor dem Ausschalten des Servers im Zuge von Aktualisierungs- oder Wartungsmaßnahmen sollten

Sie eine Sicherung aller wichtigen Serverdaten und Programme durchführen.

HINWEIS: Auch im Standby-Modus wird der Server mit Strom versorgt.

Verwenden Sie zum Herunterfahren des Servers eine der folgenden Methoden:

Drücken Sie kurz die Netz-/Standby-Taste.

Dadurch werden Anwendungen und das Betriebssystem auf dem Server kontrolliert heruntergefahren, bevor der Server in den Standby-Modus wechselt.

Halten Sie die Netz-/Standby-Taste länger als 4 Sekunden gedrückt, um den Server in den

Standby-Modus zu schalten.

Der Server wechselt dadurch in den Standby-Modus, ohne die laufenden Anwendungen und das

Betriebssystem zuvor ordnungsgemäß zu beenden. Wenn eine Anwendung nicht mehr reagiert, können Sie mit dieser Methode ein Herunterfahren erzwingen.

Betätigen Sie über iLO 4 den virtuellen Netzschalter.

Dadurch werden Anwendungen und das Betriebssystem remote kontrolliert heruntergefahren, bevor der Server in den Standby-Modus wechselt.

Stellen Sie sicher, dass sich der Server im Standby-Modus befindet, bevor Sie fortfahren. Die Netz-

LED muss gelb leuchten.

Herausziehen des Servers aus dem Rack

VORSICHT!

Um Verletzungen und die Beschädigung von Geräten zu vermeiden, müssen Sie vor dem Herausziehen einer Komponente unbedingt prüfen, dass das Rack sicher steht.

1.

Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:

Lösen Sie in einem Server mit Rändelschrauben-Rack-Montagebügeln die unverlierbaren

Rändelschrauben, mit denen die Serverfrontblende an der Vorderseite des Gehäuses befestigt wird. Schieben Sie den Server dann aus dem Gehäuse.

DEWW Einschalten des Servers 15

Bei einem Server mit Schnellentriegelungs-Rack-Montagebügeln: a.

Öffnen Sie die Verriegelungen auf beiden Seiten des Servers.

b.

Falls nötig, lösen Sie die Versandschrauben mit einem T-25 Torx-Schraubendreher.

Schieben Sie den Server aus dem Gehäuse.

16 Kapitel 2 Betrieb DEWW

2.

Schieben Sie den Server nach Durchführen der Installations- oder Wartungsarbeiten wieder in das Gehäuse hinein. Drücken Sie den Server dann fest in das Gehäuse, damit er einrastet.

3.

Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:

Ziehen Sie bei einem Server mit Rändelschrauben-Rack-Montagebügeln die unverlierbaren

Rändelschrauben fest.

Ziehen Sie bei einem Server mit Schnellentriegelungs-Rack-Montagebügeln, falls erforderlich, die Versandschrauben fest.

Herausnehmen des Servers aus dem Rack

VORSICHT!

Dieser Server ist sehr schwer. Beachten Sie folgende Hinweise, um Verletzungen oder

Beschädigungen der Geräte zu vermeiden:

Beachten Sie die örtlichen Anforderungen und Richtlinien zur Sicherheit am Arbeitsplatz beim

Umgang mit Geräten.

Lassen Sie sich beim Anheben und Stabilisieren des Produkts während des Einbaus oder Ausbaus helfen, insbesondere wenn es nicht an den Schienen befestigt ist. HP empfiehlt mindestens zwei

Personen für Installationen an Rack-Servern. Möglicherweise wird eine dritte Person beim Ausrichten des Servers benötigt, wenn der Server oberhalb der Brusthöhe installiert wird.

Beim Einbau oder Ausbau des Servers im Rack ist Vorsicht geboten, da er nicht stabil ist, wenn er nicht an den Schienen befestigt ist.

So entfernen Sie den Server aus einem HP, Compaq, Telco oder Fremdhersteller-Gehäuse:

1.

Fahren Sie den Server herunter (siehe Herunterfahren des Servers auf Seite 15

).

2.

Ziehen Sie den Server auf den Rack-Schienen heraus, bis die Freigaberiegel der

Serverschienen einrasten.

3.

Trennen Sie alle Peripheriegeräte-Kabel vom Server.

4.

Trennen Sie alle Netzkabel vom Server.

5.

Nehmen Sie den Server aus dem Rack.

DEWW Herausnehmen des Servers aus dem Rack 17

Anleitungen zum Herausziehen oder Entfernen des Servers aus dem Rack finden Sie in der

Dokumentation im Lieferumfang des Rack-Schienensystems.

6.

Legen Sie den Server auf eine stabile, gerade Oberfläche.

Entfernen der Sicherheitsblende (optional)

Um Zugriff auf die vorderseitigen Komponenten zu erhalten, entsperren und entfernen Sie dann die

Sicherheitsblende. Die Sicherheitsblende wird nur bei Servern mit Schnellentriegelungs-Rack-

Montagebügeln unterstützt.

Zugriff auf die Rückwand des Produkts

Öffnen des Kabelführungsarms

So greifen Sie auf die Rückwand des Servers zu:

1.

Lösen Sie den Kabelführungsarm.

18 Kapitel 2 Betrieb DEWW

2.

Öffnen Sie den Kabelführungsarm. Der Kabelführungsarm kann rechts oder links montiert werden.

Entfernen der Zugangsabdeckung

VORSICHT!

Um die Verletzungsgefahr durch heiße Oberflächen zu vermeiden, lassen Sie die

Laufwerke und internen Systemkomponenten abkühlen, bevor Sie sie berühren.

ACHTUNG: Betreiben Sie den Server nicht über längere Zeit mit geöffneter oder entfernter

Zugangsabdeckung. Die reduzierte Kühlung durch die veränderte Luftzirkulation könnte zu thermischen Schäden an Komponenten führen.

So entfernen Sie die Komponente:

1.

Fahren Sie den Server herunter (siehe Herunterfahren des Servers auf Seite 15

).

2.

Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:

DEWW Entfernen der Zugangsabdeckung 19

Ziehen Sie den Server aus dem Rack heraus (siehe

Herausziehen des Servers aus dem

Rack auf Seite 15 ).

Nehmen Sie den Server aus dem Rack (siehe

Herausnehmen des Servers aus dem Rack auf Seite 17 ).

3.

Wenn die Verriegelung gesperrt ist, können Sie sie mit einem T-15 Torx-Schraubendreher entriegeln.

4.

Öffnen Sie die Verriegelung.

Die Zugangsabdeckung wird zur Abnahme vom Chassis nach hinten geschoben.

5.

Heben Sie die Abdeckung ab, und entfernen Sie sie.

Drehen Sie die Zugangsabdeckung um, um das Etikett auf der HP ProLiant DL180 Gen9-

Serverabschirmung ausfindig zu machen. Dieses Etikett bietet praktischen Zugriff auf die

Komponentenidentifizierung sowie Informationen zu den LED-Statusanzeigen und den

Wartungsschaltereinstellungen.

Anbringen der Zugangsabdeckung

1.

Legen Sie die Zugangsabdeckung mit geöffneter Verriegelung oben auf den Server. Sie sollte hinten etwa 1,25 cm über den Server hinausragen.

2.

Schließen Sie die Verriegelung der Zugangsabdeckung. Die Zugangsabdeckung wird dabei automatisch geschlossen.

3.

Ziehen Sie die Verriegelungsschraube der Zugangsabdeckung mit einem T-15 Torx-

Schraubendreher fest.

Entfernen der PCI-Riser-Käfige

ACHTUNG: Um Schäden am Server oder den Erweiterungskarten zu vermeiden, müssen Sie den Server ausschalten und alle Netzkabel ziehen, bevor Sie den PCI-Riser-Käfig entfernen oder installieren.

So entfernen Sie die Komponente:

20 Kapitel 2 Betrieb DEWW

1.

Fahren Sie den Server herunter (siehe Herunterfahren des Servers auf Seite 15

).

2.

Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:

Ziehen Sie den Server aus dem Rack heraus (siehe

Herausziehen des Servers aus dem

Rack auf Seite 15

).

Nehmen Sie den Server aus dem Rack (siehe Herausnehmen des Servers aus dem Rack auf Seite 17

).

3.

Entfernen Sie die Zugangsabdeckung (siehe Entfernen der Zugangsabdeckung auf Seite 19

).

4.

Trennen Sie alle Kabel, die mit Erweiterungskarten verbunden sind.

5.

Drücken Sie die Entriegelungslasche nach oben, und drehen Sie sie dann 180° entgegen dem

Uhrzeigersinn.

6.

Heben Sie den PCI-Riser-Käfig an, um das PCI-Riser-Board zu lösen.

Primärer PCI-Riser-Käfig

DEWW Entfernen der PCI-Riser-Käfige 21

Sekundärer PCI-Riser-Käfig

Einbauen der PCI-Riser-Käfige

ACHTUNG: Um Schäden am Server oder den Erweiterungskarten zu vermeiden, müssen Sie den Server ausschalten und alle Netzkabel ziehen, bevor Sie den PCI-Riser-Käfig entfernen oder installieren.

So installieren Sie die Komponente:

1.

Richten Sie das Riser-Board an den zugehörigen Anschlüssen auf der Systemplatine aus, und drücken Sie den PCI-Riser-Käfig nach unten.

2.

Drücken Sie die Entriegelungslasche nach unten, und drehen Sie sie dann 180° im

Uhrzeigersinn.

Primärer PCI-Riser-Käfig

22 Kapitel 2 Betrieb DEWW

Sekundärer PCI-Riser-Käfig

3.

Sofern nötig, schließen Sie alle erforderlichen internen Kabel an vorhandene Erweiterungskarten an. Weitere Informationen zu diesen Verkabelungsanforderungen finden Sie in der mit dieser

Option gelieferten Dokumentation.

4.

Bringen Sie die Zugangsabdeckung wieder an (siehe Anbringen der Zugangsabdeckung auf Seite 20

).

5.

Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:

Schieben Sie den Server in das Rack hinein.

Installieren Sie den Server im Rack (siehe Einbauen des Servers im Rack auf Seite 32 ).

6.

Schalten Sie den Server ein (siehe Einschalten des Servers auf Seite 15

).

Entfernen des Luftleitblechs

ACHTUNG: Für eine angemessene Kühlung darf der Server nicht ohne installierte

Zugangsabdeckung, Luftleitbleche, Erweiterungssteckplatzabdeckungen oder Blenden bzw.

Blindmodule in Betrieb genommen werden. Wenn der Server Hot-Plug-Komponenten unterstützt, beschränken Sie die Zeit mit geöffneter Zugangsabdeckung auf ein Minimum.

So entfernen Sie die Komponente:

1.

Fahren Sie den Server herunter (siehe Herunterfahren des Servers auf Seite 15

).

2.

Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:

Ziehen Sie den Server aus dem Rack heraus (siehe

Herausziehen des Servers aus dem

Rack auf Seite 15

).

Nehmen Sie den Server aus dem Rack (siehe Herausnehmen des Servers aus dem Rack auf Seite 17

).

3.

Entfernen Sie die Zugangsabdeckung (siehe Entfernen der Zugangsabdeckung auf Seite 19

).

4.

Wenn in einem PCI-Riser-Käfig eine Erweiterungskarte voller Länge installiert wurde, gehen Sie wie folgt:

DEWW Entfernen des Luftleitblechs 23

a.

Trennen Sie alle Kabel, die mit Erweiterungskarten verbunden sind.

b.

Nehmen Sie den PCI-Riser-Käfig heraus.

c.

Entfernen Sie das Luftleitblech in einer Aufwärtsrichtung, wie in der folgenden Abbildung dargestellt.

5.

Wenn in einem PCI-Riser-Käfig eine Erweiterungskarte halber Länge installiert ist, gehen Sie wie folgt: a.

Geben Sie die Kabel der Erweiterungskarte aus dem Luftleitblech-Kabelclip frei.

24 Kapitel 2 Betrieb DEWW

b.

Entfernen Sie das Luftleitblech in der in der folgenden Abbildung dargestellten Richtung.

Installieren des Luftleitblechs

ACHTUNG: Für eine angemessene Kühlung darf der Server nicht ohne installierte

Zugangsabdeckung, Luftleitbleche, Erweiterungssteckplatzabdeckungen oder Blenden bzw.

Blindmodule in Betrieb genommen werden. Wenn der Server Hot-Plug-Komponenten unterstützt, beschränken Sie die Zeit mit geöffneter Zugangsabdeckung auf ein Minimum.

So installieren Sie die Komponente:

1.

Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:

Wenn in einem PCI-Riser-Käfig keine Erweiterungskarte voller Länge oder keine verkabelte

Erweiterungskarte halber Länge installiert ist, installieren Sie das Luftleitblech in der in der folgenden Abbildung dargestellten Richtung.

DEWW Installieren des Luftleitblechs 25

Wenn in einem PCI-Riser-Käfig eine verkabelte Erweiterungskarte halber Länge installiert ist, installieren Sie das Luftleitblech in der in der folgenden Abbildung dargestellten

Richtung.

2.

Sofern erforderlich, sichern Sie die Kabel der Erweiterungskarte halber Länge im Luftleitblech-

Kabelclip.

3.

Bringen Sie die Zugangsabdeckung wieder an (siehe

Anbringen der Zugangsabdeckung auf Seite 20 ).

4.

Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:

Schieben Sie den Server in das Rack hinein.

Installieren Sie den Server im Rack (siehe

Einbauen des Servers im Rack auf Seite 32

).

5.

Schalten Sie den Server ein (siehe

Einschalten des Servers auf Seite 15 ).

26 Kapitel 2 Betrieb DEWW

3 Setup

Optionale Installationsservices

Die HP Care Pack Services für einen reibungslosen Serverbetrieb werden von erfahrenen, zertifizierten Technikern durchgeführt und beinhalten Support-Pakete, die speziell auf HP ProLiant

Systeme zugeschnitten sind. In HP Care Packs können Sie Hardware- und Software-Support in einem einzigen Paket beziehen. Für unterschiedliche Anforderungen sind verschiedene Service

Level-Optionen verfügbar.

HP Care Pack Services bieten aktualisierte Service Levels, mit denen die Standard-Produktgarantie um sofort erhältliche und einfach anwendbare Support-Pakete zur Optimierung Ihrer Server-

Investition erweitert werden kann. Für Care Pack Services gibt es unter anderem folgende Optionen:

Hardware-Support

Call-to-Repair-Service innerhalb 6 Stunden

Innerhalb 4 Stunden am selben Tag, 24 x 7

Innerhalb 4 Stunden am selben Arbeitstag

Software-Support

Microsoft®

Linux

HP ProLiant Essentials (HP SIM und RDP)

VMware

Integrierter Hardware- und Software-Support

Critical Service

Proactive 24

Support Plus

Support Plus 24

Inbetriebnahme- und Implementierungs-Services für Hardware und Software

Weitere Informationen über HP Care Pack Services finden Sie auf der HP Website

( http://www.hp.com/services/carepack ).

Optimale Betriebsumgebung

Wählen Sie für die Installation des Servers in einem Rack einen Aufstellungsort aus, der den in diesem Abschnitt beschriebenen Anforderungen entspricht.

Erforderliche Luftzirkulation und Mindestabstände

Um den Zugang zum Server zu ermöglichen und um eine ausreichende Belüftung sicherzustellen, müssen Sie bei der Wahl des Aufstellungsortes für ein Rack folgende Abstände berücksichtigen:

DEWW Optionale Installationsservices 27

Vor dem Rack ist ein Freiraum von mindestens 63,5 cm erforderlich.

Hinter dem Rack ist ein Freiraum von mindestens 76,2 cm erforderlich.

Auf der Rack-Rückseite muss der Abstand zur Rückseite eines anderen Racks bzw. einer anderen Rack-Reihe mindestens 121,9 cm betragen.

HP Server nehmen durch die vordere Tür kühle Luft auf und geben die warme Luft durch die hintere

Tür wieder ab. Beide Seiten des Racks müssen daher genügend Lüftungsschlitze aufweisen, damit die Raumluft angesaugt werden und die warme Luft wieder austreten kann.

ACHTUNG: Um eine unzureichende Kühlung und Schäden an den Geräten zu vermeiden, dürfen die Lüftungsschlitze nicht blockiert werden.

Wenn das Rack nicht in der gesamten Höhe mit Komponenten belegt ist, stören offene

Einbausteckplätze die Luftzirkulation im Rack. Decken Sie leere Einbausteckplätze daher immer mit

Blenden oder Blindmodulen ab.

ACHTUNG: Leere Einbausteckplätze im Rack müssen immer mit Leerblenden oder Blindmodulen abgedeckt werden. Dadurch ist eine ausreichende Luftzirkulation gewährleistet. Andernfalls werden die Geräte nicht mehr ausreichend gekühlt, was zu einer Beschädigung durch Überhitzung führen kann.

Racks der Serien 9000 und 10000 verfügen über geeignete Lüftungsschlitze in den vorderen und hinteren Türen (64 Prozent der Oberfläche), um die Server ausreichend zu kühlen.

ACHTUNG: Bei Verwendung eines Compaq Racks der Serie 7000 bauen Sie ein High Airflow Rack

Door Insert [Teilenummer 327281-B21 bei einem 42-U-Rack und Teilenummer 157847-B21 bei einem 22-U-Rack] ein, damit für eine ausreichende Luftzirkulation von vorn nach hinten und für

Kühlung gesorgt ist.

ACHTUNG: Wenn das Rack eines Fremdherstellers verwendet wird, müssen die folgenden zusätzlichen Anforderungen beachtet werden, um eine ordnungsgemäße Luftzirkulation zu gewährleisten und Beschädigungen der Geräte zu vermeiden:

Türen auf der Vorder- und Rückseite: Wenn an der Vorder- und Rückseite des 42-U-Racks Türen angebracht sind, müssen diese über gleichmäßig von oben nach unten verteilte Lüftungslöcher verfügen, die eine Gesamtfläche von 5350 qcm ausmachen, um eine ausreichende Luftzirkulation zu gewährleisten (dies entspricht den erforderlichen 64 % der Gesamtfläche).

Rack-Seiten: Zwischen den installierten Rack-Komponenten und den seitlichen Rack-Abdeckungen muss der Abstand mindestens 7 cm betragen.

HINWEIS: Der Kabelführungsarm des HP ProLiant DL180 Gen9 Servers wird bei Compaq Racks der Serie 7000 nicht unterstützt.

Temperaturanforderungen

Zur Gewährleistung eines gefahrlosen und zuverlässigen Betriebs der Geräte sollte das System in einer gut belüfteten, klimatisierten Umgebung installiert oder aufgestellt werden.

Die empfohlene maximale Betriebstemperatur (TMRA) für die meisten Serverprodukte liegt bei 35 °C.

Die Temperatur des Raums, in dem das Rack aufgestellt wird, darf daher 35 °C nicht überschreiten.

28 Kapitel 3 Setup DEWW

ACHTUNG: So vermeiden Sie die Gefahr der Beschädigung von Geräten bei der Installation von

Optionen von Fremdherstellern:

Durch die Verwendung von Zusatzgeräten darf weder die Luftzirkulation in der Nähe des Servers beeinträchtigt werden, noch darf die Rack-Innentemperatur über die erlaubten Maximalwerte ansteigen.

Die TMRA des Herstellers darf nicht überschritten werden.

Stromversorgungsanforderungen

Bei der Installation dieses Geräts müssen die national gültigen Vorschriften und Normen eingehalten werden. Eventuell sind besondere Bestimmungen für Datenverarbeitungsgeräte zu beachten. Die

Geräte sind für den Einsatz in Installationen gedacht, die den Anforderungen der NFPA 70, Ausgabe

1999 (National Electric Code) und der NFPA-75, 1992 (Protection of Electronic Computer/Data

Processing Equipment) entsprechen. Die Anschlusswerte von Optionen befinden sich auf dem

Typenschild des jeweiligen Produkts oder in der mitgelieferten Dokumentation.

VORSICHT!

Um Brandgefahr sowie Sach- oder Personenschäden zu vermeiden, darf der elektrische Hauptstromkreis, über den die Stromversorgung des Racks erfolgt, keinesfalls überlastet werden. Erkundigen Sie sich bei der zuständigen Behörde oder Person nach der maximalen

Belastbarkeit des Anschlusses.

ACHTUNG: Verwenden Sie eine unterbrechungsfreie Stromversorgung, um den Server vor

Stromschwankungen und vorübergehenden Unterbrechungen zu schützen. Dieses Gerät schützt die

Hardware vor Schäden, die durch Überspannungen und Spannungsspitzen verursacht werden, und hält den Systembetrieb auch während eines kurzzeitigen Stromausfalls aufrecht.

Bei der Installation mehrerer Server müssen unter Umständen zusätzliche Verteiler eingesetzt werden, um die Stromversorgung aller Geräte zu gewährleisten. Halten Sie sich an folgende

Richtlinien:

Verteilen Sie die Leistungsbelastung durch den Server gleichmäßig auf die verfügbaren

Stromkreise.

Die gesamte Netzstromaufnahme des Systems darf 80 % des Maximalwertes für die betreffende

Leitung nicht überschreiten.

Verwenden Sie für dieses Gerät keine handelsüblichen Stromverteilerkabel.

Schließen Sie den Server an eine separate Steckdose an.

Weitere Informationen über das Hot-Plug-Netzteil und Rechner zur Ermittlung des Stromverbrauchs bei unterschiedlichen Systemkonfigurationen finden Sie auf der HP Power Advisor Website

( http://www.hp.com/go/hppoweradvisor ).

Erforderliche elektrische Erdung

Um einen einwandfreien Betrieb und die Sicherheit gewährleisten zu können, muss der Server ordnungsgemäß geerdet werden. Bei Betrieb in den USA: Installieren Sie die Geräte gemäß NFPA

70, 1999, Artikel 250. Beachten Sie außerdem die einschlägigen örtlichen und regionalen

Bauvorschriften. Bei Betrieb in Kanada: Installieren Sie die Geräte gemäß Canadian Standards

Association, CSA C22.1, Canadian Electrical Code. In allen übrigen Ländern hat die Installation nach den regionalen oder nationalen elektrischen Vorschriften wie der International Electrotechnical

Commission (IEC) Code 364, Teile 1 bis 7, zu erfolgen. Darüber hinaus müssen Sie sicherstellen, dass sämtliche Stromverteilungsvorrichtungen, die in der Installation Verwendung finden, z. B.

Verzweigungsleitungen und Steckdosen eine normgerechte oder zertifizierte Erdung besitzen.

DEWW Optimale Betriebsumgebung 29

Aufgrund der hohen Erdableitströme beim Anschließen mehrerer Server an dieselbe Stromquelle wird von HP der Einsatz eines Stromverteilers (PDU) empfohlen, der entweder fest mit dem

Stromkreis des Gebäudes verbunden sein oder über ein fest montiertes Kabel mit einem Stecker verfügen muss, das dem Industriestandard entspricht. Hier kommen NEMA-Schnappstecker oder

Stecker, die dem Standard IEC 60309 entsprechen, in Frage. Von der Verwendung handelsüblicher

Stromverteilerkabel für den Server wird abgeraten.

Serverspezifische Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

VORSICHT!

Dieser Server ist sehr schwer. Beachten Sie folgende Hinweise, um Verletzungen oder

Beschädigungen der Geräte zu vermeiden:

Beachten Sie die örtlichen Anforderungen und Richtlinien zur Sicherheit am Arbeitsplatz beim

Umgang mit Geräten.

Lassen Sie sich beim Anheben und Stabilisieren des Produkts während des Einbaus oder Ausbaus helfen, insbesondere wenn es nicht an den Schienen befestigt ist. HP empfiehlt mindestens zwei

Personen für Installationen an Rack-Servern. Möglicherweise wird eine dritte Person beim Ausrichten des Servers benötigt, wenn der Server oberhalb der Brusthöhe installiert wird.

Beim Einbau oder Ausbau des Servers im Rack ist Vorsicht geboten, da er nicht stabil ist, wenn er nicht an den Schienen befestigt ist.

VORSICHT!

Um die Verletzungsgefahr durch heiße Oberflächen zu vermeiden, lassen Sie die

Laufwerke und internen Systemkomponenten abkühlen, bevor Sie sie berühren.

VORSICHT!

Um Verletzungen, elektrische Schläge oder eine Beschädigung des Geräts zu vermeiden, müssen Sie das Netzkabel ziehen, damit der Server von der Stromversorgung getrennt ist. Mit dem Netz-/Standbyschalter an der Vorderseite wird die Stromversorgung nicht vollständig unterbrochen. Bis das Netzkabel gezogen wird, bleiben einige interne Schaltungen sowie eine

Mindeststromversorgung aktiv.

ACHTUNG: Verwenden Sie eine unterbrechungsfreie Stromversorgung, um den Server vor

Stromschwankungen und vorübergehenden Unterbrechungen zu schützen. Dieses Gerät schützt die

Hardware vor Schäden, die durch Überspannungen und Spannungsspitzen verursacht werden, und hält den Systembetrieb auch während eines kurzzeitigen Stromausfalls aufrecht.

ACHTUNG: Betreiben Sie den Server nicht über längere Zeit mit geöffneter oder entfernter

Zugangsabdeckung. Die reduzierte Kühlung durch die veränderte Luftzirkulation könnte zu thermischen Schäden an Komponenten führen.

30 Kapitel 3 Setup DEWW

Rack-Vorsichtsmaßnahmen

VORSICHT!

Zur Vermeidung von Verletzungen oder Beschädigungen der Geräte beachten Sie die folgenden Hinweise:

Alle Nivellierungsfüße müssen Bodenkontakt haben.

Das Gesamtgewicht des Racks muss auf den Nivellierungsfüßen lasten.

Bei der Installation eines einzelnen Racks müssen die Stützfüße am Rack angebracht sein.

Bei Installationen mit mehreren Racks müssen die Racks miteinander verbunden sein.

Ziehen Sie nur jeweils eine Komponente heraus. Das Rack kann aus dem Gleichgewicht geraten, wenn mehr als eine Komponente herausgezogen wird.

VORSICHT!

Beachten Sie die folgenden Hinweise, um Verletzungen oder Beschädigungen der

Geräte beim Abladen eines Racks zu vermeiden:

Das Rack muss von mindestens zwei Personen von der Palette abgeladen werden. Ein unbestücktes

42-U-Rack hat ein Gewicht von bis zu 115 kg und kann über 2,1 m hoch sein. Wenn dieses Rack auf den Transportrollen bewegt wird, steht es unter Umständen nicht mehr sicher.

Stellen Sie sich niemals vor das Rack, wenn Sie es über eine Rampe von der Palette herunterrollen.

Halten Sie das Rack immer an beiden Seiten fest.

VORSICHT!

Zur Vermeidung von Verletzungen oder Beschädigungen der Geräte müssen Sie das

Rack angemessen stabilisieren, bevor Sie eine Komponente aus dem Rack herausziehen. Ziehen sie immer nur eine Komponente heraus. Das Rack kann instabil werden, wenn mehrere Komponenten gleichzeitig herausgezogen werden.

VORSICHT!

Achten Sie bei der Installation eines Servers in einem Telco-Rack darauf, dass der

Rack-Rahmen oben und unten sicher an der Gebäudestruktur verankert ist.

Identifizieren des Inhalts des Server-Versandkartons

Packen Sie den Versandkarton des Servers aus, und suchen Sie nach den erforderlichen Materialien und der Dokumentation für die Installation des Servers. Alles für die Installation des Servers im Rack erforderliche Zubehör wird mit dem Rack oder dem Server geliefert.

