Produktdatenblatt

Produktdatenblatt
Technische Information
Gas-Brennwertwandkessel
EcoTherm Plus WGB 15 – 38, Serie E
EcoTherm Plus WGB-K, Serie E
Inhaltsverzeichnis
1. Allgemeine Informationen Brennwerttechnik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3
2. Anlieferung und Lieferumfang . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5
3. Produktinformationen und Funktionsbeschreibung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6
4. Technische Daten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15
5. Abmessungen und Anschlüsse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17
6. Regelungstechnik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19
7. Geräte- und Heizkreisregelung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20
8. Hydraulische Anbindung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30
9. Abgasleitungs-System und Abgasleitungs-Kaskadensystem . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 36
10. Trinkwassererwärmung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 54
11. Planungshinweise . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 60
12. Anforderungen an das Heizwasser; VDI-Richtlinie 2035-1 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 69
13. Anwendungsbeispiele . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 76
14. Anschlussplan . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 82
15. Konformitätserklärung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 84
16. Energiespartipps / Umwelthinweise . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 85
Produktqualität
BRÖTJE Produkte werden nach
strenger Werknorm und strengen
Gütebedingungen geprüft – weit
über die übliche Norm hinaus.
Schon bei der Entwicklung unserer
Produkte setzen wir auf höchste
Qualität der Einzelkomponenten,
die wir in der Fertigung und
während des Produktionsprozesses
bis hin zur Endkontrolle laufend
überwachen.
Allgemeine Informationen Brennwerttechnik
1. Allgemeine Informationen Brennwerttechnik
Brennwertnutzen
Bei Erdgas liegt der Brennwert um ca. 11 % über dem Heizwert und bietet durch den
hohen Wasserdampfanteil im Abgas die Voraussetzung für zusätzlichen Wärmegewinn.
Eine weitere Voraussetzung für die optimale Brennwertnutzung ist ein hoher und
über die Kesselbelastung konstanter CO2-Gehalt im Abgas. Der hohe CO2-Gehalt
gewährleistet einen entsprechend höheren Taupunkt und damit einen größeren
Temperaturbereich, in dem die Abgase kondensieren können. Diese Forderung kann
mit modernen modulierenden Vormisch-Brennern erreicht werden.
Abb. 1: Verhältnis Brennwert HO/Heizwert HU verschiedener Erdgase
100%
100%
Eine grundsätzliche Forderung für den sinnvollen Einsatz von Brennwertkesseln ist
eine möglichst niedrige Kesselrücklauftemperatur. Je kühler das Wasser ist, das
zum Kessel zurückfließt, umso höher ist der Wärmerückgewinnungsgrad und desto
größer der Brennwertnutzen.
Abb. 2 zeigt die Abhängigkeit zwischen Rücklauftemperatur, Energieausnutzung
und Kondenswassermenge.
Abb. 2:
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EcoTherm Plus WGB 15 – 38 + WGB-K
03
Allgemeine Informationen Brennwerttechnik
Rücklauftemperatur
Für die praktische Anwendung ist es wichtig, dass die Heizungsanlage mit niedrigen Rücklauftemperaturen betrieben werden kann. Den idealen Anwendungsbereich bieten Niedertemperatur-Systeme mit Vor-/Rücklauftemperaturen von
40/30 °C. Bei dieser Betriebsweise wird während der gesamten Heizperiode ein
kondensierender Betrieb erreicht. Aber auch bei Heizwassertemperaturen von
70/50 °C werden 100 % der Jahresheizarbeit im kondensierenden Bereich erbracht,
siehe Abb. 3.
Abb. 3:
Taupunkttemperatur
(CO2 = 8,6 %)
Selbst bei Einsatz eines Brennwertkessels in einer Anlage mit Auslegetemperaturen
von 80/60 °C wird ein deutlich höherer Nutzungsgrad gegenüber konventionellen
Kesseln erreicht. Aufgrund der niedrigen Systemtemperaturen in der Übergangszeit kann das BRÖTJE Gas-Brennwertgerät noch bei 96 % der Jahresheizarbeit im
kondensierenden Bereich betrieben werden, siehe Abb. 4.
Abb. 4:
Taupunkttemperatur
(CO2 = 8,6 %)
04
EcoTherm Plus WGB 15 – 38 + WGB-K
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Anlieferung und Lieferumfang
2. Anlieferung und Lieferumfang
Anlieferung
- Kessel komplett, im Karton verpackt.
Lieferumfang
- Gas-Brennwertwandkessel für gleitend abgesenkten Betrieb ohne erforderliche
Mindestwasserumlaufmenge.
- Modulierender, voll vormischender Edelstahl-Stabbrenner mit Gebläse.
- Modulationsbereich Heizung ab 17 – 100 %. Eingestellt auf Erdgas LL, alternativ
eingestellt auf Erdgas E. Umbausatz für Flüssiggas erhältlich.
- Kesselgehäuse als geschlossene Luftkammer für raumluftunabhängigen oder
raumluftabhängigen Betrieb, weiß, RAL 9016.
- Großflächiger Aluminium-Silizium-Wärmetauscher.
- Integrierter Systemregler mit erweiterten Funktionen (ISR-Plus LMS) für
witterungsgeführte Kesselregelung, Heizkreisregelung und Systemdiagnose.
- Integrierte Solarregelung für ein Kollektorfeld mit optionaler Ertragsmessung.
- Integrierter Kaskadenregler für bis zu 16 Kessel.
- Bedienfeld mit Klartextanzeige und großem beleuchteten Display.
- Fünf Wochenzeitschaltprogramme für bis zu drei Heizkreise, Trinkwassererwärmung und Zirkulationspumpe.
- Außentemperaturfühler.
- Montierte elektronisch drehzahlgeregelte Heizkreisumwälzpumpe der Energieeffizienzklasse A, Sicherheitsventil, digitales Thermometer, Manometer, Wassermangelschalter und Schnellentlüfter.
Nur WGB-K 20 E:
- Komfort-Kombiwasserheizer für den Einsatz in Zentralheizungsanlagen mit
integriertem 60-l-Trinkwasserspeicher aus Edelstahl, Kaltwasser-Sicherheitsgruppe
und Membranausdehnungsgefäß für Heizung (12 l). Maximaler Anschlussdruck
Trinkwasser 6 bar.
Abb. 5: EcoTherm Plus WGB 15 – 38
852
950
EcoTherm Plus WGB-K 20
0
49
T
480
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600
EcoTherm Plus WGB 15 – 38 + WGB-K
05
Produktinformationen und Funktionsbeschreibung
3. Produktinformationen und Funktionsbeschreibung
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Anwendungsbereich
BRÖTJE Gas-Brennwertgeräte sind für gleitend abgesenkten Betrieb ohne festgelegte untere Temperatur konzipiert. Je nach Leistung sind sie für den Betrieb von
geschlossenen Zentralheizungsanlagen in Einfamilienhäusern, Mehrfamilienhäusern
und Etagenwohnungen sowie auch für Niedrig- und Passivenergiehäuser geeignet.
Entsprechend der Anwendung und Leistung können BRÖTJE Gas-Brennwertgeräte
auch zur Beheizung jedes anderen Objektes verwendet werden. Hierbei sind die
Hinweise zum Aufstellraum und zur Verbrennungsluft zu beachten.
Geringer Platzbedarf
Durch die platzsparende Montage von BRÖTJE Gas-Brennwertgeräten wird nur
wenig Raum benötigt. So sind BRÖTJE Gas-Brennwertgeräte universell bei der
Altbausanierung sowie auch für die Installation im Neubau geeignet.
Ausstattung
BRÖTJE Gas-Brennwertgeräte beinhalten neben der Brenner-WärmetauscherEinheit die wichtigsten für den Betrieb einer Heizungsanlage notwendigen Systemkomponenten, wie z. B. eine integrierte digitale Regelung mit der Funktion Witterungsführung. Alle Gas-Brennwertgeräte bis einschließlich 38 kW enthalten zudem
eine elektronisch drehzahlgeregelte Umwälzpumpe. Bei Gas-Brennwertgeräten von
50-110 kW ist keine werkseitig integrierte Umwälzpumpe, sondern ein Pumpenersatzrohr (1½" x 180 mm) enthalten. Einige Gas-Brennwertgeräte bis einschließlich
28 kW enthalten zusätzlich weitere Komponenten wie z. B. Trinkwasserausdehnungsgefäße oder Umschaltventile. Eine detaillierte Übersicht zur Ausstattung
des BRÖTJE Gas-Brennwertgerätes kann der Rubrik „Anlieferung und Lieferumfang“
entnommen werden.
Membranausdehnungsgefäß
MAG
Bei BRÖTJE Gas-Brennwertgeräten bis 20 kW sind Membranausdehnungsgefäße
optional in das Gas-Brennwertgerät integrierbar (ausgenommen TrioCondens
BGB), bei Gas-Brennwertgeräten der Baureihe „Kompakt“ (z. B. EcoCondens Kompakt
BBK) sowie EcoTherm Plus WGB-K ist ein Membranausdehnungsgefäß für Heizung
bereits vorinstalliert und auf der Saugseite der Pumpe angeschlossen.
Ist aufgrund der Ausführung eines BRÖTJE Gas-Brennwertgerätes ein 3-WegeVentil im Lieferumfang enthalten, so sind externe Ausdehnungsgefäße immer im
Rücklauf anzuschließen!
Geräuscharmer Brenner
Bei der Installation von Gas-Brennwertgeräten im Wohnbereich ist ein leiser
Betrieb sehr wichtig. Daher hat BRÖTJE bei der Entwicklung von Gas-Brennwertgeräten großen Wert auf geräuscharmen Betrieb gelegt. Der verwendete Edelstahl-Stabbrenner ermöglicht einen sehr großen Modulationsbereich. Die Zündung
erfolgt bei diesem Brenner elektrisch. Die optimierte Verbrennung ermöglicht
eine deutliche Unterschreitung der Grenzwerte des Hamburger Förderprogramms
sowie des „Blauen Engels“.
Wärmetauscher aus
einem Guss
Für den Wärmetauscher der BRÖTJE Gas-Brennwertgeräte wird eine hochwertige
Aluminium-Silizium-Legierung eingesetzt, die sich bei der Brennwerttechnik bewährt hat. Der Wärmetauscher wurde vollständig neu konstruiert und optimiert:
Er verfügt über einen verbesserten Wärmeübergang bei geringerem Gewicht und
geringeren Abmessungen. Der Einsatz des hochwertigen Materials und die Fertigung aus einem Guss garantieren eine lange Lebensdauer und optimale Wärmeübertragungseigenschaften. Die konstruktiv vergrößerte Oberfläche des Wärmetauschers garantiert eine systematische Abkühlung der Heizgase und ein
optimiertes Temperaturprofil über den gesamten Wärmetauscher.
EcoTherm Plus WGB 15 – 38 + WGB-K
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Produktinformationen und Funktionsbeschreibung
Hohe Normnutzungsgrade
Durch den großzügig ausgelegten Wärmetauscher und das intelligente, integrierte
Regel- und Diagnosesystem ISR-Plus LMS ergeben sich bei BRÖTJE Gas-Brennwertgeräten im Heizbetrieb sehr hohe Normnutzungsgrade von bis zu 109 %.
Keine Mindestumlaufwassermenge
Eine heizungsseitige Mindestumlaufwassermenge ist bei BRÖTJE Gas-Brennwertgeräten nicht erforderlich. Dieses wurde durch die Optimierung des Wärmetauschers
und die Lage des Vorlauftemperaturfühlers ermöglicht. Neben dem Vorlauftemperaturfühler sind BRÖTJE Gas-Brennwertgeräte mit einem Rücklauftemperaturfühler
ausgestattet. Die Erfassung der Rücklauftemperatur ermöglicht eine schnellere
Reaktion der Regelung auf Heizwassertemperaturänderungen. Der Vorlauftemperaturfühler ist an der heißesten Stelle des Wärmetauschers, nahe dem Brenner,
platziert. Der Rücklauftemperaturfühler ist an der kältesten Stelle, nahe dem Rücklauf, platziert. Die schnelle Erfassung eines Temperaturanstiegs ist somit gewährleistet. Die Leistung des Brenners ist leicht zu vermindern oder abzuschalten.
Obwohl keine Mindestumlaufwassermenge einzuhalten ist, kann aufgrund der
Ausführung der Heizungsanlage der Einsatz eines Überströmventils erforderlich
sein!
CO2-Einstellung
Bei der Erstinbetriebnahme aller BRÖTJE Gas-Brennwertgeräte ist der CO2-Wert im
Abgas bei Kleinlast und Volllast zu kontrollieren und gegebenenfalls auf die in der
Installationsanleitung angegebenen Werte einzustellen! Diese Anforderung gilt für
BRÖTJE Gas-Brennwertgeräte mit pneumatischer Gas-Luft-Verbundregelung als
auch für Gas-Brennwertgeräte mit elektronischer Gas-Luft-Verbundregelung (EVO),
wobei Letztere sich im späteren Tagesbetrieb selbsttätig einstellen und optimieren.
Betriebsverhalten/
Emissionen
Ein Vorteil der modulierenden, vormischenden Brennerbetriebsweise ist die
Minimierung von Stickoxiden (NOx) und Kohlenmonoxid (CO). Bei bis zu 17 % der
Gesamtbrennerleistung sind die Emissionen besonders gering. Da mit dieser
Leistung dann auch im Ein-Aus-Betrieb die kleineren Belastungsbereiche abgedeckt
werden, bleiben die Emissionen auch bei hohen Außentemperaturen auf diesem
niedrigen Niveau. Der modulierende Brenner bietet außer den geringen Emissionen
auch den Vorteil sehr langer Brennerlaufzeiten. Bei optimaler Auslegung von GasBrennwertgerät und Heizflächen kommt es selbst in der Übergangszeit zu wenigen
Schaltungen pro Stunde. Stillstandsverluste werden dadurch weitgehend vermieden.
Dieses Betriebsverhalten dokumentiert sich auch im Norm-Emissionsfaktor, der
entsprechend dem Normnutzungsgrad ηN nach DIN 4702, T8 ermittelt wird.
Abb. 6:
Emissionswerte
EcoTherm Plus WGB
Grenzwerte nach DIN 4702 EN
mg/kWh
200
200
Grenzwerte für Umweltzeichen
„Blauer Engel“ RAL-UZ 61
mg/kWh
Grenzwerte nach LRV Schweiz
150
150
100
100
50
60
80
Norm-Emissionsfaktoren
EcoTherm Plus WGB 15 E
100
50
50
60
< 15
STICKOXID (NOX)
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<5
0
0
KOHLENMONOXID (CO)
EcoTherm Plus WGB 15 – 38 + WGB-K
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Produktinformationen und Funktionsbeschreibung
Geräteansicht EcoTherm Plus WGB 15 E
Abb. 7:
Vorlauffühler
Ionisationselektrode
Schauglas
Abgasanschluss
Zündelektroden
Prüföffnungen
Schnellentlüfter
MAG *)
Mischkanal
Abgasrohr
Ansaugschalldämpfer
Gasdüse
Gasventil
Gebläse
Schwerkraftsperre
Druckwächter
Heizkreispumpe
Siphon
Anschluss
2. Heizkreis *)
Trinkwasser-Ladepumpe
Integrierter Systemregler
ISR-Plus LMS
08
EcoTherm Plus WGB 15 – 38 + WGB-K
*) Zubehör
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Produktinformationen und Funktionsbeschreibung
Geräteansicht EcoTherm Plus WGB-K 20 E
Abb. 8:
Vorlauffühler
Ionisationselektrode
Schauglas
Zündelektroden
Abgasanschluss
Prüföffnungen
Schnellentlüfter
Mischkanal
MAG
Ansaugschalldämpfer
Gasdüse
Gebläse
Gasventil
Druckwächter
Heizkreispumpe
Sicherheitsventil Heizung
Integrierter Systemregler
ISR-Plus LMS
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EcoTherm Plus WGB 15 – 38 + WGB-K
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Produktinformationen und Funktionsbeschreibung
Modulation (pneumatischer Gas-Luft-Verbund)
10
Verbrennungsluftseitig
Über den Temperaturfühler im Wärmetauscher des Gas-Brennwertgerätes wird
der Gerätetemperatur-Istwert mit dem vom Heizungsregler errechneten Gerätetemperatur-Sollwert verglichen. Liegt zwischen diesen beiden Werten eine Differenz vor, errechnet der integrierte Mikroprozessor eine neue Gebläsedrehzahlvorgabe. Diese wird über eine Steuerleitung an den Gebläsemotor übertragen.
Die sich einstellende Gebläsedrehzahl wird über eine Rückmeldeleitung an das
zentrale Regel- und Diagnosesystem ISR-Plus LMS gemeldet. Falls der Gerätetemperatur-Istwert nicht den gewünschten Wert erreicht hat, erfolgen weitere
Korrekturen der Drehzahlvorgabe.
Gasseitig
Als Führungsgröße für das Gasmengen-Regelventil dient der jeweilige statische
Druck am Gebläseausgang. Der statische Druck des Gebläses wird über eine Steuerleitung auf das Gasmengen-Regelventil übertragen und wirkt dabei auf eine Membran, die auf der Gasseite wiederum mit einem Ventil gekoppelt ist, welches nun
über die Stellungsänderung die erforderliche Gasmenge durchlässt. Damit ist
sichergestellt, dass über den gesamten Modulationsbereich ein gleichmäßiges
Gas-Luft-Verhältnis herrscht und bei der Verbrennung konstante CO2-Werte erreicht werden.
EcoTherm Plus WGB 15 – 38 + WGB-K
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Produktinformationen und Funktionsbeschreibung
Deutliche Energieeinsparung
durch neue
Pumpentechnologie
Dieses BRÖTJE Gas-Brennwertgerät ist mit einer Heizkreispumpe der Energieeffizienzklasse A (Grundfos UPM) ausgestattet. Diese Pumpe verbindet die Vorteile
einer elektronisch drehzahlgeregelten Pumpe mit der neuen Technologie eines
dauerhaft magnetisierten Pumpen-Rotors. Da bei der Ausführung des Rotors als
Permanentmagnet keine Energie zur Magnetisierung benötigt wird, eröffnet die
Verwendung der UPM in den jeweiligen BRÖTJE Gas-Brennwertgeräten ein größeres
Energieeinsparpotenzial, als es mit jeder anderen drehzahlgeregelten Pumpe mit
Asynchronmotor erreicht werden kann. Viele Förderprogramme unterstützen die
Verwendung von Gas-Brennwertgeräten mit reduziertem Stromverbrauch durch
finanzielle Vergütung. Bei Einsatz der Permanentmagnet-Pumpe UPM in BRÖTJE
Gas-Brennwertgeräten wird der Energieverbrauch der Pumpe im Vergleich zu
Geräten mit elektronisch geregelten Standard-Pumpen um bis zu 50 % reduziert.
Abb. 9: Aufbau der PermanentmagnetPumpe UPM
1
2
3
4
5
Die Permanentmagnet-Pumpe UPM
1 Pumpengehäuse
2 Laufrad
3 Permanentmagnetischer Rotor
4 Stator
5 Entlüftungsschraube
6 Gehäuse/Pumpenkopf
7 Typschild
Wirkungsweise
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6
7
Durch den integrierten Frequenzumrichter der Pumpe wird eine optimale Drehzahlverstellung der Pumpe realisiert und gleichzeitig die Geräuschentwicklung
auf ein Minimum reduziert. Die Ansteuerung der UPM erfolgt über ein impulsweitenmoduliertes Gleichspannungssignal (PWM). Durch die Änderung der
Impulsdauer innerhalb einer festen Periodendauer sind alle Leistungsstufen
inklusive der MIN- und MAX-Kennlinie ansteuerbar. Die Maximal- bzw. MinimalKennlinie kann dabei nicht über- oder unterschritten werden. Die Ansteuerung
der Pumpe UPM mit Permanentmagnet wird, wie beim Vorgängermodell, entsprechend den Anforderungen der Heizungsanlage durch das zentrale Regelund Diagnosesystem ISR-Plus LMS vorgenommen. Das Ansteuersignal der UPMPumpe ist kompatibel zur UPER.
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Produktinformationen und Funktionsbeschreibung
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Förderhöhe
(Werkseinstellung)
Durch die maximale Förderhöhe von sieben Metern kann mit der UPM-Pumpe
eine große Anzahl von Anwendungsfällen abgedeckt werden. Zur Energieeinsparung und zur Anpassung an die Wärmeleistung des entsprechenden BRÖTJE
Gas-Brennwertgerätes mit z. B. 20 kW ist eine maximale Drehzahlstufe von 62 %
vorgegeben. Die Restförderhöhe der UPM beträgt mit dieser Voreinstellung ca.
3,8 Meter. Damit keine Unterversorgung von entfernten Räumen auftritt, ist die
minimale Drehzahlstufe von 40 % (entspricht 2,5 Meter) voreingestellt. Zur individuellen Anpassung der UPM-Pumpe an das vorhandene Heizsystem können die
maximale und die minimale Drehzahl auf einfache Weise mit dem zentralen Regelund Diagnosesystem ISR-Plus LMS eingestellt bzw. geändert werden. Da sich der
Wirkungsgrad der Pumpe im Teillastbereich nicht wie bei herkömmlichen Nassläuferpumpen deutlich verschlechtert, bietet diese Pumpe den zusätzlichen Vorteil,
dass eine Anpassung der maximalen Förderhöhe durch andere Laufräder nicht unbedingt erforderlich ist und sie gleichzeitig eine entsprechende Leistungsreserve
bieten kann.
Temperaturdifferenzregelung
Alle BRÖTJE Gas-Brennwertgeräte verfügen über die Möglichkeit einer drehzahlgeregelten Ansteuerung der Heizkreispumpe. Die Regelung der Pumpendrehzahl
erfolgt über die Temperaturdifferenz von Vorlauf und Rücklauf. Diese Temperaturdifferenz ist einstellbar. Wichtigster Parameter für die Regelung der Pumpendrehzahl ist die Rücklauftemperatur: Wird die eingestellte Temperaturdifferenz unterschritten, d. h., ist die Rücklauftemperatur zu hoch, wird die Pumpendrehzahl
gesenkt. Wird die eingestellte Temperaturdifferenz überschritten, d. h., ist die
Rücklauftemperatur zu gering, wird die Pumpendrehzahl erhöht. Durch die Temperaturdifferenzregelung wird die Brennwertnutzung unter allen Bedingungen
sichergestellt. Außerdem wird die Pumpenleistung immer der Heizleistung angepasst. So wird elektrische Energie gespart.
Achtung: Bei eingeschalteter Temperaturdifferenz ist auf einen hydraulischen
Abgleich der Heizungsanlage zu achten! Ist dieses nicht der Fall, kann es zu einer
Unterversorgung entfernter Heizkörper kommen: Durchströmt das Heizungswasser erzeugernahe Heizkörper stärker als entfernte, kommt es schnell zu einem Ansteigen der Rücklauftemperatur. Dieses hat zur Folge, dass die Drehzahl
der Pumpe im Gas-Brennwertgerät absinkt, es wird weniger Heizungswasser gefördert. Somit sinkt die Leistungsabgabe des Gas-Brennwertgerätes.
Optimale Pumpenregelung
Energiesparen ist für Kunden, die sich für eines der hochwertigen BRÖTJE GasBrennwertgeräte als Wärmequelle entscheiden, oberstes Gebot. Dieses betrifft
natürlich auch die für Pumpen verwendete elektrische Energie. Um hier ohne
Einbußen an Komfort elektrische Energie zu sparen, ist die Pumpenregelung so
weit wie möglich optimiert. Im Heizbetrieb und bei angeschlossener Trinkwassererwärmung ist die elektronische Drehzahlregelung daher stets aktiviert.
Eine optimale Wärmeversorgung des Heizkreises und eine schnelle Nachladung
des Speichers sind so gewährleistet und mit diesem System vermindert die drehzahlgeregelte Ansteuerung der Heizkreispumpe die elektronische Leistungsaufnahme nachweislich.
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Produktinformationen und Funktionsbeschreibung
Fußbodenerwärmung/RTB
Bei überdimensionierten Fußbodenerwärmungen mit Rücklauftemperaturbegrenzer ist eine ausreichende Wärmeversorgung der betroffenen Räume nicht
sichergestellt. Durch individuelles Anheben der unteren Modulationsgrenze mithilfe der drehzahlgeregelten Ansteuerung der Heizkreispumpe kann eine verbesserte Versorgung erreicht werden. Diese Maßnahme reduziert jedoch die Effektivität der geregelten Pumpe.
Regelungstechnisches
Zubehör
Für die BRÖTJE Gas-Brennwertgeräte stehen eine Reihe von regelungstechnischen
Zubehören zur Verfügung. Hierzu zählen Raumgeräte in unterschiedlichen Ausführungen, Mischerregelungen zum Einbau in die BRÖTJE Gas-Brennwertgeräte
oder zum Aufbau auf der Wand sowie auch integrierbare Solarregelungen.
Weiterhin sind für alle BRÖTJE Gas-Brennwertgeräte Fernmanagement-Systeme,
Fernschalter und Betriebs- und Störmeldemodule erhältlich. Somit lassen sich
mit dem integrierten, zentralen Regel- und Diagnosesystem ISR-Plus LMS des
Gas-Brennwertgerätes regelungstechnisch komplexe Anlagen erstellen, einschließlich Solar- und Kaskadenlösungen. Hierzu gibt auch die Rubrik „6. Regelungstechnik“ einen umfassenden Überblick.
Gasströmungswächter (GSW)
Entsprechend dem Arbeitsblatt G 600-B der TRGI müssen seit August 2004 in allen
neuen und erheblich veränderten Gasanlagen Gasströmungswächter eingesetzt
werden. Der GSW soll die Folgen einer Manipulation an der Gasversorgung verhindern und gleichzeitig eine erhöhte Sicherheit bei Undichtigkeiten gewährleisten.
Die Vorgaben der Energieversorger zur Installation von Gasströmungswächtern
weisen zum Teil große Abweichungen auf. Informieren Sie sich daher vor Beginn
der Installation bei Ihrem Energieversorger, wie die GSW zu installieren sind. Der
GSW muss durch den Heizungsfachmann ausgelegt werden. Bei der Dimensionierung ist die Gasart zu beachten. Für die Auslegung von GSW für BRÖTJE GasBrennwertgeräte verwenden Sie bitte die im Abschnitt „Technische Daten“ angegebenen Werte. Die dargestellten Werte beziehen sich ausschließlich auf GasBrennwertgeräte des jeweils angegebenen Typs. Werden weitere Verbraucher
durch die Gasleitung versorgt, ist der Gasströmungswächter entsprechend dem
Summenvolumenstrom aller angeschlossenen Verbraucher zu dimensionieren.
Befüllen der Heizungsanlage
Bei allen BRÖTJE Gas-Brennwertgeräten ist der für die Anlagenbefüllung vorgesehene Anschluss zu verwenden, generell jedoch sollten das BRÖTJE Gas-Brennwertgerät und das Heizungssystem über den Rücklauf befüllt werden. Genaue
Informationen sind dem Installationshandbuch zu entnehmen.
