7. - FAGOR Automation Schweiz

7. - FAGOR Automation Schweiz
CNC 8070
(SOFT: V04.1X)
(REF: 1007)
BEDIENHANDBUCH
(Soft: V04.1x)
(Ref: 1007)
MASCHINESICHERHEIT
Der Maschi nenhersteller trä gt d ie Verantwor t ung dafür, dass die
Sicherheitseinrichtungen der Maschine aktiviert sind, um Verletzungen des
Personals und Beschädigungen der CNC oder der daran angeschlossenen
Produkte zu verhindern. Während des Starts und der Parametervalidierung der
CNC wird der Zustand folgender Sicherheitseinrichtungen überprüft:
• Mess-Systemeingangsalarm für Analogachsen.
• Softwarebeschränkungen für analoge Linearachsen und Sercos-Achsen.
• Überwachung des Nachlauffehlers für Analog- und Sercos-Achsen
(ausgenommen der Spindelstock) an CNC und Servoantrieben.
• Tendenztest an Analogachsen.
Ist eine davon deaktiviert, zeigt die CNC eine Warnmeldung. Zur Gewährleistung
einer sicheren Arbeitsumgebung muss diese aktiviert dann aktiviert werden.
FAGOR AUTOMATION übernimmt keinerlei Haftung für Personenschäden und
physische oder materielle Schäden, die die CNC erleidet oder verursacht und
die auf die Stornierung einer der Sicherheitseinrichtungen zurückzuführen sind.
HARDWAREERWEITERUNGEN
FAGOR AUTOMATION übernimmt keinerlei Haftung für Personenschäden und
physische oder materielle Schäden, die die CNC erleidet oder verursacht und
die auf eine Hardwareänderung durch nicht durch Fagor Automation
berechtigtes Personal zurückzuführen sind.
Die Änderung der CNC-Hardware durch nicht durch Fagor Automation
berechtigtes Personal impliziert den Garantieverlust.
COMPUTERVIREN
FAGOR AUTOMATION garantiert die Virenfreiheit der installierten Software.
Der Benutzer trägt die Verantwortung dafür, die Anlage zur Gewährleistung ihres
einwandfreien Betriebs virenfrei zu halten.
In der CNC vorhandene Computerviren können zu deren fehlerhaftem Betrieb
führen. Wenn die CNC zur Informationsübertragung direkt an einen anderen PC
angeschlossen wird, in einem Rechnernetz konfiguriert ist oder Disketten oder
sonstige Datenträger benutzt werden, wird die Installation einer AntivirusSoftware empfohlen.
FAGOR AUTOMATION übernimmt keinerlei Haftung für Personenschäden und
physische oder materielle Schäden, die die CNC erleidet oder verursacht und
die auf die Existenz eines Computervirus im System zurückzuführen sind.
Die Existenz von Computerviren im System impliziert den Garantieverlust.
Alle Rechte vorbehalten. Ohne ausdrückliche Genehmigung von Fagor
Au t o m a t i o n d a r f k e i n e r l e i Te i l d i e s e r D o k u m e n t a t i o n i n e i n
Datenwiederherstellungssystem übertragen, darin gespeichert oder in
irgendeine Sprache übersetzt werden. Die nicht genehmigte ganze oder
teilweise Vervielfältigung oder Benutzung der Software ist verboten.
Es ist möglich, dass die CNC mehr Funktionen ausführen kann, als diejenigen,
die in der Begleitdokumentation beschrieben worden sind; jedoch übernimmt
Fagor Automation keine Gewährleistung für die Gültigkeit der besagten
Anwendungen. Deshalb muss man, außer wenn die ausdrückliche Erlaubnis von
Fagor Automation vorliegt, jede Anwendung der CNC, die nicht in der
Dokumentation aufgeführ t wird, als "unmöglich" betrachten. FAGOR
AUTOMATION übernimmt keinerlei Haftung für Personenschäden und
physische oder materielle Schäden, die die CNC erleidet oder verursacht, wenn
die CNC auf verschiedene Weise als die in der entsprechende Dokumentation
benutzt wird.
Die in diesem Handbuch beschriebene Information kann aufgrund technischer
Veränderungen Änderungen unterliegen. Fagor Automation behält sich das
Recht vor, den Inhalt des Handbuchs zu modifizieren und ist nicht verpflichtet,
diese Änderungen bekannt zu geben.
Der Inhalt der Bedienungsvorschrift und ihre Gültigkeit für das beschriebene
Produkt sind gegenübergestellt worden. Noch immer ist es möglich, dass aus
Versehen irgendein Fehler gemacht wurde, und aus diesem Grunde wird keine
absolute Übereinstimmung garantiert. Es werden jedenfalls die im Dokument
enthaltenen Informationen regelmäßig überprüft, und die notwendigen
Korrekturen, die in einer späteren Ausgabe aufgenommen wurden, werden
vorgenommen. Wir danken Ihnen für Ihre Verbesserungsvorschläge.
Alle eingetragenen Schutz- und Handelsmar ken, die in dieser
Bedienungsvorschrift erscheinen, gehören ihren jeweiligen Eigentümern. Die
Verwendung dieser Handelsmarken durch Dritte für ihre Zwecke kann die
Rechte der Eigentümer verletzen.
Die beschriebenen Beispiele in dieser Bedienungsanleitung sollen das Lernen
erleichtern. Bevor die Maschine für industrielle Anwendungen eingesetzt wird,
muss sie entsprechend angepasst werden, und es muss außerdem
sichergestellt werden, dass die Sicherheitsvorschriften eingehalten werden.
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
INDEX
Über das Handbuch ............................................................................................................... 9
Konformitätserklärung .......................................................................................................... 11
Versionsübersicht ................................................................................................................. 13
Sicherheitsbedingungen....................................................................................................... 23
Garantiebedingungen........................................................................................................... 27
Rücksendungsbedingungen................................................................................................. 29
CNC-Wartung....................................................................................................................... 31
Damit zusammenhängende Dokumentation ........................................................................ 33
KAPITEL 1
ALLGEMEINBEGRIFFE
1.1
1.2
1.2.1
1.3
1.4
1.4.1
1.4.2
1.4.3
1.5
1.5.1
1.5.2
KAPITEL 2
WIE WIRD DIE ARBEITSWEISE MIT DER CNC
2.1
2.1.1
2.2
2.2.1
2.2.2
2.3
2.4
2.5
2.6
2.6.1
2.7
KAPITEL 3
Beschreibung des Bildschirms ................................................................................ 51
Ausführliche Beschreibung der Statusleiste der CNC ......................................... 52
Operationsbetrieben ................................................................................................ 54
Wie man auf die Betriebsmodi zugreift ................................................................ 54
Beschreibung der verschiedenen Betriebsarten.................................................. 56
Dialogbildschirmen .................................................................................................. 57
Meldungs- und Fehlerfehler..................................................................................... 58
Fenster für die Auswahl von Dateien ....................................................................... 59
Rechner ................................................................................................................... 61
Definition der Ausdrücke...................................................................................... 63
Tastaturabkürzungen ............................................................................................... 65
AUTOMATIKBETRIEB
3.1
3.1.1
3.1.2
3.1.3
3.2
3.3
3.3.1
3.3.2
3.3.3
3.3.4
3.3.5
3.4
3.4.1
3.4.2
3.4.3
3.4.4
3.4.5
3.4.6
KAPITEL 4
CNC-Konfiguration. Hardware ................................................................................. 35
Ein- und Ausschalten der CNC................................................................................ 37
Notaus mit Batterie .............................................................................................. 39
Arbeitsweisen und Softwareschutz in der CNC. ...................................................... 40
Beschreibung der Tasten ......................................................................................... 42
Tasten, die mit den Informationen auf dem Bildschirm in Verbindung stehen. .... 42
Beschreibung der Tastatur ................................................................................... 43
Beschreibung des Maschinenbedienteils ............................................................ 45
Verzeichnisaufbau ................................................................................................... 47
MTB-Verzeichnis (Machine Tool Builder) ............................................................. 48
USERS-Verzeichnis ............................................................................................. 49
Darstellung des Automatikbetriebs .......................................................................... 68
Beschreibung der allgemeinen Statusleiste......................................................... 69
Fenster für die Synchronisation der Kanäle......................................................... 70
Beschreibung der Symbole (senkrechte Softkeys) .............................................. 71
Datenbildschirm....................................................................................................... 72
Datenbildschirm (Softkeys)...................................................................................... 74
Ausgangssatz ...................................................................................................... 74
Haltebedingung.................................................................................................... 75
Satzsuche ............................................................................................................ 76
Aktive Unterprogramme. ...................................................................................... 78
Text suchen.......................................................................................................... 79
Anwahl und Ausführung eines Programms ............................................................. 80
Anwahl eines Programms .................................................................................... 80
Ausführung eines Programms ............................................................................. 81
Ausführen von Programmsätzen in unabhängiger Form. .................................... 82
Ausführung eines Programms (RETRACE)......................................................... 83
Werkzeugüberwachung. ..................................................................................... 86
Satzsuche. ........................................................................................................... 88
HANDBETRIEB
4.1
4.1.1
4.1.2
CNC 8070
(REF: 1007)
Vorstellung des Handbetriebs.................................................................................. 92
Beschreibung einer typischen Bildschirmanzeige in diesem Arbeitsmodus ........ 93
Menüs der Schaltflächen. .................................................................................... 95
·3·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
4.2
4.2.1
4.2.2
4.2.3
4.2.4
4.2.5
4.3
4.4
4.5
4.6
KAPITEL 5
HANDBETRIEB. EICHUNG DES WERKZEUGS
5.1
5.2
5.3
5.3.1
5.3.2
KAPITEL 6
CNC 8070
(REF: 1007)
·4·
Manuelle Kalibrierung. Kalibrierung ohne Messtaster........................................... 109
Halbautomatische Kalibrierung. Kalibrierung mit Messtaster................................ 113
Automatische Kalibrierung mit Messtaster und Festzyklus ................................... 116
Modell einer Fräsmaschine oder Drehmaschine (geometrische Konfiguration des
"Dreiflächners")116
Modell einer Drehmaschine, geometrische Konfiguration der Ebene................ 119
HANDBETRIEB. DREHTEILZENTRIERUNG (MODELL EINER FRÄSMASCHINE)
6.1
6.2
6.3
KAPITEL 7
Operationen mit den Achsen ................................................................................... 96
Maschinenreferenzsuche..................................................................................... 96
Handverschiebung der Achsen (durch JOG-Tippbetrieb).................................... 97
Handverschiebung der Achsen (durch Steuerräder) ........................................... 99
Achsverstellung in eine Position ........................................................................ 101
Koordinatenvoreinstellung ................................................................................. 102
Steuerung der Spindel........................................................................................... 103
Werkzeuganwahl und -wechsel ............................................................................. 104
Vorschub und Drehgeschwindigkeit definieren...................................................... 105
Definieren und aktivieren Sie die Verschiebungen des Ursprungspunkts oder der
Backen.106
Wie man die Daten definiert werden. .................................................................... 123
Festlegung der Daten. ........................................................................................... 124
Grundlegende Funktionsweise. ............................................................................. 127
EDITIONS- SIMULATIONSBETRIEB.
7.1
7.1.1
7.1.2
7.1.3
7.2
7.2.1
7.2.2
7.2.3
7.2.4
7.3
7.3.1
7.3.2
7.3.3
7.3.4
7.4
7.4.1
7.4.2
7.4.3
7.4.4
7.4.5
7.4.6
7.4.7
7.4.8
7.4.9
7.4.10
7.5
7.6
7.7
7.7.1
7.7.2
7.7.3
7.7.4
7.8
7.8.1
7.9
7.9.1
7.9.2
7.9.3
7.9.4
7.9.5
7.9.6
7.9.7
7.9.8
7.9.9
7.9.10
Darstellung des Editions-/Simulationsbetriebs ...................................................... 130
Allgemeine Beschreibung des Bildschirms........................................................ 131
Beschreibung der Fenster ................................................................................. 132
Beschreibung der Symbole (senkrechte Softkeys) ............................................ 133
Ausführung und Simulation eines Programms ...................................................... 135
Edition eines Programms................................................................................... 135
Bearbeitung eines Programms (Programmiersprache der CNC 8055) ............. 136
Simulation eines Programms............................................................................. 138
Simulationsfehler ............................................................................................... 140
Editionsfenster....................................................................................................... 141
Grafische Programmierhilfen. ............................................................................ 144
Hilfedateien für die Programmierung der Unterprogramme............................... 145
DXF-Dateien importieren................................................................................... 146
Syntaxfehler bei der Edition............................................................................... 147
Editionsfenster (Softkeys)...................................................................................... 148
Programm öffnen ............................................................................................... 148
Datei .................................................................................................................. 149
Aufheben ........................................................................................................... 150
Satzoperationen................................................................................................. 151
Suchen/Ersetzen ............................................................................................... 152
Editor anpassen................................................................................................. 153
Profileditor ......................................................................................................... 155
Grundzyklus....................................................................................................... 155
Geneigten Ebenen. ........................................................................................... 156
TEACH-IN.......................................................................................................... 157
Grafikfenster .......................................................................................................... 158
Programmfenster ................................................................................................... 159
Programmfenster (Softkeys).................................................................................. 160
Ausgangssatz .................................................................................................... 160
Haltebedingung ................................................................................................. 161
Aktive Unterprogramme..................................................................................... 162
Text suchen........................................................................................................ 163
Statistikfenster ....................................................................................................... 164
Zeitschätzung .................................................................................................... 165
Profileditor ............................................................................................................. 166
Vorgehensweise mit dem Profileditor................................................................. 169
Festlegung der Profile........................................................................................ 170
Festlegung eines beliebigen Profils ................................................................... 171
Festlegung eines kreisförmiges Profils. ............................................................. 173
Festlegung eines rechteckigen Profils. .............................................................. 174
Modifizierung eines Profils und Einfügen der Kanten........................................ 175
Profileditor. Beispiel 1 (Fräsmaschine). ............................................................ 177
Profileditor. Beispiel 2 (Fräsmaschine). ............................................................ 178
Profileditor. Beispiel 3 (Fräsmaschine). ............................................................ 179
Profileditor. Beispiel 4 (Drehmaschine) ............................................................. 180
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
KAPITEL 8
GRAPHISCHEN UMGEBUNG (MODELL FRÄSMASCHINE)
8.1
8.2
8.3
8.4
8.5
8.6
8.7
8.8
8.9
8.10
8.11
KAPITEL 9
GRAPHISCHEN UMGEBUNG (MODELL DREHMASCHINE)
9.1
9.2
9.3
9.4
9.5
9.6
9.7
9.8
9.9
9.10
KAPITEL 10
Grafikart................................................................................................................. 183
Zoom ..................................................................................................................... 184
Abmessungen........................................................................................................ 185
Standpunkt ............................................................................................................ 186
Messung ................................................................................................................ 187
Bildschirm löschen................................................................................................. 188
Farben ................................................................................................................... 188
Optionen ................................................................................................................ 189
Ist-Positionen ......................................................................................................... 190
Ist-Koordinaten mit erweiterten Fehler................................................................... 190
Simulationsgeschwindigkeit................................................................................... 190
Grafikart................................................................................................................. 193
Zoom ..................................................................................................................... 194
Abmessungen........................................................................................................ 195
Messung ................................................................................................................ 196
Bildschirm löschen................................................................................................. 197
Farben ................................................................................................................... 197
Optionen ................................................................................................................ 198
Ist-Positionen ......................................................................................................... 199
Ist-Koordinaten mit erweiterten Fehler................................................................... 199
Simulationsgeschwindigkeit................................................................................... 199
MDI-BETRIEB
10.1
Vorstellung des MDI-Modus................................................................................... 202
10.1.1
Beschreibung der Fenster.................................................................................. 203
10.2
Standard MDI-Fenster ........................................................................................... 204
10.2.1
Satzedition und -ausführung.............................................................................. 205
10.3
Vollständige MDI-Fenster ...................................................................................... 206
10.3.1
Satzausführung.................................................................................................. 207
10.3.2
Satzausführung. Der Vorschub modifizieren. .................................................... 207
10.3.3
Sätze als Programm speichern.......................................................................... 208
KAPITEL 11
BENUTZERTABELLEN
11.1
11.1.1
11.2
11.3
11.4
11.5
11.5.1
11.5.2
11.5.3
KAPITEL 12
Darstellung des Tabellenbetriebs .......................................................................... 210
Beschreibung der Symbole (senkrechte Softkeys) ............................................ 211
Nullpunkttabellen ................................................................................................... 212
Backentabelle ........................................................................................................ 213
Arithmetische Parametertabellen .......................................................................... 214
Operationen mit den Tabellen................................................................................ 215
Datenedition....................................................................................................... 215
Tabellen speichern und wiederherstellen........................................................... 216
Text suchen........................................................................................................ 217
WERKZEUG- UND MAGAZINTABELLE
12.1
12.1.1
12.1.2
12.1.3
12.1.4
12.2
12.2.1
12.2.2
12.2.3
12.3
12.3.1
12.4
12.4.1
12.4.2
12.5
12.6
12.6.1
12.6.2
12.6.3
12.7
12.7.1
12.7.2
Darstellung der Tabellen und häufigen Prozesse .................................................. 220
Tabellenanwahl .................................................................................................. 220
Suchen eines Textes in den Tabellen................................................................. 221
Tabellen speichern und laden ............................................................................ 222
Tabelle drucken.................................................................................................. 224
Werkzeugtabelle .................................................................................................... 225
Beschreibung der Bildschirmsymbole im vertikalen Menü der Schaltflächen.... 226
Kalibrierung des Werkzeugs.............................................................................. 228
Beschreibung der Daten des Werkzeugs .......................................................... 229
Operationen mit der Werkzeugtabelle ................................................................... 238
Werkzeugtabelle editieren ................................................................................. 238
Tabelle der aktiven Werkzeuge.............................................................................. 239
Beschreibung der Bildschirmsymbole im vertikalen Menü der Schaltflächen.... 240
Das Werkzeug von Spindel wird gewechselt ..................................................... 240
Wechselprozess-Zustandtabelle............................................................................ 241
Magazintabelle ...................................................................................................... 242
Beschreibung der Bildschirmsymbole im vertikalen Menü der Schaltflächen.... 243
die Positionsliste des Magazins ......................................................................... 245
Magazininformation ........................................................................................... 246
Operationen mit der Magazintabelle...................................................................... 248
Laden und Entladen der Werkzeuge aus dem Magazin .................................... 248
Das Laden und Entladen eines Werkzeugs aus dem Greiferarm des
CNC 8070
(REF: 1007)
·5·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
Werkzeugwechslers250
KAPITEL 13
UTILITIES-BETRIEB
13.1
Darstellung des Utilities-Betriebs .......................................................................... 252
13.1.1
Beschreibung des Bildschirms .......................................................................... 252
13.1.2
Beschreibung der Fenster ................................................................................. 253
13.1.3
Senkrechtes Softkeys-Menü. ............................................................................ 255
13.2
Utilities (Softkeys).................................................................................................. 257
13.2.1
Geordnet nach................................................................................................... 257
13.2.2
Optionen ............................................................................................................ 257
13.2.3
Suche in Dateien ............................................................................................... 258
13.2.4
Alles wählen ...................................................................................................... 259
13.2.5
Auswahl umkehren ............................................................................................ 259
13.2.6
Neues Verzeichnis ............................................................................................. 259
13.2.7
Schutz-Passwords ............................................................................................. 260
13.2.8
Sicherheitskopie der Daten. Backup - Restore.................................................. 262
13.2.9
Verschlüsselung von Dateien. ........................................................................... 263
KAPITEL 14
PLC
14.1
14.1.1
14.1.2
14.2
14.2.1
14.2.2
14.3
14.4
14.4.1
14.4.2
14.4.3
14.4.4
14.4.5
14.4.6
14.5
14.5.1
14.5.2
14.5.3
14.5.4
14.5.5
14.5.6
14.5.7
14.6
14.6.1
CNC 8070
(REF: 1007)
·6·
Vorstellung des SPS-Modus.................................................................................. 266
Beschreibung des Bildschirms .......................................................................... 267
Beschreibung der Symbole (senkrechte Softkeys) ............................................ 268
Dienst "Programme" .............................................................................................. 269
SPS-Projekt (Softkeys) ...................................................................................... 270
Dateien des SPS-Projekts (Softkey).................................................................. 271
Ein Programm editieren......................................................................................... 272
Bearbeitung in der Programmiersprache C oder der Mnemonik (Schaltflächen). . 274
Analysieren ........................................................................................................ 274
Datei .................................................................................................................. 274
Aufheben ........................................................................................................... 275
Satzoperationen................................................................................................. 275
Suchen/Ersetzen ............................................................................................... 276
Benutzerspezifische Anpassung........................................................................ 277
Bearbeitung in Kontaktplan (Schaltflächen). ......................................................... 278
Analysieren ........................................................................................................ 278
Datei .................................................................................................................. 278
Eingabe ............................................................................................................. 279
Ansicht............................................................................................................... 282
Marke................................................................................................................. 282
Suchen .............................................................................................................. 283
Benutzerspezifische Anpassung........................................................................ 284
Ein Programm überwachen ................................................................................... 285
Überwachung in der Programmiersprache C oder der Mnemonik (Schaltflächen).
286
14.6.2
Überwachung in Kontaktplan (Schaltflächen). .................................................. 287
14.7
Dienst "Befehle"..................................................................................................... 289
14.7.1
Optionen des Dienstes "Befehle" (Softkeys)...................................................... 289
14.8
Dienst "Ausgänge"................................................................................................. 290
14.8.1
Optionen des Dienstes "Ausgänge"................................................................... 291
14.9
Dienst "Logic Analizer" .......................................................................................... 292
14.9.1
Edition der Daten des Logic Analizers............................................................... 293
14.9.2
Speichern, Laden und Initialisieren der Konfiguration des Analizers................. 295
14.9.3
Abtastung ausführen und analysieren ............................................................... 296
14.9.4
Benutzerdefinition des Aussehens des Logic Analyzers ................................... 297
14.10 Dienst "Überwachung"........................................................................................... 298
14.10.1 Beschreibung der Mitteltabellen ........................................................................ 299
14.10.2 Definition der Tabellenmittel............................................................................... 300
14.10.3 Optionen des Dienstes "Überwachung" (Softkeys)............................................ 301
14.11 Dienst "Kreuzreferenzen" ...................................................................................... 302
14.11.1 Optionen des Dienstes "Kreuzreferenzen" (Softkeys) ....................................... 303
14.12 Dienst "Statistiken" ................................................................................................ 304
14.12.1 Optionen des Dienstes "Statistiken" (Softkeys) ................................................. 305
14.13 Dienst "Meldungen" ............................................................................................... 306
14.13.1 Optionen des Dienstes "Meldungen" (Softkeys) ................................................ 307
14.13.2 Edition der Meldungs- und Fehlertabelle........................................................... 308
14.13.3 Anzeige der SPS-Meldungen ............................................................................ 309
14.13.4 Anzeige der SPS-Fehler .................................................................................... 310
14.13.5 Gruppieren der Dateien mit zusätzlichen Textinformationen in einer einzigen Datei.
311
14.13.6 Speichern, Laden und Drucken der Meldungs- und Fehlertabelle .................... 312
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
KAPITEL 15
MASCHINENPARAMETER
15.1
Darstellung der Maschinenparametertabellen....................................................... 314
15.1.1
Beschreibung der Symbole (senkrechte Softkeys) ............................................ 315
15.2
Beschreibung der Parametertabellen .................................................................... 317
15.2.1
Benutzerdefinitionstabelle für "M"-Funktionen ................................................... 318
15.2.2
Kompensationstabelle........................................................................................ 319
15.2.3
OEM-Parameter................................................................................................. 320
15.3
Operationen mit den Tabellen................................................................................ 321
15.3.1
Datenedition und -validierung ............................................................................ 321
15.3.2
Tabellen speichern und wiederherstellen........................................................... 322
15.3.3
Text suchen........................................................................................................ 323
15.3.4
Kompensationstabellen einführen und ausführen.............................................. 324
KAPITEL 16
HILFEN BEI DER INBETRIEBNAHME
16.1
Oszilloskop ............................................................................................................ 327
16.1.1
Beschreibung der Schnittstelle .......................................................................... 328
16.1.2
Konfigurationsbildschirm.................................................................................... 332
16.1.3
Konfiguration und Ausführung der Funktion "Oszilloskop"................................. 333
16.1.4
Editieren der Maschinenparameter.................................................................... 334
16.2
Das Bodediagramm ............................................................................................... 337
16.2.1
Beschreibung der Schnittstelle .......................................................................... 338
16.2.2
Editieren der Maschinenparameter.................................................................... 342
16.2.3
Konfigurationsbildschirm.................................................................................... 344
16.3
Der Rundlauftest.................................................................................................... 347
16.3.1
Beschreibung der Schnittstelle .......................................................................... 348
16.3.2
Konfiguration und Durchführung des Rundlauftests .......................................... 350
16.3.3
Konfiguration der graphischen Umgebung......................................................... 351
16.3.4
Festlegen und Ausführen der Subroutine für die Bewegung ............................. 352
16.3.5
Datenerfassung für die Grafik ............................................................................ 353
16.3.6
Einstellung der dazugehörigen Maschinenparameter ....................................... 354
16.3.7
Validierung der Änderungen und Sicherung der verwendeten Konfiguration .... 356
16.3.8
Editierbare Maschinenparameter....................................................................... 357
KAPITEL 17
DDSSETUP
17.1
17.1.1
17.1.2
17.2
17.3
17.4
17.5
17.6
17.7
17.8
17.9
17.10
KAPITEL 18
Darstellung des DDSSetup-Betriebs ..................................................................... 360
Beschreibung des Bildschirms........................................................................... 361
Menü der vertikalen Schaltflächen..................................................................... 362
Liste der Geräte, die an den Bus angeschlossen sind. ......................................... 363
Zugriffsebene auf die Servoantriebe (nur Sercos)................................................ 365
Dienstleistung - Parameter und Variablen - ........................................................... 366
Dienstleistung – Fehlerverwaltung - ...................................................................... 369
Dienst – Überwachung - ........................................................................................ 370
Dienst – Information - ............................................................................................ 372
Befehlserzeuger (nur Sercos). .............................................................................. 374
Befehlsleiste. ........................................................................................................ 375
Datei zur Festlegung der Parameter der Servoantriebe von Mechatrolink. ........... 377
DIAGNOSE
18.1
18.1.1
18.1.2
18.2
18.2.1
18.2.2
18.2.3
18.3
18.4
18.5
18.6
18.7
Darstellung des Diagnosebetriebs......................................................................... 380
Beschreibung des Bildschirms........................................................................... 381
Beschreibung der Schaltflächen-Menüs. ........................................................... 382
Konfigurationsdiagnose. ........................................................................................ 383
Systemdiagnose ................................................................................................ 383
Softwarediagnose .............................................................................................. 384
Diagnose von Hardware. Bus CAN, Sercos und Mechatrolink. ......................... 385
Sercos Diagnose ................................................................................................... 387
Speichern der CAN-Konfiguration für die Testfunktion beim Start......................... 388
Bericht-Erstellung .................................................................................................. 389
Siehe Verlauf der Fehler- und Warnmeldungen, die von der CNC angezeigt wurden.
390
Erzeugung der Fagor-Datei zur Fehlerdiagnose. .................................................. 391
CNC 8070
(REF: 1007)
·7·
ÜBER DAS HANDBUCH
GRUNDMERKMALE.
Grundmerkmale.
Leistungsfähige PC-basierte CNC.
·BL·
·OL·
·M· / ·T·
Geschlossenes
System
Betriebssystem.
Offenes System
Windows XP
Anzahl der Achsen.
3 bis 7
3 bis 28
Anzahl der Spindeln.
1
1 bis 4
Anzahl Magazin.
1
1 bis 4
Kanalzahl der Ausführung.
1
1 bis 4
Anzahl der Handräder.
1 bis 12
Regelungstyp.
Analog / Digitale Sercos / Digitale Mechatrolink
Verbindungen.
RS485 / RS422 / RS232
Ethernet
PCI-Erweiterung
Nein
Integrierte SPS-Steuerung.
SPS-Ausführungszeit.
Digitaleingänge / -ausgänge.
Marken / Register.
Zeitgeber / Zähler.
Symbole.
Option
< 1ms/K
1024 / 1024
8192 / 1024
512 / 256
Unbegrenzte
Satzprozesszeit.
Fernschaltmodule.
Verbindung mit den Fernmodulen.
Nein
< 1 ms
RIOW
RIO5
RIO70
CANopen
CANopen
CANfagor
Modul-Digitaleingänge.
8
16 oder 32
16
Modul-Digitalausgänge.
8
24 oder 48
16
Modul-Analogeingänge
4
4
8
Modul-Analogausgänge.
4
4
4
Eingänge für die Temperaturmesser.
2
2
---
---
---
4
TTL Differential
1 Vpp sinusförmig
Zähleingänge.
CNC 8070
Benutzerspezifische Anpassung
Offenes System auf der Basis eines PCs, der vollständig anpassbar ist.
INI-Konfigurationsdateien.
Visuelles Hilfswerkzeug für die Konfiguration FGUIM.
Visual Basic®, Visual C++®, etc.
Microsoft interne Datenbanken in Microsoft® Access.
OPC-Interface kompatibel.
(REF. 1007)
·9·
SOFTWAREOPTIONEN.
Es ist zu berücksichtigen, dass einige der in diesem Handbuch beschriebenen Leistungen von den
installierten Softwareoptionen abhängen. Die Angaben der folgenden Tabelle dienen nur als Richtlinie; im
Moment des Erwerbs der Softwareoptionen sind nur die Informationen gültig, die mit der Bestellung des
Handbuchs angeboten werden.
-BL- Modell
Option
Option
Option
Umgebung der Bearbeitung und Simulation
---
Option
Option
Option
1
1 bis 4
1 bis 4
1 bis 4
Anzahl der Achsen
3 bis 7
3 bis 28
3 bis 28
3 bis 28
Anzahl der Spindeln
1
1 bis 4
1 bis 4
1 bis 4
Anzahl Magazin
1
1 bis 4
1 bis 4
1 bis 4
2 bis 4
2 bis 28
2 bis 28
2 bis 28
Standard
Option
Option
Option
Kombinierte Maschine (M-T)
---
Option
Option
Option
Regelsystem nicht von Fagor
Option
Option
Option
Option
Radiuskompensation
Option
Option
Standard
Standard
C-Achse
Option
Option
Standard
Option
TCP Transformation
Option
---
Option
Option
Eilgangbearbeitung.
Option
Option
Option
Option
Meßtasterfestzyklen
---
---
Option
Option
ISO-Zyklen des Bohren für das Modell OL.
(G80, G81, G82, G83).
---
Option
---
---
Tandem-Achsen
---
Option
Option
Option
Synchronismus und Nocken
Option
Option
Option
Option
Tangentiale Steuerung
Option
Option
Option
Option
Mittlere Volumenkompensation.
(Volumen < 10 m³).
Option
Option
Option
Option
Große Volumenkompensation.
(Volumen > 10 m³).
Option
Option
Option
Option
COCOM Version
·10·
-T- Modell
---
Anzahl Achsen interpoliert
(REF. 1007)
-M- Modell
Offenes System.
Zugriff auf den Modus "Verwalter"
Kanalzahl der Ausführung
CNC 8070
-OL- Modell
KONFORMITÄTSERKLÄRUNG
Der Hersteller:
Fagor Automation, S. Coop.
Barrio de San Andrés Nr. 19, PLZ. 20500-Mondragón Guipúzcoa - (SPANIEN).
Wir erklären folgendes:
Der Hersteller erklärt hiermit in ausschließlich eigener Verantwortung, daß das Produkt:
NUMERISCH GESTEUERTE 8070
Zusammengesetzt aus den folgenden Modulen und Zubehör
8070-M-ICU, 8070-T-ICU, 8070-OL-ICU, 8070-BL-ICU
8070-M-MCU, 8070-T-MCU, 8070-OL-MCU, 8070-BL-MCU, 8070-OL-MCU-PCI
8070-LCD-10, 8070-LCD-15, LCD-15-SVGA
JOG PANEL, KEYBOARD PANEL, OP PANEL
BATTERY, MOUSE UNIT
Fernbediente Module RIOW, RIO5 und RIO70
Anmerkung:Einige zusätzliche Zeichen können hinter den Referenzangaben der oben angezeigten Modelle
stehen. Alle Komponenten erfüllen die aufgeführten Richtlinien. Jedoch kann die Einhaltung auf dem Etikett der
Ausrüstung selbst überprüft werden.
Auf den (die) sich diese Erklärung mit folgenden Standards und Normen bezieht.
Niederspannungsnormen.
EN 60204-1: 2006
Elektrische Geräte in Maschinen – Teil 1. Allgemeine Anforderungen.
Normen hinsichtlich der elektromagnetischen Verträglichkeit.
EN 61131-2: 2007
Steuerungen — Teil 2. Anforderungen und Prüfungen von Einrichtungen.
In Übereinstimmung mit den Bestimmungen der EU-Richtlinien 2006/95/EG und 2004/108/EG
Niederspannung Elektromagnetische Verträglichkeit und Updates
Mondragón, am 27 Juli 2010.
CNC 8070
(REF. 1007)
·11·
VERSIONSÜBERSICHT
Danach erscheint die Liste mit den Leistungsmerkmalen, die jedes Referenzhandbuch hinzugefügt wird.
Ref. 0201
Software V01.00
Erste Version.
Ref. 0212
Nummerierung der digitalen E/A benutzerdefinieren.
Überwachung des Messtasters über die digitalen Eingänge; es ist nicht
erlaubt, dass die Überwachung von den rechnerfernen Zählereingängen aus
(Modul "Counter") erfolgt.
Ein Tischmesstaster konfigurieren.
Repositionierungsvorschub nach Werkzeugprüfung definieren.
Neue Behandlung der Jog-Tasten. Verschiedene Tasten zur Auswahl der
Achse und Richtung.
Kinematisch für Drehtische (TYPE9 a TYPE12).
Abfragen der Abmessungen der Kinematik auf einer Achse.
Simulation der Tastatur von der SPS aus.
Parken und Ausparken von SERCOS-Achsen von der SPS aus.
Handbetrieb. Werkzeugkalibrierung mit oder ohne Messtaster.
Handbetrieb. Automatische Ladung der Nullpunkttabelle
Handbetrieb. Programmierung des Vorschubs "F" und der programmierten
Geschwindigkeit "S".
MDI-Betrieb. Sätzesyntaxprüfung.
Utilities-Betrieb. Schutz-Passwords definieren.
Satzsuche. Startsatz definieren.
Verbesserungen der Werkzeugtabelle.
Anwahl/Abwahl der Achse zum Verfahren mit Handrad.
Simulation des Soll-Bahnverlaufs.
Bestätigen der Programmausführung beim Drücken der Taste [START] in
einem anderen Modus als den automatischen.
Maßstab Allgemein-Faktor
Meßtasterauswahl.
Meßtasterfestzyklen.
Hinweiseprogrammierung.
Satzwiederholung.
Gibt allgemeinen aktiven Maßstabsfaktor an.
Erkennen, welches der aktive Messtaster ist.
Ve r b e s s e r u n g e n
bei
der
Programmierung
der
Hochgeschwindigkeitsbearbeitung.
Verbesserungen in der Programmierung für den Austausch von Achsen.
Die Anzahl der Makros in einem Programm ist auf 50 beschränkt.
Ref. 0501
Windows XP - Betriebssystem.
Notaus mit Batterie (PC104 Zentraleinheit).
Mehrkanalsystem, bis zu 4 Kanälen. Austausch von Achsen und Spindeln,
Kommunikation und Synchronisation zwischen den Kanälen, gemeinsame
arithmetische Parameter, Zugang zu den Variablen pro Kanal, usw.
Mehrspindelsystem, bis zu 4 Spindeln.
Werkzeugverwaltung mit mehreren Magazin, bis zu 4 Magazin.
Homogenisierung der Parameter zwischen CNC und SERCOS-Servoantrieb.
Geschwindigkeit - Sercossteuerung.
Neu Kinematisch Tisch-Spindel (TYPE13 bis TYPE16).
Neu Kinematisch Tisch-Spindel (TYPE41 bis TYPE43).
Neue Sprachen (Euskera und Portugiesisch).
Software V01.10
• Maschinenparameter:
NDIMOD, DIMODADRR, DIMOD, NDOMOD,
DOMODADRR, DOMOD.
• Maschinenparameter:
PRBDI1, PRBDI2, PRBPULSE1, PRBPULSE2.
• Maschinenparameter:
PROBE, PRB1MIN, PRB1MAX, PRB2MIN,
PRB2MAX, PRB3MIN, PRB3MAX.
• Maschinenparameter: REPOSFEED.
• Maschinenparameter: JOGKEYDEF.
•
•
•
•
Kinematische TYPE9 bis TYPE12.
Variable: (V.)A.HEADOF.xn
Variable: (V.)G.KEY
SPS-Befehl: PARK, UNPARK.
•
•
•
•
•
•
•
•
Neue Anweisung #SCALE.
Neue Anweisung #SELECT PROBE.
Neue Anweisung #PROBE.
Neue Anweisung #WARNING.
Neue Anweisung #RPT.
Variable: (V.)G.SCALE
Variable: (V.)G.ACTIVPROBE
Befehl #HSC.
• Anweisungen #SET, #CALL, #FREE, #RENAME.
• Makros.
Software V02.01
CNC 8070
(REF. 1007)
• Kinematische TYPE13 bis TYPE16.
• Kinematische TYPE41 bis TYPE43.
• Maschinenparameter: LANGUAGE.
·13·
Anordnung der vertikalen Schaltflächen, auf der linken oder rechten Seite.
Tandem-Achsen.
G a n t r y - A c h s e. D i e m a x i m a l z u l ä s s i g e D i f fe r e n z z w i s c h en d e n
Verfolgungsfehlern beider Achsen vor anzuzeigen einer Warnung.
Anwendung der Kreuzkompensation beim theoretischen oder den wirklichen
Koordinatenwert.
Anwendung der Spindelkompensation beim theoretischen oder den
wirklichen Koordinatenwert.
Kompensationstyp auf voreigestellten Radius (G136/G137).
I0-Impulstyp definieren.
Speicherung zwischen Anwendungen teilen.
Allgemeine OEM-Maschinenparameter.
Ablesung von Sercos-Variablen der CNC.
Editor für die elektronischen Nocken
Losekompensation.
•
•
•
•
•
•
•
Sercos-Übertragung bei 8 und 16 Mhz.
Festlegen der Look-Ahead-Zeit, damit die Achsen davon ausgehen, dass die
Position erreicht ist.
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
Die Variable (V.).TM.MZWAIT in der mit der Funktion M06 in Zusammenhang
stehenden Subroutine ist nicht notwendig.
Filter zur Eliminierung von Resonanzfrequenzen an der Spindel, wenn diese
als C-Achse fungiert oder zum starren Gewindeschneiden eingesetzt wird.
Optimierung der Ablesung und Schreiben von den SPS-Variablen. Der
Zugang zu den folgenden Variablen wird nur asynchron sein.
• Die Variablen des Werkzeugs werden asynchron gelesen, sobald das
Werkzeug nicht aktiv ist und sich auch nicht im Speicher befindet.
• Die Variablen des Werkzeugs werden asynchron geschrieben, sobald sie
aktiv oder nicht aktiv sind.
• Die Variablen, die sich auf die lokalen arithmetischen Parameter auf der
aktiven Ebene beziehen, werden asynchron gelesen und geschrieben.
Die Softwareversion erkennen.
Einstellvariablen von der SPS aus.
Einstellvariablen der Position.
Variablen zur feinen Eichung.
Information über Zählungseingänge erzielen.
Parken und Ausparken von Spindeln.
·14·
• Maschinenparameter: TYPLSCRW.
•
SPS Die Ablesung von arithmetischen Parametern und denen des Herstellers
mit CNCRD ergibt den Wert pro 10000 (gelesen im Float-Modus).
SPS Äußere Symbole definieren.
Man benötigt die Flagge RESETIN nicht, um die Achsen oder die Spindeln von
der SPS aus in die/aus der Parkstellung zu fahren.
(REF. 1007)
• Maschinenparameter: TYPCROSS.
Neues Verhalten für Drehachsen.
SPS Die Marke TMOPERATION kann die Werte 13 und 14 beinhalten.
SPS Betriebssyteme-Blockierung feststellen.
SPS Kreuzkompensationstabellen deaktivieren.
SPS Parallelität der Gantry-Achsen verbessern.
SPS Ausführung von CNC-Sätzen.
CNC 8070
• Maschinenparameter: VMENU.
• Maschinenparameter:
TANDEM, TMASTERAXIS, TSLAVEAXIS,
TORQDIST, PRELOAD, PRELFITI, TPROGAIN,
TINTTIME, TCOMPLIM.
• Maschinenparameter: WARNCOUPE.
Radiuskompensation.
• Verhalten am Anfang und Ende des Radiusausgleichs, wenn kein
Verfahren einprogrammiert wird.
• Änderung der Art des Radiusausgleichs während Bearbeitung.
Vom Programm aus wird ein Werkzeug geladen und in eine bestimmte
Position im Werkzeugmagazin abgelegt.
Programmierung von modalen Unterprogrammen.
Satzausführung in einem Kanal.
Programmierung der Anzahl der Wiederholungen im Satz.
Direkte Auflösung der 2D- und 3D-Aussparungen, ohne dass es notwendig ist,
Schaltflächen zu benutzen.
Simulation eines einzelnen festen Zykluses des Editors
Importieren von ausführbaren Dateien im DXF-Format vom Programmeditor
oder dem Profileditor.
Importieren von CNC 8055/8055i - Programmen vom Programmeditor.
Auswahl mit Hilfe der Schaltfläche für eine Zurücksetzung der Spindel nach
einer Werkzeugkontrolle.
Maschinenparameter: IRCOMP.
Maschinenparameter: REFPULSE.
Maschinenparameter: PLCDATASIZE.
Maschinenparameter: MTBPAR.
Maschinenparameter: DRIVEVAR.
Maschinenparameter: CAM.
Maschinenparameter:
BAKANOUT, BAKTIME, ACTBAKAN.
Maschinenparameter:
AXISMODE, UNIDIR, SHORTESTWAY.
Maschinenparameter: SERBRATE.
Maschinenparameter: ANTIME.
SPS-Markierungen: ADVINPOS.
PLC-Markierung: TMOPERATION.
SPS-Markierungen: MMCWDG.
SPS-Markierungen: DISCROSS.
SPS-Markierungen: DIFFCOMP.
SPS-Befehl: CNCEX.
SPS-Markierungen: FREE.
SPS-Befehl: CNCRD.
• SPS-Befehl: PDEF.
• SPS-Markierungen: RESETIN, PARK, UNPARK.
• M6 zugeordnetes Unterprogramm.
• Variable: (V.).TM.MZWAIT
• Frequenzfilter.
C-Achse.
Interpoliertes
Gewindeschneiden.
• Ablesung und Schreiben von den SPS-Variablen.
• Variable: (V.)G.SOFTWARE
• Variablen:
(V.)A.PLCFFGAIN.xn (V.)A.PLCACFGAIN.xn
(V.)A.PLCPROGAIN.xn
• Variablen:
(V.)A.POSINC.xn (V.)A.TPOSINC.xn
(V.)A.PREVPOSINC.xn
• Variablen:
(V.)A.FEED.xn (V.)A.TFEED.xn
(V.)A.ACCEL.xn (V.)A.TACCEL.xn
(V.)A.JERK.xn (V.)A.TJERK.xn
• Variablen:
(V.)A.COUNTER.xn (V.)A.COUNTERST.xn
(V.)A.ASINUS.xn (V.)A.BSINUS.xn
• SPS-Markierungen: PARK, UNPARK.
• Anweisungen #PARK, #UNPARK.
• Neue Anweisung #MCALL.
• Neue Anweisung #EXBLK.
• Befehl NR.
Utilitie Backup-Restore.
Profileditor-Verbesserungen.
Hilfen für Programmeditor. Grafische Programmierhilfen.
• Bei der Programmierung von "#" wird die Anweisungsliste angezeigt.
• Bei der Programmierung von "$" wird die Liste mit den
Steuerungsanweisungen angezeigt.
• Bei der Programmierung von "V" wird die Variablenliste angezeigt.
Besonderes Passwort für die kinematische Maschinenparametertabelle.
Speichern der CAN-Konfiguration für die Testfunktion beim Systemstart.
Im Diagnosemodus werden genaue Informationen über die SercosVerbindung (Typ und Version des Servoantriebs und des Motors) angezeigt.
Von jedem Abschnitt des Diagnosemoduses werden alle Informationen über
die Konfiguration ausgedruckt.
Vom Zykluseditor aus ist es gestattet, einen Zyklus allein zu simulieren.
Hilfen bei der Inbetriebnahme. Oszilloskop, Bodediagramm, Rundlauftest.
Ref. 0504
Neue Werte für den Maschinenparameter SERPOWSE für die Platine Sercos
II.
Programmierungsbefehle für die unabhängige Achse.
Programmierungsbefehle für die elektronischen Nocken.
Neue veränderliche Warnsignale für die unabhängige Interpolation
(elektronische Kurve und unabhängige Achse)
Die simulierten Achsen werden nicht vom Validierungskode beeinflusst.
Bei der Homogenisierung der Parameter werden weder der Parameter
G00FEED noch MAXVOLT an den Servoantrieb geschickt.
Programmierung des elektronischen Nockenschaltwerkes (Ist-Koordinaten).
Synchronisation der unabhängigen Achse (Ist-Koordinaten).
Konfiguration für die unabhängige Achse.
DDSSETUP – Betrieb.
G31. Zeitweilige Verschiebung des Nullpunkts zur Mitte der Interpolation.
G112. Wechsel der Parametergruppe für den Servoantrieb.
Software V02.03
• Maschinenparameter: SERPOWSE.
• SPS-Befehl: MOVE, FOLLOW.
• SPS-Befehl: CAM.
• Neue Anweisung #CAM.
• Neue Anweisung #FOLLOW.
• Neue Anweisung #MOVE.
• Funktion G31.
• Funktion G112.
Ref. 0509
Drehmaschine-Modell. Zyklen der ISO-Bearbeitung, Festzykluseditor,
Kalibrierung der Werkzeuge für Drehmaschinen, Variablen für die Abfrage der
Geometrie der Werkzeuge für Drehmaschinen.
Geneigte Achse.
Auswahl des Bus-Typs CAN.
Benutzung der Funktion G95 in Handbetrieb zu gestatten.
Drehmaschine-Modell. Die Konfiguration der Grafiken auswählen.
Drehmaschine-Modell. Die Konfiguration der Achsen auswählen.
Parametergruppe für die Synchronisation auswählen.
C-Achse gehalten.
Verbesserungen bei der Definition der Kinematiks für die C-Achse.
System ohne zusätzliches Magazin.
Nicht ins Magazin geladene Werkzeuge für einen Revolverkopfspeicher. Das
Register TMOPERATION kann die Werte 3, 4, 9, 10 annehmen.
Befehle CNCRD und CNCWR. Bei den Variablen kann man die Nummer des
Kanals und die Kennziffern mit Hilfe einer Ganzzahl, eines Registers oder
eines Symbols festlegen.
Variable zum Lesen für die Wertvorgabe, die in der SPS gespeichert ist.
Variable zum Ausgeben einer linearen Auswertung des Verfolgungsfehlers.
Variablen zum Lesen des Wertes für Feed Forward oder für den sofortigen ACForward.
Variable zum Anzeigen der Zeilennummer der Datei, die gerade ausgeführt
wird.
Variable zum Abfragen, welcher Typ des Zyklus aktiviert ist.
Variable zur Kenntnis der Orientierung des Werkzeugs an.
Variable zum Abfragen, ob der HSC-Betrieb aktiv Ist.
Variable zum Lesen für den Soll-Vorschub in einem 3D-Bahnverlauf.
Variable zum Abfragen, welches die Nummer der angezeigten Warnung ist.
Die Variable (V.)G.CNCERR wird zum Kanal.
Die Art der Schleife, offen oder geschlossen, für die Spindel, auswählen.
Spindelsynchronisierung.
Spindelsynchronisierung.
Spindelsynchronisierung.
Die Festzyklen für die Fräsmaschine bei einer Drehmaschine auswählen.
Die Festzyklen für die Drehmaschine bei einer Fräsmaschine auswählen.
Festlegung der Kinematik beim Aktivieren der Achse C.
Festlegung der Kinematik beim Aktivieren der Achse C.
Software V03.00
•
•
•
•
•
•
Maschinenparameter: CANMODE.
Maschinenparameter: FPRMAN.
Maschinenparameter: GRAPHTYPE.
Maschinenparameter: GEOCONFIG.
Maschinenparameter: SYNCSET.
Maschinenparameter: PERCAX.
• SPS-Register: TMOPERATION.
• SPS-Anweisungen: CNCRD und CNCWR.
• Variable: (V.)[ch].A.ACTPLCOF.xn
• Variable: (V.)[ch].A.FLWEST.xn
• Variablen:
(V.)[ch].A.ACTFFW.xn (V.)[ch].A.ACTACF.xn
• Variable: (V.)[ch].G.LINEN
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
Variable: (V.)[ch].G.CYCLETYPEON
Variable: (V.)[ch].G.TOOLDIR
Variable: (V.)[ch].G.HSC
Variable: (V.)[ch].G.F3D
Variable: (V.)[ch].G.CNCWARNING
Variable: (V.)G.CNCERR
Neue Anweisung #SERVO.
Neue Anweisung #SYNC.
Neue Anweisung #TSYNC.
Neue Anweisung #UNSYNC.
Neue Anweisung #MILLCY.
Neue Anweisung #LATHECY.
Befehl #CYL.
Befehl #FACE.
CNC 8070
(REF. 1007)
·15·
Verbesserungen bei der Umwandlung der Koordinaten (#CS/#ACS).
• Beibehalten des Werkstücknullpunkts beim Deaktivieren der
Umwandlung.
• Arbeit mit Spindeln bei 45º. Anwählen zwischen den beiden Alternativen.
• Beibehalten der Drehung der Achsen auf der Ebene mit MODE 6.
G33. Neuer Parameter (Q1) für die Festlegung des Eintrittwinkels.
G63. Es ist gestattet, eine Werkzeugsinspektion während des starren
Gewindeschneidens durchzuführen.
G112. Die Funktion G112 wird nicht mehr für die Spindel zugelassen.
Das Kriterium wird im Moment der Übernahme einer neuen Hauptspindel im
Kanal geändert.
Verbesserungen der Werkzeugtabelle.
• Anweisungen #CS, #ACS.
• Funktion G33.
• Funktion G63.
• Funktion G112.
Ref. 0601
CAN Bus. Übertragungsgeschwindigkeit bei Kabellängen von 110, 120 und
130 m.
Achskopplung. Konfigurieren des standardmäßigen Statuses der
Achskopplung.
Radiuskompensation. Modus, in dem die Radiuskompensation abgebrochen
wird.
System mit doppelter Messwerterfassung (interner + äußerer), das von der
SPS aus schaltbar ist.
Die SPS informiert über den Start einer Synchronisation hinsichtlich der
Position.
Sercos. Sercos-Ring-Zustand.
Bei der Homogenisierung der Parameter wird MODUPLIM-Parameter
geschickt.
Überprüfung der Bildschirme beim Start; wenn ein Element fehlt, wird die
Backup-Datei wieder geladen.
Editionsbetrieb. Bearbeitung von Programmen in der Programmiersprache
der CNC 8055
DDSSETUP – Betrieb. Speicher n und Laden der Daten von allen
Servoantrieben gleichzeitig.
Verwenden des Zeichens ";", um einen Kommentar im Werkstückprogramm
hineinzuschreiben .
Variablen. Geometrie der Drehwerkzeugen.
Variablen. Nummer des Werkzeugs im Greiferarm des Werkzeugwechslers.
Automatikbetrieb. Gestattet das unabhängige Ausführen eines Programms.
Die Programmzeile #EXEC wird keine Fehleranzeige geben, wenn der Kanal
besetzt ist; die Programmzeile wartet darauf, dass der im Gange befindliche
Arbeitsgang beendet wird.
Die Programmzeile #EXBLK wird keine Fehleranzeige geben, wenn der Kanal
besetzt ist; die Programmzeile wartet darauf, dass der im Gange befindliche
Arbeitsgang beendet wird.
Software V03.01
• Maschinenparameter: CANLENGTH.
• Maschinenparameter: LINKCANCEL.
• Maschinenparameter: COMPCANCEL.
• Maschinenparameter:
FBACKSRC, FBACKDIFF.
• SPS-Markierungen:
FBACKSEL(axis), ACTBACK(axis).
• SPS-Markierungen: SYNCRONP.
• SPS-Markierungen: SERCOSRDY.
• Variablen:
(V.)TM.TOOLCH1[mz]
• Befehl #EXEC.
• Befehl #EXBLK.
Ref. 0606
Vorschub. Maximaler Vorlauf für die Bearbeitung.
Vorschub. Standardmäßiger Bearbeitungsvorschub, wenn es keinen
einprogrammierten Vorschub gibt.
Die Tasten des Nutzers kann man als JOG-Tasten konfigurieren.
Deaktivieren einer Tastatur oder eines JOG-Bedienpults, das im CAN-Bus
integriert ist.
Handrad mit Drucktaster. Nacheinander erfolgende Auswahl einer Achse für
das Verfahren mit dem Handrad.
CNC 8070
(REF. 1007)
·16·
Befehl CNCEX. Abrechen der CNCEX- Befehle, die von der SPS aus gestartet
werden.
CANopen Protokoll.
Satzsuche. Die Funktionen M, H, F, S werden nicht an die SPS übertragen.
G e w i n d e s c h n e i d e n M o d i f i z i e r e n d e s O ve r r i d e s w ä h r e n d d e s
Gewindeschneidens.
Totachse. Verwaltung der Verbindung zwischen Sätzen.
Kinematisch. Einbindung der Kinematiken des Herstellers mit Hilfe der
Maschinenparameter.
Kinematisch. Steigert die Anzahl der Achsen, die in einer Kinematik eingreifen
können (von 5 bis 8).
Kinematisch. Typ 41/42. Winkel-Offset für die Drehachse.
Kinematisch. Typ 41/42. Falsche Ausrichtung des Werkzeugs auf der CAchse.
Kinematisch. Typ 43. Winkel-Offset für die Drehachse.
(V.)TM.TOOLCH2[mz]
Software V03.10
• Maschinenparameter: MAXFEED.
• Maschinenparameter: DEFAULTFEED.
• Maschinenparameter: USERKEYDEF.
• PLC-Markierung: PANELOFF.
• PLC-Markierung: NEXTMPGAXIS.
•
• PLC-Markierung: PLCABORT.
• Maschinenparameter: CANMODE.
• Maschinenparameter: FUNPLC.
• Maschinenparameter:
THREADOVR, OVRFILTER.
• PLC-Markierung: DEAD(axis)
• Kinematische TYPE41 bis TYPE42.
• Kinematische TYPE41 bis TYPE42.
• Kinematisch TYPE43.
OEM-Maschinenparameter.
• Parameterbereich mit Schreibzugriff vom Programm, von der SPS oder
von der Schnittstelle aus.
• Parameterbereich, der durch die Änderung der Maßeinheiten
beeinträchtigt wird.
• Jeder Parameter kann einen dazugehörigen informativen Kommentar
haben.
Neue FAGOR-Tiefpaßfilter.
I0-Suche. Neue Methode der Suche von Spindeln mit Mikroschalter. Die
Spindel fahrt zwei Mal durch den Mikroschalter.
Konfigurieren von zwei analogen Achsen mit dem gleichen Eingang zur
Messwerterfassung und einen Analogausgang.
Die CNC zeigt die Warnungen an, die vom Servoantrieb erzeugt werden.
Tabelle der M-Funktionen. Jede M-Funktion kann einen dazugehörigen
informativen Kommentar haben.
Hauptsteuerrad. Die CNC kann verschiedene Hauptsteueräder besitzen.
Hauptsteuerrad. Ein allgemeines Handrad kann verschiedene Achsen
gleichzeitig verfahren.
Verbesserungen hinsichtlich der Aspekte von einigen Schaltflächen des
Editors.
Verbesserungen hinsichtlich der Aspekte von einigen Schaltflächen für das
graphische Fenster.
Editionsbetrieb. Hilfedateien zur Programmierung der OEM-Subroutinen und
der globalen Subroutinen.
Editionsbetrieb. Hilfedatei mit einer Liste der verfügbaren Subroutinen.
Editionsbetrieb. Verbesserungen hinsichtlich der Kontexthilfen.
Editionsbetrieb. Neue Schaltfläche zum Deaktivieren der Kontexthilfen.
Editionsbetrieb. Verbesserungen des Aussehens der Schaltflächen.
Im Automatikmodus gibt es eine Schaltfläche für die Auswahl eines
Programms, das bearbeitet wird.
Im Au tom atik- und H an dbe tr ieb sie ht m an de n Z usta nd der
Marke_FEEDHOL.
Im Automatik- und Handbetrieb sieht man den Zustand der Marke_INHIBIT
von Achsen und Spindeln.
Automatikbetrieb. Zeigt Information für alle Spindeln.
Handbetrieb. Zeigt Information für alle Spindeln.
Funktion retrace.
Tangentiale Steuerung.
Werkzeugtabelle. Neue Schaltfläche zum Initialisieren der Positionen; T1 in
der Stellung 1, T2 in der Stellung 2 usw.
Werkzeugtabelle. Neue Schaltflächen zur Kopieren und zum Einfügen von
allen Daten eines Korrektors.
Die CNC überprüft, ob die einprogrammierte Drehrichtung (M3/M4) mit der
vorprogrammierten in der Tabelle der Werkzeuge zusammen fällt.
Erzeugen des Formulars für die Produktregistrierung
Fehler- und Meldungsfenster verbergen.
M02/M30. Es ist nicht notwendig, die M02 oder die M30 zu programmieren,
um ein Werkstückprogramm zu beenden.
Löschen der vorher festgelegten Drehrichtung bei einem Werkzeug.
Modifizieren des maximal zulässigen Vorschubs im Kanal von der SPS aus.
Status des Notaus – Relais zeigen.
HSC. Neuer Modus FAST.
Achse C. In der Anweisung #CYL, die Radiusprogrammierung ist verbindlich.
Tabelle der M-Funktionen. Neues Feld für die Festlegung, ob man die Funktion
während der Satzsuche an die SPS schickt oder nicht.
Verbesserungen in der Satzsuche.
Eichung des Werkzeugs.
• Manuelle Kalibrierung. Nach der Beendigung der Kalibrierung, wird die
Taste [Start] gedrückt und die neuen Werte werden übernommen.
• Halbautomatische Kalibrierung. Eichung der Drehwerkzeuge.
• Halbautomatische Kalibrierung. Nach der Beendigung der Kalibrierung,
wird die Taste [Star t] gedrückt und die neuen Wer te werden
übernommen.
• Automatische Kalibrierung. Nach der Beendigung der Kalibrierung
übernimmt die CNC die neuen Werte.
• PLC-Markierung: _FEEDHOL.
• PLC-Markierung: INHIBIT.
• Funktionen M02/M30.
•
•
•
•
•
Variablen: (V.)G.SPDLTURDIR
Variablen: (V.)[ch].PLC.PLCG00FEED
Variablen: (V.)G.ERELAYST
Befehl #HSC.
Befehl #CYL.
CNC 8070
Ref. 0608
Simulator. Möglichkeit zum Einsetzen des Dongles im Netz.
Liniengrafiken. Verbesserungen bei der Bemessung der graphische
Darstellungen auf dem Bildschirm.
Funktion retrace. Verschiedene Verbesserungen bei der Funktion RETRACE.
HSC. Neuer Befehl CORNER.
Der Standardwert von einigen Maschinenparametern ist anders für die CNC
und für den Simulator, der auf einem PC installiert ist.
Software V03.11
(REF. 1007)
• Befehl #HSC.
·17·
G33. Die Einschränkung des Overrides wird während des Rücklaufs zum
Anfang des Gewindes beibehalten.
RTCP. Es ist gestattet, die Maschinenreferenzsuche der nicht beteiligten
Achsen in RTCP auszuführen.
Abbrechen der Programmausführung und in einem anderen Punkt fortfahren.
• Funktion G33.
• Neue Anweisung #ABORT.
Ref. 0610
Bei der Homogenisierung der Parameter überträgt die CNC die Parameter
RESHIFT und FBMIXTIME.
Zeitkonstante für Misch-Datenerfassung.
Maschinenparameter: FBMIXTIME.
Wenn die Achsen der Sercos-Position während der Homogenisierung
entsprechen, überträgt die CNC den Wert des Parameters RESHIFT zum
Servoantrieb, damit dieser berücksichtigt wird; auf diese Art und Weise ist der
Koordinatenwert in der CNC und des Servoantriebs der gleichen.
Software V03.12
• Maschinenparameter: FBMIXTIME.
Software V03.13
Kriterium der Zeichen für die Wertvorgabe (Abmessungen) und den
Verschleiß des Werkzeugs.
Festlegen des Werkzeugverschleißes in inkrementaler oder absoluter Form.
• Maschinenparameter: TOOLOFSG.
• Variablen:
(V.)TM.TOOLCH1[mz] (V.)TM.TOOLCH2[mz]
Die Variablen V.TM.TOOLCH1[mz] / V.TM.TOOLCH2[mz] mit Schreibzugriff
von der SPS aus.
MDI-Betrieb. Stornieren des in der Ausführung befindlichen Satzes, wobei die
Bearbeitungsbedingungen beibehalten werden.
Ref. 0704 / Ref. 0706
Zentraleinheit MCU und ICU.
• RAM Batterieversorgt. Elektronische Handräder-Verbindung der
Zentraleinheit Locale I/Os. Lokale Meßsystemeingänge. Lokale
Messtaster.
Die elektronische Handräder können zur Zentraleinheit geschaltet werden
Lokale Meßsystemeingänge.
Verwaltung der lokalen I/Os.
Anzahl von SPS-Registern nicht flüchtig
Anzahl von SPS-Zählern nicht flüchtig
Anzahl der gemeinsamen arithmetischen, nicht veränderlichen Parameter.
Konfiguration der lokalen Messtaster.
Nullpunktsuche der Spindel.
Definieren ob die Maschinenreferenzsuche automatisch zusammen mit der
ersten Bewegung ausgeführt wird.
Während des Ausschaltes der CNC wird die Anwendung reinitialisiert.
Es ist gestattet, auf das Aufgabenfenster zuzugreifen, indem man einen
Mausklick auf das Bildschirmsymbol des Herstellers macht (oben links an der
Statusleiste).
Es ist gestattet, auf die Kanäle zuzugreifen, indem man einen Mausklick auf
das Bildschirmsymbol der Statusleiste macht.
Es ist gestattet, auf die Seiten eines Betriebsmoduses zuzugreifen, indem
man einen Mausklick auf den Namen des Moduses macht (oben rechts an der
Statusleiste).
Die Beschränkung der Drehzahl (G192) wird auch angewendet, wenn die
Spindel mit konstanter Drehzahl (G97) arbeitet.
CNC 8070
(REF. 1007)
·18·
Ref. 0707
Bei der Homogenisierung der Parameter überträgt die CNC den Parameter
ABSOFF, sobald eine absolute Messwerterfassung gemacht wird.
Bei den Drehachsen oder den Spindeln, die in Sercos-Geschwindigkeit
arbeiten, wird die Berechnung des Moduls des Maßes von der CNC
ausgeführt. Bei der Homogenisierung der Parameter wird der Parameter des
Servoantriebs PP76(7) mit "0" festgelegt.
Hardwaretyp erkennen.
Theoretischer Vorlauf des Werkzeugs auf der Bahn.
Überwachung einer analogen Achse über den Analogausgang und mit einer
zweiten Messwerterfassung durch einen Sercos-Servoantrieb.
Jedes Mal, wenn man in den Diagnosemodus geht, erzeugt die CNC die
Dateien SystenIno.txt und SercosInfo.txt.
Software V03.14
• Maschinenparameter:
COUNTERTYPE, COUNTERID.
• Maschinenparameter:
COUNTERTYPE, COUNTERID.
• Maschinenparameter: NLOCOUT, EXPSCHK.
• Maschinenparameter: BKUPREG.
• Maschinenparameter: BKUPCOUN.
• Maschinenparameter: BKUPCUP.
• Maschinenparameter: PROBETYPE, PRBID.
• Maschinenparameter: REFINI.
• Funktion G192.
Software V03.15
• Variable: (V.)G.HARDTYPE
• Variable: (V.)[ch].G.PATHFEED
Die Fehler der SPS können eine Datei mit dazugehörigen, zusätzlichen
Informationen haben, gleiches gilt für die Meldungen der SPS.
Benutzertabellen. In der Tabelle der Nullpunkte zeigt man die Spindeln, die
man als C-Achse aktivieren kann.
Aktive Nullpunktverschiebung auf der C-Achse.
Die CNC zeigt eine Warnung an, sobald ein Kanal ein Werkzeug erwartet, das
gerade in einem anderen Kanal verwendet wird.
Ref. 0709
Tandem-Spindeln.
Diagnosemodus. Überwachung der Temperatur der CPU, des Laufwerks und
des Gehäuses.
Die CNC verwendet die Mischung aus Messwerterfassungen für die
Berechnung des Einstellwertes; für die Berechnung der Kompensationen, für
den Rundlauftest, usw. verwendet die CNC die direkte Messwerterfassung.
Die CNC übernimmt keine Kinematik nach dem Einschalten.
Maschinenparameter: KINID
Die CNC gestattet nicht, dass der Overr ide während eines
Gewindeschneidvorgangs verändert wird, wenn registriert wird, dass in
irgendeinem Geschwindigkeitsbereich der Feed-Forward (Parameter
FFWTYPE) nicht aktiv ist, oder wenn der aktive Feed-Forward niedriger als
90 % ist.
Software V03.16
• Maschinenparameter: KINID
Ref. 0712
Bei Drehachsen mit Modul und bei Spindeln, die im Modus SercosGeschwindigkeit mit einer Beziehung der nicht ganzen Übertragung und mit
dem Parameter des Ser voantr iebs PP76(7)=1 arbeiten, legt die
Homogenisierung der Parameter den Parameter PP76(7)=1 nicht neu fest; die
CNC zeigt eine Warnung an, damit der Anwender den Wert des Parameters
PP4 des Servoantriebs (Befehl GC6) neu berechnet.
In einem Tandemsystem müssen die Achse oder die Hauptspindel eine
äußere Messwerterfassung und die abhängige Spindel eine interne
Messwerterfassung haben.
C-Achse gehalten nach der Ausführung von M02, M30 oder nach einem
Notaus oder Reset.
Software V03.17
• Maschinenparameter: PERCAX.
Ref. 0801
Die CNC verfügt über einen Ordner mit Namen MTB, der für jeden Typ der
installierten Software anders ist; MTB_T für Drehmaschine, MTB_M für
Fräsmaschine und MTB_MC für die Bewegungssteuerung.
Konfiguration der PT100-Eingänge.
Gantry-Achse-Koordinatenkompensation.
Zustand der lokalen Messtaster.
Messwerterfassungsalarme.
• Standardmäßig sind die Messwerterfassungsalarme aktiv.
• Sobald ein Erfassungsalarm bei den Analogachsen ausgelöst wird, wird
die Flagge REFPOIN (Achse) auf (=0) gesetzt.
Bereichswechsel.
• Damit die CNC den neuen Parametersatz übernehmen kann, muss man
warten, dass die SPS die Bestätigung von einer der Flaggen GEAR1 bis
GEAR4 erhält.
• Der Wechsel des Bereiches gilt als beendet, sobald die SPS die
Bestätigung des Signals AUXEND erhält.
• Sercos-Spindel. Die Schaltung der Vorschubbereiche wirkt sich nur auf
den Servoantrieb aus, sobald dies eine Veränderung der Übersetzung
beinhaltet.
• Die CNC kann den Achsbereich oder die abhängige Spindel des
Tandems ändern.
Schalter der Maße mit Hilfe eines Messtasters oder eines digitalen Eingangs.
SPS Die SPS informiert darüber, dass es ein Zugangspasswort des
Herstellers gibt.
SPS Die SPS zeigt für die Hauptspindel an, dass die ausgewählten
Parametersätze in der CNC und in der SPS nicht übereinstimmen.
SPS Die Abschaltsequenz der CNC beginnen.
SPS Dynamische Aufteilung der Bearbeitung zwischen den Kanälen.
Software V03.20
•
•
•
•
•
Maschinenparameter: NPT100, PT100.
Maschinenparameter: MAXDIFF.
Variablen: (V.)G.PRBST1 (V.)G.PRBST2.
Maschinenparameter: FBACKAL.
PLC-Markierung: REFPOIN(axis).
• Variablen:
(V.)[ch].A.LATCH.xn (V.)[ch].A.LATCH.xn
• SPS-Befehl: TOUCHPROBE
• SPS-Flaggen:
PROBE1ACTIVE, PROBE2ACTIVE,
LATCH1ACTIVE(axis), LATCH2ACTIVE(axis),
LATCH1DONE(axis), LATCH2DONE(axis).
• PLC-Markierung: PSWSET.
CNC 8070
(REF. 1007)
• PLC-Markierung: GEAROK.
• PLC-Markierung: CNCOFF.
• SPS-Flaggen:
DINDISTC1, DINDISTC2, DINDISTC3,
DINDISTC4.
·19·
SPS Programmierung des elektronischen Nockenschaltwerkes (SollKoordinaten).
SPS Das SPS-Programm kann verschiedene Dateien der Mnemonik
(Dateierweiterung ".plc") haben.
SPS Im SPS-Programm ist es nicht notwendig, das Trennungszeichen "\" zu
verwenden, um einen logischen Ausdruck auf zwei Zeilen aufzuteilen.
SPS Bei der Definition jedes Fehlers der SPS kann man auswählen, ob dies
eine Auslösung des Notschalters oder nicht bewirkt.
SPS Gruppieren der Dateien mit zusätzlichen Textinformationen in einer
einzigen Datei.
SPS Kontakteditor.
Synchronisation der Achsen. Eine Rotationsachse als eine unendliche Achse
zu behandeln und so das Inkrement der Achse unendlich zählen zu können
und zwar unabhängig vom Wert des Moduls.
Fehler und Warnungen.
• Von den Fehler- und Warnmeldungen aus kann man auf das Handbuch
zur Fehlerbehebung zugreifen.
• Die Fehler mit den Nummern zwischen 10000 und 20000 sind für den
Hersteller reserviert, damit dieser seine eigenen Warn- oder Fehlertexte
in verschiedenen Sprachen erzeugen kann.
Neu Kinematisch Spindel (TYPE17 bis TYPE24).
Eine Warnung anzuzeigen und die Programmausführung unterbrechen.
Programmier ung des elektronischen Nockenschaltwer kes (SollKoordinaten).
Dynamische Aufteilung der Bearbeitung zwischen den Kanälen.
Die CNC kann die Hauptachsen parken.
Die Achsen kann man mit Hilfe des Platzhalters "?", der sich auf die Position
der Achse im Kanal bezieht, programmieren.
Die CNC gestattet die Anwendung der Funktionen G130 (Prozentsatz der
Beschleunigung) und G132 (Prozentsatz des Beschleunigungsrucks) auf die
Spindeln
Profileditor. Achsen mit Selbstskalierung durch Koordinaten und
Achsenname.
Profileditor. Zoom und Verfahren aus dem grafischen Bereich über die
Tastatur.
Profileditor. Bei der Drehmaschine wird die Orientierung der Achsen durch
den Parameter GRAPHTYPE festgelegt.
Edisimu-Betrieb. Hilfen bei der Programmierung von schiefen Ebenen.
Edisimu-Betrieb. Für die Programmsimulation, sobald das Bildschirmsymbol
"START" betätigt wird, übernimmt die CNC die reale Konfiguration der
Spindeln des Kanals und die Konfiguration der Maschinenparameter. Die
Anfangswerte für die Simulation sind die wirklichen Werte, welche die CNC
im Moment des Einschaltens hat.
Edisimu-Betrieb. Ein neues Fenster zum Abrufen des Status der Subroutinen,
Festzyklen, Satzwiederholungen und Programmschleifen.
Edisimu-Betrieb. Die Schaltfläche "START" speichert das Programm, welches
gerade bearbeitet wird.
Automatikbetrieb. Neue Funktionen und Befehle, die die Funktion RETRACE
löschen.
Automatikbetrieb. Ein neues Fenster zum Abrufen des Status der
Subroutinen, Festzyklen, Satzwiederholungen und Programmschleifen.
Automatikbetrieb. Die Taste [START] speichert das Programm, welches
gerade bearbeitet wird.
Diagnosemodus. Erzeugung der Fagor-Datei zur Fehlerdiagnose.
Werkzeugtabelle. Sobald ein inkrementaler Verschleiß ausgewählt wird, kann
man den maximal zulässigen Inkrement festlegen; dieser beträgt
standardmäßig 0,5 mm (0,019685 Zoll).
Maschinenparametertabellen. Kompensationsbellen einführen und
ausführen.
Innerhalb eines Arbeitsmoduses werden verschiedene Seiten in umgekehrter
Reihenfolge mit Hilfe der Taste [SHIFT] ausgewählt.
Hilfen bei der Inbetriebnahme. Bode.
Die Schnittstelle zugeordnete Variablen.
• SPS-Befehl: TCAM.
• Variablen: (V.)[ch].A.ACCUDIST.xn
• Kinematische TYPE17 bis TYPE24.
• Neue Anweisung #WARNINGSTOP.
• Neue Anweisung #TCAM.
• Neue Anweisung #DINDIST.
• Platzhalter "?".
• Funktionen G130 und G132.
• Maschinenparameter: GRAPHTYPE.
Ref. 0809
CNC 8070
(REF. 1007)
·20·
Unicode.
Neue Sprache (Chinesisch).
Sobald die CNC als Simulator in einem PC installiert wird, kann der Regler vom
Simulationstyp oder vom Typ Sercos sein.
In der Maschinenparametertabelle weißt ein Bildschirmsymbol darauf hin, dass
Parameter an der Homogenisierung teilnehmen.
Handräder. Die Anzahl der verfügbaren Handräder steigt auf 12.
Die CNC wendet die Modulkompensation entlang der gesamten Umdrehung der
Achse an.
HSC. Eliminieren der ersten Resonanzfrequenz der Maschine bei der Generation
mit Einstellwert.
Referenzsuche mit Bewegung der Achse zum Referenzpunkt.
Verzögerungsschätzung im Regler.
Software V04.00
• Maschinenparameter: LANGUAGE.
• Maschinenparameter: DRIVETYPE.
• Maschinenparameter: NMPG.
• Maschinenparameter: MODCOMP.
• Maschinenparameter: FREQRES.
• Maschinenparameter: POSINREF.
• Maschinenparameter: AXDELAY.
Die Übertragung von INHIBIT für die unabhängigen Achsen.
Zustand der Positionierschleife der Achse.
SPS Erfassen der Übertemperatur in der CNC.
SPS Die Anzahl der Meldungen der SPS steigt auf 1024.
SPS Die Anzahl der Fehlermeldungen der SPS steigt auf 1024.
In einem Speicher vom Typ Revolverkopf kann die Flagge TMOPERATION den
Wert 15 annehmen.
Handräder. Sperren der Handräder des Systems.
Abbrechen der Synchronisation der Spindeln nach der Ausführung einer M02, M30
oder nach einem Fehler oder Reset.
Positionieren eines Revolverkopfspeichers, unabhängig davon, ob in der
angegebenen Stellung ein Werkzeug vorhanden ist oder nicht.
Ein Kanal behält seine Hauptspindel nach der Ausführung von M02, M30, nach
einem NOTAUS oder RESET und nach einem Neustart der CNC, bei.
Erzw ing en, da ss de r We chsel des D re hzah lbe rei c h s u n d /o d e r d es
Parametersatzes eines Sercosregler erfolgt.
Maschinenkoordinate festlegen.
Die Anzahl der Nullpunktverschiebungen steigt bis auf 99.
Die Anzahl der Flaggen für die Synchronisation steigt bis auf 100.
Auswählen einer Position des Revolverkopfes.
Synchronisation der Achsen. Eine Rotationsachse als eine unendliche Achse zu
behandeln und so das Inkrement der Achse unendlich zählen zu können und zwar
unabhängig vom Wert des Moduls.
Variablen. Die Variable(V.)[ch].E.PROGSELECT hat Schreibzugriff vom
Programm, von der SPS und der Schnittstelle. Bei dieser Variablen ist nur möglich,
den Wert ·0· einzuschreiben
Variablen. Die folgenden Variablen sind für die Spindel gültig.
Profileditor.
• Programmierung in Polarkoordinaten.
• Programmierung in inkrementalen Koordinaten.
• Optimaler Zoom, anzeigen des Werkstücknullpunkts und Autozoom über die
Tastatur.
• Verbesserungen vom Menü der Schaltflächen.
Handbetrieb. Neue Schaltfläche zum Abschalten der CNC.
Edisimu-Betrieb und SPS-Betrieb.
• Neuer Tastaturkürzel für die Wiederholung eines Arbeitsgangs.
• Der Editor zeigt die Zeilennummer.
• Die Option "Suchen/Ersetzen" gestattet die Auswahl der Suchadresse nach
oben oder nach unten. Neue Schaltfläche, um die Suche entgegen der
Richtung ohne Ersetzen des Textes fortzusetzen.
• Der Editor passt die langen Sätze der Größe des Fensters an und teilt dazu
den Satz auf verschiedene Zeilen auf.
• Der Editor verfügt über die Tastaturkürzel [CTRL]+[+] und [CTRL]+[–], um die
Anzeige im Quelleneditor zu vergrößern oder zu verkleinern. Wenn die CNC
über eine Maus mit Rad verfügt, erlaubt die Taste [CTRL] in Kombination mit
diesem Rad auch das Vergrößern und Verkleinern des Texts.
• In großen Programmen (ab 200 kB) deaktiviert der Editor das Syntax Coloring.
• Bei den großen Dateien (ab 200 kB) speichert der Editor nicht das Programm
beim Ändern des Satzes; der Editor speichert das Programm, sobald der
Nutzer etwa 5 Sekunden ohne Programmveränderungen verstreichen lässt.
Edisimu-Betrieb.
• Die Bemerkungen, die durch einen einzigen Asterisk (*) formatiert und am
Anfang des Satzes einprogrammiert sind, gestatten, dass die Sätze gruppiert
werden. Die Sätze, die zwischen zwei dieser Bemerkungen programmiert
sind, bleiben gruppiert, und sie können auf dieselbe Weise wie die Zyklen oder
Konturen angezeigt oder verborgen werden.
• Mit der Option "Verstecke Zyklus/Profil" aktiv erfolgt die Anzeige automatisch,
sobald der Cursor über ein verborgenes Element hinweggeht; sobald der
Cursor sich aber vom Element entfernt, wird dieses wieder versteckt.
• Der Editor nimmt das Tastaturkürzel [ALT]+[-] an, um Zyklen, Konturen und
gruppierte Sätze anzuzeigen und zu verbergen. Wenn die CNC über eine
Maus verfügt, klicken Sie auf das Symbol, welches sich links vom Zyklus, Profil
oder der Satzgruppe befindet, um sie zu anzuzeigen oder zu verstecken.
• Bei den großen Dateien (ab 200 KB) versteckt der Editor keine Festzyklen und
keine Konturen.
Handbetrieb. Im Modus Handrad wird zusammen mit jeder Achse angezeigt, ob
dieses über ein spezifisches, damit in Verbindung stehendes Handrad verfügt.
Handbetrieb. Die Bildschirmmaske zeigt die Abmessungen des Werkzeugs.
Automatikbetrieb. Die Bildschirmmaske zeigt die Abmessungen des Werkzeugs.
Handräder. Das allgemeine Handrad kann Achsen mit einem spezifischen
Handrad bewegen, die mit diesem in Verbindung stehen.
Handräder. Anzahl der Impulse, die vom Handrad ab Systemstart übertragen werden
• Maschinenparameter: XFITOIND.
• PLC-Markierung:
_XFERINH
_XFERINH(axis).
• PLC-Markierung: LOPEN(axis).
• PLC-Markierung: OVERTEMP.
• SPS-Ressourcen: MSG.
• SPS-Ressourcen: ERR.
• PLC-Markierung: TMOPERATION.
und
• PLC-Markierung:
INHIBITMPG1/INHIBITMPG12.
• Maschinenparameter: SYNCCANCEL.
• #SYNC und #TSYNC Anweisungen.
• Anweisungen #ROTATEMZ.
•
•
•
•
•
•
•
•
Maschinenparameter: MASTERSPDL.
Befehl #MASTER.
PLC-Markierung: SERPLCAC.
Variable: (V.)A.SETGE.xn
PLC-Markierung: REFPOIN(axis).
Funktion G174.
Funktion G159.
Anweisungen
#MEET,
#WAIT
und
#SIGNAL.
• Anweisungen #ROTATEMZ.
• Variablen: (V.)[ch].A.PREVACCUDIST.xn
• Variablen: (V.)[ch].E.PROGSELECT
• Variablen: (V.)[ch].A.MEAS.sn
(V.)[ch].A.ATIPMEAS.sn
(V.)[ch].A.MEASOF.sn
(V.)[ch].A.MEASOK.sn
(V.)[ch].A.MEASIN.sn
CNC 8070
(REF. 1007)
• Variablen: (V.)G.HANDP[hw]
·21·
Vorschub durch Steuerrad.
Diagnosemodus. Siehe Verlauf der Fehler- und Warnmeldungen, die von der CNC
angezeigt wurden.
SPS-Betrieb. Neue Schaltflächen, um die Dateien zu ordnen, aus denen das
Projekt SPS besteht.
Ref. 0907
Kommunikation über Bus Mechatrolink mit Servoantrieben (Achse und Spindel)
und Inverter (Spindel), Modus Mlink-I (17 Bytes) und Mlink-II (17 oder 32 Bytes).
Mehrachsüberwachung. Steuerung über mehrere Achsen oder SercosSpindeln mit einem einzigen Servoantrieb.
Kinematik (Typen 1 bis 8). Position der Spindel zum Maschinenreferenzpunkt.
Definition der Beschleunigung und des maximal zulässigen
Beschleunigungsrucks auf der Bahn.
Neues Verhalten des PREPFREQ-Parameters.
Variablen für die Abfrage des Nachlauffehlers, sobald die Mischung aus
Messwerterfassungen aktiv ist.
Variable für die Abfrage des Ist-Werts der ersten Messwerterfassung, sobald
die Mischung aus Messwerterfassungen aktiv ist.
Diagnosemodus. Überwachung der Batteriespannung.
Wenn nötig, schaltet die CNC den internen Lüfter aus und ein. Sobald die
Temperatur der CNC den maximal zulässigen Wert (50 ºC) übersteigt, schaltet
den Lüfter ein, wenn die Temperatur kleiner als der eingestellte Sollwert (45
ºC) ist, schaltet den Lüfter aus.
Software V04.01
• Maschinenparameter: MLINK.
•
•
•
•
•
Maschinenparameter: MULTIAXIS.
PLC-Markierung: SWITCH(axis).
Kinematische TYPE1 bis TYPE8.
Maschinenparameter: MAXACCEL, MAXJERK.
Variablen:
(V.)[ch].G.MAXACCEL (V.)[ch].G.MAXJERK
• Maschinenparameter: PREPFREQ.
• Variablen:
(V.)[ch].A.FLWE.xn (V.)[ch].A.FLWACT.xn
• Variable: (V.)[ch].A.POSMOTOR.xn
Ref. 1007
Neue Sprachen (Russisch und Tschechisch).
Die geneigte Ebene am Start abbrechen.
Handräder. Die Festlegung einer negativen Entscheidung kehrt die Richtung
des Verfahrens der Achse.
Schneller Vorlauf zur Aktivierung des Automatikbetriebs, während der
Ausführung eines Programms.
CNC 8070
(REF. 1007)
·22·
Höchstbearbeitungsvorschub der Achse.
Verwaltung von verschiedenen Tastaturen.
Die serielle Schnittstelle RS232, RS422 oder RS485 konfigurieren.
Handrad HBLS aktivieren.
Auswahl der Art der SPS (IEC61131 oder Fagor).
Meßsystemeinheiten festlegen.
Anschluss der Servoantriebe ACSD Sercos.
RTCP. In Kipptischen, drehen Sie das Werkstückkoordinatensystem durch
Drehung des Tisches.
SPS Die Anzahl der SPS-Zeitgeber steigt auf 512.
SPS Verwaltung von Spindelstock (M3, M4 und M5) von der SPS.
Neue Ästhetik für die Schnittstelle.
MDI-Betrieb. Der Vorschub wie im MDI-Betrieb definiert, ist der neue Vorschub
für manuelle und automatische Betriebsarten.
Handbetrieb. Definieren oder aktivieren Sie eine Verschiebung des
Ursprungspunkts oder der Offset-Backen.
Handbetrieb. Der Bildschirm zeigt ein Symbol für die Art von Werkzeug.
Automatikbetrieb. Der Bildschirm zeigt ein Symbol für die Art von Werkzeug.
Editionsbetrieb. Verwenden Sie eine Vorlage für den Teil-Programm.
Utilities-Betrieb. Dateien kodifizieren.
Die CNC ermöglicht es Ihnen, einige Fehler durch Drücken der [ESC] zu
entfernen, ohne die Notwendigkeit für einen Reset durch.
M-Funktionsspindel mit der dazugehörige Subroutine.
Das G174 unterstützt die Funktion CNC für die Achsen im Anzeigemodus und
Spindel.
Detaillierte Aufstellung der CNC im manuellen Modus.
Detaillierte Aufstellung der CNC in Automatikbetrieb.
Kenntnis der Achsen für eine Maschinenreferenzsuche, zurücksetzen von
mehreren Achsen, Maßvorwahl oder Bewegung auf einer Position
Ke n n t n i s d e r a k t u e l l e n Po s i t i o n d e r w i c h t i g s t e n r o t i e r e n d e n
Achsen Kinematik (dritte Achse).
Ke n n t n i s d e r a k t u e l l e n Po s i t i o n d e r w i c h t i g s t e n r o t i e r e n d e n
Achsen Kinematik (dritte Achse).
Löschen Sie den Namenswechsel der Achsen und Spindeln (#RENAME),
nach der Ausführung von M02 oder M30, nach einem Neustart oder zu Beginn
eines neuen Werkstückprogramms im gleichen Kanal.Maschinenparameter:
RENAMECANCEL.
Graphische Umgebung. Simulieren Sie den Ist-Bahnverlauf, aber erweitern
Sie den Fehler in Bezug auf den theoretischen Verlauf.
Software V04.10
• Maschinenparameter: LANGUAGE.
• Maschinenparameter: CSCANCEL.
• Maschinenparameter: MPGRESOL.
•
•
•
•
•
•
•
•
Maschinenparameter: RAPIDEN, FRAPIDEN.
PLC-Markierung: EXRAPID.
Maschinenparameter: MAXFEED.
Maschinenparameter: NKEYBD.
Maschinenparameter: RSTYPE.
Maschinenparameter: HBLS.
Maschinenparameter: PLCTYPE
Maschinenparameter: POSUNITS.
• Kinematische TYPE9 bis TYPE12.
• SPS-Ressourcen: Zeitgeber.
• SPS-Markierungen: PLCM3, PLCM4 und PLCM5.
• Funktion G174.
• Variable: (V.)[ch].G.CNCMANSTATUS
• Variable: (V.)[ch].G.CNCAUTSTATUS
• Variable: (V.)[ch].G.SELECTEDAXIS
• Variable: (V.)[ch].G.POSROTT
• Variable: (V.)[ch].G.TOOLORIT1
(V.)[ch].G.TOOLORIT2
• Befehl #RENAME.
SICHERHEITSBEDINGUNGEN
Die folgenden Sicherheitsmaßnahmen zur Vermeidung von Verletzungen und Schäden an diesem Produkt
und an den daran angeschlossenen Produkten lesen. Fagor Automation übernimmt keinerlei Haftung für
physische oder materielle Schäden, die sich aus der Nichteinhaltung dieser grundlegenden
Sicherheitsrichtlinien ableiten.
Vor der Inbetriebnahme überprüfen Sie, ob die Maschine, wo die CNC eingebaut wird, die Anforderungen
in der EU-Richtlinie 89/392/EWG erfüllt.
VORSICHTSMAßNAHMEN VOR DEM REINIGEN DES GERÄTES.
Wenn sich die CNC bei Betätigung des Einschalters nicht einschaltet, überprüfen Sie die Anschlüsse.
Nicht im Geräteinneren herumhantieren.
Das Geräteinnere darf nur von befugtem Personal von Fagor
Automation manipuliert werden.
Die Stecker nicht bei an das Stromnetz Sich vor der Handhabung der Stecker (Eingänge/Ausgänge, Messangeschlossenem Gerät handhaben.
Systemeingang, etc.) vergewissern, dass das Gerät icht an das
Stromnetz angeschlossen ist.
VORKEHRUNGEN BEI REPARATUREN
Das Gerät bei nicht einwandfreiem oder störungsfreiem Betrieb abschalten und den technischen
Kundendienst rufen.
Nicht im Geräteinneren herumhantieren.
Das Geräteinnere darf nur von befugtem Personal von Fagor
Automation manipuliert werden.
Die Stecker nicht bei an das Stromnetz Sich vor der Handhabung der Stecker (Eingänge/Ausgänge, Messangeschlossenem Gerät handhaben.
Systemeingang, etc.) vergewissern, dass das Gerät icht an das
Stromnetz angeschlossen ist.
VORKEHRUNGEN BEI PERSONENSCHÄDEN
Zwischenschaltung von Modulen.
Die mit dem Gerät gelieferten Verbindungskabel benutzen.
Geeignete Kabel benutzen.
Zur Vermeidung von Risiken nur für dieses Gerät empfohlene Netz, Sercos- und Can-Bus-Kabel benutzen.
Z ur Ver me i d un g d e s R i s i kos vo n S tr o m s c h l ä g e n a n d e r
Zentraleinheit den geeigneten Netzstecker benutzen. Dreiadrige
(eine davon Nullphase) Leistungskabel benutzen.
Elektrische Überlastungen vermeiden.
Zur Vermeidung von elektrischen Entladungen und Brandrisiken
keine elektrische Spannung außerhalb des im hinteren Teils der
Zentraleinheit des Geräts gewählten Bereichs anwenden.
Erdanschluss.
Zur Vermeidung elektrischer Entladungen die Erdklemmen aller
Module an den Erdmittelpunkt anschließen. Ebenso vor dem
Anschluss der Ein- und Ausgänge dieses Produkts sicherstellen,
dass die Erdung vorgenommen wurde.
Zur Vermeidung elektrischer Entladungen vor dem Einschalten des
Geräts prüfen, dass die Erdung vorgenommen wurde.
CNC 8070
(REF. 1007)
·23·
Nicht in feuchten Räumen arbeiten.
Zur Vermeidung elektrischer Entladungen immer in Räumen mit einer
relativen Luftfeuchtigkeit unter 90% ohne Kondensation bei 45ºC
(113ºF) arbeiten.
Nicht in explosionsgefährdeter Umgebung Zur Vermeidung von Risiken, Verletzungen oder Schäden nicht in
arbeiten.
explosionsgefährdeter Umgebung arbeiten.
VORKEHRUNGEN BEI PRODUKTSCHÄDEN
Arbeitsumgebung.
Dieses Gerät ist für den gewerblichen Einsatz ausgestattet und
entspricht den in der Europäischen Wirtschaftsunion geltenden
Richtlinien und Normen.
Fagor Automation übernimmt keine Haftung für eventuell erlittene
oder von CNC verursachte Schäden, wenn es unter anderen
Bedingungen (Wohn- und Haushaltsumgebungen) montiert wird.
Das Gerät am geeigneten Ort installieren.
Es wird empfohlen, die Installation der numerischen Steuerung wann
i m m e r m ö g l i c h v o n d i e s e ev e n t u e l l b e s c h ä d i g e n d e n
Kühlflüssigkeiten, Chemikalien, Schlageinwirkungen, etc. entfernt
vorzunehmen.
Das Gerät erfüllt die europäischen Richtlinien zur
elektromagnetischen Verträglichkeit. Nichtsdestotrotz ist es ratsam,
es von elektromagnetischen Störquellen fernzuhalten. Dazu gehören
zum Beispiel:
An das gleiche Netz wie das Gerät angeschlossene hohe
Ladungen.
Nahestehende tragbare Über träger (Funksprechgeräte,
Hobbyradiosender).
Nahestehende Radio-/Fernsehsender.
Nahestehende Lichtbogenschweißmaschinen.
Nahegelegene Hochspannungsleitungen.
Schutzmäntel.
Der Hersteller übernimmt die Gewährleistung dafür, dass der
Schutzmantel, in den das Gerät montier t wurde, alle
Gebrauchsrichtlinien in der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft
erfüllt.
Vermeiden von Interferenz en von der An der Werkzeugmaschine müssen alle Interferenzen erzeugenden
Maschine.
Elemente (Relaisspulen, Kontaktschütze, Motoren, etc.)
abgekoppelt sein.
Die geeignete Stromquelle benutzen.
Für die Speisung der Tastatur und Fernschaltmodule eine
stabilisierte externe Gleichstromquelle mit 24 V benutzen.
Erdung der Stromquelle.
Der Nullvoltpunkt der externen Stromquelle ist an den Haupterdpunkt
der Maschine anzuschließen.
Beschaltung der Analogeingänge und - Einrichten der Verbindung mit Hilfe von abgeschirmten Kabeln, wobei
ausgänge.
alle Abschirmungen mit dem entsprechenden Bildschirm verbunden
werden.
CNC 8070
Umgebungsbedingungen.
Für den Betriebsbereich muss eine Umgebungstemperatur von +5ºC
bis +45ºC (41ºF bis 113ºF) herrschen.
Für den Nichtbetriebsbereich muss eine Umgebungstemperatur von
-25ºC bis 70ºC (-13ºF bis 158ºF) herrschen.
Zentraleinheitsgehäuse.
Garantieren, dass zwischen der Zentraleinheit und allen
Seitenwänden des Gehäuses der geforderte Abstand eingehalten
wird.
Zur besseren Lüftung des Gehäuses einen Gleichstromlüfter
benutzen.
Trennschaltvorrichtung der Stromversor- Die Trennschaltvorrichtung der Stromversorgung ist an einer leicht
gung.
zugänglichen Stelle und in einem Bodenabstand von 0,7 bis 1,7 m
(2,3 und 5,6 Fuß) anzubringen.
SCHUTZVORRICHTUNGEN DES GERÄTS SELBST
(REF. 1007)
Fernschaltmodule.
·24·
Alle digitalen Eingänge-Ausgänge sind zwischen der internen und
externen Schaltungsanordnung mit Optokopplern galvanisch isoliert.
SICHERHEITSSYMBOLE
Symbole, die im Handbuch vorkommen können.
Gefahren- oder Verbotssymbole.
Gibt Handlungen oder Vorgänge an, die zu Schäden an Personen oder Geräten führen
können.
Warn- oder Vorsichtssymbol.
Weist auf Situationen hin, die bestimmte Vorgänge verursachen können und auf die zu deren
Vermeidung durchzuführenden Handlungen.
Pflichtsymbol.
Weist auf Handlungen und Vorgänge hin, die unbedingt durchzuführen sind.
i
Informationssymbol.
Weist auf Anmerkungen, Hinweise und Ratschläge hin.
Symbole, die auf dem Gerät selbst stehen können
Erdungsschutz-Symbol.
Dieses Symbol weist darauf hin, daß ein Punkt unter Spannung stehen kann.
CNC 8070
(REF. 1007)
·25·
GARANTIEBEDINGUNGEN
ANFÄNGLICHE GARANTIE
Sämtliche von FAGOR gefertigten oder vermarkteten Produkte haben eine Gewährleistung von 12
Monaten für den Endnutzer, die über das Servicenetz mit Hilfe des Systems zur Überwachung der
Gewährleistung überprüft werden kann, das von FAGOR zu diesem Zweck geschaffen wurde.
Damit die Zeit, die zwischen dem Ausgang eines Produkts aus unseren Lagerhäusern bis zur Ankunft beim
Nutzer vergeht, nicht gegen diese 12 Monate Gewährleistung aufgerechnet wird, hat FAGOR ein System
zur Überwachung der Garantie eingeführt, welches auf die Kommunikation zwischen dem Hersteller oder
dem Zwischenhändler mit FAGOR, auf die Identifikation und das Datum der Installation Maschine und auf
die Dokumentation beruht, bei der jedes Produkt mit der Garantieurkunde begleitet wird. Dieses System
gestattet es uns, dass, außer der Gewährung einer Garantie von einem Jahr für den Nutzer, Informationen
über den Kundendienstservice im Netz für Geräte von FAGOR bereitgestellt werden, die Ihr Gebiet
betreffen und von anderen Ländern herkommen.
Das Datum des Beginns der Gewährleistung ist das, welches als Datum der Installation auf dem besagten
Dokument erscheint; FAGOR gewährt dem Hersteller oder dem Zwischenhändler für die Installation und
Vertrieb des Produktes eine Zeit von 12 Monaten, so dass das Datum des Beginns der Gewährleistung
bis zu einem Jahr später als der Zeitpunkt liegen kann, an dem das Produkt unsere Warenhäuser verlassen
hat, immer wenn und sobald uns das Blatt für die Garantie zurückgeschickt wurde. Dies bedeutet in der
Praxis die Verlängerung der Gewährleistung auf zwei Jahre, ab dem Zeitpunkt, an dem das Produkt die
Warenhäuser von FAGOR verlässt. In dem Fall, wenn das besagte Blatt nicht zugeschickt worden ist, endet
die Periode der Gewährleistung nach 15 Monaten, ab dem Zeitpunkt, an dem das Produkt unser
Warenhaus verlassen hat.
Die besagte Gewährleistung gilt für alle Kosten von Materialien und Arbeitskräften, die für die Reparatur
bei FAGOR anfallen und die zur Behebung von Störungen bei der Funktion von Anlagen aufgewendet
werden. FAGOR verpflichtet sich zur Reparatur oder zum Ersatz seiner Produkte im Zeitraum von deren
Fertigungsbeginn bis zu 8 Jahren ab dem Zeitpunkt, zu dem das Produkt aus dem Katalog genommen wird.
Die Entscheidung darüber, ob die Reparatur in den als Garantie definierten Rahmen fällt, steht
ausschließlich FAGOR zu.
GEWÄHRLEISTUNGSBESCHRÄNKUNGEN
Die Instandsetzung findet in unseren Einrichtungen statt. Die Gewährleistung deckt daher keinerlei
Reisekosten des technischen Personals zum Zweck der Reparatur, selbst wenn die genannte
Gewährleistungszeit noch nicht abgelaufen ist.
Die erwähnte Garantie hat nur Geltung, wenn die Anlagen gemäß den Anweisungen installiert und gut
behandelt wurden, keine Beschädigungen durch Unfall oder Nachlässigkeit erlitten oder daran keine
Eingriffe durch nicht von FAGOR befugtes Personal vorgenommen wurden. Ist die Pannenursache nach
erfolgter technischer Betreuung oder Reparatur nicht auf diese Elemente zurückzuführen, hat der Kunde
die Verpflichtung, alle angefallenen Kosten nach den geltenden Tarifen zu übernehmen.
CNC 8070
Es werden keine sonstigen unausgesprochenen oder ausdrücklichen Garantien abgedeckt und FAGOR
AUTOMATION übernimmt unter keinen Umständen die Haftung für andere eventuell auftretende Schäden.
(REF. 1007)
·27·
GARANTIE FÜR REPARATUREN
Analog zur anfänglichen Garantie bietet FAGOR eine Garantie für Standardreparaturen zu folgenden
Bedingungen:
PERIODO
12 Monate.
KONZEPT
Dies betrifft die Werkstücke und Arbeitskräfte für die reparierten
(oder ersetzten) Elemente in den Stationen im eigenen Netz.
GEWÄHRLEISTUNGSBESCHRÄNK Die gleichen, die man im Kapitel der Anfangsgewährleistung
UNGEN
anwendet. Wenn die Reparatur im Zeitraum der Gewährleistung
ausgeführt wird, hat die Verlängerung der Garantie keine
Auswirkung.
In den Fällen, bei denen die Reparatur nach einem Kostenvoranschlag gemacht wird, das heißt, dass nur
das beschädigte Teil berücksichtigt wird, gilt die Gewährleistung für die erneuerten Teile und hat eine
Laufzeit von 12 Monaten.
Die losen, gelieferten Ersatzteile haben eine Gewährleistung von 12 Monaten.
WARTUNGSVERTRÄGE
Zur Verwendung durch den Verteiler oder den Hersteller, der unsere CNC-Systeme kauft oder installiert,
gibt es einen SERVICEVERTRAG.
CNC 8070
(REF. 1007)
·28·
RÜCKSENDUNGSBEDINGUNGEN
Wenn Sie die Zentraleinheit oder die Fernschaltmodule einschicken, verpacken Sie diese mit dem
Originalverpackungsmaterial in ihrem Originalkarton. Steht das Originalverpackungsmaterial nicht zur
Verfügung, die Verpackung folgendermaßen vornehmen:
1 Einen Pappkarton besorgen, dessen 3 Innenmaße wenigstens 15 cm (6 Zoll) größer als die des Geräts
sind. Das Kartonmaterial muß eine Widerstandsfähigkeit von 170 kg (375 Pfund) haben.
2 Dem Gerät ein Etikett beilegen, auf dem der Gerätebesitzer, dessen Anschrift, der Name des
Ansprechpartners, der Gerätetyp und die Seriennummer stehen. Im Falle einer Panne auch das
Symptom und eine kurze Beschreibung desselben angeben.
3 Das Gerät zum Schutz mit einer Polyethylenrolle oder einem ähnlichen Material einwickeln. Wird eine
Zentraleinheit mit Monitor eingeschickt, insbesondere den Bildschirm schützen.
4 Das Gerät in dem Pappkarton polstern, indem dieser rund herum mit Polyurethanschaum gefüllt wird.
5 Den Pappkarton mit Verpackungsband oder Industrieklammern versiegeln.
CNC 8070
(REF. 1007)
·29·
CNC-WARTUNG
SÄUBERUNG
Wenn sich Schmutz im Gerät ansammelt, kann dieser wie ein Schirm wirken, der eine angemessene Abfuhr
der von den internen elektronischen Schaltkreisen erzeugten Wärme verhindert. Dies kann zu Überhitzung
und Beschädigung der Anzeige führen. Schmutzansammlungen können manchmal außerdem als
elektrischer Leiter wirken und so Störungen der internen Schaltkreise des Geräts hervorrufen, vor allem
wenn die Luftfeuchtigkeit hoch ist.
Um das Bedienpult und den Monitor zu reinigen, wird der Einsatz eines weichen Tuches empfohlen, das
in desionisiertem Wasser und/oder Haushaltsgeschirrspülmittel, das nicht abreibend wirkt (flüssig, niemals
in Pulverform) oder eher mit 75%-Alkohol eingetaucht wurde. Keine Pressluft zur Säuberung des Geräts
verwenden, da dies Aufladungen bewirken kann, die dann wiederum zu elektrostatischen Entladungen
führen können.
Die Kunststoffteile, welche an der Vorderseite der Geräte verwendet werden, sind gegen Fette und
Mineralöle, Basen und Laugen, Reinigungsmittellösungen und Alkohol beständig. Das Einwirken von
Lösungsmitteln wie Chlorkohlenwasserstoffe, Benzol, Ester und Äther ist zu vermeiden, da diese die
Kunststoffe der Vorderseite des Geräts beschädigen könnten.
VORSICHTSMAßNAHMEN VOR DEM REINIGEN DES GERÄTES.
Fagor Automation ist nicht verantwortlich für irgendwelche materielle oder technische Schäden, die auf
Grund der Nichteinhaltung dieser grundlegenden Anforderungen an die Sicherheit entstehen könnten.
• Die Stecker nicht bei an das Stromnetz angeschlossenem Gerät handhaben. Sich vor der Handhabung
der Stecker (Eingänge/Ausgänge, Mess-Systemeingang, etc.) vergewissern, dass das Gerät icht an
das Stromnetz angeschlossen ist.
• Nicht im Geräteinneren herumhantieren. Das Geräteinnere darf nur von befugtem Personal von Fagor
Automation manipuliert werden.
• Wenn sich die CNC bei Betätigung des Einschalters nicht einschaltet, überprüfen Sie die Anschlüsse.
CNC 8070
(REF. 1007)
·31·
DAMIT ZUSAMMENHÄNGENDE
DOKUMENTATION
Unten ist die Liste der verfügbaren Handbücher für CNC sowie Sprachen, in denen es verfügbar ist. Alle
Handbücher stehen auf unserer Webseite und einige von ihnen sind auf der CD-Rom gefunden werden,
dass das Produkt begleitet Einige dieser Handbücher werden auch bei Bestellung als gedrucktes Material
angeboten.
Name und Beschreibung.
Konfiguration der Hardware (Modell ·M· / ·T· / ·BL· / ·OL·)
Darin ist die Hardware-Konfiguration und technisches Datenblatt vom
jedem Element.
Installationshandbuch (Modell ·M· / ·T· / ·BL· / ·OL·)
Darin ist das Vorgehen für die Installation und die Einstellung aufgeführt.
WEB
Spanisch / Englisch
---
Spanisch / Englisch
Betriebshandbuch (Modell ·M· / ·T· / ·BL· / ·OL·)
Darin ist die Betriebsweise der CNC aufgeführt.
Spanisch / Englisch
Italienisch / Französisch
deutsch / brasilianisch
Programmierungshandbuch (Modell ·M· / ·T· / ·BL· / ·OL·)
Darin ist die Programmierweise der CNC aufgeführt.
Spanisch / Englisch
Italienisch / Französisch
deutsch / brasilianisch
Meßtasterbetrieb (Modell ·M·)
Dieses Handbuch beschreibt genau die Programmierung der
Zustellbewegungen und der Festzyklen des Messtasters. Modell
Fräsmaschine.
Spanisch / Englisch
Italienisch / Französisch
deutsch / brasilianisch
---
Meßtasterbetrieb (Modell ·T·)
Dieses Handbuch beschreibt genau die Programmierung der
Z u s t e l l b ewe g u n g e n u n d d e r Fe s t z y k l e n d e s M e s s t a s t e r s.
Drehmaschine-Modell.
Spanisch / Englisch
Italienisch / Französisch
Deutsch
---
Bearbeitungsfestzyklen (Modell ·M· / ·OL·)
Dieses Handbuch beschreibt genau die Ar t und Weise der
Programmierung der Festzyklen für die Bearbeitung. Modell
Fräsmaschine.
Spanisch / Englisch
Italienisch / Französisch
deutsch / brasilianisch
Bearbeitungsfestzyklen (Modell ·T·)
Dieses Handbuch beschreibt genau die Ar t und Weise der
Programmierung der Festzyklen für die Bearbeitung. DrehmaschineModell.
Spanisch / Englisch
Italienisch / Französisch / Deutsch
Schnelle Anleitung (Modell ·M· / ·T·)
Führer-Zusammenfassung der Programmiersprachen der CNC.
Spanisch / Englisch
Italienisch / Französisch
Deutsch
---
Beispiele für die Programmierung (Modell ·M·)
Handbuch mit Programmierungsbeispielen des Fräsmaschinen-Modells.
Spanisch / Englisch
---
Beispiele für die Programmierung (Modell ·T·)
Handbuch mit Programmierungsbeispielen des Drehmaschinen-Modells.
Spanisch / Englisch
---
Fehlerlösung (Modell ·M· / ·T· / ·BL· / ·OL·)
Darin enthalten ist eine Beschreibung der Fehlermeldungen, welche die
CNC ausgeben kann, sowie deren Ursache und die mögliche
Fehlerbeseitigung.
Spanisch / Englisch
---
CNC 8070
(REF. 1007)
·33·
Name und Beschreibung.
CNC 8070
(REF. 1007)
·34·
WEB
Kanäle für die Ausführung (Modell ·M· / ·T· / ·OL·)
Dieses Handbuch beschreibt genau, wie man die Konfiguration
durchführt und wie man in einem Mehrkanalsystem arbeitet.
Spanisch / Englisch
Italienisch / Französisch
deutsch / brasilianisch
---
Monographische Themen (Modell ·M· / ·T· / ·BL· / ·OL·)
Dieses Handbuch bietet eine genaue Beschreibung darüber, wie man
die CNC konfiguriert und mit einigen Leistungsmerkmalen der CNC
arbeitet.
Spanisch / Englisch
Italienisch / Französisch
Deutsch
---
ALLGEMEINBEGRIFFE
1
In diesem Handbuch wird die Arbeitsweise mit der CNC über Tastatur, Monitor und Bedienteil
erläutert. Ebenso werden die verschiedenen Betriebsweisen der CNC und die Arbeitsweise
mit diesen beschrieben.
1.1
CNC-Konfiguration. Hardware
Monitor, Tastatur und Bedienteil
Die CNC-Anordnung besteht aus Monitor, Tastatur und Bedienteil.
• Der Monitor zeigt den Status der CNC und in der Regel auch Informationen über das
gesamte System.
• Die Tastatur ermöglich die Verbindung zur CNC, wobei über Befehle Information
angefordert oder über die Erstellung neuer Anweisungen der Status der CNC geändert
werden kann.
• Das Bedienteil ermöglicht die Steuerung der verschiedenen Maschinenelemente
einschließlich der Achsverstellung und der Steuerung der Spindel.
Module
In Abhängigkeit vom Modell der CNC stehen verschiedene Möglichkeiten des Anschlusses
zur Verfügung Zum Beispiel könnte man solche Geräte anschließen:
• Diskettenlaufwerk.
• CD-Rom Einheit.
• Drucker.
• Kompatible PC-Tastatur.
• Maus mit Stecker PS-2.
• Geräte mit USB-Schnittstellen
• Ethernet-Anschluss.
• Etc.
Weitere Informationen finden Sie im Betriebshandbuch für die Hardware.
CNC 8070
(REF: 1007)
·35·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
Netzanschluss (Ethernet)
Die CNC kann mit den hierfür vorgesehenen Steckern an ein Informatiknetz angeschlossen
werden. Die Konfiguration der CNC als weiterer Knotenpunkt im Netz erfolgt so, als ob es
ein normaler PC wäre.
