Access PE - Bosch Security Systems

Access PE - Bosch Security Systems
Access Professional Edition
V 2.0
de
Installationshandbuch
Access Professional Edition
Inhaltsverzeichnis | de
3
Inhaltsverzeichnis
1
Systemüberblick
5
1.1
Grenzen und Möglichkeiten
6
1.2
Installation auf einem Rechner
8
1.3
Installation auf mehreren Rechnern
9
2
Systemvoraussetzungen
10
3
Installation
11
3.1
Voraussetzungen
11
3.2
Start der Installation
12
3.3
Sprachauswahl und Vorbereitung
13
3.4
Lizenzvereinbarung
15
3.5
Benutzerinformationen
16
3.6
Auswahl der Installationsvariante
17
3.6.1
Server für Client angeben
18
3.7
Zielpfad wählen
18
3.8
Komponenten wählen
20
3.8.1
Client Installation
22
3.9
Zu unterstützende Sprachen auswählen
23
3.10
Basissprache auswählen (nur Server)
24
3.11
Angaben bestätigen
25
3.12
Setup Status
26
3.13
Installation abgeschlossen
27
4
Deinstallation - Neuinstallation
28
4.1
Deinstallation
28
4.1.1
Windows Software
28
4.1.2
Vorbereitung
30
4.1.3
Bestätigung der Löschung
31
4.1.4
Anwendungen schließen
31
4.1.5
Export durchführen
32
4.1.6
Ablehnung des Exports
33
4.1.7
Dbi-Tool
34
Bosch Sicherheitssysteme GmbH
Installationshandbuch
V 2.0.1.0 | 2009.06
4
de | Inhaltsverzeichnis
Access Professional Edition
4.1.8
Setup Status
36
4.1.9
Abschluss und Neustart
37
4.2
Programm ändern
39
4.3
Neuinstallation / Update
40
4.3.1
Import durchführen
41
4.3.2
DbiTool
43
4.3.3
Konfiguration prüfen
43
4.3.4
Installation abgeschlossen
44
5
Allgemeines
45
5.1
Benutzeranmeldung
48
6
Inbetriebnahme
51
6.1
Lizensierung
51
6.1.1
Lizenzpakete und deren Inhalt
52
6.1.2
Lizenzen aktivieren
54
6.2
Serverfreigaben einrichten
56
6.3
Spracheinstellung
57
6.4
Systemeinrichtung
61
7
Benutzerverwaltung
63
7.1
Benutzerberechtigungen
63
7.2
Benutzerberechtigungen einrichten
66
7.3
Benutzerwechsel/Arbeitsplatzsicherung
68
Stichwortverzeichnis
71
V 2.0.1.0 | 2009.06
Installationshandbuch
Bosch Sicherheitssysteme GmbH
Access Professional Edition V 2.0
1
Systemüberblick | de
5
Systemüberblick
Das Access Professional Edition System (im Folgenden als
Access PE bezeichnet) besteht aus vier Modulen
–
LAC Service; ein Prozess, der ständig mit den LACs (Local
Access Controller - im Folgenden Controller genannt)
kommuniziert - als Controller werden AMCs (Access
Modular Controller) eingesetzt.
–
Konfigurator
–
Personalverwaltung
–
Logbuchauswertung
Man kann diese vier Module in einen Server- und einen
Clientteil untergliedern. Der LAC Service gehört zum Serverteil
von Access PE und kann nur auf dem Rechner gestartet werden,
an dem die Controller über Ethernet oder über eine oder
mehrere serielle Schnittstellen (RS485 oder
RS232)angeschlossen sind. Der LAC-Service muss in ständiger
Verbindung mit den Controllern stehen, da er einerseits die
Begehungsmeldungen von diesen entgegen nimmt und so den
Anwesenheitsstatus der Personen immer auf dem aktuellen
Stand hält und andererseits alle Datenänderungen, z.B.
Zuordnung einer neuen Ausweiskarte, an die Controller sendet,
aber auch vor allem übergeordnete Kontrollaufgaben
wahrnimmt (Zutrittsfolgekontrolle, Doppelzutrittssperre,
Mitarbeiterauslosung).
Der Konfigurator sollte ebenfalls auf dem Server laufen, kann
aber auch auf Arbeitsplätzen installiert und von dort bedient
werden.
Die Module Personalverwaltung und Logbuchauswertung
gehören zum Clientteil und können wahlweise sowohl auf dem
Server als auch auf einem anderen PC, der über Netzwerk mit
dem Server verbunden ist, ablaufen.
Folgende Controller können verwendet werden:
–
AMC2 4W (mit vier Wiegand-Leserschnittstellen) - kann mit
einem AMC2 4W-EXT erweitert werden
–
AMC2 4R4 (mit vier RS485-Leserschnittstellen)
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Installationshandbuch
| V 2.0.1.0 | 2009.06
6
de | Systemüberblick
1.1
Access Professional Edition V 2.0
Grenzen und Möglichkeiten
Die Access PE kann für Anlagen eingesetzt werden, bei denen
folgende Obergrenzen bezüglich der anschließbaren
Komponenten und der zu verwaltenden Datenmenge nicht
überschritten werden.
–
max. 10.000 Ausweise
–
bis zu drei Ausweise pro Person
–
PIN Länge: 4 bis 8 Zeichen (parametrierbar)
–
PIN Arten:
–
–
Verifikations PIN
–
Identifikations PIN
–
Scharfschaltungs PIN
–
Tür PIN
Begehungsvarianten:
–
nur mit dem Ausweis
–
nur mit der PIN
–
PIN oder Ausweis
–
max. 255 Zeitmodelle
–
max. 255 Zutrittsberechtigungen
–
max. 255 Raum-Zeit-Berechtigungen
–
max. 255 Berechtigungsgruppen
–
max. 16 Arbeitsplätze
–
max. 128 Leser
–
max. ein I/O-Erweiterungsboard (AMC2 8I-8O-EXT, AMC2
16I-16O-EXT oder AMC2 16I-EXT) je Controller
–
je Controllertyp ergeben sich folgende Beschränkungen:
Controller
AMC2 4W AMC2 4W mit
AMC2 4R4
Leser/Durchtritte
AMC2 4W-EXT
max. Leser pro AMC 4
8
8
max. Leser pro
1
8
1
Schnittstelle/Bus
Tabelle 1.1 Systemgrenzen - Leser und Durchtritte
| V 2.0.1.0 | 2009.06
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Access Professional Edition V 2.0
Systemüberblick | de
7
Video System - Grenzen und Möglichkeiten
–
max. 128 Kameras
–
bis zu 5 Kameras je Eingang
–
1 Identifikationskamera
–
2 Überwachungskameras für den hinteren Bereich
–
2 Überwachungskameras für den vorderen Bereich
–
eine dieser Kameras kann als Alarm- und
Logbuchkamera parametriert werden
Offline Schließanlage - Grenzen und Möglichkeiten
–
max. 1000 Türen
–
Die Anzahl der Eingänge und Türgruppen in den
Berechtigungen ist abhängig von der Datensatzlänge, die
auf die Ausweise geschrieben werden kann.
–
max. 15 Zeitmodelle
–
bis zu 4 Intervalle je Zeitmodell
–
max. 10 Sonder-/Feiertage (aus dem Online System)
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| V 2.0.1.0 | 2009.06
8
de | Systemüberblick
1.2
Access Professional Edition V 2.0
Installation auf einem Rechner
In der folgenden Abbildung ist das komplette Access PE System
auf einem Rechner installiert. Der Anschluss der Controller
kann auch über serielle Schnittstellen erfolgen. Wird ein
Dialogleser verwendet, wird dieser ebenfalls über eine serielle
Schnittstelle angeschlossen.
Bild 1.1
| V 2.0.1.0 | 2009.06
Systemüberblick - Einzelrechnerkonfiguration
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Access Professional Edition V 2.0
1.3
Systemüberblick | de
9
Installation auf mehreren Rechnern
In der folgenden Abbildung ist das Access PE System auf zwei
Rechner verteilt. Dies ist insbesondere dann von Vorteil, wenn
der Server, an dem die Controller angeschlossen sind, in einem
abgeschlossenen Rechnerraum steht, die Personaldaten jedoch
z.B. in der Personalabteilung gepflegt werden sollen.
Der Clientteil der Access PE kann auf bis zu 16 Rechnern
installiert werden, die über das Netzwerk auf den gemeinsamen
Datenbestand auf dem Server zugreifen. Jeder Client kann mit
zwei Monitoren ausgestattet werden - die jeweiligen
Fensterpositionen werden arbeitsplatzbezogen verwaltet, so
dass vorgenommene Einstellungen beim Neustart des Rechners
nicht verloren gehen.
Bild 1.2 Systemüberblick - Mehrplatzsystem
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| V 2.0.1.0 | 2009.06
10
de | Systemvoraussetzungen
2
Access Professional Edition V 2.0
Systemvoraussetzungen
Zur Installation von Access PE benötigen Sie:
mögliche Betriebssysteme:
–
Windows XP SP2 Professional
–
Windows 2003 Server
–
Windows VISTA Enterprise (nur für Arbeitsstationen)
–
Windows VISTA Business
–
Windows VISTA Ultimate
weitere Software:
–
Für die im Lieferumfang enthaltene Anwendung
AmcIpConfig (sowie für das Bosch Video SDK) ist die
Plattform .NET Framework 3.0 notwendig.
