INSTALLATIONSHANDBUCH - Bosch Security Systems

INSTALLATIONSHANDBUCH - Bosch Security Systems
INSTALLATIONSHANDBUCH
DiBos
610–4.998.137.174
Ausgabe: A4
Stand:
Nov. 2004
Installationshandbuch Videosystem DiBos
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Installationshandbuch Videosystem DiBos
Sicherheitshinweise
Wichtige Sicherheitshinweise
1. Anweisungen lesen, befolgen und aufbewahren – Alle Sicherheits– und Bedienungsanweisungen sind vor der Inbetriebnahme des Geräts zu lesen und zu befolgen. Die Anweisungen sind
für zukünftiges Nachschlagen aufzubewahren.
2. Warnhinweise beachten – Alle Warnhinweise am Gerät und in der Bedienungsanleitung sind
zu beachten.
3. Zusatzgeräte – Verwenden Sie keine Zusatzgeräte, die nicht vom Produkthersteller empfohlen
werden, da sonst Gefahren auftreten können.
4. Installationshinweise – Bringen Sie dieses Gerät nicht auf einer instabilen Halterung, einem
Stativ oder Ähnlichem an. Das Gerät kann sonst zu Boden fallen und so den Benutzer ernsthaft
verletzen oder selbst beschädigt werden. Verwenden Sie ausschließlich vom Hersteller empfohlene bzw. die im Lieferumfang des Geräts enthaltenen Zubehörteile. Befestigen Sie das Gerät
entsprechend den Anweisungen des Herstellers. Das Gerät darf auf einem Wagen nur mit
äußerster Sorgfalt bewegt werden. Durch unvermitteltes Anhalten, extreme Krafteinwirkung und
unebene Oberflächen werden das Gerät und der Wagen möglicherweise zum Umstürzen gebracht.
5. Reinigen – Ziehen Sie den Netzstecker des Geräts aus der Steckdose, bevor Sie es reinigen.
Befolgen Sie sämtliche Anweisungen zum Gerät. Normalerweise ist das Reinigen mit einem
feuchten Tuch ausreichend. Verwenden Sie keine flüssigen Reiniger oder Reiniger in Sprühdosen.
6. Wartung – Versuchen Sie nicht, das Gerät selbst zu warten. Durch Öffnen oder Entfernen von
Abdeckungen können Sie hohen elektrischen Spannungen oder anderen Gefahren ausgesetzt
sein. Lassen Sie Wartungsarbeiten nur von qualifiziertem Wartungspersonal ausführen.
7. Im Fall von Beschädigungen, bei denen eine Wartung erforderlich ist – Ziehen Sie den
Netzstecker aus der Steckdose, und überlassen Sie das Gerät qualifiziertem Personal zur Wartung, wenn eine der folgenden Bedingungen eintritt:
Das Netzkabel oder der Netzstecker ist beschädigt.
Flüssigkeit oder Fremdkörper sind in das Gerät gelangt.
Das Gerät ist mit Wasser in Kontakt gekommen und/oder wurde rauen Umgebungsbedingungen (z.B. Regen, Schnee, etc.) ausgesetzt.
Funktioniert das Gerät nicht ordnungsgemäß, obwohl die Betriebshinweise befolgt werden,
nehmen Sie nur an jenen Bedienelementen Änderungen vor, die in den Betriebsanweisungen
beschrieben werden. Unsachgemäße Änderungen an anderen Bedienelementen können zu
Beschädigungen führen, die einen umfangreichen Eingriff eines qualifizierten Servicemitarbeiters erforderlich machen.
Das Gerät ist zu Boden gefallen oder das Gehäuse wurde beschädigt.
Eine auffällige Veränderung in der Leistung des Geräts ist aufgetreten. In diesem Fall muss
das Gerät gewartet werden.
8. Ersatzteile – Falls Ersatzteile erforderlich sind, hat der Servicemitarbeiter Ersatzteile zu verwenden, die vom Hersteller empfohlen werden bzw. den ursprünglichen Teilen entsprechen. Die
Verwendung falscher Ersatzteile kann zu Feuer, einem elektrischen Schlag oder anderen Gefahren führen.
9. Sicherheitstest – Bitten Sie den Servicemitarbeiter, nach dem Abschluss einer Wartung oder
Reparatur einen Sicherheitstest auszuführen, um sicherzustellen, dass das Gerät ordnungsgemäß funktioniert.
10. Stromquelle – Das Gerät sollte nur mit der auf dem Etikett genannten Stromquelle betrieben
werden. Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Sie das Gerät mit einer bestimmten Stromquelle
betreiben können, fragen Sie den Händler, bei dem Sie das Gerät erworben haben, oder Ihren
Stromanbieter.
Nähere Informationen zu Geräten, die mit Batterien betrieben werden, finden Sie in der Bedienungsanleitung.
Für Geräte, die mit externen Netzgeräten betrieben werden, sind nur empfohlene und geprüfte Netzgeräte zu verwenden.
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Fortsetzung Sicherheitshinweise
Für Geräte, die mit einem Netzgerät mit eingeschränkter Leistung betrieben werden, hat das
Netzgerät der Norm EN60950 zu entsprechen. Andere Ersatznetzgeräte können das vorliegende Gerät beschädigen und zu Feuer oder einem elektrischen Schlag führen.
Für Geräte, die bei 24 V Wechselstrom betrieben werden, beträgt die normale Eingangsspannung 24 V Wechselstrom. Die Eingangsspannung am Gerät sollte 30 V Wechselstrom nicht
überschreiten. Die vom Kunden bereitgestellte Verdrahtung von der Stromquelle (24 V Wechselspannung) zum Gerät hat den elektrischen Codes (Klasse 2 Leistungsstufen) zu entsprechen. Die Stromquelle (24 V Wechselspannung) ist nicht an den Anschlüssen bzw. an den
Stromversorgungsanschlüssen am Gerät zu erden.
11. Koax–Erdung – Wenn ein Kabelsystem für den Außengebrauch mit dem Gerät verbunden ist,
stellen Sie sicher, dass das Kabelsystem geerdet ist.
Nur bei in den USA erhältlichen Modellen – Abschnitt 810 des National Electrical Code, ANSI/
NFPA No.70–1981, enthält Informationen zur ordnungsgemäßen Erdung der Halterung, zur
Koax–Erdung an einem Entladegerät, zur Größe von Erdungsleitern, zum Standort des Entladegeräts, zur Verbindung mit Entladungselektroden und zu Anforderungen bezüglich der Entladungselektroden.
12. Erdung oder Polarisierung – Dieses Gerät verfügt möglicherweise über einen polarisierten
Wechselstromstecker (ein Stecker, bei dem ein Stift breiter ist als der andere). Bei dieser Schutzsicherung kann der Stecker nur in einer Richtung in eine Steckdose eingesetzt werden. Wenn
Sie den Stecker nicht vollständig in die Steckdose einführen können, drehen Sie ihn um und versuchen Sie es erneut. Wenn Sie den Stecker nach wie vor nicht einführen können, bitten Sie
einen Elektriker, die Steckdose durch ein neueres Modell zu ersetzen. Versuchen Sie nicht, die
Schutzsicherung des polarisierten Steckers zu umgehen.
Alternativ kann das Gerät über einen 3–phasigen Erdungsstecker mit einem dritten (Erdungs–)Stift verfügen. Bei dieser Schutzsicherung kann der Stecker nur in eine geerdete Steckdose eingesetzt werden. Wenn Sie den Stecker nicht in die Steckdose einführen können, bitten
Sie einen Elektriker, die Steckdose durch ein neueres Modell zu ersetzen. Versuchen Sie nicht,
die Schutzsicherung des geerdeten Steckers zu umgehen.
13. Blitzschlag – Schützen Sie das Gerät zusätzlich während eines Gewitters oder wenn es über
einen längeren Zeitraum nicht verwendet wird, indem Sie den Stecker aus der Steckdose ziehen
und die Verbindung zum Kabelsystem trennen. So kann das Gerät nicht durch einen Blitzeinschlag oder Überspannung beschädigt werden.
14.Der Standort sollte ruhig und nur beschränkt zugänglich sein.
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Fortsetzung Sicherheitshinweise
Geräte für den Inneneinsatz
1. Wasser und Feuchtigkeit – Verwenden Sie dieses Gerät nicht in der Nähe von Wasser (z.B.
in einem feuchten Keller) oder an feuchten Orten.
2. Eintritt von Fremdkörpern und Flüssigkeit – Stecken Sie keinerlei Fremdkörper in die
Öffnungen des Geräts, da Sie so Teile mit hoher Spannung berühren oder Teile kurzschließen
können, was zu Feuer oder einem elektrischen Schlag führen kann. Verschütten Sie keinerlei
Flüssigkeit über dem Gerät.
3. Netzkabel und Netzkabelschutz – Für Geräte, die bei 230 V Wechselstrom, 50 Hz, betrieben werden, muss das Ein– und Ausgangsnetzkabel den neuesten Versionen der IEC–
Veröffentlichung 227 oder IEC–Veröffentlichung 245 entsprechen.
Netzkabel sollten so verlegt werden, dass niemand darauf tritt und dass keine anderen Gegenstände darauf gestellt oder dagegen gelehnt werden. Schützen Sie besonders Kabel,
Stecker und Buchsen sowie deren Geräteeintritt
4. Überlastung – Überlasten Sie Steckdosen und Verlängerungskabel nicht, da dies zu Feuer
oder einem elektrischen Schlag führen kann.
Geräte für die Rack–Montage
1. Belüftung – Dieses Gerät sollte nirgendwo eingebaut werden, sofern nicht die ordnungsgemäße Belüftung sichergestellt werden kann und die Anweisungen des Herstellers befolgt
werden. Die maximale Betriebstemperatur für dieses Gerät sollte nicht überschritten werden
2. Mechanische Belastung – Beim Aufbau des Geräts in einem Rack ist auf mögliche Gefahren
durch ungleiche mechanische Belastung zu achten.
WARNUNG: Elektrostatisch empfindliches Gerät. Um elektrostatische
Entladungen zu vermeiden, sind die CMOS/MOSFET–Vorsichtsmaßnahmen ordnungsgemäß auszuführen.
HINWEIS: Bei der Handhabung elektrostatisch empfindlicher, gedruckter Schaltungen sind geerdete Antistatik–Gelenkbänder zu tragen und
die ESD–Sicherheitsvorkehrungen ordnungsgemäß einzuhalten.
VORSICHT: Lithium–Batterie
Falsch eingelegte Batterien können eine Explosion verursachen. Tauschen Sie
leere Batterien stets mit Batterien des gleichen oder eines vom Hersteller empfohlenen gleichwertigen Typs aus.
Entsorgen Sie leere Batterien entsprechend den Herstelleranweisungen.
Abnehmen des Gehäuses
WARNUNG: Das Gehäuse darf nur von qualifiziertem Wartungspersonal abgenommen werden – Reparaturen durch den Benutzer sind nicht möglich. Vor dem
Abnehmen des Gehäuses muss stets der Stecker aus der Netzsteckdose gezogen werden und bei abgenommenem Gehäuse abgezogen bleiben.
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Fortsetzung Sicherheitshinweise
VORSICHT
ELEKTRISCHE SPANNUNG.
NICHT ÖFFNEN!
VORSICHT: UM EINEN ELEKTRISCHEN SCHLAG ZU VERMEIDEN, IST DIE ABDECKUNG
(ODER RÜCKSEITE) NICHT ZU ENTFERNEN. ES BEFINDEN SICH KEINE TEILE IN DIESEM
BEREICH, DIE VOM BENUTZER GEWARTET WERDEN KÖNNEN. LASSEN SIE WARTUNGSARBEITEN NUR VON QUALIFIZIERTEM WARTUNGSPERSONAL AUSFÜHREN.
Das Symbol macht auf nicht isolierte ”gefährliche Spannung” im Gehäuse aufmerksam. Dies kann zu einem elektrischen Schlag führen.
Der Benutzer sollte sich ausführlich über Anweisungen für die Bedienung und Instandhaltung (Wartung) in den begleitenden Unterlagen informieren.
Achtung: Die Installation sollte nur von qualifiziertem Kundendienstpersonal
gemäß den jeweils zutreffenden Elektrovorschriften ausgeführt werden.
Unterbrechung des Netzanschlusses. Geräte mit oder ohne Netzschalter haben Spannung am Gerät anliegen, sobald der Netzstecker in die Steckdose gesteckt wird. Das Gerät ist jedoch nur betriebsbereit, wenn der Netzschalter (EIN/
AUS) auf EIN steht. Wenn das Netzkabel aus der Steckdose gezogen wird, ist die
Spannungszuführung zum Gerät vollkommen unterbrochen.
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INHALTSVERZEICHNIS
Kapitel
Seite
1
1.1
1.2
1.3
1.4
1.5
Einführung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9
Systembeschreibung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9
Unterbrechungsfreie Stromversorgung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9
Empfohlene Virenscanner/Firewall . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10
Systemübersicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11
Gesetze/Normen/Richtlinien . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12
2
2.1
2.1.1
2.1.2
2.2
Montage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Rechnersteckplätze und Anschlußmöglichkeiten . . . . . . . . . . . . . . . .
Videosystem im Midi–Tower–Gehäuse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Videosystem im 19”–Gehäuse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Montagehinweise nach UVV ”Kassen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
3
Schnellinstallation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17
4
4.1
4.2
4.3
4.4
4.5
4.6
4.7
4.8
4.9
4.10
4.11
4.12
4.12.1
4.12.2
4.13
4.13.1
4.13.2
4.14
4.15
4.16
4.17
Anschaltungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Grabberkarte MVTitan . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Grabberkarte MVSigma . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Anschluß an ein Ethernet–/Token–Ring–Netzwerk . . . . . . . . . . . . . . .
Anschaltung des ISDN–Controllers . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Anschaltung VSCom 200 H (Schnittstellenerweiterung) . . . . . . . . . .
Anschaltung externer Festplatten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Anschaltung der Kameras . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Anschaltung V–DOG und Gerätekontakt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Anschluß des SW–Schutzsteckers (Dongle) und des Druckers . . . .
Anschluß eines Störungsmelders . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Anschaltung KBA über Schnittstellenprozessor (seriell) . . . . . . . . . .
Anschaltung Barcodeleser . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Barcodeleser V3300N . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Barcodeleser DOUBLE–X–LR . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Anschaltung Foyerleser . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Foyerleser LS23M . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Foyerleser MINITER RS 485 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Anschaltung Funkuhrempfänger DCF 77 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Web–Anbindung für Zugang über Browser . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Anschaltung eines Modems . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Anschaltung an AutoDome/SAE–Dome . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
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Installationshandbuch Videosystem DiBos
Fortsetzung Inhaltsverzeichnis
Kapitel
Seite
4.18
4.18.1
4.18.2
4.18.3
4.18.4
4.18.5
4.18.6
4.18.7
4.18.8
4.18.9
4.18.10
4.18.11
4.18.12
Anschaltung einer GMA . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Allgemeines . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Anschaltung an NZ 500 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Anschaltung an BZ 500 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Anschaltung an AZ 1010/NZ 1008 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Anschaltung an NZ 1012 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Anschaltung an BZ 1012 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Anschaltung an NZ 1060 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Anschaltung an BZ 1060 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Anschaltung an UEZ 1000 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Anschaltung an UEZ 2000 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Anschaltung an UGM 2020 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Anschaltung an Bosch D9000 Serie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
5
5.1
5.2
XP–Administration . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 66
Wechseln von Videosystem– auf XP–Administratorebene . . . . . . . . 66
Anmeldung als Windows XP–Benutzer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 66
6
6.1
6.2
Konfiguration . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 67
Grundkonfiguration . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 67
Standard–Konfiguration (Experten–Konfiguration) . . . . . . . . . . . . . . . 68
7
7.1
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7.3
7.4
7.5
7.6
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7.8
7.9
7.10
7.11
7.12
Inbetriebnahme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Anschaltung der Systemkomponenten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Einschalten der externen Festplatten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Einschalten des PC (Hochfahren) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Überprüfen der optionalen ISDN–Verbindung . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Überprüfen der optionalen Netzwerkverbindung . . . . . . . . . . . . . . . .
Überprüfen des Grabber–Treibers . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Ändern des Rechnernamens . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Überprüfen der optionalen KBA–Anbindung . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Überprüfen der optionalen Web–Anbindung . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Systemtest . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Vergleichsbilder ablegen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Abmelden . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
8
Fehleranzeige/–behebung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 137
9
9.1
9.2
9.3
9.4
Hinweise für Wartung und Service . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Durchzuführende Wartungsarbeiten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Software–Update . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Störungsweiterleitung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Störungsbeseitigung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
10
Technische Daten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 143
11
End user license agreement (EULA) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 146
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Installationshandbuch Videosystem DiBos
1
Einführung
1.1
Systembeschreibung
Das Videosystem ist ein digitales Überwachungssystem, mit dem Videobilder vor Ort gespeichert werden können, um sie entfernungs– und standortunabhängig an jeden von Ihnen vorgesehenen Ort zu übertragen
und auszuwerten.
Die vom Videosystem gelieferten Bilddaten erlauben zusätzlich Aussagen zur Größe der Gefahr und der Entwicklung vor und nach dem Ereignis.
1.2
Unterbrechungsfreie Stromversorgung
Als elektronisches Gerät reagiert das Videosystem empfindlich auf plötzlich auftretende Spannungsspitzen, Spannungsabfall oder Spannungsausfall.
Zur Vermeidung von Schäden an den elektronischen Bauteilen, zur
Vermeidung von Datenverlust und zur Sicherstellung eines einwandfreien Betriebes wird der Einbau einer Unterbrechungsfreien
Stromversorgungs USV empfohlen.
Abhängig von der Stabilität des Leitungsnetzes werden folgende USV
empfohlen:
Leitungsnetze mit Spannungsspitzen und Spannungsausfall:
Die Verwendung einer Offline–USV ist ausreichend.
Leitungsnetze mit Spannungsspitzen, Spannungsausfall und Spannungsabfall:
Die Verwendung einer Online–USV wird empfohlen.
Für 1 DiBos wird eine USV mit mind. 300 VA benötigt. Werden Zusatzgeräte (z. B. Monitore, Subsysteme) mit abgesichert, ist die Leistung der
USV entsprechend zu erhöhen.
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Installationshandbuch Videosystem DiBos
Fortsetzung Einführung
1.3
Empfohlene Virenscanner/Firewall
Windows XP embedded ist das Betriebssystem des Videosystems. Der
Einsatz eines Virenscanners und einer Firewall wird empfohlen.
Virenscanner
Folgende Virenscanner sind für das Videosystem freigegeben. Sie sind
nach ihrer Tauglichkeit geordnet.
1. Trend Micro PC–cillin Internet Security 5.1
2. Norton AntiVirus 2004
3. McAffee VirusScan 8.0
Hinweis:
Verwenden Sie immer das aktuellste Viren–Update.
Der Echtzeitvirenscanner muß aktiviert sein. Nur dadurch ist ein ausreichender Schutz gegen Viren zu erreichen. Auf die Performance
des Systems ist er ohne Einfluß.
Alle Partitionen auf der Festplatte, die gespeicherte Bilder enthalten,
müssen vom Scanvorgang ausgeschlossen werden.
Ein Scannen der C–Platte, mit Ausnahme der Partitionen, die Bilder
enthalten, sollte zeitgesteuert erfolgen. Beim Scanvorgang der C–
Platte sinkt die Performance des Systems merklich und somit die
Bildwiederhol– und Bildspeicherrate.
Ein Verlust einzelner Bilder kann nicht ausgeschlossen werden.
Firewall
Die im Betriebssystem Windows XP embedded integrierte Firewall ist
standardmäßig nicht aktiviert. Sie kann bei Bedarf aktiviert werden.
Bei den oben aufgeführten Virenscannern ist lediglich bei Trend Micro
PC–cillin Internet Security eine Firewall integriert. Bei Norton AntiVirus
2004 und McAffee VirusScan 8.0 muß die Firewall zusätzlich erworben
werden.
Folgende offene Ports werden benötigt:
Port 80: nur für Web–Server
Port 1147: nur bei Netzwerkverbindung DiBos–DiBos
Port 1148: nur bei Netzwerkverbindung DiBos–DiBos und verschlüsselter Datenübertragung
Hinweis:
Verwenden Sie immer die aktuellste Version der Firewall.
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A4/Nov. 2004
Installationshandbuch Videosystem DiBos
Fortsetzung Einführung
1.4
Systemübersicht
Systemplatine
VGA–
Monitor
Tastatur
Gefahrenmeldeanlage
Schnittstellenprozessor KBA
Foyerleser
Barcodeleser
Funkuhrempfänger
Maus
max. 1
(seriell)
max. 1
(seriell)
max. 4
(seriell)
max. 1
(seriell)
max. 1
(seriell)
Serielle Schnittstelle (COM1)
Serielle Schnittstelle COM2
(auf einen freien Slot geführt)
Dongle
Parallele Schnittstelle (PRN)
Drucker
4x USB
Lokales Netzwerk
Ethernet
Sound
(Mikrofon In – Speaker Out – Line In)
Headset
max. 16 Kameras
16 Kontakteingänge
1. Grabberkarte MVTitan *
8 Relaisausgänge oder
7 Relaisausgänge + 1 Störungsmelder
max. 16 Kameras
2. Grabberkarte MVTitan*
(nur wenn 1. MVTitan vorhanden)
16 Kontakteingänge
8 Relaisausgänge
max. 4 Kameras
Grabberkarte MVSigma *
5 Kontakteingänge
SCSI–Controller
Externe Festplatten
ISDN–Controller
ISDN–S0
Lokales Netzwerk
Token–Ring–Karte
2x RS 232, wenn mehr als 2 serielle
Schnittstellen benötigt werden
Serielle Schnittstellenerweiterungs–
karte VSCom 200 H
zusätzliche Grafikkarte mit Videoausgang
Videomonitor
Festplatte mit Betriebssystem
Windows XP und Videosystemsoftware
* Ein System kann entweder die Grabberkarte
MVTitan oder die Grabberkarte MVSigma
enthalten.
Festplattenerweiterung
Energieversorgung
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– 11 –
A4/Nov. 2004
Installationshandbuch Videosystem DiBos
Fortsetzung Einführung
1.5
Gesetze/Normen/Richtlinien
Elektromagnetische
Verträglichkeit (EMV)
USA
FCC Part 15, Class B
EU
EMV–Direktive 89/336/EWG
– Störaussendung
EN 61000–6–3
– Störfestigkeit
DIN EN 50130–4
Um die DIN EN 50130–4 zu erfüllen, muß DiBos mit einer USV betrieben werden.
USA
UL zertifiziert (E183863–A1–UL–2)
EU
EN 60950–1
Klimaprüfung
Deutschland
VdS–Richtlinie 2110
Geldinstitute (Banken)
Deutschland
UVV ”Kassen”–Richtlinien (BGV
C9)
Elektrische Sicherheit
Beachten Sie bei der Installation/Konfiguration der Anlage gemäß UVV ”Kassen” die SP9.7/5 ”Installationshinweise
für optische Raumüberwachungsanlagen” (ORÜA).
Gewährleistung
Dauer
610–4.998.137.174
3 Jahre
– 12 –
A4/Nov. 2004
Installationshandbuch Videosystem DiBos
2
Montage
2.1
Rechnersteckplätze und Anschlußmöglichkeiten
2.1.1
Videosystem im Midi–Tower–Gehäuse (J13_D)
Rückansicht:
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
1
=
Netzanschluß
2
=
Tastatur – Maus
3
=
2x USB 2.0
4
=
Serielle Schnittstelle COM1 (COM2 auf einen anderen leeren Slot führen)
5
=
Parallele Schnittstelle (PRN)
6
=
Monitor
7
=
USB 2.0 – USB 2.0 – Ethernet (RJ45)
8
=
Mikrofon In (Mono) – Speaker Out – Line In
9
=
zusätzliche Grafikkarte mit TV–Ausgang
10
=
1. Grabberkarte MVTitan oder MVSigma
11
=
2. Grabberkarte MVTitan (nur wenn 1. Grabberkarte vorhanden ist)
12
=
SCSI–Controller
13
=
ISDN–Karte oder Modemkarte 56 k
14
=
Netzwerkkarte Token–Ring
15
=
Schnittstellenkarte VSCom 200 H oder Spannungsüberwachung V–DOG
610–4.998.137.174
– 13 –
A4/Nov. 2004
Installationshandbuch Videosystem DiBos
Fortsetzung Montage
2.1.2
Videosystem im 19”–Gehäuse (J14_D)
Rückansicht:
1
2
3
4 5 6
7 8 9
11
10
12
13
15
14
1
=
Netzanschluß
2
=
Tastatur – Maus
3
=
2x USB 2.0
4
=
Serielle Schnittstelle COM1 (COM2 auf einen anderen leeren Slot führen)
5
=
Parallele Schnittstelle (PRN)
6
=
Monitor
7
=
USB 2.0 – USB 2.0 – Ethernet (RJ45)
8
=
Mikrofon In (Mono) – Speaker Out – Line In
9
=
zusätzliche Grafikkarte mit TV–Ausgang
10
=
1. Grabberkarte MVTitan oder MVSigma
11
=
2. Grabberkarte MVTitan (nur wenn 1. Grabberkarte vorhanden ist)
12
=
SCSI–Controller
13
=
ISDN–Karte oder Modemkarte 56 k
14
=
Netzwerkkarte Token–Ring
15
=
Schnittstellenkarte VSCom 200 H oder Spannungsüberwachung V–DOG
Hinweis:
Bei Bedarf ist die Schnittstellenkarte VSCom 200 H auf einen freien
Steckplatz zu stecken.
610–4.998.137.174
– 14 –
A4/Nov. 2004
Installationshandbuch Videosystem DiBos
Fortsetzung Montage
2.2
Montagehinweise nach UVV ”Kassen”
Planungsgrundlage für die Sicherung des Kassenbereiches ist die Unfallverhütungsvorschrift ”Kassen” (BGV C9). Sie definiert u. a. die technischen Anforderungen an optische Überwachungsanlagen (ORÜA).
Demgemäß müssen Videosysteme so ausgelegt sein, daß Täter erkannt
und wesentliche Phasen des Überfalls festgehalten werden.
Kamerastandorte– und Blickwinkel
Um die Forderung nach auswertbaren Bildern zu erfüllen, sind folgende
Vorgaben einzuhalten:
Tätererkennung
– je Kassenplatz wird eine hochauflösende Farbkamera benötigt
– der Täter muß identifizierbar aufgezeichnet werden
– die Breite des Erfassungsbereiches der Kamera muß mind. 1,5 m
betragen
– bei der Bildwiedergabe (Bildausdruck) müssen auf der Prüftafel 1
“Erkennen des Täters/Verdächtigen” die schwarzen und weißen
Balken der Reihe “c” eindeutig zu erkennen sein. Zur qualitativen
Beurteilung der Bilder, ist es sinnvoll, daß die Prüftafel bei der
Aufzeichnung von einer Testperson gehalten wird.
Erfassen wesentlicher Phasen eines Überfalls
– eine hochauflösende Farbkamera zur Raumüberwachung wird
benötigt
– die Breite des Erfassungsbereiches der Kamera muß mind. 6 m
betragen
– bei der Bildwiedergabe (Bildausdruck) müssen auf der Prüftafel 2
“Erfassen der wesentlichen Phasen eines Überfalls” die schwarzen und weißen Balken der Reihe “2” eindeutig zu erkennen sein.
Zur qualitativen Beurteilung der Bilder, ist es sinnvoll, daß die
Prüftafel bei der Aufzeichnung von einer Testperson gehalten
wird.
Nach erfolgter Installation ist durch Probeaufnahmen von jeder verwendeten Kamera zu dokumentieren, daß der geforderte Aufnahmebereich
erfaßt wird. Einbauten wie Säulen, Leuchten, Rahmen von Glaskonstruktionen sowie sonstige Einrichtungen dürfen den gewünschten Aufnahmebereich nicht verdecken.
610–4.998.137.174
– 15 –
A4/Nov. 2004
Installationshandbuch Videosystem DiBos
Fortsetzung Montage
Bildspeicherung
Zur Rekonstruktion der Vorgeschichte eines Überfalls, müssen alle Kameras permanent ein Bild pro Sekunde aufgezeichnen. Ein Überschreiben der Bilder ist erst nach 15 Minuten zulässig. Nach erfolgter Alarmauslösung werden die Bilder der letzten 15 Minuten vor der
Alarmauslösung archiviert. Zusätzlich müssen alle Kameras, ab dem
Zeitpunkt der Alarmauslösung, mind. 15 Minuten lang 2 Bilder pro Sekunde, bei einem Aufnahmeabstand von 0,5 Sekunden, aufzeichnen.
Ausdruck/Datensicherung
Für den Ausdruck von Fahndungsfotos muß ein Videoprinter – über
Centronics–Schnittstelle angeschlossen – vorhanden sein.
Die Bilddaten müssen verlustfrei auf einen anderen Datenträger (z. B.
Diskette) gesichert werden können.
Vergleichsbilder (Referenzbilder) ablegen
Legen Sie ein Verzeichnis zur Speicherung der Vergleichsbilder an, z. B.
”C:\Vergleichsbilder”. Speichern Sie je Kamera ein Bild bester Qualität in
diesem Verzeichnis ab (”Bild <Kameranr>.JPG”) und drucken Sie die Bilder jeweils zweimal aus für
– den Kunden selbst (zur Ablage beim Kunden/in der Kundenzentrale)
und
– das Installationsunternehmen (zur lokalen Ablage bei den Systemunterlagen)
Die Bilder dürfen nicht durch Bildbearbeitungsverfahren nachbearbeitet
werden.
610–4.998.137.174
– 16 –
A4/Nov. 2004
Installationshandbuch Videosystem DiBos
3
Schnellinstallation
Die Geräteanschlüsse sind dem Kapitel 2 zu entnehmen.
1. Schließen Sie Maus und Tastatur an (Ferrite an den Kabeln anbringen).
2. Stecken Sie den 26poligen D–Sub–Stecker des Grabberkabels auf die entsprechende Buchse der Grabberkarte.
3. Schließen Sie die Kameras am Grabberkabel an. An jedem Kabel befindet sich ein
Kunststoffring mit einer aufgedruckten Zahl. Diese Zahl steht für den Videoeingang, z.