Wenn Sie über eine CNC verfügen, die wie ein weiterer Knoten innerhalb eines
Informationsnetzes konfiguriert ist, können Sie zum Beispiel folgende Aufgaben
durchführen.
• Von jedem PC aus kann man auf das Verzeichnis der Werkstückprogramme der CNC
zugreifen.
ALLGEMEINBEGRIFFE
CNC-Konfiguration. Hardware
1.
CNC 8070
(REF: 1007)
·36·
• Von der CNC aus kann man auf jeden beliebigen PC zugreifen, um Programme
auszuführen, zu simulieren, oder zu editieren. Es ist nicht notwendig, dass sich das
auszuführende Programm auf der lokalen Festplatte befindet.
• Kopieren von Programmen und Tabellen der CNC auf einen PC und umgekehrt.
• Edition, Änderung, Löschung, Umbenennung, etc. der in der CNC gespeicherten
Programme.
• Durchführung einer CNC-Ferndiagnose.
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
Ein- und Ausschalten der CNC
Die Art und Weise des Ein- und Ausschaltens der CNC hängt davon ab, wie dies mit einem
Speichermedium mit oder ohne Schreibschutz und wie dies vom Hersteller der Maschine
benutzerspezifisch angepasst wurde. Nichtsdestotrotz erfolgen diese Operationen
gewöhnlich so:
Einschalten der CNC
B e i m S t a r t w i r d d e r S t a n d a r d a u s g a n g s b i l d s c h i r m d e r C N C o d e r d e r vo m
Maschinenhersteller erstellte Ausgangsbildschirm gezeigt. Sobald die CNC in Betrieb ist,
wird der Bildschirm der vom Maschinenhersteller gewählten Arbeitsweise gezeigt.(Handoder Automatik-Betrieb).
Meldungen und Optionen während des Startvorganges.
Während des Startvorgangs der CNC gibt diese zufällig ausgewählte Informationen aus, die
von Interesse sein könnten. In Abhängigkeit von den Prüfungen, welche die CNC während
des Startvorgangs vornimmt, erfolgt, wenn die CNC dies als notwendig ansieht, die Anzeige
der Option "Wiederherstellen der Sicherheitskopie und Fortsetzen". Diese Option zeigt die
Liste der verfügbaren Sicherheitskopien an, und sobald erst einmal die gewünschte
ausgewählt ist, führt die CNC eine Umbenennung des aktuellen MTB Ordners durch und
stellt die ausgewählte Kopie wieder her. Wenn die Datenbanken nicht gültig sind, aktualisiert
sie die CNC.
1.
ALLGEMEINBEGRIFFE
Nachdem der Strom eingeschaltet wurde, startet zuerst das Betriebssystem (Windows XP).
Danach und in Abhängigkeit davon, wie der Eigentümer die Maschine angepasst hat, wird
die Anwendung CNC8070 direkt gestartet oder es ist notwendig, diese über ein
Bildschirmsymbol, das auf dem Bildschirm erscheint, zu starten.
Ein- und Ausschalten der CNC
1.2
Wenn wir eine Sicherheitskopie oder die Datenbanken mit der CNC im Anwendermodus
wieder herstellen, zeigt die CNC eine Meldung an, die auf den temporären Charakter dieser
Änderung hinweist. Diese zwei Situationen treten auf, weil in beiden Fällen die CNC Dateien
modifiziert, die im Anwendermodus durch Schreibschutz geschützt sind. Damit diese
Änderungen permanent sind, muss man die CNC im Modus "Inbetriebnahme" starten.
Wenn während des Starts der CNC die Taste [END] gedrückt gehalten wird, wird der besagte
Prozess abgebrochen, und die CNC zeigt die Optionen zum Fortsetzen des Startvorganges:
Besonderheiten mit einem Speichermedium mit Schreibschutz.
Die Anwendung CNC startet nur, sobald sich die Anlage in einem der folgenden Arbeitsmodi
befindet; im Modus "Administrator" startet die Anwendung CNC nicht.
• Modus Inbetriebnahme (set up).
Diesen Modus darf man nur verwenden, um die Softwareaktualisierung der CNC
durchzuführen und um die Inbetriebnahme der Maschine zu machen. Der Zugriff auf
diesen Modus ist durch das Passwort "Maschinenparameter" geschützt, das im Modus
"Utilities" festgelegt wird. Während des Starts zeigt die CNC eine Warnung an, die darauf
hinweist, dass das Speichermedium ungeschützt ist.
• Benutzermodus.
Dies ist der empfohlene Arbeitsmodus für den Nutzer, sobald erst einmal die
Inbetriebnahme abgeschlossen ist. Der Hersteller muss dem Anwender die Anlage so
konfiguriert übergeben, dass in diesem Modus gestartet werden kann. Der Zugriff auf
diesen Modus ist nicht durch das Passwort geschützt.
CNC 8070
(REF: 1007)
·37·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
Abschalten der CNC.
Zum Abschalten der CNC die Tastenkombination [ALT]+[F4] drücken. Um die CNC
ausschalten zu können, darf sich kein Programm in der Ausführung befinden.
Nach dem Schließen der Anwendung CNC und in Abhängigkeit davon, wie der Eigentümer
die Anpassung vorgenommen hat, schaltet sich die Maschine entweder automatisch ab oder
es ist notwendig, die Option System ausschalten des Menüs Start. Wenn erst einmal die
Anwendung geschlossen wurde, erscheint auf dem Bildschirm eine Mitteilung, dass der
Nutzer die Maschine abschalten kann.
ALLGEMEINBEGRIFFE
Ein- und Ausschalten der CNC
1.
Das Gerät sollte nicht mit dem Ein-/Ausschalter abgeschaltet werden, ohne die
Anwendung vorher mit der erwähnten Tastenkombination geschlossen zu haben.
Falsches Abschalten des Geräts kann zum Informationsverlust für Folgendes führen:
• Aktive Verschiebungen (Verschiebungen, Wertvorgabe, Werkstücknullpunkt,
etc.).
• Positionen.
• Werkstückzähler.
• Aktive Achsbereiche.
• Information über das folgende Werkzeug.
Wird beim Einschalten der Fehler "12 - Checksum-Fehler in den CNC-Daten" gezeigt,
bedeutet dies, dass die CNC falsch ausgeschaltet wurde (Stromflussunterbrechung,
etc.) und infolgedessen diese Information verloren ging: Wenn dieser Fehler
angezeigt wird, muss erneut eine Maschinenreferenzsuche durchgeführt werden
und die Verschiebungen (einschließlich des Werkstücknullpunkts) und Achsbereiche
sind zu aktivieren.
Erstellen einer Sicherheitskopie auf einer CNC mit einem Speichermedium ohne
Schreibschutz.
Wenn beim Ausschalten oder beim Neustart der CNC diese eine Veränderung bei der
Konfiguration registriert, zeigt die CNC die Option zum Erzeugen einer Sicherheitskopie für
die neue Konfiguration (Ordner MTB) an. Die Sicherheitskopien speichert man in
komprimierter Form im Ordner \Backup ab.
Erstellen einer Sicherheitskopie auf einer CNC mit einem Speichermedium mit
Schreibschutz.
• Modus Inbetriebnahme (set up).
Wenn die CNC im Modus Inbetriebnahme gestartet wird, bietet diese die Option zum
Abspeichern einer Sicherheitskopie. Sobald erst einmal die Inbetriebnahme
abgeschlossen ist, wird empfohlen, dass eine Sicherheitskopie der Konfiguration erstellt
wird; wenn es keine gibt, erstellt die CNC automatisch eine.
Jedes Mal, wenn die CNC abschaltet, fragt diese, ob die Einstellung abgeschlossen ist.
Wenn die Inbetriebnahme nicht abgeschlossen ist, wird beim nächsten Mal, wenn das
System neu gestartet wird, im Modus "Inbetriebnahme" fortgesetzt. Wenn die
Inbetriebnahme abgeschlossen ist, erstellt die CNC, falls nötig, eine Sicherheitskopie,
und beim nächsten Mal, wenn das System einen Neustart vornimmt, arbeitet sie im
Anwendermodus. Die CNC erstellt eine Sicherheitskopie, sobald es eine Änderung in
den Maschinenparametern im SPS-Programm oder in den OEM-Subroutinen gibt.
• Benutzermodus.
CNC 8070
(REF: 1007)
·38·
Wenn die CNC im Anwendermodus gestartet wird, bietet diese nicht die Option zum
Abspeichern einer Sicherheitskopie. Der Hersteller muss die Sicherheitskopie der
Konfiguration während des Prozesses der Inbetriebnahme gespeichert haben. Die
Sicherheitskopien speichert man in komprimierter Form im Ordner \Backup ab.
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
Notaus mit Batterie
Die Zentraleinheit wird von einer externen Versorgungsquelle mit 24 Volt Gleichstrom
versorgt. Wahlweise ist es möglich, eine externe Batterie anzuschließen, die mit Sicherheit
einen Stromausfall feststellt und dann die Maschine richtig herunter fährt.
Wenn ein Stromausfall (bei der Versorgung mit 24 V GS) auftritt, und wenn man eine Batterie
hat, die an der Zentraleinheit angeschlossen ist, reagiert diese wie folgt:
• Wenn die Stromversorgung für weniger als 2 Sekunden unterbrochen ist.
• Wenn die Stromversorgung für mehr als 2 Sekunden unterbrochen ist.
Ab zwei Sekunden erscheint die entsprechende Fehlermeldung und es beginnt die
automatische Abschaltsequenz. Zuerst wird diese, wenn die Maschine ein Programm
ausführt, abgeschaltet. Die Anwendung CNC8070 wird geschlossen, um danach das
gesamte System abzuschalten und zum Schluss wird die Batterieversorgung
ausgeschaltet.
1.
ALLGEMEINBEGRIFFE
Eine entsprechende Warnung erscheint auf dem Bildschirm und das System fährt richtig
hoch. Es ist wahrscheinlich, dass CAN-Fehler auf Grund des Ausfalls 24 V GS bei den
peripheren Modulen auftreten.
Ein- und Ausschalten der CNC
1.2.1
CNC 8070
(REF: 1007)
·39·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
1.3
Arbeitsweisen und Softwareschutz in der CNC.
FAGOR übergibt die Anlage mit einem schreibgeschützten Speichermedium vom Typ
Compact Flash; nicht schreibgeschützt sind jene Ordner oder Dateien, die ungeschützt sein
müssen, damit die übliche Funktion der CNC gewährleistet ist. Die Änderungen, die in den
schreibgeschützten Ordnern oder Dateien vorgenommen werden, sind operativ, bis die
Anlage ausgeschaltet wird, und sie von Neuem gestartet wird, was der Moment ist, an dem
die Anfangskonfiguration wieder hergestellt wird. Die Modifikationen, die man an den
ungeschützten Teilen des Speichermediums vornimmt, bleiben erhalten.
ALLGEMEINBEGRIFFE
Arbeitsweisen und Softwareschutz in der CNC.
1.
Das Speichermedium ist für drei Arten des Zugriffs vorkonfiguriert; jede einzelne davon
bietet eine verschiedene Schutzebene. Das Gerät zeigt den aktiven Arbeitsmodus mit Hilfe
eines Bildschirmsymbols in der Titelleiste des Betriebssystems neben der Uhr an.
Symbo
l.
Arbeitsweise.
Modus "Administrator" (Administrator Mode).
Modus "Setup" (Set Up Mode).
Benutzermodus (User Mode).
i
Bei einer Softwareaktualisierung von einer Version, bei der das Gerät ein
Speichermedium ohne Schutz gegen Überschreiben hat, gibt es diese Arbeitsmodi
nicht. Wenn kein Schreibschutz vorhanden ist, bleiben die Änderungen gültig, die
vorgenommen werden.
Änderung des Arbeitsmodus und der geschützten Ordner.
Wenn das Symbol betätigt wird, das den aktiven Arbeitsmodus anzeigt, wird folgendes
Fenster angezeigt, um von einem Arbeitsmodus in den anderen zu wechseln. Dieser
Prozess beinhaltet einen Neustart der Anlage, und wenn der Hersteller dies so bestimmt hat,
ist es auch notwendig, das jeweilige Passwort einzugeben.
CNC 8070
(REF: 1007)
·40·
Die Ordner Schützen oder deren Schutz aufheben.
Bei der Auswahl der Tastfläche -i- oben rechts, zeigt das Gerät die Liste der Ordner und
Dateien an, die in diesem Moment nicht geschützt sind. Im Modus "Administrator" und mit
d e r L i s t e d e r s i c h t b a r e n O r d n e r g e s t a t t e t d i e Ta s t e n k o m b i n a t i o n
[CTRL]+[ALT]+[TAB]+[SHIFT], dass ein beliebiger Ordner oder eine Systemdatei geschützt
oder deren Schutz aufgehoben wird, wenn sie für das richtige Funktionieren der Steuerung
nicht von entscheidender Bedeutung sind. Die Tastenfolge drücken.
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
Modus "Administrator".
Der Zugriff auf den Modus "Administrator" wird mit dem Berechtigungskode aktiviert. Wenn
Sie diese Softwareoption nicht haben, können Sie nicht auf den Modus "Administrator"
zugreifen, und deshalb können Sie keine Software von Drittanbietern installieren.
Diesen Modus darf man nur verwenden, um nicht von FAGOR produzierte Software zu
installieren oder um die Konfiguration des Systems zu ändern. Im Modus "Administrator" gibt
es keine geschützte Ebene; das ganze Speichermedium ist ungeschützt. Auf diese
Arbeitsweise startet die Anwendung CNC8070 nicht.
Das Gerät zeigt auf der Arbeitsfläche folgendes Symbol auf rotem
Hintergrund an; damit wird der aktive Arbeitsmodus angezeigt und
es wird auch darauf hingewiesen, dass es sich um einen nicht
sicheren Modus handelt.
ADMINISTRATOR MODE
Beim Starten des Geräts in diesem Arbeitsmodus, verlangt dieses das Zugangspasswort.
Modus "Setup".
Diesen Modus darf man nur verwenden, um die Softwareaktualisierung der CNC
durchzuführen und um die Inbetriebnahme der Maschine zu machen. Der Modus "Setup"
verfügt eine Zwischenebenen für den Schutz, wo alle Dateien ungeschützt geöffnet liegen,
die während des Anfahrens der Maschine gegenüber Veränderungen anfällig sind.
ALLGEMEINBEGRIFFE
.
Arbeitsweisen und Softwareschutz in der CNC.
1.
Der Zugriff auf diesen Modus ist durch das Passwort "Administrator mode" geschützt, das
im Modus "Dienstprogramme" festgelegt wird.
Der Zugriff auf diesen Modus ist durch das Passwort "Maschinenparameter" geschützt, das
im Modus "Utilities" festgelegt wird.
.
Das Gerät zeigt auf der Arbeitsfläche folgendes Symbol auf rotem
Hintergrund an; damit wird der aktive Arbeitsmodus angezeigt und
es wird auch darauf hingewiesen, dass es sich um einen nicht
sicheren Modus handelt.
SETUP MODE
Benutzermodus.
Dies ist der empfohlene Arbeitsmodus für den Nutzer, sobald erst einmal die Inbetriebnahme
abgeschlossen ist. Hat die maximale Schutzebene, wo nur die Ordner und Dateien
ungeschützt sind, die anfällig dagegen sind, während der üblichen Arbeiten der Maschine
geändert zu werden. Die Werkstückprogramme müssen im Ordner ...\USERS gespeichert
werden; die CNC betrachtet die schreibgeschützten Dateien, die sich in anderen Ordnern
befinden, als temporäre Dateien und sie werden beim Ausschalten der CNC gelöscht.
Der Zugriff auf diesen Modus ist nicht durch das Passwort geschützt.
CNC 8070
(REF: 1007)
·41·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
1.4
Beschreibung der Tasten
1.4.1
Tasten, die mit den Informationen auf dem Bildschirm in
Verbindung stehen.
Funktionstasten.
1.
ALLGEMEINBEGRIFFE
Beschreibung der Tasten
Die Funktionstasten gestatten die Auswahl von verschiedenen Optionen, die auf dem
Monitor angezeigt werden.
Tasten
Bedeutung.
Waagrechte Softkeys.
Anwahl der Optionen des waagrechten Optionsmenüs.
Senkrechte Softkeys.
Anwahl der Optionen des senkrechten Optionsmenüs.
Navigationstasten.
Tasten
Bedeutung.
Bildschirmwechsel.
Je nachdem, wie diese Taste vom Eigentümer der Maschine angepasst
wurden, kann man eine der folgenden Operationen ausführen.
• Hintereinander folgender Zugriff auf die verschiedenen
Bildschirmmasken des aktiven Arbeitsmodus, jedes Mal, wenn man
zugleich die Taste [SHIFT] mitbetätigt, wird die Folge umgekehrt. Im
SPS-Betrieb wird zwischen den verschiedenen aktiven Diensten
umgeschaltet.
• Hintereinander auf verschiedene Kanäle zugreifen.
• Im horizontalen Menü der Schaltflächen werden die möglichen Fenster
und im vertikalen Menü die verfügbaren Kanäle angezeigt.
Fensterwechsel.
Ermöglicht es, durch die verschiedenen Fenster des Bildschirms zu
gehen.
Voriges Menü.
Gestattet im waagrechten Softkey-Menü den Aufstieg von einem SoftkeyUntermenü zu dem vorigen Menü von dem aus auf dieses Untermenü
zugegriffen wurde.
Hilfstaste.
Tasten
Bedeutung.
Hilfe.
Greift auf das Hilfesystem der CNC zu.
CNC 8070
(REF: 1007)
·42·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
Beschreibung der Tastatur
Je nach Funktion, welche die verschiedenen Tasten haben, muss man berücksichtigen, dass
die Tastatur der CNC wie folgt aufgeteilt ist.
Arbeitsweisen.
Auf die verschiedenen Arbeitsmodi der CNC kann direkt zugegriffen werden
Tasten
1.
Bedeutung.
Handbetrieb.
MDI-Betrieb.
Editions-/Simulationsbetrieb.
ALLGEMEINBEGRIFFE
Automatikbetrieb.
Beschreibung der Tasten
1.4.2
Benutzertabellen.
Nullpunkte, Backen und arithmetische Parameter.
Werkzeug- und Magazintabelle.
Utilities-Betrieb.
Konfigurierbare Betriebsart.
Je nachdem, wie diese Taste vom Maschinenhersteller benutzerspezifisch
angepasst wurde, ist Folgendes möglich:
• Zugriff auf eine Arbeitsweise der CNC.
• Ausführung einer Anwendung.
• Zugriff auf das Betriebssystem.
• Durchführung keiner Funktion.
Nach dem Zugreifen auf den Arbeitsmodus erlauben diese Tasten, dass nacheinander auf
die verschiedenen Bildschirmmasken des aktiven Arbeitsmodus zugegriffen wird; wenn man
gleichzeitig die Taste [SHIFT] mitdrückt, wird die Folge umgekehrt.
Numerische Tastatur.
Dazu gehören die Tasten, um numerische Daten einzugeben und arithmetische
Rechenoperationen zu definieren, sowie die folgenden Sondertasten:
Tasten
Bedeutung.
Umherbewegungspfeile.
Bewegen den Cursor eine Position nach links, nach rechts, nach oben oder
nach unten.
Seite zurück oder vorwärts.
Zeigen die vorige oder nächste Seite, wenn das Programm (Werkstück
oder SPS) aus mehr als einer Informationsseite besteht.
CNC 8070
Anfangs- und Endtaste
Bewegt den Cursor zum Anfang oder Ende der Zeile.
(REF: 1007)
·43·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
Alphanumerische Tastatur
Dieser Teil der Tastatur enthält die zur Edition der Programme erforderlichen Tasten und
folgende Sondertasten.
Tasten
ALLGEMEINBEGRIFFE
Beschreibung der Tasten
1.
Bedeutung.
Zeichen in Großbuchstaben.
Wird diese gedrückt gehalten, erfolgt in Kombination mit einer zweiten
Taste der Zugriff auf den zweiten Zeichensatz dieser Taste, der auf deren
oberem Teil gezeigt wird. In Kombination mit einem Buchstaben wird
dieser groß geschrieben.
In Kombination mit den Umherbewegungspfeilen wird der Text gewählt, auf
dem sich der Cursor umherbewegt.
Alternative Zeichen.
Wird diese gedrückt gehalten, erfolgt in Kombination mit einer zweiten
Taste der Zugriff auf den dritten Zeichensatz dieser Taste, der unten rechts
auf dieser gezeigt wird.
ASCII-Zeichen.
Wird diese gedrückt gehalten und dabei eine Zahl eingetippt, wird das
Zeichen des ASCII-Codes geschrieben, dem diese Nummer entspricht.
Großschrift.
Wechselt von Kleinschreibmodus auf Großschreibmodus und umgekehrt.
Ist nur für die alphabetischen Tasten wirksam.
Zeichen löschen.
Löscht das links vom Cursor befindliche Zeichen.
Zeichen entfernen.
Löscht das rechts vom Cursor befindliche Zeichen oder den ausgewählten
Text.
Einfügen oder Überschreiben
Wechselt von Einfügeschreibmodus auf Ersetzen und umgekehrt. Im
Einfügemodus wird der neue Text dem vorigen hinzugefügt, während der
neue Text im Ersatzmodus den vorigen ersetzt.
Tabulator
Bewegt den Cursor in das nächste Feld des aktiven Menüs.
Escape-Taste
Bricht eine laufende Operation ohne Durchführung von Änderungen ab.
Befehlsbestätigung.
Dient zur Validierung der Daten der laufenden Operation und der im
Editions- / Simulationsbetrieb editierten Programmsätze.
Datenrückgewinnung
Bei aktiver TEACH-IN Option in den gerade editierten Satz den Wert der
Achsposition eingeben.
Wenn im Werkstückprogramm ein Profil oder ein konversationeller
Festzyklus angewählt wird, erfolgt der Zugriff zum entsprechenden Profiloder Zykluseditor.
CNC 8070
(REF: 1007)
·44·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
Beschreibung des Maschinenbedienteils
In nach Funktion, welche die verschiedenen Elemente haben, muss man berücksichtigen,
dass das Bedienpult wie folgt aufgeteilt ist.
JOG-Tastatur
Ermöglicht die Handverstellung der Achsen. Es gibt zwei JOG-Tastaturtypen:
1.
Tasten
Bedeutung.
Achsverstellung in positiver Verfahrrichtung.
Die Verstellung erfolgt beim Handvorschub.
Achsverstellung in negativer Verfahrrichtung.
Die Verstellung erfolgt beim Handvorschub.
Achsverstellung im Eilgang.
In Kombination mit einer anderen Taste der JOG-Tastatur wird die Achse
im Handeilgang verstellt.
ALLGEMEINBEGRIFFE
Für jede Achse stehen zwei Tasten zur Verfügung Einer zum Verfahren der Achse in positiver
Richtung und einer zum Verfahren in negativer Richtung.
Beschreibung der Tasten
1.4.3
Für jede Achse steht eine Taste und für die Richtung zwei Tasten zur Verfügung, die allen
Achsen gemeinsam sind. Zum Verfahren der Achse sind beide Tasten (Achse und Richtung)
zu drücken.
Tasten
Bedeutung.
Anwahl der Achse.
Verfahrweg-Richtungsschalter
Achsverstellung im Eilgang.
In Kombination mit einer anderen Taste der JOG-Tastatur wird die Achse
im Handeilgang verstellt.
Vorschubwählschalter
Das Maschinenbedienteil verfügt über zwei Wählschalter:
Tasten
Bedeutung.
Wählschalter Typ Verstellung.
Auswahl der Art des manuellen Verfahrens, das mit Hilfe von
Handräder, im inkrementalen JOG-Tippbetrieb oder im stufenlosen
JOG-Tippbetrieb erfolgen kann.
Im Steuerradbetrieb er möglicht er die Anwahl der
Vervielfältigungsfaktors der Impulszahl des Steuerrads (x1, x10 oder
x100).
In inkrementaler Betriebsar t ermöglicht er die Anwahl des
inkrementalen Werts der Achsverstellung.
Wählschalter des Vorschubanteils.
Ermöglicht die Anwahl des Anteils, der auf den Vorschub des
Handbetriebs und des programmierten Betriebs angewandt wird,
zwischen 0% und 200%.
CNC 8070
(REF: 1007)
·45·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
Spindelsteuerung.
Ermöglicht die Steuerung der Spindel. Sie setzt sich aus folgenden Tasten zusammen.
Tasten
Bedeutung.
Start der Spindel nach rechts.
Hält die Drehung der Spindel an.
Start der Spindel nach links.
1.
ALLGEMEINBEGRIFFE
Beschreibung der Tasten
Prozentuale Änderung der Drehgeschwindigkeit.
Orientierter Halt der Spindel.
Ausführungstasten.
Tasten
Bedeutung.
Start-Taste.
Führt das im Ausführungsbetrieb angewählte Programm unabhängig
davon aus, welcher Arbeitsbetrieb aktiv ist (ausgenommen MDI-Betrieb).
I s t d a s P r o g r a m m u n t e r b r o c h e n , w i r d d e s s e n Au s f ü h r u n g
wiederaufgenommen.
Ist der MDI-Betrieb aktiv, wird der editierte Satz ausgeführt.
Halt-Taste.
Unterbricht die Ausführung des Programms oder des MDI-Satzes.
RESET-Taste.
Initialisierung des Systems unter den Bedingungen, die in den
Maschinenparametern festgelegt sind.
Einzelsatz-Ausführung.
Wählt den Einzelsatzausführungsbetrieb an. Ist diese Betriebsart aktiv,
wird die Ausführung des Programms am Ende eines jeden Satzes
unterbrochen.
Maschinenreferenzsuche.
Ermöglicht die Maschinenreferenzsuche von Hand einer Achse oder
mehrerer Achsen gleichzeitig durch ein Unterprogramm.
Externe Vorrichtungen.
Die Funktionen dieser Tasten werden vom Maschinenhersteller definiert und ermöglichen
die Steuerung der verschiedenen Maschinenvorrichtungen (Bohröl, Spanabscheider, etc.)
CNC 8070
(REF: 1007)
·46·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
Verzeichnisaufbau
Die für den Betrieb der CNC erforderlichen Dateien befinden sich im Ordner C:\CNC8070
und dessen entsprechenden Unterordnern.
Inhalte.
BACKUP
Sicherheitskopien.
Dieser Ordner enthält die Backup-Ordner MTB, in komprimierten
Dateien
CONFIGURATION
MTB-Ordner des Systems.
Dieser Ordner enthält die verschiedenen Systemordnern MTB;
MTB_T für Drehbank und MTB_M für Fräsmaschine. Beim Start des
Systems und in Abhängigkeit vom Berechtigungskode verschiebt
das System den jeweiligen Ordner von KONFIGURATION in den
Ordner CNC8070, und er wird in MTB umbenannt.
DIAGNOSIS
Information für die Diagnose.
Dieser Ordner enthält relevanten Informationen für eine richtige
Fehlerdiagnose, inklusive der Datei "reportfagor.zip".
Der Unterordner .. \ CAPTURAS enthält die erfassten Punkte.
FAGOR
Versionordner.
Dieser Ordner enthält die entsprechende Software für die CNCVersion installiert. Die Softwareaktualisierungen erfolgen in diesem
Verzeichnis, wobei der Inhalt der Verzeichnisse MTB und USERS
nicht betroffen wird.
Nicht am Inhalt dieses Verzeichnisses herumhantieren. Der Inhalt
dieses Verzeichnisses darf nur von befugtem Personal von Fagor
Automation geändert werden. Fagor Automation übernimmt keine
Haftung für den Betrieb der CNC, wenn der Inhalt dieses
Verzeichnisses geändert wurde.
MTB
Ordner für den Hersteller.
Dieser Ordner richtet sich speziell an den Maschinenhersteller.
D i e s e r O r d n e r we r d e n d i e vo m H e r s t e l l e r a n d e r C N C
vorgenommenen Änderungen wie zum Beispiel das SPSProgramm, die Maschinenparameter, neue Bildschirme, Aufnahme
externer Anwendungen, etc. gespeichert.
TMP
Temporäre Dateien.
Die CNC nutzt diesen Ordner für Speicherung von erzeugten
temporären Dateien während des Betriebs. Die CNC löscht den
Inhalt dieses Ordners bei jedem Start.
USERS
Ordner für den Maschinenbenutzer.
Dieser Ordner richtet sich speziell an den Benutzer. Der Zweck
dieses Ordners soll dem Benutzer einen Raum geben, in dem er die
erstellen Werkstück-, Profilprogramme, etc. geordnet speichern
kann.
UNINST
Deinstallationsordner.
Dieser Ordner enthält die notwendigen Dateien, um die CNCSoftware zu deinstallieren. Um die Deinstallation durchzuführen,
machen Sie einen Doppelklick auf die Datei fimain.exe und folgen
den auf dem Bildschirm gegebenen Anweisungen.
1.
Verzeichnisaufbau
Ordner.
ALLGEMEINBEGRIFFE
1.5
CNC 8070
(REF: 1007)
·47·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
1.5.1
MTB-Verzeichnis (Machine Tool Builder)
Dieser Ordner richtet sich speziell an den Maschinenhersteller. Dieser Ordner werden die
vom Hersteller an der CNC vorgenommenen Änderungen wie zum Beispiel das SPSProgramm, die Maschinenparameter, neue Bildschirme, Aufnahme externer Anwendungen,
etc. gespeichert.
Ordner.
Inhalte.
DATA
Dieser Ordner enthält die folgenden Dateien oder Unterordner.
• Die Datenbanken der Maschinenparameter, Tabellen, etc. und
die Sicherheitskopien (in ASCII) dieser Tabellen.
• Die mit den Daten der Editorszyklen zusammenhängenden
Dateien (Dateien.dat).
• Die Daten sollten nach dem Abschalten von der CNC gehalten
werden (Koordinaten, Nullpunkte, usw.).
• In jede Sprache des Unterordners ...\LANG\ befindet sich die
Datei "cncError.txt", die in verschiedenen Sprachen die
Mitteilungen und Fehlermeldungen des Herstellers enthält.
Wenn ein Text mit einer Fehlermeldung sich nicht im Ordner der
aktiven Sprache der CNC befindet, sucht diese unter
..\LANG\ENGLISH\cncError.txt; wenn diese Datei dort auch
n i c h t ex i s t i e r t , z e i g t d i e C N C e i n e e n t s p r e c h e n d e
Fehlermeldung an.
DRIVE
Dieser Ordner enthält Informationen über den Betrieb DDSSETUP.
KINEMATIC
Dieser Ordner enthält Informationen über Kinematik OEM.
MMC
Dieser Ordner enthält durch den Hersteller die Einstellung der CNC.
• Die Unterordner .. \ CONFIG enthält die Konfigurationsdateien
( I N I - D a t e i e n ) u n d d i e ve r ä n d e r t e D a t e i e n v o n d e r
Werkzeuganpassung der Bildschirme (Fguim).
• Der Unterordner .. \IMAGES enthält Bilder, Icons, Videos, usw.,
dass der Hersteller für die Anpassung der CNC verwendet.
• In jeder Sprache des Unterordners .. \ LANG ist die Datei mit den
Texten des verwendeten Skripte. Im Unterordner .. \ LANG ist die
Datei mit den entsprechenden Texten für die aktive Sprache in
der CNC. Wenn Sie die Sprache der CNC ändern, ersetzt es
diese Datei mit der entsprechenden Sprache.
SPS
Dieser Ordner enthält Informationen über den Betrieb SPS.
• In jede Sprache des Unterordners ...\LANG\ befinden sich die
Mitteilungen und SPS-Fehlermeldungen in den verschiedenen
Sprachen.
• Der Unterordner .. \PROJECT enthält die Dateien, aus denen
das SPS-Projekt und die Zieldatei gebildet wird.
• Der Unterordner .. \WATCH enthält die gespeicherten Daten aus
der Überwachung-Leistungen und Logik-Analizer.
RELEASE
Dieser Ordner enthält die Komponenten (OCX-Dateien), die der
Hersteller für ihren eigenen Anwendung benutzt.
SUB
Dieser Ordner enthält die folgenden Dateien oder Unterordner.
• Die Subroutinen des Herstellers (Werkzeugwechsel,
Nullpunktsuche, usw.).
• In jede Sprache des Unterordners .."\HELP" sind die
Hilfedateien, die mit den globalen Subroutinen des Herstellers
in Verbindung stehen, und die Datei pcall.txt, welche die Liste der
Subroutinen des Herstellers enthält. Wenn diese Dateien sich
nicht im Ordner der aktiven Sprache der CNC befinden, bietet
der Editor keine Hilfe an.
TUNING
Dieser Ordner enthält Informationen über die Hilfe der Einarbeitung
Verzeichnisaufbau
ALLGEMEINBEGRIFFE
1.
CNC 8070
(REF: 1007)
·48·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
USERS-Verzeichnis
Dieser Ordner richtet sich speziell an den Benutzer. Der Zweck dieses Ordners soll dem
Benutzer einen Raum geben, in dem er die erstellen Werkstück-, Profilprogramme, etc.
geordnet speichern kann. Es wird doch empfohlen, diese Programme zur leichteren
Ausfindigmachung und zur schnelleren und einfacheren Anfertigung von Sicherheitskopien
in den hierfür vorgesehenen Verzeichnissen zu speichern.
In einem System mit einem Speichermedium mit Schreibschutz sollen die Programme, die
der Anwender erzeugt, in dieser nicht geschützten Ordner gespeichert werden. Jedes
Programm, das in einem geschützten Ordner gespeicher t wird, hat temporäre
Eigenschaften, und es wird gelöscht, sobald die CNC abgeschaltet wird.
Inhalte.
HELP
In jede Sprache des Unterordners .."\HELP" sind die Hilfedateien,
die mit den globalen Subroutinen des Benutzers in Verbindung
stehen, und die Datei pcall.txt, welche die Liste der Subroutinen des
Benutzers enthält.
POCKET
Dieser Ordner enthält die Profile erstellt mit dem Profil-Editor, die mit
den Zyklen des Editors in Verbindung stehen.
PRG
I n d i e s e m O r d n e r we r d e n d i e vo m B e nu t ze r e r s t e l l t e n
Werkstückprogramme gespeichert, der neue Unterordner anlegen
und die Programme so geordneter abspeichern kann.
Im Unterordner ...\PRG_8055_TO_8070" werden alle Programme
gespeichert, die in die Programmiersprache der 8070 übersetzt
wurden, die aus Dateien im Format 8055 stammen. Das übersetzte
Programm wird unter dem gleichen Namen von der CNC
gespeichert, aber es erhält die Dateierweiterung m55 (Programm
für Fräsmaschinen) oder t55 (Programm für Drehmaschinen).
PROFILE
Dieser Ordner enthält die Profile erstellt mit dem Profil-Editor.
REPORTS
Dieser Ordner enthält die Dateien (BMP-Format) durch die CNC
erzeugt. Wenn Sie ein Diagramm in eine Datei drucken und Berichte
(prn-Format) aus den Diagnose-Modus generiert.
Verzeichnisaufbau
Ordner.
1.
ALLGEMEINBEGRIFFE
1.5.2
CNC 8070
(REF: 1007)
·49·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
Verzeichnisaufbau
ALLGEMEINBEGRIFFE
1.
CNC 8070
(REF: 1007)
·50·
WIE WIRD DIE ARBEITSWEISE
MIT DER CNC
2.1
2
Beschreibung des Bildschirms
Der Bildschirm der CNC zeigt folgende Information:
A
B
C
D
A. Hauptstatusleiste der CNC.
Zeigt die Information bezüglich des in der Ausführung stehenden Programms, der
aktiven Betriebsart und der SPS-Meldungen. Siehe "Ausführliche Beschreibung der
Statusleiste der CNC" auf Seite 52.
B. Bildschirm der aktiven Arbeitsweise.
Die in diesem Bereich gezeigte Information hängt von der aktiven Arbeitsweise
(Automatik-, Handbetrieb, etc.) ab. Die in jeder Arbeitsweise gebotene Information wird
im entsprechenden Kapitel beschrieben.
C. Senkrechtes Softkeys-Menü.
Die Optionen des Menüs ändern sich je nach aktiver Arbeitsweise. Die verschiedenen
Optionen werden mit den Softkeys F8 bis F12 angewählt.
Dieses Menü kann man links oder rechts auf dem Bildschirm stellen.
D. Waagrechtes Softkey-Menü.
Die Optionen des Menüs ändern sich je nach aktiver Arbeitsweise. Die verschiedenen
Optionen werden mit den Softkeys F1 bis F7 angewählt.
CNC 8070
(REF: 1007)
·51·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
2.1.1
Ausführliche Beschreibung der Statusleiste der CNC
Der obere Bereich des Bildschirms zeigt folgende Information:
A
B
C
D
G
E
F
H
A. Symbol (benutzeranpassbar), das den Hersteller kennzeichnet.
2.
Beschreibung des Bildschirms
WIE WIRD DIE ARBEITSWEISE MIT DER CNC
Indem man einen Mausklick auf das Bildschirmsymbol macht, greift man auf das
Vorgangsfenster zu (gleichbedeutend mit der Tastenkombination [CTRL]+[A]).
B. Bildschirmsymbol, das den Programmstatus des aktiven Kanals anzeigt.
Die Hintergrundfarbe ist je nach Programmstatus anders.
Stehendes Programm.
Wenn das Programm ausgeführt wird.
Hintergrundfarbe: Grün.
Unterbrochenes Programm.
Hintergrundfarbe: Dunkelgrün.
Fehler-Programm.
Hintergrundfarbe: Rot.
C. Das für die Ausführung ausgewählte Programm im aktiven Kanal.
Die Hintergrundfarbe ist je nach Programmstatus anders.
D. Nummer des in der Ausführung stehenden Satzes. Das untere Bildschirmsymbol zeigt
an, dass der Ausführungsmodus Satz für Satz aktiv ist.
E. Information über die Kanälen.
Die Anzahl der verfügbaren Kanäle und der aktive Kanal (angezeigt in Blau). Mit Hilfe
der Bildschirmsymbole wird angezeigt in welchem Betriebsmodus sich jeder Kanal
befindet. Mausklicken auf das Bildschirmsymbol um den gewünschten Kanal zu
gelangen.
Ausführungsbetrieb.
Handbetrieb.
MDI-Betrieb.
Das Fenster für die Synchronisation der Kanäle kann man mit Hilfe der
Tastenkombination [ALT]+[S] aufrufen. Die Synchronisation wird auf der Basis von
Flaggen in den Programmen ausgeführt. Im Fenster sieht man für jeden Kanal, ob dieser
Flaggen für die Synchronisation erwartet und man erkennt den Status dieser Flags in
dem Kanal, der sie erzeugen.
CNC 8070
(REF: 1007)
·52·
Das Fenster zeigt mit Hilfe einer LEDs mit verschiedenen Farben den Status der Flaggen
für die Synchronisation jedes Kanals an. Links befinden sich die Kanäle, die Flaggen
erwarten, und im oberen Teil sind die Kanäle, die sie erzeugen.
Weiss.
Es wird keine Flagge für die Synchronisation erwartet.
Grün
Es wird Flagge für die Synchronisation erwartet. Die Flagge hat den Wert 1
in dem Kanal, wo sie erzeugt wird.
Rot
Es wird Flagge für die Synchronisation erwartet. Die Flagge hat den Wert 0
in dem Kanal, wo sie erzeugt wird.
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
D e r K a n a l 1 ( C H 1 ) e r wa r t e t F l a g g e n f ü r d i e
Synchronisation der restlichen Kanäle. Die Flaggen für
den Kanal 2 und 4 haben den Wert 1. Die Flagge für den
Kanal 3 hat den Wert Null.
Der Kanal 2 erwar tet keine Flagge für die
Synchronisierung.
Mit einem Klick der Maus auf einen aktiven Betriebsmodus, die CNC zeigt die Liste der
verfügbaren Seiten und ermöglicht die Konfiguration, die verborgen und sichtbar werden
sind.
G. Aktive Meldung der CNC.
Für jeden Kanal wird die letzte Meldung angezeigt, die durch das sich in der Ausführung
befindliche Programm ausgegeben wurde. Im Fenster erscheint die letzte Meldung des
aktiven Kanals. Wenn Meldungen aus anderen Kanälen kommen, wird neben dem
Mitteilungsfenster hervorgehoben das Symbol + angezeigt. Zur Anzeige der Liste aktiver
Meldungen die Tastenkombination [CTRL]+[O] oder über die CNC-Meldungslinie mit der
Maus drücken.
In der Liste Mitteilungen wird neben jeder Mitteilung der Kanal angezeigt, von dem sie
aktiviert wurde.
H. SPS-Meldungen.
WIE WIRD DIE ARBEITSWEISE MIT DER CNC
F. Aktive Arbeitsweise (Automatik-, Handbetrieb, etc.), gewählte Bildschirmnummer und
Gesamtzahl der verfügbaren Bildschirme. Systeminformation.
Beschreibung des Bildschirms
2.
(Auf der nebenstehenden Grafik haben die weißen LEDs den
Buchstaben –W-, die grünen den Buchstaben –G- und die
roten den Buchstaben –R-)
Wenn die SPS zwei oder mehr Meldungen aktiviert, wird von der CNC die vorrangigere
Meldung angezeigt und neben dem Meldungsfenster das Symbol "+" hervorgehoben,
um darauf hinzuweisen, dass noch mehr von der SPS aktivierte Meldungen vorliegen.
Zur Anzeige der Liste aktiver Meldungen die Tastenkombination [CTRL]+[M] oder über
die PLC-Meldungslinie mit der Maus drücken.
In der Meldungsliste wird neben jeder Meldung ein Symbol gezeigt, um darauf
hinzuweisen, ob der Meldung eine zusätzliche Informationsdatei zugeordnet ist oder
nicht. Zur Anzeige einer Meldung diese mit dem Cursor anwählen und die Taste [ENTER]
drücken. Wenn die Meldung eine zusätzliche Informationsdatei hat, wird diese auf dem
Bildschirm gezeigt
CNC 8070
(REF: 1007)
·53·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
2.2
Operationsbetrieben
2.2.1
Wie man auf die Betriebsmodi zugreift
Auf die Betriebsmodi der CNC kann man über die Tastatur oder das Vorgangsfenster
zugreifen, welches mit Hilfe der Tastenkombination [CTRL]+[A] oder durch einen Mausklick
auf das Bildschirmsymbol des Hersteller anzeigt wird (oben links an der Statusleiste).
Operationsbetrieben
WIE WIRD DIE ARBEITSWEISE MIT DER CNC
2.
Jeder Betriebsmodus kann verschiedene Bildschirme oder Fenster beinhalten. Der Wechsel
zwischen verschiedenen Bildschirmmasken erfolgt mit Hilfe der Taste für den Zugriff auf
diesen Betriebsmodus, und mit der Umschalttaste (wenn der Hersteller sie so konfiguriert
hat) oder mit einem Mausklick im oberen Teil rechts der Statusleiste (Name des
Betriebsmoduses).
Jedes Mal, wenn man eine dieser Tasten betätigt, erscheint die folgende Bildschirmmaske,
und wenn man diese zusammen mit [SHIFT] betätigt, erscheint die vorherige
Bildschirmmaske. Der Wechsel von einem zum anderen Bildschirm ist rotativ, so dass, wenn
man diese Taste auf den letzten Bildschirm betätigt, wieder der erste erscheint.
Zugang zu den Betriebsmodi mit Hilfe der Tastatur
Mit der Tastatur kann man folgende Betriebsmodi aktivieren.
Automatikbetrieb.
Handbetrieb.
MDI-Betrieb.
Editions-/Simulationsbetrieb.
Benutzertabellen.
Werkzeug- und Magazintabelle.
Utilities-Betrieb.
Die Tastatur verfügt außerdem über eine konfigurierbare Sondertaste, die je nach deren
benutzerspezifischer Anpassung durch den Maschinenhersteller den Zugriff auf eine der
spezifischen Betriebsarten des Herstellers ermöglicht.
• Maschinenparametertabellen.
• SPS
• Diagnosemodus.
• Hilfen bei der Inbetriebnahme.
CNC 8070
(REF: 1007)
·54·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
Das Aufgabenfenster
Vom Aufgabenfenster aus kann auf alle Betriebsarten der CNC zugegriffen werden. Um das
Vorgangsfenster zu öffnen, benutzt man die Tastenkombination [CTRL]+[A] oder macht
einen Mausklick auf das Bildschirmsymbol des Herstellers (oben links an der Statusleiste).
Um das Fenster zu schließen, ohne dass eine Auswahl getroffen wird, betätigt man die Taste
[ESC].
Operationsbetrieben
WIE WIRD DIE ARBEITSWEISE MIT DER CNC
2.
Verfahren mit Hilfe des Aufgabenfensters
Neben der Maus kann man noch folgende Tasten verwenden.
[©] [ª]
Bewegt den Cursor mit Hilfe des Fensters.
[CTRL]+[TAB]
Bedienfeld-Änderung.
[ENTER]
Greift durch die gewählte Betriebsweise zu.
CNC 8070
(REF: 1007)
·55·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
2.2.2
Beschreibung der verschiedenen Betriebsarten
Automatikbetrieb
Ermöglicht die Ausführung von Werkstückprogrammen, wobei diese auf "Automatik" oder
"Einzelsatz" erfolgen kann.
Die CNC gestattet während der Ausführung eines Werkstückprogramms ohne
Unterbrechung der Programmausführung den Zugriff auf die übrigen Betriebsarten
(ausgenommen "Hand" und "MDI"). Dadurch kann ein Programm während der Ausführung
eines anderen editiert werden, wobei aber die Edition des gerade in der Ausführung
stehenden Werkstückprogramms nicht gestattet ist.
Operationsbetrieben
WIE WIRD DIE ARBEITSWEISE MIT DER CNC
2.
Handbetrieb
Ermöglicht die Handsteuerung der Maschinenbewegungen mit den Tasten des
Maschinenbedienteils, die Durchführung einer Maschinenreferenzsuche, die Definition
eines Werkstücknullpunkts, etc.
Editions-/Simulationsbetrieb.
Er möglicht die Edition und Simulation neuer oder bereits bestehender
We r k s t ü ck p r o g r a m m e s e l b s t w ä h r e n d d e r Au s f ü h r u n g e i n e s a n d e r e n
Werkstückprogramms.
MDI-Betrieb
Gestattet die Edition und Ausführ ung von Sätzen in ISO-Code oder höherer
Programmiersprache.
Benutzertabellen
Ermöglicht die Handhabung der mit den Werkstückprogrammen zusammenhängenden
Tabellen der CNC (Nullpunkte, Backen und arithmetische Parameter).
Werkzeug- und Magazintabelle
Ermöglicht die Handhabung der mit den Werkzeugen und dem Werkzeugmagazin
zusammenhängenden Tabellen der CNC.
Utilities-Betrieb
Gestattet die Handhabung der Werkstückprogramme der CNC (kopieren, löschen,
umbenennen, etc.) Gestattet auch die Festlegung eines Zugangspasswortes zu den
verschiedenen Betriebsmodi.
Ebenfalls wird die Möglichkeit geboten, ein Backup oder eine Programmwiederherstellung
des gewünschten Teils der CD/ Diskette durchzuführen.
SPS
Ermöglicht die Arbeit mit der SPS (Programm editieren, überwachen, Status seiner
Variablen ändern, etc.).
Maschinenparametertabellen
Gestattet die benutzerspezifische Anpassung der Maschinenparameter zur Angleichung
der CNC an die Maschine.
Tuning-Betrieb. Hilfen bei der Inbetriebnahme
CNC 8070
(REF: 1007)
·56·
Gestattet es, den Prozess der Inbetriebnahme der Maschine zu erleichtern und zu
vereinfachen. Innerhalb dieses Betriebsmodus kann man die Hinweise zur Einstellung einer
Achse, zum Rundlauftest, zum Oszilloskop und zum Bodediagramm finden
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
Dialogbildschirmen
Die Dialogbildschirme beinhalten folgende Elemente. Alle Befehle lassen sich mit der Maus
oder der Tastatur erteilen.
• Wähl-Bedienteile.
Man wählt unter den verschiedenen Gruppen von Optionen, die
sich im gleichen Dialogbildschirm befinden.
Eine Option aus einer Liste wird ausgewählt. Indem man das
Bildschirmsymbol rechts anklickt, öffnet man die Liste.
• Auswahlbox.
Aktiviert eine Option.
• Optionenwahl.
Eine Option aus einer Gruppe wird gewählt. Wenn man eine
auswählt, löscht man die vorherige.
• Farben-Palette.
Auswahl einer Farbe.
• Auswahlknöpfe.
Dialogbildschirmen
2.
• Pull-down-Liste.
WIE WIRD DIE ARBEITSWEISE MIT DER CNC
2.3
Greift auf eine Gruppe von Optionen zu oder schließt den
Dialogbildschirm.
Nachdem die Änderungen gemacht wurden, schließt man die
Dialogbildschirme mit eine der Tasten, die es gestatten, die
eingegebenen Änderungen zu übernehmen oder abzulehnen.
Benutzung der Tastatur
Die Daten der Dialogbildschirme werden mit der Tastatur wie folgt bearbeitet.
• Mit Hilfe der Tastenkombination [CTRL]+[TAB] kann man die verschiedenen
Dialogbildschirme aufrufen.
• Die Taste [TAB] bewegt den Cursor über die Elemente des Bildschirms.
• Die Taste [SPACE] aktiviert eine Auswahlbox, eine Option und eine Farbe aus einer
Farbpalette.
• Die Taste [ENTER] betätigt den Taster, der gewählt wurde.
• Die Taste [ESC] schließt den Dialogbildschirm, ohne die Änderungen zu übernehmen.
• In den sich öffnenden Listen kann man die gewünschte Option mit Hilfe der Buchstaben
auf der Tastatur auswählen.
• Mit den Pfeiltasten [§][¨][©][ª] wird der Cursor über die Farbpalette und über die
Optionen einer Liste bewegt.
CNC 8070
(REF: 1007)
·57·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
2.4
Meldungs- und Fehlerfehler
Wenn ein Fehler auftritt, wird dem Benutzer ein Fenster mit der der Fehlerursache
entsprechenden Information gezeigt. Es gibt drei Fehlerkategorien. Die Kategorie erscheint
im oberen Teil des Fensters, dieses hat eine andere Farbe, je nachdem welcher Fehlertyp
angezeigt wird.
2.
WARNING
Grünfenster.
FEHLER
Rotfenster.
Meldungs- und Fehlerfehler
WIE WIRD DIE ARBEITSWEISE MIT DER CNC
SCHWERER FEHLERFenster in dunkelvioletter Farbe.
Sobald gleichzeitig verschiedene Warnungen und/oder Fehler erscheinen, werden diese
dem Anwender geordnet von höchster bis geringer Priorität angezeigt. Mit dem Pfeil nach
unten wird angezeigt, dass es Fehler oder Warnungen mit geringer Priorität und mit Pfeil
nach oben wird angezeigt, dass es mit hoher Priorität gibt. Zusammen mit den Pfeilen
erscheint die Reihenfolge der Priorität. Der Anwender kann zwischen den verschiedenen
aktiven Fehlern oder Meldungen mit Hilfe der Tasten [©][ª] abwechseln. Indem man die
Taste [ESC] drückt, werden die Fester mit den Fehlern und Mitteilungen eines nach dem
anderen geschlossen.
Die Fenster mit Warn- und Fehlermeldungen kann man verstecken und mit Hilfe der
Tastenkombination [ALT]+[W] anzeigen oder mit der Maus die Fenster und die Statusleiste
anklicken. Wenn diese Fenster verborgen sind, erscheint in der Statusleiste eine Anzeige
mit der Nummer des aktiven Fehlers. Wenn es verschiedene aktive Fehler gibt, erscheint
neben der markierten Nummer das Symbol "+".
Hilfe zu den Warnungen und Fehlern.
Einige Warn- und Fehlermeldungen neben der Beschreibung derselben
gestatten die Anzeigen von zusätzlichen Informationen über ihre Ursachen und
deren Lösungen. Wenn die Warn- oder Fehlermeldung über diese Option verfügt,
erscheint rechts von ihrer Nummer ein Hilfesymbol. Diese zusätzlichen
Informationen kann man anzeigen, wenn man die Taste [HELP] betätigt oder auf
das Hilfesymbol klickt. Zum Löschen des Hilfefensters der Warnungen und Fehler
die Taste [ESC] drücken.
WAR2NING
Die Warnmeldungen des Systems sind nur ein Hinweis; sie stoppen nicht die Ausführung
des Werkstückprogramms, und man kann sie löschen, indem man die Taste [ESC] drückt .
Die Warnmeldungen, die mit Hilfe der Programmzeile #WARNINGSTOP programmiert
wurden, stoppen die Ausführung des Programms an dem Punkt, wo die Programmzeile
programmiert ist. Bei dieser Art von Warnmeldungen entscheidet der Anwender, ob die
Ausführung ab diesem Punkt (Taste [START]) fortgesetzt wird oder ein Abbruch des
Programms (Taste [RESET]) erfolgt.
FEHLER
In diese Kategorie gehören Syntaxfehler eines Programms, von der SPS generierte Fehler,
etc. Diese Fehler beenden die Ausführung des Programms und gibt Fehler zu korrigieren.
CNC 8070
(REF: 1007)
Bei aktivem Fehlerfenster ist keine andere Aktion zulässig, außer zu deren Löschung (der
Kanal akzeptiert keine Betriebsartänderung). Einige Fehler können durch Drücken der
[ESC] eliminiert werden, während für andere die [ESC] entfernt nur das Fenster, das
angezeigt und Sie müssen die [RESET] drücken, um den Fehlerzustand zu entfernen. Nach
Drücken der Taste [RESET] werden die vom Hersteller in den Maschinenparametern
definierten Ausgangsbedingungen übernommen.
Die [RESET] – Taste ist notwendig, um die Fehler, die das Notfallrelais öffnen, die
eingetretenen Fehler in der Ausführung, die Schleifefehler, die Busfehler, die Fehler der SPS,
die Fehler an der Hardware, usw. zu beseitigen.
FATALER FEHLER
Dies sind Fehler, die zum Abschalten der CNC zwingen. Besteht der Fehler weiterhin, sich
mit dem Technischen Kundendienst von Fagor Automation in Verbindung setzen.
·58·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
Fenster für die Auswahl von Dateien
Das Fenster für die Auswahl von Dateien ist das gleiche bei allen Betriebsmodi. Dieses
Fenster erscheint, sobald von einem Betriebsmodus aus die Option Öffnen, Speichern oder
Importieren einer Datei oder einer Tabelle, usw. gewählt wird.
Vom Fenster aus kann man eine schon existierende Datei auswählen oder eine neue Datei
erzeugen. Es ist nur gestattet, eine neue Datei zu erzeugen, wenn es ein gültiger Befehl ist.
Je nach Betriebsmodus, von dem aus der Zugriff erfolgt, erscheinen in der Liste nur die
entsprechenden Dateien
B
C
D
A. Auszuwählender Dateityp
B. Mappe, auf die man von der CNC zugreifen kann, sowie die Struktur, nach der sie
aufgebaut sind. Alle Elemente, die von der CNC aus zugänglich sich, Parameter von der
CNC, nämlich die Festplatte, das Diskettenlaufwerk, der CD-Spieler usw. werden
angezeigt.
Fenster für die Auswahl von Dateien
2.
A
WIE WIRD DIE ARBEITSWEISE MIT DER CNC
2.5
C. Dateien, die in der ausgewählten Mappe enthalten sind.
D. Bereich, um den Namen der neuen Dateien festzulegen.. Man kann auch eine Datei
auswählen, wenn ihr Name bekannt ist.
Sich im Fenster bewegen
Neben der Maus kann man noch folgende Tasten verwenden.
Die Markierung im Fenster verändern.
Wenn eine Mappe markiert ist, wird der Untermenü geöffnet und geschlossen.
Bewegt den Cursor durch die Elemente des Fensters.
Bewegt die Markierung von einer Seite zur nächsten Seite.
Bewegt den Cursor zum Anfang oder Ende der Liste.
Öffnet die ausgewählte Datei.
Storniert die Anwahl und schließt die Programmliste.
CNC 8070
Auswählen einer Datei aus der Liste
Um die Suche zu erleichtern, kann man die Dateiliste nach verschiedenen Kriterien ordnen.
Siehe "Ordnen der Dateiliste" auf Seite 60.
(REF: 1007)
Zur Anwahl einer Datei der Liste:
1. Mappe wählen, in der sich das Programm befindet.
2. Aus der Liste die zu editierende Datei wiederherstellen oder dessen Namen in das untere
Fenster schreiben.
·59·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
3. Betätigen Sie die Taste [ENTER], um die Auswahl zu bestätigen.
Mit der Taste [ESC] wird die Aktion jederzeit abgebrochen und das Fenster schließt sich.
Wie man ein Element in der Liste sucht
Die Auswahl eines Elementes (Mappe oder Datei) aus der Liste kann man machen, indem
man den Cursor bis zum gewünschten Element hinbewegt oder man nimmt dazu die
alphanumerische Tastatur. Durch Drücken einer Taste wird das erste Element der Liste
gewählt, das mit diesem Buchstaben oder dieser Nummer beginnt. Bei erneutem Drücken
wird das Zweite gewählt und so weiter.
2.
Fenster für die Auswahl von Dateien
WIE WIRD DIE ARBEITSWEISE MIT DER CNC
Man kann die Dateien auch mit Hilfe der Schaltfläche "Datei suchen" auswählen.
Eine neue Datei erzeugen
Um eine neue Datei zu erzeugen:
1. Wählen Sie die Mappe aus, in dem die Datei gespeichert werden soll.
2. Namen der Datei im unteren Fenster schreiben.
3. Betätigen Sie die Taste [ENTER], um den Befehl zu bestätigen.
Mit der Taste [ESC] wird die Aktion jederzeit abgebrochen und das Fenster schließt sich.
Ordnen der Dateiliste
Die Dateiliste kann man alphabetisch, nach Größe oder nach Datum ordnen.
• Wenn eine Maus angeschlossen ist, wählen Sie mit dem Mauszeiger den Spaltenkopf.
Jedes Mal, wenn Sie den gleichen Spaltenkopf anklicken, ändern sich das
Sortierkriterium von absteigend zu aufsteigend und umgekehrt.
• Vom Menü der Schaltflächen. Jedes Mal, wenn Sie die gleiche Schaltfläche anklicken,
ändert die CNC das Sortierkriterium von absteigend zu aufsteigend und umgekehrt.
Datei suchen
Ermöglicht in der Liste die Suche nach Dateien, deren Namen einen bestimmten Text
enthalten. Wenn diese Option angewählt wird, zeigt die CNC ein Dialogfeld, in dem der zu
suchende Text angefordert wird.
Die Programmsuche erfolgt sequentiell, das heißt, die Programme werden einzeln gesucht.
Die Suche kann man vom Menü der Schaltflächen oder mit den folgenden Tasten
durchführen.
Sucht das folgende Programm (absteigende Richtung).
Sucht das vorige Programm (aufsteigende Richtung).
Beendet die Suche und schließt das Dialogfeld.
Wenn eine Suche definiert wird, erscheinen im Menü der vertikalen Schaltflächen die
Optionen "Nächste" und "Vorherige".
• Nächstes suchen, die die Suche nach dem folgenden Programm vornimmt (absteigende
Richtung).
CNC 8070
• Voriges suchen, die die Suche nach dem vorigen Programm vornimmt (aufsteigende
Richtung).
Je nachdem, wie man die Suche durchführt, erscheint die Markierung über der letzten
gefundenen Datei, deren Name wird ebenfalls im oberen Teil des Fensters angezeigt. Zur
Beendigung der Suche die Taste [ESC] drücken.
(REF: 1007)
·60·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
Rechner
Der Zugr iff auf den Rechner kann vom Aufgabenfenster oder direkt mit der
Tastenkombination [CTRL]+[K] erfolgen. Zum Schließen des Rechners die Taste [ESC]
drücken.
Von jedem Betriebsmodus aus kann man zur Recheneinheit zugreifen. Wenn der Zugriff von
einem editierbaren Element erfolgt, kann man das vom Rechner angezeigte Ergebnis
einfügen. Als editierbares Element versteht man jedes Element, das markiert oder mit dem
Cursor angeklickt werden kann, nämlich der Programmeditor, Tabellen, editierbare Daten,
usw.
Aussehens des Rechners
Der Rechner bietet folgende Oberfläche.
A
B
C
2.
Rechner
Zum Einfügen des Ergebnisses, die Taste [INS] drücken. Der Rechner wird geschlossen und
das Ergebnis wird an der Stelle eingefügt, wo sich der Cursor befand, als der Rechner
aufgerufen wurde.
WIE WIRD DIE ARBEITSWEISE MIT DER CNC
2.6
A. Fenster der Ergebnisse. Das Ergebnis der Formel erscheint in der Anzeige, nachdem
diese mit Hilfe der Taste [ENTER] übernommen wurde.
Dieser Wert kann mit dem Knopf "Acc" zurückgewonnen werden, so dass er bei einer
späteren Berechnung zu verwenden ist.
B. Editionsfenster. Zeigt die mathematische Formel, die gerade erstellt wird. Der Ausdruck
kann aus einer oder mehrerer Operationen bestehen, die direkt von der Tastatur aus oder
mit Hilfe der vom Softkey-Menü gezeigten Optionen zu definieren sind.
Die Liste mit den letzten durchgeführten Berechnungen wird gespeichert.
C. Abtastfenster. Zeigt ununterbrochen das Ergebnis der Auswertung der Formel an, die
gerade aufgestellt wird. Wird im Editionsfenster ein Teil des Ausdrucks angewählt, wird
das Bewertungsergebnis dieses Teils gezeigt.
Das Bewertungsergebnis des Ausdrucks könnte so sein:
OK: ###########
Numerisches Ergebnis.
OK: 1.#INF
Infinites Ergebnis.
Fehler: <>
Syntaxfehler.
Ausdruck ungültig
Ausdruck nicht gültig.
CNC 8070
Operationsverlauf
(REF: 1007)
Die übernommenen Formeln werden im Order Verlauf gespeichert und können mit Hilfe der
Tasten [©][ª]. Nachdem eine Formel im Fenster ausgewählt wurde, betätigen Sie die Taste
[ENTER], um diese erneut aufzurufen. Mit der Taste [ESC] wird das Verlaufsfenster
geschlossen.
·61·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
Softkey-Menüs
Im Menü der Schaltflächen erscheinen alle möglichen Berechnungen. Die Formeln kann
man im Menü der Schaltflächen editieren oder man benutzt die Maus mit den Tasten des
Rechners.
Arbeitseinheiten
Das Ergebnis der Berechnungen kann man sich in verschiedenen Einheiten anzeigen
lassen Der Wechsel zu einer anderen Einheit erfolgt mit Hilfe der folgenden
Bildschirmsymbole. Die Maßeinheiten, die ausgewählt wurden, werden in Farbe
hervorgehoben.
Rechner
WIE WIRD DIE ARBEITSWEISE MIT DER CNC
2.
CNC 8070
(REF: 1007)
·62·
($)Hexadezimal-, (D)Dezimal- oder (B)Binärsystemeinheiten.
Grad- oder Radianeinheiten.
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
2.6.1
Definition der Ausdrücke
Eine Formel kann aus eine oder mehrere Rechenoperationen bestehen. Jede von ihnen
kann mit Hilfe einer beliebigen, gültigen Kombination von Variablen, Konstanten, Funktionen
und Rechenoperationen festgelegt werden.
Um die eingegebene Formel zu übernehmen und das Ergebnis zu berechnen, betätigen Sie
die Taste [ENTER].
Wird bei einem angewählten Teil des Ausdrucks die einer Operation entsprechende Taste
gedrückt, wird die Auswahl in Klammern gesetzt und steht nach der definierten Operation.
Beispiel: Man hat den Ausdruck "1+1/X+1/(X+1)+1". Wird der Teil "1/(X+1)+1" gewählt
und die Option "SIN" gedrückt, wandelt sich der Ausdruck um in "1+1/X+Sin(1/(X+1)+1)".
Variablen zum Rechner
Es werden 26 Variablen (von "A" bis "Z", davon ausgenommen ist das "Ñ") für die
Speicherung angeboten; diese werden dann mit nachgestellten numerischen Werten
verwendet.
Ein Wert einer Variable zuzuordnen: A = 34.234
Referenz zu einer Variable: Sin(A/2)
Eine einzige Formel kann die beiden Rechoperationen enthalten. Als Trennzeichen wird das
Zeichen ":" verwendet
A=34.234 :Sin(A/2)
i
WIE WIRD DIE ARBEITSWEISE MIT DER CNC
Zur Setzung eines Teils des Ausdrucks in Klammern diesen anwählen und eine der
entsprechenden Tasten für Klammern "(" oder ")" drücken.
Rechner
2.
Schnelle Klammernsetzung
oder auch Sin((A=34.234)/2)
Die Werte der Variablen "A" - "Z" bei der Berechnung sind unabhängig von den
Werten der örtlichen Parameter "A" - "Z" (auch als P0 bis P25 bezeichnet).
Konstanten
Es gibt folgende Konstanten, die vom Menü der Schaltflächen zugänglich sind.
PI
Wert der Konstante Pi (3.14159...)
MM -> ZOLL
Verhältnis zwischen Millimeter und Zoll.
INCHES ->MM
Verhältnis zwischen Zoll und Millimeter.
Verschiedene Arbeitsgänge
In den folgenden Beispielen stehen die Variablen X und Y für jede gültige Kombination aus
Konstanten, Variablen oder Formeln.
Binäre Operationen.
AND
AND binär
1001 AND 1010 = 1000
OR
OR binär
1001 OR 1010 = 1011
XOR
OR exklusive
1001 XOR 1010 = 0011
NOT
Komplementär
NOT 101 = 1···1010
CNC 8070
(REF: 1007)
·63·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
Arithmetische Operationen.
Rechner
WIE WIRD DIE ARBEITSWEISE MIT DER CNC
2.
x+y
Summe
x-y
Rest
x*y
Multiplikation
x/y
Division
x% y
Prozentsatz
10%50 = 5
x^ y
Potenz
2^3 = 2 ∗ 2 ∗ 2 = 8
x!
Fakultät
3! = 3 ∗ 2 ∗ 1 = 6
Trigonometrische Operationen.
SIN(x)
Sinus
SIN 30 = 0.5
COS(x)
Cosinus
COS 60 = 0.5
TAN(x)
Tangente
TAN 45 = 1
INV SIN(x)
Arcus sinus
InvSin 0.5 = 30
INV COS(x)
Arcus cosinus
InvCos 0.5 = 60
INV TAN(x)
Arcus tangente
InvTan 1 = 45
Umwandlungsfunktion.
MM -> ZOLL
Wandelt Millimeter in Zoll um.
INCHES ->MM
Wandelt Zoll in Millimeter um.
ABS(x)
Absoluter Wert.
INT(x)
Ganzer Teil.
Erweiterte Funktionen
SQRT x
Quadratwurzel
SQRT 16
LN x
Natürliche Logarithmen
LN 100
LOG x
Briggssche Logarithmen
LOG 100
e^x
"e"-Funktion
InvLn 3
10 ^ x
Dezimalexponent
InvLog 50
INTEGRAL x
Berechnung des Integrals
N=100:A=1:B=5:Integral(x+2)
ZERO x
Nullstelle der Funktion
N=100:E=1e-10:A=5:Zero(x^2)
INTEGRAL-Funktion
Ergibt als Ergebnis das Integral, das von der Funktion zwischen den von den Variablen "A"
und "B" definierten Begrenzungen definiert wird.
Die Genauigkeit des Ergebnisses hängt von der Variablen "N" ab, die die Anzahl der
Intervalle angibt, in die die Funktion zur Berechnung des Integrals geteilt wird. Wenn "N"
kleiner gleich Null ist, wird es nicht berücksichtigt und die Zahl der Intervalle ist 100. Wenn
"N" größer 500000 ist, sind die Iterationen 500000.
ZERO-Funktion
CNC 8070
(REF: 1007)
Ergibt als Ergebnis den Wert, der die Funktion Null werden lässt. Da es mehrere Werte
geben kann, die diese Bedingung erfüllten, hängt das Ergebnis von dem mit der Variablen
"A" definierten Abtastungsausgangswert ab.
Die Genauigkeit des Ergebnisses hängt von der Variablen "N" ab, die die Anzahl der
Iterationen des Auflösungsalgorithmus angibt. Wenn "N" kleiner gleich Null ist, wird es nicht
berücksichtigt und die Zahl der Intervalle ist 100. Wenn "N" größer 500000 ist, sind die
Iterationen 500000.
Die Variable "E" definiert den zulässigen Fehler, so dass das Ergebnis der Funktion mit dem
berechneten Wert kleiner als "E" ist. Diese Variable ist nützlich, wenn nicht bekannt ist,
welcher Wert "N" zugeordnet werden soll; in diesem Fall wird empfohlen, "N" einen hohen
Wert zuzuordnen und "E" den zulässigen Fehler.
·64·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
Tastaturabkürzungen
Operationen an der Schnittstelle
Um verschiedene Operationen mit der CNC durchzuführen.
Minimieren / CNC - Maximieren.
[CTRL] + [J]
Virtuelles Bedienfeld Zeigen / Verbergen.
[CTRL] + [M]
SPS-Meldungsliste Zeigen / Verbergen.
[CTRL] + [O]
CNC - Meldungsliste Zeigen / Verbergen.
[ALT] + [W]
Fehler- und Meldungsfenster Zeigen / Verbergen.
[ALT] + [F4]
CNC ausschalten.
Arbeitsweisen
Um die Betriebsmodi der CNC auszuwählen.
[CTRL] + [A]
Zeigt das Aufgabenfenster.
[CTRL] + [F6]
Automatikbetrieb.
[CTRL] + [F7]
Handbetrieb.
[CTRL] + [F8]
MDI-Betrieb.
[CTRL] + [F9]
Editions-/Simulationsbetrieb.
[CTRL] + [F10]
Benutzertabellen.
[CTRL] + [F11]
Werkzeug- und Magazintabelle.
[CTRL] + [F12]
Utilities-Betrieb.
[CTRL] + [K]
Rechner
2.
Tastaturabkürzungen
[CTRL] + [W]
WIE WIRD DIE ARBEITSWEISE MIT DER CNC
2.7
CNC-Meldungen
Folgenden Tasten der CNC gleichwertig
[CTRL] + [F1]
Taste voriges Menü.
[CTRL] + [F2]
Taste Fensterwechsel.
[CTRL] + [F3]
Taste Bildschirmwechsel.
[CTRL] + [F5]
[RECALL] - Taste.
Folgenden Tasten des Maschinenbedienteils gleichwertig.
[CTRL]+[S]
[START] - Taste.
[CTRL]+[P]
[STOP] - Taste.
[CTRL]+[R]
[RESET] - Taste.
[CTRL]+[B]
Ausführungstaste -Satz für Satz-.
CNC 8070
(REF: 1007)
·65·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
Programmeditor
Im Werkstück- und im SPS-Programmeditor verfügbare Tastaturabkürzungen.
Tastaturabkürzungen
WIE WIRD DIE ARBEITSWEISE MIT DER CNC
2.
CNC 8070
(REF: 1007)
·66·
[CTRL]+[C]
Ausgewählten Text kopieren.
[CTRL]+[X]
Ausgewählten Text ausschneiden.
[CTRL]+[V]
Ausgewählten Text einfügen.
[CTRL]+[Z]
Letzte Änderung aufheben.
[CTRL]+[Y]
Den ausgewählten Text wiederherstellen.
[CTRL]+[G]
Das Programm speicher n/Das Originalprogramm
wiederherstellen.
[CTRL]+[+]
Zoom vergrössern.
[CTRL]+[–]
Zoom verringern.
[ALT]+[–]
Zyklus expandieren oder ausblenden.
[CTRL]+[HOME] Bewegt den Cursor an den Anfang des Programms.
[CTRL]+[END] Bewegt den Cursor an das Ende des Programms.
[CTRL]+[TAB] Vom Editor zu Fehlerfenster gehen und umgekehrt.
AUTOMATIKBETRIEB
3
Anwahl des Automatikbetriebs
Auf den Automatikmodus kann man von jedem anderen Betriebsmodus zugreifen, indem
man die entsprechende Taste drückt.
Auf diesen Arbeitsmodus kann man von jedem beliebigen Kanal und auch von
verschiedenen Kanälen gleichzeitig zugreifen. Auf jedem Kanal kann man ein anderes
Programm ausführen.
Vom Automatikmodus und auch mit einem in der Ausführung befindlichen Programm kann
man jeden anderen Arbeitsmodus aufrufen, davon ausgeschlossen sind die manuellen Modi
und der MDI-Modus.
Operationen im Automatik-Betrieb
In diesem Arbeitsbetrieb sind folgende Operationen durchzuführen:
• Anwahl und Ausführung eines Werkstückprogramms.
Die Ausführung kann auf "Automatik" oder im "Einzelsatz"-Betrieb erfolgen.
• Ausführungsbedingungen (Ausgangs- und Endsatz) vor der Ausführung des
Programms festlegen.
• Durchführung einer Satzsuche.
Wiederherstellen des Verlaufs eines Programms bis zu einem bestimmten Satz mit der
Option zur Änderung der aktiven Funktionen F, S, M, H, um danach mit der
Programmausführung ab dem besagten Satz fortzufahren.
• Verschiedene Daten bezüglich der Achsposition.
(Befehl, Position zum Werkstücknullpunkt, Nachlauffehler, etc.).
• Eine grafische Darstellung des in der Ausführung stehenden Programms anzeigen.
• Bei der Programmausführung eine Werkzeugprüfung vornehmen.
• Technologischer Funktionswechsel F, S, M, H.
Wenn das Programm unterbrochen ist, ist es gestattet, die M-und H-Funktionen
auszuführen und auch die F- und S-Funktionen zu modifizieren.
CNC 8070
(REF: 1007)
·67·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
3.1
Darstellung des Automatikbetriebs
Wenn eine dieser Betriebsart aktiv ist, wird dies oben rechts auf der allgemeinen Statusleiste
angezeigt.
Diese Betriebsart kann aus mehreren verschiedenen Bildschirmen bestehen. Der
Bildschirm, in dem man sich gerade befindet und die Gesamtzahl der verfügbaren
Bildschirme wird oben rechts auf der allgemeinen Statusleiste gezeigt.
AUTOMATIKBETRIEB
Darstellung des Automatikbetriebs
3.
Der Austausch der verschiedenen Bildschirme erfolgt mit der Zugrifftaste zum
Automatikbetrieb. Der Bildschirmwechsel erfolgt rotierend, so dass man also zum ersten
Bildschirm der Arbeitsweise zurückkehrt, wenn diese Taste im letzten Bildschirm gedrückt
wird.
Standardkonfiguration
Die Standardkonfiguration für diesen Arbeitsmodus wird im vorliegenden Handbuch
beschrieben und entspricht der bei der Auslieferung von FAGOR vorgenommenen
Konfiguration. In einigen Fällen haben sich die Autoren des Handbuchs dazu entschieden,
statt den Monitor der CNC einen weiteren Bildschirm zu nehmen, um das Verständnis zu
erleichtern.
Diese Bildschirme können vom Maschinenhersteller benutzerspezifisch angepasst werden,
der sowohl deren Inhalt als auch die Anzeigeform ändern kann. Er kann auch einen der
Bildschirme löschen oder eigene Bildschirme hinzufügen.
Beschreibung der Bildschirme
Wie oben erwähnt wurde, kann der Automatikbetrieb aus einem Bildschirm oder mehreren
der folgenden Bildschirme (in aufeinanderfolgenden Abschnitten desselben Kapitels wird
eine ausführliche Beschreibung der einzelnen Bildschirme geliefert) bestehen.
Datenbildschirm.
Ermöglicht die Anzeige von mit der Ausführung zusammenhängender Information:
Achsposition, Verlauf der Funktionen "M" und "G", Werkzeug und aktiver Korrektor,
Spindelgeschwindigkeit und Achsvorschub.
Wenn auf diesem Bildschirm ein Fenster mit dem für die Ausführung angewählten Programm
erscheint, können die Start- und Haltebedingungen der Ausführung angewählt werden und
es kann der Verlauf des Programms bis zu einem bestimmten Block wiederhergestellt
werden.
Grafikbildschirm.
Ermöglich bei der Ausführung eine grafische Darstellung des Programms. Bietet auch die
Möglichkeit, Messungen auf der Grafik vorzunehmen.
CNC 8070
(REF: 1007)
·68·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
Beschreibung der allgemeinen Statusleiste
Die allgemeine Statusleiste zeigt folgende dem Automatikbetrieb zugeordnete Information:
B
C
3.
A
E
A. Das für die Ausführung ausgewählte Programm im aktiven Kanal.
Die Hintergrundfarbe des Fensters ist je nach Programmstatus ander.
B. Bildschirmsymbol, das den Programmstatus des aktiven Kanals anzeigt.
Die Hintergrundfarbe ist je nach Programmstatus anders.
Programm in Ausführungserwartung.
Hintergrundfarbe: Weiss.
AUTOMATIKBETRIEB
D
Darstellung des Automatikbetriebs
3.1.1
Wenn das Programm ausgeführt wird.
Hintergrundfarbe: Grün.
Unterbrochenes Programm.
Hintergrundfarbe: Dunkelgrün.
Fehler-Programm.
Hintergrundfarbe: Rot.
C. Nummer des in der Ausführung stehenden Satzes.
D. Aktive Meldung der CNC.
Für jeden Kanal wird die letzte Meldung angezeigt, die durch das sich in der Ausführung
befindliche Programm ausgegeben wurde. Im Fenster erscheint die letzte Meldung des
aktiven Kanals. Wenn Meldungen aus anderen Kanälen kommen, wird neben dem
Mitteilungsfenster hervorgehoben das Symbol + angezeigt. Zur Anzeige der Liste aktiver
Meldungen die Tastenkombination [CTRL]+[O] drücken.
In der Liste Mitteilungen wird neben jeder Mitteilung der Kanal angezeigt, von dem sie
aktiviert wurde.
E. Hinweisendes Bildschirmsymbol, dass der Satz-für-Satz-Ausführungsmodus aktiv ist.
Dieser Ausführungsmodus wird über das Bedienpult ausgewählt.
CNC 8070
(REF: 1007)
·69·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
3.1.2
Fenster für die Synchronisation der Kanäle
Das Fenster für die Synchronisation der Kanäle kann von allen Arbeitsmodi geöffnet werden.
Auf das Fenster kann man mit Hilfe der Tastenkombination [CTRL]+[S] zugreifen. Die
Synchronisation wird auf der Basis von Flaggen in den Programmen ausgeführt. Im Fenster
sieht man für jeden Kanal, ob dieser Flaggen für die Synchronisation erwartet und man
erkennt den Status dieser Flags in dem Kanal, der sie erzeugen.
Das Fenster zeigt mit Hilfe von LEDs mit verschiedenen Farben den Status der Flaggen für
die Synchronisation jedes Kanals. Links befinden sich die Kanäle, die Flaggen erwarten, und
im oberen Teil sind die Kanäle, die sie erzeugen.
AUTOMATIKBETRIEB
Darstellung des Automatikbetriebs
3.
Led
Bedeutung
Weiss.
Es wird keine Flagge für die Synchronisation erwartet.
Grün
Es wird Flagge für die Synchronisation erwartet. Die Flagge hat den Wert
·1· in dem Kanal, der sie erzeugt.
Rot
Es wird Flagge für die Synchronisation erwartet. Die Flagge hat den Wert
·0· in dem Kanal, der sie erzeugt.
(Auf der nebenstehenden Grafik haben die weißen
LEDs den Buchstaben –W-, die grünen den
Buchstaben –G- und die roten den Buchstaben –R-)
Auf der vorherigen Grafik kann man zum Beispiel erkennen:
• Der Kanal 1(CH1) erwartet Flaggen für die Synchronisation der restlichen Kanäle. Die
Flaggen für den Kanal 2 und 4 haben den Wert 1. Die Flagge für den Kanal 3 hat den
Wert Null.
• Der Kanal 2 (CH2) erwartet keine Synchronisierungsflagge.
CNC 8070
(REF: 1007)
·70·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
Beschreibung der Symbole (senkrechte Softkeys)
Im Symbolmenü stehen unabhängig vom aktiven Bildschirm immer alle dieser Betriebsart
zugeordneten Symbole zur Verfügung.
Die Symbole werden mit ihrem zugeordneten Softkey (F8 bis F12) aktiviert.
Symbolliste
3.
Wählt ein Programm zu dessen Ausführung an.
Werkzeugprüfung beginnen.
(Dieses Symbol steht nur zur Verfügung, wenn die Ausführung des Programms
unterbrochen ist).
Ermöglicht den Beginn der Werkzeugprüfung zur Überprüfung von dessen Zustand.
Bei aktiver Werkzeugprüfung können die Achsen von Hand verstellt und die Spindel
angehalten und in Gang gesetzt werden.
AUTOMATIKBETRIEB
Anwahl eines Programms.
Darstellung des Automatikbetriebs
3.1.3
Werkzeugprüfung beenden.
(Dieses Symbol steht nur zur Verfügung, wenn die Werkzeugprüfung aktiv ist).
Schließt die Werkzeugprüfung ab.
Wechsel der technologischen Funktionen.
(Dieses Symbol steht nur zur Verfügung, wenn das Programm unterbrochen wird).
Dieses Bildschirmsymbol gestattet, dass die Bearbeitungsbedingungen modifiziert werden,
wobei eine der Funktionen M, F, H, S ausgeführt wird. Die durchgeführten Änderungen
bleiben gültig, sobald die Ausführung des Programms wieder aufgenommen wird.
Programmauswahl in das zu editierende Programm.
Das gerade editierende Programm wird direkt gewählt.
CNC 8070
(REF: 1007)
·71·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
3.2
Datenbildschirm
Ein typischer Bildschirm für den Automatikmodus kann folgende Informationen anzeigen:
C
D
3.
A
Datenbildschirm
AUTOMATIKBETRIEB
E
F
G
B
H
I
A. Programmfenster. Zeigt Information über das für die Ausführung angewählte Programm
und ermöglicht die Anwahl des Ausgangs- und Endsatzes der Ausführung. Es wird
folgende Information gezeigt.
• Dem Programm oder Unterprogramm, das gerade ausgeführt wird, entsprechende
Sätze. Während der Ausführung zeigt der Cursor den Satz, der gerade ausgeführt
wird.
Erfolgt der Zugang zum Automatikbetr ieb wird nach Beendigung der
Programmausführung der dem Hauptprogramm entsprechende Teil gezeigt, auch
wenn es im Programm definierte lokale Unterprogramme gibt.
• Programmzeile, auf der sich der Cursor befindet.
B. Information zur Achsposition. Bei der Konfiguration der Bildschirme, die von FAGOR
geliefert wurden, sind die angezeigten Bildschirminformationen bei jedem Bildschirm
anders. In der Regel werden folgende Informationsarten angezeigt.
• Programmierte, das heißt, von der Achse zu erreichende Position.
• Die aktuelle Position der Achsen zum Werkstück- oder Maschinennullpunkt, wobei
sich diese Position auf die Spitze des Werkzeugs oder deren Grundplatte bezieht.
• Nachlauffehler.
Wenn der Name der Achse in roter Farbe erscheint, bedeutet dies, dass die SPS die
Bewegung der Achsen verhindert (Flagge INHIBIT aktiv).
C. Aktive "M"-Funktionen.
D. Aktive "G"-Funktionen und aktive Befehle auf logisch Eins.
E. Information zum Werkzeug. Die Informationen, welche die CNC in diesem Bereich
anzeigt, hängt vom Modell der Drehmaschine oder Fräsmaschine ab.
CNC 8070
Bei einem Modell einer Fräsmaschine werden in der Bildschirmmaske die Nummer des
aktiven Werkzeugs "T", der aktive Werkzeugkorrektor "D" für dieses Werkzeug und die
Nummer des folgenden Werkzeugs "NXTOOL" gezeigt, und ein Symbol für die Art von
Werkzeug. Die CNC zeigt auch die Länge und den aktiven Werkzeugradius an.
Bei einem Modell einer Drehmaschine werden in der Bildschirmmaske die Nummer des
aktiven Werkzeugs "T", der aktive Werkzeugkorrektor "D" für dieses Werkzeug und ein
Symbol für die Art von Werkzeug gezeigt. Die Bildschirmmaske zeigt auch die
Wertvorgaben des Werkzeugs auf jeder Achse an.
(REF: 1007)
·72·
F. Information zum Vorschub "F" der Achsen.
"Freal"
Ist-Vorschub der Achsen.
"Fprog"
Programmierter Vorschub. Wenn wir aus dem Modus MDI / MDA einen
neuen Vorschub definieren, wird es den neuen Vorschub des
Automatikbetriebs werden.
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
"F%"
Vorschubanteil des programmierten Vorschubs, der angewandt wird.
Wenn der Text "FREAL" in roter Farbe erscheint, bedeutet dies, dass die SPS die
Bewegung der Achsen verhindert (Flagge _FEEDHOL aktiv). Wenn auf dem Bildschirm
dieser Text nicht erscheint, wird der Status dieser Flagge nicht angezeigt.
G. Information zur Geschwindigkeit "S" der Spindel.
"Sprog"
Programmierte Geschwindigkeit.
"S%"
Geschwindigkeitsanteil der programmierten Geschwindigkeit, die
angewandt wird.
Je nach aktivem Bildschirm wird auch die Spindelposition "SPOS" und der
Nachlauffehler der Spindel "SFWE" angezeigt.
Auf dem Bildschirm erscheint nur die Informationen für eine Spindel. Wenn es
verschiedene Spindeln im Kanal gibt, kann man die Informationen über die folgende
Spindel sehen, indem man die Taste "S" drückt "
Wenn der Text "Sreal" in roter Farbe erscheint, bedeutet dies, dass die SPS die
Bewegung der Spindel verhindert (Flagge INHIBIT aktiv). Wenn auf dem Bildschirm
dieser Text nicht erscheint, wird der Status dieser Flagge nicht angezeigt.
H. Ausführungszeit "CyTime" des Programms und Anzahl der durchgeführten Teile "Partc".
3.
Datenbildschirm
Ist-Geschwindigkeit der Spindel.
AUTOMATIKBETRIEB
"Sreal"
I. CNC-Meldungen.
Softkey-Menüs
Wenn der Programmbildschirm angewählt wird, erscheinen im waagrechten Softkey-Menü
die diesem Fenster zugeordneten Optionen.
Die Optionen, welche im Schaltflächenmenü zur Verfügung stehen, sind folgende: Siehe
"3.3 Datenbildschirm (Softkeys)" auf Seite 74.
• "Ausgangssatz"
Gestattet die Festlegung des Ausgangssatzes die Ausführung.
• "Haltebedingung"
Ermöglicht im Programm oder Unterprogramm die Auswahl des Satzes, bei dem der
Ausführung unterbrochen wird.
• "Satzsuche"
Ermöglicht die Wiederherstellung des Programmverlaufs bis zu einem bestimmten Satz
und mit der Ausführung ab diesem Satz fortzufahren.
• "EXBLK"
Ausführen von Programmsätzen in unabhängiger Form.
• "Aktive Unterprogramme"
Gestattet das Anzeigen der Informationen über den Status der Programmausführung bei
den Subroutinen, Festzyklen, Wiederholungssätzen und Programmschleifen.
• "Text suchen"
Ermöglicht die Suche eines Textes oder den Cursor auf eine bestimmte Zeile des
Programms zu setzen.
CNC 8070
(REF: 1007)
·73·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
3.3
Datenbildschirm (Softkeys)
3.3.1
Ausgangssatz
Legt den Satz, der mit dem Cursor ausgewählt wurde, als Satz für den Ausführungsbeginn
fest. Wird der Ausgangssatz nicht festgelegt, beginnt die Ausführung des Programms an
dessen erstem Satz.
Die Anwahl des Ausgangssatzes kann mit dem Cursor oder mit den Optionen "Textsuche"
oder "Gehe zu Zeile" des Softkey-Menüs erfolgen.
AUTOMATIKBETRIEB
Datenbildschirm (Softkeys)
3.
CNC 8070
(REF: 1007)
·74·
Tasten zur Bewegung des Cursors
Bewegt den Cursor von Zeile zu Zeile.
Bewegt den Cursor von Zeile zu Zeile.
Bewegt den Cursor zum Ausgangs- oder Endsatz des
Programms.
Der festgelegte Ausgangssatz bleibt aktiv, bis er abgebrochen (mit der Taste [ESC] oder das
Programm ausgeführt wird, wobei er dann als Ausgangssatz des ersten Programmsatzes
festgelegt wird.}
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
Haltebedingung
Ermöglicht im Programm oder Unterprogramm die Festlegung des Satzes, bei dem die
Programmausführung unterbrochen wird. Nach dem Ausführen des besagten Satzes, kann
man die Ausführung mit der Taste [START] wiederaufnehmen oder mit der Taste [RESET]
abbrechen.
Wenn der Endsatz nicht festgelegt wird, endet die Programmausführung nach der
Ausführung einer der Programmendfunktionen "M02" oder "M30".
Unterprogrammanwahl
Ermöglicht die Anwahl der Haltebedingung in einem vom Programm aus aufgerufenen
Unterprogramm. Wenn diese Option angewählt wird, zeigt die CNC eine Liste der zur Anwahl
des gewünschten Unterprogramms verfügbaren Programme.
Tasten zur Anwahl eines Programms
Bewegt den Cursor zu einem anderen Fenster.
3.
AUTOMATIKBETRIEB
Wenn diese Option angewählt wird, zeigt die CNC im Softkey-Menü die zur Wahl der
Haltebedingung verfügbaren Optionen. Zur Rückkehr zum Hauptmenü die Taste voriges
Menü drücken.
Datenbildschirm (Softkeys)
3.3.2
Bewegt den Cursor durch die Elemente des Fensters.
Öffnet das angewählte Unterprogramm.
Storniert die Anwahl und schließt die Programmliste.
Zur Anwahl eines Unterprogramms der Liste.
1. Mappe wählen, in der sich das Unterprogramm befindet.
2. Programm wählen, das das Unterprogramm enthält oder dessen Namen in das untere
Fenster schreiben.
3. Zum Öffnen des Programms die Taste [ENTER] oder zum Abbrechen der Auswahl und
Schließen der Programmliste die Taste [ESC] drücken.
Im Programmfenster wird der Inhalt des gewählten Unterprogramms gezeigt.
Endsatz
Legt den Satz, der mit dem Cursor ausgewählt wurde, als Satz für die
Ausführungsunterbrechung fest. Wenn der Endsatz nicht festgelegt wird, endet die
Programmausführung nach der Ausführung einer der Programmendfunktionen "M02" oder
"M30".
Die Anwahl des Endsatzes kann mit dem Cursor oder mit den Optionen "Textsuche" oder
"Gehe zu Zeile" des Softkey-Menüs erfolgen.
Tasten zur Bewegung des Cursors
Bewegt den Cursor von Zeile zu Zeile.
Bewegt den Cursor von Zeile zu Zeile.
Bewegt den Cursor zum Ausgangs- oder Endsatz des
Programms.
Der zuletzt festgelegte Satz bleibt so lange aktiv, bis ein Abbruch (mit der Taste [ESC]) erfolgt
oder bis das Programm ausgeführt wird; in diesem Fall wird die Ausführung mit einer der
Funktionen M02 oder M30 beendet.
CNC 8070
Anzahl von Malen
Legt als Haltebedingung fest, dass der als Endsatz angewählte Satz eine bestimmte Anzahl
von Malen ausgeführt wurde.
(REF: 1007)
Wenn diese Option angewählt wird, fordert die CNC die Anzahl von Malen die der Satz vor
Ausführungsende des Programms auszuführen ist. Nach der Eingabe der Anzahl von Malen
zur Annahme des Werts die Taste [ENTER] drücken oder die Taste [ESC], um ihn
zurückzuweisen.
·75·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
3.3.3
Satzsuche
Diese Option ermöglicht in einem Programm oder Unterprogramm die Festlegung des
Endsatzes zur Wiederherstellung des Programmverlaufs und zur Fortsetzung der
Programmausführung ab diesem Satz unter den gleichen Bedingungen, als ob es vom
Anfang aus ausgeführt worden wären.
AUTOMATIKBETRIEB
Datenbildschirm (Softkeys)
3.
Wenn der Verlauf des Programms wiederhergestellt wird, nimmt die CNC dessen Ablesung
bis zum festgelegten Satz vor, indem die Funktionen "G", die es auf dem Weg liest, aktiviert
werden. Ebenso werden die Vorschub- und Geschwindigkeitsbedingungen des Programms
festgelegt und die Position berechnet, in der die Achsen stehen müssten. Die Übertragung
der M-Funktionen hängt davon ab, wie die Maschine konfiguriert ist; man kann sie während
des Lesens des Programms übertragen oder erst, wenn dies beendet ist.
Die CNC verfügt über zwei Modisuche; automatische und manuelle.
• Die automatische Suche gestattet, dass der Programmverlauf bis zum Satz des
Abbruchs, in dem die Ausführung abgebrochen wurde oder bis zu einen nächstliegenden
Satz, wieder aufgenommen wird, der dann vom Bediener festgelegt wird. Die CNC
erinnert sich daran, an welchem Satz die Ausführung unterbrochen wurde, weshalb die
Festlegung des Haltesatzes nicht erforderlich ist.
• Die manuelle Suche ermöglicht die Wiederherstellung des Programmverlaufs bis einem
bestimmten von Bediener festgelegten Satz.
Wenn eine von dieser Option angewählt wird, zeigt die CNC im Softkey-Menü die
verfügbaren Optionen zur Definition der Suche. Zur Rückkehr zum Hauptmenü die Taste
voriges Menü drücken.
Satzsuche von Hand
Unterprogrammanwahl.
Ermöglicht die Anwahl des Haltesatzes in einem vom Programm aus aufgerufenen
allgemeinen Unterprogramm. Wenn diese Option angewählt wird, zeigt die CNC eine Liste
der zur Anwahl des gewünschten Unterprogramms verfügbaren Programme.
Zur Anwahl eines Unterprogramms der Liste.
1. Mappe wählen, in der sich das Unterprogramm befindet.
2. Programm wählen, das das Unterprogramm enthält oder dessen Namen in das untere
Fenster schreiben.
3. Zum Öffnen des Programms die Taste [ENTER] oder zum Abbrechen der Auswahl und
Schließen der Programmliste die Taste [ESC] drücken.
Im Programmfenster wird der Inhalt des gewählten Unterprogramms gezeigt.
Haltesatz.
Legt den Satz, der mit dem Cursor ausgewählt wurde, als Endsatz für die Wiederherstellung
des Programmverlaufs fest. Wird anschließend das Programm ausgeführt, beginnt die
Ausführung an diesem Satz.
Die Anwahl des Endsatzes kann mit dem Cursor oder mit der Option "Textsuche" des
Softkey-Menüs erfolgen.
Anzahl von Malen.
CNC 8070
Legt als Haltebedingung fest, dass der als Haltesatz angewählte Satz eine bestimmte Anzahl
von Malen ausgeführt wurde.
Wenn diese Option angewählt wird, fordert die CNC die Anzahl von Malen die der Satz vor
Beendigung der Wiederherstellung des Verlaufs auszuführen ist. Nach der Eingabe der
Anzahl von Malen zur Annahme des Werts die Taste [ENTER] drücken oder die Taste [ESC],
um ihn zurückzuweisen.
(REF: 1007)
·76·
Wenn man als Stoppsatz einen Satz ausgewählt hat, der einen mehrfachen ISOBearbeitungszyklus (G160, G161, G162, G163, G164, G165) oder den Zykluseditor (L
MULTIPLE.CYC) enthält, endet die Satzsuche kurz vor dem Anfang des modalen n-ésimoZykluses, der bei der Mehrfachbearbeitung wiederholt wird.
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
Unterbrechungspunkt.
Wenn man diese Schaltfläche betätigt, lokalisiert die CNC den Satz, in dem die Ausführung
unterbrochen wurde, und wählt ihn als den Stoppsatz aus. Mit Hilfe der Schaltfläche
"Stoppsatz" kann man diesen Satz ändern.
Ausgangssatz.
Legt den Satz, der mit dem Cursor ausgewählt wurde, als Ausgangssatz für die Satzsuche.
Wird der Ausgangssatz nicht festgelegt, beginnt die Simulation des Programms an dessen
erstem Satz.
Anzahl der Sätze.
Diese Option gestattet es, dass die Satzsuche n-Sätze vor dem Satz beendet wird, in dem
die Ausführung unterbrochen wurde. Wenn die Anzahl der Sätze ·0· (Null) ist, endet
Satzsuche in den Satz, in dem die Ausführung unterbrochen wurde.
AUTOMATIKBETRIEB
Automatische Satzsuche.
Datenbildschirm (Softkeys)
3.
Die Anwahl des Ausgangssatzes kann mit dem Cursor oder mit der Option "Textsuche" des
Softkey-Menüs erfolgen.
CAM vereinfacht.
Diese Option ist auf CAM-Programme ausgerichtet. Mit dieser Option werden nicht alle
Bewegungssätze simuliert; die CNC eliminiert von der Simulation die Sätze, die zwischen
dem letzten Satz, der die Bedingungen der Bewegung verändert, und dem n-ten Satz vor
dem Unterbrechungssatz liegen.
Unterbrechungspunkt.
Wenn man diese Schaltfläche betätigt, lokalisiert die CNC den Satz, in dem die Satzsuche
beenden wird. Der Endsatz ist der Satz, bei dem die Ausführung unterbrochen wurde; mit
Hilfe der Schaltfläche "Satzzahl" kann man festlegen, ob die Satzsuche n-Sätze vor dem
Satz endet, an dem die Ausführung unterbrochen wurde.
Ausgangssatz.
Legt den Satz, der mit dem Cursor ausgewählt wurde, als Ausgangssatz für die Satzsuche.
Wird der Ausgangssatz nicht festgelegt, beginnt die Simulation des Programms an dessen
erstem Satz.
Die Anwahl des Ausgangssatzes kann mit dem Cursor oder mit der Option "Textsuche" des
Softkey-Menüs erfolgen.
CNC 8070
(REF: 1007)
·77·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
3.3.4
Aktive Unterprogramme.
Diese Option gestattet es, zwischen der Anzeige der Programmsätze und der Anzeige der
Informationen über den Status der Subroutinen, Festzyklen, Satzwiederholungen und
Programmschleifen abwechselnd umzuschalten.
Wenn diese Option aktiv ist und die Programmausführung unterbrochen ist, kann der
Anwender mit dem Cursor eine Informationszeile auswählen und die Taste [ENTER]
drücken, um einen Sprung zum Programmsatz zu machen, der dieser entspricht.
3.
AUTOMATIKBETRIEB
Datenbildschirm (Softkeys)
Beschreibung der angezeigten Information.
Die Informationen werden in einer Tabelle mit vier Spalten mit folgender Benennung
aufgebaut.
Säule.
Bedeutung.
S
Abarbeitung des Unterprogramms.
P
Ebenen der Verschachtelung der in dem Unterprogramm verwendeten lokalen
Parameter.
Sub
Name des Programms, Unterprogramms oder Festzykluses.
Op
Satztyp, der simulier t wird. Die Programmschleifen erscheinen in der
graphischen Darstellung mit einer Fortschrittsanzeige und einem Hinweistext
über der Programmschleife und darüber, wo sie sich befindet.
In diesem Fenster wird folgende Information geboten.
Satztyp.
Angezeigte Information.
L
Name der Subroutine.
LL
Name der Subroutine.
#CALL
Name der Subroutine.
#PCALL
Name der Subroutine.
#MCALL
Name der Subroutine.
G180 a G189
Name des der G-Funktion zugeordneten Unterprogramms
M-Funktion.
Name des der M-Funktion zugeordneten Unterprogramms.
T-Funktion.
Name des der T-Funktion zugeordneten Unterprogramms.
Festzyklen.
G-Funktion, die mit dem Festzyklen zugeordnet ist.
#EXEC
Name der Subroutine.
#EXBLK
CNC 8070
(REF: 1007)
·78·
$RPT
Nummer der aktuellen Schleife und Gesamtzahl der Schleifen.
$FOR
Nummer der aktuellen Schleife und Gesamtzahl der Schleifen.
$WHILE
Aktuelle Schleifennummer.
$DO
Aktuelle Schleifennummer.
$IF
"IF"-Text.
$SWITCH
"SWITCH"-Text.
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
Text suchen
Wenn diese Option angewählt wird, zeigt die CNC ein Dialogfeld mit zwei abgegrenzten
Bereichen, die dem Benutzer gestatten, auf eine Referenzlinie zu gehen oder die Suche
eines Textes.
Text suchen
Bewegt den Cursor durch die Elemente des Feldes.
Eine Option aus einer Gruppe wird gewählt.
AUTOMATIKBETRIEB
3.
Datenbildschirm (Softkeys)
3.3.5
Beginnt die Suche.
Bricht die Suche ab und schließt das Dialogfeld.
Gehe zu Zeile
Diese Option ermöglicht den Cursor auf eine bestimmte Zeile des Programms zu setzen.
In diesem Bereich des Dialogbildschirms, fordert die CNC die Zeilennummer. Sobald diese
Nummer definiert und die Taste ENTER gedrückt wurde, geht der Cursor auf diese Zeile.
Text suchen
Diese Option ermöglicht die Suche eines Textes oder einer Zeichenfolge im Programm.
In diesem Bereich des Dialogbildschirms, fordert die CNC des zu suchenden Textes. Es kann
auch ausgewählt werden, ob die Suche vom Programmbeginn aus oder ab der derzeitigen
Cursorposition aus erfolgen soll.
Zum Beginn der Suche die Taste [ENTER] drücken und der Cursor geht auf den gefundenen
Text. Bei er neutem Drücken der Taste [ENTER] sucht die CNC die nächste
Übereinstimmung mit dem definierten Text und so weiter.
Zur Beendigung der Suche die Taste [ESC] drücken. Der Cursor stellt sich auf den Satz, in
dem der gesuchte Text gefunden wurde.
CNC 8070
(REF: 1007)
·79·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
3.4
Anwahl und Ausführung eines Programms
3.4.1
Anwahl eines Programms
Man kann in jedem Kanal ein anderes Programm auswählen und ausführen. Das Programm
wird in dem Kanal ausgeführt, vom dem es ausgewählt wurde.
Um ein Programm auszuwählen, wird eine der folgenden Schaltflächen betätigt.
3.
AUTOMATIKBETRIEB
Anwahl und Ausführung eines Programms
Diese Schaltfläche zeigt die Liste der verfügbaren Programme. Siehe
"2.5 Fenster für die Auswahl von Dateien" auf Seite 59.
CNC 8070
(REF: 1007)
·80·
Mit dieser Schaltfläche wählt man direkt das Programm aus, das im gleichen
Kanal bearbeitet wird.
Sobald ein Programm erst einmal ausgewählt ist, erscheint der Programmname in der
allgemeinen Statusleiste. Für jeden Kanal wird der Name des Programms angezeigt, das
in diesem Kanal gewählt wurde.
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
3.4.2
Ausführung eines Programms
Der Name des Programms, das in dem Kanal für die Ausführung ausgewählt wurde,
erscheint in der allgemeinen Statusleiste. Siehe "3.1.1 Beschreibung der allgemeinen
Statusleiste" auf Seite 69.
Wenn nicht das Gegenteil angezeigt wird, beginnt die Ausführung im ersten Satz des
Programms und endet nach der Ausführung von einer der Sonderfunktionen am Ende des
Programms M02 oder M30. Wahlweise kann man den Anfangs- und Endsatz der Ausführung
festlegen. Siehe "3.3 Datenbildschirm (Softkeys)" auf Seite 74.
i
Sobald die Taste [START] zur Ausführung betätigt wird, speichert die CNC das
Programm, das gerade bearbeitet wird, selbst wenn die ausgeführten und bearbeiten
Programme verschieden sind.
Das Programm kann im "Einzelsatz"- oder "Automatik"-Betrieb ausgeführt werden, wobei
die Wahl sogar während der Ausführung des Programms möglich ist. Wenn die
Ausführungsbetriebsart "Einzelsatz" aktiv ist, wird das Hinweissymbol der allgemeinen
Statusleiste angezeigt.
Wenn der "Einzelsatz"-Betrieb aktiv ist, wird die Ausführung des Programms am Ende eines
jeden Satzes unterbrochen, wobei zur Ausführung des nächsten Satzes erneut die Taste
[START] zu drücken ist. Ist der "Automatik"-Betrieb aktiv, erfolgt die Ausführung bis zum
Programmende oder bis zu dem als Ausführungsende gewählten Satz.
AUTOMATIKBETRIEB
Zum Starten der Programmausführung die Taste [START] des Bedienteils drücken.
Anwahl und Ausführung eines Programms
3.
Ausführung starten
Ausführung unterbrechen
Die Taste [STOP] unterbricht die Programmausführung. Zur Fortsetzung der Ausführung ist
erneut die Taste [START] zu drücken und die Ausführung wird dann an der Stelle fortgesetzt,
an der sie unterbrochen wurde.
Die Ausführung kann jederzeit unterbrochen werden, ausgenommen während der
Ausführung eines Gewindeschneidens. In diesem Fall hält die Ausführung am Ende des
Gewindeschneidens an.
Ausführung stoppen
Die Taste [RESET] bricht die Ausführung des Programms ab, führt eine allgemeines Reset
der CNC durch und initiiert den Programmverlauf, indem die Ausgangsbedingungen
hergestellt werden.
i
Das für die Ausführung angewählte Programm kann durch Drücken der Taste
[START] des Bedienteils von jeder Betriebsart aus ausgeführt werden. Die CNC
fordert vor Beginn der Programmausführung eine Bestätigung an.
Schneller Vorlauf während der Ausführung eines Programms
aktivieren.
Wenn der Hersteller es so (Parameter RAPIDEN) festgelegt hat, sind in der Durchführung
des Programms die programmierten Bewegungen im Eilgang (mit Ausnahme von
Zustellbewegungen und Gewinden G00) anzuwenden. Wie diese Option konfiguriert ist,
wird der Schnellvorlauf von der SPS (zum Beispiel, mit einer Benutzertaste) oder mit
Betätigung der „Schnelllauftaste“ der Jog-Bedienteile oder dagegen mit beiden aktiviert
werden.
Wenn nur eine der beiden Optionen zur Aktivierung des Eilgangs notwendig ist und
die CNC über mehrere Kanäle verfügt, wird nur die Aktivierung des Eilgangs von der
SPS den entsprechenden Kanal beeinträchtigen. Die Schnelltaste beeinträchtigt
dagegen auf alle betroffenen Kanäle gleichzeitig zu diesem Zeitpunkt. Wenn der
aktive Kanal im manuellen Modus und ein anderer Kanal bei der Ausführung eines
Programms ist, drücken Sie die Schnelllauftaste auf den aktiven Kanal (manueller
Modus) und der Schnellvorlauf wird auch an den Kanal angewendet.
CNC 8070
(REF: 1007)
·81·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
Der Vorschub für diese Bewegungen ist in FRAPIDEN-Parameter der Achsen und Kanal
definiert. Wenn diese Parameter den Wert 0 (Null) haben, wird die CNC den Vorschub nicht
einschränken und der festgelegte für G00 anwenden. Der Vorschub darf den maximalen
Vorschub durch SPS (Variable (V) SPS.G00FEED) nicht übersteigen, wird aber doch der
Höchstvorschub bei der Bearbeitung (MAXFEED Parameter der Achsen und der Kanal) und
der aktive Vorschub von SPS (Variable (V .) PLC.F) übersteigen.
3.
AUTOMATIKBETRIEB
Anwahl und Ausführung eines Programms
3.4.3
CNC 8070
(REF: 1007)
·82·
Ausführen von Programmsätzen in unabhängiger Form.
Vom Automatikmodus aus ist es möglich, dass die Sätze eines Programms unabhängig
ausgeführt werden; das heißt, man kann einen Programmsatz auswählen und nur diesen
Satz ausführen. Die so ausgeführten Sätze ändern den Verlauf der M-und G-Funktionen.
Um diese Option zu aktivieren, klicken Sie auf die Schaltfläche "EXBLK" aus dem
horizontalen Menü. Wenn diese Option aktiv ist, wird jedes Mal, wenn die Taste [START]
betätigt wird, nur der Satz ausgeführt, der im aktiven Programm ausgewählt wurde. Sobald
erst einmal der besagte Satz ausgeführt wurde, kann man einen anderen Satz ausführen,
und dieser wird mit dem Cursor ausgewählt und die Taste [START] wird wiederum betätigt
und so weiter. Die Sätze können mit denTasten [©] [ª] ausgewählt werden.
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
Ausführung eines Programms (RETRACE)
Die Funktion RETRACE stoppt die Programmausführung und beginnt die Ausführung
ungefähr hinter der bis zu diesem Moment zurückgelegten Wegstrecke in dem aktuellen
Satz plus dem letzten n-ten ausgeführten Sätze. Die Anzahl der Sätze, die zurückgegangen
wird, wird vorher vom Hersteller festgelegt und beträgt in der Regel 75 Sätze.
Wenn man die Funktion RETRACE löscht, setzt die CNC die normale Programmausführung
fort. Während der Ausführung der Funktion RETRACE, wird der Programmverlauf nicht
aktualisiert; die CNC behält den Programmverlauf an dem Punkt, an dem die Funktion
RETRACE aktiviert wurde.
Dieses Merkmal ist durch die SPS verwaltet. Gewöhnlich wird dieses Merkmal mit Hilfe eines
externen Drucktasters oder einer Taste, die dazu konfiguriert wurde, aktiviert und deaktiviert.
Die Funktion RETRACE kann man mit der Taste [STOP] unterbrechen. Wenn bei
unterbrochener Funktion RETRACE die Taste [START] betätigt wird, wird die Ausführung
im Modus RETRACE fortgesetzt. Die Funktion RETRACE kann man auch Satz für Satz
ausführen. Den Modus Satz für Satz kann man jederzeit aktivieren, sogar wenn die Funktion
RETRACE aktiv ist.
Die Funktion RETRACE kann man während einer Interpolation mitten im Satz und auch am
Ende des Satzes aktivieren, sowohl wenn die Ausführung durch eine M0 als auch durch den
Modus Satz für Satz gestoppt ist.