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Produktinformationen und Funktionsbeschreibung
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Abgasleitungs-Systeme
Durch die umfangreichen Möglichkeiten der Abgasführung mit den BRÖTJE
Abgasleitungs-Systemen KAS 60, KAS 80 und KAS 110 können BRÖTJE Gas-Brennwertgeräte praktisch überall installiert werden. Eine detaillierte Übersicht über alle
verfügbaren Abgasleitungs-Systeme ist der Rubrik „Abgasleitungs-System und
Abgasleitungs-Kaskadensystem“ zu entnehmen.
Inbetriebnahme
Kundendienst
Für die Durchführung einer Inbetriebnahme bzw. für Kundendiensteinsätze gelten
die in der aktuellen Preisliste angegebenen Bedingungen. Für kostenpflichtige
Einsätze des BRÖTJE Kundendienstes gelten die Preisangaben der aktuellen Preisliste.
Wartungsintervall,
Wartungsmeldung am
Gas-Brennwertgerät
Um einen sicheren und energiesparenden Betrieb von BRÖTJE Gas-Brennwertgeräten auf lange Sicht zu gewährleisten, sind Wartungsintervalle in die Regelung
integriert. Eine Wartungsmeldung ist durch den Heizungsfachmann aktivierbar.
Bei aktivierter Wartungsmeldung werden verschiedene Faktoren wie z. B. Betriebsstunden oder Gebläsedrehzahl herangezogen. Erreichen diese Faktoren innerhalb
von zwölf Monaten nicht ihre zulässigen Maximalwerte, wird bei aktivierter
Wartungsmeldung spätestens nach dieser Zeitspanne eine Wartungsmeldung
ausgelöst. Nicht durchgeführte Wartungen oder Instandsetzungen können zu
einer Erhöhung des Brennstoffverbrauchs und zu Schäden am Gas-Brennwertgerät führen. Für Schäden, die auf unterlassene Wartungen zurückzuführen sind,
besteht keine Gewährleistung.
Multilevel – Ein System
für alle Fälle
Alle BRÖTJE Gas-Brennwertgeräte bestehen im Wesentlichen aus den gleichen Baugruppen. In Abhängigkeit von der Leistung werden stets identische Brenner, Regelungen oder Wärmetauscher etc. eingesetzt. Der Konstruktionsaufbau dieser
Komponenten ist in den BRÖTJE Produktfamilien identisch angelegt worden und
daher trägt dieses System bei BRÖTJE einen einfachen Namen: „Multilevel“.
Die konsequente Gleichteilverwendung bringt neben einer höheren Anwendungssicherheit entscheidende Vorteile für den Verarbeiter. Nach dem Motto: „Einmal
lernen – alles verstehen – alles wissen“ genügt eine Schulung, um alle BRÖTJE
Gas-Brennwertgeräte von 15 kW bis 3000 kW installieren, warten und reparieren zu
können. Abgerundet wird BRÖTJE Multilevel durch das integrierte, zentrale Regelund Diagnosesystem ISR-Plus LMS. Der Systemregler ISR-Plus LMS übernimmt die
Erzeuger- und Heizkreisregelung sowie die Systemdiagnose. Alle BRÖTJE GasBrennwertgeräte verfügen damit über eine identische Bedienung. Die Einstellung
und Bedienung aller BRÖTJE Gas-Brennwertgeräte bei Inbetriebnahme und Wartung verläuft damit immer nach dem gleichen Grundschema, eben einfach
„Multilevel“.
EcoTherm Plus WGB 15 – 38 + WGB-K
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Technische Daten
4. Technische Daten
EcoTherm Plus
Produkt-ID-Nummer
Schutzart
VDE
Gaskategorien
Gerätekategorie
Anschlussdruck
Modell
WGB 15 E
WGB 20 E
DE
Erdgas
Flüssiggas
mbar
mbar
Elektroanschluss
Leistungen, Wirkungsgrade, Emissionen
NennwärmeErdgas E, LL
belastungsbereich
NennwärmeErdgas E, LL
leistungsbereich
WGB-K 20 E
3,5 – 20,0
3,5 – 20,0
3,0 – 17,5
3,4 – 18,7
3,0 – 17,5
98,5 – 99,2
107,5 – 104,6
105,7
108,7
88,7 – 89,4
96,8 – 94,2
95,2
97,9
131
0,66
4 ****
4–5
0,42 – 1,50
19,6
10
5,6 – 28,0
5,6 – 28,0
4,9 – 24,5
5,4 – 26,3
4,9 – 24,5
99,1 – 99,5
108,1 – 105,8
106,4
109,5
89,3 – 89,6
97,4 – 95,3
95,9
98,6
142
0,51
4 ****
4–5
0,78 – 2,39
17
5
9,0 – 38,0
9,0 – 38,0
7,8 – 33,2
8,6 – 35,2
7,8 – 33,2
99,1 – 99,2
107,3 – 103,5
105,6
108,7
89,3 – 89,4
96,7 – 93,2
95,1
97,9
142
0,37
4 ****
4–5
1,10 – 2,44
20
10
4,5 – 20,0
4,5 – 24,0
3,9 – 17,5
4,3 – 18,7
3,9 – 21,0
98,3 – 99,2
107,5 – 104,6
105,7
108,7
88,6 – 89,4
96,8 – 94,2
95,2
97,9
131
0,66
4 ****
4–5
0,55 – 1,50
19,6
10
g/s
g/s
g/s
g/s
mbar
–
56 – 65
30 – 42
8,5
(8,3 – 8,8)
10,0
9,5 – 10,0
1,4 – 7,4
1,3 – 6,9
1,4 – 7,0
1,3 – 6,4
0,8
G6
56 – 69
30 – 47
8,5
(8,3 – 8,8)
10,0
9,5 – 10,0
1,7 – 9,8
1,6 – 9,3
1,6 – 9,4
1,5 – 8,7
1,0
G6
53 – 66
31 – 43
8,5
(8,3 – 8,8)
10,0
9,5 – 10,0
2,8 – 13,8
2,5 – 12,9
2,6 – 13,1
2,4 – 12,2
1,1
G6
56 – 75
33 – 49
8,5
(8,3 – 8,8)
10,0
9,5 – 10,0
4,4 – 18,7
4,1 – 17,9
4,2 – 17,8
3,9 – 16,9
1,1
G6
57 – 72
31 – 51
8,5
(8,3 – 8,8)
10,0
9,5 – 10,0
2,2 – 11,8
2,0 – 11,3
2,1 – 11,3
1,9 – 10,6
1,0
G6
m3/h
m3/h
kg/h
m3/h
l/min
l/min
l/min
Typ
0,31 – 1,6
0,36 – 1,8
0,23 – 1,17
0,12 – 0,61
5,1 – 26
5,9 – 31
2,0 – 10
2,5
0,37 – 2,1
0,43 – 2,5
0,27 – 1,55
0,14 – 0,81
6,2 – 35
7,2 – 41
2,4 – 14
4,0
0,59 – 3,0
0,69 – 3,4
0,44 – 2,18
0,23 – 1,14
9,9 – 49
11,5 – 57
3,8 – 19
6,0
0,95 – 4,0
1,11 – 4,7
0,70 – 2,95
0,37 – 1,54
15,9 – 67
18,5 – 78
6,1 – 26
6,0
0,48 – 2,5
0,55 – 3,0
0,35 – 1,86
0,18 – 0,97
7,9 – 42
9,2 – 49
3,0 – 16
4,0
Elektr. Leistungsaufnahme
Heizbetrieb
max.
Heizkr.-Pumpe
W
Heizkr.-Pumpe, voreingestellt min/max W
Regelung, Stand-by
W
115
10 – 70
20 – 40
3
115
10 – 70
20 – 40
3
125
10 – 70
20 – 50
3
140
10 – 70
20 – 50
3
115
10 – 70
20 – 40
3
Maße
Abgasstutzen-Durchmesser
Gewicht
Wasserinhalt
Breite
Höhe
Tiefe
80/125
43
2,5
480
852
365
80/125
43
2,5
480
852
365
80/125
53
3,6
480
852
407
80/125
53
3,6
480
852
407
80/125
85
5,1
600
950
490
½"
¾"
¾"
½"
¾"
¾"
¾"
1"
1"
¾"
1"
1"
½"
¾"
¾"
20 – 85
1,0
3,0
12
0,75
20 – 85
1,0
3,0
12
0,75
20 – 85
1,0
3,0
–
–
20 – 85
1,0
4,0
–
–
20 – 85
1,0
3,0
12
0,75
–
–
–
–
–
–
–
–
–
–
–
–
–
–
–
–
–
–
–
–
–
–
–
–
–
–
–
–
–
–
–
–
–
–
–
–
–
–
–
–
–
–
–
–
–
–
–
–
Systemsp.
(integr.)
60
1,35
515
8,6
360
6,0
1,2
10 – 60
2,0
10,0
Energieeffizienzzeichen
pH-Wert Kondenswasser
Kondenswassermenge
50/30 °C
NOx-Norm-Emissionsfaktor eN
CO-Norm-Emissionsfaktor eN
Daten für die Auslegung des Schornsteins nach DIN 4705
Abgastemperatur
TL/VL
80/60 °C
TL/VL
40/30 °C
CO2-Gehalt
Erdgas E, LL
Propan
Abgasmassenstrom
Erdgas E, LL
Propan
80/60 °C
40/30 °C
80/60 °C
40/30 °C
max. Förderdruck am Abgasstutzen
Abgaswertegruppe nach DVGW G636
Gas-Anschlusswerte
Anschlusswerte
Erdgas E
HUB 9,45 kWh/m3
Erdgas LL
HUB 8,13 kWh/m3
Propan
HU 12,87 kWh/kg
Propan
HU 24,64 kWh/m3
Gasvolumenstrom
Erdgas E
(Toleranz +/- 10%)
Erdgas LL
Propan
Auswahl Gasströmungswächter nach TRGI 2008
Kessel
kW
kW
kW
kW
kW
%
%
%
%
%
%
%
%
W
%
Sterne
–
l/h
mg/kWh
mg/kWh
WGB 38 E
2,9 – 15,0
2,9 – 15,0
2,5 – 13,1
2,8 – 14,1
2,5 – 13,1
98,5 – 99,3
107,5 – 105,6
106,1
108,8
88,7 – 89,5
96,8 – 95,1
95,6
98,0
131
0,87
4 ****
4–5
0,35 – 1,30
15
5
Kesselwirkungsgrad
TL/VL
bezogen auf den Heizwert Hi
Norm-Nutzungsgrad ηN
bezogen auf den Heizwert Hi
Kesselwirkungsgrad
TL/VL
bezogen auf den Brennwert Hs
Norm-Nutzungsgrad ηN
bezogen auf den Brennwert Hs
Bereitschaftsverlust
Heizbetrieb
Warmwasser
Hz, 80/60 °C
Hz, 50/30 °C
WW, 80/60 °C
70/50 °C
40/30 °C
75/60 °C
40/30 °C
70/50 °C
40/30 °C
75/60 °C
40/30 °C
bei Δt=50K
WGB 28 E
CE-0085BL0514
IPx4D
137392 G
II2ELL3/P
B23, B33, C13X, C33X, C43X, C53, C63X, C83
min. 18 – max. 25
DE: 50 (42,5 – 57,5)
230 V 50 Hz
°C
°C
%
%
%
mm
kg
l
mm
mm
mm
Anschlüsse
Gasanschluss
Heizungsvorlauf
Heizungsrücklauf
Heizwasser
Einstellbereich Heizwassertemperatur
Betriebsdruck
min.
max.
Ausdehnungsgefäß
Inhalt
(Zubehör)
Vordruck
Warmwasser
Speichername
Gewicht
Speicherinhalt
Bereitschaftsverlust
Dauerleistung
bei HV=80 °C
Gesamt
Gesamt
10 °C auf 45 °C
10 °C auf 60 °C
Leistungskennzahl
Einstellbereich Warmwassertemperatur
min. Anschlussdruck
max. Anschlussdruck
°C
bar
bar
l
bar
kg
l
kWh/d
l/h
l/min
l/h
l/min
NL
°C
bar
bar
Technische Änderungen und Irrtum vorbehalten
Version 01.10
EcoTherm Plus WGB 15 – 38 + WGB-K
15
Technische Daten
Fühlerwerttabellen
Widerstandswerte für Außentemperaturfühler ISR ATF
Temperatur [°C]
Widerstand [Ω]
-20
8194
-15
6256
-10
4825
-5
3758
0
2954
5
2342
10
1872
15
1508
20
1224
25
1000
30
823
Widerstandswerte
Widerstandswerte für Vorlauffühler KVS, Trinkwasserfühler TWF, Rücklauffühler KRV, Fühler B4
16
Temperatur [°C]
Widerstand [Ω]
0
32555
5
25339
10
19873
15
15699
20
12488
25
10000
30
8059
35
6535
40
5330
45
4372
50
3605
55
2989
60
2490
65
2084
70
1753
75
1481
80
1256
85
1070
90
915
95
786
100
677
EcoTherm Plus WGB 15 – 38 + WGB-K
Version 01.10
Abmessungen und Anschlüsse
5. Abmessungen und Anschlüsse
Abb. 10: Abmessungen und Anschlüsse
EcoTherm Plus WGB 15 + 20 kW
und 28 + 38 kW
Modell
2. HR
SiV
SV
KA
HV
SR
Gas
HR
WGB 15 + 20 kW WGB 28 + 38 kW
HV
– Heizungsvorlauf
HR
– Heizungsrücklauf
2. HR – Heizungsrücklauf
2. Heizkreis*
Gas – Gasanschluss
SiV – Sicherheitsventil
KA
– Kondenswasseranschluss
für Speicheranschluss
mit Speicherladeset*:
SV
– Speichervorlauf
SR
– Speicherrücklauf
G ¾"
G ¾"
G ¾"
G 1"
G 1"
G 1"
G ½"
G ¾"
G ¾"
G ¾"
Ø 25 mm
Ø 25 mm
G ¾"
G ¾"
G 1"
G 1"
Maße in mm
J
K
KA HV
SiV
Gas
SV
SR
HR
2. HR
185
Bodenabstand mit Trinkwassererwärmer BS 160 C: 2106 mm
I
Bodenabstand mit Trinkwassererwärmer BS 120 C: 1906 mm
Bei Verwendung des LS-BS D (WGB 15 E; 20 E) gelten folgende Bodenabstände:
* Zubehör
WGB 15 + 20 kW
Maß A
121
Maß B
90
Maß C
210
Maß D
115
Maß E
169
Maß F
175
Maß G
189
Maß H
366
Modell
WGB 28 + 38 kW
Maß A
116
Maß B
100
Maß C
130
Maß D
120
Maß E
177
Maß F
185
Maß G
192
Maß H
407
L
Schwerkraftsperre
WGB 15 + 20 kW
blockiert
(Ventil geöffnet)
Z
Betriebsstellung
A
Z
A
WGB 28 + 38 kW
A
A
Z
WGB 15 E; 20 E
Version 01.10
Modell
Z
Speicher
I
J
K
L
BS 120 C
1906
1880
1030
845
BS 160 C
2106
2080
1230
1045
EcoTherm Plus WGB 15 – 38 + WGB-K
17
Abmessungen und Anschlüsse
Abb. 11: Abmessungen und Anschlüsse
EcoTherm Plus WGB-K
HV
– Heizungsvorlauf
HR
– Heizungsrücklauf
2. HV – Heizungsvorlauf
2. Heizkreis*
2. HR – Heizungsrücklauf
2. Heizkreis*
Gas – Gasanschluss
SiV – Sicherheitsventil
KA
– Kondenswasseranschluss
TKW – Trinkkaltwasser
TWW – Trinkwarmwasser
TWZ – Trinkwarmwasserzirkulation
11
58
40
2. HV
TWW
TWZ
70 70
200
65
KA
192
233
G ¾", flachdichtend
G ½", flachdichtend
G ¾", flachdichtend
Ø 25 mm, Klemmring
Ø 15 mm, Klemmring
Ø 15 mm, Klemmring
R ½", Klemmring
TKW
186
HV Gas HR
G ¾", flachdichtend
* Zubehör
145
127
62
SiV
189
274
2. HR
G ¾", flachdichtend
G ¾", flachdichtend
Ø 125
480
350
116
17
1001
855
951
96
Ø 80
600
184
147
SMR-KC Schnellmontagerahmen für EcoTherm Plus WGB-K
480
175
64,0
855
875
350
510
mind. 80
221.5
151.5
0
81.5
100
170
240
69.5
18
80
240
42.5
270
EcoTherm Plus WGB 15 – 38 + WGB-K
Version 01.10
Regelungstechnik
6. Regelungstechnik
Lieferumfang
Zum Lieferumfang der BRÖTJE Gas-Brennwertgeräte gehört der integrierte Systemregler ISR-Plus LMS mit großem beleuchtetem Display und Klartextanzeige. Das
Regelsystem umfasst die vollelektronische Brenner- und Wärmeerzeugerregelung.
Durch ISR-Plus LMS erfolgt die Bedienung des BRÖTJE Gas-Brennwertgeräts. Es
werden alle erforderlichen Parameter des Gas-Brennwertgerätes entsprechend
dem Einsatzort programmiert. Die Heizkurve für einen Pumpenheizkreis kann eingestellt werden. Weiterhin besteht die Möglichkeit, Heiz- und Absenkphasen für
diesen Pumpenheizkreis einzustellen. Die Vorgabe einer Temperatur für die Trinkwassererwärmung ist über den integrierten Systemregler ISR-Plus LMS ebenfalls
möglich. Der ISR-Plus LMS dient zur Inbetriebnahme, Einstellung und Regelung
des Gas-Brennwertgeräts. Das Diagnosesystem übernimmt die Überwachung,
Auswertung und Anzeige aller Betriebszustände und Funktionen. Der integrierte
Systemregler kann bis zu vier Zeitprogramme verarbeiten. D. h., ein jeweiliger,
zusätzlicher (Mischer-)Heizkreis kann bei Verwendung einer entsprechenden
Regelungserweiterung ebenfalls über den ISR-Plus LMS mit eigenem Zeitprogramm
und eigener Heizkennlinie geregelt werden. In dem integrierten Systemregler
ISR-Plus LMS sind die Erweiterungsmodule ISR EWM B einsetzbar, hierbei kann ein
ISR EWM B individuell auf verschiedene regelungstechnische Funktionen programmiert werden. Weitere Informationen zu allen einsetzbaren regelungstechnischen
Zubehören finden Sie auf den folgenden Seiten „Geräte- und Heizkreisregelung“.
Abb. 12: Integrierter Systemregler ISR-Plus LMS, Bedientafel EcoTherm Plus WGB 15 – 38 + WGB-K Serie E
Betriebsarttaste
Trinkwasserbetrieb
Betriebsarttaste
Heizbetrieb
ESC-Taste (Abbruch)
Display
OK-Taste (Bestätigung)
Schornsteinfegertaste
Informationstaste
Drehknopf
Betriebsschalter
Manometer
Entriegelungstaste
Feuerungsautomat
Abb. 13: Heizkennliniendiagramm
4
Vorlauftemperatur
°C
3,5
3
2,75
2,5
2,25
2
100
1,75
90
1,5
30
80
1,25
70
1
60
0,75
50
40
0,5
30
0,25
20
10
0
-10
-20
-30
°C
Außentemperatur
Version 01.10
EcoTherm Plus WGB 15 – 38 + WGB-K
19
Geräte- und Heizkreisregelung
7. Geräte- und Heizkreisregelung
Regelungstechnische Ausstattung / Funktionen ISR-Plus LMS
Grundausstattung/Funktion
Hinweise
Integrierter Systemregler ISR-Plus LMS und Diagnosesystem
mit hinterleuchtetem Display und Klartextanzeige
• Temperaturregelung Wärmeerzeuger
– konstant modulierend
– witterungsgeführt gleitend modulierend
Lieferumfang
– werkseitige Heizkennlinie 1,8 für 70/50 °C
– Wärmer-/Kälter-Korrektur
• Heizkreis 1 / Pumpen- oder Mischerheizkreis
(siehe Beschreibung)
– Wochenprogramm
– Fernbedienung
– Berücksichtigung der Gebäudedynamik
(Regelung über gemischte Außentemperatur)
– automatische Heizkennlinien-Adaption
– Tages-Heizgrenzautomatik
– Schnellabsenkung
– Schnellaufheizung
• Heizkreis 2 und 3 / Pumpen- oder Mischerheizkreis
(siehe Beschreibung)
– Wochenprogramm
– Fernbedienung
– Berücksichtigung der Gebäudedynamik
(Regelung über gemischte Außentemperatur)
– automatische Heizkennlinien-Adaption
– Tages-Heizgrenzautomatik
– Schnellabsenkung
– Schnellaufheizung
• Trinkwassererwärmung
– kein Vorrang (Parallelbetrieb TWW und Heizung)
mit separater Speicherladepumpe
– Vorrang absolut (nur Trinkwarmwasser-Betrieb)
mit 3-Wege-Umschaltventil
– reduzierte Ladetemperatur
– Pumpennachlauf
– Anti-Legionellen-Funktion
– Funktion Trinkwarmwasser-Zirkulationspumpe
• Solarregelung (siehe Beschreibung)
– integrierte Solarregelung für ein Kollektorfeld
• Kaskadenregelung (siehe Beschreibung)
– integrierte Kaskadenregelung für bis zu 16 Wärmeerzeuger
•
–
–
–
–
–
Sonstige Funktionen
Frostschutz – Brenner-Taktschutz
Schornsteinfegerfunktion
TÜV-Funktion
Fernschalt- und Überwachungsmodul FSM (analog und GSM)*
elektronisch geregelte Umwälzpumpe
ohne Außentemperaturfühler
mit Außentemperaturfühler QAC 34
(Lieferumfang)
Heizkennlinie einstellbar
Änderung der Raumnenntemperatur
(Heizkennlinien-Parallelverschiebung)
als Mischerheizkreis nur bei Verwendung der
Regelungserweiterung ISR EWM B
(maximal zwei ISR EWM B im Gas-Brennwertgerät einsetzbar)
nur mit Raumgerät*
nur mit Raumgerät*
automatische Sommer-/Winter-Umschaltung
als Mischerheizkreis nur bei Verwendung der
Regelungserweiterung ISR EWM B
(maximal zwei ISR EWM B im Gas-Brennwertgerät einsetzbar)
bis zu fünf Zeitprogramme für bis zu drei Heizkreise
(siehe Beschreibung)
nur mit Raumgerät*
nur mit Raumgerät*
automatische Sommer-/Winter-Umschaltung
bei allen Wärmeerzeugern ohne Umschaltventil möglich
Funktion bei Verwendung des Speicherfühlers, evtl.
Speicherladeset erforderlich (Speicherfühler im Lieferumfang)
Funktion bei Verwendung des Speicherfühlers, evtl.
Speicherladeset erforderlich (Speicherfühler im Lieferumfang)
nicht bei Kombi-Gas-Brennwertgeräten
nicht bei Kombi-Gas-Brennwertgeräten
nicht bei Kombi-Gas-Brennwertgeräten
nicht bei Kombi-Gas-Brennwertgeräten
Funktion bei Verwendung des Solarfühlers,
Solarpumpenfunktionen durch Parametrierung über ISR-Plus LMS
alt. Einsatz eines ISR EWM B für weitere Solarfunktionen
frei programmierbarer Kaskadenregler mit individuellen
Laufzeit- und Startstrategien
für Wärmeerzeuger, Anlage, Gebäude und Trinkwassererwärmer
EIN – AUS für den Heizbetrieb und Störmeldung per Telefon
* Zubehör
20
EcoTherm Plus WGB 15 – 38 + WGB-K
Version 01.10
Geräte- und Heizkreisregelung
Heizkreise
Die Anzahl der möglichen Heizkreise, welche direkt aus dem Gas-Brennwertgerät
angesteuert werden können, richtet sich nach der Geräteausführung „Premium“
oder „Kompakt“, wobei bei Premium-Gas-Brennwertgeräten grundsätzlich mehr
gemischte und / oder ungemischte Heizkreise direkt angeschlossen werden können.
Im Auslieferungszustand kann bei beiden Geräteausführungen jedoch immer ein
Pumpenheizkreis direkt angeschlossen werden, zudem existiert ein im Auslieferungszustand diesem Heizkreis zugeordnetes PWM-Signal für die geräteinterne
Heizkreispumpe. Das PWM-Signal kann jedoch auch durch individuelle Programmierung jedem beliebigen Heizkreis zugeordnet werden.
An den im Gas-Brennwertgerät integrierten Systemregler ISR-Plus LMS können
bis maximal drei Heizkreise direkt angeschlossen werden, wobei die maximale
Anzahl der gemischten Heizkreise auf zwei begrenzt ist.
Wie viele weitere Heizkreise, ob gemischte oder ungemischte Heizkreise, direkt
angeschlossen werden, kann dem Kapitel 2 „Anlieferung und Lieferumfang“
entnommen werden. Weitergehende Informationen enthält das Installationshandbuch des jeweiligen Gas-Brennwertgerätes.
Zeitprogramme
Auch die Anzahl der Zeitprogramme richtet sich nach der Geräteausführung.
Grundsätzlich stehen für alle Heizkreise, welche an das Gas-Brennwertgerät angeschlossen werden können, Zeitprogramme zur Verfügung. Zudem steht ein
Zeitprogramm zur Trinkwassererwärmung sowie ein freies Zeitprogramm, z. B. für
die Trinkwasserzirkulation, zur Verfügung. Die Anzahl der zur Verfügung stehenden Zeitprogramme richtet sich somit auch nach der Anzahl der zur Verfügung
stehenden Heizkreise und kann dem Kapitel 2 „Anlieferung und Lieferumfang“
entnommen werden. Weitergehende Informationen enthält das Installationshandbuch des jeweiligen Gerätes.
Integrierte Solarregelung
Der Systemregler ISR-Plus LMS kann, abhängig von der Geräteausführung, eine
integrierte Solarregelung enthalten. Ob diese im jeweiligen Gas-Brennwertgerät
integriert ist, kann dem Kapitel 2 „Anlieferung und Lieferumfang“ entnommen
werden.
Die Solarregelung ermöglicht den Betrieb eines Kollektorfeldes, wobei dieses aus
Flach- oder Röhrenkollektoren bestehen kann. Der Systemregler ISR-Plus LMS enthält werksseitig die Funktion „Solarregelung“, für die Funktion „Solarregelung“
muss also kein ISR EWM B im Gas-Brennwertgerät eingesetzt werden.
Eine optionale, vereinfachte Ertragsmessung sowie eine genaue Ertragsmessung
mit Volumenmessteil sind direkt auf dem Systemregler ISR-Plus LMS möglich.
Jedoch muss für die vereinfachte als auch für die genaue Ertragsmessung immer
ein Erweiterungsmodul ISR EWM B im Gas-Brennwertgerät eingesetzt werden.
Weitergehende Informationen enthält das Installationshandbuch des jeweiligen
Gas-Brennwertgerätes.
Version 01.10
EcoTherm Plus WGB 15 – 38 + WGB-K
21
Geräte- und Heizkreisregelung
22
Integrierte Kaskadenregelung
Der Systemregler ISR-Plus LMS kann, abhängig von der Geräteausführung, einen
integrierten Kaskadenregler enthalten. Ob dieser im jeweiligen Gas-Brennwertgerät integriert ist, kann dem Kapitel 2 „Anlieferung und Lieferumfang“ entnommen werden.
