Sprint ST und Sprint GT

Sprint ST und Sprint GT
Vorwort
VORWORT
Dieses Handbuch enthält Informationen über die Motorräder Triumph Sprint ST und Sprint GT.
Bewahren Sie dieses Benutzerhandbuch stets zusammen mit dem Motorrad auf und schlagen
Sie darin nach, wann immer Sie Informationen benötigen.
Warnung, Vorsicht und
Hinweis
Vorsicht
Besonders wichtige Informationen in diesem
Handbuch sind in folgender Form dargestellt:
Dieses Symbol "Vorsicht" kennzeichnet
spezielle Anweisungen oder Verfahren, die,
wenn sie nicht streng befolgt werden, zur
Beschädigung oder Zerstörung von
Ausrüstung führen können.
Warnung
Dieses Symbol "Warnung" kennzeichnet
spezielle Anweisungen oder Verfahren,
deren Nichtbefolgung zu Verletzungsoder Lebensgefahr führt.
Hinweis:
•
Dieses
Symbol
"Hinweis"
kennzeichnet Punkte, die für
einen effizienteren und bequemeren Betrieb des Motorrads von
besonderer Bedeutung sind.
1
Vorwort
Warnaufkleber
bildliche
Themas.
In bestimmten Bereichen des
Motorrads ist dieses Symbol
(siehe links) zu finden. Dieses
Symbol bedeutet "VORSICHT:
SCHLAGEN
SIE
IM
HANDBUCH NACH" und
wird jeweils ergänzt durch eine
Darstellung des betreffenden
Versuchen Sie niemals, das Motorrad zu
fahren oder irgendwelche Einstellungen
vorzunehmen, ohne vorher die betreffenden
Anweisungen
in
diesem
Handbuch
nachzuschlagen.
Siehe Seiten 12 und 13 für die genaue Lage
aller Aufkleber mit diesem Symbol. Wo dies
erforderlich ist, erscheint das Symbol auch
auf den Seiten, die die entsprechenden
Informationen enthalten.
Wartung
Um eine lange, sichere und problemfreie
Lebensdauer
Ihres
Motorrads
zu
gewährleisten, sollten Sie Wartungsarbeiten
ausschließlich von Triumph-Vertragshändlern
durchführen lassen.
Die Kenntnisse, Ausrüstung und Fertigkeiten,
die für die korrekte Wartung Ihres TriumphMotorrads erforderlich sind, sind nur bei
einem Triumph-Vertragshändler zu finden.
Um den Standort Ihres nächstgelegenen
Triumph-Händlers zu erfahren, besuchen Sie
die
Triumph
Webseite
unter
www.triumph.co.uk oder setzen Sie sich
telefonisch mit der offiziellen TriumphVertretung Ihres Landes in Verbindung. Die
Anschriften finden Sie im Serviceheft, das
diesem Handbuch beiliegt.
2
Schalldämpfersystem
Manipulationen
sind verboten.
am
Schalldämpfersystem
Der Besitzer wird darauf hingewiesen, dass
gesetzliche Vorschriften unter Umständen
folgendes verbieten:
a)
Das Entfernen oder Unwirksammachen von Vorrichtungen oder
konstruktiven Bestandteilen zur
Schalldämpfung an einem Neufahrzeug vor dessen Verkauf oder
Auslieferung an den Endkäufer oder
während des Betriebs des Fahrzeugs,
außer dies erfolgt zu Wartungs-,
Reparatur- oder Austauschzwecken,
und
b) das Betreiben dieses Fahrzeugs nach
Entfernen oder Unwirksammachen
einer solchen Vorrichtung oder eines
solchen konstruktiven Bestandteils.
Vorwort
Benutzerhandbuch
Vielen Dank, dass Sie sich für ein Motorrad
von Triumph entschieden haben. Dieses
Motorrad ist das Ergebnis der bewährten
Entwurfsund
Konstruktionstechnik,
eingehender Tests und des dauerhaften
Strebens von Triumph nach Überlegenheit
bei Zuverlässigkeit, Sicherheit und Leistung.
Bitte lesen Sie dieses Benutzerhandbuch
durch, bevor Sie mit dem Motorrad fahren,
um sich mit der richtigen Bedienung der
Kontrollelemente Ihres Motorrads, seinen
Eigenschaften, Fähigkeiten und Grenzen
gründlich vertraut zu machen.
Dieses Handbuch beinhaltet Tipps für
sicheres Fahren, behandelt jedoch nicht alle
Techniken und Fertigkeiten, die für das
sichere Fahren mit einem Motorrad
erforderlich sind.
Triumph empfiehlt allen Fahrern dringend,
das für den sicheren Betrieb des Motorrads
erforderliche Training zu absolvieren.
Sie erhalten das vorliegende Handbuch bei
Ihrem Händler auch auf:
•
Niederländisch,
•
Französisch,
•
Englisch,
•
Italienisch,
•
Japanisch,
•
Spanisch,
•
Schwedisch.
Warnung
Dieses Benutzerhandbuch und alle
anderen mitgelieferten Anleitungen sind
als Bestandteil des Motorrads zu
betrachten und sollten dauerhaft bei
diesem verbleiben, auch wenn es später
einmal verkauft werden sollte.
Alle Fahrer müssen vor dem Fahren dieses
Benutzerhandbuch und alle anderen
mitgelieferten Anleitungen durchlesen, um
sich mit der richtigen Bedienung der
Bedienelemente des Motorrads, seinen
Eigenschaften, Fähigkeiten und Grenzen
gründlich vertraut zu machen. Verleihen
Sie Ihr Motorrad nicht an andere Personen,
da es beim Fahren zu einem Unfall
kommen kann, wenn diese mit den
Bedienelementen Ihres Motorrads, seinen
Eigenschaften, Fähigkeiten und Grenzen
nicht vertraut sind.
Sprechen Sie mit Triumph
Unsere Beziehung zu Ihnen endet nicht mit
dem Kauf Ihres Triumph Motorrads. Ihre
Erfahrungen als Käufer und Besitzer sind ein
sehr wichtiger Beitrag, mit dessen Hilfe wir
unsere Produkte und Dienstleistungen für Sie
weiterentwickeln zu können. Bitte helfen Sie
uns dabei, indem Sie sicherstellen, dass Ihr
Händler Ihre E-Mail-Adresse erhält und diese
an uns weiterreicht. Sie erhalten dann per
E-Mail eine Einladung zur Teilnahme an einer
Online-Kundenzufriedenheitsumfrage, in der
sie uns diese Erfahrungen mitteilen können.
Ihr Team Triumph.
3
Vorwort
Informationen
Die in dieser Publikation enthaltenen Angaben basieren auf den neuesten, zum Zeitpunkt der
Veröffentlichung verfügbaren Informationen. Triumph behält sich das Recht vor, jederzeit ohne
vorherige Ankündigung Änderungen vorzunehmen, ohne dass dem Unternehmen daraus
Verpflichtungen entstehen.
Jede Wiedergabe, ob ganz oder in Teilen, ist ohne schriftliche Genehmigung von
Triumph Motorcycles Limited untersagt.
© Copyright 04.2010 Triumph Motorcycles Limited, Hinckley, Leicestershire, England.
Veröffentlichung Nummer 3856171, Ausgabe 1.
Inhaltsverzeichnis
Dieses Handbuch enthält eine Reihe unterschiedlicher Abschnitte. Das nachstehende
Inhaltsverzeichnis wird Ihnen dabei helfen, den Beginn jedes Abschnitts aufzufinden. Im Fall
von längeren Abschnitten finden Sie an dieser Stelle dann ein weiteres Inhaltsverzeichnis, das
Ihnen beim Auffinden des spezifischen Themas hilft, zu dem Sie Informationen suchen.
Vorwort . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1
Warnaufkleber . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12
Kennzeichnung der Teile . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14
Seriennummern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19
Allgemeine Informationen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21
Fahren mit dem Motorrad . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 55
Zubehör, Ladung und Beifahrer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 67
Wartung und Einstellungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 73
Einlagern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .131
Spezifikationen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 133
4
Vorwort - Sicherheit Geht Vor
VORWORT - SICHERHEIT GEHT VOR
Das Motorrad
Warnung
Warnung
Dieses Motorrad ist ausschließlich für den
Straßengebrauch ausgelegt. Für eine
Verwendung im Geländebereich ist es
nicht geeignet.
Ein Betrieb im Gelände kann unter
Umständen zum Verlust der Kontrolle
über das Motorrad und in der Folge zu
einem Unfall mit Verletzungs- oder
Todesfolge führen.
Dieses Motorrad ist für den Gebrauch als
Zweirad ausgelegt, mit dem ein Fahrer
alleine oder (falls ein Beifahrersitz montiert
ist) zusammen mit einem Beifahrer
befördert werden kann.
Das
Gesamtgewicht
von
Fahrer,
möglichem
Beifahrer,
etwaigen
Zubehörteilen und Gepäckstücken darf die
folgende maximale Zuladung nicht
überschreiten:
Sprint ST - 215 kg,
Sprint GT - 215 kg.
Warnung
Dieses Motorrad ist nicht für das Ziehen
von Anhängern oder die Montage eines
Seitenwagens ausgelegt. Das Anbringen
eines Seitenwagens und/oder Anhängers
kann zum Verlust der Kontrolle und zu
einem Unfall führen.
5
Vorwort - Sicherheit Geht Vor
Kraftstoffdämpfe und Abgase
Warnung
Warnung
BENZIN IST HOCH ENTZÜNDLICH:
Schalten Sie beim Betanken stets den
Motor ab.
Tanken Sie nicht und öffnen Sie den
Tankdeckel nicht in der Nähe von offenem
Feuer oder während Sie rauchen.
Achten Sie sorgfältig darauf, beim
Betanken kein Benzin auf Motor,
Auspuffrohre oder Auspuff-Schalldämpfer
zu verschütten.
Sollten Sie Benzin verschlucken, einatmen
oder in die Augen bekommen, begeben
Sie sich sofort in ärztliche Behandlung.
Spritzer auf der Haut sind sofort mit
Wasser und Seife abzuwaschen, und mit
Benzin
verschmutzte
Kleidung
ist
unverzüglich zu entfernen.
Kontakt
mit
Benzin
Verbrennungen
und
Hauterkrankungen führen.
6
kann
zu
ernsten
Starten Sie den Motor niemals in
geschlossenen Räumen und lassen Sie ihn
niemals in geschlossenen Räumen laufen.
Die Abgase sind giftig und können
innerhalb kurzer Zeit zu Bewusstlosigkeit
und zum Tod führen. Betreiben Sie Ihr
Motorrad stets im Freien oder in
ausreichend belüfteten Bereichen.
Vorwort - Sicherheit Geht Vor
Fahren mit dem Motorrad
Warnung
Warnung
Fahren Sie niemals mit dem Motorrad,
wenn Sie müde sind oder unter dem
Einfluss von Alkohol oder Drogen stehen.
Das Fahren unter Einfluss von Alkohol
oder Drogen ist gesetzwidrig.
Das Betreiben des Motorrads unter
Einfluss von Alkohol oder Drogen
vermindert die Fähigkeit des Fahrers, die
Kontrolle über das Motorrad zu behalten,
und kann zum Verlust der Kontrolle und
zu einem Unfall führen.
Warnung
Sämtliche Fahrer müssen im Besitz einer
gültigen Fahrerlaubnis für das Motorrad
sein. Die Benutzung des Motorrads ohne
gültige Fahrerlaubnis ist illegal und kann
eine Strafverfolgung nach sich ziehen.
Die Benutzung des Motorrads ohne eine
formelle Ausbildung in den korrekten
Fahrtechniken, die zum Erwerb der
Fahrerlaubnis
erforderlich
sind,
ist
gefährlich und kann zum Verlust der
Kontrolle über das Motorrad und zu
einem Unfall führen.
Fahren Sie stets defensiv und tragen Sie
die an anderer Stelle in diesem Vorwort
beschriebene Schutzkleidung. Denken Sie
daran, dass ein Motorrad im Fall eines
Unfalls nicht den gleichen Aufprallschutz
bietet wie ein Pkw.
Warnung
Dieses Triumph Motorrad muss innerhalb
der
gesetzlichen
Geschwindigkeitsbegrenzung für die jeweils befahrene
Straße betrieben werden. Das Betreiben
des Motorrads bei hohen Geschwindigkeiten kann Gefahren bergen, da die
verfügbare
Reaktionszeit
in
einer
gegebenen
Verkehrssituation
mit
zunehmender Fahrgeschwindigkeit stark
abnimmt. Vermindern Sie bei potenziell
gefährlichen
Fahrbedingungen
wie
schlechtem Wetter oder starkem Verkehr
stets die Geschwindigkeit.
7
Vorwort - Sicherheit Geht Vor
Sturzhelm und
Schutzkleidung
Warnung
Beobachten Sie ständig Straßenbelag,
Verkehrssituation und Windverhältnisse
und reagieren Sie entsprechend auf
Veränderungen. Zweiräder sind äußeren
Kräften unterworfen, die zu einem Unfall
führen können. Zu diesen Kräften gehören
unter anderem:
•
Windkräfte von vorbeifahrenden
Fahrzeugen,
•
Schlaglöcher, unebener
schadhafter Straßenbelag,
•
schlechtes Wetter,
•
Fahrerfehler.
oder
Betreiben Sie das Motorrad stets mit
mäßiger Geschwindigkeit und abseits von
starkem Verkehr, bis Sie sich gründlich mit
seinen Fahr- und Betriebseigenschaften
vertraut gemacht haben. Überschreiten Sie
niemals die gesetzlich zulässige Höchstgeschwindigkeit.
8
Warnung
Fahrer und Beifahrer müssen bei der Fahrt
stets
einen
Motorradsturzhelm,
Augenschutz, Handschuhe, Stiefel, lange
Hosen (die im Knie- und Knöchelbereich
eng anliegen müssen) und eine
hellfarbene Jacke tragen. Kleidung in
leuchtenden Farben erhöht die Sichtbarkeit
des Fahrers (oder Beifahrers) für andere
Fahrzeugführer erheblich. Obwohl ein
vollständiger Schutz nicht möglich ist, kann
das Tragen korrekter Schutzkleidung das
Verletzungsrisiko bei der Fahrt vermindern.
Vorwort - Sicherheit Geht Vor
Lenker und Fußrasten
Warnung
Der Sturzhelm stellt einen der wichtigsten
Bestandteile der Motorradkleidung dar, da
er einen Schutz gegen Kopfverletzungen
bietet. Ihr Helm und der Ihres Beifahrers
sollten sorgfältig ausgewählt werden und
so passen, dass sie bequem und sicher zu
tragen sind. Ein Helm in einer leuchtenden
Farbe erhöht die Sichtbarkeit des Fahrers
(oder Beifahrers) für andere Fahrzeugführer.
Ein offener Helm bietet bei einem Unfall
einigen Schutz, besser schützt jedoch ein
Vollvisierhelm.
Tragen Sie stets ein Visier oder eine
zugelassene Schutzbrille, um für eine gute
Sicht zu sorgen und Ihre Augen zu
schützen.
cbma
Warnung
Der Fahrer muss die Kontrolle über das
Motorrad aufrechterhalten und zu diesem
Zweck zu jedem Zeitpunkt die Hände am
Lenker behalten.
Wenn der Fahrer die Hände vom Lenker
nimmt, hat dies nachteiligen Einfluss auf
Fahrverhalten
und
Stabilität
eines
Motorrads, was zum Verlust der Kontrolle
über das Motorrad und zu einem Unfall
führen kann.
Warnung
Fahrer und Beifahrer müssen während der
Benutzung des Fahrzeugs stets die
vorgesehenen Fußrasten verwenden.
Durch die Benutzung der Fußrasten
vermindert sich für Fahrer und Beifahrer
das Risiko eines versehentlichen Kontakts
mit Teilen des Motorrads und die
Verletzungsgefahr durch sich verfangende
Kleidungsstücke.
9
Vorwort - Sicherheit Geht Vor
Abstellen
Teile und Zubehör
Warnung
Warnung
Schalten Sie stets den Motor ab und
ziehen Sie den Zündschlüssel, bevor Sie
das
Motorrad
unbeaufsichtigt
zurücklassen. Durch Abziehen des
Schlüssels vermindern Sie das Risiko einer
Benutzung
des
Motorrads
durch
unbefugte oder ungeschulte Personen.
Besitzer eines Triumph-Motorrads sollten
sich darüber in Klaren sein, dass Teile,
Zubehör und Umbauten nur dann
zugelassen sind, wenn sie über eine
offizielle Zulassung von Triumph verfügen
und von einem Vertragshändler montiert
wurden.
Denken Sie beim Abstellen des Motorrads
stets an Folgendes:
Insbesondere ist es sehr gefährlich, Teile
oder Zubehörteile zu montieren oder
auszutauschen, für deren Montage die
elektrische
Anlage
oder
das
Kraftstoffsystem zerlegt oder erweitert
werden
müssen.
Jede
derartige
Modifikation
kann
zu
einem
Sicherheitsrisiko führen.
Legen Sie den ersten Gang ein, damit das
Motorrad nicht vom Ständer rollt.
Motor und Auspuffanlage sind nach dem
Fahren heiß. Stellen Sie das Motorrad
NICHT an Orten ab, an denen ein
Berühren durch Fußgänger, Tiere oder
Kinder wahrscheinlich ist.
Parken Sie nicht auf weichem oder stark
geneigtem Untergrund. Ein Abstellen
unter diesen Bedingungen kann dazu
führen, dass das Motorrad umstürzt.
Weitere Einzelheiten entnehmen Sie bitte
dem Abschnitt "Fahren mit dem
Motorrad" in diesem Benutzerhandbuch.
10
Die Montage von nicht zugelassenen
Teilen, Zubehörartikeln oder Umbauten
kann Einfluss auf das Fahrverhalten, die
Stabilität oder andere Aspekte des Betriebs
des Motorrads haben und dadurch unter
Umständen zu einem Unfall mit schweren
Verletzungen oder Todesfolge führen.
Triumph lehnt jede Haftung für Defekte ab,
die durch die Montage nicht zugelassener
Teile, Zubehörteile oder Umbauten bzw.
durch die Montage zugelassener Teile,
Zubehörteile oder Umbauten durch nicht
zugelassenes Personal entstehen.
Vorwort - Sicherheit Geht Vor
Wartung/Ausstattung
Warnung
Warnung
Ziehen Sie Ihren Triumph-Vertragshändler
zu Rate, wann immer Sie Zweifel an der
korrekten oder sicheren Funktionsweise
dieses Triumph-Motorrads haben.
Denken Sie daran, dass der fortgesetzte
Betrieb eines fehlerhaft arbeitenden
Motorrads zu einer Verstärkung eines
vorhandenen Fehlers führen und darüber
hinaus die Sicherheit beeinträchtigen kann.
Warnung
Das Betreiben eines Motorrads mit
Neigungswinkelindikatoren, die über den
maximalen Grenzwert hinaus verschlissen
sind,
ermöglicht
unsichere
Seitenneigungswinkel des Motorrads.
Die maximalen Verschleißgrenzwerte für
die Neigungswinkelindikatoren betragen:
•
Sprint ST - 5 mm verbleibend,
•
Sprint GT - 15 mm verbleibend.
Schräglagen mit nicht mehr sicheren
Neigungswinkeln können zu Instabilitäten,
zum Verlust der Kontrolle über das
Motorrad und zu Unfällen führen.
Stellen Sie sicher, dass die gesetzlich
vorgeschriebene Ausrüstung vollständig
installiert ist und einwandfrei funktioniert.
Das Entfernen oder Abändern der
Scheinwerfer,
Schalldämpfer,
Abgaskontroll- oder Geräuschdämpfungssysteme
kann einen Gesetzesverstoß darstellen.
Fehlerhaft durchgeführte oder unzulässige
Modifikationen können Einfluss auf das
Fahrverhalten, die Stabilität oder andere
Aspekte des Betriebs des Motorrads haben
und dadurch unter Umständen zu einem
Unfall mit Verletzungs- oder Todesfolge
führen.
Warnung
Sollte das Motorrad in einen Unfall,
Aufprall oder Sturz verwickelt werden,
muss
es
von
einem
TriumphVertragshändler überprüft und repariert
werden. Jeder Unfall kann Schäden
hervorrufen, die, wenn sie nicht
fachgerecht repariert werden, unter
Umständen zu einem zweiten Unfall mit
Verletzungs- oder Todesfolge führen
können.
1
ccsm
1. Neigungswinkelindikator
11
Warnaufkleber
WARNAUFKLEBER
Die auf dieser und den folgenden Seiten im Einzelnen aufgeführten Aufkleber sollen Sie auf
wichtige sicherheitsrelevante Informationen in diesem Handbuch aufmerksam machen. Stellen
Sie sicher, dass die mit diesen Aufklebern in Zusammenhang stehenden Informationen von
allen Fahrern verstanden und befolgt werden, bevor diese mit dem Motorrad fahren.
Lage der Warnaufkleber
Einfahren
(Seite 51)
Windschutzscheibe
(Seite 100)
R.P.M.
ccot
Gangstellung
(Seite 58)
12
6
5
4
3
2
N
1
Kette
(Seite 90)
Reifen
(Seite 107)
Warnaufkleber
WARNAUFKLEBER
Lage der Warnaufkleber (Fortsetzung)
Tägliche
Sicherheitskontrollen
(Seite 52)
Unverbleiter
Kraftstoff
(Seite 37)
Helm
(Seite 8)
ccou
Kühlmittel
(Seite 83)
Motoröl
(Seite 80)
Verkleidungsablage
(Seite 70)
13
Kennzeichnung der Teile
KENNZEICHNUNG DER TEILE
Sprint ST
1
2
9
3
10
4
5
11
6
12
7
13
14
8
15
ccmq
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
8.
14
Scheinwerfer
Parklicht
Vorderer Blinker
Kühlmittel-Ausgleichsbehälter
Kühler/Kühlmittel-Druckverschluss
Kraftstoffeinfülldeckel
Kraftstofftank
Rückleuchte
9. Vorderrad-Bremsscheibe
10.Vorderrad-Bremssattel
11. Ölkühler
12.Seitenständer
13.Schaltpedal
14.Antriebskette
15.Schalldämpfer
16.Hinterer Blinker
16
Kennzeichnung der Teile
Sprint ST
17
22
23
18
19
24
25
20
21
26
ccmp
17. Hinterer Bremsflüssigkeitsbehälter
18.Batterie
19.Hinterradaufhängung
20.Bordwerkzeug
21. Vorderradgabel
22.Hinterrad-Bremsscheibe
23.Hinterrad-Bremssattel
24.Hinterrad-Bremspedal
25.Öltankdeckel/Peilstab
26.Kupplungszug
15
Kennzeichnung der Teile
KENNZEICHNUNG DER TEILE
Sprint GT
1
2
3
4
5
6
7
8
cgdx
9
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
8.
16
10
11
Scheinwerfer
Parklicht
Vorderer Blinker
Kühlmittel-Ausgleichsbehälter
Kühler/Kühlmittel-Druckverschluss
Kraftstoffeinfülldeckel
Kraftstofftank
Rückleuchte
12
13
14
15
9. Vorderrad-Bremsscheibe
10.Vorderrad-Bremssattel
11. Ölkühler
12.Seitenständer
13.Schaltpedal
14.Antriebskette
15.Gepäckkoffer
16.Hinterer Blinker
16
Kennzeichnung der Teile
Sprint GT
17
18
19
20
21
cgdw
22
23
24
25
26
27
ccmp
17. Hinterer Bremsflüssigkeitsbehälter
18.Batterie
19.Hinterradaufhängung
20.Bordwerkzeug
21. Vorderradgabel
22.Schalldämpfer
23.Hinterrad-Bremsscheibe
24.Hinterrad-Bremssattel
25.Hinterrad-Bremspedal
26.Öltankdeckel/Peilstab
27.Kupplungszug
17
Kennzeichnung der Teile
Kennzeichnung der Teile (Fortsetzung) - Sprint ST und GT
1
2
3
13
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
8.
18
4
5
14
Kupplungshebel
Lichthupenschalter
Kupplungshebel-Einstellvorrichtung
Scheinwerfer-Abblendschalter
Tachometer
Drehzahlmesser
Warnleuchten
Bordcomputer
6
7
15
8
9
10
11
12
16
9. Vorderrad-Bremsflüssigkeitsbehälter
10.Motorstoppschalter
11. Bremshebel-Einstellvorrichtung
12.Bremshebel
13.Schalter Hupe
14.Blinkerschalter
15.Zündschalter
16.Starterknopf
Seriennummern
SERIENNUMMERN
Fahrzeugidentifikationsnummer (FIN)
Motor-Seriennummer
ccmy
Die Fahrzeugidentifikationsnummer ist in den
Lenkkopfbereich des Rahmens eingeprägt.
Sie erscheint außerdem auf einem Schild, das
unmittelbar hinter dem Lenkkopf am
Rahmen angenietet ist.
Die
Motor-Seriennummer
ist
im
Kurbelgehäuse, direkt über dem Kupplungsdeckel eingeprägt.
Tragen Sie die Motor-Seriennummer in das
nachfolgende Feld ein.
Tragen Sie die Fahrzeugidentifikationsnummer in das nachfolgende Feld ein.
19
Seriennummern
Seite absichtlich frei gelassen
20
Allgemeine Informationen
ALLGEMEINE INFORMATIONEN
Inhaltsverzeichnis
Instrumentenanordnung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23
Tachometer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24
Drehzahlmesser . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24
Kilometerzähler/
Tageskilometerzähler . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24
Uhr/Bordcomputer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25
Momentaner Kraftstoffverbrauch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Mittlerer Kraftstoffverbrauch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Reichweite . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Tageskilometer. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Fahrtzeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Durchschnittsgeschwindigkeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Höchstgeschwindigkeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Bedienung des Bordcomputers . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Zurücksetzen des Bordcomputers . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Einstellen der Uhr . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
25
25
26
26
26
26
26
26
26
27
Kühlmitteltemperaturanzeige. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28
Tankuhr . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29
Warnleuchten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30
Fahrtrichtungsanzeiger . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Fernlicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Niedriger Kraftstoffstand . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Leerlauf . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Öldruckwarnleuchte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Kühlmitteltemperaturwarnleuchte. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Motormanagement-Kontrollleuchte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Alarmanlagen-Anzeigelampe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
ABS-Warnleuchte (Antiblockiersystem) - nur Sprint GT . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
30
30
30
30
30
30
31
31
32
Zündschlüssel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32
Zündschalter/Lenkschloss . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 33
Stellungen des Zündschalters . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 33
21
Allgemeine Informationen
Brems- und Kupplungshebel-Einstellvorrichtungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 34
Lenkerschalter rechts . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 35
Motorstoppschalter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 35
Starterknopf . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 36
Lenkerschalter links . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 36
Scheinwerfer-Abblendschalter. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Blinkerschalter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Schalter Hupe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Lichthupenschalter. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
36
37
37
37
Kraftstoffanforderungen/
Betanken . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 37
Kraftstoffsorte. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 37
Tankdeckel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 38
Befüllen des Kraftstofftanks . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 39
Ständer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 40
Seitenständer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 40
Hauptständer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 40
Aufbockgriff . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 41
Bordwerkzeug und Handbuch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 41
Sitz - Sprint ST . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 42
Sitz - Sprint GT . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 42
Sorgfältiger Umgang mit dem Sitz. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 43
Helmhaken - Sprint GT . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 43
Aufbewahrungsraum für Triumph Zubehör-Bügelschloss - nur Sprint GT Modelle. . . . . . . . 44
Gepäcksystem - Sprint GT . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 45
Handhabung der Gepäckkoffer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 47
Elektrische Zubehörsteckdose . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 51
Einfahren. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 51
Sicherer Betrieb . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 52
Tägliche Sicherheitskontrollen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 52
22
Allgemeine Informationen
Instrumentenanordnung
3
17
13
14
15
16
8
5
7
km/h
6
9
10 12 1 11 18
2
4
ccmk
(Abbildung zeigt Sprint ST, Sprint GT ähnlich)
1.
2.
3.
4.
5.
6.
Drehzahlmesser
Drehzahlmesser, roter Bereich
Tachometer
Kilometerzähler/Tageskilometerzähler
Uhren-/Bordcomputer-Display
Tasten Blättern/Einstellen/
Tageskilometer
7. Kühlmitteltemperaturanzeige
8. Tankuhr
9. Öldruckwarnleuchte
10.Kühlmitteltemperaturwarnleuchte
11. Motormanagement-Kontrollleuchte
12.ABS-Warnleuchte (nur ABS-Modelle)
13.Kraftstoffstand-Warnleuchte
14.Anzeige Neutralstellung
15.Fernlicht-Kontrollleuchte
16.Blinkeranzeige rechts
17. Blinkeranzeige links
18.Alarmstatus-Anzeigelampe
(Alarmanlage ist Zubehör)
23
Allgemeine Informationen
Tachometer
Der Tachometer zeigt die Fahrgeschwindigkeit des Motorrads an.
Kilometerzähler/
Tageskilometerzähler
Drehzahlmesser
Der Drehzahlmesser zeigt die Motordrehzahl
in Umdrehungen pro Minute (U/min.) an.
Auf der rechten Seite der Drehzahlskala
befindet sich der rote Bereich. Drehzahlen
(U/min.) im roten Bereich liegen über dem
empfohlenen Maximalwert und ebenfalls
über dem Bereich mit dem besten
Leistungsverhalten.
km/h
2
3
1
ccqu
Warnung
Lassen Sie die Drehzahl niemals in den
roten Bereich gelangen, da dies zu
gravierenden Motorschäden führen kann.
1. Anzeige Kilometerzähler/
Tageskilometerzähler
2. Taste Einstellen
3. Taste Tageskilometer
Der Kilometerzähler zeigt die Gesamtstrecke
an, die das Motorrad gefahren ist.
Der Kilometerzähler und die beiden
Tageskilometerzähler sind auf der gleichen
LCD-Anzeige zu finden wie die Uhr und der
Bordcomputer.
Jeder
der
beiden
Tageskilometerzähler zeigt die Entfernung an,
die das Motorrad zurückgelegt hat, seit er
zum letzen Mal auf Null gestellt wurde.
Warnung
Versuchen Sie nicht, während der Fahrt
zwischen
Kilometerzählerund
Tageskilometerzählermodus umzuschalten
oder
den
Tageskilometerzähler
zurückzusetzen, da dies zum Verlust der
Kontrolle über das Motorrad und zu
einem Unfall führen kann.