Die Funktion RETRACE kann man nicht während der Ausführung der Sätze vom Typ G33,
G63 G100 oder G04 aktivieren. Die CNC beendet zuerst die Ausführung dieser Sätze und
danach aktiviert sie die Ausführung im Modus RETRACE. Im Fall der Funktionen G33, G63
und G100 wird die Funktion RETRACE gelöscht; mit der Funktion G04 wird die Ausführung
im Modus RETRACE fortgesetzt.
AUTOMATIKBETRIEB
Aktivierung der RETRACE-Funktion.
3.
Anwahl und Ausführung eines Programms
3.4.4
Bei der Annullierung der Funktion RETRACE.
Der Kanal der CNC löscht in folgenden Fällen die Funktion RETRACE.
• Der Benutzer Annulliert die Funktion RETRACE.
Da dieses Merkmal von der SPS aus überwacht wird, kann der Nutzer dies über die
Tastatur löschen, wenn der Hersteller einen Knopf oder eine Taste zu diesem Zweck
vorgesehen hat.
• Der Kanal der CNC hat alle gespeicherten Sätze für die Funktion RETRACE ausgeführt.
• Der Kanal der CNC hat den Programmbeginn erreicht.
• Der Kanal der CNC hat einen Satz erreicht, den man nicht mit der Funktion RETRACE
ausführen kann.
Die Funktion RETRACE löscht man auch nach der Ausführung einer M30 oder bei einem
Reset.
Nach Beendigung der Funktion retrace wird die Ausführung
fortgesetzt.
Die Wiederaufnahme der Ausführung, sobald erst einmal die Funktion RETRACE beendet
ist, hängt von der Einstellung der SPS ab. Wenn erst einmal die Funktion RETRACE beendet
ist, stellt die CNC die normale Programmausführung nicht wieder her; sie zeigt eine Meldung
an, die darauf hinweist, dass man die Funktion RETRACE (zum Beispiel, über die Tastatur,
wenn Hersteller einen Knopf oder eine Taste zu diesem Zweck vorgesehen hat) deaktivieren
muss. Das gleiche passiert, wenn man die Ausführung eines neuen Programms nach der
Ausführung der Funktion RETRACE beabsichtigt.
CNC 8070
(REF: 1007)
·83·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
Einfluss von einigen Funktionen bei der Ausführung im Modus
RETRACE.
Bearbeitungsbedingungen.
Wenn RETRACE aktiv ist, werden die Bewegungen nach hinten ausgeführt, wobei der
Vorschub und die Geschwindigkeit, mit der sie ursprünglich ausgeführt werden, erhalten
bleiben.
Die Aktivierung, die Löschung und der Wechsel der konstanten Schnittgeschwindigkeit
( G 96 , G 9 7 ) b e en d en d i e F u n k t i o n R E T R ACE . We nn j e do c h d i e kon s t an t e
Schnittgeschwindigkeit aktiviert ist, wird der Wechsel der Drehzahl der Spindel in
Abhängigkeit vom Koordinatenwert der Stirnachse respektiert.
AUTOMATIKBETRIEB
Anwahl und Ausführung eines Programms
3.
Werkzeug und Korrektor.
Die Sätze mit der Programmierung T und D (Werkzeug und folgender Korrektor) werden
während der Funktion RETRACE ignoriert. Die Sätze mit der Programmierung D (Änderung
des aktiven Korrektors) löschen die Funktion RETRACE.
·M·-Funktionen.
Das Verhalten der Funktion RETRACE, wenn man die M-Funktionen ausführt, hängt davon
ab, wie der Hersteller der Maschine das Verhalten konfiguriert hat. Wenn die CNC auf eine
M-Funktion trifft, kann sie entweder diese ignorieren und die Ausführung von Sätzen mit
RETRACE fortsetzen, oder die Funktion RETRACE löschen. In jedem Fall wirken die
folgenden M-Funktionen immer wie folgt.
• Die Funktionen M00 und M01 führt man immer dann aus, wenn man sie an die SPS
überträgt, und es ist notwendig, den Taster [START] zu betätigen, damit die Ausführung
im Modus RETRACE fortgesetzt wird.
• Die Funktionen M03 und M04 werden immer dann ignoriert, wenn die CNC nicht die
Spindel startet und auch nicht die Drehrichtung ändert.
• Wenn die Spindel im Gange ist, löscht die Funktion M05 die Funktion RETRACE; die
CNC stoppt nicht die Spindel. Wenn die Spindel schon gestoppt war, wird diese Funktion
ignoriert.
• Die Funktionen M19, M41, M42, M43 und M44 löschen die Funktion RETRACE.
Funktionen, die die Funktion RETRACE löschen.
Definition.
Funktionen und Befehle.
Geschwindigkeitsbereichwechsel.
M41
Orientierter Halt der Spindel.
M19
Wirksamer Spindelhalt. Wenn die Spindel schon gestoppt
war, wird die Funktion RETRACE nicht gelöscht.
M5
Änderung der Arbeitsebene.
Ve r ä n d e r u n g d e r
Klemmbacken, usw.
Nullpunktverschiebungen,
M42
M43
M44
G17
G18
G19
G20
G92
G158
G53-G59
G53-G59, G159 löschen nur die Funktion RETRACE, wenn
sie eine aktive Verschiebung löschen.
Meßtasterbetrieb
G100
G101
G102
#SELECT PROBE.
CNC 8070
(REF: 1007)
·84·
Aktivieren, löschen oder modifizieren der konstanten
Schnittgeschwindigkeit.
G96
G97
C-Achse.
#CAX ON
Die Programmzeile #CAX OFF löscht nur die Funktion
RETRACE, wenn eine aktive Zeile #CAX gelöscht wird.
#FACE ON
Gewindeschneiden.
G33
Änderungen im Feed-Forward oder im AC-Forward.
G134
Maschinenreferenzsuche.
G74
Parameterbereichswechsel.
G112
Softwarebeschränkungen ändern.
G198
#CAS OFF
#FACE OFF
#CYL ON #CYL OFF
G63.
G135
G199
G159
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
Definition.
Funktionen und Befehle.
Synchronisieren.
#SYNC
Hochgeschwindigkeitsbearbeitung.
#HSC ON
Geneigte Achse.
#ANGAX ON
#HSC OFF
#ANGAX OFF
Das Stoppen (unterbrechen) einer geneigten Achse löscht
nicht die Funktion RETRACE.
#LINK
#UNLINK
Achsen parken.
#PARK
Tangentiale Steuerung.
G45
3.
#UNPARK
#TANGCTRL OFF
#TANGCTRL SUSP
#TANGCTRL RESUME
Achsaustausch.
#SET AX
#CALL AX
#PUT AX
#RENAME AX
Veränderung der Länge des Werkzeugs wegen eines
Werkzeugwechsels.
#TOOL AX
Programmierung des Maschinen-Koordinatensystems.
#MCS ON #MCS OFF
Koordinatentransformation.
#ACS ON #ACS OFF
Die Anweisungen #ACS DEF, #ACS ACT, #CS DEF, #CS
ACT löschen die Funktion RETRACE nicht.
#CS ON #CS OFF #CS NEW
Kinematikänderung.
#KIN ID
Unabhängige Achse.
#TLC OFF
#RTCP OFF
#MOVE
#MOVE ABS
#MOVE ADS
Elektronischer Nocken.
#ACS NEW
AUTOMATIKBETRIEB
G145
#TANGCTRL ON
Anwahl und Ausführung eines Programms
Achsen ankoppeln.
#MOVE INF
#CAM ON #CAM OFF
#FOLLOW ON
#FOLLOW OFF
CNC 8070
(REF: 1007)
·85·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
3.4.5
Werkzeugüberwachung.
Diese Option steht nur zur Verfügung, wenn das in der Ausführung stehende Programm
unterbrochen ist. Nach Aktivierung der Werkzeugprüfung können folgende Operationen
durchgeführt werden:
• Verstellen der Achsen von Hand durch die am Bedienteil befindliche JOG-Tastatur oder
durch Steuerräder.
• Anhalten und Inbetriebnahme der Spindel durch die Tastatur des Bedienteils.
3.
AUTOMATIKBETRIEB
Anwahl und Ausführung eines Programms
• Zugriff auf die Tabellen der CNC (Werkzeuge, Korrektoren, etc.) und Änderung von deren
Daten.
• Modifizieren der Bearbeitungsbedingungen, wobei jede beliebige Funktion M, F, H, S mit
Hilfe der Schaltfläche MHSF ausgeführt wird.
Sobald erst einmal die Werkzeugkontrolle beendet ist und bevor die Ausführung des
Programms fortgesetzt wird, muss man die Spindel einschalten und die Achsen auf den
Punkt zurücksetzen, an dem sie sich am Anfang der Werkzeugkontrolle befanden. Sobald
die Achsrepositionierung beendet ist, zur Fortsetzung der Programmausführung die Taste
[START] drücken.
Das starre Gewindeschneiden und der Kontrollmodus für das Werkzeug
Wenn man die Ausführung des starren Gewindeschneidens unterbricht und in den
Kontrollmodus für das Werkzeug geht, ist es gestattet, den JOG-Tippbetrieb nur bei den
Achsen anzuwenden, die beim Gewindeschneiden beteiligt sind. Bei der Bewegung der
Achse bewegt sich auch die interpolierte Spindel; die Spindel, mit der das Gewinde
geschnitten wird. Wenn beim starren Gewindeschneiden verschiedene Achsen beteiligt
sind, bewegen sich bei der Bewegung von eine der Achsen alle Achsen zusammen, die beim
Gewindeschneiden beteiligt sind.
Auf diese Weise ist es gestattet, die Achse nach außen oder nach innen ins Gewinde so oft
wie gewünscht zu bewegen, bis die Schaltfläche "Zurücksetzung" betätigt wird. Das
Verfahren der Achsen erfolgt mit dem einprogrammierten F-Wert, außer wenn eine Achse
oder Spindel den maximalen Vorschub übertrifft, wobei der Parameter MAXMANFEED),
zulässig ist, und in diesem Fall bleibt der Vorschub auf diesen Wert beschränkt.
Während der Kontrolle bleibt die Tastatur für den JOG-Tippbetrieb der Spindel deaktiviert.
Man kann nur aus dem Gewinde herausfahren, indem eine der Achsen, die am starren
Gewindeschneiden beteiligt ist, im JOG-Tippbetrieb bewegt wird. Die Programmierung der
Funktionen M3, M4, M5 und M19 in der Spindel werden auch nicht gestattet; diese
Funktionen werden ignoriert.
Während der Zurücksetzung werden bei der Auswahl von eine der Achsen für das
Gewindeschneiden im Schaltflächenmenü alle Achsen und die Spindel bewegt, die beim
Gewindeschneiden beteiligt sind.
Achsen und Spindel repositionieren.
Um die Werkzeugkontrolle zu beenden und die Spindel und die Achsen zu dem Punkt
zurückzusetzen, wo die Kontrolle angefangen hat, klicken Sie auf das entsprechende
Bildschirmsymbol Die Zurücksetzung der Achsen und der Spindel kann man gleichzeitig
vornehmen.
CNC 8070
Nach dem Drücken dieses Symbols zeigt die CNC eine Liste der Achsen an, die sich
außerhalb ihrer Position befinden. Wenn während der Inspektion die Spindel stoppt, wird
auch neben der Liste der Achsen angezeigt, welches der Programmstatus der Spindel vor
der Kontrolle war.
Achsen repositionieren.
(REF: 1007)
·86·
Die Achsen können einzeln oder zu mehreren gleichzeitig repositioniert werden. Zur
Durchführung der Repositionierung die Achsen mit dem entsprechenden Softkey anwählen
und die Taste [START] drücken. Die Achsen positionieren sich mit einem vom
Maschinenhersteller definierten Vorschub.
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
Während der Repositionierung können die Achsen mit der JOG-Tastatur oder durch
Steuerräder verstellt werden. Die Repositionierung kann auch zur Anwahl anderer Achsen
(mit der Taste [STOP] unterbrochen werden. Sobald eine Achse ihre Position erreicht hat,
ist sie nicht mehr verfügbar.
Die Drehung der Spindel zurückstellen.
Die Drehrichtung der Spindel kann man mit der Zurücksetzung der Achsen oder separat
wiederherstellen. Dafür wird neben der Liste der zurückzusetzenden Achsen der vorherige
Status der Spindel (M3, M4 oder M19) angezeigt. Um die Drehrichtung zu ändern, wird die
entsprechende Schaltfläche ausgewählt und die Taste [START] gedrückt.
Verwenden der Taste [TAB] zur Bewegung in verschiedenen Daten. Betätigen von [ESC]
oder der Schaltfläche "MHSF", um zur Standardbildschirmanzeige im Automatikmodus
zurückzukehren.
AUTOMATIKBETRIEB
Beim Aufrufen des Kontrollmoduses für das Werkzeug und auch nach der Neupositionierung
der Achsen ist es gestattet, die Bearbeitungsbedingungen mit Hilfe der Schaltfläche "MHSF"
zu modifizieren. Nach dem Anklicken dieser Schaltfläche, ist es gestattet, die Werte für den
Vorschub und der Drehzahl zu bearbeiten, sowie die M- und H-Funktionen zu aktivieren. Um
die neuen Werte zu übernehmen, wird die Taste [START] betätigt. Die CNC behält die neuen
Werte gespeichert, sobald die Ausführung wieder aufgenommen wird.
Anwahl und Ausführung eines Programms
Definition der Bearbeitungsbedingungen.
3.
CNC 8070
(REF: 1007)
·87·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
3.4.6
Satzsuche.
Die Satzsuche ermöglicht die Wiederherstellung des Programmverlaufs bis zu einem
bestimmten Satz, so dass die Ausführung des Programms ab diesem Satz unter den
gleichen Bedingungen erfolgt, als wäre es von Anfang an ausgeführt worden.
Wenn der Verlauf des Programms wiederhergestellt wird, nimmt die CNC dessen Ablesung
bis zum festgelegten Satz vor, indem die Funktionen "G", die es auf dem Weg liest, aktiviert
werden. Ebenso werden die Vorschub- und Geschwindigkeitsbedingungen des Programms
festgelegt und die Position berechnet, in der die Achsen stehen müssten. Die Übertragung
der M-Funktionen hängt davon ab, wie die Maschine konfiguriert ist; man kann sie während
des Lesens des Programms übertragen oder erst, wenn dies beendet ist.
AUTOMATIKBETRIEB
Anwahl und Ausführung eines Programms
3.
Die Satzsuche und die Festzyklen.
Wenn man keinen Festzyklus als Stoppsatz auswählt, werden bei der Satzsuche nur die
Veränderungen von T, F, S und der Bewegung zum Endpunkt simuliert. Die Zyklen des
Plandrehens, Fugenhobelns und der Bearbeitung von Profilen simulieren, statt der
Simulation einer Bewegung zum Endpunkt, eine Bewegung zu dem Punkt, der auf der
Sicherheitsebene der Z-Achse und durch die Referenzkante oder dem Eingangspunkt zur
Kontur definiert wird.
Wenn man als Stoppsatz einen Satz ausgewählt hat, der einen Mehrfachbearbeitungszyklus
enthält, kann man die Anzahl der Male festlegen, wie oft die Bearbeitung wiederholt wird.
Die Satzsuche endet genau vor dem Anfang des n-ten modalen Zykluses, der bei der
Mehrfachbearbeitung wiederholt wird.
Satzsuchsarten.
Die CNC verfügt über zwei Modisuche; automatische und manuelle. Siehe
"3.3.3 Satzsuche" auf Seite 76.
Automatische Satzsuche.
Die automatische Suche gestattet, dass der Programmverlauf bis zum Satz des Abbruchs,
in dem die Ausführung abgebrochen wurde oder bis zu einen nächstliegenden Satz, wieder
aufgenommen wird, der dann vom Bediener festgelegt wird. Die CNC erinnert sich daran,
an welchem Satz die Ausführung unterbrochen wurde, weshalb die Festlegung des
Haltesatzes nicht erforderlich ist.
Satzsuche von Hand.
Die manuelle Suche ermöglicht die Wiederherstellung des Programmverlaufs bis einem
bestimmten von Bediener festgelegten Satz. Der Endsatz kann sich innerhalb einer
Subroutine befinden.
Bei dieser Suche kann man als Bedingung für die Beendigung festlegen, dass der Stoppsatz
so oft wie festgelegt wiederholt wird, zum Beispiel, als Zyklen der Mehrfachbearbeitung,
Programmschleifen, usw.
Satzsuche ausführen.
Zur Wiederherstellung des Programmverlaufs ist Folgendes zu tun:
1. Auswählen der Art der Suche; automatisch oder manuell.
2. Haltesatz auswählen.
CNC 8070
(REF: 1007)
·88·
Bei der automatischen Satzsuche ist es nicht obligatorisch, den Stoppsatz auszuwählen;
standardmäßig, führt die CNC die Suche bis zu dem Satz aus, wo das Programm
unterbrochen wurde. Ungeachtet dessen gestattet es die CNC, dass ein nächstfolgender
Punkt nach der Programmunterbrechung als Stoppsatz definiert wird. Die Schaltfläche
"Anzahl der Sätze" bestimmt wie viele Sätze vor dem Punkt der Programmunterbrechung
die Suche gestoppt wird. Sobald man die Schaltfläche "Punkt der
Programmunterbrechung" betätigt, wird der Cursor über den Satz bewegt, wo die Suche
unterbrochen wurde.
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
Bei der manuellen Satzsuche muss man den Punkt festlegen, wo die Suche beendet
wird. Der Stoppsatz kann sich innerhalb dieser Subroutine befinden. Wenn man einen
Satz mit Wiederholung als Stoppsatz, mit Mehrfachbearbeitung, usw. auswählt, kann
man die Anzahl der Male festlegen, die dieser Satz wiederholt werden muss, damit die
Suche als beendet angesehen wird.
3. Auswählen des Anfangssatzes, ab dem man die Suche beginnen möchte. Wenn man
den Anfangssatz nicht auswählt, beginnt die Suche am Anfang des Programms.
4. Die Taste [START] drücken um die Satzsuche zu beginnen.
6. Achsen in die Position zurücksetzen, in der die Ausführung beginnen soll.
7. Es ist gestattet, die Bearbeitungsbedingungen mit Hilfe der Schaltfläche "MHSF" zu
modifizieren.
8. Zur Ausführung des Programms die Taste [START] drücken.
Die Behandlung der Hilfsfunktionen M, H, F, S.
Die Übertragung oder nicht der Funktionen M, H, F, S zur SPS während der Satzsuche hängt
davon ab, wie der Maschinenparameter FUNPLC konfiguriert worden ist. Für die MFunktionen muss man auch berücksichtigen, wie man die Tabelle der M-Funktionen
festgelegt hat.
AUTOMATIKBETRIEB
5. Je nachdem, wie die Behandlung der Funktionen vom Typ M, H, F S konfiguriert ist, kann
es notwendig sein, zu entscheiden, welche Funktionen an die SPS übertragen werden.
3.
Anwahl und Ausführung eines Programms
Wenn der Verlauf des Programms wiederhergestellt wird, nimmt die CNC dessen
Ablesung bis zum festgelegten Satz vor, indem die Funktionen "G", die es auf dem Weg
l i e s t , a k t i v i e r t w e r d e n . E b e n s o w e r d e n d i e Vo r s c h u b - u n d
Geschwindigkeitsbedingungen des Programms festgelegt und die Position berechnet,
in der die Achsen stehen müssten. Die Übertragung der M-Funktionen hängt davon ab,
wie die Maschine konfiguriert ist; man kann sie während des Lesens des Programms
übertragen oder erst, wenn dies beendet ist.
Die Subroutine, die zu den M-Funktionen gehört, wird ausgeführt, wenn die M-Funktion an
die SPS übertragen wird.
Maschinenparameter. M-Funktionen-Tabelle.
Die Tabelle der M-Funktionen hat das Feld MPLC, um festzulegen, ob man die Funktion an
die SPS überträgt oder nicht. Die gesamte, angepasste M-Funktion in der Tabelle wird
gemäß diesem neuen Feld an die SPS übertragen oder nicht; der Rest der M-Funktionen
wird gemäß dem Maschinenparameter FUNPLC übertragen oder nicht.
Maschinenparameter FUNPLC = Ja. Man überträgt die Funktionen an die SPS.
In diesem Fall werden die Funktionen während Satzsuche zur SPS übertragen, und zwar
in dem Maße, wie sie gelesen werden. Sobald erst einmal die Satzsuche beendet ist, und
nach der Neupositionierung der Achsen, zeigt die CNC die Schaltfläche "MHSF" an, um jede
beliebige Funktion dieser Art ausführen zu können und damit die Bearbeitungsbedingungen
zu ändern.
Maschinenparameter FUNPLC = Nein. Man überträgt nicht die Funktionen an die SPS.
In diesem Fall werden die Funktionen während Satzsuche zur SPS nicht übertragen. Nach
der Beendigung der Suche zeigt die CNC auf dem Bildschirm den Verlauf der besagten
Funktionen an, damit der Nutzer sie in der gewünschten Reihenfolge aktivieren kann.
• Obligatorische M-Funktionen. Die Liste der aktiven M-Funktionen bis zum erreichten
Satz, und deren Ausführung ist für die Wiederaufnahme der Ausführung obligatorisch.
Es sind Funktionen mit einem besonders Zweck für die SPS.
CNC 8070
In diesem Fenster wird nur eine der Funktionen M03/M04/M05/M19 auf der einen Seite,
M08/M09 auf der anderen und die M41/M42/M43/M44 gezeigt. Der Rest der MFunktionen wie die M00, M01, M02, M6, M30 werden nicht angeboten, weil sie nicht
modal sind.
• Andere M-Funktionen. Die Liste der aktiven M-Funktionen bis zum erreichten Satz. Es
sind Funktionen ohne einen speziellen Zweck für die SPS, und dessen Ausführung ist
(REF: 1007)
·89·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
nicht obligatorisch. Diese Funktionen kann man in jeder beliebigen Reihenfolge
ausführen, in Gruppen oder eine nach der anderen, wiederholt, usw.
• H-Funktionen. Liste der aktiven H-Funktionen bis zum erreichten Satz. Diese Funktionen
kann man in jeder beliebigen Reihenfolge ausführen, in Gruppen oder eine nach der
anderen, wiederholt, usw.
• Funktionen F und S. Es ist gestattet, die programmierten Werte von F und S zu
modifizieren. Die Änderungen behalten ihre Gültigkeit, bis sie vom in der Ausführung
befindlichen Programm geändert werden.
AUTOMATIKBETRIEB
Anwahl und Ausführung eines Programms
3.
Verwenden der Taste [TAB] zur Bewegung in verschiedenen Fenstern. Die Tasten [§] [¨]
gestatten das Bewegen des Cursors über die M-und H-Funktionen in einen Fenster, und mit
der Taste [ENTER] werden sie ausgewählt oder abgewählt, und durch Drücken der Taste
[START] werden sie ausgeführ t. Betätigen der Schaltfläche "MHSF", um zur
Standardbildschirmanzeige im Automatikmodus zurückzukehren.
Die CNC zeigt in grüner Farbe die Funktionen M und H an, die an die SPS übertragen
wurden; in roter Farbe diejenigen Funktionen, die ausgewählt, um sie an die SPS zu
übertragen.
Achsen repositionieren.
Zur Zurücksetzung der Achsen das entsprechende Symbol drücken und die CNC zeigt die
Achsen an, die sich nicht in ihrer Stellung befinden. Die Achsen sind auf folgende Weisen
einzeln oder mehrere gleichzeitig zurückzusetzen:
• Von Hand. Achsen mit den Handräder oder der JOG-Tastatur verfahren. Die Bewegung
wird durch den Rückstellendpunkt und die entsprechende Softwarebeschränkung
begrenzt.
• Automatisch. Achsen mit dem entsprechenden Softkey anwählen und die Taste [START]
drücken. Die Rückstellung kann auch zur Anwahl anderer Achsen (mit der Taste [STOP]
unterbrochen werden.
Erreicht eine Achse den Rückstellendpunkt, hört sie auf, verfügbar zu sein; trotzdem kann
diese Achse aber mit den Handrädern oder der JOG-Tastatur unter den gleichen
Bedingungen wie vorher verfahren werden. Sobald alle Achsen zurückgestellt sind, kann von
diesen keine mehr verfahren werden.
Definition der Bearbeitungsbedingungen.
Nach der Neupositionierung die Achsen und vor der Wiederherstellung der Ausführung ist
es gestattet, die Bearbeitungsbedingungen mit Hilfe der Schaltfläche "MHSF" zu
modifizieren. Nach dem Anklicken dieser Schaltfläche, ist es gestattet, die Werte für den
Vorschub und der Drehzahl zu bearbeiten, sowie die M- und H-Funktionen zu aktivieren. Um
die neuen Werte zu übernehmen, wird die Taste [START] betätigt. Die CNC behält die neuen
Werte gespeichert, sobald die Ausführung wieder aufgenommen wird.
Verwenden der Taste [TAB] zur Bewegung in verschiedenen Daten. Betätigen von [ESC]
oder der Schaltfläche "MHSF", um zur Standardbildschirmanzeige im Automatikmodus
zurückzukehren.
CNC 8070
(REF: 1007)
·90·
HANDBETRIEB
4
Anwahl des Handbetriebs.
Der Zugriff auf den Handbetrieb kann durch Drücken der entsprechenden Betriebstaste von
jeder anderen Betriebsart aus erfolgen, es sei denn, ein Programm steht in der Ausführung.
Im gleichen Kanal ist es nicht erlaubt, auf den manuellen Modus zuzugreifen, wenn sich ein
Programm in der Ausführung befindet oder wenn ein Satz im MDI-Modus ausgeführt wird.
Man kann auf den manuellen Modus in den restlichen Kanäle zugreifen.
Wenn die Programmausführung unterbrochen ist, stoppt die CNC die Programmausführung
und geht in den manuellen Modus. Es versteht sich, dass ein Programm unterbrochen ist,
wenn die Taste [STOP] gedrückt worden ist oder wenn man im Modus "Satz für Satz" wartet.
Erfolgt der Zugriff auf den Handbetrieb vom Automatikbetrieb aus, behält die CNC die in
dieser letzten Betriebsart angewählten Bearbeitungsbedingungen bei.
Operationen in diesem Arbeitsmodus.
In diesem Arbeitsbetrieb sind folgende Operationen durchzuführen:
• Verschiedene Daten bezüglich der Achsposition.
(Position zum Werkstücknullpunkt, Nachlauffehler, etc.)
• Maschinenreferenzsuche der Achsen durchführen.
• Achsen von Hand durch die am Bedienteil befindliche Tastatur oder durch elektronische
Steuerräder verstellen.
• Eine Achse nach vorheriger Wahl des Zielpunkts in eine Position bringen.
• Koordinatenvoreinstellung durchführen.
• Spindel durch die am Bedienteil befindliche Tastatur von Hand in Betrieb setzen und
anhalten.
• Werkzeugwechsel durchführen.
• Externe Vorrichtungen der Maschine (bis zu 16) mit der oben am Bedienteil befindlichen
Tastatur aktivieren. Die jeder Taste zugeordneten externen Vorrichtungen müssen vom
Maschinenhersteller definiert worden sein.
• Kalibrieren eines Werkzeugs im manuellen Modus (ohne Messtaster), im
semiautomatischen Modus (wenn es einen Tischmesstaster gibt) oder mit Hilfe eines
Werkzeugkalibrierungszykluses (auch wenn es einen Tischmesstaster gibt).
• Drehteilzentrierung (Modell einer Fräsmaschine)
• CNC über das Menü der Schaltflächen auschalten.
CNC 8070
(REF: 1007)
·91·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
4.1
Vorstellung des Handbetriebs
Diese Betriebsart kann aus mehreren verschiedenen Bildschirmen bestehen. Der
Bildschirm, in dem man sich gerade befindet und die Gesamtzahl der verfügbaren
Bildschirme wird oben rechts auf der allgemeinen Statusleiste gezeigt.
Der Austausch der verschiedenen Bildschirme erfolgt mit der Zugrifftaste zum Handbetrieb.
Der Bildschirmwechsel erfolgt rotierend, so dass man also zum ersten Bildschirm der
Arbeitsweise zurückkehrt, wenn diese Taste im letzten Bildschirm gedrückt wird.
HANDBETRIEB
Vorstellung des Handbetriebs
4.
CNC 8070
(REF: 1007)
·92·
Standardkonfiguration.
Die Standardkonfiguration für diesen Arbeitsmodus wird im vorliegenden Handbuch
beschrieben und entspricht der bei der Auslieferung von FAGOR vorgenommenen
Konfiguration. In einigen Fällen haben sich die Autoren des Handbuchs dazu entschieden,
statt den Monitor der CNC einen weiteren Bildschirm zu nehmen, um das Verständnis zu
erleichtern.
Diese Bildschirme können vom Maschinenhersteller benutzerspezifisch angepasst werden,
der sowohl deren Inhalt als auch die Anzeigeform ändern kann. Er kann auch einen der
Bildschirme löschen oder eigene Bildschirme hinzufügen.
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
Beschreibung einer typischen Bildschirmanzeige in diesem
Arbeitsmodus
Ein typischer Bildschirm im manuellen Modus kann folgende Informationen anzeigen:
B
C
4.
D
E
F
G
HANDBETRIEB
A
Vorstellung des Handbetriebs
4.1.1
H
A. Information zur Achsposition. Bei der Konfiguration der Bildschirme, die von FAGOR
geliefert wurden, sind die angezeigten Bildschirminformationen bei jedem Bildschirm
anders.
In der Regel wird die tatsächliche Stellung der Achsen in Bezug auf den
Werkstücknullpunkt in großer Schrift gezeigt, und in kleiner Schrift wird der
Verfolgungsfehler angezeigt. Bei einer anderer detaillierteren Option werden die
wirklichen Koordinatenwerten des Punktes und Werkzeugbasis gezeigt, wobei sich
beide Koordinatenwerte auf den Werkstücknullpunkt und den Nullpunkt der Maschine
beziehen.
Im Modus Handrad zeigt dieses Symbol neben einer Achse an, dass die Achse
ein damit in Verbindung stehendes, spezifisches Handrad hat.
Wenn der Name der Achse in roter Farbe erscheint, bedeutet dies, dass die SPS die
Bewegung der Achsen verhindert (Flagge INHIBIT aktiv).
B. Aktive "M"-Funktionen.
C. Aktive "G"-Funktionen und aktive Befehle auf logisch Eins.
D. Information zum Werkzeug. Die Informationen, welche die CNC in diesem Bereich
anzeigt, hängt vom Modell der Drehmaschine oder Fräsmaschine ab.
Bei einem Modell einer Fräsmaschine werden in der Bildschirmmaske die Nummer des
aktiven Werkzeugs "T", der aktive Werkzeugkorrektor "D" für dieses Werkzeug und die
Nummer des folgenden Werkzeugs "NXTOOL" gezeigt, und ein Symbol für die Art von
Werkzeug. Die CNC zeigt auch die Länge und den aktiven Werkzeugradius an.
Bei einem Modell einer Drehmaschine werden in der Bildschirmmaske die Nummer des
aktiven Werkzeugs "T", der aktive Werkzeugkorrektor "D" für dieses Werkzeug und ein
Symbol für die Art von Werkzeug gezeigt. Die Bildschirmmaske zeigt auch die
Wertvorgaben des Werkzeugs auf jeder Achse an.
E. Information zum Vorschub "F" der Achsen.
"Freal"
Ist-Vorschub der Achsen.
"Fprog"
Programmierter Vorschub.
"F%"
Vorschubanteil des programmierten Vorschubs, der angewandt wird.
Wenn der Text "FREAL" in roter Farbe erscheint, bedeutet dies, dass die SPS die
Bewegung der Achsen verhindert (Flagge _FEEDHOL aktiv). Wenn auf dem Bildschirm
dieser Text nicht erscheint, wird der Status dieser Flagge nicht angezeigt.
CNC 8070
(REF: 1007)
F. Information zur Geschwindigkeit "S" der Spindel.
"Sreal"
Ist-Geschwindigkeit der Spindel.
"Sprog"
Programmierte Geschwindigkeit.
·93·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
"S%"
Geschwindigkeitsanteil der programmierten Geschwindigkeit, die
angewandt wird.
Je nach aktivem Bildschirm wird auch die Spindelposition "SPOS" und der
Nachlauffehler der Spindel "SFWE" angezeigt.
Auf dem Bildschirm erscheint nur die Informationen für eine Spindel. Wenn es
verschiedene Spindeln im Kanal gibt, kann man die Informationen über die folgende
Spindel sehen, indem man zweimal die Taste "S" drückt (beim ersten Tastenanschlag
wird die Drehzahl programmiert).
Wenn der Text "Sreal" in roter Farbe erscheint, bedeutet dies, dass die SPS die
Bewegung der Spindel verhindert (Flagge INHIBIT aktiv). Wenn auf dem Bildschirm
dieser Text nicht erscheint, wird der Status dieser Flagge nicht angezeigt.
HANDBETRIEB
Vorstellung des Handbetriebs
4.
CNC 8070
(REF: 1007)
·94·
G. Mit dem Wählschalter des Bedienteils angewählter Verstellbetrieb.
H. Reserviert.
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
Menüs der Schaltflächen.
Waagrechtes Softkey-Menü.
Abschalten der CNC.
Das Anklicken dieser Schaltfläche bewirkt die Einleitung des Herunterfahrens der
CNC, das äquivalent der Betätigung der Tastenkombination [ALT]+[F4] ist.
Menü der vertikalen Schaltflächen.
Anzeigeeinheiten (Millimeter/Zoll)
Ermöglicht die Änderung der Einheiten, in denen die Positionen der Linearachsen und die
Information über die Vorschübe dargestellt werden. Die Einheitenänderung betrifft nicht die
Drehachsen, die immer in Grad angezeigt werden.
Das Symbol zeigt farblich hervorgehoben die Einheiten, die angewählt sind und in Millimeter
oder Zoll lauten können.
Es ist zu berücksichtigen, dass die Einheitenänderung nur für die Datenanzeige gültig ist.
Für die Programmierung werden die durch die aktive Funktion "G70" oder "G71" definierten
Einheiten oder in deren Ermangelung die vom Maschinenhersteller definierten Einheiten
übernommen.
HANDBETRIEB
4.
Vorstellung des Handbetriebs
4.1.2
Definieren und aktivieren Sie die Verschiebungen des Ursprungspunkts oder der
Backen.
Dieser Softkey zeigt die Liste der Nullpunktverschiebungen und Backensystem, entweder
zum Speichern der aktiven Verschiebung oder zur Aktivierung einer neuen Verschiebung
Eichung des Werkzeugs (Modell Fräsmaschine).
Greift auf die Daten des angewählten Werkzeugs zu. Siehe Kapitel "5 Handbetrieb.
Eichung des Werkzeugs".
Eichung des Werkzeugs (Modell Drehmaschine).
Greift auf die Daten des angewählten Werkzeugs zu. Siehe Kapitel "5 Handbetrieb.
Eichung des Werkzeugs".
Drehteilzentrierung (Modell einer Fräsmaschine).
Greift auf die Daten der Zentrierung des Werkstücks zu.
CNC 8070
(REF: 1007)
·95·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
4.2
Operationen mit den Achsen
4.2.1
Maschinenreferenzsuche
Dies ist die Operation, mit der die Synchronisierung des Systems durchgeführt wird. Diese
Operation ist erforderlich, wenn die CNC die Nullpunktposition verliegt (zum Beispiel beim
Ausschalten der Maschine).
Während der Operation "Maschinenreferenzsuche" fahren die Achsen zum
Maschinenreferenzpunkt und die CNC übernimmt die vom Hersteller für diesen Punkt
definierten Koordinaten bezüglich des Maschinennullpunkts. Stehen kodierte I0 oder ein
absoluter Mess-Systemeingang zur Verfügung, verfahren die Achsen nur soweit, wie zur
Überprüfung ihrer Position erforderlich ist.
HANDBETRIEB
Operationen mit den Achsen
4.
Die Maschinenreferenzsuche bei den Achsen kann man manuell oder automatisch
durchführen.
• Die manuelle Suche erfolgt von Achse zu Achse vom Bedienpult aus.
• Die automatische Suche erfolgt mit Hilfe einer Subroutine, die vom Hersteller der
Maschine festgelegt wurde.
Manuelle Maschinenreferenzsuche
Diese wird für jede Achse unabhängig durchgeführt. Die Maschinenreferenzsuche einer
Achse erfolgt in folgenden Schritten:
1. Mit der alphanumerischen Tastatur die Achse anwählen, für die die
Referenz hergestellt werden soll. Die CNC umrahmt die Position
dieser Achse und weist so auf deren Anwahl hin.
Um nummerierte Achsen auszuwählen (wie zum Beispiel X1),
wählen Sie eine beliebige Achse und danach verschieben Sie die
Markierung, bis sie sich über der gewünschten Achse befindet. Die
Markierung kann man mit den Tasten [©][ª] verfahren.
2. Betätigen Sie für die Maschinenreferenzsuche die Taste [ZERO].
Die CNC zeigt im numerischen Bereich das Symbol "1" und weist
so darauf hin, dass eine Suche vorgenommen wird.
3. Betätigen Sie die Taste [Start], um die Maschinenreferenzsuche
auszuführen, oder die Taste [ESC], um diesen Vorgang
abzubrechen.
i
Wird die Maschinenreferenzsuche auf diese Weise durchgeführt, löscht die CNC die
Nullpunkt-, die Einspannverschiebung und die Messwertvorgabe. Die Position des
Maschinennullpunkts wird als neuer Werkstücknullpunkt übernommen.
Automatische Maschinenreferenzsuche
Diese Suchmöglichkeit steht nur zur Verfügung, wenn der Maschinenhersteller ein
Referenzsuchunterprogramm definiert hat.
CNC 8070
Die Maschinenreferenzsuche mit einem Unterprogramm erfolgt in folgenden Schritten:
1. Betätigen Sie für die Maschinenreferenzsuche die Taste [ZERO].
Die CNC zeigt ein Dialogfeld und fordert die Bestätigung für die
Ausführung der Maschinenreferenzsuche an.
(REF: 1007)
·96·
2. Betätigen Sie die Taste [Start], um die Maschinenreferenzsuche
auszuführen, oder die Taste [ESC], um diesen Vorgang
abzubrechen.
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
Handverschiebung der Achsen (durch JOG-Tippbetrieb)
Die CNC ermöglicht das Handverfahren der Maschinenachsen durch die am Bedienteil
befindliche JOG Tastatur. Es können zwei Verstellarten durchgeführt werden:
• Stufenloser JOG-Tippbetrieb, wenn die Maschine weiterhin verfahren wird, während
Eingaben über die Tastatur gemacht werden.
• Inkrementaler JOG-Tippbetrieb, wenn die Achse immer dann um eine bestimmte
Entfernung verfahren wird, wenn die Taste betätigt wird.
4.
Fortlaufende Jog-Tippbetrieb
Inkrementaler Jog-Tippbetrieb
Handräder
Jog Tastatur.
HANDBETRIEB
Die Anwahl der fortlaufenden oder inkrementalen Verstellart erfolgt mit dem am Bedienteil
befindlichen Wählschalter.
Operationen mit den Achsen
4.2.2
In Abhängigkeit vom Verhalten der Tasten gibt es zwei Tastenarten für den JOG-Tippbetrieb.
Typ 1
Die Tastatur verfügt über zwei Tasten für jede Achse. Einer zum
Verfahren der Achse in positiver Richtung und einer zum Verfahren in
negativer Richtung.
Zum Verfahren einer einzigen Achse muss die der Achse
entsprechende Taste und die Verfahrrichtung gedrückt werden.
Typ 2
Für jede Achse steht eine Taste und für die Richtung zwei Tasten zur
Verfügung, die allen Achsen gemeinsam sind.
Um eine Achse zu verfahren, ist es notwendig, dass sowohl die Taste
der Achse als auch die für die Drehrichtung aktiviert sind. Es gibt zwei
Optionen, die davon abhängen, wie die Tasten für den JOGTippbetrieb konfiguriert worden sind.
• Die Achse wird verfahren, solange beide Tasten gedrückt gehalten
werden, d.h. die für die Achse und die für die Drehrichtung.
• Wenn die Taste für die Achse gedrückt wird, bleibt diese aktiviert.
Die Achse verfährt, solange die Taste der Richtung niedergedrückt
wird. Um die Auswahl für die Achse zu beenden, drücken Sie die
Taste[ESC] oder [STOP].
Benutzertaste als Jog-Taste.
Die CNC bietet dem Hersteller die Möglichkeit, die Tasten des Nutzers als Tasten für den
JOG-Tippbetrieb zu aktivieren. Die Tasten des Nutzers, die so belegt wurden, verhalten sich
auf die gleiche Weise wie die JOG-Tasten.
CNC 8070
Vorschübe.
Das Verfahren erfolgt mit der Vorschubgeschwindigkeit, die vom
Hersteller der Maschine festgelegt wurde. Der Vorschub kann
zwischen 0 % und 200 % variieren; dieser wird mit dem Wahlschalter
für Vorschub auf Bedienpult eingestellt.
(REF: 1007)
·97·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
JOG fortlaufend
Beim stufenlosen JOG-Tippbetrieb werden die Achsen solange verfahren, wie man die
Tasten für JOG-Tippbetrieb gedrückt hält. Die Verfahrwege im fortlaufenden JOGTippbetrieb ermöglichen das gleichzeitige Verfahren mehrerer Achsen.
1. Den Bewegungswählschalter des Bedienteils in die Stellung
fortlaufender JOG-Tippbetrieb bringen.
2. Gewünschte Achse mit der JOG-Tastatur verfahren. Die Achse
verfährt, solange die JOG-Tastatur betätigt wird.
HANDBETRIEB
Operationen mit den Achsen
4.
Wird während des Verfahrens eine zweite Achse angewähllt,
verfähr t die neue Achse gleichzeitig unter den gleichen
Bedingungen mit der vorigen.
Beim stufenlosen JOG-Tippbetrieb werden die Achsen solange verfahren, wie man die
Tasten für JOG-Tippbetrieb gedrückt hält. Die Verfahrwege im fortlaufenden JOGTippbetrieb ermöglichen das gleichzeitige Verfahren mehrerer Achsen.
Wird während des Verfahrens die Eilgangtaste gedrückt, erfolgt das
Verfahren mit dem vom Maschinenhersteller spezifizierten Eilgang.
Dieser Vorschub wird bei niedergedrückter Taste angewandt und bei
deren Loslassen wird der vorige Vorschub wiederhergestellt. Der
Eilgang kann mit dem Vorschubwählschalter des Bedienteils
zwischen 0% und 200% geändert werden.
JOG Inkrementaler
Beim inkrementalen JOG-Tippbetrieb wird die Achse jedes Mal um eine bestimmte
Entfernung verfahren, wenn man eine Taste drückt. Die Verfahrwege im inkrementalen JOGTippbetrieb ermöglichen das gleichzeitige Verfahren mehrerer Achsen.
Es ist in folgenden Schritten vorzugehen:
1. Den Bewegungswählschalter des Bedienteils in eine der Stellungen für inkrementalen
JOG-Tippbetrieb bringen. Bei jeder Position wird die Achse um eine bestimmte Distanz
verfahren, wobei in der Regel folgende Werte in Betracht kommen.
Position.
Verfahren bei jedem Drücken.
1
0.001 mm oder 0.0001 Zoll.
10
0.010 mm oder 0.0010 Zoll.
100
0.100 mm oder 0.0100 Zoll.
1000
1.000 mm oder 0.1000 Zoll.
10000
10.000 mm oder 1.0000 Zoll.
2. Gewünschte Achse mit der JOG-Tastatur verfahren. Bei jedem Drücken einer JOG-Taste
verfährt die Achse die vom JOG-Wählschalter spezifizierte Strecke.
Wird während des Verfahrens eine zweite Achse angewähllt, verfährt die neue Achse
gleichzeitig unter den gleichen Bedingungen mit der vorigen.
CNC 8070
(REF: 1007)
·98·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
Handverschiebung der Achsen (durch Steuerräder)
Die CNC ermöglicht die Steuerung der Achsverstellung durch elektronische Steuerräder. Je
nach Art des Handrads, die CNC kann eine Hauptsteuerrad für das Verfahren irgendeiner
Maschinenachse zur Verfügung stehen oder ein einzelnes Steuerrad pro Achse, das nur die
Achse verfährt, der es zugeordnet ist.
Z u m Ve r fa h r e n d e r A c h s e n m i t S t e u e r r a d d e n
B e w e g u n g sw ä h l s c h a l t e r d e s B e d i e n t e i l s i n e i n e d e r
Steuerradstellungen bringen. Jede Stellung gibt den
Vervielfältigungsfaktor an, der auf die vom Steuerrad gelieferten
Impulse angewandt wird, wobei folgende Werte typisch sind:
Verfahren durch Drehung des Handrads.
1
0.100 mm oder 0.0100 Zoll.
10
1.000 mm oder 0.1000 Zoll.
100
10.000 mm oder 1.0000 Zoll.
Sobald die gewünschte Auflösung gewählt ist, je nach zu benutzendem Haupt- oder
Einzelsteuerrad in folgenden Schritten vorgehen:
HANDBETRIEB
Position.
4.
Operationen mit den Achsen
4.2.3
Hauptsteuerrad
Die CNC kann verschiedene Hauptsteueräder besitzen. Das allgemeine Handrad ist mit
keiner speziellen Achse verbunden, es gestattet das Verfahren jeder beliebigen Achse der
Maschine, die ein damit verbundenes, spezifisches Handrad besitzt.
• Wenn es verschiedene Achsen gibt, die im Modus Handrad ausgewählt wurden, werden
alle diese mit dem allgemeinen Handrad verfahren.
• Wenn eine Achse ausgewählt ist, die ein damit in Verbindung stehendes spezifisches
Handrad hat, kann diese Achse mit dem allgemeinen Handrad, mit dem spezifischen
oder mit beiden gleichzeitig bewegt werden. Wenn beide Handräder gleichzeitig
verwendet werden, fügt die CNC die Impulse der beiden Handräder hinzu oder zieht sie
ab, wobei dies von der Drehrichtung derselben abhängt.
• Wenn die CNC verschiedene allgemeine Handräder hat, kann jedes davon die Achsen
verfahren, die im Modus Handrad ausgewählt wurden. Wenn man verschiedene
Handräder gleichzeitig verwendet, wendet jede beteiligte Achse die Summe der
Inkremente von allen Handrädern an.
Die einzuhaltenden Schritte, um eine oder verschiedene Achsen mit dem allgemeinen
Handrad zu verfahren, sind folgende.
1. Achse oder Achsen anwählen, die verfahren werden sollen. Die CNC zeigt in
umgekehrter Bildschirmdarstellung die ausgewählten Achsen. Bei der Anwahl einer
Achse oder beim Verlassen des Handradbetriebs mit dem Bewegungswählschalter wird
automatisch der vorherige abgewählt.
2. Sobald die Achse angewählt ist, wird sie von der CNC entsprechend der Drehung des
Steuerrads verfahren, wobei die Stellung des Wählschalters berücksichtigt und
außerdem der angewandte Drehsinn beachtet wird.
Der Vorschub, mit dem diese Verstellung erfolgt, hängt von der Geschwindigkeit ab, mit der
das Steuerrad gedreht wird.
Achsen anwählen, die verfahren werden sollen
Es gibt zwei Wege um Achsen auszuwählen.
CNC 8070
1. Auf der JOG-Tastatur eine der Tasten drücken, die der zu verfahrenden Achse
zugeordnet ist. Beim Auswählen einer Achse wird die vorherige abgewählt. Um
verschiedene Achsen auszuwählen, wird gleichzeitig eine der Tasten für jede Achse
betätigt.
Um eine Achse auszuwählen, ist es nicht notwendig, dass diese zum aktiven Kanal
gehört. Von einem Kanal aus kann man eine Achse eines anderen Kanals in den Modus
Handrad umstellen, wenn dieser zweite Kanal sich auch im manuellen Modus befindet.
(REF: 1007)
·99·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
2. Wenn man über ein Handrad mit Drucktaster verfügt, gestattet dies die sequentielle
Auswahl der zu verfahrenden Achsen.
Wenn der Drucktaster betätigt wird, wird die zuerst angezeigte Achsen ausgewählt.
Wenn es schon eine ausgewählte Achse gibt, wird diese abgewählt und man wählt die
folgende. Wenn es der letzte war, wird wieder der erste ausgewählt.
Man kann nur die Achsen auswählen, die im aktiven Kanal angezeigt werden, dabei ist
es ohne Bedeutung, zu welchem Kanal sie gehören. Es ist nicht erlaubt, die Achsen von
einem anderen Kanal oder des eigenen Kanals auszuwählen, wenn sie nicht angezeigt
sind.
Die Auswahl der Achsen wird gelöscht, wenn man den Modus Handrad mit dem
Wahlschalter "Bewegungen" und nach einem RESET verlässt. Wenn eine Achse von der
SPS aus in den Handradmodus geschaltet worden ist, kann man sie nur von der SPS aus
deaktivieren; ein Reset deaktiviert sie nicht.
Operationen mit den Achsen
HANDBETRIEB
4.
Auswahl einer Achse vom Automatikmodus aus
Wenn man nur über einen Kanal verfügt und wenn man sich im Automatikmodus befindet,
wird der Umschalter in den Modus Handrad gestellt, und man wählt eine Achse aus; beim
Übergang zum manuellen Modus wird die ausgewählte Achse beibehalten.
Einzelne Steuerrad
Die CNC kann verschiedene, spezifische Handräder besitzen, wo jedes einzelne mit einer
bestimmten Achse in Verbindung steht. Die CNC verfährt jede einzelne Achse entsprechend
der Drehung des Steuerrads, wobei die Stellung des Wählschalters berücksichtigt und
außerdem der angewandte Drehsinn beachtet wird.
Im Modus Handrad zeigt dieses Symbol neben einer Achse an, dass die Achse ein
damit in Verbindung stehendes, spezifisches Handrad hat.
An einer gleichzeitigen Bewegung mehrerer Achsen durch Steuerräder können alle Achsen
mit eigenem Steuerrad plus eine durch das Hauptsteuerrad anwählbare Achse teilnehmen.
Wenn zwei oder mehr Achsen gleichzeitig verfahren werden, hängt der Vorschub, mit dem
die Verstellung jeder Achse vorgenommen wird, von der Geschwindigkeit ab, mit der das
zugeordnete Steuerrad gedreht wird.
i
Es kann passieren, dass von der CNC je nach Drehgeschwindigkeit des Steuerrads
und der Stellung des Wählschalters eine Verstellung mit einem über dem zulässigen
Wert liegenden Vorschub angefordert wird. In diesem Fall wird die Achse zwar die
angegebene Strecke verfahren, jedoch der Vorschub auf diesen Wert beschränkt.
Vorschub durch Steuerrad.
Gewöhnlich wird der Vorschub, sobald ein Werkstück zum ersten Mal bearbeitet wird, mit
Hilfe des Schalters am Bedienpult gesteuert. Das Handrad für den Vorschub gestattet es,
dass eines der Handräder der Maschine verwendet wird, um den besagten Vorschub in
Abhängigkeit von der Schnelligkeit der Drehung des Handrads zu steuern.
i
CNC 8070
(REF: 1007)
·100·
Die Verwaltung dieser Funktion muss von der SPS aus erfolgen. Gewöhnlich wird
dieses Merkmal mit Hilfe eines externen Drucktasters oder einer Taste, die dazu
konfiguriert wurde, aktiviert und deaktiviert.
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
Achsverstellung in eine Position
Die Verstellungen einer Achse in eine Position sind achsweise durchzuführen, wobei in
folgenden Schritten vorzugehen ist:
1. Mit der alphanumerischen Tastatur die Achse anwählen, für die die
Referenz hergestellt werden soll. Die CNC umrahmt die Position
dieser Achse und weist so auf deren Anwahl hin.
2. Die Position des Punkts eingeben, an den die Achse verfahren werden soll.
3. Zur Ausführung der Verstellung die Taste [START] oder zum Abbruch der Operation die
Taste [ESC] drücken
Vorschubverhalten
Der Vorschub, mit dem diese Verstellung erfolgt, hängt von der aktiven Funktion G00 oder
G01 ab.
4.
HANDBETRIEB
Um nummerierte Achsen auszuwählen (wie zum Beispiel X1),
wählen Sie eine beliebige Achse und danach verschieben Sie die
Markierung, bis sie sich über der gewünschten Achse befindet. Die
Markierung kann man mit den Tasten [©][ª] verfahren.
Operationen mit den Achsen
4.2.4
• Bei aktiver Funktion G00 wird die Verstellung in dem vom Maschinenhersteller
definierten Eilgang ausgeführt.
• Bei aktiver Funktion G01 wird die Verstellung im aktiven Vorschub ausgeführt. Ist
keinerlei Vorschub aktiv, wird die Verstellung in dem vom Maschinenhersteller definierten
Vorschub ausgeführt.
Der Vorschub kann mit dem Wählschalter(a) des Bedienteils zwischen
0% und 200% variiert werden. Der Anteil wird sowohl auf in G00 als
auch in G01 vorgenommene Verstellungen angewandt.
(a)
CNC 8070
(REF: 1007)
·101·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
4.2.5
Koordinatenvoreinstellung
Die Koordinatenvoreinstellung ist achsweise durchzuführen, wobei in folgenden Schritten
vorzugehen ist:
1. Mit der alphanumerischen Tastatur die Achse mit dem
gewünschten Koordinatenwert vorauswählen. Die CNC umrahmt
die Position dieser Achse und weist so auf deren Anwahl hin.
HANDBETRIEB
Operationen mit den Achsen
4.
CNC 8070
(REF: 1007)
·102·
Um nummerierte Achsen auszuwählen (wie zum Beispiel X1),
wählen Sie eine beliebige Achse und danach verschieben Sie die
Markierung, bis sie sich über der gewünschten Achse befindet. Die
Markierung kann man mit den Tasten [©][ª] verfahren.
2. Den Wert eingeben, der voreingestellt werden soll.
3. Betätigen Sie die Taste [ENTER], um den eingegebenen Wert vorauszuwählen oder
Taste [ESC], um diesen Vorgang abzubrechen.
Die vorgenommene Voreinstellung kann mit einer achsweisen Maschinenreferenzsuche
von Hand oder der Funktion "G53" storniert werden.
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
Steuerung der Spindel
Daten von verschiedenen Spindeln anzeigen
Auf dem Bildschirm erscheint nur die Informationen für eine Spindel. Wenn es verschiedene
Spindeln im Kanal gibt, kann man die Informationen über die folgende Spindel sehen, indem
man die Taste "S" drückt " Der erste Tastenanschlag dient zur Programmierung der Drehzahl,
der zweite Anschlag zeigt Informationen über die zweite Spindel an und so weiter.
Die CNC ermöglicht die Handsteuerung der Maschinenspindel durch die folgenden Tasten
des Bedienteils. Die Tasten beziehen sich immer auf die Hauptspindel des aktiven Kanals.
Es wird empfohlen, die Drehgeschwindigkeit der Spindel vor der Wahl des Drehsinns zu
definieren (mit dem MDI-Betrieb) und damit bei der Definition der Geschwindigkeit "S"
wegen des aktiven Drehsinns einem plötzlichen Anlauf der Spindel vorzubeugen.
Die Funktion startet die Spindel nach rechts. Der Funktion M03 gleichwertig.
4.
HANDBETRIEB
Steuerung der Spindel
Steuerung der Spindel
4.3
Dreht die Spindel mit der eingestellten Drehzahl nach rechts. Die Funktion M03 wird unter
Verlauf angezeigt, wo die Bedingungen erscheinen, unter denen die Bearbeitung
durchgeführt wird.
Die Spindel startet nach links. Der Funktion M04 gleichwertig.
Dreht die Spindel mit der eingestellten Drehzahl nach links. Die Funktion M04 wird unter
Verlauf angezeigt, wo die Bedingungen erscheinen, unter denen die Bearbeitung
durchgeführt wird.
Hält die Drehung der Spindel an. Der Funktion M05 gleichwertig.
Hält die Drehung der Spindel an. Die Funktion M05 wird unter Verlauf angezeigt, wo die
Bedingungen erscheinen, unter denen die Bearbeitung durchgeführt wird.
Override der Spindel.
Gestattet es die Drehzahl der Spindel zu variieren, wobei der typische Wert zwischen 50 %
und 120 % liegt. Jedes Mal, wenn eine dieser Tasten betätigt wird, erfolgt eine
Drehzahländerung um 5%.
Dieser Werte können verschieden sein, je nachdem wie sie vom Hersteller der Maschine
festlegt wurden.
Orientierter Halt der Spindel. Der Funktion M19 gleichwertig.
Die Spindel wird ausgerichtet.
Die Funktion M19 wird unter Verlauf angezeigt, wo die Bedingungen erscheinen, unter
denen die Bearbeitung durchgeführt wird.
Anpassung der Tasten
Der minimale und maximale Prozentsatz, um den die Drehzahl geändert werden kann, sowie
die prozentuale Schwankung, die immer dann erreicht wird, wenn eine dieser Tasten betätigt
wird, werden vom Hersteller der Maschine festgesetzt.
CNC 8070
Die Anpassung erfolgt mit den folgenden Maschinenparametern.
MINOVR
Mindest-Override
MAXOVR
Höchst-Override
STEPOVR
Erhöhung des Overrides
(REF: 1007)
·103·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
4.4
Werkzeuganwahl und -wechsel
Vom Handbetrieb aus kann das Werkzeug gewechselt werden, das sich an der Spindel
befindet. Die einzuhaltenden Arbeitsschritte sind folgenden.
1. Auf der alphanumerischen Tastatur die Taste [T] drücken. Die CNC umrahmt die Nummer
des aktuellen Werkzeugs und weist so auf dessen Anwahl hin.
2. Die Nummer des Werkzeugs eingeben, das in die Spindel gesetzt werden soll.
3. Betätigen Sie die Taste [START] für den Werkzeugwechsel, oder die Taste [ESC], um
diesen Vorgang abzubrechen.
HANDBETRIEB
Werkzeuganwahl und -wechsel
4.
CNC 8070
(REF: 1007)
·104·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
Vorschub und Drehgeschwindigkeit definieren.
Einen neuen Vorschub im Kanal definieren.
Der definierte Vorschub aus dem manuellen Modus gilt nur für diese Art der Arbeit und für
den aktiven Kanal. Wenn wir aus dem Modus MDI / MDA einen neuen Vorschub definieren,
wird es den neuen Vorschub des Automatik- und Handbetriebs werden.
Um einen neuen Vorschub auszuwählen, wählen Sie, die folgenden Schritte.
4.
2. Eingeben dem neuen Vorschub.
3. Betätigen Sie die Taste [START], um den eingegebenen Wert zu übernehmen, oder die
Taste [ESC], um diesen Vorgang abzubrechen.
Eine neue Drehgeschwindigkeit für die Spindel definieren.
Die definierte Geschwindigkeit aus dem manuellen Modus wird in diesem Moment zu der
sichtbaren Spindel auf dem Bildschirm angewendet. Wenn es mehrere Spindel im Kanal
sind, werden die übrigen Spindel abwechselnd durch Drücken der [S]-Taste angezeigt Die
ausgewählte Geschwindigkeit im manuellen Modus wird bei der Umstellung auf
Automatikbetrieb und umgekehrt beibehalten.
Um eine neue Drehgeschwindigkeit auszuwählen, wählen Sie, die folgenden Schritte.
1. In der alphanumerischen Tastatur, drücken Sie die [S]-Taste, um die gewünschte Spindel
auszuwählen. Das erste Mal, wenn Sie diese Taste drücken, wird die CNC die
entsprechenden Daten anzeigen, was sie gewählt ist.
HANDBETRIEB
1. In der alphanumerischen Tastatur, Taste [F] betätigen. Die CNC umrahmt den Namen
dieser Achse und weist so auf deren Anwahl hin.
Vorschub und Drehgeschwindigkeit definieren.
4.5
2. Neue Drehgeschwindigkeit einführen.
3. Betätigen Sie die Taste [START], um den eingegebenen Wert zu übernehmen, oder die
Taste [ESC], um diesen Vorgang abzubrechen.
CNC 8070
(REF: 1007)
·105·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
4.6
Definieren und aktivieren Sie die Verschiebungen des
Ursprungspunkts oder der Backen.
Der manuelle Modus können Sie in der Nullpunkt- oder Einspannungstabelle speichern
(Nullpunktverschiebung, Vorauswahl von Koordinatenwer te, usw.) und eine
Nullpunktverschiebung in den Tabellen definiert, aktivieren.
Dieser Softkey zeigt die Liste der Nullpunktverschiebungen und Backensystem, und dessen
Wert in jeder der Achsen des Kanals Diese Liste ist eine zusammenfassende Informationen
über die Tabellen der Nullpunkte und Klemmbacken, und alle Änderungen vom Handbetrieb
verändert auch diese Tabellen.
HANDBETRIEB
Definieren und aktivieren Sie die Verschiebungen des
Ursprungspunkts oder der Backen.
4.
CNC 8070
(REF: 1007)
·106·
Eine neue Nullpunktverschiebung oder Backen in der Tabelle laden.
Mit einer Einspannverschiebung aktiv wählen Sie mit dem Cursor eine aus der Liste und
drücken Sie die [ENTER]-Taste, um die aktuelle Verschiebung zu speichern In der
ausgewählten Verschiebung wird die Position aller Achsen des Kanals aktualisiert.
Eine neue Nullpunktverschiebung oder Backen in der gespeicherten Tabelle
anwenden.
Wählen Sie mit dem Cursor eine Nullpunktverschiebung oder Backen der Liste aus und
drücken Sie die [START]-Taste zur Aktivierung. Eine neue Verschiebung wird auf alle Achsen
des Kanals angewendet.
HANDBETRIEB. EICHUNG DES
WERKZEUGS
5
Die Werkzeugkalibrierung findet man im manuellen Modus. Die Schaltfläche für den Zugriff
auf die Werkzeugkalibrierung ist jeweils eine andere und hängt von der installierten Software
in der Dreh- oder der Fräsmaschine ab. Um den Kalibrierungsmodus zu verlassen und in
den manuellen Modus zurückzukehren, betätigen Sie die Taste [ESC].
Schaltfläche.
Typ der Kalibrierung.
Eichung des Werkzeugs (Modell Fräsmaschine).
Eichung des Werkzeugs (Modell Drehmaschine).
Die CNC bietet in beiden Modellen die Möglichkeit der Kalibrierung sowohl von
Fräswerkzeugen als auch Drehwerkzeugen. Die CNC zeigt alle notwendigen Angaben an
und aktualisiert die Hilfegrafik in Abhängigkeit vom ausgewählten Werkzeug.
Arten der Kalibrierung
Es gibt verschiedene Modi für das Kalibrieren eines Werkzeugs. Einige Modi stehen nur
dann zur Verfügung, wenn man über einen Tischmesstaster verfügt.
Wenn kein Tischmesstaster zur Verfügung steht, gibt es nur die
manuelle Kalibrierung. Mit Hilfe des Tischmesstasters stehen alle
Arten der Kalibrierung zur Verfügung. Die verschiedenen Modi der
Kalibrierung kann man vom vertikalen Menü der Schaltflächen
auswählen.
Die aktiven Kinematiks berücksichtigen die Kalibrierung und behindern diese in diesem
Modus nicht. Im Fall, dass irgendeine Umwandlung der Koordinaten ( #CS oder #ACS) noch
aktiv ist, wodurch die Funktion RTCP oder TLC aktiviert wird, ist es nicht gestattet, die
manuelle oder die halbautomatische Kalibrierung durchzuführen.
Handkalibrierung.
Dies erfolgt ohne den Tischmesstaster. Ein Referenzwerkstück ist notwendig, um das
Werkzeug kalibrieren zu können. Alle Bewegungen werden manuell durchgeführt.
Halbautomatische Kalibrierung.
Steht zur Verfügung, wenn ein Tischmesstaster vorhanden ist. Die Bewegungen zur
Positionierung erfolgen manuell, und die Bewegung zur Abtastung erfolgt durch die CNC.
CNC 8070
Automatische Kalibrierung.
Steht zur Verfügung, wenn ein Tischmesstaster vorhanden ist. Alle Bewegungen macht die
CNC mit Hilfe des Festzyklus der Kalibrierung #PROBE.
(REF: 1007)
·107·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
Meßtasterauswahl
In der CNC kann man zwei Messtaster konfiguriert haben. Für die Kalibrierung verwendet
man den Messtaster, der in diesem Moment aktiviert ist. Man kann vom Werkstückprogramm
oder MDI mit der Anweisung #SELECT PROBE den aktiven Messtaster ändern.
#SELECT PROBE [1]
Wählt den ersten Messtaster an.
#SELECT PROBE [2]
Wählt den zweiten Messtaster an.
HANDBETRIEB. EICHUNG DES WERKZEUGS
5.
Geometrische Konfiguration der Achsen: "Ebene" oder
"Dreiflächner".
Beim Modell für Drehmaschinen kann die geometrische Konfiguration der Achsen vom Typ
"Ebene" oder "Dreiflächner" sein, was von der Verfügbarkeit einer dritte Hauptachse, in der
Regel die Y-Achse, abhängt. Die verschiedenen Modi der Kalibrierung werden an die
festgelegte Konfiguration angepasst, und die notwendigen Angaben für jede von ihnen
werden angezeigt.
Y+
G e o m e t r i s c h e Ko n f i g u r a t i o n d e r A c h s e n d e r
"dreiflächigen" Art.
X+
Z+
Es ist die übliche Konfiguration einer Fräsmaschine oder einer
Drehmaschine mit einer dritten Hauptachse, nämlich die ·Y·
Achse.
Es gibt drei Achsen, die einen kartesianischen Dreiflächner
vom Typ XYZ wie in einer Fräsmaschine bilden. Es kann mehr
Achsen geben, als die, welche den Dreiflächner bilden.
Mit dieser Konfiguration ist das Verhalten der Ebenen wie bei
einer Fräsmaschine, außer dass die übliche Arbeitsebene die
G18 sein wird, wenn dies so konfiguriert worden ist.
Geometrische Konfiguration der Achsen der "Ebene" Art.
X+
Es ist die übliche Konfiguration einer Drehmaschine.
Es gibt zwei Achsen, die die übliche Arbeitsebene bilden. Es
kann mehr Achsen geben, aber diese können nicht Bestandteil
Z+ des Dreiflächners sein; sie müssen Hilfsachsen, Drehachsen
usw. sein.
Mit dieser Konfiguration wird die aktive Ebene durch die zwei
ersten Achsen gebildet, die im Kanal festgelegt sind. Wenn
man die X-Achse als erste und die Z-Achse als zweite
festgelegt hat, ist die Arbeitsebene ZX, wobei die Z-Achse die
Abszissenachse und die X-Achse die Ordinatenachse ist.
Die Arbeitsebene ist immer die G18; es ist nicht erlaubt, die
Ebene vom Werkstückprogramm aus zu ändern.
Konfiguration der Achsen der "Ebene" Art. Die Längsachse.
CNC 8070
In dieser Konfiguration wird als Längsachse die zweite Achse des Kanals angesehen. Wenn
man die X-Achse als erste und die Z-Achse als zweite festgelegt hat, ist die Arbeitsebene
ZX, wobei die Z-Achse für die Längenkompensation bei Fräswerkzeugen angewendet wird.
Mit den Drehwerkzeugen wird die Längenkompensation für alle Achsen angewendet, bei
denen eine Wertvorgabe für das Werkzeug festgelegt worden ist.
Wenn man bei der Drehbearbeitung Fräswerkzeuge anwenden will, kann man die Achse für
den Längenausgleich mit der Programmzeile #TOOL AX oder der Funktion G20 ändern.
(REF: 1007)
·108·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
Manuelle Kalibrierung. Kalibrierung ohne Messtaster
Dieser Modus gestattet das Kalibrieren des aktiven Werkzeugs, welches sowohl ein Fräsals auch ein Drehwerkzeug sein kann. Die CNC zeigt alle notwendigen Angaben an und
aktualisiert die Hilfegrafik in Abhängigkeit vom ausgewählten Werkzeug.
B
A
C
A. Maschinendaten. Position der Achsen, Werkzeug und der aktiven Korrektur, tatsächliche
Drehzahl der Spindel und tatsächlicher Vorschub der Achsen.
B. Definitionsbereich der Daten für die Kalibrierung.
C. Zeichnung, aus der hervorgeht, dass die Kalibrierung zulässig ist. Wenn keine
Zeichnung angezeigt wird, ist das auf einen Fehler bei der Festzulegung einiger Daten
zurückzuführen.
HANDBETRIEB. EICHUNG DES WERKZEUGS
5.
Manuelle Kalibrierung. Kalibrierung ohne Messtaster
5.1
Kalibrierung des Werkzeugs
Da kein Messtaster zur Verfügung steht, ist es notwendig, ein Referenzwerkstück zu haben,
um das Werkzeug kalibrieren zu können. Die Kalibrierung besteht aus dem manuellen
Verfahren des Werkzeugs, bis das Werkstück angekratzt wird, und danach wird die
Kalibrierung für jede einzelne Achse validiert. Nach der Validierung werden die neuen Werte
in der Tabelle der Werkzeuge gespeichert.
Anwahl eines Werkzeugs
Direkt vom Kalibrierungsmodus kann man das Werkzeug und die aktive Korrektur ändern.
Nach dem Festlegen des neuen Werkzeugs oder der Korrektur in den Daten des Zyklus
betätigen Sie die Taste [START] und die CNC führt den Werkzeugwechsel aus.
Berücksichtigen Sie, dass, wenn das festgelegte Werkzeug das aktive Werkzeug ist, die
CNC die Werte übernimmt, die in diesem Moment der Korrektor hat, sobald die Taste
[START] betätigt wird.
Kalibrierung bei einer Fräsmaschine
• Bei den Fräswerkzeugen wird die Länge des Werkzeugs kalibriert, und der Wert für den
Verschleiß wird mit Null initialisiert. Radius und Verschleiß des Radius können von Hand
definiert werden.
Für die Berechnung der Länge werden der Koordinatenwert der Längsachse des
Werkzeug auf der aktiven Ebene (G17, G18, G19, G20), die Ausrichtung des Werkzeugs
über der Achse (#TOOL AX) und der Koordinatenwert des Referenzwerkstücks
berücksichtigt. Für die Kalibrierung wird davon ausgegangen, dass der Koordinatenwert
des Referenzwerkstücks sich auf die Längsachse des Werkzeugs bezieht.
• Bei den Drehwerkzeugen werden die Wertvorgaben jeder einzelnen Achse kalibriert. Die
Abnutzungen der Wertvorgaben werden mit Null initialisiert.
CNC 8070
(REF: 1007)
Eichung in einer Drehmaschine (Achskonfiguration vom Typ Ebene).
Bei den Dreh- und Fräswerkzeugen werden die Wertvorgaben jeder einzelnen Achse
kalibriert. Wenn die Kalibrierung in eine der Wertvorgaben validiert wird, wird der Verschleiß
für die Vorgabe auf Null gesetzt.
·109·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
Eichung in einer Drehmaschine (Achskonfiguration vom Typ „Dreiflächner“).
• Bei den Drehwerkzeugen werden die Wertvorgaben jeder einzelnen Achse kalibriert.
Wenn die Kalibrierung in eine der Wertvorgaben validiert wird, wird der Verschleiß für
die Vorgabe auf Null gesetzt.
• Bei den Fräswerkzeugen werden zwei Optionen angeboten, die mit Hilfe der folgenden
Bildschirmsymbole ausgewählt werden können.
Kalibrierung der Werkzeuglänge.
Diese Option gestattet es, den Wert für die Länge zu aktualisieren, und man
initialisiert den Verschleißwert mit Null. Es werden auch die Daten der
Werkzeugtabelle aktualisiert.
HANDBETRIEB. EICHUNG DES WERKZEUGS
Manuelle Kalibrierung. Kalibrierung ohne Messtaster
5.
Kalibrierung der Wertvorgaben.
Diese Option gestattet es, die Wertvorgabe für jede einzelne Achse zu
aktualisieren. Die Abnutzungen der Wertvorgaben werden mit Null
initialisiert.
Validierung der Kalibrierung.
Die Validierung erfolgt vom vertikalen Menü der Schaltflächen aus. Sobald erst einmal das
Werkzeug kalibriert ist, wird die Taste [START] betätigt, um die neuen Werte des Korrektors
in der CNC zu übernehmen.
Schaltfläche.
Beschreibung.
Validieren der Kalibrierung der Länge eines Fräswerkzeugs.
Va l i d i e r e n d e r K a l i b r i e r u n g d e r We r t vo r g a b e n e i n e s
Fräswerkzeugs.
Va l i d i e r e n d e r K a l i b r i e r u n g d e r We r t vo r g a b e n e i n e s
Drehwerkzeugs.
Wenn bei einer Drehmaschine die Konfiguration der Achsen vom Typ "Dreiflächner" ist,
erfolgt Kalibrierung auf der senkrecht zur Arbeitsfläche verlaufenden Achse vom
horizontalen Menü der Schaltflächen aus.
Festlegung der Daten
Zur Definition der Daten auf die entsprechende Angabe gehen, den gewünschten Wert
eintippen und die Taste [ENTER drücken.
Für ein Drehwerkzeug.
Die Nomenklatur der Achsen hängt von der geometrischen Konfiguration der Achsenebenen
oder der Dreiflächner ab. Für den Fall einer Konfiguration "Ebene", werden die Namen der
Achsen gemäß der DIN-Norm für Drehmaschinen bezeichnet; die X-Achse als
Abszissenachse und die Y-Achse als Ordinatenachse.
CNC 8070
(REF: 1007)
·110·
Daten
Bedeutung
Zp Xp
Maße des Referenzwerkstücks, welches bei der Kalibrierung verwendet
werden soll. Diese Koordinatenwerte beziehen sich auf die Hauptachsen
des Werkzeugs.
T
Werkzeug zu kalibrieren
D
Korrektor zu kalibrieren.
Off Y
Off X
Wertvorgaben für das Werkzeug auf jeder einzelnen Achse.
Lw
Abnutzung gemäß den Wertvorgaben für jede der Achsen.
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
Wenn bei der Drehbearbeitung eine dritte Achse lotrecht zur Arbeitsebene verfügbar ist,
bietet die geometrische, "dreiflächige" Konfiguration auch ihre Daten an und gestattet die
Kalibrierung auf dieser Achse. Die Daten der dritten Achse kann man verstecken oder vom
horizontalen Menü der Schaltflächen anzeigen.
Für ein Fräswerkzeug.
Zp
Koordinatenwert des Referenzwerkstücks, das für die Kalibrierung
verwendet wird. Dieser Koordinatenwert bezieht sich auf die Längsachse
des Werkzeugs.
T
Werkzeug zu kalibrieren
D
Korrektor zu kalibrieren.
L
Länge des Werkzeugs.
Lw
Längeabnutzung.
R
Radius des Werkzeugs.
Rw
Radiusabnutzung.
Schritte, in denen bei der kalibrierung eines Werkzeugs
vorzugehen ist
Für die Kalibrierung der Länge ist folgendermaßen vorzugehen.
1. Festlegung der Abmessungen des Referenzwerkstücks, das bei der Kalibrierung
verwendet werden soll.
2. Wählt das Werkzeug und den Korrektor zu kalibrieren aus. Nach der Auswahl zeigt die
CNC die Abmessungen, die in der Tabelle der Werkzeuge für diese Korrektur festgelegt
wurden.
5.
HANDBETRIEB. EICHUNG DES WERKZEUGS
Bedeutung
Manuelle Kalibrierung. Kalibrierung ohne Messtaster
Daten
Für das Kalibrieren eines Werkzeugs muss dieses aktiv sein. Wenn man ein Werkzeug
auswählt, und die Taste [ENTER] betätigt, zeigt die CNC nur die Daten dieses Werkzeugs
an. Damit die CNC einen Werkzeugwechsel ausführt und dieses dann zum aktiven
Werkzeug macht, muss man die Teste [START] drücken. Siehe "Anwahl eines
Werkzeugs." auf Seite 113.
3. Werkzeug kalibrieren Manuelles Annähern des Werkzeugs, bis das Werkstück
angekratzt wird, und danach erfolgt die Validierung der Kalibrierung vom Menü der
Schaltflächen.
Nach der Validierung der Kalibrierung werden die Werte aktualisiert, und der Wert für
den Verschleiß wird mit Null initialisiert. Die neuen Werte werden in der Tabelle der
Werkzeuge gespeichert.
4. Wenn es gewünscht wird, dass die CNC die neuen Werte vom Korrektor übernimmt, wird
nochmals die Taste [START] betätigt.
Zur Kalibrierung eines anderen Werkzeugs Schritte 2 und 3 wiederholen.
Überlegungen um die Wertvorgaben und Verschleißwerten.
Man muss eingeben, dass die Wertvorgabe für ein Werkzeug auf einer Achse die Entfernung
zwischen der Basis des Werkzeugs und dem Ende desselben ist. Dies bedeutet, dass dieser
Radius, wenn man die Wertvorgabe eines Fräswerkzeugs auf einer Achse berechnet, wozu
auch die Größe des Radiuses gehört, in die Wertvorgabe aufgenommen wird. Dasselbe gilt
für die Länge.
CNC 8070
Wenn man die Wertvorgaben eines Werkzeugs für eine Fräsmaschine kalibriert, wird in der
Tabelle der Werkzeuge der Wert für die Länge gelöscht, aber nicht der Wert für den Radius.
(REF: 1007)
·111·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
Kriterium der Zeichen um die Wertvorgaben und Verschleißwerten.
Das Kriterium der Zeichen, die relativ zu den Wertvorgaben und Verschleißwerten stehen,
werden durch den Maschinenparameter TOOLOFSG definiert.
5.
TOOLOFSG
Bedeutung.
Negativ.
Die Werkzeugkalibrierung gibt einen negativen Offsetwert an. Der OffsetVerschleiß muß mit positiven Wert angegeben werden.
Positiv.
Die Werkzeugkalibrierung gibt einen positiven Offsetwert an. Der OffsetVerschleiß muß mit negativen Wert angegeben werden.
HANDBETRIEB. EICHUNG DES WERKZEUGS
Manuelle Kalibrierung. Kalibrierung ohne Messtaster
Eingabe der inkrementalen oder absoluten Werte für den Verschleiß.
CNC 8070
(REF: 1007)
·112·
In der Tabelle der Werkzeuge kann man festlegen, ob der Verschleiß mit dem inkrementalen
oder dem absoluten Wert eingegeben wird. Siehe "Auswählen der inkrementalen oder
absoluten Eingabewerte für den Verschleiß." auf Seite 235.
Mit inkrementalen Verschleiß wird der Wert, den der Nutzer eingibt, zum absoluten Wert,
den der Verschleiß hatte, summiert (oder davon abgezogen, im Fall, dass der Wert negativ
ist). Nach dem Betätigen von [ENTER], um den neuen Wert zu übernehmen, wird im Feld
für den Verschleiß der resultierende absolute Wert angezeigt.
Eingangsverschleiß
Ve r s c h l e i ß
Kettenmaßmodus
i m Gesamtverschleiß
1
0.2
1.2
1
-0.2
0.8
-1
0.2
-0.8
-1
-0.2
-1.2
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
Halbautomatische
Messtaster
Kalibrierung.
Kalibrierung
mit
Diese Option ist nur verfügbar, wenn ein an der Maschine installierter Tischmesstaster
vorhanden ist.
Bei einem Modell einer Fräsmaschine ist es gestattet, die Länge oder den Radius der
Fräswerkzeuge und die Offsets der Drehwerkzeuge zu kalibrieren. Bei einem Modell einer
Drehmaschine ist es gestattet, die Wertvorgaben jedes Werkzeugs zu kalibrieren.
A
A. Maschinendaten. Position der Achsen, Werkzeug und der aktiven Korrektur, tatsächliche
Drehzahl der Spindel und tatsächlicher Vorschub der Achsen.
B. Definitionsbereich der Daten für die Kalibrierung.
Das Werkzeug ist in der Spindel eingespannt. Nach der Kalibrierung wird der
Längenverschleiß auf Null initialisiert.
HANDBETRIEB. EICHUNG DES WERKZEUGS
B
5.
Halbautomatische Kalibrierung. Kalibrierung mit Messtaster
5.2
Werden die Werkzeugdaten geändert, werden die Daten der Werkzeugtabelle nach der
Kalibrierung aktualisiert.
Kalibrierung des Werkzeugs
Die Kalibrierung besteht aus der manuellen Annäherung des Werkzeugs an den Messtaster,
und danach wird der CNC der Befehl erteilt, dass sie die Bewegung der Abtastung ausführt.
Die CNC verfährt das Werkzeug auf der ausgewählten Achse, bis der Kontakt mit dem
Messtaster hergestellt ist. Nach dem Kontakt mit dem Messtaster wird die Kalibrierung auf
dieser Achse beendet und die Werte werden aktualisiert.
Anwahl eines Werkzeugs.
Direkt vom Kalibrierungsmodus kann man das Werkzeug und die aktive Korrektur ändern.
Nach dem Festlegen des neuen Werkzeugs oder der Korrektur in den Daten des Zyklus
betätigen Sie die Taste [START] und die CNC führt den Werkzeugwechsel aus.
Berücksichtigen Sie, dass in diesem Modus der Kalibrierung die Taste [START] zwei
Funktionen hat. Wenn man ein neues Werkzeug ausgewählt hat, erfolgt der
Werkzeugwechsel. Wenn das ausgewählte Werkzeug das aktivierte ist, beginnt beim
Betätigen der Taste [START] die Kalibrierung.
CNC 8070
Kalibrierung bei einer Fräsmaschine
Bei den Fräswerkzeugen wird die Länge oder der Werkzeugradius kalibriert. Nach der
Kalibrierung von einer der zwei Abmessungen wird der Wert für den Verschleiß mit Null
initialisiert.
Bei den Drehwerkzeugen werden die Wertvorgaben jeder einzelnen Achse kalibriert. Die
Abnutzungen der Wertvorgaben werden mit Null initialisiert.
(REF: 1007)
·113·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
Kalibrierung bei einer Drehmaschine
Bei den Drehwerkzeugen werden die Wertvorgaben jeder einzelnen Achse kalibriert. Wenn
die Kalibrierung in eine der Wertvorgaben validiert wird, wird der Verschleiß für die Vorgabe
auf Null gesetzt.
Validierung der Kalibrierung
HANDBETRIEB. EICHUNG DES WERKZEUGS
Halbautomatische Kalibrierung. Kalibrierung mit Messtaster
5.
Vom horizontalen Menü der Schaltflächen werden die Achse und die Vorschubrichtung zur
Kalibrierung ausgewählt. Sobald erst einmal das Werkzeug ausgewählt wurde und nachdem
das Werkzeug in die Spindel eingesetzt wurde, drücken Sie die Taste [START], um die
Kalibrierung zu starten. Das Werkzeug bewegt sich in der angegebenen Richtung, bis es
Kontakt mit dem Messtaster hergestellt hat, danach erfolgt als Abschluss die Kalibrierung
auf dieser Achse, und die Daten des Werkzeugs werden mit den gemessenen Werten
aktualisiert.
Sobald erst einmal das Werkzeug kalibriert ist, zeigt die CNC eine Meldung an, die dazu
auffordert, die Taste [START] betätigen, um die neuen Werte des Korrektors zu übernehmen.
Wenn man die Taste [START] betätigt, wenn diese Meldung angezeigt wird, übernimmt die
CNC die neuen Werte vom Korrektor; wenn diese Meldung nicht erscheint, wird wiederum
beim Betätigen der Taste [START] die Bewegung der Abtastung ausgeführt.
Als Hilfe wird im Fenster, sobald ein Verfahren der Maschine ausgewählt wurde, eine
Informationszeichnung angezeigt, woraus die Art der auszuführenden Kalibrierung, die
Länge oder der Radius hervorgehen.
Festlegung der Daten
Zur Definition der Daten auf die entsprechende Angabe gehen, den gewünschten Wert
eintippen und die Taste [ENTER drücken.
Daten
Bedeutung
PRBMOVE
Abtasthöchstdistanz. Erhält die CNC nach erfolgtem Durchlauf dieser
Distanz nicht das Messtastersignal, wird der entsprechende Fehlercode
angezeigt und die Achsbewegung hält an.
F
Eindringvorschub.
T
Werkzeug zu kalibrieren
D
Korrektor zu kalibrieren.
L
Länge des Werkzeugs.
Lw
Längeabnutzung.
R
Radius des Werkzeugs.
Rw
Radiusabnutzung.
S c h r i t t e , i n d e n e n b e i d er k a l i b r i e r u n g e i n e s W e r k z e u g s
vorzugehen ist
Für seine Kalibrierung ist folgendermaßen vorzugehen:
1. Abstand und Vorschub des Messtasterbetriebs definieren.
Ist keinerlei Vorschub definiert, wird die Messtastung in dem vom Maschinenhersteller
definierten Messtasterbetrieb ausgeführt.
CNC 8070
(REF: 1007)
2. Wählt das Werkzeug und den Korrektor zu kalibrieren aus. Nach der Auswahl zeigt die
CNC die Abmessungen, die in der Tabelle der Werkzeuge für diese Korrektur festgelegt
wurden.
Für das Kalibrieren eines Werkzeugs muss dieses aktiv sein. Wenn man ein Werkzeug
auswählt, und die Taste [ENTER] betätigt, zeigt die CNC nur die Daten dieses Werkzeugs
an. Damit die CNC einen Werkzeugwechsel ausführt und dieses dann zum aktiven
Werkzeug macht, muss man die Teste [START] drücken. Siehe "Kalibrierung des
Werkzeugs" auf Seite 113.
3. Manuelle Annäherung des Werkzeugs an den Messtaster, bis dieses sich auf der Bahn
befindet, die für die Abtastung verwendet wird.
·114·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
Für das Kalibrieren des zylindrischen Radius mit dem Messtaster muss die Bahn mit dem
Mittelpunkt des Messtasters zusammenfallen, und wenn dies nicht der Fall ist, hat die
Radiusberechnung einen Fehler.
4. Werkzeug kalibrieren Achse und Messtasterrichtung im Softkeymenü anwählen und
[START] drücken.
Der Messtaster wird parallel zur Achse und in der ausgewählten Richtung verfahren, bis
der Messtaster berührt wird. Aktualisierung des gemessenen Werts und Initialisierung
des Verschleißwerts auf Null. Die Daten werden auf der Werzeugmagazintabelle
gespeichert.
Man muss eingeben, dass die Wertvorgabe für ein Werkzeug auf einer Achse die Entfernung
zwischen der Basis des Werkzeugs und dem Ende desselben ist. Dies bedeutet, dass dieser
Radius, wenn man die Wertvorgabe eines Fräswerkzeugs auf einer Achse berechnet, wozu
auch die Größe des Radiuses gehört, in die Wertvorgabe aufgenommen wird. Dasselbe gilt
für die Länge.
Wenn man die Wertvorgaben eines Werkzeugs für eine Fräsmaschine kalibriert, wird in der
Tabelle der Werkzeuge der Wert für die Länge gelöscht, aber nicht der Wert für den Radius.
Kriterium der Zeichen um die Wertvorgaben und Verschleißwerten.
Das Kriterium der Zeichen, die relativ zu den Wertvorgaben und Verschleißwerten stehen,
werden durch den Maschinenparameter TOOLOFSG definiert.
TOOLOFSG
Bedeutung.
Negativ.
Die Werkzeugkalibrierung gibt einen negativen Offsetwert an. Der OffsetVerschleiß muß mit positiven Wert angegeben werden.
Positiv.
Die Werkzeugkalibrierung gibt einen positiven Offsetwert an. Der OffsetVerschleiß muß mit negativen Wert angegeben werden.
HANDBETRIEB. EICHUNG DES WERKZEUGS
Überlegungen um die Wertvorgaben und Verschleißwerten.
5.
Halbautomatische Kalibrierung. Kalibrierung mit Messtaster
5. Wenn es gewünscht wird, dass die CNC die neuen Werte vom Korrektor übernimmt, wird
nochmals die Taste [START] betätigt. Um die neuen Werte zu übernehmen, muss man
die Taste [START] drücken, während die Meldung im unteren Teil sichtbar ist; sonst wird
nochmals die Bewegung der Abtastung ausgeführt.
Eingabe der inkrementalen oder absoluten Werte für den Verschleiß.
In der Tabelle der Werkzeuge kann man festlegen, ob der Verschleiß mit dem inkrementalen
oder dem absoluten Wert eingegeben wird. Siehe "Auswählen der inkrementalen oder
absoluten Eingabewerte für den Verschleiß." auf Seite 235.
Mit inkrementalen Verschleiß wird der Wert, den der Nutzer eingibt, zum absoluten Wert,
den der Verschleiß hatte, summiert (oder davon abgezogen, im Fall, dass der Wert negativ
ist). Nach dem Betätigen von [ENTER], um den neuen Wert zu übernehmen, wird im Feld
für den Verschleiß der resultierende absolute Wert angezeigt.
Eingangsverschleiß
Ve r s c h l e i ß
Kettenmaßmodus
im
Gesamtverschleiß
1
0.2
1.2
1
-0.2
0.8
-1
0.2
-0.8
-1
-0.2
-1.2
CNC 8070
(REF: 1007)
·115·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
5.3
Automatische Kalibrierung mit Messtaster und Festzyklus
5.3.1
Modell einer Fräsmaschine oder Drehmaschine (geometrische
Konfiguration des "Dreiflächners")
Diese Option ist nur verfügbar, wenn ein an der Maschine installierter Tischmesstaster
vorhanden ist. Dieser Modus gestattet sowohl das Kalibrieren von Fräswerkzeugen als auch
von Drehmaschinenwerkzeugen. Die CNC zeigt alle notwendigen Angaben an und
aktualisiert die Hilfegrafik in Abhängigkeit vom ausgewählten Werkzeug.
HANDBETRIEB. EICHUNG DES WERKZEUGS
Automatische Kalibrierung mit Messtaster und Festzyklus
5.
B
A
A. Maschinendaten. Position der Achsen, Werkzeug und der aktiven Korrektur, tatsächliche
Drehzahl der Spindel und tatsächlicher Vorschub der Achsen.
B. Umgebung zur Definition der Kalibrierdaten und die Position des Messtasters
Kalibrierung des Werkzeugs
Die Kalibrierung erfolgt mit Hilfe eines Festzyklus des Messtasters. Die CNC verfährt das
Werkzeug, bis der Kontakt mit dem Messtaster hergestellt ist, und die Kalibrierung wird für
jede einzelne Achse validiert. Das Werkzeug kann man auf zwei Achsen der Ebene oder
den drei Achsen des Dreiflächners kalibrieren.
Die Kalibrierung beginnt bei Betätigung der Taste [START]. Sobald die CNC die Kalibrierung
auf den ausgewählten Achsen beendet, werden die Werte für die Abmessungen und den
Verschleiß aktualisiert. Außerdem übernimmt die CNC die neuen Werte.
Anwahl eines Werkzeugs.
In diesem Modus der Kalibrierung ist es der Zyklus selbst, der den Werkzeugwechsel und
die Korrektur ausführt. Das Werkzeug muss nicht vorher in die Spindel eingesetzt werden.
Berücksichtigen Sie, dass beim Betätigen der Taste [START], der Kalibrierungszyklus
gestartet wird.
Eine alternative Position für den Messtaster anwählen.
CNC 8070
(REF: 1007)
·116·
Für die Kalibrierung verwendet man die Messtasterposition, die in den
Maschinenparametern festgelegt wurde. Wahlweise kann man eine alternative
Position für den Messtaster festlegen, die nicht nur für die festgelegte Kalibrierung
gültig ist. Die neue Position beeinträchtigt die festgelegten Werte in den
Maschinenparametern nicht.
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
Eichung des Werkzeugs
Bei den Fräswerkzeugen werden zwei Optionen angeboten, die mit Hilfe der folgenden
Bildschirmsymbole ausgewählt werden können.
• Kalibrieren der Wertvorgaben und Initialisierung des Verschleißes auf Null.
• Kalibrieren der Länge und des Radiuses sowie die Messung des Verschleißes.
Zur Definition der Daten auf die entsprechende Angabe gehen, den gewünschten Wert
eintippen und die Taste [ENTER drücken. Um die Bildschirmsymbole zu ändern, werden
diese markiert und man drückt die Taste [SPACE].
Zur Kalibrierung von Radius, Länge und Abnutzung eines Fräswerkzeugs.
Die Daten, die angezeigt werden, hängen von der Kalibrierungsoption ab, die aus dem
horizontalen Menü der Schaltflächen gewählt wurde. Von diesem Menü kann man wählen,
ob man eine Kalibrierung der Länge und/oder des Radiuses wünscht und ob eine
Berechnung des Verschleißes gewünscht ist oder nicht. Wenn keine Berechnung des
Verschleißes gemacht wird, erfolgt nach der Kalibrierung eine Initialisierung mit Null.
Daten
Bedeutung
T
Werkzeug zu kalibrieren
D
Korrektor zu kalibrieren.
Ds
Sicherheitsabstand.
F
Vorschub für die Bewegung bei der Abtastung.
Wenn diese nicht definiert werden, erfolgen die Bewegungen mit dem
standardmäßigen Vorschub, der vom Hersteller der Maschine festgelegt
wurde.
N
Anzahl der Werkzeugstähle.
Wenn man dafür den Wert ·0· festlegt, kennt die CNC die Position einer
Schneide und macht die Bewegung nur einmal. Die
Spindeldrehgeschwindigkeit muss ·0· sein.
Wenn man den Wert nicht mit ·0· definiert, werden alle Schneiden kalibriert.
Die CNC führt die erste Bewegung zur Erkennung einer Schneide aus,
danach stoppt die Spindel, und es erfolgt die genaue Ausmessung jeder
Schneide. Man muss die Drehzahl der Spindel und die Distanz Dm
definieren.
Dm
Entfernung, auf die sich der Rand des Werkzeugs vom Mittelpunkt des
Messtasters zurückzieht, um die nachfolgende Werkzeugschneide zu
positionieren.
S
Spindeldrehzahl
HANDBETRIEB. EICHUNG DES WERKZEUGS
Festlegung der Daten
Automatische Kalibrierung mit Messtaster und Festzyklus
5.
Bei den Drehwerkzeugen werden die Wertvorgaben jeder einzelnen Achse kalibriert. Die
Abnutzungen der Wertvorgaben werden mit Null initialisiert.
Messtasterfläche zu berühren.
Verhalten, wenn der Verschleiß den maximal zulässigen Wert übersteigt;
das Werkzeug ablehnen oder es ersetzen durch ein Werkzeug der gleichen
Art.
Lw
Erlaubter Längenhöchstverschleiß.
Rw
Erlaubter Radiushöchstverschleiß.
PRB1MAX
···
PRB2MIN
Meßtasterposition.
Die hier definierten Werte werden nur während des Zykluses für die
We r k z e u g k a l i b r i e r u n g b e r ü ck s i c h t i g t ; d i e We r t e i n d e n
Maschinenparametern werden nicht verändert.
CNC 8070
(REF: 1007)
·117·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
Für das Kalibrieren der Wer tvorgaben eines Fräswerkzeugs oder eines
Drehwerkzeugs.
HANDBETRIEB. EICHUNG DES WERKZEUGS
Automatische Kalibrierung mit Messtaster und Festzyklus
5.
Daten
Bedeutung
T
Werkzeug zu kalibrieren
D
Korrektor zu kalibrieren.
Ds
Sicherheitsabstand.
F
Vorschub für die Bewegung bei der Abtastung.
Wenn diese nicht definiert werden, erfolgen die Bewegungen mit dem
standardmäßigen Vorschub, der vom Hersteller der Maschine festgelegt
wurde.
PRB1MAX
···
PRB2MIN
Meßtasterposition.
Die hier definierten Werte werden nur während des Zykluses für die
We r k z e u g k a l i b r i e r u n g b e r ü c k s i c h t i g t ; d i e We r t e i n d e n
Maschinenparametern werden nicht verändert.
Dieses Bildschirmsymbol bestimmt die Anzahl der Achsen, auf welche die
Abtastung abgewendet werden soll.
S c h r i t t e , i n d e n e n b e i d er k a l i b r i e r u n g e i n e s W e r k z e u g s
vorzugehen ist
Für die Kalibrierung der Länge ist folgendermaßen vorzugehen.
1. Wählt das Werkzeug und den Korrektor zu kalibrieren aus. Das Werkzeug braucht nicht
in die Spindel gesetzt zu werden; die CNC übernimmt diesen Arbeitsgang, falls
erforderlich.
2. Festlegung der Daten, die zur Kalibrierung verwendet werden. Wenn man ein
Fräswerkzeug kalibrieren will, wählen Sie im horizontalen Menü der Schaltflächen den
auszuführenden Arbeitsgang aus.
3. Die Taste [START] drücken um die Kalibrierung zu beginnen. Die CNC kalibriert das
Werkzeug, wobei alle notwendigen Bewegungen ausgeführt werden; es ist nicht
notwendig, das Werkzeug manuell heranzufahren. Falls nötig, nimmt die CNC den
Werkzeugwechsel vor.
4. Nach der Kalibrierung werden die Daten der Werkzeugtabelle aktualisiert.
CNC 8070
(REF: 1007)
·118·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
Modell einer Drehmaschine, geometrische Konfiguration der Ebene
Diese Option ist nur verfügbar, wenn ein an der Maschine installierter Tischmesstaster
vorhanden ist. Dieser Modus gestattet sowohl das Kalibrieren von Fräswerkzeugen als auch
von Drehmaschinenwerkzeugen. Die CNC zeigt alle notwendigen Angaben an und
aktualisiert die Hilfegrafik in Abhängigkeit vom ausgewählten Werkzeug.
5.
A
A. Maschinendaten. Position der Achsen, Werkzeug und der aktiven Korrektur, tatsächliche
Drehzahl der Spindel und tatsächlicher Vorschub der Achsen.
B. Umgebung zur Definition der Kalibrierdaten und die Position des Messtasters
Kalibrierung des Werkzeugs
Die Kalibrierung erfolgt mit Hilfe eines Festzyklus des Messtasters. Die CNC verfährt das
Werkzeug, bis der Kontakt mit dem Messtaster hergestellt ist, und die Kalibrierung wird für
jede einzelne Achse validiert. Das Werkzeug wird auf die zwei Achsen der Ebene kalibriert.
HANDBETRIEB. EICHUNG DES WERKZEUGS
B
Automatische Kalibrierung mit Messtaster und Festzyklus
5.3.2
Die Kalibrierung beginnt bei Betätigung der Taste [START]. Sobald die CNC die Kalibrierung
auf den ausgewählten Achsen beendet, werden die Werte für die Abmessungen und den
Verschleiß aktualisiert. Die neuen Werte werden in der Tabelle der Werkzeuge gespeichert.
Anwahl eines Werkzeugs
In diesem Modus der Kalibrierung ist es der Zyklus selbst, der den Werkzeugwechsel und
die Korrektur ausführt. Das Werkzeug muss nicht vorher in die Spindel eingesetzt werden.
Berücksichtigen Sie, dass beim Betätigen der Taste [START], der Kalibrierungszyklus
gestartet wird.
Eine alternative Position für den Messtaster anwählen.
Für die Kalibrierung verwendet man die Messtasterposition, die in den
Maschinenparametern festgelegt wurde. Wahlweise kann man eine alternative
Position für den Messtaster festlegen, die nicht nur für die festgelegte Kalibrierung
gültig ist. Die neue Position beeinträchtigt die festgelegten Werte in den
Maschinenparametern nicht.
Eichung des Werkzeugs
CNC 8070
Sowohl bei den Fräswerkzeugen als auch bei Drehwerkzeugen werden die Wertvorgaben
jeder einzelnen Achse kalibriert. Die Abnutzungen der Wertvorgaben werden mit Null
initialisiert.
(REF: 1007)
·119·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
Festlegung der Daten
Zur Definition der Daten auf die entsprechende Angabe gehen, den gewünschten Wert
eintippen und die Taste [ENTER drücken. Um die Bildschirmsymbole zu ändern, werden
diese markiert und man drückt die Taste [SPACE].
HANDBETRIEB. EICHUNG DES WERKZEUGS
Automatische Kalibrierung mit Messtaster und Festzyklus
5.
Daten
Bedeutung
T
Werkzeug zu kalibrieren
D
Korrektor zu kalibrieren.
Ds
Sicherheitsabstand.
F
Vorschub für die Bewegung bei der Abtastung.
Wenn diese nicht definiert werden, erfolgen die Bewegungen mit dem
standardmäßigen Vorschub, der vom Hersteller der Maschine festgelegt
wurde.
PRB1MAX
···
PRB2MIN
Meßtasterposition.
Die hier definierten Werte werden nur während des Zykluses für die
We r k z e u g k a l i b r i e r u n g b e r ü c k s i c h t i g t ; d i e We r t e i n d e n
Maschinenparametern werden nicht verändert.
S c h r i t t e , i n d e n e n b e i d er k a l i b r i e r u n g e i n e s W e r k z e u g s
vorzugehen ist
Für die Kalibrierung der Länge ist folgendermaßen vorzugehen.
1. Wählt das Werkzeug und den Korrektor zu kalibrieren aus. Das Werkzeug braucht nicht
in die Spindel gesetzt zu werden; die CNC übernimmt diesen Arbeitsgang, falls
erforderlich.
2. Festlegung der Daten, die zur Kalibrierung verwendet werden.
3. Die Taste [START] drücken um die Kalibrierung zu beginnen. Die CNC kalibriert das
Werkzeug, wobei alle notwendigen Bewegungen ausgeführt werden; es ist nicht
notwendig, das Werkzeug manuell heranzufahren. Falls nötig, nimmt die CNC den
Werkzeugwechsel vor.
4. Nach der Kalibrierung werden die Daten der Werkzeugtabelle aktualisiert.
CNC 8070
(REF: 1007)
·120·
HANDBETRIEB. DREHTEILZENTRIERUNG (MODELL EINER
FRÄSMASCHINE)
6
Die Werkzeugkalibrierung findet man im manuellen Modus. Diese Option steht nur bei dem
Modell einer Fräsmaschine zur Verfügung. Um den Kalibrierungsmodus zu verlassen und
in den manuellen Modus zurückzukehren, betätigen Sie die Taste [ESC].
Bildschirmsymbol für den Zugriff auf den Modus zur Zentrierung eines Werkstücks.
Diese Betriebsart gestattet die Berechnung des Mittelpunktes des Drehzentrums eines
rechteckigen oder eines kreisförmigen Werkstücks mit bekannten Abmessungen, und bei
rechteckigen Werkstücken die Neigung des Werkstücks auf Abszissenachse. Der zu
zentrierende Werkstücktyp wird mit den Parametern des Zykluses ausgewählt.
Rechteckiges Werkstück.
Rundes Werkstück.
Vorherige Anforderungen an die Kalibrierung.
Bevor der Zyklus ausgeführt wird, muss sich der Messtaster nahe dem Werkstück, vor dem
Punkt der Abtastung, so zentriert wie möglich, und am Koordinatenwert Z befinden, an dem
man die Abtastungen durchführt.
Um diesen Zyklus auszuführen, muss der Messtaster richtig kalibriert sein.
Vorherige Anforderungen an die Kalibrierung.
Für die Werkstückzentrierung ist folgendermaßen vorzugehen.
1. Wählt den Messtaster und den Korrektor aus. Wenn man keine Auswahl trifft, muss man
bei den Parametern des Zykluses den zu verwendenden Messtaster definieren.
2. Zyklusdaten einfügen.
3. Die Taste [START] drücken um den Zyklus zu beginnen. Die CNC führt die notwendigen
Bewegungen für die Zentrierung des Werkstücks aus.
CNC 8070
4. Nach Ende des Zykluses aktualisiert die CNC die entsprechende Parameter.
(REF: 1007)
·121·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
Informationen, die der Zyklus nach der Durchführung der
Messung ausgibt.
Nach Beendigung des Zyklus gibt die CNC die nach der Messung erzielten Ist-Werte in die
folgenden arithmetischen Parameter zurück:
HANDBETRIEB. DREHTEILZENTRIERUNG (MODELL EINER
6.
CNC 8070
(REF: 1007)
·122·
P296
Neigungswinkel des Werkstücks gemäß Abszissenachse (rechteckiges
Werkstück).
P297
Position der Werkstückoberfläche.
P298
Koordinate des Mittelpunkts des Teils nach der Abszissenachse.
P299
Koordinate des Mittelpunkts des Teils nach der Ordinatenachse.
Wahlweise gestattet der Zyklus eine Vorauswahl der Koordinatenwerte, um einen neuen
Werkstücknullpunkt auszuwählen, und bei rechteckigen Werkstücken kann eine
Koordinatendrehung ausgeführt werden, um die Achsen zum Werkstück auszurichten.
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
Wie man die Daten definiert werden.
Um Daten einzugeben oder zu ändern, ist es notwendig, dass diese ausgewählt werden diese müssen dafür markiert sein. Die Parameter für die Zyklen kann man mit Hilfe der Tasten
[§] [¨] [©] [ª] für den direkten Zugriff auswählen. Man kann auch die erste vorgegebene
Größe aus jeder Gruppe wählen, indem man die Pfeiltasten für die Seite [nach oben] oder
[nach unten] betätigt.
Die Tasten für den direkten Zugriff tragen den Namen des Parameters; [F] für die Vorschübe,
[T] für die Werkzeuge, usw. Jedes Mal, wenn die gleiche Taste betätigt wird, wird die folgende
vorgegebene Größe vom gleichen Typ gewählt.
Um diese Daten zu modifizieren, den gewünschten Wert eintippen oder die Taste [SUP]
drücken, um die Angabe ohne Definition zu lassen. In beiden Fällen muss man die Taste
[ENTER] betätigen, damit der Zyklus den neuen Wert übernimmt.
Zum Wechseln der Zustandsänderung eines Symbols drückt man die Taste [SPACE].
Weglassen der Festlegung eines Wertes.
Einige Daten kann man so belassen, ohne dass sie definiert werden (leeres Kästchen). In
diesem Fall, der Zyklus geht in folgendermaßen vor.
• Wenn man die Position des Zykluses nicht definiert, wird dieser an der Position
ausgeführt, an der sich die Achsen befinden wenn der Zyklus aufgerufen wird.
• Wird die Nummer des Werkzeugs nicht definiert, der Zyklus wird mit dem Werkzeug
ausgeführt, das zu diesem Zeitpunkt aktiv ist.
Definition der Daten mit arithmetischen Parametern.
Die numerischen Daten kann man mit Hilfe der globalen arithmetischen Parameter (P100
- P9999) oder den gemeinsamen (P10000 - P19999) festlegen. In diesem Fall werden bei
der Ausführung des Zykluses diese Daten den Wert annehmen, den der Parameter in
diesem Moment hat.
Wie man die Daten definiert werden.
Manuelle Dateneingabe.
6.
HANDBETRIEB. DREHTEILZENTRIERUNG (MODELL EINER
6.1
Im Moment der Verwendung der globalen Parameter muss man berücksichtigen, dass einige
Zyklen den Wert dieser Parameter beim Beenden der Ausführung verändern. Abfragen bei
jedem Zyklus, welches die modifizierten Parameter sind.
Dateneingabe im Modus Teach-in.
Wenn der Modus Teach-in immer aktiv ist, erscheint im unteren Teil ein Fenster mit den
Achsen des Kanals. Der Modus Teach-in gestattet das manuelle Verfahren der Achsen und
das Zuweisen der Position, welche die Daten anzeigen und die Position des Zykluses
definieren. Die Achsen können über JOG-Tasten, mit Handrädern oder von MDI gefahren
werden.
Um einen Wert zu einer Angabe zuzuweisen, diese mit dem Cursor anwählen und die Taste
[RECALL] drücken. Die Daten übernimmt man aus dem Kanal, in dem der Modus
Werkstückzentrierung aktiv ist.
• Die Daten, die mit der X-Achse in Verbindung stehen, übernehmen den Koordinatenwert
der ersten Achse des Kanals.
• Die Daten, die mit der Y-Achse in Verbindung stehen, übernehmen den Koordinatenwert
der zweiten Achse des Kanals.
CNC 8070
• Die Daten, die mit der Z-Achse in Verbindung stehen, übernehmen den Koordinatenwert
der dritten Achse des Kanals.
(REF: 1007)
·123·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
6.2
Festlegung der Daten.
Meßtasterposition.
·Tp·
Nummer des Werkzeugs, der den Messtaster erkennt.
Nummer des Werkzeugs, mit dem der Messtaster in der Tabelle der Werkzeuge definiert ist.
Wird es nicht oder mit Wert 0 definiert, verwendet man den Messtaster, der in der Spindel
im Moment der Ausführung des Zykluses eingespannt ist.
6.
Festlegung der Daten.
HANDBETRIEB. DREHTEILZENTRIERUNG (MODELL EINER
·Dp· Nummer des Korrektors, der den Messtaster erkennt.
Gestattet dem Meßtaster zugeordneten Korrektor, mit dem gearbeitet wird.
Abtastbewegung.
·X Y Z· Meßtasterposition zur Ausführung des Zyklus.
Xm
Position des Tasters, nach der Abszissenachse.
Ym
Position des Tasters, nach der Ordinatenachse.
Zm
Meßtasterposition gemäß lotrechte Achse der Ebene.
Der Zyklus für die Zentrierung des Werkstücks wird auf der aktiven Arbeitsebene ausgeführt.
·Symbol·
Geometrie des zu zentrierenden Werkstücks.
Dieser Parameter zeigt den zu zentrierenden Werkstücktyp an.
Rechteck-Werkstückzentrierung.
Drehteilzentrierung.
·Symbol·
Achse und Richtung der ersten Abtastbewegung.
Dieser Parameter zeigt auf die Achse an, bei der die erste Meßtasterbewegung erfolgt.
Der Meßtaster fährt im positiven Sinne der X-Achse vor.
Der Meßtaster fährt im negativen Sinne der X-Achse vor.
Der Meßtaster fährt im positiven Sinne der Y-Achse vor.
Der Meßtaster fährt im negativen Sinne der Y-Achse vor.
·Symbol·
Messung der Oberfläche-Position.
Dieser Parameter zeigt an, ob der Zyklus auch die Position der Fläche über dem Werkstück
messen muss.
CNC 8070
Der Zyklus führt selbst die Messung des Koordinatenwertes der Oberfläche nicht
durch.
Der Zyklus führt selbst die Messung des Koordinatenwertes der Oberfläche
durch.
(REF: 1007)
·124·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
·Symbol· Vorauswahl des Werkstücknullpunkts nach Zyklusende.