Die Funktionen des integrierten Kaskadenreglers entsprechen den Funktionen
des regelungstechnischen Zubehörs „Kaskadenregler ISR BCA C“. Auf den folgenden
Seiten sind Funktionen sowie Führungsstrategien des im Systemregler ISR-Plus
LMS integrierten Kaskadenreglers sowie des ISR BCA C näher aufgeführt. Weitergehende Informationen enthält das Installationshandbuch des jeweiligen GasBrennwertgerätes.
Erweiterungsmodul ISR EWM B
Erweiterungsmodul für den Einbau in das zentrale Regel- und Diagnosesystem
ISR-Plus LMS für BRÖTJE Gas-Brennwertgeräte. Wahlweise einsetzbar für verschiedene, individuell programmierbare Funktionen. Es ist der Einbau von max. zwei
ISR EWM B in den Systemregler ISR-Plus LMS möglich. Die unten aufgeführten
Funktionen können je nach Geräteausführung individuell programmiert und
unabhängig je Gas-Brennwertgerät genutzt werden. Eine Übersicht, welche Funktionen in welchem Gas-Brennwertgerät programmiert und genutzt werden können, ist der Tabelle auf der folgenden Seite zu entnehmen. Die Bedienung erfolgt
über die Bedieneinheit der ISR-Plus LMS im Gas-Brennwertgerät. Steckverbinder:
RAST 5, allpolige Stift- und Buchsenleisten. Strombelastung max. 2 A je Ausgang,
jedoch max. 6 A gesamt pro Geräteregelung.
Das Modul ist individuell einsetzbar als:
1. Mischermodul für zusätzlichen Mischerheizkreis.
2. Geräterücklaufanhebung mit Mischer (z. B. bei NT-Geräten).
3. Einfaches Trinkwarmwasser-Solarmodul mit Betriebsstundenerfassung der
Solarpumpe.
4. Multifunktionale Funktion: 0–10-V-Eingang für Wärmebedarf, Temperaturfühler (hydraulische Weiche, Pufferspeicherfühler), Ein- und Ausgangserweiterung der ISR-Plus LMS Gas-Brennwertgeräteregelung bei Bedarf.
Busmodul ISR BM
Das Busmodul ISR BM ist direkt einsteckbar in das zentrale Regel- und Diagnosesystem ISR-Plus LMS für BRÖTJE Gas-Brennwertgeräte. Es enthält einen kommunikationsfähigen LPB-Busanschluss zum Anschluss eines oder mehrerer geräteexterner Zonenregler ISR ZR 1/2, ISR BCA C oder ISR SSR C. Es kann maximal ein
Busmodul ISR BM in das zentrale Regel- und Diagnosesystem ISR-Plus LMS eingesetzt werden.
Betriebs- und Störmeldemodul BSM D
Das Betriebs- und Störmeldemodul BSM D ist eine Relaisplatine zum Einbau in
das zentrale Regel- und Diagnosesystem ISR-Plus LMS des BRÖTJE Gas-Brennwertgeräts. Der Anschluss erfolgt über einen freien, programmierbaren Ausgang an
der Gas-Brennwertgeräteregelung ISR-Plus LMS. Sollte kein freier Ausgang auf der
ISR-Plus LMS mehr vorhanden sein, so kann dieser durch Einsatz eines ISR EWM B
(Programmierung „Multifunktional“) realisiert werden. Das BSM D verfügt über
drei potenzialfreie Relaiskontakte, über die Betriebs- bzw. Störmeldungen des
BRÖTJE Gas-Brennwertgeräts weiterverarbeitet werden können.
EcoTherm Plus WGB 15 – 38 + WGB-K
Version 01.10
Geräte- und Heizkreisregelung
(ab Serie E)
(ab Serie E)
(ab Serie E)
(ab Serie E)
(ab Serie E)
(ab Serie E)
Die nachfolgende Tabelle stellt die Anzahl der einsetzbaren ISR EWM B und deren
Konfigurationen für die verschiedenen Kessel gegenüber.
(ab Serie E)
(ab Serie E)
Einsatz und
Konfiguration ISR EWM B
Anz. ISR EWM B
ISR EWM B 1
ISR EWM B 2
Frei programmierbare Funktion des ISR EWM B
Programmierbar als Mischerheizkreis
Programmierbar als Multifunktional (frei wählbare Programmierung der 3 QX Ausgänge, 2 BX Eingänge sowie H2)
Voreingestellte Funktion als Trinkwasserzirkulationspumpe und Speicherdurchmischpumpe
Version 01.10
EcoTherm Plus WGB 15 – 38 + WGB-K
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Geräte- und Heizkreisregelung
Kesselfunktionen
Der Funktionsumfang des Systemreglers ISR-Plus LMS richtet sich nach der Geräteausführung „Premium“ und „Kompakt“. Einige Funktionen sind konstruktionsbedingt generell nicht anwendbar. Die nachfolgende Tabelle zeigt die wesentlichen
Funktionen sortiert nach Gas-Brennwertgeräteserie. Weitergehende Informationen
enthält das Installationshandbuch des jeweiligen Gas-Brennwertgerätes sowie die
Arbeitsunterlage „Neue Funktionen Kesselregelung ISR-Plus LMS“.
3
Anzahl der Heizkreise 1...3
Pufferspeicher
TWW Speicher
TWW Umladung
Kombi-Speicher
Solar mit 1 Kollektorfeld für
TWW Unterstützung
zur Pufferspeicherbeladung
Feststoffkessel
Schwimmbad
Schwimmbad Solarunterstützt
Kaskadenmaster
Zirkulationspumpe
Zubringerpumpe
Verbraucherkreise 1...3
(bei RVS H1 Pumpe, bei
LMU Torschleier)
Verbr'kreis + Puffer
Verbr'kreis + Vorreg./ZUP
Ladesysteme (Begrenzter
Funktionsumfang; ohne
Mischer)
Wandaufbauregler über
LPB
3
3
3
---
3
3
---
3
3
2
---
3
-------
-----
-----
---
---
---
---
-----
-----
---
---
3
---
3
3
---
---
3
3
3
2
---------
2
---
---
---
-------
-----------
1
---
-----
-----
-----
-----
---
---
---------
1
---
2
---
1
---
-----
EcoCondens Kompakt
BBK (ab Serie E)
EcoTherm Kompakt
WBC (ab Serie E)
K o mp a k t
3-Wege-Ventil
EcoSolar
BSK
NovoCondens
WOB
EuroCondens
SGB (ab Serie E)
3
EcoTherm Kompakt
WBS (ab Serie E)
direkt
direkt
TrioCondens
BGB (ab Serie E)
EcoCondens
BBS (ab Serie E)
EcoTherm Plus
WGB-S
EcoTherm Plus
WGB 50-110 (ab Serie E)
3
EcoTherm Plus
WGB-K (ab Serie E)
P r e m iu m
3-Wege-Ventil
direkt
EcoTherm Plus
WGB 15-38 (ab Serie E)
Gerät
Ausführung
HK/TWW
-----
---
-----
---
---
= Funktion enthalten
--- = Funktion nicht enthalten / nicht möglich
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EcoTherm Plus WGB 15 – 38 + WGB-K
Version 01.10
Geräte- und Heizkreisregelung
Raumgerät Top
ISR RGT B
Bei Einsatz des Raumgerätes ISR RGT B (Zubehör) ist die ferngesteuerte Einstellung
aller am Grundgerät einstellbarer Reglerfunktionen möglich. Die Verbindung des
Raumgerätes ISR RGT B mit der Reglereinheit erfolgt über eine dreiadrige Leitung.
Das Raumregelgerät ISR RGT B ist als Raumgerät zur Fernbedienung konzipiert.
Das ISR RGT B beinhaltet:
– Raumtemperatur- und Zeitregelung (mit/ohne Raumeinfluss)
– Speichertemperatur und -zeitregelung
– Anzeige von Außentemperatur, Raumtemperatur, Speichertemperatur u.v.m.
– Jahresuhr (mit Urlaubsprogramm und automatischer Sommer-/Winterzeitumstellung)
– Parametrierung der Außentemperatur-Kennlinien
– Einstellung der automatischen Sommer-/Winter-Umschaltung
– Parametrierung und Regelung eines zusätzlichen Mischerheizkreises
(nur in Verbindung mit dem Erweiterungsmodul ISR EWM B)
– Klarschriftdisplay
– Als Programmiergerät einsetzbar
Raumgerät Basic
ISR RGB B
Drahtgebundene Fernbedienung der ISR-Plus Regelung. Mit internem Raumfühler
zur Aufschaltung der Raumtemperatur, Anzeige der gemessenen Raumtemperatur,
Drehknopf zur Veränderung des Raumsollwertes, Betriebsarten-Wahlschalter und
Präsenztaste.
Fernschalt- und
Überwachungsmodul
FSM B analog
Fernschalt- und Störmeldemodul für die Übertragung von bis zu zwei verschiedenen
Störmeldungen an bis zu drei Telefonnummern und Schalten von bis zu zwei
Kontakten über einen analogen Telefonanschluss. Sprachgeführtes Menü zum
Fernschalten und Sprachmeldungen im Störungsfall. Die Programmierung erfolgt
sprachunterstützt über die Telefontastatur. Störmeldungen müssen potenzialfrei
aufgeschaltet werden. Daher ist in der Regel ein BSM D erforderlich.
Lieferumfang: Modul im Gehäuse mit Netzleitung und TAE-Anschlussleitung.
Fernschalt- und
Überwachungsmodul
FSM B GSM
Fernschalt- und Störmeldemodul für die Übertragung von bis zu zwei Störmeldungen und Schalten von einem Kontakt über das GSM Netz. Optional können
bis zu zwei Fühler zur Temperaturüberwachung mit einstellbaren Grenzwerten
angeschlossen werden. Bei Über- oder Unterschreiten der Grenzwerte erfolgt
eine Störmeldung. Die Programmierung erfolgt via SMS oder mit einem PC.
Störmeldungen müssen potenzialfrei aufgeschaltet werden.
Daher ist in der Regel ein BSM D erforderlich.
Lieferumfang: Störmeldemodul im Gehäuse mit Netzleitung, GSM Antenne und
T-Mobil Prepaid SIM Karte.
Version 01.10
EcoTherm Plus WGB 15 – 38 + WGB-K
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Geräte- und Heizkreisregelung
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ISR ZR 1 B, Zonenregler
für 1 Mischerheizkreis
Witterungsgeführte Vorlauftemperaturregelung für einen Mischerheizkreis mit
Wochenprogramm. Beleuchtetes Display mit menügeführter Klartextanzeige.
Kommunikationsfähig mit LPB-Bus-fähigen EuroControl-Reglern und über das Busmodul ISR BM mit dem zentralen Regel- und Diagnosesystem ISR-Plus der BRÖTJE
Gas-Brennwertgeräte. Fertig verdrahtet mit Sicherung und Netzschalter im
Gehäuse für Wandaufbau inkl. einem Vorlauffühler.
Optional Raumgeräte ISR RGB B/ISR RGT B oder ISR RGT-F.
180 x 230 x 110 mm (B x H x T).
ISR ZR 2 B, Zonenregler
für 2 Mischerheizkreise
Witterungsgeführte Vorlauftemperaturregelung für zwei Mischerheizkreise mit
zwei Wochenprogrammen. Beleuchtetes Display mit menügeführter Klartextanzeige. Kommunikationsfähig mit LPB-Bus-fähigen EuroControl-Reglern und über
das Busmodul ISR BM mit dem zentralen Regel- und Diagnosesystem ISR-Plus der
BRÖTJE Gas-Brennwertgeräte. Fertig verdrahtet mit Sicherung und Netzschalter
im Gehäuse für Wandaufbau inkl. zwei Vorlauffühlern. Optional Raumgeräte
ISR RGB B/ISR RGT B oder ISR RGT-F. 300 x 230 x 110 mm (B x H x T).
Warmwasserfühler WWF
Der Trinkwasserfühler wird zur Trinkwassererwärmung für Trinkwassererwärmer
ohne eigene Speicherregelung benötigt. Bei Anschluss des Trinkwasserfühlers an
den Systemregler ISR-Plus wird bei Wärmeanforderung vom Trinkwassererwärmer
die Vorrangschaltung für die Trinkwasserbereitung wirksam. Eingesetzt wird der
Trinkwasserfühler z. B. bei Verwendung einer externen Speicherladepumpe. Der
Lieferumfang besteht aus einem Trinkwasserfühler mit 6 m Anschlussleitung sowie
einer Ladepumpenleitung mit Steckverbinder (3-polig, 2,6 m lang).
EcoTherm Plus WGB 15 – 38 + WGB-K
Version 01.10
Geräte- und Heizkreisregelung
ISR SSR C, Systemregler
Witterungsgeführter Systemregler für zwei Mischerheizkreise, Pufferspeicher,
Trinkwassererwärmung mit Speicher, Solaranwendungen für zwei Kollektorzonen,
Schwimmbad, Pufferspeicher und Trinkwarmwasser. Funktionen für alternative
Heizgeräte, Triac und 0–10-V-Ausgang für Solarpumpe, vier multifunktionale Ausgänge, fünf Wochenprogramme für verschiedene Funktionen. Kaskadenfunktion
für bis zu 15 BRÖTJE Gas-Brennwertgeräte in Verbindung mit ISR-Plus oder LPBBus-fähigen EuroControl-Regelungen, Display mit menügeführter Klartextanzeige.
Kommunikationsfähig mit ISR-Plus, LPB-Bus-fähigen EuroControl-Reglern und über
das Busmodul ISR BM mit BRÖTJE Gas-Brennwertgeräten. Fertig verdrahtet, mit
Sicherung und Netzschalter im Gehäuse für Wandaufbau inkl. zwei Anlegefühlern
und vier Tauchfühlern und einem Kollektorfühler.
Optional weitere Fühler UF 6 und UAF 6. Optional Raumgeräte ISR RGB B / ISR RGT B
oder ISR RGT-F. 380 x 230 x 110 mm (B x H x T).
Mehrgeräteanlagen
(Kaskaden)
Der Systemregler ISR-Plus LMS kann, abhängig von der Geräteausführung, einen
integrierten Kaskadenregler enthalten. Ob dieser im jeweiligen Gas-Brennwertgerät integriert ist, kann dem Kapitel 2 „Anlieferung und Lieferumfang“ entnommen werden. Nachstehend sind die Funktionen des ISR BCA C aufgeführt, welche
bzgl. der Führungsstrategien auch für den Systemregler ISR-Plus LMS gelten.
• Wirtschaftlicher Betrieb durch modulierende Leistungsanpassung im Bereich
von 10 – 100 % der Gesamtgeräteleistung
• Optimale Abdeckung von Lastspitzen
• Sichere Verfügbarkeit der Soll-Leistung bei Störung einzelner Geräte
• Auswechseln einzelner Geräte ohne Betriebsunterbrechung der gesamten
Anlage möglich
• Reduzierte Emissionen durch weniger Brennerstarts in der Grundstufe
Funktionen ISR BCA C
Kaskadenregelung für max. 16 BRÖTJE Gas-Brennwertgeräte.
Kaskadenregelung ISR BCA C ist nicht einsetzbar für BRÖTJE Gas-Brennwertgeräte
der Baureihe „Kompakt“.
• Kommunikationsfähig mit ISR-Plus, LPB-Bus-fähigen EuroControl-Reglern und
über das Busmodul ISR BM mit BRÖTJE Gas-Brennwertgeräten
• Gleitend witterungsgeführte Gas-Brennwertgeräteregelung
• Automatische und manuelle Gas-Brennwertgeräte Folge-Umschaltung
• Einstellbare Geräteführungs- und Brennerlaufzeitstrategie
• Leistungsbilanzierte Gas-Brennwertgeräte Zu- und Wegschaltung
• Gas-Brennwertgeräte Temperaturregelung nach Bedarf der an das System angeschlossenen Heizkreise oder systemfremder Regler (Eingang H1)
• Heizkreisregelung für einen Pumpenkreis oder Mischerheizkreis
– einstellbare Vorlauftemperaturbegrenzung
– Wochenprogramm
– Schnellabsenkung/-aufheizung
– Sommer-/Winter-Umschaltautomatik
– Tages-Heizgrenzautomatik
– kompatibel zu Raumgerät ISR RGT B, ISR RGT-F und ISR RGB B
– Heizkennlinien-Adaption mit ISR RGT B, ISR RGT-F und ISR RGB B
• Trinkwassererwärmung auch mit Ladesystemen
• Frostschutzfunktion
• Pumpenschutzfunktion
• EIN/AUS für Heizbetrieb per FSM (analog und GSM)
• Bis zu 40 Mischerheizkreise mit ISR ZR 1 B/ISR ZR 2 B aufschaltbar
• Spannungseingang 0–10 V für Sollwertvorgabe durch externen Heizkreisregler
Version 01.10
EcoTherm Plus WGB 15 – 38 + WGB-K
27
Geräte- und Heizkreisregelung
ISR BCA C,
Kaskadenführungsstrategie
Mit dieser Einstellung wird eine für die Anlage optimale Kombination von GasBrennwertgeräteführung und Laufzeitstrategie ausgewählt. Die Führung beschreibt
die Regelungsart der einzelnen Gas-Brennwertgeräte in der Kaskade. Die Laufzeitstrategie legt die Kriterien für das Zu- und Wegschalten der Gas-Brennwertgeräte fest. Erst wenn sich unter Berücksichtigung der Nennleistung der einzelnen
Gas-Brennwertgeräte sowie der unteren und oberen Grenze des Leistungsbandes
(30 – 90 %) ein gültiger Betriebszustand einstellt, erfolgt die Umschaltung. Zusätzlich wird die Umschaltung auch durch die Zuschaltverzögerung und eine
Wiedereinschaltsperre beeinflusst. Im Ganzen stehen sechs Kombinationen zur
Verfügung, zwei Gas-Brennwertgeräteführungsarten sowie drei Laufzeitstrategien.
Die ISR BCA C gibt den Gas-Brennwertgeräten einen Temperatur-Sollwert vor.
Die zentralen Regel- und Diagnosesysteme ISR-Plus der einzelnen Gas-Brennwertgeräte regeln ihre Leistungen zwischen 0 und 100 %, um den Sollwert zu erreichen.
Ein Beispiel zur werksseitig eingestellten Führungsstrategie kann der folgenden
Darstellung entnommen werden. Weitergehende Informationen enthält das
Installationshandbuch des jeweiligen Gas-Brennwertgerätes.
Führungsstrategie 1
Folgegeräte werden so spät wie möglich eingeschaltet und so früh wie möglich
ausgeschaltet. D. h., möglichst wenige BRÖTJE Gas-Brennwertgeräte sind in Betrieb
bzw. die Folgegeräte haben kurze Brennerlaufzeiten. In Verbindung mit der autonomen Führungsstrategie bietet die Laufzeitstrategie 1 Vorteile bei Anlagen mit
kurzzeitigen Lastspitzen.
Führungsstrategie 2
(Werkseinstellung)
Folgegeräte werden so spät wie möglich eingeschaltet und so spät wie möglich
ausgeschaltet. D. h. möglichst wenige Ein- und Ausschaltvorgänge der BRÖTJE
Gas-Brennwertgeräte. Diese Laufzeitstrategie bietet sich für Anlagen mit gleichmäßiger Verteilung der Grund- und Spitzenlast an. Das Funktionsbeispiel zur
werksseitig eingestellten Führungsstrategie kann der folgenden Darstellung entnommen werden. Diese beschreibt die Führungsstrategie „spät rein, spät raus“,
was zu möglichst langen Brennerlaufzeiten und geringen Schaltzyklen führt.
Führungsstrategie 3
Folgegeräte werden so früh wie möglich eingeschaltet und so spät wie möglich
ausgeschaltet. D. h., möglichst viele BRÖTJE Gas-Brennwertgeräte sind in Betrieb
und die Folgegeräte erreichen lange Brennerlaufzeiten. Diese Laufzeitstrategie ist
ideal für eine gleichmäßige Auslastung der BRÖTJE Gas-Brennwertgeräte mit hoher
Brennwertnutzung durch langen Teillastbetrieb der einzelnen Gas-Brennwertgeräte.
Weitergehende Informationen enthält das Installationshandbuch des Kaskadenreglers ISR BCA C oder das Installationshandbuch des jeweiligen Gas-Brennwertgerätes.
Minimale
Temperaturspreizung
28
Um die Vorteile der Kaskadenführungsstrategie auszunutzen, ist die einwandfreie
hydraulische Entkopplung zwischen der Wärmeerzeuger- und Wärmeverbraucherseite eine Voraussetzung. Als einfachste und kostengünstigste Lösung empfiehlt
sich der Einsatz einer hydraulischen Weiche. Sie ermöglicht eine nahezu drucklose Entkopplung der primär- und sekundärseitig fließenden Heizwasserströme.
Eine zu kleine Temperaturspreizung an der hydraulischen Weiche zwischen Heizkreisvorlauf und Gas-Brennwertgeräterücklauf wird durch die ISR BCA C schnell
erkannt und durch sofortiges Reduzieren bzw. Wegschalten der einzelnen GasBrennwertgeräte ausgeglichen. Durch die minimale Temperaturspreizung wird
ein zu hohes Ansteigen der Rücklauftemperatur vermieden.
EcoTherm Plus WGB 15 – 38 + WGB-K
Version 01.10
Geräte- und Heizkreisregelung
Beispiel Führungsstrategie 2
(spät rein, spät raus)
Zusätzliche Gas-Brennwertgeräte werden so spät wie möglich zugeschaltet und
so spät wie möglich wieder weggeschaltet. D. h. möglichst wenige Ein- und Ausschaltvorgänge! Leistungsbilanz mit 4 modulierenden Wärmeerzeugern und einem
Leistungsband zwischen 30 % und 90 %.
Abb. 14:
2370Z22b
%
400
400
300
67.5
280
270
180
200
120
60
67.5
180
40
90
67.5
120
60
100
45
60
67.5
60
40
45
45
30
40
60
45
90
K+
1K
1K
1K
1K
1K
1K
1K
1K
1K
1K
Taktender Betrieb
Zuschaltung
Wegschaltung
Version 01.10
EcoTherm Plus WGB 15 – 38 + WGB-K
29
Hydraulische Anbindung
8. Hydraulische Anbindung
30
Absperrset ADH ½"
Das Absperrset ADH ½" in Durchgangsform (Aufputz-Installation) dient zum
Anschluss der BRÖTJE Gas-Brennwertgeräte
• EcoTherm Plus WGB (Pro EVO) 15, 20
• EcoTherm Plus WGB-K 20
• EcoTherm Plus WGB-S 17/20
• EcoTherm Kompakt WBS 14, 22
• EcoTherm Kompakt WBC 22/24
• EcoCondens Kompakt BBK 22
• EcoSolar BSK 15, 20
an das Heizsystem.
Das Absperrset ADH ½" verfügt über einen ½" Gasgerätehahn mit thermisch
auslösender Sicherheitsabsperrung und ¾" Wartungs- und Absperrhähne für den
Heizungsvorlauf und -rücklauf sowie je einen KFE-Hahn. Die Installation des
ADH ½" erfolgt flachdichtend auf der Geräteseite. Heizkreisseitiger Anschluss
Rp ¾" (Innengewinde), gasseitig Rp ½" bzw. ¾" (Innengewinde).
Absperrset ADH ¾"
Das Absperrset ADH ¾" in Durchgangsform (Aufputz-Installation) dient zum
Anschluss der BRÖTJE Gas-Brennwertgeräte
• EcoTherm Plus WGB (Pro EVO) 15, 20
• EcoTherm Plus WGB-K 20
• EcoTherm Plus WGB-S 17/20
• EcoTherm Kompakt WBS 14, 22
• EcoTherm Kompakt WBC 22/24
• EcoCondens Kompakt BBK 22
• EcoSolar BSK 15, 20
an das Heizsystem.
Das Absperrset ADH ¾" verfügt über einen ¾" Gasgerätehahn mit thermisch auslösender Sicherheitsabsperrung und ¾" Wartungs- und Absperrhähne für den
Heizungsvorlauf und -rücklauf sowie je einen KFE-Hahn. Die Installation des
ADH ¾" erfolgt flachdichtend auf der Geräteseite. Heizkreisseitiger Anschluss
Rp ¾" (Innengewinde), gasseitig Rp ½" bzw. ¾" (Innengewinde).
Absperrset ADH 2
Das Absperrset ADH 2 in Durchgangsform (Aufputz-Installation) dient zum
Anschluss der BRÖTJE Gas-Brennwertgeräte
• EcoTherm Plus WGB 28, 38
• TrioCondens BGB 15, 20, 28
an das Heizsystem.
Das Absperrset ADH 2 verfügt über einen ¾" Gasgerätehahn mit thermisch auslösender Sicherheitsabsperrung und 1" Wartungs- und Absperrhähne für den
Heizungsvorlauf und -rücklauf sowie je einen KFE-Hahn. Die Installation des
ADH 2 erfolgt flachdichtend auf der Geräteseite. Heizkreisseitiger Anschluss Rp 1"
(Innengewinde), gasseitig Rp ¾" (Innengewinde).
EcoTherm Plus WGB 15 – 38 + WGB-K
Version 01.10
Hydraulische Anbindung
Absperrset AEH ½"
Das Absperrset AEH ½" in Eckform (Unterputz-Installation) dient zum
Anschluss der BRÖTJE Gas-Brennwertgeräte
• EcoTherm Plus WGB (Pro EVO) 15, 20
• EcoTherm Plus WGB-K 20
• EcoTherm Plus WGB-S 17/20
• EcoTherm Kompakt WBS 14, 22
• EcoTherm Kompakt WBC 22/24
• EcoCondens Kompakt BBK 22
• EcoCondens BBS (Pro EVO) 15, 20, 28
an das Heizsystem.
Das Absperrset AEH ½" verfügt über einen ½" Gasgerätehahn mit thermisch auslösender Sicherheitsabsperrung und ¾" Wartungs- und Absperrhähne für den Heizungsvorlauf und -rücklauf. Die Installation des AEH ½" erfolgt flachdichtend auf
der Geräteseite. Heizkreisseitiger Anschluss Rp ¾" (Innengewinde), gasseitig Rp ½"
bzw. ¾" (Innengewinde).
Absperrset AEH ¾"
Das Absperrset AEH ¾" in Eckform (Unterputz-Installation) dient zum
Anschluss der BRÖTJE Gas-Brennwertgeräte
• EcoTherm Plus WGB (Pro EVO) 15, 20
• EcoTherm Plus WGB-K 20
• EcoTherm Plus WGB-S 17/20
• EcoTherm Kompakt WBS 14, 22
• EcoTherm Kompakt WBC 22/24
• EcoCondens Kompakt BBK 22
• EcoCondens BBS (Pro EVO) 15, 20, 28
an das Heizsystem.
Das Absperrset AEH ¾" verfügt über einen ¾" Gasgerätehahn mit thermisch auslösender Sicherheitsabsperrung und ¾" Wartungs- und Absperrhähne für den Heizungsvorlauf und -rücklauf. Die Installation des AEH ¾" erfolgt flachdichtend auf
der Geräteseite. Heizkreisseitiger Anschluss Rp ¾" (Innengewinde), gasseitig Rp ½"
bzw. ¾" (Innengewinde).
MAG Set
Das Membranausdehnungsgefäß zur Montage im BRÖTJE Gas-Brennwertgerät
• EcoTherm Plus WGB (Pro EVO) 15, 20
• EcoTherm Plus WGB-S 17/20
Für den direkten Anschluss des MAG Set mit 12 l Inhalt zum nachträglichen
Einbau in das BRÖTJE Gas-Brennwertgerät, inkl. geräteinterner Verrohrung.