–
Zur Erstellung und Anzeige der Listen und Berichte müssen
Anwendungen von Crystal Reports installiert sein.
Separate Setups werden auf der Installations-CD mitgeliefert.
Hardware-Voraussetzungen für Server:
–
2 GHz CPU
–
768 MB RAM
–
20 GB freien Speicherplatz
–
VGA Grafikkarte mit 1024x768 Auflösung und 32k Farben
–
100 Mbit Ethernet Netzwerkkarte (PCI)
–
CD-ROM Laufwerk
Hardware-Voraussetzungen für Arbeitsplätze:
–
2 GHz CPU
–
768 MB RAM
–
1 GB freien Speicherplatz
–
VGA Grafikkarte mit 1024x768 Auflösung und 32k Farben
–
100 Mbit Ethernet Netzwerkkarte (PCI)
–
CD-ROM Laufwerk
HINWEIS!
i
Sollten sich durch die Verwendung bestimmter Video- und
Offline-Geräte andere als die oben dargestellten
Voraussetzungen ergeben, lesen Sie bitte die Dokumentation
der betreffenden Geräte.
| V 2.0.1.0 | 2009.06
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Access Professional Edition V 2.0
3
Installation | de
11
Installation
Die Access Professional Edition Installation umfasst neben den
Zutrittskontrollanwendungen Personalverwaltung,
Konfigurator und Logbuchauswertung auch die Einrichtung
des Dienstes LacSp (LAC-Subprocess-Service) und des
automatisch startenden Hintergrundprozesses Card
Personalization (wenn CP installiert werden soll).
Außerdem werden folgende Anwendungen installiert, die alle
über Start > Programme > Access Professional Edition
aufgerufen werden können.
–
Alarm Management
–
AMC IP Configuration
–
Badge Designer
–
Bosch Video Player
–
Card Personalization Configuration (DE und EN)
–
Card Personalization Interface
–
Database Management
–
Video Verification
HINWEIS!
Wenn Sie von einer Access Personal Edition auf eine Access
i
Professional Edition umsteigen wollen, müssen Sie erst die
vorhandene Software über Start > Einstellungen >
Systemsteuerung > Software entfernen, bevor Sie die neue
Software installieren. Führen Sie dabei eine Datensicherung
durch wie sie in Abschnitt 4.1.5 Export durchführen beschrieben
wird,
3.1
Voraussetzungen
Zum einwandfreien Betrieb der Access PE Software und deren
Tools müssen folgende Voraussetzungen in Bezug auf weitere
Softwarekomponenten erfüllt sein.
Falls diese Software Installationen auf Ihrem Rechner nicht
vorhanden sein sollten, können die einzelnen Komponenten von
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12
de | Installation
Access Professional Edition V 2.0
der Installations-CD der Access PE installiert werden. Dabei
handelt es sich im Einzelnen um folgende Produkte.
1.
dotnetfx30.exe (= .NET Framework 3.0)
wird benötigt für ...
–
... die Applikation AmcIpConfig zur
Netzwerkkonfiguration der Zutrittskontrollzentralen
(AMC).
–
... für das Bosch Video SDK, falls die Video
Komponenten in Ihrem System genutzt werden sollen.
2.
VideoSDK_Redist4xx.exe (= Bosch Video SDK) für die
Funktionalitäten des integrierten Video Systems.
Die genaue Versionsangabe finden Sie im README.txt auf
der Software-CD.
3.
CRXI_R2_SP4Runtime.msi (= Crystal Reports) für die
Erstellung und Anzeige der Berichte und Listen.
i
3.2
HINWEIS!
Es wird empfohlen, die Komponenten in der oben aufgeführten
Reihenfolge zu installieren.
Start der Installation
Bevor Sie mit der Installation beginnen, sollten Sie alle anderen
Programme beenden. Melden Sie sich als Administrator oder
als Benutzer mit Administratorrechten an. Legen Sie die
mitgelieferte CD in das CD-ROM-Laufwerk und starten die
Installationsprozedur durch einen Doppelklick auf die Datei
Access Professional Edition Setup.exe im Hauptverzeichnis.
HINWEIS!
i
Die Installation und deren Ablauf ist unabhängig vom bestellten
Leistungsumfang Ihres Zutrittskontrollsystems. Es werden
grundsätzlich alle Komponenten installiert und über die später
durchzuführende Lizensierung frei geschaltet oder blockiert siehe Abschnitt 6.1 Lizensierung.
| V 2.0.1.0 | 2009.06
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Access Professional Edition V 2.0
3.3
Installation | de
13
Sprachauswahl und Vorbereitung
Wählen Sie die gewünschte Sprache (Deutsch oder Englisch)
aus der Auswahlliste zur Installation aus. Diese Auswahl bezieht
sich nur auf die Sprache, die während der Installation in den
Dialogfenstern des Installationsassistenten benutzt wird und
hat keine Einfluss auf später verwendbare
Applikationssprachen. Bestätigen Sie Ihre Auswahl mit der
Schaltfläche Weiter.
Bild 3.1 Installation - Sprache auswählen
Anschließend erscheint das Startfenster des Install Shield
Wizard entsprechend der ausgewählten Sprache. - Weiter
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14
de | Installation
Bild 3.2
Access Professional Edition V 2.0
Installation - Start des Install Shield Wizard
HINWEIS!
i
Wenn Sie eine andere Sprache als die des Betriebssystems zur
Installation ausgewählt haben, können die systemeigenen
Elemente (vor allem die Schaltflächen) in der Sprache des
Betriebssystems erscheinen.
| V 2.0.1.0 | 2009.06
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Access Professional Edition V 2.0
3.4
Installation | de
15
Lizenzvereinbarung
Zur Fortsetzung der Installation ist die Akzeptierung der
Lizenzvereinbarung erforderlich. Lesen Sie diese bitte
aufmerksam durch und geben Sie Ihr Einverständnis, indem Sie
die Option Ich bin mit den Bedingungen dieser
Lizenzvereinbarung einverstanden aktivieren.
Bild 3.3 Installation - Lizenzvereinbarung
Nur dann wird die Schaltfläche Weiter aktiviert, die zum
nächsten Installationsschritt führt.
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16
de | Installation
3.5
Access Professional Edition V 2.0
Benutzerinformationen
Tragen Sie den Benutzer- und Firmennamen in die dafür
vorgesehenen Felder des folgenden Dialogs ein. Als Standard
werden die Registrierungsangaben, die Sie bei der Installation
des Betriebssystems gemacht haben, angezeigt.
Bild 3.4
Installation - Benutzerinformationen
Bestätigen Sie Ihre Angaben mit der Schaltfläche Weiter.
| V 2.0.1.0 | 2009.06
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3.6
Installation | de
17
Auswahl der Installationsvariante
Sie können bei der Installation zwischen dem Typ Server und
Client wählen.
HINWEIS!
i
Installieren Sie Access PE zuerst auf dem Server. Bei der
Installation des Clients müssen Sie den Rechnernamen des
Servers eingeben, auf dem der Serverteil von Access PE
installiert ist.
Bild 3.5 Installation - Typ auswählen
Bestätigen Sie Ihre Auswahl mit der Schaltfläche Weiter.
i
HINWEIS!
Für die Client-Installation sind zusätzliche Angaben
erforderlich, die in Abweichung der Installationsschritte für den
Server an den entsprechenden Stellen beschrieben werden.
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18
de | Installation
3.6.1
Access Professional Edition V 2.0
Server für Client angeben
Haben Sie Client als Setup-Typ ausgewählt, müssen Sie nun
zunächst den Rechnernamen des Servers angeben, mit dem
sich der Client verbinden soll und auf dem die Access PE
installiert wurde.
Bild 3.6
Installation - Client: Servernamen angeben
Bestätigen Sie die Eingabe mit Weiter.
3.7
Zielpfad wählen
Wählen Sie hier das Verzeichnis, in das die Access PE Dateien
installiert werden sollen. Als Standardpfad wird die C-Partition
des Rechners vorgeschlagen.
Die jeweiligen Komponenten werden in folgender
Verzeichnisstruktur gespeichert:
C:\BOSCH\Access Professional Edition mit den Unterordnern
CP (für die Dateien der Ausweiserstellung) und PE (für die
Dateien der Zutrittskontrolle).
Mit der Betätigung der Schaltfläche Ändern... öffnet sich eine
Exploreransicht über die Sie einen neuen Installationspfad
auswählen können.
| V 2.0.1.0 | 2009.06
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Installation | de
19
HINWEIS!
Die hier aufgeführten Standardpfade werden in den
i
Dokumentationen bei der Angabe von Verzeichnissen
verwendet. Wenn Sie stattdessen andere Strukturen anlegen,
sollten Sie dies dem Arbeitsplatzbenutzer mitteilen, damit er
bei der Suche nach Verzeichnissen die richtigen Angaben
verwendet.
VORSICHT!
Bei der Installation unter MS Vista darf bei der Änderung des
Installationspfades nicht der Programme-Ordner des
!
Betriebssystems (C:\Programme oder C:\Program files)
verwendet werden. Dieser ist besonders (schreib-)geschützt,
so dass Datenbankzugriffe nur bedingt möglich sind.