Dieser Parameter zeigt an, ob man den Werkstücknullpunkt vorher auswählen will, und falls
ja, welchen Punkt man als Referenzpunkt nimmt. Diesen Punkt kann man mit jedem Wert
mit Hilfe der Parameter "Px", Py" und "Pz" vorauswählen.
Um den Werkstücknullpunkt vor nicht einzustellen.
Voreinstellung des Werkstücknullpunkts auf Werkstückmitte.
Bei rechteckigen Werkstücken zeigt dieser Parameter an, ob eine Koordinatendrehung mit
dem gemessenen Winkel angewendet werden soll.
Führt eine Koordinatendrehung nicht aus.
Führt eine Koordinatendrehung aus.
·Lx Ly Ø·
Abmessungen des Werkstücks.
Diese Parameter legen die Abmessungen des rechteckigen oder kreisförmigen
Werkstückes fest.
Lx
Rechteckiges Werkstück. Länge des Werkstücks auf der Abszissenachse.
Ly
Rechteckiges Werkstück. Länge des Werkstücks auf der Ordinatenachse.
Ø
Rundes Werkstück. Durchmesser des Drehteils.
Bei einem rechteckigen Werkstück zeigen die Parameter "Lx" und "Ly" die Länge der
Aussparung auf jeder einzelnen Achsen an. Das Vorzeichen gibt die Orientierung des
Werkzeugs an.
P3
70
P4
30
P1
HANDBETRIEB. DREHTEILZENTRIERUNG (MODELL EINER
·Symbol· Führt eine Koordinatendrehung aus.
Festlegung der Daten.
6.
Vorauswählen des Werkstücknullpunkts an einer der Kanten (der Zyklus
zeigt ein Bildschirmsymbol für jede Kanten).
P2
P1
L x =7 0
Ly=30
P2
L x =- 7 0
Ly=30
P3
Lx=70
Ly=-30
P4
L x =- 7 0
Ly=-30
·Ds· Sicherheitsabstand.
Optionaler Parameter; Wenn man sie nicht definiert, übernimmt man die Entfernung
zwischen dem Werkstück und der Position des Messtasters im Moment der Aufruf des
Zykluses.
Entfernung in Bezug auf den messenden Punkt, an den sich den Messtaster annähert, bevor
die Bewegung zur Abtastung ausgeführt wird.
·Dr· Rücklaufabstand nach Ausgangsabtastung.
Dieser Parameter definiert die Entfernung, welche der Messtaster nach der anfänglichen
Abtastung zurückfährt. Sobald der Messtaster sich erst einmal auf diese Entfernung
zurückgezogen hat, führt die CNC eine zweite Bewegung der Abtastung durch.
CNC 8070
·Dz· Sicherheitsabstand auf Z.
Entfernung, die der Messtaster auf der Höhe zurücklegen muss, um die Zustellbewegungen
dafür über dem Werkstück auszuführen.
·Fs·
(REF: 1007)
Vorschub für die Bewegung bei der anfänglichen Abtastung.
Optionaler Parameter; wenn ihn nicht definiert, übernimmt der Zyklus den Wert des
Maschinenparameters PROBEFEED der Achse.
·125·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
Dieser Parameter setzt den Vorschub fest, bei dem die anfänglichen Meßtasterbewegung
e r fo l g t . S p ä t e r w i e d e r h o l t d i e C N C d i e B ewe g u n g d e r A b t a s t u n g m i t d e r
Vorlaufgeschwindigkeit ·F·.
·F· Vorschub für die Bewegung bei der Abtastung.
Optionaler Parameter; wenn ihn nicht definiert, übernimmt der Zyklus 10% vom Wert des
Maschinenparameters PROBEFEED der Achse.
Dieser Parameter setzt den Vorschub fest, bei dem die zweiten Meßtasterbewegung erfolgt.
6.
Festlegung der Daten.
HANDBETRIEB. DREHTEILZENTRIERUNG (MODELL EINER
·Symbol·
CNC 8070
(REF: 1007)
·126·
Vorschub der Zustellungsbewegungen.
Dieser Parameter setzt den Vorschubtyp fest, bei dem die Bewegungen zu
Näherungspunkten erfolgen.
Die Verschiebungen erfolgen im Eilgang.
Die Verschiebungen erfolgen mit der Geschwindigkeit des Arbeitsvorlaufs.
Wert der Maßvorwahl.
·Px Py Pz· Wert der Maßvorwahl auf jeder einzelnen Achse.
Px
Wert der Maßvorwahl auf der Abszissenachse.
Py
Wert der Maßvorwahl auf der Ordinatenachse.
Pz
Wert der Maßvorwahl auf der senkrecht zur Fläche verlaufenden Achse.
Diese Parameter sind nur gültig, wenn man die Vorauswahl des Werkstücknullpunktes trifft,
und sie gestatten die Zuordnung eines jeden Wertes zu diesem Punkt.
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
Grundlegende Funktionsweise.
7
9
Dz
5
6
8
10
1
6.
13
4
12
3
5
Ds
3
7
Z
6
8
4
11
Y
9
Dz
1
X
2
10
Ds
1. Zustellbewegung (falls einer der ·XYZ·-Parameter definiert wurde).
Verfahren des Meßtasters mit dem ausgewählten Vorschub vom Punkt des
Zyklusaufrufs bis zum ersten Zustellpunkt in den Maschinenparametern definiert.
Diese Zustellbewegung erfolgt in zwei Phasen. Zuerst erfolgt die Verstellung nach der
Arbeitsebene und dann nach der senkrecht zur aktiven Ebene.
2. Abtastung des ersten Punkts.
Der Zyklus führt eine anfängliche Abtastung, eine Rücklaufbewegung und zweite
Abtastung durch. Nach der zweiten Abtastung geht der Messtaster auf den
Annäherungspunkt zurück.
Grundlegende Funktionsweise.
2
HANDBETRIEB. DREHTEILZENTRIERUNG (MODELL EINER
6.3
Anfängliche Abtastbewegung. Verfahren des Meßtasters je nach ausgewählten Achse
mit dem Vorschub ·Fs·, bis zum Eingang des Meßtastersignals.
Rücklaufbewegung. Rückzug des Meßtasters im Eilgang (G00) zu ·Dr· angegebenen
Abstand.
Zweiter Messtastenbetrieb. Verfahren des Meßtasters mit dem angegebenen Vorschub
·F·, bis zum Eingang des Meßtastersignals.
Rücklaufbewegung. Verfahren des Meßtasters im Eilgang (G00) vom Punkt aus, an dem
die Abtastung erfolgte, bis zum Anfangspunkt.
3. Wenn der Werkstückrohling rechteckig ist, erfolgt die Bewegung der Annäherung für die
Berechnung der Neigung.
Paralleles Verfahren an der abgetasteten Seite, um einen anderen Punkt an derselben
Seite anzukratzen.
4. Wenn der Werkstückrohling rechteckig ist, erfolgt die Abtastung für die Berechnung der
Neigung des Werkstücks.
Verfahren des Meßtasters mit dem angegebenen Vorschub ·F·, bis zum Eingang des
Meßtastersignals. Rücklauf des Messtasters bis zur Sicherheitsstellung, die sich in einer
Entfernung ·Ds· vom Werkstück befindet.
CNC 8070
5. Zustellbewegung zum zweiten Meßtasterpunkt.
Verfahren des Messtasters vom ersten Punkt der Annäherung zum zweiten, der sich
gegenüber vom ersten befindet.
Es erfolgt im Schnellgang (G00) eine Bewegung entlang der Vertikalachse auf die
Entfernung ·Dz·. Danach fährt der Messtaster über das Werkstück und zwar mit dem
ausgewählten Vorschub zum nächsten Annäherungspunkt. Der Messtaster senkt sich
wieder mit dem Vorschub ·Fs· in einer Entfernung ·Dz·.
(REF: 1007)
·127·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
Um das Verfahren durchzuführen muss der Zyklus die Abmessungen des Werkstückes
berücksichtigen, und muss wissen, ob es rechteckig ist und welches der Neigungswinkel
desselben ist. Wenn bei dieser letzten Bewegung der Messtaster das Werkstück
angekratzt, zeigt die CNC einen Fehler beim Wert des Parameters für den Zyklus an.
6. Messtastenbetrieb des zweiten Punkts.
Dies erfolgt in analoger Form genauso wie der vorherige Prozess. Der Messtaster läuft
bis zur Sicherheitsstellung zurück, die sich in einer Entfernung ·Ds· vom Werkstück
befindet.
7. Zustellbewegung zum dritten Meßtasterpunkt.
6.
Grundlegende Funktionsweise.
HANDBETRIEB. DREHTEILZENTRIERUNG (MODELL EINER
Verfahren des Meßtasters vom zweiten Zustellpunkt zu dritten.
8. Messtastenbetrieb des dritten Punkts.
Dies erfolgt in analoger Form genauso wie der vorherige Prozess.
9. Bewegung der Annäherung an die größere Oberfläche (nur wenn dies einprogrammiert
wurde).
Wenn man ausgewählt hat, dass die Fläche gemessen wird, fährt der Messtaster im
Schnellgang (G00) auf die Entfernung "Dz" hoch, und der Messtaster fährt zur Mitte des
Werkstücks.
10.Messung der größeren Fläche (nur wenn dies einprogrammiert wurde).
Der Messtaster führt eine anfängliche Abtastung, eine Rücklaufbewegung und zweite
Abtastung durch. Nach der zweiten Abtastung geht der Messtaster auf den
Annäherungspunkt zurück.
Anfängliche Abtastbewegung. Verfahren des Meßtasters mit dem Vorschub ·Fs·, bis die
Oberfläche des Werkstücks angekratzt wird.
Rücklaufbewegung. Rückzug des Meßtasters im Eilgang (G00) zu ·Dr· angegebenen
Abstand.
Zweiter Messtastenbetrieb. Verfahren des Meßtasters mit dem angegebenen Vorschub
·F·, bis zum Eingang des Meßtastersignals.
Rücklaufbewegung. Verfahren des Meßtasters im Eilgang (G00) von dem Punkt aus, an
dem die Abtastung erfolgte, bis zur Sicherheitsposition.
11.Zustellbewegung zum vierten Meßtasterpunkt.
Verfahren des Meßtasters vom dritten Zustellpunkt zu vierten.
12.Abtastung des vierten Punkts.
Dies erfolgt in analoger Form genauso wie der vorherige Prozess.
13.Positionierung des Messtasters in der berechneten Mitte.
Diese Bewegung erfolgt in 2 Phasen. Zuerst erfolgt das Verfahren auf der Vertikalachse
mit dem Schnellvorlauf (G00) und danach das Verfahren auf der Fläche.
CNC 8070
(REF: 1007)
·128·
EDITIONSSIMULATIONSBETRIEB.
7
Auswahl des Modus "Bearbeitung und Simulation"
Auf den Modus "Edition - Simulation" kann man über jeden anderen Betriebsmodus, sogar
über ein in der Ausführung befindliches Programm zugreifen, indem man die entsprechende
Taste für diesen Betriebsmodus drückt.
Auf diesen Arbeitsmodus kann man von jedem beliebigen Kanal und auch von
verschiedenen Kanälen gleichzeitig zugreifen. In jedem Kanal kann man ein verschiedenes
Programm editieren und simulieren.
¿Was kann man mit dieser Arbeitsweise machen?
In diesem Arbeitsbetrieb sind folgende Operationen durchzuführen:
• Editieren, Ändern oder Ansehen des Inhalts eines Werkstückprogramms.
Die Edition des Programms kann mit Hilfe eines konversationellen Bearbeitungs- oder
Positionierungszykluseditors, mit Hilfe eines Profileditors oder durch TEACH-IN in der
Programmiersprache der CNC (ISO oder höhere Programmiersprache) erfolgen.
• Simulation der Programmausführung unter Anzeige einer grafischen Darstellung des
gerade simulierten Programms.
• Vornahme einer Schätzung der Gesamtausführungszeit des Programms und der
Bearbeitungszeit jedes einzelnen Werkzeugs.
Programmeditor. Unicode-Format.
Der CNC-Editor gestattet Unicode-Zeichen. Im Moment der Speicherung eines Programms
speichert der Editor weiterhin Ihr ursprüngliches Format als ANSI- oder UnicodeZeichensatz, außer wenn ein Unicode-Zeichen bearbeitet wird, speichert die CNC das
Programm immer im Unicode-Format.
i
Die Programme im Format Unicode sind nicht kompatibel mit den Versionen, die vor
der Version V4.0 herausgegeben wurden. Ein Programm im Format Unicode kann
nicht mit einer Version editiert werden, die vor der Version V4.0 veröffentlicht wurde.
Um Programme im Format Unicode in das ANSI-Format umzuwandeln kann ein
Texteditor von einen Drittanbieter (zum Beispiel der Texteditor von Windows)
verwendet werden, aber bei der Ausführung dieses Arbeitsgangs, gehen die
Sonderzeichen verloren, die kein äquivalentes Zeichen im Format ANSI haben.
CNC 8070
(REF: 1007)
·129·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
7.1
Darstellung des Editions-/Simulationsbetriebs
Wenn eine dieser Betriebsart aktiv ist, wird dies oben rechts auf der allgemeinen Statusleiste
angezeigt.
Diese Betriebsart kann aus mehreren verschiedenen Bildschirmen bestehen. Der
Bildschirm, in dem man sich gerade befindet und die Gesamtzahl der verfügbaren
Bildschirme wird oben rechts auf der allgemeinen Statusleiste gezeigt.
EDITIONS- SIMULATIONSBETRIEB.
Darstellung des Editions-/Simulationsbetriebs
7.
CNC 8070
(REF: 1007)
·130·
Der Austausch der verschiedenen Bildschirme erfolgt mit der Zugrifftaste zum EditionSimulationsbetrieb. Der Bildschirmwechsel erfolgt rotierend, so dass man also zum ersten
Bildschirm der Arbeitsweise zurückkehrt, wenn diese Taste im letzten Bildschirm gedrückt
wird.
Standardkonfiguration
Die Standardkonfiguration für diesen Arbeitsmodus wird im vorliegenden Handbuch
beschrieben und entspricht der bei der Auslieferung von FAGOR vorgenommenen
Konfiguration. In einigen Fällen haben sich die Autoren des Handbuchs dazu entschieden,
statt den Monitor der CNC einen weiteren Bildschirm zu nehmen, um das Verständnis zu
erleichtern.
Diese Bildschirme können vom Maschinenhersteller benutzerspezifisch angepasst werden,
der sowohl deren Inhalt als auch die Anzeigeform ändern kann. Er kann auch einen der
Bildschirme löschen oder eigene Bildschirme hinzufügen.
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
Allgemeine Beschreibung des Bildschirms
Auf einer typischen Bildschirmanzeige in diesem Arbeitsmodus werden die Informationen
wie folgt dargestellt.
7.
B
C
D
A. Fenster des Editions-/Simulationsbetriebs.
Zeigt die Arbeitsfenster des angewählten Bildschirms. Jeder Bildschirm kann aus einem
Fenster oder mehreren Fenstern bestehen. Siehe "7.1.2 Beschreibung der Fenster"
auf Seite 132.
B. Der ausgewählte Programmstatus in diesem Modus oder die Nummer des Kanals, wenn
diese vorhanden ist.
EDITIONS- SIMULATIONSBETRIEB.
A
Darstellung des Editions-/Simulationsbetriebs
7.1.1
In jedem Fall ist die Hintergrundfarbe anders, was vom Status des Programms abhängt,
das gerade simuliert wird.
Bereit
Hintergrundfarbe: Weiss.
In Simulation
Hintergrundfarbe: Grün.
Unterbrochen
Hintergrundfarbe: Dunkelgrün.
In Fehler
Hintergrundfarbe: Rot.
C. Name und Speicherort des Programms.
Die Hintergrundfarbe ist je nach Programmstatus anders.
D. CNC-Meldungen.
CNC 8070
(REF: 1007)
·131·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
7.1.2
Beschreibung der Fenster
Wie oben erwähnt wurde, kann jeder Bildschirm aus einem oder mehreren der folgenden
Fenster (in aufeinanderfolgenden Abschnitten desselben Kapitels wird eine ausführliche
Beschreibung der einzelnen Fenster geliefert) bestehen:
• Editionsfenster: Dieses Fenster ermöglicht die Edition neuer oder die Änderung
vorhandener Programme. Die Edition kann mit Hilfe eines Profileditors, eines
konversationellen Festzykluseditors oder durch TEACH-IN erfolgen.
• Grafikfenster: Dieses Fenster ermöglicht bei der Simulation eine grafische Darstellung
des Programms. Bietet auch die Möglichkeit, Messungen auf der Grafik vorzunehmen.
EDITIONS- SIMULATIONSBETRIEB.
Darstellung des Editions-/Simulationsbetriebs
7.
CNC 8070
(REF: 1007)
·132·
• Programmfenster: Dieses Fenster ermöglicht die Auswahl der Ausgangs- und
Haltebedingungen der Simulation.
• Statistikfenster: Dieses Fenster ermöglicht die Vornahme einer Schätzung der
Bearbeitungszeit jedes Werkzeugs und der Gesamtausführungszeit des Programms.
Wenn der Bildschirm aus mehreren Fenstern besteht, zeigt das Softkey-Menü die Optionen
des aktiven Fensters an. Zum Fensterwechsel und somit zum Zugriff auf das gewünschte
Softkey-Menü die Fensterwechseltaste drücken.
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
Beschreibung der Symbole (senkrechte Softkeys)
Die Symbole werden mit ihrem zugeordneten Softkey (F8 bis F12) aktiviert.
Im Symbolmenü stehen unabhängig vom aktiven Bildschirm immer alle in dieser Betriebsart
aktiven Fenster zur Verfügung. Die von dem Menü angezeigte Optionsgruppe kann mit dem
zugeordneten Softkey "+" geändert werden, wodurch auf eine andere Optionsgruppe
zugegriffen wird.
7.
START (Simulation)
(Dieses Symbol steht nicht zur Verfügung, wenn gerade ein Programm simuliert wird).
Startet die Simulation des Programms oder nimmt dessen Simulation wieder auf, wenn es
unterbrochen ist.
Bei der Simulation wird im Grafikfenster die dem gerade simulier ten Programm
entsprechende grafische Darstellung gezeigt.
STOP (Simulation)
(Dieses Symbol steht nur zur Verfügung, wenn gerade ein Programm simuliert wird).
Unterbricht die Simulation des Programms.
EDITIONS- SIMULATIONSBETRIEB.
Symbolliste
Darstellung des Editions-/Simulationsbetriebs
7.1.3
Die Simulation wird mit dem Symbol START wiederaufgenommen.
RESET (Simulation)
Bricht die Simulation des Programms ab.
Ist bei der Simulation irgendein Fehler aufgetreten, wird der Fehlerstatus gelöscht und der
Simulationsbetrieb in den Ausgangsbedingungen wiederhergestellt.
Kanalwechsel für den Modus "Edition und Simulation"
(Dieses Bildschirmsymbol steht nur zur Verfügung, wenn es Kanäle gibt).
Gestattet es, den gerade angezeigten Kanal zu wechseln, um eine Bearbeitung und
Simulation durchzuführen. Dies betrifft nicht den aktiven Kanal an der CNC.
Betriebsart "Fortlaufend" oder "Einzelsatz"
Wählt den Simulationsbetrieb "Einzelsatz" oder "Fortlaufend", wobei die Wahl sogar
während der Ausführung eines Programms möglich ist.
Wenn die Betriebsart "Einzelsatz" aktiv ist (das Symbol erscheint gedrückt), wird die
Programmsimulation am Ende eines jeden Satzes unterbrochen. Ist der "Automatik"-Betrieb
aktiv, erfolgt die Simulation bis zum Programmende oder bis zu dem als Simulationsende
gewählten Satz.
Programmsyntax prüfen
CNC 8070
Analysiert das Programm auf der Suche nach Syntaxfehlern. Die Syntaxanalyse steht nicht
für Programme zur Verfügung, die in der Programmiersprache der CNC 8055 geschrieben
wurden.
Liegen keine Fehler vor, wird unten auf dem Bildschirm eine Meldung gezeigt, die darauf
hinweist, dass das Programm korrekt ist. Liegen Syntaxfehler vor, werden diese unten im
Editionsfenster angezeigt.
(REF: 1007)
·133·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
Zeitschätzung
(Dieses Symbol ist nur verfügbar, wenn das Statistikfenster sichtbar ist).
Liefert eine Schätzung der Gesamtausführungszeit des Programms bei 100% des
programmierten Vorschubs. Für die Zeitberechnung rechnet die CNC Folgendes:
• Die Bearbeitungs- und Positionierungszeit jedes einzelnen im Programm benutzten
Werkzeugs.
• Die Anzahl der "M"-Funktionen, die ausgeführt werden.
7.
EDITIONS- SIMULATIONSBETRIEB.
Darstellung des Editions-/Simulationsbetriebs
• Die Anzahl der "M"-Funktionen, die ausgeführt werden.
CNC 8070
(REF: 1007)
·134·
Das Ergebnis wird im Statistikfenster angezeigt.
Simulation konfigurieren
Die Konfigurationsoptionen für die Simulation werden angezeigt.
• Aktivieren und deaktivieren des Radiusausgleichs.
• Bedingter Stop.
• Die Softwarebegrenzungen aktivieren und deaktivieren.
• Satzsprungbedingung.
• Löschung der Synchronisation der Kanäle bei der Simulation.
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
7.2
Ausführung und Simulation eines Programms
7.2.1
Edition eines Programms
Der Prozess zur Edition oder Änderung eines Programm ist folgender:
1. Öffnen des Programms im Editor oder Erstellung eines neuen Programms.
2. Mit dem Cursor den Satz anwählen, ab dem die neuen Sätze eingefügt werden sollen.
Die Sätze des Programms mit den verfügbaren Editionsbetrieben editieren.
Die verschiedenen verfügbaren Editionsbetriebe können bei der Programmedition ohne
Unterschied benutzt werden. Folgende Editionsbetrieben stehen zur Verfügung:
CNC-Sprache
Die Edition erfolg satzweise, wobei jeder Satz in ISO-Sprache oder höherer
Programmiersprache abgefasst sein kann.
Sobald die Befehle in einer höheren Programmsprache editiert werden und wenn diese von
der Art der Befehle abhängen, bietet der Editor als Hilfe eine Liste der verfügbaren Befehle.
Siehe "7.3.1 Grafische Programmierhilfen." auf Seite 144.
CNC 8055-Sprache
EDITIONS- SIMULATIONSBETRIEB.
Verfügbare Editionsbetrieben
7.
Ausführung und Simulation eines Programms
3. Programm speichern, um es bei anderer Gelegenheit ändern oder ausführen zu können.
Diese Operation kann gemäß der Programmedition automatisch durchgeführt werden,
wenn der Editor in dieser Weise benutzerspezifisch angepasst wurde.
Die Werkstückprogramme kann man sowohl in der Programmiersprache der 8070 selbst als
auch in der Programmiersprache der 8055 bearbeiten. Die Programmierung in der
Programmiersprache der CNC 8055 wird im Editor für Werkstückprogramme mit der
Schaltfläche "Anpassung" aus dem horizontalen Menü aktiviert. Innerhalb dieser Option
wird die Schaltfläche des Editors 8055 aktiviert. Siehe "7.2.2 Bearbeitung eines
Programms (Programmiersprache der CNC 8055)" auf Seite 136.
Konversationeller Festzykluseditor
E r m ö g l i c h t d a s e i n fa c h e u n d s c h n e l l e D e f i n i e r e n vo n B e a r b e i t u n g s - u n d
Positionierungsfestzyklen. Dieser Editionsbetrieb weist folgende Vorteile auf:
• Die Parameter der Festzyklen brauchen nicht bekannt zu sein.
• Die CNC ermöglicht nur die Eingabe der gezeigten Daten, weshalb die Zyklusdefinition
fehlerfrei ist.
• Der Programmierer verfügt jederzeit durch Meldungen über die geeignete Hilfe zur
Programmierung.
Nach Beendigung der Zyklusedition erstellt die CNC die erforderlichen Sätze und fügt diese
dem Programm hinzu, indem sie sie nach dem durch den Cursor angegebenen Satz einfügt.
Profileditor
Gestattet die einfache und schnelle Edition neuer Profile. Der Editor zeigt eine grafische
Darstellung des gerade definierten Profils.
Nach der Definition der Profildaten erstellt die CNC die erforderlichen Sätze und fügt diese
dem Programm hinzu, indem sie sie nach dem durch den Cursor angegebenen Satz einfügt.
CNC 8070
Hauptebenen
Hilft dem Anwender, die geneigten Ebenen mit Hilfe der Programmzeilen #CS und #ACS zu
programmieren. Mit der Schaltfläche "Einfügen" wird der Satz, welcher dem einprogrammierten Satz entspricht, nach dem Satz eingefügt, an dem sich der Cursor befindet.
TEACH-IN
(REF: 1007)
Dies entspricht, abgesehen von der Koordinatenprogrammierung, im Grunde genau der
Edition in CNC-Sprache. Diese Option zeigt auf dem Bildschirm die Koordinaten jeder
einzelnen Maschinenachse und gestattet die direkte Einführung dieser Koordinaten in den
vom Cursor angegebenen Satz.
·135·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
7.2.2
Bearbeitung eines Programms (Programmiersprache der CNC
8055)
Die Werkstückprogramme kann man sowohl in der Programmiersprache der 8070 selbst als
auch in der Programmiersprache der 8055 bearbeiten. Die Programmierung in der
Programmiersprache der CNC 8055 wird im Editor für Werkstückprogramme mit der
Schaltfläche "Anpassung" aus dem horizontalen Menü aktiviert. Innerhalb dieser Option
wird die Softkey des Editors 8055 aktiviert. Wenn diese Option deaktiviert ist arbeitet die
CNC immer mit der Programmiersprache der 8070.
EDITIONS- SIMULATIONSBETRIEB.
Ausführung und Simulation eines Programms
7.
Obwohl diese Option aktiv ist, kann man die Programme in der Programmiersprache der
8070 bearbeiten. Die CNC übernimmt die eine oder andere Programmiersprache in
Abhängigkeit vom Namen, der dem Werkstückprogramm zugeordnet wurde. Sobald erst
einmal eine Programmiersprache ausgewählt wurde, werden keine
Bedienungsanweisungen einer anderen Programmiersprache zugelassen; das heißt, man
kann nicht beide Programmiersprachen im gleichen Werkstückprogramm kombinieren.
Wenn diese Option aktiv ist, kann man in der CNC Werkstückprogramme bearbeiten und
ausführen, die in der Programmiersprache der 8055 geschrieben wurden. Die CNC gestattet
nicht die Ausführung von Bedienungsanweisungen der CNC 8055 vom MDI-Modus aus.
Unabhängig von der ausgewählten Programmiersprache ist der Editor der für die 8070.
Bearbeitung eines Programms in der Programmiersprache der
CNC 8055
Mit dem Editor, der für die Annahme der Syntax der CNC 8055 angepasst wurde, versteht
die CNC, dass man diese Programmiersprache in folgenden Fällen verwenden möchte. In
den restlichen Fällen versteht die CNC, dass man die Programmiersprache der CNC 8055
nicht verwenden möchte und sie übernimmt die Syntax der CNC 8070.
• Sobald der Name des Programms eine Dateierweiterung pit besitzt (Programm für
Drehmaschinen) oder pim (Programm für Fräsmaschinen). Diese sind die GrundErweiterungen der CNC 8055.
• Sobald der Name des Programms ein numerischer Wert von mehr als 6 Ziffern (999999)
ist, der so ist, wie man die Programme in der CNC 8055 bezeichnet. In diesen Fällen fügt
die CNC automatisch die Dateierweiterung pim (für Fräsmaschine) oder pit (für
Drehmaschine) hinzu.
Sobald erst einmal das Programm geöffnet ist, wird es bearbeitet, wobei die
P r o g r a m m i e r s p r a c h e d e r 8 0 5 5 ve r w e n d e t w i r d ; d i e C N C e r l a u b t k e i n e
Bedienungsanweisungen der CNC 8070.
Einschränkungen bei der Bearbeitung eines Programms
Es ist nicht erlaubt, Aufrufe von Subroutinen zu programmieren, die sich in anderen
Programmen befinden.
Die Syntaxanalyse steht nicht für Programme zur Verfügung, die in der Programmiersprache
der 8055 geschrieben wurden. Die Schaltfläche zur Ausführung der Syntaxanalyse des
Programms ist deaktiviert.
Ausführen und Simulieren eines Programms, das in der
Programmiersprache der 8055 bearbeitet wurde.
CNC 8070
(REF: 1007)
Um ein Programm auszuführen oder zu simulieren, welches in der Programmiersprache der
CNC 8055 (jene mit den Erweiterungen pim oder pit), welche die CNC in die
Programmiersprache der 8070 übersetzt) geschrieben ist. Die CNC simuliert und führt
immer das übersetze Programm aus, das außerdem das ist, das auf dem Bildschirm
während der Ausführung angezeigt wird.
Wenn im Moment der Auswahl eines Programms die Datei mit der Dateierweiterung pit oder
pim ausgewählt wird, öffnet die CNC die übersetzte Datei, die dann diejenige ist, die auf dem
Bildschirm angezeigt wird.
Wenn irgendein Fehler während der Ausführung auftritt, zeigt die CNC den Satz an, der
diesen ausgelöst hat. Der Satz ist in der Programmiersprache der 8070, aber er ist auf Grund
seines Formats der Übersetzung leicht zu identifizieren.
·136·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
Die Übersetzung des Werkstücksprogramms
Die CNC behält beide Programme; das im Format 8055 geschriebene (das bearbeitete) und
sein äquivalentes im Format 8070 (das übersetzte). Das übersetzte Programm wird in
folgendem Ordner unter dem gleichen Name, aber mit der Dateierweiterung m55
(Fräsmaschinenprogramm) oder t55 (Drehmaschinenprogramm) gespeichert.
C:\Cnc8070\Users\Prg\PRG_8055_TO_8070
Die Übersetzung des Programms erfolgt nur einmal; beim ersten Mal, wenn man das
Programm simuliert oder beim ersten Mal, wenn man das Programm im Automatikmodus
auswählt.
8055-Sprache
8070-Sprache
G XYZ
G0 X Y0 Z0 (G XYZ)
T1 D2 M6
T1 D1 M06 (T1 D2 M6)
G01 G05 G90 F1000
G01 G05 G90 F1000
X10 Y23 Z33
X10 Y23 Z33
G75 X100
G100 X100 (G75 X100)
M30
M30
EDITIONS- SIMULATIONSBETRIEB.
Wenn die Syntax des übersetzten Satzes sich deutlich vom Original unterscheidet, fügt die
CNC den Originalsatz als Kommentar ein, damit er leicht erkannt werden kann.
7.
Ausführung und Simulation eines Programms
Wenn ein Programm modifiziert wird, das in der Programmiersprache der CNC 8055
bearbeitet wurde, übersetzt die CNC es nochmals in das Datenformat der CNC 8070. Wenn
ein Programm modifiziert wird, das in die Programmiersprache der 8070 übersetzt wurde,
wird das Programm nicht aktualisiert, das in der Programmiersprache der CNC 8055
bearbeitet wurde.
Sobald die CNC einen Satz nicht übersetzen kann, weil sie eine Funktion hat, die in der 8070
nicht äquivalent ist, erscheint die Mitteilung "Funktion ohne Übersetzung". Der
Syn taxana lysator zeig t auch diese Meldung an , sobald die Anzeige eine s
Maschinenparameters in parametrischer Form erfolgt.
CNC 8070
(REF: 1007)
·137·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
7.2.3
Simulation eines Programms
Im Grafikfenster wird das im Editionsfenster gewählte Programm simuliert, dessen Name
unten in der Mitte des Bildschirms angezeigt wird.
EDITIONS- SIMULATIONSBETRIEB.
Ausführung und Simulation eines Programms
7.
Für die Simulation angewähltes Programm.
Der Prozess zur Simulation des angewählten Programms ist folgender:
1. Art der grafischen Darstellung, deren Abmessungen und den Standpunkt wählen. Diese
Daten können auch bei der Programmsimulation geändert werden.
2. Im Symbolmenü die gewünschten Simulationsoptionen aktivieren.
3. Für den Start der Simulation das Symbol START drücken. Jedes Mal, wenn man das
Bildschirmsymbol START drückt, speichert der Editor das Programm, das gerade im
Kanal bearbeitet wird, selbst wenn die Option "Immer Speichern" nicht aktiv ist.
4. Die Simulation kann mit dem Symbol STOP unterbrochen oder mit dem Symbol RESET
abgebrochen werden.
Die Simulation des Programms beginnt am ersten Satz des Programms und endet nach
Ausführung einer der spezifischen Programmendfunktionen "M02" oder "M30". Wahlweise
k a n n m a n d e n A n fa n g s - u n d E n d s a t z d e r S i m u l a t i o n b e s t i m m e n . S i e h e
"7.6 Programmfenster" auf Seite 159.
Für die Programmsimulation übernimmt die CNC die reale Konfiguration der Spindeln des
Kanals und die Konfiguration der Maschinenparameter.
Simulationsmodus "Satz für Satz"
Wenn der Modus "Satz für Satz" aktiv ist, wird die Programmausführung am Ende jedes
Satzes unterbrochen, wobei es dann notwendig ist, immer wieder das Bildschirmsymbol
START anzuklicken, damit die Ausführung fortgesetzt werden kann.
Die Auswahl des Modus "Satz für Satz" erfolgt im Menü der Bildschirmsymbole, und man
kann dies vor oder während der Simulation des Programms machen.
Simulationsoptionen
Auf die verfügbaren Optionen für die Simulation kann man über das Menü der
Bildschirmsymbole zugreifen. Nach dem Anklicken des Bildschirmsymbols erscheint ein
Fenster mit folgenden Optionen.
Radiuskompensation
CNC 8070
Aktiviert oder deaktiviert die Radiuskompensation für die Programmsimulation.
Wenn der Radiusausgleich deaktivier t ist, wird während der Simulation der
einprogrammierte Radiusausgleich nicht berücksichtigt.
Bedingter Halt der Simulation
(REF: 1007)
Simuliert den Außenschalter für bedingten Halt.
Wenn er aktiv ist, wird die Programmsimulation an den Sätzen unterbrochen, an denen die
Funktion bedingter Halt "M01" programmiert ist. Die Simulation wird mit bei Drücken des
Symbols START wiederaufgenommen.
·138·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
Softwarebeschränkungen
Aktivierung oder Deaktivierung der Software-Grenzwerte für die Programmsimulation.
Wenn die Grenzwerte aktiviert sind und wenn während der Simulation die SoftwareGrenzwerte erreicht werden, wird ein Simulationsfehler angezeigt. Ist er nicht aktiv, werden
die Softwarebeschränkungen bei der Simulation nicht berücksichtigt.
Satzsprung
Löschung der Synchronisation der Kanäle
Es gibt ein Bildschirmsymbol für jeden Kanal. Löscht die Synchronisationserwartungen des
Kanals während Simulation.
Wenn der Kanal aktiv ist, wird die Erwartung sofort gestoppt, während die Ausführung des
Programms weitergeht.
Spindelstöcke synchronisieren.
Es ist ein Symbol für jede Spindel, die die Anzahl der Spindel, die synchronisiert wird
angeben müssen. Der Wert ·0· storniert die Synchronisation.
EDITIONS- SIMULATIONSBETRIEB.
Wenn er aktiv ist, werden die Sätze, in denen die Satzsprungmarkierung "/" programmiert
ist, nicht simuliert und die Simulation wird im nächsten Satz fortgesetzt.
Ausführung und Simulation eines Programms
7.
Simuliert den Außenschalter für Satzsprung.
CNC 8070
(REF: 1007)
·139·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
7.2.4
Simulationsfehler
Wenn ein Fehler auftritt, wird dem Benutzer ein Fenster mit der der Fehlerursache
entsprechenden Information gezeigt. Diese Fehler werden im mittleren Teil des Bildschirms
angezeigt, dabei ist es unerheblich, welches das aktive Fenster ist. Indem man die Taste
[ESC] drückt, werden die Fenster eines nach der anderen gelöscht. Um die verschiedenen
Fenster ohne sie zu schließen, anzuschauen, werden die Bewegungspfeilen [©][ª]
eingesetzt.
Es gibt zwei Fehlerkategorien. Die Kategorie erscheint im oberen Teil des Fensters, dieses
hat eine andere Farbe, je nachdem welcher Fehlertyp angezeigt wird.
EDITIONS- SIMULATIONSBETRIEB.
Ausführung und Simulation eines Programms
7.
CNC 8070
(REF: 1007)
·140·
WARNING
Dies ist nur eine Meldung und haltet die Simulation des Programms nicht an.
Die Warnmeldungen, die mit Hilfe der Programmzeile #WARNINGSTOP einprogrammiert
wurden, stoppen natürlich die Simulation des Werkstückprogramms an dem Punkt, wo sich
die Programmzeile befindet. In diesem Fall entscheidet der Anwender, ob die Simulation ab
diesem Punkt [START] fortgesetzt oder das Programm [RESET] abgebrochen werden soll.
FEHLER
Die Fehler halten die Simulation des Programms an.
Auch wenn das Fenster, in dem sie gezeigt werden, durch Drücken der Taste [ESC] gelöscht
werden kann, bedeutet dies doch nicht die Aufhebung des Fehlerstatus, wofür das Symbol
RESET zu drücken ist Solange der Fehlerstatus aktiv bleibt, kann das Programm weder
editiert noch simuliert werden.
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
Editionsfenster
Gestattet es, den Inhalt eines Werkstückprogramms zu editieren, ändern oder anzuzeigen
sowie das Programm auf der Suche nach Syntaxfehlern zu analysieren.
Beschreibung des Editionsfensters
Der Editionsbildschirm zeigt folgende Information:
B
C
Editionsfenster
7.
A
EDITIONS- SIMULATIONSBETRIEB.
7.3
D
A. Titelleiste
Name des für die Ausführung angewählten Programms. Wenn es angeht, wird auch
angegeben, ob das Programm nur Lesezugriff hat (wenn es nur Lesezugriff hat, gerade
simuliert oder ausgeführt wird).
Wird neben dem Programmnamen das Symbol "*" gezeigt, soll dies darauf hinweisen,
dass am Programm seit der letzten Abspeicherung Änderungen vorgenommen wurden
(nur, wenn die automatische Speicherung des Programms deaktiviert ist).
B. Editionsbereich.
Zeilennummer und eigener Bereich für die Bearbeitung des Programms.
C. Editionsfehler (nur bei deren Auftreten) und Programmierungshilfen. Wenn der Text nicht
vollständig angezeigt wird, markieren Sie diesen Bereich und verschieben den Text mit
Hilfe der Pfeile [§][¨][©][ª].
• Diese Zone zeigt auf rotem Hintergrund die Fehler, die während der Bearbeitung des
Programms entstehen oder die Fehler, die nach der Durchführung einer
Syntaxanalyse des Programms entstehen.
• Diese Zone zeigt auf Blaugrund die Kontexthilfe, die der Editor bietet, sobald die
Befehle in einer höheren Programmsprache editiert werden.
D. Statusleiste.
Information über die Position des Cursors und den Status der Editoroptionen, wie zum
Beispiel:
AUTONUM:
Automatische Satznumerierung. Ist diese aktiv, numeriert die CNC
automatisch die neuen erstellten Sätze.
CAP:
Großschrift. Ist diese aktiv, wird der Text immer in Großbuchstaben
geschrieben.
OVR:
Text ersetzen. Wechselt zwischen den Schreibbetriebsarten Einfügen
und Ersetzen. Ist diese aktiv, wird in der Betriebsar t Ersetzen
geschrieben.
NUM:
Numerische Tastatur aktiv.
CNC 8070
(REF: 1007)
·141·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
Menüs der Schaltflächen im Editionfenster
Wenn das Editionsfenster angewählt wird, erscheinen im waagrechten Softkey-Menü die
diesem Fenster zugeordneten Optionen. Die von dem Menü gebotene Optionsgruppe kann
mit dem Softkey "+" geändert werden, wodurch auf eine andere Optionsgruppe zugegriffen
wird.
Die Optionen, welche im Schaltflächenmenü zur Verfügung stehen, sind folgende: Siehe
"7.4 Editionsfenster (Softkeys)" auf Seite 148.
Editionsfenster
EDITIONS- SIMULATIONSBETRIEB.
7.
"Programm öffnen"
Programm im Editor öffnen.
"Datei"
Ermöglicht das Wiederherstellen, Speichern, Speichern mit
anderem Namen oder Drucken des Programms. Gestattet es,
den Inhalt eines anderen Programms, aus einer DXF-Datei
oder aus PIM- oder PIT-Dateien zu importieren.
"Aufheben"
Ermöglicht die Aufhebung der zuletzt vorgenommenen
Änderungen.
"Satzoperationen"
Ermöglicht das Kopieren, Ausschneiden und Einfügen der
Information eines Satzes oder einer Satzgruppe in das
Programm. Es ermöglicht auch das Kopieren eines Satzes
oder einer Satzgruppe als unabhängiges Programm.
"Suchen/Ersetzen"
Ermöglicht die Suche einer Zeile oder eines Textes im gerade
editierten Programm. Gestattet auch, einen Text durch einen
anderen zu ersetzen.
" B e n u t z e r s p e z i f i s c h e Er möglicht die benutzerspezifische Anpassung des
Anpassung"
Aussehens und der Eigenschaften des Editionsfenster.
"Profileditor"
Ermöglicht den Zugriff auf den Profileditor und die Definition
eines neuen oder Änderung eines bestehenden Profils.
"Arbeitsablaufeditor"
Gestattet den Zugriff auf den konversationellen Bearbeitungsund Positionierungsfestzykluseditor.
"Geneigten Ebenen"
Gestattet den Zugriff auf die Hilfe für die Programmierung der
geneigten Ebenen.
"TEACH-IN"
E r m ö gl ic ht di e A k t iv i e r u n g un d De a k t i v i er un g d es
Arbeitsbetriebs TEACH-IN.
Editor-Hotkeys.
CNC 8070
Abkürzung.
Funktion.
[CTRL]+[C]
Ausgewählten Text kopieren.
[CTRL]+[X]
Ausgewählten Text ausschneiden.
[CTRL]+[V]
Ausgewählten Text einfügen.
[CTRL]+[Z]
Letzte Änderung aufheben.
[CTRL]+[Y]
Den ausgewählten Text wiederherstellen.
[CTRL]+[G]
Das Programm speichern/Das Originalprogramm wiederherstellen.
[CTRL]+[+]
Zoom vergrössern.
[CTRL]+[–]
Zoom verringern.
[ALT]+[–]
Zyklus expandieren oder ausblenden.
[CTRL]+[HOME]
Bewegt den Cursor an den Anfang des Programms.
[CTRL]+[END]
Bewegt den Cursor an das Ende des Programms.
[CTRL]+[TAB]
Vom Editor zu Fehlerfenster gehen und umgekehrt.
(REF: 1007)
·142·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
Editor-Funktionalitäten.
Linien im Editor gruppieren.
Die Bemerkungen, die durch einen einzigen Asterisk (*) formatiert und am Anfang des
Satzes einprogrammiert sind, gestatten, dass die Sätze gruppiert werden. Die Sätze, die
zwischen zwei dieser Bemerkungen programmiert sind, bleiben gruppiert, und sie können
auf dieselbe Weise wie die Zyklen oder Konturen angezeigt oder verborgen werden.
Anzeigen und verbergen der Zyklen, Konturen und gruppierten Sätze.
Zoom im Editor.
Der Editor verfügt über folgende Tastaturkürzel, um die Anzeige im Quelleneditor zu
vergrößern oder zu verkleinern. Wenn die CNC über eine Maus mit Rad verfügt, erlaubt die
Taste [CTRL] in Kombination mit diesem Rad auch das Vergrößern und Verkleinern des
Texts.
[CTRL]+[+]
Zoom vergrössern.
[CTRL]+[–]
Zoom verringern.
Editionsfenster
Wenn die Option "Verstecke Zyklus/Profil" aktiv ist, wird im Programm nur der Name des
Festzykluses oder des Profils angezeigt; Mit dieser Option erfolgt die Anzeige automatisch,
sobald der Cursor über ein verborgenes Element hinweggeht; sobald der Cursor sich aber
vom Element entfernt, wird dieses wieder versteckt.
7.
EDITIONS- SIMULATIONSBETRIEB.
Der Editor nimmt das Tastaturkürzel [ALT]+[-] an, um Zyklen, Konturen und gruppierte Sätze
anzuzeigen und zu verbergen. Wenn die CNC über eine Maus verfügt, klicken Sie auf das
Symbol, welches sich links vom Zyklus, Profil oder der Satzgruppe befindet, um sie zu
anzuzeigen oder zu verstecken.
Multi-Zeile Sätze.
Der Editor passt die langen Sätze der Größe des Fensters an und teilt
dazu den Satz auf verschiedene Zeilen auf. Auf der rechten Seite
jeder unterbrochenen Zeile zeigt der Editor ein Symbol, das besagt,
dass der Satz auf der folgenden Zeile fortgesetzt wird.
CNC 8070
(REF: 1007)
·143·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
7.3.1
Grafische Programmierhilfen.
Die Kontexthilfe zeigt an, wenn Befehle in einer höheren Programmiersprache editiert
werden.
• Wenn das Symbol "V" eingegeben wird, erscheint die Liste mit den Variablen für die CNC.
• Wenn das Symbol "#" eingegeben wird, erscheint die Liste mit den Befehlen für die CNC.
• Wenn das Symbol "$" eingegeben wird, erscheint die Liste mit den FlussSteuerungsanweisungen für die CNC.
Editionsfenster
EDITIONS- SIMULATIONSBETRIEB.
7.
Bei allen diesen Befehlen, wenn dann als nächstes der Buchstaben des Namens der
Variablen oder der Programmzeile geschrieben wird, stellt sich der Cursor automatisch an
den ersten Befehl, der mit diesem Buchstaben beginnt. Mit den Tasten [©][ª] kann man den
Cursor über die Liste mit den Befehlen bewegen, und wenn Sie die Taste [ENTER] betätigen,
wird der ausgewählte Befehl in den Satz, der gerade bearbeitet wird, eingefügt.
Eingeben eines Hilfeelementes in dem Satz, der gerade bearbeitet wird.
Wenn man ein Element aus der Liste ausgewählt hat und man die Taste [ENTER] betätigt,
fügt der Editor an der Position des Cursors das im Pull-down-Menü ausgewählte Element
ein.
• Wenn die Programmzeile keine Parameter hat, fügt der Editor die komplette Anweisung.
• Wenn die Programmzeile Parameter hat, aber der vom Nutzer geschriebene Text keine
Parameter enthält, fügt der Editor nur den festen Teil der Programmzeile ein. Wenn der
Nutzer einen Parameter geschrieben hat, fügt der Editor nichts ein.
• Wenn die Variable nicht zu einer Achse und/oder einer Gruppe gehört, fügt der Editor
die gesamte Variable ein.
• Wenn die Variable einer Achse und/oder Gruppe gehört, aber der Nutzer hat sie nicht
geschrieben, fügt der Editor nur den festen Teil der Variable ein. Wenn die Variable einer
Achse und/oder Gruppe gehört, aber der Nutzer hat sie nicht geschrieben, fügt der Editor
keinen Teil.
Nach dem Einfügen eines Elementes, und falls nötig ist, wird im unteren Teil des Bildschirms
die Kontexthilfe für das besagte Element weiterhin angezeigt, um die Bearbeitung des
Satzes zu vollenden. Wenn man nochmals die Taste [ENTER] betätigt, verschwindet die
Kontexthilfe vom unteren Teil des Fensters.
Die Kontexthilfen aktivieren.
Die Kontexthilfen werden mit der Schaltfläche "AYUDA PROG" aus dem Menü ANPASSUNG
aktiviert. Die Schaltfläche erscheint gedrückt, sobald die Kontexthilfe aktiviert ist.
Die Kontexthilfe steht nur zur Verfügung, wenn die Programmiersprache der CNC 8070
verwendet wird.
CNC 8070
(REF: 1007)
·144·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
7.3.2
Hilfedateien für die Programmierung der Unterprogramme.
Hilfedateien für die Subroutinen.
Jede OEM-Subroutine (G180 bis G189) und jede mit #MCALL oder #PCALL aufgerufene
globale Subroutine kann man mit Hilfedateien verbinden, die während der Bearbeitung
angezeigt werden. Jede Subroutine kann über zwei Hilfedateien verfügen; eine mit Text (txt)
und eine andere mit Zeichnungen (bmp).
Liste der verfügbaren Subroutinen.
Der Editor gestattet in einer Textdatei (.txt) eine Liste der Subroutinen und diese Liste
erscheint während der Bearbeitung des Werkstückprogramms jedes Mal, wenn man die
Programmzeile #PCALL oder #MCALL bearbeitet.
Editionsfenster
Das Hilfefenster steht nur im Editor der 8070 zur Verfügung, mit der Schaltfläche "Editor
8055" wird es deaktiviert. Diese Hilfe ist immer aktiv, unabhängig vom Status der
Schaltfläche Hilfen beim Bearbeiten von "Hilfe Prog.".
7.
EDITIONS- SIMULATIONSBETRIEB.
Das Hilfefenster wird während der Bearbeitung nach dem Leerzeichen oder einem Tabulator
nach einer G180 bis G189 oder dem Namen der Subroutine angezeigt. Da das Hilfefenster
nur informativ ist, kann man nicht mit dem Cursor und auch nicht mit den Tasten darin
navigieren. Sobald die Hilfedatei sichtbar ist, kann man den Text derselben in das
Werkstückprogramm mit Hilfe der Taste [INS] einfügen. Das Hilfefenster verschwindet durch
Drücken der Taste [ESC], wenn das Schlüsselwort gelöscht oder zu einer anderen
Programmzeile gegangen wird.
Der Editor zeigt während der Bearbeitung die Liste der Subroutinen nach einem Leerzeichen
oder einem Tabulatorzeichen hinter den Programmzeilen #PCALL oder #MCALL an. Die
Funktion dieser Liste ist analog der Listen der Variablen, es ist möglich, sich mit den Pfeilen
durch die verschiedenen Elemente zu bewegen. Mit der Taste [ENTER] fügt der Editor die
ausgewählte Zeile an der aktuellen Position des Cursors ein. Die Liste der Subroutinen
verschwindet durch Drücken der Taste [ESC], wenn das Schlüsselwort gelöscht oder zu
einer anderen Zeile gegangen wird.
Diese Hilfe ist immer aktiv, unabhängig vom Status der Schaltfläche Hilfen beim Bearbeiten
von "Hilfe Prog.".
i
Um mehr Infor mationen über den Zugr iff auf und die Verwendung der
Unterprogramme zu bekommen, lesen Sie bitte im Programmierungshandbuch
nach.
CNC 8070
(REF: 1007)
·145·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
7.3.3
DXF-Dateien importieren
Das Format DXF ist das Standardformat für den Austausch von Grafikdateien. Das
Importieren dieses Dateityp gestattet es, das Werkstückprogramm direkt von der Zeichnung
zu erzeugen. Die DXF-Datei kann aus Punkten, Linien und Bögen bestehen. Sie kann auch
aus Mehrfachlinien bestehen, diese aber müssen zerlegt worden sein.
Der Programmeditor und der Profileditor können DXF-Dateien importieren. Wenn diese
Option angewählt wird, zeigt der Editor eine Liste mit den verfügbaren Programmen.
Auswahl des gewünschten Programms aus der Liste und Betätigen der Taste [ENTER].
Editionsfenster
EDITIONS- SIMULATIONSBETRIEB.
7.
Nach der Auswahl der Datei ist es notwendig, den Modus zu bestimmen, in welchem man
die verschiedenen Ebenen der DXF-Datei in den ISO-Kode umwandelt. Sobald erst einmal
diese Daten festgelegt sind, klicken Sie auf die Schaltfläche "Umwandeln", um die Datei in
das Werkstückprogramm zu importieren.
Konfiguration der DXF-Datei
Sobald die DXF-Datei importiert wird, öffnet sich das Konfigurationsfenster, in dem man
eingeben muss, wie die verschiedenen Ebenen in der Zeichnung behandelt werden sollen.
Das Konfigurationsfenster hat drei Bereiche, die sich deutlich unterscheiden.
Bereich für die Beschreibung der Ebenen
Die DXF-Dateien können aus Ebenen bestehen, in jeder der einzelnen Ebene ist die
Zeichnung in verschiedenen Höhen dargestellt. Alle Ebenen zusammen bilden die
komplette Zeichnung.
Beim Impor tieren der Datei kann man auswählen, welche Ebenen man in das
Werkstückprogramm eingefügt haben möchte. Standardmäßig werden alle Ebenen
ausgewählt. Um eine der Ebenen auszuschließen, wählen Sie diese aus und klicken auf die
Schaltfläche "Ebene deaktivieren"
Für jede der Ebenen wird angezeigt, welche Priorität sie hat und welches ihr Offset (Höhe)
über der Vertikalachse ist.
Priorität und Höhe der Ebenen
Die Angaben zur Ebene, die mit dem Cursor ausgewählt wurden, werden angezeigt. Für jede
einzelne der Ebenen muss man festlegen, welches die Priorität und der Offset (Höhe) über
der Vertikalachse ist.
• Die Priorität definiert die Reihenfolge, in der die Ebenen ausgeführt werden; das heißt,
die Reihenfolge, in der sie im Werkstückprogramm eingesetzt werden. Die mit der
Priorität ·1· werden die ersten sein, die ausgeführt werden und so weiter.
• Der Offsett (Höhe) über der Vertikalachse gestattet, dass jede Ebene im
Koordinatenwert Z (oder der entsprechenden Vertikalachse) ausgeführt wird.
Arbeitsebene
Um die Datei in das Werkstückprogramm zu importieren, muss man die Arbeitsebene
festlegen. Die Ebene definiert man, indem man die Abszissenachse, Ordinatenachse und
Vertikalachse auswählt.
Wenn man die Ebene in den Profileditor importiert, ist die Ebene die im Editor ausgewählte
und es ist nur gestattet die Vertikalachse auszuwählen.
CNC 8070
(REF: 1007)
·146·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
Syntaxfehler bei der Edition
Die bei der Edition oder nach der Durchführung einer Syntaxanalyse des Programms
aufgetretenen Fehler werden unten im Editionsfenster angezeigt.
Um mit dem Cursor zwischen dem Editor und der Fehlerliste hin- und herzuwechseln,
benutzen Sie die Tastenkombination [CTRL]+[TAB].
Fehler während Bearbeitung
Editionsfenster
7.
EDITIONS- SIMULATIONSBETRIEB.
7.3.4
Während der Edition wird jeder Satz nach dem Editieren analysiert. Wird in dem Satz
irgendein Syntaxfehler festgestellt, wird im Fehlerfenster folgende Information angezeigt:
• Position innerhalb des Satzes, in der sich der Fehler befindet.
• Fehlernummer und erläuternder Text des festgestellten Fehlers.
Fehler nach der Durchführung einer Syntaxanalyse
Die Syntaxanalyse wird über das Menü der Bildschirmsymbole ausgeführ t. Die
Syntaxanalyse steht nicht für Programme zur Verfügung, die in der Programmiersprache der
CNC 8055 geschrieben wurden.
Wenn eine Syntaxanalyse durchgeführt wird, werden alle Programmsätze geprüft. Wird in
den Sätzen irgendein Syntaxfehler festgestellt, wird im Fehlerfenster folgende Information
angezeigt:
• Standort und Name des gerade analysierten Programms.
• Zeilennummer des Programms und Position innerhalb des Satzes, in der sich der Fehler
befindet.
• Erläuternder Text des festgestellten Fehlers.
Beim Bewegen des Cursors durch die Fehler des Fensters wird im Editor der Satz, in dem
sich der angewählte Fehler befindet, hervorgehoben gezeigt. Um den ausgewählten Cursor
zu bewegen, werden die Bewegungspfeilen [©][ª] eingesetzt. Zur Anwahl des Satzes, in
dem sich der Fehler befindet, die Taste [ENTER] oder zum Schließen des Fehlerfensters die
Taste [ESC] drücken.
Wenn der Text nicht vollständig angezeigt wird, markieren Sie diesen Bereich und
verschieben den Text mit Hilfe der Pfeile [§][¨][©][ª].
CNC 8070
(REF: 1007)
·147·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
7.4
Editionsfenster (Softkeys)
7.4.1
Programm öffnen
Ermöglicht die Anwahl eines Programms für den Editions-/Simulationsbetrieb, das ein neues
oder ein bereits vorhandenes Programm sein kann. Man kann in jedem Kanal ein anderes
Programm editieren und simulieren. Wenn diese Option angewählt wird, zeigt die CNC eine
Liste mit den verfügbaren Programmen. Siehe "2.5 Fenster für die Auswahl von Dateien"
auf Seite 59.
7.
Editionsfenster (Softkeys)
EDITIONS- SIMULATIONSBETRIEB.
Zur Anwahl eines Programms der Liste:
CNC 8070
(REF: 1007)
·148·
1. Mappe wählen, in der sich das Programm befindet. Ist es ein neues Programm, wird es
in dieser Mappe gespeichert.
2. Aus der Liste das zu editierende Programm wählen oder dessen Namen in das untere
Fenster schreiben. Zur Edition ein neues Programm, geben Sie den Name des
Programms im unteren Fenster und die CNC wird ein leeres Programm oder eine
vordefinierte Vorlage in Übereinstimmung mit der Konfiguration des Editors öffnen.
Siehe "7.4.6 Editor anpassen." auf Seite 153.
3. Zur Annahme der Wahl und zum Öffnen des Programms die Taste [ENTER] oder zum
Abbrechen der Auswahl und Schließen der Programmliste die Taste [ESC] drücken.
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
Datei
Ermöglicht das Wiederherstellen, Speichern, Importieren oder Drucken eines Programms.
Wenn diese Option angewählt wird, zeigt die CNC im Softkey-Menü die verfügbaren
Optionen. Zur Rückkehr zum Hauptmenü die Taste voriges Menü drücken.
Wiederherstellen der Originaldatei
Diese Option steht nur dann zur Verfügung, wenn die Option "Automatisch Speichern" aktiv
ist. Siehe "7.4.6 Editor anpassen." auf Seite 153.
Tasten zur Bewegung des Cursors
Bewegt den Cursor durch die Wahlschaltflächen.
Wendet die mit dem Cursor angewählte Option an.
Datei speichern
Diese Option steht nur dann zur Verfügung, wenn die Option "Automatisch Speichern" nicht
aktiv ist. Siehe "7.4.6 Editor anpassen." auf Seite 153.
7.
Editionsfenster (Softkeys)
Ermöglicht die Wiederherstellung des Originalprogramms ohne die seit dem letzten Öffnen
vorgenommenen Änderungen. Nach der Auswahl dieser Option fordert die CNC die
Bestätigung des Befehls an:
EDITIONS- SIMULATIONSBETRIEB.
7.4.2
Ermöglicht das Speichern des gerade editieren Programms.
Datei speichern als
Ermöglicht das Speichern des gerade editieren Programms mit einem anderen Namen.
Nach dem Speichern des Programms wird mit der Edition des neuen Programms
fortgefahren.
Wenn diese Option angewählt wird, zeigt die CNC eine Liste mit den gespeicherten
Programmen.
Tasten zur Anwahl einer Datei
Bewegt den Cursor zu einem anderen Fenster.
Öffnet und schließt ein Mappenunterprogramm.
Bewegt den Cursor durch die Elemente des Fensters.
Speichert das neue Programm.
Storniert die Anwahl und schließt die Programmliste.
Zum Speichern des Programms mit anderem Namen:
1. Mappe wählen, in der es gespeichert werden soll.
2. Namen des Programms im unteren Fenster definieren. Soll ein bereits vorhandenes
Programm ersetzt werden, dieses auf der Liste wählen
3. Zum Speichern des Programms die Taste [ENTER] oder zur Rückkehr zum Editor ohne
Speichern des Programms die Taste [ESC] drücken.
Sobald das Programm gespeichert ist, zeigt die CNC oben im Editionsfenster den Namen
des gewählten Programms.
CNC 8070
Datei ins Programm einfügen
Gestattet den Import des Inhalts eines anderen Werkstückprogramms in das gerade
editierte Programm. Importiert werden kann jedes von der CNC zugängliche Programm
einschließlich des gerade in der Ausführung stehenden Programms.
(REF: 1007)
Wenn diese Option angewählt wird, zeigt die CNC eine Liste mit den Programmen, die in
das gerade editierte Programm importiert werden können.
·149·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
Tasten zur Anwahl eines Programms
Bewegt den Cursor zu einem anderen Fenster.
Bewegt den Cursor durch die Elemente des Fensters.
Speichert das neue Programm.
Storniert die Anwahl und schließt die Programmliste.
7.
1. Aus der Liste das Programm wählen, das importiert werden soll, oder dessen Namen
in das untere Fenster schreiben.
Editionsfenster (Softkeys)
EDITIONS- SIMULATIONSBETRIEB.
Zum Import eines Programms der Liste:
2. Zum Importieren des Programms die Taste [ENTER] oder zum Abbrechen der Auswahl
und Schließen der Programmliste die Taste [ESC] drücken.
Das gewählte Programm wird dem gerade editierten nach dem vom Cursor angegebenen
Satz hinzugefügt.
i
Die Auswahl eines Programms aus der Liste kann folgendermaßen erfolgen:
• Durch Bewegung des Cursors bis zu dem gewünschten Element.
• Durch die alphanumerische Tastatur. Durch Drücken einer Taste wird das erste
Element der Liste gewählt, das mit diesem Buchstaben oder dieser Nummer
beginnt. Bei erneutem Drücken wird das Zweite gewählt und so weiter.
Die Programme können auch mit der Option "Datei suchen" des Softkey-Menüs
angewählt werden.
Datei drucken
Diese Schaltfläche gestattet das Ausdrucken des Programms auf einem vorher festgelegten
Drucker.
Datei importieren
Gestattet, dass DXF-, PIM- und PIT-Dateien in das Programm, das gerade bearbeitet wird,
importiert werden. Siehe "7.3.3 DXF-Dateien importieren" auf Seite 146.
• Das Format DXF ist das Standardformat für den Austausch von Grafikdateien. Das
Importieren dieses Dateityp gestattet es, das Werkstückprogramm direkt von der
Zeichnung zu erzeugen. Die Dateien sollen aus Punkten, Linien und Bögen bestehen.
• Die PIM- und PIT-Dateien sind die Werkstückprogramme, die von der CNC 8055
ve r w e n d e t w e r d e n . B e i m I m p o r t i e r e n d i e s e s D a t e i t y p s p a s s t m a n d i e
Programmierungssprache an die von der CNC 8070 verwendeten an.
Wenn diese Option angewählt wird, zeigt die CNC eine Liste mit den Programmen, die in
das gerade editierte Programm importiert werden können. Auswahl des gewünschten
Programms aus der Liste und Betätigen der Taste [ENTER].
7.4.3
CNC 8070
(REF: 1007)
·150·
Aufheben
Diese Schaltfläche ermöglicht die Aufhebung der zuletzt vorgenommenen Änderungen.
Änderungen werden, angefangen von der zuletzt vorgenommenen Änderung, jeweils
einzeln aufgehoben. Die CNC verfügt über die folgenden Tastenkombinationen für das
Abbrechen und Neuausführen von Arbeitsgängen.
[CTRL]+[Z]
Letzte Änderung aufheben.
[CTRL]+[Y]
Den ausgewählten Text wiederherstellen.
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
Satzoperationen
Ermöglicht das Kopieren, Ausschneiden und Einfügen der Information eines Satzes oder
einer Satzgruppe und den Export dieser Information als unabhängiges Programm.
Diese Option steht nur zur Verfügung, wenn im Programm oder in der Zwischenablage ein
Text ausgewählt ist. Zur Auswahl eines Textes im Programm die Taste [SHIFT] während der
Cursorbewegung gedrückt halten.
Wenn diese Option angewählt wird, zeigt die CNC im Softkey-Menü die verfügbaren
Optionen. Zur Rückkehr zum Hauptmenü die Taste voriges Menü drücken.
Ausgewählten Text in die Zwischenablage kopieren.
Arbeitsgänge mit Sätze "Ausschneiden"
Kopiert den ausgewählten Text in die Zwischenablage und löscht ihn aus dem Programm.
Arbeitsgänge mit Sätze "Einsetzen"
Fügt den Inhalt der Zwischenablage in das Programm ein.
Arbeitsgänge mit Sätze "Kopieren eines Programms"
Speichert den ausgewählten Text als unabhängiges Programm.
Wenn diese Option angewählt wird, zeigt die CNC eine Liste mit den verfügbaren
Programmen.
Editionsfenster (Softkeys)
Arbeitsgänge mit Sätze "Kopieren"
7.
EDITIONS- SIMULATIONSBETRIEB.
7.4.4
Tasten zur Anwahl eines Programms
Bewegt den Cursor zu einem anderen Fenster.
Öffnet und schließt ein Mappenunterprogramm.
Bewegt den Cursor durch die Elemente des Fensters.
Importiert das angewählte Programm.
Storniert die Anwahl und schließt die Programmliste.
Zur Speicherung des Textes als Programm:
1. Mappe wählen, in der es gespeichert werden soll.
2. Namen des Programms im unteren Fenster definieren. Soll ein bereits vorhandenes
Programm ersetzt werden, dieses auf der Liste auswählen.
3. Zum Speichern des Programms die Taste [ENTER] oder zum Abbrechen der Auswahl
und Schließen der Programmliste die Taste [ESC] drücken.
CNC 8070
(REF: 1007)
·151·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
7.4.5
Suchen/Ersetzen
Ermöglicht die Suche einer Zeile oder eines Textes im Programm. Gestattet auch, einen Text
durch einen anderen zu ersetzen.
Wenn diese Option angewählt wird, zeigt die CNC ein Dialogfeld, in dem die zu suchende
Zeile oder der zu suchende Text angefordert wird. Wenn die Suche eines Textes definiert
wird, können einige Optionen definiert werden, die Folgendes ermöglichen:
A. Auf eine Zeile des Programms zu gehen.
7.
B. Im Programm den gerade gesuchten Text durch einen anderen ersetzen.
Editionsfenster (Softkeys)
EDITIONS- SIMULATIONSBETRIEB.
C. Unterschied zwischen Klein- und Großschreibung ignorieren.
D. Zu suchenden Text als ganzes Wort betrachten.
E. Wählen, ob die Suche vom Programmbeginn aus oder ab der Cursorposition aus erfolgt.
F. Suchaufrichtung.
A
B
C
D
E
F
Nach der Definition der Suchoptionen zum Starten der Suche die Taste [ENTER] drücken
oder die Taste [ESC], um die Suche abzubrechen. Der im Programm gefundene Text wird
hervorgehoben angezeigt und das Softkey-Menü zeigt folgende Optionen:
• Option "Ersetzen", um den Text zu ersetzen, der hervorgehoben ist.
• Option "alles ersetzen", um den Text in dem ganzen Programm zu ersetzen.
• Option "Nächsten suchen", um die Suche ohne Ersetzen des Textes fortzusetzen.
• Option "Voriges suchen", um die Suche entgegen der Richtung ohne Ersetzen des
Textes fortzusetzen.
Zur Beendigung der Suche die Taste [ESC] drücken.
CNC 8070
(REF: 1007)
·152·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
Editor anpassen.
Dieser Softkey ermöglicht die Anpassung des Verhaltens, der Eigenschaften und des
Aussehens des Programmeditors.
Die allgemeine Optionen des Editors anpassen.
Bedeutung.
Automatisch speichern.
Aktivierung der automatischen Speicherung des Programms. Wenn
diese Option aktiv ist, speicher t die CNC das Programm
automatisch, jedes Mal, wenn der Cursor den Satz ändert. In großen
Programmen (ab 200 kB) speichert die CNC das Programm, sobald
der Anwender etwa 5 Sekunden lang keine Veränderung im
Programm vornimmt.
Wenn diese Option nicht aktiv ist, wird das Programm vom Menü der
Schaltflächen aus gespeichert. Siehe "7.4.2 Datei" auf Seite 149.
Zeile einstellen.
Die langen Sätze auf der Größe des Fensters einstellen und der Satz
auf verschiedenen Zeilen aufteilen.
Zeilennummer zeigen.
Die Nummerierung der Zeilen im Editor zeigen.
Pull-down-Menüs.
Organisieren Sie das Menü der horizontalen Schaltflächen im Pulldown-Menü.
Zyklen und Profile
ausblenden.
Verbergen Sie die Inhalte der Festzykluseditor und der Profile. Mit
dieser aktiven Option wird der Editor nur der Name der Datei für den
Festzyklus oder für das Profil anzeigen; im entgegengesetzten Falls
wird der komplette Inhalt angezeigt. In großen Programmen (ab 200
KB) versteckt der Editor keine Festzyklen und keine Konturen.
7.
Editionsfenster (Softkeys)
Option.
EDITIONS- SIMULATIONSBETRIEB.
7.4.6
Mit dieser Option erfolgt die Anzeige automatisch, sobald der Cursor
über ein verborgenes Element hinweggeht; sobald der Cursor sich
aber vom Element entfernt, wird dieses wieder versteckt.
8055-EDITOR.
Die Bearbeitung in der Programmiersprache der 8055 aktivieren.
Siehe
"7.2.2 Bearbeitung
eines
P ro g r a m m s
(Programmiersprache der CNC 8055)" auf Seite 136.
Hilfen bei der
Programmierung.
Die Kontexthilfe zur Programmierung von Befehlen in einer höheren
Programmiersprache aktivieren. Die Kontexthilfe steht nur zur
Verfügung, wenn die Programmiersprache der CNC 8070 Siehe
"7.3.1 Grafische Programmierhilfen." auf Seite 144. verwendet
wird.
Anpassen Sie die Vorlage für die neue Programme.
Diese Option ermöglicht die Verwendung der Vorlage für die neue Programme. Die Taste
"Vorlage bearbeiten" öffnet die Vorlage im Editor, um es zu ändern. Es kann nur eine Vorlage
im Editor geben und sie muss "Template.nc" genannt werden. Die Option "Immer speichern"
legt die Weise der Speicherung, automatisch oder über das Softkey-Menü, fest.
Parameter zur Edition in TEACH-IN anpassen.
Diese Option legt das Verhalten der Achsen im TEACH-IN – Arbeitsmodus fest. Jede Achse
kann einen der folgenden Verhaltensweisen haben. Nach der Festlegung des Verhaltens der
Achsen, betätigen Sie die Taste [ENTER] für die Übernahme der Daten, oder die Taste [ESC]
für den Abbruch.
Verhalten.
Bedeutung.
Angewählt und sichtbar.
Die Achse wird im Fenster TEACH-IN angezeigt und in die Sätze
aufgenommen, die durch Drücken der Taste [RECALL] editiert
werden.
Nicht angewählt und nicht
sichtbar.
Die Achse wird im Fenster TEACH-IN angezeigt, jedoch nicht in die
Sätze aufgenommen, die durch Drücken der Taste [RECALL]
editiert werden.
Nicht angewählt und versteckt.
Die Achse wird nicht im Fenster TEACH-IN angezeigt und nicht in
die Sätze aufgenommen, die durch Drücken der Taste [RECALL]
editiert werden.
CNC 8070
(REF: 1007)
·153·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
Die automatische Nummerierung von neuen Sätzen anpassen.
Diese Option ermöglicht die automatische Satznumerierung und gestattet die Konfiguration
der Ausgangssatznummer und die Erhöhung der Numerierung für zwei aufeinanderfolgende
Sätze. Bei aktiver automatischer Numerierung fügt die CNC bei jeder Erstellung eines neuen
Satzes automatisch die Satznummer ein.
Das Aussehen des Programmeditors anpassen.
Editionsfenster (Softkeys)
EDITIONS- SIMULATIONSBETRIEB.
7.
CNC 8070
(REF: 1007)
·154·
Diese Option individualisiert das Aussehen (Farbe, Schriftart, usw.) der Elemente, aus
denen das Programmeditor gebildet wird. Nach der Festlegung des neuen Aussehens,
betätigen Sie die Taste [ENTER], um die Änderungen zu übernehmen oder die Taste [ESC],
um diese abzulehnen.
Das Syntax Coloring anpassen.
Mit dieser Option können Sie die Farben der Elemente (Funktionen, Kommentare, usw.), die
das Programm machen, anpassen. Nach der Festlegung des neuen Aussehens, betätigen
Sie die Taste [ENTER], um die Änderungen zu übernehmen oder die Taste [ESC], um diese
abzulehnen. In großen Programmen (ab 200 kB) deaktiviert der Editor das Syntax Coloring
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
7.4.7
Profileditor
Ermöglich den Zugriff auf den Profileditor.
Wenn diese Option angewählt wird, zeigt die CNC im Softkey-Menü die Optionen des
Profileditors. Zur Rückkehr zur Programmedition den Softkey "Beenden" drücken.
Der Zugriff auf den Profileditor kann auch durch Auswahl eines Profils im Programm und
Drücken der Taste [RECALL] erfolgen
Editionsfenster (Softkeys)
EDITIONS- SIMULATIONSBETRIEB.
7.
Im Abschnitt "7.9 Profileditor" dieses gleichen Kapitels wird eine ausführlichere
Beschreibung dazu geliefert, wie mit dem Profileditor zu verfahren ist.
7.4.8
Grundzyklus
Ermöglich den Zugriff auf den Festzyklen-Editor.
Wenn diese Option angewählt wird, zeigt die CNC im Softkey-Menü die verfügbaren
Festzyklen. Zur Rückkehr zum Hauptmenü die Taste voriges Menü drücken.
Bei der Anwahl eines Festzyklus wird das Definitionsfenster dieses Festzyklus angezeigt.
Der Zugriff auf das Definitionsfenster der Festzyklen kann auch durch Auswahl eines
Festzyklus im Programm und Drücken der Taste [RECALL] erfolgen.
Im Fenster für die Festlegung des festen Dialogzykluses kann man auch den in der
Bearbeitung befindlichen Zyklus simulieren.
Für die Festzyklen gibt es ein spezielles Handbuch, und zwar sowohl für die
Fräsmaschine als auch für die Drehmaschine. Schlagen Sie in der Dokumentation
einschließlich der beiliegenden CD-Rom nach, um mehr Informationen über das
Produkt zu bekommen.
CNC 8070
(REF: 1007)
·155·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
7.4.9
Geneigten Ebenen.
Diese Schaltfläche gestattet den Zugriff auf den Hilfebildschirm für die Programmierung von
geneigten Ebenen. Wenn diese Option angewählt wird, zeigt die CNC im Softkey-Menü die
verschiedenen Arbeitsweisen für die Programmierung von geneigten Ebenen. Zur Rückkehr
zum Hauptmenü die Taste voriges Menü drücken.
Editionsfenster (Softkeys)
EDITIONS- SIMULATIONSBETRIEB.
7.
Der Zugriff auf den Definitionsbildschirm der geneigten Ebenen kann auch durch Auswahl
eines Festzyklus im Programm und Drücken der Taste [RECALL] erfolgen. Die geneigten
Ebenen, die direkt im ISO-Kode mit Hilfe der Programmzeilen #CS und #ACS programmiert
wurden, kann man auch mit Hilfe der Taste [RECALL] wieder herstellen. Auf diese Weise
kann man die einprogrammierten Parameter und die sich ergebende, geneigte Ebene
prüfen.
Sobald erst einmal die geneigte Ebene festgelegt ist, betätigen Sie die Taste [ESC], um den
Editor zu verlassen. Im Schaltflächenmenü erscheint die Schaltfläche "Geneigte Ebene
einfügen", um die festgelegte geneigte Ebene im Programm einzufügen. Der Satz, welcher
der festgelegten, geneigten Ebene entspricht, wird nach dem Satz eingefügt, an dem sich
der Cursor befindet.
Um mehr Informationen über die Programmierung von schiefen Ebenen, Befehle
#CS und #ACS, lesen Sie bitte im Programmierungshandbuch nach.
Beschreibung des Hilfebildschirms für die geneigten Ebenen.
C
A
D
B
A. Hilfegrafik. Folge von Abbildungen, die bei jedem einzelnen der Schritte gezeigt wird, um
die geneigte Ebene zu definieren. Sobald ein programmierbarer Parameter markiert ist,
stoppt die Parameterfolge und die Zeichnung mit der entsprechenden Erklärung wird
angezeigt.
B. Kurze Erklärung darüber, wie man die ausgewählte, geneigte Ebene programmieren
kann.
C. Zeichnung der ergebenden schiefen Ebene. Die Zeichnung wird in dem Maße
aktualisiert, wie der Anwender die verschiedenen Parameter programmiert, welche die
Geometrie der geneigten Ebene beeinflussen. Auf der Zeichnung werden folgende
Elemente festgestellt:
CNC 8070
• Die geneigte Ebene in Weiß.
• Das Referenzsystem der schiefen Ebene X' Y' Z' in Blau.
(REF: 1007)
• Sobald es einen Vektor der Bewegung (V1, V2, V3) gibt, erscheint auf der Zeichnung
ein Bezugssystem im unteren Teil links. Die Entfernung zwischen diesem
Bezugssystem und dem Würfel ist nicht proportional; es ist eine Darstellung, die nur
zur Information dient.
Sobald die Zeichnung auswählt und markiert ist, kann man den Würfel mit Hilfe der Pfeile
[§][¨][©][ª] oder mit Hilfe des Mausrades drehen.
D. Parameter, um die geneigte Ebene zu definieren.
·156·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
7.4.10 TEACH-IN
Ermöglicht die Aktivierung und Deaktivierung der Betriebsart TEACH-IN, mit der die
Maschinenachsen von Hand verfahren und einem Satz die Koordinaten dieser Position
zugeordnet werden können.
Ist dies aktiviert, zeigt die CNC oben im Editionsfenster die aktuelle Position der als "sichtbar"
definierten Achsen für die Betriebsart TEACH-IN. Siehe "7.4.6 Editor anpassen." auf
Seite 153.
Editionsfenster (Softkeys)
EDITIONS- SIMULATIONSBETRIEB.
7.
Bei aktiver Betriebsart TEACH-IN können die Koordinaten der Achsen durch direkte Edition
von der Tastatur aus verfolgt werden oder ihnen kann die Position zugeordnet werden, die
die Maschinenachsen einnehmen. Beide Editionsweisen können unterschiedslos und selbst
während der Definition eines gleichen Satzes benutzt werden.
Zur Definition der Koordinaten einer Achse oder mehrerer Achsen durch TEACH-IN:
1. Achsen mit JOG-Tastatur, Steuerrädern oder MDI in die gewünschte Position verfahren.
2. Im Werkstückprogramm den Namen der Achse editieren, deren Position definiert werden
soll oder keine Achse wählen, wenn die Position aller Achsen definiert werden soll.
3. Taste [RECALL] drücken.
Wurde eine Kanal-Achse editiert, ordnet ihr die CNC als Programmkoordinate die
Position dieser Achse zu. Die Achse muss in dem Fenster TEACH-IN sichtbar sein.
Wurde nur eine Satznummer oder eine Leerzeile editiert, wird ein Satz mit der Position
aller als "angewählt" definierten Achsen für die Betriebsart TEACH-IN editiert. Siehe
"7.4.6 Editor anpassen." auf Seite 153.
Wenn ein Zeichen bearbeitet worden ist, das anders als der Name der Achse oder
Satznummer ist, wird nichts eingefügt und der Cursor bleibt an der gleichen Stelle stehen.
CNC 8070
(REF: 1007)
·157·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
7.5
Grafikfenster
Ermöglicht die Ansicht einer grafischen Darstellung des in der Simulation stehenden
Programms und die Vornahme von Messungen auf der Grafik. Die CNC verfügt über
verschiedene Typen der graphische Darstellung. Siehe Kapitel "8 Graphischen
Umgebung (Modell Fräsmaschine)". Siehe Kapitel "9 Graphischen Umgebung
(Modell Drehmaschine)".
Grafikfenster
EDITIONS- SIMULATIONSBETRIEB.
7.
CNC 8070
(REF: 1007)
·158·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
Programmfenster
Zeigt den Inhalt des für die Simulation angewählten Programms und ermöglicht die Anwahl
des Ausgangs- und Endsatzes der Simulation. Werden sie nicht festgelegt, beginnt die
Simulation am ersten Satz des Programms und endet nach der Ausführung einer der
Programmendfunktionen "M02" oder "M30".
Während der Simulation zeigt der Cursor des Fensters den Satz, der gerade simuliert wird.
Der Programmbildschirm zeigt folgende Information:
A
B
Programmfenster
7.
Beschreibung des Programmfensters
EDITIONS- SIMULATIONSBETRIEB.
7.6
C
A. Titelleiste.
Name des für die Simulation angewählten Programms.
B. Ausgewählte Programmsätze für die Simulation.
Während der Simulation gibt der Cursor den Satz an, der gerade simuliert wird. Wenn
die Option "Aktive Subroutinen " aktiv ist, werden im Fenster Informationen über die
Ausführung der Subroutinen, Festzyklen, Wiederholungssätze und Programmschleifen
angezeigt.
C. Programmzeile.
Programmzeile, auf der sich der Cursor befindet.
Menüs der Schaltflächen im Programmfenster
Wenn das Programmfenster angewählt wird, erscheinen im waagrechten Softkey-Menü die
diesem Fenster zugeordneten Optionen.
Die Optionen, welche im Schaltflächenmenü zur Verfügung stehen, sind folgende: Siehe
"7.7 Programmfenster (Softkeys)" auf Seite 160.
• "Ausgangssatz"
Gestattet die Festlegung des Ausgangssatzes der Simulation.
• "Haltebedingung"
Ermöglicht im Programm oder Unterprogramm die Auswahl des Satzes, bei dem die
Simulation unterbrochen wird.
CNC 8070
• "Aktive Unterprogramme"
Gestattet, dass die Informationen über den Status der Simulation der Subroutinen, über
die Festzyklen, Wiederholungssätze und Programmschleifen angezeigt werden.
• "Text suchen"
(REF: 1007)
Ermöglicht die Suche eines Textes oder den Cursor auf eine bestimmte Zeile des
Programms zu setzen.
·159·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
7.7
Programmfenster (Softkeys)
7.7.1
Ausgangssatz
Legt den Satz, der mit dem Cursor ausgewählt wurde, als Satz für den Simulationsbeginn
fest. Wird der Ausgangssatz nicht festgelegt, beginnt die Simulation des Programms an
dessen erstem Satz.
Die Anwahl des Ausgangssatzes kann mit dem Cursor oder mit den Optionen "Textsuche"
oder "Gehe zu Zeile" des Softkey-Menüs erfolgen.
Programmfenster (Softkeys)
EDITIONS- SIMULATIONSBETRIEB.
7.
CNC 8070
(REF: 1007)
·160·
Tasten zur Bewegung des Cursors
Bewegt den Cursor von Zeile zu Zeile.
Bewegt den Cursor von Zeile zu Zeile.
Bewegt den Cursor zum Ausgangs- oder Endsatz des
Programms.
Der festgelegte Ausgangssatz bleibt aktiv, bis er abgebrochen (mit der Taste [ESC] oder das
Programm simuliert wird, wobei er dann als Ausgangssatz des ersten Programmsatzes
festgelegt wird.
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
Haltebedingung
Ermöglicht im Programm oder Unterprogramm die Festlegung des Satzes, bei dem die
Programmsimulation unterbrochen wird. Nach dem Ausführen des besagten Satzes, kann
man die Simulation mit dem Bildschirmsymbol START wiederaufnehmen oder man kann sie
mit dem Bildschirmsymbol RESET abbrechen.
Wenn der Endsatz nicht festgelegt wird, endet die Programmsimulation nach der Ausführung
einer der Programmendfunktionen "M02" oder "M30".
Unterprogrammanwahl
Ermöglicht die Anwahl der Haltebedingung in einem vom Programm aus aufgerufenen
Unterprogramm. Wenn diese Option angewählt wird, zeigt die CNC eine Liste der zur Anwahl
des gewünschten Unterprogramms verfügbaren Programme.
Tasten zur Anwahl eines Programms
Bewegt den Cursor durch die Elemente des Fensters.
Öffnet das angewählte Unterprogramm.
Storniert die Anwahl und schließt die Programmliste.
7.
Programmfenster (Softkeys)
Wenn diese Option angewählt wird, zeigt die CNC im Softkey-Menü die zur Wahl der
Haltebedingung verfügbaren Optionen. Zur Rückkehr zum Hauptmenü die Taste voriges
Menü drücken.
EDITIONS- SIMULATIONSBETRIEB.
7.7.2
Zur Anwahl eines Unterprogramms der Liste.
1. Aus der Liste das Programm wählen, das das Unterprogramm enthält oder dessen
Namen in das untere Fenster schreiben.
2. Zum Öffnen des Programms die Taste [ENTER] oder zum Abbrechen der Auswahl und
Schließen der Programmliste die Taste [ESC] drücken.
Im Programmfenster wird der Inhalt des gewählten Unterprogramms gezeigt.
Endsatz
Legt den Satz, der mit dem Cursor ausgewählt wurde, als Satz für die
Simulationsunterbrechung fest. Wenn der Endsatz nicht festgelegt wird, endet die
Programmsimulation nach der Ausführung einer der Programmendfunktionen "M02" oder
"M30".
Die Anwahl des Endsatzes kann mit dem Cursor oder mit den Optionen "Textsuche" oder
"Gehe zu Zeile" des Softkey-Menüs erfolgen.
Tasten zur Bewegung des Cursors
Bewegt den Cursor von Zeile zu Zeile.
Bewegt den Cursor von Zeile zu Zeile.
Bewegt den Cursor zum Ausgangs- oder Endsatz des
Programms.
Der festgelegte Endsatz bleibt aktiv, bis er abgebrochen (mit der Taste [ESC]) oder die
Programmsimulation ausgeführt wird, wobei dann die Ausführung einer der Funktionen
"M02" oder "M30" als Haltebedingung festgelegt wird.
Anzahl von Malen
CNC 8070
Legt als Haltebedingung fest, dass der als Endsatz angewählte Satz eine bestimmte Anzahl
von Malen ausgeführt wurde.
Wenn diese Option angewählt wird, fordert die CNC die Anzahl von Malen die der Satz vor
Beendigung der Programmsimulation auszuführen ist. Nach der Eingabe der Anzahl von
Malen zur Annahme des Werts die Taste [ENTER] drücken oder die Taste [ESC], um ihn
zurückzuweisen.
(REF: 1007)
·161·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
7.7.3
Aktive Unterprogramme.
Diese Option gestattet es, zwischen der Anzeige der Programmsätze und der Anzeige der
Informationen über den Status der Subroutinen, Festzyklen, Satzwiederholungen und
Programmschleifen abwechselnd umzuschalten.
Wenn diese Option aktiv ist und die Programmsimulation unterbrochen ist, kann der
Anwender mit dem Cursor eine Informationszeile auswählen und die Taste [ENTER]
drücken, um einen Sprung zum Programmsatz zu machen, der dieser entspricht.
7.
Programmfenster (Softkeys)
EDITIONS- SIMULATIONSBETRIEB.
Beschreibung der angezeigten Information.
Die Informationen werden in einer Tabelle mit vier Spalten mit folgender Benennung
aufgebaut.
Säule.
Bedeutung.
S
Abarbeitung des Unterprogramms.
P
Ebenen der Verschachtelung der in dem Unterprogramm verwendeten lokalen
Parameter.
Sub
Name des Programms, Unterprogramms oder Festzykluses.
Op
Satztyp, der simulier t wird. Die Programmschleifen erscheinen in der
graphischen Darstellung mit einer Fortschrittsanzeige und einem Hinweistext
über der Programmschleife und darüber, wo sie sich befindet.
In diesem Fenster wird folgende Information geboten.
Satztyp.
Angezeigte Information.
L
Name der Subroutine.
LL
Name der Subroutine.
#CALL
Name der Subroutine.
#PCALL
Name der Subroutine.
#MCALL
Name der Subroutine.
G180 a G189
Name des der G-Funktion zugeordneten Unterprogramms
M-Funktion.
Name des der M-Funktion zugeordneten Unterprogramms.
T-Funktion.
Name des der T-Funktion zugeordneten Unterprogramms.
Festzyklen.
G-Funktion, die mit dem Festzyklen zugeordnet ist.
#EXEC
Name der Subroutine.
#EXBLK
CNC 8070
(REF: 1007)
·162·
$RPT
Nummer der aktuellen Schleife und Gesamtzahl der Schleifen.
$FOR
Nummer der aktuellen Schleife und Gesamtzahl der Schleifen.
$WHILE
Aktuelle Schleifennummer.
$DO
Aktuelle Schleifennummer.
$IF
"IF"-Text.
$SWITCH
"SWITCH"-Text.
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
Text suchen
Wenn diese Option angewählt wird, zeigt die CNC ein Dialogfeld mit zwei abgegrenzten
Bereichen, die dem Benutzer gestatten, auf eine Referenzlinie zu gehen oder die Suche
eines Textes.
Text suchen
Bewegt den Cursor durch die Elemente des Feldes.
Eine Option aus einer Gruppe wird gewählt.
Beginnt die Suche.
Bricht die Suche ab und schließt das Dialogfeld.
Programmfenster (Softkeys)
7.
EDITIONS- SIMULATIONSBETRIEB.
7.7.4
Gehe zu Zeile
Diese Option ermöglicht den Cursor auf eine bestimmte Zeile des Programms zu setzen.
In diesem Bereich des Dialogbildschirms, fordert die CNC die Zeilennummer. Sobald diese
Nummer definiert und die Taste ENTER gedrückt wurde, geht der Cursor auf diese Zeile.
Text suchen
Diese Option ermöglicht die Suche eines Textes oder einer Zeichenfolge im Programm.
In diesem Bereich des Dialogbildschirms, fordert die CNC des zu suchenden Textes. Es kann
auch ausgewählt werden, ob die Suche vom Programmbeginn aus oder ab der derzeitigen
Cursorposition aus erfolgen soll.
Zum Beginn der Suche die Taste [ENTER] drücken und der Cursor geht auf den gefundenen
Text. Bei er neutem Drücken der Taste [ENTER] sucht die CNC die nächste
Übereinstimmung mit dem definierten Text und so weiter.
Zur Beendigung der Suche die Taste [ESC] drücken. Der Cursor stellt sich auf den Satz, in
dem der gesuchte Text gefunden wurde.
CNC 8070
(REF: 1007)
·163·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
7.8
Statistikfenster
Zeigt eine Schätzung der Gesamtausführungszeit des Programms und der Bearbeitungszeit
jedes einzelnen Werkzeugs.
Beschreibung des Statistikfensters
Dieses Statistikfenster zeigt folgende Information:
Statistikfenster
EDITIONS- SIMULATIONSBETRIEB.
7.
A
B
C
A. Allgemeine Information
Zeigt eine Schätzung der Gesamtausführungszeit des Programms bei 100%
programmiertem Vorschub, die Anzahl der ausgeführten "M"-Funktionen und die Anzahl
der vorgenommenen Werkzeugwechsel.
B. Bearbeitungszeit eines jeden Werkzeugs.
Zeigt eine Liste der im Programm benutzten Werkzeuge, wobei für jedes Werkzeug die
Bearbeitungszeit und die für Positionierungen aufgebrachte Zeit angegeben wird.
C. Aktive "G"-Funktionen bei der Simulation.
CNC 8070
(REF: 1007)
·164·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
Zeitschätzung
Im Statistikfenster wird eine Schätzung der Ausführungszeit des im Editionsfenster
gewählten Programms vorgenommen, dessen Name unten in der Mitte des Bildschirms
angezeigt wird.
Zur Zeitschätzung angewähltes Programm.
Der Prozess zur Berechnung der Zeitschätzung ist folgender:
1. Im Programmfenster den Ausgangs- und Endsatz für die Schätzung der Ausführungszeit
wählen.
Werden sie nicht festgelegt, beginnt die Ausführungszeitschätzung am ersten Satz des
Programms und endet nach der Ausführung einer der Programmendfunktionen "M02"
oder "M30".
2. Im Symbolmenü die gewünschten Simulationsoptionen aktivieren.
Statistikfenster
7.
EDITIONS- SIMULATIONSBETRIEB.
7.8.1
3. Berechnung der Schätzung der Ausführungszeit durch Drücken des Symbols ZEITEN.
Simulationsoptionen
Diese Optionen können auch bei der Programmsimulation aktiviert oder deaktiviert werden.
Wenn sie aktiv sind, erscheint das entsprechende Symbol im Symbolmenü gedrückt.
Folgende Simulationsoptionen stehen zur Verfügung:
"Einzelsatz"-Betrieb
Wählt die Simulationsart "Einzelsatz", so dass die Berechnung der Ausführungszeit am
Ende eines jeden Satzes unterbrochen wird.
Satzsprung
Simuliert den Außenschalter für Satzsprung.
Wenn sie aktiv ist, wird nicht die Ausführungszeit der Sätze berechnet, an denen die
Satzsprungmarkierung "/" programmiert ist.
CNC 8070
(REF: 1007)
·165·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
7.9
Profileditor
Der Profileditor bietet folgendes Fenster.
B
7.
C
Profileditor
EDITIONS- SIMULATIONSBETRIEB.
A
D
E
A. Grafikfenster. Graphische Darstellung der Kontur, die gezeichnet wird, der koordinierten
Achsen mit automatischer Skalierung und der Namen der Achsen, die der Ebene
definiert. Der Name der Achse fährt im positiven Sinne der Achse vor. Bei der
Drehmaschine werden die Verfahrrichtung und die Achsposition durch den
Maschinenparameter GRAPHTYPE festgelegt.
Der Anwender kann die Grafik mit Hilfe der Pfeile verschieben, den Anzeigebereich mit
den Tasten [+] oder [-] vergrößern oder verkleinern, den optimalen Zoom mit der Taste
[=] einstellen, den Werkstücknullpunkt mit Taste [/] sichtbar behalten und den Autozoom
mit der Taste [*] aktiven. Diese Optionen stehen nicht zur Verfügung, sobald im Editor
ein Menü zum Editieren von Daten oder zur Auswahl von Elementen aktiv ist.
B. Status der Optionen Autozoom und Werkstücknullpunkt bezüglich der Anzeige des
Profils im Editor.
C. Dateneingabebereich.
D. Übersetzung im ISO-Kode des Profils oder der ausgewählten Strecke.
E. Er wird für die Eingabe der Werte für die Kanten oder des Textes im ISO-Kode bei der
Hinzufügung eines Elements verwendet.
Softkey-Menüs.
Die auswählbaren Optionen im Menü der Schaltflächen gestatten das Editieren von Profilen,
die Modifizierung der editierten Profile, die Auswahl des Zooms, Auswahl der Arbeitsebene,
die Rückgängigmachung der letzten Änderung und das Beenden der Arbeitssitzung.
Während der Bearbeitung oder Modifizierung des Profils über das Menü der Schaltflächen
hat man die Option, den letzten Arbeitsschritt rückgängig zu machen. Genauso wird die
Option geboten, das Profil jederzeit abzuspeichern.
CNC 8070
Schaltfläche.
Bedeutung.
Edition
Gestattet die Auswahl eines Profiltyps, das bearbeitet werden
soll. Ebenfalls ist es gestattet, ein Profil zu erweitern oder ein
Profil im DXF-Format zu importieren. Siehe "7.9.2 Festlegung
der Profile" auf Seite 170.
Ändern
Gestattet die Modifizierung, das Einsetzen oder das Löschen
von Elementen eines Profils. Siehe "7.9.6 Modifizierung eines
Profils und Einfügen der Kanten" auf Seite 175.
Angezeigter Bereich
Gestattet Veränderungen beim Zoom des Grafikbereichs.
Zeichnung
Gestattet die Auswahl der Achsen der Ebene und ihre
Drehrichtung.
Beenden
Schließt die Profileditionssitzung ab. Vor dem Beenden des
Profileditors wird dem Anwender die Option zur Speicherung
oder Nichtspeicherung des bearbeiteten Profils angeboten.
(REF: 1007)
·166·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
Bedeutung.
Aufheben
Gestattet die Löschung des letzten Arbeitsschrittes.
Speichern und
fortsetzen
Gestattet die Speicherung des Profils und die Fortsetzung der
Bearbeitung. Um diese Schaltfläche zu verwenden, ist es nicht
notwendig, dass die Bearbeitung des Profils abgeschlossen ist.
Angezeigter Bereich
Schaltfläche.
Bedeutung.
Zoom +
Zoom -
E r m ö g l i c h t d i e E r w e i t e r u n g o d e r Ve r r i n g e r u n g d e s
Anzeigebereichs.
Der Anwender kann den Anzeigebereich mit den Tasten [+] oder
[-] vergrößern oder verkleinern und die Grafik mit den Pfeilen
bewegen.
Optimaler Bereich
Der optimale Bereich der Positionsanzeige wird ausgewählt, d.h.
das Profil wird in den Mittelpunkt des Grafikbereichs gestellt und es
wird der größtmöglichste Zoom eingestellt, damit das ganze Profil
zu sehen ist.
Der Anwender kann den optimalen Bereich mit der Taste [=]
einstellen.
Teilursprung
Behält immer den Werkstücknullpunkt sichtbar.
Der Anwender kann den Status dieser Option mit der Taste [/]
ändern.
Autozoom
Wenn Autozoom angewendet wird, wird das Profil, jedes Mal, wenn
wir eine Strecke einsetzen, die über den Bildschirm hinausgeht,
automatisch mit dem optimalen Zoom in die Mitte des Bildschirms
positioniert. Auf diese Weise wird wieder das ganze Profil angezeigt.
Der Anwender kann den Status dieser Option mit der Taste [*]
ändern.
Validieren
Gestattet die Bestätigung der eingegebenen Änderungen.
7.
EDITIONS- SIMULATIONSBETRIEB.
Das Menü der Schaltflächen dieses Bildschirms gestattet uns, die den Zoom im
Grafikbereich zu bearbeiten. Wenn man auf das Menü des Anzeigebereichs im
Schaltflächemenü zugreift, erscheinen folgende Optionen:
Profileditor
Schaltfläche.
Geeignete Arbeitsebene definieren.
Das Menü der Schaltflächen dieses Bildschirms gestattet dem Anwender, die Achsen der
Ebene und ihre Richtungen zu verändern. Sobald man auf das Menü "Ebene" zugreift,
werden im Schaltflächenmenü folgende Optionen angezeigt:
Schaltfläche.
Bedeutung.
Abszissenachse:
Ermöglicht die Anwahl der Abszissenachse.
Abszissenrichtung
Ermöglicht die Anwahl des Sinns der Abszissenachse.
Ordinatenachse
Ermöglicht die Anwahl der Ordinatenachse.
Ordinatenrichtung
Ermöglicht die Anwahl des Sinns der Ordinatenachse.
Validieren
Gestattet die Bestätigung der eingegebenen Änderungen.
CNC 8070
(REF: 1007)
·167·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
Beenden der Sitzung im Editor.
Die Schaltfläche "Beenden" schließt die Profileditionssitzung ab. Vor dem Beenden des
Profileditors wird dem Anwender die Option zur Speicherung oder Nichtspeicherung des
bearbeiteten Profils angeboten.
Profileditor
EDITIONS- SIMULATIONSBETRIEB.
7.
CNC 8070
(REF: 1007)
·168·
Schaltfläche.
Bedeutung.
Profil speichern
Fügt das Profil in das Programm ein und verlässt den
Profileditor.
Profil nicht speichern
Fügt das Profil nicht in das Programm ein und verlässt den
Profileditor.
Fortfahren
Fügt das Profil nicht in das Programm ein und fährt mit dem
Profileditor fort.
Wenn das Profil erledigt ist, fügt es die CNC in das gerade editierte Werkstückprogramm
ein. Kann das Profil wegen fehlender Daten nicht erledigt werden, zeigt die CNC die
entsprechende Meldung.
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
Vorgehensweise mit dem Profileditor.
Es können mehrere Profile editiert werden, ohne dass der Profileditor verlassen zu werden
braucht. Zur Edition eines Profils ist wie folgt vorzugehen:
1. Festlegen der Arbeitsebene im Profileditor.
2. Auswahl des Profiltyps, das editiert werden soll, d.h. kreisförmig, rechteckig oder ein
sonstiges Profil
• Diese als einzelne Abschnitte behandeln, wenn zu deren Definition ausreichend
Information zur Verfügung steht.
• Diese bei der Definition des Profils nicht beachten, bei Beendigung der
Profildefinition die Scheitelpunkte wählen, die diese Merkmale enthalten und sie
einfügen.
4. Die Profileditionssitzung beenden und diese dabei in das Programm einfügen. Der dem
editierten Profil entsprechende Teil des Programms in ISO-Code wird mit der Linie
"(#PERFIL)" gekennzeichnet oder von den Zeilen "(#PROFILE BEGIN)" und
"(#PROFILE END)" eingerahmt.
7.
Profileditor
3. Im Falle eines rechteckigen oder kreisförmigen Profils müssen Sie die Daten festlegen
und eingeben. Für den Fall eines sonstigen Profils muss man zuerst den Anfangspunkt
des Profils auswählen. Sobald erst einmal der Anfangspunkt festgelegt ist, wird das Profil
gezeichnet, das aus geraden und gebogenen Strecken besteht. Wenn das Profil
Abrundungen, Fasen oder tangentiale Ein- und Ausgänge aufweist, ist in einer der
folgenden Weisen vorzugehen:
EDITIONS- SIMULATIONSBETRIEB.
7.9.1
Datenedition
Es brauchen zwar nicht alle Daten definiert zu werden, doch ist es ratsam, alle bekannten
Daten zu definieren. Zur Definition der Profildaten ist wie folgt vorzugehen:
1. Den Softkey drücken, der der zu definierenden Angabe entspricht.
2. Gewünschten Wert in den Rechner eingeben (der eine numerische Konstante oder ein
Ausdruck sein kann). Wenn Sie den Wert von Daten ändern wollen, die nicht numerisch
(Berührung, Richtung, usw.) sind, wird die Taste [SPACE] verwendet. Um zum Rechner
zu gelangen, [CTRL]+[K] eingeben.
3. Betätigen Sie die Taste [Enter], um den festgelegten Wert zu übernehmen, oder die Taste
[ESC], um den Vorgang abzubrechen und wieder zum vorherigen Wert zurückzukehren.
Wird der eingegebene Wert akzeptiert, wählt die CNC die nächste Angabe.
4. Sobald alle Daten definiert sind, den Softkey "Validieren" drücken und die CNC zeigt das
definierte Profil.
Darstellung von unvollständigen Strecken
Stehen keine ausreichenden Daten zur Anzeige des definierten Abschnitts zur Verfügung,
stellt die CNC grafisch alles dar, was bekannt ist. Die Strecken, die nicht ganz festgelegt sind,
werden durch eine unterbrochene Linie dargestellt.
Wenn es mehr als eine Möglichkeit gibt, werden hintereinander mit den Bewegungspfeilen
die verfügbaren Optionen angezeigt, davon ausgenommen sind diejenigen, die später
Tangensfehler verursachen können. Gewünschte Option wählen und Drücken der Taste
[ENTER]. Die Strecken, bei denen es verschiedene Möglichkeiten gibt, werden in Grün
angezeigt, während die restlichen Strecken in Weiß erscheinen.
CNC 8070
X1 = ? Y1 = ?
X2 = ? Y2 = ?
Winkel = 60º
Berührung = Ja
X1 = 40 Y1 = 30
X2 = ? Y2 = ?
Xc = ? Yc = ?
Radius = 20
Berührung = Ja
(REF: 1007)
·169·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
7.9.2
Festlegung der Profile
Das Menü der Schaltflächen dieses Bildschirms gestattet die Festlegung eines beliebigen
Profils, ein kreisförmiges Profil oder ein Rechteckprofil. Ebenfalls ist es gestattet, ein Profil
schon definiert zu erweitern oder ein Profil im DXF-Format zu importieren.
Schaltfläche.
Bedeutung.
Profil
Gestattet es, ein beliebiges Profil zu bearbeiten, indem die
geraden und gebogenen Strecken, aus denen es besteht,
festgelegt werden. Siehe "7.9.3 Festlegung eines beliebigen
Profils" auf Seite 171.
Kreis
Gestattet die schnelle Festlegung eines Kreisprofils. Siehe
"7.9.4 Festlegung eines kreisförmiges Profils." auf Seite
173.
Rechteck
Gestattet die schnelle Festlegung eines Rechteckprofils. Siehe
"7.9.5 Festlegung eines rechteckigen Profils." auf Seite
174.
Profil vergrößern
Gestattet die Hinzufügung einer Geraden oder eines Bogens in
jeder Position bei einem zuvor bearbeiteten Profil.
Profil importieren
Gestattet das Importieren eines zuvor gespeicherten Profils.
Neben dem ISO-Format kann man diese Profile auch im DXFFormat importieren. Siehe "7.3.3 DXF-Dateien importieren"
auf Seite 146.
Aufheben
Gestattet die Löschung des letzten Arbeitsschrittes.
Profileditor
EDITIONS- SIMULATIONSBETRIEB.
7.
Speichern
fortsetzen
CNC 8070
(REF: 1007)
·170·
u n d Gestattet die Speicherung des Profils und die Fortsetzung der
Bearbeitung. Um diese Schaltfläche zu verwenden, ist es nicht
notwendig, dass die Bearbeitung des Profils abgeschlossen ist.
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
Festlegung eines beliebigen Profils
Für jedes Element des Profils erlaubt uns das Menü der Schaltflächen, die Daten in
kartesianischen Koordinaten oder Polarkoordinaten, sowie in absoluten oder inkrementalen
Koordinaten festzulegen.
Bedeutung.
Kartesianische
Polare
Schaltfläche für die Auswahl zwischen kar tesianischen
Koordinaten oder Polarkoordinaten. Die Schaltfläche steht nur
dann zur Verfügung, wenn die ausgewählte Angabe dies
gestattet
ABS
INC
Schaltfläche für die Auswahl zwischen absoluten oder
inkrementalen Koordinaten. Die Schaltfläche steht nur dann zur
Verfügung, wenn die ausgewählte Angabe dies gestattet
Polarnullpunkt.
Schaltfläche, um den Polarnullpunkt zu definieren. Die
Schaltfläche steht nur dann zur Verfügung, sobald die
Polarkoordinaten aktiv sind.
Richtung
Profilrichtung; im oder entgegen dem Uhrzeigersinn.
Validieren
Das definierte Profil validieren.
Der Profilausgangspunkt definieren.
7.
Profileditor
Schaltfläche.
EDITIONS- SIMULATIONSBETRIEB.
7.9.3
Sobald wir ein neues Profil auswählen, muss man immer zuerst den Anfangspunkt festlegen.
Sobald der Ausgangspunkt des Profils definiert ist, zeigt die CNC im Softkey-Menü die zur
Definition des Profils erforderlichen Optionen. Zur Rückkehr zum Hauptmenü die Taste
voriges Menü drücken.
Den Anfangspunkt kann man sowohl in kartesianischen als auch polaren Koordinaten
editieren, aber immer in Absolutkoordinaten.
Zur Definition eines geraden Abschnitts des Profils.
Den Endpunkt der Strecke kann man sowohl in kartesianischen als auch in polaren
Koordinaten und in absoluten oder inkrementalen Koordinaten editieren. Wenn die
inkrementalen Koordinaten aktiv sind, zeigt der Editor das Symbol ∆ zusammen mit den
betroffenen Daten an.
Kartesische Koordinaten.
Im Bereich der Datenfestlegung werden die folgenden Daten angezeigt.
Daten.
Information
X1, Y1
Werte des Anfangspunktes der Strecke im Editor für jede einzelne
Achse der aktiven Ebene.
X2 Y2
Werte des Endpunktes der Strecke im Editor für jede einzelne Achse der
aktiven Ebene.
Winkel
Winkel des Profils mit der Abszissenachse.
Tangential
Tangente mit der vorherigen Strecke des Profils.
Polarkoordinaten.
CNC 8070
Im Bereich der Datenfestlegung werden die folgenden Daten angezeigt.
Daten.
Information
r1, θ1
Radius und Polarwinkel des Anfangspunkts des Abschnitts.
r2, θ2
Radius und Polarwinkel des Abschnittendpunkts.
Winkel
Winkel des Profils mit der Abszissenachse.
Tangential
Tangente mit der vorherigen Strecke des Profils.
(REF: 1007)
·171·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
Festlegen einer gekrümmten Strecke des Profils (im oder
entgegen dem Uhrzeigersinn).
Den Endpunkt und die Mitte der Strecke kann man sowohl in kartesianischen als auch in
polaren Koordinaten und in absoluten oder inkrementalen Koordinaten editieren. Beide
Punkte können verschiedenen Arten von Koordinaten haben, und außerdem können beide
Punkte, im Fall der Verwendung von Polarkoordinaten, verschiedene Polarnullpunkte haben.
Wenn die inkrementalen Koordinaten aktiv sind, zeigt der Editor das Symbol ∆ zusammen
mit den betroffenen Daten an.
7.
Kartesische Koordinaten.
Profileditor
EDITIONS- SIMULATIONSBETRIEB.
Im Bereich der Datenfestlegung werden die folgenden Daten angezeigt.
Daten.
Information
X1, Y1
Werte des Anfangspunktes der Strecke im Editor für jede einzelne
Achse der aktiven Ebene.
X2 Y2
Werte des Endpunktes der Strecke im Editor für jede einzelne Achse der
aktiven Ebene.
Xc, Yc
Werte der Abschnittmitte im Editor für jede einzelne Achse der aktiven
Ebene.
Radius
Bogenradius.
Tangential
Tangente mit der vorherigen Strecke des Profils.
Polarkoordinaten.
Im Bereich der Datenfestlegung werden die folgenden Daten angezeigt.
Daten.
Information
r1, θ1
Radius und Polarwinkel des Anfangspunkts des Abschnitts.
r2, θ2
Radius und Polarwinkel des Abschnittendpunkts.
rc, θc
Radius und Polarwinkel der Abschnittmitte.
Radius
Bogenradius.
Tangential
Tangente mit der vorherigen Strecke des Profils.
Beginnen eines neuen Profils.
Diese Schaltfläche gestattet, dass ein neues Profil zum aktuellen hinzugefügt wird, zum
Beispiel, um eine Aussparung mit Inseln zu definieren.
Modifizieren des letzten Elementes des Profils.
Diese Schaltfläche gestattet, dass das letzte, zum Profil hinzugefügte Element modifiziert
wird.