Schnellmontagerahmen
SMR-SC
Der Schnellmontagerahmen für die Vorinstallation der Verrohrung Heizung und
Gas für BRÖTJE Gas-Brennwertgeräte
• EcoTherm Plus WGB (Pro EVO) 15, 20
• EcoTherm Plus WGB-S 17/20
• EcoTherm Kompakt WBS 14, 22
• EcoTherm Kompakt WBC 22/24
Ein Absperrset ADH bzw. AEH (½" oder ¾") ist erforderliches Zubehör für die Verwendung des SMR-SC. Der Schnellmontagerahmen dient zur späteren Aufnahme
des Gerätes.
Version 01.10
EcoTherm Plus WGB 15 – 38 + WGB-K
31
Hydraulische Anbindung
32
Ladeset LS-BS D
für BS-Speicher
(nicht für BS-S Speicher)
Das Ladeset LS-BS D dient zum Anschluss von unterstehenden System-Trinkwassererwärmern BS 120 C und BS 160 C an die BRÖTJE Gas-Brennwertgeräte
• EcoTherm Plus WGB (Pro EVO) 15, 20
Das Speicher-Ladeset LS-BS D umfasst die Speicherladepumpe, den Trinkwasserfühler und Flexrohre zum Anschluss des Speichers sowie die erforderliche Verkabelung.
Ladeset LS-U1 D
universal
(nicht für BS-S Speicher)
Das Ladeset LS-U1 D ist ein Universal-Ladeset zum Anschluss von freistehenden
System-Trinkwassererwärmern und freistehenden Trinkwassererwärmern an die
BRÖTJE Gas-Brennwertgeräte
• EcoTherm Plus WGB (Pro EVO) 15, 20
Das Speicher-Ladeset LS-U1 D umfasst die Speicherladepumpe, den Trinkwasserfühler, die geräteinterne Verrohrung zum bauseitigen Anschluss des Vor- und
Rücklaufs am Trinkwassererwärmer sowie die erforderliche Verkabelung.
Ladeset LS-U2 D
universal
(nicht für BS-S Speicher)
Das Ladeset LS-U2 D ist ein Universal-Ladeset zum Anschluss von freistehenden
System-Trinkwassererwärmern und freistehenden Trinkwassererwärmern an die
BRÖTJE Gas-Brennwertgeräte
• EcoTherm Plus WGB 28, 38
Das Speicher-Ladeset LS-U2 D umfasst die Speicherladepumpe, den Trinkwasserfühler, die geräteinterne Verrohrung zum bauseitigen Anschluss des Vor- und
Rücklaufs am Trinkwassererwärmer sowie die erforderliche Verkabelung.
Schnellmontagerahmen
SMR-KC
Der Schnellmontagerahmen für die Vorinstallation der Verrohrung Heizung,
Gas und Trinkwasser für das BRÖTJE Gas-Brennwertgerät mit integriertem 60-lEdelstahl-Trinkwassererwärmer
• EcoTherm Plus WGB-K 20
Ein Absperrset ADH oder AEH (½" oder ¾") ist erforderliches Zubehör für die Verwendung des SMR-KC. Der Schnellmontagerahmen dient zur späteren Aufnahme
des Gerätes.
Abdeckblende Komfort
ADB-KN
Die Abdeckblende ADB-KN zur Montage unter dem BRÖTJE Gas-Brennwertgerät
• EcoTherm Plus WGB-K 20
zur Abdeckung der Gas-, Heizungs- und Trinkwasseranschlüsse.
Umrüstsatz Vaillant URS-V
Der Umrüstsatz URS-V für den Anschluss der BRÖTJE Gas-Brennwertgeräte
• EcoTherm Plus WGB (Pro EVO) 15, 20
• EcoTherm Plus WGB-S 17/20
• EcoTherm Kompakt WBS 14, 22
• EcoTherm Kompakt WBC 22/24
Der Umrüstsatz Vaillant URS-V mit Heizungsvorlauf- und Heizungsrücklaufverrohrung sowie der Brauchwasservorlauf- und Brauchwasserrücklaufverrohrung
dient unter Verwendung der bestehenden Absperreinrichtungen der Installation
der BRÖTJE Gas-Brennwertgeräte in Heizungsanlagen mit Vaillant-Maßen.
EcoTherm Plus WGB 15 – 38 + WGB-K
Version 01.10
Hydraulische Anbindung
URR-VCW
Umrüstrahmen URR-VCW für den Anschluss der BRÖTJE Gas-Brennwertgeräte
• EcoTherm Plus WGB (Pro EVO) 15, 20
• EcoTherm Plus WGB-S 17/20
• EcoTherm Kompakt WBS 14, 22
• EcoTherm Kompakt WBC 22/24
Der Umrüstsatz Vaillant URR-VCW mit komplettem Rahmen, Aufhängungen, Verschraubungsteilen, Heizungsvorlauf- und Heizungsrücklaufverrohrung sowie der
Brauchwasservorlauf- und Brauchwasserrücklaufverrohrung dient unter Verwendung der bestehenden oder neu zu installierenden Absperreinrichtungen der Installation der BRÖTJE Gas-Brennwertgeräte in Heizungsanlagen mit Vaillant-Maßen.
Ein Absperrset ADH oder AEH (½" oder ¾") ist bei neu zu installierenden Absperrungen ein erforderliches Zubehör. URR-VCW kann auch für viele weitere Fremdinstallationsmaße universal verwendet werden.
Anschlussmaße Junkers
Die Installationsmaße der BRÖTJE Gas-Brennwertgeräte entsprechen hinsichtlich
der Anschlussmaße und Anschlussgeometrie denen der Geräte der Fa. Junkers.
Ein „Umrüstsatz Junkers“ ist daher nicht erforderlich.
Pumpenset OHNE Pumpe POP
Das Pumpenset ohne Pumpe und ohne Mischer zur Verwendung mit den BRÖTJE
Gas-Brennwertgeräten
• EcoTherm Plus WGB (Pro EVO) 15, 20, 28, 38
• TrioCondens BGB 15, 20, 28
für die Aufnahme und den geräteexternen Betrieb der geräteinternen Pumpe.
Pumpenersatzrohr PER, Dichtungen, Kabelbaum und Stecker sind im Lieferumfang
enthalten.
Wandhalter Pumpenset WHP
Wandhalter für die BRÖTJE Pumpensets PS, PSG, PSM C Pro, PSMG C Pro und POP.
Im Lieferumfang sind Bügel mit Schrauben und Dübeln zur Wandbefestigung sowie
Anschlussverschraubungen mit Dichtungen enthalten.
Pumpenersatzrohr PER
Das Pumpenersatzrohr PER zur Verwendung mit den BRÖTJE Gas-Brennwertgeräten
• EcoTherm Plus WGB (Pro EVO) 15, 20, 28, 38
• TrioCondens BGB 15, 20, 28
wird anstelle der geräteinternen Pumpe in das Gas-Brennwertgerät eingesetzt,
wenn die geräteinterne Pumpe durch eine externe Pumpe ersetzt wird.
Mischeranschlussrohr
MAR 2.15/20
Mischeranschlussrohr MAR 2.15/20 zur Verwendung mit den BRÖTJE
Gas-Brennwertgeräten
• EcoTherm Plus WGB (Pro EVO) 15, 20
für den direkten hydraulischen Anschluss eines zweiten Heizkreises mit Mischer.
Mischeranschlussrohr
MAR 2.28/38
Mischeranschlussrohr MAR 2.28/38 zur Verwendung mit den BRÖTJE
Gas-Brennwertgeräten
• EcoTherm Plus WGB 28, 38
für den direkten hydraulischen Anschluss eines zweiten Heizkreises mit Mischer.
Version 01.10
EcoTherm Plus WGB 15 – 38 + WGB-K
33
Hydraulische Anbindung
34
Mischeranschlussrohr
MAR K 20
Mischeranschlussrohr MAR K 20 zur Verwendung mit den BRÖTJE
Gas-Brennwertgeräten
• EcoTherm Plus WGB-K 20
für den direkten hydraulischen Anschluss eines zweiten Heizkreises mit Mischer.
ANK
Adapternippel zur Verwendung in allen BRÖTJE Gas-Brennwertgeräten zur Verlängerung des Kondenswasserschlauchs. Übergang von DN 25 auf G ¾" (Außengewinde).
KondenswasserNeutralisations-Patrone KWN
Die Kondenswasser-Neutralisations-Patrone KWN dient zur Neutralisation von
saurem Kondenswasser aus BRÖTJE Gas-Brennwertgeräten bis 38 kW. Das Gehäuse
ist aus transparentem Plexiglas mit Nachfüllanzeiger. Die enthaltene Granulatfüllung reicht für ca. 1 Jahr.
Neutralisationseinrichtung
ohne Pumpe NEOP D
Die Kondenswasser-Neutralisationseinrichtung NEOP D dient zur Neutralisation von
saurem Kondenswasser aus BRÖTJE Gas-Brennwertgeräten ab 50 kW bis 500 kW.
NEOP D kann auch bei Gerätekaskaden eingesetzt werden, deren Gesamtleistung
50 kW übersteigt und wenn die einzelnen Geräte dieser Kaskade nicht jeweils
mit einer KWN neutralisiert werden. Das Gehäuse ist aus transparentem Plexiglas mit Nachfüllanzeiger. Die enthaltene Granulatfüllung reicht für ca. 1 Jahr.
Nachfüllpackung für Kondenswasser-Neutralisation NFKWN
Die Nachfüllpackung für die Kondenswasser-Neutralisation NFKWN enthält 5 Kilo
Granulat zur Auffüllung der Neutralisationspatrone.
Umbausatz Propan
UBS-F 15 B
Umbausatz Flüssiggas UBS-F 15 B zum Betrieb der BRÖTJE Gas-Brennwertgeräte
• EcoTherm Plus WGB 15 der Serie C, E
• EcoCondens BBS 15 der Serie C, E
• EcoSolar BSK
• TrioCondens BGB 15 der Serie A, E
Umbausatz Propan
UBS-F 20 B
Umbausatz Flüssiggas UBS-F 20 B zum Betrieb der BRÖTJE Gas-Brennwertgeräte
• EcoTherm Plus WGB 20 der Serie C, E
• EcoTherm Plus WGB-S 17/20 der Serie E
• EcoCondens BBS 20 der Serie C, E
• EcoSolar BSK
• TrioCondens BGB 20 der Serie A, E
Umbausatz Propan
UBS-F 20 WGB-K
Umbausatz Flüssiggas UBS-F 20 WGB-K zum Betrieb der BRÖTJE Gas-Brennwertgeräte
• EcoTherm Plus WGB-K 20 der Serie C, E
Umbausatz Propan
UBS-F 28/38 C
Umbausatz Flüssiggas UBS-F 28/38 C zum Betrieb der BRÖTJE Gas-Brennwertgeräte
• EcoTherm Plus WGB 28, 38 der Serie C, E
• EcoCondens BBS 28 der Serie C, E
• TrioCondens BGB 28 der Serie A, E
EcoTherm Plus WGB 15 – 38 + WGB-K
Version 01.10
Hydraulische Anbindung
Zuluftklappe ZLK B
Zuluftklappe für Ansaugschalldämpfer für BRÖTJE Gas-Brennwertgeräte
• EcoTherm Plus WGB (Pro EVO) 15, 20, 28, 38
• EcoTherm Plus WGB-K 20
• EcoTherm Plus WGB-S 17/20
• EcoTherm Kompakt WBS 14, 22
• EcoTherm Kompakt WBC 22/24
• EcoCondens Kompakt BBK 22
• EcoSolar BSK 15, 20
• TrioCondens BGB 15, 20, 28
• EcoCondens BBS (Pro EVO) 15, 20, 28
für den Betrieb der Gas-Brennwertgeräte bei Mehrfachbelegung MFB (limitiert
auf Einzelgeräteleistung bis max. 28 kW) und in Abgaskaskaden-Fremdsystemen.
(ZLK B ist im BRÖTJE Kaskadengrund- und Erweiterungsbausatz BK 80/1 D und BK
80/2 D bereits enthalten.)
Systemspeicher
BS 120 C
BS 160 C
BS 200 C
BRÖTJE Trinkwassererwärmer als Systemspeicher können in Verbindung mit den
BRÖTJE Gas-Brennwertgeräten eingesetzt werden, für die ein Ladeset verfügbar
ist. Eine genaue Übersicht, für welches BRÖTJE Gas-Brennwertgerät ein Ladeset
verfügbar ist, kann diesem Kapitel entnommen werden.
Version 01.10
EcoTherm Plus WGB 15 – 38 + WGB-K
35
Abgasleitungs-System und Abgasleitungs-Kaskadensystem
9. Abgasleitungs-System und Abgasleitungs-Kaskadensystem
Grundbausätze
Mit den Abgasleitungs-System-Grundbausätzen KAS 60, KAS 80 und KAS 110 aus
Kunststoff können die BRÖTJE Gas-Brennwertgeräte mit Abgasanschluss DN 60,
DN 80/125 sowie DN 110/160 raumluftabhängig und raumluftunabhängig betrieben werden. Neben dem üblichen raumluftabhängigen Betrieb mit der Installation in Keller- oder entsprechenden Heizungsräumen ermöglicht der raumluftunabhängige Anschluss den Betrieb der Gas-Brennwertgeräte in Küchen, Bädern
oder anderen Aufenthaltsräumen von Wohnungen oder Büros. So können auch
bislang nicht genutzte Nischen die Gas-Brennwertgeräte aufnehmen, selbst wenn
kein Abgasschacht in unmittelbarer Nähe ist.
Alle Abgasleitungs-Systeme KAS sind in Verbindung mit den Gas-Brennwertgeräten
gemeinsam zugelassen.
Es gelten die Baumusterprüfbescheinigungen der BRÖTJE Gas-Brennwertgeräte.
Eine separate Zulassung des Deutschen Instituts für Bautechnik (DIBt) ist daher
nicht erforderlich.
DIBt Zulassungsnummern
In einigen Fällen werden die Zulassungsnummern des DIBt noch angefragt.
Trotz der o. g. gemeinsamen Zulassung der Abgasleitungs-Systeme mit den
BRÖTJE Gas-Brennwertgeräten sind nachstehend die Zulassungsnummern des
DIBt aufgeführt.
einwandige Abgasleitungs-Systeme:
KAS 60, KAS 80, KAS 110, BK 80, BK 110
konzentrische Abgasleitungs-Systeme:
KAS 80/125, KAS 110/160
flexible Abgasleitungs-Systeme:
KAS 80 FLEX
36
EcoTherm Plus WGB 15 – 38 + WGB-K
Z-7.2-1104
Z-7.2-3254
Z-7.2-3028
Version 01.10
Abgasleitungs-System und Abgasleitungs-Kaskadensystem
Übersicht und Kurzauswahl
Die zu errichtende Abgasanlage sollte vor Baubeginn mit dem zuständigen Bezirksschornsteinfegermeister abgesprochen werden. Vor Inbetriebnahme der Abgasanlage hat eine Abnahme durch den Bezirksschornsteinfeger zu erfolgen.
Minimal benötigtes Zubehör:
Bestell-Nr.
Bestell-Nr.
1) Grundbausatz KAS 60/2
Verlängerungsrohr 500 mm, konzentr. K80 KR500
681810
994910
2) Grundbausatz KAS 60/2
Verlängerungsrohr 500 mm, konzentr. K80 KR500
Luft-Ansaug-Adapter LAA
Lüftungsgitter LGT
681810
994910
941525
578462
Zulässige Abgasleitungslängen
Randbedingungen: CO2-Gehalt = 8,5 %
Abgastemperatur = 65 °C bei Systemtemperaturen 80/60 °C, Abgastemperatur = 45 °C bei Systemtemperaturen 50/30 °C
Grundbausatz
BBS/BBS Pro EVO
Typ
WGB/WGB Pro EVO/WGB-K/WGB-S Typ
WBS/WBC/BBK
Typ
BSK/BGB
Typ
max. waagerechte Länge (m)
max. Gesamtlänge der
Abgasleitung (m)
max. Anzahl der Umlenkungen
ohne Abzug von der Gesamtlänge 1)
1)
KAS 60/2
KAS 60/2 mit LAA
einwandig im Schacht
raumluftunabhängig
einwandig im Schacht
raumluftabhängig
15 kW
15 kW
14 kW
15 kW
3
20 kW
20 kW
20 kW
20 kW
3
15 kW
15 kW
14 kW
15 kW
3
20 kW
3
20 kW
3
3
10
10
9
17
15
13
2
2
2
2
2
2
22 kW
22 kW
inklusive Grundbausätze
Hinweis:
Die Rahmenbedingungen zur Installation von Abgasleitungs-Systemen in Schächten sind zu beachten!
Zusätzliche Umlenkungen
Version 01.10
Abzug von der Gesamtlänge der Abgasleitung um:
• je 87°-Bogen = 1,00 m
• je 45°-Bogen = 0,50 m
• je 30°-Bogen = 0,35 m
• je 15°-Bogen = 0,20 m
EcoTherm Plus WGB 15 – 38 + WGB-K
37
Abgasleitungs-System und Abgasleitungs-Kaskadensystem
Übersicht und Kurzauswahl
Die zu errichtende Abgasanlage sollte vor Baubeginn mit dem zuständigen Bezirksschornsteinfegermeister abgesprochen werden.
Vor Inbetriebnahme der Abgasanlage hat eine Abnahme durch den Bezirksschornsteinfeger zu erfolgen.
Minimal benötigtes Zubehör:
Bestell-Nr.
Bestell-Nr.
1) Grundbausatz K80 AWA
Revisionsbogen 87° K80 KRB87
Verlängerungsrohr 500 mm, konzentr. K80 KR500
995023
644938
994910
2) Grundbausatz KAS 80/6
Grundbausatz KAS 80/5R C oder KAS 80/5S C
994798
651783
oder 651790
Revisionsbogen 87° K80 KRB87
644938
Verlängerungsrohr 500 mm, konzentr. K80 KR500
994910
3) Grundbausatz K80 AWA
Revisionsbogen 87° K80 KRB87
Verlängerungsrohr 500 mm, konzentr. K80 KR500
waagerechte Dachdurchführung WDD
995023
644938
994910
907255
4) Grundbausatz KAS 80/5R C oder KAS 80/5S C
651783
oder 651790
Revisions-Durchgangsstück K80 RDS
644969
Verlängerungsrohr 500 mm, konzentr. K80 KR500
994910
5) Revisionsbogen 87° K80 KRB87
Verlängerungsrohr 500 mm, konzentr. K80 KR500
644938
994910
6) Grundbausatz KAS 80/2
konzentrischer Stützfuß K80 SKB
Verlängerungsrohr 500 mm, konzentr. K80 KR500
994767
995030
994910
7a) Grundbausatz KAS 80/2
Verlängerungsrohr einwandig 500 mm K80 R500
Verlängerungsrohr 500 mm, konzentr. K80 KR500
994767
994835
994910
7b) bei zweizugigen Kaminen mit Feststofffeuerstätte
Grundbausatz KAS 80/M B
Revisionsbogen 87° K80 KRB87
Verlängerungsrohr einwandig 500 mm K80 R500
Verlängerungsrohr 500 mm, konzentr. K80 KR500
667487
644938
994835
994910
8) Grundbausatz KAS 80/5R C oder KAS 80/5S C
651783
oder 651790
Verlängerungsrohr 500 mm, konzentr. K80 KR500
994910
Revisions-Durchgangsstück K80 RDS
644969
Schrägdachpfanne, rot SKR
907224
oder schwarz SKS
578646
9) Revisionsbogen 87° K80 KRB87
Verlängerungsrohr 500 mm, konzentr. K80 KR500
Luft-Ansaug-Adapter LAA
10) Grundbausatz KAS 80/5R C oder KAS 80/5S C
651783
oder 651790
Verlängerungsrohr 500 mm, konzentr. K80 KR500
994910
Revisions-Durchgangsstück K80 RDS
644969
Flachdachkragen FDK 135
603331
11) Grundbausatz KAS 80/6
Revisionsbogen 87° K80 KRB87
Verlängerungsrohr 500 mm, konzentr. K80 KR500
Revisions-Durchgangsstück K80 RDS
Abgasmündung K80 AM
38
644938
994910
941525
EcoTherm Plus WGB 15 – 38 + WGB-K
994798
644938
994910
644969
995016
Version 01.10
Abgasleitungs-System und Abgasleitungs-Kaskadensystem
Zulässige Abgasleitungslängen
Randbedingungen: CO2-Gehalt = 8,5 %
Abgastemperatur = 65 °C bei Systemtemperaturen 80/60 °C, Abgastemperatur = 45 °C bei Systemtemperaturen 50/30 °C
Grundbausatz
BBS/BBS Pro EVO/BGB
Typ
WGB/WGB Pro EVO/WGB-K/WGB-S Typ
WBS/WBC/BBK
Typ
BSK
Typ
WOB
Typ
SOB
Typ
max. waagerechte Länge (m)
max. Gesamtlänge der
Abgasleitung (m)
max. Anzahl der Umlenkungen
ohne Abzug von der Gesamtlänge 1)
Grundbausatz
BBS/BBS Pro EVO/BGB
Typ
WGB/WGB Pro EVO/WGB-K/WGB-S Typ
WBS/WBC/BBK
Typ
BSK
Typ
WOB
Typ
SOB
Typ
max. waagerechte Länge (m)
max. Gesamtlänge der
Abgasleitung (m)
max. Anzahl der Umlenkungen
ohne Abzug von der Gesamtlänge 1)
1)
2)
3)
KAS 80/2
KAS 80/2 mit LAA
KAS 80/3, Erweiterung auf DN 110
einwandig im Schacht,
raumluftunabhängig
siehe Abgashaus 7)
einwandig im Schacht,
raumluftabhängig
siehe Abgashaus 7)
einwandig im Schacht, raumluftunabhängig (RLUA)
KAS 80/3 mit LAA, raumluftabhängig (RLA)
siehe Abgashaus 7)
15 kW 20 kW 28 kW
15 kW 20 kW 28 kW 38 kW
14 kW
22 kW
15 kW 20 kW
RLUA
28 kW
28 kW
–
28 kW
15 kW 20 kW 28 kW
15 kW 20 kW 28 kW 38 kW
14 kW
22 kW
15 kW 20 kW
20 kW 25 kW
22 kW 26 kW
3
3
3
3
3
3
3
11
16
23
11
16
12
2
2
2
2
2
2
20 kW 25 kW
22 kW 26 kW
3
3
3
RLA RLUA RLUA RLA RL(U)A RL(U)A
28 kW
28 kW 38 kW 38 kW 38 kW
–
–
–
–
–
–
28 kW
20 kW 25 kW
22 kW 26 kW
3
3
3
3
3
3
3
3
3
3
3
11
25
25
25
15
25
14
13
30
40
22
11
28
16
15
2
2
2
2
2
2
2
2
22)
22)
22)
32)
22)
22)
22)
KAS 80/5S schw. / KAS 80/5R rot
K 80 AWA Außenwandanschluss
K 80 LAS-Anschluss
konzentrische Dachdurchführung,
raumluftunabhängig
siehe Abgashaus 4), 8), 10)
max. 11 kW Heiz-, 28 kW WW-Leistung,
konzentrisch, raumluftunabhängig
siehe Abgashaus 1)
konzentrisch zum LAS-Schornstein,
raumluftunabhängig
siehe Abgashaus 5)
15 kW 20 kW 28 kW
15 kW 20 kW 28 kW 38 kW
14 kW
22 kW
15 kW 20 kW
15 kW 20 kW 28 kW
15 kW 20 kW 28 kW 38 kW
14 kW
22 kW
15 kW 20 kW
20 kW 25 kW
22 kW 26 kW
3
3
3
3
3
3
3
11
16
20
11
16
12
0
0
0
0
0
0
15 kW 20 kW 28 kW
15 kW 20 kW 28 kW 38 kW
14 KW
22 kW
15 kW 20 kW
20 kW 25 kW
22 kW 26 kW
2
2
2
–
2
10
2
2
2
–
2
0
1
1
1
–
1
20 kW 25 kW
22 kW 26 kW
3)
Kombination
nicht möglich!
3)
3)
inklusive Grundbausätze
max. Anzahl der Umlenkungen (Umlenkung = 90°) im waagerechten Bereich, DN 80
Die maximal möglichen Längen müssen vom Schornsteinhersteller angegeben werden. Es muss eine feuerungstechnische Bemessung nach DIN 4705, Teil 1 und 3 bzw. eine Auslegung gemäß LAS-Zulassung erfolgen.
Version 01.10
EcoTherm Plus WGB 15 – 38 + WGB-K
39
Abgasleitungs-System und Abgasleitungs-Kaskadensystem
Grundbausatz
BBS/BBS Pro EVO/BGB
Typ
WGB/WGB Pro EVO/WGB-K/WGB-S Typ
WBS/WBC/BBK
Typ
BSK
Typ
WOB
Typ
SOB
Typ
max. waagerechte Länge (m)
max. Gesamtlänge der
Abgasleitung (m)
max. Anzahl der Umlenkungen
ohne Abzug von der Gesamtlänge 1)
KAS 80/2 mit K 80 SKB
KAS 80/6
FU-Anschluss
konzentrisch im Schacht,
raumluftunabhängig
siehe Abgashaus 6)
konzentrisch an der Außenwand,
raumluftunabhängig und raumluftabhängig
siehe Abgashaus 2), 11)
konzentrisch zum FU-Schornstein mit LAA,
raumluftunabhängig
siehe Abgashaus 9)
15 kW 20 kW 28 kW
15 kW 20 kW 28 kW 38 kW
14 kW
22 kW
15 kW 20 kW
1)
2)
3)
40
20 kW 25 kW
22 kW 26 kW
3
3
3
3
3
3
3
11
16
17
8
16
8
2
2
2
2
2
2
15 kW 20 kW 28 kW
15 kW 20 kW 28 kW 38 kW
14 KW
22 kW
15 kW 20 kW
20 kW 25 kW
22 kW 26 kW
3
3
3
3
3
3
3
8
8
10
14
8
10
9
8
2
2
2
2
2
2
2
2
20 kW 25 kW
22 kW 26 kW
3)
3)
3)
Grundbausatz
BBS/BBS Pro EVO/BGB
Typ
WGB/WGB Pro EVO/WGB-K/WGB-S Typ
WBS/WBC/BBK
Typ
BSK
Typ
WOB
Typ
SOB
Typ
max. waagerechte Länge (m)
max. Gesamtlänge der
Abgasleitung (m)
max. Anzahl der Umlenkungen
ohne Abzug von der Gesamtlänge 1)
15 kW 20 kW 28 kW
15 kW 20 kW 28 kW 38 kW
14 kW
22 kW
15 kW 20 kW
KAS 80/M B
KAS 80 AGZ
einwandig im Schacht mit metallischer
Abgashaube, raumluftabhängig
siehe Abgashaus 7)
Getrennte Verbrennungsluftzuführung;
einwandig im Schacht
siehe Abgashaus 12)
15 kW 20 kW 28 kW
15 kW 20 kW 28 kW 38 kW
14 kW
22 kW
15 kW 20 kW
Hinweis:
Die Rahmenbedingungen zur Installation von Abgasleitungs-Systemen in Schächten sind zu beachten!