24
Allgemeine Informationen
Verwenden Sie die Taste "Tageskilometer",
um
zwischen
den
Anzeigemodi
Kilometerzähler und Tageskilometerzähler
hin- und herzuschalten. Betätigen Sie die
Taste "Tageskilometer" mehrere Male, bis die
gewünschte Anzeige sichtbar ist. Die Anzeige
blättert in folgender Reihenfolge weiter:
•
Kilometerzähler
•
Tageskilometerzähler 1
•
Tageskilometerzähler 2
Uhr/Bordcomputer
km/h
Um
einen
der
Tageskilometerzähler
zurückzusetzen, bringen Sie ihn auf die
Anzeige und drücken Sie dann 2 Sekunden
lang die Taste "Tageskilometer". Nach
2 Sekunden
springt
der
angezeigte
Tageskilometerzähler auf Null zurück.
2
1
ccnl
1. Uhren-/Bordcomputer-Display
2. Taste Blättern
Die
Informationen
von
Uhr
und
Bordcomputer werden auf dem gleichen
Display angezeigt.
Der Bordcomputer liefert Angaben über
Kraftstoffverbrauch,
Reichweite
des
vorhandenen Kraftstoffs, Geschwindigkeit,
Zeit und Entfernung, die seit dem letzten
Zurücksetzen aufgezeichnet und berechnet
wurden.
Jede Anzeige bietet folgende Informationen:
Momentaner Kraftstoffverbrauch
Angabe des Kraftstoffverbrauchs in einem
gegebenen Zeitabschnitt.
Mittlerer Kraftstoffverbrauch
Berechnung und Angabe des mittleren
Kraftstoffverbrauchs
seit
dem
letzten
Zurücksetzen des Bordcomputers. Nach dem
Zurücksetzen zeigt das Display Striche an, bis
0,1 km zurückgelegt wurden.
25
Allgemeine Informationen
Reichweite
Bedienung des Bordcomputers
Angabe der Entfernung, die mit der im Tank
verbliebenen Kraftstoffmenge wahrscheinlich
zurückgelegt werden kann.
Nach Einschalten der Zündung erscheint die
Uhranzeige.
Um
Zugriff
auf
die
Computerinformationen
zu
erlangen,
drücken Sie die Taste "Blättern".
Tageskilometer
Die seit dem letzten Zurücksetzen zurückgelegte Gesamtstrecke.
Fahrtzeit
Betätigen Sie die Taste "Blättern" mehrere
Male, bis die gewünschte Anzeige sichtbar
ist. Die Anzeige blättert in folgender
Reihenfolge weiter:
•
Uhr
Die seit dem letzten Zurücksetzen vergangene Gesamtzeit.
•
Momentaner Kraftstoffverbrauch
•
Mittlerer Kraftstoffverbrauch
Durchschnittsgeschwindigkeit
•
Reichweite
Die mittlere Geschwindigkeit wird vom
Zeitpunkt
des
letzten
Zurücksetzens
berechnet. Nach dem Zurücksetzen zeigt das
Display Striche an, bis 1 km zurückgelegt
wurde.
•
Tageskilometer
•
Fahrtzeit
•
Durchschnittsgeschwindigkeit
•
Höchstgeschwindigkeit
Höchstgeschwindigkeit
Zurücksetzen des Bordcomputers
Angezeigt wird die seit dem letzten
Zurücksetzen erzielte Höchstgeschwindigkeit.
km/h
2
3
ccnk
1. Bordcomputer-Display
2. Taste Blättern
3. Taste Einstellen
26
1
Allgemeine Informationen
Folgende Anzeigen des Bordcomputers
können zurückgesetzt werden:
•
Mittlerer Kraftstoffverbrauch
•
Tageskilometer
•
Fahrtzeit
•
Durchschnittsgeschwindigkeit
•
Höchstgeschwindigkeit
Einstellen der Uhr
Warnung
Versuchen Sie nicht, die Uhr während der
Fahrt einzustellen, da dies zum Verlust der
Kontrolle über das Motorrad und zu
einem Unfall führen kann.
Warnung
2
Versuchen Sie nicht, während der Fahrt
zwischen
den
TageskilometerzählerAnzeigemodi umzuschalten oder den
Bordcomputer zurückzusetzen, da dies
zum Verlust der Kontrolle über das
Motorrad und zu einem Unfall führen
kann.
Um den Bordcomputer zurückzusetzen,
wählen Sie die gewünschte Anzeige und
drücken Sie Tasten "Blättern" and "Einstellen"
gleichzeitig für 2 Sekunden. Nach
2 Sekunden wird die gewählte Anzeige
zurückgesetzt.
Hinweis:
•
Tageskilometer, Fahrtzeit und
mittlere Geschwindigkeit werden
gleichzeitig zurückgesetzt.
3
km/h
4 5
1
ccnh
1.
2.
3.
4.
5.
Uhren-Display
Stundenangabe
Minutenangabe
Taste Blättern
Taste Einstellen
Um die Uhr zurückzusetzen, wählen Sie die
Uhren-Anzeige und drücken Sie gleichzeitig
die Tasten "Blättern" und "Einstellen". Nach
kurzer Zeit beginnt die Stundenanzeige der
Uhr zu blinken.
27
Allgemeine Informationen
Um sie angezeigten Stunden einzustellen,
vergewissern Sie sich, dass die Anzeige noch
blinkt und drücken Sie dann die Taste
"Blättern", um die Einstellung zu ändern.
Durch jeden einzelnen Tastendruck ändert
sich die Einstellung um eine Ziffer. Wird die
Taste weiter gehalten, läuft die Anzeige
kontinuierlich, in Einzelzifferschritten, weiter.
Kühlmitteltemperaturanzeige
1
Wenn die korrekte Stundenzahl angezeigt
wird, drücken Sie die Taste "Einstellen". Nun
beginnt die Minutenanzeige zu blinken. Die
Minutenanzeige wird auf die gleiche Art
eingestellt wie die Stundenanzeige.
Sobald Stunden und Minuten korrekt
eingestellt sind, drücken Sie die Taste
"Einstellen", um die vorgenommenen
Einstellungen zu bestätigen. Die Anzeige hört
nun auf zu blinken.
ccnj
1. Kühlmitteltemperaturanzeige
Die Kühlmitteltemperaturanzeige gibt die
Temperatur des Motorkühlmittels an.
Beim Einschalten der Zündung sind alle
10 Teilstriche der Anzeige sichtbar. Im Fall
eines Kaltstarts zeigt die Anzeige einen
Teilstrich an. Mit zunehmender Temperatur
werden mehr Teilstriche auf der Anzeige
angezeigt.
Der normale Temperaturbereich
zwischen 3 und 6 Teilstrichen.
liegt
Sollte die Kühlmitteltemperatur zu hoch sein,
zeigt die Anzeige 9 Teilstriche an und
beginnt zu blinken. Außerdem leuchtet die
Kühlmitteltemperaturwarnleuchte im Drehzahlmesser auf.
Sollte die Kühlmitteltemperatur weiter
steigen, blinken alle 10 Teilstriche auf der
Anzeige.
Die
Kühlmitteltemperaturwarnleuchte im Drehzahlmesser leuchtet
weiterhin.
28
Allgemeine Informationen
Tankuhr
Vorsicht
1
Lassen Sie den Motor nicht weiter laufen,
wenn eine der Temperaturwarnungen
angezeigt wird, da dies zu gravierenden
Motorschäden führen kann.
ccni
1. Tankuhr
Die Tankuhr zeigt die Menge des im Tank
vorhandenen Kraftstoffs an.
Bei eingeschalteter Zündung wird eine
Anzahl von Teilstrichen auf dem Display
angezeigt, die den Kraftstoffstand im Tank
angibt.
Bei vollem Tank werden alle 10 Teilstriche
angezeigt, bei leerem Tank keiner. Weitere
Markierungen auf der Anzeige stehen für
Kraftstoffstände zwischen voll und leer.
Werden 2 Teilstriche angezeigt, leuchtet die
Kraftstoffstand-Warnleuchte
auf.
Das
bedeutet, dass sich noch etwa 4,0 Liter
Kraftstoff im Tank befinden und Sie bei der
nächsten Gelegenheit tanken müssen.
Nach dem Tanken werden die Anzeige der
Tankuhr und der verbleibenden KraftstoffReichweite erst aktualisiert, wenn das
Motorrad wieder in Bewegung ist.
Je nach Fahrstil
5 Minuten dauern.
kann
dies
ungefähr
29
Allgemeine Informationen
Warnleuchten
Fahrtrichtungsanzeiger
Wenn der Blinkerschalter nach
links oder rechts bewegt wird,
blinkt
die
entsprechende
Blinkeranzeige im gleichen
Rhythmus wie die Blinker.
Fernlicht
Wenn
bei
eingeschalteter
Zündung der ScheinwerferAbblendschalter auf "Fernlicht"
gestellt wird, leuchtet die FernlichtKontrollleuchte auf.
Niedriger Kraftstoffstand
Die Kraftstoffstand-Warnleuchte
leuchtet auf, wenn sich noch
etwa 4,0 Liter Kraftstoff im Tank
befinden.
Vorsicht
Schalten Sie den Motor sofort aus, wenn
das Öldruckwarnlicht aufleuchtet. Starten
Sie den Motor erst wieder, wenn der
Fehler behoben ist.
Das Betreiben des Motors bei leuchtender
Öldruckwarnleuchte führt zu einem
gravierenden Motorschaden.
Beim Einschalten der Zündung leuchtet die
Öldruckwarnleuchte im Drehzahlmesser
auch bei abgeschaltetem Motor auf.
Kühlmitteltemperaturwarnleuchte
Sollte die Temperatur des
Motorkühlmittels bei laufendem
Motor auf ein gefährlich hohes
Niveau ansteigen, leuchtet die
Kühlmitteltemperaturwarnleuchte im Drehzahlmesser auf.
Leerlauf
Die Leerlauf-Warnleuchte zeigt
an, wenn sich das Getriebe im
Leerlauf befindet (kein Gang
eingelegt). Die Warnleuchte leuchtet, wenn
sich das Getriebe im Leerlauf befindet und
der Zündschalter auf AN steht.
Öldruckwarnleuchte
Sollte der Druck des Motoröls
bei laufendem Motor auf ein
gefährlich niedriges Niveau
sinken, leuchtet die Öldruckwarnleuchte im
Drehzahlmesser auf.
30
Vorsicht
Schalten Sie den Motor sofort aus, wenn
die Kühlmitteltemperaturwarnleuchte aufleuchtet. Starten Sie den Motor erst
wieder, wenn der Fehler behoben ist.
Das Betreiben des Motors bei leuchtender
Kühlmitteltemperaturwarnleuchte führt zu
einem gravierenden Motorschaden.
Beim Einschalten der Zündung leuchtet die
Kühlmitteltemperaturwarnleuchte im Drehzahlmesser auch bei abgeschaltetem Motor
auf.
Allgemeine Informationen
Motormanagement-Kontrollleuchte
Hinweis:
Die Kontrollleuchte für das
Motormanagementsystem
leuchtet beim Einschalten der
Zündung auf (um dessen Betriebsbereitschaft
anzuzeigen), darf jedoch bei laufendem
Motor nicht aufleuchten.
•
Das Aufleuchten der MotormanagementKontrollleuchte bei laufendem Motor zeigt
an, dass in einem oder mehreren der vom
Motormanagementsystem
gesteuerten
Systeme ein Fehler aufgetreten ist. In einem
solchen Fall schaltet das Motormanagementsystem auf den "Notlauf"-Modus um, so dass
die Fahrt beendet werden kann, falls der
Fehler nicht so gravierend ist, dass der Motor
gar nicht mehr läuft.
Warnung
Wenn die Kontrollleuchte für das
Motormanagementsystem
bei
eingeschalteter Zündung blinkt,
setzen Sie sich so schnell wie
möglich mit einem TriumphVertragshändler in Verbindung,
um den Fehler beheben zu lassen.
In diesem Fall startet der Motor
nicht.
Alarmanlagen-Anzeigelampe
Die
Alarmanlagen-Anzeigelampe leuchtet unter den
Bedingungen auf, die in der
Anleitung der Alarmanlage (Zubehör)
beschrieben sind.
Die Lampe funktioniert nur, wenn eine
Alarmanlage eingebaut ist.
Senken Sie die Geschwindigkeit und
fahren Sie nicht mehr weiter als nötig,
wenn
die
MotormanagementKontrollleuchte leuchtet. Der Fehler kann
unter Umständen zu Beeinträchtigungen
bei Motorleistung, Abgasemissionen und
Kraftstoffverbrauch führen. Durch eine
verminderte
Motorleistung
können
gefährliche Fahrbedingungen entstehen,
die zum Verlust der Kontrolle über das
Motorrad und zu einem Unfall führen
können. Setzen Sie sich so schnell wie
möglich
mit
einem
TriumphVertragshändler in Verbindung, um den
Fehler überprüfen und beheben zu lassen.
31
Allgemeine Informationen
ABS-Warnleuchte
(Antiblockiersystem) - nur Sprint GT
Zündschlüssel
Die ABS-Warnleuchte leuchtet
auf um anzuzeigen, dass die
ABS-Funktion
nicht
zur
Verfügung steht. Es ist normal, wenn Sie nach
dem Anlassen des Motors aufleuchtet und
weiter leuchtet, bis das Motorrad zum ersten
Mal eine Geschwindigkeit von über 10 km/h
erreicht. Sofern kein Fehler vorliegt, darf sie
danach erst wieder beim nächsten Anlassen
des Motors aufleuchten.
Sollte die ABS-Warnleuchte zu einem
anderen Zeitpunkt während der Fahrt
aufleuchten, weist dies auf eine Fehlfunktion
des ABS-Systems hin, die untersucht werden
muss.
Warnung
Sollte das ABS-System nicht funktionieren,
arbeitet das Bremssystem weiter wie eines
ohne ABS-Funktion. Fahren Sie nicht mehr
weiter als nötig, wenn die ABSWarnleuchte leuchtet. Setzen Sie sich so
schnell wie möglich mit einem TriumphVertragshändler in Verbindung, um den
Fehler überprüfen und beheben zu lassen.
Ein zu starkes Bremsen in dieser Situation
führt zum Blockieren der Räder, was zum
Verlust der Kontrolle über das Motorrad
und zu einem Unfall führt.
Siehe auch "Bremsen" auf Seite 59.
32
2
1
ceom
1. Schild mit Schlüsselnummer
2. Schlüsselbart für Alarmanlage
Der Zündschlüssel dient zum Betätigen von
Lenkschloss/Zündschalter sowie darüber
hinaus zum Betätigen der Sitzverriegelung
und des Tankdeckels.
Bei Auslieferung des Motorrads durch das
Werk werden zwei Zündschlüssel zusammen
mit einem kleinen Schild, auf dem sich die
Schlüsselnummer befindet, und ein ReserveSchlüsselbart für die Verwendung mit der
Triumph Zubehör-Alarmanlage mitgeliefert.
Notieren Sie sich die Schlüsselnummer und
bewahren Sie den Zweitschlüssel, den
Schlüsselbart und das Schild vom Motorrad
getrennt an einem sicheren Ort auf.
Ihr Triumph-Vertragshändler ist in der Lage,
Ihnen auf Basis der Schlüsselnummer einen
Ersatzschlüssel zu liefern oder mit dem
Originalschlüssel als Vorlage einen neuen
anzufertigen.
Allgemeine Informationen
Zündschalter/Lenkschloss
Hinweis:
•
Bei Sprint ST Modellen werden mit
dem
Motorrad
drei
nicht
verwendete Schlösser mitgeliefert.
Diese dienen zur Verwendung mit
den
optionalen
ZubehörGepäckkoffern, so dass nach dem
Einbau alle Schlösser am Motorrad
mit einem einzigen Schlüssel
betätigt werden können.
Bei Sprint GT Modellen wird ein
nicht verwendetes Schloss mit
dem Motorrad mitgeliefert. Dieses
dient zur Verwendung mit einer
optionalen Zubehör-Top-Box, so
dass nach dem Einbau alle
Schlösser am Motorrad mit einem
einzigen Schlüssel betätigt werden
können.
Vorsicht
Bewahren Sie den Ersatzschlüssel getrennt
vom Motorrad auf, da sich andernfalls die
Sicherheit in jeder Hinsicht verringert.
3
PU
S
•
4
H
1
2
P
5
1.
2.
3.
4.
5.
Zündschalter/Lenkschloss
Stellung VERRIEGELT
Stellung AUS
Stellung AN
Parkstellung
Stellungen des Zündschalters
Bei dem Zündschalter handelt es sich um
einen schlüsselbetätigten Schalter mit
4 Stellungen. Der Schlüssel kann nur in den
Stellungen
AUS,
VERRIEGELT
oder
P (PARKEN) abgezogen werden.
VERRIEGELN: Drehen Sie den Schlüssel in
die Stellung AUS, drücken Sie ihn hinunter,
geben Sie ihn wieder frei und drehen Sie ihn
anschließend in die Stellung VERRIEGELT.
ABSTELLEN: Drehen Sie den Schlüssel von
der Stellung VERRIEGELT in die Stellung P.
Die Lenkung ist nun blockiert.
33
Allgemeine Informationen
Hinweis:
•
Lassen Sie das Lenkschloss nicht
für längere Zeit in der Stellung P,
da ansonsten die Batterie entladen
wird.
Brems- und KupplungshebelEinstellvorrichtungen
Warnung
Stellen Sie den Zündschalter aus
Sicherheitsgründen stets in die Stellung
AUS und ziehen Sie den Schlüssel ab,
wenn Sie das Motorrad unbeaufsichtigt
zurücklassen.
Eine unbefugte Benutzung des Motorrads
kann zu Verletzungen beim Fahrer, bei
anderen Verkehrsteilnehmern und bei
Fußgängern sowie zu Schäden am
Motorrad führen.
Warnung
In der Stellung VERRIEGELT oder P ist die
Lenkung blockiert.
Drehen Sie den Schlüssel niemals in die
Stellung VERRIEGELT oder P, während das
Motorrad in Bewegung ist, da dadurch die
Lenkung blockiert wird. Eine blockierte
Lenkung führt zum Verlust der Kontrolle
über das Motorrad und zu einem Unfall.
1. Einstellrad
2. Markierungsdreieck
Sowohl an den Brems- als auch an den
Kupplungshebeln
ist
ein
Einsteller
angebracht. Die Einsteller ermöglichen das
Einstellen auf die Handgröße des Benutzers,
indem beim Abstand zwischen Lenker und
Hebeln
zwischen
vier
verschiedenen
Stellungen gewechselt werden kann.
Um die Einstellung an einem der Hebel
vorzunehmen, schieben Sie diesen nach
vorne und drehen Sie am Einstellrad, um
eine der nummerierten Positionen auf das
Markierungsdreieck
am
Hebelhalter
auszurichten.
Der Abstand vom Lenkergriff zum nicht
angezogenen Hebel ist in Einstellung vier am
kürzesten und in Einstellung eins am
längsten.
34
Allgemeine Informationen
Lenkerschalter rechts
Warnung
Versuchen Sie nicht, die Hebel während
der Fahrt einzustellen, da dies zum Verlust
der Kontrolle über das Motorrad und zu
einem Unfall führen kann.
Testen Sie das Motorrad nach dem
Einstellen der Hebel in einer verkehrsfreien
Umgebung, um sich mit den neuen
Hebeleinstellungen vertraut zu machen.
Verleihen Sie Ihr Motorrad nicht, da die
betreffende Person möglicherweise die
Ihnen
vertrauten
Hebeleinstellungen
verändert, was unter Umständen zum
Verlust der Kontrolle und zu einem Unfall
führen kann.
1
2
ccmm
1. Motorstoppschalter
2. Starterknopf
Motorstoppschalter
Für den Betrieb des Motorrads muss sich
nicht nur der Zündschalter sondern
zusätzlich auch der Stoppschalter in der
Stellung AN befinden.
Der Motorstoppschalter ist für den Gebrauch
in Notfällen bestimmt. In einem Notfall, der
das Abschalten des Motors erforderlich
macht, schalten Sie den Motorstoppschalter
in die Stellung STOP.
Hinweis:
•
Obwohl der Motorstoppschalter
den Motor abschaltet, unterbricht
er
nicht
alle
elektrischen
Schaltkreise und kann daher beim
Wiederanlassen Probleme durch
eine entladene Batterie verursachen.
Im
Normalfall
ist
ausschließlich der Zündschalter
zum Abschalten des Motors zu
verwenden.
35
Allgemeine Informationen
Lenkerschalter links
Vorsicht
4
Belassen Sie den Zündschalter nur in der
Stellung AN, wenn der Motor läuft, da dies
ansonsten zu Schäden an elektrischen
Komponenten und zum Entladen der
Batterie führen kann.
Starterknopf
Mit dem Starterknopf wird der elektrische
Anlasser betätigt. Damit der Anlassermotor
funktioniert, muss der Kupplungshebel
angezogen sein.
1
3
ccml
2
Hinweis:
•
Der Anlasser funktioniert auch bei
angezogenem
Kupplungshebel
nicht, wenn der Seitenständer
heruntergeklappt und ein Gang
eingelegt ist.
1.
2.
3.
4.
Scheinwerfer-Abblendschalter
Blinkerschalter
Schalter Hupe
Lichthupenschalter
Scheinwerfer-Abblendschalter
Mit dem Scheinwerfer-Abblendschalter kann
zwischen Fern- und Abblendlicht gewählt
werden. Um das Fernlicht einzuschalten,
schieben Sie den Schalter nach vorne. Um
das Abblendlicht einzuschalten, schieben Sie
den Schalter nach hinten. Wenn das Fernlicht
eingeschaltet ist, leuchtet die FernlichtKontrollleuchte auf.
Hinweis:
•
36
Dieses Modell verfügt nicht über
einen An/Aus-Schalter für die
Beleuchtung. Scheinwerfer, Rückleuchte und Kennzeichenbeleuchtung funktionieren automatisch,
wenn die Zündung auf AN
geschaltet ist.
Allgemeine Informationen
Blinkerschalter
Wenn der Blinkerschalter nach links oder
rechts bewegt und wieder losgelassen wird,
blinken die entsprechenden Blinkeranzeigen.
Um die Blinkeranzeigen abzuschalten,
bewegen Sie den Schalter und lassen Sie ihn
wieder los.
Schalter Hupe
Wenn der Zündschalter auf AN steht und der
Schalter Hupe betätigt wird, erklingt die
Hupe.
Lichthupenschalter
Beim Betätigen des Lichthupenschalters wird
das Fernlicht eingeschaltet. Es bleibt solange
eingeschaltet, wie der Schalter betätigt wird,
und erlischt, sobald der Schalter losgelassen
wird.
Kraftstoffanforderungen/
Betanken
Kraftstoffsorte
Pb
cbny
Ihr Triumph-Motor ist für die Verwendung
von bleifreiem Kraftstoff ausgelegt und liefert
die optimale Leistung, wenn die richtige
Kraftstoffsorte verwendet wird. Verwenden
Sie stets bleifreien Kraftstoff mit einer
Oktanzahl von 95 ROZ.
Vorsicht
In allen Ländern außer Australien,
Hongkong, Neuseeland und Südafrika
wird die Auspuffanlage dieses Modells zur
Verringerung der Abgasemissionen mit
einem Katalysator ausgestattet. Der
Katalysator kann dauerhaft beschädigt
werden, wenn dem Motorrad der Kraftstoff
ausgeht oder wenn der Kraftstoffstand auf
ein sehr tiefes Niveau fällt. Vergewissern
Sie sich stets, dass Sie über genügend
Kraftstoff für Ihre beabsichtigte Fahrt
verfügen.
Vorsicht
In den meisten Staaten, Bundesstaaten
oder Territorien ist die Verwendung von
verbleitem Kraftstoff verboten. Die
Verwendung von verbleitem Kraftstoff
führt zu Schäden am Katalysator (falls
montiert).
37
Allgemeine Informationen
Tankdeckel
Warnung
Um die mit dem Betanken verbundenen
Risiken zu verringern, beachten Sie stets
die folgenden Sicherheitsvorschriften:
1
Benzin (Kraftstoff) ist extrem leicht
entzündlich und unter bestimmten
Umständen auch explosiv. Stellen Sie beim
Tanken die Zündung auf die Stellung AUS.
2
Rauchen Sie nicht.
Verwenden Sie keine Mobiltelefone.
Vergewissern Sie sich, dass der Bereich, in
dem das Fahrzeug betankt wird, gut
belüftet und frei von sämtlichen Flammoder Funkenquellen ist. Dies schließt
sämtliche Geräte ein, die über eine
Pilotflamme verfügen.
Befüllen Sie den Tank niemals bis zum
Füllstutzen. Sonnenwärme oder andere
Wärmequellen können zur Volumenausdehnung und zum Überlaufen des
Kraftstoffs führen und so eine Brandgefahr
hervorrufen.
Überzeugen Sie sich nach dem Betanken
stets davon, dass der Kraftstoffeinfülldeckel
korrekt verschlossen und verriegelt ist.
Da Benzin (Kraftstoff) extrem leicht
entzündlich
ist,
erzeugt
jede
Kraftstoffundichtigkeit, jedes Verschütten
von Kraftstoff oder jede Nichtbeachtung
der obenstehenden Sicherheitsratschläge
eine Brandgefahr, die zu Sachschäden,
Personenschäden oder Todesfällen führen
kann.
38
cbmm
1. Zündschlüssel
2. Tankdeckel
Um den Tankdeckel zu öffnen, heben Sie die
Klappe, die das Schloss abdeckt. Stecken Sie
den Schlüssel ins Schloss und drehen Sie ihn
im Uhrzeigersinn.
Um den Tankdeckel zu schließen, drücken
Sie ihn mit eingestecktem Schlüssel in seine
Position, bis das Schloss hörbar einrastet.
Ziehen Sie den Schlüssel ab und schließen
Sie die Schlossabdeckung.
Vorsicht
Das Schließen des Tankdeckels ohne
eingesteckten Schlüssel führt zu Schäden
an Deckel, Tank und Schließmechanismus.
Allgemeine Informationen
Befüllen des Kraftstofftanks
Vermeiden Sie es, den Tank bei Regen oder
in staubiger Umgebung zu befüllen, wo
Stoffe aus der Luft in den Kraftstoff gelangen
und ihn verunreinigen können.
Überzeugen Sie sich nach dem Betanken
stets davon, dass der Kraftstoffeinfülldeckel
korrekt verschlossen und verriegelt ist.
Warnung
Das Überbefüllen des Tanks kann zum
Verschütten von Kraftstoff führen.
Vorsicht
Verunreinigter Kraftstoff kann zu Schäden
an Komponenten des Kraftstoffsystems
führen.
Sollte Kraftstoff verschüttet werden,
wischen Sie ihn sofort gründlich ab und
entsorgen Sie das benutzte Material auf
sichere Weise.
Befüllen Sie den Kraftstofftank langsam, um
ein Verschütten von Kraftstoff zu verhindern.
Befüllen Sie den Tank nicht weiter als bis zum
Ansatz des Einfüllstutzens. Dadurch wird
sichergestellt, dass im Tankinnern genügend
Luft zur Verfügung steht, falls sich der
Kraftstoff durch Aufnahme von Motor- oder
Sonnenwärme ausdehnt.
Achten Sie sorgfältig darauf, keinen
Kraftstoff auf Motor, Auspuffrohre, Reifen
oder andere Teile des Motorrads zu
verschütten.
1
2
3
Da Kraftstoff extrem leicht entzündlich ist,
kann jede Kraftstoffundichtigkeit, jedes
Verschütten von Kraftstoff oder jede
Nichtbeachtung
der
obenstehenden
Sicherheitsratschläge eine Brandgefahr
hervorrufen,
die
zu
Sachschäden,
Verletzungen oder Todesfällen führen
kann.
Kraftstoff, der in die Nähe der oder auf die
Reifen verschüttet wird, vermindert die
Straßenhaftung des Reifens. Dies führt zu
gefährlichen Fahrbedingungen, die unter
Umständen zum Verlust der Kontrolle
über das Motorrad und zu einem Unfall
führen können.
cbdf
1. Maximaler Kraftstoffstand
2. Kraftstoffeinfüllstutzen
3. Mit Luft gefüllter Raum
39
Allgemeine Informationen
Ständer
Hinweis:
•
Seitenständer
Wenn Sie den Seitenständer
benutzen, drehen Sie den Lenker
stets ganz nach links und lassen Sie
den ersten Gang eingelegt.
Wenn der Seitenständer vor der Fahrt
benutzt wurde, vergewissern Sie sich nach
dem Aufsitzen stets als Erstes, dass er
vollständig hochgeklappt ist.
Anweisungen zum sicheren Abstellen des
Motorrads finden Sie im Abschnitt "Fahren
mit dem Motorrad".
1
Hauptständer
ccnn
1. Seitenständer
Das
Motorrad
verfügt
über
einen
Seitenständer, auf dem es abgestellt werden
kann.
Warnung
Das Motorrad besitzt ein Sperrsystem, um
das Fahren mit einem heruntergeklappten
Seitenständer zu verhindern.
Versuchen Sie niemals, mit heruntergeklapptem Seitenständer zu fahren oder
in den Sperrmechanismus einzugreifen, da
dies zu gefährlichen Fahrbedingungen
und dadurch zum Verlust der Kontrolle
über das Motorrad und zu einem Unfall
führt.
2
1
ccpo
1. Hauptständer
2. Aufbockgriff (Abbildung zeigt
Sprint ST, Sprint GT ähnlich)
Um das Motorrad auf den Hauptständer zu
stellen, treten Sie kräftig auf den Ausleger am
Ständer und ziehen Sie das Motorrad
anschließend, mit der Hand am Aufbockgriff,
nach oben und hinten.
Anweisungen zum sicheren Abstellen des
Motorrads finden Sie im Abschnitt "Fahren
mit dem Motorrad".
40
Allgemeine Informationen
Aufbockgriff
Der Aufbockgriff befindet sich auf der linken
Seite des Motorrads und ist die Oberkante
der Beifahrer-Fußrastenaufhängung.
Bordwerkzeug und
Handbuch
Verwenden Sie zum Abstellen des Motorrads
auf dem Hauptständer stets den Aufbockgriff
oder den Sitzbankbügel.