Letzten Bearbeitungsschritt aufheben.
Diese Schaltfläche gestattet die Löschung des letzten Arbeitsschrittes.
CNC 8070
Speichern und fortsetzen.
(REF: 1007)
·172·
Gestattet die Speicherung des Profils und die Fortsetzung der Bearbeitung. Um diese
Schaltfläche zu verwenden, ist es nicht notwendig, dass die Bearbeitung des Profils
abgeschlossen ist.
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
Festlegung eines kreisförmiges Profils.
Das Menü der Schaltflächen gestattet uns, dass die Daten in kartesianischen Koordinaten
oder Polarkoordinaten sowie in absoluten oder inkrementalen Koordinaten festgelegt
werden.
Bedeutung.
Kartesianische
Polare
Schaltfläche für die Auswahl zwischen kar tesianischen
Koordinaten oder Polarkoordinaten. Die Schaltfläche steht nur
dann zur Verfügung, wenn die ausgewählte Angabe dies
gestattet
ABS
INC
Schaltfläche für die Auswahl zwischen absoluten oder
inkrementalen Koordinaten. Die Schaltfläche steht nur dann zur
Verfügung, wenn die ausgewählte Angabe dies gestattet
Polarnullpunkt.
Schaltfläche, um den Polarnullpunkt zu definieren. Die
Schaltfläche steht nur dann zur Verfügung, sobald die
Polarkoordinaten aktiv sind.
Richtung
Profilrichtung; im oder entgegen dem Uhrzeigersinn.
Validieren
Das definierte Profil validieren.
Wir können die Art der Koordinaten jederzeit ändern, und der Profileditor aktualisiert die
angezeigten Werte.
• Den Anfangspunkt und den mittleren Teil kann man sowohl in kartesianischen als auch
polaren Koordinaten editieren, aber beide Punkte müssen die gleiche Art von
Koordinaten haben. Dafür verändert ein Wechsel der Art der Koordinaten beide Punkte.
Wenn man ihn in Polarkoordinaten programmiert, ist der polare Nullpunkt für beide der
gleiche.
7.
Profileditor
Schaltfläche.
EDITIONS- SIMULATIONSBETRIEB.
7.9.4
• Den Anfangspunkt des Kreises kann nur in absoluten Koordinaten editieren, während
der mittlere Teil sowohl in absoluten als auch in inkrementalen Koordinaten editiert
werden kann.
Definieren Sie die Profil-Daten.
Im Bereich für die Datenfestlegung stehen alle Daten für die Festlegung des Profils zur
Verfügung. Die Daten, die der Editor anzeigt, hängen von der Art der aktiven Koordinaten
(kartesianischen oder polaren) ab. Wenn die inkrementalen Koordinaten aktiv sind, zeigt der
Editor das Symbol ∆ zusammen mit den betroffenen Daten an.
Kartesische Koordinaten.
Im Bereich der Datenfestlegung werden die folgenden Daten angezeigt.
Daten.
Information
X1, Y1
Werte des Profilausgangspunkts im Editor für jede einzelne Achse der
aktiven Ebene.
Xc, Yc
Werte der Profilmitte im Editor für jede einzelne Achse der aktiven
Ebene.
Radius
Bogenradius.
Richtung
Profilrichtung; im oder entgegen dem Uhrzeigersinn.
Polarkoordinaten.
CNC 8070
Im Bereich der Datenfestlegung werden die folgenden Daten angezeigt.
Daten.
Information
r1, θ1
Radius und Polarwinkel des Ausgangspunkts des Profils.
rc, θc
Radius und Polarwinkel der Profilmitte.
Radius
Bogenradius.
Richtung
Profilrichtung; im oder entgegen dem Uhrzeigersinn.
(REF: 1007)
·173·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
7.9.5
Festlegung eines rechteckigen Profils.
Das Menü der Schaltflächen gestattet uns, dass die Daten in Kartesianischen- oder
Polarkoordinaten festgelegt werden.
Profileditor
EDITIONS- SIMULATIONSBETRIEB.
7.
Schaltfläche.
Bedeutung.
Kartesianische
Polare
Schaltfläche für die Auswahl zwischen kar tesianischen
Koordinaten oder Polarkoordinaten. Die Schaltfläche steht nur
dann zur Verfügung, wenn die ausgewählte Angabe dies
gestattet
Polarnullpunkt.
Schaltfläche, um den Polarnullpunkt zu definieren. Die
Schaltfläche steht nur dann zur Verfügung, sobald die
Polarkoordinaten aktiv sind.
Richtung
Profilrichtung; im oder entgegen dem Uhrzeigersinn.
Validieren
Das definierte Profil validieren.
Wir können die Art der Koordinaten jederzeit ändern, und der Profileditor aktualisiert die
angezeigten Werte.
• Den Anfangspunkt kann man sowohl in kartesianischen als auch polaren Koordinaten
editieren.
• Den Anfangspunkt des Kreises kann nur in absoluten Koordinaten editieren.
Definieren Sie die Profil-Daten.
Im Bereich für die Datenfestlegung stehen alle Daten für die Festlegung des Profils zur
Verfügung. Die Daten, die der Editor anzeigt, hängen von der Art der aktiven Koordinaten
(kartesianischen oder polaren) ab.
Kartesische Koordinaten.
Im Bereich der Datenfestlegung werden die folgenden Daten angezeigt.
Daten.
Information
X1, Y1
Werte des Profilausgangspunkts im Editor für jede einzelne Achse der
aktiven Ebene.
XL, YL
Länge des Profils auf jeder einzelnen Achse der aktiven Ebene im
Editor.
Winkel
Winkel des Profils mit der Abszissenachse.
Richtung
Profilrichtung; im oder entgegen dem Uhrzeigersinn.
Polarkoordinaten.
Im Bereich der Datenfestlegung werden die folgenden Daten angezeigt.
CNC 8070
(REF: 1007)
·174·
Daten.
Information
r1, θ1
Radius und Polarwinkel des Ausgangspunkts des Profils.
XL, YL
Länge des Profils auf jeder einzelnen Achse der aktiven Ebene im
Editor.
Winkel
Winkel des Profils mit der Abszissenachse.
Richtung
Profilrichtung; im oder entgegen dem Uhrzeigersinn.
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
Modifizierung eines Profils und Einfügen der Kanten
Ermöglicht die Änderung definierter Profile durch Ändern oder Löschen vorhandener
Elemente oder Einfügen neuer Elemente. Genauso ist es gestattet, Abrundungen,
Abfasungen und Stirneinläufe oder Stirnausläufe einzufügen.
Wenn diese Option angewählt wird, zeigt die CNC im Softkey-Menü die zur Änderung des
Profils erforderlichen Optionen.
Bedeutung.
Element ändern
Diese Schaltfläche gestattet die Modifizierung beliebiger
Daten einer Strecke eines Profils.
Element einfügen
Diese Schaltfläche gestattet es, an jeder Position des Profils
ein neues Element einzusetzen.
Element löschen
Diese Schaltfläche gestattet es, ein Element des
ausgewählten Profils zu löschen.
Kanten
Diese Schaltfläche ermöglicht die Einschiebung von
Abrundungen, Fasen oder tangentialen Ein- und Ausgängen
in das definierte Profil.
ISO zusätzlich
Diese Schaltfläche gestattet es, zu einem vorher
bearbeitetem Profil eine Linie im ISO-Kode hinzuzufügen.
Sobald erst einmal die gewünschte Linie im ISO-Kode
eingefügt ist, wird der Befehl bestätigt, indem man die Taste
[ENTER]drückt.
Aufheben
Gestattet die Löschung des letzten Arbeitsschrittes.
Speichern und fortsetzen
Gestattet die Speicherung des Profils und die Fortsetzung
der Bearbeitung. Um diese Schaltfläche zu verwenden, ist es
nicht notwendig, dass die Bearbeitung des Profils
abgeschlossen ist.
7.
Profileditor
Schaltfläche.
EDITIONS- SIMULATIONSBETRIEB.
7.9.6
Element ändern
Diese Schaltfläche gestattet die Modifizierung beliebiger Daten einer Strecke eines Profils.
Sobald das gewünschte Elemente angewählt ist, kann die Abschnittart (gerade oder Bogen)
geändert oder es können die Abschnittdaten geändert werden. Sobald das Element
geändert wurde, zur Bestätigung der Änderungen den Softkey "Validieren" drücken.
Die CNC berechnet das neue Profil unter Berücksichtigung der Daten neu, mit denen dieser
Abschnitt und der spätere Abschnitt (Tangente, Winkel, etc.) definiert wurde.
Element einfügen
Diese Schaltfläche gestattet es, an jeder Position des Profils ein neues Element einzusetzen.
Sobald der Abschnitt gewählt wurde, nach dem das Element eingeschoben werden soll, die
einschiebende Abschnittart (gerade oder Bogen) wählen, deren Parameter definieren und
den Softkey "Validieren" drücken.
Die CNC berechnet das neue Profil unter Berücksichtigung der Daten neu, mit denen dieser
Abschnitt und der spätere Abschnitt (Tangente, Winkel, etc.) definiert wurde.
Element löschen
CNC 8070
Diese Schaltfläche gestattet es, ein Element des ausgewählten Profils zu löschen. Sobald
das Element ausgewählt wurde, das gelöscht werden soll, den Befehl durch Drücken der
Taste [ENTER] bestätigen. Die CNC berechnet das neue Profil.
(REF: 1007)
·175·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
Kantendefinition
Diese Schaltfläche ermöglicht die Einschiebung von Abrundungen, Fasen oder tangentialen
Ein- und Ausgängen in das definierte Profil. Bei der Auswahl dieser Option werden im
Softkey-Menü die Kantenarten gezeigt, die eingeschoben werden können.
Profileditor
EDITIONS- SIMULATIONSBETRIEB.
7.
Schaltfläche.
Bedeutung.
Verrundung
Ermöglicht die Einschiebung einer Abrundung in die Kanten
des Profils, bei denen dies möglich ist.
Fase
Ermöglicht die Einschiebung einer Fase in die Kanten des
Profils, bei denen dies möglich ist.
Tangentialer Eingang
Ermöglicht die Hinzufügung eines tangentialen Eingangs
des Werkzeugs am Profilbeginn.
Tangentialer Ausgang
Ermöglicht die Hinzufügung eines tangentialen Ausgangs
des Werkzeugs am Profilende.
Sobald die Kantenart, die eingeschoben werden soll, ausgewählt ist, zeigt die CNC
hervorgehoben in rot eine der Profilkanten. Verwenden des Menüs der Schaltflächen für die
Auswahl eines anderen Elements des Profils oder Auswahl einer Kante eines anderen
Profils.
Tasten zur Anwahl einer Kante
Wählt die Kanten des Profils aus.
Wählt eine Kante eines anderen Profils aus.
Wählen Sie das Kantenprofil aus, das bearbeitet werden soll, und die CNC verlangt den
einzufügenden Kantenwert (Radius oder Größe).
• Für eine Abrundung den Abrundungsradius eingeben.
• Für eine Fase die Fasengröße eingeben.
• Für einen tangentialen Eingang den Eingangsradius eingeben.
• Für einen tangentialen Ausgang den Ausgangsradius eingeben.
Nach der Definition des Wertes der Kante, Taste [ENTER] drücken. Anschließend kann auch
eine andere Kante ausgewählt werden oder durch Drücken der Taste [ESC] die
Kanteninserierung verlassen.
CNC 8070
(REF: 1007)
·176·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
7.9.7
Profileditor. Beispiel 1 (Fräsmaschine).
Definition des Profils ohne Abrundungen, Fasen oder tangentiale Ein- und Ausgänge.
Ausgangspunkt
X = 80
Y = -20
Gerade
X = 80
Y = 20
Gerade
X = 20
Y = 20
Gerade
X = 20
Y = 80
Gerade
X = 60
Y = 80
Gegen Uhrzeigersinn
X = 100
Y = 80
Gerade
X = 140
Y = 80
Gerade
X = 140
Y = 20
Gerade
X = 80
Y = 20
Gerade
X = 80
Y = -20
Zenter X = 80
Zenter Y = 80
Profileditor
EDITIONS- SIMULATIONSBETRIEB.
7.
Radius = 20
Definition der Abrundungen, Fasen oder tangentialen Ein- und Ausgänge.
Option "KANTEN" auswählen und Folgendes definieren:
Tangentialer Eingang
Punkt "1" wählen
Radius = 5
Fase
Punkt "2" wählen
Größe zuordnen = 10
[ENTER] drücken
[ENTER] drücken
Verrundung
Punkt "3" wählen
Radius = 10
[ENTER] drücken
Verrundung
Punkt "4" wählen
Radius = 5
[ENTER] drücken
Verrundung
Punkt "5" wählen
Radius = 5
[ENTER] drücken
Verrundung
Punkt "6" wählen
Radius = 10
[ENTER] drücken
Fase
Punkt "7" wählen
Größe zuordnen = 10
[ENTER] drücken
Tangentialer Ausgang
Punkt "1" wählen
Radius = 5
[ENTER] drücken
Zum Verlassen der Option "KANTEN" [ESC] drücken.
Editionsbereich.
Option "BEENDEN" auswählen und Profil speichern. Die CNC verlässt den Profileditor und
fügt das Profil in das Werkstückprogramm ein.
CNC 8070
(REF: 1007)
·177·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
7.9.8
Profileditor. Beispiel 2 (Fräsmaschine).
Profileditor
EDITIONS- SIMULATIONSBETRIEB.
7.
Definition des Profils ohne Abrundungen.
Ausgangspunkt
Gerade
Gerade
X = 100
Y = 20
X = 80
Y = 20
X = 80
Winkel = 90
Gegen Uhrzeigersinn
(1)
Zenter X = 75
Radius = 5
Tangential = Ja
Gegen Uhrzeigersinn
(2)
Zenter X = 100
Radius = 150
Tangential = Ja
Zenter X = 40
Zenter Y = 80
Radius = 20
Uhrzeigersinn
Tangential = Ja
Die CNC zeigt die Optionen für Abschnitt 2. Geeignete auswählen.
Die CNC zeigt die Optionen für Abschnitt 1. Geeignete auswählen.
Uhrzeigersinn
(3)
Uhrzeigersinn
Radius = 200
Tangential = Ja
Zenter X = 80
Zenter Y = 160
Radius = 10
Tangential = Ja
Die CNC zeigt die Optionen für Abschnitt 3. Geeignete auswählen.
Gegen Uhrzeigersinn
(4)
Uhrzeigersinn
Radius = 40
Tangential = Ja
Zenter X = 120
Zenter Y = 160
Radius = 10
Tangential = Ja
Die CNC zeigt die Optionen für Abschnitt 4. Geeignete auswählen.
Uhrzeigersinn
(5)
Uhrzeigersinn
Radius = 200
Tangential = Ja
Zenter X = 160
Zenter Y = 80
Radius = 20
Tangential = Ja
Die CNC zeigt die Optionen für Abschnitt 5. Geeignete auswählen.
Gegen Uhrzeigersinn
(6)
Zenter X = 100
Radius = 150
Tangential = Ja
Die CNC zeigt die Optionen für Abschnitt 6. Geeignete auswählen.
Gegen Uhrzeigersinn
(7)
Zenter X = 125
Radius = 5
Tangential = Ja
Die CNC zeigt die Optionen für Abschnitt 7. Geeignete auswählen.
Gerade
(8)
X = 120
Y = 20
Tangential = Ja
Die CNC zeigt die Optionen für Abschnitt 8. Geeignete auswählen.
Gerade
X = 100
Y = 20
Definition der Abrundungen "A" und "B".
Option "KANTEN" auswählen und Folgendes definieren:
CNC 8070
Verrundung
Punkt "A" wählen
Radius = 5
[ENTER] drücken
Verrundung
Punkt "B" wählen
Radius = 5
[ENTER] drücken
Zum Verlassen der Option "KANTEN" [ESC] drücken.
Editionsbereich.
(REF: 1007)
·178·
Option "BEENDEN" auswählen und Profil speichern. Die CNC verlässt den Profileditor und
fügt das Profil in das Werkstückprogramm ein.
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
7.9.9
Profileditor. Beispiel 3 (Fräsmaschine).
Profildefinition
Ausgangspunkt
Uhrzeigersinn
Gerade
(1)
X = -60
Y=0
Zenter X = -60
Zenter Y = 20
Winkel = 60
Tangential = Ja
Profileditor
EDITIONS- SIMULATIONSBETRIEB.
7.
Radius = 20
Die CNC zeigt die Optionen für Abschnitt 1. Geeignete auswählen.
Gegen (2)
Uhrzeigersinn
Gerade
(3)
Uhrzeigersinn
Radius = 15
Tangential = Ja
Winkel = -70
Tangential = Ja
Zenter X = -40
Zenter Y = 110
Radius = 25
Tangential = Ja
Die CNC zeigt die Optionen für Abschnitt 3. Geeignete auswählen.
Die CNC zeigt die Optionen für Abschnitt 2. Geeignete auswählen.
Gegen (4)
Uhrzeigersinn
Gerade
Radius = 15
Tangential = Ja
Y = 130
Winkel = 0
Tangential = Ja
Die CNC zeigt die Optionen für Abschnitt 4. Geeignete auswählen.
Uhrzeigersinn
(5)
Zenter X = 50
Radius = 15
Tangential = Ja
Die CNC zeigt die Optionen für Abschnitt 5. Geeignete auswählen.
Gegen (6)
Uhrzeigersinn
Gerade
Radius = 40
Tangential = Ja
X = 50
Winkel = 270
Tangential = Ja
Die CNC zeigt die Optionen für Abschnitt 6. Geeignete auswählen.
Gegen (7)
Uhrzeigersinn
Radius = 10
Tangential = Ja
Uhrzeigersinn
Zenter X = 40
Zenter Y = 30
Radius = 30
Tangential = Ja
Die CNC zeigt die Optionen für Abschnitt 7. Geeignete auswählen.
Gerade
(8)
X = -60
Y=0
Tangential = Ja
Die CNC zeigt die Optionen für Abschnitt 8. Geeignete auswählen.
Editionsbereich.
Option "BEENDEN" auswählen und Profil speichern. Die CNC verlässt den Profileditor und
fügt das Profil in das Werkstückprogramm ein.
CNC 8070
(REF: 1007)
·179·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
7.9.10 Profileditor. Beispiel 4 (Drehmaschine)
Profileditor
EDITIONS- SIMULATIONSBETRIEB.
7.
Definition des Profils ohne Abrundungen, Fasen oder tangentiale Ein- und Ausgänge.
Ausgangspunkt
Z = 100
X=0
Gerade
(1)
Z = 80
X=0
Gerade
(2)
Z = 80
X = 50
X = 50
Gerade
(3)
Z = 60
Uhrzeigersinn
(4)
Z = 40
X = 90
Gerade
(5)
Z = 20
X = 90
Gerade
(6)
Z = 20
X = 110
Gerade
(7)
Z=0
X = 110
Gerade
(8)
Z=0
X = 150
Zc = 60
Xc = 90
R = 20
Definition der Abrundungen, Fasen oder tangentialen Ein- und Ausgänge.
Option "KANTEN" auswählen und Folgendes definieren:
Tangentialer Eingang
Ecke "1-2" auswählen
Radius = 5
[ENTER] drücken
Fase
Ecke "2-3" auswählen
Größe zuordnen = 10
[ENTER] drücken
Verrundung
Ecke "5-6" auswählen
Radius = 5
[ENTER] drücken
Verrundung
Ecke "6-7" auswählen
Radius = 5
[ENTER] drücken
Tangentialer Ausgang
Ecke "7-8" auswählen
Radius = 5
[ENTER] drücken
Zum Verlassen der Option "KANTEN" [ESC] drücken.
Editionsbereich.
Option "BEENDEN" auswählen und Profil speichern. Die CNC verlässt den Profileditor und
fügt das Profil in das Werkstückprogramm ein.
CNC 8070
(REF: 1007)
·180·
GRAPHISCHEN UMGEBUNG
(MODELL FRÄSMASCHINE)
8
Die graphische Umgebung ermöglicht die Ansicht einer grafischen Darstellung des in der
Ausführung stehenden Programms und die Vornahme von Messungen auf der Grafik.
B
A
C
D
A. Grafischer Bereich.
Zeigt eine grafische Darstellung der Bahnverläufe oder des Werkstücks, sowie die
Programmausführung oder –simulation erfolgt.
B. Dialogbereich.
Zeigt bei der Ausführung oder Simulation die Achsposition und die aktiven
Bearbeitungsbedingungen (Vorschub, Geschwindigkeit, Werkzeug und Korrektor).
Wenn bestimmte Optionen aus dem Softkey-Menü gewählt werden, wird die die vom
Benutzer zu definierende dieser Option zugeordnete Information gezeigt.
C. Informationsbereich.
Zeigt die Arbeitsebene, die im grafischen Bereich angezeigt wird, eine Abbildung, die die
Größe des Anzeigebereichs darstellt und den mit der Option Zoom gewählten
Grafikbereich.
In den dreidimensionalen Grafiken zeigt die Abbildung die Orientierung (den
Standpunkt) der dargestellten Grafik, die vom Benutzer geändert werden kann.
Tasten für die Wahl des Standpunktes
Wählt einen neuen Standpunkt.
Übernimmt den neuen gewählten Standpunkt.
CNC 8070
Löscht den gewählten Standpunkt.
D. Diese Fläche erscheint nur während der Simulation und zeigt die G-Funktionen, die bei
der Simulation aktiv sind.
(REF: 1007)
·181·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
Menü der Schaltflächen des grafischen Fensters
Wenn das grafische Fenster angewählt wird, erscheinen im waagrechten Softkey-Menü die
diesem Fenster zugeordneten Optionen. Die von dem Menü gebotene Optionsgruppe kann
mit dem Softkey "+" geändert werden, wodurch auf eine andere Optionsgruppe zugegriffen
wird.
Die Optionen, welche im Schaltflächenmenü zur Verfügung stehen, sind folgende:
• "Grafikart"
Ermöglicht die Anwahl der Art der grafischen Darstellung.
8.
GRAPHISCHEN UMGEBUNG (MODELL FRÄSMASCHINE)
• "ZOOM"
Gestattet die Vergrößerung oder Verkleinerung der dargestellten Grafik oder eines Teils
davon.
• "Abmessungen"
Ermöglicht die Definition der Größe der grafischen Darstellung.
• "Standpunkt"
Ermöglicht die Änderung des Standpunkts der Grafik, um diese aus einem anderen
Winkel zu zeigen.
• "Messung"
Gestattet die Messung des Abstands zwischen zwei Punkten.
• "Bildschirm löschen"
Ermöglicht das Löschen des Bildschirms oder der gezeigten grafischen Darstellung.
• "Farben"
Ermöglicht die benutzerspezifische Anpassung des Aussehens der gezeigten
grafischen Darstellung.
• "Optionen"
Ermöglicht die benutzerspezifische Anpassung des Aussehens und einiger Optionen
des grafischen Fensters.
• "+Wirklich"
Ermöglicht die Anzeige des Ist-Bahnverlaufs oder des Soll-Bahnverlaufs.
• "+Fehler"
Erlaubt, dass der Ist-Bahnverlauf angezeigt werden kann, aber indem der Fehler in
Bezug auf den theoretischen Bahnverlauf erweitert wird. Beim Drücken dieser Softkey
wird die Entsprechende zum Ist-Bahnverlauf.
• "Geschwindigkeit"
Ermöglicht die Änderung der Simulationsgeschwindigkeit.
CNC 8070
(REF: 1007)
·182·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
Grafikart
Die verschiedenen Grafikarten können in Liniengrafiken (Linien 3D, XY, XZ, YZ und
Anordnung) und Festkörpergrafiken (Querschnitte und Festkörper 3D) zusammengefasst
werden. Die Liniengrafiken zeigen den Bahnverlauf des Werkzeugs mit unterschiedlich
farbigen Linien und die Festkörpergrafiken zeigen ein Bild des befindlichen Werkstücks.
Die gewählte Grafikart bleibt aktiv, bis eine andere gewählt, die grafische Darstellung
deaktiviert oder die CNC abgeschaltet wird. Bei jedem Grafikartwechsel werden auch alle
in der zuletzt benutzten Grafikar t definier ten grafischen Bedingungen (Zoom,
Grafikparameter, Anzeigebereiche, etc.) beibehalten.
Grafik "3D-Anlagen"
Erstellt eine dreidimensionale Darstellung der Werkzeugbahnverläufe.
Grafik "Querschnitte"
Erstellt eine Draufsichtdarstellung (XY-Ebene) des Werkstückes, wobei durch verschiedene
Farbtönungen die Bearbeitungstiefe gezeigt wird. Es werden auch die Schnitte XZ und YZ
angezeigt, die den von den Anzeigern der Draufsichtdarstellung gezeigten Bereichen
entsprechen.
Die Anzeiger können mit den Tasten verschoben werden[©][ª][§][¨], um unterschiedliche
Schnitte des Werkstücks anzeigen zu können. Die CNC zeigt dynamisch den neuen
angewählten Schnitt.
D i e Ve r s c h i e b u n g d e r A n z e i g e r k a n n j e d e r z e i t u n d s e l b s t w ä h r e n d d e r
Programmausführung erfolgen.
Grafik "XY" - "XZ" - "YZ"
Erstellt eine Draufsichtdarstellung XY, XZ oder YZ der Werkzeugbahnverläufe.
Grafikart
Wenn diese Option angewählt wird, zeigt die CNC im Softkey-Menü die verfügbaren
Grafikarten. Zur Rückkehr zum Hauptmenü die Taste voriges Menü drücken.
8.
GRAPHISCHEN UMGEBUNG (MODELL FRÄSMASCHINE)
8.1
Grafik "Anordnung"
Teilt den Grafikbereich in vier Quadranten und nimmt die Darstellung des
Werkzeugbahnverlaufs vor, die jeder einzelnen Ebene XY, XZ oder YZ und der
dreidimensionalen Darstellung entspricht.
Grafik "3D-Festkörper"
Diese Option führt eine dreidimensionale Darstellung der Bearbeitung des Werkstücks aus.
Ausgehend von einem dreidimensionalen Satz wird gemäß der Ausführung oder Simulation
des Programms das sich ergebene Werkstück gezeigt.
CNC 8070
(REF: 1007)
·183·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
8.2
Zoom
Die Option "Zoom" gestattet die Vergrößerung oder Verkleinerung der dargestellten Grafik
oder eines Teils davon. Diese Option ist in der Grafikart "Anordnung" nicht verfügbar.
Nach Anwahl der "Zoom"-Option wird das über die dargestellte Grafik gelegte
Auswahlbildfeld des Zooms gezeigt. Dieses Bildfeld kann auf der Grafik vergrößert,
verkleinert und bewegt werden, um den neuen anzuzeigenden Bereich zu wählen.
8.
Tasten für die Wahl des Zooms
Zoom
GRAPHISCHEN UMGEBUNG (MODELL FRÄSMASCHINE)
Verschiebt das Zoombildfeld.
Vergrößert und verkleinert das Zoombildfeld.
Übernimmt das gewählte Zoom und zeigt es an.
Die Grafik rechts unten auf dem Bildschirm zeigt zwei Abbildungen. Die nur mit Linien
dargestellte Abbildung gibt die Abmessungen des Anzeigebereichs und die Abbildung mit
farbigen Flächen gibt den mit dem Zoom gewählten Grafikbereich an.
Wenn diese Option angewählt wird, zeigt die CNC im Softkey-Menü die verfügbaren
Zoomoptionen. Zur Rückkehr zum Hauptmenü die Taste voriges Menü drücken.
Zoom "Ausgang"
Stellt die Größe des grafischen Darstellungsbereichs mit den vom Programm aus oder mit
der Option "Abmessungen" festgelegten Werten wieder her.
Zoom "Automatisch"
Die CNC zeigt das Zoom an, das je nach programmierten Verstellungen als optimal betracht
wird.
Zoom "Vorherig"
Zeigt die vorher definierten Zooms an, maximal zwei. Nach dem zweiten Zoom wird erneut
das letzte definierte Zoom gezeigt.
Zoom "Begrenzungen"
Nur für die Grafikart "Schnitte". Auf dieser Grafik erfolgt das Zoom durch Verschieben der
Anzeiger, die zu sehen sind und die Schnitte der Grafik umrahmen.
Diese Option ermöglicht die Anwahl der Achse, deren Anzeiger verschoben werden soll.
Die Wahl des Anzeigers kann auch mit den Tasten [+] und [-] der numerischen Tastatur
erfolgen, wobei die Auswahl rotierend erfolgt (Xmin, Xmax, Ymin, Ymax, Zmin, Zmax).
Zoom "Editieren"
Ermöglicht die Edition der Zoomwerte von Hand. Die Edition erfolgt im Dialogbereich des
Grafikfensters, wo die Abmessungen des Zoombildfelds angezeigt werden.
Tasten für die Wahl des Zooms.
Bewegt den Cursor.
CNC 8070
Übernimmt das definierte Zoom und zeigt es an.
Löscht das definierte Zoom.
(REF: 1007)
·184·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
Abmessungen
Ermöglicht die Definition der Größer der grafischen Darstellung, indem bei jeder Achse die
Höchst- und Mindestmaße des Grafik festgelegt werden.
Wenn diese Option angewählt wird, zeigt die CNC im Softkey-Menü die verfügbaren
Optionen zur Definition der Abmessungen. Zur Rückkehr zum Hauptmenü die Taste voriges
Menü drücken.
Die CNC legt die Abmessungen fest, die je nach programmierten Verstellungen als optimal
betracht werden.
Abmessungen "Editieren"
Ermöglicht die Edition der Abmessungswerte von Hand. Die Edition erfolgt im Dialogbereich
des Grafikfensters, wo bei jeder Achse die Abmessungen der Grafik angezeigt werden.
Tasten für die Abmessungsdefinition
Bewegt den Cursor durch die Daten.
Übernimmt die definierten Abmessungen und zeigt diese an.
Löscht die definierten Abmessungen.
Abmessungen
8.
Abmessungen "Automatisch"
GRAPHISCHEN UMGEBUNG (MODELL FRÄSMASCHINE)
8.3
CNC 8070
(REF: 1007)
·185·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
8.4
Standpunkt
Ermöglicht die Auswahl des Standpunkts einer 3D-Grafik. Diese Option ist nur für die
Grafikarten "Anordnung", "3D-Linien", "Querschnitte" und "Festkörper 3D" verfügbar.
Die Ausrichtung der Grafik kann direkt im Grafikfenster durch Ausrichtung der XY-Ebene und
der Z-Achse gewählt werden. Die XY-Ebene kann 360º drehen und die Z-Achse 90º. Die
Grafik rechts unten auf dem Bildschirm zeigt den gerade gewählten Standpunkt.
8.
Tasten für die Wahl des Standpunktes
Standpunkt
GRAPHISCHEN UMGEBUNG (MODELL FRÄSMASCHINE)
Orientierung der XY-Ebene.
Orientierung der Z-Achse.
Übernimmt den gewählten Standpunkt und zeigt diesen an.
Löscht den gewählten Standpunkt.
Wenn diese Option angewählt wird, zeigt die CNC im Softkey-Menü die zur Definition des
Standpunkts verfügbaren Optionen. Zur Rückkehr zum Hauptmenü die Taste voriges Menü
drücken.
Standpunkt "Editieren"
Ermöglicht die Edition der Orientierung der Achsen der Grafik von Hand. Die Edition erfolgt
im Dialogbereich des Grafikfensters, wo die aktuelle Orientierung der Achsen angezeigt
wird.
Tasten für die Definition des Standpunkts
Bewegt den Cursor durch die Daten.
Übernimmt den definierten Standpunkt und zeigt diesen an.
Löscht den definierten Standpunkt.
CNC 8070
(REF: 1007)
·186·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
Messung
Gestattet die Messung des Abstands zwischen zwei Punkten. Diese Option ist nur für die
Grafikarten "XY", "XZ", "YZ" und "Festkörper 3D" verfügbar.
Wenn diese Option gewählt wird, wird auf der dargestellten Grafik mit zwei Cursorn und einer
gestrichelten Linie die vermessene Strecke gezeigt. Die CNC zeigt den angewählten Cursor
in rot.
Bewegt den angewählten Cursor.
Wählt den zu bewegenden Cursor an.
Im Dialogbereich werden die Positionen beider Cursor, der geradlinige Abstand zwischen
den beiden und die Komponenten dieses Abstands an den Achsen der aktiven Ebene
angezeigt. Die CNC zeigt die dem angewählten Cursor entsprechenden Positionen in rot.
Wenn diese Option angewählt wird, zeigt die CNC im Softkey-Menü die verfügbaren
Optionen. Zur Rückkehr zum Hauptmenü die Taste voriges Menü drücken.
Messung "Punkt1" & "Punkt2"
Ermöglicht die Anwahl des Cursors, der bewegt werden soll (der Benutzung der Taste [+]
gleichwertig).
Messung "Editieren"
Ermöglicht die Edition der Cursorposition von Hand. Die Edition erfolgt im Dialogbereich des
Grafikfensters, wo die Position beider Cursor angezeigt wird.
Tasten für die Definition der Messung
Messung
8.
Tasten zur Bewegung der Cursor
GRAPHISCHEN UMGEBUNG (MODELL FRÄSMASCHINE)
8.5
Bewegt den Cursor durch die Daten.
Übernimmt die definierte Position der Cursor.
CNC 8070
(REF: 1007)
·187·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
8.6
Bildschirm löschen
Ermöglicht das Löschen des Bildschirms oder der gezeigten grafischen Darstellung.
Wenn eine Festkörpergrafikart angewählt ist, startet die grafische Darstellung, indem sie in
ihren Ausgangszustand ohne Bearbeitung zurückkehrt.
8.
Bildschirm löschen
GRAPHISCHEN UMGEBUNG (MODELL FRÄSMASCHINE)
8.7
Farben
Ermöglicht die Änderung der in der grafischen Darstellung benutzten Farben.
• Auf den Liniengrafiken kann man die Farbe für jede Art Bahn auswählen; die Farbe für
die Zustellbewegungen im Schnellvorlauf, die Bahnen mit Ausgleich, usw.
Die wirklichen Koordinatenwerte stehen nur für die Programmausführung zur Verfügung.
Als wirklichen Koordinatenwert versteht man den Koordinatenwert, wohin man das
Werkzeug wirklich verfahren hat, und man unterscheidet beim Verfolgungsfehler den
angewiesenen Koordinatenwert.
• Bei den Solidgraphiken kann man die Farbe an jeder Fläche des Festkörpers auswählen.
Wenn diese Option angewählt wird, zeigt die CNC im Softkey-Menü die verfügbaren
Optionen. Zur Rückkehr zum Hauptmenü die Taste voriges Menü drücken.
Farben "Anwenden"
Übernahme der neuen Farben und deren Anwendung auf die nachfolgend gezeichneten
Sätze. Solange die Farben nicht angewandt werden, wird die Grafik mit den alten Farben
gezeichnet.
Farben "Editieren"
Ermöglicht die Auswahl der neuen Farben der Grafik. Die Auswahl erfolgt im Dialogbereich
des Grafikfensters, wo die aktuellen Farben angezeigt werden.
Tasten für die Farbdefinition
Bewegt den Cursor durch die Daten.
Öffnet und schließt die Farbpalette.
Bewegt den Cursor durch die Farben der Palette.
Löscht die definierten Farben.
CNC 8070
(REF: 1007)
·188·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
Optionen
Ermöglicht die benutzerspezifische Anpassung des Aussehens und einiger Funktionen des
grafischen Fensters. Diese Optionen können jederzeit benutzt werden, selbst während der
Ausführung eines Programms.
Wenn diese Option angewählt wird, zeigt die CNC im Softkey-Menü die verfügbaren
Benutzeranpassungsoptionen. Zur Rückkehr zum Hauptmenü die Taste voriges Menü
drücken.
Diese Schaltfläche ermöglicht die Aktivierung der grafischen Darstellung. Die Schaltfläche
erscheint gedrückt, wenn diese Option aktiviert ist. Es ist nicht erlaubt, den Status dieser
Schaltfläche zu verändern, während ein Programm ausgeführt oder simuliert wird.
Wird die grafische Darstellung aktiviert oder deaktiviert, wird die dargestellte Grafik zwar
gelöscht, doch werden die vor der Deaktivierung dieser Darstellungsart angewählten
Anzeigebedingungen (Grafikart, Zoom, Grafikparameter und anzuzeigender Bereich)
beibehalten.
Option "Einfach"
Diese Schaltfläche zeigt das einfache Fenster der grafischen Darstellung. Die Schaltfläche
erscheint gedrückt, wenn diese Option aktiviert ist.
Das einfache Fenster ermöglicht das Abblenden der Dialog- und Informationsbereiche
rechts im Grafikfenster, so dass die grafische Darstellung das ganze Grafikfenster belegt.
Option "Werkzeug verbergen"
Diese Schaltfläche ermöglicht die Abblendung des Werkzeugs bei der Simulation in der
Grafikart "Festkörper 3D". Die Schaltfläche erscheint gedrückt, wenn diese Option aktiviert
ist.
Die Drehwerkzeuge werden unabhängig vom Status der Schaltfläche niemals angezeigt.
Wenn das Werkzeug zu einer Drehmaschine gehört, ist es gestattet, die Schaltfläche zum
Verstecken des Werkzeugs zu aktivieren, aber es ist nicht erlaubt, diese zur Anzeige des
Werkzeugs zu deaktivieren.
Optionen
8.
Option "Aktivieren"
GRAPHISCHEN UMGEBUNG (MODELL FRÄSMASCHINE)
8.8
Option "Drucken"
Diese Schaltfläche er möglicht das Drucken der Grafik in einem an die CNC
angeschlossenen Drucker oder die Speicherung als Datei (Format .bmp) in die CNC. Wenn
man die Option "Datei" trifft, wird diese im Ordner "C:\CNC8070\Users\Reports\"
gespeichert; den Namen der Datei kann man von der Schaltfläche "Konfiguration Drucken"
auswählen.
Wenn diese Option angewählt wird, zeigt die CNC ein Dialogfeld, in dem angefragt wird, wo
die Grafik gedruckt werden soll (Drucker oder Datei). Nach der Auswahl des Zielorts zum
Drucken der Grafik die Taste [ENTER] drücken oder die Taste [ESC], um das Drucken
abzubrechen.
Option "Druck konfigurieren"
Gestattet die Festlegung der Druckeigenschaften. Wenn diese Option angewählt wird, zeigt
die CNC ein Dialogfeld, in dem Folgendes zu definieren ist:
• Die Überschrift der Grafik, die zusammen damit beim Drucken erscheint.
• Der Name der Datei, mit dem die Grafik gespeichert wird, falls sie als Datei gedruckt wird.
CNC 8070
Nach dem Ausfüllen der Daten zu deren Annahme die Taste [ENTER] drücken oder die Taste
[ESC], um die definierte Konfiguration zu löschen.
(REF: 1007)
·189·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
8.9
Ist-Positionen
Ermöglicht die Darstellung des Ist-Bahnverlaufs oder des Soll-Bahnverlaufs des
Werkzeugs. Diese Option ist nur bei den Liniengrafikarten verfügbar.
Diese Option steht nur für die Programmausführung zur Verfügung; nicht für die Simulation.
Wenn diese Option gewählt wird (der Softkey wird gedrückt gezeigt), zeichnet die CNC den
Ist-Bahnverlauf des Werkzeugs.
Ist-Positionen
GRAPHISCHEN UMGEBUNG (MODELL FRÄSMASCHINE)
8.
8.10
Ist-Koordinaten mit erweiterten Fehler
Diese Softkey zeigt den Ist-Bahnverlauf an, jedoch indem der Fehler in Hinsicht auf den
theoretischen Bahnverlauf erweitert wird. Der Faktor für die Fehlererweiterung kann definiert
werden, nachdem die Softkey-Taste gedrückt wurde.
Diese Option steht nur für die Programmausführung zur Verfügung; nicht für die Simulation.
Wenn diese Option gewählt wird (der Softkey wird gedrückt gezeigt), zeichnet die CNC den
Ist-Bahnverlauf des Werkzeugs mit erweiterten Fehler. Beim Drücken der Softkey wird die
dem Ist-Bahnverlauf auf Entsprechende gedrückt.
8.11
Simulationsgeschwindigkeit.
Ermöglicht die Änderung der Simulationsgeschwindigkeit.
Wenn diese Option angewählt wird, zeigt die CNC im Softkey-Menü die Optionen zur
Definition der Simulationsgeschwindigkeit. Zur Rückkehr zum Hauptmenü die Taste voriges
Menü drücken.
Diese Option steht nur für die Programmsimulation zur Verfügung; nicht für die Ausführung.
Drehzahl "Editieren"
Ermöglicht die Wahl der neuen Simulationsgeschwindigkeit. Die Wahl erfolgt mit dem
graduierten Maßstab, der die aktive Simulationsgeschwindigkeit angibt.
Tasten für die Definition der Messung
Bewegt den Cursor des Maßstabs.
CNC 8070
(REF: 1007)
·190·
GRAPHISCHEN UMGEBUNG
(MODELL DREHMASCHINE)
9
Die graphische Umgebung ermöglicht die Ansicht einer grafischen Darstellung des in der
Ausführung stehenden Programms und die Vornahme von Messungen auf der Grafik.
B
A
C
D
A. Grafischer Bereich.
Zeigt eine grafische Darstellung der Bahnverläufe oder des Werkstücks, sowie die
Programmausführung oder –simulation erfolgt.
B. Dialogbereich.
Zeigt bei der Ausführung oder Simulation die Achsposition und die aktiven
Bearbeitungsbedingungen (Vorschub, Geschwindigkeit, Werkzeug und Korrektor).
Wenn bestimmte Optionen aus dem Softkey-Menü gewählt werden, wird die die vom
Benutzer zu definierende dieser Option zugeordnete Information gezeigt.
C. Informationsbereich.
Zeigt die Arbeitsebene, die im grafischen Bereich angezeigt wird, eine Abbildung, die die
Größe des Anzeigebereichs darstellt und den mit der Option Zoom gewählten
Grafikbereich.
D. Diese Fläche erscheint nur während der Simulation und zeigt die G-Funktionen, die bei
der Simulation aktiv sind.
CNC 8070
(REF: 1007)
·191·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
Menü der Schaltflächen des grafischen Fensters
Wenn das grafische Fenster angewählt wird, erscheinen im waagrechten Softkey-Menü die
diesem Fenster zugeordneten Optionen. Die von dem Menü gebotene Optionsgruppe kann
mit dem Softkey "+" geändert werden, wodurch auf eine andere Optionsgruppe zugegriffen
wird.
Die Optionen, welche im Schaltflächenmenü zur Verfügung stehen, sind folgende:
• "Grafikart"
Ermöglicht die Anwahl der Art der grafischen Darstellung.
9.
GRAPHISCHEN UMGEBUNG (MODELL DREHMASCHINE)
• "ZOOM"
Gestattet die Vergrößerung oder Verkleinerung der dargestellten Grafik oder eines Teils
davon.
• "Abmessungen"
Ermöglicht die Definition der Größe der grafischen Darstellung.
• "Messung"
Gestattet die Messung des Abstands zwischen zwei Punkten.
• "Bildschirm löschen"
Ermöglicht das Löschen des Bildschirms oder der gezeigten grafischen Darstellung.
• "Farben"
Ermöglicht die benutzerspezifische Anpassung des Aussehens der gezeigten
grafischen Darstellung.
• "Optionen"
Ermöglicht die benutzerspezifische Anpassung des Aussehens und einiger Optionen
des grafischen Fensters.
• "+Wirklich"
Ermöglicht die Anzeige des Ist-Bahnverlaufs oder des Soll-Bahnverlaufs.
• "+Fehler"
Erlaubt, dass der Ist-Bahnverlauf angezeigt werden kann, aber indem der Fehler in
Bezug auf den theoretischen Bahnverlauf erweitert wird. Beim Drücken dieser Softkey
wird die Entsprechende zum Ist-Bahnverlauf.
• "Geschwindigkeit"
Ermöglicht die Änderung der Simulationsgeschwindigkeit.
CNC 8070
(REF: 1007)
·192·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
Grafikart
Die verschiedenen Grafikarten kann man in Liniengrafiken (XZ, XC) gruppieren. ZC und
Anordnung) und Festkörpergrafiken (XZ-Festkörper, XC-Festkörper, ZC-Festkörper). Die
Liniengrafiken zeigen den Bahnverlauf des Werkzeugs mit unterschiedlich farbigen Linien
und die Festkörpergrafiken zeigen ein Bild des befindlichen Werkstücks.
Die gewählte Grafikart bleibt aktiv, bis eine andere gewählt, die grafische Darstellung
deaktiviert oder die CNC abgeschaltet wird. Bei jedem Grafikartwechsel werden auch alle
in der zuletzt benutzten Grafikar t definier ten grafischen Bedingungen (Zoom,
Grafikparameter, Anzeigebereiche, etc.) beibehalten.
Grafik "XZ" - "XC" - "ZC"
Erstellt eine Draufsichtdarstellung XZ, XC oder ZC der Werkzeugbahnverläufe.
Grafik "Anordnung"
Teilt den Grafikbereich in vier Quadranten und nimmt die Darstellung des
Werkzeugbahnverlaufs vor, die jeder einzelnen Ebene XZ, XC oder ZC entspricht.
Grafik "3D-Festkörper"
Diese Option führt eine Darstellung der Bearbeitung des Werkstücks aus. Ausgehend von
einem festen Satz wird gemäß der Ausführung oder Simulation des Programms das sich
ergebene Werkstück gezeigt.
Grafikart
Wenn diese Option angewählt wird, zeigt die CNC im Softkey-Menü die verfügbaren
Grafikarten. Zur Rückkehr zum Hauptmenü die Taste voriges Menü drücken.
9.
GRAPHISCHEN UMGEBUNG (MODELL DREHMASCHINE)
9.1
CNC 8070
(REF: 1007)
·193·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
9.2
Zoom
Die Option "Zoom" gestattet die Vergrößerung oder Verkleinerung der dargestellten Grafik
oder eines Teils davon. Diese Option ist in der Grafikart "Anordnung" nicht verfügbar.
Nach Anwahl der "Zoom"-Option wird das über die dargestellte Grafik gelegte
Auswahlbildfeld des Zooms gezeigt. Dieses Bildfeld kann auf der Grafik vergrößert,
verkleinert und bewegt werden, um den neuen anzuzeigenden Bereich zu wählen.
9.
Tasten für die Wahl des Zooms
Zoom
GRAPHISCHEN UMGEBUNG (MODELL DREHMASCHINE)
Verschiebt das Zoombildfeld.
Vergrößert und verkleinert das Zoombildfeld.
Übernimmt das gewählte Zoom und zeigt es an.
Über die Grafik rechts unten auf dem Bildschirm wird ein Fenster gezeigt. Dieses Fenster
zeigt den Bereich der Grafik an, der mit Hilfe von Zoom ausgewählt wurde.
Wenn diese Option angewählt wird, zeigt die CNC im Softkey-Menü die verfügbaren
Zoomoptionen. Zur Rückkehr zum Hauptmenü die Taste voriges Menü drücken.
Zoom "Ausgang"
Stellt die Größe des grafischen Darstellungsbereichs mit den vom Programm aus oder mit
der Option "Abmessungen" festgelegten Werten wieder her.
Zoom "Automatisch"
Die CNC zeigt das Zoom an, das je nach programmierten Verstellungen als optimal betracht
wird.
Zoom "Vorherig"
Zeigt die vorher definierten Zooms an, maximal zwei. Nach dem zweiten Zoom wird erneut
das letzte definierte Zoom gezeigt.
Zoom "Editieren"
Ermöglicht die Edition der Zoomwerte von Hand. Die Edition erfolgt im Dialogbereich des
Grafikfensters, wo die Abmessungen des Zoombildfelds angezeigt werden.
Tasten für die Wahl des Zooms.
Bewegt den Cursor.
Übernimmt das definierte Zoom und zeigt es an.
Löscht das definierte Zoom.
CNC 8070
(REF: 1007)
·194·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
Abmessungen
Ermöglicht die Definition der Größer der grafischen Darstellung, indem die Innen- und
Außendurchmesser des Werkstücks und die Höchst- und Mindestmaße der Grafik in der
Längsachse festgelegt werden.
Wenn diese Option angewählt wird, zeigt die CNC im Softkey-Menü die verfügbaren
Optionen zur Definition der Abmessungen. Zur Rückkehr zum Hauptmenü die Taste voriges
Menü drücken.
Die CNC legt die Abmessungen fest, die je nach programmierten Verstellungen als optimal
betracht werden.
Abmessungen "Editieren"
Ermöglicht die Edition der Abmessungswerte von Hand. Die Edition erfolgt im Dialogbereich
des Grafikfensters, wo die Abmessungen der Grafik angezeigt werden.
Tasten für die Abmessungsdefinition
Bewegt den Cursor durch die Daten.
Übernimmt die definierten Abmessungen und zeigt diese an.
Löscht die definierten Abmessungen.
Abmessungen
9.
Abmessungen "Automatisch"
GRAPHISCHEN UMGEBUNG (MODELL DREHMASCHINE)
9.3
CNC 8070
(REF: 1007)
·195·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
9.4
Messung
Gestattet die Messung des Abstands zwischen zwei Punkten. Diese Option ist in der
Grafikart "Anordnung" nicht verfügbar.
Wenn die Option "Messung" gewählt wird, wird auf der dargestellten Grafik mit zwei Cursorn
und einer gestrichelten Linie die vermessene Strecke gezeigt. Die CNC zeigt den
angewählten Cursor in rot.
9.
Tasten zur Bewegung der Cursor
Messung
GRAPHISCHEN UMGEBUNG (MODELL DREHMASCHINE)
Bewegt den angewählten Cursor.
Wählt den zu bewegenden Cursor an.
Im Dialogbereich werden die Positionen beider Cursor, der geradlinige Abstand zwischen
den beiden und die Komponenten dieses Abstands an den Achsen der aktiven Ebene
angezeigt. Die CNC zeigt die dem angewählten Cursor entsprechenden Positionen in rot.
Wenn diese Option angewählt wird, zeigt die CNC im Softkey-Menü die verfügbaren
Optionen. Zur Rückkehr zum Hauptmenü die Taste voriges Menü drücken.
Messung "Punkt1" & "Punkt2"
Ermöglicht die Anwahl des Cursors, der bewegt werden soll (der Benutzung der Taste [+]
gleichwertig).
Messung "Editieren"
Ermöglicht die Edition der Cursorposition von Hand. Die Edition erfolgt im Dialogbereich des
Grafikfensters, wo die Position beider Cursor angezeigt wird.
Tasten für die Definition der Messung
Bewegt den Cursor durch die Daten.
Übernimmt die definierte Position der Cursor.
CNC 8070
(REF: 1007)
·196·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
9.5
Bildschirm löschen
Ermöglicht das Löschen des Bildschirms oder der gezeigten grafischen Darstellung.
Wenn eine Festkörpergrafikart angewählt ist, startet die grafische Darstellung, indem sie in
ihren Ausgangszustand ohne Bearbeitung zurückkehrt.
Ermöglicht die Änderung der in der grafischen Darstellung benutzten Farben.
• Auf den Liniengrafiken kann man die Farbe für jede Art Bahn auswählen; die Farbe für
die Zustellbewegungen im Schnellvorlauf, die Bahnen mit Ausgleich, usw.
Die wirklichen Koordinatenwerte stehen nur für die Programmausführung zur Verfügung.
Als wirklichen Koordinatenwert versteht man den Koordinatenwert, wohin man das
Werkzeug wirklich verfahren hat, und man unterscheidet beim Verfolgungsfehler den
angewiesenen Koordinatenwert.
• Bei den Solidgraphiken kann man die Farbe des Festkörpers, usw. auswählen.
Wenn diese Option angewählt wird, zeigt die CNC im Softkey-Menü die verfügbaren
Optionen. Zur Rückkehr zum Hauptmenü die Taste voriges Menü drücken.
Farben "Anwenden"
Übernahme der neuen Farben und deren Anwendung auf die nachfolgend gezeichneten
Sätze. Solange die Farben nicht angewandt werden, wird die Grafik mit den alten Farben
gezeichnet.
Farben "Editieren"
Ermöglicht die Auswahl der neuen Farben der Grafik. Die Auswahl erfolgt im Dialogbereich
des Grafikfensters, wo die aktuellen Farben angezeigt werden.
Bildschirm löschen
9.
Farben
GRAPHISCHEN UMGEBUNG (MODELL DREHMASCHINE)
9.6
Tasten für die Farbdefinition
Bewegt den Cursor durch die Daten.
Öffnet und schließt die Farbpalette.
Bewegt den Cursor durch die Farben der Palette.
Löscht die definierten Farben.
CNC 8070
(REF: 1007)
·197·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
9.7
Optionen
Ermöglicht die benutzerspezifische Anpassung des Aussehens und einiger Funktionen des
grafischen Fensters. Diese Optionen können jederzeit benutzt werden, selbst während der
Ausführung eines Programms.
Wenn diese Option angewählt wird, zeigt die CNC im Softkey-Menü die verfügbaren
Benutzeranpassungsoptionen. Zur Rückkehr zum Hauptmenü die Taste voriges Menü
drücken.
9.
Optionen
GRAPHISCHEN UMGEBUNG (MODELL DREHMASCHINE)
Option "Aktivieren"
Diese Schaltfläche ermöglicht die Aktivierung der grafischen Darstellung. Die Schaltfläche
erscheint gedrückt, wenn diese Option aktiviert ist. Es ist nicht erlaubt, den Status dieser
Schaltfläche zu verändern, während ein Programm ausgeführt oder simuliert wird.
Wird die grafische Darstellung aktiviert oder deaktiviert, wird die dargestellte Grafik zwar
gelöscht, doch werden die vor der Deaktivierung dieser Darstellungsart angewählten
Anzeigebedingungen (Grafikart, Zoom, Grafikparameter und anzuzeigender Bereich)
beibehalten.
Option "Einfach"
Diese Schaltfläche zeigt das einfache Fenster der grafischen Darstellung. Die Schaltfläche
erscheint gedrückt, wenn diese Option aktiviert ist.
Das einfache Fenster ermöglicht das Abblenden der Dialog- und Informationsbereiche
rechts im Grafikfenster, so dass die grafische Darstellung das ganze Grafikfenster belegt.
Option "Linien"
Diese Schaltfläche verbirgt den dreidimensionalen Teil der Grafik und zeigt nur die Bahnen
des Werkzeugs. Die Schaltfläche erscheint gedrückt, wenn diese Option aktiviert ist.
Option "Drucken"
Diese Schaltfläche er möglicht das Dr ucken der Grafik in einem an die CNC
angeschlossenen Drucker oder die Speicherung als Datei (Format .bmp) in die CNC. Wenn
man die Option "Datei" trifft, wird diese im Ordner "C:\CNC8070\Users\Reports\"
gespeichert; den Namen der Datei kann man von der Schaltfläche "Konfiguration Drucken"
auswählen.
Wenn diese Option angewählt wird, zeigt die CNC ein Dialogfeld, in dem angefragt wird, wo
die Grafik gedruckt werden soll (Drucker oder Datei). Nach der Auswahl des Zielorts zum
Drucken der Grafik die Taste [ENTER] drücken oder die Taste [ESC], um das Drucken
abzubrechen.
Option "Druck konfigurieren"
Gestattet die Festlegung der Druckeigenschaften. Wenn diese Option angewählt wird, zeigt
die CNC ein Dialogfeld, in dem Folgendes zu definieren ist:
• Die Überschrift der Grafik, die zusammen damit beim Drucken erscheint.
• Der Name der Datei, mit dem die Grafik gespeichert wird, falls sie als Datei gedruckt wird.
Nach dem Ausfüllen der Daten zu deren Annahme die Taste [ENTER] drücken oder die Taste
[ESC], um die definierte Konfiguration zu löschen.
CNC 8070
(REF: 1007)
·198·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
9.8
Ist-Positionen
Ermöglicht die Darstellung des Ist-Bahnverlaufs oder des Soll-Bahnverlaufs des
Werkzeugs. Diese Option ist nur bei den Liniengrafikarten verfügbar.
Diese Option steht nur für die Programmausführung zur Verfügung; nicht für die Simulation.
Wenn diese Option gewählt wird (der Softkey wird gedrückt gezeigt), zeichnet die CNC den
Ist-Bahnverlauf des Werkzeugs.
Diese Softkey zeigt den Ist-Bahnverlauf an, jedoch indem der Fehler in Hinsicht auf den
theoretischen Bahnverlauf erweitert wird. Der Faktor für die Fehlererweiterung kann definiert
werden, nachdem die Softkey-Taste gedrückt wurde.
Diese Option steht nur für die Programmausführung zur Verfügung; nicht für die Simulation.
Wenn diese Option gewählt wird (der Softkey wird gedrückt gezeigt), zeichnet die CNC den
Ist-Bahnverlauf des Werkzeugs mit erweiterten Fehler. Beim Drücken der Softkey wird die
dem Ist-Bahnverlauf auf Entsprechende gedrückt.
9.10
Simulationsgeschwindigkeit.
Ermöglicht die Änderung der Simulationsgeschwindigkeit.
Wenn diese Option angewählt wird, zeigt die CNC im Softkey-Menü die Optionen zur
Definition der Simulationsgeschwindigkeit. Zur Rückkehr zum Hauptmenü die Taste voriges
Menü drücken.
Diese Option steht nur für die Programmsimulation zur Verfügung; nicht für die Ausführung.
9.
Ist-Positionen
Ist-Koordinaten mit erweiterten Fehler
GRAPHISCHEN UMGEBUNG (MODELL DREHMASCHINE)
9.9
Drehzahl "Editieren"
Ermöglicht die Wahl der neuen Simulationsgeschwindigkeit. Die Wahl erfolgt mit dem
graduierten Maßstab, der die aktive Simulationsgeschwindigkeit angibt.
Tasten für die Definition der Messung
Bewegt den Cursor des Maßstabs.
CNC 8070
(REF: 1007)
·199·
·200·
Simulationsgeschwindigkeit.
GRAPHISCHEN UMGEBUNG (MODELL DREHMASCHINE)
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
9.
CNC 8070
(REF: 1007)
MDI-BETRIEB
10
Anwahl des MDI - Betriebs
Der Zugriff auf den MDI-Betrieb kann durch Drücken der entsprechenden MDI-Betriebstaste
von jeder anderen Betriebsart aus erfolgen, es sei denn, ein Programm steht in der
Ausführung (auch wenn es unterbrochen ist).
Auf diesen Arbeitsmodus kann man über jeden beliebigen Kanal zugreifen. Die Sätze
werden im aktiven Kanal ausgeführt.
Der MDI-Betrieb überlagert die übrigen Arbeitsweisen, so dass beim Verlassen des MDIBetriebs durch Drücken der Taste [ESC] zur Arbeitsweise zurückgekehrt wird, von der aus
auf den MDI-Betrieb zugegriffen wurde.
Arbeitsoperationen im MDI-Modus
In diesem Arbeitsbetrieb sind folgende Operationen durchzuführen:
• Editieren und Ausführen einzelner Sätze.
• Speichern der Anordnung ausgeführter Sätze als unabhängiges Programm.
CNC 8070
(REF: 1007)
·201·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
10.1
Vorstellung des MDI-Modus
Wenn eine dieser Betriebsart aktiv ist, wird dies oben rechts auf der allgemeinen Statusleiste
angezeigt.
Diese Betriebsart kann aus mehreren verschiedenen Bildschirmen bestehen. Der
Bildschirm, in dem man sich gerade befindet und die Gesamtzahl der verfügbaren
Bildschirme wird oben rechts auf der allgemeinen Statusleiste gezeigt.
MDI-BETRIEB
Vorstellung des MDI-Modus
10.
CNC 8070
(REF: 1007)
·202·
Der Austausch der verschiedenen Bildschirme erfolgt mit der Zugrifftaste zum MDI-Betrieb.
Der Bildschirmwechsel erfolgt rotierend, so dass man also zum ersten Bildschirm der
Arbeitsweise zurückkehrt, wenn diese Taste im letzten Bildschirm gedrückt wird.
Standardkonfiguration
Die Standardkonfiguration für diesen Arbeitsmodus wird im vorliegenden Handbuch
beschrieben und entspricht der bei der Auslieferung von FAGOR vorgenommenen
Konfiguration. In einigen Fällen haben sich die Autoren des Handbuchs dazu entschieden,
statt den Monitor der CNC einen weiteren Bildschirm zu nehmen, um das Verständnis zu
erleichtern.
Diese Bildschirme können vom Maschinenhersteller benutzerspezifisch angepasst werden,
der sowohl deren Inhalt als auch die Anzeigeform ändern kann. Er kann auch einen der
Bildschirme löschen oder eigene Bildschirme hinzufügen.
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
10.1.1 Beschreibung der Fenster
Wie oben erwähnt wurde, kann der MDI-Betrieb mit zwei unterschiedlichen Fenstern (in
aufeinanderfolgenden Abschnitten desselben Kapitels wird eine ausführliche Beschreibung
dazu geliefert, wie mit jedem einzelnen vorzugehen ist) dargestellt werden.
Standardfenster
MDI-BETRIEB
Vorstellung des MDI-Modus
10.
Das Standardfenster zeigt nur eine Editionszeile zur Edition neuer Sätze.
A
(A) Fenster des MDI-Betriebs (Eingabezeile).
Vollständige Fenster
Das vollständige Fenster zeigt die bis dahin gespeicherten Sätze und eine Editionszeile zur
Edition neuer Sätze.
A
B
(A) Übersicht editierter Sätze.
(B) Eingabezeile.
CNC 8070
(REF: 1007)
·203·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
10.2
Standard MDI-Fenster
Dieses Fenster zeigt nur die Editionszeile des MDI-Betriebs.
Es können neue Sätze editiert oder ausgeführt oder in der Satzübersicht gespeicherte Sätze
wiederhergestellt werden, die vor ihrer Ausführung geändert werden können.
MDI-BETRIEB
Das Standardfenster des MDI-Betriebs zeigt folgende Information:
Standard MDI-Fenster
10.
Beschreibung
A
A. Fenster des MDI-Betriebs (Eingabezeile).
Fenster, in dem die Sätze editiert werden, die ausgeführt werden sollen. Die Sätze
werden einzeln editiert.
CNC 8070
(REF: 1007)
·204·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
10.2.1 Satzedition und -ausführung
Von diesem Fenster aus können neue Sätze oder in der Satzübersicht gespeicherte editiert
und ausgeführt werden. In der Übersicht werden nur zuvor ausgeführte Sätze gespeichert.
Bei der Edition erfolgt eine syntaktische Analyse des Satzes, der editiert wird. Wird versucht,
es auszuführen, erscheint bei falschem Satz eine Warnung und es erfolgt keine Ausführung.
Satzedition
Greift auf die Übersicht zu und wählt einen Satz aus.
Akzeptiert die Auswahl und zeigt den Satz in der Editionszeile an.
Löscht die Auswahl und verlässt den MDI-Betrieb.
MDI-BETRIEB
Tasten zur Anwahl eines Satzes aus der Übersicht
10.
Standard MDI-Fenster
Die Sätze können direkt in der Editionszeile editiert oder aus der Satzübersicht
wiederhergestellt werden.
Die aus der Übersicht wiederhergestellten Sätze können vor ihrer Ausführung geändert
werden, als ob es sich um einen neuen Satz handeln würde.
Satzausführung
Der in der Editionszeile vorhandene Satz wird durch Drücken der Taste [START] des
Maschinenbedienteils ausgeführt. Sobald der Satz ausgeführt ist, wird dieser der
Satzübersicht hinzugefügt. Mit dem unterbrochenen oder in der Ausführung befindlichen
Satz gestattet die Taste [ESC], den MDI-Modus ohne Abbrechen der Ausführung zu
verstecken.
Die Taste [STOP] unterbricht die Satzausführung. Zur Fortsetzung der Ausführung ist erneut
die Taste [START] zu drücken und die Ausführung wird dann an der Stelle fortgesetzt, an
der sie unterbrochen wurde.
Wenn die Ausführung unterbrochen ist, zeigt die CNC die Schaltfläche
"LÖSCHEN" an, die das Abbrechen der Ausführung des Satzes gestattet,
und die einprogrammierten Bearbeitungsbedingungen beibehält. Diese
Schaltfläche bricht die Ausführung des Satzes ohne einen Reset der CNC
ab. Wenn die Ausführung eines Satzes abgebrochen wird, wird dieser der
Satzübersicht hinzugefügt.
Die Taste [RESET] bricht die Ausführung des Satzes ab, führt ein allgemeines Reset der
CNC durch und stellt dabei die Ausgangsbedingungen her.
CNC 8070
(REF: 1007)
·205·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
10.3
Vollständige MDI-Fenster
Dieses Fenster zeigt die bis dahin gespeicherten Sätze und die Editionszeile des MDIBetriebs. Es können neue Sätze editiert oder ausgeführt oder in der Satzübersicht
gespeicherte Sätze wiederhergestellt werden, die vor ihrer Ausführung geändert werden
können.
MDI-BETRIEB
Vollständige MDI-Fenster
10.
Beschreibung
Das vollständige Fenster des MDI-Betriebs zeigt folgende Information:
A
B
A. Übersicht editierter Sätze.
Die Satzübersicht zeigt die Liste der im MDI-Betrieb editierten Sätze. Bei jeder Edition
eines neuen Satzes wird dieser der Übersicht hinzugefügt.
B. Eingabezeile.
In der Editionszeile werden die Sätze editiert, die ausgeführt werden sollen. Die Sätze
werden einzeln editiert.
Softkey-Menüs
Wenn das Vollbildschirmfenster angewählt wird, erscheinen im waagrechten Softkey-Menü
die diesem Fenster zugeordneten Optionen.
CNC 8070
• "Neuer Satz"
Bringt den Cursor in die Editionszeile.
• "Ändern"
Stellt den mit dem Cursor angewählten Satz wieder her und
zeigt ihn in der Editionszeile. Diese Option entspricht der
Betätigung der Taste [ENTER].
• "Beseitigen"
Löscht den Satz, der mit dem Cursor ausgewählt wurde.
• "Editionsbetrieb
abbrechen"
Bricht die Edition des gerade editierten Satzes ab und zeigt die
leere Editionszeile. Diese Option steht nur zur Verfügung,
wenn gerade ein Satz editiert wird.
• "Alles beseitigen"
Löscht alle Sätze aus der Übersicht.
• "Speichern"
Speicher t die Sätze der Übersicht als unabhängiges
Programm.
Verschiebt den ausgewählten Satz mit dem Cursor nach oben.
(REF: 1007)
Verschiebt den ausgewählten Satz mit dem Cursor nach unten.
·206·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
10.3.1 Satzausführung
Von diesem Fenster aus können neue Sätze oder in der Satzübersicht gespeicherte editiert
und ausgeführt werden.
Satzedition
Die Sätze können direkt in der Editionszeile editiert oder aus der Satzübersicht
wiederhergestellt werden.
Akzeptiert die Auswahl und zeigt den Satz in der Editionszeile an.
Löscht die Auswahl und verlässt den MDI-Betrieb.
Die aus der Übersicht wiederhergestellten Sätze können vor ihrer Ausführung geändert
werden, als ob es sich um einen neuen Satz handeln würde. Die in der Editionszeile
vorhandenen editierten oder geänderten Sätze können ausgeführt oder in der Satzübersicht
gespeichert werden.
MDI-BETRIEB
Greift auf die Übersicht zu und wählt einen Satz aus.
10.
Vollständige MDI-Fenster
Tasten zur Anwahl eines Satzes aus der Übersicht
Einen Satz speichern
Zur Speicherung des Satzes in der Übersicht ohne dessen Ausführung die Taste [ENTER]
drücken. Wenn es ein neuer Satz ist, wird er der Übersicht hinzugefügt und wenn es ein
geänderter Satz ist, ersetzt er den vorigen Satz in der Übersicht.
Einen Satz auszuführen
Der in der Editionszeile vorhandene Satz wird durch Drücken der Taste [START] des
Maschinenbedienteils ausgeführt. Sobald der Satz ausgeführt ist, wird dieser der
Satzübersicht hinzugefügt. Mit dem unterbrochenen oder in der Ausführung befindlichen
Satz gestattet die Taste [ESC], den MDI-Modus ohne Abbrechen der Ausführung zu
verstecken.
Die Taste [STOP] unterbricht die Satzausführung. Zur Fortsetzung der Ausführung ist erneut
die Taste [START] zu drücken und die Ausführung wird dann an der Stelle fortgesetzt, an
der sie unterbrochen wurde.
Wenn die Ausführung unterbrochen ist, zeigt die CNC die Schaltfläche
"LÖSCHEN" an, die das Abbrechen der Ausführung des Satzes gestattet,
und die einprogrammierten Bearbeitungsbedingungen beibehält. Diese
Schaltfläche bricht die Ausführung des Satzes ohne einen Reset der CNC
ab. Wenn die Ausführung eines Satzes abgebrochen wird, wird dieser der
Satzübersicht hinzugefügt.
Die Taste [RESET] bricht die Ausführung des Satzes ab, führt ein allgemeines Reset der
CNC durch und stellt dabei die Ausgangsbedingungen her.
10.3.2 Satzausführung. Der Vorschub modifizieren.
CNC 8070
Wenn wir aus dem Modus MDI / MDA einen neuen Vorschub definieren, wird es den neuen
Vorschub des Automatik- und Handbetriebs werden.
(REF: 1007)
·207·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
10.3.3 Sätze als Programm speichern
Zum Speichern der Satzübersicht als unabhängiges Programm zeigt die CNC nach dem
Drücken des Softkeys "Speichern" eine Liste der in der CNC gespeicherten Programme.
Tasten zur Anwahl eines Satzes aus der Übersicht
Bewegt den Cursor zu einem anderen Fenster.
MDI-BETRIEB
Vollständige MDI-Fenster
10.
CNC 8070
(REF: 1007)
·208·
Bewegt den Cursor durch die Elemente des Fensters.
Speichert das neue Programm.
Storniert die Anwahl und schließt die Programmliste.
Zum Speichern des Programms:
1. Namen des Programms im unteren Fenster definieren. Soll ein bereits vorhandenes
Programm ersetzt werden, dieses auf der Liste auswählen.
2. Zum Speichern des Programms die Taste [ENTER] oder zur Rückkehr zum MDI-Betrieb
ohne Speichern des Programms die Taste [ESC] drücken.
BENUTZERTABELLEN
11
Anwahl der Benutzertabellen
Auf die Parametertabellen der CNC kann man von jedem anderen Betriebsmodus, auch von
einen in der Ausführung befindlichen Programms, zugreifen, indem man die entsprechende
Taste für diese Tabellen drückt.
Die Benutzertabellen setzen sich zusammen aus den folgenden Tabellen :
• Nullpunkttabelle.
• Backentabelle (Befestigungen).
• Arithmetikparametertabellen (lokalen, globalen und allgemein).
Zur Aktivierung eines Einspann- oder Werkstücknullpunkts müssen diese Werte vorher in
der entsprechenden Tabelle der CNC gespeichert worden sein.
¿Was kann man mit dieser Arbeitsweise machen?
In diesem Arbeitsbetrieb sind folgende Operationen durchzuführen:
• Edition und Änderung der Nullpunkt- und Parametertabellen.
• Speichern eines Tabelleninhalts.
• Wiederherstellung eines Tabelleninhalts.
• Drucken eines Tabelleninhalts.
• Initialisierung einer Tabelle.
CNC 8070
(REF: 1007)
·209·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
11.1
Darstellung des Tabellenbetriebs
Dieser Betriebsmodus besteht aus verschiedenen Tabellen. Die Auswahl der verschiedenen
Tabellen erfolgt mit dem horizontalen Menü der Schaltflächen.
Einige Tabellen sind für alle Kanäle gemeinsam, während andere wiederum zu einem
bestimmten Kanal gehören. In diesem Fall werden standardmäßig die des aktiven Kanals
angezeigt, aber kann man auf die Tabellen von jedem anderen Kanal über das vertikale
Menü der Schaltflächen aus zugreifen.
BENUTZERTABELLEN
Darstellung des Tabellenbetriebs
11.
Die Tabellen der Nullpunkte und der Klemmbacken sind für alle Kanäle gleich, jedoch werden
in jedem Kanal nur die Achsen dieses Kanals angezeigt. Wenn eine Verschiebung in einem
Kanal vorgenommen wird, gilt diese nur auf die Achsen, die in diesem Moment zum Kanal
gehören.
Folgende Tabellen sind verfügbar:
• Nullpunkttabelle.
• Backentabelle.
• Globalparametertabellen. Es gibt eine Tabelle für jede Kanal.
• Lokalparametertabelle. Es gibt sieben Tabellen für jeden Kanal, eine Tabelle für jede
Ebene.
• Allgemeinparametertabelle. Die Tabelle gilt für alle Kanäle gemeinsam.
Standardkonfiguration
Die Standardkonfiguration für diesen Arbeitsmodus wird im vorliegenden Handbuch
beschrieben und entspricht der bei der Auslieferung von FAGOR vorgenommenen
Konfiguration. In einigen Fällen haben sich die Autoren des Handbuchs dazu entschieden,
statt den Monitor der CNC einen weiteren Bildschirm zu nehmen, um das Verständnis zu
erleichtern.
CNC 8070
(REF: 1007)
·210·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
11.1.1 Beschreibung der Symbole (senkrechte Softkeys)
Die Symbole werden mit ihrem zugeordneten Softkey (F8 bis F12) aktiviert.
Im Symbolmenü stehen immer die der angewählten Tabelle zugeordneten Symbole zur
Verfügung. Die von dem Menü gebotene Symbolgruppe kann mit dem dem Symbol
zugeordneten Softkey "+" gewechselt werden, wodurch auf eine andere Symbolgruppe
zugegriffen wird.
Ermöglicht die Änderung der Einheiten, in denen die Positionen der Linearachsen dargestellt
werden. Die Einheitenänderung betrifft nicht die Drehachsen, die immer in Grad angezeigt
werden.
Das Symbol zeigt farblich hervorgehoben die Einheiten, die angewählt sind und in Millimeter
oder Zoll lauten können.
Es ist zu berücksichtigen, dass die Einheitenänderung nur für die Datenanzeige gültig ist.
Für die Programmierung werden die durch die aktive Funktion "G70" oder "G71" definierten
Einheiten oder in deren Ermangelung die vom Maschinenhersteller definierten Einheiten
übernommen.
BENUTZERTABELLEN
Anzeigeeinheiten (Millimeter/Zoll)
Darstellung des Tabellenbetriebs
11.
Symbolliste.
Tabelle initialisieren
Löscht alle Tabellendaten und weist allen den Wert "0" zu. Die CNC bittet um Bestätigung
des Befehls.
Text suchen
Ermöglich die Suche eines Textes oder Wert in der Tabelle.
Wenn diese Option angewählt wird, zeigt die CNC ein Dialogfeld, in dem der zu suchende
Text angefordert wird.
Zugriff auf den Tabellen von anderen Kanälen
(Dieses Bildschirmsymbol steht nur zur Verfügung, wenn es Kanäle gibt).
Einige Tabellen zeigen nur die Daten des aktiven Kanals. Mit Hilfe dieses Bildschirmsymbols
kann man auf die Tabellen der übrigen Kanäle zugreifen.
Achsen wählen
Gestattet die Anwahl der Achsen, die in den Tabellen angezeigt werden sollen.
In dem Fall, dass es verschiedene Kanäle gibt, können nur jene Achsen ausgewählt werden,
die dem aktiven Kanal zugeordnet sind.
Tabelle speichern
Speichert die Werte der Tabelle in einer Datei. Diese Datei kann in der CNC, auf Diskette
oder in einer anderen via Ethernet angeschlossenen CNC (oder PC) gespeichert werden.
Tabelle wiederherstellen
Stellt die zuvor in einer Datei gespeicherten Werte der Tabelle wieder her.
CNC 8070
Tabelle drucken
Diese Schaltfläche ermöglicht die Tabelle auf einem festgelegten Drucker oder die
Speicherung als Datei (Format .prn) in die CNC.
(REF: 1007)
·211·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
11.2
Nullpunkttabellen
In dieser Tabelle werden die absoluten Nullpunktverschiebungen und die Verschiebung der
SPS (SPS-Wertvorgabe) von allen Achsen und Spindeln gespeichert, die man als C-Achse
aktivieren kann. Die Nullpunktverschiebungen, die mit den möglichen C-Achsen in
Verbindung stehen, sind immer sichtbar, auch wenn die C-Achse nicht aktiv ist.
Nullpunkttabellen
BENUTZERTABELLEN
11.
Obwohl die Tabelle für alle Kanäle gemeinsam gilt, wenn der Zugriff von einem Kanal aus
konkret erfolgt, erscheinen in der Tabelle nur die Achsen und Spindeln dieses Kanals. Man
kann auf die Verschiebungen der anderen Kanäle über das vertikale Menü der Schaltflächen
zugreifen.
Die Tabelle zeigt die Achsen und Spindeln, die sich in diesem Moment im Kanal befinden;
das heißt, nach einem Austausch der Achsen oder Spindeln aktualisiert die CNC die Tabelle.
A
B
C
A. Die Achsen des Kanals und die Maßeinheiten für die Anzeige (Millimeter, Zoll oder Grad).
B. Nullpunktverschiebungen.
C. Nullpunktverschiebungswert für jede der Kanalachsen.
Am Ende des gleichen Kapitels wird gezeigt, wie eine Tabelle editiert wird.
Verschiebung der SPS
Kann nicht direkt in der Tabelle definiert werden. Die Werte werden mit Variablen in höherer
Programmiersprache von der SPS oder vom Werkstückprogramm aus festgelegt.
Wird zum Beispiel zur Korrektur von durch Ausdehnungen an der Maschine entstandenen
Abweichungen benutzt.
Die CNC fügt der angewählten Nullpunktverschiebung immer die SPS-Verschiebung hinzu.
Absolute Nullpunktverschiebungen
Außer der direkten Definition in der Tabelle können die Werte mit Variablen in höherer
Programmiersprache auch von der SPS oder vom Werkstückprogramm aus festgelegt
werden.
CNC 8070
(REF: 1007)
·212·
Die absoluten Nullpunktverschiebungen werden benutzt, um den Werkstücknullpunkt in
verschiedene Positionen der Maschine zu setzen. Wenn eine Nullpunktverschiebung
angewandt wird, übernimmt die CNC als neuen Werkstücknullpunkt den durch die
angewählte Nullpunktverschiebung definierten Punkt bezüglich des Einspannullpunkts
(wenn er aktiv ist).
Zur Anwendung eines absoluten Nullpunkts muss dieser mit der entsprechenden Funktion
vom Programm aus aktiviert werden.
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
Backentabelle
In dieser Tabelle wird die jeder Achse entsprechende Verschiebung jeder einzelnen
Einspannverschiebung gespeichert. Es stehen bis zu 10 verschiedene Einspannungen zur
Verfügung.
Obwohl die Tabelle für alle Kanäle gemeinsam gilt, erscheinen nur die Achsen dieses
Kanals, wenn man von einem Kanal zugreift. Man kann auf die Verschiebungen der anderen
Kanäle über das vertikale Menü der Schaltflächen zugreifen.
B
C
Backentabelle
11.
A
BENUTZERTABELLEN
11.3
A. Die Achsen des Kanals und die Maßeinheiten für die Anzeige (Millimeter, Zoll oder Grad).
B. Einspannverschiebung.
C. Einspannverschiebungswert für jede der Kanalachsen.
Am Ende des gleichen Kapitels wird gezeigt, wie eine Tabelle editiert wird.
Einspannverschiebung
Außer der direkten Definition in der Tabelle können die Werte mit Variablen in höherer
Programmiersprache auch von der SPS oder vom Werkstückprogramm aus festgelegt
werden.
Die Einspannverschiebungen werden benutzt, um die Position der Einspannsysteme der
Maschine zu definieren. Wenn eine Einspannverschiebung angewandt wird, übernimmt die
CNC als neuen Einspannullpunkt den durch die angewählte Verschiebung definierten Punkt
bezüglich des Maschinennullpunkt.
Zur Anwendung einer Nullpunktverschiebung muss dieser mit der entsprechenden
Variablen vom Programm aus aktiviert werden.
CNC 8070
(REF: 1007)
·213·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
11.4
Arithmetische Parametertabellen
Es stehen folgende Arithmetikparametertabellen zur Verfügung:
• Gemeinsame Parameter.
• Allgemeine Parameter. Es gibt eine Tabelle für jede Kanal.
• Lokale Parameter. Es gibt sieben Tabellen für jeden Kanal; eine Tabelle für jede Ebene
der Verschachtelung (7 Ebenen).
BENUTZERTABELLEN
Arithmetische Parametertabellen
11.
Die CNC erstellt bei jeder Zuweisung von Parametern zu einem Unterprogramm eine neue
Verschachtelungsebene lokaler Parameter. Am Ende des gleichen Kapitels wird gezeigt, wie
die Tabellen editiert werden.
A
B
C
A. Parameterliste.
B. Parameterwerte.
C. Beschreibender Kommentar des Parameters (nur in der Tabelle der gemeinsamen
Parameter).
Das Feld für den Kommentar bietet die Möglichkeit, eine kleine Beschreibung der M-Funktion
einzusetzen. Dieses Feld dient zur Information; es wird nicht von der CNC verwendet.
Die Bemerkungen werden in der Datei "UCPComments.txt" gespeichert, und man kann eine
Datei für jede Sprache haben. Diese Dateien werden in den Ordner "../MTB /data /Lang"
gespeichert.
Arithmetik Parameter
Der Bereich der verfügbaren lokalen und globalen Parameter wird vom Hersteller der
Maschine festlegt, er kann dafür einen maximalen Bereich von bis zu 100 lokalen
Parametern (P0 bis P99), 9900 globalen Parametern (P100 bis P9999), und 10000
gemeinsamen Parametern (P10000 bis 10999) definieren.
Wenn die lokalen Parameter im Aufrufsatz zu einem Unterprogramm benutzt werden, kann
auf diese auch mit den Buchstaben A-Z (ausgenommen Ñ) Bezug genommen werden, so
dass also "A" gleich P0 und "Z" gleich P25 ist. Deswegen zeigen die Tabellen lokaler
Parameter neben der Parameternummer den dieser zugeordneten Buchstaben.
CNC 8070
Die Werte der Parameter können direkt in der Tabelle definiert oder von der SPS oder dem
Werkstückprogramm aus festgelegt werden. In diesem Fall werden die Werte der Tabelle
nach Erstellung der Operationen, die in dem in der Ausführung befindlichen Satz angegeben
werden, aktualisiert.
Die Wer te der Parameter können in dezimaler Schreibweise (6475.873) oder
wissenschaftlicher Notation (0.654E-3) dargestellt werden.
(REF: 1007)
·214·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
11.5
Operationen mit den Tabellen
11.5.1 Datenedition
Mit dem Softkey-Menü die Tabelle wählen, deren Daten definiert werden sollen:
Tasten zur Edition der Tabellendaten
Bewegt den Cursor zum Anfang oder Ende der Tabelle.
Akzeptiert den neuen Wert.
Weist den definierten Wert zurück.
Zur Edition der Tabellendaten ist wie folgt vorzugehen:
1. Mit dem Cursor das Feld wählen, dessen Wert geändert werden soll.
2. Den neuen Wert eintippen.
BENUTZERTABELLEN
Bewegt den Cursor von Zeile zu Zeile.
Operationen mit den Tabellen
11.
Bewegt den Cursor durch die Felder der Tabelle.
3. Zur Annahme des neuen Werts die Taste [ENTER] oder zur Rückweisung des neuen und
zur Wiederherstellung des vorigen Werts die Taste [ESC] drücken.
CNC 8070
(REF: 1007)
·215·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
11.5.2 Tabellen speichern und wiederherstellen
Eine Tabelle speichern
Gestattet, die Daten der Tabelle in einer Datei im ASCII-Format zu speichern.
Nach Auswahl der Tabelle, deren Daten gespeichert werden sollen, das Symbol "Speichern"
drücken und die CNC zeigt eine Liste mit den Tabellen an, die gespeichert sind.
BENUTZERTABELLEN
Operationen mit den Tabellen
11.
Tasten zur Anwahl eines Datenarchivs
Bewegt den Cursor zu einem anderen Fenster.
Öffnet und schließt ein Mappenunterprogramm.
Bewegt den Cursor durch die Elemente des Fensters.
Speichert das neue Programm.
Storniert die Anwahl und schließt die Programmliste.
Zur Speicherung der Tabellendaten ist wie folgt vorzugehen:
1. Mappe wählen, in der es gespeichert werden soll.
2. Namen der Datei im unteren Fenster definieren. Soll eine bereits vorhandene Datei
ersetzt werden, diese auf der Liste auswählen.
3. Zum Speichern der Datei die Taste [ENTER] oder zur Rückkehr zur Tabelle ohne
Speichern der Datei die Taste [ESC] drücken.
Je nach der gespeicherten Tabelle weist die CNC der Datei folgende Erweiterung zu:
Erweiterun Tabelle-Typ
g
*.UPO
Nullpunkttabelle.
*.UPF
Backentabelle.
*.UPP
Parametertabellen.
Wiederherstellung einer Tabelle
Gestattet, die Daten der Tabelle aus einer Datei im ASCII-Format wiederherzustellen.
Nach Auswahl der Tabelle, deren Daten wiederherstellt werden sollen, das Symbol "Laden"
drücken und die CNC zeigt eine Liste mit den Tabellen an, die gespeichert sind.
Zur Wiederherstellung der Tabellendaten ist wie folgt vorzugehen:
1. Mappe wählen, in der sich die Datei befindet.
2. Aus der Liste die zu editierende Datei wiederherstellen oder dessen Namen in das untere
Fenster schreiben.
CNC 8070
(REF: 1007)
·216·
3. Zur Wiederherstellung der Dateidaten die Taste [ENTER] oder zur Rückkehr zur Tabelle
ohne Wiederherstellung der Daten die Taste [ESC] drücken.
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
11.5.3 Text suchen
Ermöglicht die Suche eines Textes oder eines Werts in der Tabelle.
Zur Durchführung der Suche das Symbol "Suchen" drücken und die CNC zeigt ein
Dialogfeld, in dem der zu suchende Text oder Wert angefordert wird. Es kann auch
ausgewählt werden, ob die Suche vom Tabellenbeginn aus oder ab der derzeitigen
Cursorposition erfolgen soll
BENUTZERTABELLEN
Operationen mit den Tabellen
11.
Text suchen
Bewegt den Cursor durch die Elemente des Feldes.
Eine Option aus einer Gruppe wird gewählt.
Beginnt die Suche.
Bricht die Suche ab und schließt das Dialogfeld.
CNC 8070
(REF: 1007)
·217·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
BENUTZERTABELLEN
Operationen mit den Tabellen
11.
CNC 8070
(REF: 1007)
·218·
WERKZEUG- UND
MAGAZINTABELLE
12
Anwahl der Werkzeugtabellen und Magazin
Auf die Parametertabellen der CNC kann man von jedem anderen Betriebsmodus, auch von
einen in der Ausführung befindlichen Programms, zugreifen, indem man die entsprechende
Taste für diese Tabellen drückt.
Es stehen folgende Tabellen zur Verfügung :
• Werkzeugtabelle.
• Tabelle der aktiven Werkzeuge.
• Wechselprozess-Zustandtabelle
• Magazintabellen.
Um ein Werkzeug in den Werkzeugspeicher oder in die Spindel laden zu können, ist es
erforderlich, dass das besagte Werkzeug zuvor in der entsprechenden Tabelle der CNC
festgelegt wurde.
¿Was kann man mit dieser Arbeitsweise machen?
In diesem Arbeitsbetrieb sind folgende Operationen durchzuführen:
• Edition und Änderung der Werkzeugtabelle
• Die Anzeige und Überwachung der Werkzeugverteilung im Werkzeugspeicher und in
den Werkzeugwechselarmen (wenn vorhanden).
• Anzeige von Prozessinformationen über den Werkzeugwechsel; die Operation, die bei
der Ausführung der Funktion M06 erfolgt; den Überwachungsstatus, Status des
Werkzeugwechsels (in der Ausführung oder in Ruhe), das Werkzeugmagazin, was beim
Werkzeugwechsel beteiligt ist (wenn der Wechsel noch im Gange ist), und ob beim
Prozess des Werkzeugwechsels ein Fehler aufgetreten ist oder nicht.
• Laden und Entladen eines Werkzeugs in die Werkzeugmagazine an der Spindel vorbei
mit Hilfe der Steuerung.
• Speichern des Tabelleninhalts.
• Wiederherstellung des Tabelleninhalts.
• Drucken des Tabelleninhalts.
• Initialisierung der Tabellen.
CNC 8070
(REF: 1007)
·219·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
12.1
Darstellung der Tabellen und häufigen Prozesse
12.1.1 Tabellenanwahl
Dieser Betriebsmodus besteht aus verschiedenen Tabellen. Die Auswahl der verschiedenen
Tabellen erfolgt mit dem horizontalen Menü der Schaltflächen.
Softkey
WERKZEUG- UND MAGAZINTABELLE
Darstellung der Tabellen und häufigen Prozesse
12.
Tabelle
Werkzeugtabelle.
In dieser Tabelle werden die Liste verfügbarer Werkzeuge und die jedem
einzelnen zugeordneten Daten definiert. Diese Tabelle gilt für alle
Magazine gemeinsam.
Aktive Werkzeugtabelle.
In dieser Tabelle erscheint das Werkzeug, welches in jedem Kanal aktiv
ist, und die dazugehörigen Daten.
Wechselprozess.
In dieser Tabelle wird der Werkzeugwechsel überwacht, der in jedem
Kanal stattfindet.
We r k z e u g m a g a z i n t a b e l l e ( e s g i b t e i n e Ta b e l l e f ü r j e d e n
Werkzeugspeicher)
Für jeden Speicher zeigt man die Verteilung der Werkzeuge und die
restliche Standzeit von jedem Werkzeug an, wenn die Überwachung der
Werkzeugstandzeit aktiviert ist. Wenn der Werkzeugspeicher über einen
Wechselarm verfügt, wird das Werkzeug angezeigt, das sich darin
befindet.
Wahlweise kann man die Beschreibung des Werkzeugspeichertyps
anzeigen.
Das dazugehörige Bildschirmsymbol dieser Tabelle hängt von der
Softwarekonfiguration der Dreh- oder Fräsmaschine ab.
Wenn man eine der Tabellen auswählt, wird diese auf dem Bildschirm angezeigt, und im
vertikalen Menü der Bildschirmsymbole werden die Bildschirmsymbole angezeigt, die zur
besagten Tabelle gehören. In den folgenden Abschnitten des gleichen Kapitels werden eine
genauere Beschreibung der Bildschirmsymbole und der Arbeitsschritte gegeben, die man
in jede der Tabellen machen kann.
Beim Drücken der Taste voriges Menü wird die aktive Tabelle abgewählt. Wenn keine Tabelle
ausgewählt ist, kann man im vertikalen Menü der Bildschirmsymbole alle Tabellen speichern
oder wiederherstellen.
Gleichzeitige Arbeiten in allen Tabellen
Wenn keine der Tabellen ausgewählt wurde, erscheinen im vertikalen Menü der
Schaltflächen folgende Schaltfläche für das Speichern oder Laden aller Tabellen. Siehe
"12.1.3 Tabellen speichern und laden" auf Seite 222.
Tabellen speichern
Daten der Tabellen speichern.
CNC 8070
Tabellen wiederherstellen
Stellt die zuvor gespeicherten Daten aller Tabellen wieder her.
(REF: 1007)
·220·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
12.1.2 Suchen eines Textes in den Tabellen
In der Liste der Werkzeuge und Werkzeugmagazinpositionen ist es gestattet, die Suche mit
einem Text oder Wert auszuführen. Die Suche wird über das vertikale Menü der
Schaltflächen gestartet.
Dieses Symbol startet die Suche. Sobald erst einmal das Bildschirmsymbol
angeklickt ist, zeigt die CNC einen Dialogbildschirm, um die Kriterien für die
Suche festzulegen. Die festgelegten Kriterien werden beibehalten, bis neue
festgelegt werden.
Die Suche wird beim Drücken der Taste [ESC] abgebrochen.
Definition der Suchkriterien
Jedes Mal, wenn man auf eines der Bildschirmsymbole klickt, erscheint ein Dialogbildschirm
für die Festlegung der Suchkriterien. In der besagten Tabelle kann man Folgendes festlegen:
• Der Text oder Wert zu suchen.
• Der Anfangspunkt für die Suche befindet sich nämlich am Anfang der Tabelle oder an
der Cursorposition.
WERKZEUG- UND MAGAZINTABELLE
Um die Suche anzufangen oder fortzusetzen, betätigen Sie die Taste [ENTER], und die
Markierung erscheint auf der ersten gefundenen Übereinstimmung. Jedes Mal, wenn eines
der Bildschirmsymbole anklickt, wird Ihnen die Möglichkeit geboten, die folgende
Koinzidenzsuche oder eine andere Suche durchzuführen.
12.
Darstellung der Tabellen und häufigen Prozesse
Dieses Bildschirmsymbol zeigt, wenn es ein Kriterium für eine definierte Suche
gibt; es gestattet die folgenden Koinzidenzsuche mit dem aktuellen
Suchkriterium.
Text suchen
Bewegt den Cursor durch die Elemente des Feldes.
Eine Option aus einer Gruppe wird gewählt.
Beginnt die Suche.
Bricht die Suche ab und schließt das Dialogfeld.
CNC 8070
(REF: 1007)
·221·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
12.1.3 Tabellen speichern und laden
Vom vertikalen Menü der Schaltflächen kann man, und es wird so empfohlen, eine
Sicherheitskopie der Daten in den Tabellen machen. Diese Dateien gestatten, falls
notwendig, die schnelle Wiederherstellung der Daten der Tabellen.
WERKZEUG- UND MAGAZINTABELLE
Darstellung der Tabellen und häufigen Prozesse
12.
Die Daten von jeder einzelnen Tabelle werden in einer Datei im ASCII-Format gespeichert.
Diese Dateien kann man in der CNC, auf einer Diskette oder auf jedem Medium der CNC,
des PCs, usw. im Ethernet-Netz speichern. Standardmäßig werden die Dateien im Ordner
"C:\CNC8070\ MTB\ DATA" oder im letzten ausgewählten Verzeichnis gespeichert.
Die Daten jeder einzelnen Tabelle werden in folgenden Dateien gespeichert. Die Tabelle,
wo die Prozesse des Werkszeugaustausches überwacht werden, dient zur Information; es
wird keine Sicherheitskopie derselben gemacht.
Tabelle
Datei
Tabelle der Werkzeuge.
Tools.TPT
Tabelle der aktiven Werkzeuge.
Toolsact.TPA
Wer kzeugmagazintabelle (wenn man nur über einen Magazine.TPM
Werkzeugspeicher verfügt).
Werkzeugmagazintabelle (wenn man über verschiedene Magazine1.TPM
Werkzeugspeicher verfügt).
···
Magazine4.TPM
Überlegungen zum Speichern und Laden der Tabellen.
Selbst wenn jede Tabelle separat abgespeichert werden kann, wird empfohlen, dass immer
eine Kopie aller Tabellen angelegt wird. Außerdem muss man im Moment des Ladens der
Tabellen Folgendes berücksichtigen
• Beim Laden der Werkzeugtabelle werden die Werkzeugmagazintabellen und die Tabelle
der aktiven Werkzeuge initialisiert. Beim Ändern der Liste der verfügbaren Werkzeuge
kann diese nicht mit der Verteilung der Werkzeuge im Speicher oder in den Spindeln
übereinstimmen. Aus diesem Grunde ist es nach dem Laden dieser Tabelle notwendig,
die Werkzeugmagazintabellen und die Tabelle der aktiven Werkzeuge zu definieren
(oder zu laden), wenn diese vorhanden sein sollten, und zwar in dieser Reihenfolge.
• Beim Laden der Werkzeugmagazintabelle wird die Tabelle der aktiven Werkzeuge
initialisier t. Dies ist darauf zurückzuführen, dass beim Laden der
Werkzeugmagazintabellen die neue Verteilung der Werkzeuge vielleicht nicht mit den
aktiven Werkzeugen kohärent sein. Aus diesem Grunde ist es nach dem Laden dieser
Tabelle notwendig, die Tabelle der aktiven Werkzeuge zu laden.
Tabellen speichern
Die Tabellen kann man einzeln oder alle gleichzeitig speichern. In beiden Fällen werden die
Eingaben vom vertikalen Menü Schaltfläche aus mit Hilfe von einem der folgenden
Bildschirmsymbole gemacht.
Gleichzeitig speichern von allen Tabellen.
Um alle Tabellen gleichzeitig zu speichern, ist es nicht nötig, eine Tabelle
ausgewählt zu haben. Siehe "12.1.1 Tabellenanwahl" auf Seite 220.
CNC 8070
Separates Speichern von jeder einzelnen Tabelle.
Um die Tabellen einzeln abzuspeichern, wird jede einzelne der Tabellen im
horizontalen Menü der Schaltflächen ausgewählt.
(REF: 1007)
·222·
Nach dem Anklicken des Bildschirmsymbols fragt die CNC, wo die Dateien gespeichert
werden sollen. Gewünschte Mappe wählen und Drücken der Taste [ENTER]. Der Prozess
der Auswahl lässt sich abbrechen, indem man die Taste [ESC] drückt.
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
Tabellen wiederherstellen
Gestattet die Wiederherstellung der Daten der Tabellen aus Dateien im ASCII-Format. Die
Tabellen kann man einzeln oder alle gleichzeitig laden. In beiden Fällen werden die Eingaben
vom vertikalen Menü Schaltfläche aus mit Hilfe von einem der folgenden Bildschirmsymbole
gemacht.
Gleichzeitig laden von allen Tabellen.
Um alle Tabellen gleichzeitig zu laden, ist es nicht nötig, eine Tabelle ausgewählt
zu haben. Siehe "12.1.1 Tabellenanwahl" auf Seite 220.
Nach dem Anklicken des Symbols fragt die CNC, wo die Dateien sich befinden. Gewünschte
Mappe wählen und Drücken der Taste [ENTER]. Der Prozess der Auswahl lässt sich
abbrechen, indem man die Taste [ESC] drückt.
Schritten vorzugehen um Laden der verschiedenen Tabellen
Wie schon zuvor erwähnt, gibt es zwei Modi zum Laden der Daten aus den Tabellen im
ASCII-Format; alle gleichzeitig laden oder jede Tabellen einzeln aufrufen wird ausgewählt,
und es werden dann die entsprechenden Daten geladen.
WERKZEUG- UND MAGAZINTABELLE
Um die Tabellen eine nach der anderen zu laden, wird jede einzelne der Tabellen
im horizontalen Menü der Schaltflächen ausgewählt. Wenn man die Daten aller
Tabellen laden will, wird empfohlen, dass man eine gewisse Reihenfolge beim
Ladeprozess einhält, um den Zusammenhang der Daten zu sichern.
12.
Darstellung der Tabellen und häufigen Prozesse
Separates Laden von jeder einzelnen Tabelle.
Gleichzeitig laden von allen Tabellen.
In diesem Fall übernimmt die CNC die Aufgabe, die Reihenfolge festzulegen, in der die Daten
geladen werden.
Schritten vorzugehen um laden der Tabellen.
Auf diese Weise wird jede der Tabellen ausgewählt und die entsprechenden Daten werden
geladen. In diesem Fall muss im Moment des Ladens der Tabellen folgende Reihenfolge
eingehalten werden.
1. Zuerst laden der Werkzeugtabelle.
Diese Tabelle definiert die Systemwerkzeuge. Beim Laden der Werkzeugtabelle werden
die Werkzeugmagazintabellen und die Tabelle der aktiven Werkzeuge initialisiert.
2. Zweitens die Magazintabellen laden.
Da die Liste der Werkzeuge geändert worden ist, kann man nicht garantieren, wenn man
nicht die Werkzeugmagazintabellen lädt, ob die neuen Werkzeuge in den Tabellen des
Magazins oder in der Tabelle der aktiven Werkzeuge aufgenommen wurde.
3. Zuletzt, wird die aktive Werkzeugtabelle geladen.
Beim Laden der Tabellen des Werkzeugmagazins kann man nicht garantieren, dass die
aktuellen Positionen der Werkzeuge mit denen der aktiven Werkzeuge kompatibel sind.
CNC 8070
(REF: 1007)
·223·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
12.1.4 Tabelle drucken.
Einige der Tabellen kann man mit einem Drucker ausdrucken, auf den man von der CNC
oder einer Datei im Format PRN zugreifen kann. Wenn die Tabellen als Datei gespeichert
werden, kann man diese Datei in der CNC, auf einer Diskette oder einem anderen Medium
der CNC, des PCs, usw. speichern, die über Ethernet verbunden sind. Standardmäßig
werden die Dateien im Ordner "C:\CNC8070\ USERS\ Reports".
WERKZEUG- UND MAGAZINTABELLE
Darstellung der Tabellen und häufigen Prozesse
12.
In beiden Fällen werden die Eingaben vom vertikalen Menü Schaltfläche aus mit Hilfe vom
folgenden Symbol gemacht.
Dieses Symbol startet das Drucken. Nach dem Drücken dieses Symbols zeigt die
CNC ein Dialogfeld, in dem angefragt wird, wo die Tabelle gedruckt werden soll
(Drucker oder Datei).
Druckziel
Wählt das Ziel für den Druck aus.
Druckt die Grafik.
Bricht den Druck ab.
Nach dem Auswählen der Zieldatei betätigen Sie die Taste [ENTER], um den Ausdruck zu
starten. Zum Abbruch der Betriebswahl die Taste [ESC] drücken.
CNC 8070
(REF: 1007)
·224·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
Werkzeugtabelle
In dieser Tabelle werden die Liste verfügbarer Werkzeuge und die jedem einzelnen
zugeordneten Daten definiert. Die Liste der Werkzeuge gilt für das gesamte System; d. h.,
gilt für alle verfügbaren Magazine. Sobald erst einmal die Werkzeuge festgelegt sind, kann
man diese in den verschiedenen Werkzeugmagazinen verteilen.
Die Tabelle teilt sich in zwei Bedienteilen auf. Zum Wechseln des Bedienteils, Wechseltaste
drücken.
Werkzeugtabelle
12.
WERKZEUG- UND MAGAZINTABELLE
12.2
Das linke Bedienteil zeigt die Liste der verfügbaren Werkzeuge. Für jedes Werkzeug wird
die Position und der Speicher angezeigt, in dem es sich befindet, wenn es sich um ein nicht
ins Magazin geladenes Werkzeug handelt oder wenn das Werkzeug in irgendeinem Kanal
aktiviert ist.
Das rechte Bedienteil zeigt die Daten des ausgewählten Werkzeugs in der Liste. Vom
vertikalen Menü der Schaltflächen kann man die Daten auswählen, die dann auf der rechten
Seite des Bildschirms erscheinen. Siehe "12.2.3 Beschreibung der Daten des
Werkzeugs" auf Seite 229.
Über die Werkzeuge
Jedes Werkzeug wird mit Hilfe seiner Nummer identifiziert, die im gesamten System
einzigartig ist; diese darf nicht in den verschiedenen Werkzeugspeichern und auch nicht bei
den nicht ins Magazin geladenen Werkzeugen wiederholt werden. In dieser Tabelle wird die
Position und das Magazin angezeigt, wo sich jedes Werkzeug befindet, wenn es sich um
ein nicht ins Magazin geladenes Werkzeug handelt oder wenn es in einem Kanal aktiv ist.
Bodenwerkzeuge
Als nicht ins Magazin geladenes Werkzeug wird das Werkzeug bezeichnet, das in keinem
Speicher gespeichert ist und das manuell geladen wird, wenn es aufgerufen wird. Die nicht
ins Magazin geladenen Werkzeuge definiert man in der Tabelle der Werkzeuge, aber sie
stehen mit keiner Position im Speicher in Verbindung.
Das Auswechseln von nicht ins Magazin geladenen Werkzeugen ist für das System global;
es steht mit keinem Speicher und auch keinem besonderen Kanal in Verbindung.
CNC 8070
(REF: 1007)
·225·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
12.2.1 Beschreibung der Bildschirmsymbole im vertikalen Menü der
Schaltflächen
Die Optionen im vertikalen Menü der Schaltflächen hängen davon ab, welches die aktive
Tabelle ist.
Im vertikalen Menü der Schaltflächen findet man alle Optionen für die ausgewählte Tabelle.
Die von dem Menü angezeigte Optionsgruppe kann mit dem zugeordneten Softkey "+"
geändert werden, wodurch auf eine andere Optionsgruppe zugegriffen wird.
Werkzeugtabelle
WERKZEUG- UND MAGAZINTABELLE
12.
Die Optionen, die für die Tabelle der Werkzeuge angezeigt werden, sind Folgende.
Berücksichtigen Sie, dass die Tabelle in zwei Spalten geteilt ist. Es gibt Optionen, die für
beide Anzeigen gelten, und Optionen, die nur für einige zur Verfügung stehen.
Anzeigeeinheiten (Millimeter/Zoll)
Ermöglicht die Änderung der Einheiten, in denen die Daten dargestellt werden. Die
Änderung der Maßeinheiten ist nur bei der Positionsanzeige und bei der Dateneingabe
gültig. Für die Programmierung werden die von der aktiven Funktion G70 oder G71
definierten Einheiten übernommen.
Das Symbol zeigt farblich hervorgehoben die Einheiten, die angewählt sind und in Millimeter
oder Zoll lauten können.
Text suchen
Gestattet die Textsuche in der Liste der Werkzeuge. Siehe "12.1.2 Suchen eines Textes
in den Tabellen" auf Seite 221.
Werkzeug hinzufügen
(Dieses Bildschirmsymbol steht nur für die Werkzeugliste zur Verfügung).
Fügt der Liste ein neues Werkzeug hinzu.
Werkzeug beseitigen
(Dieses Bildschirmsymbol steht nur für die Werkzeugliste zur Verfügung).
Löscht ein Werkzeug aus der Liste. Es ist nicht erlaubt, ein Werkzeug zu löschen, wenn es
sich im Werkzeugspeicher befindet.
Angabe löschen
(Dieses Bildschirmsymbol steht nur für die Werkzeugdaten zur Verfügung).
Löscht die Angabe, auf der sich der Cursor befindet. Beim Löschen einer Angabe bekommt
diese den voreingestellt definierten Wert.
Werkzeugtabellen konfigurieren
(Dieses Bildschirmsymbol steht nur für die Werkzeugdaten zur Verfügung).
Ermöglicht die Konfiguration der Daten, die in der Werkzeugtabelle gezeigt werden.
Initialisierung der Tabellen.
CNC 8070
Initialisiert die Werkzeugtabelle. Die CNC bittet um Bestätigung des Befehls.
Wenn die Tabelle initialisiert werden, werden alle Werkzeuge der Liste gelöscht. Es werden
auch die Tabelle der aktiven Werkzeuge und die Tabellen des Magazins initialisiert, denn
es wurden die verfügbaren Werkzeuge gelöscht.
(REF: 1007)
Tabelle speichern
Speichert die Daten der Tabelle in einer Datei. Siehe "12.1.3 Tabellen speichern und
laden" auf Seite 222.
·226·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
Tabelle wiederherstellen
Stellt die zuvor in einer Datei gespeicherten Daten der Tabelle wieder her. Siehe
"12.1.3 Tabellen speichern und laden" auf Seite 222.
Berücksichtigen Sie, dass beim Laden der Werkzeugtabelle die Werkzeugmagazintabellen
und die Tabelle der aktiven Werkzeuge initialisiert werden.
Tabelle drucken
Kopieren der Daten des Korrektors auf dem Papierhalter, die angezeigt werden. Die so
gespeicherten Daten kann man in einen neuen Korrektor hinein kopieren.
Information des Korrektors einsetzen
Die Daten des Korrektors, die sich auf dem Papierhalter befinden, werden kopiert.
Werkzeugtabelle
Information des Korrektors kopieren
12.
WERKZEUG- UND MAGAZINTABELLE
Diese Schaltfläche ermöglicht die Tabelle auf einem festgelegten Drucker oder die
Speicherung als Datei (Format .prn) in die CNC. Siehe "12.1.4 Tabelle drucken." auf Seite
224.
CNC 8070
(REF: 1007)
·227·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
12.2.2 Kalibrierung des Werkzeugs
Die Liste der Werkzeuge wird im linken Fenster der Tabelle der Werkzeuge angezeigt. In der
Liste werden die verfügbaren Werkzeuge und die Position angezeigt, in der sie sich befinden.
Die Daten der Liste werden von der CNC bei jedem Werkzeugwechsel aktualisiert.
Werkzeugnummer
Werkzeugtabelle
WERKZEUG- UND MAGAZINTABELLE
12.
Wird beim Hinzufügen eines Werkzeugs in die Liste automatisch zugeordnet. Kann vom
Benutzer im Datenfenster geändert werden.
Name des Werkzeugs
Vom Benutzer im Datenfenster definierter Werkzeugkennzeichnungsname. Kann direkt in
der Tabelle definiert werden.
Werkzeugposition
Zeigt an, wo sich das Werkzeug befindet: ob nun im Werkzeugmagazin, eingespannt in der
Spindel oder im Greiferarm des Werkzeugwechslers.
C1-C4
befindet sich in einer der Spindeln.
C1-C4
befindet sich in einem der Magazinen. In diesem Fall wird auch die
Magazinposition, in der es sich befindet, angezeigt.
CH1-CH2
Es befindet sich im Greiferarm des Werkzeugwechslers.
Wenn keine dieser Positionen angezeigt wird, bedeutet es, dass es ein nicht ins Magazin
geladenes Werkzeug ist. Erdwerkzeuge werden nicht ins Magazin gespeichert und bei
Anforderung von Hand geladen.
Wie man sich in die Liste der Werkzeuge bewegt
Tasten zur Anwahl eines Werkzeugs aus der Liste
Bewegt den Cursor von Zeile zu Zeile durch die Liste.
Bewegt den Cursor von Seite zu Seite durch die Liste.
Bewegt den Cursor zum Anfang oder Ende der Liste.
Greift auf die Daten des angewählten Werkzeugs zu.
CNC 8070
(REF: 1007)
·228·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
12.2.3 Beschreibung der Daten des Werkzeugs
Die Daten des Werkzeugs werden auf der rechten Seite der Tabelle der Werkzeuge gezeigt.
Darin werden die Daten des ausgewählten Werkzeugs in der Liste angezeigt.