15 kW 20 kW 28 kW
15 kW 20 kW 28 kW 38 kW
14 kW
22 kW
15 kW 20 kW
20 kW 25 kW
22 kW 26 kW
3
3
3
3
3
3
3
11
16
23
11
16
12
2
2
2
2
2
2
20 kW 25 kW
22 kW 26 kW
3
3
3
3
3
3
3
11
22
22
22
8
22
16
15
2
2
2
2
2
2
2
2
Zusätzliche Umlenkungen
Abzug von der Gesamtlänge
der Abgasleitung um:
• je 87°-Bogen = 1,00 m
• je 45°-Bogen = 0,50 m
• je 30°-Bogen = 0,35 m
• je 15°-Bogen = 0,20 m
inklusive Grundbausätze
max. Anzahl der Umlenkungen (Umlenkung = 90°) im waagerechten Bereich, DN 80
Die maximal möglichen Längen müssen vom Schornsteinhersteller angegeben werden. Es muss eine feuerungstechnische Bemessung nach DIN 4705, Teil 1 und 3 bzw. eine Auslegung gemäß LAS-Zulassung erfolgen.
EcoTherm Plus WGB 15 – 38 + WGB-K
Version 01.10
Abgasleitungs-System und Abgasleitungs-Kaskadensystem
Randbedingungen für die Montage von Abgasleitungs-Systemen in Schächten
KAS 60
System
Außendurchmesser Muffe
KAS 60, DN 60
einwandig
KAS 80
KAS 80 FLEX B
System
MindestSchachtinnenmaß
MindestSchachtinnenmaß
Ø D in mm
rund
B (mm)
quadratisch/
rechteckig
(kurze Seite) A (mm)
rund
B (mm)
74
110
110
115
135
MindestSchachtinnenmaß
MindestSchachtinnenmaß
Ø D in mm
quadratisch/
rechteckig
(kurze Seite) A (mm)
rund
B (mm)
quadratisch/
rechteckig
(kurze Seite) A (mm)
rund
B (mm)
KAS 80, DN 80
einwandig
94
135
155
135
155
KAS 80, DN 125
konzentrisch
132
173
193
173
193
KAS 80/3, DN 110
einwandig
128
170
190
170
190
System
Außendurchmesser Muffe
System
Mindest-Schachtinnenmaße
MindestSchachtinnenmaß
MindestSchachtinnenmaß
Ø D in mm
quadratisch/
rechteckig
(kurze Seite) A (mm)
rund
B (mm)
quadratisch/
rechteckig
(kurze Seite) A (mm)
rund
B (mm)
103
140
160
140
160
Außendurchmesser Rohr
KAS 80 FLEX B,
DN 80 einwandig
OHNE Einsatz von
Verbindungsstücken
oder Revisionsstücken
Version 01.10
Raumluftabhängige
Betriebsweise
quadratisch/
rechteckig
(kurze Seite) A (mm)
Außendurchmesser Muffe
KAS 80 FLEX B,
DN 80 einwandig
MIT Einsatz von
Verbindungsstücken
oder Revisionsstücken
KAS 80 FLEX B
Raumluftunabhängige
Betriebsweise
MindestSchachtinnenmaß
MindestSchachtinnenmaß
Ø D in mm
quadratisch/
rechteckig
(kurze Seite) A (mm)
rund
B (mm)
quadratisch/
rechteckig
(kurze Seite) A (mm)
rund
B (mm)
88
125
145
125
145
Die Berechnungsgrundlage für die raumluftunabhängige Betriebsweise sind die
oben angegebenen Mindest-Schachtinnenmaße. Für einen raumluftunabhängigen
Betrieb mit einem runden oder einem rechteckigen Schacht sind die angegebenen
Mindest-Schachtinnenmaße erforderlich. Der Ringspalt kann verringert werden,
wenn das Gebläse der Feuerungseinrichtung die saugseitigen Widerstände überwindet. Diese Bescheinigung können wir in bestimmten Anwendungsfällen ausstellen. Für den raumluftabhängigen Betrieb mit einem runden oder einem eckigen
Schacht müssen die entsprechend angegebenen Schachtinnenmaße gewählt
werden, da hier die Hinterlüftung des Schachtes gewährleistet werden muss.
Die Hinterlüftung wird in der TRGI, TRÖI und DIN 18160 gefordert.
EcoTherm Plus WGB 15 – 38 + WGB-K
41
Abgasleitungs-System und Abgasleitungs-Kaskadensystem
Abb. 15: Abgasanschlussmaße WGB 15 – 38 kW
WGB 15
– 38 kW mit
WBS/WBC
mit KAS
KAS80
80
Revisionsbogen
87° 87˚
Revisionsbogen
156 mm
109 mm
135 mm
109 mm
135 mm
WGB 15
– 38 kW mit
KAS 80
WBS/WBC
mit KAS
80
BogenBogen
87° 87˚
Abb. 16: Mindest-Installationsmaße
WGB-K
A
B
C
WGB-K
1100
1000
950
150
Schachtöffnung
Waagerecht geführte Abgasleitungen sind mit einem
Gefälle von 3° (5,5 cm/m) zu verlegen. Zuzüglich zu den
abgebildeten Maßen ist eine zusätzliche Höhe von 40 mm
für die Installation erforderlich!
Maße:
WGB 15 – 38 kW mit BS 120 C
WGB 15 – 38 kW mit BS 160 C
42
EcoTherm Plus WGB 15 – 38 + WGB-K
A
B
C
1880 mm 2020 mm 2145 mm
2080 mm 2220 mm 2340 mm
Version 01.10
Abgasleitungs-System und Abgasleitungs-Kaskadensystem
Montage im Schacht
Die Abgasleitung darf im Schacht einmal unter einem Winkel von 15° oder 30°
schräg geführt werden.
Die Anordnung mehrerer Abgasleitungen in einem Schacht ist nur zulässig, wenn
die Gas-Brennwertgeräte in einem gemeinsamen Raum aufgestellt sind.
In Verbindung mit dem KAS 60, KAS 80 und KAS 110 und dem LAA (raumluftabhängiger Betrieb) muss der Schacht unterhalb der Abgasleitungseinführung im
Aufstellraum mit einer Hinterlüftung versehen werden.
Der freie Querschnitt muss mindestens 150 cm2 betragen, ein entsprechendes Zuluftgitter ist als Zubehör erhältlich.
Bei raumluftunabhängigem Betrieb mit KAS 60, KAS 80 und KAS 110 darf der
Schacht keine Öffnungen haben. Reinigungs- und Prüföffnungen von im Schacht
eingebauten Elementen müssen im Betrieb der Gas-Brennwertgeräte stets verschlossen sein. Das KAS 80/3 findet ausschließlich beim EcoTherm Plus WGB 38
Anwendung.
Belastete Schornsteine
Bei der Verbrennung von festen oder flüssigen Brennstoffen kommt es zu Ablagerungen und Verunreinigungen im zugehörigen Abgasweg. An den Innenwänden
haftet Ruß, der mit Schwefel und Halogenkohlenwasserstoffen belastet ist. Derartige Abgaswege sind ohne Vorbehandlung nicht zur Verbrennungsluftversorgung
von Gas-Brennwertgeräten geeignet. Verunreinigte Verbrennungsluft gilt als eine
der Hauptursachen für Korrosionsschäden und Störungen an Feuerstätten. Soll die
Verbrennungsluft über einen bestehenden Schornstein angesaugt werden, so
muss dieser Abgasweg vom zuständigen Bezirksschornsteinfegermeister geprüft
und ggf. gereinigt werden. Sollten bauliche Mängel (z. B. alte, brüchige Schornsteinfugen) der Nutzung als Verbrennungsluftversorgung entgegenstehen, sind geeignete Maßnahmen wie das Ausschleudern des Kamins durchzuführen. Eine Belastung der Verbrennungsluft mit Fremdstoffen muss sicher ausgeschlossen sein.
Ist eine entsprechende Sanierung des vorhandenen Abgasweges nicht möglich,
kann das Gas-Brennwertgerät an einer konzentrischen Abgasleitung raumluftunabhängig betrieben werden. Alternativ ist ein raumluftabhängiger Betrieb möglich.
Die konzentrische Abgasleitung muss im Schacht gerade geführt werden.
Mehrfachbelegung von
Luft-Abgas-Schornsteinen
verschiedener Hersteller
Mit einer Zusammenstellung der im Zubehör erhältlichen Längenelemente und
Formstücke erfolgt der Geräteanschluss raumluftunabhängig an geeignete, allgemein baurechtlich zugelassene Luft-/Abgasschornsteine (LAS). Je nach Systemanbieter besteht die Möglichkeit der Mehrfachbelegung des LAS. Der funktionstechnische Nachweis ist von dem jeweiligen Systemanbieter zu liefern. In Verbindung
mit dem Luftansaugadapter wird das Gas-Brennwertgerät an einen feuchtigkeitsunempfindlichen Schornstein angeschlossen. Der funktionstechnische Nachweis
nach DIN 4705, Teil 3, ist vom Hersteller des Schornsteins bzw. der Abgasleitung
zu erstellen.
KAS 80/5
KAS 110/5
Die Grundbausätze KAS 80/5 und KAS 110/5 ermöglichen eine senkrechte Dachdurchführung durch Flach- und Schrägdächer mit Neigungen von 25° bis 45°.
Werden bei der Verlegung einer senkrechten Dachdurchführung Geschosse im
Gebäude überbrückt, muss die Abgasleitungsführung außerhalb des Aufstellraumes der Feuerstätte in einem Schacht aus nicht brennbaren Baustoffen mit einer
Feuerwiderstandsdauer von 90 Minuten bzw. 30 Minuten (für Gebäude geringer
Höhe) geführt werden.
Die Systeme KAS 80/5 und KAS 110/5 sind in Rot und Schwarz erhältlich!
Version 01.10
EcoTherm Plus WGB 15 – 38 + WGB-K
43
Abgasleitungs-System und Abgasleitungs-Kaskadensystem
44
KAS 80/6
(bis max. 38 kW)
Bei Verlegung an der Außenwand ist zur individuellen Anpassung der Grundbausatz KAS 80/6 mit dem Abgasmündungs-Set K80 AM sowie konzentrischen
Rohren und konzentrischen Bögen aus dem Abgassonderzubehör zu verwenden.
Mit dem Abgasmündungs-Set K80 AM wird der Abschluss an einer Giebelwand
hergestellt bzw. kann das K80 AM auch zur Umgehung eines Dachüberstandes
genutzt werden. Soll das KAS 80/6 durch einen Dachüberstand geführt werden,
wird die Abgasmündung mit den Grundbausätzen KAS 80/5 S C bzw. KAS 80/5 R C
in Verbindung mit den Schrägdachpfannen SKS/SKR hergestellt.
Befestigen der Abgasleitung
Abgasleitungen müssen im Schacht mindestens alle 2 m je Leitungsausschnitt
und an jedem Formteil mit einem Abstandhalter befestigt werden.
Waagerechte Abgasleitung
Die Abgasleitung ist mit Gefälle zum Gas-Brennwertgerät zu verlegen, damit das
Kondenswasser aus der Abgasleitung sicher abgeführt werden kann. Das Gefälle
muss mindestens 3° betragen. Dieser Winkel entspricht 5,5 cm/m waagerechte
Abgasleitung.
Kürzen der Rohre
Alle einfachen und konzentrischen Abgasleitungsrohre sind kürzbar. Nach dem
Absägen sind die Rohrenden sorgfältig zu entgraten. Beim Kürzen eines konzentrischen Rohres muss ein Rohrstück von mindestens 6 cm Länge vom Außenrohr abgesägt werden.
Höhe über Dach
Hinsichtlich der Mindesthöhe über Dach gelten die landesrechtlichen Vorschriften
für Schornsteine und Abgaswege.
Reinigungs- und
Prüföffnungen
Im Aufstellraum des Gas-Brennwertgerätes ist mindestens eine Reinigungs-/Prüföffnung vorzusehen. Abgasleitungen, die nicht von der Mündung her geprüft und
gereinigt werden können, müssen im Dachraum oder über Dach eine weitere
Reinigungsöffnung haben.
Bei konzentrisch waagerechten Abgasleitungen von mehr als 2 m Länge sollte
auch immer vor dem Eintritt in den Schacht oder der Wanddurchführung ein
zweiter Revisionsbogen angeordnet werden. Somit erhält der Schornsteinfeger
die Möglichkeit, eine Sichtkontrolle bei der Abgaswegeprüfung durchzuführen.
Abgasleitungs-Systeme
von Drittanbietern
Für die aus dem Einsatz von Abgasleitungs-Systemen von Drittanbietern resultierenden Schäden oder Betriebsstörungen wird keine Gewährleistung übernommen. Dies gilt insbesondere für die Verträglichkeit des Kondenswassers aus
diesen Systemen mit den Werkstoffen des Gas-Brennwertgerätes. Das in den
Abgasleitungen von Drittanbietern entstehende Kondenswasser ist daher gesondert abzuführen! Die Verantwortung für Auslegung, Berechnung, Kundendienst
und Gewährleistung für derartige Systeme liegt ausschließlich bei deren Herstellern. Dies gilt auch für Beschädigungen am Gas-Brennwertgerät, die auf den
Einsatz eines nicht geeigneten Abgasleitungs-Systems zurückzuführen sind.
Normen und Vorschriften
Neben den allgemeinen Regeln der Technik sind insbesondere zu beachten:
• Ausführungsbestimmungen der DVGW-TRGI; G600.
• Baurechtliche Bestimmungen der Bundesländer gemäß Feuerungsverordnung
und Bauordnung.
EcoTherm Plus WGB 15 – 38 + WGB-K
Version 01.10
Abgasleitungs-System und Abgasleitungs-Kaskadensystem
BRÖTJE AbgasleitungsKaskadensysteme BK 80
und BK 110
Die Abgasleitungs-Kaskadensysteme BK 80 D und BK 110 C ermöglichen die Abgasableitung von bis zu vier BRÖTJE Gas-Brennwertgeräten durch eine gemeinsame
Abgasleitung. Bei Verwendung dieses Abgasleitungs-Kaskadensystems werden die
BRÖTJE Gas-Brennwertgeräte immer raumluftabhängig betrieben.
Raumluftabhängige Feuerstätten dürfen nur in Räumen aufgestellt werden, wenn
die Verbrennungsluftversorgung nach TRGI sichergestellt ist. Der Aufstellraum ist
gemäß TRGI, Abschnitt 5.5.2.8, durch eine ins Freie führende Öffnung mit einem
Mindestquerschnitt von 150 cm zu belüften. Wird die Verbrennungsluftversorgung
über Öffnungen ins Freie sichergestellt, so ist die Verbrennungsluftöffnung für jedes über 50 kW hinausgehende kW um 2 cm2 zu vergrößern.
Die Maximalleistung eines BRÖTJE Abgasleitungs-Kaskadensystems BK 80 liegt bei
100 kW, bei Verwendung des BK 80 mit der Erweiterung K-ES 110/160 bei bis zu
150 kW. Die Maximalleistung des BK 110 bei 440 kW.
Zwischen dem Gas-Brennwertgerät, das dem senkrechten Abgasleitungsabschnitt
am nächsten ist, und dem senkrechten Abgasleitungsabschnitt darf die maximale
waagerechte Länge der Abgasleitung 3 m nicht überschreiten. Die senkrechte
Abgasleitung ist in einem belüfteten Schacht zu führen. Folgende Mindest-Schachtinnenmaße sind für eine ausreichende Hinterlüftung notwendig:
rechteckiger Schacht:
Abgasleitung DN 80:
Abgasleitung DN 110:
runder Schacht:
Abgasleitung DN 80:
Abgasleitung DN 110:
135 x 135 mm
170 x 170 mm
Ø 155 mm
Ø 190 mm
Zusammenstellung
von AbgasleitungsKaskadensystemen
Für die Abgasleitungs-Kaskadensysteme BK 80 und BK 110 wird grundsätzlich ein
Grundbausatz BK 80/1 C bzw. BK 110/1 C benötigt. Dieser Grundbausatz schließt
das Abgasleitungs-Kaskadensystem und verfügt über den Siphon zur Kondensatableitung. Jedes weitere Gas-Brennwertgerät des Abgasleitungs-Kaskadensystems
wird mit einem BK 80/2 D bzw. BK 110/2 C ausgestattet. Insgesamt sind maximal
vier Gas-Brennwertgeräte pro Abgasleitungs-Kaskadensystem zulässig. Es können
also neben einem Grundbausatz noch bis zu maximal drei Erweiterungssätze eingesetzt werden. Für die Schachtdurchführung stehen beim System BK 80 zwei Grundbausätze zur Verfügung. Die Schachtdurchführung DN 110, BK 80/3 kann für jede
Art des Abgasleitungs-Kaskadensystems BK 80 (bis max. 100 kW, mit Erweiterung
K-ES 110/160 bis max. 150 kW) eingesetzt werden. Die Schachtdurchführung
BK 80/4 ist eine Sonderlösung mit DN 80 im Schacht. Diese Art der Schachtdurchführung bietet sich bei kleinen Schachtquerschnitten an, ist jedoch auf 30 kW
(2x 15 kW) begrenzt.
Für die Schachteinführung stehen beim System BK 110 zwei Grundbausätze zur
Verfügung. Die Schachtdurchführung des BK 110/3 B (DN 200) kann bis max.
440 kW eingesetzt werden, die Schachtdurchführung BK 110/4 C (DN 160) kann
bis max. 240 kW eingesetzt werden.
Regelungstechnische
Anpassung
Für den ordnungsgemäßen Betrieb des Abgasleitungs-Kaskadensystems ist die
Regelung entsprechend anzupassen.
Weitere wichtige Informationen zu diesem Thema finden Sie in der
„TECHNISCHEN INFORMATION Abgasleitungs-Systeme“.
Version 01.10
EcoTherm Plus WGB 15 – 38 + WGB-K
45
Abgasleitungs-System und Abgasleitungs-Kaskadensystem
Abgasleitungs-Kaskadensystem BK 80 D
46
BK 80/1 D
BK 80/2 D
Grundbausatz für raumluftabhängige Betriebsweise
an einer Abgasleitung
Erweiterungssatz für raumluftabhängige Betriebsweise
an einer Abgasleitung
Lieferumfang:
1 Verlängerungsrohr DN 80, l = 250 mm
2 45° Abzweig DN 80 an einem Rohr DN 110
3 Blindmuffe DN 110 mit Kondenswasserfalle
4 Bogen 87°, DN 80
5 Kondenswassersiphon
– Zuluftklappe
Lieferumfang:
1 Verlängerungsrohr DN 80, l = 250 mm
2 Bogen 87°, DN 80
3 45° Abzweig DN 80 an einem Rohr DN 110
– Zuluftklappe
BK 80/3
BK 80/4
Grundbausatz zur Schachtdurchführung der
Abgasleitung (DN 110) für ein Abgasleitungs-Kaskadensystem
Maximale Leistung = 100 kW
Maximale Anzahl der Kessel = 4
Grundbausatz zur Schachtdurchführung der
Abgasleitung (DN 80) für ein Abgasleitungs-Kaskadensystem
Maximale Leistung = 35 kW
Maximale Anzahl der Kessel = 2
Lieferumfang:
1 Verlängerungsrohr DN 110, 500 mm
2 Stützbogen (DN 110) mit Auflageschiene
3 2 Stück Abstandhalter
4 Abgasmündung
Lieferumfang:
1 Abgasleitungsreduzierung DN 110 auf DN 80
2 Verlängerungsrohr DN 80, 500 mm
3 Stützbogen (DN 80) mit Auflageschiene
4 2 Stück Abstandhalter
5 Abgasmündung
EcoTherm Plus WGB 15 – 38 + WGB-K
Version 01.10
Abgasleitungs-System und Abgasleitungs-Kaskadensystem
Grundbausätze für Abgasleitungs-Kaskadensystem BK 80 D
Typ-Bez.
Bezeichnung
BK 80/1 D
Grundbausatz für den raumluftabhängigen Betrieb der Gas-Brennwertgeräte
an einer Abgasleitungskaskade
BK 80/2 D
Erweiterungssatz für den raumluftabhängigen Betrieb der Gas-Brennwertgeräte
an einer Abgasleitungskaskade
BK 80/3
Grundbausatz Schachtdurchführung
für eine Abgasleitung DN 110 beim Abgasleitungs-Kaskadensystem BK 80 D
BK 80/4
Grundbausatz Schachtdurchführung
für eine Abgasleitung DN 80 beim Abgasleitungs-Kaskadensystem BK 80 D
Aus den nachstehenden Tabellen sind die möglichen Zusammenstellungen mit
der entsprechenden jeweiligen Gesamtleistung der Kaskade zu entnehmen. Die
Angabe der max. Gesamtlänge der Abgasleitung gilt unter der Voraussetzung
der Verwendung der gezeigten Bausätze der Abgasleitungs-Kaskadensysteme
BK 80/1 D bis BK 80/4. Die in den Tabellen angegebenen Abgasleitungslängen sind
nur unter der Voraussetzung zu erzielen, dass bei der Anordnung die Gas-Brennwertgeräte in der Kaskade vom Stützbogen aus gesehen aufsteigend angeschlossen
werden. Dieses bedeutet, dass das Gas-Brennwertgerät mit der kleinsten Leistung
vom Stützbogen im Schacht aus gesehen als erstes angeschlossen werden muss,
da die Gas-Brennwertgeräte mit der kleinsten Leistung in der Regel auch die geringste abgasseitige Restförderhöhe aufweisen. Danach folgen der Leistung nach
aufsteigend die weiteren Gas-Brennwertgeräte.
Von den Abbildungen abweichende Abgasleitungs-Kaskadensysteme, z. B. Änderungen der Rohrlängen des Geräteanschlusses, die Verwendung mehrerer Bögen
oder die Überhöhung der Abgasleitungslängen, sind grundsätzlich nachzurechnen.
Grundbausätze Abgasleitungs-Kaskadensysteme BK 80/1 D und BK 80/2 D kombiniert mit BK 80/4
Abgassammler DN 110, Abgasleitung im Schacht DN 80
Anzahl Geräte
gesamt
Installierte Einzelgeräteleistung [kW]
max.
Nennwärmebelastung
max.
Bauhöhe
15
20
[kW]
[m]
2
2
–
30
40
2
1
1
35
30
Version 01.10
EcoTherm Plus WGB 15 – 38 + WGB-K
47
Abgasleitungs-System und Abgasleitungs-Kaskadensystem
Grundbausätze Abgasleitungs-Kaskadensysteme BK 80/1 D und BK 80/2 D kombiniert mit BK 80/3
Abgassammler DN 110, Abgasleitung im Schacht DN 110
Anzahl Kessel
gesamt
48
gesamte
Nennwärmebelastung
Anzahl Kessel
max.
Bauhöhe
kW
WGB 15 E
WGB 20 E
WGB-K 20 E
WGB-S 17/20 E
WGB 28 E
WGB 38 E
m
2
30
2
–
–
–
40
2
35
1
1
–
–
40
2
40
–
2
–
–
40
2
43
1
–
1
–
40
3
45
3
–
–
–
40
2
48
–
1
1
–
40
3
50
2
1
–
–
40
2
53
1
–
–
1
40
3
55
1
2
–
–
40
2
56
–
–
2
–
40
3
58
2
–
1
–
40
2
58
–
1
–
1
40
3
60
–
3
–
–
40
4
60
4
–
–
–
40
3
63
1
1
1
–
40
4
65
3
1
–
–
40
2
66
–
–
1
1
40
3
68
–
2
1
–
40
3
68
2
–
–
1
40
4
70
2
2
–
–
40
3
71
1
–
2
–
40
4
73
3
–
1
–
40
4
75
1
3
–
–
40
2
76
–
–
–
2
40
3
76
–
1
2
–
40
4
78
2
1
1
–
36
4
80
–
4
–
–
40
3
81
1
–
1
1
36
4
83
1
2
1
–
36
4
83
3
–
–
1
25
3
84
–
–
3
–
38
4
86
2
–
2
–
26
4
88
–
3
1
–
20
4
88
2
1
–
1
25
3
91
1
–
–
2
25
3
94
–
–
2
1
28
4
96
–
2
2
–
22
4
96
2
–
1
1
17
4
99
1
–
3
–
19
4
101
1
1
1
1
18
EcoTherm Plus WGB 15 – 38 + WGB-K
Version 01.10
Abgasleitungs-System und Abgasleitungs-Kaskadensystem
Grundbausätze Abgasleitungs-Kaskadensysteme BK 80/1 D und BK 80/2 D kombiniert mit Erweiterung K-ES 110/160
Abgassammler DN 110, Abgasleitung im Schacht DN 160
Anzahl Kessel
gesamt
gesamte
Nennwärmebelastung
Anzahl Kessel
max.
Bauhöhe
kW
WGB 15 E
WGB 20 E
WGB-K 20 E
WGB-S 17/20 E
WGB 28 E
WGB 38 E
m
4
83
1
2
1
–
40
4
83
3
–
–
1
40
3
84
–
–
3
–
40
4
86
2
–
2
–
40
4
88
–
3
1
–
40
4
88
2
1
–
1
40
3
91
1
–
–
2
40
3
94
–
–
2
1
40
4
96
–
2
2
–
40
4
96
2
–
1
1
40
4
99
1
–
3
–
40
4
101
1
1
1
1
40
3
104
–
–
1
2
40
4
104
–
1
3
–
40
4
106
–
2
1
1
40
4
106
2
–
–
2
40
4
109
1
–
2
1
40
4
112
–
–
4
–
40
3
114
–
–
–
3
40
4
114
–
1
2
1
40
4
116
–
2
–
2
40
4
119
1
–
1
2
40
4
122
–
–
3
1
40
4
124
–
1
1
2
40
4
129
1
–
–
3
35
4
132
–
–
2
2
25
4
134
–
1
–
3
20
Version 01.10
EcoTherm Plus WGB 15 – 38 + WGB-K
49
Abgasleitungs-System und Abgasleitungs-Kaskadensystem
Für den Betrieb einer Abgasleitungs-Kaskade BK 80 D ist eine Lüftungsöffnung
ins Freie vorzusehen!
Bei der Erstellung einer Abgasleitungs-Kaskade mit mehr als 100 kW Gesamtleistung muss mit einer Abgasleitung DN 160 im Schacht gearbeitet werden.
Natürlich kann die Erweiterung im Schacht auf DN 160 auch in solchen Fällen
genutzt werden, wo aufgrund baulicher Gegebenheiten oder erhöhter Widerstände eine Erweiterung auf die Nennweite 160 notwendig wird. Dazu müssen
zu den Grundbausätzen BK 80/1 D und BK 80/2 D folgende Zubehöre bestellt
werden:
Bestell-Nr.
4017042…
Pos.
Typ-Bez.
Bezeichnung
1
R 110/500 N
Verlängerung für Abgasleitung 110, DN 110, l = 500 mm
969772
2
Stützbogen 110
Stützbogen SAS/KAS 110-1/2
982818
3
Stützfuß SAS
Stützfuß für SAS 110-200
591478
4
K-ES 110/160
Erweiterungsstück PPs für Abgasleitung von DN 110 auf DN 160
661324
5
AH 160 N
Abstandhalter für Abgasleitung im Schacht DN 160, 1 Stück aus Kunststoff
969956
6
Schachtabdeckung
Schachtabdeckung SAS 160
989510
Für die Abgasleitungsführung im Schacht ist das Abgasleitungs-System SAS 160
zu verwenden. Dieses Zubehör finden Sie in der aktuellen Preisliste oder in der
„Technischen Information“ Abgasleitungs-Systeme. Zu beachten ist die maximale
Abgasleitungslänge laut Tabelle: Abgassammler DN 110, Abgasleitung im Schacht
DN 160.