B. ”1” für Videoeingang 1.
4. Schließen Sie die Kontakteingänge (Alarmeingänge) und Relaisausgänge am Grabberkabel an.
5. Schalten Sie alle angeschlossenen Geräte ein.
6. Stecken Sie das Netzkabel in das Videosystem ein.
7. Schalten Sie das Videosystem ein. Der Schalter befindet sich auf der Rückseite. Das
System fährt anschließend automatisch hoch und bleibt beim Setup Assistenten stehen.
8. Sind Sie im Umgang mit dem System noch nicht geübt, wählen Sie die Option ”Grundkonfiguration mit Hilfe des Assistenten erstellen”. Nach wenigen Mausklicks erhalten
Sie eine Grundkonfiguration. Das System erkennt dabei automatisch die angeschlossene Videohardware (Kameras, Grabber).
Hinweis: Nach der Grundkonfiguration müssen Erweiterungen in der Standard–(Experten–)Konfiguration durchgeführt werden (siehe Kap. 6.2).
Nr.
1
2
Bezeichnung
Beschreibung
Grundkonfiguration mit
Hilfe des Assistenten
erstellen
Wählen Sie diese Funktion aus, um den Assistenten zu starten.
Standard–Parametrierung verwenden
Mit dieser Funktion starten Sie die Experten–Konfiguration (siehe Kapitel 6.2 ff).
Weiter
Klicken Sie auf Weiter, um fortzufahren.
610–4.998.137.174
– 17 –
A4/Nov. 2004
Installationshandbuch Videosystem DiBos
Fortsetzung Konfiguration
Anmeldung als Administrator
Nr.
Bezeichnung
Beschreibung
1
Name
Geben Sie hier den Name ein. Mit diesem Namen
müssen Sie sich zukünftig im Videosystem zu
Bedienhandlungen anmelden.
Der hier angegebene Benutzer erhält Administratorrechte, d. h. Rechte, mit denen er alle Funktionen des System ausführen kann.
Der Name kann jedoch später wieder geändert
werden. Wie Sie dies tun, entnehmen Sie bitte
dem nachfolgenden Hinweis.
2
Passwort
Geben Sie hier das Paßwort ein. Die Eingabe
eines Passwortes ist optional. Allerdings wird dies
empfohlen, um einen unbefugten Zugang durch
andere Personen zu verhindern.
3
Passwort wiederholen
Geben Sie das Passwort zur Kontrolle noch einmal ein.
4
Weiter
Klicken Sie auf Weiter, um fortzufahren.
Hinweis: In die Experten–Konfiguration kommen Sie wie folgt, nach dem Sie
die Grundkonfiguration erfolgreich beendet haben.
– Starten Sie das System. Sie gelangen daraufhin in das Livebild.
– Wählen Sie im Livebild das Menue System/Parametrierung aus.
Sie gelangen daraufhin in die Experten–Konfiguration.
– Wählen Sie in der Konfiguration das Menue Benutzerverwaltung/Benutzer aus. Hier ist es möglich den Namen und Kennwort
zu ändern. Ebenso können hier weitere Benutzer von Ihnen angelegt werden.
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– 18 –
A4/Nov. 2004
Installationshandbuch Videosystem DiBos
Fortsetzung Konfiguration
Anzeige der vorhandenen Hardware
In diesem Dialogfeld wird die vorhandene Video–Hardware angezeigt.
Nr.
1
Bezeichnung
Beschreibung
Grabber Typ:
Der eingebaute Grabbertyp wird angezeigt. Entweder MVTitan oder MVSigma.
Anzahl der Grabber:
Die Anzahl der eingebauten Grabber wird angezeigt.
Videosignal:
Die verwendete Videonorm der angeschlossenen
Kameras wird automatisch angezeigt.
Anzahl der Kameras:
Die Anzahl der angeschlossenen Kameras wird
angezeigt.
2
Aktualisieren
Wurde eine Kamera nach dem Start der Grundkonfiguration in Betrieb genommen, kann diese
durch Anklicken von Aktualisieren übernommen
werden.
3
Weiter
Klicken Sie auf Weiter, um fortzufahren.
610–4.998.137.174
– 19 –
A4/Nov. 2004
Installationshandbuch Videosystem DiBos
Fortsetzung Konfiguration
Änderung des Kameranamens
In diesem Dialogfeld können Sie den Kameranamen ändern.
Nr.
Bezeichnung
1
Beschreibung
Klicken Sie die Kamera an, deren Namen Sie ändern möchten. Die Auswahl wird Ihnen farblich
angezeigt.
2
Kameranamen ändern
Klicken Sie auf Kameranamen ändern. Sie können nun den Namen der ausgewählten Kamera
ändern.
3
Weiter
Klicken Sie auf Weiter, um fortzufahren.
610–4.998.137.174
– 20 –
A4/Nov. 2004
Installationshandbuch Videosystem DiBos
Fortsetzung Konfiguration
Art der Speicherung auswählen
In diesem Dialogfeld können Sie für jede Kamera festlegen
wann eine Aufzeichnung (Speicherung der Bilder) stattfinden soll und
wieviele Bilder pro Kamera aufgezeichnet werden sollen.
Die Art der Aufzeichnung je Kamera wird vom System automatisch festgelegt.
Dabei erzeugt das System einen Speicher–Job mit folgenden Einstellungen:
Aufzeichnung: Immer aufzeichnen
Bilder pro Sekunde: 1
Diese Standardeinstellung kann von Ihnen wie folgt geändert werden:
Nr.
Bezeichnung
1
2
Beschreibung
Klicken Sie die Kamera an, deren Einstellung Sie
ändern möchten. Die Auswahl wird Ihnen farblich
angezeigt.
Grabber Nr: x
610–4.998.137.174
Wählen Sie hier für jede Kamera aus, wann eine
Aufzeichnung erfolgen soll.
Immer aufzeichnen
Die Kamera zeichnet immer auf.
Bei Bewegung
Die Kamera zeichnet auf, sobald eine Bewegung
erfolgt. Der zu überwachende Bereich des Kamerabildes kann in der Experten–Konfiguration eingezeichnet werden (Menue Hardware/Framegrabber/Kameras, Schaltfläche Setup).
Bei Alarm
Die Kamera zeichnet auf, sobald der entsprechende Alarmeingang des Framegrabbers auslöst
(z. B. Kamera 1 entspricht Melder 1).
Nie (nur Livebild)
Es erfolgt keine Aufzeichnung. Es wird nur ein
Livebild der Kamera angezeigt.
– 21 –
A4/Nov. 2004
Installationshandbuch Videosystem DiBos
Fortsetzung Konfiguration
Nr.
Bezeichnung
Beschreibung
3
Bilder pro Sekunde
Geben Sie im Feld Bilder pro Sekunde die Anzahl der Bilder pro Sekunde ein, die aufgezeichnet werden sollen.
Hinweis:
Das System überprüft hier die Plausibilität der
konfigurierten Aufzeichnungsrate.
4
Weiter
Klicken Sie auf Weiter, um fortzufahren.
Hinweis:
Sollte ein zweiter Grabber MVTitan vorhanden
sein, wird Ihnen nach der Bestätigung mit Weiter
für diesen zweiten Grabber das Dialogfeld erneut
angezeigt. Ändern Sie auch hier bei Bedarf die
Standardeinstellungen ab.
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– 22 –
A4/Nov. 2004
Installationshandbuch Videosystem DiBos
Fortsetzung Konfiguration
Laufwerke zur Speicherung auswählen und Grundkonfiguration beenden
In diesem Dialogfeld wählen Sie die Laufwerke zur Speicherung der Bilddaten
aus.
Nr.
Bezeichnung
1
Beschreibung
Das Listenfeld enthält alle Festplatten und Netzlaufwerke, die dem System beim Start der Grundkonfiguration bekannt sind. Es werden jeweils die Gesamtgröße und der freie Speicherplatz in MByte anzeigt.
Die aufgeführten Laufwerke können aktiviert und
deaktiviert werden.
Das Laufwerk ist aktiviert.
Das Laufwerk ist nicht aktiviert.
2
verfügbarer Plattenplatz (MB):
Für die aktivierten Laufwerke wird die Gesamtgröße
des Speicherplatzes in MByte angezeigt.
3
Fertig stellen
Klicken Sie auf Fertigstellen, um die Eingaben zu
übernehmen und die Grundkonfiguration zu beenden.
Das Videosystem wird anschließend gestartet.
Melden Sie sich mit Ihrem Benutzernamen und dem
Passwort an und nehmen Sie bei Bedarf in der Experten–Konfiguration weitere Anpassungen vor.
Hinweis:
Es muß mindestens 1 Laufwerk ausgewählt sein,
damit die Konfiguration fertiggestellt werden kann.
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– 23 –
A4/Nov. 2004
Installationshandbuch Videosystem DiBos
Fortsetzung Konfiguration
Hinweis:
Beim Fertigstellen der Grundkonfiguration verfährt das System nach folgender
Konvention:
Zu jeder Kamera wird ein Ringarchiv (überschreibbar) angelegt
die Größe der Archive wird nach der Formel ”verfügbarer Plattenplatz : Gesamtzahl der Kameras” errechnet. Für den verfügbaren
Speicherplatz werden, mit Ausnahme der Systempartition (C:), alle
ausgewählten Partitionen des Systems verwendet.
für jede Kamera wird ein Speicher–Job mit x Bildern pro Sekunde angelegt.
Erfolgt die Auslösung durch Bewegung, wird der gesamte Bildinhalt
als zu überwachender Bereich gewertet.
610–4.998.137.174
– 24 –
A4/Nov. 2004
Installationshandbuch Videosystem DiBos
4
Anschaltungen
Folgenden Anschaltungen/Installationen sind diesem Kapitel zu entnehmen:
Grabberkarte MVTitan/MVSigma
Ethernet/Token–Ring
ISDN–Controller
Schnittstellenerweiterungskarte VSCom 200 H
SCSI–Controller
Monitor, Tastatur, Maus
Externe Festplatten
S/W–, FBAS– und Y/C–Kameras
V–DOG und Gerätekontakt
Software–Schutzstecker (Dongle) und Drucker
Störungsmelder
Kundenbedienter Banknotenautomat
Barcodeleser
Foyerleser LS23M
Foyerleser MINITER RS 485
Funkuhrempfänger DCF 77
Web–Anbindung für Zugang über Browser
Modem
Gefahrenmeldeanlagen der Typen
– NZ 500/BZ 500
– BZ 500
– AZ 1010/NZ 1008
– NZ 1012/BZ 1012
– BZ 1012
– NZ 1060
– BZ 1060
– UEZ 1000
– UEZ 2000
– UGM 2020
– Bosch D9000
610–4.998.137.174
– 25 –
A4/Nov. 2004
Installationshandbuch Videosystem DiBos
Fortsetzung Anschaltungen
4.1
Grabberkarte MVTitan (max. 2)
Nur von autorisiertem Fachpersonal durchzuführen !
J8
J7
26
18
Stecker J9
9
J6
J5
J4
J3
19
1
Stecker J11
10
J2
J1
ON
1
8
1
S2
1
1
1
Grabberkarte
MVTitan
ON
1
8
1
S1
1
1
1
Pinbelegung Stecker J9/J11
Pin
Stecker J11
Belegung
Einstellung
Stecker J9
Belegung
Einstellung
J11/J9
Farbe BNC
ws
–
–
V1
–
V2
–
V3
–
V4
br
–
gn
–
ge
–
gr
–
rs
–
bl
–
rt
–
sw
–
vio
–
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
+12 V
Videoeingang 1
Videoeingang 2
Videoeingang 3
Videoeingang 4
Alarmeingang 1
Alarmeingang 2
Relais 3a
Relais 4a
GND
Alarmeingang 5
Alarmeingang 6
Alarmeingang 7
Alarmeingang 8
–
S1–1
S1–2
S1–3
S1–4
–
–
J3
J4
–
–
–
–
–
+12 V
Videoeingang 9
Videoeingang 10
Videoeingang 11
Videoeingang 12
Alarmeingang 9
Alarmeingang 10
Relais 7a
Relais 8a
GND
Alarmeingang 13
Alarmeingang 14
Alarmeingang 15
Alarmeingang 16
–
S2–1
S2–2
S2–3
S2–4
–
–
J7
J8
–
–
–
–
–
15
16
17
18
19
20
Relais 1b
Relais 2b
Relais 3b
Relais 4b
Alarmeingang 3
Alarmeingang 4
–
–
–
–
–
–
Relais 5b
Relais 6b
Relais 7b
Relais 8b
Alarmeingang 11
Alarmeingang 12
–
–
–
–
–
–
gr–rs
rt–bl
ws–gn
br–gn
ws–ge
ge–br
–
–
–
–
–
–
21
22
23
24
25
26
Videoeingang 5
Videoeingang 6
Videoeingang 7
Videoeingang 8
Relais 1a
Relais 2a
S1–5
S1–6
S1–7
S1–8
J1
J2
Videoeingang 13
Videoeingang 14
Videoeingang 15
Videoeingang 16
Relais 5a
Relais 6a
S2–5
S2–6
S2–7
S2–8
J5
J6
–
–
–
–
ws–gr
gr–bn
V5
V6
V7
V8
–
–
610–4.998.137.174
– 26 –
A4/Nov. 2004
Installationshandbuch Videosystem DiBos
Fortsetzung Anschaltungen
Relaisausgang
Abschluß Videoeingang
J1 bis J8
S1, S2
Stellung 1 – 2
Relaiskontakt
Schließer
off
Eingang nicht
abgeschlossen
Stellung 2 – 3
Relaiskontakt
Öffner
on
Stellung 4 – 5
Masse
Abschluß mit
75 Ohm (Auslieferzustand)
Stellung 5 – 6
nicht belegt
Anschaltung Alarmeingang:
J9/J11
5V
5 kOhm
Alarmeingang x
TTL
PIN 10
Belastung Relais = 60 V/2 A
Hinweis:
Videoeingang 1 – 16
– 1 Eingang je S/W– und FBAS–Kamera
– 2 Eingänge je Y/C–Kamera
610–4.998.137.174
– 27 –
A4/Nov. 2004
Installationshandbuch Videosystem DiBos
Fortsetzung Anschaltungen
4.2
Grabberkarte MVSigma
Nur von autorisiertem Fachpersonal durchzuführen !
8
26
18
1
S1
ON
9
Grabberkarte MVSigma
19
1
10
Pinbelegung
Pin
Abschluß Videoeingang
Stecker 26polig
Belegung
Farbe
BNC
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
+12 V DC
Videoeingang 1
Videoeingang 2
Videoeingang 3
Videoeingang 4
belegt
belegt
Alarmeingang 1
Alarmeingang 2
belegt
ws
–
–
–
–
–
–
ge
gr
–
–
V1
V2
V3
V4
–
–
–
–
–
11
12
13
14
15
16
Alarmeingang 3
belegt
belegt
belegt
belegt
Alarmeingang 4
bl
–
–
–
–
rt–bl
–
–
–
–
–
–
17
18
19
20
21
Masse Alarmeingänge
Alarmeingang 5
nicht verwendet
nicht verwendet
nicht verwendet
ws–gn
br–gn
–
–
–
–
–
–
–
–
22
23
24
25
26
nicht verwendet
nicht verwendet
nicht verwendet
nicht verwendet
nicht verwendet
–
–
–
–
–
–
–
–
–
–
610–4.998.137.174
– 28 –
S1–1, S1–2,
S1–3, S1–4
off
Eingang nicht
abgeschlossen
on
Abschluß mit
75 Ohm (Auslieferzustand)
A4/Nov. 2004
Installationshandbuch Videosystem DiBos
Fortsetzung Anschaltungen
4.3
Anschluß an ein Ethernet–/Token–Ring–Netzwerk
Nur von autorisiertem Fachpersonal durchzuführen !
Zusätzlich zum Ethernet–Anschluß On–board steht optional eine Token–
Ring–Karte zur Verfügung.
Einbau und Konfiguration der Token–Ring–Karte
1. Schalten Sie den Rechner aus und ziehen Sie den Netzstecker.
2. Bauen Sie die Netzwerkkarte in den entsprechenden Rechnersteckplatz ein (siehe Kapitel 2).
3. Schalten Sie den Rechner ein. Die Netzwerkkarte wird automatisch
vom System erkannt und installiert.
Integration in ein Kundennetzwerk mit dynamischer Vergabe der
IP–Adressen (bei Ethernet und Token–Ring)
Im Auslieferzustand ist DHCP aktiviert. Sollten Sie jedoch auf eine feste
IP–Adresse umgestellt haben und möchten wieder zu einer dynamischen Vergabe der IP–Adressen (DHCP) zurück, dann aktivieren Sie
DHCP wie folgt.
1. Melden Sie sich als Administrator an.
2. Passen Sie die TCP/IP–Adresse wie folgt an:
Wählen Sie ”Start → Systemsteuerung → Netzwerkverbindungen”.
Doppelklicken Sie auf ”Local Area Connection → Eigenschaften”.
Wählen Sie im folgenden Dialog die Option ”Internet Protocol
(TCP/IP)” aus und klicken Sie auf die Schaltfläche ”Eigenschaften”.
Aktivieren Sie die Optionsschaltfläche ”IP–Adresse automatisch
beziehen” und bestätigen Sie mit ”OK”.
3. Passen Sie den Rechnernamen wie folgt an:
Wählen Sie ”Start → Systemsteuerung → System → Computername→ Ändern” aus und nehmen Sie Eingaben vor bei
”Computername:
<Rechnername><Rechnernummer>”
”Arbeitsgruppe:
<Rechnername>_NETZ”
4. Bestätigen Sie anschließend Ihre Eingaben durch Anklicken der
Schaltfläche ”OK”.
5. Starten Sie den Rechner neu.
610–4.998.137.174
– 29 –
A4/Nov. 2004
Installationshandbuch Videosystem DiBos
Fortsetzung Anschaltungen
Integration in ein Kundennetzwerk mit statischer Vergabe der IP–
Adressen (bei Ethernet und Token–Ring)
Erfragen Sie die IP– und SubNet–Adresse vom Systemadministrator und
gehen Sie wie folgt vor:
1. Melden Sie sich als Administrator an.
2. Passen Sie die TCP/IP–Adresse wie folgt an:
Wählen Sie ”Start → Systemsteuerung → Netzwerkverbindungen”.
Doppelklicken Sie auf ”Local Area Connecton → Eigenschaften”.
Wählen Sie im folgenden Dialog die Option ”Internet Protocol
(TCP/IP)” aus und klicken Sie auf die Schaltfläche ”Eigenschaften”.
Aktivieren Sie die Optionsschaltfläche ”Folgende IP–Adresse
verwenden” und geben Sie die IP– und Subnetmaske ein:
”IP–Adresse: x . y . z . Rechnernummer”
x: wie andere Rechner
y: wie andere Rechner
z: letzte zwei Stellen der Donglenummer
Rechnernummer: laufende Nummer des Rechners
”Subnetmaske: z. B. 255 . 255 . 0 . 0” (ist unverändert)
Bestätigen Sie mit ”OK”.
3. Passen Sie den Rechnernamen wie folgt an:
Wählen Sie ”Start → Systemsteuerung → System → Computername→ Ändern” aus und nehmen Sie Eingaben vor bei
”Computername:
<Rechnername><Rechnernummer>”
”Arbeitsgruppe:
<Rechnername>_NETZ”
4. Bestätigen Sie anschließend Ihre Eingaben durch Anklicken der
Schaltfläche ”OK”.
5. Starten Sie den Rechner neu.
610–4.998.137.174
– 30 –
A4/Nov. 2004
Installationshandbuch Videosystem DiBos
Fortsetzung Anschaltungen
4.4
Anschaltung des ISDN–Controllers
Nur von autorisiertem Fachpersonal durchzuführen !
Der ISDN–Anschluß wird über ein mitgeliefertes Adapterkabel (mit Westernstecker) an der So–Schnittstelle des Rechners hergestellt.
Videosystem
ISDN–Contr.
(Sender
oder
Empfänger)
Buchse der
ISDN–
Adapterkarte
Western–
stecker
Adapter– ISDN–
stecker Anschluß
Netz
TELEKOM
Ferritkern
mitgeliefertes
Adapterkabel
nur erforderlich bei TAE–Dose
(nicht im Lieferumfang)
Für die Installation der ISDN–Karte muß sich der Rechner am ISDN–Anschluß befinden und die Karte im Rechner eingebaut sein. Die beiliegenden Treiber sind zu benutzen.
Voraussetzung für eine Datenübertragung ist, daß der Anschluß das
Protokoll EURO ISDN (DSS1) unterstützt. Bei So–Anschlüssen in Nebenstellenanlagen muß dieses unter Umständen erst in der Nebenstellenanlage freigeschaltet werden. Ebenso muß der Datendienst in ankommender und abgehender Richtung freigeschaltet werden.
Werkseitig wird das Videosystem für EURO ISDN ausgeliefert.
Weitere Hinweise entnehmen Sie dem Kapitel 7.4.
ISDN–Dose TAE 8 an So–Schnittstelle des Videosystems
(9–Pol–Sub–D–Buchse)
1
2
3
4
5
Sub–D–Buchse
–
– SR1–
– SR2+
– SX1–
– SX2–
TAE 8–Stecker
– 4 (b1)
– 3 (a1)
– 6 (a2)
– 5 (b2)
Funktion
Sendeader
Sendeader
Empfangsader
Empfangsader
ISDN–Dose IAE (RJ 45) an So–Schnittstelle des Videosystems
(9–Pol–Sub–D–Buchse)
1
2
3
4
5
Sub–D–Buchse
–
– SR1–
– SR2+
– SX1–
– SX2–
610–4.998.137.174
IAE–Stecker
–
–
–
–
5
4
3
6
(b1)
(a1)
(a2)
(b2)
– 31 –
Funktion
Sendeader
Sendeader
Empfangsader
Empfangsader
A4/Nov. 2004
Installationshandbuch Videosystem DiBos
Fortsetzung Anschaltungen
4.5
Anschaltung VSCom 200 H (Schnittstellenerweiterung)
Nur von autorisiertem Fachpersonal durchzuführen !
Bei Nachrüstung der Schnittstellenerweiterungskarte ist nachfolgende
Installation durchzuführen.
1. Schalten Sie den Rechner aus und bauen Sie die Schnittstellenerweiterungskarte in den entsprechenden Rechnersteckplatz ein
(siehe Kapitel 2).
2. Booten Sie den Rechner neu.
3. Melden Sie sich als Administrator an.
4. Das System erkennt automatisch die Schnittstellenerweiterungskarte.
610–4.998.137.174
– 32 –
A4/Nov. 2004
Installationshandbuch Videosystem DiBos
Fortsetzung Anschaltungen
4.6
Anschaltung externer Festplatten
Es können max. 15 externe Festplatten in LVD–Technologie angeschlossen werden. Die Plattenkapazität ist auf der Gehäuserückwand vermerkt. Bei Anschaltung
auch nur einer ULTRA–Platte sind lediglich max. 7 Festplatten möglich.
Anschaltung an SCSI–Controller
Videosystem
ID–Nr.
LVD–
Plattengehäuse
LVD–
Masterkabel
Terminator
aufstecken !!
weitere LVD–
Plattengehäuse
LVD–
Slavekabel
4.998.061.363
4.998.061.364
SCSI–
Controller
19””–Gehäuse
Masterkabel
Masterkabel
weitere
19””–Gehäuse
4.998.099.023
(Gehäuse + Kabel)
ID – Nr. 0 – 8
SCSI–Bus im Gehäuse
teilbar = 2x 4 Betrieb
ID – Nr. 9 – 15
Terminator
aufstecken !!
Festplattenträger 19” Promise für
max. 8x 120 GB IDE–Festplatten
IDE IDE IDE IDE IDE IDE IDE IDE
1
2
3
4
5
6
7
8
Hinweis zu allen Anschaltevarianten:
– Schalten Sie zum Anschalten der Festplatten den Rechner aus und ziehen Sie
die Netzstecker.
– Schließen Sie die Festplatten nur in aufsteigender Reihenfolge der ID’s an den
Rechner an.
– Stecken Sie den Terminator auf der freien Schnittstelle des letzten Gehäuses auf
(siehe oben).
– Master–, Slavekabel und Terminator können wahlweise auf die obere oder
untere Schnittstelle des Festplattengehäuses gesteckt werden.
– Für Ultra–Plattengehäuse, die über 50–pol. Masterkabel angeschlossen werden,
muß ein internes Adapterkabel (4.998.067.517) über einen freien Steckplatz nach
außen gelegt werden.
610–4.998.137.174
– 33 –
A4/Nov. 2004
Installationshandbuch Videosystem DiBos
Fortsetzung Anschaltungen
4.7
Anschaltung der Kameras
Beachten Sie, daß je S/W– und FBAS–Kamera 1 Eingang und je Y/C–
Kamera 2 Eingänge benötigt werden.
Videosystem
26–poliger
Anschlußstecker
MVTitan
26–poliger
Anschlußstecker
Videosystem
MVSigma
V1
V2
V1
V2
V8
V4
MVTitan
MVSigma
g
MVTitan
Anschluß von
Stecker J11
Stecker J9
S/W– und FBAS–
Kameras
Kamera 1 – V1
Kamera 2 – V2
I
I
Kamera 8 – V8
Kamera 9 – V1
Kamera 10 – V2
I
I
Kamera 16 – V8
Y/C–Kameras
Kamera 1 – V1/V5
Kamera 2 – V2/V6
Kamera 3 – V3/V7
Kamera 4 – V4/V8
Kamera 5 – V1/V5
Kamera 6 – V2/V6
Kamera 7 – V3/V7
Kamera 8 – V4/V8
Kamera 1 – V1
I
I
Kamera 4 – V4
––
MVTitan: Maximale Anzahl der Kameras je Stecker (J11 oder J9) bei
Mischung
S/W– oder FBAS
Y/C
8
––
6
1
4
2
2
3
––
4
Hinweis:
Schalten Sie zum Anschalten der Kameras den Rechner aus.
610–4.998.137.174
– 34 –
A4/Nov. 2004
Installationshandbuch Videosystem DiBos
Fortsetzung Anschaltungen
4.8
Anschaltung V–DOG und Gerätekontakt
Nur von autorisiertem Fachpersonal durchzuführen !
Die Baugruppe dient zur Überwachung des Gehäusekontaktes und der
Spannungsversorgung des Netzteils. Zur Signalisierung kann z. B. ein
akustischer Signalgeber angeschaltet werden.
V–DOG (4.998.040.692)
WD
Anschluß
Gerätekontakt
RE1
ST2
zum Netzteil
15–polig Sub–D
zur Anschaltung
von Signalgebern
ST1
Montage:
Gehen Sie bei der Montage wie folgt vor:
1. Schalten Sie den Rechner aus und ziehen Sie das Netzkabel am
Rechner ab.
2. Öffnen Sie den Rechner, indem Sie die entsprechende Seitenwand
entfernen und legen Sie den Rechner auf die Seite.
3. Schrauben Sie das beiliegende Slotblech für den V–DOG in den
Rechner (Steckplatz siehe Kapitel 2).
4. Im Rechner befindet sich ein Kabel mit weißen, vierpoligen Stekkern, welches am Netzteil angeschlossen ist (Steckertyp wie
3,5”–Diskettenanschluß).
Stecken Sie davon den kleinen Stecker auf den Stecker ST1 des
V–DOG. Beachten Sie dabei die Farben.
WD
ge
sw
sw
rt
RE1
ST2
ST1
vom Netzteil
kommend
5.
6.
7.
Schieben Sie den Stecker ST2 des V–DOG von Innen durch die Aussparung des Slotblechs.
Befestigen Sie den V–DOG mit den beiliegenden Sechskantbolzen
und den Zahnscheiben am Slotblech.
Montieren Sie den Winkel für den Gerätekontakt auf den Befestigungen der Slotbleche. Schieben Sie den Gerätekontakt in die Aussparung des Winkels und schrauben Sie ihn fest (der Gerätekontakt
ist bei geschlossener Gehäuse–Seitenwand gedrückt).
610–4.998.137.174
– 35 –
A4/Nov. 2004
Installationshandbuch Videosystem DiBos
Fortsetzung Anschaltungen
8.
9.
Stecken Sie die Anschlüsse des Gerätekontaktes auf den Stecker
WD des V–DOG.
Zum Anschluß eines Signalgebers an Stecker ST2 liegt ein 15–poliges MIDI–Verlängerungskabel bei.
Entfernen Sie bei Bedarf den Buchsenstecker des MIDI–Kabels und
isolieren Sie die Kabelenden ab.
ST2
1 9
Belegung Stecker ST2
ST2 1
RE1
RE1
8 15
ST2
2
ST2
3
ST2
4
ST2
5
ST2
6
braun
rot
orange
rosa
gelb
grün
Belegung MIDI–Kabel
1
2
3
4
5
6
7
8
9
braun
rot
orange
rosa
gelb
grün
10
11
12
13
14
15
nicht belegt
nicht
belegt
PC ausgeschaltet
(spannungslos)
610–4.998.137.174
– 36 –
A4/Nov. 2004
Installationshandbuch Videosystem DiBos
Fortsetzung Anschaltungen
4.9
Anschluß des SW–Schutzsteckers (Dongle) und des
Druckers
Die Programme sind gegen unerlaubte Benutzung durch einen Schutzstecker, dem sog. ”Dongle”, geschützt. Ohne diesen Dongle ist ein
Betrieb des Systems nicht möglich. Der Dongle muß auf der Systemplatine an der Buchsenposition PRN (LPT1) angeschlossen werden und
während des gesamten Betriebs dort verbleiben. Der Dongle ist vor dem
Einschalten des Systems aufzustecken.
Ein Drucker ist über die USB–Schnittstelle anzuschließen, um das Auslesen der Programminformationen aus dem Dongle nicht zu behindern.
4.10
Anschluß eines Störungsmelders
An Relais 4 der 1. MVTitan–Grabberkarte kann ein Störungsmelder (=
Signalgeber) angeschlossen werden (muß in der Konfiguration bei
Hardware/Anschlüsse aktiviert werden).