Vom Benutzer zu definierenden Daten des Parameters. Wenn man über eine Überwachung
der Werkzeugstandzeit verfügt, ist es die CNC, welche die Aktualisierung der tatsächlichen
Standzeit vornimmt.
Nach dem Anklicken des Bildschir msymbols zeigt die CNC einen
Dialogbildschirm, von dem man auswählen kann, welche Daten angezeigt
werden sollen. Um Daten zu verbergen, deaktiviert man das entsprechende
Kästchen "Überprüfung".
Tasten zur Konfiguration der Werkzeugtabelle
Bewegt den Cursor.
Aktiviert/deaktiviert die Wahlkästchen.
Akzeptiert die definierte Konfiguration.
WERKZEUG- UND MAGAZINTABELLE
Die Daten, die angezeigt werden, kann man über das vertikale Menü der Schaltflächen
konfigurieren.
Werkzeugtabelle
12.
Konfiguration der Anzeige der Daten des Werkzeugs
Löscht die definierte Konfiguration.
Beschreibung der Daten des Werkzeugs
Die Werkzeugdaten sind folgendermaßen in Gruppen zusammengefasst:
• Kennzeichnung des Werkzeugs.
• Werkzeuggeometrie.
• Werkzeugüberwachung.
• Magazininformation.
• Custom
• Kommentar.
Tasten zur Auswahl der Tabellendaten
Wählt die vorige oder folgende Angabe der gleichen Gruppe.
Wählt die erste Angabe der vorigen Gruppe.
Kennzeichnung des Werkzeugs
Hinweise über das Werkzeug, Nummer, Name, Familie, Nummer der Korrektureinheit und
Status.
Werkzeugnummer
CNC 8070
Wird beim Hinzufügen eines Werkzeugs in die Liste automatisch zugeordnet. Diese
Nummer kann man immer dann modifizieren, wenn sich Werkzeug im nicht Magazin, in der
Spindel oder im Wechselarm befindet.
Für die Nummer des Werkzeugs können alle Werte zwischen 1 und 999999999 verwendet
werden; standardmäßig wird der erste verfügbare Wert in der Liste zugewiesen.
(REF: 1007)
Wird die Nummer eines bereits vorhandenen Werkzeugs eingegeben, werden die Daten
dieses Werkzeugs angezeigt.
·229·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
Name des Werkzeugs
Kennzeichnungsname des Werkzeugs. Dieser Daten kann man auch in der Liste der
Werkzeuge festlegen.
Für den Namen des Werkzeugs können bis zu 32 Zeichen verwendet werden.
Werkzeugfamilie
Werkzeugtabelle
WERKZEUG- UND MAGAZINTABELLE
12.
Als Familie von Werkzeugen gelten jene Werkzeuge, die ähnliche Eigenschaften aufweisen.
Diese Infor mationen verwendet man, wenn man über einen automatischen
Werkzeugwechsler verfügt und der CNC gestattet, ein abgenutztes oder abgelehntes
Werkzeug durch ein anderes ähnliches auszutauschen.
Bei jeder Anforderung eines neuen Werkzeugs untersucht die CNC, ob dieses abgenutzt
ist ("Ist-Standzeit" höher als "Nenn-Standzeit") oder ob es zurückgewiesen wurde. Ist dies
der Fall, wird das nächste Werkzeug der Tabelle gewählt, das zur gleichen Familie gehört.
Der Werkzeuggruppe kann jeder Wert zwischen 0 und 99999999 zugewiesen werden. Die
Gruppe 0 ist gleichbedeutend mit keiner Gruppe; das heißt, dass die Werkzeuge, die zur
Gruppe 0 gehören, nicht durch ein anderes ersetzt werden können.
Werkzeugkorrektoren
Anzahl der Werkzeugkorrektoren. Jeder der Korrektoren hat verschiedene Geometrie- und
Überwachungsdaten zugeordnet.
Ein Werkzeug kann bis zu 8 Korrektoren haben. Wen ein Werkzeug über verschiedene
Korrektoren verfügt, müssen diese konsekutiv sein; es ist nicht erlaubt, die Reihenfolge der
Korrektoren zu überspringen.
Beispiel für ein Fräswerkzeug mit Korrektor links und mit zwei Korrektoren rechts.
Werkzeugstatus
Gibt den Status der Werkzeuge an. Mögliche Statusarten sind folgende:
Zustand
Bedeutung
Verfügbar
Das Werkzeug ist verfügbar.
Abgenutzt
Die "Ist-Standzeit" übersteigt die "Nenn-Standzeit".
Zurückgewiesen
Das Werkzeug wurde von der SPS zurückgewiesen.
Sobald man über eine Überwachung der Werkzeugstandzeit verfügt, werden die Anzeigen
für Verschleiß und Werkzeugablehnung von der CNC ausgegeben, wenn einer der zuvor
angegebenen Fälle eintritt.
CNC 8070
Werkzeuggeometrie
In diesem Bereich findet man die Daten über die Art und die Abmessungen des Werkzeugs.
Die Daten der Werkzeuggeometrie hängen vom Werkzeugtyp ab. In der Tabelle zeigt man
nur die Daten, die für den Typ des ausgewählten Werkzeugs Sinn machen.
(REF: 1007)
·230·
Während der Festlegung der Daten erscheinen verschiedene Informationsabbildungen in
Abhängigkeit von den zu definierenden Daten auf dem Bildschirm. Außerdem, unten auf
dem Bildschirm zeigt die Beschreibung der Ausgabe, die ausgewählt wurde.
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
Der Zugriff auf die der Geometrie zugeordneten Daten kann mit folgenden Hotkeys erfolgen:
Zugang
L
Länge, Längenverschleiß und Schneidenlänge.
R
Radius, Radiusverschleiß, Spitzenradius und Radiusverschleiß der
Spitze.
A
Einstechwinkel
oder
Offsets auf jede einzelne Achse.
12.
Die Daten der Geometrie stehen mit der Korrektur des Werkzeugs in Verbindung. Wurde das
Werkzeug mit mehreren Korrektoren definiert, wird die Nummer des Korrektors gezeigt,
dessen Daten angezeigt werden und außerdem ist die Anwahl des vorherigen oder nächsten
Korrektors gestattet. Um die Korrektur zu ändern, werden die Schaltflächen markiert, und
man drückt die Taste [SPACE].
Korrekturnummer und Anwahl des vorherigen oder nächsten
Ko r r e k t o r s . S o n s t w e r d e n d i e D a t e n d e s z w e i t e n
Werkzeugkorrektors angezeigt.
Bearbeitung- und Werkzeugtyp
Unabhängig von der installierten Software kann man sowohl die Fräs- als auch die
Drehwerkzeuge definieren. Die Festlegung des Werkzeugs erfolgt in Abhängigkeit von der
Arbeitsoperation, die damit gemacht werden kann. Wenn das Werkzeug auf keine der
vorgeschlagenen Arbeitsgänge eingestellt wird, erhält es die Zuordnung "Andere
Arbeitsgänge".
WERKZEUG- UND MAGAZINTABELLE
Wahl von Korrektor
Werkzeugtabelle
Hotkey
Sobald erst einmal der Arbeitsgang ausgewählt ist, werden die verfügbaren Werkzeuge
angezeigt. Als Hilfe wird eine Grafik mit dem Typ des ausgewählten Werkzeugs angezeigt.
Die Daten, mit denen die Geometrie des Werkzeugs festgelegt werden, stehen im Einklang
mit dem ausgewählten Werkzeug. Es werden nur die Daten angezeigt, die für das
ausgewählte Werkzeug sinnvoll sind.
Vorgang
Fräsen
(A) Flachfräse.
(B) Torische Fräse.
(C) Sphärische Fräse.
(D) Scheibenfräser.
Werkzeugtyp
(A)
(B)
(C)
(D)
Räumen
(A) Aufreiber.
(A)
Nuten/abstechen
(A) Quadrat.
(A)
Bohren
(A) Bohrer.
(A)
Ausbohren
(A) Spannfutter.
CNC 8070
(A)
Drehen
(A) Rhombisch.
(B) Quadrat.
(C) Rund.
(A)
(B)
(C)
(REF: 1007)
Planfräsen
(A) Planfräse.
(A)
·231·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
Vorgang
Werkzeugtyp
Gewinde
(A) Stahl.
(B) Gewindebohrer.
(A)
(B)
Messfühler
Werkzeugtabelle
WERKZEUG- UND MAGAZINTABELLE
12.
Andere
Um die Werkzeuge festzulegen, die nicht zu den
vorgeschlagenen Arbeitsgängen passen.
Drehachsen-Orientierung.
Die Festlegung erfolgt mit Hilfe eines Bildschirmsymbols, das nur dann erscheint, wenn
gerade ein Werkzeug für das Drehen festgelegt wird.
Die Orientierung der Achsen wird vom Typ der horizontalen oder vertikalen Drehmaschine,
der Position des Revolverkopfes und der Spindelposition rechts oder links bestimmt.
Formfaktor oder Kalibrierungspunkt des Werkzeugs.
Die Festlegung erfolgt mit Hilfe eines Bildschirmsymbols, das nur dann erscheint, wenn
gerade ein Werkzeug für das Drehen festgelegt wird.
Der Formfaktor zeigt an, welches die kalibrierte Spitze des Werkzeugs ist, und sie ist deshalb
der Punkt, den die CNC steuert, um den Radiusausgleich anzuwenden. Der Formfaktor
hängt von der Orientierung der Achsen der Maschine ab.
Werkzeugorientierung.
Die Festlegung erfolgt mit Hilfe eines Bildschirmsymbols, welche standardmäßig erscheint,
in folgenden Fällen.
• Bei einem Modell einer Drehmaschine, für alle Werkzeuge.
• Bei einem Modell einer Fräsmaschine, nur für die Drehwerkzeuge.
Die Orientierung der Werkzeughalter gibt an, ob es sich um ein Werkzeug für
Längsbearbeitung oder die Bearbeitung von Radien handelt. Bei den Drehwerkzeugen
hängt die Bedeutung des Bildschirmsymbols von der Orientierung der Achsen des
Werkzeugs ab.
Waagerechte Drehmaschine Radialbearbeitung.
Senkrecht- Drehmaschine. Längsbearbeitung.
Spindeldrehsinn.
Die Drehrichtung der Spindel erfolgt mit Hilfe der folgenden Bildschirmsymbole.
Symbol
Spindeldrehsinn.
Spindeldrehsinn ohne Definition.
Spindeldrehsinn nach rechts.
CNC 8070
Spindeldrehsinn nach links.
Die neuen Werkzeuge haben keine vorgegebene Drehrichtung der Spindel; während der
Ausführung dreht sich die Spindel in der einprogrammierten Drehrichtung (M03/M04).
(REF: 1007)
·232·
Wenn man auf ein Werkzeug eine Drehrichtung aus der Tabelle zuweist, überprüft die CNC
während der Ausführung, ob die Drehrichtung der Tabelle mit der programmierten
zusammenfällt (M03/M04). Wenn beide Drehrichtungen stimmen nicht überein, zeigt die
CNC den entsprechenden Fehler an. Die CNC führt diese Überprüfung jedes Mal durch,
wenn man eine M03, M04 oder M06 programmiert.
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
"L" - Länge des Werkzeugs
Diese Größe wird nur für Werkzeuge angezeigt, die keine Drehwerkzeuge sind. Die
Abmessungen der Drehwerkzeuge werden mit Hilfe der Offsetwerte definiert.
"R" - Radius des Werkzeugs
Diese Größe wird nur für Werkzeuge angezeigt, die keine Drehwerkzeuge sind. Die
Abmessungen der Drehwerkzeuge werden mit Hilfe der Offsetwerte definiert.
R
Radius des Werkzeugs.
Lc
Schnittlänge.
12.
"LW" "RW" - Längen- und Radiusverschleiß
Korrektur um Längen- und Radiusverschleiß eines Werkzeugs. Die CNC fügt den Wert für
den Verschleiß für die Länge und dem nominellen Radius hinzu, um so die tatsächliche
Länge (L+LW) und den tatsächlichen Radius des Werkzeugs (R+RW) zu berechnen.
Anfangslänge
Verschleiss
Endlänge
50
0.2
50.2
50
-0.2
49.8
-50
0.2
-49.8
-50
-0.2
-50.2
Werkzeugtabelle
Länge des Werkzeugs.
WERKZEUG- UND MAGAZINTABELLE
L
In der Tabelle der Werkzeuge kann man festlegen, ob der Verschleiß mit dem inkrementalen
oder dem absoluten Wert eingegeben wird. In beiden Fällen bedeutet das Löschen des
Wertes für den Verschleiß oder dessen Festlegung mit dem Wert 0, die Initialisierung des
Verschleißes mit 0. Siehe "Auswählen der inkrementalen oder absoluten Eingabewerte
für den Verschleiß." auf Seite 235.
Mit inkrementalen Verschleiß wird der Wert, den der Nutzer eingibt, zum absoluten Wert,
den der Verschleiß hatte, summiert (oder davon abgezogen, im Fall, dass der Wert negativ
ist). Nach dem Betätigen von [ENTER], um den neuen Wert zu übernehmen, wird im Feld
für den Verschleiß der resultierende absolute Wert angezeigt.
Eingangsverschleiß
Ve r s c h l e i ß
Kettenmaßmodus
im
Gesamtverschleiß
1
0.2
1.2
1
-0.2
0.8
-1
0.2
-0.8
-1
-0.2
-1.2
"A" - Winkel des Stahls
Diese Größe wird nur für Drehwerkzeuge angezeigt.
"C" - Schnittwinkel
Diese Größe wird nur für Drehwerkzeuge angezeigt.
CNC 8070
"B" - Breite des Stahls
Diese Größe wird nur für Drehwerkzeuge angezeigt.
A
Winkel des Stahls.
C
Schnittwinkel.
B
Breite des Stahls.
Lc
Schnittlänge.
(REF: 1007)
·233·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
"Rp" - Radius der Spitze
Radius der Werkzeugspitze.
"RpW" – Verschleiß des Spitzenradius
Korrektor der Abnutzung des Radius der Werkzeugspitze. Die CNC fügt dem Wert den
Nennradius der Spitze hinzu, um den Ist-Radius der Spitze (Rp+RpW) des Werkzeugs zu
berechnen.
Werkzeugtabelle
WERKZEUG- UND MAGAZINTABELLE
12.
In der Tabelle der Werkzeuge kann man festlegen, ob der Verschleiß mit dem inkrementalen
oder dem absoluten Wert eingegeben wird. In beiden Fällen bedeutet das Löschen des
Wertes für den Verschleiß oder dessen Festlegung mit dem Wert 0, die Initialisierung des
Verschleißes mit 0. Siehe "Auswählen der inkrementalen oder absoluten Eingabewerte
für den Verschleiß." auf Seite 235.
Mit inkrementalen Verschleiß wird der Wert, den der Nutzer eingibt, zum absoluten Wert,
den der Verschleiß hatte, summiert (oder davon abgezogen, im Fall, dass der Wert negativ
ist). Nach dem Betätigen von [ENTER], um den neuen Wert zu übernehmen, wird im Feld
für den Verschleiß der resultierende absolute Wert angezeigt.
"Lc" - Schnittlänge
Länge der Werkzeugschneide.
"Ae" - Eintrittswinkel
Diese Größe wird nur für Werkzeuge angezeigt, die keine Drehwerkzeuge sind.
Einstechwinkel für die Vertiefung bei der Aussparungsbearbeitung.
Wertvorgaben (Länge) für das Werkzeug und den Verschleiß der Offsetwerte.
Die Wertvorgaben werden verwendet, um die Abmessungen des Werkzeugs auf jede
einzelnen der Achsen festzulegen. Die Abmessungen der Drehwerkzeuge werden mit Hilfe
dieser Offsetwerte definiert; für die Abmessungen der restlichen Werkzeuge kann man
entweder diese Offsetwerte oder die der Länge und des Radiuses verwenden.
Bei Werkzeugen, die nicht ausschließlich zum Drehen, wie zum Beispiel Werkzeuge zum
Fräsen und Räumen, verwendet werden, kann man auch die Wertvorgaben dafür
verwenden, um die Werkzeugposition festzulegen, wenn ein Werkzeughalter oder ein
Zwischenstück eingesetzt werden. In diesem Fall werden die Abmessungen des Werkzeugs
mit der Länge und dem Radius definiert.
CNC 8070
(REF: 1007)
·234·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
Das Kriterium der Zeichen, die relativ zu den Wertvorgaben und Verschleißwerten stehen,
werden durch den Maschinenparameter TOOLOFSG definiert.
Negativ.
Die Werkzeugkalibrierung gibt einen negativen Offsetwert an. Der
Offset-Verschleiß muß mit positiven Wert angegeben werden.
Positiv.
Die Werkzeugkalibrierung gibt einen positiven Offsetwert an. Der
Offset-Verschleiß muß mit negativen Wert angegeben werden.
In der Tabelle der Werkzeuge kann man festlegen, ob der Verschleiß mit dem inkrementalen
oder dem absoluten Wert eingegeben wird. In beiden Fällen bedeutet das Löschen des
Wertes für den Verschleiß oder dessen Festlegung mit dem Wert 0, die Initialisierung des
Verschleißes mit 0. Siehe "Auswählen der inkrementalen oder absoluten Eingabewerte
für den Verschleiß." auf Seite 235.
Mit inkrementalen Verschleiß wird der Wert, den der Nutzer eingibt, zum absoluten Wert,
den der Verschleiß hatte, summiert (oder davon abgezogen, im Fall, dass der Wert negativ
ist). Nach dem Betätigen von [ENTER], um den neuen Wert zu übernehmen, wird im Feld
für den Verschleiß der resultierende absolute Wert angezeigt.
Eingangsverschleiß
Ve r s c h l e i ß
Kettenmaßmodus
im
12.
Werkzeugtabelle
Bedeutung.
WERKZEUG- UND MAGAZINTABELLE
TOOLOFSG
Gesamtverschleiß
1
0.2
1.2
1
-0.2
0.8
-1
0.2
-0.8
-1
-0.2
-1.2
Auswählen der inkrementalen oder absoluten Eingabewerte für den
Verschleiß.
Die Verschleißwerte des Werkzeugkorrektors (Verschleiß der Länge, des Radiuses, des
Radiuses der Spitze und des Offsets) können in absoluten oder inkrementalen Werten
eingegeben werden. Der Wert, der in den jeweiligen Feldern in der Tabelle der Werkzeuge
angezeigt wird, ist immer absolut.
Nach dem Anklicken dieses Bildschir msymbols zeigt die CNC den
Dialogbildschirm für die Konfiguration der Werkzeugtabelle an. Hier kann der
Nutzer festlegen, ob der Verschleiß mit einem inkrementalen Wert (Kästchen
aktiviert) oder mit einem absoluten Wert (Kästchen deaktiviert) eingegeben wird.
Standardmäßig erfolgt die Eingabe des Verschleißes mit einem absoluten Wert.
Sobald ein inkrementaler Verschleiß ausgewählt wird, kann man den maximal
zulässigen Inkrement festlegen; dieser beträgt standardmäßig 0,5 mm (0,019685
Zoll). Diese Daten schränken den zu bearbeitenden Inkrement des Verschleißes
und nicht den absoluten, maximal zulässigen Verschleiß ein. Wenn kein Wert
festgelegt wird und leere Datenfelder vorhanden sind, gibt es keine
Einschränkungen hinsichtlich des Zeitpunkts der Eingabe des Inkrement für den
Verschleiß.
CNC 8070
Die gewählte Option in der Tabelle der Werkzeuge wird auch im Kalibrierungsmodus des
Werkzeugs angewendet.
(REF: 1007)
Überwachung der Werkzeugstandzeit
In dieser Gruppe werden die der Kontrolle der Werkzeuglebensdauer zugeordneten Daten
gezeigt. Wurde ein Werkzeug mit mehreren Korrektoren definiert, kann der Status jedes
einzelnen Korrektors verwaltet werden.
·235·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
Bei der Verwaltung der Lebensdauer von zwei oder mehr Korrektoren des gleichen
Werkzeugs wird auf der Positionsliste des Magazins (Magazintabelle) nur darüber
informiert, ob das Werkzeug zurückgewiesen wurde.
Typ
Ermöglicht die Aktivierung und Auswahl der Überwachungsart der Werkzeugstandzeit (in
Zeit oder Operationen).
Nenn-Standzeit
Werkzeugtabelle
WERKZEUG- UND MAGAZINTABELLE
12.
Bearbeitungszeit (in Minuten) oder Anzahl der Operationen, die das Werkzeug durchführen
kann.
Ist-Lebenszeit
Zeit, die bearbeitet wurde oder Anzahl der durchgeführten Operationen. Die CNC
aktualisiert diesen Wert bei der Benutzung des Werkzeugs.
Werkzeugmagazin
Diese Information kann nicht geändert werden, wenn sich das Werkzeug an der Spindel,
am Wechslerarm oder im Magazin befindet.
Größe
Größe des Werkzeugs. Die Größe bestimmt die Anzahl der Positionen, die das Werkzeug
im Magazin belegt.
Größe
Magazinpositionen.
Klein
Es wird nur seine Position belegt. Belegt keine Extraposition.
Mittel
Belegen eine halbe Extraposition rechts und links.
Groß
Belegt eine Extraposition rechts und links.
Benutzerdefiniert
Der Benutzer definiert die Anzahl der Positionen, die das Werkzeug
rechts und links belegt.
1
2
A
3
B
4
5
B
6
7
A
(A) Kleines Werkzeug.
(B) Mittelwerkzeug.
Positionen rechts / Positionen links
Platz, der im Magazin für das Werkzeug rechts und links von der Position reserviert ist.
CNC 8070
Diese Größe kann man festlegen, wenn ein Werkzeug eine angepasste Größe hat.
Spezial
Das Werkzeug belegt immer die gleiche Position im Magazin.
(REF: 1007)
Custom
Vom Hersteller definierte Daten.
·236·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
Angabe 1 / Angabe 2
Diese Daten zeigen im numerischen Format die vom Hersteller gewählte Information.
Angabe 3 / Angabe 4
Diese Daten zeigen im binären Format die vom Hersteller gewählte Information.
Kommentar
WERKZEUG- UND MAGAZINTABELLE
Werkzeugtabelle
12.
Dem Werkzeug zugeordneter Kommentar.
CNC 8070
(REF: 1007)
·237·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
12.3
Operationen mit der Werkzeugtabelle
12.3.1 Werkzeugtabelle editieren
Tabelle initialisieren
Operationen mit der Werkzeugtabelle
WERKZEUG- UND MAGAZINTABELLE
12.
(Man kann die Tabelle nur initialisieren, wenn die CNC den Status READY hat). Die
Initialisierung der Tabelle erfolgt vom vertikalen Menü der Schaltflächen.
Bei der Initialisierung der Tabelle werden alle Werkzeuge der Liste gelöscht,
einschließlich derer, die sich an der Spindel und am Wechslerarm befinden. Es
werden auch die Tabelle der aktiven Werkzeuge und die Tabellen des Magazins
initialisiert, denn es wurden die verfügbaren Werkzeuge gelöscht.
Hinfügen oder löschen eines Listenwerkzeugs
Ein Werkzeug kann nur hinzugefügt oder gelöscht werden, wenn die Werkzeugliste
angewählt ist. Beide Arbeitsgänge lassen sich über das vertikale Menü der Schaltflächen
durchführen.
Der Liste ein neues Werkzeug hinzufügen.
Fügt der Liste ein neues Werkzeug hinzu. Das Werkzeug wird der Liste in der
ersten freien Position hinzugefügt.
Ein Werkzeug aus der Liste löschen.
Löscht ein Werkzeug aus der Liste. Ein Werkzeug kann nicht gelöscht werden,
wenn sich dieses im Magazin, an der Spindel oder am Wechslerarm befindet.
Datenedition
Um die Daten der Werkzeugtabelle einzusetzen, wird wie folgt vorgegangen.
1. Das zu definierende Werkzeug in der Liste auswählen und zum Zugriff auf die Daten
dieses Werkzeugs die Taste [ENTER] drücken.
2. Tabelle konfigurieren, um nur die Daten zu zeigen, die definiert werden sollen und dabei
den Rest auszublenden.
3. Definition der Daten des Werkzeugs. Bei jeder Definition eines neuen Werts zu dessen
Annahme die Taste [ENTER] drücken.
Wenn ein Werkzeug verschiedene Korrektoren hat, kann man
alle Daten eines Korrektors für einen zweiten Korrektor kopieren. Dieser Arbeitsgang wird vom Softkeymenü ausgeführt.
Diese Schaltfläche gestatten es, auf dem Papierhalter die
Daten des Korrektors zu kopieren, die angezeigt werden und
diese später in einen anderen Korrektor hinein zu kopieren.
4. Anfertigung einer Sicherheitskopie der Daten der Tabelle in einer Datei.
Tasten zum Editieren der Daten der Werkzeugtabelle
CNC 8070
Bewegt den Cursor durch die Daten der Tabelle.
Akzeptiert den neuen Wert.
Aktiviert/deaktiviert die Wahlkästchen und öffnet/schließt die
Pull-down-Menüs.
(REF: 1007)
Bewegt den Cursor innerhalb einer Angabe.
Wählt die vorige oder spätere Zeile des Kommentars.
Bewegt den Cursor zum Anfang oder Ende der Zeile eines
Kommentars.
·238·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
Tabelle der aktiven Werkzeuge.
Diese Tabelle zeigt die Liste der verfügbaren Werkzeuge an und welches in jedem der
Kanäle das aktive Werkzeug ist.
Die Tabelle teilt sich in zwei Bedienteilen auf. Zum Wechseln des Bedienteils, Wechseltaste
drücken.
A
B
C
Tabelle der aktiven Werkzeuge.
12.
WERKZEUG- UND MAGAZINTABELLE
12.4
(A) Werkzeugliste.
(B) Aktive Werkzeuge.
(C) Auf der Liste angewähltes Werkzeug.
Auf der linken Seite erscheint die Liste der verfügbaren Werkzeuge, und rechts erscheinen
die Daten der aktiven Werkzeuge für jeden Kanal.
Werkzeugliste
Für jedes Werkzeug wird die Position und der Speicher angezeigt, in dem es sich befindet,
wenn es sich um ein nicht ins Magazin geladenes Werkzeug handelt oder wenn das
Werkzeug in irgendeinem Kanal aktiviert ist. Die Daten der Liste werden von der CNC bei
jedem Werkzeugwechsel aktualisiert.
Dies ist die gleiche Liste, die in der Tabelle der Werkzeuge erscheint. Siehe
"12.2.2 Kalibrierung des Werkzeugs" auf Seite 228.
Aktive Werkzeuge.
Zeigt die Daten der aktiven Werkzeuge in jedem einzelnen der Kanäle und auch die Daten
der Werkzeuge, die aus der Liste ausgewählt wurden. Ausserdem kann man damit das
Werkzeug von Spindel gewechselt werden. Siehe "12.4.2 Das Werkzeug von Spindel
wird gewechselt" auf Seite 240.
Von diesem Bildschirm ist es nicht erlaubt, die Daten des Werkzeugs zu bearbeiten. Die
Daten, die in der Werkzeugtabelle angezeigt werden, werden definiert.
CNC 8070
(REF: 1007)
·239·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
12.4.1 Beschreibung der Bildschirmsymbole im vertikalen Menü der
Schaltflächen
Die Optionen im vertikalen Menü der Schaltflächen hängen davon ab, welches die aktive
Tabelle ist.
Anzeigeeinheiten (Millimeter/Zoll)
Tabelle der aktiven Werkzeuge.
WERKZEUG- UND MAGAZINTABELLE
12.
Ermöglicht die Änderung der Einheiten, in denen die Daten dargestellt werden. Die
Änderung der Maßeinheiten ist nur bei der Positionsanzeige und bei der Dateneingabe
gültig. Für die Programmierung werden die von der aktiven Funktion G70 oder G71
definierten Einheiten übernommen.
Das Symbol zeigt farblich hervorgehoben die Einheiten, die angewählt sind und in Millimeter
oder Zoll lauten können.
Initialisierung der Tabellen.
Initialisiert die Werkzeugtabelle. Die CNC bittet um Bestätigung des Befehls.
Wenn die Tabelle initialisiert werden, werden alle Werkzeuge der Liste gelöscht. Es werden
auch die Tabelle der aktiven Werkzeuge und die Tabellen des Magazins initialisiert, denn
es wurden die verfügbaren Werkzeuge gelöscht.
Tabelle speichern
Speichert die Daten der Tabelle in einer Datei. Siehe "12.1.3 Tabellen speichern und
laden" auf Seite 222.
Tabelle wiederherstellen
Stellt die zuvor in einer Datei gespeicherten Daten der Tabelle wieder her. Siehe
"12.1.3 Tabellen speichern und laden" auf Seite 222.
Berücksichtigen Sie, dass beim Laden der Werkzeugtabelle die Werkzeugmagazintabellen
und die Tabelle der aktiven Werkzeuge initialisiert werden.
Tabelle drucken
Diese Schaltfläche ermöglicht die Tabelle auf einem festgelegten Drucker oder die
Speicherung als Datei (Format .prn) in die CNC. Siehe "12.1.4 Tabelle drucken." auf Seite
224.
12.4.2 Das Werkzeug von Spindel wird gewechselt
Vom Bedienteil der aktiven Werkzeuge ist es möglich, das Werkzeug an den Spindeln zu
wechseln. Das Werkzeug, das eingespannt werden soll, muss in der Tabelle der Werkzeuge
aufgelistet sein.
Um das aktive Werkzeug zu wechseln ist wie folgt vorzugehen:
CNC 8070
1. Mit dem Cursor wird das aktive Werkzeug ausgewählt, das ausgewechselt werden, und
die Nummer des neuen Werkzeugs wird eingesetzt.
2. Betätigen Sie die Taste [START], um das Werkzeug automatisch zu laden, oder die Taste
[ENTER], um die Liste der Positionen nach einem manuellen Werkzeugwechsel zu
aktualisieren.
3. Auf der Liste der Werkzeuge erscheint, welches Werkzeug in der Spindel eingespannt
ist.
(REF: 1007)
·240·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
Wechselprozess-Zustandtabelle
Mit dieser Bildschirmanzeige wird der Werkzeugwechsel überwacht, der in jedem Kanal
stattfindet.
Für jeden einzelnen Wechselprozess wird folgendes gezeigt :
• Der gewählte Wechseltyp und das beteiligte Magazin.
Als Art des Wechsels versteht man die Art des Arbeitsschritts, den man gerade ausführt
oder den man ausführen wird, sobald die Funktion M06 abläuft. Die Arten des möglichen
Werkzeugwechsels sind das Laden eines Werkzeugs in die Spindel oder das Laden und
Entladen eines nicht ins Magazin geladene Werkzeug aus dem Werkzeugmagazin an
der Spindel vorbei.
Wechselprozess-Zustandtabelle
12.
WERKZEUG- UND MAGAZINTABELLE
12.5
• Die LED "Ausführung" zeigt an, dass der Prozess des Werkzeugwechsels im Gange ist
und dass im Werkzeugmagazin Arbeitsschritte ausgeführt werden.
• Die LED "Status" zeigt an, ob für das Werkzeugmagazin ein Fehlerstatus anliegt oder
nicht. Um den Fehlerstatus zu beenden, klicken Sie auf die Schaltfläche Reset in der
Speichertabelle.
CNC 8070
(REF: 1007)
·241·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
12.6
Magazintabelle
Man kann bis zu 4 verschiedenen Magazinen konfiguriert. Jedes Werkzeugmagazin hat eine
Tabelle, in der die Verteilung der Werkzeuge im Werkzeugmagazin gezeigt wird und welches
Werkzeug sich in jedem Greiferarm des Werkzeugwechslers befindet (wenn dieser
vorhanden ist).
Die Daten der Tabelle werden von der CNC bei jedem Werkzeugwechsel aktualisiert.
Magazintabelle
WERKZEUG- UND MAGAZINTABELLE
12.
A
B
(A) Magazinpositionen.
(B) Magazininformation.
Die Tabelle teilt sich in zwei Bedienteilen auf.
Das linke Bedienteil zeigt die Positionsliste des Magazins. Für jede Position wird angezeigt,
ob sie frei, deaktiviert oder durch ein Werkzeug besetzt ist. Für jedes Werkzeug wird die
restliche Standzeit, wenn eine Überwachung der Werkzeugstandzeit vorhanden ist, und die
Werkzeugfamilie angezeigt, zu der es gehört.
Die auf der rechten Seite angezeigten Angaben dienen zur Information; eine Auswahl ist
nicht möglich. Dieses Fenster enthält Informationen über den Zustand des Magazins und
der Werkzeuge, die sich im Wechselarm befinden, sowie über das aus der Liste ausgewählte
Werkzeug. Wahlweise kann man Informationen über die Art und die Konfiguration des
Werkzeugspeichers anzeigen.
CNC 8070
(REF: 1007)
·242·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
12.6.1 Beschreibung der Bildschirmsymbole im vertikalen Menü der
Schaltflächen
Die Optionen des senkrechten Optionsmenüs der Softkeys hängt welche die aktive Tabelle
Im vertikalen Menü der Schaltflächen findet man alle Optionen für die ausgewählte Tabelle.
Die von dem Menü angezeigte Optionsgruppe kann mit dem zugeordneten Softkey "+"
geändert werden, wodurch auf eine andere Optionsgruppe zugegriffen wird.
D a s L a d e n u n d E n t l a d e n e i n e s We r k z e u g s a u s d e m G r e i f e r a r m d e s
Werkzeugwechslers
Dieses Bildschirmsymbol erscheint nur im Werkzeugmagazin in Zusammenhang mit dem
Wechselarm.
Gestattet das Auswechseln eines Werkzeugs im Wechselarm. Siehe "12.7.2 Das Laden
und Entladen eines Werkzeugs aus dem Greiferarm des Werkzeugwechslers" auf
Seite 250.
Text suchen
Gestattet die Textsuche in der Liste der Werkzeuge. Siehe "12.1.2 Suchen eines Textes
in den Tabellen" auf Seite 221.
WERKZEUG- UND MAGAZINTABELLE
Die Optionen, die für die Tabelle der Werkzeuge angezeigt werden, sind Folgende.
Magazintabelle
12.
ist ab.
Laden eines Werkzeugs in den Werkzeugspeicher
Die Ladung des Werkzeugs ins Magazin kann auf zwei Arten gemacht werden.
• Automatisches Laden, indem die Taste [START] betätigt wird. Das zuvor in der Tabelle
festgelegte Werkzeug wird in den Werkzeugspeicher geladen. Der Ladevorgang erfolgt
nicht aus dem Magazin an der Spindel vorbei.
• Manuelles Laden, indem die Taste [ENTER] betätigt wird. Es wird davon ausgegangen,
dass das Werkzeug, das in der Tabelle festgelegt wurde, bereits per Hand in das Magazin
geladen wurde. Die Liste des Magazins wird aktualisiert.
Siehe "12.7.1 Laden und Entladen der Werkzeuge aus dem Magazin" auf Seite 248.
Entladen eines Werkzeugs aus dem Speicher
Das Auswechseln eines Werkzeugs im Speicher kann man auf zwei Arten machen.
• Automatisches Entladen, indem die Taste [START] betätigt wird. Vom Magazin wird ein
in der Tabelle festgelegte Werkzeug entladen. Der Entladevorgang erfolgt aus dem
Magazin an der Spindel vorbei.
• Manuelles Laden, indem die Taste [ENTER] betätigt wird. Es wird davon ausgegangen,
dass das Werkzeug, das in der Tabelle ausgewählt wurde, bereits per Hand aus dem
Magazin entladen wurde. Die Liste des Magazins wird aktualisiert.
Siehe "12.7.1 Laden und Entladen der Werkzeuge aus dem Magazin" auf Seite 248.
Initialisierung der Tabellen.
Initialisiert die Magazintabelle. Die CNC bittet um Bestätigung des Befehls.
Wenn die Tabelle initialisiert werden, werden alle Werkzeuge der Liste gelöscht. Es wird
auch die Tabelle der aktiven Werkzeuge initialisiert, denn die Verteilung der Werkzeuge im
Magazin kann sich geändert haben.
Tabelle speichern
CNC 8070
(REF: 1007)
Speichert die Daten der Tabelle in einer Datei. Siehe "12.1.3 Tabellen speichern und
laden" auf Seite 222.
·243·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
Tabelle wiederherstellen
Stellt die zuvor in einer Datei gespeicherten Daten der Tabelle wieder her. Siehe
"12.1.3 Tabellen speichern und laden" auf Seite 222.
Berücksichtigen Sie, dass beim Laden der Tabelle aus dem Speicher die Tabelle der aktiven
Werkzeuge initialisiert wird.
Tabelle drucken
Magazintabelle
WERKZEUG- UND MAGAZINTABELLE
12.
Diese Schaltfläche ermöglicht die Tabelle auf einem festgelegten Drucker oder die
Speicherung als Datei (Format .prn) in die CNC. Siehe "12.1.4 Tabelle drucken." auf Seite
224.
Aktivieren und Deaktivieren einer Position im Speicher
Gibt die mit dem Cursor gewählte Magazinposition frei oder deaktiviert diese.
Reset des Magazins
Hebt den Fehlerstatus des Verwalters auf. Dieses Bildschirmsymbol erscheint nur, wenn
ein Fehler in der Überwachung aufgetreten ist.
Magazininformation
Zeigt die Magazindaten oder blendet sie aus.
Initialisierung der Magazindaten
Initialisiert die Magazintabelle. Die CNC bittet um Bestätigung des Befehls.
Es werden alle Werkzeugmagazinpositionen initialisiert, wobei die Position 1 für die T1, die
Position 2 für die T2 und so weiter zugewiesen werden. Die Werkzeuge müssen vorhanden
sein und dürfen sich nicht in einem anderen Magazin befinden.
Es wird auch die Tabelle der aktiven Werkzeuge initialisiert, denn die Verteilung der
Werkzeuge im Magazin kann sich geändert haben.
CNC 8070
(REF: 1007)
·244·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
12.6.2 die Positionsliste des Magazins
D i e L i s t e d e r We r k z e u g m a g a z i n p o s i t i o n e r s c h e i n t i m l i n ke n Fe n s t e r d e r
Werkzeugmagazintabelle. Für jede Position wird angezeigt, ob sie frei, deaktiviert oder
durch ein Werkzeug besetzt ist. Für jedes Werkzeug wird die restliche Standzeit, wenn eine
Überwachung der Werkzeugstandzeit vorhanden ist, und die Werkzeugfamilie angezeigt, zu
der es gehört.
• Die Position ist frei (Kreis mit weißem Grund).
• Die Position ist durch Anzeige eines Kreises mit weißem und schwarzem Hintergrund
halbbesetzt.
• Die Position ist besetzt (Kreis mit schwarzem Grund).
• Die Position ist durch Anzeige eines Kreises mit rotem Hintergrund deaktiviert.
Werkzeugnummer
Werkzeugnummer, die die Magazinposition belegt.
WERKZEUG- UND MAGAZINTABELLE
Neben der Positionsnummer wird mit Hilfe eines Symbols der Status dieser Position
angezeigt.
Magazintabelle
12.
Magazinposition
Verbliebene Standzeit
Ist die Standzeitkontrolle des Werkzeugs aktiv, wird die verbliebene Standzeit in
Bearbeitungszeit oder auszuführenden Operationen oder der Werkzeugstatus
(zurückgewiesen oder abgenutzt) angezeigt.
Werkzeugfamilie
Vom Benutzer in der Werkzeugtabelle definierte Familie, zu der das Werkzeug gehört.
CNC 8070
(REF: 1007)
·245·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
12.6.3 Magazininformation
Auf der rechten Bildschirmseite werden verschiedene Informationen über den Zustand des
Werkzeugspeichers und des Wechselarms angezeigt. Es wird folgende Information gezeigt.
A
Magazintabelle
WERKZEUG- UND MAGAZINTABELLE
12.
B
C
D
(A) Magazinverwaltung
(B) Werkzeug im Greiferarm des Werkzeugwechslers.
(C) Auf der Liste angewähltes Werkzeug.
(D) Magazindaten
Magazinverwaltung
In diesem Bereich wird der Arbeitsschritt angezeigt, der gerade im Magazin stattfindet.
En reposo :
Das Magazin ist in Wartestellung.
Ladend :
Am Magazin wird gerade ein Ladevorgang ausgeführt.
Entladend :
Am Magazin wird gerade ein Entladevorgang ausgeführt.
Mit der Led "Status" zeigt man an, dass sich das Magazin im Fehlerstatus befindet. Um den
Fehlerstatus zu beenden, klicken Sie auf die Schaltfläche Reset in der Speichertabelle.
Wechsel-Zustand
Wenn das Magazin in einen gegebenen Moment mit dem Wechseln eines Werkzeugs
beschäftigt ist, werden Informationen über den Status dieses Werkzeugwechsels angezeigt;
über die Arbeitsschritte beim Ausführen der Funktion M06, über den Status der
Üb e r wa c h u n g ( in de r Au s f ü hr u n g o d e r in Ru h e ) u nd ü be r d e n S t a t u s de s
Werkzeugwechselprozesses (ob Fehler anliegen oder nicht).
CNC 8070
Werkzeuge des Wechslerarms
In diesem Bereich wird angezeigt, welches die Werkzeuge sind, die sich in jedem Greiferarm
des Werkzeugwechslers befinden. Für jedes Werkzeug wird Nummer und Größe
angegeben.
(REF: 1007)
·246·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
Information über das Werkzeug
Es werden die Daten bezüglich des Magazins des auf der Liste angewählten Werkzeugs
gezeigt. Die Led "Status" gibt den Status des Werkzeugs an.
Das Werkzeug ist verfügbar.
Gelb
Das Standzeitende des Werkzeugs ist nahe.
Rojo
Das Werkzeug ist abgenutzt oder wurde von der SPS zurückgewiesen.
12.
Beschreibung des Magazintyps.
Um diese Informationen anzuzeigen und auszublenden, klickt man auf die Schaltfläche
"Informationen".
WERKZEUG- UND MAGAZINTABELLE
Magazindaten
Magazintabelle
Grün
CNC 8070
(REF: 1007)
·247·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
12.7
Operationen mit der Magazintabelle
12.7.1 Laden und Entladen der Werkzeuge aus dem Magazin
Die Werkzeuge können vom Magazin aus von Hand oder automatisch geladen und entladen
werden. Erfolgt dies von Hand, ist die Positionsliste zu aktualisieren.
Laden / entladen von Hand
Die Werkzeuge werden vom Arbeiter ohne Einsatz der CNC direkt ins Magazin gesetzt.
Danach ist die Positionsliste zu aktualisieren.
Operationen mit der Magazintabelle
WERKZEUG- UND MAGAZINTABELLE
12.
Laden / entladen automatisch
Die Werkzeuge werden vom Arbeiter in die Spindel gesetzt und die CNC setzt das Werkzeug
ins Magazin. Die Positionsliste wird automatisch aktualisiert.
Tabelle initialisieren
(Man kann die Tabelle nur initialisieren, wenn die CNC den Status READY hat). Die
Initialisierung der Tabelle erfolgt vom vertikalen Menü der Schaltflächen. Die CNC bietet zwei
Modi zur Initialisierung der Tabelle an.
Wenn die Tabelle initialisiert wird, werden alle entsprechenden Daten über die
Werkzeugposition im Werkzeugmagazin gelöscht. Es wird auch die Tabelle der
aktiven Werkzeuge initialisiert, denn die Verteilung der Werkzeuge im
Werkzeugmagazin ist verändert worden.
Wenn die Tabelle initialisiert wird, werden die Werkzeugmagazinpositionen
initialisiert, die der Position 1 für T1, der Position 2 für T2, und so weiter
zugewiesen werden. Die Werkzeuge müssen vorhanden sein und dürfen sich
nicht in einem anderen Magazin befinden.
Es wird auch die Tabelle der aktiven Werkzeuge initialisiert, denn die Verteilung
der Werkzeuge im Magazin kann sich geändert haben.
Entladen eines Werkzeugs
Die Aufnahme des Werkzeugs in den Speicher erfolgt über das vertikale Menü
der Schaltflächen. Es dürfen nur die Werkzeuge ins Magazin geladen werden,
die in der Werkzeugtabelle festgelegt wurden; diese sollen außerdem als nicht
ins Magazin geladene Werkzeuge definiert sein. Das heißt, sie dürfen in keiner
Position im Werkzeugspeicher liegen, nicht in der Spindel eingespannt sein, und
sich auch nicht im Greiferarm des Werkzeugwechslers befinden.
i
Obwohl die Werkzeugmagazine so konfiguriert sind, dass sie während Bearbeitung
keine nicht ins Magazin geladene Werkzeuge annehmen, ist es mit diesem Trick doch
möglich diese Art Werkzeuge zu laden.
Je nach Größe des Werkzeugs kann dieses bei seiner Ladung in das Magazin mehrere
Positionen betreffen.
CNC 8070
Steuern des Werkzeugspeichers mit Hilfe der Schaltfläche zum Laden des
Werkzeugs.
Diese Art der Überwachung ist für ein automatisches oder manuelles Laden des Werkzeugs
gültig. Nach dem Klicken auf die Schaltfläche wird der Nutzer gefragt, welche Art des Ladens
vorgenommen werden soll.
(REF: 1007)
1. Klicken auf die Schaltfläche, die mit der Funktion der Werkzeugladung in
Zusammenhang steht.
2. Nummer des Werkzeugs und Position definieren, in die es eingefügt werden soll.
Standardmäßig wird die Position angeboten, welche schon mit Hilfe des Cursors in der
Liste ausgewählt ist.
3. Zur Ausführung einer automatischen Werkzeugladung die Taste [START] oder zur
Aktualisierung der Positionsliste nach einer Handladung die Taste [ENTER] drücken.
·248·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
Verwaltung des Magazins durch Positionsliste.
Diese Art der Überwachung ist für ein manuelles Laden des Werkzeugs gültig. Gestattet die
Aktualisierung der Liste der Positionen, nachdem die Werkzeuge direkt im Speicher
eingesetzt wurden, ohne dass die CNC dafür eingesetzt wurde.
1. Auf der Liste einen Magazinplatz anwählen und die Nummer des Werkzeugs eingeben,
die ihn belegt.
2. Zur Aktualisierung der Tabelle die Taste [ENTER] drücken.
Steuern des Werkzeugspeichers mit Hilfe der Schaltfläche zum Entladen des
Werkzeugs.
Diese Art der Überwachung ist für ein automatisches oder manuelles Auswechseln des
Werkzeugs gültig. Nach dem Klicken auf die Schaltfläche wird der Nutzer gefragt, welche
Art des Ladens vorgenommen werden soll.
1. Klicken auf die Schaltfläche, die mit der Funktion der Werkzeugentladung in
Zusammenhang steht.
2. Die Nummer des Werkzeugs definieren, das gelöscht werden soll.
WERKZEUG- UND MAGAZINTABELLE
Die Entladung eines Werkzeugs in den Speicher erfolgt über das vertikale Menü der
Schaltflächen. Nach dem Entladen eines Werkzeugs aus dem Speicher wird dieses zu
einem nicht ins Magazin geladenem Werkzeug.
Operationen mit der Magazintabelle
12.
Entladen eines Werkzeugs
3. Zur Ausführung einer automatischen Werkzeugladung zur Spindel die Taste [START]
oder zur Aktualisierung der Positionsliste nach einer Handentladung die Taste [ENTER]
drücken.
Verwaltung des Magazins durch Positionsliste.
Diese Art der Überwachung ist für ein manuelles Entladen des Werkzeugs gültig. Gestattet
die Aktualisierung der Liste der Positionen, nachdem die Werkzeuge direkt aus dem
Speicher genommen wurden, ohne dass die CNC dafür eingesetzt wurde.
1. Auf der Liste einen Magazinplatz anwählen und die Nummer des Werkzeugs löschen,
die ihn belegt.
2. Zur Aktualisierung der Tabelle die Taste [ENTER] drücken.
CNC 8070
(REF: 1007)
·249·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
12.7.2 Das Laden und Entladen eines Werkzeugs aus dem Greiferarm des
Werkzeugwechslers
Operationen mit der Magazintabelle
WERKZEUG- UND MAGAZINTABELLE
12.
CNC 8070
(REF: 1007)
·250·
Das Auswechseln eines Werkzeugs mit dem Greiferarm des Werkzeugwechslers erfolgt
über das vertikale Menü der Schaltflächen. Um ein Werkzeug in den Greiferarm des
Werkzeugwechslers aufzunehmen (wenn dieser vorhanden ist), muss das Werkzeug im
Speicher sein. Es ist nicht erlaubt, nicht ins Magazin geladene Werkzeuge in den Greiferarm
des Werkzeugwechslers einzusetzen.
Werkzeuge, die sich an den Greifern des Wechslerarms befinden, können auch nicht in die
Spindel eingesetzt werden.
Zum Einsetzen oder Entladen eines dieser Werkzeuge:
1. Klicken auf die Schaltfläche, die mit der Funktion des Wechselarms in Zusammenhang
steht.
2. Festlegung der Nummer des Werkzeugs für den Greiferarm.
Steht ein Wechslerarm mit zwei Greifern zur Verfügung, können nicht gleichzeitig
Werkzeuge an der Spindel und am zweiten Greifer des Wechslerarms sein.
3. Zur Aktualisierung der Tabelle die Taste [ENTER] drücken.
UTILITIES-BETRIEB
13
Anwahl des Utilities-Betriebs
Auf den Modus der Dienstprogramme kann man von jedem beliebigen Betriebsmodus
zugreifen, auch mit einem in der Ausführung befindlichem Programm, indem man nur die
entsprechende Taste drückt.
Operationen in diesem Arbeitsmodus
Diese Arbeitsart zeigt die Dateien, auf die von der CNC aus zugegriffen werden kann und
ermöglicht die Durchführung folgender Operationen
• Ansicht der in der CNC, auf Diskette oder in einer anderen via Ethernet angeschlossenen
CNC (oder PC) gespeicherten Dateien.
• Anlage neuer Ordner zur Speicherung der Dateien.
• Auswahl einer Dateigruppe und Durchführung von Operationen wie Kopieren,
Umbenennen oder Löschen der Dateien.
• Ändern der Dateiattribute.
• Durchführung einer Dateisuche auf der Grundlage eines darin definierten Textes.
• Einrichtung eines Passworts, um den Zugang zur Werkzeuganpassung FGUIM, zu den
Maschinenparametern und zur SPS zu beschränken.
• Erstellen einer Sicherheitskopie oder Wiederherstellen der Daten für die CNC.
CNC 8070
(REF: 1007)
·251·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
13.1
Darstellung des Utilities-Betriebs
Wenn eine dieser Betriebsart aktiv ist, wird dies oben rechts auf der allgemeinen Statusleiste
angezeigt. Dieser Modus besteht aus einem einzigen Bildschirmfenster.
Standardkonfiguration
UTILITIES-BETRIEB
Darstellung des Utilities-Betriebs
13.
Die Standardkonfiguration für diesen Arbeitsmodus wird im vorliegenden Handbuch
beschrieben und entspricht der bei der Auslieferung von FAGOR vorgenommenen
Konfiguration. In einigen Fällen haben sich die Autoren des Handbuchs dazu entschieden,
statt den Monitor der CNC einen weiteren Bildschirm zu nehmen, um das Verständnis zu
erleichtern.
13.1.1 Beschreibung des Bildschirms
Der Bildschirm des Utilitiesbetriebs zeigt folgende Information:
A
B
A. Ordnerbaum.
Es können die Ordner der CNC, eines Diskettenlaufwerks oder einer anderen via
Ethernet angeschlossenen CNC (oder PC) gezeigt werden.
B. Liste der Dateien, die in dem im Ordnerbaum angewählten Ordner gespeichert sind.
Zum Wechseln des Fensters die Fenster-Wechseltaste drücken.
Softkey-Menüs
Wenn der Utilities-Betrieb angewählt wird, erscheinen im waagrechten Softkey-Menü die
dieser Arbeitsart zugeordneten Optionen.
CNC 8070
(REF: 1007)
·252·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
13.1.2 Beschreibung der Fenster
Ordnerbaum.
In diesem Fenster werden die von der CNC aus zugänglichen Ordner und deren
Aufbauweise gezeigt. Neben den Ordnern der CNC können auch die Ordner eines
Diskettenlaufwerks oder einer anderen via Ethernet angeschlossenen CNC (oder PC)
gezeigt werden.
Beschreibung
Enthält keine Ordner.
Enthält Ordner, die nicht gezeigt werden.
Enthält Ordner, die gezeigt werden.
Ordner ausgewählt.
Zur Anwahl einer Ordners der Liste:
• Cursor mit den entsprechenden Tasten bewegen.
• Mit der alphanumerischen Tastatur wird durch Drücken einer Taste das erste Element
der Liste gewählt, das mit diesem Buchstaben oder dieser Nummer beginnt. Bei
erneutem Drücken wird das Zweite gewählt und so weiter.
UTILITIES-BETRIEB
Symbol
Darstellung des Utilities-Betriebs
13.
Die Ordner können Dateien und andere Ordner enthalten.
Tasten zur Anwahl eines Ordners
Bewegt den Cursor zu einem anderen Fenster (Ordner oder
Dateien).
Öffnet und schließt ein Mappenunterprogramm.
Bewegt den Cursor durch die Elemente des Fensters.
Bewegt den Cursor von Zeile zu Zeile.
Bewegt den Cursor zum Anfang oder zu dem der Liste.
Bei der Anwahl eines Ordners zeigt die CNC die Liste der in diesem Ordner gespeicherten
Dateien (Abschnitt "13.2.2 Optionen" desselben Kapitels). Ebenso wird unten im Fenster
die Anzahl der in dem Ordner gespeicherten Dateien und die Gesamtgrößen in Bytes
gezeigt.
Dateiliste
In diesem Fenster werden die in dem angewählten Ordner gespeicherten Dateien gezeigt.
Die Schutzvorrichtungen einer jeden Datei können gelöscht, umbenannt und geändert und
es können Kopien innerhalb der gleichen Vorrichtung (CNC, PC, Diskettenlaufwerk) oder
untereinander erstellt werden.
In diesem Fenster wird folgende Information geboten:
• Dateiname.
• Dateigröße in Bytes.
• Datum und Uhrzeit der Dateianlegung.
• Dateiattribute.
CNC 8070
(REF: 1007)
·253·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
Attribut Editierbare und versteckte Dateien
Es werden nur die Buchstaben der angewählten Attribute gezeigt, wobei das Zeichen "_"
gezeigt wird, wenn sie dies nicht sind.
H
UTILITIES-BETRIEB
Darstellung des Utilities-Betriebs
13.
Die Datei ist unsichtbar, das heißt, sie erscheint bei der Anwahl eines Programms
für die Edition oder Ausführung nicht.
Da ausgeblendete Dateien gelöscht werden können, wenn deren Name unbekannt
ist, sollte diesen das Attribut änderbare Datei genommen werden, wenn dieses
Programm nicht gelöscht werden können soll.
M
Die Datei ist änderbar, das heißt, das Programm kann editiert, kopiert, gelöscht, etc.
werden.
Auswählen von Dateien aus der Liste
Zum Kopieren, Umbenennen, Löschen, etc. der Dateien müssen diese vorher in der Liste
angewählt worden sein. Zur Anwahl einer Datei der Liste:
• Cursor mit den entsprechenden Tasten bewegen.
• Mit der alphanumerischen Tastatur wird durch Drücken einer Taste das erste Element
der Liste gewählt, das mit diesem Buchstaben oder dieser Nummer beginnt. Bei
erneutem Drücken wird das Zweite gewählt und so weiter.
• Mit der Option "In Datei suchen" des Softkey-Menüs können alle Dateien gesucht
werden, die einen bestimmten Text enthalten.
Tasten zur Anwahl eines Ordners
Bewegt den Cursor zu einem anderen Fenster (Ordner oder
Dateien).
Bewegt den Cursor durch die Elemente des Fensters.
Bewegt den Cursor von Zeile zu Zeile.
Bewegt den Cursor zum Anfang oder zu dem der Liste.
Zur Auswahl einer Dateigruppe die Taste [SHIFT] während der Cursorbewegung gedrückt
halten. Zum Hinzufügen oder Entfernen einer Datei der Auswahl den Cursor bei
niedergedrückter [CTRL] Taste auf die Datei setzen und die Taste [SPACE] drücken.
CNC 8070
(REF: 1007)
·254·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
13.1.3 Senkrechtes Softkeys-Menü.
Im Symbolmenü stehen immer alle dem Utilities-Betrieb zugeordneten Symbole zur
Verfügung. Die von dem Menü gebotene Symbolgruppe kann mit dem dem Symbol
zugeordneten Softkey "+" gewechselt werden, wodurch auf eine andere Symbolgruppe
zugegriffen wird.
Ausschneiden
Kopieren
Kopiert die ausgewählten Dateien in die Zwischenablage.
(Dieses Symbol steht nur zur Verfügung, wenn irgendeine Datei angewählt ist).
Einfügen
Fügt die Dateien der Zwischenablage in den ausgewählten Ordner ein. Wenn die Dateien
mit der Option "Ausschneiden" in der Zwischenablage abgelegt wurden, werden sie aus
ihrem Originalstandort gelöscht.
UTILITIES-BETRIEB
(Dieses Symbol steht nur zur Verfügung, wenn irgendeine Datei angewählt ist).
Darstellung des Utilities-Betriebs
13.
Kopiert die ausgewählten Dateien in die Zwischenablage. Nach dem Einfügen des Inhalts
aus der Zwischenablage werden die Dateien aus dem Ordner gelöscht.
Der Inhalt der Zwischenablage wird nach der Option "Einfügen" nicht gelöscht, weshalb
diese Operation sooft wie gewünscht wiederholt werden kann.
Umbenennen
Ermöglicht die Namensänderung des ausgewählten Ordners oder der ausgewählten Datei.
• Sollte bei der Umbenennung eines Ordners bereits ein anderer Ordner mit dem neuen
Namen vorhanden sein, wird die vorgeschlagene Namensänderung ignoriert und der
Ordner behält seinen Originalnamen bei.
• Sollte bei der Umbenennung einer Datei bereits eine Datei mit diesem Namen vorhanden
sein, wird der alten Datei ersetzt.
• Die Datei, die im Automatikmodus ausgewählt wird, kann man nicht umbenennen.
Änderbare Datei
Ermöglicht die Änderung des Attributs "änderbar" der angewählten Dateien. Dieses Attribut
ermöglich den Schutz der Dateien, so dass sie vom Editionsbetrieb aus nicht zu ändern sind.
Die CNC zeigt in der Attributspalte das Symbol -M-, um anzuzeigen, dass das Programm
änderbar ist.
Wenn ein Programm nicht änderbar ist, kann der Besucher dessen Inhalt zwar sehen, aber
nicht ändern.
Datei ausgeblendet
Ermöglicht die Änderung des Attributs "ausgeblendet" der angewählten Dateien. Dieses
Attribut ermöglicht den Schutz der Dateien, so dass diese bei der Anwahl eines Programms
zu dessen Edition oder Ausführung nicht gezeigt werden. Die CNC zeigt in der Attributspalte
das Symbol -H-, um anzuzeigen, dass das Programm ausgeblendet ist.
Da ausgeblendete Programme gelöscht werden können, wenn deren Nummer unbekannt
ist, sollte diesen das Attribut änderbares Programm genommen werden, wenn dieses
Programm nicht gelöscht werden können soll.
CNC 8070
Dateien kodifizieren
Die Verschlüsselung kann eine beliebige Datei (Werkstückprogramm, Unterprogramm,
usw.) schützen, indem er unlesbar wird, und kann daher nicht von anderen verwendet
werden.
(REF: 1007)
·255·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
Datei löschen
Ermöglicht das Löschen des ausgewählten Ordners oder der ausgewählten Dateien. Zum
Löschen der Dateien zeigt die CNC ein Dialogfeld, in dem die Bestätigung des Befehls
angefordert wird, wohingegen leere Ordner direkt ohne Bestätigungsanforderung gelöscht
werden.
Ordner, die irgendeine Datei enthalten, können nicht gelöscht werden. Die Datei, die im
Automatikmodus ausgewählt wird, kann man nicht löschen.
UTILITIES-BETRIEB
Darstellung des Utilities-Betriebs
13.
CNC 8070
(REF: 1007)
·256·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
13.2
Utilities (Softkeys)
13.2.1 Geordnet nach
Ermöglicht das Ordnen der Dateiliste.
Bei der Auswahl dieser Option zeigt das Softkey-Menü verschiedene Ordnungsoptionen. Zur
Rückkehr zum vorigen Menü die Taste voriges Menü drücken.
13.2.2 Optionen
Utilities (Softkeys)
Im Softkey-Menü ist der gerade gewählte Ordnungstyp zu sehen (der Softkey erscheint
gedrückt).
13.
UTILITIES-BETRIEB
Die Dateiliste kann alphabetisch, nach Größe, Datum oder Typ geordnet werden. Wird der
gleiche Ordnungstyp zweimal oder mehr mals gedrückt, änder t die CNC das
Ordnungskriterium von aufsteigend auf absteigend und umgekehrt.
Ermöglicht die benutzerspezifische Anpassung der Art, in der die Programmliste auf dem
Bildschirm angezeigt wird.
Wenn diese Option angewählt wird, zeigt die CNC im Softkey-Menü die verfügbaren
Benutzeranpassungsoptionen. Zur Rückkehr zum vorigen Menü die Taste voriges Menü
drücken.
Aktualisieren
Aktualisiert die Dateiliste und zeigt dabei die Dateien des Ordners, der gerade angewählt
ist. Nur wenn die Option "Automatische Aktualisierung" nicht aktiv ist.
Automatische Aktualisierung
Wenn diese Option angewählt ist (der Softkey wird gedrückt gezeigt), aktualisiert die CNC
bei jeder Anwahl eines Ordners automatisch die Dateiliste.
Spalten einstellen
Wenn diese Option angewählt ist (der Softkey wird gedrückt gezeigt), stellen sich die Spalten
der Dateiliste auf den Text ein, den sie enthalten, so dass der Text zu sehen ist, der wegen
seiner Überlänge abgebrochen sein kann.
Alles reinitialisieren
Schließt den Ordnerbaum und zeigt nur die an die CNC angeschlossenen Vorrichtungen
(Diskettenlaufwerk, Ethernet-Netz, etc.).
Ausgeblendete zeigen
Wenn diese Option angewählt ist (der Softkey wird gedrückt gezeigt) zeigt die Dateiliste alle
Dateien des ausgewählten Ordners, einschließlich deren, die das Attribut "ausgeblendet"
aufweisen. Im gegenteiligen Fall werden diese Dateien nicht gezeigt.
CNC 8070
(REF: 1007)
·257·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
13.2.3 Suche in Dateien
Ermöglicht eine Dateisuche. Wenn diese Option angewählt wird, zeigt die CNC ein
Dialogfeld, in dem folgende Daten definiert werden können
In Datei suchen
B
Utilities (Softkeys)
UTILITIES-BETRIEB
13.
A
C
D
Bewegt den Cursor durch die Elemente des Feldes.
Aktiviert/deaktiviert die Wahlkästchen (C).
Startet oder bricht die definierte Suche ab.
A. Beschreibung der zu suchenden Dateien. Lässt die Jokersymbole "*" und "?" mit
folgender Bedeutung zu:
*
Jegliche Zeichenfolge.
?
Jegliches Zeichen.
So dass Folgendes möglich ist:
*
Suche aller Dateien.
*.NC
Suche nach Dateien mit Erweiterung "NC".
exa*.*
Suche nach mit "exa" beginnenden Dateien.
B. In den Dateien enthaltener Text.
C. Definition der Suchkriterien.
• Suche in den Unterordnern.
• Unterschied zwischen Klein- und Großschreibung ignorieren.
• Zu suchenden Text als ganzes Wort betrachten.
D. Beginnt die definierte Suche.
E. Bricht die definierte Suche ab.
Nach der Definition der Suchoptionen den Cursor auf eine der unteren Schaltflächen setzen,
um die definierte Suche anzunehmen (D) oder abzubrechen (E) und die Taste [ENTER]
drücken.
Im Dateifenster wird die Liste der gefundenen Programme gezeigt.
CNC 8070
(REF: 1007)
·258·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
13.2.4 Alles wählen
Wählt alle Dateien der Liste. Die Auswahl wird durch Bewegen des Cursors aufgehoben.
Zum Hinzufügen oder Entfernen einer Datei der Auswahl den Cursor bei niedergedrückter
[CTRL] Taste auf die Datei setzen und die Taste [SPACE] drücken.
Tasten zur Anwahl eines Ordners
Bewegt den Cursor durch die Elemente des Fensters.
Wurde eine Dateigruppe angewählt, können durch Drücken des entsprechenden Symbols
deren Attribute geändert, diese gelöscht, kopiert oder ausgeschnitten werden.
13.2.5 Auswahl umkehren
UTILITIES-BETRIEB
Bewegt den Cursor zum Anfang oder zu dem der Liste.
Utilities (Softkeys)
13.
Bewegt den Cursor von Zeile zu Zeile.
Kehrt die getroffene Dateiauswahl um und wählt dabei die abgewählten Dateien und
umgekehrt.
Zum Hinzufügen oder Entfernen einer Datei der Auswahl den Cursor bei niedergedrückter
[CTRL] Taste auf die Datei setzen und die Taste [SPACE] drücken.
Tasten zur Anwahl eines Ordners
Bewegt den Cursor durch die Elemente des Fensters.
Bewegt den Cursor von Zeile zu Zeile.
Bewegt den Cursor zum Anfang oder zu dem der Liste.
Wurde eine Dateigruppe angewählt, können durch Drücken des entsprechenden Symbols
deren Attribute geändert, diese gelöscht, kopiert oder ausgeschnitten werden.
13.2.6 Neues Verzeichnis
Ermöglicht das Anlegen eines neuen Ordners zur Speicherung von Dateien.
Wenn diese Option angewählt wird, zeigt die CNC ein Dialogfeld, in dem der Name des
Ordners angefordert wird. Neuen Namen definieren und eine der Schaltflächen wählen, um
diesen anzunehmen oder zurückzuweisen.
Tasten zur Anwahl eines Ordners
Bewegt den Cursor durch die Elemente des Feldes.
Bestätigt die mit dem Cursor angewählte Option.
Sollte bei der Definition des Ordnernamens bereits ein Ordner mit diesem Namen vorhanden
sein, wird kein neuer Ordner angelegt.
CNC 8070
(REF: 1007)
·259·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
13.2.7 Schutz-Passwords
Die Passwörter gestatten die Festlegung von jedem einzelnen Kode, den der Anwender
eingeben muss, bevor er Zugang zu irgendwelchen Funktionen der CNC erhält. Wenn die
Eingabe richtig gemacht wird, erfolgt eine Speicherung, und es wird nicht wieder danach
gefragt, solange man die CNC nicht abschaltet. Wenn das Passwort falsch ist, wird es ihm
nicht erlaubt die gewünschte Aktion auszuführen und die Passwortabfrage erfolgt jedes Mal.
Utilities (Softkeys)
UTILITIES-BETRIEB
13.
Bei einer CNC mit einem Speichermedium, das gegen Überschreiben geschützt ist, wird,
sobald die CNC im Modus "Setup" gestartet wird, nicht das Passwort verlangt. Sobald die
CNC im Anwendermodus gestartet ist, wird natürlich das Passwort verlangt.
Um auf die Seite für die Festlegung der Passwörter zu gelangen, klicken Sie auf die
Schaltfläche "Zugangskodes". Es wird Ihnen die Möglichkeit geboten, folgende Passwörter
festzulegen.
• Allgemeiner Zugangskode
• SPS
• Maschinenparameter.
• Benutzerspezifische Anpassung
• Kinematische Maschinenparameter.
Allgemeiner Zugangskode
Dieser wird abgefragt, sobald man beabsichtigt, die Seite für die Festlegung von Passwörter
zu öffnen.
SPS
Das Passwort wird abgefragt, wenn man beabsichtigt, folgende Aktionen in der SPS
auszuführen:
• SPS-Programm editieren. Wird nicht das richtige Passwort eingegeben, öffnet sich das
SPS-Programm schreibgeschützt.
• Projekt Datei hinzufügen.
• Datei löschen.
• Datei umbenennen.
• SPS-Meldungen. Wird nicht das richtige Passwort eingegeben, können die SPSMeldungen weder angezeigt noch editiert werden.
• SPS generieren.
• Beim Zugriff auf die Optionen des Betriebs "Befehle".
• Bei Überwachung bei der Statusänderung eines Mittels.
Maschinenparameter
Pas Passwort wird abgefragt, wenn man beabsichtigt, folgende Aktionen in den Tabellen der
Maschinenparameter durchzuführen:
• Wert des Parameters eingeben.
• Initialisierung einer Tabelle.
• Laden einer Tabelle
• Sobald die Anwendung CNC initialisiert wird und die Anlage im Modus "Setup" gestartet
wird.
Benutzerspezifische Anpassung
CNC 8070
Das Passwort wird abgefragt, wenn man beabsichtigt, die Anwendung FGIUM zu öffnen.
Wird nicht das richtige Passwort eingegeben, kann kein Zugriff auf die Anwendung erfolgen.
Kinematische Maschinenparameter
(REF: 1007)
Das Passwort wird abgefragt, wenn man beabsichtigt folgende Aktionen in der Tabelle der
kinematischen Maschinenparameter durchzuführen. Wenn das Passwort nicht festlegt ist,
wird das Passwort angewendet, das für die restlichen Maschinenparameter verwendet wird.
• Wert des Parameters eingeben.
• Initialisierung einer Tabelle.
• Laden einer Tabelle
·260·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
Administrator mode
Wird abgefragt, um die Anlage im Modus "Administrator" zu starten. Der Zugriff auf den
Modus "Administrator" wird mit dem Berechtigungskode aktiviert. Wenn Sie diese
Softwareoption nicht haben, können Sie nicht auf den Modus "Administrator" zugreifen.
Wie man Zugangspassworte festlegt.
Um auf die Seite für die Festlegung der Passwörter zu gelangen, klicken Sie auf die
Schaltfläche "Zugangskodes". Von dieser Seite kann man die Passwörter festlegen,
verändern oder löschen. Wenn diese Seite geschützt ist, wird, sobald man auf die
Schaltfläche klickt, der allgemeine Zugangskode abgefragt.
Wählt das vorige oder folgende Passwort.
Übernimmt das definierte Password.
Utilities (Softkeys)
Tasten zur Definition des Passworts
UTILITIES-BETRIEB
Jedes Passwort kann eine Länge von 10 Zeichen haben und kann aus jedem beliebigen
ASCII-Zeichen bestehen. Es wird zwischen Groß- und Kleinschreibung unterschieden.
13.
Löscht das definierte Password.
Löschen des ausgewählten Passwortes
Mit der Schaltfläche "Alles Löschen" können alle festgelegten Passwörter gelöscht werden.
CNC 8070
(REF: 1007)
·261·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
13.2.8 Sicherheitskopie der Daten. Backup - Restore
Diese Option gestattet es, eine Sicherheitskopie (Backup) der Daten in der Mappe MTB
anzufertigen und auf diese Weise die Konfiguration danach wiederherzustellen, falls es
erforderlich sein sollte Die Backupdatei wird in einer einzigen Datei gespeichert.
Sowohl die Mappe, in dem der Backup gemacht wird, als auch der Name der Datei, in der
Backup gespeichert wird, können konfiguriert werden. Wenn nicht das Gegenteil angegeben
wird, erfolgt der Backup der Mappe MTB in der Datei mtb.r im Laufwerk A:-.
Utilities (Softkeys)
UTILITIES-BETRIEB
13.
Konfiguration der Optionen für das Backup
Die Optionen für das Backup kann man mit Hilfe der Schaltfläche "Optionen Backup"
festlegen. Als Optionen für das Backup kann man sowohl die Mappe für das Backup als auch
den Namen der Datei, wo die Daten gespeichert werden, festlegen. Standardmäßig erfolgt
das Backup von der Mappe MTB und wird in der Datei mtb.r im Laufwerk A gespeichert.
Die CNC speichert die festgelegten Optionen in einer Datei mit dem Namen backup.ini.
Wenn beim Ausführen oder bei der Wiederherstellung eines Backups diese Datei nicht
vorhanden ist, werden die Defaultwerte benutzt.
Durchführung eines Backups der Daten
Der Backup wird mit Hilfe der Schaltfläche "Automatischer Backup" gemacht. Nach dem
Anklicken dieser Schaltfläche wird eine Sicherheitskopie der Daten in einer angegebenen
Mappe gemacht. Die Daten werden in der ausgewählten Datei gespeichert
Wenn nicht das Gegenteil angegeben wird, oder wenn die Datei backup.ini nicht vorhanden
ist, erfolgt der Backup der Mappe MTB in der Datei mtb.r im Laufwerk A:-.
Wiederherstellung der Daten aus einer Backup-Datei
Die Wiederherstellung der Daten mit dem Backup erfolgt mit Hilfe der Schaltfläche
"Wiederherstellen" Nach dem Anklicken dieser Schaltfläche werden die Daten aus der
angegebenen Datei in die ursprünglichen Mappe kopiert; das heißt, in die Mappe von wo
aus der Backup gemacht wurde. Wenn diese Mappe nicht vorhanden ist, wird er erzeugt und
der Prozess wird fortgeführt.
Wenn die Dateien, die wiederhergestellt werden, vorhanden sind, werden sie
überschrieben; das heißt, die Dateien in der Mappe, werden von den Dateien aus dem
Backup ersetzt.
Der Name der Datei, die aus dem Backup wiederhergestellt wird, befindet sich in der Datei
backup.ini. Wenn diese Datei nicht vorhanden ist, geht man wie folgt vor:
1. Im Laufwerk –A :– wird die Datei mtb.r gesucht und wiederhergestellt.
2. Wenn diese Datei nicht vorhanden ist, wird die erste Datei des Backups
(Dateierweiterung "r") im Laufwerk A wiederhergestellt.
3. Wenn keine Datei des Backups vorhanden ist, wird eine entsprechende Fehlermeldung
angezeigt.
CNC 8070
(REF: 1007)
·262·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
13.2.9 Verschlüsselung von Dateien.
Die Verschlüsselung kann eine beliebige Datei (Werkstückprogramm, Unterprogramm,
usw.) schützen, indem er unlesbar wird, und kann daher nicht von anderen verwendet
werden. Ein verschlüsseltes Programm ist nicht editierbar, weder im Programmeditor noch
im SPS-Editor, und wird nicht während der Ausführung angezeigt. Eine verschlüsselte Datei
kann kopiert, löscht, usw. als ein Datei mehr.
Die Verschlüsselungs-Algorithmus berücksichtigt das Passwort des Herstellers (Allgemeine
Zugangskode). Wenn beim Versuch einer Datei zu verschlüsseln, ist das Passwort nicht
vorhanden, wird die CNC die entsprechende Warnung geben und den Vorgang abbrechen.
Wenn Sie eine Datei, nachdem Sie das Kennwort des Herstellers zu verschlüsseln, ändern,
wird die Datei von der CNC nicht mehr lesbar.
Utilities (Softkeys)
Die Datei-Verschlüsselung und Passwort direkt vom Hersteller.
13.
UTILITIES-BETRIEB
Bei Betätigung der Taste "Datei verschlüsseln" verschlüsselt die CNC mit dem Cursor die
ausgewählte Datei. Die Verschlüsselung hält die ursprüngliche Datei und erzeugt eine neue
verschlüsselte Datei mit dem gleichen Namen und die Erweiterung fcr. Wenn die CNC
erfolgreich die Datei verschlüsselt, fragt sie den Benutzer, ob die ursprüngliche Datei zu
löschen möchte, so dass nur die verschlüsselte Datei gelassen wird. Diese Datei kann nicht
von der CNC entschlüsselt werden, so ist es empfehlenswert, eine Kopie der ursprünglichen
Datei an einem sicheren Ort aufzubewahren.
Wenn die CNC ein verschlüsseltes Programm oder Unterprogramm führt, prüft sie ob das
aktuelle OEM-Password mit dem verwendeten Password zur verschlüsselten Datei stimmt.
Wenn beide Passwörter nicht übereinstimmen, kann die CNC nicht das Programm oder
Unterprogramm ausführen und zeigt die entsprechende Fehlermeldung an. Eine
verschlüsselte Datei auf einer CNC kann in einer anderen CNC ausgeführt werden, wenn
sie das Passwort des Herstellers in den beiden stimmen.
i
Im Falle des SPS-Programms ist nicht notwendig die Quelldatei zu verschlüsseln,
genügt es mit dem kompilierten Programm. Quelldatei kann gelöscht werden.
CNC 8070
(REF: 1007)
·263·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
Utilities (Softkeys)
UTILITIES-BETRIEB
13.
CNC 8070
(REF: 1007)
·264·
PLC
14
Diese Betriebsart ermöglicht den Zugriff auf die SPS, um deren Betriebsweise oder den
Status der verschiedenen SPS-Variablen zu prüfen. Ebenso ermöglicht sie die Edition und
Analyse des SPS-Programms und der Meldungs- und Fehlerdateien der SPS selbst.
Bei einer CNC mit einem Speichermedium, das einen Überschreibschutz hat, und wenn
diese im Anwendermodus arbeitet, ist das SPS-Programm gegen Überschreiben geschützt,
und jede Änderung ist temporär; das heißt, sie sind beim nachfolgenden Einschalten der
Anlage nicht mehr vorhanden. Damit die Änderungen permanent sind, muss man den
Schutz des SPS-Programms aufheben und die Anlage im Modus "Setup" starten und die
eingegebenen Änderungen validieren.
Anwahl des SPS-Betriebs
Auf den SPS-Modus kann man entweder mit der Anwendertaste zugreifen, wenn diese so
angepasst worden ist, oder man öffnet dazu das Menüfenster. Auf das Menüfenster kann
mit Hilfe der Tastenkombination [CTRL]+[A] zugreifen.
¿Was kann man mit dieser Arbeitsweise machen?
Der SPS-Betrieb ermöglicht zusammenfassend die Durchführung folgender Operationen:
• Editieren, Ändern oder Ansehen des Inhalts SPS-Projekts.
• Bereinigung der Ausführung des SPS-Programms durch die Möglichkeit zur getrennten
Ausführung verschiedener Programmteile (Ausgangszyklus, Hauptmodul und
periodisches Modul).
• Analysierung des Verhaltens der logischen Signale des SPS-Programms auf der
Grundlage der Auslösezeiten und Auslösebedingungen, die vom Benutzer festgelegt
werden.
• Überwachung des Mittel- und Variablenstatus der SPS.
• Ansicht aller im SPS-Projekt eingesetzten Mittel und in welchem Programm des Projekts
diese benutzt werden.
• Erstellung einer Statistik der Ausführungszeiten des SPS-Projekts und der dieses
bildenden Module.
• Edition, Änderung oder Ansicht der den Meldungen und Fehlern der SPS zugeordneten
Texte.
CNC 8070
(REF: 1007)
·265·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
14.1
Vorstellung des SPS-Modus
Wenn eine dieser Betriebsart aktiv ist, wird dies oben rechts auf der allgemeinen Statusleiste
angezeigt.
Dieser Betriebsmodus kann verschiedene Bildschirme beinhalten. Jede steht für ein
Dienstprogramm der SPS. Die Kommunikation zwischen den verschiedenen Diensten
erfolgt mit Hilfe der Liste der Dienstprogramme.
PLC
Vorstellung des SPS-Modus
14.
CNC 8070
(REF: 1007)
·266·
Die verschiedenen Dienste können sich überlappen. Wenn man zwei oder mehr Dienste
aktiviert hat, kann man zwischen ihnen mit der entsprechenden Taste hin- und herschalten,
wenn man die Taste dazu eingerichtet hat Der Wechsel zwischen den Diensten erfolgt von
einem zum anderen, so dass Sie, wenn Sie beim zuletzt aktiven Dienst die Taste drücken,
wieder zum zuerst aktivierten Dienst zurückkommen.
Standardkonfiguration
Die Standardkonfiguration für diesen Arbeitsmodus wird im vorliegenden Handbuch
beschrieben und entspricht der bei der Auslieferung von FAGOR vorgenommenen
Konfiguration. In einigen Fällen haben sich die Autoren des Handbuchs dazu entschieden,
statt den Monitor der CNC einen weiteren Bildschirm zu nehmen, um das Verständnis zu
erleichtern.
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
14.1.1 Beschreibung des Bildschirms
Der Bildschirm des SPS-betriebs zeigt folgende Information.
A
B
PLC
C
D
Vorstellung des SPS-Modus
14.
A. Dienstfenster.
Zeigt die Liste der in der SPS-Umgebung verfügbaren Dienste.
B. Informationsfenster.
Zeigt den dem angewählten Dienst zugeordneten Bildschirm, falls vorhanden. Die
Bildschirmanzeigen der verschiedenen Dienstprogramme überlappen sich. Wenn zwei
oder mehr Dienste aktiviert sind, kann man, wenn diese so angepasst worden ist,
zwischen diesen mit der Umschalttaste hin- und herschalten. Zum Schließen eines
Bildschirms die Taste [ESC] drücken.
C. Zeigt den Programmstatus der SPS an, gestartet oder angehalten.
D. CNC-Meldungen.
Zum Wechseln des Fensters die Fenster-Wechseltaste drücken.
Tasten zur Anwahl eines Dienstes
Öffnet und schließt die Dateiliste eines Dienstes.
Bewegt den Cursor durch die Dienstleistungen des Fensters.
Bewegt den Cursor zum Anfang oder Ende der Liste.
Greift auf den mit dem Cursor angewählten Dienst zu.
Softkey-Menüs
Wenn der SPS-Betrieb angewählt wird, erscheinen im waagrechten Softkey-Menü die dem
angewählten SPS-Dienst zugeordneten Optionen. Die von dem Menü gebotene
Optionsgruppe kann mit dem Softkey "+" geändert werden, wodurch auf eine andere
Optionsgruppe zugegriffen wird.
CNC 8070
(REF: 1007)
·267·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
14.1.2 Beschreibung der Symbole (senkrechte Softkeys)
Im Symbolmenü stehen immer alle dem aktiven SPS-Dienst zugeordneten Symbole zur
Verfügung.
Die Symbole werden mit ihrem zugeordneten Softkey (F8 bis F12) aktiviert.
Symbolliste.
PLC
Vorstellung des SPS-Modus
14.
Dienstfenster zeigen/ausblenden
Wechselt zwischen der gemeinsamen Nutzung des SPS-Umgebungsbereichs (bei der
sowohl das Dienst- als auch das Informationsfenster zu sehen ist) und der Arbeit mit
Vollbildschirm (bei der das Dienstfenster ausgeblendet wird, um die Erweiterung des
Informationsfensters zur Nutzung des ganzen SPS-Umgebungsbereichs zu ermöglichen).
Text suchen
Ermöglicht die Suche eines Textes in allen Dateien des Projekts; deren Ergebnis erscheint
dann in dem Dienst "Ausgänge".
Gehe zu Datei
(Erscheint nur, wenn mit dem Dienst "Ausgänge" oder "Kreuzreferenzen" gearbeitet wird).
Steht der Cursor auf dem Ergebnis einer Textsuche, einem Kompilationsfehler oder einem
SPS-Mittel öffnet sich nach Anwahl dieser Option die entsprechende Datei und der Cursor
geht auf die Zeile, auf die sie Bezug nimmt.
Mnemonische Sprache oder Kontaktplan.
(Erscheint nur beim Dienstprogramm "Programme", sobald ein Programm überwacht wird).
Schaltet bei der Anzeige des überwachten Programms zwischen der Sprache der Mnemonik
und Kontaktplan umher.
CNC 8070
(REF: 1007)
·268·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
Dienst "Programme"
Mit diesem Dienst können das SPS-Projekt und die dieses bildenden Dateien verwaltet
werden. Das SPS-Projekt kann aus einer oder mehreren Dateien bestehen, die in einer der
folgenden Sprachen editiert wurden:
• Sprache der Mnemonik oder Gleichungen (Dateien mit Erweiterung .plc).
• Kontaktplan oder Sprache der Gleichungen (Dateien mit Erweiterung .Id).
• Programmiersprache C (Dateierweiterung .c)
14.
Dateien, die das SPS-Projekt bilden
Durch Anwahl des SPS-Projekts wird die Liste der daran
beteiligten Dateien gezeigt oder ausgeblendet.
PLC
SPS-Projekt
Dienst "Programme"
14.2
SPS-Projekt
Das SPS-Projekt ist die Gesamtheit der Dateien, die nach erfolgter Kompilation das SPSProgramm generieren.
Bei angewähltem SPS-Projekt werden im Softkey-Menü die Optionen zur Verwaltung dieses
Projekts angezeigt. Unter diesen Optionen befinden sich die zum Hinzufügen von Dateien
zum SPS-Projekt und zu dessen Kompilation.
Dateien des SPS-Projekts
Wie vorher erwähnt wurde, kann das SPS-Projekt aus einer oder mehreren Dateien
bestehen, die in einer der folgenden Sprachen editiert wurden:
• Mnemonische Sprache oder Gleichungen.
• Kontaktplan.
• C-Sprache.
Das Projekt SPS kann aus verschiedenen Dateien der gleichen Sprache bestehen. Zwei
Dateien, deren Name gleich ist und sich hinsichtlich ihrer Dateierweiterung unterscheiden,
können nicht Teil des gleichen Projekts sein.
Bei angewählter Datei werden im Softkey-Menü die Optionen zur Verwaltung dieser Datei
angezeigt. Unter diesen Optionen befindet sich die zur Editierung und Überwachung der
Datei, die die entsprechenden Editions- und Überwachungsbildschirme zeige.
CNC 8070
(REF: 1007)
·269·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
14.2.1 SPS-Projekt (Softkeys)
Diese Optionen ermöglicht die Erstellung eines SPS-Projekts und dessen Kompilation zur
Erstellung des SPS-Programms.
Das SPS-Projekt und dessen Kompilation zur Erstellung des SPSProgramms.
Zum Hinzufügen einer Datei zum SPS-Projekt.
PLC
Dienst "Programme"
14.
Zum Hinzufügen einer Büchereie zum SPS-Projekt.
Projekt SPS "Erstellen SPS"
Kompiliert und lädt das SPS-Programm aus den das SPS-Projekt bildenden Dateien. Tritt
während der Kompilation irgendein Fehler auf, wird das Programm nicht generiert und eine
Liste mit den festgestellten Fehlern angezeigt.
Die richtige Kompilation aus einer Datei in der Sprache der Mnemonik oder in Kontaktplan
erzeugt die Dateien, die in beiden äquivalent sind. Aus diesem Grunde können zwei Dateien,
deren Name gleich ist und die sich hinsichtlich ihrer Dateierweiterung unterscheiden, nicht
Teil des gleichen Projekts sein, denn sobald sie erst einmal kompiliert sind, sind sich die
gleiche Datei.
Die folgenden arithmetischen Ausdrücke in der Sprache der Mnemonik kann man direkt in
Kontaktplan übersetzen, weshalb die CNC sie wie folgt übersetzt.
• Ausdrücke, die den Bediener XOR enthalten.
• Arithmetische Ausdrücke, wo der Operator NOT sich auf verschiedene Kontakte
auswirkt.
Anfangsausdruck.
Ausdruck umgewandelt.
a XOR b
(a OR b) AND (NOT a OR NOT b)
NOT (a AND b)
(NOT a OR NOT b)
NOT (a OR b)
(NOT a AND NOT b)
Projekt SPS Hinzufügen Datei
Ermöglicht das Hinzufügen einer Datei zum SPS-Projekt, wobei dies eine neue oder eine
bereits bestehende Datei sein kann. Wenn diese Option angewählt wird, zeigt die CNC eine
Liste mit den verfügbaren Dataien.
Tasten zur Anwahl eines Dienstes
Bewegt den Cursor zu einem anderen Fenster.
Bewegt den Cursor durch die Dateien der Liste.
Fügt die ausgewählte Datei hinzu.
Storniert die Anwahl und schließt die Programmliste.
Zum Hinzufügen einer Datei zum SPS-Projekt.
1. Aus der Liste die zu editierende Datei wiederherstellen oder dessen Namen in das untere
Fenster schreiben.
CNC 8070
2. Zur Annahme der Wahl und zum Hinzufügen von Dateien die Taste [ENTER] oder zum
Abbrechen der Auswahl und Schließen der Dateienliste die Taste [ESC] drücken.
Wird die Auswahl angenommen, wird die ausgewählte Datei in der Liste der Dateien, die das
SPS-Projekt bilden, gezeigt.
(REF: 1007)
·270·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
14.2.2 Dateien des SPS-Projekts (Softkey)
Wird im Dienstfenster ein Programm des SPS-Projekts angewählt, bietet das Softkey-Menü
folgende Optionen.
Dateien des SPS-Projekts "Editieren"
Diese Schaltfläche zeigt das Editionsfenster. Siehe "14.3 Ein Programm
editieren" auf Seite 272.
Dateien des SPS-Projekts "Löschen"
Diese Schaltfläche löscht die angewählte Datei aus dem SPS-Projekt (die
Datei bleibt weiterhin auf der Festplatte der CNC verfügbar).
Dateien des SPS-Projekts "Umbenennen"
PLC
Diese Schaltfläche zeigt das Fenster zur Überwachung. Siehe "14.6 Ein
Programm überwachen" auf Seite 285.
Dienst "Programme"
14.
Dateien des SPS-Projekts "Überwachen"
Diese Schaltfläche ermöglicht die Änderung des Namens der angewählten
Datei.
Dateien des SPS-Projekts "Kopieren"
Diese Schaltfläche ermöglicht die Erstellung einer Kopie der angewählten
Datei. Wenn diese Option angewählt wird, zeigt die CNC eine Liste mit den
gespeicherten Programmen. Zur Erstellung einer Kopie der Datei:
1. Ordner wählen, in dem die Dateikopie gespeichert werden soll.
2. Namen der Datei im unteren Fenster definieren. Soll eine bereits
vorhandene Datei ersetzt werden, diese auf der Liste auswählen.
3. Zur Annahme der Auswahl die Taste [ENTER] oder zum Abbrechen der
Auswahl und Schließen der Dateiliste die Taste [ESC] drücken.
Dateien des SPS-Projekts "Bewegung nach oben"
Sobald das Projekt SPS verschiedene Dateien enthält, erlaubt diese
Schaltfläche, dass die ausgewählte Datei nach oben verschoben wird.
Dateien des SPS-Projekts "Bewegung nach unten"
Sobald das Projekt SPS verschiedene Dateien enthält, erlaubt diese
Schaltfläche, dass die ausgewählte Datei nach unten verschoben wird.
CNC 8070
(REF: 1007)
·271·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
14.3
Ein Programm editieren
Zur Edition eines Programms dieses in der Liste des Betriebs "Programme" anwählen und
die Option "Editieren" des Softkey-Menüs wählen. Die SPS zeigt den für die Sprache des
ausgewählten Programms geeigneten Editor an; ein Texteditor, wenn das Programm in der
Sprache der Mnemoniken oder der Programmiersprache C ist oder einen Kontaktplaneditor,
wenn das Programm in Kontaktplan geschrieben ist.
• Sprache der Mnemonik oder Gleichungen (Dateien mit Erweiterung .plc).
PLC
Ein Programm editieren
14.
• Kontaktplan oder Sprache der Gleichungen (Dateien mit Erweiterung .Id).
• Programmiersprache C (Dateierweiterung .c)
Zum Schließen des Editionsfensters die Taste [ESC] drücken.
Beschreibung des Editors
Das Bearbeitungsfenster für Texte (Abbildung oben) und dem Kontaktplaneditor (Abbildung
unten) zeigt folgende Informationen an.
A
B
C
A
B
C
A. Titelleiste.
CNC 8070
Name des für die Ausführ ung angewählten Programms. Wird neben dem
Programmnamen das Symbol "*" gezeigt, soll dies darauf hinweisen, dass die am
Programm vorgenommen Änderungen nicht gespeichert sind (das Programm muss
gespeichert werden, damit diese nicht verloren gehen).
B. Editionsbereich.
(REF: 1007)
·272·
Zeilennummer und eigener Bereich für die Bearbeitung des Programms. In einem
Programm, das in Kontaktplan bearbeitet wird, erscheinen nummerierte Sätze, welche
die verschiedenen Elemente darstellen.
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
C. Statusleiste.
Bei einem Programm, das in der Programmiersprache C oder der Sprache der Mnemonik
bearbeitet wird, zeigt die Leiste Informationen über die Cursorposition und den Status
der Editoroptionen an.
OVR
Text ersetzen. Wechselt zwischen den Schreibbetriebsarten Einfügen und
Ersetzen. Ist diese aktiv, wird in der Betriebsart Ersetzen geschrieben.
NUM
Numerische Tastatur aktiv.
In einem Programm, das in Kontaktplan bearbeitet wird, ist das der Bereich, wo die
Statusleiste über einen Kontakt und weitere Meldungen angezeigt werden.
Programmeditor. Unicode-Format.
Der CNC-Editor gestattet Unicode-Zeichen. Im Moment der Speicherung eines Programms
speichert der Editor weiterhin Ihr ursprüngliches Format als ANSI- oder UnicodeZeichensatz, außer wenn ein Unicode-Zeichen bearbeitet wird, speichert die CNC das
Programm immer im Unicode-Format.
i
14.
PLC
Großschrift. Ist diese aktiv, wird der Text immer in Großbuchstaben
geschrieben.
Ein Programm editieren
CAP
Die Programme im Format Unicode sind nicht kompatibel mit den Versionen, die vor
der Version V4.0 herausgegeben wurden. Ein Programm im Format Unicode kann
nicht mit einer Version editiert werden, die vor der Version V4.0 veröffentlicht wurde.
Um Programme im Format Unicode in das ANSI-Format umzuwandeln kann ein
Texteditor von einen Drittanbieter (zum Beispiel der Texteditor von Windows)
verwendet werden, aber bei der Ausführung dieses Arbeitsgangs, gehen die
Sonderzeichen verloren, die kein äquivalentes Zeichen im Format ANSI haben.
Editor-Funktionalitäten.
Zoom im Editor.
Der Editor verfügt über folgende Tastaturkürzel, um die Anzeige im Quelleneditor zu
vergrößern oder zu verkleinern. Wenn die CNC über eine Maus mit Rad verfügt, erlaubt die
Taste [CTRL] in Kombination mit diesem Rad auch das Vergrößern und Verkleinern des
Texts.
[CTRL]+[+]
Zoom vergrössern.
[CTRL]+[–]
Zoom verringern.
Multi-Zeile Sätze.
Der Editor passt die langen Sätze der Größe des Fensters an und teilt
dazu den Satz auf verschiedene Zeilen auf. Auf der rechten Seite
jeder unterbrochenen Zeile zeigt der Editor ein Symbol, das besagt,
dass der Satz auf der folgenden Zeile fortgesetzt wird.
Softkey-Menüs
Wenn auf den Programmeditor der SPS zugegriffen wird, stehen im waagrechten SoftkeyMenü alle der Edition einer Datei zugeordneten Optionen zur Verfügung, in Abhängigkeit von
der Bearbeitungssprache.
CNC 8070
(REF: 1007)
·273·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
14.4
Bearbeitung in der Programmiersprache C oder der
Mnemonik (Schaltflächen).
Während der Bearbeitung können sich folgende Tastaturkürzel als nützlich erweisen.
PLC
Bearbeitung in der Programmiersprache C oder der Mnemonik
(Schaltflächen).
14.
Tastaturkürzel.
Funktion.
[CTRL]+[C]
Ausgewählten Text kopieren.
[CTRL]+[X]
Ausgewählten Text ausschneiden.
[CTRL]+[V]
Ausgewählten Text einfügen.
[CTRL]+[Z]
Letzte Änderung aufheben.
[CTRL]+[Y]
Den ausgewählten Text wiederherstellen.
[CTRL]+[G]
Das Programm speichern/Das Originalprogramm wiederherstellen.
[CTRL]+[+]
Zoom vergrössern.
[CTRL]+[–]
Zoom verringern.
[CTRL]+[HOME]
Bewegt den Cursor an den Anfang des Programms.
[CTRL]+[END]
Bewegt den Cursor an das Ende des Programms.
14.4.1 Analysieren
Analysiert das Programm auf der Suche nach Fehlern. Die gefundenen Fehler werden im
Fenster des Dienstes "Ausgänge" gezeigt.
Zum Schließen dieses Fensters und zur Rückkehr zum Editor die Taste [ESC] drücken. Um
zum Editor zurückzukehren, ohne das Fenster zu schließen, betätigen Sie die Taste
Fensterwechsel.
14.4.2 Datei
Ermöglicht das Wiederherstellen, Speichern, Importieren oder Drucken einer Datei.
Wenn diese Option angewählt wird, zeigt die CNC im Softkey-Menü die verfügbaren
Optionen. Zur Rückkehr zum Hauptmenü die Taste voriges Menü drücken.
Wiederherstellen der Originaldatei
Diese Option steht nur zur Verfügung, wenn die Option "Immer speichern" (Abschnitt
"14.4.6 Benutzerspezifische Anpassung" dieses gleichen Kapitels) aktiv ist.
Ermöglicht die Wiederherstellung der Originaldatei ohne die seit dem letzten Öffnen
vorgenommenen Änderungen. Nach der Auswahl dieser Option fordert die CNC die
Bestätigung des Befehls an:
Datei speichern
Diese Option steht nur zur Verfügung, wenn die Option "Immer speichern" (Abschnitt
"14.4.6 Benutzerspezifische Anpassung" dieses gleichen Kapitels) nicht aktiv ist.
Ermöglicht das Speichern der gerade editierte Datei.
CNC 8070
Datei speichern als
Ermöglicht das Speichern der gerade editierte Datei mit einem anderen Namen. Nach dem
Speichern der Datei wird mit der Edition der neuen Datei fortgefahren.
Datei ins Programm einfügen
(REF: 1007)
Gestattet die Aufnahme des Inhalts einer in der CNC gespeicherten Datei in das derzeit
editierte Programm.
Datei drucken
Diese Schaltfläche gestattet das Ausdrucken des Programms auf einem vorher festgelegten
Drucker.
·274·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
14.4.3 Aufheben
Diese Schaltfläche ermöglicht die Aufhebung der zuletzt vorgenommenen Änderungen.
Änderungen werden, angefangen von der zuletzt vorgenommenen Änderung, jeweils
einzeln aufgehoben. Die CNC verfügt über die folgenden Tastenkombinationen für das
Abbrechen und Neuausführen von Arbeitsgängen.
[CTRL]+[Y]
Den ausgewählten Text wiederherstellen.
14.4.4 Satzoperationen
Ermöglicht das Kopieren und Einfügen von Text in die Datei und den Export dieser
Information als unabhängige Datei.
Diese Option steht nur zur Verfügung, wenn in der Datei oder in der Zwischenablage ein Text
ausgewählt ist. Zur Auswahl eines Textes in der Datei die Taste [SHIFT] während der
Cursorbewegung gedrückt halten.
Wenn diese Option angewählt wird, zeigt die CNC im Softkey-Menü die verfügbaren
Optionen. Zur Rückkehr zum Hauptmenü die Taste voriges Menü drücken.
Arbeitsgänge von Sätzen "Kopieren"
Ausgewählten Text in die Zwischenablage kopieren.
Arbeitsgänge von Sätzen "Ausschneiden"
Kopiert den ausgewählten Text in die Zwischenablage und löscht ihn aus der Datei.
Arbeitsgänge von Sätzen "Einsetzen"
Fügt den Inhalt der Zwischenablage in die Datei ein.
14.
PLC
Letzte Änderung aufheben.
Bearbeitung in der Programmiersprache C oder der Mnemonik
(Schaltflächen).
[CTRL]+[Z]
Operationen von Sätzen "Kopieren eines Programms"
Speichert den ausgewählten Text als unabhängige Datei.
Wenn diese Option angewählt wird, zeigt die CNC eine Liste mit den gespeicherten Dataien.
Zur Speicherung des Textes als Datei:
1. Mappe wählen, in der es gespeichert werden soll.
2. Namen der Datei im unteren Fenster definieren. Soll eine bereits vorhandene Datei
ersetzt werden, diese auf der Liste auswählen.
3. Zur Annahme der Dateispeicherung die Taste [ENTER] oder zum Abbrechen und
Schließen der Dateiliste die Taste [ESC] drücken.
CNC 8070
(REF: 1007)
·275·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
14.4.5 Suchen/Ersetzen
Ermöglicht die Suche einer Zeile oder eines Textes im Programm. Gestattet auch, einen Text
durch einen anderen zu ersetzen.
Wenn diese Option angewählt wird, zeigt die CNC ein Dialogfeld, in dem die zu suchende
Zeile oder der zu suchende Text angefordert wird. Wenn die Suche eines Textes definiert
wird, können einige Optionen definiert werden, die Folgendes ermöglichen:
A. Auf eine Zeile des Programms zu gehen.
PLC
Bearbeitung in der Programmiersprache C oder der Mnemonik
(Schaltflächen).
14.
B. Im Programm den gerade gesuchten Text durch einen anderen ersetzen.
C. Unterschied zwischen Klein- und Großschreibung ignorieren.
D. Zu suchenden Text als ganzes Wort betrachten.
E. Wählen, ob die Suche vom Programmbeginn aus oder ab der Cursorposition aus erfolgt.
F. Suchaufrichtung.
A
B
C
D
E
F
Nach der Definition der Suchoptionen zum Starten der Suche die Taste [ENTER] drücken
oder die Taste [ESC], um die Suche abzubrechen. Der im Programm gefundene Text wird
hervorgehoben angezeigt und das Softkey-Menü zeigt folgende Optionen:
• Option "Ersetzen", um den Text zu ersetzen, der hervorgehoben ist.
• Option "alles ersetzen", um den Text in dem ganzen Programm zu ersetzen.
• Option "Nächsten suchen", um die Suche ohne Ersetzen des Textes fortzusetzen.
• Option "Voriges suchen", um die Suche entgegen der Richtung ohne Ersetzen des
Textes fortzusetzen.
Zur Beendigung der Suche die Taste [ESC] drücken.
CNC 8070
(REF: 1007)
·276·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
14.4.6 Benutzerspezifische Anpassung
Dieser Softkey ermöglicht die Anpassung des Verhaltens, der Eigenschaften und des
Aussehens des SPS-Editors.
Die allgemeine Optionen des Editors anpassen.
Automatisch speichern.
Aktivierung der automatischen Speicherung des Programms. Wenn
diese Option aktiv ist, speicher t die CNC das Programm
automatisch, jedes Mal, wenn der Cursor den Satz ändert. In großen
Programmen (ab 200 kB) speichert die CNC das Programm, sobald
der Anwender etwa 5 Sekunden lang keine Veränderung im
Programm vornimmt.
Wenn diese Option nicht aktiv ist, wird das Programm vom Menü der
Schaltflächen aus gespeichert. Siehe "14.4.2 Datei" auf Seite 274.
Zeile einstellen.
Die langen Sätze auf der Größe des Fensters einstellen.
Zeilennummer zeigen.
Die Nummerierung der Zeilen im Editor zeigen.
Pull-down-Menüs.
Organisieren Sie das Menü der horizontalen Schaltflächen im Pulldown-Menü.
Das Aussehen des Programmeditors anpassen.
Diese Option individualisiert das Aussehen (Farbe, Schriftart, usw.) der Elemente, aus
denen das Programmeditor gebildet wird. Nach der Festlegung des neuen Aussehens,
betätigen Sie die Taste [ENTER], um die Änderungen zu übernehmen oder die Taste [ESC],
um diese abzulehnen.
Das Syntax Coloring anpassen.
14.
PLC
Bedeutung.
Bearbeitung in der Programmiersprache C oder der Mnemonik
(Schaltflächen).
Option.
Mit dieser Option können Sie die Farben der Elemente, die das Programm machen,
anpassen. Nach der Festlegung des neuen Aussehens, betätigen Sie die Taste [ENTER],
um die Änderungen zu übernehmen oder die Taste [ESC], um diese abzulehnen. In großen
Programmen (ab 200 kB) deaktiviert der Editor das Syntax Coloring
CNC 8070
(REF: 1007)
·277·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
14.5
Bearbeitung in Kontaktplan (Schaltflächen).
Während der Bearbeitung können sich folgende Tastaturkürzel als nützlich erweisen.
PLC
Bearbeitung in Kontaktplan (Schaltflächen).
14.
Tastaturkürzel.
Funktion.
[+] [-]
Zoom des Grafikfensters.
[CTRL][+]
Zoom des Feldes.
[CTRL][-]
[ENTER]
Editiert die Angabe, auf der sich der Cursor befindet. Wenn der Cursor
eine Spalte der linken Seite markiert, wird der Dialog für die Bearbeitung
des Kommentars zum Satz angezeigt.
[§] [¨] [©] [ª]
Verfährt den Cursor in den 4 Richtungen.
[SHIFT][§]
[SHIFT][¨]
Modifiziert die Auswahl.
[SHIFT][©]
[SHIFT][ª]
14.5.1 Analysieren
Analysiert das Programm auf der Suche nach Fehlern. Die gefundenen Fehler werden im
Fenster des Dienstes "Ausgänge" gezeigt.
Zum Schließen dieses Fensters und zur Rückkehr zum Editor die Taste [ESC] drücken. Um
zum Editor zurückzukehren, ohne das Fenster zu schließen, betätigen Sie die Taste
Fensterwechsel.
14.5.2 Datei
Ermöglicht das Wiederherstellen, Ein- oder Ausführen der Datei.
Wenn diese Option angewählt wird, zeigt die CNC im Softkey-Menü die verfügbaren
Optionen. Zur Rückkehr zum Hauptmenü die Taste voriges Menü drücken.
Datei speichern
Diese Schaltfläche ermöglicht das Speichern der gerade editierte Datei.
Datei speichern als
Diese Schaltfläche ermöglicht das Speichern der gerade editierte Datei mit einem anderen
Namen. Nach dem Speichern der Datei wird mit der Edition der neuen Datei fortgefahren.
Datei "Datei importieren"
Diese Schaltfläche importiert die Übersetzung von einem Programm, das in der Sprache der
Mnemonik bearbeitet wurde, in ein Programm, das gerade bearbeitet wird. Diese
Schaltfläche ist nützlich für die Umwandlung einer Datei der Sprache der Mnemonik in eine
Kontaktplan-Datei, ohne dass es notwendig ist, das SPS-Projekt zu kompilieren.
Die folgenden arithmetischen Ausdrücke in der Sprache der Mnemonik kann man direkt in
Kontaktplan übersetzen, weshalb die CNC sie wie folgt übersetzt.
• Ausdrücke, die den Bediener XOR enthalten.
CNC 8070
(REF: 1007)
• Arithmetische Ausdrücke, wo der Operator NOT sich auf verschiedene Kontakte
auswirkt.
Anfangsausdruck.
Ausdruck umgewandelt.
a XOR b
(a OR b) AND (NOT a OR NOT b)
NOT (a AND b)
(NOT a OR NOT b)
NOT (a OR b)
(NOT a AND NOT b)
Datei "Datei exportieren"
Diese Schaltfläche exportiert die Übersetzung in die Sprache der Mnemonik in eine Datei
vom Programm, das gerade bearbeitet wird.
·278·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
14.5.3 Eingabe
Gestattet die Bearbeitung vom ausgewählten Programm und das Kopieren, Ausschneiden
und Einfügen eines Satzes oder einer Satzgruppe.
Wenn diese Option angewählt wird, zeigt die CNC im Softkey-Menü die verfügbaren
Optionen. Zur Rückkehr zum Hauptmenü die Taste voriges Menü drücken.
Bearbeitung "Neuer Satz".
n
Das Bild mit den unterbrochenen Linien zeigt die Cursorposition.
Indem der Cursor auf das Element Kontakt_Aktion bewegt wird und die Taste [ENTER]
gedrückt wird, erscheint ein Dialogbildschirm, um einen Befehl und einen Kommentar zu
verbinden. Im Feld "Se espera" bietet man eine Kontexthilfe mit den gültigen Anweisungen
an.
PLC
14.
Bearbeitung in Kontaktplan (Schaltflächen).
Diese Schaltfläche Fügt einen neuen Satz mit einem leeren Kontakt hinzu. Dieser Kontakt
ist die Aktion, die einer Anfrage entspricht, und wo "n" die Nummer ist, die den Satz
kennzeichnet. Der neue Satz wird an dem Satz eingefügt, an dem der Cursor positioniert ist.
Den Befehl muss man in der Sprache der Mnemonik schreiben. Der Cursor wird mit Hilfe
der Schaltfläche "Parallel" zum Element Kontakt_Aktion bewegt und Sie können andere
Elemente vom Typ Kontakte_Aktion parallel hinzufügen.
CNCRD
A.POS.X
M100
R200
() = CNCRD(A.POS.X, R100, M100)
Wenn man eine Anweisung festlegen möchte, muss man das Feld "Anweisung" im
Dialogbildschirm aktivieren und danach die Programmzeile schreiben. Die Anweisungen
kann man nur in einem Satz mit seinem Element Kontakt_Aktion leer und ohne dem Element
Kontakte_Abfrage programmieren.
DEF MARCA M100
CNC 8070
Bearbeitung "Ausschneiden"
Schneidet den Kontakt oder angewählten Satz.
Bearbeitung "Kopieren"
(REF: 1007)
Kopiert die Kontakten oder ausgewählten Sätze.
·279·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
Bearbeitung "Einfügen"
Einfügen der Kontakte oder Sätze, die zuvor ausgeschnitten oder kopiert wurden. Das
Einfügen erfolgt parallel zur Auswahl.
Bearbeitung "Löschen"
Löscht die Kontakten oder ausgewählten Sätze.
Bearbeitung "Aufheben"
PLC
Bearbeitung in Kontaktplan (Schaltflächen).
14.
Ermöglicht die Aufhebung der vorgenommenen Änderungen. Änderungen werden,
angefangen von der zuletzt vorgenommenen Änderung, jeweils einzeln aufgehoben.
Bearbeitung "Wiederherstellen"
Es ist nach der Verwendung von "Rückgängig machen" aktiv und stellt nacheinander den
vorherigen Status des Programms wieder her, bevor der Befehl "Rückgängig machen"
angewendet wurde.
Bearbeitung "Linke Serie"
Fügt ein Element Kontakt_Abfrage auf die linke Seite des Kontaktes hinzu, das mit dem
Cursor ausgewählt wurde.