Zum Inhalt des Versandkartons des Servers gehören:

Server

Netzkabel

Klettverschluss-Riemen für Rackschienen

Hardware-Kit für die Rack-Montage

Gedruckte Einrichtungsdokumentation

Zusätzlich zu dem gelieferten Zubehör benötigen Sie möglicherweise Folgendes:

T-25 Torx-Schraubendreher (zum Lösen der Versandschrauben auf der Innenseite der

Schnellfreigabe-Rack-Montagebügel des Servers)

T-10/T-15 Torx-Schraubendreher

DEWW Rack-Vorsichtsmaßnahmen 31

Flachschraubendreher (zum Entfernen der ausbrechbaren Öffnungsabdeckung des dedizierten iLO-Anschlusses)

Hardwareoptionen

Installieren der Hardwareoptionen

Installieren Sie alle Hardwareoptionen, bevor Sie den Server initialisieren. Informationen zur

Installation von Optionen finden Sie in der Dokumentation zu den Optionen. Serverspezifische

Informationen finden Sie unter „Installation der Hardwareoptionen“ (siehe „Installation der

Hardwareoptionen“ auf Seite 37

).

Einbauen des Servers im Rack

Um den Server in einem Rack mit quadratischen, runden oder Gewindebohrungen einzubauen, halten Sie sich an die Anweisungen, die dem Hardware-Kit des Racks beiliegen.

Wenn Sie den Server in einem Telco-Rack einbauen, bestellen Sie den entsprechenden Optionskit auf der Website von RackSolutions.com ( http://www.racksolutions.com/hp-dl180-g9-rails.html

).

Folgen Sie bei der Installation der Rack-Halterungen den serverspezifischen Anleitungen auf der

Website.

VORSICHT!

Dieser Server ist sehr schwer. Beachten Sie folgende Hinweise, um Verletzungen oder

Beschädigungen der Geräte zu vermeiden:

Beachten Sie die örtlichen Anforderungen und Richtlinien zur Sicherheit am Arbeitsplatz beim

Umgang mit Geräten.

Lassen Sie sich beim Anheben und Stabilisieren des Produkts während des Einbaus oder Ausbaus helfen, insbesondere wenn es nicht an den Schienen befestigt ist. HP empfiehlt mindestens zwei

Personen für Installationen an Rack-Servern. Möglicherweise wird eine dritte Person beim Ausrichten des Servers benötigt, wenn der Server oberhalb der Brusthöhe installiert wird.

Beim Einbau oder Ausbau des Servers im Rack ist Vorsicht geboten, da er nicht stabil ist, wenn er nicht an den Schienen befestigt ist.

ACHTUNG: Planen Sie den Rack-Einbau immer so, dass die schwerste Komponente zuerst unten im Rack eingesetzt wird. Setzen Sie die schwerste Komponente zuerst ein, und bestücken Sie das

Rack von unten nach oben.

So installieren Sie den Server in einem Rack von HP, Compaq, Telco oder einem Fremdhersteller:

1.

Bauen Sie den Server und die Kabelführungsarm-Option im Rack ein. Beziehen Sie sich auf die dem Schnelleinbauschienensystem beiliegende Dokumentation.

2.

Schließen Sie die Peripheriegeräte an den Server an. Weitere Informationen zum Identifizieren von Anschlüssen finden Sie unter „Komponenten auf der Rückseite“ (siehe

Komponenten auf der Rückseite auf Seite 5

).

VORSICHT!

Um die Gefahr eines Stromschlags, eines Brandes oder einer Beschädigung der

Geräte zu vermeiden, dürfen an die RJ-45-Anschlussbuchsen keine Telefon- oder

Telekommunikationsleitungen angeschlossen werden.

3.

Um ein versehentliches Abziehen des Netzkabels zu vermeiden, wenn das Gehäuse in das oder aus dem Rack geschoben wird, befestigen Sie das Netzkabel mit dem Knickschutz-Clip: a.

Sollte sich der Clip zu nahe am Netzkabel befinden und den Anschluss des

Netzkabelsteckers blockieren, schieben Sie den Clip etwas zurück.

32 Kapitel 3 Setup DEWW

b.

Schließen Sie das Netzkabel an den Server an.

c.

Drücken Sie auf den oberen Teil des Clips, und ziehen Sie dann am Clip, um ihn zu öffnen.

d.

Positionieren Sie das Netzkabel innerhalb des Clips, und schließen Sie dann den Clip.

DEWW Einbauen des Servers im Rack 33

e.

Schieben Sie den Clip nach vorne, bis er bündig mit der Kante des Netzkabelsteckers abschließt.

4.

Wenden Sie beim Verlegen und Anordnen von Netzkabeln und anderen Kabeln an der

Rückwand des Servers optimale Vorgehensweisen an.

HINWEIS: Wenn Sie Komponenten des Kabelführungsarms verwenden, müssen Sie die Kabel mit ausreichend Spiel befestigen, damit die Kabel beim Herausziehen des Servers aus dem

Rack nicht beschädigt werden.

5.

Sichern Sie mittels des im Versandkarton des Servers enthaltenen Riemens mit Klettverschluss die Netzkabel und die anderen Kabel auf der Rückseite an der Rackschiene. Detaillierte

Anweisungen finden Sie unter „Installieren des Klettverschluss-Riemens für

Rackschienen(

Installieren des Klettverschluss-Riemens für Rackschienen auf Seite 34

).

6.

Schließen Sie das Netzkabel an die Stromquelle an.

VORSICHT!

Beachten Sie die folgenden Sicherheitshinweise, um Stromschläge oder

Beschädigungen der Geräte zu vermeiden:

Verwenden Sie ausschließlich Netzkabel mit intaktem Erdungsleiter. Der Erdungsleiter erfüllt eine wichtige Sicherheitsfunktion.

Schließen Sie das Netzkabel an eine geerdete Steckdose an, die jederzeit leicht zugänglich ist.

Wenn Sie Geräte vom Netz nehmen, ziehen Sie das Netzkabel vom Netzteil ab.

Das Netzkabel muss so geführt werden, dass es nicht im Weg liegt oder gequetscht wird.

Achten Sie hierbei besonders auf den Stecker, die Steckdose und die Stelle, an der das Kabel aus dem Gerät austritt.

Installieren des Klettverschluss-Riemens für Rackschienen

Der Klettverschluss-Riemen für Rackschienen kann an der linken oder der rechten Rackschiene angebracht werden. HP empfiehlt, ihn zur besseren Kabelanordnung an der linken Rackschiene anzubringen.

So bringen Sie den Klettverschluss-Riemen für Rackschienen an:

34 Kapitel 3 Setup DEWW

1.

Installieren Sie den Server im Rack ( Einbauen des Servers im Rack auf Seite 32 ).

2.

Bringen Sie den Klettverschluss-Riemen für Rackschienen an: a.

Halten Sie die rückseitigen Kabel parallel zur Rackschiene, und wickeln Sie dann den

Riemen um die Rackschiene.

ACHTUNG: Um bei im Rack installierten Servern voller Länge thermische oder mechanische Blockierungen zu verhindern, müssen die überschüssige Länge und die

Schnalle des Riemens zur Außenseite der Rackschiene zeigen.

b.

Fädeln Sie das Ende des Klettverschluss-Riemens durch die Schnalle.

Wenn im gleichen Rack mehrere Klettverschluss-Riemen verwendet werden, staffeln Sie die

Position der Riemen so, dass sich die Riemen von oben gesehen nebeneinander befinden.

Diese Positionierung ermöglicht der Rackschiene, leicht ins und aus dem Rack zu gleiten.

Installieren des Betriebssystems

Dieser HP ProLiant Server wird nicht mit Bereitstellungsmedien geliefert. Alle zum Verwalten und

Installieren der Systemsoftware und -firmware benötigten Komponenten wurden werkseitig auf den

Server geladen.

Damit der Server ordnungsgemäß funktioniert, muss er über eines der unterstützten Betriebssysteme verfügen. Aktuelle Informationen über unterstützte Betriebssysteme finden Sie auf der HP Website

( http://www.hp.com/go/supportos ).

Installieren Sie mit einer der folgenden Methoden ein Betriebssystem auf dem Server:

Intelligent Provisioning – iLO enthält Intelligent Provisioning für integrierte Bereitstellungs- und

Aktualisierungsfunktionen. Intelligent Provisioning kann den Server konfigurieren und ein

Betriebssystems installieren.

So installieren Sie ein Betriebssystem auf dem Server mit Intelligent Provisioning (lokal oder remote):

DEWW Installieren des Betriebssystems 35

a.

Schließen Sie das Ethernetkabel an den Netzwerkanschluss des Servers und eine

Netzwerkbuchse an.

b.

Drücken Sie die Netz-/Standby-Taste.

c.

Drücken Sie die Taste F10, während der Server-POST läuft.

d.

Füllen Sie das zu Beginn angezeigte Intelligent Provisioning-Formular Preferences and

Registration (Einstellungen und Registrierung) aus (

Intelligent Provisioning auf Seite 110 ).

e.

Klicken Sie im Bildschirm „1 Start“ auf die Schaltfläche Configure and Install (Konfigurieren und Installieren).

f.

Befolgen Sie die Anweisungen auf dem Bildschirm, um den Installationsvorgang abzuschließen. Zum Aktualisieren der Firmware und Systemsoftware ist eine Internet-

Verbindung erforderlich.

Installation durch Remote-Bereitstellung: Verwenden Sie Insight Control Server Deployment als automatisierte Lösung zur Remote-Bereitstellung eines Betriebssystems.

Weitere Aktualisierungen der Systemsoftware und der Firmware enthält das HP Service Pack für

ProLiant, das von der HP Website ( http://www.hp.com/go/spp/download ) heruntergeladen werden kann. Software und Firmware müssen aktualisiert werden, bevor Sie den Server erstmals nutzen

(sofern nicht für installierte Software oder Komponenten eine ältere Version benötigt wird). Weitere

Informationen finden Sie unter „System auf dem neuesten Stand halten“ (siehe System auf dem neuesten Stand halten auf Seite 118

).

Weitere Informationen zu diesen Installationsmethoden finden Sie auf der HP Website

( http://www.hp.com/go/ilo ).

Einschalten und Auswählen von Startoptionen im UEFI-

Startmodus

Bei Servern, die im UEFI-Startmodus betrieben werden, werden Boot-Controller sowie

Startreihenfolge automatisch festgelegt.

1.

Drücken Sie die Netz-/Standby-Taste.

2.

Beim ersten Systemstart:

Um die ROM-Standardeinstellungen der Serverkonfiguration zu ändern, drücken Sie auf dem HP ProLiant POST-Bildschirm die Taste F9, um den Bildschirm für UEFI System

Utilities zu öffnen. Die System Utilities-Menüs verwenden standardmäßig die englische

Sprache.

Wenn Sie die Serverkonfiguration nicht ändern müssen und zur Installation der

Systemsoftware bereit sind, drücken Sie die Taste F10, um auf Intelligent Provisioning zuzugreifen.

Weitere Informationen zur automatischen Konfiguration finden Sie im

HP UEFI Setup Utility

Benutzerhandbuch auf der HP Website ( http://www.hp.com/go/ProLiantUEFI/docs ).

Registrieren des Servers

Für schnelleren Service und effizienteren Support registrieren Sie das Produkt auf der HP Product

Registration Website ( http://register.hp.com

).

36 Kapitel 3 Setup DEWW

4 Installation der Hardwareoptionen

Einführung

Wenn Sie mehr als eine Option installieren möchten, sollten Sie zunächst die Installationsanleitungen für alle Hardwareoptionen lesen und feststellen, welche Schritte sich in etwa gleichen. Sie können den Installationsvorgang auf diese Weise optimieren.

VORSICHT!

Um die Verletzungsgefahr durch heiße Oberflächen zu vermeiden, lassen Sie die

Laufwerke und internen Systemkomponenten abkühlen, bevor Sie sie berühren.

ACHTUNG: Um Schäden an elektrischen Komponenten zu vermeiden, muss der Server vor der

Installation ordnungsgemäß geerdet werden. Eine unzureichende Erdung kann zu elektrostatischer

Entladung führen.

Sicherheits-Frontrahmen (Option)

Die Sicherheitsblende hilft, unbefugten Zugang zu den vorderseitigen Komponenten zu vermeiden.

Installieren Sie die Sicherheitsblende, und schließen Sie sie mit dem im Kit gelieferten Schlüssel ab.

Laufwerksoptionen

Eine Liste der von diesem Server unterstützten Laufwerkskonfigurationen finden Sie unter

„Laufwerksnummerierung“ (siehe Laufwerksnummerierung auf Seite 10 ).

Der integrierte Speichercontroller unterstützt die Installation von SATA-Laufwerken. Installieren Sie für die Installation von SAS-Laufwerken einen HP Hostbusadapter oder eine HP Smart Array

Controllerkarte (

Installieren eines Speichercontrollers und FBWC-Moduls auf Seite 61 ).

DEWW Einführung 37

Weitere Informationen zu den Funktionen, Spezifikationen, Optionen, Konfigurationen und zur Kompatibilität des Produkts enthalten die QuickSpecs auf der HP Website

( http://www.hp.com/go/qs ).

Richtlinien zur Laufwerksinstallation

Die folgenden allgemeinen Richtlinien sind beim Hinzufügen von Festplatten zum Server zu beachten:

Das System legt automatisch alle Gerätenummern fest.

Bestücken Sie die Laufwerkseinschübe basierend auf der Laufwerksnummerierungsfolge.

Beginnen Sie am Laufwerkseinschub mit der niedrigsten Gerätenummer

( Laufwerksnummerierung auf Seite 10 ).

Alle Laufwerke, die im gleichen Laufwerksarray gruppiert sind, müssen die folgenden Kriterien erfüllen:

Sie müssen alle entweder SAS- oder SATA-Laufwerke sein.

Sie müssen alle entweder Festplattenlaufwerke oder Solid State Drives sein.

Wählen Sie Laufwerke mit ungefähr der gleichen Kapazität, um den Speicherplatz der

Laufwerke möglichst effizient zu nutzen. Alle Konfigurationsprogramme behandeln die einzelnen physischen Laufwerke in einem Array so, als ob ihre Kapazität der des kleinsten

Laufwerks im Array entspräche. Überschüssige Laufwerkskapazität kann im Array nicht verwendet werden und ist somit nicht für die Datenspeicherung verfügbar.

Installieren eines Nicht-Hot-Plug-Laufwerks

ACHTUNG: Um eine unsachgemäße Kühlung und eine Beschädigung durch Überhitzung zu vermeiden, darf der Server nur in Betrieb genommen werden, wenn alle Laufwerkseinschübe mit einer Komponente oder einem Blindmodul bzw. einer Blende bestückt sind.

So installieren Sie die Komponente:

1.

Fahren Sie den Server herunter (siehe

Herunterfahren des Servers auf Seite 15 ).

2.

Stromzufuhr vollständig unterbrechen: a.

Trennen Sie alle Netzkabel vom Stromnetz.

b.

Trennen Sie alle Netzkabel vom Server.

3.

Entfernen Sie den Laufwerksträger.

38 Kapitel 4 Installation der Hardwareoptionen DEWW

4.

Entfernen Sie die beiden Metallhalterungen vom Laufwerksträger.

5.

Installieren Sie das Laufwerk im Träger.

6.

Installieren Sie das Laufwerk.

DEWW

ACHTUNG: Um eine unsachgemäße Kühlung und eine Beschädigung durch Überhitzung zu vermeiden, darf der Server nur in Betrieb genommen werden, wenn alle Laufwerkseinschübe mit einer Komponente oder einem Blindmodul bzw. einer Blende bestückt sind.

7.

Schließen Sie die Netzkabel an den Server an.

8.

Schließen Sie die Netzkabel an die Stromquelle an.

9.

Schalten Sie den Server ein (siehe Einschalten des Servers auf Seite 15

).

Informationen zum Konfigurieren von Arrays finden Sie im HP Smart Storage Administrator User

Guide (HP Smart Storage Administrator Benutzerhandbuch) auf der HP Website

( http://www.hp.com/go/smartstorage/docs ).

Laufwerksoptionen 39

Installieren eines Hot-Plug-Festplattenlaufwerks

ACHTUNG: Um eine unsachgemäße Kühlung und eine Beschädigung durch Überhitzung zu vermeiden, darf der Server nur in Betrieb genommen werden, wenn alle Laufwerkseinschübe mit einer Komponente oder einem Blindmodul bzw. einer Blende bestückt sind.

So installieren Sie die Komponente:

1.

Entfernen Sie das Laufwerksblindmodul:

LFF-Laufwerksblindmodul

SFF-Laufwerksblindmodul

2.

Bereiten Sie das Laufwerk vor.

40 Kapitel 4 Installation der Hardwareoptionen DEWW

3.

Installieren Sie das Laufwerk:

LFF-Laufwerk

SFF-Laufwerk

4.

Bestimmen Sie anhand der Laufwerks-LEDs den Status der Festplatte (siehe HP SmartDrive

LED-Definitionen auf Seite 11 ).

Informationen zum Konfigurieren von Arrays finden Sie im

HP Smart Storage Administrator User

Guide (HP Smart Storage Administrator Benutzerhandbuch) auf der HP Website

( http://www.hp.com/go/smartstorage/docs ).

SFF-Hot-Plug-Laufwerkskäfigoption mit 8 Einschüben

Weitere Informationen zu den Funktionen, Spezifikationen, Optionen, Konfigurationen und zur Kompatibilität des Produkts enthalten die QuickSpecs auf der HP Website

( http://www.hp.com/go/qs ).

So installieren Sie die Komponente:

1.

Fahren Sie den Server herunter (siehe Herunterfahren des Servers auf Seite 15

).

2.

Stromzufuhr vollständig unterbrechen:

DEWW SFF-Hot-Plug-Laufwerkskäfigoption mit 8 Einschüben 41

a.

Trennen Sie alle Netzkabel vom Stromnetz.

b.

Trennen Sie alle Netzkabel vom Server.

3.

Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:

Ziehen Sie den Server aus dem Rack heraus (siehe

Herausziehen des Servers aus dem

Rack auf Seite 15 ).

Nehmen Sie den Server aus dem Rack (siehe

Herausnehmen des Servers aus dem Rack auf Seite 17 ).

4.

Entfernen Sie die Zugangsabdeckung (siehe

Entfernen der Zugangsabdeckung auf Seite 19 ).

5.

Entfernen Sie mit einem T-10 Torx-Schraubendreher die 2 Schrauben des SFF-Laufwerkskäfig-

Blindmoduls, und entfernen Sie dann das Blindmodul.

Bewahren Sie die Blindmodul zur zukünftigen Verwendung auf.

6.

Installieren Sie den Hot-Plug-fähigen SFF-Laufwerkskäfig.

42 Kapitel 4 Installation der Hardwareoptionen DEWW

7.

Schließen Sie das Netzkabel an den neuen SFF-Hot-Plug-Laufwerkskäfig mit 8 Einschüben an: a.

Sichern Sie das Netzkabel im vorderen linken Kabelclip des Chassis.

b.

Schließen Sie den BP2-Netzanschluss des SFF-Netzkabels an die SFF-Backplane mit

8 Einschüben an Box 2 an.

8.

Entfernen Sie den primären PCI-Riser-Käfig (siehe

Entfernen der PCI-Riser-Käfige auf Seite 20

).

9.

Installieren Sie den Speichercontroller: a.

Identifizieren Sie den mit der neuen Option kompatiblen Erweiterungssteckplatz, und nehmen Sie dann die dem betreffenden Steckplatz gegenüber liegende Abdeckung ab.

DEWW SFF-Hot-Plug-Laufwerkskäfigoption mit 8 Einschüben 43

b.

Installieren Sie den Speichercontroller. Vergewissern Sie sich, dass die Karte fest im

Steckplatz sitzt.

10.

So schließen Sie das 630-mm-Mini-SAS-Y-Kabel an: a.

Verbinden Sie das gemeinsame Ende des Mini-SAS-Y-Kabels mit der Controlleroption.

b.

Installieren Sie den primären PCI-Riser-Käfig (siehe

Einbauen der PCI-Riser-Käfige auf Seite 22 ).

c.

Führen Sie die zwei Enden des Mini-SAS-Y-Kabels durch den Kabelclip am Luftleitblech, und schließen Sie das Kabel dann an die Laufwerks-Backplane an.

44 Kapitel 4 Installation der Hardwareoptionen DEWW

d.

Sichern Sie das Mini-SAS-Y-Kabel im vorderen rechten Kabelclip des Chassis.

11.

Bringen Sie die Zugangsabdeckung wieder an (siehe Anbringen der Zugangsabdeckung auf Seite 20

).

12.

Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:

Schieben Sie den Server in das Rack hinein.

Installieren Sie den Server im Rack (siehe Einbauen des Servers im Rack auf Seite 32 ).

13.

Schalten Sie den Server ein (siehe Einschalten des Servers auf Seite 15

).

14.

Installieren Sie die Laufwerke (siehe Laufwerksoptionen auf Seite 37

).

Option zur Aktivierung eines LFF-Hot-Plug-Laufwerks mit

12 Einschüben

Weitere Informationen zu den Funktionen, Spezifikationen, Optionen, Konfigurationen und zur Kompatibilität des Produkts enthalten die QuickSpecs auf der HP Website

( http://www.hp.com/go/qs ).

So installieren Sie die Komponente:

1.

Fahren Sie den Server herunter (siehe Herunterfahren des Servers auf Seite 15

).

2.

Stromzufuhr vollständig unterbrechen: a.

Trennen Sie alle Netzkabel vom Stromnetz.

b.

Trennen Sie alle Netzkabel vom Server.

3.

Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:

Ziehen Sie den Server aus dem Rack heraus (siehe

Herausziehen des Servers aus dem

Rack auf Seite 15

).

Nehmen Sie den Server aus dem Rack (siehe Herausnehmen des Servers aus dem Rack auf Seite 17

).

4.

Entfernen Sie die Zugangsabdeckung (siehe Entfernen der Zugangsabdeckung auf Seite 19

).

DEWW Option zur Aktivierung eines LFF-Hot-Plug-Laufwerks mit 12 Einschüben 45

5.

Hebeln Sie mit einem Flachkopfschraubendreher behutsam die Blindmodule aus den

Laufwerkseinschüben 1-4 in Box 1.

Bewahren Sie die Blindmodule zur zukünftigen Verwendung auf.

6.

Entfernen Sie den primären PCI-Riser-Käfig (siehe Entfernen der PCI-Riser-Käfige auf Seite 20 ).

7.

Entfernen Sie das Luftleitblech (siehe Entfernen des Luftleitblechs auf Seite 23 ).

8.

Trennen Sie die Lüfterkabel.

9.

Entfernen Sie den Lüfterkäfig.

10.

Installieren Sie die Backplane für den LFF-Hot-Plug-Laufwerkskäfig mit 4 Einschüben: a.

Stecken Sie die Führungslaschen an der Rückseite des Käfigs in die entsprechenden

Schlitze der Backplane.

46 Kapitel 4 Installation der Hardwareoptionen DEWW

b.

Sichern Sie die Backplane mit den drei Schrauben.

11.

Installieren Sie den Lüfterkäfig.

12.

Schließen Sie die Lüfterkabel an.

13.

Schließen Sie das Identifizierungssignalkabel des LFF-Laufwerks mit 12 Einschüben an die

Backplane des LFF-Hot-Plug-Laufwerkskäfigs mit 8 Einschüben und dann an die

Systemplatine an.

DEWW Option zur Aktivierung eines LFF-Hot-Plug-Laufwerks mit 12 Einschüben 47

14.

Schließen Sie den BP1-Netzanschluss des LFF-Netzkabels an die Backplane des LFF-Hot-

Plug-Laufwerkskäfigs mit 4 Einschüben an.

15.

Schließen Sie zum Anschluss der Backplane des LFF-Hot-Plug-Laufwerks mit 4 Einschüben an den Onboard-Controller das 520-mm-Mini-SAS-Kabel an: a.

Schließen Sie das Mini-SAS-Kabel an die Systemplatine an.

b.

Verlegen Sie das Mini-SAS-Kabel seitlich entlang der Systemplatine hin zur Vorderseite des Gehäuses, und schließen Sie es dann an die Laufwerks-Backplane an.

c.

Sichern Sie das Mini-SAS-Kabel im rechten vorderen Kabelclip des Chassis.

d.

Installieren Sie das Luftleitblech (siehe

Installieren des Luftleitblechs auf Seite 25

).

e.

Installieren Sie den primären PCI-Riser-Käfig (siehe

Einbauen der PCI-Riser-Käfige auf Seite 22 ).

16.

Schließen Sie zum Anschluss der Backplane des LFF-Hot-Plug-Laufwerks mit 4 Einschüben an eine HBA-Option das 540-mm-Mini-SAS-Kabel an:

48 Kapitel 4 Installation der Hardwareoptionen DEWW

a.

Identifizieren Sie den mit der neuen Option kompatiblen Riser-Steckplatz und nehmen Sie dann die dem betreffenden Steckplatz gegenüber liegende Abdeckung ab.

b.

Installieren Sie das HBA. Vergewissern Sie sich, dass die Karte fest im Steckplatz sitzt.

Greifen Sie für weitere Informationen zum HBA und zu seinen Funktionen auf die relevanten Benutzerdokumentation auf der HP Website ( http://www.hp.com/go/ smartstorage/docs ) zu.

DEWW Option zur Aktivierung eines LFF-Hot-Plug-Laufwerks mit 12 Einschüben 49

c.

Schließen Sie das Mini-SAS-Kabel an den HBA an.

d.

Installieren Sie das Luftleitblech (siehe

Installieren des Luftleitblechs auf Seite 25

).

e.

Installieren Sie den primären PCI-Riser-Käfig (siehe

Einbauen der PCI-Riser-Käfige auf Seite 22 ).

f.

Führen Sie das Mini-SAS-Kabel durch den Kabelclip auf dem Luftleitblech, und schließen

Sie das Kabel an die Laufwerks-Backplane an.

g.

Sichern Sie das Mini-SAS-Kabel im rechten vorderen Kabelclip des Chassis.

17.

Schließen Sie zum Anschluss der Backplane des LFF-Hot-Plug-Laufwerks mit 4 Einschüben an eine HP Smart Array Controlleroption der P-Serie das 540-mm Mini-SAS-Kabel an: a.

Identifizieren Sie den mit der neuen Option kompatiblen Riser-Steckplatz, und nehmen Sie dann die dem betreffenden Steckplatz gegenüber liegende Abdeckung ab.

50 Kapitel 4 Installation der Hardwareoptionen DEWW

b.

Installieren Sie den Speichercontroller. Vergewissern Sie sich, dass die Karte fest im

Steckplatz sitzt.

Greifen Sie für weitere Informationen zum integrierten Speichercontroller und zu seinen

Funktionen auf die relevanten Benutzerdokumentationen auf der HP Website

( http://www.hp.com/go/smartstorage/docs ) zu.

DEWW Option zur Aktivierung eines LFF-Hot-Plug-Laufwerks mit 12 Einschüben 51

c.

Schließen Sie das Mini-SAS-Kabel an den Speichercontroller an.

d.

Installieren Sie das Luftleitblech (siehe

Installieren des Luftleitblechs auf Seite 25

).

e.

Installieren Sie den primären PCI-Riser-Käfig (siehe

Einbauen der PCI-Riser-Käfige auf Seite 22 ).

f.

Führen Sie das Mini-SAS-Kabel durch den Kabelclip auf dem Luftleitblech, und schließen

Sie das Kabel an die Laufwerks-Backplane an.

g.

Sichern Sie das Mini-SAS-Kabel im rechten vorderen Kabelclip des Chassis.