Folgende Ereignisse werden vom Störungsmelder signalisiert:
Bilder können verloren gehen, weil Alarmarchiv voll ist
der freie Plattenplatz ist nicht ausreichend für die konfigurierte Gesamtgröße der Archive
die Kamera liefert kein Videosignal
der Datenbank–Server konnte nicht alle Bilder aufzeichnen
der Grabberprozess antwortet nicht in der vorgegebenen Zeit (Timeout)
die konfigurierten Feiertage/besonderen Tage sind im Hardlock
nicht freigeschaltet
die Konfiguration der seriell angeschalteten Gefahrenmeldeanlage
ist durch Software–Update gelöscht
Überlastung des Systems
das Verzeichnis konnte vom Datenbank–Server nicht gelöscht werden
das Tagebuch kann nicht angelegt oder geschrieben werden
die Bilder konnten vom Datenbank–Server nicht aufgezeichnet werden
das Backupmedium ist voll
ein zeitgesteuertes Backup kann wegen fehlendem Suchmakro
nicht durchgeführt werden
die konfigurierte Anzahl der Grabber stimmt nicht mit der tatsächlichen Hardware–Konfiguration überein
auf der Festplatte sind keine 5% mehr frei
610–4.998.137.174
– 37 –
A4/Nov. 2004
Installationshandbuch Videosystem DiBos
Fortsetzung Anschaltungen
4.11
Anschaltung KBA über Schnittstellenprozessor (seriell)
An das Videosystem können über einen Schnittstellenprozessor max. 4
Kundenbediente Geldausgabeautomaten KBA oder 3 Kundenbediente
Geldausgabeautomaten und 1 Zutrittskontrollsystem angeschaltet werden.
Es bestehen folgende Anschaltevarianten der KBA:
Variante 1:
Problemstellung:
Die Kundenbedienten Geldausgabeautomaten KBA sind vom Videosystem nicht weit abgesetzt. Videosystem und Schnittstellenprozessor sowie Schnittstellenprozessor und KBA können so miteinander verbunden werden, daß die Entfernung jeweils weniger als 15 m
beträgt.
Lösungsmöglichkeit:
Die Anschaltung der einzelnen KBA erfolgt direkt am Schnittstellenprozessor und ist KBA–spezifisch auszuführen.
Die Entfernung zwischen Videosystem und Schnittstellenprozessor
sowie Schnittstellenprozessor und KBA beträgt max. 15 m.
Anschalteprinzip:
Videosystem
max. 15 m
max. 15 m
KBA1
Schnittstellen–
prozessor
KBA4
Anschaltung detailliert:
Videosystem
KBA1 – KBA4
E1 E2 E3 E4 PC
COM x
Schnittstellenprozessor
Verbindungskabel 9–polig
610–4.998.137.174
– 38 –
A4/Nov. 2004
Installationshandbuch Videosystem DiBos
Fortsetzung Anschaltungen
Variante 2:
Problemstellung:
Die Kundenbedienten Geldausgabeautomaten KBA sind vom Videosystem weiter abgesetzt. Videosystem und Schnittstellenprozessor sowie Schnittstellenprozessor und KBA können nicht so miteinander verbunden werden, daß die Entfernung jeweils weniger als 15 m beträgt.
Jedoch stehen die KBA so nahe beieinander, daß sie alle mit dem Schnittstellenprozessor so verbunden werden können, daß die Entfernung zwischen Schnittstellenprozessor und jedem einzelnen KBA weniger als 15 m beträgt.
Lösungsmöglichkeit:
Die Anschaltung der einzelnen KBA erfolgt direkt am Schnittstellenprozessor und
ist KBA–spezifisch auszuführen. Zur Reichweitenerhöhung werden zwei OVS
zwischen Videosystem und Schnittstellenprozessor benötigt.
Anschalteprinzip:
Videosystem
max.
15 m
max.
OVS
max.
OVS
1000 m
max.
Schnittstellen–
prozessor
15 m
15 m
KBA1
KBA4
Anschaltung detailliert:
KBA1 – KBA4
Videosystem
OVS 2
OVS 1
V24
9 pol. (ST3)
COM x
1
5
9
6
9
6
1
5
V24
(ST3)
E1 E2 E3 E4 PC
9 pol.
Schnittstellen–
prozessor
OPTO
max. 1000 m
Brücken s. unten
Brücken s. unten
OPTO
Verbindungskabel 9–polig
Sachnr. 4.998.079.686
(Verbindung 1:1)
Verbindungskabel 9–polig
Sachnr. 4.998.079.686
(Verbindung 1:1)
Brückeneinstellung der OVS 1:
BR2 BR1
1
1
ST3:
2
2
Pin 2 = Sendeleitung
Pin 3 = Empfangsleitung
3
3
Brückeneinstellung der OVS 2:
BR2 BR1
1
1
ST3:
2
2
Pin 2 = Empfangsleitung
Pin 3 = Sendeleitung
3
3
Belegung der OVS siehe Kap. 4.18.1
Belegung der OVS siehe Kap. 4.18.1
Hinweis:
Durch Umstecken der Brücken BR1 und BR2 im OVS ist ein
Vertauschen der Sende– und Empfangsleitung möglich (s. oben).
610–4.998.137.174
– 39 –
A4/Nov. 2004
Installationshandbuch Videosystem DiBos
Fortsetzung Anschaltungen
Variante 3:
Problemstellung:
Die Kundenbedienten Geldausgabeautomaten KBA sind vom Videosystem weiter abgesetzt. Videosystem und Schnittstellenprozessor sowie Schnittstellenprozessor und KBA können nicht so miteinander verbunden werden, daß die Entfernung jeweils weniger als 15 m beträgt.
Die einzelnen KBA stehen nicht so nahe beieinander, daß sie alle mit dem
Schnittstellenprozessor so verbunden werden können, daß die Entfernung
zwischen Schnittstellenprozessor und jedem einzelnen KBA weniger als 15 m
beträgt.
Lösungsmöglichkeit:
Die Anschaltung des Schnittstellenprozessors erfolgt direkt am Videosystem.
Zur Reichweitenerhöhung werden jeweils zwei OVS zwischen Schnittstellenprozessor und KBA benötigt.
Anschalteprinzip:
Videosystem
max.
15 m
max.
15 m
max.
OVS
OVS
1000 m
max.
15 m
KBA1
Schnittstellen–
prozessor
OVS
OVS
KBA4
Anschaltung detailliert:
zum KBA4
(oder Zuko)
wie KBA1
wie KBA1
zum KBA3
wie KBA1
zum KBA2
OVS 2
OVS 1
9 pol.
E1 E2 E3 E4 PC
V24
(ST3)
OPTO
Brücken s. unten
Schnittstellen–
prozessor
Verbindungskabel
zum Videosystem
(COM x)
9
6
1
5
1
5
9
6
Reichweite
max. 1000 m
Verbindungskabel 9–polig
Sachnr. 4.998.079.686
(Verbindung 1:1)
V24
(ST3)
KBA1
9 pol.
OPTO
Brücken s. unten
KBA–spezifische Kabelverbindung oder Adapter
Brückeneinstellung der OVS 1:
BR2 BR1
1
1
ST3:
2
2
Pin 2 = Sendeleitung
Pin 3 = Empfangsleitung
3
3
Brückeneinstellung der OVS 2:
entsprechend KBA
Belegung der OVS siehe Kap. 4.18.1
Hinweis:
Durch Umstecken der Brücken BR1 und BR2 im OVS ist ein Vertauschen der Sende– und Empfangs–
leitung möglich.
610–4.998.137.174
– 40 –
A4/Nov. 2004
Installationshandbuch Videosystem DiBos
Fortsetzung Anschaltungen
4.12
Anschaltung Barcodeleser
4.12.1
Barcodeleser V3300–N
Videosystem
COM x
Barcode–
Scanner
V3300–N
Verbindungskabel
9pol. – 25pol.
COM1
COM2
COM3
COM1/2/3
Hinweis:
bei Entfernung > 20 m werden 2x OVS benötigt !
(siehe Anschaltung KBA, Variante 2)
Für den Betrieb des V3300–N müssen Voreinstellungen vorgenommen
werden. Als Programmiereditor für den V3300–N wird ein vorkonfiguriertes Hyper–Terminalprogramm verwendet, das unter Windows XP von
Diskette mit ”VISOLUX SCANNER.ht” aufgerufen werden kann.
Programmierung des V3300–N
Die Programmierung des V3300–N ist nur über dessen geräteinterne
COM2– oder COM3–Schnittstelle möglich und muß vor dem Aufruf des
Videosystem–Programms erfolgen. Hierzu ist der V3300–N wie folgt an
die COM2–Schnittstelle des Videosystems anzuschließen.
Videosystem
Hyper–Terminal
COM2
V3300–N
Verbindungskabel
9pol. – 25pol.
COM2/3
Zur Programmierung des V3300–N sind bestimmte Einstellungen am
V3300–N selbst vorzunehmen. Nachfolgende Auflistung soll Ihnen einen
schnellen Überblick darüber geben. Detaillierte Angaben sind jedoch
den aufgeführten Kapiteln des Gerätehandbuch V3300–N zu entnehmen.
Aktivierung des Programmiermodus
→ siehe Kapitel ”Setup–Modus”
Einstellung von Baudrate, Anzahl der Datenbits, Anzahl der Stopbits
und Parität
→ siehe Kapitel ”Baudrate ändern”, ”Anzahl Datenbits ändern”,
”Anzahl Stopbits ändern” und ”Parität ändern”
610–4.998.137.174
– 41 –
A4/Nov. 2004
Installationshandbuch Videosystem DiBos
Fortsetzung Anschaltungen
4.12.2
Kommunikationsprotokoll auswählen
Als Protokoll ist das Standardprotokoll zu wählen.
→ siehe Kapitel ”Kommunikationsprotokoll wählen”
Eigene Geräteadresse ausblenden
Die Geräteadresse darf nicht mitgesendet werden, da sie im Videosystem nicht ausgewertet wird und den zur Verfügung stehenden
Speicherplatz für die im Livebild abzuspeichernden Barcodeleser–
Nutzdaten unnötig reduziert.
→ siehe Kapitel ”Eigene Geräteadresse senden”
Sequenz–ID ausblenden
Die Sequenz–ID darf aus den zuvor genannten Gründen ebenfalls
nicht mitgesendet werden.
→ siehe Kapitel ”Sequenz–ID senden”
Beeper ausschalten
Der Beeper muß abgeschaltet werden, da hohe Scanfrequenzen bei
eingeschaltetem Beeper zu Datenübertragungsfehlern führen.
→ siehe Kapitel ”Beeper einschalten nach Empfang von Daten”
Transmit Header definieren
Als Headerzeichen ist STX einzustellen.
→ siehe Kapitel ”Transmit Header definieren”
Transmit Trailer definieren
Als Trailerzeichen sind CR, LF einzustellen.
→ siehe Kapitel ”Transmit Trailer definieren”
Schnittstelle freigeben
Die verwendete Schnittstelle des V3300–N ist freizugeben.
→ siehe Kapitel ”Schnittstelle freigeben/sperren”
Codes freigeben
Die verwendeten Codes sind freizugeben. Die maximale Codelänge
darf 17 Zeichen nicht überschreiten.
→ siehe Kapitel ”Codes freigeben/sperren”
Programmierung abspeichern
Vor Beendigung der Programmierung müssen die eingestellten Parameter mit dem Befehl ”Save” und anschließendem ”ESC” gespeichert werden. Der V3300–N verläßt daraufhin den Programmiermodus und führt automatisch einen Neustart aus. Erscheint im Display
die Anzeige ”READY TO READ”, ist das Gerät betriebsbereit.
Barcodeleser DOUBLE–X–LR
Bei Anschaltung des Barcodelesers DOUBLE–X–LR ist der ”Produktservice–Video” des Videosystem–Herstellers hinzuzuziehen.
610–4.998.137.174
– 42 –
A4/Nov. 2004
Installationshandbuch Videosystem DiBos
Fortsetzung Anschaltungen
4.13
Anschaltung Foyerleser
4.13.1
Foyerleser LS23M
Die Anschaltung des Foyerlesers LS23M erfolgt an eine serielle Schnittstelle. Maximal vier Foyerleser in Serie können angeschaltet werden.
Videosystem
Modemkabel
9pol. – 25pol.
COM x
Schnittstellenumsetzer
W&T 86000
Foyerleser 1
(LS23M)
4.998.053.926
4.998.001.036
RS232
Pinbelegung:
TxD
RxD
GND
9pol. 25pol.
3
2
2
3
5
5 V DC
15
16
10
22
11
23
19
21
13
25
14
J2
offen
je Ader 2 x 0,6 mm
7
Hinweis:
Die Entfernung Schnittstellenumsetzer – letzter Foyerleser darf
max. 1000 m betragen (Installationskabel J–Y(St) Y 2 x 2 x 0,6 mm).
Auf eine korrekte Erdung des Foyerlesers ist zu achten !
Die Schirmung darf nur einseitig aufgelegt werden.
Die Verbindung zwischen den Foyerlesern darf nur an der Stecker–
leiste des Lesers erfolgen.
Weitere Informationen zur Funktion des Schnittstellenumsetzers
siehe Beschreibung W&T Interface Model 86000.
15
16
J2
gesteckt
Foyerleser 4
(LS23M)
Jumper–Einstellungen LS23M
Auf der Platine des Foyerlesers befinden sich Jumper, mit denen
nachfolgende Funktionen eingestellt werden müssen:
Foyerleser für gesteuerten Betrieb
Nur beim letzten Leser am RS 485–Bus
Foyerleser
Jumper 1
muß der Jumper J2 gesteckt werden.
Nr.
Steckplatz 1 Steckplatz 2
1
gesteckt
gesteckt
2
offen
gesteckt
3
gesteckt
offen
4
offen
offen
Video–
system
Leser
1–3
J2 offen
Leser
4
J2 gesteckt
Der Steckplatz 8 des Jumpers J1 darf nicht gesteckt sein
(erweiterte Paritätsprüfung).
Der Steckplatz 7 des Jumpers J1 darf nicht gesteckt sein.
Weitere Informationen zur Funktion der Jumper und deren Positionen
siehe Bedienungsanleitung LS23M, Kap. ”Funktion der Jumper”.
610–4.998.137.174
– 43 –
A4/Nov. 2004
Installationshandbuch Videosystem DiBos
Fortsetzung Anschaltungen
4.13.2
Foyerleser MINITER RS 485
Die Anschaltung des Foyerlesers MINITER RS 485 erfolgt an eine serielle Schnittstelle. Maximal vier Foyerleser in Serie können angeschaltet
werden.
Der Betrieb sowohl des Foyerlesers LS23M und des Foyerlesers MINITER RS 485 am selben seriellen Bus ist möglich. Zu beachten ist, daß
der Foyerleser LS23M vorzugsweise als letztes Bus–Elememt installiert
wird.
Videosystem
Schnittstellenumsetzer
W&T 86000
Foyerleser 1
(MINITER RS 485)
4.998.053.926
COM x
Verbindungskabel
9pol. – 25pol.
RS232
5 V DC
10
22
11
23
19
21
13
25
14
je Ader 2 x 0,6 mm
Hinweis:
Die Entfernung Schnittstellenumsetzer – letzter Foyerleser darf max.
1000 m betragen (Installationskabel J–Y(St) Y 2 x 2 x 0,6 mm).
Auf eine korrekte Erdung des Foyerlesers ist zu achten !
Die Schirmung darf nur einseitig aufgelegt werden.
Die Verbindung zwischen den Foyerlesern darf nur an der Steckerleiste
des Lesers erfolgen.
Wenn der letzte Foyerleser am RS 485–Bus ein MINITER ist, wird zum
Abschluß des RS 485–Bus immer ein Abschlußwiderstand von 250 Ohm
benötigt (Widerstand ist im Lieferumfang enthalten).
Damit der Foyerleser die Karten lesen kann, muß der Anschlagwinkel im
Innern des Gehäuses auf der Rückseite abgeschnitten werden.
Weitere Informationen zur Funktion des Schnittstellenumsetzers
siehe Beschreibung W&T Interface Model 86000.
4.998.098.769/
4.998.098.767
4
5
4
5
J2
gesteckt
Foyerleser 4
(LS23M)
Kontaktbelegung MINITER RS 485
Sabotageschalter
0 V DC Input, GND (PIN 1)
Masse Türöffner Output (PIN 2)
Ruhekontakt/Arbeitskontakt Türöffner Output (PIN 3)
Signal RS 485– (PIN 4)
Signal RS 485+ (PIN 5)
+ 12 V DC Input (PIN 6)
Sicherung
610–4.998.137.174
– 44 –
A4/Nov. 2004
Installationshandbuch Videosystem DiBos
Fortsetzung Anschaltungen
Konfiguration Foyerleser MINITER RS 485
Die Konfiguration erfogt über die Software MINITER RS 485. Diese kann
auf einem Service–Laptop oder auf dem Videosystem installiert werden.
Gehen Sie bei der Konfiguration wie folgt vor:
1. Starten Sie die Konfigurationssoftware und wählen Sie den
RS485–Betrieb aus.
2. Wählen Sie über den Menuepunkt “Schnittstelle” den COM–Port
aus, an dem die Foyerleser angeschlossen sind.
Sollen mehrere Foyerleser MINITER RS 485 das erste Mal konfiguriert werden, darf bei der Konfiguration nur ein Foyerleser angeschlossen sein, weil die Foyerleser ab Werk alle mit der gleichen
Bus–Adresse ausgeliefert werden.
3. Wählen Sie das Menue “MINITER → Miniter auslesen/identifizieren”
aus und klicken Sie auf die Schaltfläche “Identifikation aller Adressen”.
“Adresse: 48” und “Protokoll: Bosch” wird angezeigt.
4. Wählen Sie den Foyerleser mit der Nummer 48 aus und bestätigen
Sie Ihre Auswahl mit ”OK”.
5. Klicken Sie auf die Schaltfläche “Miniter auslesen” und geben Sie
anschließend das “Paßwort: 991357” ein. Bestätigen Sie mit ”OK”
6. Die Adressen der Foyerleser müssen folgendermaßen vergeben
werden.
Foyerleser Nr. 1 = Adresse 48
Foyerleser Nr. 2 = Adresse 49
Foyerleser Nr. 3 = Adresse 50
Foyerleser Nr. 4 = Adresse 51
Die anderen Parameter müssen für den Betrieb wie folgt eingestellt
sein:
– Türoffnungszeit: optional
– Türöffner mit Summer: optional
– Türöffner Intervallton: optional
– Überwachungsmodul: nein
– Paßwort: 991357
– Meldung Chipkarte: nein
– Startzeichen senden: nein
– Daten auf Display: nein
– Spur 2 auswerten: ja
– Spur 3 oder 1 auswerten: ja
– Tür auf bei Störung: nein
– Protokoll: Bosch
– Sperrliste: optional
– Datenlänge Spur 2: 18 (für Kreditkarten)
– Datenlänge Spur 3/1: 26 (für EC–Karten
610–4.998.137.174
– 45 –
A4/Nov. 2004
Installationshandbuch Videosystem DiBos
Fortsetzung Anschaltungen
7.
Stellen Sie für Kreditkarten (Spur 2) und für EC–Karten (Spur 3) getrennte Berechtigungen ein, damit der Zugang zum Foyer gewährleistet ist, falls die Verbindung zwischen Videosystem und Miniter unterbrochen ist (siehe Bedienungsanleitung Miniter RS 485).
Im laufenden Betrieb übernimmt ansonsten das Videosystem die
Zugangsberechtigungen.
8. Speichern Sie im Menue “Datei → Speichern als” die Datei unter
dem Namen “DiBos_Foyerleser_x” (x = 1 .. 4).
9. Wählen Sie “Datei → Beenden” aus.
10. Klicken Sie das Menue “MINITER → Miniter beschreiben” an und
wählen Sie dort die Datei “DiBos_Foyerleser_x” aus und öffnen Sie
diese.
Die neue und die aktuelle Adresse des Foyerlesers wird angezeigt.
11. Bestätigen Sie die Adresse mit “OK”.
12. Klicken Sie auf die Schaltfläche “Datei in Miniter schreiben” und bestätigen Sie mit dem alten Paßwort.
Bei erfolgreicher Programmierung erhalten Sie eine Systembestätigung.
610–4.998.137.174
– 46 –
A4/Nov. 2004
Installationshandbuch Videosystem DiBos
Fortsetzung Anschaltungen
4.14
Anschaltung Funkuhrempfänger DCF 77
Nur von autorisiertem Fachpersonal durchzuführen !
Die Anschaltung erfolgt an eine serielle Schnittstelle.
Hinweis:
Es ist nur der Funkuhrempfänger NeoClock DCF 77 zu verwenden.
Videosystem
COM x
DCF 77
Anschlußkabel
Funkuhrempfänger
Bei der Nachrüstung ist nachfolgende Installation durchzuführen.
Benutzen Sie dazu die beiliegende Installations–CD.
1. Schließen Sie den Funkuhrempfänger an die serielle Schnittstelle
an.
2. Melden Sie sich als Administrator an.
3. Wählen Sie die Schnittstelle aus.
Wählen Sie ”Start → Systemsteuerung → System”.
Wählen Sie den Reiter ”Hardware” aus und klicken Sie auf die
Schaltfläche ”Geräte–Manager”.
Öffnen Sie in der Baumstruktur den Eintrag ”Ports” mit einem
Doppelklick und wählen Sie die Schnittstelle, z. B. ”Communications Port (COM1)” mit einen Doppelklick aus.
Wählen Sie den Reiter ”Anschlußeinstellungen” aus.
Nehmen Sie die Einstellungen für die Schnittstelle vor:
Baud:
2400
Datenbits: 8
Parität:
Keine
Stopbits:
2
Protokoll:
Kein
Bestätigen Sie mit ”OK”.
4. Installation des Funkuhrempfängers
Legen Sie die Installations–CD ein.
Rufen Sie im Windows XP–Explorer ”Setup.exe” auf.
Wählen Sie ”Install server” aus und klicken Sie auf ”Next”.
Wählen Sie das Zielverzeichnis für die Programme aus. Klicken
Sie auf ”Next”, wenn Sie den vorgebebenen Pfad übernehmen
möchten oder auf ”Browse”, um einen anderen zu wählen.
Folgen Sie den Anweisungen auf dem Bildschirm.
610–4.998.137.174
– 47 –
A4/Nov. 2004
Installationshandbuch Videosystem DiBos
Fortsetzung Anschaltungen
5.
6.
7.
8.
9.
Nehmen Sie nach der Installation die Konfiguration des Programms
”Time Synchronisation” vor.
Wählen Sie ”Start → Systemsteuerung → NeoClock Time Synchronisation”.
Stellen Sie im Konfigurationsmenue ein:
Sprache:
”Deutsch”
Port:
”COM x” (verwendete Schnittstelle)
Synchronisierung: ”Automatisch” auswählen
Zeitverschiebung:
”0” (Stunden) und ”Sommerzeitübernahme” auswählen
Lizenz:
Seriennummer und Aktivierungsschlüssel
eingeben (Groß–/Kleinschreibung beachten !) und mit ”OK” bestätigen.
Klicken Sie auf ”Speichern”.
Klicken Sie im Informationsfenster auf ”Ja”, um den Dienst ”Time
Synchronisation” zu starten.
Hinweis:
In der Programmleiste von Windows XP (am unteren Bildschirmrand) erscheint eine Uhr. Diese bestätigt, daß das Programm ”Time Synchronisation” gestartet ist.
Die Farbe der Uhr ist vom Zustand des Empfängers abhängig.
gelb: Programm startet (dauert bis zu drei Minuten !)
rot:
keine Synchronisation oder Installationsfehler
grün: Synchronisation der Systemuhr mit dem Empfänger ist in
Ordnung.
Beenden Sie den Dienst ”NeoClock Time Server” wie folgt:
Wählen Sie ”Start → Systemsteuerung → Verwaltung → Services” aus.
Doppelklicken Sie auf ”NeoClock Time Server” und klicken Sie
unter ”Dienststatus” (Reiter ”Allgemein”) auf die Schaltfläche
”Beenden”, um diesen zu beenden.
Deaktivieren Sie anschließend den Dienst, indem Sie bei ”Starttyp” ”Deaktiviert” auswählen.
Bestätigen Sie mit ”OK” und schließen Sie das Dialogfeld ”Services” und die Systemsteuerung.
Booten Sie den PC neu.
Das Programm ”NeoClock Time Server” darf nicht konfiguriert werden, dafür sollte TARDIS benutzt werden. (Programm zur Synchronisation der Videosysteme in einem Netzwerk, beim Produktservice–Video des Videosystemherstellers erfragen) !
Benutzen Sie zur Positionierung der Uhr die Bedienungsanleitung
von NeoClock XP (ist auf der CD als PDF–Datei verfügbar).
610–4.998.137.174
– 48 –
A4/Nov. 2004
Installationshandbuch Videosystem DiBos
Fortsetzung Inbetriebnahme
4.15
Web–Anbindung für Zugang über Browser
Nur von autorisiertem Fachpersonal durchzuführen !
Auf der Masterplatte befindet sich bereits die vorinstallierte Web–Applikation für den Zugang über Browser. Die Web–Applikation ist standardmäßig aktiviert und benötigt Port 80. Soll der Zugang über http verhindert
werden, muß der Sevice World Wide Web Publishing deaktiviert werden.
Aktivieren/Deaktiveren der Web–Applikation:
Für
1.
2.
3.
4.
die folgenden Schritte sind Administratorrechte erforderlich.
Melden Sie sich im Betriebssystem als Administrator an.
Wählen Sie ”Start → Systemsteuerung” aus.
Machen Sie einen Doppelklick auf das Symbol ”Verwaltung”.
Machen Sie einen Doppelklick auf das Symbol ”Internet–Informationsdienste”.
5. Öffnen Sie die Baumstruktur unter ”Internet–Informationsdienste”
bis zu dem Eintrag ”Default Web Site”.
6. Selektieren Sie den Eintrag ”Default Web Site”.
7. Starten Sie den Dienst mit der Schaltfläche ” ”
oder
stoppen Sie den Dienst mit der Schaltfläche ” ”.
610–4.998.137.174
– 49 –
A4/Nov. 2004
Installationshandbuch Videosystem DiBos
Fortsetzung Inbetriebnahme
4.16
Anschaltung eines Modems
Nur von autorisiertem Fachpersonal durchzuführen !
Für die folgenden Schritte sind Administratorrechte erforderlich.
4.16.1
Modem auswählen und installieren
Hinweise bei der Auswahl des Modems:
Sowohl interne PCI–Modems als auch seriell oder über USB angeschlossene Modems können verwendet werden, sofern Windows
XP diese unterstützt.
Die Protokolle V.90 und V.34 müssen unterstützt werden.
Die Zulassungsbestimmungen der jeweiligen Länder müssen eingehalten werden (insbesondere zum Betrieb im Telefonnetz, Funkentstörung, elektrische Sicherheit, Brandschutz).
Kompatibel zu den Eigenschaften der nationalen Telefonnetze.
Die Gegebenheiten von Firmen–Telefonanlagen sind zu berücksichtigen (z. B. Freizeichen–Erkennung ggf. abstellbar, Ton/Impulswahl).
Installation des Modems
Installieren Sie das Modem gemäß den beiliegenden Hersteller–Unterlagen. Unter Windows XP werden viele Modemtypen automatisch erkannt. Berücksichtigen Sie aber dennoch die vorgegebenen Besonderheiten der Installation (Beispiel: erkennt das Modem das Freizeichen
einer Telefonanlage nicht, muß die Option ”Vor dem Wählen auf Freizeichen warten” abgewählt werden.
Timeout–Wert für ausgehende Verbindungen verringern
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
Wählen Sie auf der Windows XP–Oberfläche ”Start → Systemsteuerung” aus.
Wählen Sie aus dem Ordner ”Systemsteuerung” das Symbol ”Telefon– und Modemoptionen” aus.
Klicken Sie im Dialogfeld ”Telefon– und Modemoptionen” auf den
Reiter ”Modems”.
Wählen Sie im Listenfeld das installierte Modem aus und klicken Sie
auf die Schaltfläche ”Eigenschaften”.
Klicken Sie im Dialogfeld ”Eigenschaften von ..” auf den Reiter ”Erweitert” und anschließend auf die Schaltfläche ”Standardeinstellungen ändern ..”.
Ändern Sie auf der Seite ”Allgemein” unter ”Wählvorgang abbrechen nach .. Sekunden” den Wert von ”60” auf ”15” ab.
Bestätigen Sie die geöffneten Dialogfelder mit ”OK”.
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– 50 –
A4/Nov. 2004
Installationshandbuch Videosystem DiBos
Fortsetzung Inbetriebnahme
Einwahl ermöglichen (wenn eingehende Anrufe angenommen werden
sollen)
1. Wählen Sie auf der Windows XP–Oberfläche ”Start → Systemsteuerung” aus.
2. Wählen Sie aus dem Ordner ”Systemsteuerung” das Symbol ”Netzwerkverbindungen” aus.
3. Klicken Sie im Ordner ”Netzwerkverbindungen” unter ”Netzwerkaufgaben” auf das Symbol ”Neue Verbindung erstellen”.
4. Klicken Sie im Dialogfeld ”Assistent für neue Verbindungen” auf die
Schaltfläche ”Weiter”.
5. Wählen Sie auf der Assistentenseite ”Netzwerkverbindungstyp” die
Option ”Eine erweiterte Verbindung einrichten” und klicken Sie auf
die Schaltfläche ”Weiter”.
6. Aktivieren Sie auf der Assistentenseite ”Eine erweiterte Verbindung
einrichten” die Option ”Eingehende Verbindungen zulassen” und
klicken Sie auf die Schaltfläche ”Weiter”.
7. Selektieren Sie auf der Assistentenseite ”Geräte für eingehende
Verbindungen” unter ”Verbindungsgeräte” das zuvor installierte Modem und setzen das Häkchen für diesen Eintrag. Klicken Sie auf
”Weiter”.
8. Aktivieren Sie auf der Assistentenseite ”Eingehende VPN–Verbindungen” die Option ”VPN–Verbindungen nicht zulassen” und klicken
Sie auf die Schaltfläche ”Weiter”.