Warnung
Verwenden Sie beim Aufbocken des
Motorrads auf dem Hauptständer nicht die
Seitenverkleidung oder den Sitz als
Handgriff, da dies zu Schäden führt.
1
ccpm
1. Aufbewahrung Bordwerkzeug und
Handbuch (Abbildung zeigt Sprint ST)
Bordwerkzeug und Handbuch befinden sich
in einem verschließbaren Fach auf der
rechten Seite des Motorrads.
Um Zugang zu erlangen, stecken Sie den
Schlüssel ins Schloss und nehmen Sie die
Abdeckung ab.
Hinweis:
•
Das Staufach ist nicht wasserdicht.
41
Allgemeine Informationen
Sitz - Sprint ST
Bringen Sie die gebördelten Scheiben und
die Befestigungen wieder an.
Ziehen Sie die Sitzbefestigungen
Anzugsmoment 3 Nm.
fest.
Sitz - Sprint GT
1
1
ccxg
1. Sitzbefestigungen
Unter der Hinterkante des Sitzes befinden
sich zwei Sitzbefestigungen. Um den Sitz
auszubauen, schieben Sie die Hinterkante
des Sitzes zurück und lösen Sie die
freigelegten Befestigungen. Entfernen Sie die
Befestigungen und nehmen Sie die beiden
gebördelten Scheiben ab. Heben Sie den Sitz
an und schieben Sie ihn nach hinten, um ihn
vollständig aus dem Motorrad auszubauen.
Warnung
Der Wärmeschutz der Schalldämpfer, der
sich direkt unterhalb des Sitzes befindet,
könnte unter Umständen heiß sein.
Berühren Sie den Wärmeschutz nicht, da
ein Kontakt mit dem heißen Wärmeschutz
zu Verbrennungen der Haut führen kann.
Um den Sitz wieder einzubauen, haken Sie
ihn in seine Laschen unter dem Kraftstofftank
ein und schieben Sie ihn nach vorne, um ihn
einrasten zu lassen.
42
cgdi
1. Sitzverriegelung
Die Sitzverriegelung befindet sich auf der
linken Seite des Batteriefachs, in einer Ebene
mit der Fußrastenbefestigungsschiene. Um
den Sitz auszubauen, stecken Sie den
Zündschlüssel in die Sitzverriegelung und
drehen Sie ihn gegen den Uhrzeigersinn,
während Sie gleichzeitig auf das hintere
Sitzende drücken. Dadurch wird der Sitz aus
der Verriegelung gelöst und kann zum
Zweck des vollständigen Ausbaus aus dem
Motorrad nach hinten geschoben werden.
Um den Sitz wieder einzubauen, haken Sie
die beiden vorderen Sitzhaken unter dem
Kraftstofftank und die Mittelhaken unter der
Heckrahmenbrücke ein und schieben Sie
den Sitz ganz nach vorne. Drücken Sie den
Sitz am hinteren Ende nach unten, um ihn in
der Sitzverriegelung einrasten zu lassen.
Allgemeine Informationen
Helmhaken - Sprint GT
Warnung
Um ein Lösen des Sitzes während der
Fahrt zu verhindern, ergreifen Sie den Sitz
nach jedem Einbau und ziehen Sie ihn
kräftig nach oben. Sollte der Sitz nicht
richtig festsitzen, löst er sich aus der
Verriegelung. Ein lockerer oder abgelöster
Sitz kann zum Verlust der Kontrolle über
das Motorrad und zu einem Unfall führen.
Mit Hilfe der unter dem Sitz befindlichen
Helmhaken können zwei Helme am
Motorrad befestigt werden.
Sorgfältiger Umgang mit dem Sitz
Um Schäden an Sitz oder Sitzbezug zu
vermeiden, ist sorgfältig darauf zu achten,
dass der Sitz nicht fallen gelassen oder gegen
Flächen gelehnt wird, die Schäden an Sitz
oder Sitzbezug hervorrufen könnten.
1
cgdr
1. Helmhaken (rechte Seite abgebildet)
Vorsicht
Um Schäden an Sitz oder Sitzbezug zu
vermeiden, ist sorgfältig darauf zu achten,
dass der Sitz nicht fallen gelassen wird.
Lehnen Sie den Sitz nicht gegen das
Motorrad oder gegen Flächen, die den Sitz
oder Sitzbezug beschädigen könnten.
Legen Sie den Sitz stattdessen mit dem
Bezug nach oben auf einer sauberen,
ebenen, mit einem weichen Tuch
bedeckten Fläche ab.
Legen Sie keine Gegenstände auf dem
Sitz ab, die zu Schäden oder Flecken auf
dem Sitzbezug führen könnten.
Um einen Helm am Motorrad anzubringen,
bauen Sie den Sitz aus und legen Sie den
Kinnriemen über den Haken. Bauen Sie den
Sitz wieder ein und verriegeln Sie ihn in
seiner Position, um den Helm zu befestigen.
Warnung
Fahren Sie nicht mit dem Motorrad, wenn
Helme an den Helmhaken befestigt sind.
Wird das Motorrad gefahren, während sich
Helme an den Helmhaken befinden, kann
dies eine instabile Straßenlage des
Motorrads zur Folge haben. Dadurch kann
es zum Verlust der Kontrolle und zu einem
Unfall kommen.
43
Allgemeine Informationen
Vorsicht
Helme dürfen einen heißen Schalldämpfer
nicht berühren. Der Helm könnte dadurch
beschädigt werden.
Aufbewahrungsraum für
Triumph ZubehörBügelschloss - nur Sprint GT
Modelle
Unter dem Sitz ist Raum für die
Unterbringung eines Triumph ZubehörBügelschlosses (erhältlich bei Ihrem TriumphHändler).
Befestigen Sie das Schloss wie folgt:
Führen Sie den Riemen von hinten durch die
Schlosshalterung am hinteren Kotflügel, so
dass die Schnalle zum Heck des Motorrads
zeigt.
Setzen Sie den Bügel des Schlosses in die
Haltevorrichtung am hinteren Kotflügel und
stellen Sie dabei sicher, dass das offene Ende
des Bügels zum Heck des Motorrads zeigt.
Setzen Sie den Schlosskörper
Halterung am hinteren Kotflügel.
44
in
die
Allgemeine Informationen
E•
•LO
C
•O P E N
R E L EA
S
Gepäcksystem - Sprint GT
K
Führen Sie den Riemen über das Schloss und
durch die Schnalle hindurch, ziehen Sie ihn
an und befestigen Sie ihn mit Hilfe seines
Klettbandabschnitts, so dass er fest sitzt.
Anbringen der Koffer:
2
5
Hinweis:
•
Zum Abnehmen und Anbringen
des
linken
bzw.
rechten
Gepäckkoffers kann das gleiche
Verfahren befolgt werden.
•
Der Koffer besitzt rund um den
Schließzylinder
drei
Markierungen. Zum Verriegeln, Entriegeln
oder Abnehmen der Koffer ist das
Schlüsselloch wie gezeigt auf die
entsprechenden
Symbole
am
Schließzylinder auszurichten.
3
1
4
cgef
1.
2.
3.
4.
Schlossbügel
Schloss
Klettband
Haltevorrichtung am hinteren
Kotflügel
5. Schnalle
4
3
2
1
1. Schlüsselloch (in Stellung LOCK,
"verriegelt")
2. Symbol "verriegelt"
3. Symbol "entriegelt"
4. Symbol "abnehmen"
45
Allgemeine Informationen
Stecken Sie den Schlüssel ins Schloss. Drehen
Sie den Schlüssel in die Stellung RELEASE
("abnehmen") und klappen Sie den
Tragegriff vollständig hoch.
Stellen Sie sicher, dass der untere Fixierbügel
in der in der Koffervorderseite ausgeformten
Fixiermulde sitzt.
2
2
1
1
cgds
3
1. Schloss
2. Tragegriff
4
Legen Sie den Koffer am Motorrad an und
haken Sie die integrierten Befestigungshaken
des Koffers an den Kofferaufhängepunkten
ein.
cgdu
1.
2.
3.
4.
Integrierte Kofferbefestigungshaken
Kofferhalterungen
Fixierbügel
Fixiermulde
Sichern Sie den Koffer am Seitenträger,
indem
Sie
den
Tragegriff
ganz
herunterklappen und dabei den Schlüssel in
die Position LOCK ("verriegelt") drehen.
Ziehen Sie den Schlüssel ab.
46
Allgemeine Informationen
Handhabung der Gepäckkoffer
Abnehmen der Koffer:
Hinweis:
•
4
Zum Abnehmen und Anbringen
des
linken
bzw.
rechten
Gepäckkoffers kann das gleiche
Verfahren befolgt werden.
3
2
2
1
1
1. Schlüsselloch (in Stellung LOCK,
"verriegelt")
2. Symbol "verriegelt"
3. Symbol "entriegelt"
4. Symbol "abnehmen"
cgds
1. Schloss
2. Tragegriff
Um den Koffer von den Kofferhalterungen
zu entriegeln und abzunehmen, drehen Sie
den Schlüssel in die Stellung RELEASE
("abnehmen") und klappen Sie den
Tragegriff vollständig hoch. Heben Sie den
Koffer von den Kofferhalterungen herunter.
47
Allgemeine Informationen
Um den Kofferdeckel zu entriegeln und zu
öffnen, stecken Sie den Schlüssel ins Schloss,
drehen Sie ihn in die Stellung UNLOCK
("entriegeln") und drücken Sie anschließend
auf die Verriegelungsplatte. Dann kann der
Deckel geöffnet werden.
Hinweis:
•
Aufgrund der Wirksamkeit der
Kofferdeckeldichtung
ist
zum
Schließen des Koffers in der
zweiten
Verriegelungsposition
unter
Umständen
ein
angemessener
Krafteinsatz
erforderlich.
Um den Koffer zu schließen und zu
verriegeln, schließen Sie den Deckel, bis das
zweite "Klicken" hörbar ist. Drehen Sie den
Schlüssel in die Stellung LOCK ("verriegeln")
und ziehen Sie ihn ab.
Warnung
1
2
cgds
1. Schloss
2. Verriegelungsplatte
Vorsicht
Der
Kofferdeckel
besitzt
zwei
Verriegelungspositionen, von denen die
erste als Sicherungsvorrichtung dient.
Stellen Sie stets sicher, dass der
Kofferdeckel ganz in die zweite
Verriegelungsposition einrastet, da der
Koffer in der ersten Verriegelungsposition
nicht vollkommen dicht ist. Wird das
Motorrad gefahren, wenn sich der
Kofferdeckel in dieser Position befindet,
können Wasser oder Staub in den Koffer
eindringen und zu Schäden am
Kofferinhalt führen.
48
Die zulässige Höchstbelastung pro
Gepäckkoffer
beträgt
7,5 kg.
Überschreiten Sie diese Obergrenze der
Beladung niemals, da dies eine instabile
Straßenlage des Motorrads zur Folge
haben kann. Dadurch kann es zum Verlust
der Kontrolle und zu einem Unfall
kommen.
Warnung
Die beiden an diesem Motorrad
angebrachten Gepäckkoffer sind für den
Einbau als Paar ausgelegt. Fahren Sie das
Motorrad niemals mit nur einem einzelnen
angebrachten Koffer. Wird das Motorrad
mit einem einzelnen angebrachten Koffer
gefahren, kann dies eine instabile
Straßenlage des Motorrads zur Folge
haben. Dadurch kann es zum Verlust der
Kontrolle und zu einem Unfall kommen.
Allgemeine Informationen
Warnung
Die beiden an diesem Motorrad
angebrachten Gepäckkoffer sind mit Hilfe
einer
werksjustierten
Querstange
gekoppelt, um die Fahrstabilität zu
erhöhen. Diese Querstange gestattet eine
geringe Seitwärtsbewegung der Koffer
unabhängig vom Motorrad.
Entfernen oder verstellen Sie die
Querstange nicht, da dies Auswirkungen
auf die Stabilität des Motorrads hat. Wird
das Motorrad ohne oder mit verstellter
Querstange gefahren, kann dies eine
instabile Straßenlage des Motorrads zur
Folge haben. Dadurch kann es zum Verlust
der Kontrolle und zu einem Unfall
kommen.
Warnung
Falsches Beladen kann zu gefährlichen
Fahrbedingungen führen, die zu einem
Unfall führen können.
Stellen Sie stets sicher, dass beförderte
Lasten gleichmäßig auf beide Seiten des
Motorrads verteilt werden. Stellen Sie
sicher, dass die Ladung ordnungsgemäß
befestigt ist und sich nicht bewegt, solange
das Motorrad in Bewegung ist.
Überprüfen Sie stets regelmäßig die
Sicherheit der Ladung (jedoch nicht
während der Fahrt) und stellen Sie sicher,
dass die Ladung nicht über das Heck des
Motorrads hinausragt. Überschreiten Sie
niemals die zulässige Nutzlast des
Fahrzeugs:
•
Sprint ST - 215 kg,
•
Sprint GT - 215 kg.
Die zulässige Nutzlast ergibt sich aus der
Summe der Gewichte von Fahrer,
Beifahrer, etwaigen Zubehörteilen und
gegebenenfalls beförderter Ladung.
Warnung
Testen Sie das Motorrad nach dem
Anbringen bzw. Abnehmen der Koffer in
einer sicheren, verkehrsfreien Umgebung,
um sich mit den neuen Fahreigenschaften
vertraut zu machen. Das Betreiben des
Motorrads ohne ausreichende Vertrautheit
mit den neuen Eigenschaften kann zum
Verlust der Kontrolle über das Motorrad
und zu einem Unfall führen.
49
Allgemeine Informationen
Warnung
Fahren Sie mit einem Motorrad, das mit
Zubehörartikeln versehen ist oder mit dem
Nutzlasten irgendeiner Art befördert
werden, niemals schneller als 130 km/h.
Geschwindigkeiten über 130 km/h sollten
mit einem Motorrad in beiden Fällen auch
dann nicht gefahren werden, wenn die
gesetzlich zulässige Höchstgeschwindigkeit
dies erlaubt.
Das Vorhandensein von Zubehörartikeln
und/oder Nutzlasten verändert das
Fahrverhalten und die Stabilität des
Motorrads.
Wenn Sie die Stabilitätsveränderungen
nicht im nötigen Ausmaß berücksichtigen,
kann dies zum Verlust der Kontrolle über
das Motorrad oder zu einem Unfall führen.
Denken
Sie
daran,
dass
die
Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h
durch den Anbau nicht zugelassener
Zubehörartikel, unkorrekte Beladung,
abgenutzte Reifen, den allgemeinen
Zustand des Motorrads und schlechte
Straßen- oder Wetterbedingungen absinkt.
Warnung
Das Betreiben des Motorrads oberhalb der
geltenden gesetzlichen Geschwindigkeitsbegrenzungen ist nur auf einer dafür
zugelassenen abgeschlossenen Strecke
gestattet.
50
Warnung
Betreiben Sie dieses Triumph-Motorrad im
Hochgeschwindigkeitsbereich
ausschließlich
bei
gesicherten
Straßenrennen oder auf abgeschlossenen
Rennstrecken.
Hochgeschwindigkeitsfahrten dürfen nur
von Fahrern unternommen werden, die die
erforderlichen
HochgeschwindigkeitsFahrtechniken beherrschen und mit dem
Fahrverhalten des Motorrads in jeder
Situation vertraut sind.
Hochgeschwindigkeitsfahrten
unter
anderen
als
den
beschriebenen
Bedingungen sind gefährlich. Sie führen
zum Verlust der Kontrolle über das
Motorrad und zu einem Unfall.
Allgemeine Informationen
Elektrische
Zubehörsteckdose
Einfahren
R.P.M.
Einfahren bezeichnet den Prozess während
der
ersten
Betriebsstunden
eines
Neufahrzeugs.
1
cgdj
1. Elektrische Zubehörsteckdose
Auf der linken Seite des Motorrads befindet
sich eine elektrische Zubehörsteckdose.
Die
Steckdose
bietet
eine
12 V
Stromversorgung. Die Steckdose ist durch
eine 10 A Sicherung abgesichert, so dass
Verbraucher
mit
einer
höheren
Stromaufnahme nicht angeschlossen werden
dürfen.
Einen Stecker, der in die Zubehörsteckdose
passt, erhalten Sie bei Ihrem TriumphVertragshändler.
Insbesondere die Reibung im Inneren des
Motors ist höher, wenn die Komponenten
neu sind. Später, wenn die Komponenten
durch den fortgesetzten Betrieb des Motors
aufeinander "eingespielt" sind, vermindert
sich diese innere Reibung stark.
Dadurch, dass das Motorrad eine Zeit lang
mit Vorsicht betrieben wird, werden
niedrigere Abgasemissionen gewährleistet
sowie Leistung, Kraftstoffverbrauch und
Langlebigkeit des Motors und anderer
Komponenten optimiert.
Während der ersten 800 Kilometer:
•
Fahren Sie nicht mit Vollgas.
•
Vermeiden Sie zu jedem Zeitpunkt
hohe Motordrehzahlen.
•
Vermeiden Sie es, längere Zeit mit
einer konstanten Drehzahl zu
fahren, egal ob schnell oder
langsam.
•
Vermeiden
Sie
aggressives
Anfahren, Bremsen und starkes
Beschleunigen, außer in einer
Notsituation.
•
Fahren Sie nicht mit Drehzahlen von
mehr als 3/4 der maximalen
Drehzahl.
51
Allgemeine Informationen
Nach
800 Kilometern
1500 Kilometer:
•
und
bis
Die Motordrehzahl kann schrittweise
und für kurze Zeiträume bis an die
Drehzahlgrenze
heran
erhöht
werden.
Sicherer Betrieb
Tägliche Sicherheitskontrollen
Während und nach dem Einfahren:
•
Überdrehen Sie den Motor im
kalten Zustand nicht.
•
Lassen Sie den Motor nicht arbeiten.
Schalten Sie stets herunter, bevor
der Motor anfängt zu "kämpfen".
•
Fahren Sie nicht mit unnötig hoher
Drehzahl. Einen Gang höher zu
schalten
hilft,
den
Kraftstoffverbrauch und die Geräuschentwicklung abzusenken und die
Umwelt zu schützen.
cbob
Überprüfen Sie jeden Tag die folgenden
Punkte, bevor Sie fahren. Der benötigte
Zeitaufwand für diese Überprüfung ist
minimal, und sie hilft Ihnen dabei, Ihr
Motorrad sicher und zuverlässig zu fahren.
Sollten Sie während dieser Überprüfung
irgendwelche Unregelmäßigkeiten feststellen,
schlagen Sie im Abschnitt "Wartung und
Einstellungen" nach oder suchen Sie Ihren
Triumph-Vertragshändler auf, damit er das
Motorrad wieder in einen sicheren
Betriebszustand versetzt.
Warnung
Wenn Sie diese Überprüfung nicht jeden
Tag vor der Fahrt durchführen, kann dies
zu schweren Schäden am Motorrad oder
zu
einem
Unfall
mit
schweren
Verletzungen oder Todesfolge führen.
Prüfen Sie:
Kraftstoff: Angemessener Vorrat im Tank,
keine Kraftstoffundichtigkeiten (Seite 37).
Motoröl: Korrekter Ölstand am Peilstab.
Füllen Sie bei Bedarf Öl mit der richtigen
Spezifikation nach. Keine Undichtigkeiten an
Motor oder Ölkühler (Seite 80).
Antriebskette: Prüfen Sie die Antriebskette
auf korrekte Einstellung und Schmierung
(Seite 90).
52
Allgemeine Informationen
Reifen/Räder: Korrekter Reifendruck (kalter
Reifen). Profiltiefe, Schäden an Reifen/
Rädern, Platten usw. (Seite 107).
Muttern, Schrauben, Befestigungen:
Führen Sie eine Sichtprüfung durch, ob die
Komponenten
der
Lenkung
und
Radaufhängung, die Achsen und alle
Kontrollelemente richtig angezogen oder
befestigt sind. Untersuchen Sie alle Bereiche
auf lockere/beschädigte Befestigungen.
Lenkbewegung: Weich, aber nicht locker,
von Anschlag zu Anschlag. Kein Blockieren
der Steuerkabel (Seite 100).
Bremsen: Ziehen Sie den Bremshebel an
und drücken Sie das Bremspedal hinunter,
um den korrekten Widerstand zu prüfen.
Untersuchen Sie jeden Hebel/jedes Pedal,
der/das vor dem Einsetzen des Widerstands
einen übermäßigen Weg zurücklegt oder
sich beim Betätigen schwammig anfühlt
(Seite 95).
Bei
Modellen
mit
eingebautem
ABS-System: Vergewissern sie sich beim
Losfahren, dass die ABS-Warnleuchte nicht
bei Geschwindigkeiten über 10 km/h
weiterleuchtet (Seite 59).
Bremsflüssigkeitsstand: Keine Undichtigkeiten im Bremsflüssigkeitskreislauf. Der
Bremsflüssigkeitsstand muss bei beiden
Behältern zwischen den Markierungen MAX
und MIN liegen (Seite 97).
Vorderradgabel: Gleichmäßige Bewegung.
Keine Undichtigkeiten an Gabeldichtringen
(Seite 102).
Gasgriff: Spiel am Gasgriff 2-3 mm.
Vergewissern Sie sich, dass der Gasgriff in die
Leerlaufstellung zurückkehrt, ohne hängen
zu bleiben (Seite 87).
Kupplung: Weiches Betätigen und korrektes
Spiel im Kupplungszug (Seite 89).
Kühlmittel: Keine Undichtigkeiten im
Kühlmittelkreislauf.
Prüfen
Sie
den
Kühlmittelstand im Ausgleichsbehälter (bei
kaltem Motor) (Seite 83).
Elektrische Anlage: Beleuchtung und Hupe
funktionieren korrekt (Seite 36).
Motor-Stopp: Stoppschalter schaltet den
Motor ab (Seite 56).
Ständer: Klappt durch Federkraft vollständig
nach oben. Rückholfedern nicht zu schwach
und nicht beschädigt (Seite 40).
Bremsklötze: Auf allen Klötzen muss mehr
als 1,5 mm Verschleißmaterial vorhanden
sein (Seite 95).
53
Allgemeine Informationen
Seite absichtlich frei gelassen
54
Fahren mit dem Motorrad
FAHREN MIT DEM MOTORRAD
Inhaltsverzeichnis
Motor abschalten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 56
Motor anlassen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 57
Anfahren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 58
Schalten. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 58
Bremsen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 59
ABS (Antiblockiersystem) - Nur Sprint GT . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61
Abstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 63
Hinweise für Hochgeschwindigkeitsfahrten. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 65
Allgemeines . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Lenkung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Gepäck. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Bremsen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Reifen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Kraftstoff. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Motoröl . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Kühlmittel. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Elektrische Ausrüstung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Verschiedenes . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
65
65
66
66
66
66
66
66
66
66
55
Fahren mit dem Motorrad
Motor abschalten
3
1
2
4
5
V
TU
ccpb
1.
2.
3.
4.
5.
Motorstoppschalter
Starterknopf
Anzeige Neutralstellung
Stellung AN
Zündschalter
Schließen Sie die Drosselklappe vollständig.
Legen Sie den Leerlauf ein.
Schalten Sie die Zündung aus.
Legen Sie den ersten Gang ein.
Stellen Sie das Motorrad mit dem Seitenoder Hauptständer auf einem festen, ebenen
Untergrund ab.
Lassen Sie das Lenkschloss einrasten.
56
Vorsicht
Der Motor ist unter normalen Umständen
durch Drehen des Zündschalters in die
Stellung
AUS
abzuschalten.
Der
Motorstoppschalter ist ausschließlich für
den Gebrauch in Notfällen bestimmt.
Lassen
Sie
die
Zündung
nicht
eingeschaltet,
wenn
der
Motor
abgeschaltet ist. Dies kann zu Schäden an
der elektrischen Anlage führen.
Fahren mit dem Motorrad
Motor anlassen
Vergewissern Sie sich, dass sich der
Motorstoppschalter in der Stellung AN
befindet.
Vergewissern Sie sich, dass sich das Getriebe
im Leerlauf befindet.
Schalten Sie die Zündung ein.
Hinweis:
•
•
Beim Einschalten der Zündung
schlagen die Drehzahlmesser- und
Tachometernadel voll aus und
kehren dann in die Nullstellung
zurück.
Die
InstrumentenWarnleuchten leuchten auf und
gehen anschließend wieder aus
(ausgenommen jene, die regulär
bis zum Anlassen des Motors
erleuchtet bleiben (siehe Seite 30).
Es ist nicht nötig, mit dem
Anlassen des Motors zu warten,
bis die Instrumentennadel wieder
auf Null steht.
Wenn es sehr kalt ist, öffnen Sie
die Drosselklappe teilweise, um
den Kaltstart zu unterstützen.
Schließen Sie sie wieder, nachdem
der Start des Motors erfolgt ist.
Ziehen Sie den Kupplungshebel vollständig
an den Lenker heran.
Drücken Sie bei vollständig geschlossener
Drosselklappe den Starterknopf, bis der
Motor anspringt.
Warnung
Starten Sie den Motor niemals in
geschlossenen Räumen und lassen Sie ihn
niemals in geschlossenen Räumen laufen.
Abgase sind giftig und können innerhalb
kurzer Zeit zu Bewusstlosigkeit und zum
Tod führen. Betreiben Sie Ihr Motorrad
stets im Freien oder in ausreichend
belüfteten Bereichen.
Vorsicht
Betätigen Sie den Anlasser nicht länger als
5 Sekunden hintereinander, da ansonsten
der Anlassermotor überhitzt und die
Batterie entladen wird. Warten Sie nach
jedem Startversuch 15 Sekunden, damit
der Anlasser abkühlen und die Batterie sich
erholen kann.
Lassen Sie den Motor nicht längere Zeit im
Leerlauf laufen, da dies zur Überhitzung
und in der Folge zu Schäden am Motor
führen kann.
Vorsicht
Die Öldruckwarnleuchte muss kurz nach
dem Start des Motors erlöschen.
Falls die Öldruckwarnleuchte nach dem
Start des Motors nicht erlischt, schalten Sie
den Motor sofort aus und untersuchen Sie
die Ursache. Das Betreiben des Motors mit
zu
geringem
Öldruck
verursacht
gravierende Motorschäden.
57
Fahren mit dem Motorrad
•
Das Motorrad ist mit Motorsperrschaltern ausgestattet. Die
Schalter verhindern, dass der
Anlasser funktioniert, wenn sich das
Getriebe bei heruntergeklapptem
Seitenständer nicht im Leerlauf
befindet.
•
Sollte
der
Seitenständer
bei
laufendem Motor heruntergeklappt
werden und das Getriebe sich dabei
nicht im Leerlauf befinden, wird der
Motor unabhängig von der Stellung
der Kupplung abgeschaltet.
Schalten
1
Anfahren
Ziehen Sie den Kupplungshebel an und
legen Sie den ersten Gang ein. Geben Sie ein
wenig Gas und lassen Sie die Kupplung
langsam kommen. Geben Sie ein wenig
mehr Gas, wenn die Kupplung zu greifen
beginnt, so dass die Motordrehzahl hoch
genug bleibt und der Motor nicht abgewürgt
wird.
1. Schaltpedal
6
5
4
3
2
N
1
Nehmen Sie das Gas weg, während Sie
den Kupplungshebel ziehen. Wechseln
Sie in den nächsthöheren oder –
niedrigeren Gang. Geben Sie ein wenig
Gas, wenn Sie den Kupplungshebel
loslassen. Benutzen Sie stets die
Kupplung, wenn Sie den Gang
wechseln.
Warnung
Achten Sie darauf, in den niedrigen
Gängen nicht zuviel oder zu schnell Gas
zu geben, da sich sonst möglicherweise
das Vorderrad vom Boden hebt
("Hochstart") und der Hinterreifen die
Traktion verliert (Durchdrehen des Rads).
Betätigen Sie den Gasgriff stets mit
Vorsicht, insbesondere wenn Sie mit dem
Motorrad nicht vertraut sind, da ein
"Hochstart" oder Traktionsverlust zum
Verlust der Kontrolle über das Motorrad
und zu einem Unfall führt.
58
Fahren mit dem Motorrad
Bremsen
Hinweis:
Der Gangwechselmechanismus ist
mit einer mechanischen Sperre
versehen. Das bedeutet, dass Sie
die einzelnen Gänge mit jeder
Bewegung des Schaltpedals jeweils
nur nacheinander in auf- oder
absteigender Reihenfolge wählen
können.
4
3
1
•
2
Warnung
Wechseln Sie nicht in einen niedrigeren
Gang bei Geschwindigkeiten, die dann
eine zu hohe Motordrehzahl verursachen
würden. Dadurch könnte das Hinterrad
blockieren, was zum Verlust der Kontrolle
über das Motorrad und zu einem Unfall
führt. Außerdem können Motorschäden
die Folge sein. Das Herunterschalten ist so
zu
gestalten,
dass
niedrige
Motordrehzahlen dabei gewährleistet sind.
1
jaim
1. Vorderrad-Bremshebel
Warnung
BEACHTEN SIE BEIM BREMSEN
FOLGENDES:
Geben Sie kein Gas und kuppeln Sie nicht
aus, damit der Motor das Motorrad beim
Abbremsen unterstützen kann.
Schalten Sie nach und nach herunter, so
dass sich das Getriebe im ersten Gang
befindet, wenn das Motorrad zum
Stillstand kommt.
Betätigen Sie beim Bremsen stets beide
Bremsen gleichzeitig. Normalerweise ist
die vordere Bremse ein wenig stärker
anzuziehen als die hintere.
Schalten Sie nach Bedarf herunter oder
kuppeln Sie ganz aus, damit der Motor
nicht abgewürgt wird.
Lassen Sie die Bremsen niemals blockieren,
da dies zum Verlust der Kontrolle über das
Motorrad und zu einem Unfall führen
kann.
59
Fahren mit dem Motorrad
Warnung
1
ceyr
1. Bremspedal
Warnung
Im Fall einer Gefahrenbremsung beachten
Sie die Regeln des Herunterschaltens nicht.
Konzentrieren Sie sich darauf, vordere und
hintere Bremse so stark wie möglich
anzuziehen, ohne ins Schleudern zu
kommen. Fahrer sollten Gefahrenbremsungen in einer verkehrsfreien
Umgebung trainieren. (Siehe ABSWarnhinweise weiter unten.)