18.

Bringen Sie die Zugangsabdeckung wieder an (siehe

Anbringen der Zugangsabdeckung auf Seite 20 ).

19.

Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:

Schieben Sie den Server in das Rack hinein.

Installieren Sie den Server im Rack (siehe

Einbauen des Servers im Rack auf Seite 32

).

20.

Schalten Sie den Server ein (siehe

Einschalten des Servers auf Seite 15 ).

21.

Installieren Sie die Laufwerke (siehe

Laufwerksoptionen auf Seite 37 ).

52 Kapitel 4 Installation der Hardwareoptionen DEWW

Laufwerkskabeloptionen

Installieren Sie mit diesen Laufwerkskabeloptionen einen HP Hostbusadapter oder eine HP Smart

Array Controller-Kartenoption.

Weitere Informationen zu den Funktionen, Spezifikationen, Optionen, Konfigurationen und zur Kompatibilität des Produkts enthalten die QuickSpecs auf der HP Website

( http://www.hp.com/go/qs ).

Anschließen der Mini-SAS-Y-Kabeloption für LFF-Hot-Plug-

Laufwerkskonfigurationen mit 8 Einschüben

In diesem Abschnitt wird erläutert, wie die 620-mm-Mini-SAS-Y-Kabeloption zum Aktualisieren der

Verbindung des LFF-Hot-Plug-Laufwerks mit 8 Einschüben von dem Onboard-Speichercontroller oder von einem HBA an einen HP Smart Array Controller der P-Serie angeschlossen wird.

So schließen Sie die Kabeloption an:

1.

Fahren Sie den Server herunter (siehe Herunterfahren des Servers auf Seite 15

).

2.

Stromzufuhr vollständig unterbrechen: a.

Trennen Sie alle Netzkabel vom Stromnetz.

b.

Trennen Sie alle Netzkabel vom Server.

3.

Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:

Ziehen Sie den Server aus dem Rack heraus (siehe

Herausziehen des Servers aus dem

Rack auf Seite 15

).

Nehmen Sie den Server aus dem Rack (siehe Herausnehmen des Servers aus dem Rack auf Seite 17

).

4.

Entfernen Sie die Zugangsabdeckung (siehe Entfernen der Zugangsabdeckung auf Seite 19

).

5.

Wenn der LFF-Hot-Plug-Laufwerkskäfig mit 8 Einschüben derzeit mit den Mini-SAS-

Anschlüssen auf der Systemplatine verbunden ist, führen Sie einen der folgenden Schritte durch: a.

Wenn im primären PCI-Riser-Käfig eine Erweiterungskarte installiert ist, dann entfernen Sie den PCI-Riser-Käfig (

Entfernen der PCI-Riser-Käfige auf Seite 20

).

b.

Ziehen Sie die vorhandenen Mini-SAS-Kabel von der Laufwerks-Backplane und den Mini-

SAS-Anschlüssen auf der Systemplatine ab.

DEWW Laufwerkskabeloptionen 53

c.

Geben Sie die Mini-SAS-Kabel im rechten vorderen Kabelclip des Chassis frei.

6.

Wenn der LFF-Hot-Plug-Laufwerkskäfig mit 8 Einschüben derzeit an einem HBA angeschlossen ist, verfahren Sie wie folgt: a.

Trennen Sie die vorhandenen Mini-SAS-Kabel von der Laufwerks-Backplane und dem HBA.

b.

Entfernen Sie den primären PCI-Riser-Käfig (siehe Entfernen der PCI-Riser-Käfige auf Seite 20 ).

c.

Trennen Sie den HBA von dem PCI-Riser-Käfig.

7.

Installieren Sie den Speichercontroller: a.

Identifizieren Sie den mit der neuen Option kompatiblen Erweiterungssteckplatz, und nehmen Sie dann die dem betreffenden Steckplatz gegenüber liegende Abdeckung ab.

54 Kapitel 4 Installation der Hardwareoptionen DEWW

DEWW b.

Installieren Sie den Speichercontroller. Vergewissern Sie sich, dass die Karte fest im

Steckplatz sitzt.

8.

So schließen Sie das 620-mm-Mini-SAS-Y-Kabel an: a.

Verbinden Sie das gemeinsame Ende des Mini-SAS-Y-Kabels mit der Controlleroption.

Laufwerkskabeloptionen 55

b.

Installieren Sie den primären PCI-Riser-Käfig (siehe

Einbauen der PCI-Riser-Käfige auf Seite 22 ).

c.

Führen Sie die zwei Enden des Mini-SAS-Y-Kabels durch den Kabelclip am Luftleitblech, und schließen Sie das Kabel dann an die Laufwerks-Backplane an.

d.

Sichern Sie das Mini-SAS-Y-Kabel im vorderen rechten Kabelclip des Chassis.

9.

Bringen Sie die Zugangsabdeckung wieder an (siehe

Anbringen der Zugangsabdeckung auf Seite 20 ).

10.

Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:

Schieben Sie den Server in das Rack hinein.

Installieren Sie den Server im Rack (siehe

Einbauen des Servers im Rack auf Seite 32

).

11.

Schalten Sie den Server ein (siehe

Einschalten des Servers auf Seite 15 ).

12.

Wenn Sie vorhaben, neue Laufwerke zu installieren, installieren Sie sie jetzt ( Laufwerksoptionen auf Seite 37 ).

56 Kapitel 4 Installation der Hardwareoptionen DEWW

Anschließen der Mini-SAS-Y-Kabeloption für SFF-Hot-Plug-

Laufwerkskonfigurationen mit 8 Einschüben

In diesem Abschnitt wird erläutert, wie die 630-mm-Mini-SAS-Y-Kabeloption zum Aktualisieren der fixierten Verbindung des SFF-Hot-Plug-Laufwerkkäfigs mit 8 Einschüben (Box 3) von dem Onboard-

Speichercontroller oder von einem HBA an einen HP Smart Array Controller der P-Serie angeschlossen wird.

So schließen Sie die Kabeloption an:

1.

Fahren Sie den Server herunter (siehe Herunterfahren des Servers auf Seite 15

).

2.

Stromzufuhr vollständig unterbrechen: a.

Trennen Sie alle Netzkabel vom Stromnetz.

b.

Trennen Sie alle Netzkabel vom Server.

3.

Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:

Ziehen Sie den Server aus dem Rack heraus (siehe

Herausziehen des Servers aus dem

Rack auf Seite 15

).

Nehmen Sie den Server aus dem Rack (siehe Herausnehmen des Servers aus dem Rack auf Seite 17

).

4.

Entfernen Sie die Zugangsabdeckung (siehe Entfernen der Zugangsabdeckung auf Seite 19

).

5.

Wenn der fixierte SFF-Hot-Plug-Laufwerkskäfig mit 8 Einschüben (Box 3) derzeit mit den Mini-

SAS-Anschlüssen auf der Systemplatine verbunden ist, verfahren Sie wie folgt: a.

Wenn im primären PCI-Riser-Käfig eine Erweiterungskarte installiert ist, dann entfernen Sie den PCI-Riser-Käfig (

Entfernen der PCI-Riser-Käfige auf Seite 20

).

b.

Ziehen Sie die vorhandenen Mini-SAS-Kabel von der Laufwerks-Backplane und den Mini-

SAS-Anschlüssen auf der Systemplatine ab.

c.

Geben Sie die Mini-SAS-Kabel im rechten vorderen Kabelclip des Chassis frei.

DEWW

6.

Wenn der fixierte SFF-Hot-Plug-Laufwerkskäfig mit 8 Einschüben (Box 3) derzeit an einem HBA angeschlossen ist, verfahren Sie wie folgt:

Laufwerkskabeloptionen 57

a.

Trennen Sie die vorhandenen Mini-SAS-Kabel von der Laufwerks-Backplane und dem HBA.

b.

Entfernen Sie den primären PCI-Riser-Käfig (siehe Entfernen der PCI-Riser-Käfige auf Seite 20 ).

c.

Trennen Sie den HBA von dem PCI-Riser-Käfig.

7.

Installieren Sie den Speichercontroller: a.

Identifizieren Sie den mit der neuen Option kompatiblen Erweiterungssteckplatz, und nehmen Sie dann die dem betreffenden Steckplatz gegenüber liegende Abdeckung ab.

58 Kapitel 4 Installation der Hardwareoptionen DEWW

b.

Installieren Sie den Speichercontroller. Vergewissern Sie sich, dass die Karte fest im

Steckplatz sitzt.

8.

So schließen Sie das 620-mm-Mini-SAS-Y-Kabel an: a.

Verbinden Sie das gemeinsame Ende des Mini-SAS-Y-Kabels mit der Controlleroption.

DEWW b.

Installieren Sie den primären PCI-Riser-Käfig (siehe Einbauen der PCI-Riser-Käfige auf Seite 22

).

c.

Führen Sie die zwei Enden des Mini-SAS-Y-Kabels durch den Kabelclip am Luftleitblech, und schließen Sie das Kabel dann an die Laufwerks-Backplane an.

Laufwerkskabeloptionen 59

d.

Sichern Sie das Mini-SAS-Y-Kabel im vorderen rechten Kabelclip des Chassis.

9.

Bringen Sie die Zugangsabdeckung wieder an (siehe

Anbringen der Zugangsabdeckung auf Seite 20 ).

10.

Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:

Schieben Sie den Server in das Rack hinein.

Installieren Sie den Server im Rack (siehe

Einbauen des Servers im Rack auf Seite 32

).

11.

Schalten Sie den Server ein (siehe

Einschalten des Servers auf Seite 15 ).

12.

Wenn Sie vorhaben, neue Laufwerke zu installieren, installieren Sie sie jetzt ( Laufwerksoptionen auf Seite 37 ).

Controller-Optionen

Der Server wird mit einem integrierten HP Smart Array B140i Controller geliefert. Weitere

Informationen zum Controller und zu seinen Funktionen finden Sie im

HP Dynamic Smart Array B140i

RAID Controller User Guide (HP Dynamic Smart Array RAID B140i Controller Benutzerhandbuch) auf der HP Website ( http://www.hp.com/go/smartstorage/docs ).

Für integrierte Array-Controller gibt es Upgrade-Optionen. Eine Liste der unterstützten Optionen finden Sie in den QuickSpecs des Produkts auf der HP Website ( http://www.hp.com/go/qs ).

Informationen zum Konfigurieren von Arrays finden Sie im

HP Smart Storage Administrator User

Guide (HP Smart Storage Administrator Benutzerhandbuch) auf der HP Website

( http://www.hp.com/go/smartstorage/docs ).

Der Server unterstützt FBWC. FBWC besteht aus einem Cachemodul und einem HP Smart Storage

Akku-Pack. Das DDR-Cachemodul puffert und speichert die Daten, die von einem integrierten Gen9

Smart Array Controller der Serie P geschrieben werden.

Dieser Server unterstützt den 96-W HP Smart Storage-Akku-Pack. Dieser Akku-Pack kann bis zu

24 Geräte unterstützen. In diesem Kontext werden der HP Smart Array Controller oder das mit dem

Cachemodul verknüpfte NVDIMM als Geräte bezeichnet.

Bei der Installation verfügt der Akku-Pack möglicherweise über eine geringe Ladung. Wenn der Pack nur gering geladen ist, wird beim Einschalten des Servers in einer POST-Fehlermeldung darauf

60 Kapitel 4 Installation der Hardwareoptionen DEWW

hingewiesen, dass der Akku-Pack vorübergehend deaktiviert ist. Es sind keine weiteren Maßnahmen erforderlich. Die internen Schaltungen sorgen automatisch für eine Aufladung des Akkus und die

Aktivierung des Akku-Packs. Wenn das System eingeschaltet ist, kann dieser Vorgang ca. 2 Stunden dauern.

Im Falle eines Stromausfalls des Systems liefert ein voll aufgeladener Akku-Pack bis zu

150 Sekunden lang Strom. In diesem Zeitraum überträgt der Controller die Cache-Daten aus dem

DDR-Speicher in den Flash-Speicher, wo sie unbegrenzt lange verbleiben, oder bis ein Controller sie aus dem Flash-Speicher abruft. Der Schutz der Daten und die zeitlichen Beschränkungen gelten auch für den Fall eines Stromausfalls. Wenn das System wieder mit Strom versorgt wird, werden die beibehaltenen Daten in einem Initialisierungsvorgang auf die Speicherlaufwerke geschrieben.

ACHTUNG: Die Pinbelegung des Anschlusses für das Cache-Modul entspricht nicht dem

Branchenstandard mit DDR3-Mini-DIMMs. Verwenden Sie den Controller nicht mit Cache-Modulen, die für andere Controller-Modelle bestimmt sind, da dies eine Fehlfunktion des Controllers und

Datenverlust zur Folge haben könnte. Übertragen Sie dieses Cache-Modul außerdem nicht auf ein nicht unterstütztes Controllermodell, da dies zu Datenverlusten führen kann.

ACHTUNG: Um eine Fehlfunktion des Servers oder eine Beschädigung des Geräts zu vermeiden, dürfen Sie den Akku-Pack nicht hinzufügen oder entfernen, während eine Kapazitätserweiterung der

Arrays, eine Migration der RAID-Ebene oder eine Migration der Stripe-Größe im Gange ist.

ACHTUNG: Warten Sie nach dem Herunterfahren des Servers 30 Sekunden lang. Überprüfen Sie dann zunächst die gelbe LED, bevor Sie das Kabel vom Cache-Modul trennen. Blinkt die gelbe LED nach 30 Sekunden, dann entfernen Sie das Kabel nicht vom Cache-Modul. Das Cache-Modul fertigt derzeit eine Sicherungskopie der Daten an. Wenn das Kabel bei blinkender gelber LED ausgesteckt wird, führt dies zu Datenverlust.

Installationsrichtlinien für Speichercontroller

Um bei der Installation eines HP Smart Array Controllers der P-Serie oder eines optionalen

HP Hostbusadapters der H-Serie optimale thermische Bedingungen zu wahren, empfiehlt HP die folgenden Richtlinien:

Wenn nur eine Controllerkarte installiert wird, installieren Sie die Karte im Steckplatz 2 der PCI-

Riser-Käfigbaugruppe mit 2 Steckplätzen oder mit 3 Steckplätzen, die an der primären PCIe-

Riser-Position installiert ist ( PCI-Riser-Käfig-Baugruppenoptionen auf Seite 84 ).

Wenn zwei Controllerkarten installiert werden, installieren Sie die Controllerkarten in den

Steckplätzen 2 und 3 der PCI-Riser-Käfigbaugruppe mit 3 Steckplätzen, die an der primären

PCIe-Riser-Position installiert ist ( PCI-Riser-Käfig-Baugruppenoptionen auf Seite 84

).

Installieren eines Speichercontrollers und FBWC-Moduls

So installieren Sie die Komponente:

1.

Fahren Sie den Server herunter (siehe Herunterfahren des Servers auf Seite 15

).

2.

Stromzufuhr vollständig unterbrechen: a.

Trennen Sie alle Netzkabel vom Stromnetz.

b.

Trennen Sie alle Netzkabel vom Server.

3.

Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:

DEWW Controller-Optionen 61

Ziehen Sie den Server aus dem Rack heraus (siehe

Herausziehen des Servers aus dem

Rack auf Seite 15 ).

Nehmen Sie den Server aus dem Rack (siehe

Herausnehmen des Servers aus dem Rack auf Seite 17 ).

4.

Entfernen Sie die Zugangsabdeckung (siehe

Entfernen der Zugangsabdeckung auf Seite 19 ).

5.

Nehmen Sie den PCI-Riser-Käfig heraus (siehe

Entfernen der PCI-Riser-Käfige auf Seite 20 ).

6.

Wenn Sie ein FBWC-Modul verwenden möchten, installieren Sie das Modul im

Speichercontroller. Je nach Controller-Modell kann der Kabelanschluss am Cachemodul nach oben oder nach unten zeigen, wenn das Modul auf der Controllerkarte installiert wird.

a.

Schließen Sie das Cachemodul-Kabel an das Modul an.

b.

Installieren Sie das Cachemodul auf dem Speichercontroller.

7.

Installieren Sie den Speichercontroller: a.

Identifizieren Sie den mit der neuen Option kompatiblen Erweiterungssteckplatz, und nehmen Sie dann die dem betreffenden Steckplatz gegenüber liegende Abdeckung ab.

62 Kapitel 4 Installation der Hardwareoptionen DEWW

DEWW b.

Installieren Sie den Speichercontroller. Vergewissern Sie sich, dass die Karte fest im

Steckplatz sitzt.

8.

Installieren Sie den PCI-Riser-Käfig (siehe Einbauen der PCI-Riser-Käfige auf Seite 22

).

Controller-Optionen 63

9.

Wurde ein Cachemodul auf dem Speichercontroller installiert, dann schließen Sie das

Cachemodul-Kabel an das Riser-Board an.

10.

Schließen Sie erforderlichen interne Kabel an den Speichercontroller an. Informationen zur internen Laufwerksverkabelung finden Sie unter „Speicherverkabelung“ (siehe

Speicherverkabelung auf Seite 95 ).

11.

Wenn Sie einen HP Smart Storage Akku-Pack installieren möchten, installieren Sie es jetzt

( Installieren eines HP Smart Storage Akkus auf Seite 64

).

12.

Bringen Sie die Zugangsabdeckung wieder an (siehe

Anbringen der Zugangsabdeckung auf Seite 20 ).

13.

Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:

Schieben Sie den Server in das Rack hinein.

Installieren Sie den Server im Rack (siehe

Einbauen des Servers im Rack auf Seite 32

).

14.

Schalten Sie den Server ein (siehe

Einschalten des Servers auf Seite 15 ).

15.

Wenn Sie vorhaben, neue Laufwerke zu installieren, installieren Sie sie jetzt ( Laufwerksoptionen auf Seite 37 ).

Greifen Sie für weitere Informationen zum integrierten Speichercontroller und zu seinen Funktionen auf die relevanten Benutzerdokumentationen auf der HP Website ( http://www.hp.com/go/ smartstorage/docs ) zu.

Informationen zum Konfigurieren von Arrays finden Sie im

HP Smart Storage Administrator User

Guide (HP Smart Storage Administrator Benutzerhandbuch) auf der HP Website

( http://www.hp.com/go/smartstorage/docs ).

Installieren eines HP Smart Storage Akkus

Weitere Informationen zu den Funktionen, Spezifikationen, Optionen, Konfigurationen und zur Kompatibilität des Produkts enthalten die QuickSpecs auf der HP Website

( http://www.hp.com/go/qs ).

64 Kapitel 4 Installation der Hardwareoptionen DEWW

ACHTUNG: Bei Systemen mit externen Datenspeichergeräten ist der Server die Einheit, die zuerst ausgeschaltet und zuletzt wieder eingeschaltet werden muss. Mit dieser Maßnahme stellen Sie sicher, dass die externen Laufwerke beim Einschalten des Servers nicht irrtümlich als ausgefallen gekennzeichnet werden.

So installieren Sie die Komponente:

1.

Fahren Sie den Server herunter (siehe Herunterfahren des Servers auf Seite 15

).

2.

Stromzufuhr vollständig unterbrechen: a.

Trennen Sie alle Netzkabel vom Stromnetz.

b.

Trennen Sie alle Netzkabel vom Server.

3.

Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:

Ziehen Sie den Server aus dem Rack heraus (siehe

Herausziehen des Servers aus dem

Rack auf Seite 15

).

Nehmen Sie den Server aus dem Rack (siehe Herausnehmen des Servers aus dem Rack auf Seite 17

).

4.

Entfernen Sie die Zugangsabdeckung (siehe Entfernen der Zugangsabdeckung auf Seite 19

).

5.

Entfernen Sie die Halterung des Akku-Packs.

DEWW Controller-Optionen 65

6.

Setzen Sie den HP Smart Storage Akku in die Halterung ein.

7.

Installieren Sie den HP Smart Storage Akku im Server.

8.

Bringen Sie die Zugangsabdeckung wieder an (siehe

Anbringen der Zugangsabdeckung auf Seite 20 ).

9.

Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:

Schieben Sie den Server in das Rack hinein.

Installieren Sie den Server im Rack (siehe

Einbauen des Servers im Rack auf Seite 32

).

10.

Schalten Sie den Server ein (siehe

Einschalten des Servers auf Seite 15 ).

66 Kapitel 4 Installation der Hardwareoptionen DEWW

Optionaler Käfig für optisches Laufwerk

Weitere Informationen zu den Funktionen, Spezifikationen, Optionen, Konfigurationen und zur Kompatibilität des Produkts enthalten die QuickSpecs auf der HP Website

( http://www.hp.com/go/qs ).

So installieren Sie die Komponente:

1.

Fahren Sie den Server herunter (siehe Herunterfahren des Servers auf Seite 15

).

2.

Stromzufuhr vollständig unterbrechen: a.

Trennen Sie alle Netzkabel vom Stromnetz.

b.

Trennen Sie alle Netzkabel vom Server.

3.

Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:

Ziehen Sie den Server aus dem Rack heraus (siehe

Herausziehen des Servers aus dem

Rack auf Seite 15

).

Nehmen Sie den Server aus dem Rack (siehe Herausnehmen des Servers aus dem Rack auf Seite 17

).

4.

Entfernen Sie die Zugangsabdeckung (siehe Entfernen der Zugangsabdeckung auf Seite 19

).

5.

Entfernen Sie das Blindmodul des HP Universal Medieneinschubs.

DEWW Optionaler Käfig für optisches Laufwerk 67

6.

Installieren Sie den Käfig für das optische Laufwerk.

7.

Installieren Sie das optische Laufwerk im Einschub.

8.

Wenn im primären PCI-Riser-Käfig eine Erweiterungskarte installiert ist, dann entfernen Sie den

PCI-Riser-Käfig (

Entfernen der PCI-Riser-Käfige auf Seite 20 ).

9.

Schließen Sie das Kabel des optischen Laufwerks an: a.

Schließen Sie das Kabel für das optische Laufwerk an das optische Laufwerk an.

b.

Schließen Sie das vierpolige (2x2) Netzteilkabel an den Netzanschluss des optischen

Laufwerkskabels an.

c.

Sichern Sie das Kabel des optischen Laufwerks in den zwei vorderen Kabelclips des

Chassis.

68 Kapitel 4 Installation der Hardwareoptionen DEWW

d.

Schließen Sie das Kabel an den SATA-Anschluss auf der Systemplatine an.

10.

Installieren Sie den primären PCI-Riser-Käfig (siehe Einbauen der PCI-Riser-Käfige auf Seite 22

), sofern er entfernt wurde.

11.

Bringen Sie die Zugangsabdeckung wieder an (siehe Anbringen der Zugangsabdeckung auf Seite 20

).

12.

Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:

Schieben Sie den Server in das Rack hinein.

Installieren Sie den Server im Rack (siehe Einbauen des Servers im Rack auf Seite 32 ).

13.

Schalten Sie den Server ein (siehe Einschalten des Servers auf Seite 15

).

Prozessoroption

Der Server unterstützt den Betrieb mit einem und mit zwei Prozessoren.

ACHTUNG: Um eine Beschädigung von Prozessor und Systemplatine zu vermeiden, sollte nur befugtes Personal den Prozessor in diesem Server auswechseln oder einbauen.

ACHTUNG: Um eine mögliche Überhitzung des Servers zu verhindern, muss jeder Prozessorsockel mit einer Prozessorsockelabdeckung und einem Prozessorblindmodul oder mit einem Prozessor und einem Kühlkörper bestückt werden.

ACHTUNG: Um Serverfehlfunktionen und Schäden an den Geräten zu vermeiden, müssen bei

Konfigurationen mit mehreren Prozessoren immer Prozessoren mit derselben Teilenummer verwendet werden.

HINWEIS: Wenn Sie einen Prozessor mit einer schnelleren Geschwindigkeit installieren, aktualisieren Sie zuerst das System-ROM, bevor Sie den Prozessor installieren.

HINWEIS: Prozessorsockel 1 muss immer bestückt sein, da der Server andernfalls nicht funktioniert.

DEWW Prozessoroption 69

In einer Umgebung mit mehreren Prozessoren empfiehlt HP, zur Optimierung der Systemleistung die

Gesamtkapazität der DIMMs über die Prozessoren hinweg gleichmäßig zu verteilen.

So installieren Sie die Komponente:

1.

Fahren Sie den Server herunter (siehe

Herunterfahren des Servers auf Seite 15 ).

2.

Stromzufuhr vollständig unterbrechen: a.

Trennen Sie alle Netzkabel vom Stromnetz.

b.

Trennen Sie alle Netzkabel vom Server.

3.

Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:

Ziehen Sie den Server aus dem Rack heraus (siehe

Herausziehen des Servers aus dem

Rack auf Seite 15 ).

Nehmen Sie den Server aus dem Rack (siehe

Herausnehmen des Servers aus dem Rack auf Seite 17 ).

4.

Entfernen Sie die Zugangsabdeckung (siehe

Entfernen der Zugangsabdeckung auf Seite 19 ).

5.

Entfernen Sie das Luftleitblech (siehe Entfernen des Luftleitblechs auf Seite 23 ).

6.

Entfernen Sie das Prozessor-Blindmodul.

ACHTUNG: Die Stifte im Prozessorsockel sind leicht zerbrechlich. Wenn sie beschädigt werden, muss möglicherweise die Systemplatine ausgewechselt werden.

70 Kapitel 4 Installation der Hardwareoptionen DEWW

7.

Öffnen Sie alle Prozessorverriegelungshebel in der in der folgenden Abbildung angegebenen

Reihenfolge, und öffnen Sie anschließend den Prozessorhaltebügel.

8.

Entfernen Sie die durchsichtige Prozessorsockelabdeckung. Bewahren Sie die Abdeckung zur

Wiederverwendung auf.

DEWW

ACHTUNG: DIE STIFTE AUF DER SYSTEMPLATINE SIND SEHR EMPFINDLICH UND

KÖNNEN LEICHT BESCHÄDIGT WERDEN. Um Schäden an der Systemplatine zu vermeiden,

Prozessor oder Kontakte des Prozessorsockels nicht berühren.

Prozessoroption 71

9.

Bauen Sie den Prozessor ein. Prüfen Sie, ob der Prozessor richtig im Prozessorhaltebügel sitzt, indem Sie die Prozessorinstallationsführungen an beiden Seiten des Prozessors einer

Sichtprüfung unterziehen. DIE STIFTE AUF DER SYSTEMPLATINE SIND SEHR

EMPFINDLICH UND KÖNNEN LEICHT BESCHÄDIGT WERDEN.

10.

Schließen Sie den Prozessorhaltebügel. Wenn der Prozessor richtig im Prozessorhaltebügel installiert ist, gibt der Prozessorhaltebügel den Flansch an der Vorderseite des Sockels frei.

ACHTUNG: Drücken Sie nicht auf den Prozessor. Prozessorsockel und Systemplatine können durch Drücken auf den Prozessor beschädigt werden. Drücken Sie nur in dem Bereich, der auf dem Prozessorhaltebügel gekennzeichnet ist.

ACHTUNG: Schließen Sie die Abdeckung des Prozessorsockels, und halten Sie sie fest, während Sie die Sperrhebel des Prozessors schließen. Die Sperrhebel sollten sich ohne

Widerstand schließen lassen. Werden die Hebel gewaltsam geschlossen, kann dies zu einer

Beschädigung des Prozessors und des Sockels führen und einen Austausch der Systemplatine erforderlich machen.

72 Kapitel 4 Installation der Hardwareoptionen DEWW

11.

Drücken Sie auf den Prozessorhaltebügel, und halten Sie ihn in Position. Schließen Sie dann die

Prozessorverriegelungshebel. Drücken Sie nur in dem Bereich, der auf dem

Prozessorhaltebügel gekennzeichnet ist.