9. Richten Sie den neuen Benutzer wie folgt ein:
Klicken Sie auf der Assistenseite ”Benutzerberechtigungen” auf
die Schaltfläche ”Hinzufügen” und tragen Sie im Dialogfeld
”Neuer Benutzer” folgendes ein:
Benutzername: ”RasUser8B19”
Vollständiger Name: leerlassen
Kennwort: Kennwort eintragen (kann später über die DiBos–
Oberfläche geändert werden)
Kennwort bestätigen: Kennwort nochmals eintragen
Bestätigen Sie mit ”OK”.
Vergewissern Sie sich, daß auf der Assistentenseite nebem dem
neu angelegten Benutzer ”RasUser8B19” das Häkchen gesetzt
ist.
Klicken Sie auf die Schaltläche ”Weiter”.
10. Nehmen Sie die Einstellungen für das Netzwerkprotokoll wie folgt
vor:
Selektieren Sie auf der Assistenseite ”Netzwerksoftware” im Listenfeld den Eintrag ”Internetprotokoll (TCP/IP)” und vergewissern Sie sich, daß das Häkchen für diesen Eintrag gesetzt ist.
610–4.998.137.174
– 51 –
A4/Nov. 2004
Installationshandbuch Videosystem DiBos
Fortsetzung Inbetriebnahme
Klicken Sie auf ”Eigenschaften” und stellen Sie sicher, daß in dem
Dialog ”TCP/IP–Eigenschaften für eingehende Verbindungen”
die Option ”Anrufern den Zugriff auf das lokale Netzwerk gestatten” nicht ausgewählt und die Option ”TCP/IP–Adressen automatisch durch DHCP zuweisen” ausgewählt ist und bestätigen Sie
mit ”OK”.
Klicken Sie auf der Assistentenseite auf ”Weiter”.
11. Klicken Sie auf der Assistentenseite ”Fertigstellen des Assistenten”
auf ”Fertig stellen”.
610–4.998.137.174
– 52 –
A4/Nov. 2004
Installationshandbuch Videosystem DiBos
Fortsetzung Anschaltungen
4.17
Anschaltung an AutoDome/SAE–Dome
Anschaltung an AutoDome
Videosystem
COM x
LTC 8780
RS 232
oder
LTC 8786
BiPhase
LTC 8569
oder
LTC 8570
AutoDome
BiPhase
Code–Multiplexer
RS 232–/BiPhase–
Konverter
LTC–
Kreuzschiene
BiPhase
Hinweis: Eine LTC 8569 oder LTC 8570 wird benötigt, wenn gleichzeitig zu
einem AutoDome eine Bosch LTC–Kreuzschiene an das Videosystem angeschlossen wird.
Anschaltung AutoDome über Kreuzschiene
Videosystem
LTC 8x00
Console
Port
COM x
AutoDome
BiPhase
Allegiant Konsolenkabel
LTC8506/00
Hinweis: Gültige CCL–Befehle können im DiBos konfiguriert werden. Anschließend können diese vorkonfigurierten Befehle manuell an die
Allegiant–Kreuzschiene gesendet werden.
610–4.998.137.174
– 53 –
A4/Nov. 2004
Installationshandbuch Videosystem DiBos
Fortsetzung Anschaltungen
Anschaltung SAE–Dome direkt
Videosystem
z. B.
SAE Dome
LNL–108 A
COM x
RS 232
RS 485
RS 232/RS 485–Konverter
Anschaltung SAE–Dome mit V3032 Biphase–Interface
Videosystem
COM x
LTC 8780
LTC 8569
oder
oder
LTC 8570
LTC 8786
V3032
SAE Dome
RS 232
BiPhase
BiPhase
RS 485
Code–Multiplexer
RS 232/BiPhase–
Konverter
LTC–
Kreuzschiene
Protokoll–
Konverter SAE
BiPhase
Hinweis: Eine LTC 8569 oder LTC 8570 wird benötigt, wenn gleichzeitig zu
einem SAE–Dome eine Bosch LTC–Kreuzschiene an das Videosystem angeschlossen wird.
610–4.998.137.174
– 54 –
A4/Nov. 2004
Installationshandbuch Videosystem DiBos
Fortsetzung Anschaltungen
4.18
Anschaltung einer GMA
4.18.1
Allgemeines
Die Anschaltung des Videosystems an eine GMA erfolgt über eine RS
232–Schnittstelle an COM x, z. B. unter Zwischenschaltung eines
Schnittstellenumsetzers OVS.
Videosystem
OVS
Bosch
GMA
COM x
ST3
RS 232–
Schnittstelle
OPTO
Schnittstellen–
umsetzer
Bei der Anschaltung des Videosystems sind an der jeweiligen GMA keine
alarmspezifischen Modifikationen erforderlich (das benötigte Schnittstellenmodul muß vorhanden sein). Alle Einstellungen erfolgen über die
Bedienoberfläche des Videosystems.
Die GMA muß die Datenübertragung freigeschaltet haben und mit einem
entsprechenden Schnittstellenmodul ausgerüstet sein (siehe Kap. ”Anschaltungen”).
Mit der Baugruppe OVS können evtl. unterschiedliche Sende– und
Empfangsbelegungen der Geräte auf seiten der V.24–Verbindung ausgeglichen werden. Die Brücken BR1 und BR2 sind umzustecken.
610–4.998.137.174
– 55 –
A4/Nov. 2004
Installationshandbuch Videosystem DiBos
Fortsetzung Anschaltungen
Brückenbelegung Schnittstellenumsetzer OVS
BR4
OVS
Achtung:
3
2
1
Ziehen Sie vor Öffnen des OVS
den Netzstecker !
BR5
3
2
1
ST11
Anschluß 12 V/24 V
2
1
–
+
BR6
BR2 BR1
1
2
3
1
2
3
Bei Spannungsversorgung 230 V
BR4 BR5 BR6
3
3
2
2
2
1
1
1
ST3
OPTO
Bei Spannungsversorgung 12 V/24 V
BR4 BR5 BR6
2
3
3
2
2
1
1
1
V.24
Austausch von Sende– und Empfangsleitung
Variante 1:
Variante 2:
BR2 BR1
1
1
ST3:
2
2
Pin 2 = Sendeleitung
Pin 3 = Empfangsleitung
3
3
Steckerbelegung OPTO
BR2
1
2
3
BR1
1
ST3:
2
Pin 2 = Empfangsleitung
Pin 3 = Sendeleitung
3
Steckerbelegung V.24 (ST3)
Richtung
Anschluss
Richtung
Anschluss
Eingang –
1
Sender/Empfänger *
2
Eingang +
6
Empfänger/Sender *
3
Ausgang +
5
0V
5
Ausgang –
9
* abhängig von BR1/BR2
Hinweis:
Zur Verkabelung werden Fernmeldekabel vom Typ J–Y(St)Y 2x2x0,6 empfohlen.
Der Kabelschirm ist zur Verhinderung von Erdströmen zentralenseitig zu erden.
610–4.998.137.174
– 56 –
A4/Nov. 2004
Installationshandbuch Videosystem DiBos
Fortsetzung Anschaltungen
4.18.2
Anschaltung an NZ 500 (20 mA)
Videosystem
NZ 500
SU 500
Reichweite
max. 1000 m
OVS
9
SDI+
5
COM x
SDI–
6
SDO+
1
ST3
SDO–
OPTO
Schirmbeidraht nur an NZ 500 anschließen.
Installationskabel J–Y (St) Y 2x2x0,6
4.18.3
SU 500:
BR1 gesteckt (1200 bit/s)
Anschaltung an BZ 500 (20 mA)
Videosystem
BZ 500 LSN
OVS
9
SDI+
5
COM x
1
OPTO
SDO+
SDO–
DIR
Hinweis:
COM 2 und COM 3 nur mit
Schnittstellenbaugruppe ERSE 10
Schirmbeidraht nur an BZ 500 anschließen.
Installationskabel J–Y (St) Y 2x2x0,6
610–4.998.137.174
RXD
0V
TXD
+
SDI–
6
ST3
SM 20
COM 1 bis COM 3
ANNE 10
Reichweite
max. 1000 m
– 57 –
A4/Nov. 2004
Installationshandbuch Videosystem DiBos
Fortsetzung Anschaltungen
4.18.4
Anschaltung an AZ 1010/NZ 1008
V.24–Anschaltung an AZ 1010/NZ 1008
Videosystem
AZ 1010/NZ 1008
SMA
COM x
2
3
SDI
0V
5
SDO
max. 25 m
SMA
S 3A B1
Die Anschaltung der AZ 1010/NZ 1008 muß
zentralenseitig programmiert werden
B2
S 3B
Brückenbelegung (V) auf der SMA
Steckbrücke V1 in Pos. 2/3
Pegel für V.24–Schnittstelle
V1
1
2
3
20 mA–Anschaltung an AZ 1010/NZ 1008
Videosystem
AZ 1010/NZ 1008
LNA
+12V
OVS
9
Reichweite
max. 1000 m
5
COM x
SDO+
1
SDO
SDO
SDO–
SDI
SDI
OPTO
Brückenbelegung (V) auf der SMA
Steckbrücke V1 in Pos. 1/2
Pegel für V.24–Schnittstelle
610–4.998.137.174
+UV
SDI–
SDI+
6
ST3
GOM
Schirmbeidraht nur an AZ 1010/NZ 1008 anschließen.
Installationskabel J–Y (St) Y 2x2x0,6
– 58 –
A4/Nov. 2004
Installationshandbuch Videosystem DiBos
Fortsetzung Anschaltungen
4.18.5
Anschaltung an NZ 1012
V.24–Anschaltung an NZ 1012
Videosystem
NZ 1012
EAN
COM x
3
2
SDI
0V
5
SDO
SSM
ZSN
SW–Ausgaben:
18508.0 A8.1
18508.1 A8.1
V4
S3
S2
V2
S0
max. 25 m
Dip–Fix–Belegung (S) und Brücken (V) auf der SSM
Schnittstelle 1:
S0
ein:
S1
aus:
S2
ein:
S3
ein:
V2, V4 gesteckt:
1200 Baud
Videosystem
Sendepriorität bei NZ 1012
Gerät ist angeschlossen
V.24–Schnittstelle
Schnittstelle 2:
S4
ein
S5
aus:
S6
ein:
S7
ein:
V12, V14 gesteckt:
1200 Baud
Videosystem
Gerät ist angeschlossen
Sendepriorität bei NZ 1012
V.24–Schnittstelle
Hinweis: Eine Anschaltung an die Schnittstelle 2 ist möglich.
20 mA–Anschaltung an NZ 1012
Videosystem
NZ 1012
EAN
+U1
OVS
9
Reichweite
max. 1000 m
5
COM x
+UV
SDI–
SDO
SDO
SDI
SDI
SDI+
6
SDO+
1
ST3
GOM
SDO–
OPTO
Brücken der SSM auf ”20 mA” einlegen.
610–4.998.137.174
– 59 –
A4/Nov. 2004
Installationshandbuch Videosystem DiBos
Fortsetzung Anschaltungen
4.18.6
Anschaltung an BZ 1012 (20 mA)
Videosystem
BZ 1012
EAB
+24V
OVS
9
Reichweite
max. 1000 m
5
COM x
+UV
SDI–
SDO
SDO
SDI
SDI
SDI+
6
SDO+
1
ST3
GOM
SDO–
OPTO
Brücken der SSM auf ”20 mA” einlegen.
610–4.998.137.174
– 60 –
A4/Nov. 2004
Installationshandbuch Videosystem DiBos
Fortsetzung Anschaltungen
4.18.7
Anschaltung an NZ 1060
V.24–Anschaltung an NZ 1060
Videosystem
NZ 1060
ZAN
2
COM x 3
SDO
0V
5
SDI
max. 25 m
SIE
ZVE
SW–Ausgaben:
18033.0 A6.2
18033.2 A6.2
18033.3 A6.2
V3
V1
Hinweis:
Vorzugsweise sind die Schnittstellen 6 bis 9 zu verwenden, projektspezifisch ist
auch ein Anschluß an die Schnittstellen 2 bis 5 möglich.
Entsprechende Schnittstelle auf AUX programmieren (1200 Baud), Brücken auf
SIE (V1, V3) für V.24–Schnittstelle einlegen.
20 mA–Anschaltung an NZ 1060
Videosystem
NZ 1060
ZAN
+12V
OVS
9
Reichweite
max. 1000 m
5
COM x
+UV
SDI–
SDO
SDO
SDI
SDI
SDI+
6
SDO+
1
ST3
GOM
SDO–
OPTO
Vorzugsweise sind die Schnittstellen 6 bis 9 zu verwenden, projektspezifisch ist auch ein
Anschluß an die Schnittstellen 2 bis 5 möglich.
Entsprechende Schnittstelle auf AUX programmieren (1200 Baud), Brücken auf SIE (V2, V4)
für 20 mA–Schnittstelle einlegen.
610–4.998.137.174
– 61 –
A4/Nov. 2004
Installationshandbuch Videosystem DiBos
Fortsetzung Anschaltungen
4.18.8
Anschaltung an BZ 1060 (20 mA)
Videosystem
BZ 1060
ZAB
+24V
OVS
9
Reichweite
max. 1000 m
5
COM x
+UV
SDI–
SDO
SDO
SDI
SDI
SDI+
6
SDO+
1
ST3
GOM
SDO–
OPTO
Vorzugsweise sind die Schnittstellen 6 bis 9 zu verwenden, projektspezifisch ist auch ein
Anschluß an die Schnittstellen 2 bis 5 möglich.
Entsprechende Schnittstelle auf AUX programmieren (1200 Baud), Brücken auf SIE (V2, V4)
für 20 mA–Schnittstelle einlegen.
610–4.998.137.174
– 62 –
A4/Nov. 2004
Installationshandbuch Videosystem DiBos
Fortsetzung Anschaltungen
4.18.9
Anschaltung an UEZ 1000 (20 mA)
Videosystem
UEZ 1000
OVS
9
SDI+
5
COM x
SDI–
6
SDO+
1
ST3
SDO–
OPTO
20 mA–1 bis 20 mA–3
AVK
Reichweite
max. 1000 m
Schirmbeidraht nur an UEZ 1000 anschließen.
Installationskabel J–Y (St) Y 2x2x0,6
4.18.10
Anschaltung an UEZ 2000 (20 mA)
Videosystem
UEZ 2000 LSN
Reichweite
max. 1000 m
OVS
9
SDI+
5
COM x
1
OPTO
Schirmbeidraht nur an UEZ 2000 anschließen.
Installationskabel J–Y (St) Y 2x2x0,6
610–4.998.137.174
– 63 –
RXD
SDO+
0V
TXD
+
SDO–
DIR
SDI–
6
ST3
SM 20
COM 1 bis COM 5
AVM 100
Hinweis:
COM 4 und COM 5 nur mit Schnittstellenbaugruppe SEMO1
A4/Nov. 2004
Installationshandbuch Videosystem DiBos
Fortsetzung Anschaltungen
4.18.11
Anschaltung an UGM 2020
20 mA–Anschaltung an UGM 2020 über TESP (bei Telefonie)
Videosystem
UGM 2020
TESP
OVS
1
DLA0
6
COM x
SW–Ausgaben:
SGKUGM
ab EAPS–4,
EAPS–5
DLA1
5
DLB1
OPTO
Reichweite
max. 1000 m
EPC/EPC2
DLB0
9
ST3
SGK
Br. 1–4 offen
20 mA–Anschaltung an UGM 2020 über UESS
Videosystem
UGM 2020
ÜSS
OVS
6
A0
1
COM x
EPC/EPC2
SW–Ausgaben:
SGKUGM
ab EAPS–4,
EAPS–5
B0
5
A1
9
ST3
SGK
B1
OPTO
Reichweite
max. 1000 m
610–4.998.137.174
– 64 –
A4/Nov. 2004
Installationshandbuch Videosystem DiBos
Fortsetzung Anschaltungen
4.18.12
Anschaltung Bosch D9000 Serie
Videosystem
Bosch D9000
* Siehe
D9133
COM x
* Siehe
Hinweis 3
Power +
Hinweis 1
* Siehe
Hinweis 2
SDI–A
SDI–B
Common
32
Power +
31
SDI–A
30
SDI–B
29
Common
Das Videosystem löst aus bei
– nicht quittierten Alarmstatus
– nicht quittierten Überwachungsstatus
– nicht quittierten Störungsstatus
Hinweis:
1. Die Bosch D9000 muß den Softwarestand 6.3 oder höher haben. Für zusätzliche Informationen
verwenden Sie bitte die Installationsanleitung der Anlage. Eine Konfiguration der Anlage ist erforderlich (siehe Kapitel SDI Automation).
2. D9133–Modul (nicht enthalten) muß auf Adresse 80 eingestellt werden. Nur ein D9133 je Anlage
ist erlaubt. Für zusätzliche Informationen verwenden Sie bitte dessen Installationsanleitung.
3. Bei einer Verbindung von D9133 mit DiBos ist ein Null–Modem–Kabel ”DB9F” (nicht enthalten)
zu verwenden. Eine zusätzliche Konfiguration im DiBos ist erforderlich, um die D9000 für eine
Jobaktivierung zu verwenden. Für zusätzliche Informationen verwenden Sie bitte die Installationsanleitung von DiBos (siehe ”Konfiguration GMA–Eingänge”).
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– 65 –
A4/Nov. 2004
Installationshandbuch Videosystem DiBos
5
XP–Administration
5.1
Wechseln von Videosystem– auf XP–Administratorebene
Nur von autorisiertem Fachpersonal durchzuführen !
Gehen Sie wie folgt vor, um von der Videosystem– auf die XP–Administratorebene zu wechseln.
1. Beenden Sie den Bedienvorgang im Videosystem (Menue ”System
→ System verlassen”).
2. Klicken Sie im Windows XP das Menue ”Start → Abmelden” an. Es
erscheint der Windows–Abmeldedialog.
3. Drücken Sie die rechte Shift–Taste und klicken Sie auf die Schaltfläche Abmelden. Halten Sie dabei die rechte Shift–Taste so lange gedrückt, bis der Windows–Anmeldebildschirm erscheint.
4. Melden Sie sich mit folgenden Benutzernamen an.
AdministratorDe für die deutsche Version des Betriebssystems
AdministratorEn für die englische Version des Betriebssystems
AdministratorEs für die spanische Version des Betriebssystems
AdministratorFr für die französische Version des Betriebssystems
Bitte den Benutzer Administrator nicht mehr verwenden!
Das Kennwort müssen Sie aus Sicherheitsgründen beim ”Produktservice–Video” des Videosystem–Herstellers erfragen. Ändern Sie
aus Sicherheitsgründen anschließend dieses Paßwort.
5.2
Anmeldung als Windows XP–Benutzer
Um sich in Windows XP als Benutzer des Videosystems anzumelden,
gehen Sie wie folgt vor.
1. Klicken Sie im Windows XP das Menue ”Start → Abmelden” an. Es
erscheint der Windows–Abmeldedialog.
2. Das System meldet sich automatisch als DiBos–Benutzer an.
dibosDe für die deutsche Version des Betriebssystems
dibosEn für die englische Version des Betriebssystems
dibosEs für die spanische Version des Betriebssystems
dibosFr für die französische Version des Betriebssystems
Das Kennwort müssen Sie aus Sicherheitsgründen beim ”Produktservice–Video” des Videosystem–Herstellers erfragen. Ändern Sie
aus Sicherheitsgründen anschließend dieses Paßwort.
Achtung:
Ein automatischer Start, z. B. nach einem Stromausfall, erfolgt nur als
voreingestellter Benutzer.
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A4/Nov. 2004
Installationshandbuch Videosystem DiBos
6
Konfiguration
Wenn Sie das Videosystem das erste Mal starten, erscheint ein Dialogfeld mit folgender Konfigurationsmöglichkeit:
Grundkonfiguration mit Hilfe des Assistenten erstellen
Die Grundkonfiguration ist für den ungeübten Benutzer gedacht. Mit Hilfe
eines Setup–Assistenten erhalten Sie nach wenigen Mausklicks eine
Grundkonfiguration des Systems. Das System erkennt dabei automatisch
die angeschlossene Videohardware (Kameras, Grabber).
Sollte eine weitergehende Konfiguration notwendig sein, erfolgt dies mit
Hilfe der Standard–(Experten–)Konfiguration, da die Grundkonfiguration
nur beim ersten Start des Systems automatisch aufgerufen wird. Möchten
Sie später aus der Standard–Konfiguration in die Grundkonfiguration, ist
dies nur mit einem Verlust der Konfigurationsdaten und der gespeicherten
Videobilder möglich.
Standard–Parametrierung verwenden
Die Standard–Konfiguration (Experten–Konfiguration) ist für Benutzer gedacht, die über eine gewisse Erfahrung mit dem System verfügen. Wenn
Sie die Standard–Konfiguration auswählen erhalten Sie ein Dialogfeld
”Setup Assistent Administrator”, in welches Sie Name und Passwort eingeben müssen (mit diesem Namen/Paßwort müssen Sie sich auch das 1.
Mal am System anmelden) Nach Bestätigung Ihrer Eingaben gelangen
Sie in die Standard–Konfiguration.
Gehen Sie von oben nach unten vor, indem Sie die einzelnen Menuepunkte anklicken und die entsprechenden Eingaben vornehmen.
Eine Bedienungsanleitung für beide Arten der Konfiguration erhalten Sie auch online, d. h. direkt im System. Rufen Sie dazu die Online–Hilfe durch Drücken der Taste ”F1” oder durch Anklicken der
Schaltfläche ”Hilfe” auf.
6.1
Grundkonfiguration
Nähere Informationen hierzu sind dem Kapitel 3 zu entnehmen.
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A4/Nov. 2004
Installationshandbuch Videosystem DiBos
Fortsetzung Konfiguration
6.2
6.2.1
Standard–Konfiguration (Experten–Konfiguration)
Konfiguration Laufwerke
(Menue Datenbank/Laufwerke)
In diesem Dialogfeld erhalten Sie eine Übersicht der verfügbaren Festplatten
und Netzlaufwerke.
Nr.
Bezeichnung
1
Beschreibung
Das Listenfeld enthält alle Festplatten und Netzlaufwerke, die dem System beim Start der Konfiguration
bekannt sind. Es werden jeweils die Gesamtgröße,
der freie Speicherplatz und der belegte Speicherplatz in MByte anzeigt.
Die aufgeführten Laufwerke können aktiviert und
deaktiviert werden.
Das Laufwerk ist aktiviert.
Das Laufwerk ist nicht aktiviert.
2
Aktualisieren
Wird ein zusätzliches Laufwerk während der Konfiguration in Betrieb genommen, kann dieses durch
Anklicken von Aktualisieren in das Listenfeld übernommen werden.
3
Ausgewählte Laufwerke
Für die aktivierten Laufwerke wird die Gesamtgröße
des Speicherplatzes, der freie Speicherplatz und der
belegte Speicherplatz in MByte angezeigt.
4
Übernehmen
Klicken Sie auf Übernehmen. Haben Sie fehlerhafte
Eingaben gemacht, klicken Sie auf Verwerfen und
beginnen von vorne.
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A4/Nov. 2004
Installationshandbuch Videosystem DiBos
Fortsetzung Konfiguration
Hinweis: Es können mehrere Laufwerke für die Aufnahme von Archiven
bereitgestellt werden. Die Bilder der Archive werden in diesem
Fall gleichmäßig über die aktivierten Laufwerke verteilt.
Hinweis: Die externen SCSI–Laufwerke müssen vor dem Start des PC
eingeschaltet werden.
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– 69 –
A4/Nov. 2004
Installationshandbuch Videosystem DiBos
Fortsetzung Konfiguration
6.2.2
Konfiguration Archive
(Menue Datenbank/Archive)
Die im Übersichtsfeld dargestellten Archive befinden sich auf den aktivierten
Laufwerken. Die Archive dienen zur Einteilung der Laufwerke in Teilbereiche,
damit die gespeicherten Bilder bei der Bildsuche schneller gefunden werden.
Die Speicherung der Bilder und Suchergebnissen erfolgt in den Archiven.
Nr.
Bezeichnung
Beschreibung
Neu
Legt ein neues Archiv an.
Klicken Sie auf Neu und geben Sie im Eingabefeld
Name (5) den Namen des Archivs ein.
2
Löschen
Löscht ein bestehendes Archiv.
Wählen Sie im Listenfeld ein Archiv aus und klicken
Sie auf Löschen. Das Archiv wird gelöscht, wenn Sie
den Warnhinweis bestätigen.
3
Kopieren
Kopiert ein bestehendes Archiv.
Wählen Sie im Listenfeld ein Archiv aus und klicken
Sie auf Kopieren. Das Archiv wird kopiert und kann
schnell angepaßt werden.
4
Archiv
Nummer
Das System weist dem Archiv eine (System–) Nummer zu. Sie dient zur internen Identifizierung bei evtl.
gleichlautenden Archiven. Jedes Archiv erhält dabei
die nächsthöhere Nummer oder die in der Reihenfolge fehlende Nummer, wenn ein Archiv gelöscht
wurde. Die Suchergebnisse haben immer die Nummer 255.
5
Archiv
Name
1
610–4.998.137.174
Zeigt den Namen des Archivs an (kann geändert werden).
– 70 –
A4/Nov. 2004
Installationshandbuch Videosystem DiBos
Fortsetzung Konfiguration
6
Typ
Wählen Sie einen Archivtyp aus.
Für die meisten Anwendungen wird empfohlen,
ein eigenes Archiv für jede Kamera anzulegen.
Das erlaubt später eine schnelle Suche im Bildarchiv.
Ringarchiv
Ringarchiv: Die Bilder werden nacheinander gespeichert. Ist das Ringarchiv voll, beginnt der Speichervorgang von Anfang. Die ältesten Bilder werden
überschrieben. Einem Ringarchiv kann ein Historienring zugordnet sein, sodaß auch die alarmauslösenden Bilder gespeichert werden.
Alarmarchiv
Alarmarchiv: Es enthält die Bilder, die nach der Alarmauslösung aufgenommen wurden. Das Alarmarchiv
wird nicht überschrieben. Einem Alarmarchiv kann
ein Historienring zugeordnet sein, sodaß auch die
alarmauslösenden Bilder gespeichert werden.
Historienring
Historienring: Die Bilder werden nacheinander gespeichert. Ist der Historienring voll, beginnt der Speichervorgang von Anfang. Die ältesten Bilder werden
überschrieben. Ein Historienring muß einem Ring–
oder Alarmarchiv zugeordnet sein. Aufgrund der Arbeitsweise eines Historienringes, dürfen diesem
keine sich schnell wiederholende Auslösungen zugeordnet werden, wie das z. B. bei Sensorkameras,
PIR–Bewegungsmeldern und Türkontakten der Fall
ist. Für schnell wiederholende Auslösungen wird die
Verwendung von Voralarmbildern empfohlen. Voralarmbilder können unter Jobmakros/Speichern
eingerichtet werden.
Historienring für Archiv x
Wählen Sie das Archiv aus, dem der Historienring
zugeordnet werden soll.
Kompletten Historienring zuordnen
Der Historienring wird vollständig einem Alarm– oder
Ringarchiv zugeordnet.
nur x Bilder des Historienringes zuordnen
Nur die eingegebene Anzahl von Bildern wird einem
Alarm– oder Ringarchiv zugeordnet.
Hinweis:
Sinn eines Historienringes ist es, die Bilder eines
Melders im Ruhezustand zu speichern. Tritt ein bedeutsames Ereignis auf, z. B. ein Überfallalarm, werden die Bilder aus dem Historienring in das zugeordnete Alarm– oder Ringarchiv kopiert. Dieser Vorgang
erlaubt eine schnelle Rekonstruktion des Ereignisses, da das zugeordnete Alarmarchiv sowohl die
alarmauslösenden Bilder als auch die Bilder nach
dem Überfall enthält.
7
Speicherplatzverwaltung
Bilder löschen
nach x Tagen
Gesamtgröße
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Bei Bedarf Funktion aktivieren und Anzahl der Tage
eingeben. Gelöscht wird immer um Mitternacht. ”1”
bedeutet, daß die gespeicherten Bilder noch um Mitternacht des gleichen Tages gelöscht werden.
Gesamtgröße des Archivs in MB. Der benutzte und
freie Speicherplatz des Archivs wird unmittelbar darunter angezeigt.
– 71 –
A4/Nov. 2004
Installationshandbuch Videosystem DiBos
Fortsetzung Konfiguration
Benutzt
Der verfügbare Speicherplatz wird angezeigt. Wenn
die Summe aller konfigurierten Archive 90% des gesamten vorhandenen Speicherplatzes übersteigt,
erscheint eine Meldung. Es muß mindestens eine
Reserve von 10% verbleiben.
8
Speicherplatz
Verfügbarer Speicherplatz des Systems
9
Übernehmen
Klicken Sie auf Übernehmen. Haben Sie fehlerhafte
Eingaben gemacht, klicken Sie auf Verwerfen und
beginnen von vorne.
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– 72 –
A4/Nov. 2004
Installationshandbuch Videosystem DiBos
Fortsetzung Konfiguration
6.2.3
Konfiguration Hardware–Anschlüsse
(Menue Hardware/Anschlüsse)
In diesem Dialogfeld können Sie eine Vielzahl von Hardware–Optionen einstellen. Die Auswahl erfolgt, indem Sie entweder auf den Pfeil nach unten klicken
und die Auswahl vornehmen oder das jeweilige Kontrollkästchen durch Anklikken aktivieren. Ein Deaktivieren erfolgt durch nochmaliges Anklicken.
Kontrollkästchen ist aktiviert. Hardware ist ausgewählt.
Kontrollkästchen ist nicht aktiviert. Hardware ist nicht ausgewählt.
Die Einstellungen auf dieser Hardware–Seite müssen, außer bei Erweiterungen, normalerweise nicht geändert werden. Sind tatsächlich Änderungen notwendig, dürfen diese nur von autorisierten Personen oder nur nach Rücksprache mit dem technischen Support vorgenommen werden.
Nr.
Bezeichnung
Beschreibung
1
Framegrabber
1 MVTitan: Das System enthält einen Grabber
MVTitan.
2 MVTitan: Das System enthält zwei Grabber
MVTitan.
1 MVSigma: Das System enthält einen Grabber
MVSigma.
2
Videosignal
PAL oder NTSC
3
IP–Kameras *
Max. 16 Netzkameras sind anschließbar.