50
EcoTherm Plus WGB 15 – 38 + WGB-K
Version 01.10
Abgasleitungs-System und Abgasleitungs-Kaskadensystem
Grundbausatz KAS 80 FLEX B
für raumluftunabhängigen Betrieb
Bestell-Nr. 660587
oder in Verbindung mit
Luft-Ansaug-Adapter LAA
für raumluftabhängigen
Kesselanschluss (DN 80/125)
3
Lieferumfang:
Grundbausatz KAS 80 FLEX B nach Zeichnung:
1) Stützfuß mit Auflageschiene
2) 4 Abstandhalter
3) Schachtabdeckung für flexible Abgasleitung DN 80
Zubehör:
konzentrisch DN 80/125 im Aufstellraum:
-Schornsteinanschlussstück KSAN Bestell-Nr. 578660
KSAE Bestell-Nr. 578967
KSAH Bestell-Nr. 586320
-Verlängerungsrohr 500 mm K80 KR500 Bestell-Nr. 994910
1000 mm K80 KR 1000 Bestell-Nr. 994927
2000 mm K80 KR 2000 Bestell-Nr. 995535
-Bögen 15° K80 KB15 Bestell-Nr. 994972
30° K80 KB30 Bestell-Nr. 994965
45° K80 KB45 Bestell-Nr. 994958
87° K80 KB87 Bestell-Nr. 994941
-Revisions-Durchgangsstück K80 RDS Bestell-Nr. 644969
-Langmuffe konzentrisch K80 KRA250 Bestell-Nr. 994934
-Revisionsbogen 87° K80 KRB87 Bestell-Nr. 644938
-Rohrschelle DN 125 RS 125 Bestell-Nr. 578622
2
1
Grundbausatz KAS 80 FLEX B
Typ-Bez.
Bezeichnung
Best.-Nr.
4017042...
KAS 80 FLEX B
Grundbausatz flexibles Abgasleitungs-System, Kunststoff, Schachtdurchführung DN 80
Schachtabdeckung, vier Abstandhalter DN 80, Stützbogen mit Auflageschiene
660587
K80
FLEX 12 B
Flexible Abgasleitung, DN 80, PPs
auf Rolle, l = 12,5 m
661218
K80
AH FLEX B
Abstandhalter für flexible Abgasleitung DN 80
für flexible Abgasleitung im Schacht, 4 Stück
661225
K80
KU FF B
Kupplung für flexible Abgasleitung DN 80
zur Verbindung von zwei flexiblen Abgasleitungen DN 80
661232
K80
RO FLEX B
Revisionsöffnung für flexible Abgasleitung DN 80
zum Einbau in die flexible Abgasleitung
661249
K80
EH FLEX B
Einziehhilfe für flexible Abgasleitung DN 80
Einziehhilfe zur Einbringung der flexiblen Abgasleitung in den Schornstein
661256
K80
KU FS B
Kupplung für flexible Abgasleitung DN 80 auf starres Abgasrohr DN 80
von Flex auf Starr K80 (in Abgasfließrichtung)
661263
K80
KUM FS B
Metallische Kupplung für flexible Abgasleitung DN 80
von Flex auf Starr K80 für metallische Abgasmündung
(nur zur Verwendung in Kombination mit KAS 80/M B)
667494
K80
KU SF B
Kupplung für starres Abgasrohr DN 80 auf flexible Abgasleitung DN 80
von Starr auf Flexibel K80 (in Abgasfließrichtung)
(z. B. zur Verwendung in Kombination mit KAS 80/M B)
667500
Version 01.10
EcoTherm Plus WGB 15 – 38 + WGB-K
51
Abgasleitungs-System und Abgasleitungs-Kaskadensystem
Mehrfachbelegung MFB
(geschossübergreifendes
Abgasleitungs-Kaskadensystem)
für Gas-Brennwertgeräte
mit Abgasanschluss 80/125
bis 28 kW
Systemzertifizierung gemeinsam mit dem Edelstahl-Abgasleitungs-System von
Vogel & Noot Wärmetechnik GmbH für BRÖTJE Gas-Brennwertgeräte bis 28 kW
Leistung.
Hinweis: Maximal vier Gas-Brennwertgeräte mit einer maximalen Leistung von
bis zu 28 kW können raumluftunabhängig an einer gemeinsamen Abgasleitung
angeschlossen werden. Ein fünftes Gas-Brennwertgerät mit einer maximalen
Leistung von bis zu 38 kW kann mit einer eigenen Abgasleitung, z. B. Dachdurchführung, betrieben werden. Die Komponenten der senkrechten Abgasleitung sind
über den Großhandel erhältlich.
Jedes Gas-Brennwertgerät ist mit einer BRÖTJE Zuluftklappe ZLK B auszurüsten!
Schachtmontage
Montage an der Außenwand
Bei der Verwendung der BRÖTJE Gas-Brennwertgeräte bis max. 28 kW Leistung
in Verbindung mit dem Vogel & Noot Abgasleitungs-System aus Edelstahl sind
die nachstehend gezeigten abgasseitigen Anbindungen der Gas-Brennwertgeräte
ausschließlich mit den Form- und Rohrteilen des BRÖTJE Abgasleitungs-Systems
KAS 80 herzustellen.
Das Edelstahl Abgasleitungs-System selbst wird von Vogel & Noot geliefert und
durch den Großhandel beigestellt!
52
EcoTherm Plus WGB 15 – 38 + WGB-K
Version 01.10
Abgasleitungs-System und Abgasleitungs-Kaskadensystem
KAS 80: konzentrische Abgasleitung DN 80/125, PPs/Al
Typ-Bez.
Bezeichnung
K80 KR500
Verlängerungsrohr, 500 mm, konzentrisch, DN 80/125, PPs/AI
K80 KR1000
Verlängerungsrohr, 1000 mm, konzentrisch, DN 80/125, PPs/AI
K80 KR2000
Verlängerungsrohr, 1950 mm, konzentrisch, DN 80/125, PPs/AI
K80 KRA250
Langmuffe, konzentrisch, DN 80/125, PPs/AI
K80 KB87
Bogen 87°, konzentrisch, 1 Stück, DN 80/125, PPs/AI
K80 KB45
Bogen 45°, konzentrisch, 1 Stück, DN 80/125, PPs/AI
K80 KB30
Bogen 30°, konzentrisch, 1 Stück, DN 80/125, PPs/AI
K80 KB15
Bogen 15°, konzentrisch, 1 Stück, DN 80/125, PPs/AI
K80 RDS
Revisions-Durchgangsstück, konzentrisch, DN 80/125, PPs/AI
K80 KRB87
Revisionsbogen 87°, konzentrisch, DN 80/125, PPs/AI
K80 MAZ
Messöffnung Abgas/Zuluft, DN 80/125, PPs/AI
KSAN
Schornsteinanschluss-Stück Normal DN 125
KSAE
Schornsteinanschluss-Stück Ecke DN 125
KAS 80: einfache Abgasleitung DN 80, PPs
Typ-Bez.
Bezeichnung
K80 R250
Verlängerungsrohr, 250 mm, DN 80, PPs
K80 R500
Verlängerungsrohr, 500 mm, DN 80, PPs
K80 R1000
Verlängerungsrohr, 1000 mm, DN 80, PPs
K80 R2000
Verlängerungsrohr, 1950 mm, DN 80, PPs
1. K80 KRB87 Revisionsbogen 87°
konzentrisch, DN 80/125, PPs/Al
2. K80 KR1000 Verlängerungsrohr
500 mm, konzentrisch, DN 80/125, PPs/Al
1000 mm, konzentrisch, DN 80/125, PPs/Al
1950 mm, konzentrisch, DN 80/125, PPs/Al
3. KSAN Schornsteinanschluss-Stück Normal DN 125
(Grundplatte 250 x 250 mm)
KSAE Schornsteinanschluss-Stück Ecke DN 125
(Grundplatte 150 x 250 mm)
4. K80 R250 Verlängerungsrohr
250 mm, einwandig, DN 80, PPs
500 mm, einwandig, DN 80, PPs
1000 mm, einwandig, DN 80, PPs
5. K80 KB87 Bogen 87°
konzentrisch, DN 80/125, PPs/Al
6. K80 RDS Revisions-Durchgangsstück
konzentrisch, DN 80/125, PPs/Al
Version 01.10
EcoTherm Plus WGB 15 – 38 + WGB-K
53
Trinkwassererwärmung
10. Trinkwassererwärmung
54
Trinkwassererwärmer
mit System
Die zentrale Trinkwarmwasserversorgung mit Speichern ist das heute am weitesten
verbreitete System. Es bietet einen hohen Komfort und ist zudem kosten- und
energiesparend. BRÖTJE bietet in der Kombination mit den wandhängenden
Gas-Brennwertgeräten die unterstehenden System-Trinkwassererwärmer HydroComfort BS 120 C und HydroComfort BS 160 C sowie den nebenstehenden SystemTrinkwassererwärmer HydroComfort BS 200 C an. Für den bodenstehenden
Gas-Brennwertkessel TrioCondens BGB können sowohl die vorgenannten SystemTrinkwassererwärmer als auch die liegenden Trinkwassererwärmer HydroComfort
EAS-T 150 und HydroComfort EAS-T 200 verwendet werden. Generell lassen sich
für alle BRÖTJE Geräte auch Trinkwassererwärmer der Reihe HydroComfort EAS-T
150 bis 200 verwenden.
Ausschließlich für die Kombination mit dem wandhängenden Gas-Brennwertgerät EcoTherm Plus WGB-S 17/20 E stehen auch der unterstehende SystemLadespeicher HydroComfort BS-S 125 sowie der nebenstehende Solar-Ladespeicher
HydroComfort SSB-S 300 zur Verfügung. Der große Vorteil dieser Speicher besteht
in der Möglichkeit, auch bei der Trinkwassererwärmung einen Brennwertnutzen zu
erzielen. Zudem hat der HydroComfort SSB-S 300 durch zwei variable Positionen
des Trinkwasserfühlers die Möglichkeit, sich einem individuellen Warmwasserbedarf anzupassen. Alle BRÖTJE Gas-Brennwertgerät/Speicher-Kombinationen
leisten ein hohes Maß an technischem Fortschritt, Trinkwarmwasserkomfort
und modernem ansprechenden Design.
Detaillierte Informationen zu allen Trinkwassererwärmern finden Sie in der
Technischen Information für Trinkwassererwärmer oder in der Technischen
Information des jeweiligen Gas-Brennwertgerätes.
Übersicht BRÖTJE
Trinkwassererwärmer
Eine komplette Übersicht über alle BRÖTJE Trinkwassererwärmer erhalten Sie in
den Technischen Informationen „HydroComfort Trinkwassererwärmer“ sowie
„SolarPlan und SolarPlus“.
BRÖTJE Trinkwassererwärmer
bieten
• Ständig vorrätiges warmes Wasser, bei vollem Heizungsbetrieb und geringem
Platzbedarf.
• Besonders wirtschaftlichen Betrieb durch eine hochwirksame FCKW-freie
PU-Hartschaumisolierung.
• Zuverlässigen Schutz gegen jede Art von Korrosion durch die Thermoglasur –
denn Glas rostet nicht!
• Einfache Montage und Anbindung durch vorgefertigte BRÖTJE Speicherlade-Sets.
Speicher-Leckagewanne
Bitte beachten Sie, dass der Versicherungsschutz verloren gehen kann, wenn bei
der Erstellung von Heizungsanlagen keine Risikovorsorge getroffen wurde. Entsprechend empfehlen wir bei der Installation von Trinkwassererwärmern den Einsatz einer Leckagewanne.
EcoTherm Plus WGB 15 – 38 + WGB-K
Version 01.10
Trinkwassererwärmung
Abb. 17: Abmessungen und Anschlüsse unterstehender System-Trinkwassererwärmer
HydroComfort BS 120 C und BS 160 C
85
136
185
285
560
270
120
TWZ
TWW
TKW
HR
575
B
A
HV
Speicher
Modell
BS 120 C
BS 160 C
Speicherinhalt
Heizwasserinhalt
Heizfläche
Leistungskennzahl
bei ϑHV = 80 °C und ϑSP = 60 °C
Dauerleistung bei
ϑHV = 80 °C von 10 °C auf 45 °C
l
l
m2
120
5,2
0,72
160
5,2
0,72
NL
1,4
2,2
Erforderlicher Heizwasservolumenstrom
Heizwasserseitiger Druckverlust
kW
l/h
m3/h
mbar
22
540
1,5
30
22
540
1,5
30
Zulässiger Betriebsüberdruck
– heizwasserseitig
– trinkwasserseitig
bar
bar
10
10
10
10
Max. Betriebstemperatur
– Trinkwarmwasser
– Heizwasser
°C
°C
95
110
95
110
Gewicht (leer)
kg
42
47
Maße
– Höhe
– Durchmesser
mm
mm
845
560
1045
560
Anschlüsse (Außen-Gewinde)
TWW/TKW
TWZ
HV/HR
Zoll (AG)
Zoll (AG)
Zoll (AG)
R ¾"
R ¾"
G ¾"
R ¾"
R ¾"
G ¾"
Version 01.10
EcoTherm Plus WGB 15 – 38 + WGB-K
A
BS 120 C 845
BS 160 C 1045
B
810
1010
55
Trinkwassererwärmung
Abb. 18: Abmessungen und Anschlüsse nebenstehender System-Trinkwassererwärmer HydroComfort BS 200 C
332
600
Vorderansicht
Rückansicht
Seitenansicht
TWW
TWZ
3/4˝
HV
1˝
H
H1
H2
338
Modell
BS 200 C
Speicherinhalt
Heizwasserinhalt
Heizfläche
Leistungskennzahl
bei ϑHV = 80 °C und ϑSP = 60 °C
Dauerleistung bei
ϑHV = 80 °C von 10 °C auf 45 °C
l
l
m2
200
6,4
0,93
NL*
3,4
Erforderlicher Heizwasservolumenstrom
Heizwasserseitiger Druckverlust
kW
l/h
m3/h
mbar
25
610
1,5
40
Zulässiger Betriebsüberdruck
– heizwasserseitig
– trinkwasserseitig
bar
bar
10
10
Verlustleistung (Bereitschaftsverlust)
bei Δϑ = 40 K
W/K
W
1,5
62
Gewicht
ca. kg
62
Abmessungen:
Maße
Anschlüsse:
HR
110
TKW
190
H3
H
H1 (Trinkwarmwasser)
H2 (Trinkwarmwasserzirkulation)
H3 (Vorlauf Heizung)
H4 (Rücklauf Heizung)
H5 (Trinkkaltwasser)
mm
mm
mm
mm
mm
mm
TWW/TKW
TWZ
HV/HR
Zoll (AG)
Zoll (AG)
Zoll (AG)
1300
1191
1020
740
253
90
R¾
R¾
R1
* Gilt unter der Voraussetzung, dass die Kesselleistung mindestens so groß ist wie die
genannte Dauerleistung von 10 auf 45 °C.
56
EcoTherm Plus WGB 15 – 38 + WGB-K
Version 01.10
Trinkwassererwärmung
Abb. 19: NL-Zahl der HydroComfort Trinkwassererwärmer in Abhängigkeit von der Dauerleistung
bzw. Kesselleistung
Trinkwasserhärte
Version 01.10
Bei der Trinkwassererwärmung fallen im Trinkwarmwasser gelöste Kalkbestandteile bei Temperaturen oberhalb von 55 °C verstärkt aus. Diese Reaktion findet
an der heißesten Stelle des Systems statt. Bei Rohrwendelspeichern ist dies die
Rohrwendel selbst. Alle herkömmlichen Rohrwendelspeicher können daher
bauartbedingt nur schwer gewartet werden und sind energetisch ineffizienter
als Plattenwärmetauscher. Beim Einsatz von BRÖTJE Gas-Brennwertgeräten mit
Durchlauferhitzerfunktion oder mit Schichtenspeicher zur Trinkwassererwärmung
wird ein Plattenwärmetauscher verwendet. Er dient der Systemtrennung zwischen
Trinkwasser und Heizungswasser. Der Einsatz eines Plattenwärmetauschers ist
ein langjährig erprobtes, zuverlässiges und allgemein positives Produktmerkmal
bei der Trinkwassererwärmung. Für Gebiete mit erhöhtem Kalkgehalt können sich
verkürzte Wartungsintervalle für den Plattenwärmetauscher ergeben. Die Leistung
des Plattenwärmetauschers ändert sich durch den Kalkausfall nicht schlagartig.
Bei steigender Kalkmenge ist jedoch schlechterer Wärmeübergang oder ein Anstieg
der Ladezeiten zu erwarten. Der Plattenwärmetauscher wird durch die Kalkbestandteile nicht beschädigt. Nach einer Wartung mit einem handelsüblichen Entkalkungsmittel ist der Plattenwärmetauscher wieder uneingeschränkt funktionsfähig.
In Gebieten mit höheren Trinkwasserhärten ist somit abzuwägen, ob mögliche
energetische Vorteile einer Brennwertnutzung oder Komfortvorteile bei der Trinkwassererwärmung im Verhältnis zum möglicherweise höheren Wartungsaufwand
noch gegeben sind. BRÖTJE empfiehlt den Einsatz eines Plattenwärmetauschers
bis zu einer Trinkwasserhärte von ca. 14 °dH. Ein fester Wert kann an dieser Stelle
nicht genannt werden, da die Belastung des Plattenwärmetauschers neben der
Trinkwasserhärte stark von weiteren Faktoren wie der Beladungstemperatur, dem
Trinkwarmwasserbedarf, dem Nutzerverhalten etc. abhängt.
EcoTherm Plus WGB 15 – 38 + WGB-K
57
Trinkwassererwärmung
EnEV-Daten
BRÖTJE monovalente Trinkwassererwärmer HydroComfort
Bezeichnung
RSP C**
Dazugehöriger Kessel
Speicher-Nenninhalt
V
Liter
BBS 15, 20, 28 E
130
Bereitschafts-Wärmeverlust*
qB,S
kWh/d
W
1,28
53
SSP E**
BBS 15, 20, 28 E
135
1,34
56
EAS SSP
SOB 22, SOB 26 C
135
1,34
56
BBK 22 E
95
1,20
50
WGB-K 20 E
60
1,35
56
Systemspeicher**
WGB-K 20 E**
WSK/WTK**
WSK, WTK
60
1,35
56
LSL .. C**
LSL-UB 20-25 C
LSL-UG 20-25 C
150
1,60
67
BS-S 125
WGB-S 17/20
125
1,28
53
BS 120 C
120
1,25
52
BS 160 C
160
1,35
56
BS 200 C
200
1,60
67
EAS-T 150 C
150
1,30
54
EAS-T 200 C
200
1,50
63
EAS 120 C
120
1,08
45
EAS 150 C
150
1,30
54
EAS 200 C
200
1,60
67
EAS 300 C
300
2,00
83
EAS 400 C
400
2,51
105
EAS 500 C
500
2,70
113
* nach DIN 4753 Teil 8 bei Δϑ = 45 K
** Speicher mit Heizgerät verbunden
58
EcoTherm Plus WGB 15 – 38 + WGB-K
Version 01.10
Trinkwassererwärmung
EnEV-Daten
BRÖTJE bivalente Solar-Trinkwassererwärmer HydroComfort
Bezeichnung
Bereitschaftsvolumen
VS, aux
Liter
PufferVolumen
VS, Sol
Liter
BereitschaftsWärmeverlust*
qB,S
kWh/d**
mit HeizungsWärmetauscher
–
–
SB 300
100
200
1,84
ja
SB 400
130
270
2,16
ja
SB 500
160
340
2,70
ja
SSB 200 Eco
70
130
ja
SSB 300 Eco
100
200
ja
WGB-S 17/20
145
155
1,90
extern
BSK 15, 20
80
80
1,35
extern
SSB 300
100
200
1,97
ja
SSB 400
130
270
2,33
ja
SSB 500
160
340
2,62
ja
SBH 600/150
150
450
3,70
nein
SBH 750/180
180
570
4,05
nein
SBH 1000/200
200
800
4,51
nein
SPZ 650
650
4,22
nein
SPZ 800
800
4,68
nein
SPZ 1000
1000
5,32
nein
SPZ 650
650
3,03
nein
SPZ 800
800
3,34
nein
SPZ 1000
1000
3,76
nein
SSB-S 300
Systemspeicher***
Dazugehöriger
Kessel
Solar-Kombi-Trinkwassererwärmer
Solar-Puffer-Trinkwassererwärmer
Solar-Pufferzentrale
* nach DIN 4753 Teil 8 bei Δϑ = 45 K
** kWh/d = kWh pro Tag
*** Speicher mit Heizgerät verbunden
Version 01.10
EcoTherm Plus WGB 15 – 38 + WGB-K
59
Planungshinweise
11. Planungshinweise
60
Kondenswasser-Neutralisation
Entsprechend dem ATV-Arbeitsblatt A 251 wird eine Neutralisation erst ab einer
Nennwärmebelastung von 200 kW gefordert. Bitte beachten Sie das Arbeitsblatt
A 251. Dennoch kann es vorkommen, dass regional durch die Wasserbehörden
eine Neutralisation gefordert wird. Daher ist es ratsam, sich rechtzeitig vor der
Installation mit den kommunalen Behörden in Verbindung zu setzen, um sich
über die örtlichen Bestimmungen zu informieren.
Weiterhin kann eine Neutralisation des Kondenswassers erforderlich sein, wenn
Abwasserrohre nicht säurebeständig sind und eine ausreichende Vermischung
(Neutralisation) mit anderen Abwässern nicht gewährleistet werden kann.
Kondenswasserableitung
über das BRÖTJE Gas-Brennwertgerät
Bei BRÖTJE Gas-Brennwertgeräten kann das in der Abgasleitung anfallende
Kondenswasser geräteintern abgeleitet werden. Daher ist es nicht notwendig,
gesonderte Sammelbehältnisse in die Abgasleitung mit einzubauen.
Einleitung von Kondenswasser
in das öffentliche Kanalnetz
Am Wärmetauscher der BRÖTJE Gas-Brennwertgeräte ist ein KondenswasserSiphon angeschlossen, der mit einem Schlauchanschluss ausgestattet ist. Über
diesen Schlauch wird das Kondenswasser dem Abwasserkanal über eine geeignete Abflussleitung zugeführt. Weiterhin muss vor Installation geprüft werden,
inwiefern die vorhandene Abflussleitung für die Ableitung von saurem Kondenswasser geeignet ist.
Folgende Materialien sind für das Abführen von Kondenswasser geeignet:
• PVC-Hart-Rohr nach DIN 19534, Teil 3
• PVC-Rohr nach DIN 19538, Teil 10
• PE-HD-Rohr nach DIN 19535, Teil 1 und 2
• PE-HD-Rohr nach DIN 19537, Teil 1 und 2
• PP-Rohr nach DIN 19560, Teil 10
• ABS/ASA-Rohr nach DIN 19561, Teil 10
• Gussrohre nach DIN 19522 mit Innenemaillierung oder Beschichtung
• nicht rostende Stahlrohre mit bauaufsichtlichem Prüfbescheid
• Borosilicatglas-Rohre mit bauaufsichtlichem Prüfbescheid.
Falls die vorhandene Abwasserleitung nicht für den Betrieb mit einem Gas-Brennwertgerät geeignet ist, muss vor Einleitung in das Abwassersystem eine Neutralisation vorgenommen werden.
BRÖTJE KondenswasserNeutralisations-Patrone
Die Neutralisations-Patrone ist unterhalb des Gas-Brennwertgerätes auf dem
Boden oder an der Wand zu befestigen. Sie muss zwischen Gas-Brennwertgerät
und Anschluss an die Abwasserleitung montiert werden, sodass nur pH-neutrales
Wasser in das Abflussrohr entlassen wird. Über eine Nachfüllanzeige kann der
Grad der Füllung überprüft werden.
EcoTherm Plus WGB 15 – 38 + WGB-K
Version 01.10
Planungshinweise
Abb. 20: Mindestabstände der Feuchtraum-Schutzbereiche 2 und 3
2,4 m
0,6 m
0,6 m
2,4 m
Schutzbereich 3
Schutz
bereich 2
Aufstellraum
Betrieb in normalen
Innenräumen
Schutz
bereich 2
Schutzbereich 3
BRÖTJE Gas-Brennwertgeräte müssen in trockenen und frostsicheren, belüftbaren
Räumen, nach Möglichkeit in der Nähe des Abgaswegs installiert werden.
Aggressive Fremdstoffe in der Verbrennungszuluft können das Gas-Brennwertgerät
stören oder schädigen. Daher ist die Installation in Räumen mit hoher Feuchtigkeit (siehe auch „Betrieb in Nassräumen“) oder starkem Staubanfall nur bei raumluftunabhängiger Betriebsweise zulässig.
Sollen BRÖTJE Gas-Brennwertgeräte in Räumen betrieben werden, in denen mit
Lösungsmitteln, chlorhaltigen Reinigungsmitteln, Farben, Klebstoffen oder ähnlichen Stoffen gearbeitet wird oder in denen solche Stoffe gelagert werden, ist
ausschließlich der raumluftunabhängige Betrieb zulässig. Dieses gilt insbesondere
für Räume, welche durch Ammoniak und dessen Verbindungen sowie Nitrite und
Sulfide belastet sind (Tierzucht- und Verwertungseinrichtungen, Batterie- und
Galvanikräume etc.).
Bei der Installation von BRÖTJE Gas-Brennwertgeräten unter diesen Bedingungen
ist zwingend die DIN 50929 (Korrosionswahrscheinlichkeit metallischer Werkstoffe
bei äußerer Korrosionsbelastung) sowie das Informationsblatt i. 158; „Deutsches
Kupferinstitut“ zu beachten.
Weiterhin ist zu beachten, dass unter aggressiven Atmosphären auch die kesselexternen Installationen angegriffen werden können. Dazu zählen insbesondere
Aluminium-, Messing- und Kupferinstallationen. Diese müssen nach DIN 30672
durch werkseitig kunststoffbeschichtete Rohre errichtet werden. Armaturen, Rohrverbindungen und Formstücke sind durch Schrumpfschläuche der Beanspruchungsklassen B und C entsprechend herzustellen.
Für Schäden, die aufgrund der Installation an einem nicht geeigneten Ort oder
aufgrund falscher Verbrennungsluftzuführung entstehen, besteht kein Gewährleistungsanspruch.
Neben den allgemeinen Regeln der Technik sind insbesondere Verordnungen der
Bundesländer wie Feuerungs- und Bauordnung sowie die Heizraumrichtlinien zu
beachten. Besondere Wandabstände sind nicht zu berücksichtigen. Im Aufstellraum
des Gas-Brennwertgerätes muss jedoch ausreichend Platz für handwerksgerechte
Installations- und Wartungsarbeiten zur Verfügung stehen.