12.

Entfernen Sie die Schutzabdeckung des Kühlkörpers.

DEWW

13.

Setzen Sie den Kühlkörper ein: a.

Positionieren Sie den Kühlkörper auf der Rückwand des Prozessors.

b.

Ziehen Sie ein Paar diagonal einander gegenüber liegende Schrauben halb fest, und ziehen Sie dann das andere Schraubenpaar fest.

Prozessoroption 73

c.

Beenden Sie die Installation, indem Sie die Schrauben in derselben Reihenfolge anziehen.

14.

Um zu bestimmen, welche Lüfterblindmodule entfernt werden müssen, installieren Sie die zusätzlichen Lüfter; siehe „Richtlinien zur Lüfterbestückung“ (

Richtlinien zur Lüfterbestückung auf Seite 76 ).

15.

Entfernen Sie die Lüfterblende.

16.

Installieren Sie den Lüfter.

74 Kapitel 4 Installation der Hardwareoptionen DEWW

17.

Schließen Sie das Lüfterkabel an die Systemplatine an.

Bewahren Sie alle nicht verwendeten Lüfter als Ersatzteile auf.

18.

Installieren Sie das Luftleitblech (siehe Installieren des Luftleitblechs auf Seite 25 ).

19.

Installieren Sie den PCI-Riser-Käfig (siehe Einbauen der PCI-Riser-Käfige auf Seite 22

), sofern er entfernt wurde.

20.

Bringen Sie die Zugangsabdeckung wieder an (siehe Anbringen der Zugangsabdeckung auf Seite 20

).

21.

Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:

Schieben Sie den Server in das Rack hinein.

Installieren Sie den Server im Rack (siehe Einbauen des Servers im Rack auf Seite 32 ).

22.

Schalten Sie den Server ein (siehe Einschalten des Servers auf Seite 15

).

Optionaler redundanter Lüfter

Zur Gewährleistung einer ausreichenden Luftzufuhr zum System bei Ausfall eines primären Lüfters unterstützt der Server redundante Lüfter.

DEWW Optionaler redundanter Lüfter 75

Richtlinien zur Lüfterbestückung

Verbundkonfiguration

Lüftereinschub 1

Ein Prozessor, nicht redundant

Ein Prozessor, redundant

Blindmodul

Blindmodul

Zwei Prozessoren, nicht redundant

Fan (Lüfter)

Zwei Prozessoren, redundant

Fan (Lüfter)

Lüftereinschub 2

Fan (Lüfter)

Fan (Lüfter)

Fan (Lüfter)

Fan (Lüfter)

Lüftereinschub 3

Blindmodul

Fan (Lüfter)

Blindmodul

Fan (Lüfter)

Lüftereinschub 4

Blindmodul

Fan (Lüfter)

Fan (Lüfter)

Fan (Lüfter)

Lüftereinschub 5

Fan (Lüfter)

Fan (Lüfter)

Fan (Lüfter)

Fan (Lüfter)

In einem redundanten Lüfter-Modus:

Wenn ein Lüfter ausfällt, setzt das System den Betrieb ohne redundanten Lüfter fort. Dieser

Zustand ist an einer blinkenden gelben Health-LED zu erkennen.

Wenn zwei Lüfter ausfallen, wird das System heruntergefahren.

Mit der folgenden minimalen Lüfteranforderung wird der Server startfähig gemacht:

Zwei Lüfter (Lüfter 2 und 5) für eine Einzelprozessor-Konfiguration

Vier Lüfter (Lüfter 1, 2, 4 und 5) für eine Doppelprozessor-Konfiguration

Installieren der Lüfteroption

VORSICHT!

Um die Verletzungsgefahr durch heiße Oberflächen zu vermeiden, lassen Sie die

Laufwerke und internen Systemkomponenten abkühlen, bevor Sie sie berühren.

So installieren Sie die Komponente:

1.

Fahren Sie den Server herunter (siehe

Herunterfahren des Servers auf Seite 15 ).

2.

Stromzufuhr vollständig unterbrechen:

76 Kapitel 4 Installation der Hardwareoptionen DEWW

DEWW a.

Trennen Sie alle Netzkabel vom Stromnetz.

b.

Trennen Sie alle Netzkabel vom Server.

3.

Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:

Ziehen Sie den Server aus dem Rack heraus (siehe

Herausziehen des Servers aus dem

Rack auf Seite 15

).

Nehmen Sie den Server aus dem Rack (siehe Herausnehmen des Servers aus dem Rack auf Seite 17

).

4.

Entfernen Sie die Zugangsabdeckung (siehe Entfernen der Zugangsabdeckung auf Seite 19

).

5.

Entfernen Sie das Luftleitblech (siehe

Entfernen des Luftleitblechs auf Seite 23

).

6.

Um zu bestimmen, welche Lüfterblindmodule entfernt werden müssen, installieren Sie die zusätzlichen Lüfter; siehe „Richtlinien zur Lüfterbestückung“ (

Richtlinien zur Lüfterbestückung auf Seite 76

).

7.

Entfernen Sie die Lüfterblende.

8.

Installieren Sie den Lüfter.

Optionaler redundanter Lüfter 77

9.

Schließen Sie das Lüfterkabel an die Systemplatine an.

10.

Installieren Sie den PCI-Riser-Käfig (siehe

Einbauen der PCI-Riser-Käfige auf Seite 22 ), sofern

er entfernt wurde.

11.

Installieren Sie das Luftleitblech (siehe

Installieren des Luftleitblechs auf Seite 25

).

12.

Bringen Sie die Zugangsabdeckung wieder an (siehe

Anbringen der Zugangsabdeckung auf Seite 20 ).

13.

Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:

Schieben Sie den Server in das Rack hinein.

Installieren Sie den Server im Rack (siehe

Einbauen des Servers im Rack auf Seite 32

).

14.

Schalten Sie den Server ein (siehe

Einschalten des Servers auf Seite 15 ).

Speicheroptionen

HINWEIS: Dieser Server unterstützt nicht die gemeinsame Verwendung von LRDIMMs und

RDIMMs. Wenn diese DIMMs kombiniert werden, hängt der Server möglicherweise bei der BIOS-

Initialisierung.

Das Speichersubsystem in diesem Server kann LRDIMMs oder RDIMMs unterstützen:

RDIMMs bieten Adressparitätsschutz.

LRDIMMs unterstützen eine höhere Dichte als ein- und zweireihige RDIMMs. Diese

Unterstützung ermöglicht Ihnen, mehr DIMMs hoher Kapazität zu installieren, was höhere

Systemkapazitäten und höhere Bandbreiten zur Folge hat.

Alle Arten werden als DIMMs bezeichnet, wenn die Informationen für alle Typen gelten. Ist ausdrücklich von LRDIMM oder RDIMM die Rede, treffen die Informationen nur auf den betreffenden

Typ zu. Der gesamte im Server installierte Speicher muss vom gleichen Typ sein.

Der Server unterstützt die folgenden DIMM-Geschwindigkeiten:

78 Kapitel 4 Installation der Hardwareoptionen DEWW

Ein- und zweireihige PC4-2133 (DDR4-2133) RDIMMs mit einer Betriebsgeschwindigkeit von bis zu 2133 MT/s

Zwei- und vierreihige PC4-2133 (DDR4-2133) LRDIMMs mit einer Betriebsgeschwindigkeit von bis zu 2133 MT/s

Je nach Prozessormodell, Anzahl der installierten DIMMs und installiertem DIMM-Typ – LRDIMM oder RDIMM – kann die Speichertaktrate auf 1600 oder 1066 MT/s reduziert sein.

Unterstützte DIMM-Spezifikationen

Typ Reihen Kapazität Spannung

RDIMM

RDIMM

LRDIMM

Einer

Zweifach

Vierreihig

8 GB

16 GB

32 GB

Systemeigene

Geschwindigkeit

2133 MT/s

2133 MT/s

2133 MT/s

STD

STD

STD

DIMM-Geschwindigkeit bestückt (MT/s)

Typ

RDIMM

RDIMM

LRDIMM

Reihen

Einer

Zweifach

Vierreihig

1 DIMM pro Kanal

2133 MT/s

2133 MT/s

2133 MT/s

2 DIMMs pro Kanal

2133 MT/s

2133 MT/s

2133 MT/s

HP SmartMemory

HP SmartMemory authentifiziert und entsperrt bestimmte Funktionen, die nur für HP Qualified

Speicher verfügbar sind. Außerdem prüft HP SmartMemory, ob der installierte Speicher den

HP Qualifizierungs- und Testprozess bestanden hat. Die Leistung des qualifizierten Speichers ist für

HP ProLiant und BladeSystem Server optimiert; zudem bietet dieser Speicher durch HP Active Health und Verwaltungssoftware auch künftig erweiterte Unterstützung.

Architektur des Speichersubsystems

Das Speichersubsystem in diesem Server ist in Kanäle unterteilt. Jeder Prozessor unterstützt vier

Kanäle, und jeder Kanal unterstützt zwei DIMM-Steckplätze.

Kanal

1

2

3

4

Bestückungsreihenfolge

D

H

C

G

B

F

A

E

Steckplatznummer

3

4

1

2

6

5

8

7

DEWW Speicheroptionen 79

Informationen über die Position der Steckplätze finden Sie im Abschnitt „DIMM-Steckplatzpositionen“

( DIMM-Steckplatzpositionen auf Seite 8 ).

Diese mehrkanalige Architektur sorgt für eine Leistungsverbesserung im Advanced ECC-Modus.

Diese Architektur unterstützt außerdem den „Online Spare Memory“-Modus.

Die DIMM-Steckplätze in diesem Server werden nach Nummer und nach Buchstabe identifiziert. Die

Buchstaben kennzeichnen die Bestückungsreihenfolge. Die Steckplatznummern geben die ID des

DIMM-Steckplatzes beim Ersatzspeicher-Austausch an.

Ein-, zwei- und vierreihige DIMMs

Für ein besseres Verständnis und korrektes Konfigurieren der Speicherschutzmodi ist es hilfreich, sich mit ein-, zwei- und vierreihigen DIMMs zu befassen. Einige DIMM-

Konfigurationsvoraussetzungen beruhen auf dieser Unterscheidung.

Ein einreihiges DIMM besitzt einen Satz von Speicherchips, auf den beim Schreiben in den oder

Lesen aus dem Speicher zugegriffen wird. Ein zweireihiges DIMM ist mit zwei einreihigen DIMMs auf dem gleichen Modul zu vergleichen, wobei nur jeweils eine Reihe zugänglich ist. Ein vierreihiges

DIMM ist im Prinzip mit zwei zweireihigen DIMMs auf dem gleichen Modul zu vergleichen. Es ist nur jeweils eine Reihe zugänglich. Das Speicher-Steuersubsystem des Servers wählt beim Schreiben zum oder Lesen aus dem DIMM die richtige Reihe aus.

Zwei- und vierreihige DIMMs bieten die größte Kapazität mit der bestehenden Speichertechnologie.

Unterstützt die aktuelle DRAM-Technologie beispielsweise einreihige 8-GB-DIMMs, bietet ein zweireihiges DIMM eine Kapazität von 16GB und ein vierreihiges DIMM eine Kapazität von 32GB.

LRDIMMs werden wie vierreihige DIMMs behandelt. Es gibt vier DRAM-Reihen auf dem DIMM, doch der LRDIMM-Puffer schafft eine Abstraktion, durch die das DIMM dem System als zweireihiges DIMM angezeigt wird. Zur Ermöglichung eines schnelleren Betriebs isoliert der LRDIMM-Puffer die elektrische Belastung des DRAM vom System. Dies ermöglicht eine höhere Speicher-

Betriebsgeschwindigkeit im Vergleich zu vierreihigen RDIMMs.

DIMM-Identifizierung

Halten Sie sich zum Bestimmen der DIMM-Eigenschaften an das angebrachte Etikett und die folgende Abbildung und Tabelle.

Nr.

1

Beschreibung

Kapazität

80 Kapitel 4 Installation der Hardwareoptionen

Definition

8 GB

DEWW

Nr.

2

3

4

5

6

7

Beschreibung

Reihen

Datenbreite

Speichergeneration

Maximale Speichergeschwindigkeit

CAS-Latenz

DIMM-Typ

Definition

16 GB

32 GB

1R = Einreihig

2R = Zweireihig

4R = Vierreihig x4 = 4 Bit x8 = 8 Bit

DDR4

2133 MT/s

P = 15

R = RDIMM (registered)

L = LRDIMM (lastreduziert)

Weitere Informationen zu den Funktionen, Spezifikationen, Optionen, Konfigurationen und zur Kompatibilität des Produkts enthalten die QuickSpecs auf der HP Website

( http://www.hp.com/go/qs ).

Speicherkonfigurationen

Zur Optimierung der Verfügbarkeit des Servers unterstützt der Server die folgenden AMP-Modi:

Advanced ECC: Bietet Fehlerkorrektur bis 4 Bit und im Vergleich zum Lockstep-Modus gesteigerte Leistung. Dieser Modus ist die Standardoption für diesen Server.

Online Spare Mode (Online-Ersatzmodus): Bietet Schutz bei ausfallenden oder beeinträchtigten

DIMMs. Eine bestimmte Speichermenge wird als Ersatzspeicher reserviert, auf den automatisch

übergegangen wird, wenn das System ein DIMM erkennt, dessen Leistung sich verschlechtert.

Auf diese Weise können DIMMs, die mit größerer Wahrscheinlichkeit einen nicht korrigierbaren

Speicherfehler erhalten werden (was zu Systemausfallzeiten führen würde), außer Betrieb genommen werden.

Advanced Memory Protection-Optionen werden in der BIOS/Plattform-Konfiguration (RBSU) konfiguriert. Wenn der angeforderte AMP-Modus von der installierten DIMM-Konfiguration nicht unterstützt wird, wird der Server im Advanced ECC-Modus gestartet. Weitere Informationen finden

Sie im HP UEFI System Utilities Benutzerhandbuch für HP Proliant Gen9 Server auf der HP Website

( http://www.hp.com/go/uefi/docs ).

Maximale Kapazität

DIMM-Typ

RDIMM

RDIMM

LRDIMM

DIMM-Reihen

Einreihig (8 GB)

Zweireihig (16 GB)

Vierreihig (32 GB)

Ein Prozessor

64 GB

128 GB

256 GB

Zwei Prozessoren

128 GB

256 GB

512 GB

DEWW Speicheroptionen 81

Neueste Informationen zur Speicherkonfiguration finden Sie in den QuickSpecs auf der HP Website

( http://www.hp.com/go/qs ).

Advanced ECC-Speicherkonfiguration

Advanced ECC-Speicher ist der Standardspeicherschutz für diesen Server. Standard ECC kann

Einzelbit-Speicherfehler korrigieren und Mehrbit-Speicherfehler erkennen. Wenn bei Verwendung von

Standard ECC Mehrbit-Fehler erkannt werden, werden diese Fehler dem Server signalisiert und der

Server wird angehalten.

Advanced ECC schützt den Server vor einigen Multibit-Speicherfehlern. Advanced ECC kann sowohl

Einzelbit-Speicherfehler als auch 4-Bit-Speicherfehler korrigieren, solange sich alle Bits auf der gleichen DRAM-Komponente des DIMM befinden.

Advanced ECC bietet gegenüber Standard ECC zusätzlichen Schutz, da dieser Modus bestimmte

Speicherfehler korrigieren kann, die andernfalls nicht korrigierbar wären und zu einem Ausfall des

Servers führen würden. Unter Verwendung der Technologie HP Advanced Memory Error Detection stellt der Server Benachrichtigungen bereit, wenn sich der Zustand eines DIMM verschlechtert und die Wahrscheinlichkeit eines nicht korrigierbaren Speicherfehlers steigt.

Speicherkonfiguration für Online-Ersatzspeicher

Online-Ersatzspeicher verringert die Wahrscheinlichkeit von nicht korrigierten Speicherfehlern und bietet somit Schutz bei beeinträchtigten DIMMs. Dieser Schutz steht unabhängig vom Betriebssystem zur Verfügung.

Für den Schutz durch einen Online-Ersatzspeicher ist jeweils eine Reihe eines jeden Speicherkanals zur Verwendung als Ersatzspeicher vorgesehen. Die übrigen Reihen sind zur Verwendung durch das

Betriebssystem und Anwendungen verfügbar. Treten in einer höheren Rate korrigierbare

Speicherfehler auf, als für eine der nicht als Ersatzspeicher vorgesehenen Reihen als Schwellenwert festgelegt wurde, dann kopiert der Server automatisch den Speicherinhalt der beeinträchtigten Reihe in die Online-Ersatzreihe. Der Server deaktiviert daraufhin die ausfallende Reihe und wechselt automatisch zur Online-Ersatzreihe.

Allgemeine Richtlinien zur Bestückung von DIMM-Steckplätzen

Die folgenden Richtlinien sind bei allen AMP-Modi zu beachten:

Installieren Sie DIMMs nur, wenn der entsprechende Prozessor installiert ist.

LRDIMMs und RDIMMs dürfen nicht gemischt werden.

Weiße DIMM-Steckplätze kennzeichnen den ersten Steckplatz eines Kanals (Ch 1-A, Ch 2-B,

Ch 3-C, Ch 4-D)

Wenn nur ein Prozessor installiert ist, installieren Sie die DIMMs in sequenzieller alphabetischer

Reihenfolge: A, B, C, D, E, F usw.

Wenn zwei Prozessoren installiert sind, installieren Sie die DIMMs in sequenzieller alphabetischer Reihenfolge gleichmäßig zwischen den beiden Prozessoren: P1-A, P2-A, P1-B,

P2-B, P1-C, P2-C usw.

Wenn zwei DIMMs pro Kanal mit einreihigen, zweireihigen und vierreihigen DIMMs bestückt werden, bestücken Sie immer zuerst mit höherreihigen DIMMs (beginnend mit dem am weitesten entfernten Steckplatz). So beispielsweise zuerst mit vierreihigen DIMMs, dann mit zweireihigen DIMMs und schließlich mit einreihigen DIMMs.

Die Bestückung mit DIMMs sollte auf jedem Kanal am weitesten vom Prozessor entfernt beginnen.

82 Kapitel 4 Installation der Hardwareoptionen DEWW

Weitere Informationen zum Serverspeicher finden Sie auf der HP Website ( http://www.hp.com/go/ memory ).

Die in diesem Server unterstützten DIMM-Geschwindigkeiten werden in der folgenden Tabelle aufgelistet:

Bestückte Steckplätze (pro Kanal)

1

2

Reihen

Ein-, zwei- und vierreihig

Ein-, zwei- und vierreihig

Unterstützte Geschwindigkeiten (MT/s)

2133

2133

Richtlinien zur Advanced ECC-Bestückung

Bei Konfigurationen im Advanced ECC-Modus sind die folgenden Richtlinien zu beachten:

Halten Sie sich an die allgemeinen Richtlinien zur Bestückung von DIMM-Steckplätzen (siehe

Allgemeine Richtlinien zur Bestückung von DIMM-Steckplätzen auf Seite 82 ).

DIMMs können einzeln installiert werden.

Bestückungsrichtlinien für Online-Ersatzspeicher

Bei Konfigurationen im Online-Ersatzspeichermodus sind die folgenden Richtlinien zu beachten:

Halten Sie sich an die allgemeinen Richtlinien zur Bestückung von DIMM-Steckplätzen (siehe

Allgemeine Richtlinien zur Bestückung von DIMM-Steckplätzen auf Seite 82 ).

Jeder Kanal muss über eine gültige Online-Ersatzkonfiguration verfügen.

Jeder Kanal kann über eine andere gültige Online-Ersatzkonfiguration verfügen.

Jeder bestückte Kanal muss eine Ersatzreihe aufweisen. Ein einzelnes zweireihiges DIMM ist keine gültige Konfiguration.

Installieren eines DIMM

1.

Fahren Sie den Server herunter (siehe Herunterfahren des Servers auf Seite 15

).

2.

Stromzufuhr vollständig unterbrechen: a.

Trennen Sie alle Netzkabel vom Stromnetz.

b.

Trennen Sie alle Netzkabel vom Server.

3.

Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:

Ziehen Sie den Server aus dem Rack heraus (siehe

Herausziehen des Servers aus dem

Rack auf Seite 15

).

Nehmen Sie den Server aus dem Rack (siehe Herausnehmen des Servers aus dem Rack auf Seite 17

).

4.

Entfernen Sie die Zugangsabdeckung (siehe Entfernen der Zugangsabdeckung auf Seite 19

).

5.

Entfernen Sie das Luftleitblech (siehe

Entfernen des Luftleitblechs auf Seite 23

).

6.

Öffnen Sie die Verriegelung des DIMM-Steckplatzes.

DEWW Speicheroptionen 83

7.

Installieren Sie das DIMM.

8.

Installieren Sie das Luftleitblech (siehe

Installieren des Luftleitblechs auf Seite 25

).

9.

Bringen Sie die Zugangsabdeckung wieder an (siehe

Anbringen der Zugangsabdeckung auf Seite 20 ).

10.

Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:

Schieben Sie den Server in das Rack hinein.

Installieren Sie den Server im Rack (siehe

Einbauen des Servers im Rack auf Seite 32

).

11.

Schalten Sie den Server ein (siehe

Einschalten des Servers auf Seite 15 ).

Konfigurieren Sie nach der Installation der DIMMs über die BIOS-/Plattformkonfiguration (RBSU) in

UEFI System Utilities (

HP UEFI System Utilities auf Seite 112 ) den Speicherschutzmodus.

PCI-Riser-Käfig-Baugruppenoptionen

Der Server unterstützt zwei PCI-Riser-Käfig-Baugruppenoptionen. Beide PCI-Riser-Käfig-

Baugruppenoptionen können entweder in der primären oder der sekundären PCIe-Riser-Position installiert werden. Anweisungen zum Installieren dieser Optionen finden Sie unter „PCI-Riser-Käfig-

Baugruppenoptionen“ (

PCI-Riser-Käfig-Baugruppenoptionen auf Seite 84 ). Zur Unterstützung der

Installation an der sekundären PCIe-Riser-Position ist ein zweiter Prozessor erforderlich. Weitere

Informationen zu den Spezifikationen der Riser-Board-Steckplätze finden Sie unter

„Steckplatzdefinitionen des PCIe-Riser Boards“ (siehe Steckplatzdefinitionen des PCIe-Riser-Board auf Seite 6

).

Weitere Informationen zu den Funktionen, Spezifikationen, Optionen, Konfigurationen und zur Kompatibilität des Produkts enthalten die QuickSpecs auf der HP Website

( http://www.hp.com/go/qs ).

So installieren Sie die Komponente:

1.

Fahren Sie den Server herunter (siehe

Herunterfahren des Servers auf Seite 15 ).

2.

Stromzufuhr vollständig unterbrechen:

84 Kapitel 4 Installation der Hardwareoptionen DEWW

a.

Trennen Sie alle Netzkabel vom Stromnetz.

b.

Trennen Sie alle Netzkabel vom Server.

3.

Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:

Ziehen Sie den Server aus dem Rack heraus (siehe

Herausziehen des Servers aus dem

Rack auf Seite 15

).

Nehmen Sie den Server aus dem Rack (siehe Herausnehmen des Servers aus dem Rack auf Seite 17

).

4.

Entfernen Sie die Zugangsabdeckung (siehe Entfernen der Zugangsabdeckung auf Seite 19

).

5.

Wenn diese PCI-Riser-Käfig-Baugruppenoption in der primären PCIe-Riser-Position installiert wird, entfernen Sie den primären Standard-PCI-Riser-Käfig (

Entfernen der PCI-Riser-Käfige auf Seite 20

).

6.

Wenn diese PCI-Riser-Käfig-Baugruppenoption in der sekundären PCI-Riser-Position installiert wird, entfernen Sie das sekundäre PCI-Riser-Blindmodul.

DEWW

Bewahren Sie die Blindmodul zur zukünftigen Verwendung auf.

7.

Richten Sie das PCI-Riser-Board am zugehörigen Anschluss auf der Systemplatine aus, und drücken Sie den Riser-Käfig nach unten.

8.

Drücken Sie die Entriegelungslasche nach unten, und drehen Sie sie dann 180° im

Uhrzeigersinn.

An der primären PCI-Riser-Position installierte PCI-Riser-Käfig-Baugruppe

PCI-Riser-Käfig-Baugruppenoptionen 85

An der sekundären PCI-Riser-Position installierte PCI-Riser-Käfig-Baugruppe

ACHTUNG: Um eine unzureichende Kühlung und Schäden durch Überhitzung zu vermeiden, darf der Server nur betrieben werden, wenn alle PCI-Steckplätze mit einer

Erweiterungssteckplatzabdeckung oder einer Erweiterungskarte bestückt sind.

9.

Bringen Sie die Zugangsabdeckung wieder an (siehe

Anbringen der Zugangsabdeckung auf Seite 20 ).

10.

Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:

Schieben Sie den Server in das Rack hinein.

Installieren Sie den Server im Rack (siehe

Einbauen des Servers im Rack auf Seite 32

).

11.

Schalten Sie den Server ein (siehe

Einschalten des Servers auf Seite 15 ).

86 Kapitel 4 Installation der Hardwareoptionen DEWW

Optionale Erweiterungskarten

Weitere Informationen zu den Funktionen, Spezifikationen, Optionen, Konfigurationen und zur Kompatibilität des Produkts enthalten die QuickSpecs auf der HP Website

( http://www.hp.com/go/qs ).

ACHTUNG: Um Schäden am Server oder den Erweiterungskarten zu vermeiden, müssen Sie den Server ausschalten und alle Netzkabel ziehen, bevor Sie den PCI-Riser-Käfig entfernen oder installieren.

ACHTUNG: Um eine unzureichende Kühlung und Schäden durch Überhitzung zu vermeiden, darf der Server nur betrieben werden, wenn alle Erweiterungssteckplätze mit einer

Erweiterungssteckplatzabdeckung oder einer Erweiterungskarte bestückt sind.

So installieren Sie die Komponente:

1.

Fahren Sie den Server herunter (siehe Herunterfahren des Servers auf Seite 15

).

2.

Stromzufuhr vollständig unterbrechen: a.

Trennen Sie alle Netzkabel vom Stromnetz.

b.

Trennen Sie alle Netzkabel vom Server.

3.

Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:

Ziehen Sie den Server aus dem Rack heraus (siehe

Herausziehen des Servers aus dem

Rack auf Seite 15

).

Nehmen Sie den Server aus dem Rack (siehe Herausnehmen des Servers aus dem Rack auf Seite 17

).

4.

Entfernen Sie die Zugangsabdeckung (siehe Entfernen der Zugangsabdeckung auf Seite 19

).

5.

Nehmen Sie den PCI-Riser-Käfig heraus (siehe Entfernen der PCI-Riser-Käfige auf Seite 20

).

6.

Identifizieren Sie den mit der neuen Option kompatiblen Erweiterungssteckplatz, und nehmen

Sie dann die dem betreffenden Steckplatz gegenüber liegende Abdeckung ab.

DEWW Optionale Erweiterungskarten 87

7.

Stellen Sie sicher, dass alle Switches und Steckbrücken auf der Erweiterungskarte korrekt eingestellt sind. Weitere Informationen finden Sie in der mit der Option gelieferten

Dokumentation.

8.

Installieren Sie die Erweiterungskarte.

9.

Installieren Sie den PCI-Riser-Käfig (siehe

Einbauen der PCI-Riser-Käfige auf Seite 22 ).

10.