4
ISDN **
Bei Verbindung zu anderen Systemen dieser Art
über ISDN
* Für weitere Informationen siehe Kapitel 6.2.15. Wenden Sie sich an
Bosch Sicherheitssysteme wegen einer Übersicht der möglichen IP–Kameras.
** Option
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– 73 –
A4/Nov. 2004
Installationshandbuch Videosystem DiBos
Fortsetzung Konfiguration
5
Netzwerk
Bei Verbindung zu anderen System dieser Art
über Netzwerk
6
Modem *
Bei Modem–Verbindung. Ein RAS–fähiges Modem muß angeschlossen und ein RAS–Dienst
installiert sein.
7
Simulation
Unterstützung von vier simulierbaren Alarmeingängen für die Auslösung von Testalarmen oder
z. B. für Verwendung eines Jobs wie ”Brennen
einer CD”.
8
Virtuelle Melder
Die Virtuellen Melder bieten die gleichen Funktionalitäten wie die anderen Melder im System. Sie
stellen Eingänge bereit, welche zum Ausführen
von Jobs im Videosystem genutzt werden können.
Im Gegensatz zu anderen Einheiten sind die Virtuellen Melder keine physikalische Hardware. Die
Virtuellen Melder können von anderen Software–
Programmen zur Kommunikation mit dem Videosystem genutzt werden. Es stehen max. 32 virtuelle Melder zur Verfügung.
9
Störungsmelder
Zur internen Fehlererkennung. Der Störungsmelder belegt immer das Relais 4 des 1. MVTitan.
Die Ereignisse, welche zur Auslösung des Störungsmelders führen, entnehmen Sie Kap. 4.10.
10 Geldautomat *
Anschluß von max. 4 Geldautomaten mit je 2
Alarmeingängen.
11
Anschluß von max. 4 Foyerlesern.
Foyerleser *
12 Barcodeleser *
Anschluß von einem Barcodeleser.
13
GMA *
Anschluß einer Gefahrenmeldeanlage.
14
Übernehmen
Klicken Sie auf Übernehmen. Haben Sie fehlerhafte Eingaben gemacht, klicken Sie auf Verwerfen und beginnen von vorne.
* Option
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– 74 –
A4/Nov. 2004
Installationshandbuch Videosystem DiBos
Fortsetzung Konfiguration
6.2.4
Konfiguration Geldautomat (Option)
(Menue Hardware/Geldautomat)
Maximal 4 Geldautomaten mit je 2 Alarmeingängen können angeschlossen
werden (muß unter Hardware/Anschlüsse aktiviert werden). Diese vom Videosystem zu unterstützenden Eingänge sind als Melder zu konfigurieren.
Nr.
Bezeichnung
Beschreibung
1
Eingang
Klicken Sie auf den entsprechenden GAA–Eingang. Die ausgewählte Zeile wird aktiviert.
2
Typ
Klicken Sie in der Spalte Typ auf den Pfeil nach
unten und wählen Sie aus, ob ein Melder (–Kontakt) konfiguriert werden soll oder nicht.
Eingang wird ausgewertet.
Eingang wird nicht ausgewertet.
Zuordnung der Eingänge:
Eingang 1 + 2 = Geldautomat 1
Eingang 3 + 4 = Geldautomat 2
Eingang 5 + 6 = Geldautomat 3
Eingang 7 + 8 = Geldautomat 4
Die Eingänge 1, 3, 5, 7 aktivieren üblicherweise
die Portraitkamera und die Eingänge 2, 4, 6, 8 die
Geldentnahme–Kamera.
3
Name
Plazieren Sie den Cursor in der Spalte Name und
geben Sie den Namen ein. Der Name kann frei
gewählt werden. Das System führt anschließend
den Alarmeingang mit diesem Namen.
4
Übernehmen
Klicken Sie auf Übernehmen. Haben Sie fehlerhafte Eingaben gemacht, klicken Sie auf Verwerfen und beginnen von vorne.
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– 75 –
A4/Nov. 2004
Installationshandbuch Videosystem DiBos
Fortsetzung Konfiguration
6.2.5
Konfiguration Foyerleser–Eingänge (Option)
(Menue Hardware/Foyerleser/Eingänge)
Maximal 4 Foyerleser können angeschlossen werden, wobei jeder Foyerleser
einen Alarmeingang unterstützt (muß unter Hardware/Anschlüsse aktiviert
werden). Diese Eingänge sind als Melder zu konfigurieren.
Die Anzahl der konfigurierten Foyerleser muß mit der Anzahl der angeschlossenen Foyerleser übereinstimmen.
Nr.
Bezeichnung
Beschreibung
1
Eingang
Klicken Sie auf den entsprechenden Eingang. Die
ausgewählte Zeile wird aktiviert.
2
Typ
Klicken Sie in der Spalte Typ auf den Pfeil nach
unten und wählen Sie aus, ob ein Foyerleser angeschlossen werden soll oder nicht.
An den Eingang wird ein Foyerleser angeschlossen.
An den Eingang wird kein Foyerleser angeschlossen.
3
Name
Plazieren Sie den Cursor in der Spalte Name und
geben Sie den Namen ein. Der Name kann frei
gewählt werden. Das System führt anschließend
den Eingang mit diesem Namen.
4
Zeitsteuerung
Setup
Klicken Sie in der Spalte Zeitsteuerung auf Setup, wenn Sie für den Foyerleser eine Zeitsteuerung
eingeben möchten. Wenn nicht, dann fahren Sie
mit Punkt 9 fort.
Hinweis:
Nur möglich, wenn im Menue Zeitbereiche ein
Zeitbereich festgelegt wurde.
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– 76 –
A4/Nov. 2004
Installationshandbuch Videosystem DiBos
Fortsetzung Konfiguration
5
Foyerleser zeitgesteuert
Aktivieren Sie Foyerleser zeitgesteuert und nehmen Sie nachfolgende Einstellungen vor.
6
Grundeinstellung
Klicken Sie im Listenfeld Grundeinstellung auf
den Pfeil nach unten und wählen Sie aus, welche
Grundeinstellung der Foyerleser haben soll.
Foyerleser offen
– Das Foyer ist immer geöffnet.
Foyerleser automatisch
– Der Zutritt ist nur mit einer EC–Karte oder Kreditkarte gultig. Dabei können Karten von bestimmten Banken gesperrt werden.
Foyerleser geschlossen
– Das Foyer ist immer geschlossen.
7
Im vorherigen Punkt haben Sie die Grundeinstellung des Foyerlesers festgelegt. Aktivieren Sie
bei Bedarf zusätzlich den entsprechenden Punkt,
wenn diese Grundeinstellung zeitlich eingeschränkt werden soll.
8
Zeitbereich
Geben Sie den Zeitbereich ein, innerhalb der die
zeitliche Einschränkung gelten soll (siehe auch
Konfiguration ”Zeitbereiche”).
9
Übernehmen
Klicken Sie auf Übernehmen. Haben Sie fehlerhafte Eingaben gemacht, klicken Sie auf Verwerfen und beginnen von vorne.
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– 77 –
A4/Nov. 2004
Installationshandbuch Videosystem DiBos
Fortsetzung Konfiguration
6.2.6
Konfiguration Foyerleser–Sperrvermerke (Option)
(Menue Hardware/Foyerleser/Sperrvermerke)
In diesem Dialogfeld haben Sie die Möglichkeit, bestimmte Bankleitzahlen zu
sperren, d. h. EC–Karten, mit den hier eingetragenen Sperrvermerken, sind
nicht zugriffsberechtigt. Ein Zutritt wird durch den Foyerleser verweigert. Die
Grundeinstellung des Foyerleser muß auf ”Foyerleser automatisch” eingestellt
sein.
Sperrvermerke eingeben
Nr.
Bezeichnung
Beschreibung
1
Neu
Klicken Sie auf Neu.
2
Gesperrte Bankleitzahlen
Geben Sie im Textfeld die zu sperrende Bankleitzahl ein.
Bei der Eingabe ist die Verwendung von sog.
Wildcarts (? oder *) in beliebiger Kombination zulässig. Beachten Sie dazu den nachfolgenden
Hinweis und die Beispiele.
Nach der Eingabe wird die Bankleitzahl in das
Listenfeld (3) übernommen.
5
Übernehmen
Klicken Sie auf Übernehmen. Haben Sie fehlerhafte Eingaben gemacht, klicken Sie auf Verwerfen und beginnen von vorne.
610–4.998.137.174
– 78 –
A4/Nov. 2004
Installationshandbuch Videosystem DiBos
Fortsetzung Konfiguration
Sperrvermerke löschen
Nr.
Bezeichnung
Beschreibung
3
Gesperrte Bankleitzahlen
Wählen Sie im Listenfeld den Sperrvermerk aus,
den Sie löschen möchten.
4
Löschen
Klicken Sie auf Löschen. Der Sperrvermerk wird
gelöscht.
5
Übernehmen
Klicken Sie auf Übernehmen. Haben Sie fehlerhafte Eingaben gemacht, klicken Sie auf Verwerfen und beginnen von vorne.
Hinweis:
Bei den sog. Wildcarts sind folgende Bedeutungen zu beachten:
?
An genau der Position des Fragezeichens kann ein beliebiges Zeichen stehen oder auch kein Zeichen.
*
An genau der Position des Sternchens kann eine Folge beliebiger Zeichen
(ein Zeichen und mehr) stehen oder auch kein Zeichen.
Beispiel:
12?78*4
sperrt z. B. die Bankleitzahl 1217834 oder
12078123456674 oder
128784 (wenn bei * kein Zeichen)
usw.
43*
sperrt z. B. die Bankleitzahl 43 oder
436574 oder
usw.
Ausnahme:
*
610–4.998.137.174
sperrt alle Bankleitzahlen
– 79 –
A4/Nov. 2004
Installationshandbuch Videosystem DiBos
Fortsetzung Konfiguration
6.2.7
Konfiguration Barcodeleser (Option)
(Menue Hardware/Barcodeleser)
Sie können einen Barcodeleser anschließen (muß unter Hardware/Anschlüsse aktiviert werden). Der Barcodeleser unterstützt den Ausgang eines
Scanners. Dieser vom Videosystem unterstützte Eingang ist als Melder zu konfigurieren.
Nr.
Bezeichnung
Beschreibung
1
Eingang
Klicken Sie auf den Barcodeleser–Eingang. Die
Zeile wird aktiviert.
2
Typ
Klicken Sie in der Spalte Typ auf den Pfeil nach
unten und wählen Sie aus, ob ein Barcodeleser
angeschlossen werden soll oder nicht.
An den Eingang wird ein Barcodeleser angeschlossen.
An den Eingang wird kein Barcodeleser angeschlossen.
3
Name
4
relevante Stellen
5
von
– Geben Sie hier die Stelle der Barcode–Nummer an, ab welcher der Barcodeleser mit der
Überprüfung beginnen soll (Zählung erfolgt von
links).
Anzahl
– Geben Sie die Anzahl der zu überprüfenden
Stellen an.
Übernehmen
610–4.998.137.174
Plazieren Sie den Cursor in der Spalte Name und
geben Sie den Namen ein. Der Name kann frei
gewählt werden. Das System führt anschließend
den Eingang mit diesem Namen.
Klicken Sie auf Übernehmen. Haben Sie fehlerhafte Eingaben gemacht, klicken Sie auf Verwerfen und beginnen von vorne.
– 80 –
A4/Nov. 2004
Installationshandbuch Videosystem DiBos
Fortsetzung Konfiguration
6.2.8
Konfiguration Gefahrenmeldesystem–Eingänge für Bosch D9000
Serie (Option)
(Menue Hardware/GMA–Eingänge)
Bei der seriellen Anschaltung einer GMA der Bosch D9000 Serie können jedem
Eingang des Videosystems beliebig viele Eingänge der GMA zugeordnet werden.
Hinweis: Funktion muß unter Hardware/Anschlüsse aktiviert werden.
Nr.
Bezeichnung
Beschreibung
1
Eingang
Klicken Sie auf den entsprechenden Eingang. Die
ausgewählte Zeile wird aktiviert.
2
Typ
Klicken Sie in der Spalte Typ auf den Pfeil nach
unten und wählen Sie aus, ob der Eingang konfiguriert werden soll oder nicht.
Eingang wird ausgewertet.
Eingang wird nicht ausgewertet.
3
Name
Plazieren Sie den Cursor in der Spalte Name und
geben Sie den Namen ein. Der Name kann frei
gewählt werden. Das System führt anschließend
den Eingang mit diesem Namen.
4
Adressen
zuordnen
Klicken Sie in der Spalte Adressen auf zuordnen, wenn Sie dem Eingang bestimmte GMA–
Adressen zuordnen möchten.
610–4.998.137.174
– 81 –
A4/Nov. 2004
Installationshandbuch Videosystem DiBos
Fortsetzung Konfiguration
5
Dialogfeld ”Zuordnung
der Adressen”
Wählen Sie die GMA–Adressen aus, die Sie dem
Eingang zuordnen möchten und klicken Sie auf
OK.
Die Adresse ist dem Eingang zugeordnet.
Die Adresse ist dem Eingang nicht zugeordnet.
6
Übernehmen
610–4.998.137.174
Klicken Sie auf Übernehmen. Haben Sie fehlerhafte Eingaben gemacht, klicken Sie auf Verwerfen und beginnen von vorne.
– 82 –
A4/Nov. 2004
Installationshandbuch Videosystem DiBos
Fortsetzung Konfiguration
6.2.9
Konfiguration Gefahrenmeldesystem–Eingänge für Bosch–Gefahrenmeldesysteme – außer D9000 Serie – (Option)
(Menue Hardware/GMA–Eingänge)
Bei der seriellen Anschaltung einer GMA können max. 16 Eingangsarten festgelegt werden, bei deren Auftreten eine Alarmtriggerung im System erfolgt.
Jeder Eingangsart sind dabei standardmäßig Linienzustände zugeordnet, welche bei LSN–Zentralen projektspezifisch angepaßt werden können. Zusätzlich
können jeder Eingangsart auch Adressen einer Gefahrenmeldeanlage zugeordnet werden.
Hinweis: Funktion muß unter Hardware/Anschlüsse aktiviert werden.
LSN–Zentralen sind noch nicht in den Vereinigten Staaten erhältlich.
Nr.
Bezeichnung
Beschreibung
1
Eingang
Klicken Sie auf den entsprechenden Eingang. Die
ausgewählte Zeile wird aktiviert.
2
Typ
Klicken Sie in der Spalte Typ auf den Pfeil nach
unten und wählen Sie die Eingangsart aus.
Die Eingangsart, z. B. Überfall, ist aktiviert.
Die Eingangsart ist nicht aktiviert.
Hinweis:
Jedem Eingang sind standardmäßig bestimmte
Linienzustände zugeordnet. Bei LSN–Zentralen
kann diese Zuordnung geändert werden.
3
Name
610–4.998.137.174
Plazieren Sie den Cursor in der Spalte Name und
geben Sie den Namen ein. Der Name kann frei
gewählt werden. Das System führt anschließend
den Eingang mit diesem Namen.
– 83 –
A4/Nov. 2004
Installationshandbuch Videosystem DiBos
Fortsetzung Konfiguration
4
Linienzustand
Klicken Sie in der Spalte Linienzustand auf zuordnen, wenn Sie die Standardzuordnung der
Linienzustände verändern oder ansehen möchten
(nur bei LSN–Zentralen).
5
Dialogfeld ”Zuordnung
der Linienzustände”
Zum Hinzufügen von Linienzuständen, wählen
Sie auf der rechten Seite die Linienzustände aus
und klicken auf Hinzufügen.
Zum Entfernen von Linienzuständen, wählen Sie
auf der linken Seite die Linienzustände aus und
klicken auf Entfernen.
Bestätigen Sie mit Schließen. Die Linienzustände auf der linken Seite werden dem GMA–
Eingang zugewiesen.
6
Adressen
Klicken Sie in der Spalte Adressen auf zuordnen, wenn Sie dem Eingang bestimmte GMA–
Adressen zuordnen möchten.
7
Dialogfeld ”Zuordnung
der Adressen”
Zum Hinzufügen von Adressen, geben Sie in den
Eingabefeldern Von Gruppe ... Melder .. und Bis
Gruppe .. Melder .. die Adressen ein und klicken
auf Hinzufügen.
Zum Entfernen von Adressen, wählen Sie auf der
linken Seite die zu entfernenden Adressen aus
und klicken auf Entfernen.
Bestätigen Sie mit Schließen. Die Adressen auf
der linken Seite werden dem GMA–Eingang zugewiesen.
8
Übernehmen
Klicken Sie auf Übernehmen. Haben Sie fehlerhafte Eingaben gemacht, klicken Sie auf Verwerfen und beginnen von vorne.
610–4.998.137.174
– 84 –
A4/Nov. 2004
Installationshandbuch Videosystem DiBos
Fortsetzung Konfiguration
6.2.10
Konfiguration Alarm–Simulation
(Menue Hardware/Alarm–Simulation)
Das Videosystem unterstützt 4 simulierbare Alarmeingänge für die Auslösung
von Testalarmen.
Hinweis: Funktion muß unter Hardware/Anschlüsse aktiviert werden.
Nr.
Bezeichnung
Beschreibung
1
Eingang
Klicken Sie auf den entsprechenden Eingang. Die
ausgewählte Zeile wird aktiviert.
Beachten Sie dabei, daßder Eingang 1 der
Schaltfläche Alarm 1, der Eingang 2 der Schaltfläche Alarm 2 usw. entspricht.
2
Typ
Klicken Sie in der Spalte Typ auf den Pfeil nach
unten und wählen Sie aus, ob ein Testalarm–Eingang konfiguriert werden soll oder nicht.
Eingang soll zur Alarmsimulation genutzt werden.
Eingang soll nicht zur Alarmsimulation genutzt
werden.
3
Name
Plazieren Sie den Cursor in der Spalte Name und
geben Sie den Namen ein. Der Name kann frei
gewählt werden.
4
Übernehmen
Klicken Sie auf Übernehmen. Haben Sie fehlerhafte Eingaben gemacht, klicken Sie auf Verwerfen und beginnen von vorne.
610–4.998.137.174
– 85 –
A4/Nov. 2004
Installationshandbuch Videosystem DiBos
Fortsetzung Konfiguration
6.2.11
Konfiguration Virtuelle Melder
(Menue Hardware/Virtuelle Melder)
Die Virtuellen Melder bieten die gleichen Funktionalitäten wie die anderen Melder im System. Sie stellen Eingänge bereit, welche zum Ausführen von Jobs
im Videosystem genutzt werden können. Im Gegensatz zu anderen Einheiten
sind die Virtuellen Melder keine physikalische Hardware. Die Virtuellen Melder
können von anderen Software–Programmen zur Kommunikation mit dem Videosystem genutzt werden. Es stehen max. 32 virtuelle Melder zur Verfügung.
Hinweis: Funktion muß unter Hardware/Anschlüsse aktiviert werden.
Nr.
Bezeichnung
Beschreibung
1
Eingang
Klicken Sie auf den entsprechenden Eingang. Die
ausgewählte Zeile wird aktiviert.
2
Typ
Klicken Sie in der Spalte Typ auf den Pfeil nach
unten und wählen Sie aus, ob ein Eingang konfiguriert werden soll oder nicht.
Eingang soll als virtueller Melder genutzt werden.
Eingang soll nicht als virtueller Melder genutzt
werden.
3
Name
Plazieren Sie den Cursor in der Spalte Name und
geben Sie den Namen ein. Der Name kann frei
gewählt werden.
4
Übernehmen
Klicken Sie auf Übernehmen. Haben Sie fehlerhafte Eingaben gemacht, klicken Sie auf Verwerfen und beginnen von vorne.
610–4.998.137.174
– 86 –
A4/Nov. 2004
Installationshandbuch Videosystem DiBos
Fortsetzung Konfiguration
Hinweis: Fremdsoftware kann mit den virtuellen Meldern über ein COM–Interface kommunizieren (COM steht hier für Component Object Model).
Für die einfache Anbindung finden Sie eine Typelibrary (VirtualInputs.tlb) im Installationsverzeichnis des Videosystems.
Das COM–Interface stellt folgende Funktionen zur Verfügung:
HRESULT SwitchOn(SHORT inputNr);
HRESULT SwitchOnWithData(SHORT inputNr,VARIANT vZeit, VARIANT vTransactionNr, VARIANT vATMNr,
VARIANT vBankCode, VARIANT vAccountNr, VARIANT vAmount, VARIANT
vAlarmId);
HRESULT SwitchOnWithAlarmId(SHORT inputNr, VARIANT vAlarmId);
HRESULT SwitchOff(SHORT inputNr);
Die Dateitypen haben dabei folgendes Format:
Name
Typ
Länge
Verwendung
inputNr
SHORT
Nummer des Melders,
dessen Zustand verändert werden soll.
vZeit
VARIANT (String/number)
4
Gibt die Zeit von unsynchronisierten Fremdsystemen (z. B. GAA) an.
(hh:mm)
vTransactionNr
VARIANT (String/number)
4
Transaktionsnummer
vATMNr
VARIANT (String/number)
6
Geldautomatennummer
vBankCode
VARIANT (String/number)
8
Bankleitzahl
vAccountNr
VARIANT (String/number)
10
Kontonummer
vAmount
VARIANT (String/number)
4
Betrag (ganze Zahl)
vAlarmId
VARIANT (String/number)
8
Alarm Id
Nach diesen Feldern kann über das Browserinterface oder über den Suchdialog im Bildarchiv gesucht werden.
Beispiel:
610–4.998.137.174
Virtuelle Melder über Web Browser.
http://”IP–Adresse”/V irtualInputSrv.asp?inputNr=”x”&action=on
– 87 –
A4/Nov. 2004
Installationshandbuch Videosystem DiBos
Fortsetzung Konfiguration
6.2.12
Konfiguration Meldereingänge
(Menue Hardware/Framegrabber/Melder)
Dieses Dialogfeld ermöglicht Ihnen die Aktivierung und Deaktivierung der Kontakteingänge der Grabberkarte und die Auswahl des Ruhezustands. Je Grabberkarte MVTitan können max. 8 oder 16 Kontakteingänge angeschlossen
werden und bei der Grabberkarte MVSigma max. 5 Kontakteingänge. Maximal
2 MVTitan oder maximal 1 MVSigma können eingebaut werden.
Hinweis: Ist eine Sensorkamera konfiguriert, wird der dazugehörige Meldereingang als Sensoreingang verwendet. Der Meldereingang steht
nicht mehr als Alarmeingang zur Verfügung.
Nr.
Bezeichnung
Beschreibung
1
Eingang
Klicken Sie auf den entsprechenden Eingang. Die
ausgewählte Zeile wird aktiviert.
2
Typ
Klicken Sie in der Spalte Typ auf den Pfeil nach
unten und wählen Sie aus, ob ein Eingang konfiguriert werden soll oder nicht.
Eingang wird als Alarmeingang ausgewertet.
Eingang wird nicht als Alarmeingang ausgewertet.
3
Name
610–4.998.137.174
Plazieren Sie den Cursor in der Spalte Name und
geben Sie den Namen ein. Der Name kann frei
gewählt werden.
– 88 –
A4/Nov. 2004
Installationshandbuch Videosystem DiBos
Fortsetzung Konfiguration
4
Öffner
Legen Sie fest, ob der Alarmeingang ein Öffner
oder Schließer sein soll.
Der Eingang ist ein Öffner.
Der Eingang ist ein Schließer.
5
Übernehmen
610–4.998.137.174
Klicken Sie auf Übernehmen. Haben Sie fehlerhafte Eingaben gemacht, klicken Sie auf Verwerfen und beginnen von vorne.
– 89 –
A4/Nov. 2004
Installationshandbuch Videosystem DiBos
Fortsetzung Konfiguration
6.2.13
Konfiguration Kameras
(Menue Hardware/Framegrabber/Kameras)
Dieses Dialogfeld ermöglicht Ihnen auszuwählen, welche Kamera Sie aktivieren möchten und welcher Kameratyp dies sein soll.
Je Grabberkarte MVTitan können max. 8 oder 16 Kameras angeschlossen
werden und bei der Grabberkarte MVSigma max. 4 Kameras. Maximal 2 MVTitan oder maximal 1 MVSigma können eingebaut werden.
Nr.
Bezeichnung
Beschreibung
1
Eingang
Klicken Sie auf den entsprechenden Kameraeingang. Die ausgewählte Zeile wird aktiviert.
2
Typ
Klicken Sie in der Spalte Typ auf den Pfeil nach
unten und wählen Sie den Kameratyp aus.
Zur Auswahl stehen: PAL–Kamera, SVHS–Kamera, Sensorkamera, Domekamera.
Hinweis bei SVHS–Kameras:
Jede SVHS–Kamera belegt 2 Eingänge. Die Aufteilung der Eingänge ist dem Kap. 4.1 zu entnehmen.
Hinweis bei Sensorkameras:
Jede Sensorkamera belegt im Menue Framegrabber/Melder einen Meldereingang, z. B. Meldereingang 2 wird automatisch belegt, wenn Sensorkamera auf Eingang 2 konfiguriert wurde. D. h.
wenn alle Kameras als Sensorkameras konfiguriert sind, steht kein physikalischer Kontakt mehr
zur Verfügung.
3
Name
610–4.998.137.174
Plazieren Sie den Cursor in der Spalte Name und
geben Sie den Namen ein. Der Name kann frei
gewählt werden.
– 90 –
A4/Nov. 2004
Installationshandbuch Videosystem DiBos
Fortsetzung Konfiguration
4
Setup
Diese Einstellungen sind für jede Kamera einzeln
einstellbar. Sie bleiben so lange gespeichert bis
wieder eine Änderung vorgenommen wird.
Klicken Sie auf Setup, um bei
– allen Kameratypen die Bildeinstellungen, wie
Helligkeit, Kontrast, Farbe und Kompression zu
ändern,
– zusätzlich bei Sensorkameras die zu überwachenden Bereiche einzuzeichnen und die Empfindlichkeit einzustellen und
– zusätzlich bei Domekameras die Schnittstellen–
Einstellungen, die Kamerapositionen und die
Kamerasteuerungen vorzunehmen.
Die einzelnen Setup–Einstellungen sind im Anschluß erklärt.
5
Übernehmen
Klicken Sie auf Übernehmen. Haben Sie fehlerhafte Eingaben gemacht, klicken Sie auf Verwerfen und beginnen von vorne.
610–4.998.137.174
– 91 –
A4/Nov. 2004
Installationshandbuch Videosystem DiBos
Fortsetzung Konfiguration
Bildeinstellungen bei allen Kameratypen
Nehmen Sie bei Bedarf fur jede Kamera die Einstellung vor.
Nr.
Bezeichnung
Beschreibung
1
Bildeinstellungen
Klicken Sie auf Bildeinstellungen .
2
Bildeigenschaften
Stellen Sie Helligkeit, Kontrast und Farbe ein. Im
daneben sichtbaren Kamerabild sehen Sie das
Ergebnis der Einstellung.
3
Kompression
Stellen Sie hier die Kompression ein. Werte zwischen 1 bis 5 sind möglich, wobei 1 die niedrigste
Kompression (also die beste Bildqualität) und 5
die höchste Kompression (also die schlechteste
Bildqualität) ist.
4
Bildformat
Stellen Sie hier die Auflösung ein. Sie können
wählen zwischen fein und grob.
Bei Auflösung grob wird nur jedes 2. Pixel verwendet (Viertelbild).
5
Bildgröße
Hier wird die Bildgröße angezeigt. Sie ist abhängig von den zuvor gewählten Einstellungn.
6
Standard verwenden
Klicken Sie auf Standard verwenden, wenn Sie
die Standardeinstellungen aufrufen möchten.
Standard: Mittel für Helligkeit, Kontrast und
Farbe. 1 (Niedrig) für Kompression. Fein für Bildformat.
7
OK
Klicken Sie auf OK, um die Eingaben zu bestätigen.
610–4.998.137.174
– 92 –
A4/Nov. 2004
Installationshandbuch Videosystem DiBos
Fortsetzung Konfiguration
Überwachungsbereich bei Sensorkamera einstellen (Bewegungsdetektion)
Nehmen Sie bei Bedarf fur jede Kamera die Einstellung vor.
Nr.
Bezeichnung
Beschreibung
1
Sensorik
2
Innerhalb des blauen
Rahmens
Klicken mit linker Maustaste oder
Aufziehen einer Fläche
bei gedrückter linker
Maustaste
Beim Mauszeiger erscheint ein Minus–Zeichen,
welches anzeigt, daß der ausgewählte Bereich
nicht sensibel ist und somit nicht bei der Bewegungsdetektion ausgewertet wird. Nicht sensible
Flächen werden schraffiert dargestellt.
Klicken mit rechter Maustaste oder
Aufziehen einer Fläche
bei gedrückter rechter
Maustaste
Beim Mauszeiger erscheint ein Plus–Zeichen,
welches anzeigt, daß der ausgewählte Bereich
wieder sensibel ist und somit bei der Bewegungsdetektion ausgewertet wird. Sensible Flächen
werden nicht schraffiert dargestellt.
Alarmnachlaufzeit
Geben Sie in die Zeit ein, wie lange der Meldereingang nach Auftreten eines Alarms noch im
Zustand Alarm bleiben soll.
Hinweis:
Mit dem Meldereingang muß ein Aufzeichnungs–
Job verknüpt sein.
3
610–4.998.137.174
Klicken Sie auf Sensorik. Der gesamte Bildinhalt
innerhalb des blauen Rahmens ist zu Beginn sensibel, d. h.wird auf Bewegung überwacht. Möchten Sie den zu überwachenden Bereich einschränken, führen Sie den nächsten Punkt aus.
– 93 –
A4/Nov. 2004
Installationshandbuch Videosystem DiBos
Fortsetzung Konfiguration
4
Empfindlichkeit
Verändern Sie die Empfindlichkeit, wenn die Ergebnisse der Bewegungsdetektion nicht zufriedenstellend sind.
hoch
Die Empfindlichkeit wird höher, d. h. für eine Alarmauslösung sind geringere Änderungen der Textur (der Umrisse, der Helligkeit, der Bewegung)
notwendig.
niedrig
Die Empfindlichkeit wird herabgesetzt, d.h. für
eine Alarmauslösung sind größere Änderungen
der Textur (der Umrisse, der Helligkeit, der Bewegung) notwendig.