Triumph empfiehlt allen Fahrern dringend,
einen Einweisungskurs zu absolvieren, der
Hinweise
zum
sicheren
Bremsen
einschließt. Eine falsche Bremstechnik kann
zum Verlust der Kontrolle über das
Motorrad und zu einem Unfall führen.
60
Üben Sie im Interesse Ihrer Sicherheit
extreme Vorsicht beim Bremsen (mit oder
ohne ABS-System), Beschleunigen oder
Abbiegen, da jede unvorsichtige Handlung
zum Verlust der Kontrolle und zu Unfällen
führen kann. Die getrennte Verwendung
nur der vorderen bzw. hinteren Bremse
vermindert die Gesamtbremsleistung.
Extrembremsungen
können
zum
Blockieren eines oder beider Räder führen,
was die Kontrolle über das Motorrad
verringert und zu einem Unfall führt (siehe
ABS-Warnhinweise weiter unten).
Wenn möglich, vermindern Sie die
Geschwindigkeit oder bremsen Sie vor
dem Einfahren in eine Kurve, da
Gaswegnehmen oder Bremsen in einer
Kurve zu Radschlupf und in der Folge zum
Verlust der Kontrolle und zu einem Unfall
führen kann.
Wenn Sie bei Regen oder Nässe oder auf
losem
Untergrund
fahren,
sind
Manövrierfähigkeit und Bremsvermögen
eingeschränkt. Unter diesen Bedingungen
müssen alle Ihre Handlungen gleichmäßig
erfolgen.
Plötzliches
Beschleunigen,
Bremsen oder Abbiegen kann unter
Umständen zum Verlust der Kontrolle und
zu einem Unfall führen.
Fahren mit dem Motorrad
Warnung
Wenn Sie ein langes, steiles Gefälle
hinunterfahren, schalten Sie herunter,
nutzen Sie die Motorbremse und
verwenden Sie die Bremsen nur
zwischendurch.
Durch
dauerhaftes
Betätigen können die Bremsen überhitzen,
was Ihre Wirksamkeit vermindert.
Durch das Fahren mit dem Fuß auf dem
Bremspedal
oder
der
Hand
am
Bremshebel kann das Bremslicht ausgelöst
werden, was anderen Verkehrsteilnehmern
falsche Signale gibt. Es kann darüber
hinaus zur Überhitzung der Bremsen
führen, was die Bremswirkung vermindert.
Rollen Sie nicht mit ausgeschaltetem
Motor bergab und schleppen Sie das
Motorrad nicht ab. Die Druckschmierung
des Getriebes funktioniert nur bei
eingeschaltetem Motor. Eine ungenügende
Schmierung kann zur Beschädigung oder
zum Festfressen des Getriebes führen, was
zum plötzlichen Verlust der Kontrolle über
das Motorrad und zu einem Unfall führen
kann.
ABS (Antiblockiersystem) - Nur
Sprint GT
Warnung
Ein eingebautes ABS-System verhindert
das Blockieren der Räder und maximiert
dadurch
die
Wirksamkeit
des
Bremssystems in Notsituationen und auf
rutschigem Untergrund. Die potenziell
kürzeren
Bremswege,
die
unter
bestimmten Umständen durch ein
ABS-System ermöglicht werden, sind kein
Ersatz für ein angemessenes Fahrverhalten.
Überschreiten Sie niemals die gesetzlich
zulässige Höchstgeschwindigkeit.
Fahren Sie niemals ohne die gebührende
Sorgfalt und Aufmerksamkeit, und
verringern Sie stets die Geschwindigkeit
entsprechend den Wetter-, Straßen- und
Verkehrsbedingungen.
Seien Sie vorsichtig, wenn Sie abbiegen.
Wenn beim Abbiegen die Bremsen
betätigt werden, ist das ABS-System nicht
in der Lage, Gewicht und Schwungkraft
des Motorrads auszugleichen. Dies kann
zum Verlust der Kontrolle über das
Motorrad und zu einem Unfall führen
kann.
Unter bestimmten Umständen kann ein
Motorrad mit ABS-System einen längeren
Bremsweg
benötigen
als
ein
entsprechendes Fahrzeug ohne ABS.
61
Fahren mit dem Motorrad
ABS-Warnleuchte
Die ABS-Warnleuchte leuchtet
auf um anzeigen, dass die
ABS-Funktion
nicht
zur
Verfügung steht. Es ist normal, wenn Sie nach
dem Anlassen des Motors aufleuchtet und
weiter leuchtet, bis das Motorrad zum ersten
Mal eine Geschwindigkeit von über 10 km/h
erreicht. Sofern kein Fehler vorliegt, darf sie
danach erst wieder beim nächsten Anlassen
des Motors aufleuchten.
Sollte die ABS-Warnleuchte zu einem
anderen Zeitpunkt während der Fahrt
aufleuchten, weist dies auf eine Fehlfunktion
des ABS-Systems hin, die untersucht werden
muss.
Hinweis:
•
•
62
Normalerweise nimmt der Fahrer
die ABS-Funktion als ein härteres
Gefühl oder ein Pulsieren in
Bremshebel und -pedal wahr. Da
das ABS-System kein integriertes
Bremssystem ist und Vorderradund
Hinterradbremse
nicht
gleichzeitig steuert, kann dieses
Pulsieren im Hebel, im Pedal oder
in
beiden
Bedienelementen
fühlbar sein.
Das ABS-System kann durch
plötzliche Veränderungen der
Straßenoberfläche
aktiviert
werden.
Warnung
Sollte das ABS-System nicht funktionieren,
arbeitet das Bremssystem weiter wie eines
ohne ABS-Funktion. Fahren Sie nicht mehr
weiter
als
nötig,
wenn
die
ABS-Warnleuchte leuchtet. Setzen Sie sich
so schnell wie möglich mit einem TriumphVertragshändler in Verbindung, um den
Fehler überprüfen und beheben zu lassen.
Ein zu starkes Bremsen in dieser Situation
führt zum Blockieren der Räder, was zum
Verlust der Kontrolle über das Motorrad
und zu einem Unfall führt.
Warnung
Die ABS-Warnleuchte leuchtet, wenn das
Motorrad auf einem Ständer abgestellt ist
und das Hinterrad für mehr als
30 Sekunden mit hoher Geschwindigkeit
angetrieben wird. Dieses Verhalten ist
normal.
Wenn die Zündung ausgeschaltet und das
Motorrad neu gestartet wird, leuchtet die
Warnleuchte, bis das Motorrad eine
Geschwindigkeit von über 30 km/h
erreicht.
Fahren mit dem Motorrad
Abstellen
Warnung
Der ABS-Computer arbeitet, indem er die
relative Geschwindigkeit von Vorder- und
Hinterrad vergleicht. Die Verwendung
nicht empfohlener Reifen kann die
Geschwindigkeit der Reifen beeinflussen
und dazu führen, dass das ABS-System
nicht funktioniert. Dies kann möglicherweise zum Verlust der Kontrolle über das
Motorrad und zu einem Unfall in
Situationen führen, in denen das ABSSystem
normalerweise
funktionieren
würde.
ccmt
Nehmen Sie den Gang heraus und stellen
Sie die Zündung auf die Stellung AUS.
Verriegeln Sie das Lenkerschloss, um den
Diebstahlschutz zu vergrößern.
Stellen Sie das Motorrad stets auf einem
festen, ebenen Untergrund ab, damit es nicht
umstürzt.
Wenn Sie das Motorrad an einem Gefälle
abstellen, parken Sie stets bergauf, damit das
Motorrad nicht vom Ständer rollt. Legen Sie
den ersten Gang ein, damit sich das
Motorrad nicht bewegt.
Parken Sie das Motorrad an einem seitlichen
Gefälle stets so, dass sich das Motorrad durch
das Gefälle zum Seitenständer hin neigt.
Stellen Sie das Motorrad niemals an einem
seitlichen Gefälle von mehr als 6° ab und
parken Sie niemals bergab.
63
Fahren mit dem Motorrad
Hinweis:
•
Wenn Sie nachts in der Nähe
fließenden Verkehrs parken oder
wenn Sie das Fahrzeug an einem
Ort abstellen, an dem Parklicht
gesetzlich
vorgeschrieben
ist,
lassen Sie Rücklicht, Kennzeichenbeleuchtung
und
Parklichter
angeschaltet, indem Sie den
Zündschalter auf die Stellung
P (Parken) stellen.
Lassen Sie den Schalter nicht für lange
Zeiträume in der Stellung P, da ansonsten die
Batterie entladen wird.
Vergewissern Sie sich vor dem Losfahren,
dass
der
Seitenständer
vollständig
hochgeklappt ist.
Warnung
Parken Sie nicht auf weichem Untergrund
oder stark abfallendem Gelände. Beim
Abstellen des Motorrads unter derartigen
Bedingungen kann es passieren, dass das
Fahrzeug umstürzt, was zu Sach- und
Personenschäden führen kann.
64
Warnung
Benzin ist extrem leicht entzündlich und
unter bestimmten Umständen auch
explosiv. Wenn sie in einer Garage oder
einem
anderen
Gebäude
parken,
vergewissern Sie sich, dass es gut belüftet
und frei von sämtlichen Flamm- oder
Funkenquellen ist. Dies schließt sämtliche
Geräte ein, die über eine Pilotflamme
verfügen.
Bei Nichtbeachtung des vorstehenden
Warnhinweises kann es unter Umständen
zu einem Brand kommen, der zu Sachund Personenschäden führen kann.
Warnung
Motor und Auspuffanlage sind nach dem
Fahren heiß. Stellen Sie das Motorrad
NICHT an Orten ab, an denen
Berührungen des Fahrzeugs durch
Fußgänger oder Kinder wahrscheinlich
sind.
Das Berühren von heißen Teilen des
Motors oder der Auspuffanlage kann
Verbrennungen an ungeschützter Haut
hervorrufen.
Fahren mit dem Motorrad
Hinweise für
Hochgeschwindigkeitsfahrten
Warnung
Dieses Triumph Motorrad muss innerhalb
der
gesetzlichen
Geschwindigkeitsbegrenzung für die jeweils befahrene
Straße betrieben werden. Das Betreiben
des
Motorrads
bei
hohen
Geschwindigkeiten kann Gefahren bergen,
da die verfügbare Reaktionszeit in einer
gegebenen
Verkehrssituation
mit
zunehmender Fahrgeschwindigkeit stark
abnimmt. Berücksichtigen Sie stets die
Wetter- und Verkehrsbedingungen und
verringern Sie die Geschwindigkeit
entsprechend.
Warnung
Betreiben Sie dieses Triumph-Motorrad im
Hochgeschwindigkeitsbereich
ausschließlich
bei
gesicherten
Straßenrennen oder auf abgeschlossenen
Rennstrecken.
Hochgeschwindigkeitsfahrten dürfen nur
von Fahrern unternommen werden, die die
erforderlichen
HochgeschwindigkeitsFahrtechniken beherrschen und mit dem
Fahrverhalten des Motorrads in jeder
Situation vertraut sind.
Hochgeschwindigkeitsfahrten
unter
anderen
als
den
beschriebenen
Bedingungen sind gefährlich. Sie führen
zum Verlust der Kontrolle über das
Motorrad und zu einem Unfall.
Warnung
Die Fahreigenschaften eines Motorrads
können im Hochgeschwindigkeitsbereich
von denen abweichen, die Ihnen vom
Betrieb
bei
gesetzlich
erlaubten
Höchstgeschwindigkeiten vertraut sind.
Unternehmen Sie keine Hochgeschwindigkeitsfahrten, solange Sie nicht über
ausreichendes
Training
und
die
erforderlichen Fähigkeiten verfügen, da
eine falsche Fahrweise zu schweren
Unfällen führen kann.
Warnung
Die aufgeführten Punkte sind äußerst
wichtig und dürfen unter keinen
Umständen vernachlässigt werden. Ein
Problem,
das
bei
normalen
Fahrgeschwindigkeiten unter Umständen
nicht bemerkt wird, kann bei hohen
Geschwindigkeiten
äußerst
verstärkt
hervortreten.
Allgemeines
Vergewissern Sie sich, dass das Motorrad
entsprechend der "Tabelle Planmäßige
Wartungsarbeiten" gewartet wurde.
Lenkung
Prüfen Sie, ob sich der Lenker gleichmäßig
und ohne übermäßiges Spiel oder
schwergängige Abschnitte drehen lässt.
Stellen Sie sicher, dass die Steuerkabel die
Lenkung in keiner Weise behindern.
65
Fahren mit dem Motorrad
Gepäck
Stellen Sie sicher, dass Gepäckbehälter
geschlossen, verriegelt und sicher am
Motorrad befestigt sind.
Stellen Sie sicher, dass die Koffer gleichmäßig
beladen sind.
Vergewissern Sie sich, dass das Motorrad
nicht überladen ist.
Bremsen
Prüfen Sie, ob vordere und hintere Bremse
ordnungsgemäß funktionieren.
Prüfen Sie bei Modellen mit ABS-System, ob
das System funktioniert, indem Sie sich
vergewissern, dass die ABS-Warnleuchte
nicht bei Geschwindigkeiten über 10 km/h
weiterleuchtet.
Reifen
Hochgeschwindigkeitsfahrten stellen eine
große Belastung der Reifen dar, und Reifen,
die in gutem Zustand sind, sind für ein
sicheres Fahren entscheidend. Untersuchen
Sie den Gesamtzustand der Reifen, stellen
Sie den korrekten Reifendruck ein (bei kalten
Reifen) und prüfen Sie, ob die Räder
ausgewuchtet sind. Bringen Sie die
Ventilkappen nach dem Prüfen des
Reifendrucks wieder fest an. Beachten Sie die
in den Abschnitten "Wartung" und
"Spezifikationen" enthaltenen Informationen
über das Überprüfen der Reifen und die
Reifensicherheit.
Vorsicht
In allen Ländern außer Australien,
Hongkong, Neuseeland und Südafrika
wird die Auspuffanlage dieses Modells zur
Verringerung der Abgasemissionen mit
einem Katalysator ausgestattet. Der
Katalysator kann dauerhaft beschädigt
werden, wenn dem Motorrad der Kraftstoff
ausgeht oder wenn der Kraftstoffstand auf
ein sehr tiefes Niveau fällt. Vergewissern
Sie sich stets, dass Sie über genügend
Kraftstoff für Ihre beabsichtigte Fahrt
verfügen.
Motoröl
Stellen Sie sicher, dass der Motorölstand
korrekt ist. Stellen Sie sicher, dass Sorte und
Typ des Öls, das Sie zum Nachfüllen
verwenden, richtig sind.
Kühlmittel
Vergewissern Sie sich, dass sich der
Kühlmittelstand
an
der
oberen
Markierungslinie des Ausgleichsbehälters
befindet. (Überprüfen Sie den Stand stets bei
kaltem Motor.)
Elektrische Ausrüstung
Stellen Sie sicher, dass Scheinwerfer,
Rück-/Bremslicht, Blinker, Hupe usw.
ordnungsgemäß funktionieren.
Kraftstoff
Verschiedenes
Sorgen Sie dafür, dass Sie über genügend
Kraftstoff für den erhöhten Kraftstoffverbrauch verfügen, der bei Hochgeschwindigkeitsfahrten auftritt.
Stellen Sie mit Hilfe einer Sichtprüfung fest,
ob alle Befestigungen angezogen sind.
66
Zubehör und Ladung
ZUBEHÖR UND LADUNG
Das Hinzufügen von Zubehörteilen und das Befördern von zusätzlichem Gewicht können die
Fahreigenschaften des Motorrads beeinflussen, die Stabilität verändern und eine Verminderung
der Fahrgeschwindigkeit erforderlich machen. Die nachfolgenden Informationen sollen als
Leitfaden für die potenziellen Risiken dienen, die durch das Hinzufügen von Zubehörteilen zu
einem Motorrad und das Befördern von Beifahrern und zusätzlichen Lasten entstehen.
Warnung
Falsches Beladen kann zu gefährlichen
Fahrbedingungen führen, die zu einem
Unfall führen können.
Stellen Sie stets sicher, dass beförderte
Lasten gleichmäßig auf beide Seiten des
Motorrads verteilt werden. Stellen Sie
sicher, dass die Ladung ordnungsgemäß
befestigt ist und sich nicht bewegt, solange
das Motorrad in Bewegung ist.
Überprüfen Sie stets regelmäßig die
Sicherheit der Ladung (jedoch nicht
während der Fahrt) und stellen Sie sicher,
dass die Ladung nicht über das Heck des
Motorrads hinausragt.
Warnung
Bauen Sie keine Zubehörteile an und
befördern Sie keine Ladung, durch die die
Kontrolle über das Motorrad beeinträchtigt
wird. Stellen Sie sicher, dass durch
Zubehör oder Ladung die Sichtbarkeit von
Beleuchtungselementen, die Bodenfreiheit,
die Schräglagenfähigkeit (d. h. der
Neigungswinkel), die Bedienung der
Kontrollelemente, der Federweg, ABS (falls
eingebaut),
die
Bewegung
der
Vorderradgabel, die Sicht in alle
Richtungen oder andere Aspekte des
Motorradbetriebs
nicht
nachteilig
beeinflusst werden.
Überschreiten Sie niemals die zulässige
Nutzlast des Fahrzeugs:
•
Sprint ST - 215 kg,
•
Sprint GT - 215 kg.
Die zulässige Nutzlast ergibt sich aus der
Summe der Gewichte von Fahrer,
Beifahrer, etwaigen Zubehörteilen und
gegebenenfalls beförderter Ladung.
67
Zubehör und Ladung
Warnung
Warnung
Fahren Sie mit einem Motorrad, das mit
Zubehörartikeln versehen ist oder mit dem
Nutzlasten irgendeiner Art befördert
werden, niemals schneller als 130 km/h.
Geschwindigkeiten über 130 km/h sollten
mit einem Motorrad in beiden Fällen auch
dann nicht gefahren werden, wenn die
gesetzlich zulässige Höchstgeschwindigkeit
dies erlaubt.
Das Betreiben des Motorrads oberhalb der
geltenden gesetzlichen Geschwindigkeitsbegrenzungen ist nur auf einer dafür
zugelassenen abgeschlossenen Strecke
gestattet.
Das Vorhandensein von Zubehörartikeln
und/oder Nutzlasten verändert das
Fahrverhalten und die Stabilität des
Motorrads.
Betreiben Sie dieses Triumph-Motorrad im
Hochgeschwindigkeitsbereich ausschließlich bei gesicherten Straßenrennen oder
auf
abgeschlossenen
Renn-strecken.
Hochgeschwindigkeitsfahrten dürfen nur
von Fahrern unternommen werden, die die
erforderlichen
HochgeschwindigkeitsFahrtechniken beherrschen und mit dem
Fahrverhalten des Motorrads in jeder
Situation vertraut sind.
Wenn Sie die Stabilitätsveränderungen
nicht im nötigen Ausmaß berücksichtigen,
kann dies zum Verlust der Kontrolle über
das Motorrad oder zu einem Unfall führen.
Denken
Sie
daran,
dass
die
Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h
durch den Anbau nicht zugelassener
Zubehörartikel, unkorrekte Beladung,
abgenutzte Reifen, den allgemeinen
Zustand des Motorrads und schlechte
Straßen- oder Wetterbedingungen absinkt.
68
Warnung
Hochgeschwindigkeitsfahrten
unter
anderen
als
den
beschriebenen
Bedingungen sind gefährlich. Sie führen
zum Verlust der Kontrolle über das
Motorrad und zu einem Unfall.
Zubehör und Ladung
Warnung
Beifahrer sind darüber zu belehren, dass
sie durch plötzliche Bewegungen oder
Einnehmen einer falschen Sitzposition
einen Verlust der Kontrolle über das
Motorrad verursachen können.
Der Fahrer muss den Beifahrer auf
Folgendes hinweisen:
•
Es ist wichtig, dass der Beifahrer
während der Fahrt stillsitzt und die
Bedienung des Motorrads nicht
beeinträchtigt.
•
Seine Füße auf den Beifahrerfußrasten zu lassen und sich am
Sitzbankriemen oder an Taille
bzw.
Hüften
des
Fahrers
festzuhalten.
•
Den Beifahrer anzuweisen, sich
mit dem Fahrer in die Kurven zu
legen und sich nicht zur Seite zu
lehnen, solange der Fahrer dies
nicht tut.
Warnung
Befördern Sie keine Tiere auf Ihrem
Motorrad.
Tiere können plötzliche und unvorhersehbare Bewegungen machen, die zum
plötzlichen Verlust der Kontrolle über das
Motorrad und zu einem Unfall führen
können.
Warnung
Das Vorhandensein eines Beifahrers
beeinträchtigt die Fahr- und Bremseigenschaften eines Motorrads. Der Fahrer
muss bei der Fahrt mit einem Beifahrer
Reserven
für
diese
veränderten
Fahreigenschaften einplanen und darf
solche Fahrten nur unternehmen, wenn er
dafür geschult ist und sich mit den
dadurch hervorgerufenen veränderten
Betriebseigenschaften
des
Motorrads
vertraut gemacht hat und wohl fühlt.
Ein Betrieb des Motorrads ohne das
Einplanen von Reserven für das
Vorhandensein eines Beifahrers kann zum
Verlust der Kontrolle über das Motorrad
und zu einem Unfall führen.
69
Zubehör und Ladung
Warnung
Versuchen Sie niemals, irgendwelche
Gegenstände zwischen Rahmen und
Kraftstofftank zu verstauen. Dies kann die
Lenkung einschränken und führt zum
Verlust der Kontrolle über das Motorrad
und in der Folge zu einem Unfall.
Lasten, die am Lenker oder an der
Vorderradgabel
angebracht
werden,
erhöhen die Masse der Lenkereinheit und
können
zu
einem
Verlust
der
Lenkkontrolle und in der Folge zu einem
Unfall führen.
70
Warnung
Befördern Sie keinen Beifahrer, der nicht
groß genug ist, mit den Füßen die
vorgesehenen Fußrasten zu erreichen.
Ein Beifahrer, der nicht groß genug ist, die
Fußrasten zu erreichen, ist nicht in der
Lage, sicher auf dem Motorrad zu sitzen,
und
verursacht
unter
Umständen
Instabilitäten, die zum Verlust der Kontrolle
und zu einem Unfall führen können.
Zubehör und Ladung
Warnung
Sollten Beifahrersitz oder Gepäckbrücke
(bei
Sprint GT
Modellen
die
Gepäckbrücke) zum Transport kleiner
Gegenstände verwendet werden, dann
dürfen diese insgesamt (bei Sprint GT
Modellen auf Sitz und Gepäckbrücke
zusammen) ein Höchstgewicht von 5 kg
nicht überschreiten, die Kontrolle über das
Motorrad nicht beeinträchtigen, müssen
sicher befestigt sein und dürfen nicht
seitlich oder nach hinten über das
Motorrad hinausragen.
Vorsicht
Nur Sprint ST: Sorgen Sie dafür, dass keine
Gepäckstücke auf oder über dem oberen
Teil der Heckverkleidung liegen.
Durch auf oder über dem oberen Teil der
Heckverkleidung liegende Gepäckstücke
könnte der Luftspalt zwischen Verkleidung
und Auspuff verschlossen werden, was zu
Schäden an der Verkleidung durch
Überhitzung führen könnte.
Das Befördern von Gegenständen, die
mehr als 5 kg wiegen, ungesichert sind,
die Kontrolle beeinträchtigen oder seitlich
bzw. nach hinten über das Motorrad
hinausragen kann zum Verlust der
Kontrolle über das Motorrad und zu
einem Unfall führen.
Selbst bei korrekter Beladung des
Rücksitzes oder der Gepäckbrücke (bei
Sprint GT
Modellen)
mit
kleinen
Gegenständen
ist
die
Höchstgeschwindigkeit des Motorrads auf
130 km/h zu verringern.
71
Zubehör und Ladung
Seite absichtlich frei gelassen
72
Wartung und Einstellungen
WARTUNG UND EINSTELLUNGEN
Inhaltsverzeichnis
Planmäßige Wartungsarbeiten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 76
Motoröl . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 80
Ölstand-Überprüfung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Öl- und Ölfilterwechsel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Ölspezifikation und -sorte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Entsorgen von Altöl und gebrauchten Ölfiltern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
80
81
83
83
Kühlsystem . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 83
Korrosionsschutzmittel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Überprüfen des Kühlmittelstands . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Kühlmittelstand anpassen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Kühlmittel erneuern. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Motorkühler und Schläuche . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
83
84
85
86
86
Gashebel und Drosselklappensteuerung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 87
Überprüfung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 87
Einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 88
Kupplung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 89
Überprüfung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 90
Einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 90
Antriebskette. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 90
Schmieren der Kette . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Prüfen des Antriebskettenspiels . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Einstellen des Antriebskettenspiels . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Verschleißinspektion von Kette und Ritzeln . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
91
91
92
93
Bremsen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 95
Verschleißinspektion der Bremsen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 95
Einfahren neuer Bremsbeläge und Bremsscheiben . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 95
Bremsklotzverschleißausgleich . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 95
Scheibenbremsflüssigkeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 96
Überprüfen und Anpassen des Bremsflüssigkeitsstands . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 97
Bremslichtschalter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 100
73
Wartung und Einstellungen
Lenkung/Radlager . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 100
Überprüfen der Lenkung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 100
Prüfen des Lenkkopflagerspiels. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .101
Überprüfen der Radlager . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .101
Vorderradaufhängung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 102
Überprüfen der Vorderradgabel. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Einstelltabelle Radaufhängung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Einstellen der Vorderradaufhängung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Einstellen der Federvorspannung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
102
103
103
104
Einstellen der Hinterradaufhängung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 105
Einstellen der Zugstufendämpfung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 105
Einstellen der Federvorspannung - Sprint ST . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 105
Reifen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 107
Reifendruck . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Reifenverschleiß. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Empfohlene Mindestprofiltiefe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Austauschen der Reifen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
107
108
108
109
Batterie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .112
Ausbauen der Batterie. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .113
Entsorgen der Batterie. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .114
Batteriewartung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .114
Selbstentladung der Batterie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .114
Selbstentladung der Batterie bei Einlagerung oder seltenem
Gebrauch des Motorrads . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .115
Laden der Batterie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .115
Einbauen der Batterie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .116
Sicherungskasten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .117
Identifizieren der Sicherungen - Sprint ST . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .118
Identifizieren der Sicherungen - Sprint GT . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .119
Scheinwerfer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 120
Einstellen der Scheinwerfer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .121
Fernlicht - Horizontale Einstellung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .121
Fernlicht - Vertikale Einstellung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .121
Abblendlicht - Vertikale Einstellung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 122
Abblendlicht - Horizontale Einstellung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 122
74
Wartung und Einstellungen
Abblendlicht - Austauschen der Birne . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 123
Fernlicht - Austauschen der Birne. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 123
Austauschen der Standlicht-Birne . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 124
Rückleuchte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 125
Blinkeranzeigen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 125
Vorderer Blinker - Austauschen der Birne . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 125
Hinterer Blinker - Austauschen der Birne. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 126
Kennzeichenbeleuchtung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 126
Austauschen der Birne . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 126
Reinigen der Windschutzscheibe. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 127
Reinigung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 128
Vorbereitungen zum Waschen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Wobei Sie vorsichtig sein müssen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Nach dem Waschen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Sorgfältiger Umgang mit dem Sitz. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Unlackierte Aluminiumteile . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Reinigen der Auspuffanlage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Waschen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Trocknen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Schützen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
128
128
129
129
129
130
130
130
130
75
Wartung und Einstellungen
Planmäßige
Wartungsarbeiten
Um das Motorrad in einem sicheren und
zuverlässigen Zustand zu halten, müssen die
in diesem Abschnitt umrissenen Wartungsund Einstellarbeiten entsprechend den
Angaben in der Tabelle "Tägliche Prüfungen"
und der Tabelle "Planmäßige Wartungsarbeiten"
durchgeführt
werden.
Im
Folgenden werden die bei der Durchführung
der täglichen Prüfungen zu befolgenden
Verfahren
sowie
einige
einfache
Einstellungen
und
Wartungspositionen
beschrieben.
Warnung
Um die in der Tabelle "Planmäßige
Wartungsarbeiten" aufgeführten Wartungspositionen korrekt ausführen zu
können,
werden
Spezialwerkzeuge,
Fachkenntnisse und Ausbildung benötigt.
Diese Kenntnisse und Ausrüstung sind nur
beim Triumph-Vertragshändler vorhanden.
Da das fehlerhafte Ausführen oder
Versäumen
von
Wartungsarbeiten
gefährliche Fahrbedingungen hervorrufen
kann, lassen Sie die planmäßige Wartung
dieses Motorrads stets durch einen
Triumph-Vertragshändler durchführen.
76
Warnung
Sämtliche Wartungspositionen sind äußerst
wichtig, und es darf keine von ihnen
vernachlässigt werden. Fehlerhaft ausgeführte Wartungs- oder Einstellarbeiten
können zur Fehlfunktion eines oder
mehrerer Teile des Motorrads führen. Ein
Motorrad mit Fehlfunktionen kann zum
Verlust der Kontrolle und zu einem Unfall
führen.
Wetter-,
Bodenund
geografische
Bedingungen haben Auswirkungen auf die
Wartung. Das Wartungsschema ist so
anzupassen, dass es der speziellen
Umgebung, in der das Motorrad betrieben
wird, und den Anforderungen durch den
jeweiligen Besitzer gerecht wird.
Da das fehlerhafte Ausführen oder
Versäumen
von
Wartungsarbeiten
gefährliche Fahrbedingungen hervorrufen
kann, lassen Sie die planmäßige Wartung
dieses Motorrads stets durch einen
Triumph-Vertragshändler durchführen.
Triumph Motorcycles kann keine Haftung für
Sach- oder Personenschäden übernehmen,
die auf fehlerhafte Wartung oder falsche
Einstellungen
durch
den
Besitzer
zurückzuführen sind.