Diese Einschränkung gilt nur für die Access PE Installation
und ist nicht generell auf andere Installationen anzuwenden.
Bild 3.7 Installation - Zielpfad wählen
Bestätigen Sie Ihre Angaben mit der Schaltfläche Weiter.
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20
de | Installation
3.8
Access Professional Edition V 2.0
Komponenten wählen
In der Standardeinstellung werden alle Komponenten auf dem
Server installiert. Durch die Entfernung des Häckchens beim
jeweiligen Listeneintrag können Sie einzelne Komponenten von
der Installation ausschließen.
Folgende Komponenten stehen zur Auswahl:
Personalverwaltung
Installiert die Dialoge zur
Personalverwaltung mit einer
Verknüpfung auf dem Desktop.
Logbuchauswertung Installiert die Anwendung zur
Logbuchauswertung mit einer
Verknüpfung auf dem Desktop und im
Personalverwaltungsdialog.
Konfigurator
Installiert das Konfigurationsprogramm
zur Geräte- und Systemeinrichtung mit
einer Verknüpfung auf dem Desktop
und im Personalverwaltungsdialog.
Diese Komponente sollte zumindest
auf dem Server installiert werden, kann
aber auch von jedem Arbeitsplatz
(Client) bedient werden.
Ausweiserstellung
Installiert das Programm zur
Ausweiserstellung im Ordner CP. Alle
Funktionen zur Ausweisbearbeitung
(z.B. Bild importieren, Empfangsschein
drucken) können nur bei installiertem
und laufendem
Ausweiserstellungsprogramm
ausgeführt werden.
Alarm Management
Installiert den Dialog zur
Alarmbearbeitung.
Video Verifikation
Installiert die Dialoge zur Konfiguration
und Anwendung der Video Verifikation.
| V 2.0.1.0 | 2009.06
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Installation | de
21
HINWEIS!
i
Es wird empfohlen, auf dem Server alle Komponenten zu
installieren, so dass bei Verbindungsproblemen zwischen
Server und Clients immer eine Stelle vorhanden ist, die die
Datenbearbeitung ermöglicht.
Bild 3.8 Installation - Server: Komponenten wählen
Bestätigen Sie Ihre Auswahl mit der Schaltfläche Weiter.
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| V 2.0.1.0 | 2009.06
22
de | Installation
3.8.1
Access Professional Edition V 2.0
Client Installation
Bei der Client Installation ist in der Standardauswahl die
Komponente Konfigurator nicht vorselektiert.
Bild 3.9
Installation - Client: Komponenten auswählen
Der Konfigurator kann auf jedem Arbeitsplatz installiert
werden, so dass Konfigurationsänderungen nicht nur vom
Server aus möglich sind.
Bestätigen Sie Ihre Auswahl mit der Schaltfläche Weiter.
| V 2.0.1.0 | 2009.06
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3.9
Installation | de
23
Zu unterstützende Sprachen auswählen
Aus der Liste der verfügbaren Sprachen können die ausgewählt
werden, zu denen die entsprechende Benutzeroberfläche
aktiviert werden kann.
Bild 3.10
Zu unterstützende Sprachen auswählen
Standardmäßig sind alle verfügbaren Sprachen ausgewählt,
können aber durch die Entfernung des Hakens von der
Installation ausgeschlossen werden.
i
HINWEIS!
Englisch gehört zur Standardauswahl und wird immer
mitinstalliert. Dies sichert die Supportmöglichkeit auch, wenn
z.B. nur ostasiatische Sprachen installiert wurden.
Ausgewählte und installierte Sprachen können im
Anmeldedialog der drei Anwendungen selektiert werden, um
die Benutzeroberfläche in der gewünschten Sprache
anzuzeigen.
Eine nachträgliche Änderung der hier getroffenen
Sprachauswahl kann nur über eine Deinstallation und erneute
Installation der Access PE Software durchgeführt werden.
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| V 2.0.1.0 | 2009.06
24
de | Installation
Access Professional Edition V 2.0
Betätigen Sie die Schaltfläche Weiter, wenn Sie Ihre Auswahl
getroffen haben.
3.10
Basissprache auswählen (nur Server)
Die vordefinierten Konfigurationsdaten (u.a. auch die
Sondertage) liegen prinzipiell in jeder verfügbaren und hier
aufgelisteten Sprache vor. Wählen Sie per Mausklick die
Sprache aus, in der Sie die Konfigurationsdaten erhalten und
pflegen möchten.
Bild 3.11
Basissprache für die Konfigurationsdaten auswählen
Standardmäßig wird - wie bei der Installationssprache - die
Sprache des Betriebssystems vorselektiert. Sie können aber
jeden anderen Listeneintrag durch einen Mausklick aktivieren.
Da nur eine Sprache aktiviert werden kann, wird der Haken bei
der Standardauswahl entfernt, sobald Sie einen anderen
Eintrag auswählen.
Eine nachträgliche Änderung der hier getroffenen
Sprachauswahl kann nur über eine Deinstallation und erneute
Installation der Access PE Software durchgeführt werden.
| V 2.0.1.0 | 2009.06
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Access Professional Edition V 2.0
Installation | de
25
Klicken Sie anschließend auf Weiter.
3.11
Angaben bestätigen
Die zuvor getätigten Angaben für die Installation können hier
nochmals kontrolliert, ggf. geändert und bestätigt werden.
Zur Änderung kann über die Schaltfläche Zurück der vorherige
und alle früheren Dialoge aufgerufen werden.
Bild 3.12
Installation - Angaben bestätigen und Kopiervorgang starten
Um alle Einstellungen kontrollieren zu können, müssen Sie ggf.
in der Liste nach unten "scrollen".
Betätigen Sie die Schaltfläche Weiter, wenn die Einstellungen
korrekt sind.
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| V 2.0.1.0 | 2009.06
26
de | Installation
3.12
Access Professional Edition V 2.0
Setup Status
Nun beginnt die eigentliche Installation, deren Verlauf über die
Fortschrittsanzeige dargestellt wird.
Bild 3.13
| V 2.0.1.0 | 2009.06
Installation - Fortschrittsverlauf
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Access Professional Edition V 2.0
3.13
Installation | de
27
Installation abgeschlossen
Die Installation ist abgeschlossen und der InstallShield Wizard
kann beendet werden. Betätigen Sie dazu die Schaltfläche
Fertig stellen.
Bild 3.14
Installation - Abschluss
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| V 2.0.1.0 | 2009.06
28
de | Deinstallation - Neuinstallation
4
Access Professional Edition V 2.0
Deinstallation - Neuinstallation
Ist eine Neuinstallation erforderlich (z.B. wegen
Produktupdate), sollte vor dieser die existierende Version
deinstalliert werden. Bei dieser Deinstallation werden Sie
aufgefordert einen Datenbankexport durchzuführen. Dieser
Export stellt sicher, dass ihr kompletter Datenbestand
gesichert wird. Diese Sicherung erfolgt in Ihrem
Installationsverzeichnis in dem Unterverzeichnis \SaveData. Bei
der anschließenden Neuinstallation werden Sie vor dem
Abschluss aufgefordert, einen Datenbankimport vorzunehmen.
Dieser Import restauriert alle Daten aus Ihrer früheren
Installation. Export/Import ermöglicht gleichzeitig die
Konvertierung Ihrer Datenbank in ein neues Format, falls dies
durch neue Produktfunktionen erforderlich wird.
4.1
Deinstallation
i
4.1.1
HINWEIS!
Bevor Sie mit der Deinstallation beginnen, sollten Sie alle
Anwendungen der Access PE beenden.
Windows Software
Zur Deinstallation von Access PE öffnen Sie den Softwaredialog
des Betriebssystems über Start > Einstellungen >
Systemsteuerung > Software
| V 2.0.1.0 | 2009.06
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Access Professional Edition V 2.0
Deinstallation - Neuinstallation | de
29
Bild 4.1 Deinstallation - Windows Software Dialog
Wählen Sie den Eintrag Access Personal Edition oder Access
Professional Edition und betätigen Sie anschließend die
Schaltfläche Ändern oder Entfernen.
Während bei der Funktion Entfernen nach der Vorbereitung
(vgl. Abschnitt 4.1.2 Vorbereitung) die Löschungsbestätigung
erscheint, wird dem Anwender bei der Funktion Ändern
zunächst ein Auswahldialog mit verschiedenen Optionen
angeboten.
Programm ändern
Sie können neue
Programmbestandteile
nachinstallieren oder vorhandene
entfernen.
Programm
Alle Programmbestandteile werden
reparieren
erneut installiert.
Programm entfernen Alle Programmbestandteile werden
entfernt.
Bosch Sicherheitssysteme GmbH
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| V 2.0.1.0 | 2009.06
30
de | Deinstallation - Neuinstallation
Bild 4.2
Access Professional Edition V 2.0
Deinstallation - Änderungsoptionen
HINWEIS!
i
Sie können aber auch die ursprüngliche oder neue Setup.exe
aufrufen. Die Anwendung erkennt ein bereits installiertes
System und bietet - wie bei der Schaltfläche Ändern - die oben
aufgeführten Alternativen.
4.1.2
Vorbereitung
Entsprechend der Installation erfolgt auch hier die Vorbereitung
der Deinstallation.