Schließen Sie alle erforderlichen internen Kabel an die Erweiterungskarte an. Weitere

Informationen zu diesen Verkabelungsanforderungen finden Sie in der mit dieser Option gelieferten Dokumentation.

11.

Bringen Sie die Zugangsabdeckung wieder an (siehe

Anbringen der Zugangsabdeckung auf Seite 20 ).

12.

Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:

Schieben Sie den Server in das Rack hinein.

Installieren Sie den Server im Rack (siehe

Einbauen des Servers im Rack auf Seite 32

).

13.

Schließen Sie alle erforderlichen externen Kabel an die Erweiterungskarte an. Weitere

Informationen zu diesen Verkabelungsanforderungen finden Sie in der mit dieser Option gelieferten Dokumentation.

14.

Schalten Sie den Server ein (siehe

Einschalten des Servers auf Seite 15 ).

Dediziertes iLO-Managementmodul, Option

Weitere Informationen zu den Funktionen, Spezifikationen, Optionen, Konfigurationen und zur Kompatibilität des Produkts enthalten die QuickSpecs auf der HP Website

( http://www.hp.com/go/qs ).

So installieren Sie die Komponente:

1.

Fahren Sie den Server herunter (siehe

Herunterfahren des Servers auf Seite 15 ).

2.

Stromzufuhr vollständig unterbrechen: a.

Trennen Sie alle Netzkabel vom Stromnetz.

b.

Trennen Sie alle Netzkabel vom Server.

3.

Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:

88 Kapitel 4 Installation der Hardwareoptionen DEWW

Ziehen Sie den Server aus dem Rack heraus (siehe

Herausziehen des Servers aus dem

Rack auf Seite 15

).

Nehmen Sie den Server aus dem Rack (siehe Herausnehmen des Servers aus dem Rack auf Seite 17

).

4.

Entfernen Sie die Zugangsabdeckung (siehe Entfernen der Zugangsabdeckung auf Seite 19

).

5.

Machen Sie die Rückseite zugänglich (siehe Zugriff auf die Rückwand des Produkts auf Seite 18

).

6.

Lösen Sie den Auswerfer mit einem Schlitzschraubendreher, und ziehen Sie ihn dann aus dem

Gehäuse.

7.

Wenn im primären PCI-Riser-Käfig eine Erweiterungskarte installiert ist, entfernen Sie die Karte.

8.

Installieren Sie das dedizierte iLO Managementmodul.

DEWW

9.

Installieren Sie die Erweiterungskarte, sofern sie entfernt wurde.

Dediziertes iLO-Managementmodul, Option 89

10.

Bringen Sie die Zugangsabdeckung wieder an (siehe

Anbringen der Zugangsabdeckung auf Seite 20 ).

11.

Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:

Schieben Sie den Server in das Rack hinein.

Installieren Sie den Server im Rack (siehe

Einbauen des Servers im Rack auf Seite 32

).

12.

Schalten Sie den Server ein (siehe

Einschalten des Servers auf Seite 15 ).

13.

Aktivieren Sie den dedizierten iLO-Anschluss (

Dediziertes iLO-Managementmodul, Option auf Seite 88 ).

Aktivieren des dedizierten iLO-Managementmoduls

Der integrierte NIC 1-Anschluss bzw. der gemeinsam genutzte iLO-Anschluss ist als Standard-iLO-

Anschluss des Systems festgelegt. So aktivieren Sie das installierte, dedizierte iLO-

Managementmodul in einem Server, der im folgenden Modus betrieben wird:

Für den Legacy-BIOS-Startmodus verwenden Sie iLO RBSU.

Weitere Informationen zur diesem Utility finden Sie im

HP iLO 4 Benutzerhandbuch auf der HP

Website ( http://www.hp.com/go/ilo/docs ).

Für den UEFI-Startmodus verwenden Sie das iLO 4 Configuration Utility.

Weitere Informationen zu diesem Utility finden Sie im

HP UEFI System Utilities

Benutzerhandbuch für HP ProLiant Gen9 Server auf der HP Website ( http://www.hp.com/go/ uefi/docs ).

HINWEIS: Wenn die iLO-Konfigurationseinstellungen auf die Standardwerte zurückgesetzt werden, ist kein Remote-Zugriff auf das Gerät mehr möglich. Greifen Sie auf das physische

Gerät zu, und wiederholen Sie das in diesem Abschnitt beschriebene Verfahren, um den dedizierten iLO-Verwaltungsanschluss wieder zu aktivieren.

So aktivieren Sie das dedizierte iLO-Managementmodul im Legacy-BIOS-Startmodus:

1.

Drücken Sie während der Startsequenz des Servers nach der Installation des Moduls auf dem

POST-Bildschirm F8.

Der iLO RBSU-Bildschirm wird angezeigt.

2.

Wählen Sie Network (Netzwerk) | NIC and TCP/IP (NIC und TCP/IP).

Der Bildschirm „Network Configuration“ (Netzwerkkonfiguration) wird angezeigt.

3.

Wählen Sie Network Interface Adapter (Netzwerkschnittstellenadapter), und drücken Sie dann die Eingabetaste.

4.

Wählen Sie ON.

5.

Drücken Sie F10 und danach Y, um die Änderungen zu speichern.

6.

Wählen Sie File (Datei) | Exit (Beenden), um das Utility zu beenden und den Startvorgang fortzusetzen.

So aktivieren Sie das dedizierte iLO-Managementmodul im UEFI-BIOS-Modus:

1.

Drücken Sie während der Startsequenz des Servers nach der Installation des Moduls auf dem

POST-Bildschirm F9.

90 Kapitel 4 Installation der Hardwareoptionen DEWW

Der Bildschirm „System Utilities“ (Systemprogramme) wird angezeigt.

2.

Wählen Sie System Configuration (Systemkonfiguration) | iLO 4 Configuration Utility.

Der Bildschirm „iLO 4 Configuration Utility“ wird angezeigt.

3.

Wählen Sie Network Interface Adapter (Netzwerkschnittstellenadapter), und drücken Sie dann die Eingabetaste.

4.

Wählen Sie ON.

5.

Drücken Sie F10, um die Änderungen zu speichern.

6.

Drücken Sie Esc, bis das Hauptmenü angezeigt wird.

7.

Wählen Sie Exit and Resume Boot (Beenden und Start fortsetzen) im Hauptmenü, und drücken

Sie die Eingabetaste.

8.

Wenn Sie zum Bestätigen der Anforderung aufgefordert werden, drücken Sie Eingabe, um das

Utility zu beenden und den Startvorgang fortzusetzen.

Optionales HP Trusted Platform Module

Weitere Informationen zu den Funktionen, Spezifikationen, Optionen, Konfigurationen und zur Kompatibilität des Produkts enthalten die QuickSpecs auf der HP Website

( http://www.hp.com/go/qs ).

Halten Sie sich an die folgenden Anweisungen, um ein TPM auf einem unterstützten Server zu installieren und zu aktivieren. Dieses Verfahren besteht aus drei Abschnitten:

1.

Installieren der Trusted Platform Module-Karte (siehe

Installieren der Trusted Platform Module-

Karte auf Seite 92

).

2.

Aufbewahren des Schlüssels/Kennwortes für die Wiederherstellung (siehe Aufbewahren des

Schlüssels/Kennwortes für die Wiederherstellung auf Seite 94

).

3.

Aktivieren des Trusted Platform Module (siehe

Aktivieren des Trusted Platform Module auf Seite 94

).

Zum Aktivieren des TPM muss auf die BIOS-/Plattformkonfiguration (RBSU) in HP UEFI System

Utilities (

HP UEFI System Utilities auf Seite 112 ) zugegriffen werden.

Bei der TPM-Installation muss Laufwerksverschlüsselungstechnologie, wie z. B. die Microsoft

Windows BitLocker Laufwerksverschlüsselungsfunktion, eingesetzt werden. Weitere Informationen

über BitLocker finden Sie auf der Microsoft Website ( http://www.microsoft.com

).

ACHTUNG: Beachten Sie immer die Richtlinien in diesem Dokument. Bei Nichtbeachtung dieser

Richtlinien kann die Hardware beschädigt oder der Datenzugriff unterbrochen werden.

Halten Sie sich beim Installieren oder Auswechseln einer TPM-Karte an die folgenden Richtlinien:

Entfernen Sie das installierte TPM nicht. Ein installiertes TPM wird zu einem permanenten

Bestandteil der Systemplatine.

HP Servicepartner können beim Installieren oder Ersetzen von Hardware das TPM oder die

Verschlüsselungstechnologie nicht aktivieren. Aus Sicherheitsgründen kann nur der Kunde diese Funktionen aktivieren.

Wenn eine Systemplatine zum Auswechseln eingesandt wird, entfernen Sie nicht das TPM von der Systemplatine. Auf eine entsprechende Anforderung hin stellt der HP Servicepartner ein

TPM mit der Ersatzsystemplatine bereit.

DEWW Optionales HP Trusted Platform Module 91

Bei dem Versuch, ein installiertes TPM aus der Systemplatine zu entfernen, bricht die TPM-

Sicherheitsniete oder wird verformt. Administratoren sollten alle Systeme mit zerbrochenen oder verformten Nieten an installierten TMP-Karten als kompromittiert ansehen und entsprechende

Maßnahmen zur Sicherung der Integrität der Systemdaten ergreifen.

Bewahren Sie bei Einsatz von BitLocker immer den Schlüssel bzw. das Kennwort für die

Wiederherstellung auf. Wiederherstellungsschlüssel bzw. -kennwort sind zum Aufruf des

Wiederherstellungsmodus erforderlich, nachdem BitLocker eine mögliche Verletzung der

Systemintegrität erkannt hat.

HP ist nicht für blockierten Datenzugriff verantwortlich, der durch unsachgemäße TPM-

Verwendung verursacht wurde. Bedienungsanweisungen können Sie der Dokumentation zur

Verschlüsselungstechnologiefunktion entnehmen, die vom Betriebssystem bereitgestellt wird.

Installieren der Trusted Platform Module-Karte

VORSICHT!

Um die Verletzungsgefahr durch heiße Oberflächen zu vermeiden, lassen Sie die

Laufwerke und internen Systemkomponenten abkühlen, bevor Sie sie berühren.

1.

Fahren Sie den Server herunter (siehe

Herunterfahren des Servers auf Seite 15 ).

2.

Stromzufuhr vollständig unterbrechen: a.

Trennen Sie alle Netzkabel vom Stromnetz.

b.

Trennen Sie alle Netzkabel vom Server.

3.

Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:

Ziehen Sie den Server aus dem Rack heraus (siehe

Herausziehen des Servers aus dem

Rack auf Seite 15 ).

Nehmen Sie den Server aus dem Rack (siehe

Herausnehmen des Servers aus dem Rack auf Seite 17 ).

4.

Entfernen Sie die Zugangsabdeckung (siehe

Entfernen der Zugangsabdeckung auf Seite 19 ).

5.

Wenn in der sekundären PCI-Riser-Position eine Erweiterungskarte installiert ist, entfernen Sie die Karte.

ACHTUNG: Bei dem Versuch, ein installiertes TPM aus der Systemplatine zu entfernen, bricht die TPM-Sicherheitsniete oder wird verformt. Administratoren sollten alle Systeme mit zerbrochenen oder verformten Nieten an installierten TMP-Karten als kompromittiert ansehen und entsprechende Maßnahmen zur Sicherung der Integrität der Systemdaten ergreifen.

92 Kapitel 4 Installation der Hardwareoptionen DEWW

6.

Installieren Sie die TPM-Karte. Üben Sie Druck auf den Anschluss aus, um die Karte zu verankern (siehe

Komponenten der Systemplatine auf Seite 7

).

7.

Installieren Sie die TPM-Sicherheitsniete, und drücken Sie sie dabei fest in die Systemplatine.

DEWW

8.

Installieren Sie die Erweiterungskarte, sofern sie entfernt wurde.

9.

Bringen Sie die Zugangsabdeckung wieder an (siehe Anbringen der Zugangsabdeckung auf Seite 20

).

10.

Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:

Schieben Sie den Server in das Rack hinein.

Installieren Sie den Server im Rack (siehe Einbauen des Servers im Rack auf Seite 32 ).

11.

Schalten Sie den Server ein (siehe Einschalten des Servers auf Seite 15

).

Optionales HP Trusted Platform Module 93

Aufbewahren des Schlüssels/Kennwortes für die Wiederherstellung

Der Schlüssel bzw. das Kennwort für die Wiederherstellung wird während dem Setup von BitLocker generiert und kann nach der Aktivierung von BitLocker gespeichert und gedruckt werden. Bewahren

Sie bei Einsatz von BitLocker immer den Schlüssel bzw. das Kennwort für die Wiederherstellung auf.

Wiederherstellungsschlüssel bzw. -kennwort sind zum Aufruf des Wiederherstellungsmodus erforderlich, nachdem BitLocker eine mögliche Verletzung der Systemintegrität erkannt hat.

Um ein maximales Maß an Sicherheit zu gewährleisten, beachten Sie bei der Aufbewahrung des

Schlüssels/Kennwortes für die Wiederherstellung die folgenden Richtlinien:

Bewahren Sie den Schlüssel bzw. das Kennwort für die Wiederherstellung immer an mehreren

Stellen auf.

Bewahren Sie Kopien des Schlüssels/Kennwortes für die Wiederherstellung immer fern vom

Server auf.

Bewahren Sie den Schlüssel bzw. das Kennwort für die Wiederherstellung nicht auf dem verschlüsselten Laufwerk auf.

Aktivieren des Trusted Platform Module

1.

Drücken Sie beim Start des Servers die Taste F9, um auf System Utilities zuzugreifen.

2.

Wählen Sie auf dem System Utilities-Bildschirm System Configuration (Systemkonfiguration) >

BIOS/Platform Configuration (RBSU) (BIOS-/Plattformkonfiguration (RBSU)) > Server Security

(Serversicherheit).

3.

Wählen Sie die Trusted Platform Module Options (Trusted Platform Module-Optionen), und drücken Sie die Eingabetaste.

4.

Wählen Sie Enabled (Aktiviert), um das TPM und den sicheren BIOS-Systemstart zu aktivieren.

Das TPM ist in diesem Modus voll funktionsfähig.

5.

Drücken Sie die Taste F10, um Ihre Auswahl zu speichern.

6.

Wenn Sie aufgefordert werden, die Änderungen in System Utilities zu speichern, drücken Sie die

Taste Y.

7.

Drücken Sie die Taste Esc, um System Utilities zu beenden. Drücken Sie dann die

Eingabetaste, wenn Sie aufgefordert werden, den Server neu zu starten.

Der Server wird dann ein zweites Mal ohne Benutzereingabe neu gestartet. Bei diesem Neustart wird die TPM-Einstellung wirksam.

Sie können jetzt die TPM-Funktionalität im Betriebssystem, wie z. B. Microsoft Windows BitLocker oder den kontrollierten Start, aktivieren.

ACHTUNG: Ist auf dem Server ein TPM installiert und aktiviert, wird der Zugriff auf Daten verwehrt, wenn Sie beim Aktualisieren des Systems oder der Options-Firmware, beim Auswechseln der

Systemplatine, beim Auswechseln eines Festplattenlaufwerks oder beim Ändern der TPM-

Einstellungen des Betriebssystems nicht korrekt vorgehen.

Weitere Informationen über Firmwareaktualisierungen und Hardwareverfahren finden Sie im

HP Trusted Platform Module Best Practices White Paper auf der HP Website ( http://www.hp.com/ support ).

Weitere Informationen zum Ändern der TPM-Verwendung in BitLocker finden Sie auf der

Microsoft Website ( http://technet.microsoft.com/en-us/library/cc732774.aspx

).

94 Kapitel 4 Installation der Hardwareoptionen DEWW

5 Verkabelung

Übersicht über die Verkabelung

Anhand der Richtlinien in diesem Abschnitt können Sie informierte Entscheidungen über die

Verkabelung des Servers und die Hardwareoptionen treffen, um die Leistung zu optimieren.

Informationen zur Verkabelung von Peripheriekomponenten finden Sie im White Paper zur dichten

Bestückung (High-density Deployment) auf der HP Website ( http://www.hp.com/products/servers/ platforms ).

ACHTUNG: Achten Sie beim Verlegen der Kabel immer darauf, dass sie nicht eingeklemmt oder geknickt werden.

Speicherverkabelung

Die Abbildungen der Speicherverkabelung in diesem Abschnitt zeigen die Laufwerksdaten- und -

Netzkabel.

Die LFF- und SFF-Laufwerksmodelle verfügen jeweils über ein eigenes 20-poliges Multi-Output-

Laufwerksnetzkabel.

Das LFF-Laufwerksnetzkabel besitzt die folgenden Verbindungen:

Allgemeiner Endanschluss – Systemplatine

BP1-Kabelanschluss – LFF-Backplane mit 4 Einschüben

BP2-Kabelanschluss – LFF-Backplane mit 8 Einschüben

Das SFF-Laufwerksnetzkabel besitzt die folgenden Verbindungen:

Allgemeiner Endanschluss – Systemplatine

BP3-Kabelanschluss – SFF-Backplane mit 8 Einschüben in Box 3

BP2-Kabelanschluss – SFF-Backplane mit 8 Einschüben in Box 2 (SFF-Laufwerkskonfiguration mit 16 Einschüben)

ODD-Kabelanschluss – Netzanschluss am optischen SATA-Laufwerkskabel (sofern ein optisches Laufwerk installiert ist)

DEWW Übersicht über die Verkabelung 95

Verkabelung des LFF-Nicht-Hot-Plug-SATA-Laufwerks mit 4 Einschüben

Nr.

1

2

Beschreibung

Laufwerksnetzkabel

Mini-SAS-Kabel

Verkabelung des LFF-Nicht-Hot-Plug-SATA-Laufwerks mit 8 Einschüben

Nr.

1

2

3

96 Kapitel 5 Verkabelung

Beschreibung

Laufwerksnetzkabel

Mini-SAS-Kabel 2

Mini-SAS-Kabel 1

DEWW

Verkabelung des LFF-Hot-Plug-SATA-Laufwerks mit 8 Einschüben

Nr.

1

2

Beschreibung

Laufwerksnetzkabel

Mini-SAS-X-Kabel

Verkabelung des LFF-Hot-Plug-SAS/SATA-Laufwerks mit 8 Einschüben

An eine HBA-Option angeschlossene Laufwerke

DEWW

Nr.

1

2

Beschreibung

Laufwerksnetzkabel

Mini-SAS-X-Kabel

Speicherverkabelung 97

An eine HP Smart Array Controller-Option angeschlossene Laufwerke

Nr.

1

2

Beschreibung

Laufwerksnetzkabel

Mini-SAS-Y-Kabel

Verkabelung des LFF-Hot-Plug-SAS/SATA-Laufwerks mit 12 Einschüben

Nr.

3

4

1

2

98 Kapitel 5 Verkabelung

Beschreibung

Identifizierungssignalkabel des LFF-Laufwerks mit 12 Einschüben

Laufwerksnetzkabel

Mini-SAS-Kabel zu den Laufwerken der Box 1 (LFF-Backplane mit 4 Einschüben)

Mini-SAS-Y-Kabel zu den Laufwerken der Box 2 (LFF-Backplane mit 8 Einschüben)

DEWW

Verkabelung des SFF-Hot-Plug-SATA-Laufwerks mit 8 Einschüben

Nr.

1

2

3

Beschreibung

Laufwerksnetzkabel

Mini-SAS-Kabel 2

Mini-SAS-Kabel 1

Verkabelung des SFF-Hot-Plug-SAS/SATA-Laufwerks mit 8 Einschüben

An eine HBA-Option angeschlossene Laufwerke

DEWW

Nr.

1

Beschreibung

Laufwerksnetzkabel

Speicherverkabelung 99

Nr.

2

3

Beschreibung

Mini-SAS-Kabel 2

Mini-SAS-Kabel 1

An eine HP Smart Array Controller-Option angeschlossene Laufwerke

Nr.

1

2

Beschreibung

Laufwerksnetzkabel

Mini-SAS-Y-Kabel

Verkabelung des FBWC-Moduls

Die FBWC-Lösung ist eine separat erworbene Option. Der Server unterstützt die Installation von

FBWC-Modulen nur, wenn ein HP Smart Array Controller der P-Serie installiert ist.

Je nach der installierten Controller-Option können die tatsächlichen Speichercontroller-Anschlüsse anders als die in diesem Abschnitt dargestellten Anschlüsse aussehen.

100 Kapitel 5 Verkabelung DEWW

Verkabelung des HP Smart Storage Akkus

DEWW Verkabelung des HP Smart Storage Akkus 101

Verkabelung des optischen Laufwerks

Nr.

1

2

Lüfterverkabelung

Beschreibung

Stromkabel des optischen Laufwerks

SATA-Kabel des optischen Laufwerks

Nr.

1

2

3

102 Kapitel 5 Verkabelung

Beschreibung

Kabel von Lüfter 1

Kabel von Lüfter 2

Kabel von Lüfter 3

DEWW

Nr.

4

5

Beschreibung

Kabel von Lüfter 4

Kabel von Lüfter 5

Verkabelung des HP 550-W-Netzteils (Nicht-Hot-Plug)

Nr.

1

2

Beschreibung

24-poliges Netzteilkabel

Sideband-Signalkabel des 16-poligen Netzteils

Vorderseitige Verkabelung

Vorderseitige Verkabelung in einem LFF-Chassis mit Rändelschrauben-Rack-Montagebügeln

DEWW Verkabelung des HP 550-W-Netzteils (Nicht-Hot-Plug) 103

Nr.

1

2

3

Beschreibung

Kabel des Umgebungstemperatursensors

Kabel des USB 2.0-Anschlusses

Vorderes I/O-Kabel

Vorderseitige Verkabelung in einem LFF-Chassis mit Schnellentriegelungs-Rack-

Montagebügeln

2

3

Nr.

1

Beschreibung

Kabel des Umgebungstemperatursensors

Vorderes I/O-Kabel

Kabel des USB 3.0-Anschlusses

Vorderseitige Verkabelung in einem SFF-Chassis mit Rändelschrauben-Rack-Montagebügeln

104 Kapitel 5 Verkabelung DEWW

Nr.

1

2

Beschreibung

Kabel des Umgebungstemperatursensors

Kabel des USB 2.0-Anschlusses

Vorderseitige Verkabelung in einem SFF-Chassis mit Schnellentriegelungs-Rack-

Montagebügeln

DEWW

Nr.

1

2

3

Beschreibung

Kabel des Umgebungstemperatursensors

Vorderes I/O-Kabel

Kabel des USB 3.0-Anschlusses

Vorderseitige Verkabelung 105

6 Software und Konfigurationsprogramme

Servermodus

Die in diesem Abschnitt beschriebenen Softwaremodule und Konfigurationsdienstprogramme können online, offline oder in beiden Modi verwendet werden.

Software oder Konfigurationsprogramm

HP iLO (siehe

HP iLO auf Seite 106

)

Active Health System (siehe

Active Health System auf Seite 107 )

HP RESTful API ( HP RESTful API-Unterstützung für HP iLO auf Seite 108 )

Integrated Management Log (siehe

Integrated Management Log auf Seite 108

)

Intelligent Provisioning (siehe

Intelligent Provisioning auf Seite 110

)

HP Insight Diagnostics (siehe

HP Insight Diagnostics auf Seite 110

)

HP Insight Remote Support (

HP Insight Remote Support auf Seite 109

)

HP Insight Online (siehe HP Insight Online auf Seite 110 )

Erase Utility (siehe

Erase Utility auf Seite 111 )

Scripting Toolkit für Windows und Linux (

Scripting Toolkit für Windows und Linux auf Seite 111

)

HP Service Pack for ProLiant (siehe HP Service Pack for ProLiant auf Seite 112 )

HP Smart Update Manager (siehe

HP Smart Update Manager auf Seite 112

)

HP UEFI System Utilities (

HP UEFI System Utilities auf Seite 112

)

HP Smart Storage Administrator (siehe HP Smart Storage Administrator auf Seite 116

)

ROMPaq Utility (siehe

ROMPaq Utility auf Seite 116 )

Servermodus

Online und Offline

Online und Offline

Online und Offline

Online und Offline

Offline

Online und Offline

Online

Online

Offline

Online

Online und Offline

Online und Offline

Offline

Online und Offline

Offline

Product QuickSpecs (Produkt-ID)

Weitere Informationen zu den Funktionen, Spezifikationen, Optionen, Konfigurationen und zur Kompatibilität des Produkts enthalten die QuickSpecs auf der HP Website

( http://www.hp.com/go/qs ).

HP iLO

Das HP iLO 4 Subsystem ist eine Standardkomponente von HP ProLiant Servern, mit der das erstmalige Einrichten des Servers, die Überwachung des Serverzustands, Stromversorgungs- und thermische Optimierung sowie Remote-Serververwaltung erleichtert werden. Das iLO 4 Subsystem besteht aus einem intelligenten Mikroprozessor, einem abgesicherten Speicher und einer dedizierten

Netzwerkschnittstelle. Aufgrund dieses Aufbaus funktioniert iLO 4 unabhängig vom Hostserver und dessen Betriebssystem.

106 Kapitel 6 Software und Konfigurationsprogramme DEWW

iLO 4 aktiviert und verwaltet das Active Health System (siehe Active Health System auf Seite 107

) und bietet darüber hinaus Management ohne Agent. Alle internen Schlüsselsysteme werden von iLO

4 überwacht. Falls diese Funktion aktiviert ist, werden SNMP-Alarme unabhängig vom

Hostbetriebssystem direkt an iLO 4 gesendet, sogar dann, wenn kein Hostbetriebssystem installiert ist.

Integrierte Remote-Support-Software ist auf HP ProLiant Gen8 Servern und höher iLO 4, ungeachtet der Betriebssystem-Software und ohne Installation von Betriebssystem-Agents auf dem Server, verfügbar.

Mit iLO 4 ist Folgendes möglich:

Zugriff über eine hochleistungsfähige und sichere Integrated Remote Console auf den Server von einem beliebigen Ort in der Welt aus, sofern Sie Netzwerkzugriff auf den Server haben.

Verwenden der freigegebenen .NET Integrated Remote Console zur Kollaboration mit bis zu vier

Serveradministratoren.

Remote-Zuordnung hochleistungsfähiger Virtual Media-Geräte zum Server.

Sichere Remote-Steuerung des Stromversorgungszustands des verwalteten Servers.

Wahres Agentless Management mit SNMP-Warnmeldungen über HP iLO implementieren, ungeachtet des Zustands des Hostservers.

Herunterladen des Active Health System-Protokolls.

Registrieren bei Insight Remote Support.

Verwenden von iLO Federation zur Verwaltung mehrerer Server über ein System, auf dem die iLO Weboberfläche ausgeführt wird.

Verwendung von Virtual Power und Virtual Media über die GUI, CLI oder den iLO Scripting-

Toolkit, einschließlich der Automatisierung von Bereitstellung und Provisioning.

Steuern von iLO mit einem Remote-Verwaltungstool.

Weitere Informationen zu den iLO 4-Funktionen finden Sie in der iLO 4-Dokumentation auf der

HP Website ( http://www.hp.com/go/ilo/docs ).

Die HP iLO 4-Hardware- und -Firmware-Funktionen und Funktionalität, wie z. B. NAND-Größe und integrierte Benutzerpartition, variieren je nach Servermodell. Eine vollständige Liste der unterstützten

Funktionen und Funktionalität finden Sie in den HP iLO 4 QuickSpecs auf der HP Website

( http://h18000.www1.hp.com/products/quickspecs/14276_div/14276_div.pdf

).