5
Raster
Bei Aktivierung von Raster wird im Bild ein Raster eingeblendet. Die Größe der eingezeichneten
sensiblen/nicht sensiblen Flächen orientiert sich
am Raster.
6
Übernehmen
Klicken Sie auf Übernehmen. Haben Sie fehlerhafte Eingaben gemacht, klicken Sie auf Verwerfen und beginnen von vorne.
610–4.998.137.174
– 94 –
A4/Nov. 2004
Installationshandbuch Videosystem DiBos
Fortsetzung Konfiguration
Domekameras einstellen
Nehmen Sie bei Bedarf fur jede Kamera die Einstellung vor.
Nr.
1
Bezeichnung
Domeeinstellungen
Beschreibung
Klicken Sie auf den Karteireiter Domeeinstellungen.
Schnittstellen–Einstellungen vornehmen
2
Schnittstelle
Die Schnittstellen–Einstellungen müssen als erstes vorgenommen werden. Erst anschließend
können weitere Domeeinstellungen erfolgen
Anschluß
Klicken Sie auf den Pfeil nach unten und wählen
Sie die Schnittstelle aus.
Einstellungen
Klicken Sie auf Einstellungen und nehmen Sie
dort die Einstellung der COM–Schnittstelle vor
(Bits pro Sekunde, Datenbits, Stoppbits, Parität,
Kameraprotokoll). Die Einstellungen sind vom
Kameratyp abhängig. Sie sind dem Handbuch der
Kreuzschiene zu entnehmen.
Kameraprotokoll
Der Eintrag erfolgt automatisch, wenn Sie zuvor
die Einstellungen vorgenommen haben.
Kameraadresse
Geben Sie die Adresse der Kamea ein. Die
Adresse ist in der Kamera eingestellt.
610–4.998.137.174
– 95 –
A4/Nov. 2004
Installationshandbuch Videosystem DiBos
Fortsetzung Konfiguration
Kamerapositionen speichern
Sie können Positionen von Domekameras festlegen, auf die Sie immer wieder
automatisch schwenken können. Der Bediener kann im Livebild diese Positionen
schnell auswählen, sofern diese für seine Berechtigung freigegeben sind.
3
So steuern Sie die Kamera.
So schwenken Sie die Kamera:
Bewegen Sie den Mauszeiger in das Kamerabild
bis der Richtungspfeil in die Richtung deutet, in
welche Sie die Kamera schwenken möchten.
Drücken Sie anschließend die linke Maustaste.
Die Kamera schwenkt in Richtung des Pfeils, wobei die Geschwindigkeit zunimmt, je weiter Sie
den Pfeil (bei gedrückter Maustaste) nach außen
bewegen.
So zoomen Sie:
Bewegen Sie den Mauszeiger in die Mitte des
Kamerabildes bis eine Lupe mit einem Plus– oder
Minuszeichen erscheint. Mit einem Klicken der
linken Maustaste kann die Kamera gezoomt werden.
Kamera fährt näher an das Objekt heran.
Kamera fährt vom Objekt weg.
4
5
Kameraeinstellungen
Nehmen Sie folgende Einstellungen vor.
Focus
Bildschärfe und
Blende
Helligkeit
Gespeicherte Positionen
ID Name
Klicken Sie im Textfeld ID Name auf den Pfeil
nach unten und wählen Sie eine noch nicht belegte Nummer aus, wenn Sie eine Position neu
speichern möchten oder wählen Sie eine bereits
gespeicherte Position, um diese zu ändern.
Hinweis:
Eine bereits gespeicherte Position einer Kamera
können Sie sich anzeigen lassen, indem Sie
diese im Textfeld ID Name auswählen und auf
Anzeigen klicken.
Mit Löschen wird die gespeicherte Position gelöscht.
Speichern
Klicken Sie auf Speichern und geben Sie in dem
sich öffnenden Dialogfeld einen sinnvollen Namen
ein und bestätigen Sie diesen. Es erscheint eine
Meldung, daß die Szene gepeichert wurde. Der
Name wird in das Textfeld ID Name übernommen. Bei Auswahl dieses Namens fährt die Kamera automatisch diese Kameraposition an.
610–4.998.137.174
– 96 –
A4/Nov. 2004
Installationshandbuch Videosystem DiBos
Fortsetzung Konfiguration
Steuerbefehle über Kommandozeile eingeben
Hier können Sie über eine Kommandeozeile verschiedene Befehle von Domekameras oder Kreuzschienen festlegen, die Sie immer wieder automatisch aufrufen
können. Welche Befehle möglich sind, entnehmen Sie der Bedienungsanleitung
der jeweiligen Kamera oder Kreuzschiene. Der Bediener kann im Livebild diese
Befehle schnell auswählen, sofern diese für seine Berechtigung freigegeben
sind.
6
Kamerakommandozeile
Klicken Sie in der Optionsgruppe Kamerakommandozeile auf den Pfeil nach unten und wählen
Sie eine noch nicht belegte Nummer aus, wenn
Sie einen neuen Befehl anlegen möchten oder
wählen Sie einen bereits gespeicherten Befehl
aus, um diesen zu ändern.
Geben Sie in der Befehlszeile (über der Zeile mit
dem Pfeil nach unten) den Befehl ein.
Hinweis:
Einen Befehl können Sie zur Überprüfung ausführen lassen, indem Sie auf Senden klicken.
Mit Löschen wird der gespeicherte Befehl gelöscht.
Speichern
Klicken Sie auf Speichern und geben Sie in dem
sich öffnenden Dialogfeld einen sinnvollen Namen
ein und bestätigen Sie diesen. Es erscheint eine
Meldung, daß der Befehl gepeichert wurde. Der
Name wird übernommen. Bei Auswahl dieses
Namens führt die Kamera automatisch den Befehl
aus.
Eingaben übernehmen
7
OK
Beispiel:
610–4.998.137.174
Klicken Sie auf OK, um Ihre Eingaben zu bestätigen.
Kreuzschiene: CCL–Kommando
LCM+ 2 1
(d. h.: Schalte Kamera 2 auf Monitor 1)
– 97 –
A4/Nov. 2004
Installationshandbuch Videosystem DiBos
Fortsetzung Konfiguration
6.2.14
Konfiguration Relais
(Menue Hardware/Framegrabber/Relais)
Je Grabberkarte MVTitan können max. 4 oder 8 Relaisausgänge angeschlossen werden. Bei der Grabberkarte MVSigma können keine Relais angeschlossen werden. Maximal 2 MVTitan können eingebaut werden.
Die Relais können lokal durch eine Gegenstelle oder über Browser aktiviert
werden.
Nr.
Bezeichnung
Beschreibung
1
Ausgang
Klicken Sie auf den entsprechenden Relaisausgang. Die ausgewählte Zeile wird aktiviert.
Beachten Sie dabei, daß der Relaisausgang 4
möglicherweise schon belegt ist. Dies ist dann
der Fall, wenn im Menue Anschlüsse ein Störungsmelder ausgewählt wurde. Das System belegt in diesem Fall automatisch den Relaisausgang 4 des 1. MVTitan mit dem Störungsmelder.
2
Typ
Klicken Sie in der Spalte Typ auf den Pfeil nach
unten und wählen Sie aus, ob ein Relaisausgang
aktiviert werden soll oder nicht.
Der Relaisausgang ist aktiviert.
Der Relaisausgang ist nicht aktiviert
3
Name
Plazieren Sie den Cursor in der Spalte Name und
geben Sie den Namen ein. Der Name kann frei
gewählt werden.
4
Übernehmen
Klicken Sie auf Übernehmen. Haben Sie fehlerhafte Eingaben gemacht, klicken Sie auf Verwerfen und beginnen von vorne.
610–4.998.137.174
– 98 –
A4/Nov. 2004
Installationshandbuch Videosystem DiBos
Fortsetzung Konfiguration
6.2.15
Konfiguration IP–Kameras
(Menue Hardware/IP–Kameras)
Es können maximal 16 IP–Kameras (Netzwerkkameras) angeschlossen werden. Die IP–Kameras können zusätzlich, zu den über Framegrabber verfügbaren Kameras, angeschlossen werden.
Als IP–Kameras können nur solche Kameras verwendet werden, bei denen JPEG–Bilder über das http–Protokoll abgerufen werden können.
Hinweis: Funktion muß unter Hardware/Anschlüsse aktiviert werden.
Nr.
Bezeichnung
Beschreibung
1
Ausgang
Klicken Sie auf den entsprechenden Ausgang.
Die ausgewählte Zeile wird aktiviert.
2
Typ
Klicken Sie in der Spalte Typ auf den Pfeil nach
unten und wählen Sie aus, ob ein Ausgang mit
einer IP–Kamera belegt werden soll oder nicht.
Der Ausgang ist mit einer IP–Kamera belegt.
Der Ausgang ist nicht belegt.
3
Name
610–4.998.137.174
Plazieren Sie den Cursor in der Spalte Name und
geben Sie den Namen ein. Der Name kann frei
gewählt werden.
– 99 –
A4/Nov. 2004
Installationshandbuch Videosystem DiBos
Fortsetzung Konfiguration
4
Setup
Klicken Sie auf Setup, und nehmen Sie für jede
Kamera die Einstellungen vor.
Einzugeben sind
– Adresse (URL) der Kameras, bei denen JPEG–
Bilder abgerufen werden können.
Hinweis:
Wenn Sie auf Anzeigen klicken, können Sie
überprüfen, ob die eingegebene URL korrekt
ist. In diesem Fall erscheint das Bild der Kamera.
Hinweis:
Axis: http://”IP–Adresse”/jpg/image.jpg
Mobotix: http://”IP–Adresse”/record/current.jpg
– Benutzername und Paßwort bei den Kameas,
die dies zur Anmeldung benötigen (z. B. Mobotix banking camera)
– Bilder pro Sekunde aktivieren
Hinweis:
Diese Funktion sollte immer dann aktiviert werden, wenn die Kamera bei aufeinanderfolgenden Anfragen mehrmals das gleiche Bild liefert,
obwohl noch kein neues Bild gegrabbt wurde.
Damit kann die Netzwerkauslastung bei der Livebildanzeige verringert werden.
5
Übernehmen
Klicken Sie auf Übernehmen. Haben Sie fehlerhafte Eingaben gemacht, klicken Sie auf Verwerfen und beginnen von vorne.
610–4.998.137.174
– 100 –
A4/Nov. 2004
Installationshandbuch Videosystem DiBos
Fortsetzung Konfiguration
6.2.16
Konfiguration Zeitbereiche
(Menue Zeitbereiche)
Damit Jobs nur zu bestimmten Zeiten aktiviert werden, haben Sie die Möglichkeit, unterschiedliche Zeiten für bestimmte Vorgänge zu definieren, z. B. Auslösen eines Speicherjobs zu bestimmten Zeiten.
Nr.
Bezeichnung
Beschreibung
Neu
Legt einen Zeitbereich an.
Klicken Sie auf Neu und geben Sie im Eingabefeld Name den tatsächlichen Namen ein.
2
Löschen
Löscht einen Zeitbereich.
Wählen Sie in der Übersicht, im rechten Teil des
Dialogfeldes, den Zeitbereich aus, den Sie löschen möchten und klicken Sie auf Löschen.
3
Zeitintervalle
1
Wählen Sie den Tag aus und fahren Sie mit Punkt
4 und Punkt 5 fort.
Wochentage
– Die Tage Montag bis Sonntag
Feiertage
– Die Feiertage. Die Feiertage können länderspezifisch angepaßt werden (siehe Menue Verwaltung).
Besondere Tage
– Frei wählbare Tage des Jahres.
Achtung: Das System wertet die Eingaben nach
der Priorität aus. Sind einen Tag widersprüchliche
Eingaben zugeordnet, wird immer die Eingabe
der höheren Priorität wirksam.
– Besondere Tage (höchste Priorität)
– Feiertage (Mittlere Priorität)
– Wochentage (Unterste Priorität)
610–4.998.137.174
– 101 –
A4/Nov. 2004
Installationshandbuch Videosystem DiBos
Fortsetzung Konfiguration
4
5
6
Zeitintervall
Hier können für die ausgewählten Wochentage,
Feiertage und besonderen Tage die Uhrzeiten
von .. bis .. eingegeben werden.
Neu
Eine neue Uhrzeit kann eingegeben werden.
Bearbeiten
Eine bestehende Uhrzeit kann geändert werden.
Löschen
Löscht die Zeitbereiche des ausgewählten Tages.
Tag
Hier werden die Feiertage und besonderen Tage
ausgewählt.
Hinweis:
An dem ausgewählten Tag erfolgt nur dann eine
Aktivierung, wenn ein Zeitintervall zugeordnet
wird. Ohne Zeitintervall erfolgt keine Aktivierung.
Neu
Ein neuer Tag kann ausgewählt werden.
Bearbeiten
Ein bestehender Tag kann geändert werden.
Löschen
Löscht den ausgewählten Tag.
Übernehmen
Klicken Sie auf Übernehmen. Haben Sie fehlerhafte Eingaben gemacht, klicken Sie auf Verwerfen und beginnen von vorne.
Hinweis:
Im Menue Job–Aktivierungen müssen Sie einem Job einen Zeitbereich zuweisen
610–4.998.137.174
– 102 –
A4/Nov. 2004
Installationshandbuch Videosystem DiBos
Fortsetzung Konfiguration
6.2.17
Konfiguration ISDN–Verbindungen (Option)
(Menue Verbindungen/ISDN)
In diesem Dialogfeld legen Sie den eigenen Bedienplatz (lokaler Rechner) und
die Gegenstellen fest, damit Sie im weiteren Verlauf der Konfiguration die Verbindung zu dieser Gegenstelle aufbauen können und/oder die Einwahl in den
eigenen Bedienplatz ermöglichen.
Hinweis: Funktion muß unter Hardware/Anschlüsse aktiviert werden.
Nr.
Bezeichnung
Beschreibung
1
Name
Geben Sie unter Name in der Optionsgruppe Eigener Bedienplatz den lokalen Rechnernamen
ein.
Hinweis:
Im Livebild wird der lokale Rechnername im Menue Verbindung in der letzten Zeile angezeigt.
2
Eigene Nummer
Geben Sie unter Eigene Nummer die komplette
Telefonnummer des eigenen Bedienplatzes ein.
Bei Nebenstellenanlagen, die eine Zuordnung zur
angerufenen Telefonnummer vornehmen, kann
zur Vereinfachung ein ”A” eingegeben werden
3
Anzahl B–Kanäle
Geben Sie unter Anzahl B–Kanäle die Zahl der
B–Kanäle an.
610–4.998.137.174
– 103 –
A4/Nov. 2004
Installationshandbuch Videosystem DiBos
Fortsetzung Konfiguration
4
5
eigene Nummer
Aktivieren Sie die entsprechende Option, wenn
.. bei ankommenden
Verbindungen prüfen
– das System überprüfen soll, ob die Einwahl mit
der eigenen Nummer übereinstimmt. Erst bei
einer Übereinstimmung kommt die Verbindung
zustande.
.. nicht prüfen
– wenn das System keine Überprüfung vornehmen soll, ob die Einwahl mit der eigenen Nummer übereinstimmt. Kann ausgewählt werden,
wenn nur ein weiterer Anschluß vorhanden ist.
In diesem Fall muß die eigene Nummer nicht
eingegeben werden.
ankommende Anrufe
Aktivieren Sie die entsprechende Option, wenn
.. nur annehmen, wenn
sie in der Liste der Gegenstellen stehen
– das System überprüfen soll, ob die Anrufe von
einer konfigurierten Gegenstelle kommen. Erst
bei einer Übereinstimmung kommt die Verbindung zustande.
.. nicht prüfen
– das System keine Überprüfung vornehmen soll.
Neu
Legt eine neue Verbindung zu einer entfernten
ISDN–Gegenstelle an.
Klicken Sie auf Neu und geben Sie im Eingabefeld Name den tatsächlichen Namen der Gegenstelle (den Rechnernamen) ein.
7
Löschen
Löscht die Verbindung zu einer entfernten ISDN–
Gegenstelle.
Wählen Sie in der Übersicht im unteren Teil des
Dialogfeldes die Gegenstelle aus, die Sie löschen
möchten und klicken Sie auf Löschen.
8
Nummer
Geben Sie unter Nummer die komplette Telefonnummer der Gegenstelle ein. Wenn sich Ihr eigener Bedienplatz an einer Nebenstellenanlage befindet, müssen Sie vor der Nummer der Gegenstelle noch die Amtsholung eintragen (in den meisten Fällen die ”0”).
9
Konzessionsgegenstelle
Aktivieren Sie Konzessionsgegenstelle bei Projekten, die dies erfordern, z. B. bei einer Rubin K1
als Gegenstelle (optional).
10
Übernehmen
Klicken Sie auf Übernehmen. Haben Sie fehlerhafte Eingaben gemacht, klicken Sie auf Verwerfen und beginnen von vorne.
6
610–4.998.137.174
– 104 –
A4/Nov. 2004
Installationshandbuch Videosystem DiBos
Fortsetzung Konfiguration
6.2.18
Konfiguration Netzwerk–Verbindungen
(Menue Verbindungen/Netzwerk)
In diesem Dialogfeld legen Sie die Videosysteme fest, zu denen – über Netzwerk – eine gegenseitige Verbindung bestehen soll.
Hinweis: Funktion muß unter Hardware/Anschlüsse aktiviert werden.
Nr.
Bezeichnung
Beschreibung
Neu
Legt eine neue Verbindung zu einer entfernten
Netzwerk–Gegenstelle an.
Klicken Sie auf Neu und geben Sie im Eingabefeld Name den tatsächlichen Namen der Gegenstelle (den Rechnernamen) ein.
2
Löschen
Löscht die Verbindung zu einer entfernten Netzwerk–Gegenstelle.
Wählen Sie in der Übersicht im unteren Teil des
Dialogfeldes die Gegenstelle aus, die Sie löschen
möchten und klicken Sie auf Löschen.
3
Adresse
Tragen Sie im Eingabefeld Adresse die TCP/IP–
Adresse der Gegenstelle ein oder den Rechnernamen (z. B. bei DHCP).
4
Konzessionsgegenstelle
Aktivieren Sie Konzessionsgegenstelle bei Projekten, die dies erfordern, z. B. bei einer Rubin K1
als Gegenstelle (optional).
1
610–4.998.137.174
– 105 –
A4/Nov. 2004
Installationshandbuch Videosystem DiBos
Fortsetzung Konfiguration
5
6
ankommende Anrufe
Aktivieren Sie die entsprechende Option, wenn
.. nur annehmen, wenn
sie in der Liste der Gegenstellen stehen
– das System überprüfen soll, ob die Anrufe von
einer konfigurierten Gegenstelle kommen. Erst
bei einer Übereinstimmung kommt die Verbindung zustande.
.. nicht prüfen
– das System keine Überprüfung vornehmen soll.
Übernehmen
Klicken Sie auf Übernehmen. Haben Sie fehlerhafte Eingaben gemacht, klicken Sie auf Verwerfen und beginnen von vorne.
Hinweis: Die Anzahl der erreichbaren Gegenstellen ist im Dongle ersichtlich.
Für den manuellen Verbindungsaufbau wird nur die Anzahl der freigegebenen Verbindungen angeboten.
610–4.998.137.174
– 106 –
A4/Nov. 2004
Installationshandbuch Videosystem DiBos
Fortsetzung Konfiguration
6.2.19
Konfiguration Modem–Verbindungen
(Menue Verbindungen/Modem)
In diesem Dialogfeld legen Sie die Videosysteme fest, zu denen – über Modem
– eine gegenseitige Verbindung bestehen soll.
Damit eine Konfiguration vorgenommen werden kann, muß ein RAS–fähiges
Modem* angeschlossen und ein RAS–Dienst installiert sein. Ist kein RAS–fähiges Modem angeschlossen oder wurde kein RAS–Dienst installiert, erscheint
ein Hinweis–Symbol und eine Schaltfläche mit zusätzlichen Informationen.
Hinweis: Funktion muß unter Hardware/Anschlüsse aktiviert werden.
Nr.
Bezeichnung
Beschreibung
Neu
Legt eine neue Verbindung zu einer entfernten
Modem–Gegenstelle an.
Klicken Sie auf Neu und geben Sie im Eingabefeld Name den tatsächlichen Namen der Gegenstelle (den Rechnernamen) ein.
2
Löschen
Löscht die Verbindung zu einer entfernten Modem–Gegenstelle.
Wählen Sie in der Übersicht im unteren Teil des
Dialogfeldes die Gegenstelle aus, die Sie löschen
möchten und klicken Sie auf Löschen.
3
Nummer
1
Tragen Sie im Eingabefeld Nummer die komplette Telefonnummer der Gegenstelle ein. Wenn
sich Ihr eigener Bedienplatz an einer Nebenstellenanlage befindet, müssen Sie vor der Nummer
der Gegenstelle noch die Amtsholung eintragen
(in den meisten Fällen die ”0”).
* Weitere Informationen siehe Kapitel 4.16
610–4.998.137.174
– 107 –
A4/Nov. 2004
Installationshandbuch Videosystem DiBos
Fortsetzung Konfiguration
4
Modem
Wählen Sie im Listenfeld Modem das angeschlossene Modem aus.
5
Passwort
Klicken Sie auf Passwort, um das RAS–Paßwort
für eingehende Rufe zu ändern.
6
Übernehmen
Klicken Sie auf Übernehmen. Haben Sie fehlerhafte Eingaben gemacht, klicken Sie auf Verwerfen und beginnen von vorne.
610–4.998.137.174
– 108 –
A4/Nov. 2004
Installationshandbuch Videosystem DiBos
Fortsetzung Konfiguration
6.2.20
Konfiguration Speicher–Jobmakros
(Menue Jobmakros/Speichern)
Jobmakros, z. B. das automatische Speichern von Bilder (sog. Speicher–Jobmakros), definieren Abläufe (Jobs), die ständig oder alarmgetriggert ablaufen
sollen. Diese einmal definierten Jobs können dann auf variable Alarmtrigger
und Kameras angewandt werden.
Nr.
Bezeichnung
Beschreibung
1
Neu
Legt ein neues Speicher–Jobmakro an.
Klicken Sie auf Neu und geben Sie im Eingabefeld
den Namen ein.
2
Löschen
Löscht ein bestehendes Speicher–Jobmakro.
Wählen Sie im Listenfeld ein Speicher–Jobmakro
aus und klicken Sie auf Löschen. Das Speicher–
Jobmakro wird gelöscht.
3
Kopieren
Kopiert ein bestehendes Speicher–Jobmakro.
Wählen Sie im Listenfeld ein Speicher–Jobmakro
aus und klicken Sie auf Kopieren. Das Speicher–
Jobmakro wird kopiert und kann schnell angepaßt
werden.
4
Anzahl Bilder
Geben Sie im Eingabefeld Anzahl Bilder die Anzahl
der aufzunehmenden Bilder pro Sekunde ein.
Hinweis:
Das System überprüft hier nicht die Plausibilität der
konfigurierten Bildern. Bitte selbst überprüfen.
5
Intervall–Job
Aktivieren Sie Intervall–Job, wenn keine durchgehende Aufzeichnung erfolgen soll, sondern Aufzeichnungen benötigt werden, die durch Pausen unterbrochen sind. Geben Sie in diesem Fall ein:
610–4.998.137.174
Aufnahmezeit
Die Dauer einer Aufzeichnung.
Pausenzeit
Die Zeit zwischen den Aufzeichnungen
– 109 –
A4/Nov. 2004
Installationshandbuch Videosystem DiBos
Fortsetzung Konfiguration
6
Gesamtdauer
Aktivieren Sie die entsprechende Option, wenn
So lange Eingangsstatus unverändert
– die Aufzeichnung (mit evtl. Pausenzeiten) solange
wiederholt werden soll, wie der Eingangsstatus
des Alarmeinganges ansteht. Erst bei einer Änderung des Eingangsstatus wird die Aufzeichnung
beendet.
Feste Dauer
– die Gesamtdauer der Aufzeichnung auf die Zeit
begrenzt werden soll, die Sie eingeben.
7
Voralarmbilder
in der Aufnahmezeit
Geben Sie die Zeit ein, für die das System Bilder vor
einem Alarm speichern soll. Es kann eine Zeit von
”0” bis ”10” Sekunden eingegeben werden.
Im Unterschied zum Historienring können Voralarmbilder für schnell wiederholende Auslösungen verwendet werden.
Hinweis:
Das System speichert von der entsprechenden Kamera kontinuierlich Bilder im Arbeitsspeicher ab. Erst
im Alarmfall schreibt das System diese Bilder der
letzten x Sekunden automatisch in das Alarmarchiv
der Kamera. Diese Bilder sind dann vor den Alarmbildern angeordnet. Somit können Sie später im Bildarchiv, die zum Alarm führenden Ereignisse und die
Bilder nach dem Alarm ansehen. Dabei wird pro Sekunde Voralarm ein Bild gespeichert, d. h. bei 0 Sekunden kein Bild, bei 1 Sekunde ein Bild, bei 2 Sekunden 2 Bilder usw.
8
Archive
Wählen Sie in der Archivliste das oder die Archive
aus, in welche die Bilder gespeichert werden sollen.
9
Übernehmen
Klicken Sie auf Übernehmen. Haben Sie fehlerhafte
Eingaben gemacht, klicken Sie auf Verwerfen und
beginnen von vorne.
Hinweis: Wird das Jobmakro im Menue Job–Aktivierungen verschiedenen
Kameras zugeordnet, gelangen alle Bilder in ein gemeinsames Archiv.
Hinweis: Wird einem Jobmakro mehr als ein Zielarchiv zugeordnet, wird ein
und dasselbe Bild gleichzeitig in alle Archive geschrieben.
Hinweis: Vor einer Jobaktivierung ist es immer notwendig ein Jobmakro zu
konfigurieren.
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– 110 –
A4/Nov. 2004
Installationshandbuch Videosystem DiBos
Fortsetzung Konfiguration
6.2.21
Konfiguration Alarmübertragungs–Jobmakro
(Menue Jobmakros/Alarmübertragung)
Jobmakros definieren Abläufe (Jobs), die ständig oder alarmgetriggert ablaufen sollen. Diese einmal definierten Jobs können dann auf variable Alarmtrigger und Kameras angewandt werden.
In diesem Fall erfolgt im Alarmfall der Verbindungsaufbau von der alarmgebenden Station zu einer konfigurierten Gegenstelle. Im Livebild der Gegenstelle
öffnet sich dabei ein separates Verbindungsfenster der alarmgebenden Station und die Bilder der Kamera, die diesem Jobmakro zugeordnet sind, werden
in der Gegenstelle angezeigt. Die Aktivierung des Jobmakros erfolgt im Menue
Job–Aktivierung.
Bevor Sie mit dem Alarmübertragungs–Jobmakro beginnen:
Aktivieren Sie im Menue Hardware/Anschlüsse das Kontrollkästchen
ISDN und/oder Netzwerk.
Legen Sie im Menue Verbindungen/ISDN und/oder Verbindungen/
Netzwerk den eigenen Bedienplatz und die Gegenstationen an.
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– 111 –
A4/Nov. 2004
Installationshandbuch Videosystem DiBos
Fortsetzung Konfiguration
Alarmübertragungs–Jobmakro konfigurieren:
Nr.
Bezeichnung
Beschreibung
1
Neu
Legt ein neues Übertragungs–Jobmakro an.
Klicken Sie auf Neu und geben Sie im Eingabefeld
den Namen ein.
2
Löschen
Löscht ein bestehendes Übertragungs–Jobmakro.
Wählen Sie im Listenfeld ein Übertragungs–Jobmakro aus und klicken Sie auf Löschen. Das Übertragungs–Jobmakro wird gelöscht.
3
Kopieren
4
Gegenstationen
Kopiert ein bestehendes Übertragungs–Jobmakro.
Wählen Sie im Listenfeld ein Übertragungs–Jobmakro aus und klicken Sie auf Kopieren. Das Übertragungs–Jobmakro wird kopiert und kann schnell angepaßt werden.
Verfügbare Stationen
Dieses Listenfeld enthält alle im System bekannten
Gegenstationen.
zu rufende Stationen
Dieses Listenfeld enthält die Stationen, die von diesem Jobmakro angerufen werden sollen. Das Jobmakro soll eine Verbindung zu diesen Stationen herstellen.
Gehen Sie bei der Auswahl wie folgt vor:
Wählen Sie im Listenfeld der verfügbaren Stationen
die Station und evtl. Ersatzstationen aus, zu denen
ein Verbindungsaufbau hergestellt werden soll und
klicken Sie auf die Schaltfläche <<. Die ausgewählten
Stationen werden dem Listenfeld der Stationen hinzugefügt, die angerufen werden sollen.
Hinweis:
Beachten Sie dabei, das die anzurufenden Stationen
vom System von oben nach unten abgearbeitet werden, wenn die oberste Station nicht erreicht wird, d.
h. die ganz oben stehende Gegenstation muß die
Station sein, die Sie zuerst verständigen wollen. Weitere Stationen sind Ersatzstationen.
5
Verbindung so lange
halten, wie Eingangsstatus unverändert
Aktivieren Sie diese Funktion, wenn die Verbindung
nur so lange bestehen soll, wie sich der Eingangsstatus nicht ändert. Ändert sich der Eingangsstatus, wird
bei einer Aktivierung der Funktion die Verbindung
abgebaut.
6
Timeout für Verbindungsaufbau
Geben Sie die Zeit ein, innerhalb der versucht werden soll, eine Verbindung zur jeweiligen Station aufzubauen.
Hinweis:
Ist die Gesamtzeit des Verbindungsaufbaus zu einer
Station überschritten (und liegt der Auslösezustand
noch an, falls Punkt 5 ausgewählt ist), wird automatisch mit der gleichen Einstellung der Versuch eines
Verbindungsaufbaus zur nächsten Station in der Liste
gestartet.
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– 112 –
A4/Nov. 2004
Installationshandbuch Videosystem DiBos
Fortsetzung Konfiguration
7
Berechtigungsstufe
Wählen Sie die Berechtigungsstufe aus. Nur dem
Benutzer mit der ausgewählten Berechtigungsstufe
steht dieses Jobmakro zur Verfügung.