Bild 4.3
| V 2.0.1.0 | 2009.06
Deinstallation - Vorbereitung
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Access Professional Edition V 2.0
4.1.3
Deinstallation - Neuinstallation | de
31
Bestätigung der Löschung
Als Sicherheitsabfrage muss die folgende Meldung mit Ja
beantwortet werden, um die Löschung durchzuführen.
Wollen Sie wirklich die ausgewählte Anwendung und alle
dazugehörigen Features entfernen?
4.1.4
Anwendungen schließen
Bevor Sie im nächsten Schritt eine Datenexport durchführen,
sollten Sie alle Anwendungen der Access PE schließen und erst
dann den Warnhinweis bestätigen.
Bild 4.4 Deinstallation - Hinweis zum Schließen der Anwendungen
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| V 2.0.1.0 | 2009.06
32
de | Deinstallation - Neuinstallation
4.1.5
Access Professional Edition V 2.0
Export durchführen
Der Export sichert Ihre Konfigurations- und Datenbankdaten in
dem Verzeichnis SaveData und legt dabei folgende
Unterverzeichnisse an:
cfg_Save
Sicherung der Konfigurationsdateien, die die
Gerätedaten und sämtliche
Systemeinrichtungen enthalten
DB_Save
Sicherung der Datenbanktabellen
MsgLog_Save
Sicherung der Logbücher
Pictures_Save
Sicherung der Bilddaten
Bild 4.5
Deinstallation - Datenbankexport durchführen
Um den Export durchzuführen, bestätigen Sie die
Standardeinstellung mit der Schaltfläche Weiter.
| V 2.0.1.0 | 2009.06
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4.1.6
Deinstallation - Neuinstallation | de
33
Ablehnung des Exports
Lehnen Sie den Export ab, indem Sie die Option Nein, die
Daten werden nicht mehr benötigt und können verloren
gehen! wählen, müssen Sie diese Einstellung nochmals
bestätigen und im folgenden Dialog die Option Ja, ich bin
sicher, alle Daten können verloren gehen. aktivieren. Die
Bestätigung der Standardeinstellung dagegen startet den
Datenbankexport.
Bild 4.6 Deinstallation - Sicherheitsabfrage bei Ablehnung des Exports
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| V 2.0.1.0 | 2009.06
34
de | Deinstallation - Neuinstallation
4.1.7
Access Professional Edition V 2.0
Dbi-Tool
Über die Exportfunktion wird eine separate Anwendung, die
sich ebenfalls im bin-Verzeichnis von Access PE befindet,
aufgerufen und die die ausgewählten Tabellen exportiert.
Als Standardsicherungsverzeichnis wird parallel zu den
Software Verzeichnissen unter C:\BOSCH\Access Professional
Edition\ ein neuer Ordner SaveData angelegt.
Je nach Datenmenge kann dieser Vorgang einige Minuten
dauern.
Bild 4.7
Deinstallation - Datenbank-Export
Die Anwendung wird nach durchgeführtem Export automatisch
geschlossen.
Die Tabellen haben folgende Inhalte:
–
areas - Raumzonen und Anzahl der Personen in dieser
Zone
–
permissions - Zutrittsberechtigungen
–
persons - Personaldaten mit Ausweis- und
Berechtigungsdaten
–
| V 2.0.1.0 | 2009.06
security - Benutzerrechte
Installationshandbuch
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Access Professional Edition V 2.0
–
Deinstallation - Neuinstallation | de
35
sysno - interne Verwaltungstabelle für Systemzählerstände
Geöffnete Anwendungen
Haben Sie zu diesem Zeitpunkt noch die Personalverwaltung,
den Konfigurator oder die Logbuchauswertung geöffnet,
erscheint ein entsprechender Hinweis mit der Aufforderung,
diese Anwendung zu schließen.
Schließen Sie die Anwendung und warten Sie einen kurzen
Augenblick, bevor Sie OK drücken, um sicherzustellen, dass die
Anwendung auch beendet wurde.
Wird die Schaltfläche OK bei laufender Anwendung betätigt,
erscheint eine Fehlermeldung über den fehlgeschlagenen
Export der Datenbank und die Deinstallation wird abgebrochen.
HINWEIS!
Diese Anwendung kann jederzeit über Start > Programme >
Access Professional Edition > Datenbank-Verwaltung auch
manuell gestartet werden, um einen Export der Datenbank
i
durchzuführen.
Das Standardexportformat kann von DFS in CSV (und
umgekehrt) gewechselt werden. CSV-Daten sind z.B. in MSExcel editierbar.
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Installationshandbuch
| V 2.0.1.0 | 2009.06
36
de | Deinstallation - Neuinstallation
4.1.8
Access Professional Edition V 2.0
Setup Status
Das folgende Fenster zeigt den Fortschritt der Deinstallation
an.
Bild 4.8
| V 2.0.1.0 | 2009.06
Deinstallation - Fortschrittsanzeige
Installationshandbuch
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Access Professional Edition V 2.0
4.1.9
Deinstallation - Neuinstallation | de
37
Abschluss und Neustart
Nach Abschluss der Deinstallation wird über die Betätigung der
Schaltfläche Fertig stellen der Install Shield Wizard
geschlossen.
Bild 4.9 Deinstallation - Abschluss der Deinstallation
Ein Neustart ist nur dann notwendig, wenn vor der
Deinstallation nicht alle Programme und Dienste beendet
wurden.
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Installationshandbuch
| V 2.0.1.0 | 2009.06
38
de | Deinstallation - Neuinstallation
Bild 4.10
| V 2.0.1.0 | 2009.06
Access Professional Edition V 2.0
Deinstallation - Abschluss und Neustart
Installationshandbuch
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Access Professional Edition V 2.0
4.2
Deinstallation - Neuinstallation | de
39
Programm ändern
Wurden bei der Installation nicht alle Anwendungen der Access
PE installiert (z.B. der Konfigurator bei der Client-Installation)
oder werden Bestandteile auf bestimmten Rechnern nicht mehr
benötigt, kann über die Option Programm ändern die
nachträgliche Installation oder die Deinstallation einzelner
Software-Teile vollzogen werden.
Es erscheint ein Dialog mit einer Listendarstellung über die
verfügbaren und bereits installierten (mit Haken)
Anwendungen.
Wählen Sie die hinzuzufügenden Bestandteile durch einen
Mausklick aus - diese werden dann auch mit einem Haken
gekennzeichnet.
i
HINWEIS!
Entfernen Sie nicht die Haken an den bereits installierten
Einträgen, wenn Sie diese behalten wollen - dies führt zu deren
Deinstallation.
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Installationshandbuch
| V 2.0.1.0 | 2009.06
40
de | Deinstallation - Neuinstallation
4.3
Access Professional Edition V 2.0
Neuinstallation / Update
Unmittelbar im Anschluss an eine Deinstallation kann mit der
Neuinstallation begonnen werden.
Diese entspricht einer Erstinstallation - vgl.
Abschnitt 3 Installation - und wird an dieser Stelle nur kurz
skizziert:
–
Aufruf der Datei Access Professional Edition Setup.exe
–
Sprachauswahl - OK
–
Start des Install Shield Wizard - Weiter
–
Lizenzvereinbarung - die Option Ich bin mit den
Bedingungen dieser Lizenzvereinbarung einverstanden
aktivieren - Weiter
–
Benutzerinformation - Weiter
–
Auswahl des Installationstyps - Weiter
–
Auswahl des Zielpfades - Weiter
–
Auswahl der Komponenten - Weiter
–
Aktuelle Einstellungen bestätigen - Weiter
–
Fortschrittsanzeige
–
Datenbank-Import - vgl. Abschnitt 4.3.1 Import durchführen
und Abschnitt 4.3.2 DbiTool
–
Installationsabschluss - Fertig stellen
HINWEIS!
i
Bei der Auswahl des Zielpfades kann für die Neuinstallation
auch ein anderes Verzeichnis gewählt werden, als dies bei der
vorhergehenden Installation der Fall war - die Sicherungsdatei
wird vom Import Tool trotzdem gefunden, so dass der
Datenbestand importiert werden kann.
| V 2.0.1.0 | 2009.06
Installationshandbuch
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Access Professional Edition V 2.0
4.3.1
Deinstallation - Neuinstallation | de
41
Import durchführen
Bevor der Abschluss der Installation angezeigt wird, erscheint
die Frage nach dem Import der gesicherten Daten.
Bild 4.11
Neuinstallation - Import durchführen?
Ablehnung des Imports
Möchten Sie keinen Import der gesicherten Daten vornehmen,
aktivieren Sie die Option Nein, ich benötige keine Daten von
der letzten Installation, alle Daten gehen verloren!
Auch hier erfolgt eine Sicherheitsabfrage, bei der die
Standardeinstellung den Import durchführt und nur die
Aktivierung der Option Ja, ich bin sicher, alle Daten können
verloren gehen. verhindert die Datenübernahme.
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| V 2.0.1.0 | 2009.06
42
de | Deinstallation - Neuinstallation
Bild 4.12
Access Professional Edition V 2.0
Neuinstallation - Sicherheitsabfrage bei Ablehnung
HINWEIS!
i
Sie können einen unterlassenen Import nur über den manuellen
Aufruf der Anwendung über Start > Programme > Access
Professional Edition > Database-Management nachholen.