Active Health System

HP Active Health System bietet die folgenden Funktionen:

Kombinierte Diagnose-Tools/Scanner

Immer aktivierte, kontinuierliche Überwachung für mehr Stabilität und kürzere Ausfallzeiten

Umfassendes Konfigurationsprotokoll

Zustands- und Service-Warnmeldungen

Einfaches Exportieren und Hochladen auf Service und Support

Das HP Active Health System überwacht und sammelt Änderungen an der Serverhardware und der

Systemkonfiguration. Das Active Health System bietet Hilfe bei der Diagnose von Problemen und bei der Bereitstellung schneller Lösungen, wenn Serverfehler auftreten.

DEWW HP iLO 107

Das Active Health System sammelt folgende Arten von Daten:

Servermodell

Seriennummer

Prozessormodell und -geschwindigkeit

Speicherkapazität und -geschwindigkeit

Kapazität und Geschwindigkeit des Hauptspeichers

Firmware/BIOS

HP Active Health System erfasst keine Informationen über die Operationen, Finanzen, Kunden,

Mitarbeiter, Partner oder Rechenzentren von Active Health System-Benutzern wie IP-Adressen,

Hostnamen, Benutzernamen und Kennwörter. HP Active Health System analysiert oder ändert keine

Betriebssystemdaten von Fehlerprotokollaktivitäten Dritter wie z. B. Inhalte, die vom Betriebssystem erstellt oder übergeben wurden.

Die erfassten Daten werden entsprechend der HP Data Privacy Richtlinie verwaltet. Weitere

Informationen finden Sie auf der HP Website ( http://www.hp.com/go/privacy ).

Das Active Health System stellt zusammen mit der Systemüberwachung von Management ohne

Agent oder SNMP Pass-thru eine kontinuierliche Überwachung der Hardware- und

Konfigurationsänderungen, des Systemstatus und der Service-Warnmeldungen für verschiedene

Serverkomponenten bereit.

Der Agentless Management Service ist im SPP verfügbar, das von der HP Website

( http://www.hp.com/go/spp/download ) heruntergeladen werden kann. Das Active Health System

Protokoll kann manuell von iLO 4 oder HP Intelligent Provisioning heruntergeladen und an

HP gesendet werden.

Weitere Informationen finden Sie in den folgenden Dokumenten:

HP iLO User Guide (HP iLO Benutzerhandbuch) auf der HP Website ( http://www.hp.com/go/ilo/ docs )

HP Intelligent Provisioning Benutzerhandbuch auf der HP Website ( http://www.hp.com/go/ intelligentprovisioning/docs )

HP RESTful API-Unterstützung für HP iLO

HP iLO 4 Firmwareversion 2.00 und höher enthält die HP RESTful API. Die HP RESTful API ist eine

Verwaltungsschnittstelle, die von Serververwaltungstools für Konfiguration, Bestandsverwaltung und

Überwachung eines HP ProLiant Servers über iLO genutzt werden können. Ein REST-Client sendet

HTTPS-Vorgänge an den iLO Webserver, um JSON-formatierte Daten mittels GET und PATCH abzurufen und zu schreiben sowie unterstützte iLO- und Servereinstellungen (z. B. UEFI-BIOS-

Einstellungen) zu konfigurieren.

HP iLO 4 unterstützt die HP RESTful API mit Servern ab HP ProLiant Gen8. Weitere Informationen zur HP RESTful API finden Sie auf der HP Website ( http://www.hp.com/support/restfulinterface/docs ).

Integrated Management Log

Im Integrated Management Log (IML) werden Hunderte von Ereignissen aufgezeichnet und in

übersichtlicher Form gespeichert. Das IML versieht jedes Ereignis mit einem Zeitstempel mit

Minutengenauigkeit.

Die im IML aufgezeichneten Ereignisse können auf folgende Weise angezeigt werden:

108 Kapitel 6 Software und Konfigurationsprogramme DEWW

Mit HP SIM

In HP UEFI System Utilities (

HP UEFI System Utilities auf Seite 112

)

In der integrierten UEFI-Shell ( Integrierte UEFI-Shell auf Seite 115

)

Mit betriebssystemspezifischen IML-Anzeigeprogrammen:

Für Windows: IML Viewer

Für Linux: IML Viewer Application

Über die iLO 4 Weboberfläche

In HP Insight Diagnostics (siehe

HP Insight Diagnostics auf Seite 110

)

HP Insight Remote Support

HP rät dringend dazu, Ihr Gerät für den Remote Support zu registrieren. Mit ihm wird eine verbesserte Erfüllung Ihrer HP Garantie-, HP Care-Pack-Service- oder einer anderen Support-

Vereinbarung mit HP ermöglicht. Um die maximale Verfügbarkeit des Systems zu gewährleisten, ergänzt HP Insight Remote Support Ihre kontinuierliche Überwachung durch eine intelligente

Ereignisdiagnose und automatische, sichere Übermittlung von Hardware-Ereignisbenachrichtigungen an HP. HP leitet dann eine schnelle und akkurate Lösung des Problems basierend auf dem Service-

Level des Produkts in die Wege. Für Service vor Ort können Benachrichtigungen an Ihren zugelassenen HP Partner gesendet werden, sofern dies konfiguriert und die Funktion in Ihrem Land verfügbar ist.

Weitere Informationen finden Sie unter

HP Insight Remote Support and Insight Online Setup Guide for ProLiant Servers and BladeSystem c-Class Enclosures (HP Insight Remote Support und Insight

Online-Einrichtungsleitfaden für ProLiant Server und BladeSystem c-Class Gehäuse) auf der

HP Website ( http://www.hp.com/go/insightremotesupport/docs ). HP Insight Remote Support wird im

Rahmen von HP Warranty, HP Care Pack Service oder eines HP Support-Vertrags bereitgestellt.

HP Insight Remote Support Central Connect

Wenn Sie die integrierten Remote Support-Funktionen mit einem HP ProLiant Gen8 Server und späteren Servermodellen oder HP BladeSystem c-Class Gehäusen verwenden, können Sie einen

Server oder ein Gehäuse für die Kommunikation mit HP über ein zentrales HP Insight Remote

Support-Hostinggerät in der lokalen Umgebung konfigurieren. Alle Konfigurations- und

Dienstereignisinformationen werden über das Hostinggerät geleitet. Diese Informationen können mit der lokalen HP Insight Remote Support Benutzeroberfläche oder der Browseransicht in HP Insight

Online angezeigt werden.

Weitere Informationen finden Sie in

HP Insight Remote Support Versionshinweise auf der HP

Website ( http://www.hp.com/go/insightremotesupport/docs ).

HP Insight Online Direct Connect

Wenn Sie die integrierten Remote Support-Funktionen mit HP ProLiant Gen8 Servern und späteren

Servermodellen oder HP BladeSystem c-Class Gehäusen verwenden, können Sie einen Server oder ein Gehäuse für die direkte Kommunikation mit HP Insight Online registrieren, ohne ein zentrales

HP Insight Remote Support-Hostinggerät in der lokalen Umgebung konfigurieren zu müssen. HP

Insight Online wird Ihre primäre Schnittstelle für Remote-Support-Informationen sein.

Weitere Informationen finden Sie in der Produktdokumentation auf der HP Website

( http://www.hp.com/go/insightremotesupport/docs ).

DEWW HP iLO 109

HP Insight Online

HP Insight Online ist ein neues Funktionsmerkmal des Portals HP Support Center. In Kombination mit

HP Insight Remote Support Central Connect oder HP Insight Online Direct Connect fasst diese

Funktion automatisch Systemzustand, Systemkennzeichen und Support-Informationen mit Vertrags- und Garantie-Informationen zusammen und schützt diese in einem einzelnen personalisierten

Dashboard, das jederzeit und überall aufgerufen werden kann. Das Dashboard beschleunigt durch die Zusammenstellung der IT- und Servicedaten die Kenntnisnahme dieser Informationen und die

Reaktionen darauf. Mit Ihrer ausdrücklichen Genehmigung kann ein autorisierter HP Channel Partner

Ihre IT-Umgebung mit HP Insight Online remote betrachten.

Weitere Informationen zur Verwendung von HP Insight Online finden Sie im

HP Insight Online

Benutzerhandbuch auf der HP Website ( http://www.hp.com/go/insightremotesupport/docs ).

Intelligent Provisioning

Intelligent Provisioning ist ein in HP ProLiant Gen8 Servern und höher integriertes Tool zur

Bereitstellung einzelner Server, das die Einrichtung von HP ProLiant Servern vereinfacht sowie eine zuverlässige und konsistente Möglichkeit zur Bereitstellung von HP ProLiant Serverkonfigurationen bietet:

Intelligent Provisioning bietet Hilfe bei der Installation des Betriebssystems, indem das System auf die Installation „gebrauchsfertiger“ und HP spezifischer Versionen Betriebssysteme vorbereitet und optimierte HP ProLiant Server Supportsoftware automatisch integriert.

Intelligent Provisioning stellt wartungsbezogene Aufgaben über das Fenster „Perform

Maintenance“ (Durchführung von Wartungsarbeiten) bereit.

Intelligent Provisioning bietet Installationsunterstützung für Microsoft Windows, Red Hat und

SUSE Linux sowie VMware. Spezifische Informationen zu unterstützten Betriebssystemen enthalten die

HP Intelligent Provisioning Versionshinweise auf der HP Website

( http://www.hp.com/go/intelligentprovisioning/docs ).

Weitere Informationen zur Intelligent Provisioning Software finden Sie auf der HP Website

( http://www.hp.com/go/intelligentprovisioning ). Sie können die Wiederherstellungsmedien für

Intelligent Provisioning auf der Registerkarte „Ressourcen“ auf der HP Website

( http://www.hp.com/go/ilo ) herunterladen. Ein Gesamtpaket mit Aktualisierungen der Treiber und

Firmware finden Sie auf der Seite „HP Smart Update: Server Firmware and Driver Updates“ auf der

HP Website ( http://www.hp.com/go/SmartUpdate ).

HP Insight Diagnostics

HP Insight Diagnostics ist ein Tool zum proaktiven Servermanagement, das sowohl in Offline- als auch Online-Versionen verfügbar ist und Funktionen zur Diagnose und Fehlerbeseitigung umfasst, mit deren Hilfe IT-Administratoren Serverinstallationen prüfen, Probleme beseitigen und den Erfolg von Reparaturmaßnahmen überprüfen können.

HP Insight Diagnostics Offline Edition führt verschiedene erweiterte System- und Komponententests aus, während das Betriebssystem nicht ausgeführt wird. Um dieses Dienstprogramm zu nutzen, müssen Sie den Server mit Intelligent Provisioning starten (siehe

Intelligent Provisioning auf Seite 110 ).

HP Insight Diagnostics Online Edition ist eine webbasierte Anwendung, die Informationen zur

Systemkonfiguration und andere relevante Daten für ein effektives Servermanagement aufzeichnet.

Dieses Dienstprogramm, das in Microsoft Windows und Linux Versionen angeboten wird, unterstützt einen ordnungsgemäßen Systembetrieb.

110 Kapitel 6 Software und Konfigurationsprogramme DEWW

Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zum Download des Dienstprogramms finden Sie auf der

HP Website ( http://www.hp.com/servers/diags ). HP Insight Diagnostics Online Edition ist auch im

SPP ( HP Service Pack for ProLiant auf Seite 112 ) verfügbar.

HP Insight Diagnostics Datenerfassungsfunktionalität

HP Insight Diagnostics (siehe HP Insight Diagnostics auf Seite 110 ) enthält eine

Datenerfassungsfunktionalität, die wichtige Hardware- und Softwareinformationen auf ProLiant

Servern sammelt.

Diese Funktionalität unterstützt Betriebssysteme, die vom Server unterstützt werden. Informationen

über die vom Server unterstützten Betriebssysteme finden Sie auf der HP Website

( http://www.hp.com/go/supportos ).

Wenn zwischen den Datenerfassungsintervallen eine größere Änderung eingetreten ist, werden die vorher gültigen Informationen von der Datenerfassungsfunktion markiert und die vorhandenen

Datendateien überschrieben, so dass die Konfigurationsänderungen widergespiegelt werden.

Die Datenerfassungsfunktionalität wird bei jeder von Intelligent Provisioning unterstützten Installation von HP Insight Diagnostics installiert oder kann über HP SPP installiert werden (siehe

HP Service

Pack for ProLiant auf Seite 112 ).

Erase Utility

ACHTUNG: Führen Sie eine Sicherung durch, bevor Sie Erase Utility ausführen. Dieses

Dienstprogramm setzt das System auf die ursprünglichen Werkseinstellungen zurück, löscht aktuelle

Daten zur Hardwarekonfiguration, einschließlich Array-Setup und Plattenpartitionierung sowie sämtliche angeschlossenen Festplatten vollständig. Beachten Sie vor Verwendung dieses

Dienstprogramms die Anleitungen im HP Intelligent Provisioning Benutzerhandbuch.

Mit dem Erase Utility können Sie Laufwerke und Active Health System-Protokolle löschen und UEFI

System Utilities-Einstellungen zurücksetzen. Führen Sie das Erase Utility aus, wenn Sie das System aus folgenden Gründen löschen müssen:

Sie möchten ein neues Betriebssystem auf einem Server mit einem vorhandenen

Betriebssystem installieren.

Während der Durchführung der Schritte zum Abschluss der Installation eines vorinstallierten

Betriebssystems ist ein Fehler aufgetreten.

Um das Erase Utility aufzurufen, klicken Sie auf der Intelligent Provisioning-Startseite auf das Symbol

„Perform Maintenance“ (Wartung durchführen), und wählen Sie dann Erase (Löschen).

Weitere Informationen zu Erase Utility finden Sie im

HP Intelligent Provisioning Benutzerhandbuch auf der HP Website ( http://www.hp.com/go/intelligentprovisioning/docs ).

Scripting Toolkit für Windows und Linux

Das Scripting Toolkit für Windows und Linux ist ein Produkt für die Serverbereitstellung, das die unbeaufsichtigte automatische Installation vieler Server ermöglicht. Das Scripting Toolkit ist speziell auf die ProLiant BL, ML, DL und SL Server zugeschnitten. Das Toolkit enthält zahlreiche modulare

Dienstprogramme und wichtige Dokumentationsunterlagen, in denen beschrieben wird, wie diese

Tools zur Erstellung eines automatischen Server Deployment-Prozesses eingesetzt werden.

Das Scripting Toolkit bietet eine flexible Methode zum Erstellen von Standard-

Serverkonfigurationsskripts. Mithilfe dieser Skripts können Sie viele der ansonsten manuellen Schritte im Serverkonfigurationsprozess automatisieren. Dieser automatisierte Serverkonfigurationsprozess

DEWW Scripting Toolkit für Windows und Linux 111

bringt bei jeder Serverbereitstellung Zeitersparnisse und ermöglicht somit rasche Server

Deployments einer hohen Anzahl von Servern.

Weitere Informationen und die Möglichkeit zum Download des Scripting Toolkit finden Sie auf der

HP Website ( http://www.hp.com/go/ProLiant/STK ).

HP Service Pack for ProLiant

SPP ist eine umfassende Systemsoftwarelösung (Treiber und Firmware), die für Major-Server-

Releases als einzelnes Paket bereitgestellt wird. Diese Lösung verwendet HP SUM als

Bereitstellungstool und wurde auf allen unterstützten HP ProLiant-Servern getestet, einschließlich

HP ProLiant Gen8 Servern und höher.

SPP kann in einem Onlinemodus unter Windows oder Linux oder in einem Offlinemodus verwendet werden, in dem der Server mit einem in der ISO-Datei enthaltenen Betriebssystem gestartet wird, sodass der Server automatisch ohne Benutzereingriff oder in einem interaktiven Modus aktualisiert werden kann.

Weitere Informationen zu SPP finden Sie auf den folgenden Seiten der HP Website. Dort können Sie

SPP auch herunterladen:

Download-Seite für HP Service Pack for ProLiant ( http://www.hp.com/go/spp )

Seite „HP Smart Update: Server Firmware and Driver Updates“ ( http://www.hp.com/go/

SmartUpdate )

HP Smart Update Manager

HP SUM ist ein Produkt zum Installieren und Aktualisieren von Firmware, Treibern und

Systemsoftware auf HP ProLiant Servern. HP SUM bietet eine grafische Benutzeroberfläche (GUI) und eine skriptfähige Befehlszeilenbenutzeroberfläche zur Bereitstellung von Systemsoftware für einzelne oder mehrere (einer-an-viele) HP ProLiant Server und netzwerkbasierte Ziele, wie iLOs,

OAs und VC Ethernet- und Fibre Channel-Module.

Weitere Informationen über HP SUM finden Sie auf der HP Website ( http://www.hp.com/go/hpsum ).

Informationen zum Herunterladen von HP SUM finden Sie auf der HP Website

( http://www.hp.com/go/hpsum/download ).

Das

HP Smart Update Manager-Benutzerhandbuch ist in der HP SUM Information Library

( http://www.hp.com/go/hpsum/documentation ) verfügbar.

HP UEFI System Utilities

HP UEFI System Utilities ist in das System-ROM integriert. Mittels UEFI System Utilities können Sie eine große Zahl von Konfigurationsaktionen durchführen, darunter:

Konfigurieren von Systemkomponenten und installierten Optionen

Aktivieren und Deaktivieren von Systemfunktionen

Anzeigen von Systeminformationen

Auswählen des primären Boot-Controllers

Konfigurieren von Speicheroptionen

Auswählen einer Sprache

Starten weiter Vor-Boot-Umgebungen wie Embedded UEFI Shell und Intelligent Provisioning

112 Kapitel 6 Software und Konfigurationsprogramme DEWW

Weitere Informationen zu HP UEFI System Utilities finden Sie im

HP UEFI System Utilities

Benutzerhandbuch für HP ProLiant Gen9 Server auf der HP Website ( http://www.hp.com/go/

ProLiantUEFI/docs ).

Scannen Sie den QR Code unten auf dem Bildschirm, um auf die für Mobilfunkgeräte geeignete

Onlinehilfe zu UEFI System Utilities und zur UEFI-Shell zuzugreifen. Drücken Sie F1, um Hilfe auf dem Bildschirm anzuzeigen.

Verwenden von HP UEFI System Utilities

Verwenden Sie zur Nutzung von System Utilities die folgenden Tasten:

Aktion Taste

Zugreifen auf System Utilities

Navigieren in Menüs

F9 während des Server-POST

Pfeil nach oben/unten

Auswählen von Elementen

Speichern der Einstellungen

Eingabe

F10

Zugreifen auf die Hilfe zur hervorgehobenen

Konfigurationsoption*

F1

* Scannen Sie den QR-Code auf dem Bildschirm, um auf die Onlinehilfe zu UEFI System Utilities und zur UEFI-Shell zuzugreifen.

Die Standard-Konfigurationseinstellungen werden auf dem Server zu folgenden Zeitpunkten

übernommen:

Beim ersten Systemstart

Nach dem Wiederherstellen der Standardeinstellungen

Standardkonfigurationseinstellungen reichen für typische Serveroperationen aus, Sie können die

Konfigurationseinstellungen aber nach Bedarf ändern. Das System fordert Sie bei jedem Einschalten des Systems auf, auf System Utilities zuzugreifen.

Flexible Startsteuerung

Mit dieser Funktion können Sie die folgenden Aufgaben durchführen:

Hinzufügen von Startoptionen

Durchsuchen Sie alle FAT16- und FAT32-Dateisysteme.

Wählen Sie eine X64 UEFI-Anwendung mit der Erweiterung .EFI aus, um sie als neue

UEFI-Startoption hinzuzufügen, z. B. ein Betriebssystem-Startladeprogramm oder eine andere UEFI-Anwendung.

Die neue Startoption wird an die Startreihenfolgeliste angehängt. Wenn Sie eine Datei auswählen, werden Sie aufgefordert, die Startoptionsbeschreibung einzugeben, die

DEWW HP UEFI System Utilities 113

anschließend im Menü „Boot“ (Start) angezeigt wird. Sie können außerdem optional Daten eingeben, die an die .EFI-Anwendung übergeben werden sollen.

Starten mit System Utilities

Gegen Ende des Startvorgangs wird der Bildschirm mit den Startoptionen angezeigt. Dieser

Bildschirm wird mehrere Sekunden angezeigt, bevor das System von einer Diskette, einer CD oder einer Festplatte zu booten versucht. In dieser Zeit können Sie auf System Utilities zugreifen, indem Sie die Taste F9 drücken.

Wählen Sie zwischen den unterstützten Modi aus: „Legacy BIOS Boot Mode“ (Alter BIOS-

Startmodus) oder „UEFI Boot Mode“ (UEFI-Startmodus).

HINWEIS: Wenn die Einstellungen für den Standard-Startmodus von den benutzerdefinierten

Einstellungen abweichen, startet das System die Betriebssysteminstallation nach

Wiederherstellung der Standardwerte möglicherweise nicht. Sie können dieses Problem vermeiden, indem Sie die Funktion „User Defined Defaults“ (Benutzerdefinierte Standardwerte) in UEFI System Utilities verwenden, um die werkseitigen Standardeinstellungen zu

überschreiben.

Weitere Informationen finden Sie im

HP UEFI System Utilities Benutzerhandbuch für HP Proliant

Gen9 Server auf der HP Website ( http://www.hp.com/go/ProLiantUEFI/docs ).

Wiederherstellen und Anpassen von Konfigurationseinstellungen

Sie können alle Konfigurationseinstellungen auf die Werkseinstellungen zurücksetzen oder System-

Standardkonfigurationseinstellungen wiederherstellen, die anstelle der werkseitigen

Standardeinstellungen verwendet werden.

Sie können die Standardeinstellungen außerdem nach Bedarf konfigurieren und die Konfiguration dann als benutzerspezifische Standardkonfiguration speichern. Wenn das System die

Standardeinstellungen lädt, werden die benutzerspezifischen Standardeinstellungen anstelle der werkseitigen Standardeinstellungen verwendet.

„Secure Boot“-Konfiguration

„Secure Boot“ ist in der UEFI-Spezifikation enthalten, auf der die HP Implementierung von UEFI basiert. „Secure Boot“ ist vollständig im BIOS implementiert und benötigt keine spezielle Hardware.

Die Funktion stellt sicher, dass jede im Startvorgang gestartete Komponente digital signiert ist und die

Signatur anhand der integrierten vertrauenswürdigen Zertifikate im UEFI-BIOS validiert wird. „Secure

Boot“ validiert die Identität der Software folgender Komponenten im Startvorgang:

Von PCIe-Karten geladene UEFI-Treiber

Von Massenspeichergeräten geladene UEFI-Treiber

Vor dem Systemstart verfügbare UEFI-Shell-Anwendungen

UEFI-Startlader des Betriebssystems

Nach der Aktivierung können nur Firmwarekomponenten und Betriebssysteme mit

Startladeprogrammen, die über eine entsprechende digitale Signatur verfügen, während des

Startvorgangs ausgeführt werden. Nur Betriebssysteme, die „Secure Boot“ unterstützen und einen

EFI-Startlader besitzen, der mit einem der autorisierten Schlüssel signiert ist, können bei aktivierter

Funktion „Secure Boot“ starten. Weitere Informationen zu unterstützten Betriebssystemen finden Sie in

HP UEFI System Utilities and Shell Release Notes (HP UEFI System Utilities und Shell-

Versionshinweise) auf der HP Website ( http://www.hp.com/go/ProLiantUEFI/docs ).

114 Kapitel 6 Software und Konfigurationsprogramme DEWW

Ein anwesender Benutzer kann die in das UEFI-BIOS eingebetteten Zertifikate anpassen, indem er eigene Zertifikate hinzufügt/entfernt.

Integrierte UEFI-Shell

Das System-BIOS aller HP ProLiant Gen9 Server enthält eine in das ROM integrierte UEFI-Shell. Die

UEFI-Shell-Umgebung stellt eine API, eine Befehlszeilen-Eingabeaufforderung und eine Reihe von

CLIs bereit, die Skripts unterstützen, die Handhabung von Dateien erlauben und

Systeminformationen ausgeben. Diese Merkmale erweitern den Funktionsumfang von UEFI System

Utilities.

Weitere Informationen finden Sie in den folgenden Dokumenten:

HP-UEFI-Shell-Benutzerhandbuch für HP ProLiant Gen9 Server auf der HP Website

( http://www.hp.com/go/ProLiantUEFI/docs )

UEFI Shell Specification (UEFI-Shell-Spezifikation) auf der UEFI-Website ( http://www.uefi.org/ specifications ).

Integrierte UEFI-Diagnose

Das System-BIOS aller HP ProLiant Gen9 Server enthält ein in das ROM integriertes UEFI-

Diagnosetool. Das integrierte UEFI-Diagnosetool kann umfassende Diagnosen für die

Serverhardware (einschließlich Prozessoren, Speicher, Laufwerke und andere Serverkomponenten) ausführen.

Weitere Informationen zum integrierten UEFI-Diagnosetool finden Sie im

HP UEFI System Utilities

Benutzerhandbuch für HP ProLiant Gen9 Server auf der HP Website ( http://www.hp.com/go/

ProLiantUEFI/docs ).

HP RESTful API-Unterstützung für UEFI

HP ProLiant Gen9 Server unterstützen ein UEFI-konformes System-BIOS mit UEFI System Utilities und integrierter UEFI-Shell als vor dem Systemstart verfügbare Umgebungen. HP ProLiant Gen9

Server unterstützen auch das Konfigurieren der UEFI-BIOS-Einstellungen über die HP RESTful API, eine Verwaltungsschnittstelle, die von Serververwaltungstools für Konfiguration, Bestandsverwaltung und Überwachung eines HP ProLiant Servers über iLO genutzt werden können. Ein REST-Client verwendet HTTPS-Vorgänge, um unterstützte Servereinstellungen (z. B. UEFI-BIOS-Einstellungen) zu konfigurieren.

Weitere Informationen zur HP RESTful API und zum HP RESTful Interface Tool finden Sie auf der

HP Website ( http://www.hp.com/support/restfulinterface/docs ).

Erneutes Eingeben der Seriennummer und Produkt-ID des Servers

Nach einem Austausch der Systemplatine müssen Sie die Seriennummer und die Produkt-ID des

Servers erneut eingeben.

1.

Drücken Sie beim Start des Servers die Taste F9, um auf UEFI System Utilities zuzugreifen.

2.

Wählen Sie System Configuration (Systemkonfiguration) > BIOS/Platform Configuration (RBSU)

(BIOS-/Plattformkonfiguration (RBSU)) > Advanced Options (Erweiterte Optionen) > Advanced

System ROM Options (Erweiterte System-ROM-Optionen) > Serial Number (Seriennummer), und drücken Sie dann die Eingabetaste.

3.

Geben Sie die Seriennummer ein, und drücken Sie die Eingabetaste. Die folgende Meldung wird angezeigt:

DEWW HP UEFI System Utilities 115

The serial number should only be modified by qualified service personnel. This value should always match the serial number located on the chassis. (Die Seriennummer darf NUR von geschultem Servicepersonal geändert werden. Diese Nummer muss stets mit der Seriennummer

übereinstimmen, die sich am Gehäuse befindet.)

4.

Bestätigen Sie die Warnmeldung mit der Eingabetaste.

5.

Geben Sie die Seriennummer ein, und drücken Sie die Eingabetaste.

6.

Wählen Sie Product ID (Produkt-ID). Die folgende Warnung wird angezeigt:

Warning: The Product ID should ONLY be modified by qualified service personnel. This value should always match the Product ID located on the chassis. (ACHTUNG! Die Produktnummer darf NUR von geschultem

Servicepersonal geändert werden. Diese Nummer muss stets mit der

Produktnummer übereinstimmen, die sich am Gehäuse befindet.)