Wartung und Einstellungen
Beschreibung Tätigkeit
Kilometerstand in km oder Zeitraum, je nachdem, was zuerst eintritt
Erstinspektion
Inspektion A
Inspektion B
Inspektion C
Inspektion D
Alle/jeden
800
1 Monat
10.000
1 Jahr
20.000
2 Jahre
30.000
3 Jahre
40.000
4 Jahre
Tag
•
•
•
•
•
Motoröl - wechseln
-
•
•
•
•
•
Motorölfilter - wechseln
-
•
•
•
•
•
Ventilspiel - prüfen/einstellen
-
•
•
Luftfilter - wechseln
-
•
•
Autoscan - führen Sie einen vollständigen Autoscan
mit Hilfe des Triumph Diagnosegeräts durch
-
•
•
Motor- und Ölkühler - prüfen auf Undichtigkeiten
•
•
Motorsteuergerät (ECM) - prüfen auf gespeicherte
DTCs
•
ABS-Steuergerät (ECM) - prüfen auf gespeicherte
DTCs
Zündkerzen - prüfen
-
Zündkerzen - wechseln
-
Drosselklappengehäuse - abgleichen
-
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
Gasseilzüge - prüfen/einstellen
Tag
•
•
•
•
•
Kühlsystem - prüfen auf Undichtigkeiten,
Scheuerstellen usw.
Tag
•
•
•
•
•
Kühlmittelstand - prüfen/einstellen
Tag
•
•
Kühlmittel - wechseln
•
•
-
•
Kraftstoffsystem - prüfen auf Undichtigkeiten,
Scheuerstellen usw.
Tag
•
•
•
•
•
Beleuchtung, Instrumente u. elektrische Systeme prüfen
Tag
•
•
•
•
•
Lenkung - prüfen auf Freigängigkeit
Tag
•
•
•
•
•
Lenkkopflager - prüfen/einstellen
-
•
•
•
•
•
Lenkkopflager - schmieren
-
•
•
77
Wartung und Einstellungen
Beschreibung Tätigkeit
Gabel - prüfen auf
Undichtigkeiten/Leichtgängigkeit
Gabelöl - wechseln
Bremsflüssigkeitsstand - prüfen
Kilometerstand in km oder Zeitraum, je nachdem, was zuerst eintritt
Erstinspektion
Inspektion A
Inspektion B
Inspektion C
Inspektion D
Alle/jeden
800
1 Monat
10.000
1 Jahr
20.000
2 Jahre
30.000
3 Jahre
40.000
4 Jahre
Tag
•
•
•
•
•
•
Tag
•
•
Bremsflüssigkeit - wechseln
•
•
•
Alle 2 Jahre
•
•
•
•
•
Bremssättel - prüfen auf austretende
Bremsflüssigkeit und festsitzende Kolben
•
•
•
•
•
Hauptbremszylinder - prüfen auf austretende
Bremsflüssigkeit
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
Bremsklötze - Verschleißumfang prüfen
Tag
Antriebskette - schmieren
Alle 300 km
Antriebskette - Verschleißprüfung
Alle 800 km
Kettendurchhang - prüfen/einstellen
Tag
Antriebsketten-Schleifschutz - prüfen
-
•
Radlager - prüfen auf Verschleiß/Leichtgängigkeit
Hinteres Radlager - schmieren
•
-
•
Räder - prüfen auf Schäden
Tag
•
•
•
•
•
Reifenverschleiß/Reifenschäden - prüfen
Tag
•
•
•
•
•
Reifendruck - prüfen/einstellen
Tag
•
•
•
•
•
Kupplungszug - prüfen/einstellen
Tag
•
•
•
•
•
Ständer - Funktion prüfen
Tag
•
•
•
•
•
•
•
Sekundärluftsystem - prüfen/reinigen
-
Klemmschraube, Sekundärauspuffrohr an
Krümmer - prüfen/einstellen
-
•
•
•
•
•
Befestigungen - Sichtprüfung auf Festigkeit
Tag
•
•
•
•
•
78
Wartung und Einstellungen
Beschreibung Tätigkeit
Kilometerstand in km oder Zeitraum, je nachdem, was zuerst eintritt
Alle/jeden
Gleitschlitten Zubehör-Gepäckbrücke - prüfen auf
korrekte Funktion
Kraftstoff- und Verdampfungsschläuche* - erneuern
-
Erstinspektion
Inspektion A
Inspektion B
Inspektion C
Inspektion D
800
1 Monat
10.000
1 Jahr
20.000
2 Jahre
30.000
3 Jahre
40.000
4 Jahre
•
•
•
•
•
•
*Verdampfungssystem nur bei kalifornischen Modellen.
79
Wartung und Einstellungen
Motoröl
Ölstand-Überprüfung
cbnz
2
Halten Sie den Motorölstand innerhalb des
korrekten Bereichs, um eine korrekte
Funktion von Motor, Getriebe und Kupplung
zu gewährleisten, und wechseln Sie Öl und
Ölfilter entsprechend der "Tabelle für
planmäßige Wartungsarbeiten".
1
Warnung
Ein Betrieb des Motorrads mit zu wenig,
zu altem oder verschmutztem Motoröl
führt zu beschleunigtem Motorverschleiß
und kann zum Festfressen von Motor oder
Getriebe führen. Ein Festfressen von Motor
oder Getriebe kann zum plötzlichen
Verlust der Kontrolle und zu einem Unfall
führen.
3
ccpu
1. Einfüllöffnung
2. Einfülldeckel/Peilstab
3. Obere Markierung
Hinweis:
•
80
Der Ölstand im Motor wird nur
dann präzise angezeigt, wenn das
Motoröl
normale
Betriebstemperatur hat, das Motorrad
senkrecht (und nicht auf dem
Seitenständer) steht und der
Einfülldeckel/Peilstab vollständig
eingeschraubt ist.
Wartung und Einstellungen
Warnung
Starten Sie den Motor niemals in
geschlossenen Räumen und lassen Sie ihn
niemals in geschlossenen Räumen laufen.
Abgase sind giftig und können innerhalb
kurzer Zeit zu Bewusstlosigkeit und zum
Tod führen. Betreiben Sie Ihr Motorrad
stets im Freien oder in ausreichend
belüfteten Bereichen.
Sollte der Ölstand unter der unteren
Markierung liegen, geben Sie langsam Öl
hinzu, bis der korrekte Stand erreicht ist.
Bringen Sie nach Erreichen des korrekten
Öl-stands den Einfülldeckel/Peilstab wieder
an.
Öl- und Ölfilterwechsel
Vorsicht
1
Ein Betreiben des Motors mit zu wenig Öl
führt zu Schäden am Motor. Falls die
Öldruckwarnleuchte nicht erlischt, schalten
Sie den Motor sofort ab und untersuchen
Sie die Ursache.
2
ccog
Starten Sie den Motor und lassen Sie ihn
etwa fünf Minuten im Leerlauf laufen.
Schalten Sie den Motor aus und warten Sie
drei Minuten, damit sich das Öl setzen kann.
Entnehmen Sie bei senkrecht stehendem
Motorrad den Einfülldeckel/Peilstab, wischen
Sie den Peilstab sauber und schrauben Sie
ihn wieder vollständig ein.
Ziehen Sie den Einfülldeckel/Peilstab heraus.
Der Ölstand wird durch Linien auf dem
Einfülldeckel/Peilstab
angezeigt.
Bei
vollständiger Befüllung muss sich der
Ölstand
auf
Höhe
der
oberen
Peilstabmarkierung befinden.
1. Ölablassschraube
2. Ölfilter
Motoröl und Filter sind gemäß den
Anforderungen für planmäßige Wartungsarbeiten auszutauschen.
Warnung
Längerer oder wiederholter Kontakt mit
Motoröl kann zum Austrocknen der Haut,
zu
Hautirritationen
und
Hautentzündungen führen. Darüber hinaus enthält
Altöl schädliche Verunreinigungen, die zu
Hautkrebs führen können. Tragen Sie stets
geeignete Schutzkleidung und vermeiden
Sie den Hautkontakt mit Altöl.
81
Wartung und Einstellungen
Lassen Sie den Motor gründlich warmlaufen,
schalten Sie ihn anschließend aus und stellen
Sie das Motorrad in senkrechter Position
sicher auf einem ebenen Untergrund ab.
Platzieren Sie eine Ölauffangwanne unter
dem Motor.
Entfernen Sie die Ölablassschraube.
Warnung
Das Öl ist beim Berühren unter
Umständen heiß. Vermeiden Sie einen
Kontakt mit dem heißem Öl, indem Sie
geeignete Schutzkleidung, Handschuhe,
einen Augenschutz usw. tragen. Kontakt
mit heißem Öl kann zu Verbrühungen
oder Verbrennungen der Haut führen.
Lösen und entfernen Sie den Ölfilter mit Hilfe
von Triumph Spezialwerkzeug T3880313.
Entsorgen Sie den alten Ölfilter auf
umweltverträgliche Weise.
Nachdem das Öl vollständig abgelassen ist,
versehen Sie die Ablassschraube mit einer
neuen Dichtscheibe. Bringen Sie die
Ablassschraube an und ziehen Sie sie fest.
Anzugsmoment 25 Nm.
Tragen Sie eine dünne Schicht sauberes
Motoröl auf den Dichtring des neuen
Ölfilters auf. Bringen Sie den Ölfilter an und
ziehen Sie ihn fest. Anzugsmoment 10 Nm.
Füllen Sie den Öltank bis zur Markierung
Maximum
mit
einem
halboder
vollsynthetischen Motorrad-Motoröl 10 W/40
oder 15 W/50, das die Spezifikation API SH
(oder höher) UND JASO MA erfüllt.
Starten Sie den Motor und lassen Sie ihn für
mindestens 30 Sekunden im Leerlauf laufen.
82
Vorsicht
Ein Erhöhen der Motordrehzahl über
Leerlaufniveau, bevor das Öl sämtliche
Teile des Motors erreicht hat, kann zur
Beschädigung oder zum Festfressen des
Motors führen. Erhöhen Sie die Drehzahl
erst, nachdem der Motor 30 Sekunden
gelaufen ist, damit das Öl vollständig
zirkulieren kann.
Vorsicht
Sollte der Druck des Motoröls zu gering
sein, leuchtet die Öldruckwarnleuchte auf.
Falls die Lampe bei laufendem Motor nicht
erlischt, schalten Sie den Motor sofort ab
und untersuchen Sie die Ursache. Das
Betreiben des Motors mit zu geringem
Öldruck verursacht Schäden am Motor.
Vergewissern
Sie
sich,
dass
die
Öldruckwarnleuchte kurz nach dem Anlassen
verlischt.
Schalten Sie die Zündung aus, prüfen Sie
den Ölstand mit Hilfe des zuvor
beschriebenen Verfahrens und füllen Sie
innerhalb des Bereichs zwischen den
Markierungslinien Minimum und Maximum
des Peilstabs Öl nach.
Wartung und Einstellungen
Ölspezifikation und -sorte
Hochleistungs-Einspritzmotoren von Triumph
sind
für
den
Einsatz halboder
vollsynthetischer
Motorrad-Motoröle
10 W/40 oder 15 W/50 gemäß Spezifikation
API SH (oder höher) UND JASO MA
ausgelegt.
Setzen Sie dem Motoröl keinerlei chemische
Zusatzstoffe zu. Das Motoröl dient unter
anderem zum Schmieren der Kupplung, die
infolge der Zugabe von Zusatzstoffen
rutschen könnte.
Verwenden
Sie
keine
mineralischen,
pflanzlichen, nicht detergierenden oder
Kastoröle und keine anderen, der geforderten
Spezifikation nicht entsprechenden Öle. Eine
Verwendung solcher Öle kann unter
Umständen zu einem sofortigen und
gravierenden Motorschaden führen.
Entsorgen von Altöl und
gebrauchten Ölfiltern
Schütten Sie zum Schutz der Umwelt kein Öl
auf den Boden, in Kanalisation oder Abflüsse
oder in Wasserläufe. Entsorgen Sie
gebrauchte Ölfilter nicht mit dem Hausmüll.
Erkundigen Sie sich im Zweifelsfall bei Ihren
Behörden vor Ort.
Kühlsystem
Um eine wirkungsvolle Kühlung des Motors
sicherzustellen,
prüfen
Sie
den
Kühlmittelstand täglich, bevor Sie mit dem
Motorrad fahren, und füllen Sie Kühlmittel
nach, wenn der Stand zu niedrig ist.
Hinweis:
•
Das Kühlsystem des Motorrads ist
ab Werk mit einem GanzjahresHybrid-OAT-Kühlmittel
(Hybrid Organic Acid Technology)
versehen. Es ist grün, enthält eine
50%-ige Frostschutzmittellösung
auf Ethylenglykol-Basis und besitzt
einen Gefrierpunkt von -35°C.
Korrosionsschutzmittel
Zum Schutz des Kühlsystems vor Korrosion
ist
die
Verwendung
von
Korrosionsschutzmitteln im Kühlmittel von
entscheidender Bedeutung.
Falls Kühlmittel ohne Korrosionsschutzmittel
verwendet wird, bilden sich Rost und
Kesselstein im Wassermantel und Kühler des
Kühlsystems. Dadurch setzen sich die
Kühlmittelkanäle
zu
und
die
Leistungsfähigkeit des Kühlsystems wird
erheblich herabgesetzt.
83
Wartung und Einstellungen
Überprüfen des Kühlmittelstands
Warnung
HD4X Hybrid-OAT-Kühlmittel enthält
Korrosions- und Frostschutzmittel, die für
Aluminiummotoren und –kühler geeignet
sind. Wenden Sie das Kühlmittel stets
entsprechend den Herstellerangaben an.
1
2
3
Kühlmittel
mit
Korrosionsund
Frostschutzmitteln
enthält
giftige
Chemikalien, die schädlich für den
menschlichen Körper sind. Verschlucken
Sie
niemals
Frostschutzmittel
oder
Motorrad-Kühlmittel.
ccno
Hinweis:
•
Das von Triumph gelieferte HD4X
Hybrid-OAT-Kühlmittel ist fertig
angemischt und muss vor dem
Befüllen oder Nachfüllen des
Kühlsystems
nicht
verdünnt
werden.
1. Ausgleichsbehälter
2. Markierung MAX
3. Markierung MIN
Stellen Sie das Motorrad in senkrechter
Stellung auf einem ebenen Untergrund auf.
Der Ausgleichsbehälter befindet sich unter
abnehmbaren Verkleidungseinsätzen auf der
linken Seite der Frontverkleidung.
Der Kühlmittelstand kann geprüft werden,
indem man durch die Mittelöffnung der
Frontverkleidung hindurch nach oben sieht.
Der Kühlmittelstand kann auch von oben,
durch Hinuntersehen auf der linken Seite,
geprüft werden.
Prüfen Sie den Kühlmittelstand im
Ausgleichsbehälter. Der Kühlmittelstand muss
zwischen den Markierungen MAX und MIN
liegen. Sollte der Kühlmittelstand den
Mindeststand unterschreiten, muss er
entsprechend angepasst werden.
84
Wartung und Einstellungen
Kühlmittelstand anpassen
Entfernen Sie die Befestigung und nehmen
Sie vorsichtig den Einsatz der unteren
Verkleidung ab, um den Ausgleichsbehälter
freizulegen.
1
Entfernen Sie den Deckel des Ausgleichsbehälters und geben Sie durch die
Einfüllöffnung Kühlmittelgemisch hinzu, bis
der Stand die Markierung MAX erreicht.
Bringen Sie den Deckel wieder an.
Hinweis:
2
•
Erfolgt
die
KühlmittelstandÜberprüfung
wegen
einer
vorangegangenen
Überhitzung
des
Kühlmittels,
prüfen
Sie
ebenfalls
den
Stand
im
Motorkühler und füllen Sie bei
Bedarf nach.
•
In Notfällen kann auch destilliertes
Wasser
zum
Kühlsystem
hinzugefügt werden. Anschließend
muss dann allerdings so schnell
wie möglich das Kühlmittel
abgelassen und das Kühlsystem
mit HD4X Hybrid-OAT-Kühlmittel
neu befüllt werden.
4
ccob
1.
2.
3.
4.
3
Oberer Verkleidungseinsatz
Unterer Verkleidungseinsatz
Ausgleichsbehälter
Behälterverschluss
Warnung
Entfernen
Sie
den
Deckel
des
Ausgleichsbehälters oder den KühlerDruckverschluss nicht, solange der Motor
heiß ist. Wenn der Motor heiß ist, ist das
Kühlmittel innerhalb des Motorkühlers
ebenfalls heiß und steht außerdem unter
Druck. Der Kontakt mit diesem heißen,
unter
Druck
stehenden
Kühlmittel
verursacht
Verbrühungen
und
Hautschäden.
Lassen Sie den Motor abkühlen.
Entfernen Sie die beiden Befestigungen,
lösen Sie den Bajonettverschluss des oberen
Verkleidungseinsatzes
aus
der
Steckbefestigung und nehmen Sie den
Verkleidungseinsatz vorsichtig ab.
Vorsicht
Die Verwendung von hartem Wasser im
Kühlsystem
führt
zu
Kesselsteinablagerungen
in
Motor
und
Motorkühler und zu einer wesentlich
verminderten
Leistungsfähigkeit
des
Kühlsystems.
Eine
verringerte
Leistungsfähigkeit des Kühlsystems kann
dazu führen, dass der Motor überhitzt und
gravierende Schäden erleidet.
85
Wartung und Einstellungen
Bringen Sie die Verkleidungseinsätze
sorgfältig wieder an und stellen Sie dabei
sicher, dass der Bajonettverschluss des
oberen
Verkleidungseinsatzes
in
der
Steckbefestigung
des
unteren
Verkleidungseinsatzes befestigt wird. Ziehen
Sie die Befestigungen fest. Anzugsmoment
5 Nm.
Kühlmittel erneuern
Lassen Sie das Kühlmittel durch einen
Triumph-Vertragshändler entsprechend den
planmäßigen
Wartungsanforderungen
erneuern.
Motorkühler und Schläuche
Prüfen Sie entsprechend den Anforderungen
für planmäßige Wartungsarbeiten die
Kühlerschläuche auf Risse oder Alterung und
die Schlauchschellen auf Festigkeit. Lassen Sie
etwaige defekte Teile durch Ihren TriumphVertragshändler erneuern.
Prüfen Sie Kühlergrill und Kühlerlamellen auf
Behinderungen des Luftstroms durch
Insekten, Blätter oder Schlamm. Entfernen Sie
etwaige
Behinderungen
mit
einem
Niederdruck-Wasserstrahl.
Warnung
Der Ventilator arbeitet automatisch, wenn
der Motor läuft. Halten Sie stets Hände
und Kleidung vom Ventilator fern, da der
Kontakt mit dem rotierenden Ventilator zu
Verletzungen führen kann.
86
Vorsicht
Die
Verwendung
von
HochdruckWasserstrahlen, wie etwa aus einer
Autowaschanlage oder einem HaushaltsHochdruckwäscher,
können
zur
Beschädigung der Kühlerlamellen führen,
Undichtigkeiten verursachen und die
Funktionsfähigkeit
des
Motorkühlers
beeinträchtigen.
Stellen Sie sicher, dass der Luftstrom durch
den Motorkühler nicht durch das
Anbringen
nicht
zugelassener
Zubehörteile vor dem Motorkühler oder
hinter dem Kühlerventilator behindert oder
abgelenkt wird. Eine Störung der
Luftströmung des Motorkühlers kann zu
Überhitzung
und
dadurch
unter
Umständen zu Motorschäden führen.
Wartung und Einstellungen
Gashebel und
Drosselklappensteuerung
2
1
Warnung
Verfolgen Sie stets alle Änderungen, die
das Gefühl für den Gasgriff betreffen, mit
Wachsamkeit und lassen Sie das
Drosselklappensystem
von
einem
Triumph-Vertragshändler
überprüfen,
wenn Sie Änderungen auf diesem Gebiet
bemerken. Die Änderungen können auf
Verschleiß innerhalb des Mechanismus
zurückgehen,
der
zu
einem
Hängenbleiben der Drosselklappe führen
kann.
Eine fehlerhaft eingestellte, hängende oder
blockierte Drosselklappe führt zum Verlust
der Kontrolle über das Motorrad und zu
einem Unfall.
ccpf
1. Gasgriff
2. 2 - 3 mm
Überprüfung
Warnung
Der Gasgriff steuert die Drosselklappen in
den Drosselklappeneinheiten. Sollten die
Gasseilzüge fehlerhaft eingestellt sein, so
dass sie entweder zu fest oder zu locker
sitzen,
ist
eine
Steuerung
der
Drosselklappe unter Umständen schwierig
und nachteilige Auswirkungen auf die
Leistung können die Folge sein.
Prüfen Sie das Gasgriffspiel gemäß den
Anforderungen
für
planmäßige
Wartungsarbeiten und nehmen Sie falls
nötig entsprechende Einstellungen vor.
Warnung
Die Verwendung des Motorrads mit
fehlerhaft eingestellten, falsch geführten,
hängenden
oder
beschädigten
Gasseilzügen beeinträchtigt die Funktion
der Drosselklappe und führt zum Verlust
der Kontrolle über das Motorrad und zu
einem Unfall.
Um fehlerhafte Einstellungen, falsche
Seilführung oder den fortdauernden
Gebrauch
einer
hängenden
oder
beschädigten Drosselklappe zu vermeiden,
lassen Sie Ihre Drosselklappe stets von
Ihrem Triumph-Vertragshändler prüfen
und einstellen.
87
Wartung und Einstellungen
Vergewissern Sie sich, dass sich die
Drosselklappe
leichtgängig,
ohne
übermäßige Kraftanstrengung öffnen lässt
und ohne hängen zu bleiben schließt. Lassen
Sie das Drosselklappensystem von einem
Triumph-Vertragshändler überprüfen, wenn
Sie ein Problem bemerken oder Zweifel
irgendwelcher Art haben.
Einstellen
Vergewissern Sie sich, dass der Gasgriff beim
Vor- und Zurückdrehen 2 - 3 mm Spiel hat.
Drehen Sie den Öffnungszug-Einsteller am
Drehgriff-Ende so, dass in jeder Richtung die
gleiche Einstellweite zur Verfügung steht.
Sollte die Größe des Spiels nicht korrekt sein,
empfiehlt Ihnen Triumph, die Einstellungen
von
Ihrem
Triumph-Vertragshändler
vornehmen zu lassen. In dringenden Fällen
kann die Einstellung der Drosselklappe
jedoch wie folgt durchgeführt werden:
4
3
2
1
Bauen Sie den Sitz ab.
Klemmen Sie die Batterie ab, das Minuskabel
(schwarz) zuerst.
Bauen Sie Kraftstofftank und Airbox aus.
Lösen Sie die Sicherungsmutter
Öffnungszug-Einsteller.
am
Drehen Sie den Öffnungszug-Einsteller am
Drosselklappenende des Seilzugs so, dass am
Gasgriff 2 - 3 mm Spiel herrschen. Ziehen
Sie die Sicherungsmutter fest.
Nehmen Sie mit Hilfe der Einstellvorrichtung
nahe dem Drehgriff-Ende des Seilzugs alle
erforderlichen kleineren Einstellungen vor,
um ein Spiel von 2 - 3 mm zu erreichen.
Ziehen Sie die Sicherungsmutter fest.
Stellen Sie sicher, dass bei komplett
geschlossener Drosselklappe an dem an den
Drosselklappeneinheiten
angebrachten
Nocken ein Spiel von 2 - 3 mm im
Schließzug herrscht. Falls nötig, nehmen Sie
die Einstellung auf die gleiche Weise wie
beim Öffnungszug vor, bis ein Spiel
von 2 - 3 mm herrscht.
ccqv
1.
2.
3.
4.
Öffnungszug-Einsteller
Schließzug-Einsteller
Schließzug – Spiel-Messpunkt
Öffnungszug – Spiel-Messpunkt
Warnung
Stellen Sie sicher, dass die Sicherungsmuttern aller Seilzüge festgezogen sind, da
eine lose Sicherungsmutter zu einer
hängenden Drosselklappe führen kann.
Eine fehlerhaft eingestellte, hängende oder
blockierte Drosselklappe kann zum Verlust
der Kontrolle über das Motorrad und zu
einem Unfall führen.
88
Wartung und Einstellungen
Bauen Sie Kraftstofftank und Airbox wieder
ein.
Kupplung
Klemmen Sie die Batterie wieder an, das
Pluskabel (rot) zuerst.
Bauen Sie die Sitze wieder an.
Vergewissern Sie sich, dass sich die
Drosselklappe leichtgängig, ohne übermäßige Kraftanstrengung öffnen lässt und
ohne hängen zu bleiben schließt.
Fahren
Sie
vorsichtig
zu
Ihrem
nächstgelegenen
Triumph-Vertragshändler
und lassen Sie ihn das Drosselklappensystem
gründlich überprüfen, bevor Sie das
Motorrad wieder fahren.
2
1
ccpe
1. Kupplungshebel
2. 2 - 3 mm
Das
Motorrad
ist
mit
einer
seilzugbetriebenen Kupplung ausgestattet.
Wenn der Kupplungshebel übermäßiges
Spiel aufweist, trennt die Kupplung unter
Umständen nicht vollständig. Dies führt zu
Problemen beim Gangwechsel und beim
Einlegen des Leerlaufs. In deren Folge kann
es zum Abwürgen des Motors und zu
Schwierigkeiten bei der Kontrolle des
Motorrads
kommen.
Hat
der
Kupplungshebel dagegen zu wenig Spiel,
greift die Kupplung unter Umständen nicht
vollständig, so dass sie rutscht. Dies
vermindert die Leistung und führt zu
vorzeitigem Kupplungsverschleiß.
Das Spiel des Kupplungshebels ist gemäß
den
Anforderungen
für
planmäßige
Wartungsarbeiten zu überprüfen.
89
Wartung und Einstellungen
Antriebskette
Überprüfung
Vergewissern
Sie
sich,
dass
Kupplungshebel 2 - 3 mm Spiel hat.
der
Sollte das Spiel vom korrekten Wert
abweichen, muss es neu eingestellt werden.
Einstellen
Lockern Sie die gerändelte Sicherungsmutter
am Hebelende des Kupplungszugs und
drehen Sie Einstellbuchse, bis das korrekte
Spiel am Kupplungshebel erreicht ist.
Ziehen Sie die gerändelte Sicherungsmutter
gegen das Kupplungshebelmodul fest.
Wenn mit Hilfe des Hebel-Einstellers keine
korrekte Einstellung erreicht werden kann,
verwenden Sie den Kabeleinsteller am
unteren Ende des Zuges.
Lockern Sie die Einstell-Sicherungsmutter.
Drehen Sie den Außenzug-Einsteller, so dass
der Kupplungshebel 2 - 3 mm Spiel erhält.
Ziehen Sie die Sicherungsmutter fest.
Aus
Sicherheitsgründen
und
um
übermäßigen Verschleiß zu verhindern, muss
die Antriebskette entsprechend der Tabelle
"Planmäßige Wartungsarbeiten" überprüft,
eingestellt und geschmiert werden. Extreme
Einsatzbedingungen, wie Tausalz oder
gestreute Straßen, erfordern ein häufigeres
Überprüfen, Einstellen und Schmieren der
Kette.
Wenn die Kette stark abgenutzt oder falsch
eingestellt ist (entweder zu fest oder zu
locker), kann sie von den Ritzeln springen
oder reißen. Ersetzen Sie die Antriebskette
daher immer, wenn sie abgenutzt oder
beschädigt ist, und verwenden Sie dabei
Triumph-Originalteile von einem TriumphVertragshändler.
Warnung
Eine lockere oder verschlissene Kette oder
eine Kette, die reißt oder von den Ritzeln
springt, könnte sich im Motorritzel
verfangen oder das Hinterrad blockieren.
Eine Kette, die sich im Motorritzel verfängt,
verursacht Verletzungen beim Fahrer und
führt zum Verlust der Kontrolle über das
Motorrad und zu einem Unfall.
Ebenso führt ein Blockieren des Hinterrads
zum Verlust der Kontrolle über das
Motorrad und zu einem Unfall.
90
Wartung und Einstellungen
Schmieren der Kette
Prüfen des Antriebskettenspiels
Eine Schmierung ist alle 300 km erforderlich,
ebenso nach Fahrten bei Nässe, auf nassen
Straßen und wann immer die Kette trocken
erscheint.
Verwenden
Sie
das
im
"Spezifikationen"
empfohlene
Kettenschmiermittel.
Abschnitt
Spezial-
Tragen Sie Schmiermittel auf die Seiten der
Rollen auf und lassen Sie das Motorrad
anschließend 8 Stunden unbenutzt stehen
(idealerweise über Nacht). Dadurch kann das
Öl in die O-Ringe der Kette usw. vordringen.
Wischen Sie vor dem Fahren
vorhandenes überschüssiges Öl ab.
etwa
Sollte die Kette besonders schmutzig sein,
reinigen Sie sie zuerst und tragen Sie
anschließend das Öl wie oben beschrieben
auf.
Vorsicht
Reinigen Sie die Kette nicht mit einer
Druckwäsche,
da
hierdurch
die
Komponenten der Kette beschädigt
werden können.
1
ccmv
1. Maximale Auslenkung
Warnung
Stellen Sie vor Beginn der Arbeiten sicher,
dass das Motorrad stabil steht und
hinreichend abgestützt ist. Das trägt dazu
bei, Verletzungen von Personen oder
Schäden am Motorrad zu vermeiden.
Stellen Sie das Motorrad auf einem ebenen
Untergrund ab und halten sie es senkrecht,
ohne dabei eine Gewichtskraft auszuüben.
Drehen Sie durch Schieben des Motorrads
das Hinterrad und suchen Sie die Stelle, an
der die Kette am stärksten gespannt ist.
Messen Sie die vertikale Auslenkung der
Kette in der Mitte zwischen den Kettenritzeln.
91
Wartung und Einstellungen
Die vertikale Auslenkung der Antriebskette
muss innerhalb des folgenden Bereichs
liegen:
Modell
Einstellen des Antriebskettenspiels
Spezifikationen
Sprint ST
25 - 35 mm
Sprint GT
26 - 38 mm
1. Einstell-Klemmschraube
2. C-Schlüssel
3. Einstellexzenter
Lockern Sie die Einstell-Klemmschraube.
Drehen
Sie
die
Hinterradnabe/den
Einstellexzenter mit Hilfe des dem
Bordwerkzeug beiliegenden C-Schlüssels (im
Uhrzeigersinn zum Lockern, gegen den
Uhrzeigersinn zum Straffen), bis die Kette
korrekt eingestellt ist.
Ziehen Sie die Klemmschraube
Anzugsmoment 55 Nm.
Prüfen
Sie
Wiederholen
erforderlich.
92
fest.
das
Kettenspiel
erneut.