Beachten Sie aber, dass zwischenzeitlich angelegte Daten
durch einen nachträglichen Import gelöscht werden.
| V 2.0.1.0 | 2009.06
Installationshandbuch
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Access Professional Edition V 2.0
4.3.2
Deinstallation - Neuinstallation | de
43
DbiTool
Über die Importfunktion wird eine separate Anwendung, die
sich ebenfalls im bin-Verzeichnis von Access PE befindet,
aufgerufen und die die ausgewählten Tabellen importiert.
Je nach Datenmenge kann dieser Vorgang einige Minuten
dauern.
Bild 4.13
4.3.3
Neuinstallation - Datenbank-Import
Konfiguration prüfen
Nach dem Import der Daten erscheint folgende Meldung, die
über den Start der Access PE-Konfiguration informiert.
Bitte überprüfen Sie Ihre Konfiguration! Dafür wird jetzt der
Konfigurator gestartet. Bitte speichern Sie die übernommen
Konfiguration!
Nach der Bestätigung dieser Meldung (OK) wird der
Anmeldedialog für den Konfigurator geöffnet und ermöglicht die
Prüfung der geladenen Konfigurationsdaten.
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Installationshandbuch
| V 2.0.1.0 | 2009.06
44
de | Deinstallation - Neuinstallation
4.3.4
Access Professional Edition V 2.0
Installation abgeschlossen
Erst wenn der Konfigurator nach erfolgter Prüfung der Daten
geschlossen wurde, erscheint der Abschlussdialog bei dem
über die Betätigung der Schaltfläche Fertig stellen die
Installation abgeschlossen wird.
| V 2.0.1.0 | 2009.06
Installationshandbuch
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Access Professional Edition V 2.0
5
Allgemeines | de
45
Allgemeines
Access Professional Edition (Access PE) ist ein
Zutrittskontrollsystem, das gezielt für die Überwachung kleiner
und mittlerer Objekte mit hohen Anforderungen an Sicherheit
und Flexibilität entworfen wurde.
Seine hohe Ausfallsicherheit und Erweiterungsfähigkeit
verdankt Access PE einem 3-Ebenen-Konzept. Die oberste
Ebene ist die Verwaltungsebene mit den übergeordneten
Diensten. Hier werden alle administrativen Aufgaben
ausgeführt, wie z. B. die Bekanntmachung neuer Ausweise und
die Vergabe von Zutrittsrechten.
Jede Gruppe von Türen oder Zutritten wird durch einen Local
Access Controller (LAC) (= zweite Ebene) gesteuert, der im
Offline-Fall auch selbständig in der Lage ist, ZutrittskontrollEntscheidungen zu treffen. Ein solcher LAC ist für die
Ablaufsteuerung an den Durchtritten verantwortlich, überwacht
z.B. Türöffnungszeiten oder fragt PINs an kritischen Türen ab.
Ausweisleser (= dritte Ebene) sind ebenso wie die LACs bei
allen Zutrittskontrollen von BOSCH identisch. Sie sorgen nicht
nur für ein durchgehend hohes Sicherheitsniveau, sondern
ermöglichen auch eine einfache Erweiterung des Systems unter
Beibehaltung der bisher verwendeten Komponenten.
Die Multiuserversion von Access PE bietet die Möglichkeit, von
verschiedenen Arbeitsstationen auf das System zuzugreifen.
Unterschiedliche Berechtigungsstufen regeln den Zugang und
gewährleisten die Sicherheit. So ist es z.B. möglich, an einem
Arbeitsplatz die Ausweisdaten zu verwalten und an einem
anderen Arbeitsplatz zu überprüfen, ob ein bestimmter
Mitarbeiter gerade im Haus anwesend ist.
Access PE erlaubt eine außerordentlich flexible Konfigurierung
von Zutrittsrechten, Zeitmodellen und Türparametern. Die
folgende Aufstellung gibt einen Überblick über die wichtigsten
Features:
–
komfortable Ausweiszuordnung:
Die Zuordnung eines Ausweise zur Person erfolgt über
einen Dialogleser, der über eine serielle Schnittstelle an
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| V 2.0.1.0 | 2009.06
46
de | Allgemeines
Access Professional Edition V 2.0
den PC angeschlossen ist, oder durch manuelle Eingabe.
Pro Person kann nur jeweils ein aktiver Ausweis im System
vorhanden sein. Bei einem Ausweiswechsel wird der alte
Ausweis automatisch überschrieben und verliert seine
Gültigkeit. Dadurch wird verhindert, dass alte Ausweise,
die versehentlich nicht gesperrt wurden, weiterhin zum
Zutritt verwendet werden können.
–
Zutrittsberechtigungen (auch über Gruppen):
Einer Person können sowohl Gruppenberechtigungen als
auch Einzelberechtigungen zugewiesen werden. Bei der
Zuweisung kann deren Gültigkeit minutengenau
eingeschränkt werden. Mit der Einführung von
Gruppenberechtigungen können globale Berechtigungen
verändert werden. Zusätzlich können Gruppen mit einem
Zeitprofil versehen werden, welches die Gültigkeit der
Berechtigungen auf bestimmte Tageszeiten einschränkt.
–
Zutrittsfolgekontrolle:
Durch die Definition von Raumzonen ist es möglich, die
korrekte Zutrittsfolge zu überwachen. Selbst wenn die
Überwachung nicht aktiviert wird, kann über diese
Konfiguration der Aufenthaltsort einer Person angezeigt
werden.
–
Doppelbuchungssperre:
Wird ein Ausweis gelesen, kann dieser für einen
bestimmten Zeitraum nicht mehr zum Begehen dieses
Durchtritts verwendet werden. Dadurch wird verhindert,
dass ein Benutzer seinen Ausweis nach dem Passieren
einer Schranke an eine andere Person zurückgibt und
dieser einen unberechtigten Zutritt ermöglicht.
–
Automatische Sperrung von Ausweisen nach Ablauf der
Gültigkeit:
Besuchern oder temporären Mitarbeitern soll häufig nur
ein vorübergehender Ausweis ausgestellt werden. Beim
Erstellen eines Ausweises kann angegeben werden, für
welchen Zeitraum dieser gelten soll. Nach Ablauf der Frist
verliert dieser Ausweis automatisch seine Gültigkeit.
| V 2.0.1.0 | 2009.06
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Access Professional Edition V 2.0
–
Allgemeines | de
47
Zeitmodelle und Tagesmodelle:
Jeder Person können Zeitmodelle zuordnet werden, die
festlegen, zu welchen Zeiträumen der Zutritt zulässig ist.
Die Konfiguration eines Zeitmodells erfolgt über die
Zuordnung von Tagesmodellen für jeden Wochen-, Sonderbzw. Feiertag. Sondertage oder Feiertage, an denen die
Zutrittszeiten von übrigen Werktagen abweichen, können
flexibel definiert werden.
–
Identifikation über PIN-Eingabe:
Für besonders zu schützende Bereiche kann die Eingabe
einer PIN parametriert werden. Diese Eingabe kann mit
Zeitmodellen kombiniert werden, wenn z.B. die zusätzliche
Identifikation über PIN-Eingabe nur außerhalb bestimmter
Arbeitszeiten oder an freien Tagen gefordert ist.
–
flexibles Türmanagement:
Die flexible Parametrierung der einzelnen Türmodelle
gestattet eine optimale Balance zwischen Sicherheit und
Komfort. Für jeden Durchtritt kann festgelegt werden, wie
lange er ohne Alarmmeldung in geöffneten Zustand
verbleiben darf. In Kombination mit einer Alarmanlage
kann der Zutritt über diese verriegelt werden.
–
Dauerfreigabe von Türen:
Zur Erleichterung des Zutritts können Türen zu bestimmten
Zeiten auf Dauerfreigabe geschaltet werden. Diese
Freigabe kann entweder explizit vorgenommen werden
oder über die Zuordnung eines Zeitmodells automatisch
gesteuert werden.
–
Zeiterfassungsbuchungen:
Zu den äußeren Zutritten des abzusichernden Objektes
kann die Generierung von Kommt- und Geht-Buchungen für
die Zeiterfassung parametriert werden.
–
Ausweiserstellung:
Mit dem Zusatzmodul Card Personalization (CP) wird die
Software zur Ausweiserstellung in das
Zutrittskontrollsystem integriert. Es ist kein Wechsel
zwischen verschiedenen Anwendungsprogrammen nötig.
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| V 2.0.1.0 | 2009.06
48
de | Allgemeines
Access Professional Edition V 2.0
Die Ausweiserstellung wird einfach über Mausklick
aktiviert.
–
Bildzuordnung:
Ist das Zusatzmodul Card Personalization (CP) nicht
implementiert, kann die Bildanzeige zu einer Person durch
den Import des Bildes erfolgen.
–
Offline Schließanlage:
Parallel zum hoch verfügbaren Zutrittskontrollsystem
(online) können bestimmte Anlagenteile auch offline
gesichert werden, wenn keine Notwendigkeit oder
Möglichkeit zur online Überwachung besteht.
–
Video Verifikation:
Bestimmte Eingänge können zusätzlich mit diversen
Kameras ausgerüstet werden, mit denen die Identität einer
Person festgestellt und deren Zutritt überwacht werden
kann.