Hinweis:
Der Name der Berechtigungsstufe und das Verbindungs–Paßwort der Berechtigungsstufe (aus dem
Menue Benutzerverwaltung/Berechtigungsstufen ,
Schaltfläche Verbindungs–Paßwort ) muß in der
lokalen Station und in der Station, die angerufen wird,
übereinstimmen. Die einzelnen Freigaben der Berechtifungsstufe, z. B. freigegebene Kameras, Archive .., können jedoch unterschiedlich sein. Bei der
Einwahl in die Gegenstelle erhält man dann die Freigaben der Berechtigungsstufe in der Gegenstelle.
8
Verbindung wiederholen
Sollen mehrere Versuche durchgeführt werden, falls
der Verbindungsaufbau zu allen in der Auflistung befindlichen Gegenstationen fehlgeschlagen ist, dann
aktivieren Sie diese Funktion und
Pausenzeit
9
10
Gesamtdauer Verbindungsaufbau
Aktivieren Sie die entsprechende Option, wenn
So lange Eingangsstatus unverändert
– die Aufzeichnung (mit evtl. Pausenzeiten) solange
wiederholt werden soll, wie der Eingangsstatus
des Alarmeinganges ansteht. Erst bei einer Änderung des Eingangsstatus wird die Aufzeichnung
beendet.
Begrenzt
– die Gesamtdauer der Aufzeichnung auf die Zeit
begrenzt werden soll, die Sie eingeben.
Übernehmen
610–4.998.137.174
geben hier die Zeit ein, nach der erneut ein Wählversuch begonnen werden soll.
Klicken Sie auf Übernehmen. Haben Sie fehlerhafte
Eingaben gemacht, klicken Sie auf Verwerfen und
beginnen von vorne.
– 113 –
A4/Nov. 2004
Installationshandbuch Videosystem DiBos
Fortsetzung Konfiguration
6.2.22
Konfiguration Backup–Jobmakro
(Menue Jobmakros/Backup)
Jobmakros definieren Abläufe (Jobs), die ständig oder alarmgetriggert ablaufen sollen. Diese einmal definierten Jobs können dann auf variable Alarmtrigger und Kameras angewandt werden.
Bei Backup–Jobmakros können z. B. die Bilder des heutigen Tages automatisch auf ein Netzlaufwerk gespeichert werden. Die Aktivierung des Jobmakros
erfolgt im Menue Job–Aktivierung.
Bevor Sie mit dem Backup–Jobmakro beginnen:
Bevor Sie in der Konfiguration ein Backup–Jobmakro festlegen können, müssen Sie im Bildarchiv ein Suchmakro anlegen und abspeichern. In diesem
Suchmakro legen Sie Kriterien fest, nach denen Bilder gesucht werden sollen.
Dieses Suchmakro wird bei der Konfiguration einem Backup–Jobmakro zugeordnet (siehe Nr. 4 bei ”Backup–Jobmakro konfigurieren”).
Und so legen Sie ein Suchmakro an:
Rufen Sie das Bildarchiv auf.
Wählen Sie das Menue Datenbank/Suchdialog (Einzelbilder) aus.
Legen Sie in diesem Dialogfeld für das Suchmakro den Zeitpunkt, die Kameranummer, die Archive und die Gegenstellen fest.
Klicken Sie links oben im Dialogfeld auf den Reiter Suchmakros und wählen Sie den Befehl Speichern aus.
Geben Sie für das Suchmakro einen Namen ein und bestätigen Sie mit
OK. Dieses gespeicherte Suchmakro erscheint in der Konfiguration zur
Auswahl.
Verlassen Sie das Bildarchiv und rufen Sie über System/Parametrierung
die Konfiguration auf. Sie können jetzt ein Backup–Jobmakro anlegen.
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– 114 –
A4/Nov. 2004
Installationshandbuch Videosystem DiBos
Fortsetzung Konfiguration
Backup–Jobmakro konfigurieren:
Nr.
Bezeichnung
Beschreibung
1
Neu
Legt ein neues Backup–Jobmakro an.
Klicken Sie auf Neu und geben Sie im Eingabefeld
den Namen ein.
2
Löschen
Löscht ein bestehendes Backup–Jobmakro.
Wählen Sie im Listenfeld ein Backup–Jobmakro aus
und klicken Sie auf Löschen. Das Backup–Jobmakro
wird gelöscht.
3
Kopieren
Kopiert ein bestehendes Backup–Jobmakro.
Wählen Sie im Listenfeld ein Backup–Jobmakro aus
und klicken Sie auf Kopieren. Das Backup–Jobmakro wird kopiert und kann schnell angepaßt werden.
4
Auszuführendes
Backup
Wählen Sie in der Auflistung das Suchmakro aus.
Das Ergebnis dieses Suchmakros wird dann bei einer Aktivierung des Backup–Jobmakro gespeichert.
5
Berechtigungsstufe
Wählen Sie in der Auflistung die Berechtigungsstufe
für den Archivzugriff während des Backups aus.
6
Auswahl des Bakkup–Laufwerks
Wählen Sie das Laufwerk aus. Die Daten werden auf
dieses Laufwerk ausgelagert.
7
Übernehmen
Klicken Sie auf Übernehmen. Haben Sie fehlerhafte
Eingaben gemacht, klicken Sie auf Verwerfen und
beginnen von vorne.
Hinweis: Ein zeitgesteuertes Backup kann nur mit einem Alarmzustand verknüpft werden. Dazu sollte ein Meldereingang ausgewählt werden,
der immer in Alarm ist. Diesem Meldereingang ist ein Zeitbereich
und ein Backup–Jobmakro zuzuordnen.
Hinweis Die Verwendung eines SIM–Melders wird nur empfohlen, wenn das
Backup manuell ausgeführt werden soll. Für ein automatisches zeitgesteuertes Backup ist ein SIM–Melder nicht geeignet, weil nach einem eventuellen System–Reset der Alarmzustand nicht beibehalten wird.
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– 115 –
A4/Nov. 2004
Installationshandbuch Videosystem DiBos
Fortsetzung Konfiguration
6.2.23
Konfiguration Job–Aktivierungen
(Menue Jobaktivierungen)
In diesem Menue können für die Alarmeingänge beliebig viele Reaktionen des
Systems festgelegt werden. Eine Job–Aktivierung ist unbedingt erforderlich,
um ein Speichern von Kamerabildern zu erreichen.
Nr.
Bezeichnung
Beschreibung
Neu
Legt eine neue Jobaktivierung an.
Klicken Sie auf Neu und nehmen Sie in dem sich
öffnenden Dialogfeld Ihre Eingaben vor.
2
Bearbeiten
Zur Bearbeitung einer bestehenden Jobaktivierung.
Wählen Sie im Listenfeld eine Jobaktivierung aus
und klicken Sie auf Bearbeiten. Sie können nun die
bestehenden Eingaben ändern.
3
Löschen
Löscht eine bestehende Jobaktivierung.
Wählen Sie im Listenfeld eine Jobaktivierung aus
und klicken Sie auf Löschen. Die Jobaktivierung
wird gelöscht.
4
Kopieren
Kopiert eine bestehende Jobaktivierung.
Wählen Sie im Listenfeld die Jobaktivierung aus und
klicken Sie auf Kopieren. Die Jobaktivierung wird
kopiert und kann schnell angepaßt werden.
5
Eingang
Wählen Sie den Eingang aus.
1
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– 116 –
A4/Nov. 2004
Installationshandbuch Videosystem DiBos
Fortsetzung Konfiguration
6
Trigger
Wählen Sie den Auslösezustand aus, der die Jobaktivierung auslösen soll.
Alarm
Der Job wird aktiviert, sobald der Alarmeingang auslöst.
Ruhe
Der Job wird aktiviert, solange der Eingang in Ruhe
ist. Für Historienaufzeichnung nutzbar.
nie
Der Job wird nicht aktiviert
7
Jobmakro
Wählen Sie das Jobmakro aus, das ausgeführt werden soll.
8
Kamera
Klicken Sie die Kamera an, die zur Aufzeichnung
oder Übertragung benutzt werden soll.
9
Kamera–Steuerung
Wählen Sie Kamera–Steuerung aus, wenn Sie eine
Kamera steuern möchten. Sie können zwischen zuvor gespeicherten Positionen oder Makros auswählen.
Positionen
Klicken Sie auf Positionen und wählen Sie im Listenfeld die Position aus (Speicherung von Kamerapositionen siehe Seite 96).
Makros
Klicken Sie auf Makros und wählen Sie im Listenfeld
ein Makro aus (Speicherung von Makros siehe Seite
97).
10
Zeitzone
Wählen Sie den Zeitbereich aus, innerhalb dem der
Zustand des Einganges zu einer Aktivierung führen
soll.
Hinweis:
Nach Ablauf des Zeitbereichs erfolgt keine Aktivierung. Das Ende eines Zeitbereichs beendet auch
einen Job.
11
Relais
Wählen Sie bei Bedarf das Relais aus, das angesteuert werden soll und ordnen Sie diesem Relais
Relais–Schaltung
12
Ton
unter Relais–Schaltung einen der folgenden Zustände zu: Job Start, Job Dauer oder Job Ende.
Hinweis:
Das Relais wird bei Job Start und Job Ende für ca.
eine Sekunde angesteuert.
Job–Dauer solange, wie der Job ansteht.
Aktivieren Sie bei Bedarf diese Funktion
Beim Starten eines Jobs erklingt eine akustische
Tonfolge (für jede Jobaktivierung separat einstellbar).
Liegen mehrere Jobs auf einem Eingang, besteht die
Möglichkeit, das Signal nur einmal ertönen zu lassen. Historienjobs können somit gezielt (akustisch)
markiert werden.
Beim Starten eines Jobs erklingt keine akustische
Tonfolge. Damit können stille Alarme bei Überfall
ausgelöst werden.
610–4.998.137.174
– 117 –
A4/Nov. 2004
Installationshandbuch Videosystem DiBos
Fortsetzung Konfiguration
13
Priorität
Legen Sie die Priorität des Jobs fest. Priorität 1
(hoch) bis Priorität 5 (niedrig).
Hinweis:
Eine Priorität kann nur in Verbindung mit einem Jobmakro festgelegt werden.
14
Übernehmen
Klicken Sie auf Übernehmen. Haben Sie fehlerhafte
Eingaben gemacht, klicken Sie auf Verwerfen und
beginnen von vorne.
Hinweis:
Die Eingänge müssen in folgenden Menues festgelegt werden.
Eingänge der Melder siehe Menue Hardware/Framegrabber/Melder
Eingang des Foyerlesers siehe Menue Hardware/Foyerleser
Eingänge der Geldautomaten siehe Menue Hardware/Geldautomat
Eingänge (Zustände) der GMA siehe Menue Hardware/GMA–Eingänge
Eingänge bei Alarmsimulation siehe Menue Hardware/Alarm–Simulation
Eingänge der Virtuellen Melder siehe Menue Hardware/Virtuelle Melder
Eingang des Barcodelesers siehe Menue Hardware/Barcodeleser
Hinweis:
Ein zeitgesteuertes Backup kann nur mit einem Alarmzustand verknüpft werden. Dazu sollte ein Meldereingang ausgewählt werden, der immer in Alarm ist.
Diesem Meldereingang ist ein Zeitbereich und ein Backup–Jobmakro zuzuordnen.
610–4.998.137.174
– 118 –
A4/Nov. 2004
Installationshandbuch Videosystem DiBos
Fortsetzung Konfiguration
6.2.24
Konfiguration Berechtigungsstufen
(Menue Benutzerverwaltung/Berechtigungsstufen)
In diesem Menue können Sie unterschiedliche Gruppen von Berechtigungen
anlegen, wenn Sie über Administratorrechte verfügen. In diesen sog. Berechtigungsstufen legen Sie fest, was der Benutzer im System darf. Die Berechtigungsstufe Administrator verfügt über alle Rechte und ist bereits ab Werk konfiguriert.
Nr.
Bezeichnung
Beschreibung
Neu
Legt eine neue Berechtigungsstufe an.
Klicken Sie auf Neu und geben Sie im Eingabefeld
den Namen ein.
2
Löschen
Löscht eine bestehende Berechtugunsstufe.
Wählen Sie im Listenfeld eine Berechtigungsstufe
aus und klicken Sie auf Löschen. Die Berechtigungsstufe wird gelöscht.
3
Parametrierung
1
610–4.998.137.174
Aktivieren Sie die Kontrollkästchen vor den Funktionen, deren Konfiguration vom Besitzer dieser Berechtigungsstufe durchgeführt werden darf.
– 119 –
A4/Nov. 2004
Installationshandbuch Videosystem DiBos
Fortsetzung Konfiguration
4
Ausg Dome
Aktivieren Sie die Kontrollkästchen der Elemente
(Kameras, Relais), die dem Besitzer dieser Berechtigungsstufe zur Verfügung stehen sollen. Bei Domekameras wird noch eine 2. Spalte mit Kontrollkästchen angezeigt.
Dabei bedeuten die Kontrollkästchen vor den Elementen:
linke Spalte:
Im Livebild werden dem Benutzer nur
die Kameras und Relais angezeigt, bei
denen das Kontrollkästchen aktiviert
ist.
rechte Spalte: Im Livebild kann der Benutzer nur die
Domekameras steuern, bei denen das
Kontrollkästchen aktiviert ist.
Hinweis:
Vom Videosystem wird nur die Videohardware angeboten, die bereits konfiguriert ist. Werden neue Komponenten angelegt, muß der Zugriff darauf bei allen
zugangsberechtigten Benutzern nachträglich konfiguriert werden.
5
Bld Dat Lö
Wählen Sie durch Aktivierung der Kontrollkästchen
die Zugriffsrechte der Berechtigungsstufe in den jeweiligen Archiven aus.
Dabei bedeuten die aktivierten Kontrollkästchen vor
den Elementen:
Bild Im Bildarchiv werden dem Benutzer nur die Archive angezeigt, bei denen das Kontrollkästchen aktiviert ist.
Dat Die abgespeicherten Bilder mit den Zusatzdaten (z. B. Datum, Uhrzeit, GAA–Daten) können
gesucht, angesehen, ausgewertet, kopiert und
ausgedruckt werden.
Lö Der Inhalt der Archive kann gelöscht werden.
6
Übernehmen
610–4.998.137.174
Klicken Sie auf Übernehmen. Haben Sie fehlerhafte
Eingaben gemacht, klicken Sie auf Verwerfen und
beginnen von vorne.
– 120 –
A4/Nov. 2004
Installationshandbuch Videosystem DiBos
Fortsetzung Konfiguration
6.2.25
Konfiguration der Benutzer
(Menue Benutzerverwaltung/Benutzer)
Um den Zugriff auf die Systemkomponenten und –daten zu schützen, können
Bedienvorgänge nur von angemeldeten Benutzern vorgenommen werden.
Dazu wird jedem Benutzer eine Berechtigungstufe für die Arbeiten zugewiesen, die er auszuführen hat (siehe auch Konfiguration Berechtigungsstufen).
Zusätzlich kann der Anmeldevorgang eines Benutzers über ein Passwort geschützt werden. Dieses Passwort wird nur bei lokalen Anmeldevorgängen ausgewertet. Bei entfernten Anmeldevorgängen wird das Passwort der Berechtigungsstufe ausgewertet.
Hinweis: Schützen Sie den Benutzer mit der Berechtigungsstufe Administrator unbedingt mit einem Passwort. Stellen Sie sicher, daß
dieses Passwort nur den für dieses Videosystem verantwortlichen Personen bekannt ist.
Nr.
Bezeichnung
Beschreibung
1
Neu
Legt einen neuen Benutzer an.
Klicken Sie auf Neu und geben Sie im Eingabefeld Name einen Benutzernamen ein.
2
Löschen
Löscht einen bestehenden Benutzernamen.
Wählen Sie in der Übersicht im unteren Teil des
Dialogfeldes den Benutzernamen aus, die Sie löschen möchten und klicken Sie auf Löschen.
3
Passwort
Klicken Sie auf Passwort und geben Sie ein
Passwort für den Benutzer ein. Bestätigen Sie
Ihre Eingaben.
4
Berechtigungsstufe
Klicken Sie im Listenfeld auf den Pfeil nach untern
und wählen Sie für den Benutzer eine Berechtigungsstufe aus.
610–4.998.137.174
– 121 –
A4/Nov. 2004
Installationshandbuch Videosystem DiBos
Fortsetzung Konfiguration
5
4–Augen–Prinzip
Aktivieren Sie die Funktion, wenn sich der Benutzer nur gemeinsam mit einem anderen Benutzer
im System anmelden darf.
6
Übernehmen
Klicken Sie auf Übernehmen. Haben Sie fehlerhafte Eingaben gemacht, klicken Sie auf Verwerfen und beginnen von vorne.
Hinweis: Die Zahl der anzulegenden Benutzer ist nicht begrenzt.
Das Benutzer–Passwort gilt nur für den Anmelde–Vorgang eines lokalen Benutzers.
Die Berechtigung Administrator kann nur durch Administratoren vergeben werden.
610–4.998.137.174
– 122 –
A4/Nov. 2004
Installationshandbuch Videosystem DiBos
Fortsetzung Konfiguration
6.2.26
Konfiguration Optionen
(Menue Einstellungen/Optionen)
In diesem Dialogfeld haben Sie die Möglichkeit optionale Einstellungen für das
Livebild, das Bildarchiv und für einen automatischen Verbindungsabbau vorzunehmen.
Nr.
Bezeichnung
Beschreibung
1
Livebildfenster und Bildarchivfenster verkleinerbar
Hier können Sie auszuwählen, ob das Livebild–
und Bildarchivfenster verkleinerbar sein soll. Änderungen werden erst nach einem Neustart von
DiBos übernommen.
2
Automatischer Verbindungsabbau
Für ISDN– und Netzwerk–Verbindungen und Lokalem Livebild können Sie
Zeit bis zur Anzeige
des Warndialogs
– die Zeitdauer eingeben, nach der ein Warndialog angezeigt werden soll und zusätzlich
Zeit bis zum Verbindungsabbau falls
Warndialog unbeantwortet bleibt
– die Zeit, nach der ein Abbruch erfolgen soll,
falls der Warndialog unbeantwortet bleibt (der
Wert 0 bedeutet, es erfolgt kein Abbruch).
Automatisches Abbre- Soll die lokale Verbindung (das Lokale Livebild)
chen der lokalen Ver- ebenfalls automatisch nach der voreingestellten
bindung
Zeit abgebrochen werden, so aktivieren Sie das
Kontrollkästchen (kann sinnvoll sein, um Bandbreite beim Grabber zu sparen).
3
Übernehmen
610–4.998.137.174
Klicken Sie auf Übernehmen. Haben Sie fehlerhafte Eingaben gemacht, klicken Sie auf Verwerfen und beginnen von vorne.
– 123 –
A4/Nov. 2004
Installationshandbuch Videosystem DiBos
Fortsetzung Konfiguration
6.2.27
Konfiguration Sicherheitseinstellungen
(Menue Einstellungen/Sicherheit)
In diesem Dialogfeld haben Sie die Möglichkeit Sicherheitseinstellungen vorzunehmen, wie z. B. Browser–Zugang, Verschlüsselung bei Netzwerk–Verbindungen.
Nr.
Bezeichnung
1
Alle Berechtigungsstufen dürfen DiBos beenden
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, wenn alle
Benutzer die Berechtigung erhalten sollen, das
System zu beenden.
2
Browser–Zugang
Bei Browser–Zugang über Netzwerk.
3
Beschreibung
Zugriff ohne Anmeldung zulassen
– Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, wenn der
Zugriff auf das System über Browser (ohne Anmeldung) erlaubt sein soll.
Verwendetes Benutzerkonto
– Wählen Sie im Listenfeld den Benutzer aus,
dessen Berechtigung für den Zugriff verwendet
wird.
Verschlüsselung bei
Netzwerkverbindungen
Sie erhalten eine Auswahl der Verschlüsselungsmöglichkeiten zur Datenübertragung.
Die gleiche Einstellung muß bei allen Stationen
gesetzt sein, um eine Verbindung zu ermöglichen.
610–4.998.137.174
unverschlüsselte Datenübertragung
– Die Datenübertragung erfolgt unverschlüsselt,
z. B. bei einer Anwendung im Netzwerk.
Standardschlüssel
verwenden
– Ein Standardschlüssel, der bei allen Videosystemen gleich ist, wird verwendet. Er befindet
sich bereits auf allen Systemen und wird nach
Auswahl dieser Funktion aktiviert.
Individuellen Schlüssel verwenden
– Ein individueller Schlüssel wird erzeugt. Dieser
Schlüssel muß auf allen anderen Videosystemen geladen werden (siehe Punkt 4).
– 124 –
A4/Nov. 2004
Installationshandbuch Videosystem DiBos
Fortsetzung Konfiguration
4
Schlüsselmanagement
für individuelle Schlüssel
Dieser Punkt ist nur auszuführen, wenn Sie einen
individuellen Schlüssel verwenden möchten.
Neu
– Einen individuellen Schlüssel erzeugen:
Klicken Sie auf Neu und geben Sie eine Bezeichnung für die Verschlüsselung ein. Klicken
Sie zur Bestätigung auf OK.
Achtung:
Die bisherige Verschlüsselung wird überschrieben.
Speichern
– Einen individuellen Schlüssel speichern:
Es empfiehlt sich, den erzeugten Schlüssel sofort auf Diskette zu speichern und an einem
sicheren Ort aufzubewahren, da dieser Schlüssel bei den anderen Videosystemen geladen
werden muß.
Legen Sie dazu eine Diskette ein und klicken
Sie auf Speichern. Wählen Sie den Laufwerksbuchstaben A aus und klicken Sie erneut auf
Speichern.
Laden
– Einen individuellen Schlüssel laden:
Legen Sie die Diskette ein und klicken Sie auf
Laden. Wählen Sie die Datei aus und klicken
Sie auf Öffnen.
– Einen individuellen Schlüssel löschen:
Wenn Sie einen neuen Schlüssel erzeugen
oder einen neuen Schlüssel laden, wird der bisherige Schlüssel automatisch vom System
durch den neuen Schlüssel ersetzt.
5
Übernehmen
610–4.998.137.174
Klicken Sie auf Übernehmen. Haben Sie fehlerhafte Eingaben gemacht, klicken Sie auf Verwerfen und beginnen von vorne.
– 125 –
A4/Nov. 2004
Installationshandbuch Videosystem DiBos
Fortsetzung Konfiguration
6.2.28
Konfiguration Akustische Signale
(Menue Einstellungen/Akustische Signale)
In diesem Dialogfeld können Sie ankommenden Meldungen von Netzwerk/Modem– und ISDN–Verbindungen unterschiedliche akustische Signale zuweisen. Sie erhalten dadurch eine Unterscheidungsmöglichkeit.
Ein akustisches Signal einer Verbindung zuweiden:
Nr.
Bezeichnung
Beschreibung
1
Ankommende Verbindungen
Wählen Sie die Verbindung aus, der Sie ein akustisches Signal zuweisen möchten.
2
Erstellen
Klicken Sie auf Erstellen und wählen Sie in dem
sich öffnenden Fenster die wav–Datei aus, die
Sie der Verbindung zuweisen möchten. Klicken
Sie auf Öffnen, um die Datei zu übernehmen.
3
Verknüpfung
Die wav–Datei wird Ihnen im darüber befindlichen
Textfeld Verknüpfung angezeigt.
5
Abspielen
Möchten Sie sich die Datei zum Testen anhören,
klicken Sie auf Abspielen.
6
Stop
Ein Klicken auf Stop beendet das Abspielen.
7
Übernehmen
Klicken Sie auf Übernehmen. Haben Sie fehlerhafte Eingaben gemacht, klicken Sie auf Verwerfen und beginnen von vorne.
610–4.998.137.174
– 126 –
A4/Nov. 2004
Installationshandbuch Videosystem DiBos
Fortsetzung Konfiguration
Ein akustisches Signal löschen:
Nr.
Bezeichnung
Beschreibung
1
Ankommende Verbindungen
Wählen Sie die Verbindung aus, deren akustisches Signal Sie löschen möchten.
3
Verknüpfung
Die wav–Datei wird Ihnen im darüber befindlichen
Textfeld Verknüpfung angezeigt.
4
Löschen
Klicken Sie auf Löschen. Die Verknüpfung zur
wav–Datei wird gelöscht.
7
Übernehmen
Klicken Sie auf Übernehmen. Haben Sie fehlerhafte Eingaben gemacht, klicken Sie auf Verwerfen und beginnen von vorne.
610–4.998.137.174
– 127 –
A4/Nov. 2004
Installationshandbuch Videosystem DiBos
Fortsetzung Konfiguration
6.2.29
Konfiguration Dongle
(Menue Einstellungen/Dongle)
In diesem Dialogfeld sehen Sie die Serien– und Auftragsnummer, die freigeschalteten Leistungsmerkmale des Systems und den Freischaltungszustand
des Hardware–Dongles und der Hardware–Dongle–Erweiterungsdatei.
Die Hardware–Dongle–Erweiterungsdatei enthält nachträglich erworbene Leistungsmerkmale. Zur Aktivierung der Leistungsmerkmale muß die Datei geladen werden. Die Hardware–Dongle–Erweiterungsdatei bezieht sich immer auf
einen bestimmten Dongle (Dongle– und Auftragsnummer angeben).
Eine neue Dongle–Datei laden:
Nr.
Bezeichnung
Beschreibung
1
neue Datei laden
Klicken Sie auf neue Datei laden, um eine neue
Datei zu laden. Übernehmen Sie die Daten z. B.
von einer Diskette. Die bisher vorhandene Datei
wird überschrieben.
3
Übernehmen
Klicken Sie auf Übernehmen. Haben Sie fehlerhafte Eingaben gemacht, klicken Sie auf Verwerfen und beginnen von vorne.
Eine vorhandene Dongle–Datei löschen:
Nr.
Bezeichnung
Beschreibung
2
Löschen
Klicken Sie auf Löschen, um die vorhandene
Dongle–Datei zu löschen.
3
Übernehmen
Klicken Sie auf Übernehmen. Haben Sie fehlerhafte Eingaben gemacht, klicken Sie auf Verwerfen und beginnen von vorne.
610–4.998.137.174
– 128 –
A4/Nov. 2004
Installationshandbuch Videosystem DiBos
Fortsetzung Konfiguration
6.2.30
Konfiguration Verwaltung
(Menue Verwaltung)
In diesem Dialogfeld haben Sie folgende Möglichkeitein:
Nr.
1
2
Bezeichnung
Beschreibung
Parametrierdaten
Speichern
Dei Konfiguration kann auf Netzlaufwerk oder Datenträger gepeichert werden.
Hinweis:
Aus Sicherheitsgründen sollte die Konfiguration
immer auf einem externen Datenträger gespeichert werden.
Laden
Eine neue Konfiguration kann geladen werden.
Die neue Konfiguration überschreibt die vorherige.
Ausdruck
610–4.998.137.174
Drucken
Die Konfiguration wird ausgedruckt.
Vorschau
Die Konfiguration wird als Vorschau angezeigt.
– 129 –
A4/Nov. 2004
Installationshandbuch Videosystem DiBos
Fortsetzung Konfiguration
3
Setup–Assistent
Starten
4
Upload des Feiertagsatzes
Upload
5
Benutzerdaten
einstellen
610–4.998.137.174
Eine Neukonfiguration des Systems ist möglich.
Klicken Sie auf Starten. Beachten Sie aber, daß
dabei die Konfiguration und die Bilddaten gelöscht werden.
Bei der Neukonfiguration können Sie wählen, zwischen
– einer Grundkonfiguration, mit der Sie nach wenigen Mausklicks automatisch eine Grundkonfiguration des System erhalten, die Sie anschlieanschlie
ßend ergänzen können oder
– der Standard–Konfiguration (Experten–Konfiguration), bei der von Ihnen die komplette Konfiguration eingegeben werden muß.
Um eine Neukonfiguration zu ermöglichen, müssen alle Einstellungen und alle Bildarchive gelöscht werden. Dies erfolgt automatisch durch das
System, wenn Sie einen Warnhinweis bestätigen.
Hier haben Sie die Möglichkeit die Feiertage für
das Zeitprogramm länderspezifisch anzupassen.
Die Anpassung muß in der Datei Holidays.xml
erfolgen.
Klicken Sie auf Upload und beantworten Sie den
Warnhinweis mit Ja, wenn die bisherige Datei
überschrieben werden soll oder mit Abbrechen,
wenn Sie die Datei anpassen möchten.
Hinweis:
Speichern Sie die Datei Holidays.xml im Explorer,
bevor Sie diese im Editor ändern.
Klicken Sie auf einstellen. Sie erhalten ein Eingabefeld, in welches Sie Angaben zur Anlagendo
Anlagendokumentation (z. B. Vertragsnummer, Kunde) eingeben können.
– 130 –
A4/Nov. 2004
Installationshandbuch Videosystem DiBos
7
Inbetriebnahme
Gehen Sie bei der Inbetriebnahme des Rechners wie folgt vor:
Anschaltung der Systemkomponenten
Einschalten der externen Festplatten
Einschalten des PC
ISDN–Verbindung überprüfen
Netzwerk–Verbindung überprüfen
Grabber–Treiber überprüfen
Rechnername ändern (falls erforderlich)
KBA–Anbindung überprüfen
Web–Anbindung überprüfen
System konfigurieren, Systemtest
Vergleichsbilder ablegen
Abmelden durch ”Bedienerwechsel”
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Installationshandbuch Videosystem DiBos
Fortsetzung Inbetriebnahme
7.1
Anschaltung der Systemkomponenten
Siehe hierzu Kapitel 4.
7.2
Einschalten der externen Festplatten
Vorhandene externe Festplatten müssen vor dem Hochfahren des PC
eingeschaltet werden.
7.3
Einschalten des PC (Hochfahren)
1.
Schalten Sie den Rechner und den Monitor ein.
Der Rechner führt seine Startprozedur durch und startet automatisch das Videosystem. Die Startprozedur ist beendet, wenn das Anmelde–Dialogfeld des Videosystems erscheint. Das Videosystem
läuft dabei bereits im Hintergrund.