Sie die Einstellung falls
Wartung und Einstellungen
Verschleißinspektion von Kette und
Ritzeln
Warnung
Wenn
die
Hinterradnabe/der
Einstellexzenter nicht sicher befestigt ist,
kann dies beim Betrieb des Motorrads die
Stabilität und das Fahrverhalten des
Motorrads
beeinträchtigen.
Diese
Beeinträchtigung von Stabilität und
Fahrverhalten kann zum Verlust der
Kontrolle und zu einem Unfall führen.
Überprüfen Sie
Hinterrad-Bremse.
die
Wirksamkeit
der
2
ccmw
Warnung
Ein Betreiben des Motorrads mit
fehlerhaften Bremsen ist gefährlich. Sie
müssen vor jedem weiteren Fahrversuch
zwecks Mängelbeseitigung Ihren TriumphVertragshändler
aufsuchen.
Das
Ausbleiben der Mängelbeseitigung kann
eine Verminderung der Bremsleistung zur
Folge haben. Dies kann zum Verlust der
Kontrolle über das Motorrad oder zu
einem Unfall führen.
1. Maß über 20 Kettenglieder
2. Gewicht
Entfernen Sie den Kettenschutz.
Ziehen Sie die Kette straff, indem Sie ein
Gewicht von 10 - 20 kg an die Kette hängen.
Messen Sie am geraden Teil der Kette die
Länge von 20 Kettengliedern von der Mitte
des ersten Kettenbolzens bis zur Mitte des
21. Kettenbolzens. Nehmen Sie Messungen
an verschiedenen Stellen vor, da der
Kettenverschleiß möglicherweise ungleichmäßig ist.
Sollte die Länge das maximale Servicelimit
von 321 mm überschreiten, muss die Kette
ersetzt werden.
Drehen Sie das Hinterrad und untersuchen
Sie die Antriebskette auf beschädigte
Kettenrollen sowie lockere Kettenbolzen und
–glieder.
93
Wartung und Einstellungen
Untersuchen Sie außerdem die Ritzel auf
ungleichmäßig oder übermäßig abgenutzte
Zähne.
Vorsicht
Sollten Sie Verschleiß an den Kettenritzeln
feststellen, ersetzen Sie Ritzel und
Antriebskette stets zusammen.
6%23#(,)33%.%2
:!(.
-/4/22)4:%,
!"'%.54:4%2
:!(.
().4%2%32)4:%,
2ITZELVERSCHLEI”ZUR
6ERDEUTLICHUNGÓBERZEICHNET
CCOL
Sollten Unregelmäßigkeiten vorliegen, lassen
Sie die Antriebskette und/oder die Ritzel von
Ihrem Triumph-Vertragshändler ersetzen.
Bringen Sie den Kettenschutz wieder an.
Warnung
Die Verwendung nicht zugelassener Ketten
kann dazu führen, dass die Kette reißt oder
von den Ritzeln springt.
Verwenden Sie eine Originalkette von
Triumph, wie sie im Triumph Teilekatalog
aufgeführt ist.
Vernachlässigen Sie niemals die Wartung
der Kette und lassen Sie Ketten stets durch
einen Triumph-Vertragshändler montieren.
94
Das Ersetzen abgenutzter Ritzel ohne
gleichzeitiges Ersetzen der Kette führt zu
vorzeitigem Verschleiß der neuen Ritzel.
Wartung und Einstellungen
Bremsen
Einfahren neuer Bremsbeläge und
Bremsscheiben
Verschleißinspektion der Bremsen
Wir
empfehlen,
Ersatzbremsscheiben
und/oder –beläge nach dem Einbau ins
Motorrad eine Zeit lang vorsichtig
einzufahren, um so für eine optimale
Leistung und Lebensdauer zu sorgen. Die
empfohlene Fahrstrecke zum Einfahren
neuer Beläge und Scheiben beträgt 300 km.
1
2
Vermeiden Sie nach dem Einbau neuer
Bremsscheiben und/oder –beläge extreme
Bremsmanöver, fahren Sie umsichtig und
sehen Sie während des Einfahrzeitraums
längere Bremswege vor.
cbmz
Warnung
1. Bremsklötze
2. Mindestbelagdicke
Bremsklötze müssen entsprechend der
Tabelle "Planmäßige Wartungsarbeiten"
überprüft werden und sind zu ersetzen,
wenn sie bis auf die Mindestbelagdicke oder
darüber hinaus verschlissen sind, so dass das
Servicelimit erreicht oder überschritten ist.
Sollte die Belagdicke eines der Bremsklötze
(vordere oder hintere Bremse) kleiner als
1,5 mm sein, sollte einer der Bremsklötze also
bis auf den Boden der Nut verschlissen sein,
sind sämtliche Bremsklötze an diesem Rad zu
erneuern.
Bremsklötze sind stets als Radsatz zu
erneuern. Am Vorderrad, wo zwei
Bremssättel montiert sind, sind alle Klötze
an beiden Bremssätteln zu erneuern.
Das Ersetzen einzelner Bremsklötze hat
eine
Leistungsverminderung
des
Bremssystems zur Folge. Dies kann zu
einem Unfall führen.
Fahren Sie nach dem Einbau neuer
Bremsklötze extrem vorsichtig, bis die
neuen Bremsklötze eingefahren sind.
Bremsklotzverschleißausgleich
Der Verschleiß von Bremsscheiben und
Bremsklötzen wird automatisch ausgeglichen
und hat keinerlei Auswirkungen auf die
Bedienung
des
Bremshebels
oder
Bremspedals. An den vorderen und hinteren
Bremsen befinden sich keine einzustellenden
Teile.
95
Wartung und Einstellungen
Warnung
Warnung
Sollte sich der Bremshebel oder das
Bremspedal
beim
Betätigen
weich
anfühlen oder sollte der Hebelweg bzw.
Pedalweg übermäßig lang werden,
befindet sich möglicherweise Luft in den
Bremsleitungen oder es liegt ein Defekt
am Bremssystem vor.
Bremsflüssigkeit ist hygroskopisch, d. h.,
dass sie Feuchtigkeit aus der Luft
aufnimmt.
Das Betreiben des Motorrads unter diesen
Bedingungen ist gefährlich. Vor jeder
weiteren Fahrt muss Ihr TriumphVertragshändler den Mangel beseitigen.
Erneuern Sie aus diesem Grund die
Bremsflüssigkeit stets entsprechend den
Anforderungen
für
planmäßige
Wartungsarbeiten.
Das Fahren mit fehlerhaften Bremsen kann
zum Verlust der Kontrolle über das
Motorrad und zu einem Unfall führen.
Verwenden Sie stets neue Bremsflüssigkeit
aus einem versiegelten Behälter und
niemals solche aus unversiegelten oder
bereits geöffneten Behältern.
Scheibenbremsflüssigkeit
Überprüfen Sie den Bremsflüssigkeitsstand in
beiden
Bremsflüssigkeitsbehältern
und
erneuern
Sie
die
Bremsflüssigkeit
entsprechend den Anforderungen für
planmäßige Wartungsarbeiten. Verwenden
Sie ausschließlich Bremsflüssigkeit DOT 4,
wie
im
Abschnitt
"Spezifikationen"
empfohlen. Die Bremsflüssigkeit ist ebenfalls
zu erneuern, wenn sie Feuchtigkeit
aufgenommen
haben
oder
durch
Verschmutzungen verunreinigt sein sollte
oder wenn Sie dies vermuten.
96
Aufgenommene Feuchtigkeit setzt den
Siedepunkt der Bremsflüssigkeit stark
herab und führt dadurch zu einer
Verminderung der Bremsleistung.
Mischen Sie niemals Bremsflüssigkeit
verschiedener Marken oder Sorten.
Prüfen Sie den Bremskreislauf auf
Undichtigkeiten
im
Bereich
von
Anschlussstücken,
Dichtungen
und
Verbindungen und prüfen Sie die
Bremsschläuche darüber hinaus auf Risse,
Alterung und Schäden.
Beheben Sie etwa vorhandene Fehler stets,
bevor Sie mit dem Motorrad fahren.
Das Nichtbeachten und Nichtbefolgen
eines dieser Punkte kann gefährliche
Fahrbedingungen hervorrufen, die zum
Verlust der Kontrolle über das Motorrad
und zu einem Unfall führen können.
Wartung und Einstellungen
Warnung
Sollte das ABS-System nicht funktionieren,
arbeitet das Bremssystem weiter wie ein
Standardsystem ohne ABS-Funktion. Ein
zu starkes Bremsen in dieser Situation
führt zum Blockieren der Räder, was zum
Verlust der Kontrolle über das Motorrad
und zu einem Unfall führt.
Überprüfen und Anpassen des
Bremsflüssigkeitsstands
Der Bremsflüssigkeitsstand in beiden
Bremsflüssigkeitsbehältern
muss
(in
waagerechter Lage) zwischen der oberen
und unteren Niveaumarkierung gehalten
werden.
Vorderradbremse
Senken Sie die Geschwindigkeit und
fahren Sie nicht mehr weiter als nötig,
wenn die Warnleuchte leuchtet. Setzen Sie
sich so schnell wie möglich mit einem
Triumph-Vertragshändler in Verbindung,
um den Fehler überprüfen und beheben
zu lassen.
3
1
2
Warnung
Das Nichtbeachten und Nichtbefolgen
eines dieser Punkte kann gefährliche
Fahrbedingungen hervorrufen, die zum
Verlust der Kontrolle über das Motorrad
und zu einem Unfall führen können.
jajc
1. Vorderer Bremsflüssigkeitsbehälter,
obere Markierungslinie
2. Untere Markierungslinie
3. Sicherheitsclip
Hinweis:
•
Bei Modellen mit ABS-System ist
zum Entlüften des Bremssystems
ein Spezialwerkzeug erforderlich.
Setzen Sie sich mit Ihrem
Triumph-Vertragshändler
in
Verbindung, wenn die Bremsflüssigkeit erneuert oder das
Hydrauliksystem gewartet werden
muss.
Entfernen Sie den Sicherheitsclip.
Entfernen Sie den Behälterdeckel.
Füllen Sie den Bremsflüssigkeitsbehälter bis
zur oberen Niveaumarkierung mit frischer
Bremsflüssigkeit
DOT_4
aus
einem
versiegelten Behälter auf.
Bringen Sie den Behälterdeckel wieder an
und stellen Sie dabei sicher, dass die
Membrandichtung korrekt eingebaut wird.
Setzen Sie den Sicherheitsclip wieder ein.
97
Wartung und Einstellungen
Hinterradbremse - Sprint ST
Warnung
Sollte der Bremsflüssigkeitsstand in einem
der Bremsflüssigkeitsbehälter merklich
fallen, suchen Sie Rat bei Ihrem TriumphVertragshändler, bevor Sie das Motorrad
fahren. Das Betreiben des Motorrads mit
zu geringem Bremsflüssigkeitsstand oder
mit einer Undichtigkeit im Bremsflüssigkeitskreislauf ist gefährlich und kann zum
Verlust der Kontrolle über das Motorrad
und zu einem Unfall führen.
1
ccns
2
3
4
1. Obere Markierungslinie
2. Untere Markierungslinie
3. Zusammenbau AnlasserMagnetschalter/Hauptsicherung
4. Hinterer Bremsflüssigkeitsbehälter
Stand überprüfen
Der
Bremsflüssigkeitsstand
für
die
Hinterradbremse lässt sich ohne Ausbauen
des Sitzes überprüfen. Der Bremsflüssigkeitsbehälter ist von der rechten Seite
des Motorrads aus vor dem AuspuffZwischenrohr unter dem Sitz sichtbar.
98
Wartung und Einstellungen
Stand anpassen
Hinterradbremse - Sprint GT
Bauen Sie den Sitz ab.
Klemmen Sie die Batterie ab, das Minuskabel
(schwarz) zuerst.
1
Anlasser-Magnetschalter
und
Hauptsicherung sind an einer Gummihalterung
befestigt. Diese Halterung sitzt auf dem
Einfülldeckel des hinteren Bremsflüssigkeitsbehälters.
2
3
Um Zugang zum Einfülldeckel zu erlangen,
ziehen Sie den Zusammenbau AnlasserMagnetschalter/Hauptsicherung zusammen
mit der Gummihalterung vorsichtig ab.
Entfernen Sie den Behälterdeckel. Füllen Sie
den Bremsflüssigkeitsbehälter bis zur oberen
Niveaumarkierung mit frischer Bremsflüssigkeit DOT 4 aus einem versiegelten
Behälter auf.
cgbx
1. Hinterer Bremsflüssigkeitsbehälter
2. Obere Markierungslinie
3. Untere Markierungslinie
Montieren Sie den Behälterdeckel wieder
und stellen Sie dabei sicher, dass die
Membrandichtung korrekt eingebaut wird.
Überprüfen
und
Anpassen
Bremsflüssigkeitsstands
Bringen Sie den Zusammenbau AnlasserMagnetschalter/Hauptsicherung wieder an.
Entfernen Sie den Behälterdeckel. Füllen Sie
den Bremsflüssigkeitsbehälter bis zur oberen
Niveaumarkierung mit frischer Bremsflüssigkeit DOT 4 aus einem versiegelten
Behälter auf.
Klemmen Sie die Batterie wieder an, das
Pluskabel (rot) zuerst.
Bauen Sie den Sitz wieder an.
des
Bauen Sie den Sitz ab.
Montieren Sie den Behälterdeckel wieder
und stellen Sie dabei sicher, dass die
Membrandichtung korrekt eingebaut wird.
Bauen Sie den Sitz wieder an.
99
Wartung und Einstellungen
Bremslichtschalter
Lenkung/Radlager
Das
Bremslicht
wird
unabhängig
voneinander entweder durch die vordere
oder die hintere Bremse ausgelöst. Sollte das
Bremslicht beim Ziehen des Bremshebels
bzw. Treten des Bremspedals nicht
funktionieren, wenn sich die Zündung in der
Stellung AN befindet, lassen Sie Ihren
Triumph-Vertragshändler nach dem Fehler
suchen und ihn beheben.
Warnung
Das Betreiben des Motorrads mit defektem
Bremslicht ist verboten und gefährlich.
Das Betreiben eines Motorrads mit
defektem Bremslicht kann zu einem Unfall
mit Verletzungsfolgen für den Fahrer und
andere Straßenverkehrsteilnehmer führen.
Überprüfen der Lenkung
Schmieren Sie die Lenkkopflager und
untersuchen Sie ihren Zustand entsprechend
den
Anforderungen
für
planmäßige
Wartungsarbeiten.
Hinweis:
•
100
Untersuchen Sie die Radlager stets
zum gleichen Zeitpunkt wie die
Lenkkopflager.
Wartung und Einstellungen
Warnung
Stellen Sie sicher, dass das Motorrad stabil
steht und hinreichend auf einer geeigneten
Unterlage abgestützt ist, um ein
Verletzungsrisiko durch Umstürzen des
Motorrads während der Untersuchung zu
vermeiden. Üben Sie keine extreme Kraft
auf das jeweilige Rad aus und rucken Sie
nicht zu kräftig an dem jeweiligen Rad, da
das Motorrad dadurch instabil werden, von
seiner Unterlage herabstürzen und
Verletzungen verursachen könnte.
Stellen Sie sicher, dass der Ölsumpf durch
die Position des Stützblocks nicht
beschädigt wird.
Prüfen des Lenkkopflagerspiels
Stellen Sie das Motorrad in senkrechter
Stellung auf einem ebenen Untergrund auf.
Entfernen Sie die Stützvorrichtung und
stellen Sie das Motorrad auf dem
Seitenständer ab.
Überprüfen der Radlager
Wenn die Radlager an Vorder- oder
Hinterrad ein Spiel in der Radnabe zulassen,
Geräusche verursachen, oder falls das Rad
nicht gleichmäßig dreht, lassen Sie Ihren
Triumph-Vertragshändler
die
Radlager
überprüfen.
Die Radlager müssen in den Zeitabständen
überprüft werden, die in der Tabelle
"Planmäßige Wartungsarbeiten" angegeben
sind.
Stellen Sie das Motorrad in senkrechter
Stellung auf einem ebenen Untergrund auf.
Heben Sie das Vorderrad an und stützen Sie
das Motorrad ab.
Heben Sie das Vorderrad an und stützen Sie
das Motorrad ab.
Stellen Sie sich neben das Motorrad,
ergreifen Sie das obere Ende des Vorderrads
und rucken Sie es leicht von einer Seite zur
anderen.
Stellen Sie sich vor das Motorrad, ergreifen
Sie das untere Ende der Vorderradgabel und
versuchen Sie, sie vor- und zurückzubewegen.
Sollten Sie ein Spiel feststellen können, bitten
Sie Ihren Triumph-Vertragshändler, etwaige
Fehler zu suchen und zu beheben, bevor Sie
mit dem Motorrad fahren.
Sollten Sie ein Spiel in den Lenkkopflagern
feststellen können, bitten Sie Ihren TriumphVertragshändler, etwaige Fehler zu suchen
und zu beheben, bevor Sie mit dem
Motorrad fahren.
Ändern Sie die Position der Hebevorrichtung
und wiederholen Sie das gleiche Verfahren
für das Hinterrad.
Warnung
Das Betreiben des Motorrads mit falsch
eingestellten oder schadhaften Lenkkopflagern ist gefährlich und kann zum
Verlust der Kontrolle über das Motorrad
und zu einem Unfall führen.
101
Wartung und Einstellungen
Vorderradaufhängung
Warnung
Ein Betreiben des Motorrads mit
verschlissenen oder beschädigten Vorderoder Hinterradlagern ist gefährlich, kann
die Stabilität und das Fahrverhalten des
Motorrads beeinträchtigen und so zu
einem Unfall führen. Lassen Sie das
Motorrad im Zweifelsfall durch einen
Triumph-Vertragshändler
untersuchen,
bevor Sie damit fahren.
Entfernen Sie die Stützvorrichtung und
stellen Sie das Motorrad auf dem
Seitenständer ab.
Überprüfen der Vorderradgabel
Untersuchen Sie jede Gabel auf Anzeichen
von Beschädigung, Kratzern auf der
Gleitfläche und auf Ölundichtigkeiten.
Sollten Sie Schäden oder Undichtigkeiten
vorfinden, setzen Sie sich mit einem
Triumph-Vertragshändler in Verbindung.
Prüfen Sie mit Hilfe des folgenden
Verfahrens, ob sich die Gabeln leichtgängig
bedienen lassen:
•
Stellen Sie das Motorrad auf einem
ebenen Untergrund auf.
•
Halten Sie den Lenker fest, ziehen
Sie die vordere Bremse an und
führen Sie eine Reihe von
Pumpbewegungen mit der Gabel
aus.
•
Sollten Sie Rauheit oder übermäßige
Steifigkeit
in
der
Bewegung
feststellen, setzen Sie sich mit ihrem
Triumph-Vertragshändler in Verbindung.
•
Die Bewegung der Radaufhängung
wird durch die Einstellungen
beeinflusst.
Warnung
Das Betreiben des Motorrads mit defekter
oder beschädigter Radaufhängung ist
gefährlich und kann zum Verlust der
Kontrolle über das Motorrad und zu
einem Unfall führen.
102
sWartung und Einstellungen
Sprint GT
Warnung
BELADUNG
Versuchen Sie niemals, Teile der
Federbeine abzubauen, da alle Federbeine
unter Druck stehendes Öl enthalten.
Kontakt mit unter Druck stehendem Öl
kann zu Schädigungen der Haut und der
Augen führen.
Einstelltabelle Radaufhängung
Hinweis:
•
Die Angaben in diesen Tabellen
sind
nur
Richtwerte.
Die
erforderlichen
Einstellungen
können je nach Gewicht des
Fahrers und nach persönlichen
Vorlieben variieren. Informationen
zum
Einstellen
Ihrer
Radaufhängung finden Sie auf den
nachfolgenden Seiten.
Sprint ST
BELADUNG
VORNE
VORNE
HINTEN
Federvorspannung †
Zugstufendämpfung*
Federvorspannung ‡
Einzelfahrer
3
1,0
30
Fahrer und
Beifahrer
oder Fahrer
und Gepäck
3
0,25
20
Fahrer,
Beifahrer und
Gepäck
3
0,25
0
† Oberhalb der Gabelkappe sichtbare Einstellerringe.
* Anzahl Einstellerumdrehungen ab voll herausgeschraubter
(stark) Stellung.
‡ Anzahl Klicks von voll eingeschraubter Stellung.
Einstellen der
Vorderradaufhängung
Die Standardeinstellungen der Radaufhängung sorgen für ein bequemes Fahren
und gute Fahreigenschaften im Normalbetrieb mit einer Person. Die Tabelle zeigt
empfohlene Einstellungen für die Vorderund Hinterradaufhängung.
HINTEN
Federvorspannung †
Zugstufendämpfung*
Federvorspannung ‡
Einzelfahrer
3
1,5
20
Fahrer und
Beifahrer
oder Fahrer
und Gepäck
3
1,0
10
Fahrer,
Beifahrer und
Gepäck
3
0,5
0
† Oberhalb der Gabelkappe sichtbare Einstellerringe.
* Anzahl Einstellerumdrehungen ab voll herausgeschraubter
(stark) Stellung.
‡ Anzahl Klicks von voll eingeschraubter Stellung.
Warnung
Stellen Sie sicher, dass die korrekte
Abstimmung von Vorder- und Hinterradaufhängung erhalten bleibt. Ein
Ungleichgewicht bei der Aufhängungsabstimmung könnte die Fahreigenschaften
erheblich verändern und dadurch zum
Verlust der Kontrolle und zu einem Unfall
führen.
Entnehmen
Sie
weitere
Informationen aus der Tabelle auf der
vorangegangenen Seite oder wenden Sie
sich an Ihren Triumph-Vertragshändler.
103
sWartung und Einstellungen
An der Vorderradaufhängung lässt sich
lediglich die Vorspannung einstellen. Die
Federvorspannungseinsteller befinden sich
am oberen Ende jedes Gabelbeins.
Einstellen der Federvorspannung
1
Warnung
Stellen
Sie
sicher,
dass
die
Einstellvorrichtungen auf beiden Seiten auf
den gleichen Wert eingestellt sind.
Unterschiedliche Einstellungen auf der
linken und rechten Seite könnten die
Fahreigenschaften erheblich verändern
und dadurch zum Verlust der Kontrolle
und zu einem Unfall führen.
Hinweis:
•
Die
Einstellwerte
für
die
Vorderradaufhängung
werden
angegeben als die Anzahl der
oberhalb
der
Gabelkappe
sichtbaren Einstellerringe.
ccpd
1. Federvorspannungseinsteller
Um die Federvorspannung zu verändern,
drehen Sie den Einsteller im Uhrzeigersinn,
um die Vorspannung zu erhöhen, oder
gegen den Uhrzeigersinn, um die
Vorspannung zu verringern. Stellen Sie die
Vorspannungseinsteller stets so ein, dass an
beiden Gabelbeinen die gleiche Anzahl von
Einteilungsstrichen sichtbar ist.
Hinweis:
•
104
Bei Auslieferung des Motorrads ab
Werk ist die Federvorspannung so
eingestellt,
dass
drei
Einstellerringe
oberhalb
der
Gabelkappe sichtbar sind.
sWartung und Einstellungen
Einstellen der
Hinterradaufhängung
Hinweis:
•
Die
Einstellung
wird
in
Einstellerumdrehungen ab der voll
herausgeschraubten
(stark)
Stellung gemessen.
•
Bei Auslieferung des Motorrads ist
der Zugstufendämpfungseinsteller
von der voll herausgeschraubten
(stark) Stellung aus um 1,5
Umdrehungen eingeschraubt.
An der Hinterradaufhängung lassen sich
Zugstufendämpfung und Federvorspannung
einstellen.
Einstellen der Zugstufendämpfung
1
Einstellen der Federvorspannung Sprint ST
1
ceyq
1. Zugstufendämpfungseinsteller
Der Zugstufendämpfungseinsteller befindet
sich
am
unteren
Ende
der
Hinterradaufhängung auf der linken Seite
des Motorrads.
Um die Zugstufendämpfung einzustellen,
drehen Sie den Einsteller im Uhrzeigersinn,
um die Zugstufendämpfung zu erhöhen,
oder gegen den Uhrzeigersinn, um die
Zugstufendämpfung zu verringern.
ccnt
1. Federvorspannungseinsteller
Der Federvorspannungseinsteller befindet
sich auf der linken Seite des Motorrads, am
oberen Ende der Hinterradaufhängung.
Um die Federvorspannung einzustellen,
drehen Sie den geschlitzten Einsteller im
Uhrzeigersinn, um die Vorspannung zu
erhöhen, oder gegen den Uhrzeigersinn, um
die Vorspannung zu verringern.
105
Wartung und Einstellungen
Hinweis:
Hinweis:
•
Die Einstellung wird in Einsteller"Klicks"
ab
der
voll
eingeschraubten
Stellung
gemessen.
•
Die
Einstellung
wird
in
Einstellerumdrehungen von der
voll
eingeschraubten
Stellung
gemessen.
•
Bei
der
Auslieferung
des
Motorrads ist der Federvorspannungseinsteller auf 20 "Klicks"
außerhalb
der
voll
eingeschraubten Stellung eingestellt.
•
Bei
der
Auslieferung
des
Motorrads ist der Federvorspannungseinsteller auf 30 "Klicks"
außerhalb
der
voll
eingeschraubten Stellung eingestellt.
Einstellen der Federvorspannung Sprint GT
1
cgdq
1. Federvorspannungseinsteller
Der Federvorspannungseinsteller befindet
sich auf der rechten Seite des Motorrads,
über der Hinterradschwinge.
Um die Federvorspannung einzustellen,
drehen Sie den geschlitzten Einsteller im
Uhrzeigersinn, um die Vorspannung zu
erhöhen, oder gegen den Uhrzeigersinn, um
die Vorspannung zu verringern.
106
Wartung und Einstellungen
Reifen
Reifendruck
Der richtige Reifendruck sorgt für ein
Maximum an Stabilität, Fahrkomfort und
Reifenlebensdauer. Prüfen Sie vor der Fahrt
stets den Reifendruck am kalten Reifen.
Prüfen Sie den Reifendruck täglich und
korrigieren
Sie
ihn
gegebenenfalls.
Einzelheiten über den richtigen Reifendruck
entnehmen Sie bitte dem Abschnitt
"Spezifikationen".
cboa
ccom_1
SUITABLE FOR
TUBELESS
T YRES
Typische Reifenkennzeichnung
Dieses Motorrad ist mit schlauchlosen Reifen
und entsprechenden Ventilen und Felgen
ausgestattet. Verwenden Sie ausschließlich
Reifen mit der Kennzeichnung "TUBELESS"
(schlauchlos) und für schlauchlose Reifen
geeignete Ventile auf Felgen mit der
Kennzeichnung "SUITABLE FOR TUBELESS
TYRES" (für schlauchlose Reifen geeignet).
Radkennzeichnung
107
Wartung und Einstellungen
Warnung
Falscher
Reifendruck
führt
zu
übermäßigem Verschleiß und Instabilitätsproblemen, die zum Verlust der Kontrolle
über das Motorrad und zu einem Unfall
führen können.
Zu geringer Reifendruck kann dazu
führen, dass der Reifen auf der Felge
rutscht oder sich von ihr löst. Zu hoher
Reifendruck führt zu Instabilität und
beschleunigtem Verschleiß.
Beide Zustände sind gefährlich, da sie zum
Verlust der Kontrolle über das Motorrad
und in der Folge zu einem Unfall führen
können.
Reifenverschleiß
Mit zunehmendem Verschleiß wird der
Reifen anfälliger für Reifenpannen und
Reifenversagen. Es wird geschätzt, dass 90 %
aller Reifenprobleme in den letzten 10 % der
Laufflächenlebensdauer
(bei
90 %
Verschleiß) auftreten. Daher ist es nicht
empfehlenswert Reifen zu verwenden, bis sie
auf ein Minimum herunterverschlissen sind.
Empfohlene Mindestprofiltiefe
Messen Sie entsprechend der Tabelle
"Regelmäßige
Wartungsarbeiten"
die
Profiltiefe mit einem Tiefenmesser und
ersetzen Sie alle Reifen, die bis auf oder bis
unter die in der nachfolgenden Tabelle
angegebene, minimal zulässige Profiltiefe
verschlissen sind:
Unter 130 km/h
2 mm
Über 130 km/h
Hinten 3 mm
Vorne 2 mm
108
Warnung
Das Betreiben des Motorrads oberhalb der
geltenden gesetzlichen Geschwindigkeitsbegrenzungen ist nur auf einer dafür
zugelassenen abgeschlossenen Strecke
gestattet.
Warnung
Betreiben Sie dieses Triumph-Motorrad im
Hochgeschwindigkeitsbereich
ausschließlich bei gesicherten Straßenrennen
oder
auf
abgeschlossenen
Rennstrecken.
Hochgeschwindigkeitsfahrten dürfen nur
von Fahrern unternommen werden, die die
erforderlichen
HochgeschwindigkeitsFahrtechniken beherrschen und mit dem
Fahrverhalten des Motorrads in jeder
Situation vertraut sind. Hochgeschwindigkeitsfahrten unter anderen als den
beschriebenen
Bedingungen
sind
gefährlich. Sie führen zum Verlust der
Kontrolle über das Motorrad und zu
einem Unfall.
Wartung und Einstellungen
Austauschen der Reifen
Warnung
Ein Betreiben des Motorrads mit
übermäßig verschlissenen Reifen ist
gefährlich und hat negative Auswirkungen
auf Traktion, Stabilität und Fahrverhalten,
was zum Verlust der Kontrolle über das
Motorrad und zu einem Unfall führen
kann.
Wenn es bei schlauchlosen Reifen zu einer
Reifenpanne kommt, vollzieht sich der
Luftverlust oft sehr langsam. Überprüfen
Sie Reifen stets sehr genau auf Löcher.
Prüfen Sie die Reifen auf Schnitte,
eingedrungene Nägel oder andere
scharfkantige Objekte. Ein Betreiben des
Motorrads mit Reifen, die Luft verlieren
oder beschädigt sind, hat negative
Auswirkungen
auf
Stabilität
und
Fahrverhalten, was zum Verlust der
Kontrolle über das Motorrad oder zu
einem Unfall führen kann.
Prüfen Sie die Felgen auf Dellen oder
Verformung. Ein Betreiben des Motorrads
mit schad- oder mangelhaften Rädern oder
Reifen ist gefährlich und kann zum Verlust
der Kontrolle über das Motorrad und zu
einem Unfall führen.