5.1
Benutzeranmeldung
Starten Sie die gewünschten Anwendungen über die
installierten Schaltflächen auf dem Desktop:
für die Personal Verwaltung
für den Konfigurator
für die Logbuchauswertung
für die Alarmbearbeitung
für die Video Verifikation
oder über Start > Programme > Access Professional Edition.
Die Anwendungen des Systems sind mit einer
Benutzerberechtigung geschützt. Zum Aufruf der
Dialogfunktionen muss die Berechtigung über Benutzername
| V 2.0.1.0 | 2009.06
Installationshandbuch
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Access Professional Edition V 2.0
Allgemeines | de
49
und Passwort eingegeben werden.
Im oberen Auswahllistenfeld kann für jeden Dialog und
Arbeitsplatz die gewünschte Sprache eingestellt werden.
Wenn bei der Installation ausgewählt, können die
Anwendungen der Access PE mit folgenden Sprachen gestartet
werden:
–
EN - Englisch
–
DE - Deutsch
–
RU - Russisch
–
PL - Polnisch
–
ZH - Chinesisch (Simplified)
–
NL - Niederländisch
–
ES - Spanisch
–
PT - Portugisisch (Brasilien)
Als Standardwert wird beim Start der Anwendung die Sprache
angezeigt, unter der die Installation erfolgte. Bei einem
Benutzerwechsel ohne Neustart der Anwendung bleibt die
zuletzt ausgewählte Sprache erhalten. Aus diesem Grund kann
auch bei deutschen Systemen ein anderssprachiger
Anmeldedialog erscheinen. Mit der Anmeldung werden die
Dialoge und Meldungen in der ausgewählten Sprache angezeigt.
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Installationshandbuch
| V 2.0.1.0 | 2009.06
50
de | Allgemeines
Access Professional Edition V 2.0
HINWEIS!
i
Alle Einrichtungen, wie Namen, Bezeichnungen für Geräte,
Modelle und Berechtigungen werden in der Sprache angezeigt,
in der sie eingerichtet wurden. Ebenso können Schaltflächen,
die über das Betriebssystem gesteuert werden, in der Sprache
angezeigt werden, in der das Betriebssytem installiert wurde.
Sobald ein gültiger Benutzername und das entsprechende
Passwort angegeben wurde, wird die Schaltfläche Passwort
ändern aktiviert. Deren Betätigung öffnet einen Eingabedialog
zur Angabe des neuen Passwortes.
Mit der Bestätigung über die Schaltfläche Start der Anwendung
werden die Benutzerrechte geprüft und ggf. die Anwendung
geöffnet. Führt die Prüfung dagegen zu einem negativen
Ergebnis wird die Anmeldung mit folgendem Hinweis
verweigert: Benutzername oder Passwort nicht korrekt!
Anmeldung über die Personalverwaltung
Mit den entsprechenden Benutzerrechten können Sie die
Anwendungen Konfigurator, Logbuchauswertung,
Alarmbearbeitung und Video Verifikation auch über die
Schaltflächen in der Werkzeugleiste der Personal Verwaltung
aufrufen, ohne dass eine erneute Anmeldung erforderlich wird.
| V 2.0.1.0 | 2009.06
Installationshandbuch
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Access Professional Edition V 2.0
6
Inbetriebnahme | de
51
Inbetriebnahme
Mit der Installation wurden für die Access PE auch Standardund Beispieldaten angelegt, die bei der Einrichtung des
Systems behilflich sein sollen. Mit diesen vorinstallierten Daten
wird sichergestellt, dass sich ein Benutzer anmelden und
Änderungen durchführen kann.
Trotzdem ist es notwendig einige Einstellungen vorzunehmen,
um das System im gewünschten Rahmen und Umfang nutzen zu
können. Was im Einzelnen zur endgültigen Inbetriebnahme n zu
tun ist, wird in den folgenden Abschnitten erläutert.
6.1
Lizensierung
Nach der Installation der Access PE Software haben Sie ohne
die Aktivierung Ihrer Lizenzen nur begrenzten Zugriff auf die
Anwendungen. Die Installation ermöglicht den Betrieb der
Access PE Komponenten im so genannten Demo-Mode. Dieser
umfasst neben den Standard Komponenten
(Personalverwaltung, Konfigurator und Logbuchverwaltung) die
Freischaltung folgender Einrichtungen:
–
1 Arbeitsplatz
–
10 Ausweise
–
1 AMC
–
4 Leser
–
1 Kamera
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Installationshandbuch
| V 2.0.1.0 | 2009.06
52
de | Inbetriebnahme
6.1.1
Access Professional Edition V 2.0
Lizenzpakete und deren Inhalt
Lizenzbezeichnung
SAP - Nr.
CTN
Leistungsumfang
Access PE - Basis Lizenz
F.01U.127.354
ASL-APE2P-BASE
Freischaltung der Standard Access PE
Komponenten: Personalverwaltung,
Konfigurator, Logbuchverwaltung,
Ausweiserstellung
1 Arbeitsplatz = ein angemeldeter Benutzer
16 Leser
2.000 Ausweise
Access PE - Erweiterte
F.01U.127.352
ASL-APE2P-BEXT
Lizenz
Freischaltung der Standard Access PE
Komponenten: Personalverwaltung,
Konfigurator, Logbuchverwaltung,
Ausweiserstellung
2 Arbeitsplätze = zwei gleichzeitig angemeldete
Benutzer
64 Leser
10.000 Ausweise
Eine dieser beiden Lizenzen muss bestellt werden und ist
Voraussetzung und Grundlage für die folgenden
Erweiterungsmöglichkeiten.
Access PE - weitere Leser F.01U.127.353
ASL-APE2P-RDR
16 weitere Leser
Diese Lizenz kann auch mehrfach erworben
werden, bis die Höchstgrenze von 128 Lesern
erreicht ist.
Access PE - weitere
F.01U.127.355
ASL-APE2P-CLI
Arbeitsplätze
| V 2.0.1.0 | 2009.06
Installationshandbuch
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Access Professional Edition V 2.0
Inbetriebnahme | de
Lizenzbezeichnung
SAP - Nr.
53
CTN
Leistungsumfang
1 weiterer Arbeitsplatz = ein gleichzeitig
angemeldeter Benutzer
Diese Lizenz kann auch mehrfach erworben
werden, bis die Höchstgrenze von 16
Arbeitsplätzen erreicht ist.
Access PE - Video Basis
F.01U.127.356
ASL-APE2P-VIDB
Lizenz
Freischaltung der Video Komponente.
16 Kanäle
Access PE - Video
F.01U.127.357
ASL-APE2P-VIDE
Erweiterung
16 weitere Kanäle
Diese Lizenz kann auch mehrfach erworben
werden, bis die Höchstgrenze von 128 Kanälen
erreicht ist.
Access PE - OLS Basis
F.01U.127.358
ASL-APE2P-OLSB
Lizenz
Freischaltung der Offline Schließanlage.
16 Türen
Access PE - OLS
F.01U.127.359
ASL-APE2P-OLSE
Erweiterung
1 weitere Tür
Diese Lizenz kann auch mehrfach erworben
werden, bis die Höchstgrenze von 1000 Türen
erreicht ist.
Bosch Sicherheitssysteme GmbH
Installationshandbuch
| V 2.0.1.0 | 2009.06
54
de | Inbetriebnahme
6.1.2
Access Professional Edition V 2.0
Lizenzen aktivieren
Die Freischaltung der Lizenz erfolgt in zwei Schritten:
1.
Aktivierung des Basis Pakets.
2.
Aktivierung aller erworbenen Erweiterungen.
Als Basis Pakete gelten dabei ASL-APE2P-BASE und ASL-APE2PBEXT - alle anderen Softwarekomponenten sind Erweiterungen.
Gehen Sie bei der Aktivierung der Software Lizenzen wie folgt
vor:
–
Starten Sie den Access PE Konfigurator.
–
Wählen Sie dort den Menüpunkt Konfiguration >
Lizenz Aktivierung... [License activation...] zum
Aufruf des Aktivierungsdialoges.
–
Im Aktivierungsdialog ...
a.
... wählen Sie bei der ersten Aktivierung das
betreffende Basis Paket aus der Auswahlliste unter
Nr. 1) und überspringen Sie Punkt b. dieser
Aufzählung.
b.
(beim zweiten Aktivierungsdurchgang - nun darf kein
Basis Paket ausgewählt sein) ... selektieren Sie durch
einen Mausklick auf das Kontrollkästchen des
entsprechenden Listeneintrags aus dem Listenfeld die
erworbenen Erweiterungs- und Zusatzpakete
| V 2.0.1.0 | 2009.06
Installationshandbuch
Bosch Sicherheitssysteme GmbH
Access Professional Edition V 2.0
Inbetriebnahme | de
55
(Mehrfachauswahl möglich).
Haben Sie mehrere Pakete gleicher Art gekauft, können Sie durch einen weiteren Klick in das entsprechende Feld der Spalte # den Schreibmodus aktivieren
und die Anzahl gemäß den erworbenen Lizenzen
anpassen.
c.
Halten Sie die Berechtigungs-Nr. (2 Authorizationsnummer), die Sie mit der Produkt-CD
erhalten haben, bereit.
d.
Kopieren oder schreiben Sie die Computer Signatur im Feld Nr. 3) des Dialoges - in eine Textdatei.
–
Wechseln Sie gegebenenfalls zu einem Computer mit
Internet Zugang und starten den Browser.