2.
Melden Sie sich als Administrator an.
Hinweis:
Von der Windows XP–Ebene aus kann das System durch Anklicken des
Menues ”Start → Alle Programme → DiBos” gestartet werden.
7.4
Überprüfen der optionalen ISDN–Verbindung
Allgemeine Voraussetzungen
Voraussetzung für eine Datenübertragung über ISDN ist, daß der Anschluß das Protokoll DSS1 unterstützt. Bei So–Anschlüssen in Nebenstellenanlagen muß dieses Protokoll u. U. erst in der Nebenstellenanlage
freigeschaltet werden. Ebenso muß für diesen Anschluß der Datendienst
in beide Richtungen (abgehend und ankommend) freigeschaltet werden.
Voraussetzungen beim Videosystem
Überprüfen Sie, ob der ISDN–Treiber gestartet ist.
Gehen Sie dabei wie folgt vor:
1. Starten Sie Ihren PC und öffnen Sie das Livebild.
2. Verlassen Sie das Videosystem als Administrator.
3. Wählen Sie ”Start → Systemsteuerung → System” aus.
4. Wählen Sie den Karteireiter ”Hardware” aus.
5. Klicken Sie auf die Schaltfläche ”Geräte–Manager”.
6. Öffnen Sie in der Baumstruktur mit einem Doppelklick das Verzeichnis ”Network adapters”.
7. Doppelklicken Sie anschließend auf den Eintrag ” AVM ISDN –Controller Fritz Card PCI V2.0”.
Der Status des Treibers wird im Feld ”Gerätestatus” angezeigt.
8. Ein erneuter Start erfolgt durch ”Start → Alle Programme → DiBos”.
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Installationshandbuch Videosystem DiBos
Fortsetzung Inbetriebnahme
7.5
Überprüfen der optionalen Netzwerkverbindung
Angaben zur Vernetzung
Zur Inbetriebnahme und Prüfung des Netzwerkes werden folgende
Angaben vom Netzwerkbetreiber benötigt:
IP–Adresse
Subnet Mask
(Gateway)
Hinweise zur Prüfung der Vernetzung
Zur Inbetriebnahme und Prüfung der Vernetzung verwenden Sie folgende Testprogramme:
1.
2.
Wählen Sie ”Start → Alle Programme → Accessories → Command
Prompt” aus.
Folgende Befehle stehen Ihnen u. a. zur Verfügung:
ping
Dieser Befehl ist nur verfügbar, wenn das TCP/IP–Protokoll installiert wurde.
ping localhost
Das Programm überprüft die Kommunikation zum eigenen Rechner.
Die Vernetzung ist Voraussetzung bei Token–Ring.
ping <Name der Gegenstation> oder
ping <TCP/IP–Adresse der Gegenstation>
Das Programm überprüft die Kommunikation zur Gegenstation.
arp –a
Das Programm zeigt andere Rechner an, nachdem mit ihnen bereits
Kontakt aufgenommen wurde.
ipconfig
Zeigt alle aktuellen TCP/IP–Netzwerkkonfigurationswerte an
(IP–Adresse, Subnet Mask, Standard–Gateway)
tracert <Name der Gegenstation>
Dieses Programm ermittelt die Route zu einem Ziel.
net view
Zeigt alle verfügbaren Gegenstellen an.
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A4/Nov. 2004
Installationshandbuch Videosystem DiBos
Fortsetzung Inbetriebnahme
7.6
Überprüfen des Grabber–Treibers
Vergewissern Sie sich, daß der Grabber–Treiber gestartet ist.
1. Starten Sie Ihren Rechner und fahren Sie ihn bis zum Livebild hoch.
2. Verlassen Sie das Videosystem als Administrator.
3. Wählen Sie ”Start → Systemsteuerung” aus und klicken Sie doppelt
auf ”Sounds und Audiogeräte”. Selektieren Sie im sich öffnenden Eigenschaften–Dialogfeld den Karteireiter ”Hardware” und klicken Sie
in der Liste auf ”MVTitan”. Die Anzeige ”Gerätestatus: Das Gerät ist
betriebsbereit” zeigt Ihnen an, daß der Grabber–Treiber gestartet
ist.
4. Ein erneuter Start erfolgt durch Auswahl von ”Start → Alle Programme → DiBos”.
7.7
Ändern des Rechnernamens
Ändern Sie gegebenenfalls den Namen des lokalen Rechners:
1. Wechseln Sie von der Videosysstem– auf die Administratorebene
(siehe Kap. 5.1).
2. Wählen Sie ”Start → Systemsteuerung → System → Computername→ Ändern” aus und nehmen Sie Eingaben vor bei
”Computername:
<Rechnername><Rechnernummer>”
”Arbeitsgruppe:
<Rechnername>_NETZ”
3. Klicken Sie erneut auf ”OK”.
4. Melden Sie sich als Windows XP–Benutzer an (siehe Kap. 5.2).
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Fortsetzung Inbetriebnahme
7.8
Überprüfen der optionalen KBA–Anbindung
Die Überprüfung des Datentelegramms zwischen Videosystem und KBA
kann mit dem Programm ”Hyper Terminal” von Windows XP erfolgen.
Starten Sie das Programm mit dem Menue
”Start → Alle Programme → Accessories → Communications → HyperTerminal”
Geben Sie nach dem Start einen Namen (Testnamen) in das Dialogfeld ein und bestätigen Sie die Eingabe.
Wählen Sie im folgenden Dialogfeld die Schnittstelle aus, an welche
der Schnittstellenprozessor angeschlossen ist ( Eingabefeld ”Connect
using”). Bestätigen Sie mit ”OK”.
Geben Sie folgende Parameter ein:
– Bits pro Sekunde: 9600
– Datenbits: 8
– Parität: Keine
– Stopbits: 1
– Flusssteuerung: Kein
Bestätigen Sie die Eingaben mit ”OK”.
Aktivieren Sie im Menue ”File → Properties → Settings → ASCII–
Settings” das Kontrollkästchen ”Append line feeds to incoming line
ends”. Bestätigen Sie mit ”OK”.
Die Konfiguration von Hyper Terminal ist beendet. Die Daten können
ausgewertet werden.
Datentelegramm zwischen Videosystem und Schnittstellenprozessor:
Telegramm
1280897131808896
1280897131808896
1280897131808896
1280897131808896
1280897131808896
1280897131808896
Bemerkung
1
820541350532037398 820541350532037398220 8205413505320373982202
820541350532037398220 820541350532037398220 Karte in KBA
Karte von KBA erkannt
Betrag eingegeben
Hand zum Geld
Geldentnahme
Transaktionsende
Kameranummer/Aktion
Betrag
Kontonummer
Bankleitzahl
Automatennummer (abhängig von KBA und Rechen–
zentrum, nicht immmer vorhanden)
Transaktionsnummer
Uhrzeit
Datum
Schnittstellennummer (0 – 3 für KBA1 – KBA4)
Hinweis:
Aktion 1 = Meldung ”Karte in KBA”
Aktion 2 = Meldung ”Hand zum Geld”
Bei einigen KBAs erfolgt eine Meldung sobald die Karte eingesteckt wird, jedoch ohne BLZ
und Kontonummer. Bei anderen KBAs erst dann, wenn auch die BLZ und Kontonummer
gelesen wurden und die Pin–Eingabe korrekt erfolgte.
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Installationshandbuch Videosystem DiBos
Fortsetzung Inbetriebnahme
7.9
Überprüfung der optionalen Web–Anbindung
Überprüfen Sie nach der Aktivierung der Web–Applikation, ob tatsächlich ein Zugriff erfolgen kann.
Gehen Sie dabei wie folgt vor:
1. Starten Sie den Web–Browser (Internet Explorer 5.x und höher oder
Netscape Navigator 7.x und höher).
2. Geben Sie im Browser unter Adresse ”http://hostname” ein.
Als ”hostname” kann entweder die IP–Adresse oder der Name des
Rechners, auf dem der Web–Server installiert wurde, angegeben
werden.
Die Anmeldemaske der Web–Applikation des Videosystems wird
dargestellt, wenn die Verbindung aufgebaut ist. Eine Anmeldung ist
nun möglich.
7.10
Systemtest
Überprüfen Sie nach Abschluß der Konfiguration die vom Kunden gewünschten Funktionen, um die korrekte Einstellung zu gewährleisten.
7.11
Vergleichsbilder ablegen
Legen Sie ein Verzeichnis zur Speicherung der Vergleichsbilder an, z. B.
”C:\Vergleichsbilder”. Speichern Sie je Kamera ein Bild bester Qualität in
diesem Verzeichnis ab (”Bild <Kameranr>.JPG”) und drucken Sie die Bilder jeweils zweimal aus (siehe auch Kap. 2.2).
7.12
Abmelden
Stellen Sie beim Verlassen des Systems unbedingt den unbedienten Zustand ein.
Melden Sie sich dazu auf der Bedienoberfläche des Videosystems
im Menue ”System → Bedienerwechsel” ab.
Das Anmelde–Dialogfeld zur erneuten Anmeldung erscheint.
Das System läuft im Hintergrund unbedient weiter.
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A4/Nov. 2004
Installationshandbuch Videosystem DiBos
8
Fehleranzeige/–behebung
Dieses Kapitel enthält Hinweise zu Fehlerursachen, die möglicherweise bei der Erstinbetriebnahme oder während des Betriebs auftreten können.
Wenn Sie die Fehlerursache nicht beseitigen können, wenden Sie sich bitte an den
”Produktservice–Video” des Videosystem–Herstellers.
Fehleranzeige
Mögliche Ursache
Abhilfe
Hinter den Symbolen für
die Ein– und Ausgänge
des Grabbers erscheint ein
”?”.
Der Grabber–Treiber ist
nicht gestartet, die Grabberkarte oder die Steckeranschlüsse sind defekt.
Treiber neu starten, Grabberkarte wechseln oder
Steckeranschlüsse überprüfen..
Alle Eingänge der GMA
sind länger als 10 Sekunden in Alarm.
Schnittstellenstörung zur
GMA.
Schnittstellenstörung beheben.
Meldung ”Hardlock nicht
gefunden”
Hardlock (Dongle) fehlt
oder das Leistungsmerkmal ist nicht freigeschaltet.
Hardlock aufstecken oder
Leistungsmerkmal hinzufügen.
Störungsmelder, Fehlermeldung
– Videosignal einer Kamera fehlt
–
– Videosignal überprüfen
– Alarmspeicher (Stich) ist
voll
–
– Alarmbilder manuell löschen
– Festplatte ist voll
– auf keinem Laufwerk
sind mehr als 50 MB frei
– externe Festplatten anschließen oder Konfiguration prüfen
– Bilder konnten nicht geschrieben werden
– Bilder werden in zu viele
Archive geschrieben
– Aufzeichnung anpassen
Software–Leistungsmerk mal funktioniert nicht
Hardlock–Freischaltung
prüfen
Hardlock–Freischaltung ist
ersichtlich im Menue ”?” –>
”Info”
Externe Festplatten werd vom System
den
S t
nicht
i ht erkannt
– Terminator fehlt
– Terminator stecken
– doppelt belegte ID der
Festplatten
– ID an den Festplatten
aufsteigend einstellen
– Platten sind nicht formatiert
– Festplatten im Festplattenmanager auf NTFS
formatieren.
Keine ISDN–Verbindung
– Verbindungspaßwort von – Verbindungspaßwort
Sender und Empfänger
überprüfen
stimmen nicht überein
– falsches Protokoll ist ein- – entsprechendes Protogestellt
koll (EURO–ISDN) über
einen ISDN–PCI–Setup
auswählen.
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Installationshandbuch Videosystem DiBos
9
Hinweise für Wartung und Service
9.1
Durchzuführende Wartungsarbeiten
Nehmen Sie nachfolgende Wartungsarbeiten vor:
Am Videosystem selbst
– sind alle Kabelanschlüsse auf festen Sitz zu prüfen,
– ist der Lüfter zu kontrollieren und ggf. zu reinigen,
– der Bildschirm bei Verschmutzung zu reinigen und
– die Systemzeit zu kontrollieren und ggf. einzustellen.
Die letzten fünf gespeicherten Bilder pro Kamera sind bezüglich deren Qualität (z. B. Bildschärfe, Helligkeit, Kontrast) zu überprüfen.
Die in den Archiven abgelegten Bilder sind stichprobenartig zu überprüfen (bzgl. Bildqualität und Zusatzdaten).
Mindestens eine Auslösung durch eine evtl. angeschlossene GMA
oder eines direkt angeschlossenen Kontaktes ist vorzunehmen.
Die dabei in den Archiven abgelegten Bilder sind zu kontrollieren und
anschließend wieder zu löschen.
Die Auslastung der Alarmstiche ist zu kontrollieren. Evtl. sind, in Absprache mit dem Kunden, Bilder des Stiches zu löschen.
Eine Reinigung aller frei zugänglichen Kameras und Objektive sowie
Deckendome–Kameras und Frontscheiben von Außenkameras ist
vorzunehmen. Dabei sind die Anschlußkabel und Stecker zu kontrollieren.
Die bei der Installation der Anlage ausgedruckten oder abgespeicherten Referenzbilder sind mit den Livebildern der entsprechenden
Kameras bezüglich deren Ausrichtung zu vergleichen. Der Kunde ist
für den eingestellten Bildausschnitt gegenüber der Verwaltungs–Berufsgenossenschaft (BGV) verantwortlich.
Eine Funktionsprüfung nach UVV Kassen hat mindestens 1x monatlich zu erfolgen. Die SP 9.7/7 ”Anforderungen an die Prüfung von optischen Raumüberwachungsanlagen” ist zu beachten.
Überprüfung des kundeneigenen Druckers (1 Ausdruck).
Bei ISDN–Anschluß ist eine Testverbindung aufzubauen.
Bei KBA–Anschluß
– sind die Anschlußkabel am Schnittstellenprozessor und am OVS
zu überprüfen,
– ist die Übertragung der Transaktionsdaten zu kontrollieren sowie
– die Zuko–Dateneinblendung (Verbindungskabel zum Zuko über–
prüfen)
Eine Dokumentation aller durchgeführten Arbeiten ist im Betriebsbuch vorzunehmen.
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Installationshandbuch Videosystem DiBos
Fortsetzung Hinweise für Wartung und Service
Achtung:
Alle Arbeiten am System, die den Aufzeichnungsbetrieb beeinträchtigen,
dürfen nur nach vorheriger Absprache mit den Kunden durchgeführt
werden. Sie sind bei UVV–relevanten Geräten vorzugsweise außerhalb
der Schalteröffnungszeiten durchzuführen.
Bei einem Defekt ist das System (ohne Dongle) auszutauschen. Ein
Leihgerät wird während dieser Zeit vom Videosystem–Hersteller zur Verfügung gestellt.
Wartungsarbeiten, die für den Betreiber verbleiben
Für den Betreiber verbleibt
der Wechsel der Tonerkartusche beim Laserdrucker,
das Nachfüllen von Druckerpapier oder der Papierkartusche des Videoprinters und
der Wechsel der Farbpatrone beim Tintenstrahldrucker.
9.2
Software–Update
Das Einspielen der Software erfolgt prinzipiell als Windows XP–Administrator.
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A4/Nov. 2004
Installationshandbuch Videosystem DiBos
Fortsetzung Hinweise für Wartung und Service
9.3
Störungsweiterleitung
Beispielhaft sind drei Varianten vorkonfiguriert und mit ausgeliefert. Die
Datei ”error_forwarding.cmd” enthält die Aufrufe für alle Varianten.
”error_forwarding.cmd”:
mit ”net send”:
rem Eine Nachricht auf einen PC im Netzwerk ausgeben
rem net_send.cmd %1 %2 ”RECHNERNAME”
mit Outlook: 1) 2)
rem Eine e–mail mit Outlook versenden*
rem wscript outlook_mail.vbs %1 %2 ”[email protected]”
mit SMS:
2)
rem Eine SMS versenden
rem wscript MessageMaster_sms.vbs %1 %2 ”0172 . . . ”
1) nicht mit Outlook Express möglich
2) mit den nationalen Service–Providern abstimmen, ob Software verwendbar ist
Die Störungsweiterleitung gilt auch für Relais 4, wenn dies in der Konfiguration (Menue Hardware/Anschlüsse) festgelegt wurde. Die Ereignisse,
die dabei eine Störungsweiterleitung auslösen, sind dem Kapitel ”Anschluß eines Störungsmelders” zu entnehmen.
9.3.1
Mit ”net send” eine Meldung im Windows–Netz versenden
Der Windows XP–Befehl ”net send” sendet Nachrichten an andere
Computer im Netzwerk. Eine ausführliche Beschreibung des Befehls ist
der Windows XP–Onlinehilfe zu entnehmen. Falls der angesprochene
Computer nicht erreichbar oder nicht eingeschaltet ist, geht die Nachricht
verloren.
Um diese Variante zu aktivieren, muß in der Datei ”error_forwarding.cmd” das ”rem” in der Zeile
rem net_send.cmd %1 %2 ”RECHNERNAME”
entfernt werden. Der Rechnername des anzusprechenden Rechners
muß bei ”RECHNERNAME” eingegeben werden.
9.3.2
Mit Outlook eine E–Mail versenden
Wenn auf dem Rechner Outlook installiert ist, kann im Störungsfall eine
E–Mail versandt werden (ist nicht mit Outlook Express möglich).
Um diese Variante zu aktivieren, muß in der Datei ”error_forwarding.cmd” das ”rem” in der Zeile
rem wscript outlook_mail.vbs %1 %2 ”[email protected]”
entfernt werden. Die E–Mail–Adresse des Empfängers muß bei
”[email protected]” eingegeben werden.
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A4/Nov. 2004
Installationshandbuch Videosystem DiBos
Fortsetzung Hinweise für Wartung und Service
9.3.3
Eine SMS versenden
Falls der Rechner über ein ISDN– oder Analog–Modem mit dem Telefonnetz verbunden ist, kann eine SMS versandt werden (ist nicht mit T–DSL
möglich).
Um diese Variante zu aktivieren, muß in der Datei ”error_forwarding.cmd” das ”rem” in der Zeile
rem wscript MessageMaster_sms.vbs %1 %2 ”0172 . . . ”
entfernt werden. Die Telefonnummer des SMS–Empfängers muß bei
”0172 . . . ” eingegeben werden. Bei Telefonnummern im D2–Netz muß
unbedingt ”+49” anstelle der sonst führenden ”0” eingegeben werden.
Der eigentliche Versand der SMS wird mit dem Programm ”MessageMaster” vorgenommen. Da jeder Netzbetreiber eine eigene Methode zum
Empfang von SMS–Nachrichten per Modem verwendet, muß dem Programm ”MessageMaster” der Netzbetreiber mitgeteilt werden. Dies geschieht mit dem Konfigurationsprogramm ”MMCFG.exe”.
Gehen Sie dabei wie folgt vor:
1. Starten Sie die Datei ”MMCfg.exe”.
2. Wählen Sie im Listenfeld den Eintrag ”Message–Master Modem/
ISDN” aus und klicken Sie auf die Schaltfläche ”Konfigurieren”.
3. Nehmen Sie im Dialogfeld ”Konfiguration” folgende Eingaben vor:
Wählen Sie in der Optionsgruppe ”Modem/ISDN” das verwendete Modem aus.
Klicken Sie auf den Reiter ”Verfügbare Dienste” und wählen Sie
den zur Telefonnummer passenden Netzbetreiber aus.
Alle verfügbaren Netzbetreiber sind in der Datei ”Services.inf” abgelegt. Sie können nach Anklicken der Schaltfläche ”Aus Datei ..”
geladen werden. Beachten Sie dabei, daß einige Netzbetreiber
zwischen Analog–Modem und ISDN–Modem unterscheiden. Je
nach angeschlossenem Modem, ist z. B. entweder ”D1 Alpha
Service (D)” oder ”D1 Alpha Service ISDN (D)” auszuwählen, wobei nur ein Dienst ausgewählt werden darf.
4. Klicken Sie zur Bestätigung auf die Schaltfläche ”OK”.
9.3.4
Störungsweiterleitung testen
Die Konfiguration der Störungsweiterleitung kann mit der Datei ”test_error_forwarding.cmd” getestet werden, ohne das das Videosystem eine
Fehlermeldung erzeugen muß. Es wird ein Fehler mit der Fehlernummer
1 und dem Fehlertext ”DiBos Fehler Test” abgesetzt.
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Installationshandbuch Videosystem DiBos
Fortsetzung Hinweise für Wartung und Service
9.4
Störungsbeseitigung
Folgende Störungen sind gegebenenfalls zu beheben:
Gegenlicht
Wird bei den Aufnahmen eine Beeinträchtigung durch Gegenlicht
festgestellt, ist die Lichtquelle z. B. durch Vorhänge an den Fenstern
oder Blenden an den Leuchten abzudecken oder der Standort der
Kamera zu verändern.
Spiegelungen
Ist die optische Raumüberwachungsanlage innerhalb einer durchschuß– oder durchbruchhemmenden Verglasung installiert, kann es
aufgrund der Beleuchtungsverhältnisse zu Spiegelungen kommen.
Diese sind umso stärker, je höher die Beleuchtungsstärke innerhalb
der Verglasung ist. Solche Spiegelungen lassen sich u. a. dadurch
reduzieren, daß der Bereich außerhalb der Verglasung stärker
beleuchtet wird und die Kameras näher an der Verglasung positioniert werden. Spiegelungen lassen sich auch oft durch Abdunkeln
von Lichtquellen hinter oder neben der Kamera vermeiden.
Falls diese Maßnahmen nichts helfen, kann ein Polarisationsfilter
vor dem Objektiv angebracht werden.
Schärfe
Bei der Kontrolle der Aufnahmen ist darauf zu achten, daß im festgelegten Aufnahmebereich Personen und Gegenstände scharf abgebildet werden.
Damit die Bildschärfe besser eingestellt werden kann, können sog.
Grau– oder ND–Filter vor dem Objektiv verwendet werden.
Verschmutzungen
Häufig wird die Qualität der Aufnahmen durch Verschmutzug des
Objektivs oder der Scheibe des Sicherheitsgehäuses beeinträchtigt.
Eine Funktions– oder Störungsbeseitigung kann erfolgen über
1. einen erneuten Ab– und Aufbau der lokalen oder entfernten
Verbindung im Programm des Videosystems,
2. das Verlassen des Programms mit anschließendem Neustart
oder
3. einen Warmstart oder dem Aus– und Einschalten des Systems
(dazwischen ca. 20 Sekunden Wartezeit),
Sollte dies nicht zum regulären Betrieb führen, ist die Konfiguration zu
überprüfen.
Kann die Störung nicht behoben werden, erfolgt der Austausch des
Systems.
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A4/Nov. 2004
Installationshandbuch Videosystem DiBos
10
Technische Daten
Videosystem im Midi–Tower–Gehäuse
Betriebssystem
Windows XP
Festplatte
mind. 120 GByte
Hauptspeicher
256 MB DDR
Video
AGP (on–board)
Netzwerk
Ethernet (on–board)
Sound
on–board
Anschlüsse (Rückseite)
siehe Kapitel “Montage”
Steckplätze
von oben nach unten:
ein Steckplatz für AGP–Grafik–Karte
6 Steckplätze für 32–Bit–PCI–
Karten
Maus/Tastatur
Maus/Tastatur mit Mini–DIN–Anschluß
Netzteil
Eingangsspannung
Leistungsaufnahme
Stromversorgung
Lagerungstemperatur
100 ... 120 VAC und 200 ... 240 VAC
mit 50/60 Hz (manuelle Umschaltung)
ca. 100 W (typisch)
ca. 465 W
233 K ... 343 K (–40° C ... 70° C)
Luftfeuchtigkeit bei Lagerung 8% ... 80% (relative Luftfeuchtigkeit)
Betriebstemperatur
278 K ... 313 K (5° C ... 40° C)
Luftfeuchtigkeit bei Betrieb
15% ... 80% (relative Luftfeuchtigkeit)
Gewicht
ca. 12 kg (ohne Tastatur/Bildschirm)
Abmessungen (B x H x T)
ca. 20 x 43,5 x 53,7 cm (mit Dongle)
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Installationshandbuch Videosystem DiBos
Fortsetzung Technische Daten
Videosystem im 19”–Gehäuse
Betriebssystem
Windows XP
Festplatte
mind. 120 GByte
Hauptspeicher
256 MB DDR
Video
AGP (on–board)
Netzwerk
Ethernet (on–board)
Sound
on–board
Anschlüsse (Rückseite)
siehe Kapitel “Montage
Steckplätze
von links nach rechts:
ein Steckplatz für AGP–Grafik–Karte
6 Steckplätze für 32–Bit–PCI–
Karten
Maus/Tastatur
Maus/Tastatur mit Mini–DIN–Anschluß
Netzteil
Eingangsspannung
Leistungsaufnahme
Stromversorgung
Lagerungstemperatur
100 ... 120 VAC und 200 ... 240 VAC
mit 50/60 Hz (manuelle Umschaltung)
ca. 100 W (typisch)
ca. 465 W
233 K ... 343 K (–40° C ... 70° C)
Luftfeuchtigkeit bei Lagerung 8% ... 80% (relative Luftfeuchtigkeit)
Betriebstemperatur
278 K ... 313 K (5° C ... 40° C)
Luftfeuchtigkeit bei Betrieb
15% ... 80% (relative Luftfeuchtigkeit)
Gewicht
ca. 12 kg (ohne Tastatur/Bildschirm)
Abmessungen (B x H x T)
ca. 48,5 x 18 x 54 cm (mit Dongle)
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A4/Nov. 2004
Installationshandbuch Videosystem DiBos
Fortsetzung Technische Daten
Grabberkarte MVTitan
max. 2x
Videoeingänge
je 16
Kontakteingänge
je 16 (wahlweise Öffner/Schließer)
Relaisausgänge
je 8 (oder 7x Ausgang und
1x Störungsmelder bei 1. Grabberkarte)
Kompressionsfaktor
einstellbar zwischen 10 ...30 kByte
Bilddateigröße
abhängig von Kompression,
Standardgröße ca. 15 KB,
UVV–Größe ca. 28 KB
Grabberkarte MVSigma
max. 1x
Videoeingänge
4
Kontakteingänge
5 (wahlweise Öffner/Schließer)
Kompressionsfaktor
einstellbar zwischen 10 ...30 kByte
Bilddateigröße
abhängig von Kompression,
Standardgröße ca. 15 KB,
UVV–Größe ca. 28 KB
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A4/Nov. 2004
Installationshandbuch Videosystem DiBos
11
End user license agreement (EULA)
You have acquired a device (DiBos) that includes software licensed by Bosch Security Systems from Microsoft Licensing Inc. or it’s affiliates (”MS”). Those installed
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”online” or electronic documentation WindowsXP are protected by international
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TO THIS EULA (OR RATIFICATION OF ANY PREVIOUS CONSENT).
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NOT FAULT TOLERANT. THE SOFTWARE IS NOT FAULT TOLERANT. BOSCH SECURITY SYSTEMS HAS INDEPENDENTLY DETERMINED HOW TO USE THE
SOFTWARE IN THE DEVICE, AND MS HAS RELIED UPON BOSCH SECURITY SYSTEMS TO CONDUCT SUFFICIENT TESTING TO DETERMINE THAT THE SOFTWARE IS SUITABLE FOR SUCH USE.
NO WARRANTIES FOR THE SOFTWARE. THE SOFTWARE is provided ”AS IS”
and with all faults. THE ENTIRE RISK AS TO SATISFACTORY QUALITY, PERFORMANCE, ACCURACY, AND EFFORT (INCLUDING LACK OF NEGLIGENCE)
IS WITH YOU. ALSO, THERE IS NO WARRANTY AGAINST INTERFERENCE
WITH YOUR ENJOYMENT OF THE SOFTWARE OR AGAINST INFRINGEMENT. IF
YOU HAVE RECEIVED ANY WARRANTIES REGARDING THE DEVICE OR THE
SOFTWRE, THOSE WARRANTIES DO NOT ORIGINATE FROM, AND ARE NOT
BINDING ON, MS.
Note on Java Support. The SOFTWARE may contain support for programs written in
Java. Java technology is not fault tolerant and is not designed, manufactured, or intended for use or resale as online control equipment in hazardous environments requiring fail–safe performance, such as in the operation of nuclear facilities, aircraft navigation or communication systems, air traffic control, direct life support machines, or
weapons systems, in which the failure of Java technology could lead directly to death,
personal injury, or severe physical or environmental damage. Sun Microsystems, Inc.
has contractually obligated MS to make this disclaimer.
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PERFORMANCE OF THE SOFT–WARE. THIS LIMITATION SHALL APPLY EVEN
IF ANY REMEDY FAILS OF ITS PURPOSE. IN NO EVENT SHALL MS BE LIABLE
FOR ANY AMOUNT IN EXCESS OF U.S. TWO HUNDRED FIFTY DOLLARS
(U.S.$250.00).
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Fortsetzung End user license agreement
Limitations on Reverse Engineering, Decompilation, and Disassembly. You may
not reverse engineer, decompile, or disassemble the SOFTWARE, except and only to
the extent that such activity is expressly permitted by applicable law notwithstanding
this limitation.
SOFTWARE TRANSFER ALLOWED BUT WITH RESTRICTIONS. You may permanently transfer rights under this EULA only as part of a permanent sale or transfer of
the Device, and only if the recipient agrees to this EULA. If the SOFTWARE is an upgrade, any transfer must also include all prior versions of the SOFTWARE.
SOFTWARE TRANSFER ALLOWED BUT WITH RESTRICTIONS. You may permanently transfer rights under this EULA only as part of a permanent sale or transfer of
the Device, and only if the recipient agrees to this EULA. If the SOFTWARE is an upgrade, any transfer must also include all prior versions of the SOFTWARE.
610–4.998.137.174
– 147 –
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Notizen
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A4/Nov. 2004
Installationshandbuch Videosystem DiBos
Notizen
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Bosch Sicherheitssysteme GmbH, Robert–Koch–Straße 100,
D–85521 Ottobrunn, (Postfach 1270, D–85504 Ottobrunn)
Telefon (089) 6290–0, Fax (089) 6290–1020
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Ausgabe: A4
Stand:
Nov. 2004
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