Alle Triumph-Motorräder werden sorgfältig
und
ausgiebig
unter
einer
Reihe
unterschiedlicher Fahrbedingungen getestet,
um zu gewährleisten, dass für jedes Modell
die effektivsten Reifenkombinationen zum
Gebrauch zugelassen werden. Es ist von
entscheidender Bedeutung, dass beim Kauf
von Austauschreifen zugelassene Reifen in
zugelassenen Kombinationen verwendet
werden. Die Verwendung nicht zugelassener
Reifen oder zugelassener Reifen in nicht
zugelassenen Kombinationen kann zur
Instabilität des Motorrads und zu einem
Unfall führen. Bei ABS-Modellen können
verschiedene Radgeschwindigkeiten, die
durch Verwendung nicht zugelassener reifen
hervorgerufen werden, die Funktion des
ABS-Computers beeinträchtigen.
Einzelheiten über zugelassene Reifenkombinationen entnehmen Sie bitte dem
Abschnitt "Spezifikationen". Lassen Sie Reifen
stets von Ihrem Triumph-Vertragshändler
montieren und auswuchten, da dieser über
die notwendige Ausbildung und die
notwendigen Fähigkeiten verfügt, um eine
sichere
und
effektive
Montage
zu
gewährleisten.
Wenden Sie sich für den Austausch oder
eine Sicherheitsprüfung von Reifen stets an
Ihren Triumph-Vertragshändler.
109
Wartung und Einstellungen
Warnung
Der ABS-Computer von ABS-Modellen
arbeitet,
indem
er
die
relative
Geschwindigkeit
von
Vorderund
Hinterrad vergleicht. Die Verwendung
nicht empfohlener Reifen kann die
Geschwindigkeit der Reifen beeinflussen
und dazu führen, dass das ABS-System
nicht
funktioniert.
Dies
kann
möglicherweise zum Verlust der Kontrolle
über das Motorrad und zu einem Unfall in
Situationen führen, in denen das
ABS-System normalerweise funktionieren
würde.
Warnung
Montieren Sie keine Schlauchreifen auf
Felgen für schlauchlose Reifen. In diesem
Fall sitzt der Felgenring nicht und die
Reifen könnten auf den Felgen verrutschen
und dadurch eine rasche Entleerung des
Reifens verursachen, die zum Verlust der
Kontrolle über das Fahrzeug und zu einem
Unfall führen kann. Ziehen Sie niemals
einen Schlauch in einen schlauchlosen
Reifen ein. Dies führt zu Reibung im
Reifeninneren, und die entstehende Hitze
kann zum Platzen des Schlauchs und in
der Folge zu raschem Druckverlust, zum
Verlust der Kontrolle über das Motorrad
und zu einem Unfall führen.
Warnung
Sollte ein Reifen einen Platten haben, muss
er ersetzt werden. Das Nichtaustauschen
eines undichten Reifens oder das Betreiben
des Motorrads mit einem reparierten
Reifen kann zu Instabilität, zum Verlust der
Kontrolle oder zu einem Unfall führen.
110
Warnung
Falls Sie den Verdacht haben, dass ein
Reifen beschädigt sein könnte, etwa nach
einem Aufprall auf den Bordstein, bitten
Sie Ihren Triumph-Vertragshändler, den
Reifen von innen und außen zu
untersuchen. Denken Sie daran, dass
Reifenschäden nicht immer unbedingt von
außen sichtbar sind. Ein Betrieb des
Motorrads mit beschädigten Reifen kann
zum Verlust der Kontrolle über das
Motorrad und zu einem Unfall führen.
Wartung und Einstellungen
Warnung
Sollten Sie Ersatzreifen benötigen, wenden
Sie sich an Ihren Triumph-Vertragshändler,
der für die Auswahl einer richtigen
Kombination
aus
der
Liste
der
zugelassenen Reifen und für eine Montage
der
Reifen
entsprechend
den
Herstellerangaben sorgt.
Lassen Sie dem Reifen nach einem
Austausch Zeit, sich in die Felge
einzupassen (etwa 24 Stunden). Fahren Sie
während dieser Zeit vorsichtig, da ein
fehlerhaft eingepasster Reifen zum Verlust
der Kontrolle über das Motorrad und zu
einem Unfall führen kann.
Zu Beginn erzeugt der neue Reifen nicht
die gleichen Fahreigenschaften wie der
abgenutzte Reifen, und der Fahrer muss
eine angemessene Fahrstrecke (etwa
160 km) einräumen, um sich an die neuen
Fahreigenschaften zu gewöhnen.
Warnung
Ein Betreiben des Motorrads mit falsch
sitzenden Reifen, falschem Reifendruck
oder ohne hinreichende Gewöhnung an
die neuen Fahreigenschaften kann zum
Verlust der Kontrolle über das Motorrad
und zu einem Unfall führen.
Warnung
Reifen, die auf einem Rollenprüfstand
verwendet wurden, können schadhaft
werden. In einigen Fällen ist der Schaden
unter Umständen an der Außenfläche des
Reifens nicht sichtbar. Reifen sind nach
dieser Art der Nutzung zu ersetzen, da der
weitere Gebrauch eines beschädigten
Reifens zu Instabilität, zum Verlust der
Kontrolle über das Motorrad und zu
einem Unfall führen kann.
24 Stunden nach dem Austausch muss
der Reifendruck geprüft und korrigiert
werden und die Reifen müssen auf
korrekten Sitz untersucht werden. Bei
Bedarf müssen entsprechende Korrekturen
vorgenommen werden.
Die
gleichen
Überprüfungen
und
Einstellungen sind vorzunehmen, wenn
nach dem Austausch 160 km zurückgelegt
worden sind.
111
Wartung und Einstellungen
Batterie
Warnung
Für ein sicheres, stabiles Fahrverhalten des
Motorrads
ist
eine
präzise
Radauswuchtung erforderlich. Entfernen
oder
verändern
Sie
nicht
die
Radauswuchtgewichte. Eine fehlerhafte
Radauswuchtung kann zu Instabilität und
dadurch zum Verlust der Kontrolle über
das Motorrad und zu einem Unfall führen.
Sollte ein Auswuchten des Rads
erforderlich sein, z. B. nach einem
Reifenwechsel, setzen Sie sich mit Ihrem
Triumph-Vertragshändler in Verbindung.
Verwenden
Sie
ausschließlich
selbstklebende Gewichte. Anklemmgewichte können Schäden an Rad und Reifen
verursachen und so möglicherweise zu
Reifenentleerung, zum Verlust der
Kontrolle über das Motorrad und zu
einem Unfall führen.
Warnung
Unter bestimmten Umständen werden
durch die Batterie explosive Gase
freigesetzt. Halten Sie Funken, Feuer und
Zigaretten fern. Sorgen Sie für eine
angemessene Belüftung, wenn Sie die
Batterie
laden
oder
in
einem
geschlossenen Raum verwenden.
Die
Batterie
enthält
Schwefelsäure
(Batteriesäure). Der Kontakt mit Haut oder
Augen kann zu schweren Verbrennungen
führen. Tragen Sie Schutzkleidung und
einen Gesichtsschild.
Sollte Batteriesäure auf Ihre Haut
gelangen, spülen Sie die betroffene Stelle
sofort mit Wasser.
Sollte Batteriesäure in Ihre Augen
gelangen, spülen Sie die Augen
mindestens 15 Minuten lang mit Wasser
und BEGEBEN SIE SICH SOFORT IN
ÄRZTLICHE BEHANDLUNG.
Sollten Sie versehentlich Batteriesäure
verschlucken, trinken Sie viel Wasser und
BEGEBEN SIE SICH SOFORT IN
ÄRZTLICHE BEHANDLUNG.
BEWAHREN
SIE
BATTERIESÄURE
AUßERHALB DER REICHWEITE VON
KINDERN AUF.
112
Wartung und Einstellungen
Ausbauen der Batterie
Warnung
Sprint ST
Die Batterie enthält schädliche Substanzen.
Halten Sie Kinder stets von der Batterie
fern, unabhängig davon, ob diese im
Motorrad eingebaut ist oder nicht.
4
2
3
Bringen Sie keine Starthilfekabel an der
Batterie an, führen Sie die Batteriekabel
nicht zusammen und vertauschen Sie nicht
die Polarität der Kabel, da dadurch ein
Funke entstehen kann, der die Batteriegase
entzünden und ein Verletzungsrisiko
erzeugen könnte.
1
ccnq
1.
2.
3.
4.
Batterie
Batterielasche
Minusklemme (schwarz)
Plusklemme (rot)
Sprint GT
1
4
2
3
cgdr
1.
2.
3.
4.
Batterie
Batterielasche
Minusklemme (schwarz)
Plusklemme (rot)
113
Wartung und Einstellungen
Bauen Sie den Sitz ab.
Entfernen Sie die Batterielasche.
Klemmen Sie die Batteriekabel ab, das
Minuskabel (schwarz) zuerst.
Nehmen Sie die Batterie aus dem Kasten
heraus.
Warnung
Stellen Sie sicher, dass die Batteriepole den
Motorradrahmen nicht berühren, da dies
zu einem Kurzschluss oder Funkenschlag
führen kann, der die Batteriegase
entzünden und ein Verletzungsrisiko
schaffen könnte.
Entsorgen der Batterie
Sollte die Batterie jemals ersetzt werden
müssen, ist die Originalbatterie dem
Recycling zuzuführen, wodurch sichergestellt
wird, dass die Schadstoffe, aus denen die
Batterie besteht, die Umwelt nicht
verschmutzen.
Batteriewartung
Reinigen Sie die Batterie mit einem sauberen,
trockenen Tuch. Überzeugen Sie sich davon,
dass die Kabelanschlüsse sauber sind.
Warnung
Batteriesäure ist ätzend und giftig und
verursacht Schäden auf ungeschützter
Haut.
Verschlucken
Sie
niemals
Batteriesäure und lassen Sie sie niemals in
Kontakt mit Ihrer Haut gelangen. Tragen
Sie zum Schutz vor Verletzungen beim
Umgang mit der Batterie stets Augen- und
Hautschutz.
114
Die Batterie ist komplett geschlossen und
erfordert keinerlei Wartung außer dem
Überprüfen der Spannung und dem
regelmäßigen Nachladen bei Bedarf, z. B.
während der Lagerung.
Ein Anpassen des Säurestands in der Batterie
ist nicht möglich. Der Verschlussstreifen darf
nicht entfernt werden.
Selbstentladung der Batterie
Vorsicht
Um eine maximale Lebensdauer zu
gewährleisten, muss das Ladeniveau der
Batterie aufrechterhalten werden.
Wird das Ladeniveau der Batterie nicht
aufrechterhalten, kann dies gravierende
innere
Schäden
an
der
Batterie
hervorrufen.
Unter normalen Umständen sorgt die
Ladeanlage des Motorrads dafür, dass die
Batterie vollständig geladen bleibt. Wird das
Motorrad jedoch nicht genutzt, dann entlädt
sich die Batterie nach und nach aufgrund
eines
normalen
Prozesses,
der
als
Selbstentladung bezeichnet wird. Die Uhr,
der Speicher des Motorsteuergeräts (ECM),
hohe Umgebungstemperaturen oder das
Hinzufügen elektrischer Sicherheitssysteme
oder anderer elektrischer Zubehörartikel
beschleunigen die Selbstentladung. Durch
das Abklemmen der Batterie vom Motorrad
während der Lagerung verlangsamt sich die
Selbstentladung.
Wartung und Einstellungen
Selbstentladung der Batterie bei
Einlagerung oder seltenem
Gebrauch des Motorrads
Überprüfen Sie während der Einlagerung
oder bei seltenem Gebrauch des Motorrads
die Batteriespannung wöchentlich mit Hilfe
eines Digitalmultimeters. Befolgen Sie dabei
die dem Messgerät beiliegende Anleitung
des Herstellers.
Sollte die Batteriespannung unter 12,7 V
fallen, muss die Batterie aufgeladen werden
(siehe Seite 115).
Wird das Entladen einer Batterie zugelassen
oder wird eine Batterie auch nur für kurze
Zeit im entladenen Zustand belassen, führt
dies zur Sulfatierung der Bleiplatten. Die
Sulfatierung ist ein normaler Bestandteil der
chemischen Reaktion im Inneren der Batterie.
Im Laufe der Zeit kann das Sulfat jedoch auf
den Platten kristallisieren und so eine
Erholung der Batterie schwierig oder
unmöglich machen. Ein solcher dauerhafter
Schaden wird durch die Garantie des
Motorrads nicht abgedeckt, da er nicht auf
einen Herstellungsfehler zurückgeht.
Durch das Aufrechterhalten des vollen
Batterieladezustands
sinkt
die
Wahrscheinlichkeit eines Einfrierens bei Kälte.
Das Einfrieren einer Batterie verursacht
gravierende innere Schäden an der Batterie.
Laden der Batterie
Wenn Sie Hilfe bei der Auswahl eines
Batterieladegeräts, beim Überprüfen der
Batteriespannung oder beim Laden der
Batterie benötigen, setzen Sie sich bitte mit
Ihrem lokalen Triumph Vertragshändler in
Verbindung.
Warnung
Durch die Batterie werden explosive Gase
freigesetzt. Halten Sie Funken, Feuer und
Zigaretten fern. Sorgen Sie für eine
angemessene Belüftung, wenn Sie die
Batterie
laden
oder
in
einem
geschlossenen Raum verwenden.
Die
Batterie
enthält
Schwefelsäure
(Batteriesäure). Der Kontakt mit Haut oder
Augen kann zu schweren Verbrennungen
führen. Tragen Sie Schutzkleidung und
einen Gesichtsschild.
Sollte Batteriesäure auf Ihre Haut
gelangen, spülen Sie die betroffene Stelle
sofort mit Wasser.
Sollte Batteriesäure in Ihre Augen
gelangen, spülen Sie die Augen
mindestens 15 Minuten lang mit Wasser
und BEGEBEN SIE SICH SOFORT IN
ÄRZTLICHE BEHANDLUNG.
Sollten Sie versehentlich Batteriesäure
verschlucken, trinken Sie viel Wasser und
BEGEBEN SIE SICH SOFORT IN
ÄRZTLICHE BEHANDLUNG.
BEWAHREN
SIE
BATTERIESÄURE
AUßERHALB DER REICHWEITE VON
KINDERN AUF.
115
Wartung und Einstellungen
Einbauen der Batterie
Vorsicht
Verwenden Sie kein Schnellladegerät für
KFZ-Batterien, da dies zum Überladen und
zu Schäden an der Batterie führen kann.
Sollte die Batteriespannung unter 12,7 V
fallen, muss die Batterie mit Hilfe eines von
Triumph zugelassenen Batterieladegeräts
aufgeladen werden. Bauen Sie die Batterie
stets vor dem Laden aus dem Motorrad aus
und befolgen Sie die dem Batterieladegerät
beiliegende Anleitung.
Bei längerer Lagerungsdauer (mehr als zwei
Wochen) ist die Batterie aus dem Motorrad
auszubauen und mit Hilfe eines von Triumph
zugelassenen Erhaltungsladers im geladenen
Zustand zu halten.
Ebenso ist die Batterie vor dem Laden aus
dem Motorrad auszubauen, wenn der
Ladezustand auf ein Niveau sinkt, bei dem
sich das Motorrad nicht mehr starten lässt.
116
Warnung
Stellen Sie sicher, dass die Batteriepole den
Motorradrahmen nicht berühren, da dies
zu einem Kurzschluss oder Funkenschlag
führen kann, der die Batteriegase
entzünden und ein Verletzungsrisiko
schaffen könnte.
Setzen Sie die Batterie in den Batteriekasten.
Klemmen Sie die Batterie wieder an, das
Pluskabel (rot) zuerst.
Tragen Sie zum Schutz vor Korrosion eine
leichte Fettschicht auf die Klemmen auf.
Versehen Sie
Schutzkappe.
den
Pluspol
mit
seiner
Bringen Sie die Batterielasche wieder an.
Bauen Sie den Sitz wieder an.
Wartung und Einstellungen
Sicherungskasten
Sprint GT
Sprint ST
1
2
1
cgdr
ccnp
1. Sicherungskasten
Der Sicherungskasten befindet sich unter
einem abnehmbaren Verkleidungseinsatz auf
der rechten Seite der Frontverkleidung.
Um Zugang zum Sicherungskasten zu
erlangen, stecken Sie den Zündschlüssel in
den Verkleidungseinsatz und nehmen Sie
den Einsatz ab.
1. Linker Sicherungskasten
2. Rechter Sicherungskasten
Die Sicherungskästen befinden sich unter
dem Sitz. Bauen Sie den Sitz aus, um
Zugang zu den Sicherungskästen zu
erlangen.
Warnung
Ersetzen Sie durchgebrannte Sicherungen
stets mit neuen Sicherungen der richtigen
Stärke (gemäß Angaben auf dem
Sicherungskastendeckel) und verwenden
Sie niemals stärkere Sicherungen. Die
Verwendung einer falschen Sicherung
kann zu einer elektrischen Störung und in
der Folge zu Schäden am Motorrad, zum
Verlust der Kontrolle über das Motorrad
und zu einem Unfall führen.
117
Wartung und Einstellungen
Identifizieren der Sicherungen Sprint ST
Die Sicherungen sind wie nachfolgend
gezeigt an einer neben jeder Sicherung im
Sicherungskastengehäuse
eingeprägten
Nummer zu erkennen. Diese Nummern
entsprechen denen in der nachstehenden
Tabelle. Sicherungen ohne Nummer sind
Ersatzsicherungen, die ersetzt werden sollten,
wenn sie verwendet werden.
Das Durchbrennen einer Sicherung wird
dadurch angezeigt, dass sämtliche von dieser
Sicherung geschützten Systeme ausfallen.
Verwenden Sie bei der Suche nach einer
durchgebrannten
Sicherung
die
nachfolgende Tabelle, um festzustellen, um
welche Sicherung es sich handelt.
118
Abgesicherter
Stromkreis
Position
Stärke
(Ampere)
AnlasserMagnetschalter,
Abblend- und Fernlicht
1
20
ZündschalterHauptanschluss,
Rückleuchte,
Kennzeichenbeleuchtung,
Seitenbeleuchtung,
Kraftstoffpumpe
2
10
Blinker, Bremslicht,
Hupe
3
10
Nicht verwendet
4
Nicht verwendet
5
Zubehörsteckdose,
Griffheizung
6
10
Kühlerventilator
7
15
MotormanagementSystem
8
10
Alarmanlage,
Diagnoseanschluss,
Instrumente
9
10
GPS
10
2
Wartung und Einstellungen
20
2
10
20
20
20
20
10
10
10
9
10
7
10
8
15
6
1
2
3
4
5
10
20
1
11
2
Sicherungskasten Nummer 1
Abgesicherter
Stromkreis
Position
Stärke
(Ampere)
Abblend- und Fernlicht,
Starterrelais
1
20
Motormanagement
2
20
Kühlerventilator
3
15
Kraftstoffpumpe
4
10
Alarmanlage,
Instrumente, ECM
5
10
Nicht verwendet
6
Sicherungskasten Nummer 2
Identifizieren der Sicherungen
Hinweis:
•
Der
Anlasser-Magnetschalter
verfügt über eine zusätzliche 30 A
Sicherung,
die
direkt
am
Magnetschalter unterhalb des
Fahrersitzes angebracht ist.
Identifizieren der Sicherungen Sprint GT
Die
in
den
Tabellen
aufgeführten
Sicherungskennzeichnungsnummern
stimmen mit denen überein, die auf dem
Sicherungskastendeckel aufgedruckt sind
(siehe Abbildung). Ersatzsicherungen sind im
rechten Winkel zu den aktuell verwendeten
Sicherungen angebracht und sind zu
ersetzen, wenn sie benötigt werden.
Abgesicherter
Stromkreis
Position
Stärke
(Ampere)
Nur ABS-Modelle
1
20
Nur ABS-Modelle
2
20
Griffheizung,
3
Zubehörsteckdose, Top
Box
Hupe, Blinker,
Alarmanlage
4
10
Alarmanlage,
Diagnoseanschluss,
Instrumente
5
10
Blinker, Bremslicht,
Hupe
6
20
Das Durchbrennen einer Sicherung wird
dadurch angezeigt, dass sämtliche von dieser
Sicherung geschützten Systeme ausfallen.
Verwenden Sie bei der Suche nach einer
durchgebrannten
Sicherung
die
nachfolgende Tabelle, um festzustellen, um
welche Sicherung es sich handelt.
119
Wartung und Einstellungen
Scheinwerfer
2
1
Warnung
20
20
10
10
5
1 20A
20
2 20A
15
3 15A
10
4 10A
10
Passen Sie Ihre Fahrgeschwindigkeit den
Sicht- und Wetterbedingungen an, unter
denen Sie das Motorrad betreiben.
5 15A
6 EMPTY
OPEN
4
3
20
20
10
2 20A ABS
3 2A GPS
10
5
1 20A ABS
20
10
4 10A
10
6 20A
20
5 10A
OPEN
cebw
1.
2.
3.
4.
5.
Sicherungskasten 1 (links)
Sicherungskastendeckel
Sicherungskasten 2 (rechts)
Sicherungskastendeckel
Ersatzsicherungen
Hinweis:
•
120
Der
Anlasser-Magnetschalter
verfügt über eine zusätzliche 30 A
Sicherung,
die
direkt
am
Magnetschalter unterhalb des
Fahrersitzes angebracht ist.
Stellen Sie sicher, dass die Scheinwerfer so
eingestellt sind, dass sie die Straße weit
genug voraus ausleuchten, ohne den
entgegenkommenden
Verkehr
zu
blenden. Falsch eingestellte Scheinwerfer
können die Sicht beeinträchtigen und so
zu einem Unfall führen.
Warnung
Versuchen
Sie
niemals,
einen
Scheinwerferkegel während der Fahrt
einzustellen.
Jeder Versuch, einen Scheinwerferkegel
während der Fahrt einzustellen, kann zum
Verlust der Kontrolle und zu einem Unfall
führen.
Vorsicht
Beim Betreiben des Motorrads auf einer
abgeschlossenen Rennstrecke werden Sie
unter Umständen aufgefordert, die
sichtbare Außenseite des Scheinwerfers
abzukleben.
Ein abgeklebter Scheinwerfer überhitzt
und verursacht eine Verformung der
Außenseite. Unterbrechen Sie daher stets
den Scheinwerferanschluss, wenn die
Scheinwerfer
für
die
Fahrt
auf
abgeschlossenen Rennstrecken abgeklebt
werden.
Wartung und Einstellungen
Einstellen der Scheinwerfer
Fernlicht - Horizontale Einstellung
Jeder Scheinwerfer kann mit Hilfe von
vertikalen und horizontalen Stellschrauben
auf der Ober- und Rückseite justiert werden.
Die horizontale Stellschraube für das
Fernlicht ist zugänglich, ohne dass
Verkleidungsteile entfernt werden müssen.
Sie ist von unterhalb der Scheinwerfer
erreichbar.
3
D
Schalten Sie das Fernlicht ein.
U
R
R
L
L
U
D
1
U
L
2
4
D
6
R
5
Drehen
Sie
die
Stellschraube
im
Uhrzeigersinn, um den Lichtkegel nach links
zu verstellen, oder entgegen dem
Uhrzeigersinn, um ihn nach rechts zu
verstellen.
Schalten Sie die Scheinwerfer aus, wenn sie
zufriedenstellend justiert sind.
Fernlicht - Vertikale Einstellung
ccoy
1. Horizontale Stellschraube
(Abblendlicht links)
2. Vertikale Stellschraube (Abblendlicht
links)
3. Horizontale Stellschraube (Fernlicht)
4. Vertikale Stellschraube (Fernlicht)
5. Vertikale Stellschraube (Abblendlicht
rechts)
6. Horizontale Stellschraube
(Abblendlicht rechts)
•
Die
Abbildung
Rückansicht der
einheit.
2
3
ccpj
Hinweis:
•
1
zeigt
die
Beleuchtungs-
Angaben
zum
Drehen
der
Stellschrauben im Uhrzeiger- oder
Gegenuhrzeigersinn beziehen sich
auf Sicht auf die Rückseite der
Beleuchtungseinheit.
1. Windschutzscheibe
2. Abdeckplatte
3. Zugang zur Stellschraube
Entfernen Sie die Schrauben, mit denen die
Windschutzscheibe am Cockpit befestigt ist.
Schieben Sie die Windschutzscheibe nach
oben und nach hinten, um sie abzunehmen.
121
Wartung und Einstellungen
Entfernen Sie die Schrauben, mit denen die
Abdeckplatte befestigt ist, und nehmen Sie
sie ab.
Abblendlicht - Horizontale
Einstellung
Die Stellschraube ist jetzt zugänglich.
Schalten Sie das Fernlicht ein.
Drehen Sie die vertikale Stellschraube im
Uhrzeigersinn,
um
den
Lichtkegel
anzuheben,
oder
entgegen
dem
Uhrzeigersinn, um ihn abzusenken.
3
1
Schalten Sie die Scheinwerfer aus, wenn sie
zufriedenstellend justiert sind.
Bringen Sie Verkleidungseinsatz
Windschutzscheibe wieder an.
und
Abblendlicht - Vertikale Einstellung
Die vertikalen Stellschrauben für das
Abblendlicht sind zugänglich, ohne dass
Verkleidungsteile entfernt werden müssen.
Sie sind von unterhalb der Scheinwerfer auf
der linken oder rechten Seite erreichbar.
Drehen Sie den Lenker, um den Zugang zu
erleichtern.
Schalten Sie die Scheinwerfer ein.
2
ccpi
1. Verkleidungseinsatz links
2. Abdeckung KühlmittelAusgleichsbehälter
3. Scheinwerferstellschraube links
Entfernen Sie die Verkleidungseinsätze links
und rechts.
Drehen Sie die vertikalen Stellschrauben im
Uhrzeigersinn, um die Lichtkegel anzuheben,
oder entgegen dem Uhrzeigersinn, um sie
abzusenken.
Bauen Sie die Abdeckungen von KühlmittelAusgleichsbehälter und Staufach/Sicherungskasten ab. Es ist nicht erforderlich, den
Staufacheinsatz oder den Sicherungskasten
auszubauen.
Schalten Sie die Scheinwerfer aus, wenn sie
zufriedenstellend justiert sind.
Schalten Sie das Abblendlicht ein.
Die Stellschrauben sind jetzt zugänglich.
Drehen Sie die horizontale Stellschraube am
rechten Scheinwerfer im Uhrzeigersinn, um
den Lichtkegel nach rechts zu verstellen, oder
entgegen dem Uhrzeigersinn, um ihn nach
links zu verstellen.
Am linken Scheinwerfer drehen Sie die
horizontale Stellschraube entgegen dem
Uhrzeigersinn, um den Lichtkegel nach
rechts zu verstellen, oder im Uhrzeigersinn,
um ihn nach links zu verstellen.
122
Wartung und Einstellungen
Schalten Sie die Scheinwerfer aus, wenn sie
zufriedenstellend justiert sind.
Bringen Sie Abdeckungen und Verkleidungseinsätze wieder an.
Abblendlicht - Austauschen der
Birne
Sollte ein Austausch der Birne für das
Abblendlicht erforderlich werden, ist es nicht
nötig, den Scheinwerfer auszubauen. Die
Verkleidungseinsätze links und rechts und
die Abdeckungen von Kühlmittel-Ausgleichsbehälter und Staufach/Sicherungskasten
müssen jedoch abgenommen werden.
Entfernen Sie die Gummiabdeckung und
lösen Sie den Kompaktstecker von der
Scheinwerferbirne.
Lösen Sie den Sicherungsdrahtring der
Glühbirne von der Klemme. Es ist nicht nötig,
die Schraube zu lösen.
Entfernen Sie die
Scheinwerfereinheit.
Glühbirne
Die
Installation
erfolgt
umgekehrten Verfahren.
aus
nach
der
dem
Fernlicht - Austauschen der Birne
Sollte ein Austausch der Birne für das
Fernlicht erforderlich werden, müssen das
Cockpit und die gesamte Scheinwerfereinheit
ausgebaut werden.
1
2
2
1
cgdv
1.
2.
3.
4.
4
3
Scheinwerfer
Gummiabdeckung
Kompaktstecker
Glühbirnen-Sicherungsring
Um eine Birne für das Abblendlicht zu
ersetzen:
Bauen Sie den Sitz ab.
Klemmen Sie die Batterie ab, das Minuskabel
(schwarz) zuerst.
Bauen Sie die entsprechenden Verkleidungseinsätze und Abdeckungen ab.
ccpn
3
1. Scheinwerfereinheit
2. Seitliche Befestigung
3. Mittlere Befestigung
Der Austausch einer Fernlicht-Birne ist wie
folgt durchzuführen:
Bauen Sie den Sitz ab.
Klemmen Sie die Batterie ab, das Minuskabel
(schwarz) zuerst.
Bauen Sie das Cockpit aus.
123
Wartung und Einstellungen
Lösen Sie die Muttern, mit denen die
Scheinwerfereinheit am Haltewinkel befestigt
ist, und nehmen Sie die Scheinwerfereinheit
ab.
Austauschen der Standlicht-Birne
Die
Standlichtbirnen
sind
in
Scheinwerferöffnungen eingebaut.
die
Entfernen Sie die Gummiabdeckung und
lösen Sie den Kompaktstecker von der
Scheinwerferbirne.
Nehmen Sie vorsichtig die GummiBirnenfassung aus der Rückseite der
Standlichteinheit heraus und lösen Sie die
Birne.
Lösen Sie den Sicherungsdrahtring der
Glühbirne von der Klemme. Es ist nicht nötig,
die Schraube zu lösen.
Die
Installation
erfolgt
umgekehrten Verfahren.
Entfernen Sie die
Scheinwerfereinheit.
Glühbirne
Die
Installation
erfolgt
umgekehrten Verfahren.
aus
nach
der
dem
nach
dem
Vorsicht
Stellen Sie sicher, dass die Birne korrekt
eingesetzt wird, damit kein Wasser
eindringt.
Warnung
Die Birnen werden beim Gebrauch heiß.
Lassen Sie die Birnen vor der Handhabung
lange genug abkühlen. Vermeiden Sie es,
den Glaskolben der Birne zu berühren.