7.

Geben Sie die Produkt-ID ein, und drücken Sie die Eingabetaste.

8.

Bestätigen Sie das Schließen von System Utilities mit F10. Der Server wird automatisch neu gestartet.

Dienstprogramme und Funktionen

HP Smart Storage Administrator

HP SSA ist ein Konfigurations- und Verwaltungstool für HP Smart Array-Controller. Ab HP ProLiant

Gen8 Server wird ACU durch HP SSA mit erweiterter GUI und zusätzlichen Konfigurationsfunktionen ersetzt.

HP SSA bietet drei Schnittstellen: HP SSA GUI, HP SSA CLI und HP SSA Scripting. Zwar unterstützen alle Schnittstellen Konfigurationsarbeiten, einige der komplexeren Aufgaben sind jedoch nur in einer Schnittstelle verfügbar.

Einige HP SSA-Funktionen:

Unterstützt Online-Kapazitätserweiterung für Arrays, Kapazitätserweiterung logischer Laufwerke,

Zuordnung von Online-Ersatzlaufwerken und Änderung der RAID-Ebene und Stripe-Größe

Schlägt für ein unkonfiguriertes System die optimale Konfiguration vor

Bietet Diagnose- und SmartSSD Wear Gauge-Funktionen auf der Registerkarte „Diagnostics“

(Diagnose)

Stellt für unterstützte Controller Zugriff auf weitere Funktionen bereit.

Weitere Informationen über HP SSA finden Sie auf der HP Website ( http://www.hp.com/go/hpssa ).

ROMPaq Utility

Das ROMPaq Utility ermöglicht eine Aktualisierung der Systemfirmware (BIOS). Um die Firmware zu aktualisieren, stecken Sie einen ROMPaq USB-Schlüssel in einen verfügbaren USB-Anschluss, und starten Sie das System neu. Zusätzlich zu ROMPaq sind zum Aktualisieren der System-Firmware

Online-Flash-Komponenten für Windows- und Linux-Betriebssysteme verfügbar.

Das ROMPaq Utility überprüft das System und bietet gegebenenfalls eine Auswahl der vorhandenen

Firmwareversionen an.

116 Kapitel 6 Software und Konfigurationsprogramme DEWW

Um weitere Informationen zu erhalten, klicken Sie auf der HP Website ( http://www.hp.com/go/hpsc ) auf Drivers, Software & Firmware (Treiber, Software und Firmware). Geben Sie dann Ihren

Produktnamen im Feld Find an HP product ein und klicken Sie auf Go.

Automatic Server Recovery (Automatische Serverwiederherstellung)

ASR (Automatische Serverwiederherstellung) veranlasst bei einem schwerwiegenden

Betriebssystemfehler wie einem „blauen Bildschirm“, ABEND oder einer „Panic“-Meldung den

Neustart des Systems. Beim Laden des System-Managementtreibers, auch Health-Treiber genannt, wird ein Failsafe-Timer des Systems gestartet, der ASR Zeitgeber. Bei ordnungsgemäßem Betrieb des Betriebssystems wird der Zeitgeber regelmäßig zurückgesetzt. Bei Ausfall des Betriebssystems jedoch läuft der Zeitgeber ab und löst einen Neustart des Servers aus.

ASR erhöht die Verfügbarkeit des Servers, indem der Server innerhalb einer festgelegten Zeit nach einem Stillstand des Betriebssystems neu gestartet wird. ASR kann auf der System Management

Homepage oder über UEFI System Utilities deaktiviert werden.

Unterstützung für USB

HP bietet Unterstützung für USB 2.0, USB 3.0 und ältere USB-Implementierungen. Die

Standardunterstützung erfolgt durch das Betriebssystem über die jeweiligen USB-Gerätetreiber.

HP unterstützt USB 2.0-Geräte vor dem Laden des Betriebssystems über die betriebssystemunabhängige USB-Unterstützung, die standardmäßig im System-ROM aktiviert ist.

USB 3.0-Ports können erst nach dem Laden des Betriebssystems genutzt werden. Das native

Betriebssystem unterstützt USB 3.0 über geeignete xHCI-Treiber.

Mit der betriebssystemunabhängigen USB-Unterstützung steht USB-Funktionalität auch in

Umgebungen zur Verfügung, die normalerweise keine USB-Unterstützung bieten. Insbesondere ermöglicht HP die betriebssystemunabhängige USB-Funktionalität für Folgendes:

POST (Systemstart)

UEFI System Utilities

Vor dem Systemstart verfügbare UEFI-Shell

DOS

Betriebsumgebungen, die USB ursprünglich nicht unterstützen

Externe USB-Funktionalität

HP bietet externe USB-Unterstützung, um den lokalen Anschluss von USB-Geräten für Verwaltung,

Konfiguration und Diagnoseverfahren des Servers zu ermöglichen.

Als zusätzliche Sicherheitsmaßnahme kann die externe USB-Funktionalität in den USB-Optionen von

UEFI System Utilities deaktiviert werden.

Unterstützung für redundantes ROM

Durch die Unterstützung eines redundanten ROM ermöglicht der Server sichere Upgrades bzw. eine sichere Konfiguration des ROM. Der Server verfügt über ein einzelnes ROM, das sich wie zwei separate ROM-Images verhält. In der Standardeinstellung enthält eine Seite des ROM die aktuelle

ROM-Programmversion und die andere Seite eine Backup-Version.

HINWEIS: Bei Lieferung des Servers ist auf beiden Seiten des ROM dieselbe Version programmiert.

DEWW Dienstprogramme und Funktionen 117

Sicherheitsvorteile

Wenn Sie das System-ROM aktualisieren, überschreibt ROMPaq das Backup-ROM und sichert das aktuelle ROM als Backup-Version, so dass Sie problemlos zur anderen ROM-Version umschalten können, wenn das neue ROM aus irgendeinem Grund fehlerhaft sein sollte. Durch diese Funktion ist die vorhandene Version des ROM sogar dann geschützt, wenn während der ROM-Aktualisierung ein

Stromausfall eintritt.

System auf dem neuesten Stand halten

Treiber

HINWEIS: Führen Sie stets eine Sicherung durch, bevor Sie mit der Installation oder Aktualisierung von Gerätetreibern beginnen.

Der Server verfügt über neue Hardware, für die möglicherweise nicht auf allen Betriebssystem-

Installations-CDs Treiber zur Verfügung stehen.

Wenn Sie ein von Intelligent Provisioning unterstütztes Betriebssystem installieren, verwenden Sie

Intelligent Provisioning (

Intelligent Provisioning auf Seite 110

) und seine Funktion „Configure and

Install“ (Konfigurieren und installieren) zur Installation des Betriebssystems und der neuesten unterstützten Treiber.

Wenn Sie ein Betriebssystem ohne Intelligent Provisioning installieren, sind Treiber für einige der neuen Hardwarekomponenten erforderlich. Diese und weitere Optionstreiber, ROM-Images und

Mehrwertsoftware kann im Rahmen eines SPP heruntergeladen werden.

Wenn Sie Treiber aus dem SPP installieren, stellen Sie sicher, dass Sie die von Ihrem Server unterstützte aktuelle SPP-Version verwenden. Um zu überprüfen, ob der Server die aktuelle unterstützte Version verwendet, greifen Sie auf die HP Website ( http://www.hp.com/go/spp/download ) zu. Dort sind auch weitere Informationen zum SPP verfügbar.

Um die Treiber eines bestimmten Servers ausfindig zu machen, rufen Sie die HP Website

( http://www.hp.com/go/hpsc ) auf, und klicken Sie auf Drivers, Software & Firmware (Treiber, Software und Firmware). Geben Sie dann Ihren Produktnamen im Feld Find an HP product ein und klicken Sie auf Go.

Software und Firmware

Software und Firmware sollten aktualisiert werden, bevor der Server erstmals genutzt wird (sofern nicht für installierte Software oder Komponenten eine ältere Version benötigt wird).

Verwenden Sie für Systemsoftware- und Firmwareaktualisierungen eine der folgenden Quellen:

Laden Sie SPP ( HP Service Pack for ProLiant auf Seite 112

) auf der Download-Seite von

HP Service Pack for ProLiant ( http://www.hp.com/go/spp ) herunter.

Laden Sie einzelne Treiber, Firmware- oder Systemsoftwarekomponenten auf der Server-

Produktseite im HP Support Center ( http://www.hp.com/go/hpsc ) herunter.

Versionskontrolle

VCRM und VCA sind webfähige Insight Management Agents Tools, mit denen HP SIM

Softwareaktualisierungsaufgaben für das gesamte Unternehmen plant.

118 Kapitel 6 Software und Konfigurationsprogramme DEWW

VCRM verwaltet das Repository für SPP. Administratoren können den SPP-Inhalt anzeigen oder

VCRM konfigurieren, damit das Repository automatisch über Internet-Downloads mit der neuesten Software und Firmware von HP aktualisiert wird.

VCA vergleicht installierte Softwareversionen auf dem Knoten mit Updates, die im von VCRM verwalteten Repository verfügbar sind. Administratoren können VCA so konfigurieren, dass es auf ein von VCRM verwaltetes Repository verweist.

Weitere Informationen über Werkzeuge zur Versionskontrolle finden Sie im

HP Systems Insight

Manager Benutzerhandbuch, im HP Version Control Agent Benutzerhandbuch und im HP Version

Control Repository Benutzerhandbuch auf der HP Website ( http://www.hp.com/go/hpsim ).

HP Betriebssystem- und Virtualisierungssoftware-Unterstützung für ProLiant

Server

Weitere Informationen über bestimmte Versionen unterstützter Betriebssysteme finden Sie auf der

HP Website ( http://www.hp.com/go/ossupport ).

HP Technology Service Portfolio

Wenden Sie sich an HP, wenn Sie Unterstützung auf dem Weg zur IT der neuen Generation benötigen. HP Technology Services verschaffen Ihnen Ruhe und Sicherheit und reduzieren Risiken, damit Sie eine IT-Infrastruktur mit der benötigten Agilität und Stabilität aufbauen können.

Nutzen Sie unsere Beratungsexpertise in den folgenden Bereichen: private oder Hybrid-Cloud-IT, Big

Data und Mobilitätsanforderungen, Verbesserung der Rechenzentrumsinfrastruktur und bessere

Auslastung der modernen Server-, Speicher- und Netzwerktechnologie. Weitere Informationen finden

Sie auf der HP Website ( http://www.hp.com/services/consulting ).

Unsere Supportportfolio deckt Services für HP Server, Speicher und Netzwerkhardware und software sowie führende Betriebssysteme ab. Lassen Sie es uns proaktiv mit Ihnen zusammenarbeiten, damit Probleme gar nicht erst entstehen. Unsere flexiblen Optionen in Bezug auf Zeitfenster und Reaktionszeiten für Hardware und Software sorgen für schnellere

Problembeseitigung, reduzieren unvorhergesehene Ausfälle und verschaffen Ihren Mitarbeitern Zeit für wichtigere Aufgaben. Weitere Informationen finden Sie auf der HP Website ( http://www.hp.com/ services/support ).

Nutzen Sie unser Wissen, unsere Expertise und unsere Innovationskraft sowie die

Weltklasseservices, um bessere Ergebnisse zu erzielen. Nutzen Sie Technologie auf neue Weise, um Ihren Betrieb zu optimieren und sich für künftige Erfolge in die richtige Ausgangsposition zu bringen.

Änderungskontrolle und proaktive Benachrichtigung

HP bietet seinen Kunden an, sie 30 bis 60 Tage vor geplanten Hardware- und Softwareänderungen an kommerziellen HP Produkten zu benachrichtigen.

Weitere Informationen finden sie auf der HP Website ( http://www.hp.com/go/pcn ).

DEWW System auf dem neuesten Stand halten 119

7 Fehlerbeseitigung

Ressourcen für die Fehlerbeseitigung

Das

HP ProLiant Gen9 Fehlerbeseitigungshandbuch, Band I: Fehlerbehebung enthält Verfahren zum

Lösen geläufiger Probleme und eingehende Vorgehensweisen zur Fehleraufdeckung und -

Identifizierung, Problemlösung und Softwarewartung auf ProLiant Servern und Server Blades.

Wählen Sie zur Ansicht des Handbuchs eine Sprache aus:

Englisch ( http://www.hp.com/support/Gen9_TSG_en )

Französisch ( http://www.hp.com/support/Gen9_TSG_fr )

Spanisch ( http://www.hp.com/support/Gen9_TSG_es )

Deutsch ( http://www.hp.com/support/Gen9_TSG_de )

Japanisch ( http://www.hp.com/support/Gen9_TSG_ja )

Vereinfachtes Chinesisch ( http://www.hp.com/support/Gen9_TSG_zh_cn )

Das

HP ProLiant Gen9 Fehlerbeseitigungshandbuch, Band II: Fehlermeldungen enthält eine Liste der

Fehlermeldungen sowie Informationen zu deren Interpretation und Beseitigung für ProLiant Server und Server Blades. Wählen Sie zur Ansicht des Handbuchs eine Sprache aus:

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Vereinfachtes Chinesisch ( http://www.hp.com/support/Gen9_EMG_zh_cn )

120 Kapitel 7 Fehlerbeseitigung DEWW

8 Auswechseln der Systembatterie

Wenn der Server das Datum und die Uhrzeit nicht mehr richtig anzeigt, müssen Sie möglicherweise die Batterie für die Echtzeituhr austauschen. Unter normalen Bedingungen hat diese Batterie eine

Lebensdauer von 5 bis 10 Jahren.

VORSICHT!

Der Computer ist mit einer internen Lithium-Mangandioxid-, Vanadium-Pentoxid- oder alkalischen Batterie bzw. einem Akku-Pack dieses Typs ausgestattet. Falls die Batterie bzw. der

Akku-Pack nicht sachgemäß behandelt wird, besteht das Risiko eines Brandes und

Verletzungsgefahr. Beachten Sie die folgenden Hinweise zur Vermeidung von Verletzungen:

Versuchen Sie nicht, die Batterie aufzuladen.

Setzen Sie die Batterie bzw. den Akku nicht Temperaturen über 60 °C aus.

Nehmen Sie die Batterie bzw. den Akku nicht auseinander, vermeiden Sie mechanische

Beschädigungen jeglicher Art, schließen Sie die Kontakte nicht kurz, und setzen Sie die Batterie bzw. den Akku nicht Feuer oder Feuchtigkeitseinwirkung aus.

Verwenden Sie nur das für dieses Produkt vorgesehene Ersatzteil.

So entfernen Sie die Komponente:

1.

Fahren Sie den Server herunter (siehe Herunterfahren des Servers auf Seite 15

).

2.

Stromzufuhr vollständig unterbrechen: a.

Trennen Sie alle Netzkabel vom Stromnetz.

b.

Trennen Sie alle Netzkabel vom Server.

3.

Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:

Ziehen Sie den Server aus dem Rack heraus (siehe

Herausziehen des Servers aus dem

Rack auf Seite 15

).

Nehmen Sie den Server aus dem Rack (siehe Herausnehmen des Servers aus dem Rack auf Seite 17

).

4.

Entfernen Sie die Zugangsabdeckung (siehe Entfernen der Zugangsabdeckung auf Seite 19

).

5.

Suchen Sie den Akku auf der Systemplatine (

Komponenten der Systemplatine auf Seite 7

).

DEWW 121

6.

Nehmen Sie die Batterie heraus.

HINWEIS: Beim Auswechseln der Systemplatinenbatterie wird das System-ROM auf seine

Standardkonfiguration zurückgesetzt. Konfigurieren Sie das System nach dem Austausch der

Batterie über die BIOS-/Plattformkonfiguration (RBSU) in UEFI System Utilities (

HP UEFI

System Utilities auf Seite 112 ) neu.

Um die Komponente wieder anzubringen, führen Sie das Verfahren in umgekehrter Reihenfolge aus.

Weitere Informationen zum Austausch der Echtzeituhr-Batterie und zur Entsorgung erhalten Sie bei

Ihrem HP Partner oder Servicepartner.

122 Kapitel 8 Auswechseln der Systembatterie DEWW

9 Zulassungshinweise

Sicherheit und Einhaltung behördlicher Bestimmungen

Informationen zur Sicherheit, zum Umweltschutz und zur Einhaltung behördlicher Bestimmungen finden Sie unter

Safety and Compliance Information for Server, Storage, Power, Networking, and

Rack Products (Informationen zur Sicherheit und zur Einhaltung behördlicher Bestimmungen für

Server, Speichersysteme, Stromversorgungen, Netzwerke und Racks) auf der HP Website

( http://www.hp.com/support/Safety-Compliance-EnterpriseProducts ).

Kennzeichnung für Belarus, Kasachstan, Russland

Hersteller

Hewlett-Packard Company, Anschrift: 3000 Hanover Street, Palo Alto, California 94304, USA

Kontaktdaten des Vertreters vor Ort (Russisch)

HP Russland

HP Weißrussland

HP Kasachstan

Kontaktdaten des Vertreters vor Ort (Kasachisch)

DEWW

Herstellungsdatum

Das Herstellungsdatum wird durch eine Seriennummer dargestellt (HP Seriennummernformat für dieses Produkt):

CCSYWWZZZZ

Sicherheit und Einhaltung behördlicher Bestimmungen 123

Folgende Datumsformate sind gültig:

YWW, wobei Y die Jahreszahl in der jeweiligen Dekade beginnend mit dem Jahr 2000 angibt.

Beispiel: 238: 2 für 2002 und 38 für die Woche ab dem 9. September. So wird 2010 als 0,

2011 als 1, 2012 als 2, 2013 als 3 usw. angegeben.

YYWW, wobei YY das Jahr beginnend mit dem Jahr 2000 angibt. Beispiel: 0238: 02 für 2002 und

38 für die Woche ab dem 9. September.

Inhaltsdeklaration der RoHS-Materialien für die Türkei

Inhaltsdeklaration der RoHS-Materialien für die Ukraine

Garantieinformationen

HP ProLiant und X86 Server und Optionen ( http://www.hp.com/support/ProLiantServers-Warranties )

HP Enterprise Server ( http://www.hp.com/support/EnterpriseServers-Warranties )

HP Speicherprodukte ( http://www.hp.com/support/Storage-Warranties )

HP Netzwerkprodukte ( http://www.hp.com/support/Networking-Warranties )

124 Kapitel 9 Zulassungshinweise DEWW

10 Elektrostatische Entladung

Schutz vor elektrostatischer Entladung

Befolgen Sie die Vorsichtsmaßnahmen bei der Einrichtung des Systems und beim Umgang mit

Systemkomponenten, um Schäden am System zu vermeiden. Die Entladung statischer Elektrizität

über einen Finger oder einen anderen Leiter kann die Systemplatine oder andere Bauteile beschädigen, die gegenüber elektrostatischer Entladung empfindlich sind. Diese Art von Schäden kann die Lebensdauer des Geräts herabsetzen.

So vermeiden Sie elektrostatische Schäden:

Vermeiden Sie den direkten Handkontakt, indem Sie Produkte in elektrostatisch sicheren

Behältern transportieren und lagern.

Lassen Sie elektrostatisch empfindliche Teile in ihrem Behälter, bis sie sich an einem gut geerdeten Arbeitsplatz befinden.

Arbeiten Sie auf einer geerdeten Oberfläche, wenn Sie die Teile aus den Schutzbehältern entnehmen.

Vermeiden Sie die Berührung von Steckkontakten, Leitern und Schaltungen.

Sorgen Sie stets dafür, ordnungsgemäß geerdet zu sein, wenn Sie statisch empfindliche

Komponenten oder Bauteile berühren.

Erdungsmethoden zum Schutz vor elektrostatischer

Entladung

Für die Erdung sind mehrere Methoden verfügbar. Verwenden Sie beim Umgang mit oder Installieren von Teilen, die gegenüber elektrostatischer Entladung empfindlich sind, eine oder mehrere der folgenden Methoden:

Verwenden Sie ein Antistatikarmband, das über ein Erdungskabel an eine geerdete Workstation bzw. ein geerdetes Computergehäuse angeschlossen ist. Antistatik-Armbänder sind flexible

Bänder mit einem Mindestwiderstand von 1 Megaohm (±10 Prozent) im Erdungskabel. Damit eine ordnungsgemäße Erdung stattfindet, muss die leitende Oberfläche des Armbandes auf der

Haut getragen werden.

Tragen Sie entsprechende Bänder um die Ferse, den Zeh oder an den Schuhen, wenn Sie im

Stehen arbeiten. Tragen Sie die Bänder an beiden Füßen, wenn Sie auf leitfähigem Boden oder auf antistatischen Fußmatten stehen.

Verwenden Sie leitfähige Wartungswerkzeuge.

Verwenden Sie ein tragbares Kundendienst-Kit mit einer zusammenfaltbaren, statische

Elektrizität ableitenden Arbeitsmatte.

Besitzen Sie keine geeigneten Hilfsmittel, um eine ordnungsgemäße Erdung sicherzustellen, setzen

Sie sich mit einem Vertriebspartner in Verbindung.

Weitere Informationen zu statischer Elektrizität oder Unterstützung bei der Installation des Produkts erhalten Sie bei einem HP Partner.

DEWW Schutz vor elektrostatischer Entladung 125

11 Technische Daten

Umgebungsanforderungen

Angaben Wert

Temperaturbereich*

Bei Betrieb

Bei Lagerung

Relative Luftfeuchtigkeit (kondensationsfrei)

10 °C bis 35 °C

-30 °C bis 60 °C

Bei Betrieb Mindestens der höhere Wert (feuchter): Taupunkttemperatur –12 °C oder

8 % relative Luftfeuchte

Maximale Taupunkttemperatur 24 °C oder 90 % relative Luftfeuchte

Bei Lagerung 5 % bis 95 %

38,7 °C, maximale Nassthermometer-Temperatur

* Alle angegebenen Temperaturen gelten für Meereshöhe. Bis zu einer Höhe von 3.048 m verringert sich die maximale

Temperatur um 1,0 °C pro 304,8 m. Direkte Sonneneinstrahlung ist nicht zugelassen. Die maximale Änderungsrate beträgt

20 °C/h. Obergrenze und Änderungsrate können durch Typ und Anzahl installierter Optionen beschränkt werden.

Für bestimmte zugelassene Hardwarekonfigurationen gilt ein erweiterter unterstützter Systemeinlass-

Temperaturbereich:

5 °C bis 10 °C und 35 °C bis 40 °C auf Meereshöhe mit einer höhenabhängigen Korrektur von

1,0 °C pro 175 m über 900 m bis maximal 3048 m.

40 °C bis 45 °C auf Meereshöhe mit einer höhenabhängigen Korrektur von 1,0 °C pro 125 m

über 900 m bis maximal 3048 m.

Die zulässigen Hardwarekonfigurationen für dieses System werden auf der HP Website

( http://www.hp.com/go/proliant/ASHRAE ) aufgelistet.

Mechanische Daten

Abmessung

Höhe

Tiefe für die LFF- und SFF-Laufwerksmodelle

Breite

Gewicht (voll beladen, ungefähre Werte)

LFF-Modell mit 4 Laufwerkseinschüben

LFF-Modell mit 8 Laufwerkseinschüben

LFF-Modell mit 12 Laufwerkseinschüben

Wert

8,75 cm

60,70 cm

44,54 cm

16,59 kg

19,19 kg

21,59 kg

126 Kapitel 11 Technische Daten DEWW

Abmessung

SFF-Laufwerksmodelle mit 8 Einschüben und mit optischem

Laufwerk

SFF-Laufwerksmodelle mit 8 Einschüben und ohne optisches Laufwerk

SFF-Laufwerksmodelle mit 16 Einschüben und mit optischem Laufwerk

SFF-Laufwerksmodelle mit 16 Einschüben und ohne optisches Laufwerk

Wert

16,09 kg

15,95 kg

17,95 kg

17,87 kg

Technische Daten zum Netzteil

Der Server unterstützt das HP 550‑W Netzteil (Teilenr. 730941-B21). Hierbei handelt es sich um ein

Einstiegs-Netzteilprodukt für HP ProLiant Server. Weitere Informationen zu Netzteilfunktionen,

Spezifikationen und Kompatibilität finden Sie auf der HP Website ( http://www.hp.com/go/proliant/ powersupply ).

ACHTUNG: Überprüfen Sie die den System- und Netzteil-Eingangsnennstrom, bevor Sie den

Server einschalten.

DEWW Technische Daten zum Netzteil 127

12 Support und andere Ressourcen

Vor Kontaktieren von HP

Bitte halten Sie die nachfolgend aufgeführten Informationen bereit, wenn Sie bei HP anrufen:

Active Health System-Protokoll (HP ProLiant Gen8 oder höher)

Laden Sie ein Active Health System-Protokoll herunter, das die sieben (7) Tage vor Auftreten der Störung umfasst, und halten Sie es bereit. Weitere Informationen enthält das

HP iLO 4

Benutzerhandbuch oder das HP Intelligent Provisioning Benutzerhandbuch auf der HP Website

( http://www.hp.com/go/ilo/docs ).

Onboard Administrator-Bericht SHOW ALL (nur für HP BladeSystem-Produkte)

Weitere Informationen zum Anfordern des Onboard Administrator SHOW ALL-Berichts finden

Sie auf der HP Website ( http://www.hp.com/go/OAlog ).

Registrierungsnummer beim Technischen Support (sofern zutreffend)

Seriennummer des Produkts

Modellname und -nummer des Produkts

Produkt-Identifizierungsnummer

Eventuell vorliegende Fehlermeldungen

Zusätzlich installierte Platinen oder Hardware

Software und Hardware von Fremdherstellern

Betriebssystem und Revisionsstufe

HP Kontaktinformationen

Kontaktinformationen für die USA und weltweite Kontaktinformationen finden Sie auf der Website

„Contact HP“ (Kontaktaufnahme mit HP) ( http://www.hp.com/go/assistance ).

In den USA:

HP ist telefonisch unter 1-800-334-5144 erreichbar. Um eine ständige Qualitätsverbesserung zu erreichen, können Anrufe ggf. aufgezeichnet oder überwacht werden.

Wenn Sie einen Care Pack (Service-Upgrade) erworben haben, rufen Sie bitte die Website für

„Support & Drivers“ (Support und Treiber) auf ( http://www8.hp.com/us/en/support-drivers.html

).

Wenn sich das Problem nicht über die Website lösen lässt, rufen Sie bitte die Nummer

1-800-633-3600 an. Weitere Informationen zu Care Packs finden Sie auf der HP Website

( http://pro-aq-sama.houston.hp.com/services/cache/10950-0-0-225-121.html

).

Customer Self Repair

HP Produkte enthalten viele CSR-Teile (Customer Self Repair), um Reparaturzeiten zu minimieren und höhere Flexibilität beim Austausch defekter Bauteile zu ermöglichen. Wenn HP (oder ein

HP Servicepartner) bei der Diagnose feststellt, dass das Produkt mithilfe eines CSR-Teils repariert

128 Kapitel 12 Support und andere Ressourcen DEWW

DEWW werden kann, sendet Ihnen HP dieses Bauteil zum Austausch direkt zu. CSR-Teile werden in zwei

Kategorien unterteilt:

Zwingend – Teile, für die das Customer Self Repair-Verfahren zwingend vorgegeben ist. Wenn

Sie den Austausch dieser Teile von HP vornehmen lassen, werden Ihnen die Anfahrt- und

Arbeitskosten für diesen Service berechnet.