–
Tragen Sie folgende URL in das Adressfeld ein:
https://activation.boschsecurity.com
Erzeugen Sie gegebenenfalls ein Zugangskonto für das
Bosch License Activation Center und melden Sie sich
dort an.
–
Folgen Sie den Anweisungen, um den LizenzAktivierungsschlüssel abzurufen.
–
Wechseln Sie zum Aktivierungsdialog der Access PE und
tragen Sie in das untere Feld den Aktivierungsschlüssel,
den Sie vom Lizenz-Manager abgerufen haben, ein.
–
Schließen Sie Ihre Eingaben ab, indem Sie die Schaltfläche
Aktivieren betätigen.
Das aktivierte Software Paket wird im rechten Listenfeld
(Aktive Lizenzen) angezeigt.
Bosch Sicherheitssysteme GmbH
Installationshandbuch
| V 2.0.1.0 | 2009.06
56
de | Inbetriebnahme
6.2
Access Professional Edition V 2.0
Serverfreigaben einrichten
Bei den Betriebssystemen Windows XP Professional SP2,
Windows 2003 Server und Windows Vista wurden gegenüber
den Vorgängerversionen die Standardeinstellungen der
Benutzerfreigaben und Sicherheitseinrichtungen geändert, so
dass trotz eingerichteter Freigabe für den Ordner
C:\BOSCH\Access Professional Edition\PE\Data (=
Standardinstallationspfad) Anwendungen der Arbeitsstationen
nicht darauf zugreifen können. Dies gilt auch bei geänderten
Installationspfaden.
Windows-Benutzer, die an den Arbeitsstationen angemeldet
sind, müssen auf diesen Ordner mindestens Schreibrechte
erhalten. Über das Kontextmenü des Ordners (rechte
Maustaste und die Option Eigenschaften wählen) können auf
der Karte Sicherheit die Rechte für Benutzer und Gruppen
eingerichtet werden.
Bild 6.1
| V 2.0.1.0 | 2009.06
Bearbeitungsrechte für Arbeitsplatz Benutzer
Installationshandbuch
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Access Professional Edition V 2.0
Inbetriebnahme | de
57
Dem Systemadministrator ist freigestellt, ob er die
Berechtigungen für jeden einzelnen Benutzer oder für alle
Domänen Benutzer einrichtet.
Einblenden der Karte Sicherheit
Wenn Ihr System mit den Standardeinstellungen arbeitet, kann
es sein, dass Sie die Karte Sicherheit nicht angezeigt
bekommen.
Zur Änderungen dieser Einstellung rufen Sie über Start >
Einstellungen > Systemsteuerung die Funktion
Ordneroptionen auf.
Dort deaktivieren Sie auf der Karte Ansicht den Parameter
Einfache Dateifreigabe verwenden (empfohlen) und
bestätigen die Änderung mit Übernehmen und OK.
6.3
Spracheinstellung
Idealerweise verwendet man zur Ansicht der Access PE
Oberfläche nur die Sprachen, die dem Typ des Betriebssystems
entsprechen - z.B. auf einem deutschen Betriebssystem
westeuropäische Sprachen.
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Installationshandbuch
| V 2.0.1.0 | 2009.06
58
de | Inbetriebnahme
Access Professional Edition V 2.0
Wird es aber notwendig, auch Sprachen zu benutzen, die nicht
dem Standardumfang des Betriebssystems entsprechen - z.B.
Chinesisch auf einem deutschen Betriebssystem - müssen dazu
folgende Einstellungen vorgenommen werden. Für die
Beschreibung der einzelnen Schritte wird als Beispiel
Chinesisch (ZH) verwendet.
Rufen Sie über Start > Einstellungen > Systemsteuerung den
Dialog für die Regions- und Sprachoptionen auf.
Installation zusätzlicher Sprachen
Wechseln Sie zur Registerkarte Sprachen und wählen Sie im
Feld Zusätzliche Sprachunterstützung die Sprachgruppe, zu
der die von Ihnen benötigte Sprache gehört.
Für Chinesisch ist dies die Option Dateien für ostasiatische
Sprachen installieren.
HINWEIS!
i
Während der Installation werden Sie aufgefordert, die
Installations-CD für das Betriebssystem einzulegen - führen Sie
die Installation nur durch, wenn Sie die CD auch zur Verfügung
haben.
Wechseln Sie anschließend zur Registerkarte Erweitert und
selektieren Sie im oberen Listenfeld (Sprache für Programme,
| V 2.0.1.0 | 2009.06
Installationshandbuch
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Access Professional Edition V 2.0
Inbetriebnahme | de
59
die Unicode nicht unterstützen) den betreffenden
Listeneintrag aus - für unser Beispiel ist dies Chinesisch (VR
China).
Zudem aktivieren Sie die Option Alle Einstellungen auf das
aktuelle Benutzerkonto und Standardbenutzerprofil
anwenden am unteren Dialogrand.
Mit der Übernahme dieser Einstellungen erscheinen
verschiedene Hinweise, die beantwortet und bestätigt werden
müssen, bevor Sie zum Neustart des Rechners aufgefordert
werden. Führen Sie den Neustart durch.
Nach dem Neustart melden Sie sich an einer Access PE
Anwendung an, indem Sie die installierte Sprache (Chinesisch)
auswählen. Die Dialog- und Menübeschriftungen sollten nun die
gewünschten Zeichen beinhalten.
Tastaturbelegung
Soll nicht nur die Anzeige in der zusätzlichen Sprache erfolgen,
sondern ist in dieser Sprache auch Texteingabe erforderlich,
muss neben den oben beschriebenen Einstellungen noch eine
weitere erfolgen.
Auf der Karte Sprachen befindet sich im Feld Textdienste und eingabesprachen die Schaltfläche Details... . Deren Betätigung
Bosch Sicherheitssysteme GmbH
Installationshandbuch
| V 2.0.1.0 | 2009.06
60
de | Inbetriebnahme
Access Professional Edition V 2.0
öffnet einen weiteren Dialog mit den Einstellungen zur
Tastaturbelegung.
In das Listenfeld Installierte Dienste können Sie über die
Schaltfläche Hinzufügen weitere Tastaturbelegungen
einrichten.
Wählen Sie aus der Auswahlliste Eingabegebietsschema die
Sprache und, wenn vorhanden, das gewünschte Tastaturlayout
und bestätigen Sie anschließend Ihre Angaben.
Die Liste der Tastaturbelegung können Sie über die Anzeige der
aktuellen Einstellung in der Taskleiste (rechts unten neben der
Anzeige der laufenden Instanzen) aufrufen.
| V 2.0.1.0 | 2009.06
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Access Professional Edition V 2.0
Inbetriebnahme | de
61
Durch die Auswahl eines anderen Listeneintrags ändern Sie
Tastaturbelegung.
6.4
Systemeinrichtung
Zur Einrichtung des Systems mit den eigenen Personal- und
Standortdaten stehen folgende Anwendungen, die über Start >
Programme > Access Professional Edition aufgerufen werden
können, zur Verfügung. Als Bedienungsanleitung benutzen Sie
bitte die jeweiligen Online Hilfen.
Icon
Anwendung
Beschreibung
Personenverwaltung
Anlage und
Administration der
Personendaten.
Ausweiskarten-Designer Erstellung der Layouts für
den Ausweisdruck.
Konfigurator
Konfiguration der
Systemdaten.
AMC IP Konfiguration
Konfiguration der
Netzwerkeinstellungen
der Controller - kann auf
beliebigen Rechnern
verwendet werden.
Ausweiserstellungs-
Konfiguration der Hard-
Konfiguration
und Software
Komponenten zur
Ausweiserstellung.
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| V 2.0.1.0 | 2009.06
62
de | Inbetriebnahme
i
Access Professional Edition V 2.0
HINWEIS!
Für die AMC IP Konfiguration ist die Plattform .NET
Framework notwendig. Ein separates Setup auf der
Installations-CD ermöglicht ggf. die nachträgliche Installation.
| V 2.0.1.0 | 2009.06
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Access Professional Edition V 2.0
7
Benutzerverwaltung | de
63
Benutzerverwaltung
Die Rechte für die Benutzer der Access PE Anwendungen
werden in der Personalverwaltung auf einer gesonderten Karte
(= Benutzerberechtigungen) der Personaldaten vergeben. Diese
Karte ist nur sichtbar, wenn der momentan angemeldete
Benutzer Administratorrechte hat.
7.1
Benutzerberechtigungen
Diese Karte ist nur sichtbar, wenn der momentan angemeldete
Benutzer Administratorrechte besitzt. Nur Administratoren
können ihre eigenen und die Rechte anderer Benutzer ihrer
Gruppe festlegen und ändern.
Bild 7.1 Personalverwaltung - Benutzerberechtigungen
Soll eine Person für die Anwendungen der Access PE
Benutzerrechte an den Arbeitsstationen erhalten, müssen diese
explizit vergeben werden. In der Standardeinstellung werden
alle Personen ohne Benutzerberechtigungen angelegt.
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| V 2.0.1.0 | 2009.06
64
de | Benutzerverwaltung
Access Professional Edition V 2.0
Benutzerberechtigungen werden unter Angabe eines
Benutzernamens und eines Passwortes vergeben. Als Vorschlag
für den Benutzernamen wird der Nachname der Person
vorgegeben, kann aber beliebig verändert werden. Das
Passwort kann aus maximal 16 Zeichen bestehen und auch
sämtliche Sonderzeichen sowie die Unterscheidung zwischen
Groß- und Kleinschreibung enthalten.