Version 01.10
EcoTherm Plus WGB 15 – 38 + WGB-K
61
Planungshinweise
62
Betrieb in Nassräumen
BRÖTJE Gas-Brennwertgeräte entsprechen im Auslieferungszustand der Schutzart
IPx4D nach VDE 0100, Teil 701 und dürfen in dem Schutzbereich 2 installiert
werden. Bei der Installation des Gas-Brennwertgerätes in Nassräumen müssen
zur Einhaltung dieser Schutzklasse folgende Bedingungen erfüllt werden:
• Raumluftunabhängige Betriebsweise des Kessels durch konzentrische
Abgas-/Zuluftführung.
• Es müssen alle abgehenden bzw. ankommenden elektrischen Leitungen durch
die Zugentlastungs-Verschraubungen geführt und festgesetzt werden. Die Verschraubungen sind fest anzuziehen, sodass kein Wasser in das Gehäuseinnere
eindringen kann.
Elektroanschluss
Bei einer Elektroinstallation sind VDE und örtliche Bestimmungen zu beachten.
Anschlusswerte siehe „Technische Daten“.
Der Elektroanschluss ist polunverwechselbar und polrichtig vorzunehmen.
Alle angeschlossenen Komponenten müssen VDE-gerecht ausgeführt sein. Es ist
empfehlenswert, vor dem Gas-Brennwertgerät einen Hauptschalter anzuordnen.
Fühlerleitungen führen keine Netzspannung, sondern Schutzkleinspannung. Um
elektromagnetische Störungen zu vermeiden, sollten Fühlerleitungen nicht parallel
mit Netzleitungen geführt werden. Als Fühlerleitungen sollten nur abgeschirmte
Leitungen verwendet werden.
Erforderliche Fühler-Leitungsquerschnitte:
CU-Leitung bis 20 m: 0,60 mm2 Ø
CU-Leitung bis 80 m: 1,00 mm2 Ø
CU-Leitung bis 120 m: 1,50 mm2 Ø
Wasserseitiger Korrosionsschutz bei geschlossenen
Heizungsanlagen
Beim Anschluss von Gas-Brennwertgeräten an Fußbodenheizungen mit Kunststoffrohr, das nicht sauerstoffdicht gemäß DIN 4726 ist, muss ein Wärmetauscher
zur Anlagentrennung eingesetzt werden.
Heizungsanlagen, in die ein BRÖTJE Gas-Brennwertgerät eingebaut werden soll,
sind nach DIN 4751-2 als geschlossene Heizungsanlage mit Membranausdehnungsgefäß auszulegen.
Der Einbau eines BRÖTJE Gas-Brennwertgerätes in eine „offene“ Heizungsanlage
ist nicht zu empfehlen: Durch die Verbindung zur Außenluft wird Sauerstoff in
einem Umfang aufgenommen, der zur Korrosion in der Heizungsanlage führen
kann. Weiterhin wird das Ziel einer konsequenten Energieeinsparung durch den
zusätzlichen Wärmeverlust über das offene Ausdehnungsgefäß nicht erreicht.
Schwerkraftanlagen mit offenem Ausdehnungsgefäß entsprechen nicht dem
heutigen Stand der Technik. Weiterhin kann es aufgrund einer zu geringen
Anlagenhöhe zu Problemen mit dem erforderlichen Vordruck für den Wasserdruckschalter des BRÖTJE Gas-Brennwertgerätes kommen. Ist der Betrieb an einer
offenen Heizungsanlage erforderlich, muss eine Systemtrennung durch einen
Wärmetauscher erfolgen.
Detaillierte Informationen zur Konditionierung des Füll- und Ergänzungswassers
von Heizungsanlagen können dem Kapitel „Anforderungen an das Heizwasser“
entnommen werden.
EcoTherm Plus WGB 15 – 38 + WGB-K
Version 01.10
Planungshinweise
Abstand zu brennbaren
Bauteilen
Bei der Installation eines BRÖTJE Gas-Brennwertgerätes und des AbgasleitungsSystems KAS ist der Abstand zu brennbaren Bauteilen gemäß der Bau- und
Feuerungsverordnung der Länder zu beachten. Unter bestimmungsgemäßem
Betrieb eines BRÖTJE Gas-Brennwertgerätes liegen die Oberflächentemperaturen
auf der Kesselverkleidung und dem Abgasleitungs-System unterhalb von 85 °C.
Hydraulische Anbindung
BRÖTJE Gas-Brennwertgeräte können direkt an Heizsysteme angeschlossen werden.
Der Einbau eines Filters im Heizungsrücklauf wird empfohlen. Altanlagen sollten
vor der Geräteinstallation gründlich durchgespült werden, um Schlammrückstände
zu entfernen. Bei Anlagen mit großem Wasserinhalt (Pufferspeicher) empfehlen
wir in Übereinstimmung mit der VDI 2035 ein Befüllen der Anlage mit teilenthärtetem Wasser (siehe auch: 12. Anforderungen an das Heizwasser).
Die Restförderhöhe der eingebauten Kesselpumpe ist dem Pumpendiagramm zu
entnehmen. Ist die Restförderhöhe der Pumpe nicht ausreichend oder ist aufgrund
einer geringen Temperaturspreizung (z. B. Fußbodenheizung) eine höhere Durchflussmenge notwendig, sind evtl. zusätzliche Heizkreispumpen zu berücksichtigen
oder es ist eine von BRÖTJE freigegebene Änderung der hydraulischen Anbindung
des BRÖTJE Gas-Brennwertgerätes zu wählen. Hierzu kann z. B. hydraulisches
Zubehör wie das Mischeranschlussrohr MAR oder, wenn für das entsprechende
BRÖTJE Gas-Brennwertgerät freigegeben, das Pumpenersatzrohr PER verwendet
werden. Ist das Pumpenersatzrohr PER im Kapitel 8 „Hydraulische Anbindung“
aufgeführt, so kann es für dieses Gas-Brennwertgerät eingesetzt werden. Die
geräteinterne Pumpe darf nicht einfach entfernt und durch eine andere Pumpe
ersetzt werden. Ein solcher Eingriff in die geräteinterne Hydraulik kann zum Verlust der Garantie und der Gewährleistungsansprüche führen.
Aufgrund des optimierten Wärmetauschers und der optimierten Fühleranordnung
ist eine Mindestumlaufwassermenge bei BRÖTJE Gas-Brennwertgeräten nicht erforderlich. Dieses wurde durch die Optimierung des Wärmetauschers und die Lage
des Vorlauftemperaturfühlers ermöglicht. Obwohl keine Mindestumlaufwassermenge einzuhalten ist, kann zur Vermeidung von Strömungsgeräuschen der Einsatz
eines Überströmventils erforderlich sein. Die sicherheitstechnische Ausrüstung
der Heizungsanlage ist entsprechend DIN EN 12828 auszuführen.
BRÖTJE Gas-Brennwertgeräte sind serienmäßig mit einem Mindest-Druckbegrenzer
(min. Wasserdruck 0,7 bar/Sicherheitsabschaltung bei 0,3 bar) ausgestattet.
Weitere Einrichtungen zur Wassermangelsicherung nach DIN EN 12828 sind nicht
notwendig.
Trinkwasserseitige Anbindung
Version 01.10
BRÖTJE Gas-Brennwertgeräte der Ausführungen mit integriertem Speicher und/oder
Wärmetauscher zur Trinkwassererwärmung sind für den direkten Anschluss an
das Trinkwassernetz vorgesehen. Eine Absicherung nach DIN 1988 ist in jedem
Fall zu beachten. Die gerätespezifischen Vorgaben zum Anschluss an das Trinkwassernetz sind ebenfalls zu beachten.
Notwendiges Zubehör zum Anschluss an das Trinkwassernetz kann, sofern als
Zubehör von BRÖTJE angeboten, dem Kapitel 8 „Hydraulische Anbindung“ entnommen werden.
Bei Regionen mit hohen Kalziumkarbonathärten im Trinkwasser (> 14° dH) sind
geeignete bauseitige Maßnahmen zum Schutz der Anlage und insbesondere des
Gerätes, des Wärmetauschers und des Speichers zu treffen.
Weitere Informationen zur Trinkwasserhärte erhalten Sie im Kapitel 10 „Trinkwassererwärmung“.
EcoTherm Plus WGB 15 – 38 + WGB-K
63
Planungshinweise
Membranausdehnungsgefäß
Bei BRÖTJE Gas-Brennwertgeräten der „Kompakt-Serie“ ist serienmäßig ein Membranausdehnungsgefäß enthalten. Bei allen anderen BRÖTJE Gas-Brennwertgeräten
bis einschließlich 20 kW ist ein Membranausdehnungsgefäß als Sonderzubehör
erhältlich. Der genaue Lieferumfang dieses BRÖTJE Gas-Brennwertgerätes kann
Kapitel 2. Anlieferung und Lieferumfang entnommen werden. Ist das Membranausdehnungsgefäß MAG nicht im Lieferumfang dieses Gas-Brennwertgerätes
enthalten, eine Nachrüstung aber möglich ist, so ist das MAG in Kapitel 8
„Hydraulische Anbindung“ als Zubehör aufgeführt.
Der maximale Heizwasser-Anlageninhalt bei Verwendung des Membranausdehnungsgefäßes (Inhalt 12 l) kann der unten stehenden Abbildung entnommen
werden. Wird ein externes Ausdehnungsgefäß installiert, ist dieses auf der Druckseite der Pumpe (Vorlauf) absperrsicher anzuschließen.
Abb. 21: max. Anlageninhalt bei Verwendung des MAG (12 l)
40°C
64
Hydraulische Anbindung
an eine FußbodenHeizungsanlage
BRÖTJE Gas-Brennwertgeräte sind besonders für den Betrieb einer Fußbodenheizung geeignet, da bei einer Fußbodenheizung die Systemtemperaturen sehr niedrig
angesetzt werden. Um die Anlage nicht mit zu hohen Temperaturen zu betreiben,
ist es erforderlich, die werkseitig eingestellte Heizkennlinie umzustellen (s. Heizkennliniendiagramm in Kapitel 6. Regelungstechnik) und bauseits einen Temperaturwächter zu installieren. Auch stetig geregelte Fußbodenheizungen, z. B. in Anlagen
mit mehreren Heizkreisen, sollten bauseits mit einem Temperaturwächter ausgerüstet werden. Weiterhin ist zu beachten, dass die Fußbodenheizung aus absolut diffusionsdichtem Material, z. B. Kupferrohr, besteht. Bei Verwendung von
Kunststoffrohr, welches nicht nach DIN 4726 sauerstoffdicht ist, müssen Wärmetauscher zur Anlagentrennung eingesetzt werden.
Hydraulische Anbindung
Einkesselanlagen
Die Heizkreise werden direkt über einen druckbehafteten Verteiler angeschlossen.
Kesselkreispumpen mit hydraulischer Weiche bzw. drucklosem Verteiler sind nur
dann erforderlich, wenn sich die Heizkreise wegen der unterschiedlichen Größe
gegenseitig beeinflussen und dadurch die Funktion nicht sichergestellt ist oder
die Heizkreise mit kleinerer Temperaturdifferenz bzw. größerem Massenstrom
betrieben werden sollen.
EcoTherm Plus WGB 15 – 38 + WGB-K
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Planungshinweise
Wichtiger Hinweis
Aufgrund der integrierten Trinkwassererwärmung mit 3-Wege-Umschaltventil
sind folgende BRÖTJE Gas-Brennwertgeräte nur bedingt geeignet für den Einsatz
in Mehrkesselanlagen mit Kesselkreispumpen (hydraulische Kaskaden):
• EcoCondens BBS, BBS Pro EVO
• EcoCondens Kompakt BBK
• EcoSolar BSK
• EcoTherm Kompakt WBS
• EcoTherm Kompakt WBC
• EcoTherm Plus WGB-K
• EcoTherm Plus WGB-S
Alle anderen BRÖTJE Gas-Brennwertgeräte können beliebig in hydraulischen
Kaskaden eingebunden werden.
Mehrkesselanlagen
(Kaskaden)
In Mehrkesselanlagen bietet der Betrieb der BRÖTJE Gas-Brennwertgeräte mit
Kesselkreispumpe und Rückschlagklappe Vorteile. Die Anbindung des Verbraucherkreises kann über eine hydraulische Weiche erfolgen.
Vorteile der Anbindung von
Gas-Brennwertgeräten über
Kesselkreispumpen
• Sehr geringer Stromverbrauch, da überwiegend nur ein Gas-Brennwertgerät mit
der jeweiligen geräteinternen Kesselkreispumpe in Betrieb ist.
• Bessere Regelbarkeit gegenüber Anlagen mit nur einer Kesselkreispumpe.
• Hydraulische Absperrung durch Zusammenwirken von Kesselkreispumpe und
Rückschlagklappe.
• Notversorgung (Einkesselbetrieb) möglich.
• Restwärmenutzung durch Nachlauf der Kesselkreispumpe nach Brennerabschaltung.
Hydraulische Weiche
Für den Betrieb des Gas-Brennwertgerätes ist der Einsatz einer hydraulischen
Weiche nicht erforderlich, da keine Mindestumlaufwassermenge benötigt wird.
Bei unbestimmten Anlagen, problematischen Hydrauliken oder Mehrkesselanlagen kann der Einsatz einer hydraulischen Weiche zur Entkopplung von Erzeugerund Verbraucherkreis zweckmäßig sein. Der Vorteil besteht darin, dass GasBrennwertgerät und Verbraucherkreis unabhängig voneinander mit unterschiedlichen Volumenströmen laufen und dadurch ein optimaler Betrieb gewährleistet
ist. Die hydraulische Weiche wird nach dem größten Volumenstrom, in der Regel
des Verbraucherkreises, ausgelegt. Weiterhin ist zu beachten, dass eine mittlere
Fließgeschwindigkeit von 0,2 m/sec nicht überschritten wird. Anhaltswerte für
die Dimensionierung sind den Größentabellen der Hersteller zu entnehmen.
Der Fühler für die Kesselfolgeschaltung bei Kaskadenanlagen wird im oberen
Bereich der hydraulischen Weiche eingebaut. Er gewährleistet so die optimale
lastabhängige Kesselregelung. Eine hydraulische Weiche kann daher in hydraulisch
komplexen oder unbekannten Anlagen auch ein Problemlöser sein. Die in der
Rubrik 13 „Anwendungsbeispiele“ gezeigten Hydraulikschemata und E-Pläne
stellen nur einen Auszug aus einer großen Auswahl von möglichen Anwendungsbeispielen dar.
Für Anlagen mit hydraulischer Weiche bzw. Mehrkesselanlagen beachten Sie
bitte die BRÖTJE Arbeitsunterlage „Heizungsanlagen mit hydraulischer Weiche“.
Diese enthält eine Zusammenstellung von einfachen bis hin zu komplexen
Hydraulikschemata inklusive aller erforderlichen E-Pläne.
Version 01.10
EcoTherm Plus WGB 15 – 38 + WGB-K
65
Planungshinweise
66
Service und Gewährleistung
Durch die Energieeinsparverordnung EnEV wird der Wartung und Instandhaltung
von heizungstechnischen Anlagen besonderes Gewicht verliehen. So müssen
Einrichtungen zur Senkung des Energiebedarfs (z. B. Gas-Brennwertgeräte) betriebsbereit erhalten und genutzt werden. Für alle bestehenden Gebäude sind
Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten verpflichtend. Gleiches gilt für alle
Heizungs- und Trinkwassererwärmungsanlagen sowie raumlufttechnische Anlagen.
Für eine erforderliche Instandsetzung dürfen nur BRÖTJE Originalersatzteile verwendet werden. Für Schäden, die auf falsche Ersatzteile zurückzuführen sind,
entfällt die Gewährleistung. Um dieser Gefährdung entgegenzutreten, empfehlen
wir einen Wartungsvertrag abzuschließen. Terminlich sollte dieser so liegen, dass
sich das Gas-Brennwertgerät zur Inspektion durch den Schornsteinfeger immer in
einem einwandfreien Zustand befindet. So können die Kosten, sowohl für den
Schornsteinfeger als auch für den Betrieb der Heizungsanlage, wirkungsvoll verringert werden.
Inbetriebnahme/
Kundendienst
Für die Durchführung einer Inbetriebnahme bzw. für Kundendiensteinsätze gelten
die in der aktuellen Preisliste angegebenen Bedingungen. Für kostenpflichtige
Einsätze des BRÖTJE Kundendienstes gelten die Preisangaben der aktuellen
Preisliste.
Erdgas-Installation
BRÖTJE Gas-Brennwertgeräte sind werkseitig für den Betrieb mit Erdgas nach der
zuletzt gültigen DIN zur Erdgasbeschaffenheit ausgelegt. Insbesondere ist das
Arbeitsblatt G 260 des DVGW zu beachten. BRÖTJE Gas-Brennwertgeräte dürfen
ausschließlich mit Erdgas betrieben werden, welches dem DVGW Arbeitsblatt G 260
entspricht.
Flüssiggas-Installation
Bei der Betriebsweise mit Flüssiggas sind grundsätzlich die Anforderungen der
„Technischen Regeln Flüssiggas (TRF)“ zu beachten.
Bei der Installation unter Erdgleiche ist ein externes Gasmagnetventil nicht
erforderlich. Das in die BRÖTJE Gas-Brennwertgeräte eingebaute Gasmagnetventil entspricht der DIN EN 126.
Für den Betrieb der BRÖTJE Gas-Brennwertgeräte bis 110 kW mit Flüssiggas ist
ein Umbausatz als Zubehör erhältlich (nur für Geräte ohne elektronische Verbrennungsoptimierung EVO!).
EcoTherm Plus WGB 15 – 38 + WGB-K
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Planungshinweise
BAFA Förderungen*
Die integrierte Umwälzpumpe des Gas-Brennwertgerätes
• EcoTherm Plus WGB
• EcoTherm Plus WGB Pro EVO
• EcoTherm Plus WGB-K
• EcoTherm Plus WGB-S
• EcoTherm Kompakt WBC (ab Serie F)
• EcoSolar BSK
• TrioCondens BGB
• EcoCondens BBS
• EcoCondens BBS Pro EVO
erfüllt die Anforderungen des BAFA zur Energieeffizienzklasse A.
Das BRÖTJE Gas-Brennwertgerät
• EcoTherm Plus WGB
• EcoTherm Plus WGB Pro EVO
• EcoTherm Plus WGB-K
• EcoTherm Plus WGB-S
• EcoTherm Kompakt WBS
• EcoTherm Kompakt WBC
• EcoTherm Kompakt WBC Pro
• EcoCondens Kompakt BBK
• EcoSolar BSK
• TrioCondens BGB
• EcoCondens BBS
mit seiner im Regel- und Diagnosesystem ISR-Plus LMS integrierten Solarregelung
erfüllt in Verbindung mit dem integrierten Solarpumpenset (nur EcoSolar BSK)
bzw. mit dem BRÖTJE Solarpumpen- und Sicherheitsset SPS die Anforderungen
des BAFA nach einem geeigneten Funktionskontrollgerät.
Stand: Juli 2010
* Die Gewährung von Förderungen durch das BAFA ist abhängig von der Förderpolitik der Bundesregierung und der Verfügbarkeit der Fördermittel. Von BRÖTJE
kann aus den genannten Gründen keine Gewähr für den Erhalt von Förderungen
gegeben werden.
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EcoTherm Plus WGB 15 – 38 + WGB-K
67
68
Typ
WGB Pro EVO 15
WGB Pro EVO 20
WGB 15
WGB 20
WGB 28
WGB 38
WGB 50
WGB 70
WGB 90
WGB 110
WGB-K 20
WGB-S 17/20
WBS 14
WBS 22
WBC 22/24
BBS Pro EVO 15
BBS Pro EVO 20
BBS 15
BBS 20
BBS 28
BBK 22
BSK 15
BSK 20
BGB 15
BGB 20
BGB 28
Bezeichnung
EcoTherm Plus WGB
EcoTherm Plus WGB
EcoTherm Plus WGB
EcoTherm Plus WGB
EcoTherm Plus WGB
EcoTherm Plus WGB
EcoTherm Plus WGB
EcoTherm Plus WGB
EcoTherm Plus WGB
EcoTherm Plus WGB
EcoTherm Plus WGB-K
EcoTherm Plus WGB
EcoTherm Kompakt WBS
EcoTherm Kompakt WBS
EcoTherm Kompakt WBC
EcoCondens BBS
EcoCondens BBS
EcoCondens BBS
EcoCondens BBS
EcoCondens BBS
EcoCondens Kompakt BBK
EcoSolar BSK
EcoSolar BSK
TrioCondens BGB
TrioCondens BGB
TrioCondens BGB
Gas-Brennwertgeräte
C
C
E
E
E
E
E
E
E
E
E
E
E
E
E
C
C
E
E
E
E
–
–
E
E
E
Serie
15
20
15
20
28
38
50
70
90
110
20
17
14
22
22
15
20
15
20
28
22
15
20
15
20
28
0,87
0,66
0,87
0,66
0,51
0,37
0,32
0,26
0,22
0,18
0,66
0,77
0,94
0,6
0,6
0,87
0,66
0,87
0,66
0,51
0,6
0,87
0,66
0,87
0,66
0,51
Nennwärme- Bereitschaftsbelastung
verlust
Qn
qB, 70
kW
%
97,0
96,9
97,0
96,9
97,2
96,9
97,0
97,0
97,0
97,1
96,9
97,0
97,0
96,5
96,2
97,0
96,9
97,0
96,9
97,2
96,5
97,0
96,9
97,0
96,9
97,2
η 100
%
108,2
108,2
108,2
108,2
108,6
107,4
108,5
107,4
108,4
108
108,2
108,2
108,2
107,5
107,5
108,2
108,2
108,2
108,2
108,6
107,5
108,2
108,2
108,2
108,2
108,6
η 30
%
50
50
50
50
70
75
83
108
180
196
50
50
50
55
60
50
50
50
50
70
55
50
50
50
50
70
PHE, 100
W
32
32
32
32
32
32
28
32
55
60
32
32
32
35
35
32
32
32
32
32
35
32
32
32
32
32
PHE, 30
W
Planungshinweise
EnEV Daten BRÖTJE Gas-Brennwertgeräte
EcoTherm Plus WGB 15 – 38 + WGB-K
Version 01.10
Anforderungen an das Heizwasser
12. Anforderungen an das Heizwasser
Anforderungen beachten!
Anforderungen an das Heizwasser für BRÖTJE Gas-Brennwertgeräte
Die Anforderungen an die Heizwasserqualität sind gegenüber früher gestiegen,
da sich die Anlagenbedingungen geändert haben:
• geringerer Wärmebedarf
• Einsatz von Gas-Brennwertgeräte-Kaskaden in größeren Objekten
• vermehrter Einsatz von Pufferspeichern in Verbindung mit Solarthermie und
Festbrennstoffkesseln.
Im Vordergrund steht dabei stets, die Anlagen so auszuführen, dass sie lange Zeit
ohne Störungen sicher ihren Dienst leisten.
Grundsätzlich reicht Wasser in Trinkwasserqualität aus, es muss aber geprüft
werden, ob das an der Anlage vorhandene Trinkwasser hinsichtlich Härtegrad zur
Befüllung der Anlage geeignet ist (siehe Diagramm Wasserhärte in der Technischen
Information der jeweiligen Gas-Brennwertkessel).
Sollte dies nicht der Fall sein, so sind verschiedene Maßnahmen möglich:
1. Zugabe eines Additivs zum Füllwasser, damit die Härte im Kessel nicht ausfällt
und sich der pH-Wert des Anlagenwassers stabil verhält (Härtestabilisator).
2. Verwendung einer Enthärtungsanlage zur Behandlung des Füllwassers.
3. Verwendung einer Entsalzungsanlage zur Aufbereitung des Füllwassers. Die
Entsalzung des Füll- und Ergänzungswassers zu vollentsalztem (VE-)Wasser ist
nicht zu verwechseln mit einer Enthärtung auf 0 °dH. Bei der Enthärtung bleiben
die korrosionswirkenden Salze im Wasser enthalten.
Nur freigegebene Additive
oder Verfahren verwenden!
Bei der Zugabe von Additiven dürfen nur die von BRÖTJE freigegebenen Mittel
verwendet werden. Auch die Enthärtung/Entsalzung darf nur mit von BRÖTJE
freigegebenen Geräten und unter Beachtung der Grenzwerte erfolgen. Ansonsten
erlischt die Garantie!
Den pH-Wert kontrollieren!
Unter verschiedenen Bedingungen ist eine Eigenalkalisierung (Anstieg des pHWertes) des Anlagenwassers möglich. Daher sollte jährlich eine Kontrolle des pHWertes erfolgen.
Der pH-Wert muss zwischen 8,2 und 9,0 liegen.
VDI-Richtlinie 2035 Teil 1 und 2
Grundsätzlich gelten für alle Kesselgrößen die Anforderungen an das Heizungswasser gemäß VDI-Richtlinie 2035 Teil 1 und 2.
Einschränkend zur VDI 2035 ist eine Teilenthärtung des Wassers unter 6 °dH
nicht zulässig. Eine Vollentsalzung (VE-Wasser) ist nur in Verbindung mit einer
pH-Wert-Stabilisierung anzuwenden!
Der Fußbodenheizkreis ist gesondert zu betrachten. Wenden Sie sich hierzu bitte
an einen Hersteller für Wasserzusätze.
Maßgeblich für die Garantie ist unbedingt die Einhaltung der von BRÖTJE
genannten Hinweise.
Version 01.10
EcoTherm Plus WGB 15 – 38 + WGB-K
69
Anforderungen an das Heizwasser
Abb. 22: Diagramm Wasserhärte EcoTherm Plus WGB 15 – 38
Diagramm Wasserhärte
EcoTherm Plus BGB 15 - 28
Vmax [l]
2000
20kW
kW
15
15 -–20
28 kW
– 38 kW
28
1750
1500
1250
1000
750
500
250
0
0
6
7
8
9
10
1,4
1
11
12
14
16
2,1
2
18
20
22
24
26
3,2
3
28
30
°dH
5,4
4
mmol/l
(mol/m³)
Härtestufe nach
Waschmittelgesetz
Beispiel der Diagrammnutzung:
Der Gerätetyp, die Wasserhärte und das Wasservolumen der Anlage müssen bekannt sein.
Liegt das Wasservolumen oberhalb der dargestellten Kurve, so ist ein Zusatz an Härtestabilisatoren
erforderlich. Eine Enthärtung des Füll- und Ergänzungswassers unter 6 °dH ist nicht zulässig!
Beispiel:
Bei Anlagenwasser mit 12 °dH, einem Wasservolumen von bis zu 200 Litern und einem Gas-Brennwertgerät
mit bis zu 20 kW Leistung ist kein Zusatz erforderlich. Gleiches gilt bei Geräten bis 38 kW Leistung und einem
Wasservolumen von bis zu 400 Litern. Berücksichtigt wurde ein übliches Nachfüllvolumen der Anlage.
70
EcoTherm Plus WGB 15 – 38 + WGB-K
Version 01.10
Anforderungen an das Heizwasser
Wärmebedarf [kW]
Geräteleistung
15 – 20
Radiatorenheizkörper
Fußbodenheizung
200
12
270
18
350
9
450
14
420
8
550
10
Durchschnittlicher Gesamtwasserinhalt VA [l]
28 – 38
ca. Anlageninhalt in l
max. Härtegrad in °dH
ca. Anlageninhalt in l
max. Härtegrad in °dH
Plattenheizkörper
Installierte Leistung der Anlage Qi [kW]
Version 01.10
EcoTherm Plus WGB 15 – 38 + WGB-K
71
Anforderungen an das Heizwasser
Weitere Informationen
zum Heizungswasser
• Das Wasser darf keine Fremdkörper wie Schweißperlen, Rostpartikel, Zunder
oder Schlamm enthalten. Bei Erstinbetriebnahme ist die Anlage so lange zu
spülen, bis klares Wasser aus der Anlage kommt. Beim Spülen der Anlage ist
darauf zu achten, dass der Wärmetauscher des Heizkessels nicht durchströmt
wird und die Heizkörperthermostate abgenommen und die Ventileinsätze auf
maximalen Durchfluss gestellt werden.