CNCRD
A.POS.X
M100
R200
Indem der Cursor auf das Element Kontakt_Abfrage bewegt wird und die Taste [ENTER]
gedrückt wird, erscheint ein Dialogbildschirm, um einen Befehl und einen Kommentar zu
verbinden. Im Feld "Se espera" bietet man eine Kontexthilfe mit den gültigen Anweisungen
an.
M100
CNCRD
A.POS.X
M100
R200
Zum Beispiel kann der Nutzer festlegen, dass es einen Vergleichskontakt von zwei
Registern mit dem Befehl "CPS R1 EQ R2" gibt, oder er kann einen einfachen Kontakt mit
der Flagge "M100" machen.
In Mnemonik entspricht M100 = CNCRD(A.POS.X, R100, M100)
Bearbeitung "Rechte Serie"
Fügt ein Element Kontakt_Abfrage auf die rechte Seite des Kontaktes hinzu, das mit dem
Cursor ausgewählt wurde.
M100
M101
CNCRD
A.POS.X
M100
R200
CNC 8070
M100 AND M101 = CNCRD(A.POS.X, R100, M100)
(REF: 1007)
·280·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
Bearbeitung "Parallel"
Fügt ein Element Kontakt_Abfrage parallel zum Symbol Kontakt hinzu, das mit dem Cursor
ausgewählt wurde.
M101
M102
CNCRD
A.POS.X
M100
R200
14.
PLC
(M100 AND M101) OR M102 = CNCRD(A.POS.X, R100, M100)
Bearbeitung "Verneinen"
Verneint das Element Kontakt_Abfrage, das mit dem Cursor ausgewählt wurde.
M100
CNCRD
A.POS.X
M100
R200
NOT M100 = CNCRD(A.POS.X, R100, M100)
Bearbeitung in Kontaktplan (Schaltflächen).
M100
CNC 8070
(REF: 1007)
·281·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
14.5.4 Ansicht
Gestattet, dass die Größe der Kontakte und des Texts vergrößert oder verkleinert werden.
Wenn diese Option angewählt wird, zeigt die CNC im Softkey-Menü die verfügbaren
Optionen. Zur Rückkehr zum Hauptmenü die Taste voriges Menü drücken.
Ansicht "Zoom +"
PLC
Bearbeitung in Kontaktplan (Schaltflächen).
14.
Erhöht die Größe der Quelle, sowie die Höhe und Breite der Kontakte.
Ansicht "Zoom -"
Verringert die Größe der Quelle, sowie die Höhe und Breite der Kontakte.
Ansicht "Feld +"
Erhöht die Breite der Kontakte.
Ansicht "Feld -"
Verringert die Breite der Kontakte.
14.5.5 Marke
Gestattet, dass Flaggen zur Verfolgung im Programm hinzugefügt oder gelöscht werden.
Wenn diese Option angewählt wird, zeigt die CNC im Softkey-Menü die verfügbaren
Optionen. Zur Rückkehr zum Hauptmenü die Taste voriges Menü drücken.
Markierung "Setzen / Entfernen"
Setzt oder löscht eine Flagge in einem Satz, in dem sich der Cursor befindet.
Flaggen "Nächste Flagge"
Der Cursor wird auf den folgenden markierten Satz geführt.
Flaggen "Vorherige Flagge"
Der Cursor wird auf den vorherigen markierten Satz geführt.
Flaggen "Alle löschen"
Zieht alle Flaggen zurück.
CNC 8070
(REF: 1007)
·282·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
14.5.6 Suchen
Ermöglicht die Suche eines Textes oder eines Satzes mit Hilfe ihrer Nummer.
Suchen "Suchen"
Wenn diese Option angewählt wird, zeigt die CNC ein Dialogfeld, in dem die Nummer des
Satzes oder der zu suchende Text angefordert wird. Wenn die Suche eines Textes definiert
wird, können einige Optionen definiert werden, die Folgendes ermöglichen:
A. Auswählen der Feldtypen, wo die Suche ausgeführt wird.
Suchen/Ersetzen
A
B
C
Bewegt den Cursor durch die Elemente des Feldes.
PLC
C. Zu suchenden Text als ganzes Wort betrachten.
Bearbeitung in Kontaktplan (Schaltflächen).
14.
B. Unterschied zwischen Klein- und Großschreibung ignorieren.
Aktiviert/deaktiviert die Wahlkästchen.
Beginnt die Suche.
Nach der Definition der Suchoptionen zum Starten der Suche die Taste [ENTER] drücken
oder die Taste [ESC], um sie abzubrechen. Nach dem Betätigen der Tasten [ENTER] wird
mit dem Cursor das erste Feld markiert, das den Parametern der Suche entspricht.
Suchen "Nächs suchen"
Positioniert den Cursor auf das folgende Feld, das mit den Parametern der Suche
zusammenfällt.
Suchen "Vorige suchen"
Positioniert den Cursors auf das vorherige Feld, das mit den Parametern der Suche
zusammenfällt.
CNC 8070
(REF: 1007)
·283·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
14.5.7 Benutzerspezifische Anpassung
Ermöglicht die benutzerspezifische Anpassung des Aussehens und der Eigenschaften des
SPS-Editors. Wenn diese Option angewählt wird, erscheint ein Dialogfeld, in dem die
benutzerdefinierbaren Elemente gezeigt werden.
Aussehen benutzerdefinieren
PLC
Bearbeitung in Kontaktplan (Schaltflächen).
14.
CNC 8070
(REF: 1007)
·284·
A
B
B
C
Bewegt den Cursor durch die Elemente des Feldes.
Bewegt den Cursor durch die Pull-down-Menüs (A) (B).
Aktiviert/deaktiviert die Wahlkästchen (C) und öffnet/schließt die
Pull-down-Menüs (A) (B).
Nach der Definition des neuen Aussehens zur Annahme oder Rückweisung der
vorgenommenen Änderungen mit dem Cursor eine der unteren Schaltfläche wählen und die
Taste [ENTER] drücken Das Dialogfeld kann auch direkt ohne Durchführung der
Änderungen geschlossen werden, indem die Taste [ESC] gedrückt wird.
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
Ein Programm überwachen
Zur Überwachung eines Programms dieses in der Liste des Dienstfensters anwählen und
die Option "Überwachen" des Softkey-Menüs wählen. Die CNC greift auf das
Überwachungsfenster zu und zeigt die Anweisungen des ausgewählten Programms an.
Zum Schließen des Überwachungsfensters die Taste [ESC] drücken.
14.
Der Editionsbildschirm zeigt folgende Information:
A
B
PLC
Beschreibung des Überwachungsfensters
Ein Programm überwachen
14.6
C
A. Titelleiste.
Zeigt den Namen des gerade überwachten Programms.
B. Überwachungsbereich.
Zeigt den Status der in der Ausführung stehenden Anweisungen. Die Überwachung ist
echt; es werden nur die Anweisungen analysiert, die gerade ausgeführt werden.
Die SPS zeigt die Anweisungen, die nicht in der Ausführung stehen wie zum Beispiel den
Ausgangszyklus oder die Unterprogramme, deren Aufruf nicht aktiv ist, in einer anderen
Farbe an. Voreingestellt werden folgende Farben angezeigt:
Rot
Variablen aktiv.
Grün
Anweisung, die nicht in der Ausführung steht.
Schwarz
Variable nicht aktiv oder Kommentar.
C. In einem Programm, das in C oder Mnemonik bearbeitet wird, ist das der
Dateneingabebereich. Dieser Bereich ermöglicht die Änderung der Werte der SPSMittel.
In einem Programm, das in Kontaktplan bearbeitet wird, ist das der Bereich, wo die
Anmerkungen über einen Kontakt und weitere Meldungen angezeigt werden. Beim
Dienstprogramm "Überwachung" ist es nicht möglich, die Namen oder Bemerkungen,
die mit den Kontakten in Verbindung stehen, zu ändern.
CNC 8070
(REF: 1007)
·285·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
14.6.1 Überwachung in der Programmiersprache C oder der Mnemonik
(Schaltflächen).
Diese Schaltfläche schaltet bei der Anzeige des überwachten Programms zwischen der
Sprache der Mnemonik und Kontaktplan umher. Die Schaltflächen des horizontalen Menüs
ändern sich in Abhängigkeit von der ausgewählten Sprache.
PLC
Ein Programm überwachen
14.
In einem Programm, das in C oder Mnemonik bearbeitet wird, werden im Schaltflächenmenü
folgende Optionen angezeigt.
Überwachung "Größe +"
Bei jedem Drücken dieses Softkeys nimmt die Größe des Textes zu.
Überwachung "Größe -"
Bei jedem Drücken dieses Softkeys nimmt die Größe des Textes ab.
Überwachung "Fettgedruckt"
Wird diese Option angewählt, erscheint der Programmtext fettgedruckt.
Überwachung "Suchen"
Ermöglicht die Suche eines Textes im Programm.
Wenn diese Option angewählt wird, zeigt die CNC ein Dialogfeld, in dem der zu suchende
Text angefordert wird. Nach der Definition des zu suchenden Textes zum Starten der Suche
die Taste [ENTER] drücken.
Suchen
Sucht das folgende Programm (absteigende Richtung).
Sucht das vorige Programm (aufsteigende Richtung).
Beendet die Suche und schließt das Dialogfeld.
Der Cursor bei der Suche auf den gefundenen Text. Zur Beendigung der Suche die Taste
[ESC] drücken.
Überwachung "Benutzerspezifische Anpassung"
Er möglicht die benutzerspezifische Anpassung einiger Funktionen des
Überwachungsfensters. Wenn diese Option angewählt wird, zeigt die CNC ein Dialogfeld mit
den verfügbaren Benutzeranpassungsoptionen.
CNC 8070
(REF: 1007)
·286·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
14.6.2 Überwachung in Kontaktplan (Schaltflächen).
Diese Schaltfläche schaltet bei der Anzeige des überwachten Programms zwischen der
Sprache der Mnemonik und Kontaktplan umher. Die Schaltflächen des horizontalen Menüs
ändern sich in Abhängigkeit von der ausgewählten Sprache.
In einem Programm, das in Kontaktplan bearbeitet wird, werden im Schaltflächenmenü
folgende Optionen angezeigt.
Wenn diese Option angewählt wird, zeigt die CNC im Softkey-Menü die verfügbaren
Optionen. Zur Rückkehr zum Hauptmenü die Taste voriges Menü drücken.
Ansicht "Zoom +"
Erhöht die Größe der Quelle, sowie die Höhe und Breite der Kontakte.
Ansicht "Zoom -"
PLC
Gestattet, dass die Größe der Kontakte und des Texts vergrößert oder verkleinert werden.
Ein Programm überwachen
14.
Ansicht
Verringert die Größe der Quelle, sowie die Höhe und Breite der Kontakte.
Ansicht "Feld +"
Erhöht die Breite der Kontakte.
Ansicht "Feld -"
Verringert die Breite der Kontakte.
Marke
Gestattet, dass Flaggen zur Verfolgung im Programm hinzugefügt oder gelöscht werden.
Wenn diese Option angewählt wird, zeigt die CNC im Softkey-Menü die verfügbaren
Optionen. Zur Rückkehr zum Hauptmenü die Taste voriges Menü drücken.
Markierung "Setzen / Entfernen"
Setzt oder löscht eine Flagge in einem Satz, in dem sich der Cursor befindet.
Flaggen "Nächste Flagge"
Der Cursor wird auf den folgenden markierten Satz geführt.
Flaggen "Vorherige Flagge"
Der Cursor wird auf den vorherigen markierten Satz geführt.
Flaggen "Alle löschen"
Zieht alle Flaggen zurück.
Suchen
CNC 8070
Ermöglicht die Suche eines Textes oder eines Satzes mit Hilfe ihrer Nummer.
Suchen "Suchen"
Wenn diese Option angewählt wird, zeigt die CNC ein Dialogfeld, in dem die Nummer des
Satzes oder der zu suchende Text angefordert wird.
(REF: 1007)
Suchen "Nächs suchen"
Positioniert den Cursor auf das folgende Feld, das mit den Parametern der Suche
zusammenfällt.
·287·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
Suchen "Vorige suchen"
Positioniert den Cursors auf das vorherige Feld, das mit den Parametern der Suche
zusammenfällt.
Benutzerspezifische Anpassung
PLC
Ein Programm überwachen
14.
CNC 8070
(REF: 1007)
·288·
Ermöglicht die benutzerspezifische Anpassung des Aussehens und der Eigenschaften des
SPS-Editors. Wenn diese Option angewählt wird, erscheint ein Dialogfeld, in dem die
benutzerdefinierbaren Elemente gezeigt werden.
Aktivieren
Ermöglicht die Aktivierung oder Deaktivierung der Überwachung. Das Programm wird nicht
überwacht, bis die Option "Aktivieren" betätigt wird.
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
14.7
Dienst "Befehle"
Der Dienst "Befehle" ermöglicht die Bereinigung der Ausführung des SPS-Programms durch
die Möglichkeit zur getrennten Ausführung verschiedener Programmteile (Ausgangszyklus,
Hauptmodul und periodisches Modul). Dieser Dienst bietet auch die Möglichkeit zum Starten
und Anhalten der Ausführung des SPS-Programms.
Wenn dieser Dienst angewählt wird, sind im waagrechten Softkey-Menü alle diesem Dienst
zugeordneten Optionen verfügbar.
Befehle "Starten"
Ermöglicht den Start der Ausführung des SPS-Programms.
1. Der Ausgangszyklus (CY1) wird einmal ausgeführt.
PLC
14.7.1 Optionen des Dienstes "Befehle" (Softkeys)
Dienst "Befehle"
14.
2. Zyklische Ausführung das Hauptprogramms (PRG) und des periodischen Moduls (PE).
D a s H a u p t p r o g r a m m w i r d g e m ä ß d e r fe s t g e l e g t e n Fr e q u e n z f ü r d e n
Maschinenparameter ausgeführt.
Das periodische Modul wird gemäß der im Programm festgelegten Frequenz ausgeführt.
Befehle "Halten"
Ermöglicht das Anhalten der Ausführung des SPS-Programms.
Befehle "CY1"
Er möglicht die Ausführung des dem Ausgangszyklus (CY1) entsprechenden
Programmteils. Die CNC führt diese Option nicht aus, wenn gerade das SPS-Programm
ausgeführt wird.
Befehle "Zyklus"
Ermöglicht die einmalige Ausführung des Hauptprogramms (PRG). Die CNC führt diese
Option nicht aus, wenn gerade das SPS-Programm ausgeführt wird.
Befehle "Fortfahren"
Ermöglicht die Fortsetzung der zyklischen Ausführung des SPS-Programms. Die CNC führt
diese Option nicht aus, wenn gerade das SPS-Programm ausgeführt wird.
Befehle "Modul PE"
Führt einmal das periodische Modul (PE) aus. Die CNC führt diese Option nicht aus, wenn
gerade das SPS-Programm ausgeführt wird.
CNC 8070
(REF: 1007)
·289·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
14.8
Dienst "Ausgänge"
Der Dienst "Ausgänge" ermöglicht es, folgende Information anzuzeigen:
• Ergebnis der Generierung (Kompilation) des SPS-Programms.
• Ergebnis der Analyse einer mnemonischen Codedatei.
• Ergebnis einer Textsuche in den das SPS-Projekt bildenden Dateien.
PLC
Dienst "Ausgänge"
14.
Durch Drücken des Softkeys "Zeigen" erfolgt der Zugriff auf den eigenen Bildschirm dieses
Dienstes, wo diese Information angezeigt wird. Zum Schließen des Fensters die Taste [ESC]
drücken.
Beschreibung der Dienste ""Ausgänge"
Der Bildschirm dieses Dienstes sieht folgendermaßen aus:
A
B
A. Titelleiste.
Zeigt die Art der Information, die in dem Fenster erscheint (Kompilations-, Dateianalyseoder Suchinformation) an.
B. Angeforderte Information.
Zeigt die angeforderte Information.
CNC 8070
(REF: 1007)
·290·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
14.8.1 Optionen des Dienstes "Ausgänge"
Beim Zugriff auf den Dienst "Ausgänge" stehen im Softkey-Menü folgende Optionen zur
Verfügung.
Ausgänge "Generierinfo"
Zeigt das Ergebnis der Generierung des SPS-Programms. Auf dem Bildschirm erscheint
eine Liste der während der Kompilation des SPS-Programms festgestellten Meldungen oder
Fehler.
Tasten zur Bewegung des Cursors
Wählt die vorige oder folgende Meldung oder den vorigen oder
folgenden Fehler.
PLC
14.
Dienst "Ausgänge"
Nach Auswahl einer Meldung oder eines Fehlers in der Liste kann durch Drücken des
entsprechenden Symbols auf die Zeile des Programms zugegriffen werden, indem er sich
befindet.
Wählt die vorige oder folgende Informationsseite.
Wählt die erste oder letzte Meldung oder den ersten oder letzten
F hl d Li
Ausgänge "Analyseinfo"
Zeigt das Ergebnis der Analyse einer mnemonischen Codedatei. Auf dem Bildschirm
erscheint eine Liste der bei der Programmanalyse festgestellten Fehler.
Nach Auswahl einer Meldung oder eines Fehlers in der Liste kann durch Drücken des
entsprechenden Symbols auf die Zeile des Programms zugegriffen werden, indem er sich
befindet.
Ausgänge "Suchinfo"
Zeigt das Ergebnis einer Textsuche in den das SPS-Projekt bildenden Dateien.
Nach Auswahl eines Elements aus der Liste kann durch Drücken des entsprechenden
Symbols auf die Zeile des Programms zugegriffen werden, indem es sich befindet.
CNC 8070
(REF: 1007)
·291·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
14.9
Dienst "Logic Analizer"
Der Dienst "Logic Analizer" ermöglicht die Analysierung des Verhaltens der logischen
S i g n a l e d e s S P S - P r o g r a m m s a u f d e r G r u n d l a g e d e r Au s l ö s e z e i t e n u n d
Auslösebedingungen, die vom Benutzer festgelegt werden.
PLC
Dienst "Logic Analizer"
14.
Es können bis zu 8 SPS-Variablen oder –Ausdrücke gleichzeitig untersucht werden und das
Untersuchungsergebnis (die Abtastungen) wird in einer grafischen Schnittstelle gezeigt, die
die Interpretation der Daten erleichtert. Sobald die Datenerfassung beendet ist, kann der
Benutzer Folgendes tun:
• Änderung der Zeitgrundlage zur Anzeige verschiedener Zooms der Abtastungen.
• Bewegung durch die Abtastungen zur Anzeige von Punkten, Zeiten, Zeitunterschieden,
etc.
Zum Schließen des Fensters die Taste [ESC] drücken.
Beschreibung des Logic Analizers
Der Logic Analizer sieht folgendermaßen aus:
A
B
C
D
A. Der Datenbereich ermöglicht die Definition der Variablen oder Ausdrücken, die
untersucht werden sollen. Es können bis zu 8 verschiedene SPS-Variablen oder
–Ausdrücke definiert werden.
B. Im grafischen Bereich werden die den definierten SPS-Variablen oder –Ausdrücken
entsprechenden Abtastungen und eine Abtastung der SPS-Zyklen mit den
angegebenen Bedingungen angezeigt.
Ebenso wird eine senkrechte rote Linie zur Angabe des Auslösepunkts (falls vorhanden)
und eine grüne Linie zur Angabe der Cursorposition dargestellt.
C. Der Informationsbereich ermöglicht die Definition der Daten, die die Anzeige der
Abtastungen bedingen (Auslösung, Auslöseart, Zeitgrundlage und Abtaststatus)
D. Dateneingabebereich ermöglicht die Änderung der SPS-Mittel.
Softkey-Menüs
CNC 8070
(REF: 1007)
·292·
Wenn der Logic Analizer angewählt wird, sind im waagrechten Softkey-Menü die diesem
Dienst zugeordneten Optionen verfügbar. Die von dem Menü gebotene Optionsgruppe kann
mit dem Softkey "+" geändert werden, wodurch auf eine andere Optionsgruppe zugegriffen
wird.
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
14.9.1 Edition der Daten des Logic Analizers
Für die Durchführung der Datenerfassung der Abtastungen müssen vom Benutzer die zu
untersuchenden Variablen oder Ausdrücke, Art und Bedingungen der Auslösung und die
Zeitgrundlage eingegeben werden, mit der die erfassten Werte angezeigt werden sollen.
Zur Editierung dieser Daten bei angewähltem grafischem Bereich des Logic Analizers den
Softkey "Editionsansicht" drücken, um den Cursor auf den Dateneditionsbereich zu setzen.
Tasten zur Definition der Daten des Logic Analizers
Öffnet die Pull-down-Menüs.
Validiert die definierte Angabe.
Bricht die Edition der Angabe ab.
Variablendefinition
PLC
Bewegt den Cursor innerhalb einer Angabe.
Dienst "Logic Analizer"
14.
Bewegt den Cursor durch die Daten.
Es können bis zu 8 SPS-Variablen oder –Ausdrücke definiert werden, um deren Abtastung
zu erzielen. Die Definition des Ausdrucks darf 80 Zeichen nicht überschreiten.
Wird eine Variable geändert und bestand eine Abtastung dieses Ausdrucks, wird dieser
Ausdruck bei der Validierung der neuen Edition gelöscht.
Bedingung für die Auslösung
Als Auslösebedingung wird die Bedingung definiert, um die herum die Datenerfassung
erfolgen soll, und sie kann mit einer SPS-Variable oder einem SPS-Ausdruck definiert
werden. Die Definition des Ausdrucks darf 80 Zeichen nicht überschreiten.
Wird eine Auslösebedingung nach erfolgter Datenerfassung geändert, werden beim
Validieren der neuen Bedingung alle Abtastungen gelöscht.
Auslösetyp
Definiert, ob die Datenerfassung vor, nach oder vor und nach der Erfüllung der gewählten
Auslösebedingung erfolgen soll.
Voreingestellt
Die Datenerfassung beginnt und endet, wenn der Benutzer die Option
zum Ausführen und Anhalten der Abtastung wählt.
Vor
Die Datenerfassung beginnt, wenn die Auslösebedingung erfüllt ist und
endet, wenn der Benutzer die Option zum Anhalten der Abtastung
anwählt.
Sobald die Abtastung ausgeführt ist, wird das Auslösesignal am Anfang
der Abtastung gezeigt.
Nach
Die Datenerfassung beginnt, wenn der Benutzer die Option zum
Au s f ü h r e n d e r A b t a s t u n g a n w ä h l t u n d e n d e t , w e n n d i e
Auslösebedingung erfüllt ist.
Sobald die Abtastung ausgeführt ist, wird das Auslösesignal am Ende
der Abtastung gezeigt.
In der Mitte
Die Datenerfassung beginnt und endet, wenn der Benutzer die Option
zum Ausführen und Anhalten der Abtastung wählt.
Sobald die Abtastung ausgeführt ist, wird das Auslösesignal in der Mitte
der Abtastung gezeigt.
CNC 8070
Zeitbasis
Mit diesem Parameter spezifiziert der Benutzer die an jedem einzelnen senkrechten Streifen
spezifizierte Zeit. Da die Größe dieser Streifen fest ist, wird die Auflösung der Signale durch
diese Zeitbasis definiert. Je geringer also die Zeitbasis ist, desto höher wird die Auflösung
der Signale.
(REF: 1007)
·293·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
Der Wert wird je nach den aktiven Einheiten in Millisekunden oder Mikrosekunden
dargestellt, und der gewählte Wert wird im Informationsbereich angezeigt.
Es steht eine Markierung zur Verfügung, die alle 2 ms den Status wechselt.
PLC
Dienst "Logic Analizer"
14.
Ihre Darstellung mit einer Zeitbasis von 10 ms, 20 ms und 4 ms.
Bei angewähltem grafischem Fenster kann die Zeitbasis mit den Tasten "+" und "-" durch
zwei geteilt oder mit zwei malgenommen werden.
Ausgangsabstand / Auslöseabstand
Diese Angabe wird nur gezeigt, wenn eine Abtastung vorliegt.
Ausgangsabstand
Stellt den Zeitunterschied zwischen dem Anzeigecursor und
dem Grundpunkt der Abtastung dar (Beginn der Abtastung,
wenn kein Auslösepunkt vorliegt oder dieser nicht erreicht
wurde).
Auslöseabstand
AuslöseabstandStellt den Zeitunterschied zwischen dem
Anzeigecursor und dem Auslösepunkt dar (wenn dies
erfolgte).
Der Wert wird bei der Bewegung des Anzeigecursors aus dem grafischen Bereich
aktualisiert. Der Wert kann auch editiert werden, wodurch die Position des Cursors im
grafischen Bereich aktualisiert wird.
Referenzabstand
Diese Angabe wird nur gezeigt, wenn eine Abtastung vorliegt und der Benutzer ein
Referenzsignal gesetzt hat und stellt den Zeitunterschied zwischen dem Anzeigecursor und
dem Referenzsignal dar.
Der Wert wird bei der Bewegung des Anzeigecursors aus dem grafischen Bereich
aktualisiert. Der Wert kann auch editiert werden, wodurch die Position des Cursors im
grafischen Bereich aktualisiert wird.
Abtastungsstatus
Dieses Element, das nicht editierbar ist, spiegelt automatisch den Status der Abtastung
wider. Möglich sind folgende Meldungen:
• Leer.
• Anfangen.
• Ausführen.
• Halten.
CNC 8070
(REF: 1007)
·294·
• Voll.
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
14.9.2 Speichern, Laden und Initialisieren der Konfiguration des
Analizers
Konfiguration Speichern
Gestattet dem Benutzer die Speicherung der derzeitigen Konfiguration des Logic Analizers
(SPS-Variablen und –Ausdrücke, Auslösebedingungen, grafische Abtastungen) in einer
Datei.
Wenn diese Option angewählt wird, zeigt die CNC eine Liste mit den gespeicherten
Abtastdateien (.TRC). Zum Speichern der derzeitigen Konfiguration:
Laden der Konfiguration
Ermöglicht dem Benutzer die Wiederherstellung einer zuvor in einer Datei gespeicherten
Konfiguration des Logic Analizers.
Wenn diese Option angewählt wird, zeigt die CNC eine Liste mit den gespeicherten
Abtastdateien (.TRC). Zum Laden einer dieser Dateien:
PLC
2. Zum Speichern der Konfiguration die Taste [ENTER] oder zur Rückkehr zum Logic
Analizer ohne Speichern der Konfiguration die Taste [ESC] drücken.
14.
Dienst "Logic Analizer"
1. Namen der Datei im unteren Fenster definieren. Soll eine bereits vorhandene Datei
ersetzt werden, diese auf der Liste auswählen.
1. Namen der Datei im unteren Fenster definieren oder diesen in der Liste auswählen.
2. Zum Laden der Konfiguration die Taste [ENTER] oder zur Rückkehr zum Logic Analizer
ohne Laden der Konfiguration die Taste [ESC] drücken.
Konfiguration initialisieren
Ermöglicht die Initialisierung aller Daten des Analyzers und löscht dabei die definierten
Variablen oder Ausdrücke, die Auslösebedingung und die Auslöseart. Ebenso werden die
Abtastungen gelöscht, da keine zu analysierenden Variablen vorliegen.
CNC 8070
(REF: 1007)
·295·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
14.9.3 Abtastung ausführen und analysieren
Abtastung ausführen / Abtastung anhalten
Ermöglicht das Starten oder Anhalten der Datenerfassung für die Anzeige der Abtastungen.
Abtastung analysieren
Ermöglicht die Analyse verschiedener grafischer Aspekte der Abtastung.
PLC
Dienst "Logic Analizer"
14.
Wenn man diese Option wählt, zeigt die CNC im Schaltflächenmenü die verfügbaren
Optionen für die Analyse der Strecke an. Zur Rückkehr zum Hauptmenü die Taste voriges
Menü drücken.
• Anfang suchen
Bewegt den Anzeigecursor und die derzeitige grafische Ansicht zum Beginn der
Abtastung.
• Ende suchen
Bewegt den Anzeigecursor und die derzeitige grafische Ansicht zum Ende der
Abtastung.
• Zeit suchen
Bewegt den Anzeigecursor und die derzeitige grafische Ansicht zu dem vom Benutzer
spezifizierten Zeitwert bezüglich des Grundpunkts der Abtastung (Ausgangspunkt der
Abtastung, wenn keine Auslösung vorliegt oder Auslösepunkt, wenn diese vorliegt.).
• Auslösung suchen
Bewegt den Anzeigecursor und die derzeitige grafische Ansicht zur Position des
Auslösepunkts.
• Referenz suchen
Bewegt den Anzeigecursor und die derzeitige grafische Ansicht zur Position des vorher
definierten Referenzpunkts.
• Referenz setzen
Setzt in der derzeitigen Position des Cursors einen Referenzpunkt für die Berechnung
des Zeitunterschieds.
• Referenz entfernen
Löscht den zuvor definierten Referenzpunkt.
Abtastansicht / Editionsansicht
Ermöglicht die Abwechslung zwischen dem grafischen Fenster und dem Datenbereich und
den Anzeigebedingungen.
MS (Millisekunden) / US (Mikrosekunden)
Ermöglicht die Änderung der benutzten Zeiteinheiten zwischen Millisekunden (10 -3
Sekunden) und Mikrosekunden (-6 Sekunden).
Drucken
Ermöglicht das Drucken der Grafik in einem an die CNC angeschlossenen Drucker oder die
Übertragung als Datei (Format *.BMP) in die CNC. Wird sie in eine Datei übertragen, wird
sie in folgender Mappe gespeichert:
"C:\Cnc8070\Mtb\Plc\Watch\*.bmp"
CNC 8070
(REF: 1007)
·296·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
14.9.4 Benutzerdefinition des Aussehens des Logic Analyzers
Ermöglicht die benutzerspezifische Anpassung des Aussehens der verschiedenen
Elemente des Logic Analyzers.
Wenn diese Option angewählt wird, zeigt die CNC ein Dialogfeld mit den verfügbaren
Benutzeranpassungsoptionen.
Aussehen benutzerdefinieren
PLC
Dienst "Logic Analizer"
14.
Bewegt den Cursor durch die Elemente des Feldes.
Zeigt die Farbpaletten.
Wählt eine Farbe von der Palette.
Auf der Farbpalette die Auswahl annehmen.
Auf der Farbpalette die Auswahl abbrechen.
CNC 8070
(REF: 1007)
·297·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
14.10 Dienst "Überwachung"
Der Dienst "Überwachung" ermöglicht die Analyse des Status der verschiedenen Mittel und
Variablen der SPS.
Bei angewählter Option "Überwachung" im Dienstfenster kann eine Liste der drei zuletzt
benutzten Mitteldateien gezeigt werden, was die Wiederherstellung einer davon ermöglicht
ohne dass diese erneut zu definieren ist.
PLC
Dienst "Überwachung"
14.
Durch Drücken des Softkeys "Zeigen" erfolgt der Zugriff auf den eigenen Bildschirm dieses
Dienstes. War gerade eine Datei der Liste angewählt, werden die darin definierten Mittel
angezeigt. Zum Schließen des Überwachungsbildschirms die Taste [ESC] drücken.
Beschreibung des Überwachungsprogramms
Der Bildschirm dieses Dienstes ist in mehrere Fenster aufgeteilt, auf die mit der FensterWechseltaste zugegriffen werden kann.
Der Überwachungsbildschirm sieht folgendermaßen aus:
A
B
A. Für die Überwachung angewählte Mittel.
Zeigt die gerade analysierten Mittel und Benutzersymbole. Die Mittel und Symbole
werden in folgende Tabellen zusammengefasst dargestellt:
Zeitgeber
Zähler
Eingabe
Binäre Mittel
Jede einzelne davon zeigt Information zum Status dieser Mittel.
B. Dateneingabebereich.
Ermöglicht die Definition der Mittel und Benutzersymbole, die analysiert werden sollen
und die Änderung von deren Werten durch die direkte Zuordnung eines Werts.
Softkey-Menüs
CNC 8070
(REF: 1007)
·298·
Wenn dieser Dienst angewählt wird, sind im waagrechten Softkey-Menü alle der
Mittelüberwachung zugeordneten Optionen verfügbar. Die von dem Menü gebotene
Optionsgruppe kann mit dem Softkey "+" geändert werden, wodurch auf eine andere
Optionsgruppe zugegriffen wird.
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
14.10.1 Beschreibung der Mitteltabellen
Wie oben erwähnt wurde, werden die definierten Benutzermittel und –symbole in
verschiedenen Tabellen dargestellt, in denen jeweils folgende Information gezeigt wird.
Zeitgeber
In dieser Tabelle werden die Zeitgeber und die für die Zeitgeber definier ten
Benutzersymbole, sowie Information über den Status eines jeden gezeigt.
Gibt an, ob einer der Starteingänge des Zeitgebers aktiv ist (TG1, TG2, TG3 oder
TG4).
M
Status des Zeitgebers:
S - Angehalten.
T - Zählend.
D- Deaktiviert.
E
Status des 'enable'-Eingangs (TEN).
R
Status des Reset-Eingangs (TRS).
T
Statusausgang.
ET
Gezählte Zeit.
TO
Verbliebene Zeit.
PLC
G
Dienst "Überwachung"
14.
Diese Tabelle zeigt folgende Felder:
Die Ein- und Ausgänge, die sich auf logisch Eins befinden, werden mit einem grünen Symbol
angegeben.
Eingabe
In dieser Tabelle werden die Dateneingaben und die für die Dateneingaben definierten
Benutzersymbole, sowie der Wert einer jeden Dateneingabe gezeigt.
Die Werte können dezimal, hexadezimal oder binär angezeigt werden.
Binäre Mittel
In dieser Tabelle werden die binären Mittel (Eingänge, Ausgänge, Markierungen,
Meldungen, Fehler), die für diese definierten Benutzersymbole und Information über den
Status eines jeden Mittels angezeigt.
Zähler
In dieser Tabelle werden die Zähler und die für die Zähler definierten Benutzersymbole,
sowie Information über den Status eines jeden gezeigt.
Diese Tabelle zeigt folgende Felder:
E
Status des 'enable'-Eingangs (CEN).
U
Status des Zählungseingangs (CUP).
D
Status des Abzählungseingangs (CDW).
P
Status des Voreinstellungseingangs (CPR).
S
Statusausgang.
C
Wert des internen Zählerkontos.
CNC 8070
Die Ein- und Ausgänge, die sich auf logisch Eins befinden, werden mit einem grünen Symbol
angegeben.
(REF: 1007)
·299·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
14.10.2 Definition der Tabellenmittel
In jeder einzelnen Tabelle werden folgende Benutzermittel und –symbole angezeigt:
Zeitgebertabelle
• Zeitgeber (T1...T512).
• Für die Zeitgeber definierte Benutzersymbole.
Zählertabelle
PLC
Dienst "Überwachung"
14.
• Zähler (C1...C256).
• Für die Zähler definierte Benutzersymbole.
Dateneingabetabelle
• Eingabe (R1...R1024).
• Für die Dateneingabe definierte Benutzersymbole.
• SPS-CNC-Dateneigabevariablen.
Binärmitteltabelle
• Eingänge (I1...I1024) und Ausgänge (O1...O1024).
• Marke (M1...M8192).
• Meldungen (MSG1... MSG1024) und Fehler (ERR1... ERR1024).
• Für die binären Mittel definierte Benutzersymbole.
• Boolesche Variablen CNC-SPS.
Wenn ein Benutzermittel oder –symbol definiert wird, wird dies der entsprechenden Tabelle
hinzugefügt.
Dateneingabe
Die Benutzermittel und –symbole der Tabellen werden vom Dateneingabebereich aus
definiert, wobei die Änderung von deren Werten durch die direkte Zuordnung eines Werts
möglich ist (M110=1, R300=34). Soll der Wert hexadezimal genommen werden, muss ihm
das Symbol "$" (M10=$1, R200=$20) vorausgehen.
Das Fenster speichert die letzten N-Zuordnungen, so dass diese später wieder angewählt
werden können. Zur leichteren Anwahl kann ein Fenster mit der Liste der vorgenommenen
Zuordnungen gezeigt werden.
Tasten zur Definition der Daten des Logic Analizers
Wählt die Zuordnungen.
Übernimmt die angewählte Zuordnung.
Zeigt die Liste der vorgenommenen Zuordnungen.
Schließt die Liste der vorgenommenen Zuordnungen.
Zum Löschen eines Benutzermittels oder –symbols aus einer Tabelle dieses Element
anwählen und die Taste [SUP] drücken.
Tasten zur Definition der Daten des Logic Analizers
CNC 8070
Wählt eine der Tabellen an.
Bewegt den Cursor von Element zu Element.
Bewegt den Cursor von Seite zu Seite durch die Tabelle.
Bewegt den Cursor zum Anfang und Ende der Tabelle.
(REF: 1007)
·300·
Löscht das angewählte Mittel aus der Tabelle.
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
14.10.3 Optionen des Dienstes "Überwachung" (Softkeys).
Beim Zugriff auf den Dienst "Überwachungen" stehen im Softkey-Menü folgende Optionen
zur Verfügung.
Set speichern
Ermöglicht die Speicherung der Gesamtheit der definierten Mittel in einer Datei.
Wenn diese Option angewählt wird, zeigt die CNC ein Fenster mit der Liste der Dateien, die
gespeichert sind (.MON). Zum Speichern der Gesamtheit der definierten Mittel:
Set laden
Ermöglicht die Wiederherstellung der Gesamtheit der zuvor in einer Datei gespeicherten
Mittel.
Wenn diese Option angewählt wird, zeigt die CNC ein Fenster mit der Liste der verfügbaren
Dateien. Zum Laden einer dieser Dateien:
PLC
2. Zur Annahme der Dateispeicherung die Taste [ENTER] oder zum Abbrechen und
Schließen der Dateiliste die Taste [ESC] drücken.
14.
Dienst "Überwachung"
1. Namen der Datei im unteren Fenster definieren. Zum Ersetzen einer vorhandenen Datei
diese auf der Liste anwählen.
1. Namen der Datei im unteren Fenster definieren oder diesen in der Liste auswählen.
2. Zur Annahme der Dateiladung die Taste [ENTER] oder zum Abbrechen und Schließen
der Programmliste die Taste [ESC] drücken.
Binär
Ermöglicht die Umschaltung zwischen der Anzeige des Werts der Dateneingaben in dezimal
und hexadezimal oder nur in binär.
Sichtbarkeit
Ermöglicht das Zeigen oder Ausblenden einiger der Mitteltabellen.
Reihe hinzufügen
Erhöht die Größe des aktiven Fensters (auf dem sich der Cursor befindet) durch Hinzufügen
einer Reihe.
Bewegt den Cursor durch die aktiven Tabellen.
Reihe entfernen
Verringert die Größe des aktiven Fensters (auf dem sich der Cursor befindet) durch
Wegnahme einer Reihe.
Bewegt den Cursor durch die aktiven Tabellen.
Dateneingang
Wählt den Dateneingabebereich an.
Alles entleeren
CNC 8070
Löscht alle Tabellenmittel.
(REF: 1007)
·301·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
14.11 Dienst "Kreuzreferenzen"
Mit dem Dienst "Kreuzreferenzen" ist Information über die SPS-Mittel zu erzielen, die in dem
SPS-Projekt eingesetzt werden.
Durch Drücken des Softkeys "Zeigen" erfolgt der Zugriff auf das diesem Dienst eigene
Fenster. Zum Schließen des Kreuzreferenzbildschirms die Taste [ESC] drücken.
PLC
Beschreibung
Der Bildschirm dieses Dienstes sieht folgendermaßen aus:
Dienst "Kreuzreferenzen"
14.
A
B
C
D
A. Name der Mittel, die gerade von dem SPS-Projekt eingesetzt werden.
B. Datei des SPS-Projekts, in der das Mittel gerade eingesetzt wird.
C. Zeile innerhalb der Datei, in der sich das Mittel befindet.
D. Betriebsart, in der das Mittel gerade eingesetzt wird.
Für die Eingänge, Ausgänge, Markierungen und Dateneingaben:
?
Das Mittel wird als Anfrage eingesetzt.
=
Das Mittel wird als Aktion eingesetzt.
Für die Zeitgeber.
TG
Start des Zeitgebers.
T
Statusanfrage.
TEN
'enable'-Eingang
TRS
Reset-Eingang.
Für die Zähler.
CNC 8070
(REF: 1007)
·302·
C
Statusanfrage.
CPR
Voreinstellung des Zählers.
CEN
'enable'-Eingang.
CUP
Zählungseingang.
CDW
Abzählungseingang.
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
14.11.1 Optionen des Dienstes "Kreuzreferenzen" (Softkeys)
Beim Zugriff auf den Dienst "Kreuzreferenzen" stehen im Softkey-Menü folgende Optionen
zur Verfügung.
Eingänge
Zeigt die Information bezüglich der Eingänge.
Ausgänge
Zeigt die Information bezüglich der Markierungen.
Eingabe
Zeigt die Information bezüglich der Dateneingaben.
Zeitgeber
Zeigt die Information bezüglich der Zeitgeber.
PLC
Marke
Dienst "Kreuzreferenzen"
14.
Zeigt die Information bezüglich der Ausgänge.
Zähler
Zeigt die Information bezüglich der Zähler.
Drucken
Ermöglicht das Drucken der aktiven Kreuzreferenztabellen auf einem an die CNC
angeschlossenen Drucker oder als Datei (Format *.PRN) in die CNC. Wird sie in eine Datei
übertragen, wird sie in folgender Mappe gespeichert:
"C:\Cnc8070\Users\Reports\*.prn"
Wenn diese Option angewählt wird, zeigt die CNC ein Dialogfeld, in dem angefragt wird, wo
die Tabelle gedruckt werden soll (Drucker oder Datei). Wird sie in eine Datei gedruckt,
können Name und Standort der Datei gewählt werden.
Druckziel
Wählt das Ziel für den Druck aus.
Druckt die Grafik.
Bricht den Druck ab.
Nach der Auswahl des Zielorts zum Drucken der Tabelle die Taste [ENTER] drücken oder
die Taste [ESC], um das Drucken abzubrechen.
CNC 8070
(REF: 1007)
·303·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
14.12 Dienst "Statistiken"
Mit dem Dienst "Statistiken" ist Information über die Ausführungszeiten der SPS und die
Dateien zu erzielen, aus denen das SPS-Projekt besteht.
Durch Drücken des Softkeys "Zeigen" erfolgt der Zugriff auf den eigenen Bildschirm dieses
Dienstes. Zum Schließen des Statistikbildschirms die Taste [ESC] drücken.
PLC
Dienst "Statistiken"
14.
Beschreibung
Der Bildschirm dieses Dienstes sieht folgendermaßen aus:
A
B
A. Ausführungszeittabelle.
In dieser Tabelle werden die folgenden Daten (von links nach rechts) gezeigt:
• Das SPS-Programm bildende Module.
• Mindestausführungszeit der Module.
• Höchstausführungszeit der Module.
• Mittlere Ausführungszeit der Module.
• Periodizität des Moduls.
B. SPS-Dateitabelle.
In dieser Tabelle werden die folgenden Daten (von links nach rechts) gezeigt:
• Dateien, die das SPS-Projekt bilden.
• Größe einer jeden Datei.
• Dateityp.
• Datum der zuletzt durchgeführten Änderung.
CNC 8070
(REF: 1007)
·304·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
14.12.1 Optionen des Dienstes "Statistiken" (Softkeys)
Auffrischung
Ermöglicht die Auffrischung der Tabelleninformation.
Drucken
PLC
Wenn diese Option angewählt wird, zeigt die CNC ein Dialogfeld, in dem
angefragt wird, wo die Grafik gedruckt werden soll (Drucker oder Datei). Nach
der Auswahl des Zielorts zum Drucken der Grafik die Taste [ENTER] drücken
oder die Taste [ESC], um das Drucken abzubrechen.
14.
Dienst "Statistiken"
Diese Schaltfläche ermöglicht die Tabelle auf einem festgelegten Drucker
oder die Speicherung als Datei (Format .prn) in die CNC. Wenn man die
O p t i o n " D a t e i " a u sw ä h l t , e r fo l g t d i e S p e i c h e r u n g i m O r d n e r
"C:\CNC8070\Users\Reports\"
CNC 8070
(REF: 1007)
·305·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
14.13 Dienst "Meldungen"
Mit dem Dienst "Meldungen" werden die den Meldungen und Fehlern der SPS zugeordneten
Texte editiert. Diese Dateien können auch in jedem beliebigen Texteditor gesehen und
editiert (und damit in andere Sprachen übersetzt) werden.
PLC
Dienst "Meldungen"
14.
D i e D a t e i e n m i t d e n M e l d u n g e n u n d Fe h l e r n w e r d e n i n d e r M a p p e
"C:\CNC8070\MTB\PLC\LANG"\<gespeichert Sprache>" entsprechend der aktiven
Sprache in die CNC geladen. Dateien in die Mappe der gewünschten Sprache kopieren, um
über die Meldungen und Fehler in anderen Sprachen zu verfügen.
Beim Anlauf der CNC werden die Meldungen und Fehler der Mappe entsprechend der
aktiven Sprache in die CNC geladen.
Durch Drücken des Softkeys "Zeigen" erfolgt der Zugriff auf den eigenen Bildschirm dieses
Dienstes. Zum Schließen des Meldungsbildschirms die Taste [ESC] drücken.
Beschreibung
Auf diesem Bildschirm werden die in der SPS definierten Meldungen (MSG) und Fehler
(ERR) angezeigt. Der Bildschirm zeigt folgende Tabelle.
A
B
C
D
E
A
E
C
D
A. Identifikator der Meldung oder des Fehlers.
Nummer zwischen 1 und 1024, die die Meldung (MSG) oder den Fehler (ERR)
identifiziert. Die Numerierung muss nicht unbedingt korrelativ sein, das heißt, es sind
übersprungene Nummern zulässig.
B. Anzeige der Zusatzinformationsdateien. Dieses Feld wird anzeigen, ob die Datei mit den
zusätzlichen Informationen gezeigt werden muss, wenn die Mitteilung oder der Fehler
erscheint.
C. Adresse der Datei mit den zusätzlichen Informationen, die eine Textdatei (*.txt) oder
Bilddatei (*.bmp, *.jpg), eine Kombination aus beiden (*.htm, *.html) oder eine Videodatei
(*.avi) sein kann.
D. Aktivieren des Notsignals (_EMERGEN) oder nicht beim Aktivieren des Fehlers. Dieses
Feld erscheint standardmäßig ausgewählt, sobald eine neue Fehlermeldung bearbeitet
wird. Bei der Bearbeitung der Meldungen erscheint dieses Feld nicht, weil die Meldungen
der SPS das Notsignal nicht aktivieren.
E. Text der Meldung oder des Fehlers, der dem Benutzer gezeigt wird.
CNC 8070
(REF: 1007)
·306·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
14.13.1 Optionen des Dienstes "Meldungen" (Softkeys)
Speichern
Ermöglicht das Speichern der Meldungs- und Fehlertabelle in einer Datei im
Format ASCII (*.MEF). Der Inhalt der Tabelle kann in der CNC, auf Diskette
oder in einer anderen via Ethernet angeschlossenen CNC (oder PC)
gespeichert werden.
Drucken
Ermöglicht das Drucken der Meldungs- und Fehlertabelle auf einem an die
CNC angeschlossenen Drucker oder als Datei (Format *.PRN) in die CNC.
PLC
Stellt die zuvor auf der Festplatte der CNC gespeicherten Werte der Tabelle
wieder her.
Dienst "Meldungen"
14.
Laden
Neue Meldung
Ermöglicht die Definition einer neuen Meldung in der Tabelle.
Neuer Fehler
Ermöglicht die Definition eines neuen Fehlers in der Tabelle.
Information wählen
Ermöglicht die Anwahl der zusätzlichen Informationsdatei.
Beseitigen
Löscht die gewählte Meldung oder den gewählten Fehler aus der Tabelle.
CNC 8070
(REF: 1007)
·307·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
14.13.2 Edition der Meldungs- und Fehlertabelle
Um eine neue Mitteilung oder einen Fehler in der Tabelle hinzuzufügen, klickt man auf die
Schaltfläche "Neue Mitteilung" oder "Neuer Fehler". Die CNC fügt eine Zeile zu der Tabelle
hinzu und markiert sie mit -MSG- oder -ERR-, wodurch somit darauf hingewiesen wird, dass
sie einer Mitteilung oder einem Fehler entspricht. Zum Löschen einer Meldung oder eines
Fehlers aus der Tabelle diesen mit dem Cursor anwählen und den Softkey "Löschen"
drücken.
PLC
Dienst "Meldungen"
14.
Zum Editieren oder Ändern der Tabellendaten nach Wahl des Feldes, dessen Wert geändert
werden soll, mit dem Cursor, folgendermaßen die Daten definieren:
• Nummer und Text der Meldung oder des Fehlers werden direkt von der Tastatur aus
eingegeben.
• Mit der Taste [SPACE] wird die Option "Zeigen" aktiviert und deaktiviert.
• Mit der Taste [SPACE] wird die Option "EMERGEN" aktiviert und deaktiviert. Diese
Option erscheint nur bei der Fehleredition.
• Die zusätzliche Informationsdatei kann direkt eingegeben oder kann mit dem Softkey
"Datei zuordnen" angewählt werden.
Bei jeder Edition einer Angabe zur Annahme des neuen Werts die Taste [ENTER] oder zu
dessen Abbruch die Taste [ESC] drücken.
CNC 8070
(REF: 1007)
·308·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
14.13.3 Anzeige der SPS-Meldungen
Wenn eine Meldung (Markierung "MSG1" bis "MSG1024") aktiviert wird, zeigt die CNC im
SPS-Meldungsfenster (oben rechts) die Meldungsnummer und deren zugeordneten Text.
Wurde die Meldung dazu definiert, eine zusätzliche Informationsdatei zu zeigen, wird diese
auf dem Vollbildschirm gezeigt (wenn die Datei nicht existiert, erschient die Datei blau).
Ist mehr als eine Meldung aktiv, wird die vorrangigere Meldung gezeigt (wobei die
vorrangigere Meldung die kleinste Nummer hat) und neben dem SPS-Meldungsfenster wird
das Symbol "+" hervorgehoben, um darauf hinzuweisen, dass noch mehr von der SPS
aktivierte Meldungen vorliegen.
Zum Öffnen des SPS-Meldungsfensters und zur Anzeige der Liste aktiver Meldungen die
Tastenkombination [CTRL]+[M] drücken. In der Meldungsliste wird neben jeder Meldung ein
Symbol gezeigt, um darauf hinzuweisen, ob der Meldung eine zusätzliche Informationsdatei
zugeordnet ist oder nicht.
PLC
Dienst "Meldungen"
Meldungsfenster
14.
Hat keine zusätzliche Informationsdatei.
Hat eine zusätzliche Hilfsdatei.
Zur Anzeige einer Meldung diese mit dem Cursor anwählen und die Taste [ENTER] drücken.
Wenn die Meldung eine zusätzliche Informationsdatei hat, wird diese auf dem Bildschirm
gezeigt Um das Fenster mit den zusätzlichen Informationen zu schließen, drücken Sie die
Taste [ESC].
Zusätzliche Informationsdatei
Die vom Maschinenhersteller definierten zusätzlichen Informationsdateien können
automatisch gezeigt werden, wenn die Meldung aktiviert wird (wenn dies in der Fehler- und
Meldungstabelle so definiert wurde) oder wenn dies der Benutzer anfordert (vom
Meldungsfenster aus).
Zur Bewegung durch das zusätzliche Informationsfenster stehen je nach angezeigter
Dateiart (TXT, BMP, JPG, HTM, HTML oder AVI) folgende Tasten zur Verfügung:
• TXT-, BMP-, JPG-, HTM-, HTML-Datei.
Bewegt den Fensterinhalt eine Zeile, einen Bildschirm oder ganz nach
oben oder unten.
• AVI-Datei.
Stoppt und spult den Video 1 Bild, 5 Bilder oder den ganzen Video vor oder
zurück.
Stoppt den Video.
Setzt den Video in Bewegung.
CNC 8070
(REF: 1007)
·309·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
14.13.4 Anzeige der SPS-Fehler
Wenn ein Fehler (Markierung "ERR1" bis "ERR1024") aktiviert wird, hält die Ausführung des
Werkstückprogramms an und in der Mitte des Bildschirms wird ein Fenster mit der
Fehlernummer und dem zugeordneten Text angezeigt. Wurde der Fehler dazu definiert, eine
zusätzliche Informationsdatei zu zeigen, wird diese auf dem Vollbildschirm gezeigt. Wenn
der Fehler das Feld "Emergen" anzeigt, öffnet der Fehler das Notfallrelais der CNC.
PLC
Dienst "Meldungen"
14.
Fehlerfenster.
Wenn der Fehler mit einer Datei mit zusätzlichen Informationen in Verbindung steht, wird
ein Bildschirmsymbol für den Zugang rechts neben der Fehlernummer angezeigt. Wenn der
Fehler das Feld "ANZEIGEN" anzeigt, zeigt die CNC direkt auf dem Bildschirm die Datei mit
den zusätzlichen Informationen an. Wenn das Feld "ANZEIGEN" nicht ausgewählt wurde,
erscheint die Datei mit zusätzlichen Informationen bei der Betätigung der Taste [HELP] oder
beim Anklicken des zuvor erwähnten Bildschirmsymbols. Zum Schließen des Fensters der
zusätzlichen Informationsdatei, die Taste [ESC] drücken.
Wenn ein aktiver Fehler vorliegt, ist keine andere Aktion als die Beseitigung des
Fehlerzustands zulässig. Auch wenn das Fenster, in dem die Fehler gezeigt werden, mit der
Taste [ESC] gelöscht werden kann, bedeutet dies doch nicht die Aufhebung des
Fehlerstatus, wofür die Taste [RESET] zu drücken ist. Nach dem Betätigen der Taste
[RESET] werden die Anfangsbedingungen übernommen.
Zusätzliche Informationsdatei
Die vom Maschinenhersteller definierten zusätzlichen Informationsdateien können
automatisch gezeigt werden, wenn der Fehler aktiviert wird (wenn dies in der Fehler- und
Meldungstabelle so definiert wurde) oder wenn dies der Benutzer anfordert (vom
Fehlerfenster aus).
Zur Bewegung durch das zusätzliche Informationsfenster stehen je nach angezeigter
Dateiart (TXT, BMP, JPG, HTM, HTML oder AVI) folgende Tasten zur Verfügung:
• TXT-, BMP-, JPG-, HTM-, HTML-Datei.
Bewegt den Fensterinhalt eine Zeile, einen Bildschirm oder ganz nach
oben oder unten.
• AVI-Datei.
Stoppt und spult den Video 1 Bild, 5 Bilder oder den ganzen Video vor oder
zurück.
Stoppt den Video.
Setzt den Video in Bewegung.
CNC 8070
(REF: 1007)
·310·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
14.13.5 Gruppieren der Dateien mit zusätzlichen Textinformationen in
einer einzigen Datei.
Die Mitteilungen und Fehlermeldungen der SPS können eine Datei mit zusätzlichen
Informationen im Text-Format anzeigen. Die SPS gestattet das Gruppieren von
verschiedenen oder allen diesen Dateien in einer einzigen Datei in folgender Weise.
Definition der zusätzlichen Informationsdatei.
Die Datei muss eine Textdatei (Dateierweiterung ".txt") sein und sie kann einen beliebigen
Namen haben. Die Informationen jeder Mitteilung und jeder Fehlermeldung müssen gemäß
dem folgenden Format aufgebaut sein:
Das Feld <id>, ist der Identifikationscode des Hilfetextes in der Datei (die eckigen Klammern
müssen bleiben); es muss keine Übereinstimmung mit der Fehlernummer oder
Fehlermeldung vorhanden sein, mit der er in Verbindung stehen soll. Das Feld <texto> ist
der Informationstext mit einer Größe von bis zu 500 Zeichen, der Zeilesprünge enthalten
kann.
PLC
<Text>
Dienst "Meldungen"
[<id>]
14.
Zum Beispiel, die Datei OEM.txt ist folgendermaßen aufgebaut.
[10]
Hilfetext.
[27]
Hilfetext.
[33]
Hilfetext.
Aufruf der Texte durch die Meldung oder Fehlermeldung der SPS.
Um die Hilfemeldung mit einer Mitteilung oder Fehlermeldung der SPS in Verbindung zu
bringen, muss man das Feld "Dazugehörige Datei" so definieren: <Datei>#<id>. Das Feld
<Datei> wird der Pfad und der Name der Datei. Das Feld <id> ist der Identifikationscode des
Hilfetextes in der Datei.
Zum Beispiel ist das Feld "Dazugehörige Datei" in der Form festgelegt.
C:\CNC8070\MTB\PLC\LANG\OEM.txt#27
CNC 8070
(REF: 1007)
·311·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
14.13.6 Speichern, Laden und Drucken der Meldungs- und Fehlertabelle
Tabelle speichern
Zum Speichern der Tabellendaten zeigt die CNC nach dem Drücken des Softkeys
"Speichern" eine Liste mit den in der CNC gespeicherten Dateien.
Zum Speichern der Daten der Tabelle:
1. Ordner wählen, in dem die Datei gespeichert werden soll.
PLC
Dienst "Meldungen"
14.
2. Namen der Datei im unteren Fenster definieren. Soll eine bereits vorhandene Datei
ersetzt werden, diese auf der Liste auswählen.
3. Zum Speichern der Datei die Taste [ENTER] oder zum Abbruch der Operation die Taste
[ESC] drücken.
Die Datei wird mit der Erweiterung *.MEF gespeichert.
Tabelle laden
Zur Wiederherstellung der Tabellendaten zeigt die CNC nach dem Drücken des Softkeys
"Laden" eine Liste mit den in der CNC verfügbaren Dateien.
Zum Weiderherstellen der Daten der Tabelle:
1. Ordner wählen, in dem die Datei gespeichert ist.
2. Datei auswählen oder deren Namen in das untere Fenster schreiben.
3. Zur Annahme der Auswahl die Taste [ENTER] oder zum Abbrechen der Auswahl und
Schließen der Dateiliste die Taste [ESC] drücken.
Tabelle drucken
Diese Schaltfläche ermöglicht die Meldungs- und Fehlertabelle auf einem festgelegten
Drucker oder die Speicherung als Datei (Format .prn) in die CNC. Wenn man die Option
"Datei" auswählt, erfolgt die Speicherung im Ordner "C:\CNC8070\Users\Reports\"
Wenn diese Option angewählt wird, zeigt die CNC ein Dialogfeld, in dem angefragt wird, wo
die Grafik gedruckt werden soll (Drucker oder Datei). Nach der Auswahl des Zielorts zum
Drucken der Grafik die Taste [ENTER] drücken oder die Taste [ESC], um das Drucken
abzubrechen.
CNC 8070
(REF: 1007)
·312·
MASCHINENPARAMETER
15
Zur korrekten Ausführung der programmierten Anweisungen durch die Werkzeugmaschine
müssen der CNC die spezifischen Daten der Maschine wie zum Beispiel Vorschübe,
Beschleunigungen, Mess-Systemeingänge, automatischer Werkzeugwechsel, etc.
bekannt sein. Diese Daten werden vom Maschinenhersteller festgelegt und sind in den
Maschinenparametertabellen zu definieren.
Bei einer CNC mit einem Speichermedium, das einen Überschreibschutz hat, und wenn
diese im Anwendermodus arbeitet, sind die Maschinenparameter gegen Überschreiben
geschützt, und jede Änderung ist temporär; das heißt, sie sind beim nachfolgenden
Einschalten der Anlage nicht mehr vorhanden. Damit die Änderungen permanent sind, muss
man den Schutz der Maschinenparameter aufheben und die Anlage im Modus "Setup"
starten und die eingegebenen Änderungen validieren.
Anwahl der Maschinenparametertabellen
Auf die Parametertabellen der Maschine kann man entweder mit der Anwendertaste, wenn
diese so angepasst worden ist, oder über das Aufgabenfenster zugreifen. Auf das
Menüfenster kann mit Hilfe der Tastenkombination [CTRL]+[A] zugreifen.
¿Was kann man mit dieser Arbeitsweise machen?
Der Betriebsmodus "Maschinenparameter" gestattet die Ausführung von folgenden
Operationen:
• Edition und Änderung der Maschinenparametertabellen.
• Maschinenparametertabellen validieren.
• Speichern und wiederherstellen des Tabelleninhalts.
• Drucken des Tabelleninhalts.
• Initialisierung der Tabellen.
Die Maschinenparametertabellen können in dieser Arbeitsweise editiert oder auch von einer
Diskette oder einem anderen über ein Infor matiknetz (Ether net) an die CNC
angeschlossenen Peripheriegerät kopiert werden.
Definition der Parameter
Zur Definition der Maschinenparametertabellen ist wie folgt vorzugehen:
1. Edition der Tabellenwerte.
Zuerst einmal sind die allgemeinen Maschinenparameter benutzerspezifisch anzupassen, da durch diese die Achsen der Maschine und damit die Maschinenparametertabellen der Achsen definiert werden.
Mit den allgemeinen Maschinenparametern können auch die den Kreuzkompensationstabellen entsprechenden Daten definiert werden.
CNC 8070
Mit den Maschinenparametern der Achsen kann festgelegt werden, ob die Achse eine
Spindelkompensation hat oder nicht und es können die Daten der entsprechenden Tabelle definiert werden.
2. Daten der Tabellen validieren. Diese Operation ist nach der Definition der Tabellenparameter und bei jeder Änderung einer der Angaben erforderlich.
(REF: 1007)
3. Daten der Tabellen speichern. Es wird empfohlen, die Daten der Maschinenparametertabellen zu speichern, damit eine Sicherheitskopie davon zur Verfügung steht. Die Daten
können in der CNC, auf Diskette oder in einer anderen via Ethernet angeschlossenen
CNC (oder PC) gespeichert werden.
·313·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
15.1
Darstellung der Maschinenparametertabellen
Wenn eine dieser Betriebsart aktiv ist, wird dies oben rechts auf der allgemeinen Statusleiste
angezeigt.
Dieser Betriebsmodus besteht aus verschiedenen Tabellen. Die Auswahl der verschiedenen
Tabellen erfolgt mit dem horizontalen Menü der Schaltflächen. Wird die Taste voriges Menü
gedrückt, wenn eine dieser Tabellen angewählt ist, wird die Wahl dieser Tabelle aufgehoben.
MASCHINENPARAMETER
Darstellung der Maschinenparametertabellen
15.
CNC 8070
(REF: 1007)
·314·
Die verfügbare Maschinenparametertabelle sind :
• Allgemeine Parameter.
• Achs- und Spindelparameter.
• Handbetriebsparameter.
• Zugeordnete "M"-Funktionsparameter.
• Kinematische Maschinenparameter.
• Magazinparameter.
• HMI-Parameter.
• OEM-Parameter.
Standardkonfiguration
Die Standardkonfiguration für diesen Arbeitsmodus wird im vorliegenden Handbuch
beschrieben und entspricht der bei der Auslieferung von FAGOR vorgenommenen
Konfiguration. In einigen Fällen haben sich die Autoren des Handbuchs dazu entschieden,
statt den Monitor der CNC einen weiteren Bildschirm zu nehmen, um das Verständnis zu
erleichtern.
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
15.1.1 Beschreibung der Symbole (senkrechte Softkeys)
Die Symbole werden mit ihrem zugeordneten Softkey (F8 bis F12) aktiviert.
Im Symbolmenü stehen immer die der angewählten Tabelle zugeordneten Symbole zur
Verfügung. Die von dem Menü gebotene Symbolgruppe kann mit dem dem Symbol
zugeordneten Softkey "+" gewechselt werden, wodurch auf eine andere Symbolgruppe
zugegriffen wird.
Ermöglicht die Änderung der Einheiten, in denen die von diesen Einheiten abhängenden
Parameter dargestellt werden (Koordinaten, Vorschübe, etc.).
Das Symbol zeigt farblich hervorgehoben die Einheiten, die angewählt sind und in Millimeter
oder Zoll lauten können.
Tabelle initialisieren
Löscht alle Daten der Tabelle, wobei die Parameter mit den voreingestellt zugeordneten
Werten initialisiert werden.
Die CNC bittet um Bestätigung des Befehls.
Text suchen
MASCHINENPARAMETER
Anzeigeeinheiten (Millimeter/Zoll)
Darstellung der Maschinenparametertabellen
15.
Symbolliste.
Ermöglich die Suche eines Textes oder Wert in der Tabelle.
Wenn diese Option angewählt wird, zeigt die CNC ein Dialogfeld, in dem der zu suchende
Text angefordert wird.
Tabelle validieren
Ermöglicht die Validierung der Tabellendaten. Ist keinerlei Tabelle angewählt, werden die
Daten aller Tabellen validiert.
Diese Operation ist nach der Änderung irgendeiner Angabe erforderlich. In machen Fällen
ist zur Validierung der Daten das erneute Starten der CNC erforderlich.
Tabelle speichern
Speichert die Werte der Tabelle in einer Datei. Ist keinerlei Tabelle angewählt, werden die
Daten aller Tabellen gespeichert.
Diese Datei kann in der CNC, auf Diskette oder in einer anderen via Ethernet
angeschlossenen CNC (oder PC) gespeichert werden.
Tabelle wiederherstellen
Stellt die zuvor in einer Datei gespeicherten Werte der Tabelle wieder her. Ist keinerlei Tabelle
angewählt, werden die Daten aller Tabellen wiederhergestellt.
Tabelle drucken
CNC 8070
Diese Schaltfläche ermöglicht die Tabelle auf einem festgelegten Drucker oder die
Speicherung als Datei (Format .prn) in die CNC.
Aktivieren TEACH-IN
(REF: 1007)
Ermöglicht die Aktivierung der Arbeitsweise TEACH-IN zur Definition der Daten der Spindelund der Kreuzkompensationstabellen.
·315·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
Spindel- und Kreuzkompensations-Tabelle ausführen.
Dieses Symbol gestattet die Ausführung der Kreuzkompensationstabelle oder der
Spindeltabelle aus einer Datei im ASCII-Format. Die Dateien haben die Erweiterung mp.
Spindel- und Kreuzkompensations-Tabelle einführen.
MASCHINENPARAMETER
Darstellung der Maschinenparametertabellen
15.
CNC 8070
(REF: 1007)
·316·
Dieses Symbol gestattet die Einführung der Tabellen der Kreuzkompensation und der
Spindel, die zuvor in einer Datei gespeichert wurden.
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
15.2
Beschreibung der Parametertabellen
Die Maschinenparametertabellen haben folgenden Aufbau:
A
C
D
E
F
G
A. Name der angewählten Maschinenparametertabelle.
B. Parameterliste.
MASCHINENPARAMETER
B
Beschreibung der Parametertabellen
15.
C. Vom Benutzer definierter Wert des Parameters.
D. Einheiten, in denen der Parameter definiert wird.
E. Grenzwerte des Parameters.
F. Voreingestellter Wert des Parameters.
G. Beschreibung des Parameters.
Im Abschnitt "15.3.1 Datenedition und -validierung" dieses gleichen Kapitels wird
gezeigt, wie die Parameter der Tabellen zu editieren sind.
Einige der Parameter sind nicht editierbar; sie greifen nur auf eine Parametergruppe oder
eine Datentabelle zu. Diese Parameter sind folgendermaßen gekennzeichnet.
Greift auf eine Parametergruppe zu.
Greift auf eine Datentabelle zu.
Zum Zugriff auf die dem Parameter zugeordneten Daten diesen mit dem Cursor anwählen
und die Taste [ENTER] drücken. Zur Rückkehr zur vorigen Parametertabelle die Taste [ESC]
drücken.
i
Für nähere Auskünfte zu den in der Tabelle erscheinenden Daten im Installationsund Inbetr iebnahmehandbuch unter dem entsprechenden Kapitel für
Maschinenparameter nachschlagen.
CNC 8070
(REF: 1007)
·317·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
15.2.1 Benutzerdefinitionstabelle für "M"-Funktionen
Die Tabelle für die Benutzerdefinition der "M"-Funktionen, auf die mit dem MFunktionsmaschinenparameter "DATA" zugegriffen wird, hat folgenden Aufbau:
A
B
Beschreibung der Parametertabellen
MASCHINENPARAMETER
15.
C
D
E
F
G
H
A. Name der angewählten Maschinenparametertabelle.
B. Vom Benutzer definierte "M"-Funktionsliste.
C. Synchronisationstyp.
D. Zugeordnetes Unterprogramm.
E. Zeit für die Schätzungen der Ausführungszeit.
F. M-Funktion für die Satzsuche zu SPS zu senden.
G. Beschreibender Kommentar der Funktion.
H. Beschreibung des Parameters.
Im Abschnitt "15.3.1 Datenedition und -validierung" dieses gleichen Kapitels wird
gezeigt, wie die Parameter der Tabellen zu editieren sind.
i
CNC 8070
(REF: 1007)
·318·
Für nähere Auskünfte zu den in der Tabelle erscheinenden Daten im
Installationshandbuch unter dem entsprechenden Kapitel für Maschinenparameter
nachschlagen.
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
15.2.2 Kompensationstabelle
Es gibt zwei Kompensationstabellenarten:
• Spindelkompensation, auf die mit dem Achsmaschinenparameter "LSCRWDATA"
zugegriffen wird, wenn die Kompensation aktiviert ist.
dem
allgemeinen
Maschinenparameter
Die Kompensationsbellen haben folgenden Aufbau:
15.
B
C
D
E
MASCHINENPARAMETER
A
Beschreibung der Parametertabellen
• Kreuzkompensation, auf die mit
"CROSSCOMP" zugegriffen wird.
F
A. Name der angewählten Maschinenparametertabelle.
B. Kompensationspunkt.
C. Vom Benutzer definierte Achsposition.
D. Im positiven Sinne zu kompensierender Fehler.
E. Im negativen Sinne zu kompensierender Fehler.
F. Beschreibung des Parameters.
In den Abschnitten "15.3.1 Datenedition und -validierung" und
"15.3.4 Kompensationstabellen einführen und ausführen." dieses gleichen Kapitels
wird gezeigt, wie die Parameter der Tabellen zu editieren sind.
i
Für nähere Auskünfte zu den in der Tabelle erscheinenden Daten im
Installationshandbuch unter dem entsprechenden Kapitel für Maschinenparameter
nachschlagen.
CNC 8070
(REF: 1007)
·319·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
15.2.3 OEM-Parameter
Die OEM-Parameter kann man direkt in die Tabelle oder über ihre dazugehörigen Variablen
lesen und schreiben.
Der Parameter "SIZE" zeigt die Parameterzahl der Tabelle an. Die Tabelle, auf der mit dem
Maschinenparameter "DATA zugegriffen wird, hat folgenden Aufbau.
A
MASCHINENPARAMETER
Beschreibung der Parametertabellen
15.
B
C
D
E
F
G
A. Name der angewählten Maschinenparametertabelle.
B. Name des Parameters.
C. Grenzwerte des Parameters.
D. Art des Zugriffs zu diesem Parameter von seiner Variable.
E. Der Parameter wird durch die Änderung der Maßeinheiten beeinträchtigt.
F. Beschreibender Kommentar der Funktion.
Die Werte der Tabelle können jederzeit modifiziert werden. Die neuen Werte werden sofort
übernommen, ohne dass es notwendig ist, die Parameter zu validieren. Dies bedeutet, dass
die Werte und Freigaben der Tabelle während der Ausführung eines Programms modifiziert
werden können.
Das Arbeitsumfeld der Simulation verfügt über eine Kopie dieser Tabelle. Wenn die CNC
startet, werden die Werte der Parameter aus der tatsächlichen Tabelle in der Tabelle für die
Simulation kopiert, und ab dort fangen mit dem Lesen der Variablen von beiden Tabellen die
Unterschiede an.
In der Tabelle der Simulation kann man nur die Werte der Parameter und nicht den Rest der
Freigaben verändern. Die Werte der Tabelle für die Simulation können nur gelesen oder über
eine Variable modifiziert werden.
i
CNC 8070
(REF: 1007)
·320·
Für nähere Auskünfte zu den in der Tabelle erscheinenden Daten im
Installationshandbuch unter dem entsprechenden Kapitel für Maschinenparameter
nachschlagen.
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
15.3
Operationen mit den Tabellen
15.3.1 Datenedition und -validierung
Mit dem Softkey-Menü die Tabelle wählen, die Maschinenparametertabellen deren Daten
definiert werden sollen: Zur Edition der Tabellendaten ist wie folgt vorzugehen:
1. Mit dem Cursor den Parameter wählen, dessen Wert definiert werden soll.
2. Wert des Parameters eingeben. Wird die Taste [SUP] gedrückt, übernimmt der
Parameter den voreingestellt zugeordneten Wert.
Einige der Parameter können nur bestimmte Werte übernehmen. Diese Parameter sind
folgendermaßen gekennzeichnet.
Der Parameter besitzt eine Optionsliste.
Der Parameter bezieht sich auf eine Datei.
MASCHINENPARAMETER
Parametertypen
15.
Operationen mit den Tabellen
3. Zur Annahme des neuen Werts die Taste [ENTER] oder zur Rückweisung des neuen und
zur Wiederherstellung des vorigen Werts die Taste [ESC] drücken.
Je nach Art des Wertes, den der Parameter übernehmen kann, erfolgt die Definition der
Daten folgendermaßen:
• Wenn der Parameter einen Wert zwischen bestimmten Beschränkungen einnehmen
kann, den gewünschten Wert eingeben.
Überschreitet der Wert die zulässigen Beschränkungen, übernimmt der Parameter den
voreingestellt zugeordneten Wert.
• Wenn der Parameter eine Optionsliste enthält, zum Öffnen des Menüs die Taste
[ENTER] drücken und eine der Optionen wählen.
• Wenn sich der Parameter auf eine Datei bezieht, die Taste [ENTER] drücken, und die
CNC zeigt die Liste der verfügbaren Dateien an.
Datenvalidierung.
Nach dem Editieren oder Ändern der Daten der Tabelle, ist die Validierung der neuen Werte
erforderlich, damit diese von der CNC übernommen werden. Zur Validierung der Daten, das
Symbol VALIDIEREN drücken.
Zur Validierung einiger Parameter muss die CNC neu gestartet werden. Diese Parameter
sind mit dem folgenden Symbol am Parameternamen gekennzeichnet:
Die CNC muss neu gestartet werden.
CNC 8070
(REF: 1007)
·321·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
15.3.2 Tabellen speichern und wiederherstellen
Eine Tabelle speichern
Gestattet, die Daten der Tabelle in einer Datei im ASCII-Format zu speichern.
Mit dem Softkey-Menü die Tabelle wählen, deren Daten speichert werden sollen. Ist keinerlei
Tabelle angewählt, werden die Daten aller Tabellen gespeichert.
MASCHINENPARAMETER
Operationen mit den Tabellen
15.
Nach Auswahl der Tabelle, deren Daten gespeichert werden sollen, das Symbol
SPEICHERN drücken und die CNC zeigt eine Liste mit den Tabellen an, die gespeichert sind.
Tasten zur Anwahl eines Datenarchivs
Bewegt den Cursor zu einem anderen Fenster.
Öffnet und schließt ein Mappenunterprogramm.
Bewegt den Cursor durch die Elemente des Fensters.
Speichert das neue Programm.
Storniert die Anwahl und schließt die Programmliste.
Zur Speicherung der Tabellendaten ist wie folgt vorzugehen:
1. Mappe wählen, in der es gespeichert werden soll.
2. Namen der Datei im unteren Fenster definieren. Soll eine bereits vorhandene Datei
ersetzt werden, diese auf der Liste auswählen.
3. Zum Speichern der Datei die Taste [ENTER] oder zur Rückkehr zur Tabelle ohne
Speichern der Datei die Taste [ESC] drücken.
Die Dateien werden mit der Erweiterung *.MP gespeichert.
Wiederherstellung einer Tabelle
Gestattet, die Daten der Tabelle aus einer Datei im ASCII-Format wiederherzustellen.
Mit dem Softkey-Menü die Tabelle wählen, deren Daten wiederherstellt werden sollen. Ist
keinerlei Tabelle angewählt, werden die Daten aller Tabellen wiederhergestellt.
Nach Auswahl der Tabelle, deren Daten wiederherstellt werden sollen, das Symbol LADEN
drücken und die CNC zeigt eine Liste mit den Tabellen an, die gespeichert sind.
Zur Wiederherstellung der Tabellendaten ist wie folgt vorzugehen:
1. Mappe wählen, in der sich die Datei befindet.
2. Aus der Liste die zu editierende Datei wiederherstellen oder dessen Namen in das untere
Fenster schreiben.
3. Zur Wiederherstellung der Dateidaten die Taste [ENTER] oder zur Rückkehr zu den
Tabellen ohne Wiederherstellung der Daten die Taste [ESC] drücken.
CNC 8070
(REF: 1007)
·322·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
15.3.3 Text suchen
Ermöglicht die Suche eines Textes oder eines Werts in der Tabelle.
Zur Durchführung der Suche das Symbol SUCHEN drücken und die CNC zeigt ein
Dialogfeld, in dem der zu suchende Text oder Wert angefordert wird. Es kann auch
ausgewählt werden, ob die Suche vom Tabellenbeginn aus oder ab der derzeitigen
Cursorposition erfolgen soll
MASCHINENPARAMETER
Operationen mit den Tabellen
15.
Text suchen
Bewegt den Cursor durch die Elemente des Feldes.
Eine Option aus einer Gruppe wird gewählt.
Beginnt die Suche.
Bricht die Suche ab und schließt das Dialogfeld.
Zum Beginn der Suche die Taste [ENTER] drücken und der Cursor geht auf den gefundenen
Text. Bei erneutem Drücken des Suchsymbols kann die Suche wiederholt oder ein andere
Suche definiert werden.
CNC 8070
(REF: 1007)
·323·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
15.3.4 Kompensationstabellen einführen und ausführen.
Die Tabellen der Kreuzkompensation und der Spindel werden gespeichert und mit den
restlichen allgemeinen Parametern und denen der Achse mit Hilfe der Schaltfläche "Tabelle
speichern" und "Tabelle wiederherstellen" wieder hergestellt. Diese Tabellen kann man auch
mit Hilfe der Schaltflächen "Tabelle exportieren" und "Tabelle importieren" einzeln
exportieren und importieren.
Diese Schaltfläche gestattet das Speichern der Parametertabellen der Maschine
in einer Datei im ASCII-Format. Diese Schaltfläche speichert alle Parameter der
Tabelle.
Diese Schaltfläche gestattet die Wiederherstellung der Parametertabellen der
Maschine in einer Datei im ASCII-Format. Diese Schaltfläche stellt alle Parameter
der Tabelle wieder her.
Operationen mit den Tabellen
MASCHINENPARAMETER
15.
Sobald die allgemeinen Parameter oder die der Achse geladen werden, werden
die Dateien nicht verwendet, die den Tabellen der Kreuzkompensation und der
Spindel entsprechen.
Diese Schaltfläche gestattet den Export der Tabelle der Kreuzkompensation oder
der Spindel, die gerade in einer Datei im ASCII-Format angezeigt wird.
Diese Schaltfläche gestattet den Export der Kreuzkompensationstabelle oder
der Spindeltabelle aus einer Datei im ASCII-Format.
Im Moment der Speicherung der Tabellen der Kreuzkompensation und der Spindel wird
empfohlen, den Namen der Achse als Dateinamen zu verwenden, um die Identifikation zu
erleichtern; zum Beispiel LSCRWX.mp für die Tabellen der Spindelkompensation und
CROSS_XY.mp für die Tabellen der Kreuzkompensation.
Manuelle Erstellung der ASCII-Datei mit den Tabellen der
Kreuzkompensation und der Spindel.
Um Zeit zu sparen und Fehler bei der Transkription zu eliminieren, statt die Daten manuell
einzugeben, kann man das Format an eine Textdatei anpassen, in der das Ergebnis der
Messung gespeichert wird und nachher importiert wird. Die Datei mit den Punkten muss die
Dateierweiterung ".mp" haben und folgende Anforderungen erfüllen.
• Die Punkte auf der Tabelle müssen in geordneter Reihenfolge gemäß ihrer Position auf
der Achse eingegeben werden. Es wird mit dem negativsten bzw. mit dem weniger
positivsten zu kompensierenden Punkt angefangen. Für die Positionierungen der Achse
außerhalb dieser Zone wendet die CNC die Kompensation an, die für das Ende
festgelegt wurde, welches sich am nächsten befindet.
• Der Maschinenreferenzpunkt, dessen Position im Parameter REFVALUE angezeigt
wird, muss den Fehler "0" haben.
• Für die Tabelle der Spindelkompensation beträgt die maximal zulässige Steigung "1";
das heißt, dass keine Kompensationsinkrements zugelassen werden, die den Inkrement
der Position zwischen zwei konsekutiven Punkte übersteigen.
Das Textdateiformat muss wie im folgenden Beispiel sein. Die erste Spalte sowie die
Spaltenbezeichnung sind optional und erscheinen nicht in der Datei ".mp", wenn die Tabellen
exportiert werden. Die Daten der Tabellen können durch ein Leerzeichen oder einen
Tabulator getrennt werden.
CNC 8070
(REF: 1007)
POINT
POSITION
POSERROR
0
-10,0000
-0,0023
1
0,0000
-0,0007
2
10,0000
0,0043
3
20,0000
0,0036
...
...
...
Im Fall, dass es einen bidirektionalen Ausgleich gibt, muss man in der Tabelle eine neue
Spalte mit dem auszugleichenden Fehler für die Zustellbewegungen in negativer Richtung
einfügen.
·324·
HILFEN BEI DER
INBETRIEBNAHME
16
Die Gesamtheit der Dienstprogramme, welche die Hilfen bei der Inbetriebnahme bilden,
sollen den Prozess der Inbetriebnahme an der Maschine erleichtern und vereinfachen. Zu
den Hilfen bei der Inbetriebnahme gehören folgende Dienstprogramme.
• Oszilloskop.
• Rundlauftest
• Bodediagramm,
Man muss berücksichtigen, dass diese Dienstprogramme Hilfswerkzeuge sind, die nur die
Antwort des Systems auf die folgenden Einstellungen geben;
Oszilloskop.
Das Oszilloskop ist ein Hilfswerkzeug für die Einstellung der CNC und der Servoantriebe.
Dieses Dienstprogramm erlaubt es, 4 Variablen, die zuvor ausgewählt wurden, graphisch
darzustellen, ihre Werte zu modifizieren und die verschiedenen Antworten des Systems zu
sehen.
Am Bildschirm kann man die Maschinenparameter der CNC verändern, welche Einfluss auf
die Einstellung ausüben; bei den Sercos-Antrieben kann man die Variablen modifizieren, die
Schreibzugriff haben, und bei den Geräten von Mechatrolink (Mlink-II) ist es gestattet, die
Variablen und die Parameter zu ändern. In jedem Fall, sowohl um die Maschinenparameter
der CNC als auch um die Variablen von einem Sercos-Servoantrieb zu modifizieren, muss
man das Passwort kennen.
Das Bodediagramm
Das Bodediagramm ist ein Hilfswerkzeug für die Einstellung der CNC und der Servoantriebe
Dieses Dienstprogramm erlaubt es, das Bodediagramm mit der Amplitude der Antworten
als Funktion der Frequenz des Eingangssignals zu erhalten.
Dieses Werkzeug erlaubt es, ein sinusförmiges Signal auf eine Achse zu legen, so dass man,
wenn die Frequenz variiert und die Antwort analysiert wird, das Verhalten der Achse bei
verschiedenen Frequenzen erkennen kann, was dem Anwender eine Vorstellung von ihrem
Verhalten bei jedem Signal geben wird.
Mit Hilfe dieses Diagramms kann man die Verstärkung des Systems, die Bandbreite und
mechanischen Resonanzen nachweisen. Auf Grund dessen kann man eine richtig
Einstellung der Programmschleifen vornehmen, die mechanischen Störungen analysieren
und die endgültigen Leistungsparameter nachweisen.
Der Rundlauftest
Dieses Werkzeug erlaubt es, den maximalen Umkehrwert der Achsen zu verbessern und
einzustellen, was ein Effekt ist, der dann auftritt, sobald die Achsen Ihre Verfahrrichtung
umkehren. Dieses Dienstprogramm erlaubt es, einen Kreis mit den Achsen auszuführen und
das Ergebnis grafisch darzustellen. In dieser graphischen Darstellung sieht man den
Unterschied zwischen dem wirklichen Koordinatenwert, welcher vom Messsystem ermittelt
wurde, und dem theoretischen Koordinatenwert, der an jedem Punkt berechnet wurde.
CNC 8070
(REF: 1007)
·325·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
Auf dem gleichen Bildschirm, der die graphische Darstellung zeigt, werden die
Maschinenparameter angezeigt, welche die Umkehrung der Bewegung beeinflussen. Diese
Parameter kann man modifizieren, während man den Test durchführt, womit sich also die
Antwort des Systems angesichts dieser Veränderungen auswerten lässt, und somit wird die
Einstellung optimiert.
Auswahl der Hilfen bei der Inbetriebnahme
HILFEN BEI DER INBETRIEBNAHME
16.
CNC 8070
(REF: 1007)
·326·
Auf die Gesamtheit der Hilfen bei der Inbetriebnahme kann der Anwender entweder mit Hilfe
der Tastatur, wenn sie für diesen Zweck eingestellt wurde, oder über das Menüfenster (bei
der Option Tuning). Auf das Menüfenster kann mit Hilfe der Tastenkombination [CTRL]+[A]
zugreifen.
Der Zugang zu den verschiedenen Werkzeugen ist über das horizontal verlaufende Menü
der Schaltflächen möglich.
Oszilloskop.
Das Bodediagramm.
Rundlauftest
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
16.1
Oszilloskop
Das Oszilloskop ist ein hilfreiches Werkzeug für die Anpassung der CNC und der
Servoantriebe, dass die Darstellung von 4 vorher ausgewählte grafische Variablen
ermöglicht, deren Werte zu ändern und die unterschiedlichen Reaktionen des Systems zu
sehen. Zusammen mit dem Rundlauftest und dem Bodediagramm wird das Oszilloskop
erlauben, den Prozess der Inbetriebnahme zu beschleunigen und zu vereinfachen.
Die Funktion Oszilloskop benötigt eine Verbindung zu Sercos und die Version 06.01
für den Servoantrieb oder höher. Sonst zeigt die CNC die Fehlermeldung "Zugriff
unmöglich" an.
Am Bildschirm kann man die Maschinenparameter der CNC verändern, welche Einfluss auf
die Einstellung ausüben; bei den Sercos-Antrieben kann man die Variablen modifizieren, die
Schreibzugriff haben, und bei den Geräten von Mechatrolink (Mlink-II) ist es gestattet, die
Variablen und die Parameter zu ändern. In jedem Fall, sowohl um die Maschinenparameter
der CNC als auch um die Variablen von einem Sercos-Servoantrieb zu modifizieren, muss
man das Passwort kennen.
Man muss berücksichtigen, dass diese Dienstprogramme Hilfswerkzeuge sind, die nur die
Antwort des Systems auf die folgenden Einstellungen geben;
Oszilloskop
Die Funktion Oszilloskop ist nicht mit den Servoantrieben ACSD verfügbar.
16.
HILFEN BEI DER INBETRIEBNAHME
i
CNC 8070
(REF: 1007)
·327·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
16.1.1 Beschreibung der Schnittstelle
Der Bildschirm für die Funktion Oszilloskop teilt sich wie folgt auf, wobei beide Seiten gut
zu unterscheiden sind. Auf der linken Seite im unteren Teil sieht man die Daten der Variablen,
die man darstellen will, sowie die Angaben des Triggers, die Zeitgrundlage und die
Parameter, auf Grund dessen man handeln kann. Im oberen Teil rechts befindet sich das
Fenster für die graphische Darstellung, wo dann die graphische Darstellung der Variablen
erscheint.
Oszilloskop
HILFEN BEI DER INBETRIEBNAHME
16.
A
B
C
D
E
A. Die anzuzeigenden Variablen im graphischen Fenster. Die Höchstzahl der gleichzeitig
anzuzeigenden Variablen ist 4. Die Sichtbarkeit und Farbe die mit jeder Variablen
verbunden sind, können in der Konfiguration Seite definiert werden.
B. Grafik-Fenster, wo die ausgewählten Variablen dargestellt werden Für jede Variable wird
der Maßstab der Darstellung angezeigt.
C. Zeitbasis
D. Trigger. In diesem Bereich kann der Anwender die Bedingungen für die Auslösung
auswählen.
E. Einzustellende Maschinenparameter Das Oszilloskop kann direkt den Wert von bis zu
20 Maschinen-Parameter verändern, um seine Wirkung auf die Einstellung zu
überprüfen.
Einige dieser Daten lassen sich auch über den Konfigurationsbildschirm definieren. Siehe
"Konfigurationsbildschirm" auf Seite 332.
Daten des Triggers.
In diesem Bereich kann der Anwender die Bedingungen für die Auslösung auswählen. Die
Optionen, welche im Datenbereich des Triggers zur Verfügung stehen, sind folgende :
Trigger
Zeigt an, wann die Datenerfassung beginnt. Wenn man diese Auswahl
trifft, muss man die Bedingungen der Auslösung mit Angaben über
"Flanke", "Ebene" und "Stellung" definieren.
Wenn man keine Auswahl trifft, beginnt die Datenerfassung in dem
Moment, wenn der Bediener den Startbefehl gibt. Die Angaben für
"Flanke", "Ebene" und "Stellung" werden nicht berücksichtigt.
Kanal
Zeigt an, welche Variablen oder welcher Kanal (CH1, CH2, CH3, CH4)
man als Referenz oder Bedingung für die Auslösung nutzen möchte.
Flanke
Es kann Hoch- oder Herabfahren der Flanke sein Es wird berücksichtigt,
wann der Trigger ausgewählt wurde.
Die Ebene
Auslösung
Setzt den Wert fest, den die Variable annehmen muss, damit die
Datenerfassung beginnt. Es wird berücksichtigt, wann der Trigger
ausgewählt wurde.
CNC 8070
(REF: 1007)
·328·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
Position (%)
Es wird berücksichtigt, wann der Trigger ausgewählt wurde.
Wird als Prozentangabe zwischen 0 % und 100 % definiert. Zeigt die
Anzahl der Stichproben an, die vor dem Trigger genommen werden. Zum
Beispiel weist die Stellung 10 % darauf hin, dass 10 % der Gesamtzahl
der programmierten Proben vor der Auslösung des Trigger genommen
werden, und die restlichen 90 % nach diesem Ereignis.
Im horizontalen Menü der Schaltflächen stehen folgende Optionen zur Verfügung :
Softkey "Konfig".
Diese Schaltfläche öffnet den Konfigurationsbildschirm.
Gestattet die Festlegung der Variablen, die angezeigt
werden sollen, deren Maßstab, ihrer Farben, der
Zeitgrundlage, des Triggers, der Auslösungsbedingung
und der Parameter, auf deren Grundlage wir handeln
wollen, usw.
Softkey "Daten".
Öffnet das Untermenü Datenbearbeitung. Dieses
Untermenü gestattet es, die erfassten Daten sowie die
mit ihnen definierte Konfiguration zu speichern und zu
laden. Gestattet auch, dass die Informationen über die
erfassten Daten ausgedruckt oder in eine Datei abgelegt
werden.
Oszilloskop
Waagrechtes Softkey-Menü.
16.
HILFEN BEI DER INBETRIEBNAHME
Durch die Bedingung Trigger wird mit der Auswertung angefangen,
nachdem ein bestimmter Prozentsatz der eingegebenen Proben zur
Verfügung stehen. Wenn die Stellung bei 50 % definiert wird und die
Triggerbedingung schon eintritt, sobald 10 % der Messungen gemacht
wurden, wird das nicht berücksichtigt, weil man erwartet, vorher 50 % der
Messungen zu haben.
S o f t key " Ve r g r ö ß e r n d e s Diese Option gestattet es, das graphische Fenster nach
Fensters".
links hin zu vergrößern, dafür wird der Bereich benutzt,
in dem die Daten der anzuzeigenden Variablen sind.
Wenn die gleiche Schaltfläche angeklickt wird, nimmt der
Bildschirm wieder die gleiche Größe wie vorher an.
Softkey "Kanäle überlagern".
Diese Option gestattet es, verschiedene Kanäle darüber
zu legen.
Softkey "Selbstskalierung"
Sobald ein Kanal sich selbst skaliert, bestimmt das
System die vertikale Skala und das geeignete Offset,
damit das Signal so breit wie möglich innerhalb des
entsprechenden graphischen Bereichs bleibt.
S o f t key " D a t e n e r fa s s u n g Initiierung der Datenerfassung, um diese graphisch
starten".
darstellen zu können.
S o f t key " D a t e n e r fa s s u n g Komplette Datenerfassung beenden und grafischen
beenden".
Darstellung stoppen.
Softkey
einfrieren".
" B i l d s c h i r m Die Positionsanzeige anhalten, ohne dass die
Datenerfassung beendet wird.
Diese Schaltfläche erscheint nur im Menü der
horizontalen Schaltflächen, wenn die Datenerfassung im
Modus "Fortlaufend" ist. Um die Datenerfassung auf den
Modus "Fortlaufend" einzustellen, wird die Option
"Modus des Konfigurationsbildschirms" verändert.
CNC 8070
(REF: 1007)
S o f t key " D a t e n e r fa s s u n g Anzeige beenden.
beenden".
·329·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
Menü der vertikalen Schaltflächen.
Je nachdem, welche Daten markiert sind, bieten die vertikalen Schaltflächen verschiedene
Optionen..
• Zone 1: Variablenbereiche.
• Zone 2: Bereich "T/DIV".
• Zone 3: "WIN"-, "C1"- und "C2"-.Bereich.
• Zone 4: Maschinenparameterbereichen.
Oszilloskop
HILFEN BEI DER INBETRIEBNAHME
16.
1
2
3
4
Zone 1. Markierung einer Variable vom Kanal.
Sobald man eine beliebige Variablen markiert, hat man die folgenden vertikalen
Schaltflächen zur Auswahl.
Mit Hilfe der Schaltfläche "Maßstab" kann man den Maßstab der
graphischen Darstellung verändern. Der neue Wert für den
Maßstab wird in der Grafik neben der entsprechenden Variablen
angezeigt.
Mit Hilfe der Schaltfläche "Offset" kann man die Grafik für den
gewünschten Kanal nach oben oder nach unten verschieben.
Mit Hilfe dieser Schaltfläche kann man die Grafik in die Mitte
bringen.
i
In dem Moment, in dem eine der Variablen markiert ist, kann man einen neuen
Namen für die Variable eintippen oder auswählen, ohne das man in das Menü
CONFIG gehen muss.
Zone 2. Markierung des Feldes "T/Div".
CNC 8070
(REF: 1007)
·330·
Sobald das Feld "T/Div" markiert ist, stehen die folgenden vertikalen Schaltflächen zur
Verfügung.
Mit Hilfe der Schaltfläche "Automaßstab" wählt das Oszilloskop
den passenden Maßstab für die Zeiten aus, damit das so weit wie
möglich verstärkte Signal innerhalb der entsprechenden Grafik
bleibt.
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
Vergrößert oder verkleinert den Maßstab für die Zeiten.
Zone 3. Markierung des Feldes "WIN", "C1" und "C2".
Mit dem Feld "WIN" wird das Fenster Oszilloskop repräsentiert, in welchem es sich befindet.
Mit der Hilfe der Cursors für C1 und C2 ist es möglich, jedes einzelne der Signale der letzten
durchgeführten Datenerfassung zu analysieren. Mit diesen zwei Cursors kann man die
Position in Millisekunden für jedes der Signale erhalten und auch den Zeitunterschied
zwischen diesen "∆".
Das Fenster zum Trigger bringen. Wenn es keinen Trigger gibt,
geht man zur Mitte des Fensters.
Verschiebt das Fenster auf der linken oder rechten Seite.
Oszilloskop
Das Fenster zum Anfang oder Ende bringen.
HILFEN BEI DER INBETRIEBNAHME
Sobald eine dieser drei Felder markiert, hat man die folgenden vertikalen Schaltflächen zur
Auswahl.
16.
Zone 4. Markierung des Feldes "Parametername".
Auf die gleiche Weise, wie es mit den Variablen gemacht wurde, werden die verschiedenen
Parameter ausgewählt, es ist dabei möglich, den Namen und den Wert zu ändern.
Wenn nach der Änderung eines Parameternamens die ENTER-Taste betätigt wird, muss
man die Pfeiltasten [§][¨][©][ª] benutzen, um das nächste Feld zu markieren, wo man den
besagten Parameter ändern kann. Nach der Änderung eines Wertes für einen Parameter
und dem Drücken der [ENTER] -Taste wird nicht das folgende Feld markiert. Um zum
folgenden Parameter zu gelangen, werden die Pfeiltasten benutzt. Sobald dieses Feld
markiert ist, stehen 4 vertikale Schaltflächen zur Verfügung.
Ve r gr ö ß e r t d e n Pa r a m e t e r u m d e n a n g e ze i g t e n We r t e s a u f d e m
Konfigurationsbildschirm.
Ve r r i n g e r t d e n Pa r a m e t e r u m d e n a n g e z e i g t e n We r t a u f d e m
Konfigurationsbildschirm.
Stellt den Standardwert des Parameters wieder her.
Validiert den Wert, den man dem Parameter gegeben hat.
CNC 8070
(REF: 1007)
i
Mit Hilfe der Schaltfläche "Config" aus kann man ein Fenster öffnen, vom dem
man auch die Liste der anzuzeigenden Parameter definieren kann.
·331·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
16.1.2 Konfigurationsbildschirm
Den Konfigurationsbildschirm kann man mit Hilfe der horizontalen Schaltfläche CONFIG
öffnen.
Oszilloskop
HILFEN BEI DER INBETRIEBNAHME
16.
Dieser Bildschirm zeigt Folgendes an, wobei man die beiden Seiten gut unterscheidet. Auf
der linken Seite findet man die Daten der Variablen, die angezeigt werden sollen, die Daten
des Triggers und Zeitgrundlage. Auf der rechten Seite finden wir die Anzeige der Parameter,
auf Grund dessen wir handeln wollen, und die Werte, um die wir sie vergrößern bzw.
verkleinern wollen.
Auswahl der anzuzeigenden Variablen, des Triggers und der
Zeitgrundlagen
Es ist der Bereich, wo der Anwender die Variablen, die er im graphischen Fenster anzeigen
lassen will, sowie die Optionen des Triggers und die Zeitgrundlagen auswählt. Die
Höchstzahl der gleichzeitig anzuzeigenden Variablen ist 4.
Sobald der Name einer Variable falsch eingegeben wird, gibt die CNC die Fehlermeldung
"Zugriff unmöglich" aus.
Außer den Daten des Triggers und der Zeitgrundlage gestattet es dieses Fenster, die Farbe
für die Darstellung der Variable auszuwählen und zu entscheiden, ob sie sichtbar ist oder
nicht.
Abtastzeit.
Die Zeit der Anzeige muss ein Mehrfaches des Maschinenparameters LOOPTIME betragen;
wenn man einen nicht richtigen Wert eingibt, berichtigt ihn die CNC, damit ein richtiger Wert
herauskommt.
Wenn man die Datenerfassung von nur zwei Variablen des gleichen Sercosantriebs
durchführt, kann man eine Anzeigezeit festlegen, die niedriger als LOOPTIME ist. In diesem
Fall muss die Zeit der Anzeige das Mehrfache von 0,0625 ms betragen, wobei dies die
Mindestzeit ist. Nicht alle Variablen des Sercoantriebs akzeptieren diese Zeit der Anzeige.
Wenn man beabsichtigt, eine ungültige Variable anzeigen, zeigt die CNC einen Fehler an.
CNC 8070
Auswahl und Vergrößerung bzw. Verkleinerung der Parameter
Es ist der Bereich, in dem der Anwender die Parameter auswählt, auf Grund dessen er
handeln will. Rechts von jedem Parameter erscheint eine Tabelle, die dazu dient, die
Vergrößerung bzw. Verkleinerung des Wertes dieses Parameters zu steuern.
(REF: 1007)
Auf diese Weise wird, sobald der Wert einer Variable im Hauptfenster markiert ist und die
vertikale Schaltfläche V+ betätigt wird, der Wert des Parameters um den Wert, der zuvor über
den Konfigurationsbildschirm festgelegt wurde, vergrößert.
Der Wert für die Vergrößerung bzw. Verkleinerung eines Parameters wird standardmäßig
auf 1 gesetzt.
·332·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
16.1.3 Konfiguration und Ausführung der Funktion "Oszilloskop"
Im Modus "Oszilloskop" kann man von einem einzigen Bildschirm aus die Variablen, die man
analysieren will, die Bedingungen für die Auslösung und die Maschinenparameter der CNC
oder den Servoantrieb, der modifiziert werden kann, auswählen.
Handlungsweise
i
Wenn die auszuführende Datenerfassung für 1 oder 2 Variablen des gleichen
Servoantriebs gemacht wird, wird die Datenerfassung durch den eigenen
Servoantrieb ausgeführt und die CNC ist damit beschäftigt, die Ergebnisse
aufzuzeichnen.
Wenn die Datenerfassung für 2 oder mehr als 2 Variablen vorgenommen werden soll
und es aber verschiedene Servoantriebe sind und die Daten synchronisiert sein
sollen, wird die Datenerfassung mit der CNC durchgeführt und die Zeit der
Datenerfassung ist die Zykluszeit der CNC.
Durchführen einer Datenerfassung und nachfolgende Analyse derselben.
HILFEN BEI DER INBETRIEBNAHME
Definieren der Variablen, die geprüft werden sollen, der Bedingungen für eine Auslösung
und der Maschinenparameter der CNC oder des Servoantriebs, die sich modifizieren lassen.
Oszilloskop
16.
Ausführen eines Werkstückprogramms für die Verschiebung der Achse oder der Achsen,
die man justieren möchte. Sobald das Programm erst einmal abläuft, geht man in den Modus
"Einstellungen" und greift auf die Funktion "Oszilloskop" zu.
Sobald die Datenerfassung erst einmal beendet oder gestoppt ist, kann man die Signale
analysieren und die Parameter modifizieren, die zuvor ausgewählt wurden, um die
Bearbeitungsbedingungen zu verbessern.
Wiederholen der Datenerfassung, Analyse und Modifizierung von Parametern, bis die beste
Bearbeitungsbedingungen erreicht werden.
Empfehlungen
Endlose wiederholte Verschiebungen ausführen. Nach der einzelnen Einstellung der
Achsen werden die untereinander interpolierenden Achsen nochmals gemeinsam justiert.
Der Bediener muss festlegen, wann die Justierung am besten ist; die Funktion Oszilloskop
ist eine Hilfsfunktion.
Bedienung
Um eine vorgegebene Größe auf dem Bildschirm einzugeben oder zu modifizieren, ist es
erforderlich, dass diese Größe ausgewählt ist, d.h. dass sie markiert ist.
Um anderen Daten oder ein editierbares Feldern auszuwählen, muss man die Tasten [©]
[ª] benutzen. Die Auswahl ist rund, wenn das erste Element des Bildschirms gewählt ist und
die Taste [©] gedrückt wird, dann wird das letzte Element zur Auswahl markiert; solange das
letzte Element zur Auswahl steht und dann die Taste [ª] gedrückt wird, wird wieder das erste
Element markiert.
Nicht alle Daten können editiert werden; nur solche Angaben, die ausgewählt werden
können, sind auch editierbar, d.h. solche Daten, die markiert werden können. Bei den
editierbaren Feldern gibt es zwei Typen :
• Editierbare Werte :
CNC 8070
Man kann ihnen einen Wert zuweisen, der in einigen Fällen numerisch (nur Ziffern) und
in anderen Fällen alphanumerisch (Ziffern und Buchstaben) ist. Bevor die vorgegebene
Größe validiert wird, wird eine Überprüfung durchgeführt, und wenn die vorgegebene
Größe nicht richtig ist, wird diese nicht akzeptiert und es wird eine Warnung ausgegeben.
• Auswählbare Werte :
(REF: 1007)
Die möglichen Angaben sind unveränderlich und man muss eine davon auswählen. Um
die sich die möglichen Werte anzuschauen, werden die Tasten [¨] [§] eingesetzt. Bei
den Werte für diesen Typ, die Bildschirmsymbole sind, hat die Taste [SPACE] die gleiche
Wirkung wie die Taste [¨].
·333·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
16.1.4 Editieren der Maschinenparameter
Danach wird die Liste der Maschinenparameter und der vom Oszilloskop aus
modifizierbaren Variablen des Servoantriebs angezeigt.
Die neuen Werte werden von der CNC nach dem Betätigen der Taste [ENTER] übernommen
und sie bleiben bis zum Abschalten gespeichert. Sobald die Inbetriebnahme erst einmal
abgeschlossen ist, müssen die Änderungen abgespeichert werden, damit sie beim
nächsten Mal wirksam werden, wenn die CNC-Maschine eingeschaltet wird.
Um die Daten abzuspeichern, benutzt man die Schaltfläche "Validieren". Die CNC speichert
die neuen Werte in den Tabellen der CNC und/oder im Servoantrieb.
Oszilloskop
HILFEN BEI DER INBETRIEBNAHME
16.
Editierbare Maschinenparameter der Achse oder Spindel
In der Tabelle werden die Parameter gezeigt, die am Anfang des folgenden Satzes
übernommen werden. Damit dies so passiert, muss man nach jedem Satz mit Bewegung
die Programmzeile #SYNC POS einprogrammieren.
CNC
Drive
MPG.PRELOAD[tándem]
Unmittelbar
PRELFITI
MPG.PRELFITI[tándem]
Unmittelbar
TPROGAIN
MPG.TPROGAIN[tandem]
Unmittelbar
TINTIME
MPG.TINTIME[tandem]
Unmittelbar
TCOMPLIM
MPG.TCOMPLIM[tandem]
Unmittelbar
INPOSW
MPA.INPOSW.[Bereich].Achse
Unmittelbar
MPA.BACKLASH.[set].Achse
Unmittelbar
G00FEED
MPA.G00FEED.[set].Achse
Beginn des folgenden Satzes
MAXVOLT
MPA.MAXVOLT.[set].Achse
Unmittelbar
PP58
PROGAIN
PP104
MPA.PROGAIN.[Set].Achse
Unmittelbar
FFGAIN
PP216
MPA.FFGAIN.[Set].Achse
Unmittelbar
MANFFGAIN
PP216
MPA.MANFFGAIN.[Set].Achse
Unmittelbar
MPA.ACFWFACTOR.[Set].Achse
Unmittelbar
ACFWFACTOR
(REF: 1007)
Aktualisierung
PRELOAD
BACKLASH
CNC 8070
Diesbezügliche Variable
ACFGAIN
PP217
MPA.ACFGAIN.[Set].Achse
Unmittelbar
MANACFGAIN
PP217
MPA.MANACFGAIN.[Set].Achse
Unmittelbar
LACC1
MPA.LACC1.[Set].Achse
Beginn des folgenden Satzes
LACC2
MPA.LACC2.[Set].Achse
Beginn des folgenden Satzes
LFEED
MPA.LFEED.[Set].Achse
Beginn des folgenden Satzes
ACCEL
PP42
MPA.ACCEL.[Set].Achse
Beginn des folgenden Satzes
DECEL
PP42
MPA.DECEL.[Set].Achse
Beginn des folgenden Satzes
ACCJERK
MPA.ACCJERK.[Set].Achse
Beginn des folgenden Satzes
DECJERK
MPA.DECJERK.[Set].Achse
Beginn des folgenden Satzes
ESTDELAY
MPA.ESTDELAY.[Set].Achse
Unmittelbar
SERVOOFF
MPA.SERVOOFF.[Set].Achse
Unmittelbar
MINANOUT
MPA.MINAOUT[.Set].Achse
Unmittelbar
BAKANOUT
PP2
MPA.BAKANOUT.[Set].Achse
Unmittelbar
BAKTIME
PP3
MPA.BAKTIME.[Set].Achse
Unmittelbar
Wenn die Maschinenparameter geschützt sind, öffnet sich an der CNC immer dann ein
Fenster, wo ein Passwort verlangt wird, wenn man zur Modifizierung Zugriff auf die
Parameter nehmen will.
·334·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
Modifizierbare Variablen im Servoantrieb von Sercos
Aktualisierung
CP1
CP1.Achse
Unmittelbar
CP2
CP2.Achse
Unmittelbar
CP3
CP3.Achse
Unmittelbar
CP30
CP30[Set].Achse
Unmittelbar
CP31
CP31[Set].Achse
Unmittelbar
CP32
CP32[Set].Achse
Unmittelbar
NP1
NP1.Achse
Unmittelbar
RP1
RP1.Achse
Unmittelbar
RP2
RP2.Achse
Unmittelbar
RP3
RP3.Achse
Unmittelbar
RP4
RP4.Achse
Unmittelbar
RP51
RP51.Achse
Unmittelbar
RP52
RP52.Achse
Unmittelbar
RP53
RP53.Achse
Unmittelbar
RP54
RP54.Achse
Unmittelbar
SP1
SP1[gama].Achse
Unmittelbar
SP2
SP2[gama].Achse
Unmittelbar
SP50
SP50.Achse
Unmittelbar
SP51
SP51.Achse
Unmittelbar
TP10
TP10.Achse
Unmittelbar
TP11
TP11.Achse
Unmittelbar
TP12
TP12.Achse
Unmittelbar
TP13
TP13.Achse
Unmittelbar
TP14
TP14.Achse
Unmittelbar
16.
Oszilloskop
Name
HILFEN BEI DER INBETRIEBNAHME
Drive
Außer den Parametern in der vorherigen Tabelle kann der Anwender auf jede Variable mit
Schreiberlaubnis zugreifen, wenn er deren Name kennt. Dafür muss er folgende
Nomenklatur verwenden :
Anzeigen der Achse, des Namens des Parameter und des Bereichs, die alle durch einen
Punkt getrennten werden.
Sobald man einen Parameter aus der vorherigen Tabelle verändert, wird die Änderung sofort
wirksam, ohne dass irgendeine Rücksetzung oder sogar ein Neustart notwendig wird, auch
wenn es ein in der Ausführung befindliches Programm ist.
Die dadurch veränderten Servoantriebsparameter stehen sofort zur Verfügung, aber diese
Werte gehen verloren, sobald der Servoantrieb ausgeschaltet wird. Um die modifizierten
Werte der besagten Maschinenparameter im Speicher zu behalten, muss man die Option
"Sofort speichern" verwenden.