HINWEIS!
Es wird empfohlen, für jeden Benutzer eine separate
Berechtigung einzurichten, unter der er sich anzumelden hat.
Bilden Sie keine Standard-Benutzer, unter denen verschiedene
Personen arbeiten. Jede Datenanlage, -änderung und sonstige
i
Aktionen am Arbeitsplatz werden mit der Angabe des
angemeldeten Benutzers registriert und können später
nachvollzogen und konkreten Personen zugewiesen werden.
Dies ist aber nur dann möglich, wenn jeder Benutzer einen
eigenen Benutzernamen und - passwort hat und bei geteilten
Arbeitsplätzen auch ein Benutzerwechsel (siehe
Abschnitt 7.3 Benutzerwechsel/Arbeitsplatzsicherung)
durchgeführt wird.
Das System wird mit einem vordefinierten Administrator
ausgeliefert, so dass mit der Anmeldung über diesen Benutzer
alle weiteren Benutzer und Administratoren eingerichtet
werden können.
Administratoren unterscheiden sich von Benutzern nur
insofern, dass sie berechtigt sind, Benutzerrechte vergeben zu
können. Bezüglich der Verfügbarkeit bestimmter Anwendungen
und der Bearbeitungsmöglichkeiten von Datensätzen und
Logbüchern können alle Benutzer auf die gleiche Weise
ermächtigt oder eingeschränkt werden.
Im einzelnen sind folgende Benutzerrechte aktivierbar.
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... für
Benutzerverwaltung | de
Benutzerrecht
Beschreibung
Personaldaten
Es kann nur das Dialogfeld
ansehen
mit den Personendaten
65
Anwendung
Personaldaten
aufgerufen werden. Der
Aufenthaltsort wird nicht
angezeigt. Es besteht keine
Bearbeitungsmöglichkeit.
Personaldaten
Personendaten können
anlegen/
eingesehen und bearbeitet
ändern/
werden. Der Aufenthaltsort
löschen
wird nicht angezeigt.
Aufenthaltsort
Kann nur in Verbindung mit
ändern
einem der oberen Rechte
vergeben werden. Der
Aufenthaltsort wird
angezeigt.
In Verbindung mit dem
Recht Personaldaten
ansehen kann der
Aufenthaltsort nicht
geändert werden.
Zutrittsberecht Die Karte
igungen
Zutrittsberechtigungen
ändern
wird nur bei der Aktivierung
dieses Rechts angezeigt.
Konfigurator
System
Aktiviert die vollen
konfigurieren
Bearbeitungsrechte für den
Konfigurator.
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... für
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Benutzerrecht
Beschreibung
Tür
Die Türsteuerung über das
(permanent)
gleichnamige Menü oder
Anwendung
Türsteuerung
öffnen/sperren das Kontextmenü der
Gerätestatusliste (in der
Personalverwaltung und der
Logbuchauswertung) wird
aktiviert.
Logbuchauswe Nur Meldungen Filtert die Meldungen der
rtung
zur eigenen
Logbuchauswertung und
Person
zeigt nur Meldungen zur
eigenen Person.
Alle Meldungen Zeigt alle Meldungen ohne
löscht aber die Anzeige von
Personaldaten
Personendaten.
Alle Meldungen Zeigt alle Meldungen
mit
ungefiltert.
Personaldaten
Für die Einrichtungen der Video Integration sind spezielle
Rechte vorhanden, die die Steuerung und Bedienung der Video
Einrichtungen auf bestimmte Personen und Tätigkeiten
erlauben.
Aktivierte Benutzerrechte werden neben dem Haken im
Kontrollkästchen mit den Symbolen
gekennzeichnet. Die
Aktivierung aller Rechte kann ohne Konflikte vorgenommen
werden, da das jeweils umfassendere Recht gilt.
7.2
Benutzerberechtigungen einrichten
Das System wird mit einer vordefinierten BenutzerAdministrator Berechtigung ausgeliefert.
Als Benutzernamen und Passwort wurden diesem Benutzer
"bosch" zugewiesen.
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WARNUNG!
Diese Daten gehören zur Standardauslieferung und stellen
!
keine spezielle Kundeneinrichtung dar - deshalb sollten Sie
unmittelbar nach Inbetriebnahme eigene Benutzer mit
Administratorrechten anlegen und den Standardbenutzer
anschließend löschen.
Nur Administratoren können weitere Benutzer einrichten.
Gehen Sie zur Einrichtung weiterer Benutzer wie folgt vor:
1.
Rufen Sie über das Verknüpfungssymbol auf dem Desktop
oder über Start > Programme > Access Professional
Edition die Anwendung Access PE Personalverwaltung
auf und melden Sie sich mit den übermittelten Daten des
vordefinierten Benutzer-Administrators an.
2.
Öffnen Sie über die Schaltfläche
oder das Menü
Personen > Neue Person... den Dialog zur Datenanlage.
3.
Legen Sie einen neuen Personendatensatz an, indem Sie
zumindest Name und Personalgruppe angeben.
4.
Wechseln Sie zur Karte Benutzerberechtigungen und ...
a.
ändern Sie gegebenenfalls den Benutzernamen.
b.
vergeben Sie ein Passwort.
c.
aktivieren Sie die Art des Benutzers (Benutzer oder
d.
vergeben Sie die Benutzerrechte zur
Benutzer-Administrator).
Datenbearbeitung für diesen Benutzer.
e.
Bestätigen Sie ihre Eingaben und schließen Sie den
Datenanlagedialog über die Schaltfläche OK.
5.
Melden Sie sich von der Personalverwaltung ab, indem Sie
die Schaltfläche
oder die Menüfunktion Extras >
Benutzeranmeldung wählen, und die Sicherheitsabfrage
mit Ja beantworten.
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6.
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Betätigen Sie die Schaltfläche
bzw. wählen Sie die
Menüfunktion erneut und melden Sie sich mit den Daten
des neu eingerichteten Benutzers an.
7.3
Benutzerwechsel/Arbeitsplatzsicherung
Wenn ein Arbeitsplatz von mehreren Benutzer genutzt wird,
sollte ein Wechsel auch über eine neue Anmeldung am
Dialogsystem erfolgen. Es nicht notwendig, die Anwendung zu
schließen - der Wechsel kann bei laufendem Dialog erfolgen.
Zunächst muss sich der momentan angemeldete Benutzer
abmelden. Dazu wird die Schaltfläche
in der
Werkzeugleiste betätigt und die Sicherheitsabfrage Wollen Sie
Ihre Arbeit mit Benutzerrechten beenden? bestätigt.
Der Dialog wird in die Standardansicht zurückgesetzt.
Zur Anmeldung des neuen Benutzers wird die Schaltfläche
erneut betätigt und der Benutzer meldet sich an - siehe
Abschnitt 5.1 Benutzeranmeldung.
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Arbeitsplatzsicherung
Vor allem an Arbeitsplätzen, die sich im Bereich öffentlichen
Zugriffs befinden, sollten unbesetzte Arbeitsplätze vor
unerlaubter Dateneinsicht geschützt werden. Dazu stehen dem
Benutzer mehrere Möglichkeiten zur Verfügung.
Grundsätzlich sollte auf diesen Rechnern weder der
Konfigurator noch die Logbuchauswertung installiert sein.
–
Abmeldung an der Personalverwaltung
Dazu wird die Schaltfläche
in der Werkzeugleiste
betätigt und die Sicherheitsabfrage bestätigt. Die
Personenliste bleibt sichtbar, aber es können keine Daten
mehr eingesehen werden.
–
Schließen des Dialoges
Über die Menüfunktion Datei > Beenden oder über die XSchaltfläche in der Titelleiste. Zur Ansicht der
Personenliste muss der Dialog wieder neu gestartet
werden.
–
Sperrung des Arbeitsplatzes über Windowsfunktionen
Mit der Tastenkombination Strg + Alt + Entf wird ein
Dialog mit Systemfunktionen geöffnet. Der Fokus liegt auf
der Schaltfläche Computer sperren, so dass mit der
Betätigung der ENTER-Taste das System in den
Anmeldemodus gesetzt wird. Es muss sich nun ein
berechtigter Benutzer (für das Betriebssystem) anmelden,
um den Arbeitsplatz zu entsperren.
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Access Professional Edition
Stichwortverzeichnis | de
71
Stichwortverzeichnis
A
Access PE 5
Arbeitsplatzsicherung 68
B
Benutzer 63, 66, 68
Benutzeranmeldung 48
Benutzerberechtigungen 63, 66
Benutzerwechsel 68
D
Deinstallation 28
E
Einrichtungen 61
Einstellungen 57
G
Grenzen 6
I
Installation 8, 9, 11
L
LAC 5
LAC Service 5
Lizenzen 51, 52, 54
Lizenzen aktivieren 54
Lizenzpakete 52
N
Neuinstallation 28
P
Passwort ändern 50
S
Serverfreigaben 56
Software entfernen 28
System 5, 10, 45, 56, 57, 61
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de | Stichwortverzeichnis
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Access Professional Edition
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Telefon
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Fax
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