Sollte das Glas berührt oder verschmutzt
werden, reinigen Sie es vor der weiteren
Verwendung mit Alkohol.
Warnung
Schließen Sie beim Wiederanklemmen der
Batterie das Pluskabel (rot) zuerst an.
Warnung
Schließen Sie die Batterie erst wieder an,
wenn die Montage abgeschlossen ist. Das
vorzeitige Anschließen der Batterie kann
zum Entzünden der Batteriegase führen
und dadurch ein Verletzungsrisiko
darstellen.
124
Wartung und Einstellungen
Rückleuchte
Blinkeranzeigen
Bei der Rücklicht-Lampeneinheit handelt es
sich um eine geschlossene, wartungsfreie
LED-Einheit.
Vorderer Blinker - Austauschen der
Birne
Warnung
3
Das Betreiben des Motorrads mit defektem
Bremslicht ist verboten und gefährlich.
Sollte die LED-Einheit ausfallen, wenden
Sie sich an Ihren Triumph-Vertragshändler.
Das Betreiben eines Motorrads mit
defektem Bremslicht kann zu einem Unfall
mit Verletzungsfolgen für den Fahrer und
andere Straßenverkehrsteilnehmer führen.
1
ccnz
2
1. Spiegelglas
2. Befestigungsschrauben
3. Birnenfassung
Lösen Sie die Schrauben an der Unterseite
des Spiegelgehäuses und entfernen Sie das
Spiegelglas, um Zugang zur Birnenfassung
zu erlangen.
Vorsicht
Sichern Sie das Spiegelglas für den Fall,
dass es beim Lösen der Schrauben
herausfällt.
Nehmen Sie vorsichtig die GummiBirnenfassung heraus und lösen Sie die
Birne.
Die
Installation
erfolgt
umgekehrten Verfahren.
nach
dem
125
Wartung und Einstellungen
Hinterer Blinker - Austauschen der
Birne
Kennzeichenbeleuchtung
Austauschen der Birne
Nehmen Sie vorsichtig die GummiBirnenfassung aus der Rückseite der
Kennzeichenbeleuchtungseinheit heraus und
lösen Sie die Birne.
2
1
Vorsicht
Um Schäden an den Kabeln zu vermeiden,
ziehen Sie die Birnenfassung nicht an den
Kabeln heraus.
ccoa
Die
Installation
erfolgt
umgekehrten Verfahren.
1. Blinkerglas
2. Leuchtenglasschraube
Lösen Sie die Schraube und entfernen Sie
das Blinkerglas, um Zugang zur Birne zu
erlangen und sie austauschen zu können.
126
dem
Vorsicht
Das Blinkerglas wird bei beiden Blinkern
durch eine Schraube im Gehäuse in seiner
Position gehalten.
Die
Installation
erfolgt
umgekehrten Verfahren.
nach
nach
dem
Stellen Sie sicher, dass die Birne korrekt
eingesetzt wird, damit kein Wasser
eindringt.
Wartung und Einstellungen
Reinigen der
Windschutzscheibe
Reinigen Sie die Windschutzscheibe mit einer
milden Seifen- oder Reinigungsmittellauge
und lauwarmem Wasser. Spülen Sie nach
dem Reinigen gründlich und wischen Sie mit
einem weichen, faserfreien Tuch trocken.
Vorsicht
Produkte wie Fensterscheibenreiniger,
Insektenentferner,
Wasserabweiser,
Scheuermittel,
Benzin
oder
starke
Lösungsmittel wie Alkohol, Aceton,
Tetrachlorkohlenstoff usw. führen zu
Schäden an der Windschutzscheibe.
Lassen Sie solche Produkte niemals in
Kontakt mit der Windschutzscheibe
gelangen.
Warnung
Versuchen
Sie
niemals,
die
Windschutzscheibe während der Fahrt zu
reinigen, da das Loslassen des Lenkers
zum Verlust der Kontrolle über das
Fahrzeug und zu einem Unfall führen
kann.
Der Betrieb des Motorrads mit einer
beschädigten
oder
zerkratzten
Windschutzscheibe schränkt die Frontsicht
des
Fahrers
ein.
Jede
derartige
Einschränkung der Frontsicht ist gefährlich
und kann einen Unfall mit Verletzungsoder Todesfolge zur Folge haben.
Vorsicht
Ätzende Chemikalien wie Batteriesäure
führen
zu
Schäden
an
der
Windschutzscheibe. Lassen Sie ätzende
Chemikalien niemals in Kontakt mit der
Windschutzscheibe gelangen.
Sollte
die
Transparenz
der
Windschutzscheibe
durch
Kratzer
oder
Oxidationsspuren herabgesetzt sein, die nicht
entfernt werden können, muss sie ersetzt
werden.
127
Wartung und Einstellungen
Reinigung
Häufiges, regelmäßiges Reinigen ist ein
wesentlicher Bestandteil der Wartung Ihres
Motorrads. Wenn Sie Ihr Motorrad
regelmäßig
reinigen,
wird
sein
Erscheinungsbild für viele Jahre bewahrt. Eine
Reinigung mit kaltem Wasser und
Autoreiniger ist zu jedem Zeitpunkt wichtig,
insbesondere jedoch, nachdem das Motorrad
Seeluft,
Meerwasser,
staubigen
oder
schlammigen Straßen ausgesetzt war, sowie
im Winter, wenn die Straßen behandelt
werden, um sie schnee- und eisfrei zu
machen.
Verwenden
Sie
keine
Haushaltsreiniger, da der Gebrauch solcher
Produkte zu vorzeitiger Korrosion führt.
Obwohl
die
Korrosion
bestimmter
Gegenstände von der Garantie des
Motorrads abgedeckt ist, wird vom Besitzer
erwartet, dass er die vorstehende vernünftige
Empfehlung zum Schutz vor Korrosion und
zur
Verbesserung
des
äußeren
Erscheinungsbilds des Motorrads befolgt.
Vorbereitungen zum Waschen
Vor dem Waschen des Motorrads müssen
Vorkehrungen getroffen werden, um Wasser
von folgenden Stellen fernzuhalten:
Hintere Auspufföffnungen: Abdecken mit
einer Plastiktüte, die mit Gummibändern
befestigt wird.
Kupplungs- und Bremshebel, Schaltergehäuse am Lenker: Abdecken mit
Plastiktüten.
Zündschalter und Lenkschloss: Schlüsselloch
mit Klebeband abdecken.
128
Nehmen Sie Schmuck wie Ringe, Uhren,
Reißverschlüsse oder Gürtelschnallen ab, die
Kratzer oder andere Schäden an lackierten
oder polierten Oberflächen verursachen
könnten.
Verwenden Sie für die Reinigung von
lackierten/polierten
Oberflächen
und
Fahrgestell getrennte Schwämme oder
Reinigungstücher. Bereiche des Fahrgestells
(wie Räder und Kotflügel-Unterseiten) sind
scheuernden
Straßenschmutzund
Staubpartikeln
ausgesetzt,
die
unter
Umständen zu Kratzern auf lackierten oder
polierten Oberflächen führen können, wenn
lediglich ein und dieselben Schwämme oder
Reinigungstücher verwendet werden.
Wobei Sie vorsichtig sein müssen
Vermeiden Sie es, Wasser mit großer Kraft in
die Nähe folgender Komponenten zu
spritzen:
•
Instrumente,
•
Bremszylinder und Bremssättel,
•
unterhalb des Kraftstofftanks,
•
Antriebskette,
•
Lenkkopflager,
•
Radlager
und
Lager
Radaufhängungs-Umlenkung.
der
Vorsicht
Spritzen Sie auf keinen Fall Wasser unter
den Cockpitbereich. In diesem Bereich
befinden sich die Lufteinlasstrakte des
Motors, so dass in diesem Bereich
verspritztes Wasser in die Airbox und den
Motor gelangen und Schäden an den
beiden Komponenten verursachen könnte.
Wartung und Einstellungen
Vorsicht
Die Nutzung von Hochdruck-Waschanlagen wird nicht empfohlen. Bei der
Nutzung von Hochdruck-Waschanlagen
könnte Wasser in das Innere von Lagern
und anderen Komponenten gepresst
werden und dadurch einen vorzeitigen
Verschleiß durch Korrosion und den
Verlust der Schmierung verursachen.
Warnung
Wachsen oder schmieren Sie niemals die
Bremsscheiben.
Der
Verlust
von
Bremsleistung und ein Unfall könnten die
Folge sein. Reinigen Sie die Bremsscheibe
mit einem ölfreien Marken-Bremsscheibenreiniger.
Sorgfältiger Umgang mit dem Sitz
Hinweis:
•
Die
Verwendung
von
stark
alkalischen
Seifen
hinterlässt
Rückstände auf lackierten Flächen
und kann darüber hinaus zu
Wasserflecken führen. Verwenden
Sie
zur
Unterstützung
des
Reinigungsprozesses
stets
schwach alkalische Seife.
Nach dem Waschen
Entfernen Sie Plastiktüten und Klebeband
und reinigen Sie die Lufteinlässe.
Schmieren Sie die Drehzapfen, Schrauben
und Muttern.
Testen Sie die Bremsen, bevor Sie das
Motorrad fahren.
Starten Sie den Motor und lassen Sie ihn für
5 Minuten laufen. Stellen Sie eine
angemessene Entlüftung der Abgase sicher.
Nehmen Sie Wasserrückstände mit einem
trockenen Tuch auf. Lassen Sie kein Wasser
am Motorrad zurück, da dies zu Korrosion
führt.
Vorsicht
Die Nutzung von Chemikalien oder
Hochdruckwäschern für die Reinigung des
Sitzes wird nicht empfohlen. Die
Verwendung von Chemikalien oder
Hochdruckwäschern kann zu Schäden am
Sitzbezug führen.
Um das äußere Erscheinungsbild des Sitzes
zu bewahren, reinigen Sie ihn mit einem
Schwamm oder Reinigungstuch
und
verwenden Sie Wasser und Seife.
Unlackierte Aluminiumteile
Teile wie Brems- und Kupplungshebel
müssen auf die richtige Weise gereinigt
werden, damit Ihr äußeres Erscheinungsbild
erhalten bleibt.
Verwenden
Sie
einen
MarkenAluminiumreiniger ohne scheuernde oder
ätzende Bestandteile.
Reinigen Sie Aluminiumteile regelmäßig,
insbesondere nach dem Fahren bei rauen
Wetterbedingungen. In diesem Fall müssen
die entsprechenden Komponenten nach
jedem Gebrauch des Motorrads mit der
Hand gewaschen und abgetrocknet werden.
129
Wartung und Einstellungen
Garantieansprüche, die auf unzureichende
Wartung zurückzuführen sind, werden nicht
akzeptiert.
Reinigen der Auspuffanlage
Sämtliche Teile der Auspuffanlage Ihres
Motorrads müssen regelmäßig gereinigt
werden, damit ihr äußeres Erscheinungsbild
nicht dauerhaft beeinträchtigt wird. Diese
Anweisungen gelten gleichermaßen für
Komponenten aus Chrom, gebürstetem
Edelstahl und Kohlefaser.
Hinweis:
•
Die Auspuffanlage muss abgekühlt
sein, bevor Sie gewaschen wird,
damit
keine
Wasserflecken
entstehen.
Waschen
Verwenden Sie eine Mischung aus kaltem
Wasser und mildem Autoreiniger. Verwenden
Sie keine stark alkalischen Seifen, wie sie
häufig in Autowaschanlagen verwendet
werden, da diese Rückstande hinterlassen.
Waschen Sie die Auspuffanlage mit einem
weichen Tuch. Verwenden Sie keine
scheuernden Gegenstände wie Schleifpads
oder Stahlwolle. Diese zerstören die
behandelte Oberfläche.
Spülen Sie die Auspuffanlage gründlich ab.
Stellen Sie sicher, dass weder Wasser noch
Seife in die Auspuffrohre eindringt.
130
Trocknen
Wischen Sie die Auspuffanlage so weit wie
möglich mit einem weichen Tuch trocken.
Lassen Sie zum Trocknen nicht den Motor
laufen, weil es sonst zu Fleckenbildung
kommt.
Schützen
Reiben Sie nach dem Trocknen der
Auspuffanlage "Motorex 645 Clean and
Protect" in die Oberfläche ein.
Vorsicht
Silikonhaltige
Produkte
führen
zur
Verfärbung des Chroms und dürfen nicht
verwendet werden. Ebenso führt der
Gebrauch von scheuernden Reinigern und
Polituren zu Schäden am System. Auch sie
dürfen nicht verwendet werden.
Es wird empfohlen, die Auspuffanlage
regelmäßig
mit
einem
Oberflächenschutzmittel zu bearbeiten, da dies das
äußere Erscheinungsbild der Anlage sowohl
schützt als auch verbessert.
Einlagern
EINLAGERN
Vorbereitungen für das
Einlagern
Reinigen Sie
gründlich.
das
gesamte
Motorrad
Befüllen Sie den Kraftstofftank mit bleifreiem
Kraftstoff der richtigen Sorte und fügen Sie
einen Benzin-Stabilisatorzusatz hinzu (falls
verfügbar). Befolgen Sie dabei die Anleitung
des Stabilisator-Herstellers.
Warnung
Benzin ist extrem leicht entzündlich und
unter bestimmten Umständen auch
explosiv. Schalten Sie die Zündung aus.
Rauchen Sie nicht. Vergewissern Sie sich,
dass der Bereich gut belüftet und frei von
sämtlichen Flamm- oder Funkenquellen ist.
Dies schließt sämtliche Geräte ein, die über
eine Pilotflamme verfügen.
Entfernen Sie die Zündkerze von jedem
Zylinder und geben Sie einige Tropfen (5 ml)
Motoröl in jeden Zylinder. Bedecken Sie die
Zündkerzenöffnungen mit einem geeigneten
Tuch oder Lappen. Stellen Sie den
Motorstoppschalter auf AN und drücken Sie
den Starterknopf für einige Sekunden, um
die Zylinderwand mit Öl zu überziehen.
Setzen Sie die Zündkerzen ein und ziehen
Sie sie fest. Anzugsmoment 12 Nm.
Platzieren Sie das Motorrad auf eine Kiste
oder einen Ständer, so dass beide Räder über
dem Boden schweben. (Falls das nicht
möglich ist, stellen Sie es mit Vorder- und
Hinterrad auf Bretter, um Feuchtigkeit von
den Reifen fernzuhalten.)
Sprühen Sie Korrosionsschutzöl auf sämtliche
unlackierten Metallflächen, um sie vor Rost
zu schützen. (Es gibt eine große Zahl von
Produkten auf dem Markt. Ihr Händler kann
Sie vor Ort beraten.) Verhindern Sie, dass Öl
auf Kunststoffteile, Bremsscheiben oder in die
Bremssattel gelangt.
Schmieren Sie die Antriebskette und stellen
Sie sie bei Bedarf ein (siehe Seite 91).
Vergewissern Sie sich, dass das Kühlsystem
mit
einer
50 %
Mischung
aus
Frostschutzmittel und destilliertem Wasser
gefüllt ist (siehe Seite 134).
Bauen Sie die Batterie aus und lagern Sie sie
an einem Ort, an dem sie nicht direktem
Sonnenlicht,
Feuchtigkeit
oder
Frost
ausgesetzt ist. Während der Einlagerung des
Motorrads sollte sie etwa alle zwei Wochen
langsam (mit einem Ladestrom von einem
Ampere oder weniger) geladen werden
(siehe Seite 114).
Lagern Sie das Motorrad in einem kühlen,
trockenen
Bereich
ohne
direkte
Sonneneinstrahlung und mit minimalen
täglichen Temperaturschwankungen.
Wechseln Sie Motoröl und Filter (siehe
Seite 81).
Überprüfen Sie den Reifendruck und passen
Sie ihn bei Bedarf an (siehe Seite 136).
131
Einlagern
Decken Sie das Motorrad mit einem
geeigneten porösen Überzug ab, damit sich
kein Staub und Schmutz auf dem Fahrzeug
absetzen kann. Vermeiden Sie dabei die
Verwendung von Kunststoff oder ähnlichen,
nicht
atmungsaktiven,
beschichteten
Materialien,
die
den
Luftaustausch
einschränken, so dass sich Wärme und
Feuchtigkeit stauen können.
Vorbereitungen nach dem
Einlagern
Bauen Sie die Batterie ein (falls ausgebaut)
(siehe Seite 116).
War das Motorrad länger als vier Monate
eingelagert, wechseln Sie das Motoröl (siehe
Seite 81).
Überprüfen Sie sämtliche Punkte, die im
Abschnitt "Tägliche Sicherheitskontrollen"
aufgelistet sind.
Bauen Sie vor dem Anlassen des Motors die
Zündkerzen von jedem Zylinder aus.
Klappen Sie den Seitenständer herunter.
Drehen Sie den Motor am Anlassermotor
einige Male, bis die Öldruckwarnleuchte
erlischt.
Setzen Sie die Zündkerzen wieder ein und
ziehen Sie sie fest. Anzugsmoment 12 Nm.
Starten Sie den Motor.
Überprüfen Sie den Reifendruck und passen
Sie ihn bei Bedarf an (siehe Seite 136).
Prüfen Sie
Funktion.
die
Bremsen
auf
korrekte
Führen Sie eine Testfahrt mit geringer
Geschwindigkeit durch.
132
Spezifikationen
SPEZIFIKATIONEN
Sprint ST
Sprint GT
Gesamtlänge
2.114 mm
2.260 mm
Gesamtbreite
745 mm
940 mm
Gesamthöhe:
1.215 mm
1.210 mm
Radstand
1.457 mm
1.565 mm
Sitzhöhe
820 mm
815 mm
Nassgewicht
241 kg
268 kg
Max. Nutzlast
215 kg
215 kg
Typ
3-Zyl. Reihenmotor
3-Zyl. Reihenmotor
Hubraum
1050 cc
1050 cc
Bohrung x Hub
79 x 71,4 mm
79 x 71,4 mm
Verdichtungsverhältnis
12,0:1
12,0:1
Nummerierung der Zylinder
Von links nach rechts
Von links nach rechts
Laufende Zylindernummer
1 links
1 links
Zündfolge
1-2-3
1-2-3
Startsystem
Elektrischer Anlasser
Elektrischer Anlasser
Abmessungen
Gewichtsangaben
Motor
133
Spezifikationen
Sprint ST
Sprint GT
Nennleistung*
125 PS bei 9.150 U/min.
129,9 PS bei 9.200 U/min.
Maximales Drehmoment
103 Nm bei
7.500 U/min.
108 Nm bei
6.300 U/min.
Druckumlaufschmierung
(Nasssumpf)
Druckumlaufschmierung
(Nasssumpf)
Kühlmitteltyp
Triumph HD4X Hybrid
OAT Kühlmittel
Triumph HD4X Hybrid
OAT Kühlmittel
Verhältnis Wasser/Frostschutz
50/50 (wird angemischt
von Triumph geliefert)
50/50 (wird angemischt
von Triumph geliefert)
Kühlmittelvolumen
2,3 Liter
2,3 Liter
Thermostat öffnet (nominal)
85 - 88°C
85 - 88°C
Typ
Elektronische
Kraftstoffeinspritzung
Elektronische
Kraftstoffeinspritzung
Einspritzventile
Elektromagnetisch
gesteuertes
DoppeldüsenPlattenventil
Elektromagnetisch
gesteuertes DoppeldüsenPlattenventil
Kraftstoffpumpe
Tauchpumpe, elektrisch
Tauchpumpe, elektrisch
Kraftstoffdruck
2,94 bar (Nenndruck)
2,94 bar (Nenndruck)
Typ
95 ROZ bleifrei
95 ROZ bleifrei
Tankvolumen Stahltank
20 Liter
20 Liter
Fahrleistungen
Schmierung
Typ
Kühlsystem
Kraftstoffsystem
Kraftstoff
* DIN 70020
134
Spezifikationen
Sprint ST
Sprint GT
Zündanlage
Digital-induktiv
Digital-induktiv
Elektronischer Drehzahlbegrenzer
(U/min.)
9.500 (U/min.)
9.500 (U/min.)
Zündkerze
NGK CR9EK
NGK CR9EK
Elektrodenabstand
0,7 mm
0,7 mm
Toleranz Elektrodenabstand
+0,05/-0,1 mm
+0,05/-0,1 mm
Getriebetyp
6-Gang, mit Dauereingriff
6-Gang, mit Dauereingriff
Kupplungsart
Nass, Mehrscheiben
Nass, Mehrscheiben
Endantriebskette
DID X-Ring endlos,
106 Glieder
DID X-Ring endlos,
116 Glieder
Übersetzungsverh. Primärantrieb
1,750 (105/60)
1,750 (105/60)
Übersetzung Endantrieb
2,211 (19/42)
2,211 (19/42)
1.
2,733 (15/41)
2,733 (15/41)
2.
1,947 (19/37)
1,947 (19/37)
3.
1,545 (22/34)
1,545 (22/34)
4.
1,292 (24/31)
1,292 (24/31)
5.
1,154 (26/30)
1,154 (26/30)
6.
1,074 (27/29)
1:1 (28/28)
Zündung
Getriebe
Übersetzungsverhältnisse:
135
Spezifikationen
Sprint ST
Sprint GT
Vorne
2,5 bar
2,5 bar
Hinten
2,9 bar
2,9 bar
Vorne
Bridgestone BT021 (FBZ)
120/70ZR17
Bridgestone BT021 (FBZ)
120/70ZR17
Hinten
Bridgestone BT021
180/55ZR17
Bridgestone BT021
180/55ZR17
Vorne
Pirelli Angel ST
120/70ZR17 (A Spezifikation)
Pirelli Angel ST
120/70ZR17 (A Spezifikation)
Hinten
Pirelli Angel ST
180/55ZR17 (E Spezifikation)
Pirelli Angel ST
180/55ZR17 (E Spezifikation)
Vorne
Dunlop Sportmax Roadsmart
120/70ZR17
Dunlop Sportmax Roadsmart
120/70ZR17
Hinten
Dunlop Sportmax Roadsmart
180/55ZR17
Dunlop Sportmax Roadsmart
180/55ZR17
Vorne
Bridgestone BT020
120/70ZR17
Michelin Pilot Road II
120/70ZR17 (D Spezifikation)
Hinten
Bridgestone BT020 U
180/55ZR17
Michelin Pilot Road II
180/55ZR17 (B Spezifikation)
Reifen
Reifendruck (kalt):
Zugelassene Reifen/
Größen:
Option 1
Option 2
Option 3
Option 4
136
Spezifikationen
Warnung
Verwenden Sie die empfohlenen Reifen AUSSCHLIEßLICH in den angegebenen
Kombinationen. Mischen Sie nicht Reifen verschiedener Hersteller oder Reifen
unterschiedlicher Spezifikation desselben Herstellers, da dies zum Verlust der Kontrolle über
das Motorrad und zu einem Unfall führen kann.
137
Spezifikationen
Sprint ST
Sprint GT
Batterie
12 V, 10 Ah
12 V, 12 Ah
Lichtmaschine
12 V, 35 A/min.
12 V, 35 A/min.
Scheinwerfer
3 x 12 V, 55 W, H7 Halogen
3 x 12 V, 55 W, H7 Halogen
Rück-/Bremsleuchte
LED
LED
Blinkerleuchten
12 V, 10 W
12 V, 10 W
Lenkkopfwinkel
24°
23.5°
Nachlaufstrecke
90 mm
84 mm
Ölfilter
10 Nm
10 Nm
Ölablassschraube
25 Nm
25 Nm
Zündkerze
12 Nm
12 Nm
Hinterradeinstellexzenter
55 Nm
55 Nm
Elektrische Ausrüstung
Rahmen
Anzugsdrehmomente
138
Spezifikationen
Sprint ST
Sprint GT
Motoröl
Halb- oder vollsynthetisches
Motorrad-Motoröl 10 W/40
oder 15 W/50 nach den
Spezifikationen API SH (oder
höher) und JASO MA
Halb- oder vollsynthetisches
Motorrad-Motoröl 10 W/40
oder 15 W/50 nach den
Spezifikationen API SH (oder
höher) und JASO MA
Brems- und
Kupplungsflüssigkeit
Mobil Universal Brems- und
Kupplungsflüssigkeit
DOT 4
Mobil Universal Brems- und
Kupplungsflüssigkeit
DOT 4
Kühlmittel
Triumph HD4X Hybrid OAT
Kühlmittel (fertig angemischt)
Triumph HD4X Hybrid OAT
Kühlmittel (fertig angemischt)
Lager und Drehzapfen
Mobil Fett HP 222
Mobil Fett HP 222
Antriebskette
Mobil Kettenspray oder
Mobilube HD 80
Mobil Kettenspray oder
Mobilube HD 80
Flüssigkeiten und
Schmierstoffe
139
Spezifikationen
Seite absichtlich frei gelassen
140
Index
INDEX
A
F
Abmessungen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 133
Antriebskette. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 90
Einstellen des Spiels. . . . . . . . . . . . . . 92
Prüfen der Auslenkung . . . . . . . . . . . . 91
Schmieren der Kette . . . . . . . . . . . . . . 91
Verschleißinspektion . . . . . . . . . . . . . 93
Anzugsdrehmomente . . . . . . . . . . . . . . 138
Fahrleistungen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 134
Fahrzeugidentifikationsnummer . . . . . . . . 19
Flüssigkeiten und Schmierstoffe . . . . . . . 139
B
Batterie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 112
Ausbau. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 113
Entsorgung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 114
Wartung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 114
Blinkerschalter. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 37
Bremsen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 95
Brems- und KupplungshebelEinstellvorrichtungen . . . . . . . . . . . . . 34
Bremsklotzverschleißausgleich . . . . . 95
Flüssigkeitsstand . . . . . . . . . . . . . . . . 97
Lichtschalter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 100
Scheibenbremsflüssigkeit . . . . . . . . . 96
Verschleißinspektion der Bremsen . . 95
D
Drehzahlmesser . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24
E
Einbauen der Batterie . . . . . . . . . . . . . . . . 116
Einlagern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 131
Vorbereitungen für das Einlagern. . . 131
Vorbereitungen nach dem
Einlagern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 132
Einstellen der Scheinwerfer . . . . . . . . . . . 121
Elektrische Ausrüstung . . . . . . . . . . . . . . 138
G
Gänge
Schalten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 58
Gepäcksystem - Sprint GT . . . . . . . . . . . . 45
Getriebe. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 135
Gewichtsangaben . . . . . . . . . . . . . . . . . . 133
I
Instrumentenanordnung. . . . . . . . . . . . . . 23
K
Kennzeichenbeleuchtung . . . . . . . . . . . . 126
Kennzeichnung der Teile . . . . . . . . . . . . . 14
Sprint GT . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16
Kilometerzähler/Tageskilometerzähler . . . 24
Kraftstoff . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 134
Kraftstoffanforderungen . . . . . . . . . . . . . . 37
Befüllen des Kraftstofftanks . . . . . . . . 39
Kraftstoffsorte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 37
Tankdeckel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 38
Kraftstoffsystem . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 134
Kühlsystem . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 83, 134
Korrosionsschutzmittel . . . . . . . . . . . . 83
Kühlerschläuche . . . . . . . . . . . . . . . . . 86
Kühlmittel erneuern . . . . . . . . . . . . . . 86
Stand anpassen . . . . . . . . . . . . . . . . . 85
Temperaturanzeige . . . . . . . . . . . . . . 28
Kupplung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 89
Einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 90
Überprüfung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 90
141
Index
L
Motor
Motor abschalten. . . . . . . . . . . . . . . . 56
Motor anlassen . . . . . . . . . . . . . . . . . 57
Seriennummer. . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19
Spezifikationen . . . . . . . . . . . . . . . . 133
Motoröl . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 80
Entsorgung von Altöl und
gebrauchten Ölfiltern . . . . . . . . . . . . 83
Ölstand-Überprüfung . . . . . . . . . . . . 80
Spezifikation und –sorte . . . . . . . . . . 83
Schmierung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 134
Sicherheit. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5
Abstellen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10
Fahren mit dem Motorrad. . . . . . . . . . 7
Kraftstoffdämpfe und Abgase . . . . . . . 6
Lenker und Fußrasten . . . . . . . . . . . . . 9
Motorrad . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5
Sturzhelm und Schutzkleidung . . . . . . 8
Teile und Zubehör. . . . . . . . . . . . . . . 10
Wartung/Ausstattung. . . . . . . . . . . . . 11
Sicherungskasten . . . . . . . . . . . . . . . . . . 117
Identifizieren der Sicherungen Sprint GT . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 119
Identifizieren der Sicherungen Sprint ST. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 118
Sorgfältiger Umgang mit dem Sitz . . . . 129
Starterknopf. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 36
R
T
Rahmen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 138
Reifen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 136, 137
Reinigen der Windschutzscheibe. . . . . . 127
Reinigung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 128
Auspuffanlage . . . . . . . . . . . . . . . . . 130
Nach dem Waschen . . . . . . . . . . . . 129
Schützen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 130
Trocknen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 130
Unlackierte Aluminiumteile. . . . . . . 129
Vorbereitung . . . . . . . . . . . . . . . . . . 128
Waschen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 130
Wobei Sie vorsichtig sein müssen. . 128
Rückleuchte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 125
Tachometer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24
Tankuhr . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29
Laden der Batterie . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Lenkerschalter rechts . . . . . . . . . . . . . . . .
Motorstoppschalter . . . . . . . . . . . . . .
Lichthupenschalter . . . . . . . . . . . . . . . . . .
115
35
35
37
M
S
Schalter Hupe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 37
Scheinwerfer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 120
Austausch der Birne Abblendlicht. . 123
Austausch der Birne Fernlicht . . . . . 123
Austauschen der Standlicht-Birne . . 124
Einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 120
Einstellung Abblendlicht . . . . . . . . . 122
Einstellung Fernlicht. . . . . . . . . . . . . . 121
142
U
Überprüfen des Kühlmittelstands . . . . . . . 84
Uhr/Bordcomputer . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25
W
Warnhinweise
Lage der Warnaufkleber . . . . . . . . . . 12
Warnaufkleber . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2
Warnleuchten. . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30
Warnung, Vorsicht und Hinweis . . . . . 1
Z
Zündung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 135
Legende . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32
Schalter/Lenkschloss . . . . . . . . . . . . . 33
Was this manual useful for you? yes no
Thank you for your participation!

* Your assessment is very important for improving the work of artificial intelligence, which forms the content of this project

Download PDF

advertisement