Optional – Teile, für die das Customer Self Repair-Verfahren optional ist. Diese Teile sind auch für Customer Self Repair ausgelegt. Wenn Sie jedoch den Austausch dieser Teile von

HP vornehmen lassen möchten, können bei diesem Service je nach den für Ihr Produkt vorgesehenen Garantiebedingungen zusätzliche Kosten anfallen.

HINWEIS: Einige Teile sind nicht für Customer Self Repair ausgelegt. Um den Garantieanspruch des

Kunden zu erfüllen, muss das Teil von einem HP Servicepartner ersetzt werden. Im illustrierten

Teilekatalog sind diese Teile mit „No“ bzw. „Nein“ gekennzeichnet.

CSR-Teile werden abhängig von der Verfügbarkeit und vom Lieferziel am folgenden Geschäftstag geliefert. Für bestimmte Standorte ist eine Lieferung am selben Tag oder innerhalb von vier Stunden gegen einen Aufpreis verfügbar. Wenn Sie Hilfe benötigen, können Sie das HP technische Support

Center anrufen und sich von einem Mitarbeiter per Telefon helfen lassen. Den Materialien, die mit einem CSR-Ersatzteil geliefert werden, können Sie entnehmen, ob das defekte Teil an

HP zurückgeschickt werden muss. Wenn es erforderlich ist, das defekte Teil an

HP zurückzuschicken, müssen Sie dies innerhalb eines vorgegebenen Zeitraums tun, in der Regel innerhalb von fünf (5) Geschäftstagen. Das defekte Teil muss mit der zugehörigen Dokumentation in der Verpackung zurückgeschickt werden, die im Lieferumfang enthalten ist. Wenn Sie das defekte

Teil nicht zurückschicken, kann HP Ihnen das Ersatzteil in Rechnung stellen. Im Falle von Customer

Self Repair kommt HP für alle Kosten für die Lieferung und Rücksendung auf und bestimmt den

Kurier-/Frachtdienst.

Weitere Informationen über das HP Customer Self Repair Programm erhalten Sie von Ihrem

Servicepartner vor Ort. Informationen über das CSR-Programm in Nordamerika finden Sie auf der

HP Website unter ( http://www.hp.com/go/selfrepair ).

Customer Self Repair 129

13 Akronyme und Abkürzungen

ABEND

Abnormal End (Außergewöhnliche Beendigung)

ACU

Array Configuration Utility (Dienstprogramm zur Array-Konfiguration)

AMP

Advanced Memory Protection (Erweiterter Speicherschutz)

API

Application Program Interface

ASHRAE

American Society of Heating, Refrigerating and Air-Conditioning Engineers

ASR

Automatic Server Recovery (Automatische Serverwiederherstellung)

BP

Backplane

CAS

Column Address Strobe

CSA

Canadian Standards Association

CSR

Customer Self Repair (Reparatur durch den Kunden)

DDR3

Double Data Rate-3

DDR4

Double Data Rate-4

DPC

DIMMs pro Kanal

FAT

File Allocation Table

FBWC

Flash-Backed Write Cache (Flash-gestütztes Schreib-Cache)

GPU

130 Kapitel 13 Akronyme und Abkürzungen DEWW

DEWW

Graphics Processing Unit (Grafikprozessor)

HBA

Host Bus Adapter (Host-Busadapter)

HP SIM

HP Systems Insight Manager

HP SUM

HP Smart Update Manager

IEC

International Electrotechnical Commission iLO

Integrierte Lights-Out

IML

Integrated Management Log

ISO

International Organization for Standardization

JSON

JavaScript Object Notation

LFF

Large Form Factor

LOM

Lights-Out Management

LRDIMM

Load Reduced Dual In-Line Memory Module

NMI

Nonmaskable Interrupt

NVRAM

Nonvolatile Memory (Nichtflüchtiger Speicher)

OA

Onboard Administrator

ODD

Optical Disk Drive (Optisches Datenträgerlaufwerk)

PCIe

Peripheral Component Interconnect Express

PDU

Power Distribution Unit (Stromverteiler)

131

POST

Power-On Self-Test (Selbsttest beim Systemstart)

PSU

Netzteileinheit

RBSU

ROM-Based Setup Utility

RDIMM

Registered Dual In-line Memory Module

RDP

Rapid Deployment Pack

REST

Representational State Transfer

RoHS

Restriction of Hazardous Substances

RPS

Redundant Power Supply (Redundantes Netzteil)

SAS

Serial Attached SCSI (Seriell verbundener SCSI)

SATA

Serielle ATA

SD

Secure Digital

SFF

Small Form Factor

SIM

Systems Insight Manager

SPP

HP Service Pack for ProLiant

SSA

HP Smart Storage Administrator

SSD

Solid-State Drive

STD

Standard (DIMM-Spannung)

TMRA

132 Kapitel 13 Akronyme und Abkürzungen DEWW

DEWW

Empfohlene Betriebstemperatur der Umgebung

TPM

Trusted Platform Module

UEFI

Unified Extensible Firmware Interface

UID

Unit Identification (Geräteidentifizierung)

USB

Universal Serial Bus

VC

Virtual Connect

VCA

Version Control Agent

VCRM

Version Control Repository Manager (Repository-Manager für die Versionskontrolle)

XHCI

Extensible Host Controller Interface

133

14 Feedback zur Dokumentation

HP möchte Dokumentationen liefern, die Ihren Anforderungen gerecht werden. Sie können uns helfen, die Dokumentation zu verbessern, indem Sie Hinweise auf Fehler, Vorschläge oder

Anmerkungen an die Abteilung für Dokumentationsfeedback ( mailto:[email protected]

) senden. Geben Sie Titel und Teilenummer des Dokuments, Versionsnummer oder die URL in Ihrem

Feedback an.

134 Kapitel 14 Feedback zur Dokumentation DEWW

Index

A

Abmessungen und Gewicht 126

Active Health System

Active Health System 107

Servermodus 106

ACU (Array Configuration Utility)

116

Advanced ECC-Speicher

Advanced ECC-

Speicherkonfiguration 82

Richtlinien zur Advanced ECC-

Bestückung 83

Akku des Cache-Moduls

FBWC-Modul LED-

Statusanzeigen 12

Verkabelung des HP Smart

Storage Akkus 101

Akku-Pack, installieren 64

Aktivieren des Trusted Platform

Module 94

Aktualisieren des System-ROM

117

AMP-Modi 81

Analyse des Crash-

Speicherauszugs 10

Änderungskontrolle und proaktive

Benachrichtigung 119

Anforderungen, elektrische

Erdung 29

Anforderungen, Luftzirkulation 27

Anforderungen, Platzbedarf 27

Anforderungen, Standort 28

Anforderungen,

Stromversorgung 29

Anforderungen, Temperatur 28

ASR (Automatic Server

Recovery) 117

Ausschalten 15

B

Belüftung 27

Benachrichtigungsaktionen 119

Bestückungsrichtlinien für Online-

Ersatzspeicher 83

Betriebssystem-Absturz

Automatic Server Recovery

(Automatische

Serverwiederherstellung)

117

NMI-Funktionalität 10

Betriebssysteminstallation

HP Betriebssystem- und

Virtualisierungssoftware-

Unterstützung für ProLiant

Server 119

Installieren des

Betriebssystems 35

Betriebssystem-Unterstützung

HP Betriebssystem- und

Virtualisierungssoftware-

Unterstützung für ProLiant

Server 119

HP Insight Diagnostics

Datenerfassungsfunktionalitä

t 111

Betriebsumgebung, empfohlene

27

BIOS-Upgrade

ROMPaq Utility 116

Servermodus 106

C

Cache-Modul-Installation 101

Care Pack

HP Technology Service

Portfolio 119

Optionale

Installationsservices 27

Central Connect 109

CMOS 9

D

Dedizierter iLO Management-

Anschluss

Aktivieren des dedizierten iLO-

Managementmoduls 90

Komponenten auf der

Rückseite 5

dediziertes iLO-

Managementmodul, Option 88

Diagnoseprobleme 120

Diagnoseprogramme

Automatic Server Recovery

(Automatische

Serverwiederherstellung)

117

HP Insight Diagnostics 110

ROMPaq Utility 116

Servermodus 106

Dienstprogramme

Dienstprogramme und

Funktionen 116

Software und

Konfigurationsprogramme

106

Dienstprogramme, Bereitstellung

Scripting Toolkit für Windows

und Linux 111

Servermodus 106

DIMM-Identifizierung 80

DIMM-Installationsrichtlinien

Allgemeine Richtlinien zur

Bestückung von DIMM-

Steckplätzen 82

DIMM-Identifizierung 80

Ein-, zwei- und vierreihige

DIMMs 80

Installieren eines DIMM 83

DIMMs, ein- und zweireihig 80

DIMMs, installieren 83

DIMM-Steckplatzpositionen 8

Direktverbindung 109

E

Einschalten 15

Elektrostatische Entladung

Elektrostatische Entladung

125

Erdungsmethoden zum Schutz vor elektrostatischer

Entladung 125

Schutz vor elektrostatischer

Entladung 125

DEWW Index 135

Empfohlene Betriebstemperatur

der Umgebung 28

Entfernen der Sicherheitsblende

18

Erase Utility

Erase Utility 111

Servermodus 106

Erdung, Anforderungen 29

Erdung, Methoden 125

Erforderliche Luftzirkulation und

Mindestabstände 27

Erneutes Eingeben der

Seriennummer des Servers 115

Eurasische

Wirtschaftskommission 123

Externe USB-Funktionalität 117

F

FBWC Modul 61

FBWC-Verkabelung 100

Fehlerbeseitigung, Ressourcen

120

Fehlerdiagnose 120

Fehlermeldungen 120

Firmwareaktualisierung

HP Service Pack for ProLiant

112

Software und Firmware 118

Flexible Startsteuerung 113

Foundation Care Services 119

Frontrahmen, anbringen 37

G

Garantieinformationen 124

Gewicht 126

H

Hardwareoptionen, Installation

Einführung 37

Installation der

Hardwareoptionen 37

Installieren der

Hardwareoptionen 32

Health-Treiber 117

Herausnehmen des Servers aus

dem Rack 17

Herausziehbare Lasche mit der

Seriennummer

Informationen auf der herausziehbaren Lasche mit

der Seriennummer 2

Komponenten auf der

Vorderseite 1

Herausziehen des Servers aus

dem Rack 15

Hot-Plug-Laufwerk, installieren

40

Hot-Swap-Lüfter 75

HP Care Pack Services

HP Technology Service

Portfolio 119

Optionale

Installationsservices 27

HP Collaborative Support 119

HP Insight Diagnostics

HP Insight Diagnostics 110

HP Insight Diagnostics

Datenerfassungsfunktionalitä

t 111

HP Insight Diagnostics

Datenerfassungsfunktionalität

111

HP Insight Online

HP Insight Online 110

Servermodus 106

HP Insight Online Direct

Connect 109

HP Insight Remote Support

Software

HP Insight Remote Support

109

HP Insight Remote Support

Central Connect 109

HP Technology Service

Portfolio 119

HP Kontaktinformationen 128

HP Partner

HP Kontaktinformationen 128

Support und andere

Ressourcen 128

HP Proactive Care 119

HP RESTful API

HP RESTful API-Unterstützung

für HP iLO 108

HP RESTful API-Unterstützung

für UEFI 115

HP Service Pack for ProLiant

HP Insight Diagnostics 110

HP Service Pack for ProLiant

112

Servermodus 106

HP SmartDrive LED-Definitionen

11

HP SmartMemory 79

HP Smart Storage Akku

Installieren eines HP Smart

Storage Akkus 64

Verkabelung des HP Smart

Storage Akkus 101

HP Smart Update Manager,

Überblick

HP Smart Update Manager

112

Servermodus 106

HP SSA (HP Smart Storage

Administrator)

HP Smart Storage

Administrator 116

Servermodus 106

HP Support Center 119

HP Systems Insight Manager

(SIM)

HP Insight Diagnostics 110

Integrated Management Log

108

HP Universal Medieneinschub 1

HP-Website 128

I

Identifizieren des Inhalts im

Versandkarton des Servers 31

iLO Anschluss 5

iLO-Kontoinformationen 2

Informationsquellen 128

Inhalt des Server-

Versandkartons 31

Inhaltsdeklaration der RoHS-

Materialien für die Türkei 124

Inhaltsdeklaration der RoHS-

Materialien für die Ukraine 124

Insight Diagnostics

HP Insight Diagnostics 110

136 Index DEWW

HP Insight Diagnostics

Datenerfassungsfunktionalitä

t 111

System auf dem neuesten

Stand halten 118

Installation mittels Skripts 111

Installationsservices 27

Installation von Optionen

Einführung 37

Installation der

Hardwareoptionen 37

Installieren der

Hardwareoptionen 32

Optionale

Installationsservices 27

Installieren der Hardware

Einführung 37

Installation der

Hardwareoptionen 37

Installieren des Servers 32

Integrated Lights-Out (iLO)

Aktivieren des dedizierten iLO-

Managementmoduls 90

HP iLO 106

Integrated Management Log

108

Integrated Management Log

(IML) 108

integrierter Array-Controller

Installationsrichtlinien für

Speichercontroller 61

Installieren eines

Speichercontrollers und

FBWC-Moduls 61

Laufwerkskabeloptionen 53

integrierte UEFI-Diagnose 115 integrierte UEFI-Shell 115

Intelligent Provisioning

HP Insight Diagnostics 110

Intelligent Provisioning 110

Servermodus 106

Interner USB-Anschluss 7

K

Kabelanordnung 34

Kabelführungsarm 18

Käfig für optisches Laufwerk 67

Kennwort für den Systemstart 9

Kennzeichnung für Belarus,

Kasachstan, Russland 123

Klettverschluss-Riemen für

Rackschienen 34

Komponenten, Rückseite

Komponenten auf der

Rückseite 5

LEDs auf der Rückseite 6

Komponenten, Systemplatine 7

Komponenten, Vorderseite

Beschreibung der

Komponenten 1

Informationen auf der herausziehbaren Lasche mit

der Seriennummer 2

Komponenten auf der Rückseite

5

Konfigurationseinstellungen 114

Konfigurationseinstellungen des

Systems 118

Konfigurieren von AMP-Modi 81

Konformitätserklärung

Inhaltsdeklaration der RoHS-

Materialien für die Türkei

124

Inhaltsdeklaration der RoHS-

Materialien für die Ukraine

124

Zulassungshinweise 123

Kontaktaufnahme mit HP

HP Kontaktinformationen 128

Vor Kontaktieren von HP 128

Kühlkörper, installieren 69

Kunden-Bestandskennung 2

L

Laufwerke 37

Laufwerke, Bestimmen des

Status 11

Laufwerke,

Installationsrichtlinien 38

Laufwerke, installieren

Installieren eines Hot-Plug-

Festplattenlaufwerks 40

Installieren eines Nicht-Hot-

Plug-Laufwerks 38

Laufwerks-Backplane,

installieren 45

Laufwerkskäfig, installieren 41

Laufwerks-LEDs 11

Laufwerksnummerierung 10

Laufwerksverkabelung

Laufwerkskabeloptionen 53

Speicherverkabelung 95

Verkabelung 95

Vorderseitige Verkabelung

103

LED, Rückseite 6

LED, Systembetrieb 2

LED, Zustand 2

LEDs, FBWC-Modul 12

LEDs, Geräteidentifikation (UID)

LEDs auf der Rückseite 6

LEDs und Tasten auf der

Vorderseite 2

LEDs, Laufwerk 11

LEDs, Netzteil 6

LEDs, NIC 2

LEDs, Stromversorgungsfehler 5

LEDs, Vorderseite 2

LEDs des FBWC-Moduls 12

Legacy-USB-Unterstützung 117

Löschen des NVRAM 9

Lüfteranschlüsse 7

Lüfterinstallation 76

Lüfterpositionen 14

Lüfterverkabelung 102

Luftfeuchtigkeit 126

Luftleitblech, entfernen 23

Luftleitblech, Installation 25

Luftzirkulation, Anforderungen

Erforderliche Luftzirkulation und

Mindestabstände 27

Optimale Betriebsumgebung

27

Temperaturanforderungen 28

M

Mechanische Daten 126

MicroSD-Kartensteckplatz 7

Mini-SAS, Verkabelung

Anschließen der Mini-SAS-Y-

Kabeloption für LFF-Hot-Plug-

Laufwerkskonfigurationen mit

8 Einschüben 53

Anschließen der Mini-SAS-Y-

Kabeloption für SFF-Hot-Plug-

Laufwerkskonfigurationen mit

8 Einschüben 57

DEWW Index 137

Mini-SAS-Y-Verkabelung

Anschließen der Mini-SAS-Y-

Kabeloption für LFF-Hot-Plug-

Laufwerkskonfigurationen mit

8 Einschüben 53

Anschließen der Mini-SAS-Y-

Kabeloption für SFF-Hot-Plug-

Laufwerkskonfigurationen mit

8 Einschüben 57

Monitoranschluss 5

N

Netz-/Standby-Schalter 2

Netzteil-LEDs 6

Netzteilverkabelung 103

NIC-Anschlüsse 5

Nicht-Hot-Plug-Laufwerke,

installieren 38

NMI-Funktionalität 10

NMI-Sockel

Komponenten der

Systemplatine 7

NMI-Funktionalität 10

O

Online-Ersatzspeicher

Bestückungsrichtlinien für

Online-Ersatzspeicher 83

Speicherkonfiguration für

Online-Ersatzspeicher 82

Optimale Betriebsumgebung 27

Optionale Erweiterungskarten 87

Optionales HP Trusted Platform

Module 91

Optisches Laufwerk 67

Optisches Laufwerk,

Verkabelung 102

P

PCI-Riser-Käfig

Einbauen der PCI-Riser-

Käfige 22

Entfernen der PCI-Riser-

Käfige 20

PCI-Riser-Käfig-

Baugruppenoptionen 84

PCI Riser-Käfig, installieren

Einbauen der PCI-Riser-

Käfige 22

PCI-Riser-Käfig-

Baugruppenoptionen 84

PCI-Riser-Käfig entfernen 20

Power Calculator 29

Proaktive Benachrichtigung 119

Produkt-ID 115

Prozessor 69

Prozessorblindmodul 69

PXE (Preboot Execution

Environment,

Ausführungsumgebung vor dem

Booten) 112

Q

QR-Code-Etikett

HP UEFI System Utilities 112

Informationen auf der herausziehbaren Lasche mit

der Seriennummer 2

QuickSpecs

Controller-Optionen 60

DIMM-Identifizierung 80

Laufwerkskabeloptionen 53

Product QuickSpecs (Produkt-

ID) 106

Speicherkonfigurationen 81

R

Rack-Installation 27

Rack-Montagebügel 32

Rack-Vorsichtsmaßnahmen 31

RAID Konfiguration 116

Rapid Deployment Pack (RDP)

27

RBSU (Setup Utility auf ROM-

Basis)

Aktivieren des dedizierten iLO-

Managementmoduls 90

HP UEFI System Utilities 112

Redundanter Lüfter 75

Redundantes ROM 117

Registrieren des Servers 36

Richtlinien zur Advanced ECC-

Bestückung 83

Richtlinien zur Lüfterbestückung

76

RoHS

Inhaltsdeklaration der RoHS-

Materialien für die Türkei

124

Inhaltsdeklaration der RoHS-

Materialien für die Ukraine

124

ROM-Legacy-USB-

Unterstützung 117

ROMPaq Utility

ROMPaq Utility 116

Servermodus 106

Unterstützung für redundantes

ROM 117

ROM-Redundanz 117

Rückseite, LEDs 6

Rückwand, Zugriff 18

S

Scripting Toolkit

Scripting Toolkit für Windows

und Linux 111

Servermodus 106

Secure Boot-Konfiguration 114

Seriennummer 115

Server, Warnmeldungen

Rack-Vorsichtsmaßnahmen

31

Serverspezifische

Warnhinweise und

Vorsichtsmaßnahmen 30

Servermodus 106

Serveroptionen, installieren

Installation der

Hardwareoptionen 37

Installieren der

Hardwareoptionen 32

Server-Setup

Setup 27

System auf dem neuesten

Stand halten 118

Service-Packs 112

Sicherheitsblende 37

Sicherheitsblende, abnehmen 18

Sicherheitsinformationen

Sicherheitsvorteile 118

Sicherheit und Einhaltung behördlicher Bestimmungen

123

138 Index DEWW

Sicherheitsüberlegungen

Erdungsmethoden zum Schutz vor elektrostatischer

Entladung 125

Schutz vor elektrostatischer

Entladung 125

Sicherheitsvorteile 118

Sicherheit und Einhaltung behördlicher Bestimmungen

123

Smart Update Firmware DVD

110

Smart Update Manager

HP Smart Update Manager

112

Servermodus 106

Software-Upgrades 118

Speicher, Advanced ECC 82

Speicher, konfigurieren

Advanced ECC-

Speicherkonfiguration 82

Speicherkonfigurationen 81

Speicherkonfiguration für

Online-Ersatzspeicher 82

Speicher, maximal unterstützter

81

Speicher, Online-Ersatz 82

Speicherauszug 10

Speichercontroller

Controller-Optionen 60

Installationsrichtlinien für

Speichercontroller 61

Installieren eines

Speichercontrollers und

FBWC-Moduls 61

Systemwartungsschalter 9

Speicherkonfigurationen

Speicherkonfigurationen 81

Speicherkonfiguration für

Online-Ersatzspeicher 82

Speicheroptionen 78

Speichersubsystem, Architektur

79

Speicherverkabelung, Laufwerk mit acht Einschüben

Verkabelung des LFF-Hot-Plug-

SAS/SATA-Laufwerks mit

8 Einschüben 97

Verkabelung des LFF-Hot-Plug-

SATA-Laufwerks mit

8 Einschüben 97

Verkabelung des LFF-Nicht-

Hot-Plug-SATA-Laufwerks mit

8 Einschüben 96

Verkabelung des SFF-Hot-

Plug-SAS/SATA-Laufwerks

mit 8 Einschüben 99

Verkabelung des SFF-Hot-

Plug-SATA-Laufwerks mit

8 Einschüben 99

Speicherverkabelung, Laufwerk

mit vier Einschüben 96

Speicherverkabelung, Laufwerk

mit zwölf Einschüben 98

SPP 112

Standardeinstellungen 82

Standortanforderungen 28

Statische Aufladung 125

Steckplatzdefinitionen des PCI-

Riser-Board 6

Stromversorgungsanforderunge

n 29

Stromversorgungsfehler 5

Stromverteilungseinheit (Power

Distribution Unit, PDU) 29

System, aktualisieren 118

System Erase Utility 111

Systemkonfiguration 106

Systemplatine, Batterie

Auswechseln der

Systembatterie 121

Systemplatinen-Batterie

Verkabelung des HP Smart

Storage Akkus 101

Systemplatinen-Komponenten 7

Systemwartungsschalter 9

T

Tasten auf der Vorderseite 2

Technische Daten

Technische Daten 126

Umgebungsanforderungen

126

Technische Daten,

Betriebsumgebung

Technische Daten 126

Umgebungsanforderungen

126

Technische Daten, mechanische

126

Technische Daten, Netzteil 127

Technische Daten, Server

Technische Daten 126

Umgebungsanforderungen

126

Technische Daten zum Netzteil

127

Technische Kundenunterstützung von HP

HP Kontaktinformationen 128

HP Technology Service

Portfolio 119

Support und andere

Ressourcen 128

Technischer Support

HP Kontaktinformationen 128

HP Technology Service

Portfolio 119

Support und andere

Ressourcen 128

Vor Kontaktieren von HP 128

Technology Services 119

Temperaturanforderungen 28

TPM (Trusted Platform Module)

Aktivieren des Trusted Platform

Module 94

Aufbewahren des Schlüssels/

Kennwortes für die

Wiederherstellung 94

Optionales HP Trusted Platform

Module 91

TPM-Anschluss 7

Treiber 118

U

UEFI System Utilities

Einschalten und Auswählen von Startoptionen im UEFI-

Startmodus 36

HP UEFI System Utilities 112

Verwenden von HP UEFI

System Utilities 113

UID (Geräte-ID)

LEDs und Tasten auf der

Vorderseite 2

UID (Geräteidentifizierung)

LEDs auf der Rückseite 6

DEWW Index 139

UID-LED

LEDs auf der Rückseite 6

LEDs und Tasten auf der

Vorderseite 2

UID-Schalter 2

Umgebungsanforderungen 126

Umgebungsbedingungen 27

Umgebungstemperatur

Temperaturanforderungen 28

Umgebungsanforderungen

126

Umgebungstemperatursensor,

Verkabelung 103

Unterstützte Betriebssysteme

119

Unterstützung des Advanced ECC-

Speichers

Advanced ECC-

Speicherkonfiguration 82

Speicherkonfigurationen 81

Unterstützung für USB 117

UPS (unterbrechungsfreie

Stromversorgung) 29

USB-Anschluss

Komponenten auf der

Rückseite 5

Komponenten auf der

Vorderseite 1

V

VCA (Version Control Agent) 118

VCRM (Version Control Repository

Manager) 118

Verkabelung 95

Verkabelung, Akku 101

Verkabelung, FBWC 100

Verkabelung, Laufwerk

Lüfterverkabelung 102

Speicherverkabelung 95

Verkabelung des HP 550-W-

Netzteils (Nicht-Hot-Plug)

103

Verkabelung des HP Smart

Storage Akkus 101

Verkabelung des LFF-Hot-Plug-

SAS/SATA-Laufwerks mit

12 Einschüben 98

Verkabelung des LFF-Hot-Plug-

SAS/SATA-Laufwerks mit

8 Einschüben 97

Verkabelung des LFF-Hot-Plug-

SATA-Laufwerks mit

8 Einschüben 97

Verkabelung des LFF-Nicht-

Hot-Plug-SATA-Laufwerks mit

4 Einschüben 96

Verkabelung des LFF-Nicht-

Hot-Plug-SATA-Laufwerks mit

8 Einschüben 96

Verkabelung des SFF-Hot-

Plug-SAS/SATA-Laufwerks

mit 8 Einschüben 99

Verkabelung des SFF-Hot-

Plug-SATA-Laufwerks mit

8 Einschüben 99

Vorderseitige Verkabelung

103

Verkabelung, Lüfter 102

Verkabelung, Mini-SAS-

Kabeloption

Anschließen der Mini-SAS-Y-

Kabeloption für LFF-Hot-Plug-

Laufwerkskonfigurationen mit

8 Einschüben 53

Anschließen der Mini-SAS-Y-

Kabeloption für SFF-Hot-Plug-

Laufwerkskonfigurationen mit

8 Einschüben 57

Verkabelung, Nicht-Hot-Plug-

Netzteil 103

Verkabelung, optisches

Laufwerk 102

Verkabelung des HP Smart

Storage Akkus 101

Verkabelung des Nicht-Hot-Plug-

Netzteils 103

Virtualisierungsoption 119

Vordere I/O, Verkabelung 103

Vorderseite, Komponenten

Beschreibung der

Komponenten 1

Informationen auf der herausziehbaren Lasche mit

der Seriennummer 2

Komponenten auf der

Vorderseite 1

Vorderseite, LEDs 2

Vorderseitige Verkabelung 103

Vorsichtsmaßnahmen

Rack-Vorsichtsmaßnahmen

31

Serverspezifische

Warnhinweise und

Vorsichtsmaßnahmen 30

W

Warnhinweise 30

Wartungsrichtlinien 118

Website, HP 128

Wiederherstellungstaste 94

Z

Zugangsabdeckung, entfernen

19

Zulassungsinformationen

Sicherheit und Einhaltung behördlicher Bestimmungen

123

Zulassungshinweise 123

Zustands-LED 2

140 Index DEWW

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