CNC 8070
(REF: 1007)
·335·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
Veränderbare Variablen und Parameter bei einem Antrieb von
Mechatrolink
Der Zugriff auf die Variablen und die Parameter des Antriebs ist vom Bildschirm nur bei einen
32-Byte-Mlink-II-Bus möglich. Der gleichzeitige Zugriff auf die Parameter und die Variablen
des gleichen Geräts ist nicht erlaubt.
Oszilloskop
HILFEN BEI DER INBETRIEBNAHME
16.
Am Bildschirm können maximal zwei Variablen eines jeden Gerätes angezeigt werden,
welches die DRV-Variablen oder eigene Variablen des Antriebs (MLINK0 bis MLINKF) sein
können. Diese Variablen stehen mit den Geräten über ihren Namen (MLINK7.X) oder durch
die Nummer des Knotens (MLINK7.1) in Verbindung.
Ü b e r d e n B i l d s c h i r m k a n n a u f d i e Pa r a m e t e r d e r A n t r i e b e m i t H i l fe i h r e r
Identifizierungskennzeichnung (Hexadezimalzahl zwischen P0000 und PFFFF) zugegriffen
werden.
Speichern, Laden und Zurücksetzen der Konfigurationen
Sobald man eine neue Konfiguration für die anzuzeigenden Variablen und modifizierten
Parameter im Oszilloskop festlegt, erlaubt das System, die besagte Konfiguration in einer
Datei zu speichern.
Auf ähnliche Art und Weise erlaubt das System, dass eine zuvor gespeicherte Konfiguration
geladen wird oder dass die aktuelle Konfiguration zurückgesetzt wird.
Speichern
Um die aktuelle Konfiguration zu speichern, wird der Konfigurationsbildschirm aufgerufen
und auf die Schaltfläche "Speichern" geklickt.
Danach erscheint ein neuer Bildschirm, wo die verfügbaren Konfigurationen angezeigt
werden, wobei die letzte markiert ist.
Außerdem bietet man die Möglichkeit, einen neuen Name für die neue Konfiguration zu
vergeben, deren Dateierweiterung OSC lauten muss.
Laden
Um eine zuvor gespeicherte Konfiguration zu laden, wird der Konfigurationsbildschirm
aufgerufen und auf die Schaltfläche "Laden" geklickt.
Danach erscheint ein neuer Bildschirm, wo eine Liste mit den zuvor gespeicherten
Konfigurationen angezeigt wird, aus der man eine Konfiguration auswählen kann.
Resetieren
Wenn man die Schaltfläche "Zurücksetzen" auf dem Konfigurationsbildschirm anklickt,
löscht oder initiiert man die aktuelle Konfiguration. Es gibt keine Variablen und keine
ausgewählten Parameter; und für die restlichen Bedingungen (Farben, Trigger, usw.) werden
die Standardwerte übernommen.
CNC 8070
(REF: 1007)
·336·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
16.2
Das Bodediagramm
Das Bodediagramm ist ein Hilfswerkzeug für die Einstellung der CNC und der Servoantriebe
Dieses Dienstprogramm erlaubt es, das Bodediagramm mit der Amplitude der Antworten
als Funktion der Frequenz des Eingangssignals zu erhalten.
Dieses Werkzeug erlaubt es, ein PRBS-Signal auf eine Achse zu legen, so dass man, wenn
die Frequenz variiert und die Antwort analysiert wird, das Verhalten der Achse bei
verschiedenen Frequenzen erkennen kann, was dem Anwender eine Vorstellung von ihrem
Verhalten bei jedem Signal geben wird.
i
Das Bodediagramm erfordert, dass eine Softwareversion des Servoantriebs V6.11
oder höher vorhanden ist.
Das Bodediagramm ist nicht mit den Servoantrieben ACSD verfügbar.
Das Bodediagramm
Man muss berücksichtigen, dass das Bodediagramm Hilfswerkzeuge sind, die nur die
Antwort des Systems auf die folgenden Einstellungen geben; es bleibt immer Sache des
Technikers, darüber zu entscheiden, welches die optimale Einstellung ist
16.
HILFEN BEI DER INBETRIEBNAHME
Mit Hilfe dieses Diagramms kann man die Verstärkung des Systems, die Bandbreite und
mechanischen Resonanzen nachweisen. Auf Grund dessen kann man eine richtig
Einstellung der Programmschleifen vornehmen, die mechanischen Störungen analysieren
und die endgültigen Leistungsparameter nachweisen.
CNC 8070
(REF: 1007)
·337·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
16.2.1 Beschreibung der Schnittstelle
Der Bildschirm des Bodediagramms ähnelt dem Oszilloskop und teilt sich wie folgt auf, wobei
beide Seiten gut zu unterscheiden sind. Auf der linken Seite und im unteren Teil werden die
ausgewählte Achsen, die verschiedene Formen der graphischen Darstellung der erfassten
Daten, die Zeitbasis oder die Frequenzen und die Parameter gezeigt, auf deren Grundlage
Entscheidungen getroffen werden können. Im oberen Teil rechts befindet sich das Fenster
für die graphische Darstellung, wo dann die graphische Darstellung der Daten erscheint.
Das Bodediagramm
HILFEN BEI DER INBETRIEBNAHME
16.
A
B
C
D
A. Weissen der Darstellung der erfassten Daten im Grafikfenster. Die Höchstzahl der Grafik,
die gleichzeitig darstellen kann, ist 4. Der Anwender kann die Art der Grafik ändern, ohne
dass es notwendig ist, eine neue Datenerfassung durchzuführen.
B. Grafik-Fenster, wo die ausgewählten Daten dargestellt werden. Für jede Grafik wird der
Maßstab der Darstellung angezeigt.
C. Zeitbasis
D. Einzustellende Maschinenparameter Das Oszilloskop kann direkt den Wert von bis zu
22 Maschinen-Parameter verändern, um seine Wirkung auf die Einstellung zu
überprüfen.
Einige dieser Daten lassen sich auch über den Konfigurationsbildschirm definieren. Siehe
"Konfigurationsbildschirm" auf Seite 344.
Waagrechtes Softkey-Menü.
Im horizontalen Menü der Schaltflächen stehen folgende Optionen zur Verfügung :
Softkey "Konfig".
Diese Schaltfläche öffnet den Konfigurationsbildschirm.
G e s t a t t e t d i e Fe s t l e g u n g d e r A c h s e , d e s s e n
Bodediagramm gemacht werden soll, der zwei Variablen
(IN/OUT), die dargestellt werden sollen, die Arten der
Grafik, um die Variablen darzustellen, deren Farben, die
Kon f i g ura t i o n f ü r d i e Da t e n er fa s s u ng u n d d ie
Konfiguration der Bewegung.
Auf dem Konfigurationsbildschirm bietet man die
Möglichkeit zum Speichen, Laden oder Neustarten der
aktuellen Konfiguration und auch zum Laden der
Bodereferenz-Konfiguration.
Softkey "Daten".
Öffnet das Untermenü Datenbearbeitung. Dieses
Untermenü gestattet es, die erfassten Daten sowie die
mit ihnen definierte Konfiguration zu speichern und zu
laden. Gestattet auch, dass die Informationen über die
erfassten Daten ausgedruckt werden.
Schaltfläche "Ansichten".
Öffnet das Untermenü der Grafikanzeige.
Schaltfläche "Skalen".
Greift auf das Unter menü zur Konfiguration der
Abszissen- und Ordinatenachse zu. Dieses Untermenü
gestattet das Aktivieren der Logarithmusskala auf der
Abszissenachse.
CNC 8070
(REF: 1007)
·338·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
S o f t key " D a t e n e r fa s s u n g Initiierung der Datenerfassung, um diese graphisch
starten".
darstellen zu können.
S o f t key " D a t e n e r fa s s u n g Komplette Datenerfassung beenden und grafischen
beenden".
Darstellung stoppen.
Speichern
Die erfassten Daten speichern.
Laden
Laden einer Abtastung.
Drucken.
Die erfassten Daten drucken.
Referenz speichern
Die erfassten Daten als Referenz-Bode zu speichern.
Referenz laden
Eine Abtastung als Referenz-Bode zu laden.
Zur
R e fe r e n z - Gestattet die Umwandlung der Daten der Kanäle der
D a t e n e r fa s s u n g
Datenerfassung in einem Bodereferenzdiagramm, damit die
umwandeln.
Daten mit den verglichen werden, die schon erfast wurden, oder
mit anderen verglichen werden, die sich in einer Datei befinden.
HILFEN BEI DER INBETRIEBNAHME
Innerhalb des Menüs "Daten" erscheinen folgende Optionen.
Das Bodediagramm
16.
Die Behandlung der gefangenen und erfassten Daten.
Die Behandlung der gefangenen und erfassten Daten.
Innerhalb des Menüs "Ansichten" erscheinen folgende Optionen.
Ve r g r ö ß e r n
Fensters.
Kanäle überlagern.
d e s Diese Option gestattet es, das graphische Fenster nach links hin
zu vergrößern, dafür wird der Bereich benutzt, in dem die Daten
der anzuzeigenden Grafiken sind. Wenn die gleiche Schaltfläche
angeklickt wird, nimmt der Bildschirm wieder die gleiche Größe
wie vorher an.
Diese Option gestattet es, verschiedene Kanäle darüber zu
legen.
Aktivieren der Referenz- G e s t a t t e t d a s A k t i v i e r e n o d e r D e a k t i v i e r e n d e s
Datenerfassung.
Bodereferenzdiagramms, jenes zum Vergleich der Daten, die
schon erfasst wurden, oder das zum Vergleich mit anderen, die
sich in einer Datei befinden.
Menü der vertikalen Schaltflächen.
Je nachdem, welche Daten markiert sind, bieten die vertikalen Schaltflächen verschiedene
Optionen..
• Zone 1: Variablenbereiche.
• Zone 2: Bereich "T/DIV".
CNC 8070
• Zone 3: "WIN"-, "C1"- und "C2"-.Bereich.
• Zone 4: Maschinenparameterbereichen.
(REF: 1007)
·339·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
1
2
Das Bodediagramm
HILFEN BEI DER INBETRIEBNAHME
16.
3
4
Zone 1. Markierung über graphischen Darstellungstyp.
Sobald man eine beliebige grafische Darstellung markiert, hat man die folgenden vertikalen
Schaltflächen zur Auswahl.
Mit Hilfe der Schaltfläche "Maßstab" kann man den Maßstab der
graphischen Darstellung verändern. Der neue Wert für den
Maßstab wird in der Grafik mit der gleichen Farbe des Grafiktyps
angezeigt.
Mit Hilfe der Schaltfläche "Offset" kann man die gewünschte Grafik
nach oben oder nach unten verschieben.
Mit Hilfe dieser Schaltfläche kann man die Grafik in die Mitte
bringen.
i
In dem Moment, in dem eine jeder Art der grafischen Darstellung markiert ist, kann
man einen neuen Typ auswählen, ohne das man in das Menü CONFIG gehen muss
und keine Datenerfassung gemacht wird.
Zone 2. Markierung des Feldes "ABSZISSE".
Sobald das Feld "ABSZISSE" markiert ist, stehen die folgenden vertikalen Schaltflächen zur
Verfügung.
M i t H i l fe d e r S c h a l t f l ä c h e " Au t o m a ß s t a b " w ä h l t d a s
Bodediagramm den passenden Maßstab für die Zeiten oder
Frequenzen aus, damit das so weit wie möglich verstärkte Signal
innerhalb der entsprechenden Grafik bleibt.
CNC 8070
Vergrößert oder verkleinert den Maßstab für die Zeiten oder
Frequenzen.
Zone 3. Markierung des Feldes "WIN", "C1" und "C2".
(REF: 1007)
·340·
Mit der Hilfe der Cursors für C1 und C2 ist es möglich, jedes einzelne der Signale der letzten
durchgeführten Datenerfassung zu analysieren. Mit diesen zwei Cursors kann man die
Position in Millisekunden oder Herz für jedes der Signale erhalten und auch den
Zeitunterschied zwischen diesen "∆".
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
Sobald eine dieser drei Felder markiert, hat man die folgenden vertikalen Schaltflächen zur
Auswahl.
Das Fenster zum Anfang oder Ende bringen.
Das Fenster zum Trigger bringen. Wenn es keinen Trigger gibt,
geht man zur Mitte des Fensters.
Durch Auswählen der verschiedenen Parameter ist es möglich, ihren Wert zu modifizieren.
Wenn nach der Auswahl eines Parameters die [ENTER] -Taste betätigt wird, muss man die
Pfeiltasten [§][¨][©][ª] benutzen, um das nächste Feld zu markieren, wo man den
besagten Parameter ändern kann. Nach der Änderung eines Wertes für einen Parameter
und dem Drücken der [ENTER] -Taste wird nicht das folgende Feld markiert. Um zum
folgenden Parameter zu gelangen, werden die Pfeiltasten benutzt. Sobald dieses Feld
markiert ist, stehen 4 vertikale Schaltflächen zur Verfügung.
Das Bodediagramm
Zone 4. Markierung des Feldes "Parametername".
HILFEN BEI DER INBETRIEBNAHME
Verschiebt das Fenster auf der linken oder rechten Seite.
16.
Ve r gr ö ß e r t d e n Pa r a m e t e r u m d e n a n g e ze i g t e n We r t e s a u f d e m
Konfigurationsbildschirm.
Ve r r i n g e r t d e n Pa r a m e t e r u m d e n a n g e z e i g t e n We r t a u f d e m
Konfigurationsbildschirm.
Stellt den Standardwert des Parameters wieder her.
Validiert den Wert, den man dem Parameter gegeben hat.
CNC 8070
(REF: 1007)
·341·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
16.2.2 Editieren der Maschinenparameter
Danach wird die Liste der Maschinenparameter und der vom Bodediagramm aus
modifizierbaren Variablen des Servoantriebs angezeigt.
Die neuen Werte werden von der CNC nach dem Betätigen der Taste [ENTER] übernommen
und sie bleiben bis zum Abschalten gespeichert. Sobald die Inbetriebnahme erst einmal
abgeschlossen ist, müssen die Änderungen abgespeichert werden, damit sie beim
nächsten Mal wirksam werden, wenn die CNC-Maschine eingeschaltet wird.
Um die Daten abzuspeichern, benutzt man die Schaltfläche "Validieren". Die CNC speichert
die neuen Werte in den Tabellen der CNC und/oder im Servoantrieb.
Das Bodediagramm
HILFEN BEI DER INBETRIEBNAHME
16.
Editierbare Maschinenparameter der Achse oder Spindel
In der Tabelle werden die Parameter gezeigt, die am Anfang des folgenden Satzes
übernommen werden. Damit dies so passiert, muss man nach jedem Satz mit Bewegung
die Programmzeile #SYNC POS einprogrammieren.
CNC
Drive
Aktualisierung
PRELOAD
MPG.PRELOAD[tándem]
Unmittelbar
PRELFITI
MPG.PRELFITI[tándem]
Unmittelbar
TPROGAIN
MPG.TPROGAIN[tandem]
Unmittelbar
TINTIME
MPG.TINTIME[tandem]
Unmittelbar
TCOMPLIM
MPG.TCOMPLIM[tandem]
Unmittelbar
INPOSW
MPA.INPOSW.[Bereich].Achse
Unmittelbar
MPA.BACKLASH.[set].Achse
Unmittelbar
MPA.G00FEED.[set].Achse
Beginn des folgenden Satzes
BACKLASH
PP58
G00FEED
PROGAIN
PP104
MPA.PROGAIN.[Set].Achse
Unmittelbar
FFGAIN
PP216
MPA.FFGAIN.[Set].Achse
Unmittelbar
MANFFGAIN
PP216
MPA.MANFFGAIN.[Set].Achse
Unmittelbar
MPA.ACFWFACTOR.[Set].Achse
Unmittelbar
MPA.MANACFGAIN.[Set].Achse
Unmittelbar
LACC1
MPA.LACC1.[Set].Achse
Beginn des folgenden Satzes
LACC2
MPA.LACC2.[Set].Achse
Beginn des folgenden Satzes
LFEED
MPA.LFEED.[Set].Achse
Beginn des folgenden Satzes
ACFWFACTOR
MANACFGAIN
CNC 8070
Diesbezügliche Variable
PP217
ACCEL
PP42
MPA.ACCEL.[Set].Achse
Beginn des folgenden Satzes
DECEL
PP42
MPA.DECEL.[Set].Achse
Beginn des folgenden Satzes
ACCJERK
MPA.ACCJERK.[Set].Achse
Beginn des folgenden Satzes
DECJERK
MPA.DECJERK.[Set].Achse
Beginn des folgenden Satzes
SERVOOFF
MPA.SERVOOFF.[Set].Achse
Unmittelbar
MPA.BAKTIME.[Set].Achse
Unmittelbar
BAKTIME
PP3
Wenn die Maschinenparameter geschützt sind, öffnet sich an der CNC immer dann ein
Fenster, wo ein Passwort verlangt wird, wenn man zur Modifizierung Zugriff auf die
Parameter nehmen will.
(REF: 1007)
·342·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
Modifizierbare Variablen im Servoantrieb von Sercos
Aktualisierung
CP1
CP1.Achse
Unmittelbar
CP2
CP2.Achse
Unmittelbar
CP3
CP3.Achse
Unmittelbar
CP30
CP30[Set].Achse
Unmittelbar
CP31
CP31[Set].Achse
Unmittelbar
CP32
CP32[Set].Achse
Unmittelbar
NP1
NP1.Achse
Unmittelbar
RP1
RP1.Achse
Unmittelbar
RP2
RP2.Achse
Unmittelbar
RP3
RP3.Achse
Unmittelbar
RP4
RP4.Achse
Unmittelbar
RP51
RP51.Achse
Unmittelbar
RP52
RP52.Achse
Unmittelbar
RP53
RP53.Achse
Unmittelbar
RP54
RP54.Achse
Unmittelbar
SP1
SP1[gama].Achse
Unmittelbar
SP2
SP2[gama].Achse
Unmittelbar
SP50
SP50.Achse
Unmittelbar
SP51
SP51.Achse
Unmittelbar
TP10
TP10.Achse
Unmittelbar
TP11
TP11.Achse
Unmittelbar
TP12
TP12.Achse
Unmittelbar
TP13
TP13.Achse
Unmittelbar
TP14
TP14.Achse
Unmittelbar
16.
Das Bodediagramm
Name
HILFEN BEI DER INBETRIEBNAHME
Drive
Außer den Parametern in der vorherigen Tabelle kann der Anwender auf jede Variable mit
Schreiberlaubnis zugreifen, wenn er deren Name kennt. Dafür muss er folgende
Nomenklatur verwenden :
Anzeigen der Achse, des Namens des Parameter und des Bereichs, die alle durch einen
Punkt getrennten werden.
Sobald man einen Parameter aus der vorherigen Tabelle verändert, wird die Änderung sofort
wirksam, ohne dass irgendeine Rücksetzung oder sogar ein Neustart notwendig wird, auch
wenn es ein in der Ausführung befindliches Programm ist.
Die dadurch veränderten Servoantriebsparameter stehen sofort zur Verfügung, aber diese
Werte gehen verloren, sobald der Servoantrieb ausgeschaltet wird. Um die modifizierten
Werte der besagten Maschinenparameter im Speicher zu behalten, muss man die Option
"Sofort speichern" verwenden.
CNC 8070
(REF: 1007)
·343·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
16.2.3 Konfigurationsbildschirm
Den Konfigurationsbildschirm kann man mit Hilfe der Schaltfläche "Config" öffnen. Dieser
Bildschirm zeigt vier zu unterscheidenden Teilen.
• Die angewählte Achse und die zwei Variablen, die repräsentiert werden soll
• Formen der ausgewählten Darstellung.
• Die Datenerfassung-Konfiguration.
Das Bodediagramm
HILFEN BEI DER INBETRIEBNAHME
16.
• Die Bewegungsdaten und des Erregungssignals.
Achse
Achse, dessen Bodediagramm ersetzt werden soll.
Achstyp
Die Variablen, die erfasst werden (In/Out), sind bereits für alle Typen der Datenerfassung
vorbestimmt, davon ausgenommen ist der Typ "ADVANCED", wo der Anwender sie festlegt.
Variable.
Bedeutung.
ADVANCED
Variablen "In/Out", die vom Nutzer festgelegt werden können.
CUR_CL
Geschlossene Stromschleife.
Strom-Analogsignal / Strom-Rückkopplung.
VEL_CL
Geschlossene Geschwindigkeitsschleife.
Geschwindigkeit-Analogsignal / Geschwindigkeit-Rückkopplung.
POS_CL
Geschlossene Positionsschleife.
Position-Analogsignal / Position-Rückkopplung.
CUR_OL
Offene Stromschleife.
VEL_OL
Offene Geschwindigkeitsschleife.
POS_OL
Offene Positionsschleife.
TF_CURCOM_MOTSPE
Übertragungsfunktion.
Strom-Analogsignal / Motordrehzahl.
CNC 8070
TF_MOTSPE_LOASPE
Übertragungsfunktion.
Motorgeschwindigkeit / Ladungsgeschwindigkeit.
(REF: 1007)
·344·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
Kanälen.
Verschiedene Formen der graphischen Darstellung der erhaltenen Daten. Die ausgewählten
Kanäle müssen die gleichen Einheiten auf der Abszissenachse haben; man kann nicht
gleichzeitig eine graphische Darstellung der Zeit und der Frequenz zeigen.
• "IN, OUT"
Die eigenen erfassten Signale. Es sind graphische Darstellungen der Zeit; das heißt,
dass die Skala der Abszissenachse in Einheiten der Zeit ausgedrückt wird.
• "MAG, PHASE"
Bedeutung.
MAG_AVG
Mittelwert der bis dahin letzten Datenerfassungen.
PHASE_AVG
MAG_DB
Angaben in Dezibel.
PHASE_DB
MAG_OL
PHASE_OL
Daten in einer geschlossenen Schleife, auf denen eine mathematische
Umwandlung angewendet wird, um das System in einer offenen Schleife
darzustellen.
• "COHERENCE"
Zusammenhang nachdem die Übertragung der Variablen "In/Out" erfolgt ist. Es ist eine
graphische Darstellung der Frequenz; das heißt, dass die Skala der Abszissenachse in
Einheiten der Frequenz (Hz) ausgedrückt wird.
Das Bodediagramm
Kanal.
16.
HILFEN BEI DER INBETRIEBNAHME
Verstärkung und Phase nach der Übertragung der Variablen "In/Out". Es sind graphische
Darstellung der Frequenzen; das heißt, dass die Skala der Abszissenachse in Einheiten
der Frequenz (Hz) ausgedrückt wird.
Datenerfassung-Angaben.
Außer das Feld "Anzahl der Mittelwerte", das immer bearbeitet werden kann, können die
restlichen Felder nur vom Nutzer bearbeitet werden, sobald die Art der Datenerfassung
"ADVANCED" ist.
• "ENDFREQUENZ"
Angezeigte Maximalfrequenz. Es ist direkt mit einem Abtastzeit im Zusammenhang (1
/ (2*Abtastzeit)).
• "FREQUENZZUNAHME"
Übergang zwischen Frequenzen. Steht direkt in Verbindung mit einer Endfrequenz und
die Anzahl der Stichproben (Endfrequenz / Anzahl der Stichproben).
• "ABTASTZEIT"
• "ANZAHL DER STICHPROBEN"
• "ANZAHL DER MITTELWERTE"
Anzahl der nacheinander folgenden Datenerfassungen, die automatisch gemacht
werden. Jede Datenerfassung bedeutet eine Bewegung der Achse, die Anwendung des
PRBS und die Datenerfassung der besagten.
Verschiebung
• "VORSCHUB (F/S)"
Geschwindigkeit der Bewegung..
CNC 8070
Ändert die Bewegungsrichtung im positiven Sinne oder im negativen Sinne zur
Achse.
• "STARTPOSITION"
Position, an der jede Datenerfassung beginnt.
(REF: 1007)
• "AMPLITUD PRBS"
Signalamplitude für die Erregung.
Ändert die Einheiten der Signalamplitude für die Erregung.
·345·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
• EINGANGS-PUNKT
Gestattet die Auswahl des Punktes, wo das Erregungssignal angewendet wird, und zwar
nur sobald die Art der Datenerfassung "ADVANCED" ist.
Waagerechtes Softkey-Menü.
Das Bodediagramm
HILFEN BEI DER INBETRIEBNAHME
16.
Sobald eine neue grafische Konfiguration und modifizierte Parameter festgelegt wird, erlaubt
das System, die besagte Konfiguration in einer Datei zu speichern. Auf ähnliche Art und
Weise erlaubt das System, dass eine zuvor gespeicherte Konfiguration geladen wird oder
dass die aktuelle Konfiguration zurückgesetzt wird.
• Speichern der aktuellen Konfiguration.
Nach dem Klicken auf die Schaltfläche "Speichern" zeigt die CNC die Liste der
verfügbaren Konfigurationen an und gestattet, dass die aktuelle Konfiguration
gespeichert wird. Die Datei muss die Extension bod haben.
• Lädt eine zuvor gespeicherte Konfiguration.
Nach dem Drücken der Schaltfläche "Laden" wird eine Liste mit den zuvor gespeicherten
Konfigurationen angezeigt, aus der man eine Konfiguration auswählen kann.
• Zum Speichern oder initialisieren der derzeitigen Konfiguration.
Wenn man die Schaltfläche "Zurücksetzen" auf dem Konfigurationsbildschirm anklickt,
löscht oder initiiert man die aktuelle Konfiguration. Es gibt keine Variablen und keine
ausgewählten Parameter; und für die restlichen Bedingungen werden die Standardwerte
übernommen.
• Aktivieren/Deaktivieren der Referenz-Datenerfassung.
Gestattet die Aktivierung oder Deaktivierung der Bodereferenz-Konfiguration.
CNC 8070
(REF: 1007)
·346·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
Der Rundlauftest
Dieses Werkzeug erlaubt es, den maximalen Umkehrwert der Achsen zu verbessern und
einzustellen, was ein Effekt ist, der dann auftritt, sobald die Achsen Ihre Verfahrrichtung
umkehren. Dieses Dienstprogramm erlaubt es, einen Kreis mit den Achsen auszuführen und
das Ergebnis grafisch darzustellen. In dieser graphischen Darstellung sieht man den
Unterschied zwischen dem wirklichen Koordinatenwert, welcher vom Messsystem ermittelt
wurde, und dem theoretischen Koordinatenwert, der an jedem Punkt berechnet wurde.
Dieser Unterschied zeigt sich in der radialen Projektion.
Man muss berücksichtigen, dass der Rundlauftest Hilfswerkzeuge ist, die nur die Antwort
des Systems auf die folgenden Einstellungen geben; es bleibt immer Sache des Technikers,
darüber zu entscheiden, welches die optimale Einstellung ist
16.
Der Rundlauftest
Auf dem gleichen Bildschirm, der die graphische Darstellung zeigt, werden die
Maschinenparameter angezeigt, welche die Umkehrung der Bewegung beeinflussen. Diese
Parameter kann man modifizieren, während man den Test durchführt, womit sich also die
Antwort des Systems angesichts dieser Veränderungen auswerten lässt, und somit wird die
Einstellung optimiert.
HILFEN BEI DER INBETRIEBNAHME
16.3
CNC 8070
(REF: 1007)
·347·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
16.3.1 Beschreibung der Schnittstelle
Das Fenster für den Rundlauftest ist wie folgend aufgebaut; es besteht aus zwei gut zu
unterscheidenden Teilen. Ein graphisches Fenster, wo das Ergebnis des Tests und einen
Datenbereich, von wo man mit dem System kommunizieren kann.
Der Rundlauftest
HILFEN BEI DER INBETRIEBNAHME
16.
Fenster für die graphische Darstellung
Es ist der Bereich, wo graphisch das Ergebnis des Tests angezeigt wird.
Die Grafik zeigt die zwei Achsen, bei denen die Bewegung stattfindet, und den theoretischen
Kreis der Interpolation, den man ausführen will Im Laufe des Tests mit dem Kreis zeichnet
sich der Positionsfehler an jedem Punkt ab. Dieser Fehler zeigt sich in der radialen Projektion
Wenn die Grafik darüber gelegt wird, erscheinen die folgenden zusätzliche Daten, die durch
die CNC aktualisiert werden.
• Die wirklichen Koordinatenwerte der Achsen.
• Der programmierte Vorschub und der angewendete Prozentsatz.
• Der Durchmesser des dargestellten Umfangs
• Der Maximal- und Minimalfehler am theoretischen Radius und die Winkelstellung, bei
der er ermittelt wurde.
Der Datenbereich
Es ist der Bereich, von wo aus der Anwender mit dem System kommuniziert. Es gibt eine
Gruppe von Daten für die Definition der graphischen Umgebung und der Subroutine, die man
verwenden will, um die Bewegung in der Maschine und in den zur Einstellung gehörigen
Maschinenparameter zu erzeugen. Sobald man einen dieser Datensätze auswählt, wird die
Parametergruppe, die dazugehört, eingerahmt.
Daten für die Konfiguration der graphischen Umgebung
• Anzahl der Teilungen auf beiden Seiten des theoretischen Kreises.
• Maßstab oder Wert einer jeden Teilung in Mikron.
CNC 8070
(REF: 1007)
·348·
• Fehlerband. Prozentsatz des Bereichs, der vom Fehlerband (Bereich der Teilungen)
besetzt ist.
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
Subroutine der Bewegung
Die Kreisinterpolation wird mit Hilfe einer Subroutine ausgeführt. Siehe "Festlegen und
Ausführen der Subroutine für die Bewegung" auf Seite 352.
Um die Subroutine auszuführen, werden die folgenden Daten berücksichtigt.
• Ebene, auf der der Kreis ausgeführt wird.
• Koordinaten für den Kreismittelpunkt.
• Radius des Kreises.
Einzustellende Parameter
Um die Einstellung vorzunehmen, ist es gestattet, die Maschinenparameter der CNC oder
des dazugehörigen Servoantriebs verändern. Siehe "Einstellung der dazugehörigen
Maschinenparameter" auf Seite 354.
Bis zu 11 verschiedene Maschinenparametern können miteinander in Wechselbeziehung
gesetzt werden. Einige von diesen Parametern werden immer angezeigt, während der Rest
frei definiert werden kann. Für jeden Parameter wird sein Wert für jede Achse der
Arbeitsebene angezeigt.
Um die komplette Liste der Parameter zu sehen, die man definieren kann, können Sie im
Abschnitt "16.3.8 Editierbare Maschinenparameter" nachlesen.
HILFEN BEI DER INBETRIEBNAHME
• Drehsinn
Der Rundlauftest
16.
• Programmierter Vorschub.
Waagrechtes Softkey-Menü.
Im horizontalen Menü der Schaltflächen stehen die folgenden Optionen zur Verfügung.
Schaltfläche "Einfach".
Führt die Datenerfassung eines kreises
Schaltfläche "Fortlaufend".
Führt die Datenerfassung bei laufender Maschine
Schaltfläche "Halten".
Hält die Datenerfassung an. Dieser Softkey wird
angezeigt, wenn die Datenerfassung in Gang ist
Schaltfläche
löschen".
i
" E l e m e n t Die graphische Darstellung wird gelöscht. Es kann so
erfolgen mit der Datenerfassung in Gang und die
grafische Darstellung wird fortgefahren.
Schaltfläche "Laden".
Lädt eine zuvor gespeicherte Konfiguration.
Schaltfläche "Speichern".
Speichert die definierte Konfiguration.
Der Schaltfläche "Stoppen" hält nur die Datenerfassung. Die Bewegung der Achsen
wird nicht angehalten. Zum Anhalten die Bewegung der Achsen die Taste [STOP] des
Bedienteils drücken.
Menü der vertikalen Schaltflächen.
Im vertikalen Menü der Schaltflächen stehen die folgenden Optionen zur Verfügung.
• Schaltfläche "Validieren".
Die CNC speichert die Mschinenparameter in den Tabellen der CNC und/oder
im Servoantrieb.
Sobald die Werte der Maschinenparameter geändert werden, treten die
Änderungen sofort in Kraft. Dessen ungeachtet bleiben diese Änderungen
nur während der aktuellen Arbeitssitzung mit der CNC wirksam, das heißt, bis
die Maschine abgeschaltet wird. Beim Einschalten werden die Werte, die in
den Tabellen gespeichert sind, übernommen.
CNC 8070
(REF: 1007)
• Schaltfläche "Initialisieren".
Für die Werte im Datenfenster werden bei der Initialisierung ihre Defaultwerte
eingesetzt.
·349·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
16.3.2 Konfiguration und Durchführung des Rundlauftests
Der Prozess besteht in der Ausführung eines Kreises mit den Achsen der Maschine und
diesen in der graphischen Darstellung dann zu überprüfen. Auf der Grafik erscheint der
Unterschied zwischen dem wirklichen Koordinatenwert, der über das Messsystem ermittelt
wurde, und dem theoretischen Koordinatenwert, der für diesen Punkt berechnet wurde.
Dieser Unterschied zeigt sich in der radialen Projektion.
Der Rundlauftest
HILFEN BEI DER INBETRIEBNAHME
16.
Die Interpolation der Achsen der Maschine und die Erfassung der Punkte für die Grafik
werden separat initiiert. Die Datenerfassung wird über das Menü der Schaltfläche gesteuert,
während die Vorschubbewegung der Achsen vom Bedienpult gesteuert wird.
Der Prozess der Einstellung wird wiederholt durchgeführt, bis die optimale Einstellung der
Achsen erreicht ist. Man muss berücksichtigen, dass der Rundlauftest Hilfswerkzeuge ist,
die nur die Antwort des Systems auf die folgenden Einstellungen geben; es bleibt immer
Sache des Technikers, darüber zu entscheiden, welches die optimale Einstellung ist
Wie man den Rundlauftest durchführt
Im Grunde wird dieser wie folgt durchgeführt. Jeder einzelne der Punkte wird im
angegebenen Kapitel genauer erklärt.
Die verwendete Konfiguration kann man in einer Datei sichern, um diese zu einem späteren
Zeitpunkt nutzen zu können.
1. Bevor der Prozess gestartet wird, muss man einige Aspekte desselben wie zum Beispiel
die graphische Umgebung, die durchzuführenden Kreisinterpolation die Werte der
dazugehörigen Parameter usw. konfigurieren. Siehe "16.1.4 Editieren der
Maschinenparameter" auf Seite 334.
Eine zuvor gespeicherte Konfiguration kann verwendet werden.
2. Durchführung der Kreisinterpolation bei den Achsen der Maschine. Die Bewegung muss
schon im Gange sein, bevor die Datenerfassung für die Grafik beginnt. Siehe
"16.3.4 Festlegen und Ausführen der Subroutine für die Bewegung" auf Seite 352.
3. Starten der Datenerfassung und Beginn der graphischen Simulation. Sobald erst einmal
die Vorschubbewegung der Achsen im Gange ist, kann man mit der Datenerfassung für
die Grafik beginnen. Schon während Datenerfassung erscheint in der Grafik nach und
nach der zu jedem Punkt gehörende Positionsfehler. Siehe "16.3.5 Datenerfassung
für die Grafik" auf Seite 353.
4. Optimierung der Einstellung, indem einige Maschinenparameter der CNC oder des
Servoantriebs geändert werden. Dies gestattet, dass die Antwort des Systems
gegenüber den Änderungen ausgewertet wird, und dass auf diese Weise die Einstellung
optimiert wird. Siehe "16.3.6 Einstellung der dazugehörigen Maschinenparameter"
auf Seite 354.
5. Speicherung der geänderten Werte und der verwendeten Konfiguration. Siehe
"16.3.7 Validierung der Änderungen und Sicherung der verwendeten
Konfiguration" auf Seite 356.
Sich innerhalb der Daten bewegen
Um Daten einzugeben oder zu ändern, ist es notwendig, dass diese ausgewählt werden diese müssen dafür markiert sein. Um Daten auszuwählen, muss man die Tasten
[§][¨][©][ª] benutzen.
CNC 8070
(REF: 1007)
·350·
Die Daten werden mit der Taste [ENTER] übernommen. Bevor Daten übernommen werden,
überprüft man diese, und wenn die Daten nicht richtig sind, werden sie nicht angenommen.
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
16.3.3 Konfiguration der graphischen Umgebung
Diese Aufgabe kann man vor oder während des Tests ausführen. Wenn man sie während
des Tests ändert, wird der Inhalt des Bildschirms gelöscht, aber die graphische Darstellung
wird fortgesetzt.
Mit Hilfe des Datenfensters kann man die folgenden Eigenschaften der Grafik festlegen.
• Anzahl der Teilungen auf beiden Seiten des theoretischen Kreises.
• Maßstab oder Wert einer jeden Teilung in Mikron.
Sobald man auf den Rundlauftest zugreift, werden die zuletzt verwendeten Werte
übernommen. Wenn die Schaltfläche "Initialisieren" betätigt wird, werden die Defaultwerte
aufgerufen.
i
Anzahl der Teilungen:
5
Maßstab:
10 Mikron/Teilung
Fehlerband:
50 %
Berücksichtigen Sie bitte, dass die Softkey INITIALISIEREN alle Daten im
Fenster einschließlich der Werte für die Maschinenparameter werden initialisiert.
HILFEN BEI DER INBETRIEBNAHME
Initialisierung der Daten
Der Rundlauftest
16.
• Fehlerband. Prozentsatz des Bereichs, der vom Fehlerband (Bereich der Teilungen)
besetzt ist.
CNC 8070
(REF: 1007)
·351·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
16.3.4 Festlegen und Ausführen der Subroutine für die Bewegung
Um den Test auszuführen, muss man eine Kreisinterpolation mit den Achsen der Maschine
im Gange sein. Diese Bewegung muss beginnen, bevor die Erfassung der Punkte startet,
und während des Prozesses darf sie nicht unterbrochen werden. Um dies zu erreichen, muss
man eine sich wiederholende Bewegung ausführen
Der Rundlauftest
HILFEN BEI DER INBETRIEBNAHME
16.
i
Die Vorschubbewegung der Achsen wird vom Bedienpult gesteuert. Vom Menü der
Schaltflächen wird nur Erfassung der Daten für die Grafik gesteuert.
Subroutine, die mit dem Rundlauftest zusammenhängt
Die Kreisinter polation wird mit Hilfe der Subroutine, die mit dem Rundlauftest
zusammenhängt, ausgeführt. Dieses Unterprogramm befindet sich in der Mappe "C
:\CNC8070 \MTB \SUB \testcirc_vx.nc", wo vx die Version des Unterprogramms zeigt und
weder der Name noch ihrem Originalstandort ändern darf. Diese Subroutine kann vom
Eigentümer geändert werden, um sie an seine Bedürfnisse anzupassen.
Einige Daten der Subroutine werden über das Fenster festgelegt.
• Ebene, auf der der Kreis ausgeführt wird.
• Koordinaten für den Kreismittelpunkt.
• Radius des Kreises.
• Programmierter Vorschub.
• Drehrichtung der Achsen. Die Drehrichtung wird mit Hilfe eines Bildschirmsymbols
angezeigt. Um die Drehrichtung zu ändern, wird das entsprechende Symbol markiert
und die Taste [SPACE] gedrückt.
Ausführen der dazugehörigen Subroutine
Um die Subroutine auszuführen, betätigen Sie die Taste [START]. Während der Ausführung
der Subroutine ist es nicht erlaubt, irgendwelche ihrer Daten zu verändern. Um einige Daten
davon zu ändern, wird zuerst die Bewegung eingestellt.
Wenn man beabsichtigt, die Subroutine auszuführen und wenn diese sich nicht am ihrem
zuvor festgelegten Speicherort befindet, nimmt die CNC an, dass die Subroutine nicht
existiert und es wird eine vordefinierte erzeugt.
Beispiel einer Subroutine
Im folgenden Beispiel wird eine sich wiederholende Kreisbewegung auf der Ebene XY
ausgeführt. In diesem Fall wird die sich wiederholende Bewegung mit Hilfe des Befehls
"GOTO" ausgeführt, so dass sich eine Endlosschleife ergibt. Die Bewegung wird mit der Taste
[STOP] auf dem Bedienpult gestoppt.
%testcirc_V1
G1 G5 X0 Y0 F1000
N10:
G2 X0 Y0 I10 J0
$GOTO N10
M29
CNC 8070
(REF: 1007)
·352·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
16.3.5 Datenerfassung für die Grafik
Sobald die graphische Darstellung erst einmal festgelegt ist, und die Ausführung der
Interpolation der Achsen der Maschine im Gange ist, kann man die Erfassung der Punkte
für die Grafik starten.
Die Erfassung der Punkte startet man vom Menü der Schaltflächen aus. Man kann eine
einfache Erfassung der Punkte machen, indem man nur einmal die Grafik erzeugt (eine
Drehung für die Kreisinterpolation), oder man macht eine ununterbrochene Datenerfassung
der Punkte, wobei die Grafik für jede Interpolation der Maschine (bei jeder Umdrehung für
die Kreisinterpolation) neugezeichnet wird.
Während der Erfassung der Punkte kann man die Maschinenparameter ändern. Siehe
"Einstellung der dazugehörigen Maschinenparameter" auf Seite 354.
Einfache Datenerfassung
Die Datenerfassung startet man mit der Schaltfläche "Einfach". Die Grafik wird gelöscht, und
es beginnt die Aufzeichnung des Rundlauffehlers, der gemäß des festgelegten Maßstabs
vergrößert wird.
Die Datenerfassung endet nach einer vollständigen Umdrehung oder sobald die
Schaltfläche "Stoppen" betätigt wird.
Der Rundlauftest
Sobald man dabei, ist Punkte für den Rundlauftest zu erfassen, werden diese nicht
auf den Grafiken der CNC gargestellt.
HILFEN BEI DER INBETRIEBNAHME
i
16.
Ununterbrochene Erfassung der Punkte
Die Datenerfassung startet man mit der Schaltfläche "Fortlaufend". Die Grafik wird gelöscht,
und es beginnt die Aufzeichnung des Rundlauffehlers, der gemäß des festgelegten
Maßstabs vergrößert wird.
Die Datenerfassung endet sobald die Schaltfläche "Stoppen" betätigt wird.
Sobald die Maschinenparameter verändert werden, kann man die neue graphische
Darstellung sehen, die über die vorherige gelegt wird; oder man drückt auf die Schaltfläche
"Löschen", um nur die neue Grafik zu sehen.
Um die Erfassung der Punkte zu stoppen
Um die Erfassung der Punkte einzustellen, benutzt man die Schaltfläche "Stoppen". Die
einfache Erfassung der Punkte wird gestoppt, aber sie kann jederzeit fortgesetzt werden.
i
Dieser Softkey stoppt nur die Datenerfassung. Die Bewegung der Achsen wird nicht
angehalten. Zum Anhalten die Bewegung der Achsen die Taste [STOP] des
Bedienteils drücken.
Sobald die Datenerfassung erst einmal beendet ist, erscheinen zwei Linien auf der Grafik,
womit der maximale und minimale Winkelfehler hinsichtlich der Position dargestellt wird.
Löschen der Grafik
CNC 8070
Um die graphische Darstellung zu löschen, benutzt man die Schaltfläche "Löschen". Löscht
die Grafik und die Daten, die in dieser angezeigt werden.
Man kann diese jederzeit betätigen, auch wenn gerade eine Grafik erzeugt wird.
(REF: 1007)
·353·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
16.3.6 Einstellung der dazugehörigen Maschinenparameter
Um eine optimale Einstellung des maximalen Spiels zu erreichen, kann es notwendig sein,
den Wert von einigen Maschinenparametern zu ändern. Dies kann man direkt in diesem
Fenster machen, womit man so vermeidet, dass man die Parametertabelle der Maschine
öffnen muss.
Der Rundlauftest
HILFEN BEI DER INBETRIEBNAHME
16.
Sobald die CNC eingeschaltet wird, werden die Werte in den Tabellen der CNC und/oder
im Servoantrieb übernommen. Sobald die diese Werte verändert werden, treten die
Änderungen sofort in Kraft und werden von der CNC übernommen, bis die Maschine
abgeschaltet wird. Sobald die Inbetriebnahme erst einmal beendet ist, muss man die
Änderungen validieren, damit sie beim nächsten Mal, wenn die CNC-Maschine einschaltet
wird, wirksam sind.
Die Parameter kann man vor oder während des Tests ändern.
Auswahl der anzuzeigenden Parameter
Bis zu 11 verschiedene Maschinenparametern können miteinander in Wechselbeziehung
gesetzt werden. Einige von diesen Parametern werden immer angezeigt, während der Rest
frei definiert werden kann. Trotzdem lässt die CNC nur solche Parameter zu, die für diese
Art Einstellung gültig sind.
BACKLASH
Spiel
BAKANOUT
Zusätzlicher Befehlsimpuls
BAKTIME
Dauer des zusätzlichen Signalimpulses
Um die komplette Liste der Parameter zu sehen, die man definieren kann, können Sie im
Abschnitt "16.3.8 Editierbare Maschinenparameter" nachlesen. Wenn man
Servoantriebe vom Sercos Fagor einsetzt, kann man auch die Parameter der Servoantriebe
einstellen.
Bei einem Mechatrolink-Bus ist der Zugriff auf die Parameter nur bei einem 32-Byte-MlinkII-Bus möglich. Mit dem Rundlauftest kann auf die Parameter der Geräte mit ihrer
Identifizierungskennzeichnung (Hexadezimalzahl zwischen P0000 und PFFFF) zugegriffen
werden.
Wie man die Parameter auswählt
Im Bereich für die Festlegung der Parameter gibt es drei Spalten mit Daten. Die Parameter
werden in der erste Spalte festgelegt. In den restlichen Feldern wird der Wert des Parameters
für jede der Achsen angezeigt.
Sobald einer der Parameter editiert wird, oder man die Leertaste [SPACE] betätigt, wird die
Liste der gültigen Parameter angezeigt. Verwendung der Tasten [©][ª] zum Bewegen in der
Liste und [ENTER] um einen Parameter daraus auszuwählen. Sobald der Wert erst einmal
aus den aufeinander folgenden Feldern ausgewählt wurde, wird der Parameterwert für jede
der Achsen angezeigt.
Um die Servoantriebsparameter auszuwählen, wird deren Name direkt eingegeben.
Sicherung des Wertes für die Parameter
CNC 8070
Die neuen Daten werden von der CNC übernommen, bis die Maschine abgeschaltet wird.
Sobald die Inbetriebnahme erst einmal abgeschlossen ist, müssen die Änderungen
abgespeichert werden, damit sie beim nächsten Mal wirksam werden, wenn die CNCMaschine eingeschaltet wird.
Um die Daten abzuspeichern, benutzt man die Schaltfläche "Validieren". Die CNC speichert
die neuen Werte in den Tabellen der CNC und/oder im Servoantrieb.
(REF: 1007)
·354·
Wenn man den Rundlauftest abbricht, ohne dass die Parameter gespeichert wurden, zeigt
die CNC eine Meldung mit einem diesbezüglichen Hinweis und bietet dann die Gelegenheit,
diese zu speichern.
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
Durch Passwort geschützte Parameter
Wenn die Maschinenparameter durch ein Passwort geschützt sind und sobald man
beabsichtigt, diese zu ändern, wird die Eingabe eines Zugangspassworts verlangt. Wenn
die Eingabe richtig gemacht wird, erfolgt eine Speicherung, und es wird nicht wieder danach
gefragt, solange man die CNC nicht abschaltet. Wenn das Passwort falsch ist, wird es nicht
erlaubt, die Parameter zu modifizieren, und die Abfrage wird wiederholt.
Selbst wenn man nicht das Zugangspasswort kennt, kann man den Test durchführen, aber
die Maschinenparameter kann man dazu nicht ändern.
Sobald die CNC eingeschaltet wird, werden die vom Hersteller festgelegten Werte in den
Tabellen der CNC und/oder des Servoantriebs übernommen. Das nächste Mal, wenn man
den Test aufruft, werden die zuletzt verwendeten Werte gespeichert.
Sobald man die Schaltfläche "Initialisieren" betätigt, werden die Werte aufgerufen, welche
für die Parameter standardmäßig in den Tabellen zugewiesen wurden, wobei es sich nicht
um die vom Eigentümer festgelegten Werte handelt.
i
Berücksichtigen Sie bitte, dass die Softkey I N I T I A L I S I E R E N alle Daten im
Fenster initialisiert.
HILFEN BEI DER INBETRIEBNAHME
Initiieren des Wertes für die Parameter
Der Rundlauftest
16.
Das Zugangspasswort wird im Modus Dienstprogramme eingerichtet.
CNC 8070
(REF: 1007)
·355·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
16.3.7 Validierung der Änderungen und Sicherung der verwendeten
Konfiguration
Validierung der Parameter
Die neuen Daten werden von der CNC übernommen, bis die Maschine abgeschaltet wird.
Sobald die Inbetriebnahme erst einmal abgeschlossen ist, müssen die Änderungen
abgespeichert werden, damit sie beim nächsten Mal wirksam werden, wenn die CNCMaschine eingeschaltet wird.
Um die Daten abzuspeichern, benutzt man die Schaltfläche "Validieren". Die CNC speichert
die neuen Werte in den Tabellen der CNC und/oder im Servoantrieb.
Der Rundlauftest
HILFEN BEI DER INBETRIEBNAHME
16.
Wenn man den Rundlauftest abbricht, ohne dass die Parameter gespeichert wurden, zeigt
die CNC eine Meldung mit einem diesbezüglichen Hinweis und bietet dann die Gelegenheit,
diese zu speichern.
Speichern und Laden der Konfiguration
Das System erlaubt es, die aktuelle Konfiguration in einer Datei im ASCII-Format (mit der
Dateierweiterung TST) zu speichern. In dieser Datei wird nur die Konfiguration gespeichert.
Es werden weder die Grafik noch die Werte der Maschinenparameter gespeichert. Sobald
eine Konfiguration geladen wird, übernehmen die Parameter den Wert, den sie in diesem
Moment haben.
i
Die Option zur Speicherung der Konfiguration aktualisiert die Parametertabelle der
Maschine nicht. Dafür muss man die Schaltfläche VALIDIEREN . benutzen
Speichern der Konfiguration
Um die aktuelle Konfiguration zu speichern, wird die Schaltfläche "Speichern" betätigt.
Wählen Sie die Mappe und den Namen der Datei, und dann klicken Sie auf die Taste
[ENTER] Wenn eine zuvor gespeicherte Konfiguration mit dem gleichen Namen existiert,
wird abgefragt, ob diese ersetzt werden soll.
Standardmäßig wird die Konfiguration in der Mappe "C :\CNC8070 \MTB \DATA" oder in der
letzten Mappe, der vom Anwender ausgewählt wurde, abgespeichert.
Laden der Konfiguration
Um eine zuvor gespeicherte Konfiguration zu laden, klicken Sie auf die Schaltfläche "Laden".
Wählen Sie die Mappe und den Namen der Datei, und dann klicken Sie auf die Taste
[ENTER]
CNC 8070
(REF: 1007)
·356·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
16.3.8 Editierbare Maschinenparameter
Allgemeine Maschinenparameter.
Aktualisierung
PRELFITI
ms
Unmittelbar
PRELOAD
%
Unmittelbar
TCOMPLIM
%
Unmittelbar
TINTIME
ms
Unmittelbar
TPROGAIN
%
Unmittelbar
Achsmaschinenparameter.
Parameter
Einheiten
Aktualisierung
BACKLASH
mm(Zoll) oder Grade
Unmittelbar
BAKANOUT
Upm
Unmittelbar
BAKTIME
ms
Unmittelbar
ACCEL
mm(Zoll)/s2 oder Grade/s2
ACCJERK
3
mm(Zoll)/s oder
Grade/s3
Beginn des folgenden Satzes
Beginn des folgenden Satzes
ACFGAIN
%
Unmittelbar
ACFWFACTOR
ms
Unmittelbar
DECEL
mm(Zoll)/s2 oder Grade/s2
DECJERK
3
mm(Zoll)/s oder
Grade/s3
Beginn des folgenden Satzes
Beginn des folgenden Satzes
FFGAIN
%
Unmittelbar
G00FEED
mm(Zoll) oder Grade
Beginn des folgenden Satzes
INPOSW
mm(Zoll) oder Grade
Unmittelbar
LACC1
mm(Zoll)/s2
LACC2
2
oder
Grade/s2
Beginn des folgenden Satzes
mm(Zoll)/s oder
Grade/s2
Beginn des folgenden Satzes
LFEED
mm(Zoll) oder Grade
Beginn des folgenden Satzes
MANACFGAIN
%
Unmittelbar
MANFFGAIN
%
Unmittelbar
MAXVOLT
mV
Unmittelbar
PROGAIN
1000/min
Unmittelbar
SERVOOFF
16.
Der Rundlauftest
Einheiten
HILFEN BEI DER INBETRIEBNAHME
Parameter
Unmittelbar
CNC 8070
(REF: 1007)
·357·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
Der Rundlauftest
HILFEN BEI DER INBETRIEBNAHME
16.
CNC 8070
(REF: 1007)
·358·
DDSSETUP
17
Dieser Betriebsmodus gestattet das Starten des Systems einer digitalen Regelung mit Hilfe
der Bearbeitung der Parameter und Variablen; Sercos-Antriebe, Servoantriebe oder Inverter
von Mechatrolink. Im DSS-Setup werden die entsprechenden Dienste für die Art von
Geräten angezeigt.
Anwahl des DDSSetup-Betriebs
Auf den Modus DDSSetup kann man entweder mit der Taste des Anwenders, wenn sie dazu
angepasst wurde, oder über das Aufgabenfenster zugreifen. Auf das Menüfenster kann mit
Hilfe der Tastenkombination [CTRL]+[A] zugreifen.
¿Was kann man mit dieser Arbeitsweise machen?
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass dieser Betriebsmodus es gestattet, folgenden
Operationen auszuführen:
• Siehe Liste der Geräte, die mit dem Antriebs-Bus verbunden sind.
• Modifizierung der Zugangsebene zu den Servoantriebsparameter.
• Bearbeiten der Parameter und Variablen der Sercos-Antriebe.
• Bearbeiten der Parameter der Servoantriebe von Mechatrolink.
• Anzeigen der Liste der aktiven Fehler bei den Servoantrieben.
• Überwachung des Wertes für die Variablen der Servoantriebe in Echtzeit.
• Aufrufen des Statuses der momentanen Aufgabe im Servoantrieb und des Statuses der
digitalen Ein- und Ausgänge der Regeleinrichtungen.
• Konfigurieren und Einschalten des internen Vorzeichengenerators der Sercos-Antriebe.
CNC 8070
(REF: 1007)
·359·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
17.1
Darstellung des DDSSetup-Betriebs
Wenn eine dieser Betriebsart aktiv ist, wird dies oben rechts auf der allgemeinen Statusleiste
angezeigt.
DDSSETUP
Darstellung des DDSSetup-Betriebs
17.
CNC 8070
(REF: 1007)
·360·
Dieser Betriebsmodus besteht aus verschiedenen Diensten. In dem Maße, wie man diese
Dienstprogramme aktiviert, werden sie übereinander gelegt. Wenn man zwei oder mehr
Dienste aktiviert hat, kann man zwischen ihnen mit der entsprechenden Taste hin- und
herschalten, wenn man die Taste dazu eingerichtet hat
Der Wechsel zwischen den aktivierten Dienstprogrammen erfolgt von einem zum anderen,
so dass Sie, wenn Sie beim zuletzt aktiven Dienst die Taste drücken, wieder zum zuerst
aktivierten Dienst zurückkommen.
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
17.1.1 Beschreibung des Bildschirms
Der Bildschirm des DDSSetup-Betriebs zeigt folgende Information.
A
C
A. Titelleiste, wo der Name des aktiven Dienstes erscheint.
B. Hauptfenster.
C. Befehlsleiste.
DDSSETUP
B
Darstellung des DDSSetup-Betriebs
17.
CNC 8070
(REF: 1007)
·361·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
17.1.2 Menü der vertikalen Schaltflächen.
Anzeigen / Aktualisieren der Liste der Geräte. Sercos und Mechatrolink.
Diese Schaltfläche greift auf das Hauptfenster des DDS-Setups zu und zeigt die Geräteliste
an, die an den Sercos-Bus oder Mechatrolink-Bus angeschlossen sind. Die CNC zeigt eine
kurze Beschreibung jedes einzelnen Gerätes an.
DDSSETUP
Darstellung des DDSSetup-Betriebs
17.
Veränderung der Zugangsebene zum Servoantrieb. Nur Sercos.
Diese Schaltfläche gestattet es, die Zugriffsebene zu den Parametern und Variablen des
Servoantriebs zu ändern. Wenn diese Schaltfläche betätigt wird, öffnet sich ein Fenster, wo
die Eingabe eines Passworts verlangt wird, um von der Grundebene Zugang zu einer neuen
Ebene zu bekommen.
Editor der Parameter und Variablen. Sercos und Mechatrolink.
Dieser Dienst erlaubt die Bearbeitung der Parameter (Sercos und Mechatrolink) und der
Variablen des Servoantriebs (Sercos).
Fehlerverwalter. Sercos und Mechatrolink.
Dieser Dienst zeigt die Liste der Warnungen, Alarmmeldungen und Fehlermeldungen bei
den aktiven Geräten an, und wenn dies gestattet ist: Für die Servoantriebe von Sercos
erlaubt dieser Dienst auch die Deaktivierung einiger Fehler.
Überwachung der Variablen. Sercos und Mechatrolink.
Dieser Dienst überwacht den Status der Variablen der Geräte.
Programmfenster. Sercos und Mechatrolink.
Dieser Dienst überwacht zwei Arten von Informationen; die Operationen, die das Gerät
gerade ausgeführt, und den Status der Ein- und Ausgänge.
Analogsignal-Simulator. Nur Sercos.
Diese Option gestattet es, die Konfiguration und die Inbetriebnahme des internen
Befehlserzeugers des Servoantriebs durchzuführen.
Programmzeile. Sercos und Mechatrolink.
Die Kommandozeile gestattet es, dass der Befehl vom Servoantrieb (nur Sercos) ausgeführt
wird, dass Variablen abgefragt, Parameter gelesen und geschrieben werden, dass
Informationen über den Status der Geräte gegeben werden, und dass Variablen im Fenster
zur Überwachung (nur Mechatrolink) eingegeben werden.
CNC 8070
(REF: 1007)
·362·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
Liste der Geräte, die an den Bus angeschlossen sind.
Dieser Dienst zeigt die Liste der Geräte an, die an den Bus angeschlossen sind. Die
Informationen, die von diesem Dienst angezeigt werden, hängen vom verwendeten Bustyp
ab - Sercos oder Mechatrolink.
Mechatrolink.
Für jeden Servoantrieb zeigt die Tabelle den Namen der Achse oder der
S p i n d e l a n , m i t d e r d i e s e r i n Ve r b i n d u n g s t e h t , s ow i e d i e
Identifizierungskennzeichnung innerhalb des Busses (Knotennummer)
und eine kurze Beschreibung desselben (Softwareversion, Motornummer
und Kennzeichnung des Servoantrieb selbst.
Für jedes Gerät (Servoantrieb oder Inverter) zeigt die Tabelle den Namen
der Achse oder der Spindel an, mit der dieses in Verbindung steht, sowie
d i e I d e n t i f i z i e r u n g s ke n n z e i c h n u n g i n n e r h a l b d e s B u s s e s
(Knotennummer) und eine kurze Beschreibung desgleichen (Gerätetyp
und Adressierung gemäß der Spezifikation von Mechatrolink).
Im Unterteil des Fensters befindet sich die Befehlsleiste. Siehe "17.9 Befehlsleiste." auf
Seite 375.
Liste der Servoantrieben bei einem Sercos-Bus.
Liste der Geräte bei einem Mechatrolink-Bus.
17.
DDSSETUP
Sercos.
Liste der Geräte, die an den Bus angeschlossen sind.
17.2
Waagrechtes Softkey-Menü.
Speichern und Laden der Parameter aller Servosantriebe.
Dieser Dienst gestattet das Speichern und Laden der Konfiguration von allen
Servoantrieben von Sercos oder Mechatrolink mit Hilfe einer einzigen Schaltfläche. Die CNC
speichert die Parameter jedes Gerätes in einer anderen Datei, dessen Name die
Bezeichnung der Achse oder der Spindel ist, und die Dateierweiterung ist "lp"(Servoantriebe
von Sercos) oder "mlp" (Servoantriebe von Mechatrolink).
CNC 8070
(REF: 1007)
·363·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
Schaltfläche.
Funktion.
Daten von allen Servoantrieben speichern.
Bei einem Sercos-Bus werden mit dieser Schaltfläche die Parameter und
Datenvariablen alle Servoantriebe in der CNC abgespeichert. Bei einem
Mechatrolink-Bus werden mit dieser Schaltfläche die Parameter aller
Servoantriebe in der CNC abgespeichert; die Parameter der Inverter werden
nicht gespeichert.
Daten von allen Servoantrieben zurückstellen.
DDSSETUP
Liste der Geräte, die an den Bus angeschlossen sind.
17.
Bei einem Sercos-Bus werden mit dieser Schaltfläche die Parameter und die
Datenvariablen aller Servoantriebe aus den in der CNC gespeicherten Dateien
wiederhergestellt. Der Prozess der Wiederherstellung der Parameter beinhaltet
das Übertragen des Befehls einer Flash-Speicherung der Parameter.
Bei einem Mechatrolink-Bus werden mit dieser Schaltfläche die Parameter aller
Servoantriebe aus den in der CNC gespeicherten Dateien wiederhergestellt; die
Parameter für die Inverter werden nicht wiederhergestellt.
Wenn beim Wiederherstellen von Daten irgendein Schreibfehler bei einem Sercosantrieb
auftritt, gibt die CNC eine Meldung aus und bietet außerdem die Option zur Fortsetzung oder
zum Abbrechen des Prozesses an. Wenn beim Wiederherstellen von Daten, die Anzahl der
Dateien mit den Elementen im Bus nicht übereinstimmt, gibt die CNC eine Meldung aus und
bietet außerdem die Option zur Fortsetzung oder zum Abbrechen des Prozesses an.
Bei den Geräten von Mechatrolink übernehmen nicht alle Parameter sofort die neuen Werte,
in einigen Fällen ist es notwendig, den Servoantrieb neu zu starten, damit die neuen Werte
gültig sind. Schlagen Sie in der Dokumentation der Geräte nach, um zu wissen, wann die
Geräte die neuen Werte übernehmen.
Aktualisieren des Deskriptors der Parameter und Variablen (nur Sercos).
Schaltfläche.
Funktion.
Aktualisieren des Deskriptors der Parameter und Variablen.
Bei einem Sercos-Bus wird mit dieser Schaltfläche die Datei mit den
Beschreibungen der Parameter und Datenvariablen des Servoantriebs
aktualisiert.
CNC 8070
(REF: 1007)
·364·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
Zugriffsebene auf die Servoantriebe (nur Sercos).
Die Parameter, Variablen und Befehle des Servoantriebs sind nach Zugriffsebenen geordnet
Um auf jeden einzelnen der Parameter zuzugreifen, ist es notwendig, den Servoantrieb auf
der Zugriffsebene, die für diesen Parameter bestimmt wurde, zu konfigurieren. Der Zugang
zu jeder Ebene erfordert die Eingabe eines Passwortes.
Diese Schaltfläche gestattet es, die Zugriffsebene zu den Parametern und Variablen des
Servoantriebs zu ändern. Wenn diese Schaltfläche betätigt wird, öffnet sich ein Fenster, wo
die Eingabe eines Passworts verlangt wird, um von der Grundebene Zugang zu einer neuen
Ebene zu bekommen.
• Grundebene (BENUTZER)
Dies ist standardmäßig die Ebene, in die man beim Zugriff auf den Modus DDSSetup
gelangt. Kein Passwort erforderlich. Vom Benutzerebene erfolgt der Zugriff auf eine
Parametergruppe, die den Betrieb der Steuerung leicht verändern.
• Zwischen-Ebenen (OEM)
Von dieser Ebene aus greift man auf eine große Parametergruppe zu, die vom
angeschlossenen Motor abhängen und welche die Anpassung der Elektronik des
Servoantriebs an diesen Motor vornehmen.
• Maximale Ebene (FAGOR)
Diese Ebene gestattet einen völlig ungehinderten Zugang zu den Variablen, Parametern
und Befehlen des Systems.
Aus der Ebene FAGOR gelangt man zu einer Gruppe von Parametern, die von der
Elektronik des Servoantriebs abhängig ist, so wie sie fabrikmäßig voreingestellt sind.
Einzig und allein die Techniker von Fagor Automation haben Zugang zur Ebene
FAGOR.
DDSSETUP
Die zur Verfügung stehenden Zugriffsebenen sind folgende:
17.
Zugriffsebene auf die Servoantriebe (nur Sercos).
17.3
CNC 8070
(REF: 1007)
·365·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
17.4
Dienstleistung - Parameter und Variablen Dieser Dienst erlaubt die Bearbeitung der Parameter (Sercos und Mechatrolink) und der
Variablen des Servoantriebs (Sercos). Im Fall von Mechatrolink ist es mit diesem Dienst nur
gestattet, die Parameter der Servoantriebe zu bearbeiten; auf die Parameter der Inverter
kann nicht zugegriffen werden.
DDSSETUP
Dienstleistung - Parameter und Variablen -
17.
Im oberen Teil des Fensters erscheint eine Liste mit den Achsen und Spindeln, den
Parametergruppen, und im Falle der Servoantriebe von Sercos, mit den Parametersätzen.
Im Unterteil des Fensters befindet sich die Befehlsleiste. Siehe "17.9 Befehlsleiste." auf
Seite 375.
Liste der Parameter bei einem Servoantrieb von Sercos
Mit Hilfe der Schaltfläche "Sehen" aus dem horizontalen Menü kann man wählen, ob die
Parameter und die Variablen, nur die Parameter, oder nur die Variablen angezeigt werden.
Für jede Variable oder jeden Parameter zeigt die Tabelle die folgenden Felder.
• Mnemonik der Variablen oder des Parameters.
• Aktueller Wert der Steuerung.
• Einheiten der Variable oder des Parameters.
• Gültiger Wertebereich. Wenn der Wert um eine Zeichenkette handelt, wird die maximal
zulässige Länge angezeigt.
• Sercos-Kennung identifizieren.
• Name der Variablen oder des Parameters.
Wenn man einen Bereich im oberen Teil auswählt, dann werden für jene Parameter und/oder
Variablen mit Bereichen die Werte des besagten Bereichs angezeigt. Außerdem zeigt die
Kennung den ausgewählten Bereich (z.B. für den Bereich 4 der Variablen SPS wird SP2.4
angezeigt) Jene Parameter ohne Bereich werden durch die Änderung nicht betroffen.
Liste der Parameter für einen Servoantrieb von Mechatrolink.
CNC 8070
(REF: 1007)
·366·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
Für jeden Parameter zeigt die Tabelle folgende Felder an.
• Identifizierungskennzahl des Parameters (Hexadezimalzahl zwischen P0000 und
PFFFF). Das Symbol, das neben der Identifizierungskennzeichnung erscheint, zeigt an,
wie der Parameter den neuen Wert übernimmt.
Der Parameter kann jederzeit modifiziert werden und übernimmt den neuen
Wert sofort.
Der Parameter kann nur modifiziert werden, wenn der Servoantrieb aktiviert
ist und der neue Wert sofort übernommen wird.
• Parametereinheiten.
• Gültiger Wertebereich. Wenn der Wert um eine Zeichenkette handelt, wird die maximal
zulässige Länge angezeigt.
• Name des Parameters.
Parameterliste.
Bearbeiten der neuen Werte direkt im Feld "Wert" oder über die Kommandozeile. Wenn der
Parameter den neuen Wert annimmt, zeigt sich auch in der Tabelle die Änderung. Die
Parametertabelle verfügt über eine Schaltfläche zur Initialisierung der Parameter mit ihren
Defaultwerten.
DDSSETUP
• Aktueller Wert des Parameters; wenn etwas vor dem Symbol "$" steht, ist es ein
hexadezimaler Wert.
17.
Dienstleistung - Parameter und Variablen -
Der Parameter kann jederzeit modifiziert werden, aber es ist notwendig, den
Antrieb von Mechatrolink aus- und einzuschalten.
Im Falle der Servoantriebe von Sercos werden die Änderungen im RAM-Speicher des
Servoantriebs abgespeichert; um die Änderungen permanent zu speichern, verwenden Sie
die Schaltflächen "Daten" + "Flash" aus dem horizontalen Menü.
Waagrechtes Softkey-Menü.
Operationen mit der Parametertabellen.
Schaltfläche.
Funktion.
Ausdrucken der Parametertabelle.
Diese Schaltfläche gestattet das Ausdrucken der Tabellen mit einem Drucker
oder das Abspeichern in einer Datei (Dateierweiterung ".prn"). Wenn man
die Option "Datei" auswählt, erfolgt die Speicherung im Ordner
C:\Cnc8070\MTB\DATA.
Suchen eines Parameters.
Diese Schaltfläche gestattet das Suchen eines Elementes in der Tabelle
über die Identifizierungskennzeichnung.
Initialisieren oder Validieren der Parametertabelle.
Die Schaltfläche "Daten" aus dem horizontalen Menü verfügt über die Optionen "Initialisieren
und Validieren" der Tabellen.
Schaltfläche.
Funktion.
Speichern der Parameter des Servoantriebs in der CNC.
CNC 8070
Mit dieser Schaltfläche werden die Parameter von allen Tabellen mit ihren
Defaultwerten initialisiert.
Wiederherstellen der Parameter des Servoantriebs über die CNC.
Diese Schaltfläche validiert alle Parameter des Servoantriebs.
(REF: 1007)
Bei den Geräten von Mechatrolink übernehmen nicht alle Parameter sofort die neuen Werte,
in einigen Fällen ist es notwendig, den Servoantrieb neu zu starten, damit die neuen Werte
gültig sind. Schlagen Sie in der Dokumentation der Geräte nach, um zu wissen, wann die
Geräte die neuen Werte übernehmen.
·367·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
Speichern und Laden der Parameter des Servoantriebs.
Mit der Schaltfläche "Daten" aus dem horizontalen Menü verfügt man über Serie von
Optionen, um eine Sicherheitskopie der Tabellen anzulegen. Die CNC speichert die
Parameter des Gerätes in einer Datei, dessen Name die Bezeichnung der Achse oder der
Spindel ist, und sie hat die Dateierweiterung ".lp" (Servoantriebe von Sercos) oder ".mlp"
(Servoantriebe von Mechatrolink).
Schaltfläche.
Funktion.
Speichern der Parameter in der CNC.
DDSSETUP
Dienstleistung - Parameter und Variablen -
17.
CNC 8070
(REF: 1007)
·368·
Bei einem Sercos-Bus werden mit dieser Schaltfläche die Parameter und die
Variablen des Servoantriebs in der CNC abgespeichert. Bei einem
Mechatrolink-Bus werden mit dieser Schaltfläche die Parameter des
Servoantriebs in der CNC abgespeichert.
Wiederherstellen der Parameter über die CNC.
Bei einem Sercos-Bus werden mit dieser Schaltfläche die Parameter und
Variablen des Servoantriebs aus der in der CNC gespeicherten Datei
wiederhergestellt. Der Prozess der Wiederherstellung der Parameter
beinhaltet das Übertragen des Befehls einer Flash-Speicherung der
Parameter.
Bei einem Mechatrolink-Bus werden mit dieser Schaltfläche die Parameter
d e s S e r vo a n t r i e b s a u s d e r i n d e r C N C g e s p e i c h e r t e n D a t e i
wiederhergestellt.
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
Dienstleistung – Fehlerverwaltung Die Informationen, die dieser Dienst anzeigt, hängen vom verwendeten Bus-Typ ab - Sercos
oder Mechatrolink.
Mechatrolink.
Dieser Dienst zeigt die Auflistung der Fehler, die für den Servoantrieb
gefunden wurden und ihre Deaktivierung gestattet. Die Fehler werden in
der Reihenfolge ihres Auftretens angezeigt. Sobald erst einmal die
Fehlerursache beseitigt wurde, lässt sich ein Reset mit Hilfe der
Schaltfläche "Fehler neustar ten" aus dem horizontalen Menü
durchführen.
Dieser Dienst zeigt die Liste der Warnungen, Alarmmeldungen und
Fehlermeldungen bei den aktiven Geräten an, und wenn dies gestattet ist:
Im oberen Teil des Fensters wird die Liste der verfügbaren Geräte angezeigt. Im Unterteil
des Fensters befindet sich die Befehlsleiste. Siehe "17.9 Befehlsleiste." auf Seite 375.
17.
DDSSETUP
Sercos.
Dienstleistung – Fehlerverwaltung -
17.5
Deaktivierung der Fehler (nur Sercos).
Wenn es von Interesse ist, irgendwelche Fehler am Servoantrieb zu beseitigen, kann man
dies mit Hilfe der Schaltfläche "Liste der Fehler" aus dem horizontalen Menü machen. Diese
Schaltfläche zeigt die komplette Auflistung aller möglichen Fehler an. Um die gewünschten
Fehler zu beseitigen, muss das Kästchen auf der linken Seite aktiviert werden.
Sind die Fehler erst einmal markiert, klicken Sie auf die Schaltfläche "Senden", um die Liste
an den Servoantrieb zu schicken. Um die Fehlerbeseitigung wirksam zu machen, muss man
den Befehl DC1 (Fehler Neustarten) über die Befehlsleiste ausführen.
Um die Fehler beseitigen zu können, ist es notwendig, Zugriff zur Ebene OEM oder FAGOR
zu haben. Siehe "17.3 Zugriffsebene auf die Servoantriebe (nur Sercos)." auf Seite 365.
Und so kann man nur die Fehler löschen, die einen Reset erfordern, selbst dann, wenn in
der Liste Fehler erscheinen, die nicht durch einen Reset gelöscht werden können
Abfragen des Verzeichnisses der Alarmmeldungen des Geräts
(nur Mechatrolink).
Das horizontale Menü der Schaltflächen gestattet den Zugriff auf die Liste der Warnungen,
Alarmmeldungen und aktiven Fehlermeldungen und auch auf das Verzeichnis der
Alarmmeldungen des Gerätes, wenn dies es gestattet.
Schaltfläche.
Funktion.
Liste der Warnungen, Alarmmeldungen und aktiven Fehlermeldungen.
Diese Schaltflächen zeigen die Liste der Warnungen, Alarmmeldungen und
aktiven Fehlermeldungen des Gerätes.
CNC 8070
Verzeichnis der Alarmmeldungen des Gerätes.
Diese Schaltflächen zeigen das Verzeichnis der Alarmmeldungen des
Gerätes, wenn dieses über diese Option verfügt.
(REF: 1007)
·369·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
17.6
Dienst – Überwachung Dieser Dienst überwacht die Parameter (Sercos und Mechatrolink) und auch die Variablen
(Sercos) jedes Servoantriebs. Die zu überwachenden Variablen werden vom Anwender
ausgewählt.
Im Unterteil des Fensters befindet sich die Befehlsleiste. Siehe "17.9 Befehlsleiste." auf
Seite 375.
DDSSETUP
Dienst – Überwachung -
17.
Variablenliste bei einem Sercos-Servoantrieb.
Variablenliste bei einer Mechatrolink-Vorrichtung.
Waagrechtes Softkey-Menü.
Speichern, Laden oder Initialisieren der Liste der zu überwachenden Variablen.
Schaltfläche.
Funktion.
Speichert die Liste der zu überwachenden Variablen.
Diese Schaltfläche speichert die Liste der zu überwachenden Variablen
(Dateierweiterung ".dwf") in einer Datei.
Die Liste der zu überwachenden Variablen erstatten.
Diese Schaltfläche erstattet die Liste der zu überwachenden Variablen aus
einer Datei.
Die Liste der zu überwachenden Variablen initialisieren.
Diese Schaltfläche löscht alle Variablen, die in einem Fenster definiert
wurden.
Starten und Beenden der Überwachung von Variablen.
Schaltfläche.
Funktion.
Starten der Überwachung.
Beenden der Überwachung.
CNC 8070
Die Liste der zu überwachenden Variablen bearbeiten.
(REF: 1007)
Die zu überwachenden Variablen werden über die Kommandozeile festgelegt; Bearbeiten
des Namens der Variable und dann Drücken der Taste [INS]. Im Falle von Sercos-Antrieben
kann auch die Schaltfläche "Hinzufügen" verwendet werden, und diese zeigt dann ein
Fenster an, um die zu überwachen Variablen oder Parameter dann auszuwählen.
Um eine Variable oder ein Parameter aus der Liste zu löschen, wählen Sie diese oder diesen
aus und drücken dann Sie die Taste [SUP]. Vom horizontalen Menü der Schaltflächen ist es
möglich, die komplette Liste zu löschen.
·370·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
Mechatrolink-Variablen.
Der Bereich der verfügbaren Variablen erstreckt sich von MLINK0 bis MLINKF, und sie
stehen mit dem Namen (MLINK07.X) oder der Knotennummer (MLINK7.1) mit den Geräten
in Verbindung. Wenn die Variable keinem Gerät zugeordnet ist, ordnet die CNC das Gerät
dem Programm DDS-Setup zu. Das Fenster zur Überwachung zeigt immer die Variablen mit
der Knotennummer (Antriebs-Kennung) des Gerätes an, sowie mit seiner Abkürzung
(MLINK3.5 (APOS)).
Kanal besetzt.
Kanal, der von den DRV-Variablen oder Timeout besetzt ist.
DDSSETUP
Verwenden der Schaltflächen aus dem horizontalen Menü, um die Überwachung der
Variablen zu starten und zu stoppen. Während der Überwachung zeigt das Fenster zur
Statusanzeige folgende Symbole zusammen mit jeder Variable an.
Dienst – Überwachung -
17.
Überwachen des Statuses der Variablen und Parameter
Lesefehler.
CNC 8070
(REF: 1007)
·371·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
17.7
Dienst – Information Dieser Dienst überwacht zwei Arten von Informationen: Status des Servoantriebs und auch
Status der Ein- und Ausgänge. Im Falle von Mechatrolink-Servoantrieben ist es nur gestattet,
die Ein- und Ausgänge zu überwachen.
Im oberen Teil des Fensters wird die Liste der verfügbaren Geräte angezeigt. Im Unterteil
des Fensters befindet sich die Befehlsleiste. Siehe "17.9 Befehlsleiste." auf Seite 375.
DDSSETUP
Dienst – Information -
17.
Auswählen der Option Überwachen aus dem horizontalen Menü der Schaltflächen. In beiden
Fällen wird der Status jeder Operation durch eine LED angezeigt; grün, wenn der Vorgang
aktiv ist, und schwarz, wenn der Vorgang nicht aktiv ist.
Überwachung des Status des Servoantriebs.
Auf diese Option hat man mit Hilfe der Schaltfläche "Betriebsstatus" im horizontalen Menü
Zugriff.
Auf dieser Bildschirmanzeige wird der momentane Betriebsstatus des Servoantriebs
überwacht. Der Servoantrieb, dessen Betrieb überwacht werden soll, wird im oberen Teil des
Fensters ausgewählt. Für jeden Arbeitsschritt gibt es eine LED, die den Status des Vorgangs
am Servoantrieb anzeigt; grün, wenn der Vorgang aktiv ist, und schwarz, wenn der Vorgang
nicht aktiv ist.
Status eines Sercos-Servoantriebs.
Status eines Mechatrolink-Servoantriebs.
Überwachen des Status der Ein- und Ausgänge.
Auf diese Option greift man mit der Schaltfläche "E/A Digital" im horizontalen Menü zu.
Mit dieser Bildschirmanzeige wird der Status der Ein- und Ausgänge des Servoantriebs
überwacht. Der Servoantrieb, dessen digitale Ein- und Ausgänge überwacht werden sollen,
wird im oberen Teil des Fensters ausgewählt. Für jeden digitalen Ein- und Ausgang des
Servoantriebs gibt es eine LED, die den Betriebszustand desselben anzeigt; grün, wenn der
Vorgang aktiv ist, und schwarz, wenn der Vorgang nicht aktiv ist.
CNC 8070
(REF: 1007)
·372·
Status von Ein- und Ausgängen bei einen Servoantrieb von Sercos.
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
Arten von Ein- und Ausgängen bei einen Servoantrieb von Sercos.
Die Ein- und Ausgänge kann man wie folgt gruppieren.
• Ein- und Ausgänge, die nicht zugewiesen werden können. Diese Ein- und Ausgänge
reflektieren den Status der Steuersignale des Servoantriebs.
Drive enable
Fehler Reset
LSC Status
DR. Ok
PROG. Ok.
Master Speed Enable
Master Drive Enable
Master Halt
17.
• Ein- und Ausgänge, die zugewiesen werden können. Sowohl die Eingänge als auch die
Ausgänge (analog und digital) können mit Variablen und/oder Parametern des
Servoantriebs in Verbindung gebracht werden.
Jene digitale Ausgänge, die mit keinem Parameter oder keiner Variable in Verbindung
gebracht worden sind, können gezwungen werden, aktiv oder inaktiv zu sein; dafür
befindet sich ein Taster links von der LED.
DDSSETUP
Torque Status
Dienst – Information -
Speed enable
CNC 8070
(REF: 1007)
·373·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
17.8
Befehlserzeuger (nur Sercos).
Diese Option gestattet es, die Konfiguration und die Inbetriebnahme des internen
Befehlserzeugers des Servoantriebs durchzuführen. In der Konfiguration kann man die
Form des Signals, die Amplitude, die Periode, usw. festlegen.
Servoantrieb ausgewählt.
DDSSETUP
Befehlserzeuger (nur Sercos).
17.
Analogsignalerzeuger-Konfiguration.
Analogsignalerzeuger in Betrieb
setzen.
Die im Generator zu konfigurierenden Felder sind folgende.
Wellenform.
Gestattet die Auswahl des Signaltyps, das mit dem Servoantrieb
(sinusförmig oder quadratisch) erzeugt werden soll.
Amplitude
Amplitude des Signals.
Frequenz
Signal-Frequenz.
Offset
Signal-Offset.
Waves
Anzahl Wellen zu erzeugen. Wenn es als 0 (Null) festgelegt wird,
werden ununterbrochen Wellen erzeugt.
Duty Cycle
Wellen-%-Anteil bei 1/0 (Nur mit quadratischen Wellen).
Die Aktivierung und Deaktivierung des internen Befehlsgenerators erfolgt mit Hilfe der
unteren Tasten.
Activiert Analogsignalerzeuger.
Deaktiviert Analogsignalerzeuger.
CNC 8070
(REF: 1007)
·374·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
Befehlsleiste.
Die Befehlsleiste befindet sich im unteren Teil bei allen DDS-Setup -Dienstprogrammen. Die
Befehlsleiste gestattet das Aufrufen von Variablen, das Lesen und Schreiben von
Parametern, die Abfrage von Informationen über den Gerätestatus und das Einfügen von
Variablen im Fenster Überwachung.
Arbeitsgänge mit einer Sercos-Vorrichtung.
DDSSETUP
17.
Befehlsleiste.
17.9
• Überprüfen und Modifizieren der Variablen des Servoantriebs. Um eine Variable zu
lesen, wird ihr Name angegeben, und man drückt die Taste [ENTER]. Um eine Variable
einzusetzen, wird dieser ein Wert zugewiesen, und dann drückt man die Taste [ENTER].
Man kann die Variablen überprüfen, die nur gelesen werden können (gekennzeichnet
durch R in der Spalte der Attribute). Man kann die Variablen prüfen und/oder editieren,
die gelesen und geschrieben werden können (gekennzeichnet durch RW in der Spalte
der Attribute). Siehe "17.4 Dienstleistung - Parameter und Variablen -" auf Seite 366.
Die Variablen kann man mit Hilfe ihrer Mnemonik oder Sercos-Kennung identifizieren.
Um die Liste der verfügbaren Variablen zu kennen zu lernen, können Sie im
Betriebshandbuch des Servoantriebs nachschlagen.
PV210
Prüft die Variable PV210.
S36
Prüft die Variable SV1 (ID Sercos = 36).
RV9 = 23
Der Variablen RV9 wird der Wert 23 zugewiesen.
S36 = 100
Der Variablen S36 (Sercos-Kennung = 36) wird der Wer t 100
zugewiesen.
Wenn nicht das Gegenteil angezeigt wird, erfolgt DDSSetup auf die Variablen des
Servoantrieb, indem diese im Dienstprogramm ausgewählt wird. Um auf die Variablen
eines ganz bestimmten Servoantriebs zuzugreifen, wird dieser Antrieb in dem
Dienstprogramm ausgewählt oder man fügt der Mnemonik (oder der Sercos-Kennung)
der Variablen ein Suffix mit dem Namen der Achse hinzu.
PV210.Y
Prüft die Variable PV210 des Servoantriebs der Y-Achse.
S36.S
Prüft die Variable ( Sercos ID= 16) des Servoantriebs der Spindel.
• Befehle für den Servoantrieb ausführen.
Das Balkenmenü bietet folgende Befehle. Um einen von diesen Befehlen auszuführen,
wählen Sie ihn aus der Liste und drücken die Taste [ENTER].
CNC 8070
(REF: 1007)
·375·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
Arbeitsgänge mit einer Mechatrolink-Vorrichtung.
• Variablen überprüfen. Bearbeiten des Namens der Variable und dann Drücken der Taste
[ENTER]
Der Bereich der verfügbaren Variablen erstreckt sich von MLINK0 bis MLINKF, und sie
stehen mit dem Namen (MLINK07.X) oder der Knotennummer (MLINK7.1) mit den
Geräten in Verbindung. Wenn die Variable keinem Gerät zugeordnet ist, ordnet die CNC
das Gerät dem Programm DDS-Setup zu.
DDSSETUP
Befehlsleiste.
17.
• Parameter lesen und schreiben. Um einen Parameter zu lesen, wird ihr Name
angegeben, und man drückt die Taste [ENTER]. Um einen Parameter zu schreiben, wird
dieser ein Wert zugewiesen, und dann drückt man die Taste [ENTER].
P102
Parameter P102 lesen.
P102 = 800
Den Wert ·800· im Parameter P102 einzuschreiben.
Von der Kommandozeile aus kann man auf jeden Geräteparameter mit der
Identifizierungskennzeichnung (Hexadezimalzahl zwischen P0000 und PFFFF)
zugreifen.
• Information über den Status der Vorrichtung erzielen. Einsetzen des Namens des
Kommandos, und dann Drücken der Taste [ENTER].
MSTATUS
Vorrichtung-Zustand.
MSUBSTAT
Substatus der Vorrichtung.
MALARM
Fehlercode oder Warnmeldung, die von der Vorrichtung erzeugt wurden.
MIOMON
Status der Ein- und Ausgänge der Vorrichtung.
• Einsetzen
von
Variablen
im
Überwachungsfenster.
Zugriff
auf
das
Überwachungsdienstprogramm, Bearbeiten des Namens der Variable und dann
Drücken der Taste [INS].
CNC 8070
(REF: 1007)
·376·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
17.10 Datei zur Festlegung der Parameter der Servoantriebe
von Mechatrolink.
Für die Kommunikation mit den Ser voantr ieben verwendet DDS-Setup die
Parameterbeschreibung, die sich in der Datei SigmaII.dsc (im Ordner C:\...\Fagor\Drive).
DDS-Setup zeigt nur die Gruppen und Parameter, die in dieser Datei festgelegt sind. Danach
wird das Dateiformat so beschrieben, dass der Anwender die Datei für seine Geräte
modifizieren kann. Die Eigenschaften der Parameter, die in der Datei beschrieben werden,
müssen kohärent mit den Eigenschaften derselben Parameter im Antrieb sein.
Nach dem Kopfteil kommen die Parametergruppen, jede von ihnen wird zwischen den
Kennworten [GROUP] und [\GROUP] definiert. Innerhalb jede Gruppe werden die
Parameter definiert, jeder von ihnen zwischen [P] und [\P]. Das Gruppenformat ist folgendes.
[GROUP=<Text>]
[P<Wert>]
Size=<Text>
Type=<Text>
Default=<Wert>
Range=[<Wert>,<Wert>]
Name=<Text>
Units=<Text>
Application=<Text>
[\P<Wert>]
DDSSETUP
Am Anfang der Datei befindet sich der Kopfteil zwischen dem Kennwort [INFO] und [\INFO].
Der Kopfteil muss in der Datei vorhanden sein und darf nicht verändert werden.
Datei zur Festlegung der Parameter der Servoantriebe von
Mechatrolink.
Aufbau der Datei zu Beschreibung der Parameter.
17.
· · ·
[\GROUP]
Ein Beispiel für die Beschreibung einer Parametergruppe wäre das Folgende.
[GROUP=Position Related Parameters]
[P200]
Type=Hex
Default=0100
Range=[0000,1239]
Name=Position Control References Selection Switches
Application=Offline
[\P200]
[P804]
Size=4 byte
Type=Signed
Default=819191808
Range=[-1073741823,1073741823]
Units=reference unit
CNC 8070
Name=Forward Software Limit
[\P804]
[\GROUP]
(REF: 1007)
·377·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
Die Kennwörter haben die folgende Bedeutung.
DDSSETUP
Datei zur Festlegung der Parameter der Servoantriebe von
Mechatrolink.
17.
Etikett.
Beschreibung.
[GROUP]
Kennwort am Anfang der Beschreibung der Gruppe und mit dem dazugehörigen
Text der Gruppe, der von DDS-Setup angezeigt wird.
[\GROUP]
Kennwort am Ende der Beschreibung der Gruppe.
[P]
Ke n n w o r t a m A n fa n g d e r B e s c h r e i bu n g d e r Pa r a m e t e r u n d d i e
Identifizierungskennzeichnung des Parameters (zwischen 000 und FFF)
[\P]
Ke n n w o r t a m E n d e d e r B e s c h r e i b u n g d e r Pa r a m e t e r u n d d i e
Identifizierungskennzeichnung
der
Pa r a m e t e r.
Die
Identifizierungskennzeichnung des Parameters ist die gleichen wie das
Kennwort am Anfang.
Die Felder die jeder Parameter definieren, sind folgende.
Feld.
Beschreibung.
Size
Größe der Parameterdaten (2 Byte / 4 Byte).
Feld optional; wenn es nicht definiert wird, beträgt der Wert "2 Byte".
Type
Art der Parameterwerte (Unsigned/Signed/Hex). Die Art bedingt die Bearbeitung
und die Anzeige der Parameterwerte.
Type = Unsigned; Ganzer Wert ohne Vorzeichen.
Type = Signed; Ganzer Wert mit Vorzeichen.
Type = Hex; Hexadezimalformat.
Feld optional; wenn es nicht definiert wird, beträgt der Wert "Unsigned".
Default
Voreingestellter Wert des Parameters.
Feld optional; wenn es nicht definiert wird, beträgt der Wert "0".
Range
Wertebereich des Parameters; Maximal- und Minimalwerte.
Feld optional; wenn es nicht definiert ist, erstreckt sich der Bereich von 0 bis
FFFFFFFF.
Name
Name der zugeordneten Parameter.
Optionales Feld.
Units
Parametereinheiten.
Optionales Feld.
Application
W i e d e r Pa r a m e t e r d i e Ä n d e r u n g e n d e s We r t e s ü b e r n i m m t
(Online/OnlineDEN/offline)
Application=Online; Der Parameter kann jederzeit modifiziert werden und
übernimmt den neuen Wert sofort.
Application=OnlineDEN; Wenn DEN=1 kann der Parameter modifiziert werden
und übernimmt den neuen Wert sofort.
Anwendung=Offline; Der Parameter kann jederzeit modifiziert werden und
übernimmt den neuen Wert nach dem Aus- und Einschalten des Gerätes.
Feld optional; wenn es nicht definiert wird, beträgt der Wert "Online".
CNC 8070
(REF: 1007)
·378·
DIAGNOSE
18
Mit dieser Betriebsweise kann die Hardware- und Softwarekonfiguration des PC, auf der die
CNC basiert, getestet werden.
• Systeminformation.
• Information der die CNC-Software bildenden Module.
• Information der über Bus CAN, Sercos oder Mechatrolink an die CNC angeschlossenen
Elemente.
Diagnose ist ein Test- und Anzeigewerkzeug; es ermöglicht nicht die Änderung der
gezeigten Werte.
Anwahl des Diagnosebetriebs
Auf den Diagnosemodus kann man entweder mit der Taste des Anwenders, wenn diese dazu
angepasst wurde, oder über das Aufgabenfenster zugreifen. Auf das Menüfenster kann mit
Hilfe der Tastenkombination [CTRL]+[A] zugreifen.
CNC 8070
(REF: 1007)
·379·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
18.1
Darstellung des Diagnosebetriebs
Wenn eine dieser Betriebsart aktiv ist, wird dies oben rechts auf der allgemeinen Statusleiste
angezeigt.
Dieser Betriebsmodus kann verschiedene Bildschirme beinhalten. Jedes dieser Fenster
entspricht einem Element der Konfiguration der CNC.
DIAGNOSE
Darstellung des Diagnosebetriebs
18.
CNC 8070
(REF: 1007)
·380·
Standardkonfiguration
Die Standardkonfiguration für diesen Arbeitsmodus wird im vorliegenden Handbuch
beschrieben und entspricht der bei der Auslieferung von FAGOR vorgenommenen
Konfiguration. In einigen Fällen haben sich die Autoren des Handbuchs dazu entschieden,
statt den Monitor der CNC einen weiteren Bildschirm zu nehmen, um das Verständnis zu
erleichtern.
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
18.1.1 Beschreibung des Bildschirms
Der Bildschirm des Diagnose-betriebs zeigt folgende Information.
18.
DIAGNOSE
B
C
A. Zeigt die Hardware- und Softwarekonfiguration der CNC.
Systemdiagnose: Information der Systemelemente; CNC-Version, Benutzername,
verwendeter Prozessor oder verwendete Prozessoren, Status der verschiedenen
Systemspeicher, etc.
Darstellung des Diagnosebetriebs
A
Softwarediagnose: Information über die Module, die die CNC-Software bilden und die
installierten Softwareoptionen.
Diagnose von Hardware: Information über die über Bus Can und Sercos an die CNC
angeschlossenen Elemente (Regler, Eingangs- und Ausgangskarten, etc.) und
Mechatrolink (Servoantriebe und Inverter).
B. Diagnose des ausgewählte Elements.
C. CNC-Meldungen.
Zum Wechseln des Fensters die Fenster-Wechseltaste drücken.
Tasten zur Anwahl eines Elements aus der Konfiguration
Zeigt die Mittelliste eines Elements oder blendet sie aus.
Bewegt den Cursor durch die Elemente der Liste.
Bewegt den Cursor zum Anfang oder zu dem der Liste.
CNC 8070
(REF: 1007)
·381·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
18.1.2 Beschreibung der Schaltflächen-Menüs.
Die Menüs der Schaltflächen im Diagnosemodus bieten folgende Optionen an.
Waagerechtes Schaltflächen-Menü.
DIAGNOSE
Darstellung des Diagnosebetriebs
18.
Das Menü bietet die Möglichkeit zur Erzeugung der Datei "reportfagor.zip"
mit allen relevanten Informationen für die richtige Diagnose der Fehler,
und falls notwendig kann der Endnutzer diese an Fagor Automation
schicken.
Siehe Verlauf der Fehler- und Warnmeldungen, die von der CNC
angezeigt wurden.
Menü der vertikalen Schaltflächen
Daten aktualisieren
Diese Schaltfläche ermöglicht die Aktualisierung der Daten des
Diagnosefensters.
Tabelle drucken
Diese Schaltfläche ermöglicht die Konfiguration auf einem festgelegten
Drucker oder die Speicherung als Datei (Format .prn) in die CNC.
CNC 8070
(REF: 1007)
·382·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
18.2
Konfigurationsdiagnose.
18.2.1 Systemdiagnose
Wenn dieses Element der Konfiguration ausgewählt wird, wird im Diagnosefenster die Liste
der Systemelemente und deren jeweiligen Wert angezeigt.
18.
DIAGNOSE
B
Konfigurationsdiagnose.
A
(A) Systemelemente.
(B) Wert der Elemente.
CNC 8070
(REF: 1007)
·383·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
18.2.2 Softwarediagnose
Diese Option gestattet die Untersuchung der Module, die die CNC-Software bilden und der
installierten Softwareoptionen.
Information der Module
DIAGNOSE
Konfigurationsdiagnose.
18.
Wenn dieses Element der Konfiguration ausgewählt wird, wird im Diagnosefenster die Liste
der Module angezeigt, die die CNC-Software bilden.
A
B
(A) Modulliste.
(B) Ausführliche Information des gewählten Moduls.
Für jedes einzelne Modul wird die Größe in Bytes und das Erstellungsdatum angegeben.
Wenn man ein Modul aus der Liste auswählt, erscheinen im unteren Teil des Fensters
genaue Informationen über das Modul
Softwareoptionen
Wird dieses Konfigurationselement angewählt, werden im Diagnosefenster die installierten
Softwareoptionen gezeigt.
Es erscheint auch die horizontale Schaltfläche "Validierungskode", über die der
Berechtigungskode eingegeben wird; dieser Kode ergibt sich aus Hardware-Nummer und
den gewünschten Optionen.
CNC 8070
(REF: 1007)
·384·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
18.2.3 Diagnose von Hardware. Bus CAN, Sercos und Mechatrolink.
Wenn dieses Element der Konfiguration ausgewählt wird, erscheinen im Diagnosefenster
die Softwarekennung für die Kommunikationskarte der CNC (Version, Boot und Prüfsumme)
und der an diese angeschlossene Bustyp. Es werden ebenfalls die verschiedenen Alarme
für Spannung und Temperatur überwacht.
DIAGNOSE
Konfigurationsdiagnose.
18.
Konfiguration des SERCOS Bus
• Liste der Knoten und jedem einzelnen zugeordneter Servoantrieb.
Für jeden Servoantrieb werden die Softwareversion, der Typ und der angeschlossene
Motor angezeigt
Konfiguration des Can Bus
• Angeschlossene Hilfsmittel und deren jeweiliger Zustand.
• Die angeschlossenen Gruppen und die Anzahl der Knoten, aus denen jede Gruppe
(gefunden und aktiv) besteht.
Ausführliche Information der gewählten Gruppe.
• Hilfsmittel der Gruppe und deren jeweiliger Zustand.
• Information über die Knoten, die die Gruppe bilden
Ausführliche Information des gewählten Knotens.
• Softwareversion, Boot und Prüfsumme des Kodes.
• Knotenzustand.
• Hilfsmittel der einzelnen Module.
Das Symbol neben dem Knoten zeigt den Status und die mögliche Zugehörigkeit an.
Aktiv.
Aktiv, jedoch in Fehlerzustand.
CNC 8070
Nicht aktiv.
(REF: 1007)
·385·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
Konfiguration des Mechatrolink-Bus.
Busdiagnose.
Wenn bei der Auswahl im Fenster zur Konfiguration der Mechatrolink-Bus gewählt wird,
erscheint im Diagnosefenster die Bus-Konfiguration und die Liste der Geräte, die damit
verbunden sind (Servoantriebe und Inverter). Für jedes Gerät werden die Knotennummer
(Antriebs-Kennung), die interne Adresse gemäß der Spezifikation von Mechatrolink, die
Achse oder Spindel, die damit verbunden sind, sowie der Gerätetyp (Servoantrieb in
Position, Servoantrieb in Geschwindigkeit oder Inverter) angezeigt.
DIAGNOSE
Konfigurationsdiagnose.
18.
Vorrichtungsdiagnose.
Wenn im Fenster der Konfiguration ein Gerät vom Bus ausgewählt wird, erscheinen im
Diagnosefenster folgende Informationen.
• Allgemeine Information Für jedes Gerät werden die Knotennummer (Antriebs-Kennung),
die interne Adresse gemäß der Spezifikation von Mechatrolink, die Achse oder Spindel,
die damit verbunden sind, sowie der Gerätetyp (Servoantrieb in Position, Servoantrieb
in Geschwindigkeit oder Inverter) angezeigt.
• Vorrichtung zugeordnete Ressourcen
• Die Informationen über die aktiven Alarme bei der Vorrichtung.
• Die Informationen über die aktiven Prozesse bei der Vorrichtung.
CNC 8070
(REF: 1007)
·386·
Verfahren.
Bedeutung.
Stufe.
Kommunikationsstufe.
I/O.
Status der Ein- und Ausgänge der Vorrichtung (nur Servoantriebe).
Befehl.
Aktiver Befehl in der Vorrichtung und Status der Ausführung.
Sub-Befehl.
Aktiver Sub-Befehl in der Vorrichtung und Status der Ausführung.
Kommunikationsfehler.
Informationen über die Kommunikationsfehler der Vorrichtung.
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
Sercos Diagnose
Allgemeine Information des Bus
Es werden in der Regel folgende Informationen des Sercos-Bus angezeigt.
Bedeutung.
Version
SERCOS-Chip Version.
Zykuszeit
Zeit zwischen den zwei Synchronisationsmeldungen (MST) Ist gleich dem
allgemeinen Parameter LOOPTIME.
T2
Zeit von der Synchronisationsmeldung (MST) bis zu dem Zeitpunkt, bis die
CNC die Übertragung des Datentelegramms mit den Positionsbefehlen
startet (MDT)).
T3
Zeit von der Synchronisationsmeldung, bis die Servoantriebe die
Positionsbefehle haben.
T4
Zeit von der Synchronisationsmeldung, in der die Servoantriebe die Werte
des Feedbacks lesen.
TL
Zeit von der MST-Meldung, bis die CNC die RT IT erfährt.
Verzerrungsfehler
Zähler für Verzerrungsfehler in der CNC.
Ringsfehler
Sercos-Ring Fehlzähler.
Stufe
Aktuelle Sercos-Phase.
Statusphase
Statusphase (0 = OK).
ID logisch und Name
Name und ID-Laufwerk (Nummer des Drehschalters) der Sercos-Achsen.
18.
DIAGNOSE
Feld.
Sercos Diagnose
18.3
Allgemeine Information des Bus
Für jeden einzelnen Servoantrieb werden folgende Informationen angezeigt.
Allgemeine Information
Feld.
Bedeutung.
T1
Zeit von der Synchronisationsmeldung (MST), bis der Servoantrieb die
Übertragung seines Achsentelegramms (AT) startet.
Steuerungsword
Servoantrieb-Steuerungsword-Inhalt.
Statusword
Servoantrieb-Statusword-Inhalt.
Name
Sercos-Achsenname.
Fehlerinformation
Feld.
Bedeutung.
Reset-Hardware
Zähler
Anzahl der Resets des Servoantriebs.
Verzerrungsfehler
Fehlerzähler für die Verzerrungen, die beim Servoantrieb festgestellt
wurden.
AT-Fehler
Fehlerzähler für den Empfang des Achsentelegramms (AT) bei jedem
Servoantrieb.
CNC 8070
Angaben über letzte Bedienung, die über den Dienstprogrammkanal erfolgt ist.
Feld.
Bedeutung.
ID
Sercos-ID-Behandlung.
Element
Abgearbeitete Daten (Name, Einheiten, min./max. Wert, Status, Wert,
Attribute).
Verfahren
Vorgang (Ablesen, Schrift).
Befehlstatus
Bei Befehlprozessen prüft deren Zustand.
Fehler-Code
Fehler-Code der Betriebsart (0 = OK).
(REF: 1007)
·387·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
18.4
Speichern der CAN-Konfiguration für die Testfunktion
beim Start
Das Speichern der CAN-Konfiguration in einer Datei gestattet es, bei jedem Systemstart zu
prüfen, ob die CAN-Konfiguration richtig ist. Die CAN-Konfiguration muss man nur in einer
Datei speichern, nachdem man überprüft hat, ob sie richtig ist.
DIAGNOSE
Speichern der CAN-Konfiguration für die Testfunktion beim Start
18.
Speichern der CAN-Konfiguration
Nachdem man die Ebene CAN-Bus gewählt hat, erscheint die Schaltfläche "Speichern" mit
der es möglich ist, die momentane CAN-Konfiguration abzuspeichern. Die Konfiguration
wird im Datei C:\Cnc8070 \mtb \data \canData.tab abgespeichert.
In dieser Datei werden die Anzahl der vorhandenen Gruppen im Bus, die Anzahl der Module,
die Anzahl der Ein- und Ausgänge, usw. gespeichert
CAN-Konfiguration während des Maschinenstarts überprüfen.
Um die Konfiguration zu überprüfen, muss man vorher die Informationen in der Datei
canData.tabgespeichert werden..
Während des Startvorganges werden die Daten in der Datei canData.tab mit den Daten
verglichen, die beim Starten eingelesen wurden. Wenn sich beim Vergleich der Daten,
herausstellt, dass diese nicht gleich sind, wird eine entsprechende Fehlermeldung
angezeigt.
Die CAN-Konfiguration stimmt nicht mit der in der Datei gespeicherten Konfiguration
überein
Wenn erst einmal der Fehler aufgetreten ist, wird sich dieser wiederholen, auch nachdem
ein Reset gemacht wurde. Um die besagten Fehler zu beseitigen,es gibt zwei Optionen:
• Neustart der Steuerung mit der ursprünglichen CAN-Konfiguration; diese befindet sich
in der Datei canData.tab.
• Speichern der neue CAN-Konfiguration Die CAN-Konfiguration muss man nur in einer
Datei speichern, nachdem man überprüft hat, ob sie richtig ist.
Bei einer CNC mit einem Speichermedium mit Schreibschutz ist der Ordner MTB, sobald
der Start im Anwendermodus erfolgt, geschützt, und die Änderungen, die darin gemacht
werden, sind temporär, bis die Anlage ausgeschaltet wird. Damit die Datei mit der CANKonfiguration beim Ausschalten des Gerätes nicht verschwindet, muss man den Start im
Modus "Setup" vornehmen und dann die CAN-Konfiguration speichern.
CNC 8070
(REF: 1007)
·388·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
Bericht-Erstellung
Automatische Meldungen, die beim Zugriff auf den
Diagnosemodus erzeugt werden
Jedes Mal, wenn man auf den Diagnosemodus zugreift, erzeugt die CNC folgende
Informationen. Diese Meldungen werden im Ordner C:\CNC8070 \Diagnose\Blackbox
gespeichert
Validierungscode.
SercosInfo.txt
Ve r s i o n d e r S e r vo a n t r i e b e , M o t o r e n u n d d e r
Messwerterfassung.
Ein Bericht mit der Konfiguration des Systems erstellen
Aus jeden Modul des Diagnosemoduses kann man Meldungen mit allen Informationen des
Diagnosemoduses erhalten. Auf diese Weise erhält man ein Dokument mit allen
Informationen über das FAGOR-System, welches in der Maschine installiert ist, d.h., die
Softwareversion, der Status der peripheren Module, der installierten Servoantriebe und
Motoren, usw.
18.
DIAGNOSE
SystemInfo.txt
Bericht-Erstellung
18.5
Um diese Informationen auszudrucken, klicken Sie auf den Softkey
"Drucken". Nach dem Anklicken dieser Schaltfläche, verlangt die CNC die
Information, die im Bericht enthalten sein muss. Die CNC kann ein Formular
mit den auf dem Bildschirm angezeigten Informationen oder mit der gesamten
Konfiguration des Systems erzeugen.
Diese Informationen kann man drucken oder in einer Datei speichern. Wird
sie in eine Datei gedruckt, können Name und Standort der Datei gewählt
werden.
Erzeugen des Formulars für die Produktregistrierung
Die CNC kann einen Vordruck erzeugen, damit der Endnutzer an Fagor die Dokumentation
mit den Seriennummern von allen Elementen schicken kann, damit er die entsprechende
Gewährleistung beanspruchen kann. Ist dieser Vordruck erst einmal ausgedruckt enthält er
die Felder, die der Nutzer ausfüllen muss, um ihn an Fagor Automation zu schicken.
Um das Formular für die Produktgarantie auszudrucken, benutzt man die
Schaltfläche "Drucken" Nach dem Anklicken dieser Schaltfläche, wird
"Formular für die Produktregistrierung" ausgewählt.
Dieser Bericht kann man drucken oder in einer Datei speichern. Wird sie in
eine Datei gedruckt, können Name und Standort der Datei gewählt werden.
CNC 8070
(REF: 1007)
·389·
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
18.6
Siehe Verlauf der Fehler- und Warnmeldungen, die von
der CNC angezeigt wurden.
Das Menü der Schaltflächen zeigt ein Fenster mit den Warn- und
Fehlermeldungen von der CNC an. Nach dem Anklicken dieser
Schaltfläche, zeigt die CNC das nachfolgende Fenster.
DIAGNOSE
Siehe Verlauf der Fehler- und Warnmeldungen, die von der CNC
angezeigt wurden.
18.
CNC 8070
(REF: 1007)
·390·
A
B
C
D
E
A. Fehler- oder Warnnummer.
B. Nummer des Kanals, in dem die Fehler- oder die Warnmeldung erzeugt wurde; bei den
Fehler- oder Warnmeldungen des Systems zeigt die Zelle keinen Wert an.
C. Fehler- oder Warntext.
D. Interner Fehler- oder Warncode.
E. Datum, an dem eine Fehler- oder Warnmeldung erzeugt wurde.
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
Erzeugung der Fagor-Datei zur Fehlerdiagnose.
Das Menü der Schaltflächen bietet die Möglichkeit zur Erzeugung der
Datei "reportfagor.zip" mit allen relevanten Informationen für die richtige
Diagnose der Fehler, und falls notwendig kann der Endnutzer diese an
Fagor Automation schicken.
Nach dem Anklicken dieser Schaltfläche legt die CNC die Datei "reportfagor.zip" an und
speichert sie im Ordner "C:\CNC8070\Diagnose". Sobald diese Schaltfläche betätigt wird,
erzeugt die CNC auch die folgenden Dateien im Ordner C:\Cnc8070\Users\Reports und
beinhaltet sie in der Datei reportfagor.zip.
CNC-Diagnosebericht.
Hardware.txt
Hardwarekonfigurationsbericht.
Times.txt
Bericht mit den Zeitstatistiken.
DIAGNOSE
Diagcnc.txt
18.
Erzeugung der Fagor-Datei zur Fehlerdiagnose.
18.7
CNC 8070
(REF: 1007)
·391·
·392·
DIAGNOSE
Erzeugung der Fagor-Datei zur Fehlerdiagnose.
‡ ‡ ‡ Bedienhandbuch
18.
CNC 8070
(REF: 1007)
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