• Werden Additive eingesetzt, ist es wichtig, die Angaben des Herstellers zu beachten. Besteht in Sonderfällen ein Bedarf an Additiven in gemischter Anwendung (z. B. Härtestabilisator, Frostschutzmittel, Dichtmittel etc.), ist darauf zu
achten, dass die Mittel untereinander verträglich sind und keine Verschiebung
des pH-Wertes entsteht. Vorzugsweise sind Mittel vom gleichen Hersteller zu
verwenden.
• Bei Pufferspeichern in Verbindung mit Solaranlagen oder Festbrennstoffkesseln
muss der Pufferinhalt bei der Bestimmung der Füllwassermenge mit berücksichtigt werden.
Diagramm Wasserhärte
Zur Vermeidung von Schäden durch Kesselsteinbildung im Kessel ist das in diesem
Kapitel enthaltene Diagramm zur Wasserhärte zu beachten.
Behandlung und Aufbereitung
von Heizungswasser
Die Gesamtwassermenge der Heizanlage setzt sich zusammen aus Anlagenvolumen (= Füllwassermenge) plus Ergänzungswassermenge. Bei den kesselspezifischen
BRÖTJE Diagrammen wird der leichteren Verwendung halber lediglich das Anlagenvolumen verwendet.
Anlagenvolumenbestimmung
Über die gesamte Lebensdauer des Kessels wird von einer maximalen Nachfüllung
vom 2-fachen Volumen ausgegangen.
Additive
Folgende Produkte sind zurzeit von BRÖTJE freigegeben:
• „Heizungs-Vollschutz“ von der Firma Fernox (www.fernox.com)
• „Sentinel X100“ von der Firma Guanako (www.sentinel-solutions.net)
• „Jenaqua 100 und 110“ von der Firma Guanako (www.jenaqua.de)
• „Vollschutz Genosafe A“ von der Firma Grünbeck (www.gruenbeck.de)
Vollentsalzung
Grundsätzlich kann immer vollentsalztes Wasser (VE-Wasser) eingesetzt werden,
allerdings in Verbindung mit einem pH-Wert-Stabilisator. Folgende Geräte zur
Herstellung von VE-Wasser wurden getestet und freigegeben:
• „Vollentsalzung (VE) GENODEST Vario GDE 2000“ von der Firma Grünbeck
(www.gruenbeck.de)
• weitere Geräte auf Anfrage
Teilenthärtung
Folgende Produkte sind zurzeit von BRÖTJE freigegeben:
• Natrium-Ionenaustauscher „Fillsoft“ von der Firma Reflex (www.reflex.de)
• „Heifisoft“ von der Firma Judo (www.judo-online.de)
• „Heizungswasserenthärtung 3200“ von der Firma Syr (www.syr.de)
• „AQA therm“ und „HBA 100“ von der Firma BWT Wassertechnik (www.bwt.de)
Es ist mit einer Verschneidearmatur sicherzustellen, dass die min. Enthärtung
nicht unter 6 °dH erfolgt.
Es sind unbedingt die Angaben des Herstellers zu beachten!
Weitere Fabrikate befinden sich derzeit in der Erprobung und können bei BRÖTJE
angefragt werden.
Achtung! Werden nicht freigegebene Mittel eingesetzt, erlischt die Garantie!
72
EcoTherm Plus WGB 15 – 38 + WGB-K
Version 01.10
Anforderungen an das Heizwasser
Wartungshinweis
Im Rahmen der empfohlenen Wartung des Kessels ist die Wasserhärte des Heizungswassers zu kontrollieren und ggf. die entsprechende Menge des benutzten
Additivs nachzufüllen.
Praktische Hinweise für den
Heizungsfachmann
1. Unter Beachtung des spezifischen Anlagenvolumens (z. B. bei Verwendung von
Heizwasserpufferspeichern) entscheiden, welche Forderungen von BRÖTJE hinsichtlich der Gesamthärte des Befüll- und Ergänzungswassers nach VDI-Richtlinie 2035 und nach dem produktspezifischen Diagramm Wasserhärte gelten.
Sollte eine Teilenthärtung auf 6 °dH gemäß produktspezifischem Diagramm
Wasserhärte nicht ausreichend sein, so ist entweder zusätzlich ein Additiv einzusetzen oder direkt VE-Wasser zu verwenden (mit pH-Wert-Stabilisator). Bei
Kesseltausch in einer Bestandsanlage ist es empfehlenswert, einen Schlammabscheider oder Filter in den Rücklauf der Anlage vor den Kessel einzubauen.
Die Anlage ist gründlich zu spülen.
2. In Abhängigkeit der eingesetzten Materialien entscheiden, ob Zugabe von
Inhibitoren, Teilenthärtung oder Vollentsalzung die richtige Methode ist.
3. Befüllung dokumentieren (Nach Möglichkeit dazu BRÖTJE Anlagenbuch verwenden. Bei Einsatz eines Additivs ist dieses am Kessel zu kennzeichnen.). Eine
vollständige Entlüftung der Anlagen bei maximaler Betriebstemperatur ist zur
Vermeidung von Gaspolstern und Gasblasen unverzichtbar.
4. Nach 8 bis 12 Wochen den pH-Wert kontrollieren und dokumentieren. Wartungsvertrag anbieten und abschließen.
5. Jährlich den bestimmungsgemäßen Betrieb hinsichtlich Druckhaltung, pH-Wert
und Ergänzungswassermenge kontrollieren und dokumentieren.
Tabelle nach VDI 2035 Blatt 1
Gesamtheizleistung in kW
< 50 *)
50 – 200
200 – 600
> 600
Gesamthärte in °dH
in Abhängigkeit vom spezifischen Anlagenvolumen
< 20 l/kW
≥ 20 l/kW und < 50 l/kW
≥ 50 l/kW
≤ 16,8
≤ 11,2
< 0,11
≤ 11,2
≤ 8,4
< 0,11
≤ 8,4
≤ 0,11
< 0,11
≤ 0,11
< 0,11
< 0,11
*) bei Umlaufwasserheizern (< 0,3 l/kW) und Systemen mit elektrischen Heizelementen
Version 01.10
EcoTherm Plus WGB 15 – 38 + WGB-K
73
Anforderungen an das Heizwasser
Vorgehensweise bei der Installation eines BRÖTJE Gas-Brennwertgerätes
Neubau
Sanierung
Vorgang
Was ist zu tun?
Hinweise
Kesseltyp und
Leistung (QN)
bestimmen
in Abhängigkeit von
Wärmebedarf und Trinkwassererwärmung
bei weniger als 0,3 l/kW Kesselwasserinhalt spricht man von
einem Umlaufwasserheizer
Anlagenvolumen (V)
bestimmen
Diagramm, berechnen,
messen
Achtung: nur Füllwassermenge berücksichtigen
Wasseranalyse (°dH)
Homepage der
Stadtwerke, Hinweis
auf Wasserrechnung
1 mol/m3 = 5,6 °dH
Anlage reinigen
Heizungsreiniger einfüllen
1 Woche einwirken lassen
je nach Grad
der Steinbildung
Anlagenwasser
komplett ablassen
Gefahr durch
aggressive Zusatzstoffe
Anlage spülen
so lange spülen,
bis das Wasser klar ist
Wärmetauscher
des Kessels darf nicht
durchgespült werden
Armaturen warten
Filter und Schlammfang
reinigen
Anlage befüllen
Entscheidung, ob
Frischwasser oder
teilenthärtetes Wasser
max. Enthärtung
auf 6 bis 8 °dH
Anlagenwasser
auf die
Bedingungen einstellen
Entscheidung, ob
Wasseraufbereitung
erforderlich
ggf. Vollschutz einfüllen
ggf. Vollschutz mit
Heizwasser mischen
Pumpe in Betrieb nehmen
ohne Brenner
Druckhaltung prüfen
und einstellen
bestehende Ausdehnungsgefäße oft mit falschem
Vordruck
Entlüftung
bestehende Automatikentlüfter
evtl. ohne Funktion => prüfen
und ggf. tauschen
Einstellungen notieren
Anlagenbuch einrichten und
Inbetriebnahmeprotokoll ausfüllen (auch Vollschutz eintragen)
pH-Wert kontrollieren
pH-Wert muss zwischen 8,2
und 9,0 liegen
ggf. Konzentration
des Vollschutzmittels
messen
ggf. Vollschutz ergänzen
Indizien für Steinbildung
im Kessel prüfen
Siedegeräusche
Inbetriebnahme
des Kessels
nach ca. 1 Jahr
Wartung durchführen
Temperaturdifferenz VL/RL
zu gering
Strömungsgeräusche
verstopfte
Thermostatventile
oder Filter
74
EcoTherm Plus WGB 15 – 38 + WGB-K
Version 01.10
Anforderungen an das Heizwasser
Einsatz von Frostschutzmitteln bei BRÖTJE GasBrennwertgeräten mit
Aluminiumwärmetauscher
Die für Solaranlagen angebotene Wärmeträgerflüssigkeit (Tyfocor L) wird auch
in Heizungsanlagen (z. B. Ferienhäusern) als Frostschutzmittel eingesetzt. Der
Gefrierpunkt („Eisflockenpunkt“) liegt bei der in Kanistern ausgelieferten Mischung
(50 % Tyfocor L, 50 % Wasser) bei –32 °C. Aufgrund der gegenüber reinem Wasser
geringeren Wärmekapazität und der höheren Viskosität können unter ungünstigen
Anlagenbedingungen Siedegeräusche auftreten.
Für die meisten Heizungsanlagen ist ein Frostschutz bis –32 °C nicht erforderlich,
es reichen in der Regel –15 °C. Zur Einstellung dieses Betriebspunkts muss die
Wärmeträgerflüssigkeit mit Wasser im Verhältnis 2:1 verdünnt werden. Dieses
Mischungsverhältnis ist von BRÖTJE für den Einsatz mit BRÖTJE Gas-Brennwertgeräten eingehend auf seine Praxistauglichkeit geprüft worden.
Die Wärmeträgerflüssigkeit Tyfocor L ist bis zu einem Mischungsverhältnis 2:1
als Frostschutz bis –15 °C für die Verwendung mit BRÖTJE Gas-Brennwertgeräten
freigegeben.
Die Tabelle enthält für verschiedene Wassermengen die jeweiligen Mengen an
Wärmeträgerflüssigkeit und Wasser, die miteinander gemischt werden müssen.
Sollten im Ausnahmefall andere Frostschutz-Temperaturen erforderlich sein, so
können individuelle Berechnungen erstellt werden.
WICHTIG!
Bei Verwendung eines Frostschutzmittels sind Leitungen, Heizkörper und GasBrennwertgeräte gegen Frostschäden geschützt. Damit das Gas-Brennwertgerät
jederzeit betriebsbereit ist, muss zusätzlich der Aufstellraum durch geeignete
Maßnahmen frostfrei gehalten werden. Beachten Sie ggf. auch besondere Maßnahmen für vorhandene Trinkwassererwärmer!
Wasserinhalt der Anlage
l
Menge Tyfocor L
l
Zumischung Wasser*
l
Frostschutz bis
°C
50
33
17
– 15
100
67
33
– 15
150
100
50
– 15
200
133
67
– 15
250
167
83
– 15
300
200
100
– 15
500
333
167
– 15
1000
667
333
– 15
* Bei dem Wasser für die Mischung muss es sich um neutrales Wasser (Trinkwasserqualität mit max. 100 mg/kg Chlor) oder demineralisiertes
Wasser handeln (Angaben des Herstellers Metasol, Magdeburg). Es sind auch die weiteren Anweisungen des Herstellers zu beachten.
Version 01.10
EcoTherm Plus WGB 15 – 38 + WGB-K
75
Anwendungsbeispiele
13. Anwendungsbeispiele
Anwendungsbeispiel EcoTherm Plus WGB 15 – 38 E: 1 Pumpenheizkreis
76
EcoTherm Plus WGB 15 – 38 + WGB-K
Version 01.10
Anwendungsbeispiele
Anwendungsbeispiel EcoTherm Plus WGB 15 – 38 E: 1 Pumpenheizkreis und 1 Mischerheizkreis
Version 01.10
EcoTherm Plus WGB 15 – 38 + WGB-K
77
Anwendungsbeispiele
Anwendungsbeispiel EcoTherm Plus WGB 15 – 38 E: 2 Mischerheizkreise
78
EcoTherm Plus WGB 15 – 38 + WGB-K
Version 01.10
Anwendungsbeispiele
Anwendungsbeispiel EcoTherm Plus WGB 15 – 38 E: 3 Mischerheizkreise
Version 01.10
EcoTherm Plus WGB 15 – 38 + WGB-K
79
Anwendungsbeispiele
Anwendungsbeispiel EcoTherm Plus WGB 15 – 38 E: 1 Pumpenheizkreis und 1 Solarkollektorkreis
80
EcoTherm Plus WGB 15 – 38 + WGB-K
Version 01.10
Anwendungsbeispiele
Legende
Version 01.10
EcoTherm Plus WGB 15 – 38 + WGB-K
81
Anschlussplan
14. Anschlussplan
Anschlussplan EcoTherm Plus WGB 15 – 38 Serie E
S1
L
br
gnge
bl
N
bl
rt
ws
sw
}
Netz
230V 50Hz
L
Netz
QX2
QX3
QX3
QX1 QX3
QX1
X1
br
gnge
bl
*)
*)
*)
M4
P1
QX1...3
S1
S2
STB
T1
TWF
X11
X12,13
Y2
Brennergebläse
PWM Steuerausgang
Multifunktionaler Ausgang
Betriebsschalter
Entriegelung
Sicherheitskette
Zündtrafo
Trinkwasserfühler QAZ 36
Schnittstelle Busmodul
Serviceschnittstellen
Gasmagnetventil
*)
Zubehör
EcoTherm Plus WGB 15 – 38 + WGB-K
M
~
HP
gnge
br
bl
L N
2 1
4 3
Außentemperaturfühler QAC34
Ionisationselektrode
Bedieneinheit
Busanschluß für Bedieneinheit
Busanschluß für Erweiterungsmodul
Multifunktionaler Fühlereingang
Dreiwegeventil
Wasserdruckwächter
Fernbedienung *)
Multifunktionaler Eingang *)
Gasdruckwächter Eingang
Heizkreispumpe
Kesselrücklauffühler QAL 36
Kesselvorlauffühler QAK 36.670
bl
br
ATF TWF BX3 BX2 BX1
*)
*)
*)
gnge
H1
bl
br
H4
M
~
*)
STB
1 2
X2
1 2 3 4 5
gnge
br
bl
br
bl
X17
M
~
TLP
sw
X5
GW
ATF TWF BX3 BX2 BX1 H6
M B9 M B3 M BX3 M BX2 M BX1 M H6
Legende:
82
br
gnge
bl
N
X6
H5
BX1..3
DWV
F4
FB
H1,4,5
H6
HP
KRF
KVF
br
gnge
bl
230V
L
X13
M
~
*)
br
gnge
bl
230V
L
X12
RT
H5
H4 UH H1
M H5 M H4 5 15 M H1
ATF
B1
BE
Bus BE
Bus EM
QX2
GND
PWM
PWM
Hall
+UB
GND
X14
KVF
GND
KRF
+5V
Reset
H3
H7
+15V
X11
or
or
1 2 3
FB
P
F4
CL+ CL- G+
bl
1 2 3
FB
gr
S2
CL+ CL- G+
KRF
vi
rt
bl
br
gnge
bl
N
rs
rt
Integrierter Systemregler ISR (LMS14)
br
gnge
N
KVF
8 7 6 5 4 3 2 1
FB
*)
T6,3A H T6,3A H
250V
250V
P1
N
1 2 3
FB
*)
X8
N
1 2 3
BE
135800_B01_20100610
2 1
N
Bus BE
4 3 2 1
Bus EM
B1
L N
230VAC
1 2 3 4 5
24VDC
M
~
F10
T1
M4
Y2
Version 01.10
Anschlussplan
Anschlussplan EcoTherm Plus WGB-K Serie E
S1
L
br
gnge
bl
N
bl
rt
ws
sw
}
Netz
230V 50Hz
L
Netz
QX2
QX3
QX3
QX1 QX3
230V
L
X1
*)
*)
M4
P1
QX1...3
S1
S2
STB
T1
TWF
X11
X12,13
Y2
Brennergebläse
PWM Steuerausgang
Multifunktionaler Ausgang
Betriebsschalter
Entriegelung
Sicherheitskette
Zündtrafo
Trinkwasserfühler QAZ 36
Schnittstelle Busmodul
Serviceschnittstellen
Gasmagnetventil
*)
Zubehör
M
~
KP
gnge
L N
2 1
4 3
Außentemperaturfühler QAC34
Ionisationselektrode
Bedieneinheit
Busanschluß für Bedieneinheit
Busanschluß für Erweiterungsmodul
Multifunktionaler Fühlereingang
Dreiwegeventil
Wasserdruckwächter
Fernbedienung *)
Multifunktionaler Eingang *)
Gasdruckwächter Eingang
Kesselpumpe
Kesselrücklauffühler QAL 36
Kesselvorlauffühler QAK 36.670
br
bl
ATF TWF BX3 BX2 BX1
*)
*)
*)
bl
br
H1
gnge
H4
Legende:
Version 01.10
br
gnge
bl
QX1
*)
bl
br
H5
BX1..3
DWV
F4
FB
H1,4,5
H6
KP
KRF
KVF
br
gnge
bl
M
~
*)
STB
1 2
X2
1 2 3 4 5
gnge
br
bl
br
bl
X17
M
~
DWV
rt
sw
X5
GW
ATF TWF BX3 BX2 BX1 H6
M B9 M B3 M BX3 M BX2 M BX1 M H6
sw
br
gnge
bl
N
X6
M
~
*)
ws
230V
L
X13
RT
H5
H4 UH H1
M H5 M H4 5 15 M H1
ATF
B1
BE
Bus BE
Bus EM
QX2
GND
PWM
PWM
Hall
+UB
GND
X14
1 2 3
FB
X12
X11
or
or
CL+ CL- G+
P
F4
1 2 3
FB
bl
CL+ CL- G+
gr
S2
KVF
GND
KRF
+5V
Reset
H3
H7
+15V
bl
br
gnge
bl
N
KRF
vi
rt
Integrierter Systemregler ISR (LMS14)
br
gnge
N
KVF
rs
rt
8 7 6 5 4 3 2 1
FB
*)
T6,3A H T6,3A H
250V
250V
P1
N
1 2 3
FB
*)
X8
N
1 2 3
BE
136090_B01_20100610
2 1
N
Bus BE
4 3 2 1
Bus EM
B1
L N
230VAC
1 2 3 4 5
24VDC
M
~
F10
T1
M4
Y2
EcoTherm Plus WGB 15 – 38 + WGB-K
83
Konformitätserklärung
15. Konformitätserklärung
84
EcoTherm Plus WGB 15 – 38 + WGB-K
Version 01.10
Energiespartipps / Umwelthinweise
16. Energiespartipps / Umwelthinweise
Weiterführende, allgemeine
Informationen zur Energieeinsparung
BRÖTJE Gas-Brennwertgeräte zeichnen sich durch sparsamen Verbrauch und bei
regelmäßiger Wartung durch optimalen und energiesparenden Betrieb aus. Auch
Sie können Einfluss auf den Energieverbrauch nehmen. Deshalb hier noch ein
paar nützliche Tipps, wie Sie noch mehr sparen können.
Stromverbrauch
Neben dem Brennstoffverbrauch ist es wichtig, auch den Bedarf an Hilfsenergie
auf ein Minimum zu reduzieren. Der Verbrauch von elektrischer Energie ist bei
der Gesamtbetrachtung der Heizkosten der zweitgrößte Posten. Um den Verbrauch
von elektrischer Energie möglichst gering zu halten, setzt BRÖTJE eine temperaturgesteuerte drehzahlgeregelte Pumpe ein, die ihre Leistung automatisch an den
erforderlichen Bedarf anpasst.
Bei vielen BRÖTJE Gas-Brennwertgeräten kommt zudem eine neue Pumpentechnologie zum Einsatz, unter der Rubrik „Anlieferung und Lieferumfang“ wird die
Integration dieser neuen Pumpentechnologie bei jedem BRÖTJE Gas-Brennwertgerät entsprechend ausgewiesen. Durch eine drehzahlgeregelte Heizkreispumpe
mit Permanentmagnet-Motor wird die elektrische Leistungsaufnahme der Pumpe
um bis zu 50 % reduziert. Diese Pumpen entsprechen der Energieeffizienzklasse A
und werden vielfach gefördert.
Modulation
Der Modulationsbereich bei BRÖTJE Gas-Brennwertgeräten erstreckt sich auf
bis zu 17 – 100 % der Kesselleistung, was den Brennwertnutzen verbessert und
den Wirkungsgrad weiter erhöht. Für den Betrieb des Kessels bedeutet das, bis zu
einer Untergrenze von bis zu 17 % der Gesamtkesselleistung arbeitet der Kessel
ohne Abschaltung, indem er seine Leistung stufenlos dem Wärmebedarf anpasst.
Zeitgesteuerter Betrieb
Durch die Zeitprogramme im integrierten Systemregler lässt sich der Heizbetrieb
speziell Ihren persönlichen Lebensumständen anpassen. Wenn Sie zu Hause sind,
ist es Ihren Wünschen entsprechend temperiert. Wenn Sie nicht zu Hause sind
oder in den Nachtstunden, wenn also nicht die volle Heizleistung benötigt wird,
schaltet das Zeitprogramm den Kessel in den Absenkbetrieb und spart so automatisch Energie ein.
Trinkwassererwärmung
Überprüfen Sie, welche Temperatur im Trinkwassererwärmer für Sie erforderlich ist.
Senken Sie diese Temperatur, wenn möglich, ab. Durch Verwendung des integrierten
Zeitprogramms für die Trinkwassererwärmung wird in Zeiten, in denen kein Trinkwasser benötigt wird, auch keine Energie für die Trinkwassererwärmung benötigt.
Trinkwarmwasser bereiten
Trinkwarmwassertemperatur
Eine hohe Trinkwarmwassertemperatur verbraucht viel Energie. Stellen Sie den
Sollwert für Trinkwarmwasser nicht höher als 55 °C. Heißeres Wasser ist in der
Regel nicht nötig. Zudem kommt es bei höheren Trinkwarmwassertemperaturen
(über 60 °C) zu vermehrtem Kalkausfall, der die Funktion Ihres Speichers beeinträchtigen kann.
Trinkwarmwasser bei Bedarf
Die Tageszeitprogramme der Regelung ermöglichen eine zeitgenaue Trinkwassererwärmung nur dann, wenn Sie Trinkwarmwasser benötigen. Wenn Sie über einen
längeren Zeitraum kein Trinkwarmwasser benötigen, schalten Sie die Trinkwassererwärmung an der Bedienungseinheit der Regelung ab.
Einhebelmischer
Wenn Sie Trinkkaltwasser entnehmen wollen, drehen Sie den Einhebelmischer ganz
bis zum Anschlag auf „Kalt“, da sonst gleichzeitig Trinkwarmwasser verbraucht wird.
Version 01.10
EcoTherm Plus WGB 15 – 38 + WGB-K
85
Energiespartipps / Umwelthinweise
86
Richtig Heizen/
Raumtemperatur
• Stellen Sie die Raumtemperatur nicht höher als nötig ein! Jedes Grad mehr
Wärme erhöht den Energieverbrauch um 6 %.
• Passen Sie die Raumtemperaturen auch der jeweiligen Nutzung an.
Mit Thermostatventilen an den Heizkörpern können Sie die einzelnen
Heizkörper in den Räumen individuell regeln.
Empfehlung für Raumtemperaturen:
Badezimmer
22 °C – 24 °C
Wohnräume
20 °C
Schlafräume
16 °C – 18 °C
Küche
18 °C – 20 °C
Flure/Nebenräume 16 °C – 18 °C
• Senken Sie nachts und bei Abwesenheit die Raumtemperatur um ca.
4 °C bis 5 °C ab.
• Übrigens: die Küche wird beim Kochen fast von alleine warm. Nutzen Sie die
Restwärme von Herd und Spülmaschine, um Energie zu sparen.
• Vermeiden Sie ständiges Nachregeln an den Thermostaten! Ermitteln Sie einmal
die Einstellung am Thermostaten, bei dem die gewünschte Raumtemperatur
erzielt wird. Der Thermostat reguliert dann automatisch die Wärmezufuhr.
• Achten Sie darauf, dass die Heizkörper nicht durch Vorhänge, Schränke oder
Ähnliches verdeckt werden. Hierdurch wird sonst die Wärmeübertragung auf
den Raum verschlechtert.
Witterungsgeführte
Heizungsregelung
Durch die Kombination mit einem Außentemperaturfühler wird Ihre Heizanlage
witterungsabhängig geregelt. Das BRÖTJE Gas-Brennwertgerät liefert nur so viel
Wärme, wie zum Erreichen der gewünschten Raumtemperaturen nötig ist. Die
Zeitprogramme der Regelung ermöglichen ein zeitgenaues Heizen. Während Ihrer
Abwesenheit und nachts wird nach Ihren Vorgaben die Heizanlage im Absenkbetrieb gefahren. Durch außentemperaturgesteuerte Umstellung zwischen Winterund Sommerbetrieb wird der Heizbetrieb bei warmen Außentemperaturen automatisch eingestellt.
Lüften
Regelmäßiges Lüften beheizter Räume ist wichtig für ein angenehmes Raumklima
und zur Vermeidung von Schimmelbildung an den Wänden. Wichtig ist aber auch
das richtige Lüften, damit Sie nicht unnötig Energie und damit Geld verschwenden.
• Öffnen Sie das Fenster ganz, aber nicht länger als 10 Minuten.
So erreichen Sie einen ausreichenden Luftwechsel ohne Auskühlen des Raumes.
• Stoßlüftung: mehrmals täglich 4 – 10 Minuten das Fenster öffnen.
• Querlüftung: mehrmals täglich in allen Räumen Fenster und Türen 2 – 4 Minuten
öffnen. Über längere Zeit auf Kipp geöffnete Fenster sind nicht sinnvoll.
Wartung
Lassen Sie das BRÖTJE Gas-Brennwertgerät vor der Heizperiode warten! Wird das
Gas-Brennwertgerät im Herbst gereinigt und gewartet, ist es für die Heizperiode
im optimalen Zustand.
EcoTherm Plus WGB 15 – 38 + WGB-K
Version 01.10
Notizen
87
August Brötje GmbH · Postfach 13 54 · 26171 Rastede
Telefon 04402 80-0 · Telefax 04402 80-583 · www.broetje.de
399802 12.10
TrioCondens BGB
Technische Änderungen und Irrtümer vorbehalten Maßangaben unverbindlich EcoTherm Plus WGB 15 – 38 + WGB+K/ Z 10/12/11/10
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